diff --git "a/json/Mishnah/Modern Commentary on Mishnah/German Commentary/Seder Nezikin/German Commentary on Mishnah Avodah Zarah/English/Mischnajot mit deutscher \303\234bersetzung und Erkl\303\244rung. Berlin 1887-1933 [de].json" "b/json/Mishnah/Modern Commentary on Mishnah/German Commentary/Seder Nezikin/German Commentary on Mishnah Avodah Zarah/English/Mischnajot mit deutscher \303\234bersetzung und Erkl\303\244rung. Berlin 1887-1933 [de].json" new file mode 100644 index 0000000000000000000000000000000000000000..605197ce73eb0fec942038e71c310201759d83e4 --- /dev/null +++ "b/json/Mishnah/Modern Commentary on Mishnah/German Commentary/Seder Nezikin/German Commentary on Mishnah Avodah Zarah/English/Mischnajot mit deutscher \303\234bersetzung und Erkl\303\244rung. Berlin 1887-1933 [de].json" @@ -0,0 +1,593 @@ +{ + "language": "en", + "title": "German Commentary on Mishnah Avodah Zarah", + "versionSource": "https://www.nli.org.il/he/books/NNL_ALEPH002378149/NLI", + "versionTitle": "Mischnajot mit deutscher Übersetzung und Erklärung. Berlin 1887-1933 [de]", + "status": "locked", + "license": "Public Domain", + "versionNotes": "Ordnung Seraïm, übers. und erklärt von Ascher Samter. 1887.
Ordnung Moed, von Eduard Baneth. 1887-1927.
Ordnung Naschim, von Marcus Petuchowski u. Simon Schlesinger. 1896-1933.
Ordnung Nesikin, von David Hoffmann. 1893-1898.
Ordnung Kodaschim, von John Cohn. 1910-1925.
Ordnung Toharot, von David Hoffmann, John Cohn und Moses Auerbach. 1910-1933.", + "digitizedBySefaria": true, + "actualLanguage": "de", + "languageFamilyName": "german", + "isSource": true, + "isPrimary": true, + "direction": "ltr", + "heTitle": "פירוש גרמני על משנה עבודה זרה", + "categories": [ + "Mishnah", + "Modern Commentary on Mishnah", + "German Commentary", + "Seder Nezikin" + ], + "text": { + "": [ + [ + [ + "Drei Tage vor den Festtagen. אידיהן, andere LA. איד .עידיהן oder עיד (syr. ܥܰܐܕܳܐ. arab. عيد Fest) wird in der Mischna nur von heidnischen Festen gebraucht; nachdem Talmud mit Anspielung auf Deut. 32, 35, resp. Jes. 44, 9.", + "der Heiden. גויס (nicht עכו״ם) ist überall im Talmud zur Bezeichnung der Nichtjuden (damals vorzugsweise der Heiden) gebraucht. Der Ausdruck עכו״ם (Abbrev. von עוברי ככבים ומזלות) wurde erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts von christlichen Zensoren in die jüdische Literatur hinein korrigiert, wie dies in meiner (zuerst 1884 in der „Jüd. Presse‟ abgedruckten) Schrift: „Der Schulchan Aruch u. s. w.‟, S. 129 ff. der zweiten Aufl. (1894) bewiesen wird.", + "mit ihnen Geschäfte zu machen. Denn der Heide würde wegen des dadurch erhaltenen Gewinnes oder Vorteils seinem Götzen am Festtage Dank abstatten, und der Israelit hätte durch seine Handlung indirekt die Anrufung des Götzens bewirkt (vgl. Exod. 23,13).", + "oder von ihnen auszuleihen. שאל sich Etwas zum Gebrauche ausleihen, um dasselbe nach dem Gebrauche wieder zurückzugeben.", + "oder von ihnen ein solches zu nehmen. לוה ein Darlehen (in Geld oder Lebensmitteln) nehmen, um es jetzt zu verausgaben oder zu verbrauchen und später einen gleichen Betrag zu zahlen.", + "weil dies ihm Gram bereitet. Er hat demnach keinen Grund, dafür seinem Götzen zu danken.", + "so freut er sich doch I darüber] in späterer Zeit. Während seines Festes, und er bringt seinem Götzen Dank dafür." + ], + [ + "Vor ihren Festen. Drei Tage, den Festtag selbst mitgerechnet; während es nach dem Autor der vorigen Mischna drei Tage ohne den Festtag verboten ist (Talmud)." + ], + [ + "Die Calenden. Andere LA. קלנדס, Calendae, der erste Tag eines jeden Monats ; hier nach Jerusch, speziell die Calendae Januarii (קלנדס יינובריס), der Jahresanfang.", + "Saturnalien. And. LA. סטרנלייא, (Saturnalia), das Saturnfest der Römer, das am 17. Dezember begann.", + "der Siegestag. קרטסיס .1 קרטסים (κράτησις Herrschaft, Sieg) nach dem Talmud יום שתפסה בו רומי מלכות der Tag au dem Rom (durch den Sieg über Kleopatra) die Oberherrschaft gewann. Gemeint ist der Sieg des Octavian bei Actium.", + "der Geburtstag. And. LA. גינוסיא γενέσια, Geburtstagsfeier von bereits verstorbenen Königen. Nach Jerusch, ist .יום ג. ש. מ dasselbe wie יום . הולדת של מלכים (Geburtstag der Könige), während das folgende יום הלידה den Geburtstag von Privatpersonen bezeichnet. Nach Babli ist יום ג. ש. מ. = יום שמעמידין בו את המלך, der Tag des Regierungsantritts. Dieser wurde auch natalis imperii genannt, vgl. Heinrich Lewy im Philologue B. 52, S 733.", + "der Geburtstag. Eines Lebenden. Nach Jerusch.: eines Privatmanns (Note 11); nach Babli: eines Königs.", + "und der Todestag. Eines Königs (Babli), oder auch eines Privatmanns (Jerusch.)", + "wobei eine Verbrennung. Wobei auch Gebrauchsgegenstände des Verstorbenen nebst Räucherwerk verbrannt werden, vgl. Jerem. 34,5; 2 Chron. 16,14; 21,19, (Talmud).", + "stattfindet. Weil der Verstorbene besonders angesehen war.", + "findet auch Götzendienst statt. An dessen Todestage.", + "so findet auch kein Götzendienst statt. An dessen Todestage.", + "an dem Einer sich den Bart oder den Schopf. בלורית, (syr. ܒܠܽܘܕܺܐ, Haarlocke) der Schopf, vgl. Lewy 1. c. S. 734.", + "nur an diesem Tage und gegen diesen Mann. Der das Fest begeht." + ], + [ + "Wenn in einer Stadt ein Götze ist. Und man feiert dort heute diesem Götzen zu Ehren ein Fest.", + "so ist außerhalb derselben [das Verkehren] erlaubt. Weil gewöhnlich außerhalb der Stadt das Fest nicht mitgefeiert wird.", + "so ist [es] in derselben erlaubt. Dem Israeliten, der dort wohnt.", + "dahin zu gehen. Am Tage des Götzenfestes", + "so ist es verboten. Weil es schiene, dass man dahin ginge, um das Fest mitzufeiern.", + "so ist es erlaubt. Denn wer ihn sieht, kann denken, er gehe nach dem anderen Orte.", + "und es sind dort. Außerhalb der Stadt.", + "ein solcher hall traf sich einst in Bet-Schean. Skythopolis, heute Beisan.", + "dass in den bekränzten verboten. Weil es Gebrauch war, dass von den bekränzten Läden eine Abgabe für den Götzenkultus erhoben wurde." + ], + [ + "Folgende Dinge sind. Zu jeder Zeit.", + "den Heiden zu verkaufen. Weil man die folgenden Dinge dem Götzen darbrachte.", + "Tannenäpfel. אסטרובלין ,אצטרובלין gr. στρóβιλος, (s. B. batra IV, Note 24), die länglich runden Zapfen von Tannen oder Fichten, Tannen- oder Fichtenäpfel.", + "oder weiße Feigen. בנות שוח (s. Schebiit V, 1) = תאיני חיוראתא weiße Feigen (Talmud).", + "mit deren Stielen. ופטוטרותיהן nach Talmud wie בפטוטרותיהן zu erklären, wie der Jerusch. im Texte der M. hat. פטוטרה Fruchtstiel, vielleicht von פטר hervorbrechen, das Hervorbrechende, der Blütenstiel (wie חצוצרה von שפופרת ,חצר von שפר.)", + "verkaufen. Wenn der Heide viele Hühner kauft, darf man ihm auch einen weißen Hahn darunter geben, denn da er auch andere kauft, so braucht er sie gewiss nicht zum Götzendienste.", + "Alle andern Dinge sind unbestimmt. סתם (Verschlossenes) Unbekanntes, Unbestimmtes, d. h. wenn der Heide nicht das Gekaufte für den Götzendienst bestimmt.", + "bei ausdrücklicher Erklärung. Des Heiden, dass er den Gegenstand dem Götzen darbringen will.", + "Chazab. Einige lesen חצב statt חצב .וחצב eine Dattel art, arab. خصب, eine fruchtreiche Palme; anders חצוב in Kilajim 1,8. (das Einige mit unserem חצב identifizierten).", + "und Nikolaus-Datteln. נקליבס, nach Aruch נקלווס (ebenso im Talm.), eine Dattelart, die nach Nikolaus von Damaskus so genannt wird (vgl. Mussaphia im Aruch)." + ], + [ + "darf man [es] nicht verkaufen. Vgl. II,1.", + "Nirgends aber darf man ihnen verkaufen Großvieh. Man hat nach dem Talmud das Verkaufen verboten, damit der Israelit nicht dazu komme, dem Heiden Vieh zu leihen oder zu vermieten. Dieser würde dann auch am Sabbat damit arbeiten, während der Israelit doch verpflichtet ist, sein Vieh am Sabbat ruhen zu lassen.", + "Kälber und Eselsfüllen. Vgl. Pesachim IV, 3.", + "mögen sie unversehrt oder beschädigt. Eig.: gebrochen, mit gebrochenen Füßen. Auch die gebrochenen Tiere kann mau zu irgend einer Arbeit brauchen.", + "Ben Bethera erlaubt es beim Pferde. Weil dies nur zum Reiten gebraucht wurde, was am Sabbat nur nach rabbinischer Verordnung (שבות) verboten ist, vgl. Beza V, 2." + ], + [ + "wodurch den Leuten Schaden entstehen. Z. B. Waffen (Bart.).", + "Man darf ihnen nicht bauen helfen eine Basilika. Ein öffentliches Gebäude, das vorzüglich als Gerichtshaus dient.", + "einen Richtplatz. גרדום (von gradus) Stufe, Anhöhe des Richtplatzes.", + "eine Rennbahn. אסטדיא ,אצטדיא == στάδιον, die Rennbahn, wo Tierkämpfe aufgeführt wurden.", + "oder einen Richterstuhl. בימה == βῆμα, Rednerbühne, Richterstuhl.", + "man darf ihnen aber öffentliche Bäder. Die Ausgg. lesen: בימוסיאות von βωμóς eine Erhöhung, Altar, aber auch Postament einer Statue. Besser aber ist nach den älteren Zeugnissen u. Ms. München דימוסיאות zu lesen. דימוסיא = δημóσια dem Staate gehörig, gewöhnliche Bezeichnung der öffentlichen Bäder im Jeruschalmi.", + "wo man ein Götzenbild aufstellt. Vgl. weiter III,4." + ], + [ + "Man. M. ed. Neapel hat nicht ואין bis בשכר מותר.", + "Halsketten. קטלא == catella.", + "Für Lohn ist es erlaubt. Vgl. Tos. 19b y. הגיע und Tos. Jom tob.", + "Man darf. In Palästina.", + "ihnen nichts am Boden Haftendes verkaufen. Denn man darf den Heiden nichts verkaufen, wodurch sie ein Eigentumsrecht am Boden Palästina’s erwerben.", + "nachdem es abgehauen ist. משיקצץ, ed. Neapel 1. מה שקיצץ.", + "Man darf ihnen im Lande Israel keine Häuser. Man hat dies verboten, damit man nicht dazu komme, ihnen Häuser zu verkaufen, s. Note 54.", + "noch viel weniger Felder. Bei Feldern kommt noch der Umstand hinzu, dass dadurch Hebe und Zehnten den Priestern und Leviten entzogen werden.", + "in Syrien. In dem von König David eroberten Syrien (2. Samuel 8,3–6), das nicht so heilig ist, wie das Land Israel, vgl. B. kamma VII, Note 38.", + "darf man ihnen wohl Häuser. Man hat in Syrien nicht die in Note 56 erwähnte Vorbeugungs- Bestimmung) (גזירת) getroffen.", + "aber nicht Felder. Nach Note 54 und 57. Wo zwei Gründe vorliegen, hat man auch in Syrien die גזירה verordnet.", + "im Auslande. Das vom Lande Israel entfernt ist.", + "darf man ihnen Häuser verkaufen und Felder vermieten. Aber nicht verkaufen, damit man nicht dazu komme, solche auch in Palästina zu verkaufen (gegen Note 54 u. 57); vgl. Note 60.", + "in Syrien darf man ihnen Häuser verkaufen. Nach R. Jose ist Syrien nicht heilig, weil dies als Eroberung eines Einzelnen (des Königs David), nicht als Land Israels zu betrachten ist.", + "und Felder vermieten. Aber nicht verkaufen, nach Note 62.", + "im Auslande. Das vom Lande Israel entfernt ist.", + "darf man ihnen Beides verkaufen. Hier hat man gar keine גזירה verordnet." + ], + [ + "wo man erlaubt hat [dem Heiden ein Haus] zu vermieten. In Syrien. Diese M. hat R. Meïr gelehrt, da dies nach R. Jose überall erlaubt ist.", + "wenn er es als Wohnhaus gebrauchen will. Sondern nur, wenn es etwa als Lagerraum für Waren gebraucht wird.", + "weil es nach dem Namen des Eigentümers. Des Israeliten.", + "genannt wird. Wenn nun der Nichtjude das Bad am Sabbat wärmte, so könnte man meinen, dass er im Aufträge des Israeliten als dessen Tagelöhner am Sabbat arbeitet." + ] + ], + [ + [ + "Man darf kein Vieh in die Gasthöfe. פונדקי s. Edujot IV, Note 56.", + "weil sie der schändlichen Vermischung verdächtig sind. Da die Bestialität auch dem Heiden verboten ist, so darf der Jude keine Veranlassung bieten, dieses Verbrechen zu verüben, nach Lev. 19,14.", + "Es darf keine Frau mit ihnen allein sein. Selbst wenn die Frau des Heiden dabei ist. Dass eine Frau bei einem Manne ganz allein sei (ייחוד) ist auch, wenn dieser ein Israelite ist, verboten (Sanhedrin 21 a b).", + "weil sie der Unzucht verdächtig sind. Der folgende beim Manne angegebene Grund (des Blut-Vergießens) geht bei einer Frau nicht an, weil man gewöhnlich einer Frau gegenüber barmherzig ist.", + "weil sie des Blut-Vergießens verdächtig sind. Es darf keine Israelitin einer Heidin Geburtshilfe leisten, (weil sie dadurch ein Kind für den Götzendienst gebären hilft. Die eingeklammerte Stelle fehlt in Ms. München und in ed. Neapel.", + "aber man darf von einer Heidin einer Israelitin Geburtshilfe leisten lassen. Nach einer Baraita nur, wenn Andere dabei sind, so dass nicht zu befürchten steht, sie werde das Kind töten.", + "aber man darf von einer Heidin das Kind einer Israelitin in deren eigenem Gebiete. Im Hause der Israelitin." + ], + [ + "Man darf sich von ihnen eine Heilung des Vermögens. D. h. des Viehes.", + "aber nicht eine Heilung der Person. Der Menschen, s. Nedarim IV,4.", + "Man darf sich nirgends von ihnen scheren lassen. Weil sie mit dem Schermesser eine tödliche Verletzung beibringen könnten.", + "aber nicht mit ihm allein. Die Erklärer fügen hinzu, dass derartige Verbote Betreffs der Nichtjuden der Jetztzeit keine Geltung haben, da dieselben keiner Verbrechen verdächtig sind." + ], + [ + "der bei ihnen noch Wein gewesen. Dagegen ist Essig, den der Heide vom Israeliten gekauft hat, nicht verboten.", + "adrianische. And. LA. אדרייני st. הדרייני.", + "Scherbe. Nach dem Talmud (32 a) 80 genannt vom Kaiser Hadrian, der Gefäße aus ungebranntem Thon vom Weine durchziehen Hess, diese in Scherben zerbrach, welche die Soldaten in den Krieg mitnahmen und im Wasser auflösten, so dass der Lehm sich setzte und das Wasser mit Wein gemischt wurde. Indessen erklärt Hesychios durch τά ’Αδριανά κεράμια (Thongefässe vom Adriatischen Meere) die Bezeichnung Κερκυραίοι ἀμφορεîς Amphoren von Kerkyra, die mit Wein von Kerkyra vollgesogenen Gelasse aus ungebranntem Thon; vgl Heinrich Lewy im Philol. 52, S. 571.", + "die dem Herzen gegenüber aufgerissen sind. Man hat dem Herzen gegenüber das Fell des noch lebenden Tieres aufgerissen, das Herz herausgenommen und dem Götzen dargebracht.", + "so ist es erlaubt. Da man Behufs jenes Götzenopfers stets eine runde Öffnung machte.", + "ist erlaubt. Wenn es der Israelit gekauft, bevor es dem Götzen dargebracht wurde.", + "ist verboten. Es ist gewiss bereits dem Götzen dargebracht worden.", + "weil es wie Toten-Opfer betrachtet wird. So werden die Götzenopfer genannt, vgl. Ps. 106,28.", + "die zum Götzen. תרפות (aram. תרפותא Schmach, Schande) nach Jerusch, wie תרפים, Götzenbilder. Nach einer andern LA. im Jerusch, heißt es תרבות, was dort mit תוריבס (θόρυβος, Lärm, Verwirrung) erklärt wird.", + "darf man keine Geschäfte machen. Weil sie ihre Götzen preisen würden, wenn sie gute Geschäfte machten, s. oben I. Note 2.", + "ist es erlaubt. והבאין מותרין fehlt in der M. des Jerusch.; doch hat dies der Talm. das. 41 b." + ], + [ + "Schläuche. Aus Leder.", + "und Krüge. Irdene.", + "in denen Wein eines Israeliten eilige-füllt ist. Ohne dass die Gefäße vor dem Gebrauche vorschriftmäßig (nach Babli 33 a) gereinigt worden.", + "sind. Samt dem eingefüllten Weine.", + "auch zur Nutzung verboten. Weil die Gefäße vorher den zur Nutzung verbotenen Wein des Heiden eingesogen hatten.", + "verboten. Da der Wein des Israeliten durch den vorher vom Gefäße eingesogenen heidnischen Wein nicht an Wert gewonnen hat. Jedoch ist der Wein zu trinken verboten.", + "aber wenn sietrocken sind. Zwölf Monate, nachdem sie ausgepresst wurden.", + "sind sie erlaubt. Auch zu essen.", + "Muria. מורייס == muries, Salzbrühe, worin Thunfische und andere Fische eingemacht wurden. Man pflegte derselben Wein beizumischen; deshalb ist sie zur Nutzung verboten.", + "und bitynischer. בית אונייקי, ed. Neapel: ותיניקי, bitbynischer Käse, der im Auslande gesucht war (Plinius HN. 11,97). Als Grund des Nutzungs-Verbotes gibt der Talmud an, dass in jener Gegend Kälber (deren Lab man zur Bereitung der Käse verwendet) den Götzen als Opfer dargebracht wurden. — Statt גבינות בית אונייקי hat die M. des Jerusch. גבינות ותירייקי (Käse und Theriak).", + "Deren Nutzung ist nicht verboten. Muria nicht, weil der Wein nur dazu diente, den Schaum der Fische fortzuschaffen (Talmud 38 b); den Käse wieder hat man wegen der geringen Zahl der Götzenopfer nicht zur Nutzung verboten, da die meisten Tiere nicht den Götzen dargebracht wurden. Doch ist auch nach den Weisen Muria sowohl wie Käse zu essen verboten." + ], + [ + "Warum hat man Käse der Heiden verboten. Zu essen, da man doch aus Milch von verbotenen Tieren keinen Käse bereiten kann.", + "Weil sie die Milch durch Lab-Milch. קיבה der Labmagen. Hier versteht man darunter die im Labmagen der Saugkälber versäuerte Milch.", + "von Aaastieren. Von nicht rite geschlachteten Tieren.", + "Lab-Milch vom Ganzopfer ist doch strenger verboten. Da Heiliges auch zur Nutzung verboten ist.", + "der sich nicht ekelt. Eig. dessen Sinn schön, gut ist; Gegensatz: אסתניס (ἀσϑενὴς) der Schwache, der sich ekelt.", + "darf sie roh schlürfen. שרף arab. رشف einschlürfen, syr. ܣܪܳܦܳܐ ein Trank. Es wird diese versäuerte Lab-Milch wie Mist (פירשא) betrachtet.", + "Dies hat man. Die Worte ולא הודו bis מזועלין sind vom Mischna-Red actor in den Berieht des R. Jehuda interpolirt, wodurch er bemerkt, dass die von R. Ismael mitgeteilte Tradition von den Weiseu nicht akzeptiert wurde; vgl. Sanhedrin VIII Note 4.", + "ihm. Dem R. Ismael.", + "Man darf sie nicht gemessen. Die Rabbinen haben es verboten.", + "aber man begeht dadurch. Dass man davon einen Genuss hat.", + "keine Veruntreuung. Da es nach der Tora nicht verboten ist.", + "weil man die Milch mit Lab-Milch von Götzenopfer-Kälbern. Von Götzenopfern ist selbst der Mist verboten, weil der Darbringer an dem großen Umfang der Opfer (נפחא) Gefallen hat.", + "warum hat mau nicht auch die Nutzung davon verboten. Da ja Götzenopfer auch zur Nutzung verboten sind.", + "Da führte er ihn zu einem anderen Gegenstände hin. Er wollte ihm den wahren Grund nicht mitteilen, weil noch keine zwölf Monate seit der Verordnung des Käse-Verbotes verstrichen waren und von einer neuen Verordnung gewöhnlich der Grund geheim gehalten wurde, damit dieselbe nicht von Manchen, denen der Grund nicht einleuchtet, missachtet werde.", + "wie liesest du. In Cant, 1,2.", + "כי טונים דֹּדֶי. Suff. masc.", + "Jener antwortete. Suff. fem.", + "] לריח שְׁמָנֶיךָ טוב. Wo das Suff. entschieden masc. ist. (vgl. den Schluss dieses V.’s.) — Da nun das Hohelied von den Weisen als ein Gespräch zwischen der Gemeinde Israel (כנסת ישראל) mit Gott aufgefasst wurde, so sind die Worte כי טובים דֹּדֶיךָ מיין von der Gemeinde Israel an Gott gerichtet und bedeuten nach der Erkl. des Talm. : „Angenehmer sind mir die Worte deiner Freunde (die Anordnungen der Weisen) als der Wein (die schriftliche Tora).‟ Hiermit wollte R. Josua dem R. Ismael zu verstehen geben, dass Israel mit Liebe die Verordnungen der Weisen befolgt, wenn es auch nicht den Grund derselben kennt. (Vgl. auch Tosephta Para IX,3.) — Über den eigentlichen Grund des Verbotes vom heidnischen Käse sind im Talm. (35 a) verschiedene Ansichten ausgesprochen worden." + ], + [ + "ohne dass ein Israelit es gesehen. Da möglicher Weise Milch von verbotenen Tieren beigemischt wurde.", + "ihr Brod. Dies und die beiden folgenden Dinge hat man verboten, um die Verschwägerung mit den Heiden zu verhindern.", + "Rabbi. D. i. R. Jehuda II, der Enkel R. Jehuda I., des Mischna-Redaktors.", + " Die eingeklammerte Stelle ist eine spätere Interpolation.", + "Gekochtes. Was der Heide gekocht, selbst wenn keine verbotene Speise dabei ist; Note 53.", + "Eingemachtes. כבשין von כבש pressen, einlegen.", + "worin sie Wein und Essig zu tun pflegen. Wenn sicherlich Wein oder Essig darin ist, so ist es auch zur Nutzung verboten (Talm. 38 b).", + "kleingehackte Terith. טרית ist nach Raschi eine Art kleiner Fische. Hiernach wäre es wohl identisch mit θρίττα = τριγíας (eine kleine Sardellenart). In Megilla 6 a dagegen wird das Wort von Raschi als Thunfisch erklärt, wonach es der Triton ist, der nach Plinius (Η. N. 32,11,53) zum Geschlechte der Thunfische gehört. Nach Jerusch. Nedarim VI 39 d nennen Einige die טרית auch צחנה, (arab. صحناة, ein aus kleinen Fischen bereitetes Gericht). Hiernach dürfte es mit τἀριχος (Salzfische), syr. ܛܳܐܪܺܝܟܳܐ zu identifizieren sein.", + "Fischlake. ציר Edujot VII,2.", + "in der kein Fisch ist. Man pflegte in die Fischlake einen oder zwei Fische zu legen, um zu zeigen, aus welchen Fischen die Lake bereitet wurde. Wenn nun kein Fisch darin ist, so ist zu befürchten, dass dies Lake von unreinen Fischen ist (Ritba).", + "in der. Die eingeklammerte Stelle ist ein erklärender Zusatz aus einer Baraita im Talm. 39 b; vgl. auch Jerusch. Nedarim VI,39 c, wonach unter דגה die בלכיר zu verstehen ist.", + "keine Kalchit. כילבית Nach Ramban und Ritba bezeichnet dieses Wort jedes kleine Fischchen, es sei ein reines, wie hier, oder ein unreines, wie in Chullin 97 a. In der Tos. (ed. Zuckerm. S. 467) befindet sich die LA. כילבית wonach es identisch ist mit כילכיד כלכיד in Jerusch. Nedarim VI, 39 cd, dem griech. χαλκις (eine Häringsart.)", + "Ohilak. חילק, eine Art kleiner Fische, die zwar keine Flossen und Schuppen mit zur Welt bringen, dieselben aber später bekommen und daher rein sind. Allein es werden dieselben häufig mit unreinen Fischen vermischt, von denen sie nicht zu unterscheiden sind. Manche vergleichen חילק mit halec.", + "ein Stück. קורט, (von قرط zerschneiden) ein Stück, das der Heide mit seinem Messer abgeschnitten, an dem gewöhnlich verbotenes Fett klebt.", + "Asant. חלתית (حلتيت) stinkender Asant oder Teufelsdreck, laserpitium, das als Gewürz und als Heilmittel gebraucht wurde. Durch seine Schärfe macht es einerseits das am Messer klebende alte Fett schmackhaft, andererseits saugt es das Fett ein und ist deshalb verboten.", + "gewürztes Salz. סלקונטית andere LA. : סלקונרית, wohl sal conditum. מ׳ ס׳ Salz, das sai conditura genannt wird. Sales conditi wurden zur Beförderung der Verdauung und zur Verhütung von vielerlei Krankheiten gebraucht, (Apicius I,27). Es ist nach dem Talm. (39 b) verboten, weil dazu auch Eingeweide von unreinen Fischen genommen wurden (vgl. Plinius HN. 31, 7,40)." + ], + [ + "die ein Heide im Beisein eines Israeliten. Der es nur zu sehen vermag, wenn er es auch nicht wirklich sieht (Talm.)", + "Honig. Wenn er auch vom Heiden gekocht wurde, ist er dennoch erlaubt, weil derselbe auch roh genießbar ist.", + "weiche Trauben. דברניות Nach Maimonides: Honigwaben; doch stimmt diese Erklärung nicht recht mit dem Talmud. Unter den vielerlei LAA ist am besten bezeugt: דבדבניות (viell, vom aram. דוב, fließen) weiche Trauben, aus denen der Saft herausträufelt. Dieser Saft wird nicht wie Wein betrachtet und ist deshalb nicht verboten.", + "macht deren Flüssigkeit nicht. Wenn eine Frucht damit benetzt wird.", + "zur Unreinheit geeignet. Da das Herausfließen des Saftes nicht erwünscht ist, vgl. Machsehirin I, 1 und Edujot IV, Note 38.", + "die nicht kleingehackt ist. Woran noch Kopf und Rückgrat ganz sind, so dass man erkennt, dass es ein reiner Fisch ist.", + "in der ein Fisch. Eine כלבית, s. oben Note 63.", + "Blätter von Asant. Die man nicht mit dem Messer schneidet.", + "und eingelegte Olivenkuchen. זיתי גלוסקאות, M. Jerusch. גלוסקא — .זיתי קלוסקא gr. κολλıξ syr. ܓܠܽܘܣܩܳܐ ein runder Kuchen. Über זיתים מגולגלים vgl. Edujot IV, Note 37.", + "die erweichten. השלוחין (Talm. השלחין), die so weich sind, dass der Kern herausfällt, wenn man sie mit der Hand fasst (Talm.). Vielleicht hat dies denselben Stamm, wie שלחין in B. mezia IX, Note 9.", + "sind verboten. Denn sie sind vielleicht durch Wein erweicht worden.", + "die aus dem Korbe. סלולה a. LA.: סלילה, arab. سليلةein kleiner Korb, aus dem sie der Krämer verkauft.", + "sind verboten. Denn der Krämer besprengt sie mit Wein.", + "die aber aus der Vorratskammer. הפתק a. LA.: אפותיק ἀποϑήκη, Niederlage, Magazin.", + "Dasselbe gilt hinsichtlich der Theruma. Wenn ein Priester verdächtig ist, dass er תרומה als חולין verkauft., so darf man von dem, was vor ihm liegt, nichts kaufen ; wohl aber das, was aus seinem Magazin kommt, denn er fürchtet sich da, dass die Rabbinen, falls sein Betrug entdeckt würde, das ganze Magazin für herrenloses Gut erklären würden." + ] + ], + [ + [ + "Meirs. In der Heimat des R. Meir wurde jedes Bild einmal im Jahre angebetet, und da R. Meir auch die Minderheit beachtet (חייש למיעוניא), so hat er wegen seines Wohnortes auch an anderen Orten die Nutzung der Bilder verboten. Die Weisen aber richten sich nach der Mehrheit (רוב), wie oben II, Note 33 (Talm.).", + "Vogel oder eine Kugel in der Hand haben. Dies sind die Symbole der Weltherrschaft. — In der Tosephta werden noch hinzugefügt : Schwert, Krone und Ring" + ], + [ + "so sind diese erlaubt. Denn es ist anzunehmen, dass der Heide selbst sie zerbrochen, wodurch er den Götzen nichtig· gemacht hat (s. weiter IV,4).", + "Findet man die Figur einer Hand oder eines Fußes. Und daran, dass sie eine Basis haben, erkennt man dass es keine Bruchstücke von Bildern sind.", + "weil dergleichen angebetet wird. Man macht oft derartige Figuren und betet sie an." + ], + [ + "das Bild des Mondes. Nicht etwa eine runde Scheibe, als Abbild der Sonne oder ein Kreisteil als Abbild des Mondes ; sondern es sind hier Bilder gemeint, unter denen die Gestirn-Anbeter die Sonne oder den Mond sich vorstellen, wie z. B. das Bild eines gekrönten auf einem Wagen ruhenden Königs, das die Sonne vorstellte (Maimon.).", + "oder das Bild eines Drachen. Einer Schlange mit Flossen am Halse (Tosephta).", + "so muss man sie in die Salzsee werfen. Damit Niemand sie finde und benutze.", + "Nur wenn solche auf ansehnlichen Geräten. Wie Gold- und Silber-Geschmeide.", + "sind sie aber auf unbedeutenden Geräten. Wie Töpfe, Kessel.", + "so sind sie erlaubt. Da diese nicht als Götzen verehrt werden.", + "Man kann sie zerreiben und in den Wind streuen oder ins Meer. In die Salzsee.", + "Es würde dann. Wenn sie in den Wind gestreut würden.", + "ja Dünger daraus. Und man würde davon einen Nutzen haben, wenn durch den Dünger das Wachstum von Pflanzen befördert würde.", + "Es soll nicht das Geringste von dem Banne an Deiner Hand haften. R. Jose dagegen meint, dass die Pflanzen, die einerseits durch den Erdboden, andererseits durch den verbotenen Dünger hervorgebracht werden, nicht verboten sind ; denn ein Ding, dessen Entstehen Erlaubtes und Verbotenes zusammen bewirkt haben (זה וזה גורם), ist erlaubt (s. weiter Ende M. 8)." + ], + [ + "Sohn des Philosophos. Wahrscheinlich ist בן zu streichen, und es heißt : „Proklos, der Philosoph‟ ; oder es müsste statt פלוספוס irgend ein Nomen proprium stehen. M. ed. Neapel hat פלוסלוס.", + "als dieser sich im Bade der Aphrodite. Vgl. H. Lewy im Philologue B. 52 S. 569f.", + "badete. S. weiter IV, 3.", + "Man darf im Bade nicht antworten. Da man dort unbekleidet steht und deshalb keine Tora-Worte sprechen darf.", + "sie. Das Bild der Aphrodite.", + "ist vielmehr in mein Gebiet gekommen. Das Bad war vorher da, und das Götzenbild ist erst später hineingekommen.", + "Man. Dies ist eine zweite Erwiderung (Raschi)", + "sagt nicht: „das Bad ist der Aphrodite zur Zierde gemacht worden‟, sondern: „Eine Aphrodite ist dem Bade zur Zierde gemacht worden. So dass das Götzenbild nur etwas Nebensächliches ist, während das Bad die Hauptsache ist.", + "Ferner. דבר אחר, eine andere Antwort.", + "diese aber steht an der Mündung des Kanals. בוביא ,ביב (syr. ܒܺܝܕܳܐ Wasserleitung, Kanal.", + "und alle Leute urinieren vor ihr. Dadurch wird das Götzenbild nichtig gemacht (מבוטל), s. weiter IV, 5." + ], + [ + "so sind diese [zur Nutzung. Z. B. darauf zu säen.", + "erlaubt. Denn was am Boden haftet (מחובר) kann nicht durch Götzendienst verboten gemacht werden.", + "ist verboten. Wenn man dieselben etwa mit Gold oder Silber bedeckt hat, so ist dieser „Überzug‟ verboten.", + "denn es heißt (Deut. 7,25): „Habe kein Gelüste nach dem Silber und Gold, das auf ihnen ist, um es zu nehmen!‟ R. Jose der Galiläer, sagt: Es heißt (Deut. 12,2): „ihre Götter auf ihren Bergen,‟ aber nicht: „die Berge ihre Götter‟; „ihre Götter auf den Hügeln‟ aber nicht: „die Hügel ihre Götter. Demnach ist auch der „Überzug‟ der Berge und Hügel erlaubt. (R. Simon b. Lakisch im Talmud).", + "Warum ist aber ein Götzenbaum. אשרה s. weiter M. 7.", + "verboten. Da es doch in demselben Verse (Deut 12,2) heißt: „ihre Götter unter jedem belaubten Baume‟; so sollten wir auch daraus folgern, dass die belaubten Bäume selbst nicht als ihre Götter zu betrachten sind.", + "Weil Menschen ihn gehandhabt. Ihn gepflanzt.", + "verboten ist. Während nach dem ersten Tanna nur die Aschera verboten ist, die ursprünglich als Götze gepflanzt worden ist, meint R. Jose, dass selbst ein Baum, der erst später, nachdem er gepflanzt war, göttlich verehrt wurde, verboten ist, weil dasjenige, bei dem תפיסת ידי אדם stattgefunden hat, in Bezug auf Götzendienst nicht als מחובר (Note 28) gilt. Dagegen wird der Überzug eines Berges auch nach R. Jose (wie der Berg selbst) nicht verboten (R. Scheschet im Talm. gegen R. Simon b. L. Note 30).", + "Ich will [die Stelle. Deut. 12, 2.", + "vor dir untersuchen. אובין, s. B. mezia IX, Note 14. — M. des Jer. u. ed. Neapel haben: אני אהיה אובין st. אני אובין ואדון. Siphre Deut. 60: אני אהיה אבין. Ein Tanna im Jer. liest אוביל (st. אובין), ich will nachdenken, vgl. das aram. בל Herz, Gedanke (Dan. 6,15).", + "und erklären. דין richten, beurteilen (die Schriftstelle), d. h. sie auslegen.", + "dass dort ein Götze ist. Die Schrift will demnach nur angeben, wo man die Götzen aufsuchen solle, um sie zu vernichten vgl.. Talm. 45b)." + ], + [ + "Wenn Jemand ein Haus neben einem Götzentempel. Lies: לבית עבודה זרה. Nach Raschi: Ein Haus, das abgötterisch verehrt wird. Doch ist diese Annahme nur wegen der folgenden Bestimmung der Verunreinigung nötig, vgl. ש״ך im י״ד 143, 1.", + "hat und es fällt ein. Die dicht am Götzentempel stehende Wand.", + "so darf er es nicht wieder aufbauen. Denn er würde damit einen Teil des Götzenhauses bauen.", + "Er muss in sein Gebiet (vier Ellen. ארבע אטות ist eine erklärende Glosse, die Raschi u. A. nicht haben.", + "hineinrücken. Sc. die Wand. — כנם hineinbringen, hineinrücken.", + "wenn er baut. Den freien Raum muss er mit Dornen ausfüllen (Talm.)", + "Gehörte die Wand zu seinem Hause und zum Götzentempel. So dass die Hälfte der Wanddicke ihm gehört.", + "so wird sie als in zwei gleiche Teile geteilt betrachtet. Nur die Hälfte der Wanddicke wird von den frei zu lassenden 4 Ellen abgerechnet. Ist die Wand z. B. 2 Ellen dick, so muss er noch dazu 3 Ellen frei lassen.", + "Deren. Der eingestürzten Wand.", + "Holz und Schutt verunreinigen. Selbst der Anteil des Israeliten verunreinigt, da es vor der Teilung unbestimmt war, welcher Teil dem Israeliten und welcher dem Götzendienste gehört und demnach Alles verunreinigend wurde. Wenngleich nun durch die später vorgenommene Teilung der Anteil des Israeliten genau bestimmt wurde, so hat diese spätere Bestimmung keine rückwirkende Kraft (אין ברירה); so Raschi u. R. Nissim. Doch nach Maimon, ist nur die dem Götzentempel zugehörige Hälfte verunreinigend, nicht aber die Hälfte des Israeliten ; denn da diese Verunreinigung nur eine rabbinische Verordnung ist, so gilt dabei die spätere Bestimmung des Israeliten-Anteiles ebenso, wie wenn dieser gleich von vorne herein bestimmt gewesen und gar nicht unrein geworden wäre (יש ברירה)", + "wie ein Kriechtier. Das nur durch Berührung verunreinigt, aber nicht, wenn es bloß getragen und nicht berührt wird, vgl. Lev. 11, 31. — Doch verunreinigt nur eine Olivengröße davon (wie beim Toten, s. Edujot III,1), nicht eine Linsengröße, wie beim Kriechtiere.", + "Wie eine Menstruierende. Auch wenn der Schutt nur getragen und nicht berührt wild, verunreinigt er. — Dies gilt aber nur von einem Hause, das selbst ע״ז war, s. oben Note 38.", + "der ihn trägt. Vgl. Sabbat IX, 1." + ], + [ + "das man ursprünglich zum Götzendienste. Dass es selbst abgötterisch verehrt werde (Raschi).", + "ist verboten. Sofort, selbst bevor es angebetet wird, s. weiter IV, 4.", + "hat man es bloß zum Götzendienste übertüncht. Mit Kalk, סייד Denom. von סיד (Kalk).", + "mit Bildwerk versehen. כייר kommt oft neben סייד (tünchen) und צייר (malen) vor. Die Etym. ist dunkel; viell, stammt es von כרה = כור graben, und es hätte die Bedeutung: mit Skulpturen versehen.", + "oder sonst was Neues daran gemacht. Während es Anfangs als gewöhnliches Wohnhaus erbaut worden war.", + "so braucht man nur das Neue wegzunehmen. Und dies ist zur Nutzung verboten, während der übrige Teil des Hauses erlaubt ist, solange es nicht zum Götzendienste gebraucht worden.", + "hat man bloß einen Götzen hineingestellt. Für kurze Zeit, ohne dem Hause selbst abgötterische Verehrung zu erweisen, oder dasselbe ständig dem Götzendienste zu weihen.", + "den man ursprünglich zum Götzenbild-Gestell. בימוס S. oben I, Note 48 und weiter IV, Note 24. Nach Baschi zu Deut. 12, 3 ist בימוס identisch mit der dort erwähnten מצבה.", + "ist verboten. Denn das Postament wird ebenso wie der Götze selbst verehrt (Raschi).", + "hat man ihn blo. Nachdem er bereits ausgehauen war.", + "für den Götzen angestrichen. Mit Kalk, סייד Denom. von סיד (Kalk).", + "mit Bildwerk geschmückt. כייר kommt oft neben סייד (tünchen) und צייר (malen) vor. Die Etym. ist dunkel; viell, stammt es von כרה = כור graben, und es hätte die Bedeutung: mit Skulpturen versehen.", + "hat man bloß einen Götzen darauf gestellt. Für kurze Zeit.", + "Es gibt dreierlei Ascherot. אשרה ist nach der jüdischen Tradition ein Götzenbaum. Nach Movers (Phön. I, S. 568) war אשרה ein grader Baumstamm, dessen Äste und Krone abgehauen waren. Dieser Baum ward als Sinnbild der Astarte abgötterisch verehrt und war daher wie ein Götzenbild zu jeder Nutzung verboten.", + "ist verboten. Selbst bevor man ihn angebetet hat.", + "hat man ihn zum Götzendienste behauen. Um das, was nachwächst, anzubeten.", + "oder beschnitten. פסל, s. Schebiit II,3.", + "so braucht man nur die neuen Schösslinge wegzunehmen. Diese muss man verbrennen; das Übrige ist erlaubt.", + "hat man einen Götzen darunter gestellt. Und der Baum war ursprünglich zu diesem Zwecke gepflanzt worden (ר״ן).", + "und diesen dann nichtig gemacht. In der Weise, wie weiter IV, 5 bestimmt wird. — Maimon, liest ונטלו st. וביטלה; es genügt danach, dass man den Götzen wieder wegnimmt. Nach ריטב״א ist ביטול nur dann nötig, wenn der Götze für die Dauer darunter gestellt wurde.", + "so ist jener. Der Baum.", + "Was heißt eine Aschera. Diese Frage ist nach der vorangegangenen Lehre, dass es dreierlei Ascherot gibt, höchst auffällig! Es ist anzunehmen, dass die Lehre: איזו היא אשרה älter ist als die vorhergehende (שלש אשרות). In dieser hat der Mischna-Redaktor wie die Weisen (gegen R. Simon) entschieden, dass auch der Baum, unter dem ein Götzenbild steht, verboten ist, so lange man nicht den Götzen nichtig gemacht (resp. weggenommen) hat. Um aber zu zeigen, dass Betreffs dieser Lehre nicht Alle übereinstimmen, bringt der Redaktor nachträglich noch die ältere Mischna (איזו היא אשרה), aus der wir ersehen können, dass hierüber eine Kontroverse zwischen den Weisen und R. Simon bestand (vgl. ריטב״א).", + "unter dem ein Götze steht. Wenn der Baum auch nicht angebetet wird, so wird er dennoch als ein Dienst-Gegenstand des Götzen (משמשי ע״ז) verboten.", + "den man anbetet. Aber als משמשי ע״ז wird ein Baum, der am Boden haftend (מחובר) ist, nicht verboten.", + "so können wir euch den Baum erlauben. Selbst während das Götzenbild noch darunter steht (Ritba)." + ], + [ + "Man darf sich nicht in ihren. Der Ascherah.", + "Schatten setzen. Selbst nicht in den schwächeren Halbschatten, צל צילה (Talm.).", + "hat man sich [dorthin. An eine Stelle, wo man nicht vom Baume überdacht wird.", + "Man darf nicht darunter vorübergehen. Unter den Zweigen des Baumes.", + "so ist man unrein. Da sicherlich Götzenopfer-Teile (תקרובת ע״ז) darunter sind, die, wie ein Leichnam, im Zelte (s. Edujot III, Note 14) verunreinigen (Talm.). Der Götze selbst jedoch verunreinigt nicht im Zelte (Tos. Jom-Tob).", + "Beeinträchtigt sie. Indem ihre Zweige nach der öffentlichen Straße geneigt sind.", + "die Leute. Die durch die Straße ziehen.", + "so ist der darunter Vorübergehende rein. Denn die Unreinheit der Götzenopfer ist nur eine rabbinische Bestimmung, die für einen solchen Fall nicht getroffen worden ist.", + "Man darf darunter im Winter. Da in dieser Zeit der Schatten den Kräutern schadet.", + "aber nicht im Sommer. Wo er vom Schatten einen Nutzen hätte.", + "Lattich. חזרין Lattich-Kräuter; in der Einz. חזרת, s. Pesachim II, Note 24.", + "[darf man] jedoch weder im Sommer noch im Winter [darunter säen. Weil diesem der Schatten zu jeder Zeit nützlich ist.", + "Jose sagt. Da R. Jose oben M. 3 (vgl. Note) זה וזה גורם erlaubt, so nimmt der Talmud an, dass R. Jose hier nur gegen die Weisen einen Einwand erhebt: Ihr (die ihr זה וזה גורם nicht erlaubet) solltet auch Kräuter im Winter zu säen verbieten.", + "weil das Laub. נמייה, and. LA. נוויה ,נבייה (von נוב == נכי, ar. نمى wachsen) Sprossen, Blätter.", + "darauf fällt und ihnen zum Dünger dient. Die Weisen aber erlauben es dennoch, weil der Nutzen des Düngers durch den Schaden, den der Baum durch seinen Schatten den Pflanzen verursacht, vollständig aufgewogen wird." + ], + [ + "Hat man davon. Von der Ascherah.", + "eingerissen wer den. Denn da die erste Heizung den neuen Ofen fest macht, so ist dieser als durch Götzendienst-Holz hergestellt zu betrachten und daher zur Nutzung verboten. Obgleich aber bei der Benutzung des Ofens stets noch ein anderer erlaubter Gegenstand (Holz oder Kohlen) das Backen des Brotes mit bewirkt, so darf der Ofen dennoch nicht gebraucht werden, denn diese Mischna folgt der Ansicht, welche זה וזה גורם verbietet (oben M. 3, Note).", + "so muss man ihn auskühlen lassen. D. h. man darf bei dieser Heizung Nichts backen. Dagegen ist der Ofen nicht verboten, da ein alter Ofen durch die Heizung nicht verbessert wird.", + "Hat man damit. Mit dem Holze der Aschera.", + "so ist dasselbe zur Nutzung verboten. Nach dem Talm. (Pesachim 27 a) nur dann, wenn das Brod bei brennenden Holzstücken gebacken wurde, so dass man das Holz benutzte, während noch ein Teil desselben unverbrannt war; hat man aber erst gebacken, nachdem das ganze Holz zu Kohlen verbrannt war, so ist das Brot erlaubt.", + "Ist dies mit anderen [Broten] vermischt worden. Ms. München hat hier den Zusatz: ואחרות באחרות (und diese Brote sind wieder mit andern vermischt worden) vgl. Tosaphot 49 a v. נתערבה.", + "so sind alle zur Nutzung verboten. Das verbotene Brot geht nicht unter der Mehrzahl der erlaubten Brote auf; nach Einigen, weil die Brote so bedeutend sind, dass sie immer nach Zahl verkauft werden (vgl. Orlali III, 7); nach Andern kann das durch Götzendienst Verbotene, selbst wenn es unter tausend gleichen Dingen vermischt ist, nicht als aufgehoben (בטל) betrachtet werden.", + "Man soll den Nutzen. Nach Tos. Bart. u. A. den Wert des Einen beim Ascherah-Holze gebackenen Brotes; nach Raschi dagegen nur den Wert des Holzes.", + "Da sprachen sie. Die Weisen.", + "Bei Götzendienst gibt es keine Auslösung. Wie man etwa manche heiligen Gegenstände durch Zahlung eines Äquivalents auslösen kann.", + "Hat man davon. Vom Holze der Ascherah.", + "ein Weberschiffchen. כרכר .1 ,כרכר, gr. κερκις, Weberschiffchen od. Weberlade.", + "Ist dies mit anderen [Kleidern] und diese anderen wieder mit anderen. Einige lesen nicht ואחרים באחרים s. Tos. Jom-Tob u. oben Note 94." + ], + [ + "In welcher Weise macht er. Der Götzendiener, s. weiter IV, 4.", + "sie. Die Ascherah.", + "Wenn er dürre. קרסם (bibl. כרסם) abschneiden; die dürren Zweige abschneiden.", + "oder frische Zweige. זרד (Den. von זךך Zweig) entzweigen, frische Zweige abschneiden.", + "Hat er sie abgehobelt. שפח glätten, abhobeln.", + "wenn dies ihretwegen. Um die Aschera zu verschönern.", + "geschah dies aber nicht ihretwegen. Sondern um Späne für den eigenen Gebrauch zu gewinnen.", + "so ist sie erlaubt. Weil sie dadurch nichtig wird." + ] + ], + [ + [ + "Drei Steine nebeneinander. Um so mehr noch, wenn zwei Steine nebeneinander und ein dritter darüber liegt, wie man gewöhnlich die Errichtung eines Mercur-Steinhaufens begonnen hatte (Talm.)", + "an der Seite des Merkulis. מרקוליס der Merkur-Steinhaufen. S. Sanhedrin VII, Note 77 und H. Lewy im Philologus B. 52, S. 568 f.", + "sind verboten. Wenn sie auch weit weg vom Merkulis liegen, so dass anzunehmen ist, sie seien nicht von dort herabgefallen, sind sie dennoch verboten; den B. J. meint, man pflege manchmal neben dem großen Merkulis einen kleinen zu machen, wobei nur drei Steine nebeneinander gelegt werden.", + "die als ihm zugehörig erscheinen. Die ihm so nahe liegen, dass anzunehmen ist, sie seien von ihm herabgeiallen. Nach Jerusch, sind dies die Steine, die innerhalb 50 Ellen vom Merkulis gefunden werden.", + "sind erlaubt. Denn es ist nicht anzunehmen, man habe einen kleinen Merkulis neben dem großen gemacht." + ], + [ + "Findet man auf dessen. Des Merkulis oder eines anderen Götzen", + "so sind sie erlaubt. Wenn die Gegenstände offenbar nicht als Schmuck hingelegt worden sind, z. B. wenn ein zusammengewickeltes Kleid auf seinem Haupte liegt. (Talm.)", + "aber Weintrauben - Gebinde. פרכילי Einz. פרכול (Ukzin 1,3), schwerlich vom lat. pérgula (Mussaphia) oder von φραγέλλιον (Stab); für letzteres Wort hat der Midrasch פרגל in der Bedeutung „Geißel‟. פרכל ist wahrscheinlich vom aram. פרך (binden) abzuleiten und bezeichnet die Weintraube mit einem daran befindlichen Reben Teile, wie man sie zu Girlanden oder Fruchtgebinden brauchte.", + "ist verboten. Als Götzenopfer." + ], + [ + "so darf man von denselben ohne Dankesbezeugung. Gegen die Priester, so nach Raschi und Tos. 44 b v. נהנין, vgl. Edujot V, Note 20.", + "so darf mau sowohl mit als ohne Dankesbezeugung davon Nutzen haben. Doch darf man dafür keine Bezahlung leisten, oben I, 4 Note 27." + ], + [ + "Der Götze eines Heiden ist sogleich. Nachdem er ihn verfertigt hat.", + "zur Nutzung verboten. Obgleich er ihm noch nicht gedient hat.", + "Ein Heide kann sowohl seinen Götzen als den seines Nächsten. Eines anderen Heiden. And. LA. ושל ישראל (und den eines Israeliten) st. ושל חברו; so hat nach dem Talm. (52 b) Rabbi in seiner Jugend gelehrt (vgl. B. mezia IV, Note 2 Ende). Der Heide kann aber auch nach dieser Ansicht nur dann des Israeliten Götzen nichtig machen, wenn er Miteigentümer desselben ist. Doch hat Rabbi in seinem Alter diese Ansicht aufgegeben und gelehrt, dass selbst wenn der Heide an einem Götzen Teilhaber ist, er dennoch nicht den Teil des Israeliten nichtig machen kann.", + "nichtig machen. D. h. den Götzen-Charakter aufheben. Wenn er durch einen Zerstörungsakt oder durch eine der Vernichtung preisgehende Handlung, wie dies weiter in M. 5 u. 6 angegeben ist, den Götter-Charakter aufhebt, so ist damit das Nutzungs-Verbot beseitigt.", + "ein Israelit aber kann nicht den Götzen eines Heiden. Und um so weniger seinen eigenen Götzen, der ja nicht einmal durch einen Heiden seines Götzen-Charakters entkleidet werden kann, Note 14.", + "Macht man. Ein Heide.", + "so hat man damit auch alle seine Dienstsachen. Selbst wenn diese sich im Besitze eines Israeliten befanden." + ], + [ + "hat man ihn zusammengedrückt. פחס (arab. فحش hässlich sein) entstellen, durch Zusammendrücken die Gestalt zerstören.", + "so wird er nicht dadurch nichtig. Denn der Heide zürnt mitunter eine Zeit lang seinem Gotte, und später verehrt er ihn wieder (vgl. Jes. 8,21).", + "Er wird nicht dadurch nichtig. Nach einer Ansicht gilt dies nur, wenn der Heide ihn einem anderen Heiden verkauft ; nach einer andern Ansicht auch, wenn er ihn einem Israeliten verkauft hat." + ], + [ + "Wenn einen Götzen seine Verehrer zurückgelassen haben. Ohne Absicht, wieder zu ihm zurückzukehren.", + "wenn dies in Friedenszeiten geschehen. Denn da sie freiwillig weggezogen sind, ohne den Götzen mitzunehmen, so haben sie ihn der Vernichtung preisgegeben.", + "Götzengestelle. בימוס s. oben III, Note 58. — In der Tossephta VI, 6 (ed. Zuckerm. S. 468) heißt es hier: בי מוסייאות שהעמידו גוים בשעת השמד אף על פי שעבר השמד הרי אילו אסורות die בי מוסייאות, welche die Heiden während der Verfolgungszeit aufgestellt hatten, bleiben selbst, nachdem die Verfolgungszeit vorüber ist, verboten. Die Schreibung בי מוסייאות lässt vermuten, dass man βωμóς deshalb in בימוס umgewandelt hat, um dies wie בי מוס, Haus der Verabschauung (מאס == מוס, oder vom gr. μὐσος, Gegenstand der Verabschauung) zu verstehen.", + "der Könige. Postamente, auf welchen bei der Durchreise der Könige Götzenbilder aufgestellt werden.", + "Götzen darauf stellt. Und oft ziehen die Könige nicht auf diesem, sondern auf einem andern Wege und beachten den Götzen nicht, deshalb wird das Gestell nicht als Götzen-Dienstsache (משמשי ע״ז) betrachtet (Talm.)" + ], + [ + "Man fragte. In der Tos. und im Talm.: שאלו הפלוסופין, die Philosophen fragten.", + "einst die Ältesten in Rom. Von einer Reise der Ältesten nach Rom weiß auch die Mischila Erubin IV,1.", + "so würde er. Gott.", + "Da sprachen jene. Die Philosophen.", + "so sollte er. Gott.", + "Dann würden wir die Verehrer dieser Dinge in ihrer Meinung bestärken. החזק ידי פ׳ eig. : Die Hände Jemands stärken, d. h. ihn ermutigen.", + "da sie nicht untergegangen sind. Während alle andern Götzen untergingen." + ], + [ + "Man kann eine getretene Weinkelter. Die Weintrauben, die der Heide selbst getreten hat.", + "obwohl er mit der Hand [Weintrauben. Aus dem ausgepressten Traubensafte heraus.", + "nimmt. Und den Saft mit den Händen berührt, so wird dieser dennoch nicht verboten. Denn nur Wein wird durch Berührung des Heiden verboten; dieser Traubensaft wird aber noch nicht als Wein betrachtet.", + "und sie auf den Haufen. תפוח Apfel, auch Haufen, hier Trauben-Haufen (vgl. Tamid II,2 תפוח Aschenhaufen).", + "es kann nicht eher als Nesech-Wein. יין נסך „Trankopfer-Wein‟ im engern Sinne wird der Wein genannt, den der Heide mit seinen Händen umgerührt und dem Götzen geweiht; im weiteren Sinne versteht man aber auch darunter allen Wein eines Heiden, den der Heide berührt hat (סתם יינן), vgl. Talm. 30 b.", + "bis er. Der Most.", + "in die Kufe. בור eig. die Grube, worin die Kufe steht, in welche der Most aus dem Kelterkasten hineinrinnt.", + "verboten. Wenn der Heide es berührt.", + "das Übrige aber. Auch wenn der Heide es berührt.", + "erlaubt. Denn es wird nicht als Wein betrachtet. — Diese Bestimmung ist die der älteren Mischna, (משנה ראשונה), während nach der späteren Mischila (משנה אחרונה), wie Rab Huna lehrt, der Wein sobald er zu fließen beginnt (s. die Erkl. 55 b Tos. v. אמר), als יין נסך verboten werden kann (s. folgende M. Note 43)." + ], + [ + "Man darf mit dem Heiden in der Kelter pressen. Auch für Lohn, denn der Most ist, bevor er in die Grube herabgeronnen, nicht nur zur Nutzung, sondern auch zum Trinken erlaubt. Man bewirkt auch nicht durch diese Arbeit, dass der Wein durch den Heiden unrein wird, da die Trauben bereits vorher, sobald der Heide sie zu pressen begonnen, unrein geworden waren.", + "aber man darf nicht mit ihm Trauben lesen. Weil man dadurch bewirkt, dass die Trauben später durch die unreinen Gefäße des Heiden verunreinigt werden.", + "darf man weder pressen. Weil er dabei eine Gesetzesübertretung übt, (indem er die Früchte, in denen auch Hebe und Zehnten enthalten sind, verunreinigt), und man Niemand bei einer Gesetzesübertretung Beistand leisten darf. Dagegen darf man mit dem Heiden Trauben pressen, da dem Heiden das Verun- reinigen der Früchte nicht verboten ist und er also damit keine Gesetzesübertretung verübt.", + "noch lesen. Betreffs der hier erwähnten Bestimmungen existiert eine Differenz zwischen der älteren Mischna und der späteren Mischna (wohl die des R. Akiba, s. Sanhedrin III,4). Der Talmud 55 b zitiert hierüber folgende Baraita: בראשונה היו אומרים ב׳ד׳ד׳ אין בוצרין עם הגוי בגת (שאסור לגרום טומאה לחולין שבארץ ישראל) ואין דורכין עם ישראל שעושה פירותיו בטומאה (שאסור לסייע ידי עוברי עבירה) אבל דוטרון עם הגוי בגת (ולא חיישינן לירב הונא) חזרו לומר ד׳ב׳ב׳ אין דורכין עם הגוי בגת (משום דרב הונא) ואין בוצרין עם ישראל שעושה פירותיו בטומאה (וכל שכן שאין דורכין) אבל ביצרין עם הגוי בגת (שמותר לגרום טומאה לחולין שבארץ ישראל). „Zuerst hatte man gesagt [3 Lehren mit den Anfangsbuchstaben] ב׳ד׳ד׳: Man darf nicht mit dem Heiden für die Kelter Trauben lesen (weil man auch die Verunreinigung der gemeinen Früchte Palästinas nicht veranlassen darf); man darf nicht mit einem Israeliten, der seine Produkte in Unreinigkeit bereitet, Trauben pressen (weil man Gesetzesübertretern nicht helfen darf); man darf aber mit dem Heiden in der Kelter pressen (indem man den Ausspruch des Rab Huna — dass der Wein, sobald er zu fließen beginnt, durch Berührung des Heiden verboten wird — nicht zu beachten braucht). Später aber hat man gesagt [3 Lehren mit den Anfangsbuchstaben] ד׳ב׳ב׳: Man darf nicht mit den Heiden in der Kelter pressen (wegen des Ausspruchs des Rah Huna) ; man darf nicht mit einem Israeliten, der seine Produkte in Unreinigkeit bereitet, Trauben lesen (um so weniger Trauben pressen); man darf aber mit dem Heiden Trauben lesen, (denn man darf die Verunreinigung von [einem Heiden gehörenden] gemeinen Früchten Palästina’s veranlassen).‟ — Die eingeklammerten Stellen sind erklärende Zusätze des Talmuds zur Baraita.", + "man darf aber mit ihm Fässer. Leere Fässer.", + "in die Kelter tragen und von der Kelter. Mit Wein gefüllte Fässer.", + "bringen. Nachdem der Wein verunreinigt und die Gesetzesübertretung bereits verübt ist, darf man bei den folgenden Arbeiten Hilfe leisten.", + "Mit einem Bäcker. נחתום, syr. ܢܰܚܬܽܘܡܳܐ, Bäcker.", + "darf man weder kneten noch [den Teig] rollen. ערך ordnen, zurichten, rollen mit dem Walgerholz (מערוך), s. Edujot VII, Note 45.", + "man darf aber mit ihm Brod in den Verkaufsladen. יפלטר (gr. πωλητήριον) Kaufladen (Tosephta Demai III, 10), dann auch der Verkäufer im Kaufladen.", + "tragen. Nachdem es einmal unrein geworden ist, darf man ihm bei einer anderen Arbeit helfen, Note 46." + ], + [ + "wenn er. Der Heide.", + "darauf eine Schuldforderung hat. Der Israelit hat ihm diesen Wein als Hypothek gestellt.", + "verboten. Denn der Heide betrachtet den Wein bereits als sein Eigentum und scheut sich nicht, denselben zu berühren.", + "Ist er. Der Heide.", + "in die Weinkufe gefallen und heraufgezogen worden. Nach dem Talmud (60 b) nur, wenn er Tot heraufgezogen worden ist ; ist er aber lebend heraufgezogen worden, so ist anzunehmen, dass er zum Danke für seine Rettung den Wein dem Götzen geweiht hat, und der Wein ist zur Nutzung verboten.", + "oder mit dem Rohr eine Hornisse herausgeschleudert. נתז (bibl. תוז) abspringen, Hif. wegschleudern", + "oder auf die Öffnung des schäumenden. רתח sieden, schäumen.", + "Fasses mit der Hand geschlafen. טפח, den. von טפח (flache Hand), mit der flachen Hand schlagen.", + "der Wein soll verkauft werden. Er ist nur zu trinken verboten, aber zur Nutzung erlaubt, weil der Heide ihn entweder ganz ohne Absicht oder nicht in der Weise berührt hat, wie es bei der Libation zu geschehen pflegt.", + "Simon aber erlaubt ihn. Auch zu trinken.", + "im Zorne. Einige lesen nicht בחמתו.", + "dies ereignete sich einst. Nach Ein. ist hier hinzuzufügen שאן בבת, s. M. 12.", + "und man hat den Wein erlaubt. Auch zu trinken." + ], + [ + "Wenn Liner den Wein eines Heiden in Reinheit bereitet. Es wird unter seiner Aufsicht der Wein des Heiden derart bereitet, dass er einem Israeliten zu trinken erlaubt sein soll, damit der Heide den Wein einem Israeliten verkaufen könnte. Die Mischna nennt dies „reinigen‟, weil sonst der Wein des Heiden nicht nur zur Nutzung verboten, sondern auch levitisch unrein ist (vgl. Talm. 30b).", + "erlaubt. Denn der Heide fürchtet sich, den Wein zu öffnen und zu berühren, da dies ein Israelit sehen und dann der Wein nicht von Israeliten gekauft würde. Es muss aber dieser Wein dennoch verschlossen und versiegelt sein.", + "wohnen aber lauter Heiden darin. Oder wenn das Haus nicht zur Straße offen ist.", + "welches Heiden Bereich es ist. Selbst wenn der Wein nicht im Bereiche des Eigentümers, sondern im Bereiche eines anderen Heiden sich befindet, ist in einer Stadt, wo lauter Heiden wohnen, ein Hüter nötig. Nach dem ersten Tanna ist ein solcher nur dann erforderlich, wenn der Wein im Bereiche des heidnischen Eigentümers liegt." + ], + [ + "Wenn Einer den Wein eines Heiden in Reinheit bereitet. Es wird unter seiner Aufsicht der Wein des Heiden derart bereitet, dass er einem Israeliten zu trinken erlaubt sein soll, damit der Heide den Wein einem Israeliten verkaufen könnte. Die Mischna nennt dies „reinigen‟, weil sonst der Wein des Heiden nicht nur zur Nutzung verboten, sondern auch levitisch unrein ist (vgl. Talm. 30b).", + "wenn dieser. Der Heide.", + "ihm. Dem Israeliten.", + "schreibt: „Ich habe von Dir Geld empfangen . Dadurch ist der Wein vollständig Eigentum des Israeliten.", + "der Wein erlaubt. Selbst wenn lauter Heiden in dieser Stadt wohnen. Doch muss der Wein verschlossen und versiegelt sein.", + "dies ereignete sich einst in Bet-Schean. S. oben I, Note 26.", + "und die Weisen haben ihn verboten. Denn in diesem Falle betrachtet der Heide den Wein als sein Eigentum, den er nach Belieben öffnen kann." + ] + ], + [ + [ + "Wenn Einer. Ein Heide.", + "einen Arbeiter. Einen Israeliten.", + "bei ihm an Nesech-Wein. S. oben IV, Note 34.", + "so ist sein Lohn verboten. Es ist dies von den Weisen als Strafe angeordnet, worden.", + "st sein Lohn erlaubt. Im Talm. 65 a werden zwei Baraita’s zitiert, wonach die vorliegende Bestimmung nur gültig ist entweder, wenn er die verbotene Arbeit am Nesech-Wein erst gegen Abend, nachdem seine Arbeitszeit bereits vorbei war, verrichtet hat, oder wenn man zu dem Arbeiter z. B. gesagt hätte, er solle jedes Fass für eine Peruta transportieren. Ist dann ein Fass Nesech-Wein darunter, so nimmt er dafür keinen Lohn, und der übrige Lohn ist erlaubt. Hat aber der Heide zum Arbeiter gesagt: „Trage mir 100 Fässer für 100 Peruta’s!‟ und es ist ein Fass Nesech-Wein darunter, so ist der ganze Lohn verboten.", + "selbst wenn der Heide seine Flasche. Mit Nesech-Wein. לגין, gr. λάγυνος, Flasche, Krug.", + "der Lohn erlaubt. Obwohl er den Esel unter der stillschweigenden Voraussetzung gemietet hat, seine Speise und Flasche darauf zu legen, so wird es doch nicht so betrachtet, als hätte er ihn von Anfang an gemietet, Nesech-Wein darauf zu legen. Vielmehr ist der Lohn erlaubt, da der Heide, wenn er auch nicht die Flasche auf das Tier legte, Nichts vom Lohne abziehen würde." + ], + [ + "so braucht man sie nur abzuwaschen. Mit kaltem Wasser.", + "waren sie aber aufgesprungen. Oder wenn die Beeren von ihren Stielen abgerissen sind (Jerusch.).", + "Ist. Die eingeklammerte Stelle fehlt in ein. Codd., s. Tos. 65 b v. ה״ג.", + "so sind sie verboten, wenn sie einen Geschmack vom Weine erhalten haben. Wörtlich: אם יש בהן wenn in ihnen (sc. den Feigen oder Datteln) enthalten ist, בנותן טעם ein Geschmack beigebendes [Quantum vom Weine]. Das ב׳ wird oft bei Angabe des Quantums (שיעור) gebraucht, vgl. z. B. Kelim III, 1.", + "Sohn Sonins. B. mezia V, 3.", + "und sic erklärten sie für erlaubt. Weil der beigegebene Geschmack vom Wein den Feigen zum Verderben (לפגם) gereicht.", + "Wenn der beigegebene Geschmack ihm. Dem Eigentümer des Gegenstandes.", + "zum Vorteil gereicht. Das Verbotene gibt dem Erlaubten einen guten Geschmack.", + "wenn Essig. Von Nesech-Wein.", + "auf Graupen. גרשׂ == גרים Graupe.", + "gefallen ist. Nach dem Talm. gilt dies nur von heissen, aber nicht von kalten Graupen." + ], + [ + "Wenn ein Heide mit einem Israeliten von einem Orte zum andern Krüge. Die zugestopft sind.", + "wenn er als gehütet angesehen wird. Wörtlich: „wenn er in der Voraussetzung des Gehüteten (d. h. des Gehütetseins) sich befindet.‟ (חזקה, Voraussetzung, Präsumtion, vgl. B. batra I, Note 32). Diese Voraussetzung besteht, wenn der Heide zu jeder Zeit befürchten muss, der Israelit könnte auf einem krummen Seitenwege (דרך עקלתון) heran kommen.", + "dass er sich entferne. מפליג (von פלג teilen, trennen) scheiden, sich trennen, weit fortgehen.", + "um anzubohren. שתם (vom arab. ثتم lösen, eine Naht) öffnen, anbohren, vgl. das bibl. שתם העין.", + "[die gebohrte Öffnung wieder zu verstopfen. Mit feuchtem Kalk.", + "und zu trocknen. נגב (aram.) trocknen.", + "wieder zuspunden. גוף verschließen, mit einem Spunde (מגופה).", + "undes trocknen könne. Nach R. Simon hat man, selbst wenn das Fass mit einem Kalkspunde zugestopft ist, nicht zu befürchten, der Heide würde es anbohren und dann wieder verstopfen; denn wenn auch dieser Verschluss oben durch Streichen unkenntlich gemacht werden kann, so merkt der Israelit dennoch, wenn er den Spund herausnimmt, an der untern Seite desselben, dass er angebohrt worden war. Der erste Tanna aber meint, dass der Israelit, wenn er die obere Fläche des Spundes glatt und unversehrt findet, nicht daran denkt, auch die untere Seite zu untersuchen. Dagegen stimmt dieser Tanna bei einem Lehm-Spunde der Ansicht des R. Simon bei, weil dabei jede Anbohrung auch an der oberen Fläche kenntlich ist (Talm.)." + ], + [ + "Wenn Einer seinen Wein auf einem Wagen oder einem Schiffe. S. Berachot IV, 6.", + "lässt. Wo sich Heiden befinden.", + "und selbst einen kürzere Weg. קפנרריא == compendiaria, auf einem kürzeren Wege, Berachot IX, 4.", + "geht. Er geht einen kürzeren Weg auf einem Fußpfade, während der Wagen den längeren Weg auf der Heerstraße nachfolgt.", + "oder in die Stadt. מדינה Stadt, wie im Arab.", + "geht und sich badet. Während unterdessen der Wagen oder das Schiff vorausfährt.", + "so ist der Wein erlaubt. Denn der Heide fürchtet sich den Wein zu öffnen, da der Eigentümer zu jeder Zeit kommen könnte.", + "Hat er. Der Israelit.", + "ihm. Dem Heiden.", + "Wenn er. Der Israelit.", + "ihm. Dem Heiden." + ], + [ + "Haben. Jebamot III, 1.", + "so müssen letztere die Chaliza vollziehen und dürfen nicht in Leviratsehe genommen werden. Denn jede der beiden Schwestern ist mit jedem der beiden Brüder durch das Band der Leviratsehe-Pflicht verbunden (s. oben IV, Note 84); eine derart Verbundene (זקוקה) wird aber (rabbinisch) wie eine Ehefrau betrachtet, so dass deren Schwester, wie eine Schwester der Ehefrau zur Ehe verboten ist.", + "Haben sie dieselben voreilig geehelicht. Ein jeder der beiden Brüder hat Eine von beiden Schwestern geehelicht.", + "Elieser. Ms. München liest: R. Eleasar (רבי אלעזר); so las auch T. B. Jebamot 28a. Diese LA. ist der andern vorzuziehen, denn R. Eleasar (nicht R. Elieser) ist der Zeitgenosse aller bisherigen Referenten: R. Jehuda, R. Jose, R. Simon (und R. Meïr).", + "und nach Bet-Hillel müssen sie dieselben entlassen. Nach der Relation des Abba Saul in Jebamot 28a haben Bet-Hillel die erleichternde Ansicht; vgl. das. noch eine dritte Relation." + ], + [ + "Wenn eine Requisitions-Truppe. בלשת (vom aram. בלש, suchen) eine Truppe, die Lebensmittel requiriert. — נכרים fehlt in vielen Codd.", + "weil dann keine Zeit. פנאי freie Zeit, Müsse, von פנה sich wegwenden (von den Beschäftigungen), sich abmüßigen.", + "ist Nesech-Wein zu machen. נַםֵּךֽ (Den. von נסך) den Wein durch Umrühren zu Ehren des Götzen oder durch Berührung eines Heiden als Nesech-Wein verboten machen." + ], + [ + "dürfen zu ihm. Dem Heiden.", + "sagen : „gib uns stattdessen Geld. Das Geld wird nicht als Erlös für verkauften Nesech-Wein betrachtet; denn sie haben den Nesech-Wein sich gar nicht angeeignet, und der Heide war ihnen für ihre Arbeit Geld schuldig.", + "Ist es. Das Fass Wein.", + "aber schon in ihren Besitz gekommen. Sie haben es bereits als ihren Lohn angenommen.", + "so ist dies. Geld dafür zu nehmen.", + "das dafür erhaltene Geld erlaubt. Wenn der Preis bestimmt ist, so wird der Wein durch das Zumessen und die unmittelbar darauf erfolgte משיכה (s. B. batra V, Note 61 u. 62) Eigentum des Heiden, bevor er ihn durch Berührung verboten gemacht hat, so dass der Heide dem Israeliten das Geld für erlaubten Wein schuldig geworden ist.", + "bevor er den Preis bestimmt hatte. So lange der Preis noch nicht bestimmt ist, kann der Käufer die Ware nicht erwerben; s. B. batra Y, Note 60.", + "so ist das Geld verboten. Da der Wein noch als Eigentum des Israeliten zur Nutzung verboten wird.", + "Hat er den Trichter genommen und damit in die Flasche des Heiden. In der ein wenig Nesech-Wein war.", + "wenn. Während er in die Flasche des Israeliten eingemessen.", + "im Trichter ein Überbleibsel. עכבת (von עכב verbleiben, Piel, aufhalten) ein kleiner Rest, der in irgend einer Stelle des Trichters zurückgeblieben. Nach einer andern LA. עקבת, eine Spur, der Trichter ist noch nass von dem Heiden eingemessenen Weine. Der Jerusch, vgl. es mit עקבה מדם (Hosea 6, 8, vgl. Kimchi das.).", + "vom Weine. Den er dem Heiden eingemessen hat.", + "war. Dieses Überbleibsel ist verboten, weil der Wein im Trichter durch den Guss-Strahl (ניצוק) mit dem Weine im Gefäße des Heiden verbunden war (Talm.).", + "der Wein. Des Israeliten.", + "verboten. Weil das verbotene Überbleibsel damit vermischt ist.", + "Wenn man [Wein]aus einem Gef. Eines Israeliten.", + "in ein [anderes] Gef. Das ein Heide in seiner Hand hält, oder in dem sich Nesech-Wein befindet.", + "wovon man abgegossen hat. Der Wein, der im oberen in der Hand des Israeliten befindlichen Gefäße zurückgeblieben.", + "erlaubt. Dies scheint Note 57 zu widersprechen, wonach der verbindende Strahl auch den Wein im oberen Gefässe verboten macht. Nach dem Talm. gilt daher die vorliegende Bestimmung nur für den Fall, dass der Strahl vom oberen Gefässe bereits abgebrochen ist, während dessen unteres Ende mit dem verbotenen Weine in Berührung kommt", + "verboten. Und auch der Strahl, sobald dessen unteres Ende den Nesech-Wein berührt hat (Talm.)" + ], + [ + "Nesech-Wein ist verboten und macht verboten. Dies scheint Note 57 zu widersprechen, wonach der verbindende Strahl auch den Wein im oberen Gefäße verboten macht. Nach dem Talm. gilt daher die vorliegende Bestimmung nur für den Fall, dass der Strahl vom oberen Gefäße bereits abgebrochen ist, während dessen unteres Ende mit dem verbotenen Weine in Berührung kommt.", + "durch noch so Wenig. Und auch der Strahl, sobald dessen unteres Ende den Nesech-Wein berührt hat (Talm.).", + "Wein. Den damit vermischten Wein.", + "Wasser. Wenn auch noch so wenig Nesech-Wein mit noch so viel anderem Weine vermischt worden.", + "Wein. Nesech-Wein.", + "unter Wasser oder Wasser. Das dem Götzen gespendet wird.", + "Das ist die Regel. Diese Regel gilt nach der Halacha nur von Nesech- Wein (oder Libations-Wasser) und Tebel (uuverzehnteter Frucht); dagegen machen andere verbotene Dinge sowohl Gleichartiges als Ungleichartiges nur durch Beigeben eines Geschmackes verboten. Bei Ungleichartigem, wobei der Geschmack geprüft werden kann, wird es entweder durch einen Israeliten (bei Dingen, die manchem Israeliten erlaubt sind, wie die Hebe dem Priester) oder durch einen Nicht-Israeliten festgestellt, ob das Erlaubte einen Geschmack vom Verbotenen erhalten hat. Bei Gleichartigem oder, wenn sonst der Geschmack nicht festzustellen ist, gilt das Verbotene als aufgehoben (בטל), wenn das Erlaubte sechzigmal so viel ist, als das Verbotene. Hebe gilt nur in 100, ערלה und כלאי הכרם in 200 als aufgehoben, s. Orla II, 1." + ], + [ + "Folgende Dinge sind verboten und machen verboten durch noch so Wenig. Selbst wenn Eins mit Tausenden vermischt worden.", + "Nesech-Wein. Nach dem Talmud werden hier nur solche Dinge aufgezählt, die einerseits auch zur Nutzung verboten sind, andererseits so bedeutend sind, dass sie gewöhnlich gezählt werden. Unter „Nesech-Wein‟ ist daher ein Fass Nesech-Wein zu verstehen, dass mit vielen anderen Fässern Wein vermischt worden ist.", + "denen das Herz ausgerissen worden. S. oben II, Note 15.", + "der zur Steinigung verurteilte Ochse. Exod. 21, 28.", + "der das Genick gebrochen wird. Deut. 21, 4.", + "die Vögel des Aussätzigen. Lev. 14, 4.", + "das Haar des Nasir. Num. 6, 18.", + "die Erstgeburt eines Esels. Die man nicht ausgelöst, Exod. 13, 13.", + "in Milch gekochtes Fleisch. Exod. 23, 19; 34,26; Deut. 14, 21.", + "der fortzuschickende Ziegenbock. Ara Versöhnungstage, Lev. 16, 22.", + "welche im Tempelhofe geschlachtet worden. Solche sind auch zur Nutzung verboten, s. B. kamma VII, Note 11." + ], + [ + "so ist das Ganze zur Nutzung verboten. Vgl. M. 8." + ], + [ + "die ein Heide verpicht hat. Dabei pflegte man ein wenig Wein hineinzugießen, um den Pechgeruch zu beseitigen.", + "trockne man ab. Nach dem Talm. versteht man darunter eine zweimalige Reinigung vermittels Wassers und Asche.", + "Betreffs einer hölzernen. Die mehr Pech braucht und daher mehr Wein einsaugt.", + "Man trockene sie ab. Dies genügt, wie bei der steinernen Kelter.", + "Man muss das Pech abschälen. Und nachher die Kelter abtrocknen nach Note 83.", + "verboten. Weil der Thon an sich auch ohne Pech den Wein einsaugt. — Die bei irdenen Gelassen nötige Reinigung ist im Talmud 33 a angegeben." + ], + [ + "Kauft Einer Geschirr. כלי תשמיש eig. Gebrauchs-Geräte.", + "was man unterzutauchen pflegt. Geräte von Metall oder Glas, selbst wenn sie nur zu kalten Speisen oder Getränken gebraucht, ja selbst wenn sie noch ganz neu sind. — Sind sie zu heissen Speisen gebraucht worden, so genügt das Untertauchen nicht.", + "untertauchen. In ein Tauchbad, in dem mindestens 40 Sea Quell- oder Regenwasser sich befinden.", + "was ausgekocht. הגעל eig.: auswerfen machen, bewirken, dass das Gefäß die eingesogenen verbotenen Speisen wieder ausscheide. In der Mischna wird mit diesem Ausdrucke stets das Auskochen verstanden.", + "wird. Z. B. metallene Kessel und Töpfe, in denen gekocht wird.", + "auskochen. Sie werden, nachdem sie gut gereinigt sind, in kochendes Wasser getan. Nachher müssen sie aber noch in ein Tauchbad (Note 90) untergetaucht werden.", + "was man im Feuer ausglüht. Das sind Geräte, die ohne Flüssigkeit am Feuer gebraucht werden, wie Bratspieße und Roste.", + "ausglühen. Und nachher muss man sie untertauchen, Note 90.", + "Bratspieße. שפוד syr. ܫܰܦܽܘܕܳܐ Spieß.", + "und Roste. אסכלה gr. ὲσχάρα, Rost, Bratrost.", + "ein Messer aber braucht man nur abzuschleifen. שוף reiben, abreiben. Nach den Erkl. abschleifen mit einem Schleifstein, oder zehnmal in harte Erde stecken. — Dies genügt aber nur, wenn man es zu Kaltem gebrauchen will (vgl. Talm.); will man es aber zu warmen Speisen verwenden, so muss es geglüht werden.", + "und es ist rein. Nachdem mau es noch (nach Note 90) untergetaucht hat." + ] + ] + ] + }, + "schema": { + "heTitle": "פירוש גרמני על משנה עבודה זרה", + "enTitle": "German Commentary on Mishnah Avodah Zarah", + "key": "German Commentary on Mishnah Avodah Zarah", + "nodes": [ + { + "heTitle": "", + "enTitle": "" + } + ] + } +} \ No newline at end of file diff --git "a/json/Mishnah/Modern Commentary on Mishnah/German Commentary/Seder Nezikin/German Commentary on Mishnah Eduyot/English/Mischnajot mit deutscher \303\234bersetzung und Erkl\303\244rung. 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Ordnung Moed, von Eduard Baneth. 1887-1927.
Ordnung Naschim, von Marcus Petuchowski u. Simon Schlesinger. 1896-1933.
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Die Unreinheit tritt zwar schon mit dem Zeitpunkte ein, da das Blut aus dem Muttermunde herausgekommen, obwohl es sich noch im Innern (der Scheide, בית החיצון) befindet (Nidda V, 1) und nicht wahrgenommen wird; dennoch aber haben die Weisen (so meint Schammai) nicht die von ihr vor der Wahrnehmung berührten Gegenstände für unrein erklärt; denn wenn so jede Frau schon vor der Menstruation für unrein gälte, so würde jeder Gatte wegen Gewissensskrupel (er könnte das schwere Verbot von Lev. 18, 19 übertreten) sich von seiner Frau stets fernhalten und das Gebot von Gen. 1, 28 nicht beobachten.", + "Untersuchen. Bei dem sie die Unreinheit wahrgenommen hat.", + "Untersuchen. Bei dem sie sich noch rein gefunden hatte. Hillel meint, es sei zu befürchten, dass sofort nach der vorletzten Untersuchung Blut aus dem Muttermunde gekommen sei, das längere Zeit von den Seiten des Gebärmutterhalses (כותלי בית הרחם) zurückgehalten und nicht wahrgenommen wurde. Diese Unreinheits-Erklärung gilt aber nach Hillel nur Betreffs der von der Frau berührten reinen Gegenstände (לטהרות), nicht aber für den Gatten (לבעלה), der also nicht jene in Note 3 erwähnten Gewissensskrupel hegen würde.", + "wenn auch viele Tage dazwischen waren. Zwischen der vorletzten und letzten Untersuchung.", + "Nicht wie die Worte Dieses und nicht wie die Worte Jenes. Ist zu entscheiden. Schammai erleichtert zu sehr; nach Hillel wieder müsste man mitunter (wenn seit der vorletzten Untersuchung viele Tage verflossen) allzu sehr erschweren.", + "sondern sie gilt für unrein rückwärts eine Zeit von vierundzwanzig Stunden. מעת לעת von Zeit zu Zeit, d. h. von der Zeit der heutigen Wahrnehmung rückwärts bis gestern um dieselbe Tageszeit, also 24 Stunden.", + "wenn diese weniger ist als die Zeit vom letzten bis zum vorletzten Untersuchen. Wenn die vorletzte Untersuchung vor mehr als 24 Stunden stattgefunden hat. Wörtlich übersetzt lautet der Satz: „Die Zeit von 24 Stunden vermindert (die Geltungs-Dauer der Unreinheit) an der Seite (על יד) der Zeit vom Untersuchen bis zum Untersuchen.“", + "wenn diese kürzer ist als vierundzwanzig Stunden. Wenn die vorletzte Untersuchung vor weniger als 24 Stunden stattgefunden hat. Die Frau gilt also für unrein höchstens 24 Stunden vor der Wahrnehmung der Menstruation; die Zeit der Unreinheit kann aber geringer sein, wenn sie sich innerhalb der letzten 24 Stunden bei einer Untersuchung rein gefunden, in welchem Falle sie nur rückwärts bis zu dieser Zeit für unrein gilt.", + "welche eine regelmäßige Periode. וסת (vom gr. ἦϑος) Gewohnheit, Art und Weise, die Periode (bibl. אורח). — Hier ist eine regelmäßige nach einer bestimmten Zeit (etwa alle 30 Tage) wiederkehrende Periode (וסת קבוע) gemeint. Der וסת wird ein regelmäßiger (קבוע) genannt, wenn er bereits dreimal hintereinander in ein und derselben bestimmten Zeit eingetroffen ist.", + "genügt es. די Genüge, דין ihr Genüge, d. h. es genügt ihnen.", + "dass sie) zu ihrer Zeit (für unrein gilt. Wenn sie zur bestimmten Zeit der Periode sich unrein findet, so gilt sie nur von dieser Zeit ab für unrein, da in solchem Falle anzunehmen ist, die Periode sei erst zur bestimmten Zeit eingetroffen (אורח בזמנו בא).", + "weiche unter Anwendung von Tüchern. עדים in der Mischna entspricht dem Ausdr. בגדי עדים im bibl. Hebr. (vgl. Jes. 64, 5); die Mischna hat davon die Einz. עד (= בגד עדים) gebildet, mit der Bedeut. „Untersuchungstüchlein“, das die Frau dazu gebraucht, zu untersuchen, ob sie rein oder unrein ist.", + "den ehelichen Umgang gepflegt hat. Was in den Zeiten, da man noch bei den Speisen auch die Reinheitsvorschriften genau beobachtete, jeder Frau zur Pflicht gemacht wurde (s. Nidda I, 7).", + "gilt dies. Nach dem Talmud (Nidda 4a) waren zwei Untersuchungen nötig, vor und nach dem ehelichen Umgang: hier ist von letzterer Untersuchung die Rede.", + "wie eine Untersuchung. Wie jede andere Untersuchung. Wenn sie sich zu dieser Zeit rein gefunden, kann sie bei später wahrgenommener Unreinheit höchstens nur bis zu dieser Zeit rückwärts für unrein erklärt werden, wenn seitdem auch weniger als 24 Stunden verflossen sind. Dass diese Untersuchung wie jede andere gilt, muss nach dem Talm. (das.) deshalb gelehrt werden, weil man sonst gemeint hätte, es könnte das Blut vom semen virile bedeckt gewesen und deshalb nicht wahrgenommen worden sein.", + "als die von der letzten bis zur vorletzten Untersuchung vermindert. Diese ganze Mischna befindet sich auch in Nidda I, 1." + ], + [ + "unterliegt der Challa. חלה, Teighebe, Num. 15, 20.", + "-Pflicht. Da ein Kab = 4 Log, à 6 Eigrößen (ביצים), also 24 Eigrößen beträgt, so würde die Challa davon (die ¹⁄₂₄ vom Teige sein soll, vgl. Challa II, 7) gerade eine Eigröße haben, was als „eine Gabe“ bezeichnet werden kann (ר״ת, רשב״א).", + "aus zwei Kab. Nach Hillel ist die Quantität des Teiges so bestimmt worden, dass auch die Challa des Bäckers (die nur ¹⁄₄₈ des Teiges beträgt) gleich einer Eigröße sein soll.", + "sondern anderthalb Kab unterliegen der Challa-Pflicht. Denn es heißt (Num. 15, 20): „Die Erstlinge eures Teiges u. s. w.“ Darunter ist ein Teig von einer Omergröße verstanden, wie er für jeden Kopf der Israeliten in der Wüste als täglicher Bedarf bemessen war (Exod. 16, 16). Nun war der Omer = ⅒ Epha. Ein Epha hat 3 Sea à 6 Kab à 4 Log à 6 Eigrößen; daher ist 1 Omer = ¹⁸⁄₁₀ Kab = 43⅕ Eigrößen (ungefähr 3, 6 Liter) nach dem Maaße der Kinder Israel in der Wüste (Tosephta). Später aber sind in Jerusalem die Maaße um ⅙ vergrößert worden derart, dass 6 Kab der Wüste nur 5 jerusalemische Kab betrugen. Ein Omer ist also nach jerusalemischem Maaße = ¹⁸⁄₁₀.⅚ Kab = 1½ Kab.", + "Als die Maaße größer geworden. Dies geschah nach der Tosephta und einer Baraita im Talmud (Erubin 83b) zu Sepphoris, wobei aus 6 jerusalemischen 5 sepphorische Kab wurden. Vielleicht war dies von den in B. batra VI, 7 erwähnten דיני צפורי angeordnet worden.", + "Fünf Viertel. ⅒ Kab = 5 Log.", + "unterliegen dieser Pflicht. Da ⁵⁄₄ Kab nach dem vergrößerten Maaße von Sepphoris = 1½ jerusalemische Kab sind.", + "Jose sagt: Bei fünf ist man frei, erst bei fünf und noch (etwas dazu. So viel als die Challa beträgt, damit nach Absonderung der Challa noch ein Omer übrig bleibe (Erubin 83 b Tos. v. שבעה)." + ], + [ + "Ein Hin. 1 Hin = 3 Kab = 12 Log.", + "-Maa. מלא הין ist auch im aram. Targum zu Exod. 30, 24 gebraucht.", + "geschöpften Wassers. Das in eine Wassersammlung, die weniger als 40 Sea beträgt, gefallen ist.", + "ungeeignet. Weil das Hin das größte in der Tora erwähnte Maaß für Flüssigkeiten ist, deshalb haben die Weisen bei ihrer Verordnung, dass geschöpftes Wasser eine Wassersammlung zum Tauchbade unbrauchbar mache, das Hin-Maaß festgesetzt.", + "Nur. אלא bis רבו ist eine Glosse des Mischnaredaktors (רבי), um sich zu rechtfertigen, dass er bei Hillel den Ausdruck מלא הין und nicht vielmehr שלשה קבין gebraucht hat, wie bei שמאי nach קבין bestimmt wird. In einigen Codd. fehlt אלא.", + "mit dem Ausdruck seines Lehrers mitzuteilen. Und Hillel hat (vielleicht nach dem Targ.) מלא הין gesagt. (So erklärt R. Elia Wilna im אליה רבא zu Negaïm I, 2.).", + "Neun Kab. Dasselbe Maaß, welches ein durch nächtlichen Zufall Verunreinigter (בעל קרי) zu seiner Reinigung bedarf (nach Berachot 22 ab).", + "Die Weisen aber sagten weder wie die Worte Dieses noch wie die Worte Jenes. Sie entschieden für keinen von beiden, da deren Aussprüche einander widersprachen.", + "bis zwei Weber vom Misttore zu Jerusalem. Nach der Tosephta war dies ihr Wohnort. Doch finden wir später R. Jochanan b. Sakkai und R. Simon b. Gamliel auch am שער האשפות, wo sie ihre Sendschreiben anfertigen lassen (vgl. m. Likkute Mechilta zu Deut. S. 30).", + "dass drei Log. Ein viertel Hin, das Maaß des kleinsten Trankopfers, Num. 15, 5.", + "geschöpften Wassers die Wassersammlung ungeeignet machen. Wenn jedoch ein Tauchbad das gesetzliche Maaß von 40 Sea hat, kann es selbst durch eine große Menge geschöpften Wassers nicht mehr unbrauchbar werden.", + "da bestätigen die Weisen. Alle Weisen, auch Hillel und Schammai, wie dies aus folgender Mischna hervorgeht. Nach der Tosephta haben die Hillel und Schammai opponierenden Weisen sofort ihre Ansicht dahin ausgesprochen, dass 3 Log das Mikwah unbrauchbar machen, und diese Ansicht wurde dann allgemein bestätigt, nachdem sie von den beiden Webern als die Schemaja’s und Abtaljons bezeugt wurde." + ], + [ + "um sie aufzuheben. לבטלן so lesen die besten Codd. Die gewöhnlichen Ausgg. haben לבטלה (unnützer Weise). Gemeint ist: da Schammai und Hillel selbst ihre Worte aufgehoben hatten, so hätten dieselben gar nicht erwähnt werden sollen.", + "dass Niemand auf seiner Meinung beharren solle. Die Tos. fügt hinzu: במקום שמועה „wenn eine Überlieferung dagegen spricht“.", + "da doch die größten Lehrer. Eig. „die Väter der Welt“. Die vorzüglichsten Lehrer werden oft אבות העולם genannt. So hier Hillel und Schammai; Jerusch. Sekalim III, 47b (R. Ismaël und R. Akiba); Jerusch. Chagiga II,77d (alle „Paare“ in Abot I). In Tos. Tebul Jom I, 10 heissen die alten Lehrer אבות הראשונים.", + "nicht auf ihrer Meinung beharrten. Eig. „die Väter der Welt“. Die vorzüglichsten Lehrer werden oft אבות העולם genannt. So hier Hillel und Schammai; Jerusch. Sekalim III, 47b (R. Ismaël und R. Akiba); Jerusch. Chagiga II,77d (alle „Paare“ in Abot I). In Tos. Tebul Jom I, 10 heißen die alten Lehrer אבות הראשונים." + ], + [ + "wenn einem Gerichte die Ansicht des Einzelnen einleuchtet. ראה sehen, sich etwas ausersehen, einleuchtend finden ,vgl. B. batra IX, 1 Ende.", + "es sich darauf stützen könne. Selbst nach der LA. ויסמוך kann dies Wort dennoch als Beginn des Nachsatzes genommen werden, da der Nachsatz oft mit ו׳ beginnt, vgl. z. B. Gen. 28, 22; Ps. 78, 34.", + "da ein Gericht nicht die Worte eines andern Gerichtes. Der früheren Zeit.", + "aufheben kann. Wenn nicht bereits beim früheren Gerichtshofe wenigstens eine Einzelansicht mit dem jetzigen Beschlusse übereinstimmte, auf die sich das jetzige Gericht stützen könnte.", + "dass es jenes. Das frühere Gericht.", + "an Weisheit. Der Vorsitzende dieses Gerichtes übertrifft den des anderen an Weisheit.", + "und Anzahl. Die Anzahl der Weisen, welche dem Beschlusse dieses Gerichtes beistimmen, übertrifft die Anzahl derer, die dem anderen Gerichte beipflichteten. Nach ראב״ד ist מנין „die Anzahl der Lebensjahre“, das Alter (wohl des Vorsitzenden)." + ], + [ + "Jehuda. Nach ראב״ד kontroversiert R. Jehuda gegen die vorhergehende Mischna und meint, die Einzelansicht wurde nicht deshalb aufbewahrt, damit Spätere sie wieder zur Geltung bringen könnten, sondern im GegenTeil damit, wenn sie Jemand einmal als eine Überlieferung geltend machen wollte, man ihn darauf hinweisen könnte, dass dies eine bereits längst durch einen Mehrheits-Beschluss annullierte Einzelansicht sei. Indessen sprechen die Worte אם כן, mit denen R. Jehuda beginnt, für die Erklärung des Maimonides, wonach R. Jehuda die vorhergehende Mischna ergänzen und noch für die Fälle einen Grund angeben will, wo die Ansicht eines Einzelnen nur erwähnt wird, um sie für immer aufzuheben (לבטלן), wobei die Annahme, dass die Einzelansicht später einmal zur Geltung kommen könne, völlig ausgeschlossen ist. Über derartige Fälle vgl. Tos. Jom Tob.", + "um jene aufzuheben. Nach ראב״ד kontroversiert R. Jehuda gegen die vorhergehende Mischna und meint, die Einzelansicht wurde nicht deshalb aufbewahrt, damit Spätere sie wieder zur Geltung bringen könnten, sondern im GegenTeil damit, wenn sie Jemand einmal als eine Überlieferung geltend machen wollte, man ihn darauf hinweisen könnte, dass dies eine bereits längst durch einen Mehrheits-Beschluss annullierte Einzelansicht sei. Indessen sprechen die Worte אם כן, mit denen R. Jehuda beginnt, für die Erklärung des Maimonides, wonach R. Jehuda die vorhergehende Mischna ergänzen und noch für die Fälle einen Grund angeben will, wo die Ansicht eines Einzelnen nur erwähnt wird, um sie für immer aufzuheben (לבטלן), wobei die Annahme, dass die Einzelansicht später einmal zur Geltung kommen könne, völlig ausgeschlossen ist. Über derartige Fälle vgl. Tos. Jom Tob.", + "So. Wie der Einzelne entschieden hat.", + "ist mir überliefert worden . Und er wird diese Ansicht zur Geltung bringen wollen.", + "vernommen. Die aber durch den Majoritätsbeschluss aufgehoben wurde." + ], + [ + "Beth-Schammai. Die Schüler Schammai’s.", + "Ein viertel Kab Gebein. Vgl. Oholot II, 1.", + "Gebeinen. Selbst wenn sie nicht den größten Teil des Körperbaues oder den größten Teil der Gliederzahl ausmachen.", + "verunreinigt im Zelte. Alles was sich mit unter ein und derselben Bedachung befindet. Weniger als ¼ Kab kann nur den verunreinigen, der es berührt oder trägt.", + "Ein viertel Kab Gebein vom Körper. Es muss von Einem Körper sein.", + "vom größten Teil des Baues. Von den Gebeinen, die den größten Teil des Körperbaues bilden. Nach Bechorot 45 sind dies z. B. zwei Schenkel und eine Hüfte. Selbst je ein Teil von jedem dieser Gebeine, die ¼ Kab messen, oder diese Gebeine im Ganzen, wenn sie auch kein viertel Kab betragen, verunreinigen im Zelte.", + "oder vom größten Teil der Zahl. Die Anzahl der Glieder im Menschen beträgt (nach Oholot I, 8) 248; der größte Teil der Gliederzahl sind demnach 125 Glieder. Selbst wenn man von jedem der 125 Glieder einen Teil abgeschnitten und damit ¼ Kab voll gemacht hat, so verunreinigt dies im Zelte. Dagegen verunreinigen 125 ganze Glieder selbst, wenn sie nicht ¼ Kab betragen. (Tosaphot Nasir 52b v. ת״ש).", + "Selbst von Einem Knochen. ¼ Kab, von Einem Totenknochen gefüllt, verunreinigt auch im Zelte." + ], + [ + "Wicken. כרשינה (ar. كرسنة) Wicke ist ein Viehfutter (Terumot XI, 9), das im Notfalle auch von Menschen gegessen wird und deshalb teruma-pflichtig ist.", + "von Teruma. Vgl. dieselbe Mischna in Maaser scheni II, 4.", + "darf man nach Bet-Schammai nur in Reinheit. D. h. mit gewaschenen Händen.", + "weichen und reiben. Den Körper damit reiben. Nach ר״ש reiben oder vielmehr klopfen, um die Schale abzustreifen.", + "in Unreinheit. Mit ungewaschenen Händen, die hinsichtlich der Teruma für unrein gelten.", + "Man darf sie nur in Reinheit weichen. Nur das Weichen, wobei die Wicke durch das Wasser sofort verunreinigungsfähig wird (Lev. 11, 88) muss mit gewaschenen Händen vorgenommen werden.", + "Sie sollen trocken. Viell, vom arab. صلد hart, trocken.", + "gegessen werden. Damit man nicht erkenne, dass sie bereits fähig sind, unrein zu werden.", + "Akiba sagt. Nach der Mischna des R. Akiba ist Folgendes die Ansicht der für die Halacha maßgebenden Bet-Hillel (Tosephta M. scheni II, 1).", + "Man darf Alles damit in Unreinheit verrichten. Da Wicke als Viehfutter gar nicht terumapflichtig ist, (vgl. Challa IV, 9)." + ], + [ + "Wenn. Diese und die folgende Mischna findet man auch in Maaser scheni II, 8—9.", + "Jemand vom Gelde des zweiten Zehnts einen Sela‘ wechseln will. Man pflegte den zweiten Zehnt gleich nach der Absonderung auszulösen. Bei den einzelnen kleinen Quantitäten war das Lösegeld oft nur kleines Geld. Nachdem man aber nach und nach eine größere Summe des heiligen Geldes angesammelt hatte, wurde dies zur Erleichterung der Last in Silber-Sela‘ umgewechselt und nach Jerusalem hinaufgeführt.", + "Er muss für den ganzen Sela‘ Kupfergeld geben. Er darf nicht für den Sela‘ (der 4 Denare beträgt) etwa einen Silber-Denar und nur 3 Denar Kupfergeld geben; denn außerhalb Jerusalems ist behufs Erleichterung der Last nur gestattet, Kupfergeld in Silber umzuwechseln, aber nicht Silbergeld in anderes Silbergeld (und umso weniger Silbergeld in Kupfergeld). Den Grund davon s. in Note 74.", + "Er kann für einen Schekel. Ein Schekel = ½ Sela‘.", + "Silber und für einen Schekel Kupfergeld geben. Wenn er einen halben Sela‘ Kupfergeld umwechseln will, darf er noch einen halben Sela‘ in Silber dazu geben, um einen ganzen Silber-Sela‘ zu erhalten.", + "Silber auslösen. Obwohl man nach Bet-Hillel Silber- und Kupfergeld zusammen in anderes Silbergeld umwechseln darf, so dürfen etwa ein Schekel Silber und für einen Schekel Früchte zusammen nicht in einen Sela‘ umgewechselt werden.", + "Die Weisen aber erlauben dies. Ebenso wie mit Kupfergeld darf man mit Früchten kleinere Silbermünzen verbinden, um alles zusammen in eine größere Silbermünze umzuwechseln. — Diese 9. Mischna fehlt übrigens im Münchener Mscr. (vgl. Rabbinowitz ד״ס), und wie es scheint mit Recht, da hier nur solche Fälle aufgeführt werden, in denen Schammai selbst mit Bet-Schammai kontroversiert, vgl. aber weiter Note 82. —" + ], + [ + "Wenn Jemand einen Sela‘ vom zweiten Zehnt in Jerusalem. In Jerusalem war es gestattet, das Silbergeld vom zweiten Zehnt in Kupfermünzen umzuwechseln, die man nach und nach für Lebensmittel auszugeben hatte.", + "Er muss für den ganzen Sela‘ Kupfergeld nehmen. Man darf aber nicht einen Teil davon in Silbergeld nehmen, weil man Silbergeld in anderes Silbergeld auch in Jerusalem nicht umwechseln darf, selbst in dem Falle, wo man für einen Sela‘ einen Teil in Kupfer und einen Teil in Silber nehmen will. Der Grund dieser Vorschrift mag vielleicht darin liegen, dass immer beim Wechseln eine Kleinigkeit als Wechslergeld abgezogen wurde. Man sollte daher den Sela‘ auf einmal in die zum Kaufen von Lebensmitteln nötigen Kupfermünzen umwechseln, denn sonst müsste man später, wenn man die etwa erhaltenen Denare wieder umwechselt, nochmals Wechslergeld sich abziehen lassen, wodurch der heilige zweite Zehnt Schaden leiden würde. Aus demselben Grunde musste überhaupt alles unnötige Wechseln vermieden werden.", + "Er kann einen Schekel. Ein Schekel = ½ Sela‘.", + "Silber und für einen Schekel Kupfergeld nehmen. Um Kupfergeld zum Einkauf von Genussmitteln zu erhalten, darf man auch die Hälfte in Silber nehmen.", + "Die vor den Weisen Richtenden. Die Jünger, die vor dem Synedrion auf der Erde saßen, aus deren Mitte sich das Synedrion nötigenfalls kooptierte (Sanhedrin IV, 4). Nach dem Talmud (Sanh. 17 b) sind unter diesem Ausdrucke stets bestimmte Tannaïm (Simon b. Assai, Simon b. Soma u. A.) gemeint.", + "Drei Denar Silber und für Einen Denar Kupfergeld. Es genügt also ¼ Sela‘ in Kupfergeld zu nehmen.", + "und vom vierten ein Viertel in Kupfergeld. Also ¹⁄₁₆ in Kupfer; so nach den meisten Erkl.; nach ראב״ר: „vom vierten die Hälfte (also ⅛ Sela‘) in Kupfer“.", + "Vier Aspern. Eine sonst nicht vorkommende Silbermünze. Im Mittelalter hieß eine Silbermünze asprum (Weißpfennig, vom neugr. ἄσπρος, weiß), die den Wert von 30—40 Pfennig hatte.", + "Silber. Nach Bart. betrug ein Denar 5 Aspern, 1 Sela‘ also = 20 Aspern. Nach R. Tarphon konnte man nun 3 Denar und vom vierten Denar 4 Aspern in Silber nehmen. Das Kupfergeld braucht nur ein Asper, also ¹⁄₂₀ Sela‘ zu sein. Übrigens scheinen alle hier nach Bet-Hillel genannten Tannaïm nur jeder eine andere Version der Meinung von Bet-Hillel zu geben, vgl. oben Note 64.", + "Man soll ihn. Den Sela.", + "aufzehren. Man soll ihn nicht wechseln, da man dadurch leicht aus Versehen das Geld für profan (חולין) halten könnte. — Nach R. Elia Wilna (im שנות אליהו) darf nach Schammai der zweite Zehnt überhaupt nur einmal durch Geld ausgelöst werden; dieses Geld darf aber nicht weiter umgewechselt, sondern muss nach Jerusalem geführt und dort aufgezehrt werden. Schammai kontroversiert demnach auch gegen Bet-Schammai in Mischna 9, weshalb diese letztere Mischna hier gebracht wird." + ], + [ + "Den. Vgl. diese M. in Kelim XXII,4.", + "Sessel. Jeder Sessel hatte nach Kelim XXII folgende wesentliche Bestandteile: a) das Untergestell, bestehend aus 4 Füßen, die an ihrem obern Ende durch 4 Leisten so mit einander verbunden waren, dass die Leisten ein Oblongum bildeten, das einer Ziegelform ähnlich war, weshalb das ganze Untergestell מלבן (Ziegelform) genannt wurde, b) Der Sitz, gewöhnlich aus 3 Brettchen bestehend und daher (in der Mehrz.) חפויים (Decken) genannt. Die drei Sitzbrettchen waren gewöhnlich länger und breiter als das Gestell, so dass sie an demselben von allen Seiten hervorragten; mitunter aber waren sie nur ebenso groß, wie der מלבן (אין חפויו יוצאין, Kelim XXII, 5).", + "einer Braut. Bei dem Sessel einer Braut hatte die Ziegelform mitunter einen Boden, so dass, wenn der Sitz abgenommen wurde, dem מלבן noch ein leeres Behältnis (בית קבול, Kelim XXII, 7) verblieb, in das man Gegenstände hineinlegen konnte.", + "erklären Bet-Schammai für verunreinigungsfähig. Er kann als Sitz (מדרס) unrein werden (nach Lev. 15, 4 u. 20), weil es vor der Wegnahme des Sitzes מדרס war und man im Notfalle auch jetzt auf dem Gestell (מלבן) sitzen kann.", + "Bet Hillel aber erklären ihn für rein. Selbst wenn das Gestell durch Umlegen zum Sitzen gebraucht werden könnte (nach Kelim XXII, 5), ist es doch nicht verunreinigungsfähig, da dies kein passender Sitz für eine Braut wäre. Aber auch wenn ein Behältnis zurückblieb (Note 84), kann es nach R. Jehuda nicht unrein werden, denn die Hauptbestimmung des Sessels ist, zum Sitzen zu dienen; als Behältnis dient er nur nebenbei (Kelim XXII, 7).", + "Auch das Untergestell eines Stuhles. Das vom Handwerker gebracht wurde und niemals mit einem Sitze verbunden war (Tosephta Kelim B. batra I, 12).", + "ist verunreinigungsfähig. Während nach Bet-Schammai nur das מלבן, das vom fertigen Stuhl übrig geblieben, nachdem der Sitz weggenommen ist, als verunreinigungsfähig gilt.", + "den man in einen Backtrog. עריבה, (syr. ܥܳܪܒܳܐ) Backtrog, Mulde. Es gab deren sehr große, vgl. Kelim XXIV, 3.", + "eingesetzt hat. Um die zum Kneten nötigen Gegenstände darauf zu legen.", + "erklären Bet-Schammai für verunreinigungsfähig. Als מדרס (Note 85); denn da der Stuhl vorher מדרס war, so kann er durch dessen Einsetzung in den Backtrog nicht dem Backtrog gleich werden.", + "Bet-Hillel aber erklären ihn für rein. Er kann nicht als מדרס unrein werden; denn er ist jetzt dem Backtrog gleich, der, weil zu einem andern Gebrauche bestimmt, nicht als מדרס unrein werden kann.", + "Auch der am Backtrog selbst angebrachte (Stuhl ist verunreinigungsfähig. Während nach Bet-Schammai nur der Stuhl מדרס werden kann, der vorher als Sitz gedient hat (vgl. Note 88)." + ], + [ + "um wie Bet-Schammai zu entscheiden. Einige Codd. lesen להודות (zuzugestehen) statt להורות.", + "Wenn. Vgl. Jebamot XV, 2—3.", + "eine Frau aus fernem Lande. Eig. Land des Meeres, überseeisches Land.", + "so darf sie in die Leviratsehe treten. Deut. 25, 5.", + "dass sie von der Ernte kommt. Wie sich dies einmal zugetragen hat, dass eine Frau von der Ernte kam und erzählte, dass ihr Mann durch einen Schlangenbiss gestorben sei; man untersuchte darauf und fand ihre Aussage wahr. Daher ist stets nur in solchem Falle die Aussage der Frau für glaubhaft zu halten, da während der Ernte Viele von der Hitze und von Schlangenbissen getötet werden.", + "weil der Fall sich so zutrug. Vgl. Erubin I, Note 35; anders in B. kama V, Ende u. sonst.", + "Diese Frau. Die den Tod ihres Mannes bezeugt.", + "kann heiraten und erhält ihre Ketuba. Ketubot IV, 7.", + "Ihr erlaubet Betreffs des schweren Eheverbots. Da, wenn ihr Mann noch lebte, ihre Heirat bei Todesstrafe verboten wäre.", + "dass die Brüder. Die Kinder des angeblich Verstorbenen.", + "auf ihre. Der Frau.", + "bloße Aussage hin nicht die Erbschaft antreten können. Denn nur durch die Aussage zweier Zeugen darf eine Entscheidung getroffen werden; bloß zu heiraten hat man ihr auf ihre Aussage hin erlaubt, damit sie nicht als durch die Ehe Gebundene (עגונה) ewig vereinsamt bleibe.", + "Wir können es ja aus ihrer Ketuba-Urkunde. Aus der Formel, welche man für die Ketuba-Urkunde angeordnet hat.", + "was dir verschrieben ist. Da sie nun einen Andern heiraten darf, so erhält sie auch ihre Ketuba." + ], + [ + "Wer. Gittin IV, 5.", + "halb Sklave und halb Freier ist. Wenn z. B. dem Herrn das halbe Lösegeld für ihn gegeben wurde.", + "er kann weder eine Sklavin. Weil er halb frei ist und ein Freier keine Sklavin heiraten darf.", + "noch eine Freie. Weil er halb Sklave ist und ein Sklave keine Freie heiraten darf.", + "Soll er ledig bleiben. st. ליבטל lies: יבטל, wie in Gittin.", + "Vielmehr zwingt man des allgemeinen Wohles. חקון העולם die Ordnung, das Heil der Welt, das allgemeine Wohl.", + "und er. Der Sklave." + ], + [ + "Ein irdenes Gerät kann. Im Zelte eines Toten.", + "Alles. Sowohl Speisen und Getränke, als Menschen und Geräte.", + "bewahren. Wenn ein Toter in einem Zimmer liegt, aus dem eine Luke nach einem Obergemach geht, so kann man durch ein irdenes Gerät, dessen Rückseite dem Toten-Zimmer zugewendet wird, die Luke verschließen (vgl. Sabbat XXIV, Note 25) und dadurch Alles, was im Obergemache sich befindet, vor Verunreinigung durch den Toten bewahren (Oholot V, 3—4.) Ebenso kann ein im Totenzelte befindliches mit fest anschließendem Deckel versehenes irdenes Gefäß alles von ihm Eingeschlossene (nach Num. 19, 15) vor Unreinheit bewahren (Kelim IX, 2).", + "Getränke und irdene Geräte. Aber nicht andere Geräte oder Menschen.", + "Weil es beim Am-ha-Arez. עם הארץ Einer vom gemeinen Volke, der nicht gesetzkundig ist und auch die Reinheitsvorschriften nicht genau beobachtet. Näheres s. Chagiga II, 7.", + "als unrein zu betrachten ist. Da Alles, was beim Am-ha-Arez sich befindet, vom Chaber (dem Gesetzeskundigen) für unrein betrachtet werden muss.", + "und ein unreines Gerät nicht als Scheidendes. Vor Verunreinigung im Zelte Bewahrendes.", + "dienen kann. Bei Am-ha-Arez könnten demnach gar keine Gegenstände durch sein (weil unreines) irdenes Gerät vor Verunreinigung im Totenzelte bewahrt werden.", + "so haben wir sie nur für ihn selbst. Für den Am-ha-Arez.", + "für rein erklärt. Da ein Chaber diese, sowie irdene Geräte, nicht vom Am-ha-Arez entlehnt; denn er betrachtet sie als unrein, und diese können nicht durch ein Tauchbad (טבילה) gereinigt werden.", + "aber wenn du das Gerät. Alle nichtirdenen Geräte, die, weil sie durch Untertauchen in ein Tauchbad gereinigt werden können, בלי שטף (abspülbare Geräte) genannt werden.", + "da würdest du es für dich. Da der Chaber solche Geräte vom Am-ha-Arez entlehnt (ebenso den Am-ha-Arez selbst als Tagelöhner nimmt) und in der Meinung, sie seien nur in gewöhnlicher Weise durch den Am-ha-Arez verunreinigt, sich damit begnügt, sie durch Untertauchen (טבילה) zu reinigen, während sie Tatsächlich durch einen Toten verunreinigt sind und der in Num. 19, 18 f. vorgeschriebenen sieben Tage in Anspruch nehmenden Reinigung mit der Asche der roten Kuh bedürfen.", + "und für ihn für rein erklären. Man hat deshalb allgemein angeordnet, dass Menschen und nichtirdene Geräte nicht durch ein irdenes Gerät im Totenzelte vor Verunreinigung bewahrt werden können. Denn hätte man dies nur für den Am-ha-Arez und nicht auch für den Chaber angeordnet, so würden die Amme-ha-Arez diese Anordnung nicht beachtet haben.", + "Darauf haben Bet-Hillel wieder wie Bet-Schammai entschieden. Nach der Tosephta geschah dies zur Zeit des R. Josua, der durch eine Disputation mit einem Schammaïten von der Richtigkeit der Ansicht der Bet-Schammai überzeugt wurde." + ] + ], + [ + [ + "Vorsteher. סגן der Vorsteher, der zugleich unter Umständen den Hohenpriester vertrat, Joma 39a.", + "Niemals. Vgl. die ausführliche Erklärung in Pesachim I, 6.", + "welches durch eine erzeugte Unreinheit. Die Quelle der Unreinheit heißt: אב הטומאה Vater. Erzeuger der Unreinheit; was von diesem durch Berühren, Tragen oder in anderer Weise verunreinigt worden, heißt: ולד הטומאה Kind der Unreinheit, erzeugte Unreinheit. Was unmittelbar vom אב הטומאה verunreinigt wird, heißt ראשון לטומאה (erzeugte) Unreinheit ersten Grades; das vom ראשון Verunreinigte ist שני לטומאה Unreinheit zweiten Grades. Soviel Unreinheitsgrade können bei חולין (Profanem) vorkommen. Bei תרומה (Hebe) gibt es noch einen dritten Grad (שלישי) und beim Opfer noch einen vierten (רביעי).", + "verunreinigt worden ist. Selbst wenn das Fleisch nur durch einen שני verunreinigt wurde, so dass es nur שלישי geworden ist.", + "welches durch einen Unreinheits-Erzeuger. Die Quelle der Unreinheit heißt: אב הטומאה Vater. Erzeuger der Unreinheit; was von diesem durch Berühren, Tragen oder in anderer Weise verunreinigt worden, heißt: ולד הטומאה Kind der Unreinheit, erzeugte Unreinheit. Was unmittelbar vom אב הטומאה verunreinigt wird, heißt ראשון לטומאה (erzeugte) Unreinheit ersten Grades; das vom ראשון Verunreinigte ist שני לטומאה Unreinheit zweiten Grades. Soviel Unreinheitsgrade können bei חולין (Profanem) vorkommen. Bei תרומה (Hebe) gibt es noch einen dritten Grad (שלישי) und beim Opfer noch einen vierten (רביעי).", + "verunreinigt worden ist. Das doch ראשון ist und das damit zusammen verbrannte שלישי wieder zum שני macht, also dessen Unreinheit erhöht.", + "Unreinheit zu seiner Unreinheit hinzufügen. Denn da Beides verbrannt wird, hat es nichts zu sagen, wenn die Unreinheit des Einen vermehrt wird.", + "Öl. Von תרומה.", + "das durch einen Tebul-Jom. טבול יום (das am Tage Untergetauchte) heißt ein Mensch oder ein Gerät, die durch Untertauchen in ein Tauchbad von ihrer Unreinheit zwar hinsichtlich profaner Gegenstände (חולין) rein geworden sind, aber Betreffs der Hebe (תרומה) noch bis nach Sonnenuntergang als unrein gelten (Lev. 22, 7). Ein solcher Tebul-Jom gilt als שני, und das davon berührte Öl ist ein שלישי.", + "unbrauchbar. Die vom Tebul-Jom berührte Teruma heißt פסול (unbrauchbar) und nicht טמא (unrein), weil es nicht etwas Anderes unrein machen kann.", + "in einer Lampe. Aus Metall. Aus den Worten „בחלל חרב den Schwert-Erschlagenen“ in Num. 19, 16 wird die Lehre deduziert, dass das „Schwert“ dem „Erschlagenen“ gleich sei (חרב הרי הוא בחלל), d. h.: jedes Metallgerät, das eine Leiche oder einen an einer Leiche Verunreinigten (טמא מת) berührt, erhält denselben Unreinheitsgrad, wie ihn die Leiche oder der טמא מת besitzt, und es wird die Unreinheit nicht (wie bei Berührung anderer טומאות) um einen Grad abgeschwächt. Nach Maimonides u. A. findet diese Lehre nicht nur bei Metallgeräten Anwendung, sondern auch bei allen andern Geräten und Kleiderstoffen; ausgenommen sind bloß Tongeräte (כלי חרס).", + "die durch einen an einem Toten Verunreinigten. Der an einer Leiche Verunreinigte gilt noch als אב הטומאה (Erzeuger der Unreinheit). Daher wird die Leiche selbst אבי אבות הטומאה (Erzeuger von Unreinheits-Erzeugern) genannt.", + "unrein geworden ist. Also nach Note 10 ein אב הטומאה ist und das davon berührte Öl zum ראשון macht.", + "Unreinheit zu seiner Unreinheit hinzufügen. Es wird hierbei aus dem שלישי (Note 8) ein ראשון, die Unreinheit also um zwei Grade gesteigert." + ], + [ + "Chanina, Vorsteher der Priester (ferner. Sebachim XII, 4.", + "dass die Haut. Eines unbrauchbaren Opfertieres.", + "zur Brandstätte. Wo die unbrauchbar gewordenen Opfertiere verbrannt wurden. Näheres hierüber in Sebachim 104b.", + "hinausgeführt wurde. Wenn die Unbrauchbarkeit erst nach dem Abziehen der Haut erkannt wurde.", + "trepha. Mit einer Verletzung behaftet, wodurch es nach Cholin III, 1 zum Essen verboten und so auch als Opfer unbrauchbar wird.", + "die Priester die Haut benutzen. שיאותו, nach Samuel im Jerusch. Berachot VIII, 6 muss es heissen: שיעותו von עות (Jes. 50, 4).", + "dürfen. Selbst wenn das Erstgeborene einen Fehler hatte, so dass es außerhalb des Heiligtums geschlachtet ward; so darf dennoch, falls die Trepha-Verletzung erst nach dem Abziehen der Haut bekannt wurde, letztere von den Priestern benutzt werden, ebenso wie beim Opfer, dessen Blut auf den Altar gesprengt wurde.", + "ist kein Beweis. Es mag damals ein derartiger Fall nicht vorgekommen, oder von R. Chanina nicht bemerkt worden sein." + ], + [ + "mit eigener Hand schrieb und von Andern. Den Zeugen.", + "erklärten sie es für erlaubt. So zu verfahren.", + "Du kannst nebenbei. Eig.: auf deinem Wege.", + "dass eine Frau ihren Scheidebrief. Der aber von vollgütigen Zeugen unterzeichnet werden muss. Die Frau muss darauf den Scheidebrief ihrem Manne zueignen, der ihr denselben übergibt.", + "und der Mann seine Quittung. Über die der Frau ausbezahlte Ketuba.", + "denn die Bestätigung des Dokumentes. גט ein schriftliches Dokument, B. batra X. Note 1.", + "geschieht nur durch die Unterzeichneten. Die unterschriebenen Zeugen, welche die Wahrheit des Inhalts bestätigen. Vgl. Gittin 20b f; 22b.", + "dass wenn eine Nadel. Von der man weiß, dass sie durch eine Leiche verunreinigt worden ist.", + "im Fleische. Eines Opfers, das Jemand mit einem Messer geschnitten hatte; wobei es aber zweifelhaft ist, ob der Mensch und das Messer die Nadel berührt haben oder nicht.", + "gefunden wird. Im Vorhofe des Heiligtums, der als öffentliches Gebiet (רשות הרבים) betrachtet wird.", + "Messer und Hände rein sind. Da bei zweifelhafter Verunreinigung im öffentlichen Gebiete Alles für rein erklärt wird (Teharot IV, 7; 11).", + "das Fleisch aber unrein ist. Da dies sicherlich von der unreinen Nadel berührt worden ist.", + "so ist Alles rein. Da dann die Nadel auch das Fleisch nicht berührt hat. Zum Ganzen vgl. Pesachim 19 a f." + ], + [ + "Drei Lehren hat Rabbi Ismael vor den Weisen in dem Weinberge. כרם so hieß das von R. Jochanan b. Sakkai nach der Zerstörung des Tempels zu Jabneh gegründete Lehrhaus; nach Jerusch. Berachot IV, 7d, weil dort die Gelehrten reihenweise saßen, gleich den Weinstöcken im Weinberge.", + "dass ein eingeschlagenes. טרף (syr. ܛܪܰܦ) schlagen, schütteln, zusammenschlagen, durcheinandermischen. ביצה טרופה ein Ei, dessen Weiß und Dotter durcheinander gemischt wurden.", + "eine Verbindung. Mit dem Kraut.", + "bildet. So dass wenn ein Tebul-Jom (oben Note 8) das Ei berührt, auch das Kraut פסול (Note 9) wird.", + "geworden. Durch das kochende Kraut ist das Ei aufgeblasen worden, so dass es hohl über dem Kraut liegt.", + "so bildet es keine Verbindung. S. Tebul-Jom III, 2.", + "dass eine. Pech V, 2.", + "wenn sie mit dem stehenden Getreide zusammen abgeschnitten werden kann. Die Hand kann sie mit dem stehenden Getreide zusammenfassen und abschneiden.", + "dem Hausherrn gehört. Nach der Regel in Peah VI, 4.", + "gehört sie den Armen. Als Vergessenes (שכחה).", + "und dass ein kleiner Garten. Der mit einem Zaune umgeben ist.", + "welcher mit aufgezogenen Weinstöcken. ערים, arab. عريشLaube, Geländer mit aufgezogenen Weinstöcken. S. Kilajim VI, 1.", + "dass ein Winzer mit seinem Korbe an der einen Seite und ein Winzer mit seinem Korbe an der andern Seite. An der gegenüberliegenden Seite.", + "stehen kann. Der Winzer mit seinem Korbe braucht zwei Ellen Raum. Der Garten ist demnach 4 Ellen lang und ebenso breit.", + "besäet werden darf. Mit Sämereien. Es ist nicht כלאים (Deut. 22, 9), da die Weinstöcke von den Sämereien durch einen Zaun geschieden sind.", + "so darf er nicht besäet werden. Da dann Alles wie Eine Weinpflanzung aussieht, in deren Mitte Sämereien gesäet sind, was als כלאים verboten ist." + ], + [ + "und er hat Betreffs derselben weder ein Verbot noch eine Erlaubnis ausgesprochen. Er hat weder erschwerend noch erleichternd entscheiden wollen.", + "Josua ben Mathia hat dazu die Erklärung gegeben. Dass in Einem Falle erschwerend und im andern Falle erleichternd zu entscheiden ist.", + "Wer. S. Sabbat 107a.", + "am Sabbat eine Blatter. מורסא (von רסם träufeln) ein eiterndes Geschwür.", + "aufsticht. מפיס, st. פוס = פסס spalten, abschneiden.", + "daran eine Öffnung zu machen. Dass die Blatter offen bleibe.", + "schuldig. Eine Öffnung (פתח) zu machen ist am Sabbat verboten; es gehört dies zu der Klasse von Arbeiten, die dem Bauen (בונה) ähnlich sind, s. Sabbat XII, 1.", + "Eiter daraus zu entfernen. Er beabsichtigt also nicht, eine bleibende Öffnung herzustellen.", + "frei. Wenn das Produkt der Arbeit (hier die Öffnung) nicht gebraucht und daher nicht Zweck der Tätigkeit ist (מלאכה שאינה צריכה לגופה) ist der Täter straffrei, wiewohl die Tätigkeit selbst mit Absicht geschah. Sonst ist dies zwar dennoch rabbinisch verboten; in unserem Falle aber hat man es, um den Schmerz zu lindern, erlaubt.", + "frei. Da hier ebenfalls das Produkt der Arbeit (der Besitz des gefangenen Tieres) nicht bezweckt wird. Auch hier haben es die Rabbinern vollständig erlaubt.", + "um sie als Heilmittel za gebrauchen. Oder um damit zu spielen.", + "Heronische Tigel. לפסין vom gr. λοπάς. S. Bezah 32a. Für אירוניות findet man hier und in Bezah die Varianten הירניות ,חרניות ,עירניות u. a. Die meisten Kommentare erklären nach עירניות städtisch, kleinstädtisch, die man in kleinen Städten (עיר entgegenges. von כרך) gebraucht, wo man nicht so wählerisch in den Geräten ist, wie in den Großstädten. Wahrscheinlicher stammt das Wort von einem nomen propr., dem Fabrikanten dieser Geräte (אורון = Heron, vgl. סלע נירונית Bechorot 38a). Auch irdene Öfen werden mitunter nach ihrem Fabrikanten benannt, vgl. תנור של עכנאי, בן דינאי, Kelim V, 9.", + "sind rein im Totenzelte. Weil sie verschlossen sind, vgl. Num. 19, 15. Für לפסין אירוניות hat die Tosephta (Sabbat XVI, 13, Bezah III, 13) geradezu לפסין סתומות (verschlossene Tigel). Nach Maimonides u. Bart, wurden diese Gefäße zuerst wie eine hohle Kugel geformt und gebrannt und dann in zwei Hälften zerschnitten, so dass zwei Schüsseln daraus wurden; rein sind sie nach der Mischna nur, bevor sie zerschnitten werden.", + "wenn sie ein Flüssiger trägt. Oder bewegt (Lev. 15, 12). Denn dadurch können auch verschlossene irdene Gefäße unrein werden.", + "weil die Arbeit daran noch nicht fertig ist. Weil es erst zu zwei Schüsseln zerschnitten werden muss (Maimon.) oder weil der verschließende Deckel erst abgesägt werden muss, bevor es gebraucht werden kann (Raed)." + ], + [ + "unreife Trauben und Körner. מלילה (von מלל, reiben) grüne Ähren, oder die davon herausgetriebenen Körner.", + "zerstoßen. רסק aram. zerstückeln, zerstoßen.", + "hat. Und mit Steinen beschwert hat, damit deren Saft herausgepresst werde.", + "fertig werden. Man darf die Presssteine darauf liegen lassen und das Herausgepresste am Sabbat gemessen.", + "lassen. Es ist der Saft nicht zum Genusse verboten, wie andere am Sabbat aus Früchten herausgelaufene Getränke (Sabbat XXII, 1), welche zum Genusse verboten sind, damit man nicht dazu komme, die Früchte auszupressen. Denn in unserem Falle würde man selbst durch das Auspressen am Sabbat kein Tora-Verbot übertreten, da der Saft auch von selbst herausfließen würde.", + "Man darf es nicht fertig werden lassen. D. h. der Saft ist zum Genusse verboten, wie andere herausgelaufene Getränke. S. Sabbat 19a u. Tosaphot das." + ], + [ + "mit einer Gold-Stadt. Ein goldener Schmuck; nach dem Talmud ein Kranz mit dem Bilde der Stadt Jerusalem.", + "ausgehen. Gegen Mischna Sabbat VI. 1, wo es verboten wird; vgl. Talmud das. 59b, wonach R. Elieser es erlaubt, weil ein solcher Schmuck nur von einer vornehmen Frau getragen wird, bei der nicht zu befürchten steht, sie würde denselben, um ihn zu zeigen, ausziehen und auf der Straße in der Hand tragen.", + "welche Tauben fliegen lassen. S. Sanhedrin III, Note 24.", + "Wenn ein Wiesel. Teharot IV, 2.", + "ein Kriechtier. Ein Totes Kriechtier, das nach Lev. 11, 29 ff. durch Berührung verunreinigt.", + "ob es. Das Tote Kriechtier.", + "so ist das Zweifelhafte für rein zu erklären. Da bei einer vorüberziehenden, nicht an einem Orte ruhenden Unreinheit das Zweifelhafte für rein erklärt wird." + ], + [ + "dass eine Sandale. Aus Stroh oder Holz, die der Kalkarbeiter während der Arbeit anzieht, um seine Füße oder Schuhe vor dem Kalke zu schützen. In manchen Ausgg. steht: כסא (ein Stuhl); doch alle Kommentare wissen nichts von dieser LA.", + "der Kalktüncher. סייד, von סיד, Kalk.", + "als Midras. מדרס (von דרס, treten) heißt das Gerät, worauf Einer der in Lev. 12, 2; 15, 2; 19; 25 erwähnten unreinen Personen tritt, sitzt, liegt oder sich stützt, falls es zu solchem Gebrauche bestimmt ist.", + "unrein werden kann. Denn wiewohl diese Sandale gewöhnlich nur zum Schutze während der Arbeit dient, so wird sie als zum Darauftreten bestimmt betrachtet, weil der Arbeiter mitunter mit ihr nach Hause geht (vgl. Sabbat 66a).", + "dass die Reste eines Backofens. Der früher, als er noch ganz war, unrein geworden, dann aber derart zerbrochen wurde, dass nur noch ein Rest übrig blieb.", + "am unrein zu bleiben. Ist aber der Rest weniger als 4 Handbreit hoch, so ist der Ofen rein, da ein unreines irdenes Gefäß durch Zerbrechen rein wird (Kelim II, 1).", + "Drei Handbreit. Vgl. Kelim V, 1.", + "wovon zwei nebeneinander liegende Sitzbrettchen weggenommen sind. S. oben I, Note 83a.", + "Akiba erklärt ihn für verunreinigungsfähig. Als מדרס (Note 81), da man mit Not noch darauf sitzen kann.", + "während die Weisen ihn für rein erklären. Oben I, Note 85-86; vgl. Kelim XXII, 7." + ], + [ + "Des Vaters Verdienst steht dem Sohne bei. Eig.: Der Vater erwirbt (Verdienste) für seinen Sohn; s. Joma 87a.", + "der Weisheit und der Lebensjahre. Langer Lebensdauer.", + "dass er. Der Vater.", + "die. Anstatt הדורות לפניו והוא הקץ ובמספר lesen Mscr. München u. A.: מספר הדורות לפניו הוא הקץ. Nach dieser LA. erklären auch R. Nissim in Megillath Setharim (abgedruckt in der Mainzer Ausg. von Scherira’s Sendschreiben 1873) und Rabed. Auch in Tosephta, sowie in Jerusch. Kidduschin I, 61a heißt es בחמשה דברים האב זוכה לבן (in 5 Dingen steht das Verdienst des Vaters dem Sohne bei), wonach mit ובשנים der erste Ausspruch schließt und das Folgende als ein neuer Spruch gefasst werden muss. Indessen mag auch nach unserer LA., der die meisten Kommentare u. auch der Gaon R. Haî (bei Scher. Sendschr. l. c., vgl. auch תשובת הגאונים ed. Harkavy p. 175 f.) beipflichten, das הדורות ובו׳ ובמספר nicht als ein sechstes Benefiz, das der Vater dem Sohne erwirbt, gerechnet worden sein, da dies in der langen Lebensdauer (בשנים) mit enthalten ist und ובמספר nur sagt, dass in einer bestimmten Zeit diese lange Lebensdauer den Sohn „das Ende“ erleben lassen kann. Nach ילקוט המכירי zu Jesaja 41, 4 heißt es in der Tosephta zu unserer Mischna: מספר הדורות להגיע לבניו הקץ („Die Anzahl der Geschlechter“, um seine Söhne das Ende erreichen zu lassen). Hiernach gibt die Tos. eine Erklärung zur Mischna, die ungefähr mit unserer Übersetzung übereinstimmt.", + "Anzahl der Geschlechter vor ihm. Vor dem Sohne. Nach Rabed u. A.: Vor Gott, dem allein „das Ende“ bekannt ist.", + "so dass dieser. Der Sohn selbst, als das letzte der Geschlechter.", + "das Ende. קץ, in Daniel קץ הימין (das Ende der Tage), die Zeit des Messias und der Auferstehung.", + "erleben könne. Wir erklären: והוא הקץ und er (der Sohn) ist das Ende, d. h. mit ihm tritt das Ende ein, da er die ietzte Generation ist, in deren Zeit nach Gottes Vorherbestimmung das Ende eintreten muss, indem sein Vater die Anzahl der von Gott für die vorangehende Zeit bestimmten Generationen vollendet hat (האב זכה במספר הדורות לפניו).", + "Er berief die Menschengeschlechter vom Anbeginn. Die Tosephta fügt erklärend hinzu: אעפ״י שהימים והלילות כחוט השערה לפני המקום אינו מונה אלא לדורות שנאמר קורא הדורות מראש . Obwohl die Tage und Nächte (die Zeit bis zum Ende) auf ein Haar von Gott bestimmt sind, so zählt er dennoch nur nach Geschlechtern, denn so heißt es: Er berief (bestimmte) die Geschlechter vom Anbeginn. Da nun die Anzahl der Generationen sowohl, als auch die Zeit bis zum Ende genau im Voraus bestimmt ist, so muss auch die Zeit jeder Generation genau bemessen sein. Aber nur den Auserwählten werden die Lebensjahre nach dieser Vorherbestimmung zugeteilt. Daher fügt die Tos. (cit. in Jebamot 50a) zu unserer Mischna hinzu: את מספר ימיך אמלא אלו שני דורות Die Verheißung (Exod. 23, 26): „Die Zahl deiner Tage werde ich voll machen“, bezieht sich auf die für jede Generation bestimmten Jahre.", + "und obwohl. Dies soll beweisen, dass das von Gott verheißene Heil in einer vorher bestimmten Generation eintrifft, wiewohl dafür eine genaue Zeit festgesetzt ist.", + "Das vierte Geschlecht wird wieder hierher kommen. Dies ging auch in Erfüllung; denn Kehat gehört zu denen, die nach Ägypten zogen, und von ihm ab gerechnet kam die vierte Generation wieder zurück ins verheißene Land (Kehat, Amram, Mose und Ahron, deren Söhne). Andere nennen: Kaleb, Sohn Chezrons, Sohnes Perez’, Sohnes Jehuda’s; vgl. Raschi zu Gen. 15, 16." + ], + [ + "die zwölf Monate. Nach Rabed ein Sonnenjahr, also um 11 Tage mehr als 12 Mondmonate, wie die Dauer der Sintflut zeigt.", + "Das Strafgericht über das Geschlecht der Sintflut dauerte zwölf Monate. Gen. 7, 11; 8, 14", + "das Gericht über Job dauerte zwölf Monate. Der Schriftbeweis hierzu und zu den beiden folgenden Sätzen findet sich in Seder Olam rabba c. 3.", + "das Strafgericht über Gog und Magog. S. Ezech. 38, 2.", + "Es. Da der folgende Vers (24) von den gottlosen Abtrünnigen spricht, die der ewigen Verdammnis verfallen sind (Rosch Haschana 17a), so ist in diesem Verse von den gewöhnlichen Frevlern die Rede.", + "wird sein von dem Monate bis za seinem Monate. bis derselbe Monat wiederkehrt.", + "vom Pesachfeste bis zum Wochenfeste. 49 Tage.", + "Von dem Sabbat. Vom Pesachfeste, das (Lev. 23, 11) „Sabbat“ genannt wird", + "bis zu seinem Sabbat. Bis zum folgenden Sabbat (Festtag), der vom Pesachfeste abhängt und zu ihm als Schlussfest (עצרת) gehört." + ] + ], + [ + [ + "Wenn. Oholot III, 1.", + "eines von den im Zelte verunreinigenden Dingen. Die sämtlich in Oholot II, 1f. aufgezählt werden.", + "geteilt. So dass jedes einzelne Stück nicht die gesetzlich bestimmte Größe hat; es ist z. B. eine Olivengröße vom Toten (das Minimal-Quantum für die Zelt-Unreinheit) in zwei halbe Olivengrößen geteilt worden.", + "und ins Haus. Unter eine Überdachung.", + "Sohn Archinos. ארכינס (Ms. München) = ’Αρχῖνος.", + "was dort. Unter derselben Bedachung.", + "für rein. Da jedes einzelne Stück nicht das gesetzliche Quantum (שיעור) hat.", + "die Weisen aber erklären es für unrein. Nach ihrer Ansicht werden die beiden Stücke, die zusammen das erforderliche Quantum ergeben, als verbunden betrachtet.", + "Berührt. Nach ר״ש zu Oholot III, 1 sind hier 9 Wörter ובמתהנוגע בכשני zu streichen. In der Tat passt das Beispiel von נבלה nicht zur obigen Bestimmung, die von מת handelt. Nach unserer LA. muss man annehmen, es werde in dem zuerst angeführten Beispiele gezeigt, dass R. Dosa und die Weisen auch bei נבלה kontroversieren.", + "deren jedes eine halbe Olivengröße hat. Das gesetzliche Quantum hinsichtlich der Verunreinigung durch Aas ist eine Olivengröße (Nidda 42b).", + "während. Die eingeklammerten Worte fehlen in den Talmud-Ausgaben.", + "er eine [andere] halbe Olivengröße überdacht. מאהיל על מת er bildet ein Zelt über dem Toten, d. h. er befindet sich in senkrechter Richtung über dem Toten. Dass ein solcher unrein wird, deduziert der Talmud (Nasir 53b) aus Num. 19, 16.", + "während eine [andere] halbe Olivengröße ihn überdacht. Über ihm in senkrechter Richtung sich befindet. Es hat dies dieselbe Wirkung, wie wenn er oben und das Verunreinigende unten ist (Note 11).", + "während eine andere Sache. Z. B. ein Brett oder ein Balken.", + "ihn und eine [andere] halbe Olivengröße [vom Toten] überdacht. Dies ist die in der Tora als טומאת אהל bezeichnete Unreinheit, dass eine Person oder eine Sache mit dem Toten unter Einer Bedachung sich befindet. Im Talmud (Cholin 125b) heißt dies טומאת אהל כהמשכה (Zelt-Unreinheit durch Überleitung), indem hier durch die Bedachung die Unreinheit vom Toten auf die reinen Gegenstände übergeleitet wird. Die oben in Note 11 und 12 erwähnten Zelt-Unreinheiten dagegen nennt der Talmud (Raba) אהל נגיעה, eine der Berührung gleich geachtete Überdachung.", + "oder. Die eingeklammerten Worte fehlen in den Talmud-Ausgaben.", + "so ist er rein. Selbst nach den Weisen. Die hier in Betracht kommende „Zelt-Unreinheit durch Überleitung“ kann selbst nach den Weisen mit der ihr ungleichartigen Berührungs-Unreinheit (מגע) nicht verbunden werden; obwohl diese Weisen die oben in Note 11 u. 12 erwähnte Überdachung als mit der Berührung gleichartig betrachten (Note 14) und jene mit dieser verbinden.", + "für rein und die Weisen für unrein. Nach R. Meïr verbinden die Weisen beim Toten die Berührungs-Unreinheiten mit allen Zelt-Unreinheiten ohne Unterschied, da Berührung und Überdachung stets als gleichartig betrachtet werden.", + "Alles. Fortsetzung der Worte des R. Meïr. „Alles“ d. h. alle Fälle, wo es gilt, zwei halbe Quanta mit einander zu verbinden.", + "macht unrein. Nach den Weisen.", + "außer Berührung mit Tragen. Wenn Jemand ein halbes Quantum berührt, während er ein anderes halbes Quantum trägt oder bewegt; so wird beides nicht mit einander verbunden.", + "oder Tragen mit Überdachung. Wenn Jemand ein halbes Quantum trägt, während er ein anderes halbes Quantum „überdacht“.", + "was zu Einem Namen gehört. Wie Berührung mit Berührung, Tragung mit Tragung, Überdachung mit Überdachung.", + "macht unrein. Es werden dabei zwei halbe Quanta zusammengerechnet.", + "was zu zwei Namen gehört. Wie Berührung mit Tragung." + ], + [ + "Getrennte Esswaren. Kleine Stücke, oder gesonderte kleine Früchte. Einige lesen אוכל פרור, zerbröckelte Esswaren.", + "werden nicht zusammengerechnet. Zu einer Eigröße, welches Quantum erforderlich ist, damit eine unreine Speise ihre Unreinheit auf andere Dinge übertragen könne. Nach einigen ist auch eine reine Speise nur in solcher Quantität für die Unreinheit empfänglich; vgl. Mischna Meïla IV, 5", + "Sie werden zusammengerechnet. Nach Teharot VIII,8 jedoch nur dann, wenn sie durch eine Flüssigkeit (משקה) verbunden sind.", + "Man darf zweiten Zehnt gegen ungeprägtes Geld. אסימון B. mezia IV, Note 7.", + "Man darf nicht auslösen. Maaser scheni I, 2.", + "Man braucht wegen des Entsündigungswassers. Wenn man Entsündigungswasser berühren will, das zur Besprengung eines Unreinen bestimmt ist; Num. 19, 17 ff.", + "bloß die Hände. Wenn Dieselben (nach Jadajim III,1) durch Berührung unreiner Speisen oder Getränke unrein geworden sind.", + "unterzutauchen. In ein Tauchbad.", + "Körper unrein. Man muss also den ganzen Körper untertauchen. Dies gilt aber nur hinsichtlich des Entsündigungswassers, wofür die Rabbinen diese besondere Bevorzugung (מעלה) angeordnet haben, Chagiga II, 5." + ], + [ + "Das Kerngehäuse. מעי von מעים, das Innere.", + "einer Melone sowie das Abgestreifte. קנב (ar. قنب, Reben beschneiden) vom Kraut die schlechten Blätter abschneiden.", + "Von. Chullin XI, 2.", + "die je anderthalb Mine. Das Gewicht von 1½ Mine = 150 Sus = 14 400 Gerstenkörner, da ein Sus soviel wie 96 Gerstenkörner wiegt. Das Ganze entspricht einem Gewichte von c. 600 Gramm.", + "wenn sie auch wenig. Doch jedes nicht weniger als 12 Sela‘ = 48 Sus." + ], + [ + "Alle. Diese und die folgende Mischna vgl. in Tosephta Kelim B. batra IV, 14.", + "Matten. חוצלות (vom ar. خصلة, weicher Zweig) eine Matte aus weichem Gezweige, Rohr oder Binsen, mit einem etwas höheren Saume umgeben, so dass dieselbe ein Behältnis (בית קבול) hat (Sukka 20 b).", + "können nur eine Toten-Unreinheit annehmen. Nicht aber die Midras-Unreinheit, weil sie zum Lager oder zum Sitzen nicht geeignet sind.", + "Auch die Midras-Unreinheit. Da sie im Notfalle auch zum Lager brauchbar sind.", + "Alle Geflechte. Was geflochten oder netzartig mit der Häkelnadel gearbeitet ist.", + "sind rein. Sie können nicht, wie ein gewebter Stoff, Unreinheit annehmen.", + "ausgenommen die von einem Gürtel. Für גלגילון steht oft גנגלין. In Tosephta Kelim B. batra V, 9 heißt es: שפה שפרשה מן הבגד והתקינה לחגור בה את מתניו טמאה מפני שהוא כגנגלין, „wenn Jemand einen von einem Kleide abgetrennten Saum hergerichtet hat, um damit seine Lenden zu gürten, so ist dieser Gürtel verunreinigungsfähig, weil er dem גנגלין gleich ist.“ Hiernach ist גנגלין ein Gegenstand zum Umgürten. So erklären auch alle Kommentare, das Wort bezeichne einen schmalen Gürtel, nach Maimonides speziell ein Geflecht, das man an die Beinkleider anbringt, vgl. auch Negaïm XI, 11. Die Etymologie ist unsicher (γογγύλος, rund; γαγγαλίας zusammengedrehte Wolle?).", + "Dosa. Da nur der Gürtel als Kleidungsstück betrachtet wird, nicht aber andere Geflechte.", + "die der Wollhandler. Die geflochtenen Schnüre, mit denen Bündel Wolle zusammengebunden werden." + ], + [ + "deren Behältnis. Die Höhlung (כף הקלע), in welche der Schleuderstein gelegt wird.", + "gewebt ist. Von Leinen.", + "sie für rein. Sie kann keine Unreinheit annehmen, da das Leder erst bei einem Quantum von 5 Handbreiten im Quadrat unrein werden kann (Kelim XXVII, 2). Die Schleuder wird aber nicht als Gerät mit Behältnis betrachtet, da sie nur dazu dient, den Stein fortzuschleudern.", + "die Weisen aber erklären sie für verunreinigungsfähig. Indem sie dieselbe als Gerät mit Behältnis betrachten, bei dem das Quantum von 5 Handbreiten im Quadrat nicht erforderlich ist.", + "Ist das Fingerloch. An einem Ende der Schleuder befindet sich eine Schleife, in welche man beim Schleudern den Finger steckt.", + "so ist sie rein. Da sie dann nicht mehr zu gebrauchen ist.", + "ist aber nur der Schleuder-Griff. Am andern Ende der Schleuder ist eine Schnur angebracht, die man mit der Hand festhält, während man die Schleuder im Kreise schwingt, und dann beim Schleudern loslässt. Diese Schnur heißt בית הפקיע, nach manchen Kommentaren von פקע tönen, sausen (syr. ܦܩܰܠ), weil es beim Losgehen saust; richtiger aber von פקע springen, abspringen, losgehen, (vgl. syr. ܡܰܦܩܰܥܬܳܐ die Schleuder).", + "so ist sie verunreinigungsfähig. Da die Schleuder noch zu gebrauchen ist." + ], + [ + "Eine Gefangene. Die eines Priesters Frau ist.", + "darf Teruma essen. Es ist nicht zu befürchten, dass sie vergewaltigt und dadurch entweiht wurde.", + "Dosa. Ausführlicher in einer Baraita Ketubot 36b.", + "Sagt eine Frau. Ketubot II, 5.", + "weil. Die eingeklammerten Worte werden von Einigen nicht gelesen.", + "derselbe Mund. Ihre eigene Aussage.", + "der es verbietet. Indem sie sagt, dass sie gefangen war.", + "es wieder erlauben kann. Indem sie hinzufügt, dass sie rein geblieben." + ], + [ + "In vier Zweifel-Fällen. Teharot VI, 2.", + "Wenn ein Unreiner. Ein Aussätziger.", + "steht. Unter einem Baume.", + "wenn ein Reiner steht. Unter einem Baume.", + "und ein Unreiner. Ein Aussätziger.", + "vorübergeht. In diesem Falle findet die Zelt-Unreinheit nur statt, wenn der Aussätzige stehen bleibt; vgl. Negaïm XIII, 7.", + "wenn Unreines im Gebiete des Einzelnen. Etwa in einem Laden.", + "und Reines im öffentlichen Gebiete. Auf der Straße an der Türe des Ladens.", + "ist. Und ein Vorübergehender nicht weiß, ob er den reinen oder unreinen Gegenstand berührt, bewegt oder überdacht hat.", + "wenn Reines im Gebiete des Einzelnen. Etwa in einem Laden.", + "und Unreines im öffentlichen Gebiete. Auf der Straße an der Türe des Ladens.", + "ist. Und ein Vorübergehender nicht weiß, ob er den reinen oder unreinen Gegenstand berührt, bewegt oder überdacht hat.", + "ob Eins vom Andern durch Überdachung unrein geworden ist. In der Weise, wie oben Noten 11, 12, 14 auseinandergesetzt.", + "oder ob Eins das Andere bewegt hat. הסיט rütteln, bewegen (ar. ساط Flüssigkeiten durcheinander schütteln, mischen).", + "Josua für unrein. Weil dieser Zweifel sich auch auf ein Privatgebiet (רשות היחיד) erstreckt, in welchem jeder Unreinheits-Zweifelfall für unrein erklärt wird.", + "und die Weisen erklären für rein. Da in unseren Fällen beim Zweifel auch das öffentliche Gebiet (רשות הרבים) beteiligt ist, vgl. oben II Note 32." + ], + [ + "Drei. Im Mscr. München steht richtig diese M. nach M. 9, da dann angemessen zuerst 2 Gruppen zu 4, darauf 4 Gruppen von je 3 Lehren mitgeteilt werden.", + "Dinge. Kelim XII, 5.", + "Den Nagel des Geldwechslers. Woran er die Wage hängt; nach ראב״ד: womit er den Fall-Laden an eine Bank befestigt.", + "den Kasten der Gräupner. Der nicht so gut wie andere Kasten gearbeitet ist (Maimon.) oder: der groß ist und gefüllt nicht getragen werden kann (Bart.). Nach ראב״ד bezieht sich מסמר auch auf ארון של גרוסות, wonach hier vom „Nagel des Gräupner-Kastens“ die Rede ist, d. i. der Nagel, womit dieser Kasten an den Wagen befestigt wird, wenn darin Graupen zum Markte gefahren, werden.", + "und den Stift an der Stein-Uhr. Der Sonnenuhr, die aus einem an der Erde befestigten breiten, glatten Steine bestand, auf dessen Fläche der Schatten dieses in den Mittelpunkt eines Kreises eingeschlagenen Stiftes die Stunden anzeigte.", + "Zadok für verunreinigungsfähig. Er betrachtet sie als Geräte.", + "und die Weisen erklären sie für rein. Nach ihrer Ansicht sind diese nicht als Geräte zu betrachten." + ], + [ + "Vier Dinge. Kelim XII, 6.", + "Den Deckel eines metallenen Korbes der Hausherrn. Der im Haushalt zum Aufbewahren verschiedener Gegenstände gebraucht wird. Dem entgegengesetzt wird (Kelim XII, 3) כסוי טני של רופאים der Deckel des Korbes der Ärzte, der wahrscheinlich zum Aufbewahren von Arzneien dient, wobei auch der Deckel als Gerät betrachtet wird und nach Aller Übereinstimmung verunreinigungsfähig ist.", + "den Henkel. S. Kelim XV, 4.", + "der Striegel. Der Badestriegel, Schabeisen, vgl. Tosephta Kelim B. mez. II, 12.", + "noch nicht fertige Metallgefäße. Die man noch polieren, verzieren oder sonst vervollkommnen will (Chullin 25a).", + "und eine in zwei Teile. Die gleich groß sind.", + "geteilte Tafel. Eine irdene mit einem Rande versehene Platte." + ], + [ + "In drei Dingen. Bezah II, 6.", + "Man darf nicht. Wenn man nicht bereits am Werktag (ערב יום טוב) etwas von den warmen Speisen für den Sabbat eingehüllt hatte, so dass man speziell diese Art der Speisebereitung schon am Werktage begonnen.", + "an einem Festtage für den Sabbat Warmes. Warme Speisen und Getränke.", + "einhüllen. Um sie warm zu halten; s. Sabbat IV, 1. Nach Bet-Hillel ist dies schon gestattet, wenn man nur ein Brod und eine gekochte Speise am Werktage für den Sabbat bereitet hatte (עירוב תבשילין). Näheres s. Bezah II, 1.", + "man darf keinen Leuchter. Der aus Gliedern besteht und zerlegt worden ist.", + "am Festtage aufstellen. Wieder zusammenstellen.", + "ebenso darf man keine dicken Brotkuchen. גריצין, aram. Übers. des hebr. חלות (arab. جروض dick). Statt פתין lesen Einige: פיתן (ihr Brod).", + "das sie dicke Brotkuchen und Weißbrot. Vgl. Gen. 40, 16. Im Talmud steht: חררין (Kohlenkuchen)." + ], + [ + "Derselbe hat wieder in drei Dingen erleichternd entschieden. Beza II, 7.", + "Man darf am Festtage zwischen den Sophas. Auf welchen man bei der Mahlzeit hingelehnt war.", + "ausfegen. Mit dem Fegbesen, wiewohl dies im ganzen Hause auf nichtgepflastertem Fußboden verboten ist (Sabbat 95a).", + "ebenso Räucherwerk. מָגְמָר (vom aram. גומרא Kohle) das auf Kohlen gelegte Räucherwerk, welches man nach der Mahlzeit zu bringen pflegte (Berachot VI, 6).", + "und man darf ein ausgerüstetes. Eig.: behelmtes. מקולס ist Denom. von קולס Helm (קולס = קונס vom gr. ϰῶνος, Helmspitze).", + "Böcklein. D. i. ein Böcklein, das wie das Pesach-Opfer mit seinen Fußstücken und Eingeweiden gebraten wurde, die man wie eine Rüstung über dasselbe an den Bratspieß hängte, s. Pesachim VII, 1.", + "Die Weisen aber verbieten dies Alles. Das Ausfegen, weil man dabei die Gruben am Fußboden ebnen könnte; das Räucherwerk, weil dies nicht von allen Menschen, sondern nur von Vornehmen und Verwöhnten gebraucht wird, und das behelmte Böcklein, weil dies den Schein erweckt, dass man heilige Opfer außerhalb des Tempels bereite." + ], + [ + "Drei Dinge. Beza II, 8.", + "Seine. Nach dem Talmud war es die Kuh seiner Nachbarin, sie wird jedoch als die seinige bezeichnet, weil er es nicht verboten hatte.", + "Kuh durfte mit dem Riemen zwischen den Hörnern. Den sie als Zierat trug. Die Weisen aber betrachten dies als eine Last und verbieten es.", + "man darf. Auch mit einem dünnzähnigen Kamme.", + "das Vieh am Festtage striegeln. קרד = גרד kratzen. Wiewohl man eine Wunde macht, so ist es dennoch erlaubt, weil man die Wunde nicht wünscht.", + "aber man darf es kämmen. Mit einem dickzähnigen Holzkamme, der keine Wunde macht. קרצף aram., kratzen.", + "Man darf weder striegeln noch kämmen. Man hat Letzteres wegen des Ersteren verboten." + ] + ], + [ + [ + "In folgenden Dingen haben Bet-Schammai erleichternd und Bet-Hillel erschwerend entschieden. Während sonst Bet-Schammai erschweren und Bet-Hillel erleichtern.", + "Wenn. Beza I, 1.", + "Es darf. Noch an diesem Tage.", + "Es darf nicht gegessen werden. Der Grund dafür wird im Talmud (Beza 2 b f.) verschieden angegeben. Nach dem Einen wird das am Sabbat oder Festtage gelegte Ei wie eine an einem solchen Tage vom Baume herabgefallene Frucht betrachtet, die man bis zum Ausgang des Feiertags nicht essen darf (Pesachim IV, Note 34). Ein anderer vergleicht dies Ei mit dem aus Früchten am Feiertage ausgeflossenen Safte (oben II, Note 70). Nach einer dritten Ansicht ist nach der Tora das Ei für den Festtag verboten, der unmittelbar nach dem Sabbat fällt, und zwar deshalb, weil das am Festtage gelegte Ei bereits am Tage vorher, also am Sabbat, fertig geworden ist und das an einem heiligen Tage für den andern heiligen Tag Vorbereitete an letzterem zum Genusse verboten ist, selbst wenn die Vorbereitung von selbst (בידי שמים) und nicht durch Menschenhände geschehen ist. Die Rabbinen haben aber (als גזרה) dieses Verbot für jeden Sabbat und Feiertag angeordnet. — Nach einer vierten Ansicht spricht die Mischna nur von dem Falle, dass die Henne zum Eierlegen und nicht zum Genusse bestimmt ist, wobei sowohl die Henne als auch das von ihr am Festtage gelegte Ei als Etwas, das beim Eintritt des Festtages nicht zum Gebrauche bestimmt war (מוקצה, s. weiter Note 16) verboten ist.", + "Sauerteig. Muss zum Pesachfeste fortgeschafft werden.", + "bei einer Olivengröße und Gesäuertes bei einer Dattelgröße. Doch gestehen Bet-Schammai zu, dass hinsichtlich des Essens eine Olivengröße als das gesetzliche Quantum gilt.", + "Beides. Muss zum Pesachfeste fortgeschafft werden.", + "bei einer Olivengröße. Da für die Fortschaffung (ביעור) dasselbe Quantum, wie für das Essen, festgesetzt ist (Note 6)." + ], + [ + "Wenn. Die eingeklammerten Worte fehlen in manchen Codices, vgl. Tos. Jomtob.", + "dass es. Noch an diesem Tage.", + "erlaubt ist. Wenn man sicher weiß, dass das Junge vollständig ausgetragen ist; sonst muss man warten, bis es den achten Tag erlebt hat, weil erst dadurch dessen Lebensfähigkeit konstatiert ist.", + "das am Festtag aus dem Ei gekrochen, stimmen alle überein, dass es verboten ist. Als Etwas, das beim Eintritt des Festtages nicht zum Gebrauche bestimmt (מוקצה) war. Das am Festtage geborene Vieh ist dagegen nicht מוקצה, da es mit dessen Mutter zusammen für den Gebrauch bestimmt war.", + "Wenn. Beza I, 2.", + "Er darf mit dem Spaten. דקר Spaten, Grabscheit (Raschi Ab. sara 15b); Pflugmesser (Tos. das.). Nach Jerusch. Sota 18a wäre vielleicht auch hier דקל (= δίϰελλα, Karst) zu lesen.", + "zudecken. Nach Jerusch. darf man das Werk-Verbot am Feiertage übertreten, um das Blut nach der Vorschrift in Lev. 17, 13 zuzudecken. Nach Babli dagegen ist es nur gestattet, mit einem im Boden schon steckenden Spaten die lockere Erde aufzuwerfen.", + "zudecken darf. Nach Jerusch. darf man das Werk-Verbot am Feiertage übertreten, um das Blut nach der Vorschrift in Lev. 17, 13 zuzudecken. Nach Babli dagegen ist es nur gestattet, mit einem im Boden schon steckenden Spaten die lockere Erde aufzuwerfen.", + "auch ist. St. שאפר ist nach dem Talmud ואפר zu lesen, da hier eine neue Bestimmung gelehrt wird. Nach R. Elia Wilna meint der Talmud nur, dass שאפר als ein neuer assyndetisch angefügter von ומודים abhängiger Satz zu betrachten sei (Sie gestehen ferner zu, das Asche vom Heerde u. s. w.), s. aber folgende Note.", + "Asche. Dies ist nur die Ansicht von Bet-Hillel, denn nach Bet-Schammai darf man nur mit Erde, aber nicht mit Asche zudecken, Chullin 88 b (vgl. Tos. das. v. מציגו u. Beza 8a v. הכי).", + "vom Heerde als vorbereitet. מוכן, das Vorbereitete, d. i. dasjenige, von dem vorausgesetzt ist, dass es beim Eintritt des heiligen Tages zum Gebrauche bestimmt war; im Gegensatze zu מוקצה (von קצה), dem Abgesonderten, dass zu dieser Zeit nicht zum Gebrauche bestimmt war und das man deshalb am heiligen Tage nicht einmal mit der Hand von seiner Stelle wegnehmen (טלטל) darf.", + "anzusehen. Nach dem Talmud jedoch nur dann, wenn das Material bereits vor dem Feiertage zu Asche verbrannt war." + ], + [ + "Bet-Schammai sagen. Pea VI, 1.", + "für Arme freigegeben wird. הבקר (so zumeist in Jerusch.; im Babli dafür הפקר) Freigegebenes, herrenloses Gut.", + "gilt als herrenloses Gut. Und man braucht davon keinen Zehnten zu geben.", + "Es gilt nur als herrenlos. Und man braucht davon keinen Zehnten zu geben.", + "wie die Erlassjahr-Frucht. Exod. 23, 11 und Lev. 25, 6.", + "Sind. Diese Kontroverse von ב״ש und ב״ה scheint dem Jerusch. hier nicht vorgelegen zu haben, s. Tos. R. Akiba Eger zu Pea VI, 2.", + "Es gilt nicht als Vergessenes. Die Eine Garbe wird wie vier Garben betrachtet, die nach Bet-Schammai (in Pea VI, 5) dem Eigentümer gehören.", + "Es gilt als Vergessenes. Die Eine Garbe gilt nicht wie vier Garben." + ], + [ + "Liegt. Pea VI, 2. Diese ganze Mischna fehlt in Ms. München. Auch ר״ש (zu Pea VI, 2) hatte sie in Edujot nicht vorgefunden.", + "eine Garbe neben der Wand. גפה s. B. mezia II, Note 22.", + "Es gilt nicht als Vergessenes. Da die Garbe neben einem markanten Gegenstande (דבר המסויים) liegt, so ist anzunehmen, dass der Eigentümer sich derselben wieder erinnern wird.", + "Es gilt als Vergessenes. Nach der Tosephta (Pea III, 2) entspricht die Version unserer Mischna der Ansicht des R. Josua; dagegen meint R. Elieser, Bet-Schammai gestehen zu, dass die neben einem markanten Gegenstande liegende vergessene Garbe auch als Vergessenes gilt; sie kontroversieren mit Bet-Hillel nur in dem Falle, dass der Eigentümer eine Garbe ergriffen hat, um sie nach der Stadt zu tragen, und sie dann neben einen markanten Gegenstand gelegt und vergessen hat, (s. M. Pea VI, 3 und שנות אליה das.)." + ], + [ + "Hinsichtlich. Maaser scheni V, 3; Pea VII, 6, wo ausführlich erklärt ist.", + "der vierjährigen Wein-Pflanzung. Nach der Halacha auch jedes andern vierjährigen Baumes (נטע רבעי), s. B. mezia IV, 8.", + "dass dabei kein Fünftel-Zusatz. Sie stellen diese nicht dem zweiten Zehnten gleich (Lev. 27,31).", + "und keine Fortschaffung. Nach Mischna Maaser scheni V, 6.", + "Sie erfordert Fünftel-Zusatz sowohl als Fortschaffung. Wie der zweite Zehnt.", + "Es gilt dabei. Bei den vierjährigen Bäumen, die nach Bet-Schammai in mancher Hinsicht wie Profanes (חולין) betrachtet werden.", + "die Pflicht von Peret und ‘Olelot. Nach Lev. 19, 10 und M. Pea VII, 3—4.", + "und die Armen lösen für sich aus. Die gesammelten Früchte, wenn sie dieselben nicht nach Jerusalem führen wollen.", + "in die Kelter. Der Eigentümer muss Alles pressen und den ganzen Wein nach Jerusalem führen, wie den zweiten Zehnten." + ], + [ + "Ein Fass mit eingelegten. גלגל wälzen, drehen, daher auch mischen (ar. جلجل), Oliven in Salz einlegen, damit sie den bittern Geschmack verlieren.", + "Oliven braucht man nach Bet-Schammai nicht zu durchlöchern. Obgleich die Oliven in dem herausschwitzenden Safte (מוהל) liegen, so werden sie doch dadurch nicht verunreinigungsfähig (Machschirin VI, 5), da man es nicht wünscht, dass aus den Oliven der Saft herauskomme (vgl. Lev. 11, 38 u. Machschirin Anf.).", + "Man muss es durchlöchern. Um zu zeigen, dass der Saft nicht erwünscht ist.", + "es rein. Nicht verunreinigungsfähig.", + "bleibt. Da man mit der Durchlöcherung des Fasses bereits gezeigt, dass man den Saft nicht wünscht.", + "ist es rein. Denn das Öl, womit der Körper gesalbt ist, gehört zum Körper und wird durch die Reinigung des Körpers mit rein.", + "das Öl. Welches durch ein Tauchbad nicht rein werden kann.", + " Und macht auch das davon Berührte unrein.", + "ein kleines Glied. Den kleinsten Finger der Hand.", + "War es schon vorher. Bevor er sich damit gesalbt hat.", + "Es bleibt. Auch nach dem Untertauchen des Mannes.", + "Schon wenn es ihn im Geringsten benetzt. טפח, syr. ܛܦܰܚ befeuchten, benetzen." + ], + [ + "Eine Frau. Kidduschin I, 1.", + "wird nach der Ansicht von Bet-Schammai durch einen Denar oder den Wert eines Denars. Nach den Kommentaren: Silber, das so viel wie 96 Gerstenkörner wiegt.", + "Schon durch eine Peruta. Ein Denar=192 Peruta.", + "Ein Achtel eines italischen Issar. איסר=as, ἀσσάριον.", + "Man. Gittin VIII,4.", + "nachdem er denselben geschrieben. Bevor er ihn der Frau gegeben.", + "mit seiner Frau allein gewesen ist. Es könnte in diesem Falle die Frau vor der Scheidung dem Manne ein Kind gebären. Da nun der Scheidebrief ein Datum trägt, das älter ist als die Zeugung des Kindes, so würde man dieses für nach der Scheidung im Konkubinate erzeugt halten. Deshalb erklären Bet-Hillel einen solchen Scheidebrief für unbrauchbar.", + "Wenn Jemand. Gittin VIII, 9.", + "sich von seiner Frau geschieden und nachher mit ihr zusammen in einer Herberge. פונדקי, gr. πανδοϰεῖον, Gasthaus.", + "übernachtet hat. Es sind Zeugen da, dass beide allein in der Herberge zusammen gewesen sind.", + "Sie bedarf von ihm eines zweiten Scheidebriefes. Denn die Zeugen für das Alleinsein (עדי ייחוד) gelten so viel, wie wenn es bezeugt wäre, dass der Mann seiner ehemaligen Frau beigewohnt (עדי ביאה), und zwar sicherlich in der Absicht, sie sich (nach Kidduschin I, 1) dadurch wieder anzutrauen.", + "weil er gegen sie noch nicht dreist. לבו גס sein Herz ist groß, er ist hochmütig, d. h. dreist.", + "ist. Es ist nicht anzunehmen, dass er ihr beigewohnt hat." + ], + [ + "Bet-Schammai. Jebamot I, 4.", + "erlauben die Nebenfrauen. Wiewohl Eine Frau des verstorbenen Bruders dem überlebenden Bruder als Blutsverwandte zur Ehe bei Todesstrafe verboten ist.", + "zur Leviratsehe. Vgl. Deut. 25, 5.", + "den Brüdern. Hatte z. B. der verstorbene Ruben die Tochter seines Bruders Simon und noch eine Andere geheiratet, so ist die Leviratsehe mit dieser andern Frau dem Simon gestattet, wiewohl sie die Nebenfrau seiner Tochter (צרת הבת) war und die Tochter auch zur Leviratsehe bei Todesstrafe verboten ist.", + "Bet-Hillel aber verbieten dies. Bei Strafe der Ausrottung (כרת).", + "Haben sie. Die Nebenfrauen.", + "die Chaliza. Nach Deut. 25, 7 ff.", + "vollzogen. Um dadurch von der Leviratsehe befreit zu werden.", + "Priester zu heiraten. Da eine Chaluza keinen Priester heiraten darf (Makkot I, Note 5).", + "nach Bet-Hillel aber sind dieselben hierzu geeignet. Denn die Chaliza war in diesem Falle ganz unnötig, da nach Bet-Hillel die Leviratsehe verboten war.", + "Sind sie. Denn die Chaliza war in diesem Falle ganz unnötig, da nach Bet-Hillel die Leviratsehe verboten war.", + "so erklären sie. Nachdem sie wieder verwitwet wurden.", + "Bet-Schammai für geeignet. Zur Priesterehe Denn die Leviratsehe war nach ihrer Ansicht eine erlaubte.", + "und Bet-Hillel für ungeeignet. Denn die nach Bet Hillel bei Ausrottungs-Strafe verbotene Leviratsehe stempelte die Frau zur Buhlerin (זונה), die einem Priester zur Ehe verboten ist, Lev. 21, 7.", + "welche die Andern für geeignet halten. Und manche Leviratsehe nach Bet-Schammai erlaubt ist, während sie nach Bet-Hillel bei כרת-Strafe verboten ist (Note 64).", + "so hielt sich dennoch das Haus Schammai’s. Die Männer aus der Schule Schammai’s.", + "Frauen vom Hause Hillels. Die Töchter der Hilleliten.", + "Frauen vom Hause Schammai’s zu heiraten. Obgleich die Kinder aus den Ehen, die nach Bet-Hillel bei כרת-Strafe verboten sind (Note 64), von ihnen als ממזרות nicht geheiratet werden durften (Jebamot IV, 13), so haben sie dennoch die eheliche Verbindung mit den Töchtern der Schammaïten nicht gescheut, weil sie sich darauf verlassen konnten, dass die Schammaïten ihnen im betreffenden Falle mitteilen werden, dass nach der Ansicht von Bet-Hillel die Ehe verboten sei.", + "die Geräte der Anderen zur Bereitung von Reinem zu gebrauchen. Da die Einen den Andern immer mitteilten, was nach der Letzteren Ansicht unrein sei." + ], + [ + "Wenn. Jebamoth III, 5.", + "und es stirbt einer der Männer der Schwestern. Dem ledigen Bruder liegt es nun ob, an dessen Witwe die Leviratsehe zu vollziehen.", + "einen Maamar. מאמר eig. der Spruch; darunter versteht man die nach Bet-Hillel nur rabbinisch gültige Antrauung der zur Leviratsehe verpflichteten Schwägerin durch einen Wertgegenstand, den der Levir ihr überreicht, indem er dabei, wie bei sonstigen Trauungen, die Formel הרי את מקודשת לי וכו׳ spricht. מאמר (Spruch) heißt diese Antrauung im Gegensatz zu der in der Tora erwähnten Beiwohnung (יבא עליה, Deut. 25, 5), welche (ebenso wie die Chaliza) מעשה, Tat, genannt wird (Jebamot IV, 9) und die Leviratsehe vollendet.", + "und darauf stirbt der andere Bruder. Der Mann der anderen Schwester.", + "Seine Frau. Die der Ledige sich durch den Maamar angetraut hat.", + "bleibe bei ihm. Er kann sie heiraten. Bet-Schammai sind der Ansicht, durch den Maamar habe der Levir sich die Jebama (Schwägerin) vollständig angeeignet, so dass deren Schwester nicht mehr zur Leviratsehe verpflichtet werden kann.", + "die andere aber ist als Schwester seiner Frau. Die ihm nach Lev. 18, 18 zur Ehe verboten ist.", + "Er muss seine Frau. Die durch den מאמר ihm nur rabbinisch angetraut, nach der Tora aber noch nicht seine Frau ist. Da aber jetzt durch den Tod seines Bruders ihn die Pflicht der Leviratsehe mit dessen Witwe verbindet, so verbietet ihm dieses Band (זיקה) die Ehe mit seiner Angetrauten, als der Schwester der mit ihm Verbundenen (אחות זקוקתו), die (rabbinisch) wie die Schwester einer Frau betrachtet wird.", + "durch Scheidebrief. Um die Antrauung (מאמר) aufzulösen.", + "und Chaliza. Um das Band der Leviratsehe-Pflicht zu lösen.", + "und die Frau seines Bruders durch Chaliza. Um das Band der Leviratsehe-Pflicht zu lösen.", + "wobei man sagt. Es ist dies ein Sprichwort über Jemand, der neben seiner Frau durch das Leviratsehe-Gesetz noch die Frau des Bruders haben sollte, und statt dessen keine von beiden behalten darf.", + "Wehe ihm wegen. Des Verlustes.", + "und wehe ihm wegen. Des Verlustes.", + "seines Bruders Frau. Vgl. denselben Spruch in Jebamot XIII, 7." + ], + [ + "Wenn. Ketubot V, 6.", + "Jemand seine Frau durch ein Gelübde verpflichtet. הדיר durch ein Gelübde (Jemand zu etwas) veranlassen, zwingen oder verpflichten.", + "seiner Beiwohnung. תשמיש oder תשמיש המ׳ (eig. Bedienung des Bettes) für „Beiwohnung“.", + "zu entsagen. Nach Nedarim 15b gilt ein solches Gelübde nur in der Form: קונם הנאת תשמישך עלי (der Genuss deiner „Bedienung“ sei mir versagt).", + "Zwei Wochen. Da diese Enthaltsamkeit mitunter zwei Wochen von der Tora vorgeschrieben ist, Lev. 12, 5.", + "muss sie dies zugeben. Nach zwei Wochen muss er entweder das Gelübde lösen, oder sich von ihr durch einen Scheidebrief scheiden lassen.", + "Nur eine Woche. Wie dies bei der Geburt eines männlichen Kindes (Lev. 12, 2) und bei נדה (Lev. 15, 19) gesetzlich vorgeschrieben ist.", + "Wenn. Keritot I, 6.", + "eine Frau am Vorabend des einundachtzigsten Tages. Nach der Geburt eines weiblichen Kindes, wobei sie (nach Lev. 12, 6) am 81. Tage ein Opfer zu bringen hat.", + "so befreien sie Bet-Schammai vom Opfer. Sie braucht wegen dieser zweiten (unzeitigen) Geburt kein Opfer zu bringen. Wiewohl am Vorabend des 81. Tages die Tage der Reinigung von der ersten Geburt bereits vollbracht sind, so ist dennoch diese Zeit, weil des Nachts überhaupt kein Opfer dargebracht werden darf, als die Zeit vor Eintritt der Opferpflicht zu betrachten, in welcher eine zweite Geburt nicht zu einem neuen Opfer verpflichtet.", + "Bet-Hillel aber verpflichten sie hierzu. Sie betrachten die Nacht zum 81. Tage wie die Zeit nach dem Eintritt der Opferpflicht, obgleich das Opfer erst am folgenden Tage dargebracht werden kann. Die Frau muss deshalb wegen der zweiten (wenn auch unzeitigen) Geburt ein besonderes Opfer bringen.", + "Bei einem leinenen Kleide. Dabei müsste man das Verbot von Deut. 22, 11 (שעטנז) übertreten, wenn daran Schaufäden wären, da zu letzteren auch himmelblaue Wolle (תכלת Num. 15, 38) gehört.", + "befreien Bet-Schammai vom Schaufäden-Gebot. Obgleich behufs Erfüllung des Zizit-Gebotes die Übertretung des שעטנז-Verbotes nach der Tora gestattet wäre, so haben Bet-Schammai dies dennoch nicht erlaubt, weil sie befürchten, man könnte das שעטנז-Kleid auch in der Nachtzeit tragen, in welcher die Übung des Zizit-Gebotes nicht Pflicht ist (Berachot II, Note 3).", + "Bet-Hillel aber verpflichten dazu. Sie befürchten nicht, dass man dieses Kleid auch Nachts tragen würde; vgl. Sabbat 25b u. Tos. das. gegen Raschi.", + "Einen Korb (mit Früchten. Maaserot IV, 2.", + "der für den Sabbat bestimmt ist, befreien Bet-Schammai (von der Zehnt-Absonderung. D. h. man darf davon ein Wenig (עראי) vor dem Sabbath essen, ohne dass man es vorher verzehntet; vgl. Maaserot I, 5.", + "Bet-Hillel aber verpflichten dazu. Die Bestimmung für den Sabbat macht es sofort zehntpflichtig, so dass man vor der Zehnt-Absonderung nichts davon essen darf." + ], + [ + "Wenn Einer. Nasir III, 6.", + "für längere Zeit. Für mehr als 30 Tage.", + "ein Nasirat. Num. 6, 2 ff.", + "nachdem er sein Nasirat vollendet. Im Auslande, dessen Boden die Rabbinen für unrein erklärt haben.", + "dreißig Tage ein Nasir sein. Obwohl ein auf unreinem Boden abgehaltenes Nasirat nicht gültig ist (Nasir III, 5), so wird dennoch durch das im Auslande vollendete Nasirat, da dort der Boden nur rabbinisch unrein ist, sein Gelübde als erfüllt betrachtet, so dass er im Lande Israels nur zur Strafe noch ein Nasirat von 30 Tagen zu halten braucht.", + "von vorn das Nasirat beginnen. Die Rabbinen haben dem Nasir die Strafe auferlegt dass das im Auslande gehaltene Nasirat ihm gar nicht angerechnet wird, wie wenn er es auf einem Begräbnisplatze abgehalten hätte.", + "Wenn. Nasir III, 7.", + "zwei Zeugenpaare. כת Makkot I, Note 47.", + "er habe. Zur selben Zeit.", + "fünf gelobt. Und er selbst behauptet, gar kein Gelübde getan zu haben.", + "so braucht er gar kein Nasirat zu beobachten. Das Zeugnis beider Paare ist ungültig, da sie einander widersprechen.", + "er muss daher zweimal Nasir sein. Vgl. Sanhedrin 31a." + ], + [ + "Wenn. Ohalot XI, 3.", + "ein Mensch unter der Spalte. Vorher steht dort (Ohalot XI, 2): Wenn eine Vorhalle oben durchgespalten ist und es befindet sich eine Toten-Unreinheit auf der Einen Seite, so sind die auf der andern Seite befindlichen Geräte rein, (da die Spalte das Dach Teilt, so dass die Geräte sich nicht mit der Unreinheit unter Einer Überdachung befinden). Unsere Mischna behandelt nun den Fall, dass gerade senkrecht unter der Spalte des Daches auf dem Fußboden der Vorhalle ein Mensch steht.", + "Er bringt nicht die Unreinheit. Er stellt keine Verbindung her zwischen den beiden getrennten Teilen des Daches, so dass die Unreinheit von der Einen Seite auf die Geräte der andern Seite übergeleitet werden könnte, (oben III, Note 14). Denn nur ein Gegenstand, der einen Raum von mindestens einem Kubik-טפח überdacht, kann, unter der Spalte stehend, wie bis zum Dache reichend befrachtet werden und so die getrennten Teile des Daches mit einander verbinden, (Ohalot XI, 2).", + "Der Mensch ist hohl. Er wird wie hohl betrachtet, obgleich sein Inneres von den Eingeweiden ausgefüllt ist.", + "und dessen obere Seite. Welche die innere Höhlung überdacht.", + "bringt die Unreinheit. Verbindet die beiden Teile des Daches der Vorhalle, so dass die Unreinheit auf die Geräte übergeleitet wird. — Im Ganzen sind in unserem Abschnitt 23 Fälle der קולי ב״ש וחומרי ב״ה aufgezählt. Die Tosephta fügt noch einen Fall hinzu, vgl. ראב״ד." + ] + ], + [ + [ + "Jehuda. Die im vorigen Abschnitt aufgezählten 23 Lehren sind nach Jerusch. (Beza I, 60b) von R. Meïr vorgetragen worden.", + "Das Blut vom Aase erklärten Bet-Schammai für rein. Es wird nicht wie Fleisch vom Aase betrachtet.", + "Bet-Hillel aber für unrein. Vgl. weiter VIII, 1.", + "Das Ei eines Aases. Ein in einem Toten Vogel gefundenes Ei.", + "wie man es auf dem Markte verkauft. Es hat bereits eine harte Schale.", + "sonst aber verboten. Wie das Fleisch des Aases.", + "so nach Bet-Schammai; nach Bet-Hillel aber ist es (immer. Auch wenn es eine harte Schale hat.", + "verboten. Nach Tosaphot (Chullin 58a) nur rabbinisch, damit man nicht auch das Ei von Trepha erlaube.", + "Doch gestehen Jene. Bet-Schammai.", + "dass das Ei von Trepha. Oben II, Note 18.", + "weil es im verbotenen Zustande. Während der Vogel bereits trepha war.", + "ausgebildet. גדילה es ist groß geworden, s. Chullin 58a.", + "Der. Nidda IV, 3.", + "Blut-Abgang. Das Menstruationsblut oder das דם זיבה (Lev. 15, 25).", + "einer Heidin und das Reinheits-Blut. Lev. 12, 4—5.", + "einer Aussätzigen. Einer aussätzigen israelitischen Wöchnerin.", + "erklären Bet- Schammai für rein. Denn das Gesetz über Gonorrhöa und Hämorrhöa in Lev. 15 gilt nur von Israeliten. Wiewohl nun die Rabbinen verordnet haben, dass die Heiden in jeder Beziehung wie זבים betrachtet werden, so gilt diese Bestimmung nicht Betreffs des Blutabgangs der Heidinnen. Ebenso gilt der Blutabgang einer Wöchnerin, auch wenn sie aussätzig ist, während der Reinheitstage für rein.", + "Es ist wie ihr Speichel und Urin. Der auch nach Bet-Schammai unrein ist.", + "zu beurteilen. Es verunreinigt in feuchtem Zustande, aber nicht nachdem es trocken geworden. Dadurch unterscheidet es sich von dem nach dem Tora-Gesetze unreinen Geblüte, indem letzteres auch im trockenen Zustande verunreinigt.", + "Die Früchte. Schebiit IV, 2, vgl. das.", + "des siebenten Jahres. Welche für Alle preisgegeben werden müssen (Lev. 25, 6; Exod. 23, 11).", + "darf man sowohl mit als ohne Dankesbezeugung. בטובה eig. „mit Güte“, d. h. indem man es dem Eigentümer als eine Güte anrechnet und ihm dafür dankt.", + "Man darf sie nicht essen mit Dankesbezeugung. Denn es könnte dann scheinen, als hätte der Eigentümer sie nicht preisgegeben; solche vom Besitzer im שביעית „gehüteten“ (שמור) Früchte sind aber zum Essen verboten. Nach einer andern LA. sagen Bet-Hillel: אין אוכלין אלא בטובה (Man darf nur mit Dankesbezeugung essen). Sonst könnte man sich gewöhnen, auch in anderen Jahren die Früchte eines fremden Feldes zu nehmen.", + "Der Schlauch. Tosephta Kelim B. M. XI, cit. im ר״ש zur M. Kelim XX, 2.", + "nimmt Unreinheit. Midras-Unreinheit, nach Kelim XX, 1.", + "wenn er zugebunden ist und Bestand hat. D. h. er faltet sich nicht zusammen (wie חמת חלילין Kelim XX, 2), wenn man ihn als Kopf-Unterlage gebraucht (s. M. rabba zu Echa 1, 2). Nach der Tos. Kelim l. c, muss auch der Schlauch מלאה, voll, mit etwas gefüllt sein; unsere Mischna scheint dies für selbstverständlich zu halten.", + "nach Bet-Hillel aber auch wenn er nicht zugebunden ist. Doch muss derselbe (nach Tos. l. c.) wenigstens מלאה ועומדת (voll und zur Unterlage geeignet) sein. Dies könnte bei nicht zugebundenen Schläuchen der Fall sein, wenn dieselben z. B. mit Wolle u. dgl. gefüllt sind, vgl. Kelim XVII, 2. — Nach ראב״ד u. A. spricht unsere Mischna von einem schadhaft gewordenen Schlauche, dessen Risse man durch Zubinden ausgebessert hat, wobei nach B. Sch. das Gerät nur dann verunreinigungsfähig ist, wenn es fest für die Dauer zugebunden wurde, nach B. H. auch, wenn es nur zum momentanen Gebrauch repariert worden ist, s. Kelim XXVI, 4." + ], + [ + "Geflügel. Chullin VIII, 1.", + "darf mit Käse zugleich auf den Tisch gebracht. Geflügel in Milch gekocht ist nur rabbinisch zu essen verboten; deshalb hat man nicht die Präventivbestimmung (גזירה) getroffen, auch das gleichzeitige Auftragen von Geflügel mit Käse zu verbieten.", + "Es darf weder zugleich gebracht. Man könnte sonst dazu kommen, auch Fleisch von Vieh in kochend heißem Zustande zusammen mit Käse aufzutragen, was auch nach der Tora verboten ist.", + "Man. In anderer Version Terumot I, 4; vgl. Tosephta Ter. III, 14 und Jer. Ter. I, 40d, f.", + "darf von Oliven die Hebe für Öl und von Weintrauben die Hebe für Wein absondern. Wenn Jemand Oliven und Öl besitzt, welche beide teruma-pflichtig sind; so darf er seiner Pflicht sich dadurch entledigen, dass er von den Oliven ein den beiden Terumot entsprechendes Quantum als Hebe für die Oliven und das Öl absondert.", + "Man darf nicht absondern. Da man die Teruma für vollständig zubereitete Frucht nicht in unzubereiteten Früchten geben darf.", + "Wenn. Vgl. Kilajim IV, 5.", + "Einer die vier Ellen des Weinberges. Zum Anbau eines Weinberges sind 4 Ellen leerer Raum nötig, Kilajim IV, 1, Note 4.", + "Er hat eine Reihe. Nach B. Sch. wird eine Reihe von Weinstöcken schon „Wein-berg“ (כרם) genannt, Kilajim IV, 5.", + "geheiligt. Wie es heißt (Deut. 22, 9): „Damit nicht heilig werde der Same . . samt dem Ertrage des Weinbergs (הכרם).“", + "Er hat zwei Reihen. Nach B. H. versteht man unter „Weinberg“ mindestens zwei Reihen (Kilajim l. c.)", + "Den. Challah I, 6.", + "Mehlbrei. מעיסה = מעריסה (wie עיסה = עריסה) ein Gemisch von Mehl und siedendem Wasser, von ערס mischen (arab. مغروسة Vermischung, Verwirrung); ebenso ist das in Challa I, 6 daneben genannte חליטה vom syr. ܚܠܰܛ mischen, abzuleiten. מעיסה unterscheidet sich nach einer Baraita in Babli Pesachim 37b von חליטה dadurch, dass bei ersterem das Mehl in das siedende Wasser geschüttet, bei letzterem aber das heiße Wasser in das Mehl gegossen wurde. Nach Jerusch, und Tosephta (zu Challa l. c.) ist umgekehrt חליטה Mehl in heißes Wasser geschüttet und מעיסה Mehl, in das man siedendes Wasser gegossen. Die Erklärung der Worte war also schwankend, und es ist nur das gewiss, dass beide ein Gemisch von Mehl mit heißem Wasser bezeichnen. Um so berechtigter ist die vom Babli und Jerusch. zugleich aufgestellte Behauptung, dass zwischen מעיסה und חליטה gesetzlich kein Unterschied obwaltet und dass demnach die verschiedenen Bestimmungen, welche in M. Challa I, 6 in Bezug auf diese beiden Arten Mehlbrei sich vorfinden, zwei verschiedenen Autoren angehören.", + "von Challah. Da dies als Gekochtes und nicht als „Brot“ (לחם Num. 15, 19) zu betrachten ist.", + "Bet-Hillel aber erklären ihn für pflichtig. Denn dies ist auch unter לחם verstanden.", + "Man. Mikwaot V, 6.", + "darf. Um sich zu reinigen.", + "in einen Sturzbach. חרדלית (vom gr. χαράδρα) ein Bach, der ohne Quelle durch das von einem Berge herabfließende Regenwasser entstanden ist.", + "untertauchen. Wenn nur alles Wasser zusammen 40 Sea beträgt.", + "Man darf nicht untertauchen. Der Untertauchende wird nicht rein; denn Regenwasser ist in fließendem Zustande nicht zum Tauchbade geeignet, sondern nur wenn es in gesperrtem Raume steht.", + "Wenn. Pesachim VIII, 8.", + "Jemand am Tage vor Pesach. Am 14. Nissan.", + "Er darf untertauchen. Wie jeder Proselyt, der nach der Beschneidung noch durch ein Tauchbad sich reinigen muss.", + "und Abends sein Pesach - Opfer essen. Er braucht sich nicht der in Num. cap. 19 für den an einer Leiche Verunreinigten vorgeschriebenen Reinigung zu unterziehen, da ein Nicht-Israelit durch Berührung einer Leiche nicht unrein wird.", + "Wer sich von seiner Vorhaut abgesondert. Ein Proselyt, der sich beschneiden lässt.", + "gleicht. Nach rabbinischer Anordnung (Pesachim 92a).", + "der sich von einem Grabe abgesondert. Der von einem Grabe kommt, der sich am 3. und 7. Tage mit Entsündigungswasser besprengen lassen muss, Num. 19, 19. — Den Grund s. in Pesachim l. c." + ], + [ + "Ismael. Einige Codd. haben hier richtiger: R. Simon (רבי שמעון), s. Note 66.", + "Das. Vgl. Jadajim III, Ende.", + "Buch Kohelet verunreinigt nicht. Wie die kanonischen Schriften, nach Sabbat 14a.", + "die Hände. Nach Bet-Schammai ist dies Buch bloß als Weisheitslehre Salomo’s zu betrachten und nicht per inspirationem (ברוח הקדש) verfasst, Megilla 7a.", + "Es verunreinigt die Hände. Es gehört zu den kanonischen Schriften.", + "Entsündigungswasser. מי חטאת = מי נדה Num. 19, 9, vgl. 19, 17.", + "das man bereits dem Gesetze gemäß verwendet hat. Auf den Unreinen nach Num. 19, 18 gesprengt hat.", + "erklären Bet-Schammai für rein. Es verunreinigt nicht den es Berührenden und Tragenden, vgl. Num. 19, 21 und Raschi das.", + "nach Bet-Hillel aber kann es verunreinigen. Vgl. dagegen Para XII, 4 Ende.", + "Schwarzkümmel. קצח, Jesaja 28, 25, Nigella sativa, Schwarzkümmel. Rabed erklärt es als كرويا Carum carvi, Wiesenkümmel; der etwas längere Gartenkümmel heißt: כמון; vgl. ar. قزح Gewürz.", + "erklären. Ukzin III, 6.", + "Bet-Schammai für rein. Er nimmt keine Unreinheit an, weil er nicht für sich allein als Speise (אוכל) dient.", + "Bet-Hillel aber für verunreinigungsfähig. Er wird als אוכל betrachtet.", + "hinsichtlich dessen Verzehntung. Nach B. Sch. ist er frei vom Zehnten, während B. H. ihn für zehntpflichtig erklären." + ], + [ + "Elieser. Ms. München liest: R. Eleasar (רבי אלעזר); so las auch T. B. Jebamot 28a. Diese LA. ist der andern vorzuziehen, denn R. Eleasar (nicht R. Elieser) ist der Zeitgenosse aller bisherigen Referenten: R. Jehuda, R. Jose, R. Simon (und R. Meïr).", + "Der. Nidda IV, 3.", + "Blutabgang einer Wöchnerin. Nachdem 7 Tage, bei einem männlichen, resp. 14 Tage bei einem weiblichen Kinde verstrichen sind und somit die Reinheitstage (Lev. 12, 4 f) bereits begonnen haben, in denen ihr Blut rein ist.", + "wie ihr Speichel und ihr Urin zu beurteilen. So dass es (weil noch keine טבילה stattgefunden) zwar im feuchten, aber nicht (wie דם נדה) auch im trockenen Zustande verunreinigt.", + "Es verunreinigt im feuchten und im trockenen Zustande. So lange sie nicht untergetaucht hat, ist sie selbst in den Reinheitstagen einer נדה gleich.", + "die im Blutfluss geboren hat. Die zur Zeit der Geburt den in Lev. 15, 25 erwähnten außergewöhnlichen Blutfluss hatte.", + "feucht und trocken verunreinigt. Da sie in diesem Falle erst nach der Zählung von 7 reinen Tagen (שבעה נקיים) rein werden kann (Lev. 15, 28)." + ], + [ + "Haben. Jebamot III, 1.", + "so müssen letztere die Chaliza vollziehen und dürfen nicht in Leviratsehe genommen werden. Denn jede der beiden Schwestern ist mit jedem der beiden Brüder durch das Band der Leviratsehe-Pflicht verbunden (s. oben IV, Note 84); eine derart Verbundene (זקוקה) wird aber (rabbinisch) wie eine Ehefrau betrachtet, so dass deren Schwester, wie eine Schwester der Ehefrau zur Ehe verboten ist.", + "Haben sie dieselben voreilig geehelicht. Ein jeder der beiden Brüder hat Eine von beiden Schwestern geehelicht.", + "Elieser. Ms. München liest: R. Eleasar (רבי אלעזר); so las auch T. B. Jebamot 28a. Diese LA. ist der andern vorzuziehen, denn R. Eleasar (nicht R. Elieser) ist der Zeitgenosse aller bisherigen Referenten: R. Jehuda, R. Jose, R. Simon (und R. Meïr).", + "und nach Bet-Hillel müssen sie dieselben entlassen. Nach der Relation des Abba Saul in Jebamot 28a haben Bet-Hillel die erleichternde Ansicht; vgl. das. noch eine dritte Relation." + ], + [ + "Da sagten sie. Die Weisen.", + "und wir wollen Dich zum Gerichtsvorsitzenden für Israel. Zum zweiten Präsidenten des Synedrion, vgl. Chagiga II, 2 Ende.", + "als dass ich eine Stunde vor Gott ein Frevler werde. Dass ich die von einer Majorität empfangenen Traditionen (s. M. 7) verleugne.", + "man soll nicht sagen. Dies ist noch ein zweiter Grund (Tos. Jom Tob).", + "Er. Negaïm V, 3.", + "zurückgelassenes. פקודה von פקד suchen, hier (wie das arab. فقد) in der Bedeut. verlieren, zurücklassen. Nach Bart.: Das (vom Aussatze der Haut) in Verwahrung gegebene Haar.", + "weißes Haar. Nach Lev. 13, 3 ist weißes Haar im Aussatze als Unreinheitszeichen zu betrachten; jedoch nur dann, wenn der Aussatz das Haar in Weiß verwandelt hat, nicht aber, wenn das weiße Haar dem Aussatze vorangegangen ist. Ist nun ein Aussatz, der das Haar in Weiß verwandelt hatte, geheilt, hat aber das weiße Haar zurückgelassen, und um dieses hat sich dann ein neuer Aussatzschaden gebildet; so erklären die Weisen dies für rein, da dem neuen Aussatze das weiße Haar vorangegangen ist. Akabja dagegen erklärt es für unrein, da immerhin ein Aussatz das Haar in Weiß verwandelt hat.", + "und. Nidda II, 6.", + "gelbes. ירוק schlechthin heißt in der Mischna: gelb; „grün“ wird ירוק בכרתי (ירוק wie Lauch) genannt (Sukka III, 6).", + "Er hatte ferner. Bechorot III, 4.", + "das von einem fehlerhaften erstgeborenen Viehe. Das bereits von einem Chacham (Gelehrten) wegen seines Fehlers außerhalb des Heiligtums zu schlachten erlaubt ward.", + "ausgefallene. Die Wolle oder das Haar abzuscheren ist selbst beim fehlerhaften Erstgeborenen verboten.", + "nachdem man das Vieh geschlachtet. Denn sowie das Schlachten die am Viehe haftende Wolle erlaubt macht, ebenso bewirkt es, dass die ausgefallene Wolle benutzt werden darf.", + "während die Weisen es verboten. Es ist dies eine Präventivbestimmung (גזירה), auf dass man nicht behufs Benutzung der ausgefallenen Wolle die fehlerhaften Erstgeborenen lange Zeit im Hause behalte, wobei man leicht dazu kommen könnte, gegen die Vorschrift des Gesetzes das Tier zu scheren oder zur Arbeit zu benutzen. — Unsere M. hat die Version des R. Jehuda in Bechorot III, 4; dagegen hat dort R. Jose betreffs vorliegender Kontroverse eine andere Version.", + "Endlich hatte er gesagt: Man gibt keiner Proselytin und keiner freigelassenen Sklavin (das bittere Wasser. Nach Num. 5, 18ff.", + "zu trinken. Denn in den Worten: „Söhne Israels“ (Num. 5, 12) sind nur geborene Israeliten verstanden.", + "zu trinken. Vgl. Jerusch. Sota II, 18b.", + "Es geschah doch einmal. מעשה (eine Tatsache) leitet oft die Erzählung einer Begebenheit ein.", + "bei der Karkemit. Nach Jerusch. (l. c.): כורכמית.", + "Sie haben ihr nur etwas Ähnliches. דוגמא gr. δεῖγμα Probestück, Muster (Sabbat X, 1), daher etwas, das einer andern Sache ähnlich ist (vgl. דוגמתן ihresgleichen, Sabbat 30b). Er hat ihr etwas zu trinken gegeben, was dem Bitterwasser ähnlich ist (gefärbtes Wasser, Aruch), um sie zum Geständnis ihres Ehebruchs zu bewegen. Jerusch. Moed katan III, 81d liest דכמה und erklärt dies mit דכוותה, ihresgleichen. Er scheint דִכְמָהּ (= כָּמוֹהָ) gelesen zu haben. Hiernach erklären auch manche Kommentare; Männer wie sie (ihresgleichen) haben ihr zu trinken gegeben; d. h. da Schemaja und Abtalion Proselyten und, ebenso wie die Freigelassenen, keine geborenen Israeliten waren, so haben sie jene wie eine geborene Israelitin behandelt.", + "Darauf Taten sie. Die Weisen.", + "ihn. Akabja.", + "in den Bann. נדה stoßen, fortstoßen, exkommunizieren. Man legt ihn in den Bann, weil er Schemaja und Abtalion beleidigt hatte (Jerusch. das., Babli Berachot 19a). Auch nach der ersten Erkl. in Note 95 liegt in den Worten eine Verunglimpfung des Schemaja und Abtalion, dass sie das Gesetz zu einer Täuschung missbraucht hätten.", + "und das Gericht steinigte seinen Sarg. Man muss einen großen Stein auf den Sarg legen, s. weiter.", + "Gott bewahre. חס ושלום eig.: Erbarmen und Friede! d. h. man muss wegen einer solchen Äußerung um Erbarmen und Versöhnung bitten.", + "denn es ward hinter Keinem in Israel der Tempel-Vorhof geschlossen. Bei der Darbringung des Pesach-Opfers, s. Pesachim V, 5.", + "Sohn Chanoch’s. Andere LA.: אלעזר בן הנך od. אלעזר בן הנד.", + "der Hände-Reinigung. Die Verordnung, dass mitunter die Hände einer Reinigung bedürfen, wiewohl der ganze Körper nicht unrein geworden ist, wie z. B. in Jadajim III, 2. Andere LA.: בנטילת ידים (an der Verordnung des Hände-Waschens).", + "rüttelte. פקפק (Pilpel von פוק) erschüttern, wankend machen, Zweifel erregen." + ], + [ + "In seiner. Dies bezieht sich auf Akabja b. M.", + "und Jene haben aus dem Munde einer Mehrheit vernommen. Entweder hat einmal die Mehrheit wie Akabja und ein anderes Mal wie die Weisen entschieden, oder es glaubte jeder der Kontroversanten die Mehrheit auf seiner Seite zu haben.", + "du aber hast aus dem Munde eines Einzelnen und aus dem Munde der Mehrheit vernommen. Du hast von mir meine Ansicht und von den Weisen das Entgegengesetzte vernommen.", + "besser also. Wenn auch die Vorschrift, der Mehrheit zu folgen, auf unsern Fall nicht anzuwenden ist, da ich (Akabja) meine Überlieferung auch von einer Mehrheit empfangen habe; so ist es doch besser, dass du die Ansicht meiner Gegner akzeptierst.", + "empfiehl mich. Eig.: Befiehl meinetwegen.", + "Hast Du vielleicht was Unrechtes. Einige Codd. lesen richtiger: עִילָה (= עלילה, Handlung) Vorwand, Ursache.", + "entfernen. Du sollst dich durch deine Führung selbst empfehlen; wo nicht, so mögest du von Allen verstoßen werden, auf dass du dich besserst." + ] + ], + [ + [ + "Sohn Baba’s. Berachot 27 a. M. ed. Neapel liest אבא st. בבא.", + "Man bewegt. Manchmal.", + "minderjährige Mädchen. Die als vaterlose Waisen von der Mutter oder den Brüdern verheiratet worden sind, deren Ehe nur rabbinisch gültig ist und daher von dem Mädchen, bevor es großjährig wird, durch eine Weigerungs-Erklärung (Jebamot XIII, 1) annulliert werden kann.", + "zu einer Weigerungs- Erklärung. Die Fälle, in denen eine solche noting erscheint, findet man in Jebamot XIII, 7 und 11. Hier wird die dort von R. Elieser ausgesprochene Ansicht bestätigt.", + "Man erlaubt einer Frau auf die Aussage Eines Zeugen. Der den Tod ihres Mannes bezeugt", + "wieder zu heiraten. S. Jebamot XVI, 7 u. weiter VIII, 5.", + "In Jerusalem sei ein Hahn gesteinigt worden. Obwohl dies von der Tora (Exod. 21, 28) nur beim Ochsen vorgeschrieben wird, so gilt die Bestimmung dennoch bei allen Tieren; vgl. Deut. 5, 14.", + "weil er einen Menschen getötet hatte. Er hatte mit dem Schnabel einem Kinde die Hirnhaut durchlöchert.", + "Es sei vierzig Tage alter Wein. Vor 40 Tagen darf der aus der Kelter kommende Most nicht zur Libation verwendet werden (B. batra 97 a).", + "Das tägliche Morgenopfer sei. Nach dem jerus. Talmud (Berachot IV, 1) einmal, als Jerusalem von den Syrern belagert wurde, (vgl. aber Tosaphot Menachot 64 b v. ועל). Nach ראב״ד wird hier nicht eine Tatsache, sondern eine Traditionslehre bezeugt.", + "um vier Tagesstunden. Am Ende der vierten Tagesstunde, nach Zeitstunden (שעות זמניות) gerechnet, vgl. Berachot I, Note 3, und Einl. zu Pesachim S. 167." + ], + [ + "aus Kephar Hababli. Ms. München l. בבלי st. הבבלי.", + "dass ein Glied eines Toten. Wiewohl dasselbe keine Olivengröße hat, vgl. oben III, Note 2.", + "verunreinige. Im Zelte, Ohalot II, 1.", + "man habe dies. Dass ganze Glieder auch bei geringster Quantität die Zelt-Unreinheit bewirken, (Ohalot I, 7.)", + "nur Betreffs eines Gliedes vom Lebenden gelehrt. Dagegen ist beim Gliede eines Toten Menschen, ebenso wie beim Fleische, das Minimal-Quantum einer Olivengröße bestimmt.", + "Man kann dies ja durch einen Schluss vom Leichteren auf das Schwerere. Vgl. B. kamma II, Note 26.", + "Da erwiderte er. R. Elieser.", + "Man hat dies. Dass ganze Glieder auch bei geringster Quantität die Zelt-Unreinheit bewirken, (Ohalot I, 7.)", + "[dennoch. Trotz des קל וחומר-Schlusses.", + "Eine andere Erwiderung. Des R. Elieser.", + "denn der Lebende. Der flussleidend ist.", + "was unter ihm ist. Selbst hundert Unterlagen, wenn er auch nur die oberste berührt.", + "zum Lager und Sitz. Auch „Midras“ genannt, oben II Note 81.", + "welche einen Menschen samt dessen Kleidern verunreinigen können. Nach Lev. 15,5f.", + "was über ihm liegt. Selbst hundert Geräte, obwohl er nur das unterste berührt.", + "zur Auflage. מדף = מנדף heißt das, was auf dem זב liegt, ohne dass er es berührt. Ähnlich wie מדרס (die Unterlage) von דרס (drücken, treten) ist מדף von נדף (stoßen, treiben) gebildet und bezeichnet das, was über Jemand sich befindet, woran er stösst. Es ist danach מדף ähnlich dem biblischen משקוף, (vgl. das aram. שקף, schlagen und שקפא Schwelle, Oberschwelle).", + "welche Speisen und Getränke. Aber nicht Menschen und Geräte; מדף ist leichter als מדרס. Nach Maim. zu Para X, 1 bed. מדף etwas leise Bewegtes, vgl. auch Maim. zu Sabim IV, 6.", + "verunreinigen kann. Vgl. Schriftbeweise hierzu in Maimon. Comment. zu Sabim IV, 6 und Talmud Nidda 32 a.", + "welche Unreinigkeit der Tote nicht bewirkt. Beim Toten können nur drei Geräte unrein werden, und zwar wird das den Toten unmittelbar berührende Gerät ein אבי אבות הטומאה (nach II, Note 10 u. 11); das zweite, welches letzteres berührt, wird אב הטומאה. und das dieses berührende dritte Gerät ראשון לטומאה (nach II, Note 3). Das vierte Gerät wird nicht mehr unrein, weil Menschen und Geräte nur durch einen אב הטומאה unrein werden können." + ], + [ + "Fleisch von Olivengröße. Chullin 129b.", + "Elieser für unrein. Es verunreinigt durch Berührung, Tragung und Bedachung (weiter Note 44), wie ein vom lebenden Menschen getrenntes ganzes Glied.", + "Nechunja aber erklären es für rein. Nach Maimonides in jeder Beziehung, nach ראב״ד aber nur hinsichtlich der Zelt-Unreinheit.", + "Nechunja für unrein. Verunreinigend, durch Berührung und Tragung, aber nicht im Zelte, vgl. Ohalot II, 3.", + "Sie. Seine beiden Kontroversanten.", + "Was bewog dich. מה ראית eig.: was hast du gesehen, vgl. Gen. 20, 10.", + "dass ein Glied vom Lebenden wie ein ganzer Leichnam betrachtet wird. Ohalot II, 1.", + "wie daher beim Leichnam eine von ihm abgesonderte Olivengröße Fleisches unrein ist. Ohalot II, 1.", + "Nein. Die Schluss-Folgerung ist nicht richtig, sie lässt sich widerlegen.", + "während du doch. Oben gegen R. Nechunja.", + "einen davon abgesonderten gerstenkorngroßen Knochen für rein erklärst. Sie widerlegen ihn ad hominem.", + "Sie. Seine beiden Kontroversanten.", + "Was bewog dich. מה ראית eig.: was hast du gesehen, vgl. Gen. 20, 10.", + "unrein ist. Verunreinigend, durch Berührung und Tragung, aber nicht im Zelte, vgl. Ohalot II, 3.", + "Nein. Die Schluss-Folgerung ist nicht richtig, sie lässt sich widerlegen.", + "während du doch. Oben gegen R. Elieser.", + "eine davon abgesonderte Olivengröße Fleisches für rein erklärst. Sie widerlegen ihn ad hominem.", + "Sie. Seine beiden Kontroversanten.", + "Was bewog dich. מה ראית eig.: was hast du gesehen, vgl. Gen. 20, 10.", + "verschiedene Normen. מדות Normen, B. kamma VII, Note 1.", + "aufzustellen. Eig.: deine Normen zu teilen, scheiden.", + "denn die des Fleisches gilt bei Äsern. Ein olivengroßes Stückchen Fleisch eines Aases verunreinigt durch Berührung und Tragung, Kelim I, 2.", + "und Kriechtieren. Die in Lev. 11, 29—30 erwähnt sind, von denen ein linsengroßes Stückchen Fleisch durch Berührung verunreinigt, Kelim I, 1.", + "was bei der der Knochen nicht der Fall ist. Chullin 77b; daher ist beim Fleische mehr zu erschweren, als bei Knochen.", + "Ein Glied. Vom Lebenden, nach R. Josua und R. Nechunia (oben M. 2) auch vom Toten.", + "an dem gehöriges Fleisch ist. Genauer bestimmt in Kelim I, 5.", + "Tragung und Bedachung. D. i. die Zelt-Unreinheit, oben III, Note 14.", + "so ist es [dennoch] unrein. Es verunreinigt wenigstens durch Berührung und Tragung, wenn auch nicht durch Bedachung, Kelim I, 5.", + "so ist es rein. Es verunreinigt nicht mehr als Glied (אבר). Ist es nun ein Glied vom Lebenden, so ist es vollständig rein; ein Glied vom Toten verunreinigt bei solchem Defekte nur wie Fleisch und Gebein vom Toten. Die Unreinheit des Fleisches hat demnach mehr Erschwerung, als die der Knochen.", + "Sie. Seine beiden Kontroversanten.", + "Was bewog dich. מה ראית eig.: was hast du gesehen, vgl. Gen. 20, 10.", + "verschiedene Normen. מדות Normen, B. kamma VII, Note 1.", + "aufzustellen. Eig.: deine Normen zu teilen, scheiden.", + "denn das vom Lebenden abgesonderte Fleisch ist rein. Es verunreinigt gar nicht.", + "das in seiner natürlichen Beschaffenheit. Mit Fleisch, Sehnen und Knochen.", + "unrein ist. Kelim I, 5.", + "Eine Olivengröße Fleisches. Von einem Toten.", + "Tragung und Bedachung. D. i. die Zelt-Unreinheit, oben III, Note 14.", + "ebenso verunreinigt die Mehrzahl der Knochen. Oben I, Note 54.", + "Tragung und Bedachung. D. i. die Zelt-Unreinheit, oben III, Note 14.", + "dennoch verunreinigend durch Berührung und Tragung. Denn hierzu genügt ja ein Knochen von der Größe eines Gerstenkornes.", + "wenn es weniger als eine Olivengröße beträgt. Was bei einem Abortus vorkommen kann, Chullin 89 b.", + "dagegen ist der größte Teil des Baues. Oben I, Note 53.", + "oder der größte Teil der Zahl [der Knochen] eines Toten. Oben I, Note 54.", + "wenn er auch kein viertel Kab. Oben I, 7.", + "unrein. Auch hinsichtlich der Zelt-Unreinheit.", + "Sie. Seine beiden Kontroversanten.", + "Was bewog dich. מה ראית eig.: was hast du gesehen, vgl. Gen. 20, 10.", + "Nein. Die Schluss-Folgerung ist nicht richtig, sie lässt sich widerlegen.", + "Mehrzahl. Note 51 und 54.", + "Viertel. Note 55.", + "Verwestes. Ein Löffel (= 2 Hände voll) Verwestes von einem Toten, der ohne Bekleidung in einem verschlossenen Marmorsarge begraben worden, verunreinigt bei „Tragung und Bedachung“, Ohalot II, 1.", + "keine Geltung haben. Bei der Unreinheit des Lebenden ist also weniger zu erschweren, als bei der des Toten." + ] + ], + [ + [ + "Zadok bezeugten. Bechorot I, 6.", + "wenn das Lösungs-Lamm eines Esels-Erstlings. Exod. 13, 13.", + "stirbt. Nachdem es der Eigentümer als Lösungslamm abgesondert hat.", + "der Priester nichts dafür [zu beanspruchen] hat. Er bekommt nur das Aas des Lammes ohne jeden weiteren Ersatz.", + "Man müsse dafür haften. אחריות, Sicherheit, Bürgschaft, B. mezia I, 29; Schebuot VI, Note 45.", + "<ftnote>. Bechorot VIII, 8.", + "[es ist] nur wie das Lösegeld des zweiten Zehnten. Die Begründung beider Ansichten s. in Bechorot 12b." + ], + [ + "Zadok bezeugte. Terumot X, 9; Sifra, Schmini, Per. V, Ende.", + "dass die Lake. ציר Saft, die Salzlake (صير), die gewöhnlich mit Wasser gemischt und als Tunke oder als Zusatz zu Speisen gebraucht wurde (Bechorot 22 a).", + "von unreinen. Verbotenen, Lev. 11, 20.", + "Heuschrecken rein sei. Sie ist zum Essen erlaubt. Außerdem macht sie trotz des beigemischten Wassers eine damit benetzte Speise nicht (nach Lev. 11, 38) fähig, Unreinheit anzunehmen (טהור = אינו מכשיר, s. weiter VIII, 4). Vgl. ראב״ד am Ende des Traktats.", + "denn die erste Mischna. S. Sanhedrin III, Note 39.", + "machen sie nur. Es ist mit Cod. München (vgl. auch ראב״ד zum Sifra) לא פסלו אלא צירן zu lesen.", + "die Lake. Nicht aber die reinen Heuschrecken.", + "unbrauchbar. Nach Maimon. u. A., die לא פסלו צירן lesen, ist zu erklären, dass die „erste Mischna“ die Lake der verbotenen Heuschrecken nur dann erlaubt hatte, wenn sie mit Anderem vermischt war, während R. Zadok sie auch unvermischt erlaubte. — Dass die „Mischung“ (עירוב) durch die unreinen Heuschrecken nicht verboten wird, ist im Sifra aus der Schrift deduziert." + ], + [ + "Zadok bezeugte. Mikwaot V, 5. Dort steht vorher der Lehrsatz: הזוחלין כמעין והנוטפין כמקוה. Das fließende Wasser ist wie die Quelle, das Tropfwasser aber wie eine Wassersammlung.", + "dass fließendes Wasser. Wasser, das stetig ohne Unterbrechung aus einer Quelle fließt, (wie z. B. Ströme, Bäche), das wie die Quelle betrachtet wird und auch zu solchen Reinigungen gebraucht werden darf, für die in der Tora Quellwasser (מים חיים) vorgeschrieben ist (Lev 14, 5; 15, 13; Num. 19, 17).", + "wenn es mehr ist als das [damit vermischte] Tropfwasser. Wasser, das aus einer hochgelegenen Quelle nicht stetig, sondern in (wenn auch rasch hintereinander folgenden) Tropfen herabkommt, das nicht wie Quellwasser betrachtet wird; so Maim. Nach R. Simson ist נוטפין Regenwasser.", + "tauglich ist. Auch zu den Reinigungsakten, die מים חיים erfordern, Note 16. Ist aber das Tropfwasser mehr, so kann die Mischung nicht mehr zu diesen Akten gebraucht werden, wohl aber zu anderen Reinigungen, gleich einer Wassersammlung (מקוה, Lev. 11, 36)." + ], + [ + "R Zadok bezeugte. Sebachim 25b.", + "welches man. Um es an eine bestimmte Stelle zu leiten.", + "durch Nuss-Laub. Das, weil nicht essbar, keiner Verunreinigung fähig ist. — Nach Maimon. ist עלה אגוז die grüne Nusschale, die trotz ihres Behältnisses nicht als Gerät betrachtet wird.", + "tauglich bleibt. Wie Quellwasser (Note 16). — Würde aber das Wasser über essbare (und deshalb verunreinigungsfähige) Krautblätter fließen, so wäre es zu Reinigungen untauglich; nach ראב״ד aber nur zu solchen, die מים חיים erfordern.", + "die Sache wurde [den Weisen. לפני חכמים בלשכת, so in Seb. 25b.", + "in der Quaderhalle. Sanhedrin XI, Note 14." + ], + [ + "Jakim aus Haddar. Nach M. ed. Neapel: חריר, eine alte Festung, Arachin IX, 6.", + "dass. Para X, 3.", + "ein Krug. קלל (aram. קולתא, arab. قلة) ein irdener Krug.", + "mit Sühnasche. Asche der roten Kuh, Num. 19, 9.", + "den man auf ein Kriechtier. Oben VI, Note 40.", + "gestellt. Der Krug wird dadurch nicht unrein, da ein irdenes Gefäß an seiner Rückseite nicht verunreinigungsfähig ist (Kelim II, 1).", + "unrein sei. Die Asche wird unrein, denn es heißt (Num. 19, 9): „er lege sie (die Asche) an einen reinen Ort“; in diesem Falle aber liegt sie an einem unreinen Orte.", + "Elieser für rein erklärt. Nach R. E. wird die Asche als an einem reinen Orte liegend betrachtet, da der Krug rein bleibt, Note 30.", + "Papios bezeugte. Nasir III, 2.", + "wenn Jemand zwei Nasirate. Ein auf unbestimmte Zeit gelobtes Nasirat gilt für 30 Tage, Nasir I, 3.", + "gelobt und das erste Mal am dreißigsten Tage sich. Zum Abschluss seines ersten Nasirats nach Num. 6, 18.", + "geschoren hat. Er hätte eigentlich erst nach 30 vollen Tagen, also am 31. Tage sein erstes Nasirat abschließen sollen; indessen hat er geschehenen Falls (בדיעביד) auch dann seiner Pflicht genügt, wenn er schon am 30. Tage sich geschoren hat, Nasir III, 1.", + "derselbe sich das zweite Mal am sechzigsten Tage scheren könne. Da der 30. Tag, der letzte Tag des ersten Nasirats, zugleich als erster Tag des zweiten Nasirats gilt.", + "auch seiner Pflicht genügt hat. Nach Note 36.", + "denn der dreißigste Tag wird ihm mitgerechnet. Für beide Nasirate, Note 37." + ], + [ + "Papios. Temura III, 1.", + "Elieser. In Ms. München fehlt שר׳ אליעזר bis וחכ״א יקרב.", + "Ein Junges von einem Friedensopfer kann nicht als Friedensopfer dargebracht werden. Man schließt es vielmehr in einen engen Raum (כיפה Sanhedrin IX, Note 44) ein und lässt es verhungern (Kidduschin 55b). — Man hat verboten das Junge darzubringen, damit man nicht ein Friedensopfer-Tier stehen lasse, bis es Junge gebiert, und so die Vorschrift Deut. 23, 22 übertrete.", + "sie am Pesach assen und deren Junges am [folgenden] Feste. Am Wochenfeste, denn hätte man bis zum Hüttenfeste gewartet, so würde man das Gebot von Deut. 12, 5f. übertreten haben. Nach Raba ist hier wie gewöhnlich חג das Hüttenfest, und man konnte am Wochenfeste das Tier nicht darbringen, weil es damals krank war (Rosch Hasch. 6a f.)." + ], + [ + "Dieselben bezeugten. Kelim XV, 2.", + "dass die Backbretter. ארוכות lange Bretter, auf welche die Brote zum Aufgehen gelegt werden. Andere LA. ארובות (runde Bretter). Nach ראב״ד: ערוכות glatte abgehobelte Bretter, auf denen der Teig mit dem Treibe oder Walgerholz (מערוך, Kelim XV, 2) aufgetrieben wird.", + "der Bäcker. Weil sie die Form eines Gerätes haben (Maimon.) oder weil sie zum Gebrauche als Geräte fest bestimmt sind (ראב״ד). Dagegen sind die im gewöhnlichen Haushalte gebrauchten Bretter nicht wie ein Gerät geformt, resp. nicht einzig zum Gebrauche als Gerät, sondern mitunter auch zu anderweitiger Verwendung bestimmt.", + "verunreinigungsfähig sind. Nach rabbinischer Anordnung, da nach dem Tora-Gesetze hölzerne Geräte, die kein Behältnis haben, nicht verunreinigungsfähig sind (Kelim II, 1).", + "Elieser erklärte sie für rein. Er betrachtet sie nicht als Geräte, (vgl. aber Kelim XV, 2).", + "dass ein. Kelim V, 10.", + "Backofen. תנור ein großer runder irdener Backtopf ohne Boden.", + "wenn man ihn in Ringe. חוליא ein runder Abschnitt.", + "zerschnitten. Nach seiner Breite, Kelim V, 8.", + "und zwischen einen Ring und den andern Sand getan hat. Ein solcher Ofen wird (nach dessen Fabrikanten) Achinaï- oder Chachinaï-Ofen genannt, vgl. auch B. mezia 59ab.", + "verunreinigungsfähig ist. Denn der Ofen wird von Außen mit einer Bekleidung von Lehm überzogen, der alle Teile mit einander verbindet, so dass er als ganz betrachtet wird.", + "Elieser erklärte ihn für rein. Da der Sand die Teile von einander trennt, so gilt der Ofen als zerbrochen und ist nicht verunreinigungsfähig.", + "dass man den ganzen Monat Adar. Bis zum 29. Adar; jedoch nicht mehr am 30. Adar, weil dieser Tag (wenn der Monat Adar defekt wäre) schon der erste Nissan sein könnte, Sanhedrin 12b.", + "das Jahr als Schaltjahr erklären kann. Indem man den folgenden Monat als zweiten Adar (אדר שני) erklärt.", + "[Nur] bis zum Purimfeste. Da man von dieser Zeit an (30 Tage vor Pesach) die Halachot über das Pesachfest zu lehren beginnt, und durch die Interkalation das Pesachfest weiter hinausgeschoben würde (Rosch Haschana 7a).", + "Einst. Sanhedrin 11a.", + "um sich vom Statthalter. הגמון gr. ἡγεμών.", + "in Syrien eine Erlaubnis. Wohl die Erlaubnis, die Nasi-Würde zu übernehmen." + ], + [ + "’s. Nach der Tosephta war er ein Färber.", + "bezeugte. Kelim V, 5.", + "dass der Ansatz des Kessels. Der Lehmansatz, den man oben am kupfernen Kessel anbrachte, um das Auslaufen der darin gekochten Flüssigkeit zu verhindern.", + "der Olivensieder verunreinigungsfähig. Der Ansatz nimmt, gleich einem irdenen Gefäße, vom innern Raume aus (מאוירו Kelim II, 1) Unreinheit an, weil derselbe beim Gebrauche des Kessels unumgänglich nötig ist, um das Auslaufen der Olivenbrühe zu verhindern.", + "der der Färber aber rein ist. Beim Färbe-Kessel wird der Ansatz nicht als notwendiges Zubehör zum Geräte betrachtet, da beim Kochen die zu färbenden Stoffe im Kessel an die Oberfläche emporsteigen und die Flüssigkeit nicht ausläuft.", + "denn man hatte [vorher] umgekehrt gelehrt. Man glaubte, beim Färbe-Kessel sei der Ansatz weniger entbehrlich, als beim Olivenkessel, weil die Färber darauf achten, dass von der Farbe auch nicht eine geringe Quantität verloren gehe, während den Olivensiedern nichts daran liegt, wenn ein Teil der Olivenbrühe ausläuft." + ], + [ + "Nechunja. Ms. München hat יוחנן.", + "Sohn Gudgeda’s. Jebamot XIV, 2; Gittin V, 5.", + "welche der Vater verheiratet hatte. Während sie minderjährig, also noch unter väterlicher Gewalt war.", + "durch einen Scheidebrief geschieden werden kann. Obwohl die Heirat nach dem Toragesetze (Deut. 22, 16) gültig ist, kann sie dennoch durch einen Scheidebrief gelöst werden, denn nach der Tora kann eine Frau auch gegen ihren Willen geschieden werden, und es ist daher auch bei der nicht als vollsinnig geltenden Taubstummen eine Scheidung zulässig.", + "dass eine minderjährige Tochter eines Israël. D. h. eines Nichtpriesters.", + "die an einen Priester verheiratet worden. Als vaterlose Waise, so dass deren Heirat nur rabbinisch gültig ist.", + "Theruma. Nach dem Talmud nur die rabbinisch gebotene Hebe.", + "ihr Mann sie beerbt. Ganz so, wie wenn sie ihm nach dem Toragesetze angetraut gewesen wäre.", + "der einen geraubten Balken. מריש chald. מרישא Balken, Bohle.", + "[nur] dessen Wert bezahlen muss. Er braucht nicht das Gebäude zu zerstören, um den Balken selbst zurückzugeben; es würde sonst der Räuber sich nicht zur Busse und Besserung entschließen.", + "das geraubt wurde. Es hat Jemand ein Tier geraubt und dasselbe als Sündopfer dargebracht.", + "wenn dies. Der Raub.", + "nicht Vielen. Drei Leuten.", + "als versöhnend gilt. Und der Sünder braucht kein anderes Sündopfer zu bringen.", + "[was man] zum Besten des Altars. Damit nicht die Priester aus Betrübnis darüber, dass sie ein im Heiligtum geschlachtetes profanes Tier gegessen, sich vom Altardienste fernhalten." + ] + ], + [ + [ + "dass Blut der Äser rein ist. Gegen Bet-Hillel nach R. Jehuda’s Version, oben V, Note 3; vgl, Menachot 103 b. Anders erklärt Jerusch. Sabbat VIII, 1, vgl. Maimon.", + "Simon ben Bethera. Chagiga 23 b.", + "dass Sühn-Asche. Oben VII, Note 28.", + "von der ein Unreiner. Ms. München liest טבול יום st. טמא.", + "einen Teil. Der in einem Geräte befindlichen Asche.", + "gänzlich unrein ist. Weil das Gerät alles darin Befindliche zu einer Einheit verbindet. Nach Einigen ist dies nur eine rabbinische Verordnung.", + "Akiba fügte noch hinzu. Pesachim 19a.", + "dass feines Mehl. Heiliges, das zum Opfer bestimmt ist.", + "Weihrauch und Kohlen. Die der Hohepriester am Versöhnungstage ins Heiligtum trägt, Lev. 16,12.", + "von denen ein Tebul-Jom. Oben II, Note 8.", + "gänzlich unbrauchbar. פסול, s. oben II, Note 9.", + "sind. Nach Maimon. fügt R. Akiba hinzu, dass diese heiligen Gegenstände, selbst wenn sie nicht in einem Geräte mit Behältnis, sondern auf einer Tafel liegen, dennoch als zu einer Einheit verbunden gelten." + ], + [ + "Sohn Baba’s. Einige Codd. lesen אבא st. בבא.", + "dass eine minderjährige Tochter eines Israël. S. oben VII, Noten 71 und 72.", + "die an einen Priester verheiratet worden. S. oben VII, Noten 71 und 72.", + "sobald sie unter den Trauhimmel. חופה; was hierunter zu verstehen ist, s. Sch. Ar. Eben Haëser 55, 1.", + "wenn ihr auch noch nicht beigewohnt worden. Während man aus dem Zeugnis des R. Nechunja (VII, 9) nur schließen könnte, dass sie erst nach der Beiwohnung vollständig als Priestersfrau gilt.", + "Theruma. S. oben VII, Note 73.", + "Secharja ben Hakkazzab. Ketubot 26b.", + "das zu Aschkelon verpfändet worden. Für eine Geldschuld.", + "und das ihre Familien-Mitglieder. Die Priester waren.", + "von sich entfernten. Sie wollten sie nicht heiraten, weil sie befürchteten, sie könnte geschändet und dadurch zur Priesterehe verboten sein, Lev. 22, 7.", + "obschon die Zeugen hierüber. Die Zeugen, welche die Verpfändung bezeugten.", + "dass die Weisen zu Jenen. Zu den Familien-Gliedern." + ], + [ + "Jehuda. Ms. München: יהושע.", + "ben Bethera. Ketubot 14a, Kidduschin 75a.", + "dass eine Witwe aus einer ‘Issah. עיסה = עריסה, eine Mischung (von ערס mischen, s. oben V, Note 38, vgl. auch das gr. φύραμα, Gemischtes, Teig) bezeichnet eine Familie, mit der eine oder mehrere Personen vermengt sind, deren legitime Abstammung in Zweifel steht.", + "zur Priesterehe geeignet ist. Unser Zeugnis bezieht sich nach der Erklärung einer Tosephta in Kidduschin V, 2 auf eine solche Familie, aus deren Mitte eine Frau einen Priester geheiratet hätte, der ein ספק חלל (zweifelhaft Entweihter, s. Kidduschin IV, 6) war. Wenn nun später nicht mehr bekannt ist, welche Frau aus dieser Familie eine solche Heirat eingegangen war, so ist jede Witwe aus dieser Familie zur Priesterehe geeignet, weil bei jeder ein doppelter Zweifel (ספק ספיקא) obwaltet: vielleicht war jener Priester kein חלל, und falls er ein solcher war, so ist es noch zweifelhaft, ob er der Gatte der in Frage stehenden Witwe war.", + "während. In der Tosephta steht (wie es scheint, statt dieses Satzes) folgender Passus: עיסה לא נגעו בית דין שלאחריהם אמרו נאמנת עיסה לטמא ולטהר לאסר ולהתיר לרתק ולקרב אבל באלמנת Der spätere Gerichtshof hat entschieden: „Die ‘Issah ist beglaubigt, für unrein oder rein zu erklären, zu verbieten oder zu erlauben, zu entfernen oder zu nähern; aber [die Entscheidung] hinsichtlich der ‘Issah-Witwe hat man nicht angetastet.“ Wahrend also der ältere Gerichtshof, der das Zeugnis über die ‘Issah-Witwe angenommen, die ‘Issah selbst (d. h. die Töchter aus der ‘Issali-Familie) für ungeeignet zur Priesterehe hielt, hat der spätere Gerichtshof dieser Familie die Glaubwürdigkeit zuerkannt, durch ihre Aussage zu bestimmen, ob ein Familienglied für rein oder unrein (d. h. als ממזר) zu erklären, ob es (zur Ehe) erlaubt oder verboten (als Sklave od. Sklavin עבד), zu nähern oder zu entfernen (von einer Priesterehe als חללה) sei (vgl. Tosaphot Ketubot 14 a v. ת״ר). Betreffs der ‘Issah-Witwe jedoch ließ der spätere Gerichtshof die Entscheidung des älteren bestehen, dass nur eine solche, bei der bloß die Priesterehe in Frage steht (ספק חלל, Note 27), für geeignet zu erklären sei, da für die aus anderer Familie stammende Witwe die Aussage der ‘Issah-Familie nicht maßgebend ist.", + "die ‘Issah. Soll die Mischna mit der Tosephta in Einklang sein, so müssen die Worte שהעיסה bis לקרב als Zusatz des Redaktors gefasst werden, der zu dem ältern Zeugnisse die Entscheidung des späteren Gerichtshofes Betreffs der ‘Issah selbst hinzufügt. Nach Schitta mekubbezet zu Ketubot 14a lautet übrigens dieser Passus folgendermaßen: העיסה כשרה לטמא ולטהר לרחק ולקרב ולאסור ולהתיר; hiernach ist also der Satz entschieden eine besondere Bestimmung und nicht eine Begründung des vorhergehenden Zeugnisses. Diese LA. scheint auch Maimon. vorgelegen zu haben.", + "geeignet ist. Durch ihre Aussage. Der Ausdruck כשרה (statt נאמנת der Tosephta) wird wegen des vorhergehenden כשרה (im Zeugnisse) gebraucht.", + "sowohl für unrein oder rein zu erklären. Bei ספק ממזר.", + "als Betreffs Entfernung und Annäherung zu bestimmen. Bei ספק חלל, s. Note 28.", + "(Simon ben. שמעון בן ist nach vielen Codd. zu streichen.", + "hierüber keine Gerichts-Sitzungen abzuhalten. Keinen Gerichtsbeschluss über diesen Punkt zu veranlassen.", + "denn die Priester werden euch wohl zur Entfernung. Wenn eine Ehe mit einer solchen Witwe ihnen verboten würde.", + "aber nicht zur Annäherung. Wenn sie ihnen erlaubt wird. Vgl. noch über עיסה Rosenthal in Grätz, Monatsschr. 1881, S. 38 ff." + ], + [ + "Es bezeugte. Aboda sara 37a wird diese M. eingehend erklärt.", + "R. רבי ist nach den besten Codd. zu streichen.", + "aus Zereda. Wenn dieser mit dem in Abot I, 4 genannten Jose identisch wäre, so müsste angenommen werden, dass dessen Zeugnis vor beinahe 300 Jahren im Lehrhause überliefert und zur Zeit der Redaktion des Tr. Edujot (c. 100 p.) unter den andern Zeugnissen vorgetragen wurde. Vielleicht aber ist איש הבירה st. איש צרירה zu lesen und dieser Jose ein Sohn des in M. Orla II, 12 erwähnten Joeser, demnach ein Zeitgenosse der Veranstalter der Edujot-Sammlung.", + "dass die Ajil-Heuschrecke rein. Zu essen erlaubt.", + "dass die Flüssigkeiten. Wasser und Blut.", + "im Schlachthause. Des Tempelhofes.", + "rein sind. Sie nehmen keine Unreinheit an, da Flüssigkeiten überhaupt nur nach rabbinischer Verordnung unrein werden, und diese für das Heiligtum nicht festgesetzt ward. Nach Einigen können diese Flüssigkeiten zwar selbst unrein werden, nur nicht die Unreinheit auf andere Gegenstände übertragen. Viele Codd. haben richtiger דכן statt דאינון דכיין.", + "unrein ist. Gegen diesen Satz erhebt der Talmud (Ab. sara 37b) zwei Einwände: 1. Enthält dieser Ausspruch eine Erschwerung, und man könnte den Autor deshalb nicht als „Erlaubenden“ (שריא) bezeichnen! 2. Ist der Satz bereits in dem Schriftverse Num. 19, 16 ausgesprochen! Nach dem Talm. meint unser Satz daher, entweder dass nur der unmittelbar den Toten Berührende, nicht aber wer diesen Berührenden berührt, sieben Tage unrein wird; oder dass nur wer mit Gewissheit den Toten berührt hat, unrein ist, nicht aber wer zweifelt, ob er im öffentlichen Gebiete (רשות הרבים) einen Toten berührt hat, s. oben II, Note 32.", + "der Erlaubende. Weil er drei Dinge erlaubte, die man bis dahin für verboten gehalten." + ], + [ + "Akiba im Namen des Nehemia aus Beth-Deli. Vgl. Jebamot, letzte M.", + "sich wieder zu verheiraten. Oben VI, 1.", + "Josua Betreffs Knochen. Totenknochen; s. aber Note 50.", + "die im Holzschuppen. Holzhalle, לשכת העצים, s. Middot II,5.", + "(dass sie unrein sind. Die Worte שהם טמאים fehlen in vielen Mischna-Ausgaben, scheinen auch den Erklärern nicht Vorgelegen zu haben. Liest man diese Worte, so musste man über den Ursprung der Knochen zuerst im Zweifel gewesen sein, bis die Weisen sie für unrein erklärt, aber zugleich entschieden hatten, dass man durch Auflesen der Knochen den Platz reinigen könnte.", + "man solle Bein für Bein auflesen. Man braucht nicht zu befürchten, dass in der Nähe Gräber sich befinden; s. Sebachim 113a.", + "und Alles bleibt rein. Man braucht nicht die dort befindlichen Menschen und Geräte einer Reinigung zu unterziehen, s. oben II, Note 31—32." + ], + [ + "Ich habe eine Überlieferung. Schebuot 16a.", + "als man den Tempel. Den zweiten Tempel.", + "Umhänge. Wie bei der Stiftshütte, Exod. 27, 9.", + "jedoch hat man beim Tempel [die Mauer] außerhalb [der Umhänge. Damit die Bauleute vom Tempelplatz durch die Umhänge abgesondert bleiben.", + "Ich habe eine Überlieferung. Vgl. Sebachim 62a.", + "Allerheiligstes. Das man nur im Tempel-Vorhofe essen darf, Sebachim V,3; 5.", + "wenn auch keine Umhänge. S. Makkot III, Note 38.", + "vorhanden sind. Die den Tempelhof absondern.", + "ebenso Minderheiliges. S. Sebachim V, 6—7.", + "wenn die Stadtmauer. Von Jerusalem.", + "denn die erste Weihung. Die König Salomo vollbracht." + ], + [ + "der es wieder von seinem Lehrer als eine von Moses auf dem Sinai. Nicht so wörtlich, sondern eine Lehre, die inhaltlich den folgenden Gedanken ausspricht (Maimon.).", + "zu entfernen oder nahe zu bringen. D. h. der Prophet Elias wird Nichts zur Tora hinzufügen und Nichts davon hinwegnehmen.", + "sondern die mit Gewalt nahe gebrachten [Familien] zu entfernen und die mit Gewalt entfernten nahe zu bringen. Elias wird bloß Gewalt und Unrecht aus der Welt schaffen.", + "Namens Bet-Zerepha. Kidduschin 71a.", + "die Ben-Zion. Andere LAA.: בת ציון, בני ציון, vgl. Kohut, Aruch v. בן ציון.", + "eine andere. Diese Familie nennt er nicht mit Namen, um sie nicht zu beschämen.", + "die Ben-Zion. Andere LAA.: בת ציון, בני ציון, vgl. Kohut, Aruch v. בן ציון.", + "aber nicht zu entfernen. Nicht einmal die durch Gewalt Eingedrungenen wird Elija entfernen.", + "um die Meinungsverschiedenheiten. Zwischen den Weisen.", + "sondern Frieden in der Welt. Zwischen allen Menschen.", + "denn es heißt. Dieser Schriftbeweis bezieht sich auf alle oben angeführten Ansichten, vgl. Tos. Jom Tob.", + "und er wird zurückführen das Herz der Väter zu den Kindern und das Herz der Kinder zu ihren Vätern. Der Prophet wird den Kindern sagen, wer ihre Ahnen sind (nach R. Josua u. R. Jehuda); er wird die Väter (die Lehrer) mit den Kindern (den Schülern) vereinigen, wodurch die Meinungsverschiedenheiten schwinden werden (nach R. Simon); Alle werden die Wahrheit und das Gottesgesetz als ihre Väter und sich selbst als deren Kinder betrachten, wodurch ewiger Friede walten wird (nach den Weisen)." + ] + ] + ] + }, + "schema": { + "heTitle": "פירוש גרמני על משנה עדיות", + "enTitle": "German Commentary on Mishnah Eduyot", + "key": "German Commentary on Mishnah Eduyot", + "nodes": [ + { + "heTitle": "", + "enTitle": "" + } + ] + } +} \ No newline at end of file diff --git a/json/Mishnah/Modern Commentary on Mishnah/German Commentary/Seder Nezikin/German Commentary on Mishnah Eduyot/English/merged.json b/json/Mishnah/Modern Commentary on Mishnah/German Commentary/Seder Nezikin/German Commentary on Mishnah Eduyot/English/merged.json new file mode 100644 index 0000000000000000000000000000000000000000..ba57beea218f71abfbda2bee13dedcb5ae61b4bb --- /dev/null +++ b/json/Mishnah/Modern Commentary on Mishnah/German Commentary/Seder Nezikin/German Commentary on Mishnah Eduyot/English/merged.json @@ -0,0 +1,1054 @@ +{ + "title": "German Commentary on Mishnah Eduyot", + "language": "en", + "versionTitle": "merged", + "versionSource": "https://www.sefaria.org/German_Commentary_on_Mishnah_Eduyot", + "text": { + "": [ + [ + [ + "Bei allen Frauen. Welche menstruieren und demgemäß den Reinheits-Vorschriften in Lev. 15, 19 ff. unterworfen sind.", + "genügt es. די Genüge, דין ihr Genüge, d. h. es genügt ihnen.", + "zu ihrer Zeit. Da sie das Blut wahrnehmen.", + "für unrein gelten. Nur das, was sie von dieser Zeit an berühren, gilt als unrein, nicht aber das, was sie vor der Wahrnehmung berührt haben. Die Unreinheit tritt zwar schon mit dem Zeitpunkte ein, da das Blut aus dem Muttermunde herausgekommen, obwohl es sich noch im Innern (der Scheide, בית החיצון) befindet (Nidda V, 1) und nicht wahrgenommen wird; dennoch aber haben die Weisen (so meint Schammai) nicht die von ihr vor der Wahrnehmung berührten Gegenstände für unrein erklärt; denn wenn so jede Frau schon vor der Menstruation für unrein gälte, so würde jeder Gatte wegen Gewissensskrupel (er könnte das schwere Verbot von Lev. 18, 19 übertreten) sich von seiner Frau stets fernhalten und das Gebot von Gen. 1, 28 nicht beobachten.", + "Untersuchen. Bei dem sie die Unreinheit wahrgenommen hat.", + "Untersuchen. Bei dem sie sich noch rein gefunden hatte. Hillel meint, es sei zu befürchten, dass sofort nach der vorletzten Untersuchung Blut aus dem Muttermunde gekommen sei, das längere Zeit von den Seiten des Gebärmutterhalses (כותלי בית הרחם) zurückgehalten und nicht wahrgenommen wurde. Diese Unreinheits-Erklärung gilt aber nach Hillel nur Betreffs der von der Frau berührten reinen Gegenstände (לטהרות), nicht aber für den Gatten (לבעלה), der also nicht jene in Note 3 erwähnten Gewissensskrupel hegen würde.", + "wenn auch viele Tage dazwischen waren. Zwischen der vorletzten und letzten Untersuchung.", + "Nicht wie die Worte Dieses und nicht wie die Worte Jenes. Ist zu entscheiden. Schammai erleichtert zu sehr; nach Hillel wieder müsste man mitunter (wenn seit der vorletzten Untersuchung viele Tage verflossen) allzu sehr erschweren.", + "sondern sie gilt für unrein rückwärts eine Zeit von vierundzwanzig Stunden. מעת לעת von Zeit zu Zeit, d. h. von der Zeit der heutigen Wahrnehmung rückwärts bis gestern um dieselbe Tageszeit, also 24 Stunden.", + "wenn diese weniger ist als die Zeit vom letzten bis zum vorletzten Untersuchen. Wenn die vorletzte Untersuchung vor mehr als 24 Stunden stattgefunden hat. Wörtlich übersetzt lautet der Satz: „Die Zeit von 24 Stunden vermindert (die Geltungs-Dauer der Unreinheit) an der Seite (על יד) der Zeit vom Untersuchen bis zum Untersuchen.“", + "wenn diese kürzer ist als vierundzwanzig Stunden. Wenn die vorletzte Untersuchung vor weniger als 24 Stunden stattgefunden hat. Die Frau gilt also für unrein höchstens 24 Stunden vor der Wahrnehmung der Menstruation; die Zeit der Unreinheit kann aber geringer sein, wenn sie sich innerhalb der letzten 24 Stunden bei einer Untersuchung rein gefunden, in welchem Falle sie nur rückwärts bis zu dieser Zeit für unrein gilt.", + "welche eine regelmäßige Periode. וסת (vom gr. ἦϑος) Gewohnheit, Art und Weise, die Periode (bibl. אורח). — Hier ist eine regelmäßige nach einer bestimmten Zeit (etwa alle 30 Tage) wiederkehrende Periode (וסת קבוע) gemeint. Der וסת wird ein regelmäßiger (קבוע) genannt, wenn er bereits dreimal hintereinander in ein und derselben bestimmten Zeit eingetroffen ist.", + "genügt es. די Genüge, דין ihr Genüge, d. h. es genügt ihnen.", + "dass sie) zu ihrer Zeit (für unrein gilt. Wenn sie zur bestimmten Zeit der Periode sich unrein findet, so gilt sie nur von dieser Zeit ab für unrein, da in solchem Falle anzunehmen ist, die Periode sei erst zur bestimmten Zeit eingetroffen (אורח בזמנו בא).", + "weiche unter Anwendung von Tüchern. עדים in der Mischna entspricht dem Ausdr. בגדי עדים im bibl. Hebr. (vgl. Jes. 64, 5); die Mischna hat davon die Einz. עד (= בגד עדים) gebildet, mit der Bedeut. „Untersuchungstüchlein“, das die Frau dazu gebraucht, zu untersuchen, ob sie rein oder unrein ist.", + "den ehelichen Umgang gepflegt hat. Was in den Zeiten, da man noch bei den Speisen auch die Reinheitsvorschriften genau beobachtete, jeder Frau zur Pflicht gemacht wurde (s. Nidda I, 7).", + "gilt dies. Nach dem Talmud (Nidda 4a) waren zwei Untersuchungen nötig, vor und nach dem ehelichen Umgang: hier ist von letzterer Untersuchung die Rede.", + "wie eine Untersuchung. Wie jede andere Untersuchung. Wenn sie sich zu dieser Zeit rein gefunden, kann sie bei später wahrgenommener Unreinheit höchstens nur bis zu dieser Zeit rückwärts für unrein erklärt werden, wenn seitdem auch weniger als 24 Stunden verflossen sind. Dass diese Untersuchung wie jede andere gilt, muss nach dem Talm. (das.) deshalb gelehrt werden, weil man sonst gemeint hätte, es könnte das Blut vom semen virile bedeckt gewesen und deshalb nicht wahrgenommen worden sein.", + "als die von der letzten bis zur vorletzten Untersuchung vermindert. Diese ganze Mischna befindet sich auch in Nidda I, 1." + ], + [ + "unterliegt der Challa. חלה, Teighebe, Num. 15, 20.", + "-Pflicht. Da ein Kab = 4 Log, à 6 Eigrößen (ביצים), also 24 Eigrößen beträgt, so würde die Challa davon (die ¹⁄₂₄ vom Teige sein soll, vgl. Challa II, 7) gerade eine Eigröße haben, was als „eine Gabe“ bezeichnet werden kann (ר״ת, רשב״א).", + "aus zwei Kab. Nach Hillel ist die Quantität des Teiges so bestimmt worden, dass auch die Challa des Bäckers (die nur ¹⁄₄₈ des Teiges beträgt) gleich einer Eigröße sein soll.", + "sondern anderthalb Kab unterliegen der Challa-Pflicht. Denn es heißt (Num. 15, 20): „Die Erstlinge eures Teiges u. s. w.“ Darunter ist ein Teig von einer Omergröße verstanden, wie er für jeden Kopf der Israeliten in der Wüste als täglicher Bedarf bemessen war (Exod. 16, 16). Nun war der Omer = ⅒ Epha. Ein Epha hat 3 Sea à 6 Kab à 4 Log à 6 Eigrößen; daher ist 1 Omer = ¹⁸⁄₁₀ Kab = 43⅕ Eigrößen (ungefähr 3, 6 Liter) nach dem Maaße der Kinder Israel in der Wüste (Tosephta). Später aber sind in Jerusalem die Maaße um ⅙ vergrößert worden derart, dass 6 Kab der Wüste nur 5 jerusalemische Kab betrugen. Ein Omer ist also nach jerusalemischem Maaße = ¹⁸⁄₁₀.⅚ Kab = 1½ Kab.", + "Als die Maaße größer geworden. Dies geschah nach der Tosephta und einer Baraita im Talmud (Erubin 83b) zu Sepphoris, wobei aus 6 jerusalemischen 5 sepphorische Kab wurden. Vielleicht war dies von den in B. batra VI, 7 erwähnten דיני צפורי angeordnet worden.", + "Fünf Viertel. ⅒ Kab = 5 Log.", + "unterliegen dieser Pflicht. Da ⁵⁄₄ Kab nach dem vergrößerten Maaße von Sepphoris = 1½ jerusalemische Kab sind.", + "Jose sagt: Bei fünf ist man frei, erst bei fünf und noch (etwas dazu. So viel als die Challa beträgt, damit nach Absonderung der Challa noch ein Omer übrig bleibe (Erubin 83 b Tos. v. שבעה)." + ], + [ + "Ein Hin. 1 Hin = 3 Kab = 12 Log.", + "-Maa. מלא הין ist auch im aram. Targum zu Exod. 30, 24 gebraucht.", + "geschöpften Wassers. Das in eine Wassersammlung, die weniger als 40 Sea beträgt, gefallen ist.", + "ungeeignet. Weil das Hin das größte in der Tora erwähnte Maaß für Flüssigkeiten ist, deshalb haben die Weisen bei ihrer Verordnung, dass geschöpftes Wasser eine Wassersammlung zum Tauchbade unbrauchbar mache, das Hin-Maaß festgesetzt.", + "Nur. אלא bis רבו ist eine Glosse des Mischnaredaktors (רבי), um sich zu rechtfertigen, dass er bei Hillel den Ausdruck מלא הין und nicht vielmehr שלשה קבין gebraucht hat, wie bei שמאי nach קבין bestimmt wird. In einigen Codd. fehlt אלא.", + "mit dem Ausdruck seines Lehrers mitzuteilen. Und Hillel hat (vielleicht nach dem Targ.) מלא הין gesagt. (So erklärt R. Elia Wilna im אליה רבא zu Negaïm I, 2.).", + "Neun Kab. Dasselbe Maaß, welches ein durch nächtlichen Zufall Verunreinigter (בעל קרי) zu seiner Reinigung bedarf (nach Berachot 22 ab).", + "Die Weisen aber sagten weder wie die Worte Dieses noch wie die Worte Jenes. Sie entschieden für keinen von beiden, da deren Aussprüche einander widersprachen.", + "bis zwei Weber vom Misttore zu Jerusalem. Nach der Tosephta war dies ihr Wohnort. Doch finden wir später R. Jochanan b. Sakkai und R. Simon b. Gamliel auch am שער האשפות, wo sie ihre Sendschreiben anfertigen lassen (vgl. m. Likkute Mechilta zu Deut. S. 30).", + "dass drei Log. Ein viertel Hin, das Maaß des kleinsten Trankopfers, Num. 15, 5.", + "geschöpften Wassers die Wassersammlung ungeeignet machen. Wenn jedoch ein Tauchbad das gesetzliche Maaß von 40 Sea hat, kann es selbst durch eine große Menge geschöpften Wassers nicht mehr unbrauchbar werden.", + "da bestätigen die Weisen. Alle Weisen, auch Hillel und Schammai, wie dies aus folgender Mischna hervorgeht. Nach der Tosephta haben die Hillel und Schammai opponierenden Weisen sofort ihre Ansicht dahin ausgesprochen, dass 3 Log das Mikwah unbrauchbar machen, und diese Ansicht wurde dann allgemein bestätigt, nachdem sie von den beiden Webern als die Schemaja’s und Abtaljons bezeugt wurde." + ], + [ + "um sie aufzuheben. לבטלן so lesen die besten Codd. Die gewöhnlichen Ausgg. haben לבטלה (unnützer Weise). Gemeint ist: da Schammai und Hillel selbst ihre Worte aufgehoben hatten, so hätten dieselben gar nicht erwähnt werden sollen.", + "dass Niemand auf seiner Meinung beharren solle. Die Tos. fügt hinzu: במקום שמועה „wenn eine Überlieferung dagegen spricht“.", + "da doch die größten Lehrer. Eig. „die Väter der Welt“. Die vorzüglichsten Lehrer werden oft אבות העולם genannt. So hier Hillel und Schammai; Jerusch. Sekalim III, 47b (R. Ismaël und R. Akiba); Jerusch. Chagiga II,77d (alle „Paare“ in Abot I). In Tos. Tebul Jom I, 10 heissen die alten Lehrer אבות הראשונים.", + "nicht auf ihrer Meinung beharrten. Eig. „die Väter der Welt“. Die vorzüglichsten Lehrer werden oft אבות העולם genannt. So hier Hillel und Schammai; Jerusch. Sekalim III, 47b (R. Ismaël und R. Akiba); Jerusch. Chagiga II,77d (alle „Paare“ in Abot I). In Tos. Tebul Jom I, 10 heißen die alten Lehrer אבות הראשונים." + ], + [ + "wenn einem Gerichte die Ansicht des Einzelnen einleuchtet. ראה sehen, sich etwas ausersehen, einleuchtend finden ,vgl. B. batra IX, 1 Ende.", + "es sich darauf stützen könne. Selbst nach der LA. ויסמוך kann dies Wort dennoch als Beginn des Nachsatzes genommen werden, da der Nachsatz oft mit ו׳ beginnt, vgl. z. B. Gen. 28, 22; Ps. 78, 34.", + "da ein Gericht nicht die Worte eines andern Gerichtes. Der früheren Zeit.", + "aufheben kann. Wenn nicht bereits beim früheren Gerichtshofe wenigstens eine Einzelansicht mit dem jetzigen Beschlusse übereinstimmte, auf die sich das jetzige Gericht stützen könnte.", + "dass es jenes. Das frühere Gericht.", + "an Weisheit. Der Vorsitzende dieses Gerichtes übertrifft den des anderen an Weisheit.", + "und Anzahl. Die Anzahl der Weisen, welche dem Beschlusse dieses Gerichtes beistimmen, übertrifft die Anzahl derer, die dem anderen Gerichte beipflichteten. Nach ראב״ד ist מנין „die Anzahl der Lebensjahre“, das Alter (wohl des Vorsitzenden)." + ], + [ + "Jehuda. Nach ראב״ד kontroversiert R. Jehuda gegen die vorhergehende Mischna und meint, die Einzelansicht wurde nicht deshalb aufbewahrt, damit Spätere sie wieder zur Geltung bringen könnten, sondern im GegenTeil damit, wenn sie Jemand einmal als eine Überlieferung geltend machen wollte, man ihn darauf hinweisen könnte, dass dies eine bereits längst durch einen Mehrheits-Beschluss annullierte Einzelansicht sei. Indessen sprechen die Worte אם כן, mit denen R. Jehuda beginnt, für die Erklärung des Maimonides, wonach R. Jehuda die vorhergehende Mischna ergänzen und noch für die Fälle einen Grund angeben will, wo die Ansicht eines Einzelnen nur erwähnt wird, um sie für immer aufzuheben (לבטלן), wobei die Annahme, dass die Einzelansicht später einmal zur Geltung kommen könne, völlig ausgeschlossen ist. Über derartige Fälle vgl. Tos. Jom Tob.", + "um jene aufzuheben. Nach ראב״ד kontroversiert R. Jehuda gegen die vorhergehende Mischna und meint, die Einzelansicht wurde nicht deshalb aufbewahrt, damit Spätere sie wieder zur Geltung bringen könnten, sondern im GegenTeil damit, wenn sie Jemand einmal als eine Überlieferung geltend machen wollte, man ihn darauf hinweisen könnte, dass dies eine bereits längst durch einen Mehrheits-Beschluss annullierte Einzelansicht sei. Indessen sprechen die Worte אם כן, mit denen R. Jehuda beginnt, für die Erklärung des Maimonides, wonach R. Jehuda die vorhergehende Mischna ergänzen und noch für die Fälle einen Grund angeben will, wo die Ansicht eines Einzelnen nur erwähnt wird, um sie für immer aufzuheben (לבטלן), wobei die Annahme, dass die Einzelansicht später einmal zur Geltung kommen könne, völlig ausgeschlossen ist. Über derartige Fälle vgl. Tos. Jom Tob.", + "So. Wie der Einzelne entschieden hat.", + "ist mir überliefert worden . Und er wird diese Ansicht zur Geltung bringen wollen.", + "vernommen. Die aber durch den Majoritätsbeschluss aufgehoben wurde." + ], + [ + "Beth-Schammai. Die Schüler Schammai’s.", + "Ein viertel Kab Gebein. Vgl. Oholot II, 1.", + "Gebeinen. Selbst wenn sie nicht den größten Teil des Körperbaues oder den größten Teil der Gliederzahl ausmachen.", + "verunreinigt im Zelte. Alles was sich mit unter ein und derselben Bedachung befindet. Weniger als ¼ Kab kann nur den verunreinigen, der es berührt oder trägt.", + "Ein viertel Kab Gebein vom Körper. Es muss von Einem Körper sein.", + "vom größten Teil des Baues. Von den Gebeinen, die den größten Teil des Körperbaues bilden. Nach Bechorot 45 sind dies z. B. zwei Schenkel und eine Hüfte. Selbst je ein Teil von jedem dieser Gebeine, die ¼ Kab messen, oder diese Gebeine im Ganzen, wenn sie auch kein viertel Kab betragen, verunreinigen im Zelte.", + "oder vom größten Teil der Zahl. Die Anzahl der Glieder im Menschen beträgt (nach Oholot I, 8) 248; der größte Teil der Gliederzahl sind demnach 125 Glieder. Selbst wenn man von jedem der 125 Glieder einen Teil abgeschnitten und damit ¼ Kab voll gemacht hat, so verunreinigt dies im Zelte. Dagegen verunreinigen 125 ganze Glieder selbst, wenn sie nicht ¼ Kab betragen. (Tosaphot Nasir 52b v. ת״ש).", + "Selbst von Einem Knochen. ¼ Kab, von Einem Totenknochen gefüllt, verunreinigt auch im Zelte." + ], + [ + "Wicken. כרשינה (ar. كرسنة) Wicke ist ein Viehfutter (Terumot XI, 9), das im Notfalle auch von Menschen gegessen wird und deshalb teruma-pflichtig ist.", + "von Teruma. Vgl. dieselbe Mischna in Maaser scheni II, 4.", + "darf man nach Bet-Schammai nur in Reinheit. D. h. mit gewaschenen Händen.", + "weichen und reiben. Den Körper damit reiben. Nach ר״ש reiben oder vielmehr klopfen, um die Schale abzustreifen.", + "in Unreinheit. Mit ungewaschenen Händen, die hinsichtlich der Teruma für unrein gelten.", + "Man darf sie nur in Reinheit weichen. Nur das Weichen, wobei die Wicke durch das Wasser sofort verunreinigungsfähig wird (Lev. 11, 88) muss mit gewaschenen Händen vorgenommen werden.", + "Sie sollen trocken. Viell, vom arab. صلد hart, trocken.", + "gegessen werden. Damit man nicht erkenne, dass sie bereits fähig sind, unrein zu werden.", + "Akiba sagt. Nach der Mischna des R. Akiba ist Folgendes die Ansicht der für die Halacha maßgebenden Bet-Hillel (Tosephta M. scheni II, 1).", + "Man darf Alles damit in Unreinheit verrichten. Da Wicke als Viehfutter gar nicht terumapflichtig ist, (vgl. Challa IV, 9)." + ], + [ + "Wenn. Diese und die folgende Mischna findet man auch in Maaser scheni II, 8—9.", + "Jemand vom Gelde des zweiten Zehnts einen Sela‘ wechseln will. Man pflegte den zweiten Zehnt gleich nach der Absonderung auszulösen. Bei den einzelnen kleinen Quantitäten war das Lösegeld oft nur kleines Geld. Nachdem man aber nach und nach eine größere Summe des heiligen Geldes angesammelt hatte, wurde dies zur Erleichterung der Last in Silber-Sela‘ umgewechselt und nach Jerusalem hinaufgeführt.", + "Er muss für den ganzen Sela‘ Kupfergeld geben. Er darf nicht für den Sela‘ (der 4 Denare beträgt) etwa einen Silber-Denar und nur 3 Denar Kupfergeld geben; denn außerhalb Jerusalems ist behufs Erleichterung der Last nur gestattet, Kupfergeld in Silber umzuwechseln, aber nicht Silbergeld in anderes Silbergeld (und umso weniger Silbergeld in Kupfergeld). Den Grund davon s. in Note 74.", + "Er kann für einen Schekel. Ein Schekel = ½ Sela‘.", + "Silber und für einen Schekel Kupfergeld geben. Wenn er einen halben Sela‘ Kupfergeld umwechseln will, darf er noch einen halben Sela‘ in Silber dazu geben, um einen ganzen Silber-Sela‘ zu erhalten.", + "Silber auslösen. Obwohl man nach Bet-Hillel Silber- und Kupfergeld zusammen in anderes Silbergeld umwechseln darf, so dürfen etwa ein Schekel Silber und für einen Schekel Früchte zusammen nicht in einen Sela‘ umgewechselt werden.", + "Die Weisen aber erlauben dies. Ebenso wie mit Kupfergeld darf man mit Früchten kleinere Silbermünzen verbinden, um alles zusammen in eine größere Silbermünze umzuwechseln. — Diese 9. Mischna fehlt übrigens im Münchener Mscr. (vgl. Rabbinowitz ד״ס), und wie es scheint mit Recht, da hier nur solche Fälle aufgeführt werden, in denen Schammai selbst mit Bet-Schammai kontroversiert, vgl. aber weiter Note 82. —" + ], + [ + "Wenn Jemand einen Sela‘ vom zweiten Zehnt in Jerusalem. In Jerusalem war es gestattet, das Silbergeld vom zweiten Zehnt in Kupfermünzen umzuwechseln, die man nach und nach für Lebensmittel auszugeben hatte.", + "Er muss für den ganzen Sela‘ Kupfergeld nehmen. Man darf aber nicht einen Teil davon in Silbergeld nehmen, weil man Silbergeld in anderes Silbergeld auch in Jerusalem nicht umwechseln darf, selbst in dem Falle, wo man für einen Sela‘ einen Teil in Kupfer und einen Teil in Silber nehmen will. Der Grund dieser Vorschrift mag vielleicht darin liegen, dass immer beim Wechseln eine Kleinigkeit als Wechslergeld abgezogen wurde. Man sollte daher den Sela‘ auf einmal in die zum Kaufen von Lebensmitteln nötigen Kupfermünzen umwechseln, denn sonst müsste man später, wenn man die etwa erhaltenen Denare wieder umwechselt, nochmals Wechslergeld sich abziehen lassen, wodurch der heilige zweite Zehnt Schaden leiden würde. Aus demselben Grunde musste überhaupt alles unnötige Wechseln vermieden werden.", + "Er kann einen Schekel. Ein Schekel = ½ Sela‘.", + "Silber und für einen Schekel Kupfergeld nehmen. Um Kupfergeld zum Einkauf von Genussmitteln zu erhalten, darf man auch die Hälfte in Silber nehmen.", + "Die vor den Weisen Richtenden. Die Jünger, die vor dem Synedrion auf der Erde saßen, aus deren Mitte sich das Synedrion nötigenfalls kooptierte (Sanhedrin IV, 4). Nach dem Talmud (Sanh. 17 b) sind unter diesem Ausdrucke stets bestimmte Tannaïm (Simon b. Assai, Simon b. Soma u. A.) gemeint.", + "Drei Denar Silber und für Einen Denar Kupfergeld. Es genügt also ¼ Sela‘ in Kupfergeld zu nehmen.", + "und vom vierten ein Viertel in Kupfergeld. Also ¹⁄₁₆ in Kupfer; so nach den meisten Erkl.; nach ראב״ר: „vom vierten die Hälfte (also ⅛ Sela‘) in Kupfer“.", + "Vier Aspern. Eine sonst nicht vorkommende Silbermünze. Im Mittelalter hieß eine Silbermünze asprum (Weißpfennig, vom neugr. ἄσπρος, weiß), die den Wert von 30—40 Pfennig hatte.", + "Silber. Nach Bart. betrug ein Denar 5 Aspern, 1 Sela‘ also = 20 Aspern. Nach R. Tarphon konnte man nun 3 Denar und vom vierten Denar 4 Aspern in Silber nehmen. Das Kupfergeld braucht nur ein Asper, also ¹⁄₂₀ Sela‘ zu sein. Übrigens scheinen alle hier nach Bet-Hillel genannten Tannaïm nur jeder eine andere Version der Meinung von Bet-Hillel zu geben, vgl. oben Note 64.", + "Man soll ihn. Den Sela.", + "aufzehren. Man soll ihn nicht wechseln, da man dadurch leicht aus Versehen das Geld für profan (חולין) halten könnte. — Nach R. Elia Wilna (im שנות אליהו) darf nach Schammai der zweite Zehnt überhaupt nur einmal durch Geld ausgelöst werden; dieses Geld darf aber nicht weiter umgewechselt, sondern muss nach Jerusalem geführt und dort aufgezehrt werden. Schammai kontroversiert demnach auch gegen Bet-Schammai in Mischna 9, weshalb diese letztere Mischna hier gebracht wird." + ], + [ + "Den. Vgl. diese M. in Kelim XXII,4.", + "Sessel. Jeder Sessel hatte nach Kelim XXII folgende wesentliche Bestandteile: a) das Untergestell, bestehend aus 4 Füßen, die an ihrem obern Ende durch 4 Leisten so mit einander verbunden waren, dass die Leisten ein Oblongum bildeten, das einer Ziegelform ähnlich war, weshalb das ganze Untergestell מלבן (Ziegelform) genannt wurde, b) Der Sitz, gewöhnlich aus 3 Brettchen bestehend und daher (in der Mehrz.) חפויים (Decken) genannt. Die drei Sitzbrettchen waren gewöhnlich länger und breiter als das Gestell, so dass sie an demselben von allen Seiten hervorragten; mitunter aber waren sie nur ebenso groß, wie der מלבן (אין חפויו יוצאין, Kelim XXII, 5).", + "einer Braut. Bei dem Sessel einer Braut hatte die Ziegelform mitunter einen Boden, so dass, wenn der Sitz abgenommen wurde, dem מלבן noch ein leeres Behältnis (בית קבול, Kelim XXII, 7) verblieb, in das man Gegenstände hineinlegen konnte.", + "erklären Bet-Schammai für verunreinigungsfähig. Er kann als Sitz (מדרס) unrein werden (nach Lev. 15, 4 u. 20), weil es vor der Wegnahme des Sitzes מדרס war und man im Notfalle auch jetzt auf dem Gestell (מלבן) sitzen kann.", + "Bet Hillel aber erklären ihn für rein. Selbst wenn das Gestell durch Umlegen zum Sitzen gebraucht werden könnte (nach Kelim XXII, 5), ist es doch nicht verunreinigungsfähig, da dies kein passender Sitz für eine Braut wäre. Aber auch wenn ein Behältnis zurückblieb (Note 84), kann es nach R. Jehuda nicht unrein werden, denn die Hauptbestimmung des Sessels ist, zum Sitzen zu dienen; als Behältnis dient er nur nebenbei (Kelim XXII, 7).", + "Auch das Untergestell eines Stuhles. Das vom Handwerker gebracht wurde und niemals mit einem Sitze verbunden war (Tosephta Kelim B. batra I, 12).", + "ist verunreinigungsfähig. Während nach Bet-Schammai nur das מלבן, das vom fertigen Stuhl übrig geblieben, nachdem der Sitz weggenommen ist, als verunreinigungsfähig gilt.", + "den man in einen Backtrog. עריבה, (syr. ܥܳܪܒܳܐ) Backtrog, Mulde. Es gab deren sehr große, vgl. Kelim XXIV, 3.", + "eingesetzt hat. Um die zum Kneten nötigen Gegenstände darauf zu legen.", + "erklären Bet-Schammai für verunreinigungsfähig. Als מדרס (Note 85); denn da der Stuhl vorher מדרס war, so kann er durch dessen Einsetzung in den Backtrog nicht dem Backtrog gleich werden.", + "Bet-Hillel aber erklären ihn für rein. Er kann nicht als מדרס unrein werden; denn er ist jetzt dem Backtrog gleich, der, weil zu einem andern Gebrauche bestimmt, nicht als מדרס unrein werden kann.", + "Auch der am Backtrog selbst angebrachte (Stuhl ist verunreinigungsfähig. Während nach Bet-Schammai nur der Stuhl מדרס werden kann, der vorher als Sitz gedient hat (vgl. Note 88)." + ], + [ + "um wie Bet-Schammai zu entscheiden. Einige Codd. lesen להודות (zuzugestehen) statt להורות.", + "Wenn. Vgl. Jebamot XV, 2—3.", + "eine Frau aus fernem Lande. Eig. Land des Meeres, überseeisches Land.", + "so darf sie in die Leviratsehe treten. Deut. 25, 5.", + "dass sie von der Ernte kommt. Wie sich dies einmal zugetragen hat, dass eine Frau von der Ernte kam und erzählte, dass ihr Mann durch einen Schlangenbiss gestorben sei; man untersuchte darauf und fand ihre Aussage wahr. Daher ist stets nur in solchem Falle die Aussage der Frau für glaubhaft zu halten, da während der Ernte Viele von der Hitze und von Schlangenbissen getötet werden.", + "weil der Fall sich so zutrug. Vgl. Erubin I, Note 35; anders in B. kama V, Ende u. sonst.", + "Diese Frau. Die den Tod ihres Mannes bezeugt.", + "kann heiraten und erhält ihre Ketuba. Ketubot IV, 7.", + "Ihr erlaubet Betreffs des schweren Eheverbots. Da, wenn ihr Mann noch lebte, ihre Heirat bei Todesstrafe verboten wäre.", + "dass die Brüder. Die Kinder des angeblich Verstorbenen.", + "auf ihre. Der Frau.", + "bloße Aussage hin nicht die Erbschaft antreten können. Denn nur durch die Aussage zweier Zeugen darf eine Entscheidung getroffen werden; bloß zu heiraten hat man ihr auf ihre Aussage hin erlaubt, damit sie nicht als durch die Ehe Gebundene (עגונה) ewig vereinsamt bleibe.", + "Wir können es ja aus ihrer Ketuba-Urkunde. Aus der Formel, welche man für die Ketuba-Urkunde angeordnet hat.", + "was dir verschrieben ist. Da sie nun einen Andern heiraten darf, so erhält sie auch ihre Ketuba." + ], + [ + "Wer. Gittin IV, 5.", + "halb Sklave und halb Freier ist. Wenn z. B. dem Herrn das halbe Lösegeld für ihn gegeben wurde.", + "er kann weder eine Sklavin. Weil er halb frei ist und ein Freier keine Sklavin heiraten darf.", + "noch eine Freie. Weil er halb Sklave ist und ein Sklave keine Freie heiraten darf.", + "Soll er ledig bleiben. st. ליבטל lies: יבטל, wie in Gittin.", + "Vielmehr zwingt man des allgemeinen Wohles. חקון העולם die Ordnung, das Heil der Welt, das allgemeine Wohl.", + "und er. Der Sklave." + ], + [ + "Ein irdenes Gerät kann. Im Zelte eines Toten.", + "Alles. Sowohl Speisen und Getränke, als Menschen und Geräte.", + "bewahren. Wenn ein Toter in einem Zimmer liegt, aus dem eine Luke nach einem Obergemach geht, so kann man durch ein irdenes Gerät, dessen Rückseite dem Toten-Zimmer zugewendet wird, die Luke verschließen (vgl. Sabbat XXIV, Note 25) und dadurch Alles, was im Obergemache sich befindet, vor Verunreinigung durch den Toten bewahren (Oholot V, 3—4.) Ebenso kann ein im Totenzelte befindliches mit fest anschließendem Deckel versehenes irdenes Gefäß alles von ihm Eingeschlossene (nach Num. 19, 15) vor Unreinheit bewahren (Kelim IX, 2).", + "Getränke und irdene Geräte. Aber nicht andere Geräte oder Menschen.", + "Weil es beim Am-ha-Arez. עם הארץ Einer vom gemeinen Volke, der nicht gesetzkundig ist und auch die Reinheitsvorschriften nicht genau beobachtet. Näheres s. Chagiga II, 7.", + "als unrein zu betrachten ist. Da Alles, was beim Am-ha-Arez sich befindet, vom Chaber (dem Gesetzeskundigen) für unrein betrachtet werden muss.", + "und ein unreines Gerät nicht als Scheidendes. Vor Verunreinigung im Zelte Bewahrendes.", + "dienen kann. Bei Am-ha-Arez könnten demnach gar keine Gegenstände durch sein (weil unreines) irdenes Gerät vor Verunreinigung im Totenzelte bewahrt werden.", + "so haben wir sie nur für ihn selbst. Für den Am-ha-Arez.", + "für rein erklärt. Da ein Chaber diese, sowie irdene Geräte, nicht vom Am-ha-Arez entlehnt; denn er betrachtet sie als unrein, und diese können nicht durch ein Tauchbad (טבילה) gereinigt werden.", + "aber wenn du das Gerät. Alle nichtirdenen Geräte, die, weil sie durch Untertauchen in ein Tauchbad gereinigt werden können, בלי שטף (abspülbare Geräte) genannt werden.", + "da würdest du es für dich. Da der Chaber solche Geräte vom Am-ha-Arez entlehnt (ebenso den Am-ha-Arez selbst als Tagelöhner nimmt) und in der Meinung, sie seien nur in gewöhnlicher Weise durch den Am-ha-Arez verunreinigt, sich damit begnügt, sie durch Untertauchen (טבילה) zu reinigen, während sie Tatsächlich durch einen Toten verunreinigt sind und der in Num. 19, 18 f. vorgeschriebenen sieben Tage in Anspruch nehmenden Reinigung mit der Asche der roten Kuh bedürfen.", + "und für ihn für rein erklären. Man hat deshalb allgemein angeordnet, dass Menschen und nichtirdene Geräte nicht durch ein irdenes Gerät im Totenzelte vor Verunreinigung bewahrt werden können. Denn hätte man dies nur für den Am-ha-Arez und nicht auch für den Chaber angeordnet, so würden die Amme-ha-Arez diese Anordnung nicht beachtet haben.", + "Darauf haben Bet-Hillel wieder wie Bet-Schammai entschieden. Nach der Tosephta geschah dies zur Zeit des R. Josua, der durch eine Disputation mit einem Schammaïten von der Richtigkeit der Ansicht der Bet-Schammai überzeugt wurde." + ] + ], + [ + [ + "Vorsteher. סגן der Vorsteher, der zugleich unter Umständen den Hohenpriester vertrat, Joma 39a.", + "Niemals. Vgl. die ausführliche Erklärung in Pesachim I, 6.", + "welches durch eine erzeugte Unreinheit. Die Quelle der Unreinheit heißt: אב הטומאה Vater. Erzeuger der Unreinheit; was von diesem durch Berühren, Tragen oder in anderer Weise verunreinigt worden, heißt: ולד הטומאה Kind der Unreinheit, erzeugte Unreinheit. Was unmittelbar vom אב הטומאה verunreinigt wird, heißt ראשון לטומאה (erzeugte) Unreinheit ersten Grades; das vom ראשון Verunreinigte ist שני לטומאה Unreinheit zweiten Grades. Soviel Unreinheitsgrade können bei חולין (Profanem) vorkommen. Bei תרומה (Hebe) gibt es noch einen dritten Grad (שלישי) und beim Opfer noch einen vierten (רביעי).", + "verunreinigt worden ist. Selbst wenn das Fleisch nur durch einen שני verunreinigt wurde, so dass es nur שלישי geworden ist.", + "welches durch einen Unreinheits-Erzeuger. Die Quelle der Unreinheit heißt: אב הטומאה Vater. Erzeuger der Unreinheit; was von diesem durch Berühren, Tragen oder in anderer Weise verunreinigt worden, heißt: ולד הטומאה Kind der Unreinheit, erzeugte Unreinheit. Was unmittelbar vom אב הטומאה verunreinigt wird, heißt ראשון לטומאה (erzeugte) Unreinheit ersten Grades; das vom ראשון Verunreinigte ist שני לטומאה Unreinheit zweiten Grades. Soviel Unreinheitsgrade können bei חולין (Profanem) vorkommen. Bei תרומה (Hebe) gibt es noch einen dritten Grad (שלישי) und beim Opfer noch einen vierten (רביעי).", + "verunreinigt worden ist. Das doch ראשון ist und das damit zusammen verbrannte שלישי wieder zum שני macht, also dessen Unreinheit erhöht.", + "Unreinheit zu seiner Unreinheit hinzufügen. Denn da Beides verbrannt wird, hat es nichts zu sagen, wenn die Unreinheit des Einen vermehrt wird.", + "Öl. Von תרומה.", + "das durch einen Tebul-Jom. טבול יום (das am Tage Untergetauchte) heißt ein Mensch oder ein Gerät, die durch Untertauchen in ein Tauchbad von ihrer Unreinheit zwar hinsichtlich profaner Gegenstände (חולין) rein geworden sind, aber Betreffs der Hebe (תרומה) noch bis nach Sonnenuntergang als unrein gelten (Lev. 22, 7). Ein solcher Tebul-Jom gilt als שני, und das davon berührte Öl ist ein שלישי.", + "unbrauchbar. Die vom Tebul-Jom berührte Teruma heißt פסול (unbrauchbar) und nicht טמא (unrein), weil es nicht etwas Anderes unrein machen kann.", + "in einer Lampe. Aus Metall. Aus den Worten „בחלל חרב den Schwert-Erschlagenen“ in Num. 19, 16 wird die Lehre deduziert, dass das „Schwert“ dem „Erschlagenen“ gleich sei (חרב הרי הוא בחלל), d. h.: jedes Metallgerät, das eine Leiche oder einen an einer Leiche Verunreinigten (טמא מת) berührt, erhält denselben Unreinheitsgrad, wie ihn die Leiche oder der טמא מת besitzt, und es wird die Unreinheit nicht (wie bei Berührung anderer טומאות) um einen Grad abgeschwächt. Nach Maimonides u. A. findet diese Lehre nicht nur bei Metallgeräten Anwendung, sondern auch bei allen andern Geräten und Kleiderstoffen; ausgenommen sind bloß Tongeräte (כלי חרס).", + "die durch einen an einem Toten Verunreinigten. Der an einer Leiche Verunreinigte gilt noch als אב הטומאה (Erzeuger der Unreinheit). Daher wird die Leiche selbst אבי אבות הטומאה (Erzeuger von Unreinheits-Erzeugern) genannt.", + "unrein geworden ist. Also nach Note 10 ein אב הטומאה ist und das davon berührte Öl zum ראשון macht.", + "Unreinheit zu seiner Unreinheit hinzufügen. Es wird hierbei aus dem שלישי (Note 8) ein ראשון, die Unreinheit also um zwei Grade gesteigert." + ], + [ + "Chanina, Vorsteher der Priester (ferner. Sebachim XII, 4.", + "dass die Haut. Eines unbrauchbaren Opfertieres.", + "zur Brandstätte. Wo die unbrauchbar gewordenen Opfertiere verbrannt wurden. Näheres hierüber in Sebachim 104b.", + "hinausgeführt wurde. Wenn die Unbrauchbarkeit erst nach dem Abziehen der Haut erkannt wurde.", + "trepha. Mit einer Verletzung behaftet, wodurch es nach Cholin III, 1 zum Essen verboten und so auch als Opfer unbrauchbar wird.", + "die Priester die Haut benutzen. שיאותו, nach Samuel im Jerusch. Berachot VIII, 6 muss es heissen: שיעותו von עות (Jes. 50, 4).", + "dürfen. Selbst wenn das Erstgeborene einen Fehler hatte, so dass es außerhalb des Heiligtums geschlachtet ward; so darf dennoch, falls die Trepha-Verletzung erst nach dem Abziehen der Haut bekannt wurde, letztere von den Priestern benutzt werden, ebenso wie beim Opfer, dessen Blut auf den Altar gesprengt wurde.", + "ist kein Beweis. Es mag damals ein derartiger Fall nicht vorgekommen, oder von R. Chanina nicht bemerkt worden sein." + ], + [ + "mit eigener Hand schrieb und von Andern. Den Zeugen.", + "erklärten sie es für erlaubt. So zu verfahren.", + "Du kannst nebenbei. Eig.: auf deinem Wege.", + "dass eine Frau ihren Scheidebrief. Der aber von vollgütigen Zeugen unterzeichnet werden muss. Die Frau muss darauf den Scheidebrief ihrem Manne zueignen, der ihr denselben übergibt.", + "und der Mann seine Quittung. Über die der Frau ausbezahlte Ketuba.", + "denn die Bestätigung des Dokumentes. גט ein schriftliches Dokument, B. batra X. Note 1.", + "geschieht nur durch die Unterzeichneten. Die unterschriebenen Zeugen, welche die Wahrheit des Inhalts bestätigen. Vgl. Gittin 20b f; 22b.", + "dass wenn eine Nadel. Von der man weiß, dass sie durch eine Leiche verunreinigt worden ist.", + "im Fleische. Eines Opfers, das Jemand mit einem Messer geschnitten hatte; wobei es aber zweifelhaft ist, ob der Mensch und das Messer die Nadel berührt haben oder nicht.", + "gefunden wird. Im Vorhofe des Heiligtums, der als öffentliches Gebiet (רשות הרבים) betrachtet wird.", + "Messer und Hände rein sind. Da bei zweifelhafter Verunreinigung im öffentlichen Gebiete Alles für rein erklärt wird (Teharot IV, 7; 11).", + "das Fleisch aber unrein ist. Da dies sicherlich von der unreinen Nadel berührt worden ist.", + "so ist Alles rein. Da dann die Nadel auch das Fleisch nicht berührt hat. Zum Ganzen vgl. Pesachim 19 a f." + ], + [ + "Drei Lehren hat Rabbi Ismael vor den Weisen in dem Weinberge. כרם so hieß das von R. Jochanan b. Sakkai nach der Zerstörung des Tempels zu Jabneh gegründete Lehrhaus; nach Jerusch. Berachot IV, 7d, weil dort die Gelehrten reihenweise saßen, gleich den Weinstöcken im Weinberge.", + "dass ein eingeschlagenes. טרף (syr. ܛܪܰܦ) schlagen, schütteln, zusammenschlagen, durcheinandermischen. ביצה טרופה ein Ei, dessen Weiß und Dotter durcheinander gemischt wurden.", + "eine Verbindung. Mit dem Kraut.", + "bildet. So dass wenn ein Tebul-Jom (oben Note 8) das Ei berührt, auch das Kraut פסול (Note 9) wird.", + "geworden. Durch das kochende Kraut ist das Ei aufgeblasen worden, so dass es hohl über dem Kraut liegt.", + "so bildet es keine Verbindung. S. Tebul-Jom III, 2.", + "dass eine. Pech V, 2.", + "wenn sie mit dem stehenden Getreide zusammen abgeschnitten werden kann. Die Hand kann sie mit dem stehenden Getreide zusammenfassen und abschneiden.", + "dem Hausherrn gehört. Nach der Regel in Peah VI, 4.", + "gehört sie den Armen. Als Vergessenes (שכחה).", + "und dass ein kleiner Garten. Der mit einem Zaune umgeben ist.", + "welcher mit aufgezogenen Weinstöcken. ערים, arab. عريشLaube, Geländer mit aufgezogenen Weinstöcken. S. Kilajim VI, 1.", + "dass ein Winzer mit seinem Korbe an der einen Seite und ein Winzer mit seinem Korbe an der andern Seite. An der gegenüberliegenden Seite.", + "stehen kann. Der Winzer mit seinem Korbe braucht zwei Ellen Raum. Der Garten ist demnach 4 Ellen lang und ebenso breit.", + "besäet werden darf. Mit Sämereien. Es ist nicht כלאים (Deut. 22, 9), da die Weinstöcke von den Sämereien durch einen Zaun geschieden sind.", + "so darf er nicht besäet werden. Da dann Alles wie Eine Weinpflanzung aussieht, in deren Mitte Sämereien gesäet sind, was als כלאים verboten ist." + ], + [ + "und er hat Betreffs derselben weder ein Verbot noch eine Erlaubnis ausgesprochen. Er hat weder erschwerend noch erleichternd entscheiden wollen.", + "Josua ben Mathia hat dazu die Erklärung gegeben. Dass in Einem Falle erschwerend und im andern Falle erleichternd zu entscheiden ist.", + "Wer. S. Sabbat 107a.", + "am Sabbat eine Blatter. מורסא (von רסם träufeln) ein eiterndes Geschwür.", + "aufsticht. מפיס, st. פוס = פסס spalten, abschneiden.", + "daran eine Öffnung zu machen. Dass die Blatter offen bleibe.", + "schuldig. Eine Öffnung (פתח) zu machen ist am Sabbat verboten; es gehört dies zu der Klasse von Arbeiten, die dem Bauen (בונה) ähnlich sind, s. Sabbat XII, 1.", + "Eiter daraus zu entfernen. Er beabsichtigt also nicht, eine bleibende Öffnung herzustellen.", + "frei. Wenn das Produkt der Arbeit (hier die Öffnung) nicht gebraucht und daher nicht Zweck der Tätigkeit ist (מלאכה שאינה צריכה לגופה) ist der Täter straffrei, wiewohl die Tätigkeit selbst mit Absicht geschah. Sonst ist dies zwar dennoch rabbinisch verboten; in unserem Falle aber hat man es, um den Schmerz zu lindern, erlaubt.", + "frei. Da hier ebenfalls das Produkt der Arbeit (der Besitz des gefangenen Tieres) nicht bezweckt wird. Auch hier haben es die Rabbinern vollständig erlaubt.", + "um sie als Heilmittel za gebrauchen. Oder um damit zu spielen.", + "Heronische Tigel. לפסין vom gr. λοπάς. S. Bezah 32a. Für אירוניות findet man hier und in Bezah die Varianten הירניות ,חרניות ,עירניות u. a. Die meisten Kommentare erklären nach עירניות städtisch, kleinstädtisch, die man in kleinen Städten (עיר entgegenges. von כרך) gebraucht, wo man nicht so wählerisch in den Geräten ist, wie in den Großstädten. Wahrscheinlicher stammt das Wort von einem nomen propr., dem Fabrikanten dieser Geräte (אורון = Heron, vgl. סלע נירונית Bechorot 38a). Auch irdene Öfen werden mitunter nach ihrem Fabrikanten benannt, vgl. תנור של עכנאי, בן דינאי, Kelim V, 9.", + "sind rein im Totenzelte. Weil sie verschlossen sind, vgl. Num. 19, 15. Für לפסין אירוניות hat die Tosephta (Sabbat XVI, 13, Bezah III, 13) geradezu לפסין סתומות (verschlossene Tigel). Nach Maimonides u. Bart, wurden diese Gefäße zuerst wie eine hohle Kugel geformt und gebrannt und dann in zwei Hälften zerschnitten, so dass zwei Schüsseln daraus wurden; rein sind sie nach der Mischna nur, bevor sie zerschnitten werden.", + "wenn sie ein Flüssiger trägt. Oder bewegt (Lev. 15, 12). Denn dadurch können auch verschlossene irdene Gefäße unrein werden.", + "weil die Arbeit daran noch nicht fertig ist. Weil es erst zu zwei Schüsseln zerschnitten werden muss (Maimon.) oder weil der verschließende Deckel erst abgesägt werden muss, bevor es gebraucht werden kann (Raed)." + ], + [ + "unreife Trauben und Körner. מלילה (von מלל, reiben) grüne Ähren, oder die davon herausgetriebenen Körner.", + "zerstoßen. רסק aram. zerstückeln, zerstoßen.", + "hat. Und mit Steinen beschwert hat, damit deren Saft herausgepresst werde.", + "fertig werden. Man darf die Presssteine darauf liegen lassen und das Herausgepresste am Sabbat gemessen.", + "lassen. Es ist der Saft nicht zum Genusse verboten, wie andere am Sabbat aus Früchten herausgelaufene Getränke (Sabbat XXII, 1), welche zum Genusse verboten sind, damit man nicht dazu komme, die Früchte auszupressen. Denn in unserem Falle würde man selbst durch das Auspressen am Sabbat kein Tora-Verbot übertreten, da der Saft auch von selbst herausfließen würde.", + "Man darf es nicht fertig werden lassen. D. h. der Saft ist zum Genusse verboten, wie andere herausgelaufene Getränke. S. Sabbat 19a u. Tosaphot das." + ], + [ + "mit einer Gold-Stadt. Ein goldener Schmuck; nach dem Talmud ein Kranz mit dem Bilde der Stadt Jerusalem.", + "ausgehen. Gegen Mischna Sabbat VI. 1, wo es verboten wird; vgl. Talmud das. 59b, wonach R. Elieser es erlaubt, weil ein solcher Schmuck nur von einer vornehmen Frau getragen wird, bei der nicht zu befürchten steht, sie würde denselben, um ihn zu zeigen, ausziehen und auf der Straße in der Hand tragen.", + "welche Tauben fliegen lassen. S. Sanhedrin III, Note 24.", + "Wenn ein Wiesel. Teharot IV, 2.", + "ein Kriechtier. Ein Totes Kriechtier, das nach Lev. 11, 29 ff. durch Berührung verunreinigt.", + "ob es. Das Tote Kriechtier.", + "so ist das Zweifelhafte für rein zu erklären. Da bei einer vorüberziehenden, nicht an einem Orte ruhenden Unreinheit das Zweifelhafte für rein erklärt wird." + ], + [ + "dass eine Sandale. Aus Stroh oder Holz, die der Kalkarbeiter während der Arbeit anzieht, um seine Füße oder Schuhe vor dem Kalke zu schützen. In manchen Ausgg. steht: כסא (ein Stuhl); doch alle Kommentare wissen nichts von dieser LA.", + "der Kalktüncher. סייד, von סיד, Kalk.", + "als Midras. מדרס (von דרס, treten) heißt das Gerät, worauf Einer der in Lev. 12, 2; 15, 2; 19; 25 erwähnten unreinen Personen tritt, sitzt, liegt oder sich stützt, falls es zu solchem Gebrauche bestimmt ist.", + "unrein werden kann. Denn wiewohl diese Sandale gewöhnlich nur zum Schutze während der Arbeit dient, so wird sie als zum Darauftreten bestimmt betrachtet, weil der Arbeiter mitunter mit ihr nach Hause geht (vgl. Sabbat 66a).", + "dass die Reste eines Backofens. Der früher, als er noch ganz war, unrein geworden, dann aber derart zerbrochen wurde, dass nur noch ein Rest übrig blieb.", + "am unrein zu bleiben. Ist aber der Rest weniger als 4 Handbreit hoch, so ist der Ofen rein, da ein unreines irdenes Gefäß durch Zerbrechen rein wird (Kelim II, 1).", + "Drei Handbreit. Vgl. Kelim V, 1.", + "wovon zwei nebeneinander liegende Sitzbrettchen weggenommen sind. S. oben I, Note 83a.", + "Akiba erklärt ihn für verunreinigungsfähig. Als מדרס (Note 81), da man mit Not noch darauf sitzen kann.", + "während die Weisen ihn für rein erklären. Oben I, Note 85-86; vgl. Kelim XXII, 7." + ], + [ + "Des Vaters Verdienst steht dem Sohne bei. Eig.: Der Vater erwirbt (Verdienste) für seinen Sohn; s. Joma 87a.", + "der Weisheit und der Lebensjahre. Langer Lebensdauer.", + "dass er. Der Vater.", + "die. Anstatt הדורות לפניו והוא הקץ ובמספר lesen Mscr. München u. A.: מספר הדורות לפניו הוא הקץ. Nach dieser LA. erklären auch R. Nissim in Megillath Setharim (abgedruckt in der Mainzer Ausg. von Scherira’s Sendschreiben 1873) und Rabed. Auch in Tosephta, sowie in Jerusch. Kidduschin I, 61a heißt es בחמשה דברים האב זוכה לבן (in 5 Dingen steht das Verdienst des Vaters dem Sohne bei), wonach mit ובשנים der erste Ausspruch schließt und das Folgende als ein neuer Spruch gefasst werden muss. Indessen mag auch nach unserer LA., der die meisten Kommentare u. auch der Gaon R. Haî (bei Scher. Sendschr. l. c., vgl. auch תשובת הגאונים ed. Harkavy p. 175 f.) beipflichten, das הדורות ובו׳ ובמספר nicht als ein sechstes Benefiz, das der Vater dem Sohne erwirbt, gerechnet worden sein, da dies in der langen Lebensdauer (בשנים) mit enthalten ist und ובמספר nur sagt, dass in einer bestimmten Zeit diese lange Lebensdauer den Sohn „das Ende“ erleben lassen kann. Nach ילקוט המכירי zu Jesaja 41, 4 heißt es in der Tosephta zu unserer Mischna: מספר הדורות להגיע לבניו הקץ („Die Anzahl der Geschlechter“, um seine Söhne das Ende erreichen zu lassen). Hiernach gibt die Tos. eine Erklärung zur Mischna, die ungefähr mit unserer Übersetzung übereinstimmt.", + "Anzahl der Geschlechter vor ihm. Vor dem Sohne. Nach Rabed u. A.: Vor Gott, dem allein „das Ende“ bekannt ist.", + "so dass dieser. Der Sohn selbst, als das letzte der Geschlechter.", + "das Ende. קץ, in Daniel קץ הימין (das Ende der Tage), die Zeit des Messias und der Auferstehung.", + "erleben könne. Wir erklären: והוא הקץ und er (der Sohn) ist das Ende, d. h. mit ihm tritt das Ende ein, da er die ietzte Generation ist, in deren Zeit nach Gottes Vorherbestimmung das Ende eintreten muss, indem sein Vater die Anzahl der von Gott für die vorangehende Zeit bestimmten Generationen vollendet hat (האב זכה במספר הדורות לפניו).", + "Er berief die Menschengeschlechter vom Anbeginn. Die Tosephta fügt erklärend hinzu: אעפ״י שהימים והלילות כחוט השערה לפני המקום אינו מונה אלא לדורות שנאמר קורא הדורות מראש . Obwohl die Tage und Nächte (die Zeit bis zum Ende) auf ein Haar von Gott bestimmt sind, so zählt er dennoch nur nach Geschlechtern, denn so heißt es: Er berief (bestimmte) die Geschlechter vom Anbeginn. Da nun die Anzahl der Generationen sowohl, als auch die Zeit bis zum Ende genau im Voraus bestimmt ist, so muss auch die Zeit jeder Generation genau bemessen sein. Aber nur den Auserwählten werden die Lebensjahre nach dieser Vorherbestimmung zugeteilt. Daher fügt die Tos. (cit. in Jebamot 50a) zu unserer Mischna hinzu: את מספר ימיך אמלא אלו שני דורות Die Verheißung (Exod. 23, 26): „Die Zahl deiner Tage werde ich voll machen“, bezieht sich auf die für jede Generation bestimmten Jahre.", + "und obwohl. Dies soll beweisen, dass das von Gott verheißene Heil in einer vorher bestimmten Generation eintrifft, wiewohl dafür eine genaue Zeit festgesetzt ist.", + "Das vierte Geschlecht wird wieder hierher kommen. Dies ging auch in Erfüllung; denn Kehat gehört zu denen, die nach Ägypten zogen, und von ihm ab gerechnet kam die vierte Generation wieder zurück ins verheißene Land (Kehat, Amram, Mose und Ahron, deren Söhne). Andere nennen: Kaleb, Sohn Chezrons, Sohnes Perez’, Sohnes Jehuda’s; vgl. Raschi zu Gen. 15, 16." + ], + [ + "die zwölf Monate. Nach Rabed ein Sonnenjahr, also um 11 Tage mehr als 12 Mondmonate, wie die Dauer der Sintflut zeigt.", + "Das Strafgericht über das Geschlecht der Sintflut dauerte zwölf Monate. Gen. 7, 11; 8, 14", + "das Gericht über Job dauerte zwölf Monate. Der Schriftbeweis hierzu und zu den beiden folgenden Sätzen findet sich in Seder Olam rabba c. 3.", + "das Strafgericht über Gog und Magog. S. Ezech. 38, 2.", + "Es. Da der folgende Vers (24) von den gottlosen Abtrünnigen spricht, die der ewigen Verdammnis verfallen sind (Rosch Haschana 17a), so ist in diesem Verse von den gewöhnlichen Frevlern die Rede.", + "wird sein von dem Monate bis za seinem Monate. bis derselbe Monat wiederkehrt.", + "vom Pesachfeste bis zum Wochenfeste. 49 Tage.", + "Von dem Sabbat. Vom Pesachfeste, das (Lev. 23, 11) „Sabbat“ genannt wird", + "bis zu seinem Sabbat. Bis zum folgenden Sabbat (Festtag), der vom Pesachfeste abhängt und zu ihm als Schlussfest (עצרת) gehört." + ] + ], + [ + [ + "Wenn. Oholot III, 1.", + "eines von den im Zelte verunreinigenden Dingen. Die sämtlich in Oholot II, 1f. aufgezählt werden.", + "geteilt. So dass jedes einzelne Stück nicht die gesetzlich bestimmte Größe hat; es ist z. B. eine Olivengröße vom Toten (das Minimal-Quantum für die Zelt-Unreinheit) in zwei halbe Olivengrößen geteilt worden.", + "und ins Haus. Unter eine Überdachung.", + "Sohn Archinos. ארכינס (Ms. München) = ’Αρχῖνος.", + "was dort. Unter derselben Bedachung.", + "für rein. Da jedes einzelne Stück nicht das gesetzliche Quantum (שיעור) hat.", + "die Weisen aber erklären es für unrein. Nach ihrer Ansicht werden die beiden Stücke, die zusammen das erforderliche Quantum ergeben, als verbunden betrachtet.", + "Berührt. Nach ר״ש zu Oholot III, 1 sind hier 9 Wörter ובמתהנוגע בכשני zu streichen. In der Tat passt das Beispiel von נבלה nicht zur obigen Bestimmung, die von מת handelt. Nach unserer LA. muss man annehmen, es werde in dem zuerst angeführten Beispiele gezeigt, dass R. Dosa und die Weisen auch bei נבלה kontroversieren.", + "deren jedes eine halbe Olivengröße hat. Das gesetzliche Quantum hinsichtlich der Verunreinigung durch Aas ist eine Olivengröße (Nidda 42b).", + "während. Die eingeklammerten Worte fehlen in den Talmud-Ausgaben.", + "er eine [andere] halbe Olivengröße überdacht. מאהיל על מת er bildet ein Zelt über dem Toten, d. h. er befindet sich in senkrechter Richtung über dem Toten. Dass ein solcher unrein wird, deduziert der Talmud (Nasir 53b) aus Num. 19, 16.", + "während eine [andere] halbe Olivengröße ihn überdacht. Über ihm in senkrechter Richtung sich befindet. Es hat dies dieselbe Wirkung, wie wenn er oben und das Verunreinigende unten ist (Note 11).", + "während eine andere Sache. Z. B. ein Brett oder ein Balken.", + "ihn und eine [andere] halbe Olivengröße [vom Toten] überdacht. Dies ist die in der Tora als טומאת אהל bezeichnete Unreinheit, dass eine Person oder eine Sache mit dem Toten unter Einer Bedachung sich befindet. Im Talmud (Cholin 125b) heißt dies טומאת אהל כהמשכה (Zelt-Unreinheit durch Überleitung), indem hier durch die Bedachung die Unreinheit vom Toten auf die reinen Gegenstände übergeleitet wird. Die oben in Note 11 und 12 erwähnten Zelt-Unreinheiten dagegen nennt der Talmud (Raba) אהל נגיעה, eine der Berührung gleich geachtete Überdachung.", + "oder. Die eingeklammerten Worte fehlen in den Talmud-Ausgaben.", + "so ist er rein. Selbst nach den Weisen. Die hier in Betracht kommende „Zelt-Unreinheit durch Überleitung“ kann selbst nach den Weisen mit der ihr ungleichartigen Berührungs-Unreinheit (מגע) nicht verbunden werden; obwohl diese Weisen die oben in Note 11 u. 12 erwähnte Überdachung als mit der Berührung gleichartig betrachten (Note 14) und jene mit dieser verbinden.", + "für rein und die Weisen für unrein. Nach R. Meïr verbinden die Weisen beim Toten die Berührungs-Unreinheiten mit allen Zelt-Unreinheiten ohne Unterschied, da Berührung und Überdachung stets als gleichartig betrachtet werden.", + "Alles. Fortsetzung der Worte des R. Meïr. „Alles“ d. h. alle Fälle, wo es gilt, zwei halbe Quanta mit einander zu verbinden.", + "macht unrein. Nach den Weisen.", + "außer Berührung mit Tragen. Wenn Jemand ein halbes Quantum berührt, während er ein anderes halbes Quantum trägt oder bewegt; so wird beides nicht mit einander verbunden.", + "oder Tragen mit Überdachung. Wenn Jemand ein halbes Quantum trägt, während er ein anderes halbes Quantum „überdacht“.", + "was zu Einem Namen gehört. Wie Berührung mit Berührung, Tragung mit Tragung, Überdachung mit Überdachung.", + "macht unrein. Es werden dabei zwei halbe Quanta zusammengerechnet.", + "was zu zwei Namen gehört. Wie Berührung mit Tragung." + ], + [ + "Getrennte Esswaren. Kleine Stücke, oder gesonderte kleine Früchte. Einige lesen אוכל פרור, zerbröckelte Esswaren.", + "werden nicht zusammengerechnet. Zu einer Eigröße, welches Quantum erforderlich ist, damit eine unreine Speise ihre Unreinheit auf andere Dinge übertragen könne. Nach einigen ist auch eine reine Speise nur in solcher Quantität für die Unreinheit empfänglich; vgl. Mischna Meïla IV, 5", + "Sie werden zusammengerechnet. Nach Teharot VIII,8 jedoch nur dann, wenn sie durch eine Flüssigkeit (משקה) verbunden sind.", + "Man darf zweiten Zehnt gegen ungeprägtes Geld. אסימון B. mezia IV, Note 7.", + "Man darf nicht auslösen. Maaser scheni I, 2.", + "Man braucht wegen des Entsündigungswassers. Wenn man Entsündigungswasser berühren will, das zur Besprengung eines Unreinen bestimmt ist; Num. 19, 17 ff.", + "bloß die Hände. Wenn Dieselben (nach Jadajim III,1) durch Berührung unreiner Speisen oder Getränke unrein geworden sind.", + "unterzutauchen. In ein Tauchbad.", + "Körper unrein. Man muss also den ganzen Körper untertauchen. Dies gilt aber nur hinsichtlich des Entsündigungswassers, wofür die Rabbinen diese besondere Bevorzugung (מעלה) angeordnet haben, Chagiga II, 5." + ], + [ + "Das Kerngehäuse. מעי von מעים, das Innere.", + "einer Melone sowie das Abgestreifte. קנב (ar. قنب, Reben beschneiden) vom Kraut die schlechten Blätter abschneiden.", + "Von. Chullin XI, 2.", + "die je anderthalb Mine. Das Gewicht von 1½ Mine = 150 Sus = 14 400 Gerstenkörner, da ein Sus soviel wie 96 Gerstenkörner wiegt. Das Ganze entspricht einem Gewichte von c. 600 Gramm.", + "wenn sie auch wenig. Doch jedes nicht weniger als 12 Sela‘ = 48 Sus." + ], + [ + "Alle. Diese und die folgende Mischna vgl. in Tosephta Kelim B. batra IV, 14.", + "Matten. חוצלות (vom ar. خصلة, weicher Zweig) eine Matte aus weichem Gezweige, Rohr oder Binsen, mit einem etwas höheren Saume umgeben, so dass dieselbe ein Behältnis (בית קבול) hat (Sukka 20 b).", + "können nur eine Toten-Unreinheit annehmen. Nicht aber die Midras-Unreinheit, weil sie zum Lager oder zum Sitzen nicht geeignet sind.", + "Auch die Midras-Unreinheit. Da sie im Notfalle auch zum Lager brauchbar sind.", + "Alle Geflechte. Was geflochten oder netzartig mit der Häkelnadel gearbeitet ist.", + "sind rein. Sie können nicht, wie ein gewebter Stoff, Unreinheit annehmen.", + "ausgenommen die von einem Gürtel. Für גלגילון steht oft גנגלין. In Tosephta Kelim B. batra V, 9 heißt es: שפה שפרשה מן הבגד והתקינה לחגור בה את מתניו טמאה מפני שהוא כגנגלין, „wenn Jemand einen von einem Kleide abgetrennten Saum hergerichtet hat, um damit seine Lenden zu gürten, so ist dieser Gürtel verunreinigungsfähig, weil er dem גנגלין gleich ist.“ Hiernach ist גנגלין ein Gegenstand zum Umgürten. So erklären auch alle Kommentare, das Wort bezeichne einen schmalen Gürtel, nach Maimonides speziell ein Geflecht, das man an die Beinkleider anbringt, vgl. auch Negaïm XI, 11. Die Etymologie ist unsicher (γογγύλος, rund; γαγγαλίας zusammengedrehte Wolle?).", + "Dosa. Da nur der Gürtel als Kleidungsstück betrachtet wird, nicht aber andere Geflechte.", + "die der Wollhandler. Die geflochtenen Schnüre, mit denen Bündel Wolle zusammengebunden werden." + ], + [ + "deren Behältnis. Die Höhlung (כף הקלע), in welche der Schleuderstein gelegt wird.", + "gewebt ist. Von Leinen.", + "sie für rein. Sie kann keine Unreinheit annehmen, da das Leder erst bei einem Quantum von 5 Handbreiten im Quadrat unrein werden kann (Kelim XXVII, 2). Die Schleuder wird aber nicht als Gerät mit Behältnis betrachtet, da sie nur dazu dient, den Stein fortzuschleudern.", + "die Weisen aber erklären sie für verunreinigungsfähig. Indem sie dieselbe als Gerät mit Behältnis betrachten, bei dem das Quantum von 5 Handbreiten im Quadrat nicht erforderlich ist.", + "Ist das Fingerloch. An einem Ende der Schleuder befindet sich eine Schleife, in welche man beim Schleudern den Finger steckt.", + "so ist sie rein. Da sie dann nicht mehr zu gebrauchen ist.", + "ist aber nur der Schleuder-Griff. Am andern Ende der Schleuder ist eine Schnur angebracht, die man mit der Hand festhält, während man die Schleuder im Kreise schwingt, und dann beim Schleudern loslässt. Diese Schnur heißt בית הפקיע, nach manchen Kommentaren von פקע tönen, sausen (syr. ܦܩܰܠ), weil es beim Losgehen saust; richtiger aber von פקע springen, abspringen, losgehen, (vgl. syr. ܡܰܦܩܰܥܬܳܐ die Schleuder).", + "so ist sie verunreinigungsfähig. Da die Schleuder noch zu gebrauchen ist." + ], + [ + "Eine Gefangene. Die eines Priesters Frau ist.", + "darf Teruma essen. Es ist nicht zu befürchten, dass sie vergewaltigt und dadurch entweiht wurde.", + "Dosa. Ausführlicher in einer Baraita Ketubot 36b.", + "Sagt eine Frau. Ketubot II, 5.", + "weil. Die eingeklammerten Worte werden von Einigen nicht gelesen.", + "derselbe Mund. Ihre eigene Aussage.", + "der es verbietet. Indem sie sagt, dass sie gefangen war.", + "es wieder erlauben kann. Indem sie hinzufügt, dass sie rein geblieben." + ], + [ + "In vier Zweifel-Fällen. Teharot VI, 2.", + "Wenn ein Unreiner. Ein Aussätziger.", + "steht. Unter einem Baume.", + "wenn ein Reiner steht. Unter einem Baume.", + "und ein Unreiner. Ein Aussätziger.", + "vorübergeht. In diesem Falle findet die Zelt-Unreinheit nur statt, wenn der Aussätzige stehen bleibt; vgl. Negaïm XIII, 7.", + "wenn Unreines im Gebiete des Einzelnen. Etwa in einem Laden.", + "und Reines im öffentlichen Gebiete. Auf der Straße an der Türe des Ladens.", + "ist. Und ein Vorübergehender nicht weiß, ob er den reinen oder unreinen Gegenstand berührt, bewegt oder überdacht hat.", + "wenn Reines im Gebiete des Einzelnen. Etwa in einem Laden.", + "und Unreines im öffentlichen Gebiete. Auf der Straße an der Türe des Ladens.", + "ist. Und ein Vorübergehender nicht weiß, ob er den reinen oder unreinen Gegenstand berührt, bewegt oder überdacht hat.", + "ob Eins vom Andern durch Überdachung unrein geworden ist. In der Weise, wie oben Noten 11, 12, 14 auseinandergesetzt.", + "oder ob Eins das Andere bewegt hat. הסיט rütteln, bewegen (ar. ساط Flüssigkeiten durcheinander schütteln, mischen).", + "Josua für unrein. Weil dieser Zweifel sich auch auf ein Privatgebiet (רשות היחיד) erstreckt, in welchem jeder Unreinheits-Zweifelfall für unrein erklärt wird.", + "und die Weisen erklären für rein. Da in unseren Fällen beim Zweifel auch das öffentliche Gebiet (רשות הרבים) beteiligt ist, vgl. oben II Note 32." + ], + [ + "Drei. Im Mscr. München steht richtig diese M. nach M. 9, da dann angemessen zuerst 2 Gruppen zu 4, darauf 4 Gruppen von je 3 Lehren mitgeteilt werden.", + "Dinge. Kelim XII, 5.", + "Den Nagel des Geldwechslers. Woran er die Wage hängt; nach ראב״ד: womit er den Fall-Laden an eine Bank befestigt.", + "den Kasten der Gräupner. Der nicht so gut wie andere Kasten gearbeitet ist (Maimon.) oder: der groß ist und gefüllt nicht getragen werden kann (Bart.). Nach ראב״ד bezieht sich מסמר auch auf ארון של גרוסות, wonach hier vom „Nagel des Gräupner-Kastens“ die Rede ist, d. i. der Nagel, womit dieser Kasten an den Wagen befestigt wird, wenn darin Graupen zum Markte gefahren, werden.", + "und den Stift an der Stein-Uhr. Der Sonnenuhr, die aus einem an der Erde befestigten breiten, glatten Steine bestand, auf dessen Fläche der Schatten dieses in den Mittelpunkt eines Kreises eingeschlagenen Stiftes die Stunden anzeigte.", + "Zadok für verunreinigungsfähig. Er betrachtet sie als Geräte.", + "und die Weisen erklären sie für rein. Nach ihrer Ansicht sind diese nicht als Geräte zu betrachten." + ], + [ + "Vier Dinge. Kelim XII, 6.", + "Den Deckel eines metallenen Korbes der Hausherrn. Der im Haushalt zum Aufbewahren verschiedener Gegenstände gebraucht wird. Dem entgegengesetzt wird (Kelim XII, 3) כסוי טני של רופאים der Deckel des Korbes der Ärzte, der wahrscheinlich zum Aufbewahren von Arzneien dient, wobei auch der Deckel als Gerät betrachtet wird und nach Aller Übereinstimmung verunreinigungsfähig ist.", + "den Henkel. S. Kelim XV, 4.", + "der Striegel. Der Badestriegel, Schabeisen, vgl. Tosephta Kelim B. mez. II, 12.", + "noch nicht fertige Metallgefäße. Die man noch polieren, verzieren oder sonst vervollkommnen will (Chullin 25a).", + "und eine in zwei Teile. Die gleich groß sind.", + "geteilte Tafel. Eine irdene mit einem Rande versehene Platte." + ], + [ + "In drei Dingen. Bezah II, 6.", + "Man darf nicht. Wenn man nicht bereits am Werktag (ערב יום טוב) etwas von den warmen Speisen für den Sabbat eingehüllt hatte, so dass man speziell diese Art der Speisebereitung schon am Werktage begonnen.", + "an einem Festtage für den Sabbat Warmes. Warme Speisen und Getränke.", + "einhüllen. Um sie warm zu halten; s. Sabbat IV, 1. Nach Bet-Hillel ist dies schon gestattet, wenn man nur ein Brod und eine gekochte Speise am Werktage für den Sabbat bereitet hatte (עירוב תבשילין). Näheres s. Bezah II, 1.", + "man darf keinen Leuchter. Der aus Gliedern besteht und zerlegt worden ist.", + "am Festtage aufstellen. Wieder zusammenstellen.", + "ebenso darf man keine dicken Brotkuchen. גריצין, aram. Übers. des hebr. חלות (arab. جروض dick). Statt פתין lesen Einige: פיתן (ihr Brod).", + "das sie dicke Brotkuchen und Weißbrot. Vgl. Gen. 40, 16. Im Talmud steht: חררין (Kohlenkuchen)." + ], + [ + "Derselbe hat wieder in drei Dingen erleichternd entschieden. Beza II, 7.", + "Man darf am Festtage zwischen den Sophas. Auf welchen man bei der Mahlzeit hingelehnt war.", + "ausfegen. Mit dem Fegbesen, wiewohl dies im ganzen Hause auf nichtgepflastertem Fußboden verboten ist (Sabbat 95a).", + "ebenso Räucherwerk. מָגְמָר (vom aram. גומרא Kohle) das auf Kohlen gelegte Räucherwerk, welches man nach der Mahlzeit zu bringen pflegte (Berachot VI, 6).", + "und man darf ein ausgerüstetes. Eig.: behelmtes. מקולס ist Denom. von קולס Helm (קולס = קונס vom gr. ϰῶνος, Helmspitze).", + "Böcklein. D. i. ein Böcklein, das wie das Pesach-Opfer mit seinen Fußstücken und Eingeweiden gebraten wurde, die man wie eine Rüstung über dasselbe an den Bratspieß hängte, s. Pesachim VII, 1.", + "Die Weisen aber verbieten dies Alles. Das Ausfegen, weil man dabei die Gruben am Fußboden ebnen könnte; das Räucherwerk, weil dies nicht von allen Menschen, sondern nur von Vornehmen und Verwöhnten gebraucht wird, und das behelmte Böcklein, weil dies den Schein erweckt, dass man heilige Opfer außerhalb des Tempels bereite." + ], + [ + "Drei Dinge. Beza II, 8.", + "Seine. Nach dem Talmud war es die Kuh seiner Nachbarin, sie wird jedoch als die seinige bezeichnet, weil er es nicht verboten hatte.", + "Kuh durfte mit dem Riemen zwischen den Hörnern. Den sie als Zierat trug. Die Weisen aber betrachten dies als eine Last und verbieten es.", + "man darf. Auch mit einem dünnzähnigen Kamme.", + "das Vieh am Festtage striegeln. קרד = גרד kratzen. Wiewohl man eine Wunde macht, so ist es dennoch erlaubt, weil man die Wunde nicht wünscht.", + "aber man darf es kämmen. Mit einem dickzähnigen Holzkamme, der keine Wunde macht. קרצף aram., kratzen.", + "Man darf weder striegeln noch kämmen. Man hat Letzteres wegen des Ersteren verboten." + ] + ], + [ + [ + "In folgenden Dingen haben Bet-Schammai erleichternd und Bet-Hillel erschwerend entschieden. Während sonst Bet-Schammai erschweren und Bet-Hillel erleichtern.", + "Wenn. Beza I, 1.", + "Es darf. Noch an diesem Tage.", + "Es darf nicht gegessen werden. Der Grund dafür wird im Talmud (Beza 2 b f.) verschieden angegeben. Nach dem Einen wird das am Sabbat oder Festtage gelegte Ei wie eine an einem solchen Tage vom Baume herabgefallene Frucht betrachtet, die man bis zum Ausgang des Feiertags nicht essen darf (Pesachim IV, Note 34). Ein anderer vergleicht dies Ei mit dem aus Früchten am Feiertage ausgeflossenen Safte (oben II, Note 70). Nach einer dritten Ansicht ist nach der Tora das Ei für den Festtag verboten, der unmittelbar nach dem Sabbat fällt, und zwar deshalb, weil das am Festtage gelegte Ei bereits am Tage vorher, also am Sabbat, fertig geworden ist und das an einem heiligen Tage für den andern heiligen Tag Vorbereitete an letzterem zum Genusse verboten ist, selbst wenn die Vorbereitung von selbst (בידי שמים) und nicht durch Menschenhände geschehen ist. Die Rabbinen haben aber (als גזרה) dieses Verbot für jeden Sabbat und Feiertag angeordnet. — Nach einer vierten Ansicht spricht die Mischna nur von dem Falle, dass die Henne zum Eierlegen und nicht zum Genusse bestimmt ist, wobei sowohl die Henne als auch das von ihr am Festtage gelegte Ei als Etwas, das beim Eintritt des Festtages nicht zum Gebrauche bestimmt war (מוקצה, s. weiter Note 16) verboten ist.", + "Sauerteig. Muss zum Pesachfeste fortgeschafft werden.", + "bei einer Olivengröße und Gesäuertes bei einer Dattelgröße. Doch gestehen Bet-Schammai zu, dass hinsichtlich des Essens eine Olivengröße als das gesetzliche Quantum gilt.", + "Beides. Muss zum Pesachfeste fortgeschafft werden.", + "bei einer Olivengröße. Da für die Fortschaffung (ביעור) dasselbe Quantum, wie für das Essen, festgesetzt ist (Note 6)." + ], + [ + "Wenn. Die eingeklammerten Worte fehlen in manchen Codices, vgl. Tos. Jomtob.", + "dass es. Noch an diesem Tage.", + "erlaubt ist. Wenn man sicher weiß, dass das Junge vollständig ausgetragen ist; sonst muss man warten, bis es den achten Tag erlebt hat, weil erst dadurch dessen Lebensfähigkeit konstatiert ist.", + "das am Festtag aus dem Ei gekrochen, stimmen alle überein, dass es verboten ist. Als Etwas, das beim Eintritt des Festtages nicht zum Gebrauche bestimmt (מוקצה) war. Das am Festtage geborene Vieh ist dagegen nicht מוקצה, da es mit dessen Mutter zusammen für den Gebrauch bestimmt war.", + "Wenn. Beza I, 2.", + "Er darf mit dem Spaten. דקר Spaten, Grabscheit (Raschi Ab. sara 15b); Pflugmesser (Tos. das.). Nach Jerusch. Sota 18a wäre vielleicht auch hier דקל (= δίϰελλα, Karst) zu lesen.", + "zudecken. Nach Jerusch. darf man das Werk-Verbot am Feiertage übertreten, um das Blut nach der Vorschrift in Lev. 17, 13 zuzudecken. Nach Babli dagegen ist es nur gestattet, mit einem im Boden schon steckenden Spaten die lockere Erde aufzuwerfen.", + "zudecken darf. Nach Jerusch. darf man das Werk-Verbot am Feiertage übertreten, um das Blut nach der Vorschrift in Lev. 17, 13 zuzudecken. Nach Babli dagegen ist es nur gestattet, mit einem im Boden schon steckenden Spaten die lockere Erde aufzuwerfen.", + "auch ist. St. שאפר ist nach dem Talmud ואפר zu lesen, da hier eine neue Bestimmung gelehrt wird. Nach R. Elia Wilna meint der Talmud nur, dass שאפר als ein neuer assyndetisch angefügter von ומודים abhängiger Satz zu betrachten sei (Sie gestehen ferner zu, das Asche vom Heerde u. s. w.), s. aber folgende Note.", + "Asche. Dies ist nur die Ansicht von Bet-Hillel, denn nach Bet-Schammai darf man nur mit Erde, aber nicht mit Asche zudecken, Chullin 88 b (vgl. Tos. das. v. מציגו u. Beza 8a v. הכי).", + "vom Heerde als vorbereitet. מוכן, das Vorbereitete, d. i. dasjenige, von dem vorausgesetzt ist, dass es beim Eintritt des heiligen Tages zum Gebrauche bestimmt war; im Gegensatze zu מוקצה (von קצה), dem Abgesonderten, dass zu dieser Zeit nicht zum Gebrauche bestimmt war und das man deshalb am heiligen Tage nicht einmal mit der Hand von seiner Stelle wegnehmen (טלטל) darf.", + "anzusehen. Nach dem Talmud jedoch nur dann, wenn das Material bereits vor dem Feiertage zu Asche verbrannt war." + ], + [ + "Bet-Schammai sagen. Pea VI, 1.", + "für Arme freigegeben wird. הבקר (so zumeist in Jerusch.; im Babli dafür הפקר) Freigegebenes, herrenloses Gut.", + "gilt als herrenloses Gut. Und man braucht davon keinen Zehnten zu geben.", + "Es gilt nur als herrenlos. Und man braucht davon keinen Zehnten zu geben.", + "wie die Erlassjahr-Frucht. Exod. 23, 11 und Lev. 25, 6.", + "Sind. Diese Kontroverse von ב״ש und ב״ה scheint dem Jerusch. hier nicht vorgelegen zu haben, s. Tos. R. Akiba Eger zu Pea VI, 2.", + "Es gilt nicht als Vergessenes. Die Eine Garbe wird wie vier Garben betrachtet, die nach Bet-Schammai (in Pea VI, 5) dem Eigentümer gehören.", + "Es gilt als Vergessenes. Die Eine Garbe gilt nicht wie vier Garben." + ], + [ + "Liegt. Pea VI, 2. Diese ganze Mischna fehlt in Ms. München. Auch ר״ש (zu Pea VI, 2) hatte sie in Edujot nicht vorgefunden.", + "eine Garbe neben der Wand. גפה s. B. mezia II, Note 22.", + "Es gilt nicht als Vergessenes. Da die Garbe neben einem markanten Gegenstande (דבר המסויים) liegt, so ist anzunehmen, dass der Eigentümer sich derselben wieder erinnern wird.", + "Es gilt als Vergessenes. Nach der Tosephta (Pea III, 2) entspricht die Version unserer Mischna der Ansicht des R. Josua; dagegen meint R. Elieser, Bet-Schammai gestehen zu, dass die neben einem markanten Gegenstande liegende vergessene Garbe auch als Vergessenes gilt; sie kontroversieren mit Bet-Hillel nur in dem Falle, dass der Eigentümer eine Garbe ergriffen hat, um sie nach der Stadt zu tragen, und sie dann neben einen markanten Gegenstand gelegt und vergessen hat, (s. M. Pea VI, 3 und שנות אליה das.)." + ], + [ + "Hinsichtlich. Maaser scheni V, 3; Pea VII, 6, wo ausführlich erklärt ist.", + "der vierjährigen Wein-Pflanzung. Nach der Halacha auch jedes andern vierjährigen Baumes (נטע רבעי), s. B. mezia IV, 8.", + "dass dabei kein Fünftel-Zusatz. Sie stellen diese nicht dem zweiten Zehnten gleich (Lev. 27,31).", + "und keine Fortschaffung. Nach Mischna Maaser scheni V, 6.", + "Sie erfordert Fünftel-Zusatz sowohl als Fortschaffung. Wie der zweite Zehnt.", + "Es gilt dabei. Bei den vierjährigen Bäumen, die nach Bet-Schammai in mancher Hinsicht wie Profanes (חולין) betrachtet werden.", + "die Pflicht von Peret und ‘Olelot. Nach Lev. 19, 10 und M. Pea VII, 3—4.", + "und die Armen lösen für sich aus. Die gesammelten Früchte, wenn sie dieselben nicht nach Jerusalem führen wollen.", + "in die Kelter. Der Eigentümer muss Alles pressen und den ganzen Wein nach Jerusalem führen, wie den zweiten Zehnten." + ], + [ + "Ein Fass mit eingelegten. גלגל wälzen, drehen, daher auch mischen (ar. جلجل), Oliven in Salz einlegen, damit sie den bittern Geschmack verlieren.", + "Oliven braucht man nach Bet-Schammai nicht zu durchlöchern. Obgleich die Oliven in dem herausschwitzenden Safte (מוהל) liegen, so werden sie doch dadurch nicht verunreinigungsfähig (Machschirin VI, 5), da man es nicht wünscht, dass aus den Oliven der Saft herauskomme (vgl. Lev. 11, 38 u. Machschirin Anf.).", + "Man muss es durchlöchern. Um zu zeigen, dass der Saft nicht erwünscht ist.", + "es rein. Nicht verunreinigungsfähig.", + "bleibt. Da man mit der Durchlöcherung des Fasses bereits gezeigt, dass man den Saft nicht wünscht.", + "ist es rein. Denn das Öl, womit der Körper gesalbt ist, gehört zum Körper und wird durch die Reinigung des Körpers mit rein.", + "das Öl. Welches durch ein Tauchbad nicht rein werden kann.", + " Und macht auch das davon Berührte unrein.", + "ein kleines Glied. Den kleinsten Finger der Hand.", + "War es schon vorher. Bevor er sich damit gesalbt hat.", + "Es bleibt. Auch nach dem Untertauchen des Mannes.", + "Schon wenn es ihn im Geringsten benetzt. טפח, syr. ܛܦܰܚ befeuchten, benetzen." + ], + [ + "Eine Frau. Kidduschin I, 1.", + "wird nach der Ansicht von Bet-Schammai durch einen Denar oder den Wert eines Denars. Nach den Kommentaren: Silber, das so viel wie 96 Gerstenkörner wiegt.", + "Schon durch eine Peruta. Ein Denar=192 Peruta.", + "Ein Achtel eines italischen Issar. איסר=as, ἀσσάριον.", + "Man. Gittin VIII,4.", + "nachdem er denselben geschrieben. Bevor er ihn der Frau gegeben.", + "mit seiner Frau allein gewesen ist. Es könnte in diesem Falle die Frau vor der Scheidung dem Manne ein Kind gebären. Da nun der Scheidebrief ein Datum trägt, das älter ist als die Zeugung des Kindes, so würde man dieses für nach der Scheidung im Konkubinate erzeugt halten. Deshalb erklären Bet-Hillel einen solchen Scheidebrief für unbrauchbar.", + "Wenn Jemand. Gittin VIII, 9.", + "sich von seiner Frau geschieden und nachher mit ihr zusammen in einer Herberge. פונדקי, gr. πανδοϰεῖον, Gasthaus.", + "übernachtet hat. Es sind Zeugen da, dass beide allein in der Herberge zusammen gewesen sind.", + "Sie bedarf von ihm eines zweiten Scheidebriefes. Denn die Zeugen für das Alleinsein (עדי ייחוד) gelten so viel, wie wenn es bezeugt wäre, dass der Mann seiner ehemaligen Frau beigewohnt (עדי ביאה), und zwar sicherlich in der Absicht, sie sich (nach Kidduschin I, 1) dadurch wieder anzutrauen.", + "weil er gegen sie noch nicht dreist. לבו גס sein Herz ist groß, er ist hochmütig, d. h. dreist.", + "ist. Es ist nicht anzunehmen, dass er ihr beigewohnt hat." + ], + [ + "Bet-Schammai. Jebamot I, 4.", + "erlauben die Nebenfrauen. Wiewohl Eine Frau des verstorbenen Bruders dem überlebenden Bruder als Blutsverwandte zur Ehe bei Todesstrafe verboten ist.", + "zur Leviratsehe. Vgl. Deut. 25, 5.", + "den Brüdern. Hatte z. B. der verstorbene Ruben die Tochter seines Bruders Simon und noch eine Andere geheiratet, so ist die Leviratsehe mit dieser andern Frau dem Simon gestattet, wiewohl sie die Nebenfrau seiner Tochter (צרת הבת) war und die Tochter auch zur Leviratsehe bei Todesstrafe verboten ist.", + "Bet-Hillel aber verbieten dies. Bei Strafe der Ausrottung (כרת).", + "Haben sie. Die Nebenfrauen.", + "die Chaliza. Nach Deut. 25, 7 ff.", + "vollzogen. Um dadurch von der Leviratsehe befreit zu werden.", + "Priester zu heiraten. Da eine Chaluza keinen Priester heiraten darf (Makkot I, Note 5).", + "nach Bet-Hillel aber sind dieselben hierzu geeignet. Denn die Chaliza war in diesem Falle ganz unnötig, da nach Bet-Hillel die Leviratsehe verboten war.", + "Sind sie. Denn die Chaliza war in diesem Falle ganz unnötig, da nach Bet-Hillel die Leviratsehe verboten war.", + "so erklären sie. Nachdem sie wieder verwitwet wurden.", + "Bet-Schammai für geeignet. Zur Priesterehe Denn die Leviratsehe war nach ihrer Ansicht eine erlaubte.", + "und Bet-Hillel für ungeeignet. Denn die nach Bet Hillel bei Ausrottungs-Strafe verbotene Leviratsehe stempelte die Frau zur Buhlerin (זונה), die einem Priester zur Ehe verboten ist, Lev. 21, 7.", + "welche die Andern für geeignet halten. Und manche Leviratsehe nach Bet-Schammai erlaubt ist, während sie nach Bet-Hillel bei כרת-Strafe verboten ist (Note 64).", + "so hielt sich dennoch das Haus Schammai’s. Die Männer aus der Schule Schammai’s.", + "Frauen vom Hause Hillels. Die Töchter der Hilleliten.", + "Frauen vom Hause Schammai’s zu heiraten. Obgleich die Kinder aus den Ehen, die nach Bet-Hillel bei כרת-Strafe verboten sind (Note 64), von ihnen als ממזרות nicht geheiratet werden durften (Jebamot IV, 13), so haben sie dennoch die eheliche Verbindung mit den Töchtern der Schammaïten nicht gescheut, weil sie sich darauf verlassen konnten, dass die Schammaïten ihnen im betreffenden Falle mitteilen werden, dass nach der Ansicht von Bet-Hillel die Ehe verboten sei.", + "die Geräte der Anderen zur Bereitung von Reinem zu gebrauchen. Da die Einen den Andern immer mitteilten, was nach der Letzteren Ansicht unrein sei." + ], + [ + "Wenn. Jebamoth III, 5.", + "und es stirbt einer der Männer der Schwestern. Dem ledigen Bruder liegt es nun ob, an dessen Witwe die Leviratsehe zu vollziehen.", + "einen Maamar. מאמר eig. der Spruch; darunter versteht man die nach Bet-Hillel nur rabbinisch gültige Antrauung der zur Leviratsehe verpflichteten Schwägerin durch einen Wertgegenstand, den der Levir ihr überreicht, indem er dabei, wie bei sonstigen Trauungen, die Formel הרי את מקודשת לי וכו׳ spricht. מאמר (Spruch) heißt diese Antrauung im Gegensatz zu der in der Tora erwähnten Beiwohnung (יבא עליה, Deut. 25, 5), welche (ebenso wie die Chaliza) מעשה, Tat, genannt wird (Jebamot IV, 9) und die Leviratsehe vollendet.", + "und darauf stirbt der andere Bruder. Der Mann der anderen Schwester.", + "Seine Frau. Die der Ledige sich durch den Maamar angetraut hat.", + "bleibe bei ihm. Er kann sie heiraten. Bet-Schammai sind der Ansicht, durch den Maamar habe der Levir sich die Jebama (Schwägerin) vollständig angeeignet, so dass deren Schwester nicht mehr zur Leviratsehe verpflichtet werden kann.", + "die andere aber ist als Schwester seiner Frau. Die ihm nach Lev. 18, 18 zur Ehe verboten ist.", + "Er muss seine Frau. Die durch den מאמר ihm nur rabbinisch angetraut, nach der Tora aber noch nicht seine Frau ist. Da aber jetzt durch den Tod seines Bruders ihn die Pflicht der Leviratsehe mit dessen Witwe verbindet, so verbietet ihm dieses Band (זיקה) die Ehe mit seiner Angetrauten, als der Schwester der mit ihm Verbundenen (אחות זקוקתו), die (rabbinisch) wie die Schwester einer Frau betrachtet wird.", + "durch Scheidebrief. Um die Antrauung (מאמר) aufzulösen.", + "und Chaliza. Um das Band der Leviratsehe-Pflicht zu lösen.", + "und die Frau seines Bruders durch Chaliza. Um das Band der Leviratsehe-Pflicht zu lösen.", + "wobei man sagt. Es ist dies ein Sprichwort über Jemand, der neben seiner Frau durch das Leviratsehe-Gesetz noch die Frau des Bruders haben sollte, und statt dessen keine von beiden behalten darf.", + "Wehe ihm wegen. Des Verlustes.", + "und wehe ihm wegen. Des Verlustes.", + "seines Bruders Frau. Vgl. denselben Spruch in Jebamot XIII, 7." + ], + [ + "Wenn. Ketubot V, 6.", + "Jemand seine Frau durch ein Gelübde verpflichtet. הדיר durch ein Gelübde (Jemand zu etwas) veranlassen, zwingen oder verpflichten.", + "seiner Beiwohnung. תשמיש oder תשמיש המ׳ (eig. Bedienung des Bettes) für „Beiwohnung“.", + "zu entsagen. Nach Nedarim 15b gilt ein solches Gelübde nur in der Form: קונם הנאת תשמישך עלי (der Genuss deiner „Bedienung“ sei mir versagt).", + "Zwei Wochen. Da diese Enthaltsamkeit mitunter zwei Wochen von der Tora vorgeschrieben ist, Lev. 12, 5.", + "muss sie dies zugeben. Nach zwei Wochen muss er entweder das Gelübde lösen, oder sich von ihr durch einen Scheidebrief scheiden lassen.", + "Nur eine Woche. Wie dies bei der Geburt eines männlichen Kindes (Lev. 12, 2) und bei נדה (Lev. 15, 19) gesetzlich vorgeschrieben ist.", + "Wenn. Keritot I, 6.", + "eine Frau am Vorabend des einundachtzigsten Tages. Nach der Geburt eines weiblichen Kindes, wobei sie (nach Lev. 12, 6) am 81. Tage ein Opfer zu bringen hat.", + "so befreien sie Bet-Schammai vom Opfer. Sie braucht wegen dieser zweiten (unzeitigen) Geburt kein Opfer zu bringen. Wiewohl am Vorabend des 81. Tages die Tage der Reinigung von der ersten Geburt bereits vollbracht sind, so ist dennoch diese Zeit, weil des Nachts überhaupt kein Opfer dargebracht werden darf, als die Zeit vor Eintritt der Opferpflicht zu betrachten, in welcher eine zweite Geburt nicht zu einem neuen Opfer verpflichtet.", + "Bet-Hillel aber verpflichten sie hierzu. Sie betrachten die Nacht zum 81. Tage wie die Zeit nach dem Eintritt der Opferpflicht, obgleich das Opfer erst am folgenden Tage dargebracht werden kann. Die Frau muss deshalb wegen der zweiten (wenn auch unzeitigen) Geburt ein besonderes Opfer bringen.", + "Bei einem leinenen Kleide. Dabei müsste man das Verbot von Deut. 22, 11 (שעטנז) übertreten, wenn daran Schaufäden wären, da zu letzteren auch himmelblaue Wolle (תכלת Num. 15, 38) gehört.", + "befreien Bet-Schammai vom Schaufäden-Gebot. Obgleich behufs Erfüllung des Zizit-Gebotes die Übertretung des שעטנז-Verbotes nach der Tora gestattet wäre, so haben Bet-Schammai dies dennoch nicht erlaubt, weil sie befürchten, man könnte das שעטנז-Kleid auch in der Nachtzeit tragen, in welcher die Übung des Zizit-Gebotes nicht Pflicht ist (Berachot II, Note 3).", + "Bet-Hillel aber verpflichten dazu. Sie befürchten nicht, dass man dieses Kleid auch Nachts tragen würde; vgl. Sabbat 25b u. Tos. das. gegen Raschi.", + "Einen Korb (mit Früchten. Maaserot IV, 2.", + "der für den Sabbat bestimmt ist, befreien Bet-Schammai (von der Zehnt-Absonderung. D. h. man darf davon ein Wenig (עראי) vor dem Sabbath essen, ohne dass man es vorher verzehntet; vgl. Maaserot I, 5.", + "Bet-Hillel aber verpflichten dazu. Die Bestimmung für den Sabbat macht es sofort zehntpflichtig, so dass man vor der Zehnt-Absonderung nichts davon essen darf." + ], + [ + "Wenn Einer. Nasir III, 6.", + "für längere Zeit. Für mehr als 30 Tage.", + "ein Nasirat. Num. 6, 2 ff.", + "nachdem er sein Nasirat vollendet. Im Auslande, dessen Boden die Rabbinen für unrein erklärt haben.", + "dreißig Tage ein Nasir sein. Obwohl ein auf unreinem Boden abgehaltenes Nasirat nicht gültig ist (Nasir III, 5), so wird dennoch durch das im Auslande vollendete Nasirat, da dort der Boden nur rabbinisch unrein ist, sein Gelübde als erfüllt betrachtet, so dass er im Lande Israels nur zur Strafe noch ein Nasirat von 30 Tagen zu halten braucht.", + "von vorn das Nasirat beginnen. Die Rabbinen haben dem Nasir die Strafe auferlegt dass das im Auslande gehaltene Nasirat ihm gar nicht angerechnet wird, wie wenn er es auf einem Begräbnisplatze abgehalten hätte.", + "Wenn. Nasir III, 7.", + "zwei Zeugenpaare. כת Makkot I, Note 47.", + "er habe. Zur selben Zeit.", + "fünf gelobt. Und er selbst behauptet, gar kein Gelübde getan zu haben.", + "so braucht er gar kein Nasirat zu beobachten. Das Zeugnis beider Paare ist ungültig, da sie einander widersprechen.", + "er muss daher zweimal Nasir sein. Vgl. Sanhedrin 31a." + ], + [ + "Wenn. Ohalot XI, 3.", + "ein Mensch unter der Spalte. Vorher steht dort (Ohalot XI, 2): Wenn eine Vorhalle oben durchgespalten ist und es befindet sich eine Toten-Unreinheit auf der Einen Seite, so sind die auf der andern Seite befindlichen Geräte rein, (da die Spalte das Dach Teilt, so dass die Geräte sich nicht mit der Unreinheit unter Einer Überdachung befinden). Unsere Mischna behandelt nun den Fall, dass gerade senkrecht unter der Spalte des Daches auf dem Fußboden der Vorhalle ein Mensch steht.", + "Er bringt nicht die Unreinheit. Er stellt keine Verbindung her zwischen den beiden getrennten Teilen des Daches, so dass die Unreinheit von der Einen Seite auf die Geräte der andern Seite übergeleitet werden könnte, (oben III, Note 14). Denn nur ein Gegenstand, der einen Raum von mindestens einem Kubik-טפח überdacht, kann, unter der Spalte stehend, wie bis zum Dache reichend befrachtet werden und so die getrennten Teile des Daches mit einander verbinden, (Ohalot XI, 2).", + "Der Mensch ist hohl. Er wird wie hohl betrachtet, obgleich sein Inneres von den Eingeweiden ausgefüllt ist.", + "und dessen obere Seite. Welche die innere Höhlung überdacht.", + "bringt die Unreinheit. Verbindet die beiden Teile des Daches der Vorhalle, so dass die Unreinheit auf die Geräte übergeleitet wird. — Im Ganzen sind in unserem Abschnitt 23 Fälle der קולי ב״ש וחומרי ב״ה aufgezählt. Die Tosephta fügt noch einen Fall hinzu, vgl. ראב״ד." + ] + ], + [ + [ + "Jehuda. Die im vorigen Abschnitt aufgezählten 23 Lehren sind nach Jerusch. (Beza I, 60b) von R. Meïr vorgetragen worden.", + "Das Blut vom Aase erklärten Bet-Schammai für rein. Es wird nicht wie Fleisch vom Aase betrachtet.", + "Bet-Hillel aber für unrein. Vgl. weiter VIII, 1.", + "Das Ei eines Aases. Ein in einem Toten Vogel gefundenes Ei.", + "wie man es auf dem Markte verkauft. Es hat bereits eine harte Schale.", + "sonst aber verboten. Wie das Fleisch des Aases.", + "so nach Bet-Schammai; nach Bet-Hillel aber ist es (immer. Auch wenn es eine harte Schale hat.", + "verboten. Nach Tosaphot (Chullin 58a) nur rabbinisch, damit man nicht auch das Ei von Trepha erlaube.", + "Doch gestehen Jene. Bet-Schammai.", + "dass das Ei von Trepha. Oben II, Note 18.", + "weil es im verbotenen Zustande. Während der Vogel bereits trepha war.", + "ausgebildet. גדילה es ist groß geworden, s. Chullin 58a.", + "Der. Nidda IV, 3.", + "Blut-Abgang. Das Menstruationsblut oder das דם זיבה (Lev. 15, 25).", + "einer Heidin und das Reinheits-Blut. Lev. 12, 4—5.", + "einer Aussätzigen. Einer aussätzigen israelitischen Wöchnerin.", + "erklären Bet- Schammai für rein. Denn das Gesetz über Gonorrhöa und Hämorrhöa in Lev. 15 gilt nur von Israeliten. Wiewohl nun die Rabbinen verordnet haben, dass die Heiden in jeder Beziehung wie זבים betrachtet werden, so gilt diese Bestimmung nicht Betreffs des Blutabgangs der Heidinnen. Ebenso gilt der Blutabgang einer Wöchnerin, auch wenn sie aussätzig ist, während der Reinheitstage für rein.", + "Es ist wie ihr Speichel und Urin. Der auch nach Bet-Schammai unrein ist.", + "zu beurteilen. Es verunreinigt in feuchtem Zustande, aber nicht nachdem es trocken geworden. Dadurch unterscheidet es sich von dem nach dem Tora-Gesetze unreinen Geblüte, indem letzteres auch im trockenen Zustande verunreinigt.", + "Die Früchte. Schebiit IV, 2, vgl. das.", + "des siebenten Jahres. Welche für Alle preisgegeben werden müssen (Lev. 25, 6; Exod. 23, 11).", + "darf man sowohl mit als ohne Dankesbezeugung. בטובה eig. „mit Güte“, d. h. indem man es dem Eigentümer als eine Güte anrechnet und ihm dafür dankt.", + "Man darf sie nicht essen mit Dankesbezeugung. Denn es könnte dann scheinen, als hätte der Eigentümer sie nicht preisgegeben; solche vom Besitzer im שביעית „gehüteten“ (שמור) Früchte sind aber zum Essen verboten. Nach einer andern LA. sagen Bet-Hillel: אין אוכלין אלא בטובה (Man darf nur mit Dankesbezeugung essen). Sonst könnte man sich gewöhnen, auch in anderen Jahren die Früchte eines fremden Feldes zu nehmen.", + "Der Schlauch. Tosephta Kelim B. M. XI, cit. im ר״ש zur M. Kelim XX, 2.", + "nimmt Unreinheit. Midras-Unreinheit, nach Kelim XX, 1.", + "wenn er zugebunden ist und Bestand hat. D. h. er faltet sich nicht zusammen (wie חמת חלילין Kelim XX, 2), wenn man ihn als Kopf-Unterlage gebraucht (s. M. rabba zu Echa 1, 2). Nach der Tos. Kelim l. c, muss auch der Schlauch מלאה, voll, mit etwas gefüllt sein; unsere Mischna scheint dies für selbstverständlich zu halten.", + "nach Bet-Hillel aber auch wenn er nicht zugebunden ist. Doch muss derselbe (nach Tos. l. c.) wenigstens מלאה ועומדת (voll und zur Unterlage geeignet) sein. Dies könnte bei nicht zugebundenen Schläuchen der Fall sein, wenn dieselben z. B. mit Wolle u. dgl. gefüllt sind, vgl. Kelim XVII, 2. — Nach ראב״ד u. A. spricht unsere Mischna von einem schadhaft gewordenen Schlauche, dessen Risse man durch Zubinden ausgebessert hat, wobei nach B. Sch. das Gerät nur dann verunreinigungsfähig ist, wenn es fest für die Dauer zugebunden wurde, nach B. H. auch, wenn es nur zum momentanen Gebrauch repariert worden ist, s. Kelim XXVI, 4." + ], + [ + "Geflügel. Chullin VIII, 1.", + "darf mit Käse zugleich auf den Tisch gebracht. Geflügel in Milch gekocht ist nur rabbinisch zu essen verboten; deshalb hat man nicht die Präventivbestimmung (גזירה) getroffen, auch das gleichzeitige Auftragen von Geflügel mit Käse zu verbieten.", + "Es darf weder zugleich gebracht. Man könnte sonst dazu kommen, auch Fleisch von Vieh in kochend heißem Zustande zusammen mit Käse aufzutragen, was auch nach der Tora verboten ist.", + "Man. In anderer Version Terumot I, 4; vgl. Tosephta Ter. III, 14 und Jer. Ter. I, 40d, f.", + "darf von Oliven die Hebe für Öl und von Weintrauben die Hebe für Wein absondern. Wenn Jemand Oliven und Öl besitzt, welche beide teruma-pflichtig sind; so darf er seiner Pflicht sich dadurch entledigen, dass er von den Oliven ein den beiden Terumot entsprechendes Quantum als Hebe für die Oliven und das Öl absondert.", + "Man darf nicht absondern. Da man die Teruma für vollständig zubereitete Frucht nicht in unzubereiteten Früchten geben darf.", + "Wenn. Vgl. Kilajim IV, 5.", + "Einer die vier Ellen des Weinberges. Zum Anbau eines Weinberges sind 4 Ellen leerer Raum nötig, Kilajim IV, 1, Note 4.", + "Er hat eine Reihe. Nach B. Sch. wird eine Reihe von Weinstöcken schon „Wein-berg“ (כרם) genannt, Kilajim IV, 5.", + "geheiligt. Wie es heißt (Deut. 22, 9): „Damit nicht heilig werde der Same . . samt dem Ertrage des Weinbergs (הכרם).“", + "Er hat zwei Reihen. Nach B. H. versteht man unter „Weinberg“ mindestens zwei Reihen (Kilajim l. c.)", + "Den. Challah I, 6.", + "Mehlbrei. מעיסה = מעריסה (wie עיסה = עריסה) ein Gemisch von Mehl und siedendem Wasser, von ערס mischen (arab. مغروسة Vermischung, Verwirrung); ebenso ist das in Challa I, 6 daneben genannte חליטה vom syr. ܚܠܰܛ mischen, abzuleiten. מעיסה unterscheidet sich nach einer Baraita in Babli Pesachim 37b von חליטה dadurch, dass bei ersterem das Mehl in das siedende Wasser geschüttet, bei letzterem aber das heiße Wasser in das Mehl gegossen wurde. Nach Jerusch, und Tosephta (zu Challa l. c.) ist umgekehrt חליטה Mehl in heißes Wasser geschüttet und מעיסה Mehl, in das man siedendes Wasser gegossen. Die Erklärung der Worte war also schwankend, und es ist nur das gewiss, dass beide ein Gemisch von Mehl mit heißem Wasser bezeichnen. Um so berechtigter ist die vom Babli und Jerusch. zugleich aufgestellte Behauptung, dass zwischen מעיסה und חליטה gesetzlich kein Unterschied obwaltet und dass demnach die verschiedenen Bestimmungen, welche in M. Challa I, 6 in Bezug auf diese beiden Arten Mehlbrei sich vorfinden, zwei verschiedenen Autoren angehören.", + "von Challah. Da dies als Gekochtes und nicht als „Brot“ (לחם Num. 15, 19) zu betrachten ist.", + "Bet-Hillel aber erklären ihn für pflichtig. Denn dies ist auch unter לחם verstanden.", + "Man. Mikwaot V, 6.", + "darf. Um sich zu reinigen.", + "in einen Sturzbach. חרדלית (vom gr. χαράδρα) ein Bach, der ohne Quelle durch das von einem Berge herabfließende Regenwasser entstanden ist.", + "untertauchen. Wenn nur alles Wasser zusammen 40 Sea beträgt.", + "Man darf nicht untertauchen. Der Untertauchende wird nicht rein; denn Regenwasser ist in fließendem Zustande nicht zum Tauchbade geeignet, sondern nur wenn es in gesperrtem Raume steht.", + "Wenn. Pesachim VIII, 8.", + "Jemand am Tage vor Pesach. Am 14. Nissan.", + "Er darf untertauchen. Wie jeder Proselyt, der nach der Beschneidung noch durch ein Tauchbad sich reinigen muss.", + "und Abends sein Pesach - Opfer essen. Er braucht sich nicht der in Num. cap. 19 für den an einer Leiche Verunreinigten vorgeschriebenen Reinigung zu unterziehen, da ein Nicht-Israelit durch Berührung einer Leiche nicht unrein wird.", + "Wer sich von seiner Vorhaut abgesondert. Ein Proselyt, der sich beschneiden lässt.", + "gleicht. Nach rabbinischer Anordnung (Pesachim 92a).", + "der sich von einem Grabe abgesondert. Der von einem Grabe kommt, der sich am 3. und 7. Tage mit Entsündigungswasser besprengen lassen muss, Num. 19, 19. — Den Grund s. in Pesachim l. c." + ], + [ + "Ismael. Einige Codd. haben hier richtiger: R. Simon (רבי שמעון), s. Note 66.", + "Das. Vgl. Jadajim III, Ende.", + "Buch Kohelet verunreinigt nicht. Wie die kanonischen Schriften, nach Sabbat 14a.", + "die Hände. Nach Bet-Schammai ist dies Buch bloß als Weisheitslehre Salomo’s zu betrachten und nicht per inspirationem (ברוח הקדש) verfasst, Megilla 7a.", + "Es verunreinigt die Hände. Es gehört zu den kanonischen Schriften.", + "Entsündigungswasser. מי חטאת = מי נדה Num. 19, 9, vgl. 19, 17.", + "das man bereits dem Gesetze gemäß verwendet hat. Auf den Unreinen nach Num. 19, 18 gesprengt hat.", + "erklären Bet-Schammai für rein. Es verunreinigt nicht den es Berührenden und Tragenden, vgl. Num. 19, 21 und Raschi das.", + "nach Bet-Hillel aber kann es verunreinigen. Vgl. dagegen Para XII, 4 Ende.", + "Schwarzkümmel. קצח, Jesaja 28, 25, Nigella sativa, Schwarzkümmel. Rabed erklärt es als كرويا Carum carvi, Wiesenkümmel; der etwas längere Gartenkümmel heißt: כמון; vgl. ar. قزح Gewürz.", + "erklären. Ukzin III, 6.", + "Bet-Schammai für rein. Er nimmt keine Unreinheit an, weil er nicht für sich allein als Speise (אוכל) dient.", + "Bet-Hillel aber für verunreinigungsfähig. Er wird als אוכל betrachtet.", + "hinsichtlich dessen Verzehntung. Nach B. Sch. ist er frei vom Zehnten, während B. H. ihn für zehntpflichtig erklären." + ], + [ + "Elieser. Ms. München liest: R. Eleasar (רבי אלעזר); so las auch T. B. Jebamot 28a. Diese LA. ist der andern vorzuziehen, denn R. Eleasar (nicht R. Elieser) ist der Zeitgenosse aller bisherigen Referenten: R. Jehuda, R. Jose, R. Simon (und R. Meïr).", + "Der. Nidda IV, 3.", + "Blutabgang einer Wöchnerin. Nachdem 7 Tage, bei einem männlichen, resp. 14 Tage bei einem weiblichen Kinde verstrichen sind und somit die Reinheitstage (Lev. 12, 4 f) bereits begonnen haben, in denen ihr Blut rein ist.", + "wie ihr Speichel und ihr Urin zu beurteilen. So dass es (weil noch keine טבילה stattgefunden) zwar im feuchten, aber nicht (wie דם נדה) auch im trockenen Zustande verunreinigt.", + "Es verunreinigt im feuchten und im trockenen Zustande. So lange sie nicht untergetaucht hat, ist sie selbst in den Reinheitstagen einer נדה gleich.", + "die im Blutfluss geboren hat. Die zur Zeit der Geburt den in Lev. 15, 25 erwähnten außergewöhnlichen Blutfluss hatte.", + "feucht und trocken verunreinigt. Da sie in diesem Falle erst nach der Zählung von 7 reinen Tagen (שבעה נקיים) rein werden kann (Lev. 15, 28)." + ], + [ + "Haben. Jebamot III, 1.", + "so müssen letztere die Chaliza vollziehen und dürfen nicht in Leviratsehe genommen werden. Denn jede der beiden Schwestern ist mit jedem der beiden Brüder durch das Band der Leviratsehe-Pflicht verbunden (s. oben IV, Note 84); eine derart Verbundene (זקוקה) wird aber (rabbinisch) wie eine Ehefrau betrachtet, so dass deren Schwester, wie eine Schwester der Ehefrau zur Ehe verboten ist.", + "Haben sie dieselben voreilig geehelicht. Ein jeder der beiden Brüder hat Eine von beiden Schwestern geehelicht.", + "Elieser. Ms. München liest: R. Eleasar (רבי אלעזר); so las auch T. B. Jebamot 28a. Diese LA. ist der andern vorzuziehen, denn R. Eleasar (nicht R. Elieser) ist der Zeitgenosse aller bisherigen Referenten: R. Jehuda, R. Jose, R. Simon (und R. Meïr).", + "und nach Bet-Hillel müssen sie dieselben entlassen. Nach der Relation des Abba Saul in Jebamot 28a haben Bet-Hillel die erleichternde Ansicht; vgl. das. noch eine dritte Relation." + ], + [ + "Da sagten sie. Die Weisen.", + "und wir wollen Dich zum Gerichtsvorsitzenden für Israel. Zum zweiten Präsidenten des Synedrion, vgl. Chagiga II, 2 Ende.", + "als dass ich eine Stunde vor Gott ein Frevler werde. Dass ich die von einer Majorität empfangenen Traditionen (s. M. 7) verleugne.", + "man soll nicht sagen. Dies ist noch ein zweiter Grund (Tos. Jom Tob).", + "Er. Negaïm V, 3.", + "zurückgelassenes. פקודה von פקד suchen, hier (wie das arab. فقد) in der Bedeut. verlieren, zurücklassen. Nach Bart.: Das (vom Aussatze der Haut) in Verwahrung gegebene Haar.", + "weißes Haar. Nach Lev. 13, 3 ist weißes Haar im Aussatze als Unreinheitszeichen zu betrachten; jedoch nur dann, wenn der Aussatz das Haar in Weiß verwandelt hat, nicht aber, wenn das weiße Haar dem Aussatze vorangegangen ist. Ist nun ein Aussatz, der das Haar in Weiß verwandelt hatte, geheilt, hat aber das weiße Haar zurückgelassen, und um dieses hat sich dann ein neuer Aussatzschaden gebildet; so erklären die Weisen dies für rein, da dem neuen Aussatze das weiße Haar vorangegangen ist. Akabja dagegen erklärt es für unrein, da immerhin ein Aussatz das Haar in Weiß verwandelt hat.", + "und. Nidda II, 6.", + "gelbes. ירוק schlechthin heißt in der Mischna: gelb; „grün“ wird ירוק בכרתי (ירוק wie Lauch) genannt (Sukka III, 6).", + "Er hatte ferner. Bechorot III, 4.", + "das von einem fehlerhaften erstgeborenen Viehe. Das bereits von einem Chacham (Gelehrten) wegen seines Fehlers außerhalb des Heiligtums zu schlachten erlaubt ward.", + "ausgefallene. Die Wolle oder das Haar abzuscheren ist selbst beim fehlerhaften Erstgeborenen verboten.", + "nachdem man das Vieh geschlachtet. Denn sowie das Schlachten die am Viehe haftende Wolle erlaubt macht, ebenso bewirkt es, dass die ausgefallene Wolle benutzt werden darf.", + "während die Weisen es verboten. Es ist dies eine Präventivbestimmung (גזירה), auf dass man nicht behufs Benutzung der ausgefallenen Wolle die fehlerhaften Erstgeborenen lange Zeit im Hause behalte, wobei man leicht dazu kommen könnte, gegen die Vorschrift des Gesetzes das Tier zu scheren oder zur Arbeit zu benutzen. — Unsere M. hat die Version des R. Jehuda in Bechorot III, 4; dagegen hat dort R. Jose betreffs vorliegender Kontroverse eine andere Version.", + "Endlich hatte er gesagt: Man gibt keiner Proselytin und keiner freigelassenen Sklavin (das bittere Wasser. Nach Num. 5, 18ff.", + "zu trinken. Denn in den Worten: „Söhne Israels“ (Num. 5, 12) sind nur geborene Israeliten verstanden.", + "zu trinken. Vgl. Jerusch. Sota II, 18b.", + "Es geschah doch einmal. מעשה (eine Tatsache) leitet oft die Erzählung einer Begebenheit ein.", + "bei der Karkemit. Nach Jerusch. (l. c.): כורכמית.", + "Sie haben ihr nur etwas Ähnliches. דוגמא gr. δεῖγμα Probestück, Muster (Sabbat X, 1), daher etwas, das einer andern Sache ähnlich ist (vgl. דוגמתן ihresgleichen, Sabbat 30b). Er hat ihr etwas zu trinken gegeben, was dem Bitterwasser ähnlich ist (gefärbtes Wasser, Aruch), um sie zum Geständnis ihres Ehebruchs zu bewegen. Jerusch. Moed katan III, 81d liest דכמה und erklärt dies mit דכוותה, ihresgleichen. Er scheint דִכְמָהּ (= כָּמוֹהָ) gelesen zu haben. Hiernach erklären auch manche Kommentare; Männer wie sie (ihresgleichen) haben ihr zu trinken gegeben; d. h. da Schemaja und Abtalion Proselyten und, ebenso wie die Freigelassenen, keine geborenen Israeliten waren, so haben sie jene wie eine geborene Israelitin behandelt.", + "Darauf Taten sie. Die Weisen.", + "ihn. Akabja.", + "in den Bann. נדה stoßen, fortstoßen, exkommunizieren. Man legt ihn in den Bann, weil er Schemaja und Abtalion beleidigt hatte (Jerusch. das., Babli Berachot 19a). Auch nach der ersten Erkl. in Note 95 liegt in den Worten eine Verunglimpfung des Schemaja und Abtalion, dass sie das Gesetz zu einer Täuschung missbraucht hätten.", + "und das Gericht steinigte seinen Sarg. Man muss einen großen Stein auf den Sarg legen, s. weiter.", + "Gott bewahre. חס ושלום eig.: Erbarmen und Friede! d. h. man muss wegen einer solchen Äußerung um Erbarmen und Versöhnung bitten.", + "denn es ward hinter Keinem in Israel der Tempel-Vorhof geschlossen. Bei der Darbringung des Pesach-Opfers, s. Pesachim V, 5.", + "Sohn Chanoch’s. Andere LA.: אלעזר בן הנך od. אלעזר בן הנד.", + "der Hände-Reinigung. Die Verordnung, dass mitunter die Hände einer Reinigung bedürfen, wiewohl der ganze Körper nicht unrein geworden ist, wie z. B. in Jadajim III, 2. Andere LA.: בנטילת ידים (an der Verordnung des Hände-Waschens).", + "rüttelte. פקפק (Pilpel von פוק) erschüttern, wankend machen, Zweifel erregen." + ], + [ + "In seiner. Dies bezieht sich auf Akabja b. M.", + "und Jene haben aus dem Munde einer Mehrheit vernommen. Entweder hat einmal die Mehrheit wie Akabja und ein anderes Mal wie die Weisen entschieden, oder es glaubte jeder der Kontroversanten die Mehrheit auf seiner Seite zu haben.", + "du aber hast aus dem Munde eines Einzelnen und aus dem Munde der Mehrheit vernommen. Du hast von mir meine Ansicht und von den Weisen das Entgegengesetzte vernommen.", + "besser also. Wenn auch die Vorschrift, der Mehrheit zu folgen, auf unsern Fall nicht anzuwenden ist, da ich (Akabja) meine Überlieferung auch von einer Mehrheit empfangen habe; so ist es doch besser, dass du die Ansicht meiner Gegner akzeptierst.", + "empfiehl mich. Eig.: Befiehl meinetwegen.", + "Hast Du vielleicht was Unrechtes. Einige Codd. lesen richtiger: עִילָה (= עלילה, Handlung) Vorwand, Ursache.", + "entfernen. Du sollst dich durch deine Führung selbst empfehlen; wo nicht, so mögest du von Allen verstoßen werden, auf dass du dich besserst." + ] + ], + [ + [ + "Sohn Baba’s. Berachot 27 a. M. ed. Neapel liest אבא st. בבא.", + "Man bewegt. Manchmal.", + "minderjährige Mädchen. Die als vaterlose Waisen von der Mutter oder den Brüdern verheiratet worden sind, deren Ehe nur rabbinisch gültig ist und daher von dem Mädchen, bevor es großjährig wird, durch eine Weigerungs-Erklärung (Jebamot XIII, 1) annulliert werden kann.", + "zu einer Weigerungs- Erklärung. Die Fälle, in denen eine solche noting erscheint, findet man in Jebamot XIII, 7 und 11. Hier wird die dort von R. Elieser ausgesprochene Ansicht bestätigt.", + "Man erlaubt einer Frau auf die Aussage Eines Zeugen. Der den Tod ihres Mannes bezeugt", + "wieder zu heiraten. S. Jebamot XVI, 7 u. weiter VIII, 5.", + "In Jerusalem sei ein Hahn gesteinigt worden. Obwohl dies von der Tora (Exod. 21, 28) nur beim Ochsen vorgeschrieben wird, so gilt die Bestimmung dennoch bei allen Tieren; vgl. Deut. 5, 14.", + "weil er einen Menschen getötet hatte. Er hatte mit dem Schnabel einem Kinde die Hirnhaut durchlöchert.", + "Es sei vierzig Tage alter Wein. Vor 40 Tagen darf der aus der Kelter kommende Most nicht zur Libation verwendet werden (B. batra 97 a).", + "Das tägliche Morgenopfer sei. Nach dem jerus. Talmud (Berachot IV, 1) einmal, als Jerusalem von den Syrern belagert wurde, (vgl. aber Tosaphot Menachot 64 b v. ועל). Nach ראב״ד wird hier nicht eine Tatsache, sondern eine Traditionslehre bezeugt.", + "um vier Tagesstunden. Am Ende der vierten Tagesstunde, nach Zeitstunden (שעות זמניות) gerechnet, vgl. Berachot I, Note 3, und Einl. zu Pesachim S. 167." + ], + [ + "aus Kephar Hababli. Ms. München l. בבלי st. הבבלי.", + "dass ein Glied eines Toten. Wiewohl dasselbe keine Olivengröße hat, vgl. oben III, Note 2.", + "verunreinige. Im Zelte, Ohalot II, 1.", + "man habe dies. Dass ganze Glieder auch bei geringster Quantität die Zelt-Unreinheit bewirken, (Ohalot I, 7.)", + "nur Betreffs eines Gliedes vom Lebenden gelehrt. Dagegen ist beim Gliede eines Toten Menschen, ebenso wie beim Fleische, das Minimal-Quantum einer Olivengröße bestimmt.", + "Man kann dies ja durch einen Schluss vom Leichteren auf das Schwerere. Vgl. B. kamma II, Note 26.", + "Da erwiderte er. R. Elieser.", + "Man hat dies. Dass ganze Glieder auch bei geringster Quantität die Zelt-Unreinheit bewirken, (Ohalot I, 7.)", + "[dennoch. Trotz des קל וחומר-Schlusses.", + "Eine andere Erwiderung. Des R. Elieser.", + "denn der Lebende. Der flussleidend ist.", + "was unter ihm ist. Selbst hundert Unterlagen, wenn er auch nur die oberste berührt.", + "zum Lager und Sitz. Auch „Midras“ genannt, oben II Note 81.", + "welche einen Menschen samt dessen Kleidern verunreinigen können. Nach Lev. 15,5f.", + "was über ihm liegt. Selbst hundert Geräte, obwohl er nur das unterste berührt.", + "zur Auflage. מדף = מנדף heißt das, was auf dem זב liegt, ohne dass er es berührt. Ähnlich wie מדרס (die Unterlage) von דרס (drücken, treten) ist מדף von נדף (stoßen, treiben) gebildet und bezeichnet das, was über Jemand sich befindet, woran er stösst. Es ist danach מדף ähnlich dem biblischen משקוף, (vgl. das aram. שקף, schlagen und שקפא Schwelle, Oberschwelle).", + "welche Speisen und Getränke. Aber nicht Menschen und Geräte; מדף ist leichter als מדרס. Nach Maim. zu Para X, 1 bed. מדף etwas leise Bewegtes, vgl. auch Maim. zu Sabim IV, 6.", + "verunreinigen kann. Vgl. Schriftbeweise hierzu in Maimon. Comment. zu Sabim IV, 6 und Talmud Nidda 32 a.", + "welche Unreinigkeit der Tote nicht bewirkt. Beim Toten können nur drei Geräte unrein werden, und zwar wird das den Toten unmittelbar berührende Gerät ein אבי אבות הטומאה (nach II, Note 10 u. 11); das zweite, welches letzteres berührt, wird אב הטומאה. und das dieses berührende dritte Gerät ראשון לטומאה (nach II, Note 3). Das vierte Gerät wird nicht mehr unrein, weil Menschen und Geräte nur durch einen אב הטומאה unrein werden können." + ], + [ + "Fleisch von Olivengröße. Chullin 129b.", + "Elieser für unrein. Es verunreinigt durch Berührung, Tragung und Bedachung (weiter Note 44), wie ein vom lebenden Menschen getrenntes ganzes Glied.", + "Nechunja aber erklären es für rein. Nach Maimonides in jeder Beziehung, nach ראב״ד aber nur hinsichtlich der Zelt-Unreinheit.", + "Nechunja für unrein. Verunreinigend, durch Berührung und Tragung, aber nicht im Zelte, vgl. Ohalot II, 3.", + "Sie. Seine beiden Kontroversanten.", + "Was bewog dich. מה ראית eig.: was hast du gesehen, vgl. Gen. 20, 10.", + "dass ein Glied vom Lebenden wie ein ganzer Leichnam betrachtet wird. Ohalot II, 1.", + "wie daher beim Leichnam eine von ihm abgesonderte Olivengröße Fleisches unrein ist. Ohalot II, 1.", + "Nein. Die Schluss-Folgerung ist nicht richtig, sie lässt sich widerlegen.", + "während du doch. Oben gegen R. Nechunja.", + "einen davon abgesonderten gerstenkorngroßen Knochen für rein erklärst. Sie widerlegen ihn ad hominem.", + "Sie. Seine beiden Kontroversanten.", + "Was bewog dich. מה ראית eig.: was hast du gesehen, vgl. Gen. 20, 10.", + "unrein ist. Verunreinigend, durch Berührung und Tragung, aber nicht im Zelte, vgl. Ohalot II, 3.", + "Nein. Die Schluss-Folgerung ist nicht richtig, sie lässt sich widerlegen.", + "während du doch. Oben gegen R. Elieser.", + "eine davon abgesonderte Olivengröße Fleisches für rein erklärst. Sie widerlegen ihn ad hominem.", + "Sie. Seine beiden Kontroversanten.", + "Was bewog dich. מה ראית eig.: was hast du gesehen, vgl. Gen. 20, 10.", + "verschiedene Normen. מדות Normen, B. kamma VII, Note 1.", + "aufzustellen. Eig.: deine Normen zu teilen, scheiden.", + "denn die des Fleisches gilt bei Äsern. Ein olivengroßes Stückchen Fleisch eines Aases verunreinigt durch Berührung und Tragung, Kelim I, 2.", + "und Kriechtieren. Die in Lev. 11, 29—30 erwähnt sind, von denen ein linsengroßes Stückchen Fleisch durch Berührung verunreinigt, Kelim I, 1.", + "was bei der der Knochen nicht der Fall ist. Chullin 77b; daher ist beim Fleische mehr zu erschweren, als bei Knochen.", + "Ein Glied. Vom Lebenden, nach R. Josua und R. Nechunia (oben M. 2) auch vom Toten.", + "an dem gehöriges Fleisch ist. Genauer bestimmt in Kelim I, 5.", + "Tragung und Bedachung. D. i. die Zelt-Unreinheit, oben III, Note 14.", + "so ist es [dennoch] unrein. Es verunreinigt wenigstens durch Berührung und Tragung, wenn auch nicht durch Bedachung, Kelim I, 5.", + "so ist es rein. Es verunreinigt nicht mehr als Glied (אבר). Ist es nun ein Glied vom Lebenden, so ist es vollständig rein; ein Glied vom Toten verunreinigt bei solchem Defekte nur wie Fleisch und Gebein vom Toten. Die Unreinheit des Fleisches hat demnach mehr Erschwerung, als die der Knochen.", + "Sie. Seine beiden Kontroversanten.", + "Was bewog dich. מה ראית eig.: was hast du gesehen, vgl. Gen. 20, 10.", + "verschiedene Normen. מדות Normen, B. kamma VII, Note 1.", + "aufzustellen. Eig.: deine Normen zu teilen, scheiden.", + "denn das vom Lebenden abgesonderte Fleisch ist rein. Es verunreinigt gar nicht.", + "das in seiner natürlichen Beschaffenheit. Mit Fleisch, Sehnen und Knochen.", + "unrein ist. Kelim I, 5.", + "Eine Olivengröße Fleisches. Von einem Toten.", + "Tragung und Bedachung. D. i. die Zelt-Unreinheit, oben III, Note 14.", + "ebenso verunreinigt die Mehrzahl der Knochen. Oben I, Note 54.", + "Tragung und Bedachung. D. i. die Zelt-Unreinheit, oben III, Note 14.", + "dennoch verunreinigend durch Berührung und Tragung. Denn hierzu genügt ja ein Knochen von der Größe eines Gerstenkornes.", + "wenn es weniger als eine Olivengröße beträgt. Was bei einem Abortus vorkommen kann, Chullin 89 b.", + "dagegen ist der größte Teil des Baues. Oben I, Note 53.", + "oder der größte Teil der Zahl [der Knochen] eines Toten. Oben I, Note 54.", + "wenn er auch kein viertel Kab. Oben I, 7.", + "unrein. Auch hinsichtlich der Zelt-Unreinheit.", + "Sie. Seine beiden Kontroversanten.", + "Was bewog dich. מה ראית eig.: was hast du gesehen, vgl. Gen. 20, 10.", + "Nein. Die Schluss-Folgerung ist nicht richtig, sie lässt sich widerlegen.", + "Mehrzahl. Note 51 und 54.", + "Viertel. Note 55.", + "Verwestes. Ein Löffel (= 2 Hände voll) Verwestes von einem Toten, der ohne Bekleidung in einem verschlossenen Marmorsarge begraben worden, verunreinigt bei „Tragung und Bedachung“, Ohalot II, 1.", + "keine Geltung haben. Bei der Unreinheit des Lebenden ist also weniger zu erschweren, als bei der des Toten." + ] + ], + [ + [ + "Zadok bezeugten. Bechorot I, 6.", + "wenn das Lösungs-Lamm eines Esels-Erstlings. Exod. 13, 13.", + "stirbt. Nachdem es der Eigentümer als Lösungslamm abgesondert hat.", + "der Priester nichts dafür [zu beanspruchen] hat. Er bekommt nur das Aas des Lammes ohne jeden weiteren Ersatz.", + "Man müsse dafür haften. אחריות, Sicherheit, Bürgschaft, B. mezia I, 29; Schebuot VI, Note 45.", + "<ftnote>. Bechorot VIII, 8.", + "[es ist] nur wie das Lösegeld des zweiten Zehnten. Die Begründung beider Ansichten s. in Bechorot 12b." + ], + [ + "Zadok bezeugte. Terumot X, 9; Sifra, Schmini, Per. V, Ende.", + "dass die Lake. ציר Saft, die Salzlake (صير), die gewöhnlich mit Wasser gemischt und als Tunke oder als Zusatz zu Speisen gebraucht wurde (Bechorot 22 a).", + "von unreinen. Verbotenen, Lev. 11, 20.", + "Heuschrecken rein sei. Sie ist zum Essen erlaubt. Außerdem macht sie trotz des beigemischten Wassers eine damit benetzte Speise nicht (nach Lev. 11, 38) fähig, Unreinheit anzunehmen (טהור = אינו מכשיר, s. weiter VIII, 4). Vgl. ראב״ד am Ende des Traktats.", + "denn die erste Mischna. S. Sanhedrin III, Note 39.", + "machen sie nur. Es ist mit Cod. München (vgl. auch ראב״ד zum Sifra) לא פסלו אלא צירן zu lesen.", + "die Lake. Nicht aber die reinen Heuschrecken.", + "unbrauchbar. Nach Maimon. u. A., die לא פסלו צירן lesen, ist zu erklären, dass die „erste Mischna“ die Lake der verbotenen Heuschrecken nur dann erlaubt hatte, wenn sie mit Anderem vermischt war, während R. Zadok sie auch unvermischt erlaubte. — Dass die „Mischung“ (עירוב) durch die unreinen Heuschrecken nicht verboten wird, ist im Sifra aus der Schrift deduziert." + ], + [ + "Zadok bezeugte. Mikwaot V, 5. Dort steht vorher der Lehrsatz: הזוחלין כמעין והנוטפין כמקוה. Das fließende Wasser ist wie die Quelle, das Tropfwasser aber wie eine Wassersammlung.", + "dass fließendes Wasser. Wasser, das stetig ohne Unterbrechung aus einer Quelle fließt, (wie z. B. Ströme, Bäche), das wie die Quelle betrachtet wird und auch zu solchen Reinigungen gebraucht werden darf, für die in der Tora Quellwasser (מים חיים) vorgeschrieben ist (Lev 14, 5; 15, 13; Num. 19, 17).", + "wenn es mehr ist als das [damit vermischte] Tropfwasser. Wasser, das aus einer hochgelegenen Quelle nicht stetig, sondern in (wenn auch rasch hintereinander folgenden) Tropfen herabkommt, das nicht wie Quellwasser betrachtet wird; so Maim. Nach R. Simson ist נוטפין Regenwasser.", + "tauglich ist. Auch zu den Reinigungsakten, die מים חיים erfordern, Note 16. Ist aber das Tropfwasser mehr, so kann die Mischung nicht mehr zu diesen Akten gebraucht werden, wohl aber zu anderen Reinigungen, gleich einer Wassersammlung (מקוה, Lev. 11, 36)." + ], + [ + "R Zadok bezeugte. Sebachim 25b.", + "welches man. Um es an eine bestimmte Stelle zu leiten.", + "durch Nuss-Laub. Das, weil nicht essbar, keiner Verunreinigung fähig ist. — Nach Maimon. ist עלה אגוז die grüne Nusschale, die trotz ihres Behältnisses nicht als Gerät betrachtet wird.", + "tauglich bleibt. Wie Quellwasser (Note 16). — Würde aber das Wasser über essbare (und deshalb verunreinigungsfähige) Krautblätter fließen, so wäre es zu Reinigungen untauglich; nach ראב״ד aber nur zu solchen, die מים חיים erfordern.", + "die Sache wurde [den Weisen. לפני חכמים בלשכת, so in Seb. 25b.", + "in der Quaderhalle. Sanhedrin XI, Note 14." + ], + [ + "Jakim aus Haddar. Nach M. ed. Neapel: חריר, eine alte Festung, Arachin IX, 6.", + "dass. Para X, 3.", + "ein Krug. קלל (aram. קולתא, arab. قلة) ein irdener Krug.", + "mit Sühnasche. Asche der roten Kuh, Num. 19, 9.", + "den man auf ein Kriechtier. Oben VI, Note 40.", + "gestellt. Der Krug wird dadurch nicht unrein, da ein irdenes Gefäß an seiner Rückseite nicht verunreinigungsfähig ist (Kelim II, 1).", + "unrein sei. Die Asche wird unrein, denn es heißt (Num. 19, 9): „er lege sie (die Asche) an einen reinen Ort“; in diesem Falle aber liegt sie an einem unreinen Orte.", + "Elieser für rein erklärt. Nach R. E. wird die Asche als an einem reinen Orte liegend betrachtet, da der Krug rein bleibt, Note 30.", + "Papios bezeugte. Nasir III, 2.", + "wenn Jemand zwei Nasirate. Ein auf unbestimmte Zeit gelobtes Nasirat gilt für 30 Tage, Nasir I, 3.", + "gelobt und das erste Mal am dreißigsten Tage sich. Zum Abschluss seines ersten Nasirats nach Num. 6, 18.", + "geschoren hat. Er hätte eigentlich erst nach 30 vollen Tagen, also am 31. Tage sein erstes Nasirat abschließen sollen; indessen hat er geschehenen Falls (בדיעביד) auch dann seiner Pflicht genügt, wenn er schon am 30. Tage sich geschoren hat, Nasir III, 1.", + "derselbe sich das zweite Mal am sechzigsten Tage scheren könne. Da der 30. Tag, der letzte Tag des ersten Nasirats, zugleich als erster Tag des zweiten Nasirats gilt.", + "auch seiner Pflicht genügt hat. Nach Note 36.", + "denn der dreißigste Tag wird ihm mitgerechnet. Für beide Nasirate, Note 37." + ], + [ + "Papios. Temura III, 1.", + "Elieser. In Ms. München fehlt שר׳ אליעזר bis וחכ״א יקרב.", + "Ein Junges von einem Friedensopfer kann nicht als Friedensopfer dargebracht werden. Man schließt es vielmehr in einen engen Raum (כיפה Sanhedrin IX, Note 44) ein und lässt es verhungern (Kidduschin 55b). — Man hat verboten das Junge darzubringen, damit man nicht ein Friedensopfer-Tier stehen lasse, bis es Junge gebiert, und so die Vorschrift Deut. 23, 22 übertrete.", + "sie am Pesach assen und deren Junges am [folgenden] Feste. Am Wochenfeste, denn hätte man bis zum Hüttenfeste gewartet, so würde man das Gebot von Deut. 12, 5f. übertreten haben. Nach Raba ist hier wie gewöhnlich חג das Hüttenfest, und man konnte am Wochenfeste das Tier nicht darbringen, weil es damals krank war (Rosch Hasch. 6a f.)." + ], + [ + "Dieselben bezeugten. Kelim XV, 2.", + "dass die Backbretter. ארוכות lange Bretter, auf welche die Brote zum Aufgehen gelegt werden. Andere LA. ארובות (runde Bretter). Nach ראב״ד: ערוכות glatte abgehobelte Bretter, auf denen der Teig mit dem Treibe oder Walgerholz (מערוך, Kelim XV, 2) aufgetrieben wird.", + "der Bäcker. Weil sie die Form eines Gerätes haben (Maimon.) oder weil sie zum Gebrauche als Geräte fest bestimmt sind (ראב״ד). Dagegen sind die im gewöhnlichen Haushalte gebrauchten Bretter nicht wie ein Gerät geformt, resp. nicht einzig zum Gebrauche als Gerät, sondern mitunter auch zu anderweitiger Verwendung bestimmt.", + "verunreinigungsfähig sind. Nach rabbinischer Anordnung, da nach dem Tora-Gesetze hölzerne Geräte, die kein Behältnis haben, nicht verunreinigungsfähig sind (Kelim II, 1).", + "Elieser erklärte sie für rein. Er betrachtet sie nicht als Geräte, (vgl. aber Kelim XV, 2).", + "dass ein. Kelim V, 10.", + "Backofen. תנור ein großer runder irdener Backtopf ohne Boden.", + "wenn man ihn in Ringe. חוליא ein runder Abschnitt.", + "zerschnitten. Nach seiner Breite, Kelim V, 8.", + "und zwischen einen Ring und den andern Sand getan hat. Ein solcher Ofen wird (nach dessen Fabrikanten) Achinaï- oder Chachinaï-Ofen genannt, vgl. auch B. mezia 59ab.", + "verunreinigungsfähig ist. Denn der Ofen wird von Außen mit einer Bekleidung von Lehm überzogen, der alle Teile mit einander verbindet, so dass er als ganz betrachtet wird.", + "Elieser erklärte ihn für rein. Da der Sand die Teile von einander trennt, so gilt der Ofen als zerbrochen und ist nicht verunreinigungsfähig.", + "dass man den ganzen Monat Adar. Bis zum 29. Adar; jedoch nicht mehr am 30. Adar, weil dieser Tag (wenn der Monat Adar defekt wäre) schon der erste Nissan sein könnte, Sanhedrin 12b.", + "das Jahr als Schaltjahr erklären kann. Indem man den folgenden Monat als zweiten Adar (אדר שני) erklärt.", + "[Nur] bis zum Purimfeste. Da man von dieser Zeit an (30 Tage vor Pesach) die Halachot über das Pesachfest zu lehren beginnt, und durch die Interkalation das Pesachfest weiter hinausgeschoben würde (Rosch Haschana 7a).", + "Einst. Sanhedrin 11a.", + "um sich vom Statthalter. הגמון gr. ἡγεμών.", + "in Syrien eine Erlaubnis. Wohl die Erlaubnis, die Nasi-Würde zu übernehmen." + ], + [ + "’s. Nach der Tosephta war er ein Färber.", + "bezeugte. Kelim V, 5.", + "dass der Ansatz des Kessels. Der Lehmansatz, den man oben am kupfernen Kessel anbrachte, um das Auslaufen der darin gekochten Flüssigkeit zu verhindern.", + "der Olivensieder verunreinigungsfähig. Der Ansatz nimmt, gleich einem irdenen Gefäße, vom innern Raume aus (מאוירו Kelim II, 1) Unreinheit an, weil derselbe beim Gebrauche des Kessels unumgänglich nötig ist, um das Auslaufen der Olivenbrühe zu verhindern.", + "der der Färber aber rein ist. Beim Färbe-Kessel wird der Ansatz nicht als notwendiges Zubehör zum Geräte betrachtet, da beim Kochen die zu färbenden Stoffe im Kessel an die Oberfläche emporsteigen und die Flüssigkeit nicht ausläuft.", + "denn man hatte [vorher] umgekehrt gelehrt. Man glaubte, beim Färbe-Kessel sei der Ansatz weniger entbehrlich, als beim Olivenkessel, weil die Färber darauf achten, dass von der Farbe auch nicht eine geringe Quantität verloren gehe, während den Olivensiedern nichts daran liegt, wenn ein Teil der Olivenbrühe ausläuft." + ], + [ + "Nechunja. Ms. München hat יוחנן.", + "Sohn Gudgeda’s. Jebamot XIV, 2; Gittin V, 5.", + "welche der Vater verheiratet hatte. Während sie minderjährig, also noch unter väterlicher Gewalt war.", + "durch einen Scheidebrief geschieden werden kann. Obwohl die Heirat nach dem Toragesetze (Deut. 22, 16) gültig ist, kann sie dennoch durch einen Scheidebrief gelöst werden, denn nach der Tora kann eine Frau auch gegen ihren Willen geschieden werden, und es ist daher auch bei der nicht als vollsinnig geltenden Taubstummen eine Scheidung zulässig.", + "dass eine minderjährige Tochter eines Israël. D. h. eines Nichtpriesters.", + "die an einen Priester verheiratet worden. Als vaterlose Waise, so dass deren Heirat nur rabbinisch gültig ist.", + "Theruma. Nach dem Talmud nur die rabbinisch gebotene Hebe.", + "ihr Mann sie beerbt. Ganz so, wie wenn sie ihm nach dem Toragesetze angetraut gewesen wäre.", + "der einen geraubten Balken. מריש chald. מרישא Balken, Bohle.", + "[nur] dessen Wert bezahlen muss. Er braucht nicht das Gebäude zu zerstören, um den Balken selbst zurückzugeben; es würde sonst der Räuber sich nicht zur Busse und Besserung entschließen.", + "das geraubt wurde. Es hat Jemand ein Tier geraubt und dasselbe als Sündopfer dargebracht.", + "wenn dies. Der Raub.", + "nicht Vielen. Drei Leuten.", + "als versöhnend gilt. Und der Sünder braucht kein anderes Sündopfer zu bringen.", + "[was man] zum Besten des Altars. Damit nicht die Priester aus Betrübnis darüber, dass sie ein im Heiligtum geschlachtetes profanes Tier gegessen, sich vom Altardienste fernhalten." + ] + ], + [ + [ + "dass Blut der Äser rein ist. Gegen Bet-Hillel nach R. Jehuda’s Version, oben V, Note 3; vgl, Menachot 103 b. Anders erklärt Jerusch. Sabbat VIII, 1, vgl. Maimon.", + "Simon ben Bethera. Chagiga 23 b.", + "dass Sühn-Asche. Oben VII, Note 28.", + "von der ein Unreiner. Ms. München liest טבול יום st. טמא.", + "einen Teil. Der in einem Geräte befindlichen Asche.", + "gänzlich unrein ist. Weil das Gerät alles darin Befindliche zu einer Einheit verbindet. Nach Einigen ist dies nur eine rabbinische Verordnung.", + "Akiba fügte noch hinzu. Pesachim 19a.", + "dass feines Mehl. Heiliges, das zum Opfer bestimmt ist.", + "Weihrauch und Kohlen. Die der Hohepriester am Versöhnungstage ins Heiligtum trägt, Lev. 16,12.", + "von denen ein Tebul-Jom. Oben II, Note 8.", + "gänzlich unbrauchbar. פסול, s. oben II, Note 9.", + "sind. Nach Maimon. fügt R. Akiba hinzu, dass diese heiligen Gegenstände, selbst wenn sie nicht in einem Geräte mit Behältnis, sondern auf einer Tafel liegen, dennoch als zu einer Einheit verbunden gelten." + ], + [ + "Sohn Baba’s. Einige Codd. lesen אבא st. בבא.", + "dass eine minderjährige Tochter eines Israël. S. oben VII, Noten 71 und 72.", + "die an einen Priester verheiratet worden. S. oben VII, Noten 71 und 72.", + "sobald sie unter den Trauhimmel. חופה; was hierunter zu verstehen ist, s. Sch. Ar. Eben Haëser 55, 1.", + "wenn ihr auch noch nicht beigewohnt worden. Während man aus dem Zeugnis des R. Nechunja (VII, 9) nur schließen könnte, dass sie erst nach der Beiwohnung vollständig als Priestersfrau gilt.", + "Theruma. S. oben VII, Note 73.", + "Secharja ben Hakkazzab. Ketubot 26b.", + "das zu Aschkelon verpfändet worden. Für eine Geldschuld.", + "und das ihre Familien-Mitglieder. Die Priester waren.", + "von sich entfernten. Sie wollten sie nicht heiraten, weil sie befürchteten, sie könnte geschändet und dadurch zur Priesterehe verboten sein, Lev. 22, 7.", + "obschon die Zeugen hierüber. Die Zeugen, welche die Verpfändung bezeugten.", + "dass die Weisen zu Jenen. Zu den Familien-Gliedern." + ], + [ + "Jehuda. Ms. München: יהושע.", + "ben Bethera. Ketubot 14a, Kidduschin 75a.", + "dass eine Witwe aus einer ‘Issah. עיסה = עריסה, eine Mischung (von ערס mischen, s. oben V, Note 38, vgl. auch das gr. φύραμα, Gemischtes, Teig) bezeichnet eine Familie, mit der eine oder mehrere Personen vermengt sind, deren legitime Abstammung in Zweifel steht.", + "zur Priesterehe geeignet ist. Unser Zeugnis bezieht sich nach der Erklärung einer Tosephta in Kidduschin V, 2 auf eine solche Familie, aus deren Mitte eine Frau einen Priester geheiratet hätte, der ein ספק חלל (zweifelhaft Entweihter, s. Kidduschin IV, 6) war. Wenn nun später nicht mehr bekannt ist, welche Frau aus dieser Familie eine solche Heirat eingegangen war, so ist jede Witwe aus dieser Familie zur Priesterehe geeignet, weil bei jeder ein doppelter Zweifel (ספק ספיקא) obwaltet: vielleicht war jener Priester kein חלל, und falls er ein solcher war, so ist es noch zweifelhaft, ob er der Gatte der in Frage stehenden Witwe war.", + "während. In der Tosephta steht (wie es scheint, statt dieses Satzes) folgender Passus: עיסה לא נגעו בית דין שלאחריהם אמרו נאמנת עיסה לטמא ולטהר לאסר ולהתיר לרתק ולקרב אבל באלמנת Der spätere Gerichtshof hat entschieden: „Die ‘Issah ist beglaubigt, für unrein oder rein zu erklären, zu verbieten oder zu erlauben, zu entfernen oder zu nähern; aber [die Entscheidung] hinsichtlich der ‘Issah-Witwe hat man nicht angetastet.“ Wahrend also der ältere Gerichtshof, der das Zeugnis über die ‘Issah-Witwe angenommen, die ‘Issah selbst (d. h. die Töchter aus der ‘Issali-Familie) für ungeeignet zur Priesterehe hielt, hat der spätere Gerichtshof dieser Familie die Glaubwürdigkeit zuerkannt, durch ihre Aussage zu bestimmen, ob ein Familienglied für rein oder unrein (d. h. als ממזר) zu erklären, ob es (zur Ehe) erlaubt oder verboten (als Sklave od. Sklavin עבד), zu nähern oder zu entfernen (von einer Priesterehe als חללה) sei (vgl. Tosaphot Ketubot 14 a v. ת״ר). Betreffs der ‘Issah-Witwe jedoch ließ der spätere Gerichtshof die Entscheidung des älteren bestehen, dass nur eine solche, bei der bloß die Priesterehe in Frage steht (ספק חלל, Note 27), für geeignet zu erklären sei, da für die aus anderer Familie stammende Witwe die Aussage der ‘Issah-Familie nicht maßgebend ist.", + "die ‘Issah. Soll die Mischna mit der Tosephta in Einklang sein, so müssen die Worte שהעיסה bis לקרב als Zusatz des Redaktors gefasst werden, der zu dem ältern Zeugnisse die Entscheidung des späteren Gerichtshofes Betreffs der ‘Issah selbst hinzufügt. Nach Schitta mekubbezet zu Ketubot 14a lautet übrigens dieser Passus folgendermaßen: העיסה כשרה לטמא ולטהר לרחק ולקרב ולאסור ולהתיר; hiernach ist also der Satz entschieden eine besondere Bestimmung und nicht eine Begründung des vorhergehenden Zeugnisses. Diese LA. scheint auch Maimon. vorgelegen zu haben.", + "geeignet ist. Durch ihre Aussage. Der Ausdruck כשרה (statt נאמנת der Tosephta) wird wegen des vorhergehenden כשרה (im Zeugnisse) gebraucht.", + "sowohl für unrein oder rein zu erklären. Bei ספק ממזר.", + "als Betreffs Entfernung und Annäherung zu bestimmen. Bei ספק חלל, s. Note 28.", + "(Simon ben. שמעון בן ist nach vielen Codd. zu streichen.", + "hierüber keine Gerichts-Sitzungen abzuhalten. Keinen Gerichtsbeschluss über diesen Punkt zu veranlassen.", + "denn die Priester werden euch wohl zur Entfernung. Wenn eine Ehe mit einer solchen Witwe ihnen verboten würde.", + "aber nicht zur Annäherung. Wenn sie ihnen erlaubt wird. Vgl. noch über עיסה Rosenthal in Grätz, Monatsschr. 1881, S. 38 ff." + ], + [ + "Es bezeugte. Aboda sara 37a wird diese M. eingehend erklärt.", + "R. רבי ist nach den besten Codd. zu streichen.", + "aus Zereda. Wenn dieser mit dem in Abot I, 4 genannten Jose identisch wäre, so müsste angenommen werden, dass dessen Zeugnis vor beinahe 300 Jahren im Lehrhause überliefert und zur Zeit der Redaktion des Tr. Edujot (c. 100 p.) unter den andern Zeugnissen vorgetragen wurde. Vielleicht aber ist איש הבירה st. איש צרירה zu lesen und dieser Jose ein Sohn des in M. Orla II, 12 erwähnten Joeser, demnach ein Zeitgenosse der Veranstalter der Edujot-Sammlung.", + "dass die Ajil-Heuschrecke rein. Zu essen erlaubt.", + "dass die Flüssigkeiten. Wasser und Blut.", + "im Schlachthause. Des Tempelhofes.", + "rein sind. Sie nehmen keine Unreinheit an, da Flüssigkeiten überhaupt nur nach rabbinischer Verordnung unrein werden, und diese für das Heiligtum nicht festgesetzt ward. Nach Einigen können diese Flüssigkeiten zwar selbst unrein werden, nur nicht die Unreinheit auf andere Gegenstände übertragen. Viele Codd. haben richtiger דכן statt דאינון דכיין.", + "unrein ist. Gegen diesen Satz erhebt der Talmud (Ab. sara 37b) zwei Einwände: 1. Enthält dieser Ausspruch eine Erschwerung, und man könnte den Autor deshalb nicht als „Erlaubenden“ (שריא) bezeichnen! 2. Ist der Satz bereits in dem Schriftverse Num. 19, 16 ausgesprochen! Nach dem Talm. meint unser Satz daher, entweder dass nur der unmittelbar den Toten Berührende, nicht aber wer diesen Berührenden berührt, sieben Tage unrein wird; oder dass nur wer mit Gewissheit den Toten berührt hat, unrein ist, nicht aber wer zweifelt, ob er im öffentlichen Gebiete (רשות הרבים) einen Toten berührt hat, s. oben II, Note 32.", + "der Erlaubende. Weil er drei Dinge erlaubte, die man bis dahin für verboten gehalten." + ], + [ + "Akiba im Namen des Nehemia aus Beth-Deli. Vgl. Jebamot, letzte M.", + "sich wieder zu verheiraten. Oben VI, 1.", + "Josua Betreffs Knochen. Totenknochen; s. aber Note 50.", + "die im Holzschuppen. Holzhalle, לשכת העצים, s. Middot II,5.", + "(dass sie unrein sind. Die Worte שהם טמאים fehlen in vielen Mischna-Ausgaben, scheinen auch den Erklärern nicht Vorgelegen zu haben. Liest man diese Worte, so musste man über den Ursprung der Knochen zuerst im Zweifel gewesen sein, bis die Weisen sie für unrein erklärt, aber zugleich entschieden hatten, dass man durch Auflesen der Knochen den Platz reinigen könnte.", + "man solle Bein für Bein auflesen. Man braucht nicht zu befürchten, dass in der Nähe Gräber sich befinden; s. Sebachim 113a.", + "und Alles bleibt rein. Man braucht nicht die dort befindlichen Menschen und Geräte einer Reinigung zu unterziehen, s. oben II, Note 31—32." + ], + [ + "Ich habe eine Überlieferung. Schebuot 16a.", + "als man den Tempel. Den zweiten Tempel.", + "Umhänge. Wie bei der Stiftshütte, Exod. 27, 9.", + "jedoch hat man beim Tempel [die Mauer] außerhalb [der Umhänge. Damit die Bauleute vom Tempelplatz durch die Umhänge abgesondert bleiben.", + "Ich habe eine Überlieferung. Vgl. Sebachim 62a.", + "Allerheiligstes. Das man nur im Tempel-Vorhofe essen darf, Sebachim V,3; 5.", + "wenn auch keine Umhänge. S. Makkot III, Note 38.", + "vorhanden sind. Die den Tempelhof absondern.", + "ebenso Minderheiliges. S. Sebachim V, 6—7.", + "wenn die Stadtmauer. Von Jerusalem.", + "denn die erste Weihung. Die König Salomo vollbracht." + ], + [ + "der es wieder von seinem Lehrer als eine von Moses auf dem Sinai. Nicht so wörtlich, sondern eine Lehre, die inhaltlich den folgenden Gedanken ausspricht (Maimon.).", + "zu entfernen oder nahe zu bringen. D. h. der Prophet Elias wird Nichts zur Tora hinzufügen und Nichts davon hinwegnehmen.", + "sondern die mit Gewalt nahe gebrachten [Familien] zu entfernen und die mit Gewalt entfernten nahe zu bringen. Elias wird bloß Gewalt und Unrecht aus der Welt schaffen.", + "Namens Bet-Zerepha. Kidduschin 71a.", + "die Ben-Zion. Andere LAA.: בת ציון, בני ציון, vgl. Kohut, Aruch v. בן ציון.", + "eine andere. Diese Familie nennt er nicht mit Namen, um sie nicht zu beschämen.", + "die Ben-Zion. Andere LAA.: בת ציון, בני ציון, vgl. Kohut, Aruch v. בן ציון.", + "aber nicht zu entfernen. Nicht einmal die durch Gewalt Eingedrungenen wird Elija entfernen.", + "um die Meinungsverschiedenheiten. Zwischen den Weisen.", + "sondern Frieden in der Welt. Zwischen allen Menschen.", + "denn es heißt. Dieser Schriftbeweis bezieht sich auf alle oben angeführten Ansichten, vgl. Tos. Jom Tob.", + "und er wird zurückführen das Herz der Väter zu den Kindern und das Herz der Kinder zu ihren Vätern. Der Prophet wird den Kindern sagen, wer ihre Ahnen sind (nach R. Josua u. R. Jehuda); er wird die Väter (die Lehrer) mit den Kindern (den Schülern) vereinigen, wodurch die Meinungsverschiedenheiten schwinden werden (nach R. Simon); Alle werden die Wahrheit und das Gottesgesetz als ihre Väter und sich selbst als deren Kinder betrachten, wodurch ewiger Friede walten wird (nach den Weisen)." + ] + ] + ] + }, + "versions": [ + [ + "Mischnajot mit deutscher Übersetzung und Erklärung. Berlin 1887-1933 [de]", + "https://www.nli.org.il/he/books/NNL_ALEPH002378149/NLI" + ] + ], + "heTitle": "פירוש גרמני על משנה עדיות", + "categories": [ + "Mishnah", + "Modern Commentary on Mishnah", + "German Commentary", + "Seder Nezikin" + ], + "schema": { + "heTitle": "פירוש גרמני על משנה עדיות", + "enTitle": "German Commentary on Mishnah Eduyot", + "key": "German Commentary on Mishnah Eduyot", + "nodes": [ + { + "heTitle": "", + "enTitle": "" + } + ] + } +} \ No newline at end of file diff --git "a/json/Mishnah/Modern Commentary on Mishnah/German Commentary/Seder Nezikin/German Commentary on Mishnah Makkot/English/Mischnajot mit deutscher \303\234bersetzung und Erkl\303\244rung. 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Ordnung Moed, von Eduard Baneth. 1887-1927.
Ordnung Naschim, von Marcus Petuchowski u. Simon Schlesinger. 1896-1933.
Ordnung Nesikin, von David Hoffmann. 1893-1898.
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Nachdem am Schlusse des Tr.’s Sanhedrin ein Fall behandelt wurde, bei dem an falschen Zeugen das Gebot: „ihr sollt an ihm tun, wie er getrachtet, an seinem Bruder zu tun“ (Deut. 19, 19), nicht vollständig zur Ausführung kommt, werden hier noch andere Bestimmungen über die Behandlung der als falsch befundenen Zeugen angereiht, und es ist zuerst von Fällen die Rede, bei denen das Gebot von Deut. 19, 19 gar nicht ausgeführt wird.", + "welche Weise werden Zeugen als falsche. זוממין die Böses Ersinnenden; so werden die durch ein auf ihre Person bezügliches Alibi als falsch überführten Zeugen genannt (vgl. M. 4). Der Ausdruck hat in כאשר זמׅם (Deut. 19, 19) seinen Grund.", + "Wir bezeugen wider N. Der ein Priester ist.", + "dass er der Sohn einer Verstoßenen. Die vor der Geburt dieses Sohnes von ihrem Manne durch einen Scheidebrief verstoßen ward. Eine solche Frau darf kein Priester heiraten (Lev. 21, 7), und wenn er sie dennoch geheiratet hat, so sind die mit ihr gezeugten Söhne samt ihren Nachkommen als „Entweihte“ zum Priesterdienste untauglich (vgl. Lev. 21, 15).", + "oder einer Chaluzah. Einer, die durch das „Schuh-Ausziehen“ den Schwager von der Levirats-Ehe entbunden hat (Deut. 25, 7 ff.) und deshalb (nach rabbinischer Anordnung), wie eine „Geschiedene“, keinen Priester heiraten darf.", + "so sagen wir nicht. Obgleich die Zeugen Priester sind.", + "es werde der Zeuge. Jeder der als falsch befundenen Zeugen.", + "an Stelle Jenes. Wider den sie gezeugt haben.", + "für den Sohn einer Verstoßenen oder einer Chaluzah. Als zum Priesterdienst untauglich.", + "erklärt. Denn es heißt (Deut. 19, 19): „ihr sollt an ihm tun“ (aber nicht an seinen Nachkommen); als ein „Entweihter“ erklärt, würde er aber samt seinen Nachkommen zum Priesterdienste untauglich. Würde man aber ihn allein und nicht dessen Nachkommen für untauglich erklären, so wäre das Gebot: „ihr sollt an ihm tun, wie er an seinem Bruder zu tun gedachte“ ebenfalls nicht befolgt, da ja der Zeuge seinen Bruder samt dessen Nachkommen zum Priesterdienste untauglich machen wollte.", + "sondern er empfängt vierzig Geißelhiebe. Nach dem Talmud handelt die Stelle Deut. 25, 1—3 von falschen Zeugen, an denen die Strafe von Deut. 19, 19 nicht vollzogen werden kann.", + "dass er schuldig ist auszuwandern. In eine Asylstadt, da er unvorsätzlich einen Menschen getötet hat.", + "der Zeuge. Jeder der als falsch befundenen Zeugen.", + "soll an Stelle Jenes. Wider den sie gezeugt haben.", + "auswandern. Denn es heißt (Deut. 19, 5): „er soll flüchten“ (aber nicht die wider ihn falsch Zeugenden).", + "sondern er empfängt vierzig Geißelhiebe. Nach dem Talmud handelt die Stelle Deut. 25, 1—3 von falschen Zeugen, an denen die Strafe von Deut. 19, 19 nicht vollzogen werden kann.", + "dass er seine Frau verstoßen und ihr ihre Ketuba. Ketubot IV, 7.", + "nicht ausbezahlt hat. Er ist demnach schuldig, ihr die Ketuba auszuzahlen. — Die Frau erhält nach dem Gesetze die Ketuba ausbezahlt entweder nach dem Tode des Mannes oder wenn sie von diesem geschieden wird.", + "die Ketuba zahlen müssen. Man kann demnach nicht sagen, die Zeugen wollten ihm den ganzen Betrag der Ketuba entziehen, so dass sie, als falsch befunden, diesen ganzen Betrag zahlen müssten.", + "wie viel Jemand. Der die dieser Frau eventuell zufallende Ketuba kaufen wollte.", + "für ihre Ketuba geben wollte. Dieser Betrag wird von der Ketuba abgezogen; den dann verbleibenden Rest müssen die falschen Zeugen dem Manne bezahlen.", + "dass sie verwitwet oder verstoßen würde. In diesem Falle würde der Käufer ihre ganze Ketuba erhalten.", + "dass sie (früher. Vor dem Manne.", + "sie der Mann beerben würde. Wobei der Käufer ganz leer ausginge.", + "er. Der Schuldner.", + "innerhalb zehn Jahren. Die Bedingung war, die Schuld erst in zehn Jahren zu zahlen.", + "erst in zehn Jahren zu zahlen hätte. So viel müssen die als falsch befundenen Zeugen dem Schuldner bezahlen." + ], + [ + "weil nicht das Wort. שם Name, Wort, Schriftwort, Schriftgebot.", + "das ihm die Geißelung zuzieht. Nämlich das Verbot לא תענה (Exod. 20, 15).", + "ihn zur Bezahlung verpflichtet. Dazu verpflichtet ihn Deut. 19, 19.", + "wird nicht gegeißelt. Denn es heißt (Deut. 25, 2): „nach Maßgabe seiner Schuld“, und hieraus schließen wir, dass der einen Frevel Verübende nur wegen einerlei Schuld, aber nicht wegen zweierlei Schuld bestraft wird. Es wird aber hinsichtlich der als falsch befundenen Zeugen (עדים זוממין) aus der Schrift deduziert, dass sie im vorliegenden Falle die Geldstrafe und nicht die Geißelstrafe erleiden." + ], + [ + "du sollst wider deinen Nächsten nicht falsches Zeugnis aussagen. Exod. 20, 15. Die Übertretung eines Toraverbotes wird mit Geißelung bestraft, s. Abschn. III.", + "und wegen: „ihr sollt an ihm tun, wie er getrachtet (u. s. w.). Deut. 19, 19. — Da sie dem Bruder die Geißelstrafe zuziehen wollten.", + "Sie empfangen nur vierzig Geißelhiebe. Wegen Deut. 19, 19. Dagegen wird das Verbot Exod. 20, 15 bloß als eine Warnung betrachtet, die zur Verhängung der Strafe von Deut. 19, 19 nötig ist.", + "Man Teilt die Geldstrafe. שַלֵּש in drei Teile teilen; משלשין man Teilt in drei Teile, wenn es z. B. drei Zeugen sind. Es wird dieses Beispiel angenommen nach dem Wortlaut von B. Batra III, 4; ferner weil die Zahl der Geißelhiebe (39) nur durch drei (und 13) Teilbar ist.", + "auf sie. Wenn es drei Zeugen sind, hat jeder von ihnen nur ein Drittel der zweihundert Sus zu zahlen; denn es genügt, dass der Verklagte dieselbe Summe erhält, welche die Zeugen ihm entziehen wollten.", + "dass er vierzig Geißelhiebe verschuldet habe, und sie sind falsch befunden worden, so empfängt jeder Einzelne vierzig (Geißelhiebe. Denn wenn jeder z. B. nur dreizehn Hiebe erhielte, so würde der Vorschrift von Deut. 19, 19 nicht genügt, da sie doch dem Bruder eine vollständige Geißelstrafe von 39 Hieben zugedachten." + ], + [ + "wenn sie hinsichtlich ihrer Person. Durch ein Alibi, welches auf die Zeugen Bezug hat. עצמן את ist Bez.-Akkusativ.", + "überführt werden. יזימו od. יזמּז (Hif’il od. Piël): sie überführen; יזומו (Kal): sie werden überführt.", + "so werden jene. Die anklagenden Zeugen.", + "nicht als falsche Zeugen erklärt. Sie werden nicht bestraft; doch ist ihr Zeugnis ungültig.", + "so werden jene. Die anklagenden Zeugen.", + "als falsche Zeugen erklärt und auf die Aussage der letzteren getötet. Zur Begründung dieser Bestimmung vgl. „Magazin f. d. Wissensch, d. Judenth.“ 1878 S. 12." + ], + [ + "Zeugen. Um den Mörder anzuklagen.", + "und Jene. Welche die ersten Zeugen überführt haben.", + "erklären auch diese als falsche. Indem sie behaupten, dass auch diese mit ihnen an demselben Tage an dem und dem Orte gewesen sind.", + "dann kommen noch Andere. Um den Mörder anzuklagen.", + " und Jene. Welche die ersten Zeugen überführt haben.", + "erklären auch diese als falsche. Indem sie behaupten, dass auch diese mit ihnen an demselben Tage an dem und dem Orte gewesen sind.", + "wären. Die den Mörder anklagen.", + "so werden alle. Obgleich sie nur durch ein und dasselbe Zeugenpaar überführt werden.", + "Das. זו dazu ist כת zu ergänzen.", + "ist eine Aufrührer. Vom gr. στάσις -Bande.46 Da es doch höchst unwahrscheinlich ist, dass alle die Zeugen, die den Mörder bezichtigen, mit den beiden überführenden Zeugen an ein und demselben Orte gewesen sind, so müssen wir vermuten, dass letztere Aufrührer sind, die gegen das Gesetz sich auflehnen, den Mörder befreien und an dessen Anklägern Rache nehmen wollen.", + "Es wird daher nur das erste Paar. כּת für כַּנְתּ Gesellschaft, Genossenschaft (aram. כנתא, Genosse), bedeutet oft ein Zeugenpaar.", + "getötet. Mit Recht bemerkt der Talmud, es dürfte in diesem Falle auch das erste Paar nicht getötet werden, da die überführenden Zeugen sich als Aufrührer und Verschwörer gezeigt haben. Es ist deshalb zu erklären: Nur wenn sie das erste Zeugenpaar allein überführen, wird dieses getötet; wollen sie aber noch andere später kommende Zeugen durch ein Alibi als falsch erklären, dann finden sie gar keinen Glauben." + ], + [ + "bereits das Urteil. Das Todesurteil über den Verklagten.", + "denn. Die Begründung schließt erst mit dem Schlusse der Mischna.", + "die Sadduzäer. Die Anhänger des Zadok und Boëthos, die Schüler des Antigonas aus Socho waren (Abot. d. R. Nathan c. V). Diese verwarfen viele traditionelle Lehren der Pharisäer (Josephus ant. XIII, 10, 6), vgl. über diese Baneth im „Magezin f. d. W. d. J.“ 1882 S. 1—37 und 61—95.", + "Leben für Leben. Lies נפש בנפש, wie Ms. München, Sifre, Jalkut u. A. haben.", + "also muss sein Bruder noch am Leben sein. Wie es scheint, wird dies aus dem Worte לאחיו deduziert; in Wirklichkeit aber wird die Lehre aus כאשר זמס (wie er getrachtet) abgeleitet. לאחיו könnte auch vom verstorbenen Bruder gesagt werden, wie in Deut. 25, 7 (Ritba).", + "Leben für Leben. Lies נפש בנפש, wie Ms. München, Sifre, Jalkut u. A. haben.", + "werden sie. Falls sie als falsch befunden werden.", + "Leben für Leben. Lies נפש בנפש, wie Ms. München, Sifre, Jalkut u. A. haben.", + "sie werden also nur dann hingerichtet. Dasselbe gilt auch bei der Geißelstrafe, wie dies der Talmud folgert.", + "wenn das Urteil bereits gefällt war. Denn nachdem der Verklagte zum Tode verurteilt worden, wird er wie tot betrachtet, s. Sanhedrin VIII, Note 50." + ], + [ + "zweien gleichzustellen. הקיש (von נקש schlagen) zusammenschlagen, Eines auf das Andere schlagen, gleichstellen.", + "ebenso können zwei Zeugen drei überführen. St. השנים יזומו lies: שנים מזימין nach Ms. München u. A.; s. oben Note 36.", + "dass sie. Zwei Zeugen.", + "Zeugen. Hieße es: שלשה עדים על פי שנים או, so wäre mit der Zahl „drei“ die gleichstellende Bestimmung geschlossen und wäre man nicht berechtigt, weiter zu gehen; על פי שנים עדים או שלשה עדים lässt aber שלשה עדים ebenso wie שנים עדים nur als den Anfang einer ad infinitum fortschreitenden Reihe erscheinen (S. R. Hirsch).", + "Simon sagt. Die Tannaïm unserer Mischna kontroversieren nicht mit einander; vielmehr stimmt Jeder auch der Schlussfolgerung seiner Kollegen bei (Maimon.)", + "wenn beide als falsch überführt sind. Denn unter עד in Deut. 19, 18 sind zwei Zeugen verstanden, wie überall unter diesem Ausdruck, vgl. Sota VI, 3.", + "wenn alle drei als falsch überführt sind. Nach dem Talm. gilt diese Bestimmung nur dann, wenn die Aussage des einen Zeugen so unmittelbar auf die des andern folgte, dass man in der Zwischenzeit nicht mehr als die Worte: שלום עליך רבי (Friede Dir mein Lehrer) sprechen könnte. Eine solche Zwischenzeit heißt: תוך כדי דבור, s. Nasir IV, 1.", + "Zeugen. Hieße es: שלשה עדים על פי שנים או, so wäre mit der Zahl „drei“ die gleichstellende Bestimmung geschlossen und wäre man nicht berechtigt, weiter zu gehen; על פי שנים או שלשה עדים lässt aber שלשה עדים ebenso wie שנים עדים nur als den Anfang einer ad infinitum fortschreitenden Reihe erscheinen (S. R. Hirsch).", + "kommt nur. Er kommt nur deshalb in diesem Schriftverse vor.", + "auf dass gegen ihn streng verfahren werde und dass das Urteil über ihn dem über jene. Über die ersten beiden Zeugen.", + "gleich gemacht werde. Obgleich sein Zeugnis irrelevant war, da der Verklagte auch ohne ihn verurteilt worden wäre.", + "der sich den Gesetzes-Übertretern zugesellt. נטפל (von טפל ankleben), sich zugesellen, mit dem Begriff der nebensächlichen Wirksamkeit (vgl. טפל, Nebensache, im Gegensatz zu עיקר, Hauptsache).", + "wie die Gesetz-Übenden selbst. Da Gott in größerem Maßstabe belohnt als bestraft, Tosephta Sota IV, 1 aus Exod. 20, 5 f." + ], + [ + "Sowie. Forts. der Folgerungen aus Deut. 17, 6.", + "wenn von zwei Zeugen einer als anverwandt. Sanhedrin III, 4.", + "oder untauglich. Das. III, 3.", + "deren ganzes Zeugnis ungültig ist. Da ja Ein Zeuge nicht genügt.", + "Zeugnis ungültig. Wiewohl noch zwei taugliche Zeugen übrig bleiben.", + "Zeugen. Hieße es: שלשה עדים על פי שנים או, so wäre mit der Zahl „drei“ die gleichstellende Bestimmung geschlossen und wäre man nicht berechtigt, weiter zu gehen; על פי שנים עדים או שלשה עדים lässt aber שלשה עדים ebenso wie שנים עדים nur als den Anfang einer ad infinitum fortschreitenden Reihe erscheinen (S. R. Hirsch).", + "bei Lebens-Strafsachen. Wobei man sich bestreben muss, den Angeklagten freizusprechen, wie es heißt (Num. 35, 25): „Es rette die Gemeinde“.", + "Rabbi. R. Jehuda ha-Nasi.", + "Wann aber gilt dies. Bei Lebens-Strafsachen.", + "wenn sie. Die Anverwandten und Untauglichen.", + "mit gewarnt haben. Damit haben sie gezeigt, dass sie Mitzeugen sein wollen.", + "haben sie aber nicht mit gewarnt. Und demnach nicht beabsichtigt, über die Tat als Zeugen aufzutreten; dann wird durch ihre Anwesenheit bei der Tat das Zeugnis der Andern nicht ungültig; denn „was sollen zwei Brüder u. s. w.“.", + "die. Zusammen mit einem Dritten, der nicht mit ihnen verwandt ist.", + "wie Jemand einen Menschen umbringt. Da kann gewiss einer der Brüder mit dem dritten zusammen Zeugnis ablegen, wenn nur der andere Bruder nicht mit gewarnt und nicht Zeuge zu sein beabsichtigt hat." + ], + [ + "und Einer warnt ihn in der Mitte. Der Warnende darf, wenn er nur nicht Zeuge zu sein beabsichtigt, auch ein Anverwandter oder Untauglicher sein.", + "wenn ein Teil von ihnen. Dies bezieht sich sowohl auf die beiden Zeugenpaare, als auch auf den Warnenden.", + "sich gegenseitig sehen kann. Wenn ein Zeuge des einen Paares und ein Zeuge des andern Paares entweder einander sehen (der Warnende braucht in diesem Falle von den Zeugen nicht gesehen, sondern nur gehört zu werden), oder dieselben sehen den Warnenden und der Warnende sieht sie.", + "als Ein Zeugnis zu betrachten. Sie werden nur getötet, wenn Alle als falsch überführt werden, und es ist, wenn nur Einer von ihnen zum Zeugnis untauglich ist, das ganze Zeugnis ungültig.", + "so sind es zwei Zeugnisse. Jedes Paar (von denen Einer den Andern gesehen hat) gilt als besonderes Zeugnis. — Auch die zwei Zeugen, welche die Tat bezeugen, müssen während der Tat einander sehen, oder durch den Warnenden, den sie sehen und der sie sieht, zu einem Zeugenpaare verbunden werden; sonst sind sie als עדות מיוחדת (vereinzelt im Zeugnis) in kriminal-rechtlichen Fällen zum Zeugnis untauglich.", + "Wenn daher eines. Ein Zeugnis, d. i. ein Zeugenpaar.", + "so werden der Verbrecher. Auf die Aussage des zweiten nicht als falsch befundenen Zeugenpaares.", + "und die falschen Zeugen. Die über eine von ihnen nicht gesehene Tat Zeugnis ablegten.", + "und das zweite Paar ist frei. Dieser Satz ist überflüssig und steht nur, damit man nicht irrtümlich unter והן beide Zeugenpaare verstehe. Nach Tos. J. T. will dieser Satz lehren, dass das zweite Paar selbst dann frei ist, wenn es später nach der Hinrichtung des Angeklagten als falsch überführt worden ist; nach dem Kanon: הרגו אין נהרגין (nach der Hinrichtung des Angeklagten werden die falschen Zeugen nicht mehr hingerichtet). Die Begründung s. im „Magazin f. d. W. d. J.“ 1878, S. 13.", + "Jose. Nach Jerusch. ist zu lesen: „R. Jose, Sohn des R. Jehuda“.", + "Niemals wird Einer getötet. St. אין נהרגין lies: אינו נהרג nach Jerusch.", + "Durch den Mund. Die Todesstrafe soll einzig und allein durch den Mund der Zeugen herbeigeführt werden, durch ihre Warnung und ihr Zeugnis.", + "dass das Synedrion nicht durch den Mund eines Dolmetschers vernehmen dürfe. Der Gerichtshof muss die Sprache der Zeugen verstehen; doch braucht er diese Sprache nicht sprechen zu können, da er seine Worte an die Zeugen durch einen Dolmetscher vermitteln darf (Talmud)." + ], + [ + "entflohen ist und dann vor dasselbe Gericht. Von dem er verurteilt worden ist.", + "so hebt man seine Verurteilung nicht auf. Das Verfahren wird nicht wieder aufgenommen, um vielleicht Rechtfertigungs-gründe für ihn zu finden.", + "dass über ihn das Todesurteil von dem und dem Gerichte. Wenn dieses Gericht in Palästina ist; wird aber ein Verbrecher von einem außerpalästinensischem Gerichtshofe verurteilt und entflieht nach Palästina, so wird dort sein Prozess nochmals aufgenommen, denn das Verdienst seines Aufenthalts in Palästina könnte ihm zu einer Rechtfertigung verhelfen (Talm.).", + "und die und die waren seine Zeugen. Mit Angabe der Zeit, nach Sanhedrin V, 1.", + "Das Synedrion. Die Institution der Gerichtshöfe, deren jeder aus einem Collegium von Richtern besteht, die in Palästina ordiniert worden sind, nach Sanhedrin I, Note 19.", + "hat seine Geltung. נהג führen, sich führen, üblich sein, Geltung haben (von einem Gesetze oder einer Institution).", + "sowohl im Lande als außerhalb des Landes. Auch außerhalb Palästinas werden Gerichtshöfe eingesetzt, die Strafprozesse entscheiden und Todesurteile fällen können; Letzteres aber nur während der Zeit, da das große Synedrion in der Quaderhalle seinen Sitz hat.", + "Ein Gerichtshof der einmal in einer Jahrwoche. שכוע B. mezia IX, Note 46.", + "wird ein Verderber. חובלנית, (Jerusch. hat חבלנית) von חבל verderben, eine Verderberin; סנהדרין ist femin.", + "so würde nie ein Mensch hingerichtet worden sein. Wir würden so viele Fragen an die Zeugen gerichtet haben, dass sie sich notwendig widersprochen hätten.", + "Diese. R. Tarphon und R. Akiba.", + "würden auch die Blut-Vergießer in Israel vermehrt haben. Da die Mörder nichts zu fürchten hätten. — Indessen wollten auch R. Tarphon und R. Akiba den Mörder nicht ganz freisprechen, sondern ihn nur mit Gefängnis nach Sanhedrin IX, 5 bestrafen." + ] + ], + [ + [ + "in die Freistadt. S. Mischna 4.", + "wenn Jemand mit einer Walze. Eine Steinwalze, mittelst deren unebene und schadhafte Stellen des Dachüberzuges geglättet werden.", + "wenn Jemand ein Fass herablässt. שלשל (arab. سلسل) aus einer Höhe mittelst eines Strickes oder einer Kette herablassen, von שרשרת ═ שלשלת, Kette.", + "abwärts gerichtet hat. Selbst wenn dies zu dem Zwecke geschah, um ihn dann aufwärts zu heben, wie z. B. Jemand eine Axt rückwärts nach unten schwingt, um sie dann desto kräftiger zu erheben.", + "muss ins Exil wandern. Denn in diesem Falle hat der Totschläger sich eine geringe Fahrlässigkeit zu Schulden kommen lassen, da er beim Herablassen, wobei leicht ein Schaden entstehen kann, vorsichtig sein sollte. (s. Note 14.)", + "nicht abwärts gerichtet. Wobei er nicht an einen Unglücksfall denken konnte.", + "so braucht er nicht auszuwandern. Es wird dies aus den Worten (Num. 35, 23): „er ließ auf ihn fallen“ (d. h. von oben nach unten) abgeleitet.", + "Wenn das Eisen vom Stiele. Der Axt, womit Jemand Holz fällt.", + "der Totschläger. D. i. derjenige, der das Holz gefällt hat.", + "braucht nicht auszuwandern. Weil dies an Vorsätzlichkeit grenzt, denn er hätte das lose Eisen befestigen sollen.", + "Springt ein Stück vom gespaltenen Holze. מן העץ ist wie קיסם מן העץ, ein Splitter vom Holze, zu erklären, so Raschi u. A. — Maimon. bezieht das נשמט הברזל des vorigen Satzes auch auf diesen Satz und erklärt נשמט הברזל מן העץ המתבקע: Das Eisen wurde durch den Gegenstoß des gespaltenen Holzes hinweggeschleudert.", + "er braucht nicht auszuwandern. Weil dies als eine indirekte Wirkung (כח כחו) betrachtet wird, da der tötende Gegenstand nicht unmittelbar durch die Menschenkraft in Bewegung gesetzt worden ist. — Die Kontroverse hat von der Erklärung der Worte ונשל הברזל מן העץ (Deut. 19,5) ihren Ausgang. Nach den Weisen ist העץ der Stiel der Axt und ובשל intransitiv (es fährt aus das Eisen vom Holze). Nach Rabbi ist העץ das gespaltene Holz (da nach der Erklärung der Weisen מֵעֵצוֹ stehen müsste); ונשל muss dann transitiv (gleich ונישל, Talm.) genommen werden (Das Eisen treibt ein Stück vom Holze weg). Nach Maimon. (Note 10) fasst Rabbi ונשל (wie ונישל) als Passiv. (Das Eisen wird durch das Holz weggetrieben). S. מגדל חננאל S. 11 Note 9." + ], + [ + "Wenn Jemand einen Stein ins öffentliche Gebiet. Nach einem dort befindlichen Misthaufen, wo Menschen gewöhnlich nur des Nachts, ausnahmsweise aber auch am Tage ihre Notdurft verrichten.", + "wirft und damit Einen tötet. Am Tage.", + "so muss er auswandern. Hätte er am Tage nach einer Straße geworfen, wo gewöhnlich Menschen sich befinden, so wäre die Tat eine grobe Fahrlässigkeit, die an Vorsätzlichkeit grenzt (קרוב למזיד); hätte er wieder nach einem Orte geworfen, der gar nicht von Menschen betreten wird, so wäre die Tötung durch einen nicht vorherzusehenden Zufall erfolgt (אונס). In beiden Fällen wandert der Täter nicht ins Exil. Die Strafe der Exilierung trifft nur den unvorsätzlichen Totschläger (שוגג), der sich wohl einer Unvorsichtigkeit, aber keiner groben Fahrlässigkeit schuldig gemacht hat.", + "so ist Jener frei. Denn es heißt (Deut. 19,5): „Und es trifft seinen Nächsten“; nicht aber, wenn der Nächste sich selbst darbietet.", + "falls der Beschädigte befugt war. Er hat vom Besitzer die Erlaubnis dazu erhalten.", + "Sowie das Holzhauen eine freiwillige Handlung ist. Diese Handlung ist nicht geboten.", + "der seinen Sohn schlägt. Auf dass er Tora oder ein Handwerk lerne.", + "und der Gerichtsdiener. Der Jemand schlägt, dass er dem Befehle des Gerichtes Folge leiste (Maimon.). — Alle diese sind frei, weil sie bei der Ausübung ihrer Pflicht getötet haben." + ], + [ + "Der Vater muss wegen des Sohnes. Wenn er ihn unvorsätzlich getötet hat.", + "auswandern. Wenn er nicht dabei seine Pflicht ausübte (Note 18).", + "und der Sohn muss wegen des Vaters. Wenn er ihn unvorsätzlich getötet hat.", + "Jedermann. Selbst ein Sklave oder ein Samaritaner (Talm.).", + "muss wegen eines Israeliten. Wenn er ihn unvorsätzlich getötet hat.", + "und ein Israelit muss wegen Jedermann. Wenn er ihn unvorsätzlich getötet hat.", + "nur nicht wegen eines Beisaß-Proselyten. S. B. mezia V, Note 54a.", + "Ein Beisaß-Proselyte braucht nur wegen eines Beisaß-Proselyten auszuwandern. S. Num. 35,15.", + "Der Blinde braucht nicht auszuwandern. Denn es heißt (Num. 35,23): „Ohne dass er es sieht“; dies schließt den Blinden aus, da er nicht sehen kann.", + "Er muss auswandern. Denn es heißt (Deut. 19,4): „Ohne Wissen“; dies ist ein zweiter beschränkender Ausdruck, der dem Blinden (der zwar nicht sieht, aber doch wissen kann) mit einschließt, nach der Regel, dass ein beschränkender Ausdruck, der auf einen andern beschränkenden Ausdruck folgt, das Gesetz erweitern will ( אין מיעיט אחר מיעוט אלא לרבות ).", + "Der Feind, (der tötet. Einen, mit dem er aus Hass drei Tage nicht gesprochen hat.", + "wandert er aus. Die Halacha entscheidet, wie der erste Tanna, dass man wegen unvorsätzlicher Tötung eines Feindes zwar nicht hingerichtet wird, aber auch nicht in die Freistadt wandern kann, da es bei einem solchen Falle als wahrscheinlich gilt, dass eine grobe Fahrlässigkeit stattgefunden hat." + ], + [ + "die im Lande Kenaan sind. Auch die anderen 42 Levitenstädte (Num. 35,6) dienten als Asylstätten; jedoch nur dann, wenn der Totschläger dieselben mit der ausgesprochenen Absicht betreten hatte, dort Schutz zu suchen; die 6 eigentlichen Freistädte dagegen gewährten ihm auch dann Schutz, wenn er von deren schützender Kraft gar kein Bewusstsein hatte." + ], + [ + "Und Straßen waren nach denselben gerichtet. Es führten von allen Seiten gerade Straßen dahin und an den Scheidewegen befanden sich Wegweiser (Talm.).", + "von einer zur andern. Die Worte מזו לזו sind schwierig; wozu die Straße von einer Asylstadt zur andern? In einer Baraita im Talmud (9b) wird מכוונות היו in dem Sinne gebraucht, dass die drei Asylstädte im Lande Kenaan den dreien jenseits des Jardens gegenüberliegend waren. Ferner wird dort gesagt, dass die Distanzen zwischen den Städten gleich groß waren. Möglich, dass die Mischna dasselbe sagen will, und ומכוונות wäre dann in doppeltem Sinne zu nehmen, als wenn stände: ומכוונות להן ומכוונות הדרכים מזו לזו. Diese lagen jenen gegenüber, und gleich groß (übereinstimmend) waren die Wege von einer zur andern.", + "Man gibt ihm. Dem Totschläger.", + "zwei Weisen-Jünger mit. Nachdem man ihn zur Exilierung verurteilt hat.", + "Vorstellungen machen. Dass er ihn nicht als Mörder betrachte, da die Tat unvorsätzlich geschehen ist.", + "Er. Manche Ausgaben lesen אף הוא (auch er); hiernach gesteht R. Meir zu, dass ihn zwei Weisen-Jünger begleiten. Die Handschriften haben jedoch nicht אף.", + "Dies sei das Wort des Totschlägers. S. Schebiit X, 8 und weiter Note 66." + ], + [ + "Anfangs. Am Anfang, bevor noch das Gericht ein Urteil fällt, gilt folgende Vorschrift.", + "eilen. מקדימין s. Sanhedrin XI, Note 59.", + "sowohl der unvorsätzliche als der vorsätzliche Totschläger nach den Freistädten. Dies wird aus Deut. 19, 11 deduziert.", + "als der durch die hohepriesterlichen Kleider Geweihte. מרבה בבגדים vergrößert, erhoben durch Kleider; so hießen die Hohenpriester, seitdem das heilige Salböl (durch den König Josia, Joma 52b) verborgen ward, da sie nur durch Bekleidung mit den vielen (acht) Gewändern zu Hohenpriestern geweiht wurden.", + "als auch der von seinem Hohepriesteramte Abgegangene. Der zur Zeit, da der Hohepriester (wegen Leibesfehler oder Unreinheit) dienstunfähig war, das Hohepriesteramt verwaltete und dann bei Wiederherstellung des Hohenpriesters wieder zurückgetreten ist.", + "dass der Totschläger zurückkehrt. Nach Num. 35, 25.", + "Auch der zum Kriege Gesalbte. Der dazu geweiht ist, im Kriege die Ansprache an das Heer (Deut. 20, 2 ff.) zu halten, vgl. Sota VIII, 1.", + "Daher pflegen die Mütter der Hohenpriester ihnen. Den exilierten Totschlägern.", + "Nahrung und Kleidung zu verabreichen. מספקות B. mezia VII, Note 7.", + "nachdem sein UrTeil. Dass er ins Exil wandere.", + "so braucht er nicht auszuwandern. Denn nachdem er zur Exilierung verurteilt war, wird er wie ein Exilierter betrachtet, den der Tod des Hohenpriesters sühnt.", + "der Hohepriester gestorben ist und man einen andern. Hohenpriester.", + "so kehrt er erst nach dem Tode des zweiten. Des neu ernannten Hohenpriesters." + ], + [ + "als kein Hohepriester da war. Da der Hohepriester gestorben und noch kein Nachfolger ernannt war.", + "oder hat Jemand einen Hohenpriester getötet. Und dessen Verurteilung fand statt, bevor ein anderer Hohepriester ernannt war.", + "oder hat ein Hohepriester Einen getötet. Und dessen Verurteilung fand statt, bevor ein anderer Hohepriester ernannt war.", + "so darf er. Der Totschläger.", + "niemals von dort. Von der Asylstadt.", + "Er. Jeder unvorsätzliche Totschläger.", + "darf nicht hinausgehen. Aus seiner Asylstadt.", + "eines Gebotes. Wenn er z. B. bezeugen will, dass er den Neumond gesehen habe, s. Rosch Haschanah I, 9.", + "so darf er doch nie von dort hinausgehen. Wenn er hinausgeht, setzt er sich der Gefahr aus, getötet zu werden, s. weiter unten.", + "so schützt auch ihr Grenzgebiet. Das Gebiet der Stadt bis zur Sabbat-Grenze (תחום שבת), so weit man von der Stadt aus am Sabbat gehen darf, d. i. 2000 Ellen rings um die Stadt, s. Einleitung zu Erubin S. 52.", + "Geht der Totschläger außerhalb des Grenzgebietes hinaus. Mit Absicht; geht er aus Versehen hinaus, so darf man ihn nicht töten,", + "Es ist dem Bluträcher geboten. Das ורצח in Num. 35, 27 ist als Gebot zu fassen.", + "Menschen steht es frei. Dies wird aus אין לו דם (das.) deduziert, das zu erklären ist: Er (der Totschläger) hat (überhaupt) kein Blut (es darf ihn Jeder umbringen), vgl. Raschi zu Num. 35, 27.", + "und jeder andere Mensch wird seinetwegen nicht schuldig. Wenn er ihn umgebracht hat, wird er seinetwegen nicht bestraft; doch darf er ihn nicht umbringen. R. Salomo Lurja liest: וכל אדם חייבין עליו (alle anderen sind seinetwegen schuldig.)", + "so richtet man sich in Allem nach dem Zweige. Dieser Satz ist nach dem Talmud zu erklären, wie הכל הולך אף אחר הנוף. Man muss sich auch nach dem Zweige richten. Steht also der Stamm außerhalb des Asyl-Gebietes, und es ragt bloßs ein Zweig in dasselbe hinein, so ist der ganze Baum als Asyl zu betrachten, und der Totschläger, der an den Stamm des Baumes gelangt, ist schon geschützt. Umgekehrt ist schon unter den Zweigen eine Asylstätte, wenn der Stamm innerhalb des Asyl-Gebietes steht, obgleich die Zweige sich aus demselben herausneigen.", + "Hat er. Der exilierte Totschläger.", + "so muss er von einer Nachbarschaft. שכונה ist eine Nachbarschaft von drei Häusern, Aboda sara 21 a.", + "ein Levite. Der in der Asylstadt wohnt." + ], + [ + "Desgleichen. כיוצא בו (das Manche nicht lesen) ist aus Schebiit X, 8 herübergenommen, wo vorher ein ähnlicher Fall steht.", + "Dies sei das Wort des Totschlägers. S. oben Mischna 5.", + "Sie mussten den Leviten Miete zahlen. Dies gilt nach dem Talmud nur für die 42 Levitenstädte (oben Note 28); in den 6 eigentlichen Freistädten brauchten die Exilierten keine Miete zu zahlen.", + "Er. Der exilierte Totschläger.", + "kehrt. Nach dem Tode des Hohenpriesters.", + "in das Amt. שררה Herrschaft, Würde, Amt." + ] + ], + [ + [ + "Folgende erleiden die Geißelstrafe. Es werden nicht alle Fälle hier aufgezählt, sondern nur diejenigen, bei denen etwas Neues gelehrt wird.", + "der Frau seines Vater-Bruders oder einem menstruierenden Weibe beiwohnt. Wiewohl alle bisher genannten Übertretungen mit Ausrottung (כרת) bestraft werden (Lev. 20, 17—21; 18, 18; 29), so kann doch bei entsprechender Verwarnung die Geißelstrafe erfolgen, die, verbunden mit reuiger Busse (תשובה), den Sünder von der Ausrottungsstrafe befreit (M. 15).", + "der eine Witwe. Die Übertretung eines Toraverbotes wird in der Regel mit Geißelung bestraft; das betreffende Verbot steht in Lev. 21, 14.", + "der eine Verstoßene. Lev. 21, 7..", + "oder eine Chaluza. S. oben I, Note 5. Da nach den meisten Dezisoren eine Chaluza dem Priester nur nach rabbinischer Anordnung verboten ist, so kann bei dieser Übertretung nicht die gewöhnliche Geißelstrafe (מלקות), sondern nur eine Züchtigung eintreten, die gegen den verhängt wird, der rabbinischen Verordnungen zuwiderhandelt. Diese Züchtigung heißt מכת מרדות (von רדה, züchtigen).", + "der eine Mamseret. ממזרים in Blutschande Erzeugte; s. Jebamot IV, 13. Das Verbot in Deut. 23, 3.", + "oder Nethina. נתינים sind die Nachkommen der Gibeoniten, die Josua zu Tempelsklaven gemacht hat, Jos. 9, 27. Die Verschwägerung mit ihnen war nach Tosaphot (Ketubot 29 a v. אלו) nach dem Toragesetze (Deut. 7, 3) verboten. Nach Maimonides war es bloß ein rabbinisches Verbot, s. Note 5.", + "die einen Nathin. נתינים sind die Nachkommen der Gibeoniten, die Josua zu Tempelsklaven gemacht hat, Jos. 9, 27. Die Verschwägerung mit ihnen war nach Tosaphot (Ketubot 29 a v. אלו) nach dem Toragesetze (Deut. 7, 3) verboten. Nach Maimonides war es bloß ein rabbinisches Verbot, s. Note 5.", + "oder Mamser. ממזרים in Blutschande Erzeugte; s. Jebamot IV, 13. Das Verbot in Deut. 23, 3.", + "Wenn eine Witwe zugleich eine Verstoßene ist. Eine Witwe, die sich wieder verheiratet hat und vom zweiten Manne verstoßen worden ist.", + "zweier Verbote. Note 3 und 4.", + "strafbar. Der Übertreter wird zweimal gegeißelt.", + "eines Verbotes schuldig. Da das Verbot der Chaluza nur rabbinisch ist und auf den Toravers Lev. 21, 7 sich stützt, der die Geruscha verbietet, so erfolgt für diese Doppel-Sünde nur Eine Bestrafung." + ], + [ + "der Heiliges gegessen. Lev. 7, 20 setzt darauf die כרת-Strafe. Das Verbot, das die Geißelung bewirkt, wird vom Talmud aus anderen Schriftstellen hergeleitet.", + "ein ins Heiligtum gekommener Unreiner. Vgl. Num. 5, 3.", + "wer Unschlitt. Lev. 3, 17.", + "Blut. Lev. 3, 17.", + "Übriggebliebenes. Exod. 29, 34.", + "Verworfenes. Lev. 7, 18, vgl. Raschi das. Die Warnung ist in Exod. 29, 34 enthalten, da mit den Worten כי קדש הוא jede unbrauchbar gewordene Opferspeise verboten wird.", + "oder Unreines. Lev. 7, 19.", + "außerhalb des Heiligtums geschlachtet oder dargebracht. Diese Handlungen werden nach Lev. 17, 4; 9 mit כרת bestraft. Die Warnungen findet der Talmud in anderen Schriftversen.", + "wer Gesäuertes am Pesach gegessen. Deut. 16, 3.", + "wer am Versöhnungstage gegessen oder eine Arbeit verrichtet hat. Lev. 23, 29; 31.", + "wer das Salböl. Exod. 30, 32.", + "oder das Räucherwerk. Exod. 30, 37.", + "Salböle salbt. Exod. 30, 32.", + "wer Aas. Deut. 14, 21.", + "Zerrissenes. Exod. 22, 30.", + "Geschmeiss oder Gewürm. Unter beiden letzteren sind verschiedene verbotene Land- und Wassertiere verstanden, vgl. Lev. 11, 11; 13; 41 ff.", + "wer Tebel. S. Sanhedrin VIII, Note 23. Das Verbot ist nach dem Talmud in Lev. 22, 15 enthalten (Sanhedrin 83 a).", + "dessen Hebe. Der Zehnt vom Zehnten Num. 18, 26.", + "noch nicht abgesondert war. Dies ist ebenfalls Tebel, da der Zehnt, den der Levi vom Zehnten gibt, der Teruma des Israeliten gleichgeachtet ist, Num. 18, 27.", + "oder zweiten Zehnt. Der unrein geworden ist und in Folge dessen selbst in Jerusalem ungelöst nicht gegessen werden darf, Maaser scheni III, 9. Die Übertretung beim Essen von reinem außerhalb Jerusalems s. weiter unten Note 40.", + "oder Geheiligtes. Lev. 22, 10. Dieser V. spricht zwar nur von Teruma; doch wird Geheiligtes daraus durch Wort-Analogie (גזירה שוה) abgeleitet (Sanhedrin 84 a).", + "schuldig sei. Nach Lev. 11, 42.", + "wie sie geschaffen ward. Sie ist ein ganzes Geschöpf, (בריה).", + "wie es geschaffen ward. Die Weisen sind jedoch der Ansicht, dass nur ein lebendes Wesen (oder was von einem solchen herkommt, z. B. ein Glied von einem lebenden Tiere oder die Spannader) als „Geschöpf“ betrachtet wird." + ], + [ + "Wenn Jemand Erstlinge. Die bereits nach Jerusalem gebracht, worden.", + "dabei. Deut. 26, 5—10.", + "gelesen. Nach der Lesung sind sie Eigentum des Priesters, und es wird deren Genuss nicht mit Geißelung bestraft, wohl aber mit מיתה בידי שמים (Bikkurim II,1), s. Sanhed. IX, Note 58.", + "hochheilige Opfer außerhalb der Umhänge. D. h. außerhalb des Tempel-Vorhofes. Der Ausdruck קלעים ist von der Stiftshütte in der Wüste hergenommen, Exod. 27, 9.", + "leichtere Opfer oder zweiten Zehnt. Der bereits nach Jerusalem gebracht worden; vorher ist die Auslösung bloß durch ein Gebot vorgeschrieben, dessen Übertretung nicht mit Geißelung bestraft wird.", + "außerhalb der Mauer. Hier ist von reinem zweiten Zehnt die Rede, s. oben Note 30.", + "gegessen. Das Verbot alles bisher in dieser Mischna Genannten ist in Deut. 12, 17 enthalten.", + "oder einen Knochen von einem reinen Pesach-Opfer zerbrochen hat. Exod. 12, 46. Das unreine wird durch בו ausgeschlossen.", + "so empfängt er vierzig. S. weiter M. 10.", + "von einem reinen Pesach-Opfer übrig lässt. Welche Übertretung 1) nicht durch eine Tat, sondern nur durch eine Unterlassung (לאו שאין בו מעשה) geschieht, und 2) durch Erfüllung des zum Verbote von der Tora (Exod. 12, 10) hinzugefügten Gebotes, das übriggelassene zu verbrennen, wieder gut gemacht werden kann (לאו הניתק לעשה).", + "zerbricht. Note 42.", + "empfängt nicht vierzig. S. weiter M. 10." + ], + [ + "nicht wegfliegen zu lassen. Nach. R. Jehuda ist Deut. 22, 7 nicht so zu verstehen, dass man die Mutter, nachdem man sie samt ihren Jungen genommen, wieder wegfliegen lasse; es wird vielmehr dort geboten, die Mutter gleich Anfangs wegfliegen zu lassen und nicht zu nehmen.", + "wegfliegen und wird nicht gegeißelt. Nach ihrer Ansicht gebietet Deut. 22, 7, man solle, nachdem man das Verbot, die Mutter samt den Jungen zu nehmen, übertreten hat, die Mutter wieder wegfliegen lassen. Durch Erfüllung dieses Gebotes wird demnach die Übertretung straflos.", + "ein Gebot auszuüben ist. Der Talmud nennt ein solches Verbot: לאו הניתק לעשה ein Verbot, das losgerissen (und) zu einem Gebote (gemacht wird), s. Note 43." + ], + [ + "Wer sich eine Glatze am Kopfe schert. Wegen eines Toten, Deut. 14, 1. In Lev. 21, 5 bei den Priestern fehlt zwar die Bestimmung למת (wegen eines Toten); doch wird durch Wort-Analogie (קרחה) deduziert, dass auch bei den Priestern diese Bestimmung gilt.", + "wer die Seitenenden seines Haupthaares rund abnimmt. Lev. 19, 27. Er entfernt das Haar der Schläfen, womit das Kopfhaar endet, so dass er die Schläfen mit den Stellen hinter dem Ohr und der Stirne gleich macht. Nach Maimonides ist nur die Entfernung der Enden mit dem Schermesser verboten, nach Tosaphot und R. Ascher dagegen auch mit der Scheere. Vgl. Magazin f. d. W. d. J. 1881 S. 127.", + "wer die Enden seines Bartes zerstört. Lev. 19, 27 heißt das Verbot: לא תשחית du sollst nicht zerstören, d. h. glatt bis an die Wurzel abnehmen; dagegen wird für die Priester in Lev. 21, 5 angeordnet: לא יגלחו sie sollen nicht scheren. Das Verbot ist daher nach der Halacha durch zwei Bedingungen beschränkt, und es ist nur das Abnehmen mit einem gewöhnlichen Scheer-Werkzeug (גלוח), welches das Haar bis an die Wurzel abnimmt (שיש בו השחתה) verboten. Dies findet nur beim Schermesser (תער) statt.", + "und wer um einen Toten sich einen Einschnitt macht. Lev. 19, 28. Es ist jede Verwundung, sowohl mit der Hand als mit einem Geräte verboten.", + "ist schuldig. Der Geißelung.", + "so ist er für jeden Einzelnen. Für jeden einzelnen Toten resp. für jeden einzelnen Einschnitt.", + "schuldig. Wiewohl er nur einmal verwarnt worden ist.", + "des Haupthaares zweimal. Wer beide Enden abnimmt, wird zweimal gegeißelt.", + "des Bartes. Der Bart hat fünf Enden; wer dieselben mit dem Schermesser abnimmt, wird fünfmal gegeißelt. Über die genaue Bestimmung dieser fünf Enden gibt es verschiedene Meinungen.", + "so ist er nur einmal schuldig. Da er nur Ein Verbot übertritt.", + "wenn man ihn. Den Bart.", + "mit einem Schermesser abnimmt. S. Note 50.", + "Selbst wenn er ihn mit einer Zange. מלקט, syr. ܡܰܠܩܛܳܐ, wie das hebr. מלקחים, Zange.", + "oder einem Glätter. רהיטני Feile, Glätter, vielleicht eine korr. Form des gr. ῥίνη (Feile)", + "ist er schuldig. Die Weisen jedoch kontroversieren dagegen, weil es keine gewöhnlichen Scheer-Instrumente sind, Note 50." + ], + [ + "an sich) macht, (ist schuldig. Lev. 19, 28.", + "Hat er geschrieben. An seinen Leib mit Tinte oder Farbe.", + "wenn man dort den Namen. Eines Götzen (Baraita des Bar Kappara).", + "ich bin der Ewige. Ihr sollt daher keinen Götzen-Namen in euren Leib einätzen." + ], + [ + "so ist er nur einmal schuldig. Num. 6, 3.", + "und er trank. Nach jeder Warnung.", + "Trinken. Über das Maß s. Nasir VI,1." + ], + [ + "Hat er. Der Nasir.", + "so ist er nur einmal schuldig. Num. 6, 6.", + "und er verunreinigte sich. Nach jeder Warnung.", + "Hat er. Der Nasir.", + "so ist er nur einmal schuldig. Num. 6, 5.", + "und er schor sich. Nach jeder Warnung.", + "besonders schuldig. Vgl. Nasir VI, 4.", + "Hat Jemand den ganzen Tag über Gewänder von gemischten Arten. Von Wolle und Leinen.", + "so ist er nur einmal schuldig. Deut. 22, 11.", + "und er zog es aus und wieder an. Der Talmud meint: Selbst, wenn er nur einen Ärmel ausgezogen und wieder angezogen, oder selbst wenn er nur zwischen einer Warnung und der andern das Kleid so lange Zeit an hatte, als man braucht, um es aus- und anzuziehen, so wird dies so angesehen, als hätte er es aus- und wieder angezogen." + ], + [ + "Mancher pflügt eine Furche und wird dabei. Achtmal neununddreißig Geißelhiebe.", + "wegen acht Verbote. Wenn man ihn wegen aller Verbote verwarnt hat.", + "nämlich wenn er pflügt mit einem Ochsen und einem Esel zusammen. Deut. 22, 10. Das ist das erste Verbot.", + "welche geheiligt sind. Der Ochs ist als Opfer für den Altar geheiligt. Wer mit einem solchen arbeitet, übertritt das Verbot in Deut. 16, 19, das für alle heiligen Opfertiere gilt. Dies ist das zweite Verbot. Außerdem übertritt er noch das Verbot, vom Heiligen einen Nutzen zu haben, wodurch er das Heilige veruntreut (מעילה). Das Verbot hierfür wird aus Lev. 5, 15 vermittelst einer נזירת שוה (oben Note 31) deduziert. Der Esel als unreines Tier könnte nur zum Verkaufe und Verwendung des Erlöses für die Reparatur des Tempels (בדק הבית) geheiligt sein, s. Sanhedrin X, Note 60. Auch dabei ist das Verbot der Veruntreuung übertreten. Dies ist das dritte Verbot.", + "bei gemischten Saaten im Weinberge. Es sind Weizen, Gerste und Weinbeerkerne (חרצן) zusammengesäet, die er durch das Pflügen mit Erde bedeckt, wodurch er das Verbot von Deut. 22, 9 übertritt. Dies ist das vierte Verbot. Nach Maimon. ist hierbei auch das Verbot von Lev. 19, 19 (כלאי זרעים) übertreten; dafür rechnet er das dritte Verbot (Note 80) nicht.", + "und zwar im Feier-Jahre. Lev. 25, 4. Das ist das fünfte Verbot.", + "an einem Festtage. Lev. 23, 7. Das ist das sechste Verbot.", + "und es geschieht an unreiner Stätte. An einer Grabstätte. Er übertritt dabei noch die zwei Verbote von Lev. 21, 1 und Num. 6, 6.", + "dass er dabei mit einem Gewande von gemischten Arten. Oben Note 75.", + "bekleidet ist. Er könnte also zu gleicher Zeit neun Verbote übertreten.", + "Da sagten sie. Die Weisen.", + "Dies gehört nicht zu diesem Namen. Diese Übertretung übt er nicht durch das Pflügen.", + "Auch der Nasir. Und auch der Priester.", + "gehört nicht zu diesem Namen. Da er nicht wegen des Pflügens, sondern wegen des Betretens der Grabstätte schuldig ist. Die Weisen aber rechnen diese Übertretungen dennoch, weil er zum Pflügen notwendig den Ort betreten muss." + ], + [ + "Vierzig weniger Einen. Diese Tradition hat auch Josephus ant. 4, 8, 21.", + "die nahe an vierzig ist. במספר ארבעים mit der an 40 grenzenden Zahl; die Tradition verbindet das letzte Wort in V. 2 mit V, 3.", + "überschüssigen. Der vierzigste Streich wird auch von R. Jehuda als יתירה bezeichnet, nach Note 96; außerdem weil er ebenfalls die Tradition hatte, dass nur 39 Streiche zu geben sind, und nur das Schriftwort ihn zu seiner abweichenden Ansicht nötigte.", + "Zwischen die Schultern. Nach dem Talmud hat R. J. dies aus Secharja 13, 6 deduziert." + ], + [ + "Man schätzt. Der zu Geißelnde muss immer zuerst geschätzt werden, wie viel Streiche er aushalten kann.", + "die sich in drei Teile teilen lässt. Wenn man ihn z. B. auf 14 Hiebe schätzt, so erhält er nur 12.", + "dass er vierzig. Weniger Einen.", + "er würde keine vierzig. Weniger Einen.", + "er könne vierzig. Weniger Einen.", + "so ist er frei. Sowie man bei Lebens-Strafsachen das Verfahren nur zur Freisprechung, aber nicht zur Verurteilung wiederaufnehmen kann (Sanhedrin IV, 1), ebenso kann bei der Geißelstrafe die Zahl der zudiktierten Streiche wohl verringert, aber nicht vermehrt werden.", + "worauf zwei Verbote stehen. Wie z. B. oben Mischna 1, Note 9.", + "nur Eine Schätzung gemacht. Dies darf nur geschehen, wenn er wenigstens 42 Streiche aushalten kann, so dass er mindestens 3 Streiche (Note 96) wegen des zweiten Verbotes empfängt.", + "wo nicht. Wenn man ihn nur wegen einer einmaligen Geißelstrafe geschätzt hat." + ], + [ + "Man bindet ihm beide Hände an eine Säule. Welche fest in der Erde steckt und dem Delinquenten bis ungefähr ans Herz reicht, so dass man ihn über die Säule gebeugt legen und auf Brust und Rücken geißeln kann.", + "nach beiden Seiten. An die Längenseiten der Säule rechts und links.", + "der Diener. חזן, gew. von חזה sehen, (Aufseher); wahrscheinlicher aber das arab. خازن Verwahrer, Wächter der Synagoge und deren Utensilien; griech. υπηρέτης; vgl. חזני מתא. Stadtwächter, B. mez. 93b.", + "der Synagoge. כנישתא ═ כנסת bed. Gemeinde und Synagoge. Der חזן הכנסת kommt noch vor Joma VII, 7, Sota VII, 7 – 8, (vgl. noch Sabbat I, 3; Tamid V, 3. Die Geißelung scheint gewöhnlich in der Synagoge stattgefunden zu haben; s. Matth. 10, 17; Act. 22, 19.", + "fasst an seine Kleider. Am Halskragen.", + "zerrissen. S. Sota I, 5.", + "oder zerfetzt. פרם wie das aram. und syr. פרם, zerstückeln, in mehrere Stücke zerreißen, zerfetzen; so Raschi. Nach Aruch bedeutet פרם die Naht auftrennen.", + "bis er ihm das Herz. Da er auf die entblößte Brust gegeißelt werden muss, s. weiter Note 120.", + "entblößt. Dadurch können auch die Kleider von beiden Schultern abgezogen werden.", + "hinter. An der Seite des Rückens.", + "ihm. Dem zu Geißelnden.", + "auf den der Synagogen - Diener sich stellt. Damit er aus der Höhe mit Kraft geißeln könne.", + "und diese wieder zu vier. Ein Riemen wurde zuerst zusammengelegt; dann wurde der Doppelriemen nochmals zusammengelegt, so dass es ein vierfacher Riemen war.", + "Riemen. Von Eselsleder. In den Talm.-Ausgg. steht in der Mischna ausdrücklich: של חמור; doch ist dies eine Interpolation aus einer Baraita. Nach dem Talmud soll das Leder von Rind und Esel den Sünder an den Vers Jesaja 1, 3 erinnern.", + "ziehen sich daran auf und ab. Die breiten kalbledernen Riemen waren mit Löchern versehen, durch welche die zwei dünnen Riemen von Eselsleder, wie die Fäden einer Naht, hinauf und hinab durchgezogen wurden." + ], + [ + "Der Handgriff. Der Stock, an dem der Riemen hing.", + "eine Handbreit. So breit war der kalblederne Riemen.", + "und deren Ende muss bis an den Nabel reichen. Der Riemen hing derart am Handgriff, dass man die Geißel nach Bedarf verkürzen oder verlängern konnte, so dass, wenn man auf den Rücken schlug, das Ende der Geißel bis an den Nabel reichte.", + "Man gibt ihm ein Drittel der Hiebe vorn. Auf die Brust.", + "und zwei Drittel auf den Rücken. Ein Drittel auf jede entblößte Schulter, s. Note 110. Der Talmud leitet dies aus den Worten: והכהו לפניו כדי רשעתו (Deut. 25, 2) ab, mit der Deutung, er schlage ihm vorn Ein Maß seiner Strafe und hinten zwei Maße.", + "sondern hingebeugt. Auf die Säule.", + "Der Geissler geißele ihn mit Einer Hand. Doch soll er die Geißel mit beiden Händen aufheben.", + "und aus ganzer Kraft. Denn es heißt (Deut. 25, 3): מכה רבה d. h. „ein starker Schlag“." + ], + [ + "Der Vorleser. Der größte unter den Richtern liest folgende Verse vor, der zweite zählt die Streiche, und der dritte muss vor jedem Streich befehlen: „schlage!“, damit der Vollstrecker nur auf Befehl des Richters geißele (Talm.).", + "und er fängt wieder den Anfang der Verse an. Wenn er die Verse beendigt, bevor die Geißelung ganz vollzog en ist.", + "ferner. Die eingeklammerten Worte sind eine spätere Interpolation, welche die Mss. und Maimon. nicht haben. Der Interpolator hat jedenfalls die Worte: וחוזר לתחלת המקרא nur einmal (nämlich am Schlusse) gelesen. Der zuletzt angeführte V. Deut. 28, 59 zählt gerade 13 Worte; ebenso zählen die zwei V. Deut. 29, 8 und Ps. 78, 38 je 13 Worte. Der Interpolator scheint also der Meinung gewesen zu sein, dass bei jedem Worte dieser 3 Verse ein Streich gegeben werden sollte.", + "und er fängt wieder den Anfang des Verses an. Die eingeklammerten Worte sind eine spätere Interpolation, welche die Mss. und Maimon. nicht haben. Der Interpolator hat jedenfalls die Worte: וחוזר לתחלת המקרא nur einmal (nämlich am Schlusse) gelesen. Der zuletzt angeführte V. Deut. 28, 59 zählt gerade 13 Worte; ebenso zählen die zwei V. Deut. 29, 8 und Ps. 78, 38 je 13 Worte. Der Interpolator scheint also der Meinung gewesen zu sein, dass bei jedem Worte dieser 3 Verse ein Streich gegeben werden sollte.", + "Stirbt er. Der Gegeißelte.", + "so ist der Geissler nicht schuldig. Ins Exil zu wandern, s. oben II, 2 Ende.", + "Gibt er ihm aber einen Streich zu viel. Indem er sich im Zählen geirrt hat.", + "und er. Der Gegeißelte.", + "Hat er. Der Gegeißelte.", + "sich verunreinigt. In Folge eines Teiles der Geißelhiebe.", + "sei es durch Leibesöffnung. רעי (Nah. 3, 6: ראי) Exkremente.", + "so wird er frei. Denn es heißt (Deut. 25, 3): „Dein Bruder würde vor deinen Augen entwürdigt“: da er nun durch die Verunreinigung entwürdigt ist, so darf er nicht mehr geschlagen werden.", + "eine Frau auch wegen Urinlassens. Weil bei einer Frau die Schande größer ist." + ], + [ + "von der Ausrottung befreit. Bei reuiger Busse (תשובה); s. oben Note 2.", + "der ein Gebot ausübt. Indem er sich nach dem Befehle des Gerichtshofs und der Vorschrift der Tora der Geißelung unterzieht.", + "sein Leben geschenkt werden. Er wird von der Strafe der Ausrottung befreit. Das Maß des Guten ist ja größer als das der Strafe, oben I, 7, Note 67.", + "Man kann Folgendes. Die weiter (Note 140) folgende Lehre. Es werden hier an den Schluss der ursprünglich verbunden gewesenen Traktate Makkot und Sanhedrin (s. Einl.) einige agadische Aussprüche gesetzt.", + "aus derselben Stelle. Die von der Ausrottung spricht.", + "Die der Mensch tue. Damit kann nur die Unterlassung der in demselben Abschnitt verbotenen Handlungen gemeint sein.", + "der da sitzt und keine Sünde begeht. Nach dem Talmud (Kidduschin 39 b) ist hier die Rede von Einem, der Gelegenheit hatte, eine Sünde zu begehen, aber seine Begierde bezwang und nicht sündigte, wie Joseph (Gen. 39, 7 ff.).", + "empfängt einen Lohn. Wie es dort heißt (Deut. 12, 25): „Damit es dir und deinen Kindern nach dir wohlergehe“." + ], + [ + "wollte Israel zur Gerechtigkeit. זכה (Piel) gerecht machen, zur Gerechtigkeit führen, (vgl. Abot V, 18). Darunter ist die göttliche Leitung verstanden, dass Israel stets, sowohl in seinen Gesinnungen als in seinen Handlungen, den göttlichen Willen erfülle.", + "deshalb hat er ihm viele Lehren und Gebote erteilt. Durch die stete Beherzigung der Lehren und Ausübung der Gebote Gottes gewöhnt sich der Israelit derart an die Erfüllung des göttlichen Willens, dass er in all seinem Tun und Denken nur Gott zu dienen bestrebt ist, vgl. Schulchan-Aruch O. Ch. cap. 231. Maimon. erklärt unsern Ausspruch in folgender Weise: Es ist ein Glaubens-Grundsatz, dass der Mensch, der eines von den 613 Geboten aus reiner Liebe zu Gott, ohne irgend eine Nebenabsicht, erfüllt, dadurch der ewigen Seligkeit Teilhaft wird. Deshalb sagt R. Chananja, Gott habe so viele Gebote gegeben, damit der Israelit recht oft Gelegenheit habe, durch die vollkommene Erfüllung eines Gebotes sich die ewige Seligkeit zu erwerben. Hiernach heißt רצה לזכות: „er wollte glückselig machen“.", + "Der Ewige hat es gewollt um seiner. Des vorher (V. 19) genannten Gottesknechtes, d. h. Israels." + ] + ] + ] + }, + "schema": { + "heTitle": "פירוש גרמני על משנה מכות", + "enTitle": "German Commentary on Mishnah Makkot", + "key": "German Commentary on Mishnah Makkot", + "nodes": [ + { + "heTitle": "", + "enTitle": "" + } + ] + } +} \ No newline at end of file diff --git a/json/Mishnah/Modern Commentary on Mishnah/German Commentary/Seder Nezikin/German Commentary on Mishnah Makkot/English/merged.json b/json/Mishnah/Modern Commentary on Mishnah/German Commentary/Seder Nezikin/German Commentary on Mishnah Makkot/English/merged.json new file mode 100644 index 0000000000000000000000000000000000000000..8485eabe4f28660c25cda211d5ff044929aae7ec --- /dev/null +++ b/json/Mishnah/Modern Commentary on Mishnah/German Commentary/Seder Nezikin/German Commentary on Mishnah Makkot/English/merged.json @@ -0,0 +1,460 @@ +{ + "title": "German Commentary on Mishnah Makkot", + "language": "en", + "versionTitle": "merged", + "versionSource": "https://www.sefaria.org/German_Commentary_on_Mishnah_Makkot", + "text": { + "": [ + [ + [ + "Auf. Nachdem am Schlusse des Tr.’s Sanhedrin ein Fall behandelt wurde, bei dem an falschen Zeugen das Gebot: „ihr sollt an ihm tun, wie er getrachtet, an seinem Bruder zu tun“ (Deut. 19, 19), nicht vollständig zur Ausführung kommt, werden hier noch andere Bestimmungen über die Behandlung der als falsch befundenen Zeugen angereiht, und es ist zuerst von Fällen die Rede, bei denen das Gebot von Deut. 19, 19 gar nicht ausgeführt wird.", + "welche Weise werden Zeugen als falsche. זוממין die Böses Ersinnenden; so werden die durch ein auf ihre Person bezügliches Alibi als falsch überführten Zeugen genannt (vgl. M. 4). Der Ausdruck hat in כאשר זמׅם (Deut. 19, 19) seinen Grund.", + "Wir bezeugen wider N. Der ein Priester ist.", + "dass er der Sohn einer Verstoßenen. Die vor der Geburt dieses Sohnes von ihrem Manne durch einen Scheidebrief verstoßen ward. Eine solche Frau darf kein Priester heiraten (Lev. 21, 7), und wenn er sie dennoch geheiratet hat, so sind die mit ihr gezeugten Söhne samt ihren Nachkommen als „Entweihte“ zum Priesterdienste untauglich (vgl. Lev. 21, 15).", + "oder einer Chaluzah. Einer, die durch das „Schuh-Ausziehen“ den Schwager von der Levirats-Ehe entbunden hat (Deut. 25, 7 ff.) und deshalb (nach rabbinischer Anordnung), wie eine „Geschiedene“, keinen Priester heiraten darf.", + "so sagen wir nicht. Obgleich die Zeugen Priester sind.", + "es werde der Zeuge. Jeder der als falsch befundenen Zeugen.", + "an Stelle Jenes. Wider den sie gezeugt haben.", + "für den Sohn einer Verstoßenen oder einer Chaluzah. Als zum Priesterdienst untauglich.", + "erklärt. Denn es heißt (Deut. 19, 19): „ihr sollt an ihm tun“ (aber nicht an seinen Nachkommen); als ein „Entweihter“ erklärt, würde er aber samt seinen Nachkommen zum Priesterdienste untauglich. Würde man aber ihn allein und nicht dessen Nachkommen für untauglich erklären, so wäre das Gebot: „ihr sollt an ihm tun, wie er an seinem Bruder zu tun gedachte“ ebenfalls nicht befolgt, da ja der Zeuge seinen Bruder samt dessen Nachkommen zum Priesterdienste untauglich machen wollte.", + "sondern er empfängt vierzig Geißelhiebe. Nach dem Talmud handelt die Stelle Deut. 25, 1—3 von falschen Zeugen, an denen die Strafe von Deut. 19, 19 nicht vollzogen werden kann.", + "dass er schuldig ist auszuwandern. In eine Asylstadt, da er unvorsätzlich einen Menschen getötet hat.", + "der Zeuge. Jeder der als falsch befundenen Zeugen.", + "soll an Stelle Jenes. Wider den sie gezeugt haben.", + "auswandern. Denn es heißt (Deut. 19, 5): „er soll flüchten“ (aber nicht die wider ihn falsch Zeugenden).", + "sondern er empfängt vierzig Geißelhiebe. Nach dem Talmud handelt die Stelle Deut. 25, 1—3 von falschen Zeugen, an denen die Strafe von Deut. 19, 19 nicht vollzogen werden kann.", + "dass er seine Frau verstoßen und ihr ihre Ketuba. Ketubot IV, 7.", + "nicht ausbezahlt hat. Er ist demnach schuldig, ihr die Ketuba auszuzahlen. — Die Frau erhält nach dem Gesetze die Ketuba ausbezahlt entweder nach dem Tode des Mannes oder wenn sie von diesem geschieden wird.", + "die Ketuba zahlen müssen. Man kann demnach nicht sagen, die Zeugen wollten ihm den ganzen Betrag der Ketuba entziehen, so dass sie, als falsch befunden, diesen ganzen Betrag zahlen müssten.", + "wie viel Jemand. Der die dieser Frau eventuell zufallende Ketuba kaufen wollte.", + "für ihre Ketuba geben wollte. Dieser Betrag wird von der Ketuba abgezogen; den dann verbleibenden Rest müssen die falschen Zeugen dem Manne bezahlen.", + "dass sie verwitwet oder verstoßen würde. In diesem Falle würde der Käufer ihre ganze Ketuba erhalten.", + "dass sie (früher. Vor dem Manne.", + "sie der Mann beerben würde. Wobei der Käufer ganz leer ausginge.", + "er. Der Schuldner.", + "innerhalb zehn Jahren. Die Bedingung war, die Schuld erst in zehn Jahren zu zahlen.", + "erst in zehn Jahren zu zahlen hätte. So viel müssen die als falsch befundenen Zeugen dem Schuldner bezahlen." + ], + [ + "weil nicht das Wort. שם Name, Wort, Schriftwort, Schriftgebot.", + "das ihm die Geißelung zuzieht. Nämlich das Verbot לא תענה (Exod. 20, 15).", + "ihn zur Bezahlung verpflichtet. Dazu verpflichtet ihn Deut. 19, 19.", + "wird nicht gegeißelt. Denn es heißt (Deut. 25, 2): „nach Maßgabe seiner Schuld“, und hieraus schließen wir, dass der einen Frevel Verübende nur wegen einerlei Schuld, aber nicht wegen zweierlei Schuld bestraft wird. Es wird aber hinsichtlich der als falsch befundenen Zeugen (עדים זוממין) aus der Schrift deduziert, dass sie im vorliegenden Falle die Geldstrafe und nicht die Geißelstrafe erleiden." + ], + [ + "du sollst wider deinen Nächsten nicht falsches Zeugnis aussagen. Exod. 20, 15. Die Übertretung eines Toraverbotes wird mit Geißelung bestraft, s. Abschn. III.", + "und wegen: „ihr sollt an ihm tun, wie er getrachtet (u. s. w.). Deut. 19, 19. — Da sie dem Bruder die Geißelstrafe zuziehen wollten.", + "Sie empfangen nur vierzig Geißelhiebe. Wegen Deut. 19, 19. Dagegen wird das Verbot Exod. 20, 15 bloß als eine Warnung betrachtet, die zur Verhängung der Strafe von Deut. 19, 19 nötig ist.", + "Man Teilt die Geldstrafe. שַלֵּש in drei Teile teilen; משלשין man Teilt in drei Teile, wenn es z. B. drei Zeugen sind. Es wird dieses Beispiel angenommen nach dem Wortlaut von B. Batra III, 4; ferner weil die Zahl der Geißelhiebe (39) nur durch drei (und 13) Teilbar ist.", + "auf sie. Wenn es drei Zeugen sind, hat jeder von ihnen nur ein Drittel der zweihundert Sus zu zahlen; denn es genügt, dass der Verklagte dieselbe Summe erhält, welche die Zeugen ihm entziehen wollten.", + "dass er vierzig Geißelhiebe verschuldet habe, und sie sind falsch befunden worden, so empfängt jeder Einzelne vierzig (Geißelhiebe. Denn wenn jeder z. B. nur dreizehn Hiebe erhielte, so würde der Vorschrift von Deut. 19, 19 nicht genügt, da sie doch dem Bruder eine vollständige Geißelstrafe von 39 Hieben zugedachten." + ], + [ + "wenn sie hinsichtlich ihrer Person. Durch ein Alibi, welches auf die Zeugen Bezug hat. עצמן את ist Bez.-Akkusativ.", + "überführt werden. יזימו od. יזמּז (Hif’il od. Piël): sie überführen; יזומו (Kal): sie werden überführt.", + "so werden jene. Die anklagenden Zeugen.", + "nicht als falsche Zeugen erklärt. Sie werden nicht bestraft; doch ist ihr Zeugnis ungültig.", + "so werden jene. Die anklagenden Zeugen.", + "als falsche Zeugen erklärt und auf die Aussage der letzteren getötet. Zur Begründung dieser Bestimmung vgl. „Magazin f. d. Wissensch, d. Judenth.“ 1878 S. 12." + ], + [ + "Zeugen. Um den Mörder anzuklagen.", + "und Jene. Welche die ersten Zeugen überführt haben.", + "erklären auch diese als falsche. Indem sie behaupten, dass auch diese mit ihnen an demselben Tage an dem und dem Orte gewesen sind.", + "dann kommen noch Andere. Um den Mörder anzuklagen.", + " und Jene. Welche die ersten Zeugen überführt haben.", + "erklären auch diese als falsche. Indem sie behaupten, dass auch diese mit ihnen an demselben Tage an dem und dem Orte gewesen sind.", + "wären. Die den Mörder anklagen.", + "so werden alle. Obgleich sie nur durch ein und dasselbe Zeugenpaar überführt werden.", + "Das. זו dazu ist כת zu ergänzen.", + "ist eine Aufrührer. Vom gr. στάσις -Bande.46 Da es doch höchst unwahrscheinlich ist, dass alle die Zeugen, die den Mörder bezichtigen, mit den beiden überführenden Zeugen an ein und demselben Orte gewesen sind, so müssen wir vermuten, dass letztere Aufrührer sind, die gegen das Gesetz sich auflehnen, den Mörder befreien und an dessen Anklägern Rache nehmen wollen.", + "Es wird daher nur das erste Paar. כּת für כַּנְתּ Gesellschaft, Genossenschaft (aram. כנתא, Genosse), bedeutet oft ein Zeugenpaar.", + "getötet. Mit Recht bemerkt der Talmud, es dürfte in diesem Falle auch das erste Paar nicht getötet werden, da die überführenden Zeugen sich als Aufrührer und Verschwörer gezeigt haben. Es ist deshalb zu erklären: Nur wenn sie das erste Zeugenpaar allein überführen, wird dieses getötet; wollen sie aber noch andere später kommende Zeugen durch ein Alibi als falsch erklären, dann finden sie gar keinen Glauben." + ], + [ + "bereits das Urteil. Das Todesurteil über den Verklagten.", + "denn. Die Begründung schließt erst mit dem Schlusse der Mischna.", + "die Sadduzäer. Die Anhänger des Zadok und Boëthos, die Schüler des Antigonas aus Socho waren (Abot. d. R. Nathan c. V). Diese verwarfen viele traditionelle Lehren der Pharisäer (Josephus ant. XIII, 10, 6), vgl. über diese Baneth im „Magezin f. d. W. d. J.“ 1882 S. 1—37 und 61—95.", + "Leben für Leben. Lies נפש בנפש, wie Ms. München, Sifre, Jalkut u. A. haben.", + "also muss sein Bruder noch am Leben sein. Wie es scheint, wird dies aus dem Worte לאחיו deduziert; in Wirklichkeit aber wird die Lehre aus כאשר זמס (wie er getrachtet) abgeleitet. לאחיו könnte auch vom verstorbenen Bruder gesagt werden, wie in Deut. 25, 7 (Ritba).", + "Leben für Leben. Lies נפש בנפש, wie Ms. München, Sifre, Jalkut u. A. haben.", + "werden sie. Falls sie als falsch befunden werden.", + "Leben für Leben. Lies נפש בנפש, wie Ms. München, Sifre, Jalkut u. A. haben.", + "sie werden also nur dann hingerichtet. Dasselbe gilt auch bei der Geißelstrafe, wie dies der Talmud folgert.", + "wenn das Urteil bereits gefällt war. Denn nachdem der Verklagte zum Tode verurteilt worden, wird er wie tot betrachtet, s. Sanhedrin VIII, Note 50." + ], + [ + "zweien gleichzustellen. הקיש (von נקש schlagen) zusammenschlagen, Eines auf das Andere schlagen, gleichstellen.", + "ebenso können zwei Zeugen drei überführen. St. השנים יזומו lies: שנים מזימין nach Ms. München u. A.; s. oben Note 36.", + "dass sie. Zwei Zeugen.", + "Zeugen. Hieße es: שלשה עדים על פי שנים או, so wäre mit der Zahl „drei“ die gleichstellende Bestimmung geschlossen und wäre man nicht berechtigt, weiter zu gehen; על פי שנים עדים או שלשה עדים lässt aber שלשה עדים ebenso wie שנים עדים nur als den Anfang einer ad infinitum fortschreitenden Reihe erscheinen (S. R. Hirsch).", + "Simon sagt. Die Tannaïm unserer Mischna kontroversieren nicht mit einander; vielmehr stimmt Jeder auch der Schlussfolgerung seiner Kollegen bei (Maimon.)", + "wenn beide als falsch überführt sind. Denn unter עד in Deut. 19, 18 sind zwei Zeugen verstanden, wie überall unter diesem Ausdruck, vgl. Sota VI, 3.", + "wenn alle drei als falsch überführt sind. Nach dem Talm. gilt diese Bestimmung nur dann, wenn die Aussage des einen Zeugen so unmittelbar auf die des andern folgte, dass man in der Zwischenzeit nicht mehr als die Worte: שלום עליך רבי (Friede Dir mein Lehrer) sprechen könnte. Eine solche Zwischenzeit heißt: תוך כדי דבור, s. Nasir IV, 1.", + "Zeugen. Hieße es: שלשה עדים על פי שנים או, so wäre mit der Zahl „drei“ die gleichstellende Bestimmung geschlossen und wäre man nicht berechtigt, weiter zu gehen; על פי שנים או שלשה עדים lässt aber שלשה עדים ebenso wie שנים עדים nur als den Anfang einer ad infinitum fortschreitenden Reihe erscheinen (S. R. Hirsch).", + "kommt nur. Er kommt nur deshalb in diesem Schriftverse vor.", + "auf dass gegen ihn streng verfahren werde und dass das Urteil über ihn dem über jene. Über die ersten beiden Zeugen.", + "gleich gemacht werde. Obgleich sein Zeugnis irrelevant war, da der Verklagte auch ohne ihn verurteilt worden wäre.", + "der sich den Gesetzes-Übertretern zugesellt. נטפל (von טפל ankleben), sich zugesellen, mit dem Begriff der nebensächlichen Wirksamkeit (vgl. טפל, Nebensache, im Gegensatz zu עיקר, Hauptsache).", + "wie die Gesetz-Übenden selbst. Da Gott in größerem Maßstabe belohnt als bestraft, Tosephta Sota IV, 1 aus Exod. 20, 5 f." + ], + [ + "Sowie. Forts. der Folgerungen aus Deut. 17, 6.", + "wenn von zwei Zeugen einer als anverwandt. Sanhedrin III, 4.", + "oder untauglich. Das. III, 3.", + "deren ganzes Zeugnis ungültig ist. Da ja Ein Zeuge nicht genügt.", + "Zeugnis ungültig. Wiewohl noch zwei taugliche Zeugen übrig bleiben.", + "Zeugen. Hieße es: שלשה עדים על פי שנים או, so wäre mit der Zahl „drei“ die gleichstellende Bestimmung geschlossen und wäre man nicht berechtigt, weiter zu gehen; על פי שנים עדים או שלשה עדים lässt aber שלשה עדים ebenso wie שנים עדים nur als den Anfang einer ad infinitum fortschreitenden Reihe erscheinen (S. R. Hirsch).", + "bei Lebens-Strafsachen. Wobei man sich bestreben muss, den Angeklagten freizusprechen, wie es heißt (Num. 35, 25): „Es rette die Gemeinde“.", + "Rabbi. R. Jehuda ha-Nasi.", + "Wann aber gilt dies. Bei Lebens-Strafsachen.", + "wenn sie. Die Anverwandten und Untauglichen.", + "mit gewarnt haben. Damit haben sie gezeigt, dass sie Mitzeugen sein wollen.", + "haben sie aber nicht mit gewarnt. Und demnach nicht beabsichtigt, über die Tat als Zeugen aufzutreten; dann wird durch ihre Anwesenheit bei der Tat das Zeugnis der Andern nicht ungültig; denn „was sollen zwei Brüder u. s. w.“.", + "die. Zusammen mit einem Dritten, der nicht mit ihnen verwandt ist.", + "wie Jemand einen Menschen umbringt. Da kann gewiss einer der Brüder mit dem dritten zusammen Zeugnis ablegen, wenn nur der andere Bruder nicht mit gewarnt und nicht Zeuge zu sein beabsichtigt hat." + ], + [ + "und Einer warnt ihn in der Mitte. Der Warnende darf, wenn er nur nicht Zeuge zu sein beabsichtigt, auch ein Anverwandter oder Untauglicher sein.", + "wenn ein Teil von ihnen. Dies bezieht sich sowohl auf die beiden Zeugenpaare, als auch auf den Warnenden.", + "sich gegenseitig sehen kann. Wenn ein Zeuge des einen Paares und ein Zeuge des andern Paares entweder einander sehen (der Warnende braucht in diesem Falle von den Zeugen nicht gesehen, sondern nur gehört zu werden), oder dieselben sehen den Warnenden und der Warnende sieht sie.", + "als Ein Zeugnis zu betrachten. Sie werden nur getötet, wenn Alle als falsch überführt werden, und es ist, wenn nur Einer von ihnen zum Zeugnis untauglich ist, das ganze Zeugnis ungültig.", + "so sind es zwei Zeugnisse. Jedes Paar (von denen Einer den Andern gesehen hat) gilt als besonderes Zeugnis. — Auch die zwei Zeugen, welche die Tat bezeugen, müssen während der Tat einander sehen, oder durch den Warnenden, den sie sehen und der sie sieht, zu einem Zeugenpaare verbunden werden; sonst sind sie als עדות מיוחדת (vereinzelt im Zeugnis) in kriminal-rechtlichen Fällen zum Zeugnis untauglich.", + "Wenn daher eines. Ein Zeugnis, d. i. ein Zeugenpaar.", + "so werden der Verbrecher. Auf die Aussage des zweiten nicht als falsch befundenen Zeugenpaares.", + "und die falschen Zeugen. Die über eine von ihnen nicht gesehene Tat Zeugnis ablegten.", + "und das zweite Paar ist frei. Dieser Satz ist überflüssig und steht nur, damit man nicht irrtümlich unter והן beide Zeugenpaare verstehe. Nach Tos. J. T. will dieser Satz lehren, dass das zweite Paar selbst dann frei ist, wenn es später nach der Hinrichtung des Angeklagten als falsch überführt worden ist; nach dem Kanon: הרגו אין נהרגין (nach der Hinrichtung des Angeklagten werden die falschen Zeugen nicht mehr hingerichtet). Die Begründung s. im „Magazin f. d. W. d. J.“ 1878, S. 13.", + "Jose. Nach Jerusch. ist zu lesen: „R. Jose, Sohn des R. Jehuda“.", + "Niemals wird Einer getötet. St. אין נהרגין lies: אינו נהרג nach Jerusch.", + "Durch den Mund. Die Todesstrafe soll einzig und allein durch den Mund der Zeugen herbeigeführt werden, durch ihre Warnung und ihr Zeugnis.", + "dass das Synedrion nicht durch den Mund eines Dolmetschers vernehmen dürfe. Der Gerichtshof muss die Sprache der Zeugen verstehen; doch braucht er diese Sprache nicht sprechen zu können, da er seine Worte an die Zeugen durch einen Dolmetscher vermitteln darf (Talmud)." + ], + [ + "entflohen ist und dann vor dasselbe Gericht. Von dem er verurteilt worden ist.", + "so hebt man seine Verurteilung nicht auf. Das Verfahren wird nicht wieder aufgenommen, um vielleicht Rechtfertigungs-gründe für ihn zu finden.", + "dass über ihn das Todesurteil von dem und dem Gerichte. Wenn dieses Gericht in Palästina ist; wird aber ein Verbrecher von einem außerpalästinensischem Gerichtshofe verurteilt und entflieht nach Palästina, so wird dort sein Prozess nochmals aufgenommen, denn das Verdienst seines Aufenthalts in Palästina könnte ihm zu einer Rechtfertigung verhelfen (Talm.).", + "und die und die waren seine Zeugen. Mit Angabe der Zeit, nach Sanhedrin V, 1.", + "Das Synedrion. Die Institution der Gerichtshöfe, deren jeder aus einem Collegium von Richtern besteht, die in Palästina ordiniert worden sind, nach Sanhedrin I, Note 19.", + "hat seine Geltung. נהג führen, sich führen, üblich sein, Geltung haben (von einem Gesetze oder einer Institution).", + "sowohl im Lande als außerhalb des Landes. Auch außerhalb Palästinas werden Gerichtshöfe eingesetzt, die Strafprozesse entscheiden und Todesurteile fällen können; Letzteres aber nur während der Zeit, da das große Synedrion in der Quaderhalle seinen Sitz hat.", + "Ein Gerichtshof der einmal in einer Jahrwoche. שכוע B. mezia IX, Note 46.", + "wird ein Verderber. חובלנית, (Jerusch. hat חבלנית) von חבל verderben, eine Verderberin; סנהדרין ist femin.", + "so würde nie ein Mensch hingerichtet worden sein. Wir würden so viele Fragen an die Zeugen gerichtet haben, dass sie sich notwendig widersprochen hätten.", + "Diese. R. Tarphon und R. Akiba.", + "würden auch die Blut-Vergießer in Israel vermehrt haben. Da die Mörder nichts zu fürchten hätten. — Indessen wollten auch R. Tarphon und R. Akiba den Mörder nicht ganz freisprechen, sondern ihn nur mit Gefängnis nach Sanhedrin IX, 5 bestrafen." + ] + ], + [ + [ + "in die Freistadt. S. Mischna 4.", + "wenn Jemand mit einer Walze. Eine Steinwalze, mittelst deren unebene und schadhafte Stellen des Dachüberzuges geglättet werden.", + "wenn Jemand ein Fass herablässt. שלשל (arab. سلسل) aus einer Höhe mittelst eines Strickes oder einer Kette herablassen, von שרשרת ═ שלשלת, Kette.", + "abwärts gerichtet hat. Selbst wenn dies zu dem Zwecke geschah, um ihn dann aufwärts zu heben, wie z. B. Jemand eine Axt rückwärts nach unten schwingt, um sie dann desto kräftiger zu erheben.", + "muss ins Exil wandern. Denn in diesem Falle hat der Totschläger sich eine geringe Fahrlässigkeit zu Schulden kommen lassen, da er beim Herablassen, wobei leicht ein Schaden entstehen kann, vorsichtig sein sollte. (s. Note 14.)", + "nicht abwärts gerichtet. Wobei er nicht an einen Unglücksfall denken konnte.", + "so braucht er nicht auszuwandern. Es wird dies aus den Worten (Num. 35, 23): „er ließ auf ihn fallen“ (d. h. von oben nach unten) abgeleitet.", + "Wenn das Eisen vom Stiele. Der Axt, womit Jemand Holz fällt.", + "der Totschläger. D. i. derjenige, der das Holz gefällt hat.", + "braucht nicht auszuwandern. Weil dies an Vorsätzlichkeit grenzt, denn er hätte das lose Eisen befestigen sollen.", + "Springt ein Stück vom gespaltenen Holze. מן העץ ist wie קיסם מן העץ, ein Splitter vom Holze, zu erklären, so Raschi u. A. — Maimon. bezieht das נשמט הברזל des vorigen Satzes auch auf diesen Satz und erklärt נשמט הברזל מן העץ המתבקע: Das Eisen wurde durch den Gegenstoß des gespaltenen Holzes hinweggeschleudert.", + "er braucht nicht auszuwandern. Weil dies als eine indirekte Wirkung (כח כחו) betrachtet wird, da der tötende Gegenstand nicht unmittelbar durch die Menschenkraft in Bewegung gesetzt worden ist. — Die Kontroverse hat von der Erklärung der Worte ונשל הברזל מן העץ (Deut. 19,5) ihren Ausgang. Nach den Weisen ist העץ der Stiel der Axt und ובשל intransitiv (es fährt aus das Eisen vom Holze). Nach Rabbi ist העץ das gespaltene Holz (da nach der Erklärung der Weisen מֵעֵצוֹ stehen müsste); ונשל muss dann transitiv (gleich ונישל, Talm.) genommen werden (Das Eisen treibt ein Stück vom Holze weg). Nach Maimon. (Note 10) fasst Rabbi ונשל (wie ונישל) als Passiv. (Das Eisen wird durch das Holz weggetrieben). S. מגדל חננאל S. 11 Note 9." + ], + [ + "Wenn Jemand einen Stein ins öffentliche Gebiet. Nach einem dort befindlichen Misthaufen, wo Menschen gewöhnlich nur des Nachts, ausnahmsweise aber auch am Tage ihre Notdurft verrichten.", + "wirft und damit Einen tötet. Am Tage.", + "so muss er auswandern. Hätte er am Tage nach einer Straße geworfen, wo gewöhnlich Menschen sich befinden, so wäre die Tat eine grobe Fahrlässigkeit, die an Vorsätzlichkeit grenzt (קרוב למזיד); hätte er wieder nach einem Orte geworfen, der gar nicht von Menschen betreten wird, so wäre die Tötung durch einen nicht vorherzusehenden Zufall erfolgt (אונס). In beiden Fällen wandert der Täter nicht ins Exil. Die Strafe der Exilierung trifft nur den unvorsätzlichen Totschläger (שוגג), der sich wohl einer Unvorsichtigkeit, aber keiner groben Fahrlässigkeit schuldig gemacht hat.", + "so ist Jener frei. Denn es heißt (Deut. 19,5): „Und es trifft seinen Nächsten“; nicht aber, wenn der Nächste sich selbst darbietet.", + "falls der Beschädigte befugt war. Er hat vom Besitzer die Erlaubnis dazu erhalten.", + "Sowie das Holzhauen eine freiwillige Handlung ist. Diese Handlung ist nicht geboten.", + "der seinen Sohn schlägt. Auf dass er Tora oder ein Handwerk lerne.", + "und der Gerichtsdiener. Der Jemand schlägt, dass er dem Befehle des Gerichtes Folge leiste (Maimon.). — Alle diese sind frei, weil sie bei der Ausübung ihrer Pflicht getötet haben." + ], + [ + "Der Vater muss wegen des Sohnes. Wenn er ihn unvorsätzlich getötet hat.", + "auswandern. Wenn er nicht dabei seine Pflicht ausübte (Note 18).", + "und der Sohn muss wegen des Vaters. Wenn er ihn unvorsätzlich getötet hat.", + "Jedermann. Selbst ein Sklave oder ein Samaritaner (Talm.).", + "muss wegen eines Israeliten. Wenn er ihn unvorsätzlich getötet hat.", + "und ein Israelit muss wegen Jedermann. Wenn er ihn unvorsätzlich getötet hat.", + "nur nicht wegen eines Beisaß-Proselyten. S. B. mezia V, Note 54a.", + "Ein Beisaß-Proselyte braucht nur wegen eines Beisaß-Proselyten auszuwandern. S. Num. 35,15.", + "Der Blinde braucht nicht auszuwandern. Denn es heißt (Num. 35,23): „Ohne dass er es sieht“; dies schließt den Blinden aus, da er nicht sehen kann.", + "Er muss auswandern. Denn es heißt (Deut. 19,4): „Ohne Wissen“; dies ist ein zweiter beschränkender Ausdruck, der dem Blinden (der zwar nicht sieht, aber doch wissen kann) mit einschließt, nach der Regel, dass ein beschränkender Ausdruck, der auf einen andern beschränkenden Ausdruck folgt, das Gesetz erweitern will ( אין מיעיט אחר מיעוט אלא לרבות ).", + "Der Feind, (der tötet. Einen, mit dem er aus Hass drei Tage nicht gesprochen hat.", + "wandert er aus. Die Halacha entscheidet, wie der erste Tanna, dass man wegen unvorsätzlicher Tötung eines Feindes zwar nicht hingerichtet wird, aber auch nicht in die Freistadt wandern kann, da es bei einem solchen Falle als wahrscheinlich gilt, dass eine grobe Fahrlässigkeit stattgefunden hat." + ], + [ + "die im Lande Kenaan sind. Auch die anderen 42 Levitenstädte (Num. 35,6) dienten als Asylstätten; jedoch nur dann, wenn der Totschläger dieselben mit der ausgesprochenen Absicht betreten hatte, dort Schutz zu suchen; die 6 eigentlichen Freistädte dagegen gewährten ihm auch dann Schutz, wenn er von deren schützender Kraft gar kein Bewusstsein hatte." + ], + [ + "Und Straßen waren nach denselben gerichtet. Es führten von allen Seiten gerade Straßen dahin und an den Scheidewegen befanden sich Wegweiser (Talm.).", + "von einer zur andern. Die Worte מזו לזו sind schwierig; wozu die Straße von einer Asylstadt zur andern? In einer Baraita im Talmud (9b) wird מכוונות היו in dem Sinne gebraucht, dass die drei Asylstädte im Lande Kenaan den dreien jenseits des Jardens gegenüberliegend waren. Ferner wird dort gesagt, dass die Distanzen zwischen den Städten gleich groß waren. Möglich, dass die Mischna dasselbe sagen will, und ומכוונות wäre dann in doppeltem Sinne zu nehmen, als wenn stände: ומכוונות להן ומכוונות הדרכים מזו לזו. Diese lagen jenen gegenüber, und gleich groß (übereinstimmend) waren die Wege von einer zur andern.", + "Man gibt ihm. Dem Totschläger.", + "zwei Weisen-Jünger mit. Nachdem man ihn zur Exilierung verurteilt hat.", + "Vorstellungen machen. Dass er ihn nicht als Mörder betrachte, da die Tat unvorsätzlich geschehen ist.", + "Er. Manche Ausgaben lesen אף הוא (auch er); hiernach gesteht R. Meir zu, dass ihn zwei Weisen-Jünger begleiten. Die Handschriften haben jedoch nicht אף.", + "Dies sei das Wort des Totschlägers. S. Schebiit X, 8 und weiter Note 66." + ], + [ + "Anfangs. Am Anfang, bevor noch das Gericht ein Urteil fällt, gilt folgende Vorschrift.", + "eilen. מקדימין s. Sanhedrin XI, Note 59.", + "sowohl der unvorsätzliche als der vorsätzliche Totschläger nach den Freistädten. Dies wird aus Deut. 19, 11 deduziert.", + "als der durch die hohepriesterlichen Kleider Geweihte. מרבה בבגדים vergrößert, erhoben durch Kleider; so hießen die Hohenpriester, seitdem das heilige Salböl (durch den König Josia, Joma 52b) verborgen ward, da sie nur durch Bekleidung mit den vielen (acht) Gewändern zu Hohenpriestern geweiht wurden.", + "als auch der von seinem Hohepriesteramte Abgegangene. Der zur Zeit, da der Hohepriester (wegen Leibesfehler oder Unreinheit) dienstunfähig war, das Hohepriesteramt verwaltete und dann bei Wiederherstellung des Hohenpriesters wieder zurückgetreten ist.", + "dass der Totschläger zurückkehrt. Nach Num. 35, 25.", + "Auch der zum Kriege Gesalbte. Der dazu geweiht ist, im Kriege die Ansprache an das Heer (Deut. 20, 2 ff.) zu halten, vgl. Sota VIII, 1.", + "Daher pflegen die Mütter der Hohenpriester ihnen. Den exilierten Totschlägern.", + "Nahrung und Kleidung zu verabreichen. מספקות B. mezia VII, Note 7.", + "nachdem sein UrTeil. Dass er ins Exil wandere.", + "so braucht er nicht auszuwandern. Denn nachdem er zur Exilierung verurteilt war, wird er wie ein Exilierter betrachtet, den der Tod des Hohenpriesters sühnt.", + "der Hohepriester gestorben ist und man einen andern. Hohenpriester.", + "so kehrt er erst nach dem Tode des zweiten. Des neu ernannten Hohenpriesters." + ], + [ + "als kein Hohepriester da war. Da der Hohepriester gestorben und noch kein Nachfolger ernannt war.", + "oder hat Jemand einen Hohenpriester getötet. Und dessen Verurteilung fand statt, bevor ein anderer Hohepriester ernannt war.", + "oder hat ein Hohepriester Einen getötet. Und dessen Verurteilung fand statt, bevor ein anderer Hohepriester ernannt war.", + "so darf er. Der Totschläger.", + "niemals von dort. Von der Asylstadt.", + "Er. Jeder unvorsätzliche Totschläger.", + "darf nicht hinausgehen. Aus seiner Asylstadt.", + "eines Gebotes. Wenn er z. B. bezeugen will, dass er den Neumond gesehen habe, s. Rosch Haschanah I, 9.", + "so darf er doch nie von dort hinausgehen. Wenn er hinausgeht, setzt er sich der Gefahr aus, getötet zu werden, s. weiter unten.", + "so schützt auch ihr Grenzgebiet. Das Gebiet der Stadt bis zur Sabbat-Grenze (תחום שבת), so weit man von der Stadt aus am Sabbat gehen darf, d. i. 2000 Ellen rings um die Stadt, s. Einleitung zu Erubin S. 52.", + "Geht der Totschläger außerhalb des Grenzgebietes hinaus. Mit Absicht; geht er aus Versehen hinaus, so darf man ihn nicht töten,", + "Es ist dem Bluträcher geboten. Das ורצח in Num. 35, 27 ist als Gebot zu fassen.", + "Menschen steht es frei. Dies wird aus אין לו דם (das.) deduziert, das zu erklären ist: Er (der Totschläger) hat (überhaupt) kein Blut (es darf ihn Jeder umbringen), vgl. Raschi zu Num. 35, 27.", + "und jeder andere Mensch wird seinetwegen nicht schuldig. Wenn er ihn umgebracht hat, wird er seinetwegen nicht bestraft; doch darf er ihn nicht umbringen. R. Salomo Lurja liest: וכל אדם חייבין עליו (alle anderen sind seinetwegen schuldig.)", + "so richtet man sich in Allem nach dem Zweige. Dieser Satz ist nach dem Talmud zu erklären, wie הכל הולך אף אחר הנוף. Man muss sich auch nach dem Zweige richten. Steht also der Stamm außerhalb des Asyl-Gebietes, und es ragt bloßs ein Zweig in dasselbe hinein, so ist der ganze Baum als Asyl zu betrachten, und der Totschläger, der an den Stamm des Baumes gelangt, ist schon geschützt. Umgekehrt ist schon unter den Zweigen eine Asylstätte, wenn der Stamm innerhalb des Asyl-Gebietes steht, obgleich die Zweige sich aus demselben herausneigen.", + "Hat er. Der exilierte Totschläger.", + "so muss er von einer Nachbarschaft. שכונה ist eine Nachbarschaft von drei Häusern, Aboda sara 21 a.", + "ein Levite. Der in der Asylstadt wohnt." + ], + [ + "Desgleichen. כיוצא בו (das Manche nicht lesen) ist aus Schebiit X, 8 herübergenommen, wo vorher ein ähnlicher Fall steht.", + "Dies sei das Wort des Totschlägers. S. oben Mischna 5.", + "Sie mussten den Leviten Miete zahlen. Dies gilt nach dem Talmud nur für die 42 Levitenstädte (oben Note 28); in den 6 eigentlichen Freistädten brauchten die Exilierten keine Miete zu zahlen.", + "Er. Der exilierte Totschläger.", + "kehrt. Nach dem Tode des Hohenpriesters.", + "in das Amt. שררה Herrschaft, Würde, Amt." + ] + ], + [ + [ + "Folgende erleiden die Geißelstrafe. Es werden nicht alle Fälle hier aufgezählt, sondern nur diejenigen, bei denen etwas Neues gelehrt wird.", + "der Frau seines Vater-Bruders oder einem menstruierenden Weibe beiwohnt. Wiewohl alle bisher genannten Übertretungen mit Ausrottung (כרת) bestraft werden (Lev. 20, 17—21; 18, 18; 29), so kann doch bei entsprechender Verwarnung die Geißelstrafe erfolgen, die, verbunden mit reuiger Busse (תשובה), den Sünder von der Ausrottungsstrafe befreit (M. 15).", + "der eine Witwe. Die Übertretung eines Toraverbotes wird in der Regel mit Geißelung bestraft; das betreffende Verbot steht in Lev. 21, 14.", + "der eine Verstoßene. Lev. 21, 7..", + "oder eine Chaluza. S. oben I, Note 5. Da nach den meisten Dezisoren eine Chaluza dem Priester nur nach rabbinischer Anordnung verboten ist, so kann bei dieser Übertretung nicht die gewöhnliche Geißelstrafe (מלקות), sondern nur eine Züchtigung eintreten, die gegen den verhängt wird, der rabbinischen Verordnungen zuwiderhandelt. Diese Züchtigung heißt מכת מרדות (von רדה, züchtigen).", + "der eine Mamseret. ממזרים in Blutschande Erzeugte; s. Jebamot IV, 13. Das Verbot in Deut. 23, 3.", + "oder Nethina. נתינים sind die Nachkommen der Gibeoniten, die Josua zu Tempelsklaven gemacht hat, Jos. 9, 27. Die Verschwägerung mit ihnen war nach Tosaphot (Ketubot 29 a v. אלו) nach dem Toragesetze (Deut. 7, 3) verboten. Nach Maimonides war es bloß ein rabbinisches Verbot, s. Note 5.", + "die einen Nathin. נתינים sind die Nachkommen der Gibeoniten, die Josua zu Tempelsklaven gemacht hat, Jos. 9, 27. Die Verschwägerung mit ihnen war nach Tosaphot (Ketubot 29 a v. אלו) nach dem Toragesetze (Deut. 7, 3) verboten. Nach Maimonides war es bloß ein rabbinisches Verbot, s. Note 5.", + "oder Mamser. ממזרים in Blutschande Erzeugte; s. Jebamot IV, 13. Das Verbot in Deut. 23, 3.", + "Wenn eine Witwe zugleich eine Verstoßene ist. Eine Witwe, die sich wieder verheiratet hat und vom zweiten Manne verstoßen worden ist.", + "zweier Verbote. Note 3 und 4.", + "strafbar. Der Übertreter wird zweimal gegeißelt.", + "eines Verbotes schuldig. Da das Verbot der Chaluza nur rabbinisch ist und auf den Toravers Lev. 21, 7 sich stützt, der die Geruscha verbietet, so erfolgt für diese Doppel-Sünde nur Eine Bestrafung." + ], + [ + "der Heiliges gegessen. Lev. 7, 20 setzt darauf die כרת-Strafe. Das Verbot, das die Geißelung bewirkt, wird vom Talmud aus anderen Schriftstellen hergeleitet.", + "ein ins Heiligtum gekommener Unreiner. Vgl. Num. 5, 3.", + "wer Unschlitt. Lev. 3, 17.", + "Blut. Lev. 3, 17.", + "Übriggebliebenes. Exod. 29, 34.", + "Verworfenes. Lev. 7, 18, vgl. Raschi das. Die Warnung ist in Exod. 29, 34 enthalten, da mit den Worten כי קדש הוא jede unbrauchbar gewordene Opferspeise verboten wird.", + "oder Unreines. Lev. 7, 19.", + "außerhalb des Heiligtums geschlachtet oder dargebracht. Diese Handlungen werden nach Lev. 17, 4; 9 mit כרת bestraft. Die Warnungen findet der Talmud in anderen Schriftversen.", + "wer Gesäuertes am Pesach gegessen. Deut. 16, 3.", + "wer am Versöhnungstage gegessen oder eine Arbeit verrichtet hat. Lev. 23, 29; 31.", + "wer das Salböl. Exod. 30, 32.", + "oder das Räucherwerk. Exod. 30, 37.", + "Salböle salbt. Exod. 30, 32.", + "wer Aas. Deut. 14, 21.", + "Zerrissenes. Exod. 22, 30.", + "Geschmeiss oder Gewürm. Unter beiden letzteren sind verschiedene verbotene Land- und Wassertiere verstanden, vgl. Lev. 11, 11; 13; 41 ff.", + "wer Tebel. S. Sanhedrin VIII, Note 23. Das Verbot ist nach dem Talmud in Lev. 22, 15 enthalten (Sanhedrin 83 a).", + "dessen Hebe. Der Zehnt vom Zehnten Num. 18, 26.", + "noch nicht abgesondert war. Dies ist ebenfalls Tebel, da der Zehnt, den der Levi vom Zehnten gibt, der Teruma des Israeliten gleichgeachtet ist, Num. 18, 27.", + "oder zweiten Zehnt. Der unrein geworden ist und in Folge dessen selbst in Jerusalem ungelöst nicht gegessen werden darf, Maaser scheni III, 9. Die Übertretung beim Essen von reinem außerhalb Jerusalems s. weiter unten Note 40.", + "oder Geheiligtes. Lev. 22, 10. Dieser V. spricht zwar nur von Teruma; doch wird Geheiligtes daraus durch Wort-Analogie (גזירה שוה) abgeleitet (Sanhedrin 84 a).", + "schuldig sei. Nach Lev. 11, 42.", + "wie sie geschaffen ward. Sie ist ein ganzes Geschöpf, (בריה).", + "wie es geschaffen ward. Die Weisen sind jedoch der Ansicht, dass nur ein lebendes Wesen (oder was von einem solchen herkommt, z. B. ein Glied von einem lebenden Tiere oder die Spannader) als „Geschöpf“ betrachtet wird." + ], + [ + "Wenn Jemand Erstlinge. Die bereits nach Jerusalem gebracht, worden.", + "dabei. Deut. 26, 5—10.", + "gelesen. Nach der Lesung sind sie Eigentum des Priesters, und es wird deren Genuss nicht mit Geißelung bestraft, wohl aber mit מיתה בידי שמים (Bikkurim II,1), s. Sanhed. IX, Note 58.", + "hochheilige Opfer außerhalb der Umhänge. D. h. außerhalb des Tempel-Vorhofes. Der Ausdruck קלעים ist von der Stiftshütte in der Wüste hergenommen, Exod. 27, 9.", + "leichtere Opfer oder zweiten Zehnt. Der bereits nach Jerusalem gebracht worden; vorher ist die Auslösung bloß durch ein Gebot vorgeschrieben, dessen Übertretung nicht mit Geißelung bestraft wird.", + "außerhalb der Mauer. Hier ist von reinem zweiten Zehnt die Rede, s. oben Note 30.", + "gegessen. Das Verbot alles bisher in dieser Mischna Genannten ist in Deut. 12, 17 enthalten.", + "oder einen Knochen von einem reinen Pesach-Opfer zerbrochen hat. Exod. 12, 46. Das unreine wird durch בו ausgeschlossen.", + "so empfängt er vierzig. S. weiter M. 10.", + "von einem reinen Pesach-Opfer übrig lässt. Welche Übertretung 1) nicht durch eine Tat, sondern nur durch eine Unterlassung (לאו שאין בו מעשה) geschieht, und 2) durch Erfüllung des zum Verbote von der Tora (Exod. 12, 10) hinzugefügten Gebotes, das übriggelassene zu verbrennen, wieder gut gemacht werden kann (לאו הניתק לעשה).", + "zerbricht. Note 42.", + "empfängt nicht vierzig. S. weiter M. 10." + ], + [ + "nicht wegfliegen zu lassen. Nach. R. Jehuda ist Deut. 22, 7 nicht so zu verstehen, dass man die Mutter, nachdem man sie samt ihren Jungen genommen, wieder wegfliegen lasse; es wird vielmehr dort geboten, die Mutter gleich Anfangs wegfliegen zu lassen und nicht zu nehmen.", + "wegfliegen und wird nicht gegeißelt. Nach ihrer Ansicht gebietet Deut. 22, 7, man solle, nachdem man das Verbot, die Mutter samt den Jungen zu nehmen, übertreten hat, die Mutter wieder wegfliegen lassen. Durch Erfüllung dieses Gebotes wird demnach die Übertretung straflos.", + "ein Gebot auszuüben ist. Der Talmud nennt ein solches Verbot: לאו הניתק לעשה ein Verbot, das losgerissen (und) zu einem Gebote (gemacht wird), s. Note 43." + ], + [ + "Wer sich eine Glatze am Kopfe schert. Wegen eines Toten, Deut. 14, 1. In Lev. 21, 5 bei den Priestern fehlt zwar die Bestimmung למת (wegen eines Toten); doch wird durch Wort-Analogie (קרחה) deduziert, dass auch bei den Priestern diese Bestimmung gilt.", + "wer die Seitenenden seines Haupthaares rund abnimmt. Lev. 19, 27. Er entfernt das Haar der Schläfen, womit das Kopfhaar endet, so dass er die Schläfen mit den Stellen hinter dem Ohr und der Stirne gleich macht. Nach Maimonides ist nur die Entfernung der Enden mit dem Schermesser verboten, nach Tosaphot und R. Ascher dagegen auch mit der Scheere. Vgl. Magazin f. d. W. d. J. 1881 S. 127.", + "wer die Enden seines Bartes zerstört. Lev. 19, 27 heißt das Verbot: לא תשחית du sollst nicht zerstören, d. h. glatt bis an die Wurzel abnehmen; dagegen wird für die Priester in Lev. 21, 5 angeordnet: לא יגלחו sie sollen nicht scheren. Das Verbot ist daher nach der Halacha durch zwei Bedingungen beschränkt, und es ist nur das Abnehmen mit einem gewöhnlichen Scheer-Werkzeug (גלוח), welches das Haar bis an die Wurzel abnimmt (שיש בו השחתה) verboten. Dies findet nur beim Schermesser (תער) statt.", + "und wer um einen Toten sich einen Einschnitt macht. Lev. 19, 28. Es ist jede Verwundung, sowohl mit der Hand als mit einem Geräte verboten.", + "ist schuldig. Der Geißelung.", + "so ist er für jeden Einzelnen. Für jeden einzelnen Toten resp. für jeden einzelnen Einschnitt.", + "schuldig. Wiewohl er nur einmal verwarnt worden ist.", + "des Haupthaares zweimal. Wer beide Enden abnimmt, wird zweimal gegeißelt.", + "des Bartes. Der Bart hat fünf Enden; wer dieselben mit dem Schermesser abnimmt, wird fünfmal gegeißelt. Über die genaue Bestimmung dieser fünf Enden gibt es verschiedene Meinungen.", + "so ist er nur einmal schuldig. Da er nur Ein Verbot übertritt.", + "wenn man ihn. Den Bart.", + "mit einem Schermesser abnimmt. S. Note 50.", + "Selbst wenn er ihn mit einer Zange. מלקט, syr. ܡܰܠܩܛܳܐ, wie das hebr. מלקחים, Zange.", + "oder einem Glätter. רהיטני Feile, Glätter, vielleicht eine korr. Form des gr. ῥίνη (Feile)", + "ist er schuldig. Die Weisen jedoch kontroversieren dagegen, weil es keine gewöhnlichen Scheer-Instrumente sind, Note 50." + ], + [ + "an sich) macht, (ist schuldig. Lev. 19, 28.", + "Hat er geschrieben. An seinen Leib mit Tinte oder Farbe.", + "wenn man dort den Namen. Eines Götzen (Baraita des Bar Kappara).", + "ich bin der Ewige. Ihr sollt daher keinen Götzen-Namen in euren Leib einätzen." + ], + [ + "so ist er nur einmal schuldig. Num. 6, 3.", + "und er trank. Nach jeder Warnung.", + "Trinken. Über das Maß s. Nasir VI,1." + ], + [ + "Hat er. Der Nasir.", + "so ist er nur einmal schuldig. Num. 6, 6.", + "und er verunreinigte sich. Nach jeder Warnung.", + "Hat er. Der Nasir.", + "so ist er nur einmal schuldig. Num. 6, 5.", + "und er schor sich. Nach jeder Warnung.", + "besonders schuldig. Vgl. Nasir VI, 4.", + "Hat Jemand den ganzen Tag über Gewänder von gemischten Arten. Von Wolle und Leinen.", + "so ist er nur einmal schuldig. Deut. 22, 11.", + "und er zog es aus und wieder an. Der Talmud meint: Selbst, wenn er nur einen Ärmel ausgezogen und wieder angezogen, oder selbst wenn er nur zwischen einer Warnung und der andern das Kleid so lange Zeit an hatte, als man braucht, um es aus- und anzuziehen, so wird dies so angesehen, als hätte er es aus- und wieder angezogen." + ], + [ + "Mancher pflügt eine Furche und wird dabei. Achtmal neununddreißig Geißelhiebe.", + "wegen acht Verbote. Wenn man ihn wegen aller Verbote verwarnt hat.", + "nämlich wenn er pflügt mit einem Ochsen und einem Esel zusammen. Deut. 22, 10. Das ist das erste Verbot.", + "welche geheiligt sind. Der Ochs ist als Opfer für den Altar geheiligt. Wer mit einem solchen arbeitet, übertritt das Verbot in Deut. 16, 19, das für alle heiligen Opfertiere gilt. Dies ist das zweite Verbot. Außerdem übertritt er noch das Verbot, vom Heiligen einen Nutzen zu haben, wodurch er das Heilige veruntreut (מעילה). Das Verbot hierfür wird aus Lev. 5, 15 vermittelst einer נזירת שוה (oben Note 31) deduziert. Der Esel als unreines Tier könnte nur zum Verkaufe und Verwendung des Erlöses für die Reparatur des Tempels (בדק הבית) geheiligt sein, s. Sanhedrin X, Note 60. Auch dabei ist das Verbot der Veruntreuung übertreten. Dies ist das dritte Verbot.", + "bei gemischten Saaten im Weinberge. Es sind Weizen, Gerste und Weinbeerkerne (חרצן) zusammengesäet, die er durch das Pflügen mit Erde bedeckt, wodurch er das Verbot von Deut. 22, 9 übertritt. Dies ist das vierte Verbot. Nach Maimon. ist hierbei auch das Verbot von Lev. 19, 19 (כלאי זרעים) übertreten; dafür rechnet er das dritte Verbot (Note 80) nicht.", + "und zwar im Feier-Jahre. Lev. 25, 4. Das ist das fünfte Verbot.", + "an einem Festtage. Lev. 23, 7. Das ist das sechste Verbot.", + "und es geschieht an unreiner Stätte. An einer Grabstätte. Er übertritt dabei noch die zwei Verbote von Lev. 21, 1 und Num. 6, 6.", + "dass er dabei mit einem Gewande von gemischten Arten. Oben Note 75.", + "bekleidet ist. Er könnte also zu gleicher Zeit neun Verbote übertreten.", + "Da sagten sie. Die Weisen.", + "Dies gehört nicht zu diesem Namen. Diese Übertretung übt er nicht durch das Pflügen.", + "Auch der Nasir. Und auch der Priester.", + "gehört nicht zu diesem Namen. Da er nicht wegen des Pflügens, sondern wegen des Betretens der Grabstätte schuldig ist. Die Weisen aber rechnen diese Übertretungen dennoch, weil er zum Pflügen notwendig den Ort betreten muss." + ], + [ + "Vierzig weniger Einen. Diese Tradition hat auch Josephus ant. 4, 8, 21.", + "die nahe an vierzig ist. במספר ארבעים mit der an 40 grenzenden Zahl; die Tradition verbindet das letzte Wort in V. 2 mit V, 3.", + "überschüssigen. Der vierzigste Streich wird auch von R. Jehuda als יתירה bezeichnet, nach Note 96; außerdem weil er ebenfalls die Tradition hatte, dass nur 39 Streiche zu geben sind, und nur das Schriftwort ihn zu seiner abweichenden Ansicht nötigte.", + "Zwischen die Schultern. Nach dem Talmud hat R. J. dies aus Secharja 13, 6 deduziert." + ], + [ + "Man schätzt. Der zu Geißelnde muss immer zuerst geschätzt werden, wie viel Streiche er aushalten kann.", + "die sich in drei Teile teilen lässt. Wenn man ihn z. B. auf 14 Hiebe schätzt, so erhält er nur 12.", + "dass er vierzig. Weniger Einen.", + "er würde keine vierzig. Weniger Einen.", + "er könne vierzig. Weniger Einen.", + "so ist er frei. Sowie man bei Lebens-Strafsachen das Verfahren nur zur Freisprechung, aber nicht zur Verurteilung wiederaufnehmen kann (Sanhedrin IV, 1), ebenso kann bei der Geißelstrafe die Zahl der zudiktierten Streiche wohl verringert, aber nicht vermehrt werden.", + "worauf zwei Verbote stehen. Wie z. B. oben Mischna 1, Note 9.", + "nur Eine Schätzung gemacht. Dies darf nur geschehen, wenn er wenigstens 42 Streiche aushalten kann, so dass er mindestens 3 Streiche (Note 96) wegen des zweiten Verbotes empfängt.", + "wo nicht. Wenn man ihn nur wegen einer einmaligen Geißelstrafe geschätzt hat." + ], + [ + "Man bindet ihm beide Hände an eine Säule. Welche fest in der Erde steckt und dem Delinquenten bis ungefähr ans Herz reicht, so dass man ihn über die Säule gebeugt legen und auf Brust und Rücken geißeln kann.", + "nach beiden Seiten. An die Längenseiten der Säule rechts und links.", + "der Diener. חזן, gew. von חזה sehen, (Aufseher); wahrscheinlicher aber das arab. خازن Verwahrer, Wächter der Synagoge und deren Utensilien; griech. υπηρέτης; vgl. חזני מתא. Stadtwächter, B. mez. 93b.", + "der Synagoge. כנישתא ═ כנסת bed. Gemeinde und Synagoge. Der חזן הכנסת kommt noch vor Joma VII, 7, Sota VII, 7 – 8, (vgl. noch Sabbat I, 3; Tamid V, 3. Die Geißelung scheint gewöhnlich in der Synagoge stattgefunden zu haben; s. Matth. 10, 17; Act. 22, 19.", + "fasst an seine Kleider. Am Halskragen.", + "zerrissen. S. Sota I, 5.", + "oder zerfetzt. פרם wie das aram. und syr. פרם, zerstückeln, in mehrere Stücke zerreißen, zerfetzen; so Raschi. Nach Aruch bedeutet פרם die Naht auftrennen.", + "bis er ihm das Herz. Da er auf die entblößte Brust gegeißelt werden muss, s. weiter Note 120.", + "entblößt. Dadurch können auch die Kleider von beiden Schultern abgezogen werden.", + "hinter. An der Seite des Rückens.", + "ihm. Dem zu Geißelnden.", + "auf den der Synagogen - Diener sich stellt. Damit er aus der Höhe mit Kraft geißeln könne.", + "und diese wieder zu vier. Ein Riemen wurde zuerst zusammengelegt; dann wurde der Doppelriemen nochmals zusammengelegt, so dass es ein vierfacher Riemen war.", + "Riemen. Von Eselsleder. In den Talm.-Ausgg. steht in der Mischna ausdrücklich: של חמור; doch ist dies eine Interpolation aus einer Baraita. Nach dem Talmud soll das Leder von Rind und Esel den Sünder an den Vers Jesaja 1, 3 erinnern.", + "ziehen sich daran auf und ab. Die breiten kalbledernen Riemen waren mit Löchern versehen, durch welche die zwei dünnen Riemen von Eselsleder, wie die Fäden einer Naht, hinauf und hinab durchgezogen wurden." + ], + [ + "Der Handgriff. Der Stock, an dem der Riemen hing.", + "eine Handbreit. So breit war der kalblederne Riemen.", + "und deren Ende muss bis an den Nabel reichen. Der Riemen hing derart am Handgriff, dass man die Geißel nach Bedarf verkürzen oder verlängern konnte, so dass, wenn man auf den Rücken schlug, das Ende der Geißel bis an den Nabel reichte.", + "Man gibt ihm ein Drittel der Hiebe vorn. Auf die Brust.", + "und zwei Drittel auf den Rücken. Ein Drittel auf jede entblößte Schulter, s. Note 110. Der Talmud leitet dies aus den Worten: והכהו לפניו כדי רשעתו (Deut. 25, 2) ab, mit der Deutung, er schlage ihm vorn Ein Maß seiner Strafe und hinten zwei Maße.", + "sondern hingebeugt. Auf die Säule.", + "Der Geissler geißele ihn mit Einer Hand. Doch soll er die Geißel mit beiden Händen aufheben.", + "und aus ganzer Kraft. Denn es heißt (Deut. 25, 3): מכה רבה d. h. „ein starker Schlag“." + ], + [ + "Der Vorleser. Der größte unter den Richtern liest folgende Verse vor, der zweite zählt die Streiche, und der dritte muss vor jedem Streich befehlen: „schlage!“, damit der Vollstrecker nur auf Befehl des Richters geißele (Talm.).", + "und er fängt wieder den Anfang der Verse an. Wenn er die Verse beendigt, bevor die Geißelung ganz vollzog en ist.", + "ferner. Die eingeklammerten Worte sind eine spätere Interpolation, welche die Mss. und Maimon. nicht haben. Der Interpolator hat jedenfalls die Worte: וחוזר לתחלת המקרא nur einmal (nämlich am Schlusse) gelesen. Der zuletzt angeführte V. Deut. 28, 59 zählt gerade 13 Worte; ebenso zählen die zwei V. Deut. 29, 8 und Ps. 78, 38 je 13 Worte. Der Interpolator scheint also der Meinung gewesen zu sein, dass bei jedem Worte dieser 3 Verse ein Streich gegeben werden sollte.", + "und er fängt wieder den Anfang des Verses an. Die eingeklammerten Worte sind eine spätere Interpolation, welche die Mss. und Maimon. nicht haben. Der Interpolator hat jedenfalls die Worte: וחוזר לתחלת המקרא nur einmal (nämlich am Schlusse) gelesen. Der zuletzt angeführte V. Deut. 28, 59 zählt gerade 13 Worte; ebenso zählen die zwei V. Deut. 29, 8 und Ps. 78, 38 je 13 Worte. Der Interpolator scheint also der Meinung gewesen zu sein, dass bei jedem Worte dieser 3 Verse ein Streich gegeben werden sollte.", + "Stirbt er. Der Gegeißelte.", + "so ist der Geissler nicht schuldig. Ins Exil zu wandern, s. oben II, 2 Ende.", + "Gibt er ihm aber einen Streich zu viel. Indem er sich im Zählen geirrt hat.", + "und er. Der Gegeißelte.", + "Hat er. Der Gegeißelte.", + "sich verunreinigt. In Folge eines Teiles der Geißelhiebe.", + "sei es durch Leibesöffnung. רעי (Nah. 3, 6: ראי) Exkremente.", + "so wird er frei. Denn es heißt (Deut. 25, 3): „Dein Bruder würde vor deinen Augen entwürdigt“: da er nun durch die Verunreinigung entwürdigt ist, so darf er nicht mehr geschlagen werden.", + "eine Frau auch wegen Urinlassens. Weil bei einer Frau die Schande größer ist." + ], + [ + "von der Ausrottung befreit. Bei reuiger Busse (תשובה); s. oben Note 2.", + "der ein Gebot ausübt. Indem er sich nach dem Befehle des Gerichtshofs und der Vorschrift der Tora der Geißelung unterzieht.", + "sein Leben geschenkt werden. Er wird von der Strafe der Ausrottung befreit. Das Maß des Guten ist ja größer als das der Strafe, oben I, 7, Note 67.", + "Man kann Folgendes. Die weiter (Note 140) folgende Lehre. Es werden hier an den Schluss der ursprünglich verbunden gewesenen Traktate Makkot und Sanhedrin (s. Einl.) einige agadische Aussprüche gesetzt.", + "aus derselben Stelle. Die von der Ausrottung spricht.", + "Die der Mensch tue. Damit kann nur die Unterlassung der in demselben Abschnitt verbotenen Handlungen gemeint sein.", + "der da sitzt und keine Sünde begeht. Nach dem Talmud (Kidduschin 39 b) ist hier die Rede von Einem, der Gelegenheit hatte, eine Sünde zu begehen, aber seine Begierde bezwang und nicht sündigte, wie Joseph (Gen. 39, 7 ff.).", + "empfängt einen Lohn. Wie es dort heißt (Deut. 12, 25): „Damit es dir und deinen Kindern nach dir wohlergehe“." + ], + [ + "wollte Israel zur Gerechtigkeit. זכה (Piel) gerecht machen, zur Gerechtigkeit führen, (vgl. Abot V, 18). Darunter ist die göttliche Leitung verstanden, dass Israel stets, sowohl in seinen Gesinnungen als in seinen Handlungen, den göttlichen Willen erfülle.", + "deshalb hat er ihm viele Lehren und Gebote erteilt. Durch die stete Beherzigung der Lehren und Ausübung der Gebote Gottes gewöhnt sich der Israelit derart an die Erfüllung des göttlichen Willens, dass er in all seinem Tun und Denken nur Gott zu dienen bestrebt ist, vgl. Schulchan-Aruch O. Ch. cap. 231. Maimon. erklärt unsern Ausspruch in folgender Weise: Es ist ein Glaubens-Grundsatz, dass der Mensch, der eines von den 613 Geboten aus reiner Liebe zu Gott, ohne irgend eine Nebenabsicht, erfüllt, dadurch der ewigen Seligkeit Teilhaft wird. Deshalb sagt R. Chananja, Gott habe so viele Gebote gegeben, damit der Israelit recht oft Gelegenheit habe, durch die vollkommene Erfüllung eines Gebotes sich die ewige Seligkeit zu erwerben. Hiernach heißt רצה לזכות: „er wollte glückselig machen“.", + "Der Ewige hat es gewollt um seiner. Des vorher (V. 19) genannten Gottesknechtes, d. h. Israels." + ] + ] + ] + }, + "versions": [ + [ + "Mischnajot mit deutscher Übersetzung und Erklärung. 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Ordnung Moed, von Eduard Baneth. 1887-1927.
Ordnung Naschim, von Marcus Petuchowski u. Simon Schlesinger. 1896-1933.
Ordnung Nesikin, von David Hoffmann. 1893-1898.
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Die Väter, welche die mündliche Lehre von Geschlecht zu Geschlecht überliefert haben, sind die אבות, nach denen dieser Traktat benannt ist, EM. 6 und 26.", + "auf dem Sinai. מסיני eig. vom Sinai her, Edujot VIII, 7.", + "empfangen und sie dem Josua überliefert. מסר aram. übergeben, davon מסורת Note 2.", + "und Josua den Ältesten. Josua 24, 31.", + "und die Ältesten den Propheten. Jerem. 7, 25. In AN. 1 werden noch die Richter (שופטים) zwischen זקנים und נביאים eingeschaltet.", + "und die Propheten haben sie den Männern der großen Versammlung. Die aus 120 Männern zusammengesetzte oberste Gerichtsbehörde, die in den ersten Zeiten des zweiten Tempels eine ähnliche Stellung hatte, wie das spätere Synedrion, das ebenfalls כנסת = כנישתא genannt wurde (Megillat Taanit c. 10), vgl. Mag. f. d. Wissensch. d. Judent. 1883 S. 46—63. — In AN. 1 sind חגי זכריה ומלאכי zwischen נביאים und אנשי כנה״ג hinzugefügt.", + "Seid. הוו wie Gen. 27, 29.", + "vorsichtig. מהון langsam, gelassen, davon המתין warten.", + "beim Richtspruche. Nach AN. 1 bei jedem UrTeil.", + "und machet einen Zaun um die Tora. Treffet Maßregeln zum Schutze des Gesetzes, vgl. חכמים עשו סייג לדבריהם Berachot 4b. — Nach AN. 2–3 stand diese Vorschr. an zweiter und העמ׳ תלמי הרבה an dritter Stelle." + ], + [ + "Simon der Gerechte. Simon I., Sohn des Onias (Jos. Ant. XII, 2, 4), war um 300 a. Hoherpriester.", + "gehörte zu dem Reste der großen Versammlung. Er gehörte zu den letzten Männern dieser Versammlung. Mit ihm und seinem Collegium schliesst die Periode der אנשי כנסת הגדולה ab, deren Lehren und Verordnungen später als דברי סופרים oder מעשה זקנים Jad. IV, 3 angeführt wurden, Mag. 1. c. S. 58 f.", + "auf dem Gottesdienst. עבודת בית המקדש = עבורה (AN 4) der Tempel-Gottesdienst.", + "und auf der Liebeserweisung. Persönliche Liebesdienste, zu unterscheiden von צדקה Almosen (Sukka 49b). — Jerusch. Taanit IV 68a findet die hier erwähnten drei Dinge in Jesaja 51, 16 angedeutet; vgl. weiter M. 18." + ], + [ + "Antigonos. ’Aντίγονος.", + "aus Socho. Josua 15, 35: שובה.", + "empfing. קבל dem Ausdr. קבלה entsprechend, Note 2.", + "Lohn. פרם (vom aram. פרס bestimmen, abschätzen) das Bestimmte, der Lohn (vgl. das hebr. חוק), wie im Arab, فرض (Geschenk, Sold) von فَرَضَ (bestimmen), vgl. M. Cahn, Pirke Aboth 17.", + "Lohn zu empfangen. Die besten Zeugnisse lesen : ע״מ שלא לקבל פרס (in dem Gedanken, keinen Lohn zu empfangen). Dadurch erklärt es sich, wie diese Worte nach AN 5 den Sadducäern die Veranlassung boten, die Vergeltung in der zukünftigen Welt zu leugnen. Über die Sadducäer und den Bericht in AN 5 vgl. Baneth in „Magazin“ 1882 S. 3 ff.", + "und es sei Gottesfurcht. שמים meton. für „Gott“.", + "über euch. Obschon ihr nur aus reiner Liebe Gott dienen sollet, mag dennoch auch die Furcht vor Gott bei euch sein; denn die Liebe bewegt zur Erfüllung der Gebote, während die Furcht vor Gott den Menschen vor Übertretung der Verbote der Tora schützt (Bart.), vgl. Jerusch. Berachot IX, 14b." + ], + [ + "Jose. Von den hier und M. 6, 8, 10 u. 12 erwähnten 5 Paaren von Schriftgelehrten (זוגות M. Pea II, 6) war nach Chagiga 16 b immer der erste der נשיא (der erste Präsident) und der zweite אב בית דין (der zweite Vorsitzende) des Synedrion. (Nur in M. 8 meinen Einige, Simon b. S. sei der נשיא gewesen). Zur Rechtfertigung dieser talmudischen Ansicht vgl. meine Schrift: „der oberste Gerichtshof“ (Berlin 1878) S. 26 ff. und „Magazin“ 1878 S. 94–99.", + "Sohn Joësers. Nach Ber. rabba c. 65 war dieser Jose ein Oheim des Hohenpriesters Alkimos.", + "aus Zereda. 1. Kön. 11, 26; 2. Chr. 4, 17. Nach M. 3 hätte man hier ממנו erwartet, wie in der Tat Einige korrigieren. Indessen, da nach Note 24 Jose b. Joëser um 160a. gelebt hat, so muss zwischen unserem Paare und Antigonos aus Socho eine Lücke angenommen werden, so dass die Schüler des Antigonos als die Tradenten anzusehen sind. Eine Vermutung, von welchen Schriftgelehrten unser „Paar“ die „Lehre“ empfangen, ist in „Magazin“ 1881 S. 125f. ausgesprochen.", + "aus Jerusalem empfingen von ihnen. בית ועד (Sota IX, 15) = בית מועד, ein Lehrhaus, wo die Weisen Zusammenkommen.", + "bestäube Dich mit dem Staube ihrer Füße. Die Schüler saßen gewöhnlich auf der Erde zu Füßen der Lehrer, vgl. z. B. B. mezia 84 b. AN. 6: שב לפניו על הארץ (sitze vor ihm auf der Erde)." + ], + [ + "es seien Arme. AN. scheint עניים wie ענוים erklärt zu haben, (wie in den Psalmen) vgl. daselbst 7: למור בני ביתך ענוה.", + "und sprich nicht viel. שיחה ein gleichgültiges Gespräch, Geschwätz.", + "mit dem Weibe. Vgl. Nedarim 20 a und Sirach 9, 9.", + "Vom. Die eingeklammerte Stelle fehlt in AN. und enthält zwei Randglossen zum vorhergehenden Satze.", + "eigenen Weibe. Dies ist aus dem bestimmten Artikel האשה zu schließen.", + "um wieviel mehr. קל וחומר, s. B. kamma I, Note 26.", + "Daher. Dies ist die zweite Glosse, die wahrscheinlich von einem anderen Verfasser, als die erste, herrührt.", + "und ererbt am Ende. סופו mit Partic., vgl. Cahn, und Sanhedrin IV, Note 35.", + "die Hölle. גיא הינם Jos. 15, 8, später als Gegensatz zu גן עדן (Paradies) zur Bezeichnung der „Hölle“ gebraucht." + ], + [ + "und Nittai. Dieses Paar lebte wahrscheinlich zur Zeit Johann Hyrkans, vgl. meine Schrift: „Der oberste Gerichtshof“ S. 37f.", + "aus Arbel. S. Hosea 10, 14.", + "und beurteile jeden Menschen nach der guten Seile. לכן זכות. Zu ergänzen ist להכריע: die Waagschale des Verdienstes herabsinken zu machen. Vgl. Schebuot 30 a u. Raschi das." + ], + [ + "und gib. Wenn du siehst, dass ein Bösewicht Glück hat.", + "Vergeltung nicht auf. התיאש den Gedanken an Etwas aufgeben, s. B. mezia II, Note 3." + ], + [ + "Sohn Tabbai’s. Lebte zur Zeit Alexander Jannai’s, vor dessen Verfolgung er nach Alexandrien geflüchtet, woher er später zur Übernahme des Nasiats zurückberufen ward (Jerusch. Chagiga II, 77 d).", + "Sohn Schatach’s. Nach dem Talmud (Berachot 48 a) ein Bruder der Königin Salome Alexandra.", + "Benimm dich nicht wie die Obersten der Richter. עורכי הד׳, nach רמב״ן zu Deut. 21, 16 ארכי = ערכי הד׳ (vgl. ארכאות = ערכאות), während Einige wirklich ארכי (gr. ἀρχή) lesen: „Die obersten Richter“. So auch in Ber. rabba c. 50: לוט היה ארכי הדיינים שבכולם. Ebenso hat AN 10 unsere Stelle verstanden, wenn dort erklärt wird: man soll eine Halacha, die man gehört, nicht eher widerlegen, bis man genau nachgefragt, aus welchem Grunde diese Halacha ausgesprochen wurde, vgl. Bart. Nach Jerusch. B. batra IX, 17a lehrt unser Satz: אסור לגלות דינו ליחיד, man dürfe den Einen der Prozessierenden nicht unterrichten, ob er im Rechte ist und wie er vor den Richtern sprechen müsse, um den Prozess zu gewinnen; ebenso Babli Ketubot 52 b, 86 a, wo Raschi עורכי הדיינין als „die, welche die Richter beeinflussen, zu Gunsten des Einen der Processirenden hinwenden“ erklärt, vgl. noch Sota 47 b und Raschi das. und Sabbat 139 a.", + "seien sie in deinen Augen wie Gerechte. Beide Parteien sollen vom Richter gleichmäßig behandelt werden, sowohl während sie vor ihm stehen, als nachdem das Urteil gesprochen ist, falls sie nur das letztere angenommen haben." + ], + [ + "Forsche gründlich die Zeugen aus. Die Erklärer weisen auf die Erzählung hin, dass ein Sohn des Simon b. S. einst unschuldig zum Tode verurteilt wurde (Jerusch. Sanhedr. VI, 23 b), was wohl daher kam, dass man die Zeugen nicht gründlich ausgeforscht hatte." + ], + [ + "Schemaja und Abtaljon. Sameas und Pollion bei Josephus ant. XIV, 9, 4; XV, 1, 1; 10, 4; vgl. mein: „der oberste Gerichtshof“ S. 43, Anm. 5.", + "hasse die Herrschaft. רבנות Herrschaft, Pesachim 87 b.", + "und mache dich nicht mit Machthabern. רשות (von רשי mächtig sein) die Macht, die Machthaber; vielleicht sind damit die römischen Machthaber gemeint, vgl. weiter II, 3, und Ab. sara 17 a." + ], + [ + "seid vorsichtig in euren Worten. Dass ihr nicht Veranlassung bietet, dass eure Worte missdeutet und dadurch in eurem Namen falsche Lehren verbreitet werden.", + "vielleicht verschuldet ihr die Strafe der Verbannung. AN 11 liest: שמא תורו דבר שלא כתלמוד תורה ותחובו חובת גלות ותגלו למקום מים הרעים ואף התלמידים הבאים אחריכם שמא יורו דבר משמכם שלא כתלמוד תורה ויחובו חובת גלות ויגלו למקום מים הרעים. (Ihr könntet sonst etwas lehren, das nicht mit der Tora-Lehre übereinstimmt, wodurch ihr die Strafe der Verbannung verschuldet; ihr würdet dann nach einem Orte schlechten Wassers verbannt werden; und auch die Schüler, eure Nachfolger, könnten in eurem Namen etwas lehren, das nicht mit der Tora über-einstimmt, und auch sie würden die Strafe der Verbannung verschulden und nach einem Orte schlechten Wassers verbannt werden). Diese LA. zeigt, dass die Verbannung als eine Strafe für die durch Unvorsichtigkeit verbreitete falsche Lehre betrachtet wird (anders Bart.). Doch ist diese LA. insofern im Widerspruch mit dem Texte unserer Mischna, als nach letzterer die Schüler nicht wegen ihrer eigenen Verschuldung in die Verbannung gehen, sondern nur dem Lehrer nachziehen.", + "und ihr werdet nach einem Orte schlechten Wassers. Sinnbild für „schlechte Lehre“. AN erklärt: „Ihr werdet unter Heiden verbannt werden und dort ihr Tun lernen“ (Ps. 106, 35).", + "die euch nachziehen. Vgl. Makkot 10 a: הרב שגלה מגלין ישיבתו עמו (Wenn ein Lehrer in die Verbannung geht, lässt man seine Schule mit ihm ziehen).", + "trinken (davon. Wenn auch die schlechte Lehre euch nicht schaden würde, so könnte sie doch euren Schülern den Tod bringen.", + "dass der Name Gottes entheiligt würde. ונמצא — מתחלל fehlt in AN." + ], + [ + "Hillel. Lebte nach Sabbat 15 a 100 Jahre vor der Tempelzerstörung.", + "den Frieden liebend und nach Frieden strebend. Ps. 34, 16.", + "die Menschen liebend und sie hinführend zur Tora. Vgl. Mal. 2, 4; 6." + ], + [ + "Er spricht ferner. AN 12 meint, Hillel habe die folgenden Sprüche בלשון בבלי (in babylonischer Sprache) gesagt. Hillel war bekanntlich ein Babylonier.", + "Wer seinen Namen auszubreiten. נגד ziehen, ausbreiten.", + "nimmt ab. יסף (von סוף) macht aufhören. AN 12: פסיד, verliert.", + "wer nicht lernt. Anst. ודלא יליף hat AN: ודלא משמש חכימיא, wer nicht die Weisen bedient. שמש חכמים wird oft für „lernen“ gebraucht,", + "und wer sich der Krone. Der Tora. Nach AN: des Gottesnamens.", + "bedient. Zu seinem eigenen Vorteile.", + "schwindet dahin. AN: אבד ואזיל ליה, der geht dahin, vgl. weiter IV, 5." + ], + [ + "Wenn ich nicht für mich bin. Wenn ich selbst nicht für mich Verdienste erwerbe.", + "und wenn ich für mich allein bin. Wenn ich nur für mich allein und nicht auch für Andere (nach Vollkommenheit) strebe.", + "wann denn. Vielleicht wird es dir später nicht mehr möglich sein; schiebe daher die gute Tat nicht auf!; s. weiter II, 4." + ], + [ + "Mache dein Torastudium zum ständigen Geschäfte. קבע etwas Festbestimmtes, was man beständig tliut, niemals unterlässt; Gegens. עראי, etwas Zufälliges, was man manchmal zufällig tut. דורות הראשונים עשו תורתן קבע ומלאכתן עראי, die früheren Geschlechter haben ihr Torastudium zu einer ständigen, ihr Gewerbe aber zu einer zufälligen Beschäftigung gemacht, (Berachot 35b).", + "sprich wenig und tue viel. S. B. mezia 87 a.", + "und empfange jeden Menschen mit freundlichem Angesichte. נשא = סבר tragen, erheben; סבר פנים יפות = נשא פנים יפות, ein freundliches Angesicht zuwenden." + ], + [ + "Rabban. In AN 14 folgt nach Schammai רבן יוחנן בן זכאי (weiter II, 8). Es ist sicherlich das Stück I, 16—II, 4 a eine spätere Interpolation in die ursprüngliche Reihe der „Väter“, welche Rabbi den Mischna-Redaktor, dessen Sohn sowie dessen Vater und Großvater als Nachkommen Hillels, an Hillel und Schammai anschließt. Davon mag I, 16—17, das in AN später (c. 22) steht, von Rabbi selbst hierher versetzt worden sein. Ebenso hat wohl Rabbi noch I, 18, das in AN fehlt, hier hinzugefügt, vgl. EM 33f.", + "Gamliel. Nicht R. Gamliel ha-Saken, wie manche Erklärer meinen, sondern R. Gamliel II., wie EM 31 f. bewiesen wird.", + "entziehe dich dem Zweifelhaften. Indem du über alles Zweifelhafte den Lehrer um Bescheid fragst.", + "und verzehnte nicht oft nach Abschätzung. Während man die Theruma nach Abschätzung gab, durfte man den Zehnten nicht באומד geben (Menachot 54 b). Dieser Satz ist hier bildlich zu fassen, dass man nicht nach Vermutung eine religiöse Entscheidung treffe, vielmehr sich durch Befragen des Lehrers Gewissheit zu verschaffen suche; vgl. Jerusch. Taanit IV, 68 c: שלא יהא אדם דן אומדות, es richte Niemand nach Vermutungen." + ], + [ + "Simon. Er sprach dies in seiner Jugend, als er noch nicht „Rabban“ genannt wurde, vgl. Sanhedrin V, Note 14.", + "All’ mein Lebtag bin ich unter Weisen aufgewachsen und habe nichts Besseres für den Menschen. גוף Person, Mensch, s. IV, 6.", + "sondern die Tat. Vgl. Kidduschin 40 b.", + "bringt Sünde (zu Wege. Spr. 10, 19." + ], + [ + "Rabban Simon. Derselbe wie in M. 17; vgl. Note 71 u. 75.", + "Auf drei Dingen steht. Jerusch. Taan. IV, 68 a liest עומד, wie in M. 2.", + "auf dem Rechte und auf dem Frieden. Den Widerspruch zwischen unserer M. u. M. 2 suchen Manche durch die Annahme zu lösen, dass oben die Gründe zur Erschaffung und hier die Dinge, die zur Erhaltung der Welt nötig sind, genannt werden.", + "denn. Späterer Zusatz nach Jerusch. Taanit IV, 68 a." + ] + ], + [ + [ + "Rabbi. R. Jehuda, der Fürst (ha-Nasi), wurde schlechtweg „Rabbi“ genannt. — Dieser Spruch sowie die folgenden Sprüche des R. Gamliel sind erst nach Rabbi, dem Mischna-Redaktor, zur Mischna hinzugefügt worden, EM 32.", + "Welches ist die rechte Handlungsweise. Vgl. Tamid 28 a.", + "die sich der Mensch auswählen soll. יבור von ברר, auslesen.", + "der sie befolgt. Die an und für sich rühmlich ist.", + "und ihm Ehre bringt vor den Menschen. Es darf nichts getan werden, das von den Menschen missbilligt wird oder missdeutet werden könnte, vgl. Schekalim III, 2 und Nedarim 22 b.", + "denn du kennst nicht die Belohnung. Eig.: „Die Gabe des Lohnes“.", + "Berechne den Verlust. Au Gut oder Genuss.", + "durch Gebotsübung ihrem Lohne. In der zukünftigen Welt, vgl. weiter Mischna 16.", + "gegenüber und den Gewinn. Au Gut oder Genuss.", + "durch Übertretung ihrem Schaden. In der zukünftigen Welt, vgl. weiter Mischna 16.", + "Denke über drei Dinge nach und du wirst zu keiner Sünde kommen. Vgl. weiter III Anf.", + "und alle deine Taten werden in das Buch. Gottes, „das Buch des Gedächtnisses“, Mal. 3, 16." + ], + [ + "mit weltlicher Beschäftigung. דרך ארץ (Weise der Erde, der Welt) Lebensweise, bezeichnet hier die zum Lebensunterhalte nötige Beschäftigung, vgl. Kidduschin I, 10.", + "denn die auf beides gewandte Mühe lässt die Sünde nicht aufkommen. Sie nimmt die ganze Zeit des Menschen in Anspruch, so dass er keine Muße hat, sündhaften Gedanken nachzuhängen.", + "und alles Torastudium ohne Erwerb wird am Ende zu nichte und zieht Sünde nach sich. Vgl. Kidduschin 29 a: R. Jehuda sagt: Wer seinen Sohn kein Handwerk lehrt, der lehrt ihn das Räuberhandwerk.", + "denn das Verdienst ihrer Väter steht ihnen bei. In jeder Gemeinde lebt das Verdienst, das Gute, das die Vorfahren in der Vergangenheit gewirkt haben, in der Gegenwart fort.", + "und ihre Frömmigkeit besteht für ewig. Alles Gute, das die Gemeinde in der Gegenwart vollbringt, lebt in den folgenden Geschlechtern weiter.", + "Euch aber. Die ihr in reiner Absicht für die Gemeindeangelegenheiten sorget.", + "werde ich. So spricht Gott.", + "als hättet ihr. Aus eigenen Mitteln.", + "es. Das Gute, das von der Gemeinde geleistet wird." + ], + [ + "Seid vorsichtig. Es scheint dies auch an die für die Gemeinde Wirkenden gerichtet zu sein.", + "gegen die Machthaber. S. oben I, Note 48.", + "da man ihnen nutzt. Eig.: zur Zeit ihres Nutzens, da sie Nutzen von Jemand haben. Vgl. Sir. 13,2;4." + ], + [ + "Vollführe seinen. Gottes.", + "Willen. Ebenso bereitwillig und freudig.", + "wie deinen Willen. M. Jerusch. liest ברצונך (mit deinem Willen) st. כרצונך; ebenso : ברצונו.", + "damit er den Willen Anderer. Deiner Gegner.", + "Hillel. Fortsetzung der Traditionskette von Absehn. I, wo ursprünglich bei Hillel und Schammai zuerst die Sprüche Schammai’s (I, 15) und dann die Hillel’s (I, 12—14) gestanden hatten, s. EM 34f. — Dass hier der alte Hillel und nicht, wie Einige wollen, ein späterer Hillel gemeint ist, ist EM 27 bewiesen.", + "glaube nicht an dich selbst bis zu deinem Todestage. Vgl. Ber. 29 a, Jerusch. Sabbat I, 3b.", + "dass man es höre. Sprich kein Geheimnis aus in der Meinung, es höre es Niemand, der es verraten würde, vgl. B. batra 4 a und AN 28. And. Übersetzung: „Sprich nicht ein Wort, das man nicht hören kann“, d. h. „Sprich nicht leise ein Geheimnis aus“.", + "Wenn ich Muße haben werde. נפנה sich wegwenden (von den Geschäften), sich abmüßigen." + ], + [ + "Ein Ungebildeter. בור unbebaut, unkultiviert sein, B. mezia IX, Note 14.", + "ist nicht Sündenscheu. Tosefta Ber. VII, 18; Jerusch. Ber. IX, 13b.", + "ein Unwissender ist nicht fromm. Vgl Sabbat 63 a Ende.", + "der Verschämte. Der sich schämt zu fragen.", + "der Heftige. Der keine Geduld hat, dem angehenden Jünger auf alle seine Fragen zu antworten.", + "kann nicht weise werden. Vgl. Nidda 70 b. und Sir. 38,24.", + "bestrebe dich. Ein. lesen השתרר st. השתדל.", + "ein Mann zu sein. Vgl. den Ausspruch Hillel’s in Ber. 63 a, worauf Bar Kappara bemerkt: באתר דלית גבר תכזן הוי גבר, wo kein Mann ist (die Tora zu lehren), da sei ein Mann." + ], + [ + "Auch. Sukka 53 a, nach einem andern Hillel’schen Ausspruch.", + "Dieweil du ertränkt hast. אטיפת Aphel vom aram. טוף — hebr. צוף, eig.: du hast geschwemmt. Aruch liest עטפת mit ע.", + "und am Ende werden deine Ertränker auch ertrinken. Obwohl diese nur das vollbracht haben, was das göttliche Strafgericht verhängt hatte, so sind sie dennoch Verbrecher, die wieder bestraft werden." + ], + [ + "viel Gewürm. Die Vermehrung der Körperfülle durch Wohlleben vermehrt nur den Moder nach dem Tode.", + "viel Sorge. Aruch V. דו liest: דוון (Kummer) st. דאגה", + "viel Zauberei. Ebenso Sanhedrin 67 a: שרוב נשים מצויות בכשפים (zumeist geben sich Frauen mit Zauberei ab).", + "viel Gelehrten-Vereinigung. ישיבה (Sitzung) Gelehrten-Sitzung, Akademie. In einigen Codd. fehlt von מרבה ישיבה bis שלום, dafür steht vorher מרבה צדקה מרבה חיים statt מרבה תורה מ׳ ח׳.", + "hat sich das ewige Leben. עולם הבא s. Sanhedrin X, Note 4." + ], + [ + "empfing von Hillel und Schammai. Er war der kleinste unter 80 der bedeutendsten Schüler Hillel’s, vgl. Sukka 28 a und Jerusch. Nedarim V, 39 b.", + "denn dazu bist du erschaffen worden. Du hast also nur deine Schuldigkeit getan.", + "Fünf Schüler. Die besonders vorzüglich waren.", + "die keinen Tropfen verliert. Über das umfassende Wissen R. Elieser’s s. Sanhedrin 68 a.", + "die ihn geboren. Vgl. Jerusch. Jebamot I, 3 a, wo R. Jonathan, der Bruder des R. Dosa, Sohnes Archinos’, erzählt, dass die Mutter den kleinen Josua in seiner Wiege nach dem Lehrhause trug, damit dessen Ohren frühzeitig Tora-Laute vernehmen. Hierauf scheint R. Jochanan anzuspielen, wie bereits manche Kommentare bemerkt haben.", + "ist sündenscheu. In AN: ולשמעון בן נתנאל קרא לו גרועה שבמדבר שמחזקת מימיה, den Simon, Sohn Nethanel’s nannte, er: eine Oase (גרועה, vgl. das arab. جَرَعَ Wasser einschlürfen) in der Wüste, die ihr Wasser festhält.", + "ist gleich einer stets wachsenden Quelle. AN: נחל שוטף ומעין המתגבר שמימיו מתגברין ויוצאין לחוץ (ein überströmender Quell).", + "würde er sie alle aufwiegen. הכרע sinken machen (sc. die Wagschale).", + "Abba Saul sagt ein seinem Namen. Richtiger im AN 29 (der 2. Rec. ed. Schechter): אבא שאול אומר משום ר׳ עקיבא שהיה אומר משמו (A. S. sagte im Namen des R. Akiba, der es in R. Jochanan’s Namen mitteilte). Auch sonst referiert Abba Saul im Namen R. Akiba’s (Tosefta Kilajim 4, 10; Sanhedr. 12, 10), vgl. „Magazin“ 1877 S. 116.", + "noch mit ihnen. Die Worte ור״א בן הורקנוס אף עמהם sind eine Glosse des Mischna-Redaktors (Lewy. Abba Saul)." + ], + [ + "Ein gutes Auge. Ein Auge, das jeden Menschen mit Wohlwollen anschaut, nicht neidisch und missgünstig ist.", + "Ein guter Genosse. Man suche einen guten Genossen, der sich bestrebt, seine Genossen im Tora-Studium zu fördern.", + "Ein guter Nachbar. Man suche einen guten tugend-haften Nachbar. AN 14 hat: שכן טוב יצר טוב ואשה טובה, ein guter Nachbar, d. i. ein guter Trieb (oder) eine gute Frau (die beiden letzteren scheinen das erstere zu erklären, vgl. die 2. Rec. c. 29 bei Schechter).", + "Die Folgen voraussehen. Vgl. Tamid 32 a: איזהו חכם הר׳ את הנ׳, Wer ist weise? Wer die Folgen voraussieht.", + "Ein gutes Herz. Ein nur auf das Gute gerichtetes Denken, Empfinden und Wollen.", + "Mir leuchten. ראה, s. Edujot I, Note 37.", + "Ein schlechter Nachbar. AN 14: שכן רע יצר רע ואשה רעה, s. oben Note 56.", + "Borgen und nicht bezahlen. Manche nehmen dies sinnbildlich: Wer für die ihm von Gott verliehenen Güter und Genüsse nicht die gewissenhafte Pflichterfüllung als Gegenleistung darbietet.", + "als borgte er von Gott. המקום, s. Sanhedrin VI, Note 56." + ], + [ + "Sie. Jeder von den 5 Schülern. — הם אמרו וכו׳ ist entsprechend dem הם אמרו in I, 1, s. EM 35.", + "Es sei dir die Ehre deines Nächsten. Vgl. weiter IV, 12.", + "sei nicht geneigt. נוח ruhig, sanft, leicht, daher: geneigt.", + "und bekehre dich Einen Tag vor deinem Tode. D. h. sofort, da du morgen sterben könntest, vgl. Sir. 5,7; Sabbat 153 a. Die bisherigen 3 Sprüche sind nach einer Rezension (wahrscheinlich die des R. Meïr) von R. Elieser ausgesprochen worden. R. Jehuda Teilte andere 3 Sprüche im Namen R. E.’s mit, nämlich שוב — מיתתך und die folgenden beiden הוי מתחמם וכו׳. Unser Tr. Abot gibt beide Rezensionen wieder, vgl. AN 15 und EM 30.", + "nimm dich aber vor ihrer Kohle in acht. Vergreife dich nicht leichtsinnig an einem ihrer Worte, als wäre dies bloß eine ausgebrannte Kohle (Hirsch); denn du würdest dies nicht ungestraft tun.", + "denn ihr Biss. „Biss, Stich, Zischen“ sind Bezeichnungen der verschiedenen Grade des Bannes, den die Weisen über die Gesetzesübertreter verhängten, vgl. Jore dea 334, 1—2.", + "ihr Stich. „Biss, Stich, Zischen“ sind Bezeichnungen der verschiedenen Grade des Bannes, den die Weisen über die Gesetzesübertreter verhängten, vgl. Jore dea 334, 1—2.", + "ihr Zischen. „Biss, Stich, Zischen“ sind Bezeichnungen der verschiedenen Grade des Bannes, den die Weisen über die Gesetzesübertreter verhängten, vgl. Jore dea 334, 1—2.", + "und alle ihre Worte sind wie Feuerkohlen. Nicht ausgebrannte Kohle, גחלת Note 67 (Hirsch)." + ], + [ + "Das böse Auge. Missgunst.", + "der böse Trieb. Leidenschaft.", + "und Menschenhass bringen den Menschen aus der Welt. Aus dieser Welt und aus der zukünftigen Welt AN Rec. II, 30." + ], + [ + "die Tora zu lernen. Selbst wenn deine Ahnen Gelehrte waren.", + "und alle deine Handlungen seien im Namen Gottes. Vgl. Berachot 63 a und Kidduschin 82 a." + ], + [ + "Sei achtsam auf das Lesen des Schema’ und auf das Gebet. Es zur rechten Zeit zu lesen und zu beten.", + "betrachte dein Gebet nicht als eine bestimmte Beschäftigung. Als hättest du dich einer bestimmten Beschäftigung zu entledigen.", + "Inbrunst und. רחמים ו׳ fehlt in manchen Codd.", + "ein Flehen vor Gott. Vgl. Berachot IV, 4.", + "Er ist gnädig. Als חנון nimmt er תחנונים an, und bedenkt sich wegen des Bösen; diese Wirkung kann kein Gebet haben, das als קבע betrachtet wird.", + "und sei kein Bösewicht vor dir selbst. Tue nichts, was dein eigenes Gewissen verdammen muss, wenn es auch vor der Welt nicht als böse erscheint." + ], + [ + "Sei eifrig. שקוד für שוקד, vgl. B. mezia III, Note 24.", + "Tora und wisse. ודע fehlt in vielen Codd., in manchen auch תורה; Nachmani zu Lev. 3, 9 1.: כדי st. ודע מה.", + "was du einem Epikuräer. Vgl. Sanhedrin X, Note 10; Josephus ant. X Ende: „Die Epikuräer, die aus dem menschlichen Leben die Vorsehung ausschließen …. die sagen, dass die Welt ohne Lenker und Berater von selbst ihren Gang geht.“", + "und wer dein Arbeitsherr. St. בעל מלאכתך hat AN: בעל בריתך, Gott, der mit Israel einen Bund geschlossen hat." + ], + [ + "Tarphon spricht. Die Sprüche R. Tarphons sind wegen ihrer Ähnlichkeit mit dem vorigen Spruche hierher gesetzt.", + "Der Tag. Die Lebenszeit des Menschen.", + "und der Hausherr. Gott.", + "drängt. Lauter Gründe, die den Menschen zum Eifer im Dienste Gottes anregen sollen." + ], + [ + "dich ihrer zu entledigen. Vgl. den ähnlichen Spruch R. Ismaels in AN 27.", + "dass er den Lohn deines Tuns dir zahlen wird. ונאמן bis פעולתך fehlt in Cod. München.", + "dass die Belohnung der Gerechten im zukünftigen Leben erfolgt. Vgl. die Sprüche R. Tarphons in AN 27 und das. II. Rec. 35 (ed. Schechter)." + ] + ], + [ + [ + "Sohn Mahalalel’s. Lebte in der letzten Zeit des zweiten Tempels, vgl. Edujot V, 6f.", + "Denke über drei Dinge nach. Der Spruch ist weiter ausgeführt von Ben Assai in Derech erez r. c. 3; vgl. auch AN 19 und EM 33 Note 2.", + "und du wirst zu keiner Sünde kommen. S. oben II, 1.", + "wohin du gehst und vor wem du einst Rechenschaft und Rechnung abzulegen haben wirst. Nach R. Levi in Jerusch. Sota II, 18 a hat Akabja dies aus dem Satze וזכור את בוראיך (Koh. 12, 1) abgeleitet, indem er בוראיך (deinen Schöpfer) auch als בארך (deinen Brunnen, Ursprung) und בורך (Grube, Grab) deutete.", + "Vor wem du einst Rechenschaft und Rechnung. דין וחשבון, sonst häufig (z. B. Chullin 62 a, B. batra 73b, Ab. sara 54 b) נתן את הדין (Rechenschaft ablegen). Letzteres wird gebraucht bei einer Übertretung von Verboten durch sündhafte Taten; חשבון bezeichnet wohl „Rechnung“ wegen unterlassener Übung von guten Taten (vgl. לקוטים מהגר״א)." + ], + [ + "Chanina. And. LA.: חנניה.", + "Vorsteher der Priester. S. Edujot II, Note 1.", + "Bete für das Wohl der Regierung. Vgl. Ab. sara 4 a.", + "so würde Einer den Andern lebendig verschlingen. Nach Spr. 1, 12. — In AN 20 sind andere Sprüche von R. Ch. S. H. mitgeteilt; vgl. aber die II. Rec. 31 Ende.", + "Chananja. And. LA.: חנינא.", + "Sohn Teradjons. Ein Märtyrer (Ab. sara 18 a), Schwiegervater des R. Meïr (das.).", + "Im Sitze der Spötter sitzt er nicht. Und daneben heißt es: „Sondern an der Gotteslehre hat er Wohlgefallen“; die „Spötter“ sind also diejenigen, die nicht nach der Gotteslehre Verlangen tragen.", + "da weilet die göttliche Gegenwart. שכינה, Bezeichnung Gottes nach der im Tempel sich manifestierenden Gottesherrlichkeit (von לשכן שמו Deut. 12, 11), vgl. über מקום Sanhedrin VI, Note 56. שכינה wird gewöhnlich von Gott gebraucht, wenn er als unter den Menschen weilend genannt wird.", + "Hieraus kann ich dies nur Betreffs Zweier beweisen. אין לי אלא שנים bis Ende der M. wird von R. Joseph Aschkenasi gestrichen, vgl. מלאכת שלמה.", + "auf. Vgl. weiter M. 6." + ], + [ + "Simon spricht. Diese M. ist eine Tosephta zum vorherigen Satze und gehört wahrscheinlich nicht der ursprünglichen Mischna an, EM 32.", + "als hätten sie von Toten-opfern. Götzenopfern, Ab. sara II, Note 19.", + "ohne Gott. מקום oben Note 12.", + "Dies ist der Tisch. Daraus wird geschlossen, dass der Tisch, an dem Arme gespeist werden, wie der Altar, Sühne bewirkt (Ber. 55 a). Dasselbe ist der Fall, wenn man am Tische Worte der Tora spricht.", + "der vor dem Ewigen stehe. Vgl. Ber. 64 a." + ], + [ + "Chanina. And. LA.: חנניה.", + "Sohn Chakinai’s. Schüler R. Akiba’s (Chagiga 14 b), der aber hier steht, weil man die Namen „Chanina“ zusammenstellte.", + "Wer Nachts wacht und wer allein auf dem Wege geht und dabei. St. ומפנה lesen Viele והמפנה, wonach die drei Participia einander koordiniert sind. Das Nachtwachen wird danach als der Gesundheit schädlich, das Alleinreisen als gefährlich ebenso verboten, wie müßigen Gedanken nachzuhangen.", + "sein Herz müßigen Gedanken zu wendet. Anstatt über die Tora nachzudenken, vgl. AN 29 und das. II. Rec. 34 u. 35.", + "der verwirkt sein Leben. Vgl. Ber. I, 3: לחוב בעצמך." + ], + [ + "Nechunja. Lehrer R. Ismaëls, Schebuot 26 a.", + "ben Hakkana. הקנה Var. הקנא, vielleicht Abkürzung von קנאה, der Schmied (vgl. Aruch v. קן 5), wie בר נפחא. Die Übers. „Sohn des Zeloten“ ist jedenfalls unrichtig.", + "von dem entfernt man das Joch der Regierung und das Joch der weltlichen Beschäftigung. Die Sorge um die Existenz. Seine Arbeit wird von Andern verrichtet, Ber. 35 b." + ], + [ + "R. Vor diesem Satze steht in ein. Codd M. 9—11.", + "Chalaphta. Nach B. mez. 94a ein Schüler R. Meïrs; vgl. auch Tos. Kelim B. kamma IV, 17. Der Satz ist nach Ber. 6a schwerlich in der Mischna ursprünglich, vgl. auch Mechilta zu Exod. 20, 21. Es ist also wahrscheinlich eine Tosephta.", + "Sohn Dosa’s. בן דוסא fehlt in vielen Codd.", + "aus Kephar Chananja. In Galiläa, vgl. Tos. Bechorot IV, 3.", + "so weilet die göttliche Gegenwart unter ihnen. Oben Note 12.", + "Gott steht in der Gottesgemeinde. Eine Gemeinde (עדה) besteht mindestens aus 10 Personen, Megilla 23b.", + "Seinen Bund. Es scheint, dass man mit אגודה (Bund) eine Anzahl von 5 Personen bezeichnete. Nach einer and. LA. ist hier der folgende V. בקרב וגו׳ angeführt, und die Deutung ist: בקרב in der Mitte (sc, der עדה) = in der Hälfte der עדה; also unter 5 Personen. Unser V. ואגודתו וגו׳ wird darauf auf 3 Personen bezogen, da nach Sukka 13 a 3 Stücke אגד genannt werden (vgl. Tos. das. v. בשלש), vgl. AN 8; 2. Rec. 18.", + "In der Mitte von Richtern. Ein Richter-Collegium besteht gewöhnlich aus 3 Personen, Sanhedrin 3b.", + "und der Ewige merkte auf und hörte. S. oben M. 2 und AN 2. Rec. 34 im Namen R. Chalaphta’s aus Sepphoris.", + "werde ich zu dir. אליך spricht nur von Einem.", + "kommen und dich segnen. Raschi und Bart, haben hier den oben Ende M. 2 angeführten Vers." + ], + [ + "Eleasar. Ben Jehuda (Ms. München, s. M. Orla 1, 4) Schüler R. Josua’s (M. Tebul Jom III, 4f.)", + "aus Berthota. Auch כפר ברתותא; in Ober-Galiläa: s. Schwarz, d. heil. Land S. 40 u. 161.", + "Gib ihm. Gott.", + "und von deiner Hand geben wir dir. Wie dieser Tanna nach seiner Lehre auch gehandelt, wird in Taanit 24a erzählt, wo st. בירת nach den Mss. ברתותא zu lesen ist.", + "Simon. Nach besseren Texten יעקב, der Vater des R. Elieser ben Jacob; nicht zu verwechseln mit ר׳ יעקב in IV, 16; EM 32.", + "wie schön ist dieser Acker. Selbst um die Schönheit der Natur zu bewundern, darf man das Lernen nicht unterbrechen.", + "dem rechnet es die Schrift an. R. Jos. Aschkenasi c erwidert orr. מעלין עליו st. מעלה עליו הכתוב." + ], + [ + "r’s spricht. Dieser Satz ist eine später hinzugefügte Tosephta zum vorhergehenden, s. Menachot 99b und EM 32.", + "selbst wenn seine Lehre ihm zu schwer geworden. Eig.: „Seine Mischna hat ihn überwältigt“, sie war so viel, dass sein Gedächtnis sie nicht fassen konnte.", + "wenn er sitzt. Untätig und nachlässig." + ], + [ + "Sohn Dosa’s. Vgl. über ihn M. Berachot V, 5 u. Talm. das. 34b.", + "dessen Weisheit hat Bestand. Denn der Weisheit Anfang ist Gottesfurcht (Ps. 111, 10). — Unter „Weisheit“ ist übrigens hier und weiter die Tora-Wissenschaft zu verstehen.", + "Wessen Taten mehr sind als seine Weisheit. Er übt die Lehren der Tora wiederholt in der Praxis.", + "wessen Weisheit aber mehr ist als seine Taten. Er übt nicht Alles, was er aus der Tora gelernt.", + "dessen Weisheit hat keinen Bestand. S. weiter M. 17." + ], + [ + "Er spricht ferner. Dieser Satz fehlt in AN 22 und wird in Tos. Ber. 3, 3 im Namen R. Akiba’s mitgeteilt.", + "An wem die Menschen Wohlgefallen haben. רוח פ׳ נוחה מן פ׳, der Geist Dieses ist beruhigt durch Jenen, d. h. Dieser hat an Jenem Wohlgefallen.", + "Dosa. Zeitgenosse des R. Josua (Jebamot 16 a).", + "Sohn Archinos. S. Edujot III. Note 4. Auch hier lesen Manche: ארכינס.", + "Der Schlaf am Morgen. Man soll nicht schlafen, bis die Zeit vom שמע-Lesen vorübergeht, denn dadurch versäumt man das Torastudium, AN 21.", + "der Wein zum Mittag. Auch dies stört vom Torastudium, das.", + "das Schwatzen mit Kindern. Man soll nicht zu Hause (sondern im Lehrhause) lernen, weil man dort durch das Schwatzen mit seinen Kindern und seinen Hausleuten gestört wird, das.", + "und das Sitzen in den Versammlungs häusern. Ms. München 1. כנסיה st. בתי כנסיות.", + "der Unwissenden. Bei den יושבי קרנות (die an den Straßenecken sitzen, Berachot 28 b), AN das.", + "bringen den Menschen aus der Welt. Von dieser und von der zukünftigen Welt, AN 2. Rec. 34. s. oben II, Note 72." + ], + [ + "Eleasar. Lebte zur Zeit des Bar-Kochba-Krieges, Jerasch. Taanit IV, 68d.", + "aus Modi‘im. Pesachim IX, 2; 1 Macc. 2, 1.", + "Wer die Heiligtümer. AN 26 1. שבתות st. את הקדשים.", + "entweiht und wer die Festtage verachtet und wer das Angesicht seines Nächsten öffentlich beschämt. והמלבין — ברבים fehlt in AN, in Cod. München, in Sifré Num. 112 und in Jer. Pesachim VI, 33b; vgl. B. mez. 58b f.", + "und wer den Bund unseres Vaters Abraham zerstört. D. i. nach Jer. Sanhedrin X Anf. מושך ערלה, der sich eine künstliche Vorhaut macht, vgl. 1. Macc. 1, 15 und Tos. Sabbat XVI, 9. Diese Operation wurde Epispasmus genannt, vgl. 1. Cor. 7, 18.", + "und wer der Halacha widersprechende. שלא כהלכה fehlt in AN u. A.", + "Auslegung der Tora sich herausnimmt. נלה פנים das Gesicht entblößen, d. h. frech sein, sich herausnehmen, vgl. Erubin 69 a (מומר בגלוי פנים) Sota 42 b. Nach Jerusch. Sanhedr. 1. c. heißt מגלה פנים בתורה wer öffentlich die Tora-Gebote übertritt. Andere Erklärungen s. in Babli Sanh. 99b." + ], + [ + "Sei dienstfertig. קל leicht, zum Dienste bereit.", + "gegen Obere und willig. נוח wohlwollend, willig.", + "gegen das Alter. תשחרת (von שחר schwarz sein) die trübe Zeit, die Alterszeit (vgl. Koh. 12, 2). Die דמעת תשחרת (die Thräne des Alters) ist sehr schädlich, Midr. zu Thr. 2, 11 (vgl. Sabbat 151 b). בן תשחרת, ein Sohn des Alters (בן זקונים) Midr. Thr. l. c. u. zu 1, 2; בן תשחרת היה לו לר״ע, R. Akiba hatte einen im Alter geborenen Sohn (so in einer von Raschi hier cit. Agada, vgl. Semachot Abschn. 8). Andere Erklärungen zu תשחרת (Jugend, Frohndienst, Herrschaft) passen nicht für die angeführten Stellen.", + "und nimm jeden Menschen mit Freuden auf. Ob. I, 15." + ], + [ + "Spiel und Leichtsinn. קלות ראש Leichtsinn; Gegens. כבד ראש, Ernst (Ber. V, 1).", + "verleiten den Menschen zur Unzucht. AN 26: סייג לכבוד שלא לשחוק, ein Zaun für die Ehre ist nicht zu spielen. Dieser Satz ist ein passendes Verbindungsglied zwischen den ersten beiden Sprüchen R. Akiba’s.", + "Die Überlieferung. מסורת ist hier sowohl die überlieferte Schreibweise als auch die überlieferte Erklärung der Tora.", + "ist ein Zaun für die Tora. Sie schützt die Tora vor Fälschung und Entstellung. — In Cod. München fehlt: מסורת סיג לתורה, vgl. AN.", + "die. מעשרות סיג לעושר fehlt in manchen Codd.", + "Zehnten sind ein Zaun für den Reichtum. Die Zehnlabgaben bewahren den Reichtum, s. Taanit 9 a.", + "Gelübde sind ein Zaun für die Enthaltsamkeit. Vgl. AN 26.", + "ein Zaun für die Weisheit ist Schweigen. S. 1, 17." + ], + [ + "Er spricht ferner. In AN 39 sagt dies R. Meïr, wahrscheinlich hat er dies von R. Akiba vernommen.", + "denn er ist im Bilde. In dem für den Menschen geeigneten Bilde. Cod. München u. AN haben בצלם אלהים; es scheint dies aber eine spätere Correctur zu sein, denn im angeführten V. ist nach R. Akiba אלהי׳ mit עשה zu verbinden, da sonst zu עשה das Subject fehlte; (vgl. Ozar nechmad III, 4f. 119f.).", + "eine besondere Liebe ist ihm kund getan worden. Nach Maim. u. A. besteht die besondere Liebe darin, dass ihm mitgeteilt worden, er sei im Bilde geschaffen. Doch scheint die Erklärung Duran’s u. A. einfacher zu sein, wonach stets auf יתירה der Nachdruck liegt. Es ist dies ein besonderer Vorzug und ein Beweis besonderer Liebe, der von Gott dem Menschen kundgetan worden. Übrigens fehlt in AN 39 stets חבה יתירה ובו׳, während in der 2. Rec. des AN c. 44 der ganze Satz anders lautet, vgl. ed. Schechter S. 124.", + "dass er im Bilde. In dem für den Menschen geeigneten Bilde. Cod. München u. AN haben בצלם אלהים; es scheint dies aber eine spätere Correctur zu sein, denn im angeführten V. ist nach R. Akiba אלהי׳ mit עשה zu verbinden, da sonst zu עשה das Subject fehlte; (vgl. Ozar nechmad III, 4f. 119f.).", + "denn sie sind Kinder Gottes. Gott hat Israel von allen Völkern auserwählt, so dass es von Gott mehr bevorzugt wurde, als andere Menschen, wie der Vater seine Kinder Andern vorzieht.", + "denn es ist ihnen ein kostbares Gerät. Die Tora.", + "durch das die Welt erschaffen worden. Die Tora hat Gott, als er die Welt erschaffen, bereits Vorgelegen, wie dem Künstler seine Zeichnungen, Ber. r. c. 1 (vgl. Sachs, Beitr. I, S. 14)." + ], + [ + "Alles ist vorausgeschaut. Von Gott. And. LA.: הכל צפון, Alles ist aufbewahrt (vgl. Deut. 32, 34).", + "und die freie Wahl ist gegeben. Die menschliche Freiheit besteht trotz der Allwissenheit Gottes. Zur Erklärung dieses Problems vgl. Maimon, h. Teschuba V u. Duran zu uns. Stelle.", + "in Güte. Nach göttlicher Gnade (מדת הרחמים, die Eigenschaft der Barmherzigkeit).", + "und Alles nach der Mehrheit der Tat. Neben der Gnade wird die Welt auch nach Gerechtigkeit (מדת הדין) gerichtet, wonach die Mehrheit der Taten des Menschen, je nachdem sie gut, oder schlecht sind, über sein Geschick entscheidet, vgl. Kohelet r. zu 10, 1; Kidduschin 39 b, Maimon, h. Tesch. III, 1. And. LA.: אבל לא על פי המעשה (aber nicht nach der Tat). Hiernach würde die Gnade allein beim Gerichte walten. Diese LA. ist schwerlich richtig. Vgl. auch AN 39." + ], + [ + "Er spricht ferner. Ein Gleichnis, worin die Waltung der göttlichen Vorsehung veranschaulicht wird.", + "Alles. Was dem Menschen gegeben ist.", + "ist auf Bürgschaft gegeben. Die für die Gegenleistung des Menschen bürgt.", + "und ein Netz ist ausgebreitet über alle Lebenden. Nach Kohelet 9, 12.", + "Der Laden. Die Welt mit ihren Genüssen.", + "und der Kaufherr borgt. Gott gibt jedem Menschen die Freiheit zu verbotenen Genüssen, da diese nur als Darlehen geboten werden, die der Mensch einst zahlen wird müssen.", + "das Buch. פנקס s. Schebuot VII, Note 5.", + "ist aufgeschlagen und die Hand schreibt ein. In das Buch des Gedächtnisses, oben II, Note 10.", + "komme und leihe. Gott gibt jedem Menschen die Freiheit zu verbotenen Genüssen, da diese nur als Darlehen geboten werden, die der Mensch einst zahlen wird müssen.", + "die Einforderer gehen umher beständig den ganzen Tag und nehmen Bezahlung vom Menschen mit seiner Einwilligung oder ohne seine Einwilligung. Leiden und Unglücksfälle, welche die Menschen heimsuchen, fordern nur deren Schulden ein, die sie in ihrem Leichtsinn gemacht haben.", + "worauf sie sich stützen können. Denn Alles steht im Schuldbuche verzeichnet, und es kann Niemand seine Schuld ableugnen.", + "das Gericht ist der Wahrheit gem. Gott vergilt Alles nach Gerechtigkeit.", + "und Alles ist zum Mahle bereit. Durch Leiden und Tod geläutert und gesühnt, geht die ganze Menschheit zur ewigen Seligkeit des Jenseits; s. Sabbat 153a. — In Ms. München fehlt: והחנוני מקיף והפנקס פתוח und וכל הרוצה ללוות יבוא וילוה; vgl. auch die LA. in AN 39." + ], + [ + "spricht. Vgl. AN 22; 2. Rec. 34.", + "Ohne Tora keine Sitte. דרך ארץ Lebensart (vgl. II, Note 11); daher auch Sitten des Anstandes und der Billigkeit im Verkehr mit den Nebenmenschen.", + "ohne Gottesfurcht keine Weisheit. Oben M. 9.", + "ohne Kenntnis keine Einsicht. דעת die Kenntnis der Dinge durch Sinneswahrnehmung ; בינה die Fähigkeit zu folgern und zu schließen.", + "ohne Mehl keine Tora. Vgl. Menachot 103 b.", + "ohne Tora kein Mehl. Ohne geistige Nahrung hat die physische Nahrung keinen Wert.", + "dessen Weisheit größer ist als seine Taten. Vgl. M. 9 b." + ], + [ + "Eleasar (Sohn. בן ist nach den besten Zeugnissen zu streichen.", + "Chisma. חסמא, viell. nach dem arab. حشم: der Verschämte, Bescheidene, da er (wie in Horajot 10 a erzählt wird) ganz zurückgezogen in Not lebte, bis R. Gamliel, von dessen reichem Wissen unterrichtet, ihm ein Amt anbot, das er auch Anfangs nicht annehmen wollte (s. auch Sifré Deut. 16). Vgl. eine andere Erkl. des Namens חסמא in Wajikra rabba c. 23. Nach Einigen hat er diesen Namen von seiner Halacha in B. mezia VII, 5; vgl. Deut. 25, 4.", + "Vogelnester. Tr. Kinnim in Seder Kodaschim.", + "und die Nidda-Anfänge. Die im Tr. Arachin 8 a in der Mischna und Baraita befindlichen Vorschriften.", + "sie sind Hauptteile der Halachot. Weil sie schwierig und verwickelt sind. Vgl. AN 27 u. Tosephta Erubin, Ende.", + "Sonnen wenden. תקופה der Sonnenumlauf (Ps. 19, 7), später Bezeichnung der vierteljährlichen Sonnenwenden, und תקופות, die Lehre von den Sonnenwenden, wohl synekd. für Astronomie.", + "und Geometrie. Gemeint sind wohl die mathematischen Wissenschaften, in denen R. Eleasar Ch. sehr viel Kenntnisse besessen hat (Horajot 10 a).", + "sind Zukost. פרפראות Einz. פרפרת (von פרפר, zerbrechen, zerhacken) Zerbrochenes, Zerhacktes, als Zukost zum Brote, als Vorkost oder als Nachtisch gegessen.", + "zur Weisheit. Sie sind nur Hilfswissenschaften zur Tora, der Hauptweisheit. Vgl. AN 27 den Ausspruch des R. Jochanan b. Nuri." + ] + ], + [ + [ + "Ben Soma. בן זומא Simon ben Soma, ebenso Simon ben Assai (weiter M. 2) waren berühmte Gelehrte (Tos. Kidduschin III, 9), jüngere Zeitgenossen des R. Akiba. Doch waren sie nicht ordiniert, (nach Ein., weil sie jung gestorben sind, anders Duran) deshalb nannte man sie stets nach dem Namen ihres Vaters, vgl. Taanit 3 a betreffs בן בהירה.", + "Wer ist weise. Die ersten 3 Fragen mit Rücksicht auf Jer. 9, 22.", + "bin ich weise geworden. So wird dieser V. hier gedeutet.", + "denn deine Zeugnisse sind meine Unterhaltung. Die eingekl. Worte fehlen im Talmud.", + "Wer seine Leidenschaft. יצרו für יצרו הרע oft, s. weiter Note 108.", + "Wer mit seinem Teile sich freut. Wer genügsam und zufrieden ist; der unzufriedene Reiche ist arm.", + "in der zukünftigen Welt. Vgl. dieselben 3 Fragen und ihre Beantwortung in Tamid 32 a.", + "Wer die Menschen ehrt. Wer auch die 3 eben erwähnten Vorzüge besitzt, ist dennoch nur dann geehrt, wenn er die Menschen ehrt.", + "Denn meine Verehrer. Mit der Ehrung der im Ebenbilde Gottes geschaffenen Menschen ehrt man Gott, wie man einen König ehrt, wenn man seinem Bilde Ehre erweist.", + "und meine Verächter werden entwürdigt. Vgl. AN 23, 2. Rec. 33." + ], + [ + "Ben Assai. Oben Note 1.", + "Eile zu einer noch so geringen Gebotsübung. Oben II, 1.", + "denn. Dies ist in AN 25, 2. Rec. 33 ein besonderer Satz; s. auch Sifre Num. 112.", + "eine Gebotsübung zieht eine andere nach sich und eine Übertretung eine andere Übertretung. An und für sich ist es die Natur des Bösen, dass es Böses erzeugt; vgl. Sifre Deut. 187 u. Deut. r. c. 6.", + "und der Lohn einer Übertretung ist eine Übertretung. Gott fügt es so, dass dem Guten wie dem Bösen Gelegenheit geboten wird, noch mehr Gutes resp. Böses auszuführen. Dieser Satz ist also nicht identisch mit dem vorhergehenden." + ], + [ + "Derselbe spricht ferner. In AN 23 sagt dies R. Nehorai mit Begründung aus Spr. 13, 13.", + "und halte kein Ding für unmöglich. הפלג (von פלג teilen, trennen) entfernen, zurückweisen, für unmöglich halten.", + "der nicht seine Zeit hätte. שעה eine (glückliche) Zeit, vgl. B. mezia VII, Note 10." + ], + [ + "Lewitas. לויטס, nach R. Jos. Aschkenasi in den meisten Codd. ליטס, wohl = Λήιτος.", + "Sei gar sehr. Nach Maimon, bis zum Äußersten Extrem, während sonst der Mittelweg einzuhalten ist. Vgl. Sir. 7,17.", + "denn des Menschen Hoffnung. Job 14, 19.", + "ist Gewürm. Vgl. AN 2. Rec. 34.", + "Sohn Beroka’s. Schüler R. Josua’s, s. Chagiga 3 a.", + "Wer den Namen Gottes im Geheimen entweiht. Was unter חילול השם zu verstehen ist, erkl. Maimon. H. Jes. Hat. V.", + "mag Einer aus Irrtum oder mit Vorsatz gehandelt haben bei der Entweihung des Gottesnamens. In jedem Falle wird er bestraft; doch ist בשוגג die Strafe geringer. Nach Kidduschin 40 a scheint es, dass hier zu lesen wäre: אין מקיפין בחילול השם אחד שוגג ואחד מזיד. Man borgt nicht (sondern bestraft sofort) bei Entweihung des Gottesnamens, sei es irrtümlich oder vorsätzlich geschehen. — S. AN 2. Rec. 32." + ], + [ + "dessen Sohn. And. LA. ר׳ ישמעאל ב״ר יוסי, vgl. AN 27; 2. Rec. 32.", + "dem wird Gelegenheit geboten. מספיקין man gibt zur Genüge, s. B. mez. VII, Note 7.", + "zu lernen und zu lehren. Nach AN 2. Rec. 32 ist zu lesen: אין מספיקין בידו ללמוד וללמד. Der Sinn ist dann (nach Duran): „Wer lernt, bloß um zu lehren (um „Rabbi“ genannt zu werden) dem wird keine Gelegenheit geboten, zu lernen und zu lehren“.", + "zu beobachten. לשמור fehlt in AN 27.", + "Zadok. Nach Nedarim 62 a hat R. Elieser b. R. Zadok Ähnliches gesagt. Wahrscheinlich hat es R. Elieser im Namen seines Vaters mitgeteilt. — R. Zadok lebte übrigens in der letzten Zeit des Tempels (Joma 23 a); sein Spruch scheint hier eine Tosephta zum Vorhergehenden zu sein, s. EM 32.", + "spricht. In den Gebetbüchern steht hier noch: אל תפרוש מן הצבור (II, 4) u. אל תעש — הדיינים (I, 8).", + "Mache sie. Das Suff. bezieht sich auf דברים (die Worte der Tora), indem, wie in Ned. 62 a: עשה דברים לשם פועלם ובו׳ vorangegangen ist.", + "damit zu graben. Um materielle Vorteile dadurch zu erlangen.", + "schwindet dahin. I, 13.", + "Wer von den Worten der Tora Nutzen zieht. And. LA. הניאות, s. Edujot II, Note 19." + ], + [ + "wird selbst von den Menschen geehrt. AN 27 mit Cit. des V. 1. Sam. 2, 30: „Meine Verehrer (d. h. die Verehrer meiner Tora) bringe ich zu Ehren u. s. w.“", + "wird selbst von den Menschen gering geschätzt. AN. 2. Rec. 32 liest: וכל המבזה את התורה גופו מבוזה לבריות; ebenso Bara, rabba c. 8." + ], + [ + "spricht. In AN 2. Rec. 34 sagt dies Bar Kappara.", + "der befreit sich von Feindschaft. Indem die unterliegende Partei dem Richter feind wird.", + "Raub. Wenn man aus Irrtum Jemand eine Forderung rechtswidrig zuspricht, so begeht man einen Raub.", + "und vergeblichem. S. Schebuot III, 8.", + "Schwören. Dies geschieht, wenn der Richter Jemand einen unnötigen Schwur anflegt.", + "wer aber dreist. גס לבו, ebenso גס רוח s. Edujot IV, Note 59.", + "ein Frevler und ein Hochmütiger. גס לבו, ebenso גס רוח s. Edujot IV, Note 59." + ], + [ + "Sei kein Einzelrichter. S. Sanhedrin III, Note 9 und Talm. 5 a u. Tos. das. v. כגון.", + "denn einzeln zu richten vermag nur der Einzige. Vgl. Mech. ed. Friedmann 33 a (zu Exod. 14, 18) über Job 23, 13. Vgl. auch Jerusch. Sanhed. I, 18 a.", + "und sprich nicht. Zu deinen Kollegen im Gerichte.", + "denn sie. Die Mehrheit.", + "nicht du. Vgl. Mag. f. d. Wissensch. d. J. 1878 S. 37." + ], + [ + "Jonathan. Nach AN 30, 2. Rec. 35 ist dies R. Jonathan, Sohn Joseph’s, ein Schüler R. Akiba’s (Jerusch. Maasserot V, 51 d) nicht R. Jonathan, der Schüler R. Ismael’s, der in der Mischna nicht erwähnt ist, vgl. m. zur Einl. in die hal. Midr. S. 38. Vgl. auch m. לקוטי בתר לקוטי S. 8 Anf.", + "Wer die Tora hält in Armut. Trotz seiner Not gewinnt er noch Zeit für das Torastudium.", + "wer aber die Tora vor Reichtum. Weil er zu sehr mit seinen weltlichen Gütern beschäftigt ist." + ], + [ + "und sei gegen Jedermann demütig. Vgl. die LA. in AN 2. Rec. 33 Ende.", + "so hast du viele Müßiggänger dir entgegen. Vgl. AN 29: „Wer im Torastudium nachlässig ist, dem stellt man Müßiggänger entgegen, wie Löwe, Wolf, Räuber u. s. w.; diese kommen, umringen ihn und üben an ihm die Strafe aus“.", + "dir zu geben. Nach Duran fehlte der Schlusssatz: ואם עמלת בתורה ובו׳ in den Gebetbüchern." + ], + [ + "Sohn Jakob’s. R. Elieser b. Jakob II., Zeitgenosse des R. Meïr.", + "erwirbt sich einen Fürsprecher. AN 2. Rec. 35 l. פרקליט — סניגור = παράκλητος, Sachwalter; סניגור = συνήγορος dass.", + "erwirbt sich einen Ankläger. קטיגור = κατήγορος.", + "Busse und gute Werke sind wie ein Schild. Aram. תריס = arab. ترس Schild (ob von θῠρεός ?).", + "wird zuletzt nicht bestehen. AN 40, 2. Rec. 46 steht der Spruch anonym neben dem Spruch V, 17." + ], + [ + "wie deine eigne. Vgl. oben II, 10. Einige lesen ככבוד חברך st. כשלך.", + "und die Ehre deines Genossen wie die Ehrfurcht vor deinem Lehrer und die Ehrfurcht vor deinem Lehrer wie die Ehrfurcht vor Gott. Vgl. Jerusch. Nedarim IX, 41 b und den Spruch R. Akiba’s in B. Pesachim 22 b. In AN 27, 2. Rec. 34 (an letzterer St. ist R. Nathan der Autor) werden die Sätze aus Bibelstellen bewiesen." + ], + [ + "Sei vorsichtig im Lehren. Nach Raschi in B. mez. 33 b: „im Talmud“, der Disziplin, aus welcher die Gründe der Mischna sich ergeben und welche die Hauptquelle aller Gesetzesentscheidungen ist.", + "denn ein Versehen beim Lehren. Nach Raschi in B. mez. 33 b: „im Talmud“, der Disziplin, aus welcher die Gründe der Mischna sich ergeben und welche die Hauptquelle aller Gesetzesentscheidungen ist.", + "gilt als eine vorsätzliche Übertretung. AN 2. Rec. 32.", + "Es gibt drei Kronen. Vgl. Joma 72b u. Schemot r. 34, 2.", + "die Krone des guten Namens aber überragt sie alle. Vgl. Kohelet r. zu 7, 1, Midr. Schem, c. 23 u. AN 41, 2. Rec. 48." + ], + [ + "Nehorai. Zeitgenosse des R. Meïr. Im Talmud wird dieser Name bald R. Eleasar b. Arach, bald R. Nehemia, bald R. Meïr zugeschrieben, vgl. Sabbat 147 b, Erubin 13 b.", + "Wandere aus. Wenn in deiner Heimat keine Toralehrer zu finden sind.", + "sie werde dir nachkommen. Es werden Torakundige in deinen Wohnort kommen. — Der Satz ist eine Parenthese, da das Folgende den ersten Satz begründet. Anders die LA. in AN 2. Rec. 33.", + "und auf deine Einsicht stütze dich nicht. Spr. 3, 5; vgl. AN 23. — In Ms. München fehlt diese M. 14; dafür steht: רבי אופר und der Spruch aus II, 4a." + ], + [ + "Jannai spricht. Dieser Ausspruch ist vielleicht als Tosephta zur Illustration des Satzes, dass wir uns nicht auf unsere Einsicht stützen können, hinzugefügt, vgl. EM 32.", + "Wir vermögen. אין בידינו, es ist nicht in unsern Händen, d. h. wir wissen Nichts; vgl. זו בידינו היא, dies ist uns bekannt. Chullin 13 a. Vgl. auch AN 2. Rec. 33.", + "weder das Glück der Frevler noch die Leiden der Gerechten zu erklären. Ein Problem, über das nach dem Talmud (Berachot 7 a) bereits Moses von Gott aufgeklärt zu werden wünschte.", + "Mathia. And. LA. מתתיה. Ein R. M. b. Ch. hatte um die Zeit des Hadrianischen Krieges ein Lehrhaus zu Rom. Indessen ist nach Tanchuma ed. Buber הקת S. ס״ו ein R. M. b. Ch. Schüler des R. Meïr; nach AN 29 geht er zu R. Eleasar Hakkappar nach Laodicäa. Es muss also noch einen zweiten ר׳ מתיא בן חוש gegeben haben. Vielleicht ist letzterer hier genannt. Doch steht dessen Ausspruch in AN 2. Rec. 34 neben denen der älteren Tannaïm.", + "Sohn Cheresch. So ist zu lesen nach 1. Chron. 9, 15.", + "Komme Jedermann mit dem Gruß zuvor. Wie dies von R. Jochanan b. Sakkai erzählt wird (Berachot 17 a). Vgl. AN 29 Ende, wo dies ein anderer Tanna sagt.", + "sei ein Schweif der Löwen und nicht das Haupt von Füchsen. Im Jer. Sanhed. IV, 22 b, wird zu diesem Ausspruche als Gegensatz hinzugefügt: מתלא אמר הוי ראש לשועלים ולא זנב לאריות, ein Sprichwort sagt: Sei ein Haupt der Füchse und nicht ein Schweif von Löwen. Dieses Sprichwort erinnert an einen bekannten Ausspruch Cäsars. — Nach Duran fehlte unsere Mischna in den Gebetbüchern; vgl. EM 32 f." + ], + [ + "Jakob spricht. Nach Kohelet r. zu 4, 6 scheint dies R. Jakob b. Kurschai, der Lehrer Rabbi’s, zu sein (Jer. Sabbat 12 c); vgl. aber Lev. r. c. 23.", + "Diese Welt gleicht dem Vorzimmer. פרוזדור, nach R. Jos. Aschkenasi: פרוסדא ;פרוזדוד (Targ. zu 1. Kön. 7, 7) πρόςοδος, Zugang, Vorzimmer.", + "damit du in den Speisesaal. B. batra I, Note 56." + ], + [ + "als das ganze Leben der künftigen Welt. Nur in dieser Welt kann der Mensch durch gute Werke sich vervollkommnen und Verdienste erwerben; nicht aber in der zukünftigen Welt (Ab. sara 3a). Daher soll der Mensch keine Stande seines Lebens unbenutzt lassen, um an seiner Selbstveredelung zu arbeiten.", + "als alles Leben in dieser Welt. Der Mensch soll daher nicht Freuden und Genüsse in dieser Welt erstreben; denn alle Freuden dieser Welt sind nichts im Vergleich mit der jenseitigen Seligkeit, die dem zu Teil wird, der in dieser Welt sich vervollkommnet." + ], + [ + "spricht. In AN 29 (vgl. 2. Rec. 33) sagt er dies im Namen R. Meïr’s.", + "Besänftige nicht deinen Nächsten im Augenblicke seines Zornes. Berachot 7 a.", + "so lange sein Toter vor ihm liegt. AN 29: בשעת אבלו, während seiner (heftigen) Trauer.", + "löse ihm das Gelübde nicht. Wörtlich: Frage ihn nicht (nach Gründen zur Lösung); vgl. Nedarim IX, 4.", + "im Augenblicke seines Gelobens. In AN 29 steht hier noch: ואל תבוא לביתו ביום אידו, komme nicht in sein Haus am Tage seines Unglücks, vgl. Obadja 13.", + "ihn zu sehen zur Zeit seiner Erniedrigung. Vgl. die Beweise aus der Schrift in Jalkut I 744, zu Num. 14, 11." + ], + [ + "Samuel. Diese M. stand in den Gebetbüchern beim Anhang hinter V, 20 (vgl. Duran), wurde aber später wohl zur Erläuterung des vorhergehenden Satzes hierher gestellt, EM 33.", + "der Kleine. Vgl. über diesen Semachot c. 8.", + "spricht. Dieser V. war sein Wahlspruch.", + "und er wendet von ihm seinen Zorn. Spr. 24, 17—18." + ], + [ + "Sohn Abuja’s. Nach Duran fehlte dieser Satz in den Gebetbüchern, weil E. b. A. später Apostat geworden war und den Namen אחר erhielt; vgl. Chagiga 15 af.", + "auf verlöschtes Papier geschrieben. Vgl. noch mehr Sätze von E. b. A. in AN 24; 2. Rec. 35. Vgl. noch AN ed. Schechter S. 38b u. S. 44b.", + "Jose. Auch diese M. fehlte nach Duran in den Gebetbüchern, da sie nur eine Tosephta zum Vorhergehenden ist, EM 33.", + "Sohn Jehuda’s. Nach AN 2. Rec. 34: ר׳ דוסא הבבלי.", + "aus Kephar Hababli. Auch in Edujot VI, 2.", + "der unreife Trauben isst und Wein aus seiner Kelter. So heißt der Wein, der noch nicht 40 Tage alt ist, vgl. Edujot VI, Note 8.", + "Rabbi. Nach Ein.: ר׳ מאיר.", + "in dem nicht einmal neuer Wein ist. Im Gegensatz zum vorherigen Ausspruch sagt dieser Tanna, dass es nicht auf das Alter des Lehrers, sondern auf dessen Wissen ankommt." + ], + [ + "Eleasar Hakkappar. Nach AN 2. Rec. 34 gehören die folgenden Aussprüche R. Elieser, dem Sohne des R. Eleasar Hakkappar, an, der im Talmud zumeist Bar Kappara genannt wird (vgl. Bacher, Ag. d. Tan. II, S. 500). Auch Duran hat hier die Beifügung ברבי, womit Bar Kappara bezeichnet wurde, vgl. m. zur Einl. in die hal. Midr. S. 83, Note 2.", + "die Begierde und die Ehrsucht bringen den Menschen aus der Welt. Vgl. Duran und oben II, 11 und III, 10. — Einen anderen Ausspr. des R. El. Hakk. s. AN 26." + ], + [ + "die Geborenen. AN: היצורים, die Gebildeten (Geschaffenen).", + "und die Lebenden. Die Auferstandenen, vgl. Sanhedr. X, 3.", + "damit man wisse. Erfahre (von Anderen).", + "kund gebe. Anderen mitteile.", + "und es erkannt werde. Man erkenne es von selbst.", + "Er der Aufmerker. Ps. 33, 15.", + "Er der Zeuge. Mal. 3, 5.", + "keine Annahme von Bestechung. 2. Chron. 19, 7.", + "dass Alles nach Rechnung geschieht. Vgl. Kohel. 7, 27.", + "und möge deine Leidenschaft. Oben Note 5.", + "das Grab werde eine Zufluchtsstätte. AN: בית מנוח, eine Ruhestätte.", + "denn wider Willen. כרח, in der Handschrift des Midrasch Haggadol zumeist כרה, Widerwille (Barth, Etym. St. 22f.).", + "wider Willen lebst du. Tanch. פקודי 3.", + "und wider Willen wirst du einst Rechenschaft und Rechnung. AN hat nur חשבון, nicht דין, ebenso Duran, vgl. das. den Grund." + ] + ], + [ + [ + "Mit zehn. Dieser Abschnitt ist wahrscheinlich in der M. des R. Akiba der Aufzählung der 10 Generationen der Schriftgelehrten von Esra bis R. Akiba (vgl. Berachot 27) beigefügt worden. Die 10 Generationen sind: 1) Die Synagoga magna; 2) Simon der Gerechte; 3) Antigonos aus Socho; 4—8) die 5 Paare; 9) R. Jochanan b. Sakkai (II, 8) ; 10) die Schüler des letzteren, vgl. EM 29.", + "Aussprüchen. Nach פרקי ר׳ אליעזר Absckn. 3 sind die 10 Aussprüche in Gen. I 3, 6, 9, 11, 14, 20, 24, 26, 29 und II 18. Andere Aufzählungen findet man in Megilla 21 b und Ber. r. c. 17; vgl. noch Duran und AN 2 Rec. 36.", + "Was will dies lehren. Eig.: was will die Schriftstelle sagen? תלמוד, eine Schriftstelle, die zum Beweise für eine Lehre angeführt wird, vgl. Magazin 1893, S. 148.", + "einen desto besseren Lohn zu erteilen. Es wird der Welt dadurch, dass deren Schöpfung 10 Aussprüche bedurfte, eine höhere Bedeutung und Wichtigkeit beigelegt, so dass wegen deren Vernichtung eine höhere Strafe und für deren Erhaltung ein reicherer Lohn gebührt." + ], + [ + "Zehn Geschlechter sind von Adam bis Noach. Adam, Seth, Enosch, Kenan, Mahalalel, Jered, Chanoch, Methuschelach, Lemech, Noach.", + "wie viel Langmut vor Ihm waltet. Anders AN 32.", + "denn alle Geschlechter erzürnten Ihn fortwährend. And. LA. לפניו st.ובאין לם׳.", + "Zehn Geschlechter sind von Noach bis Abraham. Sem, Arpachschad, Schelach, Eber, Peleg, Serug, Re’u, Nachor, Therach, Abraham.", + "denn alle Geschlechter erzürnten Ihn fortwährend. And. LA. לפניו st.ובאין לם׳.", + "bis unser Vater Abraham kam und den für alle bestimmten Lolin übernahm. Indem er allein so viel gute Werke ausübte, als Alle zusammen zu üben verpflichtet waren, bewirkte er, dass die ganze Welt seinetwegen erhalten wurde, während das Verdienst Noach’s nur ihn allein zu retten vermochte (Duran)." + ], + [ + "Mit zehn Prüfungen. Nach Maimon. 1) die Auswanderung aus seiner Heimat, Gen. 12, 1; 2) die Hungersnot, 12, 10; 3) Sara bei Pharao, 12, 15; 4) der Krieg mit den 4 Königen, 14, 15; 5) die durch Kinderlosigkeit notwendig gewordene Ehe mit Hagar, 16, 2; 6) die Beschneidung, 17, 10; 7) Sara bei Abimelech, 20, 2; 8 u. 9) die Vertreibung Hagars und die Wegsendung Ismaels, 21, 10; 10) die Akeda Isaaks, 22, 9. Andere Aufzählungen s. in פדר״א 26, AN 33, 2. Rec. 36; Midr. Ps. 95 und Silluk zum 2. Neujahrstag.", + "wie groß die Liebe. Zu Gott. Nach Ein.: die Liebe Gottes zu Abraham." + ], + [ + "Zehn Wunder geschallen unseren Vätern in Ägypten. Da sie von den 10 Plagen in wunderbarer Weise verschont geblieben.", + "und zehn am Meere. Vgl. die Aufzählung in AN 33, 2. Rec. 38; Mechilta ed. Friedmann S. 30 a und Note 4 das. Nach Maimon, sind es folgende: 1) die Spaltung des Meeres, 2) das Meer ward wie ein Zelt, 3) der Meeresgrund wurde hart, 4) derselbe war dort, wo die Ägypter hintraten, weich und schlammig, 5) es entstanden für Israel viele Wege für die 12 Stämme, 6) das Wasser gefror, und ward hart wie Stein, 7) das gefrorene Wasser war in vielen Stücken, wie Bausteine geordnet, 8) dasselbe war durchsichtig, dass die Stämme einander sehen konnten, 9) es floss aus dem Eise süßes Trinkwasser, 10) letzteres floss nicht bis zur Erde, sondern gefror sogleich, nachdem Israel genug getrunken hatte, so dass der Boden trocken blieb.", + "Zehn Plagen. Dieser Satz fehlt in den Talmudausgaben.", + "über die Ägypter in Ägypten und zehn am Meere. Vgl. die verschiedenen Ansichten hierüber bei Duran und Bart.", + "Mit zehn Versuchungen. Vgl. AN 34, 2. Rec. 38; Arachin 15 a; Midr. zu Ps. 95. Nach Maimon, sind es folgende: 1) am Schilfmeere, Exod. 14,11; 2) in Mara, das. 15,24; 3) in der Wüste Sin, 16,2; 4) sie Hessen vom Manna übrig, 16,20; 5) sie sammelten Manna am Sabbat, 16,27; 6) in Rephidim, 17,2; 7) das goldene Kalb, 32,1; 8) in Tab‘era, Num. 11,1; 9) in Kibrot ha-Taawah, das. 11,4; 10) bei den Kundschaftern, das. 14,2." + ], + [ + "nie wurde das heilige Fleisch übelriechend. And. LA: התליע (es ward wurmig) st. הסריח.", + "nie wurde eine Fliege im Schlachthause. Edujot VIII,4.", + "nie widerfuhr dem Hohenpriester am Versöhnungstage ein nächtlicher Zufall. Es wäre dies eine Schande für den Hohenpriester gewesen, wenn er durch eine solche Unreinigkeit zum heiligen Dienste untauglich geworden wäre. — Indessen wird im Jerusch. Joma I 39 a erklärt, dass dieses Wunder nur während des ersten Tempels, aber nicht während des zweiten Tempels stattgefunden hat. Es wird auch das. 38 d eine Tatsache mitgeteilt, dass einmal ein Hoherpriester durch einen nächtlichen Zufall am Versöhnungstage dienstuntauglich geworden war.", + "nie bezwang der Wind die Rauchsäule. Die Rauchsäule ist immer palmartig in die Höhe gestiegen, vgl. Joma 21b.", + "an den beiden Broten und am Schaubrote eine Untauglichkeit gefunden. Da man in diesem Falle sie nicht durch andere Opfer ersetzen könnte, vgl. Bart. u. Raschi zu Joma 21 a.", + "sie standen gedrängt. צפף, arab. ضفَّ gedrückt sein.", + "und konnten sich bequem niederwerfen. Nach Ber. r. c. 5, Lev. r. c. 10 Ende u. Koh. r. zu 1, 7 war zwischen Einem und dem Anderen ein freier Raum von 4 Ellen.", + "und nie sagte Einer. Von den Wallfahrern während der Festzeit; so R. Jona u. A.", + "dass ich in Jerusalem übernachten soll. Dass Anfangs vom בית המקדש und zuletzt von ירושלים die Rede ist, wird bereits vom Talm. Joma 21 a bemerkt, vgl das. Vgl. noch AN 35, 2. Rec. 39, wo zum Teil andere Wunder aufgezählt sind." + ], + [ + "Zehn Dinge. Dies scheint eine Tosephta zu sein, da in Pesachim 54 a dies mit Var. als Baraita mitgeteilt ist (EM 30). Vgl. noch AN 2. Rec. 37; Mechilta Besch. IV c. 5; Sifre Deut. 355; פדר״א c. 2 u. c. 19; Targ. Jon. zu Num. 22, 28, wo die Aufzählungen verschieden sind.", + "wurden am Vorabend des Sabbats in der Abenddämmerung erschaffen. Diese 10 Dinge sind nicht in den Schöpfungstagen geschaffen worden, da dieselben nicht zu dem im ersten Kapitel der Genesis dargestellten Schöpfungswerke gehören; da aber in späterer Zeit keine neuen Schöpfungen von Gott hervorgebracht wurden (denn „es gibt nichts Neues unter der Sonne“), so lehrten die Weisen, dass diese Dinge in der Dämmerung, in dem Momente zwischen der Zeit der Schöpfung und der Zeit der Ruhe (dem Sabbat) von Gott geschaffen worden sind; vgl. Duran. Nach Maimon. sind alle in der Bibel erzählten Wunder gleich bei der Schöpfung der Naturgesetze bestimmt worden; jedoch war es Betreffs der 10 hier genannten Wunderwerke traditionell, dass am Schlusse der Schöpfung unmittelbar vor Eintritt der Ruhezeit der Natur die Kraft verliehen wurde, diese Dinge zu ihrer Zeit hervorzubringen.", + "Der Schlund der Erde. Korach und seine Rotte zu verschlingen.", + "die Öffnung des Brunnens. Der die Israeliten in der Wüste mit Wasser versorgte, vgl. Sabbat 35 a (der Mirjamsbrunnen).", + "der Mund der Eselin. Num. 22, 28.", + "der Regenbogen. Gen. 9, 13.", + "der Stab. Exod. 4, 17.", + "der Schamir. Ein wunderbarer Wurm, mit dem man auf den Edelsteinen des Ephod die Namen der Stämme Israels gravierte, (Sota 48 b, Jerusch, das. IX 24 b, u. Gittin 68 a). Vgl. P. Cassel, Schamir (Erfurt 1856).", + "die Schrift. Die Form der Buchstaben auf den Gesetzestafeln.", + "die Inschrift. Die in wunderbarer Weise in die Tafeln eingegrabene Inschrift (Exod. 32, 16); vgl. Jerusch. Sota VIII 22d, Schekalim VI 49 d.", + "Auch die Dämonen. Eig.: die Schädiger.", + "das Grab des Moses und der Widder unseres Vaters Abraham. Gen. 22, 13.", + "Zange wird mit Zange gefertigt. D. h. die erste Zange. Hier ist der Anfang eines Spruchs zitiert, der vollständig in Tosephta Erubin, Ende, so lautet: צבתא בצבתא מיתעביד צבתא קמייתא מה הוית הא לוו ביריא הוות Zange wird mit Zange gemacht; wie ward die erste Zange? Sie kann nur ein Gottesgeschöpf gewesen sein!" + ], + [ + "an dem Ungebildeten. גלם, eine unfertige Sache, daher ein Ungebildeter.", + "der ihn an Weisheit. Ein. lesen noch dazu ובמנין (und an Zahl), entweder an Zahl der Jahre (an Alter) oder an Zahl der Schüler, vgl. Edujot I, Note 43.", + "er übereilt sich nicht zu antworten. Oder: einzuwenden, einen Einwand zu erheben.", + "er fragt was zur Sache gehört und antwortet nach der Norm. Nach Bart.: „Der Schüler fragt zur Sache, (und dadurch ist es möglich), dass man ihm nach der richtigen Halacha antworte.“ — Deshalb gelten diese beiden Sätze nur für Eins.", + "er bespricht das Erste zuerst und das Letzte zuletzt. Wenn man an ihn zwei Fragen richtet, antwortet er zuerst auf die erste und dann auf die zweite.", + "und er gesteht die Wahrheit zu. Und gibt seine Ansicht auf, wiewohl er im Stande wäre, dieselbe durch Spitzfindigkeiten zu behaupten.", + "das Entgegengesetzte von diesem Allen findet sich beim Ungebildeten. Vgl. Sir. 11,8; AN 37, 2. Rec. 40 und die Belege aus der Schrift das." + ], + [ + "Sieben Arten von Strafen kommen in die Welt wegen sieben verschiedener Klassen von Übertretungen. גופי עבירה Körper, Wesen der Übertretung, d. h. verschiedene Klassen von Übertretungen, vgl. Keritot 16 a. Alle Übertretungen, die mit ein und derselben Strafe geahndet werden, gehören zu Einer Klasse, vgl. Duran: גופי entspricht so dem vorhergehenden מיני. And. Erkl.: „Hauptsünden“, wie גופי הלבות oben III, 18. Die Zahl 7 lässt sich aber dann nur schwer herausfinden.", + "verzehntet man ganz und gar nicht. Eig.: Vollendet man, nicht zu verzehnten, d. h. verzehntet man vollends nicht.", + "so kommt eine Hungersnot durch Unruhen. Kriegsunruhen, vgl. Ber. r. c. 25; 40.", + "nehmen alle nicht die Challa. Num. 15, 20.", + "so kommt eine Hungersnot der Vernichtung. כָּלָה = כליה, Vernichtung. „Der Himmel ist wie Eisen und die Erde wie Kupfer“, s. Lev. 26,19 u. Raschi das.", + "die nicht dem Gerichte übergeben sind. Wenn etwa keine Verwarnung (התראה) stattgefunden, oder Ausrottungsstrafen (כרת).", + "und wegen der Früchte des siebenten Jahres. Wenn man mit diesen Handel treibt und sie nicht nach Vorschrift heilig hält.", + "Das Schwert. Des Krieges.", + "kommt in die Welt wegen der Verzögerung. S. Sanhedrin XI, Note 40.", + "wegen Krümmung des Rechtes. Wenn man den Gerechten verurteilt und den Frevler freispricht.", + "welche gegen die feststehende Norm gesetzliche Entscheidungen treffen. Indem man das Erlaubte verbietet und das Verbotene erlaubt." + ], + [ + "Böses Gewild kommt in die Welt wegen vergeblichen Schwörens. Oben IV, 4.", + "und wegen Entweihung des Gottesnamens. Oben IV, 4.", + "den Boden brach liegen zu lassen. S. Lev. 26, 34f. — Vgl. AN 38, 2. Rec. 41 and. LAA. Vgl. auch Num. r. c. VII, 10 und Sabbat 33 a.", + "In vier Zeitabschnitten. Hier beginnt eine neue Reihe von Sätzen, nämlich die mit der Vierzahl.", + "nimmt die Pest überhand. Wenn die Strafe der Pest wegen der in vor. M. genannten Sünden bereits eingetreten war, nimmt sie in diesen Zeiten wegen Vorenthaltung der Armengaben überhand.", + "Im vierten und siebenten Jahre. Des siebenjährigen Cyklus.", + "Armenzehnten des sechsten. Deut. 14, 28; 26, 12 vgl. Raschi das.", + "wegen der Früchte des siebenten Jahres. Die als herrenloses Gut auch den Armen zu Gute kamen (Exod. 23, 11).", + "und beim Ausgange des Hüttenfestes eines jeden Jahres wegen des Raubes. D. h. der Vorenthaltung.", + "der Armengaben. Z. B. Nachlese, vergessene Garben u. a., AN 2. Rec. 41." + ], + [ + "Vier Sinnesarten gibt es unter den Menschen. Hier handelt es sich nicht um Almosen-Spenden für Arme, sondern um Liebestätigkeit unter den Menschen im Allgemeinen.", + "Dies ist die Sinnesart Sodoms. Wiewohl man da den Nächsten sich selbst gleichstellt, so ist doch ein Mann mit solcher Sinnesart geneigt, wie die Sodomiter, jede Liebestätigkeit zu verbannen.", + "ein Unwissender. Er kennt nicht die Heiligkeit des Eigentumsrechts.", + "ein Frevler. AN 40, 2. Rec. 45." + ], + [ + "Viererlei Gemütsarten. דיעה Kenntnis, Ansicht, Gemütsart.", + "dessen Gewinn geht in dessen Schaden auf. So lesen Raschi, Bart. u. A. und erklären: „Der Schaden ist größer als der Gewinn“, während יצא הפסדו בשכרו nach ihnen bedeutet: „der Gewinn ist größer als der Schaden“; vgl. Beza 21 a u. Raschi das. (vgl. aber Targ. Jon. zu Exod. 22, 14). In den Gebetsbüchern ist die LA. umgekehrt.", + "dessen Schaden geht in dessen Gewinn auf. So lesen Raschi, Bart. u. A. und erklären: „Der Schaden ist größer als der Gewinn“, während יצא הפסדו בשכרו nach ihnen bedeutet: „der Gewinn ist größer als der Schaden“; vgl. Beza 21 a u. Raschi das. (vgl. aber Targ. Jon. zu Exod. 22, 14). In den Gebetbüchern ist die LA. umgekehrt." + ], + [ + "dessen Gewinn geht in dessen Schaden auf. So lesen Raschi, Bart. u. A. und erklären: „Der Schaden ist größer als der Gewinn“, während יצא הפסדו בשכרו nach ihnen bedeutet: „der Gewinn ist größer als der Schaden“; vgl. Beza 21 a u. Raschi das. (vgl. aber Targ. Jon. zu Exod. 22, 14). In den Gebetsbüchern ist die LA. umgekehrt.", + "dessen Schaden geht in dessen Gewinn auf. So lesen Raschi, Bart. u. A. und erklären: „Der Schaden ist größer als der Gewinn“, während יצא הפסדו בשכרו nach ihnen bedeutet: „der Gewinn ist größer als der Schaden“; vgl. Beza 21 a u. Raschi das. (vgl. aber Targ. Jon. zu Exod. 22, 14). In den Gebetsbüchern ist die LA. umgekehrt.", + "der hat ein schlechtes Teil. Vgl. die LA. in AN 2. Rec. 45." + ], + [ + "Vier Arten gibt es hinsichtlich des Almosen-Spendens. בנותני, in Bezug auf das Geben, Partie, für Infinit., wie oft in der M.", + "der ist missgünstig Betreffs des Vermögens Anderer. Manche Menschen sind freigebig mit ihrem eigenen Vermögen, möchten aber das Vermögen ihrer Verwandten oder Freunde geschont wissen, vgl. Duran.", + "der ist ein Frevler. Vgl. AN 2. Rec. 45." + ], + [ + "Vier Arten gibt es hinsichtlich des Besuchens. בהולכי wie oben בנותני Note 73.", + "aber nicht ausübt. Die gelernten Pflichten. Nach And. heißt ואינו עושה „er tut nichts“, d. h. er lernt nichts im Lehrhause, aus Trägheit oder weil er nichts begreift; vgl auch AN 40.", + "wer ausübt. Die Toragebote; oder: „wer zu Hause die Tora lernt“." + ], + [ + "die vor den Weisen sitzen. Hinsichtlich der Fähigkeit, das Richtige vom Unrichtigen zu unterscheiden. Dagegen spricht oben M. 12 vom Erfassen und Vergessen.", + "Schwamm. ספוג = σπόγγος; davon das Verb. ספג.", + "der Alles. Richtiges und Unrichtiges.", + "der hier aufnimmt und da hinauslässt. Er lernt Alles, Wahres und Falsches; verwirft aber auch bald Alles, ohne das Wahre vom Falschen unterscheiden zu können. Vgl. aber AN 40, 2. Rec. 45.", + "die das Staubmehl hinauslässt und das Kernmehl zurückbehält. Nachdem der Weizen geschält war, wurde durch Sieben in einer Schwinge der ordinäre Mehlstaub hinausgelassen, während der innere feine Kern in der Schwinge zurückblieb; s. Menachot 76 b." + ], + [ + "die von einer Sache. Von einer vergänglichen Sache.", + "Das ist die Liebe von Amnon und Tamar. 2. Sam. 13.", + "die von keiner Sache abhängende ist die Liebe von David und Jonathan. AN 40, 2. Rec. 48; vgl. Tanna de Be El. c. 29." + ], + [ + "der im Namen Gottes geführt wird. Beide Kontroversanten erstreben nur die Erkenntnis der Wahrheit.", + "hat zuletzt bleibenden Erfolg. Indem beide Ansichten zur Gewinnung der richtigen Erkenntnis beitragen, werden beide als „Worte des lebendigen Gottes“ bezeichnet, vgl. Erubin 13 b, Chagiga 3 b.", + "das ist der Streit von Korach und seiner ganzen Rotte. Vgl. AN 40, 2. Rec. 46." + ], + [ + "Wer Viele. Eig.: „die Vielen“, d. h. eine Menge, Gesamtheit.", + "der wird nicht in Sünde geraten. Vgl. den Grund in Joma 87 a. — Ms. München liest לידו st. על ידו.", + "dem wird nicht die Gelegenheit geboten. Oben IV, 5, Note 25.", + "Busse zu tun. In Joma 87 a: כמעט אין מסשיקין וכו' (man bietet ihm fast keine Gelegenheit u. s. w.). — Vgl. and. LAA. in AN 40, 2. Rec. 45.", + "so wird das Verdienst der Vielen ihm angerechnet. Dies ist ein neuer Satz: Wer Viele zu Verdiensten bringt, dem wird das Verdienst der Vielen zugeschrieben u. s. w.", + "denn es heißt (Deut. 33,21): „Die Gerechtigkeit des Ewigen hat er geübt und seine Rechte mit Israel.. Diese Stelle wird von der Agada auf Moses gedeutet." + ], + [ + "der folgende. הללו diese, Plur. von הלה dieser (Schebuot VI, 7).", + "gehört zu den Schülern unseres Vaters Abraham. Er nimmt sich Abraham zum Vorbilde und geht in dessen Wegen", + "Ein gutes Auge. S. oben II, Note 54.", + "ein bescheidenes Gemüt und ein demütiger Sinn. Anspruchlosigkeit; Gegensatz: נפש רחבה, Habgier.", + "Ein böses Auge. II, Note 70.", + "ein stolzer Sinn und eine unmäßige Gier. Anspruchlosigkeit; Gegensatz: נפש רחבה, Habgier.", + "sind Kennzeichen der Schüler des ruchlosen Bileam. S. die Schriftbeweise in AN 2 Rec. 45; vgl. auch Num. r. XX, 10.", + "Ich lasse erben meine Freunde wesentliches Gut. D. i. die zukünftige Welt, vgl. Ukzin, Ende.", + "und ihre Schätze fülle ich.. In dieser Welt.", + "die Männer der Blutschuld und des Truges erreichen nicht die Hälfte ihrer Tage. Vgl. Sanhedrin 106 b." + ], + [ + "Sohn Thema’s. Nach Pesachim 112 a (wo כדתנן nach Ms. München u. ב״י zu א״ח 242 zu streichen ist) scheint dies eine Tosephta zu sein.—Jehuda b. T. (oder wie Ein. lesen: Rabbi J. b. T.) gehörte nach Chagiga 14 a zu den בעלי משנה (Mischnakennern), vgl. aber EM 13.", + "den Willen deines Vaters im Himmel zu vollziehen. AN 41, hat noch mehrere andere Sprüche von J. b. T., vgl. aber 2. Rec. 48.", + "Derselbe spricht ferner. Dieser Satz fehlt in AN, und nach Duran stand er auch nicht in den Gebetbüchern. In Tr. Kalla c. 1 sagt dies ר׳ יהודה, und in Ms. München steht es nach M. 21 im Namen des ר׳ יהודה הנשיא.", + "wer verschämten. And. LA. ובשת st. ובוש.", + "Möge. Dieser Satz scheint einst als Schluss des Traktats hinzugefügt worden zu sein (vgl. Meïri). In Ms. München fehlt er. Was weiter folgt, ist erst später angehängt worden." + ], + [ + "Derselbe spricht ferner. Dieser Satz ist nach שמושא רבה, cit. bei R. Ascher ה״ק ה׳ תפילין und im Tur O. Ch. 38 ein Ausspruch des שמואל הקטן. Ebenso Duran und Tos. Jom Tob. In einem Manuskripte (vgl. Bär’s סידור) steht auch vor diesem Satze der Spruch von IV, 19 שמואל הקטן אומר וכו׳. Jedenfalls ist der Satz erst später zur Mischna hinzugekommen, vgl. תוי״ט und EM 30.", + "Fünf Jahre alt zu Mikra. Vgl. Tanchuma zu Lev. 19, 23, anders in Ketubot 50 a.", + "zehn Jahre alt zu Mischna. Es wird für Mikra (Bibel) sowohl als für Mischna eine Lehrzeit von 5 Jahren bestimmt, nach Chullin 24 a.", + "dreizehn Jahre alt zu Gebotsübungen. Vgl. Nidda 45 b.", + "fünfzehn Jahre alt zum Talmud. Der diskursiven Erklärung und Begründung der Mischna, wie sie schon die ältesten Tannaim hatten (vgl. R. Scherira’s Sendschreiben). And. LA.: לגמרא dass.", + "achtzehn Jahre alt zum Trauhimmel. Vgl. Kidduschin 29 b f.", + "zwanzig Jahre alt zum Erstreben. Nahrung für Frau und Kinder. Nach Ein.: „zu verfolgen“ (die Feinde) d. h. Kriegsdienste zu leisten, vgl. Num. 1, 3.", + "dreißig Jahre alt zur Kraft. Folgt aus Num. 4, 3.", + "vierzig Jahre alt zur Einsicht. Vgl. Ab. sara 5 b.", + "fünfzig Jahre alt zum Rate. Wird aus Num. 8, 26 deduziert.", + "sechzig Jahre alt zum Alter. Vgl. M. katan 28 a.", + "siebzig Jahre alt zum Greisenalter. Vgl. M. katan 28 a.", + "achtzig Jahre alt zum hohen Alter. Vgl. M. katan 28 a.", + "neunzig Jahre alt zum Niedergebeugtsein. שוח gebeugt sein; nach Ein.: = שוחה Grube." + ], + [ + "Ben. In den Gebetbüchern hat man nach Duran mit diesem Satze einen 6. Perek begonnen, indem nach diesem und M. 23 (בן הא הא) noch eine Baraita und andere Sprüche (vgl. dieselben bei Duran u. Meiri) und dann der Abschnitt שנו חכמים וכר folgten.", + "Bag Bag. Wahrscheinl. identisch mit Jochanan b. B. B. in Kidduschin 10 b. Vgl. El. sutta c. 17. Nach Chagiga 9 b und Tos. das. v. בר הי waren b. B. B. ebenso wie der folgende בן הא הא Proselyten und Schüler Hillel’s.", + "spricht. Der folgende Spruch sowie der von בן הא הא werden in AN 12 (vgl. 2. Rec. 27) im Namen Hillels mitgeteilt; vgl. EM 34 f.", + "Wende sie. Die Tora.", + "schaue in sie hinein. ובה תחזא fehlt bei Duran und in AN.", + "denn es gibt kein besseres Ma. מרה Maß. Hier das von Gott uns zugelassene Teil.", + "als diese. Die Tora ist das höchste Gut, das wir von Gott empfangen." + ], + [ + "Ben He He. Wahrscheinl. identisch mit Jochanan b. B. B. in Kidduschin 10 b. Vgl. El. sutta c. 17. Nach Chagiga 9 b und Tos. das. v. בר הי waren b. B. B. ebenso wie der folgende בן הא הא Proselyten und Schüler Hillel’s.", + "Je nach der Mühe der Lohn. Der folgende Spruch sowie der von בן הא הא werden in AN 12 (vgl. 2. Rec. 27) im Namen Hillels mitgeteilt; vgl. EM 34 f." + ] + ], + [ + [], + [ + "Vom Geschenke. Von welchem Gerichte hier die Rede ist, wird am Schlusse des Abschnitts (M. 5) gelehrt." + ] + ] + ] + }, + "schema": { + "heTitle": "פירוש גרמני על משנה אבות", + "enTitle": "German Commentary on Pirkei Avot", + "key": "German Commentary on Pirkei Avot", + "nodes": [ + { + "heTitle": "", + "enTitle": "" + } + ] + } +} \ No newline at end of file diff --git a/json/Mishnah/Modern Commentary on Mishnah/German Commentary/Seder Nezikin/German Commentary on Pirkei Avot/English/merged.json b/json/Mishnah/Modern Commentary on Mishnah/German Commentary/Seder Nezikin/German Commentary on Pirkei Avot/English/merged.json new file mode 100644 index 0000000000000000000000000000000000000000..bd86cd5ef8c84c3fc59a5c880a763b8281a7b834 --- /dev/null +++ b/json/Mishnah/Modern Commentary on Mishnah/German Commentary/Seder Nezikin/German Commentary on Pirkei Avot/English/merged.json @@ -0,0 +1,803 @@ +{ + "title": "German Commentary on Pirkei Avot", + "language": "en", + "versionTitle": "merged", + "versionSource": "https://www.sefaria.org/German_Commentary_on_Pirkei_Avot", + "text": { + "": [ + [ + [ + "Moses. Zu den meisten Sätzen dieses Traktats befindet sich eine Erklärung und erweiterte Ausführung in dem allen Talmud-Editionen beigedruckten אבות דר׳ נתן, das hier mit AN. zitiert wird. EM. bezeichnet meine Abhandlung: „Die erste Mischna“ (Berlin 1882).", + "hat die Tora. Hier vorzugsweise „die mündliche Lehre“ תורה שבעל פה, auch מסורת = παράδοσις (τῶν πατέρων) oder קבלה = διαδοχή genannt (vgl. Josephus Ant. XIII, 10, 6). Die Väter, welche die mündliche Lehre von Geschlecht zu Geschlecht überliefert haben, sind die אבות, nach denen dieser Traktat benannt ist, EM. 6 und 26.", + "auf dem Sinai. מסיני eig. vom Sinai her, Edujot VIII, 7.", + "empfangen und sie dem Josua überliefert. מסר aram. übergeben, davon מסורת Note 2.", + "und Josua den Ältesten. Josua 24, 31.", + "und die Ältesten den Propheten. Jerem. 7, 25. In AN. 1 werden noch die Richter (שופטים) zwischen זקנים und נביאים eingeschaltet.", + "und die Propheten haben sie den Männern der großen Versammlung. Die aus 120 Männern zusammengesetzte oberste Gerichtsbehörde, die in den ersten Zeiten des zweiten Tempels eine ähnliche Stellung hatte, wie das spätere Synedrion, das ebenfalls כנסת = כנישתא genannt wurde (Megillat Taanit c. 10), vgl. Mag. f. d. Wissensch. d. Judent. 1883 S. 46—63. — In AN. 1 sind חגי זכריה ומלאכי zwischen נביאים und אנשי כנה״ג hinzugefügt.", + "Seid. הוו wie Gen. 27, 29.", + "vorsichtig. מהון langsam, gelassen, davon המתין warten.", + "beim Richtspruche. Nach AN. 1 bei jedem UrTeil.", + "und machet einen Zaun um die Tora. Treffet Maßregeln zum Schutze des Gesetzes, vgl. חכמים עשו סייג לדבריהם Berachot 4b. — Nach AN. 2–3 stand diese Vorschr. an zweiter und העמ׳ תלמי הרבה an dritter Stelle." + ], + [ + "Simon der Gerechte. Simon I., Sohn des Onias (Jos. Ant. XII, 2, 4), war um 300 a. Hoherpriester.", + "gehörte zu dem Reste der großen Versammlung. Er gehörte zu den letzten Männern dieser Versammlung. Mit ihm und seinem Collegium schliesst die Periode der אנשי כנסת הגדולה ab, deren Lehren und Verordnungen später als דברי סופרים oder מעשה זקנים Jad. IV, 3 angeführt wurden, Mag. 1. c. S. 58 f.", + "auf dem Gottesdienst. עבודת בית המקדש = עבורה (AN 4) der Tempel-Gottesdienst.", + "und auf der Liebeserweisung. Persönliche Liebesdienste, zu unterscheiden von צדקה Almosen (Sukka 49b). — Jerusch. Taanit IV 68a findet die hier erwähnten drei Dinge in Jesaja 51, 16 angedeutet; vgl. weiter M. 18." + ], + [ + "Antigonos. ’Aντίγονος.", + "aus Socho. Josua 15, 35: שובה.", + "empfing. קבל dem Ausdr. קבלה entsprechend, Note 2.", + "Lohn. פרם (vom aram. פרס bestimmen, abschätzen) das Bestimmte, der Lohn (vgl. das hebr. חוק), wie im Arab, فرض (Geschenk, Sold) von فَرَضَ (bestimmen), vgl. M. Cahn, Pirke Aboth 17.", + "Lohn zu empfangen. Die besten Zeugnisse lesen : ע״מ שלא לקבל פרס (in dem Gedanken, keinen Lohn zu empfangen). Dadurch erklärt es sich, wie diese Worte nach AN 5 den Sadducäern die Veranlassung boten, die Vergeltung in der zukünftigen Welt zu leugnen. Über die Sadducäer und den Bericht in AN 5 vgl. Baneth in „Magazin“ 1882 S. 3 ff.", + "und es sei Gottesfurcht. שמים meton. für „Gott“.", + "über euch. Obschon ihr nur aus reiner Liebe Gott dienen sollet, mag dennoch auch die Furcht vor Gott bei euch sein; denn die Liebe bewegt zur Erfüllung der Gebote, während die Furcht vor Gott den Menschen vor Übertretung der Verbote der Tora schützt (Bart.), vgl. Jerusch. Berachot IX, 14b." + ], + [ + "Jose. Von den hier und M. 6, 8, 10 u. 12 erwähnten 5 Paaren von Schriftgelehrten (זוגות M. Pea II, 6) war nach Chagiga 16 b immer der erste der נשיא (der erste Präsident) und der zweite אב בית דין (der zweite Vorsitzende) des Synedrion. (Nur in M. 8 meinen Einige, Simon b. S. sei der נשיא gewesen). Zur Rechtfertigung dieser talmudischen Ansicht vgl. meine Schrift: „der oberste Gerichtshof“ (Berlin 1878) S. 26 ff. und „Magazin“ 1878 S. 94–99.", + "Sohn Joësers. Nach Ber. rabba c. 65 war dieser Jose ein Oheim des Hohenpriesters Alkimos.", + "aus Zereda. 1. Kön. 11, 26; 2. Chr. 4, 17. Nach M. 3 hätte man hier ממנו erwartet, wie in der Tat Einige korrigieren. Indessen, da nach Note 24 Jose b. Joëser um 160a. gelebt hat, so muss zwischen unserem Paare und Antigonos aus Socho eine Lücke angenommen werden, so dass die Schüler des Antigonos als die Tradenten anzusehen sind. Eine Vermutung, von welchen Schriftgelehrten unser „Paar“ die „Lehre“ empfangen, ist in „Magazin“ 1881 S. 125f. ausgesprochen.", + "aus Jerusalem empfingen von ihnen. בית ועד (Sota IX, 15) = בית מועד, ein Lehrhaus, wo die Weisen Zusammenkommen.", + "bestäube Dich mit dem Staube ihrer Füße. Die Schüler saßen gewöhnlich auf der Erde zu Füßen der Lehrer, vgl. z. B. B. mezia 84 b. AN. 6: שב לפניו על הארץ (sitze vor ihm auf der Erde)." + ], + [ + "es seien Arme. AN. scheint עניים wie ענוים erklärt zu haben, (wie in den Psalmen) vgl. daselbst 7: למור בני ביתך ענוה.", + "und sprich nicht viel. שיחה ein gleichgültiges Gespräch, Geschwätz.", + "mit dem Weibe. Vgl. Nedarim 20 a und Sirach 9, 9.", + "Vom. Die eingeklammerte Stelle fehlt in AN. und enthält zwei Randglossen zum vorhergehenden Satze.", + "eigenen Weibe. Dies ist aus dem bestimmten Artikel האשה zu schließen.", + "um wieviel mehr. קל וחומר, s. B. kamma I, Note 26.", + "Daher. Dies ist die zweite Glosse, die wahrscheinlich von einem anderen Verfasser, als die erste, herrührt.", + "und ererbt am Ende. סופו mit Partic., vgl. Cahn, und Sanhedrin IV, Note 35.", + "die Hölle. גיא הינם Jos. 15, 8, später als Gegensatz zu גן עדן (Paradies) zur Bezeichnung der „Hölle“ gebraucht." + ], + [ + "und Nittai. Dieses Paar lebte wahrscheinlich zur Zeit Johann Hyrkans, vgl. meine Schrift: „Der oberste Gerichtshof“ S. 37f.", + "aus Arbel. S. Hosea 10, 14.", + "und beurteile jeden Menschen nach der guten Seile. לכן זכות. Zu ergänzen ist להכריע: die Waagschale des Verdienstes herabsinken zu machen. Vgl. Schebuot 30 a u. Raschi das." + ], + [ + "und gib. Wenn du siehst, dass ein Bösewicht Glück hat.", + "Vergeltung nicht auf. התיאש den Gedanken an Etwas aufgeben, s. B. mezia II, Note 3." + ], + [ + "Sohn Tabbai’s. Lebte zur Zeit Alexander Jannai’s, vor dessen Verfolgung er nach Alexandrien geflüchtet, woher er später zur Übernahme des Nasiats zurückberufen ward (Jerusch. Chagiga II, 77 d).", + "Sohn Schatach’s. Nach dem Talmud (Berachot 48 a) ein Bruder der Königin Salome Alexandra.", + "Benimm dich nicht wie die Obersten der Richter. עורכי הד׳, nach רמב״ן zu Deut. 21, 16 ארכי = ערכי הד׳ (vgl. ארכאות = ערכאות), während Einige wirklich ארכי (gr. ἀρχή) lesen: „Die obersten Richter“. So auch in Ber. rabba c. 50: לוט היה ארכי הדיינים שבכולם. Ebenso hat AN 10 unsere Stelle verstanden, wenn dort erklärt wird: man soll eine Halacha, die man gehört, nicht eher widerlegen, bis man genau nachgefragt, aus welchem Grunde diese Halacha ausgesprochen wurde, vgl. Bart. Nach Jerusch. B. batra IX, 17a lehrt unser Satz: אסור לגלות דינו ליחיד, man dürfe den Einen der Prozessierenden nicht unterrichten, ob er im Rechte ist und wie er vor den Richtern sprechen müsse, um den Prozess zu gewinnen; ebenso Babli Ketubot 52 b, 86 a, wo Raschi עורכי הדיינין als „die, welche die Richter beeinflussen, zu Gunsten des Einen der Processirenden hinwenden“ erklärt, vgl. noch Sota 47 b und Raschi das. und Sabbat 139 a.", + "seien sie in deinen Augen wie Gerechte. Beide Parteien sollen vom Richter gleichmäßig behandelt werden, sowohl während sie vor ihm stehen, als nachdem das Urteil gesprochen ist, falls sie nur das letztere angenommen haben." + ], + [ + "Forsche gründlich die Zeugen aus. Die Erklärer weisen auf die Erzählung hin, dass ein Sohn des Simon b. S. einst unschuldig zum Tode verurteilt wurde (Jerusch. Sanhedr. VI, 23 b), was wohl daher kam, dass man die Zeugen nicht gründlich ausgeforscht hatte." + ], + [ + "Schemaja und Abtaljon. Sameas und Pollion bei Josephus ant. XIV, 9, 4; XV, 1, 1; 10, 4; vgl. mein: „der oberste Gerichtshof“ S. 43, Anm. 5.", + "hasse die Herrschaft. רבנות Herrschaft, Pesachim 87 b.", + "und mache dich nicht mit Machthabern. רשות (von רשי mächtig sein) die Macht, die Machthaber; vielleicht sind damit die römischen Machthaber gemeint, vgl. weiter II, 3, und Ab. sara 17 a." + ], + [ + "seid vorsichtig in euren Worten. Dass ihr nicht Veranlassung bietet, dass eure Worte missdeutet und dadurch in eurem Namen falsche Lehren verbreitet werden.", + "vielleicht verschuldet ihr die Strafe der Verbannung. AN 11 liest: שמא תורו דבר שלא כתלמוד תורה ותחובו חובת גלות ותגלו למקום מים הרעים ואף התלמידים הבאים אחריכם שמא יורו דבר משמכם שלא כתלמוד תורה ויחובו חובת גלות ויגלו למקום מים הרעים. (Ihr könntet sonst etwas lehren, das nicht mit der Tora-Lehre übereinstimmt, wodurch ihr die Strafe der Verbannung verschuldet; ihr würdet dann nach einem Orte schlechten Wassers verbannt werden; und auch die Schüler, eure Nachfolger, könnten in eurem Namen etwas lehren, das nicht mit der Tora über-einstimmt, und auch sie würden die Strafe der Verbannung verschulden und nach einem Orte schlechten Wassers verbannt werden). Diese LA. zeigt, dass die Verbannung als eine Strafe für die durch Unvorsichtigkeit verbreitete falsche Lehre betrachtet wird (anders Bart.). Doch ist diese LA. insofern im Widerspruch mit dem Texte unserer Mischna, als nach letzterer die Schüler nicht wegen ihrer eigenen Verschuldung in die Verbannung gehen, sondern nur dem Lehrer nachziehen.", + "und ihr werdet nach einem Orte schlechten Wassers. Sinnbild für „schlechte Lehre“. AN erklärt: „Ihr werdet unter Heiden verbannt werden und dort ihr Tun lernen“ (Ps. 106, 35).", + "die euch nachziehen. Vgl. Makkot 10 a: הרב שגלה מגלין ישיבתו עמו (Wenn ein Lehrer in die Verbannung geht, lässt man seine Schule mit ihm ziehen).", + "trinken (davon. Wenn auch die schlechte Lehre euch nicht schaden würde, so könnte sie doch euren Schülern den Tod bringen.", + "dass der Name Gottes entheiligt würde. ונמצא — מתחלל fehlt in AN." + ], + [ + "Hillel. Lebte nach Sabbat 15 a 100 Jahre vor der Tempelzerstörung.", + "den Frieden liebend und nach Frieden strebend. Ps. 34, 16.", + "die Menschen liebend und sie hinführend zur Tora. Vgl. Mal. 2, 4; 6." + ], + [ + "Er spricht ferner. AN 12 meint, Hillel habe die folgenden Sprüche בלשון בבלי (in babylonischer Sprache) gesagt. Hillel war bekanntlich ein Babylonier.", + "Wer seinen Namen auszubreiten. נגד ziehen, ausbreiten.", + "nimmt ab. יסף (von סוף) macht aufhören. AN 12: פסיד, verliert.", + "wer nicht lernt. Anst. ודלא יליף hat AN: ודלא משמש חכימיא, wer nicht die Weisen bedient. שמש חכמים wird oft für „lernen“ gebraucht,", + "und wer sich der Krone. Der Tora. Nach AN: des Gottesnamens.", + "bedient. Zu seinem eigenen Vorteile.", + "schwindet dahin. AN: אבד ואזיל ליה, der geht dahin, vgl. weiter IV, 5." + ], + [ + "Wenn ich nicht für mich bin. Wenn ich selbst nicht für mich Verdienste erwerbe.", + "und wenn ich für mich allein bin. Wenn ich nur für mich allein und nicht auch für Andere (nach Vollkommenheit) strebe.", + "wann denn. Vielleicht wird es dir später nicht mehr möglich sein; schiebe daher die gute Tat nicht auf!; s. weiter II, 4." + ], + [ + "Mache dein Torastudium zum ständigen Geschäfte. קבע etwas Festbestimmtes, was man beständig tliut, niemals unterlässt; Gegens. עראי, etwas Zufälliges, was man manchmal zufällig tut. דורות הראשונים עשו תורתן קבע ומלאכתן עראי, die früheren Geschlechter haben ihr Torastudium zu einer ständigen, ihr Gewerbe aber zu einer zufälligen Beschäftigung gemacht, (Berachot 35b).", + "sprich wenig und tue viel. S. B. mezia 87 a.", + "und empfange jeden Menschen mit freundlichem Angesichte. נשא = סבר tragen, erheben; סבר פנים יפות = נשא פנים יפות, ein freundliches Angesicht zuwenden." + ], + [ + "Rabban. In AN 14 folgt nach Schammai רבן יוחנן בן זכאי (weiter II, 8). Es ist sicherlich das Stück I, 16—II, 4 a eine spätere Interpolation in die ursprüngliche Reihe der „Väter“, welche Rabbi den Mischna-Redaktor, dessen Sohn sowie dessen Vater und Großvater als Nachkommen Hillels, an Hillel und Schammai anschließt. Davon mag I, 16—17, das in AN später (c. 22) steht, von Rabbi selbst hierher versetzt worden sein. Ebenso hat wohl Rabbi noch I, 18, das in AN fehlt, hier hinzugefügt, vgl. EM 33f.", + "Gamliel. Nicht R. Gamliel ha-Saken, wie manche Erklärer meinen, sondern R. Gamliel II., wie EM 31 f. bewiesen wird.", + "entziehe dich dem Zweifelhaften. Indem du über alles Zweifelhafte den Lehrer um Bescheid fragst.", + "und verzehnte nicht oft nach Abschätzung. Während man die Theruma nach Abschätzung gab, durfte man den Zehnten nicht באומד geben (Menachot 54 b). Dieser Satz ist hier bildlich zu fassen, dass man nicht nach Vermutung eine religiöse Entscheidung treffe, vielmehr sich durch Befragen des Lehrers Gewissheit zu verschaffen suche; vgl. Jerusch. Taanit IV, 68 c: שלא יהא אדם דן אומדות, es richte Niemand nach Vermutungen." + ], + [ + "Simon. Er sprach dies in seiner Jugend, als er noch nicht „Rabban“ genannt wurde, vgl. Sanhedrin V, Note 14.", + "All’ mein Lebtag bin ich unter Weisen aufgewachsen und habe nichts Besseres für den Menschen. גוף Person, Mensch, s. IV, 6.", + "sondern die Tat. Vgl. Kidduschin 40 b.", + "bringt Sünde (zu Wege. Spr. 10, 19." + ], + [ + "Rabban Simon. Derselbe wie in M. 17; vgl. Note 71 u. 75.", + "Auf drei Dingen steht. Jerusch. Taan. IV, 68 a liest עומד, wie in M. 2.", + "auf dem Rechte und auf dem Frieden. Den Widerspruch zwischen unserer M. u. M. 2 suchen Manche durch die Annahme zu lösen, dass oben die Gründe zur Erschaffung und hier die Dinge, die zur Erhaltung der Welt nötig sind, genannt werden.", + "denn. Späterer Zusatz nach Jerusch. Taanit IV, 68 a." + ] + ], + [ + [ + "Rabbi. R. Jehuda, der Fürst (ha-Nasi), wurde schlechtweg „Rabbi“ genannt. — Dieser Spruch sowie die folgenden Sprüche des R. Gamliel sind erst nach Rabbi, dem Mischna-Redaktor, zur Mischna hinzugefügt worden, EM 32.", + "Welches ist die rechte Handlungsweise. Vgl. Tamid 28 a.", + "die sich der Mensch auswählen soll. יבור von ברר, auslesen.", + "der sie befolgt. Die an und für sich rühmlich ist.", + "und ihm Ehre bringt vor den Menschen. Es darf nichts getan werden, das von den Menschen missbilligt wird oder missdeutet werden könnte, vgl. Schekalim III, 2 und Nedarim 22 b.", + "denn du kennst nicht die Belohnung. Eig.: „Die Gabe des Lohnes“.", + "Berechne den Verlust. Au Gut oder Genuss.", + "durch Gebotsübung ihrem Lohne. In der zukünftigen Welt, vgl. weiter Mischna 16.", + "gegenüber und den Gewinn. Au Gut oder Genuss.", + "durch Übertretung ihrem Schaden. In der zukünftigen Welt, vgl. weiter Mischna 16.", + "Denke über drei Dinge nach und du wirst zu keiner Sünde kommen. Vgl. weiter III Anf.", + "und alle deine Taten werden in das Buch. Gottes, „das Buch des Gedächtnisses“, Mal. 3, 16." + ], + [ + "mit weltlicher Beschäftigung. דרך ארץ (Weise der Erde, der Welt) Lebensweise, bezeichnet hier die zum Lebensunterhalte nötige Beschäftigung, vgl. Kidduschin I, 10.", + "denn die auf beides gewandte Mühe lässt die Sünde nicht aufkommen. Sie nimmt die ganze Zeit des Menschen in Anspruch, so dass er keine Muße hat, sündhaften Gedanken nachzuhängen.", + "und alles Torastudium ohne Erwerb wird am Ende zu nichte und zieht Sünde nach sich. Vgl. Kidduschin 29 a: R. Jehuda sagt: Wer seinen Sohn kein Handwerk lehrt, der lehrt ihn das Räuberhandwerk.", + "denn das Verdienst ihrer Väter steht ihnen bei. In jeder Gemeinde lebt das Verdienst, das Gute, das die Vorfahren in der Vergangenheit gewirkt haben, in der Gegenwart fort.", + "und ihre Frömmigkeit besteht für ewig. Alles Gute, das die Gemeinde in der Gegenwart vollbringt, lebt in den folgenden Geschlechtern weiter.", + "Euch aber. Die ihr in reiner Absicht für die Gemeindeangelegenheiten sorget.", + "werde ich. So spricht Gott.", + "als hättet ihr. Aus eigenen Mitteln.", + "es. Das Gute, das von der Gemeinde geleistet wird." + ], + [ + "Seid vorsichtig. Es scheint dies auch an die für die Gemeinde Wirkenden gerichtet zu sein.", + "gegen die Machthaber. S. oben I, Note 48.", + "da man ihnen nutzt. Eig.: zur Zeit ihres Nutzens, da sie Nutzen von Jemand haben. Vgl. Sir. 13,2;4." + ], + [ + "Vollführe seinen. Gottes.", + "Willen. Ebenso bereitwillig und freudig.", + "wie deinen Willen. M. Jerusch. liest ברצונך (mit deinem Willen) st. כרצונך; ebenso : ברצונו.", + "damit er den Willen Anderer. Deiner Gegner.", + "Hillel. Fortsetzung der Traditionskette von Absehn. I, wo ursprünglich bei Hillel und Schammai zuerst die Sprüche Schammai’s (I, 15) und dann die Hillel’s (I, 12—14) gestanden hatten, s. EM 34f. — Dass hier der alte Hillel und nicht, wie Einige wollen, ein späterer Hillel gemeint ist, ist EM 27 bewiesen.", + "glaube nicht an dich selbst bis zu deinem Todestage. Vgl. Ber. 29 a, Jerusch. Sabbat I, 3b.", + "dass man es höre. Sprich kein Geheimnis aus in der Meinung, es höre es Niemand, der es verraten würde, vgl. B. batra 4 a und AN 28. And. Übersetzung: „Sprich nicht ein Wort, das man nicht hören kann“, d. h. „Sprich nicht leise ein Geheimnis aus“.", + "Wenn ich Muße haben werde. נפנה sich wegwenden (von den Geschäften), sich abmüßigen." + ], + [ + "Ein Ungebildeter. בור unbebaut, unkultiviert sein, B. mezia IX, Note 14.", + "ist nicht Sündenscheu. Tosefta Ber. VII, 18; Jerusch. Ber. IX, 13b.", + "ein Unwissender ist nicht fromm. Vgl Sabbat 63 a Ende.", + "der Verschämte. Der sich schämt zu fragen.", + "der Heftige. Der keine Geduld hat, dem angehenden Jünger auf alle seine Fragen zu antworten.", + "kann nicht weise werden. Vgl. Nidda 70 b. und Sir. 38,24.", + "bestrebe dich. Ein. lesen השתרר st. השתדל.", + "ein Mann zu sein. Vgl. den Ausspruch Hillel’s in Ber. 63 a, worauf Bar Kappara bemerkt: באתר דלית גבר תכזן הוי גבר, wo kein Mann ist (die Tora zu lehren), da sei ein Mann." + ], + [ + "Auch. Sukka 53 a, nach einem andern Hillel’schen Ausspruch.", + "Dieweil du ertränkt hast. אטיפת Aphel vom aram. טוף — hebr. צוף, eig.: du hast geschwemmt. Aruch liest עטפת mit ע.", + "und am Ende werden deine Ertränker auch ertrinken. Obwohl diese nur das vollbracht haben, was das göttliche Strafgericht verhängt hatte, so sind sie dennoch Verbrecher, die wieder bestraft werden." + ], + [ + "viel Gewürm. Die Vermehrung der Körperfülle durch Wohlleben vermehrt nur den Moder nach dem Tode.", + "viel Sorge. Aruch V. דו liest: דוון (Kummer) st. דאגה", + "viel Zauberei. Ebenso Sanhedrin 67 a: שרוב נשים מצויות בכשפים (zumeist geben sich Frauen mit Zauberei ab).", + "viel Gelehrten-Vereinigung. ישיבה (Sitzung) Gelehrten-Sitzung, Akademie. In einigen Codd. fehlt von מרבה ישיבה bis שלום, dafür steht vorher מרבה צדקה מרבה חיים statt מרבה תורה מ׳ ח׳.", + "hat sich das ewige Leben. עולם הבא s. Sanhedrin X, Note 4." + ], + [ + "empfing von Hillel und Schammai. Er war der kleinste unter 80 der bedeutendsten Schüler Hillel’s, vgl. Sukka 28 a und Jerusch. Nedarim V, 39 b.", + "denn dazu bist du erschaffen worden. Du hast also nur deine Schuldigkeit getan.", + "Fünf Schüler. Die besonders vorzüglich waren.", + "die keinen Tropfen verliert. Über das umfassende Wissen R. Elieser’s s. Sanhedrin 68 a.", + "die ihn geboren. Vgl. Jerusch. Jebamot I, 3 a, wo R. Jonathan, der Bruder des R. Dosa, Sohnes Archinos’, erzählt, dass die Mutter den kleinen Josua in seiner Wiege nach dem Lehrhause trug, damit dessen Ohren frühzeitig Tora-Laute vernehmen. Hierauf scheint R. Jochanan anzuspielen, wie bereits manche Kommentare bemerkt haben.", + "ist sündenscheu. In AN: ולשמעון בן נתנאל קרא לו גרועה שבמדבר שמחזקת מימיה, den Simon, Sohn Nethanel’s nannte, er: eine Oase (גרועה, vgl. das arab. جَرَعَ Wasser einschlürfen) in der Wüste, die ihr Wasser festhält.", + "ist gleich einer stets wachsenden Quelle. AN: נחל שוטף ומעין המתגבר שמימיו מתגברין ויוצאין לחוץ (ein überströmender Quell).", + "würde er sie alle aufwiegen. הכרע sinken machen (sc. die Wagschale).", + "Abba Saul sagt ein seinem Namen. Richtiger im AN 29 (der 2. Rec. ed. Schechter): אבא שאול אומר משום ר׳ עקיבא שהיה אומר משמו (A. S. sagte im Namen des R. Akiba, der es in R. Jochanan’s Namen mitteilte). Auch sonst referiert Abba Saul im Namen R. Akiba’s (Tosefta Kilajim 4, 10; Sanhedr. 12, 10), vgl. „Magazin“ 1877 S. 116.", + "noch mit ihnen. Die Worte ור״א בן הורקנוס אף עמהם sind eine Glosse des Mischna-Redaktors (Lewy. Abba Saul)." + ], + [ + "Ein gutes Auge. Ein Auge, das jeden Menschen mit Wohlwollen anschaut, nicht neidisch und missgünstig ist.", + "Ein guter Genosse. Man suche einen guten Genossen, der sich bestrebt, seine Genossen im Tora-Studium zu fördern.", + "Ein guter Nachbar. Man suche einen guten tugend-haften Nachbar. AN 14 hat: שכן טוב יצר טוב ואשה טובה, ein guter Nachbar, d. i. ein guter Trieb (oder) eine gute Frau (die beiden letzteren scheinen das erstere zu erklären, vgl. die 2. Rec. c. 29 bei Schechter).", + "Die Folgen voraussehen. Vgl. Tamid 32 a: איזהו חכם הר׳ את הנ׳, Wer ist weise? Wer die Folgen voraussieht.", + "Ein gutes Herz. Ein nur auf das Gute gerichtetes Denken, Empfinden und Wollen.", + "Mir leuchten. ראה, s. Edujot I, Note 37.", + "Ein schlechter Nachbar. AN 14: שכן רע יצר רע ואשה רעה, s. oben Note 56.", + "Borgen und nicht bezahlen. Manche nehmen dies sinnbildlich: Wer für die ihm von Gott verliehenen Güter und Genüsse nicht die gewissenhafte Pflichterfüllung als Gegenleistung darbietet.", + "als borgte er von Gott. המקום, s. Sanhedrin VI, Note 56." + ], + [ + "Sie. Jeder von den 5 Schülern. — הם אמרו וכו׳ ist entsprechend dem הם אמרו in I, 1, s. EM 35.", + "Es sei dir die Ehre deines Nächsten. Vgl. weiter IV, 12.", + "sei nicht geneigt. נוח ruhig, sanft, leicht, daher: geneigt.", + "und bekehre dich Einen Tag vor deinem Tode. D. h. sofort, da du morgen sterben könntest, vgl. Sir. 5,7; Sabbat 153 a. Die bisherigen 3 Sprüche sind nach einer Rezension (wahrscheinlich die des R. Meïr) von R. Elieser ausgesprochen worden. R. Jehuda Teilte andere 3 Sprüche im Namen R. E.’s mit, nämlich שוב — מיתתך und die folgenden beiden הוי מתחמם וכו׳. Unser Tr. Abot gibt beide Rezensionen wieder, vgl. AN 15 und EM 30.", + "nimm dich aber vor ihrer Kohle in acht. Vergreife dich nicht leichtsinnig an einem ihrer Worte, als wäre dies bloß eine ausgebrannte Kohle (Hirsch); denn du würdest dies nicht ungestraft tun.", + "denn ihr Biss. „Biss, Stich, Zischen“ sind Bezeichnungen der verschiedenen Grade des Bannes, den die Weisen über die Gesetzesübertreter verhängten, vgl. Jore dea 334, 1—2.", + "ihr Stich. „Biss, Stich, Zischen“ sind Bezeichnungen der verschiedenen Grade des Bannes, den die Weisen über die Gesetzesübertreter verhängten, vgl. Jore dea 334, 1—2.", + "ihr Zischen. „Biss, Stich, Zischen“ sind Bezeichnungen der verschiedenen Grade des Bannes, den die Weisen über die Gesetzesübertreter verhängten, vgl. Jore dea 334, 1—2.", + "und alle ihre Worte sind wie Feuerkohlen. Nicht ausgebrannte Kohle, גחלת Note 67 (Hirsch)." + ], + [ + "Das böse Auge. Missgunst.", + "der böse Trieb. Leidenschaft.", + "und Menschenhass bringen den Menschen aus der Welt. Aus dieser Welt und aus der zukünftigen Welt AN Rec. II, 30." + ], + [ + "die Tora zu lernen. Selbst wenn deine Ahnen Gelehrte waren.", + "und alle deine Handlungen seien im Namen Gottes. Vgl. Berachot 63 a und Kidduschin 82 a." + ], + [ + "Sei achtsam auf das Lesen des Schema’ und auf das Gebet. Es zur rechten Zeit zu lesen und zu beten.", + "betrachte dein Gebet nicht als eine bestimmte Beschäftigung. Als hättest du dich einer bestimmten Beschäftigung zu entledigen.", + "Inbrunst und. רחמים ו׳ fehlt in manchen Codd.", + "ein Flehen vor Gott. Vgl. Berachot IV, 4.", + "Er ist gnädig. Als חנון nimmt er תחנונים an, und bedenkt sich wegen des Bösen; diese Wirkung kann kein Gebet haben, das als קבע betrachtet wird.", + "und sei kein Bösewicht vor dir selbst. Tue nichts, was dein eigenes Gewissen verdammen muss, wenn es auch vor der Welt nicht als böse erscheint." + ], + [ + "Sei eifrig. שקוד für שוקד, vgl. B. mezia III, Note 24.", + "Tora und wisse. ודע fehlt in vielen Codd., in manchen auch תורה; Nachmani zu Lev. 3, 9 1.: כדי st. ודע מה.", + "was du einem Epikuräer. Vgl. Sanhedrin X, Note 10; Josephus ant. X Ende: „Die Epikuräer, die aus dem menschlichen Leben die Vorsehung ausschließen …. die sagen, dass die Welt ohne Lenker und Berater von selbst ihren Gang geht.“", + "und wer dein Arbeitsherr. St. בעל מלאכתך hat AN: בעל בריתך, Gott, der mit Israel einen Bund geschlossen hat." + ], + [ + "Tarphon spricht. Die Sprüche R. Tarphons sind wegen ihrer Ähnlichkeit mit dem vorigen Spruche hierher gesetzt.", + "Der Tag. Die Lebenszeit des Menschen.", + "und der Hausherr. Gott.", + "drängt. Lauter Gründe, die den Menschen zum Eifer im Dienste Gottes anregen sollen." + ], + [ + "dich ihrer zu entledigen. Vgl. den ähnlichen Spruch R. Ismaels in AN 27.", + "dass er den Lohn deines Tuns dir zahlen wird. ונאמן bis פעולתך fehlt in Cod. München.", + "dass die Belohnung der Gerechten im zukünftigen Leben erfolgt. Vgl. die Sprüche R. Tarphons in AN 27 und das. II. Rec. 35 (ed. Schechter)." + ] + ], + [ + [ + "Sohn Mahalalel’s. Lebte in der letzten Zeit des zweiten Tempels, vgl. Edujot V, 6f.", + "Denke über drei Dinge nach. Der Spruch ist weiter ausgeführt von Ben Assai in Derech erez r. c. 3; vgl. auch AN 19 und EM 33 Note 2.", + "und du wirst zu keiner Sünde kommen. S. oben II, 1.", + "wohin du gehst und vor wem du einst Rechenschaft und Rechnung abzulegen haben wirst. Nach R. Levi in Jerusch. Sota II, 18 a hat Akabja dies aus dem Satze וזכור את בוראיך (Koh. 12, 1) abgeleitet, indem er בוראיך (deinen Schöpfer) auch als בארך (deinen Brunnen, Ursprung) und בורך (Grube, Grab) deutete.", + "Vor wem du einst Rechenschaft und Rechnung. דין וחשבון, sonst häufig (z. B. Chullin 62 a, B. batra 73b, Ab. sara 54 b) נתן את הדין (Rechenschaft ablegen). Letzteres wird gebraucht bei einer Übertretung von Verboten durch sündhafte Taten; חשבון bezeichnet wohl „Rechnung“ wegen unterlassener Übung von guten Taten (vgl. לקוטים מהגר״א)." + ], + [ + "Chanina. And. LA.: חנניה.", + "Vorsteher der Priester. S. Edujot II, Note 1.", + "Bete für das Wohl der Regierung. Vgl. Ab. sara 4 a.", + "so würde Einer den Andern lebendig verschlingen. Nach Spr. 1, 12. — In AN 20 sind andere Sprüche von R. Ch. S. H. mitgeteilt; vgl. aber die II. Rec. 31 Ende.", + "Chananja. And. LA.: חנינא.", + "Sohn Teradjons. Ein Märtyrer (Ab. sara 18 a), Schwiegervater des R. Meïr (das.).", + "Im Sitze der Spötter sitzt er nicht. Und daneben heißt es: „Sondern an der Gotteslehre hat er Wohlgefallen“; die „Spötter“ sind also diejenigen, die nicht nach der Gotteslehre Verlangen tragen.", + "da weilet die göttliche Gegenwart. שכינה, Bezeichnung Gottes nach der im Tempel sich manifestierenden Gottesherrlichkeit (von לשכן שמו Deut. 12, 11), vgl. über מקום Sanhedrin VI, Note 56. שכינה wird gewöhnlich von Gott gebraucht, wenn er als unter den Menschen weilend genannt wird.", + "Hieraus kann ich dies nur Betreffs Zweier beweisen. אין לי אלא שנים bis Ende der M. wird von R. Joseph Aschkenasi gestrichen, vgl. מלאכת שלמה.", + "auf. Vgl. weiter M. 6." + ], + [ + "Simon spricht. Diese M. ist eine Tosephta zum vorherigen Satze und gehört wahrscheinlich nicht der ursprünglichen Mischna an, EM 32.", + "als hätten sie von Toten-opfern. Götzenopfern, Ab. sara II, Note 19.", + "ohne Gott. מקום oben Note 12.", + "Dies ist der Tisch. Daraus wird geschlossen, dass der Tisch, an dem Arme gespeist werden, wie der Altar, Sühne bewirkt (Ber. 55 a). Dasselbe ist der Fall, wenn man am Tische Worte der Tora spricht.", + "der vor dem Ewigen stehe. Vgl. Ber. 64 a." + ], + [ + "Chanina. And. LA.: חנניה.", + "Sohn Chakinai’s. Schüler R. Akiba’s (Chagiga 14 b), der aber hier steht, weil man die Namen „Chanina“ zusammenstellte.", + "Wer Nachts wacht und wer allein auf dem Wege geht und dabei. St. ומפנה lesen Viele והמפנה, wonach die drei Participia einander koordiniert sind. Das Nachtwachen wird danach als der Gesundheit schädlich, das Alleinreisen als gefährlich ebenso verboten, wie müßigen Gedanken nachzuhangen.", + "sein Herz müßigen Gedanken zu wendet. Anstatt über die Tora nachzudenken, vgl. AN 29 und das. II. Rec. 34 u. 35.", + "der verwirkt sein Leben. Vgl. Ber. I, 3: לחוב בעצמך." + ], + [ + "Nechunja. Lehrer R. Ismaëls, Schebuot 26 a.", + "ben Hakkana. הקנה Var. הקנא, vielleicht Abkürzung von קנאה, der Schmied (vgl. Aruch v. קן 5), wie בר נפחא. Die Übers. „Sohn des Zeloten“ ist jedenfalls unrichtig.", + "von dem entfernt man das Joch der Regierung und das Joch der weltlichen Beschäftigung. Die Sorge um die Existenz. Seine Arbeit wird von Andern verrichtet, Ber. 35 b." + ], + [ + "R. Vor diesem Satze steht in ein. Codd M. 9—11.", + "Chalaphta. Nach B. mez. 94a ein Schüler R. Meïrs; vgl. auch Tos. Kelim B. kamma IV, 17. Der Satz ist nach Ber. 6a schwerlich in der Mischna ursprünglich, vgl. auch Mechilta zu Exod. 20, 21. Es ist also wahrscheinlich eine Tosephta.", + "Sohn Dosa’s. בן דוסא fehlt in vielen Codd.", + "aus Kephar Chananja. In Galiläa, vgl. Tos. Bechorot IV, 3.", + "so weilet die göttliche Gegenwart unter ihnen. Oben Note 12.", + "Gott steht in der Gottesgemeinde. Eine Gemeinde (עדה) besteht mindestens aus 10 Personen, Megilla 23b.", + "Seinen Bund. Es scheint, dass man mit אגודה (Bund) eine Anzahl von 5 Personen bezeichnete. Nach einer and. LA. ist hier der folgende V. בקרב וגו׳ angeführt, und die Deutung ist: בקרב in der Mitte (sc, der עדה) = in der Hälfte der עדה; also unter 5 Personen. Unser V. ואגודתו וגו׳ wird darauf auf 3 Personen bezogen, da nach Sukka 13 a 3 Stücke אגד genannt werden (vgl. Tos. das. v. בשלש), vgl. AN 8; 2. Rec. 18.", + "In der Mitte von Richtern. Ein Richter-Collegium besteht gewöhnlich aus 3 Personen, Sanhedrin 3b.", + "und der Ewige merkte auf und hörte. S. oben M. 2 und AN 2. Rec. 34 im Namen R. Chalaphta’s aus Sepphoris.", + "werde ich zu dir. אליך spricht nur von Einem.", + "kommen und dich segnen. Raschi und Bart, haben hier den oben Ende M. 2 angeführten Vers." + ], + [ + "Eleasar. Ben Jehuda (Ms. München, s. M. Orla 1, 4) Schüler R. Josua’s (M. Tebul Jom III, 4f.)", + "aus Berthota. Auch כפר ברתותא; in Ober-Galiläa: s. Schwarz, d. heil. Land S. 40 u. 161.", + "Gib ihm. Gott.", + "und von deiner Hand geben wir dir. Wie dieser Tanna nach seiner Lehre auch gehandelt, wird in Taanit 24a erzählt, wo st. בירת nach den Mss. ברתותא zu lesen ist.", + "Simon. Nach besseren Texten יעקב, der Vater des R. Elieser ben Jacob; nicht zu verwechseln mit ר׳ יעקב in IV, 16; EM 32.", + "wie schön ist dieser Acker. Selbst um die Schönheit der Natur zu bewundern, darf man das Lernen nicht unterbrechen.", + "dem rechnet es die Schrift an. R. Jos. Aschkenasi c erwidert orr. מעלין עליו st. מעלה עליו הכתוב." + ], + [ + "r’s spricht. Dieser Satz ist eine später hinzugefügte Tosephta zum vorhergehenden, s. Menachot 99b und EM 32.", + "selbst wenn seine Lehre ihm zu schwer geworden. Eig.: „Seine Mischna hat ihn überwältigt“, sie war so viel, dass sein Gedächtnis sie nicht fassen konnte.", + "wenn er sitzt. Untätig und nachlässig." + ], + [ + "Sohn Dosa’s. Vgl. über ihn M. Berachot V, 5 u. Talm. das. 34b.", + "dessen Weisheit hat Bestand. Denn der Weisheit Anfang ist Gottesfurcht (Ps. 111, 10). — Unter „Weisheit“ ist übrigens hier und weiter die Tora-Wissenschaft zu verstehen.", + "Wessen Taten mehr sind als seine Weisheit. Er übt die Lehren der Tora wiederholt in der Praxis.", + "wessen Weisheit aber mehr ist als seine Taten. Er übt nicht Alles, was er aus der Tora gelernt.", + "dessen Weisheit hat keinen Bestand. S. weiter M. 17." + ], + [ + "Er spricht ferner. Dieser Satz fehlt in AN 22 und wird in Tos. Ber. 3, 3 im Namen R. Akiba’s mitgeteilt.", + "An wem die Menschen Wohlgefallen haben. רוח פ׳ נוחה מן פ׳, der Geist Dieses ist beruhigt durch Jenen, d. h. Dieser hat an Jenem Wohlgefallen.", + "Dosa. Zeitgenosse des R. Josua (Jebamot 16 a).", + "Sohn Archinos. S. Edujot III. Note 4. Auch hier lesen Manche: ארכינס.", + "Der Schlaf am Morgen. Man soll nicht schlafen, bis die Zeit vom שמע-Lesen vorübergeht, denn dadurch versäumt man das Torastudium, AN 21.", + "der Wein zum Mittag. Auch dies stört vom Torastudium, das.", + "das Schwatzen mit Kindern. Man soll nicht zu Hause (sondern im Lehrhause) lernen, weil man dort durch das Schwatzen mit seinen Kindern und seinen Hausleuten gestört wird, das.", + "und das Sitzen in den Versammlungs häusern. Ms. München 1. כנסיה st. בתי כנסיות.", + "der Unwissenden. Bei den יושבי קרנות (die an den Straßenecken sitzen, Berachot 28 b), AN das.", + "bringen den Menschen aus der Welt. Von dieser und von der zukünftigen Welt, AN 2. Rec. 34. s. oben II, Note 72." + ], + [ + "Eleasar. Lebte zur Zeit des Bar-Kochba-Krieges, Jerasch. Taanit IV, 68d.", + "aus Modi‘im. Pesachim IX, 2; 1 Macc. 2, 1.", + "Wer die Heiligtümer. AN 26 1. שבתות st. את הקדשים.", + "entweiht und wer die Festtage verachtet und wer das Angesicht seines Nächsten öffentlich beschämt. והמלבין — ברבים fehlt in AN, in Cod. München, in Sifré Num. 112 und in Jer. Pesachim VI, 33b; vgl. B. mez. 58b f.", + "und wer den Bund unseres Vaters Abraham zerstört. D. i. nach Jer. Sanhedrin X Anf. מושך ערלה, der sich eine künstliche Vorhaut macht, vgl. 1. Macc. 1, 15 und Tos. Sabbat XVI, 9. Diese Operation wurde Epispasmus genannt, vgl. 1. Cor. 7, 18.", + "und wer der Halacha widersprechende. שלא כהלכה fehlt in AN u. A.", + "Auslegung der Tora sich herausnimmt. נלה פנים das Gesicht entblößen, d. h. frech sein, sich herausnehmen, vgl. Erubin 69 a (מומר בגלוי פנים) Sota 42 b. Nach Jerusch. Sanhedr. 1. c. heißt מגלה פנים בתורה wer öffentlich die Tora-Gebote übertritt. Andere Erklärungen s. in Babli Sanh. 99b." + ], + [ + "Sei dienstfertig. קל leicht, zum Dienste bereit.", + "gegen Obere und willig. נוח wohlwollend, willig.", + "gegen das Alter. תשחרת (von שחר schwarz sein) die trübe Zeit, die Alterszeit (vgl. Koh. 12, 2). Die דמעת תשחרת (die Thräne des Alters) ist sehr schädlich, Midr. zu Thr. 2, 11 (vgl. Sabbat 151 b). בן תשחרת, ein Sohn des Alters (בן זקונים) Midr. Thr. l. c. u. zu 1, 2; בן תשחרת היה לו לר״ע, R. Akiba hatte einen im Alter geborenen Sohn (so in einer von Raschi hier cit. Agada, vgl. Semachot Abschn. 8). Andere Erklärungen zu תשחרת (Jugend, Frohndienst, Herrschaft) passen nicht für die angeführten Stellen.", + "und nimm jeden Menschen mit Freuden auf. Ob. I, 15." + ], + [ + "Spiel und Leichtsinn. קלות ראש Leichtsinn; Gegens. כבד ראש, Ernst (Ber. V, 1).", + "verleiten den Menschen zur Unzucht. AN 26: סייג לכבוד שלא לשחוק, ein Zaun für die Ehre ist nicht zu spielen. Dieser Satz ist ein passendes Verbindungsglied zwischen den ersten beiden Sprüchen R. Akiba’s.", + "Die Überlieferung. מסורת ist hier sowohl die überlieferte Schreibweise als auch die überlieferte Erklärung der Tora.", + "ist ein Zaun für die Tora. Sie schützt die Tora vor Fälschung und Entstellung. — In Cod. München fehlt: מסורת סיג לתורה, vgl. AN.", + "die. מעשרות סיג לעושר fehlt in manchen Codd.", + "Zehnten sind ein Zaun für den Reichtum. Die Zehnlabgaben bewahren den Reichtum, s. Taanit 9 a.", + "Gelübde sind ein Zaun für die Enthaltsamkeit. Vgl. AN 26.", + "ein Zaun für die Weisheit ist Schweigen. S. 1, 17." + ], + [ + "Er spricht ferner. In AN 39 sagt dies R. Meïr, wahrscheinlich hat er dies von R. Akiba vernommen.", + "denn er ist im Bilde. In dem für den Menschen geeigneten Bilde. Cod. München u. AN haben בצלם אלהים; es scheint dies aber eine spätere Correctur zu sein, denn im angeführten V. ist nach R. Akiba אלהי׳ mit עשה zu verbinden, da sonst zu עשה das Subject fehlte; (vgl. Ozar nechmad III, 4f. 119f.).", + "eine besondere Liebe ist ihm kund getan worden. Nach Maim. u. A. besteht die besondere Liebe darin, dass ihm mitgeteilt worden, er sei im Bilde geschaffen. Doch scheint die Erklärung Duran’s u. A. einfacher zu sein, wonach stets auf יתירה der Nachdruck liegt. Es ist dies ein besonderer Vorzug und ein Beweis besonderer Liebe, der von Gott dem Menschen kundgetan worden. Übrigens fehlt in AN 39 stets חבה יתירה ובו׳, während in der 2. Rec. des AN c. 44 der ganze Satz anders lautet, vgl. ed. Schechter S. 124.", + "dass er im Bilde. In dem für den Menschen geeigneten Bilde. Cod. München u. AN haben בצלם אלהים; es scheint dies aber eine spätere Correctur zu sein, denn im angeführten V. ist nach R. Akiba אלהי׳ mit עשה zu verbinden, da sonst zu עשה das Subject fehlte; (vgl. Ozar nechmad III, 4f. 119f.).", + "denn sie sind Kinder Gottes. Gott hat Israel von allen Völkern auserwählt, so dass es von Gott mehr bevorzugt wurde, als andere Menschen, wie der Vater seine Kinder Andern vorzieht.", + "denn es ist ihnen ein kostbares Gerät. Die Tora.", + "durch das die Welt erschaffen worden. Die Tora hat Gott, als er die Welt erschaffen, bereits Vorgelegen, wie dem Künstler seine Zeichnungen, Ber. r. c. 1 (vgl. Sachs, Beitr. I, S. 14)." + ], + [ + "Alles ist vorausgeschaut. Von Gott. And. LA.: הכל צפון, Alles ist aufbewahrt (vgl. Deut. 32, 34).", + "und die freie Wahl ist gegeben. Die menschliche Freiheit besteht trotz der Allwissenheit Gottes. Zur Erklärung dieses Problems vgl. Maimon, h. Teschuba V u. Duran zu uns. Stelle.", + "in Güte. Nach göttlicher Gnade (מדת הרחמים, die Eigenschaft der Barmherzigkeit).", + "und Alles nach der Mehrheit der Tat. Neben der Gnade wird die Welt auch nach Gerechtigkeit (מדת הדין) gerichtet, wonach die Mehrheit der Taten des Menschen, je nachdem sie gut, oder schlecht sind, über sein Geschick entscheidet, vgl. Kohelet r. zu 10, 1; Kidduschin 39 b, Maimon, h. Tesch. III, 1. And. LA.: אבל לא על פי המעשה (aber nicht nach der Tat). Hiernach würde die Gnade allein beim Gerichte walten. Diese LA. ist schwerlich richtig. Vgl. auch AN 39." + ], + [ + "Er spricht ferner. Ein Gleichnis, worin die Waltung der göttlichen Vorsehung veranschaulicht wird.", + "Alles. Was dem Menschen gegeben ist.", + "ist auf Bürgschaft gegeben. Die für die Gegenleistung des Menschen bürgt.", + "und ein Netz ist ausgebreitet über alle Lebenden. Nach Kohelet 9, 12.", + "Der Laden. Die Welt mit ihren Genüssen.", + "und der Kaufherr borgt. Gott gibt jedem Menschen die Freiheit zu verbotenen Genüssen, da diese nur als Darlehen geboten werden, die der Mensch einst zahlen wird müssen.", + "das Buch. פנקס s. Schebuot VII, Note 5.", + "ist aufgeschlagen und die Hand schreibt ein. In das Buch des Gedächtnisses, oben II, Note 10.", + "komme und leihe. Gott gibt jedem Menschen die Freiheit zu verbotenen Genüssen, da diese nur als Darlehen geboten werden, die der Mensch einst zahlen wird müssen.", + "die Einforderer gehen umher beständig den ganzen Tag und nehmen Bezahlung vom Menschen mit seiner Einwilligung oder ohne seine Einwilligung. Leiden und Unglücksfälle, welche die Menschen heimsuchen, fordern nur deren Schulden ein, die sie in ihrem Leichtsinn gemacht haben.", + "worauf sie sich stützen können. Denn Alles steht im Schuldbuche verzeichnet, und es kann Niemand seine Schuld ableugnen.", + "das Gericht ist der Wahrheit gem. Gott vergilt Alles nach Gerechtigkeit.", + "und Alles ist zum Mahle bereit. Durch Leiden und Tod geläutert und gesühnt, geht die ganze Menschheit zur ewigen Seligkeit des Jenseits; s. Sabbat 153a. — In Ms. München fehlt: והחנוני מקיף והפנקס פתוח und וכל הרוצה ללוות יבוא וילוה; vgl. auch die LA. in AN 39." + ], + [ + "spricht. Vgl. AN 22; 2. Rec. 34.", + "Ohne Tora keine Sitte. דרך ארץ Lebensart (vgl. II, Note 11); daher auch Sitten des Anstandes und der Billigkeit im Verkehr mit den Nebenmenschen.", + "ohne Gottesfurcht keine Weisheit. Oben M. 9.", + "ohne Kenntnis keine Einsicht. דעת die Kenntnis der Dinge durch Sinneswahrnehmung ; בינה die Fähigkeit zu folgern und zu schließen.", + "ohne Mehl keine Tora. Vgl. Menachot 103 b.", + "ohne Tora kein Mehl. Ohne geistige Nahrung hat die physische Nahrung keinen Wert.", + "dessen Weisheit größer ist als seine Taten. Vgl. M. 9 b." + ], + [ + "Eleasar (Sohn. בן ist nach den besten Zeugnissen zu streichen.", + "Chisma. חסמא, viell. nach dem arab. حشم: der Verschämte, Bescheidene, da er (wie in Horajot 10 a erzählt wird) ganz zurückgezogen in Not lebte, bis R. Gamliel, von dessen reichem Wissen unterrichtet, ihm ein Amt anbot, das er auch Anfangs nicht annehmen wollte (s. auch Sifré Deut. 16). Vgl. eine andere Erkl. des Namens חסמא in Wajikra rabba c. 23. Nach Einigen hat er diesen Namen von seiner Halacha in B. mezia VII, 5; vgl. Deut. 25, 4.", + "Vogelnester. Tr. Kinnim in Seder Kodaschim.", + "und die Nidda-Anfänge. Die im Tr. Arachin 8 a in der Mischna und Baraita befindlichen Vorschriften.", + "sie sind Hauptteile der Halachot. Weil sie schwierig und verwickelt sind. Vgl. AN 27 u. Tosephta Erubin, Ende.", + "Sonnen wenden. תקופה der Sonnenumlauf (Ps. 19, 7), später Bezeichnung der vierteljährlichen Sonnenwenden, und תקופות, die Lehre von den Sonnenwenden, wohl synekd. für Astronomie.", + "und Geometrie. Gemeint sind wohl die mathematischen Wissenschaften, in denen R. Eleasar Ch. sehr viel Kenntnisse besessen hat (Horajot 10 a).", + "sind Zukost. פרפראות Einz. פרפרת (von פרפר, zerbrechen, zerhacken) Zerbrochenes, Zerhacktes, als Zukost zum Brote, als Vorkost oder als Nachtisch gegessen.", + "zur Weisheit. Sie sind nur Hilfswissenschaften zur Tora, der Hauptweisheit. Vgl. AN 27 den Ausspruch des R. Jochanan b. Nuri." + ] + ], + [ + [ + "Ben Soma. בן זומא Simon ben Soma, ebenso Simon ben Assai (weiter M. 2) waren berühmte Gelehrte (Tos. Kidduschin III, 9), jüngere Zeitgenossen des R. Akiba. Doch waren sie nicht ordiniert, (nach Ein., weil sie jung gestorben sind, anders Duran) deshalb nannte man sie stets nach dem Namen ihres Vaters, vgl. Taanit 3 a betreffs בן בהירה.", + "Wer ist weise. Die ersten 3 Fragen mit Rücksicht auf Jer. 9, 22.", + "bin ich weise geworden. So wird dieser V. hier gedeutet.", + "denn deine Zeugnisse sind meine Unterhaltung. Die eingekl. Worte fehlen im Talmud.", + "Wer seine Leidenschaft. יצרו für יצרו הרע oft, s. weiter Note 108.", + "Wer mit seinem Teile sich freut. Wer genügsam und zufrieden ist; der unzufriedene Reiche ist arm.", + "in der zukünftigen Welt. Vgl. dieselben 3 Fragen und ihre Beantwortung in Tamid 32 a.", + "Wer die Menschen ehrt. Wer auch die 3 eben erwähnten Vorzüge besitzt, ist dennoch nur dann geehrt, wenn er die Menschen ehrt.", + "Denn meine Verehrer. Mit der Ehrung der im Ebenbilde Gottes geschaffenen Menschen ehrt man Gott, wie man einen König ehrt, wenn man seinem Bilde Ehre erweist.", + "und meine Verächter werden entwürdigt. Vgl. AN 23, 2. Rec. 33." + ], + [ + "Ben Assai. Oben Note 1.", + "Eile zu einer noch so geringen Gebotsübung. Oben II, 1.", + "denn. Dies ist in AN 25, 2. Rec. 33 ein besonderer Satz; s. auch Sifre Num. 112.", + "eine Gebotsübung zieht eine andere nach sich und eine Übertretung eine andere Übertretung. An und für sich ist es die Natur des Bösen, dass es Böses erzeugt; vgl. Sifre Deut. 187 u. Deut. r. c. 6.", + "und der Lohn einer Übertretung ist eine Übertretung. Gott fügt es so, dass dem Guten wie dem Bösen Gelegenheit geboten wird, noch mehr Gutes resp. Böses auszuführen. Dieser Satz ist also nicht identisch mit dem vorhergehenden." + ], + [ + "Derselbe spricht ferner. In AN 23 sagt dies R. Nehorai mit Begründung aus Spr. 13, 13.", + "und halte kein Ding für unmöglich. הפלג (von פלג teilen, trennen) entfernen, zurückweisen, für unmöglich halten.", + "der nicht seine Zeit hätte. שעה eine (glückliche) Zeit, vgl. B. mezia VII, Note 10." + ], + [ + "Lewitas. לויטס, nach R. Jos. Aschkenasi in den meisten Codd. ליטס, wohl = Λήιτος.", + "Sei gar sehr. Nach Maimon, bis zum Äußersten Extrem, während sonst der Mittelweg einzuhalten ist. Vgl. Sir. 7,17.", + "denn des Menschen Hoffnung. Job 14, 19.", + "ist Gewürm. Vgl. AN 2. Rec. 34.", + "Sohn Beroka’s. Schüler R. Josua’s, s. Chagiga 3 a.", + "Wer den Namen Gottes im Geheimen entweiht. Was unter חילול השם zu verstehen ist, erkl. Maimon. H. Jes. Hat. V.", + "mag Einer aus Irrtum oder mit Vorsatz gehandelt haben bei der Entweihung des Gottesnamens. In jedem Falle wird er bestraft; doch ist בשוגג die Strafe geringer. Nach Kidduschin 40 a scheint es, dass hier zu lesen wäre: אין מקיפין בחילול השם אחד שוגג ואחד מזיד. Man borgt nicht (sondern bestraft sofort) bei Entweihung des Gottesnamens, sei es irrtümlich oder vorsätzlich geschehen. — S. AN 2. Rec. 32." + ], + [ + "dessen Sohn. And. LA. ר׳ ישמעאל ב״ר יוסי, vgl. AN 27; 2. Rec. 32.", + "dem wird Gelegenheit geboten. מספיקין man gibt zur Genüge, s. B. mez. VII, Note 7.", + "zu lernen und zu lehren. Nach AN 2. Rec. 32 ist zu lesen: אין מספיקין בידו ללמוד וללמד. Der Sinn ist dann (nach Duran): „Wer lernt, bloß um zu lehren (um „Rabbi“ genannt zu werden) dem wird keine Gelegenheit geboten, zu lernen und zu lehren“.", + "zu beobachten. לשמור fehlt in AN 27.", + "Zadok. Nach Nedarim 62 a hat R. Elieser b. R. Zadok Ähnliches gesagt. Wahrscheinlich hat es R. Elieser im Namen seines Vaters mitgeteilt. — R. Zadok lebte übrigens in der letzten Zeit des Tempels (Joma 23 a); sein Spruch scheint hier eine Tosephta zum Vorhergehenden zu sein, s. EM 32.", + "spricht. In den Gebetbüchern steht hier noch: אל תפרוש מן הצבור (II, 4) u. אל תעש — הדיינים (I, 8).", + "Mache sie. Das Suff. bezieht sich auf דברים (die Worte der Tora), indem, wie in Ned. 62 a: עשה דברים לשם פועלם ובו׳ vorangegangen ist.", + "damit zu graben. Um materielle Vorteile dadurch zu erlangen.", + "schwindet dahin. I, 13.", + "Wer von den Worten der Tora Nutzen zieht. And. LA. הניאות, s. Edujot II, Note 19." + ], + [ + "wird selbst von den Menschen geehrt. AN 27 mit Cit. des V. 1. Sam. 2, 30: „Meine Verehrer (d. h. die Verehrer meiner Tora) bringe ich zu Ehren u. s. w.“", + "wird selbst von den Menschen gering geschätzt. AN. 2. Rec. 32 liest: וכל המבזה את התורה גופו מבוזה לבריות; ebenso Bara, rabba c. 8." + ], + [ + "spricht. In AN 2. Rec. 34 sagt dies Bar Kappara.", + "der befreit sich von Feindschaft. Indem die unterliegende Partei dem Richter feind wird.", + "Raub. Wenn man aus Irrtum Jemand eine Forderung rechtswidrig zuspricht, so begeht man einen Raub.", + "und vergeblichem. S. Schebuot III, 8.", + "Schwören. Dies geschieht, wenn der Richter Jemand einen unnötigen Schwur anflegt.", + "wer aber dreist. גס לבו, ebenso גס רוח s. Edujot IV, Note 59.", + "ein Frevler und ein Hochmütiger. גס לבו, ebenso גס רוח s. Edujot IV, Note 59." + ], + [ + "Sei kein Einzelrichter. S. Sanhedrin III, Note 9 und Talm. 5 a u. Tos. das. v. כגון.", + "denn einzeln zu richten vermag nur der Einzige. Vgl. Mech. ed. Friedmann 33 a (zu Exod. 14, 18) über Job 23, 13. Vgl. auch Jerusch. Sanhed. I, 18 a.", + "und sprich nicht. Zu deinen Kollegen im Gerichte.", + "denn sie. Die Mehrheit.", + "nicht du. Vgl. Mag. f. d. Wissensch. d. J. 1878 S. 37." + ], + [ + "Jonathan. Nach AN 30, 2. Rec. 35 ist dies R. Jonathan, Sohn Joseph’s, ein Schüler R. Akiba’s (Jerusch. Maasserot V, 51 d) nicht R. Jonathan, der Schüler R. Ismael’s, der in der Mischna nicht erwähnt ist, vgl. m. zur Einl. in die hal. Midr. S. 38. Vgl. auch m. לקוטי בתר לקוטי S. 8 Anf.", + "Wer die Tora hält in Armut. Trotz seiner Not gewinnt er noch Zeit für das Torastudium.", + "wer aber die Tora vor Reichtum. Weil er zu sehr mit seinen weltlichen Gütern beschäftigt ist." + ], + [ + "und sei gegen Jedermann demütig. Vgl. die LA. in AN 2. Rec. 33 Ende.", + "so hast du viele Müßiggänger dir entgegen. Vgl. AN 29: „Wer im Torastudium nachlässig ist, dem stellt man Müßiggänger entgegen, wie Löwe, Wolf, Räuber u. s. w.; diese kommen, umringen ihn und üben an ihm die Strafe aus“.", + "dir zu geben. Nach Duran fehlte der Schlusssatz: ואם עמלת בתורה ובו׳ in den Gebetbüchern." + ], + [ + "Sohn Jakob’s. R. Elieser b. Jakob II., Zeitgenosse des R. Meïr.", + "erwirbt sich einen Fürsprecher. AN 2. Rec. 35 l. פרקליט — סניגור = παράκλητος, Sachwalter; סניגור = συνήγορος dass.", + "erwirbt sich einen Ankläger. קטיגור = κατήγορος.", + "Busse und gute Werke sind wie ein Schild. Aram. תריס = arab. ترس Schild (ob von θῠρεός ?).", + "wird zuletzt nicht bestehen. AN 40, 2. Rec. 46 steht der Spruch anonym neben dem Spruch V, 17." + ], + [ + "wie deine eigne. Vgl. oben II, 10. Einige lesen ככבוד חברך st. כשלך.", + "und die Ehre deines Genossen wie die Ehrfurcht vor deinem Lehrer und die Ehrfurcht vor deinem Lehrer wie die Ehrfurcht vor Gott. Vgl. Jerusch. Nedarim IX, 41 b und den Spruch R. Akiba’s in B. Pesachim 22 b. In AN 27, 2. Rec. 34 (an letzterer St. ist R. Nathan der Autor) werden die Sätze aus Bibelstellen bewiesen." + ], + [ + "Sei vorsichtig im Lehren. Nach Raschi in B. mez. 33 b: „im Talmud“, der Disziplin, aus welcher die Gründe der Mischna sich ergeben und welche die Hauptquelle aller Gesetzesentscheidungen ist.", + "denn ein Versehen beim Lehren. Nach Raschi in B. mez. 33 b: „im Talmud“, der Disziplin, aus welcher die Gründe der Mischna sich ergeben und welche die Hauptquelle aller Gesetzesentscheidungen ist.", + "gilt als eine vorsätzliche Übertretung. AN 2. Rec. 32.", + "Es gibt drei Kronen. Vgl. Joma 72b u. Schemot r. 34, 2.", + "die Krone des guten Namens aber überragt sie alle. Vgl. Kohelet r. zu 7, 1, Midr. Schem, c. 23 u. AN 41, 2. Rec. 48." + ], + [ + "Nehorai. Zeitgenosse des R. Meïr. Im Talmud wird dieser Name bald R. Eleasar b. Arach, bald R. Nehemia, bald R. Meïr zugeschrieben, vgl. Sabbat 147 b, Erubin 13 b.", + "Wandere aus. Wenn in deiner Heimat keine Toralehrer zu finden sind.", + "sie werde dir nachkommen. Es werden Torakundige in deinen Wohnort kommen. — Der Satz ist eine Parenthese, da das Folgende den ersten Satz begründet. Anders die LA. in AN 2. Rec. 33.", + "und auf deine Einsicht stütze dich nicht. Spr. 3, 5; vgl. AN 23. — In Ms. München fehlt diese M. 14; dafür steht: רבי אופר und der Spruch aus II, 4a." + ], + [ + "Jannai spricht. Dieser Ausspruch ist vielleicht als Tosephta zur Illustration des Satzes, dass wir uns nicht auf unsere Einsicht stützen können, hinzugefügt, vgl. EM 32.", + "Wir vermögen. אין בידינו, es ist nicht in unsern Händen, d. h. wir wissen Nichts; vgl. זו בידינו היא, dies ist uns bekannt. Chullin 13 a. Vgl. auch AN 2. Rec. 33.", + "weder das Glück der Frevler noch die Leiden der Gerechten zu erklären. Ein Problem, über das nach dem Talmud (Berachot 7 a) bereits Moses von Gott aufgeklärt zu werden wünschte.", + "Mathia. And. LA. מתתיה. Ein R. M. b. Ch. hatte um die Zeit des Hadrianischen Krieges ein Lehrhaus zu Rom. Indessen ist nach Tanchuma ed. Buber הקת S. ס״ו ein R. M. b. Ch. Schüler des R. Meïr; nach AN 29 geht er zu R. Eleasar Hakkappar nach Laodicäa. Es muss also noch einen zweiten ר׳ מתיא בן חוש gegeben haben. Vielleicht ist letzterer hier genannt. Doch steht dessen Ausspruch in AN 2. Rec. 34 neben denen der älteren Tannaïm.", + "Sohn Cheresch. So ist zu lesen nach 1. Chron. 9, 15.", + "Komme Jedermann mit dem Gruß zuvor. Wie dies von R. Jochanan b. Sakkai erzählt wird (Berachot 17 a). Vgl. AN 29 Ende, wo dies ein anderer Tanna sagt.", + "sei ein Schweif der Löwen und nicht das Haupt von Füchsen. Im Jer. Sanhed. IV, 22 b, wird zu diesem Ausspruche als Gegensatz hinzugefügt: מתלא אמר הוי ראש לשועלים ולא זנב לאריות, ein Sprichwort sagt: Sei ein Haupt der Füchse und nicht ein Schweif von Löwen. Dieses Sprichwort erinnert an einen bekannten Ausspruch Cäsars. — Nach Duran fehlte unsere Mischna in den Gebetbüchern; vgl. EM 32 f." + ], + [ + "Jakob spricht. Nach Kohelet r. zu 4, 6 scheint dies R. Jakob b. Kurschai, der Lehrer Rabbi’s, zu sein (Jer. Sabbat 12 c); vgl. aber Lev. r. c. 23.", + "Diese Welt gleicht dem Vorzimmer. פרוזדור, nach R. Jos. Aschkenasi: פרוסדא ;פרוזדוד (Targ. zu 1. Kön. 7, 7) πρόςοδος, Zugang, Vorzimmer.", + "damit du in den Speisesaal. B. batra I, Note 56." + ], + [ + "als das ganze Leben der künftigen Welt. Nur in dieser Welt kann der Mensch durch gute Werke sich vervollkommnen und Verdienste erwerben; nicht aber in der zukünftigen Welt (Ab. sara 3a). Daher soll der Mensch keine Stande seines Lebens unbenutzt lassen, um an seiner Selbstveredelung zu arbeiten.", + "als alles Leben in dieser Welt. Der Mensch soll daher nicht Freuden und Genüsse in dieser Welt erstreben; denn alle Freuden dieser Welt sind nichts im Vergleich mit der jenseitigen Seligkeit, die dem zu Teil wird, der in dieser Welt sich vervollkommnet." + ], + [ + "spricht. In AN 29 (vgl. 2. Rec. 33) sagt er dies im Namen R. Meïr’s.", + "Besänftige nicht deinen Nächsten im Augenblicke seines Zornes. Berachot 7 a.", + "so lange sein Toter vor ihm liegt. AN 29: בשעת אבלו, während seiner (heftigen) Trauer.", + "löse ihm das Gelübde nicht. Wörtlich: Frage ihn nicht (nach Gründen zur Lösung); vgl. Nedarim IX, 4.", + "im Augenblicke seines Gelobens. In AN 29 steht hier noch: ואל תבוא לביתו ביום אידו, komme nicht in sein Haus am Tage seines Unglücks, vgl. Obadja 13.", + "ihn zu sehen zur Zeit seiner Erniedrigung. Vgl. die Beweise aus der Schrift in Jalkut I 744, zu Num. 14, 11." + ], + [ + "Samuel. Diese M. stand in den Gebetbüchern beim Anhang hinter V, 20 (vgl. Duran), wurde aber später wohl zur Erläuterung des vorhergehenden Satzes hierher gestellt, EM 33.", + "der Kleine. Vgl. über diesen Semachot c. 8.", + "spricht. Dieser V. war sein Wahlspruch.", + "und er wendet von ihm seinen Zorn. Spr. 24, 17—18." + ], + [ + "Sohn Abuja’s. Nach Duran fehlte dieser Satz in den Gebetbüchern, weil E. b. A. später Apostat geworden war und den Namen אחר erhielt; vgl. Chagiga 15 af.", + "auf verlöschtes Papier geschrieben. Vgl. noch mehr Sätze von E. b. A. in AN 24; 2. Rec. 35. Vgl. noch AN ed. Schechter S. 38b u. S. 44b.", + "Jose. Auch diese M. fehlte nach Duran in den Gebetbüchern, da sie nur eine Tosephta zum Vorhergehenden ist, EM 33.", + "Sohn Jehuda’s. Nach AN 2. Rec. 34: ר׳ דוסא הבבלי.", + "aus Kephar Hababli. Auch in Edujot VI, 2.", + "der unreife Trauben isst und Wein aus seiner Kelter. So heißt der Wein, der noch nicht 40 Tage alt ist, vgl. Edujot VI, Note 8.", + "Rabbi. Nach Ein.: ר׳ מאיר.", + "in dem nicht einmal neuer Wein ist. Im Gegensatz zum vorherigen Ausspruch sagt dieser Tanna, dass es nicht auf das Alter des Lehrers, sondern auf dessen Wissen ankommt." + ], + [ + "Eleasar Hakkappar. Nach AN 2. Rec. 34 gehören die folgenden Aussprüche R. Elieser, dem Sohne des R. Eleasar Hakkappar, an, der im Talmud zumeist Bar Kappara genannt wird (vgl. Bacher, Ag. d. Tan. II, S. 500). Auch Duran hat hier die Beifügung ברבי, womit Bar Kappara bezeichnet wurde, vgl. m. zur Einl. in die hal. Midr. S. 83, Note 2.", + "die Begierde und die Ehrsucht bringen den Menschen aus der Welt. Vgl. Duran und oben II, 11 und III, 10. — Einen anderen Ausspr. des R. El. Hakk. s. AN 26." + ], + [ + "die Geborenen. AN: היצורים, die Gebildeten (Geschaffenen).", + "und die Lebenden. Die Auferstandenen, vgl. Sanhedr. X, 3.", + "damit man wisse. Erfahre (von Anderen).", + "kund gebe. Anderen mitteile.", + "und es erkannt werde. Man erkenne es von selbst.", + "Er der Aufmerker. Ps. 33, 15.", + "Er der Zeuge. Mal. 3, 5.", + "keine Annahme von Bestechung. 2. Chron. 19, 7.", + "dass Alles nach Rechnung geschieht. Vgl. Kohel. 7, 27.", + "und möge deine Leidenschaft. Oben Note 5.", + "das Grab werde eine Zufluchtsstätte. AN: בית מנוח, eine Ruhestätte.", + "denn wider Willen. כרח, in der Handschrift des Midrasch Haggadol zumeist כרה, Widerwille (Barth, Etym. St. 22f.).", + "wider Willen lebst du. Tanch. פקודי 3.", + "und wider Willen wirst du einst Rechenschaft und Rechnung. AN hat nur חשבון, nicht דין, ebenso Duran, vgl. das. den Grund." + ] + ], + [ + [ + "Mit zehn. Dieser Abschnitt ist wahrscheinlich in der M. des R. Akiba der Aufzählung der 10 Generationen der Schriftgelehrten von Esra bis R. Akiba (vgl. Berachot 27) beigefügt worden. Die 10 Generationen sind: 1) Die Synagoga magna; 2) Simon der Gerechte; 3) Antigonos aus Socho; 4—8) die 5 Paare; 9) R. Jochanan b. Sakkai (II, 8) ; 10) die Schüler des letzteren, vgl. EM 29.", + "Aussprüchen. Nach פרקי ר׳ אליעזר Absckn. 3 sind die 10 Aussprüche in Gen. I 3, 6, 9, 11, 14, 20, 24, 26, 29 und II 18. Andere Aufzählungen findet man in Megilla 21 b und Ber. r. c. 17; vgl. noch Duran und AN 2 Rec. 36.", + "Was will dies lehren. Eig.: was will die Schriftstelle sagen? תלמוד, eine Schriftstelle, die zum Beweise für eine Lehre angeführt wird, vgl. Magazin 1893, S. 148.", + "einen desto besseren Lohn zu erteilen. Es wird der Welt dadurch, dass deren Schöpfung 10 Aussprüche bedurfte, eine höhere Bedeutung und Wichtigkeit beigelegt, so dass wegen deren Vernichtung eine höhere Strafe und für deren Erhaltung ein reicherer Lohn gebührt." + ], + [ + "Zehn Geschlechter sind von Adam bis Noach. Adam, Seth, Enosch, Kenan, Mahalalel, Jered, Chanoch, Methuschelach, Lemech, Noach.", + "wie viel Langmut vor Ihm waltet. Anders AN 32.", + "denn alle Geschlechter erzürnten Ihn fortwährend. And. LA. לפניו st.ובאין לם׳.", + "Zehn Geschlechter sind von Noach bis Abraham. Sem, Arpachschad, Schelach, Eber, Peleg, Serug, Re’u, Nachor, Therach, Abraham.", + "denn alle Geschlechter erzürnten Ihn fortwährend. And. LA. לפניו st.ובאין לם׳.", + "bis unser Vater Abraham kam und den für alle bestimmten Lolin übernahm. Indem er allein so viel gute Werke ausübte, als Alle zusammen zu üben verpflichtet waren, bewirkte er, dass die ganze Welt seinetwegen erhalten wurde, während das Verdienst Noach’s nur ihn allein zu retten vermochte (Duran)." + ], + [ + "Mit zehn Prüfungen. Nach Maimon. 1) die Auswanderung aus seiner Heimat, Gen. 12, 1; 2) die Hungersnot, 12, 10; 3) Sara bei Pharao, 12, 15; 4) der Krieg mit den 4 Königen, 14, 15; 5) die durch Kinderlosigkeit notwendig gewordene Ehe mit Hagar, 16, 2; 6) die Beschneidung, 17, 10; 7) Sara bei Abimelech, 20, 2; 8 u. 9) die Vertreibung Hagars und die Wegsendung Ismaels, 21, 10; 10) die Akeda Isaaks, 22, 9. Andere Aufzählungen s. in פדר״א 26, AN 33, 2. Rec. 36; Midr. Ps. 95 und Silluk zum 2. Neujahrstag.", + "wie groß die Liebe. Zu Gott. Nach Ein.: die Liebe Gottes zu Abraham." + ], + [ + "Zehn Wunder geschallen unseren Vätern in Ägypten. Da sie von den 10 Plagen in wunderbarer Weise verschont geblieben.", + "und zehn am Meere. Vgl. die Aufzählung in AN 33, 2. Rec. 38; Mechilta ed. Friedmann S. 30 a und Note 4 das. Nach Maimon, sind es folgende: 1) die Spaltung des Meeres, 2) das Meer ward wie ein Zelt, 3) der Meeresgrund wurde hart, 4) derselbe war dort, wo die Ägypter hintraten, weich und schlammig, 5) es entstanden für Israel viele Wege für die 12 Stämme, 6) das Wasser gefror, und ward hart wie Stein, 7) das gefrorene Wasser war in vielen Stücken, wie Bausteine geordnet, 8) dasselbe war durchsichtig, dass die Stämme einander sehen konnten, 9) es floss aus dem Eise süßes Trinkwasser, 10) letzteres floss nicht bis zur Erde, sondern gefror sogleich, nachdem Israel genug getrunken hatte, so dass der Boden trocken blieb.", + "Zehn Plagen. Dieser Satz fehlt in den Talmudausgaben.", + "über die Ägypter in Ägypten und zehn am Meere. Vgl. die verschiedenen Ansichten hierüber bei Duran und Bart.", + "Mit zehn Versuchungen. Vgl. AN 34, 2. Rec. 38; Arachin 15 a; Midr. zu Ps. 95. Nach Maimon, sind es folgende: 1) am Schilfmeere, Exod. 14,11; 2) in Mara, das. 15,24; 3) in der Wüste Sin, 16,2; 4) sie Hessen vom Manna übrig, 16,20; 5) sie sammelten Manna am Sabbat, 16,27; 6) in Rephidim, 17,2; 7) das goldene Kalb, 32,1; 8) in Tab‘era, Num. 11,1; 9) in Kibrot ha-Taawah, das. 11,4; 10) bei den Kundschaftern, das. 14,2." + ], + [ + "nie wurde das heilige Fleisch übelriechend. And. LA: התליע (es ward wurmig) st. הסריח.", + "nie wurde eine Fliege im Schlachthause. Edujot VIII,4.", + "nie widerfuhr dem Hohenpriester am Versöhnungstage ein nächtlicher Zufall. Es wäre dies eine Schande für den Hohenpriester gewesen, wenn er durch eine solche Unreinigkeit zum heiligen Dienste untauglich geworden wäre. — Indessen wird im Jerusch. Joma I 39 a erklärt, dass dieses Wunder nur während des ersten Tempels, aber nicht während des zweiten Tempels stattgefunden hat. Es wird auch das. 38 d eine Tatsache mitgeteilt, dass einmal ein Hoherpriester durch einen nächtlichen Zufall am Versöhnungstage dienstuntauglich geworden war.", + "nie bezwang der Wind die Rauchsäule. Die Rauchsäule ist immer palmartig in die Höhe gestiegen, vgl. Joma 21b.", + "an den beiden Broten und am Schaubrote eine Untauglichkeit gefunden. Da man in diesem Falle sie nicht durch andere Opfer ersetzen könnte, vgl. Bart. u. Raschi zu Joma 21 a.", + "sie standen gedrängt. צפף, arab. ضفَّ gedrückt sein.", + "und konnten sich bequem niederwerfen. Nach Ber. r. c. 5, Lev. r. c. 10 Ende u. Koh. r. zu 1, 7 war zwischen Einem und dem Anderen ein freier Raum von 4 Ellen.", + "und nie sagte Einer. Von den Wallfahrern während der Festzeit; so R. Jona u. A.", + "dass ich in Jerusalem übernachten soll. Dass Anfangs vom בית המקדש und zuletzt von ירושלים die Rede ist, wird bereits vom Talm. Joma 21 a bemerkt, vgl das. Vgl. noch AN 35, 2. Rec. 39, wo zum Teil andere Wunder aufgezählt sind." + ], + [ + "Zehn Dinge. Dies scheint eine Tosephta zu sein, da in Pesachim 54 a dies mit Var. als Baraita mitgeteilt ist (EM 30). Vgl. noch AN 2. Rec. 37; Mechilta Besch. IV c. 5; Sifre Deut. 355; פדר״א c. 2 u. c. 19; Targ. Jon. zu Num. 22, 28, wo die Aufzählungen verschieden sind.", + "wurden am Vorabend des Sabbats in der Abenddämmerung erschaffen. Diese 10 Dinge sind nicht in den Schöpfungstagen geschaffen worden, da dieselben nicht zu dem im ersten Kapitel der Genesis dargestellten Schöpfungswerke gehören; da aber in späterer Zeit keine neuen Schöpfungen von Gott hervorgebracht wurden (denn „es gibt nichts Neues unter der Sonne“), so lehrten die Weisen, dass diese Dinge in der Dämmerung, in dem Momente zwischen der Zeit der Schöpfung und der Zeit der Ruhe (dem Sabbat) von Gott geschaffen worden sind; vgl. Duran. Nach Maimon. sind alle in der Bibel erzählten Wunder gleich bei der Schöpfung der Naturgesetze bestimmt worden; jedoch war es Betreffs der 10 hier genannten Wunderwerke traditionell, dass am Schlusse der Schöpfung unmittelbar vor Eintritt der Ruhezeit der Natur die Kraft verliehen wurde, diese Dinge zu ihrer Zeit hervorzubringen.", + "Der Schlund der Erde. Korach und seine Rotte zu verschlingen.", + "die Öffnung des Brunnens. Der die Israeliten in der Wüste mit Wasser versorgte, vgl. Sabbat 35 a (der Mirjamsbrunnen).", + "der Mund der Eselin. Num. 22, 28.", + "der Regenbogen. Gen. 9, 13.", + "der Stab. Exod. 4, 17.", + "der Schamir. Ein wunderbarer Wurm, mit dem man auf den Edelsteinen des Ephod die Namen der Stämme Israels gravierte, (Sota 48 b, Jerusch, das. IX 24 b, u. Gittin 68 a). Vgl. P. Cassel, Schamir (Erfurt 1856).", + "die Schrift. Die Form der Buchstaben auf den Gesetzestafeln.", + "die Inschrift. Die in wunderbarer Weise in die Tafeln eingegrabene Inschrift (Exod. 32, 16); vgl. Jerusch. Sota VIII 22d, Schekalim VI 49 d.", + "Auch die Dämonen. Eig.: die Schädiger.", + "das Grab des Moses und der Widder unseres Vaters Abraham. Gen. 22, 13.", + "Zange wird mit Zange gefertigt. D. h. die erste Zange. Hier ist der Anfang eines Spruchs zitiert, der vollständig in Tosephta Erubin, Ende, so lautet: צבתא בצבתא מיתעביד צבתא קמייתא מה הוית הא לוו ביריא הוות Zange wird mit Zange gemacht; wie ward die erste Zange? Sie kann nur ein Gottesgeschöpf gewesen sein!" + ], + [ + "an dem Ungebildeten. גלם, eine unfertige Sache, daher ein Ungebildeter.", + "der ihn an Weisheit. Ein. lesen noch dazu ובמנין (und an Zahl), entweder an Zahl der Jahre (an Alter) oder an Zahl der Schüler, vgl. Edujot I, Note 43.", + "er übereilt sich nicht zu antworten. Oder: einzuwenden, einen Einwand zu erheben.", + "er fragt was zur Sache gehört und antwortet nach der Norm. Nach Bart.: „Der Schüler fragt zur Sache, (und dadurch ist es möglich), dass man ihm nach der richtigen Halacha antworte.“ — Deshalb gelten diese beiden Sätze nur für Eins.", + "er bespricht das Erste zuerst und das Letzte zuletzt. Wenn man an ihn zwei Fragen richtet, antwortet er zuerst auf die erste und dann auf die zweite.", + "und er gesteht die Wahrheit zu. Und gibt seine Ansicht auf, wiewohl er im Stande wäre, dieselbe durch Spitzfindigkeiten zu behaupten.", + "das Entgegengesetzte von diesem Allen findet sich beim Ungebildeten. Vgl. Sir. 11,8; AN 37, 2. Rec. 40 und die Belege aus der Schrift das." + ], + [ + "Sieben Arten von Strafen kommen in die Welt wegen sieben verschiedener Klassen von Übertretungen. גופי עבירה Körper, Wesen der Übertretung, d. h. verschiedene Klassen von Übertretungen, vgl. Keritot 16 a. Alle Übertretungen, die mit ein und derselben Strafe geahndet werden, gehören zu Einer Klasse, vgl. Duran: גופי entspricht so dem vorhergehenden מיני. And. Erkl.: „Hauptsünden“, wie גופי הלבות oben III, 18. Die Zahl 7 lässt sich aber dann nur schwer herausfinden.", + "verzehntet man ganz und gar nicht. Eig.: Vollendet man, nicht zu verzehnten, d. h. verzehntet man vollends nicht.", + "so kommt eine Hungersnot durch Unruhen. Kriegsunruhen, vgl. Ber. r. c. 25; 40.", + "nehmen alle nicht die Challa. Num. 15, 20.", + "so kommt eine Hungersnot der Vernichtung. כָּלָה = כליה, Vernichtung. „Der Himmel ist wie Eisen und die Erde wie Kupfer“, s. Lev. 26,19 u. Raschi das.", + "die nicht dem Gerichte übergeben sind. Wenn etwa keine Verwarnung (התראה) stattgefunden, oder Ausrottungsstrafen (כרת).", + "und wegen der Früchte des siebenten Jahres. Wenn man mit diesen Handel treibt und sie nicht nach Vorschrift heilig hält.", + "Das Schwert. Des Krieges.", + "kommt in die Welt wegen der Verzögerung. S. Sanhedrin XI, Note 40.", + "wegen Krümmung des Rechtes. Wenn man den Gerechten verurteilt und den Frevler freispricht.", + "welche gegen die feststehende Norm gesetzliche Entscheidungen treffen. Indem man das Erlaubte verbietet und das Verbotene erlaubt." + ], + [ + "Böses Gewild kommt in die Welt wegen vergeblichen Schwörens. Oben IV, 4.", + "und wegen Entweihung des Gottesnamens. Oben IV, 4.", + "den Boden brach liegen zu lassen. S. Lev. 26, 34f. — Vgl. AN 38, 2. Rec. 41 and. LAA. Vgl. auch Num. r. c. VII, 10 und Sabbat 33 a.", + "In vier Zeitabschnitten. Hier beginnt eine neue Reihe von Sätzen, nämlich die mit der Vierzahl.", + "nimmt die Pest überhand. Wenn die Strafe der Pest wegen der in vor. M. genannten Sünden bereits eingetreten war, nimmt sie in diesen Zeiten wegen Vorenthaltung der Armengaben überhand.", + "Im vierten und siebenten Jahre. Des siebenjährigen Cyklus.", + "Armenzehnten des sechsten. Deut. 14, 28; 26, 12 vgl. Raschi das.", + "wegen der Früchte des siebenten Jahres. Die als herrenloses Gut auch den Armen zu Gute kamen (Exod. 23, 11).", + "und beim Ausgange des Hüttenfestes eines jeden Jahres wegen des Raubes. D. h. der Vorenthaltung.", + "der Armengaben. Z. B. Nachlese, vergessene Garben u. a., AN 2. Rec. 41." + ], + [ + "Vier Sinnesarten gibt es unter den Menschen. Hier handelt es sich nicht um Almosen-Spenden für Arme, sondern um Liebestätigkeit unter den Menschen im Allgemeinen.", + "Dies ist die Sinnesart Sodoms. Wiewohl man da den Nächsten sich selbst gleichstellt, so ist doch ein Mann mit solcher Sinnesart geneigt, wie die Sodomiter, jede Liebestätigkeit zu verbannen.", + "ein Unwissender. Er kennt nicht die Heiligkeit des Eigentumsrechts.", + "ein Frevler. AN 40, 2. Rec. 45." + ], + [ + "Viererlei Gemütsarten. דיעה Kenntnis, Ansicht, Gemütsart.", + "dessen Gewinn geht in dessen Schaden auf. So lesen Raschi, Bart. u. A. und erklären: „Der Schaden ist größer als der Gewinn“, während יצא הפסדו בשכרו nach ihnen bedeutet: „der Gewinn ist größer als der Schaden“; vgl. Beza 21 a u. Raschi das. (vgl. aber Targ. Jon. zu Exod. 22, 14). In den Gebetsbüchern ist die LA. umgekehrt.", + "dessen Schaden geht in dessen Gewinn auf. So lesen Raschi, Bart. u. A. und erklären: „Der Schaden ist größer als der Gewinn“, während יצא הפסדו בשכרו nach ihnen bedeutet: „der Gewinn ist größer als der Schaden“; vgl. Beza 21 a u. Raschi das. (vgl. aber Targ. Jon. zu Exod. 22, 14). In den Gebetbüchern ist die LA. umgekehrt." + ], + [ + "dessen Gewinn geht in dessen Schaden auf. So lesen Raschi, Bart. u. A. und erklären: „Der Schaden ist größer als der Gewinn“, während יצא הפסדו בשכרו nach ihnen bedeutet: „der Gewinn ist größer als der Schaden“; vgl. Beza 21 a u. Raschi das. (vgl. aber Targ. Jon. zu Exod. 22, 14). In den Gebetsbüchern ist die LA. umgekehrt.", + "dessen Schaden geht in dessen Gewinn auf. So lesen Raschi, Bart. u. A. und erklären: „Der Schaden ist größer als der Gewinn“, während יצא הפסדו בשכרו nach ihnen bedeutet: „der Gewinn ist größer als der Schaden“; vgl. Beza 21 a u. Raschi das. (vgl. aber Targ. Jon. zu Exod. 22, 14). In den Gebetsbüchern ist die LA. umgekehrt.", + "der hat ein schlechtes Teil. Vgl. die LA. in AN 2. Rec. 45." + ], + [ + "Vier Arten gibt es hinsichtlich des Almosen-Spendens. בנותני, in Bezug auf das Geben, Partie, für Infinit., wie oft in der M.", + "der ist missgünstig Betreffs des Vermögens Anderer. Manche Menschen sind freigebig mit ihrem eigenen Vermögen, möchten aber das Vermögen ihrer Verwandten oder Freunde geschont wissen, vgl. Duran.", + "der ist ein Frevler. Vgl. AN 2. Rec. 45." + ], + [ + "Vier Arten gibt es hinsichtlich des Besuchens. בהולכי wie oben בנותני Note 73.", + "aber nicht ausübt. Die gelernten Pflichten. Nach And. heißt ואינו עושה „er tut nichts“, d. h. er lernt nichts im Lehrhause, aus Trägheit oder weil er nichts begreift; vgl auch AN 40.", + "wer ausübt. Die Toragebote; oder: „wer zu Hause die Tora lernt“." + ], + [ + "die vor den Weisen sitzen. Hinsichtlich der Fähigkeit, das Richtige vom Unrichtigen zu unterscheiden. Dagegen spricht oben M. 12 vom Erfassen und Vergessen.", + "Schwamm. ספוג = σπόγγος; davon das Verb. ספג.", + "der Alles. Richtiges und Unrichtiges.", + "der hier aufnimmt und da hinauslässt. Er lernt Alles, Wahres und Falsches; verwirft aber auch bald Alles, ohne das Wahre vom Falschen unterscheiden zu können. Vgl. aber AN 40, 2. Rec. 45.", + "die das Staubmehl hinauslässt und das Kernmehl zurückbehält. Nachdem der Weizen geschält war, wurde durch Sieben in einer Schwinge der ordinäre Mehlstaub hinausgelassen, während der innere feine Kern in der Schwinge zurückblieb; s. Menachot 76 b." + ], + [ + "die von einer Sache. Von einer vergänglichen Sache.", + "Das ist die Liebe von Amnon und Tamar. 2. Sam. 13.", + "die von keiner Sache abhängende ist die Liebe von David und Jonathan. AN 40, 2. Rec. 48; vgl. Tanna de Be El. c. 29." + ], + [ + "der im Namen Gottes geführt wird. Beide Kontroversanten erstreben nur die Erkenntnis der Wahrheit.", + "hat zuletzt bleibenden Erfolg. Indem beide Ansichten zur Gewinnung der richtigen Erkenntnis beitragen, werden beide als „Worte des lebendigen Gottes“ bezeichnet, vgl. Erubin 13 b, Chagiga 3 b.", + "das ist der Streit von Korach und seiner ganzen Rotte. Vgl. AN 40, 2. Rec. 46." + ], + [ + "Wer Viele. Eig.: „die Vielen“, d. h. eine Menge, Gesamtheit.", + "der wird nicht in Sünde geraten. Vgl. den Grund in Joma 87 a. — Ms. München liest לידו st. על ידו.", + "dem wird nicht die Gelegenheit geboten. Oben IV, 5, Note 25.", + "Busse zu tun. In Joma 87 a: כמעט אין מסשיקין וכו' (man bietet ihm fast keine Gelegenheit u. s. w.). — Vgl. and. LAA. in AN 40, 2. Rec. 45.", + "so wird das Verdienst der Vielen ihm angerechnet. Dies ist ein neuer Satz: Wer Viele zu Verdiensten bringt, dem wird das Verdienst der Vielen zugeschrieben u. s. w.", + "denn es heißt (Deut. 33,21): „Die Gerechtigkeit des Ewigen hat er geübt und seine Rechte mit Israel.. Diese Stelle wird von der Agada auf Moses gedeutet." + ], + [ + "der folgende. הללו diese, Plur. von הלה dieser (Schebuot VI, 7).", + "gehört zu den Schülern unseres Vaters Abraham. Er nimmt sich Abraham zum Vorbilde und geht in dessen Wegen", + "Ein gutes Auge. S. oben II, Note 54.", + "ein bescheidenes Gemüt und ein demütiger Sinn. Anspruchlosigkeit; Gegensatz: נפש רחבה, Habgier.", + "Ein böses Auge. II, Note 70.", + "ein stolzer Sinn und eine unmäßige Gier. Anspruchlosigkeit; Gegensatz: נפש רחבה, Habgier.", + "sind Kennzeichen der Schüler des ruchlosen Bileam. S. die Schriftbeweise in AN 2 Rec. 45; vgl. auch Num. r. XX, 10.", + "Ich lasse erben meine Freunde wesentliches Gut. D. i. die zukünftige Welt, vgl. Ukzin, Ende.", + "und ihre Schätze fülle ich.. In dieser Welt.", + "die Männer der Blutschuld und des Truges erreichen nicht die Hälfte ihrer Tage. Vgl. Sanhedrin 106 b." + ], + [ + "Sohn Thema’s. Nach Pesachim 112 a (wo כדתנן nach Ms. München u. ב״י zu א״ח 242 zu streichen ist) scheint dies eine Tosephta zu sein.—Jehuda b. T. (oder wie Ein. lesen: Rabbi J. b. T.) gehörte nach Chagiga 14 a zu den בעלי משנה (Mischnakennern), vgl. aber EM 13.", + "den Willen deines Vaters im Himmel zu vollziehen. AN 41, hat noch mehrere andere Sprüche von J. b. T., vgl. aber 2. Rec. 48.", + "Derselbe spricht ferner. Dieser Satz fehlt in AN, und nach Duran stand er auch nicht in den Gebetbüchern. In Tr. Kalla c. 1 sagt dies ר׳ יהודה, und in Ms. München steht es nach M. 21 im Namen des ר׳ יהודה הנשיא.", + "wer verschämten. And. LA. ובשת st. ובוש.", + "Möge. Dieser Satz scheint einst als Schluss des Traktats hinzugefügt worden zu sein (vgl. Meïri). In Ms. München fehlt er. Was weiter folgt, ist erst später angehängt worden." + ], + [ + "Derselbe spricht ferner. Dieser Satz ist nach שמושא רבה, cit. bei R. Ascher ה״ק ה׳ תפילין und im Tur O. Ch. 38 ein Ausspruch des שמואל הקטן. Ebenso Duran und Tos. Jom Tob. In einem Manuskripte (vgl. Bär’s סידור) steht auch vor diesem Satze der Spruch von IV, 19 שמואל הקטן אומר וכו׳. Jedenfalls ist der Satz erst später zur Mischna hinzugekommen, vgl. תוי״ט und EM 30.", + "Fünf Jahre alt zu Mikra. Vgl. Tanchuma zu Lev. 19, 23, anders in Ketubot 50 a.", + "zehn Jahre alt zu Mischna. Es wird für Mikra (Bibel) sowohl als für Mischna eine Lehrzeit von 5 Jahren bestimmt, nach Chullin 24 a.", + "dreizehn Jahre alt zu Gebotsübungen. Vgl. Nidda 45 b.", + "fünfzehn Jahre alt zum Talmud. Der diskursiven Erklärung und Begründung der Mischna, wie sie schon die ältesten Tannaim hatten (vgl. R. Scherira’s Sendschreiben). And. LA.: לגמרא dass.", + "achtzehn Jahre alt zum Trauhimmel. Vgl. Kidduschin 29 b f.", + "zwanzig Jahre alt zum Erstreben. Nahrung für Frau und Kinder. Nach Ein.: „zu verfolgen“ (die Feinde) d. h. Kriegsdienste zu leisten, vgl. Num. 1, 3.", + "dreißig Jahre alt zur Kraft. Folgt aus Num. 4, 3.", + "vierzig Jahre alt zur Einsicht. Vgl. Ab. sara 5 b.", + "fünfzig Jahre alt zum Rate. Wird aus Num. 8, 26 deduziert.", + "sechzig Jahre alt zum Alter. Vgl. M. katan 28 a.", + "siebzig Jahre alt zum Greisenalter. Vgl. M. katan 28 a.", + "achtzig Jahre alt zum hohen Alter. Vgl. M. katan 28 a.", + "neunzig Jahre alt zum Niedergebeugtsein. שוח gebeugt sein; nach Ein.: = שוחה Grube." + ], + [ + "Ben. In den Gebetbüchern hat man nach Duran mit diesem Satze einen 6. Perek begonnen, indem nach diesem und M. 23 (בן הא הא) noch eine Baraita und andere Sprüche (vgl. dieselben bei Duran u. Meiri) und dann der Abschnitt שנו חכמים וכר folgten.", + "Bag Bag. Wahrscheinl. identisch mit Jochanan b. B. B. in Kidduschin 10 b. Vgl. El. sutta c. 17. Nach Chagiga 9 b und Tos. das. v. בר הי waren b. B. B. ebenso wie der folgende בן הא הא Proselyten und Schüler Hillel’s.", + "spricht. Der folgende Spruch sowie der von בן הא הא werden in AN 12 (vgl. 2. Rec. 27) im Namen Hillels mitgeteilt; vgl. EM 34 f.", + "Wende sie. Die Tora.", + "schaue in sie hinein. ובה תחזא fehlt bei Duran und in AN.", + "denn es gibt kein besseres Ma. מרה Maß. Hier das von Gott uns zugelassene Teil.", + "als diese. Die Tora ist das höchste Gut, das wir von Gott empfangen." + ], + [ + "Ben He He. Wahrscheinl. identisch mit Jochanan b. B. B. in Kidduschin 10 b. Vgl. El. sutta c. 17. Nach Chagiga 9 b und Tos. das. v. בר הי waren b. B. B. ebenso wie der folgende בן הא הא Proselyten und Schüler Hillel’s.", + "Je nach der Mühe der Lohn. Der folgende Spruch sowie der von בן הא הא werden in AN 12 (vgl. 2. Rec. 27) im Namen Hillels mitgeteilt; vgl. EM 34 f." + ] + ], + [ + [], + [ + "Vom Geschenke. Von welchem Gerichte hier die Rede ist, wird am Schlusse des Abschnitts (M. 5) gelehrt." + ] + ] + ] + }, + "versions": [ + [ + "Mischnajot mit deutscher Übersetzung und Erklärung. Berlin 1887-1933 [de]", + "https://www.nli.org.il/he/books/NNL_ALEPH002378149/NLI" + ] + ], + "heTitle": "פירוש גרמני על משנה אבות", + "categories": [ + "Mishnah", + "Modern Commentary on Mishnah", + "German Commentary", + "Seder Nezikin" + ], + "schema": { + "heTitle": "פירוש גרמני על משנה אבות", + "enTitle": "German Commentary on Pirkei Avot", + "key": "German Commentary on Pirkei Avot", + "nodes": [ + { + "heTitle": "", + "enTitle": "" + } + ] + } +} \ No newline at end of file diff --git "a/json/Mishnah/Modern Commentary on Mishnah/German Commentary/Seder Nezikin/German Commentary, Introduction to Seder Nezikin/English/Mischnajot mit deutscher \303\234bersetzung und Erkl\303\244rung. 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Ordnung Moed, von Eduard Baneth. 1887-1927.
Ordnung Naschim, von Marcus Petuchowski u. Simon Schlesinger. 1896-1933.
Ordnung Nesikin, von David Hoffmann. 1893-1898.
Ordnung Kodaschim, von John Cohn. 1910-1925.
Ordnung Toharot, von David Hoffmann, John Cohn und Moses Auerbach. 1910-1933.", + "digitizedBySefaria": true, + "actualLanguage": "de", + "languageFamilyName": "german", + "isSource": true, + "isPrimary": true, + "direction": "ltr", + "heTitle": "פירוש גרמני, הקדמה לסדר נזיקין", + "categories": [ + "Mishnah", + "Modern Commentary on Mishnah", + "German Commentary", + "Seder Nezikin" + ], + "text": { + "": [ + "Die Ordnung Nesikin und ihre Traktate.", + "Die vierte Ordnung der Mischna heisst סדר נזיקין, bei Manchen auch סדר ישועות (Num. rabba c. 13, 15; Tosaphot Anf. Aboda sara, Machsor Vitry, ed. Berlin S. 461). Letzterer Name ist aus Talm. b. Sabbat 31a entnommen (s. Th. I Einl. S. 8). Den Namen נזיקין aber führt diese Ordnung von dem ersten und grössten Traktate derselben, dem aus drei Theilen bestehenden Traktate Nesikin, der wieder seinerseits nach dem ersten Theile, der speciell von den Nesikin (Beschädigungen) handelt, diesen Namen erhalten hat.", + "Die Ordnung Nesikin zerfällt in 7 Traktate, 2 grosse und 5 kleinere, nämlich:", + "I. Tr. Nesikin, besteht aus 3 Theilen oder Babot (Pforten):", + "A) Baba kamma (erste Pforte),", + "B) Baba mezia (mittlere Pforte),", + "C) Baba batra (letzte Pforte); zusammen 30 Perakim (Abschnitte).", + "II. Tr. Sanhedrin war schon zur Zeit des Talmuds in 2 Theile mit verschiedenen Namen getheilt. Der erste Th. behielt den Namen Sanhedrin bei; während der zweite Makkot genannt wurde; zusammen 14 Perakim.", + "III. Schebuot, 8 Perakim.", + "IV. Edujot, 8 Perakim.", + "V. Aboda sara, 5 Perakim.", + "VI. Abot, 5 Perakim.", + "VII. Horajot, 3 Perakim.", + "Alle 7 Traktate zusammen haben 73 Perakim, wozu noch in manchen Ausgaben der Perek Kinjan Thora nach Abot hinzukommt, der aber nicht zur Mischna gehört.", + "Da man gewöhnlich jeden Theil der zwei grossen ersten Traktate für einen besonderen Traktat rechnet, so sind in allen Mischna- und Talmud-Ausgaben 10 Traktate der Ordnung Nesikin gezählt (s. Th. I Einl. S. 9).", + "Man könnte unserer Mischna-Ordnung passend den Namen „Mischpatim“ (Rechte) beilegen, wie ja andererseits der halachische Midrasch zum grössten Theile des Thora-Abschnittes משפטים (zu Exod. 21, 1—22, 23) מסכתא דנזיקין heisst. Die Ordnung Nesikin begreift in sich das jüdische Civil- und Criminalrecht. Das Civilrecht enthält der erste grosse Traktat (die 3 Babot des Tr.’s Nesikin), das Criminalrecht der zweite grosse Traktat (Sanhedrin mit Makkot). Als Anhang zum ersten grossen Traktate kann der Traktat Schebuot (über die Eide) betrachtet werden, insofern der grösste Theil desselben über die Eide handelt, die beim Civil-Prozess vorkommen. Die noch übrigen 4 kleineren Traktate sind als verschiedene Zu- und Fortsätze des Traktats Sanhedrin anzusehen, da der Tr. Edujot vorzüglich die beim Synedrion zu Jabne deponirten Zeugnisse über wichtige halachische Lehren enthält, der Tr. Abot ursprünglich nur die Häupter der Synedrien aufzuzählen beabsichtigte, der Tr. Aboda sara das in Sanhedrin VII behandelte Gesetz über den Götzendienst weiter ausführt, und endlich der Tr. Horajot in erster Linie über die irrthümlichen Entscheidungen des Synedrions handelt.", + "Die Ordnung Nesikin zerfällt demnach in zwei der Quantität nach fast gleiche Abtheilungen. Der das Civilrecht behandelnde Traktat mit seinem Anhang (die 3 Babot und Schebuot) enthält 38 Perakim; der Traktat über das Criminalrecht mit seinen Appendices (Sanhedrin, Makkot, Edujot, Abot, Aboda sara, Horajot) umfasst 35 Perakim.", + "Die Aufeinanderfolge der Traktate in unserer Mischna-Ordnung (in den gewöhnlichen Ausgaben) richtet sich, wie fast bei allen Mischna-Ordnungen, nach der Anzahl der Abschnitte, so dass der Traktat mit mehr Perakim dem mit einer geringeren Anzahl von Perakim vorangeht. Es mochten hiefür didaktische Gründe massgebend gewesen sein. Wer eine Mischna-Ordnung lehren wollte, hielt es für zweckmässig, am Anfang, da der Schüler voll Eifer mit gespannter Aufmerksamkeit an den Lehrgegenstand herantrat, den grössten Traktat durchzunehmen, um darauf immer kleinere Traktate folgen zu lassen (s. Magazin f. d. W. d. J. 1890, S. 323). Indessen ist in unserer Mischna-Ordnung, wie aus obiger Eintheilung zu ersehen, die Aufeinanderfolge der Traktate auch vom logischen Gesichtspunkte gerechtfertigt.", + "I. Der Traktat Nesikin.", + "Baba kamma, Baba mezia und Baba batra.", + "Die in den Ausgaben als die drei Babot bezeichneten drei Traktate sind zusammen nur Ein Traktat, der in den Talmuden und sonst oft als der Tr. Nesikin angeführt wird (vgl. B. kamma 30a, 47b, 102a; B. mezia 10ab; Ab. sara 7a; Berachot 20a; Jerusch. B. kamma I 2a, IX 7a; Lev. r. c. 19, 2; Cant. r. zu 5, 11).1 Es scheint, dass der Tr. Nesikin auch den Namen דיני ממונות geführt hat, indem im Jerusch. nach B. batra die Schlussworte: הדרן עלך דיני ממונות וכו׳ stehen; vgl. noch Mischna B. b. Ende und J. Lewy, Interpretation des I. Abschnittes des paläst. Talmud-Tr.’s Nesikin, S. 22.) Der grosse, 30 Perakim enthaltende, Traktat wurde in drei Theile (Babot, Pforten) zerlegt, ebenso wie auch der 30 Perakim zählende Traktat Kelim in drei Babot eingetheilt ward, wie aus der Tosephta zu ersehen ist. (Vgl. noch Aruch s. v. סדר dieselbe Eintheilung beim Seder Elijahu rabba).", + "Während aber die zweite Baba sowohl in der Mischna als in der Tosephta mit dem Perek שנים אוחזין beginnt, scheint der Perek, mit dem die dritte Baba anfangen sollte, schon in alter Zeit nicht ganz sicher gewesen zu sein. Denn in der Mischna beginnt B. batra mit dem Perek השותפין, in der Tosephta aber mit Perek לא יחפור, während die Tos. zu השותפין noch in B. mezia steht. Die Theilung scheint sowohl in der Mischna als in der Tosephta derart gemacht zu sein, dass jeder Baba eine gleiche Anzahl von Perakim zukommen. In der Mischna hat jede Baba 10, in der Tosephta 11 Perakim.", + "Ursprünglich wird aber wohl die Theilung des Tr.’s Nesikin dem Inhalte entsprochen haben. Die erste Baba handelte von den Beschädigungen (נזיקין), wozu auch Diebstahl, Raub und Körperverletzung gehören. Die beiden anderen Babot behandelten die verschiedenen Rechtsfragen über das Mein und Dein, und zwar handelte B. mezia über Mobilien (מטלטלין), B. batra über Immobilien (קרקעות). Es hat demnach wahrscheinlich B. batra mit dem Perek הבית והעליה (jetzt 10. P. von B. mez.) begonnen. Eine Spur dieser Eintheilung ist noch in der Tosephta geblieben, indem dort הבית והעליה und השותפין zu einem Perek vereinigt sind, aber freilich unrichtig als letzter Perek in B. mez. stehen. (S. Magazin 1879, S. 116f.).", + "Den Namen נזיקין wollen einige von einer Einzahl נזיק ableiten, welches Wort nach der Form von נזיר ,חסיד gebildet und „der oder das Schädigende“ (Mensch, Thier oder ein anderer Gegenstand) bedeuten soll. Dagegen spricht aber schon (abgesehen von Anderem) der Umstand, dass נזיק als Singular von נזיקין nirgends vorkommt. Es ist daher besser נזיקין als älteren Plural von נֵזֶק (vgl. פסילים von פסל) zu halten (vgl. Schitta mek. Anf. B. kamma).", + "A) Baba kamma.", + "Baba kamma (die erste Pforte) spricht von Beschädigungen, Diebstahl, Verletzungen und Raub und zerfällt somit in 4 Theile:", + "I. Schäden im engeren Sinne (Abschn. I—VI), sowohl solche, die der Mensch selbst persönlich anrichtet (אדם), als auch solche, die durch sein ihm zur Bewachung obliegendes Eigenthum angerichtet, werden (s. I, 2). Letztere1a Die gewöhnlich נזקי ממון und im Jerusch. הכשר נזיקין (nach I, 2) genannt werden.) sind viererlei Art, die Anf. B. k. erwähnten 4 Abot mit ihren תולדות2 Nach der in meiner Uebers. gegebenen Erkl. des Jerusch.). — Der erste Theil von B. kamma hat folgende Unterabtheilungen:", + "1) Einige alte Mischna’s3 Zu den alten Mischna’s gehören auch alle Zahlen-Mischna’s (wie שלשים ושש כריתות ,אבות נזיקין ארבעה), die nach Jerusch. Schekalim V, 48c von den הגדולה אנשי כנסת redigirt sind und mit denen Rabbi desh alb gerne einen Traktat begann, vgl. Sabbat, Schebuot, Jebamot u. a. m.) (Abschn. I), welche wichtige Grundlehren über Schäden und Ersatzleistung enthalten. Diese Lehren sind uns zum Theil blos in Stichwörtern (wie שום כסף ,שוה כסף), zum Theil in kurzen Sätzen oder Paroemien 4 Vgl. Banet zu Erubin IV, Note 53.) erhalten. Die Tanaïm überlieferten diese Lehren in ihrer Mischna, und erklärten sie dann durch Zusätze (Tosephta’s).5 Vgl. Tosephta B. kamma I.)", + "2) Erklärungen und Zusätze zu 5 der in I, 4 befindlichen kurzen Grundlehren (II, 1—III 7), und zwar a) zu הרגל מועדת (II, 1; 3a), b) zu השן מועדת (II, 2; 3b), c) zu שור המועד (II, 4), d) zu הניזק שור ברשות (II, 5), e) zu אדם (II, 6). Zu Letzterem folgen dann mehrere Zusätze (III 1—7).6 Nach Jerusch. I, 2a sind zwar die im 3. Abschnitt genannten Fälle דבור תולדה; da aber manche derselben (M. 5, 6, 7) entschieden zu אדם gehören und Alle den Satz אדם מועד לעולם weiter ausführen, so kann die ganze Stelle III, 1—7 als Zusatz zu אדם betrachtet werden.) — Jetzt erst kommen die weiteren Ausführungen der 4 אבות נזיקין, und zwar am ausführlichsten", + "3) Bestimmungen über שור (III, 8—V, 4). Der Grund, dass die Mischna über den ersten der 4 Haupt-Schäden besonders ausführlich handelt, ist in dem Umstande zu suchen, dass viele Rechtsbestimmungen, die eigentlich für alle נזיקין gelten (z. B. über Heiliges, Heiden, Unmündige IV, 3—4) hier beim ersten der אבות נזיקין gelehrt werden. 7 In ähnlicher Weise werden auch in Sanhedrin bei der ersten der vier Todesarten viele Bestimmungen gelehrt, die für alle Todesstrafen gelten (Sanhedrin VI).) Ausserdem sind die Bestimmungen über שור auch in der Thora am umfangreichsten (Exod. 21, 28—32; 35—36).", + "4) Bestimmungen über בור (V, 5—7).", + "5) Ueber מבעה (VI, 1—3). 8 Nach der Erklärung des Jerusch., s. I, Note 4.)", + "6) Ueber הבער (VI, 4—6).", + "II. Nach den Beschädigungen im engeren Sinne werden die Bestimmungen über Diebstahl gelehrt (Abschn. VII), die auch in der Thora theils inmitten (Exod. 21, 37—22, 3) theils nach Schluss (22, 6) der Schäden-Gesetze zu finden sind.", + "III. Darauf folgen die Lehren über Verletzungen von Menschen, wozu auch die Real-Injurien gehören. (Abschn. VIII).", + "IV. Der 9. und 10. Abschnitt von B. k. enthalten Bestimmungen über Raub und noch manche andere, die mit jenen verwandt sind. 9 IX, 3—4 handelt über „Veränderungen“ bei Handwerkern, nachdem vorher über שינוי beim Räuber bestimmt wurde. IX, 10 ist in seinem Schlusssatze gleich IX 9. X 4 ist insofern verwandt mit X 2—3, als hier wie dort Jemand durch eigenen Verlust fremdes Gut rettet. Von X 8 gilt die erste Bestimmung auch für Raub. X 9—10 sind Bestimmungen, um Raub und Diebstahl zu verhindern.)", + "B) und C) Baba mezia u. Baba batra.", + "Da die Grenzscheide zwischen diesen beiden Theilen des Tr.’s Nesikin nicht mit Sicherheit zu bestimmen ist, so muss hier die Inhaltsangabe beide zusammenfassen.", + "Baba mezia (die mittlere Pforte) und Baba batra (die letzte Pforte) des Tr.’s Nesikin behandeln die verschiedenen Rechtsfragen des Civilrechtes, sowohl Betreffs beweglicher Güter als Betreffs der Grundstücke, insofern dieselben nicht (als Fragen über Beschädigungen und mit diesen Verwandtes) bereits in B. kamma erledigt sind. Folgende Theile sind hier zu unterscheiden:", + "I. Rechtsbestimmungen über Gefundenes (B. m. Abschnitt I und II), und zwar:", + "1) Gefundene Sachen, über die zwischen Zweien ein Rechtsstreit ist, wer von beiden sie gefunden. Dazu gehört auch die Bestimmung, dass mitunter der Fund des Einen einem Andern gehört (B. m. I, 1—5).", + "2) Welche gefundenen Urkunden zurückzugeben sind und welche nicht (B. m. I, 6—8).", + "3) Welche Funde dem Finder gehören, und welche er ausrufen lassen muss, um sie dem wiederzugeben, der die Zeichen angiebt (B. m. II 1—7a).", + "4) Wie man mit gefundenen Sachen zu verfahren hat; wann man nicht schuldig ist, verlorene oder verloren scheinende Sachen wiederzubringen; Aufladen und Abladen; wessen verlorene Sache einer anderen vorgeht (B. m. II 7b—11).", + "II. Ueber Deposita, wie man dieselben hüten muss, und wenn man widerrechtlich dieselben benutzt hat (B. m. Abschn. III). 10 B. m. III 3 ist wegen III 4 hiehergesetzt, wiewohl es eig. zu B. k. X gehörte.)", + "III. Ueber Kauf und Verkauf von Mobilien; wie man sich dieselben aneignet; Uebervortheilung; Verbot von betrügerischen Manipulationen beim Verkaufe (B. m. Abschn. IV). 11 Von M. 7 und 8 gehört nur der Anfang von M. 7 hieher; das Andere ist durch Ideenassociation angefügt worden.).", + "IV. Ueber Zinsnahme und Geschäfte, die, weil sie einer Zinsnahme gleichen, verboten sind (B. m. V). Die Gesetzesbestimmungen hierüber sind in der Tosephta viel ausführlicher in drei Perakim gegeben (Tos. B. m. IV—VI). Diese Tosephta-Partie wurde in der talmudischen Zeit ריבית דבי ר׳ חייא (B. m. 62b) genannt.", + "V. Ueber Miethen, Leihen und Pachten; namentlich über Miethen von Arbeitern, Miethen und Leihen von Arbeitsvieh, Miethen von Häusern und Pachten von Feldern, (B. m. VI—IX). Am Schlusse sind den Bestimmungen über die rechtzeitige Entlohnung des armen Tagelöhners und die damit verwandten Vorschriften über das Pfänden des armen Schuldners angereiht (B. m. IX, 13).", + "VI. Rechtsbestimmungen für Theilhaber an Immobilien, und zwar :", + "1) Bestimmungen, wenn von einem Grundstück das Erdgeschoss dem Einen, das obere Stockwerk aber einem Anderen gehört und das Haus einstürzt (B. m. Abschn. X). 12 M. 4b und 5 sind wegen des Ausdrucks שנפלו (ונפל) an M. 3 angereiht, M. 6 ist mit dem Falle הבית והעליה של שנים verwandt.)", + "2) Bestimmungen für zwei, die ein Grundstück gemeinschaftlich besitzen (B. b. I).", + "VII. Einschränkungen des Rechtes der Grundbesitzer aus Rücksicht auf Nachbarn und Andere (B. b. Abschn. II).", + "VIII. Ueber die Usucapio zur Erwerbung des Eigenthumsrechtes oder sonstiger Rechte (Servituten) bei Grundstücken (B. b. III).", + "IX. Rechtsbestimmungen für den Verkauf von Immobilien, und nebenbei auch für den von Mobilien (B. b. IV—VII), und zwar:", + "1) Was man beim Verkauf von Grundbesitz stillschweigend mitverkauft und was nicht (B. b. IV).", + "2) Desgleichen beim Verkauf beweglicher Güter (V, 1—5). 13 V, 4 gehört eig. nicht an diese Stelle und steht nur hier, weil vorher (V 3 Ende) der Fall vorkommt, dass Jemand die auf dem Felde eines Andern befindlichen Bäume kauft.)", + "3) Rücktritt beim Kaufe wegen Täuschung; 14 V 7 f. bestimmt nebenbei, wann der Kauf perfect ist, so dass man nicht mehr zurücktreten kann.) wie der Kaufmann verfahren muss, um die Käufer nicht zu täuschen, und wofür er zu haften hat (B. b. V 6—VI 3).", + "4) Maasse beim Verkauf von Immobilien (B. b. VI 4—VII Ende). 15 VI 5—6 enthält ähnliche Fälle wie VI 7.)", + "X. Erbschaftsrecht (B. b. VIII u. IX). 16 IX 4—5 ist durch Ideenassociation zu IX 3 hinzugekommen (לאמצע, לעצמה in 3 und 4),)", + "XI. Ueber schriftliche Urkunden (B. b. Abschn. X). 17 X 7a scheint an X 6 angefügt zu sein, indem in beiden Fällen dem Armen nicht gestattet ist, das Recht des Reichen zu schmälern. Vielleicht hat es aber ursprünglich hinter IX 3 wegen לאמצע und לעצמו gestanden.) Der Schlussatz אמר ר׳ ישמעאל וכו׳ bezieht sich auf den ganzen Traktat Nesikin. 18 Dass dieser Satz auf einen von R. Ismael redigirten Tr. Nesikin schliessen lässt, ist in „Magazin f. d. W. d. J.“ Jahrg. 1884, S. 91 gezeigt.)", + "II. Der Traktat Sanhedrin (mit Makkot).", + "Dass die jetzigen beiden Traktate, Sanhedrin und Makkot, ursprünglich nur Einen Traktat bildeten, beweist schon die Beobachtung, dass Makkot I 10 gewiss zu Sanhedrin gehört und dass die Anfänge von Makkot II und III dasselbe Schema haben, wie Sanhedrin VII 4, IX 1, XI 1. Es geht aber ausserdem noch aus den Worten des Jerusch. Makkot I 31b hervor (מה דלא תנינן בכל סנהדרין) und wird auch von vielen ראשונים bezeugt. 19 Maimon. Einl. in M.; Ramban zu Deut. 21, 13; Ran zu Sanh. 84b. Vgl. J. Lewy in der oben (Note 1) cit. Schr. S. 22, Note 2. — Damit erklärt es sich am Besten, dass nach der alten Ueberlieferung (vgl. z. B. Midr. zu Hohel. 6, 8) die Mischna nur 60 Traktate zählt, während dieselbe in unseren Ausgg. in 63 Traktate getheilt ist, indem 5 von unseren Traktaten (die 3 Babot, Sanh. u. Makkot) in alter Zeit nur für zwei gezählt wurden.) Beide Tr. zusammen führten den Namen Sanhedrin. 20 Doch kennt schon der babyl. Talmud den Namen מכוח (Schebuot 2b).)", + "Der Name סנהדרין (συνέδριον), wovon die Mehrzahl סנהדריות (I, 5), bezeichnet in der Mischnasprache eine Versammlung von ordinirten Richtern (s. I, Note 19), die allein zur Ausübung der Criminalgerichtsbarkeit befugt sind; daher dieser Name für den vorzüglich vom Criminalrecht handelnden Traktat. Nebenbei aber wird in diesem Tr. auch über den Civilprozess und über den Hohenpriester und den König gesprochen. Der Traktat Sanhedrin besteht aus folgenden Theilen:", + "I. Die verschiedenen Gerichte und deren Befugnisse, der Hohepriester und der König, ihr Verhältniss zu den Gerichten, ihre Rechte und Pflichten (Abschn. I—II).", + "II. Der Civilprozess und Verzeichniss der zu Richtern und zu Zeugen Untauglichen (Abschn. III).", + "III. Der Prozess über Capitalverbrechen; Verurtheilung zur Todesstrafe und Vollziehung der Steinigung und die nachher zu befolgenden Vorschriften (Abschn. IV—VI). Darauf folgt in Kürze, wie die anderen Todesstrafen vollzogen werden (VII 1—3)", + "IV. Verzeichniss der Verbrechen, die mit Steinigung bestraft werden und verschiedene Bestimmungen über dieselben, und besonders ausführlich über den ungehorsamen und widerspenstigen Sohn (VII 4—VIII).21 VIII 6 wird an VIII 5 wegen נדון על שם סופו angeschlossen; VIII 7 ist wieder an VIII 6 angereiht, weil hier wie dort aus Nothwehr die Tödtung eines Menschen erlaubt ist.)", + "V. Die Verbrechen, welche mit Verbrennung und die, welche mit Enthauptung bestraft werden. Ueber Mord wird ausführlicher gehandelt; ebenso über die zum Götzendienste verleitete Stadt. Hieher gehört auch die Aufzählung derer, die keinen Antheil an der zukünftigen Welt haben, wie dies in X, Note 1 und 41—43 begründet wird (Abschn. IX—X).22 IX 4 ist verwandt mit IX 3. IX 5a steht hier wegen IX 5. IX 6b ist insofern ähnlich mit IX 5, als in beiden Mischna’s von Verbrechern die Rede ist, die den Tod erleiden, trotzdem sie gerichtlich nicht zum Tode verurtheilt werden können.)", + "VI. Verbrechen, die mit Erdrosselung bestraft werden, besonders die Auflehnung eines Gelehrten gegen das grosse Synedrion An eine Bestimmung, dass die falschen Zeugen, die fälschlich eine Priesterstochter des Ehebruchs bezichtigt, mit Erdrosselung zu bestrafen seien, werden die Rechtsbestimmungen über die durch ein Alibi als falsch überführten Zeugen angereiht. Zuletzt kommen noch einige Schlusssätze über die Todesstrafe überhaupt (Sanhedrin Abschn. XI und Makkot Abschn. I).", + "VII. Ueber die zur Auswanderung in eine Asylstadt zu verurtheilenden Todtschläger (Makkot II).", + "VIII. Die durch Geisselung zu bestrafenden Uebertretungen, und die Vollziehung der Geisselung. Einige aggadische Sätze als Schluss des Traktats über das Criminalrecht (Makkot III).", + "III. Der Traktat Schebuot.", + "Der Tr. handelt, wie schon sein Name zeigt, vorzüglich über die verschiedenen Schwüre. Da manche falsche Schwüre mit Geisselung bestraft werden (III 10 u. 11), so könnte man unseren Tr. als Fortsetzung von Makkot ansehen. Dennoch aber glaubten wir (oben S. VIII) ihn als Anhang zum Tr. Nesikin betrachten zu müssen, weil die meisten darin behandelten Eide beim Civilprozess vorkommen und dabei der Meineid durch ein Opfer resp. noch durch eine Geldzahlung zu sühnen ist. Ausser den Schwüren behandelt unser Tr. noch die Sühnung der Verunreinigung des Tempels und seiner Heiligthümer, weil für diese, nach Lev. 5, 2f., dasselbe Opfer, wie für manche falschen Schwüre, erforderlich ist. Die Bestimmungen hierüber hat die Mischna, weil sie geringer an Umfang sind, zuerst Abschn. I—II vorgetragen, um dann ausführlich über den Hauptgegenstand zu handeln. Unser Tr. hat folgende Theile:", + "I. Bestimmungen über die Sühnung der Verunreinigung des Tempels und seiner Heiligthümer (Abschn. I und II). 23 I, 1 wurde als alte Zahlen-Mischna an die Spitze des Tr.’s gestellt (s. oben Note 3) und dient ihm zugleich als Einleitung.)", + "II. Ueber den Ausspruch-Eid (שבועת נטוי s. II, Note 44) und den vergeblichen Eid (שבועת שוא Abschn. III).", + "III. Ueber den, ebenso wie der Ausspruch-Eid, ev. durch ein auf- und absteigendes Opfer (s. I, Note 18) zu sühnenden Zeugniss-Eid (שבועת העדות Abschn. IV).", + "IV. Der Depositen-Eid (שבועת הפקדון s. V, Note 1), der ev. durch ein Schuldopfer und Zahlung von einer Fünftel-Zugabe gesühnt werden muss (Abschn. V).", + "V. Der gerichtliche Eid (שבועת הדיינין), den gewöhnlich der Verklagte zu schwören hat, um sich von der Zahlung zu befreien; Ausnahmefälle, bei denen der Kläger schwört, um Bezahlung zu erlangen, oder wo ein Eid ohne sichere Forderung auferlegt werden kann; zuletzt über die vier Hüter, bei denen der gerichtliche Eid oft zur Anwendung kommt (Abschn. VI—VIII).", + "IV. Der Traktat Edujot.", + "Den Namen Edujot (Zeugnisse) führt dieser Tr., weil sehr viele Halachot desselben vor dem obersten Gerichtshofe (zu Jabneh) bezeugt wurden, wie das oft der Halacha vorangehende העיד beweist. Im babylonischen Talmud (Berachot 27a, Kidduschin 54b, Bechorot 26a) wird dieser Tr. auch בחירָתא (Mehrz.), die Auserwählten (sc. הלכות)24 Liest mau „Bechirta“ in der Einz., so muss man מסכתא ergänzen.) genannt, und der Name scheint dort so verstanden zu sein, dass alle in diesem Tr. vorkommenden Halachot vorzüglich und für die Praxis normativ sind. 25 Manche nehmen an, dass der Tr. „Idijot“ (die Vorzüglichsten) heisst (von עידית, das Beste Gittin V 1) und dass demnach עדיות gleichbedeutend sei mit בחירתא. Doch ist diese Erklärung kaum richtig, da das im Tr. so häufig vorkommende העיד allzu deutlich für die gewöhnliche Erklärung des Namens עדיות spricht.)", + "Nach einer in Berachot 28a citirten Baraita ist unser Tr. an dem Tage, an welchem R. Eleasar b. Asarja zum Nasi erwählt wurde, gelehrt worden (נישנית). Nach allgemeiner Annahme ist die Sammlung und Zusammenstellung der Halachot unseres Tr.’s an jenem Tage erfolgt. Vielleicht ist sie aber an jenem Tage nur begonnen und erst nach geraumer Zeit beendigt worden. Die Beweggründe, solche Halachot zu sammeln, giebt R. Scherira Gaon in seinem Sendschreiden (ed. Mainz 1873, S. 3f.) mit folgenden Worten an: „Nachdem der Tempel zerstört war und (später) auch Bethar zerstört wurde und die Weisen nach allen Seiten hin sich zerstreuten, da hatten sie wegen der vielen Verfolgungen und Leiden nicht genügend von ihren Lehrern gelernt (לא שמשו כל צרכן),26 לא שמשו כל צרכן (eig. „sie haben nicht genügend ihre Lehrer bedient“) bedeutet: sie haben nicht lange genug (so viel als sie nöthig hatten) von ihren Lehrern gelernt (vgl. z. B. Erubin 13a שימוש אשימוש und Chullin 54a). Dies hätte nicht erst gesagt zu werden brauchen, wenn nicht Schwarz in seiner Sehr, „die Controversen der Schammaiten und Hilleliten“ S. 8 fälschlich dieses לא שמשו וכו׳ mit „Ueberwuchern der Theorie über die Praxis“ erklärt hätte (nach dem heutigen Gebrauch von שימוש für „Praxis“!), um auf Grund dieser wunderlichen Erklärung zu falschen Resultaten zu gelangen.) und es entstanden viele Controversen. Nachdem nämlich R. Jochanan b. Sakkai gestorben war … bestanden die Controversen zwischen Bet-Schammai und Bet-Hillel …. und obgleich die Halacha wie Bet-Hillel bestimmt worden war, bestanden noch Controversen in anderen Lehren zur Zeit des R. Gamliel zwischen R. Elieser und R. Josua u. A.….. Da war es nun eine wichtige Zeit, als sie von der Zerstörung des Tempels sich erholt hatten, — in jener Zeit versammelten sie sich um ihre Halachot festzuhalten (לאחוז הלכותיהן), die beinahe untergegangen waren durch die Verwirrungen, Zerstörungen und Verfolgungen und durch die Controversen von Bet-Schammai und Bet-Hillel“. Aus den darauffolgenden Citaten ist ersichtlich, dass R. Scherira hier die Edujot-Sammlung meint, zu der auch nach der Tosephta (Anf. Edujot) die Furcht, dass die Thora vergessen werden könnte, und die Meinungsverschiedenheit unter den Weisen gedrängt hatten.", + "Die einzelnen Theile unseres Tr.’s sind folgende:", + "I. Zehn besonders merkwürdige Controversen von Schammai und Hillel und deren Schulen: drei, wo die Chachamim wie keines von beiden Schulhäuptern entscheiden; drei, wo Schammai selbst mit seinen Schülern controversirt, und vier, wo Bet-Hillel später sich zur Ansicht Bet-Schammai’s bekehrt (Abschn. I). 27 I 4—6 sind Zusätze zu I 3; über I 9 vgl. I, Note 72.)", + "II. Zwanzig Halachot, und zwar eine Gruppe von 5 (4 Zeugnisse des R. Chanina Segan Hak. und ein Zusatz des R. Akiba) und 5 Gruppen von je 3 Halachot. Daran werden noch 2 agadische Aussprüche mit der Zahl 5 angereiht. 28 S. I, Note 91.) (Abschn. II).", + "III. Zehn Controversen zwischen R. Dosa, Sohn Archinos’ und den Weisen (III 1—6).", + "IV. Zwanzig Halachot, 2 Gruppen zu 4, und 4 Gruppen zu 3 Halachot (III 7—12). 29 M. 8 muss nach M. 9 stehen, s. III, Note 72a.).", + "V. Vierzig Fälle, bei denen Bet-Schammai erleichternd und Bet-Hillel erschwerend entscheiden, 23 trägt R. Meïr vor (V, Note 1), 6 R. Jehuda, 6 R. Jose, 3 R. Simon und 2 R. Eleasar (IV 1—V 5).", + "IV. Vierzig Zeugnisse und Traditionen von alten Tannaim, und zwar:", + "1) Erste Gruppe. 12 Zeugnisse: 4 von Akabja, 5 von R. Jehuda b. Baba und 3, wo R. Josua, R. Nechunja und R. Elieser in Controverse stehen (V 6—VI).", + "2) Zweite Gruppe. 16 Zeugnisse: 1 von R. Josua u. R. Zadok, 3 von R. Zadok, 1 von R. Josua u. R. Jakim, 1 von R. Papios, 5 von R. Josua und R. Papios, 1 von R. Menachem und 4 von R. Jochanan b. Gudgeda (Abschn. VII).", + "3) Dritte Gruppe. 12 Zeugnisse, 1 von R. Josua b. Bethera, 1 von R. Simon b. B., 1 von R. Jehuda b. Baba und R. Juda Hakohen, 1 von R. Jose Hakohen und R. Secharja Hakazab, 1 von R. Josua u. R. Juda b. Bethera, 3 von Jose b. Joëser, 1 von R. Akiba, 1 von R. Josua; darauf folgen noch zwei den Tempel und die Opfer betr. Traditionen 1 von R. Elieser und 1 von R. Josua. Ein Schlusssatz über die Mission des Propheten Elias beschliesst den ganzen Traktat. 30 Dieser Schlusssatz spricht auch für die Ansicht R. Scherira’s, dass die vielen Controversen die Edujot-Sammlung veranlasst haben.)", + "Im ganzen enthält unser Tr., ausser den 30 קולי ב״ש וחומרי ב״ה, 100 Halachot.30a Es scheint also, dass man mit Absicht 100 Halachot aus einer vielleicht grossen Mischna-Sammlung auswählte und nebst den קולי ב״ש וחומרי ב״ה zu unserem Tr. vereinigte. Vielleicht rührt daher der Name בהירתא (vgl. m. „die erste Mischna“ Seite 50).) Die meisten Sätze von Edujot kommen in der Mischna noch an anderer Stelle vor, wo sie mit anderen Lehren im Zusammenhang stehen.", + "V. Der Traktat Abodah sarah.", + "In Sanhedrin ist über den Götzendienst nur kurz im 7. Abschn. M. 6—7 gesprochen. Es sind jedoch die Bestimmungen über dieses Gebot, sowie die von den Rabbinen zur Verhütung des Götzendienst getroffenen prohibitorischen Verordnungen so zahlreich, dass sie in einem besonderen Traktat behandelt werden müssen. Deshalb ist dem Tr. Sanhedrin der Tr. Ab. sarah30b Dass der Name עכו״ם erst gegen Ende des 16. Jahrhunderte von der Censur eingeführt wurde in Abschnitt I Note 1a gezeigt.) angehängt worden, der in der Tosephta noch viel umfangreicher ist, als in der Mischna.31 Tosephta Ab. sarah hat 9 Perakim (im Erfurter Codex 8) und spricht im letzten Perek über die Gebote und das Kriminalrecht für die Noachiden, was auch dafür spricht, dass Ab. sarah zu Sanhedrin gehört.) Die M. Ab. sarah besteht aus folgenden Theilen:", + "I. Bestimmungen über den Verkehr mit den Götzendienern (Abschn. I u. II), und zwar:", + "1) Verbot des Verkehrs mit ihnen an ihren Festtagen (I 1—4).", + "2) Was man den Götzendienern nicht verkaufen resp. vermiethen darf (I 5—9).", + "3) Sonstige Verkehrsverbote (II 1—2).32 Dieser Theil ist in der Tosephta viel umfangreicher (Abschn. III).)", + "4) Was für Dinge der Heiden zu jeder Nutzung und was nur zu essen verboten und was erlaubt ist (II 2—7).", + "II. Ueber Götzenbilder, andere abgöttisch verehrte oder zum Götzendienste gebrauchte Gegenstände, und wie man dieselben nichtig macht (III 1—IV 7).", + "III. Ueber Nesech-Wein (s. IV, Note 34) und was damit vermischt wird, sowie über die Art, wie man die von Heiden gekauften Geräthe brauchbar macht (IV 8—Ende).", + "Es scheint, dass der Tr. Ab. sarah in der alten Mischna einen grösseren Umfang gehabt und von R. Jehuda ha-Nasi stark gekürzt worden ist.", + "VI. Der Traktat Abot.", + "Die Entstehung dieses Traktates erklärt sich am einfachsten auf folgende Weise. Zuerst (etwa nach Hillel und Schammai) wurde als Anhang zum Tr. Sanhedrin eine Aufzählung der Synedrialhäupter bis nach Hillel und Schammai mit Kernsprüchen von jedem Lehrer (Abot I 1—15) hinzugefügt. Später hat man (wahrscheinlich R. Akiba) diesen Lehrern noch R. Jochanan b. Sakkai und dessen vorzüglichste Schüler mit ihren Kernsprüchen (Abot II 8—14) angereiht. Indem in solcher Weise 10 Generationen von Traditionslehren von Esra bis R. Akiba aufgezählt waren (s. V, Note 1), wurden dieser Spruchsammlung noch die Mischna’s mit der Zehnzahl und diesen dann einige mit anderen Zahlen (etwa Abot V 1—5; 7—10 u. a.) angehängt, und es konnte so diese ganze Sammlung als ein besonderer Traktat erscheinen, der passend mit dem Namen אבות = Väter, d. h. Traditionslehrer (s. Edujot I, Note 36) benannt wurde. Diesem „Abot“ des R. Akiba fügten dann spätere Tannaïm (R. Meïr und R. Jehuda ha-Nasi u. A.) noch Aussprüche von anderen älteren und jüngeren Gesetzeslehrern hinzu, bis es die Gestalt unseres Tr.’s Abot erhielt. 33 Vgl. hierüber ausführlich in m. Sehr, „die erste Mischna“ S. 26ff.) Dieser Tr., wie er uns vorliegt, hat folgende Theile:", + "I. Sprüche von Traditionslehrern, die eine Traditionskette bilden von der grossen Synagoge bis R. Jochanan b. Sakkai und dessen vorzüglichste Schüler (Abschn. I u. II).34 I 16 bis II 4a ist ein Einschiebsel, das an Hillel dessen Nachkommen anreiht. II 15—16 ist ein Zusatz zu II, 14.)", + "II. Sprüche anderer Gesetzeslehrer bis R. Akiba inclusive (Abschn. III).35 Von den späteren Zusätzen (Tosephta’s), die in den Noten zu Abot stets angemerkt sind, muss hierbei abgesehen werden.)", + "III. Sprüche der Gesetzeslehrer nach R. Akiba, aus der Zeit des R. Meïr und R. Jehuda ha-Nasi, eingeleitet durch die Sprüche von Ben Soma und Ben Assai, den jüngeren Zeitgenossen des R. Akiba, die nicht den Titel „Rabbi“ hatten (Abschn. IV).35 Von den späteren Zusätzen (Tosephta’s), die in den Noten zu Abot stets angemerkt sind, muss hierbei abgesehen werden.)", + "IV. Verschiedene, zumeist anonyme und nach Zahlen geordnete Aussprüche (Abschn. V).35 Von den späteren Zusätzen (Tosephta’s), die in den Noten zu Abot stets angemerkt sind, muss hierbei abgesehen werden.)", + "In manchen Ausgaben, sowie in den Gebetbüchern, ist noch eine Baraita, פרק קנין תורה genannt, als 6. Abschnitt hinzugesetzt für den sechsten der Sabbate zwischen פסח und שבועות, an welchen man die פרקי אבות zu lesen pflegte36 In Cod. München steht der Tr. Abot mit dem Abschn. קנין תורה als 6. Perek hinter den Mischnajot der 6. Ordnung am Anfang der sogenannten kleinen Traktate; vgl. Rabbinowitz, Vorrede zu דקדוקי סופרים S. 27.).", + "Von unserem Tr. gab es noch eine andere Recension, die der Agada-Sammlung „Abot de-R. Nathan“ (אבות דרבי נתן) zu Grunde lag und von unserer Mischna wesentlich abwich.33 Vgl. hierüber ausführlich in m. Sehr, „die erste Mischna“ S. 26ff.)", + "VII. Der Traktat Horajot.", + "Als Anhang zu Sanhedrin ist auch der Tr. הוריות37 In dem bekannten Sendschreiben des R. Scherira Gaon wird der Tr. (ed. Mainz 1873 S. 33) הוראות genannt.) (Entscheidungen) zu betrachten. In erster Linie handelt derselbe über die Fälle, wo durch irrthümliche Entscheidungen eines Synedrions Einzelne oder die Mehrzahl von Israel zur Sünde verleitet worden sind. Sodann wird noch über die Entscheidung des Hohenpriesters gelehrt, die für ihn selbst dieselben Folgen nach sich zieht, wie die Entscheidung des Synedrions für das Volk. Die zwei Opfergesetze in Lev. 4, 1—21, wie sie die jüdische Tradition auslegt, sind die Grundlage unseres Traktats. Nebenbei werden noch andere Bestimmungen mitgetheilt über die verschiedenen Hohenpriester, und darüber, wer von den verschiedenen Geschlechtern und Ständen dem andern vorzuziehen ist. Die Anordnung der Theile ergiebt sich von selbst. Abschn. I handelt über die Entscheidungen des Gerichts, Abschn. II 1—2 über die des Hohenpriesters, 3—7 über die Bedingungen, unter denen das Gericht, der Hohepriester und Andere die verschiedenen Opfer darzubringen haben, Abschn. III 1—3 über den Fall, dass ein Würdenträger von seiner Würde abgetreten ist, 4—5 über die Rangesunterschiede unter den Priestern, 6—7 über verschiedene Ranges- und Standesstufen.", + "Da die letzte M. von Horajot schwerlich als Schluss-Mischna eines Seder gestanden haben wird, dagegen die letzte M. von Edujot besonders als solche geeignet erscheint, so ist es wahrscheinlich, dass letzterer Traktat ursprünglich den Seder Nesikin beschlossen hat, wie dies im Cod. München und in der Mischna-Ausgabe von 1559 38 Die Ordnung der Traktate in dieser Ausgabe ist: Die 3 Babot, Sanhedrin, Makkot, Schebuot, Abodah sarak, Horajot, Abot, Edujot; s. die tabellarische Uebersicht bei Strack, Einl. in den Talmud S. 11 der 2 Auflage.) wirklich zu finden ist." + ] + }, + "schema": { + "heTitle": "פירוש גרמני, הקדמה לסדר נזיקין", + "enTitle": "German Commentary, Introduction to Seder Nezikin", + "key": "German Commentary, Introduction to Seder Nezikin", + "nodes": [ + { + "heTitle": "", + "enTitle": "" + } + ] + } +} \ No newline at end of file diff --git a/json/Mishnah/Modern Commentary on Mishnah/German Commentary/Seder Nezikin/German Commentary, Introduction to Seder Nezikin/English/merged.json b/json/Mishnah/Modern Commentary on Mishnah/German Commentary/Seder Nezikin/German Commentary, Introduction to Seder Nezikin/English/merged.json new file mode 100644 index 0000000000000000000000000000000000000000..29676a628f888c573da5835a663e3e33b5603ec8 --- /dev/null +++ b/json/Mishnah/Modern Commentary on Mishnah/German Commentary/Seder Nezikin/German Commentary, Introduction to Seder Nezikin/English/merged.json @@ -0,0 +1,147 @@ +{ + "title": "German Commentary, Introduction to Seder Nezikin", + "language": "en", + "versionTitle": "merged", + "versionSource": "https://www.sefaria.org/German_Commentary,_Introduction_to_Seder_Nezikin", + "text": { + "": [ + "Die Ordnung Nesikin und ihre Traktate.", + "Die vierte Ordnung der Mischna heisst סדר נזיקין, bei Manchen auch סדר ישועות (Num. rabba c. 13, 15; Tosaphot Anf. Aboda sara, Machsor Vitry, ed. Berlin S. 461). Letzterer Name ist aus Talm. b. Sabbat 31a entnommen (s. Th. I Einl. S. 8). Den Namen נזיקין aber führt diese Ordnung von dem ersten und grössten Traktate derselben, dem aus drei Theilen bestehenden Traktate Nesikin, der wieder seinerseits nach dem ersten Theile, der speciell von den Nesikin (Beschädigungen) handelt, diesen Namen erhalten hat.", + "Die Ordnung Nesikin zerfällt in 7 Traktate, 2 grosse und 5 kleinere, nämlich:", + "I. Tr. Nesikin, besteht aus 3 Theilen oder Babot (Pforten):", + "A) Baba kamma (erste Pforte),", + "B) Baba mezia (mittlere Pforte),", + "C) Baba batra (letzte Pforte); zusammen 30 Perakim (Abschnitte).", + "II. Tr. Sanhedrin war schon zur Zeit des Talmuds in 2 Theile mit verschiedenen Namen getheilt. Der erste Th. behielt den Namen Sanhedrin bei; während der zweite Makkot genannt wurde; zusammen 14 Perakim.", + "III. Schebuot, 8 Perakim.", + "IV. Edujot, 8 Perakim.", + "V. Aboda sara, 5 Perakim.", + "VI. Abot, 5 Perakim.", + "VII. Horajot, 3 Perakim.", + "Alle 7 Traktate zusammen haben 73 Perakim, wozu noch in manchen Ausgaben der Perek Kinjan Thora nach Abot hinzukommt, der aber nicht zur Mischna gehört.", + "Da man gewöhnlich jeden Theil der zwei grossen ersten Traktate für einen besonderen Traktat rechnet, so sind in allen Mischna- und Talmud-Ausgaben 10 Traktate der Ordnung Nesikin gezählt (s. Th. I Einl. S. 9).", + "Man könnte unserer Mischna-Ordnung passend den Namen „Mischpatim“ (Rechte) beilegen, wie ja andererseits der halachische Midrasch zum grössten Theile des Thora-Abschnittes משפטים (zu Exod. 21, 1—22, 23) מסכתא דנזיקין heisst. Die Ordnung Nesikin begreift in sich das jüdische Civil- und Criminalrecht. Das Civilrecht enthält der erste grosse Traktat (die 3 Babot des Tr.’s Nesikin), das Criminalrecht der zweite grosse Traktat (Sanhedrin mit Makkot). Als Anhang zum ersten grossen Traktate kann der Traktat Schebuot (über die Eide) betrachtet werden, insofern der grösste Theil desselben über die Eide handelt, die beim Civil-Prozess vorkommen. Die noch übrigen 4 kleineren Traktate sind als verschiedene Zu- und Fortsätze des Traktats Sanhedrin anzusehen, da der Tr. Edujot vorzüglich die beim Synedrion zu Jabne deponirten Zeugnisse über wichtige halachische Lehren enthält, der Tr. Abot ursprünglich nur die Häupter der Synedrien aufzuzählen beabsichtigte, der Tr. Aboda sara das in Sanhedrin VII behandelte Gesetz über den Götzendienst weiter ausführt, und endlich der Tr. Horajot in erster Linie über die irrthümlichen Entscheidungen des Synedrions handelt.", + "Die Ordnung Nesikin zerfällt demnach in zwei der Quantität nach fast gleiche Abtheilungen. Der das Civilrecht behandelnde Traktat mit seinem Anhang (die 3 Babot und Schebuot) enthält 38 Perakim; der Traktat über das Criminalrecht mit seinen Appendices (Sanhedrin, Makkot, Edujot, Abot, Aboda sara, Horajot) umfasst 35 Perakim.", + "Die Aufeinanderfolge der Traktate in unserer Mischna-Ordnung (in den gewöhnlichen Ausgaben) richtet sich, wie fast bei allen Mischna-Ordnungen, nach der Anzahl der Abschnitte, so dass der Traktat mit mehr Perakim dem mit einer geringeren Anzahl von Perakim vorangeht. Es mochten hiefür didaktische Gründe massgebend gewesen sein. Wer eine Mischna-Ordnung lehren wollte, hielt es für zweckmässig, am Anfang, da der Schüler voll Eifer mit gespannter Aufmerksamkeit an den Lehrgegenstand herantrat, den grössten Traktat durchzunehmen, um darauf immer kleinere Traktate folgen zu lassen (s. Magazin f. d. W. d. J. 1890, S. 323). Indessen ist in unserer Mischna-Ordnung, wie aus obiger Eintheilung zu ersehen, die Aufeinanderfolge der Traktate auch vom logischen Gesichtspunkte gerechtfertigt.", + "I. Der Traktat Nesikin.", + "Baba kamma, Baba mezia und Baba batra.", + "Die in den Ausgaben als die drei Babot bezeichneten drei Traktate sind zusammen nur Ein Traktat, der in den Talmuden und sonst oft als der Tr. Nesikin angeführt wird (vgl. B. kamma 30a, 47b, 102a; B. mezia 10ab; Ab. sara 7a; Berachot 20a; Jerusch. B. kamma I 2a, IX 7a; Lev. r. c. 19, 2; Cant. r. zu 5, 11).1 Es scheint, dass der Tr. Nesikin auch den Namen דיני ממונות geführt hat, indem im Jerusch. nach B. batra die Schlussworte: הדרן עלך דיני ממונות וכו׳ stehen; vgl. noch Mischna B. b. Ende und J. Lewy, Interpretation des I. Abschnittes des paläst. Talmud-Tr.’s Nesikin, S. 22.) Der grosse, 30 Perakim enthaltende, Traktat wurde in drei Theile (Babot, Pforten) zerlegt, ebenso wie auch der 30 Perakim zählende Traktat Kelim in drei Babot eingetheilt ward, wie aus der Tosephta zu ersehen ist. (Vgl. noch Aruch s. v. סדר dieselbe Eintheilung beim Seder Elijahu rabba).", + "Während aber die zweite Baba sowohl in der Mischna als in der Tosephta mit dem Perek שנים אוחזין beginnt, scheint der Perek, mit dem die dritte Baba anfangen sollte, schon in alter Zeit nicht ganz sicher gewesen zu sein. Denn in der Mischna beginnt B. batra mit dem Perek השותפין, in der Tosephta aber mit Perek לא יחפור, während die Tos. zu השותפין noch in B. mezia steht. Die Theilung scheint sowohl in der Mischna als in der Tosephta derart gemacht zu sein, dass jeder Baba eine gleiche Anzahl von Perakim zukommen. In der Mischna hat jede Baba 10, in der Tosephta 11 Perakim.", + "Ursprünglich wird aber wohl die Theilung des Tr.’s Nesikin dem Inhalte entsprochen haben. Die erste Baba handelte von den Beschädigungen (נזיקין), wozu auch Diebstahl, Raub und Körperverletzung gehören. Die beiden anderen Babot behandelten die verschiedenen Rechtsfragen über das Mein und Dein, und zwar handelte B. mezia über Mobilien (מטלטלין), B. batra über Immobilien (קרקעות). Es hat demnach wahrscheinlich B. batra mit dem Perek הבית והעליה (jetzt 10. P. von B. mez.) begonnen. Eine Spur dieser Eintheilung ist noch in der Tosephta geblieben, indem dort הבית והעליה und השותפין zu einem Perek vereinigt sind, aber freilich unrichtig als letzter Perek in B. mez. stehen. (S. Magazin 1879, S. 116f.).", + "Den Namen נזיקין wollen einige von einer Einzahl נזיק ableiten, welches Wort nach der Form von נזיר ,חסיד gebildet und „der oder das Schädigende“ (Mensch, Thier oder ein anderer Gegenstand) bedeuten soll. Dagegen spricht aber schon (abgesehen von Anderem) der Umstand, dass נזיק als Singular von נזיקין nirgends vorkommt. Es ist daher besser נזיקין als älteren Plural von נֵזֶק (vgl. פסילים von פסל) zu halten (vgl. Schitta mek. Anf. B. kamma).", + "A) Baba kamma.", + "Baba kamma (die erste Pforte) spricht von Beschädigungen, Diebstahl, Verletzungen und Raub und zerfällt somit in 4 Theile:", + "I. Schäden im engeren Sinne (Abschn. I—VI), sowohl solche, die der Mensch selbst persönlich anrichtet (אדם), als auch solche, die durch sein ihm zur Bewachung obliegendes Eigenthum angerichtet, werden (s. I, 2). Letztere1a Die gewöhnlich נזקי ממון und im Jerusch. הכשר נזיקין (nach I, 2) genannt werden.) sind viererlei Art, die Anf. B. k. erwähnten 4 Abot mit ihren תולדות2 Nach der in meiner Uebers. gegebenen Erkl. des Jerusch.). — Der erste Theil von B. kamma hat folgende Unterabtheilungen:", + "1) Einige alte Mischna’s3 Zu den alten Mischna’s gehören auch alle Zahlen-Mischna’s (wie שלשים ושש כריתות ,אבות נזיקין ארבעה), die nach Jerusch. Schekalim V, 48c von den הגדולה אנשי כנסת redigirt sind und mit denen Rabbi desh alb gerne einen Traktat begann, vgl. Sabbat, Schebuot, Jebamot u. a. m.) (Abschn. I), welche wichtige Grundlehren über Schäden und Ersatzleistung enthalten. Diese Lehren sind uns zum Theil blos in Stichwörtern (wie שום כסף ,שוה כסף), zum Theil in kurzen Sätzen oder Paroemien 4 Vgl. Banet zu Erubin IV, Note 53.) erhalten. Die Tanaïm überlieferten diese Lehren in ihrer Mischna, und erklärten sie dann durch Zusätze (Tosephta’s).5 Vgl. Tosephta B. kamma I.)", + "2) Erklärungen und Zusätze zu 5 der in I, 4 befindlichen kurzen Grundlehren (II, 1—III 7), und zwar a) zu הרגל מועדת (II, 1; 3a), b) zu השן מועדת (II, 2; 3b), c) zu שור המועד (II, 4), d) zu הניזק שור ברשות (II, 5), e) zu אדם (II, 6). Zu Letzterem folgen dann mehrere Zusätze (III 1—7).6 Nach Jerusch. I, 2a sind zwar die im 3. Abschnitt genannten Fälle דבור תולדה; da aber manche derselben (M. 5, 6, 7) entschieden zu אדם gehören und Alle den Satz אדם מועד לעולם weiter ausführen, so kann die ganze Stelle III, 1—7 als Zusatz zu אדם betrachtet werden.) — Jetzt erst kommen die weiteren Ausführungen der 4 אבות נזיקין, und zwar am ausführlichsten", + "3) Bestimmungen über שור (III, 8—V, 4). Der Grund, dass die Mischna über den ersten der 4 Haupt-Schäden besonders ausführlich handelt, ist in dem Umstande zu suchen, dass viele Rechtsbestimmungen, die eigentlich für alle נזיקין gelten (z. B. über Heiliges, Heiden, Unmündige IV, 3—4) hier beim ersten der אבות נזיקין gelehrt werden. 7 In ähnlicher Weise werden auch in Sanhedrin bei der ersten der vier Todesarten viele Bestimmungen gelehrt, die für alle Todesstrafen gelten (Sanhedrin VI).) Ausserdem sind die Bestimmungen über שור auch in der Thora am umfangreichsten (Exod. 21, 28—32; 35—36).", + "4) Bestimmungen über בור (V, 5—7).", + "5) Ueber מבעה (VI, 1—3). 8 Nach der Erklärung des Jerusch., s. I, Note 4.)", + "6) Ueber הבער (VI, 4—6).", + "II. Nach den Beschädigungen im engeren Sinne werden die Bestimmungen über Diebstahl gelehrt (Abschn. VII), die auch in der Thora theils inmitten (Exod. 21, 37—22, 3) theils nach Schluss (22, 6) der Schäden-Gesetze zu finden sind.", + "III. Darauf folgen die Lehren über Verletzungen von Menschen, wozu auch die Real-Injurien gehören. (Abschn. VIII).", + "IV. Der 9. und 10. Abschnitt von B. k. enthalten Bestimmungen über Raub und noch manche andere, die mit jenen verwandt sind. 9 IX, 3—4 handelt über „Veränderungen“ bei Handwerkern, nachdem vorher über שינוי beim Räuber bestimmt wurde. IX, 10 ist in seinem Schlusssatze gleich IX 9. X 4 ist insofern verwandt mit X 2—3, als hier wie dort Jemand durch eigenen Verlust fremdes Gut rettet. Von X 8 gilt die erste Bestimmung auch für Raub. X 9—10 sind Bestimmungen, um Raub und Diebstahl zu verhindern.)", + "B) und C) Baba mezia u. Baba batra.", + "Da die Grenzscheide zwischen diesen beiden Theilen des Tr.’s Nesikin nicht mit Sicherheit zu bestimmen ist, so muss hier die Inhaltsangabe beide zusammenfassen.", + "Baba mezia (die mittlere Pforte) und Baba batra (die letzte Pforte) des Tr.’s Nesikin behandeln die verschiedenen Rechtsfragen des Civilrechtes, sowohl Betreffs beweglicher Güter als Betreffs der Grundstücke, insofern dieselben nicht (als Fragen über Beschädigungen und mit diesen Verwandtes) bereits in B. kamma erledigt sind. Folgende Theile sind hier zu unterscheiden:", + "I. Rechtsbestimmungen über Gefundenes (B. m. Abschnitt I und II), und zwar:", + "1) Gefundene Sachen, über die zwischen Zweien ein Rechtsstreit ist, wer von beiden sie gefunden. Dazu gehört auch die Bestimmung, dass mitunter der Fund des Einen einem Andern gehört (B. m. I, 1—5).", + "2) Welche gefundenen Urkunden zurückzugeben sind und welche nicht (B. m. I, 6—8).", + "3) Welche Funde dem Finder gehören, und welche er ausrufen lassen muss, um sie dem wiederzugeben, der die Zeichen angiebt (B. m. II 1—7a).", + "4) Wie man mit gefundenen Sachen zu verfahren hat; wann man nicht schuldig ist, verlorene oder verloren scheinende Sachen wiederzubringen; Aufladen und Abladen; wessen verlorene Sache einer anderen vorgeht (B. m. II 7b—11).", + "II. Ueber Deposita, wie man dieselben hüten muss, und wenn man widerrechtlich dieselben benutzt hat (B. m. Abschn. III). 10 B. m. III 3 ist wegen III 4 hiehergesetzt, wiewohl es eig. zu B. k. X gehörte.)", + "III. Ueber Kauf und Verkauf von Mobilien; wie man sich dieselben aneignet; Uebervortheilung; Verbot von betrügerischen Manipulationen beim Verkaufe (B. m. Abschn. IV). 11 Von M. 7 und 8 gehört nur der Anfang von M. 7 hieher; das Andere ist durch Ideenassociation angefügt worden.).", + "IV. Ueber Zinsnahme und Geschäfte, die, weil sie einer Zinsnahme gleichen, verboten sind (B. m. V). Die Gesetzesbestimmungen hierüber sind in der Tosephta viel ausführlicher in drei Perakim gegeben (Tos. B. m. IV—VI). Diese Tosephta-Partie wurde in der talmudischen Zeit ריבית דבי ר׳ חייא (B. m. 62b) genannt.", + "V. Ueber Miethen, Leihen und Pachten; namentlich über Miethen von Arbeitern, Miethen und Leihen von Arbeitsvieh, Miethen von Häusern und Pachten von Feldern, (B. m. VI—IX). Am Schlusse sind den Bestimmungen über die rechtzeitige Entlohnung des armen Tagelöhners und die damit verwandten Vorschriften über das Pfänden des armen Schuldners angereiht (B. m. IX, 13).", + "VI. Rechtsbestimmungen für Theilhaber an Immobilien, und zwar :", + "1) Bestimmungen, wenn von einem Grundstück das Erdgeschoss dem Einen, das obere Stockwerk aber einem Anderen gehört und das Haus einstürzt (B. m. Abschn. X). 12 M. 4b und 5 sind wegen des Ausdrucks שנפלו (ונפל) an M. 3 angereiht, M. 6 ist mit dem Falle הבית והעליה של שנים verwandt.)", + "2) Bestimmungen für zwei, die ein Grundstück gemeinschaftlich besitzen (B. b. I).", + "VII. Einschränkungen des Rechtes der Grundbesitzer aus Rücksicht auf Nachbarn und Andere (B. b. Abschn. II).", + "VIII. Ueber die Usucapio zur Erwerbung des Eigenthumsrechtes oder sonstiger Rechte (Servituten) bei Grundstücken (B. b. III).", + "IX. Rechtsbestimmungen für den Verkauf von Immobilien, und nebenbei auch für den von Mobilien (B. b. IV—VII), und zwar:", + "1) Was man beim Verkauf von Grundbesitz stillschweigend mitverkauft und was nicht (B. b. IV).", + "2) Desgleichen beim Verkauf beweglicher Güter (V, 1—5). 13 V, 4 gehört eig. nicht an diese Stelle und steht nur hier, weil vorher (V 3 Ende) der Fall vorkommt, dass Jemand die auf dem Felde eines Andern befindlichen Bäume kauft.)", + "3) Rücktritt beim Kaufe wegen Täuschung; 14 V 7 f. bestimmt nebenbei, wann der Kauf perfect ist, so dass man nicht mehr zurücktreten kann.) wie der Kaufmann verfahren muss, um die Käufer nicht zu täuschen, und wofür er zu haften hat (B. b. V 6—VI 3).", + "4) Maasse beim Verkauf von Immobilien (B. b. VI 4—VII Ende). 15 VI 5—6 enthält ähnliche Fälle wie VI 7.)", + "X. Erbschaftsrecht (B. b. VIII u. IX). 16 IX 4—5 ist durch Ideenassociation zu IX 3 hinzugekommen (לאמצע, לעצמה in 3 und 4),)", + "XI. Ueber schriftliche Urkunden (B. b. Abschn. X). 17 X 7a scheint an X 6 angefügt zu sein, indem in beiden Fällen dem Armen nicht gestattet ist, das Recht des Reichen zu schmälern. Vielleicht hat es aber ursprünglich hinter IX 3 wegen לאמצע und לעצמו gestanden.) Der Schlussatz אמר ר׳ ישמעאל וכו׳ bezieht sich auf den ganzen Traktat Nesikin. 18 Dass dieser Satz auf einen von R. Ismael redigirten Tr. Nesikin schliessen lässt, ist in „Magazin f. d. W. d. J.“ Jahrg. 1884, S. 91 gezeigt.)", + "II. Der Traktat Sanhedrin (mit Makkot).", + "Dass die jetzigen beiden Traktate, Sanhedrin und Makkot, ursprünglich nur Einen Traktat bildeten, beweist schon die Beobachtung, dass Makkot I 10 gewiss zu Sanhedrin gehört und dass die Anfänge von Makkot II und III dasselbe Schema haben, wie Sanhedrin VII 4, IX 1, XI 1. Es geht aber ausserdem noch aus den Worten des Jerusch. Makkot I 31b hervor (מה דלא תנינן בכל סנהדרין) und wird auch von vielen ראשונים bezeugt. 19 Maimon. Einl. in M.; Ramban zu Deut. 21, 13; Ran zu Sanh. 84b. Vgl. J. Lewy in der oben (Note 1) cit. Schr. S. 22, Note 2. — Damit erklärt es sich am Besten, dass nach der alten Ueberlieferung (vgl. z. B. Midr. zu Hohel. 6, 8) die Mischna nur 60 Traktate zählt, während dieselbe in unseren Ausgg. in 63 Traktate getheilt ist, indem 5 von unseren Traktaten (die 3 Babot, Sanh. u. Makkot) in alter Zeit nur für zwei gezählt wurden.) Beide Tr. zusammen führten den Namen Sanhedrin. 20 Doch kennt schon der babyl. Talmud den Namen מכוח (Schebuot 2b).)", + "Der Name סנהדרין (συνέδριον), wovon die Mehrzahl סנהדריות (I, 5), bezeichnet in der Mischnasprache eine Versammlung von ordinirten Richtern (s. I, Note 19), die allein zur Ausübung der Criminalgerichtsbarkeit befugt sind; daher dieser Name für den vorzüglich vom Criminalrecht handelnden Traktat. Nebenbei aber wird in diesem Tr. auch über den Civilprozess und über den Hohenpriester und den König gesprochen. Der Traktat Sanhedrin besteht aus folgenden Theilen:", + "I. Die verschiedenen Gerichte und deren Befugnisse, der Hohepriester und der König, ihr Verhältniss zu den Gerichten, ihre Rechte und Pflichten (Abschn. I—II).", + "II. Der Civilprozess und Verzeichniss der zu Richtern und zu Zeugen Untauglichen (Abschn. III).", + "III. Der Prozess über Capitalverbrechen; Verurtheilung zur Todesstrafe und Vollziehung der Steinigung und die nachher zu befolgenden Vorschriften (Abschn. IV—VI). Darauf folgt in Kürze, wie die anderen Todesstrafen vollzogen werden (VII 1—3)", + "IV. Verzeichniss der Verbrechen, die mit Steinigung bestraft werden und verschiedene Bestimmungen über dieselben, und besonders ausführlich über den ungehorsamen und widerspenstigen Sohn (VII 4—VIII).21 VIII 6 wird an VIII 5 wegen נדון על שם סופו angeschlossen; VIII 7 ist wieder an VIII 6 angereiht, weil hier wie dort aus Nothwehr die Tödtung eines Menschen erlaubt ist.)", + "V. Die Verbrechen, welche mit Verbrennung und die, welche mit Enthauptung bestraft werden. Ueber Mord wird ausführlicher gehandelt; ebenso über die zum Götzendienste verleitete Stadt. Hieher gehört auch die Aufzählung derer, die keinen Antheil an der zukünftigen Welt haben, wie dies in X, Note 1 und 41—43 begründet wird (Abschn. IX—X).22 IX 4 ist verwandt mit IX 3. IX 5a steht hier wegen IX 5. IX 6b ist insofern ähnlich mit IX 5, als in beiden Mischna’s von Verbrechern die Rede ist, die den Tod erleiden, trotzdem sie gerichtlich nicht zum Tode verurtheilt werden können.)", + "VI. Verbrechen, die mit Erdrosselung bestraft werden, besonders die Auflehnung eines Gelehrten gegen das grosse Synedrion An eine Bestimmung, dass die falschen Zeugen, die fälschlich eine Priesterstochter des Ehebruchs bezichtigt, mit Erdrosselung zu bestrafen seien, werden die Rechtsbestimmungen über die durch ein Alibi als falsch überführten Zeugen angereiht. Zuletzt kommen noch einige Schlusssätze über die Todesstrafe überhaupt (Sanhedrin Abschn. XI und Makkot Abschn. I).", + "VII. Ueber die zur Auswanderung in eine Asylstadt zu verurtheilenden Todtschläger (Makkot II).", + "VIII. Die durch Geisselung zu bestrafenden Uebertretungen, und die Vollziehung der Geisselung. Einige aggadische Sätze als Schluss des Traktats über das Criminalrecht (Makkot III).", + "III. Der Traktat Schebuot.", + "Der Tr. handelt, wie schon sein Name zeigt, vorzüglich über die verschiedenen Schwüre. Da manche falsche Schwüre mit Geisselung bestraft werden (III 10 u. 11), so könnte man unseren Tr. als Fortsetzung von Makkot ansehen. Dennoch aber glaubten wir (oben S. VIII) ihn als Anhang zum Tr. Nesikin betrachten zu müssen, weil die meisten darin behandelten Eide beim Civilprozess vorkommen und dabei der Meineid durch ein Opfer resp. noch durch eine Geldzahlung zu sühnen ist. Ausser den Schwüren behandelt unser Tr. noch die Sühnung der Verunreinigung des Tempels und seiner Heiligthümer, weil für diese, nach Lev. 5, 2f., dasselbe Opfer, wie für manche falschen Schwüre, erforderlich ist. Die Bestimmungen hierüber hat die Mischna, weil sie geringer an Umfang sind, zuerst Abschn. I—II vorgetragen, um dann ausführlich über den Hauptgegenstand zu handeln. Unser Tr. hat folgende Theile:", + "I. Bestimmungen über die Sühnung der Verunreinigung des Tempels und seiner Heiligthümer (Abschn. I und II). 23 I, 1 wurde als alte Zahlen-Mischna an die Spitze des Tr.’s gestellt (s. oben Note 3) und dient ihm zugleich als Einleitung.)", + "II. Ueber den Ausspruch-Eid (שבועת נטוי s. II, Note 44) und den vergeblichen Eid (שבועת שוא Abschn. III).", + "III. Ueber den, ebenso wie der Ausspruch-Eid, ev. durch ein auf- und absteigendes Opfer (s. I, Note 18) zu sühnenden Zeugniss-Eid (שבועת העדות Abschn. IV).", + "IV. Der Depositen-Eid (שבועת הפקדון s. V, Note 1), der ev. durch ein Schuldopfer und Zahlung von einer Fünftel-Zugabe gesühnt werden muss (Abschn. V).", + "V. Der gerichtliche Eid (שבועת הדיינין), den gewöhnlich der Verklagte zu schwören hat, um sich von der Zahlung zu befreien; Ausnahmefälle, bei denen der Kläger schwört, um Bezahlung zu erlangen, oder wo ein Eid ohne sichere Forderung auferlegt werden kann; zuletzt über die vier Hüter, bei denen der gerichtliche Eid oft zur Anwendung kommt (Abschn. VI—VIII).", + "IV. Der Traktat Edujot.", + "Den Namen Edujot (Zeugnisse) führt dieser Tr., weil sehr viele Halachot desselben vor dem obersten Gerichtshofe (zu Jabneh) bezeugt wurden, wie das oft der Halacha vorangehende העיד beweist. Im babylonischen Talmud (Berachot 27a, Kidduschin 54b, Bechorot 26a) wird dieser Tr. auch בחירָתא (Mehrz.), die Auserwählten (sc. הלכות)24 Liest mau „Bechirta“ in der Einz., so muss man מסכתא ergänzen.) genannt, und der Name scheint dort so verstanden zu sein, dass alle in diesem Tr. vorkommenden Halachot vorzüglich und für die Praxis normativ sind. 25 Manche nehmen an, dass der Tr. „Idijot“ (die Vorzüglichsten) heisst (von עידית, das Beste Gittin V 1) und dass demnach עדיות gleichbedeutend sei mit בחירתא. Doch ist diese Erklärung kaum richtig, da das im Tr. so häufig vorkommende העיד allzu deutlich für die gewöhnliche Erklärung des Namens עדיות spricht.)", + "Nach einer in Berachot 28a citirten Baraita ist unser Tr. an dem Tage, an welchem R. Eleasar b. Asarja zum Nasi erwählt wurde, gelehrt worden (נישנית). Nach allgemeiner Annahme ist die Sammlung und Zusammenstellung der Halachot unseres Tr.’s an jenem Tage erfolgt. Vielleicht ist sie aber an jenem Tage nur begonnen und erst nach geraumer Zeit beendigt worden. Die Beweggründe, solche Halachot zu sammeln, giebt R. Scherira Gaon in seinem Sendschreiden (ed. Mainz 1873, S. 3f.) mit folgenden Worten an: „Nachdem der Tempel zerstört war und (später) auch Bethar zerstört wurde und die Weisen nach allen Seiten hin sich zerstreuten, da hatten sie wegen der vielen Verfolgungen und Leiden nicht genügend von ihren Lehrern gelernt (לא שמשו כל צרכן),26 לא שמשו כל צרכן (eig. „sie haben nicht genügend ihre Lehrer bedient“) bedeutet: sie haben nicht lange genug (so viel als sie nöthig hatten) von ihren Lehrern gelernt (vgl. z. B. Erubin 13a שימוש אשימוש und Chullin 54a). Dies hätte nicht erst gesagt zu werden brauchen, wenn nicht Schwarz in seiner Sehr, „die Controversen der Schammaiten und Hilleliten“ S. 8 fälschlich dieses לא שמשו וכו׳ mit „Ueberwuchern der Theorie über die Praxis“ erklärt hätte (nach dem heutigen Gebrauch von שימוש für „Praxis“!), um auf Grund dieser wunderlichen Erklärung zu falschen Resultaten zu gelangen.) und es entstanden viele Controversen. Nachdem nämlich R. Jochanan b. Sakkai gestorben war … bestanden die Controversen zwischen Bet-Schammai und Bet-Hillel …. und obgleich die Halacha wie Bet-Hillel bestimmt worden war, bestanden noch Controversen in anderen Lehren zur Zeit des R. Gamliel zwischen R. Elieser und R. Josua u. A.….. Da war es nun eine wichtige Zeit, als sie von der Zerstörung des Tempels sich erholt hatten, — in jener Zeit versammelten sie sich um ihre Halachot festzuhalten (לאחוז הלכותיהן), die beinahe untergegangen waren durch die Verwirrungen, Zerstörungen und Verfolgungen und durch die Controversen von Bet-Schammai und Bet-Hillel“. Aus den darauffolgenden Citaten ist ersichtlich, dass R. Scherira hier die Edujot-Sammlung meint, zu der auch nach der Tosephta (Anf. Edujot) die Furcht, dass die Thora vergessen werden könnte, und die Meinungsverschiedenheit unter den Weisen gedrängt hatten.", + "Die einzelnen Theile unseres Tr.’s sind folgende:", + "I. Zehn besonders merkwürdige Controversen von Schammai und Hillel und deren Schulen: drei, wo die Chachamim wie keines von beiden Schulhäuptern entscheiden; drei, wo Schammai selbst mit seinen Schülern controversirt, und vier, wo Bet-Hillel später sich zur Ansicht Bet-Schammai’s bekehrt (Abschn. I). 27 I 4—6 sind Zusätze zu I 3; über I 9 vgl. I, Note 72.)", + "II. Zwanzig Halachot, und zwar eine Gruppe von 5 (4 Zeugnisse des R. Chanina Segan Hak. und ein Zusatz des R. Akiba) und 5 Gruppen von je 3 Halachot. Daran werden noch 2 agadische Aussprüche mit der Zahl 5 angereiht. 28 S. I, Note 91.) (Abschn. II).", + "III. Zehn Controversen zwischen R. Dosa, Sohn Archinos’ und den Weisen (III 1—6).", + "IV. Zwanzig Halachot, 2 Gruppen zu 4, und 4 Gruppen zu 3 Halachot (III 7—12). 29 M. 8 muss nach M. 9 stehen, s. III, Note 72a.).", + "V. Vierzig Fälle, bei denen Bet-Schammai erleichternd und Bet-Hillel erschwerend entscheiden, 23 trägt R. Meïr vor (V, Note 1), 6 R. Jehuda, 6 R. Jose, 3 R. Simon und 2 R. Eleasar (IV 1—V 5).", + "IV. Vierzig Zeugnisse und Traditionen von alten Tannaim, und zwar:", + "1) Erste Gruppe. 12 Zeugnisse: 4 von Akabja, 5 von R. Jehuda b. Baba und 3, wo R. Josua, R. Nechunja und R. Elieser in Controverse stehen (V 6—VI).", + "2) Zweite Gruppe. 16 Zeugnisse: 1 von R. Josua u. R. Zadok, 3 von R. Zadok, 1 von R. Josua u. R. Jakim, 1 von R. Papios, 5 von R. Josua und R. Papios, 1 von R. Menachem und 4 von R. Jochanan b. Gudgeda (Abschn. VII).", + "3) Dritte Gruppe. 12 Zeugnisse, 1 von R. Josua b. Bethera, 1 von R. Simon b. B., 1 von R. Jehuda b. Baba und R. Juda Hakohen, 1 von R. Jose Hakohen und R. Secharja Hakazab, 1 von R. Josua u. R. Juda b. Bethera, 3 von Jose b. Joëser, 1 von R. Akiba, 1 von R. Josua; darauf folgen noch zwei den Tempel und die Opfer betr. Traditionen 1 von R. Elieser und 1 von R. Josua. Ein Schlusssatz über die Mission des Propheten Elias beschliesst den ganzen Traktat. 30 Dieser Schlusssatz spricht auch für die Ansicht R. Scherira’s, dass die vielen Controversen die Edujot-Sammlung veranlasst haben.)", + "Im ganzen enthält unser Tr., ausser den 30 קולי ב״ש וחומרי ב״ה, 100 Halachot.30a Es scheint also, dass man mit Absicht 100 Halachot aus einer vielleicht grossen Mischna-Sammlung auswählte und nebst den קולי ב״ש וחומרי ב״ה zu unserem Tr. vereinigte. Vielleicht rührt daher der Name בהירתא (vgl. m. „die erste Mischna“ Seite 50).) Die meisten Sätze von Edujot kommen in der Mischna noch an anderer Stelle vor, wo sie mit anderen Lehren im Zusammenhang stehen.", + "V. Der Traktat Abodah sarah.", + "In Sanhedrin ist über den Götzendienst nur kurz im 7. Abschn. M. 6—7 gesprochen. Es sind jedoch die Bestimmungen über dieses Gebot, sowie die von den Rabbinen zur Verhütung des Götzendienst getroffenen prohibitorischen Verordnungen so zahlreich, dass sie in einem besonderen Traktat behandelt werden müssen. Deshalb ist dem Tr. Sanhedrin der Tr. Ab. sarah30b Dass der Name עכו״ם erst gegen Ende des 16. Jahrhunderte von der Censur eingeführt wurde in Abschnitt I Note 1a gezeigt.) angehängt worden, der in der Tosephta noch viel umfangreicher ist, als in der Mischna.31 Tosephta Ab. sarah hat 9 Perakim (im Erfurter Codex 8) und spricht im letzten Perek über die Gebote und das Kriminalrecht für die Noachiden, was auch dafür spricht, dass Ab. sarah zu Sanhedrin gehört.) Die M. Ab. sarah besteht aus folgenden Theilen:", + "I. Bestimmungen über den Verkehr mit den Götzendienern (Abschn. I u. II), und zwar:", + "1) Verbot des Verkehrs mit ihnen an ihren Festtagen (I 1—4).", + "2) Was man den Götzendienern nicht verkaufen resp. vermiethen darf (I 5—9).", + "3) Sonstige Verkehrsverbote (II 1—2).32 Dieser Theil ist in der Tosephta viel umfangreicher (Abschn. III).)", + "4) Was für Dinge der Heiden zu jeder Nutzung und was nur zu essen verboten und was erlaubt ist (II 2—7).", + "II. Ueber Götzenbilder, andere abgöttisch verehrte oder zum Götzendienste gebrauchte Gegenstände, und wie man dieselben nichtig macht (III 1—IV 7).", + "III. Ueber Nesech-Wein (s. IV, Note 34) und was damit vermischt wird, sowie über die Art, wie man die von Heiden gekauften Geräthe brauchbar macht (IV 8—Ende).", + "Es scheint, dass der Tr. Ab. sarah in der alten Mischna einen grösseren Umfang gehabt und von R. Jehuda ha-Nasi stark gekürzt worden ist.", + "VI. Der Traktat Abot.", + "Die Entstehung dieses Traktates erklärt sich am einfachsten auf folgende Weise. Zuerst (etwa nach Hillel und Schammai) wurde als Anhang zum Tr. Sanhedrin eine Aufzählung der Synedrialhäupter bis nach Hillel und Schammai mit Kernsprüchen von jedem Lehrer (Abot I 1—15) hinzugefügt. Später hat man (wahrscheinlich R. Akiba) diesen Lehrern noch R. Jochanan b. Sakkai und dessen vorzüglichste Schüler mit ihren Kernsprüchen (Abot II 8—14) angereiht. Indem in solcher Weise 10 Generationen von Traditionslehren von Esra bis R. Akiba aufgezählt waren (s. V, Note 1), wurden dieser Spruchsammlung noch die Mischna’s mit der Zehnzahl und diesen dann einige mit anderen Zahlen (etwa Abot V 1—5; 7—10 u. a.) angehängt, und es konnte so diese ganze Sammlung als ein besonderer Traktat erscheinen, der passend mit dem Namen אבות = Väter, d. h. Traditionslehrer (s. Edujot I, Note 36) benannt wurde. Diesem „Abot“ des R. Akiba fügten dann spätere Tannaïm (R. Meïr und R. Jehuda ha-Nasi u. A.) noch Aussprüche von anderen älteren und jüngeren Gesetzeslehrern hinzu, bis es die Gestalt unseres Tr.’s Abot erhielt. 33 Vgl. hierüber ausführlich in m. Sehr, „die erste Mischna“ S. 26ff.) Dieser Tr., wie er uns vorliegt, hat folgende Theile:", + "I. Sprüche von Traditionslehrern, die eine Traditionskette bilden von der grossen Synagoge bis R. Jochanan b. Sakkai und dessen vorzüglichste Schüler (Abschn. I u. II).34 I 16 bis II 4a ist ein Einschiebsel, das an Hillel dessen Nachkommen anreiht. II 15—16 ist ein Zusatz zu II, 14.)", + "II. Sprüche anderer Gesetzeslehrer bis R. Akiba inclusive (Abschn. III).35 Von den späteren Zusätzen (Tosephta’s), die in den Noten zu Abot stets angemerkt sind, muss hierbei abgesehen werden.)", + "III. Sprüche der Gesetzeslehrer nach R. Akiba, aus der Zeit des R. Meïr und R. Jehuda ha-Nasi, eingeleitet durch die Sprüche von Ben Soma und Ben Assai, den jüngeren Zeitgenossen des R. Akiba, die nicht den Titel „Rabbi“ hatten (Abschn. IV).35 Von den späteren Zusätzen (Tosephta’s), die in den Noten zu Abot stets angemerkt sind, muss hierbei abgesehen werden.)", + "IV. Verschiedene, zumeist anonyme und nach Zahlen geordnete Aussprüche (Abschn. V).35 Von den späteren Zusätzen (Tosephta’s), die in den Noten zu Abot stets angemerkt sind, muss hierbei abgesehen werden.)", + "In manchen Ausgaben, sowie in den Gebetbüchern, ist noch eine Baraita, פרק קנין תורה genannt, als 6. Abschnitt hinzugesetzt für den sechsten der Sabbate zwischen פסח und שבועות, an welchen man die פרקי אבות zu lesen pflegte36 In Cod. München steht der Tr. Abot mit dem Abschn. קנין תורה als 6. Perek hinter den Mischnajot der 6. Ordnung am Anfang der sogenannten kleinen Traktate; vgl. Rabbinowitz, Vorrede zu דקדוקי סופרים S. 27.).", + "Von unserem Tr. gab es noch eine andere Recension, die der Agada-Sammlung „Abot de-R. Nathan“ (אבות דרבי נתן) zu Grunde lag und von unserer Mischna wesentlich abwich.33 Vgl. hierüber ausführlich in m. Sehr, „die erste Mischna“ S. 26ff.)", + "VII. Der Traktat Horajot.", + "Als Anhang zu Sanhedrin ist auch der Tr. הוריות37 In dem bekannten Sendschreiben des R. Scherira Gaon wird der Tr. (ed. Mainz 1873 S. 33) הוראות genannt.) (Entscheidungen) zu betrachten. In erster Linie handelt derselbe über die Fälle, wo durch irrthümliche Entscheidungen eines Synedrions Einzelne oder die Mehrzahl von Israel zur Sünde verleitet worden sind. Sodann wird noch über die Entscheidung des Hohenpriesters gelehrt, die für ihn selbst dieselben Folgen nach sich zieht, wie die Entscheidung des Synedrions für das Volk. Die zwei Opfergesetze in Lev. 4, 1—21, wie sie die jüdische Tradition auslegt, sind die Grundlage unseres Traktats. Nebenbei werden noch andere Bestimmungen mitgetheilt über die verschiedenen Hohenpriester, und darüber, wer von den verschiedenen Geschlechtern und Ständen dem andern vorzuziehen ist. Die Anordnung der Theile ergiebt sich von selbst. Abschn. I handelt über die Entscheidungen des Gerichts, Abschn. II 1—2 über die des Hohenpriesters, 3—7 über die Bedingungen, unter denen das Gericht, der Hohepriester und Andere die verschiedenen Opfer darzubringen haben, Abschn. III 1—3 über den Fall, dass ein Würdenträger von seiner Würde abgetreten ist, 4—5 über die Rangesunterschiede unter den Priestern, 6—7 über verschiedene Ranges- und Standesstufen.", + "Da die letzte M. von Horajot schwerlich als Schluss-Mischna eines Seder gestanden haben wird, dagegen die letzte M. von Edujot besonders als solche geeignet erscheint, so ist es wahrscheinlich, dass letzterer Traktat ursprünglich den Seder Nesikin beschlossen hat, wie dies im Cod. München und in der Mischna-Ausgabe von 1559 38 Die Ordnung der Traktate in dieser Ausgabe ist: Die 3 Babot, Sanhedrin, Makkot, Schebuot, Abodah sarak, Horajot, Abot, Edujot; s. die tabellarische Uebersicht bei Strack, Einl. in den Talmud S. 11 der 2 Auflage.) wirklich zu finden ist." + ] + }, + "versions": [ + [ + "Mischnajot mit deutscher Übersetzung und Erklärung. 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Ordnung Moed, von Eduard Baneth. 1887-1927.
Ordnung Naschim, von Marcus Petuchowski u. Simon Schlesinger. 1896-1933.
Ordnung Nesikin, von David Hoffmann. 1893-1898.
Ordnung Kodaschim, von John Cohn. 1910-1925.
Ordnung Toharot, von David Hoffmann, John Cohn und Moses Auerbach. 1910-1933.", + "actualLanguage": "de", + "languageFamilyName": "german", + "isBaseText": false, + "isSource": false, + "direction": "ltr", + "heTitle": "משנה מקואות", + "categories": [ + "Mishnah", + "Seder Tahorot" + ], + "text": [ + [ + "Sechs Abstufungen gibt es bei Wasseransammlungen1 מקוה heißt jede Wasseransammlung in oder auf der Erde., die eine immer auf einer höheren Stufe stehend2 Inbezug auf ihre Fähigkeit, Unreinheit anzunehmen oder aufzuheben. Das Wasser in allen solchen Wasseransammlungen ist, auch wenn sie nicht so viel Wasser enthalten, wie erforderlich ist, um als Tauchbad dienen zu können, für Unreinheit nicht empfänglich, die Berührung mit einer Unreinheit macht es nicht unrein — nach Maim. (s. weiter) allerdings nur, wenn die Berührung nicht eine absichtliche war —, denn so heißt es (Lev. 11, 36): אך מעין ובור מקוה מים יהיה טהור „jedoch ein Quell und eine Zisterne, eine Ansammlung von Wasser bleibt rein“, auch wenn ein totes Kriechtier hineingefallen ist. Nach Maim. (הלכות טומאת אוכלין XV 1) gilt dieses auch für eine Ansammlung von geschöpftem Wasser an der Erde. Die Wassersammlung muss aber wenigstens ¼ Log Wasser enthalten, das ist das Mindestmaß, das mit dem Namen מקוה bezeichnet wird, in dem man nach Toravorschrift unrein gewordene Gefäße reinigen kann (s. Raschi zu Pesach. 17 b v. בקרקע טהורין). Erst wenn das Wasser mit Absicht vom Boden losgelöst worden ist, ist es für Unreinheit empfänglich. als die andere. In Bodenvertiefungen3 גבאים, auch גבים Stw. arab. جب = einschneiden, spalten, Spalten oder Vertiefungen im Erdboden, in denen sich beim Regen Wasser an sammelt, daher auch = Teich, Zisterne. angesammeltes Wasser: Hat ein Unreiner davon getrunken, und trinkt dann davon ein Reiner, ist er unrein4 Nur so lange das Wasser auf dem Erdboden steht, ist es für Verunreinigung nicht empfänglich, sobald es mit Absicht vom Boden losgelöst worden ist, ist es für Verunreinigung empfänglich. Da die Wasseransammlung nicht die für ein Tauchbad erforderlichen vierzig Sea Wasser enthält, bleiben die zurückgefallenen Tropfen auch nach ihrer Vermischung mit dem übrigen Wasser unrein, sie gehen nicht darin auf, weil der Grundsatz, dass eine Minderheit in der Mehrheit aufgeht (בטל ברוב), für im Boden Haftendes keine Geltung hat (Raschi Gittin 54 b v. הרי זה). Es ist in jedem Teilchen des Wassers etwas von diesen unreinen Tropfen enthalten, dieses verunreinigt deshalb den Reinen beim Herausheben zum Trinken. So nach den Erklärungen von רא״ש ,ר״ש und Bart. Weit einfacher ist die Erklärung von Maim., nach ihm besteht zwischen noch am Boden haftendem und davon losgelöstem Wasser nur der Unterschied, dass das auf dem Boden haftende nur dann unrein wild und weiter verunreinigt, wenn die Berührung mit der Unreinheit eine beabsichtigte war, während nicht auf dem Boden haftendes unrein wird und weiter verunreinigt, gleichviel ob die Berührung eine beabsichtigte oder nicht beabsichtigte war. Hat deshalb ein Unreiner von dem Wasser getrunken, ist sämtliches Wasser durch seine Berührung, da sie eine beabsichtigte war, unrein geworden, und wird deshalb der Reine, wenn er darnach davon trinkt, unrein, da auch seine Berührung wieder eine beabsichtigte war.. Hat ein Unreiner davon getrunken, und man schöpft daraus mit einem reinen Gefäß, ist dieses unrein5 Das Gefäß, das mit dem Wasser beim Schöpfen in Berührung kommt, wird unrein ; Geräte werden durch die Berührung auch des kleinsten Quantums unreiner Flüssigkeit unrein.. Hat ein Unreiner davon getrunken, und es fällt ein Brot aus Hebe hinein, ist dieses, wenn man es darin abgewaschen hat, unrein6 Durch das Abwaschen hat man zu erkennen gegeben, dass einem das Zusammenbringen des Brotes mit dem Wasser willkommen war, deshalb wird das mit dem Brote herausgehobene Wasser als mit Absicht losgelöst betrachtet (s. Schluss von Note 2), und ist dadurch für Verunreinigung empfänglich geworden. In diesem Wasser ist aber ein Teilchen von den durch das Trinken des Unreinen unrein gewordenen Tropfen enthalten. Da eine Flüssigkeit, wenn sie noch so minimal ist, eine andere Flüssigkeit, wenn sie für Verunreinigung empfänglich ist, durch Berührung verunreinigt, geht dieses unreine Teilchen nicht in dem übrigen Wasser auf, sondern verunreinigt es, deshalb ist das Brot unrein, auch wenn es nicht Hebe ist, denn unreine Flüssigkeit ist immer unrein ersten Grades und verunreinigt auch Profanes, die Mischna spricht nur von Hebe, um zu sagen, dass im anderen Falle, wenn man das Brot nicht abgewaschen hat, selbst ein Brot aus Hebe rein bleibt. Nach Maim. ist mit אם הדיח gemeint, wenn man vor dem Herausheben des Brotes sich die Hände in dem Wasser abgewaschen hat, so wird das Brot durch das mit Absicht losgelöste Wasser auf den Händen unrein., hat man es nicht abgewaschen, ist es rein7 Da das auf dem Brote befindliche Wasser von dem Wasser am Boden nicht mit Absicht losgelöst worden ist, ist es auch weiter nicht für Verunreinigung empfänglich, es bleibt deshalb trotz der Vermischung mit dem unreinen Tropfenteilchen rein, und es wird in ihm, da es sich jetzt nicht mehr am Boden befindet, nach dem Mehrheitsgrundsatz dieses unreine Tropfenteilchen aufgehoben, deshalb bleibt das Brot in diesem Falle rein. Nach der Erklärung von Maim. (s. Note 4) ist durch das Trinken des Unreinen das gesamte Wasser am Boden unrein geworden ; ist nun ein Brot hineingefallen, wird dieses dadurch nicht unrein, da die Berührung keine beabsichtigte war; hat man dagegen seine Hände in dem Wasser abgewaschen, ist das auf den Händen befindliche Wasser mit Absicht berührt und dadurch unrein geworden, und durch dieses wird wieder das Brot unrein.,", + "Hat man mit einem unreinen Gefäß daraus geschöpft8 Dasselbe wie für das zum Trinken gilt für das beim Schöpfen herausgehobene Wasser, das wieder in das übrige Wasser zurückfließt, obgleich die Absicht des Schöpfenden doch gar nicht auf das an der Außenwand des Gefäßes wieder zurückfließende Wasser gerichtet war, deshalb gelten die gleichen Bestimmungen wie in Mischna 1 noch für diesen Fall. Nach der Erklärung von Maim, soll durch diese Mischna auch ausgesprochen werden, dass ebenso wie durch absichtliche Berührung eines unreinen Menschen auch durch absichtliche Berührung eines unreinen Gefäßes das Wasser am Boden unrein wird. und dann ein Reiner davon getrunken, ist er unrein. Hat man mit einem unreinen Gefäß daraus geschöpft, und dann mit einem reinen Gefäß daraus geschöpft, ist dieses unrein hat man mit. einem unreinen Gefäß daraus geschöpft, und ist dann ein Brot aus Hebe hineingefallen, ist dieses, wenn man es darin abgewaschen hat, unrein, bat man es nicht abgewaschen, ist es rein.", + "Ist unreines Wasser hineingefallen9 Nach der Erklärung von Maim. soll durch diese Mischna nur ausgesprochen werden, dass wie durch absichtliche Berührung eines unreinen Menschen oder Gefäßes auch durch Berührung von unreinem Wasser das Wasser am Boden unrein wird, er erklärt deshalb, dass unter כפלו gemeint ist, wenn es mit Absicht hineingegossen worden ist., und hat dann ein Reiner davon getrunken, ist er unrein. Ist unreines Wasser hineingefallen, und hat man dann mit einem reinen Gefäß daraus geschöpft, ist dieses unrein. Ist unreines Wasser hineingefallen, und dann ein Brot aus Hebe hineingefallen, ist dieses, wenn man es abgewaschen hat, unrein, hat man es nicht abgewaschen, ist es rein ; R. Simon sagt: Es ist, ob man es abgewaschen hat oder nicht abgewaschen hat, unrein10 Auch wenn man das Brot nicht abgewaschen hat, das darauf befindliche Wasser demnach noch nicht für Unreinheit empfänglich geworden ist, ist doch zu befürchten, dass das auf dem Brote befindliche Wasser so weit abfließt, dass das damit vermischte wieder zurückgeflossene oder hineingefallene unreine Wasser nicht mehr nach dem Mehrheitsgrundsatz darin aufgeht, zumal in dem dritten Fall, wo unreines Wasser in größerer Menge hineingefallen ist, deshalb erklärt R. Simon das Brot, auch wenn man es nicht abgewaschen hat, für unrein, weil es durch Berührung dieser unreinen Wasserteilchen unrein geworden ist (יר״ב)..", + "Ist ein Toter hineingefallen, oder ist ein Unreiner hindurchgegangen11 Auch wenn beim Herausgehen aus dem Wasser etwas Wasser von dem Körper des Unreinen wieder zurückgeflossen ist, ist dieses kein unreines Wasser, weil es nicht mit Absicht von dem Wasser am Boden losgelöst worden ist. Nach Maim, nach dessen Ansicht auch das Wasser am Boden durch absichtliche Berührung unrein wird, muss angenommen werden, dass das Hindurchgehen eines Unreinen durch das Wasser noch nicht als eine absichtliche Berührung betrachtet wird, weil es dem Unreinen lieber wäre, wenn er auf seinem Wege nicht in Berührung mit dem Wasser kommen würde., und hat dann ein Reiner davon getrunken, ist er rein. Es ist einerlei, ob es in Bodenvertiefungen oder in Gruben12 בור ist rund in Form eines Brunnens. oder in Gräben13 שיח ist länglich und schmal in Form eines Grabens. oder in Höhlen14 מערה ist viereckig und überdacht. angesammeltes Wasser ist, oder [von den Bergen] herabgeflossenes Wasser15 So nach Bart., nach dem מי תמציות das Wasser heißt, das zur Regenzeit von den Bergen zu Tal flieset, תמציות von מצה = herauspressen, danach erklärt er שפסקו : wenn es aufgehört hat, von den Bergen herabzufließen, nur dann unterliegt das in der Ebene angesammelte Wasser denselben Bestimmungen wie das Wasser in Bodenvertiefungen, Gruben u. s. w., fließt dagegen noch weiter Wasser von den Bergen herab, hat es nichts zu bedeuten, wenn auch ein Unreiner davon getrunken hat, weil das von dem Unreinen berührte und dadurch unrein gewordene Wasser, das in dem übrigen am Boden befindlichen Wasser nicht aufgegangen ist, weil das Mehrheitsgesetz für am Boden Haftendes keine Geltung hat, in dem von den Bergen nachfließendem Wasser nach dem Mehrheitsgesetz aufgeht (vgl. Machschirin II, 3). Nach יו״ב bedeutet שפסקו nicht, wenn das Wasser aufgehört hat, von den Bergen herabzufließen, sondern wenn das herabgeflossene Wasser auf dem Boden steht und aufgehört hat zu fließen, nur dann unterliegt es denselben Bestimmungen wie das in Bodenvertiefungen usw., fließt es dagegen in der Ebene noch weiter, so unterliegt es diesen Bestimmungen nicht, weil da anzunehmen ist, dass das unrein gewordene Wasser bereits mit abgeflossen ist. Nach Maim. Kommentar ist unter מי תמציות Wasser zu verstehen, das durch irgend einen Anlass aus dem Erdboden her ausgepresst wird oder heraussickert, und שפסקו heißt: wenn dieser Druck auf gehört hat und es nicht mehr heraussickert. Die Tosefta bringt folgende Erklärung: ואלו הן מי תמצית כל זמן שהגשמים יורדין וההרים ביצין הרי הן כמי מעין פסקו גשמים וההרים ביצין הרי הן כמי תמצית פסקו מלהיות ביצין הרי אלו כמי גבאי. Offenbar in Anlehnung an diese Tosefta erklärt Maim. im (יד חזקה הלכות מקואות IX, 2): מי תמצית שלא פסקו bedeute, wenn der Regen noch nicht aufgehört hat und [infolgedessen] von den Bergen Wasser herabquillt und auf dem Boden sich ansammelt. Hat es aufgehört zu regnen, aber noch nicht aufgehört, von den Bergen herabzufließen, gilt das angesammelte Wasser noch immer als ׳מי תמצית hat es aber auch aufgehört, von den Bergen herabzuquillen, gilt es als מי גבאים., nachdem es aufgehört hat [herabzufließen), ebenso Wasseransammlungen16 מקוה-Wasser, das angesammelt ist, um als Tauchbad zu dienen., die nicht vierzig Sea Wasser enthalten17 Wenn dagegen vierzig Sea Wasser darin sind, ist es ein vorschriftsmäßiges Tauchbad und wird das hineingefallene unreine Wasser durch Einsenkung (השקה) rein (s. V. M. 12)., so lange es regnet, sind alle18 Die nahe zur Stadt wie die entfernt von ihr liegenden. rein19 Während es regnet, ist nicht zu befürchten, dass ein Unreiner aus ihnen getrunken hat, weil da die Menschen nicht unterwegs zu sein pflegen und, wenn jemand trinken will, er überall Wasser zum Trinken hat und, auch wenn ein Unreiner daraus getrunken hat, der Regen das hineingefallene unreine Wasser wieder mit hinausschwemmt., hat der Regen aufgehört, sind die, die nahe zur Stadt oder zu einem Wege liegen, unrein20 Obgleich eine zweifelhafte Berührung in einem öffentlichen Gebiet sonst immer als rein gilt, weil hier die Wahrscheinlichkeit dafür spricht, dass einer aus der großen Mehrheit der unreinen Nichtisraeliten und Gesetzesunkundigen der Stadt oder der Landstraße daraus getrunken oder mit einem unreinen Gefäß daraus geschöpft hat (יו״ב)., die entfernt davon liegenden so lange rein, bis die Mehrzahl der Menschen wieder angefangen hat, (auf den Wegen) zu gehen21 D. h. bis seit dem Aufhören des Regens so viel Zeit vergangen ist, dass anzunehmen ist, dass einer aus der unreinen Mehrzahl der Menschen vorbeigegangen ist, der dann davon getrunken haben kann..", + "Von wann an gelten sie22 Diese Wasseransammlungen, in die unreines Wasser hineingefallen oder von denen man befürchtet, dass solches hineingefallen ist. wieder als rein? Beth-Schammai sagen: Wenn mehr Wasser hinzugekommen ist, (als darin war)23 So nach Maim., nach dem das sämtliche Wasser in der Ansammlung durch das hineingefallene Wasser unrein geworden ist. Nach der Erklärung des ר״ש, nach der das übrige Wasser gar nicht unrein geworden ist, muss es genügen, wenn mehr Wasser hinzugekommen ist, als unreines hineingefallen ist. In dem am Boden haftenden Wasser ist das unreine Wasser nicht nach dem Mehrheitsgrundsatz aufgegangen (s. oben Note 4), in dem zufließenden Wasser dagegen geht es nach diesem Grundsatz auf und gilt als rein. und sie überfließen24 Trotzdem das unreine Wasser in dem hinzugeflossenen schon als aufgegangen zu betrachten ist, verlangen sie dennoch, dass durch das Hinzufließen die Wasseransammlung übergeflossen ist, so dass angenommen werden kann, dass in dem überfließenden Wasser das unrein gewesene Wasser mit fortgeflossen ist.; Beth-Hillel sagen: Wenn mehr Wasser hinzugekommen ist (als darin war), wenn sie auch nicht überfließen25 Nach יו״ב ist nach Beth Hillel nur eines von beiden erforderlich und genügt es ebenso, wenn es übergeflossen ist, wenn auch nicht mehr Wasser hineingeflossen ist, als unreines darin war.; R. Simon sagt: wenn sie überfließen, wenn auch nicht mehr (als darin war) hinzugekommen ist26 Nach R. Simon kommt es gar nicht auf die Menge des hinzugeflossenen Wassers an, sondern nur darauf, dass das Wasser übergeflossen ist und danach angenommen werden kann, dass das unreine mit abgeflossen ist.. Sie sind tauglich (zur Benutzung) für Challa27 Challa sowohl wie Hebe dürfen nicht mit Unreinem in Berührung gebracht werden. Es kann hier nicht gemeint sein, dass man mit diesem Wasser Challateig kneten darf, (s. Barten.), denn in dieser Hinsicht stehen Challa und Hebe sich vollständig gleich, hier wird aber ein Unterschied gemacht zwischen Challa in dieser und Hebe in der folgenden Mischna. Vielmehr ist hier gemeint, dass man mit diesem Wasser einen Teig anrichten darf, von dem noch Challa genommen werden muss. Auch einen solchen Teig darf man mit Unreinem nicht in Berührung bringen (s. Abod. Sar. 56a,) da es sich hier aber nur um vielleicht unrein gewordenes Wasser handelt, darf man es hierzu verwenden, Challa selbst und ebenso Hebe darf man dagegen nicht damit in Berührung bringen. א״ר korrigiert לחלה in לחולין. Nach Maim. (s. הלכות מקואות IX, 1) bezieht sich diese Bestimmung auf solche Wasseransammlungen im Allgemeinen, von denen man überhaupt nicht weiß, dass Unreines mit ihnen in Berührung gekommen ist. und zum Waschen der Hände28 Wo das Waschen der Hände vorgeschrieben ist..", + "Auf einer höheren Stufe steht von anderswoher angesammeltes Wasser29 S. oben Note 15., solange der Zufluss nicht aufgehört hat30 In einem solchen Wasser gilt das hineingekommene unreine Wasser als durch das hinzufließende aufgehoben, und es ist nicht erforderlich, dass mehr Wasser hinzukommt, als darin war, oder dass es überfließt (מ״א).. Hat ein Unreiner davon getrunken und dann ein Reiner davon getrunken, ist er rein. Hat ein Unreiner davon getrunken, und hat man dann mit einem reinen Gefäß daraus geschöpft, ist dieses rein. Hat ein Unreiner davon getrunken, und ist dann ein Brot aus Hebe hineingefallen, ist es, auch wenn man es abgewaschen hat, rein. Hat man mit einem unreinen Gefäß daraus geschöpft, und hat dann ein Reiner davon getrunken, ist er rein. Hat man mit einem unreinen Gefäß daraus geschöpft, und dann mit einem reinen Gefäß daraus geschöpft, ist dieses rein. Hat man mit einem unreinen Gefäß daraus geschöpft, und ist dann ein Brot aus Hebe hineingefallen, ist es, auch wenn man es abgewaschen hat, rein. Ist unreines Wasser hineingefallen, und hat dann ein Reiner davon getrunken, ist er rein. Ist unreines Wasser hineingefallen, und hat man dann mit einem reinen Gefäß geschöpft, ist dieses rein. Ist unreines Wasser hineingefallen, und dann ein Brot aus Hebe hineingefallen, ist es, auch wenn man es abgewaschen hat, rein. Es ist tauglich (zur Benutzung) für Hebe und zum Waschen der Hände31 Auch vor dem Genießen von Hebe, dagegen ist es nicht tauglich, die Hände vor dem Genuss von Heiligem darin unterzutauchen (s. Chagiga II, 5), hierfür muss es eine Wasseransammlung von mindestens 40 Sea Wasser sein (s. dagegen ראב״ד zu הלכות מקואות IX, 1)..", + "Auf einer höheren Stufe steht eine Wasseransammlung, die vierzig Sea Wasser enthält32 Das nicht geschöpft oder durch Menschenhand oder durch etwas, was für Unreinheit empfänglich ist, gesammelt worden ist (s. V. M. 5, 7 und 10)., darin kann man selbst untertauchen und anderes33 Unreine Geräte und die Hände, wo ein Untertauchen der Hände vorgeschrieben ist. untertauchen. Auf einer höheren Stufe steht eine Quelle, die wenig Wasser enthält und zu der man mehr geschöpftes34 Selbst wenn es geschöpftes Wasser ist, wird dadurch die Quelle nicht untauglich, darin unterzutauchen. Wasser (als sie enthält) hinzugegossen hat, sie ist darin dem Tauchbassin gleich, dass sie nur bei stehendem Wasser35 אשבורן s. Toharot VIII, Note 78. (Unreines) reinigt36 S. V. M. 4. Nach der Tosefta gilt dieses jedoch nur für die Stellen, wo vorher kein Quellwasser geflossen ist, wogegen man an den Stellen, wo auch vor dem Hinzugießen das Quellwasser geflossen ist, auch in dem fließenden Wasser untertauchen kann., darin aber dem Quellwasser, dass man darin (Gegenstände) untertauchen kann, auch wenn nur ein geringes Quantum Wasser darin ist37 S. V. M. 3..", + "Auf einer höheren Stufe steht angeschlagenes38 S. Para VIII Note 58. (Quell-) Wasser, das reinigt, auch während es fließt39 Trotzdem es salzig oder bitter oder gewärmt ist, reinigt es wie reines Quellwasser auch in fließendem Zustande.. Auf einer höhern Stufe steht reines Quellwasser, darin tauchen die durch Ausfluss unreinen (Männer) unter40 Nur für den זב wird Lev. 15, 13 das Untertauchen in מים חיים lebendigem d. h. quellendem Wasser vorgeschrieben., damit werden die Aussätzigen besprengt41 S. Lev. 14, 5—7., und es ist tauglich, aus ihm das geweihte Entsündigungswasser herzustellen42 S. Num. 19, 17.." + ], + [ + "1 Erubin 35b. Ist der Unreine hinuntergegangen, um unterzutauchen, und es ist zweifelhaft, ob er untergetaucht ist oder nicht1a Er ist im Zweifel, ob er vorschriftsmäßig untergetaucht ist oder nicht., oder ist er untergetaucht2 Er weiß bestimmt, dass er vorschriftsmäßig untergetaucht ist., es ist aber zweifelhaft, ob vierzig Sea (Wasser) darin waren oder nicht, waren zwei Tauchen da, in einer von ihnen waren vierzig Sea und in der anderen nicht, und er ist in einer von ihnen untergetaucht, weiß aber nicht, in welcher er untergetaucht ist, so ist er des Zweifels wegen unrein3 Da er bestimmt unrein war (חזקת טומאה), kann dieser Zustand nicht durch eine zweifelhafte Reinigung als aufgehoben gelten..", + "3a Nidda 2b. Ist eine Tauche ausgemessen und für unzureichend4 Indem keine 40 Sea Wasser darin waren. befunden worden, ist alles Reinzuhaltende, womit man im Verlass auf sie5 In der Meinung, dass sie den vorschriftsmäßigen Inhalt hatte und das darin Untergetauchte rein geworden war. sich befasst hat, rückwirkend6 Bis auf die Zeit, wo bestimmt noch 40 Sea Wasser darin waren. unrein, sei es in einem Privatgebiet, sei es in einem öffentlichen Gebiet7 Obgleich sonst ein Zweifel bei einer Verunreinigung in einem öffentlichen Gebiet als rein gilt, weil es sich hier nicht um eine zweifelhafte Verunreinigung, sondern um eine zweifelhafte Reinigung handelt.. Wo ist dieses gesagt8 Das letztere wie das in der vorhergehenden Mischna Gesagte. ? Bei einer schweren Verunreinigung9 Wenn er durch einen אב הטומאה unrein geworden war.. Dagegen bei einer leichten Verunreinigung10 Deren Unreinheit überhaupt nur auf rabbinischer Verordnung beruht., hat man z. B. unreine Speisen gegessen oder unreine Getränke getrunken11 S. Sabb. 13b., ist man mit dem Kopf und dem größeren Teil des Körpers in geschöpftes Wasser untergetaucht12 Nach einem an demselben Tage genommenen Tauchbade. oder sind auf seinen Kopf und den größeren Teil seines Körpers drei Log geschöpften Wassers gefallen13 Auch wenn man nicht an demselben Tage ein Tauchbad genommen hatte (s. hierzu Tohar. IV, 11)., und er ist dann hinuntergegangen, um unterzutauchen, und ist im Zweifel, ob er untergetaucht ist oder nicht, oder wenn er untergetaucht ist, es aber zweifelhaft ist, ob vierzig Sea darin waren oder nicht, oder zwei Tauchen da waren, in deren einer vierzig Sea waren und in der anderen nicht, und er ist in einer von ihnen untergetaucht, weiß aber nicht, in welcher von ihnen er untergetaucht ist, in solchen Zweifelfällen ist er rein14 Weil er nur nach rabbinischer Vorschrift untertauchen musste und auch nach dieser kein אב חטומאה geworden war (s. Toharot IV, 11).; R. Jose erklärt ihn für unrein, denn R. Jose sagt : Alles, bei dem die Unreinheit einmal festgestellt war15 Wenn aber der חזקה טומאה eine חזקת טהרה gegenübersteht wie bei dem in einer Tauche Untergetauchten, die nachher für unzureichend befunden worden ist, in der aber vorher einmal 40 Sea Wasser enthalten waren, stimmt auch R. Jose zu, dass bei diesen leichten Verunreinigungen der Zweifelfall als rein gilt. Deshalb wird dieser Zweifelfall hier nicht mit aufgezählt, weil hierin auch R. Jose nicht widerspricht. (מ״א), verbleibt so lange in seiner Untauglichkeit15a Andere Lesart: בטמאתו, bis man bestimmt weiß, dass es rein geworden ist ; war es dagegen zweifelhaft, ob es unrein geworden war16 Durch eine der genannten leichten Verunreinigungen. oder eine Sache verunreinigt hatte17 Eine andere Sache durch dieses leichter Verunreinigte verunreinigt worden war., so ist es rein18 Selbst nach Ansicht des R. Jose..", + "Ein Zweifelfall bei geschöpftem Wasser, den die Weisen für rein erklärt haben19 S. Toharot IV, 7., (dafür gilt folgendes :) Ist es zweifelhaft, ob es20 Die drei Log geschöpften Wassers, durch die eine Tauche untauglich wird, wenn sie hineinfallen, bevor die Tauche 40 Sea taugliches Wasser enthält, s. V. M. 8. hineingefallen oder nicht hineingefallen ist, oder wenn es selbst hineingefallen ist, ob vierzig Sea bereits darin waren oder nicht, oder wenn zwei Tauchen da waren, und in einer von ihnen waren vierzig Sea und in der anderen nicht, und es ist in eine von ihnen hineingefallen, man weiß aber nicht, in welche von ihnen, so ist dieser Zweifelfall rein21 Das Wasser in der mangelhaften Tauche ist nicht untauglich geworden und kann durch weitere Zuführung von tauglichem Wasser auf 40 Sea ergänzt werden., weil eine Möglichkeit vorliegt, an die man sich halten kann22 Wörtlich: weil etwas da ist, woran man die Sache anhängen kann, d. h. eine Möglichkeit, bei der durch die drei Log Wasser nichts untauglich geworden ist.. Haben sie beide weniger als vierzig Sea enthalten, und es ist in eine von ihnen hineingefallen, und man weiß nicht, in welche es hineingefallen ist, dieser Zweifelfall gilt als unrein, weil keine Möglichkeit da ist, an die man sich halten könnte23 Da in jedem Falle eine der beiden Tauchen untauglich geworden ist und man sie deshalb nicht beide für tauglich erklären kann..", + "R. Elieser sagt : Ein Viertel (Log) geschöpftes Wasser zu Anfang24 Bevor noch taugliches Wasser in der Tauche ist. macht die Tauche untauglich25 Weil nach Toravorschrift ein Viertel Log Wasser genügt, kleine Geräte darin unterzutauchen, und deshalb dieses Viertel Log schon eine Tauche aus geschöpftem Wasser darstellt, die zum Untertauchen untauglich ist, sie bleibt deshalb untauglich, auch wenn 40 Sea taugliches Wasser hinzukommen., und drei Log auf das (schon darin enthaltene) Wasser26 Wenn bereits taugliches Wasser in der Tauche enthalten ist, also nach Toravorschrift eine Tauche mit tauglichem Wasser da ist, und dann geschöpftes Wasser hineinfällt, wird die Tauche erst untauglich, wenn drei Log hineingefallen sind, sind es weniger als drei Log, bleibt das darin befindliche Wasser tauglich.; die Weisen sagen: Sowohl zu Anfang wie am Ende ist das Maß drei Log27 Sie erkennen den Unterschied, den R. Elieser macht, nicht an, sondern nach ihnen sind immer wenigstens drei Log erforderlich, das kleinste ansehnlichere Quantum, nach ראב״ד, weil es das Maß des kleinsten Trankopfers war, nach ׳רא״ש weil man damit den Kopf und den größeren Teil des Körpers abspülen kann (s. Edujot I, 3)..", + "Wenn in einer Tauche drei Vertiefungen mit je einem Log geschöpften Wassers waren28 In den Wänden der Tauche waren drei Vertiefungen, eine über der anderen, und in jeder dieser Vertiefungen war schon ein Log geschöpftes Wasser, als die Tauche noch leer war, und dann ist taugliches Wasser in sie hineingeflossen. und man weiß, dass vierzig Sea tauglichen Wassers hineingeflossen sind, bevor dieses die dritte Vertiefung erreicht hat, ist sie tauglich29 Weil zwei Log das Wasser nicht untauglich machen, und als das Wasser bei weiterem Zufluss die dritte Vertiefung erreicht hatte, es schon eine Tauche von 40 Sea Wasser war, die durch Zufluss von geschöpftem Wasser nicht mehr untauglich wird., wenn nicht, ist sie untauglich ; R. Simon erklärt sie für tauglich, weil es wie eine Tauche neben einer anderen ist30 Das in jeder der Vertiefungen stehende Wasser bildet eine Wasseransammlung für sich, und eine Wasseransammlung von geschöpftem Wasser neben einer Wasseransammlung von tauglichem Wasser macht dieses nicht untauglich, auch wenn beide sich berühren (s. weiter VI, 10)..", + "Wenn man31 In einer Tauche von weniger als 40 Sea. den Schlamm an die Seiten schiebt32 מסנק s. Tamid II, 1. und daraus33 Aus dem an die Seite geschobenen, aber nicht herausgehobenen Schlamm. drei Log (Wasser) zurückfließen34 In das Wasser., bleibt es tauglich35 Das mit dem Schlamm beiseitegeschobene Wasser ist nicht untauglich geworden, da es nicht herausgeschöpft worden ist.. Löst man ihn los36 Hat man den Schlamm vom Boden aus dem Wasser herausgehoben. und es fließen drei Log daraus zurück, ist es untauglich37 So, als wenn das Wasser mit einem Gefäß herausgeschöpft und dann wieder zurückgeflossen wäre.; R. Simon erklärt es für tauglich, weil man nicht die Absicht hatte, zu schöpfen38 Sondern nur den Schlamm zu entfernen..", + "Wenn man Weinkrüge auf das Dach hinaufgestellt hat, um sie zu trocknen39 Aber nicht die Absicht hatte, dass sich Regen in ihnen sammelt, denn hätte man diese Absicht gehabt, würde das in ihnen gesammelte Wasser als geschöpft gelten, weil es erwünscht (לרצון) war, dass es sich in den Gefäßen sammelt., und sie haben sich mit Wasser gefüllt, so sagt R. Elieser, wenn es zur Regenzeit ist40 D. h. wenn der Regen erwartet wird oder es schon regnet., und wenn41 Andere Lesart: או יש בו. etwas42 במעט steht hier in der Bedeutung von מעט wie Chron. II, 12, 7 (s. dagegen die Erklärung von יו״כ). Wasser in der Grube ist, kann man sie zerbrechen, wenn aber nicht, nützt es nichts, sie zu zerbrechen43 Nach der Erklärung von Barten, gilt das Wasser in den Krügen nicht als geschöpft, es muss aber das Wasser aus den Krügen in die Tauche auch ohne Mitwirkung von Menschenhand hineinfließen. Zerbricht man die Krüge und fließt das Wasser über die Scherben in die Tauche so bleibt das Wasser tauglich, wie wenn es über den Boden in die Tauche fließt (s. V. M. 11 המשכח). Das Wasser aus den Krügen in die Tauche gießen kann man nicht, denn sobald man die Krüge zum Gießen aufgehoben hat, gilt das Wasser darin als geschöpftes und wird bei direktem Hineingießen in die Tauche diese untauglich (s. V. M. 7). Es bleibt daher nur übrig, die Krüge zu zerbrechen. Da aber befürchtet werden muss, dass, bevor durch Zerbrechen der Krüge das Wasser über die Scherben in die Tauche fließt, etwas von dem Wasser aus den Krügen direkt in die leere Grube hineinspritzt, und danach R. Elieser (oben Mischna 4) schon ¼ Log geschöpftes Wasser zu Anfang die Tauche untauglich macht, hat das Zerbrechen der Krüge nach ihm nur einen Zweck, wenn schon etwas Wasser in der Tauche vorhanden ist, denn dass 3 Log Wasser vor dem Zerbrechen aus den Krügen in sie hineinspritzen, ist nicht zu befürchten. Es hat aber auch nur einen Zweck zur Regenzeit, wo anzunehmen ist, dass außer mit dem Wasser aus den Krügen die Tauche zum größeren Teile mit Regenwasser sich füllen wird, denn nach Ansicht von R. Elieser ist eine Tauche, die ganz oder auch nur zum größeren Teile aus durch המשכה tauglich gemachten geschöpften Wasser besteht, untauglich. Einfacher ist die Erklärung von א״ר, der או יש בו כמעט מים בבור liest. Nach ihm verlangt R. Elieser nur deshalb, dass entweder schon etwas Wasser in der Tauche ist oder es Regenzeit ist, wo sofort auch Regen hinzufließen wird, weil ebenso, wie er geschöpftes Wasser, wenn es in eine leere Grube fällt, schon bei ¼ Log für untauglich machend hält, er auch dieses Wasser aus den Krügen, wenn es in eine leere Grube fällt, für untauglich machend hält. Ebenso erklärt auch רא״ש, dass das Wasser aus den Krügen eigentlich vollständig tauglich ist und dass nur, weil es leicht mit geschöpftem verwechselt werden könnte, R. Elieser es nur für tauglich erklärt, wenn es sich mit anderem tauglichem Wasser vermischt; auch er liest: אי יש בו.; R. Josua sagt : Ob so oder so, kann man sie zerbrechen oder umstülpen44 Da er alle die angeführten erschwerenden Ansichten des R. Elieser nicht teilt., aber nicht sie ausgießen45 Weil, sobald man die Krüge zum Gießen aufhebt, man das Wasser darin zu geschöpftem macht..", + "Wenn der Tüncher einen Kübel46 Nach der Erklärung des Gaon Hai ist unter עציץ nicht ein Topf zu verstehen, sondern ein aus einem zerteilten irdenen Fass hergestellter großer Kübel, der zum Einsäen von Pflanzen diente, aber auch als Behälter für Kalk oder Lehm gebraucht wurde. in der Grube vergessen hat und dieser sich mit Wasser gefüllt hat, so kann man, wenn das Wasser nur etwas über seinen Rand (hinauf) steht, ihn zerbrechen47 Das Wasser in dem Kübel ist kein geschöpftes Wasser, da es noch mit dem übrigen Wasser verbunden ist, man kann es deshalb durch Zerbrechen des Kübels sich wieder mit dem übrigen Wasser vermischen lassen; den Kübel aufheben und das Wasser zurückfließen lassen darf man nicht, da das Wasser durch das Aufheben als geschöpft gilt., wenn nicht, nützt es nichts, ihn zu zerbrechen47a Nach Barten. ist die Begründung der Ansicht von R. Elieser und R. Josua hier die gleiche wie in voriger Mischna. Nach א״ר nach dessen Erklärung zur vorhergehenden Mischna R. Elieser eine המשכה des Wassers gar nicht für erforderlich hält, sondern nur es für untauglich erklärt, wenn es in eine leere Grube fließt, dagegen für tauglich, wenn schon Wasser in der Grube ist, hält R. Elieser in diesem Falle das Wasser in dem Kübel, wenn es nicht mehr mit dem übrigen Wasser in Verbindung steht, für untauglich, obgleich es nicht in eine leere Grube fließt, weil das Hineinfließen des Wassers in den Kübel dem Eigentümer vielleicht nicht so ganz unerwünscht gekommen ist, oder weil der Kübel doch immerhin dazu bestimmt war, etwas in sich aufzunehmen (ר״ש), während die Krüge auf das Dach gestellt worden sind, damit sie trocknen, man also nicht annehmen kann, dass es erwünscht gekommen ist, dass sie sich mit Wasser gefüllt haben., dies sind die Worte des R. Elieser; R. Josua sagt: Ob so oder so, kann man ihn zerbrechen48 Nach Barten., weil er der Ansicht ist, dass auch eine ganz aus erst durch המשכה tauglich gewordenem geschöpftem Wasser hergestellte Tauche tauglich ist, nach ׳א״ר weil er das Wasser in dem Kübel nicht deshalb als geschöpft betrachtet, weil dem Eigentümer sein Hineinfließen in den Kübel vielleicht nicht ganz unerwünscht gekommen ist. Immerhin ist doch auch nach R. Josua das Wasser in dem Kübel nicht so ganz als nicht geschöpft zu betrachten wie das in den Krügen, des halb kann man den Kübel wohl zerbrechen, nicht aber wie die Krüge umstülpen, weil man dadurch auch nach seiner Ansicht das Wasser untauglich machen würde (רא״ש).", + "Wenn man Weinkrüge49 קנקן-Weinkrug. in eine Grube50 In der Wasser war. hineingestellt hat51 Damit die Wände der Krüge Wasser in sich aufsaugen, so dass dann nichts von dem Wein mehr in sie eindringen kann. und sie sich mit Wasser gefüllt haben, kann man sie zerbrechen, selbst wenn die Grube das Wasser, das in ihr war, in sich aufgesaugt hat52 So dass jetzt gar kein Wasser mehr in der Grube ist. Nach Barten., ebenso nach ׳א״ר ist dieses nur die Ansicht des R. Josua, während nach R. Elieser es nichts nützt, sie zu zerbrechen, da gar kein Wasser mehr in der Grube ist. Nach יו״ב kann in diesem Falle auch R. Elieser zustimmen, weil das Wasser aus der Grube in die Krüge eingedrungen ist und deshalb als überhaupt nicht vom Boden losgelöst zu betrachten ist. Immerhin ist auch hier das Wasser doch nicht so unbeabsichtigt in die Krüge eingedrungen wie bei den Krügen auf dem Dache, da man die Krüge doch hingestellt hat, damit das Wasser in die Wände eindringt, deshalb kann man selbst nach R. Josua die Krüge wohl zerbrechen, nicht aber, wie die Krüge auf dem Dach, sie umstülpen..", + "Wenn in einer Tauche vierzig Sea Wasser und Schlamm sind53 Die 40 Sea setzen sich zusammen aus Wasser und Schlamm (s. weiter VII, 1)., so sagt R. Elieser, darf man in dem Wasser untertauchen54 Weil der dünne Schlamm das, was dem Wasser an 40 Sea fehlt, ergänzt und es deshalb ebenso ist, als wenn die Tauche 40 Sea Wasser enthält., aber nicht in dem Schlamm54a Es können deshalb nur Geräte oder kleinere Menschen darin untergetaucht werden, für die das darin enthaltene Wasser genügt, sie vollständig zu bedecken.; R. Josua sagt: In dem Wasser und in dem Schlamm55 Weil bei dem Druck, der durch das Eintauchen in den Schlamm ausgeübt wird, in die entstehende Vertiefung sofort Wasser eindringt, und der Untertauchende daher doch überall vom Wasser umspült wird.. In welchem Schlamm darf man untertauchen56 Nach der Ansicht des R. Josua. ? In Schlamm, über dem das Wasser steht57 צפים wörtlich: schwimmt, nur da dringt durch den Druck in die entstehende Vertiefung sofort Wasser ein.. Steht das Wasser nur an einer Seite, stimmt R. Josua zu, dass man nur in dem Wasser untertauchen darf und nicht in dem Schlamm58 Obwohl auch da der Schlamm das Wasser zu 40 Sea ergänzt.. Bei welcher Art Schlamm haben sie das gesagt59 Dass er das Wasser zu 40 Sea ergänzt, und dass man nach R. Josua sogar darin untertauchen darf. ? Bei Schlamm, in den der Rohrstock von selbst hineinsinkt60 Ohne dass man mit der Hand nachzuhelfen braucht., dies sind die Worte des R. Meir; R. Jehuda sagt : Wo der Messstab nicht darin aufrecht stehen bleibt61 Wenn der Schlamm selbst so dick ist, dass, wenn man sie loslässt, sie nicht von selbst hineinsinkt, sondern sich auf die Seite neigt.; Abba Eleasar, Sohn des Dolaï sagt : Wo das Senkblei einsinkt62 Nach Krauß, Archäologie I Note 276, ist hier unter משקולת das Senkblei zu verstehen, das sonst מטולטלת, genannt wird.; R. Elieser sagt: Wenn er durch eine Fassöffnung hineinfließt63 Wenn der Schlamm selbst noch dicker ist, jedoch nicht so dick, dass man damit die Öffnung eines Fasses verschließen kann, sondern er in das Fass hineinfließt, obwohl die Öffnung klein ist. Nach Maimon, ist unter חבית hier ein Messgefäß mit enger Öffnung zu verstehen.; R. Simon sagt: Wenn er durch ein Schlauchrohr hineinfließt64 Wenn der Schlamm selbst so dick ist, dass er in die kleine Öffnung eines Fasses nicht hineinfließen würde, wenn er nur noch so flüssig ist, dass er in das an der Mündung eines Schlauches angebrachte Rohr, das so weit zu sein pflegt, dass man zwei Finger leicht darin herumdrehen kann, hineinfließen würde, wenn man es auf die Öffnung streicht.; R. Eleasar, Sohn des Zadok sagt : Wenn er sich in einem Logmaß messen lässt65 So lange der Schlamm noch nicht so dick ist, dass er noch in einem Log, einem Flüssigkeitsmaß, gemessen wird, während man den ganz dicken Schlamm in einem Korb oder Sack misst.." + ], + [ + "Wenn zwei Tauchen da waren, in denen keine vierzig Sea waren1 Nach Barten.: wenn in beiden zusammen keine 40 Sea waren, nach א״ר und יו״ב, wenn in jeder für sich keine 40 Sea waren, in beiden zusammen aber 40 Sea waren., und es sind in die eine anderthalb Log und in die andere anderthalb Log hineingefallen, und dann haben sie sich vermischt, sind sie tauglich, weil sie noch nicht den Charakter der Untauglichkeit angenommen hatten2 Bevor sie zusammengeflossen sind. Nach Barten. bleiben sie deshalb auch nach der Vermischung tauglich, obgleich es jetzt drei Log in weniger als 40 Sea sind, weil drei Log nur dann untauglich machen, wenn sie in einem Guss hineinfallen, nach א״ר und יו״ב, weil jetzt 40 Sea beisammen sind, die durch die drei Log nicht untauglich werden.. Sind dagegen in einer Tauche, in der keine vierzig Sea waren, drei Log hineingefallen, und sie hat sich dann in zwei zerteilt3 Und man hat in jede der beiden Tauchen taugliches Wasser hineinfließen lassen, bis es 40 Sea waren., sind sie4 Jede der beiden Tauchen. untauglich, weil sie einmal den Charakter der Untauglichkeit angenommen hatte; R. Josua erklärt sie für tauglich, denn R. Josuas Ausspruch lautet : Jede Tauche, in der keine vierzig Sea waren und in die drei Log hineingefallen sind, wird tauglich, sobald auch nur ein Kurtob5 קורטוב =1/64 Log, das kleinste im Gebrauch gewesene Maß. wieder abgeflossen ist, weil damit etwas an den drei Log fehlt6 Weil sich die drei Log mit dem übrigen Wasser vermischt haben und mit dem abgeflossenen Wasser ein Teilchen von den drei Log mit abgeflossen ist. So ist auch bei der Tauche, die sich geteilt hat, ein Teil von den drei Log mit abgeflossen und deshalb weder die ursprüngliche Tauche noch das Wasser, das sich abgeteilt hat, untauglich., während die Weisen sagen: Sie bleibt immer untauglich7 Auch wenn etwas von ihr abgeflossen ist., bis ihr (ursprünglicher)8 Soviel Wasser, wie darin war, als die drei Log hineinfielen. Inhalt und noch etwas darüber abgeflossen ist9 Nach Ansicht der Weisen ist durch die drei Log alles Wasser in der Tauche untauglich geworden. Wenn man aber soviel Wasser, wie in der Tauche war, und noch etwas darüber hat zufließen, und ebenso viel, wie zugeflossen ist, hat abfließen lassen, kann man annehmen, dass alles darin gewesene Wasser und noch ein etwas von den drei Log abgeflossen ist, weil das zufließende Wasser das darin vorhandene immer verdrängt, so dass dann nur taugliches und weniger als drei Log untaugliches darin zurückbleibt. Nach יו״ב wird dieses jedoch nur dann angenommen, wenn die Tauche durch das untauglich gewordene Wasser bis an den Rand gefüllt war, da ist anzunehmen, dass immer soviel von dem in der Tauche vorhandenen Wasser verdrängt wird, wie neues zufließt..", + "Wie ist dieses10 Auf welche Weise kann eine Tauche, die durch das Hineinfallen von drei Log geschöpften Wassers untauglich geworden oder, weil sie ganz aus geschöpftem Wasser besteht, untauglich ist (s. Mischna 3), durch Abfließen wieder tauglich werden (יו״ב). ? Wenn eine Grube11 Mit weniger als 40 Sea tauglichem Wasser. im Hofe ist, und es sind darin drei Log12 Geschöpftes Wasser. hineingefallen, bleibt sie immer untauglich, bis ihr (ursprünglicher) Inhalt und noch etwas darüber herausgeflossen ist13 S. Note 9., oder bis man in dem Hofe (eine Tauche von) vierzig Sea errichtet hat und das obere (Wasser) durch14 Ed. L. liest: את התחתונים, ebenso Maim. das untere tauglich wird15 Wenn man eine Tauche mit geschöpftem Wasser mit einer Tauche von 40 Sea tauglichem Wasser in Verbindung bringt, wird sie dadurch tauglich (s. V. M. 12). Dabei ist es nicht nötig, dass die Wasserflächen der beiden Tauchen sich auf ebener Erde berühren, sondern auch wenn die taugliche Tauche nach unserer Lesart sich unterhalb, nach der Lesart את התחתונים oberhalb der untauglichen Tauche befindet und sie beide nur durch einen Streifen Wasser von der vorgeschriebenen Breite mit einander verbunden sind, gilt dieses schon als Verbindung, indem man sich dann die ganze taugliche Wasserfläche nach oben bezw. nach unten, bis sie an die untaugliche stößt, fortgesetzt denkt (גוד אסיק und גוד אחית s. Sabb. 101a). So nach den Erklärern. Schwierig bleibt nur, warum die Mischna annimmt, dass die taugliche Tauche oberhalb oder unterhalb der untauglichen angelegt wird, warum nicht in gleicher Ebene mit ihr, darüber geben uns die Erklärer keinen Aufschluss. Dieses und der merkwürdige Ausdruck עד שיעמיד בחצר legt die Vermutung nahe, dass hiermit gar nicht gemeint ist, dass man im Hofe oberhalb oder unterhalb der untauglichen Tauche eine taugliche anlegt, sondern dass man den fallenden Regen im Hofe sich ansammeln lässt (שיעמיד בחצר = im Hofe sich aufstellen, aufstauen lässt), bis es 40 Sea sind. Da das untaugliche Wasser sich in einer Grube befindet und das taugliche auf dem Boden des Hofes, so heißt es richtig nach der Lesart des Maim., dass das obere Wasser das untere tauglich macht. Um unsere Lesart העליונים מן התחתונים zu verstehen, müsste man annehmen, dass die untauglich gewordene Tauche sich nicht in der Erde, sondern in einem abgegrenzten Raum über dem Erdboden befunden hat — בור bedeutet in dieser Masechta nicht immer gerade eine Grube, sondern es wird damit ganz allgemein eine מקרה bezeichnet, gleich gültig ob sie sich unter oder über dem Erdboden befindet — so dass das Wasser in der untauglichen Tauche höher liegt als die 40 Sea Regenwasser, die sich auf dem flachen Erdboden des Hofes ausgebreitet haben, und demnach es richtig heißt, dass das obere untauglich gewordene Wasser durch das taugliche Wasser auf dem Erdboden tauglich gemacht wird.; R. Eleasar, Sohn des Asarja, erklärt sie für untauglich16 Nach יו״ב sowohl wenn מלואו ועוד abgeflossen ist, weil nach seiner Ansicht, sobald drei Log geschöpften Wassers hineingefallen sind, die Grube erst vollständig wieder entleert werden muss, als auch, wenn 40 Sea tauglichen Wassers oberhalb oder unterhalb angesammelt und mit dem untauglichen in Verbindung gebracht worden sind, entweder weil er den Grundsatz von גרד אסיק und גוד אחית (s. Note 15) nicht anerkennt, oder weil er der Ansicht ist, dass durch Verbindung mit einer tauglichen Tauche wohl unreines Wasser rein, aber nicht geschöpftes Wasser tauglich wird., wenn man nicht (den Zugang zu der tauglichen) verstopft17 Andere Lesart: פסק. hat18 Maim. erklärt: פקק nur wenn man zu der tauglichen Tauche nicht anders herankommen kann, als auf dem Wege durch die untaugliche, gilt diese als zu ihr gehörend und deshalb ebenfalls als tauglich. Die Lesart פסק erklären ר״ש und Barten.: nur wenn der Zufluss zu der untauglichen Tauche ״aufgehört“ hat und das ursprünglich darin enthaltene Wasser und etwas darüber abgeflossen ist. Nach א״ר gehört das והאמה נכנסת לו ויוצאת הימנה aus der folgenden Mischna in diese hinein und ist zu lesen: כיצד הבור שבחצר ונפלו לו ג׳ לוגין והאמה נכנסת לו ויוצאה הימנה לעולם הוא בפסולו עד שיצא ממנו מלואו יעיד ראכ״ע פיסל אא״כ פקק או עד שיעמיד בחצר ארבעים סאה ויטהרו העליונים מן התחתונים Die Mischna will danach mit dem כיצד das עד שיצא ממנו מלואו ועוד der vorhergehenden Mischna näher erklären: sind in die Grube, in der weniger als 40 Sea tauglichen Wassers sich befinden, drei Log geschöpften Wassers hineingefallen, die das Wasser in der Grube untauglich machen, und ein Wasserarm geht durch die Grube hindurch, durch den Wasser in die Grube hinein- und wieder hinausfließt, so genügt es nach dem ersten Tanna, wenn soviel Wasser, wie ursprünglich in der Grube war, und etwas darüber hinausgeflossen ist, indem wir annehmen, dass das ursprüngliche Wasser aus der Grube herausgeflossen und das hinzugeflossene darin geblieben ist. R. Elasar dagegen ist der Ansicht, dass dieses nicht anzunehmen ist, vielmehr ebenso damit zu rechnen ist, dass das zugeflossene Wasser wieder abgeflossen und das ursprüngliche darin zurückgeblieben ist, deshalb ist nach ihm das Wasser in der Grube nur dann tauglich, wenn man den Zufluss abgesperrt hat und dann aus der Grube der ursprüngliche Inhalt und etwas darüber abgeflossen ist, oder man in dem Hofe eine Tauche von 40 Sea errichtet hat und das Wasser in der Grube durch השקה wieder tauglich geworden ist. Die folgende Mischna spricht dann von einer Grube, die voll von geschöpftem Wasser ist, das ואמת המים נכנסת ויוצאה הימנה ist aus der vorhergehenden Mischna hineingekommen, brauchte aber gar nicht erwähnt zu werden, da diese Mischna nur die Fortsetzung der vorhergehenden bildet und von dem gleichen Falle spricht, da aber hier alles Wasser in der Grube geschöpftes Wasser war, ist auch der erste Tanna der Ansicht, dass es nicht genügt, wenn nur die ursprüngliche Wassermenge und etwas darüber abgeflossen ist, sondern das Wasser untauglich bleibt, bis nach der Berechnung (s. Note 21) keine 3 Log von dem ersten Wasser in der Grube zurückgeblieben sind..", + "Wenn eine Grube voll mit geschöpftem Wasser ist und ein Wasserarm19 Angesammeltes Regenwasser. geht in sie hinein und wieder heraus,20 Da die Grube vollständig mit Wasser gefüllt ist (s. Note 9), muss immer ein Strahl in gleicher Stärke, wie er zufließt, wieder abfließen. bleibt sie immer untauglich, bis nach Berechnung keine drei Log von dem ersten (Wasser) darin zurückgeblieben sind21 Hier genügt es nicht wie in Mischna 2, wenn die ursprüngliche Wassermenge abgeflossen ist, sondern es muss das sämtliche darin enthalten gewesene Wasser bis auf weniger als drei Log abgeflossen sein, weil alles geschöpftes Wasser war. Die Berechnung geschieht in der Weise, dass angenommen wird, dass das abgeflossene Wasser immer in dem gleichen Verhältnis aus Grubenwasser und zugeflossenem Wasser zusammengesetzt ist, wie die Menge des Grubenwassers zu der des geflossenen Wassers sich verhält. War z. B. der Inhalt der Grube 20 Sea und es sind 60 Sea zugeflossen und 60 Sea wieder abgeflossen, so sind, da das Verhältnis des Grubenwassers zu dem zugeflossenen 1 zu 3 war, in den 60 Sea abgeflossenen Wassers die 20 Sea, die ursprünglich in der Grube waren, vollständig abgeflossen. Eine andere Ansicht über die Berechnung bringt ראב״ד auf Grund der Mischna VI, 8, wonach angenommen wird, dass das abgeflossene Wasser immer zu gleichen Teilen aus Grubenwasser und zugeflossenem Wasser zusammengesetzt ist, so dass, wenn der Inhalt der Grube 20 Sea war und nur 40 Sea zugeflossen und abgeflossen sind, angenommen wird, dass die 20 Sea Grubenwasser abgeflossen sind.. Wenn zwei Personen, die eine anderthalb Log und die andere anderthalb Log, in eine Tauche hineinfließen lassen22 Zu gleicher Zeit, s. die folgende Mischna., wenn man sein Gewand auswringt und sie23 Die drei Log. aus verschiedenen Stellen24 Des Gewandes. hineinfließen lässt, wenn man aus einer Gießkanne25 צרצור s. Kelim II, 8, nach א״ר eine Gießkanne, nach anderen ein mit einem siebartigen Deckel versehenes Trinkgefäß. gießt und sie so aus verschiedenen Stellen hineinfließen lässt, erklärt R. Akiba sie für tauglich ; die Weisen erklären sie für untauglich. Es sagte R. Akiba: Sie26 Die Weisen. haben nicht gesagt, wenn „sie hineinfließen lassen“, sondern wenn „er hineinfließen lässt“27 So hatte er den Ausspruch überliefert bekommen: „wenn jemand drei Log geschöpften Wassers hineinfließen lässt,“ dass nur, wenn die drei Log von einer Person aus einem Gefäß, aus einer und derselben Stelle des Gefäßes, mit Absicht hineingegossen werden, die Tauche untauglich wird.. Darauf sagten sie zu ihm : Sie haben nicht so und nicht so gesagt, sondern „wenn drei Log hineingefallen28 Gleichviel ob beabsichtigt oder nicht beabsichtigt, und ob aus einem Gefäß und einer Stelle desselben oder aus mehreren. sind“.", + "Aus einem, aus zwei und aus drei Gefäßen werden sie zusammengerechnet29 Nur, wenn aus jedem Gefäß wenigstens ein Log hineingeflossen ist, s. Raschi Temura 12b., aus vier werden sie nicht zusammengerechnet30 Weil da nicht aus jedem der Gefäße wenigstens ein Log hineingeflossen ist.. Wenn auf einen Kranken31 Der zu schwach war, um ein vorschriftsmäßiges Tauchbad zu nehmen., der eine Pollution hatte32 Dem unabsichtlich Samen abgegangen war. Nach einer Anordnung Esras durfte jeder Gesunde, dem absichtlich Samen abgegangen war, sich nicht eher mit Thoraworten beschäftigen, bis er ein vorschriftsmäßiges Tauchbad genommen hatte, war es ihm unabsichtlich abgegangen, genügte es, wenn er neun Kab Wasser über sich gießen ließ. Ein Kranker musste, wenn der Samen ihm absichtlich abgegangen war, nach einer anderen Ansicht auch wenn unabsichtlich, nur neun Kab Wasser über sich gießen lassen. Diese Anordnung ist von den Weisen später wieder aufgehoben worden (s. Berachot 22b)., neun Kab33 Eine Wassermenge, die ausreicht, den Körper darin zu baden (Tosf. Jomt.)., oder auf den Kopf und den größeren Teil des Körpers eines Reinen drei Log geschöpften Wassers34 Wodurch derselbe unrein zweiten Grades wird (Sabb. 13b). aus einem, aus zwei oder aus drei Gefäßen gefallen sind, werden sie zusammengerechnet, aus vier, werden sie nicht zusammengerechnet. Wann ist dieses gesagt35 Dass es genügt, wenn das angegebene Maß auch aus zwei oder drei Gefäßen geflossen ist. ? Wenn es aus dem zweiten angefangen hat (zu fließen), bevor es aus dem ersten aufgehört hat36 Dann wird es zusammengerechnet, wenn er auch nicht von vornherein die Absicht hatte, volle drei Log bezw, neun Kab zu gießen.. Und wann ist dieses gesagt37 Dass es nicht zusammengerechnet wird, wenn es aus mehr als drei Gefäßen geflossen ist. ? Wenn man nicht die Absicht hatte, es zu vermehren38 D. h. wenn man die drei Log nicht zu dem Zwecke hineingegossen hat, um den Inhalt der Tauche dadurch zu vermehren, sondern sie ohne diese Absicht hineingegossen hat. Nach einer anderen Erklärung: wenn man nicht von vornherein die Absicht gehabt hat, nach dem Hineingießen aus dem ersten Gefäße noch weiteres geschöpftes Wasser aus anderen Gefäßen hineinzugießen., hatte man dagegen die Absicht, es zu vermehren, wird es, selbst wenn es nur ein Kurtob39 קורטוב (s. oben Note 5). in einem ganzen Jahre ist40 Wenn man von den drei Log alljährlich nur einen Kurtob hat hineinfließen lassen., zu drei Log zusammengerechnet." + ], + [ + "1 Sabb. 16b. Wenn man Gefäße unter die Traufrinne2 Durch die das Regenwasser vom Dache herunterfließt. stellt3 Alles Wasser, das in Gefäßen aufgefangen wird, gilt als geschöpftes Wasser, sobald man die Absicht hatte, das Wasser darin aufzufangen. Durch die Rinne wird das Wasser nicht zu geschöpftem, weil sie nur dazu bestimmt ist, das Wasser hindurchlaufen zu lassen, selbst nicht, wenn in der Rinne Vertiefungen sind, die dazu bestimmt sind, mit dem Wasser herabfallende Steinchen und Erdklümpchen in sich aufzunehmen, sobald diese Vertiefungen in der Rinne erst angebracht worden sind, nachdem die Rinne bereits angebracht war (קבעו ולבסוף חקקו)., seien es große4 Die mehr als 40 Sea fassen und deshalb, weil sie nicht gefüllt wie leer bewegt werden können, keine Unreinheit annehmen. Gefäße, seien es kleine5 Die so klein sind, dass sie keine Unreinheit annehmen (s. Kelim II, 2)., auch wenn es Geräte aus Viehmist, aus Stein oder aus Erde sind6 Die ganz allgemein keine Unreinheit annehmen., macht es6a Das Wasser. die Tauche untauglich7 Auch solche Gefäße, die keine Unreinheit annehmen, gelten dennoch insofern als Gefäße, dass das in ihnen aufgefangene Wasser als geschöpft gilt. Wenn deshalb aus ihnen drei Log in eine noch nicht vierzig Sea enthaltende Tauche fallen, wird diese dadurch untauglich, selbst wenn man das Wasser nicht aus den Gefäßen hineingießt, sondern diese zerbricht und das Wasser von selbst hineinfließt, weil hier anders als bei den auf das Dach gestellten Krügen (oben II, 7) die Gefäße zu dem Zwecke hingestellt worden sind, um das Wasser in sich aufzunehmen., gleichviel ob man sie hingestellt oder sie (fortzunehmen) vergessen hat8 Da man sie doch einmal zum Zweck der Wasseraufnahme hingestellt hatte., so nach den Worten von Beth-Schammai ; Beth-Hillel erklären es für tauglich, wenn man sie vergessen hat9 Da sie jetzt nicht direkt zu diesem Zwecke hingestellt worden sind.. Darauf sagte R. Meir: Es ist darüber abgestimmt worden, und Beth-Schammai blieben in der Mehrzahl gegen Beth-Hillel. Dagegen stimmen sie überein, dass, wenn man sie im Hofe vergessen10 Im Freien, nicht unter der Traufrinne. hat, es tauglich bleibt11 Da selbst beim Hinstellen nicht die Absicht so deutlich vorliegt, dass das fallende Regenwasser darin aufgefangen werden soll, bleibt selbst nach Beth-Schammai, wenn man sie nur fortzunehmen vergessen hat, das Wasser tauglich.. R. Jose sagte : Die Meinungsverschiedenheit besteht noch weiter, wie sie bestanden hat12 Nach dem Talmud (Sabb. 16b) bestand eine Meinungsverschiedenheit nur für den Fall, dass die Gefäße hingestellt worden waren, als sich Regenwolken zusammenzogen, diese sich dann wieder zerstreut haben, und man vergessen hat, die Gefäße wieder fortzunehmen. Waren dagegen die Gefäße hingestellt worden, als sich Regenwölken zusammenzogen, und man hat, da noch kein Regen gefallen ist, an die Gefäße vergessen, dann ist aber aus den zusammengezogenen Wolken doch noch Regen gefallen, stimmen alle überein, dass das Wasser untauglich ist. Waren wiederum die Gefäße hingestellt worden, als sich noch keine Wolken zusammengezogen hatten, und ist dann Regen gefallen, ist das Wasser nach allen Ansichten tauglich. Nach Raschi und Bart. bezieht sich diese Auslegung auf die Meinungsverschiedenheit zwischen Beth Schammai und Beth Hillel, und sagt R. Jose, dass über diese Meinungsverschiedenheit nicht abgestimmt worden ist, sondern Beth Hillel weiter bei ihrer Ansicht verblieben sind. Dagegen bezieht Maim. diesen Ausspruch des Talmud gar nicht auf das Vergessen der unter die Rinne gestellten Gefäße, sondern nur auf das Vergessen der im Hofe aufgestellten Gefäße, und soll damit gesagt sein, dass nur in dem Falle, dass man die Gefäße, als Regenwolken sich zusammenzogen, auf dem Hofe aufgestellt hat, die Wolken sich dann verzogen haben und man die Gefäße fortzunehmen vergessen hat, nach dem ersten Tanna auch Beth Schammai zustimmen, dass das Wasser tauglich ist, während R. Jose sagt, dass auch in diesem Falle die Meinungsverschiedenheit zwischen Beth Schammai und Beth Hillel besteht und nach Beth Schammai das Wasser untauglich ist, weil das Aufstellen der Gefäße im Hofe, während Regenwolken sich zusammenziehen, ebenso deutlich auf die Absicht hinweist, das Wasser darin aufzufangen, wie wenn man die Gefäße unter die Traufrinne stellt, und deshalb ebenso, wie hierdurch nach Ansicht von Beth Schammai das Wasser untauglich wird, auch wenn man die Gefäße nur dort vergessen hat, es auch untauglich wird, wenn man sie nachher auf dem Hofe vergessen hat. Danach bestreitet R. Jose gar nicht, dass über das Vergessen der Gefäße unter der Traufrinne abgestimmt und die Ansicht von Beth Schammai als Halacha festgesetzt worden ist..", + "Wenn man unter die Traufrinne ein Brett13 טבלא = tabula. Tafel, Brett. stellt, das von einem Rand14 לבזבז, auch לזבז (Kelim II, 3). eine an einem viereckigen Gegenstand ringsum angebrachte über den Boden sich erhebende Leiste. umgeben ist, macht es die Tauche untauglich15 Wenn drei Log Wasser von dem Brett in eine Tauche von weniger als 40 Sea fallen, weil durch den das Brett umgebenden Rand das Brett Wasser in sich aufnehmen kann und deshalb das Wasser als geschöpft gilt., hat es keinen Rand, macht es die Tauche nicht untauglich. Stellt man es aufrecht hin, damit es abgespült wird, macht es so und so die Tauche nicht untauglich16 Weil es aufrecht stehend das Wasser nicht in sich festhält und dieses deshalb nicht als geschöpft gilt. Jedoch muss das Wasser auch ohne das Brett in die Tauche haben fließen können, da sonst die Tauche untauglich ist, weil das Wasser mit Hilfe eines Gefäßes in sie geflossen ist (s. V. M. 10)..", + "Ist in der Rinne eine Ausbuchtung17 חטט eingraben arab. חט = Linien ziehen, schreiben, wahrscheinlich auch ursprünglich: eingraben. angebracht, damit Steinchen18 צרורות= Geröll oder Steinchen, wie sie zusammen mit dem Wasser vom Dach in die Rinne zu fallen pflegen. darin aufgefangen werden19 Und diese Vertiefung in der Rinne war schon angebracht, bevor man die Rinne befestigt hat (חקקו ולבסוף קבעו), so dass die Rinne schon vorher ein Gerät war, das etwas in sich aufnehmen und festhalten kann., ist es eine hölzerne Rinne, wenn sie20 Die Vertiefung. auch noch so klein ist21 Wird die Rinne schon als ein Gerät betrachtet, das etwas in sich aufnehmen kann., ist es eine irdene, wenn sie ein Viertel (Log) fasst22 Wenn ein irdenes Gerät eine so kleine Vertiefung hat, dass sie dieses Maß nicht fassen kann, gilt es nicht als Gefäß, das etwas in sich aufnehmen kann., — R. Jose sagt : Auch bei einer irdenen, wenn sie noch so klein ist, das Maß von einem Viertel (Log) gilt nur für Bruchstücke eines irdenen Gefäßes23 Auch diese gelten noch als Geräte und nehmen Unreinheit an, wenn sie noch ein Viertel Log Flüssigkeit fassen (s. Kelim II, 2). — werden die Steinchen darin hin und her geschüttelt24 Von חלחל = erschüttern (Esther 4, 4), sie werden durch das fließende Wasser geschüttelt, sitzen nicht so fest darin, dass sie sie vollständig ausfüllen und verschließen., machen sie die Tauche untauglich, ist Erde hineingekommen und darin festgedrückt25 Maim. liest: ונגבס = die Erde ist so hart wie Gips geworden und dadurch die Vertiefung vollständig ausgefüllt. worden, ist sie tauglich. Eine Röhre26 Eine auf der Erde liegende Röhre, durch die Wasser in die Tauche fließt., die an beiden Enden eng und in der Mitte breit ist, macht nicht untauglich, weil sie nicht dazu gemacht ist, etwas (in sich) aufzunehmen27 Die Ausbuchtung in der Mitte ist nicht dazu da, um etwas in sich festzuhalten, sondern um die Strömung, mit der das Wasser fließt, zu verstärken..", + "Hat geschöpftes Wasser und Regenwasser28 Das tauglich ist, aber weniger als 40 Sea beträgt. sich auf dem Hofe oder in der Vertiefung29 ׳עוקה verwandt mit חקק = aushöhlen, eine Grube, die zum An sammeln von Wasser dient. oder auf den Stufen zur Höhle30 In der sich die Tauche befindet. vermischt31 Es ist gleich, ob die beiden Wasserarten auf dem Hofe sich vermischt haben, wo die Vermischung doch nur eine oberflächliche war, indem Teile von der einen Wasserart in die andere eingedrungen sind, oder ob sie in einer Grube sich vermischt haben, wo die Vermischung eine vollständige war, oder ob sie erst auf den Stufen zur Tauche sich vermischt haben, wo sie bis dahin ganz getrennt voneinander geflossen sind (יו״ב)., so ist es32 Wenn sie nach ihrer Vermischung drei Handbreiten weit auf durchlässigem Boden geflossen und dann in die Tauchgrube hineingeflossen sind. Auch geschöpftes Wasser wird für die Tauche tauglich, wenn es wenigstens drei Handbreiten weit auf durchlässigem Boden sich hingezogen hat (המשכה s. V. M. 11) und dann erst in die Tauche hineingeflossen ist. Jedoch muss immer der größere Teil der 40 Sea der Tauche ursprünglich taugliches Wasser sein und nur weniger als die Hälfte solches durch המשכה tauglich gewordenes geschöpftes Wasser., wenn darunter mehr taugliches war, tauglich, wenn mehr untaugliches, untauglich, wenn von beiden gleich viel, ist es untauglich. Wann ist dieses33 Dass die Tauche tauglich ist, wenn mehr als die Hälfte Regenwasser war. ? Wenn sie sich vermischt haben, bevor sie in die Tauche gelangt sind. Ist es34 Das geschöpfte und das Regenwasser, ohne sich vermischt zu haben. beides in das Wasser hineingeflossen35 Ohne vor-her drei Handbreiten weit auf durchlässigem Boden hingeflossen zu sein., ist es tauglich, wenn man weiß, dass vierzig Sea von dem tauglichen Wasser darin hineingefallen sind, bevor drei Log von dem geschöpften Wasser hineingekommen sind, wenn nicht, ist es untauglich36 Weil weniger als 40 Sea taugliches Wasser durch das Hineinfallen von drei Log geschöpften Wassers untauglich werden..", + "37 Para V, 7. Aus einer in den Felsen gehauenen Tränkrinne38 In die Wasser aus einer Quelle hineingeflossen ist. darf man nicht füllen39 Da es hier nicht wie Para V, 7 heißt: אין ממלאין בה, sondern אין ממלאין ממנה, kann, wenn nicht anzunehmen ist, dass hier ממנה irrtümlich für בה wie weiter in der Mischna steht, nur gemeint sein, dass man das Wasser in der Tränkrinne nicht benutzen darf, mit einem Gefäß daraus für das Entsündigungswasser zu schöpfen, weil es nicht mehr als Quellwasser gilt; das ist aber nur dann der Fall, wenn das Wasser in der Tränkrinne nicht mehr mit dem Wasser in der Quelle zusammenhängt., und nicht darin weihen39a Wenn man vorschriftsmäßig geschöpftes Quellwasser in sie hineingegossen hat, kann man es nicht weihen, weil die Tränkrinne kein Gefäß ist und das Weihen in einem Gefäße geschehen muss., und nicht daraus sprengen40 Auch vorschriftsmäßig hergestelltes Entsündigungswasser darf man nicht in sie hineintun, um aus ihr zu sprengen, weil auch dieses aus einem Gefäße geschehen muss., und sie braucht keinen fest anschließenden Deckel zu haben41 Auch ein einfach auf sie gelegter Deckel schützt ihren Inhalt gegen die Totenzelt-Unreinheit (s. Ohol. V, 6)., und sie macht die Tauche nicht untauglich42 Wenn drei Log von in ihr gesammeltem Quellwasser oder Regenwasser in eine Tauche fließen, die noch keine 40 Sea enthält, wird diese dadurch nicht untauglich, weil sie dieses nur wird, wenn sie aus Gefäßen hineinfließen.. War sie ein Gefäß und hat man sie mit Kalk (an den Boden) befestigt43 Man hat einen losen Stein ausgehöhlt und eine Rinne aus ihm gemacht und ihn dann mit Kalk am Boden befestigt., darf man in sie füllen, und darin weihen, und daraus sprengen, und sie muss einen fest anschließenden Deckel haben, und sie macht die Tauche untauglich44 Obgleich sie jetzt fest mit dem Erdboden verbunden ist, gilt sie doch weiter als Gefäß.. Hat sie45 Diese Tränkrinne, die man erst ausgehöhlt und dann am Boden befestigt hat. am Boden ein Loch, oder an der Seite, so dass sie überhaupt kein Wasser fassen kann46 Wenn das Loch an der Seite so nahe zum Boden ist, dass unterhalb des Loches sich kein Wasser halten kann., ist sie tauglich47 Die Rinne verliert dadurch ihre Eigenschaft als Gefäß und das in ihr gesammelte Wasser ist für die Tauche tauglich.. Wie groß muss das Loch sein48 Das Loch am Boden oder an der Seite. ? Wie ein Schlauchrohr49 שפופרת הנוד s. Para V Note 75. Ein für Flüssigkeiten bestimmtes Gefäß hört auf, Gefäß zu sein, das unrein werden kann, wenn es ein Loch hat, das so groß ist, dass Flüssigkeit durch dasselbe eindringen kann (s. Kelim III, 1). Dass hier verlangt wird, dass das Loch die Breite eines Schlauchrohrs hat, erklärt יו״ב damit, dass nur inbezug auf die Aufnahmefähigkeit für Unreinheit ein Gefäß aufhört, ein Gefäß zu sein, wenn es ein so kleines Loch hat, dagegen das in ihm gesammelte Wasser für die Tauche untauglich ist, wenn das Loch nicht so weit wie ein Schlauchrohr ist, oder dass im allgemeinen auch inbezug hierauf ein Gefäß durch ein so kleines Loch aufhört, als Gefäß zu gelten, nur in diesem Falle das Loch so weit wie ein Schlauchrohr sein muss, weil die Rinne auf dem Boden aufliegt und mit Kalk befestigt ist und deshalb das Wasser durch ein so kleines Loch überhaupt nicht herausfließt. Dagegen erklären ר״ש und רא״ש, dass sich die Frage יבמה יהיה בנקב gar nicht auf das Vorhergehende bezieht, um der Rinne die Eigenschaft als Gefäß zu nehmen, das Wasser in ihr untauglich für die Tauche zu machen, genügt schon ein kleines Loch, durch das sie aufhört, Unreinheit anzunehmen. Die Frage beziehe sich vielmehr, wie aus dem weiteren Teile der Mischna hervorgehe, auf die Breite des Loches, durch das eine Tauche mit untauglichem Wasser mit einer tauglichen Tauche verbunden sein muss, um sie tauglich zu machen, da muss das Loch die Weite eines Schlauchrohrs haben. Nach einer von ר״ש angeführten Tosefta muss nur ein Loch an der Seite so weit wie ein Schlauchrohr sein, um das Wasser in der Rinne tauglich zu machen, ein Loch am Boden dagegen genügt schon, wenn es so groß ist, dass Flüssigkeit durch dasselbe eindringen kann.. Es sagte R. Jehuda, Sohn des Bethera : Ein solcher Fall lag bei der Jehu’schen49a Das Wort יהוא fehlt in manchen Ausgaben. Tränkrinne vor, die in Jerusalem war, die hatte ein Loch so groß wie ein Schlauchrohr50 Im Talmud Jebam. 15a heißt es statt : נקובה כשפופרת הנוד נקובה למקוה. und wurde für alles Reinzuhaltende in Jerusalem als tauglich benutzt, Beth-Schammai aber schickten hin und ließen von ihr abbrechen51 פחת = weniger machen, abnehmen. Der Talmud liest: והרחיבוה, sie ließen das Loch erweitern., denn Beth-Schammai sagen: Bis ihr größerer Teil abgebrochen ist52 Nach der Talmudstelle handelte es sich bei der Jehu-Tränke um eine ausgehöhlte Rinne, in der keine 40 Sea Wasser waren, die aber mit einer tauglichen Tauche durch ein Loch von der Breite eines Schlauchrohrs verbunden war. Nach der Erklärung von ר״ש und יא״ש (s. Note 49), wonach die Frage וכמה יהיה בנקבּ sich auf ein solches zwei Tauchen miteinander verbindendes Loch bezieht, erklärt danach R. Jehuda ben Bethera, dass Beth Schammai ein Loch von der Breite eines Schlauchrohrs hierfür nicht für genügend gehalten haben, sondern dass nach ihnen die untaugliche Tauche in dem größeren Teil ihrer Ausdehnung mit der tauglichen verbunden sein muss. Nach den Erklärern, die die Frage וכמה יהיה בנקב auf das Vorhergehende beziehen, muss es auch bei der Jehu-Tränke sich darum gehandelt haben, dass man das Wasser in der Tränke nicht für untauglich hielt, weil sie ein Loch von der Breite eines Schlauchrohrs hatte, während nach Beth Schammai das nicht genügt, sondern sie das Wasser weiter untauglich macht, bis ihr größerer Teil zerstört ist. Da die Talmudstelle dieser Erklärung zu widersprechen scheint, sucht R. Josef Karo in seinem Kommentar zum Tur (Jore Dea § 201) diesen Widerspruch dadurch zu lösen, dass er meint, entweder sei mit der dort zitierten Stelle gar nicht unsere Mischna gemeint, wofür auch spreche, dass dort nicht R. Jehuda ben Bethera als Tradent angegeben wird, sie auch mehrfach in den Ausdrücken von unserer Mischna ab weicht, so נקובה למקרה statt והרחיבוה ,נקובה כשפופרת הנוד statt עד שתיפחת, ופחתוה statt ׳עד שיפחתו sondern eine Berajta, die auch von einer Jehu-Tränke spricht, aber einer anderen als der, von der unsere Mischna spricht, indem es vielleicht zwei Tränken des gleichen Namens in Jerusalem gegeben hat, oder der Talmud meine allerdings unsere Mischna, daraus, dass er hiernach die Mischna von עירוב מקואות anführt, sei aber nicht zu schließen, dass er auch unsere Mischna als auf עירוב מקואות sich beziehend auffasst, sondern er zitiere diese Mischna von עירוב מקואות nur, um den Begriff von בקיבה כשפופרת הניד näher zu präzisieren. Nach Barten. handelte es sich bei der Jehu-Tränke um Tauglichmachung einer mangelhaften Tauche durch Verbindung mit einer tauglichen, trotzdem er die Frage וכמה יהיה בנקב nicht hierauf, sondern auf das Vorhergehende bezieht, worin Tosf. Jomt. einen Widerspruch erblickt. Aus den Worten des Bart. zum Schluss unserer Mischna ist aber zu ersehen, dass nach ihm es bei der Jehu-Tränke sich um ein zweifaches handelte, erstens das in ihr befindliche Wasser mit einer tauglichen Tauche zu verbinden, und zweitens der Tränke durch ein genügend großes Loch den Charakter als Gefäß zu nehmen, weil, auch wenn sie mit einer tauglichen Tauche verbunden war, man nicht in ihr unter tauchen durfte, so lange sie noch als ein Gefäß galt, es war danach eine Tränke, die wie die, von der die Mischna vorher spricht, vorher ausgehöhlt und dann am Boden befestigt worden war. Nach dem Talmud haben Beth Schammai das Loch nicht für ausreichend gehalten, um das Wasser in der Tränke mit der tauglichen Tauche zu verbinden, während unsere Mischna nach der Erklärung von Bart. diese Frage offen lässt und annimmt, dass Beth Schammai die Öffnung deshalb erweitert haben, weil ein Loch von der Weite eines Schlauchrohrs nicht ausreicht, einem Gefäße den Charakter als Gefäß zu nehmen, wonach ein Widerspruch, wie ihn Tosf. Jomt. rügt, in den Erklärungen von Barten. nicht zu finden ist.." + ], + [ + "Hat man eine Quelle1 על גבי steht hier nicht in der Bedeutung von „über“, sondern in der Bedeutung von ״auf“, man hat das Wasser so geleitet, dass es über den Rand der Rinne in diese hinein und dann auf dem Boden der Rinne entlang (על גיי השוקת) auf der anderen Seite wieder hinausgeflossen ist. durch eine Tränkrinne2 Eine ausgehöhlte Rinne, die ein Gefäß bleibt, auch wenn man sie nach der Aushöhlung auf dem Boden befestigt hat. geleitet, ist es3 Sowohl das Wasser in der Rinne als auch das aus ihr wieder herausfließende. untauglich4 Das Wasser in der Rinne ist untauglich geworden, weil diese als ein Gefäß gilt. Es ist allerdings da, wo es in die Rinne hineinfließt, mit dem Quellwasser verbunden. Wasser in einem Gefäß wird aber durch eine solche Verbindung (השקר) wohl rein, wenn es. unrein ist, aber nicht tauglich, wenn es geschöpftes Wasser ist. Auch das aus der Rinne wieder herausgeflossene Wasser bleibt untauglich, obgleich es mit dem Quellwasser verbunden ist und sich nicht in einem Gefäß befindet, weil es nur vermittels des untauglichen Wassers in der Rinne mit dem Quellwasser verbunden ist (יו״ב)., hat man sie, wenn auch noch so wenig, über5 Etwas von dem Wasser ist über die Ränder hinweggeflossen, ohne überhaupt in das Innere der Rinne gekommen zu sein. ihren Rand hinüber geleitet, ist es außerhalb von ihr tauglich6 Das herausfließende Wasser wird, obwohl es in der Rinne untauglich geworden ist, durch die Berührung mit dem über den Rand hinweg geflossenen Quellwasser wieder tauglich. Das Wasser in der Rinne bleibt dagegen auch hier untauglich, weil es sich in einem Gefäß befindet., weil Quellwasser rein macht, wenn es auch noch so wenig ist. Hat man sie in ein Teichbett7 In dem noch kein Wasser war, Maim. (הלכות מקואות IX, 9) versteht darunter einen mit Regenwasser gefüllten Teich. geleitet und dann (den Zufluss8 Aus der Quelle. Nach Maim, den Abfluss aus der Rinne. ) unterbrochen, gilt es9 Das Wasser in dem Teich. als eine Tauche10 Obwohl das Wasser in dem Teich, so lange es mit dem Quell verbunden ist, als Quellwasser gilt, verliert es diese Eigenschaft, sobald die Verbindung unterbrochen ist, und ist es für einen Flussleidenden nicht mehr tauglich und für anderes Unreine nur, wenn es 40 Sea sind und das Wasser nicht fließt. Nach Maim. wird das Wasser, das schon vorher im Teiche war, durch die Verbindung mit der Quelle nur dann zu Quellwasser, wenn das Wasser auch wieder aus dem Teiche herausfließt, bleibt es aber in dem Teiche stehen, macht das Quellwasser das Wasser im Teiche nicht zu Quellwasser., hat man dann die Verbindung11 Mit der Quelle; nach Maim.: hat man den Abfluss aus der Rinne wieder hergestellt. wieder hergestellt12 Gilt es insofern als Quellwasser, dass man selbst darin untertauchen kann, auch wenn es fließt, und unreine Geräte, auch wenn es keine 40 Sea sind., ist es untauglich für Flussleidende13 S. Lev. 15, 13. und Aussätzige14 S. Lev. 14, 5—7. und davon als Entsündigungswasser zu weihen15 S. Num. 19. 17., bis man weiß16 S. oben III Note 21. Nach einigen Erklären genügt hier eine Verhältnismäßige Berechnung nicht, sondern muss man bestimmt wissen, dass alles herausgeflossen ist, s. dagegen תוי״ט., dass das erste (Wasser) weg ist17 Für diese drei Fälle ist מים חיים vorgeschrieben, deshalb ist es hierfür untauglich, solange sich noch von dem Regenwasser in dem Teiche befindet (s. מי תערובות Para VIII, 10)..", + "Hat man sie über die Rückseite von Gefäßen18 So dass das Wasser nicht in die Gefäße hineingeflossen ist. oder über eine Bank19 Die überhaupt nichts in sich aufnehmen kann. geleitet, bleibt sie, sagt R. Jehuda, wie sie war20 Das Wasser bleibt, auch nachdem es herübergeflossen ist, Quellwasser, so lange es noch mit der Quelle verbunden ist.; R. Jose sagt: Sie ist wie eine Tauche21 Auch wenn es noch mit der Quelle verbunden ist, gilt es nicht mehr als Quellwasser, weil es über ein Gefäß, wenn auch nur über dessen Rückseite, hinübergeflossen ist, es ist deshalb nicht mit dem über den Rand der Tränkrinne in Mischna 1 hinübergeflossenen Wasser zu vergleichen, weil die Rinne am Boden befestigt war und deshalb doch nicht so ganz den Charakter eines Gefäßes hat, wie ein loses nicht am Boden befestigtes Gefäß (יו״ב). Trotzdem gilt aber das Wasser nicht als geschöpft und darf man wie in einer Tauche darin unter tauchen, da das Wasser ja nur auf der Außenseite der Gefäße war. Allerdings muss angenommen werden, dass das Wasser, auch ohne über die Gefäße geleitet zu werden, in die Wasseransammlung geflossen wäre, denn eine Tauche ist untauglich, wenn das Wasser in sie über Gefäße hineingeleitet worden ist, (V. M. 10, s. תוי״ט) oder man müsste annehmen, dass dieses nur für eine Tauche aus Regenwasser gilt, nicht aber für eine solche aus Quellwasser., nur darf man über der Bank nicht etwas untertauchen22 In dem über der Bank oder einem der anderen Gefäße fließenden Wasser darf man nicht untertauchen, eine Vorbeugung (גזירה) gegen das Untertauchen in einem Gefäße..", + "Wenn eine Quelle23 Die Tosefta liest: מעין מושך כנדל vielfußartig24 נדל ein Tier mit vielen Füßen, arab. נדאל so genannt wegen seiner Beweglichkeit. fließt25 Aus der Quelle zerteilt sich das Wasser in viele Rinnsale. und man sie durch Hinzugießen sich noch weiter ausbreiten lässt26 Man hat geschöpftes Wasser in die Quelle hineingegossen, und dadurch haben sich die aus ihr fließenden Rinnsale verbreitert., bleibt sie, wie sie war27 Das Wasser in den Rinnsalen bleibt Quellwasser, weil es aus der Quelle in sie hineinfließt. So nach Maim. und רא״ש, Dagegen wendet ר״ש ein, dass in diesem Falle, wenn man mehr geschöpftes Wasser in die Quelle gegossen hat, als Quellwasser darin war, man nach I, 7 darin nicht, wenn es fließt, untertauchen dürfte (s. dagegen מ״א). Nach ihm wäre vielmehr gemeint, man hat die Arme der Quelle verbreitert, so dass sich das Quellwasser nach den Seiten hin ausgebreitet hat, so bleibt es, wie es war, d. h. nur an den Stellen, wo das Wasser vorher von selbst geflossen ist, gilt es als Quellwasser, nicht aber das Wasser an den Stellen, wohin man es erst durch die Verbreiterung geleitet hat, dort darf man, während es fließt, nicht untertauchen, denn man darf in fließendem Wasser nur dort untertauchen, wo es von Natur fließt.. War es eine stehende Quelle28 Auch das Wasser von Brunnen und Seen, das aus der Erde kommt, gilt als Quellwasser., und man hat sie durch Hinzugießen29 So nach der Erklärung von Maim. und רא״ש. Nach ר״ש; man hat den Brunnen dadurch erweitert, dass man um ihn herum Rinnen angebracht hat, und in diesen Rinnen ist das Wasser fließend. erst fließend gemacht, ist sie30 An den Stellen, wo vorher kein Wasser war. einer Tauche darin gleich, dass sie nur bei stehendem Wasser reinigt31 Weil das Wasser aus einer ursprünglich nicht fließenden Quelle stammt., und einer Quelle darin, dass man (Gegenstände) darin untertauchen kann, auch wenn es noch so wenig Wasser ist32 S. ר״ן, Nedarim 41a..", + "33 Para VIII, 8. Alle Meere34 Auch Seen sind in dem Ausdruck ימים mit inbegriffen. sind wie Wasser-Ansammlungen35 Sie gelten nicht als Quellwasser., denn es heißt36 Genes. 1, 10.: „Und die Wasser-Ansammlung nannte er Meere“, dieses sind die Worte des R. Meïr; R. Jehuda sagt: Das große Meer37 Nur der Ozean, der das Festland umgibt, ist in der Schrift mit מקוה המים gemeint, nicht aber die kleineren Binnenmeere und Binnenseen. ist wie eine Wasser-An-Sammlung, es heißt nur „Meere“, weil in ihm viele Meeresarten enthalten sind38 Die Schrift bezeichnet nur deshalb das große Meer, den Ozean, mit der Mehrzahl ימים, weil so viele Wasser sich in ihn ergießen.; R. Jose sagt : Alle Meere reinigen in fließendem Zustand39 R. Jose ist der Ansicht, dass unter מקוה המים in der Schrift alle Meere und Seen zu verstehen sind, aber sie nennt sie nicht in der Hinsicht מקוה המים, dass sie in fließendem Zustande nicht reinigen, sondern nur in der Hinsicht, dass sie nicht als מים חיים gelten, weil מים חיים nur solche Wasser heißen, die immer wieder frisch aus dem Boden hervorquellen., sind aber untauglich für die Flußleidenden40 Den männlichen Flußleidenden, der zu seiner Reinigung in מים חיים untertauchen muss., für die Aussätzigen41 Das Wasser, in das man bei der Reinigung des Aussätzigen das Blut des geschlachteten Vogels hineintropfen lässt, muss ebenfalls מים חיים sein. und davon Entsündigungswasser zu weihen.", + "Fließendes Wasser42 Wasser, das aus der Erde quillt und fließt, daher auch Bäche und Flüsse. ist wie eine Quelle43 Man darf, auch während es fließt, darin untertauchen, und Geräte, auch wenn es keine 40 Sea sind., Tropfwasser44 Regenwasser, das in Tropfen zur Erde fällt. wie eine Tauche45 Eine hergestellte Wasseransammlung, die 40 Sea enthalten muss und in der das Wasser nicht fließen darf. So erklären ר״ש und Barten. Dagegen versteht Maim. unter נוטפים eine Wasseransammlung, die sich aus Wasser gebildet hat, das aus einer hochgelegenen Quelle tropfenweise heruntergesickert ist, solches Wasser gilt, auch wenn es fließt, nicht als Quellwasser.. Es bezeugte R. Zadok46 Edujot VII, 3., dass, wenn47 Bei einer Vermischung von fließendem und Tropfwasser. das fließende Wasser mehr ist als das Tropfwasser, es tauglich ist48 D. h. das Wasser als Quellwasser gilt, selbst wenn erst bei Hinzurechnung des Tropfwassers soviel Wasser vorhanden ist, dass der unterzutauchende Gegenstand darin untertauchen kann (ר״ש).. Hat man Tropfwasser49 Eine vorschriftsmäßig hergestellte Tauche aus Regenwasser, die wenigstens 40 Sea enthält. fließend gemacht50 Indem das Wasser durch ein Loch oder über den Rand hinweg hinausfließt. So lange das Wasser fließt, kann man nicht darin untertauchen, man muss deshalb den Abfluss aufzuhalten suchen., kann man es anhalten51 Wörtlich: man kann einen Stock dagegendrücken oder daran anfügen (סומך = anlehnen) und dadurch das weitere Abfließen verhindern., selbst durch einen Stock, selbst durch ein Schilfrohr52 Die wenigstens unter Umständen für Unreinheit empfänglich sind., selbst ein Flussleidender oder eine Flussleidende53 Die selbst unrein sind., und kann dann hineingehen und darin untertauchen54 Obgleich es als Grundsatz gilt, dass das Wasser, in dem man untertaucht, nicht durch etwas, das unrein ist oder auch nur Unreinheit annimmt, angesammelt sein darf (s. V. M. 6), und dieses Wasser erst dadurch, dass man es angehalten hat, zu einer tauglichen Wasseransammlung geworden ist, da man, so lange es fließend war, nicht darin untertauchen durfte, ist es nach R. Jehuda dennoch tauglich, darin unterzutauchen, weil doch die Wasseransammlung nicht erst durch das Ver schließen des Abflusses entstanden ist, sondern schon vorher da war., das sind die Worte des R. Jehuda; R. Jose sagt: Mit allem, was Unreinheit annimmt55 Also auch nicht vermittels eines vollständig reinen Menschen oder Gegenstandes, der Unreinheit annimmt., darf man nicht fließend machen56 Da מזחילין nur die Bedeutung ״fließend machen“ haben kann, ist dem Sinne nach zu ergänzen: und ebenso, wie man damit nicht fließend machen darf, darf man auch damit nicht das Fließende zum Stehen bringen. So erklären ר״ש und Barten. die Mischna, die danach auch nicht אפילו זב וזבה יורד וטובל sondern, da das אפילו זב וזבה zu dem Vorhergehenden gehört, ויורד וטובל lesen. Ganz anders erklärt Maim. die Mischna. Wie er unter נוטפים im ersten Teil der Mischna aus einer hochgelegenen Quelle tropfenweise herabfallendes Wasser versteht (s. oben Note 45), so erklärt er נוטפים שעשאן זוחלין : wenn man solches tropfenweise herabfallendes Wasser zu fließendem gemacht hat, indem man dort, wo die Tropfen herunterfallen, einen Stoch oder ein Rohr angestellt hat, auf denen die Tropfen herunterfließen, so gilt das Wasser als Quellwasser und können auch ein זב und eine זבה darin untertauchen. Für eine זבה braucht es allerdings gar kein Quellwasser zu sein, sie wird hier neben dem זב nur nebenbei genannt, um damit auszudrücken, dass das Untertauchen in diesem Wasser vollständig einwandsfrei ist, so dass selbst eine ׳זבה die durch das Tauchbad für den ihr bis dahin strengstens verbotenen geschlechtlichen Umgang wieder rein werden soll, darin untertauchen kann. Dagegen erklärt R. Jose, dass das Wasser nicht als fließendes Quellwasser tauglich ist, sobald es durch etwas, das Unreinheit annimmt, fließend gemacht worden ist, und auch ein Stock und ein Rohr sind nach Maim. wenigstens nach rabbinischer Vorschrift für Unreinheit empfänglich..", + "57 Chagiga 19a; Chullin 31a. Hat eine Welle, in der vierzig Sea sind, sich losgelöst58 Von der See, in der man auch bei fließendem Wasser unter tauchen darf (s. oben V, 4). und ist auf einen Menschen oder auf Geräte gefallen, sind sie rein59 Hier müssen es 40 Sea sein, was sonst bei Quellwasser nicht erforderlich ist, weil das Wasser sich von der See voll ständig losgelöst hat. Auch ist nur das Untertauchen in dem auf die Erde niederfallenden Wasser giltig, nicht aber in dem noch in der Luft schwebenden Teile der Welle (Talmud).. Wo immer sich vierzig Sea befinden, kann man selbst untertauchen und anderes untertauchen60 Sobald man nur weiß, dass es kein geschöpftes Wasser ist, auch wenn sich die 40 Sea durch das Zusammenrechnen des Wassers in mehreren miteinander verbundenen Vertiefungen ergeben.. Man kann (Geräte) untertauchen in Gräben61 Die 40 Sea Wasser enthalten, aber nicht so breit und tief sind, dass ein Mensch darin untertauchen kann., in Erdlöchern62 נעיצים sind nach dem Talmud (Bab. Kam. 50b) Gruben, die oben breit sind und nach unten schmal zulaufen, nach Maim. von נעוץ = hineingesteckt, Löcher, die im Boden entstehen, wenn man etwas darin Steckendes herausreißt., und in einer Eselshuf-Lache63 Ein Wassertümpel, der durch das Eindrücken der Tierhufe in den Boden entstanden ist., die (mit anderen) auf dem Boden zusammenhängt64 So dass zusammen 40 Sea Wasser darin sind, dann kann man einen Gegenstand, auch in der einzelnen Lache untertauchen.. Beth-Schammai sagen65 Edujot V, 2.: Man darf in herabfließendem Gebirgswasser66 חרדלית (gr. Χαράδρα) von einem Berge herunterfließendes Regenwasser. untertauchen67 Wenn 40 Sea Wasser darin enthalten sind. Danach gilt nach Beth Schammai der Grundsatz nicht, dass man in Regenwasser, wenn es fließt, nicht untertauchen darf, oder ist es nach Beth Schammai, wie יו״ב annimmt, nur hier erlaubt, weil das Wasser nicht als ein fließendes betrachtet wird, da es, sobald es zu ebener Erde kommt, sich ansammelt und nicht weiter fließt., Beth-Hillel sagen : Man darf nicht darin untertauchen. Sie stimmen aber zu, dass man es mit Geräten einzäunen68 Unten am Fuße des Berges (s. ר״ש). und dann darin untertauchen kann69 Auch nach Beth Hillel kann man dann an der Stelle, wo das Wasser durch die Geräte zum Stehen gebracht worden ist, untertauchen, obgleich es weiter oben noch fließt. Allerdings würde danach der Ausspruch des R. Jose in Mischna 5: כל דבר שהוא מקבל טומאה אין מזחילין בו nach der Erklärung, die ר״ש und Barten, dazu geben (s. oben Note 56), in Widerspruch zu der Ansicht von Beth Hillel stehen; das nötigt Barten. zu der Erklärung, dass das ומודים nur auf den Schlusssatz zu beziehen und zu übersetzen ist: sie stimmen überein, dass, wenn man ihn mit Geräten einzäunt — was nach der Ansicht von Beth Schammai überflüssig ist, und nach der von Beth Hillel nichts nützt, da man mit Geräten das Fließende nicht zum Stehen bringen darf — die Geräte, mit denen man eingezäunt hat, nicht als untergetaucht gelten. Nach der Erklärung von Maim. zur obigen Mischna bedarf es dieser gezwungenen Erklärung nicht, da danach R. Jose nur von dem Fließendmachen vermittels eines Gerätes spricht, nicht von dem Festhalten eines fließenden Wassers, dieses demnach auch nach Beth Hillel erlaubt sein kann., die Geräte, mit denen man es eingezäunt hat, gelten aber nicht als untergetaucht70 Weil sie nur an der Innenseite von dem Wasser bespült worden sind, nicht aber an ihrer Außenseite. (יר״ב nimmt im Gegensatz zu ר״ש an, dass gemeint ist, man dürfe eine Stelle in dem herabfließenden Wasser durch Geräte einzäunen und dann darin untertauchen, die Geräte, mit denen man eingezäunt hat, gelten aber nicht als untergetaucht, weil ihre äußere Seite nur von fließendem Wasser umspült wird. Da dieses aber wieder nach Beth Schammai nichts schadet, so ist auch nach ihm das ומודים nicht zu übersetzen ״sie stimmen überein“, sondern ״sie“, nämlich Beth Hillel, ״stimmen zu“, dass man durch Geräte einzäunen und darin untertauchen darf, obgleich die Geräte für Unreinheit empfänglich sind, entsprechend der Erklärung von Maim, zu Mischna 5, dagegen sind sie im Gegensatz zu Beth Schammai der Ansicht, dass die Geräte selbst nicht als untergetaucht gelten, weil sie an ihrer äußeren Seite von fließendem Wasser bespült werden).." + ], + [ + "Alles1 Angesammeltes Wasser., was mit der Tauche verbunden ist, ist wie die Tauche2 Man kann, auch wenn es nur eine kleine Wasseransammlung ist, Gegenstände darin untertauchen, und es ergänzt den Wasserinhalt der Tauche zu den erforderlichen vierzig Sea.. In Löchern3 Andere Lesart: חוררי). in der Höhle4 Löcher in den Wänden der Höhle, die als Tauche dient, in denen Wasser steht. und in Spalten der Höhle kann man untertauchen5 Kleinere Gegenstände., wie sie auch sind6 Wenn auch nur wenig Wasser darin ist und dieses auch nur in Haaresbreite mit dem Wasser der Tauche verbunden ist.. In einer Grube7 ערקה s. oben IV Note 29. Nach Maim. eine ausgehöhlte Grube unter dem Boden der Tauche, nach ר״ ש und רא״ש eine Grube neben der Tauche. in der Höhle kann man nur untertauchen, wenn sie durch ein Loch so weit wie ein Schlauchrohr (mit dem Tauchenwasser) verbunden ist8 Weil hier das Wasser nicht wie das in den Löchern und Spalten nach dem Tauchenwasser zu offen steht, sondern durch eine Zwischenwand von ihm getrennt ist.; R. Jehuda sagte : Wann ist dies? Wenn sie durch sich selbst sich hält9 Das heißt nach Maim., wenn die Erdschicht, die sie von der über ihr liegenden Tauche trennt, stark genug ist, dass sie nicht eingedrückt wird, wenn jemand in der Tauche untertaucht, nach ר״ש und רא״ש, wenn in der Grube Wasser vorhanden ist, auch wenn sie nicht mit der Tauche verbunden ist, wenn nämlich die neben ihr liegende Tauche so viel tiefer liegt als sie, dass das Tauchenwasser, auch wenn es schon vierzig Sea sind, nicht an das Loch in der Grube heranreicht, in diesem Falle ist, auch wenn das Wasser in der Tauche steigt, bis es sich durch das Loch mit dem Wasser in der Grube verbindet, eine Verbindung in der Weite eines Schlauchrohrs erforderlich., wenn sie aber nicht durch sich selbst sich hält, kann man darin untertauchen, wie es auch ist10 Nach Maim., weil eine solch’ brüchige Scheidewand nicht als Trennung gilt, nach ר״ש und רא״ש, weil dann die neben der Tauche befindliche Grube nicht anders zu beurteilen ist, als ein Loch oder eine Spalte in den Wänden der Tauche..", + "11 S. Chagiga 22a. Ist ein Eimer voll mit Geräten12 Und der Eimer sowohl wie die Geräte sind unrein., und man hat sie13 Den Eimer mit den Geräten. Andere Lesart: והטבילו. untergetaucht, sind sie rein14 Auch wenn der Eimer oben so schmal zuläuft, dass die Öffnung nicht so weit wie ein Schlauchrohr ist, wird das Wasser in dem Eimer doch als mit dem Wasser der Tauche verbunden betrachtet, und gelten deshalb auch die Geräte in dem Eimer als in der Tauche untergetaucht. Im Talmud (Chagiga 22a) wird dies damit begründet, da das in den Eimer eingedrungene Wasser trotz der engen Öffnung für die Reinigung des Eimers als mit dem Tauchenwasser verbunden gilt — da man ein Gefäß mit solcher engen Öffnung überhaupt niemals vollkommen, auch mit seiner Innenfläche, in Tauchwasser untertauchen könnte, wenn das Wasser in dem Gefäß als nicht mit der Tauche verbunden gelten würde — gilt es auch für die in dem Eimer liegenden Geräte als mit dem Tauchenwasser verbunden., hat man (ihn) nicht (seiner selbst wegen) untergetaucht15 Wenn der Eimer nicht unrein war, man daher eigentlich nicht ihn untergetaucht, d. h. an ihm die טבילה vollzogen, sondern ihn nur als Mittel benutzt hat, die in ihm liegenden Geräte unterzutauchen., gilt das Wasser nicht als verbunden16 L. liest: הרי אלו מעורבין, was wohl korrumpiert ist. ר״ש und רא״ש lesen: במים המעורבין, wonach zu übersetzen ist: ״oder wenn man Geräte in einem mit einer Tauche verbundenen Wasser untertaucht,“ muss es in der Weite eines Schlauchrohrs verbunden sein. So auch im Talmud (1. c.): הכי קאמר ואם אינו צריך להטבילו ומים המעורבין עד שיהו מעורבין כשפופרת הנוד., wenn es nicht in der Breite eines Schlauchrohrs verbunden ist17 Da dann der Note 14 angegebene Grund wegfällt..", + "Wenn drei Tauchen neben einander liegen, in der einen zwanzig Sea18 Tauglichen Wassers., in der anderen zwanzig Sea18 Tauglichen Wassers., und in der dritten zwanzig Sea geschöpften Wassers sind, und die mit geschöpftem Wasser an der Seite liegt, und es sind drei Personen19 Zu gleicher Zeit. hineingestiegen und darin untergetaucht, so dass sie sich mit einander vermengt haben20 Das Wasser in jeder der drei Tauchen ist infolge des Hineinsteigens des Unter tauchenden übergeflossen und hat sich mit dem der daneben liegenden Tauche vermengt., sind die Tauchen rein21 Da durch die Vermengung der beiden Tauchen mit tauglichem Wasser eine taugliche Tauche entstanden und durch ihre Verbindung mit der Tauche mit untauglichem Wasser auch diese tauglich geworden ist. und die Untergetauchten rein22 Da alle drei Tauchen während ihres Untertauchens tauglich waren.. Lag die mit geschöpftem Wasser in der Mitte, und sind drei Personen hineingestiegen und darin untergetaucht, so dass sie sich mit einander vermengt haben, sind die Tauchen so, wie sie waren23 Die beiden Tauchen mit tauglichem Wasser sind trotz des Überfließens nicht zusammengekommen, da die mit geschöpftem Wasser dazwischen lag, es ist deshalb eine taugliche Tauche überhaupt nicht entstanden, das geschöpfte Wasser in der mittleren Tauche bleibt deshalb untauglich, auch wenn man es durch taugliches Wasser zu vierzig Sea ergänzt. Aber es bleibt auch das Wasser in den beiden anderen Tauchen tauglich und ist nicht dadurch untauglich geworden, dass geschöpftes Wasser aus der mittleren Tauche hineingeflossen ist, weil dieses Wasser nicht direkt in die Tauchen hineingefallen ist, sondern über den Tauchenrand sich hingezogen (המשכה) und dort mit dem tauglichen Wasser sich vermischt hat und darin aufgegangen ist (נתבטל ברוב), und dann erst in die Tauche hineingefallen ist (s. oben IV, 4)., und die Untergetauchten so, wie sie waren24 Sie sind nicht in einer tauglichen Tauche untergetaucht und deshalb weiter unrein..", + "Wenn ein Schwamm oder ein Eimer, die drei Log Wasser enthalten25 Nach ר״ש : wenn sie einschließlich des Wassers in den Poren des Schwamms bezw. in den Ritzen des Eimers, das beim Hineinfallen nicht herausfließt, nur genau drei Log Wasser enthalten. רא״ש und Maim. erklären: wenn der Eimer nur eine schmale Öffnung hat, so dass beim Hineinfallen nicht alles Wasser herausfließt, sondern das geschöpfte Wasser nur mit der Tauche durch den Gefäßhals verbunden ist., in eine Tauche26 Die keine vierzig Sea Wasser enthält. hineinfallen, machen sie sie nicht untauglich, weil sie27 Die Weisen. nur gesagt haben: Wenn drei Log hineingefallen sind28 Nur wenn drei Log in das Tauchwasser hineingefallen sind, während hier ein Teil des Wassers in dem Schwamm oder dem Eimer zurückbleibt..", + "In einer Kiste oder einem Kasten29 Beides sind Gegenstände mit einem so großen Rauminhalt, dass sie für gewöhnlich vierzig Sea Flüssiges oder darüber fassen können und deshalb nicht wie andere Geräte verunreinigungsfähig sind (s. Kelim XV, 1). im Meere30 D. h. die von allen Seiten vom Meerwasser umgeben sind, in manchen Ausgaben fehlt das Wort: שבים). darf man nicht untertauchen, wenn sie nicht ein Loch so breit wie ein Schlauchrohr haben31 Nach Barten. sind sie wie eine Grube unter oder neben der Tauche (עוקה oben Mischna 1), in der man nur untertauchen darf, wenn sie durch ein Loch in der Weite eines Schlauchrohrs mit der Tauche verbunden ist. Danach bleibt aber die Ansicht des R. Jehuda schwierig, warum er hier eine so große Öffnung verlangt, wie sie sonst für die Verbindung mit dem Tauchwasser nirgends gefordert wird. Nach יו״ב handelt es sich hier gar nicht um die Verbindung mit dem Meerwasser, sondern um das Untertauchen in einem Gerät. Als Grundsatz gilt, dass man in einem Gerät nicht untertauchen darf, auch wenn es vierzig Sea tauglichen Wassers enthält. Wie man aber nach Mischna 2 Geräte, die in einem Eimer liegen, in einer Tauche untertauchen darf, auch wenn der Eimer selbst nicht unrein ist, wenn nur die Öffnung des Eimers die Weite eines Schlauchrohrs hat, so könnte man annehmen, dass auch Gegenstände, die man in einen im Meerwasser stehenden Kasten untertaucht, als im Meerwasser untergetaucht gelten, wenn eine Verbindung vorhanden ist, weil ja der Kasten selbst in das Wasser untergetaucht ist. Demgegenüber erklärt die Mischna, dass dieses nicht der Fall ist, weil man ja den Kasten nicht untertaucht, sondern er fest auf dem Boden steht, und es deshalb eher zu befürchten ist, dass wenn dieses erlaubt wird, man es schließlich auch für zulässig halten wird, etwas in einem Gefäß, das nicht mit einer Quelle oder Tauche verbunden ist, unterzutauchen. Will man deshalb in dem Kasten unter tauchen, so muss man ihm die Eigenschaft als Gerät nehmen, und dieses geschieht dadurch, dass man am Boden oder dicht über dem Boden ein Loch macht, das hier die Größe haben muss, die im Allgemeinen für die die Tauche betreffenden Bestimmungen vorgeschrieben ist. In ähnlicher Weise fasst auch מ''א die Mischna auf; dagegen spricht aber, dass in der Tosefta V, 2 der Ausspruch des R. Jehuda ausdrücklich auf die Verbindung durch השקה bezogen wird, s. auch oben IV, 5.; R. Jehuda sagt: Bei einem großen Gerät32 Das acht Handbreiten oder darüber groß ist. muss es vier Handbreiten groß sein33 Obgleich diese vier Handbreiten noch nicht den größeren Teil des Gerätes ausmachen., bei einem kleinen34 Bei dem vier Handbreiten schon mehr als den größeren Teil des Gerätes ausmachen. größer als seine Hälfte. Ist es ein Sack oder ein Korb35 Im Meerwasser oder überhaupt in einer Tauche., kann man in ihnen untertauchen, wie sie sind, weil das Wasser (in ihnen mit dem Tauchewasser) verbunden ist36 Da sie aus durchlässigen Stoffen sind.. Hat man sie unter die Traufrinne gestellt37 Damit das Regenwasser durch sie hindurchfließt., machen sie die Tauche38 Wenn das Wasser aus ihnen in eine Tauche fließt, die keine vierzig Sea Wasser enthält. nicht untauglich39 Das Wasser gilt nicht als geschöpft, weil sie durchlässig sind., sondern40 Andere Lesart: ומטבילין. man kann sie untertauchen und gradenwegs wieder herausnehmen41 Wenn man in einer Tauche, die abgemessene vierzig Sea Wasser enthält, einen Wasser in sich aufnehmenden Gegenstand untertaucht, darf man ihn nach dem Untertauchen nicht mit der Öffnung nach oben herausheben, weil dadurch das in ihm befindliche Wasser das Wasser in der Tauche auf weniger als vierzig Sea reduziert, und wenn man dann das Wasser aus ihm wieder zurückgießt, die Tauche untauglich wird, man muss ihn deshalb mit der Öffnung nach unten herausheben (s. weiter VII, 6). Das ist bei einem Sack und einem Korbe nicht nötig, weil das in ihnen befindliche Wasser nicht als geschöpft gilt..", + "Taucht man Geräte in einem beschädigten irdenen Gefäß42 גסטרא gr. γάστρα = ein bauchiges Gefäß, es wird darunter gewöhnlich ein irdenes Gefäß verstanden, von dem der obere Teil abgebrochen ist, deshalb γάστρα genannt, weil nur der untere bauchige Teil erhalten ist. So erklärt auch Maim. (Kelim II, 6), dass damit ein Untersatz gemeint ist, den man nur dazu gebrauchen kann, ihn unter ein mit Flüssigkeit gefülltes Gefäß zu setzen, um die überfließende oder durchsickernde Flüssigkeit aufzufangen. unter, das in der Tauche steht43 Und dessen Wasserinhalt durch die Lücken an den beschädigten Stellen des Gefäßes mit dem Wasser der Tauche in Verbindung steht, das mit seinem oberen Rande aber aus dem Wasser der Tauche herausragt (רא״ש)., werden sie von ihrer Unreinheit rein44 Und es ist nicht nötig, wie bei der Kiste und dem Kasten in der vorhergehenden Mischna, dass es am Boden oder dicht am Boden durchlöchert ist, weil es, wenn es auch für Unreinheit noch empfänglich ist, doch an sich schon kein richtiges Gefäß ist., aber sie werden durch das irdene Gefäß45 Wenn dieses unrein ist. wieder verunreinigt46 Ein irdenes Gefäß wird durch Untertauchen nicht rein. Das Wasser in dem Gefäß wird nicht durch das Gefäß verunreinigt, da es mit dem Tauchwasser in Verbindung steht. Sobald man die untergetauchten Geräte aber aus dem in dem Gefäße enthaltenen Wasser heraushebt, während sie sich noch zwischen der Einfassung des Gefäßes befinden, wird das an den untergetauchten Geräten noch hängende Wasser, das nicht mehr mit der Tauche verbunden ist, unrein, weil Speisen und Getränke, sobald sie in den Luftraum eines unreinen irdenen Gefäßes kommen, unrein werden, und verunreinigt wieder die untergetauchten Geräte.. Steht das Wasser auch noch so wenig über dem Gefäß, sind sie rein47 Da dann die Geräte, sobald sie aus dem Wasser herausgehoben werden, sich außerhalb des Luftraumes des unreinen Gefäßes befinden und das an ihnen hängende Wasser deshalb nicht unrein wird.. Kommt eine Quelle aus einem Ofen48 Der unrein ist. Auch der Ofen ist ein irdenes Gerät und verunreinigt, wenn er unrein ist, Speisen und Getränke, die in seinen Innenraum kommen, auch wenn sie ihn nicht berühren. heraus, und es ist jemand hineingestiegen und darin untergetaucht, ist er rein49 Weil ein Mensch durch den Innenraum des Ofens nicht unrein wird. und seine Hände sind unrein50 Weil die Hände des Menschen, wenn sie in den Luftraum eines unreinen Ofens kommen, unrein werden (s. Jadajim III, 1). Dadurch, dass die Hände in dem Quellwasser, das in dem Luftraume des Ofens fließt, untergetaucht sind, sind sie nicht rein geworden, ebenso wenig wie jemand rein wird, wenn er mit einem verunreinigenden Kriechtiere in der Hand untertaucht.. Steht von ihr51 Der Quelle. soviel über dem Ofen, wie seine Hände hoch sind, sind auch seine Hände rein52 Da dann seine unrein gewordenen Hände beim Heraussteigen durch das außerhalb des Ofens stehende Wasser wieder rein geworden sind..", + "Für die Verbindung von Tauchen53 Wenn man das Wasser von zwei neben einander liegenden Tauchen, die jede für sich keine vierzig Sea enthalten, mit einander verbinden will, um eine taugliche Tauche herzustellen, kann dieses in der Weise geschehen, dass man die sie von einander trennende Zwischenwand in der Weite eines Schlauchrohrs durchbricht, so dass das Wasser der einen mit dem der anderen in dieser Weite, d. h. sowohl in dieser Breite wie in dieser Höhe, sich verbindet. Verbinden sich dagegen die Oberflächen der beiden Wasser, so genügt eine Verbindung in der Breite eines Schlauchrohrs und der Höhe einer Knoblauchschale (s. weiter Mischna 9). Auch wenn man eine Tauche von geschöpftem Wasser mit einer tauglichen Tauche durch ein Loch in der Zwischenwand verbinden will, ist eine Verbindung in der Breite und Höhe eines Schlauchrohrs erforderlich; wird aber angenommen, dass geschöpftes Wasser nach Toravorschrift tauglich und nur nach rabbinischer Verordnung für das Untertauchen untauglich ist, genügt für diesen Fall eine Verbindung in Haaresbreite (s. Barten. zur folgenden Mischna). gilt als Maß die Breite eines Schlauchrohrs54 Ein Rohr, das man in die Öffnung eines Schlauches hineinsetzt, wenn man ihn füllen will., dessen Dicke55 Die Dicke der Wandung des Rohrs. und lichte Weite zusammen, worin man zwei Finger56 Nach Maim. Zeigefinger und Mittelfinger, nach ר״ש und רא״ש zwei Zeigefinger. nebeneinander vollständig umdrehen kann. Ist es zweifelhaft, ob die Verbindung so breit wie ein Schlauchrohr ist oder nicht57 Und es lässt sich, nachdem man darin untergetaucht hat, nicht mehr fest stellen, wie es war., ist sie untauglich, weil dieses eine Toravorschrift ist58 Dass die Tauche vierzig Sea enthalten muss und das Maß der Tauchenverbindung., dasselbe gilt von der Olivengröße von einem Toten und der Olivengröße von einem Aas und der Linsengröße von einem Kriechtier59 Auch wenn man im Zweifel ist, ob sie bei ihrer Berührung die erforderliche Größe hatten, ist man unrein, weil alle Maß-Bestimmungen auf Sinai-Vorschrift beruhen.. Alles, was in der Schlauchrohr-Breite59a כשפופרת steht im Sinne von בכשפופרת. stehen bleibt60 Erde, Steinchen, Wasserpflanzen und Lebewesen, die sich in dem Loch festsetzen., verringert sie ; R. Simon, Sohn des Gamliel, sagt : Alles, was im Wasser selbst entsteht61 Quallen und dergleichen., ist rein.", + "Man kann Tauchen tauglich machen62 Eine durch die andere, indem man sie mit einander verbindet., auch eine hochgelegene, durch eine darunter liegende63 Obgleich sonst eine Verbindung auf schräger Ebene nicht als Verbindung gilt (s. Toharot VIII, 9). und eine entfernt liegende durch eine in der Nähe liegende64 Ob gleich es möglich ist, dass, als man untertauchte, die Verbindung durch irgendjemand unterbrochen war.. Wie ist dieses ? Man bringt eine irdene oder bleierne Röhre65 Oder aus irgendeinem anderen Material, man pflegte nur meist solche Röhren zu benutzen (Maim.). Der Grundsatz, dass das Hineinleiten von Wasser in eine Tauche vermittels eines Gegenstandes, der Unreinheit annimmt, die Tauche untauglich macht (s. V. M. 10), gilt für das bloße Verbinden von zwei Tauchen nicht. und legt seine Hand unter sie, bis sie mit Wasser gefüllt wird66 Maim. erklärt: man legt die Röhre mit dem einen Ende in das Wasser der unteren tauglichen Tauche, lenkt dann die Röhre mit der Hand so, dass sie sich ganz mit Wasser füllt, dann leitet man das andere Ende der mit Wasser gefüllten Röhre in die obere Tauche hinein, die keine vierzig Sea Wasser enthält, sobald sich da die Wasser nur in Haaresbreite berühren, ist auch die obere Tauche tauglich. Nach ר״ש wird eine Tauche mit weniger als vierzig Sea Wasser nicht durch Verbindung mit einer tauglichen in Haaresbreite tauglich, sondern nur durch Verbindung in Breite eines Schlauchrohrs. Vielmehr handelt es sich nach ihm um eine Tauche mit geschöpftem Wasser, die durch Verbindung mit der unteren tauglichen Tauche tauglich gemacht werden soll, dazu ist keine Verbindung in Breite eines Schlauchrohrs nötig, wenn die Untauglichkeit von geschöpftem Wasser nur auf rabbinischer Verordnung beruht. Er erklärt: man legt die Röhre mit dem einen Ende in die obere und mit dem anderen in die untere Tauche, hebt dann mit der Hand das untere Ende hoch, bis sich die Röhre mit Wasser aus der oberen Tauche gefüllt hat, und lässt dann das Wasser in die untere hineinfließen. Nach רא״ש hat das Hochhalten der Röhre mit der Hand, bis sie sich mit Wasser gefüllt hat, den Zweck, dass sich darin soviel Wasser ansammelt, dass beim ersten Berühren mit der tauglichen Tauche die Verbindung wenigstens die Breite eines Schlauchrohrs hat, nachher genüge dann die Verbindung in Haaresbreite., und leitet es67 Das Wasser., bis es das andere68 Das Wasser in der anderen Tauche. berührt, wenn auch nur in Haaresbreite, so genügt es. Sind in der oberen vierzig Sea69 Taugliches Wasser. und in der unteren ist garnichts, kann man (Geschöpftes) auf der Schulter70 ממלא בכתף verkürzt für ממלא ומביא בכתף, es soll damit ausgedrückt werden, dass man das Wasser direkt aus den auf den Schultern getragenen Schöpfeimern hineingießen kann, ohne es erst auf der Erde auszugießen und von da hineinfließen zu lassen. hintragen und in die obere hineingießen71 Bis diese überläuft und das Überlaufende in die untere hineinfließt., bis in die untere vierzig Sea hinunter fließen72 Weil das Wasser einer tauglichen Tauche von 40 Sea tauglich bleibt, wenn auch noch so viel geschöpftes Wasser hinzugegossen wird..", + "Wenn die Wand zwischen zwei Tauchen73 Von denen die eine weniger als vierzig Sea enthält oder die erst beide zusammen 40 Sea Wasser enthalten. von oben nach unten74 Mit שתי bezeichnet man bei einem Gewebe die Kettenfäden, die bei einem aufrecht stehenden Webstuhl von oben nach unten aufgezogen sind, während ערב die Bezeichnung für die Einschlagsfäden ist, die von der einen Seite nach der anderen durch sie hindurchgezogen werden. Dem entsprechend ist hier bei der Mauer unter שתי die Richtung von oben nach unten zu verstehen und unter ערב die von der einen Seite der Mauer zur anderen, so erklären auch fast alle Erklärer. Nur ר״ש erklärt merkwürdiger Weise hier לשתי mit: von einer Seite zur anderen, und לערב: von oben nach unten, ebenso auch רא״ש. Es ist wohl anzunehmen, dass auch sie unter שתי die Richtung von oben nach unten und unter ערב die von einer Seite zur anderen verstehen, nach ihnen aber נהדק לשתי in dem Sinne aufzufassen ist: wenn die שתי-Richtung der Mauer, das ist ihre Höhe, gespalten ist, und zwar durch einen von der einen nach der anderen Seite laufenden Spalt, durch den der obere Teil der Mauer von dem unteren abgetrennt ist, und ebenso סנדק לערב: wenn die ערב-Richtung der Mauer, das ist ihre Breite, gespalten ist, und zwar durch einen von oben nach unten verlaufenden Spalt, durch den das eine Ende der Mauer von dem anderen getrennt ist. (Damit gleicht sich auch der von מ״א angeführte Widerspruch aus, dass ר״ש selbst zu der Mischna Ohalot VI, 3 שתי mit von oben nach unten und ערב von der einen Seite zur anderen erklärt. Dort heißt es in der Tosefta nicht נסדק לשתי und ׳נסדק לערב sondern כמין שתי und ׳כמין ערב das heißt, wenn der Spalt so ist, wie er bei dem שתי oder wie er bei dem ערב ist; wenn die Kettenfäden auf gezogen sind ohne die Einschlagsfäden, geht zwischen einem Faden und dem anderen ein Spalt von oben nach unten, und ebenso, wenn nur die Einschlagsfäden da wären ohne die Kettenfäden, würde zwischen einem Einschlagsfaden und dem anderen ein Spalt von der einen Seite zur anderen gehen). gespalten ist75 So dass durch den Spalt das Wasser der einen mit dem der anderen in Verbindung steht., gelten sie als verbunden76 Auch wenn der Spalt nicht so weit wie ein Schlauchrohr ist. Wenn die Tauchen nur durch ein Loch in der Mauer verbunden sind, muss dieses die Weite eines Schlauchrohrs haben, wenn aber die ganze Mauer von oben bis unten auseinander gespalten ist, gelten die Tauchen als verbunden, wenn der Spalt auch noch so klein ist. So nach Maim. Nach einer anderen Erklärung heißt מצטרף: die ganze Länge des Spaltes rechnet zusammen, d. h. wenn der ganze Spalt in kleinste Teile zerschnitten und an einander gelegt die Weite eines Schlauchrohrs ergibt, nur dann gelten die Tauchen als verbunden., wenn von der einen Seite nach der anderen, gelten sie nicht als verbunden77 Weil der obere Teil der Mauer durch seine Schwere sich doch allmählich senken und so der Spalt sich wieder schließen wird, deshalb werden die Tauchen trotz des Spaltes als durch die Mauer getrennt betrachtet (יו״ב)., wenn nicht an einer Stelle eine Lücke wie ein Schlauchrohr ist; R. Jehuda sagt : Umgekehrt ist die Sache78 Er ist der Ansicht, dass ein über die ganze Mauer gehen der Spalt nicht besser ist als ein Loch und auch die Weite eines Schlauchrohrs haben muss. Geht aber der Spalt von der einen Seite der Mauer bis zur anderen, so wird durch das durchdringende Wasser der untere Teil der Mauer immer mehr abgebröckelt und deshalb nicht als Trennung betrachtet (יו״ב).. Dringen sie (die Tauchen)79 So dass die beiden Wasser-Oberflächen sich im freien Raum berühren. oben ineinander ein, so genügt die Höhe einer Knoblauch-Schale in der Breite eines Schlauchrohrs80 Der berührende Wasserstreifen muss die Breite eines Schlauchrohrs haben, braucht jedoch nur so hoch wie eine Knoblauchschale zu sein..", + "Wenn ein Abzugsbecken81 אביק nach Fleischer, zu Levy Wörterbuch = arab. אנביק vom gr. ἄμβιξ, ein Destillierbecher, hier ein Metallbecken, das in den Boden des Badebassins eingesetzt wurde, in das ein zu verschließendes Abflussrohr einmündete, das man öffnete, wenn das Wasser aus dem Bassin abfließen sollte. sich in der Mitte des Bades82 Wenn es in der Mitte des Badebassins angebracht ist, in das man das Wasser zur Herstellung der Tauche fließen lässt. befindet, macht es untauglich83 Das Becken bleibt ein Gerät, auch nachdem es am Boden befestigt und auch wenn es nur für diesen Zweck angefertigt worden ist, insoweit, dass das in ihm gesammelte Wasser als geschöpftes Wasser gilt. Befindet sich das Becken in der Mitte, so läuft das frische Wasser, das man in das Bassin hineinlässt, nachdem man das schmutzige hat abfließen lassen, zunächst in das Becken, da dieses tiefer liegt als der Bassinboden, es befindet sich danach in der leeren Tauche zunächst geschöpftes Wasser, deshalb bleibt die Tauche untauglich, auch wenn sie sich dann mit tauglichem Wasser füllt. Vorauszusetzen ist, dass das Becken wenigstens drei Log Wasser fasst, da erst diese eine Tauche untauglich machen, oder man muss mit יו״ב annehmen, dass auch das über dem Becken stehende Wasser als durch das Becken geschöpft betrachtet wird., wenn an der Seite, macht es nicht untauglich, weil es da einer Tauche neben einer anderen Tauche gleicht84 Nur wenn das Becken in der Mitte liegt und von allen Seiten von dem übrigen Tauchenwasser umgeben ist, gilt das Wasser in dem Becken als zu der Tauche gehörig und ist deshalb, weil zuerst geschöpftes Wasser in ihr war, die Tauche untauglich. Liegt dagegen das Becken an der Seite, so gilt das Wasser in ihm als eine besondere Wasseransammlung für sich, durch die das übrige Wasser in der Tauche nicht untauglich wird. Auch wenn in das Bassin 40 Sea taugliches Wasser hineingelassen werden, bleibt aber das Wasser in dem Becken trotz seiner Verbindung mit einer tauglichen Tauche zum Untertauchen untauglich, weil es sich in einem Gefäß befindet (s. oben V, Note 4)., das sind die Worte des R. Meïr; die Weisen sagen : Wenn das Badebassin85 אמבטי, gr. ἐμβατή, Behältnis zum Baden. ein Viertel (Log) Wasser aufnimmt, bevor solches in das Abzugsbecken gelangt86 Wenn der Rand des Beckens höher liegt als der Boden des Bassins, so dass beim Hineinlassen zuerst sich Wasser auf dem Boden sammelt., ist es tauglich87 Nach יו״ב, auch wenn das Becken in der Mitte liegt, nach מ״א machen die Weisen diesen Unterschied nur, wenn das Becken an der Seite liegt. Ein Viertel Log Wasser genügt nach Toravorschrift für das Unter tauchen kleiner Gegenstände; sobald sich deshalb ein Viertel Log Wasser auf dem Boden des Bassins angesammelt hat, ist bereits eine Tauche mit tauglichem Wasser vorhanden, und wird deshalb, wenn dann das Becken sich mit Wasser füllt, dieses als eine besondere Tauche betrachtet., wenn nicht, ist es untauglich88 Auch wenn sich das Becken an der Seite befindet.; R. Eleasar, Sohn des Zadok, sagt : Sobald das Abzugsbecken (Wasser) aufnimmt89 Damit ist vielleicht gemeint, wenn das Loch zum Abflussrohr verschlossen ist (s. dagegen מ״א)., ist es, wie es auch sein mag90 Sowohl in der Mitte wie an der Seite., untauglich.", + "Wenn in einer Reinigungsleitung91 מטהרת nach der Erklärung von ר״ש: eine an den Wänden des Baderaums entlang führende Wasserleitung zur Abspülung nach dem Baden im warmen Bade. in einem Bade die untere92 Von zwei nebeneinander fließenden Leitungen, von denen die eine etwas tiefer liegt als die andere. Die beiden Leitungen sind durch eine Zwischenwand getrennt, durch ein Loch in dieser Wand ist aber das Wasser der einen Leitung mit dem in der anderen wieder verbunden. Rinne voll mit geschöpftem Wasser und die obere voll mit tauglichem Wasser ist, und da, wo das (sie verbindende) Loch ist, sich drei Log befinden93 Wenn das Loch so groß und breit ist, dass drei Log Wasser darin Raum haben., ist es untauglich94 Wenn die obere Leitung keine 40 Sea Wasser enthält, wird das darin fließende Wasser untauglich, als wenn drei Log geschöpften Wassers darin hineingefallen wären. Umso mehr wird die untere Leitung untauglich, wenn sie taugliches Wasser enthält und die obere geschöpftes, weil doch das Wasser eher von oben nach unten als von unten nach oben fließt. So nach der Erklärung von רא״ש, ר״ש und Barten. Nach der Erklärung von יו״ב besteht die מטהרת aus zwei übereinander liegenden Leitungen, die obere dient dazu, taugliches Wasser zu einer Tauche hinzu leiten, die untere, gebrauchtes Wasser abfließen zu lassen. Der Boden der oberen Leitung ist nach der unteren zu durchlöchert, damit Steinchen und Erdklumpen, die das Wasser mit sich führt, in die untere Leitung hineinfallen und mit dem Abflusswasser abfließen, daher die Bezeichnung des Ganzen als מטהרת. Wenn nun drei Log von dem Wasser der unteren Leitung an dem Loch vorbeifließen, bevor vierzig Sea Wasser durch die obere Leitung hindurchgeflossen sind, ist es, als wenn die drei Log geschöpften Wassers in das taugliche Wasser hineingefallen wären, und ist das Wasser als mit geschöpftem gemischt untauglich. So erklärt יו״ב das אם יש כנגד הנקב ג׳ לוגין. Nach א״ר handelt es sich um zwei nebeneinander liegende Leitungen, von denen die eine etwas tiefer liegt als die andere, doch so, dass durch das Loch in der Zwischenwand Wasser auch von der tiefer liegenden Leitung in die höher liegende hineinfließen kann. Das אם יש כנגד הנקב ג׳ לוגין bedeutet aber nach ihm: wenn durch das Loch drei Log von dem Wasser der unteren Leitung in die obere und von dort in die Tauche hineinfließen, in die sich das Wasser der oberen Leitung ergießt, bevor vierzig Sea aus der oberen Leitung in die Tauche hineingeflossen sind, so ist die Tauche untauglich.. Wie groß muss das Loch sein, dass es drei Log fasst? Wie der dreihundertzwanzigste Teil einer Tauche95 So nach Maim. und Barten., die בריכה als gleichbedeutend mit מקוה auffassen, wie es in unserer Masechta häufig gebraucht wird. Danach erklärt Maim.: wenn die untere Leitung die zu einer מקוה erforderlichen vierzig Sea Wasser enthält, muss der Rauminhalt des Loches1/320 des Rauminhalts der unteren Leitung betragen, da 1 Sea = 24 Log, 40 Sea = 960 Log, demnach 3 Log =1/320 von 40 Sea sind. Enthält die untere Leitung mehr oder weniger als 40 Sea, so muss der Rauminhalt des Loches einen dementsprechend kleineren oder größeren Teil des Rauminhaltes der Leitung betragen. Dagegen wendet א״ר ein, dass danach die Ausführung der Mischna etwas ganz Überflüssiges aussprechen würde, denn dass 3 Log =1/320 von 40 Sea sind, braucht doch die Mischna nicht erst zu sagen. Auch nach ihm steht בריכה hier in der Bedeutung von ׳מקרה aber es ist damit nicht die Wasseransammlung in der unteren Leitung gemeint, sondern die מקוה die durch das aus der oberen Leitung fließende Wasser entsteht. Danach erklärt er: wenn das Loch so groß ist, dass in der Zeit, in der 40 Sea aus der oberen Leitung in die zu bildende מקוה hineinfließen, drei Log aus der unteren Leitung durch das Loch in die obere hinein- und mit deren Wasser mit hinausfließen, so ist die entstandene מקוה untauglich, weil nur 40 Sea weniger 3 Log taugliches Wasser hineingeflossen sind, die durch die 3 Log geschöpften Wassers untauglich geworden sind. Darauf stellt die Mischna die Frage, wie groß das Loch sein muss, damit dieses anzunehmen ist, und die Antwort lautet: so groß, dass in 320 Teilen Wasser, die aus der oberen Leitung hinausfließen, immer ein Teil aus der unteren Leitung enthalten ist. Ob dieses der Fall ist, lässt sich sehr einfach dadurch feststellen, dass man zunächst das Loch verstopft und 319 Log oder halbe Log oder von irgendeinem anderen Maße, aus der oberen Leitung herausfließen lässt, dann das Loch öffnet und sieht, ob in derselben Zeit, in der vorher 319 Log hinausgeflossen sind, jetzt 320 hinausfließen. Ist dieses der Fall, so folgt daraus, dass1/320 von dem in die Tauche (בריכה) hineingeflossenen Wasser, demnach von den zuerst hineingeflossenen 40 Sea = 960 Log960/320 = 3 Log geschöpftes Wasser waren und dadurch die Tauche untauglich geworden ist. Nach יו״ב ist hier בריכת nicht als gleichbedeutend mit מקוה aufzufassen, sondern er versteht darunter das gesamte durch die obere Leitung fließende Wasser von der Stelle an, aus der es nach der Leitung hinfließt, bis zu der Stelle, wo es aus ihr wieder hinausfließt. Die Frage, wie groß das Loch sein muss, um das Wasser untauglich zu machen, beantwortet die Mischna danach dahin: wenn das Loch so groß ist, dass es1/320 von der Wassermenge fasst, die sich zu einer Zeit in dem oberen Wasser befindet, von der Stelle an, wo dieses seinen Ausgang nimmt, bis dorthin, wo es aus der oberen Leitung herausfließt. Würde z. B. diese Wassermenge 320 Log betragen, so müsste danach das Loch so groß sein, dass es ein Log fasst, dann wird es betrachtet, als wenn dieses eine Log in die 320 Log des oberen Wassers hineingeflossen ist und sich mit ihnen vermischt hat; sind nun 3×320 = 960 Log, die für eine Tauche erforderliche Wassermenge, durch die obere Leitung geflossen, befinden sich danach darunter 3 Log von dem unteren geschöpften Wasser und ist deshalb das Wasser für eine Tauche untauglich. Auch wenn die betreffende Wassermenge nur 160 Log betragen würde, das Loch danach nur ein halbes Log zu fassen brauchte, würde das Wasser untauglich werden, obgleich dann die 3 Log erst durch 6-maligen Zufluss mit den 40 Sea weniger drei Log tauglichen Wassers sich vermischt haben, weil man von vorneherein auf dieses fortgesetzte Hin einfließen des geschöpften Wassers hat rechnen müssen (s. oben III, Schluss von Note 38)., das sind die Worte des R. Jose. R. Eleasar sagt: Auch wenn die untere voll mit tauglichem und die obere voll mit geschöpftem ist96 So dass sicher geschöpftes Wasser aus der oberen Leitung in die untere hineingeflossen ist., und an der Seite des Loches drei Log sind, ist es tauglich, denn sie97 Die Weisen. haben nur gesagt: Wenn drei Log hineingefallen sind98 Wenn sie unmittelbar in eine Tauche hineingefallen sind, machen sie die Tauche, wenn diese keine 40 Sea enthält, untauglich, nicht aber, wenn sie wie hier vorher mit einer größeren Wassermenge vermischt eine Strecke dahingeflossen und dann erst in die Tauche hineingeflossen sind (s. oben IV, 4).." + ], + [ + "Es gibt Dinge, die die Tauche ergänzen1 Wenn sie in eine Tauche hineinkommen, die weniger als 40 Sea Wasser enthält, den Wasserinhalt zu den erforderlichen 40 Sea ergänzen. und nicht untauglich machen2 Wenn drei Log von ihnen aus einem Gefäß in eine Tauche hineinfallen, die weniger als 40 Sea Wasser enthält., solche, die sie untauglich machen und sie nicht ergänzen, und solche, die sie nicht ergänzen und nicht untauglich machen. Dieses sind die Dinge, die sie ergänzen und nicht untauglich machen : Schnee, Hagel, Reif, Eis, Salz und flüssiger3 Der so dünn ist, dass man ihn von einem Gefäß in ein anderes gießt. Schlamm. Es sagte R. Akiba : R. Ismaël suchte mir gegenüber nachzuweisen, dass Schnee4 Nach יו״ב: selbst Schnee, der sofort zu Wasser wird, wenn er in Wasser hineinkommt, umso weniger die anderen in der Mischna genannten Dinge. nicht ergänzt, aber die Leute von Medba5 מידבא s. Num. 21, 30. bezeugten von ihm, dass er zu ihnen gesagt habe : Gehet hinaus und bringet Schnee und stellet daraus ursprünglich eine Tauche her6 Selbst wenn die Tauche nur aus geschmolzenem Schnee besteht, ist sie tauglich. Daraus, dass er zu ihnen gesagt hat „bringet Schnee“, ist zu entnehmen, dass auch er der Ansicht war, dass trotzdem Schnee durch das Hineintun in ein Gefäß nicht untauglich wird. Dass er R. Akiba gegenüber nachzuweisen suchte, dass Schnee nicht einmal ergänzt, ist nach Maim. dahin zu verstehen, dass er nur für diese Ansicht Belege beizubringen suchte, selbst aber gar nicht diese Ansicht teilte. מ״א sucht diesen Widerspruch dadurch auszugleichen, dass er meint, R. Ismael habe gegen die Herstellung einer Tauche aus Schnee, den man hat schmelzen lassen, bis daraus 40 Sea Wasser entstanden sind, gar nichts einzuwenden gehabt; trotzdem sei er der Ansicht gewesen, dass man Schnee nicht dazu verwenden darf, um eine Tauche von weniger als 40 Sea Wasser damit zu ergänzen, weil man, wenn man den Schnee in das Wasser hineinwirft, nicht genau wissen kann, wieviel Wasser er ergeben wird, und deshalb die Tauche leicht für tauglich halten kann, während sie noch gar keine 40 Sea Wasser enthält.. Rabbi Jochanan, Sohn des Nuri, sagt: Ein Hagelkorn ist wie Wasser7 Nach Barten.: wenn davon aus einem Gefäß drei Log in eine Tauche von weniger als 40 Sea hineinfallen, so ist die Tauche untauglich. Nach יו״ב eine Tauche von weniger als 40 Sea wird, wenn 3 Log davon aus einem Gefäß hineinfallen, allerdings nicht untauglich, aber es gilt trotzdem auch insofern als Wasser, als es als geschöpft gilt, wenn man es in ein Gefäß hineingetan hat; R. Jochanan behauptet dieses vom Hagelkorn, obwohl dieses am wenigsten dem flüssigen Wasser gleicht, doch gilt dieses nach ihm ebenso vom Schnee, Reif und Eis.. Inwiefern ergänzen diese Dinge und machen sie nicht untauglich ? Wenn in einer Tauche an vierzig Sea ein Sea fehlt und es fällt ein Sea von ihnen8 D. h. soviel, dass sich daraus beim Zergehen ein Sea Wasser ergibt. in sie hinein, so ergänzt es sie, so ergibt es sich, dass sie ergänzen und nicht untauglich machen9 Da ein Sea doch soviel mehr als drei Log sind, und die Tauche, wenn es aus einem Gefäß hineingetan wird, trotzdem nicht dadurch untauglich wird..", + "Dieses sind die Dinge, die untauglich machen10 S. Note 2. und nicht ergänzen11 Note 1.: Wasser11a Geschöpftes., sei es unreines sei es reines. Wasser, in das etwas12 Früchte oder Kraut. eingelegt worden, Wasser, in dem etwas gekocht worden ist, Tresterwein13 תמד = temetum, man gewinnt ihn, indem man auf die ausgepressten Weintrauben oder auf Weinhefe Wasser aufgießt., so lange er noch nicht fermentiert14 So lange gilt der Aufguss noch als Wasser, nicht als Wein. Sind jedoch durch die aus den Traubenresten gekommene Flüssigkeit aus drei Maßen Wasser, die man aufgegossen hat, vier geworden, so gilt es, auch ohne dass es fermentiert hat, schon als Wein, weil es allgemein üblich war, einen Teil Wein mit drei Teilen Wasser, um ihn zu mildern, zu mischen (s. Chullin I, 7). hat. Inwiefern machen sie untauglich und ergänzen sie nicht? Wenn in einer Tauche an vierzig Sea ein Kurtob15 S. oben III Note 5. fehlt, und es fällt ein Kurtob von ihnen in sie hinein, ergänzen sie sie nicht, bei drei Log machen sie sie untauglich. Dagegen die übrigen Flüssigkeiten16 Die Machschirin VI, 4 neben dem Wasser genannt werden (מ״א stellt es allerdings als zweifelhaft hin, ob Tau nicht ebenso wie Schnee und Hagel als Wasser zu betrachten ist). und Fruchtsaft17 Aus Früchten, die man nicht aufzupressen pflegt., Salzlake18 Lake von eingesalzenen Fischen., Fischlake19 מורייס = muries, Fischlake, auch Pökelbrühe. und Tresterwein, der fermentiert hat, ergänzen in manchen Fällen, in manchen ergänzen sie nicht20 Sie sind die Dinge, die nicht ergänzen und nicht untauglich machen. Sie ergänzen nur, wenn schon 40 Sea darin waren und nach Hinzu tun von einem Sea von ihnen ein Sea wieder herausgenommen worden ist, so dass keine volle 40 Sea tauglichen Wassers mehr darin sind, in eine Tauche von weniger als 40 Sea hineingetan aber ergänzen sie nicht, machen aber die Tauche auch nicht untauglich.. Wie ist dieses? Wenn in einer Tauche an vierzig Sea ein Sea fehlt, und es fällt ein Sea von ihnen in sie hinein, ergänzt es sie nicht21 Macht aber die Tauche auch nicht untauglich, wie geschöpftes Wasser sie untauglich machen würde., wenn vierzig Sea darin waren, und man tut ein Sea von ihnen hinzu und nimmt ein Sea heraus, bleibt sie tauglich22 Obgleich der größere Teil des herausgenommenen Sea doch aus tauglichem Wasser besteht, demnach in der Tauche weniger als 40 Sea tauglichen Wassers Zurückbleiben, die erst durch das hinzugekommene zu 40 Sea ergänzt werden. Dieses Verfahren darf bis zu 19 mal wiederholt werden, weil in jedem Sea, das man herausnimmt, doch auch etwas von dem Hinzugetanen enthalten ist und des halb jedenfalls noch mehr als die Hälfte von den ursprünglichen 40 Sea in der Tauche zurückbleibt, weiter aber darf dieses Verfahren nicht wiederholt werden, weil dann die 40 Sea in der Tauche vielleicht zur größeren Hälfte nicht mehr aus tauglichem Wasser sondern aus dem hinzugekommenen bestehen (s. Jebamot 82b). Mit geschöpftem Wasser dagegen kann man dieses Verfahren unbegrenzt wiederholen, auch wenn dadurch schließlich die ganzen 40 Sea tauglichen Wassers, die ursprünglich darin waren, herausgeschöpft werden, nach den meisten Dezisoren bleibt die Tauche auch in diesem Falle tauglich. Nach Maim. dagegen bleibt in dem Falle unserer Mischna nur bei einmaligem Hinzutun und Herausnehmen von einem Sea die Tauche tauglich, bei geschöpftem Wasser nur so lange, wie noch über die Hälfte von dem ursprünglichen tauglichen Wasser in der Tauche zurückbleibt (s. הלכות מקואות IV, 7 und dort כסף משנה)..", + "Hat23 Nach א״ר ist dieser erste Absatz der Mischna hinter Mischna 4 zu setzen, so dass Mischna 3 beginnend mit נפל לתוכו יין zunächst von dem Untauglichwerden der Tauche durch Veränderung ihrer Farbe spricht und dann von dem besonderen Fall, wenn man Trauben oder Olivenkörbe darin abgespült hat. man Olivenkörbe oder Traubenkörbe in ihr abgespült und ihr Aussehen sich dadurch24 Durch den von den Körben aufgesogenen Trauben- oder Olivensaft. geändert, bleibt sie tauglich25 Nur eine von Natur farbige Flüssig keil macht die Tauche untauglich, wenn sie in sie hineinfällt und sich mit ihr vermischt und ihr Aussehen sich dadurch verändert. Der in die Körbe eingedrungene Saft hat aber aufgehört, eine Flüssigkeit zu sein, und macht deshalb die Tauche nicht untauglich.; R. Jose sagt25a Erubin 29b.: Färbe-Wasser26 Wasser, in dem ein Farbstoff aufgelöst ist. macht sie bei drei Log untauglich27 Wie gewöhnliches Wasser, wenn es aus einem Gefäß in eine Tauche von nicht 40 Sea hineinfällt., macht sie aber nicht wegen Veränderung des Aussehens untauglich28 Weil das Wasser von Natur keine andere Farbe hatte und der Farbstoff, durch den es gefärbt worden ist und der sich beim Hineinfallen mit dem Wasser der Tauche vermischt hat, niemals eine für sich bestehende Flüssigkeit gewesen ist.. Ist Wein oder Olivenschleim29 מוחל s. Toharot IX Note 12. Sabb. 144b או חומץ ומוחל. in sie30 In eine Tauche, die nicht 40 Sea Wasser enthält. hineingefallen31 Ebenso irgend ein anderer farbiger Fruchtsaft. und dadurch ihr Aussehen verändert worden32 Wenn es auch nicht die Wein- oder Olivenfarbe angenommen hat, sobald es nur anders aussieht als vorher (ראב״ד)., ist sie untauglich33 Weil es aussehen würde, als wenn man in Fruchtwasser untertauchen dürfte. Aus demselben Grunde wird auch eine Tauche von 40 Sea Wasser untauglich, wenn sie durch hineingefallenen Wein ihr Aussehen verändert hat, nur dass man da beliebig viel Wasser hin zugießen und dadurch ihr ursprüngliches Aussehen wieder herstellen kann.. Wie soll man es da machen? Man warte, bis Regen fällt und ihr Aussehen wieder wie das von Wasser wird34 Sobald das Wasser wieder sein ursprüngliches Aussehen angenommen hat, ist es wieder tauglich, ohne dass man etwas aus der Tauche abfließen zu lassen braucht, wie in dem Fall, wenn drei Log geschöpften Wassers in eine Tauche von weniger als 40 Sea hineingefallen sind (s. oben III, 2).. Waren vierzig Sea darin, kann man Geschöpftes auf der Schulter hintragen und hineingießen, bis ihr Aussehen wieder wie das Aussehen von Wasser wird.", + "Ist Wein oder Olivenschleim in sie35 In eine taugliche Tauche. hineingefallen und dadurch das Aussehen eines Teils des Wassers verändert worden, darf man darin nicht untertauchen36 Auch nicht in dem Teile des Wassers, dessen Aussehen unverändert geblieben ist., wenn nicht vierzig Sea das Aussehen von Wasser behalten haben37 Aber auch dann darf man nur in dem unverändert gebliebenen Teile des Wassers untertauchen..", + "38 Makkot 4a. Ist in drei Log Wasser39 Im Talmud (Makkot 4a und Chullin 26a): שלשת לרגין מים חסר קורטוב. ein Kurtob Wein hineingefallen und dadurch ihr Aussehen wie das von Wein geworden, und sie fallen in eine Tauche40 Die nicht 40 Sea Wasser enthält. hinein41 Ohne das Aussehen des Wassers in der Tauche zu verändern., machen sie diese nicht untauglich42 Obwohl es volle drei Log Wasser waren, weil sie nicht das Aussehen von Wasser, sondern das von Wein hatten.. Ist in drei Log weniger ein Kurtob Wasser ein Kurtob Milch hineingefallen und ihr Aussehen ist wie das von Wasser geblieben, und sie fallen in eine Tauche hinein, machen sie diese nicht untauglich43 Obwohl sie das Aus sehen von Wasser hatten, weil ein Kurtob darin Milch war und diese nach Mischna 2 nicht untauglich macht.; R. Jochanan, Sohn des Nuri, sagt : Es richtet sich alles nach dem Aussehen44 Deshalb ist, obwohl ein Kurtob von den drei Log Milch war, da die ganzen drei Log das Aussehen von Wasser hatten, die Tauche untauglich..", + "45 Chagiga 19a. Gittin 16a. Sind in einer Tauche genau vierzig Sea, und zwei Personen sind darin nach einander unter-getaucht, ist die erste rein und die zweite unrein46 Da auf dem Körper des zuerst Untergetauchten jedenfalls etwas Wasser verblieben ist und deshalb beim Untertauchen des zweiten keine 40 Sea mehr in der Tauche waren.; R. Jehuda sagt : wenn die Füße der ersten noch das Wasser berührt haben47 Wenn auch der ganze übrige Körper schon außerhalb des Wassers war, als die zweite untertauchte., ist auch die zweite rein48 Weil die Füße noch im Wasser standen, wird der Badende als noch im Wasser stehend betrachtet und gilt deshalb auch das Wasser auf seinem übrigen Körper als noch nicht von der Tauche losgelöst.. Hatte man einen Sagum-Stoff49 סגוס = σάγος, sagum, ein dicker grober Stoff, s. Negaim XI, 11. darin untergetaucht und ihn heraus- gezogen und er berührt noch mit einem Teile das Wasser, so ist die Person50 Die danach untergetaucht ist. rein51 Nach Barten. ist dies nur die Ansicht des R. Jehuda. Maim. scheint nicht dieser Ansicht zu sein, da er nicht wie R. Jehuda entscheidet und doch diesen Ausspruch als Halacha anführt. Der Unterschied besteht darin, dass der Körper des aus dem Bade Herausgestiegenen doch nur stellenweise noch vom Wasser befeuchtet ist, deshalb nützt es nach dem ersten Tanna nichts, wenn auch seine Füße noch im Wasser stehen; der dicke Stoff dagegen ist vollständig mit Wasser durchtränkt, wenn deshalb auch nur ein Teil von ihm das Wasser noch berührt, steht tatsächlich noch das gesamte Wasser mit der Tauche in Verbindung. Nach ר״ש und רא״ש ist gar nicht gemeint, dass nach dem Untertauchen des Stoffes eine Person darin untergetaucht ist, sondern bezieht sich das טהור auf die Tauche selbst: auch wenn man einen Sagumstoff darin untergetaucht hat, gilt das Wasser in dem Stoff noch nicht als geschöpft, so lange noch ein Teil von ihm das Wasser in der Tauche berührt, und bleibt deshalb die Tauche tauglich, auch wenn dann drei Log Wasser aus dem Stoff wieder in die nun keine 40 Sea enthaltende Tauche zurückgeflossen sind.. Bei einem Kissen oder Polster aus Leder gilt das in ihnen enthaltene Wasser als geschöpft, sobald man ihre Ränder aus dem Wasser herausgehoben hat52 Da sie mit Polstermaterial gefüllt sind, gelten sie als Gegenstände, die bestimmt sind, etwas in sie hineinzutun, deshalb gilt das in ihnen enthaltene Wasser, sobald man sie heraushebt, als geschöpft.. Wie denn muss man es machen ? Man taucht sie unter und hebt sie mit nach unten gebogenen Rändern heraus53 Bevor man sie untertaucht, muss man die Naht an einer Seite auftrennen, damit das Wasser auch die Innenseite bespült (s. weiter X, 2). Beim Herausheben wendet man die aufgetrennte Seite nach unten, so dass das Wasser nicht in sie hineingetan ist und deshalb nicht als geschöpft gilt..", + "Hat man eine Bettstelle darin54 In einer Tauche von genau 40 Sea, in der das Wasser nicht so hoch steht, dass man das Bett mit den Füßen darin untertauchen kann. untergetaucht, so ist sie rein, auch wenn die Füße in dicken55 Nichtflüssigen, der nicht dazu geeignet ist, darin unterzutauchen (s. oben II, 10). Schlamm56 Auf dem Boden der Tauche. eingesunken sind, weil das Wasser schon vorher in ihn eindringt57 Das Wasser dringt vorher in die durch die Füße nieder gedrückten Stellen im Schlamme ein, bevor die Füße darin einsinken, die Füße stehen deshalb nicht im Schlamm, sondern im Wasser.. Wenn das Wasser in einer Tauche zu flach58 מרודד breitgeschlagen, auseinander gezogen, von רדד = niedertreten. steht59 Es sind 40 Sea Wasser in der Tauche, das Wasser steht aber so flach, dass man nicht mit dem ganzen Körper darin untertauchen kann., kann man selbst Holzbündel oder Rohrbündel60 Nicht nur Steine, die undurchlässig sind, darf man dazu benutzen, sondern selbst Holz- oder Rohrbündel, in die das Wasser eindringt, wodurch der Wasserinhalt der Tauche vermindert wird, weil das in sie eingedrungene Wasser mit dem Wasser der Tauche in Verbindung steht und noch zu ihm gerechnet wird. Nur darf man die Steine oder Bündel nicht durch die ganze Mitte der Tauche legen, weil dadurch die Tauche in zwei Teile geteilt werden würde, von denen jeder keine 40 Sea Wasser enthält. hineinpressen61 Die Bündel müssen durch etwas beschwert werden, damit sie das Wasser zusammenpressen, weil sie sonst im Wasser schwimmen würden., damit das Wasser in die Höhe geht62 יתפתו von תפח = anschwellen., und hinein- steigen und untertauchen. Wenn eine Nadel63 Die unrein ist. auf den Stufen der Tauch-Höhle liegt64 Und man sie nicht erst aufheben und untertauchen will. und man das Wasser in Bewegung bringt65 So dass es die Stufe, auf der die Nadel liegt, bespült., ist sie rein, sobald eine Wasserwelle66 Die aber von dem Wasser in der Tauche sich nicht losgelöst haben darf. über sie hingeflossen ist67 Das Wasser der Welle wird nicht als fließendes Wasser betrachtet, da es nur durch die Hand in Bewegung gesetzt ist und wieder in die Tauche zurückfließt. Es wird auch nicht als Tauchwasser, das durch die Hand, die für Unreinheit empfänglich ist, hingeleitet worden ist, betrachtet, da es in Verbindung mit der Tauche steht und deshalb als Bestandteil derselben wie diese tauglich bleibt.." + ], + [ + "Das Land Israel gilt als rein1 Selbst wo der Boden in Händen von Nichtisraeliten ist, gilt er im Allgemeinen als rein, soweit kein Grund vorliegt, das Gegenteil anzunehmen, während aller Boden außerhalb des israelitischen Landes des Zweifels wegen allgemein nach rabbinischer Vorschrift als unrein gilt. und seine Tauchen gelten als rein2 Es wird angenommen, dass sie nach Vorschrift hergestellt sind, allerdings mit den Beschränkungen, die in der Mischna weiter folgen, danach würde טהורים hier, wie auch sonst öfters in der Mischna, in der Bedeutung von כשרים stehen, wenn man nicht annehmen will, dass ומקואותיה טהורים sich nur auf die Reinheit der Tauchen bezieht, dass man nicht zu befürchten braucht, dass sie, bevor sie 40 Sea enthalten haben, verunreinigt worden sind, danach würde das טהורים ohne jede Beschränkung gelten (s. יו״ב).. Die Tauchen der Völker außerhalb des Landes3 Selbst dort, wo Israeliten wohnen, sobald man nicht bestimmt weiß, dass sie nach Vorschrift hergestellt sind. sind für durch eine Pollution unrein Gewordene tauglich4 Für das Untertauchen von unreinen Personen oder Geräten, um rein zu werden, können sie überhaupt nicht in Betracht kommen, weil diese durch die Luft des Auslandes doch sofort wieder unrein werden würden, da nicht nur der Boden sondern auch die Luft des Auslandes nach rabbinischer Anordnung verunreinigt (1. Sabb. 15b). Aber auch für eine Frau, um sich nach der Menstruation für den Umgang mit ihrem Manne zu reinigen, sind sie nicht zu gebrauchen, wenn man nicht bestimmt weiß, dass sie nach Vorschrift hergestellt sind. Nur der durch eine Pollution unrein Gewordene kann darin untertauchen, um sich wieder mit Thoraworten beschäftigen zu dürfen, weil hierfür auch das Untertauchen in geschöpftem Wasser genügt (s. oben III, Note 32)., selbst wenn sie mit einem Brunnenschwengel5 קילון gr. κήλων = Brunnenschwengel. Nach ר״ש und Bart. ist unter קילון ein Graben zu verstehen, in den das Wasser hineingegossen wird, um es an seinen Sammelplatz hinzuleiten (vgl. Moed Katan I, 1 und Machschirin IV, 9). gefüllt worden sind. Die im Lande6 Die 40 Sea enthalten, wenn man auch nicht bestimmt weiß, ob es nicht vielleicht geschöpftes Wasser ist. Israel, die außerhalb des Stadteinganges6a Andere Lesart: לפתח. liegen, sind auch für Menstruierende tauglich7 Weil man dort kein zusammengetragenes Wasser zu sammeln pflegt, um darin zu waschen oder zu baden, deshalb mit Bestimmtheit anzunehmen ist, dass es Regenwasser ist, das sich von selbst angesammelt hat., die innerhalb des Stadteinganges6a Andere Lesart: לפתח. liegen, sind für durch eine Pollution unrein Gewordene tauglich und für alle anderen Unreinen untauglich8 Weil Wasseransammlungen innerhalb der Stadt, sobald man nicht weiß, dass sie zu dem Zwecke angelegt sind, um als Tauche zu dienen, im Allgemeinen aus geschöpftem Wasser hergestellt sind, um darin zu waschen oder zu baden.; R. Elieser sagt : Die nahe zur Stadt und zur Landstraße liegen, sind unrein9 D. h. untauglich., weil man sie zum Waschen10 Aruch liest: ׳מפני הכבישה von כבש = niedertreten, weil sie an einer Stelle liegen, die von Menschen viel betreten wird. benutzt haben kann11 Wenn auch anzunehmen ist, dass sie aus von selbst angesammeltem Regenwasser bestehen, ist doch zu befürchten, dass Vorübergehende, bevor sich 40 Sea darin angesammelt hatten, Kleidungsstücke darin gewaschen haben, und beim Auswringen drei Log Wasser in sie zurückgeflossen und sie dadurch untauglich geworden sind., die entfernt davon liegenden sind rein.", + "Wegen einer Pollution muss in folgenden Fällen ein Tauchbad genommen werden12 Nach Toravorschrift wird man durch einen Samen-Abgang nur unrein, wenn man die Loslösung des Samens verspürt hat (s. Nidda 43a), nach rabbinischer Vorschrift wird man aber auch in den folgenden Fällen unrein, weil zu befürchten ist, dass man glaubt, nur die Loslösung des Urins verspürt zu haben, während es in Wirklichkeit die Loslösung von Samen war, die man gespürt hat; da danach das Untertauchen in diesen Fällen nur eine rabbinische Vorschrift ist, ist der Untertauchende sofort rein und braucht er nicht erst den Sonnenuntergang abzuwarten (s. Para XI, 5), deshalb heißt es in der Mischna nicht, sie sind unrein, sondern nur, sie müssen ein Tauchbad nehmen (מ״א). Nach יו״ב handelt es sich in der Mischna nur um das Tauchbad, das nach rabbinischer Vorschrift genommen werden muss, um sich wieder mit Toraworten beschäftigen zu dürfen.: Bemerkt man beim Wasserlassen eine tropfenartige oder getrübte Flüssigkeit13 Urin pflegt klar zu sein und in einem Strahl, nicht in Tropfen, herauszukommen. Wenn deshalb beim Wasserlassen sich eine trübe Flüssigkeit oder eine klare, die tropfenweis herauskommt, sich zeigt, so kann das als ein Anzeichen dafür angesehen werden, dass durch den Urin Samen, der sich in der Harnröhre festgesetzt hatte, mit hinausgespült worden ist., wenn am Anfang14 Des Wasserlassens., ist man rein15 Weil, wenn es sich um in der Harnröhre zurückgebliebenen Samen handeln würde, jedenfalls zuerst etwas Urin würde herausgeflossen sein und dann erst der von ihm mitgerissene Samen, die Trübung bezw. die Tropfenbildung deshalb auf irgend eine andere Ursache zurück-zuführen sind., wenn inmitten und am Schluss, ist man unrein, wenn vom Anfang bis zum Schluss16 Nach Maim.: wenn vom Anfang bis zum Ende nur eine tropfenartige oder getrübte Flüssigkeit abgegangen ist, nach anderen: wenn man vom Anfang bis zum Ende solche tropfenartige oder getrübte Flüssigkeit mit abgegangen ist., ist man rein17 Nach der ersten Erklärung kann es nicht zurückgebliebener Samen sein, weil dieser jetzt nicht von selbst abgehen würde, nachdem er bei der vorangegangenen Samenentleerung nicht mit abgegangen ist, nach der anderen Erklärung, weil die am Anfang abgegangene Flüssigkeit kein Samen sein kann, sondern ihre Trübung oder Tropfenbildung auf eine andere Ursache zurückzuführen ist, ist dieses auch für die in der Mitte und am Ende bemerkten anzunehmen. So nach der Erklärung von יו״ב. מ״א erklärt: Samen hat zwei Kennzeichen, er pflegt dickflüssig zu sein, nicht tropfenartig, und weiß, nicht trübe. Fehlt eines dieser Kennzeichen, so ist es kein Samen, trotzdem ist man unrein, wenn man inmitten oder am Ende des Wasserlassens solche Flüssigkeit bemerkt wegen der zu befürchtenden Verwechslung mit einer Flüssigkeit, die beide Kennzeichen hat. Bemerkt man aber solche Flüssigkeit am Anfang des Wasserlassens, so ist eine solche Verwechslung nicht zu befürchten, da, wie oben ausgeführt, vor dem Wasserlassen ein Samenabgang nicht anzunehmen ist., wenn es eine weiße und sich ziehende Flüssigkeit ist, ist man unrein18 In allen Fällen, weil dieses die charakteristischen Zeichen des Samens sind.: R. Jose sagt : Zwischen einer weißen und einer getrübten ist kein Unterschied.19 Wenn der Ausfluss weiß und dickflüssig ist er auch am Anfang und vom Anfang bis zum Ende rein, wie wenn er trübe ist, obgleich die weiße Farbe ein charakteristisches Kennzeichen des Samens ist (Maim.). Nach מ״א ist R. Jose der Ansicht, dass die weiße Farbe überhaupt kein Kennzeichen des Samens ist, sondern er ebensowohl auch trübe aussehen kann, wenn er nur dickflüssig ist.", + "Wem dicke Tropfen aus der Harnröhre fließen, der ist unrein20 Auch wenn sie sich am Anfang des Wasserlassens oder ohne jede Begleitung von Urin zeigen, weil die Dickflüssigkeit ein Zeichen dafür ist, dass es sicher Samenausfluss ist, im Gegensatz zu dem Tanna in der vorhergehenden Mischna, nach dem das Tropfenartige immer ein Anzeichen dafür ist, dass es kein Samenausfluss ist., das sind die Worte des R. Eleasar Chasma. Wer in der Nacht eine wollüstige Erregung hatte21 Indem ihm geträumt hat, dass er einen Coitus vollzogen hat (Nidda 43a). הרהר = über etwas nachdenken, zumeist im üblen Sinne: schlechten oder sinnlichen Gedanken nachgehen. und beim Erwachen merkt, dass sein Glied erhitzt ist, ist unrein22 Auch wenn er keinen Samenausfluss auf sich bemerkt, weil er jedenfalls einen Samenausfluss hatte, dieser nur vertrocknet und nicht mehr zu bemerken ist.. Wenn22a Sabbat 86a. einer Frau am dritten Tage23 Nach mit ihr vollzogenem Coitus. Samen abgeht, ist sie rein24 Auch wenn der Coitus am Schluss des ersten und der Samenabgang am Anfang des dritten Tages stattgefunden hat, so dass dazwischen nur etwas über 24 Stunden (= 2 Ona’s, siehe die folgende Note) liegen, so nach Raschi (Sabb. 86a). Nach Maim. müssen auch nach R. Eleasar nach dem Coitus drei volle Ona’s vergangen sein, wobei die Ona, innerhalb der er stattgefunden hat, nicht mitgezählt wird. Nach dieser Zeit gilt der Samen nicht mehr als Samen und verunreinigt deshalb nicht mehr durch seinen Abgang, während er bis dahin die Unreinheit des von einem Manne abgegangenen Samens an sich hat und auch die Frau, von der er abgeht, verunreinigt., das sind die Worte des R. Eleasar, Sohn des Asarja; R. Ismael sagt : Manchmal sind dies vier Ona’s25 Der Ausdruck עונה = Zeit dient auch als Bezeichnung für einen bestimmten Zeitraum, einen Tag oder eine Nacht, gleichviel ob sie lang oder kurz sind, nach einer anderen Ansicht für die Hälfte eines 24 Stunden-Tages, also für den Zeitraum von 12 Stunden. R. Ismael ist nicht der Ansicht, dass ein Samenabgang schon am dritten Tage rein ist, sondern erst am vierten Tage, jedoch auch dann, wenn der Coitus am Schluss des ersten Tages und der Samenabgang am Anfang des vierten Tages stattgefunden hat, in diesem Falle liegen dazwischen nur zwei volle Tage, das sind 4 Ona’s., manchmal sind es fünf26 Wenn z. B. der Coitus am Morgen des ersten Tages stattgefunden hat und der Samenabgang am Abend zum vierten Tage, da liegen dazwischen außer den 4 Ona’s der beiden vollen Tage noch die Ona des ersten Tages vom Morgen bis zum Abend., manchmal sind es sechs27 Wenn der Coitus am Abend zum ersten Tage stattgefunden hat, da sind drei volle Tage, das sind 6 Ona’s, vergangen.; R. Akiba sagt : Es sind immer fünf28 Die voneinander abweichenden Ansichten der drei Tannaim werden im Talmud (Sabb. 86a) folgendermaßen begründet: Dass auch die Frau durch Abgang von beim Coitus in sie eingedrungenem Samen unrein wird, wird daraus geschlossen, dass vor der G’ttesoffenbarung am Sinai an das Volk das Gebot erging, um sich hierfür rein zu halten, sich drei Tage des geschlechtlichen Umgangs zu enthalten (Exod. 19, 15). Da geschlechtlicher Umgang nur für einen Tag unrein macht, kann dieses Gebot nur darum ergangen sein, damit auch die Frauen, denen nach dem Coitus Samen wieder abging, noch Zeit hatten, sich vorher von ihrer Unreinheit zu reinigen. Es muss danach der zwischen dem Erlass dieses Gebots und dem Offenbarungstage liegende Zeitraum der Zeit entsprechen, innerhalb der der von der Frau abgehende Samen diese noch verunreinigt, während nach dieser Zeit abgehender Samen nicht mehr als Samen gilt und deshalb die Frau nicht unrein macht. Wenn dann nach ihrer Reinigung nach dieser Zeit einer Frau noch Samen abging, blieb sie trotzdem rein, weil der Samenabgang dann nicht mehr verunreinigt. Die Offenbarung hat nun nach allen Ansichten an einem Sabbat stattgefunden, das Enthaltungsgebot wurde nach Ansicht von R. Eleasar ben Asarja am Donnerstag früh verkündet, das Reinigungsbad musste spätestens am Freitagabend genommen werden, da Sonnabend in aller Frühe das Volk zur Entgegennahme der Offenbarung sich versammelte. Es lag also zwischen diesen beiden Zeitpunkten nur ein Zeitraum von 3×12 Stunden, so nach Maim., nach Raschi nur von etwas über 2×12 Stunden, da das am Donnerstag erlassene Enthaltungsgebot erst vom Schlusse dieses Tages an befolgt wurde, und ist danach ein Samenabgang, der nach diesem Zeitraum eintritt, nicht mehr verunreinigend. Nach R. Ismael ist das Enthaltungsgebot schon am Mittwoch im Laufe des Tages ergangen und sollte sich auf drei Tage erstrecken, wobei jedoch der Mittwoch bereits mitgezählt wurde, selbst wenn man mit der Enthaltung erst am Schlusse dieses Tages begonnen hatte. Da am Freitagabend die Reinigung stattfinden musste, so waren für die, die am Mittwoch erst kurz vor Schluss des Tages mit der Enthaltung begonnen hatten, genau zwei volle Tage, das sind vier Ona’s, vergangen, für die, die seit Mittwoch früh keinen Coitus vollzogen hatten, fünf Ona’s, und für die, die zuletzt am vorhergehenden Abend ihn vollzogen hatten, sechs Ona’s. Dementsprechend verunreinigt der Samenabgang bei der Frau immer, bis der dritte Tag nach dem Coitus vergangen ist, den Tag, an dem dieser stattgefunden hat, mit eingerechnet, einerlei zu welcher Tageszeit er stattgefunden hat, wonach dieser Zeitraum zuweilen nur vier, zuweilen fünf und zuweilen sechs Ona’s beträgt. Nach R. Akiba ist das Enthaltungsgebot am Mittwoch früh ergangen und musste sofort vom Beginn des Tages an beobachtet werden, es sollten demnach von dem letzten Coitus volle fünf Ona’s vergangen sein, darum verunreinigt nach ihm der Samenabgang immer bis nach Ablauf eines Zeitraums von fünf Ona’s, das sind 5×12 Stunden, nach dem vollzogenen Coitus, gleichviel zu welcher Tageszeit dieser stattgefunden hat (s. Sabb. 86a)..", + "Wenn einer Nichtisraelitin Samen, der von einem Israeliten herrührt, abgeht, ist dieser unrein29 Wie Samen, der einem Israeliten abgeht. Im Talmud bleibt die Frage unentschieden, ob wie bei einer Israelitin nur innerhalb von drei Tagen oder selbst nach Ablauf dieser Zeit (Nidda 34b).. Wenn einer Israelitin Samen, der von einem Nichtisraeliten herrührt, abgeht30 Selbst innerhalb der drei Tage., ist dieser rein31 Nach rabbinischer Vorschrift ist jede von einem Nichtisraeliten abgehende Flüssigkeit unrein wie die einer זב um aber diese Unreinheit als eine nur rabbinische zu kennzeichnen, ist für den Samenabgang diese Bestimmung nicht getroffen worden, sondern ist der von ihm abgegangene Samen rein.. Wenn eine Frau nach vollzogenem Beischlaf hinuntergestiegen und untergetaucht ist32 Um sich von der Verunreinigung durch den Beischlaf zu reinigen (Lev. 15, 18)., ohne das Innere ihrer Scham gereinigt zu haben33 Wörtlich: ohne ihr Haus ausgekehrt zu haben., ist es so, als wäre sie gar nicht untergetaucht34 Weil nach dem Untertauchen ihr noch Samen abgehen kann und sie dadurch wieder unrein wird.. Wenn ein durch eine Pollution unrein Gewordener untergetaucht ist, ohne vorher Wasser gelassen zu haben, wird er, sobald er Wasser lässt, unrein35 Weil befürchtet werden muss, dass in der Harnröhre zurückgebliebene Samenreste zusammen mit dem Wasser abgehen. Diese Samenreste verunreinigen, auch wenn man ihren Abgang nicht spürt, weil man schon während der Pollution ihre Loslösung von ihrer Ursprungsstelle gespürt hat (Nidda 43a).; R. Jose sagt: ist er krank oder alt, ist er unrein, ist er jung und gesund, bleibt er rein36 Weil da der Samen gleich mit voller Kraft abgeht und nicht anzunehmen ist, dass etwas von ihm in der Harnröhre zurückgeblieben ist. Maim. erklärt: ist er jung, selbst wenn er krank ist, oder ist er gesund, danach müsste man חולה וזקן erklären: wenn er durch Krankheit oder Alter geschwächt ist. Jung heißt der Mensch, solange er auf einem Fuße stehend den Schuh von dem anderen Fuße aus ziehen und wieder anziehen kann (Chullin 24b)..", + "Hat eine Menstruierende ein Geldstück in den Mund genommen und ist hinuntergestiegen und untergetaucht, ist sie von ihrer Unreinheit rein geworden37 Durch das Untertauchen hat sie aufgehört, בדה zu sein, und ist ihr der geschlechtliche Umgang mit ihrem Manne wieder gestattet., aber sie ist wieder durch ihren Speichel unrein geworden38 Der Speichel einer נדה ist ein אב הטומאה und verunreinigt den, der ihn berührt oder trägt. Da sie die Münze schon, bevor sie durch Untertauchen rein geworden war, im Munde hatte, so hatte sich schon da Speichel von ihrem Munde abgelöst und war auf die Münze gekommen. Dieser Speichel ist, da er nicht mehr zu ihrem Körper gehörte, durch ihr Untertauchen nicht rein geworden, er macht sie deshalb, nachdem sie untergetaucht 1st, durch seine Berührung oder, wenn angenommen wird. dass seine Berührung im Munde sie nicht unrein macht, weil eine Berührung in einer eingeschlossenen Körperstelle (מגע ברת הסתרים) den Körper nicht unrein macht (s. יו״ב), dadurch, dass sie ihn trägt, wieder unrein ersten Grades.. Hat sie ihr Haar in den Mund genommen39 So dass das Wasser nicht an das Haar herankommen kann., ihre Hand geschlossen40 So dass die innere Handfläche nicht mit dem Wasser in Berührung kommt,, ihre Lippen zusammengepresst41 So fest, dass das Wasser überhaupt nicht in den Mund hineingelangen kann. In die Höhlungen am Körper braucht das Wasser beim Untertauchen nicht einzudringen, aber es muss wenigstens möglich sein, dass es in sie eindringt. קרץ arab. قرص = abschneiden, hier: durch festes Zusammenschließen der Lippen die Mundhöhle nach außen hin abscheiden., ist es, als wäre sie nicht untergetaucht42 Da nicht ihr ganzer Körper vom Wasser bespült worden ist.. Wenn jemand einen Menschen oder Geräte anfasst und sie untertaucht, bleiben sie unrein43 Weil an die Stelle, wo er sie mit der Hand festhält, das Wasser nicht herankann., hat er seine Hand mit Wasser bespült44 Und dann sie damit angefasst und festgehalten., sind sie rein45 Weil die Feuchtigkeit auf dem Handinnern sich mit dem Wasser der Tauche verbindet und mit ihm eins wird und danach auch die Stelle, die mit der Hand festgehalten worden ist, vom Wasser bespült worden ist.; R. Simon sagt: Er fasse sie locker an, dass das Wasser an sie herankommen kann46 Nach Maim. und רא״ש genügt dieses nach dem ersten Tanna nicht, weil er doch befürchten wird, dass ihm der unterzutauchende Gegenstand entgleitet, und ihn deshalb nicht locker genug halten wird, während nach R. Simon dieses nicht zu befürchten ist, er deshalb die Hand nicht vorher zu bespülen braucht. Nach einer anderen Erklärung würde auch nach dem ersten Tanna ein lockeres Festhalten vollständig genügen, ohne dass man zu befürchten braucht, dass er es nicht locker genug halten wird, will er es aber ganz festhalten, muss er die Hand vorher bespülen, während nach R. Simon das vorherige Bespülen der Hand nichts nützt, wenn die Hand den Gegenstand fest umschließt (s. מ״א).. An eingeschlossene47 Wie die Mundhöhle, Nasenlöcher, das innere Ohr. und eingefaltete Körperstellen braucht das Wasser nicht heranzukommen48 Aber das Wasser muss an sie herankommen können, sie dürfen des halb nicht fest geschlossen bezw. verstopft sein.." + ], + [ + "1a Sabb. 57a. Folgende Dinge gelten am Menschen als trennend1 Beim Untertauchen muss der ganze Körper vom Wasser bespült werden. Haftet auf irgendeiner Körperstelle etwas Undurchlässiges, durch das diese von dem Wasser getrennt wird, so dass das Wasser nicht an sie herankommt, so wird man durch das Untertauchen nicht rein. Nur wenn das auf einer Körperstelle Haftende so wenig beachtet wird, dass es gar nicht als störend empfunden wird (s. weiter Note 32), stört es auch beim Unter tauchen nicht sondern gilt es als zu dem Körper gehörend. Die Mischna zählt nun zunächst diejenigen Dinge auf, die das Wasser nicht durchlassen und die deshalb das Untertauchen stören, weil sie auf dem Körper als Fremdkörper störend empfunden werden.: Wollfäden und Flachsfäden und Bänder auf dem Kopfe der Mädchen2 Mit denen die Haare durchflochten oder fest zusammengebunden sind. Sie lassen das Wasser nicht durch und werden beim Baden als störend empfunden, denn man pflegt sie dabei herauszunehmen, um auch das Kopfhaar waschen zu können. Das Kopfhaar muss ebenso wie der ganze Körper untergetaucht werden.; R. Jehuda sagt : Die aus Wolle und aus Haar trennen nicht, weil das Wasser durch sie durchdringt3 Deshalb stören sie das Unter tauchen nicht, obwohl sie auf dem Körper als störend empfunden werden. Nach dem ersten Tanna dagegen stören die aus Wolle, obwohl sie Wasser durchlassen, weil sie beim Baden dennoch als störend empfunden werden..", + "Haarwulste4 קילקין gr. κιλκἰον = Kilikisches Ziegenhaar, auch daraus gefertigter Stoff (s. Kelim XXIX, 1), hier dicht zusammengewachsene Haarwulste, sie werden nach Raschi im Namen von Hai Gaon (s. Chullin 126b, v. כחוט השערה) deshalb קלקין = Haargeflecht genannt, weil wie in diese auch in sie vom Körper losgelöste Haarbüschel mit verflochten sind. auf dem Herzen5 Auf der Brust in der Herzgegend., am Bart6 Das Haar ist in diesen Wulsten so dicht verwachsen, dass es Wasser nicht durchlässt, und es wird störend empfunden, weil es durch Schweiß verschmutzt ist., und an der Scham7 בית הסתרים wörtlich = verborgene, verdeckte Stelle, euphemistisch für die Scham. bei einer Frau8 Nur bei einer verheirateten Frau, weil diese den Haarwulst an dieser Stelle als störend empfindet., Augenschmalz9 לפלוף von לפף = umwickeln, zusammenfügen, klebrige Masse, die aus dem Auge kommt. außerhalb des Auges10 Auch wenn er feucht ist, lässt er das Wasser nicht durch und wird störend empfunden., Schorf außerhalb der Wundöffnung11 Nur der Schorf auf der Wundöffnung wird nicht als störend empfunden, auf geschlossenen Stellen der Wunde dagegen wird er als störend empfunden. und das Wundpiaster12 Obwohl man es mit Absicht auf die Wunde gelegt hat, stört es doch, wenn es ins Wasser kommt, weil das Wasser den Aufstrich wegspült (מ״א)., vertrockneter Saft13 Saft von Früchten oder Baumharz., Schmutzkrusten auf dem Körper, unter einem Nagel klebender Teig, Schweißkügelchen14 מלמולין von מלל = reiben, durch Zusammenreiben körnig gewordener Schweiß., schlammiger Lehm, Töpferlehm und Schmutzspritzer15 Drei Schlamm- oder Lehmarten, die so fest sind, dass sie Wasser nicht durchlassen.. Was ist schlammiger16 ירן = Schlamm, Kot (Ps. 69, 3. 40, 3), die Etymologie ist zweifelhaft. Lehm ? Damit ist der Schlamm in den Gruben17 Am Boden von Gruben oder Brunnen. gemeint, wie es heißt18 Ps. 40, 3.: „Er zog mich aus der Grube des Verderbens heraus, aus dem schlammigen Lehm“. Töpferlehm ist, was der Ausdruck besagt ; R. Jose sagt : Wenn es Töpferlehm ist, ist er rein, wenn es Kittlehm19 מרקה von מרק = bestreichen, zum Verstreichen und Verkleben von Rissen in Gefäßen hergerichteter Lehm, der besonders fest ist und kein Wasser durchlässt. ist, bleibt er unrein. Schmutzspritzer20 גץ יוני nach Levy, Wörterbuch = das griechische ≡ eine Bezeichnung für Schlammpfützen auf viel betretenem Boden, die eine diesem Buchstaben ähnliche Form anzunehmen pflegen. Statt dieser gesuchten Erklärung ist vielleicht גץ = Funke in der Bedeutung von Spritzer zu fassen, wie יצוץ = Funke auch als Bezeichnung für Tropfen gebraucht wird (s. Sabb. 199b), danach גץ יוני = Spritzer aus Straßenschlamm., das sind solche, die auf den Straßen (hart getreten) wie Pfähle empfunden werden21 Wenn der eingetretene Straßenschlamm hart wird, hat man beim Gehen die Empfindung, als wenn man auf hervorstehenden Pflöcken geht.. In diesen Schlammarten darf man nicht untertauchen22 Man darf auch beim Untertauchen nicht auf solchem Schlamm stehen, wie in dem dicken Schlamm oben VII, 7, weil diese Schlammarten eine Trennung zwischen den Füßen und dem Wasser der Tauche bilden (s. ר״ש zu VII, 7 und מ״א)., und man darf mit ihnen Behaftetes23 So nach der einen Erklärung von Barten., wonach אותן im Sinne von עמם = אׅתׇּן „mit ihnen“, während er auf dem unterzutauchenden Gegenstande haftet, zu verstehen ist (s. Straschun). Die zweite Erklärung ist die des ר״ש: wenn solcher Schlamm sich mit unrein gewordenem Wasser vermischt hat, wird durch Verbindung (השקה) mit einer Tauche wohl das Wasser rein, der Schlamm aber bleibt trotzdem unrein. nicht untertauchen24 Auch nicht, wenn der Schlamm feucht ist (s. תרע״א)., mit allen anderen Schlammarten Behaftetes25 Auch hier מטבילין בו in dem Sinne: man darf die Gegenstände „mit ihm“ behaftet untertauchen, wie weiter בפחמין (anders Tosf. Jomt.). darf man untertauchen, wenn es feucht ist. Mit Staub auf den Füßen soll man nicht untertauchen26 Weil der Staub sich mit dem Wasser vermischen und zu Schlamm werden kann. Staub gilt jedoch nicht als trennend, ist es deshalb geschehen, gilt das Tauchbad doch als genommen (Maim. הלכות מקואות II, 10).. Einen Kessel27 קומקמוס auch קומקום arab., قُمقُم gr. κονκούμιον ein großer Kessel. darf man nicht mit daran haftenden Kohleresten28 Nach Barten. ist unter פחמין der sich ansetzende Ruß zu verstehen. dieser aber kann nicht als trennend gelten, da er nicht als störend empfunden wird. Dagegen erklärt Maim.: man pflegt glühende Kohlen in den mit Wasser gefüllten Kessel hineinzuwerfen, um sie zu löschen, dabei pflegen sich Kohlen stücke an die Wände des Kessels anzusetzen, diese müssen vorher abgekratzt werden, damit sie nicht eine Trennung zwischen dem Kessel und dem Wasser bilden. untertauchen, sondern muss diese vorher abreiben.", + "Folgende Dinge gelten nicht als trennend : Haarwulste auf dem Kopf, unter dem Arm, und auf der Scham bei einem Manne29 Weil sie an diesen Stellen nicht als störend empfunden zu werden pflegen.; R. Elieser sagt : Zwischen Mann und Frau ist kein Unterschied30 Inbetreff der Haarwulste auf der Scham., alles, was man31 Der Untertauchende. Nach מ״א wendet sich R. Elieser damit gegen die ganze vorhergehende Aufzählung von Dingen, die als störend empfunden werden, und kommt es nach ihm nur darauf an, ob der betreffende Untertauchende das auf ihm Haftende als störend empfindet oder nicht (anders Tosf. Jomt.). als störend empfindet32 מקפיד von קפד = zusammenziehen, Hif. etwas zusammengezogen d. h. genau nehmen, darauf achten, bei wünschenswerten Dingen, dass sie vorhanden sind, bei nicht wünschenswerten, dass sie entfernt werden., trennt, was man nicht als störend empfindet, trennt nicht.", + "Augenschmalz im Auge33 Wenn es feucht ist, wird es dort nicht als störend empfunden, ist es dagegen trocken, gilt es wie außerhalb des Auges als trennend (Nidda 67a)., Schorf auf der Wundöffnung34 Dieser und die folgenden Dinge gelten nicht als trennend, weil sie entweder nicht als störend empfunden werden oder für Wasser durchlässig sind., feuchter Saft, feuchter Schmutz auf dem Körper, Schmutz unter dem Nagel, ein lose hängender35 מדולדל von דלדל = lockern. Nagel36 Wenn von dem Nagel in seiner ganzen Breite ein Stück abgesplittert ist und nur noch lose daran hängt, trennt das abgesplitterte Stück nicht, weil die darunter liegende Fingerhaut offen daliegt und von dem Wasser bespült wird. Ist dagegen nur ein kleiner Teil abgesplittert, der nicht herunterhängt, sondern noch fest am Finger anliegt, so trennt er, weil er doch schließlich abfällt oder abgeschnitten werden muss und deshalb nicht mehr zum Körper gehört, an die darunter liegende Fingerhaut das Wasser aber nicht herankommt, weil der Splitter zu dicht darauf liegt (s. מ״ש).. Durch die Härchen37 כשות heißen die haarartigen Fasern auf Pflanzen wie auf Gurken und Melonen (s. Ukzin II, 1), danach hier die feinen Härchen auf der Kinderhaut, die nicht in der Haut wurzeln und deshalb nicht als eigentliche Körperhaare betrachtet werden können. auf einem Kinde wird das Kind nicht unrein38 Wenn eine Unreinheit an ein solches Härchen angerührt hat, weil das Härchen nicht als Bestandteil des Körpers gilt. und es überträgt durch sie nicht die Unreinheit auf anderes39 Wenn das Kind unrein ist und mit dem Härchen etwas anderes berührt.. Durch die Haut auf einer Wunde wird man unrein und überträgt die Unreinheit auf anderes40 Die beiden letzten Aussprüche gehören sachlich eigentlich gar nicht hierher, sie werden hier nur angeführt, weil auch im Vorhergehenden von solchen Dingen die Rede ist, die obwohl auf dem Körper haftend doch nicht als zu diesem gehörend und als trennend betrachtet werden, und solchen, die nicht als trennend gelten. Nach א״ר dagegen ist וכשות של קטן zu lesen und gehört dieses noch zu dem Vorhergehenden: auch solche Härchen gehören zu den Dingen, die nicht als trennend gelten. Das folgende לא טמא ולא מטמא bezieht sich dann auf alle vorher genannten Dinge, sowohl die als trennend gelten wie die nicht als trennend geltenden, der Körper wird durch sie nicht unrein, wenn eine Unreinheit sie berührt, und von dem Körper wird, wenn er unrein ist, durch sie die Unreinheit nicht auf andere Dinge übertragen..", + "41 Sabb. 15b. Folgendes gilt bei Gegenständen als trennend : Pech und Myrrhe42 מור gr. μύῤῥα = Gummiharz, Aruch erklärt es mit מוסקו = Moschus, nach einer anderen Erklärung מסתיכי = μαστίχη, mastix. Eine andere Lesart ist: וחמר = Lehm. auf Glasgefäßen43 Nach Raschi (Sabb. 15b) gelten bei Glasgefäßen nur Pech und Myrrhe als trennend, weil sie ganz besonders fest auf den Gefäßen haften, während andere weniger fest haftende Stoffe nicht als trennend gelten, weil sie von der glatten Glasfläche sich von selbst wieder loslösen und deshalb nicht als störend empfunden werden; danach würden auf anderen nicht so glatten Gefäßen auch andere darauf haftende Stoffe als trennend gelten. Nach Maim. (הלכות מקואות III, 1) gelten bei allen Gefäßen nur Pech und Myrrhe und ihnen ähnliches als trennend, er muss danach annehmen, dass anderes auch auf anderen Gefäßen nicht so fest haftet, dass das Wasser nicht an die darunter liegende Gefäßfläche herankommen kann. Den Einwand, dass nach der Halacha Glasgefäße ebenso wie irdene Gefäße überhaupt nicht durch Untertauchen wieder rein werden, widerlegt der Talmud durch die Erklärung, dass es auch Glasgefäße gibt, die durch Untertauchen wieder rein werden, wenn nämlich das Gefäß durch ein Loch unbrauchbar geworden war und man das Loch durch hinein gegossenes Blei verlötet hat, ein solches Gefäß wird nach R. Meir durch Unter tauchen wieder rein, weil er der Ansicht ist, dass die Art des Gefäßes sich nach dem richtet, wodurch es zusammengehalten wird (דבר המעמיד)., sei es auf der Innenseite sei es auf der Außenseite44 Dagegen gibt es auch Gefäße, bei denen sie nur auf der Innenseite als trennend gelten und nicht auch auf der Außenseite (s. Tosefta VI).. Auf einem Tisch, auf einer Platte, auf einer Liegebank45 דרגש eine Art von niedrigem Bett, auch Bahre, die Etymologie ist zweifelhaft. gelten sie als trennend, wenn diese rein sind, wenn sie beschmutzt46 בלוסין von בלס = vermischen, so Sabb. 76b: עיסה בלוסה ein Teig aus mit der Kleie gemischtem Mehl, daher hier Gegenstände, die durch verschiedene auf ihnen haftende Dinge beschmutzt sind. sind, gelten sie nicht als trennend47 Weil sie dann nicht als störend empfunden werden.. Auf Bettstellen eines besseren Hausstandes48 בעל הבית der Besitzer eines Hauses, im Gegensatz zu dem besitzlosen Armen. gilt es als trennend, auf denen eines Armen gilt es nicht als trennend49 Weil, dieser es nicht als störend empfindet.. Auf dem Sattel50 ׳איכוף andere Lesart: אוכף arab. اكاف = Sattel eines Esels oder Kamels. eines Privatmannes gilt es als trennend, auf dem von Schläuche-Beförderern51 זקקים abgeleitet von זיקה = Schlauch, die Schläuche auf den Tieren befördern und deshalb das auf dem Sattel Haftende nicht als störend empfinden. gilt es nicht als trennend. Auf einer Satteldecke52 In ed. Ven. und unseren Talmudausgaben fehlt dieser Satz, danach bezieht sich der Ausspruch des R. Simon ben Gamliel auf das vorhergehende ושל זקקים אינו חוצץ. Sabb. 114a hat die Lesart: רבב על המרדע חוצץ. gilt es als trennend53 Nach Barten, nur, wenn es wie auf den Kleidern eines עם הארץ in der folgenden Mischna auf beiden Seiten sichtbar ist.; R. Simon, Sohn des Gamliel, sagt: Wenn der Fleck so groß wie ein italischer Issar ist54 Wenn sich der Ausspruch auf das ושל זקקים אינו חוצץ bezieht: nur wenn der Fleck nicht so groß wie ein italischer Issar ist.,", + "55 Sabb. 114a. Auf Kleidern gilt er56 Der Fleck. nicht als trennend, wenn er nur auf einer Seite ist, wenn er auf beiden Seiten ist, gilt er als trennend ; R. Jehuda sagt im Namen des R. Ismael : Auch wenn er nur auf einer Seite ist ; R. Jose sagt: Auf denen von Torabeflissenen57 בנאים die Bauleute, darunter sind nach R. Jochanan (Sabb. 114a) die תלמידי חכמים zu verstehen, deren Lebenswerk es ist, an dem Bau der Welt mitzuarbeiten, sie müssen ganz besonders auch auf äußere Sauberkeit achten, deshalb wird auf ihren Kleidern auch ein einseitiger Fleck schon als störend empfunden., auch wenn er nur auf einer Seite ist, auf denen von Toraleeren58 בור wie Abot II, 5 der unbebaute, wissensleere Mensch. Im Gegensatz zu R. Jochanan erklärt R. Simon ben Lakisch בלנאים = בנאים mit אוליירין = olearii, Badediener (s. Toharot VII, Note 40), wonach Adolf Schwarz (Monatsschrift f. G. u. W. d. J. 71. Jahrgang Heft 1/2) vermutet, dass dieser im Nachsatz nicht בור sondern בייר = Brunnenmeister gelesen habe, da בלן und בייר in Mischna und Tosefta öfters neben einander genannt werden., nur wenn er auf beiden Seiten ist.", + "Auf dem Schurz von mit Pech Arbeitenden59 Die Pech herstellen oder Gegenstände verpichen., von Töpfern, und von Baumbeschneidern gelten sie nicht als trennend60 Da der Schurz dazu dient, um das bei der Arbeit Tropfende aufzufangen, wird das darauf Getropfte nicht als störend empfunden.; R. Jehuda sagt: Desgleichen auch nicht auf dem von Feigentrocknern61 קייצין von קיץ = Sommerfrucht, die die Sommerfrüchte zum Trocknen sammeln, sie umwickeln die Hände, um sie bei dem Hantieren mit den fetten Früchten nicht zu sehr zu beschmutzen, so nach einer Erklärung im Barten. Nach einer anderen Erklärung abgeleitet von קוץ (Dorn) = Dornensammler, die sich durch das Tuch vor den Dornen-Stichen schützen wollen.. Dies gilt als Grundsatz62 Ganz allgemein für alles auf Gegenständen Haftende. Nach מ״א ist es nur auf das letzte zu beziehen und begründet die Ansicht des ersten Tanna, der nicht der Ansicht des R. Jehuda ist. Unter קייצין sind die Dornensammler gemeint, sie binden sich das Tuch nur um, um sich vor Dornenrissen zu schützen, es stört sie deshalb nicht, wenn Risse darin entstehen, nach R. Jehuda werden deshalb auch Flecke darauf nicht als störend empfunden. Dem wird als Grundsatz entgegengestellt, dass nur das, was nicht als störend empfunden wird, nicht trennt, nicht aber daraus, dass ein darin entstehender Riss nicht als störend empfunden wird, geschlossen werden kann, dass auch darauf entstehende Schmutzflecken nicht als störend empfunden werden.: Alles, was störend empfunden wird, gilt als trennend, was nicht als störend empfunden wird, gilt nicht als trennend." + ], + [ + "Alle Griffe1 Arme oder Griffe, die wie der Stiel an einer Axt hineingesteckt und wieder herausgezogen werden können. Wenn sie so, wie sie sollen, in dem Geräte stecken, sind sie ein Teil des Gerätes und brauchen beim Untertauchen die durch sie verdeckten Stellen des Gerätes nicht vom Wasser berührt zu werden. Ist dieses jedoch nicht der Fall, gelten sie als Fremdkörper, die das Wasser hindern, an die von ihnen verdeckten Stellen des unterzutauchenden Gerätes heranzukommen. von Geräten, die man nicht richtig2 So, wie sie eigentlich darin stecken sollten. hineingesteckt hat, oder richtig aber nicht vollständig3 So nach ר״ש und Barten. מרק׳ = vollenden, s. Tamid IV Note 17. hineingesteckt hat, oder vollständig hineingesteckt hat, die aber zerbrochen sind4 So dass sie nicht mehr als Handhaben für die Geräte dienen können., gelten als trennend5 Anders erklärt Maim. (s. Comment. und הלכות מקואות III, 11), nach ihm handelt es sich um hohle Griffe, deren Hohlraum in den Hohlraum der Geräte hineinmündet. Da die Griffe hohl sind, muss beim Untertauchen das Wasser auch in die Griffe hineinkommen. Stecken die Griffe nicht richtig in den Geräten, so gelten sie als Fremdkörper, und gelten deshalb weder die Geräte noch die Griffe als richtig untergetaucht, weil das Wasser nicht an die Stellen hinge langen kann, wo Griff und Gerätswand sich gegenseitig verdecken. Aber auch wenn der Griff richtig in dem Geräte steckt, fließt doch beim Untertauchen das Wasser nicht von selbst aus dem Gefäß in den hohlen Griff hinein, sondern muss man den Griff hin und her bewegen (מרק nach ומרק ושטף במים Lev. 6, 21 = spülen, schütteln), damit auch dieser Hohlraum des Griffs vom Wasser bespült wird. Ist der Griff durch einen Bruch in der Mitte zusammengedrückt, so dass durch diesen Bruch der eine Teil des Griffs von dem anderen getrennt ist und das Wasser nicht hindurchfließen kann, so gilt er ebenfalls nicht als untergetaucht.. Hat man ein Gerät mit der Öffnung nach unten untergetaucht, ist es, als wäre es gar nicht untergetaucht6 Weil das umgestülpte Gefäß sich beim Untertauchen nicht mit Wasser füllt.. Hat man es in richtiger Weise7 Nicht umgestülpt, sondern mit dem Boden nach unten. untergetaucht, aber ohne das Halsstück8 Das schwierige בלא זבורית suchen die Erklärer in verschiedener Weise zu erklären, doch gibt keine der gegebenen Auslegungen einen befriedigenden Sinn. Aruch übersetzt זבורית mit בית יד = Griff oder Henkel, nach Maim. ist darunter irgendein nebensächlicher Ansatz oder Ausläufer an dem Geräte zu verstehen, der, weil er nur etwas nebensächliches an dem Geräte ist, זבורית heißt, wie in der Sprache der Mischna ein minderwertiges Feld זבורית genannt wird. Danach will die Mischna sagen, wenn man ein Gerät, an welchem ein solcher Ansatz ist, senkrecht untergetaucht hat, gilt es, auch wenn es sich ganz mit Wasser gefüllt hat, noch nicht als untergetaucht, weil bei diesem senkrechten Untertauchen das Wasser nicht in diesen Ansatz hineinfließt, sondern muss man zu diesem Zwecke das Gerät im Wasser auf die Seite neigen. Dieser Auffassung widerspricht aber der Wortlaut der Mischna, denn danach müsste es nicht heißen: wenn man ein Gerät ohne זיבורית untergetaucht hat, sondern: ein Gerät mit einem זיבורית muss man beim Untertauchen auf die Seite neigen. Nach ראב״ד (הלכות מקואות III, 12) ist nicht זיבורית, sondern זרבובית zu lesen, und bezeichnet dieses Wort, verwandt mit ׳מרזב eine Schnauze, die an der Seite des Gerätes zum Abfließen des Inhalts angebracht ist. Hat ein Gefäß außer seiner oberen Öffnung auch noch eine Öffnung an der Seite, so füllt sich beim Untertauchen das ganze Gefäß mit Wasser; hat es dagegen keine Öffnung an der Seite, so füllt es sich beim senkrechten Untertauchen wegen der in dem Gefäß enthaltenen Luft nicht vollständig mit Wasser, sondern muss man es zu diesem Zweck erst auf die Seite neigen. Abgesehen davon, ob dieser Unterschied überhaupt besteht, müsste es auch danach in der Mischna nicht heißen: הטבילו בלא זרבובית, sondern כלי שאין לו זרבובית יטנו על צדו. Schönheit, im Wörterbuch המשכיר, will in זיבורית das lateinische Wort sabura = Schiffs sand, Ballast, (arab. صابُورةerkennen und erklärt: wenn man ein Gefäß in einen Eimer hineintut und mit diesem zusammen untertaucht, so wird das Gefäß, wenn es leicht ist, von dem in den Eimer eindringenden Wasser in die Höhe gehoben und auf diesem schwimmen, ohne dass es sich selbst mit Wasser füllt; man muss es deshalb mit etwas beschweren oder, wenn dieses nicht geschehen ist, es auf die Seite neigen, damit das Wasser in es eindringt. Auch das ist eine gesuchte, wenig einleuchtende Auslegung. Ich möchte des halb vielmehr annehmen, dass unter זיבורית oder זברורית ein zum Einfüllen bestimmter breiter Aufsatz zu verstehen ist, der auf die enge Öffnung des Gefäßes hinaufgesetzt wird, aber auch wieder heruntergenommen werden kann, wie die ידות, von denen die Mischna vorher spricht. Befindet sich beim Unter tauchen dieser breite Hals auf dem Gefäß, so füllt sich auch beim senkrechten Untertauchen das Gefäß sofort mit Wasser; taucht man aber, so ist danach der einfache Sinn der Mischna, das enghalsige Gefäß, ohne dass das breite Halsstück darauf sitzt, senkrecht unter, so füllt sich das Gefäß wegen des engen Halses nicht, sondern muss man es auf die Seite neigen., (ist es nicht rein), bis man es auf die Seite geneigt hat. Ein Gerät, das an beiden Enden eng und in der Mitte breit ist, ist nicht rein, bis man es auf die Seite geneigt hat9 Weil beim senkrechten Untertauchen der mittlere breitere Teil sich nicht mit Wasser füllt.. Eine Flasche, deren Öffnung nach unten umgebogen ist10 Der obere Rand des Gefäßes ist nach innen umgelegt, so dass, auch wenn man das Gefäß auf die Seite legt, das Wasser nicht in den Raum zwischen der Wand des Gefäßes und dem umgelegten Rand gelangen kann., ist nicht rein, bis man an der Seite ein Loch macht11 Durch das das Wasser in diesen Zwischenraum eindringen kann. Maim. scheint auch hier עד שיטנו על צדה gelesen zu haben (s. הלכות מקואות III, 14), weil der umgelegte Rand nicht so dicht anliegt, dass bei der seitlichen Lage das Wasser nicht hineingelangen kann.. Ein Tintenfass12 קלמרין καλαμάριον = Schreibzeug, Tintenfass. von Privatleuten ist nicht rein, bis man an der Seite ein Loch macht13 Weil der Rand vollständig nach innen umgebogen zu sein pflegt, damit beim Umstürzen keine Tinte hinausfließt.. Das Tintenfass des Priesters Josef hatte ein Loch an der Seite.", + "Bei einer Decke und einem Kissen aus Leder muss das Wasser in das Innere hineinkommen14 Man muss sie vor dem Unter tauchen auftrennen, weil man die Füllung herauszunehmen und hineinzutun pflegt, die innere Seite daher als die Aufnahmefläche des Ganzen zu betrachten ist., bei einem runden Kissen15 Ein kleines vollkommen geschlossenes Kissen., einem Ball, einem Schuhleisten16 אמום syr. אמומא eine Form, arab. אמאם = Muster, hier ein Schuhleisten aus mit Haaren oder Wollflocken gefülltem Leder., einem Amulett17 קמיע syr. קמיע Amulet, eine lederne Kapsel, welche Kräuter oder ein beschriebenes Pergamentstück enthält und als Schutz oder Heilmittel getragen wird. und einem Tefillin-Gehäuse braucht das Wasser nicht hineinzukommen18 Weil diese Gegenstände stets geschlossen zu bleiben pflegen.. Dieses gilt als Grundsatz : Pflegt man nicht etwas in es hineinzustecken und wieder herauszunehmen19 Eine Höhlung in einem Gegenstande gilt nur dann als ein בית קבול, wenn sie dazu dient, etwas hineinzutun, um es später wieder herauszunehmen; tut man aber die Füllung hinein, damit sie ständig darin bleibt, wird die Füllung ein Bestandteil des Gegenstandes und hört die Höhlung auf, ein בית קבול zu sein., kann man es ungeöffnet untertauchen.", + "In folgende Gegenstände braucht das Wasser nicht hineinzukommen : Knoten (in den Kleidern) eines Armen20 Wenn der Arme eine zerrissene Stelle an seinem Kleide zusammengeknotet hat, pflegt er es schon für immer so zu belassen, deshalb braucht eine solche Verknotung vor dem Untertauchen nicht gelöst zu werden; der Bessersituierte dagegen wird wohl vorübergehend einen Riss verknoten, für die Dauer wird ihn diese Verknotung aber doch stören, deshalb muss vor dem Untertauchen der Knoten aufgelöst werden, damit er keine חציצה bildet., in den Fransen21 נימה gr. νῆμα = Faden, gemeint sind die am Saume herab hängenden Fäden, die man zu Fransen zusammenzuknoten pflegt., im Sandalen-Verschluss22 חבט von חבט = anschlagen, Zusammenstoßen, Schleifen, die nur zum Schmuck an den Enden der Sandalenriemen angebracht sind., der an dem Kopfgehäuse der Tefillin, wenn er fest zugezogen23 חצה = eine Scheidewand bilden, wenn der Knoten so fest zusammengezogen ist, dass das Wasser nicht in ihn eindringen kann (nach Tosaf. Menachot 36a und ר״ש steht hier חצה im Sinne von אוצה vom hebr. ארץ = zusammengedrängt). ist, und der an dem Armgehäuse der Tefillin, wenn er sich nicht herauf- und herabziehen lässt24 Wenn der Knoten so fest ist, dass der Riemen sich nicht durch ihn hin- und herziehen lässt. So nach ר״ש und Bart., die das קשרי der Mischna auch auf תפלה של ראש רשל זררע beziehen. Nach Maim. handelt es sich um die מעברתא genannten Schlitze an den Gehäusen der Tefillin, durch die die Riemen hindurchgezogen werden; wenn der Schlitz der Kopf-Tefilla so fest auf dem durchgezogenen Riemen aufliegt, dass kein Wasser eindringen kann, oder der Schlitz der Arm-Tefilla so ganz von dem Riemen ausgefüllt wird, dass die den Riemen umschließenden Seiten des Schlitzes sich nicht auf und ab bewegen lassen, braucht man beim Untertauchen die Riemen nicht herauszunehmen. Für diese Auffassung spricht die Feminal- und Singularform שהוא חוצה und שאינה עולה ויורדת, auf תפלה sich beziehend, während, auf קשרי bezogen, die Pluralbezw. Maskulinform hätte stehen müssen. Nicht erklärt bleibt nach beiden Auslegungen, warum für die dichte Zusammenfügung bei der תפלה של ראש ein anderer Ausdruck gebraucht wird als bei der של זרוע, die an dem Zipfel eines Schlauches und an dem Zipfel einer Hirtentasche.", + "In folgende Gegenstände muss das Wasser hineinkommen, der Knoten auf der Schulter eines Unterkleides25 פרקסים, andere Lesart: פקרסין (Kelim XXIX, 1 אפיקרסין) = επικάρσιον ein Hemd oder enges Unterkleid, das an den Schultern und am Halse durch Schleifen zusammengehalten wurde. Maim. liest: ושבכתף., der Hohlsaum26 In dem der Stoff zusammengefaltet und zusammengezogen liegt. eines Leinüberwurfes muss glattgezogen werden27 Damit das Wasser überallhin gelangen kann., der (Knoten) am Kopfgehäuse der Tefillin, wenn er nicht fest zugezogen ist, der am Armgehäuse, wenn er sich herauf- und herabziehen lässt, die Sandalenschlitze28 שניצן ed. Lowe: שנץ, nach R. Hai und ר״ש (s. Kelim XXVI, 1) der umgeschlagene Saum der Sandale, durch den die Riemen zum Zuschnüren gezogen werden, vgl. שנס (I. K. 18, 46) gürten, zusammenziehen., Tücher, die man gewaschen29 In feuchtem Zustande und zusammengefaltet. untertaucht, (sind erst rein,) wenn Blasen aufsteigen30 Das Auf steigen von Blasen ist ein Zeichen, dass das Tauchenwasser in das Tuch eingedrungen ist und sich mit der in dem Tuche befindlichen Feuchtigkeit vermischt hat; dadurch ist diese auch Tauchenwasser geworden und gilt das Tuch als untergetaucht, wenn auch das eigentliche Tauchwasser nicht an alle Stellen des Tuches gelangt ist., die man trocken untertaucht, wenn Blasen aufgestiegen sind und aufgehört haben aufzusteigen31 Das erst ist das Zeichen, dass sämtliche Teile des Tuches mit dem Tauchenwasser durchtränkt sind..", + "32 Chullin 73a. Alle Griffe von Geräten, die lang33 Über die in der Mischna Kelim XXIX angegebenen Maße hinaus. sind und noch beschnitten34 Talmudausg.: לקצוץ. werden sollen, brauchen nur bis zu der ihnen zugedachten Länge untergetaucht zu werden35 Der Teil, der noch abgeschnitten werden soll, wird als schon abgeschnitten betrachtet, und der Griff gilt als untergetaucht, obgleich die beim Abschneiden entstehende Schriftfläche noch durch das abzuschneidende Stück verdeckt wird und das Wasser nicht dorthin gelangen kann, weil bei verdeckten Stellen (בית הסתרים) von Geräten es nicht erforderlich ist, dass das Wasser dorthin gelangen kann (s. ר״ש).; R. Jehuda36 Chullin 73a דברי ר׳ מאיר וחכמים אומרים. sagt: Sie müssen ganz untergetaucht werden37 Er ist nicht der Ansicht, dass, was abgeschnitten werden soll, als bereits abgeschnitten betrachtet wird.. Die Kette an einem großen Eimer bis zu vier Handbreiten38 Nur bis zu dieser Länge gilt die Kette als zum Eimer gehörend, weil bei der Schwere der Kette, die man zu einem großen Eimer gebraucht, sie zu schwer werden würde, wenn sie noch länger wäre., die an einem kleinen bis zu zehn, man braucht sie nur bis zu der Stelle unterzutauchen, wo dieses Maß endet39 Weil man sie sicher noch bis auf dieses Maß verkürzen wird.; R. Tarfon sagt: Den betreffenden Ring40 In dem dieses Maß endet. muss man ganz untertauchen. Ein an einen Korb angebundener Strick gilt nicht als mit ihm verbunden, außer wenn man ihn an ihn festgenäht hat41 Der Knoten, mit dem er angebunden ist, muss deshalb beim Untertauchen gelockert werden..", + "Beth-Schammai sagen : Heißes Wasser kann man nicht in kaltem untertauchen42 Durch השקה (s. V. M. 12). und kaltes nicht in heißem, gutes nicht in schlechtem und schlechtes nicht in gutem43 Nach ׳ר״ש weil zu befürchten ist, dass mit Rücksicht auf die verschiedene Beschaffenheit des Tauchen- und des unreinen Wassers man sie nicht in die gehörige Berührung mit einander bringen wird; nach Maim., weil nur ganz gleichartiges Wasser durch Berührung in dem Tauchenwasser aufgeht, nicht aber irgendwie ungleichartiges.; Beth-Hillel sagen : Man kann es darin untertauchen. Hat44 S. Sebachim 78b. man ein mit (anderen) Flüssigkeiten gefülltes Gefäß untergetaucht, ist es, als wäre es nicht untergetaucht45 Weil andere Flüssigkeiten als Wasser durch Berührung mit dem Tauchenwasser nicht rein werden, und die unrein bleibende Flüssigkeit in dem Gefäß deshalb eine חציצה bildet, so dass auch dieses durch das Untertauchen nicht rein wird., war es mit Urin gefüllt, wird es angesehen, als wäre es mit Wasser gefüllt46 Und der Urin wird durch die השקה rein, das Gefäß gilt demnach als untergetaucht. Eine andere Lesart ist: רואים אותן כאילו הן יין (s. Sebach. 18b), danach wird der Urin nur rein, wenn er durch das Untertauchen die Farbe von Wasser angenommen hat., war es mit Entsündigungswasser47 Das mit der Asche der Entsündigungskuh gemischte Wasser. gefüllt, (wird es erst rein sein), wenn mehr Wasser als Entsündigungswasser darin ist48 Das Entsündigungswasser wird durch die Vermischung mit dem Tauchenwasser zwar untauglich, es verunreinigt aber dennoch auch weiter durch Berührung (Para IX, 8), und das mit ihm gefüllte Gefäß kann deshalb durch das Untertauchen nicht rein werden. Erst wenn in dem Gefäß mehr anderes Wasser ist als Entsündigungswasser, wird dieses nach dem Mehrheitsgesetz rein und wird deshalb auch das untergetauchte Gefäß rein. (מ״א).; R. Jose sagt : Selbst wenn das Gefäß ein Kur fasst und nur ein Viertel (Log) davon darin ist, ist es, als wäre es nicht untergetaucht49 Nach R. Jose gilt das Mehrheitsgesetz für das Entsündigungswasser nicht. Ebenso wie nach Para IX, 1 das Entsündigungswasser untauglich wird, wenn auch nur die kleinste Menge anderen Wassers hineinfällt, und diese nicht nach dem Mehrheitsgesetz in dem Entsündigungswasser aufgeht, geht auch die kleinste Menge von Entsündigungswasser nicht in der Mehrheit des Tauchenwassers auf, die kleine Menge von Entsündigungswasser in dem Gefäß bleibt deshalb unrein und verunreinigt wieder das Gefäß (מ״א)..", + "50 Meila IV, 5. Alle Speisen zählen zusammen zur Erreichung des Maßes eines halben Halbbrotes51 פרס ist die Bezeichnung für die Hälfte eines Brotes, das für zwei Mahlzeiten ausreicht, das ist nach Raschi eines Brotes in der Größe von 8 Eiern; nach Maim. von 6 Eiern, פרס demnach nach Raschi = 4 Eigrößen, nach Maim. = 3 Eigrößen, und חצי פרס nach dem einen = 2, nach dem anderen = 1½ Eigrößen (s. Keret. III Note 20)., den Körper zu verunreinigen52 Wer von unreinen Speisen soviel gegessen hat, wie ein solches halbes Halbbrot ausmacht, dessen Körper ist untauglich, Hebe und Heiliges zu genießen, und der macht Hebe und Heiliges durch Berührung untauglich zum Genuss, bis er ein Reinigungsbad genommen hat., alle Flüssigkeiten zählen zusammen zu einem Viertellog53 Ein Viertel-Log von Getränken entspricht dem halben Halbbrot bei Speisen., den Körper zu verunreinigen. Darin ist die Bestimmung für das Trinken von unreinen Flüssigkeiten strenger als die für die Tauche, dass bei jenem alle Flüssigkeiten dem Wasser gleichgestellt werden54 Wogegen eine Tauche nur durch Hin einfallen von drei Log geschöpften Wassers untauglich wird, nicht aber durch Hineinfallen einer anderen Flüssigkeit. Ebenso gilt für die Tauche die Bestimmung, dass die 40 Sea, die jede Tauche enthalten muss, nur aus Wasser bestehen müssen und keine andere Flüssigkeit darin enthalten sein darf; darin liegt aber grade in der Nichtgleichstellung anderer Flüssigkeiten mit dem Wasser eine Erschwerung auch bei der Tauche (s. Barten.). Nach א״ר ist statt מבמקוה zu lesen: מבנפלו עליו, nur beim Trinken unreiner Flüssigkeit sind alle anderen Flüssigkeiten dem Wasser gleichgestellt, nicht aber, wenn drei Log geschöpften Wassers auf jemanden gefallen sind, da ist man nur unrein, wenn die ganzen drei Log Wasser waren, nicht aber, wenn eine andere Flüssigkeit darunter war..", + "Hat jemand unreine Speisen gegessen oder unreine Flüssigkeiten55 Außer Wasser. getrunken, ist dann untergetaucht, und hat sie dann wieder ausgebrochen56 Bevor sie die zum Verdauen nötige Zeit im Magen gelegen haben (מ״א)., sind sie unrein, weil sie im Körper nicht rein geworden sind57 Durch das Untertauchen des Körpers ist die im Körper enthaltene noch unverdaute Speise oder Flüssigkeit nicht rein geworden.. Hat jemand unreines Wasser getrunken, ist untergetaucht, und hat es dann wieder ausgebrochen, ist es rein, weil es im Körper rein geworden ist58 Wasser wird durch Versenkung in das Wasser der Tauche (השקה) rein. Der das Wasser umgebende Körper wird nicht als חציצה betrachtet, ähnlich wie nach Jebamot 78a das Kind im Mutterleibe einer Untergetauchten mit als untergetaucht gilt (מ״א).. Hat59 Chullin 71b. jemand einen reinen Ring verschluckt, dann ein Totenzelt betreten60 Wodurch er ein אב הטומאה geworden ist., sich darauf der zweimaligen Besprengung unterzogen und ein Tauchbad genommen, und dann ihn wieder ausgebrochen, so ist er so, wie er gewesen ist61 Der Ring ist nicht unrein geworden, weil ein verschluckter Gegenstand nicht unrein wird, wenn der, der ihn verschluckt hat, ein Totenzeit betritt.. Hat er einen unreinen Ring62 Der durch Berührung mit einem Toten אב הטומאה geworden ist. verschluckt, muss er untertauchen63 Weil er durch seine Berührung, bevor er ihn hinuntergeschluckt hat, unrein geworden ist. u. kann dann Hebe genießen64 Weil ein verschluckter Gegenstand nicht mehr verunreinigt., bricht er ihn wieder aus, ist er unrein65 Da er durch das Untertauchen dessen, der ihn verschluckt hat, nicht rein geworden ist. und verunreinigt ihn66 Durch die Berührung beim Ausbrechen.. Ein in einem Menschen steckender Pfeil gilt als trennend, wenn er sichtbar ist67 D. h. wenn er von außen sichtbar und nicht von der Körperhaut bedeckt ist., wenn er nicht sichtbar ist68 Sondern ganz von der Haut bedeckt ist., kann man untertauchen und dann Hebe genießen69 Auch wenn der Pfeil unrein ist, weil ein im Körper eingeschlossener Gegenstand nicht verunreinigt.." + ] + ], + "sectionNames": [ + "Chapter", + "Mishnah" + ] +} \ No newline at end of file diff --git a/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Mikvaot/English/Mishnah Yomit by Dr. Joshua Kulp.json b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Mikvaot/English/Mishnah Yomit by Dr. Joshua Kulp.json new file mode 100644 index 0000000000000000000000000000000000000000..65f35e8b6b7b28d316745cef768f83a3c6a31c5f --- /dev/null +++ b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Mikvaot/English/Mishnah Yomit by Dr. Joshua Kulp.json @@ -0,0 +1,117 @@ +{ + "language": "en", + "title": "Mishnah Mikvaot", + "versionSource": "http://learn.conservativeyeshiva.org/mishnah/", + "versionTitle": "Mishnah Yomit by Dr. Joshua Kulp", + "status": "locked", + "priority": 1.0, + "license": "CC-BY", + "shortVersionTitle": "Dr. Joshua Kulp", + "actualLanguage": "en", + "languageFamilyName": "english", + "isBaseText": false, + "isSource": false, + "direction": "ltr", + "heTitle": "משנה מקואות", + "categories": [ + "Mishnah", + "Seder Tahorot" + ], + "text": [ + [ + "There are six degrees of mikvaot, each superior to the other. The water of pools [smaller than 40 seah] if an unclean person drank of it and then a clean person drank of it, he becomes unclean; If an unclean person drank of it and then drew water from it in a clean vessel, [the vessel] becomes unclean; If an unclean person drank of it and then a loaf of terumah fell in: If he washed [his hands] in it, it becomes unclean; But if he did not wash [his hands] in it, it continues clean.", + "If one drew water from it in an unclean vessel and then a clean person drank [out of the pit], he becomes unclean. If one drew water [from it] in an unclean vessel and then drew water from it in a clean vessel, it becomes unclean. If one drew water [from it] in an unclean vessel and a loaf of terumah fell in: If he washed [his hands] in it, it becomes unclean; But if he did not wash [his hands] in it, it is clean.", + "If unclean water fell into it and a clean person drank of it, he becomes unclean. If unclean water fell into it and then water was drawn from it in a clean vessel, it becomes unclean. If unclean water fell into it and a loaf of terumah fell in: If he washed [his hands] in it, it becomes unclean; But if he did not wash [his hands] in it, it is clean. Rabbi Shimon says: it becomes unclean whether he washed in it or whether he did not wash in it.", + "If a corpse fell into it or an unclean person walked in it, and a clean person drank of it, he is clean. The same rule applies to the water of pools, the water of cisterns, the water of ditches, the water of caverns, the water of rain flows which have stopped, and mikvehs of less than forty seahs. They are all clean during the time of rain; When the rain has stopped those near to a city or to a road are unclean, and those distant remain clean until the majority of people pass [that way].", + "When do they become clean?Bet Shammai say: when their contents have been increased [by more than the original quantity] and they overflow. Bet Hillel say: when their contents have been increased [by more than their original quantity] even if they do not overflow. Rabbi Shimon says: when they overflow although their contents have not been so increased. [These] are valid [for preparing dough] for hallah and for the washing of the hands.", + "Superior to such [water] is the water of rain flows which have not stopped. If an unclean person drank of it and then a clean person drank of it, he is clean. If an unclean person drank of it and water was then drawn from it in a clean vessel, it is clean. If an unclean person drank of it and a loaf of terumah fell in, even if he washed his hand in it, it is clean. If one drew water from it in an unclean vessel and then a clean person drank [out of the pool], he is clean. If one drew water from it in an unclean vessel and a loaf of terumah fell [into the pool], even if he washed his hands in it, it is clean. If unclean water fell into it and a clean person drank of it, he is clean. If unclean water fell into it and one drew water from it in a clean vessel, it is clean. If unclean water fell into it and a loaf of terumah fell in, even if he washed his hands in it, it is clean. [All such water] is valid for terumah and for the washing of the hands.", + "Superior to such [water] is [the water of] the mikveh containing forty seahs, for in it people may immerse themselves and immerse other [things]. Superior to such [water] is [the water of] a spring whose own water is little but has been increased by a greater quantity of drawn water. It is equivalent to the mikveh in as much as it may render clean by standing water, and to an [ordinary] spring in as much as one may immerse in it whatever the quantity of its contents.", + "Superior to them are \"smitten waters\" which can purify even when flowing [on the ground]. Superior to them are \"living waters\" for in them there is immersion for zavim and sprinkling for metzoraim, and they are valid for the preparation of the hatat waters." + ], + [ + "An unclean man who went down to immerse himself: If it is doubtful whether he did immerse himself or not; And even if he did immerse himself, it is doubtful whether the mikveh contained forty seahs or not; And if there were two mikvehs, one containing forty seahs but the other not containing forty seahs, and he immersed himself in one of them but he does not know in which of them he immersed himself, In such a doubt he is unclean.", + "If a mikveh was measured and was found lacking [in its prescribed quantity], all things which had been purified in it, whether in private domain or in a public domain, are accounted unclean retroactively. To what does this rule apply? To a serious uncleanness. But in the case of a lesser uncleanness, for instance if he ate unclean foods or drank unclean liquids, or if his head and the greater part of his body entered into drawn water, or if three logs of drawn water fell on his head and the greater part of his body, and he then went down to immerse himself and he is in doubt whether he immersed himself or not, or even if he did immerse himself there is [still] a doubt whether the mikveh contained forty seahs or not, or if there were two mikvehs, one containing forty seahs and not the other, and he immersed himself in one of them but does not know in which of them he immersed himself, in such a doubt he is accounted clean. Rabbi Yose considers him unclean, for Rabbi Yose says: anything which is presumed to be unclean always remains in a condition of unfitness until it is known that it has become clean; but if there is a doubt whether a person became unclean or caused uncleanness, it is to be accounted clean.", + "The case of a doubt about drawn water which the sages have declared clean;If there is a doubt whether [three logs of drawn water] fell into the mikveh or not, Or even if they did fall in, there is a doubt whether [the mikveh] contained forty seahs or not, Or if there were two mikvehs one of which contained forty seahs and the other did not, and drawn water fell into one of them and it is not known into which of them it fell, In such a doubt it is accounted clean, because there exists [a possibility] on which we may depend [in declaring it clean]. If they both contained less than forty seahs, and [drawn water] fell into one of them and it is not known into which of them it fell, in such a doubt it is accounted unclean, because there exists no [possibility] on which we may depend [in declaring it clean].", + "Rabbi Eliezer says: a quarter-log of drawn water in the beginning makes the mikveh invalid, and three logs on the surface of the water. But the sages say: both in the beginning and at the end, the measure [which makes the mikveh invalid] is three logs.", + "If there were three cavities in a mikveh each holding a log of drawn water, if it is known that forty seahs of valid water fell in before reaching the third cavity, [such a mikveh is] valid; otherwise it is invalid. Rabbi Shimon declares it valid, since it resembles a mikveh adjoining another mikveh.", + "If one scraped mud to the sides and then three logs [of water] were drawn out from it [from the mud], [the mikveh is still] valid. But if removed the mud away and three logs were drawn from it [into the mikveh] it becomes invalid. Rabbi Shimon pronounces it valid, since there was no intention to draw [the water].", + "If one had left wine-jars on the roof to dry and they became filled with water: Rabbi Eliezer says: if it was the season of rain and there was [in the cistern] a little water, one may break the jars; otherwise one may not break them. Rabbi Joshua says: in either case one may break them or tilt them over, but one may not empty [them into the cistern].", + "A plasterer forgot his lime-tub in a cistern and it became filled with water: if water flowed above it a little, it may be broken; and if not, it may not be broken, the words of Rabbi Eliezer. But Rabbi Joshua says: in either case it may be broken.", + "If one had arranged wine-jars in a cistern and they became filled with water, even though the water of the cistern was all soaked up, they may be broken.", + "A mikveh which contains forty seahs of water and mud [combined]: Rabbi Eliezer says: one may immerse objects in the water but one may not immerse them in the mud. But Rabbi Joshua says: in the water and also in the mud. In what kind of mud may objects be immersed? Mud over which water floats. If the water was on one side only, Rabbi Joshua agrees that objects may be immersed in the water but may not be immersed in the mud. Of what kind of mud have they spoken? Mud into which a reed will sink of itself, the words of Rabbi Meir. Rabbi Judah says: [mud] in which a measuring-rod will not stand upright. Abba Elazar ben Dulai says: [mud] into which a plummet will sink. Rabbi Eliezer says: such as will go down into the mouth of a jar. Rabbi Shimon says: such as will enter into the tube of a water- skin. Rabbi Elazar bar Zadok says: such as can be measured in a log measure." + ], + [ + "Rabbi Yose says: two mikvehs neither of which contains forty seahs and a log and a half [of drawn water] fell into this one and a log and a half into this one, and then they are mixed together, they remain valid, since they had never been called as invalid. But if there is a mikveh holding less than forty seahs, and three logs [of drawn water] fell into it, and it was then divided into two, it is invalid, since it had already been called invalid. Rabbi Joshua declares it valid, for Rabbi Joshua used to say: any mikveh containing less than forty seahs into which three logs [of drawn water] fell and from which a kortov was withdrawn becomes valid, since the three logs have also been diminished. But the sages say: it always remains invalid until the amount of its former contents and a little more are removed.", + "How so? If there was a cistern in a courtyard and three logs [of drawn water] fell into it, it will always remain invalid until the whole of it is removed and a little more, or until [another mikveh containing] forty se'ahs is placed in the courtyard, so that the higher mikveh is rendered valid by the lower. Rabbi Elazer ben Azariah declares it invalid unless the [new mikveh] is stopped up.", + "If a cistern is full of drawn water and a channel leads into it and out of it, it continues to be invalid until it can be reckoned that there does not remain in it three logs of the former [water]. If two men each poured a log and a half [of drawn water] into a mikveh, or if one wrung out his clothes and so poured in [water] from several places, or if one emptied out a water-jug and so poured in [water]from several places, Rabbi Akiva declares it valid, But the sages declare it invalid. Rabbi Akiva said: they did not say \"if they poured in,\" rather \"if one poured in.\" But they said: they said neither thus nor thus, but rather \"if there fell in three logs [of drawn water].\"", + "[If the three logs of drawn water fell in] from one vessel or from two or from three, they combine together; but if from four, they do not combine together. If a man who had a seminal issue was sick and nine kavs of water fell on him, or if there fell on the head and the greater part of the body of a clean person three logs of drawn water from one vessel or from two or from three, they combine together; but if from four, they do not combine together. In what case does this apply? When the second began before the first finished. And in what case does [the other statement] apply? When there was no intention to increase it. But if there was an intention to increase it, if only a kortov in a whole year, they combine together to add up to the three logs." + ], + [ + "If one put vessels under a water-spout, whether they be large vessels or small vessels or even vessels of dung, vessels of stone or earthen vessels, they make the mikveh invalid. It is all alike whether they were put there [purposely] or were [merely] forgotten, the words of Bet Shammai. But Bet Hillel declare it clean in the case of one who forgets. Rabbi Meir said: they voted and Bet Shammai had a majority over Bet Hillel. Yet they agree in the case of one who forgets [and leaves vessels] in a courtyard that the mikveh remains clean. Rabbi Yose said: the controversy still remains as it was.", + "One who put a board under a water-spout: if it had a rim to it, it disqualifies the mikveh; otherwise it does not disqualify the mikveh. If he made it stand upright to be rinsed, in neither case does it disqualify the mikveh.", + "If one makes a hollow in a water-spout to collect pebbles, its water disqualifies the mikveh; In the case of a wooden [spout] if it holds even a little, But in the case of an earthenware [spout] if it will hold a quarter-log. Rabbi Yose says: also in the case of an earthenware [spout] if it holds even a little: they have spoken of \"a quarter-log\" only in the case of broken sherds of an earthenware utensil. If the pieces of gravel moved about inside [the hollow], it disqualifies the mikveh. If dirt went down into it and was pressed down, [the mikveh continues to be] valid. If the spout was narrow at each end and wide in the middle, it does not disqualify [the mikveh] invalid, because it had not been made to gather anything in it.", + "Drawn water and rain water which were mixed together in a courtyard or in a cavity or on the steps of a cave: If the greater part was valid, the whole is valid; And if the greater part is invalid, the whole is invalid. If they were equal in quantity, the whole is invalid. When [does this apply]? When they were mingled together before they arrived at the mikveh. If [the drawn water] flowed into the [rain] water: it was known that there fell in forty seahs of valid water before there came in three logs of drawn water, [the mikveh is] valid; otherwise it is invalid.", + "In the case of a trough in a rock: One may not fill up [the hatat waters] from it, nor may the [hatat waters] be consecrated in it, nor may one sprinkle from it. And it does not require a tightly stopped-up covering, And it does not invalidate the mikveh. If it was a vessel and had been joined to the ground with lime: One may fill up the hatat waters from it and the hatat waters may be consecrated in it, and one may sprinkle from it, And it requires a tightly stopped-up covering; And it invalidates the mikveh invalid. If a hole was made in it below or at the side so that it could not contain water in however small a quantity, it is valid. And how large must the hole be? Like the tube of a water-skin. Rabbi Yehudah ben Batera said: it happened in the case of the trough of Yehu in Jerusalem that there was a hole in it like the tube of a water-skin, all the pure things in Jerusalem were made using it. But Bet Shammai sent and broke it down, for Bet Shammai say: [it remains a vessel] unless the greater part of it is broken down." + ], + [ + "[Water from] a spring which is made to pass over into a trough becomes invalid. If it was made to pass over the edge in any quantity, [what is] outside [the trough] is valid, for [the water of] a spring purifies however little its quantity. If it is made to pass over into a pool and then is stopped, the pool counts as a mikveh. If it is made to flow again, it is invalid for zavim and for those with skin disease and for the preparation of the hatat waters until it is known that the former [water] is gone.", + "If it was made to pass over the outside of vessels or over a bench: Rabbi Judah says: behold it remains as it was before. Rabbi Yose says: behold it is like a mikveh, except that one may not immerse anything above the bench.", + "If [water from] a spring that flows into many channels was increased in quantity so that it was made to flow in abundance, it remains as it was before. If it was standing and its quantity was increased so that it was made to flow, it becomes equal to a mikveh in that it can purify in standing water, and to a spring in that one may immerse [objects] therein however small its quantity.", + "All seas are equivalent to a mikveh, for it is said, \"And the gathering (ulemikveh) of the waters He called the seas\" (Genesis 1:10), the words of Rabbi Meir. Rabbi Judah says: only the Great Sea is equivalent to a mikveh, for it says \"seas\" only because there are in it many kinds of seas. Rabbi Yose says: all seas afford cleanness when running, and yet they are unfit for zavim and metzoraim and for the preparation of the hatat waters.", + "Flowing water is considered like a spring and dripping water is considered like a mikveh. Rabbi Zadok testified that if flowing water exceeded dripping water [with which it was mixed] it was valid [as flowing water]. If dripping water became flowing water, its flow may be blocked by a stick or by a reed or even by a zav or a zavah, and then one may go down and immerse oneself in it, the words of Rabbi Judah. Rabbi Yose says: one may not stop the flow of water with anything which is liable to uncleanness.", + "If a wave was separated [from the sea] and was forty seahs, and it fell on a man or on vessels, they become clean. Any place containing forty seahs is valid for immersing oneself and for immersing other things. One may immerse in trenches or in ditches or even in a donkey-track whose water is connected in a valley. Bet Shammai say: one may immerse in a rain torrent. But Bet Hillel say: one may not immerse. They agree that one may block its flow with vessels and immerse oneself in it, but the vessels with which the flow is blocked are not thereby [validly] immersed." + ], + [ + "Anything which is joined with [the water of] a mikveh is like a mikveh. One may immerse in holes of a cavern and in crevices of a cavern just as they are. The pit of a cavern, one may not immerse in it unless it had a hole as big as the tube of a water-skin. Rabbi Judah said: when [is this the case]? When it stands by itself; but if it does not stand by itself, one may immerse in it just as it is.", + "If a bucket was full of utensils and they were immersed, they become clean; But if [the bucket] was not immersed, the water in the bucket is not considered as joined [with the water of the mikveh] unless it be joined [by means of a hole in the bucket which is as big] as the tube of a water-skin.", + "Three mikvehs, two of which held twenty seahs [of valid water] and the third held twenty seahs of drawn water, and that holding drawn water was at the side: If three persons went down and immersed themselves in them and [the water of the three mikvehs] joined, the mikvehs are clean and they that immersed themselves become clean. If the one holding the drawn water was in the middle and three persons went down and immersed themselves in them and [the water of the three mikvehs] joined, the mikvehs continue as they were before and they that immersed themselves are as they were before.", + "If a sponge or a bucket containing three logs of water fell into a mikveh, they do not make it invalid, because they have only said: \"if three logs fell in.\"", + "A chest or a box which is in the sea: one may not immerse in them unless they have a hole as large as the tube of a water-skin. Rabbi Judah says: in the case of a large vessel [the hole should be] four handbreadths, and in a small one [the hole should be as large as] the greater part of it. If there was a sack or a basket [in the sea], one may immerse in them as they are, since the water is mixed together. If they are placed under a water-spout, they do not make the mikveh invalid. And they may be immersed and brought up in the ordinary way.", + "If there was a broken [earthenware] vessel in the mikveh and utensils were immersed in it, they become clean from their [former] uncleanness but are again rendered unclean because of the earthenware vessel. But if water flowed above it in any quantity, they are clean. If [water of] a spring flowed forth from an oven and a man went down and immersed himself in it, he is clean but his hands become unclean. But if [the water was as] high above the oven as the height of his hands, his hands also are clean.", + "Mikvaot can be joined together [if their connection is as big] as the tube of a water-skin in thickness and in space, in which two fingers can be fully turned round. If there is a doubt [whether it is as big] as the tube of a water skin or not, it is invalid, because [this is a mitzvah] from the Torah. The same applies also to the olive's bulk of a corpse and the olive's bulk of carrion and the lentil's bulk of a sheretz. Anything which remains in [the space measuring] the tube of a water-skin lessens [its measure]. Rabban Shimon ben Gamaliel says: if it is any water creature whatsoever, [the mikvaot] remain clean.", + "Mikvaot may be made clean [by joining drawn water from] a higher [mikveh to valid water] from a lower [mikveh or drawn water from] a distant [mikveh to valid water] in a [mikveh] near at hand. How so? One brings a pipe of earthenware or of lead and puts his hand beneath it till it is filled with water; then he draws it along till [the two waters] touch even if it be by a hair's breadth it is sufficient. If in the higher [mikveh] there were forty seahs and nothing in the lower, one may draw water and carry it on the shoulder and place it in the higher [mikveh] till forty seahs have flowed down into the lower [mikveh].", + "If a wall between two mikvaot had a perpendicular crack, [their waters] may be reckoned together; [If it was cracked] horizontally, they cannot be reckoned together, unless there is at one place [a hole as big] as the tube of a water-skin. Rabbi Judah says: the rule is reversed. If there is a breach from one [mikveh] to the other, [they can be reckoned together] if the height is as [the thickness of] the skin of garlic and the breadth like the tube of a water-skin.", + "The outlet of a bath-basin: if it is in the center, it renders [the bath] invalid [as a mikveh]; but if it is at the side, it does not render it invalid, because then it is like one mikveh adjoining another mikveh, the words of Rabbi Meir. But the sages say: if the bath- basin can contain a quarter-log of [water] before it reaches the outlet, it is valid; but if not, it is not valid. Rabbi Elazar bar Zadok says: if the outlet can contain any amount of [water], it is invalid.", + "The ‘purifier' in the bathhouse: the bottom was full of drawn [water] and the top full of valid [water], if [the space] in front of the hole can contain three logs it is invalid [as a mikveh]. How large must the hole be to contain three logs? 1/320th of the pool, the words of Rabbi Yose. But Rabbi Elazar says: even if the bottom [pipe] was full of valid [water] and the top [pipe] full of drawn [water] and by the hole's side were three logs, [the bath is] valid, for they have only said: \"if three logs fell in.\"" + ], + [ + "Some materials raise the mikveh up [to the required quantity] and do not make it invalid. Some make it invalid and do not raise it up [to the required quantity]; And some neither raise it up [to the required quantity] nor make it invalid. These raise it up to the required quantity and do not make the mikveh invalid. Snow, hail, frosted dew, ice, salt, and thin mud. Rabbi Akiva said: Rabbi Ishmael once argued against me saying; snow does not raise up the mikveh [to its required quantity]. But the men of Madeba testified in his name that he had once told them: go and bring snow and with it prepare a mikveh from the outset. Rabbi Yohanan ben Nuri says: hailstones are like drawn water. How do they raise it up [to the required quantity] and not render it invalid? If the mikveh contained forty seahs less one, and a se'ah of them fell in and made up [the required quantity], they thus make up [the required quantity] but do not render it invalid.", + "These invalidate the mikveh and do not raise it up to [the required quantity]: Drawn water, whether clean or unclean, water that has been used for pickling or for boiling, and grape-skin wine before it becomes vinegar. How do they make the mikveh invalid and do not raise it up [the required quantity]? If a mikveh contained forty seahs less a kortov, and a kortov of these fell into it, it does not raise it up [the required quantity]; And if there were three logs of any of these, they would invalidate the mikveh. But other liquids, and the juice of fruits, brine, and liquid in which fish has been pickled, and grape-skin wine that has fermented sometimes raise it up to [the required quantity] and sometimes do not raise it up. How so? If a mikveh contained forty seahs less one, and a seah of any of these fell in it, it does not raise it up to [the required quantity]. But if the mikveh contained forty seahs and a se'ah of any of these was put in and one seah was removed, the mikveh is still valid.", + "If he rinsed in the mikveh baskets of olives or baskets of grapes and they changed its color, it remains valid. Rabbi Yose says: dye-water renders it invalid by a quantity of three logs, but not merely by changing its color. If wine or the sap of olives fell into it and changed its color, it becomes invalid. What should one do [to make it valid again]? One should wait until the rain falls and the color reverts to the color of water. If it contained forty seahs, water may be drawn and carried on the shoulder and put into it until the color reverts to that of water.", + "If wine or the sap of olives fell into the mikveh and changed the color of a portion of the water, if there is not a portion [of the mikveh] that has forty seahs with the color of water, one may not immerse in there.", + "If a kortov of wine fell into three logs of water and its color became like that of wine, and the water then fell into a mikveh, it does not render it invalid. If there were three logs of water less a kortov into which a kortov of milk fell, and their color remained like the color of water, and then they fell into a mikveh, they do not render it invalid. Rabbi Yohanan ben Nuri says: everything goes by the color.", + "If a mikveh contained forty seahs exactly and two persons went down and immersed themselves one after the other, the first becomes clean but the second remains unclean. Rabbi Judah says: if the feet of the first were still touching the water, the second also becomes clean. If one immersed a thick cloak and when he drew it out a part was still in contact with the water [and then another person immersed himself in the mikveh], he becomes clean. A pillow case or a cushion of leather, as soon as it is taken out of the water by its open ends the water which still remains in it is drawn water. How should one do it? One should immerse them and draw them up by their lower edges.", + "If he immersed a bed in it, even though its legs sink into the thick mud, it still becomes clean because the water touched them before [the mud]. The water of a mikveh which is shallow, one may press down even bundles of sticks, even bundles of reeds, so that the level of the water may rise, and then go down and immerse oneself. If an [unclean] needle is placed on the step [leading down to a mikveh] in a cavern, and the water is put in motion, once a wave has passed over it, [the needle] becomes clean." + ], + [ + "The land of Israel is clean and its mikvaot are clean. The mikvaot of the nations outside the land are valid for those who had a seminal emission even though they have been filled by a pump-beam; Those in the land of Israel: when outside the entrance [to the city] are valid even for menstruants, and those within the entrance [to the city] are valid for those who had a seminal emission but invalid for all [others] who are unclean. Rabbi Eliezer says: those which are near to a city or to a road are unclean because of laundering; but those at a distance are clean.", + "These are the men who had a seminal emission who require immersion: If he noticed that his urine issued in drops or was murky: At the beginning he is clean; In the middle and at the end, he is unclean; From the beginning to the end, he is clean. If it was white and viscous, he is unclean. Rabbi Yose says: what is white counts like what is murky.", + "If he emitted thick drops from his member, he is unclean, the words of Rabbi Elazar Hisma. If one had sexual dreams in the night and arose and found his flesh heated, he is unclean. If a woman discharged semen on the third day, she is clean, the words of Rabbi Elazar ben Azariah. Rabbi Ishmael says: sometimes there are four time periods, and sometimes five, and sometimes six. Rabbi Akiva says: there are always five.", + "If a non-Jewish woman discharged semen from an Israelite, it is unclean. If an Israelite woman discharged semen from a non-Jewish man, it is clean. If a woman had intercourse and then went down and immersed herself but did not sweep out the house, it is as though she had not immersed herself. If a man who had a seminal emission immersed himself but did not first pass urine, he again becomes unclean when he passes urine. Rabbi Yose says: if he was sick or old he is unclean, but if he was young and healthy he remains clean.", + "If a menstruant placed coins in her mouth and went down and immersed herself, she becomes clean from her [former] uncleanness, but she becomes unclean on account of her spittle. If she put her hair in her mouth or closed her hand or pressed her lips tightly, it is as though she had not immersed herself. If a person held on to another man or to vessels and immersed them, they remain unclean; but if he had washed his hand before in the water, they become clean. Rabbi Shimon says: he should hold them loosely that water may enter into them. The hidden or wrinkled parts of the body do not need that water should enter into them." + ], + [ + "The following block [immersion] in the case of a person: threads of wool, threads of flax and the ribbons on the heads of girls. Rabbi Judah says: those of wool or of hair do not interpose, because water enters through them.", + "The matted hair on the heart and on the beard and on a woman's hidden parts; pus outside the eye, hardened pus outside a wound and the plaster over it, dried-up juice, clots of excrement on the body, dough under the finger nails, sweat-crumbs, miry clay, potter's clay, and road-clay. What is meant by 'miry clay’? This means the clay in pits, for it is written: \"He lifted me out of the miry pit, the slimy clay\" (Psalms 40:3). \"Potter's clay\" according to its literal sense. Rabbi Yose declares potter's clay clean, but clay for putty unclean. And \"road-clay.\" These become like road-side pegs in these [kinds of clay] one may not immerse oneself nor immerse [other things] with them; But in all other clay one may immerse when it is wet. One may not immerse oneself with dust [still] on one's feet. One may not immerse a kettle with soot [on it] unless he scraped it.", + "The following do not block: the matted hair of the head and of the armpits and of a man's hidden parts. Rabbi Eliezer says: it is the same with a man or a woman: if it is something which one finds annoying, it blocks; but if it is something which one does not find annoying, it does not interpose.", + "Pus within the eye, hardened pus within a wound, juice that is moist, moist excrement on the body, excrement inside the finger nail, and a dangling finger nail and the downy hair of a child. [These] are not liable to uncleanness and do not cause uncleanness. The membrane which forms over a wound is liable to uncleanness and causes uncleanness.", + "In the case of vessels the following block: pitch and myrrh; In the case of glass vessels, whether inside or outside; On a table or on a board or on a couch; On those that are [usually] kept clean they block; On those that are allowed to remain dirty they do not block. They block in the case of beds belonging to householders, but they do not block on beds belonging to a poor person. They block on the saddle of a house-holder, but they do not block on the saddle of a dealer in water-skins. They block in the case of a pack-saddle. Rabban Shimon ben Gamaliel says: [only if the stain is as big] as an Italian issar.", + "On clothing: if on one side [only] they do not block. But [if found] on two sides they do block. Rabbi Judah says in the name of Rabbi Ishmael: on one side also. Rabbi Yose says: in the case of builders they block if on one side, but in the case of the ditch-digger only if on both sides.", + "They do not block in the case of aprons belonging to workers in pitch, potters, or trimmers of trees. Rabbi Judah says: the same applies also to summer fruit-driers. This is the general rule: if it is something which one cares enough [to remove], it blocks; but if it is something which one does not care enough [to remove], it does not block." + ], + [ + "Any handles of vessels which have been fixed not in their usual manner, or, if fixed in their usual manner, have not been fixed firmly, or, if fixed firmly, have been broken, they block. If a vessel was immersed with its mouth downwards, it is as though it had not been immersed. If immersed in the regular manner but without the attachment, [it becomes clean] only if turned on its side. If a vessel is narrow at each end and broad in the center, it becomes clean only if turned on its side. A flask which has its mouth turned inwards becomes clean only if a hole is made at the side. An inkpot of laymen becomes clean only if a hole is made at the side. The inkpot of Joseph the priest had a hole at its side.", + "A bolster and a cushion of leather it is necessary that the water enter inside them. A round cushion or a ball or a bootmaker's last or an amulet or a phylactery, it is not necessary that the water enter inside them. This is the general rule: any article the filling of which is not usually taken out and put in may be immersed unopened.", + "The following do not require that the water shall enter inside them:Knots [in the clothes] of a poor man, or in tassels, or in the thong of a sandal, or in a head-tefillin if it is fastened tightly, or in an arm-tefillin if it does not move up or down, or in the handles of a water-skin, or in the handles of a wallet.", + "The following require that water shall enter inside them:The knot in an undergarment which is tied to the shoulder. The hem of a sheet must be stretched out. And the knot of head tefillin if it is not fastened tightly, Or of the arm-tefillin if it moves up and down. And the laces of a sandal. Clothes which are immersed when they have just been washed must be kept immersed until they bubble up; But if they are immersed when already dry, they must be kept immersed until they throw up bubbles and then cease to bubble up.", + "Any handles of vessels which are too long and which will be cut short, need only be immersed up to the point of their proper measure. Rabbi Judah says: [they are unclean] until the whole of them is immersed. The chain of a large bucket, to the length of four handbreadths, and a small bucket, to the length of ten handbreadths, and they need only be immersed up to the point of their proper measure. Rabbi Tarfon says: it is not clean unless the whole of the chain-ring is immersed. The rope bound to a basket is not counted as a connection unless it has been sewn on.", + "Bet Shammai say: hot water may not be immersed in cold, or cold in hot, foul in fresh or fresh in foul. But Bet Hillel say: it may be immersed. A vessel full of liquids which one immersed, it is as if it has not been immersed. If it was full of urine, this is reckoned as water. If it contained hatat waters, [it is unclean] unless the water [of the mikveh which enters the vessel] exceeds the hatat waters. Rabbi Yose says: even if a vessel with the capacity of a kor contains but a quarter-log, it is as if it had not been immersed.", + "All foods combine together to make up the half of a half-loaf which makes the body unfit. All liquids combine together to make up the quarter-log which makes the body unfit. This is more of a stringency in the case of one who drinks unclean liquids than in the case of the mikveh, for in this case they have made all other liquids like water.", + "If one ate unclean foods or drank unclean liquids and then he immersed and then vomited them up, they are still unclean because they did not become clean in the body. If one drank unclean water and immersed and then vomited it up, it is clean because it became clean in the body. If one swallowed a clean ring and then went into the tent of a corpse, if he sprinkled himself once and twice and immersed himself and then vomited it up, behold, it remains as it was before. If one swallowed an unclean ring, he may immerse himself and eat terumah. If he vomited it up, it is unclean and it renders him unclean. If an arrow was stuck into a man, it blocks so long as it is visible. But if it is not visible, he may immerse himself and eat terumah." + ] + ], + "sectionNames": [ + "Chapter", + "Mishnah" + ] +} \ No newline at end of file diff --git a/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Mikvaot/English/Sefaria Community Translation.json b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Mikvaot/English/Sefaria Community Translation.json new file mode 100644 index 0000000000000000000000000000000000000000..b67ce87b030b2810c1c98185032ebba9ca784059 --- /dev/null +++ b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Mikvaot/English/Sefaria Community Translation.json @@ -0,0 +1,116 @@ +{ + "language": "en", + "title": "Mishnah Mikvaot", + "versionSource": "https://www.sefaria.org", + "versionTitle": "Sefaria Community Translation", + "status": "locked", + "license": "CC0", + "versionTitleInHebrew": "תרגום קהילת ספריא", + "actualLanguage": "en", + "languageFamilyName": "english", + "isBaseText": false, + "isSource": false, + "direction": "ltr", + "heTitle": "משנה מקואות", + "categories": [ + "Mishnah", + "Seder Tahorot" + ], + "text": [ + [ + "There are six levels of mikvaot [gatherings of water collected by natural means and immersed in for purification], each [subsequent] one higher than the other: [The first and lowest level is] water collected in shallow pools [in the ground]. If an impure person drank [from one], and a pure person drank [from it afterwards], he is impure. If an impure person drank, and someone filled up a pure vessel [from those waters afterwards], it [the vessel] is impure. If an impure person drank, and then loaf of terumah fell in, if one rinsed [the loaf], it is impure; and if one did not rinse it, it is pure.", + "If one filled an impure vessel [from water collected in such pools], and a pure person drank [from it], he is impure. If one filled using an impure vessel, and then filled a pure vessel [with the waters from the first vessel], it is impure. If one filled an impure vessel, and then a loaf of terumah fell in [the pool], if one rinsed it, it is impure; and if one did not rinse it, it is pure.", + "If impure waters fell [into such a pool], and a pure person drank [from it], he is impure. If impure waters fell in, and one filled a pure vessel [from it], it is impure. If impure waters fell in, and then loaf of terumah fell in, if one rinsed [the loaf], it is impure; and if one did not rinse it, it is pure. Rabbi Shimon says: whether or not once rinsed it, it is impure.", + "If a dead person fell into them [the waters of such a pool], or if someone impure walked through them, if a pure person then drank [from them], he is [still] pure. As with the waters of shallow pools, [similarly] the waters of pits, the waters of trenches, the waters of caves, runoff waters that stopped [flowing from the mountains], and mikvaot that do not contain forty se'ah [a specific unit of volume], they are all pure during the rain. Once the rain stops, those [waters] close to cities and to the roads are presumed are [presumed to be] impure; and those far away are [presumed to be] pure, but only until [the rain damage of the nearby paths is repaired such that] most people walk by them.", + "When does their purity [that of the waters of shallow pools during the rain] begin? Beit Shamai say: from when they [the rain waters] exceed [the amount of the pools' waters] and cause overflow. Beit Hillel say: [from when] they exceed, even if they do not cause overflow. Rabbi Shimon says: [from when] they cause overflow, even if they do not exceed. [Such waters are] valid to be used for challah [a portion of a batch of bread dough given to a priest which becomes holy upon separation, and can only be consumed by priests or their household], as well as for washing [literally: taking] one's hands with them.", + "Above these [mikvaot described, and next in the hierarchy of mikvaot,] are runoff waters that have not stopped [flowing down from the mountains]. If an impure person drank [from them], and a pure person drank [afterwards], he is [still] pure. If an impure person drank, and someone filled up a pure vessel [from those waters afterwards], it is pure. If an impure person drank, and then a loaf of terumah fell in, even if one rinsed [the loaf], it is pure. If one filled an impure vessel [from the runoff waters], and a pure person drank [from it], he is pure. If one filled using an impure vessel, and then filled a pure vessel [from the first vessel], it is pure. If one filled an impure vessel, and then a loaf of terumah fell in [the runoff waters], even if one rinsed it, it is pure. If impure waters fell [into the runoff waters], and a pure person drank [from it], he is pure. If impure waters fell in, and one filled a pure vessel [from it], it is pure. If impure waters fell in, and then a loaf of terumah fell in, even if one rinsed it, it is pure. [And these waters are] valid for [use with] terumah, as well as for washing [literally: taking] one's hands with them.", + "Above these [mikvaot described thus far, and next in the hierarchy of mikvaot,] is a mikveh containing forty se'ah [of water], in which one can immerse one's self and immerse other item [for purification]. Above these [mikvaot, and next in the hierarchy of mikvaot,] is a natural spring whose waters are few, and are exceeded by a greater quantity of drawn waters [which were added]. This [type of spring] is equivalent to a mikveh in that it purifies [only] when it is contained [in one place, standing still and not flowing], but [it is equivalent] to a spring in that one can immerse something in it [to purity it] when there is any amount of water [i.e. there is no minimum measure required].", + "Above these [mikvaot described thus far, and next in the hierarchy of mikvaot,] are blighted waters, which purify even when flowing. Above these are living waters [i.e. pure, potable spring waters], that with them zavim [individuals who have certain types of atypical genital discharges, which render them impure] may be purified, and lepers may be sprinkled [as part of the process of purifying them], and they [these waters] are valid for use for the chatat ritual [i.e. to sanctify them with the ashes of a red heifer as part of the purification ritual]." + ], + [ + "Someone who went down to immerse [in a mikveh], and there is an uncertainty as to whether he immersed or not, or an uncertainty as to whether it contained forty se'ah [a specific unit of volume] in it or it did not; or if there were two mikva'ot [gatherings of water collected by natural means and immersed in for purification], one with forty se'ah in it, and one without, and someone immersed in one of them but he does not know in which one he immersed, its uncertainty is impure [i.e. the case is uncertain and resolved as impure].", + "A mikveh which was measured and found to be lacking [the required forty se'ah of water], all purifications which were made upon it, whether in a private domain or in a public domain, are retroactively impure. To what [cases] does this apply? To a severe impurity [i.e something that was rendered impure by an Origin of impurity]. But with a light impurity, such as one who ate impure foods, or drank impure drinks, or one whose head and the majority of his body entered into drawn waters, or if three log [a specific measure of volume] of drawn water fell on one's head and the majority of one's body and one then went down to immerse; [in such a cases,] if there is an uncertainty as to whether he immersed or not, or even if he immersed, if there is an uncertainty as to whether it contained forty se'ah in it or it did not, or if there were two mikva'ot, one with forty se'ah in it and one without, and he immersed in one of them but does not know in which one he immersed, [in such cases,] its uncertainty is pure [i.e. the cases are uncertain and resolved as pure]. Rabbi Yose considers it impure, as Rabbi Yose says: Everything which has a presumption of impurity remains forever in its invalid state, until it becomes known that it was purified. But its uncertainty [regarding its ability] to become impure or to render [something else] impure, is pure [i.e. such cases are uncertain and resolved as pure].", + "Cases of uncertainty regarding drawn waters are considered pure by the Sages. [For example,] if it is uncertain whether they [the drawn waters] fell or did not fall [into a mikveh]; even if they did fall, if there is an uncertainty as to whether they [the waters of the mikveh] contained forty se'ah or did not; or if there were two mikva'ot, one mikveh containing forty se'ah and one not, and [drawn waters] fell into one of them and one does not know which it fell into, [in all these cases] its uncertainty is pure, because one has something upon which to hang [a presumption of purity]. If both [mikvaot] contained fewer than forty se'ah, and [drawn waters] fell into one of them and one does not know which it fell into, its uncertainty is impure [i.e. such a case is uncertain and resolved as impure], since one has nothing upon which to hang [a presumption of purity]. ", + "Rabbi Eliezer says: A revi'it [a specific measure of volume, a quarter of a log] of drawn waters render a mikveh invalid at the outset [i.e. if the waters were in the pit before the valid mikveh waters were added, as do as three log [of drawn waters which were added] on the surface of the [valid] waters. And the Sages say: whether at the outset [before there were any waters in the pit] or at the end [after valid waters amounting to less than forty se'ah were added], the measure [for the minimum amount of drawn waters to invalidate a mikveh] is three log. ", + "Regarding a mikveh that has three furrows containing drawn waters [along its sloping side, such that each furrow is above the next], with one log in each, if it is known that forty se'ah of valid water fell in before they reached the third furrow, it is valid; and if not, it is invalid. Rabbi Shimon considers it valid because it is like a mikveh next to a mikveh.", + "One who removes the plaster [from the floor of mikveh] to the sides, and three log [of water] flowed from it [from the plaster], it is valid. If one removed [the plaster from the waters of the mikveh] and three log flowed out from it, it is invalid [since they are considered drawn waters]. And Rabbi Shimon considers it valid it because one did not intend to draw [the waters in such a case].", + "One who places jugs on the rooftop to dry them, and they filled with water, Rabbi Eliezer says: if it is the rainy season, or if there is [some] water in the pit [even if it is not the rainy season], one may break the jugs [such that their waters flow into the mikveh]; and if not, one should not break them [so that their waters flow in, since such waters would render the mikveh invalid, like drawn waters]. Rabbi Yehoshua says: either way, one may break or tip [them], but one may not pour [them] out.", + "The plasterer that forgot his pot in the pit and it filled with water, if the waters were floating in any amount over the top of it, one may break it [over the mikveh to add its waters, and it is not considered drawn water]; and if not, one may not break it [and add it, since such waters would be considered drawn, and thus invalid], according to Rabbi Eliezer. And Rabbi Yehoshua says: either way one may break it.", + "One who arranges jugs in a pit and they filled with water, even if the pit absorbed all its waters [such that the only water left in it was the water in the jugs], one may thereby break them [letting their water enter the mikveh, and it will still be valid, and not considered drawn water].", + "A mikveh containing water and plaster amount [together] to forty se'ah, Rabbi Eliezer says: one immerses [oneself or other items] in the water, and does not immerse in the plaster. Rabbi Yehoshua says: [one immerses both] in the water and in the plaster. In which plaster may one immerse? In plaster which water floats above. If the waters were on one side, Rabbi Yehoshua agrees that one immerses in the water and does not immerse in the plaster. Regarding which plaster was this said? Regarding plaster in which a reed descends into it by itself, according to Rabbi Meir. Rabbi Yehuda says: a place where [the plaster is thin enough that] a measuring stick will not stand [straight]. Abba Elazar ben Dolai says: a place where a [builder's] weight descends. Rabbi Eliezer says: that [plaster] which will descend into a barrel [with a narrow opening, when poured in]. Rabbi Shimon says: that which can enter the tube of a flask. Rabbi Elazar bar Tzadok says: that which can be measured with a log [i.e. a vessel with a wider opening, used for measuring a log]." + ], + [ + "Rabbi Yose says: Two mikvaot [gatherings of water collected by natural means and immersed in for purification] that do not [each] contain forty se'ah [a specific measure of volume], and which a log [a specific measure of volume] and a half [of drawn waters] fell into this one, and a log and half into that one, and they [the two mikvaot] became mixed together, they are valid, since they were never given a title of invalidity [i.e. independently, each was considered valid by the law]. But a mikveh which does not contain forty se'ah, into which fell three log [of drawn waters], and was then split into two, it is invalid, since it was given a title of invalidity [since three log of drawn waters invalidate a mikveh containing fewer than forty se'ah of valid waters]. And Rabbi Yehoshua considers it valid, for Rabbi Yehoshua would say: Any mikveh which does not contain forty se'ah [of valid waters], if three log [of drawn waters] fell into it, and it [then] became lacking even a kortov [A minute volume measure], it is valid [when enough valid water is added], since it is lacking [part of the] three log. And the Sages say: it is forever in its invalid state, until its fullness plus some more depart from it [i.e. it would need to become lacking the amount of water it contained before the drawn waters were added, plus a little more, in order to be considered valid].", + "How so? If there is a pit in the courtyard, and three log [of drawn waters] fell into it, it is forever in its invalid state until its fullness, plus some more, depart from it, or until one erects [another mikveh containing] forty se'ah in the courtyard [and makes an opening to connect between them], and the upper [waters] will be purified by the lower. Rabbi Elazar ben Azariah considers it invalid, except if one plugs up [all the sides of the pit containing the invalid waters, such that it is open only to the valid mikveh].", + "If there is a pit full of drawn waters, and a channel [of rainwater] is entering into to and leaving from it, it is forever in its invalid state until it is calculated that there no longer remain [in the pit] three log [or more, of drawn waters] from the original amount. Two individuals who were dropping, this one a log and a half and that one a log and a half, into a mikveh; or one who wrings out his clothing and it drops [water into the mikveh] from many areas [of the clothing]; or one who pours out [water] from a tzirtzur [a stone vessel with a netted opening] and it drops from many areas [of the vessel]; Rabbi Akiva considers these [such cases] valid, and the Sages consider them invalid. Rabbi Akiva said, \"They did not say 'if they drop [three log of drawn waters, it is rendered invalid],' but rather 'if it drops.' [implying that it is only invalid if the water was dropped in from only one source]\" They said to him, \"They said neither this nor that. Rather [they said,] 'one that three log fell into it [is rendered invalid, and there is no distinction between dropping from one or multiple sources].'\"", + "If [three log of drawn waters fell into a mikveh] from one vessel, from two, or from three, they join together [to add up to the required measure to render the mikveh invalid]; but from four [vessels], they do not join together. A ba'al keri [a male who has had a seminal emission but has yet to purify himself by immersion in a mikveh] who is ill, if nine kav [a specific volume measurement, equal to four log] fell on him [which the Sages established to be sufficient to purify him in such a case when he is ill and therefore cannot immerse], or a pure individual who three log of drawn waters fell on his head and the majority of his body [which the Sages established renders one impure], if [they fell on him] from one vessel, or from two, or from three, they join together [to add up to the minimum measure required to render them either pure or impure, respectively]; if from four, they do not join together [to add up to the required measure to have an effect]. Regarding what were these words said? Regarding a time when the second [vessel] began [pouring] before the first had stopped. And regarding what were these words said [i.e. that three log poured from four vessels, or not poured in close succession, do not join together to render a mikveh invalid]? Regarding a time when one did not intend to increase [the waters of the mikveh]; but if one did intended to increase, even [only by] a kortov every year, they do join together to three log [rendering the mikveh invalid]." + ], + [ + "If one places vessels under a [drain] pipe, whether they are large vessels or whether they are small vessels, or even vessels made from feces, stone vessels, or earthen vessels, [if rainwater flowed through the pipe and into them] they invalidate a mikveh [a gathering of water collected by natural means and immersed in for purification; if the waters flow through these vessels and into a mikveh they invalidate it, since they are considered drawn waters]. Whether one places them [under the drainpipe] or forgets them, [this still applies,] according to Beit Shammai. And Beit Hillel consider it pure [i.e. the waters do not render a mikveh invalid from being able to purify] in the case of one who forgets. Rabbi Meir says: they voted [on this matter], and Beit Shammai had the majority over Beit Hillel. And they [Beit Shammai] agree in case of one who forgets [vessels] in a courtyard, that it [a mikveh into which rainwater from those vessels was poured] is pure. Rabbi Yose says: the disagreement still stands in its place. ", + "One who places a board under a [drain] pipe, if it [the board] has a rim, it renders a mikveh invalid; and if not, it does not render a mikveh invalid. If one stood it up [the board] to be rinsed [under the drainpipe], either way [whether or not it has a rim] it does not render a mikveh invalid.", + "If one carves out [furrows] in a [drain] pipe to collect stones, [a furrow] of any size in one of wood, and of a revi'it [a specific measure of volume, a quarter of a log] in one of earthenware [is sufficient for the pipe to be considered a vessel, and thus for its waters to render a mikveh invalid as drawn waters]. Rabbi Yose says: even for one of earthenware, [a furrow] of any size [is sufficient to invalidate waters flowing through a pipe]; they [the Sages] only said [that the minimum measure is] a revi'it regarding shards of earthenware vessels [that they are considered vessels as long as they can still contain that amount]. If there were stones rolling around inside it [the furrow], they [its waters] render a mikveh invalid. If dust descended into it and was compressed, it is valid. A duct which is narrow on either end and widens in the middle [built that way in order to increase water pressure] does not render [its waters] invalid, since it was not made to be a receptacle.", + "Drawn water and rainwater that mixed in a courtyard, or in a hole, or on the upper steps of a cavern [and from there flowed into a mikveh], if the majority [of the water in the mikveh] is from the valid [waters], it is valid; if the majority is from the invalid, it is invalid; if it is half and half, it is invalid. When is this the case? At a time when they mix before they arrive at the mikveh. If they are flowing into the waters [of the mikveh directly, rather than first mixing together], if it is known that forty se'ah [a specific unit of volume] of valid water fell into it before three log [a specific measure of volume] of drawn water, it is valid; and if not, it is invalid.", + "Regarding a trough in a rock [in which water gathers from a nearby spring], one may not fill [water to be sanctified with ashes of the red heifer] from it, and one may not sanctify [water with red heifer ashes] in it, and one may not sprinkle [sanctified waters, as part of the purification ritual,] from it, and it does not require a 'tight-seal' [to protect its contents from impurity, rather a mere covering suffices], and it does not invalidate a mikveh [if water gathered in the trough and then flowed into a mikveh, it is not considered drawn water]. If a vessel was attached [to the ground] with plaster, one may fill [water for sanctification] with it, and one may sanctify [water] in it, and one may sprinkle from it, and it requires a 'tight-seal' [to protect its contents from impurity], and it invalidates a mikveh [if water flowed in from it, it is considered to be drawn water and thus invalid]. If it was punctured from below or from the side, and it cannot hold any amount of water, it [any mikveh filled with its waters] is valid. And how far must the hole span? Like [the width of] the tube of a flask. Rabbi Yehuda ben Beteira says: It happened regarding the Yehu trough in Jerusalem, which was punctured like the tube of flask, and upon which all the purifications of Jerusalem were done, and Beit Shammai sent [emissaries] and diminished it, since Beit Shammai say: [even if it has a small hole, it is still considered a vessel and thus invalidates a mikveh] until the majority of it is diminished." + ], + [ + "Regarding a spring that was led to pass over a [man-made] trough, it [a mikveh filled from its waters] is invalid. If any [even minimal] amount [of water] was led to pass over its edge, it is valid [for immersion] outside of it [anywhere outside of the trough, and even on its edge], since a spring purifies [even] with a minimal amount. If it was led to pass over a pool and [then] it was stopped, it [the spring water in the pool] is thereby [considered to be] like a mikveh [a gathering of water collected by natural means and immersed in for purification]. If one went back and drew it [the spring] to continue [flowing into the pool again], it is invalid for [the purification of] zavim [males who had certain types of atypical genital discharges which render them impure, and who require immersion in naturally flowing water], and for lepers, and to sanctify chatat waters from them [with the ashes of a red heifer, as part of a purification ritual], until the original waters have departed. ", + "If it [the spring] was led to pass over vessels or over a bench, Rabbi Yehuda says: it is thereby [still] as it was [i.e. the status of the spring is unchanged]. Rabbi Yose says: it is thereby like a mikveh, so long as one does not immerse over the bench.", + "A spring that flows like a centipede [i.e. with many smaller tributaries], if one added [drawn waters] upon it and it continued flowing, it is thereby [still] as it was. If it [the spring's water] was standing, and one added [drawn waters] upon it and it continued flowing, it is equivalent to a mikveh in that it purifies [only] while gathered in one place, and to a spring in that one can immerse [objects] in it in any amount [of water].", + "All the seas are like a mikveh, as the verse says (Genesis 1:10) \"And the gathering [literally: mikveh] of water, he called seas,\" according to Rabbi Meir. Rabbi Yehuda says: the great sea [i.e. the Mediterranean, alone] is like a mikveh; the verse only says \"seas\" [in the plural] because it contains many types of seas. Rabbi Yose says: all the seas purify [even] when they are flowing, and they are invalid for zavim, and for lepers, and to sanctify chatat waters from them.", + "Flowing [water] sources are like a spring, and dripping [water] sources are like a mikveh. Rabbi Tzadok testified regarding flowing sources that [their waters] were greater than [those of] dripping sources [in a case where the two became mixed], that they are valid. And regarding a dripping source that was made into a flowing source [i.e. if it was somehow breached], one may put even a stick, or even a reed, or even a zav or a zavah beside it [the breach, in order to seal it off], and one may [then] descend and immerse [as into a mikveh of gathered waters], according to Rabbi Yehuda. Rabbi Yose says: anything which can be rendered impure, one cannot use it to stop the flowing.", + "Regarding a wave which became detached [from the sea], and which contains forty se'ah [a specific unit of volume], if it fell on a person or on vessels, they are pure. Any place which has forty se'ah, one may immerse, and cause [other objects] to be immersed. One may immerse [objects] in trenches, and in ditches, and in the [hollowed out] tracks of donkeys mixed in [and connected, though small openings in the mountainside, to a mikveh containing forty se'ah that is also in] the valley. Beit Shammai say: one may immerse [objects] in runoff streams. Beit Hillel say: one may not immerse in them. And they agree that one can fence-off [the runoff waters] with vessels and immerse in them. And the vessels with which one fenced-off [the runoff waters] were not immersed." + ], + [ + "Any [water] mixed into a mikveh [a gathering of water collected by natural means and immersed in for purification] is considered as the mikveh [if it was already a complete mikveh, containing forty se’ah of valid water]. Regarding holes or cracks in a cavern [which houses a mikveh], one may immerse [objects] in them as they are [regardless of how little water they contain, or how small their connection is to the rest of the mikveh]. Regarding a dug out area [of water] in a cavern, one may not immerse in it unless it was pierced [with a hole connecting it to the mikveh waters] the size of the tube of a flask. Rabbi Yehudah said: when does this apply? When it [the barrier separating between the dug out area and the valid mikveh] holds itself up; but if it does not hold itself up, one may immerse in it as it is.", + "Regarding an [impure] bucket which is full of vessels, if one immerses them, they are [all] pure. But if one did not [intend to] immerse [the bucket, i.e. if the bucket was already pure], the waters [in the bucket and those in the mikveh] do not mix [to render the vessels in the bucket pure], unless they were mixed [through an opening] the size of the tube of a flask.", + "Regarding three mikvaot, one containing twenty se'ah [a specific unit of volume], one containing twenty se'ah, and one containining twenty se'ah of drawn water [while the other two contain valid water], and the drawn [water mikvah] was to the side, if three people descended and immersed in them [at once, one in each], and they [caused the waters to overflow such that the three mikvaot] were mixed, the mikvaot are pure and the immersers are pure. If the drawn [water mikvah] was in the middle, and three people descended and immersed, and they were mixed, the mikvaot are as they were [before the people immersed], and the immersers remain as they were [i.e. impure].", + "Regarding a sponge or a bucket which had inside them three log [a specific unit of liquid measurement] of [drawn] water, if they fell into a mikvah [which does not contain forty se'ah of valid water], they do not render it invalid, for they [the Sages] only said \"three log that fell\" [into a incomplete mikveh invalidate it; but in these cases, not all of the three log of water actually ever fell into the mikveh, since some remain inside the sponge or bucket].", + "Regarding a crate or a chest [floating] in the sea, one may not immerse [objects] in them, unless they were pierced [with openings] the size of the tube of a flask [connecting their waters to the seawaters]. Rabbi Yehuda says: for a large vessel [the opening must be] four handbreadths, and for a small vessel [it must be] the majority of its size. If it was a sack or a basket [floating in the sea], one may immerse in them as they are, because the waters are mixed. If they were placed beneath a pipe [such that rainwater flowed through them and into a mikveh], they do not invalidate the mikveh; rather, one may immerse them and take them out normally [without worrying about the water in them rendering the mikveh impure as drawn water].", + "If a jagged-edged [impure] earthenware vessel is in a mikveh [with its edges above the water's surface], and one immersed vessels in it, they are purified from their impurity [which they had before they were immersed], but they become impure due to [the protruding edges of] the earthenware vessel [which are impure and, as the immersed vessels emerge from the water but are still inside the space of the earthenware, render the water on them impure, which in turn renders those vessels impure]. If [however] any amount of water was floating above [the jagged edges], they are pure. A spring that flows [through and] out of an [impure] oven, if one descends and immerses in it, he is pure, but his hands are impure [since one's hands, but not one's body, are rendered impure by impure liquids, such as the liquid on his body once he emerges into the space of the impure oven]. If they [the spring's waters] rose above it [the oven] the height of his hands, even his hands are pure.", + "Mikvaot are [considered] mixed [when they are connected by an opening] the size of the tube of a flask, alike to it in its width, and alike to it in [the length of] its hollow, such that two fingers can be rotated in place [i.e. its diameter should be the length of two fingers]. If there is an uncertainty as to whether it [the opening] was the size of the tube of a flask or was not the size of the tube of a flask, it is invalid because it is [a requirement] from the Torah [to immerse in a valid mikveh, and therefore we rule stringently on the matter]. Similarly [we rule stringently in a situation of uncertainty] regarding an olive's bulk of a corpse, and an olive's bulk of a carcass, and a lentil's bulk of a vermin. Anything that will stand in [an opening] the size of the tube of a flask, reduces it [from being that size, and thus from being able to be a connection between mikvaot]. Rabbi Shimon ben Gamliel says: any thing that is created out of the water is pure [i.e. does not reduce the size of the opening].", + "Mikvaot can be purified [i.e. made valid], a higher one by a lower one, and a distant one by a near one. How so? One brings a pipe of earthenware or lead [and puts one end in the upper mikveh], and puts his hand under [the other end of] it until it fills with water, and he brings it and touches it [to the lower and valid mikveh] even by a hair's width; that is sufficient [to render the upper mikveh valid]. If the upper [mikveh] contained forty se'ah [of valid waters], and the lower one had nothing, one can fill [water] by one's shoulder [i.e. drawn water which one carried over] and add to the upper one, until forty se'ah flow down into the lower one.", + "Regarding a wall [dividing] between two mikvaot [which only contain forty se'ah if combined], if it [the wall] was split along its warp [i.e. height-wise, from top to bottom], it is [considered] joined together [and both are valid]; if along its woof [i.e. lengthwise, from side to side], it is not [considered] combined, unless there is [at least] one place [where there is an opening] the size of the tube of a flask. Rabbi Yehuda says: the matter is reversed. If they [the waters] breached into one another [i.e if the was top of the wall was breached and waters mix together there, a breach] the height of a garlic peel and the width of the tube of a flask [is sufficient for them to be considered combined].", + "Regarding a drain [at the bottom of a mikveh] in a bath, when it is in the middle, it invalidates [the mikveh]; when it is on the side, it does not invalidate, since it is like a mikveh adjacent to a mikveh, according to Rabbi Meir. And the Sages say: if the tub can contain a revi'it [a specific measure of volume, a quarter of a log] before they [the waters] reach the drain, it is valid; and if not, it is invalid. Rabbi Elazar in the name of Rabbi Tzadok says: if the drain can contain any amount, it invalidates.", + "Regarding the purifying pools in a bathhouse [used for rinsing off in cold water after a warm bath], where a lower one is filled with drawn waters and an upper one is filled with valid [waters], if there are three log opposite the opening [connecting the two pools], it [the upper pool] is invalid [due to the three log, if it contains fewer than forty se'ah]. How far must the hole span in order for it to contain three log? One three-hundred-twentieth of the pool [i.e. since three is one three-hundred-twentieth of 960, which is the number of log in forty se'ah], according to Rabbi Yose. Rabbi Elazar says: even if the lower one is full of valid [water] and the upper one is full of drawn water, and there are three log opposite the opening, it is valid, for they [the Sages] only said \"three log that fell\" [into a incomplete mikveh invalidate it; and such a case is not considered falling in]." + ], + [ + "There are those that raise [i.e. that count towards the measure of it waters to reach forty se'ah, to complete] a mikveh [a gathering of water collected by natural means and immersed in for purification] and do not invalidate it, [those that] invalidate but do not raise, [and those that] do not invalidate and do not raise. These raise and do not invalidate: snow, and hail, and frost, and ice, and salt, and mud that can be poured. Rabbi Akiva says: Rabbi Yishmael would rule against me, saying, \"Snow does not raise a mikveh.\" But the people of Midva testified in his name that he said to them, \"Go out and bring snow to make a mikveh from the outset.\" Rabbi Yochanan ben Nuri says: A hailstone is like water. How do these raise and not invalidate? If there is a mikveh containing forty se'ah [a specific unit of volume] less one, and a se'ah [of one] of these fell into it, and raised it [to be a complete mikveh containing forty se'ah], we find thus that these raise and do not invalidate.", + "These invalidate and do not raise: [drawn] waters, whether pure or impure, and picking waters, and waters in which foods were boiled, and inferior wine [made by fermenting grape residue steeped in water] that has not yet fermented. How do they invalidate and not raise? If there is a mikveh containing forty se'ah less one kortov [A minute volume measure], and one kortov [of one] of these fell into it, it has not raised it [to be a full forty se'ah and thus a complete mikveh]; and three log of it [of any of these] would invalidate [such a mikveh]. But the remaining liquids [such as oils and wines], and fruit juices, and juices of salted fish, and fish brine, and inferior wine once it has fermented, [all of these] at times raise [a mikveh to be complete] and at times do not raise. How so? If there is a mikveh containing forty se'ah less one, and a se'ah [of one] of these fell into it, it has not raised it [to be complete]. If it contained forty se'ah [at the outset], and one added a se'ah [of one of these] and [then] took out a se'ah, it is thereby valid.", + "If one rinsed baskets of olives or baskets of grapes in it [in a mikveh] and they changed its appearance, it is valid. Rabbi Yose says: dyed waters invalidate it if there are three log of them, but they do not invalidate it due to a change in appearance. If wine or olive juices fell into it and they changed its appearance, it is invalid. What should one do [in such a case]? One should wait until it rains and its appearance returns to that of water. If it contained forty se'ah [of valid waters], one can fill [water] by one's shoulder [i.e. drawn waters which one carried over] and add them into it, until its appearance returns to that of water.", + "If wine or olive juices fell into it, and they changed its appearance in part [i.e. the appearance of part of the mikveh was changed], if it does not contain forty se'ah that have the appearance of water, one should thereby not immerse in it.", + "If there are three log of [drawn] water, and a kortov of wine fell into them, and their appearance is thereby like that of wine, and they [that mixture] fell into a mikveh [containing fewer than forty se'ah], they have not rendered it invalid [as drawn waters, since their appearance is that of wine]. If there are three log of water less one kortov, and a kortov of milk fell into them, and their appearance is thereby [still] like that of water, and they fell into a mikveh, they have not rendered it invalid [since there is still less than three log, of drawn water]. Rabbi Yochanan ben Nuri says: everything follows the appearance.", + "Regarding a mikveh containing precisely forty se'ah, if two people descended and immersed [in it], one after the other, the first is pure, and the second is impure. Rabbi Yehuda says: if the feet of the first were touching the water [while the second was immersing], even the second is pure. If one immersed a thick wool coat [which absorbs a lot of water] in it, and raised it out, if a small part of it is touching the water [and another person then comes and immerses,] he is pure. Regarding a leather pillow or cushion, once one raised their edges out of the water, the water within them is [considered] drawn. What should one do [in such a case]? One should immerse them and raise them out by their undersides.", + "If one immerses a bed in it [in a mikveh containing precisely forty se'ah], even if its legs sink into thick mud [at the bottom of the mikveh, which is not counted as part of its waters] it is pure, because the waters precede it. If the waters of a mikveh are shallow [such that one cannot immerse one's whole body at once], one may weigh down even bundles of wood or bundles of reeds [with weights, on one side of the mikveh,] so that the waters will rise, and then he can descend and immerse. Regarding a [impure] needle on the steps of a cavern [which houses a mikveh], if one was moving the waters back and forth [by stirring the waters around with one's hands or feet], once a wave passes over it [the needle], it is pure." + ], + [ + "The land of Israel is pure and her mikvaot [gatherings of water collected by natural means and immersed in for purification] are [assumed to be] pure. The mikvaot of the nations outside the Land are valid for ba'alei kerayin [males who have had a seminal emission but have yet to purify themselves by immersion in a mikveh], even if they were filled manually from a pit of water. The ones in Israel that are outside the locks [of the city gates, i.e. outside the cities] are valid even for niddot [women who have menstruated and are thereby impure]; those inside the locks [i.e. inside the city gates], are valid for ba'alei kerayin but invalid for all [other] impure individuals. Rabbi Eliezer says: [even outside the city gates,] those close to the city and to the road are impure due to being used for laundry, and those far away are pure.", + "These are the ba'alei kerayin who require immersion: if one discharged drippings or a murky liquid at the start [of his urinating], he is pure; in the middle or the end, he is impure; from the start until the end, he is pure. If [the discharge was] white and flowing, he is impure. Rabbi Yose says: white is like murky.", + "One who discharges thick drops from his member is impure, according to Rabbi Elazar Chisma. One who had [sexual] thoughts at night, and woke up and found his flesh was warm, is impure. A woman who discharges semen on the third day [since intercourse, including that day] is pure [i.e. even with only two nights and one day in between intercourse and the discharge], according to Rabbi Elazar ben Azarya. Rabbi Yishmael says: there are times [when she is pure] when there must be four time periods [in between; i.e. according to Rabbi Yishmael she is not pure until the fourth day, meaning there have to have been at least two nights and two days between intercourse and having the discharge], times when there must be five time periods [in between, i.e. two nights and three days], and times when there must be six time periods [in between, i.e. three nights and three days, for example if she had intercourse at the start of Shabbat night, she is only pure if she has the discharge on Tuesday night or later]. Rabbi Akiva says: there must always be five [time periods in between, before she is considered pure].", + "A gentile woman who discharges semen from a Jew is impure. A Jewish woman who discharges semen from a gentile is pure. If a woman had intercourse with her husband, [literally: her house] and she descended and immersed but did not clean herself [literally: clean the house], it is as though she did not immerse. If ba'al keri immersed before urinating, when he urinates he becomes impure. Rabbi Yose says: [only] regarding one who was sick or elderly is he impure; but a child or a healthy person is pure.", + "If a niddah placed money in her mouth, and descended and immersed, she is pure from her impurity [which she had from before], but she is [again rendered] impure because of her saliva [the saliva on the money, a opposed to that which is in her mouth naturally, renders her impure]. If she put her hair in her mouth, clasped her hands [together], or pursed her lips, it is as though she did not immerse. If one grasps on to a person or vessels while immersing them, they are impure. If one washed his hand with water [before grasping them], they are pure. Rabbi Shimon says: he should loosen [his grip] so the waters can surround them. Hidden areas and crevices [in the body] do not need the waters to surround them." + ], + [ + "The following are [items which are considered] an interposition on a person [immersing in a mikveh, and thereby prevent one’s immersion from being valid]: wool threads, and flax threads, and ribbons [worn] on the heads of girls. Rabbi Yehuda says: those of wool and of hair do not interpose, because water can enter them.", + "[The following are also considered interpositions on a person attempting to immerse:] tangles [of hair] on the chest, or on the beard, or in the hidden areas of a woman, a secretion outside the eye, or a crusting on the outside of a wound, or a bandage that is upon it, or dried sap, or hardened feces on one’s flesh, or dough underneath a fingernail, or dirt particles, or Greek clay, or potters’ clay, or Greek mud. What is Greek clay? This is the clay used for pits, as the verse states, (Psalms 40) \"And he raised me out from the pit of tumult, from the Greek clay.\" The potters’ clay is as it sounds. Rabbi Yose would consider that of potters to be pure [i.e. and not to be an interposition preventing something from being purified by immersion], and he would consider impure [i.e. and therefore an interposition] that [earth] which was used to polish and mend vessels. And regarding Greek mud, this is [white earth used to make] road pegs, in which one may not immerse, nor may one immerse them [i.e. one may not immerse while they are on his body]. And regarding all other clay, one can immerse in it when it is moist. And one should not immerse with the dust on his feet. One should not immerse a kettle with soot [on it], unless he rubbed [it off].", + "The following are [items which are considered] not an interposition [on a person attempting to immerse]: tangles [of hair] on the head, or the armpit, or the hidden areas of a man. Rabbi Eliezer says: regarding either a man or a woman, anything which one cares about, interposes; and that which one does not care about, does not interpose.", + "A secretion in one’s eye, and a crusting on a wound, and moist sap, and moist feces on one’s flesh, and feces underneath a fingernail, and dirt particles, and a dangling nail, and the [temporary] thin hairs on an infant, [all these] do not become impure, and they do not render impure [i.e. if they are on one’s body, he does not become impure if they become impure, nor is one rendered impure by touching them while they are on the body of someone who is impure]. A membrane over a wound does become impure [i.e. one is rendered impure if it becomes impure while on his body], and it renders impure [i.e. one who touches it while it is on the body of someone impure is himself rendered impure].", + "The following are interpositions in vessels [preventing them from being purified through immersion]: pitch or myrrh on a glass vessel, whether on the inside or the outside. Regarding a table, a board, or a couch, when they are clean, these things [pitch and myrrh, if they are on them,] interpose; when they are dirtied, they do not interpose. [When they are] on beds of a homeowner, any one of these would interpose; on the bed of a poor person, it would not interpose. On the saddle of a homeowner, it would interpose; on one used for [carrying] water skins, it would not interpose. It would interpose on a riding cushion. Rabban Shimon ben Gamliel says: [it does not interpose] until it [the amount of pitch or myrrh] is the size of an Italian issar [a specific unit of money].", + "On clothing, [if the pitch or myrrh is] on one side it does not interpose; on two sides it interposes. Rabbi Yehuda says in the name of Rabbi Yishmael: [it interposes] even on one side. Rabbi Yose says: regarding those [clothes] that belong to builders, [it interposes when it is] on one side; and regarding those belong to boors, [it interposes when it is] on both sides.", + "Regarding the aprons of pitch workers and potters and tree-hedgers, they [pitch and myrrh] do not interpose. Rabbi Yehuda says: even those [aprons] of fig driers are like them. This is the general rule: anything which one cares about, interposes; and that which one does not care about, does not interpose." + ], + [ + "Any handles of vessels which were inserted improperly, or which were inserted properly but not secured, or which were secured but they broke, these thereby interpose [i.e. if they are touching something as is being immersed, they prevent it from being purified]. A vessel that was immersed by way of its mouth [i.e. with its mouth face down] is as though it was not immersed. If one immersed it properly [but] without its bottom rim, [it is not pure] until he tips it to its side [so that it will be fully immersed]. A vessel which is narrow at both ends and wide in the middle is not pure until one tips it on its side. A flask with a sunken mouth is not pure until one punctures it on its side [before immersing it]. The ink jar of a commoner is not pure until one punctures it one its side. And the ink jar of Yosef the Priest was punctured on its side.", + "A leather pillow or cushion require [if one is immersing them to be purified] that the water enter into them. A round cushion, or a [leather] ball, or a shoemakers last, or an amulet or a tefillah [singular of tefillin] do not require that the water enter into them. This is the general rule: anything into which things are not normally inserted and removed may be immersed while sealed [and does not require that the water enter into it].", + "The following do not require that the water enter into them [when they are immersed]: the knots [in the clothing] of a poor person, and [the knots in] the fringes [along the edge of one’s clothing], and the fastening of a sandal [which is not made to be unfastened], and the head tefillah when it [i.e. its knot] is tight, or that of the arm when it [i.e. its knot] does not slide up and down, and the handles of a jug, and the handles of a bag.", + "The following require that the water enter into them [when they are immersed]: the knot at the shoulder of an undershirt, and the edge of a sheet [though it] must be spread out, and the head tefilah when it is not tight, and that of the arm when it slides up and down, and the straps of a sandal [used for fastening it]. Clothes that were immersed after being washed, [are not pure] until they bubble [i.e. they are pure once they rest on the water, even if they are still air bubbles between the clothing and the water]; if one immersed them after they were dried, [they are not pure] until they bubble and finish their bubbling [i.e. until they have been fully immersed, with no air bubbles separating them from the water].", + "All handles of vessels that are long and will eventually be trimmed should be immersed until the measured place [where they will be trimmed]. Rabbi Yehuda says: [such a vessel is not pure] until one immerses all of it. The [measure for the] chain of a large bucket is four handbreadths, and of a small one, ten; they should be immersed until the area of the [respective] measurement. Rabbi Tarfon says: [it is not pure] until one immerses the entire link [at which the measurement ended]. A rope that is tied to a basket is not considered attached unless one sewed [it on].", + "Beit Shammai say: Hot waters cannot be immersed in cold waters, nor cold waters in hot waters, nor good waters in bad waters, nor bad waters in good waters. Beit Hillel say: these can be immersed. If a vessel is full of liquid [i.e. not water] and one immersed it, it is as though it was not immersed. If it was full of urine, it is viewed as though it were water [and the vessel is pure]. If it was full of chatat waters [waters sanctified with the ashes of the red heifer and used as part of the purification ritual, it is not pure], until the water is greater than the amount of the chatat waters. Rabbi Yose says: even if a vessel that can hold a kor [a large unit of volume] has in it only a revi’it [a smaller unit of volume, of any of these liquids other than water], it is as though it was not immersed.", + "All foods can join together [into the minimum measure] of impure foods] to render one’s body invalid [from being able to eat terumah, i.e. impure], by [the measure of] half of a pras [a specific unit of measure]. All liquids can join together [into the minimum measure of impure liquids] to render one’s body invalid [i.e. impure] by [the measure of] a revi’it. In this matter, one who drinks impure liquids is treated more stringently than a mikveh [a gathering of water collected by natural means and immersed in for purification], since [regarding one who drinks impure liquids,] they made the rest of the liquids like water for him [i.e. impure liquids other than water can also render one’s body impure if he drinks enough of them; but regarding a mikveh, other liquids are not treated like water, since only three log of drawn water, and not of other liquids, invalidate a mikveh].", + "If one ate impure foods or drank impure liquids [other than water], and immersed, and vomited them out, they [the liquids] are impure because they are not [rendered] pure in the body [as one immerses]. If one drank impure waters, and immersed, and vomited them out, they [the waters] are pure because they are [rendered] pure in the body. If one swallowed a pure ring, and entered a tent containing a dead body [thereby rendering himself impure], and was sprinkled [with the chatat waters as part of the purification process], and was [then sprinkled] a second time, and immersed, and vomited it out, it thereby is as it was [i.e. the ring remains pure, since swallowed items are not rendered impure, and the body had already been purified once it was vomited out]. If one swallowed an impure ring, he may immerse and then eat terumah [that evening, and is not rendered impure by the swallowed item]. If he vomited it out, it is impure, and it has rendered him impure. Regarding an arrow stuck into a person, at times when it can be seen [sticking out of the body], it interposes [and prevents one from having a fully valid immersion]; but at times when it cannot be seen, one may immerse and then eat his terumah [that evening, and the arrow is not considered an interposition preventing an effective immersion]." + ] + ], + "sectionNames": [ + "Chapter", + "Mishnah" + ] +} \ No newline at end of file diff --git a/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Mikvaot/English/Talmud Bavli. German. Lazarus Goldschmidt. 1929 [de].json b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Mikvaot/English/Talmud Bavli. German. Lazarus Goldschmidt. 1929 [de].json new file mode 100644 index 0000000000000000000000000000000000000000..108c21e00d7457f6046d428cdf40c24e64bb4f1c --- /dev/null +++ b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Mikvaot/English/Talmud Bavli. German. 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HAT EIN UNREINER DAVON GETRUNKEN UND DARAUF EIN REINER DAVON GETRUNKEN3Es mit dem Munde od. der Hand berührt., SO IST ER UNREIN4Er kann einen Tropfen getrunken haben, den der Unreine hineinfallen ließ.. HAT EIN UNREINER DAVON GETRUNKEN, UND DARAUF JEMAND DAVON MIT EINEM REINEN GEFASSE GESCHÖPFT, SO IST ES UNREIN. WENN EIN UNREINER DAVON GETRUNKEN HAT UND EIN LAIB VON HEBE DARIN HINEINGEFALLEN IST, SO IST ER, WENN MAN IHN DARIN ABGESPÜLT HAT, UNREIN5Weil man damit bekundet, daß dies erwünscht ist., UND WENN MAN IHN NICHT DARIN ABGESPÜLT HAT, REIN6Das Wasser an sich ist, solange es am Boden haftet, nicht unrein..", + "HAT MAN DAVON MIT EINEM UNREINEN GEFÄSSE GESCHÖPFT UND DARAUF EIN REINER DAVON GETRUNKEN, SO IST ER UNREIN. HAT MAN DAVON MIT EINEM UNREINEN GEFÄSSE GESCHÖPFT UND DARAUF MIT EINEM REINEN GEFÄSSE GESCHÖPFT, SO IST ES UNREIN. WENN MAN DAVON MIT EINEM UNREINEN GEFÄSSE GESCHÖPFT HAT UND EIN LAIB VON HEBE DARIN HINEINGEFALLEN IST, SO IST ER, WENN MAN IHN DARIN ABGESPÜLT HAT, UNREIN, UND WENN MAN IHN NICHT DARIN ABGESPÜLT HAT, REIN.", + "WENN UNREINES WASSER HINEINGEKOMMEN IST UND EIN REINER DAVON GETRUNKEN HAT, SO IST ER UNREIN. WENN UNREINES WASSER HINEINGEKOMMEN IST UND MAN DAVON MIT EINEM REINEN GEFÄSSE GESCHÖPFT HAT, SO IST ES UNREIN. WENN UNREINES WASSER HINEINGEKOMMEN UND EIN LAIB VON HEBE HINEINGEFALLEN IST, SO IST ER, WENN MAN IHN DARIN ABGESPÜLT HAT, UNREIN, UND WENN MAN IHN NICHT DARIN ABGESPÜLT HAT, REIN. R. ŠIMO͑N SAGT, ER SEI UNREIN, EINERLEI OB MAN IHN ABGESPÜLT HAT ODER MAN IHN NICHT ABGESPÜLT HAT7Dies bezieht sich wohl auf alle 3 Fälle..", + "WENN EIN TOTER HINEINGEFALLEN ODER EIN UNREINER HINDURCHGEGANGEN WAR, UND DARAUF EIN REINER DAVON GETRUNKEN HAT, SO IST ER REIN8Aus einer Höhe in eine Tiefe.. EINERLEI OB GRUBEN WASSER, BRUNNENWASSER, GRABENWASSER, HÖHLENWASSER, HERABGEFLOSSENES8Aus einer Höhe in eine Tiefe. WASSER, NACHDEM ES [ZU FLIESSEN] AUFGEHÖRT HAT, ODER TAUCHBADWASSER, WENN ES KEINE VIERZIG S9Die zu einem Quellbado erforderlich sind. SIND: SOLANGE ES REGNET, SIND ALLE REIN10Es wird nicht angenommen, ein Unreiner habe aus ihnen getrunken., HAT ES ZU REGNEN AUFGEHÖRT, SO SIND DIE NAHE DER STADT ODER DER LANDSTRASSE BEFINDLICHEN UNREIN, UND DIE FERNEN SOLANGE REIN, BIS DIE MEISTEN MENSCHEN DA ZU VERKEHREN ANGEFANGEN HABEN.", + "WANN WERDEN SIE11Wenn sie unrein geworden sind.WIEDER REIN? DIE SCHULE ŠAMMAJS SAGT, WENN MEHR [WASSER] HINZUGEKOMMEN IST UND SIE ÜBERFLIESSEN, DIE SCHULE HILLELS SAGT, WENN MEHR HINZUGEKOMMEN IST, AUCH WENN SIE NICHT ÜBERFLIESSEN, UND R. ŠIMO͑N SAGT, WENN SIE ÜBERFLIESSEN12Wenn nur etwas Wasser hinzugekommen ist., AUCH WENN NICHT MEHR HINZUGEKOMMEN IST. SIE SIND TAUGLICH FÜR DIE TEIGHEBE UND DAMIT DIE HÄNDE ZU WASCHEN13Für rituelle Zwecke..", + "HÖHER14Hinsichtl. der Reinheit.ALS DIESES STEHT DAS HERABGEFLOSSENE WASSER, SOLANGE ES [ZU FLIESSEN] NICHT AUFGEHÖRT HAT. HAT EIN UNREINER DAVON GETRUNKEN UND DARAUF EIN REINER DAVON GETRUNKEN, SO IST ER REIN. HAT EIN UNREINER DAVON GETRUNKEN UND DARAUF JEMAND DAVON MIT EINEM REINEN GEFÄSSE GESCHÖPFT, SO IST ES REIN. WENN EIN UNREINER DAVON GETRUNKEN HAT UND EIN LAIB VON HEBE DA HINEINGEFALLEN IST, SO IST ER, AUCH WENN MAN IHN DARIN ABGESPÜLT HAT, REIN. HAT MAN DAVON MIT EINEM UNREINEN GEFÄSSE GESCHÖPFT UND DARAUF EIN REINER DAVON GETRUNKEN, SO IST ER REIN. HAT MAN DAVON MIT EINEM UNREINEN GEFÄSSE GESCHÖPFT UND DARAUF DAVON MIT EINEM REINEN GEFÄSSE GESCHÖPFT, SO IST ES REIN. WENN MAN DAVON MIT EINEM UNREINEN GEFÄSSE GESCHÖPFT HAT UND EIN LAIB VON HEBE DARIN HINEINGEFALLEN IST, SO IST ES, AUCH WENN MAN ES ABGESPÜLT HAT, REIN. WENN UNREINES WASSER HINEINGEKOMMEN IST UND EIN REINER DAVON GETRUNKEN HAT, SO IST ER REIN. WENN UNREINES WASSER HINEINGEKOMMEN IST UND MAN DAVON MIT EINEM REINEN GEFÄSSE GESCHÖPFT HAT, SO IST ES REIN. WENN UNREINES WASSER HINEINGEKOMMEN UND EIN LAIB VON HEBE DARIN HINEINGEFALLEN IST, SO IST ER, AUCH WENN MAN ES DARIN ABGESPÜLT HAT, REIN. ES 1ST TAUGLICH FÜR DIE HEBE UND DAMIT DIE HÄNDE ZU WASCHEN14Hinsichtl. der Reinheit..", + "HÖHER ALS DIESES IST EIN TAUCHBAD, DAS VIERZIG S [WASSER] HAT, WORIN MAN SICH SELBER UND ANDERES UNTERTAUCHEN KANN. HÖHER ALS DIESES IST EINE QUELLE MIT WENIGER EIGENEM UND MEHR GESCHÖPFTEM WASSER; SIE GLEICHT DEM TAUCHBADE, INDEM SIE IN EINER VERTIEFUNG15Worin das Wasser stehen bleibt u. nicht weiter fließt.REINIGT16Was darin unlergetaucht wird., UND EINER QUELLE, INDEM MAN DARIN UNTERTAUCHEN KANN, AUCH WENN [DAS WASSER] NOCH SO WENIG IST17Auch weniger als 40 Seá, wenn nur die Person od. die Sache mit Wasser überdeckt ist..", + "HÖHER ALS DIESES IST DAS ANGESCHLAGENE18Das nicht ganz intakt ist, bitter, salzig od. gewärmt.[QUELL]WASSER, DAS AUCH FLIESSEND REINIGT. HÖHER ALS DIESES IST DAS [INTAKTE] QUELLWASSER, DAS ALS TAUCHBAD FÜR FLUSSBEHAFTETE19Cf. Lev. 15,13., ZUR BESPRENGUNG DER AUSSÄTZIGEN UND ZUM WEIHEN DES ENTSÜNDIGUNGSWASSERS GEEIGNET IST." + ], + [ + "WENN DER UNREINE UNTERZUTAUCHEN HINABGESTIEGEN WAR UND EIN ZWEIFEL BESTEHT, OB ER UNTERGETAUCHT IST ODER NICHT UNTERGETAUCHT IST, ODER ER UNTERGETAUCHT IST, UND EIN ZWEIFEL BESTEHT, OB DARIN VIERZIG S [WASSER] WAR ODER NICHT, ODER ER IN EINEM VON ZWEI TAUCHBÄDERN UNTERGETAUCHT IST, IN EINEM WAREN VIERZIG SEÁ UND IN EINEM NICHT, UND NICHT WEISS, IN WELCHEM VÖN IHNEN ER UNTERGETAUCHT IST, SO IST ER DES ZWEIFELS WEGEN UNREIN.", + "IST EIN TAUCHBAD NACHGEMESSEN UND UNVOLLSTÄNDIG BEFUNDEN WORDEN, SO SIND ALLE REINE [SPEISEN], DIE DARAUFHIN ZUBEREITET WORDEN SIND, OB IN PRIVATGEBIET ODER AUF ÖFFENTLICHEM GEBIETE, RÜCKWIRKEND UNREIN. DIES GILT NUR VON DER SCHWEREN UNREINHEIT, BEI EINER LEICHTEN UNREINHEIT ABER, WENN JEMAND BEISPIELSWEISE UNREINE SPEISEN GEGESSEN ODER UNREINE GETRÄNKE GETRUNKEN HAT, MIT DEM KOPFE UND DEM GRÖSSEREN TEILE DES KÖRPERS IN GESCHÖPFTES WASSER GEKOMMEN1Cf. infra Mišna IV. IST, ODER DREI LOG GESCHÖPFTES WASSER IHM ÜBER DEN KOPF UND DEN GRÖSSEREN TEIL DES KÖRPERS GEKOMMEN SIND, UND ER UNTERZUTAUCHEN HINABGESTIEGEN IST, UND EIN ZWEIFEL BESTEHT, OB ER UNTERGETAUCHT IST ODER NICHT UNTERGETAUCHT IST, ODER ER UNTERGETAUCHT IST, UND EIN ZWEIFEL BESTEHT, OB DARIN VIERZIG S [WASSER] WAREN ODER NICHT, ODER ER IN EINEM VON ZWEI TAUCHBÄDERN UNTERGETAUCHT IST, IN EINEM WAREN VIERZIG SEÁ UND IN EINEM NICHT, UND NICHT WEISS, IN WELCHEM VON IHNEN ER UNTERGETAUCHT IST, SO IST ER IN DIESEM ZWEIFEL REÍ IN. NACH R. JOSE IST ER UNREIN, DENN R. JOSE SAGTE: WAS SICH IM ZUSTANDE DER UNREINHEIT BEFUNDEN HAT, BLEIBT SO LANGE IN SEINER UNTAUGLICHKEIT, BIS FESTGESTELLT WIRD, DASS ES REIN GEWORDEN IST. BESTEHT ABER EIN ZWEIFEL, OB ES UNREIN GEWORDEN IST ODER UNREIN GEMACHT HAT, SO IST ES REIN.", + "WENN ÜBER GESCHÖPFTES WASSER EIN ZWEIFEL BESTEHT, WOBEI DIE WEISEN ES ALS REIN ERKLÄRT2Cf. Tah. IV,7. HABEN, UND EIN ZWEIFEL BESTEHT, OB ES HINEINGEKOMMEN IST3In das unvollständige Tauchbad, das durch 3 Log geschöpftes Wasser untauglich wird. ODER NICHT HINEINGEKOMMEN IST, ODER ES HINEINGEKOMMEN IST, ABER EIN ZWEIFEL BESTEHT, OB VIERZIG S [WASSER] DARIN WAREN ODER NICHT, ODER ES IN EINES VON ZWEI TAUCHBÄDERN HINEINGEKOMMEN IST, IM EINEM WAREN VIERZIG SEÁ UND IM EINEM NICHT, UND MAN NICHT WEISS, IN WELCHES VON IHNEN ES HINEINGEKOMMEN IST, SO IST ES IN DIESEM ZWEIFEL REIN, WEIL EINE MÖGLICHKEIT DA IST, WORAN MAN SICH HALTEN4Weil möglicherweise das Wasser es überhaupt nicht untauglich macht. KANN. WENN ABER IN BEIDEN WENIGER ALS VIERZIG SEÁ WAREN UND ES IN EINES VON IHNEN HINEINGEKOMMEN IST, UND MAN NICHT WEISS, IN WELCHES VON IHNEN ES HINEINGEKOMMEN IST, SO IST ES WEGEN DES ZWEIFELS UNREIN, WEIL KEINE MÖGLICHKEIT DA IST, WORAN MAN SICH HALTEN KÖNNTE5Beide waren unvollständig, u. in welches es auch gekommen ist, ist es untauglich..", + "R. ELIE͑ZER SAGT, EIN VIERTEL LOG GESCHÖPFTES WASSER VORHER6Im leeren Bassin, bevor das taugliche Wasser hineingekommen ist. UND DREI LOG IN DAS WASSER [GEGOSSEN] MACHEN DAS TAUCHBAD UNTAUGLICH, UND DIE WEISEN SAGEN, OB VORHER ODER NACHHER IM QUANTUM VON DREI LOG.", + "HAT EIN TAUCHBAD DREI VERTIEFUNGEN7Uber einander in der schrägen Wand. MIT JE EINEM LOG GESCHÖPFTEN WASSERS, SO IST ES, WENN ES SICHER IST, DASS VIERZIG SEÁ TAUGLICHEN WASSERS DARIN HINEINGEKOMMEN SIND BEVOR ES DIE DRITTE VERTIEFUNG ERREICHT HAT, TAUGLICH, WENN ABER NICHT, UNTAUGLICH8Zwei Log Wasser machen es nicht untauglich, u. beim 3. waren es bereits 40 Seá.. NACH R. ŠIMO͑N IST ES TAUGLICH, WEIL ES EINEM TAUCHBADE NEBEN EINEM TAUCHBADE GLEICHT9Das taugliche Tauchbad wird durch die Verbindung mit dem untauglichen nicht untauglich..", + "WENN MAN DEN SCHLAMM10In einem Tauchbade.NACH DER SEITE SCHIEBT UND DARAUS DREI LOG [WASSER] ABFLIESSEN, SO IST ES TAUGLICH; WENN MAN IHN ABER LOSLÖST UND DARAUS DREI LOG ABFLIESSEN, SO IST ES UNTAUGLICH11Das ausfliegende Wasser ist dann geschöpftes.; NACH R. ŠIMO͑N IST ES TAUGLICH, WEIL MAN NICHT ZU SCHÖPFEN BEABSICHTIGT HAT12Man wollte nur den Schlamm herausholen..", + "WENN MAN KRÜGE ZUM ABTROCKNEN AUF DAS DACH HINGESTELLT HAT UND SIE MIT WASSER GEFÜLLT WORDEN13Durch den Regen.SIND, SO DARF MAN SIE, WIE R. ELIE͑ZER SAGT, WENN ES ZUR REGENZEIT IST14Und man damit rechnen kann, daß die Gruben sich füllen werden.UND ETWAS WASSER IN DER GRUBE15Neben dem Dache.IST, ZERBRECHEN16Damit das Wasser in die Grube hineinlaufe: es gilt dann als fließendes u. nicht als geschöpftes., WENN ABER NICHT, NICHT ZERBRECHEN; R. JEHOŠUA͑ SAGT, MAN DÜRFE SIE OB SO ODER SO ZERBRECHEN ODER UMLEGEN, NICHT ABER HINEINGIESSEN17Beim Hochheben der Krüge wird das Wasser zu geschöpftem..", + "WENN EIN KALKER EINEN KÜBEL IN DER GRUBE VERGESSEN UND DIESER SICH MIT WASSER GEFÜLLT HAT, SO DARF MAN IHN, WENN DAS WASSER AM RANDE ETWAS ÜBERSTEHT18Und so mit dem Wasser der Grube verbunden ist., ZERBRECHEN, WENN ABER NICHT, NICHT ZERBRECHENSO R. ELIE͑ZER; R. JEHOŠUA͑ SAGT, MAN DÜRFE IHN OB SO ODER SO ZERBRECHEN.", + "WENN MAN WEINKRÜGE IN EINER GRUBE AUFGESTELLT HAT19Damit sie Feuchtigkeit anziehen u. nichts vom Weine einsaugen.UND SIE SICH MIT WASSER GEFÜLLT HABEN, SO DARF MAN SIE ZERBRECHEN, AUCH WENN DIE GRUBE DAS WASSER DERSELBEN AUFGESOGEN20Aus den Poren, sodaß das Wasser in diesen nicht mit dem Grubenwasser verbunden ist.HAT.", + "HAT EIN TAUCHBAD VIERZIG S WASSER UND SCHLAMM, SO KANN MAN, WIE R. ELIE͑ZER SAGT, IM WASSER UNTERTAUCHEN UND NICHT IM SCHLAMME, UND WIE R. JEHOŠUA͑ SAGT, IM WASSER UND IM SCHLAMME. IN WELCHEM SCHLAMME KANN MAN UNTERTAUCHEN? DEM DAS WASSER ÜBERSTEHT. BEFINDET SICH DAS WASSER AUF EINER SEITE, SO PFLICHTET R. JEHOŠUA͑ BEI, DASS MAN NUR IM WASSER UND NICHT IM SCHLAMME UNTERTAUCHEN DARF. VON WELCHEM SCHLAMME SPRECHEN21Daß er das fehlende Wasser ergänze.SIE? VOM SCHLAMME, IN DEN EIN ROHRSTAB VON SELBST EINSINKT – SO R. MEÍR. R. JEHUDA SAGT, IN DEM EIN MESSTAB NICHT AUFRECHT STEHT. ABBA ELEA͑ZAR B. DULEA͑J SAGT, IN DEN DAS SENKBLEI EINSINKT. R. ELIE͑ZER SAGT, DER IN DIE MÜNDUNG DES FASSES HINEINFLIESST. R. ŠIMO͑N SAGT, DER IN DAS ROHR DES SCHLAUCHES HINEINFLIESST. R. ELEA͑ZAR B. R. ÇADOQ SAGT, DER SICH MIT EINEM LOG22Mit einem kleinen Flüssigkeitsmaße, ohne ihn hineinpressen zu müssen. MESSEN LÄSST." + ], + [ + "R. JOSE SAGTE: WENN ZWEI TAUCHBÄDER KEINE VIERZIG SEÁ HATTEN1Jede einzeln od. beide zusammen., UND IN DAS EINE ANDERTHALB LOG2Geschöpftes Wasser. UND IN DAS ANDERE ANDERTHALB LOG HINEINGEKOMMEN SIND UND SIE DARAUF ZUSAMMENGEMISCHT WERDEN, SO SIND SIE TAUGLICH, WEIL SIE NICHT DIE BEZEICHNUNG DER UNTAUGLICHKEIT3In jedes kann nur 11/<sub>2</sub> Log hinein, ein Quantum, das nicht untauglich macht. GEFÜHRT HABEN. WENN ABER EIN TAUCHBAD KEINE VIERZIG SEÁ HATTE UND DARIN DREI LOG HINEINGEKOMMEN SIND, UND ES DARAUF IN ZWEI GETEILT WIRD, SO IST ES4Wenn jedes mit tauglichem Wasser nachgefüllt worden ist. UNTAUGLICH, WEIL ES DIE BEZEICHNUNG DES UNTAUGLICHEN GEFÜHRT HAT. NACH R. JEHOŠUA͑ IST ES TAUGLICH, DENN R. JEHOŠUA͑ SAGT, WENN EIN TAUCHBAD KEINE VIERZIG SEÁ HATTE UND DREI LOG HINEINGEKOMMEN SIND, SEI ES, SOBALD NUR EIN QURTUB ABGEHT, TAUGLICH, WEIL VON DEN DREI LOG ETWAS FEHLT. DIE WEISEN SAGEN, ES BLEIBE SOLANGE BEI SEINER UNTAUGLICHKEIT, BIS DER URSPRÜNGLICHE INHALT UND DARÜBER5Damit auch etwas von den 3 Log fehle. ABGEGANGEN IST.", + "ZUM BEISPIEL: WENN IN EINE GRUBE IM HOFE DREI LOG6Geschöpftes Wasser in weniger als 40 Seá taugliches. HINEINGEKOMMEN SIND, SO BLEIBT ES SOLANGE UNTAUGLICH, BIS DER URSPRÜNGLICHE INHALT UND DARÜBER ABGEGANGEN IST, ODER IM HOFE EIN TAUCHBAD VON VIERZIG SEÁ ERRICHTET IST UND DAS OBERE [WASSER] DURCH DAS UNTERE TAUGLICH7Das Wasser muß aus der höher liegenden Grube in die tiefer liegende hineinfließen, sodaß dadurch beide Tauchbäder verbunden werden. WIRD. NACH R. ELEA͑ZAR B. A͑ZARJA IST ES UNTAUGLICH, ES SEI DENN, MAN HAT ES VERSTOPFT8Wohl den Zufluß von einem zum anderen; der Sinn ist auch nach der Lesart פסק, aufgehört, nicht recht klar..", + "WENN EINE GRUBE VOLL MIT GESCHÖPFTEM WASSER IST UND EIN WASSERARM9Mit Regenwasser, jed. weniger als 40 Seá. IN DIESE EINMÜNDET UND AUS DIESER MÜNDET, SO BLEIBT SIE SOLANGE BEI IHRER UNTAUGLICHKEIT, BIS NACH BERECHNUNG KEINE DREI LOG VOM ERSTEN [WASSER] ZURÜCKGEBLIEBEN10Das erste u. das hinzukommende Wasser sind prozentual vermischt u. müssen nach Verhältnis abfließen. Wenn beispielsweise 15 Seá Wasser in der Grube waren u. 30 aus dem Wasserarme hinzugekommen sind, muß das dreifache des ursprünglichen Quanturns abgeflossen sein.SIND. WENN ZWEI [PERSONEN GESCHÖPFTES WASSER] IN EIN TAUCHBAD HINEINGIESSEN, EINE ANDERTHALB LOG UND DIE ANDERE ANDERTHALB LOG, ODER WENN JEMAND SEIN GEWAND AUSWRINGT UND [WASSER] AUS MEHREREN STELLEN HINEINLAUFEN LÄSST, ODER WENN JEMAND AUS EINER GLESSKANNE SCHÜTTET UND [WASSER] AUS MEHREREN STELLEN HINEINLAUFEN LÄSST, SO IST ES NACH R. A͑QIBA TAUGLICH UND NACH DEN WEISEN UNTAUGLICH. R. A͑QIBA SPRACH: SIE11Die diese Lehre fixiert haben.SAGTEN NICHTHINEINGIESSEN’, SONDERN ‘HINEINGIESST12In der Einzahl; die 3 Log machen das Tauchbad nur dann untauglich, wenn sie von einer Person u. aus einer Stelle hineingegossen werden.. JENE ERWIDERTEN IHM: SIE SAGTEN NICHT SO UND NICHT SO, SONDERN: DREI LOG ‘HINEINGEKOMMEN’ SIND13Objektiv, ohne Unterschied durch wen u. auf welche Weise..", + "AUS EINEM, AUS ZWEI ODER AUS DREI GEFÄSSEN WIRD ES14Das geschöpfte Wasser, wenn jedes ein ganzes Log faßt u. es mit einem Male hineingegossen wird.VEREINIGT, AUS VIER WIRD ES NICHT VEREINIGT. WENN AUF EINEN KRANKEN ERGUSSBEHAFTETEN15Der ein vorschriftsmäßiges Tauchbad zu nehmen behindert ist u. auf diese Weise Reinigung erlangt.NEUN KAB WASSER GEKOMMEN SIND, ODER WENN EINEM REINEN DREI LOG GESCHÖPFTES WASSER AUF DEN KOPF UND DEN GRÖSSEREN TEIL DES KÖRPERS GEKOMMEN16Wodurch er unrein wird.SIND, SO WIRD ES, WENN AUS EINEM, AUS ZWEI ODER DREI GEFÄSSEN, VEREINIGT, UND WENN AUS VIER, NICHT VEREINIGT. DIES NUR IN DEM FALLE, WENN BEVOR DER ERSTE AUFGEHÖRT, DER ZWEITE BEGONNEN HAT; UND FERNER GILT DIES17Daß 4 nicht vereinigt werden.NUR IN DEM FALLE, WENN MAN [DAS WASSER] ZU VERMEHREN NICHT BEABSICHTIGT18Sondern ohne jede Absicht hineingegossen hat.HAT, HAT MAN ABER ES ZU VERMEHREN BEABSICHTIGT, WENN AUCH NUR EIN QURṬUB IN EINEM GANZEN JAHRE, SO WIRD ES ZU DREI LOG VEREINIGT." + ], + [ + "HAT MAN GEFÄSSE UNTER DIE TRAUFRINNE GESTELLT, OB GROSSE GEFÄSSE ODER KLEINE GEFÄSSE, SOGAR GEFÄSSE AUS RINDERMIST, GEFÄSSE AUS STEIN ODER GEFÄSSE AUS ERDE, SO MACHEN SIE1Dh. das Wasser aus diesen. DAS TAUCHBAD UNTAUGLICH. EINERLEI OB HINGESTELLT ODER [FORTZUNEHMEN] VERGESSEN. DIES NACH DER SCHULE ŠAMMAJS, NACH DER SCHULE HILLELS IST ES REIN, WENN VERGESSEN. R. MEÍR SAGTE: SIE STIMMTEN AB, UND DIE SCHULE ŠAMMAJS HATTE DIE MEHRHEIT GEGEN DIE SCHULE HILLELS. JENE PFLICHTET JEDOCH BEI, DASS, WENN MAN SIE IM HOFE VERGESSEN HAT2Nicht unter der Dachrinne., ES REIN SEI. R. JOSE SAGT, DER STREIT BESTEHE AUCH DARÜBER3Worth besteht noch auf seinen Platz; cf. Sab. Fol. 16b..", + "HAT MAN EINE PLATTE UNTER DIE TRAUFRINNE GESTELLT, SO MACHT SIE1Dh. das Wasser aus diesen., WENN SIE EINEN RAND HAT, DAS TAUCHBAD UNTAUGLICH, UND WENN NICHT, DAS TAUCHBAD NICHT UNTAUGLICH. HAT MAN SIE ZUM ABSPÜLEN HINGESTELLT, SO MACHT SIE OB SO ODER SO DAS TAUCHBAD NICHT UNTAUGLICH.", + "HAT MAN IN EINER RINNE EINE AUSBUCHTUNG ZUM AUFNEHMEN VON GERÖLL4Damit daS Wasser es nicht mitführo. GEMACHT, SO ERFOLGT DIES5Daß die Ausbuchtung als Gefäß gilt u. daher das Wasser in der ganzen Rinne als geschöpftes gilt. BEI EINER AUS HOLZ, WIE KLEIN SIE AUCH IST, UND BEI EINER AUS TON, WENN SIE EIN VIERTELLOG FASST. R. JOSE SAGT, AUCH BEI EINER AUS TON, WIE KLEIN SIE AUCH IST; VON EINEM VIERTELLOG SPRECHEN SIE NUR BEI SCHERBEN VON TONGEFÄSSEN6Daß sie dann noch als Gefäße für die Unreinheit empfänglich sind; cf. Kel. II,2.. IST DAS GERÖLL DARIN7In der Ausbuchtung. LOSE, SO MACHT ES DAS TAUCHBAD UNTAUGLICH, IST DARIN ERDE HINEINGEKOMMEN UND ZUSAMMENGEPRESST WORDEN8Die Erde mit dem Gerolle, sodaß gar keine Ausbuchtung mehr vorhanden ist., SO IST ES TAUGLICH. EINE AN BEIDEN ENDEN SCHMALE UND IN DER MITTE BREITE RÖHRE9Durch die das Wasser in das Tauchbad geleitet wird. MACHT NICHT UNTAUGLICH, WEIL [DIE AUSBUCHTUNG] NICHT ZUM AUFNEHMEN GEMACHT IST.", + "HABEN GESCHÖPFTES WASSER UND REGENWASSER AUF DEM HOFE, IN DER WASSERGRUBE ODER AUF DEN STUFEN ZUR HÖHLE10In der das Tauchbad sich befindet.SICH VERMISCHT, SO IST ES, WENN DAS TAUGLICHE MEHR IST, TAUGLICH, WENN DAS UNTAUGLICHE MEHR IST, UNTAUGLICH, UND WENN HÄLFTE GEGEN HÄLFTE, UNTAUGLICH. DIES11Daß es in dem einen Falle tauglich ist.NUR DANN, WENN SIE SICH VERMISCHT HABEN, BEVOR SIE IN DAS TAUCHBAD GELANGT SIND, IST ABER [JEDES BESONDERS] IN DAS WASSER HINEINGEFLOSSEN, SO IST ES, WENN ES SICHER IST, DASS VIERZIG SEÁ TAUGLICHES WASSER DARIN FRÜHER HINEINGEKOMMEN SIND ALS DREI LOG GESCHÖPFTES WASSER, TAUGLICH, WENN ABER NICHT, UNTAUGLICH.", + "IN EINER TRÄNKRINNE12Wiederholung aus Para V,7, wo diese Mišna erklärt ist.IN EINEM FELSEN DARF MAN [DAS WASSER] NICHT SAMMELN, NICHT WEIHEN UND DARAUS NICHT BESPRENGEN. SLE BRAUCHT FERNER KEINEN FESTSCHLIESSENDEN DECKEL, UND SIE MACHT DAS TAUCHBAD NICHT UNTAUGLICH. WENN SIE EIN [TRANSPORTABLES] GEFÄSS WAR UND MAN SIE MIT KALK BEFESTIGT HAT, SO DARF MAN DARIN [DAS WASSER] SAMMELN, WEIHEN UND DARAUS BESPRENGEN. SIE BRAUCHT FERNER EINEN FESTSCHLIESSENDEN DECKEL, UND SIE MACHT DAS TAUCHBAD UNTAUGLICH. WENN SIE UNTEN ODER AN DER SEITE EIN LOCH HAT UND NICHT IRGEND ETWAS WASSER FASSEN KANN, SO IST SIE TAUGLICH13Die Rinne ist kein Gefäß mehr.. WIE GROSS MUSS DAS LOCH SEIN? WIE DAS ROHR EINES SCHLAUCHES. R. JEHUDA B. BETHERA SAGTE: EINST EREIGNETE ES SICH BEI EINER TRÄNKRINNE14Die mit einem Tauchbade verbunden war.IN JERUŠALEM, DASS SIE EIN LOCH WIE DAS ROHR EINES SCHLAUCHES HATTE, UND SIE WURDE ZU ALLEN REINIGUNGEN15Zum Untertauchen von unreinen Geräten.IN JERUŠALEM BENUTZT. DA SANDTE DIE SCHULE ŠAMMAJS UND LIESS VON IHR EINEN TEIL ABBRECHEN, DENN DIE SCHULE ŠÄMMAJS SAGT, NUR WENN DER GRÖSSERE TEIL DURCHGEBROCHEN IST16Gilt sie als verbunden; cf. Jab. Fol. 15a.." + ], + [ + "HAT MAN EINE QUELLE ÜBER EINE TRÄNKRINNE1Eine als Gerät gefertigte. GELEITET, SO IST ES2Das Wasser der Rinne, auch das übergelaufene. UNTAUGLICH; HAT MAN SIE ETWAS ÜBER DEN RAND3Sodaß das Wasser garnicht in die Rinne gelangt.GELEITET, SO IST ES AUSSERHALB DIESER TAUGLICH, WEIL DIE QUELLE BEI JEDEM QUANTUM REIN4Das geschöpfte Wasser wird durch die Berührung mit dem Quellwasser rein. MACHT. HAT MAN SIE ÜBER EINEN TEICH GELEITET UND [DEN ZUFLUSS] UNTERBROCHEN, SO GILT ES ALS TAUCHBAD5Das bei nur 40 Seá Wasser tauglich ist.; HAT MAN IHN WIEDER HINEINGELEITET, SO IST [DAS WASSER] SOLANGE UNTAUGLICH FÜR FLUSSBEHAFTETE, FÜR AUSSÄTZIGE6Zu deren Reinigung (cf. Lev. 14,5 u. ib. 15,13) Quellwasser erforderlich ist. UND ZUM WEIHEN DES ENTSÜNDIGUNGSWASSERS, BIS ES SICHER IST, DASS DAS ERSTE [WASSER] FORT IST.", + "HAT MAN SIE ÜBER GEFÄSSE7Die beiden tauglichen blieben von einander getrennt u. waren einzeln nicht in der Mehrheit. ODER ÜBER EINE BANK GELEITET, SO BLEIBT SIE, WIE R. JEHUDA SAGT, WIE SIE WAR8Das Wasser ist richtiges Quellwasser.; R. JOSE SAGT, SIE GELTE9Soweit das Wasser über das Gefäß geflossen ist. ALS TAUCHBAD, NUR DÜRFE MAN NICHTS ÜBER DER BANK UNTERTAUCHEN.", + "WENN EINE QUELLE SICH WIE EIN VIELFUSS10Cf. Hui. Fol. 67b.AUSBREITET UND MAN [WASSER] HINZUFÜGT, SODASS SIE SICH NOCH WEITER AUSDEHNT11Das hineingegossene Wasser fließt ab., SO BLEIBT SIE SO, WIE SIE WAR8Das Wasser ist richtiges Quellwasser.; WENN ES ABER EINE STEHENDE [QUELLE] IST UND MAN [WASSER] HINZUFÜGT UND SIE SICH AUSDEHNT, SO GLEICHT SIE EINEM TAUCHBADE, INDEM SIE NUR STEHEND12Nicht im Fließen.REINIGT, UND EINER QUELLE, INDEM MAN DARIN UNTERTAUCHEN KANN, AUCH WENN [DAS WASSER] NOCH SO WENIG IST.", + "ALLE MEERE GLEICHEN13Vgl. S. 742 Anm. 7. Diese Mišna, die eine Wiederholung aus Para VIII,8 ist, befindet sich in manchen Handschriften nach Misna V der kursierenden Ausgaben.DER WASSERANSAMMLUNG14Für die keine 40 Seá erforderlich sind., DENN ES HEISST: 15Gen. 1,10.und die Wasseransammlungen nannte er SeenSO R. MEÍR. R. JEHUDA SAGT, NUR DAS GROSSE MEER GLEICHE DER WASSERANSAMMLUNG, UND ‘SEEN’ HEISST ES NUR DESHALB, WEIL ES VIELE (ARTEN) SEEN ENTHÄLT. R. JOSE SAGT, ALLE SEEN REINIGEN IM FLIESSEN UND UNTAUGLICH SIND SIE NUR FÜR FLUSSBEHAFTETE, FÜR AUSSÄTZIGE UND ZUM WEIHEN DES ENTSÜNDIGUNGSWASSERS.", + "FLIESSENDES WASSER GLEICHT DER QUELLE14Für die keine 40 Seá erforderlich sind.UND TROPFENDES DEM TAUCHBADE. R. ÇADOQ BEKUNDETE, DASS, WENN DAS FLIESSENDE MEHR IST ALS DAS TROPFENDE, ES TAUGLICH16Als Qucllbad.SEI. HAT MAN TROPFENDES FLIESSEND GEMACHT, SO KANN MAN ES SOGAR MIT EINEM STOCKE ODER EINEM STÜCKE ROHR ABSPERREN, UND SELBST EIN FLUSSBEHAFTETER ODER EINE FLUSSBEHAFTETE DARF HINABSTEIGEN UND DARIN UNTERTAUCHEN17So nach dem Wortlaute; da aber der Flußbehaftete im Quellvvasser untertauchen muß, beziehen manche die W.e וב וובה auf das Anfassen des Stockes, obgleich er verunreinigungsfähig ist.SO R. JEHUDA; R. JOSE SAGT, MIT DEM, WAS FÜR DIE UNREINHEIT EMPFÄNGLICH IST, DÜRFE MAN DAS FLIESSENDE NICHT [ABSPERREN]18Eigentl. fließen lassen, dh. sich mit dem fließenden Wasser befassen..", + "WENN EINE WELLE VON VIERZIG SEÁ SICH GELÖST HAT UND ÜBER EINEN MENSCHEN ODER GERÄTE GEKOMMEN IST, SO SIND SIE REIN. MAN KANN IN ALLEM, WORIN VIERZIG S [WASSER] SIND, SICH SELBST UND ANDERES UNTERTAUCHEN. MAN KANN UNTERTAUCHEN IN ERDLÖCHERN, ERDRINNEN19Cf. Bq. Fol. 50b.UND ESELSSTAPF-LACHEN, DIE AUF DER EBENE VERBUNDEN20Und so zusammen 40 Seá haben.SIND. DIE SCHULE SAMMAJS SAGT, MAN DÜRFE IN EINER WASSERLAVINE UNTERTAUCHEN; DIE SCHULE HILLELS SAGT, MAN DÜRFE DARIN NICHT UNTERTAUCHEN. JEDOCH PFLICHTET DIESE BEI, DASS MAN SIE MIT GERÄTEN EINZÄUNEN UND DARIN UNTERTAUCHEN DARF; DIE GERÄTE ABER, MIT DENEN MAN SIE EINGEZÄUNT HAT, GELTEN NICHT ALS UNTERGETAUCHT." + ], + [ + "ALLES, WAS MIT DEM TAUCHBADE VERBUNDEN IST, IST WIE DAS TAUCHBAD. IN LÖCHERN EINER HÖHLE UND SPALTEN EINER HÖHLE DARF MAN UNTERTAUCHEN WIE SIE AUCH SIND1Auch wenn sie keine 40 Seá Wasser haben u. nur irgendwie mit dem taugliehen Tauchbade verbunden sind., IN EINER GRUBE EINER HÖHLE DARF MAN NICHT UNTERTAUCHEN, ES SEI DENN, SIE HAT EIN LOCH2Durch welches sie mit dem Tauchbade verbunden ist. WIE EIN SCHLAUCHROHR. R. JEHUDA SAGTE: NUR DANN, WENN SIE SICH SELBST HÄLT3Wenn die Wand zwischen der Grube u. dem Tauchbade fest ist., WENN SIE SICH ABER SELBST NICHT HÄLT3Wenn die Wand zwischen der Grube u. dem Tauchbade fest ist., TAUCHE MAN DARIN UNTER, WIE SIE AUCH IST.", + "HAT MAN EINEN EIMER UNTERGETAUCHT, DER VOLL MIT GERÄTEN IST, SO SIND [AUCH DIESE] REIN; HAT MAN NICHT IHN UNTERGETAUCHT4Sondern nur die Geräte in diesem, wenn er rein war., SO GILT DAS WASSER NICHT EHER ALS VERBUNDEN, ALS BIS ES IN [DER WEITE] EINES SCHLAUCHROHRES VERBUNDEN IST.", + "WENN ES DREI TAUCHBÄDER SIND, IN EINEM ZWANZIG [SEA]5Tauglichen Wassers., IM ANDEREN ZWANZIG [S]5Tauglichen Wassers. UND IM DRITTEN ZWANZIG SEÁ GESCHÖPFTEN WASSERS, DAS MIT DEM GESCHÖPFTEN AN DER SEITE, UND DREI HINABGESTIEGEN UND UNTERGETAUCHT SIND, WODURCH SIE SICH VERBUNDEN6Das Wasser stieg dann in die Höhe. HABEN, SO SIND DIE TAUCHBÄDER REIN UND DIE UNTERGETAUCHTEN REIN. WENN ABER DAS MIT DEM GESCHÖPFTEN IN DER MITTE IST UND DREI HINABGESTIEGEN UND UNTERGETAUCHT SIND, WODURCH SIE SICH VERBUNDEN HABEN, SO BLEIBEN DIE TAUCHBÄDER, WIE SIE WAREN7Die beiden tauglichen blieben von einander getrennt u. waren einzeln nicht in der Mehrheit., UND DIE UNTERGETAUCHTEN, WIE SIE WAREN8Sie blieben unrein..", + "WENN EIN SCHWAMM ODER EIN EIMER MIT DREI LOG WASSER IN EIN TAUCHBAD9Das keine vollen 40 Seá hat. GEKOMMEN IST, SO HABEN SIE ES NICHT UNTAUGLICH GEMACHT, DENN SIE SAGTEN ES NUR VON DREI LOG, DIE HINEINGEKOMMEN SIND10Während in diesem Falle etwas vom Wasser im Schwamme od. im Eimer zurückbleibt..", + "IN EINEM KASTEN ODER EINER TRUHE IM MEERE DARF MAN NUR DANN UNTERTAUCHEN, WENN SIE EIN LOCH WIE EIN SCHLAUCHROHR HABEN. R. JEHUDA SAGT, BEI EINEM GROSSEN GEFÄSSE11Über 8 Handbreiten.MÜSSE ES VIER HANDBREITEN HABEN, BEI EINEM KLEINEN ÜBER SEINE HÄLFTE. IST ES EIN SACK ODER EIN KORB, SO KANN MAN DARIN UNTERTAUCHEN, WIE ER AUCH IST, WEIL DAS WASSER VERBUNDEN IST. STEHEN SIE UNTER EINER RINNE, SO MACHEN SIE DAS TAUCHBAD NICHT UNTAUGLICH12Wenn das Wasser in diese u. aus diesen in das Tauchbad läuft.; AUCH DARF MAN SIE UNTERTAUCHEN UND AUF GEWÖHNLICHE WEISE HERAUSNEHMEN13Mit der Mündung nach oben, was bei undurchlöcherten u. Ledergeräten, wenn das Tauchbad genau 40 Seá Wasser hat, nicht zulässig ist; weit. VII,6..", + "HAT MAN GERÄTE IN EINEM BRAKSTÜCKE IN EINEM TAUCHBADE UNTERGETAUCHT, SO SIND SIE VON IHRER UNREINHEIT REIN, JEDOCH WERDEN SIE UNREIN DURCH DAS TONGEFÄSS14Wenn dieses unrein ist, weil sie sich beim Herausnehmen im Raume zwischen den aus dem Wasser ragenden Zacken befinden, der verunreinigend ist.; STEHT DAS WASSER ETWAS ÜBER, SO SIND SIE REIN. WENN EINE QUELLE AUS EINEM OFEN KOMMT15Wenn der Ofen, eine Art Röhre ohne Boden, über der Quelle steht.UND JEMAND HINABGESTIEGEN UND UNTERGETAUCHT IST, SO IST ER REIN16Wenn der Ofen unrein ist, weil ein Mensch durch den Hohlraum desselben nicht unrein wird.UND SEINE HÄNDE SIND UNREIN17Cf. Jad. I,1., ÜBERRAGT SIE IHN18Die Quelle den Ofen, wenn das Wasser sprudelt.UM DIE HÖHE SEINER HÄNDE, SO SIND AUCH SEINE HÄNDE REIN.", + "DIE VERBINDUNG VON TAUCHBÄDERN ERFOLGT BEI [EINEM LOCHE] WIE EIN SCHLAUCHROHR, WIE DESSEN DICKE UND LICHTWEITE, DASS MAN ZWEI FINGER RUNDUM UMDREHEN KANN. IST ES ZWEIFELHAFT, OB ES WIE EIN SCHLAUCHROHR IST, ODER NICHT WIE EIN SCHLAUCHROHR IST, SO IST ES UNTAUGLICH, WEIL DIES [EINE VORSCHRIFT] DER TORA IST. DASSELBE GILT AUCH VOM OLIVENGROSSEN VON EINEM TOTEN, DEM OLIVENGROSSEN VON EINEM AASE UND DEM LINSENGROSSEN VON EINEM KRIECHTIERE19In welchem Quantum sie verunreinigend sind; bei einem Zweifel ist erschwerend zu entscheiden.. WAS IN DER SCHLAUCHROHRWEITE SITZEN BLEIBT, VERRINGERT SIE. R. ŠIMO͑N B. GAMLIÉL SAGT, ALLES, WAS IM WASSER ENTSTEHT, SEI REIN20Solches vermindert nicht die Weite des Loches..", + "MAN KANN TAUCHBÄDER REIN MACHEN, [SOGAR] DAS OBERE DURCH DAS UNTERE21Wenn auf einer abschüssigen Stelle das untaugliche (geschöpftes Wasser) höher liegt, so gelangt bei einer Verbindung nur der Strahl des untauglichen Wassers in das taugliche.UND DAS ENTFERNTERE DURCH DAS NÄHERE22Man befürchte nicht, die Verbindung könnte beim Untertauchen unterbrochen worden sein.. DIES ALSO: MAN HOLE EINE RÖHRE AUS TON ODER AUS BLEI UND HALTE DARUNTER DIE HAND, BIS SIE MIT WASSER GEFÜLLT IST, SODANN ZIEHE MAN SIE HERAN UND BRINGE SIE IN BERÜHRUNG23Mit dem Wasser des anderen., UND AUCH EINE HAARESBREITE GENÜGT. SIND IM OBEREN VIERZIG SEÁ UND IM UNTEREN NICHTS, SO KANN MAN [WASSER] AUF DER SCHULTER [HERBEIBRINGEN UND IN] DAS OBERE SOLANGE GIESSEN, BIS VIERZIG SEÁ IN DAS UNTERE GEFLOSSEN SIND24Hat das Tauchbad das erforderliche Quantum von 40 Seá, so darf man jedes Quantum geschöpftes Wasser hinzutun..", + "IST EINE WAND ZWISCHEN ZWEI TAUCHBÄDERN GEPLATZT, SO WERDEN SIE, WENN SENKRECHT, VERBUNDEN, UND WENN WAGERECHT, NICHT VERBUNDEN, ES SEI DENN, DASS EINE STELLE DIE WEITE EINES SCHLAUCHROHRES HAT. R. JEHUDA SAGT, DIE SACHE VERHALTE SICH ENTGEGENGESETZT. SIND SIE INEINANDER DURCHGEBROCHEN25Wenn die Zwischenwand oben beschädigt ist., SO GENÜGT26Für die Verbindung des Wassers.DIE HÖHE EINER KNOBLAUCHSCHALE BEI EINER BREITE EINES SCHLAUCHROHRES.", + "EIN ABFLUSSBECkEXN IN BADEBASSIN27Mit einem verschließbaren Abflußloche in der Mitte zum Ablassen des schmutzigen Wassers.MACHT, WENN ES SICH IN DER MITTE BEFINDET, UNTAUGLICH28Weil es als Gefäß u. das darin befindliche Wasser als geschöpftes gilt., UND WENN AN DER SEITE, NICHT UNTAUGLICH, WEIL ES EINEM TAUCHBADE NEBEN EINEM TAUCHBADE GLEICHTSO R. MEÍR. DIE WEISEN SAGEN, NIMMT DIE BADEWANNE EIN VIERTELLOG [WASSER] AUF, BEVOR ES ZUM ABFLUSSBECKEN GELANGT, SEI ES TAUGLICH, WENN ABER NICHT, UNTAUGLICH. R. ELEÂ͑ZAR B. R. ÇADOQ SAGT, WENN DAS ABFLUSSBECKEN AUCH NUR ETWAS AUFNIMMT, SEI ES UNTAUGLICH.", + "WENN VON DER REINIGUNGSLEITUNG29Wörtl. das Reinigende; nach den Kommentaren, einer aus einem Doppelrohre bestehenden Leitung, wohl als Zufluß u. Abfluß dienend, deren Mittelwand ein Loch hatte; jed. ist sicheres über Anlage u. Zweck derselben nicht bekannt. Möglicherweise handelt es sich hier um ein durch Beschädigung entstandenes Loch.IM BADE DAS UNTERE [ROHR] VOLL MIT GESCHÖPFTEM UND DAS OBERE VOLL MIT TAUGLICHEM [WASSER] IST, SO IST ES, WENN GEGENÜBER DEM LOCHE DREI LOG SICH BEFINDEN, UNTAUGLICH. WIE GROSS MUSS DAS LOCH SEIN, UM DREI LOG ZU FASSEN? DER DREIHUNDERTZWANZIGSTE TEIL DES TAUCHBADESSO R. JOSE. R. ELE AZAR SAGT, SELBST WENN DAS UNTERE VOLL MIT TAUGLICHEM UND DAS OBERE VOLL MIT GESCHÖPFTEM [WASSER] IST, AN DER SEITE DES LOCHES ABER DREI LOG VORHANDEN SIND, SEI ES TAUGLICH, DENN SIE SAGTEN ES NUR VON DREI LOG, DIE HINEINGEKOMMEN SIND30Das geschöpfte Wasser macht im Quantum von 3 Log das Tauchbad nur dann untauglich, wenn es direkt hineingegossen worden ist.." + ], + [ + "MANCHES ERGÄNZT DAS TAUCHBAD1Zum erforderlichen Quantum von 40 Seá. UND MACHT ES NICHT UNTAUGLICH, MANCHES MACHT ES UNTAUGLICH UND ERGÄNZT ES NICHT, UND MANCHES ERGÄNZT ES NICHT UND MACHT ES NICHT UNTAUGLICH. FOLGENDES ERGÄNZT ES UND MACHT ES NICHT UNTAUGLICH: SCHNEE, HAGEL, REIF, EIS, SALZ UND FLÜSSIGER SCHLAMM. R. A͑QIBA SAGTE: R. JIŠMA͑ÉL POLEMISIERTE GEGEN MICH, UM NACHZUWEISEN, DASS SCHNEE DAS TAUCHBAD NICHT ERGÄNZE, ABER DIE LEUTE VON MEDBA BEKUNDETEN (VON IHM), DASS ER ZU IHNEN GESAGT HAT: GEHT, HOLT SCHNEE UND MACHT DARAUS VON VORNHEREIN EIN TAUCHBAD. R. JOḤANAN B. NURI SAGT, EINE SCHLOSSE GLEICHE DEM WASSER. WIESO ERGÄNZEN DIESE UND MACHEN NICHT UNTAUGLICH? WENN EIN TAUCHBAD VIERZIG SEÁ WENIGER EINE HATTE, UND EINE SEÁ DAVON HINEINGEKOMMEN IST UND ES ERGÄNZT; ES ERGIBT SICH ALSO, DASS SIE ES ERGÄNZEN UND NICHT UNTAUGLICH MACHEN2Sie machen das Tauchbad nicht untauglich, auch wenn man sie mit einem Gefäße hineingetan hat u. sie somit dem geschöpften Wasser gleichen..", + "FOLGENDES MACHT ES UNTAUGLICH UND ERGÄNZT ES NICHT: WASSER, OB UNREINES ODER REINES, EINLEGEAUFGUSS, BRÜHE UND LAUERWEIN, BEVOR ER GEGOREN HAT. WIESO MACHEN SIE UNTAUGLICH UND ERGÄNZEN NICHT? WENN EIN TAUCHBAD VIERZIG SEÁ WENIGER EINES QURṬUB HAT, UND EIN QURTUB VON DIESEN HINEINGEKOMMEN IST, ERGÄNZEN SIE ES NICHT; BEI DREI LOG MACHEN SIE ES UNTAUGLICH. ANDERE FLÜSSIGKEITEN3Cf. Makh. VI,4. ABER, FRUCHTSAFT, TUNKE, FISCHLAKE UND LAUERWEIN, NACHDEM ER GEGOREN HAT, ERGÄNZEN ES ZUWEILEN UND ZUWEILEN ERGÄNZEN SIE ES NICHT. ZUM BEISPIEL. WENN EIN TAUCHBAD VIERZIG SEÁ WENIGER EINE HAT UND EINE SEÁ VON DIESEN HINEINGEKOMMEN IST, SO ERGÄNZEN SIE ES NICHT; WENN ES VIERZIG SEÁ HATTE UND MAN EINE SEÁ VON DIESEN HINEINGETAN UND EINE SEÁ HERAUSGENOMMEN HAT, SO IST ES TAUGLICH.", + "WENN MAN DARIN OLIVENKÖRBE ODER TRAUBENKÖRBE ABGESPÜLT HAT UND DIES SEIN AUSSEHEN VERÄNDERT4Infolge des an den Körben haftenden Fruchtsaftes. HAT, SO IST ES TAUGLICH. R. JOSE SAGT, FÄRBEWASSER MACHE ES UNTAUGLICH BEI DREI LOG, MACHE ES ABER NICHT UNTAUGLICH WEGEN ÄNDERUNG DES AUSSEHENS. WENN WEIN ODER OLIVENSCHLEIM HINEINGEKOMMEN IST UND SEIN AUSSEHEN VERÄNDERT HAT, SO IST ES UNTAUGLICH. WAS MACHE MAN NUN? MAN WARTE, BIS REGEN HINEINGEKOMMEN IST UND SEIN AUSSEHEN WIEDER DAS AUSSEHEN VON WASSER BEKOMMT. –SIND DARIN VIERZIG SEÁ, SO DARF MAN [WASSER] AUF DER SCHULTER [HERANBRINGEN] UND HINEINTUN, BIS SEIN AUSSEHEN DAS AUSSEHEN VON WASSER BEKOMMT.", + "WENN WEIN ODER OLIVENSCHLEIM DARIN HINEINGEKOMMEN SIND UND DAS AUSSEHEN EINES TEILES VERÄNDERT HABEN, SO DARF MAN, WENN VIERZIG SEÁ NICHT DAS AUSSEHEN VON WASSER HABEN, DARIN NICHT UNTERTAUCHEN.", + "SIND DREI LOG WASSER, WORIN EIN QURTUB WEIN GEKOMMEN IST, WODURCH ES DAS AUSSEHEN VON WEIN BEKOMMEN HAT, IN EIN TAUCHBAD GEKOMMEN, SO HABEN SIE ES NICHT UNTAUGLICH GEMACHT5Als geschöpftes Wasser, weil es als Wein gilt, der es nur wegen Änderung des Aussehens untauglich macht, was bei diesem kleinen Quantum nicht der Fall ist.. SIND DREI LOG WASSER WENIGER EINES QURṬUB, WORIN EIN QURṬUB MILCH GEKOMMEN IST, DEREN AUSSEHEN ABER DAS AUSSEHEN DES WASSERS IST, IN EIN TAUCHBAD GEKOMMEN, SO HABEN SIE ES NICHT UNTAUGLICH GEMACHT6Es sind keine 3 Log W asser.. R. JOḤANAN B. NURI SAGT, MAN RICHTE SICH STETS NACH DEM AUSSEHEN7Mit der Milch, die das Aussehen des Wassers angenommen hat, sind es 3 Seá..", + "WENN EIN TAUCHBAD GENAU VIERZIG SEÁ HAT UND ZWEI [PERSONEN] HINABGESTIEGEN UND NACHEINANDER UNTERGETAUCHT SIND, SO IST DIE ERSTE REIN UND DIE ANDERE UNREIN8Weil etwas Wasser an der ersten haften blieb.. R. JEHUDA SAGT, HABEN DIE FÜSSE DER ERSTEN NOCH9Beim Unter tauchen der anderen. DAS WASSER BERÜHRT, SEI AUCH DIE ANDERE REIN. WENN JEMAND DARIN FRIES UNTERGETAUCHT HAT UND ES HERAUFHOLT, EIN TEIL ABER NOCH DAS WASSER BERÜHRT, SO IST ER10Wer darin ein Tauchbad nimmt, obgleich ein Teil des Wassers vom Friese aufgesogen worden ist.REIN. BEI EINEM KISSEN ODER EINEM POLSTER AUS LEDER GILT, SOBALD MAN DIE RÄNDER AUS DEM WASSER GEHOBEN HAT, DAS DARIN BEFINDLICHE WASSER ALS GESCHÖPFTES. WAS MACHE MAN NUN? MAN TAUCHE SIE UNTER UND HOLE SIE AN DER UNTERSEITE HERAUS11Mit der aufgetrennten Seite nach oben..", + "HAT MAN DARIN EIN BETT UNTERGETAUCHT, SO IST ES, OBGLEICH DIE FÜSSE IN DICKEM SCHLAMME EINGESUNKEN12Weil sonst das Wasser nicht bis zum Bette reicht.WAREN, REIN, WEIL DAS WASSER EHER13Als die Füße, in den Löchern, die diese eingedrückt haben.DARIN WAR. IST DAS WASSER IM TAUCHBADE FLACH, SO DARF MAN SOGAR HOLZBÜNDEL, UND SOGAR RÖHRICHTBÜNDEL14Die das Wasser aufsaugen.HINEINPRESSEN, DAMIT DAS WASSER IN DIE HÖHE STEIGE, UND HINABSTEIGEN UND UNTERTAUCHEN. WENN EINE [UNREINE] NADEL SICH AUF DEN STUFEN DER HÖHLE15Zum Tauchbade.BEFINDET UND MAN DAS WASSER HIN UND HER BEWEGT, SO IST SIE, SOBALD EINE WELLE ÜBER SIE GEFAHREN IST, REIN." + ], + [ + "DAS JISRAÉLLAND IST REIN UND SEINE TAUCHBÄDER SIND REIN1Es wird vorausgesetzt, daß das Wasser kein geschöpftes ist.. DIE TAUCHBÄDER DER NICHTJUDEN AUSSERHALB DES JISRAÉLLANDES SIND FÜR ERGUSSBEHAFTETE2Die nur rabbanitisch ein Tauchbad nehmen müssen; cf. Bq. Fol. 82b. TAUGLICH, AUCH WENN SIE AUS EINEM KANAL GEFÜLLT WORDEN SIND. DIE IM JISRAÉLLANDE AUSSERHALB DES STADTEINGANGES LIEGEN, SIND AUCH FÜR MENSTRUIERENDE TAUGLICH, UND DIE INNERHALB DES STADTEINGANGES LIEGEN, SIND FÜR ERGUSSBEHAFTETE TAUGLICH UND FÜR ALLE ANDEREN UNREINEN UNTAUGLICH3Es wird angenommen, daß sie von den Einwohnern für profane Zwecke errichtet worden sind.. R. ELEA͑ZAR SAGT, DIE NAHE DER STADT UND DER LANDSTRASSE BEFINDLICHEN SEIEN UNREIN, WEIL SIE ZUM WASCHEN DIENEN, UND DIE FERNEN SEIEN REIN.", + "FOLGENDE ERGUSSBEHAFTETE BENÖTIGEN DES UNTERTAUCHENS: MERKT JEMAND SEIN WASSER GETRÖPFELT ODER GETRÜBT, SO IST ER, WENN ANFANGS4Beim Beginne des Urinierens., REIN, WENN IN DER MITTE ODER AM ENDE, UNREIN, UND WENN VON ANFANG BIS ZU ENDE, REIN5Es ist eine pathologische Erscheinung.; IST ES WEISS UND KLEBRIG, SO IST ER UNREIN. R. JOSE SAGT, WEISS SEI NICHT ANDERS ALS GETRÜBT.", + "KOMMEN EINEM DICKE TROPFEN AUS DEM GLIEDE, SO IST ER UNREIN – SO R. ELEA͑ZAR B. ḤASMA. WER NACHTS WOLLUSTGEDANKEN HATTE UND BEIM AUFSTEHEN WÄRME AN SEINEM GLIEDE VERSPÜRT, IST UNREIN. DIE AM DRITTEN TAGE6Nach der Beiwohnung. DEN SAMEN AUSSTÖSST, IST REIN7Der Samen ist bereits verwest. – SO R. ELEA͑ZAR B. A͑ZARJA; R. JIŠMA͑ÉL SAGT, ZUWEILEN SEIEN ES VIER HALBTAGE, ZUWEILEN FÜNF UND ZUWEILEN SECHS; R. A͑QIBA SAGT, IMMER FÜNF8Zur Erklärung vgl. Sab. Fol. 86a..", + "HAT EINE NICHTJÜDIN SAMEN VON EINEM JISRAÉLITEN AUSGESTOSSEN, SO IST ER UNREIN; HAT EINE JISRAÉLITIN SAMEN VON EINEM NIGHTJUDEN AUSGESTOSSEN, SO IST ER REIN. WENN EINE FRAU IN IHREM HAUSE DEN DIENST GETAN9Euphemistisch; den Geschlechtsakt vollzogen, aber beim Untertauchen die Schamstelle nicht gereinigt hat. HAT, DANN HINABGESTIEGEN UND UNTERGETAUCHT IST, DAS HAUS ABER NICHT AUSGEFEGT9Euphemistisch; den Geschlechtsakt vollzogen, aber beim Untertauchen die Schamstelle nicht gereinigt hat. HAT, SO IST ES EBENSO, ALS WÄRE SIE NICHT UNTERGETAUCHT. HAT EIN ERGUSSBEHAFTETER EIN TAUCHBAD GENOMMEN UND NICHT URIN GELASSEN, SO IST ER, SOBALD ER URIN LÄSST, UNREIN. R. JOSE SAGT, KRANK ODER ALT SEI ER UNREIN, JUNG UND GESUND10Bei dem die Ejakulation vehement erfolgt u. nichts zurückbleibt.SEI ER REIN.", + "WENN EINE MENSTRUIERENDE GELD IN DEN MUND GENOMMEN HAU UND HINABGESTIEGEN UND UNTERGETAUCHT IST, SO 1ST SIE VON IHRER UNREINHEIT REIN, JEDOCH DURCH IHREN SPEICHEL11Der am Geldstücke haften geblieben ist u. sie unrein macht.UNREIN. NAHM SIE DAS HAAR IN DEN MUND, SCHLOSS SIE DIE HAND, PRESSTE SIE DIE LIPPEN ZUSAMMEN, SO IST ES EBENSO, ALS WÄRE SIE NICHT UNTERGETAUCHT12Weil Körperteile vom Wasser unberührt geblieben sind.. WENN MAN EINEN MENSCHEN ODER GERÄTE ANFASST UND SIE UNTERTAUCHT, SO BLEIBEN SIE UNREIN13Die angefaßte Stelle bleibt vom Wasser unberührt.; HATTE ER SEINE HAND IM WASSER ABGESPÜLT, SO SIND» SIE REIN. R. ŠIMO͑N SAGT, MAN FASSE SIE LOSE AN, DAMIT WASSER AN SIE HERANKOMME. IN INTIME STELLEN UND FALTIGE BRAUCHT DAS WASSER NICHT HINEINZUKOMMEN." + ], + [ + "FOLGENDES GILT BEIM MENSCHEN ALS TRENNUNG1Zwischen dern Körper u. dem W’asser, beim Untertauchen.: WOLLFÄDEN, FLACHSFÄDEN UND BÄNDER AM KOPFE DER MÄDCHEN; R. JEHUDA SAGT, DIE AUS WOLLE UND HAAR TRENNEN NICHT, WEIL DAS WASSER IN DIESE EINDRINGT.", + "HAARWULSTE AUF DEM HERZEN, AM BARTE UND AN DER INTIMEN STELLE BEI EINEM WEIBE, AUGENFLUSS AUSSERHALB DES AUGES, SCHORF AUSSERHALB DER WUNDE UND DAS PFLASTER DARAUF, VERTROCKNETER SAFT, SCHMUTZKRUSTEN AM KÖRPER, TEIG UNTER EINEM NAGEL, SCHWEISSKÜGELCHEN, SCHLAMMIGER LEHM, TÖPFERLEHM UND SCHLAMMSPRITZER. WELCHER HEISST SCHLAMMIGER LEHM? DAS IST GRUBENLEHM, WIE ES HEISST: 2Ps. 40,3.er zog mich herauf aus der Grube des Verderbens, aus dem schlammigen Lehm. TÖPFERLEHM, DEM WORTLAUTE GEMÄSS. R. JOSE ERKLÄRT BEIM TÖPFERLEHM ALS REIN UND BEIM KLEBELEHM3Od. Streichlehm; zum Verkleben zerbrochener Gefäße, der besonders hart ist. ALS UNREIN. SCHLAMMSPRITZER, DAS SIND DIE ZAPFEN AUF DER STRASSE4Die aus dem zertretenen u. dann vertrockneten Schlamme entstehen.. MIT DIESEN [BEHAFTET]5Nach anderer Erklärung, wenn sie sich im Tauchbade befinden. DARF MAN SICH SELBER UND ANDERES NICHT UNTERTAUCHEN; MIT JEDER ANDEREN ART LEHM DARF MAN UNTERTAUCHEN, WENN ER FEUCHT IST. MAN DARF NICHT UNTERTAUCHEN MIT DEM STAUBE AN DEN FÜSSEN. ELNEN KESSEL DARF MAN NICHT MIT DEM RUSSE UNTERTAUCHEN, VIELMEHR MUSS MAN IHN VORHER ABREIBEN.", + "FOLGENDES GILT NICHT ALS TRENNUNG: HAARWULSTE AUF DEM KOPFE, IN DER ACHSELHÖHLE UND AN DER INTIMEN STELLE BEÍ EINEM MANNE. R. ELIE͑ZER SAGT, EINERLEI OB BEI EINEM MANNE ODER BEI EINEM WEIBE: ACHTET MAN DARAUF6Wenn man sie lästig empfindet., GELTE ES ALS TRENNUNG, ACHTET MAN DARAUF NICHT, GELTE ES NICHT ALS TRENNUNG.", + "AUGENFLUSS IM AUGE, SCHORF AUF DER WUNDE, WEICHER SAFT, FEUCHTER SCHMUTZ AM KÖRPER, SCHMUTZ UNTER EINEM NAGEL UND EIN NACHHÄNGENDER NAGEL. DIE FLAUMHÄRCHEN EINES KINDES WERDEN NICHT UNREIN UND MACHEN NICHT UNREIN. DAS HÄUTCHEN AUF EINER WUNDE WIRD UNREIN UND MACHT UNREIN.", + "FOLGENDES GILT ALS TRENNUNG BEI GERÄTEN: PECH UND MYRRHE AN GLASSGEFÄSSEN, OB INNEN ODER AUSSEN; AUF EINEM TISCHE, EINER PLATTE UND AUF EINER BANK GELTEN SIE, WENN SIE SAUBER SIND, ALS TRENNUNG, UND WENN SIE SCHMUTZIG SIND, NICHT ALS TRENNUNG. AUF BETTEN DES HAUSHERRN GELTEN SIE ALS TRENNUNG, AUF SOLCHEN DES ARMEN7Der daran gewöhnt ist u. es nicht lästig empfindet. GELTEN SIE NICHT ALS TRENNUNG. AUF DEM LASTENSATTEL EINES PRIVATMANNES GELTEN SIE ALS TRENNUNG, AUF DEM DER SCHLAUCHFÜHRER GELTEN SIE NICHT ALS TRENNUNG. AUF EINER SATTELDECKE GELTEN SIE ALS TRENNUNG. R. ŠIMO͑N B. GAMLIEL SAGT, BIS ZUR GRÖSSE EINES ITALISCHEN ASSARS8Ein kleinerer Fleck gilt nicht als Trennung..", + "[SCHMUTZFLECKE] AN KLEIDERN GELTEN AUF EINER SEITE NICHT ALS TRENNUNG; AUF BEIDEN SEITEN GELTEN SIE ALS TRENNUNG. R. JEHUDA SAGT IM NAMEN R. JIŠMA͑ÉLS, AUCH AUF EINER SEITE. R. JOSE SAGT, BEI GEBILDETEN9Wörtl. Erbauer, dh. Kullurförderer, worunter der T. (cf. Sab. Fol. 114a) die Schriftgelehrlen versteht. Eine besondere Sekte Bannaím, die eine Unlersekte der Essäer sein soll, kennt der T. nicht., WENN AUF EINER SEITE, BEI PLEBEJERN, WENN AUF BEIDEN SEITEN.", + "AUF DEM VORTUCH DER PECHARBEITER, DER TÖPFER UND DER BAUMBESCHNEIDER GELTEN SIE NICHT ALS TRENNUNG; R. JEHUDA SAGT, EBENSO AUF DEM DER FEIGENTROCKNER. DIE REGEL HIERBEI IST: WER DARAUF ACHTET, FÜR DEN GELTEN SIE ALS TRENNUNG, UND WER DARAUF NICHT ACHTET, FÜR DEN GELTEN SIE NICHT ALS TRENNUNG." + ], + [ + "ALLE GRIFFE VON GERÄTEN, DIF MAN NICHT RICHTIG HINEINGESTECKT HAT, ODER RICHTIG HINEINGESTECKT, ABER NICHT BEFESTIGT HAT, ODER BEFESTIGT HAT, SIE ABER ZERBROCHEN SIND, GELTEN ALS TRENNUNG. HAT MAN EIN GEFÄSS MIT DER MÜNDUNG NACH UNTEN UNTERGETAUCHT, SO IST ES EBENSO, ALS HÄTTE MAN ES NICHT UNTERGETAUCHT1Weil die Luft nicht verdrängt wird u. kein Wasser hineinkommt.. HAT MAN ES AUF GEWÖHNLICHE WEISE2Mit dem Boden nach unten. UND NICHT DAS HALSSTÜCK UNTERGETAUCHT, SO MUSS MAN ES AUF DIE SEITE GENEIGT3Damit das Wasser hineinkomme. HABEN. IST EIN GEFÄSS AN BEIDEN SEITEN SCHMAL UND IN DER MITTE BREIT, SO IST ES NUR DANN REIN, WENN MAN ES AUF DIE SEITE GENEIGT3Damit das Wasser hineinkomme. HAT. EINE FLASCHE, DEREN MÜNDUNG NACH UNTEN GEBOGEN4Damit der Inhalt auch beim Liegen nicht ausfließe. IST, IST NICHT EHER REIN, ALS BIS MAN AN DER SEITE EIN LOCH GEMACHT HAT. EIN TINTENFASS5Das hier nicht passende W. חדיוטות in den kursierenden Ausgaben, von dem Handschriften, die alten Ausgaben, die älteren Kommentare u. A͑rukh nichts wissen, ist eine erklärende Glosse u. lautete ursprünglich הדיותית, Übersetzung des fremdsprachlichen קלמרין (calamarius), das ein Unwissender in הדיוטות ‘verbessert’ hat. Die Ableitung von דיוטא (Kassowsky, Konkordanz p. 521), das angeblich Doppelgefäß heißen soll, hierbei aber ganz ohne Sinn, beruht auf Unkenntnis der Etymologie dieses Wortes, u. die Übersetzung ‘von Privatleuten’ auf Unkenntnis der Sprache der Mišna, die für Privatmann nur den Ausdruck בעל הבית kennt. Das Kalamarium des Priesters Joseph hatte tatsächlich ein Loch an der Seite u. wird nicht im Gegensätze zu dem eines Privatmannes genannt. IST NICHT EHER REIN, ALS BIS MAN EIN LOCH GEMACHT HAT. DAS TINTENFASS DES PRIESTERS JOSEPH HATTE AN DER SEITE EIN LOCH.", + "BEI EINEM KISSEN ODER POLSTER AUS LEDER MUSS DAS WASSER IN DAS INNERE HINEINKOMMEN; BEI EINEM RUNDEN POLSTER, EINEM BALL, EINEM SCHUHLEISTEN6Vgl. S. 636 Anm. 1., EINEM AMULETT UND EINER TEPHILLINKAPSEL BRAUCHT DAS WASSER NICHT IN DAS INNERE HINEINZUKOMMEN. DIE REGEL HIERBEI IST: WAS NICHT ZUM HINEINTUN UND HERAUSNEHMEN DIENT, KANN MAN AUCH UNGEÖFFNET UNTERTAUCHEN.", + "IN FOLGENDES BRAUCHT DAS WASSER NICHT HINEINZUKOMMEN: IN KNOTEN [VON KLEIDERN] DER ARMEN7An zerrissenen Stellen, sie lassen sie so für immer., DER FRANSEN, DER SANDALENSCHLEIFEN, DER TEPHILLINKAPSEL DES KOPFES, WENN SIE FEST IST, UND DES ARMES, WENN SIE SICH NICHT NACH OBEN UND NACH UNTEN VERSCHIEBT8Der Sinn ist nicht recht klar u. auch die Kommentare befriedigen nicht; sprachlich kann hier nicht der Knoten, sonderr. die Tephilla od. der nichtgenannte Riemen Objekt sein., DER OHREN DES SCHLAUCHES UND DER OHREN DER HIRTENTASCHE.", + "IN FOLGENDES MUSS DAS WASSER HINEINKOMMEN: IN DEN SCHULTERKNOTEN DES UNTERKLEIDES9Vgl. S. 649 Anm. 3., DER SAUM EINES LAKENS MUSS GLATTGEZOGEN WERDEN, IN DEN DER TEPHILLINKAPSEL DES KOPFES, WENN SIE NICHT FEST IST, UND DES ARMES, WENN SIE SICH NACH OBEN UND UNTEN VERSCHIEBT8Der Sinn ist nicht recht klar u. auch die Kommentare befriedigen nicht; sprachlich kann hier nicht der Knoten, sonderr. die Tephilla od. der nichtgenannte Riemen Objekt sein., UND IN DEN DER SCHLAUFEN DER SANDALE. KLEIDER, DIE MAN GEWASCHEN UNTERTAUCHT, MÜSSEN BLASEN10Auf dem Wasser, da sie mit Wasser vollgesogen sind, brauchen sie nicht vollständig unter Wasser zu sein.AUFSCHLAGEN, TAUCHT MAN SIE TROCKEN UNTER, ERST WENN SIE BLASEN GESCHLAGEN UND DIE BLASN SICH GELEGT HABEN.", + "ALLE GRIFFE VON GERÄTEN, DIE ZU LANG SIND UND MAN SPÄTER ABSCHNEIDET, BRAUCHT MAN NUR BIS ZUR ERFORDERLICHEN STELLE UNTERZUTAUCHEN. R. JEHUDA SAGT, MAN MÜSSE SIE VOLLSTÄNDIG UNTERTAUCHEN. DIE KETTE EINES GROSSEN EIMERS BIS VIER HANDBREITEN UND DIE EINES KLEINEN BIS ZEHN11Sc. gehört zum Eimer.; MAN TAUCHE SIE BIS ZU DIESEM MASSE UNTER. R. TRYPHON SAGT, MAN MÜSSE DEN GANZEN RING12Wenn das genannte Maß in der Mitte desselben endet.UNTERTAUCHEN. EIN AN EINEM KORBE ANGEBUNDENER STRICK GILT NICHT ALS VERBUNDEN, ES SEI DENN, MAN HAT IHN FESTGENÄHT.", + "DIE SCHULE ŠAMMAJS SAGT, MAN TAUCHE NICHT HEISSES IN KALTEM13Hier handelt es sich offenbar um das Reinigen von unreinem Wasser, indem man es mit reinem in Berührung bringt; cf. Jṭ. Fol. 17b. UNTER UND NICHT KALTES IN HEISSEM, NICHT GUTES IN SCHLECHTEM UND SCHLECHTES IN GUTEM; DIE SCHULE HILLELS SAGT, MAN DÜRFE UNTERTAUCHEN. HAT MAN EIN MIT FLÜSSIGKEITEN VOLLES GEFÄSS UNTERGETAUCHT, SO IST ES EBENSO, ALS HÄTTE MAN ES NICHT UNTERGETAUCHT. IST ES MIT URIN GEFÜLLT, SO BETRACHTE MAN ES ALS MIT WASSER GEFÜLLT14Es wird mit dem Wasser verbunden.; IST ES MIT ENTSÜNDIGUNGSWASSER15Zur Reinigung von Unreinen; cf. Num. 19,9.GEFÜLLT, SO MUSS DAS WASSER16Das aus dem Tauchbade in das Gefäß kommt.MEHR SEIN ALS DAS ENTSÜNDIGUNGSWASSER. R. JOSE SAGT, SELBST WENN DAS GEFÄSS EIN KOR FASST UND NUR EIN VIERTELLOG DARIN IST, SEI ES EBENSO, ALS HÄTTE MAN ES NICHT UNTERGETAUCHT.", + "ALLE SPEISEN WERDEN MITEINANDER VEREINIGT, UM IM QUANTUM EINES HALBEN PERAS DEN KÖRPER UNTAUGLICH ZU MACHEN. ALLE GETRÄNKE WERDEN MITEINANDER VEREINIGT, UM IM QUANTUM EINES VIERTELLOG DEN KÖRPER UNTAUGLICH ZU MACHEN. HIERIN IST ES BEIM TRINKEN VON UNREINEN FLÜSSIGKEITEN STRENGER ALS BEIM TAUCHBADE, INDEM SIE DABEI ALLE ANDEREN FLÜSSIGKEITEN17Die das Tauchbad auch beim kleinsten Quantum untauglich machen, wenn sie nur das Aussehen verändert haben (cf. supra VII,3).DEM WASSER18Das das Tauchbad erst bei 3 Log untauglich macht.GLEICHGESTELLT HABEN.", + "WENN JEMAND UNREINE SPEISEN GEGESSEN ODER UNREINE GETRÄNKE GETRUNKEN HAT, UND NACHDEM ER UNTERGETAUCHT IST, SIE AUSBRICHT, SO SIND SIE UNREIN, WEIL SIE IM KÖRPER NICHT REIN GEWORDEN SIND. WENN JEMAND UNREINES WASSER GETRUNKEN HAT, UND NACHDEM ER UNTERGETAUCHT IST, ES AUSBRICHT, SO IST ES REIN, WEIL ES IM KÖRPER REIN GEWORDEN19Speisen u. Getränke werden durch Untertauchen nicht rein, u. nur Wasser kann durch Berührung mit reinem rein werden.IST. WENN JEMAND EINEN REINEN RING VERSCHLUCKT HAT, UND NACHDEM ER IN EIN TOTENZELT HINEINGEGANGEN WAR, EINMAL UND ABERMALS20Am 3. u. am 7. Tage; cf. Num. 19,12. BESPRENGT WORDEN UND UNTERGETAUCHT IST, IHN AUSBRICHT, SO BLEIBT ER, WIE ER WAR21Er ist nicht unrein geworden.. HAT JEMAND EINEN UNREINEN RING VERSCHLUCKT, SO DARF ER UNTERTAUCHEN UND SEINE HEBE ESSEN; BRICHT ER IHN AUS, SO IST ER UNREIN UND MACHT AUCH IHN UNREIN. STECKT EIN PFEIL IN EINEM MENSCHEN, SO BILDET ER, WENN ER ZU SEHEN IST, EINE TRENNUNG; IST ER NICHT ZU SEHEN, SO DARF ER UNTERTAUCHEN UND SEINE HEBE ESSEN." + ] + ], + "sectionNames": [ + "Chapter", + "Mishnah" + ] +} \ No newline at end of file diff --git a/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Mikvaot/English/merged.json b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Mikvaot/English/merged.json new file mode 100644 index 0000000000000000000000000000000000000000..d4895169512d5072b5b44224022627759c930773 --- /dev/null +++ b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Mikvaot/English/merged.json @@ -0,0 +1,114 @@ +{ + "title": "Mishnah Mikvaot", + "language": "en", + "versionTitle": "merged", + "versionSource": "https://www.sefaria.org/Mishnah_Mikvaot", + "text": [ + [ + "There are six degrees of mikvaot, each superior to the other. The water of pools [smaller than 40 seah] if an unclean person drank of it and then a clean person drank of it, he becomes unclean; If an unclean person drank of it and then drew water from it in a clean vessel, [the vessel] becomes unclean; If an unclean person drank of it and then a loaf of terumah fell in: If he washed [his hands] in it, it becomes unclean; But if he did not wash [his hands] in it, it continues clean.", + "If one drew water from it in an unclean vessel and then a clean person drank [out of the pit], he becomes unclean. If one drew water [from it] in an unclean vessel and then drew water from it in a clean vessel, it becomes unclean. If one drew water [from it] in an unclean vessel and a loaf of terumah fell in: If he washed [his hands] in it, it becomes unclean; But if he did not wash [his hands] in it, it is clean.", + "If unclean water fell into it and a clean person drank of it, he becomes unclean. If unclean water fell into it and then water was drawn from it in a clean vessel, it becomes unclean. If unclean water fell into it and a loaf of terumah fell in: If he washed [his hands] in it, it becomes unclean; But if he did not wash [his hands] in it, it is clean. Rabbi Shimon says: it becomes unclean whether he washed in it or whether he did not wash in it.", + "If a corpse fell into it or an unclean person walked in it, and a clean person drank of it, he is clean. The same rule applies to the water of pools, the water of cisterns, the water of ditches, the water of caverns, the water of rain flows which have stopped, and mikvehs of less than forty seahs. They are all clean during the time of rain; When the rain has stopped those near to a city or to a road are unclean, and those distant remain clean until the majority of people pass [that way].", + "When do they become clean?Bet Shammai say: when their contents have been increased [by more than the original quantity] and they overflow. Bet Hillel say: when their contents have been increased [by more than their original quantity] even if they do not overflow. Rabbi Shimon says: when they overflow although their contents have not been so increased. [These] are valid [for preparing dough] for hallah and for the washing of the hands.", + "Superior to such [water] is the water of rain flows which have not stopped. If an unclean person drank of it and then a clean person drank of it, he is clean. If an unclean person drank of it and water was then drawn from it in a clean vessel, it is clean. If an unclean person drank of it and a loaf of terumah fell in, even if he washed his hand in it, it is clean. If one drew water from it in an unclean vessel and then a clean person drank [out of the pool], he is clean. If one drew water from it in an unclean vessel and a loaf of terumah fell [into the pool], even if he washed his hands in it, it is clean. If unclean water fell into it and a clean person drank of it, he is clean. If unclean water fell into it and one drew water from it in a clean vessel, it is clean. If unclean water fell into it and a loaf of terumah fell in, even if he washed his hands in it, it is clean. [All such water] is valid for terumah and for the washing of the hands.", + "Superior to such [water] is [the water of] the mikveh containing forty seahs, for in it people may immerse themselves and immerse other [things]. Superior to such [water] is [the water of] a spring whose own water is little but has been increased by a greater quantity of drawn water. It is equivalent to the mikveh in as much as it may render clean by standing water, and to an [ordinary] spring in as much as one may immerse in it whatever the quantity of its contents.", + "Superior to them are \"smitten waters\" which can purify even when flowing [on the ground]. Superior to them are \"living waters\" for in them there is immersion for zavim and sprinkling for metzoraim, and they are valid for the preparation of the hatat waters." + ], + [ + "An unclean man who went down to immerse himself: If it is doubtful whether he did immerse himself or not; And even if he did immerse himself, it is doubtful whether the mikveh contained forty seahs or not; And if there were two mikvehs, one containing forty seahs but the other not containing forty seahs, and he immersed himself in one of them but he does not know in which of them he immersed himself, In such a doubt he is unclean.", + "If a mikveh was measured and was found lacking [in its prescribed quantity], all things which had been purified in it, whether in private domain or in a public domain, are accounted unclean retroactively. To what does this rule apply? To a serious uncleanness. But in the case of a lesser uncleanness, for instance if he ate unclean foods or drank unclean liquids, or if his head and the greater part of his body entered into drawn water, or if three logs of drawn water fell on his head and the greater part of his body, and he then went down to immerse himself and he is in doubt whether he immersed himself or not, or even if he did immerse himself there is [still] a doubt whether the mikveh contained forty seahs or not, or if there were two mikvehs, one containing forty seahs and not the other, and he immersed himself in one of them but does not know in which of them he immersed himself, in such a doubt he is accounted clean. Rabbi Yose considers him unclean, for Rabbi Yose says: anything which is presumed to be unclean always remains in a condition of unfitness until it is known that it has become clean; but if there is a doubt whether a person became unclean or caused uncleanness, it is to be accounted clean.", + "The case of a doubt about drawn water which the sages have declared clean;If there is a doubt whether [three logs of drawn water] fell into the mikveh or not, Or even if they did fall in, there is a doubt whether [the mikveh] contained forty seahs or not, Or if there were two mikvehs one of which contained forty seahs and the other did not, and drawn water fell into one of them and it is not known into which of them it fell, In such a doubt it is accounted clean, because there exists [a possibility] on which we may depend [in declaring it clean]. If they both contained less than forty seahs, and [drawn water] fell into one of them and it is not known into which of them it fell, in such a doubt it is accounted unclean, because there exists no [possibility] on which we may depend [in declaring it clean].", + "Rabbi Eliezer says: a quarter-log of drawn water in the beginning makes the mikveh invalid, and three logs on the surface of the water. But the sages say: both in the beginning and at the end, the measure [which makes the mikveh invalid] is three logs.", + "If there were three cavities in a mikveh each holding a log of drawn water, if it is known that forty seahs of valid water fell in before reaching the third cavity, [such a mikveh is] valid; otherwise it is invalid. Rabbi Shimon declares it valid, since it resembles a mikveh adjoining another mikveh.", + "If one scraped mud to the sides and then three logs [of water] were drawn out from it [from the mud], [the mikveh is still] valid. But if removed the mud away and three logs were drawn from it [into the mikveh] it becomes invalid. Rabbi Shimon pronounces it valid, since there was no intention to draw [the water].", + "If one had left wine-jars on the roof to dry and they became filled with water: Rabbi Eliezer says: if it was the season of rain and there was [in the cistern] a little water, one may break the jars; otherwise one may not break them. Rabbi Joshua says: in either case one may break them or tilt them over, but one may not empty [them into the cistern].", + "A plasterer forgot his lime-tub in a cistern and it became filled with water: if water flowed above it a little, it may be broken; and if not, it may not be broken, the words of Rabbi Eliezer. But Rabbi Joshua says: in either case it may be broken.", + "If one had arranged wine-jars in a cistern and they became filled with water, even though the water of the cistern was all soaked up, they may be broken.", + "A mikveh which contains forty seahs of water and mud [combined]: Rabbi Eliezer says: one may immerse objects in the water but one may not immerse them in the mud. But Rabbi Joshua says: in the water and also in the mud. In what kind of mud may objects be immersed? Mud over which water floats. If the water was on one side only, Rabbi Joshua agrees that objects may be immersed in the water but may not be immersed in the mud. Of what kind of mud have they spoken? Mud into which a reed will sink of itself, the words of Rabbi Meir. Rabbi Judah says: [mud] in which a measuring-rod will not stand upright. Abba Elazar ben Dulai says: [mud] into which a plummet will sink. Rabbi Eliezer says: such as will go down into the mouth of a jar. Rabbi Shimon says: such as will enter into the tube of a water- skin. Rabbi Elazar bar Zadok says: such as can be measured in a log measure." + ], + [ + "Rabbi Yose says: two mikvehs neither of which contains forty seahs and a log and a half [of drawn water] fell into this one and a log and a half into this one, and then they are mixed together, they remain valid, since they had never been called as invalid. But if there is a mikveh holding less than forty seahs, and three logs [of drawn water] fell into it, and it was then divided into two, it is invalid, since it had already been called invalid. Rabbi Joshua declares it valid, for Rabbi Joshua used to say: any mikveh containing less than forty seahs into which three logs [of drawn water] fell and from which a kortov was withdrawn becomes valid, since the three logs have also been diminished. But the sages say: it always remains invalid until the amount of its former contents and a little more are removed.", + "How so? If there was a cistern in a courtyard and three logs [of drawn water] fell into it, it will always remain invalid until the whole of it is removed and a little more, or until [another mikveh containing] forty se'ahs is placed in the courtyard, so that the higher mikveh is rendered valid by the lower. Rabbi Elazer ben Azariah declares it invalid unless the [new mikveh] is stopped up.", + "If a cistern is full of drawn water and a channel leads into it and out of it, it continues to be invalid until it can be reckoned that there does not remain in it three logs of the former [water]. If two men each poured a log and a half [of drawn water] into a mikveh, or if one wrung out his clothes and so poured in [water] from several places, or if one emptied out a water-jug and so poured in [water]from several places, Rabbi Akiva declares it valid, But the sages declare it invalid. Rabbi Akiva said: they did not say \"if they poured in,\" rather \"if one poured in.\" But they said: they said neither thus nor thus, but rather \"if there fell in three logs [of drawn water].\"", + "[If the three logs of drawn water fell in] from one vessel or from two or from three, they combine together; but if from four, they do not combine together. If a man who had a seminal issue was sick and nine kavs of water fell on him, or if there fell on the head and the greater part of the body of a clean person three logs of drawn water from one vessel or from two or from three, they combine together; but if from four, they do not combine together. In what case does this apply? When the second began before the first finished. And in what case does [the other statement] apply? When there was no intention to increase it. But if there was an intention to increase it, if only a kortov in a whole year, they combine together to add up to the three logs." + ], + [ + "If one put vessels under a water-spout, whether they be large vessels or small vessels or even vessels of dung, vessels of stone or earthen vessels, they make the mikveh invalid. It is all alike whether they were put there [purposely] or were [merely] forgotten, the words of Bet Shammai. But Bet Hillel declare it clean in the case of one who forgets. Rabbi Meir said: they voted and Bet Shammai had a majority over Bet Hillel. Yet they agree in the case of one who forgets [and leaves vessels] in a courtyard that the mikveh remains clean. Rabbi Yose said: the controversy still remains as it was.", + "One who put a board under a water-spout: if it had a rim to it, it disqualifies the mikveh; otherwise it does not disqualify the mikveh. If he made it stand upright to be rinsed, in neither case does it disqualify the mikveh.", + "If one makes a hollow in a water-spout to collect pebbles, its water disqualifies the mikveh; In the case of a wooden [spout] if it holds even a little, But in the case of an earthenware [spout] if it will hold a quarter-log. Rabbi Yose says: also in the case of an earthenware [spout] if it holds even a little: they have spoken of \"a quarter-log\" only in the case of broken sherds of an earthenware utensil. If the pieces of gravel moved about inside [the hollow], it disqualifies the mikveh. If dirt went down into it and was pressed down, [the mikveh continues to be] valid. If the spout was narrow at each end and wide in the middle, it does not disqualify [the mikveh] invalid, because it had not been made to gather anything in it.", + "Drawn water and rain water which were mixed together in a courtyard or in a cavity or on the steps of a cave: If the greater part was valid, the whole is valid; And if the greater part is invalid, the whole is invalid. If they were equal in quantity, the whole is invalid. When [does this apply]? When they were mingled together before they arrived at the mikveh. If [the drawn water] flowed into the [rain] water: it was known that there fell in forty seahs of valid water before there came in three logs of drawn water, [the mikveh is] valid; otherwise it is invalid.", + "In the case of a trough in a rock: One may not fill up [the hatat waters] from it, nor may the [hatat waters] be consecrated in it, nor may one sprinkle from it. And it does not require a tightly stopped-up covering, And it does not invalidate the mikveh. If it was a vessel and had been joined to the ground with lime: One may fill up the hatat waters from it and the hatat waters may be consecrated in it, and one may sprinkle from it, And it requires a tightly stopped-up covering; And it invalidates the mikveh invalid. If a hole was made in it below or at the side so that it could not contain water in however small a quantity, it is valid. And how large must the hole be? Like the tube of a water-skin. Rabbi Yehudah ben Batera said: it happened in the case of the trough of Yehu in Jerusalem that there was a hole in it like the tube of a water-skin, all the pure things in Jerusalem were made using it. But Bet Shammai sent and broke it down, for Bet Shammai say: [it remains a vessel] unless the greater part of it is broken down." + ], + [ + "[Water from] a spring which is made to pass over into a trough becomes invalid. If it was made to pass over the edge in any quantity, [what is] outside [the trough] is valid, for [the water of] a spring purifies however little its quantity. If it is made to pass over into a pool and then is stopped, the pool counts as a mikveh. If it is made to flow again, it is invalid for zavim and for those with skin disease and for the preparation of the hatat waters until it is known that the former [water] is gone.", + "If it was made to pass over the outside of vessels or over a bench: Rabbi Judah says: behold it remains as it was before. Rabbi Yose says: behold it is like a mikveh, except that one may not immerse anything above the bench.", + "If [water from] a spring that flows into many channels was increased in quantity so that it was made to flow in abundance, it remains as it was before. If it was standing and its quantity was increased so that it was made to flow, it becomes equal to a mikveh in that it can purify in standing water, and to a spring in that one may immerse [objects] therein however small its quantity.", + "All seas are equivalent to a mikveh, for it is said, \"And the gathering (ulemikveh) of the waters He called the seas\" (Genesis 1:10), the words of Rabbi Meir. Rabbi Judah says: only the Great Sea is equivalent to a mikveh, for it says \"seas\" only because there are in it many kinds of seas. Rabbi Yose says: all seas afford cleanness when running, and yet they are unfit for zavim and metzoraim and for the preparation of the hatat waters.", + "Flowing water is considered like a spring and dripping water is considered like a mikveh. Rabbi Zadok testified that if flowing water exceeded dripping water [with which it was mixed] it was valid [as flowing water]. If dripping water became flowing water, its flow may be blocked by a stick or by a reed or even by a zav or a zavah, and then one may go down and immerse oneself in it, the words of Rabbi Judah. Rabbi Yose says: one may not stop the flow of water with anything which is liable to uncleanness.", + "If a wave was separated [from the sea] and was forty seahs, and it fell on a man or on vessels, they become clean. Any place containing forty seahs is valid for immersing oneself and for immersing other things. One may immerse in trenches or in ditches or even in a donkey-track whose water is connected in a valley. Bet Shammai say: one may immerse in a rain torrent. But Bet Hillel say: one may not immerse. They agree that one may block its flow with vessels and immerse oneself in it, but the vessels with which the flow is blocked are not thereby [validly] immersed." + ], + [ + "Anything which is joined with [the water of] a mikveh is like a mikveh. One may immerse in holes of a cavern and in crevices of a cavern just as they are. The pit of a cavern, one may not immerse in it unless it had a hole as big as the tube of a water-skin. Rabbi Judah said: when [is this the case]? When it stands by itself; but if it does not stand by itself, one may immerse in it just as it is.", + "If a bucket was full of utensils and they were immersed, they become clean; But if [the bucket] was not immersed, the water in the bucket is not considered as joined [with the water of the mikveh] unless it be joined [by means of a hole in the bucket which is as big] as the tube of a water-skin.", + "Three mikvehs, two of which held twenty seahs [of valid water] and the third held twenty seahs of drawn water, and that holding drawn water was at the side: If three persons went down and immersed themselves in them and [the water of the three mikvehs] joined, the mikvehs are clean and they that immersed themselves become clean. If the one holding the drawn water was in the middle and three persons went down and immersed themselves in them and [the water of the three mikvehs] joined, the mikvehs continue as they were before and they that immersed themselves are as they were before.", + "If a sponge or a bucket containing three logs of water fell into a mikveh, they do not make it invalid, because they have only said: \"if three logs fell in.\"", + "A chest or a box which is in the sea: one may not immerse in them unless they have a hole as large as the tube of a water-skin. Rabbi Judah says: in the case of a large vessel [the hole should be] four handbreadths, and in a small one [the hole should be as large as] the greater part of it. If there was a sack or a basket [in the sea], one may immerse in them as they are, since the water is mixed together. If they are placed under a water-spout, they do not make the mikveh invalid. And they may be immersed and brought up in the ordinary way.", + "If there was a broken [earthenware] vessel in the mikveh and utensils were immersed in it, they become clean from their [former] uncleanness but are again rendered unclean because of the earthenware vessel. But if water flowed above it in any quantity, they are clean. If [water of] a spring flowed forth from an oven and a man went down and immersed himself in it, he is clean but his hands become unclean. But if [the water was as] high above the oven as the height of his hands, his hands also are clean.", + "Mikvaot can be joined together [if their connection is as big] as the tube of a water-skin in thickness and in space, in which two fingers can be fully turned round. If there is a doubt [whether it is as big] as the tube of a water skin or not, it is invalid, because [this is a mitzvah] from the Torah. The same applies also to the olive's bulk of a corpse and the olive's bulk of carrion and the lentil's bulk of a sheretz. Anything which remains in [the space measuring] the tube of a water-skin lessens [its measure]. Rabban Shimon ben Gamaliel says: if it is any water creature whatsoever, [the mikvaot] remain clean.", + "Mikvaot may be made clean [by joining drawn water from] a higher [mikveh to valid water] from a lower [mikveh or drawn water from] a distant [mikveh to valid water] in a [mikveh] near at hand. How so? One brings a pipe of earthenware or of lead and puts his hand beneath it till it is filled with water; then he draws it along till [the two waters] touch even if it be by a hair's breadth it is sufficient. If in the higher [mikveh] there were forty seahs and nothing in the lower, one may draw water and carry it on the shoulder and place it in the higher [mikveh] till forty seahs have flowed down into the lower [mikveh].", + "If a wall between two mikvaot had a perpendicular crack, [their waters] may be reckoned together; [If it was cracked] horizontally, they cannot be reckoned together, unless there is at one place [a hole as big] as the tube of a water-skin. Rabbi Judah says: the rule is reversed. If there is a breach from one [mikveh] to the other, [they can be reckoned together] if the height is as [the thickness of] the skin of garlic and the breadth like the tube of a water-skin.", + "The outlet of a bath-basin: if it is in the center, it renders [the bath] invalid [as a mikveh]; but if it is at the side, it does not render it invalid, because then it is like one mikveh adjoining another mikveh, the words of Rabbi Meir. But the sages say: if the bath- basin can contain a quarter-log of [water] before it reaches the outlet, it is valid; but if not, it is not valid. Rabbi Elazar bar Zadok says: if the outlet can contain any amount of [water], it is invalid.", + "The ‘purifier' in the bathhouse: the bottom was full of drawn [water] and the top full of valid [water], if [the space] in front of the hole can contain three logs it is invalid [as a mikveh]. How large must the hole be to contain three logs? 1/320th of the pool, the words of Rabbi Yose. But Rabbi Elazar says: even if the bottom [pipe] was full of valid [water] and the top [pipe] full of drawn [water] and by the hole's side were three logs, [the bath is] valid, for they have only said: \"if three logs fell in.\"" + ], + [ + "Some materials raise the mikveh up [to the required quantity] and do not make it invalid. Some make it invalid and do not raise it up [to the required quantity]; And some neither raise it up [to the required quantity] nor make it invalid. These raise it up to the required quantity and do not make the mikveh invalid. Snow, hail, frosted dew, ice, salt, and thin mud. Rabbi Akiva said: Rabbi Ishmael once argued against me saying; snow does not raise up the mikveh [to its required quantity]. But the men of Madeba testified in his name that he had once told them: go and bring snow and with it prepare a mikveh from the outset. Rabbi Yohanan ben Nuri says: hailstones are like drawn water. How do they raise it up [to the required quantity] and not render it invalid? If the mikveh contained forty seahs less one, and a se'ah of them fell in and made up [the required quantity], they thus make up [the required quantity] but do not render it invalid.", + "These invalidate the mikveh and do not raise it up to [the required quantity]: Drawn water, whether clean or unclean, water that has been used for pickling or for boiling, and grape-skin wine before it becomes vinegar. How do they make the mikveh invalid and do not raise it up [the required quantity]? If a mikveh contained forty seahs less a kortov, and a kortov of these fell into it, it does not raise it up [the required quantity]; And if there were three logs of any of these, they would invalidate the mikveh. But other liquids, and the juice of fruits, brine, and liquid in which fish has been pickled, and grape-skin wine that has fermented sometimes raise it up to [the required quantity] and sometimes do not raise it up. How so? If a mikveh contained forty seahs less one, and a seah of any of these fell in it, it does not raise it up to [the required quantity]. But if the mikveh contained forty seahs and a se'ah of any of these was put in and one seah was removed, the mikveh is still valid.", + "If he rinsed in the mikveh baskets of olives or baskets of grapes and they changed its color, it remains valid. Rabbi Yose says: dye-water renders it invalid by a quantity of three logs, but not merely by changing its color. If wine or the sap of olives fell into it and changed its color, it becomes invalid. What should one do [to make it valid again]? One should wait until the rain falls and the color reverts to the color of water. If it contained forty seahs, water may be drawn and carried on the shoulder and put into it until the color reverts to that of water.", + "If wine or the sap of olives fell into the mikveh and changed the color of a portion of the water, if there is not a portion [of the mikveh] that has forty seahs with the color of water, one may not immerse in there.", + "If a kortov of wine fell into three logs of water and its color became like that of wine, and the water then fell into a mikveh, it does not render it invalid. If there were three logs of water less a kortov into which a kortov of milk fell, and their color remained like the color of water, and then they fell into a mikveh, they do not render it invalid. Rabbi Yohanan ben Nuri says: everything goes by the color.", + "If a mikveh contained forty seahs exactly and two persons went down and immersed themselves one after the other, the first becomes clean but the second remains unclean. Rabbi Judah says: if the feet of the first were still touching the water, the second also becomes clean. If one immersed a thick cloak and when he drew it out a part was still in contact with the water [and then another person immersed himself in the mikveh], he becomes clean. A pillow case or a cushion of leather, as soon as it is taken out of the water by its open ends the water which still remains in it is drawn water. How should one do it? One should immerse them and draw them up by their lower edges.", + "If he immersed a bed in it, even though its legs sink into the thick mud, it still becomes clean because the water touched them before [the mud]. The water of a mikveh which is shallow, one may press down even bundles of sticks, even bundles of reeds, so that the level of the water may rise, and then go down and immerse oneself. If an [unclean] needle is placed on the step [leading down to a mikveh] in a cavern, and the water is put in motion, once a wave has passed over it, [the needle] becomes clean." + ], + [ + "The land of Israel is clean and its mikvaot are clean. The mikvaot of the nations outside the land are valid for those who had a seminal emission even though they have been filled by a pump-beam; Those in the land of Israel: when outside the entrance [to the city] are valid even for menstruants, and those within the entrance [to the city] are valid for those who had a seminal emission but invalid for all [others] who are unclean. Rabbi Eliezer says: those which are near to a city or to a road are unclean because of laundering; but those at a distance are clean.", + "These are the men who had a seminal emission who require immersion: If he noticed that his urine issued in drops or was murky: At the beginning he is clean; In the middle and at the end, he is unclean; From the beginning to the end, he is clean. If it was white and viscous, he is unclean. Rabbi Yose says: what is white counts like what is murky.", + "If he emitted thick drops from his member, he is unclean, the words of Rabbi Elazar Hisma. If one had sexual dreams in the night and arose and found his flesh heated, he is unclean. If a woman discharged semen on the third day, she is clean, the words of Rabbi Elazar ben Azariah. Rabbi Ishmael says: sometimes there are four time periods, and sometimes five, and sometimes six. Rabbi Akiva says: there are always five.", + "If a non-Jewish woman discharged semen from an Israelite, it is unclean. If an Israelite woman discharged semen from a non-Jewish man, it is clean. If a woman had intercourse and then went down and immersed herself but did not sweep out the house, it is as though she had not immersed herself. If a man who had a seminal emission immersed himself but did not first pass urine, he again becomes unclean when he passes urine. Rabbi Yose says: if he was sick or old he is unclean, but if he was young and healthy he remains clean.", + "If a menstruant placed coins in her mouth and went down and immersed herself, she becomes clean from her [former] uncleanness, but she becomes unclean on account of her spittle. If she put her hair in her mouth or closed her hand or pressed her lips tightly, it is as though she had not immersed herself. If a person held on to another man or to vessels and immersed them, they remain unclean; but if he had washed his hand before in the water, they become clean. Rabbi Shimon says: he should hold them loosely that water may enter into them. The hidden or wrinkled parts of the body do not need that water should enter into them." + ], + [ + "The following block [immersion] in the case of a person: threads of wool, threads of flax and the ribbons on the heads of girls. Rabbi Judah says: those of wool or of hair do not interpose, because water enters through them.", + "The matted hair on the heart and on the beard and on a woman's hidden parts; pus outside the eye, hardened pus outside a wound and the plaster over it, dried-up juice, clots of excrement on the body, dough under the finger nails, sweat-crumbs, miry clay, potter's clay, and road-clay. What is meant by 'miry clay’? This means the clay in pits, for it is written: \"He lifted me out of the miry pit, the slimy clay\" (Psalms 40:3). \"Potter's clay\" according to its literal sense. Rabbi Yose declares potter's clay clean, but clay for putty unclean. And \"road-clay.\" These become like road-side pegs in these [kinds of clay] one may not immerse oneself nor immerse [other things] with them; But in all other clay one may immerse when it is wet. One may not immerse oneself with dust [still] on one's feet. One may not immerse a kettle with soot [on it] unless he scraped it.", + "The following do not block: the matted hair of the head and of the armpits and of a man's hidden parts. Rabbi Eliezer says: it is the same with a man or a woman: if it is something which one finds annoying, it blocks; but if it is something which one does not find annoying, it does not interpose.", + "Pus within the eye, hardened pus within a wound, juice that is moist, moist excrement on the body, excrement inside the finger nail, and a dangling finger nail and the downy hair of a child. [These] are not liable to uncleanness and do not cause uncleanness. The membrane which forms over a wound is liable to uncleanness and causes uncleanness.", + "In the case of vessels the following block: pitch and myrrh; In the case of glass vessels, whether inside or outside; On a table or on a board or on a couch; On those that are [usually] kept clean they block; On those that are allowed to remain dirty they do not block. They block in the case of beds belonging to householders, but they do not block on beds belonging to a poor person. They block on the saddle of a house-holder, but they do not block on the saddle of a dealer in water-skins. They block in the case of a pack-saddle. Rabban Shimon ben Gamaliel says: [only if the stain is as big] as an Italian issar.", + "On clothing: if on one side [only] they do not block. But [if found] on two sides they do block. Rabbi Judah says in the name of Rabbi Ishmael: on one side also. Rabbi Yose says: in the case of builders they block if on one side, but in the case of the ditch-digger only if on both sides.", + "They do not block in the case of aprons belonging to workers in pitch, potters, or trimmers of trees. Rabbi Judah says: the same applies also to summer fruit-driers. This is the general rule: if it is something which one cares enough [to remove], it blocks; but if it is something which one does not care enough [to remove], it does not block." + ], + [ + "Any handles of vessels which have been fixed not in their usual manner, or, if fixed in their usual manner, have not been fixed firmly, or, if fixed firmly, have been broken, they block. If a vessel was immersed with its mouth downwards, it is as though it had not been immersed. If immersed in the regular manner but without the attachment, [it becomes clean] only if turned on its side. If a vessel is narrow at each end and broad in the center, it becomes clean only if turned on its side. A flask which has its mouth turned inwards becomes clean only if a hole is made at the side. An inkpot of laymen becomes clean only if a hole is made at the side. The inkpot of Joseph the priest had a hole at its side.", + "A bolster and a cushion of leather it is necessary that the water enter inside them. A round cushion or a ball or a bootmaker's last or an amulet or a phylactery, it is not necessary that the water enter inside them. This is the general rule: any article the filling of which is not usually taken out and put in may be immersed unopened.", + "The following do not require that the water shall enter inside them:Knots [in the clothes] of a poor man, or in tassels, or in the thong of a sandal, or in a head-tefillin if it is fastened tightly, or in an arm-tefillin if it does not move up or down, or in the handles of a water-skin, or in the handles of a wallet.", + "The following require that water shall enter inside them:The knot in an undergarment which is tied to the shoulder. The hem of a sheet must be stretched out. And the knot of head tefillin if it is not fastened tightly, Or of the arm-tefillin if it moves up and down. And the laces of a sandal. Clothes which are immersed when they have just been washed must be kept immersed until they bubble up; But if they are immersed when already dry, they must be kept immersed until they throw up bubbles and then cease to bubble up.", + "Any handles of vessels which are too long and which will be cut short, need only be immersed up to the point of their proper measure. Rabbi Judah says: [they are unclean] until the whole of them is immersed. The chain of a large bucket, to the length of four handbreadths, and a small bucket, to the length of ten handbreadths, and they need only be immersed up to the point of their proper measure. Rabbi Tarfon says: it is not clean unless the whole of the chain-ring is immersed. The rope bound to a basket is not counted as a connection unless it has been sewn on.", + "Bet Shammai say: hot water may not be immersed in cold, or cold in hot, foul in fresh or fresh in foul. But Bet Hillel say: it may be immersed. A vessel full of liquids which one immersed, it is as if it has not been immersed. If it was full of urine, this is reckoned as water. If it contained hatat waters, [it is unclean] unless the water [of the mikveh which enters the vessel] exceeds the hatat waters. Rabbi Yose says: even if a vessel with the capacity of a kor contains but a quarter-log, it is as if it had not been immersed.", + "All foods combine together to make up the half of a half-loaf which makes the body unfit. All liquids combine together to make up the quarter-log which makes the body unfit. This is more of a stringency in the case of one who drinks unclean liquids than in the case of the mikveh, for in this case they have made all other liquids like water.", + "If one ate unclean foods or drank unclean liquids and then he immersed and then vomited them up, they are still unclean because they did not become clean in the body. If one drank unclean water and immersed and then vomited it up, it is clean because it became clean in the body. If one swallowed a clean ring and then went into the tent of a corpse, if he sprinkled himself once and twice and immersed himself and then vomited it up, behold, it remains as it was before. If one swallowed an unclean ring, he may immerse himself and eat terumah. If he vomited it up, it is unclean and it renders him unclean. If an arrow was stuck into a man, it blocks so long as it is visible. But if it is not visible, he may immerse himself and eat terumah." + ] + ], + "versions": [ + [ + "Mishnah Yomit by Dr. Joshua Kulp", + "http://learn.conservativeyeshiva.org/mishnah/" + ] + ], + "heTitle": "משנה מקואות", + "categories": [ + "Mishnah", + "Seder Tahorot" + ], + "sectionNames": [ + "Chapter", + "Mishnah" + ] +} \ No newline at end of file diff --git a/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Mikvaot/Hebrew/Mishnah based on the Kaufmann manuscript, edited by Dan Be'eri.json b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Mikvaot/Hebrew/Mishnah based on the Kaufmann manuscript, edited by Dan Be'eri.json new file mode 100644 index 0000000000000000000000000000000000000000..8853554775b68799618a133a0a5ac4de8dbb000c --- /dev/null +++ b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Mikvaot/Hebrew/Mishnah based on the Kaufmann manuscript, edited by Dan Be'eri.json @@ -0,0 +1,116 @@ +{ + "language": "he", + "title": "Mishnah Mikvaot", + "versionSource": 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\nטָמֵא. \nנָפְלוּ מַיִם טְמֵאִין וּמִלָּא בְכֶלִי טָהוֹר, \nטָמֵא. \nנָפְלוּ מַיִם טְמֵאִין וְנָפַל כִּכָּר שֶׁלִּתְרוּמָה, \nאִם הֵדִיחַ, טָמֵא, \nוְאִם לֹא הֵדִיחַ, טָהוֹר. \nרְבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר: \nבֵּין שֶׁהֵדִיחַ בֵּין שֶׁלֹּא הֵדִיחַ, \nטָמֵא. \n", + "ד\nנָפַל לְתוֹכָן מֵת, \nאוֹ שֶׁהִלֵּךְ בָּהֶן טָמֵא, וְשָׁתָה טָהוֹר, \nטָהוֹר. \nאֶחָד מֵי גַבָּאִין, \nמֵי בוֹרוֹת, מֵי שִׁיחִים, מֵי מְעָרוֹת, \nמֵי תַמְצִיּוֹת שֶׁפָּסְקוּ, \nוּמִקְווֹת שֶׁאֵין בָּהֶן אַרְבָּעִים סְאָה. \nבְּשָׁעַת הַגְּשָׁמִים, הַכֹּל טָהוֹר. \nפָּסְקוּ הַגְּשָׁמִים, \nהַקְּרוֹבִין לָעִיר וְלַדֶּרֶךְ, טְמֵאִין, \nוְהָרְחוֹקִין טְהוֹרִין, \nעַד שֶׁיְּהַלְּכוּ רֹב אָדָם. \n", + "ה\nמֵאֶמָּתַי הִיא טַהֲרָתָן? \nבֵּית שַׁמַּי אוֹמְרִים: \nמִשֶּׁיִּרְבּוּ וְיִשְׁטֹפוּ. \nוּבֵית הֶלֵּל אוֹמְרִים: \nרַבּוּ, אַף עַל פִּי שֶׁלֹּא שָׁטָפוּ. \n[שָׁטְפוּ,] אַף עַל פִּי שֶׁלֹּא רָבוּ, \nכְּשֵׁרִין לַחַלָּה וְלִטּוֹל מֵהֶן לַיָּדַיִם. \n", + "ו\nלְמַעְלָה מֵהֶן, \nמֵי תַמְצִיּוֹת שֶׁלֹּא פָסָקוּ. <מִתַּמְצִיּוֹת> \nשָׁתָה טָמֵא וְשָׁתָה טָהוֹר, \nטָהוֹר. \nשָׁתָה טָמֵא וּמִלָּא בְכֶלִי טָהוֹר, \nטָהוֹר. \nשָׁתָה טָמֵא וְנָפַל כִּכָּר שֶׁלִּתְרוּמָה, \nאַף עַל פִּי שֶׁהֵדִיחַ, \nטָהוֹר. \n\nז\nמִלָּא בְכֶלִי טָמֵא וְשָׁתָה טָהוֹר, <בְכֶלִי טָהוֹר>\nטָהוֹר. \nמִלָּא בְכֶלִי טָמֵא וּמִלָּא בְכֶלִי טָהוֹר, \nטָהוֹר. \nמִלָּא בְכֶלִי טָמֵא וְנָפַל כִּכָּר שֶׁלִּתְרוּמָה, \nאַף עַל פִּי שֶׁהֵדִיחַ, \nטָהוֹר. \n\nח\nנָפְלוּ מַיִם טְמֵאִין וְשָׁתָה טָהוֹר, \nטָהוֹר. \nנָפְלוּ מַיִם טְמֵאִין וּמִלָּא בְכֶלִי טָהוֹר, \nטָהוֹר. \nנָפְלוּ מַיִם טְמֵאִים וְנָפַל כִּכָּר שֶׁלִּתְרוּמָה, \nאַף עַל פִּי שֶׁהֵדִיחַ, \nטָהוֹר, \nוּכְשֵׁרִים לַתְּרוּמָה וְלִטּוֹל מֵהֶן לַיָּדַיִם. \n", + "ט\nלְמַעְלָה מֵהֶן, \nמִקְוֶה שֶׁיֶּשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה, \nשֶׁבּוֹ טוֹבְלִין וּמַטְבִּילִין. \nלְמַעְלָה מֵהֶן: \nמַעְיָן שֶׁמֵּימָיו מְמֻעָטִין \nוְשֶׁרָבוּ עָלָיו מַיִם שְׁאוּבִים, \nשָׁוֶה לַמִּקְוֶה לְטַהֵר בָּאֶשְׁבֹּרֶן, \nוְלַמַּעְיָן, <וּלְמַעְלָן! באותיות, מחוק: ולמעיין>\nלְהַטְבִּיל בּוֹ כָּל שֶׁהוּא.\n", + "י\nלְמַעְלָה מֵהֶן, \nמַיִם מֻכִּין, \nשֶׁהֵן מְטַהֲרִין בְּזוֹחֲלִין. \nלְמַעְלָה מֵהֶן, \nמַיִם חַיִּים, \nשֶׁהֵן טְבִילָה לַזָּבִים, \nוְהַזָּיָה לַמְּצֹרָעִים, \nוּכְשֵׁרִין לְקַדֵּשׁ מֵי חַטָּאת. \n\n\n\n" + ], + [ + "א\nטָמֵא שֶׁיָּרַד לִטְבּוֹל, \nסָפֵק טָבַל סָפֵק לֹא טָבַל, \nאֲפִלּוּ טָבַל, \nסָפֵק יֶשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה, \nסָפֵק שֶׁאֵין בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה; \nשְׁנֵי מִקְווֹת, \nאֶחָד יֶשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה, \nוְאֶחָד שֶׁאֵין בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה, \nטָבַל בְּאֶחָד מֵהֶן, \nוְאֵין יָדוּעַ בְּאֵיזֶה מֵהֶן טָבַל, \nסְפֵקוֹ טָמֵא. \n", + "ב\nמִקְוֶה שֶׁנִּמְדַּד וְנִמְצָא חָסֵר, \nכָּל הַטְּהָרוֹת שֶׁנֶּעֱשׁוּ עַל גַּבָּיו לְמַפְרֵעַ, \nבֵּין בִּרְשׁוּת הַיָּחִיד, בֵּין בִּרְשׁוּת הָרַבִּים, \nטְמֵאוֹת. \nבַּמֵּי דְבָרִים אֲמוּרִים? \nבְּטֻמְאָה חֲמוּרָה, \nאֲבָל בְּטֻמְאָה קַלָּה, \nאָכַל אֳכָלִין טְמֵאִין, \nשָׁתָה מַשְׁקִין טְמֵאִין, \nבָּא רֹאשׁוֹ וְרֻבּוֹ בְּמַיִם שְׁאוּבִין, \nאוֹ שֶׁנָּפְלוּ עַל רֹאשׁוֹ וְעַל רֻבּוֹ \nשְׁלֹשָׁה לָגִּין מַיִם שְׁאוּבִין, \nוְיָרַד לִטְבּוֹל, \nסָפֵק טָבַל סָפֵק לֹא טָבַל, \nאֲפִלּוּ טָבַל, \nסָפֵק יֶשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה, \nסָפֵק שֶׁאֵין בּוֹ, \nשְׁנֵי מִקְווֹת, \nאֶחָד יֶשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה, \nוְאֶחָד שֶׁאֵין בּוֹ, \nטָבַל בְּאֶחָד מֵהֶן, \nוְאֵין יָדוּעַ בְּאֵיזֶה מֵהֶן טָבַל, \nסְפֵקוֹ טָהוֹר. \nרְבִּי יוֹסֵה מְטַמֵּא, \nשֶׁרְבִּי יוֹסֵה אוֹמֵר: \nכָּל דָּבָר שֶׁהוּא בְחֶזְקַת טֻמְאָה, \nלְעוֹלָם הוּא בְטֻמְאָתוֹ, \nעַד שֶׁיֵּדַע שֶׁטָּהַר. \nאֲבָל סְפֵקוֹ לִטַּמֵּא וּלְטַמֵּא, \nטָהוֹר. \n", + "ג\nסְפֵק מַיִם שְׁאוּבִין שֶׁטִּהֲרוּ חֲכָמִין, \nסָפֵק נָפְלוּ, סָפֵק לֹא נָפְלוּ, \nוַאֲפִלּוּ נָפְלוּ, \nסָפֵק יֶשׁ בָּהֶן אַרְבָּעִים סְאָה, \nסָפֵק שֶׁאֵין בָּהֶם, \nשְׁנֵי מִקְווֹת, \nאֶחָד יֶשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה, \nוְאֶחָד שֶׁאֵין בּוֹ, \nנָפַל לְאֶחָד מֵהֶן, \nוְאֵין יָדוּעַ לְאֵיזֶה מֵהֶן נָפַל, \nסְפֵקוֹ טָהוֹר, \nמִפְּנֵי שֶׁיֶּשׁ לוֹ בְמָה יִתְלֶה. \nהָיוּ שְׁנֵיהֶם פְּחוּתִין מֵאַרְבָּעִים סְאָה, \nוְנָפַל לְאֶחָד מֵהֶן, \nוְאֵין יָדוּעַ לְאֵיזֶה מֵהֶן נָפַל, \nסְפֵקוֹ טָמֵא, \nמִפְּנֵי שֶׁאֵין לוֹ בְּמָה יִתְלֶה. \n", + "ד\nרְבִּי לִיעֶזֶר אוֹמֵר: \nרְבִיעִית מַיִם שְׁאוּבִין כַּתְּחִלָּה \nפּוֹסְלִין אֶת הַמִּקְוֶה, \nוּשְׁלֹשָׁה לָגִּים עַל פְּנֵי הַמַּיִם. \nוַחֲכָמִים אוֹמְרִים: \nבֵּין בַּתְּחִלָּה בֵין בַּסּוֹף, \nשֵׁעוּרוֹ שְׁלֹשָׁה לָגִּין. \n", + "ה\nמִקְוֶה שֶׁיֶּשׁ בּוֹ שָׁלוֹשׁ גֻּמּוֹת שֶׁלְּמַיִם שְׁאוּבִין \nשֶׁלְּלֹג לֹג, <מחוק שללג לג וכתוב עליו שֶׁלַשֶּׁלֶג>\nאִם יָדוּעַ שֶׁנָּפַל לְתוֹכוֹ אַרְבָּעִים סְאָה הַמַּיִם כְּשֵׁרִין \nעַד שֶׁלֹּא הִגִּיעוּ לַגֻּמָּא הַשְּׁלִישִׁית, \nכָּשֵׁר, \nוְאִם לָאו, פָּסוּל. \nרְבִּי שִׁמְעוֹן מַכְשִׁיר, \nמִפְּנֵי שֶׁהוּא כְמִקְוֶה סָמוּךְ לַמִּקְוֶה. \n", + "ו\nהַמְסַנֵּק אֶת הַטִּיט לִצְדָדִין, \nוּמָשְׁכוּ מִמֶּנּוּ שְׁלֹשָׁה לָגִּין, \nכָּשֵׁר. \nהָיָה תוֹלֵשׁ, \nוּמָשְׁכוּ מִמֶּנּוּ שְׁלֹשָׁה לָגִּין, \nפָּסוּל. \nרְבִּי שִׁמְעוֹן מַכְשִׁיר, \nמִפְּנֵי שֶׁלֹּא נִתְכַּוַּן לִשְׁאוֹב. \n", + "ז\nהַמַּנִּיחַ קִנְקְנִים בְּרֹאשׁ הַגַּג לְנַגְּבָן, \nוְנִתְמַלּוּ מַיִם, \nרְבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר: \nאִם עוֹנַת גְּשָׁמִים הוּא, \nאוֹ אִם יֶשׁ כִּמְעַט מַיִם בַּבּוֹר, \nיְשַׁבֵּר, \nוְאִם לָאו, לֹא יְשַׁבֵּר. \nרְבִּי יְהוֹשֻׁעַ אוֹמֵר: \nבֵּין כָּךְ וּבֵין כָּךְ, \nיְשַׁבֵּר, אוֹ יִכְפֶּה, \nאֲבָל לֹא יְעָרֶה. \n", + "ח\nהַסַּיָּד שֶׁשָּׁכַח עָצִיץ בַּבּוֹר, וְנִתְמַלָּא מַיִם, \nאִם הָיוּ הַמַּיִם צָפִים עַל גַּבָּיו כָּל שֶׁהֵן, \nיְשַׁבֵּר. \nוְאִם לָאו, לֹא יְשַׁבֵּר. \nדִּבְרֵי רְבִּי אֱלִיעֶזֶר. \nרְבִּי יְהוֹשֻׁעַ אוֹמֵר: \nבֵּין כָּךְ וּבֵין כָּךְ, יְשַׁבֵּר. \n", + "ט\nהַמְסַדֵּר קִנְקְנִים בְּתוֹךְ הַבּוֹר וְנִתְמַלּוּ מַיִם, \nאַף עַל פִּי שֶׁבָּלַע הַבּוֹר אֶת מֵימָיו, \nהֲרֵי זֶה יְשַׁבֵּר. \n", + "י\nמִקְוֶה שֶׁיֶּשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה מַיִם וְטִיט, \nרְבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר: \nמַטְבִּילִים בַּמַּיִם וְאֵין מַטְבִּילִין בַּטִּיט. \nרְבִּי יְהוֹשֻׁע אוֹמֵר: \nבַּטִּיט וּבַמַּיִם. \nבְּאֵי זֶה טִיט מַטְבִּילִין? \nבַּטִּיט שֶׁהַמַּיִם צָפִים עַל גַּבָּיו. \nהָיוּ הַמַּיִם מִצַּד אֶחָד, \nמוֹדֶה רְבִּי יְהוֹשֻׁעַ, \nשֶׁמַּטְבִּילִין בַּמַּיִם וְאֵין מַטְבִּילִין בַּטִּיט. \n\nיא\nבְּאֵי זֶה טִיט אָמָרוּ? \nבַּטִּיט שֶׁהַקָּנֶה יוֹרֵד מֵאֵלָיו, \nדִּבְרֵי רְבִּי מֵאִיר. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nמָקוֹם שֶׁאֵין קְנֵה הַמִּדָּה עוֹמֵד. \nאַבָּא אֱלִיעֶזֶר בֶּן דַּלְעַי אוֹמֵר: \nמְקוֹם שֶׁהַמִּשְׁקֶלֶת יוֹרֶדֶת. \nרְבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר: \nהַיּוֹרֵד בְּפִי חֲבַיָּה. \nרְבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר: \nהַנִּכְנָס בִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד. \nרְבִּי אֶלְעָזָר בִּרְבִּי צָדוֹק אוֹמֵר: \nהַנִּמְדָּד בַּלֹּג. \n\n\n\n" + ], + [ + "רְבִּי יוֹסֵה אוֹמֵר: \nשְׁנֵי מִקְווֹת וְאֵין בָּהֶן אַרְבָּעִים סְאָה, \nנָפַל לָזֶה לֹג וּמַחְצָה וְלָזֶה לֹג וּמַחְצָה, וְנִתְעָרְבוּ, \nכְּשֵׁרִין, מִפְּנֵי שֶׁלֹּא נִקְרָא עֲלֵיהֶן שֵׁם פְּסוּל. \nאֲבָל מִקְוֶה שֶׁאֵין בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה, \nוְנָפְלוּ לוֹ שְׁלֹשֶׁת לָגִּין, וְנֶחֱלַק לִשְׁנַיִם, \nפָּסוּל, מִפְּנֵי שֶׁנִּקְרָא עָלָיו שֵׁם פְּסוּל. \nרְבִּי יְהוֹשֻׁעַ מַכְשִׁיר, \nשֶׁרֶבִּי יְהוֹשֻׁעַ אוֹמֵר: \nכָּל מִקְוֶה שֶׁאֵין בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה, \nוְנָפְלוּ לוֹ שְׁלֹשֶׁת לָגִּין, \nחָסֵר אֲפִלּוּ קָרְטוֹב, \nכָּשֵׁר, מִפְּנֵי שֶׁחָסְרוּ בוֹ שְׁלֹשֶׁת לָגִּין. \nוַחֲכָמִים אוֹמְרִים: \nלְעוֹלָם הוּא בִפְסוּלוֹ, \nעַד שֶׁיֵּצֵא מִמֶּנּוּ מְלוֹאוֹ וָעוֹד. \n", + "ב\nכֵּיצַד? \nבּוֹר שֶׁבֶּחָצֵר, \nוְנָפְלוּ לוֹ שְׁלֹשָׁה לָגִּין, \nלְעוֹלָם הוּא בִפִסּוּלוֹ, \nעַד שֶׁיֵּצֵא מִמֶּנּוּ מְלוֹאוֹ וָעוֹד, \nאוֹ עַד שֶׁיַּעֲמִיד בֶּחָצֵר אַרְבָּעִים סְאָה, \nוִיטַהֲרוּ הָעֶלְיוֹנִים אֶת הַתַּחְתּוֹנִים. \nרְבִּי אֶלְעָזָר בֶּן עֲזַרְיָה פוֹסֵל, \nאֶלָּא אִם פָּקַק. \n", + "ג\nבּוֹר שֶׁהוּא מָלֵא מַיִם שְׁאוּבִין, \nוְהָאַמָּה נִכְנֶסֶת לוֹ וְיוֹצָא מִמֶּנּוּ, \nלְעוֹלָם הוּא בִפְסוּלוֹ, \nעַד שֶׁיִּתְחַשַּׁב \nשֶׁלֹּא נִשְׁתַּיַּר מִן הָרִאשׁוֹנִים שְׁלֹשֶׁת לָגִּין. \nשְׁנַיִם שֶׁהָיוּ מְטִילִין לַמִּקְוֶה, \nזֶה לֹג וּמַחְצָה וְזֶה לֹג וּמַחְצָה, \nהַסּוֹחֵט אֶת כְּסוּתוֹ מֵטִיל מִמְּקוֹמוֹת הַרְבֵּה, \nוְהַמְעָרֶה מִן הַצַּרְצוּר מֵטִיל מִמְּקוֹמוֹת הַרְבֵּה, \nרְבִּי עֲקִיבָה מַכְשִׁיר, \nוַחֲכָמִים פּוֹסְלִין. \nאָמַר רְבִּי עֲקִיבָה: \nלֹא אָמְרוּ מְטִילִין, \nאֶלָּא מֵטִיל. \nאָמְרוּ לוֹ: \nלֹא כָךְ וְלֹא כָךְ אָמָרוּ, \nאֶלָּא: \nשֶׁנָּפְלוּ לְתוֹכוֹ שְׁלֹשֶׁת לָגִּין. \n", + "ד\nמִכְּלִי אֶחָד, מִשְּׁנַיִם, וּמִשְּׁלֹשָׁה, \nמִצְטָרְפִין; \nוּמֵאַרְבָּעָה, אֵינָן מִצְטָרְפִין. \nבַּעַל קֶרִי הַחוֹלֶה \nשֶׁנָּפְלוּ עָלָיו תִּשְׁעַת קַבִּין מַיִם, \nוְטָהוֹר שֶׁנָּפְלוּ עַל רֹאשׁוֹ וְעַל רֻבּוֹ \nשְׁלֹשֶׁת לָגִּין מַיִם שְׁאוּבִין, \nמִכְּלִי אֶחָד, מִשְּׁנַיִם וּמִשְּׁלֹשָׁה, \nמִצְטָרְפִין; \nמֵאַרְבָּעָה, אֵינָן מִצְטָרְפִין. \nבַּמֵּי דְבָרִים אֲמוּרִים? \nבִּזְמַן שֶׁהִתְחִיל הַשֵּׁנִי עַד שֶׁלֹּא הִסְפִיק הָרִאשׁוֹן. \nבַּמֵּי דְבָרִים אֲמוּרִים? \nבִּזְמַן שֶׁלֹּא נִתְכַּוַּן לְהַרְבּוֹת, \nאֲבָל אִם נִתְכַּוַּן לְהַרְבּוֹת, \nאֲפִלּוּ קָרְטוֹב בְּכָל שָׁנָה, \nמִצְטָרְפִין בִּשְׁלֹשֶׁת לָגִּין. \n\n\n\n" + ], + [ + "הַמַּנִּיחַ כֵּלִים תַּחַת הַצִּנּוֹר, \nאֶחָד כֵּלִים גְּדוֹלִים וְאֶחָד כֵּלִים קְטַנִּים, \nאֲפִלּוּ כְלֵי גְלָלִים, כְּלֵי אֲבָנִים, כְּלֵי אֲדָמָה, \nפּוֹסְלִין אֶת הַמִּקְוֶה. \nאֶחָד הַמַּנִּיחַ וְאֶחָד הַשָּׁכֵחַ, \nכְּדִבְרֵי בֵית שַׁמַּי. \nוּבֵית הֶלֵּל מְטַהֲרִין בַּשָּׁכֵחַ. \nאָמַר רְבִּי מֵאִיר: \nנִמְנוּ וְרָבוּ בֵית שַׁמַּי עַל בֵּית הֶלֵּל. \nוּמוֹדִים בַּשָּׁכֵחַ בֶּחָצֵר, \nשֶׁהוּא טָהוֹר. \nאָמַר רְבִּי יוֹסֵה: \nאֲדַיִן הַמַּחֲלֹקֶת בִּמְקוֹמָהּ. \n", + "ב\nהַמַּנִּיחַ טַבְלָא תַחַת הַצִּנּוֹר, \nאִם יֶשׁ לָהּ לִזְבֵז, פּוֹסֶלֶת אֶת הַמִּקְוֶה, \nוְאִם לָאו, אֵינָה פוֹסֶלֶת אֶת הַמִּקְוֶה. \nזְקָפָהּ לִדּוֹחַ, \nבֵּין כָּךְ וּבֵין כָּךְ, אֵינָה פוֹסֶלֶת אֶת הַמִּקְוֶה. \n", + "ג\nהַחוֹטֵט בַּצִּנּוֹר לְקַבֵּל צְרוֹרוֹת, \nבְּשֶׁלָּעֵץ, כָּל שֶׁהוּא, \nבְּשֶׁלַּחֶרֶשׂ, רְבִיעִית. \nרְבִּי יוֹסֵה אוֹמֵר: \nאַף בְּשֶׁלַּחֶרֶשׂ, כָּל שֶׁהוּא, \nלֹא אָמְרוּ רְבִיעִית אֶלָּא בְשִׁבְרֵי כְלִי חֶרֶשׂ. \nהָיוּ צְרוֹרוֹת מִתְחַלְחֲלִין לְתוֹכוֹ, \nפּוֹסְלִין אֶת הַמִּקְוֶה. \nיָרַד לְתוֹכוֹ עָפָר וּנְגָבָם, \nכָּשֵׁר. \nסִילּוֹן שֶׁהוּא צַר מִכָּן וּמִכָּן, וְרָחָב בָּאֶמְצַע, \nאֵינוּ פוֹסֵל, מִפְּנֵי שֶׁלֹּא נֶעֱשָׂה לְקַבָּלָה. \n", + "ד\nמַיִם שְׁאוּבִין וּמֵי גְשָׁמִין \nשֶׁמִּתְעָרְבִין בֶחָצֵר וּבָעוּקָה, \nוְעַל מַעֲלוֹת הַמְּעָרָה, \nאִם רֹב מִן הַכָּשֵׁר, כָּשֵׁר, \nוְאִם רֹב מִן הַפָּסוּל, פָּסוּל; \nמַחְצָה לְמַחְצָה, פָּסוּל. \nאֶמָּתַי? \nבִּזְמַן שֶׁמִּתְעָרְבִין עַד שֶׁלֹּא יַגִּיעוּ לַמִּקְוֶה. \nהָיוּ מְקַלְּחִין לְתוֹךְ הַמַּיִם, \nאִם יָדוּעַ שֶׁנָּפַל לְתוֹךְ אַרְבָּעִים סְאָה מַיִם כְּשֵׁרִים, \nעַד שֶׁלֹּא יֵרְדוּ לְתוֹכוֹ שְׁלֹשֶׁת לָגִּין מַיִם שְׁאוּבִים, \nכָּשֵׁר, \nוְאִם לָאו, פָּסוּל. \n", + "ה\nהַשֹּׁקֶת שֶׁבַּסֶּלַע, \nאֵין מְמַלִּין בָּהּ, \nוְאֵין מְקַדְּשִׁין בָּהּ, \nוְאֵין מַזִּין מִמֶּנָּה, \nוְאֵינָה צְרִיכָה צָמִיד פָּתִיל, \nוְאֵינָה פוֹסֶלֶת אֶת הַמִּקְוֶה. \nהָיְתָה כֶלִי וְחִבְּרָהּ בַּסִּיד, \nמְמַלִּין בָּהּ, \nוּמְקַדְּשִׁין בָּהּ, \nוּמַזִּין מִמֶּנָּה, \nוּצְרִיכָה צָמִיד פָּתִיל, \nוּפוֹסֶלֶת אֶת הַמִּקְוֶה. \nנִקָּבָה מִלְּמַטָּן אוֹ מִן הַצַּד, \nאִם אֵינָה יְכוּלָה לְקַבֵּל מַיִם כָּל שֶׁהֵן, \nכְּשֵׁרָה. \nכַּמָּה יְהֶא בַנֶּקֶב? \nכִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד. \nאָמַר רְבִּי יְהוּדָה בֶן בְּתִירָה: \nמַעֲשֶׂה בְשֹׁקֶת יֵהוּא שֶׁהָיְתָה בִירוּשָׁלַיִם, \nוְהָיְתָה נְקוּבָה כִשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד, \nוְהָיוּ כָל הַטְּהָרוֹת שֶׁבִּירוּשָׁלַיִם נֶעֱשׁוֹת עַל גַּבָּהּ, \nוְשָׁלְחוּ בֵית שַׁמַּי וּפְחָתוּהָ. \nשֶׁבֵּית שַׁמַּי אוֹמְרִים: \nעַד שֶׁיִּפָּחֵת רֻבָּהּ. \n\n\n\n" + ], + [ + "מַעְיָן שֶׁהֶעֱבִירוֹ עַל גַּבֵּי הַשֹּׁקֶת, \nפָּסוּל. \nהֶעֱבִירוֹ עַל גַּבֵּי הַשָּׂפָה כָל שֶׁהוּא, \nכָּשֵׁר חוּצָה לָהּ, \nשֶׁהַמַּעְיָן מְטַהֵר בְּכָל שֶׁהוּא. \nהֶעֱבִירוֹ עַל גַּבֵּי בְרֵכָה וְהִפְסִיקוֹ, \nהֲרֵי הוּא כְמוֹת שֶׁהָיָה. \nחָזַר וְהִמְשִׁיכוֹ, \nפָּסוּל לַזָּבִים, וְלַמְצֹרָעִים, \nוּלְקַדֵּשׁ מֵהֶן מֵי חַטָּאת, \nעַד שֶׁיֵּדַע שֶׁיָּצְאוּ הָרִאשׁוֹנִים. \n", + "ב\nהֶעֱבִירוֹ עַל גַּבֵּי כֵלִים, \nאוֹ עַל גַּבֵּי סַפְסֵל, \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nהֲרֵי הוּא כְּמוֹת שֶׁהָיָה. \nרְבִּי יוֹסֵה אוֹמֵר: \nהֲרֵי הוּא כַמִּקְוֶה, \nוּבִלְבַד שֶׁלֹּא יִטְבֹּל עַל גַּבֵּי סַפְסֵל. \n", + "ג\nמַעְיָן שֶׁהוּא מוֹשֵׁךְ כְּנַדָּל, \nרִבָּה עָלָיו וְהִמְשִׁיכוֹ, \nהֲרֵי הוּא כְמוֹ שֶׁהָיָה. \nהָיָה עוֹמֵד, \nוְרִבָּה עָלָיו וְהִמְשִׁיכוֹ, \nשָׁוֶה לַמִּקְוֶה לְטַהֵר בָּאֶשְׁבֹּרֶן, \nוְלַמַּעְיָן לְהַטְבִּיל בּוֹ כָּל שֶׁהוּא. \n", + "ד\nהַזּוֹחֲלִין, כַּמַּעְיָן, \nוְהַנּוֹטְפִין, כַּמִּקְוֶה. \nהֵעִיד רְבִּי צָדוֹק \nעַל הַזּוֹחֲלִין שֶׁרָבוּ עַל הַנּוֹטְפִין, \nשֶׁהֵן כְּשֵׁרִין. \nוְנוֹטְפִין שֶׁעֲשָׂאָן זוֹחֲלִים, \nסוֹמֵךְ אֲפִלּוּ מַקֵּל, אֲפִלּוּ קָנֶה, \nאֲפִלּוּ זָב, אֲפִלּוּ זָבָה, \nיוֹרֵד וְטוֹבֵל. \nדִּבְרֵי רְבִּי יְהוּדָה. \nרְבִּי יוֹסֵה אוֹמֵר: \nכָּל דָּבָר שֶׁהוּא מְקַבֵּל טֻמְאָה, \nאֵין מַזְחִילִין בּוֹ. \n", + "ה\nכָּל הַיַּמִּים כַּמִּקְוֶה, \nשֶׁנֶּאֱמַר: (בראשית א,י) \n\"וּלְמִקְוֵה הַמַּיִם קָרָא יַמִּים\". \nדִּבְרֵי רְבִּי מֵאִיר. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nהַיָּם הַגָּדוֹל כַּמִּקְוֶה, \nלֹא נֶאֱמַר \"יַמִּים\", \nאֶלָּא שֶׁיֶּשׁ בּוֹ מִינֵי יַמִּים הַרְבֵּה. \nרְבִּי יוֹסֵה אוֹמֵר: \nכָּל הַיַּמִּים מְטַהֲרִין בְּזוֹחֲלִין, \nוּפְסוּלִין לַזָּבִין, וְלַמְצֹרָעִין, \nוּלְקַדֵּשׁ מֵהֶן מֵי חַטָּאת. \n", + "ו\nגַּל שֶׁנִּתְלַשׁ וּבוֹ אַרְבָּעִים סְאָה, \nוְנָפַל עַל הָאָדָם וְעַל הַכֵּלִים, \nטְהוֹרִים. \nכָּל מָקוֹם שֶׁיֶּשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה, \nטוֹבְלִים וּמַטְבִּילִין. \nמַטְבִּילִים בַּחֲרִיצִים, וּבִנְעָצִים, \nוּבְפִרְסַת חֲמוֹר הַמְעֹרֶבֶת בַּבִּקְעָה. \nבֵּית שַׁמַּי אוֹמְרִים: \nמַטְבִּילִין בַּחַרְדְּלִית. \nבֵּית הֶלֵּל אוֹמְרִים: \nאֵין מַטְבִּילִין. \nוּמוֹדִין שֶׁהוּא גּוֹדֵר כֵּלִים וְטוֹבֵל בָּהֶן. \nוְכֵלִים שֶׁגָּדַר בָּהֶן, \nלֹא הָטְבָּלוּ. \n\n\n\n" + ], + [ + "כָּל הַמְעֹרָב לַמִּקְוֶה, כַּמִּקְוֶה. \nחוֹרְרֵי הַמְּעָרָה וְסִדְקֵי הַמְּעָרָה, \nמַטְבִּילִין בָּהֶן שֶׁהֵן. <'במה' מחוק לפני 'שהן'> \nעוּקַת הַמְּעָרָה, אֵין מַטְבִּילִין בָּהּ, \nאֶלָּא אִם כֵּן הָיְתָה נְקוּבָה כִשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד. \nאָמַר רְבִּי יְהוּדָה: \nאֵמָתַי? \nבִּזְמַן שֶׁהִיא מַעֲמֶדֶת עַצְמָהּ. \nאֲבָל אִם אֵינָה מַעֲמֶדֶת עַצְמָהּ, \nמַטְבִּילִין בָּהּ בְּמָה שֶׁהִיא. \n", + "ב\nדְּלִי שֶׁהוּא מָלֵא כֵלִים וְהִטְבִּילוֹ, \nהֲרֵי אֵלּוּ טְהוֹרִין. \nאִם לֹא טָבַל בְּמַיִם מְעֹרָבִים, <היה כתוב ונמחק: 'המים'>\nעַד שֶׁיְּהוּ מְעֹרָבִים כִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד. \n", + "ג\nשְׁלֹשָׁה מִקְווֹת, \nבָּזֶה עֶשְׂרִים, וּבָזֶה עֶשְׂרִים, \nוּבָזֶה עֶשְׂרִים סְאָה מַיִם שְׁאוּבִין, \nוְהַשָּׁאוּב מִן הַצַּד, \nוְיָרְדוּ שְׁלֹשָׁה וְטָבְלוּ בָהֶן וְנִתְעָרְבוּ, \nהַמִּקְווֹת טְהוֹרִין, \nוְהַטּוֹבְלִים טְהוֹרִין. \nהָיָה הַשָּׁאוּב בָּאֶמְצַע, \nוְיָרְדוּ שְׁלֹשָׁה וְטָבְלוּ בָהֶן וְנִתְעָרְבוּ, \nהַמִּקְווֹת כְּמוֹת שֶׁהָיוּ, \nוְהַטּוֹבְלִין כְּמוֹת שֶׁהָיוּ. \n", + "ד\nהַסְּפוֹג וְהַדְּלִי שֶׁהָיוּ בָהֶן שְׁלֹשֶׁת לָגִּין מַיִם, \nנָפְלוּ לַמִּקְוֶה, לֹא פְסָלוּהוּ, \nשֶׁלֹּא אָמְרוּ אֶלָּא שְׁלֹשֶׁת לָגִּין שֶׁנָּפְלוּ. \n", + "ה\nהַשִּׁדָּה וְהַתֵּבָה שָׁוִים, <שבים>\nאֵין מַטְבִּילִין בָּהֶם, \nאֶלָּא אִם כֵּן הָיוּ נְקוּבִין כִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nבְּכֶלִי גָדוֹל, אַרְבָּעָה טְפָחִים, \nוּבַקָּטֹן, רֻבּוֹ. \nוְאִם הָיָה שַׂק אוֹ קֻפָּה, \nמַטְבִּילִין בָּהֶם בְּמַה שֶּׁהֵן, \nמִפְּנֵי שֶׁהַמַּיִם מְעֹרָבִים. \nהָיוּ נְתוּנִים תַּחַת הַצִּנּוֹר, \nאֵינָן פּוֹסְלִין אֶת הַמִּקְוֶה, \nאֶלָּא מַטְבִּילִין אוֹתָן, \nוּמַעֲלִין אוֹתָן כְּדַרְכָּן. \n", + "ו\nגַּצְטְרָה שֶׁבַּמִּקְוֶה, \nוְהִטְבִּיל בָּהּ אֶת הַכֵּלִים, \nטָהֲרוּ מִטֻּמְאָתָן, \nאֲבָל טְמֵאִין עַל גַּב כְּלִי חֶרֶשׂ. \nאִם הָיוּ הַמַּיִם צָפִין עַל גַּבָּיו כָּל שֶׁהֵן, \nטְהוֹרִין. \nמַעְיָן שֶׁהוּא יוֹצֵא מִן הַתַּנּוּר, \nוְיָרַד וְטָבַל בְּתוֹכוֹ, \nהוּא טָהוֹר, וְיָדָיו טְמֵאוֹת; \nאִם הָיוּ עַל גַּבָּיו רוּם יָדָיו, \nטְהוֹרוֹת. \n", + "ז\nעֵרוּב הַמִּקְווֹת, כִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד, \nכְּעָבְיָהּ כַּחֲלָלָהּ, \nכִּשְׁתֵּי אֶצְבָּעוֹת חוֹזְרוֹת לִמְקוֹמָן. \nסָפֵק שֶׁהִיא כִשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד, \nסָפֵק שֶׁאֵינָהּ כִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד, \nפְּסוּלָה, מִפְּנֵי שֶׁהִיא מִן הַתּוֹרָה. \nוְכֵן כַּזַּיִת מִן הַמֵּת, \nוְכַזַּיִת מִן הַנְּבֵלָה, \nוְכָעֲדָשָׁה מִן הַשֶּׁרֶץ. \nכָּל שֶׁיַּעֲמֹד בִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד לְמַעֲטָהּ. <נמחק מ ונכתב עליו ל> \nרַבָּן שִׁמְעוֹן בֶּן גַּמְלִיאֵל אוֹמֵר: \nכָּל שֶׁהוּא מִבִּרְיַת הַמַּיִם, טָהוֹר. \n", + "ח\nמְטַהֲרִים אֶת הַמִּקְווֹת, \nהָעֶלְיוֹן מִן הַתַּחְתּוֹן, \nהָרָחוֹק מִן הַקָּרוֹב. \nכֵּיצַד? \nמֵבִיאִין סִילּוֹן שֶׁלַּחֶרֶשׂ אוֹ שֶׁלֶּאֱבָר, \nוּמַנִּיחַ אֶת יָדָיו תַחְתָּיו עַד שֶׁהוּא מִתְמַלֵּא מַיִם, \nוּמוֹשְׁכוֹ וּמַשִּׁיקוֹ אֲפִלּוּ כִשְׂעָרָה, דַּיּוֹ. \nהָיָה בָעֶלְיוֹן אַרְבָּעִים סְאָה, \nוּבַתַּחְתּוֹן אֵין כְּלוּם, \nמְמַלֵּא בַכָּתֵף וְנוֹתֵן לָעֶלְיוֹן, \nעַד שֶׁיֵּרְדוּ לַתַּחְתּוֹן אַרְבָּעִים סְאָה. \n", + "ט\nכֹּתֶל שֶׁבֵּין שְׁנֵי מִקְווֹת שֶׁנִּסְדַּק, \nלַשֶּׁתִי, מִצְטָרֵף, \nוְלָעֵרֶב, אֵינוּ מִצְטָרֵף, \nעַד שֶׁיְּהֵא בְמָקוֹם אֶחָד כִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nחִלּוּף הַדְּבָרִים. \nנִפְרְצוּ זֶה לְתוֹךְ זֶה, \nעַל רוּם כִּקְלִפַּת הַשּׁוּם, \nוְעַל רֹחַב כִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד. \n", + "י\nהָאַבִּיק שֶׁבַּמַּרְחֵץ, \nבִּזְמַן שֶׁהוּא בָּאֶמְצַע, פּוֹסֵל, \nמִן הַצַּד, אֵינוּ פוֹסֵל, \nמִפְּנֵי שֶׁהוּא כְּמִקְוֶה סָמוּךְ לַמִּקְוֶה. \nדִּבְרֵי רְבִּי מֵאִיר. \nוַחֲכָמִים אוֹמְרִים: \nאִם מְקַבֶּלֶת הָאַמְבָּטֵי רְבִיעִית \nעַד שֶׁלֹּא הִגִּיעוּ לָאַבֵּיק, כָּשֵׁר, \nוְאִם לָאו, פָּסוּל. \nרְבִּי אֶלְעָזָר בִּרְבִּי צָדוֹק אוֹמֵר: \nאִם מְקַבֵּל הָאַבִּיק כָּל שֶׁהוּא, \nפָּסוּל. \n", + "יא\nהַמְטַהֶרֶת שֶׁבַּמַּרְחֵץ, \nהַתַּחְתּוֹנָה מְלֵאָה שְׁאוּבִין, \nוְהָעֶלְיוֹנָה מְלֵאָה כְשֵׁרִין, \nאִם יֵשׁ כְּנֶגֶד הַנֶּקֶב שְׁלֹשֶׁת לָגִּין, \nפָּסוּל. \nכַּמָּה יְהֵא בַנֶּקֶב וִיהֵא בוֹ שְׁלֹשֶׁת לָגִּים? \nאֶחָד מִשְּׁלֹשׁ מֵאוֹת וְעֶשְׂרִים לִבְרֵכָה. \nדִּבְרֵי רְבִּי יוֹסֵה. \nוּרְבִּי אֶלְעָזָר אוֹמֵר: \nהַתַּחְתּוֹנָה מְלֵאָה כְשֵׁרִים, \nוְהָעֶלְיוֹנָה מְלֵאָה שְׁאוּבִין, \nוְיֵשׁ כְּנֶגֶד הַנֶּקֶב שְׁלֹשֶׁת לָגִּים, \nכָּשֵׁר, \nשֶׁלֹּא אָמְרוּ אֶלָּא שְׁלֹשֶׁת לָגִּין שֶׁנָּפַל. \n\n\n\n" + ], + [ + "יֵשׁ מַעֲלִין אֶת הַמִּקְוֶה וְלֹא פוֹסְלִין, \nפּוֹסְלִין וְלֹא מַעֲלִין, \nלֹא מַעֲלִין וְלֹא פוֹסְלִין. \nאֵלּוּ מַעֲלִין וְלֹא פוֹסְלִין: \nהַשֶּׁלֶג, \nוְהַבָּרָד, \nוְהַכְּפוֹר, <וְהַכִיּפוֹר>\nוְהַגָּלִיד, \nוְהַמֶּלַח, \nוְטִיט הַנָּדוֹק. \nאָמַר רְבִּי עֲקִיבָה: \nהָיָה יִשְׁמָעֵאל דָּן כְּנֶגְדִּי לוֹמַר: \nהַשֶּׁלֶג אֵינוּ מַעֲלֶה אֶת הַמִּקְוֶה. \nוְהֵעִידוּ אַנְשֵׁי מֵידְבָא מִשְּׁמוֹ, \nשֶׁאָמַר לָהֶם: \n\"צְאוּ וְהָבִיאוּ שֶׁלֶג כַּתְּחִלָּה!\" \nרְבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי אוֹמֵר: \nאֶבֶן הַבָּרָד כַּמַּיִם. \n\nב\nכֵּיצַד מַעֲלִין וְלֹא פוֹסְלִין? \nמִקְוֶה שֶׁיֶּשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה חָסֵר אַחַת, \nנָפַל מֵהֶם סְאָה לְתוֹכוֹ וְהֶעֱלַתּוּ, \nנִמְצְאוּ מַעֲלִין וְלֹא פוֹסְלִין. \n", + "ג\nאֵלּוּ פוֹסְלִין וְלֹא מַעֲלִין: \nהַמַּיִם, בֵּין טְמֵאִין בֵּין טְהוֹרִין, \nמֵי כְבָשִׁין, \nוּמֵי שְׁלָקוֹת, \nוְהַתַּמֶָּד עַד שֶׁלֹּא הֶחֱמִיץ. \n\nד\nכֵּיצַד פּוֹסְלִין וְלֹא מַעֲלִין? \nמִקְוֶה שֶׁיֶּשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה חָסֵר קָרְטוֹב, \nוְנָפַל מֵהֶן קָרְטוֹב לְתוֹכוֹ, וְלֹא הֶעֱלָהוּ, \nפּוֹסְלוֹ בִשְׁלֹשֶׁת לָגִּין. \nאֲבָל שְׁאָר מַשְׁקִין, \nוּמֵי פֵרוֹת, \nהַצֵּיר, \nוְהַמָּרְיָס, \nוְהַתַּמָּד מִשֶּׁהֶחֱמִיץ, \nפְּעָמִים מַעֲלִים וּפְעָמִים שֶׁאֵינָן מַעֲלִין. \nכֵּיצַד? \nמִקְוֶה שֶׁיֶּשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה חָסֵר אַחַת, \nוְנָפַל מֵהֶן סְאָה לְתוֹכוֹ, וְלֹא הֶעֱלַתּוּ, \nהָיוּ בוֹ אַרְבָּעִים סְאָה, \nנָתַן סְאָה וְנָטַל סְאָה, \nהֲרֵי זֶה כָשֵׁר. \n", + "ה\nהֵדִיחַ בּוֹ סַלֵּי זֵיתִים וְסַלֵּי עֲנָבִים, \nוְשִׁנּוּ מַרְאָיו, כָּשֵׁר. \nרְבִּי יוֹסֵה אוֹמֵר: \nמֵי הַצֶּבַע פּוֹסְלִין אוֹתוֹ בִּשְׁלֹשֶׁת לָגִּין, \nוְאֵין פּוֹסְלִין אוֹתוֹ בְּשִׁנּוּי מַרְאֶה. \nנָפַל לְתוֹכוֹ יַיִן וּמֹחַל, \nוְשִׁנּוּ אֶת מַרְאָיו, פָּסוּל. \nכֵּיצַד יַעֲשֶׂה? \nיַמְתִּין עַד שֶׁיֵּרְדוּ הַגְּשָׁמִים, \nוְיַחְזְרוּ מַרְאֵיהֶן כְּמַרְאֵה הַמַּיִם. \nהָיוּ בוֹ אַרְבָּעִים סְאָה, \nמְמַלֵּא בַכָּתֵף וְנוֹתֵן לְתוֹכוֹ, \nעַד שֶׁיַּחְזְרוּ מַרְאֵיהֶן כְּמַרְאֵה הַמַּיִם. \n", + "ו <ד>\nנָפַל לְתוֹכוֹ יַיִן וּמֹחַל, \nוְשִׁנּוּ מִקְצָת מַרְאָיו, \nאֵין בּוֹ מַרְאֵה מַיִם אַרְבָּעִים סְאָה, \nהֲרֵי זֶה לֹא יִטְבּל בּוֹ. \n", + "ז\nשְׁלֹשֶׁת לָגִּין מַיִם חָסֵר קָרְטוֹב, \nוְנָפַל לְתוֹכָן קָרְטוֹב יַיִן, \nוַהֲרֵי מַרְאֵיהֶן כְּמַרְאֵה הַיַּיִן, \nוְנָפְלוּ לַמִּקְוֶה, \nלֹא פְסָלוּהוּ. \nשְׁלֹשֶׁת לָגִּים מַיִם חָסֵר קָרְטוֹב, \nוְנָפַל לְתוֹכָן קָרְטוֹב חָלָב, \nוַהֲרֵי מַרְאֵיהֶן כְּמַרְאֵה הַמַּיִם, \nוְנָפְלוּ לַמִּקְוֶה, \nלֹא פְסָלוּהוּ. \nרְבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי אוֹמֵר: \nהַכֹּל הוֹלֵךְ אַחַר הַנִּרְאֶה. \n", + "ח\nמִקְוֶה שֶׁיֶּשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה מְכֻוָּנוֹת, \nוְיָרְדוּ שְׁנַיִם וְטָבְלוּ זֶה אַחַר זֶה, \nהָרִאשׁוֹן טָהוֹר, וְהַשֵּׁנִי טָמֵא. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nאִם הָיוּ רַגְלָיו שֶׁלָּרִאשׁוֹן נוֹגְעוֹת בַּמַּיִם, \nאַף הַשֵּׁנִי טָהוֹר. \n\nט\nהִטְבִּיל בּוֹ אֶת הַסָּגוֹס, וְהֶעֱלָהוּ, \nוּמִקְצָתוֹ נוֹגֵעַ בַּמַּיִם, \nטָהוֹר. \nהַכַּר וְהַכֶּסֶת שֶׁלָּעוֹר, \nכֵּיוָן שֶׁהִגְבִּיהַּ שִׂפְתוֹתֵיהֶן מִן הַמַּיִם, \nהַמַּיִם שֶׁבְּתוֹכָן שְׁאוּבִין. \nכֵּיצַד יַעֲשֶׂה? \nמַטְבִּילָן וּמַעֲלֶה אוֹתָן דֶּרֶךְ שׁוּלֵיהֶן. \n", + "י\nהַטּוֹבֵל בּוֹ אֶת הַמִּטָּה, \nאַף עַל פִּי שֶׁרַגְלֶיהָ שׁוֹקְעוֹת בְּטִיט הֶעָבֶה, \nטְהוֹרָה, \nמִפְּנֵי שֶׁהַמַּיִם מַקְדִּימִים. \nמִקְוֶה שֶׁמֵּימָיו מְרֻדָּדִין, \nכּוֹבֵשׁ אֲפִלּוּ חֲבִילֵי עֵצִים, \nאֲפִלּוּ חֲבִילֵי קָנִים, \nכְּדֵי שֶׁיִּתְפְּחוּ הַמַּיִם, \nוְיוֹרֵד וְטוֹבֵל. \nמַחַט שֶׁהִיא נְתוּנָה עַל מַעֲלוֹת הַמְּעָרָה, \nהָיָה מוֹלִיךְ וּמֵבִיא בַמַּיִם, \nכֵּיוָן שֶׁעָבַר עָלֶיהָ הַגַּל, \nטְהוֹרָה. \n\n\n\n" + ], + [ + "אֶרֶץ יִשְׂרָאֵל וּמִקְווֹתֶיהָ טְהוֹרִין. \nמִקְווֹת הָעַמִּים שֶׁבְּחוּץ לָאָרֶץ, \nכְּשֵׁרִין לְבַעֲלֵי קְרָיִין, \nאֲפִלּוּ נִתְמַלְּאוּ בְקִילוֹן. \nשֶׁלְּאֶרֶץ יִשְׂרָאֵל שֶׁבַּחוּץ לַמַּפְתֵּחַ, \nכְּשֵׁרִין אַף לַנִּדּוֹת. \nשֶׁלִּפְנִים מִן הַמַּפְתֵּחַ, \nכְּשֵׁרִין לְבַעֲלֵי קְרָיִין, \nוּפְסוּלִין לְכָל הַטְּמֵאִין. \nרְבִּי אֶלְעָזָר אוֹמֵר: \nהַקְּרוֹבִין לָעִיר וְלַדֶּרֶךְ, \nטְמֵאִין מִפְּנֵי הַכְּבִיסָה, \nוְהָרְחוֹקִין, טְהוֹרִין. \n", + "ב\nאֵלּוּ בַעֲלֵי קְרָיִין צְרִיכִין טְבִילָה: \nרָאָה מַיִם חֲלוּקִים אוֹ עֲכוּרִין, \nבַּתְּחִלָּה, טָהוֹר, <אולי כַּתְּחִלָּה>\nבָּאֶמְצַע וּבַסּוֹף, טָמֵא, \nבַּתְּחִלָּה וְעַד סוֹף, טָהוֹר. \nלְבָנִים וְנִמְשָׁכִין, טָמֵא. \nרְבִּי יוֹסֵה אוֹמֵר: \nהַלְּבָנִים כָּעֲכוּרִים. \n", + "ג\nהַמֵּטֵל טִפִּים עָבוֹת מִתּוֹךְ הָאַמָּה, \nטָמֵא. \nדִּבְרֵי רְבִּי אֶלְעָזָר חֲסָמָה. \nהַמְהַרְהֵר בַּלַּיְלָה, \nוְעָמַד וּמָצָא בְשָׂרוֹ חַם, \nטָמֵא. \nהַפּוֹלֶטֶת שִׁכְבַת זֶרַע בַּיּוֹם הַשְּׁלִישִׁי, \nטְהוֹרָה. \nדִּבְרֵי רְבִּי אֶלְעָזָר בֶּן עֲזַרְיָה. \nרְבִּי יִשְׁמָעֵאל אוֹמֵר: \nפְּעָמִים שֶׁהֵן אַרְבַּע עוֹנוֹת, \nפְּעָמִים שֶׁהֵן חָמֵשׁ, \nפְּעָמִים שֶׁהֵן שֵׁשׁ. \nרְבִּי עֲקִיבָה אוֹמֵר: \nלְעוֹלָם חָמֵשׁ. \n", + "ד\nנָכְרִית שֶׁפָּלְטָה שִׁכְבַת זֶרַע מִיִּשְׂרָאֵל, \nטְמֵאָה. \nבַּת יִשְׂרָאֵל שֶׁפָּלְטָה שִׁכְבַת זֶרַע מִן הַנָּכְרִי, \nטְהוֹרָה. \nהָאִשָּׁה שֶׁשִּׁמְּשָׁה בֵיתָהּ, \nוְיָרְדָה וְטָבְלָה וְלֹא כִבְּדָה אֶת הַבַּיִת, \nכְּאִלּוּ לֹא טָבְלָה. \nבַּעַל קֶרִי שֶׁטָּבַל וְלֹא הֵטִיל לַמַּיִם, \nכְּשֶׁיָּטִיל לַמַּיִם, טָמֵא. \nרְבִּי יוֹסֵה אוֹמֵר: \nבַּחוֹלֶה וּבַזָּקֵן, טָמֵא. \nבַּיֶּלֶד וּבַבָּרִיא, טָהוֹר. \n", + "ה\nנִדָּה שֶׁנָּתְנָה מָעוֹת בְּפִיהָ, \nוְיָרְדָה וְטָבְלָה, טָהָרָה מִטֻּמְאָתָהּ, \nאֲבָל טְמֵאָה עַל גַּב רוֹקָהּ. \nנָתְנָה שְׂעָרָהּ בְּפִיהָ, \nקָפְצָה יָדָהּ, \nקָרְצָה שִׂפְתוֹתֶיהָ, \nכְּאִלּוּ לֹא טָבָלָה. \nהָאוֹחֵז בָּאָדָם וּבַכֵּלִים וּמַטְבִּילָן, \nטְמֵאִין. \nוְאִם הֵדִיחַ אֶת יָדָיו בַּמַּיִם, טְהוֹרִין. \nרְבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר: \nיְרַפֶּה, עַד שֶׁיָּבוֹאוּ בָהֶם הַמַּיִם. \nבֵּית הַסְּתָרִים וּבֵית הַקְּמָטִים, \nאֵינָן צְרִיכִין שֶׁיָּבוֹאוּ בָהֶם הַמַּיִם. \n\n\n\n" + ], + [ + "אֵלּוּ חוֹצְצִין בָּאָדָם: \nחוּטֵי צֶמֶר, חוּטֵי פִשְׁתָּן, \nוְהָרְצוּעוֹת שֶׁבְּרָאשֵׁי הַבָּנוֹת. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nשֶׁלַּצֶּמֶר וְשֶׁלַּשֵּׂעָר אֵינָן חוֹצְצִין, \nמִפְּנֵי שֶׁהַמַּיִם בָּאִים בָּהֶן. \n", + "ב\nקִלְקֵי הַלֵּב וְהַזָּקָן, \nוּבֵית הַסְּתָרִים בָּאִשָּׁה, \nלִפְלוּף שֶׁחוּץ לָעַיִן, \nוְגֶלֶד שֶׁחוּץ לַמַּכָּה, \nוְהָרְטִיָּה שֶׁעָלֶיהָ, \nוְשֶׁרֶף הַיָּבֵשׁ, \nוְגִלְדֵי צוֹאָה שֶׁעַל בְּשָׂרוֹ, \nוּבָצֵק שֶׁעַל הַצִּפֹּרֶן, \nוְהַמַּלְמוּלִין, \nוְטִיט הַיָּוֵן, \nוְטִיט הַיּוֹצְרִין, \nוְגֵץ יְוָנִי. \nאֵי זֶה הוּא טִיט הַיָּוֵן? \nזֶה טִיט הַבּוֹרוֹת, \nשֶׁנֶּאֱמַר: (תהלים מ,ג) \n\"וַיַּעֲלֵנִי מִבּוֹר שָׁאוֹן מִטִּיט הַיָּוֵן\". <ויקם על סלע רגלי> \n\nג\nטִיט הַיּוֹצְרִין כִּשְׁמוּעוֹ. \nרְבִּי יוֹסֵה מְטַהֵר בְּשֶׁלַּיּוֹצְרִין, \nוּמְטַמֵּא בְשֶׁלִּמְרָקָה. \nגֵץ יְוָנִי, אֵלּוּ יִתְדוֹת הַדְּרָכִין, \nשֶׁאֵין טוֹבְלִין בָּהֶן וְלֹא מַטְבִּילִין אוֹתָן. \nוּשְׁאָר כָּל הַטִּיט, \nמַטְבִּילִין בּוֹ כְּשֶׁהוּא לַח. \nלֹא יִטְבֹּל בָּאָבָק שֶׁעַל רַגְלָיו. \nוְלֹא יִטְבֹּל אֶת הַקֻּמְקוּם בַּפֶּחָמִים, \nאֶלָּא אִם שִׁפְשֵׁף. \n", + "ד\nאֵלּוּ שֶׁאֵינָן חוֹצְצִין: \nקִלְקֵי הָרֹאשׁ, \nוּבֵית הַשֶּׁחִי, \nוּבֵית הַסְּתָרִים בָּאִישׁ. \nרְבִּי אֶלְעָזָר אוֹמֵר: \nאֶחָד הָאִישׁ וְאֶחָד הָאִשָּׁה, \nכָּל הַמַּקְפִּיד עָלָיו, \nחוֹצֵץ, \nוְשֶׁאֵינוּ מַקְפִּיד עָלָיו, \nאֵינוּ חוֹצֵץ. \n", + "ה\nלִפְלוּף שֶׁבָּעַיִן, \nוְגֶלֶד שֶׁעַל הַמַּכָּה, \nוְשֶׁרֶף הַלַּח, \nוְלִכְלוּכֵי צוֹאָה שֶׁעַל בְּשָׂרוֹ, \nוְצוֹאָה שֶׁתַּחַת הַצִּפֹּרֶן, \nוְצִפֹּרֶן הַמְדֻלְדֶּלֶת, \nכְּשׁוּת שֶׁלַּקָּטָן, \nלֹא מִטַּמֵּא וְלֹא מְטַמֵּא. \nקְרוּם שֶׁעַל הַמַּכָּה, \nטָמֵא וּמְטַמֵּא. \n", + "ו\nאֵלּוּ חוֹצְצִין בַּכֵּלִים: \nהַזֶּפֶת וְהַמּוֹר בִּכְלֵי זְכוֹכִית, \nבֵּין מִבִּפְנִים בֵּין מִבַּחוּץ, \nעַל הַשֻּׁלְחָן וְעַל הַטַּבְלָה וְעַל הַדַּרְגֵּשׁ, \nוְעַל הַנְּקִיוֹם, \nחוֹצְצִין, \nעַל הַבְּלוּסִים, אֵינָן חוֹצְצִין. \nעַל מִטּוֹת בַּעַל הַבַּיִת, חוֹצֵץ, \nוְעַל שֶׁלֶּעָנִי, אֵינוּ חוֹצֵץ. \nעַל אֲכוֹף בַּעַל הַבַּיִת, חוֹצֵץ, \nוְעַל שֶׁלְּזַקָּקִין, אֵינוּ חוֹצֵץ. \nעַל הַמַּרְדַּעַת חוֹצֵץ. \nרַבָּן שִׁמְעוֹן בֶּן גַּמְלִיאֵל אוֹמֵר: \nעַד כָּאִסָּר הָאִיטַלְקִי. \n", + "ז\nעַל הַבְּגָדִים מִצַּד אֶחָד, אֵינוּ חוֹצֵץ, \nמִשְּׁנֵי צְדָדִין, חוֹצֵץ. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר מִשֵּׁם רְבִּי יִשְׁמָעֵאל: \nאַף מִצַּד אֶחָד. \nרְבִּי יוֹסֵה אוֹמֵר: \nשֶׁל בַּנְּוִים, מִצַּד אֶחָד, \nוְשֶׁלַּבּוּר, מִשְּׁנֵי צְדָדִין. \n", + "ח\nמִטְפַּחַת שֶׁלְּזַפָּתִין וְשֶׁלַּיּוֹצְרִין וְשֶׁלִּמְפַסְּלֵי אִילָנוֹת, \nאֵינָן חוֹצְצִין. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nאַף שֶׁלְּקַיָּצִים כַּיּוֹצֵא בָהֶן. \nזֶה הַכְּלָל: \nכָּל הַמַּקְפִּיד עָלָיו, חוֹצֵץ, \nוְשֶׁאֵינוּ מַקְפִּיד עָלָיו, אֵינוּ חוֹצֵץ. \n\n\n\n" + ], + [ + "כָּל יְדוֹת הַכֵּלִים שֶׁהִכְנִיסָן שֶׁלֹּא כְדַרְכָּן, \nאוֹ שֶׁהִכְנִיסָן כְּדַרְכָּן וְלֹא מֵרְקָן, \nאוֹ שֶׁמֵּרְקָן וְנִשְׁבָּרוּ, \nהֲרֵי אֵלּוּ חוֹצְצִין. \nכֶּלִי שֶׁהִטְבִּילוֹ דֶרֶךְ פִּיו, \nכְּאִלּוּ לֹא טָבַל. \nהִטְבִּילוֹ כְדַרְכּוֹ וְלֹא הַזִּבּוֹרִית, \nעַד שֶׁיַּטֶּנּוּ עַל צִדּוֹ. \nכֶּלִי שֶׁהוּא צַר מִכָּן וּמִכָּן וְרָחָב בָּאֶמְצַע, \nאֵינוּ טָהוֹר, עַד שֶׁיַּטֶּנּוּ עַל צִדּוֹ. \nצְלוֹחִית שֶׁפִּיהָ שׁוֹקֵעַ, \nאֵינָה טְהוֹרָה, עַד שֶׁיִּקְּבֶנָּה מִצִּדָּהּ. \nקַלְמָרִין, \nאֵינָה טְהוֹרָה, עַד שֶׁיִּקְּבֶנָּה מִצִּדָּהּ. \nקַלְמָרִין שֶׁלְּיוֹסֵף הַכֹּהֵן הָיְתָה נְקוּבָה בְצִדָּהּ. \n", + "ב\nהַכַּר וְהַכֶּסֶת שֶׁלָּעוֹר, \nהֲרֵי אֵלּוּ צְרִיכִין שֶׁיָּבוֹאוּ בָהֶן הַמַּיִם. \nכֶּסֶת עֲגֻלָּה, הַכַּדּוּר, וְהָאֵמוֹן, \nוְהַקָּמֵיעַ, וּתְפִלָּה, \nאֵינָן צְרִיכִין שֶׁיָּבוֹאוּ בָהֶם הַמַּיִם. \nזֶה הַכְּלָל: \nכָּל שֶׁאֵין דַּרְכּוֹ לְהַכְנִיס וּלְהוֹצִיא, \nטוֹבְלִין סְתוּמִין. \n", + "ג\nאֵלּוּ שֶׁאֵינָן צְרִיכִין שֶׁיָּבוֹאוּ בָהֶם הַמַּיִם: \nקִשְׁרֵי הֶעָנִי, \nוְהַנּוּמִין, \nוַחֲבַט שֶׁלַּסַּנְדָּל, \nוּתְפִלָּה שֶׁלָּרֹאשׁ בִּזְמַן שֶׁהִיא חוּצָה, \nוְשֶׁלַּזְּרוֹעַ בִּזְמַן שֶׁהִיא עוֹלָה וְיוֹרֶדֶת, \nוְאָזְנֵי הַחֵמֶת, \nוְאָזְנֵי הַתָּרְמֵל. \n", + "ד\nאֵלּוּ שֶׁהֵן צְרִיכִין שֶׁיָּבוֹאוּ בָהֶם הַמַּיִם: \nהַקֶּשֶׁר שֶׁבַּפִּרְקַרְסִין שֶׁבַּכָּתֵף, \nוְשָׂפָה שֶׁלַּסָּדִין, \nצָרִיךְ לִמְתַּח, \nוּתְפִלָּה שֶׁלָּרֹאשׁ בִּזְמַן שֶׁאֵינָה חוּצָה, \nוְשֶׁלַּזְּרוֹעַ בִּזְמַן שֶׁאֵינָה עוֹלָה וְיוֹרֶדֶת, \nוְשֶׁנֶץ שֶׁלַּסַּנְדָּל, \nוּבְגָדִים שֶׁהִטְבִּילָן מְכֻבָּסִין, \nעַד שֶׁיְּבַעְבֵּעוּ. <שֶׁיְּבַעְבִּיעוּ> \nהִטְבִּילָן נְגוּבִים, \nעַד שֶׁיְּבַעְבֵּעוּ, וְיָנוּחוּ מִבִּעְבּוּעָן. \n", + "ה\nכָּל יְדוֹת הַכֵּלִים שֶׁהֵן אֲרֻכִּין וְעָתִיד לְקוֹצָץ, \nמַטְבִּילָן עַד מְקוֹם הַמִּדָּה. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nעַד שֶׁיַּטְבִּיל אֶת כֻּלּוֹ. \nשַׁלְשֶׁלֶת דְּלִי גָדוֹל, אַרְבָּעָה טְפָחִים, \nוְשֶׁלַּקָּטָן, עֲשָׂרָה, \nמַטְבִּילָן עַד מְקוֹם הַמִּדָּה. \nרְבִּי טַרְפוֹן אוֹמֵר: \nעַד שֶׁיַּטְבִּיל אֶת כָּל הַטַּבַּעַת. \nהַחֶבֶל שֶׁהוּא קָשׁוּר בַּקֻּפָּה, \nאֵינוּ חִבּוּר, אֶלָּא אִם תָּפַר. <אֵינָה>\n", + "ו\nבֵּית שַׁמַּי אוֹמְרִים: \nאֵין מַטְבִּילִין חַמִּים בַּצּוֹנִין, \nוְלֹא צוֹנִין בַּחַמִּים, \nלֹא יָפִים בָּרָעִים, \nוְלֹא רָעִים בַּיָּפִים. \nוּבֵית הֶלֵּל אוֹמְרִים: \nמַטְבִּילִין. \nכֶּלִי שֶׁהוּא מָלֵא מַשְׁקִים, \nהִטְבִּילוֹ, כְּאִלּוּ לֹא טָבַל. \nמָלֵא מֵי רַגְלַיִם, \nרוֹאִין אוֹתָן כְּאִלּוּ הֵן מַיִם. \nמָלֵא מֵי חַטָּאת, \nעַד שֶׁיִּרְבּוּ הַמַּיִם עַל מֵי חַטָּאת. \nרְבִּי יוֹסֵה אוֹמֵר: \nאֲפִלּוּ כֶלִי מַחֲזִיק כּוֹר, \nוְאֵין בּוֹ אֶלָּא רְבִיעִית, \nכְּאִלּוּ לֹא טָבַל. \n", + "ז\nכָּל הָאֳכָלִין מִצְטָרְפִין לִפְסוֹל אֶת הַגְּוִיָּה בְכַחֲצִי פְרָס. \nכָּל הַמַּשְׁקִים מִצְטָרְפִין לִפְסוֹל אֶת הַגְּוִיָּה בָרְבִיעִית. \nזֶה חֹמֶר בְּשׁוֹתֶה מַשְׁקִים טְמֵאִים מִבַּמִּקְוֶה, \nשֶׁעָשָׁה בוֹ שְׁאָר מַשְׁקִין כַּמַּיִם. \n", + "ח\nאָכַל אֳכָלִין טְמֵאִין, \nוְשָׁתָה מַשְׁקִין טְמֵאִין, \nטָבַל וֶהֱקִיאָן, \nטְמֵאִין, מִפְּנֵי שֶׁאֵינָן טְהוֹרִין בַּגּוּף. \nשָׁתָה מַיִם טְמֵאִין, \nטָבַל וֶהֱקִיאָן, \nטְהוֹרִין, מִפְּנֵי שֶׁהֵן טְהוֹרִין בַּגּוּף. \nבָּלַע טַבַּעַת טְהוֹרָה, \nוְנִכְנַס לְאֹהֶל הַמֵּת, \nהִזָּה וְשָׁנָה וְטָבַל, הֱקִיאָהּ, \nהֲרֵי הִיא כְמוֹת שֶׁהָיָתָה. \nבָּלַע טַבַּעַת טְמֵאָה, \nטוֹבֵל וְאוֹכֵל בִּתְרוּמָתוֹ; \nהֱקִיאָהּ, \nטְמֵאָה, וְטִמַּתּוּ. \nחֵץ שֶׁהוּא תָּחוּב בָּאָדָם, \nבִּזְמַן שֶׁהוּא נִרְאֶה, חוֹצֵץ. \nאִם אֵינוּ נִרְאֶה, אֵינוּ חוֹצֵץ,\nטוֹבֵל וְאוֹכֵל בִּתְרוּמָתוֹ. \n\n\n\n\n" + ] + ], + "sectionNames": [ + "Chapter", + "Mishnah" + ] +} \ No newline at end of file diff --git a/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Mikvaot/Hebrew/Mishnah, ed. 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אומר בין שהדיח בין שלא הדיח טמא: ", + "נפל לתוכן מת. או שהלך בהן הטמא ושתה טהור טהור. אחד מי גבאים מי בורות מי שיחים מי מערות מי תמציות שפסקו ומקואות שאין בהם ארבעים סאה. בשעת הגשמים הכל טהור. פסקו הגשמים הקרובים לעיר ולדרך. טמאים. והרחוקים טהורין עד שיהלכו רוב בני אדם: ", + "מאימתי טהרתן בית שמאי אומרים משירבו וישטופו. ובית הלל אומרים רבו אף על פי שלא שטפו. ר' שמעון אומר שטפו אף על פי שלא רבו כשרין לחלה וליטול מהן לידים: ", + "למעלה מהן. מי תמציות שלא פסקו שתה טמא ושתה טהור טהור. שתה טמא ומלא בכלי טהור טהור. שתה טמא ונפל ככר של תרומה. אף על פי שהדיח טהור. מלא בכלי טמא ושתה טהור טהור. מלא בכלי טמא ומלא בכלי טהור טהור. מלא בכלי טמא ונפל ככר של תרומה אף על פי שהדיח טהור. נפלו מים טמאים ושתה טהור טהור. נפלו מים טמאים ומלא בכלי טהור טהור. נפלו מים טמאים ונפל ככר של תרומה אף על פי שהדיח טהור. כשרים לתרומה וליטול מהם לידים: ", + "למעלה מהן מקוה שיש בו ארבעים סאה. שבו טובלין ומטבילין. למעלה מהן מעין שמימיו מועטין ורבו עליו מים שאובין שוה למקוה לטהר באשבורן. ולמעין להטביל בו בכל שהוא ", + "למעלה מהן מים מוכין שהן מטהרין בזוחלין. למעלה מהן מים חיים שבהן טבילה לזבים והזייה למצורעים. וכשרים לקדש מהן מי חטאת: " + ], + [ + "הטמא שירד לטבול. ספק טבל ספק לא טבל. אפילו טבל ספק יש בו ארבעים סאה ספק אין בו. שני מקואות אחד יש בו ארבעים סאה ואחד שאין בו טבל באחד מהם. ואינו יודע באי זה מהן טבל. ספיקו טמא: ", + "מקוה שנמדד ונמצא חסר. כל טהרות שנעשו על גביו למפרע בין ברשות היחיד בין ברשות הרבים. טמאות. במה דברים אמורים. בטומאה חמורה. אבל בטומאה קלה. כגון אכל אוכלים טמאים ושתה משקין טמאים בא ראשו ורובו במים שאובים או שנפלו על ראשו ועל רובו שלשה לוגין מים שאובין. וירד לטבול ספק טבל ספק לא טבל. אפילו טבל ספק יש בו ארבעים סאה ספק אין בו. שני מקואות אחד יש בו ארבעים סאה ואחד שאין בו. טבל באחד מהן. ואינו יודע באיזה מהן טבל. ספיקו טהור. רבי יוסי מטמא שר' יוסי אומר כל דבר שהוא בחזקת טומאה. לעולם הוא בפסולו. עד שיודע שטהר. אבל ספיקו ליטמא ולטמא. טהור: ", + "ספק מים שאובין שטהרו חכמים. ספק נפלו ספק לא נפלו. אפילו נפלו. ספק יש בהם ארבעים סאה ספק אין בהם. שני מקואות. אחד יש בו ארבעים סאה. ואחד אין בו. נפל לאחד מהן ואינו יודע לאיזה מהן נפל ספיקו טהור. מפני שיש לו במה יתלה. היו שניהם פחותים מארבעים סאה. ונפל לאחד מהם. ואינו יודע לאיזה מהן נפל. ספיקו טמא שאין לו במה יתלה: ", + "רבי אליעזר אומר רביעית מים שאובין בתחלה פוסלין את המקוה. ושלשה לוגין על פני המים. וחכמים אומרים בין בתחלה בין בסוף. שיעורו שלשה לוגין: ", + "מקוה שיש בו שלש גומות של מים שאובין של לוג לוג. אם ידוע שנפל לתוכו ארבעים סאין מים כשרין עד שלא הגיעו לגומא השלישית. כשר. ואם לאו. פסול. ור' שמעון מכשיר. מפני שהוא כמקוה סמוך למקוה: ", + "המסנק את הטיט לצדדין. ומשכו ממנו שלשה לוגין. כשר. היה תולש ומשכו ממנו שלשה לוגין פסול ור' שמעון מכשיר. מפני שלא נתכוין לשאוב: ", + "המניח קנקנים בראש הגג לנגבן. ונתמלאו מים. רבי אליעזר אומר אם עונת גשמים הוא אם יש בו כמעט מים בבור. ישבר. ואם לאו. לא ישבר. רבי יהושע אומר בין כך ובין כך ישבר. או יכפה. אבל לא יערה: ", + "הסייד ששכח עציץ בבור ונתמלא מים אם היו המים צפים על גביו כל שהו. ישבר. ואם לאו. לא ישבר דברי ר' אליעזר. ורבי יהושע אומר בין כך ובין כך ישבר: ", + "המסדר קנקנים בתוך הבור. ונתמלאו מים. אף על פי שבלע הבור את מימיו הרי זה ישבר: ", + "מקוה שיש בו ארבעים סאה מים וטיט ר' אליעזר אומר מטבילין במים ואין מטבילין בטיט. רבי יהושע אומר במים ובטיט. באיזה טיט מטבילין. בטיט שהמים צפים על גביו. היו המים מצד אחד. מודה רבי יהושע שמטבילין במים ואין מטבילין בטיט. באיזה טיט אמרו. בטיט שהקנה יורד מאליו. דברי ר' מאיר. רבי יהודה אומר מקום שאין קנה המדה עומד. אבא אלעזר בן דולעאי אומר מקום שהמשקלת יורדת. ר' אליעזר אומר היורד בפי חבית. ר' שמעון אומר הנכנס בשפופרת הנוד. ר' אליעזר בר צדוק אומר הנמדד בלוג: " + ], + [ + "רבי יוסי אומר שני מקואות שאין בהם ארבעים סאה ונפלו לזה לוג ומחצה. ולזה לוג ומחצה. ונתערבו כשרים. מפני שלא נקרא עליהן שם פסול. אבל מקוה שאין בו ארבעים סאה. ונפלו בו שלשה לוגין. ונחלק לשנים פסול מפני שנקרא עליו שם פסול. ורבי יהושע מכשיר. שהיה רבי יהושע אומר כל מקוה שאין בו ארבעים סאה ונפלו לו שלשה לוגין וחסר אפילו קרטוב כשר. מפני שחסרו לו שלשה לוגין. וחכמים אומרים לעולם הוא בפסולו. עד שיצא ממנו מלואו ועוד: \n", + "כיצד. הבור שבחצר ונפלו לו שלשה לוגין לעולם הוא בפסולו עד שיצא ממנו מלואו ועוד. או עד שיעמיד בחצר ארבעים סאה. ויטהרו העליונים מן התחתונים. ר' אלעזר בן עזריה פוסל אלא אם כן פקק: \n", + "בור שהוא מלא מים שאובין. והאמה נכנסת לו ויוצאה ממנו לעולם הוא בפסולו. עד שיתחשב שלא נשתייר מן הראשונים שלשה לוגין. שנים שהיו מטילין למקוה זה לוג ומחצה. וזה לוג ומחצה. הסוחט את כסותו ומטיל ממקומות הרבה. והמערה מן הצרצור ומטיל ממקומות הרבה. רבי עקיבא מכשיר. וחכמים פוסלין. אמר ר' עקיבא לא אמרו מטילין אלא מטיל. אמרו לו לא כך ולא כך אמרו. אלא שנפלו לו שלשה לוגין: \n", + "מכלי אחד. משנים. ומשלשה. מצטרפין. ומארבעה אין מצטרפין. בעל קרי החולה שנפלו עליו תשעה קבין מים. וטהור שנפלו על ראשו ועל רובו שלשה לוגין מים שאובין מכלי אחד. משנים. ומשלשה. מצטרפין. מארבעה אין מצטרפין. במה דברים אמורים בזמן שהתחיל השני עד שלא פסק הראשון. ובמה דברים אמורים בזמן שלא נתכוין לרבות. אבל נתכוין לרבות אפילו קרטוב בכל השנה מצטרפין לשלשה לוגין: \n" + ], + [ + "המניח כלים תחת הצנור אחד כלים גדולים ואחד כלים קטנים אפילו כלי גללים כלי אבנים כלי אדמה. פוסלין את המקוה אחד המניח ואחד השוכח כדברי בית שמאי. ובית הלל מטהרין בשוכח. אמר ר' מאיר נמנו ורבו בית שמאי על בית הלל. ומודים בשוכח בחצר שהוא טהור. אמר ר' יוסי עדיין מחלוקת במקומה עומדת: ", + "המניח טבלא תחת הצנור אם יש לה לבזבז פוסלת את המקוה. ואם לאו אינה פוסלת את המקוה. זקפה לידוח. בין כך ובין כך. אינה פוסלת את המקוה: ", + "החוטט בצנור לקבל צרורות. בשל עץ כל שהוא. ובשל חרס רביעית. רבי יוסי אומר אף בשל חרס כל שהוא. לא אמרו רביעית אלא בשברי כלי חרס. היו צרורות מתחלחלים בתוכו. פוסלים את המקוה. ירד לתוכו עפר ונכבש כשר. סלון שהוא צר מכאן ומכאן. ורחב מן האמצע. אינו פוסל. מפני שלא נעשה לקבלה: ", + "מים שאובין ומי גשמים שנתערבו בחצר. ובעוקה. ועל מעלות המערה. אם רוב מן הכשר. כשר. ואם רוב מן הפסול. פסול. מחצה למחצה. פסול. אימתי בזמן שמתערבים עד שלא יגיעו למקוה. היו מקלחין בתוך המים. אם ידוע שנפל לתוכו ארבעים סאה מים כשרים. עד שלא ירד לתוכו שלשה לוגין מים שאובין. כשר. ואם לאו פסול: ", + "השוקת שבסלע. אין ממלאין ממנה. ואין מקדשין בה. ואין מזין ממנה. ואינה צריכה צמיד פתיל. ואינה פוסלת את המקוה. היתה כלי וחברה בסיד ממלאין בה ומקדשין בה ומזין ממנה. וצריכה צמיד פתיל. ופוסלת את המקוה. ניקבה מלמטה. או מן הצד ואינה יכולה לקבל מים כל שהם כשירה. וכמה יהיה בנקב. כשפופרת הנוד. אמר רבי יהודה בן בתירא. מעשה בשוקת יהוא שהיתה בירושלים והיתה נקובה כשפופרת הנוד. והיו כל הטהרות שבירושלים נעשות על גבה. ושלחו בית שמאי ופחתוה שבית שמאי אומרים עד שיפחתו רובה: " + ], + [ + "מעין שהעבירו על גבי השוקת פסול. העבירו על גבי שפה כל שהוא. כשר חוצה לה. שהמעין מטהר בכל שהוא. העבירו על גבי בריכה והפסיקו הרי הוא כמקוה. חזר והמשיכו. פסול לזבים ולמצורעים. ולקדש מהן מי חטאת. עד שידע שיצאו הראשונים: ", + "העבירו על גבי כלים. או על גבי ספסל. ר' יהודה אומר הרי הוא כמו שהיה. ר' יוסי אומר הרי הוא כמקוה. ובלבד שלא יטביל על גבי הספסל: ", + "מעין שהוא משוך כנדל. ריבה עליו והמשיכו. הרי הוא כמו שהיה. היה עומד וריבה עליו והמשיכו. שוה למקוה. לטהר באשבורן. ולמעין. להטביל בו כל שהוא: ", + "כל הימים כמקוה. שנאמר (בראשית א, י) ולמקוה המים קרא ימים. דברי ר' מאיר. ר' יהודה אומר הים הגדול כמקוה. לא נאמר ימים. אלא שיש בו מיני ימים הרבה. ר' יוסי אומר כל הימים מטהרים בזוחלין. ופסולין לזבין ולמצורעים ולקדש מהם מי חטאת: ", + "הזוחלין כמעין והנוטפים כמקוה. העיד רבי צדוק על הזוחלין שרבו על הנוטפים. שהם כשרים. ונוטפים שעשאן זוחלין. סומך. אפילו מקל. אפילו קנה. אפילו זב וזבה יורד וטובל. דברי ר' יהודה. ר' יוסי אומר כל דבר שהוא מקבל טומאה. אין מזחילין בו: ", + "גל שנתלש ובו ארבעים סאה. ונפל על האדם ועל הכלים. טהורים. כל מקום שיש בו ארבעים סאה. טובלין. ומטבילין. מטבילין בחריצין ובנעצים ובפרסת החמור. המעורבת בבקעה. בית שמאי אומרים מטבילין בחרדלית. בית הלל אומרים אין מטבילין. ומודים שהוא גודר כלים וטובל בהם. וכלים שגדר בהם. לא הוטבלו: " + ], + [ + "כל המעורב למקוה. כמקוה. חורי המערה. וסדקי המערה. מטביל בהם כמה שהם. עוקת המערה אין מטבילין בה אלא אם כן היתה נקובה כשפופרת הנוד. אמר ר' יהודה אימתי. בזמן שהיא מעמדת עצמה. אבל אם אינה מעמדת עצמה. מטבילין בה כמה שהיא: ", + "דלי שהוא מלא כלים. והטבילן הרי אלו טהורים. ואם לא טבל אין המים מעורבין. עד שיהיו מעורבין כשפופרת הנוד: ", + "שלשה מקואות בזה עשרים סאה ובזה עשרים סאה ובזה עשרים סאה מים שאובין. והשאוב מן הצד. וירדו שלשה וטבלו בהן. ונתערבו. המקואות טהורין. והטובלים טהורים. היה השאוב באמצע. וירדו שלשה וטבלו בהם. ונתערבו. המקואות כמות שהיו. והטובלים כמות שהיו: ", + "הספוג והדלי שהיו בהן שלשה לוגין מים. ונפלו למקוה. לא פסלוהו. שלא אמרו אלא שלשה לוגין שנפלו: ", + "השידה והתיבה שבים אין מטבילין בהם אלא אם כן היו נקובין כשפופרת הנוד. ר' יהודה אומר בכלי גדול ארבעה טפחים ובקטן רובו. אם היה שק או קופה. מטבילין בהם כמה שהם מפני שהמים מעורבין. היו נתונים תחת הצינור. אינם פוסלים את המקוה. אלא מטבילין אותן. ומעלין אותן כדרכן: ", + "גסטרא שבמקוה והטביל בה את הכלים טהרו מטומאתן אבל טמאים על גב כלי חרס. אם היו המים צפים על גביו כל שהן טהורין. מעין היוצא מן התנור וירד וטבל בתוכו. הוא טהור וידיו טמאות. ואם היו על גביו רום ידיו. אף ידיו טהורות: ", + "ערוב מקואות. כשפופרת הנוד. כעוביה. וכחללה. כשתי אצבעות חוזרות למקומן ספק כשפופרת הנוד. ספק שאינה כשפופרת הנוד. פסולה. מפני שהיא מן התורה. וכן כזית מן המת. וכזית מן הנבילה. וכעדשה מן השרץ. כל שיעמוד כשפופרת הנוד ממעטה רבן שמעון בן גמליאל אומר כל שהוא מבריית המים. טהור: ", + "מטהרים את המקואות העליון מן התחתון והרחוק מן הקרוב. כיצד מביא סלון של חרס. או של אבר ומניח ידו תחתיו עד שהוא מתמלא מים ומושכו ומשיקו אפילו כשערה. דיו. היה בעליון ארבעים סאה. ובתחתון אין כלום. ממלא בכתף. ונותן לעליון. עד שירדו לתחתון ארבעים סאה: ", + "כותל שבין שתי מקואות שנסדק לשתי מצטרף. ולערב אין מצטרף עד שיהא במקום אחד כשפופרת הנוד. ר' יהודה אומר חלוף הדברים. נפרצו זה בתוך זה. על רום כקליפת השום. ועל רוחב כשפופרת הנוד: ", + "האביק שבמרחץ. בזמן שהוא באמצע. פוסל. מן הצד אינו פוסל. מפני שהוא כמקוה סמוך למקוה דברי ר' מאיר. וחכמים אומרים אם מקבלת האמבטי רביעית עד שלא יגיעו לאביק. כשר. ואם לאו. פסול. ר' אלעזר בר' צדוק אומר. אם מקבל האביק כל שהוא. פסול: ", + "המטהרת שבמרחץ התחתונה מליאה שאובין. והעליונה מלאה כשרין. אם יש כנגד הנקב שלשה לוגין פסול. כמה יהא בנקב ויהיה בו שלשה לוגין. אחד משלש מאות ועשרים לבריכה דברי ר' יוסי. ור' אלעזר אומר אפילו התחתונה מליאה כשרים. והעליונה מליאה שאובין ויש בצד הנקב שלשה לוגין. כשר. שלא אמרו אלא שלשה לוגין שנפלו: " + ], + [ + "יש מעלין את המקוה ולא פוסלין. פוסלין ולא מעלין. לא מעלין ולא פוסלין. אלו מעלין ולא פוסלין. השלג והברד. והכפור והגליד. והמלח. והטיט הנרוק. אמר ר' עקיבא היה ר' ישמעאל דן כנגדי לומר השלג אינו מעלה את המקוה. והעידו אנשי מידבא משמו שאמר להם צאו והביאו שלג ועשו מקוה בתחלה. ר' יוחנן בן נורי אומר אבן הברד כמים. כיצד מעלין ולא פוסלין. מקוה שיש בו ארבעים סאה חסר אחת. נפל מהם סאה לתוכו והעלהו. נמצאו מעלין ולא פוסלין: ", + "אלו פוסלין ולא מעלין. המים בין טמאים. בין טהורים. ומי כבשים. ומי שלקות. והתמד עד שלא החמיץ. כיצד פוסלין ולא מעלין. מקוה שיש בו ארבעים סאה חסר קרטוב. ונפל מהם קרטוב לתוכו. לא העלהו. פוסלו בשלשה לוגין. אבל שאר המשקין. ומי פירות. והציר. והמורייס. והתמד משהחמיץ. פעמים מעלין. ופעמים שאינן מעלין. כיצד מקוה שיש בו ארבעים סאה חסר אחת. נפל לתוכו סאה מהם לא העלהו. היו בו ארבעים סאה. נתן סאה ונטל סאה. הרי זה כשר: ", + "הדיח בו סלי זיתים. וסלי ענבים. ושנו את מראיו כשר. ר' יוסי אומר מי הצבע. פוסלין אותו בשלשה לוגין. ואינן פוסלין אותו בשנוי מראה. נפל לתוכו יין. ומוחל. ושנו את מראיו. פסול. כיצד יעשה. ימתין לו עד שירדו גשמים ויחזרו מראיהן למראה המים. היו בו ארבעים סאה. ממלא בכתף. ונותן לתוכו עד שיחזרו מראיהן למראה המים: ", + "נפל לתוכו יין. או מוחל. ושנו מקצת מראיו. אם אין בו מראה מים ארבעים סאה הרי זה לא יטבול בו: ", + "שלשה לוגין מים ונפל לתוכן קרטוב יין והרי מראיהן כמראה היין. ונפלו למקוה. לא פסלוהו. שלשה לוגין מים חסר קרטוב. ונפל לתוכן קרטוב חלב. והרי מראיהן כמראה המים. ונפלו למקוה. לא פסלוהו. ר' יוחנן בן נורי אומר. הכל הולך אחר המראה: ", + "מקוה שיש בו ארבעים סאה מכוונות. ירדו שנים וטבלו זה אחר זה. הראשון טהור. והשני טמא. רבי יהודה אומר. אם היו רגליו של ראשון נוגעות במים אף השני טהור. הטביל בו את הסגוס והעלהו. מקצתו נוגע במים. טהור. הכר והכסת של עור. כיון שהגביה שפתותיהם מן המים. המים שבתוכן שאובין. כיצד יעשה. מטבילן ומעלה אותם דרך שוליהם: ", + "הטביל בו את המטה. אף על פי שרגליה שוקעות בטיט העבה. טהורה. מפני שהמים מקדמין. מקוה שמימיו מרודדין כובש אפילו חבילי עצים אפילו חבילי קנים. כדי שיתפחו המים ויורד וטובל. מחט שהיא נתונה על מעלות המערה. היה מוליך ומביא במים כיון שעבר עליה הגל טהורה: " + ], + [ + "ארץ ישראל טהורה ומקואותיה טהורים. מקואות העמים שבחוצה לארץ כשרים לבעלי קריין. אפילו נתמלאו בקילון. שבארץ ישראל. שחוץ למפתח כשרים אף לנדות. מלפנים מן המפתח כשרים לבעלי קריין ופסולים לכל הטמאים. ר' אליעזר אומר הקרובים לעיר ולדרך טמאים מפני הכביסה והרחוקים טהורים: \n", + "אלו בעלי קוריין שהם צריכין טבילה. ראה מים חלוקים או עכורים בתחלה טהור באמצע ובסוף טמא. מתחלה ועד סוף טהור. לבנים ונמשכים טמא. ר' יוסי אומר לבנים כעכורים: \n", + "המטיל טפין עבות מתוך האמה. טמא. דברי ר' אלעזר חסמא. המהרהר בלילה ועמד ומצא בשרו חם טמא הפולטת זרע ביום השלישי. טהורה דברי ר' אלעזר בן עזריה. רבי ישמעאל אומר פעמים שהם ארבע עונות. פעמים שהם חמש. פעמים שהם ששה. ר' עקיבא אומר לעולם חמש: \n", + "עובדת כוכבים שפלטה שכבת זרע מישראל. טמאה. בת ישראל שפלטה שכבת זרע מעובד כוכבים. טהורה. האשה ששמשה ביתה וירדה וטבלה. ולא כבדה את הבית. כאילו לא טבלה. בעל קרי שטבל ולא הטיל את המים כשיטיל את המים טמא. רבי יוסי אומר בחולה ובזקן טמא. בילד ובבריא טהור: \n", + "נדה שנתנה מעות בפיה וירדה וטבלה טהורה מטומאתה. אבל טמאה היא על גב רוקה. נתנה שערה בפיה קפצה ידה קרצה שפתותיה. כאילו לא טבלה. האוחז באדם ובכלים ומטבילן. טמאין. ואם הדיח את ידו במים. טהורים. רבי שמעון אומר ירפה כדי שיבואו בהם מים. בית הסתרים בית הקמטים אינן צריכין שיבואו בהן מים: \n" + ], + [ + "אלו חוצצין באדם. חוטי צמר וחוטי פשתן והרצועות שבראשי הבנות. רבי יהודה אומר של צמר ושל שער אינם חוצצין. מפני שהמים באין בהם: ", + "קלקי הלב. והזקן ובית הסתרים באשה. לפלוף שחוץ לעין. וגלד שחוץ למכה והרטיה שעליה. ושרף היבש. וגלדי צואה שעל בשרו. ובצק שתחת הצפורן. והמלמולין. וטיט היון. וטיט היוצרים. וגץ יוני. איזהו טיט היון. זה טיט הבורות שנאמר (תהלים מ, ג) ויעלני מבור שאון מטיט היון. טיט היוצרין כמשמעו. ר' יוסי מטהר בשל יוצרין ומטמא בשל מרקה. וגץ יוני אלו יתדות הדרכים שאין טובלין בהן ולא מטבילין אותן ושאר כל הטיט. מטבילין בו כשהוא לח ולא יטבול באבק שעל רגליו. לא יטבול את הקומקמוס בפחמין אלא אם כן שפשף: ", + "אלו שאין חוצצין קלקי הראש ובית השחי. ובית הסתרים באיש. רבי אליעזר אומר אחד האיש ואחד האשה. כל המקפיד עליו חוצץ. ושאין מקפיד עליו אין חוצץ: ", + "לפלוף שבעין. וגלד שעל המכה. ושרף הלח. ולכלוכי צואה שעל בשרו. וצואה שתחת הצפורן. וצפורן המדולדלת. כשות של קטן. לא טמא. ולא מטמא. קרום שעל המכה. טמא. ומטמא: ", + "אלו חוצצין בכלים. הזפת. והמור. בכלי זכוכית. בין מבפנים בין מבחוץ. על השלחן. ועל הטבלה. ועל הדרגש. על הנקיים. חוצצין. על הבלוסין. אינן חוצצין. על מטות בעל הבית. חוצץ. ועל של עני אינו חוצץ. על איכוף של בעל הבית חוצץ. ועל של זקקין. אינו חוצץ. ועל המרדעת. חוצץ. רבן שמעון בן גמליאל אומר עד כאיסר האיטלקי: ", + "על הבגדים. מצד אחד. אינו חוצץ. משני צדדין. חוצץ. רבי יהודה אומר משום רבי ישמעאל אף מצד אחד. רבי יוסי אומר של בנאים מצד אחד. ושל בור. משני צדדין: ", + "מטפחת של זפתין. ושל יוצרין. ושל מפסלי אילנות. אין חוצצין. ר' יהודה אומר אף של קייצין כיוצא בהן. זה הכלל. כל המקפיד עליו. חוצץ. ושאינו מקפיד עליו. אינו חוצץ: " + ], + [ + "כל ידות הכלים. שהכניסן שלא כדרכן. או שהכניסן כדרכן. ולא מרקן. או שמרקן ונשברו. הרי אלו חוצצין. כלי שהטבילו דרך פיו. כאילו לא טבל. הטבילו כדרכו בלא זבורית. עד שיטנו על צדו. כלי שהוא צר מכאן ומכאן ורחב מן האמצע אינו טהור. עד שיטנו על צדו. צלוחית שפיה שוקע. אינה טהורה עד שינקבנה מצדה. קלמרין הדיוטות אינה טהורה. עד שינקבנה מצדה. וקלמרין של יוסף הכהן. היתה נקובה בצדה: ", + "הכר והכסת של עור. הרי אלו צריכין שיבואו בהם המים. כסת עגולה. והכדור. והאמום. והקמיע. והתפלה. אינן צריכין שיבואו בהם המים. זה הכלל. כל שאין דרכו להכניס ולהוציא. טובלים סתומים: ", + "אלו שאינם צריכים שיבאו בהם המים. קשרי העני. והנימין. וחבט של סנדל. ותפלה של ראש. בזמן שהיא חוצה. ושל זרוע. בזמן שאינה עולה ויורדת. ואזני החמת. ואזני התרמול: ", + "אלו שהם צריכים שיבואו בהן המים. הקשר שבפרקסים שבכתף. ושפה של סדין צריך למתח. ותפלה של ראש בזמן שאינה חוצה. ושל זרוע בזמן שהיא עולה ויורדת. ושניצן של סנדל. ובגדים שהטבילן מכובסין. עד שיבעבעו. הטבילן נגובין. עד שיבעבעו. וינוחו מבעבוען: ", + "כל ידות הכלים שהם ארוכין. ועתיד לקוצץ. מטבילין עד מקום המדה. ר' יהודה אומר עד שיטביל את כולו. שלשלת דלי גדול ארבעה טפחים. ושל קטן עשרה. מטבילן עד מקום המדה. ר' טרפון אומר עד שיטביל את כל הטבעת. החבל שהוא קשור בקופה אינו חבור. אלא אם כן תפר: ", + "בית שמאי אומרים אין מטבילין חמין בצונן. ולא צונן בחמין. לא יפים ברעים. ולא רעים ביפים. בית הלל אומרים מטבילין. כלי שהוא מלא משקין והטבילו. כאילו לא טבל. מלא מי רגלים. רואים אותם כאילו הם מים. מלא מי חטאת. עד שירבו המים על מי חטאת. רבי יוסי אומר אפילו כלי מחזיק כור. ואין בו אלא רביעית. כאילו לא טבל: ", + "כל האוכלין מצטרפין לפסול את הגויה. בכחצי פרס. כל המשקין מצטרפין לפסול את הגויה. ברביעית. זה חומר בשותה משקין טמאים. מבמקוה. שעשו בו שאר המשקין כמים: ", + "אכל אוכלים טמאים. ושתה משקים טמאים טבל והקיאן טמאים. מפני שאינן טהורים בגוף. שתה מים טמאים. טבל והקיאם. טהורים. מפני שהם טהורים בגוף. בלע טבעת טהורה. נכנס לאהל המת. הזה ושנה וטבל והקיאה. הרי היא כמות שהיתה. בלע טבעת טמאה. טובל ואוכל בתרומה. הקיאה טמאה. וטמאתו. חץ שהוא תחוב באדם. בזמן שהוא נראה. חוצץ. ואם אינו נראה. טובל ואוכל בתרומתו: " + ] + ], + "sectionNames": [ + "Chapter", + "Mishnah" + ] +} \ No newline at end of file diff --git a/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Mikvaot/Hebrew/Torat Emet 357.json b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Mikvaot/Hebrew/Torat Emet 357.json new file mode 100644 index 0000000000000000000000000000000000000000..13d09f7ad7d6ac7494305679b639aaf7aedc879c --- /dev/null +++ b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Mikvaot/Hebrew/Torat Emet 357.json @@ -0,0 +1,118 @@ +{ + "language": "he", + "title": "Mishnah Mikvaot", + "versionSource": "http://www.toratemetfreeware.com/index.html?downloads", + "versionTitle": "Torat Emet 357", + "status": "locked", + "priority": 3.0, + "license": "Public Domain", + "versionTitleInHebrew": "תורת אמת 357", + "actualLanguage": "he", + "languageFamilyName": "hebrew", + "isBaseText": true, + "isSource": true, + "isPrimary": true, + "direction": "rtl", + "heTitle": "משנה מקואות", + "categories": [ + "Mishnah", + "Seder Tahorot" + ], + "text": [ + [ + "שֵׁשׁ מַעֲלוֹת בַּמִּקְוָאוֹת, זוֹ לְמַעְלָה מִזּוֹ, וְזוֹ לְמַעְלָה מִזּוֹ. מֵי גְבָאִים, שָׁתָה טָמֵא וְשָׁתָה טָהוֹר, טָמֵא. שָׁתָה טָמֵא וּמִלֵּא בִכְלִי טָהוֹר, טָמֵא. שָׁתָה טָמֵא וְנָפַל כִּכָּר שֶׁל תְּרוּמָה, אִם הֵדִיחַ, טָמֵא. וְאִם לֹא הֵדִיחַ, טָהוֹר: \n", + "מִלֵּא בִכְלִי טָמֵא וְשָׁתָה טָהוֹר, טָמֵא. מִלֵּא בִכְלִי טָמֵא וּמִלֵּא בִכְלִי טָהוֹר, טָמֵא. מִלֵּא בִכְלִי טָמֵא וְנָפַל כִּכָּר שֶׁל תְּרוּמָה, אִם הֵדִיחַ, טָמֵא. וְאִם לֹא הֵדִיחַ, טָהוֹר: \n", + "נָפְלוּ מַיִם טְמֵאִים וְשָׁתָה טָהוֹר, טָמֵא. נָפְלוּ מַיִם טְמֵאִים וּמִלֵּא בִכְלִי טָהוֹר, טָמֵא. נָפְלוּ מַיִם טְמֵאִים וְנָפַל כִּכָּר שֶׁל תְּרוּמָה, אִם הֵדִיחַ, טָמֵא. וְאִם לֹא הֵדִיחַ, טָהוֹר. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, בֵּין שֶׁהֵדִיחַ בֵּין שֶׁלֹּא הֵדִיחַ, טָמֵא: \n", + "נָפַל לְתוֹכָן מֵת, אוֹ שֶׁהָלַךְ בָּהֶן הַטָּמֵא, וְשָׁתָה טָהוֹר, טָהוֹר. אֶחָד מֵי גְבָאִים, מֵי בוֹרוֹת, מֵי שִׁיחִים, מֵי מְעָרוֹת, מֵי תַמְצִיּוֹת שֶׁפָּסְקוּ, וּמִקְוָאוֹת שֶׁאֵין בָּהֶם אַרְבָּעִים סְאָה, בִּשְׁעַת הַגְּשָׁמִים הַכֹּל טָהוֹר. פָּסְקוּ הַגְּשָׁמִים, הַקְּרוֹבִים לָעִיר וְלַדֶּרֶךְ, טְמֵאִים. וְהָרְחוֹקִים, טְהוֹרִין, עַד שֶׁיְּהַלְּכוּ רֹב בְּנֵי אָדָם: \n", + "מֵאֵימָתַי טָהֳרָתָן. בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, מִשֶּׁיִּרְבּוּ וְיִשְׁטֹפוּ. וּבֵית הִלֵּל אוֹמְרִים, רַבּוּ אַף עַל פִּי שֶׁלֹּא שָׁטְפוּ. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, שָׁטְפוּ אַף עַל פִּי שֶׁלֹּא רַבּוּ. כְּשֵׁרִין לַחַלָּה וְלִטֹּל מֵהֶן לַיָּדָיִם: \n", + "לְמַעְלָה מֵהֶן, מֵי תַמְצִיּוֹת שֶׁלֹּא פָסְקוּ. שָׁתָה טָמֵא וְשָׁתָה טָהוֹר, טָהוֹר. שָׁתָה טָמֵא וּמִלֵּא בִכְלִי טָהוֹר, טָהוֹר. שָׁתָה טָמֵא וְנָפַל כִּכָּר שֶׁל תְּרוּמָה, אַף עַל פִּי שֶׁהֵדִיחַ, טָהוֹר. מִלֵּא בִכְלִי טָמֵא וְשָׁתָה טָהוֹר, טָהוֹר. מִלֵּא בִכְלִי טָמֵא וּמִלֵּא בִכְלִי טָהוֹר, טָהוֹר. מִלֵּא בִכְלִי טָמֵא וְנָפַל כִּכָּר שֶׁל תְּרוּמָה, אַף עַל פִּי שֶׁהֵדִיחַ, טָהוֹר. נָפְלוּ מַיִם טְמֵאִים וְשָׁתָה טָהוֹר, טָהוֹר. נָפְלוּ מַיִם טְמֵאִים וּמִלֵּא בִכְלִי טָהוֹר, טָהוֹר. נָפְלוּ מַיִם טְמֵאִים וְנָפַל כִּכָּר שֶׁל תְּרוּמָה, אַף עַל פִּי שֶׁהֵדִיחַ, טָהוֹר. כְּשֵׁרִים לַתְּרוּמָה וְלִטֹּל מֵהֶם לַיָּדָיִם: \n", + "לְמַעְלָה מֵהֶן, מִקְוֶה שֶׁיֶּשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה, שֶׁבּוֹ טוֹבְלִין וּמַטְבִּילִין. לְמַעְלָה מֵהֶן, מַעְיָן שֶׁמֵּימָיו מֻעָטִין וְרַבּוּ עָלָיו מַיִם שְׁאוּבִין, שָׁוֶה לַמִּקְוֶה לְטַהֵר בְּאַשְׁבֹּרֶן, וְלַמַּעְיָן לְהַטְבִּיל בּוֹ בְּכָל שֶׁהוּא: \n", + "לְמַעְלָה מֵהֶן, מַיִם מֻכִּין, שֶׁהֵן מְטַהֲרִין בְּזוֹחֲלִין. לְמַעְלָה מֵהֶן, מַיִם חַיִּים, שֶׁבָּהֶן טְבִילָה לַזָּבִים, וְהַזָּיָה לַמְצֹרָעִים, וּכְשֵׁרִים לְקַדֵּשׁ מֵהֶן מֵי חַטָּאת: \n" + ], + [ + "הַטָּמֵא שֶׁיָּרַד לִטְבֹּל, סָפֵק טָבַל סָפֵק לֹא טָבַל, אֲפִלּוּ טָבַל, סָפֵק יֶשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה סָפֵק אֵין בּוֹ. שְׁנֵי מִקְוָאוֹת, אֶחָד יֶשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה וְאֶחָד שֶׁאֵין בּוֹ, טָבַל בְּאַחַד מֵהֶם וְאֵינוֹ יוֹדֵעַ בְּאֵיזֶה מֵהֶן טָבַל, סְפֵקוֹ טָמֵא: \n", + "מִקְוֶה שֶׁנִּמְדַּד וְנִמְצָא חָסֵר, כָּל טָהֳרוֹת שֶׁנַּעֲשׂוּ עַל גַּבָּיו לְמַפְרֵעַ, בֵּין בִּרְשׁוּת הַיָּחִיד בֵּין בִּרְשׁוּת הָרַבִּים, טְמֵאוֹת. בַּמֶּה דְבָרִים אֲמוּרִים, בְּטֻמְאָה חֲמוּרָה. אֲבָל בְּטֻמְאָה קַלָּה, כְּגוֹן אָכַל אֳכָלִים טְמֵאִים, וְשָׁתָה מַשְׁקִין טְמֵאִים, בָּא רֹאשׁוֹ וְרֻבּוֹ בְּמַיִם שְׁאוּבִים, אוֹ שֶׁנָּפְלוּ עַל רֹאשׁוֹ וְעַל רֻבּוֹ שְׁלשָׁה לֻגִּין מַיִם שְׁאוּבִין, וְיָרַד לִטְבֹּל, סָפֵק טָבַל סָפֵק לֹא טָבַל, אֲפִלּוּ טָבַל, סָפֵק יֶשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה סָפֵק אֵין בּוֹ. שְׁנֵי מִקְוָאוֹת, אֶחָד יֶשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה, וְאֶחָד שֶׁאֵין בּוֹ, טָבַל בְּאַחַד מֵהֶן וְאֵינוֹ יוֹדֵעַ בְּאֵיזֶה מֵהֶן טָבַל, סְפֵקוֹ טָהוֹר. רַבִּי יוֹסֵי מְטַמֵּא, שֶׁרַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, כָּל דָּבָר שֶׁהוּא בְחֶזְקַת טֻמְאָה, לְעוֹלָם הוּא בִפְסוּלוֹ, עַד שֶׁיִּוָּדַע שֶׁטָּהַר. אֲבָל סְפֵקוֹ לִטָּמֵא וּלְטַמֵּא, טָהוֹר: \n", + "סְפֵק מַיִם שְׁאוּבִין שֶׁטִּהֲרוּ חֲכָמִים, סָפֵק נָפְלוּ, סָפֵק לֹא נָפְלוּ, אֲפִלּוּ נָפְלוּ, סָפֵק יֶשׁ בָּהֶם אַרְבָּעִים סְאָה סָפֵק אֵין בָּהֶם, שְׁנֵי מִקְוָאוֹת, אֶחָד יֶשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה וְאֶחָד אֵין בּוֹ, נָפַל לְאַחַד מֵהֶן וְאֵינוֹ יוֹדֵעַ לְאֵיזֶה מֵהֶן נָפַל, סְפֵקוֹ טָהוֹר, מִפְּנֵי שֶׁיֶּשׁ לוֹ בַמֶּה יִתְלֶה. הָיוּ שְׁנֵיהֶם פְּחוּתִים מֵאַרְבָּעִים סְאָה, וְנָפַל לְאַחַד מֵהֶם וְאֵינוֹ יוֹדֵעַ לְאֵיזֶה מֵהֶן נָפַל, סְפֵקוֹ טָמֵא, מִפְּנֵי שֶׁאֵין לוֹ בַמֶּה יִתְלֶה: \n", + "רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, רְבִיעִית מַיִם שְׁאוּבִין בַּתְּחִלָּה, פּוֹסְלִין אֶת הַמִּקְוֶה, וּשְׁלשָׁה לֻגִּין עַל פְּנֵי הַמַּיִם. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, בֵּין בַּתְּחִלָּה בֵּין בַּסּוֹף, שִׁעוּרוֹ שְׁלשָׁה לֻגִּין: \n", + "מִקְוֶה שֶׁיֶּשׁ בּוֹ שָׁלשׁ גֻּמּוֹת שֶׁל מַיִם שְׁאוּבִין שֶׁל לֹג לֹג, אִם יָדוּעַ שֶׁנָּפַל לְתוֹכוֹ אַרְבָּעִים סְאִין מַיִם כְּשֵׁרִין עַד שֶׁלֹּא הִגִּיעוּ לַגֻּמָּא הַשְּׁלִישִׁית, כָּשֵׁר. וְאִם לָאו, פָּסוּל. וְרַבִּי שִׁמְעוֹן מַכְשִׁיר, מִפְּנֵי שֶׁהוּא כְמִקְוֶה סָמוּךְ לְמִקְוֶה: \n", + "הַמְסַנֵּק אֶת הַטִּיט לַצְּדָדִין וּמָשְׁכוּ מִמֶּנּוּ שְׁלשָׁה לֻגִּין, כָּשֵׁר. הָיָה תוֹלֵשׁ וּמָשְׁכוּ מִמֶּנּוּ שְׁלשָׁה לֻגִּין, פָּסוּל. וְרַבִּי שִׁמְעוֹן מַכְשִׁיר, מִפְּנֵי שֶׁלֹּא נִתְכַּוֵּן לִשְׁאֹב: \n", + "הַמַּנִּיחַ קַנְקַנִּים בְּרֹאשׁ הַגַּג לְנַגְּבָן וְנִתְמַלְּאוּ מַיִם, רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, אִם עוֹנַת גְּשָׁמִים הִיא, אִם יֶשׁ בּוֹ כִמְעַט מַיִם בַּבּוֹר, יְשַׁבֵּר. וְאִם לָאו, לֹא יְשַׁבֵּר. רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ אוֹמֵר, בֵּין כָּךְ וּבֵין כָּךְ יְשַׁבֵּר, אוֹ יִכְפֶּה, אֲבָל לֹא יְעָרֶה: \n", + "הַסַּיָּד שֶׁשָּׁכַח עָצִיץ בַּבּוֹר וְנִתְמַלֵּא מַיִם, אִם הָיוּ הַמַּיִם צָפִים עַל גַּבָּיו כָּל שֶׁהוּא, יְשַׁבֵּר. וְאִם לָאו, לֹא יְשַׁבֵּר, דִּבְרֵי רַבִּי אֱלִיעֶזֶר. וְרַבִּי יְהוֹשֻׁעַ אוֹמֵר, בֵּין כָּךְ וּבֵין כָּךְ יְשַׁבֵּר: \n", + "הַמְסַדֵּר קַנְקַנִּים בְּתוֹךְ הַבּוֹר וְנִתְמַלְּאוּ מַיִם, אַף עַל פִּי שֶׁבָּלַע הַבּוֹר אֶת מֵימָיו, הֲרֵי זֶה יְשַׁבֵּר: \n", + "מִקְוֶה שֶׁיֶּשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה מַיִם וָטִיט, רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, מַטְבִּילִין בַּמַּיִם וְאֵין מַטְבִּילִין בַּטִּיט. רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ אוֹמֵר, בַּמַּיִם וּבַטִּיט. בְּאֵיזֶה טִיט מַטְבִּילִין. בְּטִיט שֶׁהַמַּיִם צָפִים עַל גַּבָּיו. הָיוּ הַמַּיִם מִצַּד אֶחָד, מוֹדֶה רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ שֶׁמַּטְבִּילִין בַּמַּיִם וְאֵין מַטְבִּילִין בַּטִּיט. בְּאֵיזֶה טִיט אָמְרוּ. בְּטִיט שֶׁהַקָּנֶה יוֹרֵד מֵאֵלָיו, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, מְקוֹם שֶׁאֵין קְנֵה הַמִּדָּה עוֹמֵד. אַבָּא אֶלְעָזָר בֶּן דּוֹלְעַאי אוֹמֵר, מְקוֹם שֶׁהַמִּשְׁקֹלֶת יוֹרֶדֶת. רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, הַיּוֹרֵד בְּפִי חָבִית. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, הַנִּכְנָס בִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד. רַבִּי אֶלְעָזָר בַּר צָדוֹק אוֹמֵר, הַנִּמְדָּד בַּלֹּג: \n" + ], + [ + "רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, שְׁנֵי מִקְוָאוֹת שֶׁאֵין בָּהֶם אַרְבָּעִים סְאָה, וְנָפְלוּ לָזֶה לֹג וּמֶחֱצָה וְלָזֶה לֹג וּמֶחֱצָה וְנִתְעָרְבוּ, כְּשֵׁרִים, מִפְּנֵי שֶׁלֹּא נִקְרָא עֲלֵיהֶן שֵׁם פְּסוּל. אֲבָל מִקְוֶה שֶׁאֵין בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה וְנָפְלוּ בוֹ שְׁלשָׁה לֻגִּין וְנֶחֱלַק לִשְׁנַיִם, פָּסוּל, מִפְּנֵי שֶׁנִּקְרָא עָלָיו שֵׁם פְּסוּל. וְרַבִּי יְהוֹשֻׁעַ מַכְשִׁיר, שֶׁהָיָה רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ אוֹמֵר, כָּל מִקְוֶה שֶׁאֵין בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה וְנָפְלוּ לוֹ שְׁלשָׁה לֻגִּין וְחָסַר אֲפִלּוּ קֹרְטוֹב, כָּשֵׁר, מִפְּנֵי שֶׁחָסְרוּ לוֹ שְׁלשָׁה לֻגִּין. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, לְעוֹלָם הוּא בִפְסוּלוֹ, עַד שֶׁיֵּצֵא מִמֶּנּוּ מְלוֹאוֹ וָעוֹד: \n", + "כֵּיצַד. הַבּוֹר שֶׁבְּחָצֵר וְנָפְלוּ לוֹ שְׁלשָׁה לֻגִּין, לְעוֹלָם הוּא בִפְסוּלוֹ, עַד שֶׁיֵּצֵא מִמֶּנּוּ מְלוֹאוֹ וָעוֹד, אוֹ עַד שֶׁיַּעֲמִיד בֶּחָצֵר אַרְבָּעִים סְאָה וְיִטְהֲרוּ הָעֶלְיוֹנִים מִן הַתַּחְתּוֹנִים. רַבִּי אֶלְעָזָר בֶּן עֲזַרְיָה פּוֹסֵל, אֶלָּא אִם כֵּן פָּקָק: \n", + "בּוֹר שֶׁהוּא מָלֵא מַיִם שְׁאוּבִין וְהָאַמָּה נִכְנֶסֶת לוֹ וְיוֹצְאָה מִמֶּנּוּ, לְעוֹלָם הוּא בִפְסוּלוֹ, עַד שֶׁיִּתְחַשֵּׁב שֶׁלֹּא נִשְׁתַּיֵּר מִן הָרִאשׁוֹנִים שְׁלשָׁה לֻגִּין. שְׁנַיִם שֶׁהָיוּ מַטִּילִין לַמִּקְוֶה, זֶה לֹג וּמֶחֱצָה וָזֶה לֹג וּמֶחֱצָה, הַסּוֹחֵט אֶת כְּסוּתוֹ וּמַטִּיל מִמְּקוֹמוֹת הַרְבֵּה, וְהַמְּעָרֶה מִן הַצַּרְצוּר וּמַטִּיל מִמְּקוֹמוֹת הַרְבֵּה, רַבִּי עֲקִיבָא מַכְשִׁיר, וַחֲכָמִים פּוֹסְלִין. אָמַר רַבִּי עֲקִיבָא, לֹא אָמְרוּ מַטִּילִין, אֶלָּא מַטִּיל. אָמְרוּ לוֹ, לֹא כָךְ וְלֹא כָךְ אָמְרוּ, אֶלָּא שֶׁנָּפְלוּ לוֹ שְׁלשָׁה לֻגִּין: \n", + "מִכְּלִי אֶחָד, מִשְּׁנַיִם וּמִשְּׁלשָׁה, מִצְטָרְפִין. וּמֵאַרְבָּעָה, אֵין מִצְטָרְפִין. בַּעַל קֶרִי הַחוֹלֶה שֶׁנָּפְלוּ עָלָיו תִּשְׁעָה קַבִּין מַיִם, וְטָהוֹר שֶׁנָּפְלוּ עַל רֹאשׁוֹ וְעַל רֻבּוֹ שְׁלשָׁה לֻגִּין מַיִם שְׁאוּבִין, מִכְּלִי אֶחָד, מִשְּׁנַיִם וּמִשְּׁלשָׁה, מִצְטָרְפִין. מֵאַרְבָּעָה, אֵין מִצְטָרְפִין. בַּמֶּה דְבָרִים אֲמוּרִים. בִּזְמַן שֶׁהִתְחִיל הַשֵּׁנִי עַד שֶׁלֹּא פָסַק הָרִאשׁוֹן. וּבַמֶּה דְבָרִים אֲמוּרִים. בִּזְמַן שֶׁלֹּא נִתְכַּוֵּן לְרַבּוֹת. אֲבָל נִתְכַּוֵּן לְרַבּוֹת, אֲפִלּוּ קֹרְטוֹב בְּכָל הַשָּׁנָה, מִצְטָרְפִין לִשְׁלשָׁה לֻגִּין: \n" + ], + [ + "הַמַּנִּיחַ כֵּלִים תַּחַת הַצִּנּוֹר, אֶחָד כֵּלִים גְּדוֹלִים וְאֶחָד כֵּלִים קְטַנִּים, אֲפִלּוּ כְלֵי גְלָלִים, כְּלֵי אֲבָנִים, כְּלֵי אֲדָמָה, פּוֹסְלִין אֶת הַמִּקְוֶה. אֶחָד הַמַּנִּיחַ וְאֶחָד הַשּׁוֹכֵחַ, כְּדִבְרֵי בֵית שַׁמַּאי. וּבֵית הִלֵּל מְטַהֲרִין בְּשׁוֹכֵחַ. אָמַר רַבִּי מֵאִיר, נִמְנוּ וְרַבּוּ בֵית שַׁמַּאי עַל בֵּית הִלֵּל. וּמוֹדִים בְּשׁוֹכֵחַ בֶּחָצֵר שֶׁהוּא טָהוֹר. אָמַר רַבִּי יוֹסֵי, עֲדַיִין מַחֲלֹקֶת בִּמְקוֹמָהּ עוֹמָדֶת: \n", + "הַמַּנִּיחַ טַבְלָא תַּחַת הַצִּנּוֹר, אִם יֶשׁ לָהּ לְבִזְבֵּז, פּוֹסֶלֶת אֶת הַמִּקְוֶה. וְאִם לָאו, אֵינָהּ פּוֹסֶלֶת אֶת הַמִּקְוֶה. זְקָפָהּ לִדּוֹחַ, בֵּין כָּךְ וּבֵין כָּךְ אֵינָהּ פּוֹסֶלֶת אֶת הַמִּקְוֶה: \n", + "הַחוֹטֵט בְּצִנּוֹר לְקַבֵּל צְרוֹרוֹת, בְּשֶׁל עֵץ, כָּל שֶׁהוּא. וּבְשֶׁל חֶרֶס, רְבִיעִית. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, אַף בְּשֶׁל חֶרֶס, כָּל שֶׁהוּא. לֹא אָמְרוּ רְבִיעִית אֶלָּא בְשִׁבְרֵי כְלֵי חֶרֶס. הָיוּ צְרוֹרוֹת מִתְחַלְחֲלִים בְּתוֹכוֹ, פּוֹסְלִים אֶת הַמִּקְוֶה. יָרַד לְתוֹכוֹ עָפָר וְנִכְבַּשׁ, כָּשֵׁר. סִלּוֹן שֶׁהוּא צַר מִכָּאן וּמִכָּאן וְרָחָב מִן הָאֶמְצַע, אֵינוֹ פוֹסֵל, מִפְּנֵי שֶׁלֹּא נַעֲשָׂה לְקַבָּלָה: \n", + "מַיִם שְׁאוּבִין וּמֵי גְשָׁמִים שֶׁנִּתְעָרְבוּ בֶחָצֵר, וּבָעֻקָּה, וְעַל מַעֲלוֹת הַמְּעָרָה, אִם רֹב מִן הַכָּשֵׁר, כָּשֵׁר. וְאִם רֹב מִן הַפָּסוּל, פָּסוּל. מֶחֱצָה לְמֶחֱצָה, פָּסוּל. אֵימָתַי, בִּזְמַן שֶׁמִּתְעָרְבִין עַד שֶׁלֹּא יַגִּיעוּ לַמִּקְוֶה. הָיוּ מְקַלְּחִין בְּתוֹךְ הַמַּיִם, אִם יָדוּעַ שֶׁנָּפַל לְתוֹכוֹ אַרְבָּעִים סְאָה מַיִם כְּשֵׁרִים, עַד שֶׁלֹּא יָרַד לְתוֹכוֹ שְׁלשָׁה לֻגִּין מַיִם שְׁאוּבִין, כָּשֵׁר. וְאִם לָאו, פָּסוּל: \n", + "הַשֹּׁקֶת שֶׁבַּסֶּלַע, אֵין מְמַלְּאִין מִמֶּנָּה, וְאֵין מְקַדְּשִׁין בָּהּ, וְאֵין מַזִּין מִמֶּנָּה, וְאֵינָהּ צְרִיכָה צָמִיד פָּתִיל, וְאֵינָהּ פּוֹסֶלֶת אֶת הַמִּקְוֶה. הָיְתָה כְלִי וְחִבְּרָהּ בְּסִיד, מְמַלְּאִין בָּהּ, וּמְקַדְּשִׁין בָּהּ, וּמַזִּין מִמֶּנָּה, וּצְרִיכָה צָמִיד פָּתִיל, וּפוֹסֶלֶת אֶת הַמִּקְוֶה. נִקְּבָה מִלְּמַטָּה אוֹ מִן הַצַּד וְאֵינָהּ יְכוֹלָה לְקַבֵּל מַיִם כָּל שֶׁהֵם, כְּשֵׁרָה. וְכַמָּה יִהְיֶה בַנֶּקֶב. כִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד. אָמַר רַבִּי יְהוּדָה בֶּן בְּתֵירָא, מַעֲשֶׂה בְשֹׁקֶת יֵהוּא שֶׁהָיְתָה בִירוּשָׁלַיִם, וְהָיְתָה נְקוּבָה כִשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד, וְהָיוּ כָל הַטָּהֳרוֹת שֶׁבִּירוּשָׁלַיִם נַעֲשׂוֹת עַל גַּבָּהּ, וְשָׁלְחוּ בֵית שַׁמַּאי וּפְחָתוּהָ, שֶׁבֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, עַד שֶׁיִּפְחֲתוּ רֻבָּהּ: \n" + ], + [ + "מַעְיָן שֶׁהֶעֱבִירוֹ עַל גַּבֵּי הַשֹּׁקֶת, פָּסוּל. הֶעֱבִירוֹ עַל גַּבֵּי שָׂפָה כָל שֶׁהוּא, כָּשֵׁר חוּצָה לָהּ, שֶׁהַמַּעְיָן מְטַהֵר בְּכָל שֶׁהוּא. הֶעֱבִירוֹ עַל גַּבֵּי בְרֵכָה וְהִפְסִיקוֹ, הֲרֵי הוּא כְמִקְוֶה. חָזַר וְהִמְשִׁיכוֹ, פָּסוּל לַזָּבִים וְלַמְצֹרָעִים וּלְקַדֵּשׁ מֵהֶן מֵי חַטָּאת, עַד שֶׁיֵּדַע שֶׁיָּצְאוּ הָרִאשׁוֹנִים: \n", + "הֶעֱבִירוֹ עַל גַּבֵּי כֵלִים אוֹ עַל גַּבֵּי סַפְסָל, רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, הֲרֵי הוּא כְמוֹ שֶׁהָיָה. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, הֲרֵי הוּא כְמִקְוֶה, וּבִלְבַד שֶׁלֹּא יַטְבִּיל עַל גַּבֵּי הַסַּפְסָל: \n", + "מַעְיָן שֶׁהוּא מָשׁוּךְ כְּנָדָל, רִבָּה עָלָיו וְהִמְשִׁיכוֹ, הֲרֵי הוּא כְמוֹ שֶׁהָיָה. הָיָה עוֹמֵד וְרִבָּה עָלָיו וְהִמְשִׁיכוֹ, שָׁוֶה לְמִקְוֶה לְטַהֵר בְּאַשְׁבֹּרֶן, וּלְמַעְיָן לְהַטְבִּיל בּוֹ בְּכָל שֶׁהוּא: \n", + "כָּל הַיַּמִּים כְּמִקְוֶה, שֶׁנֶּאֱמַר (בראשית א), וּלְמִקְוֵה הַמַּיִם קָרָא יַמִּים, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, הַיָּם הַגָּדוֹל כְּמִקְוֶה. לֹא נֶאֱמַר יַמִּים, אֶלָּא שֶׁיֶּשׁ בּוֹ מִינֵי יַמִּים הַרְבֵּה. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, כָּל הַיַּמִּים מְטַהֲרִים בְּזוֹחֲלִין, וּפְסוּלִין לַזָּבִין וְלַמְצֹרָעִים, וּלְקַדֵּשׁ מֵהֶם מֵי חַטָּאת: \n", + "הַזּוֹחֲלִין, כְּמַעְיָן. וְהַנּוֹטְפִים, כְּמִקְוֶה. הֵעִיד רַבִּי צָדוֹק עַל הַזּוֹחֲלִין שֶׁרַבּוּ עַל הַנּוֹטְפִים, שֶׁהֵם כְּשֵׁרִים. וְנוֹטְפִים שֶׁעֲשָׂאָן זוֹחֲלִין, סוֹמֵךְ אֲפִלּוּ מַקֵּל, אֲפִלּוּ קָנֶה, אֲפִלּוּ זָב וְזָבָה, יוֹרֵד וְטוֹבֵל, דִּבְרֵי רַבִּי יְהוּדָה. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, כָּל דָּבָר שֶׁהוּא מְקַבֵּל טֻמְאָה, אֵין מַזְחִילִין בּוֹ: \n", + "גַּל שֶׁנִּתְלַשׁ וּבוֹ אַרְבָּעִים סְאָה, וְנָפַל עַל הָאָדָם וְעַל הַכֵּלִים, טְהוֹרִים. כָּל מָקוֹם שֶׁיֶּשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה, טוֹבְלִין וּמַטְבִּילִין. מַטְבִּילִין בַּחֲרִיצִין וּבִנְעָצִים וּבְפַרְסַת הַחֲמוֹר הַמְעֹרֶבֶת בַּבִּקְעָה. בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, מַטְבִּילִין בְּחַרְדָּלִית. בֵּית הִלֵּל אוֹמְרִים, אֵין מַטְבִּילִין. וּמוֹדִים שֶׁהוּא גוֹדֵר כֵּלִים וְטוֹבֵל בָּהֶם. וְכֵלִים שֶׁגָּדַר בָּהֶם, לֹא הֻטְבְּלוּ: \n" + ], + [ + "כָּל הַמְעֹרָב לַמִּקְוֶה, כַּמִּקְוֶה. חוֹרֵי הַמְּעָרָה וְסִדְקֵי הַמְּעָרָה, מַטְבִּיל בָּהֶם כְּמָה שֶׁהֵם. עֻקַּת הַמְּעָרָה, אֵין מַטְבִּילִין בָּהּ אֶלָּא אִם כֵּן הָיְתָה נְקוּבָה כִשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד. אָמַר רַבִּי יְהוּדָה, אֵימָתַי, בִּזְמַן שֶׁהִיא מַעֲמֶדֶת עַצְמָהּ. אֲבָל אִם אֵינָהּ מַעֲמֶדֶת עַצְמָהּ, מַטְבִּילִין בָּהּ כְּמָה שֶׁהִיא: \n", + "דְּלִי שֶׁהוּא מָלֵא כֵלִים וְהִטְבִּילָן, הֲרֵי אֵלּוּ טְהוֹרִים. וְאִם לֹא טָבַל, אֵין הַמַּיִם מְעֹרָבִין, עַד שֶׁיִּהְיוּ מְעֹרָבִין כִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד: \n", + "שְׁלשָׁה מִקְוָאוֹת, בָּזֶה עֶשְׂרִים סְאָה, וּבָזֶה עֶשְׂרִים סְאָה, וּבָזֶה עֶשְׂרִים סְאָה מַיִם שְׁאוּבִין, וְהַשָּׁאוּב מִן הַצַּד, וְיָרְדוּ שְׁלשָׁה וְטָבְלוּ בָהֶן וְנִתְעָרְבוּ, הַמִּקְוָאוֹת טְהוֹרִין וְהַטּוֹבְלִים טְהוֹרִים. הָיָה הַשָּׁאוּב בָּאֶמְצַע, וְיָרְדוּ שְׁלשָׁה וְטָבְלוּ בָהֶם וְנִתְעָרְבוּ, הַמִּקְוָאוֹת כְּמוֹת שֶׁהָיוּ, וְהַטּוֹבְלִים כְּמוֹת שֶׁהָיוּ: \n", + "הַסְּפוֹג וְהַדְּלִי שֶׁהָיוּ בָהֶן שְׁלשָׁה לֻגִּין מַיִם וְנָפְלוּ לַמִּקְוֶה, לֹא פְסָלוּהוּ, שֶׁלֹּא אָמְרוּ אֶלָּא שְׁלשָׁה לֻגִּין שֶׁנָּפְלוּ: \n", + "הַשִּׁדָּה וְהַתֵּבָה שֶׁבַּיָּם, אֵין מַטְבִּילִין בָּהֶם, אֶלָּא אִם כֵּן הָיוּ נְקוּבִין כִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, בִּכְלִי גָדוֹל, אַרְבָּעָה טְפָחִים. וּבְקָטָן, רֻבּוֹ. אִם הָיָה שַׂק אוֹ קֻפָּה, מַטְבִּילִין בָּהֶם כְּמָה שֶׁהֵם, מִפְּנֵי שֶׁהַמַּיִם מְעֹרָבִין. הָיוּ נְתוּנִים תַּחַת הַצִּנּוֹר, אֵינָם פּוֹסְלִים אֶת הַמִּקְוֶה, אֶלָּא מַטְבִּילִין אוֹתָן וּמַעֲלִין אוֹתָן כְּדַרְכָּן: \n", + "גִּסְטְרָא שֶׁבַּמִּקְוֶה וְהִטְבִּיל בָּהּ אֶת הַכֵּלִים, טָהֲרוּ מִטֻּמְאָתָן, אֲבָל טְמֵאִים עַל גַּב כְּלִי חֶרֶס. אִם הָיוּ הַמַּיִם צָפִים עַל גַּבָּיו כָּל שֶׁהֵן, טְהוֹרִין. מַעְיָן הַיּוֹצֵא מִן הַתַּנּוּר וְיָרַד וְטָבַל בְּתוֹכוֹ, הוּא טָהוֹר וְיָדָיו טְמֵאוֹת. וְאִם הָיוּ עַל גַּבָּיו רוּם יָדָיו, אַף יָדָיו טְהוֹרוֹת: \n", + "עֵרוּב מִקְוָאוֹת, כִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד, כְּעָבְיָהּ וְכַחֲלָלָהּ, כִּשְׁתֵּי אֶצְבָּעוֹת חוֹזְרוֹת לִמְקוֹמָן. סָפֵק כִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד, סָפֵק שֶׁאֵינָהּ כִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד, פְּסוּלָה, מִפְּנֵי שֶׁהִיא מִן הַתּוֹרָה. וְכֵן כַּזַּיִת מִן הַמֵּת וְכַזַּיִת מִן הַנְּבֵלָה וְכָעֲדָשָׁה מִן הַשֶּׁרֶץ. כֹּל שֶׁיַּעֲמֹד כִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד, מְמַעֲטָהּ. רַבָּן שִׁמְעוֹן בֶּן גַּמְלִיאֵל אוֹמֵר, כֹּל שֶׁהוּא מִבְּרִיַּת הַמַּיִם, טָהוֹר: \n", + "מְטַהֲרִים אֶת הַמִּקְוָאוֹת, הָעֶלְיוֹן מִן הַתַּחְתּוֹן, וְהָרָחוֹק מִן הַקָּרוֹב. כֵּיצַד. מֵבִיא סִלּוֹן שֶׁל חֶרֶס אוֹ שֶׁל אֲבָר, וּמַנִּיחַ יָדוֹ תַּחְתָּיו, עַד שֶׁהוּא מִתְמַלֵּא מַיִם, וּמוֹשְׁכוֹ וּמַשִּׁיקוֹ, אֲפִלּוּ כַשַּׂעֲרָה, דַּיּוֹ. הָיָה בָעֶלְיוֹן אַרְבָּעִים סְאָה וּבַתַּחְתּוֹן אֵין כְּלוּם, מְמַלֵּא בַכָּתֵף וְנוֹתֵן לָעֶלְיוֹן, עַד שֶׁיֵּרְדוּ לַתַּחְתּוֹן אַרְבָּעִים סְאָה: \n", + "כֹּתֶל שֶׁבֵּין שְׁתֵּי מִקְוָאוֹת שֶׁנִּסְדַּק לַשְּׁתִי, מִצְטָרֵף. וְלָעֵרֶב, אֵין מִצְטָרֵף, עַד שֶׁיְּהֵא בְמָקוֹם אֶחָד כִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, חִלּוּף הַדְּבָרִים. נִפְרְצוּ זֶה בְתוֹךְ זֶה, עַל רוּם, כִּקְלִפַּת הַשּׁוּם. וְעַל רֹחַב, כִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד: \n", + "הָאָבִיק שֶׁבַּמֶּרְחָץ, בִּזְמַן שֶׁהוּא בָאֶמְצַע, פּוֹסֵל. מִן הַצַּד, אֵינוֹ פוֹסֵל, מִפְּנֵי שֶׁהוּא כְמִקְוֶה סָמוּךְ לְמִקְוֶה, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, אִם מְקַבֶּלֶת הָאַמְבָּטִי רְבִיעִית עַד שֶׁלֹּא יַגִּיעוּ לָאָבִיק, כָּשֵׁר. וְאִם לָאו, פָּסוּל. רַבִּי אֶלְעָזָר בְּרַבִּי צָדוֹק אוֹמֵר, אִם מְקַבֵּל הָאָבִיק כָּל שֶׁהוּא, פָּסוּל: \n", + "הַמַּטְהֶרֶת שֶׁבַּמֶּרְחָץ, הַתַּחְתּוֹנָה מְלֵאָה שְׁאוּבִין וְהָעֶלְיוֹנָה מְלֵאָה כְשֵׁרִין, אִם יֵשׁ כְּנֶגֶד הַנֶּקֶב שְׁלשָׁה לֻגִּין, פָּסוּל. כַּמָּה יְהֵא בַנֶּקֶב וְיִהְיֶה בוֹ שְׁלשָׁה לֻגִּין. אַחַד מִשְּׁלשׁ מֵאוֹת וְעֶשְׂרִים לַבְּרֵכָה, דִּבְרֵי רַבִּי יוֹסֵי. וְרַבִּי אֶלְעָזָר אוֹמֵר, אֲפִלּוּ הַתַּחְתּוֹנָה מְלֵאָה כְשֵׁרִים וְהָעֶלְיוֹנָה מְלֵאָה שְׁאוּבִין וְיֵשׁ בְּצַד הַנֶּקֶב שְׁלשָׁה לֻגִּין, כָּשֵׁר, שֶׁלֹּא אָמְרוּ אֶלָּא שְׁלשָׁה לֻגִּין שֶׁנָּפְלוּ: \n" + ], + [ + "יֵשׁ מַעֲלִין אֶת הַמִּקְוֶה וְלֹא פוֹסְלִין, פּוֹסְלִין וְלֹא מַעֲלִין, לֹא מַעֲלִין וְלֹא פוֹסְלִין. אֵלּוּ מַעֲלִין וְלֹא פוֹסְלִין, הַשֶּׁלֶג, וְהַבָּרָד, וְהַכְּפוֹר, וְהַגְּלִיד, וְהַמֶּלַח, וְהַטִּיט הַנָּרוֹק. אָמַר רַבִּי עֲקִיבָא, הָיָה רַבִּי יִשְׁמָעֵאל דָּן כְּנֶגְדִּי לוֹמַר, הַשֶּׁלֶג אֵינוֹ מַעֲלֶה אֶת הַמִּקְוֶה. וְהֵעִידוּ אַנְשֵׁי מֵידְבָא מִשְּׁמוֹ שֶׁאָמַר לָהֶם, צְאוּ וְהָבִיאוּ שֶׁלֶג וַעֲשׂוּ מִקְוֶה בַּתְּחִלָּה. רַבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי אוֹמֵר, אֶבֶן הַבָּרָד, כַּמָּיִם. כֵּיצַד מַעֲלִין וְלֹא פוֹסְלִין. מִקְוֶה שֶׁיֶּשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה חָסֵר אַחַת, נָפַל מֵהֶם סְאָה לְתוֹכוֹ וְהֶעֱלָהוּ, נִמְצְאוּ מַעֲלִין וְלֹא פוֹסְלִין: \n", + "אֵלּוּ פוֹסְלִין וְלֹא מַעֲלִין, הַמַּיִם, בֵּין טְמֵאִים בֵּין טְהוֹרִים, וּמֵי כְבָשִׁים וּמֵי שְׁלָקוֹת, וְהַתֶּמֶד עַד שֶׁלֹּא הֶחֱמִיץ. כֵּיצַד פּוֹסְלִין וְלֹא מַעֲלִין. מִקְוֶה שֶׁיֶּשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה חָסֵר קֹרְטוֹב, וְנָפַל מֵהֶן קֹרְטוֹב לְתוֹכוֹ, לֹא הֶעֱלָהוּ, פּוֹסְלוֹ בִשְׁלשָׁה לֻגִּין. אֲבָל שְׁאָר הַמַּשְׁקִין, וּמֵי פֵרוֹת, וְהַצִּיר, וְהַמֻּרְיָס, וְהַתֶּמֶד מִשֶּׁהֶחֱמִיץ, פְּעָמִים מַעֲלִין וּפְעָמִים שֶׁאֵינָן מַעֲלִין. כֵּיצַד. מִקְוֶה שֶׁיֶּשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה חָסֵר אַחַת, נָפַל לְתוֹכוֹ סְאָה מֵהֶם, לֹא הֶעֱלָהוּ. הָיוּ בוֹ אַרְבָּעִים סְאָה, נָתַן סְאָה וְנָטַל סְאָה, הֲרֵי זֶה כָשֵׁר: \n", + "הֵדִיחַ בּוֹ סַלֵּי זֵיתִים וְסַלֵּי עֲנָבִים, וְשִׁנּוּ אֶת מַרְאָיו, כָּשֵׁר. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, מֵי הַצֶּבַע פּוֹסְלִין אוֹתוֹ בִשְׁלשָׁה לֻגִּין, וְאֵינָן פּוֹסְלִין אוֹתוֹ בְשִׁנּוּי מַרְאֶה. נָפַל לְתוֹכוֹ יַיִן, וּמֹחַל, וְשִׁנּוּ אֶת מַרְאָיו, פָּסוּל. כֵּיצַד יַעֲשֶׂה. יַמְתִּין לוֹ עַד שֶׁיֵּרְדוּ גְשָׁמִים וְיַחְזְרוּ מַרְאֵיהֶן לְמַרְאֵה הַמָּיִם. הָיוּ בוֹ אַרְבָּעִים סְאָה, מְמַלֵּא בַכָּתֵף וְנוֹתֵן לְתוֹכוֹ עַד שֶׁיַּחְזְרוּ מַרְאֵיהֶן לְמַרְאֵה הַמָּיִם: \n", + "נָפַל לְתוֹכוֹ יַיִן אוֹ מֹחַל וְשִׁנּוּ מִקְצָת מַרְאָיו, אִם אֵין בּוֹ מַרְאֵה מַיִם אַרְבָּעִים סְאָה, הֲרֵי זֶה לֹא יִטְבֹּל בּוֹ: \n", + "שְׁלשָׁה לֻגִּין מַיִם, וְנָפַל לְתוֹכָן קֹרְטוֹב יַיִן, וַהֲרֵי מַרְאֵיהֶן כְּמַרְאֵה הַיַּיִן, וְנָפְלוּ לְמִקְוֶה, לֹא פְסָלוּהוּ. שְׁלשָׁה לֻגִּין מַיִם חָסֵר קֹרְטוֹב, וְנָפַל לְתוֹכָן קֹרְטוֹב חָלָב, וַהֲרֵי מַרְאֵיהֶן כְּמַרְאֵה הַמַּיִם, וְנָפְלוּ לְמִקְוֶה, לֹא פְסָלוּהוּ. רַבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי אוֹמֵר, הַכֹּל הוֹלֵךְ אַחַר הַמַּרְאֶה: \n", + "מִקְוֶה שֶׁיֶּשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה מְכֻוָּנוֹת, יָרְדוּ שְׁנַיִם וְטָבְלוּ זֶה אַחַר זֶה, הָרִאשׁוֹן טָהוֹר, וְהַשֵּׁנִי טָמֵא. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אִם הָיוּ רַגְלָיו שֶׁל רִאשׁוֹן נוֹגְעוֹת בַּמַּיִם, אַף הַשֵּׁנִי טָהוֹר. הִטְבִּיל בּוֹ אֶת הַסָּגוֹס וְהֶעֱלָהוּ, מִקְצָתוֹ נוֹגֵעַ בַּמַּיִם, טָהוֹר. הַכַּר וְהַכֶּסֶת שֶׁל עוֹר, כֵּיוָן שֶׁהִגְבִּיהַּ שִׂפְתוֹתֵיהֶם מִן הַמַּיִם, הַמַּיִם שֶׁבְּתוֹכָן שְׁאוּבִין. כֵּיצַד יַעֲשֶׂה, מַטְבִּילָן וּמַעֲלֶה אוֹתָם דֶּרֶךְ שׁוּלֵיהֶם: \n", + "הִטְבִּיל בּוֹ אֶת הַמִּטָּה, אַף עַל פִּי שֶׁרַגְלֶיהָ שׁוֹקְעוֹת בַּטִּיט הֶעָבֶה, טְהוֹרָה, מִפְּנֵי שֶׁהַמַּיִם מְקַדְּמִין. מִקְוֶה שֶׁמֵּימָיו מְרֻדָּדִין, כּוֹבֵשׁ אֲפִלּוּ חֲבִילֵי עֵצִים, אֲפִלּוּ חֲבִילֵי קָנִים, כְּדֵי שֶׁיִּתְפְּחוּ הַמַּיִם, וְיוֹרֵד וְטוֹבֵל. מַחַט שֶׁהִיא נְתוּנָה עַל מַעֲלוֹת הַמְּעָרָה, הָיָה מוֹלִיךְ וּמֵבִיא בַמַּיִם, כֵּיוָן שֶׁעָבַר עָלֶיהָ הַגַּל, טְהוֹרָה: \n" + ], + [ + "אֶרֶץ יִשְׂרָאֵל טְהוֹרָה, וּמִקְוְאוֹתֶיהָ טְהוֹרִים. מִקְוְאוֹת הָעַמִּים שֶׁבְּחוּצָה לָאָרֶץ, כְּשֵׁרִים לְבַעֲלֵי קְרָיִין, אֲפִלּוּ נִתְמַלְּאוּ בְקִילוֹן. שֶׁבְּאֶרֶץ יִשְׂרָאֵל, שֶׁחוּץ לַמַּפְתֵּחַ, כְּשֵׁרִים אַף לְנִדּוֹת. מִלִּפְנִים מִן הַמַּפְתֵּחַ, כְּשֵׁרִים לְבַעֲלֵי קְרָיִין, וּפְסוּלִים לְכָל הַטְּמֵאִים. רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, הַקְּרוֹבִים לָעִיר וְלַדֶּרֶךְ, טְמֵאִים, מִפְּנֵי הַכְּבִיסָה. וְהָרְחוֹקִים, טְהוֹרִים: ", + "אֵלּוּ בַעֲלֵי קְרָיִין שֶׁהֵם צְרִיכִין טְבִילָה. רָאָה מַיִם חֲלוּקִים אוֹ עֲכוּרִים, בַּתְּחִלָּה, טָהוֹר. בָּאֶמְצַע וּבַסּוֹף, טָמֵא. מִתְּחִלָּה וְעַד סוֹף, טָהוֹר. לְבָנִים וְנִמְשָׁכִים, טָמֵא. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, לְבָנִים כָּעֲכוּרִים: ", + "הַמֵּטִיל טִפִּין עָבוֹת מִתּוֹךְ הָאַמָּה, טָמֵא, דִּבְרֵי רַבִּי אֶלְעָזָר חִסְמָא. הַמְהַרְהֵר בַּלַּיְלָה וְעָמַד וּמָצָא בְשָׂרוֹ חַם, טָמֵא. הַפּוֹלֶטֶת זֶרַע בַּיּוֹם הַשְּׁלִישִׁי, טְהוֹרָה, דִּבְרֵי רַבִּי אֶלְעָזָר בֶּן עֲזַרְיָה. רַבִּי יִשְׁמָעֵאל אוֹמֵר, פְּעָמִים שֶׁהֵם אַרְבַּע עוֹנוֹת, פְּעָמִים שֶׁהֵם חָמֵשׁ, פְּעָמִים שֶׁהֵם שֵׁשׁ. רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, לְעוֹלָם חָמֵשׁ: ", + "נָכְרִית שֶׁפָּלְטָה שִׁכְבַת זֶרַע מִיִּשְׂרָאֵל, טְמֵאָה. בַּת יִשְׂרָאֵל שֶׁפָּלְטָה שִׁכְבַת זֶרַע מִנָּכְרִי, טְהוֹרָה. הָאִשָּׁה שֶׁשִּׁמְּשָׁה בֵיתָהּ, וְיָרְדָה וְטָבְלָה, וְלֹא כִבְּדָה אֶת הַבַּיִת, כְּאִלּוּ לֹא טָבְלָה. בַּעַל קֶרִי שֶׁטָּבַל וְלֹא הֵטִיל אֶת הַמַּיִם, כְּשֶׁיָטִיל אֶת הַמַּיִם, טָמֵא. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, בְּחוֹלֶה וּבְזָקֵן, טָמֵא. בְּיֶלֶד וּבְבָרִיא, טָהוֹר: ", + "נִדָּה שֶׁנָּתְנָה מָעוֹת בְּפִיהָ וְיָרְדָה וְטָבְלָה, טְהוֹרָה מִטֻּמְאָתָהּ, אֲבָל טְמֵאָה הִיא עַל גַּב רֻקָּהּ. נָתְנָה שְׂעָרָהּ בְּפִיהָ, קָפְצָה יָדָהּ, קָרְצָה שִׂפְתוֹתֶיהָ, כְּאִלּוּ לֹא טָבְלָה. הָאוֹחֵז בְּאָדָם וּבְכֵלִים וּמַטְבִּילָן, טְמֵאִין. וְאִם הֵדִיחַ אֶת יָדוֹ בַּמַּיִם, טְהוֹרִים. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, יְרַפֶּה, כְּדֵי שֶׁיָּבֹאוּ בָהֶם מָיִם. בֵּית הַסְּתָרִים, בֵּית הַקְּמָטִים, אֵינָן צְרִיכִין שֶׁיָּבֹאוּ בָהֶן מָיִם: " + ], + [ + "אֵלּוּ חוֹצְצִין בָּאָדָם, חוּטֵי צֶמֶר וְחוּטֵי פִשְׁתָּן וְהָרְצוּעוֹת שֶׁבְּרָאשֵׁי הַבָּנוֹת. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, שֶׁל צֶמֶר וְשֶׁל שֵׂעָר אֵינָם חוֹצְצִין, מִפְּנֵי שֶׁהַמַּיִם בָּאִין בָּהֶם: \n", + "קִלְקֵי הַלֵּב וְהַזָּקָן, וּבֵית הַסְּתָרִים בָּאִשָּׁה, לִפְלוּף שֶׁחוּץ לָעַיִן, וְגֶלֶד שֶׁחוּץ לַמַּכָּה, וְהָרְטִיָּה שֶׁעָלֶיהָ, וּשְׂרָף הַיָּבֵשׁ, וְגִלְדֵי צוֹאָה שֶׁעַל בְּשָׂרוֹ, וּבָצֵק שֶׁתַּחַת הַצִּפֹּרֶן, וְהַמִּלְמוּלִין, וְטִיט הַיָּוֵן, וְטִיט הַיּוֹצְרִים, וְגֵץ יְוֵנִי. אֵיזֶהוּ טִיט הַיָּוֵן, זֶה טִיט הַבּוֹרוֹת, שֶׁנֶּאֱמַר (תהלים מ), וַיַּעֲלֵנִי מִבּוֹר שָׁאוֹן מִטִּיט הַיָּוֵן. טִיט הַיּוֹצְרִין, כְּמַשְׁמָעוֹ. רַבִּי יוֹסֵי מְטַהֵר בְּשֶׁל יוֹצְרִין וּמְטַמֵּא בְּשֶׁל מָרֵקָה. וְגֵץ יְוֵנִי, אֵלּוּ יִתְדוֹת הַדְּרָכִים, שֶׁאֵין טוֹבְלִין בָּהֶן וְלֹא מַטְבִּילִין אוֹתָן. וּשְׁאָר כָּל הַטִּיט, מַטְבִּילִין בּוֹ כְּשֶׁהוּא לַח. וְלֹא יִטְבֹּל בָּאָבָק שֶׁעַל רַגְלָיו. לֹא יִטְבֹּל אֶת הַקֻּמְקְמוּס בַּפֶּחָמִין, אֶלָּא אִם כֵּן שִׁפְשֵׁף: \n", + "אֵלּוּ שֶׁאֵין חוֹצְצִין, קִלְקֵי הָרֹאשׁ, וּבֵית הַשֶּׁחִי, וּבֵית הַסְּתָרִים בָּאִישׁ. רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, אֶחָד הָאִישׁ וְאֶחָד הָאִשָּׁה, כָּל הַמַּקְפִּיד עָלָיו, חוֹצֵץ. וְשֶׁאֵין מַקְפִּיד עָלָיו, אֵין חוֹצֵץ: \n", + "לִפְלוּף שֶׁבָּעַיִן, וְגֶלֶד שֶׁעַל הַמַּכָּה, וּשְׂרָף הַלַּח, וְלִכְלוּכֵי צוֹאָה שֶׁעַל בְּשָׂרוֹ, וְצוֹאָה שֶׁתַּחַת הַצִּפֹּרֶן, וְצִפֹּרֶן הַמְדֻלְדֶּלֶת, כְּשׁוּת שֶׁל קָטָן, לֹא טָמֵא וְלֹא מְטַמֵּא. קְרוּם שֶׁעַל הַמַּכָּה, טָמֵא וּמְטַמֵּא: \n", + "אֵלּוּ חוֹצְצִים בַּכֵּלִים. הַזֶּפֶת וְהַמּוֹר בִּכְלֵי זְכוּכִית, בֵּין מִבִּפְנִים בֵּין מִבַּחוּץ. עַל הַשֻּׁלְחָן וְעַל הַטַּבְלָה וְעַל הַדַּרְגָּשׁ, עַל הַנְּקִיִּים, חוֹצְצִין. עַל הַבְּלוּסִין, אֵינָן חוֹצְצִין. עַל מִטּוֹת בַּעַל הַבַּיִת, חוֹצֵץ. וְעַל שֶׁל עָנִי, אֵינוֹ חוֹצֵץ. עַל אִכּוּף שֶׁל בַּעַל הַבַּיִת, חוֹצֵץ. וְעַל שֶׁל זַקָּקִין, אֵינוֹ חוֹצֵץ. וְעַל הַמַּרְדַּעַת, חוֹצֵץ. רַבָּן שִׁמְעוֹן בֶּן גַּמְלִיאֵל אוֹמֵר, עַד כְּאִסָּר הָאִיטַלְקִי: \n", + "עַל הַבְּגָדִים, מִצַּד אֶחָד, אֵינוֹ חוֹצֵץ. מִשְּׁנֵי צְדָדִין, חוֹצֵץ. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר מִשּׁוּם רַבִּי יִשְׁמָעֵאל, אַף מִצַּד אֶחָד. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, שֶׁל בַּנָּאִים, מִצַּד אֶחָד. וְשֶׁל בּוּר, מִשְּׁנֵי צְדָדִין: \n", + "מִטְפַּחַת שֶׁל זַפָּתִין וְשֶׁל יוֹצְרִין וְשֶׁל מְפַסְּלֵי אִילָנוֹת, אֵין חוֹצְצִין. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אַף שֶׁל קַיָּצִין, כַּיּוֹצֵא בָהֶן. זֶה הַכְּלָל, כָּל הַמַּקְפִּיד עָלָיו, חוֹצֵץ. וְשֶׁאֵינוֹ מַקְפִּיד עָלָיו, אֵינוֹ חוֹצֵץ: \n" + ], + [ + "כָּל יְדוֹת הַכֵּלִים שֶׁהִכְנִיסָן שֶׁלֹּא כְדַרְכָּן, אוֹ שֶׁהִכְנִיסָן כְּדַרְכָּן וְלֹא מֵרְקָן, אוֹ שֶׁמֵּרְקָן וְנִשְׁבְּרוּ, הֲרֵי אֵלּוּ חוֹצְצִין. כְּלִי שֶׁהִטְבִּילוֹ דֶּרֶךְ פִּיו, כְּאִלּוּ לֹא טָבָל. הִטְבִּילוֹ כְדַרְכּוֹ בְלֹא זִבּוֹרִית, עַד שֶׁיַּטֶּנּוּ עַל צִדּוֹ. כְּלִי שֶׁהוּא צַר מִכָּאן וּמִכָּאן וְרָחָב מִן הָאֶמְצַע, אֵינוֹ טָהוֹר עַד שֶׁיַּטֶּנּוּ עַל צִדּוֹ. צְלוֹחִית שֶׁפִּיהָ שׁוֹקֵעַ, אֵינָהּ טְהוֹרָה עַד שֶׁיְּנַקְּבֶנָּה מִצִּדָּהּ. קַלְמָרִין הֶדְיוֹטוֹת, אֵינָהּ טְהוֹרָה עַד שֶׁיְּנַקְּבֶנָּה מִצִּדָּהּ. וְקַלְמָרִין שֶׁל יוֹסֵף הַכֹּהֵן הָיְתָה נְקוּבָה בְצִדָּהּ: \n", + "הַכַּר וְהַכֶּסֶת שֶׁל עוֹר, הֲרֵי אֵלּוּ צְרִיכִין שֶׁיָּבֹאוּ בָהֶם הַמָּיִם. כֶּסֶת עֲגֻלָּה, וְהַכַּדּוּר, וְהָאֵמוּם, וְהַקָּמֵעַ, וְהַתְּפִלָּה, אֵינָן צְרִיכִין שֶׁיָּבֹאוּ בָהֶם הַמָּיִם. זֶה הַכְּלָל, כֹּל שֶׁאֵין דַּרְכּוֹ לְהַכְנִיס וּלְהוֹצִיא, טוֹבְלִים סְתוּמִים: \n", + "אֵלּוּ שֶׁאֵינָם צְרִיכִים שֶׁיָּבֹאוּ בָהֶם הַמַּיִם, קִשְׁרֵי הֶעָנִי, וְהַנִּימִין, וַחֲבַט שֶׁל סַנְדָּל, וּתְפִלָּה שֶׁל רֹאשׁ בִּזְמַן שֶׁהִיא חוֹצָה, וְשֶׁל זְרוֹעַ בִּזְמַן שֶׁאֵינָהּ עוֹלָה וְיוֹרֶדֶת, וְאָזְנֵי הַחֵמֶת, וְאָזְנֵי הַתַּרְמוּל: \n", + "אֵלּוּ שֶׁהֵם צְרִיכִים שֶׁיָּבֹאוּ בָהֶן הַמַּיִם, הַקֶּשֶׁר שֶׁבַּפְּרַקְסִים שֶׁבַּכָּתֵף, וְשָׂפָה שֶׁל סָדִין צָרִיךְ לְמַתֵּחַ, וּתְפִלָּה שֶׁל רֹאשׁ בִּזְמַן שֶׁאֵינָהּ חוֹצָה, וְשֶׁל זְרוֹעַ בִּזְמַן שֶׁהִיא עוֹלָה וְיוֹרֶדֶת, וּשְׁנָצִין שֶׁל סַנְדָּל, וּבְגָדִים שֶׁהִטְבִּילָן מְכֻבָּסִין, עַד שֶׁיְּבַעְבְּעוּ. הִטְבִּילָן נְגוּבִין, עַד שֶׁיְּבַעְבְּעוּ וְיָנוּחוּ מִבִּעְבּוּעָן: \n", + "כָּל יְדוֹת הַכֵּלִים שֶׁהֵם אֲרֻכִּין וְעָתִיד לִקְצֹץ, מַטְבִּילָן עַד מְקוֹם הַמִּדָּה. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, עַד שֶׁיַּטְבִּיל אֶת כֻּלּוֹ. שַׁלְשֶׁלֶת דְּלִי גָדוֹל, אַרְבָּעָה טְפָחִים, וְשֶׁל קָטָן, עֲשָׂרָה, מַטְבִּילָן עַד מְקוֹם הַמִּדָּה. רַבִּי טַרְפוֹן אוֹמֵר, עַד שֶׁיַּטְבִּיל אֶת כָּל הַטַּבַּעַת. הַחֶבֶל שֶׁהוּא קָשׁוּר בַּקֻּפָּה אֵינוֹ חִבּוּר, אֶלָּא אִם כֵּן תָּפָר: \n", + "בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, אֵין מַטְבִּילִין חַמִּין בְּצוֹנֵן וְלֹא צוֹנֵן בְּחַמִּין, לֹא יָפִים בְּרָעִים וְלֹא רָעִים בְּיָפִים. בֵּית הִלֵּל אוֹמְרִים, מַטְבִּילִין. כְּלִי שֶׁהוּא מָלֵא מַשְׁקִין וְהִטְבִּילוֹ, כְּאִלּוּ לֹא טָבָל. מָלֵא מֵי רַגְלַיִם, רוֹאִים אוֹתָם כְּאִלּוּ הֵם מָיִם. מָלֵא מֵי חַטָּאת, עַד שֶׁיִּרְבּוּ הַמַּיִם עַל מֵי חַטָּאת. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, אֲפִלּוּ כְלִי מַחֲזִיק כּוֹר וְאֵין בּוֹ אֶלָּא רְבִיעִית, כְּאִלּוּ לֹא טָבָל: \n", + "כָּל הָאֳכָלִין מִצְטָרְפִין לִפְסֹל אֶת הַגְּוִיָּה בְּכַחֲצִי פְרָס. כָּל הַמַּשְׁקִין מִצְטָרְפִין לִפְסֹל אֶת הַגְּוִיָּה בִּרְבִיעִית. זֶה חֹמֶר בְּשׁוֹתֶה מַשְׁקִין טְמֵאִין מִבַּמִּקְוֶה, שֶׁעָשׂוּ בוֹ שְׁאָר הַמַּשְׁקִין כַּמָּיִם: \n", + "אָכַל אֳכָלִים טְמֵאִים, וְשָׁתָה מַשְׁקִים טְמֵאִים, טָבַל וֶהֱקִיאָן, טְמֵאִים, מִפְּנֵי שֶׁאֵינָן טְהוֹרִים בַּגּוּף. שָׁתָה מַיִם טְמֵאִים, טָבַל וֶהֱקִיאָם, טְהוֹרִים, מִפְּנֵי שֶׁהֵם טְהוֹרִים בַּגּוּף. בָּלַע טַבַּעַת טְהוֹרָה, נִכְנַס לְאֹהֶל הַמֵּת, הִזָּה וְשָׁנָה וְטָבַל וֶהֱקִיאָהּ, הֲרֵי הִיא כְמוֹת שֶׁהָיְתָה. בָּלַע טַבַּעַת טְמֵאָה, טוֹבֵל וְאוֹכֵל בַּתְּרוּמָה. הֱקִיאָהּ, טְמֵאָה וְטִמְּאַתּוּ. חֵץ שֶׁהוּא תָחוּב בָּאָדָם, בִּזְמַן שֶׁהוּא נִרְאֶה, חוֹצֵץ. וְאִם אֵינוֹ נִרְאֶה, טוֹבֵל וְאוֹכֵל בִּתְרוּמָתוֹ: \n" + ] + ], + "sectionNames": [ + "Chapter", + "Mishnah" + ] +} \ No newline at end of file diff --git a/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Mikvaot/Hebrew/merged.json b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Mikvaot/Hebrew/merged.json new file mode 100644 index 0000000000000000000000000000000000000000..7716616ed468da0262480fde10d6bcfed1c3a4da --- /dev/null +++ b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Mikvaot/Hebrew/merged.json @@ -0,0 +1,114 @@ +{ + "title": "Mishnah Mikvaot", + "language": "he", + "versionTitle": "merged", + "versionSource": "https://www.sefaria.org/Mishnah_Mikvaot", + "text": [ + [ + "שֵׁשׁ מַעֲלוֹת בַּמִּקְוָאוֹת, זוֹ לְמַעְלָה מִזּוֹ, וְזוֹ לְמַעְלָה מִזּוֹ. מֵי גְבָאִים, שָׁתָה טָמֵא וְשָׁתָה טָהוֹר, טָמֵא. שָׁתָה טָמֵא וּמִלֵּא בִכְלִי טָהוֹר, טָמֵא. שָׁתָה טָמֵא וְנָפַל כִּכָּר שֶׁל תְּרוּמָה, אִם הֵדִיחַ, טָמֵא. וְאִם לֹא הֵדִיחַ, טָהוֹר: \n", + "מִלֵּא בִכְלִי טָמֵא וְשָׁתָה טָהוֹר, טָמֵא. מִלֵּא בִכְלִי טָמֵא וּמִלֵּא בִכְלִי טָהוֹר, טָמֵא. מִלֵּא בִכְלִי טָמֵא וְנָפַל כִּכָּר שֶׁל תְּרוּמָה, אִם הֵדִיחַ, טָמֵא. וְאִם לֹא הֵדִיחַ, טָהוֹר: \n", + "נָפְלוּ מַיִם טְמֵאִים וְשָׁתָה טָהוֹר, טָמֵא. נָפְלוּ מַיִם טְמֵאִים וּמִלֵּא בִכְלִי טָהוֹר, טָמֵא. נָפְלוּ מַיִם טְמֵאִים וְנָפַל כִּכָּר שֶׁל תְּרוּמָה, אִם הֵדִיחַ, טָמֵא. וְאִם לֹא הֵדִיחַ, טָהוֹר. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, בֵּין שֶׁהֵדִיחַ בֵּין שֶׁלֹּא הֵדִיחַ, טָמֵא: \n", + "נָפַל לְתוֹכָן מֵת, אוֹ שֶׁהָלַךְ בָּהֶן הַטָּמֵא, וְשָׁתָה טָהוֹר, טָהוֹר. אֶחָד מֵי גְבָאִים, מֵי בוֹרוֹת, מֵי שִׁיחִים, מֵי מְעָרוֹת, מֵי תַמְצִיּוֹת שֶׁפָּסְקוּ, וּמִקְוָאוֹת שֶׁאֵין בָּהֶם אַרְבָּעִים סְאָה, בִּשְׁעַת הַגְּשָׁמִים הַכֹּל טָהוֹר. פָּסְקוּ הַגְּשָׁמִים, הַקְּרוֹבִים לָעִיר וְלַדֶּרֶךְ, טְמֵאִים. וְהָרְחוֹקִים, טְהוֹרִין, עַד שֶׁיְּהַלְּכוּ רֹב בְּנֵי אָדָם: \n", + "מֵאֵימָתַי טָהֳרָתָן. בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, מִשֶּׁיִּרְבּוּ וְיִשְׁטֹפוּ. וּבֵית הִלֵּל אוֹמְרִים, רַבּוּ אַף עַל פִּי שֶׁלֹּא שָׁטְפוּ. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, שָׁטְפוּ אַף עַל פִּי שֶׁלֹּא רַבּוּ. כְּשֵׁרִין לַחַלָּה וְלִטֹּל מֵהֶן לַיָּדָיִם: \n", + "לְמַעְלָה מֵהֶן, מֵי תַמְצִיּוֹת שֶׁלֹּא פָסְקוּ. שָׁתָה טָמֵא וְשָׁתָה טָהוֹר, טָהוֹר. שָׁתָה טָמֵא וּמִלֵּא בִכְלִי טָהוֹר, טָהוֹר. שָׁתָה טָמֵא וְנָפַל כִּכָּר שֶׁל תְּרוּמָה, אַף עַל פִּי שֶׁהֵדִיחַ, טָהוֹר. מִלֵּא בִכְלִי טָמֵא וְשָׁתָה טָהוֹר, טָהוֹר. מִלֵּא בִכְלִי טָמֵא וּמִלֵּא בִכְלִי טָהוֹר, טָהוֹר. מִלֵּא בִכְלִי טָמֵא וְנָפַל כִּכָּר שֶׁל תְּרוּמָה, אַף עַל פִּי שֶׁהֵדִיחַ, טָהוֹר. נָפְלוּ מַיִם טְמֵאִים וְשָׁתָה טָהוֹר, טָהוֹר. נָפְלוּ מַיִם טְמֵאִים וּמִלֵּא בִכְלִי טָהוֹר, טָהוֹר. נָפְלוּ מַיִם טְמֵאִים וְנָפַל כִּכָּר שֶׁל תְּרוּמָה, אַף עַל פִּי שֶׁהֵדִיחַ, טָהוֹר. כְּשֵׁרִים לַתְּרוּמָה וְלִטֹּל מֵהֶם לַיָּדָיִם: \n", + "לְמַעְלָה מֵהֶן, מִקְוֶה שֶׁיֶּשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה, שֶׁבּוֹ טוֹבְלִין וּמַטְבִּילִין. לְמַעְלָה מֵהֶן, מַעְיָן שֶׁמֵּימָיו מֻעָטִין וְרַבּוּ עָלָיו מַיִם שְׁאוּבִין, שָׁוֶה לַמִּקְוֶה לְטַהֵר בְּאַשְׁבֹּרֶן, וְלַמַּעְיָן לְהַטְבִּיל בּוֹ בְּכָל שֶׁהוּא: \n", + "לְמַעְלָה מֵהֶן, מַיִם מֻכִּין, שֶׁהֵן מְטַהֲרִין בְּזוֹחֲלִין. לְמַעְלָה מֵהֶן, מַיִם חַיִּים, שֶׁבָּהֶן טְבִילָה לַזָּבִים, וְהַזָּיָה לַמְצֹרָעִים, וּכְשֵׁרִים לְקַדֵּשׁ מֵהֶן מֵי חַטָּאת: \n" + ], + [ + "הַטָּמֵא שֶׁיָּרַד לִטְבֹּל, סָפֵק טָבַל סָפֵק לֹא טָבַל, אֲפִלּוּ טָבַל, סָפֵק יֶשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה סָפֵק אֵין בּוֹ. שְׁנֵי מִקְוָאוֹת, אֶחָד יֶשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה וְאֶחָד שֶׁאֵין בּוֹ, טָבַל בְּאַחַד מֵהֶם וְאֵינוֹ יוֹדֵעַ בְּאֵיזֶה מֵהֶן טָבַל, סְפֵקוֹ טָמֵא: \n", + "מִקְוֶה שֶׁנִּמְדַּד וְנִמְצָא חָסֵר, כָּל טָהֳרוֹת שֶׁנַּעֲשׂוּ עַל גַּבָּיו לְמַפְרֵעַ, בֵּין בִּרְשׁוּת הַיָּחִיד בֵּין בִּרְשׁוּת הָרַבִּים, טְמֵאוֹת. בַּמֶּה דְבָרִים אֲמוּרִים, בְּטֻמְאָה חֲמוּרָה. אֲבָל בְּטֻמְאָה קַלָּה, כְּגוֹן אָכַל אֳכָלִים טְמֵאִים, וְשָׁתָה מַשְׁקִין טְמֵאִים, בָּא רֹאשׁוֹ וְרֻבּוֹ בְּמַיִם שְׁאוּבִים, אוֹ שֶׁנָּפְלוּ עַל רֹאשׁוֹ וְעַל רֻבּוֹ שְׁלשָׁה לֻגִּין מַיִם שְׁאוּבִין, וְיָרַד לִטְבֹּל, סָפֵק טָבַל סָפֵק לֹא טָבַל, אֲפִלּוּ טָבַל, סָפֵק יֶשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה סָפֵק אֵין בּוֹ. שְׁנֵי מִקְוָאוֹת, אֶחָד יֶשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה, וְאֶחָד שֶׁאֵין בּוֹ, טָבַל בְּאַחַד מֵהֶן וְאֵינוֹ יוֹדֵעַ בְּאֵיזֶה מֵהֶן טָבַל, סְפֵקוֹ טָהוֹר. רַבִּי יוֹסֵי מְטַמֵּא, שֶׁרַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, כָּל דָּבָר שֶׁהוּא בְחֶזְקַת טֻמְאָה, לְעוֹלָם הוּא בִפְסוּלוֹ, עַד שֶׁיִּוָּדַע שֶׁטָּהַר. אֲבָל סְפֵקוֹ לִטָּמֵא וּלְטַמֵּא, טָהוֹר: \n", + "סְפֵק מַיִם שְׁאוּבִין שֶׁטִּהֲרוּ חֲכָמִים, סָפֵק נָפְלוּ, סָפֵק לֹא נָפְלוּ, אֲפִלּוּ נָפְלוּ, סָפֵק יֶשׁ בָּהֶם אַרְבָּעִים סְאָה סָפֵק אֵין בָּהֶם, שְׁנֵי מִקְוָאוֹת, אֶחָד יֶשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה וְאֶחָד אֵין בּוֹ, נָפַל לְאַחַד מֵהֶן וְאֵינוֹ יוֹדֵעַ לְאֵיזֶה מֵהֶן נָפַל, סְפֵקוֹ טָהוֹר, מִפְּנֵי שֶׁיֶּשׁ לוֹ בַמֶּה יִתְלֶה. הָיוּ שְׁנֵיהֶם פְּחוּתִים מֵאַרְבָּעִים סְאָה, וְנָפַל לְאַחַד מֵהֶם וְאֵינוֹ יוֹדֵעַ לְאֵיזֶה מֵהֶן נָפַל, סְפֵקוֹ טָמֵא, מִפְּנֵי שֶׁאֵין לוֹ בַמֶּה יִתְלֶה: \n", + "רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, רְבִיעִית מַיִם שְׁאוּבִין בַּתְּחִלָּה, פּוֹסְלִין אֶת הַמִּקְוֶה, וּשְׁלשָׁה לֻגִּין עַל פְּנֵי הַמַּיִם. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, בֵּין בַּתְּחִלָּה בֵּין בַּסּוֹף, שִׁעוּרוֹ שְׁלשָׁה לֻגִּין: \n", + "מִקְוֶה שֶׁיֶּשׁ בּוֹ שָׁלשׁ גֻּמּוֹת שֶׁל מַיִם שְׁאוּבִין שֶׁל לֹג לֹג, אִם יָדוּעַ שֶׁנָּפַל לְתוֹכוֹ אַרְבָּעִים סְאִין מַיִם כְּשֵׁרִין עַד שֶׁלֹּא הִגִּיעוּ לַגֻּמָּא הַשְּׁלִישִׁית, כָּשֵׁר. וְאִם לָאו, פָּסוּל. וְרַבִּי שִׁמְעוֹן מַכְשִׁיר, מִפְּנֵי שֶׁהוּא כְמִקְוֶה סָמוּךְ לְמִקְוֶה: \n", + "הַמְסַנֵּק אֶת הַטִּיט לַצְּדָדִין וּמָשְׁכוּ מִמֶּנּוּ שְׁלשָׁה לֻגִּין, כָּשֵׁר. הָיָה תוֹלֵשׁ וּמָשְׁכוּ מִמֶּנּוּ שְׁלשָׁה לֻגִּין, פָּסוּל. וְרַבִּי שִׁמְעוֹן מַכְשִׁיר, מִפְּנֵי שֶׁלֹּא נִתְכַּוֵּן לִשְׁאֹב: \n", + "הַמַּנִּיחַ קַנְקַנִּים בְּרֹאשׁ הַגַּג לְנַגְּבָן וְנִתְמַלְּאוּ מַיִם, רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, אִם עוֹנַת גְּשָׁמִים הִיא, אִם יֶשׁ בּוֹ כִמְעַט מַיִם בַּבּוֹר, יְשַׁבֵּר. וְאִם לָאו, לֹא יְשַׁבֵּר. רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ אוֹמֵר, בֵּין כָּךְ וּבֵין כָּךְ יְשַׁבֵּר, אוֹ יִכְפֶּה, אֲבָל לֹא יְעָרֶה: \n", + "הַסַּיָּד שֶׁשָּׁכַח עָצִיץ בַּבּוֹר וְנִתְמַלֵּא מַיִם, אִם הָיוּ הַמַּיִם צָפִים עַל גַּבָּיו כָּל שֶׁהוּא, יְשַׁבֵּר. וְאִם לָאו, לֹא יְשַׁבֵּר, דִּבְרֵי רַבִּי אֱלִיעֶזֶר. וְרַבִּי יְהוֹשֻׁעַ אוֹמֵר, בֵּין כָּךְ וּבֵין כָּךְ יְשַׁבֵּר: \n", + "הַמְסַדֵּר קַנְקַנִּים בְּתוֹךְ הַבּוֹר וְנִתְמַלְּאוּ מַיִם, אַף עַל פִּי שֶׁבָּלַע הַבּוֹר אֶת מֵימָיו, הֲרֵי זֶה יְשַׁבֵּר: \n", + "מִקְוֶה שֶׁיֶּשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה מַיִם וָטִיט, רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, מַטְבִּילִין בַּמַּיִם וְאֵין מַטְבִּילִין בַּטִּיט. רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ אוֹמֵר, בַּמַּיִם וּבַטִּיט. בְּאֵיזֶה טִיט מַטְבִּילִין. בְּטִיט שֶׁהַמַּיִם צָפִים עַל גַּבָּיו. הָיוּ הַמַּיִם מִצַּד אֶחָד, מוֹדֶה רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ שֶׁמַּטְבִּילִין בַּמַּיִם וְאֵין מַטְבִּילִין בַּטִּיט. בְּאֵיזֶה טִיט אָמְרוּ. בְּטִיט שֶׁהַקָּנֶה יוֹרֵד מֵאֵלָיו, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, מְקוֹם שֶׁאֵין קְנֵה הַמִּדָּה עוֹמֵד. אַבָּא אֶלְעָזָר בֶּן דּוֹלְעַאי אוֹמֵר, מְקוֹם שֶׁהַמִּשְׁקֹלֶת יוֹרֶדֶת. רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, הַיּוֹרֵד בְּפִי חָבִית. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, הַנִּכְנָס בִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד. רַבִּי אֶלְעָזָר בַּר צָדוֹק אוֹמֵר, הַנִּמְדָּד בַּלֹּג: \n" + ], + [ + "רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, שְׁנֵי מִקְוָאוֹת שֶׁאֵין בָּהֶם אַרְבָּעִים סְאָה, וְנָפְלוּ לָזֶה לֹג וּמֶחֱצָה וְלָזֶה לֹג וּמֶחֱצָה וְנִתְעָרְבוּ, כְּשֵׁרִים, מִפְּנֵי שֶׁלֹּא נִקְרָא עֲלֵיהֶן שֵׁם פְּסוּל. אֲבָל מִקְוֶה שֶׁאֵין בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה וְנָפְלוּ בוֹ שְׁלשָׁה לֻגִּין וְנֶחֱלַק לִשְׁנַיִם, פָּסוּל, מִפְּנֵי שֶׁנִּקְרָא עָלָיו שֵׁם פְּסוּל. וְרַבִּי יְהוֹשֻׁעַ מַכְשִׁיר, שֶׁהָיָה רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ אוֹמֵר, כָּל מִקְוֶה שֶׁאֵין בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה וְנָפְלוּ לוֹ שְׁלשָׁה לֻגִּין וְחָסַר אֲפִלּוּ קֹרְטוֹב, כָּשֵׁר, מִפְּנֵי שֶׁחָסְרוּ לוֹ שְׁלשָׁה לֻגִּין. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, לְעוֹלָם הוּא בִפְסוּלוֹ, עַד שֶׁיֵּצֵא מִמֶּנּוּ מְלוֹאוֹ וָעוֹד: \n", + "כֵּיצַד. הַבּוֹר שֶׁבְּחָצֵר וְנָפְלוּ לוֹ שְׁלשָׁה לֻגִּין, לְעוֹלָם הוּא בִפְסוּלוֹ, עַד שֶׁיֵּצֵא מִמֶּנּוּ מְלוֹאוֹ וָעוֹד, אוֹ עַד שֶׁיַּעֲמִיד בֶּחָצֵר אַרְבָּעִים סְאָה וְיִטְהֲרוּ הָעֶלְיוֹנִים מִן הַתַּחְתּוֹנִים. רַבִּי אֶלְעָזָר בֶּן עֲזַרְיָה פּוֹסֵל, אֶלָּא אִם כֵּן פָּקָק: \n", + "בּוֹר שֶׁהוּא מָלֵא מַיִם שְׁאוּבִין וְהָאַמָּה נִכְנֶסֶת לוֹ וְיוֹצְאָה מִמֶּנּוּ, לְעוֹלָם הוּא בִפְסוּלוֹ, עַד שֶׁיִּתְחַשֵּׁב שֶׁלֹּא נִשְׁתַּיֵּר מִן הָרִאשׁוֹנִים שְׁלשָׁה לֻגִּין. שְׁנַיִם שֶׁהָיוּ מַטִּילִין לַמִּקְוֶה, זֶה לֹג וּמֶחֱצָה וָזֶה לֹג וּמֶחֱצָה, הַסּוֹחֵט אֶת כְּסוּתוֹ וּמַטִּיל מִמְּקוֹמוֹת הַרְבֵּה, וְהַמְּעָרֶה מִן הַצַּרְצוּר וּמַטִּיל מִמְּקוֹמוֹת הַרְבֵּה, רַבִּי עֲקִיבָא מַכְשִׁיר, וַחֲכָמִים פּוֹסְלִין. אָמַר רַבִּי עֲקִיבָא, לֹא אָמְרוּ מַטִּילִין, אֶלָּא מַטִּיל. אָמְרוּ לוֹ, לֹא כָךְ וְלֹא כָךְ אָמְרוּ, אֶלָּא שֶׁנָּפְלוּ לוֹ שְׁלשָׁה לֻגִּין: \n", + "מִכְּלִי אֶחָד, מִשְּׁנַיִם וּמִשְּׁלשָׁה, מִצְטָרְפִין. וּמֵאַרְבָּעָה, אֵין מִצְטָרְפִין. בַּעַל קֶרִי הַחוֹלֶה שֶׁנָּפְלוּ עָלָיו תִּשְׁעָה קַבִּין מַיִם, וְטָהוֹר שֶׁנָּפְלוּ עַל רֹאשׁוֹ וְעַל רֻבּוֹ שְׁלשָׁה לֻגִּין מַיִם שְׁאוּבִין, מִכְּלִי אֶחָד, מִשְּׁנַיִם וּמִשְּׁלשָׁה, מִצְטָרְפִין. מֵאַרְבָּעָה, אֵין מִצְטָרְפִין. בַּמֶּה דְבָרִים אֲמוּרִים. בִּזְמַן שֶׁהִתְחִיל הַשֵּׁנִי עַד שֶׁלֹּא פָסַק הָרִאשׁוֹן. וּבַמֶּה דְבָרִים אֲמוּרִים. בִּזְמַן שֶׁלֹּא נִתְכַּוֵּן לְרַבּוֹת. אֲבָל נִתְכַּוֵּן לְרַבּוֹת, אֲפִלּוּ קֹרְטוֹב בְּכָל הַשָּׁנָה, מִצְטָרְפִין לִשְׁלשָׁה לֻגִּין: \n" + ], + [ + "הַמַּנִּיחַ כֵּלִים תַּחַת הַצִּנּוֹר, אֶחָד כֵּלִים גְּדוֹלִים וְאֶחָד כֵּלִים קְטַנִּים, אֲפִלּוּ כְלֵי גְלָלִים, כְּלֵי אֲבָנִים, כְּלֵי אֲדָמָה, פּוֹסְלִין אֶת הַמִּקְוֶה. אֶחָד הַמַּנִּיחַ וְאֶחָד הַשּׁוֹכֵחַ, כְּדִבְרֵי בֵית שַׁמַּאי. וּבֵית הִלֵּל מְטַהֲרִין בְּשׁוֹכֵחַ. אָמַר רַבִּי מֵאִיר, נִמְנוּ וְרַבּוּ בֵית שַׁמַּאי עַל בֵּית הִלֵּל. וּמוֹדִים בְּשׁוֹכֵחַ בֶּחָצֵר שֶׁהוּא טָהוֹר. אָמַר רַבִּי יוֹסֵי, עֲדַיִין מַחֲלֹקֶת בִּמְקוֹמָהּ עוֹמָדֶת: \n", + "הַמַּנִּיחַ טַבְלָא תַּחַת הַצִּנּוֹר, אִם יֶשׁ לָהּ לְבִזְבֵּז, פּוֹסֶלֶת אֶת הַמִּקְוֶה. וְאִם לָאו, אֵינָהּ פּוֹסֶלֶת אֶת הַמִּקְוֶה. זְקָפָהּ לִדּוֹחַ, בֵּין כָּךְ וּבֵין כָּךְ אֵינָהּ פּוֹסֶלֶת אֶת הַמִּקְוֶה: \n", + "הַחוֹטֵט בְּצִנּוֹר לְקַבֵּל צְרוֹרוֹת, בְּשֶׁל עֵץ, כָּל שֶׁהוּא. וּבְשֶׁל חֶרֶס, רְבִיעִית. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, אַף בְּשֶׁל חֶרֶס, כָּל שֶׁהוּא. לֹא אָמְרוּ רְבִיעִית אֶלָּא בְשִׁבְרֵי כְלֵי חֶרֶס. הָיוּ צְרוֹרוֹת מִתְחַלְחֲלִים בְּתוֹכוֹ, פּוֹסְלִים אֶת הַמִּקְוֶה. יָרַד לְתוֹכוֹ עָפָר וְנִכְבַּשׁ, כָּשֵׁר. סִלּוֹן שֶׁהוּא צַר מִכָּאן וּמִכָּאן וְרָחָב מִן הָאֶמְצַע, אֵינוֹ פוֹסֵל, מִפְּנֵי שֶׁלֹּא נַעֲשָׂה לְקַבָּלָה: \n", + "מַיִם שְׁאוּבִין וּמֵי גְשָׁמִים שֶׁנִּתְעָרְבוּ בֶחָצֵר, וּבָעֻקָּה, וְעַל מַעֲלוֹת הַמְּעָרָה, אִם רֹב מִן הַכָּשֵׁר, כָּשֵׁר. וְאִם רֹב מִן הַפָּסוּל, פָּסוּל. מֶחֱצָה לְמֶחֱצָה, פָּסוּל. אֵימָתַי, בִּזְמַן שֶׁמִּתְעָרְבִין עַד שֶׁלֹּא יַגִּיעוּ לַמִּקְוֶה. הָיוּ מְקַלְּחִין בְּתוֹךְ הַמַּיִם, אִם יָדוּעַ שֶׁנָּפַל לְתוֹכוֹ אַרְבָּעִים סְאָה מַיִם כְּשֵׁרִים, עַד שֶׁלֹּא יָרַד לְתוֹכוֹ שְׁלשָׁה לֻגִּין מַיִם שְׁאוּבִין, כָּשֵׁר. וְאִם לָאו, פָּסוּל: \n", + "הַשֹּׁקֶת שֶׁבַּסֶּלַע, אֵין מְמַלְּאִין מִמֶּנָּה, וְאֵין מְקַדְּשִׁין בָּהּ, וְאֵין מַזִּין מִמֶּנָּה, וְאֵינָהּ צְרִיכָה צָמִיד פָּתִיל, וְאֵינָהּ פּוֹסֶלֶת אֶת הַמִּקְוֶה. הָיְתָה כְלִי וְחִבְּרָהּ בְּסִיד, מְמַלְּאִין בָּהּ, וּמְקַדְּשִׁין בָּהּ, וּמַזִּין מִמֶּנָּה, וּצְרִיכָה צָמִיד פָּתִיל, וּפוֹסֶלֶת אֶת הַמִּקְוֶה. נִקְּבָה מִלְּמַטָּה אוֹ מִן הַצַּד וְאֵינָהּ יְכוֹלָה לְקַבֵּל מַיִם כָּל שֶׁהֵם, כְּשֵׁרָה. וְכַמָּה יִהְיֶה בַנֶּקֶב. כִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד. אָמַר רַבִּי יְהוּדָה בֶּן בְּתֵירָא, מַעֲשֶׂה בְשֹׁקֶת יֵהוּא שֶׁהָיְתָה בִירוּשָׁלַיִם, וְהָיְתָה נְקוּבָה כִשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד, וְהָיוּ כָל הַטָּהֳרוֹת שֶׁבִּירוּשָׁלַיִם נַעֲשׂוֹת עַל גַּבָּהּ, וְשָׁלְחוּ בֵית שַׁמַּאי וּפְחָתוּהָ, שֶׁבֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, עַד שֶׁיִּפְחֲתוּ רֻבָּהּ: \n" + ], + [ + "מַעְיָן שֶׁהֶעֱבִירוֹ עַל גַּבֵּי הַשֹּׁקֶת, פָּסוּל. הֶעֱבִירוֹ עַל גַּבֵּי שָׂפָה כָל שֶׁהוּא, כָּשֵׁר חוּצָה לָהּ, שֶׁהַמַּעְיָן מְטַהֵר בְּכָל שֶׁהוּא. הֶעֱבִירוֹ עַל גַּבֵּי בְרֵכָה וְהִפְסִיקוֹ, הֲרֵי הוּא כְמִקְוֶה. חָזַר וְהִמְשִׁיכוֹ, פָּסוּל לַזָּבִים וְלַמְצֹרָעִים וּלְקַדֵּשׁ מֵהֶן מֵי חַטָּאת, עַד שֶׁיֵּדַע שֶׁיָּצְאוּ הָרִאשׁוֹנִים: \n", + "הֶעֱבִירוֹ עַל גַּבֵּי כֵלִים אוֹ עַל גַּבֵּי סַפְסָל, רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, הֲרֵי הוּא כְמוֹ שֶׁהָיָה. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, הֲרֵי הוּא כְמִקְוֶה, וּבִלְבַד שֶׁלֹּא יַטְבִּיל עַל גַּבֵּי הַסַּפְסָל: \n", + "מַעְיָן שֶׁהוּא מָשׁוּךְ כְּנָדָל, רִבָּה עָלָיו וְהִמְשִׁיכוֹ, הֲרֵי הוּא כְמוֹ שֶׁהָיָה. הָיָה עוֹמֵד וְרִבָּה עָלָיו וְהִמְשִׁיכוֹ, שָׁוֶה לְמִקְוֶה לְטַהֵר בְּאַשְׁבֹּרֶן, וּלְמַעְיָן לְהַטְבִּיל בּוֹ בְּכָל שֶׁהוּא: \n", + "כָּל הַיַּמִּים כְּמִקְוֶה, שֶׁנֶּאֱמַר (בראשית א), וּלְמִקְוֵה הַמַּיִם קָרָא יַמִּים, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, הַיָּם הַגָּדוֹל כְּמִקְוֶה. לֹא נֶאֱמַר יַמִּים, אֶלָּא שֶׁיֶּשׁ בּוֹ מִינֵי יַמִּים הַרְבֵּה. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, כָּל הַיַּמִּים מְטַהֲרִים בְּזוֹחֲלִין, וּפְסוּלִין לַזָּבִין וְלַמְצֹרָעִים, וּלְקַדֵּשׁ מֵהֶם מֵי חַטָּאת: \n", + "הַזּוֹחֲלִין, כְּמַעְיָן. וְהַנּוֹטְפִים, כְּמִקְוֶה. הֵעִיד רַבִּי צָדוֹק עַל הַזּוֹחֲלִין שֶׁרַבּוּ עַל הַנּוֹטְפִים, שֶׁהֵם כְּשֵׁרִים. וְנוֹטְפִים שֶׁעֲשָׂאָן זוֹחֲלִין, סוֹמֵךְ אֲפִלּוּ מַקֵּל, אֲפִלּוּ קָנֶה, אֲפִלּוּ זָב וְזָבָה, יוֹרֵד וְטוֹבֵל, דִּבְרֵי רַבִּי יְהוּדָה. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, כָּל דָּבָר שֶׁהוּא מְקַבֵּל טֻמְאָה, אֵין מַזְחִילִין בּוֹ: \n", + "גַּל שֶׁנִּתְלַשׁ וּבוֹ אַרְבָּעִים סְאָה, וְנָפַל עַל הָאָדָם וְעַל הַכֵּלִים, טְהוֹרִים. כָּל מָקוֹם שֶׁיֶּשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה, טוֹבְלִין וּמַטְבִּילִין. מַטְבִּילִין בַּחֲרִיצִין וּבִנְעָצִים וּבְפַרְסַת הַחֲמוֹר הַמְעֹרֶבֶת בַּבִּקְעָה. בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, מַטְבִּילִין בְּחַרְדָּלִית. בֵּית הִלֵּל אוֹמְרִים, אֵין מַטְבִּילִין. וּמוֹדִים שֶׁהוּא גוֹדֵר כֵּלִים וְטוֹבֵל בָּהֶם. וְכֵלִים שֶׁגָּדַר בָּהֶם, לֹא הֻטְבְּלוּ: \n" + ], + [ + "כָּל הַמְעֹרָב לַמִּקְוֶה, כַּמִּקְוֶה. חוֹרֵי הַמְּעָרָה וְסִדְקֵי הַמְּעָרָה, מַטְבִּיל בָּהֶם כְּמָה שֶׁהֵם. עֻקַּת הַמְּעָרָה, אֵין מַטְבִּילִין בָּהּ אֶלָּא אִם כֵּן הָיְתָה נְקוּבָה כִשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד. אָמַר רַבִּי יְהוּדָה, אֵימָתַי, בִּזְמַן שֶׁהִיא מַעֲמֶדֶת עַצְמָהּ. אֲבָל אִם אֵינָהּ מַעֲמֶדֶת עַצְמָהּ, מַטְבִּילִין בָּהּ כְּמָה שֶׁהִיא: \n", + "דְּלִי שֶׁהוּא מָלֵא כֵלִים וְהִטְבִּילָן, הֲרֵי אֵלּוּ טְהוֹרִים. וְאִם לֹא טָבַל, אֵין הַמַּיִם מְעֹרָבִין, עַד שֶׁיִּהְיוּ מְעֹרָבִין כִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד: \n", + "שְׁלשָׁה מִקְוָאוֹת, בָּזֶה עֶשְׂרִים סְאָה, וּבָזֶה עֶשְׂרִים סְאָה, וּבָזֶה עֶשְׂרִים סְאָה מַיִם שְׁאוּבִין, וְהַשָּׁאוּב מִן הַצַּד, וְיָרְדוּ שְׁלשָׁה וְטָבְלוּ בָהֶן וְנִתְעָרְבוּ, הַמִּקְוָאוֹת טְהוֹרִין וְהַטּוֹבְלִים טְהוֹרִים. הָיָה הַשָּׁאוּב בָּאֶמְצַע, וְיָרְדוּ שְׁלשָׁה וְטָבְלוּ בָהֶם וְנִתְעָרְבוּ, הַמִּקְוָאוֹת כְּמוֹת שֶׁהָיוּ, וְהַטּוֹבְלִים כְּמוֹת שֶׁהָיוּ: \n", + "הַסְּפוֹג וְהַדְּלִי שֶׁהָיוּ בָהֶן שְׁלשָׁה לֻגִּין מַיִם וְנָפְלוּ לַמִּקְוֶה, לֹא פְסָלוּהוּ, שֶׁלֹּא אָמְרוּ אֶלָּא שְׁלשָׁה לֻגִּין שֶׁנָּפְלוּ: \n", + "הַשִּׁדָּה וְהַתֵּבָה שֶׁבַּיָּם, אֵין מַטְבִּילִין בָּהֶם, אֶלָּא אִם כֵּן הָיוּ נְקוּבִין כִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, בִּכְלִי גָדוֹל, אַרְבָּעָה טְפָחִים. וּבְקָטָן, רֻבּוֹ. אִם הָיָה שַׂק אוֹ קֻפָּה, מַטְבִּילִין בָּהֶם כְּמָה שֶׁהֵם, מִפְּנֵי שֶׁהַמַּיִם מְעֹרָבִין. הָיוּ נְתוּנִים תַּחַת הַצִּנּוֹר, אֵינָם פּוֹסְלִים אֶת הַמִּקְוֶה, אֶלָּא מַטְבִּילִין אוֹתָן וּמַעֲלִין אוֹתָן כְּדַרְכָּן: \n", + "גִּסְטְרָא שֶׁבַּמִּקְוֶה וְהִטְבִּיל בָּהּ אֶת הַכֵּלִים, טָהֲרוּ מִטֻּמְאָתָן, אֲבָל טְמֵאִים עַל גַּב כְּלִי חֶרֶס. אִם הָיוּ הַמַּיִם צָפִים עַל גַּבָּיו כָּל שֶׁהֵן, טְהוֹרִין. מַעְיָן הַיּוֹצֵא מִן הַתַּנּוּר וְיָרַד וְטָבַל בְּתוֹכוֹ, הוּא טָהוֹר וְיָדָיו טְמֵאוֹת. וְאִם הָיוּ עַל גַּבָּיו רוּם יָדָיו, אַף יָדָיו טְהוֹרוֹת: \n", + "עֵרוּב מִקְוָאוֹת, כִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד, כְּעָבְיָהּ וְכַחֲלָלָהּ, כִּשְׁתֵּי אֶצְבָּעוֹת חוֹזְרוֹת לִמְקוֹמָן. סָפֵק כִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד, סָפֵק שֶׁאֵינָהּ כִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד, פְּסוּלָה, מִפְּנֵי שֶׁהִיא מִן הַתּוֹרָה. וְכֵן כַּזַּיִת מִן הַמֵּת וְכַזַּיִת מִן הַנְּבֵלָה וְכָעֲדָשָׁה מִן הַשֶּׁרֶץ. כֹּל שֶׁיַּעֲמֹד כִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד, מְמַעֲטָהּ. רַבָּן שִׁמְעוֹן בֶּן גַּמְלִיאֵל אוֹמֵר, כֹּל שֶׁהוּא מִבְּרִיַּת הַמַּיִם, טָהוֹר: \n", + "מְטַהֲרִים אֶת הַמִּקְוָאוֹת, הָעֶלְיוֹן מִן הַתַּחְתּוֹן, וְהָרָחוֹק מִן הַקָּרוֹב. כֵּיצַד. מֵבִיא סִלּוֹן שֶׁל חֶרֶס אוֹ שֶׁל אֲבָר, וּמַנִּיחַ יָדוֹ תַּחְתָּיו, עַד שֶׁהוּא מִתְמַלֵּא מַיִם, וּמוֹשְׁכוֹ וּמַשִּׁיקוֹ, אֲפִלּוּ כַשַּׂעֲרָה, דַּיּוֹ. הָיָה בָעֶלְיוֹן אַרְבָּעִים סְאָה וּבַתַּחְתּוֹן אֵין כְּלוּם, מְמַלֵּא בַכָּתֵף וְנוֹתֵן לָעֶלְיוֹן, עַד שֶׁיֵּרְדוּ לַתַּחְתּוֹן אַרְבָּעִים סְאָה: \n", + "כֹּתֶל שֶׁבֵּין שְׁתֵּי מִקְוָאוֹת שֶׁנִּסְדַּק לַשְּׁתִי, מִצְטָרֵף. וְלָעֵרֶב, אֵין מִצְטָרֵף, עַד שֶׁיְּהֵא בְמָקוֹם אֶחָד כִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, חִלּוּף הַדְּבָרִים. נִפְרְצוּ זֶה בְתוֹךְ זֶה, עַל רוּם, כִּקְלִפַּת הַשּׁוּם. וְעַל רֹחַב, כִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד: \n", + "הָאָבִיק שֶׁבַּמֶּרְחָץ, בִּזְמַן שֶׁהוּא בָאֶמְצַע, פּוֹסֵל. מִן הַצַּד, אֵינוֹ פוֹסֵל, מִפְּנֵי שֶׁהוּא כְמִקְוֶה סָמוּךְ לְמִקְוֶה, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, אִם מְקַבֶּלֶת הָאַמְבָּטִי רְבִיעִית עַד שֶׁלֹּא יַגִּיעוּ לָאָבִיק, כָּשֵׁר. וְאִם לָאו, פָּסוּל. רַבִּי אֶלְעָזָר בְּרַבִּי צָדוֹק אוֹמֵר, אִם מְקַבֵּל הָאָבִיק כָּל שֶׁהוּא, פָּסוּל: \n", + "הַמַּטְהֶרֶת שֶׁבַּמֶּרְחָץ, הַתַּחְתּוֹנָה מְלֵאָה שְׁאוּבִין וְהָעֶלְיוֹנָה מְלֵאָה כְשֵׁרִין, אִם יֵשׁ כְּנֶגֶד הַנֶּקֶב שְׁלשָׁה לֻגִּין, פָּסוּל. כַּמָּה יְהֵא בַנֶּקֶב וְיִהְיֶה בוֹ שְׁלשָׁה לֻגִּין. אַחַד מִשְּׁלשׁ מֵאוֹת וְעֶשְׂרִים לַבְּרֵכָה, דִּבְרֵי רַבִּי יוֹסֵי. וְרַבִּי אֶלְעָזָר אוֹמֵר, אֲפִלּוּ הַתַּחְתּוֹנָה מְלֵאָה כְשֵׁרִים וְהָעֶלְיוֹנָה מְלֵאָה שְׁאוּבִין וְיֵשׁ בְּצַד הַנֶּקֶב שְׁלשָׁה לֻגִּין, כָּשֵׁר, שֶׁלֹּא אָמְרוּ אֶלָּא שְׁלשָׁה לֻגִּין שֶׁנָּפְלוּ: \n" + ], + [ + "יֵשׁ מַעֲלִין אֶת הַמִּקְוֶה וְלֹא פוֹסְלִין, פּוֹסְלִין וְלֹא מַעֲלִין, לֹא מַעֲלִין וְלֹא פוֹסְלִין. אֵלּוּ מַעֲלִין וְלֹא פוֹסְלִין, הַשֶּׁלֶג, וְהַבָּרָד, וְהַכְּפוֹר, וְהַגְּלִיד, וְהַמֶּלַח, וְהַטִּיט הַנָּרוֹק. אָמַר רַבִּי עֲקִיבָא, הָיָה רַבִּי יִשְׁמָעֵאל דָּן כְּנֶגְדִּי לוֹמַר, הַשֶּׁלֶג אֵינוֹ מַעֲלֶה אֶת הַמִּקְוֶה. וְהֵעִידוּ אַנְשֵׁי מֵידְבָא מִשְּׁמוֹ שֶׁאָמַר לָהֶם, צְאוּ וְהָבִיאוּ שֶׁלֶג וַעֲשׂוּ מִקְוֶה בַּתְּחִלָּה. רַבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי אוֹמֵר, אֶבֶן הַבָּרָד, כַּמָּיִם. כֵּיצַד מַעֲלִין וְלֹא פוֹסְלִין. מִקְוֶה שֶׁיֶּשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה חָסֵר אַחַת, נָפַל מֵהֶם סְאָה לְתוֹכוֹ וְהֶעֱלָהוּ, נִמְצְאוּ מַעֲלִין וְלֹא פוֹסְלִין: \n", + "אֵלּוּ פוֹסְלִין וְלֹא מַעֲלִין, הַמַּיִם, בֵּין טְמֵאִים בֵּין טְהוֹרִים, וּמֵי כְבָשִׁים וּמֵי שְׁלָקוֹת, וְהַתֶּמֶד עַד שֶׁלֹּא הֶחֱמִיץ. כֵּיצַד פּוֹסְלִין וְלֹא מַעֲלִין. מִקְוֶה שֶׁיֶּשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה חָסֵר קֹרְטוֹב, וְנָפַל מֵהֶן קֹרְטוֹב לְתוֹכוֹ, לֹא הֶעֱלָהוּ, פּוֹסְלוֹ בִשְׁלשָׁה לֻגִּין. אֲבָל שְׁאָר הַמַּשְׁקִין, וּמֵי פֵרוֹת, וְהַצִּיר, וְהַמֻּרְיָס, וְהַתֶּמֶד מִשֶּׁהֶחֱמִיץ, פְּעָמִים מַעֲלִין וּפְעָמִים שֶׁאֵינָן מַעֲלִין. כֵּיצַד. מִקְוֶה שֶׁיֶּשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה חָסֵר אַחַת, נָפַל לְתוֹכוֹ סְאָה מֵהֶם, לֹא הֶעֱלָהוּ. הָיוּ בוֹ אַרְבָּעִים סְאָה, נָתַן סְאָה וְנָטַל סְאָה, הֲרֵי זֶה כָשֵׁר: \n", + "הֵדִיחַ בּוֹ סַלֵּי זֵיתִים וְסַלֵּי עֲנָבִים, וְשִׁנּוּ אֶת מַרְאָיו, כָּשֵׁר. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, מֵי הַצֶּבַע פּוֹסְלִין אוֹתוֹ בִשְׁלשָׁה לֻגִּין, וְאֵינָן פּוֹסְלִין אוֹתוֹ בְשִׁנּוּי מַרְאֶה. נָפַל לְתוֹכוֹ יַיִן, וּמֹחַל, וְשִׁנּוּ אֶת מַרְאָיו, פָּסוּל. כֵּיצַד יַעֲשֶׂה. יַמְתִּין לוֹ עַד שֶׁיֵּרְדוּ גְשָׁמִים וְיַחְזְרוּ מַרְאֵיהֶן לְמַרְאֵה הַמָּיִם. הָיוּ בוֹ אַרְבָּעִים סְאָה, מְמַלֵּא בַכָּתֵף וְנוֹתֵן לְתוֹכוֹ עַד שֶׁיַּחְזְרוּ מַרְאֵיהֶן לְמַרְאֵה הַמָּיִם: \n", + "נָפַל לְתוֹכוֹ יַיִן אוֹ מֹחַל וְשִׁנּוּ מִקְצָת מַרְאָיו, אִם אֵין בּוֹ מַרְאֵה מַיִם אַרְבָּעִים סְאָה, הֲרֵי זֶה לֹא יִטְבֹּל בּוֹ: \n", + "שְׁלשָׁה לֻגִּין מַיִם, וְנָפַל לְתוֹכָן קֹרְטוֹב יַיִן, וַהֲרֵי מַרְאֵיהֶן כְּמַרְאֵה הַיַּיִן, וְנָפְלוּ לְמִקְוֶה, לֹא פְסָלוּהוּ. שְׁלשָׁה לֻגִּין מַיִם חָסֵר קֹרְטוֹב, וְנָפַל לְתוֹכָן קֹרְטוֹב חָלָב, וַהֲרֵי מַרְאֵיהֶן כְּמַרְאֵה הַמַּיִם, וְנָפְלוּ לְמִקְוֶה, לֹא פְסָלוּהוּ. רַבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי אוֹמֵר, הַכֹּל הוֹלֵךְ אַחַר הַמַּרְאֶה: \n", + "מִקְוֶה שֶׁיֶּשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה מְכֻוָּנוֹת, יָרְדוּ שְׁנַיִם וְטָבְלוּ זֶה אַחַר זֶה, הָרִאשׁוֹן טָהוֹר, וְהַשֵּׁנִי טָמֵא. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אִם הָיוּ רַגְלָיו שֶׁל רִאשׁוֹן נוֹגְעוֹת בַּמַּיִם, אַף הַשֵּׁנִי טָהוֹר. הִטְבִּיל בּוֹ אֶת הַסָּגוֹס וְהֶעֱלָהוּ, מִקְצָתוֹ נוֹגֵעַ בַּמַּיִם, טָהוֹר. הַכַּר וְהַכֶּסֶת שֶׁל עוֹר, כֵּיוָן שֶׁהִגְבִּיהַּ שִׂפְתוֹתֵיהֶם מִן הַמַּיִם, הַמַּיִם שֶׁבְּתוֹכָן שְׁאוּבִין. כֵּיצַד יַעֲשֶׂה, מַטְבִּילָן וּמַעֲלֶה אוֹתָם דֶּרֶךְ שׁוּלֵיהֶם: \n", + "הִטְבִּיל בּוֹ אֶת הַמִּטָּה, אַף עַל פִּי שֶׁרַגְלֶיהָ שׁוֹקְעוֹת בַּטִּיט הֶעָבֶה, טְהוֹרָה, מִפְּנֵי שֶׁהַמַּיִם מְקַדְּמִין. מִקְוֶה שֶׁמֵּימָיו מְרֻדָּדִין, כּוֹבֵשׁ אֲפִלּוּ חֲבִילֵי עֵצִים, אֲפִלּוּ חֲבִילֵי קָנִים, כְּדֵי שֶׁיִּתְפְּחוּ הַמַּיִם, וְיוֹרֵד וְטוֹבֵל. מַחַט שֶׁהִיא נְתוּנָה עַל מַעֲלוֹת הַמְּעָרָה, הָיָה מוֹלִיךְ וּמֵבִיא בַמַּיִם, כֵּיוָן שֶׁעָבַר עָלֶיהָ הַגַּל, טְהוֹרָה: \n" + ], + [ + "אֶרֶץ יִשְׂרָאֵל טְהוֹרָה, וּמִקְוְאוֹתֶיהָ טְהוֹרִים. מִקְוְאוֹת הָעַמִּים שֶׁבְּחוּצָה לָאָרֶץ, כְּשֵׁרִים לְבַעֲלֵי קְרָיִין, אֲפִלּוּ נִתְמַלְּאוּ בְקִילוֹן. שֶׁבְּאֶרֶץ יִשְׂרָאֵל, שֶׁחוּץ לַמַּפְתֵּחַ, כְּשֵׁרִים אַף לְנִדּוֹת. מִלִּפְנִים מִן הַמַּפְתֵּחַ, כְּשֵׁרִים לְבַעֲלֵי קְרָיִין, וּפְסוּלִים לְכָל הַטְּמֵאִים. רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, הַקְּרוֹבִים לָעִיר וְלַדֶּרֶךְ, טְמֵאִים, מִפְּנֵי הַכְּבִיסָה. וְהָרְחוֹקִים, טְהוֹרִים: ", + "אֵלּוּ בַעֲלֵי קְרָיִין שֶׁהֵם צְרִיכִין טְבִילָה. רָאָה מַיִם חֲלוּקִים אוֹ עֲכוּרִים, בַּתְּחִלָּה, טָהוֹר. בָּאֶמְצַע וּבַסּוֹף, טָמֵא. מִתְּחִלָּה וְעַד סוֹף, טָהוֹר. לְבָנִים וְנִמְשָׁכִים, טָמֵא. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, לְבָנִים כָּעֲכוּרִים: ", + "הַמֵּטִיל טִפִּין עָבוֹת מִתּוֹךְ הָאַמָּה, טָמֵא, דִּבְרֵי רַבִּי אֶלְעָזָר חִסְמָא. הַמְהַרְהֵר בַּלַּיְלָה וְעָמַד וּמָצָא בְשָׂרוֹ חַם, טָמֵא. הַפּוֹלֶטֶת זֶרַע בַּיּוֹם הַשְּׁלִישִׁי, טְהוֹרָה, דִּבְרֵי רַבִּי אֶלְעָזָר בֶּן עֲזַרְיָה. רַבִּי יִשְׁמָעֵאל אוֹמֵר, פְּעָמִים שֶׁהֵם אַרְבַּע עוֹנוֹת, פְּעָמִים שֶׁהֵם חָמֵשׁ, פְּעָמִים שֶׁהֵם שֵׁשׁ. רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, לְעוֹלָם חָמֵשׁ: ", + "נָכְרִית שֶׁפָּלְטָה שִׁכְבַת זֶרַע מִיִּשְׂרָאֵל, טְמֵאָה. בַּת יִשְׂרָאֵל שֶׁפָּלְטָה שִׁכְבַת זֶרַע מִנָּכְרִי, טְהוֹרָה. הָאִשָּׁה שֶׁשִּׁמְּשָׁה בֵיתָהּ, וְיָרְדָה וְטָבְלָה, וְלֹא כִבְּדָה אֶת הַבַּיִת, כְּאִלּוּ לֹא טָבְלָה. בַּעַל קֶרִי שֶׁטָּבַל וְלֹא הֵטִיל אֶת הַמַּיִם, כְּשֶׁיָטִיל אֶת הַמַּיִם, טָמֵא. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, בְּחוֹלֶה וּבְזָקֵן, טָמֵא. בְּיֶלֶד וּבְבָרִיא, טָהוֹר: ", + "נִדָּה שֶׁנָּתְנָה מָעוֹת בְּפִיהָ וְיָרְדָה וְטָבְלָה, טְהוֹרָה מִטֻּמְאָתָהּ, אֲבָל טְמֵאָה הִיא עַל גַּב רֻקָּהּ. נָתְנָה שְׂעָרָהּ בְּפִיהָ, קָפְצָה יָדָהּ, קָרְצָה שִׂפְתוֹתֶיהָ, כְּאִלּוּ לֹא טָבְלָה. הָאוֹחֵז בְּאָדָם וּבְכֵלִים וּמַטְבִּילָן, טְמֵאִין. וְאִם הֵדִיחַ אֶת יָדוֹ בַּמַּיִם, טְהוֹרִים. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, יְרַפֶּה, כְּדֵי שֶׁיָּבֹאוּ בָהֶם מָיִם. בֵּית הַסְּתָרִים, בֵּית הַקְּמָטִים, אֵינָן צְרִיכִין שֶׁיָּבֹאוּ בָהֶן מָיִם: " + ], + [ + "אֵלּוּ חוֹצְצִין בָּאָדָם, חוּטֵי צֶמֶר וְחוּטֵי פִשְׁתָּן וְהָרְצוּעוֹת שֶׁבְּרָאשֵׁי הַבָּנוֹת. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, שֶׁל צֶמֶר וְשֶׁל שֵׂעָר אֵינָם חוֹצְצִין, מִפְּנֵי שֶׁהַמַּיִם בָּאִין בָּהֶם: \n", + "קִלְקֵי הַלֵּב וְהַזָּקָן, וּבֵית הַסְּתָרִים בָּאִשָּׁה, לִפְלוּף שֶׁחוּץ לָעַיִן, וְגֶלֶד שֶׁחוּץ לַמַּכָּה, וְהָרְטִיָּה שֶׁעָלֶיהָ, וּשְׂרָף הַיָּבֵשׁ, וְגִלְדֵי צוֹאָה שֶׁעַל בְּשָׂרוֹ, וּבָצֵק שֶׁתַּחַת הַצִּפֹּרֶן, וְהַמִּלְמוּלִין, וְטִיט הַיָּוֵן, וְטִיט הַיּוֹצְרִים, וְגֵץ יְוֵנִי. אֵיזֶהוּ טִיט הַיָּוֵן, זֶה טִיט הַבּוֹרוֹת, שֶׁנֶּאֱמַר (תהלים מ), וַיַּעֲלֵנִי מִבּוֹר שָׁאוֹן מִטִּיט הַיָּוֵן. טִיט הַיּוֹצְרִין, כְּמַשְׁמָעוֹ. רַבִּי יוֹסֵי מְטַהֵר בְּשֶׁל יוֹצְרִין וּמְטַמֵּא בְּשֶׁל מָרֵקָה. וְגֵץ יְוֵנִי, אֵלּוּ יִתְדוֹת הַדְּרָכִים, שֶׁאֵין טוֹבְלִין בָּהֶן וְלֹא מַטְבִּילִין אוֹתָן. וּשְׁאָר כָּל הַטִּיט, מַטְבִּילִין בּוֹ כְּשֶׁהוּא לַח. וְלֹא יִטְבֹּל בָּאָבָק שֶׁעַל רַגְלָיו. לֹא יִטְבֹּל אֶת הַקֻּמְקְמוּס בַּפֶּחָמִין, אֶלָּא אִם כֵּן שִׁפְשֵׁף: \n", + "אֵלּוּ שֶׁאֵין חוֹצְצִין, קִלְקֵי הָרֹאשׁ, וּבֵית הַשֶּׁחִי, וּבֵית הַסְּתָרִים בָּאִישׁ. רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, אֶחָד הָאִישׁ וְאֶחָד הָאִשָּׁה, כָּל הַמַּקְפִּיד עָלָיו, חוֹצֵץ. וְשֶׁאֵין מַקְפִּיד עָלָיו, אֵין חוֹצֵץ: \n", + "לִפְלוּף שֶׁבָּעַיִן, וְגֶלֶד שֶׁעַל הַמַּכָּה, וּשְׂרָף הַלַּח, וְלִכְלוּכֵי צוֹאָה שֶׁעַל בְּשָׂרוֹ, וְצוֹאָה שֶׁתַּחַת הַצִּפֹּרֶן, וְצִפֹּרֶן הַמְדֻלְדֶּלֶת, כְּשׁוּת שֶׁל קָטָן, לֹא טָמֵא וְלֹא מְטַמֵּא. קְרוּם שֶׁעַל הַמַּכָּה, טָמֵא וּמְטַמֵּא: \n", + "אֵלּוּ חוֹצְצִים בַּכֵּלִים. הַזֶּפֶת וְהַמּוֹר בִּכְלֵי זְכוּכִית, בֵּין מִבִּפְנִים בֵּין מִבַּחוּץ. עַל הַשֻּׁלְחָן וְעַל הַטַּבְלָה וְעַל הַדַּרְגָּשׁ, עַל הַנְּקִיִּים, חוֹצְצִין. עַל הַבְּלוּסִין, אֵינָן חוֹצְצִין. עַל מִטּוֹת בַּעַל הַבַּיִת, חוֹצֵץ. וְעַל שֶׁל עָנִי, אֵינוֹ חוֹצֵץ. עַל אִכּוּף שֶׁל בַּעַל הַבַּיִת, חוֹצֵץ. וְעַל שֶׁל זַקָּקִין, אֵינוֹ חוֹצֵץ. וְעַל הַמַּרְדַּעַת, חוֹצֵץ. רַבָּן שִׁמְעוֹן בֶּן גַּמְלִיאֵל אוֹמֵר, עַד כְּאִסָּר הָאִיטַלְקִי: \n", + "עַל הַבְּגָדִים, מִצַּד אֶחָד, אֵינוֹ חוֹצֵץ. מִשְּׁנֵי צְדָדִין, חוֹצֵץ. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר מִשּׁוּם רַבִּי יִשְׁמָעֵאל, אַף מִצַּד אֶחָד. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, שֶׁל בַּנָּאִים, מִצַּד אֶחָד. וְשֶׁל בּוּר, מִשְּׁנֵי צְדָדִין: \n", + "מִטְפַּחַת שֶׁל זַפָּתִין וְשֶׁל יוֹצְרִין וְשֶׁל מְפַסְּלֵי אִילָנוֹת, אֵין חוֹצְצִין. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אַף שֶׁל קַיָּצִין, כַּיּוֹצֵא בָהֶן. זֶה הַכְּלָל, כָּל הַמַּקְפִּיד עָלָיו, חוֹצֵץ. וְשֶׁאֵינוֹ מַקְפִּיד עָלָיו, אֵינוֹ חוֹצֵץ: \n" + ], + [ + "כָּל יְדוֹת הַכֵּלִים שֶׁהִכְנִיסָן שֶׁלֹּא כְדַרְכָּן, אוֹ שֶׁהִכְנִיסָן כְּדַרְכָּן וְלֹא מֵרְקָן, אוֹ שֶׁמֵּרְקָן וְנִשְׁבְּרוּ, הֲרֵי אֵלּוּ חוֹצְצִין. כְּלִי שֶׁהִטְבִּילוֹ דֶּרֶךְ פִּיו, כְּאִלּוּ לֹא טָבָל. הִטְבִּילוֹ כְדַרְכּוֹ בְלֹא זִבּוֹרִית, עַד שֶׁיַּטֶּנּוּ עַל צִדּוֹ. כְּלִי שֶׁהוּא צַר מִכָּאן וּמִכָּאן וְרָחָב מִן הָאֶמְצַע, אֵינוֹ טָהוֹר עַד שֶׁיַּטֶּנּוּ עַל צִדּוֹ. צְלוֹחִית שֶׁפִּיהָ שׁוֹקֵעַ, אֵינָהּ טְהוֹרָה עַד שֶׁיְּנַקְּבֶנָּה מִצִּדָּהּ. קַלְמָרִין הֶדְיוֹטוֹת, אֵינָהּ טְהוֹרָה עַד שֶׁיְּנַקְּבֶנָּה מִצִּדָּהּ. וְקַלְמָרִין שֶׁל יוֹסֵף הַכֹּהֵן הָיְתָה נְקוּבָה בְצִדָּהּ: \n", + "הַכַּר וְהַכֶּסֶת שֶׁל עוֹר, הֲרֵי אֵלּוּ צְרִיכִין שֶׁיָּבֹאוּ בָהֶם הַמָּיִם. כֶּסֶת עֲגֻלָּה, וְהַכַּדּוּר, וְהָאֵמוּם, וְהַקָּמֵעַ, וְהַתְּפִלָּה, אֵינָן צְרִיכִין שֶׁיָּבֹאוּ בָהֶם הַמָּיִם. זֶה הַכְּלָל, כֹּל שֶׁאֵין דַּרְכּוֹ לְהַכְנִיס וּלְהוֹצִיא, טוֹבְלִים סְתוּמִים: \n", + "אֵלּוּ שֶׁאֵינָם צְרִיכִים שֶׁיָּבֹאוּ בָהֶם הַמַּיִם, קִשְׁרֵי הֶעָנִי, וְהַנִּימִין, וַחֲבַט שֶׁל סַנְדָּל, וּתְפִלָּה שֶׁל רֹאשׁ בִּזְמַן שֶׁהִיא חוֹצָה, וְשֶׁל זְרוֹעַ בִּזְמַן שֶׁאֵינָהּ עוֹלָה וְיוֹרֶדֶת, וְאָזְנֵי הַחֵמֶת, וְאָזְנֵי הַתַּרְמוּל: \n", + "אֵלּוּ שֶׁהֵם צְרִיכִים שֶׁיָּבֹאוּ בָהֶן הַמַּיִם, הַקֶּשֶׁר שֶׁבַּפְּרַקְסִים שֶׁבַּכָּתֵף, וְשָׂפָה שֶׁל סָדִין צָרִיךְ לְמַתֵּחַ, וּתְפִלָּה שֶׁל רֹאשׁ בִּזְמַן שֶׁאֵינָהּ חוֹצָה, וְשֶׁל זְרוֹעַ בִּזְמַן שֶׁהִיא עוֹלָה וְיוֹרֶדֶת, וּשְׁנָצִין שֶׁל סַנְדָּל, וּבְגָדִים שֶׁהִטְבִּילָן מְכֻבָּסִין, עַד שֶׁיְּבַעְבְּעוּ. הִטְבִּילָן נְגוּבִין, עַד שֶׁיְּבַעְבְּעוּ וְיָנוּחוּ מִבִּעְבּוּעָן: \n", + "כָּל יְדוֹת הַכֵּלִים שֶׁהֵם אֲרֻכִּין וְעָתִיד לִקְצֹץ, מַטְבִּילָן עַד מְקוֹם הַמִּדָּה. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, עַד שֶׁיַּטְבִּיל אֶת כֻּלּוֹ. שַׁלְשֶׁלֶת דְּלִי גָדוֹל, אַרְבָּעָה טְפָחִים, וְשֶׁל קָטָן, עֲשָׂרָה, מַטְבִּילָן עַד מְקוֹם הַמִּדָּה. רַבִּי טַרְפוֹן אוֹמֵר, עַד שֶׁיַּטְבִּיל אֶת כָּל הַטַּבַּעַת. הַחֶבֶל שֶׁהוּא קָשׁוּר בַּקֻּפָּה אֵינוֹ חִבּוּר, אֶלָּא אִם כֵּן תָּפָר: \n", + "בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, אֵין מַטְבִּילִין חַמִּין בְּצוֹנֵן וְלֹא צוֹנֵן בְּחַמִּין, לֹא יָפִים בְּרָעִים וְלֹא רָעִים בְּיָפִים. בֵּית הִלֵּל אוֹמְרִים, מַטְבִּילִין. כְּלִי שֶׁהוּא מָלֵא מַשְׁקִין וְהִטְבִּילוֹ, כְּאִלּוּ לֹא טָבָל. מָלֵא מֵי רַגְלַיִם, רוֹאִים אוֹתָם כְּאִלּוּ הֵם מָיִם. מָלֵא מֵי חַטָּאת, עַד שֶׁיִּרְבּוּ הַמַּיִם עַל מֵי חַטָּאת. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, אֲפִלּוּ כְלִי מַחֲזִיק כּוֹר וְאֵין בּוֹ אֶלָּא רְבִיעִית, כְּאִלּוּ לֹא טָבָל: \n", + "כָּל הָאֳכָלִין מִצְטָרְפִין לִפְסֹל אֶת הַגְּוִיָּה בְּכַחֲצִי פְרָס. כָּל הַמַּשְׁקִין מִצְטָרְפִין לִפְסֹל אֶת הַגְּוִיָּה בִּרְבִיעִית. זֶה חֹמֶר בְּשׁוֹתֶה מַשְׁקִין טְמֵאִין מִבַּמִּקְוֶה, שֶׁעָשׂוּ בוֹ שְׁאָר הַמַּשְׁקִין כַּמָּיִם: \n", + "אָכַל אֳכָלִים טְמֵאִים, וְשָׁתָה מַשְׁקִים טְמֵאִים, טָבַל וֶהֱקִיאָן, טְמֵאִים, מִפְּנֵי שֶׁאֵינָן טְהוֹרִים בַּגּוּף. שָׁתָה מַיִם טְמֵאִים, טָבַל וֶהֱקִיאָם, טְהוֹרִים, מִפְּנֵי שֶׁהֵם טְהוֹרִים בַּגּוּף. בָּלַע טַבַּעַת טְהוֹרָה, נִכְנַס לְאֹהֶל הַמֵּת, הִזָּה וְשָׁנָה וְטָבַל וֶהֱקִיאָהּ, הֲרֵי הִיא כְמוֹת שֶׁהָיְתָה. בָּלַע טַבַּעַת טְמֵאָה, טוֹבֵל וְאוֹכֵל בַּתְּרוּמָה. הֱקִיאָהּ, טְמֵאָה וְטִמְּאַתּוּ. חֵץ שֶׁהוּא תָחוּב בָּאָדָם, בִּזְמַן שֶׁהוּא נִרְאֶה, חוֹצֵץ. וְאִם אֵינוֹ נִרְאֶה, טוֹבֵל וְאוֹכֵל בִּתְרוּמָתוֹ: \n" + ] + ], + "versions": [ + [ + "Torat Emet 357", + "http://www.toratemetfreeware.com/index.html?downloads" 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Ordnung Moed, von Eduard Baneth. 1887-1927.
Ordnung Naschim, von Marcus Petuchowski u. Simon Schlesinger. 1896-1933.
Ordnung Nesikin, von David Hoffmann. 1893-1898.
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Ordnung Toharot, von David Hoffmann, John Cohn und Moses Auerbach. 1910-1933.", + "actualLanguage": "de", + "languageFamilyName": "german", + "isBaseText": false, + "isSource": false, + "direction": "ltr", + "heTitle": "משנה נגעים", + "categories": [ + "Mishnah", + "Seder Tahorot" + ], + "text": [ + [ + "Der Farben1 Schebuot 2 a; 5 b; Sifra Neg. II,4. der Aussatzschäden2 liier ist die Rede von den Aussatzschäden an der glatten Haut (נגעי עור בשר), die auch in der Thora (Lev. 13, 1 ff.) zuerst behandelt werden (vgl. VN 5). gibt es zwei Arten3 Die weiter genannten Hauptarien בחרת und שאת., welche in vier zerfallen4 Indem jede der Hauptschäden (אבות) noch eine Unterart (תולדה) hat, die in der Thora (Lev. 13,2) ספחת genannt wird (vgl. meinen Kommentar das.).. Die Bahereth5 כהרת, von בהר, leuchten, eine lichte Stelle und ein Fleck auf der Haut. ist hochweiss6 עזה, stark, hochweiss. wie Schnee, die Unterart derselben ist wie der Kalk des Tempels7 Des heiligen Tempels, der besonders weise war.. Die Seëth8 שאת, eine Erhebung, Erhabenheit; שאת לכנה (Lev. 13, 10) eine weisse Erhebung. ist wie das Eihäutchen9 Das unter der äussern Schale liegt., die Unterart derselben wie weisse Wolle10 Nach Schebuoth 6b: כצמר נקי בן יומו שמכבנין אותו למילת, wie die Wolle, [die man erhält] wenn man ein Lämmchen am Tage seiner Geburt mit einer Decke umwickelt, um die feine Schafwolle zu gewinnen. נקי bedeutet im Samaritanischen (vgl. die sam. Übers. zu Gen. 22,8) ein Lamm, ebenso im Syr. ܢܶܩܝܳܐ. מילת stammt ans dem gr. μηλωτή (Schaffell, Schafpelz).. So R. Meir. Die Weisen sagen: die Seëth ist wie weisse Wolle, die Unterart derselben wie das Eihäutchen11 Die Reihe der weissen Farben ist nach den meisten Erklärern: Schneeweiss, Wollweiss, Kalkweiss, Eihäutchenweiss. Nach den Weisen sind demnach die 2 אבות (Note 8) am stärksten weiss. Nach R. Meïr dagegen ist בחרת das stärkste und שאת das dunkelste Weiss. Nach א״ר ist die Reihenfolge: Schnee, Kalk, Wolle, Eihäutchen..", + "Die Mischung12 פתוך, von chald. פחך, vermischen. Hier ist gemeint: eine Mischung von Weiss und Rot. Davon ist in der Thora (Lev. 18,19) die Rede (בחרת לבנת אדמדמת). Dies steht zwar bei שחין, gilt aber auch für נגע עור בשר (VN 6). beim Schneeweissen12a Sifra Neg. II, 5 ist wie Wein mit Schnee vermengt13 מזוג (das gewöhnlich bei einer Mischung von Wein mit Wasser gebraucht wird) bezeichnet auch hier eine Mischung von 2 Teilen Weiss mit einem Teile Rot (א״ר); nach יו״ב 3 Teile Weiss und ein Teil Rot., die Mischung beim Kalkweissen wie Blut14 Tos. Schebuoth 6 b v. ואם liest: 1 כ״ן (wie Wein). mit Milch gemengt15 In demselben Verhältnis wie Note 13 angegeben. Jedoch ist bei dieser Mischung das Rot etwas stärker. Was hier von בהרת und ihrer Unterart bestimmt wird, das gilt auch von שאת und ihrer Unterart (Sifra).. So R. Ismaël. R. Akiba sagt: Das Rötliche16 אדמדם ist dasselbe, wie פתוך des R. Ismaël; nur gebraucht jeder Tanna den Ausdruck, den er von seinem Lehrer vernommen (א״ר nach Edujot 1,3). bei beiden Arten17 Bei Schneeweiss und Kalkweise. ist wie Wein mit Wasser gemischt; nur ist es beim Schneeweissen hell und beim Kalk weissen dunkler18 ויה (wie דיה) schwach, matt, dunkel, d. h. weniger weise. als bei jenem,", + "Von diesen18a Sifra Neg. I,4. vier Farben19 Nach ר״ש und ראב״ד gilt diese Bestimmung nur von jedem אב mit seiner תולדה. Demnach liest Bart. מארבעה statt ארבעה, d. h. unter diesen 4 Farben gibt es welche, die miteinander zusammengerechnet werden. Dagegen meint Maim., dass jede der 4 Farben mit jeder andern zusammengerechnet wird; dafür spricht auch die Tosefta. wird die eine mit der andern zusammengerechnet20 Zum Quantum eines גרים (VN 4) Ausserdem sagt auch diese Bestimmung, dass diese 4 Farben als einander gesetzlich gleich betrachtet werden, so dass, wenn am Ende einer Einschliessungs-Woche anstatt der einen Farbe die andere Farbe vorgefunden wurde, dies nicht als ein anderer נגע, sondern so beurteilt wird, als wäre noch die ursprüngliche Farbe vorliegend., freizusprechen21 פטר, entlassen, freisprechen, d. h. für vollständig rein erklären., [als aussätzig] zu entscheiden22 חלט (verwandt mit חלד) die Dauer, die Ewigkeit (arab. خلد) chald. לחלוטין, für immer; daher החלט, endgültig [für unrein] erklären. oder einzuschliessen23 Was hierunter zu verstehen ist, vgl. VN 16 und מ״א. Über den Unterschied zwischen הסגר und החלט s. VN 17.; einzuschliessen24 Auf weitere 7 Tage. Dass man am Anfang verschliesst, wenn auch zwei Farben zusammengerechnet einen גרים betragen, ist bereits in dem ersten להסגיר ausgesagt. nämlich, wenn [der Fleck] am Ende der ersten Woche stehen geblieben25 Sowohl bezüglich der Quantität (er ist nicht grösser geworden), als bezüglich des Aussehens, er hat die נגע-Farbe (mindestens כקרום ביצה, vgl, Note 11) beibehalten. Wenn nur der Fleck in einer der 4 verschiedenen נגצים-Farben geblieben, trotzdem das stärkere Weiss sich in ein schwächeres, oder das schwächere Weiss sich in ein stärkeres verwandelt hat, so wird dies als „stehen geblieben“ (עוטר) betrachtet (vgl. 4,7).; freizusprechen, wenn er noch am Ende der zweiten Woche stehen geblieben26 Wie in Note 25. Wenn auch der נגע nicht dunkler geworden ist, erfolgt dennoch die Freisprechung. Über den Satz והנה נהח הנגע in Lev. 13, 6, welcher dieser Bestimmung zu widersprechen scheint, vgl. meinen Comment, zu Lev. I S. 371 f.; [als aussätzig] zu entscheiden22 חלט (verwandt mit חלד) die Dauer, die Ewigkeit (arab. خلد) chald. לחלוטין, für immer; daher החלט, endgiltig [für unrein] erklären., wenn darin gesundes Fleisch27 מחיה (Lev. 13,10), von חיה, die Stelle, wo sich das lebende Fleisch (כשר חי) befindet, im Gegensatz zum Aussätzigen, das gefühllos und abgestorben ist (Nmn. 12,12). Das Quantum der מחיה muss derart sein, dass sie den Raum im Quadrat ausfüllt, den die Entfernung zweier Haare am Körper einnimmt, d. h. שתי שערות על שתי שערות, d. i. gleich einem Quadrate von der Grösse einer Linse (כעושה. oder weisses Haar28 שֵעָד bedeutet mindestens zwei Haare, denn ein Haar heisst שְׂערָה. gleich anfangs29 Bei der ersten Besichtigung durch den Priester., oder am Ende der ersten Woche30 Wenn diese Unreinheitszeichen anfangs nicht vorgefunden wurden, sondern erst nachdem der נגע eine Woche eingeschlossen war., oder am Ende der zweiten Woche31 Nach der zweiten Einschliessung., oder auch nach der Freisprechung32 Selbst wenn auch nach der zweiten Woche kein Unreinheitszeichen sichtbar war und infolge dessen Freisprechung erfolgte, aber nach einigen Tagen ein Unreinheitszeichen wahrgenommen wurde, so wird es ebenfalls als entschieden unreiner Aussatz erklärt. entstanden ist; ferner [als aussätzig] zu entscheiden22 חלט (verwandt mit חלד) die Dauer, die Ewigkeit (arab. خلد) chald. לחלוטין, für immer; daher החלט, endgültig [für unrein] erklären., wenn daran eine Ausbreitung33 von פשה, sich ausbreiten; der נגע ist grösser geworden, als er früher bei der ersten Besichtigung war. Dieses Unreinheitszeichen kann erst bei der zweiten Besichtigung (die erst nach 7 Tagen erfolgt) zur Geltung kommen. Eine Ausbreitung vor der ersten Einschliessung gilt nicht als Unreinheitszeichen. am Ende der ersten Woche, oder am Ende der zweiten Woche, oder nach der Freisprechung32 Selbst wenn auch nach der zweiten Woche kein Unreinheitszeichen sichtbar war und infolge dessen Freisprechung erfolgte, aber nach einigen Tagen ein Unreinheitszeichen wahrgenommen wurde, so wird es ebenfalls als entschieden unreiner Aussatz erklärt. entstanden ist; endlich zu entscheiden22 חלט (verwandt mit חלד) die Dauer, die Ewigkeit (arab. خلد) chald. לחלוטין, für immer; daher החלט, endgültig [für unrein] erklären., wenn nach der Freisprechung die ganze Körperhaut weiss geworden ist34 Wenn die ganze Körperhaut sich nach der Reinsprechung in Weiss verwandelt, so wird dies als ein grosser פשיון betrachtet, der ebenso unrein macht, wie ein kleiner פשיון.; dagegen freizusprechen, wenn nach der Entscheidung [als aussätzig], oder nach der Einschliessung die ganze Haut weiss geworden35 Nach einer טומאה, sowohl nach הסגר als nach החלט, ist כולו הפך לבן für rein zu erklären, vgl. Lev. 13,13. Dagegen ist nach einer טהרה dies entweder nach den פטור als פשיון verunreinigend, oder wenn jemand von vornherein ganz weiss vor den Priester gebracht wird, so muss er eingeschlossen werden, damit man sehe, ob sich nicht nach der ersten oder zweiten Woche ein סימן טומאה zeigen wird, vgl. weiter Abschnitt 8. In allen bisher genannten Fällen gilt die am Anfang dieser Mischna ausgesprochene Bestimmung, dass die eine Farbe mit der andern zum Quantum eines גריס zusammengerechnet wird.. — Diese36 Die oben genannten weissen, rötlichen, oder aus zwei verschiedenen Farben zusammengesetzten. sind die Aussatzfarben, von denen alle [Bestimmungen über die] Aussatzschäden37 Die נגעי עור בשר sowie Entzündung und Brandgeschwür und קרחת וגבחת ; dagegen gelten für den Haar-Aussatz (נתק) andere Vorschriften, vgl. VN 8. abhängen.", + "R. Chanina38 Vgl. Sebachim 88 b; Sifra Neg. II, 6., Vorsteher der Priester39 סגן, der Vorsteher, der zugleich unter Umständen den Hohepriester vertrat, Joma 39 a., sagt: Der Farben der Aussatzschäden gibt es sechzehn40 Diesen Satz des R. Chanina hat Bart. gestrichen, auch Maimon. hat er nicht vorgelegen. In der Tosefta wird noch die Ansicht dess R. Ismael angeführt, der zwölf Aussatz-Farben zählt. Diese Zahl erklärt ד״ש so, dass R. Ismael der Ansicht ist, dass von den 4 Farben nur der אב mit seiner חולדה zusammengerechnet werden (oben Note 19). Demnach gibt es sechserlei Farben, 4 einfache und zwei zusammengesetzte. Dazu kommen noch 6, wenn jede dieser Farben mit Rot gemischt ist (VN 6). Die Zahl 16 erhält man am einfachsten, wenn man zu diesen zwölf noch ירקרק und אדמדם vom Kleider-Aussatz und dieselben Farben von Häuser-Aussatz hinzuzählt (VN 24 und 28).. R. Dosa, Sohn Archinos’41 Ohalot 3,1, Note 5., sagt: Es gibt sechsund-dreissig Farben der Aussatzschäden42 Wir erklären nach Bart. und Maimon.: 4 Farben und 4 mit Rot gemischte (VN 6) sind 8. Diese können Vorkommen 1. bei נגעי עור בשר; 2. bei שחין und מכוה (die, weil gleichen Bestimmungen unterliegend, für eins gezählt werden) ; 3. קרחת und גבהת (die ebenfalls für eins zählen); 4. נתקים (bei denen zwar alle andern Farben auch טמא sind, nichtsdestoweniger aber obige 8 Farben als טמא erklärt werden, (יר״ב). Dies gibt 4 mal 8 = 32 ; dazu noch die Farben ירקרק und אדמדם bei Kleidern und Häusern, wie in Note 40.. Akabja, Sohn Mahalalels, sagt: Zweiundsiebzig43 Er rechnet die 36 des R. Dosa doppelt, das Aussehen der Farbe bei der ersten Besichtigung des Priesters und das bei der letzten Besichtigung nach der letzten Einschliessung (vgl. יו״ב), wobei die endgültige Entscheidung erfolgt, ob rein oder unrein. Andere Erklärungen bei ר״ש und א״ר.. R. Chanina, Vorsteher der Priester, sagt: Man besieht die Aussatzschäden Anfangs nicht am Tage nach dem Schabbat44 Am Sonntag., weil das Ende seiner Woche45 Der ersten Einschliessung. dann auf den Schabbat fiele46 An welchem Tage der Priester den נגע nicht besichtigen dürfte.; auch nicht am zweiten Wochentage, weil dann das Ende seiner zweiten Woche47 Der zweiten Einschliessung. auf den Schabbat fiele48 Da die beiden Einschliessungs-Wochen nur 13 Tage betragen, indem der siebente Tag zur ersten und zweiten Woche zählt (VN 15).; und die der Häuser nicht am dritten Wochentage, weil dann das Ende ihrer dritten Woche auf den Schabbat fiele49 Die 3 Einschliessungswochen bei dem Häuser-Aussatz betragen zusammen nur 19 Tage, da der erste und siebente Tag der mittleren Woche zur vorhergehenden und zur folgenden Woche gezählt werden (VN 31,3e).. R. Akiba sagt: Man kann sie jederzeit besehen50 Nur nicht am Schabbat nnd an den Feiertagen, vgl. weiter Note 52.; fällt die folgende Besichtigung51 Der siebente Tag der Einschliessung. auf den Schabbat52 Am Schabbat (und am Feiertage) darf man keinen נגע besichtigen und darüber ein Urteil fällen, denn dies gliche dem Reehtsprechen, das an den heiligen Tagen verboten ist, nach Beza 5,2; so Maimon., Bart. und יו״ב, anders מ״א., so verschiebt man sie bis auf nach dem Schabbat53 Die zweite Woche beginnt auch dann erst am Sonntag.. Dies54 Die Aufschiebung der Besichtigung. dient manchmal zur Erleichterung, manchmal zur Erschwerung.", + "Wie zur Erleichterung? War darin [am Schabbat] weisses Haar55 Hätte der Priester dies gesehen, so würde er den Aussätzigen für entschieden unrein (מוחלט) erklärt haben (VN 12)., und das weisse Haar ist [am folgenden Tage] verschwunden56 In diesem Falle würde er zwar auch, wenn er gestern für מוחלט erklärt worden wäre, heute nach Verschwinden des Unreinheitszeichens wieder reingesprochen werden. Dennoch aber dient ihm die Aufschiebung zur Erleichterung, da er dadurch von den erschwerenden Vorschriften und von den Opfern des מוחלט befreit ist (VN 17).; waren [die Haare] weiss und wurden schwarz, [nämlich] entweder eins weiss und eins schwarz57 Da unter שער mindestens 2 Haare zu verstehen sind (Note 28), so ist es kein Unreinheitszeichen, wenn eines davon nicht den dafür geltenden Bestimmungen entspricht., oder beide schwarz; waren sie58 Am Schabbat. lang59 Sie hatten die Länge, wie sie in Nidda 6, 12 (vgl. weiter 4,4) bestimmt wild. und wurden zu kurz, [nämlich] entweder eins lang57 Da unter שער mindestens 2 Haare zu verstehen sind (Note 28), so ist es kein Unreinheitszeichen, wenn eines davon nicht den dafür geltenden Bestimmungen entspricht. und eins kurz, oder beide kurz; hat sich [nach dem Schabbat] eine Entzündung an beide [Haare]60 Dadurch hören die weissen Haare auf als Unreinheitszeichen zu gelten, vgl. weiter 8, 7. oder an eines angesetzt61 Am Schabbat waren aber die weissen Haare noch im נהרת und wären als סימן טימאה erklärt worden.; hat die Entzündung beide [Haare]60 Dadurch hören die weissen Haare auf als Unreinheitszeichen zu gelten, vgl. weiter 8, 7. oder eines umgeben62 Da Dach 4, 3 auch bei der Entzündung das weisse Haar als Unreinheitszeichen gilt, so meint תוי״ט u. A., es sei hier von einem שהין המורד die Rede, der nicht unrein werden kann (VN7); anders מ״א.; oder hat die beiden Haare voneinander gesondert60 Dadurch hören die weissen Haare auf als Unreinheitszeichen zu gelten, vgl. weiter 8, 7. die Entzündung, oder geheiltes Fleisch der Entzündung, oder ein Brandgeschwür, odergeheiltes Fleisch eines Brandgeschwürs, oder ein Bohak63 Vgl. VN 11.; Avar darin gesundes Fleisch64 Was ein Unreinheitszeichen ist, VN 12. und ist [nach Schabbat] verschwunden56 In diesem Falle würde er zwar auch, wenn er gestern für מוחלט erklärt worden wäre, heute nach Verschwinden des Unreinheitszeichens wieder reingesprochen werden. Dennoch aber dient ihm die Aufschiebung zur Erleichterung, da er dadurch von den erschwerenden Vorschriften und von den Opfern des מוחלט befreit ist (VN 17).; war es viereckig65 Nur in dieser Form ist die מחיה ein Unreinheitszeichen. Allerdings genügt es, dass die מחיה einen Flächenraum einnimmt, auf dem ein Quadrat von שתי שערות עד שתי שערות Platz hat, vgl. Note 27 und 6,2. und ist rund oder lang geworden; war es umgeben66 Eine מחיה muss allseitig von dem נגע (in der Breite von 2 Haaren) umgeben sein, VN 12. und ist nun an der Seite; war es58 Am Schabbat. gesammelt67 So, dass an einer Stelle ein Quadrat von der in Note 65 angegebenen Grösse Platz hatte. und nun68 Am Sonntag. verstreut69 So, dass nicht das erforderliche Quantum an einer Stelle zu finden ist., oder es ist nun68 Am Sonntag. eine Entzündung gekommen und darin eingedrungen65 Nur in dieser Form ist die מחיה ein Unreinheitszeichen. Allerdings genügt es, dass die מחיה einen Flächenraum einnimmt, auf dem ein Quadrat von שתי שערות עד שתי שערות Platz hat, vgl. Note 27 und 6,2.; oder es hat68 Am Sonntag. eine Entzündung, das geheilte Fleisch einer Entzündung, ein Brandgeschwür, das geheilte Fleisch eines Brandgeschwürs oder ein Bohak63 Vgl. VN 11. es umgeben70 So, dass es nicht, wie erforderlich (Note 66), vom נגע allseitig umgeben ist., geteilt oder vermindert69 So, dass nicht das erforderliche Quantum an einer Stelle zu finden ist.; war58 Am Schabbat. Ausbreitung daran64 Was ein Unreinheitszeichen ist, VN 12., und die Ausbreitung ist nun68 Am Sonntag. vergangen72 Der נגע, der am Schabbat sich ausgebreitet hatte, ist am Sonntag wieder zurückgegangen,, oder der ursprüngliche Fleck73 אום = אם, Mutter, Stamm, Ursprung, das Ursprüngliche. ist verschwunden74 Und es ist nur die Ausbreitung zurückgeblieben. oder so vermindert, dass er68 Am Sonntag. samt der Ausbreitung nicht die Grösse einer Bohnengraupe hat75 Würde heute, am Schluss der ersten Woche, noch ein גייס geblieben sein, so müsste er noch eine Woche eingeschlossen werden (VN 15)., oder ist68 Am Sonntag. zwischen den ursprünglichen Fleck73 אום = אם, Mutter, Stamm, Ursprung, das Ursprüngliche. und die Ausbreitung eine Entzündung, das geheilte Fleisch einer Entzündung, ein Brandgeschwür, das geheilte Fleisch eines Brandgeschwürs, oder ein Bohak eingedrungen76 Während am Schabbat zwischen dem אום und der Ausbreitung nichts Scheidendes vorhanden war.; alle diese Fälle bringen eine Erleichterung mit sieb.", + "Wie zur Erschwerung?77 Diese Mischna wiederholt nur die vorhergehende, aber in umgekehrter Ordnung, so nämlich, dass am Schabbat kein Unreinheitszeichen vorbanden war und am Sonntag sich ein solches gezeigt hat. War58 Am Schabbat. kein weisses Haar darin, und es ist [nach Schabbat] weisses Haar darin entstanden; waren [die Haare]58 Am Schabbat. schwarz, und sie wurden68 Am Sonntag. weiss, oder es war58 Am Schabbat. ein Haar schwarz und eins weise57 Da unter שער mindestens 2 Haare zu verstehen sind (Note 28), so ist es kein Unreinheitszeichen, wenn eines davon nicht den dafür geltenden Bestimmungen entspricht., und es wurden68 Am Sonntag. beide weiss ; waren sie58 Am Schabbat. zu kurz und wurden68 Am Sonntag. lang59 Sie hatten die Länge, wie sie in Nidda 6, 12 (vgl. weiter 4,4) bestimmt wild., oder es Avar58 Am Schabbat. eins kurz und eins lang57 Da unter שער mindestens 2 Haare zu verstehen sind (Note 28), so ist es kein Unreinheitszeichen, wenn eines davon nicht den dafür geltenden Bestimmungen entspricht., und es wurden68 Am Sonntag. beide lang; war eine Entzündung an beiden [Haaren] oder an einem derselben angesetzt60 Dadurch hören die weissen Haare auf als Unreinheitszeichen zu gelten, vgl. weiter 8, 7., oder hat die Entzündung beide [Haare] oder eins derselben umgeben62 Da Dach 4, 3 auch bei der Entzündung das weisse Haar als Unreinheitszeichen gilt, so meint תוי״ט u. A., es sei hier von einem שהין המורד die Rede, der nicht unrein werden kann (VN7); anders מ״א., oder sonderte sie von einander die Entzündung, das geheilte Fleisch der Entzündung, ein Brandgeschwür, das geheilte Fleisch eines Brandgeschwürs oder der Bohak63 Vgl. VN 11., und nun sind diese verschwunden; war58 Am Schabbat. darin kein gesundes Fleisch, und nun entstand darin gesundes Fleisch64 Was ein Unreinheitszeichen ist, VN 12.; war es58 Am Schabbat. rund oder länglich, und nun68 Am Sonntag. wurde es viereckig65 Nur iu dieser Form ist die מחיה ein Unreinheitszeichen. Allerdings genügt es, dass die מחיה einen Flächenraum einnimmt, auf dem ein Quadrat von שתי שערות עד שתי שערות Platz hat, vgl. Note 27 und 6,2.; oder es war58 Am Schabbat. an der Seite, und nun68 Am Sonntag. ward es umgeben66 Eine מחיה muss allseitig von dem נגע (in der Breite von 2 Haaren) umgeben sein, VN 12., oder es war58 Am Schabbat. verstreut69 So, dass nicht das erforderliche Quantum an einer Stelle zu finden ist., und nun ist es gesammelt67 So, dass an einer Stelle ein Quadrat von der in Note 65 angegebenen Grösse Platz hatte.; oder es war58 Am Schabbat. eine Entzündung gekommen und hineingedrungen69 So, dass nicht das erforderliche Quantum an einer Stelle zu finden ist., oder eine Entzündung, geheiltes Fleisch einer Entzündung, ein Brandgeschwür, geheiltes Fleisch eines Brandgeschwürs, oder ein Bohak63 Vgl. VN 11. hatte es58 Am Schabbat. umgeben70 So, dass es nicht, wie erforderlich (Note 66), vom נגע allseitig umgeben ist., geteilt, oder vermindert69 So, dass nicht das erforderliche Quantum an einer Stelle zu finden ist., und nun68 Am Sonntag. sind sie vergangen78 Und die מחיה ist wieder, wie erforderlich (Note 66), vom וגע allseitig umgeben.; Avar58 Am Schabbat. keine Ausbreitung daran, und es entstand68 Am Sonntag. daran eine Ausbreitung64 Was ein Unreinheitszeichen ist, VN 12.; Avar58 Am Schabbat. zwischen dem ursprünglichen Fleck73 אום = אם, Mutter, Stamm, Ursprung, das Ursprüngliche. und der Ausbreitung eine Entzündung, geheiltes Fleisch einer Entzündung, ein Brandgeschwür, geheiltes Fleisch eines Brandgeschwürs, oder ein Bohak vorhanden79 Welche den אום von der Ausbreitung schieden. und nun68 Am Sonntag. sind sie verschwunden80 So dass nun der אום mit der Ausbreitung zusammenhängt.; — alle diese Fälle bringen eine Erschwerung mit sich." + ], + [ + "Der hellweisse Fleck1 Sifra Neg. 1,4 f. sieht an einem Germanen1a גרמני, ein Germane, gemeint ist einer, der eine weisse Hautfarbe hat. dunkel aus2 Dunkler als קרום ביצה (1,1); er muss also freigesprochen werden, da man den נגע nach der Haut der zu besichtigenden Person beurteilt., während der dunkle3 Der dunkler als קרום ניצח ist. beim Äthiopier4 כושי, ein Äthiopier, eine Person mit schwarzer Hautfarbe. hochweiss aussiebt5 So dass er mit einem solchen נגע eingeschlossen oder für entschieden unrein erklärt wird, obgleich eine mittelfarbige Person hierbei freigesprochen würde.. R. Ismael sagt: Die Kinder Israel — ich will ihre Sühne sein6 D. h. ich will die Leiden, die über sie verhängt werden, auf mich nehmen, um für sie Sühne zu erwirken. Aus Liebe zu seinem Volke gebraucht R. Ismael hier diese Redeweise, da er von einem Aussatz des Israeliten spricht. — sehen wie Buchsbaum7 אשכרוע, Targ. zu תאשור (Jes. 41,19) Buchsbaum, vgl. Löw, Aram. Pflanzennamen 37f. aus, sie sind nicht schwarz und nicht weiss, sondern mittelfarbig8 Nach R. Ismael sind alle Personen so zu beurteilen, als wenn sie mittelfarbig (Buchsbaumfarbig) wären, und was bei dem einen rein oder unrein ist, wird auch bei dem andern so erklärt, wiewohl seine Hautfarbe anders geartet ist. (Nach ראב״ר ist die Ansicht des R. Ismael, dass bei einem besonders Weissen (Germanen) oder besonders dunklen (Äthiopier) das Aussatz-Gesetz nicht anzuwenden sei).. R. Akiba sagt9 Nach יו״ב stimmt R. Akiba insofern mit R. Ismael überein, dass die נגעים bei allen Personen in gleicher Weise zu beurteilen sind; nur ist nach R. Ismael das Weise des Buchsbaumes und nach R. Akiba ein mittelfarbiges Weiss, das von jenem etwas verschieden ist, als Umgebung des Aussatzes anzunehmen. Ausserdem hat R. Ismael kein bestimmtes Verfahren angegeben, wie der Priester eine solche Umgebung zustande bringt, sondern es der Schätzung des Priesters überlassen, zu beurteilen, wie der נגע bei solcher Umgebung aussehen würde, während R. Akiba das folgende Verfahren vorschreibt.: Die Maler haben Farben, womit sie schwarze, weisse und mittelfarbige Figuren malen; man bringe daher eine Mittelfarbe, umgebe damit [den Schaden] von aussen10 Man mache eine Linie mit einer Mittelfarbe rings am den נגע., so wird es sich, wie beim Mittelfarbigen, zeigen11 Dadurch lässt sich beurteilen, wie das Weisse des נגע auf einer mittelfarbigen Haut aussehen würde.. R. Jehuda sagt: Die Aussatz-Farben werden zur Erleichterung, aber nicht zur Erschwerung beurteilt; es wird also beurteilt der Germane nach seiner Leibfarbe zur Erleichterung12 Da bei ihm die Farbe des נגע dunkler aussieht, wird er freigesprochen (Note 2)., und der Äthiopier nach der Mittelfarbe zur Erleichterung13 Er wird freigesprochen, wenn der נגע bei einem Mittelfarbigen dunkler als קרום ביצה erschiene, wiewohl derselbe bei diesem כושי heller aussieht. Vgl. 5, 1, wonach man bei zweifelhaften Aussatzschäden erleichtern soll.. Die Weisen sagen: Beide14 Der Germane und der Äthiopier. werden nach der Mittelfarbe beurteilt15 Wie R. Akiba sagt. Doch wird dies nach den “Weisen durch Schätzung beurteilt, (vgl. Noto 9)..", + "Man16 Sanhedrin 34 b; Sifra Neg. 2,3. besichtigt die Schäden nicht frühmorgens17 Weil da das Tageslicht nicht hell genug ist. und nicht zwischen den Abenden18 בין הערבים ist hier nicht, wie in der Thora, die Zeit zwischen Mittag und Abend, sondern nach der neunten Tagesstunde (3 Uhr Nachmittag) bis Abend (מ״א).; nicht im Hause,19 Selbstverständlich gilt dies nur für Menschen- und Kleideraussatz; dagegen kann der Häuseraussatz nur im Hause besichtigt werden nicht am wolkigen Tage, weil alsdann die dunkle Farbe hell-weiss aussieht20 Dies bezieht sich auf sämtliche vorhergehenden Sätze. Es könnte dadurch die unstatthafte Erschwerung erfolgen, dass ein reiner Fleck für unrein erklärt wird.; auch nicht am Mittag, weil dann die hellweisse Farbe dunkel scheint21 Man könnte also einen unreinen נגע für rein erklären.. Wann besichtigt man? Um die dritte22 Vor der dritten Stunde ist „Frühmorgens“., vierte, fünfte, siebente23 Die sechste Stunde aber heisst „Mittags“., achte und neunte Stunde24 Nachher ist zwischen den Abenden (Note 18).; so R. Meïir; R. Jehuda sagt: Um die vierte, fünfte, achte25 Nach R. Jehuda ist bis zur vierten Stunde „Frühmorgens“, und die sechste und siebente Stunde „Mittags“. und neunte Stunde26 Die Stunden sind hier, wie in Berachot 1,2 „Zeitstunden“ (שעות זמניות), indem der Tag zu jeder Jahreszeit in 12 Teile geteilt und jeder solche Teil „eine Stunde“ genannt wird.", + "Ein Priester27 Sifra Neg. 4,4., der auf einem Auge erblindet oder dessen Augenlicht28 Hier ist gemeint, dass beider Augen Licht verdunkelt ist (תו״ט, nicht so תא״ש). verdunkelt ist, darf die Aussatzschäden nicht besichtigen, weil es heisst(Lev.13,12): „Nach allem, was die Augen29 Er muss mit beiden Augen sehen, darf also auch nicht auf einem Auge blind sein. des Priesters sehen.“ In einem dunkeln Hause30 Chullin 10b; Jerusch. Beza 3,5; Sifra Mez. V, 11. bricht man keine Fenster aus31 Sind aber Fenster vorhanden, die durch Läden verschlossen sind, so müssen diese geöffnet werden (Tosefta)., um den Schaden darin zu besichtigen.", + "Wie ist die Besichtigung des Schadens32 D. h. welche Stellen des Körpers müssen besichtigt werden, indem sie nicht zu den durch Hautfalten und Körperbiegungen verdeckten Teilen (בית הסתרים) gehören, an denen ein נגע nicht unrein macht. ? Der Mann33 Nidda 67 b, Sifra Neg. 4,3. muss aussehen, wie grabend34 Dies bezieht sich auf die Stellung der Beine, dass sie auseinander gesperrt werden. und Oliven pflückend35 Dies bezieht sich auf die Haltung der Arme, dass sie emporgehoben werden.; das Weib wie Brot zurichtend36 Bezüglich der Haltung der Beine. und37 Falls der נגע unter der Brust sich befindet. ihr Kind säugend38 Nur wenn bei solcher Stellung der נגע sichtbar ist, kann er Unreinheit bringen; was da nicht sichtbar ist, heisst בית הסתרים (Note 32). und wie an einem aufrechtstehenden Stuhl39 Vgl. Kelim 21,1, Note 3. webend, wobei die rechte Armhöhle40 שחי (von שחה, sich bücken), die Biegung, daher Achselhöhlung. sichtbar ist41 Indem der rechte Arm emporgehoben wird.. R. Jehuda sagt: Auch wie eine, die Flachs spinnt betreffs der linken42 Wenn an der linken Armhöhle ein נגע sich befindet.. So wie man bei der Schaden-Besichtigung aussehen muss, ebenso muss man beim Scheren aussehen43 Nur das Haar, dass bei den oben angegebenen Stellungen sichtbar ist, muss (nach Lev. 14, 9) bescheren weiden; was man da nicht sieht, heisst בית הסתרים und braucht nicht abgeschoren zu werden..", + "Alle Schäden darf ein Mensch besichtigen44 Auch die seiner Verwandten., ausgenommen seine eigenen. R. Meïr sagt: Auch nicht die Schäden seiner Verwandten45 Weil in Deut. 21,5 נגע mit ריב (Rechtsstreit) zusammengestellt wird. Sowie der Rechtsstreit nicht durch einen Verwandten beurteilt werden darf, ebenso der נגע; vgl. Sanhedrin 34b, Sifre Deut. 208, Sifra Neg. I,10.. Alle Gelübde darf ein Mensch46 Ein Gesetzes-Gelehrter (חנם); vgl. Sifre Num. 163 v. זה הדבר. lösen, nur nicht seine eigenen47 Sifre Num. 153 v. לא יחל. R. Jehuda sagt: Auch48 Vgl. Jerusch. Nedarim 10,8. nicht49 Wenn er auch ein חכם ist. die Gelübde seiner Frau, die auf ihr Verhalten zu andern Leuten Bezug haben50 Wohl aber kann der Gatte die Gelübde seiner Frau lösen, die ihr Verhalten zu ihm selbst betreffen, vgl. Nedarim 11,1, Note 3.. Alle Erstgeburten51 Bechoroth 31 a. darf ein Mensch besichtigen52 Ob eie einen Leibesfehler haben und ausserhalb des Heiligtums geschlachtet werden dürfen., ausgenommen seine eigenen Erstgeburten." + ], + [ + "Alle1 Arachin 3a. Menschen2 Selbst ein Kind; auch ein kanaanitischer Sklave, den man beschnitten und in einem Reinigungsbade untergetaucht hat, der in bezug auf die jüdischen Pflichten den Frauen gleich gestellt ist. werden durch Aussatzschäden unrein, ausgenommen Nicht - Israeliten3 Bei denen die Unreinheitsgesetze überhaupt keine Anwendung finden (Nasir 61b), vgl. auch weiter Anfang Abschn. XI und XII. und Beisass-Proselyten4 Das sind, nach der rezipierten Halacha, Proselyten, welche die sieben Gebote der Noachiden angenommen haben und infolge dessen im Lande Israel wohnen dürfen. Diese sieben Gebote sind: Die Verbote von 1. Götzendienst, 2. Gotteslästerung, 3. Mord, 4. Raub, 5. Inzest, 6. Genuss eines von einem lebenden Säugetier oder Vogel abgetrennten Gliedes, 7. Das Gebot der Rechtspflege.. Jeder5 Auch ein Nicht-Priester (vgl. יו׳׳ב). ist6 Wenn er die נגעים-Gesetze genau kennt. befugt, die Aussatzschäden zu besichtigen, nur die Unreinheits- und Reinheitserklärung muss durch einen Priester7 Auch wenn derselbe kein Gesetzeskundiger ist. erfolgen. Man8 Der gesetzkundige Nicht-Priester. kann zu ihm9 Zum unkundigen Priester. sagen: sprich: „unrein“, und er spreche: „unrein“; oder: sprich: „rein,” und er spricht: „rein“10 Wenn der Aussätzige verschlossen werden soll, sagt ebenfalls der Gesetzkundige zum Priester: Sage: „Du bist unter Verschluss“ (VN 16), und der Priester muss dies nachsprechen (יו״ב).. Man darf nicht zwei Schäden auf einmal besichtigen11 Weil man da nicht jeden einzelnen genau untersuchen würde., es sei an einer Person oder an zwei Personen12 Wenn auch die zwei Schäden an zwei Personen sich befinden, darf nicht ein Priester beide auf einmal besichtigen.; sondern man besichtigt den einen, verschliesst ihn13 Wenn er bloß eine der 4 Farben und kein Unreinheitszeichen findet., oder erklärt ihn für entschieden unrein14 Wenn er ein Unreinheitszeichen (weisses Haar oder gesundes Fleisch) findet., oder er spricht ihn frei15 Wenn die Farbe dunkler als קיום ביצת ist (VN 11).; dann schreitet man zum zweiten16 Zum zweiten Schaden; auch wenn er an demselben Manne sich befindet. Dies gilt aber nur, wenn dieser Schaden bereits vorher, bevor noch über den ersten Schaden das Urteil gesprochen worden, entstanden war. Ist aber erst nach dem Urteilsspruch an derselben Person noch ein zweiter Schaden entstanden, so gelten dafür die folgenden Bestimmungen.. Man kann16a Sifra Neg. 2, 6—8. den schon Verschlossenen nicht noch einmal verschliessen17 Wenn etwa inmitten der Verschluss-Woche noch ein zweiter נגע entstanden ist, so wird dieser nicht besichtigt, um etwa, wenn dieser נגע ebenfalls eine Verschliessung erforderlich machte, die Verschluss-Woche erst von dieser zweiten Besichtigung ab zu rechnen., auch nicht den entschieden Unreinen abermals für entschieden unrein erklären18 Vielmehr muss man warten, bis der erste נגע geheilt ist und dafür die Reinigungsopfer dargebracht worden sind. Dann erst kann man zur Beurteilung des zweiten נגע schreiten. Bevor dies letztere geschieht, gilt die Person als rein (ראכ״ד).; man darf nicht den entschieden Unreinen wiederum verschliessen19 Wenn ein neuer נגע entstanden ist, der eine Verschliessung erforderlich machen würde, wird dieser nicht eher besichtigt, bis der erste geheilt und dafür Reinigungsopfer dargebracht sind. Dann erst kann die Verschliessung wegen des zweiten נגע erfolgen, und die Verschlusswoche wird erst von dieser Zeit ab gerechnet., oder den Verschlossenen wiederum für entschieden unrein erklären20 Wenn innerhalb der Verschlusswoche ein zweiter נגע mit einem טומאת סימן entstanden ist, so erfolgt nicht die Entscheidung wegen dieses Schadens. Wenn daher am Ende der Verschlusswoche der סימן טומאת vergangen ist, so findet keine entschiedene Unreinheits-Erklärung statt, und es bedarf keiner Reinigungsopfer.. Aber anfangs21 Wenn der zweite Schaden anfangs entstanden ist, bevor noch die Person wegen des ersten verschlossen worden ist. oder am Ende der Woche22 Wenn der zweite נגע am Ende der ersten, oder am Ende der zweiten Woche entstanden ist, bevor noch über den ersten נגע das Urteil gesprochen worden (יו״ב und מ״א). kann man23 Den Besichtigten. verschliessen24 Wegen des einen ננע. und nochmals25 Zu derselben Zeit wegen des andern נגע. verschliessen26 Nachdem man zu ihm gesagt hat: „Du stehst unter Verschluss wegen dieses נגע“, besichtigt man den zweiten und kann ev. sagen: „Du stehst auch wegen dieses zweiten נגע unter Verschluss“.; für entschieden unrein erklären24 Wegen des einen נגע. und abermals25 Zu derselben Zeit wegen des andern נגע. für entschieden unrein erklären27 Falls man an beiden Unreinheitszeichen gefunden hat.; verschliessen24 Wegen des einen נגע. und freisprechen25 Zu derselben Zeit wegen des andern נגע.; für entschieden unrein erklären24 Wegen des einen נגע. und25 Zu derselben Zeit wegen des andern נגע. freifreisprechen28 Man kann auch wegen des einen נגע verschliessen und wegen des andern für unrein entscheiden. Über die verschiedenen Konsequenzen, welche die gleichzeitige Beurteilung beider Schäden nach sich zieht, vgl. יו״ב..", + "Wenn an einem Bräutigam29 Sifra Neg. 5,2; Moëd katan 7 b, Bechoroth 34 b. sich ein Schaden zeigt, so lässt man ihm noch die sieben Hochzeitstage30 Während dieser Tage wird der Schaden nicht besichtigt.; dies gilt sowohl für seine Person als für sein Haus und für sein Gewand31 Auch an diesen wird der Schaden nicht besichtigt.. Ebenso lässt man32 Bei jedermann. an einem Feste33 Wenn während der Festtage ein נגע entsteht., alle Festtage hingehen.30 Während dieser Tage wird der Schaden nicht besichtigt.", + "Die Haut des Fleisches34 Wenn an dieser ein נגע entsteht. kann unrein werden35 Entschieden unrein. innerhalb zweier Wochen,36 Vgl. VN 15. und zwar durch drei Zeichen:37 Durch eines der drei Zeichen Durch weisses Haar, gesundes Fleisch oder Ausbreitung; durch weisses Haar oder gesundes Fleisch anfangs,38 Gleich bei der ersten Besichtigung durch den Priester. oder am Ende der ersten Woche, oder am Ende der zweiten Woche, oder auch nach der Freisprechung;39 Wenn er auch bereits rein gesprochen worden war und nachträglich sich ein Unreinheitszeichen einstellt, wird er für entschieden unrein erklärt. durch Ausbreitung am Ende der ersten Woche,40 Aber am Anfang kann wegen Ausbreitung keine Unreinheits-Erklärung stattfinden. oder am Ende der zweiten Woche, oder auch nach der Freisprechung.39 Wenn er auch bereits rein gesprochen worden war und nachträglich sich ein Unreinheitszeichen einstellt, wird er für entschieden unrein erklärt. Er wird unrein in zwei Wochen, welche nur dreizehn Tage sind.41 Da der siebente Tag zur ersten und zur zweiten Woche gerechnet wird (VN 15).", + "Die Entzündung42 Weiter 9,1; Chullin 8a. und das Brandgeschwür43 Vgl. VN 7. werden unrein35 Entschieden unrein. in einer Woche,44 Diese werden, wenn kein Unreinheitszeichen anfangs gefunden wird, nur eine Woche verschlossen. und zwar durch zwei Zeichen: durch weisses Haar oder Ausbreitung; durch weisses Haar anfangs38 Gleich bei der ersten Besichtigung durch den Priester. oder am Ende der Woche, oder auch nach der Freisprechung;39 Wenn er auch bereits rein gesprochen worden war und nachträglich sich ein Unreinheitszeichen einstellt, wird er für entschieden unrein erklärt. durch Ausbreitung am Ende der Woche,40 Aber am Anfang kann wegen Ausbreitung keine Unreinheits-Erklärung stattfinden. oder auch nach der Freisprechung.39 Wenn er auch bereits rein gesprochen worden war und nachträglich sich ein Unreinheitszeichen einstellt, wird er für entschieden unrein erklärt. Sie werden unrein in einer Woche, die aus sieben Tagen45 Wenn auch erst am Ende des siebenten Tages ein סימן טומאה gefunden wird, ist er unrein. besteht.", + "Die Haar-Aussatzschäden46 Vgl. VN 8 und weiter unten 10, 1. werden unrein36 Vgl. VN 15. innerhalb zweier Wochen,46a Vgl. VN 21. und zwar durch zwei Zeichen: durch dünnes goldgelbes Haar47 Mindestens zwei Haare. oder durch Ausbreitung; durch dünnes goldgelbes Haar anfangs,38 Gleich bei der ersten Besichtigung durch den Priester. oder am Ende der ersten Woche, oder am Ende der zweiten Woche, oder auch nach der Freisprechung;39 Wenn er auch bereits rein gesprochen worden war und nachträglich sich ein Unreinheitszeichen einstellt, wird er für entschieden unrein erklärt. durch Ausbreitung am Ende der ersten Woche,40 Aber am Anfang kann wegen Ausbreitung keine Unreinheits-Erklärung stattfinden. oder am Ende der zweiten Woche, oder auch nach der Freisprechung.39 Wenn er auch bereits rein gesprochen worden war und nachträglich sich ein Unreinheitszeichen einstellt, wird er für entschieden unrein erklärt. Sie werden unrein in zwei Wochen, welche nur dreizehn Tage sind.41 Da der siebente Tag zur ersten und zur zweiten Woche gerechnet wird (VN 15).", + "Die48 Weiter 10, 10. Hinter- oder Vorderglatze49 Vgl. VN 9; über den Unterschied zwischen diesen und נתק vgl, VN 10. werden unrein35 Entschieden unrein. innerhalb zweier Wochen, und zwar durch zwei Zeichen: durch gesundes Fleisch, oder durch Ausbreitung;50 Weisses Haar ist dort kein Unreinheitszeichen, weil dort kein Haar wächst. durch gesundes Fleisch anfangs,38 Gleich bei der ersten Besichtigung durch den Priester. oder am Ende der ersten Woche, oder am Ende der zweiten Woche, oder auch nach der Freisprechung;39 Wenn er auch bereits rein gesprochen worden war und nachträglich sich ein Unreinheitszeichen einstellt, wird er für entschieden unrein erklärt. durch Ausbreitung am Ende der ersten Woche,40 Aber am Anfang kann wegen Ausbreitung keine Unreinheits-Erklärung stattfinden. oder am Ende der zweiten Woche, oder auch nach der Freisprechung.39 Wenn er auch bereits rein gesprochen worden war und nachträglich sich ein Unreinheitszeichen einstellt, wird er für entschieden unrein erklärt. Sie werden unrein in zwei Wochen, welche dreizehn Tage sind.41 Da der siebente Tag zur ersten und zur zweiten Woche gerechnet wird (VN 15).", + "Die Kleider51 Vgl. VN 23. werden unrein innerhalb zweier Wochen, und zwar durch drei Zeichen: durch dunkelgrün, oder dunkelrot,52 Vgl. VN 24. oder Ausbreitung. Durch dunkelgrün oder dunkelrot anfangs,53 Wenn eine dieser beiden Farben bei der ersten Besichtigung sich zeigt, wird das Kleid eingeschlossen. בתחילה hat sonach hier nicht dieselbe Bedeutung, wie oben beim Menschen-Aussatz, wo derselbe für entschieden unrein erklärt wird. oder am Ende der ersten Woche,54 Dies ist ebenfalls so zu verstehen, dass, wenn am Ende der ersten Woche eine dieser Farben stehen geblieben, das Kleid auf eine zweite Woche verschlossen wird. oder am Ende der zweiten Woche,55 Wenn die Farbe auch in der zweiten Woche stehen geblieben ist, muss das Kleid verbrannt werden. Vgl. 11,5 und VN 26. Damit erklärt es sich, dass hier beim Kleider-Aussatz die Farben als סימני טומאה bezeichnet werden, was oben beim Menschen-Aussatz nicht geschieht. Denn beim Kleider-Aussatz bewirken die Farben ירקרק und אדמדם, wenn sie zwei Wochen stehen geblieben, die entschiedene Unreinheits-Erklärung, worauf das Kleid verbrannt werden muss. Dagegen können die Aussatz-Farben beim Menschen, wenn sie auch viele Jahre stehen bleiben, sobald sie nur sich nicht ausbreiten, keine entschiedene Unreinheits-Erklärung bewirken; sie werden daher nicht „Unreinheits-Zeichen“ genannt. oder auch nach der Freisprechung56 Auch nach der Freisprechung kann das Wiedererscheinen einer dieser Farben unter Umständen, wie sie in VN. 26 angegeben sind, die Unreinheitserklärung und die Verbrennung des Kleides erforderlich machen.; durch Ausbreitung am Ende der ersten Woche40 Aber am Anfang kann wegen Ausbreitung keine Unreinheits-Erklärung stattfinden., oder am Ende der zweiten Woche, oder auch nach der Freisprechung56a Das ist, wenn der נגע, nachdem er geschwunden, wieder in גרים Grösse gekommen ist, vgl. VN. 67.. Sie werden unrein in zwei Wochen, welche nur dreizehn Tage sind41 Da der siebente Tag zur ersten und zur zweiten Woche gerechnet wird (VN 15)..", + "Die Häuser57 An denen sich Aussatz-Erscheinungen zeigen, vgl. VN. 28. werden unrein innerhalb dreier Wochen58 Es kann drei Wochen dauern, bis die entschiedene Unreinheitserklärung erfolgt., und zwar durch drei Zeichen: durch dunkelgrün oder dunkelrot59 Vgl. VN. 24 und 28. Den Grund, dass hier ebenso wie beim Kleider-Aussatz die Farben als סימני טומאה bezeichnet werden, ersieht man aus Note 55., oder Ausbreitung. Durch dunkelgrün oder dunkelrot anfangs60 Wenn Flecken in der Grösse von 2 גרים in einer dieser beiden Farben oder in beiden zusammen sich zeigen, muss das Haus verschlossen werden. בתהלה ist also hier ebenso wie oben beim Kleide zu erklären (Note 53)., oder am Ende der ersten Woche61 Wenn am Ende der ersten Woche die Farben in derselben Grösse stehen geblieben sind, muss das Haus auf noch eine zweite Woche verschlossen werden., oder am Ende der zweiten Woche62 Bleiben die Farben in derselben Grösse noch die zweite Woche stehen, so erfolgt zuerst חולץ וקוצה וטח (vgl. VN. 31, 4) und darauf eine nochmalige Verschliessung auf eine dritte Woche., oder am Ende der dritten Woche63 Wenn die נגע-Farben am Ende der dritten Woche wieder in der Grösse von mindestens 2 גרים erscheinen, wird das Haus als entschieden unrein niedergerissen., oder auch nach der Freisprechung64 Wenn nach Verschwinden der Aussatz Farbe das Haus reingesprochen wurde und vor der Entsündigung des Hauses durch die Vögel (nach Lev. 14, 49—53) die נגע-Farbe wieder zum Vorschein kommt, so muss es für entschieden unrein erklärt und niedergerissen werden. Hat aber die Entsündigung durch Vögel bereits stattgefunden, so wird die wieder erscheinende Aussatz-Farbe wie ein neuer נגע nach VN. 30—31 behandelt.; durch Ausbreitung40 Aber am Anfang kann wegen Ausbreitung keine Unreinheits-Erklärung stattfinden. am Ende der ersten Woche65 Hat sich der נגע bis Ende der ersten Verschluss-Woche ausgebreitet, so gilt die Vorschrift: חולץ וקוצה וטח, und es erfolgt eine abermalige Verschliessung auf eine Woche., oder am Ende der zweiten Woche66 Ist der נגע nach der ersten Woche stehen geblieben und infolge dessen nochmals auf eine Woche eingeschlossen worden, er hat sich aber nach dieser Zeit ausgebreitet, so erfolgt חולץ וקוצה וטח und eine drittmalige Verschliessung auf eine Woche (VN. 31, 3)., oder am Ende der dritten Woche67 Von einer Ausbreitung in buchstäblichem Sinne des Wortes kann am Ende der dritten Woche keine Rede sein, da doch vor der dritten Verschliessung (nach Note 66) חולץ וקוצה וטח stattgefunden hat und so der נגע entfernt worden ist. Vielmehr wird in diesem Falle jede Wiederkehr des נגע in der Grösse von 2 גרים als eine „Ausbreitung“ bezeichnet, da hier der נגע im Hause verborgen war und sich aus dem Verborgenen an eine sichtbare Stelle ausgebreitet hat., oder auch nach der Freisprechung68 Auch da wird die Wiederkehr des נגע als „Ausbreitung“ betrachtet. Ist diese vor der Entsündigung erfolgt, so wird das Haus niedergerissen, wenn aber erst nach der Entsündigung, dann wird dies gleich einem neuen נגע behandelt, wie Note 64.. Sie werden unrein in drei Wochen, welche nur neunzehn Tage sind69 Da der siebente und der dreizehnte Tag zur vorhergehenden und zur folgenden Woche gerechnet werden.. Es gibt bei den Aussatzschäden nicht [eine Verschliessungszeit von] weniger als einer Woche70 Nämlich bei der Entzündung und dem Brandschaden (Mischna 4). und nicht [eine solche von] mehr als drei Wochen71 Beim Häuser-Aussatz. Bei den anderen Aussatz* Schäden gibt es eine Verschliessungszeit von zwei Wochen.." + ], + [ + "Es gibt [Bestimmungen1 Erschwerender Art. ] für das weisse Haar, die nicht für die Ausbreitung, und solche für die Ausbreitung, die nicht für das weisse Haar gelten. Das weisse Haar macht gleich anfangs2 Bei der ersten Besichtigung durch den Priester. Auch wenn es zweifelhaft ist, ob nicht das weisse Haar schon vor dem Aussatzschaden da war, ist der Schaden für unrein zu erklären (s. weiter Mischna 11). Durch Ausbreitung dagegen wird der Aussatzschaden erst unrein, wenn sie nach vorausgegangener Besichtigung und Verschliessung eingetreten ist. unrein, es macht in jeder weissen Färbung3 Auch wenn es ein so dunkles Weiss ist, dass ein Fleck von solcher Farbe nicht als Aussatzschaden gelten würde. Die Ausbreitung dagegen macht nur unrein, wenn sie eine der vier Aussatzfarben hat. unrein, und es kann niemals ein Reinheitszeichen werden4 Auch nicht, wenn sich der ganze Körper mit weissem Haar bedeckt. Dagegen wird durch Ausbreitung, wenn sie sich über den ganzen Körper erstreckt, der Aussätzige rein.. Dagegen gilt für die Ausbreitung, dass die Ausbreitung in noch so geringem Umfange5 Während weisses Haar nur unrein macht, wenn es wenigstens zwei Haare sind, die so lang sind, dass man sie mit der Schere abschneiden kann (s. Nidda VI, 12). unrein macht, dass sie bei allen Aussatzschäden6 Während weisses Haar nur beim Aussatz auf der glatten Haut (עור בשר), der Hautentzündung und dem Brandgeschwür ein Unreinheitszeichen ist. unrein macht, ausserhalb des Aussatzschadens7 Weisses Haar dagegen ist nur dann ein Unreinheitszeichen, wenn es innerhalb des Aussatzschadens entsteht., was für das weisse Haar nicht gilt.", + "Es gibt [Bestimmungen1 Erschwerender Art. ] für das gesunde Fleisch, die nicht für die Ausbreitung, und solche für die Ausbreitung, die nicht für das gesunde Fleisch gelten. Das gesunde Fleisch macht gleich anfangs2 Bei der ersten Besichtigung durch den Priester. Auch wenn es zweifelhaft ist, ob nicht das weisse Haar schon vor dem Aussatzschaden da war, ist der Schaden für unrein zu erklären (s. weiter Mischna 11). Durch Ausbreitung dagegen wird der Aussatzschaden erst unrein, wenn sie nach vorausgegangener Besichtigung und Verschliessung eingetreten ist. unrein, es macht in jeder Farbe8 Sobald es nur die Farbe von gesundem Fleisch des betreffenden Aussätzigen hat (ריש und רא״ש). Die Ausbreitung dagegen macht nur unrein, wenn sie eine der vier Aussatzfarben hat. unrein, und es kann niemals ein Reinheitszeichen werden4 Auch nicht, wenn sich der ganze Körper mit weissem Haar bedeckt. Dagegen wird durch Ausbreitung, wenn sie sich über den ganzen Körper erstreckt, der Aussätzige rein.. Dagegen gilt für die Ausbreitung, dass eine noch so geringe Ausbreitung9 Während das gesunde Fleisch wenigstens die Grösse einer Linse im Quadrat haben muss (ר״ש, s. I Note 27). unrein macht, dass sie bei allen Aussalzschäden10 Gesundes Fleisch dagegen nur bei Aussatzschäden auf der glatten Haut und der Hinter- und Vorderglatze. unrein macht, ausserhalb des Aussatzschadens11 Gesundes Fleisch dagegen nur, wenn es ringsum von dem Aussatzschaden umgeben ist., was für das gesunde Fleisch nicht gilt.", + "Es gibt [Bestimmungen1 Erschwerender Art. ] für das weisse Haar, die nicht für das gesunde Fleisch, und solche für das gesunde Fleisch, die nicht für das weisse Haar gelten. Das weisse Haar macht bei der Entzündung und beim Brandgeschwür12 Ebenso wie bei dem Aussatzschaden auf der glatten Haut, während gesundes Fleisch bei der Entzündung und beim Brandgeschwür kein Unreinheitszeichen ist. unrein, beisammenstehend und zerstreut13 Auch wenn die zwei Haare auf zwei auseinander liegenden Stellen des Aussatzschadens stehen, während gesundes Fleisch nur dann ein Unreinheitszeichen ist, wenn es ein zusammenhängendes Stück von der Grösse einer Linse im Quadrat bildet., eingeschlossen14 Von dem Aussatzschaden rings umgeben. und nicht eingeschlossen15 Sondern ganz am Rande des Aussatzschadens stehend. Gesundes Fleisch dagegen ist nur dann ein Unreinheitszeichen, wenn es allseitig von dem Aussatzschaden in der Breite von mindestens zwei Haaren umgeben ist.. Dagegen gilt für das gesunde Fleisch, dass es beim Hinterkahlkopf und beim Vorderkahlkopf16 Wo weisses Haar kein Unreinheitszeichen ist. unrein macht, umgewandelt und nicht umgewandelt17 Gleichviel ob zuerst der Aussatzschaden da war und dann gesundes Fleisch darauf entstanden ist oder ob das gesunde Fleisch vorher da war und dann der Aussatzschaden um dasselbe herum entstanden ist. Weisses Haar dagegen macht nur unrein, wenn der Aussatzschaden vorher da war und dann weisses Haar sich darauf gezeigt hat., bei dem ganz in weiss verwandelten stört18 Wenn nach der Verschliessung oder Unreinerklärung das Weiss des Aussatzes sich über den ganzen Körper ausgebreitet hat, ist der Aussätzige für rein zu erklären (Lev. 13,13). War aber gesundes Fleisch auf dem Aussatzschaden und dieses ist nicht weiss geworden, oder ist gesundes Fleisch von der in Note 9 angegebenen Grösse nachher darauf entstanden, so ist der Aussätzige unrein. Bleibt dagegen in einem solchen Falle weisses Haar zurück oder ist es nachher darauf entstanden, so stört dieses die Reinerklärung des Aussätzigen nicht., und in jeder Färbung8 Sobald es nur die Farbe von gesundem Fleisch des betreffenden Aussätzigen hat (ריש und רא״ש). Die Ausbreitung dagegen macht nur unrein, wenn sie eine der vier Aussatzfarben hat. unrein macht, was für das weisse Haar nicht gilt.", + "Sind die zwei Haare an der Wurzel schwarz19 משחיר und מלבין Hifil wie יאדימי und ילכינו, Jes. 1,18. und an der Spitze weiss19 משחיר und מלבין Hifil wie יאדימו und ילבינו, Jes. 1,18., so ist er rein, an der Wurzel weiss und an der Spitze schwarz, so ist er unrein20 Es kommt nur auf den untersten Teil des Haares an, weil es heisst (Lev. 13,3): ושער בנגע הפך לבן, „das Haar in dem נגע hat sich in weiss verwandelt“, d. h. das Haar, wo es aus dem נגע herauswächst.. Wieviel muss daran weiss gefärbt sein? R. Meïr sagt: ein wenn auch noch so kleines Teilchen; R. Simon sagt: soviel dass man es mit der Schere abschneiden kann21 Die Halacha entscheidet wie R. Meïr, es braucht nur das geringste Teilchen des Haares an der Wurzel weiss gefärbt zu sein, das Haar selbst muss aber wenigstens so lang sein, dass man es mit der Schere abschneiden kann (Ansicht des R. Akiba, Nidda VI, 12).. War es unten nur ein Haar, es hat sich aber oben geteilt, so dass es aussieht, als wären es zwei, so ist er rein22 Auch hierin kommt es nur auf den untersten Teil des Haares an, s. Note 20.. Ein Fleck23 Den Ausdruck בהרת gebraucht die Mischna hier und weiter als allgemeine Bezeichnung für alle נגעים, die nur unrein sind, wenn die Haut eine weisse Färbung angenommen hat., auf dem weisses Haar oder schwarzes Haar steht, ist unrein24 Nach der Erklärung des ר״ש meint die Mischna: wenn der נגע genau die Grösse eines גרים hat und es stehen darauf nicht nur zwei, sondern noch mehr weisse Haare, sage ich nicht, die Stellen der Haut, auf denen die weiteren weissen Haare stehen, gehören nicht mit zu dem נגע und dieser hat daher nicht die volle Grösse eines גרים, sondern der נגע ist unrein; oder wenn auf einem נגע, der genau die Grösse eines גרים hat und der verschlossen werden müsste, schwarze Haare stehen, sage ich ebenso nicht, durch diese schwarzen Haare ist der נגע kleiner als ein גרים und deshalb für rein zu erklären, sondern er ist unrein, d. h. er muss verschlossen werden. Maim. und Bart. haben die Lesart ושער שחור, die der ר״ש ebenfalls zitiert, sie erklären danach die Mischna folgendermassen: wenn der נגע genau die Grösse eines גרים hat und neben den zwei weissen Haaren auch schwarzes Haar darauf steht, wird durch das schwarze Haar die Grösse des נגע nicht verkleinert, sondern ist er trotzdem unrein. Nach א״ר, der ebenfalls ושער שחור liest, will die Mischna zwei Dinge sagen: erstens, dass ein נגע, auf dem zwei weisse Haare stehen, unrein ist, auch wenn daneben schwarze Haare stehen, im Gegensatz zu der Bestimmung beim נתק, der für rein zu erklären ist, sobald schwarzes Haar darauf entsteht, selbst wenn das goldgelbe Haar, das ihn unrein gemacht hat, nicht verschwunden ist (s. weiter X, 8); das אין חוששין der Mischna gibt nicht die Begründung zu dem Vorhergehenden, wie nach der Erklärung der anderen, sondern ist ein zweiter mit dem Vorangehenden garnicht zusammenhängender Ausspruch der Mischna., man achtet nicht darauf, dass vielleicht die Stelle, auf der das schwarze Haar25 Nach der Lesart או שער שחור wäre hier zu ergänzen: „oder das weisse Haar“. steht, die Grösse des Flecks verkleinert, weil sie gar nicht zu erfassen ist26 Die Löcher in der Haut, auf denen die Haare stehen, sind so verschwindend klein, dass sie bei Bemessung der Grösse des נגע garnicht in Betracht kommen..", + "Ein Fleck von der Grösse einer Bohnengraupe27 S. VI. Note 1. und ein Streifen geht von ihm heraus, wenn dieser die Breite von zwei Haaren hat, gehört er zu ihm28 זוקק = verbinden, verpflichten, zu einer Verpflichtung zu sich heranziehen, danach ist זקקה zu erklären: der Streifen bewirkt durch das auf ihm entstandene Unreinheitszeichen, dass der נגע als mit ihm verbunden unrein wird, als wenn es sich auf dem נגע selbst gezeigt hätte. inbezug auf weisses Haar und auf Ausbreitung29 Insofern dass, wenn auf dem Streifen weisses Haar entsteht oder er sich ausbreitet, der נגע unrein ist., aber nicht inbezug auf gesundes Fleisch30 Weil auf dem nur zwei Haare breiten Streifen eine מחיה überhaupt keinen Platz hat, denn eine מחיה muss mindestens so gross sein wie das Quadrat des Raumes, den zwei Haare auf der Haut des Menschen einnehmen, und ausserdem noch von allen Seiten von einem mindestens zwei Haare breiten Streifen des נגע umgeben sein.. Zwei Flecken31 Jeder von der Grösse eines גרים; sind aber die beiden Flecken zusammen nur von der Grösse eines גרים, verbindet der Streifen sie nicht, um als נגע zu gelten, auch nicht, wenn er die Breite von zwei Haaren hat (so nach מ״א im Gegensatz zu יו״ב). und ein Streifen geht von dem einen zum anderen, wenn er die Breite von zwei Haaren hat, verbindet er sie32 Inbezug auf die Unreinheitszeichen bilden sie einen נגע, wenn z. B. auf jedem der beiden Flecke nur ein weisses Haar entstanden ist, ist der Betreffende unrein., wenn nicht, verbindet er sie nicht.", + "Ein Fleck von der Grösse einer Bohnengraupe und darauf gesundes Fleisch von der Grösse einer Linse33 Gemeint ist, dass der נגע die Grösse eines גרים hat ohne das von ihm umschlossene gesunde Fleisch. und inmitten des gesunden Fleisches weisses Haar34 Der נגע ist in diesem Zustande für unrein zu erklären, nicht wogen des weissen Haares, weil dieses nicht auf dem נגע selbst steht, dagegen wegen dos gesunden Fleisches., schwindet das gesunde Fleisch35 Indem sich der נגע auch über die Stelle ausbreitet, an der bisher das gesunde Fleisch war., ist er unrein36 Ed. Ven. 1625 hat auch hier die Form טמא, nicht טמאה, siehe תוי״ט und die Erklärungsversuche von תא״ש und יו״ב. wegen des weissen Haares37 Weil dieses jetzt auf dem נגע selbst steht. Obwohl es als Grundsatz gilt, dass weisses Haar nur dann als ein Unreinheitszeichen gilt, wenn an der Stelle, wo es entstanden ist, der נגע schon vorher vorhanden war, gilt in diesem Falle der נגע für unrein, weil das gesunde Fleisch auf dem נגע als mit zu dem נגע gehörend betrachtet wird., schwindet das weisse Haar, ist er unrein wegen des gesunden Fleisches38 D. h. er bleibt unrein wegen des gesunden Fleisches.; R. Simon erklärt ihn für rein39 Im ersteren Falle, wenn das gesunde Fleisch geschwunden und das weisse Haar geblieben ist., weil es nicht auf dem Fleck sich umgewandelt hat40 Als es entstanden oder weiss geworden ist, war auf dieser Stelle noch kein נגע. R. Simon ist nicht der Ansicht, dass das gesunde Fleisch inmitten des נגע in dieser Beziehung als zu dem נגע gehörend betrachtet wird.. Ein Fleck und gesundes Fleisch zusammen von der Grösse einer Bohnengraupe und weisses Haar inmitten des Flecks41 In diesem Zustande ist der נגע zwar unrein wegen des gesunden Fleisches, denn auch wenn der נגע nur mit dem gesunden Fleisch zusammen die Grösse eines גרים hat, ist er unrein, er ist aber nicht unrein wegen des weissen Haares, weil dieses nur dann ein Unreinheitszeichen ist, wenn der נגע allein für sich die Grösse eines גרים hat., schwindet das gesunde Fleisch35 Indem sich der נגע auch über die Stelle ausbreitet, an der bisher das gesunde Fleisch war., ist er unrein36 Ed. Ven. 1625 hat auch hier die Form טמא, nicht טמאה, siehe תוי״ט und die Erklärungsversuche von תא״ש und יו״ב. wegen des weissen Haares42 Obgleich das weisse Haar schon da war, bevor der נגע allein für sich die Grösse eines נרים hatte, wird auch in dieser Beziehung das gesunde Fleisch als zu dem נגע gehörend betrachtet, dass, nachdem jetzt der נגע sich über die Stelle des gesunden Fleisches auegebreitet und der נגע die Grösse eines גרים erreicht hat, angenommen wird, das weisse Haar habe schon vorher auf einem נגע כגרים gestanden, und der נגע ist deshalb unrein (s. oben Note 2)., schwindet das weisse Haar, ist er unrein wegen des gesunden Fleisches38 D. h. er bleibt unrein wegen des gesunden Fleisches.; R. Simon erklärt ihn für rein39 Im ersteren Falle, wenn das gesunde Fleisch geschwunden und das weisse Haar geblieben ist., weil es nicht auf einem Fleck von der Grösse einer Bohnengraupe sich umgewandelt hat43 Das weisse Haar, das auf dem נגע entstanden ist, bevor er für sich allein die Grösse eines גרים hatte, wird nicht zu einem Unreinheitszeichen, auch wenn nachher durch die Umwandlung des gesunden Fleisches in נגע der נגע die Grösse eines גרים erlangt hat.; er stimmt aber zu, dass er unrein ist, wenn er an der Stelle des weissen Haares so gross wie eine Bohnengraupe ist44 Ohne dass die Stelle; auf der vorher das gesunde Fleisch war, hinzugerechnet zu werden braucht; es wäre damit nur gesagt, dass auch R. Simon der Ansicht des Tanna in Mischna 11 dieses Abschnittes zustimmt, dass auch wenn es zweifelhaft ist, ob zuerst der נגע oder zuerst das weisse Haar da war, der נגע unrein ist (תויי׳ט). Aber auch R. Josua, der dort dieser Ansicht nicht zustimmt, könnte hier der Ansicht sein, dass der נגע unrein ist, weil in diesem Falle der נגע schon vorher wegen des gesunden Fleisches unrein war (חזקת טומאה) und deshalb, wenn dieser Unreinheitsgrund jetzt auch geschwunden ist, der נגע trotz des Zweifels, ob das weisse Haar erst nach dem נגע entstanden ist, wegen des weissen Haares für unrein zu erklären ist (יו״ב). Eine andere Erklärung begründet die abweichende Ansicht des R. Simon damit, dass er meint, weisses Haar sei nur dann ein Unreinheitszeichen, wenn es durch einen נגע von der Grösse eines גרים entstanden ist, deshalb könne es nie ein Unreinheitszeichen werden, wenn es auf gesundem Fleisch entstanden ist oder auf einem נגע, der erst zusammen mit gesundem Fleisch die Grösse eines גרים hat, wo das gesunde Fleisch mit zu seinem Entstehen beigetragen hat. Danach könnte man aber vielleicht meinen, dass auch, wenn es auf einem נגע von der Grösse eines גרים entstanden ist, in dessen Mitte gesundes Fleisch ist, es ebenfalls nicht als ein Unreinheitszeichen zu betrachten sei, weil das gesunde Fleisch mit zu seinem Entstehen beigetragen habe, deshalb erklärt die Mischna, dass in diesem Falle R. Simon zustimmt, dass der נגע unrein ist, weil das weisse Haar durch den נגע נגרים auch ohne das gesunde Fleisch entstanden ist (מ״א)..", + "Ein Fleck45 Von der Grösse eines גרים., auf dem46 Nachdem er eine Woche verschlossen war. gesundes Fleisch und Ausbreitung entstanden sind47 Und der deshalb von dem Priester für unrein erklärt worden ist., schwindet das gesunde Fleisch, ist er unrein wegen der Ausbreitung, schwindet die Ausbreitung, ist er unrein wegen des gesunden Fleisches48 Auch wenn die Unreinheitserklärung wegen des geschwundenen und nicht wegen des verbliebenen Unreinheitszeichens erfolgt war (יו״ב).; ebenso bei weissem Haar und Ausbreitung. Ist er49 Ein נגע von der Grösse eines גרים, der von dem Priester auf eine Woche verschlossen worden ist. geschwunden50 Vor der zweiten oder bei der zweiten Besichtigung durch den Priester. und wiedergekommen, am Ende der Woche, ist es so, als wäre er geblieben, wie er war51 Er wird nicht als ein neuer נגע betrachtet, sondern als der alte, der eine zweite Woche zu verschliessen, und, wenn er auch dann sich gleich geblieben ist, für rein zu erklären ist., nach der Freisprechung52 Wenn nach erfolgter Freisprechung der verschwundene נגע an derselben Stelle sich wieder gezeigt hat., muss er wie ein neuer besichtigt werden. War er hellweiss und ist dunkelweiss geworden53 Bei der Besichtigung am Ende der ersten oder der zweiten Woche., dunkelweiss und ist hellweiss geworden, ist es so, als wäre er geblieben, wie er war, jedoch nur, wenn er nicht bis unter die vier Aussatzfärben abgeblasst ist54 Ist er jedoch bei der Besichtigung so weit abgeblasst, dass der Priester ihn für rein erklärt hat, und er nimmt dann wieder eine Unreinheitsfarbe an, so gilt er als ein neuer נגע.. Ist er55 Ein נגע von der Grösse eines גרים. zurückgegangen56 Am Ende der ersten oder zweiten Woche, 80 dass der נגע für rein za erklären wäre, oder der Priester ihn schon für rein erklärt hat (nicht so ר״ש), כנס intrans. = hineingehen, eingehen, kleiner werden. und hat sich wieder ausgebreitet57 Er hat wieder genau die Grösse eines גרים erlangt, wie er sie vorher hatte., hat er sich ausgebreitet58 Am Ende der ersten oder der zweiten Woche, so dass der נגע für unrein zu erklären wäre oder der Priester ihn schon für unrein erklärt hat. und ist wieder zurückgegangen59 Er ist wieder auf die Grösse eines גרים zurückgegangen, wie er vorher war., erklärt R. Akiba ihn für unrein60 R. Akiba betrachtet auch die Ausbreitung nach vorhergegangener Abnahme und ebenso die Ausbreitung, die wieder zurückgegangen ist, als ein Unreinheitszeichen., die Weisen erklären ihn für rein61 Sie sind der Ansicht, dass das nicht als Ausbreitung gilt, der נגע ist doch in beiden Fällen jetzt genau so, wie er am Anfang war, deshalb ist er, wenn es am Ende der ersten Woche war, auf eine zweite Woche einzuschliessen, wenn am Ende der zweiten Woche, für rein zu erklären. So nach der Erklärung von Bart. Nach der Erklärung des ר״ש und רא״ש, denen מ״ש, יו״ב und מ״א folgen, spricht die Mischna von einem נגע, der die Grösse von mehr als einem גרים hatte, um dieses mehr ist der נגע zunächst zurückgegangen und dann ist es wiedergekommen, oder der נגע hat sich zuerst noch weiter ausgebreitet und ist dann wieder auf seine ursprüngliche Grösse zurückgegangen; einen נגע von der Grösse von genau einem גרים dagegen, der auf weniger als ein גרים zurückgegangen, würde selbst R Akiba nicht wegen Ausbreitung für unrein erklären. Ganz abweichend von diesen Erklärungen legt א״ר das כנסת und פשתה der Mischna aus Nach ihm wäre unter כנסה ופשתה zu verstehen: der נגע hat sich zuerst auf einer Seite verkleinert und dann auf einer anderen Seite sich vergrössert, und unter פשתה וכנסה: er hat sich zuerst auf einer Seite vergrössert und dann auf einer anderen sich verkleinert, und die Streitfrage zwischen R. Akiba und den Weisen ist die, ob das Stück, um das der נגע sich vergrössert hat, mit zu dem נגע hinzuzurechnen ist, obgleich der ursprüngliche נגע sich auf weniger als ein גרים verkleinert hat, oder nicht; die folgenden Mischna 8 und 9 wären danach nur die weitere Ausführung der hier zunächst allgemein gegebenen Regel..", + "Ein Fleck von der Grösse einer Bohnengraupe, der sich um die Grösse einer halben Bohnengraupe ausgebreitet hat, während von dem ursprünglichen Fleck62 S. I Note 73. soviel wie eine halbe Bohnengraupe geschwunden ist63 So dass jetzt wieder ein נגע von der Grösse eines גרים da ist, von dem ursprünglichen נגע jedoch nur ein Stück von der Grösse eines halben גרים geblieben ist., muss nach R. Akiba wie ein neuer besichtigt werden64 Da von dem ursprünglichen נגע nur ein Stück von der Grösse eines halben גרים übrig geblieben ist, ist dieser נגע als geschwunden zu betrachten, jedoch wird dieses zurückgebliebene Stück zu dem neu hinzugetretenen halben גרים hinzugerechnet, um das Ganze als einen neuen נגע zu betrachten. Mit der Erklärung des א״ר zu der vorhergehenden Mischna (Note 61) vereinigt sich dieser Ausspruch des R. Akiba natürlich nicht, nach ihm ist als Ausspruch des R. Akiba nicht תראה בתחלה, sondern: הרי הוא כבתחלה zu lesen, die Ausbreitung auf der einen Seite wird zu dem נגע hinzugerechnet, es ist demnach so, als wäre der נגע geblieben, wie er war.; die Weisen erklären ihn für rein65 Sie sind der Ansicht, da der ursprüngliche נגע auf die Grösse eines halben גרים zurückgegangen ist, ist dieser נגע als vollständig geschwunden zu betrachten, der zurückgebliebene Teil kann deshalb nicht zu dem neu hinzugetretenen hinzugerechnet werden, dieser hat aber nur die Grösse eines halben גרים, deshalb ist er für rein zu erklären (יו״ב). Bart, erklärt: die Weisen erklären ihn für rein, weil der נגע jetzt nur wieder ebenso gross ist, wie er war, sich also nicht ausgebreitet hat, deshalb ist er, wenn es am Ende der ersten Woche ist, nochmals zu verschliessen, am Ende der zweiten Woche für rein zu erklären. Dagegen wendet schon תוי״ט ein, dass danach R. Akiba der Ansicht sein müsste, dass es trotzdem als eine Ausbreitung betrachtet werde, er danach ihn aber für unrein erklären müsste..", + "Ein Fleck von der Grösse einer Bohnengraupe, der sich um eine halbe Bohnengraupe und etwas ausgebreitet hat, während von dem ursprünglichen Fleck soviel wie eine halbe Bohnengraupe geschwunden ist66 So dass der נגע jetzt grösser ist, als er anfangs war., ist nach R. Akiba unrein67 Da von dem ursprünglichen נגע weniger geschwunden ist, als auf der anderen Seite hinzugekommen ist, wird in diesem Falle der ursprüngliche נגע immer noch als vorhanden betrachtet und ist, da er jetzt grösser als ein גרים ist, für unrein zu erklären (יו״ב).; die Weisen erklären ihn für rein68 Sie sind der Ansicht, dass auch in diesem Falle der ursprüngliche נגע, da er kleiner als ein גרים geworden ist, als vollständig geschwunden zu betrachten ist, der hinzugekommene Teil hat aber nur die Grösse eines halben גרים und etwas, deshalb ist er für rein zu erklären. Nach einigen Erklärern spricht die Mischna hier und in den vorhergehenden Fällen nur von dem Falle, dass die angeführten Veränderungen an dem נגע erst eingetreten sind, nachdem dieser von dem Priester bereits für rein erklärt worden war; R. Akiba ist der Ansicht, dass ebenso wie, wenn der נגע zwei Wochen sich gleich geblieben und deshalb von dem Priester für rein erklärt worden ist, eine nachher eintretende Ausbreitung dennoch ihn wieder unrein macht und der נגע nicht als nicht mehr vorhanden betrachtet wird, so auch in diesen Fällen der zurückgebliebene Teil des ursprünglichen נגע zu dem hinzugekommenen mit hinzuzurechnen ist, während die Weisen der Ansicht sind, dass dieses nur der Fall ist, wenn der ursprüngliche נגע in Grösse eines גריס noch vorhanden ist, nicht aber, wenn er diese Grösse nicht mehr hat.. Ein Fleck so gross wie eine Bohnengraupe, der sich um eine Bohnengraupe und etwas ausgebreitet hat, während der ursprüngliche Fleck geschwunden ist, ist nach R. Akiba unrein69 Aus dem Note 67 angegebenen Grunde. Würde sich der נגע jedoch nur um die Grösse eines גרים ausgebreitet haben, würde er auch nach R. Akiba nicht für unrein zu erklären, sondern als ein neuer נגע zu betrachten sein (יר״ב).; die Weisen sagen: Er muss wie ein neuer besichtigt werden.", + "Ein Fleck von der Grösse einer Bohnengraupe, der sich um eine Bohnengraupe ausgebreitet hat70 Und der deshalb für unrein erklärt worden ist., auf dessen Ausbreitung71 Nach der Unreinheitserklärung (מ״א). gesundes Fleisch oder weisses Haar entstanden ist, während der ursprüngliche Fleck geschwunden ist, ist nach R. Akiba unrein72 Da wegen der Ausbreitung der נגע, als noch der ursprüngliche Teil des נגע vorhanden war, für unrein erklärt worden war, ist die Ausbreitung, auch nachdem jetzt der ursprüngliche Teil geschwunden ist, als Teil des ursprünglichen נגע zu betrachten. Deshalb bleibt der נגע, wenn auf der Ausbreitung andere Unreinheitszeichen entstanden sind, unrein, auch wenn der ursprüngliche Fleck geschwunden ist, und braucht nicht erst von neuem besichtigt zu werden (s. weiter V, 2).; die Weisen sagen: Er muss wie ein neuer besichtigt werden73 Obgleich auch bei dieser neuen Besichtigung der נגע sofort für unrein zu erklären wäre, ergibt sich doch ein Unterschied zwischen der Ansicht der Weisen und der des R. Akiba, wenn ein solcher Fall gerade während eines Festes eintritt (s. oben III, 2) und in Hinsicht auf die nach der Reinerklärung zu bringenden Opfer (יו״ב).. Ein Fleck von der Grösse einer halben Bohnengraupe, auf dem nichts weiter war, zu dem ein Fleck von einer halben Bohnengraupe hinzugekommen ist, und auf diesem ein Haar, ist zu verschliessen74 Wie jeder נגע von der Grösse eines גרים, auf dem nicht zwei weisse Haare stehen.. Ein Fleck von der Grösse einer halben Bohnengraupe, auf dem ein Haar war, zu dem ein Fleck von einer halben Bohnengraupe hinzugekommen ist, und auf diesem ein Haar, ist zu verschliessen75 Obgleich jetzt zwei weisse Haare auf einem נגע von der Grösse eines גרים stehen, ist dieser dennoch nicht für unrein zu erklären, weil das erste Haar schon da war, als der נגע noch nicht die Grösse eines גרים hatte.. Ein Fleck von der Grösse einer halben Bohnengraupe, auf dem zwei Haare waren, zu dem ein Fleck von einer halben Bohnengraupe hinzugekommen ist, und auf diesem ein Haar, ist zu verschliessen76 Weil weder die zwei Haare, die auf dem נגע entstanden sind, als er noch nicht die Grösse eines גרים hatte, noch das eine Haar, das entstanden ist, als er die Grösse eines גרים hatte, noch beide zusammen den נגע unrein machen..", + "Ein Fleck von der Grösse einer halben Bohnengraupe, auf dem nichts weiter war, zu dem ein Fleck von einer halben Bohnengraupe hinzugekommen ist, und auf ihm zwei Haare, ist für entschieden unrein zu erklären77 Denn beide Haare sind auf dem נגע entstanden, als er die Grösse eines גרים hatte, wenn sie auch nur auf der hinzugekommenen Hälfte gewachsen sind oder sich gefärbt haben., weil sie gesagt haben78 Die Mischna gibt zum Schluss den Grund an, auf dem die vorangehenden Bestimmungen beruhen: Wenn der Fleck79 In der Grösse eines גרים. vor dem weissen Haar da war, ist er unrein80Es wird dieses daraus geschlossen, weil es Lev. 13,10 heisst: והיא הפכה שער לבן, der Aussatz hat das Haar in weiss verwandelt, was nicht der Fall ist, wenn das weisse Haar schon vor ihm da war., wenn das weisse Haar vor dem Fleck da war, ist er rein81 D. h. es ist kein Unreinheitszeichen, sondern der נגע muss, als wenn kein weisses Haar da wäre, verschlossen werden., wenn es zweifelhaft ist82 Indem der Aussätzige selbst nicht weiss, welches zuerst da war (מ׳׳א)., ist er unrein83 Weil die Wahrscheinlichkeit dafür spricht, dass das Entstehen des weissen Haares eine Folge-erscheinung des נגע ist (יו״ב).; R. Josua erkannte84 קהה verw. mit כהה = stumpf sein oder werden, davon קיהה Piel trans. wie Hifil. הקהה = stumpf machen, hier in übertragenem Sinne: eine Ansicht als unrichtig nachweisen, sie nicht anerkennen. (Der Talmud (Nidda 19 b) hat die Lesart: ורבי יהושע אומר כהה, s. dort רש״י und תוספות). dies85 Dass im Zweifelfalle der נגע unrein ist. nicht an." + ], + [ + "Jeder zweifelhafte Aussatzschaden ist rein, ausser diesem1 Dem in der vorhergehenden Mischna erwähnten. und noch einem anderen, und welcher ist das? Wenn an jemandem ein Fleck von der Grösse einer Bohnengraupe war, man hat ihn verschlossen, und am Ende der Woche ist er so gross wie ein Sela, und es ist zweifelhaft, ob es derselbe ist oder ein anderer statt2 Nicht an derselben Stelle, indem man nicht mehr genau weise, auf welcher Stelle der נגע vorher gewesen ist. seiner entstanden ist, so ist er unrein3 Selbst wenn es dem Priester und dem Aussätzigen so vorkommt, als wenn der נגע vorher an einer anderen Stelle gewesen wäre und dieser נגע deshalb als ein neuer verschlossen werden müsste (יו״ב)..", + "Ist er wegen weissen Haares für entschieden unrein erklärt worden, darauf ist das weisse Haar geschwunden und dann ist weisses Haar wiedergekommen4 Bevor der Priester den נגע wegen des Verschwindens des weissen Haares für rein erklärt hat., ebenso wenn es gesundes Fleisch oder Ausbreitung ist5 Das sich nach dem Verschwinden des weissen Haares auf dem נגע gezeigt hat., am Anfang, am Ende der ersten Woche, am Ende der zweiten Woche oder nach der Freisprechung6 Gleichviel zu welchen von diesen Zeiten die Unreinheitserklärung vor dem Schwinden und Wiederkommen stattgefunden hatte., so bleibt es, wie es gewesen7 Es bedarf nicht erst der erneuten Unreinheitserklärung durch den Priester, sondern er gilt als ein für unrein erklärter נגע, an dessen Unreinheit sich nichts geändert hat.. Ist er wegen gesunden Fleisches für entschieden unrein erklärt worden, darauf ist das gesunde Fleisch geschwunden und dann ist gesundes Fleisch wiedergekommen, ebenso wenn es weisses Haar oder Ausbreitung ist8 Das sich nach dem Verschwinden des gesunden Fleisches gezeigt hat., am Anfang, am Ende der ersten Woche, am Ende der zweiten Woche oder nach der Freisprechung6 Gleichviel zu welchen von diesen Zeiten die Unreinheitserklärung vor dem Schwinden und Wiederkommen stattgefunden hatte., so bleibt es, wie es gewesen7 Es bedarf nicht erst der erneuten Unreinheitserklärung durch den Priester, sondern er gilt als ein für unrein erklärter נגע, an dessen Unreinheit sich nichts geändert hat.. Ist er wegen Ausbreitung für entschieden unrein erklärt worden, darauf ist die Ausbreitung geschwunden und dann ist die Ausbreitung wiedergekommen, ebenso wenn es weisses Haar9 Hier fehlt auffallender Weise das erwartete ומחיה; Erklärungsversuche dafür s. Maim., ר״ש und יו״ב ,ר״אש und תא״ש. ist, am Ende der ersten Woche, am Ende der zweiten Woche oder nach der Freisprechung6 Gleichviel zu welchen von diesen Zeiten die Unreinheitserklärung vor dem Schwinden und Wiederkommen stattgefunden hatte., so bleibt es, wie es gewesen7 Es bedarf nicht erst der erneuten Unreinheitserklärung durch den Priester, sondern er gilt als ein für unrein erklärter נגע, an dessen Unreinheit sich nichts geändert hat..", + "Zurückgelassenes10 פקודה, s. Edujot V, Note 82. Haar ist nach Akabia, Sohn des Mahalalel, unrein, nach den Weisen rein. Was ist zurückgelassenes Haar? Wenn an jemandem ein Fleck war und auf diesem Weisses Haar, ist der Fleck geschwunden, aber das weisse Haar hat er an seinem Platz zurückgelassen, dann ist er wiedergekommen, so erklärt Akabia, Sohn des Mahalalel, ihn für unrein11 Obgleich der jetzt wieder aufgetretene נגע dem weissen Haar nicht vorangegangen ist, trifft nach Ansicht Akabias die Bestimmung ושערה הפך לבן dennoch darauf zu, weil doch immerhin ein נגע, der vorher dagewesene, das Haar in weise verwandelt hat. Nach einer anderen Erklärung: Der Umstand, dass mit dem נגע nicht auch zugleich das weisse Haar verschwunden ist, ist ein Beweis dafür, dass der Aussatz noch nicht geheilt war und dass der wiedergekommene Fleck derselbe ist, wie der zuerst dagewesene, der dem weissen Haar vorangegangen war (ראב״ד)., die Weisen dagegen für rein12 Das weisse Haar ist als dem נגע vorangegangen zu betrachten und deshalb für ihn kein Unreinheitszeichen, der נגע muss vielmehr wie ein neuer besichtigt werden (s. oben IV, 7).. Es sagte R. Akiba: In diesem Falle stimme ich zu, dass er rein ist13 Weil der ursprüngliche נגע vollständig verschwunden war.. Was aber ist zurückgelassenes Haar14 Das als Unreinheitszeichen zu betrachten ist. ? Wenn an jemandem ein Fleck von der Grösse einer Bohnengraupe war und darauf waren zwei Haare, es ist nun soviel wie eine halbe Bohnengraupe davon geschwunden, hat aber das weisse Haar auf dem Platz des Flecks zurückgelassen und ist dann wiedergekommen15 In diesem Falle spricht der zurückgebliebene Teil des נגע dafür, dass auch der wiedergekommene ein Teil des ursprünglichen נגע war, es demnach noch derselbe נגע ist, der dem weissen Haar vorangegangen war.. Darauf sagten sie zu ihm: Ebenso wie man das, was Akabia gesagt hat, für nichtig erklärt hat16 Eine andere Lesart ist: כשם שבטלת (א״ר)., so hat auch das, was du sagst, keine Geltung17 Sondern auch in diesem Falle ist der נגע wegen des zurückgelassenen Haares für unrein zu erklären..", + "Jeder zweifelhafte Fall bei einem Aussatzschaden ist, wenn er gleich am Anfang vorliegt18 Im Gegensatz zu den in den vorhergehenden Absätzen behandelten Fällen, in denen der Zweifel erst nach der Unreinheitserklärung entstanden ist., rein, so lange er noch nicht in den Zustand der Unreinheit eingetreten war19 D. h. noch nicht für entschieden unrein erklärt worden ist, selbst wenn er bereits verschlossen war. Zu נזקק s. Bechor. IV, Note 53., sobald er in den Zustand der Unreinheit eingetreten war, ist er auch im Zweifelsfalle unrein. Wie ist das? Wenn zwei20 Aussatzschäden. vor den Priester kommen, an dem einen ist ein Fleck von der Grösse einer Bohnengraupe und an dem anderen einer von der Grösse eines Sela, am Ende der ersten Woche ist er an diesem so gross wie ein Sela und an jenem so gross wie ein Sela21 Ebenso, wenn an einem von beiden ein anderes Unreinheitszeichen entstanden ist (יו״ב)., und man weiss nicht, an welchem von beiden er sich ausgebreitet hat, sei es an einem Manne22 Wenn beide נגעים an einem Manne waren, obgleich in diesem Falle der Betreffende wegen des einen נגע, der sich erweitert hat, eigentlich hätte für entschieden unrein erklärt, und wegen des anderen, der sich gleich geblieben ist, hätte verschlossen werden müssen. sei es an zwei Männern23 Obgleich da doch selbst derjenige, bei dem der נגע sich gleich geblieben ist, hätte verschlossen werden müssen., ist er rein24 Es wird dies damit begründet, dass es in der Schrift (Lev. 13,22) heisst: וטמא אותו הכהן, der Priester soll „ihn“, d. h. den נגע, für unrein erklären, in diesem Falle kann aber der Priester weder den einen noch den anderen נגע bestimmt für unrein erklären, da er ja nicht weiss, welcher von beiden derjenige ist, der sich ausgebreitet hat. Deshalb hat es aber auch keinen Zweck, die beiden נגעים noch eine Woche zu verschliessen, da das Verschliessen nur den Zweck hat, zu sehen, ob nach einer Woche ein סימן טומאה an dem נגע entstanden und er danach für unrein zu erklären ist, in diesem Falle der Priester aber, auch wenn nach einer Woche beide נגעים sich auf mehr als einen Sela ausgebreitet haben, dennoch keinen von beiden wegen dieser jetzt entstandenen Ausbreitung für unrein erklären kann, da er doch vielleicht schon bei der vorangegangenen Besichtigung sich ausgebreitet hatte und schon deswegen hätte für unrein erklärt werden müssen; deshalb bleibt nur übrig, beide נגעים für rein zu erklären (הרא״ש).. R. Akiba sagt: An einem Manne ist er unrein und an zwei Männern ist er rein25 Nach Ansicht des R. Akiba bezieht sich das אותו „ihn“ nicht auf den נגע, sondern auf den vom Aussatz Behafteten. Sind beide נגעים an einem Manne, so kann er diesen mit Bestimmtheit für unrein erklären, im anderen Falle aber weiss er ja nicht, welchen von beiden Aussätzigen er für unrein erklären soll..", + "Sobald er in den Zustand der Unreinheit eingetreten war, ist er auch im Zweifelsfalle unrein, wie ist das? Wenn zwei zum Priester kommen, an dem einen ist ein Fleck von der Grösse einer Bohnengraupe und an dem anderen einer von der Grösse eines Sela, am Ende der Woche ist er an diesem so gross wie ein Sela und etwas und an jenem so gross wie ein Sela und etwas, sind sie beide unrein26 Da beide sich ausgebreitet haben., wenn sie dann beide selbst wieder auf die Grösse eines Sela zurückgegangen sind, sind sie beide unrein27 Obgleich bei demjenigen, der am Anfang schon so gross wie ein Sela war, die Ausbreitung jetzt wieder geschwunden ist und er demnach für rein zu erklären wäre., bis sie auf die Grösse einer Bohnengraupe zurückgegangen sind28 Und demnach beide, weil die Ausbreitung wieder bei ihnen geschwunden ist, für rein erklärt werden können.; das ist mit dem Ausspruche gemeint: Sobald er in den Zustand der Unreinheit eingetreten war, ist er auch im Zweifelsfalle unrein." + ], + [ + "Der Flächenraum des Fleckens muss ein Quadrat von der Grösse einer Kilikischen Bohnengraupe1 גרים von גרס = brechen, zerteilen. Die Bohne ist länglich und rund, wenn man sie in der Mitte der Länge nach durchschneidet, erhält man eine grade Fläche, nach der man die Länge der Bohne bemessen kann. Die so gewonnene Bohnenhälfte heisst גריס. Es gibt kleinere und grössere Bohnen, die Kilikische gehört zu den grösseren Bohnenarten. Der Aussatzflecken muss so lang sein, wie diese Bohnengraupe lang ist, und ebenso breit, so dass man eine zu einem Quadrat ihrer Länge erweiterte Bohnengraupe in ihn hineinsetzen kann. Hat der Aussatzflecken nicht diese Länge, wenn er auch noch so breit ist, ist er rein, und ebenso umgekehrt (Maim. הלכות טו״צ I,8). sein. Eine Bohnengraupe2 Gemeint ist: ein Quadrat von der Länge einer Bohnengraupe. nimmt den Raum von neun Linsen3 Auch hier ist wieder gemeint: von neun quadratförmig erweiterten Linsen. ein, eine Linse den Raum von vier Haaren4 שתי שערות על שתי שערות ein Quadrat von שתי שערות. Unter שחי שערות versteht man den Raum, den die Entfernung zweier Haare am Körper (nicht am Kopf oder Bart) des Menschen von einander einnimmt, ein Quadrat dieser Entfernung wird demnach von vier solchen Haaren begrenzt (so nach den Erklärern, siehe dagegen weiter Note 5)., das ergibt einen Raum von 36 Haaren5 Neun Linsen - Quadrate, jedes von vier Haaren, zusammen also von 36 Haaren begrenzt, aneinander gefügt, ergeben ein Bohnengraupen - Quadrat. Nach dieser Erklärung würde allerdings für die Abmessung auf dem Körper des Menschen das נמצאו שלשים ושש שערות gar nichts zu bedeuten haben und deshalb eigentlich ganz überflüssig dastehen. Soll aber, wie die übliche Erklärung annimmt, dieser Zusatz besagen, dass ein Bohnengraupen-Quadrat den Raum von 36 Haaren auf dem Körper des Menschen einnimmt, nämlich den Raum zwischen 6 Haaren in der Länge und 6 Haaren in der Breite, so würde das mit dem vorher Gesagten nicht übereinstimmen. Wenn ein Linsenquadrat auf die Haut aufgelegt in der Länge die Entfernung von einem Haar zum zweiten, das zweite die vom zweiten zum dritten, das dritte die vom dritten zum vierten bedeckt, und ebenso in der Breite, so ergibt sich, dass die 9 Linsenquadrate, die den Raum eines Bohnengraupen-Quadrates einnehmen sollen, nur den Raum zwischen 16 Haaren bedecken, und nicht, wie die Mischna sagt, den von 36 Haaren. Das נמצאו שלשים ושש שערות ist nur zu verstehen, wenn man annimmt, dass mit שתי שערות nicht die Entfernung zweier Haare voneinander gemeint ist, sondern der Raum der Haut, auf dem zwei Haare wachsen, d. h. jedes Haar als der Mittelpunkt gedacht des ihn umgebenden Teiles der Haut. Danach würde שתי שערות nicht nur die Entfernung zweier Haare voneinander bedeuten, sondern zu dieser Entfernung würde noch auf beiden Seiten die halbe Entfernung von dem nächsten Haare hinzukommen. So würde jedes Linsen-Quadrat nicht von vier Haaren begrenzt sein, so dass das zweite Haar des ersten Quadrats mit dem ersten des zweiten Quadrats usw. zusammenfällt, sondern jedes Quadrat würde vier andere Haare bedecken, und danach die neun Linsen Quadrate, die den Raum eines Bohnengraupen-Quadrats ausmachen, in der Tat einen Raum von 36 Haaren auf dem Körper des Menschen einnehmen. Siehe die nebenstehende Abbildung..", + "Ein Fleck von der Grösse einer Bohnengraupe und darauf gesundes Fleisch von der Grösse einer Linse6 Gesundes Fleisch auf einem נגע ist nur dann ein סימן טומאה, wenn es so gross wie eine Linse gleich dem Quadrat eines Baumes von שתי שערות ist und auf allen Seiten von dem נגע in der Breite einer Linse umgeben ist; das ist der Fall, wenn der נגע auch nur genau so gross wie ein גריס = neun Linsen ist und das gesunde Fleisch genau auf der Mitte des נגע sich befindet. Danach erklären die meisten Ausleger (Maim. Bart., ר״ש und רא״ש), dass die Mischna hier von einem solchen נגע spricht, der mit dem gesunden Fleisch zusammen nur genau so gross wie eia גרים ist., hat der Fleck zugenommen7 Nach aussen hin sich erweitert, nachdem er wegen des gesunden Fleisches für unrein erklärt worden war., ist er unrein8 Wegen der Ausbreitung, der נגע ist deshalb auch unrein, wenn das gesunde Fleisch wieder verschwindet, die Ausbreitung gilt als ein סימן טומאה auch an einem נגע, der bereits ohne sie unrein war., hat er abgenommen, ist er rein9 Weil er jetzt nicht mehr die Grosse eines גריס hat. Nach einer anderen Erklärung (s. ר״ש רא׳יש und יו״ב) spricht die Mischna von einem נגע, der ohne das gesunde Fleisch so gross wie ein גריס ist, danach muss hier gemeint sein, wenn der נגע soweit abgenommen hat, dass er nicht mehr das gesunde Fleisch auf allen Seiten in der Breite eines Raumes von שתי שערות umgibt., hat das gesunde Fleisch zugenommen10 Sich auf dem נגע ausgebreitet., ist er unrein11 Ed. Löwe: טהורה. Nach der ersten Erklärung kann es hier nicht טמאה heissen, sondern ist statt dessen טהורה zu lesen, denn da das gesunde Fleisch sich ausgebreitet hat und der ganze נגע mit dem gesunden Fleisch zusammen nur so gross wie ein גרים war, ist nun das gesunde Fleisch nicht mehr auf allen Seiten von einem Raum von שתי שערות umgeben und der נגע deshalb für rein zu erklären. Nach der zweiten Erklärung, nach der der נגע ohne das gesunde Fleisch so gross wie ein גרים war, bleibt er auch nach der Zunahme des gesunden Fleisches unrein, solange dieses noch auf allen Seiten von שתי שערות des נגע umgeben ist., hat es abgenommen, ist er rein12 Da gesundes Fleisch, das weniger gross als eine Linse ist, kein Zeichen der Unreinheit ist (s. weiter Note 18)..", + "Ein Fleck von der Grösse einer Bohnengraupe und darauf gesundes Fleisch weniger gross als eine Linse13 Der verschlossen worden ist, um zu sehen, ob sich ein סימן טומאה darauf entwickeln wird. Hier kann die Mischna nur meinen, wenn der Fleck ohne das gesunde Fleisch so gross wie ein גרים ist. Gesundes Fleisch wird bei der Abmessung der גריס-Grösse eines נגע nur dann mitgerechnet, wenn es die Grösse einer Linse hat, hat es diese Grösse nicht, wird es wie gesunde Haut betrachtet, der נגע hätte demnach hier nicht die Grösse eines גרים und brauchte daher nicht verschlossen zu werden; auch wenn er danach zugenommen hat, wäre er aber dann nicht für unrein zu erklären, da eine Ausbreitung vor stattgefundenem Verschluss nicht als סימן טומאה gilt (s. oben IV, 1). — hat der Fleck zugenommen14 Nach aussen hin, so dass er jetzt ohne das gesunde Fleisch so gross wie ein גרים ist., ist er unrein, hat er abgenommen15 So dass er jetzt weniger gross als ein גרים oder auch mit dem gesunden Fleisch zusammen so gross wie ein גרים ist (רא״ש; s. Note 13)., ist er rein, hat das gesunde Fleisch zugenommen16 Und ist so gross wie eine Linse geworden, aber nicht grösser, denn da der נגע nur so gross wie ein גרים ist, würde es dann nicht auf allen Seiten von dem נגע in der Breite von שתי שערות umgeben sein., ist er unrein, hat es abgenommen17 Und der Fleck sich an die Stelle, wo es war, ausgebreitet, so dass dieser jetzt grösser als ein גרים geworden ist., ist er nach R. Meïr unrein18 R. Meïr ist der Ansicht, dass in diesem Falle auch die Ausbreitung nach innen als Ausbreitung gilt. In der vorhergehenden Mischna heisst es allerdings, ohne dass R. Meïr dem widerspricht, dass wenn das gesunde Fleisch abgenommen hat, der נגע rein ist, trotzdem doch auch dort durch die Abnahme des gesunden Fleisches der Fleck sich vergrössert hat. Dort aber hatte das gesunde Fleisch die Grösse einer Linse, war also ein סימן טומאה, hat es abgenommen und ist kleiner als eine Linse geworden, so ist das ein Zeichen der Heilung, nicht der Ausbreitung des נגע, während hier, wo das gesunde Fleisch nicht die Grösse einer Linse hatte, die Stelle, welche es einnahm, noch wie die übrige gesunde Haut zu betrachten war und deshalb die Ausbreitung des נגע über diese Stelle wohl als eine Ausbreitung des נגע zu betrachten ist (א״ר). Nach der Erklärung, wonach es sich in der obigen Mischna um den Fall handelt, dass der נגע einschliesslich des gesunden Fleisches nur so gross wie ein גרים war, lässt sich der Unterschied noch einfacher begründen. Gesundes Fleisch wird zu dem נגע nur hinzugerechnet, wenn es die Grösse einer Linse hat, so lange es diese Grösse hatte, hatte also der נגע die Grösse eines גרים und konnte durch Ausbreitung nach aussen unrein werden. Sobald aber das gesunde Fleisch abgenommen und nicht mehr die Grösse einer Linse bat, wird es, wie oben ausgeführt, nicht mehr zu dem נגע hinzugerechnet, der נגע hat demnach nicht mehr die Grösse eines גרים, nur ein נגע von der Grösse eines גרים wird aber durch Ausbreitung unrein. Hier dagegen spricht die Mischna von einem נגע, der ohne das gesunde Fleisch die Grösse eines גרים hatte, deshalb wird nach Ansicht des R. Meïr hier auch die Ausbreitung über die Stelle, an der das gesunde Fleisch war, als Ausbeutung betrachtet, obgleich es eine Ausbreitung nach innen ist (ר״ש und (רא״ש)., nach den Weisen ist er rein19 Gemeint ist, er ist nicht wegen Ausbreitung für unrein zu erklären, sondern es ist so, als wenn er sich nicht verändert hätte (Maim. ה׳ טו״צ III, 5)., weil eine Ausbreitung des Aussatzschadens nach innen nicht als solche gilt.", + "Ein Fleck grösser als eine Bohnengraupe und darauf gesundes Fleisch grösser als eine Linse — haben sie zugenommen oder haben sie abgenommen20 Sowohl wenn das gesunde Fleisch zugenommen und dadurch der Fleck sich verkleinert hat, als auch wenn der Fleck nach innen sich ausgebreitet und dadurch das gesunde Fleisch sich verkleinert hat, obgleich diese Ausbreitung nach innen nicht als Ausbreitung gilt, solange das gesunde Fleisch die Grösse einer Linse und der Fleck zusammen mit dem gesunden Fleisch die eines גרים hat, bleibt der נגע wegen des gesunden Fleisches unrein., sind sie unrein, wenn sie sich nur nicht bis auf weniger als ihr Mass verkleinert haben21 Das gesunde Fleisch nicht weniger gross als eine Linse und der Fleck zusammen mit ihm nicht kleiner als ein גרים geworden ist, und bei Zunahme des gesunden Fleisches dieses noch auf allen Seiten von dem Fleck in der Breite von שתי שערות umgeben ist..", + "Ein Fleck von der Grösse einer Bohnengraupe, der von gesundem Fleisch von der Grösse einer Linse rings umgeben ist, und ausserhalb des gesunden Fleisches ist wieder ein Fleck22 Der wieder das gesunde Fleisch rings umgibt. — da kommt der innere [Fleck] unter Verschluss23 Das gesunde Fleisch ist für ihn kein סיסן טומאת, da es von ihm nicht rings umgeben ist, er muss aber verschlossen werden, und der Aussätzige kann, auch nachdem der für unrein erklärte äussere Fleck wieder geheilt ist, nicht für rein erklärt werden, so lange es sich nicht entschieden hat, ob an dem inneren Fleck nicht noch ein סימן טומאה sich gezeigt hat. und der äussere ist für entschieden unrein zu erklären24 Weil er das gesunde Fleisch rings umschliesst.; R. Jose sagt: Das gesunde Fleisch ist kein Unreinheitszeichen für den äusseren, da der Fleck25 Der innere. in ihm eingeschlossen ist26 Das gesunde Fleisch ist nach R. Jose nicht als von dem äusseren Fleck rings umgeben zu betrachten, weil es in der Mitte von dem inneren Fleck rings umgrenzt wird.. Hat es abgenommen oder ist es geschwunden, so sagt R. Gamliel: Wenn es an der Innenseite geschwunden ist27 Indem der innere Fleck sich über die Stelle, wo es war, ausgebreitet bat., ist es ein Zeichen für Ausbreitung des inneren [Flecks] und der äussere ist rein28 Da das gesunde Fleisch jetzt nicht mehr so gross wie eine Linse oder ganz geschwunden ist, um dessentwillen der Fleck für unrein erklärt worden war., und wenn an der Aussenseite29 Indem der äussere Fleck sich über die Stelle, wo es war, ausgebreitet hat., ist der äussere rein30 Da das gesunde Fleisch geschwunden ist oder sich verkleinert hat, und die Ausbreitung des äusseren Flecks nach innen nicht als Ausbreitung gilt. und der innere30a והפנימית להסגיר fehlt in L. und N. kommt unter Verschluss31 Da an ihm sich nichts geändert hat; ist es am Ende der zweiten Woche, so ist auch er deshalb für rein zu erklären.; R. Akiba sagt: Sei es so, sei es so, ist er32 Auch der innere Fleck. rein33 Nach R. Akiba gilt auch die Ausbreitung des inneren Flecks über das gesunde Fleisch als eine Ausbreitung nach innen, weil sie doch innerhalb des äusseren Flecks liegt, sie gilt deshalb nicht als Ausbreitung und macht den Fleck nicht unrein, dieser muss deshalb je nach dem verschlossen oder auch für rein erklärt werden (anders ר״ש, der die Lesart hat: בין כך ובין כך החיצונה טהורה und erklärt, einerlei ob wie in dem zuerst besprochenen Fall das gesunde Fleisch die Grösse einer Linse hat, oder ob es an der Innenseite oder Aussenseite geschwunden ist)..", + "R Simon sagt: Wann ist es so? Wenn es nur so gross wie eine herbeigebrachte34 Das heisst, wenn das gesunde Fleisch nur genau die Grösse einer Linse hat. Linse war. War es mehr als von der Grösse einer Linse, so ist das, was darüber hinaus war35 Wenn sich der innere Fleck darüber ausgebreitet hat., ein Zeichen für die Ausbreitung des inneren [Flecks]36 Selbst nach der Ansicht des R. Akiba, wonach eine Ausbreitung des inneren Flecks über das gesunde Fleisch als eine Ausbreitung im Innern des נגע nicht als solche gilt, ist dieses jedoch nur dann der Fall, wenn das gesunde Fleisch nur genau die Grösse einer Linse hatte und der äussere Fleck mit ihm zusammen so gross wie ein גרים war, das gesunde Fleisch somit mit zu dem äusseren Fleck gehörte. War dagegen das gesunde Fleisch grösser als eine Linse und der innere Fleck hat sich über die Stelle, um die es grösser als eine Linse war, ausgebreitet, ist dies keine Ausbreitung im Innern, sondern wie eine Ausbreitung nach irgend einer anderen Stelle der Haut (רא״ש)., und der äussere ist unrein37 Wenn von dem gesunden Fleisch noch so viel wie eine Linsengrösse zurückgeblieben ist.. War dort38 Zwischen dem inneren und dem äusseren Fleck. ein Bohak39 בהק (Lev. 13, 39) = eine dunkelweisse Lichtung auf der Haut, nicht hellweiss wie die Aussatzfarben, und deshalb rein. weniger gross als eine Linse40 Selbst wenn er weniger gross als eine Linse ist (יו״ב). Anders Maim. und Bart., nach denen ein בהק von der Grösse einer Linse wie gesundes Fleisch zu beurteilen wäre (s. dagegen תוי״ט)., so ist es ein Zeichen der Ausbreitung für den inneren [Fleck]41 Wenn dieser sich über den בהק ausgebreitet hat. Auch nach R. Akiba, nach dessen Ansicht eine Ausbreitung des inneren Flecks über das gesunde Fleisch nicht als Ausbreitung gilt, weil das gesunde Fleisch den äusseren Fleck unrein macht und demnach zu diesem gehört, der innere Fleck sich danach nicht nach aussen, sondern in den äusseren Fleck hinein ausgebreitet hat, gilt hier die Ausbreitung des inneren Flecks als eine Ausbreitung nach aussen, weil der בהק gar nicht zu dem äusseren Fleck gehört, der innere Fleck sich also auf einen ausserhalb von ihm liegenden gesunden Teil der Haut ausgedehnt hat., aber kein Zeichen der Ausbreitung für den äusseren42 Wenn der äussere Fleck sich über den בהק ausgebreitet bat, gilt dieses trotzdem als eine Ausbreitung nach innen, da doch dieser den נהק von allen Seiten umschliesst. So nach der Erklärung von יו״ב. Nach der Erklärung des ר״ש meint die Mischna: wenn zwischen dem inneren Fleck und dem gesunden Fleisch noch ein Bohak weniger gross als eine Linse ist, und nun der innere Fleck sich über das gesunde Fleisch ausbreitet, gilt das als Ausbreitung, trotzdem der בהק dazwischen liegt, weil dieser nicht die Grösse einer Linse bat (vgl. oben I, 5), wenn der äussere Fleck sich darüber ausbreitet, gilt es nicht als Ausbreitung, weil es eine Ausbreitung nach innen ist. Ähnlich wie יו״ב erklärt מ״א, nur dass er annimmt, die Mischna meine mit היה בוהק פחות מכעדשה: war dort ein בהק, gleichviel wie gross, oder gesundes Fleisch, weniger gross als eine Linse, bei beiden liege der Fall gleich; ebenso א״ר, der das סימן פשיון וכו׳ auf alle in dieser und der vorhergehenden Mischna angeführten Fälle bezieht..", + "42a Kidduschin 25a. Vierundzwanzig Gliederspitzen gibt es am Menschen, die wegen gesunden Fleisches nicht unrein werden können43 Aus dem Schriftausdruck וראהו הכהן der Priester soll „ihn“ den נגע sehen, wird geschlossen, dass er den ganzen נגע mit einem Blick übersehen muss. Die nachgenannten Gliederspitzen sind aber nur klein und gewölbt, und wenn auf ihnen gesundes Fleisch entstanden ist, hindert dieses das Auge, den ganzen נגע mit einem Blick zu überblicken.: Die Fingerspitzen an den Händen und Füssen44 Das sind zwanzig., die Ohrenspitzen45 Der ganze Rand der beiden Ohrmuscheln, da sie sich vollständig gleich sind, werden sie nur als eines gezählt., die Nasenspitze46 Das ist die zweiundzwanzigste., die Spitze des männlichen Gliedes47 Das sind dreiundzwanzig. גויה = Körper, oder ראש הגויה, wird ebenso wie אבר = Glied oft als Bezeichnung für das männliche Glied gebraucht. und die Spitzen der Brüste48 Die wieder, weil sie sich vollständig gleich sind, nur als eines gezählt werden. beim Weibe49 Nicht aber beim Manne, weil sie da nicht so stark gewölbt sind.; R. Jehuda sagt: Auch beim Manne; R. Elieser sagt: Auch Warzen und Gewächse können wegen gesunden Fleisches nicht unrein werden50 Wenn sie nicht auf der Oberfläche ein גרים breit sind (תוספתא)..", + "Dies sind die Stellen am Menschen, die durch einen Fleck nicht unrein werden51 Weil es beim Aussatzschaden heisst (Lev. 13, 2): נעור בשרו, sind solche Stellen des Körpers ausgeschlossen, die nicht Haut und Fleisch sind, und weil es heisst (Lev. 13,12): לכל מראה עיני הכהן „soweit die Augen des Priesters sehen“, sind solche Stellen ausgeschlossen, die sich nicht in ungezwungener Stellung dem Auge des Priesters darbieten. Die nachstehend aufgeführten Körperteilen gehören teils zu der erstem teils zu der letzteren Art.: Das Innere des Auges, das Innere des Ohres, das Innere der Nase, das Innere des Mundes52 Wozu auch die Röte der Lippen gehört, die nicht sichtbar ist, wenn der Mund geschlossen ist (תוספתא)., die Falten53 Die Fettfalten am Körper eines fetten Menschen. und die Falten am Halse54 Wie sie jeder Mensch hat., unter der Brust55 Was beim Säugen des Kindes davon nicht sichtbar ist, siehe oben II, 4. und die Achselhöhle56 Ebenso die Höhlung zwischen Körper und Schenkeln, s. II, 4., die Fusssohle57 Die durch das ständige Auftreten eine so harte Haut bat, dass sie nicht mehr עור הבשר genannt werden kann (רא״ש). und die Nägel, der Kopf und der Bart58 Wenn nicht durch Ausfallen der Haare kahle Stellen darauf entstanden sind., eine Entzündung59 Die durch innere Hitze entstanden ist. oder ein Brandgeschwür60 Das durch Verbrennen am Feuer entstanden ist. oder eine Hitzewunde61 קדח ist die Bezeichnung für eine Entzündung, die nicht von innen heraus entstanden ist, sondern durch einen Schlag oder Stoss von aussen durch einen nicht am Feuer erhitzten Gegenstand, sowie für ein Brandgeschwür, das nicht direkt durch Verbrennen am Feuer, sondern an einem durch Feuer erhitzten Gegenstand entstanden ist., die noch [der Heilung] widerstreben62 So lange sich an Stelle der durch die Entzündung zerstörten Haut nicht eine neue feine Haut gebildet hat (s. V N. 7)., diese werden durch einen Aussatzschaden nicht unrein63 Weil sie nicht עור הבשר heissen. und werden64 Wenn auf ihnen ein Aussatzschaden entsteht. zu einem Aussatzschaden65 Einem daneben liegenden, der nicht die Grösse eines גרים hat. nicht hinzugerechnet, der Aussatzschaden kann sich in sie hinein nicht ausbreiten66 Auch wenn er sich über sie ausbreitet, gilt dies nicht als Ausbreitung., sie machen nicht unrein wegen gesunden Fleisches67 Wenn sie von einem נגע eingeschlossen sind, gelten sie nicht als gesundes Fleisch, den נגע unrein zu machen. und sie stören nicht das sich ganz in weiss verwandeln68 Wenn der Aussatz sich über den ganzen Körper ausgebreitet hat ausser über eine oder mehrere solcher Stellen, ist der Betreffende für rein zu erklären.. Hat sich auf dem Kopf oder Bart eine Glatze entwickelt69 Eine kahle Stelle auf Kopf oder Bart hat den gesetzlichen Charakter von עור ובשר (s. V N 9)., ist aus der Entzündung, dem Brandgeschwür, der Hitzewunde eine Vernarbung geworden70 S. V N 7., so werden sie durch einen Aussatzschaden unrein71 Wenn dann auf ihnen ein נגע in einer der vier Farben oder deren Mischung entsteht (s. VII, 1)., dagegen worden sie72 Wenn auf ihnen ein Aussatzschaden entsteht. zu Aussatzschäden73 Auf anderen Stellen der Haut. nicht hinzugerechnet74 Weil die auf diesen Stellen entstehenden Aussatzschäden in der Schrift besonders behandelt werden, woraus zu schliessen ist, dass sie nicht der gleichen Art sind wie die auf anderen Stellen der Haut., und der Aussatzschaden kann sich in sie hinein nicht ausbreiten75 Ebenso ein Aussatzschaden von ihnen nicht auf einen auf anderen Stellen der Haut (Maim.)., und sie machen nicht unrein wegen gesunden Fleisches76 Selbst die vernarbte Entzündung oder die kahl gewordene Kopf- oder Bartstelle gelten nicht als gesundes Fleisch, einen sie einschliessenden נגע unrein zu machen., aber sie stören das sich ganz in weiss Verwandeln77 Wenn der Aussatz sich über den ganzen Körper ausgebreitet hat bis auf eine dieser Stellen, bleibt der Betreffende unrein, weil auch diese Stellen durch einen נגע unrein werden können (s. weiter VIII, 5).. Der Kopf und der Bart78 Die Stellen, auf denen der Bart zu wachsen pflegt., so lange noch kein Haar darauf gewachsen ist, und die Gewächse auf dem Kopf und am Bart79 Aus der Kopf- oder Barthaut herausgewachsene Gewächse, auf denen keine Haare wachsen. Nach anderen: Haarbüschel, die vom Kopf oder Bart ausgehend an Stellen der Haut gewachsen sind, die nicht zur Kopf- und Barthaut gehören. unterliegen den gleichen Vorschriften wie die Haut des Fleisches80 Ihre Haut wird in allen Beziehungen wie die übrige Haut des Körpers betrachtet.." + ], + [ + "Folgende Flecke sind rein1 Selbst wenn erst nachher ein Unreinheitszeichen auf ihnen entstanden ist (יו״ב).: Die schon da waren2 Aus den einleitenden Worten der Schrift (Lev. 13,2): בשרו אדם ני יהיה בעור wird geschlossen, dass die nachfolgenden נגעים-Vorschriften nur Geltung haben, „כי יהיה״ wenn der נגע entstanden ist, als für den von ihm Betroffenen die נגע-Gesetze bereits in Geltung waren, nicht aber „שהיה כנר״ wenn er bereits vorher da war., bevor die Tora gegeben worden ist, die an einem Nichtjuden, der damit Jude geworden ist, an einem Kinde, das damit geboren ist, auf einer Falte3 Auf der ein נגע nie unrein wird, s. oben VI, 8., die dann bloßgelegt worden ist. Waren sie auf dem Kopf, am Bart, auf einer Entzündung oder einem Brandgeschwür oder einer Hitzewunde, während sie noch [der Heilung] widerstrebten4 S. VI, Note 58—63., und ist dann der Kopf oder der Bart kahl geworden, aus der Entzündung, dem Brandgeschwür, der Hitzewunde eine Vernarbung geworden5 So dass der נגע, wenn er jetzt darauf entstehen würde, unrein wäre., sind sie rein6 Weil in allen diesen Fällen der נגע schon da gewesen ist, als für die betreffenden Stellen die נגע-Gesetze noch nicht anzuwenden waren.. Waren sie am Kopf oder Bart, bevor noch Haare darauf gewachsen waren7 Als für sie, wie für die übrige Haut des Körpers, die נגע-Vorschriften noch galten., dann sind Haare darauf gewachsen8 So dass, wenn der נגע jetzt darauf entstanden wäre, er nicht als solcher gelten würde., und dann sind sie wieder kahl geworden9 So dass jetzt der נגע wieder auf einer Stelle steht, für die die gleichen Vorschriften wie für die übrige Haut des Körpers gelten., waren die Entzündung, das Brandgeschwür oder die Hitzewunde noch nicht vernarbt, dann sind sie vernarbt, und dann geheilt10 Dieser Absatz der Mischna wird von den Erklärern verschieden verstanden und ausgelegt. Aus der Erklärung des Maim. Comm, ist zu entnehmen, dass er die Worte der Mischna folgendermassen auffasst: War ein Fleck auf der Haut und dann ist eine Entzündung darauf entstanden, so ist der Fleck als ein נגע על עור בשרו unrein, so lange die Entzündung nicht vernarbt ist. Allerdings ist ein Fleck, der auf einer noch nicht vernarbten Entzündung (שחין המורד) entsteht, niemals unrein, ein schon vorher auf der Haut gewesener Fleck bleibt aber als נגע על עור בשרו unrein, bis die Entzündung vernarbt ist. Ist nun die Entzündung vernarbt und שחין ונרפא (Lev. 13,18) geworden, so treten die hierfür gegebenen Bestimmungen in Kraft, der Fleck ist nicht mehr als נגע על עור בשרו unrein, sondern nach den Vorschriften von שחין zu behandeln Ist die Entzündung dann vollständig geheilt, so ist der Fleck wieder ein נגע על עור בשרו und als solcher unrein. Anders erklären ר״ש und Bart., nach ihnen ist das eiste צרבת zu streichen und sind die Worte der Mischna so zu verstehen: War ein Fleck da, bevor die Entzündung entstanden war (עד שלא נעשו), und war der Fleck deshalb unrein, dann ist eine Entzündung darauf entstanden, so hat dieses die Folge, dass der Fleck jetzt für rein zu erklären ist, weil es in der Schrift heisst (Lev. 13,19): שאת והיה במקום השחין, nur wenn auf der Entzündung ein Fleck entsteht, ist er als נגע zu betrachten, nicht aber ein Fleck, der schon vor der Entzündung da war. Ist nun die Entzündung vernarbt und wieder ganz geheilt, so tritt wieder der frühere Zustand ein und der נגע ist unrein. Gegen diese Erklärung ist einzuwenden, dass danach der mittlere Zustand in den Worten der Mischna gar nicht ausgesprochen wäre, auch nicht einzusehen wäre, warum es in der Mischna heisst: נעשו צרבת וחיו vernarbt und geheilt (s. תוי״ט)., sind sie nach R. Elieser, Sohn des Jakob, unrein11 Das heisst, sie werden wie jeder andere נגע על עור בשרו betrachtet., weil sie am Anfang und am Ende unrein waren, die Weisen erklären sie für rein12 Weil ein נגע nur dann als ein solcher gilt, wenn die Stelle, auf der er sich befindet, ununterbrochen eine solche war, dass ein darauf sich befindender נגע für unrein erklärt werden kann..", + "Haben sie13 Solche Flecken, die bei ihrem Entstehen nicht als solche gegolten haben. ihre Farbe geändert,14 Nachdem zum Beispiel der Nichtjude Jude geworden ist., sei es zur Erleichterung sei es zur Erschwerung15 Indem aus dem glänzend weissen Fleck ein weniger weisser geworden ist oder umgekehrt. — wie ist es zur Erleichterung? War er schneeweiss17 Die weisseste Aussatzfarbe. und ist wie der Kalk des Tempels geworden18 Die Nebenfarbe der schneeweissen, s. VN. 5., wie weisse Wolle19 Die zweite Hauptfarbe. oder eihäutchenweiss20 Die Nebenfarbe der wollweissen. Die schneeweisse Farbe hat sich in eine der drei minder weissen Farben verändert, so nach יו״ב. Bart. erklärt: Die schneeweisse Farbe hat sich in die kalkweisse oder die wollweisse in die eihäutchenweisse verändert., ist er annähernd21 So nach א״ר und יו״ב. Das ספחת der Schrift erklärt der Talmud (Schebuot 6 b) als abgeleitet von ספח = anschliessen: etwas, das den beiden anderen, שאת und בהרת, nahekommt. Danach erklärt א״ר: War der נגע ein שאת, d. h. wollweiss und ist er nicht so weit abgeblasst, dass er nur noch so weiss, wie ein Eihäutchen ist, sondern ist er nur etwas dunkler als wollweiss geworden, oder war er hochweiss wie Schnee und ist er nicht so weit abgeblasst, dass er nur noch so weiss wie der Kalk des Tempels ist, sondern ist er nur etwas dunkler als schneeweiss geworden. Nach יו״ב bezieht sich beides auf das היתה כשלג der Mischna: war der Fleck schneeweiss und hat er eine Farbe angenommen, die zwischen eihäutchen- und wollweiss oder zwischen kalkweiss und hochweiss liegt. Anders erklärt Bart., nach ihm spricht die Mischna von zwei Fällen, der Fleck war schneeweiss und ist kalkweiss geworden, oder er war wollweiss und ist eihäutchenweiss geworden, und sie fährt nun nur erklärend fort: es ist demnach aus dem שאת, der wollweissen Farbe, ein מספחת שאת die Nebenfarbe der wollweissen d. i. die eihäutchenweisse, oder aus der עזה der schneeweissen ein מספחת עזה die Nebenfarbe der schneeweissen d. i. die kalkweisse geworden. wie ein Seëth22 S. I,1 und V N 5. oder annähernd hochweiss23 עזה steht hier abgekürzt für עזת כשלג. geworden. Wie ist es zur Erschwerung? War er eihäutchenweiss und ist wollweiss geworden, wie der Kalk des Tempels oder schneeweiss24 Auch hier erklärt Bart, wieder: oder war er wie der Kalk des Tempels und ist schneeweiss geworden. — so ist er nach R. Elasar, Sohn des Asarja, rein25 Da die jetzige sowohl wie die ursprüngliche Farbe zu den Aussatzfarben gehören, gilt er immer noch als derselbe נגע.; R. Eleasar Chisma sagt: Wenn zur Erleichterung, ist er rein26 Wenn die Aussatzfarbe abgeblasst ist, ist es immer noch derselbe נגע., wenn zur Erschwerung, muss er wie ein neuer besichtigt werden27 Wenn die Aussatzfarbe stärker geworden ist, ist er als ein neuer נגע zu betrachten.; R. Akiba sagt: Sei es zur Erleichterung sei es zur Erschwerung, muss er wie ein neuer besichtigt werden28 Sobald die Farbe sich auch nur um ein weniges geändert hat, gilt er nicht mehr als derselbe נגע..", + "Ein Fleck29 Von der Grösse eines גרים., auf dem nichts weiter ist, ist am Anfang30 Lev. 13, 4. und am Ende der ersten Woche31 Wenn er unverändert geblieben ist, Lev. 13, 5. zu verschliessen, am Ende der zweiten Woche32 Lev. 13, 5. und nach der Freisprechung33 Wenn er nach der zweiten Woche, weil er sich nicht verändert hat, freigesprochen worden ist, braucht er nicht wieder verschlossen zu werden, selbst wenn er dann eine andere Farbe angenommen hat (רא״ש). freizusprechen. War er34 Der Priester. noch im Begriff, ihn zu verschliessen oder ihn freizusprechen35 Er hat aber den entscheidenden Ausspruch noch nicht getan (VN. 16)., und es sind Unreinheitszeichen daran entstanden, ist er für entschieden unrein zu erklären36 Während der Zeit des Verschlusses dagegen kann er wegen entstandener Unreinheitszeichen nicht für entschieden unrein erklärt werden, sondern er bleibt bis zum Ende der Woche unter Verschluss.. Ein Fleck, auf dem Unreinheitszeichen sind, ist37 Auch gleich am Anfang. für entschieden unrein zu erklären. War er noch im Begriff, ihn für entschieden unrein zu erklären35 Er hat aber den entscheidenden Ausspruch noch nicht getan (VN. 16)., und die Unreinheitszeichen sind geschwunden, so ist er am Anfang und am Ende der ersten Woche zu verschliessen38 Hatte er ihn dagegen schon für entschieden unrein erklärt und dann sind die Unreinheitszeichen geschwunden, so ist er für rein zu erklären., am Ende der zweiten Woche und nach der Freisprechung39 Wenn er am Ende der ersten Woche freigesprochen war, weil die Unreinheitszeichen geschwunden waren, dann aber wieder Unreinheitszeichen entstanden und, während er noch im Begriff war, ihn für entschieden unrein zu erklären, wieder geschwunden sind, so ist er freizusprechen, weil über einen נגע, der einmal nach vorangegangenem Verschluss oder nach vorangegangener Unreinerklärung für rein erklärt worden ist, nicht wieder Verschliessung verhängt werden kann (מ״א). freizusprechen.", + "39a Sabb. 94b. Wer Unreinheitszeichen herausreisst40 Sodass der נגע ihretwegen nicht mehr für unrein erklärt werden kann, wenn er z. B. von zwei weissen Haaren eines herausreisst. Bleibt auch nach dem Herausreissen das Unreinheitszeichen noch bestehen, reiset er z. B. von drei weissen Haaren eines heraus, so übertritt er nach Maim. (הלכות טו״צ, X, 1) auch ein Verbot, erhält aber keine Geisselstrafe. oder gesundes Fleisch herausbrennt41 So dass es aufhört, als gesundes Fleisch zu gelten, und als Brandgeschwür zu behandeln ist., übertritt ein Verbot42 Das Verbot beruht auf dem Schriftvers (Deut. 24, 8): השטר בנגע הצרעת und erstreckt sich auf alle Arten von Aussatz, auf jeden Zustand, in dem er sich befindet, sei es bevor der Priester ihn besichtigt hat. sei es während der Verschliessung, sei es nach der Unreinerklärung, und auch auf das Herausschneiden des ganzen Aussatzes., und was die Reinheitsbestimmung betrifft, so ist er, wenn es geschehen ist, bevor er zum Priester gekommen ist, rein, nachdem er für entschieden unrein erklärt worden ist, unrein43 Er verbleibt trotz der Entfernung des Unreinheitszeichens unrein.. Es sagte R. Akiba: Ich habe den Rabban Gamliel und R. Josua gefragt, als sie nach Narwad44 L. und N. lesen: נדבה, andere Mischnaausgaben: נדווד oder גדווד. gingen, wie es während des Verschlusses ist, darauf sagten sie zu mir: Das haben wir nicht gehört, aber wir haben gehört, dass45 Wenn es geschehen ist., bevor er zum Priester gekommen ist, er rein ist, nachdem er für entschieden unrein erklärt worden ist, dagegen unrein. Darauf habe ich angefangen, ihnen Beweisgründe vor zubringen46 Nach Tosefta hat R. Akiba folgenden Beweis für seine Ansicht vorgebracht: Warum ist er rein, wenn er die Unreinheitszeichen herausgerissen hat, bevor er zum Priester gekommen ist? Weil der Priester sie noch nicht gesehen hatte. So ist er auch rein, wenn er sie während des Verschlusses ausgerissen hat, da auch da der Priester sie noch nicht gesehen hatte. Unter dem Sehen des Priesters ist die Besichtigung durch den Priester zu verstehen, die erst dann als erfolgt gilt, wenn der Priester sein Urteil gesprochen hat: Es ist also einerlei, ob er vor dem Priester steht47 Und sie ausreisst, bevor der Priester ihn für unrein erklärt hat., und einerlei, ob es während seines Verschlusses ist, er ist rein48 D. h. er wird nicht wegen der herausgerissenen Unreinheitszeichen für unrein erklärt, sondern weiter behandelt, als wären keine Unreinheitszeichen dagewesen., bis dass ihn der Priester49 Schon vor dem Herausreissen. für unrein erklärt hat. Von wann an wird er wieder rein50 Wenn er die Unreinheitszeichen nach der Unreinerklärung durch den Priester herausgerissen hat. ? R. Elieser sagt: Wenn an ihm ein anderer Aussatzschaden entstanden und er von diesem rein geworden ist51 Aussatz gilt als eine Strafe für üble Nachrede; wenn er von dem zweiten Aussatz, der ihn befallen hat, geheilt worden ist, ist anzunehmen, dass er auch von dem ersten, auch wenn er die Unreinheitszeichen nicht herausgerissen hätte, wieder befreit worden wäre. Eine andere Begründung: die Unreinerklärung ist nur eine Strafe für sein unbefugtes Handeln, ist er von einem neuen Aussatz befallen worden, so ist er dadurch schon für sein Vergehen bestraft, schwindet dieser Aussatz wieder, so ist er deshalb für rein zu erklären (מ״א).; die Weisen sagen: Erst wenn er52 Der neue Aussatz, so nach ר״ש und Bart., weil dadurch der Betreffende rein geworden wäre, auch wenn er die Unreinheitszeichen nicht ausgerissen hätte. Auf den alten Aussatz kann sich das עד שתפרח בכולו nicht beziehen, da dieser nach Toragesetz rein ist, auch wenn die Unreinheitszeichen gegen die Vorschrift herausgerissen worden sind, und es als Grundsatz gilt, dass nur ein unreiner נגע durch Ausbreitung über den ganzen Körper rein wird (s. weiter VIII, 1). Der רא״ש bezieht es trotzdem übereinstimmend mit dem nachfolgenden עד שתתמעט בהרתו auf den alten Aussatz, indem er meint, dass in diesem Falle der Aussatz durch Ausbreitung über den ganzen Körper rein wird, weil er doch nach Toragesetz schon vorher eigentlich für rein zu erklären gewesen wäre. am ganzen Körper ausgebrochen oder der Fleck53 Der ursprüngliche, aus dem er die Unreinheitszeichen entfernt hat. kleiner als eine Bohnengraupe geworden ist54 Auch R. Elieser stimmt zu, dass er dadurch rein wird (יו״ב)..", + "54a Bechor. 34a. Wer einen Fleck55 Entsprechend dem in der vorhergehenden Mischna besprochenen Fall einen für unrein erklärten Fleck. an sich hatte, und er ist herausgeschnitten worden56 Ohne dass er die Absicht hatte, ihn herauszuschneiden., ist rein57 Weil es in der Schrift (Lev. 13,46) heisst: כל ימי אשר הנגע בו יטמא nur so lange der Aussatzschaden an ihm ist, ist er unrein., hat er ihn mit Absicht herausgeschnitten, so sagt R. Elieser, [wird er erst rein], wenn ein anderer Aussatzschaden an ihm entsteht und er von diesem rein wird58 S. Note 51.; die Weisen sagen: Erst wenn er59 Der neue Aussatz. am ganzen Körper ausgebrochen ist60 Der Talmud (Bechor. 34b) hat auch hier den Zusatz: או עד שתמעט בהרתו מכגרים, siehe die Erklärung dazu dort in רש״י.. Ist er oben auf der Vorhaut61 Nach der Ansicht des ראב״ד (הלכות טו״צ, III,8) ist ebenso wie gesundes Fleisch auch ein Fleck auf der Spitze des männlichen Gliedes nicht unrein (s. oben VI, 7). Trotzdem dürfte ein solcher Fleck auch nach seiner Ansicht eigentlich nicht abgeschnitten werden, denn das Verbot des Herausschneidens eines Aussatzes bezieht sich auch auf reine Aussatzschäden (s. Talm. Sabb. 132b). Auch braucht es sich nicht um einen Fleck zu handeln, der auf der Vorhaut entstanden ist, sondern auf einer anderen Stelle, und der sich dann über die Vorhaut ausgebreitet hat und als Ausbreitung eines נגע unrein ist (יר״ב)., darf die Beschneidung vorgenommen werden62 Das Gebot der Beschneidung verdrängt, wann immer sie vorgenommen wird, das Verbot des Ausschneidens des Aussatzes." + ], + [ + "Ist [ein Aussatzschaden] aus dem Zustande der Unreinheit1 Nachdem der Priester ihn verschlossen oder für entschieden unrein erklärt hatte. [über die ganze Haut] ausgebrochen, ist er rein2 Lev. 13,13., ist er auch nur] an Gliederspitzen3 Auf denen gesundes Fleisch nicht als Unreinheitszeichen gilt, s. oben VI, 7. wieder zurückgegangen, ist er unrein4 Weil es in der Schrift (Lev. 13,14) heisst: חי יטמא וביום הראות בו בשר „an dem Tage, wo auf ihm“ — auch nur auf den Gliederspitzen — „gesundes Fleisch gesehen wird, ist er unrein“. Die Stelle, auf der das gesunde Fleisch wieder sichtbar ist, muss aber mindestens so gross wie eine Linse sein (Maim.)., bis der Fleck wieder kleiner wird als eine Bohnengraupe5 Dann erst ist er wieder rein, auch wenn das Unreinheitszeichen, das ihn unrein gemacht hat, noch vorhanden ist; ist dieses geschwunden, ist er selbstverständlich rein, auch wenn er noch grösser als eine Bohnengraupe ist.. Aus dem Zustande der Reinheit6 Nicht wenn vorher überhaupt kein נגע da war, denn wer von vorneherein mit einem Aussatz über den ganzen Körper vor den Priester kommt, ist nach Mischna 7 dieses Abschnitts zu verschliessen, sondern gemeint ist: wenn jemand wegen eines נגע für unrein erklärt war, dann nach Verschwinden des Unreinheitszeichens für rein erklärt worden ist, oder wenn der נגע nach zweimaligem Verschliessen sich nicht verändert hat und deshalb für rein erklärt worden ist (so nach Maim., s. dagegen ר״ש), oder ein נגע auf einer Stelle war, auf der kein נגע unrein ist, und er sich dann über den ganzen Körper ausgebreitet hat., ist er unrein7 Weil die Schriftstelle, nach der der Aussatz durch Ausbreitung über den ganzen Körper rein wird, nur von einem bereits für unrein erklärten Aussatz spricht, ein reiner dagegen wird dadurch wie durch jede Ausbreitung unrein., ist er an Gliederspitzen wieder zurückgegangen, ist er unrein8 Das will sagen, in diesem Falle ändert der Rückgang von den Gliederspitzen den Zustand nicht wie in dem ersten Falle, wo dadurch der reine נגע wieder unrein wird., bis der Fleck wieder geworden ist, wie er gewesen9 Bevor er angefangen hat, sich über den ganzen Körper auszubreiten..", + "Ein Fleck von der Grösse einer Bohnengraupe, auf dem gesundes Fleisch von der Grösse einer Linse ist10 Und der deshalb vom Priester für unrein erklärt worden ist., der dann über die ganze [Haut] ausgebrochen ist, und nachher11 Bevor der Priester nach der Ausbreitung sein Urteil über ihn ausgesprochen hat. ist das gesunde Fleisch geschwunden12 Obgleich der נגע sich zunächst nicht über die ganze Haut ausgebreitet, sondern erst nachträglich auch das gesunde Fleisch überzogen hat, hat der Priester ihn für rein zu erklären., oder von dem13 Zuerst. das gesunde Fleisch geschwunden ist, und nachher14 Bevor der Priester nach der Veränderung sein Urteil ausgesprochen hat. Hätte er sein Urteil ausgesprochen, so hätte er den נגע für rein erklären müssen, da das Unreinheitszeichen geschwunden war und eine Ausbreitung des נגע nach innen nicht als Ausbreitung gilt. Wenn danach der נגע sich dann über die ganze Haut ausgebreitet hat, so müsste er für unrein erklärt werden nach dem oben angegebenen Grundsatz: הפורח מן הטהור טמא. ist er über die ganze Haut ausgebrochen, ist rein15 Das Schwinden des gesunden Fleisches auf dem נגע gilt schon als der Anfang seiner Ausbreitung über die ganze Haut, er hat sich danach aus dem Zustande der Unreinheit über die ganze Haut ausgebreitet und ist deshalb rein.. Ist dann gesundes Fleisch darauf entstanden, ist er unrein16 Lev. 13,14., ist weisses Haar darauf entstanden, ist er nach R. Josua unrein17 R. Josua ist der Ansicht, die Schrift spreche allerdings nur von gesundem Fleisch, meine aber damit, wenn überhaupt ein Unreinheitszeichen darauf entsteht, deshalb habe weisses Haar dieselbe Wirkung wie gesundes Fleisch., nach Ansicht der Weisen rein18 Weil die Schrift nur von gesundem Fleisch spricht..", + "Ein Fleck, auf dem weisses Haar ist19 Der deshalb vom Priester für unrein erklärt worden ist., der über die ganze Haut ausgebrochen ist, ist rein, selbst wenn das weisse Haar auf seiner Stelle geblieben ist20 Durch Ausbreitung über die ganze Haut wird ein unreiner נגע rein, selbst wenn die Unreinheitszeichen nicht geschwunden sind, nur wenn gesundes Fleisch sich darauf zeigt oder darauf geblieben ist, ist er nach der Schrift (Lev. 13, 15) unrein. Auch R. Josua erklärt den נגע nur für unrein, wenn nach der Ausbreitung über die ganze Haut weisses Haar darauf entstanden ist, aber nicht, wenn das bereits vorhandene weisse Haar darauf geblieben ist (Maim.).. Ein Fleck, der sich ausgebreitet hat19 Der deshalb vom Priester für unrein erklärt worden ist. und dann über die ganze Haut ausgebrochen ist, ist rein. Wenn er bei diesen allen21 Wo der נגע durch die Ausbreitung über die ganze Haut rein geworden ist, nachdem er vorher wegen gesunden Fleisches oder wegen weissen Haares oder wegen Ausbreitung für unrein erklärt worden war. auch nur an Gliederspitzen wieder zurückgegangen ist, so sind sie unrein. Ist er über einen Teil [der Haut] ausgebrochen, ist er unrein, ist er über die ganze [Haut] ausgebrochen, ist er rein22 Ein allgemeiner Schlusssatz zu dem Vorhergehenden: nur wenn die Ausbreitung über die ganze Haut stattgefunden hat, ist der נגע rein, wenn nur über einen Teil, dagegen unrein..", + "Überall, wo durch das Ausbrechen über die Gliederspitzen der unreine [Fleck] rein geworden ist23 Wenn erst durch die Ausbreitung über die Gliederspitzen der vorher unreine נגע rein geworden ist, wenn z. B. nach der Verschliessung sich findet, dass er über den ganzen Körper sich ausgebreitet hat, die Gliederspitzen aber frei geblieben sind, und er deshalb für unrein erklärt worden ist, und er dann auch über die Gliederspitzen sich ausgedehnt hat und danach für rein erklärt worden ist., wird er durch das Zurückgehen wieder unrein24 Ist dagegen der נגע von vorneherein über die ganze Haut und über die Gliederspitzen ausgebreitet gewesen und deshalb nach zweimaligem Verschluss für rein erklärt worden, und dann ist er von den Gliederspitzen zurückgegangen, wird er dadurch nicht unrein, weil da die Reinerklärung nicht von der Ausbreitung über die Gliederspitzen abgehängt hat, denn gleichviel ob diese nach der ersten Woche bedeckt geblieben oder bloßgelegt worden wären, hätte der נגע zum zweiten Male verschlossen werden müssen, und gleichviel ob sie am Ende der zweiten Woche noch bedeckt oder bloßgelegt waren, musste er für rein erklärt werden (א״ר und יו״ב). Überall, wo durch das Zurückgehen von den Gliederspitzen der reine unrein geworden ist25 Wie angegeben, wenn erst durch die Ausbreitung über die Gliederspitzen der vorher unreine נגע rein geworden war., wird er durch ihre Wiederbedeckung wieder rein, durch ihre Bloßlegung wieder unrein, selbsthundertmal26 Die Bestimmung der Schrift, dass durch die Bloßlegung der נגע unrein wird (וביום הראות בו בשר חי יטמא) und durch die Wiederbedeckung (כי ישוב הבשר החי ונהפך ללבן) wieder rein wird, gilt nicht nur für ein Mal, sondern auch, wenn es sich noch so oft wiederholt..", + "Alles, was durch einen Aussatzfleck unrein werden kann, stört beim Ausbrechen [über die ganze Haut]27 Es gilt nicht als ein Ausbrechen über die ganze Haut, wenn eine solche Stelle von ihm frei geblieben ist., und alles, was durch einen Aussatzfleck nicht unrein werden kann28 Das sind die nachher genannten Stellen. Die Gliederspitzen sind darunter nicht aufgeführt, weil auf ihnen nach VI, 7 gesundes Fleisch allerdings nicht unrein macht, wohl aber ein Aussatzfleck, so nach Ansicht des Maim. Aber selbst nach Ansicht des ראביד, nach der auch ein auf ihnen entstandener Aussatzfleck nie unrein werden kann, können sie dennoch das Unreinwerden eines Aussatzfleckes verursachen, wenn nämlich ein auf der übrigen Haut befindlicher Fleck sich auf sie ausbreitet., stört nicht beim Ausbrechen. Wie ist dieses? Ist er29 Nachdem er unter Verschluss gewesen oder für unrein erklärt war. über die ganze Haut ausgebrochen, nur nicht auf dem Kopf, am Bart, auf einer Entzündung oder einem Brandgeschwür oder einer Hitzewunde, während sie noch widerstrebten30 S. VII, 1., und dann31 Nachdem er deshalb für rein erklärt war. ist der Kopf oder der Bart kahl geworden, aus der Entzündung, dem Brandgeschwür, der Hitzewunde eine Vernarbung geworden32 So dass jetzt ein Aussatzfleck auf ihnen unrein werden kann., ist er rein33 Weil sie beim Ausbrechen über die ganze Haut das Reinwerden nicht gestört haben, stören sie auch jetzt die Reinheit nicht.. Ist er über die ganze Haut ausgebrochen bis auf eine halbe Linsengrösse34 Gesundes Fleisch, das nach dem Ausbrechen des נגע über die ganze Haut sich zeigt, macht nur dann unrein, wenn es die Grösse einer Linse hat, beim Ausbrechen aber stört es, auch wenn es kleiner als eine Linse ist. Nach Maim. (הלכות טו״צ VII, 6) stört es, wenn es kleiner als eine Linse dicht an dem behaarten Kopf usw. sich befindet, auch bei dem Ausbrechen über die ganze Haut nicht, er hatte in unserer Mischna jedenfalls eine andere Lesart vor sich (s. כסף משנה z. St.). nahe am Kopf, am Bart, an einer Entzündung oder einem Brandgeschwür oder einer Hitzewunde35 Und ist er also wegen der halben Linsengrösse unrein geblieben., dann ist der Kopf oder der Bart kahl geworden, aus der Entzündung, dem Brandgeschwür, der Hitzewunde eine Vernarbung geworden, ist er unrein36 Weil er auch vorher, als diese Stellen noch nicht gestört hatten wegen der halben Linsengrösse, über die er sich nicht ausgebreitet hatte, unrein war., selbst wenn an der Stelle des gesunden Fleisches37 Der halben Linsengrösse, über die er sich zunächst nicht ausgebreitet hatte. ein Fleck entstanden ist38 So dass jetzt nur noch die Stellen am Kopf usw., die anfänglich nicht gestört hatten, stören., bis er über die ganze Haut ausgebrochen ist39 Sowohl über den Kopf usw. als auch über die anfänglich frei gebliebene halbe Linsengrösse..", + "Wenn bei zwei Flecken, von denen der eine unrein und der andere rein ist, [der Aussatz]40 Selbst wenn die Ausbreitung von dem reinen Fleck ihren Ausgang genommen hat, so dass man annehmen könnte, dass er trotz der Ausbreitung über die ganze Haut unrein wäre nach dem Grundsatz הפורח מן הטהור טמא. von dem einen zum anderen hin ausgebrochen und danach über die ganze Haut ausgebrochen ist, ist er rein41 Weil der Aussätzige doch wegen des unreinen Flecks unrein war und demnach die Ausbreitung über die ganze Haut aus dem Zustande der Unreinheit erfolgt ist (Maim.).. An der Oberlippe und zu der Unterlippe, an zwei seiner Finger, an den beiden Augenlidern42 Wenn beim Ausbrechen über die ganze Haut der Aussatz über Ober- und Unterlippe, über neben einander liegende Finger, über Unter- und Oberlid des Auges sich ausgebreitet hat, aber nicht über die zwischen ihnen liegenden Stellen der Haut., selbst wenn sie [nur] beim Zusammenschliessen wie einer aussehen, ist er rein43 Die zwischen ihnen liegenden Stellen der Haut stören nicht, sondern es gilt als ein Ausbrechen des Aussatzes über den ganzen Körper (so nach Maim., anders nach ריש und Bart.). Eine den Zusammenhang mit den Vorhergehenden und das אן על שי der Mischna mehr rechtfertigende Erklärung gibt מ״א: Ist von zwei Flecken, von denen der eine auf der Ober- und der andere auf der Unterlippe war, der eine durch Rückgang der Ausbreitung rein geworden, so sind nicht etwa die beiden Flecken als einer zu betrachten und deshalb auch der zweite Fleck rein, so dass dann beim Ausbrechen über den ganzen Körper der Betreffende unrein ist, selbst wenn beim Zusammenschliessen die beiden Flecken nur wie einer aus- sehen, sondern er wird durch das Ausbrechen des Aussatzes über den ganzen Körper rein.. Ist er über die ganze Haut ausgebrochen, aber nicht über einen Bohak44 S. VI Note 39., ist er unrein45 Wenn ein verschlossener נגע sich über die ganze Haut bis auf einen בוהק ausgebreitet hat, ist er unrein wegen Ausbreitung, wenn ein für unrein Erklärter נגע, bleibt er unrein, weil er nicht über die ganze Haut sich ausgebreitet hat.. Ist er an Gliederspitzen wieder zurückgegangen46 Nachdem er für rein erklärt war, weil er sich über die ganze Haut ausgebreitet hatte. und wie eine Art Bohak geworden, ist er rein47 Weil nach der Schrift nur das Auftreten von בשר הי den durch Ausbreitung über die ganze Haut rein gewordenen wieder unrein macht, ein בוהק aber nicht dem בשר חי gleichzustellen ist. Auch wenn ein בוהק an irgend einer anderen Stelle der Haut auftritt, wird dadurch der durch Ausbreitung über die ganze Haut rein gewordene nicht unrein. Man hätte nur annehmen können, dass trotzdem vielleicht ein an den Gliederspitzen auftretender בוהק doch unrein machen könnte und zwar aus folgendem Grunde: es kann hier nur ein נגע gemeint sein, der zunächst wegen Freibleibens der Gliederspitzen für unrein erklärt war, der dann durch Ausbreitung über die Gliederspitzen rein geworden ist und der dann von den Gliederspitzen wieder zurückgegangen ist, denn wäre er nicht vorher durch Freibleiben der Gliederspitzen für unrein erklärt worden, kann das nachherige Zurückgehen von den Gliederspitzen ihn überhaupt nicht unrein machen (s. oben Note 24); da demnach der נגע wegen Freibleibens der Gliederspitzen vorher für unrein erklärt war, hätte man annehmen können, dass deshalb, auch wenn auf ihnen sich jetzt nur ein בוהק gezeigt hat, der נגע wieder unrein wird, deshalb erklärt die Mischna, dass selbst ein auf den Gliederspitzen auftretender בוחק nicht unrein macht (יו״ב).. Ist er an Gliederspitzen um weniger als eine Linsengrösse zurückgegangen48 Es hat sich darauf gesundes Fleisch, aber nicht in der Grösse einer Linse, gezeigt (s. dagegen תוי״ט)., ist er nach R. Meïr unrein49 R. Meïr ist der Ansicht, dass gesundes Fleisch ebenso wie beim Aasbrechen so auch beim Zurückgehen stört, auch wenn es weniger gross als eine Linse ist.; die Weisen sagen: Ein Bohak [wie]50 Die meisten Erklärer lesen oder erklären im Sinne von: בוהק ופחות מכעדשה. weniger als eine Linsengrösse ist ein Unreinheitszeichen nur am Anfang, aber kein Unreinheitszeichen am Ende51 Im Gegensatz zu R. Meïr, der einen בוהק beim Zurückgehen nicht für ein Unreinheitszeichen erklärt, wohl aber gesundes Fleisch, wenn es weniger gross als eine Linse ist. Nach Maim. ist gesundes Fleisch weniger gross als eine Linse auch am Anfang kein Unreinheitszeichen (s. oben Note 34), er erklärt בוהק פחות מכעדשה: eine freigewordene Stelle von der Grösse einer Linse, von der nur ein Teil בוהק ist..", + "Wer vollständig weise [vor den Priester] kommt, ist zu verschliessen, ist weisses Haar52 Ebenso wenn sich gesundes Fleisch darauf gezeigt hat. darauf entstanden53 Am Ende der ersten oder der zweiten Woche., ist er für entschieden unrein zu erklären. Sind54 Nach der Unreinerklärung. beide [Haare] oder einer wieder schwarz geworden, sind beide oder eines zu kurz geworden, hat sich eine Entzündung an beide oder eines von ihnen angesetzt, hat eine Entzündung beide oder eines von ihnen umgeben, oder hat sie eine Entzündung, geheiltes Fleisch einer Entzündung, ein Brandgeschwür, geheiltes Fleisch eines Brandgeschwürs oder ein Bohak von einander gesondert55 S. oben I Noten 57—63. Durch eine jede dieser Veränderungen hat das weisse Haar aufgehört, ein Unreinheitszeichen zu sein und ist deshalb der נגע rein geworden., ist [dann] auf ihm gesundes Fleisch oder weisses Haar56 Obgleich nach der Reinerklärung wegen Ausbreitung über die ganze Haut nur gesundes Fleisch unrein macht, nicht aber weisses Haar (s. oben Note 18), ist hier auch das weisse Haar ein Unreinheitszeichen, weil es nicht nach der Reinerklärung wegen Ausbreitung über die ganze Haut aufgetreten ist, sondern nach Reinerklärung wegen Verschwindens der vorher vorhanden gewesenen Unreinheitszeichen. entstanden, so ist er unrein, ist kein gesundes Fleisch und kein weisses Haar auf ihm entstanden, ist er rein57 Auch wenn die Veränderung, durch die das weisse Haar aufgehört hat, ein Unreinheitszeichen zu sein, am Ende der ersten Woche geschehen ist, ist er für rein zu erklären und braucht nicht noch eine zweite Woche verschlossen zu werden (יו״ב). Wenn in allen diesen Fällen58 Sei es, dass auf dem von vorneherein über die ganze Haut ausgebreiteten נגע ein Unreinheitszeichen entstanden ist, sei es nicht, sei es, dass es entstanden aber durch eine der genannten Veränderungen aufgehört hat, ein Unreinheitszeichen zu sein. Gliederspitzen wieder frei geworden sind, bleibt er, wie er gewesen ist59 Weil nach Mischna 4 (s. dort Note 23) das Zurückgehen von den Gliederspitzen nur dann unrein macht, wenn durch die Ausbreitung über sie der vorher unrein gewesene rein geworden ist, hier dagegen sich der נגע von vorneherein über die ganze Haut erstreckt hatte und deshalb das Zurückgehen von den Gliederspitzen gar keinen Einfluss ausübt (א״ר). Nach Maim. bedeutet הרי אלו כסות שהיו: sie werden wieder, wie sie vorher waren, d. h. bevor sich der נגע über die ganze Haut ausgebreitet hatte (s. dagegen תא״ש).. Ist er [dann]60 Nachdem er von den Gliederspitzen zurückgegangen war. an ihnen zum Teil60a Über einen Teil einer Gliederspitze, nicht über die ganze. wieder ausgebrochen, ist er unrein61 Wegen Ausbreitung (s. oben Note 28)., ist er dann62 Nachdem er durch die Ausbreitung über einen Teil der Gliederspitze wieder für unrein erklärt worden ist. über sie im ganzen wieder ausgebrochen, ist er rein63 Nach dem Grundsatz, dass ein Ausbrechen über die ganze Haut aus dem Zustande der Unreinheit rein macht. Ist er dagegen bald nach dem Zurückgehen von den Gliederspitzen wieder über sie im ganzen ausgebrochen, siehe die folgende Mischna..", + "Ist er über sie gleich im ganzen aus dem Zustande der Reinheit ausgebrochen, ist er unrein64 Die Erklärer fassen diesen Satz als Fortsetzung des Schlusses der vorhergehenden Mischna auf: Beim Freiwerden der Gliederspitzen bleibt der נגע, wie er vorher war, war er vorher rein, wenn z. B. kein Unreinheitszeichen darauf entstanden ist oder durch eine der erwähnten Veränderungen das Unreinheitszeichen aufgehört hat, ein solches zu sein, so ist er auch nach dem Freiwerden der Gliederspitzen rein geblieben, und wenn diese jetzt wieder ganz von dem נגע bedeckt werden, ist das ein Ausbrechen über die ganze Haut aus dem Zustande der Reinheit, deshalb ist er unrein., aus dem Zustande der Unreinheit65 Wenn ein Unreinheitszeichen auf ihm entstanden und er deshalb für unrein erklärt worden war, dann die Gliederspitzen frei geworden sind, und diese jetzt wieder ganz bedeckt werden, so ist das ein Ausbrechen über die ganze Haut aus dem Zustande der Unreinheit, deshalb ist er rein., ist er rein. Der66 Megilla I,7. aus der Verschliessung rein Hervorgegangene ist frei67 Während der Verschliessung. vom Wildwachsenlassen der Haare und dem Einreissen der Kleider68 Lev. 13,45., braucht sich69 Nach der Entlassung aus dem Verschluss. nicht scheren zu lassen70 Lev. 14,8. 9. und kein Vogelpaar zu bringen71 Lev. 14,4., der aus der Unreinerklärung wieder rein Gewordene ist zu allem diesen verpflichtet, beide verunreinigen durch Hineinkommen72 In einen allseitig abgegrenzten Raum z. B. in ein Haus, s. V K 24..", + "Wenn jemand vollständig weiss mit einer Linsengrösse von gesundem Fleisch [vor den Priester] kommt73 Und demgemäss für unrein erklärt worden ist., dann ist [der Aussatz] über die ganze Haut ausgebrochen74 Er hat auch über das gesunde Fleisch sich ausgehreitet, so dass jetzt der Aussatz rein geworden ist. und nachher sind Gliederspitzen wieder frei geworden, so ist es nach R. Ismael, wie wenn die Gliederspitzen bei einem grossen75 Einen grossen Fleck nennt man einen Fleck, der über die ganze Haut ausgebrochen ist, einen kleinen, der nur eine Stelle der Haut bedeckt. Fleck wieder frei geworden sind76 Da der נגע von vorneherein über die ganze Haut bis auf die Linsengrösse gesunden Fleisches ausgebrochen und nach Verschwinden des gesunden Fleisches für rein erklärt worden war, macht das Freiwerden der Gliederspitzen ihn nicht unrein, da er nicht erst durch das Ausbrechen über die Gliederspitzen aus dem unreinen Zustande rein geworden ist (s. oben Note 24)., nach R. Eleasar, Sohn des Asarja, wie wenn sie bei einem kleinen Fleck wieder frei geworden sind77 Er ist der Ansicht, dass der נגע nicht als ein von vorneherein über die ganze Haut ausgebrochener gelten kann, da ja eine Linsengrösse noch frei von ihm war, erst durch die Ausbreitung auch über diese Stelle ist er rein geworden, es ist demnach ein נגע, der erst durch Ausbrechen über die ganze Haut rein geworden ist und der durch das Freiwerden von Gliederspitzen wieder unrein wird, so nach א״ר. Dagegen wäre einzuwenden, dass immerhin der נגע doch nicht erst durch die Ausbreitung über die Gliederspitzen rein geworden ist, sondern diese schon vorher von ihm bedeckt waren. Deshalb meint יו״ב, dass auch nach Ansicht des R. Eleasar der נגע durch das Freiwerden von Gliederspitzen nicht unrein wird, im Gegensatz zu R. Ismael ist er nur der Ansicht, dass nach dem Freiwerden von Gliederspitzen der נגע nicht als ein über die ganze Haut ausgebrochener gilt und deshalb, wenn weisses Haar auf ihm entsteht, er wieder unrein wird, während R. Ismael der Ansicht ist, er gilt als ein über die ganze Haut ausgebrochener נגע, der rein bleibt, selbst wenn nachher weisses Haar darauf entsteht (s. VIII, 2). Hiervon abweichende Erklärungen s. רא״ש ,ר״ש, Bart. u. תוי״ט..", + "Mancher hat dadurch, dass er seinen Aussatzschaden durch den Priester besichtigen lässt, einen Vorteil, und mancher hat durch die Besichtigung einen Schaden. Wie ist das? Wer für entschieden unrein erklärt war78 Weil ein Unreinheitszeichen auf dem נגע war., dann waren die Unreinheitszeichen geschwunden, und bevor er noch dazu gekommen war, ihn von dem Priester besichtigen79 Und nach dem jetzigen Befund über ihn entscheiden. zu lassen, hat der Aussatz sich über die ganze Haut ausgebreitet, der ist rein80 Da der Priester ihn noch nicht wegen des Schwindens der Unreinheitszeichen für rein erklärt hatte, war er noch unrein, und ist er demnach aus dem Zustande der Unreinheit über die ganze Haut ausgebrochen und deshalb rein., während er, hätte er ihn von dem Priester besichtigen lassen, unrein wäre81 Da er dann für rein erklärt worden wäre und ein Ausbrechen über die ganze Haut aus dem Zustande der Reinheit unrein macht.. Wer einen Fleck hatte, auf dem nichts weiter war, und bevor er dazu gekommen war, ihn von dem Priester besichtigen zu lassen, ist er über die ganze Haut ausgebrochen, der ist unrein82 D. h. er muss verschlossen werden., während er, hätte er ihn von dem Priester besichtigen lassen83 Bevor er über die ganze Haut ausgebrochen war, und wäre er deshalb vom Priester verschlossen worden., rein wäre84 Er wäre, nachdem er sich über die ganze Haut ausgebreitet hat, für rein erklärt worden und hätte nicht mehr verschlossen zu werden brauchen, er hätte also jetzt durch die vorher geschehene Besichtigung einen Vorteil.." + ], + [ + "Die Entzündung1 Oben III,4. und das Brandgeschwür werden unrein innerhalb einer Woche2 Wenn auf ihnen ein Aussatzfleck entsteht ohne weiteres Unreinheitszeichen, werden sie nur für eine Woche verschlossen. Ist am Ende der Woche ein Unreinheitszeichen auf ihnen entstanden, werden sie für unrein erklärt, wenn nicht, erfolgt ihre Freisprechung. und zwar durch zwei Zeichen, durch weisses Haar3 Gleich am Anfang oder am Ende der Woche oder auch nach erfolgter Freisprechung. oder durch Ausbreitung4 Am Ende der Woche oder auch nach erfolgter Freisprechung.. Was ist eine Entzündung5 Unter שהין ist zunächst eine aus innen heraus entstandene Entzündung der Haut zu verstehen. Was fällt ausserdem unter diesen Begriff? ? Ist sie6 Die Haut. durch ein Holz oder einen Stein beschädigt7 Und infolge des Stosses hat sich die Haut entzündet. worden, durch Öltrester8 Überreste von ausgepressten Oliven, in denen sich durch die Zusammenpressung Wärme entwickelt (s. Bab. Bat. II, 1). oder durch Tiberias-Wasser9 Aus den dortigen warmen Quellen., alles, was nicht durch Feuer entstanden ist, das ist eine Entzündung. Was ist ein Brandgeschwür10 מכוח wird in der Schrift selbst genauer als מכות אש bezeichnet, ein durch Feuer entstandenes Brandmal. Was fällt ausserdem unter diesen Begriff? ? Ist sie an Kohle11 An durch Feuer erhitzter Kohle. oder an Aschenglut verbrannt, alles, was durch Feuer entstanden ist12 Durch irgendwelche Dinge, die durch Feuer erhitzt worden sind., das ist ein Brandgeschwür.", + "Entzündung und Brandgeschwür werden nicht mit einander zusammengerechnet13 Wenn sie beide neben einander liegen, gilt nur dasjenige für einen נגע, das für sich allein so gross wie eine Bohnengraupe ist., die Ausbreitung von einem zum anderen oder von ihnen zur Haut des Fleisches oder von der Haut des Fleisches14 Von einem נגע auf der übrigen Haut. zu ihnen gilt nicht als Ausbreitung15 Als Ausbreitung gilt nur, wenn sich der auf dem Brandgeschwür entstandene Fleck über den übrigen Teil des Brandgeschwürs ausgebreitet bat.. So lange sie noch [der Heilung] widerstreben16 D. h. so lange die Wunde noch offen ist., sind sie rein17 Auch wenn ein Aussatzfleck auf ihnen entsteht, denn die Schrift spricht nur von einem שהין ונרפא (Lev. 13, 18), einer in der Heilung begriffenen Entzündung, und einer מחית המכוה (Lev. 13,24), einem gesundenden Brandgeschwür.. Hat sich auf ihnen eine Haut wie die Schale des Knoblauchs gebildet, das ist die Entzündungs-Vernarbung, von der in der Tora gesprochen wird18 Von der es in der Schrift (Lev. 13, 23) heisst, dass sie auf eine Woche zu verschliessen und, wenn kein Unreinheitszeichen darauf entstanden ist für rein zu erklären ist.. Sind sie wieder geheilt19 Vollständig zugeheilt., selbst wenn an ihrer Stelle noch eine Narbe20 צלק = spalten, davon צלקת eine Spalte, Vertiefung. ist, gelten für sie die Bestimmungen wie für die Haut des Fleisches.", + "Man fragte den R. Elieser: „[Wie ist es,] wenn jemandem an der Innenfläche der Hand ein Fleck von der Grösse eines Sela entstanden ist und die Stelle21 Auf der der einen Sela grosse Fleck entstanden ist. ist eine Entzündungs-Vernarbung22 Der Fleck bedeckt die ganze Entzündungs-Vernarbung. ?“ Darauf sagte er zu ihnen: „Er ist zu verschliessen“. Da sagten sie zu ihm: „Warum? Dass weisses Haar darauf wächst, ist die Stelle nicht geeignet23 Da auf der Innenfläche der Hand kein Haar wächst., eine Ausbreitung gibt es bei ihm nicht24 Da der Fleck sich nur über eine Stelle ausserhalb der Entzündung ausbreiten kann und dieses nach Mischna 2 nicht als Ausbreitung gilt., und gesundes Fleisch macht ihn nicht unrein25 Da gesundes Fleisch bei Entzündung und Brandgeschwür nicht als Unreinheitszeichen gilt. Das Verschliessen hat doch nur den Zweck, zu sehen, ob am Ende der Woche ein Unreinheitszeichen auf dem נגע entstanden ist, während hier ein solches doch gar nicht entstehen kann. “. Darauf erwiderte er ihnen: „Vielleicht geht er zurück26 Nachdem er am Ende der Woche für rein erklärt war, wird der Fleck kleiner, so dass er nicht mehr die ganze Entzündung bedeckt. und breitet sich dann wieder aus27 So dass er jetzt sofort für unrein erklärt werden muss. Würde er dagegen nicht verschlossen worden sein, als der Fleck noch die ganze Entzündung bedeckte, weil er sich ja nicht ausbreiten konnte, und man hätte ihn erst verschlossen, als er kleiner geworden war, würde er, wenn er sich dann wieder ausbreitet, doch erst am Ende der Woche für unrein erklärt werden können, es kann demnach das Verschliessen des Fleckes, als er noch so gross wie die Entzündung war, doch eine sonst nicht eintretende Folge haben (so nach יו״ב; anders Maim. und Bart.). “. Da sagten sie zu ihm: „Bleibt nicht aber [die Frage, wenn] die Stelle nur 80 gross wie eine Bohnengraupe ist28 Wie ist es da? Da kannst du doch nicht sagen: der Fleck könnte nach dem Verschluss zurückgehen und sich dann wieder ausbreiten und müsste dann wegen Ausbreitung für unrein erklärt werden, denn nachdem er nach dem Verschluss kleiner als eine Bohnengraupe geworden ist, hat er aufgehört, ein נגע zu sein, wird er dann wieder grösser, kann er nicht wegen Ausbreitung für unrein erklärt werden, sondern muss er wie ein neuer נגע verschlossen werden. ?“ Darauf sagte er zu ihnen: „Darüber29 Über den Grund, warum auch in diesem Falle der נגע trotzdem zu verschliessen ist, ist mir nichts überliefert, wohl aber ist mir überliefert, dass er auch in diesem Falle zu verschliessen ist. habe ich nichts gehört“. Da sagte zu ihm R. Jehuda, Sohn des Bethera: Ich möchte es erklären“. Da sagte er zu ihm: „Wenn, um die Worte der Weisen zu bestätigen30 Wenn durch diese Erklärung meine Überlieferung als richtig und begründet bestätigt wird., so tue es“. Da sagte er zu ihm: „Vielleicht entsteht an ihm eine andere Entzündung ausserhalb der ersten31 Auf der Innenfläche der Hand. und er32 Der auf der ersten Entzündung befindliche Fleck. breitet sich in diese hinein aus33 So dass der נגע wegen Ausbreitung unrein wird, da eine Ausbreitung von einer Entzündung auf eine andere als Ausbreitung gilt. “ Da sagte er zu ihm: „Du bist ein grosser Weiser, denn du hast die Worte der Weisen bestätigt“." + ], + [ + "Die Haaraussatze1 Vgl. VN 8 und oben III, 5. werden unrein innerhalb zweier Wochen2 Wenn kein Unreinheitszeichen auf ihnen ist, werden sie wie ein נגע auf der Haut zweimal verschlossen, und wenn ein Unreinheitszeichen auf ihnen entsteht, am Ende der ersten oder zweiten Woche unrein. Vgl. VN 21. und zwar durch zwei Zeichen, durch dünnes goldgelbes Haar3 Mindestens zwei Haare. oder durch Ausbreitung. Durch dünnes goldgelbes Haar, wenn es krankhaft4 לקוי = geschlagen, geschwächt. kurz5 Durch seine Kürze vom übrigen Haar abstechend. Der Ausdruck דק = schwach, den die Schrift gebraucht, bezieht sich nicht auf die Dicke, sondern auf die Länge. ist, das sind die Worte von R Akiba; R. Jochanan, Sohn des Nuri sagt: selbst wenn es lang6 Der Ausdruck דק bezieht sich nur auf die Dicke. ist. Es sagte R. Jochanan, Sohn des Nuri: „Was meint der Sprachgebrauch, wenn man sagt: dieser Stock ist dünn, dieses Rohr ist dünn? Auffallend dünn und kurz, oder6a Eine andere Lesart hat statt ״ולא״ או, fragend; und nicht ebensowohl auffallend dünn und lang? [ebensowohl] auffallend dünn und lang7 Ob sie kurz oder lang sind, man meint nur, dass sie auffallend dünn sind. “. Darauf sagte zu ihm R. Akiba: „Anstatt dass wir uns fragen, wie es beim Rohre ist, fragen wir, wie es beim Haare ist; [wenn wir sagen], jener hat dünnes Haar, [so ist gemeint] auffallend dünn und kurz, und nicht auffallend dünn und lang8 Beim Haar ist eben der Sprachgebrauch ein anderer als beim Stock oder Bohr. “.", + "Dünnes goldgelbes Haar macht unrein beisammenstehend und zerstreut9 Wenn sie auf zwei ganz auseinanderliegenden Stellen des Aussatzes stehen., eingeschlossen10 Von dem Aussatz rings umgeben. und nicht eingeschlossen11 Ganz am Rande des Aussatzes stehend., umgewandelt und nicht umgewandelt12 Gleichviel ob zuerst der Aussatz da war und dann das goldgelbe Haar darauf entstanden ist oder umgekehrt., das sind die Worte des R. Jebuda; R. Simon sagt: Es verunreinigt nur, wenn es umgewandelt ist. Es sagte R. Simon: Es ist doch eine berechtigte Schlussfolgerung: wenn weisses Haar, dessen Wirkung durch anderes Haar nicht aufgehoben wird13 Wenn ausser den zwei weissen Haaren auch schwarzes Haar auf dem נגע ist, wird dadurch die Wirkung des weissen Haares nicht aufgehoben., nur unrein macht, wenn es umgewandelt ist, ist daraus nicht zu schliessen, dass dünnes goldgelbes Haar, dessen Wirkung durch anderes Haar aufgehoben wird14 Lev. 13, 31. 37., erst recht nur unrein macht, wenn es umgewandelt ist? R. Jehuda aber sagte: Überall, wo es nötig war zu sagen15 Wo die Schrift das nicht umgewandelte ausschliessen wollte. „umgewandelt“, hat die Schrift gesagt „umgewandelt“, beim Haaraussatz, bei dem es heisst16 Lev. 13,32.: „und es ist kein goldgelbes Haar darauf entstanden17 Und es nicht heisst: ולא הפך שער צהוב. “, macht dieses sowohl umgewandelt wie nicht umgewandelt unrein.", + "Das nachgewachsene [schwarze Haar] hebt die Wirkung des goldgelben Haares und der Ausbreitung auf18 Wenn der Aussatz wegen darauf gewachsenen goldgelben Haares oder wegen Ausbreitung für unrein erklärt worden ist, und es sind zwei schwarze Haare darauf gewachsen, ist der Aussatz rein, weil dieses ein Zeichen für die Heilung des Aussatzes ist (s. Lev. 13,37). Nach Maim. müssen die Haare schwarz sein, nach den anderen Erklärern können sie auch jede andere Farbe haben, wenn sie nur nicht goldgelb sind., beisammenstehend und zerstreut9 Wenn sie auf zwei ganz auseinanderliegenden Stellen des Aussatzes stehen., eingeschlossen10 Von dem Aussatz rings umgeben. und nicht eingeschlossen11 Ganz am Rande des Aussatzes stehend.. Das zurückgebliebene19 Wenn zwei schwarze Haare auf dem Aussatzfleck zurückgeblieben sind. [schwarze Haar] hebt die Wirkung des goldgelben Haares und der Ausbreitung auf20 Er ist für rein zu erklären, auch wenn goldgelbes Haar darauf ist, und braucht nicht verschlossen zu werden, wenn kein goldgelbes Haar darauf ist, da er weder durch Entstehen von goldgelbem Haar noch durch Ausbreitung unrein werden kann (תא״ש)., beisammenstehend und zerstreut, eingeschlossen, aber nicht, wenn es an der Seite21 Am Rande des Aussatzes. steht, wenn es nicht von dem stehengebliebenen22 Dem mit Haar bedeckten Teile des Kopfes oder Bartes. um den Raum von zwei Haaren entfernt23 Und demnach von dem Aussatz ringsum eingeschlossen ist, ist. Ein goldgelbes und ein schwarzes, ein goldgelbes und ein weisses24 Die schon vorher auf der Aussatzstelle waren. heben die Wirkung nicht auf25 Obgleich (s. folgende Mischna) goldgelbes Haar, das schon vor dem Aussatz da war, nicht als Unreinheitszeichen gilt, gilt es doch selbst zusammen mit einem schwarzen oder weissen Haar auch nicht als Reinheitszeichen, nach Maim. (s. oben Note 18) zusammen mit einem schwarzen Haar nicht, um wieviel weniger zusammen mit einem weissen Haare, das nach seiner Ansicht selbst kein Reinheitszeichen ist..", + "Goldgelbes Haar, das vor dem Haaraussatz da war, ist rein26 Es macht den Aussatz nicht unrein.; R. Jehuda erklärt es für unrein27 S. oben Mischna 2.. R. Elieser, Sohn des Jakob, sagt: Es macht nicht unrein, hebt aber nicht die Wirkung auf28 Es ist, wie der erste Tanna sagt, kein Unreinheitszeichen, sie ist aber auch kein Reinheitszeichen.. R. Simon sagt: Alles, was kein Unreinheitszeichen beim Haaraussatz ist29 Sowohl goldgelbes Haar, das vor dem Aussatz da war, wie alles andere nicht dünne goldgelbe Haar., ist ein Reinheitszeichen beim Haaraussatz.", + "Wie schert man beim Haaraussatz30 Nach Lev. 13,33 ist bei dem vom Haaraussatz Befallenen, wenn am Schluss der ersten Woche kein Unreinheitszeichen sich an ihm gezeigt hat, ein Scheren vorzunehmen, und zwar ist der Körperteil, auf dem der Aussatz ist, zu scheren; die Stelle, auf der der Aussatz ist, kann nicht geschoren werden, da ja der Haaraussatz sich gerade in dem Ausfallen des Haares zeigt (s. V N. 8), der Zusatz der Schrift: ואת הנתק לא יגלח kann sich deshalb nicht auf den Haaraussatz selbst, sondern nur auf seine nächste Umgebung beziehen. ? Man schert aussen um ihn herum und lässt zwei Haare nächst dem Rande31 Rund um die Stelle des Aussatzes herum. stehen, damit zu erkennen ist, wenn er sich ausbreitet32 Da der Haaraussatz durch Ausfallen des Haares sich zu erkennen gibt, würde seine Ausbreitung gar nicht zu erkennen sein, wenn man den ganzen Kopf kahl scheren würde.. Ist er wegen goldgelben Haares für entschieden unrein erklärt worden, ist dann das goldgelbe Haar geschwunden und dann goldgelbes Haar wiedergekommen, ebenso wenn er sich dann33 Nach dem das goldgelbe Haar geschwunden war. ausgebreitet hat, am Anfang, am Ende der ersten Woche, am Ende der zweiten Woche, selbst nach der Freisprechung34 Gleichviel wann er wegen des goldgelben Haares für unrein erklärt worden war., so ist er, wie er gewesen35 Er bleibt weiter entschieden unrein und braucht nicht erst wegen des wiedererschienenen oder neu erschienenen Unreinheitszeichens von dem Priester für unrein erklärt zu werden.. Ist er wegen Ausbreitung für entschieden unrein erklärt worden, ist dann die Ausbreitung geschwunden und dann die Ausbreitung36 Nach irgend einer Seite. wiedergekommen, ebenso wenn dann goldgelbes Haar sich gezeigt hat, am Ende der ersten Woche37 Gleichviel wann er wegen Ausbreitung für unrein erklärt worden war. Hier fehlt das בתחלה, weil eine Ausbreitung gleich am Anfang nicht unrein macht., am Ende der zweiten Woche, selbst nach der Freisprechung, so ist er, wie er gewesen.", + "Wenn zwei Haaraussätze38 Jeder mindestens eine Bohnengraupe gross. neben einander liegen, die durch eine Haarreihe voneinander getrennt sind39 Diese Haarreihe gilt nicht wie sonst schwarzes Haar als Reinheitszeichen, weil sie schon vor den beiden Aussätzen da war, und solches Haar nach Mischna 3 nur dann als Reinheitszeichen gilt, wenn es von dem Aussatz ringsum eingeschlossen ist, hier aber das Haar für jeden der beiden Aussätze am Rande steht., und es entsteht an einer Stelle40 Der Haarreihe. eine Lücke41 Indem dort die Haare ausfallen., ist er42 Der Aussätzige. unrein43 Weil jedenfalls einer der beiden Aussätze sich ausgebreitet hat, so nach יו״ב. Das würde aber dem oben V, 4 Gesagten widersprechen, wonach in Zweifelsfällen, wenn man nicht weiss, welcher von zwei Aussatzschäden selbst an einem und demselben Menschen sich ausgebreitet hat, der Betreffende nicht für unrein erklärt werden kann. Der רא״ש erklärt: der von den beiden Aussätzen ist unrein, der auf der Seite liegt, auf der zuerst das eine der beiden Haare, welche zu der Haarreihe gehörten, ausgefallen ist, weil dieser sich ausgebreitet hat, der andere dagegen muss weiter verschlossen werden., wenn an zwei Stellen, ist er rein44 Weil dadurch beide Aussätze zu einem geworden sind und nun die Haare zwischen den beiden Lücken von allen Seiten von dem Aussatz eingeschlossen sind und deshalb ein Reinheitszeichen geworden sind.. Wie gross muss die Lücke sein45 Jede der beiden Lücken, die das zwischen ihnen stehen gebliebene Haar einschliessen. ? Wie der Raum von zwei Haaren. Ist nur an einer Stelle eine Lücke, ist er unrein, [selbst] wenn sie so gross wie eine Bohnengraupe ist46 Selbst dann werden die beiden Aussätze nicht wie einer betrachtet, so dass sie durch das in der Mitte verbliebene Haar rein werden, sondern nur wenn an zwei Stellen eine Lücke entsteht..", + "Wenn von zwei Haaraussätzen der eine innerhalb des anderen liegt und sie durch eine Haarreihe voneinander getrennt sind47 Innerhalb eines Haaraussatzes befindet sich ein zweiter, der von ihm rings umgeben, aber durch eine Haarreihe ringsum von ihm getrennt ist. Wie nach Miscbna VI, 5 gesundes Fleisch, das einen Fleck ringsum umgibt, der wieder von einem äusseren Fleck rings umgeben ist, zu dem äusseren Fleck gerechnet wird, weil es von diesem rings umgeben ist, und nicht zu dem inneren Fleck, so macht auch hier die zurückgebliebene Haarreihe den äusseren Aussatz rein, nicht aber den inneren, dieser muss vielmehr verschlossen werden., und es entsteht48 Nachdem er verschlossen worden ist. an einer Stelle eine Lücke, ist er49 Der Aussätzige. unrein50 Weil der innere Aussatz durch die entstandene Lücke sich ausgebreitet hat. Der äussere Aussatz dagegen bleibt rein, da noch immer genug schwarze Haare da sind, die von ihm rings umschlossen werden, aber auch abgesehen davon der äussere Aussatz nicht etwa wegen Ausbreitung für unrein erklärt werden kann, da eine Ausbreitung nach der von ihm eingeschlossenen Innenfläche hin nicht als Ausbreitung gilt (יו״ב)., wenn an zwei Stellen, ist er rein51 Beide Aussätze werden nunmehr als einer betrachtet, der rein ist, weil das zurückgebliebene Haar von ihm ringsum eingeschlossen ist.. Wie gross muss die Lücke sein? Wie der Raum von zwei Haaren52 Beide Lücken müssen auch hier mindestens den Raum von zwei Haaren ausmachen.. Ist nur an einer Stelle eine Lücke, ist er rein, wenn sie so gross wie eine Bohnengraupe ist53 Weil dadurch auch schon beide Aussätze zu einem geworden sind. Bei zwei neben einander liegenden Aussätzen ist auch in diesem Falle der Betreffende unrein (siehe die vorhergehende Mischna), weil die zwischen ihnen stehen gebliebene Haarreihe an ihren Enden mit dem übrigen Kopfhaar verbunden ist, die Haare demnach nicht auf allen Seiten von dem Aussatz umschlossen sind, hier dagegen ist die Haarreihe ringsum von dem übrigen Kopfhaar getrennt, deshalb macht sie den Aussatz rein. Ist dagegen die Lücke nicht so gross wie eine Bohnengraupe, wird die ganze Haarreihe noch als zusammenhängender Teil des Kopfhaares betrachtet, an den sich nach innen und nach aussen je ein Aussatz anschliesst, die Haare sind danach nicht vom Aussatz eingeschlossen und gelten deshalb nicht als Reinheitszeichen (ר״ש).", + "Wer einen Haaraussatz hat, auf dem goldgelbes Haar ist, ist unrein. Ist schwarzes Haar darauf entstanden54 Auch wenn es schon vorher darauf war, nur muss es dann ringsum von dem Aussatz eingeschlossen sein, siehe oben Mischna 3., ist er rein55 Auch wenn das goldgelbe Haar auf dem Aussatz geblieben ist., auch wenn das schwarze Haar wieder geschwunden ist56 Nachdem der Aussatz wegen des schwarzen Haares für rein erklärt worden ist., ist er rein57 Auch wenn das goldgelbe Haar darauf geblieben ist, denn es heisst in der Schrift (Lev. 13,37): נרפא הנתק טהור הוא „der Aussatz ist geheilt, er ist rein“, das schwarze Haar ist ein Zeichen, dass der Aussatz geheilt ist, er ist rein, und es bedarf jetzt nicht mehr des schwarzen Haares, sondern er ist rein, auch wenn dieses wieder verschwindet.. R. Simon, Sohn des Jehuda, sagt im Namen des R. Simon: Jeder Haaraussatz, der einmal für rein erklärt worden ist58 Weil sich schwarzes Haar auf ihm gezeigt hat., wird niemals wieder unrein59 Der Aussatz bleibt rein, auch wenn er vorher wegen Ausbreitung für unrein erklärt, durch das Erscheinen von schwarzem Haar rein geworden war und dann das schwarze Haar wieder geschwunden ist, oder nach dem Schwinden des schwarzen Haares wieder goldgelbes Haar sich gezeigt oder der Aussatz sich ausgebreitet hat. Diese Ansicht braucht nicht in Widerspruch zu stehen mit der in Mischna 5, wonach ein Aussatz, der wegen goldgelben Haares für unrein erklärt war, wenn dieses schwindet und dann wiederkommt oder der Aussatz sich ausbreitet, er unrein bleibt, denn dort war durch das Schwinden des goldgelben Haares nur ein Unreinheitszeichen geschwunden, deshalb wird der Aussatz durch Wiedererscheinen eines Unreinheitszeichens wieder unrein, hier dagegen ist durch das schwarze Haar als Reinheitszeichen der Aussatz rein geworden, deshalb bleibt er rein, auch wenn sich wieder ein Unreinheitszeichen darauf zeigt (יו״ב).. R. Simon sagt: Jedes goldgelbe Haar, das einmal für rein erklärt worden ist, wird niemals wieder unrein60 Jeder Aussatz, der einmal trotz goldgelben Haares für rein erklärt worden ist, kann durch goldgelbes Haar niemals wieder unrein werden. So fasst יו״ב diesen Ausspruch des R. Simon, danach schränkt dieser das von R. Simon ben Jehuda Gesagte dahin ein, dass nach Schwinden des schwarzen Haares nur ein Wiederkehren des vorher dagewesenen Unreinheitszeichens nicht unrein macht, nicht aber, wenn der Aussatz vorher wegen Ausbreitung unrein war und nach Schwinden des schwarzen Haares sich goldgelbes Haar gezeigt hat oder umgekehrt. Dagegen geht R. Simon weiter als der erste Tanna, da nach dessen Ansicht nach Schwinden des schwarzen Haares nur das vorher schon dagewesene goldgelbe Haar nicht unrein macht, wohl aber neues goldgelbes Haar, das sich auf dem Aussatz zeigt (anders ר״ש und Bart.). Nach א״ר meint der erste Tanna: durch das schwarze Haar hat das goldgelbe aufgehört, ein Unreinheitszeichen zu sein, auch nach dem Schwinden des schwarzen Haares bleibt deshalb der Aussatz rein, entsteht aber ein neues Unreinheitszeichen, kann dieses nicht durch das goldgelbe Haar aufgehoben werden gemäss der Ansicht des R. Elieser ben Jakob in Mischna 4. R. Simon, der dort die Ansicht vertritt, dass alles, was beim Haaraussatz nicht als Unreinheitszeichen gilt, als Reinheitszeichen anzusehen ist, erklärt demgemäss auch hier, das goldgelbe Haar, nachdem es durch das schwarze Haar ein Reinheitszeichen geworden ist, hebt, so lange es da ist, jedes Unreinheitszeichen, auch ein erst nachher entstehendes, auf, verschwindet es aber, wird der Aussatz durch ein neu entstehendes Unreinheitszeichen unrein. R. Simon ben Jehuda dagegen ist der Ansicht, dass der Aussatz niemals wieder unrein werden kann, auch nicht, wenn das goldgelbe Haar verschwindet und anderes wiederkommt oder der Aussatz sich ausbreitet..", + "Wer einen Haaraussatz von der Grösse einer Bohnengraupe hatte, und dann61 Nachdem er durch goldgelbes Haar oder Ausbreitung für unrein erklärt, oder selbst nach zweimaligem Verschluss für rein erklärt war, dieses im Gegensatz zum Hautaussatz, der, wenn er aus dem Zustande der Reinheit sich über den ganzen Körper ausbreitet, unrein ist (ר״ש). Dagegen ist auch der Haaraussatz nicht rein, wenn er von vorneherein über den ganzen Kopf ausgebreitet war. hat sich der Aussatz über den ganzen Kopf62 Oder über den ganzen Bart. ausgebreitet63 Der Haaraussatz wird נתק genannt von נתק = losreissen, ניתק כל ראשו heisst demnach: der Haarausfall hat sich über den ganzen Kopf ausgebreitet., ist rein. Der Kopf und der Bart stören sich gegenseitig nicht64 Es genügt, wenn der Aussatz sich nur über den ganzen Kopf und nicht über den Bart ausgebreitet hat, und ebenso umgekehrt., das sind die Worte des R. Jehuda; R. Simon sagt: Sie stören sich gegenseitig. Es sagte R. Simon: Es ist doch eine berechtigte Schlussfolgerung: Wenn die Haut des Gesichts und die Haut des [übrigen] Körpers, die durch etwas anderes voneinander geschieden sind65 Durch das Bart- und Kopfhaar., dennoch sich gegenseitig stören66 Ein Hautaussatz gilt erst dann als über die ganze Körperhaut ausgebrochen, wenn er sich über alle Stellen ausgebreitet hat, auf denen ein Aussatzfleck unrein sein kann., ist daraus nicht zu schliessen, dass der Kopf und der Bart, die nicht durch etwas anderes voneinander geschieden sind67 Das Barthaar schliesst unmittelbar an das Kopfhaar an., erst recht sich gegenseitig stören68 R. Jehuda stimmt dem trotzdem nicht zu, weil die Gesichtshaut der übrigen Körperhaut vollständig gleich ist, würden sie nicht durch das Haar voneinander getrennt sein, würde auch ein Aussatz von der einen zur anderen sich ausbreiten und ein Aussatz auf der einen mit einem auf der anderen zusammengerechnet werden, deshalb ist es folgerichtig, dass sie sich auch gegenseitig stören; Kopf- und Bartaussatz dagegen sind verschiedener Art, sie werden nicht zusammengerechnet und eine Ausbreitung vom Kopf zum Bart und umgekehrt gilt nicht als Ausbreitung, deshalb ist es folgerichtig, dass sie einander auch nicht stören. ? Der Kopf und der Bart werden nicht mit einander zusammengerechnet69 Wenn ein Teil des Aussatzes auf dem einen und ein Teil auf dem anderen ist., und die Ausbreitung von dem einen zum anderen gilt nicht als Ausbreitung. Was gehört zum Bart? Vom Gelenk des Kinnbackens70 Die Tosefta erklärt: wenn man einen Faden von einem Ohr zum anderen zieht, so gehört alles, was oberhalb dieses Fadens wächst, zum Kopfhaar, was unterhalb desselben, zum Bart. bis zum Knorpelring der Luftröhre71 S. Chullin X Note 54..", + "Die Hinterglatze und die Vorderglatze72 Über den Unterschied zwischen נתק und קרחת und גבחת vgl. VN 10. werden unrein73 Hinterglatze und Vorderglatze an sich Bind rein (Lev. 13,40.41) und brauchen nicht verschlossen zu werden, erst wenn ein Fleck von der Grösse einer Bohnengraupe in einer der Aussatzfarben darauf entsteht, muss er verschlossen werden. innerhalb zweier Wochen74 Wie ein Aussatzfleck auf der übrigen Haut., und zwar durch zwei Zeichen, durch gesundes Fleisch und durch Ausbreitung75 Aber nicht durch weisses Haar.. Was ist eine Glatze76 קרחת bedeutet sowohl allgemein Glatze wie insbesondere die Hinterglatze. ? Wenn jemand Nesam77 Nach Levy Wörterbuch = סם mit vorges. נ, ein Pulver, das das Wachstum der Haare verhindert. gegessen oder sich mit Nesam bestrichen oder [sich] eine Wunde [zugezogen bat], auf der kein Haar mehr wachsen kann78 Oder wenn die Haare infolge von Krankheit oder Alter ausgefallen sind (יו״ב).. Was ist eine Hinterglatze? Von da, wo der Schädel nach der Hinterseite abfällt, bis zum Nackenwulst79 Nach יו״ב der oberste Halswirbel vgl. Obal. I 8.. Was ist eine Vorderglatze? Von da, wo der Schädel nach der Vorderseite abfällt bis zum oberen Rand des Haares80 Bis zu den Stellen oberhalb der Stirn, wo der Haarwuchs anfängt, einschliesslich der Schläfenhaare (Tosefta).. Die Hinterglatze und die Vorderglatze werden nicht mit einander zusammengerechnet81 Wenn sich neben einander auf jeder von ihnen ein Fleck befindet, der weniger gross als eine Bohnengraupe ist., und die Ausbreitung von der einen zur anderen gilt nicht als Ausbreitung; R. Jehuda sagt: Wenn sich zwischen ihnen Haar befindet82 Das die beiden Flecke voneinander trennt., werden sie nicht zusammengerechnet, und wenn nicht, werden sie zusammengerechnet." + ], + [ + "Alle Kleider1 Unter dem Ausdruck בגדים wird hier alles zusammengefasst, worauf sich die Vorschriften über den Kleideraussatz beziehen, s. VN 23. werden durch Aussatzschäden2 Die ebenso wie bei dem Hautaussatz mindestens so gross wie eine Bohnengraupe sein müssen. unrein, ausgenommen die von Nichtisraeliten3 Beim Hautaussatz (oben III, 1) wird auch der eines גר חושב ausgenommen, nach Bart, und יו״ב bildet beim Kleideraussatz dagegen der eines גר תושב keine Ausnahme.. Kauft jemand Kleider von einem Nichtisraeliten, werden sie besichtigt wie bei einer Anfangs-Besichtigung4 Im Gegensatz zu der Bestimmung beim Hautaussatz (oben VII, 1), wonach der Aussatz, den ein Nichtisraelite an sich hatte, bevor er Israelit geworden, gar nicht unrein ist.. Felle von Wassertieren5 Mit ים ist hier nicht nur das Meer gemeint, sondern jedes Wasser, im Gegensatz zum Trockenen, wie Gen. 1,10. werden durch Aussatzschäden nicht unrein6 Weil beim Kleideraussatz Felle neben Flachs und Wolle genannt werden, daraus wird geschlossen, dass wie der Flachs aus der Erde kommt und die Wolle von auf dem Lande lebenden Tieren, auch nur die Felle von Landtieren gemeint sind, nicht aber solche von Wassertieren.. Hat7 Kelim XVII, 13. man mit ihnen etwas von einem auf dem Lande entstehenden [Tiere] verbunden8 Und zwar so, dass sie inbezug auf Verunreinigungsfähigkeit ein Zusammengehörendes bilden., selbst nur einen Faden, selbst nur eine Schnur9 Die für sich allein gar nicht das Mass haben, um eine Unreinheit annehmen zu können., etwas, was Unreinheit annimmt10 Wenn es nur ein Stoff ist, der überhaupt Unreinheit annimmt, selbst wenn es nicht Wolle oder Leinen oder Fell von einem Landtier ist (so nach א״ר und יו״ב)., so ist es verunreinigungsfähig11 Gleichviel ob der Aussatz auf dem Fell oder auf dem angefügten Teil entsteht..", + "Kamel-Wolle12 Unter dem Ausdruck צמר ist nur Schafwolle zu verstehen, dagegen nicht die Wolle von Kamelen. und Schaf-Wolle, die man mit einander vermischt hat13 Und dann sie gesponnen und ein Kleid oder auch nur Fäden daraus gemacht hat., ist mehr Kamel-Wolle darin, werden sie durch Aussatzschäden nicht unrein14 Weil die darin enthaltene Schafwolle durch die grössere Menge der Kamelwolle aufgehoben wird, als wäre sie überhaupt nicht darin vorhanden., wenn mehr Schaf-Wolle, werden sie durch Aussätzschäden unrein, wenn von jeder die Hälfte, werden sie durch Aussatzschäden unrein15 Weil da die Schafwolle nicht in der Kamelwolle aufgegangen ist und nach der vorhergehenden Mischna schon das kleinste Stück von verunreinigungsfähigem Stoff, das mit dem nicht verunreinigungsfähigem verbunden ist, das Ganze verunreinigungsfähig macht.. Ebenso ist es bei Flachs und Hanf16 Obgleich sie sich einander sehr ähnlich sind, werden sie dennoch als zwei Stoffe verschiedener Art betrachtet, von denen der eine in dem anderen aufgehen kann., die man mit einander vermischt hat.", + "Farbige17 Gleichviel ob von Natur oder von Menschenhand gefärbt. Felle und Kleider werden durch Aussatzschäden nicht unrein18 Wie Flachs von Natur weiss ist und nicht gefärbt zu werden pflegt, so ist auch Wolle nur dann durch Aussatz verunreinigungsfähig, wenn sie von Natur weiss und nicht gefärbt worden ist, ebenso das Fell (Sifra).. Häuser werden sowohl farbig wie nichtfarbig durch Aussatzschäden unrein, das sind die Worte von R. Meïr; R. Jehuda sagt: Die Felle sind wie die Häuser19 Sie sind auch gefärbt, gleichviel ob von Natur oder durch Menschenhand, verunreinigungsfähig.; R. Simon sagt: Die von Natur farbigen20 Felle. werden unrein, die durch Menschenhand gefärbten werden nicht unrein.", + "Bei einem Kleid, an dem der Aufzug21 שתי, von aram. שתא = weben, heissen die Fäden, welche auf dem Webstuhl in die Länge aufgezogen werden. farbig und der Einschlag22 ערב, von ערב = mischen, verbinden, heissen die Fäden, welche in den Aufzug hineingefügt werden und mit ihm das Gewebe bilden. weiss ist, oder der Einschlag farbig und der Aufzug weiss, lichtet es sich nach dem [mehr] sichtbaren23 Bei Kleidern pflegt der Einschlag mehr hervorzutreten, bei Kissen und Decken mehr der Aufzug (Tosefta).. Die Kleider werden unrein durch stärkstes Grün und durch stärkstes Rot24 Die Formen ירקרק und אדמדם in der Schrift werden als Steigerungsformen aufgefasst: das grünste unter dem grünen und das roteste unter dem roten, ersteres pfauengrün, letzteres karmesinrot.. War er25 Der Aussatzflecken. grün und hat sich in rot ausgebreitet, rot und hat sich in grün ausgebreitet26 Am Schluss der Woche zeigt der Aussatz eine Ausbreitung, aber nicht in der gleichen, sondern in der anderen Aussatzfarbe., ist er unrein. Hat er sich verändert27 Von grün in rot oder von rot in grün. und sich ausgebreitet, sich verändert und sich nicht ausgebreitet28 Abweichend von den anderen Erklärern erklärt מ״ש: ist das Grün oder Bot blasser geworden, hat sich aber dabei ausgebreitet, oder ist es stärker grün oder rot geworden, hat sich dagegen nicht ausgebreitet (vgl. Maim. הטו״צ XII, 1 und VN 25)., gilt es, als hätte er sich nicht verändert29 Ist es am Schluss der ersten Woche, wird deshalb im ersteren Falle das Kleid verbrannt, im letzteren gewaschen und nochmals verschlossen. Ist es am Schluss der zweiten Woche, wird es in beiden Fällen verbrannt, nach Maim. dagegen im letzteren Falle, wie wenn der Aussatz nach dem zweiten Verschluss abgeblasst ist (s. die folgende Mischna), nur der Aussatz herausgeschnitten und verbrannt.; R. Jehuda sagt: Er muss wie ein neuer besichtigt werden30 Er wird, weil er eine andere Färbung angenommen hat, wie ein neu entstandener Aussatz angesehen..", + "Ist er in der ersten Woche unverändert31 In Grösse und Farbe. geblieben, wird er32 Der Aussatzfleck mit der Stelle des Kleides, auf der er sich befindet. gewaschen33 Mit den sieben Nidda IX, 6 aufgeführten Reinigungsmitteln (א״ר). und [wieder] verschlossen34 1st jedoch durch das Waschen der Aussatz vollständig geschwunden, so ist das Kleid rein und bedarf nur noch des Reinigungsbades (Lev. 13,58).. Ist er in der zweiten unverändert geblieben, wird es35 Das ganze Kleid. verbrannt. Hat er sich in dieser oder in jener ausgebreitet, wird es verbrannt36 Nachdem die Ausbreitung festgestellt worden ist.. Ist er gleich anfangs37 Als er vom Priester besichtigt wurde, bevor dieser noch entschieden hatte, dass er zu verschliessen ist. dunkler geworden38 So dass er jetzt nicht mehr die stärkstgrüne oder stärkstrote Farbe hat, aber immerhin noch als grün bzw. rot anzusprechen ist., wird es nach R. Ismael gewaschen und verschlossen39 Wie wenn er nach der ersten Woche dunkler geworden wäre. Hierin wäre danach die Bestimmung beim Kleideraussatz strenger als beim Hautaussatz, da bei diesem, wenn das Unreinheitszeichen geschwunden ist, bevor der Priester seine Entscheidung getroffen hat, der Aussatz nicht verschlossen zu werden braucht.; die Weisen sagen: Man braucht sich mit ihm nicht zu befassen40 Sondern er ist sofort für rein zu erklären.. Ist er in der ersten41 Woche. dunkler42 S. Note 38. geworden, wird er gewaschen und verschlossen43 Hätte er gleich im Anfang diese Farbe gehabt, wäre er gar nicht erst verschlossen worden. Da er aber bereits mit der eigentlichen Aussatzfarbe verschlossen worden war, kann er jetzt Dicht für rein erklärt werden, sondern muss nochmals verschlossen werden, damit sich herausstellt, ob die frühere Farbe wiederkehrt oder nicht.. Ist er in der zweiten dunkler geworden44 Nachdem er in der ersten Woche unverändert geblieben war, ist er am Schluss der zweiten weniger stark grün bzw. rot., reisst man ihn heraus und verbrennt, was man herausgerissen hat, und man muss einen Flicken45 מטרית von טלא = mit Flecken versehen, flicken. einsetzen46 Um zu sehen, ob an derselben Stelle der Aussatz wiederkehrt.; R. Nehemia sagt: Man braucht keinen Flicken einzusetzen.", + "Ist wieder ein Aussatzschaden auf dem Kleide47 Nachdem man an die Stelle des herausgerissenen Stückes ein anderes eingesetzt hat. entstanden, wird der Flicken nicht mit davon betroffen48 Wörtlich: mau rettet sich den Flicken, indem man ihn nicht mit zu verbrennen braucht, wenn man das Kleid verbrennen muss, weil an ihm ursprünglich gar kein Aussatz gewesen war., ist er auf dem Flicken wieder entstanden, verbrennt man das Kleid49 Insofern wird der Flicken als zu dem Kleide gehörend betrachtet, in das er eingesetzt worden ist, dass das Kleid verbrannt werden muss, wie wenn der Aussatz auf irgend einer Stelle des Kleides selbst wiedergekehrt ist. Dagegen wird er insofern nicht als zu dem Kleide gehörend betrachtet, dass er seihst nicht mit verbrannt zu werden braucht, sondern er muss erst verbrannt werden, wenn er nach Verschluss sich ausgebreitet hat oder nach zweimaligem Verschluss unverändert geblieben ist; wenn er kleiner als drei Fingerbreiten im Quadrat ist, kann er überhaupt durch Aussatz nicht unrein werden. Hat man von dem verschlossenen Kleide50 Von dem verschlossen gewesenen, aus dem man nach dem zweiten Verschluss den Aussatzflecken herausgerissen hat. einen Flicken in ein reines eingesetzt und dann ist auf dem Kleide51 Aus dem dieser Flecken genommen ist. wieder ein Aussatzschaden entstanden52 So dass dieses Kleid verbrannt werden muss., verbrennt man den Flicken53 Weil er insofern noch als zu dem Kleid, von dem er genommen worden ist, gehörend betrachtet wird, dass er durch das Wiederkehren des Aussatzes auf dem Kleide auch mit unrein wird. Entsteht auf dem Kleide, in das er eingesetzt worden ist, das bisher rein war, ein Aussatz, so trifft dieser selbstverständlich auch den Flicken mit, und dieser muss verbrannt werden, weil er von einem Kleide stammt, auf dem schon ein Aussatz gewesen war, und jetzt auf ihm ein Aussatz wiedergekehrt ist (ר״ש). In unserer Mischna lesen ר״ש und Bart. auch hier nicht את המטלית שורף, sondern מציל את המטלית und erklären: die Verbindung mit dem reinen Kleide rettet den Flicken, dass er nicht mehr als zu dem Kleide, von dem er stammt, gehörend betrachtet wird und nicht dadurch unrein wird, dass auf jenem der Aussatz wiedergekehrt ist., ist er auf dem Flicken wieder entstanden, verbrennt man das erste Kleid54 Weil der Flicken noch als zu dem ersten Kleide gehörend betrachtet wird und es deshalb ebenso ist, als wenn der Aussatz auf diesem wiedergekehrt ist. Auch nach der Lesart von ר״ש und Bart. wird in diesem Falle durch den Aussatz auf dem Flicken auch das erste Kleid unrein, weil das Wiederauftreten des Aussatzes auf dem Flicken dafür spricht, dass er noch von dem Aussatz, der auf dem ersten Kleide war, infiziert war, deshalb wird er trotz seiner Verbindung mit dem reinen Kleide noch als zu dem ersten Kleide gehörend betrachtet (יו״ב), und der Flicken dient dem zweiten Kleide bei dem [Auftreten der] Zeichen55 D. h. man verschliesst das zweite Kleid mit dem Flicken, und wenn nach dem Verschluss das Kleid für rein erklärt worden ist, weil es durch kein Unreinheitszeichen unrein geworden ist, verbrennt man dann den Flicken (Tosefta)..", + "Bei einem Tuch56 קייטא nach Maim. von קיט = Sommer, ein Sommerkleid, das aus verschiedenfarbigen Teilen zusammengesetzt ist. Levy Wörterbuch leitet es von קטה = קטע zerhacken ab und übersetzt: ein aus kleinen Stücken zusammengesetzter Vorhang. Nach Krauss Talmud. Archäologie I S. 333 ist קייטא = κοίτη Tuch, Vorhang., auf dem farbige und weisse Felder57 פספס = ψήϕος Mosaikstein. sind, hat die Ausbreitung von einem zum anderen58 von einem weissen zum anderen weissen Felde. Geltung59 Obgleich ein farbiges Feld dazwischen liegt. Beim Hautaussatz macht eine Ausbreitung nicht unrein, wenn zwischen ihr und dem Aussatzfleck eine Stelle ist, die nicht unrein werden kann. Beim Kleideraussatz dagegen, bei dem, wie weiter in der Mischna aasgeführt wird, eine Ausbreitung auch dann als solche gilt, wenn sie sich nicht unmittelbar an den Aussatz anschliesst (פשיון רחוק), macht sie auch in diesem Falle unrein. Ist durch eine solche Ausbreitung der Aussatz unrein geworden, so muss das ganze Tuch, auch die farbigen Felder eingeschlossen, verbrannt werden (Maim.).. Man fragte den R. Elieser: „Wenn aber60 Vgl. den ähnlich formulierten Einwand oben IX, 3, wo Bart. ebenso wie hier א״ל הרי מקומח כגרים liest Hinter dem ״ו„ ist wohl der Fragesatz hinzuzudenken: wie ist es in dem Falle, dass statt der vielen weissen Felder ״הרי הוא פספס יחידי״ es nur ein einziges Feld ist, das weiss ist. nur ein einziges [weisses] Feld da ist?“ Darauf sagte er zu ihnen: „Darüber61 Warum auch da der Aussatz erst verschlossen werden muss, wenn er das weisse Feld ganz bedeckt, da dort kein anderes weisses Feld da ist, auf das er sich ausbreiten kann. habe ich nichts gehört“. Da sagte zu ihm R. Jehuda, Sohn des Bethera: „Ich möchte es erklären“. Darauf sagte er zu ihm: „Wenn, um die Worte der Weisen zu bestätigen62 Dass es auch in diesem Falle verschlossen werden muss., so tue es“. Da sagte er zu ihm: „Vielleicht wird er zwei Wochen unverändert darauf bleiben, und wenn er zwei Wochen unverändert eine Bohnengraupe gross bleibt, ist er unrein“. Darauf sagte er zu ihm: „Du bist ein grosser Weiser63 Aus den Worten der Schrift, dass der Aussatz für unrein zu erklären ist, wenn der Priester bei der zweiten Besichtigung sieht, dass der Aussatz sein Aussehen nicht geändert hat und der Aussatz sich nicht ausgebreitet hat (Lev. 13,55: פשה והנגע לא), hätte man schliessen können, dass er nur dann für unrein zu erklären ist, wenn die Möglichkeit Vorgelegen bat, dass er sich ausbreitet, und der Priester feststellt, dass dieses nicht geschehen ist. Dem gegenüber erklärt R. Jehuda ben Bethera, dass das Schriftwort nicht so zu deuten ist, sondern der Aussatz in jedem Falle, wenn er nach zwei Wochen unverändert geblieben ist, für unrein zu erklären ist (יד״ב und ם״א), denn du hast die Worte der Weisen bestätigt“. Eine sich anschliessende Ausbreitung gilt als solche, wenn sie noch so gering ist, eine entfernt liegende in der Grösse einer Bohnengraupe64 Und dieses auch nur beim Kleideraussatz, nicht aber beim Hautaussatz. Auch beim Kleideraussatz gilt nur eine Ausbreitung auf der gleichen Tuchseite, nicht aber von der Vorder- auf die Rückseite oder umgekehrt, die gilt nur bei Fellen auch als Ausbreitung s. weiter Mischna 11., und ein wieder auftretender65 Wenn, nachdem der Aussatz am Schluss der zweiten Woche abgeblasst und herausgerissen war, er sich von neuem auf dem Kleide zeigt. in der Grösse einer Bohnengraupe.", + "65a Sabb 27 b. Der Aufzug und der Einschlag66 Die Webfäden, die zum Aufzug und zum Einschlag bestimmt sind. Nach fast sämtlichen Erklärern sind sowohl Woll- wie Flachsfäden gemeint und macht nur R. Jehuda einen Unterschied zwischen diesen und jenen Nach Bart, der die Worte des ersten Tanna nur auf Wollfäden bezieht, gehören die Worte והאונין של פשתן משיתלבנו nicht mehr zu den Worten des R. Jehuda, sondern sie sind die Fortsetzung der Worte des ersten Tanna, der auch R. Jehuda nicht widerspricht. werden sofort67 Nachdem sie gesponnen sind. durch Aussatzschäden unrein67a Wenn sie nebeneinander liegend den Raum einer Bohnengraupe im Geviert einnehmen.; B. Jehuda sagt: Der Aufzug, wenn er abgekocht68 Man pflegte die Fäden, die für den Aufzug bestimmt waren, vor ihrer Verwendung in heisses Wasser zu tun, um sie fein und geschmeidig zu machen. Eine andere Lesart ist: משישלה = wenn sie herausgezogen ist, nämlich aus dem heissen Wasser. ist, der Einschlag sofort69 R. Jehuda ist der Ansicht, dass Aufzug und Einschlag nur verunreinigungsfähig sind, wenn sie fertig zur Verwendung sind (נגמרה מלאכתן), wie auch nur fertig gegerbte Felle verunreinigungsfähig sind. Deshalb werden die dünnen für den Aufzug bestimmten Fäden erst unrein, wenn sie durch das heisse Wasser fein und geschmeidig gemacht worden sind Für den Einschlag dagegen wurden gröbere Fäden verwendet, deshalb werden diese sofort unrein, so nach Maim. Nach יו״ב pflegte man die Aufzugsfäden vorher in heissem Wasser zu reinigen, weil sie in dem Gewebe mehr hervortreten, die Einschlagsfäden dagegen, die von den Aufzugsfäden von beiden Seiten bedeckt werden, reinigte man vorher nicht, deshalb sind sie sofort verunreinigungsfähig., und die Flachsfäden70 Bei denen sich die für den Aufzug von denen für den Einschlag gar nicht unterscheiden, oder nach der Erklärung von יו״ב, bei denen der Einschlag von den Aufzugsfäden nicht verdeckt wird., nachdem sie gebleicht sind71 Die Flachsfasern werden im Ofen gebleicht und dann erst gesponnen.. Wie gross muss das Knäuel72 פקעת s. Kelim X, 4. sein73 Die Fäden pflegen in Knäuel aufgewickelt zu werden., dass es durch Aussatzschäden74 Durch einen Aussatzschaden von der Grösse eines גרים, der sich auf der Oberfläche des aufgewickelten Garns zeigt. unrein wird? Dass man daraus [ein Gewebe von] drei [Fingerbreiten] im Geviert Aufzug und Einschlag weben kann75 Das Knäuel muss den Umfang haben, der sich ergibt, wenn man so viel Aufzugsfaden und so viel Einschlagsfaden, wie man zu einem solchen Gewebe braucht, zusammenwickelt. Würde es nur Aufzugsfaden von solcher Länge sein, würde der Umfang kleiner sein, da dieser dünner ist als der Einschlagsfaden, ebenso umgekehrt, wenn es nur Einschlagsfaden wäre., selbst wenn es nur aus Aufzug76 Der, wenn man ihn allein zu dem Gewebe benützen würde, schon bei einem geringen Umfange des Knäuels für ein solches Gewebe ausreichen würde. oder nur aus Einschlag77 Der, wenn man ihn allein zu dem Gewebe benützen würde, bei einem solchen Umfange des Knäuels nicht für ein solches Gewebe ausreichen würde besteht. Besteht es aus gerissenen Fäden78 פסיקות von פסק = trennen, das Knäuel besteht nicht aus einem zusammenhängenden Faden, sondern aus Fadenstücken, die nicht wieder zusammengeknüpft sind., wird es durch Aussatzschäden nicht unrein; R. Jehuda sagt: Selbst wenn es nur an einer Stelle gerissen und wieder zusammengeknüpft ist, wird es durch Aussatzschäden nicht unrein.", + "Wenn man von dem einen Knäuel auf das andere, von der einen Spule79 סליל, so heissen die Spulen auf dem Webstuhl, durch die das Garn sich abwickelt, von סלל = sich drehen, schwenken. auf die andere, von dem oberen Querbalken80 Der obere Weberbaum, um welchen die Aufzugsfäden gewickelt sind, s. Kelim XXI Note 2. auf den unteren81 Um den das fertige Gewebe gelegt wird. aufwickelt82 So dass das, was auf dem einen Teile sich befindet, mit dem auf dem anderen durch das dazwischen liegende verbunden ist., ebenso bei zwei Seiten eines Hemdes83 Vorderteil und Hinterteil, die nur oben an den Achseln lose mit einander verbunden sind., und es zeigt sich ein Aussatzschaden auf einem von ihnen, so ist das zweite rein. [Zeigt er sich] an den eingeschlagenen Fäden84 נפש המסכת heissen die Einschlagsfäden, die noch nicht mit den Aufzugsfäden fest verbunden sind, sondern noch lose zwischen ihnen liegen. Sie werden die „Seele“ des Gewebes genannt, weil erst durch sie das Gewebe fest zusammengezogen und ihm Festigkeit verliehen wird. מסכת —Gewebe, s. Richter 16, 13., oder an der stehenden Kette85 Die Aufzugsfäden, die auf dem oberen Querbalken aufgewickelt und nach dem untern hin angeknotet oder gespannt sind., so werden sie durch Aussatzschäden sofort85a V. fehlt מיד. unrein86 Obwohl sie noch nicht durch das Weben zusammengefügt sind, werden sie durch einen auf ihnen sich zeigenden Aussatz unrein, auch wenn der Aussatz zum Teil auf dem einen und zum Teil auf dem anderen sich zeigt (יו״ב). Nach Maim. (הלכות מו״צ XIII, 9) spricht die Mischna nur von dem Fall, dass sich der Aussatz sowohl auf dem einen als auch auf dem anderen zeigt, und ist in diesem Falle auch alles unrein, selbst wenn ein Teil des Aussatzes auf dem schon gewebten Zeug liegt, während er das נראה בשתי in der folgenden Mischna erklärt, wenn er בשתי לבדו nur auf dem Aufzug und nicht auf dem Einschlag sich zeigt.; R. Simon sagt: Die Kettenfäden werden erst unrein, wenn sie dicht aneinander gereiht sind87 Nur die straff aufgespannten Kettenfäden werden durch den auf den Einschlagsfäden auftretenden Aussatz auch unrein, nicht aber, wenn sie noch lose herunterhängen und nicht neben einander festgespannt sind (Maim)..", + "Zeigt er sich an der stehenden Kette, ist das Gewebte rein88 Wenn das Tuch schon fertig gewebt ist, weil dann, wie es in der Mischna gleich weiter heisst, selbst wenn die Fäden als Saumfäden an dem Tuche bleiben würden, dieses dennoch rein bleiben würde., zeigt er sich an dem Gewebten, ist die stehende Kette rein89 Nur wenn man nicht die Absicht hat, die Kettenfäden als Saumfäden an dem Tuch zu belassen, im anderen Falle ist auch die Kette unrein (ר״ש).. Zeigt er sich am Leintuch, verbrennt man die Saumfaden90 נימא gr. νῇμα — Faden, hier die Fäden, die vom Saume des Tuches herunterhängen. Die Fäden sind ein Anhängsel des Tuches und werden deshalb durch den Aussatz auf diesem mit unrein., zeigt er sich an den Saumfäden, ist das Leintuch rein91 Weil das Tuch nicht als Anhängsel der Fäden betrachtet werden kann, die Fäden aber auch kein Bestandteil des Tuches sind, dass dieses durch den Aussatz auf ihnen unrein werden sollte.. Zeigt sich an einem Hemd ein Aussatzschaden, kann man die Borten92 אמרא, Ableitung zweifelhaft, Borten oder Quasten, die man zum Schmuck am Saum der Gewänder anbrachte. weiter gebrauchen93 Wörtlich: man rettet sie und braucht sie nicht zu verbrennen, wenn das Gewand unrein geworden ist und verbrannt werden muss. Aus dem überflüssigem Zusatz בצמר או בפשתים in dem Schriftverse (Lev. 13,52), in dem geboten wird, das aussätzige Kleid zu verbrennen, wird geschlossen, dass nur das aus Wolle oder Leinen gefertigte Kleid verbrannt werden muss, nicht aber die aus anderen Stoffen bestehenden Borten., selbst wenn sie aus Purpurwolle sind94 Aus dem ebenfalls überflüssigen אשר יהיה בו הנגע in demselben Schriftverse wird geschlossen, dass die Borten, selbst wenn sie aus Wolle sind, aber gefärbt, so dass sie selbst keinen Aussatz annehmen können, auch nicht verbrannt zu werden brauchen (Sifra; s. dagegen Maim. הטו״צ XIII, 10)..", + "Alles95 Aus Wolle oder Leinen oder gegerbten Fellen gefertigte., was verunreinigungsfähig durch Toten-Unreinheit ist96 Wenn es in Grösse und Art die Bedingungen erfüllt, unter denen es durch Toten-Unreinheit unrein werden kann., wenn es auch nicht verunreinigungsfähig durch Midras97 Siehe VK 30. ist, kann durch Aussatzschäden unrein werden, zum Beispiel: das Segel98 Von קלע = in Bewegung sein, schwanken, schleudern. eines Schiffes, ein Vorhang99 וילון = velum, Vorhang, Tür-Vorhang. Diese beiden können nicht midras-unrein werden, da sie nicht zum Darauftreten oder liegen bestimmt sind (s. Kel. XX, 6)., das Stirnband100 שביס (Jes. 3,18) ein am Kopfnetz befestigter Stirnschmuck. eines Kopfnetzes101 סבכה von סבך = flechten, Netz, hier Kopfnetz. Das Stirnband kann als Schmuckstück durch Toten-Unreinheit unrein werden (s. Kelim XXVIII, 10), dagegen kann es nicht midras-unrein werden, weil es nicht die hierfür nötige Grösse von drei Handbreiten im Geviert hat., Bücher-Umhüllungen102 Sie werden durch Totenunreinheit unrein, weil sie zuweilen auch zum Gebrauch des Menschen dienen, indem man sie auf den Schoß legt und sich damit wärmt (s. Kelim XXIV, 14), dagegen können sie nicht midras-unrein werden, da sie nicht dazu bestimmt sind, sich darauf zu setzen oder zu legen., Gürtel103 גלגלון, Etymologie unsicher, s. Eduj. III, 4. Ein Gürtel kann, weil er ein Kleidungsstück ist, durch Totenunreinheit unrein werden, wenn er auch nicht die vorgeschriebene Grösse hat, nicht aber midras-unrein (Maim. הלכות כלים XXII, 1)., Schuh- und Sandalen-Riemen104 Sie können nicht midras-unrein werden, weil sie nicht das vorgeschriebene Mass haben, wohl aber unrein durch Toten-Unreinheit (s. Kel. XXIV Note 51)., die eine Bohnengraupe breit sind105 Da ein Aussatz, der nicht die Grösse einer Bohnengraupe im Geviert hat, rein ist., diese werden durch Aussatzschäden unrein Zeigt sich an einem Filz-Mantel106 סגוס = σαγος, ein Mantel aus grobem filzigem Wollstoff. ein Aussatzschaden, sagt R. Elieser, Sohn des Jakob, nur wenn er sich an dem Gewebten und an den Wollflocken107 Die aus dem Gewebe hervorragen und es bedecken. zeigt. Der Schlauch und die Hirtentasche108 תורמל aram. und syr. Hirtentasche, auch Ranzen und Tasche aus Leder überhaupt. werden besichtigt, wie man sie gewöhnlich zu tragen pflegt109 Wenn sich auf ihnen ein Aussatz zeigt, zieht man nicht die zusammengefalteten Stellen aus einander, so dass der Aussatz dadurch durch die unter den Falten liegenden aussalzfreien Stellen zerteilt wird und dann vielleicht nicht ein Aussatz von der Grösse einer Bohnengraupe an einer Stelle zurückbleibt, sondern der Aussatz wird an der Tasche, zusammengefaltet wie sie ist, besichtigt (יו״ב und מ׳יא)., und die Ausbreitung gilt bei ihnen [auch] von ihrer Innenseite nach ihrer Rückseite und von ihrer Rückseite nach ihrer Innenseite110 So bei allen aus Fellen gefertigten Gegenständen, nicht aber bei den aus Wolle und Leinen (s. oben Note 64). Die Ausbreitung muss aber als פשיון רחוק die Grösse einer Bohnengraupe haben, s. oben Mischna 7..", + "Ist ein verschlossenes Kleid111 Bevor über es entschieden war. unter andere geraten112 Indem entweder der verschlossene Aussatz während des Verschlusses abgeblasst war und das Kleid unter andere Kleider geraten ist, auf denen der Aussatz von vornherein blass war, die deshalb überhaupt rein sind. Oder man hat das verschlossene Kleid gefärbt und es ist unter andere farbige Kleider geraten, die durch Aussatz nicht unrein werden, oder das verschlossene Kleid ist unter aussätzige Kleider von Nichtisraeliten geraten, die auch durch Aussatz nicht unrein werden., sind sie alle rein113 Nach dem Grundsatz, dass jeder Zweifelsfall bei einem Aussatz, so lange sich kein Unreinheitszeichen an ihm gezeigt hat, rein ist, s. oben V, 4., hat man es114 Obgleich es nicht erlaubt ist. zerschnitten115 In Stücke, die kleiner als drei Fingerbreiten im Geviert und deshalb nicht verunreinigungsfähig sind. oder Charpie daraus gemacht116 Das Gewebe vollständig aufgelöst., ist es rein, und es ist erlaubt, es zu benützen117 Die Bezeichnung des Aussatzes (Lev. 13,52) als צרעת ממארת = eines bösartigen Aussatzes wird dahin gedeutet, dass man von dem für unrein erklärten Kleid keinerlei Nutzen mehr haben darf, auch nicht von dem verschlossenen, so lange es nicht zerschnitten oder vollständig zerpflückt ist.. Ist ein für entschieden unrein erklärtes unrein118 Da ein schon für unrein erklärtes unter ihnen ist, sind sie alle unrein., hat man es zerschnitten oder Charpie daraus gemacht119 Die Unreinheit bleibt bestehen, auch wenn es vollständig zerpflückt ist., ist es unrein und es ist verboten, es zu benutzen120 Auch nach dem Zerpflücken bleibt das Nutzniessungs-Verbot bestehen.." + ], + [ + "1 Gittin 89a Alle Häuser2 Im heiligen Lande (Lev. 14,34). werden durch Aussatzschäden unrein, ausgenommen die von Nichtisraeliten3 Das אחוזתכם im Schriftverse schliesst Häuser, die im Besitz von Nichtisraeliten sind, aus.. Kauft jemand Häuser4 Im heiligen Lande. von einem Nichtisraeliten, werden sie besichtigt wie bei einer Anfangsbesichtigung5 Als hätte sich der Aussatz erst jetzt gezeigt.. Ein rundes Haus6 Daraus, dass in der Schrift zweimal קירות הבית, Wände des Hauses, erwähnt werden, wird geschlossen, dass nur ein Haus, das vier Wände hat, unrein werden kann., ein dreieckiges7 טריגון gr. τϱἰγωνος = dreieckig, ebenso wenn es nur zwei oder mehr als vier Ecken hat (Bab. Batr. 164 b; Nasir 8 b) Haus, ein auf einem Schiff8 Aus dem ארץ אחותכם der Schrift wird geschlossen, dass nur ein Haus, das fest auf dem Erdboden ruht, unrein werden kann. oder Mast9 אסקריא gr. κεραία = Segelstange, steht hier wohl für Mast. N liest: אכסדייה, wohl korrumpiert für אסכדיא gr. σχεδία = Floss. oder aus vier Balken10 Die lose auf die Erde gelegt sind oder wie bei einer Altane aus dem Mauerwerk hervorragen. gebautes Haus wird durch Aussatzschäden nicht unrein. Wenn es viereckig ist, wird es unrein, selbst wenn es [nur] auf vier Säulen steht11 Wenn es auf vier Säulen, die fest in der Erde stehen, aufgebaut ist (יו״ב), nach Bart. selbst wenn es nur aus vier Säulen mit einem Dach darüber besteht und der Zwischenraum zwischen den Säulen offen ist..", + "Ein Haus, in dem eine der Seiten mit Marmor überzogen ist oder eine mit Fels12 An der Stelle aus der Erde hervorgewachsenem Gestein oder eine mit Ziegeln oder eine mit Erde13 Erdschollen., ist rein14 Weil ein Haus nur unrein wird, wenn jede seiner vier Wände Steine und Holz und Erde (Lehm) enthält und nicht mit einem anderen Material überzogen ist, das den sich auf ihm zeigenden Aussatz von dem allein für Aussatz empfänglichen Material der Wand trennt. Unter Steinen versteht man nur aus der Erde losgelöste und gehobene Steine, nicht aus der Erde emporwachsenden Fels, unter Erde nur zum Zusammenhalten und Bestreichen hergerichtete Erde, nicht rohe Erdschollen.. Ein Haus, das nicht aus Steinen und Holz und Erde war15 In dem nicht jede der vier Wände diese drei Bestandteile enthalten hat., an dem sich ein Aussatzschaden gezeigt hat16 Wenn selbst an einer Wand, die alle drei Bestandteile enthalten hat, und nachher hat man Steine und Holz und Erde darin eingefügt17 So dass jetzt alle vier Wände alle drei Bestandteile enthalten., ist rein18 Weil beim Entstehen des Aussatzes das Haus nicht für Aussatz - Unreinheit empfänglich war.. Ebenso ist ein Kleid, von dem man nicht ein Stück von drei [Fingerbreiten] im Geviert gewebt hat, an dem sich ein Aussatzschaden gezeigt hat, und nachher hat man daraus ein Gewebe von drei [Fingerbreiten] im Geviert gemacht, rein19 Vorausgesetzt, dass man die Absicht hatte, weiter zu weben, denn ein fertiges Kleidungsstück kann unrein werden, auch wenn es nicht dieses Mindestmass hat (s. XI Note 103).. Ein Haus20 Die Begründung für das in der Mischna Gelehrte. Ed V.: שאין. wird durch Aussatzschäden nur unrein, wenn es21 Jede seiner vier Wände muss diese drei Bestandteile enthalten, die die Schrift (Lev 14, 45) nennt. aus Steinen und Holz und Erde ist.", + "Wieviel Steine müssen darin sein? R. Ismael sagt: Vier; R. Akiba sagt: Acht. Denn R. Ismael sagt: Er muss in der Grösse von zwei Bohnengraupen auf zwei Steinen oder auf einem Stein auftreten22 Deshalb muss in jeder Wand mindestens ein Stein sein, zusammen vier Steine, so dass auf jeder der vier Wände sich ein Aussatz zeigen kann. Nach ihm ist בקירות הבית zu erklären: an einer der Wände des Hauses; R. Akiba sagt: Er muss in der Grösse von zwei Bohnengraupen auf zwei Steinen auftreten, aber nicht auf einem Stein23 Es genügt nicht, wenn er auf einem Steine auftritt, weil in der Schrift immer von אבנים in der Mehrzahl gesprochen wird, deshalb müssen es mindestens acht Steine sein, zwei in jeder Wand.. R. Eleasar, Sohn des R. Simon, sagt24 Sanhed. 71b; Nidda 19 a.: Er muss in der Grösse von zwei Bohnengraupen auf zwei Steinen auftreten, auf zwei Mauern24a Der Aussatz muss auf אבנים, mindestens zwei Steinen, und בקירות, mindestens zwei Wänden sich zeigen., die in einem Winkel zueinander stehen25 Die acht Steine müssen so verteilt sein, dass jeder der beiden Steine einer Wand mit einem Stein der anstossenden Wand zusammenstösst., zwei Bohnengraupen lang und eine Bohnengraupe breit26 Das ist das Mass für den Hausaussatz auch nach Ansicht der vorher genannten Tannaim..", + "Holz so viel, um es unter die Oberschwelle27 שקוף wie משקוף die Oberschwelle. Es muss in jeder Wand soviel Holz sein, wie man zu der Unterlage braucht, die man unter der Oberschwelle anzubringen pflegt, damit die Tür fest anliegt und dicht schliesst. zu legen; R. Jehuda sagt: So viel, um daraus einen Überzug28 סנדל nach Maim, eine Verschalung aus Holz, um die Unebenheiten der Oberschwelle auszugleichen für die Rückseite der Oberschwelle zu machen. Erde so viel, um den Zwischenraum zwischen den Bruchstücken eines Steines auszufüllen29 פצים von פצם = aufreissen, spalten, heisst der in die Mauer gebrochene Türrand, daher auch Pfosten, Türpfosten. Hier sind unter פצים וחברו nach Maim, die beiden Hälften eines auseinander gebrochenen Steins zu verstehen, wenn sie aneinander gelegt werden, besteht eine Lücke, die mit Erde ausgefüllt wird, פצים demnach die durch Bruch ungleich gewordene Steinkante.. Krippenwände30 Wände, die in einem Wohnhause aufgeführt sind, um Krippen daran zu befestigen. und die Wände eines Verschlags31 Die nur als Scheidewände aufgeführt sind, um einen Teil des Raumes von dem anderen zu trennen (anders Bart.). werden durch Aussatzschäden nicht unrein. Jerusalem32 Das bei der Besitznahme des Landes nicht einem einzelnen Stamme zugeteilt worden ist. und das Ausland werden durch Aussatzschäden nicht unrein33 Weil die Bestimmungen über den Hausaussatz nur für ארץ אחותכם, das Erbland Israels, Geltung haben..", + "Wie wird das Haus besichtigt? Es kommt der, dem das Haus gehört, und berichtet dem Priester, indem er sagt34 Lev. 14,35.: „Wie ein Aussatzschaden bat es sich mir am Hause gezeigt“. Selbst ein Gelehrter, der weiss, dass es bestimmt ein Aussatzschaden ist, soll nicht aburteilend sagen: „Ein Aussatzschaden hat sich mir am Hause gezeigt“, sondern: „Wie ein Aussatzschaden hat es sich mir am Hause gezeigt“. Dann befiehlt der Priester, und man räumt das Haus aus (bevor der Priester kommt, das Haus zu besichtigen, damit nicht alles, was im Hause ist, unrein wird, und nachher kommt der Priester, um das Haus zu besichtigen34a Lev 14,36. ), selbst Holzbündel und Rohrbündel35 Die gar keine Unreinheit annehmen. [sind wegzuräumen], das sind die Worte des R. Jehuda; R. Simon sagt: Das wäre eine Beschäftigung für den Beschäftigungslosen36 Dinge hinwegzuräumen, die nicht unrein werden können, auch wenn sie drinnen bleiben, so nach ר״ש und Bart. Nach יו״ב ,א״ר und מ״א dagegen müssen nach Ansicht des R. Jehuda auch Holzbündel und Rohrbündel weggeräumt werden, damit sie nicht unrein werden, obgleich sie sonst keinerlei Unreinheit annehmen, weil beim Hausaussatz es heisst: ולא יטמא כל אשר בבית, danach durch ihn alles, was im Hause ist, unrein wird, auch was sonst keinerlei Unreinheit annehmen kann. R. Simon stimmt dem R. Jehuda darin zu, dass auch solche Dinge hinausgeräumt werden müssen, aber nicht deshalb, damit sie nicht unrein werden, denn nach seiner Ansicht bezieht sich das כל אשר בבית nur auf solche Dinge, die auch sonst unrein werden können, sondern nur, weil die Schrift es einmal so vorgeschrieben hat, danach wäre nicht zu lesen לַפָּנוּי sondern לְפִנּוּי und zu übersetzen: „Es ist das eine zum Ausräumen gehörende (wenn auch ganz unnötig erscheinende) Bemühung“. R. Meïr dagegen ist der Ansicht, dass man solche Dinge, die keine Unreinheit annehmen, auch nicht wegzuräumen braucht.. Es sagte R. Meïr: Was kann er37 Der Aussatz. ihm unrein machen38 Dass er es deshalb vorher herausschaffen muss. ? Wenn du meinst, seine Holzgeräte, seine Kleider und seine Metallgeräte, die kann er untertauchen und sie werden wieder rein. Auf was hat die Thora Rücksicht genommen39 Durch das Gebot, es vor der Besichtigung hinauszuräumen. ? Auf sein irdenes Gefäss40 Das, wenn es einmal unrein geworden ist, nur durch Zerbrechen wieder rein werden kann., seinen Krug und sein Tropffläschchen41 S. Kelim III Note 8. Eine andere Lesart ist: תפיו = Herd.. Wenn die Thora solche Rücksicht nimmt auf seinen minderwertigen Vermögensbesitz, um wieviel mehr auf sein wertvolles Vermögen, wenn auf sein Vermögen, um wieviel mehr auf das Leben seiner Söhne und Töchter, wenn selbst auf das, was einem Sünder42 Aussatz ist nach der Überlieferung eine Strafe für die Sünde der Bösrede. gehört, um wieviel mehr auf das eines Gerechten.", + "Er geht nicht in sein Haus und verschliesst43 Das aussätzige Haus vermittels einer Schnur oder durch einen Boten, oder indem er selbst nochmals hingeht (Raschi Chull. 10b; Nedar. 56 b). Nach הלכות טו״צ) משנה למלך XIV, 5) braucht auch beim Hausaussatz der Priester das Haus nicht wirklich zu verschliessen, sondern wie beim Haut- und Kleideraussatz es nur für vorschlossen zu erklären, danach würde die Mischna hier nur angeben, wann er diese Erklärung abzugeben hat., er bleibt auch nicht in dem Hause, in dem der Aussatzschaden ist, und verschliesst44 Nachdem er das Hans vorschriftsmässig verschlossen hat, könnte er es dann trotzdem für einen Augenblick, um hinaus zu gehen, wieder öffnen (s. יו״ב)., sondern stellt sich an den Eingang des Hauses, in dem der Aussatzschaden ist, und verschliesst, denn es heisst45 Lev. 14,38.: „Und der Priester gehe aus dem Hause an den Eingang des Hauses und verschliesse das Haus auf sieben Tage“. Dann kommt er am Ende der Woche und sieht, wenn er sich ausgebreitet hat, „dann46 Lev. 14,40. befiehlt der Priester und man zieht die Steine, an denen der Schaden ist, heraus und man wirft sie ausserhalb der Stadt an einen unreinen Ort“. „Dann47 Lev. 14,42. nimmt man andere Steine und bringt sie an die Stelle der Steine, und nimmt andere Erde und überstreicht damit das Haus“. Man darf nicht Steine von der einen Seite48 Des aussätzigen Hauses. nehmen und sie nach der anderen bringen, und nicht Erde von der einen Seite und sie nach der anderen Seite bringen, und Kalk überhaupt nicht49 Weil Kalk nicht als Erde sondern als ein Gestein betrachtet wird.. Man darf nicht einen an die Stelle von zwei, und nicht zwei an die Stelle von einem bringen50 Da die Vorschrift lautet: האבנים וחלצו את in der Mehrzahl, ebenso ולקחו אבנים אחרות müssen mindestens zwei Steine herausgezogen und zwei wieder eingesetzt werden., sondern man muss zwei an die Stelle der zwei, an die Stelle der drei oder an die Stelle der vier bringen51 Hat man zwei oder mehr Steine herausgezogen, ist es gleich, wieviel Steine man an ihrer Stelle wieder einsetzt.. Von hier52 Von der Vorschrift beim Hausaussatz, dass bei einer gemeinschaftlichen Mauer beide Hausbesitzer an dem Einreissen und Wiederaufbau der Mauer sich zu beteiligen haben. stammt der Ausspruch: Wehe dem Frevler53 S. Note 42. und wehe seinem Nachbarn, beide ziehen heraus54 Die Steine aus der gemeinschaftlichen Mauer., beide kratzen ab55 Die Erde rings um die Steine herum., beide bringen die Steine. Dagegen bringt er56 Der, in dessen Haus der Aussatz sich gezeigt hat. allein die Erde57 Um die Wände des Hauses frisch zu bestreichen., denn es heisst58 Lev. 14,42.: „Und andere Erde nehme e r und überstreiche damit das Haus“, sein Nachbar braucht am Überstreichen sich nicht mit ihm zu beteiligen59 Der Hausbesitzer hat allein die Erde zu beschaffen und allein das Überstreichen zu besorgen..", + "Ende der Woche60 Nachdem das Haus nach dem Überstreichen zum zweiten Male eine Woche verschlossen war. kommt er und sieht, wenn er wiedergekehrt ist, so61 Lev. 14, 45. „reisst man das Haus nieder, seine Steine, sein Holz und alle Erde des Hauses, und bringt sie ausserhalb der Stadt an einen unreinen Ort“. Eine sich anschliessende Ausbreitung gilt als solche, wenn sie noch so gering ist, eine entfernt liegende62 D. h. nicht unmittelbar an den Aussatz sich anschliessende. in der Grösse einer Bohnengraupe, und ein wiederauftretender63 Gleichviel ob er an derselben oder an einer. anderen Stelle oder an einer anderen Wand auftritt. an Häusern in der Grösse von zwei Bohnengraupen64 Zwei Bohnengraupen lang und eine breit.." + ], + [ + "Es gibt zehn Fälle1 S. VN 31. heim [Aussatzschaden an einem] Hause: Ist er in der ersten [Woche] dunkel geworden2 So dass er nicht mehr die Aussatzfarbe hat. Die Unreinheitsfarben sind beim Hausaussatz dieselben wie beim Kleideraussatz (s. Lev. 14, 37). oder geschwunden, schält man ihn ab3 Die mit dem Aussatz behaftete Stelle. Dieses Abschälen entspricht dem Waschen beim mit Aussatz behafteten Kleide (מ״א). und es ist rein. Ist er in der zweiten dunkel geworden4 Nachdem er in der ersten Woche unverändert geblieben und deshalb nochmals verschlossen worden war. oder geschwunden, schält man ihn ab und es bedarf [zu seiner Entsündigung] der Vögel5 Lev. 14,49.. Hat er sich in der ersten ausgebreitet, zieht man ihn heraus6 Die Steine, auf denen der Aussatz ist., kratzt ab7 קצה = abschneiden. Nachdem die Steine herausgezogen sind, wird die schadhafte Stelle ringsum abgekratzt. und überstreicht8 Nachdem andere Steine an die Stelle der herausgerissenen eingesetzt worden sind, überkleidet man sie mit frischer Erde, טח von טוח = mit Erde bekleiden., und gewährt ihm noch eine Woche9 Er wird nochmals auf eine Woche verschlossen.. Kehrt er wieder, wird es niedergerissen10 Das Haus wird vollständig niedergerissen., kehrt er nicht wieder, bedarf es der Vögel11 Und dann ist das Haus rein.. Ist er in der ersten unverändert geblieben und hat sich in der zweiten ausgebreitet, zieht man ihn heraus, kratzt ah und gewährt ihm noch eine Woche. Kehrt er wieder, wird es niedergerissen, kehrt er nicht wieder, bedarf es der Vögel. Ist er in dieser und in jener unverändert geblieben, zieht man ihn heraus, kratzt ab und überstreicht, und gewährt ihm noch eine Woche. Kehrt er wieder, wird es niedergerissen, kehrt er nicht wieder, bedarf es der Vögel. Wenn, bevor es durch die Vögel rein geworden ist, sich ein Aussatzschaden an ihm gezeigt hat12 In den Fällen, wo eine Entsündigung durch die Vögel erforderlich ist., wird es niedergerissen13 Der Aussatz ist, nachdem er herausgerissen war, wiedergekehrt, deshalb muss das Haus niedergerissen werden. Ob auch in dem Falle, wo der Aussatz nur heruntergeschält zu werden brauchte, ist fraglich, s. יו״ב und מ״א., wenn, nachdem es durch die Vögel rein geworden ist, wird er wie ein neuer besichtigt14 Er wird wie ein neu aufgetretener Aussatz behandelt..", + "Einen14a Chullin 128 b. Stein in der Mauerecke15 Man nimmt hierzu gewöhnlich so grosse Steine, dass sie die ganze Dicke der Mauer ausfüllen, das Gleiche gilt für andere Steine, die durch die ganze Mauer gehen. zieht man, wenn man herauszieht, ganz heraus16 Auch wenn es eine gemeinschaftliche Mauer zwischen dem aussätzigen und einem Nachbarhause ist, weil es beim Herausreissen heisst (Lev. 14,40): וחלצו sie, er und der Nachbar, sollen herausreissen., wenn man [das Haus] niederreisst, reisst man das17 Den Teil des Steines., was zu ihm gehört, nieder und lässt das, was zu dem anderen gehört, an seiner Stelle18 Weil es beim Niederreissen heisst (Lev. 14,45): ונתן in der Einzahl., das ergibt für das Herausziehen eine strengere Bestimmung als für das Niederreissen. R. Elieser sagt: 1st ein Haus so gebaut, dass es aus Hauptpfeilern und Zwischenschichten19 Die Hauptpfeiler bestehen aus grossen Steinen, die durch die ganze Dicke der Mauer gehen, der Kaum zwischen ihnen wird durch kleinere Steine ausgefüllt, so dass jede Seite der Mauer ihre eigenen Steine hat. פתין wie פתים (Lev. 2,6) Bruchstücke, hier Bruchsteine. Levy Wörterbuch bringt פתין mit פותיא = Breite zusammen und erklärt ראש als die aufrecht stehende Säule und פתין als die Querschichten. besteht, und er tritt an einem Hauptpfeiler20 N. בראשין. auf, nimmt man ihn ganz heraus, tritt er an einer Zwischenschicht auf, nimmt man das, was zu ihm gehört, heraus und, was zu dem anderen gehört, lässt man an seiner Stelle21 Nach א״ר und יו״ב bezieht sich der Ansspruch des R. Elieser auf das Niederreissen, wo nach Ansicht des ersten Tanna auch von einem durch die ganze Mauer gehenden Stein nur der Teil auf der Seite des aussätzigen Hauses niedergerissen zu werden braucht, wogegen R. Elieser meint, dass ein solcher Stein ganz mit niedergerissen werden muss. Dagegen beziehen חוי״ט und מ״א den Ausspruch des R. Elieser auf das Herausreissen, nach dem ersten Tanna müssten nicht nur die durch die ganze Mauer gehenden Steine, sondern auch ein an den aussätzigen Stein sich anschliessender Stein auf der anderen Seite der Mauer mit herausgerissen werden, die Mischna spricht nur von einem אבן שבזוית, um zu sagen, dass selbst ein solcher beim Niederreissen nicht ganz mit niedergerissen zu werden braucht, wogegen R. Elieser meint, dass auch beim Herausreissen nur die durch die ganze Mauer gehenden Steine herausgerissen werden müssen, nicht aber die nicht durchgehenden Steine..", + "Tritt an einem Hause ein Aussatzschaden auf22 Der es unrein macht, so dass es niedergerissen werden muss. und auf dem Hause ist ein Stockwerk23 Nur die Mauern des mit dem Aussatz behafteten Raumes müssen niedergerissen werden, nicht die eines Nebenraumes oder darüber gelegenen Raumes., lässt man das Gebälk24 Das als Decke für den unteren und zugleich als Unterlage für den Fussboden des oberen Raumes dient. für das Stockwerk25 Man stützt es von unten und braucht es nicht mit niederzureissen., tritt er an dem Stockwerk auf, last man das Gebälk für das Haus. Ist kein Stockwerk darauf, werden seine Steine, sein Holz und seine Erde26 Über und zwischen den Balken. mit niedergerissen, dagegen erhält man sieb die Rahmen27 Holzrahmen an den Türeingängen und Fenstern, die nicht in die Mauer eingebaut waren. מלבן denom. von לבנה, zunächst die Form, deren man sich zum Formen der Ziegel bediente, danach jede rechteckige Einfassung. und die Fenstergitter28 שריג von שרג = flüchten, Flechtwerk oder Gitterwerk, auch diese waren nur eingesetzt, nicht eingebaut.; R. Jehuda sagt: Ein Rahmen, der oben darauf eingebaut ist29 Als Zwischenlage zwischen den Mauern und den Balken, damit diese nicht zu sehr durch die Feuchtigkeit der Mauern leiden., wird mit niedergerissen30 Wenn man das Haus einreisst und das Gebälk mit dem oberen Stockwerk stehen lässt (מ״א und יו״ב).. Seine Steine, sein Holz und seine Erde31 Eines aussätzigen Hauses. verunreinigen32 S. VN 34. in Olivengrösse; R. Eleasar Chisma sagt: Wie immer sie sind33 Auch wenn Steine darunter sind, die weniger gross als eine Olive sind, verunreinigen sie, Bruchstücke von Steinen dagegen nur, wenn sie so gross wie eine Olive sind (א״ר)..", + "Ein34 Jebam. 103 b. verschlossenes Haus verunreinigt an der Innenseite35 Wenn man sie berührt, auch ohne drinnen zu stehen. Nach Maim. und Bart. ist mit מתוכו gemeint, was sich drinnen befindet, nur die aussätzigen Stellen verunreinigen durch Berührung sowohl von innen wie von aussen auch bei dem verschlossenen Hause., ein für entschieden unrein erklärtes an der Innen- und an der Aussenseite; dieses und jenes verunreinigen beim Hineinkommen36 Menschen und Gegenstände, die in das Haus hineinkommen, s. weiter Mischna 9..", + "Wenn man [Steine] von einem verschlossenen Hause37 Nach der ersten oder zweiten Woche, nachdem das Haus abgekratzt und frisch überstrichen worden ist, oder selbst während des Verschlusses (יו״ב). in ein reines hineinbaut, und der Schaden tritt an dem Hause38 Aus dem man die Steine genommen hat. wieder auf, zieht man die Steine heraus39 Sie werden von der Unreinheit des Hauses, aus dem sie genommen sind, mit betroffen und müssen deshalb herausgerissen werden. Vgl. oben XI, 6 die gleiche Bestimmung bei dem Kleideraussatz. Auch ר״ש und Bart., die dort מציל את המטלית lesen (s. dort Note 53), lesen hier חולץ את האבנים, weil dort der Flicken von einem Kleide genommen worden ist, das nach zweimaligem Verschluss für rein erklärt worden ist, während hier die Steine aus einem Hause genommen sind, das nochmals verschlossen werden musste.. Tritt er an den Steinen wieder auf, reisst man das erste Haus nieder, und die Steine dienen dem zweiten Hause bei dem [Auftreten der] Zeichen40 Sie müssen als frühere Bestandteile des ersten Hauses auch herausgerissen werden, da sie aber jetzt Bestandteile des zweiten Hauses geworden sind, ist durch den auf ihnen aufgetretenen Aussatz auch dieses ein aussätziges Haus geworden, und muss man deshalb so lange mit dem Herausreissen warten, bis sich die gesetzlichen Folgen, die sich daraus für dieses ergeben, entschieden haben..", + "Wenn ein Haus ein mit Aussatz behaftetes Haus41 Ein verschlossenes oder ein für entschieden unrein erklärtes. überdacht42 Das aussätzige Haus steht im Innenraum eines anderen Hauses, so dass das Dach dieses Hauses auch das aussätzige Haus überdacht. Nach der Erklärung des ר״אש meint die Mischna nicht, dass das ganze aussätzige Haus von dem äusseren Hause überdacht wird, sondern nur ein Teil des Daches eines nebenstehenden Hauses sich über das aussätzige Haus hinzieht und zwar nicht über den Teil der Mauern, an dem sich der Aussatz befindet., ebenso wenn ein Baum ein mit Aussatz behaftetes Haus überdacht, ist der, der in das äussere hineingeht, rein43 Das aussätzige Haus verunreinigt nur den, der in es hineinkommt, nicht aber den, der mit ihm sich unter einem Dach befindet., das sind die Worte des R. Eleasar, Sohnes des Asarja; darauf sagte R. Elieser43a Ven.: ר׳ אלעזר.: Wenn schon ein Stein44 Der am Schluss der Woche aus der Mauer des verschlossenen Hauses herausgezogen worden ist, oder irgend ein Stein aus dem für entschieden unrein erklärten Hause. von ihm beim Hineinkommen45 Wenn er in ein reines Haus hineinkommt. verunreinigt, soll es selbst46 Das ganze verschlossene oder unreine Haus. nicht beim Hineinkommen47 Da es im Innern des überdachenden Hauses steht. verunreinigen?", + "48 Berach. 25a; Kidd. 33 b.. Steht der Unreine49 Ein wegen Aussatzes Verschlossener oder für entschieden unrein Erklärter. unter dem Baum und der Reine geht vorüber, wird er unrein50 Aus der Bestimmung (Lev. 13,46) חוץ למחנה מושכו wird geschlossen, dass jeder Ort, wo der Aussätzige sich niederlässt, als sein Aufenthaltsort betrachtet wird, und deshalb, wenn der Ort überdacht ist, alles was unter dasselbe Dach kommt, ohne von dem Aussätzigen durch eine Scheidewand geschieden zu sein, unrein wird.. Steht der Reine unter dem Baum und der Unreine geht vorüber51 Durch das bloße Vorübergehen wird der Ort nicht der מושב des Aussätzigen., bleibt er rein, ist er aber stehen geblieben, ist er unrein52 Durch das Stehenbleiben ist der Ort מושג des Aussätzigen geworden.. Ebenso bleibt er bei einem mit einem Aussatzschaden behafteten Stein rein53 Wenn ein Reiner unter dem Baume steht und es geht jemand, der einen mit Aussatz behafteten Stein trägt, vorüber., hat er ihn niedergelegt54 Oder ist er mit dem Steine unter dem Baum stehen geblieben. Das Gleiche gilt auch für den Kleideraussatz., ist er unrein.", + "Ein Reiner, der mit seinem Kopf und dem grösseren Teile seines Körpers in ein unreines55 Ein verschlossenes oder für entschieden unrein erklärtes (Lev. 14,46). Haus hineingekommen ist, ist unrein geworden, und ein Unreiner56 Aussätziger., der mit seinem Kopf und dem grösseren Teile seines Körpers in ein reines Haus hineingekommen ist, hat es unrein gemacht57 Alles, was sich in dem Hause befindet, ist unrein geworden, s. VK 28.. Ein reiner Mantel, von dem ein Stück von drei [Fingerbreiten] im Geviert58 Nur ein Stück von mindestens dieser Grösse wird בגד genannt und nimmt Unreinheit an. in ein unreines Haus hineingekommen ist, ist unrein geworden59 Bei einem grossen בגד wird durch das Hineinkommen eines solchen Stückes des בגד das ganze בגד unrein. Macht das hineingekommene Stück den grösseren Teil des בגד aus, ist das ganze unrein, auch wenn das hineingekommene weniger als drei Fingerbreiten im Geviert ist (א״ר)., und ein unreiner, von dem auch nur60 Auch wenn das hineingekommene Stück nicht der grössere Teil des בגד und nicht drei Fingerbreiten im Geviert gross ist. ein Stück von Olivengrösse in ein reines Haus hineingekommen ist, hat es unrein gemacht61 Aus dem Schriftwort (Num. 12,12) אל נא תהי כפת wird geschlossen, dass der Aussatz wie Toten-Unreinheit schon in Olivengrösse verunreinigt (Jebam. 103 b)..", + "Wenn62 Berach. 41 a. jemand in ein mit Aussatz behaftetes Haus hineingeht mit seinen Kleidern63 Nicht mit ihnen bekleidet, sondern zusammengelegt. auf seiner Schulter und seinen Sandalen und seinen Ringen in seinen Händen, sind er und sie sofort unrein64 Ebenso wie ein Mensch, der in ein aussätziges Hans hineinkommt, sofort unrein wird, wird auch jedes Gerät und Kleidungsstück, das hineingebracht wird, sofort unrein, ausgenommen Gegenstände und Kleidungsstücke, die der hineinkommende Mensch auf seinem Leibe hat, dieses werden nicht sofort unrein, s. weiter Note 66.. Ist er mit seinen Kleidern bekleidet, und hat er seine Sandalen an seinen Füssen und seine Ringe an seinen Händen65 T. באצבעותיו., ist er selbst sofort unrein, und sie sind rein66 Nach Lev. 14,47 werden die Kleider, die der in ein aussätziges Haus hineinkommende Mensch als Bekleidung trägt, nicht sofort, sondern erst nach der dort angedeuteten Frist unrein. Obgleich der Mensch selbst sofort unrein wird, bleiben die Kleider, die er auf sich hat, trotz der Berührung mit ihm zunächst rein, da der Mensch durch das Hineinkommen nur ראשון לטומאה wird und Geräte und Kleidungsstücke nur durch Berührung eines אב הטומאה unrein werden (s. VK 16 u. 28)., bis er so lange darin verweilt hat, wie man ein halbes67 פרם von סרס brechen, teilen=Teil, Hälfte, ist die Bezeichnung für die Hälfte eines Brotes, das für zwei Mahlzeiten ausreicht, das ist nach Raschi eines Brotes in der Grösse von 8 Eiern, nach Maim. von 6 Eiern, פרם demnach nach Raschi = 4 Eigrössen, nach Maim. = 3 Eigrössen. Brot verzehrt, Brot von Weizen68 Das, weil es feiner ist, schneller verzehrt wird., und nicht von Gerste, angelehnt69 In Ruhe und nicht im Umherlaufen. und mit Zukost70 Mit der Zukost zusammen lässt sich das Brot schneller verzehren. לפתן urspr. wohl ein aus Rüben (לפת) zubereitetes Gemüse, das als Zukost diente, dann Zukost überhaupt. verzehrt.", + "Steht er drinnen71 In dem aussätzigen Hause. und hat seine Hand nach aussen hinaus gestreckt und seine Ringe sind an seinen Händen72 An den Fingern., sind sie unrein, wenn er so lange drinnen verweilt hat, wie man ein halbes Brot verzehrt73 Weil die Hände zum Körper gehören und alles, was er auf dem Körper trägt, nach dieser Zeit unrein ist. Trägt er die Ringe nicht an den Händen, sondern in den Händen, sind sie sofort unrein, wie wenn auch die Hände drinnen gewesen wären (Tosefta, s. dagegen ר״ש). Steht er draussen und hat seine Hand hinein gestreckt und seine Ringe sind an seinen Händen, sind sie nach Ansicht des R. Jehuda sofort unrein74 Da der Körper sich draussen befindet, können die hineingekommenen Ringe nicht den Vorzug geniessen, als Bekleidung eines hineingekommenen Menschen erst nach dem Verweilen von כדי אכילת פרס unrein zu werden, sondern sie werden wie jeder andere hineingekommene Gegenstand sofort unrein., die Weisen sagen: Erst wenn er so lange verweilt hat, wie man ein halbes Brot verzehrt75 Da sie als Bekleidung der Hand hineingekommen sind, geniessen sie den Vorzug als Bekleidung, obwohl der Mensch, dem sie als Bekleidung dienen, gar nicht hineingekommen und gar nicht unrein geworden ist. Die hineingestreckte Hand bleibt nach Toravorschrift rein und ist nur nach rabbinischer Vorschrift unrein.. Sie sagten zu R. Jehuda: Wenn in dem Falle, wo sein ganzer Körper unrein wird76 Wenn er mit dem ganzen Körper in das aussätzige Haus hineingekommen ist., er das, was er auf sich hat, nicht verunreinigt, bis er so lange verweilt hat, wie man ein halbes Brot verzehrt, ist daraus nicht zu schliessen, dass in dem Falle, wo nicht sein ganzer Körper unrein wird77 Sondern nur die hineingestreckte Hand und auch diese nur nach rabbinischer Vorschrift., er das, was er auf sich hat, erst recht nicht verunreinigt hat, bis er so lange verweilt hat, wie man ein halbes Brot verzehrt78 R. Jehuda machte dagegen geltend, dass auch die Bekleidung eines Nichtisraeliten oder eines Viehs, die selbst durch das Hineinkommen nicht unrein werden, dennoch sofort unrein wird (Tosefta). ?", + "Betritt ein Aussätziger79 Ein verschlossener oder für entschieden unrein erklärter. ein Haus, sind alle Geräte80 Ebenso alle Menschen und Speise und Getränke., die dort sind, selbst bis an die Balkendecke, unrein; R. Simon sagt: Nur bis zur Höhe von vier Ellen81 Das ist die Höhe eines mittelgrossen Menschen mit über den Kopf ausgestreckten Armen (Tosafot Sabb. 92 a v. אשתכח). Nur Gegenstände, die in dem Raum bis zu dieser Höhe sich befinden, werden als mit dem Aussätzigen im gleichen Raume sich befindend betrachtet und deshalb durch sein Hineinkommen unrein.. Die Geräte sind sofort82 Auch wenn der Aussätzige sich gar nicht darin aufgehalten hat. Nur das unter einem nicht eingezäunten Baume (oben Mischna 7) sich Befindende verunreinigt der Aussätzige erst, wenn er unter dem Baume stehen geblieben ist (s. Tosaf. Jebam. 103 b v. כיון שנכנס). unrein; R. Jehuda sagt: Wenn er so lange darin verweilt hat, wie man eine Lampe anzündet83 R. Jehuda ist der Ansicht, dass der Aussätzige durch sein Hineinkommen das Haus nur verunreinigt, wenn er es mit Erlaubnis des Hausbesitzers betritt und dieser ihn nicht wieder hinauszugehen heisst. Ist deshalb soviel Zeit vergangen, dass der Hausbesitzer sich hätte Licht machen können, ohne dass er ihn hinauszugehen geheissen hat, so wird angenommen, dass er mit seiner Erlaubnis in das Haus hineingegangen ist, und ist das Haus deshalb unrein..", + "Geht er in eine Synagoge, macht man für ihn einen abgeteilten Raum84 מחיצה = Scheidewand, dann auch der durch Scheidewände abgeteilte Raum. zehn Faustbreiten hoch und vier Ellen breit85 Und ebenso lang (Maim.), dadurch wird dieser abgetrennte Raum der מושב des Aussätzigen und werden die in dem übrigen Raume sich Aufhaltenden nicht durch ihn unrein., er geht als erster hinein und als letzter heraus86 Wenn er, um dorthin zu gelangen, durch den Synagogenraum gehen muss, denn geht er hindurch, während sich Synagogenbesucher darin befinden, würden diese durch sein Hindurchgehen unrein werden, s. Note 82. Maim. führt als Grund an, er könnte beim Hindurchgehen stehen bleiben und dadurch die dort Anwesenden verunreinigen, er scheint danach der Ansicht zu sein, dass auch in der Synagoge, wie unter einem Baume, der Aussätzige die dort Befindlichen nur dann verunreinigt, wenn er stehen geblieben ist (s. יו״ב).. Alles, was mit fest anschliessendem Deckel87 S. Kelim IX Note 76. im Totenzelte schützt88 Dass es selbst und alles, was sich in ihm befindet, nicht unrein wird, s. Kelim X, 1., schützt mit fest anschliessendem Deckel im mit Aussatz behafteten Hause, und Alles, was zugedeckt89 Ohne צמיד פתיל. im Totenzelte schützt90 S. Ohalot V, 6., schützt zugedeckt im mit Aussatz behafteten Hause, dies sind die Worte des R. Meïr; R. Jose sagt: Alles, was mit fest anschliessendem Deckel im Totenzelte schützt, schützt zugedeckt im mit Aussatz behaftetem Hause91 Nach R. Jose ist die Aussatz-Unreinheit nicht der Toten-Unreinheit gleichzustellen, da sie nicht so schwer ist wie diese, deshalb schützt bei ihr schon das, was bei der Toten-Unreinheit erst in dem nächst leichteren Falle schützt., und Alles, was zugedeckt im Totenzelte schützt, ist, selbst wenn es aufgedeckt ist, im mit Aussatz behafteten Hause rein92 Danach bleibt alles, was sich, wenn auch nicht zugedeckt, in einer Grube in einem aussätzigen oder von einem Aussätzigen betretenen Hause befindet, rein.." + ], + [ + "Wie reinigte man den Aussätzigen? Man brachte eine neue1 Sie durfte noch nicht gebraucht sein. irdene Schale2 פיילי gr. ϕιάλη = ein Trinkgefäss. und tat ein Viertel [Log] Quellwasser3 מים חיים wird nur solches Quellwasser genannt, das immer quillt und nie versiegt. hinein, dann brachte man zwei in der Freiheit lebende Vögel4 So nach R. Jose Hagalili (Sifra Lev. 14, 53), דרור = Freiheit. Nach der Ismael’schen Schule (Sabb. 106 b) Vögel, die sich nicht zähmen lassen, „die auch im Hause ebenso (d. h. ebenso ungezähmt) wohnen wie auf dem Felde“ (שדרה בבית כבשרה) דרור, danach zusammenhängend mit דור = wohnen. Nach יו״ב ist darunter der Sperling zu verstehen, nach Tosefta 8, 3 קיכל = ϰίχλη die Drossel, Chullin 69 a סנונית לבנה nach Raschi = die weisse Schwalbe., er4a Der Priester. schlachtete einen davon über dem irdenen Gefäss und über dem Quellwasser5 So dass das Blut in das Wasser hineinfloss., machte eine Grube und vergrub ihn6 S. Temura VII, 4. in seinem6a Des Aussätzigen. Beisein. Dann nahm er Zedernholz7 S. weiter Mischna 6. und Ysop und karmesinrote Wolle8 Einen Streifen glänzend roter (שני) mit den Eiernestern des Carmesinwurms (תולעת) gefärbter Wolle., umwickelte sie9 Alle drei. mit dem10 Herabhängenden. Ende des wollenen Streifens, brachte die Spitzen der Flügel und die Spitzen des Schwanzes des zweiten an sie heran11 הקיף Hifil von נקף = anreihen, heranrücken., tauchte ein12 Den Vogel mit dem Bund Zedernholz, Ysop und Wolle in das mit Wasser gemischte Blut. und sprengte damit siebenmal auf die Rückseite der Hand des Aussätzigen, einige sagen, auf seine Stirn13 Die Vorschrift והזה על המטהר, dass das Blut auf den Aussätzigen gesprengt werden soll, will nach der einen Ansicht besagen, dass es auf die am meisten nach auswärts gewendete Fläche des Körpers zu sprengen ist, das ist die äussere Handfläche, nach der anderen auf die oberste, das ist die Stirn.. Ebenso sprengte man beim Hause auf die Oberschwelle14 Die Oberschwelle beim Hause entspricht der Stirn beim Menschen. Das Dach des Hauses kommt ebenso wie der Scheitel beim Menschen nicht in Betracht, weil da das Blut für den Davorstehenden nicht so unmittelbar sichtbar ist (יו״ב). von aussen.", + "Dann ging er daran, den lebenden Vogel fortfliegen zu lassen15 Nachdem das Schlachten des einen Vogels und das Besprengen ausserhalb der Stadt, wo der Aussätzige sich aufhielt, vorgenommen worden war, begab sich der Priester in die Stadt zurück, um den zweiten Vogel aus der Stadt heraus fortfliegen zu lassen, s. Lev. 14, 53.. Er wandte sein Gesicht nicht nach dem Meere16 Wenn die Stadt in der Nähe des Meeres gelegen war., nicht nach der Stadt und nicht nach der Wüste17 Wenn eine solche in der Nähe war. zu, denn es heisst18 Lev. 14, 53.: „Und er lasse den lebenden Vogel aus der Stadt hinaus auf das Feld19 Nicht aber auf das Meer oder die Wüste. fliegen“. Dann ging er daran20 Er ging wieder aus der Stadt heraus zu dem Aussätzigen., den Aussätzigen zu scheren, er führte ein Schermesser über seinen ganzen Körper21 Überall, wo sich Haaransammlungen befinden, mit Ausnahme der bei gewöhnlicher Körperhaltung nicht sichtbaren Stellen, s. oben II, 4 (Bart. und א״ר; s. dagegen תוי״ט und Sote 16 a f.)., dann wusch22 Tauchte sie in ein Tauchbad. er seine Kleider23 Obgleich die Kleider, wenn der Aussätzige sie anzog, wieder unrein wurden, da er weiter ein אב הטומאה blieb, war das Reinigen der Kleider auch bei dieser ersten Reinigung vorgeschrieben, um sie von der טומאת משכב ומושב zu reinigen, da sie nun nur noch durch die Berührung des Aussätzigen unrein werden konnten (יו״ב)., er nahm ein Tauchbad, dann war er rein und verunreinigte nicht mehr durch Hineingehen, verunreinigte aber noch wie ein Kriechtier24 S Kelim I Note 2., er durfte das durch Mauern umschlossene Innere [der Stadt] betreten, war sieben Tage aus seinem Hause verbannt und25 Das וישב מחוץ לאהלו wird im Sifra dahin gedeutet, dass ihm geschlechtlicher Umgang verboten ist. Nach א״ר (vgl. auch Moed Katan 15 b) ist darunter beides zu verstehen, das Betreten seines Hauses und der geschlechtliche Umgang. geschlechtlicher Verkehr war ihm verboten.", + "Am siebenten Tage wurde er zum zweiten Male geschoren wie beim ersten Scheren, dann wusch er seine Kleider und nahm ein Tauchbad26 Lev. 14, 9., danach war er rein und verunreinigte nicht mehr wie ein Kriechtier, er war wie ein am Tage Untergetauchter27 Der nur Hebe und Heiliges durch Berührung verunreinigte. und durfte Zehnt28 מעשר שני. geniessen. War die Sonne untergegangen, durfte er Hebe geniessen, hatte er seine Sühnopfer dargebracht, durfte er Heiliges geniessen. So ergeben sich drei Reinheitsgrade29 Das Reinwerden unmittelbar nach dem Tauchbad zum Geniessen von Zehnt, das nach dem Untergang der Sonne zum Geniessen von Hebe und das Dach Darbringung der Sühnopfer zum Genuss von Heiligem; das Reinwerden nach dem ersten Tauchbad (s. die vorhergehende Mischna) wird nicht mitgezählt, da er auch nach diesem Tauchbad noch ein אב הטומאה bleibt. Dagegen erklärt א״ר, dass mit den drei Reinheitsgraden das Reinwerden nach dem ersten Tauchbad, das nach dem zweiten Tauchbad und darauf erfolgtem Sonnenuntergang und das nach Darbringung der Sühnopfer gemeint ist, weil nur bei diesen drei die Schrift der Ausdruck וטהר gebraucht, nicht aber das Reinwerden für das Geniessen von Zehnt zwischen dem zweiten Tauchbad und Sonnenuntergang, das als Reinwerden in der Schrift nicht ausdrücklich bezeichnet wird. Dem entsprechend gibt es auch bei der Wöchnerin drei Reinheitsgrade, das Reinwerden für den Umgang mit dem Manne nach den ersten sieben bzw. vierzehn Tagen, das für den Genuss von Hebe nach vierzig bzw. achtzig Tagen und darauf erfolgtem Sonnenuntergang und das für den Genuss von Heiligem nach Darbringung ihrer Sühnopfer. bei dem Aussätzigen, und [ebenso] drei Reinheitsgrade bei der Wöchnerin30 Nach der ersten Erklärung in der vorhergehenden Note die gleichen wie bei dem Aussätzigen, danach aber nicht nur bei der Wöchnerin, sondern ebenso auch bei dem זב und der זבה, die auch ein Sühnopfer darbringen..", + "Drei31 Nasir 40 a. wurden geschoren und das Scheren war für sie ein Gebot32 Dass es nur durch ein Schermesser geschehen durfte., der Nasir33 Nur das Kopfhaar., der Aussätzige und die Leviten34 Das Haar des ganzen Körpers, bei der einmaligen Weihe für ihr heiliges Amt (Num. 8, 7).. Bei ihnen allen war das Scheren, wenn es nicht mit einem Schermesser geschehen, oder wenn zwei Haare stehen geblieben waren, als wäre es nicht geschehen.", + "Die beiden Vögel sollten nach der Vorschrift in Farbe, Wuchs und Wert einander gleichen und gleichzeitig angeschafft werden35 S. Joma VI, 1.. Glichen sie einander nicht, waren sie dennoch tauglich, hatte man den einen an diesem und den anderen am folgenden Tage angeschafft, waren sie dennoch tauglich. Hatte man den einen geschlachtet36 Selbst wenn man den einen schon geschlachtet hat, kann man zu dem zweiten noch einen anderen hinzukaufen, ebenso aber auch, wenn man schon vor dem Schlachten den Irrtum bemerkt hat, da sich der Irrtum erst nach der Anschaffung herausgestellt hat, gilt es als ein בדיעבד und stört deshalb die nicht gleichzeitige Anschaffung nicht. und sich dann herausgestellt, dass er nicht ein in Freiheit lebender war, schaffte man zur Paar-Ergänzung zu dem zweiten einen anderen an, und den ersten37 Den geschlachteten. durfte man geniessen38 Er ist durch das Schlachten nicht für den Genuss verboten geworden, weil er von vorneherein nicht dafür geeignet war (s. Kidduschin 57 a).. Hatte man ihn geschlachtet und er war als trefa39 Die Bezeichnung חיות טהורות (Lev. 14, 4) besagt, dass die Vögel gesund, unverstümmelt und zum Genuss erlaubt sein müssen (s. Chullin 140 a). befunden worden, schaffte man zur Paar-Ergänzung zu dem zweiten einen anderen an, und von dem ersten war die Nutzniessung erlaubt40 Da der Vogel nicht für seinen Zweck geeignet war, ist er durch das Schlachten nicht verboten geworden.. War das Blut verschüttet worden41 Bevor damit die Sprengungen ausgeführt worden sind., musste der zum Fortfliegen bestimmte umkommen42 Da der geschlachtete Vogel für seinen Zweck geeignet war, ist durch sein Schlachten sowohl er selbst wie der zweite Vogel für jeden anderen Gebrauch verboten geworden, dieser darf deshalb auch nicht mehr zusammen mit einem Ersatz für den ersten verwendet werden (תרע״א). Der durch das Schlachten des ersten verboten gewordene zweite Vogel wird erst, nachdem man ihn hat fortfliegen lassen, wieder erlaubt (vgl. Kiddusch. 57 a).. War der zum Fortfliegen bestimmte umgekommen43 Nachdem der erste Vogel geschlachtet und bevor das Blut gesprengt worden war. War dagegen das Blut bereits gesprengt, war der Pflicht genügt, auch wenn man den zweiten Vogel nicht mehr fortfliegen lassen konnte (ראב״ד zu הלכות מו״צ XI, 4)., wurde das Blut fortgegossen44 Und musste ein neues Vogelpaar genommen werden..", + "Für das Zedernholz lautete die Vorschrift, dass es eine Elle lang und so dick wie die Viertel-Dicke eines Bettstellen-Fusses45 Der wohl gewöhnlich die gleiche Dicke hatte. sei, ein [Fuss] in zwei [Teile gespalten] und diese zwei in vier46 Das soll wohl heissen: nicht so dick wie ein Viertel der Fusslänge, sondern wie die Fussdicke, wenn durch Spalten der Dicke der eine Fuss in vier gespalten worden ist.. Für das Ysop lautete die Vorschrift, es darf nicht griechischer Ysop sein, nicht Stibiam-Ysop47 Nach der bläulichen Farbe so benannt, כוחל arab. كخل = Stibium, Augenschminke., nicht römischer Ysop, nicht Wüsten - Ysop und nicht irgend ein Ysop, der einen Beinamen hat48 Nach Nidda 26 a musste der Ysop mindestens eine Handbreite lang sein, nach Joma 42 a der Streifen Wolle das Gewicht eines Schekel haben..", + "Am achten Tage brachte er drei Tiere, ein Sündopfertier49 Ein weibliches Schaf., ein Schuldopfertier50 Ein männliches Schaf. und ein Ganzopfertier51 Ein männliches Schaf.; der Bedürftige brachte einen Sündopfervogel und einen Ganzopfervogel52 Als Schuldopfer dagegen ebenso wie der Bemittelte ein männliches Schaf..", + "Er53 Der Aussätzige. trat an das Schuldopfer heran54 Nach der Tosefta trat der Priester mit dem Opfertier an das Nikanor-Tor, der Aussätzige, der vorher nochmals ein Tauchbad genommen hatte, blieb ausserhalb des Tores stehen, weil er das Heiligtum noch nicht betreten durfte, er streckte nur seine Hände hinein und vollzog mit dem Priester gemeinsam an dem Opfer die Schwingung, dann stützte er seine Hände auf das Opfer, und dann wurde dieses nach innen geführt und geschlachtet. Nach Maim. (הלכות מחוס׳ כפ׳ IV, 2) wurde die Schwingung von dem Priester allein vollzogen; nach מ״א fand das Aufstützen der Hände ausserhalb des Heiligtums statt, weshalb die Mischna das Tauchbad des Aussätzigen und sein Herantreten an das Nikanor-Tor auch erst nach dem Schlachten des Opfers erwähnt. und stützte darauf seine beiden Hände, und man schlachtete es, zwei Priester fingen sein Blut auf, der eine in einem Gerät und der andere in der Hand. Derjenige, der es in einem Gerät aufgefangen hatte, ging und sprengte es an die Altarwand, und der, der es in der Hand aufgefangen hatte, ging55 Nachdem das Blut an den Altar gesprengt war. an den Aussätzigen heran. Der Aussätzige nahm ein Tauchbad in der Aussätzigen-Kammer56 S. Middot II Note 46. und ging und stellte sich an das Nikanor-Tor57 Nach der ersten Auslegung in Note 54 ist dieser Absatz der Mischna als Plusqpf. aufzufassen.; R. Jehuda sagt: Er brauchte kein Tauchbad zu nehmen58 Da er bereits am vorhergehenden Tage ein Tauchbad genommen hatte, s. oben Mischna 3. Nach der anderen Ansicht musste er trotzdem nochmals ein Tauchbad nehmen, weil er während der Zeit seiner Unreinheit nicht gewohnt war, sich vor Berührung mit Unreinem in Acht zu nehmen, und deshalb zu befürchten war, dass er inzwischen aus Unachtsamkeit sich wieder verunreinigt hatte. Allerdings würde in diesem Falle er auch durch das Tauchbad noch nicht rein werden, da er ja immer noch ein טבול יום wäre, immerhin sollte er soweit möglich sich von einer ihm etwa anhaftenden Unreinheit zu befreien suchen..", + "Er streckte seinen Kopf nach innen hinein59 Der Aussätzige darf das Heiligtum nicht betreten, so lange seine Sühnopfer noch nicht dargebracht sind, und das Blut darf nicht aus dem Heiligtum herauskommen, da es dadurch untauglich würde, deshalb muss der Aussätzige draussen bleiben und nur die betreffenden Körperteile hineinstrecken. Allerdings ist für den Unreinen auch das Hineinstrecken einzelner Körperteile verboten (ביאה במקצת שמה ביאה), da es anders aber unmöglich ist, die Tora-Vorschrift zu erfüllen, fällt in diesem Falle das Verbot weg (עשה דחי לא תעשה). Nach Ansicht von Maim. ist das Verbot von ביאה במקצת nur ein rabbinisches Verbot., und man gab [von dem Blute] auf den Knorpel60 Nach den meisten Erklären der mittlere Teil des Ohres, nach Kimchi im ס׳ השרשים das Ohrläppchen. seines Ohres61 des rechten., seine Hand61 des rechten., und man gab davon auf den Daumen seiner Hand, seinen Fuss61 des rechten., und man gab davon auf die grosse Zehe seines Fusses; R. Jehuda sagt: Er streckte alle drei zugleich hinein62 Da auf diese Weise das doch eigentlich entgegenstehende Verbot nur ein Mal übertreten zu werden braucht (מ״א).. Hatte er keinen Daumen an der Hand, keine grosse Zehe am Fuss, kein rechtes63 Das ימנית ist wohl auch auf בהן יד und בהן רגל zu beziehen. Ohr, konnte er niemals wieder rein werden64 Nach ר״ש und Bart. jedoch nur in dem Falle, wenn er beim Eintritt in die Reinigung die Glieder noch hatte, hatten sie ihm dagegen auch vorher schon gefehlt, treten die betreffenden Körperstellen für sie ein; R. Elieser sagt: Man gab es auf die betreffenden Körperstellen; R. Simon sagt: Wenn man es auf die der linken Seite gegeben hat, hat man auch dem Gebot genügt65 Deshalb gab man es, wenn die Glieder auf der rechten Seite fehlten, nicht auf die betreffenden Körperstellen der rechten Seite, sondern auf die Glieder der linken Seite. Dagegen hat man bei Vorhandensein der Glieder auf der rechten Seite auch nach R. Simon der Pflicht nicht genügt, wenn man das Blut auf die der linken Seite gegeben hat (vgl. Menachot 10 a und b). So liest auch der Talmud Sanh. 45 b und 88 a: נותן על של שמאל ויוצא, ebenso Nasir 46 mit Umstellung der Tradenten: יניח על של שמאל ויצא, wonach sich der Ausspruch des R. Simon ebenso wie das נותן des R. Elieser nur auf den angegebenen Fall bezieht..", + "Dann nahm er66 Der Priester, der mit dem Schuldopfer und dem Log Öl die Schwingung ausgeführt und das Schuldopfer dargebracht hatte (Lev. 14, 12). von dem Log Öl und goss davon67 Er goss nur soviel davon ab, wie zu den nachfolgenden Handlungen gebraucht wurde. in die Hand68 Die linke. eines anderen69 Weil es (Lev. 14, 15) nicht heisst: על כפו השמאלית sondern על כף הכהן השמאלית. [Priesters]. Hatte er in seine eigene Hand gegossen, war dem Gebote genügt. Er66 Der Priester, der mit dem Schuldopfer und dem Log Öl die Schwingung ausgeführt und das Schuldopfer dargebracht hatte (Lev. 14, 12). tauchte ein70 Seinen rechten Zeigefinger in das in die linke Hand gegossene Blut. und sprengte siebenmal nach der Richtung71 Das לפני ה׳ (Lev. 14, 16) wird dahin gedeutet, dass der Priester das Antlitz dem Allerheiligsten zuwenden muss, wenn er die Sprengungen vornimmt, nicht dass er das Öl in das Heiligtum hineinbringt, sondern er bleibt im Vorhof stehen und sprengt das Öl auf den Fussboden der עזרה. des Allerheiligsten, zu jeder Sprengung tauchte er wieder ein72 Seinen Finger.. Dann ging er an den Aussätzigen heran, auf dieselben Stellen, auf die man das Blut gegeben, gab man auch das Öl, denn so heisst es73 Lev. 14, 28.: „Auf das Blut des Schuldopfers“. Den Rest des Öls, der auf der Hand des Priesters war, gab man auf den Kopf des sich Reinigenden, ihn zu sühnen74 Lev. 14, 18 und 29.. Hatte man es darauf gegeben, war die Sühne vollzogen, wenn nicht, war die Sühne nicht vollzogen, das sind die Worte des R. Akiba75 Er bezieht das לכפר und וכפר in den Versen 18 und 29 auf das vorangehende Giessen des Öls auf den Kopf des Aussätzigen.; R. Jochanan, Sohn des Nuri, sagt: Es ist etwas, was von der Vorschrift Zurückbleiben kann76 Über den Ausdruck שירי מצוה s. Menach. IX Note 67., ob er es darauf gegeben hat oder nicht gegeben hat, die Sühne ist vollzogen77 Er bezieht das לכפר und וכפר auf das dargebrachte Schuldopfer., jedoch wird es ihm angerechnet, als hätte er sie nicht vollzogen. Ist von dem Log etwas, abhanden gekommen, bevor er davon abgegossen hat, macht er es wieder voll, nachdem er davon abgegossen hat, muss er von neuem ein anderes bringen78 Er hat nicht alles zur Sühne Vorgeschriebene richtig vollzogen., dies sind die Worte des R. Akiba78a Nach der Vorschrift (Lev. 14, 15): ולקח הכהן מלוג השמן ויצק muss bei den nachfolgenden Handlungen noch das volle Log Öl vorhanden sein, das hierfür bestimmt worden war, ist dieses nicht der Fall, so ist auch das noch vorhandene Öl für den weiteren Gebrauch untauglich. Nach R. Akiba wird jedoch erst beim Abgiessen das gesamte Öl für die nachfolgenden Handlungen zu einem zusammengehörenden Ganzen verbunden, so dass, wenn danach etwas von dem Öl abhanden kommt, so dass nicht mehr das volle Log da ist, auch das noch vorhandene Öl untauglich wird, weil es nicht das vorgeschriebene Mass enthält (יציקה קבעה לה s. Raschi Menach. 9 a קמיצה קבעה לה). Ist dagegen das Öl vor dem Abgiessen weniger als ein Log geworden, ist dadurch das zurückgebliebene Öl nicht untauglich geworden, sondern es darf durch Zugiessen wieder zu einem Log aufgefüllt werden. Allerdings muss mit dem aufgefüllten Log die vorher vorgenommene Schwingung nochmals wiederholt werden (יו״ב).. R. Simon sagt: Ist von dem Log etwas abhanden gekommen, bevor er davon [auf den Aussätzigen7979 So nach יו״ב, nach Bart. sind die sieben Sprengungen auf den Fussboden damit gemeint. ] gegeben hat, macht er es wieder voll, nachdem er davon gegeben hat, muss er von neuem ein anderes bringen79a Die bereits ausgeführten Handlungen braucht er aber nicht nochmals vorzunehmen (s. Joma 61 a)..", + "Wenn80 Arachin 17 b. ein Aussätziger seine Opfer als Armer gebracht hat, und er ist81 Bevor alle Opfer dargebracht worden. reich82 Unter einem reichen Aussätzigen versteht man den, der die Mittel hat, die drei vorgeschriebenen Tieropfer darzubringen. Reichen ihm hierzu die Mittel nicht, so hat er nur als Schuldopfer ein Lamm darzubringen, als Sündopfer und als Ganzopfer je eine junge Taube oder Turteltaube. geworden, oder als Reicher, und er ist arm geworden, richtet es sich immer nach dem Sündopfer83 Das Schuldopfer wurde zuerst dargebracht, dann das Sündopfer und dann das Ganzopfer. War er zur Zeit, als das Sündopfer dargebracht wurde, bemittelt und ist dann verarmt, muss er doch als Ganzopfer ein Schaf darbringen, war er, als das Sündopfer dargebracht wurde, unbemittelt und hat er deshalb als solches eine Taube dargebracht, und er ist dann bemittelt geworden, bringt er doch als Ganzopfer nur eine Taube dar. Nach R. Simon ist die Darbringung des Sündopfers massgebend, weil nur darin und in der des Ganzopfers sich der Arme von dem Reichen unterscheidet, nach R. Jehuda die des Schuldopfers, weil damit seine Reinigung beginnt., dies sind die Worte des R. Simon; R. Jehuda sagt: Nach dem Schuldopfer.", + "Ein84 Keretot 28 a. armer Aussätziger, der das Opfer eines reichen dargebracht hat85 Indem er die dazu erforderlichen Mittel sich geborgt oder anderweitig verschafft hat., hat seiner Pflicht genügt86 Es ist ihm auch von vorneherein gestattet, es darzubringen., ein reicher, der das Opfer eines armen dargebracht hat, hat seiner Pflicht nicht genügt. Es darf jemand für87 על ידי = für, anstatt, vgl. das aram. איידי. seinen Sohn, seine Tochter, seinen Sklaven und seine Sklavin88 Die alle kein eigenes Vermögen haben und von ihm unterhalten werden. das Opfer eines Armen bringen89 Obgleich er selbst vermögend ist und für sich selbst das Opfer eines Vermögenden darbringen müsste. und sie dann Opferfleisch90 Das sie vor Darbringung ihres Sühnopfers nicht essen dürfen. essen lassen; R. Jehuda sagt: Auch für seine Frau muss er91 Der Vermögende, wie für sich selbst. das Opfer eines Reichen bringen92 Wenn sie selbst auch kein Vermögen hat., ebenso ist es bei jedem Opfer, das sie zu bringen hat93 Nach Maim. und Bart. gilt dies für alle Opfer, die sie zu bringen hat, mit Ausnähme solcher, die sie freiwillig zu bringen gelobt hat, nach ר״ש gilt dieses auch nicht für Opfer, die sie für begangene Sünden zu bringen hat..", + "Sind die Opfertiere von zwei Aussätzigen unter einander geraten94 Jeder der beiden Aussätzigen hat ein männliches Schaf als Schuldopfer und eines als Ganzopfer und ein weibliches als Sündopfer hingebracht, man weiss aber nicht mehr, welches von den zwei Schuldopfertieren und welches von den zwei Ganzopfertieren und welches von den zwei Sündopfertieren dem einen gehört und welches dem anderen., und man hat das Opfer von einem von ihnen dargebracht95 Man hat von den drei Paaren je eines dargebracht mit der Bestimmung, dass es für denjenigen als Opfer gelten soll, dem es gehört, um danach die drei anderen mit der gleichen Bestimmung darzubringen., und dann ist einer von ihnen gestorben96 So dass die drei zurückgebliebenen Opfer nicht mehr mit der obigen Bestimmung dargebracht werden können, da es ja vielleicht gerade die Opfer des Gestorbenen sind und nur das Ganzopfer eines Gestorbenen auch nach seinem Tode dargebracht werden darf (s. Kinnim II, 5), nicht aber sein Sündopfer und sein Schuldopfer, sondern das Sündopfer muss man umkommen lassen (s. Temura IV, 1) und das Schuldopfer weiden lassen, bis es einen Leibesfehler bekommt, dann es verkaufen und den Erlös in die Spendenbüchse tun (s. Temura III, 3). Der Überlebende kann aber auch Dicht zwei andere Tiere nehmen und sie als sein Sündopfer und sein Schuldopfer darbringen, da vielleicht die bereits dargebrachten Tiere die seinen gewesen sind, er demnach bereits seine Opfer dargebracht hat, und er damit gegen das Verbot verstossen würde, Nichtheiliges im Heiligtum darzubringen. So hätte der Überlebende gar keine Möglichkeit, durch Darbringung der vorgeschriebenen Opfer sich von seiner Unreinheit zu reinigen; so erklärt יו״ב die Mischna. Nach ר״ש, Maim. und Bart. handelt es sich in der Mischna nur um die Frage der Darbringung des Sündopfers. Von den untereinander geratenen Tieren der beiden Aussätzigen ist das eine der beiden Sündopfertiere bereits dargebracht worden, bevor der eine von ihnen gestorben ist (dafür spricht das קרב קרבנו im Singular), und es handelt sich nur um die Frage, wie der Überlebende sich der Pflicht der Darbringung seines Sündopfers entledigen kann. Um das Ganzopfer handelt es sich nicht, weil dieses, wie oben schon erwähnt, auch für einen bereits Gestorbenen dargebracht werden darf, und auch um das Schuldopfer nicht, entweder weil, wie Maim. (הלכות נזירות X, 8) entscheidet, die Nichtdarbringung des Schuldopfers die Reinigung des Aussätzigen nicht hindert, oder weil in einem solchen Falle ausnahmsweise auch das Schuldopfer mit der Bestimmung dargebracht werden darf, dass im Falle das Schuldopfer des Darbringenden bereits dargebracht worden ist, es als freiwilliges Friedensopfer gelten soll, weil für das Schuldopfer die gleichen Blutsprengungen wie für das Friedensopfer vorgeschrieben sind, während bei einem Sündopfer eine solche Bestimmung nicht angängig ist, weil bei diesem die Blutsprengungen anders sind als beim Friedensopfer (vgl. Nidda 70 a)., darüber haben die Leute von Alexandria den R. Josua befragt97 Nidda 69 b., und er sagte zu ihnen: Er verschreibe sein Vermögen einem anderen98 Mit der Vereinbarung, dass er es ihm nach seiner Reinigung wieder zurückschenkt, so dass er in der Zwischenzeit unbemittelt ist. und bringe dann das Armen-Opfer99 Er bringt für den Fall, dass die bereits dargebrachten Opfer nicht die seinen waren, jetzt, da er unbemittelt ist, eine Taube als Sündopfer dar, das darf er, trotzdem er vielleicht durch das dargebrachte Sündopfer bereits seiner Pflicht genügt hat, weil ein Vogel-Sündopfer auch in einem Zweifelsfall dargebracht werden darf (s. Nasir 29 a). Als Schuldopfer und als Ganzopfer kann er, wie am Schluss von Note 96 ausgeführt, die zurückgebliebenen Tiere darbringen; dass er jetzt ein Armer ist, stört nicht, da ein Armer auch mit den für den Reichen vorgeschriebenen Opfern seiner Pflicht genügt.." + ] + ], + "sectionNames": [ + "Chapter", + "Mishnah" + ] +} \ No newline at end of file diff --git a/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Negaim/English/Mishnah Yomit by Dr. Joshua Kulp.json b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Negaim/English/Mishnah Yomit by Dr. Joshua Kulp.json new file mode 100644 index 0000000000000000000000000000000000000000..767c53084e743942c7b2613e3d20c596217f716b --- /dev/null +++ b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Negaim/English/Mishnah Yomit by Dr. Joshua Kulp.json @@ -0,0 +1,169 @@ +{ + "language": "en", + "title": "Mishnah Negaim", + "versionSource": "http://learn.conservativeyeshiva.org/mishnah/", + "versionTitle": "Mishnah Yomit by Dr. Joshua Kulp", + "status": "locked", + "priority": 1.0, + "license": "CC-BY", + "shortVersionTitle": "Dr. Joshua Kulp", + "actualLanguage": "en", + "languageFamilyName": "english", + "isBaseText": false, + "isSource": false, + "direction": "ltr", + "heTitle": "משנה נגעים", + "categories": [ + "Mishnah", + "Seder Tahorot" + ], + "text": [ + [ + "The signs of negaim are two which, in fact, are four. The bright spot (baheret) is bright white like snow; secondary to it is the sign as white as the lime of the Temple. The rising (se'et) is as white of the skin of an egg; secondary to it is the like white wool, the words of Rabbi Meir. But the sages say: the rising (se'et) is white wool and secondary to it is like the white of the skin of an egg.", + "The variegation of the snow-like whiteness is like wine mixed with snow. The variegation of the lime-like whiteness is like blood mixed with milk, the words of Rabbi Ishmael. Rabbi Akiva says: the reddishness in either of them is like wine mixed with water, only that in the snow-like whiteness the color is bright while in that of lime-like whiteness it is duller.", + "These four colors combine with each other to declare free [from uncleanness], to certify or to shut up. \"To shut up\" one who is at the end of the first week; \"To declare free [from uncleanness]\", one who is at the end of the second week. \"To certify\", one in which a discoloration or white hair arose, by the end of the first week, by the end of the second week or after it had been declared free [from uncleanness]. \"To certify\", when a spreading arose in it by the end of the first week, by the end of the second week or after it had been declared free [from uncleanness]. \"To certify\", when all one's skin turned white after it had been declared free from uncleanness; \"To declare free from uncleanness’, when all one's skin turned white after the sign had been certified unclean or after it had been shut up. These are the colors of signs of negaim upon which depend all decisions concerning negaim.", + "Rabbi Hanina, the vice-chief of priests, says: the colors of negaim are sixteen. Rabbi Dosa ben Harkinas says: the colors of negaim are thirty-six. Akaviah ben Mahalalel says: seventy-two. Rabbi Hanina the vice-chief of priests says: negaim may not be inspected for the first time at the end of Shabbat, since the end of that week will fall on Shabbat; Nor on a Monday, since the end of the second week will fall on Shabbat; Nor on a Tuesday, in the case of houses, since the end of the third week will fall on Shabbat. Rabbi Akiva says: they may be inspected at all times, and if the time for the second inspection falls on Shabbat it is postponed to after Shabbat; and this procedure leads sometimes to a leniency and sometimes to a stringency.", + "How does it lead to a leniency?If the nega had two white hairs and one white hair disappeared. If there were two white hairs and they turned black. If one hair was white and the other black and both turned black. If they were long and then they became short. If one was long and the other short and both became short. If a boil adjoined both hairs or one of them. If the boil surrounded both hairs or one of them. Or if they were separated from each other by a boil, the quick flesh of a boil, a burning, or the quick flesh of a burning, or a white scurf. If it had undiscolored flesh and this undiscolored flesh disappeared. If it was square and then became round or elongated. If it was encompassed and then moved to the side. If it was united and then it was dispersed. Or a boil appeared and made its way into it. If it was encompassed, parted or lessened by a boil, the quick flesh of a boil, a burning, the quick flesh of a burning, or a white scurf; If it had a spreading and then the spreading disappeared; Or the first sign itself disappeared or was so lessened that both are less than the size of a split bean; Or if a boil, the quick flesh of a boil, a burning, the quick flesh of a burning, or a white scurf, formed a division between the first sign and the spreading Behold these lead to a leniency in the law.", + "How does it lead to a stringency?If it had no white hairs and then white hairs appeared; If they were black and then turned white; If one hair was black and the other white and both turned white; If they were short and they became long; If one was short and the other long and both became long. If a boil adjoined both hairs or one of them, if a boil encompassed both hairs or one of them or if they were parted from one another by a boil, the quick flesh of a boil, a burn, or the quick flesh of a burn, or white scurf, and then [one of these things] disappeared. If it had no quick flesh and then quick flesh appeared. If it was round or long and then became four sided; If it was at the side and then it became encompassed. If it was dispersed and then it became united or a boil appeared and made its way into it. If it was encompassed, parted or lessened by a boil, the quick flesh of a boil, a burn, the quick flesh of a burn or white scurf, and then they disappeared; If it had no spreading and then a spreading appeared; If a boil, the quick flesh of a boil, a burn, the quick flesh of a burn, or white scurf formed a division between the first sign and the spreading and then they disappeared. Behold all of these lead to a stringency." + ], + [ + "The bright spot in a German appears as dull white, and the dull white spot in an Ethiopian appears as bright white. Rabbi Ishmael says: the children of Israel (may I be atonement for them!) are like boxwood, neither black nor white but of an intermediate shade. Rabbi Akiva says: painters have materials with which they portray figures in black, in white, and in an intermediate shade; let, therefore a paint of an intermediate shade be brought and applied around the outside of the nega, and it will then appear as on skin of intermediate shade. Rabbi Judah says: in determining the colors of negaim the law is to be lenient and not stringent; let,therefore, the negaim of the German be inspected on the color of his own body so that the law is lenient, and let that of the Ethiopian be inspected as if it were on the intermediate shade so that the law is also lenient. The sages say: both are to be treated as if the nega was on the intermediate shade.", + "Negaim may not be inspected in the early morning or in the evening, nor in a house, nor on a cloudy day, because then the dull white appears like bright white; nor may they be inspected at noon, because then the bright white appears like dull white. When are they to be inspected? During the third, fourth, fifth, eighth or ninth hour, the words of Rabbi Meir. Rabbi Judah ruled: during the fourth, fifth, eighth or ninth hour.", + "A priest who is blind in one eye or the light of whose eyes is dim should not inspect negaim; for it says, \"Wherever the priest's eyes can see\" (Leviticus 13:12). In a dark house one may not open up windows in order to inspect his nega.", + "What is [the posture] of examining negaim? A man is inspected in the posture of one that hoes or one that gathers olives. And a woman [is inspected in the posture] of one who is arranging dough and one who nurses her child, and one that weaves at an upright loom if the nega was in the right armpit. Rabbi Judah says: also in the posture of one that spins flax if it was within the left armpit. Just as [is the posture] for examining for the nega, so too [is the posture] for shaving hair.", + "All negaim may be examined by a person, except his own. Rabbi Meir ruled: not even the negaim of his relatives. All vows may be released by a person, except his own. Rabbi Judah says: not even those vows of his wife that affect relationships between her and others. All firstlings may be examined by a person, except his own firstlings." + ], + [ + "Everyone can become impure from negaim, except for a non-Jew and a resident alien. All are qualified to inspect negaim, but only a priest may declare them unclean or clean. He is told, \"Say: 'unclean,'\" and he repeats \"unclean,\" or \"Say: 'clean,'\" and he repeats \"clean.\" Two negaim may not be inspected simultaneously whether in one man or in two men; rather he inspects one first and isolates him, certifies him as unclean or pronounces him clean, and then he inspects the second. One who is isolated may not be isolated again nor may one who is certified unclean be certified unclean again. One who is certified unclean may not be isolated nor may one who is isolated be certified unclean. But in the beginning, or at the end of a week, he may isolate on account of the one nega and isolate him on account of another one; he may certify him unclean on account of one sign and also certify him unclean on account of another sign; he may isolated the one sign and declare the other clean, or certify the one unclean and declare the other clean.", + "A bridegroom on whom a nega has appeared is given the seven days of the marriage feast [in which he is not examined]; [This grace period is given to] him, and to his house and to his clothing. Similarly during a festival, one is granted exemption from inspection during all the days of the festival.", + "The skin of the flesh becomes unclean for two weeks and by one of three signs: by white hair or by quick flesh or by a spreading. \"By white hair or by quick flesh\" in the beginning, at the end of the first week, at the end of the second week, or after it had been pronounced clean. \"Or by a spreading,\" at the end of the first week, at the end of the second week, or after it had been pronounced clean. It becomes unclean for two weeks which are thirteen days.", + "A boil or a burn becomes unclean for one week and by one of the following two tokens: by white hair or by a spreading. By white hair, in the beginning, at the end of the week, or after it has been pronounced clean. \"Or by a spreading:\" At the end of the week, or after it had been declared clean. They become unclean for a week which is seven days.", + "Head or beard (scall) negaim become unclean for two weeks and by one of the following two signs: by yellow thin hair or by a spreading. \"By yellow thin hair\" in the beginning, at the end of the first week, at the end of the second week, or after they have been pronounced clean. \"Or by a spreading,\" at the end of the first week, at the end of the second week or after they have been pronounced clean. They become unclean for two weeks which are only thirteen days.", + "Scalp baldness or forehead baldness [negaim] become unclean for two weeks and by one of the following two signs: by quick flesh or by a spreading. \"By quick flesh,\" in the beginning, at the end of the first week, at the end of the second week, or after they have been pronounced clean. \"Or by a spreading,\" at the end of the first week, at the end of the second week, or after they have been pronounced clean. They become unclean for two weeks which are only thirteen days.", + "Garments become unclean for two weeks and by one of three signs: by a greenish color, by a reddish color or by a spreading. \"By a greenish colour or by a reddish color,\" in the beginning, at the end of the first week, at the end of the second week, or after they have been pronounced clean. \"Or by a spreading,\" at the end of the first week, at the end of the second week, or after they have been pronounced clean. They become unclean for two weeks which are but thirteen days.", + "Houses become unclean for three weeks and by one of the following three signs: by a greenish color or by a reddish color or by a spreading. \"By a greenish color or by a reddish color,\" in the beginning, at the end of the first week, at the end of the second week, at the end of the third week, or after they have been pronounced clean. \"Or by a spreading,\" at the end of the first week, at the end of the second week, at the end of the third week, or after they have been pronounced clean. They become unclean for three weeks which are nineteen days. None of the leprosy signs is for less than a week or for more than three weeks." + ], + [ + "There are [laws] that apply to the white hair that do not apply to the spreading, while others apply to the spreading and do not apply to the white hair. That white hair causes uncleanness at the beginning, it causes uncleanness whatever the state of its whiteness, and it is never a sign of cleanness. There are laws that apply to the spreading, for the spreading causes uncleanness however small its extent, it causes uncleanness for all negaim and even when it is outside the nega, and these laws do not apply to the white hair.", + "There are [laws] that apply to the quick flesh that do not apply to the spreading, while other restrictions apply to the spreading and do not apply to the quick flesh. That quick flesh causes uncleanness at the beginning, it causes uncleanness whatever its color, and it is never a sign of cleanness. There are [laws] that apply to the spreading, for the spreading causes uncleanness however small its extent, it causes uncleanness in all forms of negaim and also where it is outside the leprosy sign, and these laws do not apply to the quick flesh.", + "There are [laws] that apply to white hair that do not apply to quick flesh, while others apply to quick flesh and not to white hair. White hair causes uncleanness in a boil and in a burn, whether growing together or dispersed, and whether encompassed or unencompassed. There are [laws] that apply to quick flesh, for quick flesh causes uncleanness in scalp baldness and in forehead baldness, whether it was turned or was not turned, it prevents the cleanness of one who is turned all white, and causes uncleanness whatever its color, and these do not apply to white hair.", + "If the two hairs were black at the root and white at the tip he is clean. If they were white at the root and black at the tip he is unclean. How much whiteness must there be? Rabbi Meir says: any amount. Rabbi Shimon says: enough to be cut with a pair of scissors. If it was single at the root but split at the tip, and it looks like two hairs, he is clean. If a bright spot had [two] white hairs or black hair he is unclean, for we are not concerned that the place of the black hair lessened the space of the bright spot, since the former is of no consequence.", + "If a bright spot was of the size of a split bean and a string extended from it, if it was two hairs in breadth, it is subject to the restrictions in respect of white hair and spreading, but not to that in respect of its quick flesh. If there were two bright spots and a streak extended from one to the other, if it was two hairs in breadth, it combines them; but if not, it does not combine them.", + "If a bright spot the size of a split bean had within it quick flesh the size of a lentil and there was white hair within the quick flesh: if the quick flesh disappeared the spot is unclean on account of the white hair; if the white hair disappeared it is unclean on account of the quick flesh. Rabbi Shimon makes it clean, since it was not the bright spot that caused it [the hair] to turn [white]. If a bright spot together with the quick flesh in it was of the size of a split bean and there was white hair within the spot: if the quick flesh disappeared the bright spot is unclean on account of the white hair; if the white hair disappeared it is unclean on account of the quick flesh. Rabbi Shimon says that it is clean, since it was not a bright spot the size of a split bean that caused the hair to turn [white]. He agrees that if where the white hair was, was the size of a split bean, that it is impure.", + "A bright spot which had quick flesh and a spreading: if the quick flesh disappeared it is unclean on account of the spreading; if the spreading disappeared it is unclean on account of the quick flesh. So also in the case of white hair and a spreading. If it [the bright spot] disappeared and appeared again at the end of the week, it is regarded as though it had remained as it was. If it reappeared after it had been pronounced clean, it must be inspected as a new one. If it had been bright white but was now dull white, or if it had been dull white but was now bright white, it is regarded as though it had remained as it was, provided that it does not become less white than the four principal colors. If it contracted and then spread, or if it spread and then contracted: Rabbi Akiva rules that it is unclean; But the sages rule that it is clean.", + "A bright spot the size of a split bean, and it spreads to the extent of half a split bean, while of the original spot there disappeared as much as half a split bean: Rabbi Akiba says: it must be inspected as a new one, But the sages say: it is clean.", + "A bright spot the size of a split bean that spread to the extent of half a split bean and a little more, while as much as half the size of a split bean disappeared from the original spot: Rabbi Akiva says that it is unclean, But the sages say that it is clean. A bright spot the size of a split bean that spread to the extent of a split bean and a little more, while the original spot disappeared: Rabbi Akiva says that is it unclean, But the sages say: it should be inspected as a new one.", + "A bright spot the size of a split bean spread to the extent of a split bean, and in the spreading there appeared quick flesh or white hair, while the original spot disappeared: Rabbi Akiva says: it is unclean. But the sages say: it must be inspected as a new one. A bright spot the size of half a split bean with nothing in it, and then there appeared a bright spot the size of half a split bean and with one hair, this is to be isolated. A bright spot the size of half a split bean with one hair and then there appeared another spot of the size of a half a split bean with one hair, this is to be isolated. A bright spot the size of half a split bean with two hairs and another spot of the size of half a split bean appeared with one hair, this is to be isolated.", + "A bright spot the size of a split bean and there was nothing else, and then there appeared a bright spot of the size of half a split bean having two hairs, this one is declared unclean. Because they said: if the bright spot preceded the white hair he is unclean; if the white hair preceded the bright spot he is clean; and if it is doubtful he is unclean. Rabbi Joshua regards this as unsolvable." + ], + [ + "Any doubtful nega is regarded as clean, except this case and one other. Which is that? If he had a bright spot of the size of a split bean and he was isolated, and by the end of the week it was as big as a sela, and it is doubtful whether it is the original one or whether another came in its place, he must be regarded as unclean.", + "If one had been certified unclean on account of white hair, and the white hair disappeared and other white hair appeared, And so also in the case of quick flesh or a spreading, Whether this occurred in the beginning, at the end of the first week, at the end of the second week, or after he had been released from uncleanness, he is regarded as being in the same position as before. If he had been certified unclean on account of quick flesh, and the quick flesh disappeared and other quick flesh appeared, And so also in the case of white hair and spreading, Whether this occurred in the beginning, at the end of the first week, at the end of the second week, or after the man had been released from uncleanness, he is regarded as being in the same position as before. If he had been certified unclean on account of a spreading, and the spreading disappeared and another spreading appeared, And so also in the case of white hair, Whether this occurred at the end of the first week, at the end of the second week, or after the man had been released from uncleanness, he is in the same position as before.", + "Deposited hair: Akaviah ben Mahalalel holds it is unclean. But the sages hold it to be clean. What is \"deposited hair\"? If one had a bright spot with white hair in it, and the bright spot disappeared leaving the white hair in position and then it reappeared: Akaviah ben Mahalalel holds it to be unclean, But the sages hold it to be clean. Rabbi Akiva said: in this case I agree that he is clean; But what is \"deposited hair\"? If one had a bright spot of the size of a split bean with two hairs in it, and a part the size of a half a split bean disappeared leaving the white hair in the place of the white spot and then it reappeared. They said to him: just as they rejected the ruling of Akaviah so is there no validity in your ruling.", + "Any doubt in negaim in the beginning is regarded as clean before uncleanness has been established, but after uncleanness has been established a doubt is regarded as unclean. How is this so? If two men came to a priest one having a bright spot the size of a split bean and the other having one of the size of a sela, and at the end of the week each had one the size of a sela, and it is not known on which of them the spreading had occurred, Whether this occurred with one man or with two men, each is clean. Rabbi Akiva said: if one man is involved he is unclean, but if two men are involved each is clean.", + "\"But after uncleanness has been established a doubt is regarded as unclean.\" How so? If two men came to a priest, one having a bright spot of the size of a split bean and the other having one of the size of a sela and at the end of the week each was of the size of a sela and a little more, both are unclean; And even though both returned to be the size of a sela both are unclean, and remain unclean until they return to the size of a split split bean. They is what they meant when they said, \"but after uncleanness has been established a doubt is regarded as unclean.\"" + ], + [ + "The minimum size of a bright spot must be that of a Cilician split bean squared. The space covered by a split bean equals that of nine lentils. The space covered by a lentil equals that of four hairs; It turns out that the size of a bright spot must be no less than that of thirty-six hairs.", + "If a bright spot was of the size of a split bean and in it there was quick flesh of the size of a lentil: If the bright spot grew larger it is unclean, but if it grew smaller it is clean. If the quick flesh grew larger it is unclean, and if it grew smaller it is clean.", + "A bright spot the size of a split bean and in it there was quick flesh less than the size of a lentil: If the bright spot grew larger it is unclean, but if it grew smaller it is clean. If the quick flesh grew larger it is unclean, but if it grew smaller, Rabbi Meir rules that it is unclean; But the sages rule that it is clean, since a nega cannot spread within itself.", + "If a bright spot was larger in size than a split bean and in it there was quick flesh larger than a lentil, irrespective of whether they increased or decreased, they are unclean, provided that they do not decrease to less than the prescribed minimum.", + "If a bright spot was the size of a split bean and quick flesh the size of a lentil encompassed it, and outside the quick flesh there was another bright spot, the inner one must be isolated and the outer one must be certified unclean. Rabbi Yose says: the quick flesh is not a sign of uncleanness for the outer one, since the inner bright spot is within it. If it decreased or disappeared: Rabban Gamaliel says: if its destruction was on its inner side it is a sign of spreading of the inner bright spot while the outer one is clean, but if its destruction was on its outer side, the outer one is clean while the inner one must be isolated. Rabbi Akiva says: in either case it is clean.", + "Rabbi Shimon said: when is this the case? When the quick flesh was exactly the size of a lentil. But if it was larger than a lentil, the excess is a sign of spreading of the inner one, and the outer one is unclean. If there was white scurf less that the size of a lentil, it is a sign of the spreading of the inner bright spot but it is not a sign of spreading of the outer one.", + "There are twenty-four tips of limbs in the human body that do not become unclean on account of quick flesh: the tips of the fingers and the toes, the tips of the ears, the tip of the nose, the tip of the penis; and also the nipples of a woman. Rabbi Judah says: also those of a man. Rabbi Eliezer says: also warts and warts with thin necks do not become unclean on account of quick flesh.", + "The following places in a person do not become unclean on account of a bright spot: the inside of the eye, the inside of the ear, the inside of the nose and the inside of the mouth, wrinkles, wrinkles in the neck, under the breast and the armpit, the sole of the foot, the nails, the head and the beard; and a boil, a burn and a blister that are festering. All these: Do not become unclean on account of negaim Do not combine with other negaim, A nega is not considered to spread into them, Do not become unclean on account of quick flesh, And they do not act to prevent a person from being considered to have turned completely white. If subsequently a bald spot arose in the head or beard, or if a boil, a burn or a blister formed a scar: They may become unclean by negaim, But they do not combine with other negaim, A nega is not considered to spread into them, And they do not become unclean on account of quick flesh. But they do act to prevent a person from being considered to have all turned white. The head and the beard before they have grown hair, and warts with thin necks on the head or the beard, are treated as the skin of the flesh." + ], + [ + "The following bright spots are clean:Those that one had before the Torah was given, Those that a non-Jew had when he converted; Or a child when it was born, Or those that were in a crease and were subsequently uncovered. If they were on the head or the beard, on a boil, a burn or a blister that is festering, and subsequently the head or the beard became bald, and the boil, burn or blister turned into a scar, they are clean. If they were on the head or the beard before they grew hair, and they then grew hair and subsequently became bald, or if they were on the body before the boil, burn or blister before they were festering and then these formed a scar or were healed: Rabbi Eliezer ben Jacob said that they are unclean since at the beginning and at the end they were unclean, But the sages say: they are clean.", + "If their color changed, whether to be lenient or stringent: How is it \"to be lenient\"? If it was white like snow and it became white like the lime of the Temple, or like wool or like the skin of an egg, or [as white] as the second shade of a rising or the second shade of bright white. How is it \"to be stringent\"? If it was the color of the skin of an egg and it became like white wool, the lime of the Temple or like snow. Rabbi Eliezer ben Azariah rules that they are clean. Rabbi Eliezer Hisma says: if the change was to be lenient it is clean, but if it was one to be stringent it must be inspected as if it were a new one. Rabbi Akiva says: whether the change was to be lenient or to be strict it must be inspected as if it were a new one.", + "A bright spot in which there were no signs of uncleanness: At the beginning, or at the end of the first week, he is isolated; At the end of the second week or after it had been pronounced clean, he is pronounced clean. If while the priest was about to isolate him or to pronounce him clean, signs of uncleanness appeared in it, he certifies him as unclean. A bright spot in which there are signs of uncleanness, he certifies him as unclean. If while the priest was about to certify it as unclean the signs of uncleanness disappeared: If at the beginning, or at the end of the first week, he isolates him; But if at the end of the second week or after the spot had been pronounced clean, he is pronounced clean.", + "One who plucks out signs of uncleanness or burns quick flesh transgresses a negative commandment. And as regards cleanness: If they were plucked out before he came to the priest, he is clean; But if after he had been certified as unclean, he remains unclean. Rabbi Akiva said: I asked Rabban Gamaliel and Rabbi Joshua while they were on the way to Narbata, \"What is the ruling if the plucking occurred while he was isolated?\" They said to me, \"We did not hear anything [about this case], but we have heard that if they were plucked before he came to the priest he is clean, and if after he had been certified as unclean he remains unclean.\" I began to bring them proofs: whether the man stands before the priest or whether he is isolated, he is clean unless the priest had pronounced him unclean. When does he attain cleanness [after he has been certified unclean]? Rabbi Eliezer says: after another nega arises in him and he has attained cleanness after it. But the sages says: only after another nega has spread over his whole body or after his bright spot has been reduced to less than the size of a split bean.", + "If one had a bright spot and it was cut off, he becomes clean; If he cut it off intentionally: Rabbi Eliezer says: [he is clean] only after another nega arises in him and he has attained cleanness after it. But the sages say: only after it has spread over all his body. If it was on the tip of one's foreskin, he should be circumcised." + ], + [ + "If a nega broke out completely upon one who was unclean, he becomes clean; If the ends of his limbs reappeared, he becomes unclean until the bright spot is reduced to less than the size of a split bean. [If it broke out completely upon him] when he was clean, he becomes unclean; If the ends of his limbs reappeared, he remains unclean until his bright spot resumes its former size.", + "A bright spot the size of a split bean in which there was quick flesh the size of a lentil and then it broke out covering a person's entire skin and then the quick flesh disappeared, or if the quick flesh disappeared and then the bright spot broke out covering all his skin, he is clean. If quick flesh arose [subsequently], he is unclean. If white hair grew [subsequently]: Rabbi Joshua rules that he is unclean, But the sages rule that he is clean.", + "A bright spot in which there was white hair and then it broke out covering his entire skin, even though the white hair remained in its place, he is clean. A bright spot in which there was a spreading and then it broke out covering his entire skin, he is clean. But in all of these cases if [even] the ends of the his limbs reappeared [in their natural color], he is unclean. If it broke out covering a part of his skin he is unclean; If it broke out covering all his skin he is clean.", + "In all cases of breaking out and covering the ends of the limbs whereby the unclean have been pronounced clean, if they reappeared they become unclean again. In all cases of reappearance of the ends of the limbs whereby the clean have been pronounced unclean, if they were covered again these become clean again. If subsequently they become uncovered these are unclean, even if this occurs a hundred times.", + "Any part [of the body] that can be subject to the uncleanness of a bright spot nega can prevent the effectiveness of the breaking out [over the entire body], and any part that cannot be subject to the uncleanness of a bright spot nega does not prevent the effectiveness of the breaking out abroad. How so? If it broke out covering all of his skin, but not on the head or the beard, or on a festering boil, burn or blister, and then the head or the beard became bald, or the boil, burn or blister turned into a scar, he is clean. If it broke out covering all of his skin, except a spot of the size of half a lentil near the head or beard, or near a boil, burn or blister, and then the head or the beard became bald, or the boil, burn or blister turned into a scar, even though the place of the quick flesh became a bright spot, he is unclean unless it breaks out covering all his body.", + "If there were two bright spots, one unclean and the other clean, and they broke out from one to the other, and then [a nega] broke out covering all of his skin, he is clean. [If the bright spots] were on his upper lip and lower lip, or on two of his fingers, or on his two eyelids, even though they cleave together and appear as one, he is clean. If it broke out covering all his skin except white scurf, he is unclean. If the ends of his limbs reappeared in the color of white scurf, he is clean. If the ends of his limbs reappeared to the extent of less than a lentil: Rabbi Meir rules that he is unclean, But the sages rule that a piece of white scurf less in size than a lentil, is a sign of uncleanness in the beginning, but it is not a sign of uncleanness at the end.", + "One who came [in front of the priest] with all his body white is isolated. If white hair grew, he is certified unclean. If both hairs or one of them turned black, If both or one of them became short, If a boil adjoined both or one of them, If a boil surrounded both or one of them, Or if a boil, the quick flesh of a boil, a burn, the quick flesh of a burn, or white scurf divided them [he is pure]. If quick flesh or white hair arose, he is unclean; But if neither quick flesh nor white hair arose he is clean. In all these cases if the ends of his limbs reappeared he remains as he was before. If the nega broke out, covering a part of him, he is unclean. If it broke out covering all of them, he is clean.", + "If it broke out covering all of his skin all at once: If this originated in a condition of cleanness, he is unclean; But if it originated in a condition of uncleanness, he is clean. One who becomes clean after having been isolated is exempt from the uncovering his head and rending his clothes, from shaving his hair and from bringing the birds. If he becomes clean after he had been certified unclean, he is liable to all these. Both convey uncleanness by entering.", + "If one came with his whole body white, and on it there was quick flesh to the extent of a lentil, and then the nega spread out covering all his skin, and then the ends of his limbs reappeared: Rabbi Ishmael says: this is the same as when the ends of the limbs reappear in that of a large bright spot. Rabbi Elazar ben Azariah ruled: as when the ends of the limbs reappeared in a small bright spot.", + "There is one who shows his nega [to the priest] and thereby gains advantage, while there is one who shows and loses. How so? If one was certified unclean and the signs of his uncleanness disappeared, and before he could show it to the priest the nega broke out covering all his skin, he is clean; whereas if he had shown it to the priest he would have been unclean. If he had a bright spot in which there was nothing else, and before he could show it to the priest it broke out covering all his skin, he is unclean; whereas if he had shown it to the priest he would have been clean." + ], + [ + "A boil or a burn may become unclean in a week and by two signs: by white hair or by a spreading. What is a \"boil\"? An injury received from wood, stone, peat, or the waters of Tiberias, of from any other object whose heat is not due to fire is a boil. What exactly is a \"burn\"? A burn caused by a live coal, hot embers, or any object whose heat is due to fire is a burning.", + "A boil and a burn do not combine, nor do they spread from one to the other, nor do they spread from there to the skin of the flesh, nor does [a nega] on the skin of the flesh spread to them. If they were festering they are clean. If they formed a scale as thick as garlic peel, such is the scar of the boil that is spoken of in the Torah. If they were subsequently healed, even though there was a mark in their place, they are regarded as the skin of the flesh.", + "They asked R. Eliezer: \"[What is the ruling concerning] one who had a bright spot the size of a sela form on the inside of his hand and it covered up the scar of a boil?\" He replied: \"He should be isolated.\" They said to him: \"Why? Since it is neither capable of growing white hair nor can it effectively spread nor does quick flesh cause it to be unclean?\" He replied, \"It is possible that it will contract and then spread again.\" They said to him, \"But what about when its only the size of a split bean?' He said to them: I have not heard anything. Rabbi Judah ben Batera said to him, \"Can I teach something about this?\" He replied, \"If you would thereby confirm the ruling of the sages, go ahead.\" He said, \"Lest another boil would arise outside it and spread into it. He replied: \"You are a great scholar for you have confirmed the words of the sages.\"" + ], + [ + "Scalls may become unclean for two weeks and by two signs: by thin yellow hair and by spreading. By thin yellow hair: means stunted and short, the words of Rabbi Akiva. Rabbi Yohanan ben Nuri said: even though it is long. Rabbi Yohanan ben Nuri said: what is the meaning of the expression when people say, \"This stick is thin,\" or \"This reed is thin\"? Does \"thin\" imply that it is stunted and short and not stunted and long? Rabbi Akiva replied: before we learn from the reed let us learn from hair, [for they say] \"So and so's hair is thin\": \"thin\" means that it is stunted and short and not stunted and long.", + "Yellow thin hair causes uncleanness whether it is clustered together or dispersed, whether it is encompassed or unencompassed, or whether it came after the scall or before it, the words of Rabbi Judah. Rabbi Shimon says: it causes uncleanness only when it came after the scall. Rabbi Shimon said: Is it not logical: if white hair, against which other hair affords no protection, causes uncleanness only when it comes after the nega, how much more should yellow thin hair, against which other hair does afford protection, cause uncleanness only when it comes after the scall? Rabbi Judah says: Whenever it was necessary to say, \"it turns\" Scripture says, \"it turns.\" But the scall, since about it Scripture says, \"there is no yellow hair in it,\" it causes uncleanness whether it came before or after it.", + "[Black hair] that sprouts up affords protection against yellow hair and against a spreading, whether it was clustered together or dispersed, whether it was encompassed or unencompassed. And that which is left [over from before the scall] affords protection against yellow hair and against a spreading, whether it is clustered together or dispersed, and also when encompassed, but it affords no protection where it is at the side unless it is distant from the standing hair by the place of two hairs. If one hair was yellow and the other black, or if one was yellow and the other white, they afford no protection.", + "Yellow hair that preceded a scall is clean. Rabbi Judah says that it is unclean. Rabbi Eliezer ben Jacob says: it neither causes uncleanness nor does it afford protection. Rabbi Shimon says: anything in a scall that is not a sign of uncleanness is a sign of cleanness.", + "How does one shave who has a scall? He shaves outside it and leaves next to it two hairs in order to determine whether it spreads. If he was certified unclean on account of yellow hair, and then the yellow hair disappeared and other yellow hair appeared, and so also if there was a spreading, irrespective of whether the certification took place at the beginning, at the end of the first week, at the end of the second week or after his release from uncleanness, behold he remains as he was before. If he was certified unclean on account of a spreading, and the spreading disappeared and then reappeared, and so also if there was yellow hair, irrespective of whether the certification took place at the end of the first week, at the end of the second week or after his release from uncleanness, he remains as he was before.", + "Two scalls side by side and a line of hair separating between them: If a gap opened up in one place he is unclean, But if it opened up in two places he is clean. How big should the gap be? The space of two hairs. If there was a gap in one place, even though it is as big as a split bean, he is unclean.", + "Two scalls one within the other and a line of hair separating between them: If there appeared a gap in one place the inner one is unclean, But if in two places it is clean. How big must the gap be? The space of two hairs. If there was a gap in one place of the size of a split bean he is clean.", + "One who has a scall with yellow hair within it is unclean. If subsequently black hair grew in it, he is clean; even if the black hair disappeared again he remains clean. Rabbi Shimon ben Judah says in the name of Rabbi Shimon: any scall that has once been pronounced clean can never again be unclean. Rabbi Shimon says: any yellow hair that has once been pronounced clean can never again be unclean.", + "If one had a scall the size of a split bean and it spread over all his head he becomes clean. The head and the beard do not prevent [one another], the words of Rabbi Judah. Rabbi Shimon says: they do prevent. Rabbi Shimon said: Is there not a logical inference: if the skin of the face and the skin of the body, between which something intervenes, do prevent [one another], the head and the beard, between which nothing intervenes, should they not also prevent [one another]? The head and the beard do not combine, nor is a spreading from one to the other effective. What exactly counts as the beard? From the joint of the jaw to the thyroid cartilage.", + "Scalp baldness (karahat) or forehead baldness (gabahat) may become unclean in two weeks and by two signs: by quick flesh or by spreading. What constitutes baldness? If one ate neshem or smeared himself with neshem or had a wound from which hair can no longer grow. What is the extent of scalp baldness? From the crown sloping backwards to the protruding cartilage of the neck. What is the extent of forehead baldness? From the crown sloping forwards to the region facing the hair above. Scalp baldness and forehead baldness cannot be combined, nor is spreading from one to the other effective. Rabbi Judah says: if there is hair between them they cannot be combined, but if there is none they must be combined." + ], + [ + "All garments can contract the uncleanness of negaim except those of non-Jews. One who buys garments [with signs of negaim] from non-Jews they must be inspected as if the signs had then first appeared. The hides [of animals] of the sea do not contract the uncleanness of negaim. If one joined to them anything which grows on land, even if it is only a thread or a cord, as long as it is something that is susceptible to uncleanness, they also become susceptible to uncleanness.", + "Camel's wool and sheep's wool that have been hackled together: If the majority is camel's hair, they are not susceptible to negaim; But if the majority is sheep's wool they are susceptible to negaim. If it is half and half they are susceptible to negaim. And the same law applies also to linen and hemp that have been hackled together.", + "Colored hides and garments are not susceptible to negaim. Houses whether they are colored or not colored, are susceptible to negaim, the words of Rabbi Meir. Rabbi Judah says: hides are like houses. Rabbi Shimon says: those that are naturally [colored] are susceptible to uncleanness but those that are artificially [dyed] are not susceptible to uncleanness.", + "A garment whose warp was colored and whose woof was white, or whose woof was colored and whose warp was white, all depends on what is most visible. Garments contract uncleanness if they are an intense green or an intense red. If [the nega] was green and it spread out red, or if it was red and it spread out green, it is unclean. If its color changed and then it spread, or if it changed and it did not spread, it is regarded as if it had not changed. Rabbi Judah says: let it be inspected as if it then appeared for the first time.", + "[A nega] that remained unchanged during the first week must be washed and isolated. One that remains unchanged during the second week must be burned. One that spread during the first or the second week must be burned. If it becomes dimmer in the beginning: Rabbi Ishmael says: it should be washed and isolated. But the sages say: he is not required [to do so]. If the nega became dimmer during the first week it must be washed and isolated. If it became dimmer during the second week it must be torn out, and that which is torn out must be burnt, and it is necessary for a patch to be put on. Rabbi Nehemiah says: a patch is not necessary.", + "If the nega reappears on the garment, the patch is protected. If it reappears on the patch the garment must be burned. One who makes a patch from a garment that was isolated and then pronounced pure, and then the nega reappeared on the garment, the patch must be burned. If it reappeared on the patch, the first garment must be burned, and the patch serves the second garment while the two signs are under observation.", + "A screen that had colored and white stripes, a nega may effectively spread from one to the other. They asked Rabbi Eliezer: But the white stripe is separate? He replied: I have heard no ruling on this question. Rabbi Judah ben Batera said to him: Shall I derive the answer? He replied: If this would confirm the words of the sages, then yes! He said back: It is possible that it would remain on it in an unchanged condition for two weeks, and that which remains unchanged on garments for two weeks is unclean. He said to him: You are a great sage, for you have confirmed the words of the sages. A spreading that is close [to the original nega is effective] however small it may be. One that is distant [is effective only] if it is of the size of a split bean. And one that reappears [is effective only if it is] of the size of a split bean.", + "The warp and the woof can contract the uncleanness of negaim immediately. Rabbi Judah says: the warp, only after it has been boiled, but the woof immediately. And bundles of flax after they have been bleached. How much must there be in a coil for it to be capable of contracting the uncleanness of negaim? Enough to weave from it a piece of three fingerbreadths square, either warp or woof, even if it is all warp or all woof. If it consisted of broken threads it does not contract the uncleanness of negaim. Rabbi Judah says: even if the thread was broken only in one place, and he knotted together, it does not contract the uncleanness of negaim.", + "One who winds [a thread] from one coil to another, or from one spool to another, or from the upper beam to the lower beam, and so also in the case of the two sides of a shirt, if a nega appears on the one, the other remains clean. If it appears on the shedded woof or on the standing warp, they become susceptible to the uncleanness of negaim immediately. Rabbi Shimon says: the warp may contract uncleanness only if it is closely ordered.", + "[If a nega] appeared on the standing warp, the already woven cloth remains clean. If it appeared on the already woven cloth, the standing warp remains clean. If it appeared on a sheet, he must also burn the fringes. If it appeared on the fringes the sheet remains clean. A shirt on which a nega appeared affords protection to its hems, even though they are of purple wool.", + "Any object that is susceptible to corpse uncleanness, though not susceptible to midras uncleanness, is still susceptible to negaim uncleanness. For instance: the sail of a ship, a curtain, the forehead band of a hair-net, the wrappings of scrolls, a coiled belt, the straps of a shoe or sandal that are at least as wide as a split bean, Behold these are susceptible to the uncleanness of negaim. A thick cloak on which a nega appeared: Rabbi Eliezer ben Jacob says: unless it appears on the texture and on the stuffing. A skin bottle or a shepherd's leather wallet are inspected in the position in which they are used, and a nega may effectively spread from its inner side to its outer side and from its outer side to its inner side.", + "If a garment that had been isolated was mixed up with others, all are clean. If it was cut up and made into shreds, it is clean, and benefit may be derived from it. But if a garment that had been certified unclean was mixed up with others, all are unclean. If it was cut up and made into shreds it also remains unclean and it is forbidden to have any benefit from it." + ], + [ + "All houses may contract negaim uncleanness, except those of non-Jews. If one bought houses from non-Jews, any it must be inspected as if they had then first appeared. A round house, a triangular house, or a house built on a ship, on a raft or on four beams, is not susceptible to negaim uncleanness. But if it was four-sided, even if it was built on four pillars, it is susceptible to uncleanness.", + "A house, one of whose walls was covered with marble, with rock, with bricks or with earth, is pure. A house that did not have in it stones, wood or earth, and a nega appeared in it and afterwards stones, wood and earth were brought into it, it remains clean. So also a garment in which there was no woven part that was three fingerbreadths square and a nega appeared in it and afterwards there was woven into it a piece of cloth three fingerbreadths square, it remains clean. A house does is not susceptible to negaim uncleanness unless there are in it stones, wood and earth.", + "And how many stones must there be in it [for it to be susceptible to negaim]? Rabbi Ishmael says: four. Rabbi Akiva says: eight. For Rabbi Ishmael used to say: a nega is not a cause of uncleanness unless it appeared in the size of two split beans on two stones or on one stone. Rabbi Akiva say: unless it appears in the size of two split beans on two stones, and not on one stone. Rabbi Eliezer son of Rabbi Shimon says: unless it appears in the size of two split beans, on two stones, on two walls in a corner, Its length being that of two split beans and its breadth that of one split bean.", + "[And how much] wood [must be in the wall for it to susceptible]? Enough to be set under the lintel. Rabbi Judah says: it must suffice to make the support at the back of the lintel. [And how much] earth [must be in the wall for it to susceptible]? Such as would suffice to fill up the space between one row of stones and another. The walls of a cattle-trough or the walls of a partition are not susceptible to the uncleanness of negaim. A house in Jerusalem or in any place outside the land of Israel is not susceptible to the uncleanness of negaim.", + "What is the procedure for the inspection of a house? \"The owner of the house shall come and tell the priest, saying, \"Something like a plague has appeared upon my house\" (Leviticus 14:35). Even if he is a learned sage and knows that it is definitely a nega, he may not speak with certainty saying, \"A plague has appeared upon my house,\" but rather, \"Something like a plague has appeared upon my house.\" \"The priest shall order the house cleared before the priest enters to examine the plague, so that nothing in the house may become unclean; after that the priest shall enter to examine the house.\" Even bundles of wood and even bundles of reeds [must be removed], the words of Rabbi Judah. Rabbi Shimon said: clearing keeps him occupied. Rabbi Meir said: But which [of his goods] could become unclean? If you were to say, his articles of wood, of cloth or of metal, he could immerse them and they will become clean. What is it that the Torah has spared? His earthenware, even his cruse and his bucket. If the Torah thus spared a man's humble possessions, how much more so would it spare his cherished possessions! If for his material possessions, how much more so for the life of his sons and daughters! If for the possessions of a wicked man, how much more so for the possessions of a righteous one!", + "[The priest] must not go into his own house to isolate it, nor may he stand within the house in which there is a nega. Rather, he must stand at the door of the house in which is there is a nega, and isolate it from there, as it is said, \"The priest shall come out of the house to the entrance of the house, and close up the house for seven days\" (Leviticus 14:38). He comes again at the end of the week and inspects the sign to see if it spread. \"The priest shall order the stones with the plague in them to be pulled out and cast outside the city into an unclean place\" (v.. \"They shall take other stones and replace those stones with them, and take other dirt and plaster the house\" (v.. He must not take stones from the one side and bring them to the other; nor earth from the one side and bring it to the other; nor lime from anywhere. He must not bring one stone to replace two, nor two to replace one. But he can bring two to replace two or to replace three or to replace four. From here they have said: Woe to the wicked, woe to his neighbor. Both must take out the stones, both must scrape the walls, and both must bring the new stones. He alone, however, brings the earth, as it is said, \"And he shall take other coating and plaster the house.\" His neighbor need not join with him in the plastering.", + "He comes again at the end of the week and inspects the nega. If it has returned, \"He shall break down the house, its stones, and its timber, and all the mortar of the house; and he shall carry them out of the city into an unclean place\" (Leviticus 14:45). A spreading that adjoins [the original nega] is effective however small it may be; One that is distant must be no less than the size of a split bean. And a nega that returns in houses must be no less than the size of two split beans." + ], + [ + "There are ten [laws concerning the negaim in] houses:(1 + If during the first week a nega became faint or disappeared, it must be scraped and is then clean. (3 + If during the second week it became faint or disappeared, it must be scraped and the owner must bring the birds. If it spread during the first week, the stones must be taken out and the wall scraped and plastered, and another week must be allowed. If it then returned the entire house must be pulled down; If it did not return, the birds must be brought. If it remained unchanged during the first week but spread during the second week, the stones must be taken out and the wall scraped and plastered, and another week must be allowed. If it then returned, the house must be pulled down; If it did not return the birds must be brought. If it remained unchanged in both weeks, the stones must be taken out, and the wall scraped and plastered, and a week must be allowed. If it then returned the house must be pulled down; If it did not return, the birds must be brought. If before cleanness was attained through the birds a new nega appeared, the house must be pulled down; But if it appeared after cleanness through the birds had been attained, it must be inspected as if it had appeared for the first time.", + "In the case of a stone in a corner, when the stone is taken out it, he must take it all out; But when [the house is] torn down he tears down his own [part] and leaves that which belongs to his neighbor. Thus it follows that there is a greater stringency for taking out than for tearing down. Rabbi Elazar says: if a house is built of rows of head stones and small stones, and a nega appears on a head stone, all of it must be taken out; but if it appeared on the small stones, he takes out his stones and leaves the others.", + "A house in which a nega appeared if it had an upper chamber above it, the beams are considered part of the upper chamber. If the nega appeared in the upper chamber the beams are considered part of the lower room. If there was no upper chamber above it, its stones and wood and earth must be torn down with it. He may save the frames and the window lattices. Rabbi Judah says: a frame that is built over the house must be torn down with it. Its stones and wood and earth convey uncleanness if they are of the minimum size of an olive. Rabbi Eliezer Hisma says: whatever their size.", + "A house that has been isolated conveys uncleanness from its inside; And one that has been certified unclean, both from its inside and from its outside. Both convey uncleanness if one enters in.", + "If one who builds in cleanliness with stones from a house that was isolated and the nega returned to the [former] house, the stones must be taken out. If it returned to the stones, the first house must be torn down, and the stones serve the second house while the signs are under observation.", + "If a house overshadowed a house with a nega and so also if a tree overshadowed a house with a nega, anyone who enters the outer [of the two] remains clean, the words of Rabbi Elazar ben Azariah. Rabbi Elazar said: if one stone of it causes uncleanness by entering, should not the house itself cause uncleanness by entering?", + "If an unclean person stood under a tree and a clean person passed by, the latter becomes unclean. If a clean person stood under a tree and an unclean one passed by, the former remains clean. If the latter stood still, the former becomes unclean. Similarly in the case of a leprous stone he remains clean. But if it was set down he becomes unclean.", + "If a person who was clean put his head and the greater part of his body inside an unclean house, he becomes unclean. And if an unclean man put his head and the greater part of his body inside a clean house he causes it to be unclean. If he put three fingerbreadths square of a clean cloak into an unclean house, the cloak becomes unclean; And if he put even the size of an olive of an unclean [cloak] into a clean house, the house becomes unclean.", + "If a person entered a house afflicted with a nega, carrying his clothes upon his shoulders, and his sandals and rings in his hands, both he and they become unclean immediately. If, however, he was wearing his clothes and had his sandals on his feet and his rings on his hands, he becomes unclean immediately, but they remain clean, unless he stayed as much time as is required for the eating of half a loaf of wheat bread and not of barley bread, while in a reclining posture and eating with some condiment.", + "If he was standing inside, and he stretched his hands outside, with his rings on his hands, if he stayed [inside] as much time as is required for the eating of half a loaf, they become unclean. If he was standing outside, stretching his hands inside, with his rings on his hands: Rabbi Judah says that they are unclean immediately, But the sages say: only after he leaves them there as much time as is required for the eating of half a loaf. They said to Rabbi Judah: if when all his body is unclean he does not render that which is on him unclean unless he stayed there long enough to eat half a loaf, when all of his body is not unclean, is it not logical that he should not render that which is on him unclean unless he stayed there long enough to eat half a loaf?", + "If a metzora entered a house all the vessels in it, even up to the roof beams, become unclean. Rabbi Shimon says: only up to a height of four cubits. Vessels become unclean immediately. Rabbi Judah says: only if the metzora stayed there as much time as is required for the lighting of a lamp.", + "If he enters a synagogue, a partition ten handbreadths high and four cubits wide must be made for him. He should enter first and come out last. Any vessel that affords protection by having a tightly fitting cover in the tent of a corpse affords protection by a tightly fitting cover in the house of one afflicted by a nega, And whatsoever affords protection when covered in the tent of a corpse affords protection when covered in the house of one afflicted with a nega, the words of Rabbi Meir. Rabbi Yose says: any vessel that affords protection by having a tightly fitting cover in the tent of a corpse affords protection when covered in the house of one afflicted with a nega; and whatsoever affords protection when covered in the tent of a corpse remains clean even when uncovered in a leprous house." + ], + [ + "How would they purify a metzora?A new earthenware flask and a quarter of a log of living water was put in it. Two undomesticated birds are also brought. One of these was slaughtered over the earthenware vessel and over the living water. A hole was dug and it was buried in his presence. Cedarwood, hyssop and scarlet wool were taken and bound together with the remaining ends of the strip of wool. Near to these were brought the tips of the wings and the tip of the tail of the second bird. All were dipped together, and sprinkled upon the back of the metzora's hand seven times. Some say that the sprinkling was done upon his forehead. In the same manner one would sprinkle on the lintel of a house from the outside.", + "He now comes to set free the living bird. He does not turn his face towards the sea or towards the city or towards the wilderness, for it is said, \"But he shall let the living bird go out of the city into the open field\" (Leviticus 14:53). He now comes to shave off the hair of the metzora. He passes a razor over the whole of his skin, and he [the metzora] washes his clothes and immerses himself. He is then clean so far as to not convey uncleanness by entrance, but he still conveys uncleanness as does a sheretz. He may enter within the walls [of Jerusalem], but must keep away from his house for seven days, and he is forbidden to have intercourse.", + "On the seventh day he shaves off his hair a second time in the manner of the first shaving, he washes his garments and immerses himself. He is clean in so far as not to convey uncleanness as a sheretz, but he was still like a tevul yom. He may eat second tithe. After sunset he may eat terumah. After he had brought his offering of atonement, he may also eat sacred things. Thus there are three grades in the purification of a metzora and three grades in the purification of a woman after child birth.", + "There are three who must shave their hair, and their shaving of it is a commandment: the nazirite, the metzora, and the Levites. If any of these cut their hair but not with a razor, or if they left even two remaining hairs, their act is of no validity.", + "With regard to the two birds: the commandment is that they be alike in appearance, in size and in price; and they must be purchased at the same time. But even if they are not alike they are valid; And if one was purchased on one day and the other the next they are also valid. If after one of the birds had been slaughtered it was found that it was not wild, a partner must be purchased for the second, and the first may be eaten. If after it had been slaughtered it was found to terefah, a partner must be purchased for the second and the first may be made use of. If the blood had been spilled out, the bird that was to be let go must be left to die. If the one that was to be let go died, the blood must be spilled out.", + "The mitzvah of the cedarwood is for it to be one cubit in length, and in thickness a quarter of that of the leg of a bed, when one leg is divided into two halves and these two into four. The mitzvah of the hyssop is that it should be neither ezovyon (lavendula) nor blue hyssop nor Roman hyssop nor wild hyssop nor any kind of hyssop that has an accompanying name.", + "On the eighth day he would bring three beasts: a sin-offering, a guilt-offering and a whole burnt-offering. And a poor man would bring a sin-offering of a bird and a burnt-offering of a bird.", + "He comes to the guilt-offering and he puts his two hands on it. He then slaughters it. Two priests receive its blood, one in a vessel and the other in his hand. He who received it in the vessel proceeded to sprinkle it on the wall of the altar. The one who received it in his hand would approach the metzora. The metzora had in the meantime immersed himself in the chamber of the metzoraim. He would come and stand at the Nikanor gate. Rabbi Judah says: he did not require immersion.", + "[The metzora] put in his head inside and [the priest] applied [the blood] to the tip of his ear; [He put in] his hand and [the priest] applied [the blood] to the thumb of his hand. [He put in] his foot and [the priest] applied [the blood] to the big toe of his foot. Rabbi Judah says: he put in all three at the same time. If he had no thumb on his hand or no big toe on his foot or no right ear he could never become clean. Rabbi Eliezer says: [the blood] is applied to the place where they were. Rabbi Shimon says: if he applied it to the left side, the obligation has been fulfilled.", + "[The priest] then took some [of the contents] of the log of oil and poured it into his colleague's hand; And if he poured it into his own hand, the obligation is fulfilled. He then dipped [his right forefinger] in the oil and sprinkled it seven times towards the Holy of Holies, dipping it for every sprinkling. He then approached the metzora, to the same places that he applied the blood he now applied the oil, as it is said, \"Over the same places as the blood of the guilt offering; 29 and what is left of the oil in his palm the priest shall put on the head of the one being cleansed, to make expiation for him before the Lord.\" (Leviticus 14:28-29). If he \"put upon,\" he has made atonement, but if he did not \"put upon,\" he did not make atonement, the words of Rabbi Akiba. Rabbi Yohanan ben Nuri says: these are but the remainders of the mitzvah. Whether he \"put upon\" or did not \"put upon,\" atonement is made, only it is accounted to him as if he did not make atonement. If any oil was missing from the log before it was poured out it may be filled up again; if after it was poured out, other oil must be brought anew, the words of Rabbi Akiva. Rabbi Shimon says: if any oil was missing from the log before it was applied, it may be filled up; but if after it had been applied, other oil must be brought anew.", + "If a metzora brought his sacrifice as a poor man and he became rich, or as a rich man and he became poor, all depends on the sin-offering, the words of Rabbi Shimon. Rabbi Judah says: all depends on the guilt-offering.", + "A poor metzora who brought the sacrifice of a rich man has fulfilled his duty; But a rich metzora that brought the sacrifice of a poor man has not fulfilled his duty. A man may bring a poor man's sacrifice for his son, his daughter, his slave or his female, and thereby enable them to eat of the offerings. Rabbi Judah says: for his wife also he must bring the sacrifice of a rich man; and the same applies to any other sacrifice to which she is liable.", + "If the sacrifices of two metzoraim were mixed up and after the sacrifice of one of them had been offered one of the metzoraim died: this is what the men of Alexandria asked of Rabbi Joshua. He answered them: let him assign his possessions to another person, and bring the poor man's sacrifice." + ] + ], + "sectionNames": [ + "Chapter", + "Mishnah" + ] +} \ No newline at end of file diff --git a/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Negaim/English/Sefaria Community Translation.json b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Negaim/English/Sefaria Community Translation.json new file mode 100644 index 0000000000000000000000000000000000000000..7184976ffa4fc1d61e00a253e8ed0ca11d9c4789 --- /dev/null +++ b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Negaim/English/Sefaria Community Translation.json @@ -0,0 +1,168 @@ +{ + "language": "en", + "title": "Mishnah Negaim", + "versionSource": "https://www.sefaria.org", + "versionTitle": "Sefaria Community Translation", + "status": "locked", + "license": "CC0", + "versionTitleInHebrew": "תרגום קהילת ספריא", + "actualLanguage": "en", + "languageFamilyName": "english", + "isBaseText": false, + "isSource": false, + "direction": "ltr", + "heTitle": "משנה נגעים", + "categories": [ + "Mishnah", + "Seder Tahorot" + ], + "text": [ + [ + "The appearances of Negaim [diseased patches on skin, clothes, or houses that create impurity] are two which are four: Baheret is bright [white] like snow, its subsidiary is like the lime of the Temple. Se'et is like the membrane of an egg, its subsidiary is like white wool; the words of Rabbi Meir. The Sages say, Se'et is like white wool, its subsidiary is like the membrane of an egg.", + "The Patukh [red-tinge] in the snow [white patch] is like wine poured into snow. The Patukh in the lime [patch] is like blood poured into milk. These are the words of Rabbi Yishmael. Rabbi Akiva says: The ruddiness of this [one] and that [one] is like wine poured into water, except that of the snow [patch] is brighter and that of the lime is duller than it. ", + "These four appearances [of Negaim] combine, one with the other, to exempt [one from impurity], to decide [that one is impure], or to quarantine [one of uncertain status]. [They combine] to quarantine that which remains [unchanged] at the end of the first week [from reporting the Nega]. [They combine] to exempt that which remains [unchanged] at the end of the second week. [They combine] to decide that which develops healthy skin [in the area of the Nega] or white hair, [whether] initially, at the end of the first week, at the end of the second week, [or] after the exemption. [They combine] to decide that which develops spreading, [whether] at the end of the first week, at the end of the second week, [or] after the exemption. [They combine] to decide that which turns completely white, [coming] from [the state of] exemption. [They combine] to exempt one who turns completely white, [coming] from [the state of] the decision [that he was impure] or from quarantine. These are the appearances of Negaim which all Negaim are based upon. ", + "Rabbi Chanania the vice of the priests says: The appearances of Negaim are sixteen. Rabbi Dosa ben Harkinas says: The appearances of Negaim are thirty-six. Akavia ben Mahalalel says: seventy-two. Rabbi Chanania the vice of the priests says: One may not examine the Negaim initially after Shabbat [in order to diagnose them] because then [the end of] his week [of impurity] will fall on Shabbat. And not on the second day [of the week] because then [the end of] his second week will fall on Shabbat. And not on the third day [of the week] for the case of [the Nega afflicting] houses, because then [the end of] its third week will fall on Shabbat. Rabbi Akiva says: One always examines. If [the end of the week] fell out on Shabbat, they would push off [the examination] until after Shabbat. And this matter has both leniency and stringency. ", + "How [is waiting until after Shabbat considered] a leniency? [If] he had in [the Nega] white hair [on Shabbat] and [after Shabbat] the white hair disappeared from it, [or if] if there were white [hairs] and they blackened, [or if there were] one white and one black, and the two of them blackened, [or if the hairs were] long and they were shortened, [or if there were] one long and one short, and the two of them were shortened, [or if] a boil encroached upon the two of them or upon one of them, [or if] a boil surrounded the two of them or one of them, or divided them - [this refers to] a boil, a partly-healed boil, a burn, a partly-healed burn, or a Bohak [very white blemish]. [Other cases of leniency include if the skin] had a healed part and then the healed part went away, [or if the area of the Nega] was square and became circular or stretched, [or if a healed part of skin] was surrounded [by a Nega] and then [the Nega] moved to the side, [or if the healed part of skin] was concentrated and then became scattered, [or if] a boil came and went into [the healed part of the skin], surrounded it, split it, or diminished it - [this refers to] a boil, a partly-healed boil, a burn, a partly-healed burn, or a Bohak. [Other cases of leniency include if the Nega] had an extension and then the extension went away, or if the original [Nega] went away, or it decreased [so that] there was not between this one and that one [i.e. between the original and the extension] an [area of] a bean, [or if a] boil, a partly-healed boil, a burn, a partly-healed burn, or a Bohak separate between the original and its expansion. These are [cases in which waiting until after Shabbat is considered a] leniency.", + "How [is waiting until after Shabbat considered] a stringency? [If] he did not have in [the Nega] white hair [on Shabbat] and [after Shabbat] white hair grew in it, [or if] there were black [hairs] and they whitened, [or if] one was black and one was white and the two of them whitened, [or if the hairs were] short and they were lengthened, [or if there were] one long and one short, and the two of them were lengthened, [or if on Shabbat] a boil encroached upon the two of them or upon one of them, [or if] a boil surrounded the two of them or one of them, or divided them - [this refers to] a boil, a partly-healed boil, a burn, a partly-healed burn, or a Bohak - and went away [after Shabbat]. [Other cases of leniency include if the skin] did not have a healed part and then grew a healed part, [or if the area of the Nega] was circular or stretched and became square, [or if a healed part of skin] had from the side [a Nega] and then became surrounded, [or if the healed part of skin] was scattered and then became concentrated, [or if] a boil came and went into [the healed part of the skin], surrounded it, split it, or diminished it - [this refers to] a boil, a partly-healed boil, a burn, a partly-healed burn, or a Bohak - and went away [after Shabbat], [or if the Nega] did not have an extension and then grew an extension, [or if a] boil, a partly-healed boil, a burn, a partly-healed burn, or a Bohak separate between the original and its expansion and went away [after Shabbat]. These are [cases in which waiting until after Shabbat is considered a] stringency." + ], + [ + "A bright Baheret [type of diseased patch that creates impurity] looks dull on a light-skinned person [lit. German] and a dull one looks bright on a dark-skinned person [lit. Ethiopian]. Rabbi Yishmael says: Bnei Yisrael, may I be their atonement, behold they are like box-wood, not black and not white, but intermediate. Rabbi Akiva says: Painters have pigments with which they paint forms black or white or intermediate. One brings an intermediate pigment and surrounds it [the Nega] from outside, and it will appear in the intermediate. Rabbi Yehudah says: The appearances of Negaim [diseased patches on skin, clothes, or houses that create impurity, should be decided] for leniency [when in doubt] but not for stringency: he [the examining priest] should look at the light-skinned person in [comparison with] his skin for leniency and the dark-skinned person in [comparison with] intermediate [dye] for leniency. The Sages say: Both this and this [case should be looked at in comparison with] intermediate [dye].", + "One may not examine Negaim [to check them] in the morning or towards evening, and not inside the house and not on the cloudy day, because the dull [Nega] seems bright [in these circumstances]. And [one may not examine] at noon, because the bright [Nega] seems dull. When does one examine? During the third, fourth, fifth, seventh, eighth and ninth [hours of the day]. These are the words of Rabbi Meir. Rabbi Yehudah says: During the fourth, fifth, eighth and ninth.", + "A priest who is blind in one of his eyes, or whose brightness of vision dulled, may not examine the Negaim, as it says (Leviticus 13:12) \"According to all that appears to the eyes of the priest.\" [When examining] a dark house, one does not open windows in it to [better] examine its Nega. ", + "How is the Nega displayed [during the examination]? The man is displayed as if he were hoeing or picking olives. A woman [is displayed] as if she were kneading dough or nursing her child, [or] like a weaver who stands [and displays] her armpit on her right arm [while weaving]. Rabbi Yehudah says: Even as if she were spinning fax by her left hand. In the way that he is displayed for [the examination of] his Nega, thus is he displayed for his shaving [after completing his purification process]. ", + "A man can examine all Negaim except for his own Negaim. Rabbi Meir says: Even not the Negaim of his relatives. A man may revoke all vows except for his own vows. Rabbi Yehudah says: Even not the vows of his wife that are between her and others. A man may examine all first-born [animals to see if they have a blemish that would invalidate them as sacrifices] except for his own first-born." + ], + [ + "Everyone is made impure by Negaim except for the non-Jews and a Ger Toshav [resident non-Jew who accepted the seven Noahide laws]. Everyone is valid for examining Negaim, except that the impurity and the purity [of the examined person] is in the hands of a priest. They say to him [i.e. the priest], \"Say [he is] impure,\" and he says, \"Impure.\" [They say to him], \"Say [he is] pure,\" and he says, \"Pure.\" One may not examine two Negaim at once, whether on one person or whether on two people, but one must examine the first and quarantine it and decide upon it [whether it is impure] and exempt it, and [then] return to the second. One does not quarantine someone who has already been quarantined [if a new Nega appeared] and one does not decide upon someone who has already been decided upon. One does not quarantine someone who has already been decided upon, and one do not decide upon someone who has already been quarantined. But in the beginning [or] at the end of the week [of quarantine or impurity], he who quarantines [for the first Nega may quarantine [for the second], and he who decides [for the first] may decide [for the second], quarantine [the first] and exempt [the second], decide upon [the first] and exempt [the second]. ", + "A groom upon whom appears a Nega, we give him the seven days of feasting [before examining him]. [This applies] to him, to his house, or to his clothing. Also [if one got a Nega] during a pilgrimage festival, we give him all the days of the pilgrimage festival.", + "Skin of the flesh [that has a Nega] is made impure after two weeks or through three signs: white hair, a healed patch [of skin], or expansion. Regarding white hair and a healed patch, [they cause impurity] initially, at the end of the first week [of quarantine], at the end of the second week, or after the exemption. Regarding expansion, at the end of the first week, at the end of the second week, or after the exemption. And it is made impure after two weeks, which are [actually] thirteen days. ", + "[A Nega in the area of] a boil or a burn is made impure after a week or through two signs: white hair or expansion. Regarding white hair, [it causes impurity] initially, at the end of the week [of quarantine], or after the exemption. Regarding expansion, at the end of the week [or] after the exemption. And they are made impure after one week, which is seven days.", + "Hairless patches are made impure after two weeks or through two signs: thin yellow hair or expansion. Regarding thin yellow hair, [it is made impure] initially, at the end of the first week [of quarantine], at the end of the second week [or] after the exemption. And regarding expansion, at the end of the first week, at the end of the second week [or] after the exemption. And they are made impure after two weeks, which are [actually] thirteen days.", + "Posterior baldness or frontal baldness are made impure after two weeks or through two signs: a healed patch [of skin], or expansion. Regarding a healed patch, [it is made impure] initially, after the first week [of quarantine], after the second week [or] after the exemption. And regarding expansion, after the first week, after the second week, [or] after the exemption. And they are made impure after two weeks [maximum], which are [actually] thirteen days.", + "Clothing [that have Negaim] are made impure after two weeks or through three signs: deep green, deep red, or expansion. Regarding deep green and deep red, [they are made impure] initially, at the end of the first week, at the end of the second week, [or] after the exemption. Regarding expansion, at the end of the first week, at the end of the second week, [or] after the exemption. And they are made impure after two weeks, which are [actually] thirteen days.", + "Houses [that have Negaim] are made impure after three weeks or through three signs: deep green, deep red, or expansion. Regarding deep green and deep red, [they are made impure] initially, at the end of the first week, at the end of the second week, at the end of the third week, [or] after the exemption. Regarding expansion, at the end of the first week, at the end of the second week, at the end of the third week, [or] after the exemption. And they are made impure after three weeks, which are [actually] nineteen days. There is no less than a week [of quarantine time] by Negaim and no more than three weeks. " + ], + [ + "There are [laws] that apply to white hair that do not apply to spreading, and there are [laws] that apply to spreading that do not apply to white hairs. For white hair makes [the diseased patch] impure initially and makes it impure with any appearance of whiteness and has in it no [corresponding] sign of purity. There are [also unique laws] by spreading, for spreading makes it impure with any amount, and makes any Nega [diseased patch on skin, clothes, or houses that creates impurity] impure, [as well as if it spread] outside the Nega, which is not true by white hair.", + "There are [laws] by a healthy patch of skin that spreading does not have, and there are [laws] by spreading that a healthy patch of skin does not have. For a healthy patch of skin makes [the Nega] impure initially, and makes impure with any appearance, and has in it no [corresponding] sign of purity. There are [also unique laws] by spreading, for spreading makes it impure with any amount, and makes any Nega impure, [as well as if it spread] outside the Nega, which is not true by a healthy patch of skin.", + "There are [laws] by white hair that a healthy patch of skin does not have, and there are [laws] by a healthy patch of skin that white hair does not have. For white hair makes [the Nega] impure if it was in [the area of] a boil or burn, [if the hair was] concentrated or scattered, [if it was] surrounded [by the Nega] or not surrounded. There are [also unique laws] by a healthy patch of skin, for a healthy patch of skin makes a Karachat [Nega that balds the back of the head] or Gabachat [Nega that balds the top of the head], whether [the patch] was preexisting or not preexisting, and it prevents [purification of] someone who has turned completely white [by a Nega] and makes impure with any appearance, which is not true by white hair.", + "Two hairs whose roots are black and tips are white are [still] pure. [Two hairs] whose roots are white and tips are black are impure. How much whiteness [is required]? Rabbi Meir says: Any amount. Rabbi Shimon says: [Enough] to be able to cut [them] with scissors. If [the hair] was one at the bottom but it split at the top and looks like two, it is [still] pure. A Baheret [type of diseased patch that creates impurity] in which there is white hair or black hair is impure, [because] we do not worry lest the area of the black hair reduced the [total area of the] Baheret [and made it smaller than the minimum size] because it does not have significance.", + "A Baheret like [the size of] a bean [which is the minimum size of a valid Nega] and a string [of expanded Nega] extends out of it, if it has the width of two hairs, it is obligated [in the laws of impurity] with regards to white hair [in it] and [further] expansion but not [regarding] a patch of healthy skin. Two Baherot and a narrow strip extend from one to the other, if it has the width of two hairs, he combines them [to form one Nega]. And if not, he does not combine them.", + "A Baheret like [the size of] a bean in which there is a healthy patch of skin like [the size of] a lentil and there is white hair inside the patch, [if] the patch of healthy skin goes away, it is [still] impure because of the white hair. If the white hair goes away, it is [still] impure because of the patch of healthy skin. Rabbi Shimon calls it pure, because the Baheret has not changed it [into becoming white]. A Baheret [in which] it and its patch of healthy skin [together fill an area] like a bean, and there is white hair in the Baheret, [if] the healthy patch goes away, it is [still] impure because of the white hair. [If] the white hair disappears, it is [still] impure because of the healthy patch. Rabbi Shimon calls it pure, because the Baheret [that fills an area] like a bean has not changed it [into becoming white]. But [Rabbi Shimon] agrees that if the area of the white hair is like a bean, it is impure. ", + "A Baheret in which there is a patch of healthy skin and an expansion, [if] the patch of healthy skin goes away, it is impure because of the expansion. If the expansion goes away, it is impure because of the patch of healthy skin. The same [applies] if it had white hair and an expansion. If [the Nega] goes away and comes back at the end of the week, it is treated as if it was [there the entire time]. [If it returned] after it was exempted, it should be seen as if it was the first [time]. If it was bright and became dull, [or] dull and it became bright, it is treated as if it was [there the entire time] as long as it does not become less than the four appearances [of a Nega]. If it contracted [during the quarantine time] and [then] expanded [before the priest called it impure], or expanded and [then] contracted, Rabbi Akiva calls it impure and the Sages call it pure. ", + "A Baheret like [the size of] a bean that expands [the size of another] half a bean but the original [Nega area] is diminished by half a bean, Rabbi Akiva says: It should be seen as if it was the first [time]. But the Sages call it pure. ", + "A Baheret like [the size of] a bean that expands [the size of another] half a bean and more but the original [Nega area] is diminished by half a bean, Rabbi Akiva calls it impure and the Sages call it pure. A Baheret like [the size of] a bean that expands [the size of another] bean and more, but the original [Nega area] disappears, Rabbi Akiva calls it impure. But the Sages say: It should be seen as if it was the first [time].", + "A Baheret like [the size of] a bean that expands like a bean [and] the expansion develops a healthy patch of skin or white hair but the original Nega goes away from it, Rabbi Akiva calls it impure and the Sages say: It should be seen as if it was the first [time]. A Baheret like [the size of] half a bean and there is nothing in it, [if another] Baheret [the size of] half a bean develops and there is one white hair in it, behold this [person] must be quarantined. A Baheret [the size of] half a bean with one [white] hair in it, [if another] Baheret [the size of] half a bean with one hair develops, behold this [person] must be quarantined. A Baheret [the size of] half a bean with two [white] hairs in it, [if another] Baheret [the size of] half a bean with one hair develops, this [person] must be quarantined.", + "A Baheret like [the size of] half a bean with nothing in it, [if another] Baheret [the size of] half a bean develops with two [white] hairs in it, it is decided [that he is impure] because they [the Sages] said: If the Baheret preceded the white hairs, it is impure. But if the white hair preceded the Baheret, it is [still] pure. If [a case is] unclear, it is impure. But Rabbi Yehoshua declared [the matter] unsolvable." + ], + [ + "Any doubt regarding Negaim [diseased patches on skin, clothes, or houses that create impurity] is considered pure except for this [the following case] and another. And which is [this case]? Someone who had upon him a Baheret [type of diseased patch that creates impurity] like [the size of] a bean, and quarantined it, and behold at the end of the week it was the size of a Sela [coin bigger than a bean, but] it is doubtful whether it was it [the original Nega] or whether another [Nega] had come in place of it, [this case is ruled] impure.", + "[If] he decided it [to be impure] by its white hair [seen in the Nega], [if] the white hair went away and then the white hair reappeared, and so too [if the hair was replaced with] a healthy patch of skin or an expansion, [whether he decided it by its white hair] initially, at the end of the first week, at the end of the second week, or after it was exempted, behold it returns to its previous status [of impurity]. [If] he decided it [to be impure] by a healthy patch of skin [seen in the Nega], [if] the healthy patch of skin went away and then the healthy patch of skin reappeared, and so too [if the patch was replaced with] white hair or an expansion, [whether he decided it by its healthy patch of skin] initially, at the end of the first week, at the end of the second week, or after it was exempted, behold it returns to its previous status [of impurity]. [If] he decided it [to be impure] by an expansion [of the Nega], [if] the expansion went away and then the expansion reappeared, and so too [if the expansion was replaced with] white hair, [whether he decided it by its expansion] at the end of the first week, at the end of the second week, or after it was exempted, behold it returns to its previous status [of impurity]. ", + "The hair of Pekudah - Akavya ben Mahalal'el declares impure and the Sages declare pure. What is the hair of Pekudah? Someone who had upon him a Baheret with white hair in it, [if] the Baheret disappeared and left white hair in its place, and then returned - Akavya ben Mahalal'el declares it impure and the Sages declare it pure. Rabbi Akiva said: \"I agree [with the Sages] in this [case] that it is pure.\" What is the hair of Pekudah [about which Rabbi Akiva disagrees with the Sages]? Someone who had upon him a Baheret like [the size of] a bean with two [white] hairs in it, and then [the size of] half a bean went from it and left the white hair in the area of the Baheret and [then] returned. They [the Sages] said to him: Just like they discredited Akavya’s words, so too your words will not be established [as law]. ", + "Any doubt regarding Negaim initially is considered pure, until it has been obligated in impurity. Once it has been obligated in impurity, its doubt is considered impure. How so? Two who came to a priest, one with a Baheret like [the size of] a bean, and one like a Sela. At the end of the week [of quarantine], one is like a Sela and the other is like a Sela, but its unclear which one expanded. [This law applies] whether it was one person [with two Negaim] or two people, it is considered pure. Rabbi Akiva says: Regarding one person, it is impure but regarding two people, it is pure.", + "Once [the Nega] has been obligated in impurity, its doubt is considered impure. How so? If two [people] came to a priest, one with a Baheret like [the size of] a bean, and one like a Sela. At the end of the week [of quarantine], if one is like [the size of] a Sela and more and the other is like [the size of] a Sela and more, both of them are impure. Even if [their Negaim] return to both be like [the size of] a Sela, they are impure until they return to be like [the size of] a bean. This is as they said: Once it has been obligated in impurity, its doubt is considered impure. " + ], + [ + "A Baheret [type of diseased patch that creates impurity] itself is [at minimum] like [the size of] a square Cilician bean. The area of a bean is nine lentils. The area of a lentil is [the area of] four hairs. Thirty-six hairs are [therefore] found [to make up a Baheret].", + "A Baheret like [the size of] a bean with a patch of healthy skin in it like [the size of] a lentil, [if] the Baheret spread, it is [still] impure. [If] it diminished, it becomes pure. [If] the healthy patch of skin spread, it is [still] impure. [If] it diminished, it becomes pure.", + "A Baheret like [the size of] a bean with a patch of healthy skin in it smaller than a lentil, [if] the Baheret spread, it becomes impure. [If] it diminished, it becomes pure. [If] the patch spread, it becomes impure. [If] it diminished, Rabbi Meir declares impure and the Sages declare pure because a Nega [diseased patch on skin, clothes, or houses that create impurity] cannot spread within itself. ", + "A Baheret more than [the size of] a bean and within it is a patch of healthy skin more than [the size of] a lentil, [if] they grew or diminished, they are [still] impure, as long as they do not diminish to less than the [minimum] area.", + "A Baheret like [the size of] a bean with a patch of healthy skin like [the size of] a lentil surrounding it and outside of the patch is [another] Baheret, the inner [Nega] requires quarantine and the outer one is decided [to be impure]. Rabbi Yossi said: The patch is not a sign of impurity for the outer one [and so the outer one also requires quarantine]. [If the patch] diminished or went away, Rabban Gamliel says: If it was disappearing from the inside [edge], it is a sign of expansion for the inner [Nega and therefore it is impure] but the outer one is pure. But if it was from the outside [edge], the outer one is pure and the inner one requires quarantine. Rabbi Akiva says: In both cases [the inner Nega] is pure.", + "Rabbi Shimon said: When [is the law about the patch diminishing on the inner edge true]? When [the patch] is exactly [the area of] a lentil. If it was more than a lentil, the leftover [becomes] the expansion for the inner [Nega] and the outer one is [still] impure. [If instead of a healthy patch] it was a dull patch less than [the area of] a lentil, it is a sign of expansion for the inner [Nega if the inner edge diminished] but is not a sign of expansion for the outer one [if the outer edge diminished] .", + "There are twenty-four tips of limbs on man that do not become impure due to a healthy patch [seen in a Nega]: The tips of the fingers of the hands and feet [i.e. toes], the tips of the ears, the tip of the nose, the tip of the male organ, the tips of the breasts on a woman. Rabbi Yehuda says: Even on a man. Rabbi Eliezer says: Even warts and thin-necked warts do not become impure due to a healthy patch [in the Nega].", + "These are the places on man that do not become impure due to a Baheret: inside the eye, inside the ear, inside the nose, inside the mouth, the folds [of skin on body], the folds on the neck, under the breast, the armpit, the sole of the foot, the nail, the head, [the skin of] the beard, the boil and the burn and the blister that are unhealed; [these] do not make Negaim impure and do not combine [to make impure] in [other] Negaim and a Nega cannot expand into them and they are not made impure by a healthy patch of skin [in them] and they do not prevent a person who turned completely white [due to his Nega, from becoming pure]. If the head or beard returned and became bald [or if] the boils, the burns or the blister grew a scab, behold these can make Negaim impure but do not combine [to make impure] in [other] Negaim and a Nega cannot expand into them and they are not made impure by a healthy patch of skin [in them], but they do prevent a person who turned completely white [due to his Nega, from becoming pure]. The head or the beard [of someone] who has not yet grown hair [in them] and the thin-necked warts on the head or in the beard are judged as flesh of the body. " + ], + [ + "These Beharot [type of diseased patch that creates impurity] are pure: Ones that existed in him before the Torah was given, on a non-Jew who [then] converted, on a child or a newborn, on a fold [of skin] that was uncovered, on the head or on the beard, on a boil or burn or blister that is unhealed. [If] the head or beard returned and became bald, [or if] the boil or burn or blister [returned] and grew a scab, they are pure. [If] the head or the beard have not yet grown hair [in them and then] they grew hair and [then] balded, [or if] the boil or burn or blister have not yet grown a scab and [then] they grew a scab and [then] healed, Rabbi Eliezer ben Yaakov declares impure because [both] initially and finally they are impure. But the Sages declare pure.", + "Negaim [diseased patches on skin, clothes, or houses that create impurity)] that changed their appearance, whether leniently or stringently. How [can it change] leniently? [If] it was like snow and became like the lime of the sanctuary [or] like white wool [or] like the membrane of an egg [ - that is - ] a a Se'et [discolored patch of skin, of the brightest white hue, which, upon determination by a Kohen, renders its bearer leprous and thus severly impure] [becomes like its] derivative, or an Azah [discolored patch of skin, of a secondary white hue, which, upon determination by a Kohen, renders its bearer leprous and thus severly impure] [becomes like its] derivative. How [can it change] stringently? [If] it was like the membrane of an egg and became like white wool [or] like lime in the sanctuary [or] like snow. Rabbi Elazar ben Azaria declares pure. Rabbi Elazar Chisma says: [If it changed] leniently, it is pure. Stringently, it should be checked as if new. Rabbi Akiva says: Whether [it changed] leniently or stringently, it should be checked as if new. ", + "A Baheret with nothing in it, initially [or] at the end of the first week, it should be quarantined. At the end of the second week [or] after it has been exempted [from being a Nega], it should be exempted. [If] he was still quarantining or exempting it and it developed signs of impurity, it should be decided [as impure]. A Baheret with signs of impurity in it should be decided [as impure]. [If] he was still deciding it and the signs of impurity went away, initially [or] at the end of the first week it should be quarantined. At the end of the second week [or] after the exemption, it should be exempted.", + "One who removes the signs of impurity or burns the healthy patch of skin transgresses a negative commandment. And as for [the matter of] purity, as long as he does not go to the priest, he is pure. [If the removal occurred] after it had been decided [as impure], he is impure. Rabbi Akiva said: I asked Rabban Gamliel and Rabbi Yehoshua as they were walking to Gadvad, [if the removal occurred] during his quarantine, what is [the law]? They said to me: We have not heard [about this]. But we have heard that, 'As long as he does not go to the priest, he is pure. After it has been decided, he is impure.' I began to bring proofs that whether [the removal occurred] while he was standing before a priest [or] during his quarantine, it is pure until the priest declares it impure. [If the removal occurred after it had been decided,] when does he become pure? Rabbi Eliezer says: When another Nega develops upon him and he becomes pure from it. But the Sages say: [He is impure] until it spreads all over him or until his Baheret diminishes to less than [the size of] a bean.", + "Someone who had a Baheret and it was cut off, he is pure. If he cut it off intentionally, Rabbi Eliezer says: When he gets another Nega and becomes pure from it. But the Sages say: [He is impure] until it spreads all over him. If [the Nega] was on the tip of his foreskin, he should [still] circumcise [himself]." + ], + [ + "[If a Nega (diseased patch on skin, clothes, or houses that creates impurity) completely] spreads over the impure [body], it becomes pure. [If] the tips of the limbs return [from being covered], it becomes impure until his Baheret [type of diseased patch that creates impurity] diminishes to less than [the size of] a bean. [If it spread over] the pure [body], it becomes impure. [If] the tips of the limbs return [from being covered], it becomes impure until his Baheret returns to what it was.", + "A Baheret like [the size of] a bean with a healthy patch of skin in it, if [the Baheret] spread over his entire [body] and afterwards the patch went away, or the patch went away and afterwards [the Baheret] spread over his entire [body], he becomes pure. If [subsequently] he develops a healthy patch of skin, he is impure. If he develops white hair, Rabbi Yehoshua declares impure but the Sages declare pure. ", + "A Baheret with white hair in it that spread over his entire [body], even though the white hair [remains] in its place, he becomes pure. A Baheret that has expansion, if it spread over his entire [body] he becomes pure. And for all of [these cases], if the tips of his limbs return [from being covered by the Baheret], they become impure. [If] it spread over part of his [body], it becomes impure. [If] it spread over his entire [body], it becomes pure. ", + "Any spreading over the tips of those limbs whose spreading purifies what is impure, when they return [from being covered] they are impure. Any returning of the tips of those limbs [from being covered] whose returning makes impure what is pure, if they were covered [again], he becomes pure. If they [then] became revealed, he becomes impure, even [if this were repeated] one hundred times.", + "Any [part of the body] that is valid for making the Nega of the Baheret impure prevents the spreading [over the entire body from making him pure]. Any [part of the body] that is not valid for making the Nega of the Baheret impure does not prevent the spreading [over the entire body from making him pure]. How so? [If] it spread over his entire [body] but not over his head or his beard [or] his boil, burn or blister that is unhealed [making him pure], and [then] his head or beard returned and balded, or the boil, burn or healing-resistant blister [returned] and developed a scab, they are [still] pure. [If] it spread over his entire [body] but not over the [area the size of] half a lentil that is adjacent to his head or his beard, or his boil, burn or blister [and then] his head or beard returned and balded, or his boil, burn, or blister [returned] and developed a scab, even if the spot of the healthy skin [that is half a lentil wide] became a Baheret, he is impure until it spreads over everything [including the newly opened areas]. ", + "Two Beharot, one impure and one pure, [if the Nega] spread from this one to the other one, and afterwards it spread over his entire [body], he becomes pure. [If one was] on his upper lip [and the other] on his lower lip, [or] on two of his fingers, [or] on two [halves] of his eyelids, even though they are stuck together this one to the other one and they appear like one [Baheret], he becomes pure [if it later spreads over his entire body]. If it spread over his entire [body] but not over [an area with] a Bohak [dull blemish], he becomes impure, [but if] the tips of the limbs returned [from being covered and became] a sort of Bohak, he is [still] pure. [If] the tips of the limbs returned from [an area] less than a lentil, Rabbi Meir declares impure. But the Sages say: A Bohak less than [the size of] a lentil is a sign of impurity in the beginning, but is not a sign of impurity in the end. ", + "[If] he comes in [to the priest initially] completely white [with a Nega], he should be quarantined. [If] he develops [two] white hairs, he should be decided [as impure]. [If later] both of them blacken or [only] one of them, [or] both of them shorten or [only] one of them, [or] a boil becomes adjacent to both of them or to one of them, [or] a boil surrounds both of them or one of them, or [the boil] divides them, [whether it was] a boil, a partially healed boil, a burn, a partially healed burn, or a Bohak, [he is pure]. [If] he [instead] develops a patch of healthy skin or white hair, he is impure. If he does not develop a patch of healthy skin nor white hair, he is pure. But in all cases in which the tips of his limbs returned [from being covered], behold they are like they were [in terms of purity status]. If [the Nega] spread over part of his [body], he is impure. [If] it spread of his entire [body], behold he becomes pure.", + "If it spread of his entire [body] at once, from [a state of] purity, he becomes impure. From [a state of] impurity, he becomes pure. [A person with a Nega] who is pure from being quarantined is exempt from growing out [his hair], or from ripping [his clothing], or from shaving, or from [bringing] birds [as sacrifices]. [If he became pure] from [a state of] being decided [as impure], he is obligated in all of them. Both of these make [their partners] impure through sexual relations.", + "Someone who comes in [to the priest initially] completely white [with a Nega, except for] a healthy patch of skin upon him [the size of] a lentil, [if afterwards it] spread over his entire [body] and then the tips of his limbs returned [from being covered], Rabbi Yishmael says: [The law is the same as] the tips of the limbs returning [from being covered] in the case of a great Baheret. Rabbi Elazar ben Azaria says: [The law is the same as] the tips of the limbs returning [from being covered] in the case of a small Baheret.", + "There is [a case] of [one] showing his Nega to the priest and benefiting, and there is [a case] where he shows and loses. How so? One who was decided [as impure] and then his signs of impurity went away, if he did not manage to show it to the priest before it spread over his entire [body], he becomes pure, for if he had shown it to the priest, he would have become impure [after it spread over his body]. A Baheret with nothing in it, if he did not manage to show it to the priest before it spread over his entire [body], he is [quarantined for] impurity, for if he had shown it to the priest, he would have become pure [after it spread over his body]. " + ], + [ + "[The Negaim (diseased patches on skin, clothes, or houses that create impurity) within] a boil or burn make one impure after one week [maximum] through two signs: white hair or spreading. What is considered a boil? If he was wounded by wood or by stone or by [the heat generated by] crushed olives or the waters of [the hot springs of] Tiberius, [or] anything not because of a fire, this is considered a boil. What is considered a burn? [If] he was burnt by coals or by embers, [or] anything because of fire, this is considered a burn.", + "[The Negaim within] a boil and a burn do not combine with each other [to make a Nega large enough to cause impurity], and do not spread from one to another, and do not spread to [normal] skin, and [normal] skin does not spread into them. If they were unhealed, they are pure [even with a Nega]. If they formed a membrane like the skin of garlic, this is the scab of the boil mentioned in the Torah. [If] they returned [to normal] and healed, even though their area is scarred, they are judged like [normal] skin.", + "They asked Rabbi Eliezer: One whose palm raised a Baheret like [the size of] a Sela [coin] and the area of it [the palm] is a scabbed boil, [what is the law]? He responded to them: He should be quarantined. They responded to him: Why? [The palm] is not fit for growing white hair, and as for spreading - it does not spread, and through a healthy patch of skin it does not become impure! He said to them: Maybe it will recede and then spread. They said to him: But is not its area like [the size of] a bean! He said to them: I did not learn [this case]. Rabbi Yehuda ben Beteira said to him: I will teach it. He said to him: If you will confirm the words of the Sages [that he is confined], go on. He said to him: [The reason is] maybe he will develop another boil outside of it and it will [then] spread into it. He said to him: You are a great wise man that you have confirmed the words of the Sages!" + ], + [ + "Netakim [diseased patches on the head or beard] make impure after two weeks [maximum] and through two signs: Thin yellow hair or spreading. Thin yellow hair [means] diseased and short. [These are] the words of Rabbi Akiva. Rabbi Yochanan ben Nuri says: Even if long. Rabbi Yochanan ben Nuri said: What does the phrase that they say [mean], \"This stick is thin\" [or] \"This reed is thin?\" [Does it mean] thin, diseased and short or thin, diseased and long? Rabbi Akiva said to him: Before we learn from the stick, let us learn from the hair. [If one says,] \"The hair of so-and-so is thin,\" [he means] \"Thin, diseased and short,\" not \"Thin, diseased and long.\"", + "Thin yellow hair makes impure [whether it is] concentrated or spread out, [entirely] surrounded [by the Netek] or not [entirely] surrounded, changed [to yellow by the Netek] or not changed. These are the words of Rabbi Yehuda. Rabbi Shimon says: It only makes impure if changed [by the Netek]. Rabbi Shimon said: And this is logical; just as white hair, from which another [non-white] hair does not save [his purity status], only makes impure if changed [by the Netek], thin yellow hair, from which another [non-yellow] hair does save [his purity status], is it not logical that it should only make impure if changed?! Rabbi Yehuda says: Anywhere [in the Torah] where it should say [it needs to be] changed, it said [it needs to be] changed. But the Netek, of which it is said, (Leviticus 13:32) \"It did not have in it yellow hair,\" makes him impure whether changed or not changed. ", + "[A Netek] that sprouts [normal hair] saves him from the [impurity caused by] yellow hair or expansion, [whether it is] concentrated or scattered, [entirely] surrounded [by the Netek] or not [entirely] surrounded. And the remaining [normal hair, which preexists the Netek,] saves him from [impurity caused by] yellow hair or from expansion, [whether it is] concentrated or scattered, or [entirely] surrounded. But it does not save when on the edge [of the Netek] unless it is a distance of two hairs from the upright [normal hairs surrounding the Netek]. One yellow [hair] and one black [hair, which preexist the Netek], [or] one yellow and one white, do not save [him from impurity].", + "Yellow hair that preexisted the Netek is pure. Rabbi Yehuda declares impure. Rabbi Eliezer ben Yaakov says: It does not make impure, but it does not save [from impurity]. Rabbi Shimon says: Anything that is not a sign of impurity in the Netek is surely a sign of purity in the Netek!", + "How does one shave the Netek [during the second week of quarantine]? He shaves outside of it and leaves two [normal] hairs adjacent to it, so that it will be recognizable if it expands. If [the priest] decided [the Netek was impure] through yellow hair, [and then] the yellow hair went away and [then] the golden hair returned, and so too with expansion, [whether this happened] initially, at the end of the first week, at the end of the second week, or after the exemption [that made the Netek pure], [the Netek] is like it was [i.e. it is impure]. If [the priest] decided [the Netek was impure] through expansion, [and then] the expansion went away and [then] the expansion returned, so too with yellow hair, [whether this happened] at the end of the first week, at the end of the second week, or after the exemption [that made the Netek pure], [the Netek] is like it was [i.e. it is impure]. ", + "Two Netakim, one beside the other, and a row of [normal] hair separates between them, [if the row] is broken in one place, he is impure. In two places, he is [still] pure. How [wide] is a breakage? The area of two hairs. [If] it was broken in one place [even the size of] a bean, he is impure. ", + "Two Netakim, one inside the other, and a row of hair separates between them, [if the row] is broken in one place, he is impure. In two places, he is pure. How [wide] is a breakage? The area of two hairs. [If] it was broken in one place [the size of] a bean, he is pure.", + "Someone who had a Netek with yellow hair in it, it is impure. If he develops black hair [in the Netek], he is pure. Even if the black hair goes away, he is [still] pure. Rabbi Shimon ben Yehuda says in the name of Rabbi Shimon: Any Netek that was pure at one time, never again has impurity. Rabbi Shimon says: Any yellow hair that was pure at one time, never again has impurity.", + "Someone who had a Netek like [the size of] a bean and [then] his entire head was [covered by the] Netek, he is pure. The head and the beard do not stop each other [from making him pure if one of them is entirely covered but the other is not]. These are the words of Rabbi Yehuda. Rabbi Shimon says: They do stop each other [if one is not fully covered]. Rabbi Shimon said: And this is logical; just as the skin of the face and the skin of the flesh, which have something else [i.e. a beard] separating between them, stop each other [if one is not fully covered], the head and the beard, which do not have something else separating between them, is it not logical that they should stop each other?! The head and the beard do not combine with each other [to constitute the minimum area required for impurity] and cannot expand from one to the other. What is [considered] the beard? From the joint of the jawbone to the thyroid cartilage. ", + "The Karachat [blemish that balds the back of the head] or Gabachat [blemish that balds the top of the head] are made impure after two weeks [maximum], and through two signs: a healthy patch of skin or an expansion. What is [the source of] Karachat? [If] he eats a balding medicine, [or] he anointed with a balding medicine, [or] a [head] wound that is not able to grow hair. What is [the location of] Karachat? From the crown sloping backward until the cartilage of the neck. What is [the location of] Gabachat? From the crown sloping forward until the upper hair[line]. Karachat and Gabachat do not combine with each other [to constitute the minimum area required for impurity] and cannot expand from one to the other. Rabbi Yehuda says: If there is hair between them, they do not combine. But if not, surely they combine." + ], + [ + "All clothing can become impure from Negaim [diseased patches on skin, clothes, or houses that create impurity] except those of non-Jews. One who buys clothing from a non-Jew should examine it as if in the beginning [of the Nega]. Skins of sea creatures do not become impure from Negaim. If one attached them to [clothing made] from that which grows in the ground, even a thread or even a string or anything which can become impure, is impure. ", + "Wool from camels or wool from sheep which were mixed together: if most of it came from the camel, it does not become impure from Negaim, if most of it came from the sheep, it does become impure from Negaim. If it was half and half, it does become impure from Negaim. And so too with linen and hemp that were mixed together. ", + "Leather and garments that are colored do not become impure from Negaim. Houses, regardless of whether they are colored or not colored, become impure from Negaim, says Rabbi Meir. But Rabbi Yehuda says leather is like houses. Rabbi Shimon says those colored by the hands of Heaven [naturally] become impure, but by human hands do not become impure. ", + "An article of clothing whose warp is colored and its weft is white, or its warp is white and its weft is colored, everything goes according to its appearance. Clothing becomes impure by the deepest green of the green or by the deepest red of the red. If it was deep green and spread as a deep red or a deep red and spread as a deep green, it is impure. If it changed [color] and spread or changed [color] but did not spread, it is as if it did not change. Rabbi Yehuda says, it should be examined as if in the beginning [of the Nega].", + "That which stands [remains unchanged] after the first week should be washed and quarantined [again]. That which stands after the second week should be burnt. That which spreads in this or that [week] should be burnt. That which was initially faint, Rabbi Yishmael says it should be washed and quarantined but the Sages say he does not need to. That which was faint after the first week should be washed and quarantined. That which was faint after the second week should be torn out and what was torn should be burnt and it requires patching. Rabbi Nechemia says it does not require patching.", + "If the Nega returned to the clothing, the patch is saved. If it returned to the patch, the [entire article of] clothing is burnt. If [a patch of] quarantined [clothing] was attached to pure [clothing] and the spot returned to the clothing, the patch should be burnt. If it returned to the patch, the first piece of clothing should be burnt and the patch should serve the second piece of clothing as an indicator. ", + "A screen that has colored and white patches, they extend from one into the other. They asked Rabbi Eliezer, \"What if there was only one white section?\" and he said, \"I do not know.\" Rabbi Yehuda ben Beteira said to him, \"Shall I teach in this?\" He said to him, \"If [your purpose is] to establish the words of the Sages, go on.\" He said to him, \"Maybe it will stand [unchanged] for two weeks, and clothing that stands [unchanged] for two weeks is impure.\" He said to him, \"You are a great Sage because you established the words of the Sages.\" Connected spreading, any amount [makes it impure] and [spreading over] a distance must be the size of a bean. And a returning [Nega] must be the size of a bean.", + "The warp and the weft are able to become impure from Negaim immediately. Rabbi Yehuda says, the warp when it is boiled and the weft immediately, and spun threads of linen when they are bleached. How much must be on the coil for it to become impure from Negaim? Enough to weave from it three [fingers] by three [fingers], warp and weft, even if it is all warp or even if it is all weft. If there were splits [in the thread], it does not become impure from Negaim. Rabbi Yehuda says, even if it split once and he tied it [back together], it does not become impure.", + "When raising [thread] from one coil to another, from one spool to another, or from the upper beam to the lower beam, or similarly two sides of a shirt upon one of which a Nega appears, the second remains pure. [If it appears while still] inside the body of the loom or on warp standing [for weaving], they become impure from Negaim immediately. Rabbi Shimon says, if the warp is close together it does not become impure.", + "If [the Nega] appears on standing warp, the [already] woven part is still pure. If it appeared in the woven part, the standing warp remains pure. If it appears on a sheet, the fringes must be burnt. If it appears on the fringes, the rest of the sheet remains pure. A shirt upon which appears a Nega saves the trimmings even if they were made of purple wool.", + "Anything which can become impure from a dead body, even if it is not able to become impure by being sat on, can become impure from Negaim. For instance, the sail of a ship, a curtain, the decorative piece of a hairnet, covers of sefarim [books of the Tanach written in holiness, on parchment, and used for personal or public study, or for reading aloud in public. Sometimes the intent is specifically Torah scrolls], a belt, the laces of a shoe or of a sandal that has the width of a bean, can all become impure from Negaim. A thick wool garment upon which a Nega appeared, Rabbi Eliezer ben Yaakov says it must appear upon both the woven part and the tuft. A flask and a sack are checked as they normally would be and [a Nega] can spread from inside to the outside and from the outside to the inside.", + "If a quarantined piece of clothing became mixed up in other [clothing], they are all pure. If he shredded it and made it into rags, it is pure and he can derive benefit from it. If a declared [impure] piece of clothing became mixed up with other [clothing], they are all impure. If he shredded it and made it into rags, it is still impure and he is forbidden to derive benefit from it." + ], + [ + "All houses become impure from Negaim [diseased patches on skin, clothes, or houses that create impurity] except those of non-Jews. One who buys houses from non-Jews should examine them as if in the beginning [of the Nega]. A round house, a triangular house, or a house built on a ship or on a mast or on four beams, does not become impure from Negaim. If it were square, even if it were on four pillars, it would be able to become impure.", + "A house that one of its sides is covered in marble, one with rocks, one with bricks and one with dirt is pure. A house that did not have in it stones, wood or dirt and a Nega appeared in it and later they brought into it stones, wood or dirt, it is pure. Similarly a piece of clothing that was not woven [an area of] three by three [fingers], and a Nega appeared on it, and later it was woven to three by three, it is pure. A house does not become impure from Negaim until it has bricks, woods and dirt.", + "How many stones must be in it?  Rabbi Yishmael says four, Rabbi Akiva says eight, for Rabbi Yishmael used to say [that the Nega does not cause impurity] until it is the size of two beans on two stones or one stone. Rabbi Akiva says, until it is the size of two beans on two stones but not on one stone. Rabbi Elazar ben Rabbi Shimon says, until it is the size of two beans on two stones on two walls in a corner, its length being like two beans and its width being like one bean.", + "[How much] wood? Enough to put under a lintel. Rabbi Yehuda says, enough to make a \"sandal\" behind the lintel. Dirt? Enough to put between the cracks. Walls of a trough and partition walls do not become impure from Negaim. Jerusalem and outside of Israel do not become impure from Negaim. ", + "How is a house examined? (Leviticus 14:35) \"The one who owns the house comes and tells the priest saying, Something like a Nega has appeared in my house.\" Even a learned person who knows that it is definitely a Nega, cannot declare and say, \"a Nega has appeared in my house,\" but rather he must say, \"Something like a Nega has appeared in my house.\" (Leviticus 14:36) \"The priest commands the house to be emptied (before the priest comes to see the house so that everything in the house will not become impure and then the priest comes to examine the house\"). Even bundles of wood and bundles of reeds, says Rabbi Yehuda. Rabbi Shimon says is he being kept busy emptying out his house? Rabbi Meir says, What of his property becomes impure? If you want to say his wooden utensils, his clothing, and his metal objects, he can immerse them and they will become pure. For which items was the Torah concerned? For his earthenware vessels, his small jugs and his oil dropper. If the Torah was so concerned for his less valuable objects, how much more so for his valuable objects. If so for his money, how much more so for the lives of his sons and daughters. If so for what belongs to a wicked person, how much more so for what belongs to a righteous person.", + "He does not go into his own house to quarantine it, nor does he go inside the house with the Nega and quarantine it. Rather he stands next to the entrance of the house with the Nega in it and quarantines it, as it says \"The priest goes out of the house to the entrance of the house and quarantines the house for seven days\" (Leviticus 14:38). He comes at the end of the week and examines if it spread. \"The priest commands and they remove the stones that have the Nega on them and they send them to the outside of the city to an impure place\" (Leviticus 14:42). \"And they take other stones and bring them in place of the removed stones and he takes different dirt and plasters the house\" (Leviticus 14:42). He does not take stones from one side of it to put in the other side of it nor dirt from one side to place in another side and not lime from any place. He does not bring one in place of two [stones] nor two in place of one, but he can bring two in place of two, in place of three, or in place of four. From here they said, Woe to the evil person, woe to his neighbor. Both remove [the stones], both scrape [around them] and both bring the [new] stones. However, he alone must bring the [new] dirt as it says, \"he takes different dirt and plasters the house.\" His friend does not help with the plastering.", + "[The priest] returns at the end of the week and he examines: If it returns, \"And he destroys the house, its stones, its wood, and all of the dirt of the house, and removes to the outside of the city to an impure place\" (Leviticus 14:45). An adjacent spreading [causes impurity] in any amount or [a spreading] from a distance [if it is] the size of a bean, and a returning Nega in houses [if it is] the size of two beans." + ], + [ + "There are ten [cases] of houses. If it dulls during the first [week] or goes away, he scrapes it off and it is pure. If it dulls during the second [week] or goes away, he scrapes it off and it requires [sacrificial] birds. If it spreads in the first [week], he removes, scrapes and plasters and gives it a week. If it returns, [the house] must be destroyed. If it does not return, it requires birds. If it stood [unchanged] after the first [week] and spread during the second [week], he removes, scrapes and plasters, and gives it a week. If it returned, the house must be destroyed. If it does not return, it requires birds. If it stood [unchanged] after this [first] and this [second week], he removes, scrapes, and plasters, and gives it a week. If it returns, the house must be destroyed. If it does not return, it requires birds. If before he purified it with birds the Nega [diseased patch on skin, clothes, or houses that creates impurity] reappeared, it must be destroyed. Once it has been purified with birds, if the Nega reappears, it should be examined as if in the beginning [of the Nega]. ", + "A cornerstone, when he removes it, is removed in its entirety, but when he destroys [the house], he destroys what belongs to him but leaves what belongs to his neighbor. We find a stringency in the case of removal beyond that of demolition. Rabbi Elazar says, a house built with a cross-beam and a king-beam, if it appeared on the cross-beam he must remove it all, if it appeared on the king-beam, he removes what belongs to him but leaves what belongs to his neighbor.", + "A house upon which a Nega appeared that had an attic on top of it, the beams are considered part of the attic. If it appeared in the attic, the beams are considered part of the house. If there was no attic on top of it, its stones, wood and dirt are destroyed with it, but it saves the frames and the window lattices. Rabbi Yehuda says the frame built on top of it is destroyed with it. Its stones, wood, and dirt, make it impure with [the size of] an olive. Rabbi Elazar Chisma says, in whatever size they are. ", + "A quarantined house causes impurity from its inside, and a [house] designated [to be destroyed] from its inside and from its outside. Both this and that [types of house] make one impure by entering it. ", + "One who builds a pure house [with bricks] from a quarantined house, and the Nega returned to the house, he removes those stones. If it returned to the stones, the first house should be destroyed and the new stones should serve as indicators for the second house. ", + "A house that extends over a house with a Nega, and similarly a tree that extends over a house with a Nega, one who enters the outer one is pure, says Rabbi Elazar ben Azariah. Rabbi Elazar said, if one of its stones causes one to become impure by entering, should not [the whole house] itself make one impure by entering?!", + "If an impure person is standing under a tree and a pure person passes [under that tree], he becomes impure. If a pure person is standing under a tree and an impure person passes [under the tree], he remains pure, but if he [the impure person] stood [under the tree], he would become impure. Similarly in the case of a stone with a Nega, [if it passes under] he remains pure, but if he laid it down, he would become impure. ", + "A pure person who extended his head and most of his body into an impure house becomes impure. An impure person who extends his head and most of his body into a pure house makes it [the house] impure. A pure cloak of which a three-by-three [finger-length] piece entered an impure house becomes impure. [If it was] an impure [cloak], if he extended even the volume of an olive [of it] into a pure house, it makes [the house] impure. ", + "One who enters a house with a Nega and has clothing on his shoulders and his sandals and rings are in his hands, he and all of them become impure immediately. If he was wearing his clothes and his sandals were on his feet and his rings were in his hands, he becomes impure immediately, and they are pure until he stays there long enough to eat half a loaf of bread, wheat bread and not barley bread, while leaning and eating with a condiment. ", + "If he was standing inside and he extended his hand outside and his rings were in his hands, if he remained there long enough to eat half a loaf of bread, they are impure. If he was standing outside and extended his hand inside and his rings were in his hands, Rabbi Yehuda declares him impure immediately but the Sages say, until he remains long enough to eat half a loaf of bread. They said to Rabbi Yehuda, \"If when his entire body is impure, things that are on him only become impure if he remains long enough to eat half a loaf of bread, when his whole body is not impure should not what is on him certainly not become impure until he remains long enough to eat half a loaf?\"", + "A leper who enters a house, all of the vessels within it become impure even up to the beams. Rabbi Shimon says, [only] up to four cubits. The vessels become impure immediately. Rabbi Yehuda says, not until he stays long enough to light a candle. ", + "If he enters a synagogue, they make for him a wall ten Tefachim [specific unit of length] high by four Tefachim wide. He enters first and exits last. Anything that is saved by a seal in the tent of a dead person is saved by a seal in a house with a Nega. Whatever is saved by being covered in the tent of a dead person is saved by being covered in a house with a Nega, says Rabbi Meir. Rabbi Yossi says, Anything that is saved by a seal in the tent of a dead person is saved by being covered in a house with a Nega. Whatever is saved by being covered in the tent of a dead person, even if it is uncovered in a house with a Nega, remains pure. " + ], + [ + "How does one purify the leper? He would bring a new earthenware pitcher and place within it a Revi'it [specific unit of volume] of spring water and bring two wild birds. He slaughters one of them over the earthenware vessel and the spring water. He digs and buries it before him. He takes cedar wood, and hyssop and a red string and ties them together with the ends of the string. He surrounds them with the tips of the wings and the tip of the tail of the second one. He dips and sprinkles seven times on the back of the hand of the leper. Some say on his forehead. And so too would he sprinkle on the outer lintel of the house.", + "He comes to him to send away the living bird, he does not face the sea nor the city nor the desert, as it says (Leviticus 14) \"He shall send away the living bird outside the city toward the field.\" He comes to shave the leper, he passes a razor over all of his body, washes his clothing, and immerses. He is pure in that he does not make [places] impure by entering, but he makes things impure like a vermin. He can enter within the wall, but he cannot enter his house for seven days and he is forbidden from sexual relations. ", + "On the seventh day he shaves a second shaving like the first shaving, he washes his clothing and immerses. He is [now] pure in that he does not make things impure like a vermin, and is now [in terms of purity status] a Tevul Yom [someone who has immersed on that day]. He is permitted to eat tithes. Once the sun sets he can eat from Terumah [a portion of a crop given to a priest which becomes holy upon separation]. Once he brings his atonement [sacrifices] he can eat from holy things. It is found that there are three stages of purity by a leper and three stages of purity by one who gives birth. ", + "Three people shave and their shaving is a commandment: The Nazirite, the leper, and Levites. All of them who shaved without a razor or who left two hairs have accomplished nothing. ", + "The two birds, their commandment is that they be similar in appearance, height and value, and should be bought at the same time. Even if they are not the same they are [still] valid. If he bought one today and one tomorrow they are valid. If he slaughtered one of them and found that it was not wild, he should bring a partner for the second one. The first one is permitted to be eaten. If he slaughtered it and found it to be a Terefah [an animal with a mortal condition such that it would die within one year], he should bring a partner for the second one. The first is permitted in benefit. If the blood spilled, the one to be sent away must die. If the one to be sent away dies, the blood must be spilled out. ", + "The commandment of the cedar wood is that its length should be one cubit and its width should be a quarter of the leg of a bed, cutting one piece to two and then those two to four. The commandment of the hyssop is that it should not be Greek hyssop or blue hyssop or Roman hyssop or desert hyssop or any type of hyssop which has an accompanying name. ", + "On the eighth day he brings three animals: A sin-offering, a guilt-offering, and a burnt-offering. A poor person brings the bird sin-offering and the bird burnt-offering. ", + "He comes to the guilt-offering, and leans his two hands on it, slaughters it and two priests capture its blood, one in a vessel and one in his hand. The one who captures it in the vessel goes and throws it on the wall of the altar. The one who captures it in his hand goes to the leper. The leper immerses in the chamber of the lepers. He then goes and stands in the Gate of Nikanor. Rabbi Yehuda says he does not require immersion. ", + "He extends his head and [the priest] places the blood on the cartilage of his ear. [He then extends] his hand and he places the blood on the thumb of his hand. [He then extends] his food and he places the blood on the big toe of his foot. Rabbi Yehuda says he would extend all three at once. If he does not have the thumb of a hand, the big toe of a foot, or a right ear, he can never become pure. Rabbi Eliezer says, he can place [the blood] on their places. Rabbi Shimon says if he put it on his left, it is valid. ", + "He then takes from the Log [specific unit of volume] of oil and pours some on the palm of his friend [the other priest]. If he poured it into his own palm it is valid. He dips [his finger in the oil] and sprinkles seven times towards the Holy of Holies and before every sprinkling there was a dipping. He then came to the leper and wherever he placed the blood, there he places the oil, as it says (Leviticus 14) \"On the place of the blood of the guilt-offering. What remains from the oil in the palm of the priest he should place on the head of the person being purified to atone.\" If he placed it he atones, if not he does not atone, says Rabbi Akiva. Rabbi Yochanan ben Nuri says, they are the leftover of a commandment and regardless of whether he places it or he does not place it he atones but we consider him as if he did not atone. If part of the Log was deficient before he poured it, he must refill it, once he pours it out he must bring another as in the beginning, says Rabbi Akiva. Rabbi Shimon says, if the Log was deficient before he placed it he must refill it, once he placed it he must bring another as in the beginning. ", + "A leper who brought his sacrifices while poor and then became rich, or while rich and then became poor, everything goes after the sin-offering, says Rabbi Shimon. Rabbi Yehuda says it goes after the guilt-offering. ", + "A poor leper who brought the sacrifices of a rich man fulfilled his obligation, but a rich man who brought the sacrifices of a poor man did not fulfill his obligation. A man can bring for his son, his daughter, his slave, or his maidservant the offering of a poor person and then feed them from offerings. Rabbi Yehuda says even for his wife he can bring the offering of a rich person and so too for every offering she is obligated [to bring]. ", + "If the offerings of two lepers became mixed up, if the offering of one of them was offered and the other one of them died, this is what the people of Alexandria asked Rabbi Yehoshua and he said to them, he should write all of his property to the other person and bring the offering of a poor person. " + ] + ], + "sectionNames": [ + "Chapter", + "Mishnah" + ] +} \ No newline at end of file diff --git a/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Negaim/English/merged.json b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Negaim/English/merged.json new file mode 100644 index 0000000000000000000000000000000000000000..db5af5451d86d5e45b07c09d2be3cb437233d52f --- /dev/null +++ b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Negaim/English/merged.json @@ -0,0 +1,166 @@ +{ + "title": "Mishnah Negaim", + "language": "en", + "versionTitle": "merged", + "versionSource": "https://www.sefaria.org/Mishnah_Negaim", + "text": [ + [ + "The signs of negaim are two which, in fact, are four. The bright spot (baheret) is bright white like snow; secondary to it is the sign as white as the lime of the Temple. The rising (se'et) is as white of the skin of an egg; secondary to it is the like white wool, the words of Rabbi Meir. But the sages say: the rising (se'et) is white wool and secondary to it is like the white of the skin of an egg.", + "The variegation of the snow-like whiteness is like wine mixed with snow. The variegation of the lime-like whiteness is like blood mixed with milk, the words of Rabbi Ishmael. Rabbi Akiva says: the reddishness in either of them is like wine mixed with water, only that in the snow-like whiteness the color is bright while in that of lime-like whiteness it is duller.", + "These four colors combine with each other to declare free [from uncleanness], to certify or to shut up. \"To shut up\" one who is at the end of the first week; \"To declare free [from uncleanness]\", one who is at the end of the second week. \"To certify\", one in which a discoloration or white hair arose, by the end of the first week, by the end of the second week or after it had been declared free [from uncleanness]. \"To certify\", when a spreading arose in it by the end of the first week, by the end of the second week or after it had been declared free [from uncleanness]. \"To certify\", when all one's skin turned white after it had been declared free from uncleanness; \"To declare free from uncleanness’, when all one's skin turned white after the sign had been certified unclean or after it had been shut up. These are the colors of signs of negaim upon which depend all decisions concerning negaim.", + "Rabbi Hanina, the vice-chief of priests, says: the colors of negaim are sixteen. Rabbi Dosa ben Harkinas says: the colors of negaim are thirty-six. Akaviah ben Mahalalel says: seventy-two. Rabbi Hanina the vice-chief of priests says: negaim may not be inspected for the first time at the end of Shabbat, since the end of that week will fall on Shabbat; Nor on a Monday, since the end of the second week will fall on Shabbat; Nor on a Tuesday, in the case of houses, since the end of the third week will fall on Shabbat. Rabbi Akiva says: they may be inspected at all times, and if the time for the second inspection falls on Shabbat it is postponed to after Shabbat; and this procedure leads sometimes to a leniency and sometimes to a stringency.", + "How does it lead to a leniency?If the nega had two white hairs and one white hair disappeared. If there were two white hairs and they turned black. If one hair was white and the other black and both turned black. If they were long and then they became short. If one was long and the other short and both became short. If a boil adjoined both hairs or one of them. If the boil surrounded both hairs or one of them. Or if they were separated from each other by a boil, the quick flesh of a boil, a burning, or the quick flesh of a burning, or a white scurf. If it had undiscolored flesh and this undiscolored flesh disappeared. If it was square and then became round or elongated. If it was encompassed and then moved to the side. If it was united and then it was dispersed. Or a boil appeared and made its way into it. If it was encompassed, parted or lessened by a boil, the quick flesh of a boil, a burning, the quick flesh of a burning, or a white scurf; If it had a spreading and then the spreading disappeared; Or the first sign itself disappeared or was so lessened that both are less than the size of a split bean; Or if a boil, the quick flesh of a boil, a burning, the quick flesh of a burning, or a white scurf, formed a division between the first sign and the spreading Behold these lead to a leniency in the law.", + "How does it lead to a stringency?If it had no white hairs and then white hairs appeared; If they were black and then turned white; If one hair was black and the other white and both turned white; If they were short and they became long; If one was short and the other long and both became long. If a boil adjoined both hairs or one of them, if a boil encompassed both hairs or one of them or if they were parted from one another by a boil, the quick flesh of a boil, a burn, or the quick flesh of a burn, or white scurf, and then [one of these things] disappeared. If it had no quick flesh and then quick flesh appeared. If it was round or long and then became four sided; If it was at the side and then it became encompassed. If it was dispersed and then it became united or a boil appeared and made its way into it. If it was encompassed, parted or lessened by a boil, the quick flesh of a boil, a burn, the quick flesh of a burn or white scurf, and then they disappeared; If it had no spreading and then a spreading appeared; If a boil, the quick flesh of a boil, a burn, the quick flesh of a burn, or white scurf formed a division between the first sign and the spreading and then they disappeared. Behold all of these lead to a stringency." + ], + [ + "The bright spot in a German appears as dull white, and the dull white spot in an Ethiopian appears as bright white. Rabbi Ishmael says: the children of Israel (may I be atonement for them!) are like boxwood, neither black nor white but of an intermediate shade. Rabbi Akiva says: painters have materials with which they portray figures in black, in white, and in an intermediate shade; let, therefore a paint of an intermediate shade be brought and applied around the outside of the nega, and it will then appear as on skin of intermediate shade. Rabbi Judah says: in determining the colors of negaim the law is to be lenient and not stringent; let,therefore, the negaim of the German be inspected on the color of his own body so that the law is lenient, and let that of the Ethiopian be inspected as if it were on the intermediate shade so that the law is also lenient. The sages say: both are to be treated as if the nega was on the intermediate shade.", + "Negaim may not be inspected in the early morning or in the evening, nor in a house, nor on a cloudy day, because then the dull white appears like bright white; nor may they be inspected at noon, because then the bright white appears like dull white. When are they to be inspected? During the third, fourth, fifth, eighth or ninth hour, the words of Rabbi Meir. Rabbi Judah ruled: during the fourth, fifth, eighth or ninth hour.", + "A priest who is blind in one eye or the light of whose eyes is dim should not inspect negaim; for it says, \"Wherever the priest's eyes can see\" (Leviticus 13:12). In a dark house one may not open up windows in order to inspect his nega.", + "What is [the posture] of examining negaim? A man is inspected in the posture of one that hoes or one that gathers olives. And a woman [is inspected in the posture] of one who is arranging dough and one who nurses her child, and one that weaves at an upright loom if the nega was in the right armpit. Rabbi Judah says: also in the posture of one that spins flax if it was within the left armpit. Just as [is the posture] for examining for the nega, so too [is the posture] for shaving hair.", + "All negaim may be examined by a person, except his own. Rabbi Meir ruled: not even the negaim of his relatives. All vows may be released by a person, except his own. Rabbi Judah says: not even those vows of his wife that affect relationships between her and others. All firstlings may be examined by a person, except his own firstlings." + ], + [ + "Everyone can become impure from negaim, except for a non-Jew and a resident alien. All are qualified to inspect negaim, but only a priest may declare them unclean or clean. He is told, \"Say: 'unclean,'\" and he repeats \"unclean,\" or \"Say: 'clean,'\" and he repeats \"clean.\" Two negaim may not be inspected simultaneously whether in one man or in two men; rather he inspects one first and isolates him, certifies him as unclean or pronounces him clean, and then he inspects the second. One who is isolated may not be isolated again nor may one who is certified unclean be certified unclean again. One who is certified unclean may not be isolated nor may one who is isolated be certified unclean. But in the beginning, or at the end of a week, he may isolate on account of the one nega and isolate him on account of another one; he may certify him unclean on account of one sign and also certify him unclean on account of another sign; he may isolated the one sign and declare the other clean, or certify the one unclean and declare the other clean.", + "A bridegroom on whom a nega has appeared is given the seven days of the marriage feast [in which he is not examined]; [This grace period is given to] him, and to his house and to his clothing. Similarly during a festival, one is granted exemption from inspection during all the days of the festival.", + "The skin of the flesh becomes unclean for two weeks and by one of three signs: by white hair or by quick flesh or by a spreading. \"By white hair or by quick flesh\" in the beginning, at the end of the first week, at the end of the second week, or after it had been pronounced clean. \"Or by a spreading,\" at the end of the first week, at the end of the second week, or after it had been pronounced clean. It becomes unclean for two weeks which are thirteen days.", + "A boil or a burn becomes unclean for one week and by one of the following two tokens: by white hair or by a spreading. By white hair, in the beginning, at the end of the week, or after it has been pronounced clean. \"Or by a spreading:\" At the end of the week, or after it had been declared clean. They become unclean for a week which is seven days.", + "Head or beard (scall) negaim become unclean for two weeks and by one of the following two signs: by yellow thin hair or by a spreading. \"By yellow thin hair\" in the beginning, at the end of the first week, at the end of the second week, or after they have been pronounced clean. \"Or by a spreading,\" at the end of the first week, at the end of the second week or after they have been pronounced clean. They become unclean for two weeks which are only thirteen days.", + "Scalp baldness or forehead baldness [negaim] become unclean for two weeks and by one of the following two signs: by quick flesh or by a spreading. \"By quick flesh,\" in the beginning, at the end of the first week, at the end of the second week, or after they have been pronounced clean. \"Or by a spreading,\" at the end of the first week, at the end of the second week, or after they have been pronounced clean. They become unclean for two weeks which are only thirteen days.", + "Garments become unclean for two weeks and by one of three signs: by a greenish color, by a reddish color or by a spreading. \"By a greenish colour or by a reddish color,\" in the beginning, at the end of the first week, at the end of the second week, or after they have been pronounced clean. \"Or by a spreading,\" at the end of the first week, at the end of the second week, or after they have been pronounced clean. They become unclean for two weeks which are but thirteen days.", + "Houses become unclean for three weeks and by one of the following three signs: by a greenish color or by a reddish color or by a spreading. \"By a greenish color or by a reddish color,\" in the beginning, at the end of the first week, at the end of the second week, at the end of the third week, or after they have been pronounced clean. \"Or by a spreading,\" at the end of the first week, at the end of the second week, at the end of the third week, or after they have been pronounced clean. They become unclean for three weeks which are nineteen days. None of the leprosy signs is for less than a week or for more than three weeks." + ], + [ + "There are [laws] that apply to the white hair that do not apply to the spreading, while others apply to the spreading and do not apply to the white hair. That white hair causes uncleanness at the beginning, it causes uncleanness whatever the state of its whiteness, and it is never a sign of cleanness. There are laws that apply to the spreading, for the spreading causes uncleanness however small its extent, it causes uncleanness for all negaim and even when it is outside the nega, and these laws do not apply to the white hair.", + "There are [laws] that apply to the quick flesh that do not apply to the spreading, while other restrictions apply to the spreading and do not apply to the quick flesh. That quick flesh causes uncleanness at the beginning, it causes uncleanness whatever its color, and it is never a sign of cleanness. There are [laws] that apply to the spreading, for the spreading causes uncleanness however small its extent, it causes uncleanness in all forms of negaim and also where it is outside the leprosy sign, and these laws do not apply to the quick flesh.", + "There are [laws] that apply to white hair that do not apply to quick flesh, while others apply to quick flesh and not to white hair. White hair causes uncleanness in a boil and in a burn, whether growing together or dispersed, and whether encompassed or unencompassed. There are [laws] that apply to quick flesh, for quick flesh causes uncleanness in scalp baldness and in forehead baldness, whether it was turned or was not turned, it prevents the cleanness of one who is turned all white, and causes uncleanness whatever its color, and these do not apply to white hair.", + "If the two hairs were black at the root and white at the tip he is clean. If they were white at the root and black at the tip he is unclean. How much whiteness must there be? Rabbi Meir says: any amount. Rabbi Shimon says: enough to be cut with a pair of scissors. If it was single at the root but split at the tip, and it looks like two hairs, he is clean. If a bright spot had [two] white hairs or black hair he is unclean, for we are not concerned that the place of the black hair lessened the space of the bright spot, since the former is of no consequence.", + "If a bright spot was of the size of a split bean and a string extended from it, if it was two hairs in breadth, it is subject to the restrictions in respect of white hair and spreading, but not to that in respect of its quick flesh. If there were two bright spots and a streak extended from one to the other, if it was two hairs in breadth, it combines them; but if not, it does not combine them.", + "If a bright spot the size of a split bean had within it quick flesh the size of a lentil and there was white hair within the quick flesh: if the quick flesh disappeared the spot is unclean on account of the white hair; if the white hair disappeared it is unclean on account of the quick flesh. Rabbi Shimon makes it clean, since it was not the bright spot that caused it [the hair] to turn [white]. If a bright spot together with the quick flesh in it was of the size of a split bean and there was white hair within the spot: if the quick flesh disappeared the bright spot is unclean on account of the white hair; if the white hair disappeared it is unclean on account of the quick flesh. Rabbi Shimon says that it is clean, since it was not a bright spot the size of a split bean that caused the hair to turn [white]. He agrees that if where the white hair was, was the size of a split bean, that it is impure.", + "A bright spot which had quick flesh and a spreading: if the quick flesh disappeared it is unclean on account of the spreading; if the spreading disappeared it is unclean on account of the quick flesh. So also in the case of white hair and a spreading. If it [the bright spot] disappeared and appeared again at the end of the week, it is regarded as though it had remained as it was. If it reappeared after it had been pronounced clean, it must be inspected as a new one. If it had been bright white but was now dull white, or if it had been dull white but was now bright white, it is regarded as though it had remained as it was, provided that it does not become less white than the four principal colors. If it contracted and then spread, or if it spread and then contracted: Rabbi Akiva rules that it is unclean; But the sages rule that it is clean.", + "A bright spot the size of a split bean, and it spreads to the extent of half a split bean, while of the original spot there disappeared as much as half a split bean: Rabbi Akiba says: it must be inspected as a new one, But the sages say: it is clean.", + "A bright spot the size of a split bean that spread to the extent of half a split bean and a little more, while as much as half the size of a split bean disappeared from the original spot: Rabbi Akiva says that it is unclean, But the sages say that it is clean. A bright spot the size of a split bean that spread to the extent of a split bean and a little more, while the original spot disappeared: Rabbi Akiva says that is it unclean, But the sages say: it should be inspected as a new one.", + "A bright spot the size of a split bean spread to the extent of a split bean, and in the spreading there appeared quick flesh or white hair, while the original spot disappeared: Rabbi Akiva says: it is unclean. But the sages say: it must be inspected as a new one. A bright spot the size of half a split bean with nothing in it, and then there appeared a bright spot the size of half a split bean and with one hair, this is to be isolated. A bright spot the size of half a split bean with one hair and then there appeared another spot of the size of a half a split bean with one hair, this is to be isolated. A bright spot the size of half a split bean with two hairs and another spot of the size of half a split bean appeared with one hair, this is to be isolated.", + "A bright spot the size of a split bean and there was nothing else, and then there appeared a bright spot of the size of half a split bean having two hairs, this one is declared unclean. Because they said: if the bright spot preceded the white hair he is unclean; if the white hair preceded the bright spot he is clean; and if it is doubtful he is unclean. Rabbi Joshua regards this as unsolvable." + ], + [ + "Any doubtful nega is regarded as clean, except this case and one other. Which is that? If he had a bright spot of the size of a split bean and he was isolated, and by the end of the week it was as big as a sela, and it is doubtful whether it is the original one or whether another came in its place, he must be regarded as unclean.", + "If one had been certified unclean on account of white hair, and the white hair disappeared and other white hair appeared, And so also in the case of quick flesh or a spreading, Whether this occurred in the beginning, at the end of the first week, at the end of the second week, or after he had been released from uncleanness, he is regarded as being in the same position as before. If he had been certified unclean on account of quick flesh, and the quick flesh disappeared and other quick flesh appeared, And so also in the case of white hair and spreading, Whether this occurred in the beginning, at the end of the first week, at the end of the second week, or after the man had been released from uncleanness, he is regarded as being in the same position as before. If he had been certified unclean on account of a spreading, and the spreading disappeared and another spreading appeared, And so also in the case of white hair, Whether this occurred at the end of the first week, at the end of the second week, or after the man had been released from uncleanness, he is in the same position as before.", + "Deposited hair: Akaviah ben Mahalalel holds it is unclean. But the sages hold it to be clean. What is \"deposited hair\"? If one had a bright spot with white hair in it, and the bright spot disappeared leaving the white hair in position and then it reappeared: Akaviah ben Mahalalel holds it to be unclean, But the sages hold it to be clean. Rabbi Akiva said: in this case I agree that he is clean; But what is \"deposited hair\"? If one had a bright spot of the size of a split bean with two hairs in it, and a part the size of a half a split bean disappeared leaving the white hair in the place of the white spot and then it reappeared. They said to him: just as they rejected the ruling of Akaviah so is there no validity in your ruling.", + "Any doubt in negaim in the beginning is regarded as clean before uncleanness has been established, but after uncleanness has been established a doubt is regarded as unclean. How is this so? If two men came to a priest one having a bright spot the size of a split bean and the other having one of the size of a sela, and at the end of the week each had one the size of a sela, and it is not known on which of them the spreading had occurred, Whether this occurred with one man or with two men, each is clean. Rabbi Akiva said: if one man is involved he is unclean, but if two men are involved each is clean.", + "\"But after uncleanness has been established a doubt is regarded as unclean.\" How so? If two men came to a priest, one having a bright spot of the size of a split bean and the other having one of the size of a sela and at the end of the week each was of the size of a sela and a little more, both are unclean; And even though both returned to be the size of a sela both are unclean, and remain unclean until they return to the size of a split split bean. They is what they meant when they said, \"but after uncleanness has been established a doubt is regarded as unclean.\"" + ], + [ + "The minimum size of a bright spot must be that of a Cilician split bean squared. The space covered by a split bean equals that of nine lentils. The space covered by a lentil equals that of four hairs; It turns out that the size of a bright spot must be no less than that of thirty-six hairs.", + "If a bright spot was of the size of a split bean and in it there was quick flesh of the size of a lentil: If the bright spot grew larger it is unclean, but if it grew smaller it is clean. If the quick flesh grew larger it is unclean, and if it grew smaller it is clean.", + "A bright spot the size of a split bean and in it there was quick flesh less than the size of a lentil: If the bright spot grew larger it is unclean, but if it grew smaller it is clean. If the quick flesh grew larger it is unclean, but if it grew smaller, Rabbi Meir rules that it is unclean; But the sages rule that it is clean, since a nega cannot spread within itself.", + "If a bright spot was larger in size than a split bean and in it there was quick flesh larger than a lentil, irrespective of whether they increased or decreased, they are unclean, provided that they do not decrease to less than the prescribed minimum.", + "If a bright spot was the size of a split bean and quick flesh the size of a lentil encompassed it, and outside the quick flesh there was another bright spot, the inner one must be isolated and the outer one must be certified unclean. Rabbi Yose says: the quick flesh is not a sign of uncleanness for the outer one, since the inner bright spot is within it. If it decreased or disappeared: Rabban Gamaliel says: if its destruction was on its inner side it is a sign of spreading of the inner bright spot while the outer one is clean, but if its destruction was on its outer side, the outer one is clean while the inner one must be isolated. Rabbi Akiva says: in either case it is clean.", + "Rabbi Shimon said: when is this the case? When the quick flesh was exactly the size of a lentil. But if it was larger than a lentil, the excess is a sign of spreading of the inner one, and the outer one is unclean. If there was white scurf less that the size of a lentil, it is a sign of the spreading of the inner bright spot but it is not a sign of spreading of the outer one.", + "There are twenty-four tips of limbs in the human body that do not become unclean on account of quick flesh: the tips of the fingers and the toes, the tips of the ears, the tip of the nose, the tip of the penis; and also the nipples of a woman. Rabbi Judah says: also those of a man. Rabbi Eliezer says: also warts and warts with thin necks do not become unclean on account of quick flesh.", + "The following places in a person do not become unclean on account of a bright spot: the inside of the eye, the inside of the ear, the inside of the nose and the inside of the mouth, wrinkles, wrinkles in the neck, under the breast and the armpit, the sole of the foot, the nails, the head and the beard; and a boil, a burn and a blister that are festering. All these: Do not become unclean on account of negaim Do not combine with other negaim, A nega is not considered to spread into them, Do not become unclean on account of quick flesh, And they do not act to prevent a person from being considered to have turned completely white. If subsequently a bald spot arose in the head or beard, or if a boil, a burn or a blister formed a scar: They may become unclean by negaim, But they do not combine with other negaim, A nega is not considered to spread into them, And they do not become unclean on account of quick flesh. But they do act to prevent a person from being considered to have all turned white. The head and the beard before they have grown hair, and warts with thin necks on the head or the beard, are treated as the skin of the flesh." + ], + [ + "The following bright spots are clean:Those that one had before the Torah was given, Those that a non-Jew had when he converted; Or a child when it was born, Or those that were in a crease and were subsequently uncovered. If they were on the head or the beard, on a boil, a burn or a blister that is festering, and subsequently the head or the beard became bald, and the boil, burn or blister turned into a scar, they are clean. If they were on the head or the beard before they grew hair, and they then grew hair and subsequently became bald, or if they were on the body before the boil, burn or blister before they were festering and then these formed a scar or were healed: Rabbi Eliezer ben Jacob said that they are unclean since at the beginning and at the end they were unclean, But the sages say: they are clean.", + "If their color changed, whether to be lenient or stringent: How is it \"to be lenient\"? If it was white like snow and it became white like the lime of the Temple, or like wool or like the skin of an egg, or [as white] as the second shade of a rising or the second shade of bright white. How is it \"to be stringent\"? If it was the color of the skin of an egg and it became like white wool, the lime of the Temple or like snow. Rabbi Eliezer ben Azariah rules that they are clean. Rabbi Eliezer Hisma says: if the change was to be lenient it is clean, but if it was one to be stringent it must be inspected as if it were a new one. Rabbi Akiva says: whether the change was to be lenient or to be strict it must be inspected as if it were a new one.", + "A bright spot in which there were no signs of uncleanness: At the beginning, or at the end of the first week, he is isolated; At the end of the second week or after it had been pronounced clean, he is pronounced clean. If while the priest was about to isolate him or to pronounce him clean, signs of uncleanness appeared in it, he certifies him as unclean. A bright spot in which there are signs of uncleanness, he certifies him as unclean. If while the priest was about to certify it as unclean the signs of uncleanness disappeared: If at the beginning, or at the end of the first week, he isolates him; But if at the end of the second week or after the spot had been pronounced clean, he is pronounced clean.", + "One who plucks out signs of uncleanness or burns quick flesh transgresses a negative commandment. And as regards cleanness: If they were plucked out before he came to the priest, he is clean; But if after he had been certified as unclean, he remains unclean. Rabbi Akiva said: I asked Rabban Gamaliel and Rabbi Joshua while they were on the way to Narbata, \"What is the ruling if the plucking occurred while he was isolated?\" They said to me, \"We did not hear anything [about this case], but we have heard that if they were plucked before he came to the priest he is clean, and if after he had been certified as unclean he remains unclean.\" I began to bring them proofs: whether the man stands before the priest or whether he is isolated, he is clean unless the priest had pronounced him unclean. When does he attain cleanness [after he has been certified unclean]? Rabbi Eliezer says: after another nega arises in him and he has attained cleanness after it. But the sages says: only after another nega has spread over his whole body or after his bright spot has been reduced to less than the size of a split bean.", + "If one had a bright spot and it was cut off, he becomes clean; If he cut it off intentionally: Rabbi Eliezer says: [he is clean] only after another nega arises in him and he has attained cleanness after it. But the sages say: only after it has spread over all his body. If it was on the tip of one's foreskin, he should be circumcised." + ], + [ + "If a nega broke out completely upon one who was unclean, he becomes clean; If the ends of his limbs reappeared, he becomes unclean until the bright spot is reduced to less than the size of a split bean. [If it broke out completely upon him] when he was clean, he becomes unclean; If the ends of his limbs reappeared, he remains unclean until his bright spot resumes its former size.", + "A bright spot the size of a split bean in which there was quick flesh the size of a lentil and then it broke out covering a person's entire skin and then the quick flesh disappeared, or if the quick flesh disappeared and then the bright spot broke out covering all his skin, he is clean. If quick flesh arose [subsequently], he is unclean. If white hair grew [subsequently]: Rabbi Joshua rules that he is unclean, But the sages rule that he is clean.", + "A bright spot in which there was white hair and then it broke out covering his entire skin, even though the white hair remained in its place, he is clean. A bright spot in which there was a spreading and then it broke out covering his entire skin, he is clean. But in all of these cases if [even] the ends of the his limbs reappeared [in their natural color], he is unclean. If it broke out covering a part of his skin he is unclean; If it broke out covering all his skin he is clean.", + "In all cases of breaking out and covering the ends of the limbs whereby the unclean have been pronounced clean, if they reappeared they become unclean again. In all cases of reappearance of the ends of the limbs whereby the clean have been pronounced unclean, if they were covered again these become clean again. If subsequently they become uncovered these are unclean, even if this occurs a hundred times.", + "Any part [of the body] that can be subject to the uncleanness of a bright spot nega can prevent the effectiveness of the breaking out [over the entire body], and any part that cannot be subject to the uncleanness of a bright spot nega does not prevent the effectiveness of the breaking out abroad. How so? If it broke out covering all of his skin, but not on the head or the beard, or on a festering boil, burn or blister, and then the head or the beard became bald, or the boil, burn or blister turned into a scar, he is clean. If it broke out covering all of his skin, except a spot of the size of half a lentil near the head or beard, or near a boil, burn or blister, and then the head or the beard became bald, or the boil, burn or blister turned into a scar, even though the place of the quick flesh became a bright spot, he is unclean unless it breaks out covering all his body.", + "If there were two bright spots, one unclean and the other clean, and they broke out from one to the other, and then [a nega] broke out covering all of his skin, he is clean. [If the bright spots] were on his upper lip and lower lip, or on two of his fingers, or on his two eyelids, even though they cleave together and appear as one, he is clean. If it broke out covering all his skin except white scurf, he is unclean. If the ends of his limbs reappeared in the color of white scurf, he is clean. If the ends of his limbs reappeared to the extent of less than a lentil: Rabbi Meir rules that he is unclean, But the sages rule that a piece of white scurf less in size than a lentil, is a sign of uncleanness in the beginning, but it is not a sign of uncleanness at the end.", + "One who came [in front of the priest] with all his body white is isolated. If white hair grew, he is certified unclean. If both hairs or one of them turned black, If both or one of them became short, If a boil adjoined both or one of them, If a boil surrounded both or one of them, Or if a boil, the quick flesh of a boil, a burn, the quick flesh of a burn, or white scurf divided them [he is pure]. If quick flesh or white hair arose, he is unclean; But if neither quick flesh nor white hair arose he is clean. In all these cases if the ends of his limbs reappeared he remains as he was before. If the nega broke out, covering a part of him, he is unclean. If it broke out covering all of them, he is clean.", + "If it broke out covering all of his skin all at once: If this originated in a condition of cleanness, he is unclean; But if it originated in a condition of uncleanness, he is clean. One who becomes clean after having been isolated is exempt from the uncovering his head and rending his clothes, from shaving his hair and from bringing the birds. If he becomes clean after he had been certified unclean, he is liable to all these. Both convey uncleanness by entering.", + "If one came with his whole body white, and on it there was quick flesh to the extent of a lentil, and then the nega spread out covering all his skin, and then the ends of his limbs reappeared: Rabbi Ishmael says: this is the same as when the ends of the limbs reappear in that of a large bright spot. Rabbi Elazar ben Azariah ruled: as when the ends of the limbs reappeared in a small bright spot.", + "There is one who shows his nega [to the priest] and thereby gains advantage, while there is one who shows and loses. How so? If one was certified unclean and the signs of his uncleanness disappeared, and before he could show it to the priest the nega broke out covering all his skin, he is clean; whereas if he had shown it to the priest he would have been unclean. If he had a bright spot in which there was nothing else, and before he could show it to the priest it broke out covering all his skin, he is unclean; whereas if he had shown it to the priest he would have been clean." + ], + [ + "A boil or a burn may become unclean in a week and by two signs: by white hair or by a spreading. What is a \"boil\"? An injury received from wood, stone, peat, or the waters of Tiberias, of from any other object whose heat is not due to fire is a boil. What exactly is a \"burn\"? A burn caused by a live coal, hot embers, or any object whose heat is due to fire is a burning.", + "A boil and a burn do not combine, nor do they spread from one to the other, nor do they spread from there to the skin of the flesh, nor does [a nega] on the skin of the flesh spread to them. If they were festering they are clean. If they formed a scale as thick as garlic peel, such is the scar of the boil that is spoken of in the Torah. If they were subsequently healed, even though there was a mark in their place, they are regarded as the skin of the flesh.", + "They asked R. Eliezer: \"[What is the ruling concerning] one who had a bright spot the size of a sela form on the inside of his hand and it covered up the scar of a boil?\" He replied: \"He should be isolated.\" They said to him: \"Why? Since it is neither capable of growing white hair nor can it effectively spread nor does quick flesh cause it to be unclean?\" He replied, \"It is possible that it will contract and then spread again.\" They said to him, \"But what about when its only the size of a split bean?' He said to them: I have not heard anything. Rabbi Judah ben Batera said to him, \"Can I teach something about this?\" He replied, \"If you would thereby confirm the ruling of the sages, go ahead.\" He said, \"Lest another boil would arise outside it and spread into it. He replied: \"You are a great scholar for you have confirmed the words of the sages.\"" + ], + [ + "Scalls may become unclean for two weeks and by two signs: by thin yellow hair and by spreading. By thin yellow hair: means stunted and short, the words of Rabbi Akiva. Rabbi Yohanan ben Nuri said: even though it is long. Rabbi Yohanan ben Nuri said: what is the meaning of the expression when people say, \"This stick is thin,\" or \"This reed is thin\"? Does \"thin\" imply that it is stunted and short and not stunted and long? Rabbi Akiva replied: before we learn from the reed let us learn from hair, [for they say] \"So and so's hair is thin\": \"thin\" means that it is stunted and short and not stunted and long.", + "Yellow thin hair causes uncleanness whether it is clustered together or dispersed, whether it is encompassed or unencompassed, or whether it came after the scall or before it, the words of Rabbi Judah. Rabbi Shimon says: it causes uncleanness only when it came after the scall. Rabbi Shimon said: Is it not logical: if white hair, against which other hair affords no protection, causes uncleanness only when it comes after the nega, how much more should yellow thin hair, against which other hair does afford protection, cause uncleanness only when it comes after the scall? Rabbi Judah says: Whenever it was necessary to say, \"it turns\" Scripture says, \"it turns.\" But the scall, since about it Scripture says, \"there is no yellow hair in it,\" it causes uncleanness whether it came before or after it.", + "[Black hair] that sprouts up affords protection against yellow hair and against a spreading, whether it was clustered together or dispersed, whether it was encompassed or unencompassed. And that which is left [over from before the scall] affords protection against yellow hair and against a spreading, whether it is clustered together or dispersed, and also when encompassed, but it affords no protection where it is at the side unless it is distant from the standing hair by the place of two hairs. If one hair was yellow and the other black, or if one was yellow and the other white, they afford no protection.", + "Yellow hair that preceded a scall is clean. Rabbi Judah says that it is unclean. Rabbi Eliezer ben Jacob says: it neither causes uncleanness nor does it afford protection. Rabbi Shimon says: anything in a scall that is not a sign of uncleanness is a sign of cleanness.", + "How does one shave who has a scall? He shaves outside it and leaves next to it two hairs in order to determine whether it spreads. If he was certified unclean on account of yellow hair, and then the yellow hair disappeared and other yellow hair appeared, and so also if there was a spreading, irrespective of whether the certification took place at the beginning, at the end of the first week, at the end of the second week or after his release from uncleanness, behold he remains as he was before. If he was certified unclean on account of a spreading, and the spreading disappeared and then reappeared, and so also if there was yellow hair, irrespective of whether the certification took place at the end of the first week, at the end of the second week or after his release from uncleanness, he remains as he was before.", + "Two scalls side by side and a line of hair separating between them: If a gap opened up in one place he is unclean, But if it opened up in two places he is clean. How big should the gap be? The space of two hairs. If there was a gap in one place, even though it is as big as a split bean, he is unclean.", + "Two scalls one within the other and a line of hair separating between them: If there appeared a gap in one place the inner one is unclean, But if in two places it is clean. How big must the gap be? The space of two hairs. If there was a gap in one place of the size of a split bean he is clean.", + "One who has a scall with yellow hair within it is unclean. If subsequently black hair grew in it, he is clean; even if the black hair disappeared again he remains clean. Rabbi Shimon ben Judah says in the name of Rabbi Shimon: any scall that has once been pronounced clean can never again be unclean. Rabbi Shimon says: any yellow hair that has once been pronounced clean can never again be unclean.", + "If one had a scall the size of a split bean and it spread over all his head he becomes clean. The head and the beard do not prevent [one another], the words of Rabbi Judah. Rabbi Shimon says: they do prevent. Rabbi Shimon said: Is there not a logical inference: if the skin of the face and the skin of the body, between which something intervenes, do prevent [one another], the head and the beard, between which nothing intervenes, should they not also prevent [one another]? The head and the beard do not combine, nor is a spreading from one to the other effective. What exactly counts as the beard? From the joint of the jaw to the thyroid cartilage.", + "Scalp baldness (karahat) or forehead baldness (gabahat) may become unclean in two weeks and by two signs: by quick flesh or by spreading. What constitutes baldness? If one ate neshem or smeared himself with neshem or had a wound from which hair can no longer grow. What is the extent of scalp baldness? From the crown sloping backwards to the protruding cartilage of the neck. What is the extent of forehead baldness? From the crown sloping forwards to the region facing the hair above. Scalp baldness and forehead baldness cannot be combined, nor is spreading from one to the other effective. Rabbi Judah says: if there is hair between them they cannot be combined, but if there is none they must be combined." + ], + [ + "All garments can contract the uncleanness of negaim except those of non-Jews. One who buys garments [with signs of negaim] from non-Jews they must be inspected as if the signs had then first appeared. The hides [of animals] of the sea do not contract the uncleanness of negaim. If one joined to them anything which grows on land, even if it is only a thread or a cord, as long as it is something that is susceptible to uncleanness, they also become susceptible to uncleanness.", + "Camel's wool and sheep's wool that have been hackled together: If the majority is camel's hair, they are not susceptible to negaim; But if the majority is sheep's wool they are susceptible to negaim. If it is half and half they are susceptible to negaim. And the same law applies also to linen and hemp that have been hackled together.", + "Colored hides and garments are not susceptible to negaim. Houses whether they are colored or not colored, are susceptible to negaim, the words of Rabbi Meir. Rabbi Judah says: hides are like houses. Rabbi Shimon says: those that are naturally [colored] are susceptible to uncleanness but those that are artificially [dyed] are not susceptible to uncleanness.", + "A garment whose warp was colored and whose woof was white, or whose woof was colored and whose warp was white, all depends on what is most visible. Garments contract uncleanness if they are an intense green or an intense red. If [the nega] was green and it spread out red, or if it was red and it spread out green, it is unclean. If its color changed and then it spread, or if it changed and it did not spread, it is regarded as if it had not changed. Rabbi Judah says: let it be inspected as if it then appeared for the first time.", + "[A nega] that remained unchanged during the first week must be washed and isolated. One that remains unchanged during the second week must be burned. One that spread during the first or the second week must be burned. If it becomes dimmer in the beginning: Rabbi Ishmael says: it should be washed and isolated. But the sages say: he is not required [to do so]. If the nega became dimmer during the first week it must be washed and isolated. If it became dimmer during the second week it must be torn out, and that which is torn out must be burnt, and it is necessary for a patch to be put on. Rabbi Nehemiah says: a patch is not necessary.", + "If the nega reappears on the garment, the patch is protected. If it reappears on the patch the garment must be burned. One who makes a patch from a garment that was isolated and then pronounced pure, and then the nega reappeared on the garment, the patch must be burned. If it reappeared on the patch, the first garment must be burned, and the patch serves the second garment while the two signs are under observation.", + "A screen that had colored and white stripes, a nega may effectively spread from one to the other. They asked Rabbi Eliezer: But the white stripe is separate? He replied: I have heard no ruling on this question. Rabbi Judah ben Batera said to him: Shall I derive the answer? He replied: If this would confirm the words of the sages, then yes! He said back: It is possible that it would remain on it in an unchanged condition for two weeks, and that which remains unchanged on garments for two weeks is unclean. He said to him: You are a great sage, for you have confirmed the words of the sages. A spreading that is close [to the original nega is effective] however small it may be. One that is distant [is effective only] if it is of the size of a split bean. And one that reappears [is effective only if it is] of the size of a split bean.", + "The warp and the woof can contract the uncleanness of negaim immediately. Rabbi Judah says: the warp, only after it has been boiled, but the woof immediately. And bundles of flax after they have been bleached. How much must there be in a coil for it to be capable of contracting the uncleanness of negaim? Enough to weave from it a piece of three fingerbreadths square, either warp or woof, even if it is all warp or all woof. If it consisted of broken threads it does not contract the uncleanness of negaim. Rabbi Judah says: even if the thread was broken only in one place, and he knotted together, it does not contract the uncleanness of negaim.", + "One who winds [a thread] from one coil to another, or from one spool to another, or from the upper beam to the lower beam, and so also in the case of the two sides of a shirt, if a nega appears on the one, the other remains clean. If it appears on the shedded woof or on the standing warp, they become susceptible to the uncleanness of negaim immediately. Rabbi Shimon says: the warp may contract uncleanness only if it is closely ordered.", + "[If a nega] appeared on the standing warp, the already woven cloth remains clean. If it appeared on the already woven cloth, the standing warp remains clean. If it appeared on a sheet, he must also burn the fringes. If it appeared on the fringes the sheet remains clean. A shirt on which a nega appeared affords protection to its hems, even though they are of purple wool.", + "Any object that is susceptible to corpse uncleanness, though not susceptible to midras uncleanness, is still susceptible to negaim uncleanness. For instance: the sail of a ship, a curtain, the forehead band of a hair-net, the wrappings of scrolls, a coiled belt, the straps of a shoe or sandal that are at least as wide as a split bean, Behold these are susceptible to the uncleanness of negaim. A thick cloak on which a nega appeared: Rabbi Eliezer ben Jacob says: unless it appears on the texture and on the stuffing. A skin bottle or a shepherd's leather wallet are inspected in the position in which they are used, and a nega may effectively spread from its inner side to its outer side and from its outer side to its inner side.", + "If a garment that had been isolated was mixed up with others, all are clean. If it was cut up and made into shreds, it is clean, and benefit may be derived from it. But if a garment that had been certified unclean was mixed up with others, all are unclean. If it was cut up and made into shreds it also remains unclean and it is forbidden to have any benefit from it." + ], + [ + "All houses may contract negaim uncleanness, except those of non-Jews. If one bought houses from non-Jews, any it must be inspected as if they had then first appeared. A round house, a triangular house, or a house built on a ship, on a raft or on four beams, is not susceptible to negaim uncleanness. But if it was four-sided, even if it was built on four pillars, it is susceptible to uncleanness.", + "A house, one of whose walls was covered with marble, with rock, with bricks or with earth, is pure. A house that did not have in it stones, wood or earth, and a nega appeared in it and afterwards stones, wood and earth were brought into it, it remains clean. So also a garment in which there was no woven part that was three fingerbreadths square and a nega appeared in it and afterwards there was woven into it a piece of cloth three fingerbreadths square, it remains clean. A house does is not susceptible to negaim uncleanness unless there are in it stones, wood and earth.", + "And how many stones must there be in it [for it to be susceptible to negaim]? Rabbi Ishmael says: four. Rabbi Akiva says: eight. For Rabbi Ishmael used to say: a nega is not a cause of uncleanness unless it appeared in the size of two split beans on two stones or on one stone. Rabbi Akiva say: unless it appears in the size of two split beans on two stones, and not on one stone. Rabbi Eliezer son of Rabbi Shimon says: unless it appears in the size of two split beans, on two stones, on two walls in a corner, Its length being that of two split beans and its breadth that of one split bean.", + "[And how much] wood [must be in the wall for it to susceptible]? Enough to be set under the lintel. Rabbi Judah says: it must suffice to make the support at the back of the lintel. [And how much] earth [must be in the wall for it to susceptible]? Such as would suffice to fill up the space between one row of stones and another. The walls of a cattle-trough or the walls of a partition are not susceptible to the uncleanness of negaim. A house in Jerusalem or in any place outside the land of Israel is not susceptible to the uncleanness of negaim.", + "What is the procedure for the inspection of a house? \"The owner of the house shall come and tell the priest, saying, \"Something like a plague has appeared upon my house\" (Leviticus 14:35). Even if he is a learned sage and knows that it is definitely a nega, he may not speak with certainty saying, \"A plague has appeared upon my house,\" but rather, \"Something like a plague has appeared upon my house.\" \"The priest shall order the house cleared before the priest enters to examine the plague, so that nothing in the house may become unclean; after that the priest shall enter to examine the house.\" Even bundles of wood and even bundles of reeds [must be removed], the words of Rabbi Judah. Rabbi Shimon said: clearing keeps him occupied. Rabbi Meir said: But which [of his goods] could become unclean? If you were to say, his articles of wood, of cloth or of metal, he could immerse them and they will become clean. What is it that the Torah has spared? His earthenware, even his cruse and his bucket. If the Torah thus spared a man's humble possessions, how much more so would it spare his cherished possessions! If for his material possessions, how much more so for the life of his sons and daughters! If for the possessions of a wicked man, how much more so for the possessions of a righteous one!", + "[The priest] must not go into his own house to isolate it, nor may he stand within the house in which there is a nega. Rather, he must stand at the door of the house in which is there is a nega, and isolate it from there, as it is said, \"The priest shall come out of the house to the entrance of the house, and close up the house for seven days\" (Leviticus 14:38). He comes again at the end of the week and inspects the sign to see if it spread. \"The priest shall order the stones with the plague in them to be pulled out and cast outside the city into an unclean place\" (v.. \"They shall take other stones and replace those stones with them, and take other dirt and plaster the house\" (v.. He must not take stones from the one side and bring them to the other; nor earth from the one side and bring it to the other; nor lime from anywhere. He must not bring one stone to replace two, nor two to replace one. But he can bring two to replace two or to replace three or to replace four. From here they have said: Woe to the wicked, woe to his neighbor. Both must take out the stones, both must scrape the walls, and both must bring the new stones. He alone, however, brings the earth, as it is said, \"And he shall take other coating and plaster the house.\" His neighbor need not join with him in the plastering.", + "He comes again at the end of the week and inspects the nega. If it has returned, \"He shall break down the house, its stones, and its timber, and all the mortar of the house; and he shall carry them out of the city into an unclean place\" (Leviticus 14:45). A spreading that adjoins [the original nega] is effective however small it may be; One that is distant must be no less than the size of a split bean. And a nega that returns in houses must be no less than the size of two split beans." + ], + [ + "There are ten [laws concerning the negaim in] houses:(1 + If during the first week a nega became faint or disappeared, it must be scraped and is then clean. (3 + If during the second week it became faint or disappeared, it must be scraped and the owner must bring the birds. If it spread during the first week, the stones must be taken out and the wall scraped and plastered, and another week must be allowed. If it then returned the entire house must be pulled down; If it did not return, the birds must be brought. If it remained unchanged during the first week but spread during the second week, the stones must be taken out and the wall scraped and plastered, and another week must be allowed. If it then returned, the house must be pulled down; If it did not return the birds must be brought. If it remained unchanged in both weeks, the stones must be taken out, and the wall scraped and plastered, and a week must be allowed. If it then returned the house must be pulled down; If it did not return, the birds must be brought. If before cleanness was attained through the birds a new nega appeared, the house must be pulled down; But if it appeared after cleanness through the birds had been attained, it must be inspected as if it had appeared for the first time.", + "In the case of a stone in a corner, when the stone is taken out it, he must take it all out; But when [the house is] torn down he tears down his own [part] and leaves that which belongs to his neighbor. Thus it follows that there is a greater stringency for taking out than for tearing down. Rabbi Elazar says: if a house is built of rows of head stones and small stones, and a nega appears on a head stone, all of it must be taken out; but if it appeared on the small stones, he takes out his stones and leaves the others.", + "A house in which a nega appeared if it had an upper chamber above it, the beams are considered part of the upper chamber. If the nega appeared in the upper chamber the beams are considered part of the lower room. If there was no upper chamber above it, its stones and wood and earth must be torn down with it. He may save the frames and the window lattices. Rabbi Judah says: a frame that is built over the house must be torn down with it. Its stones and wood and earth convey uncleanness if they are of the minimum size of an olive. Rabbi Eliezer Hisma says: whatever their size.", + "A house that has been isolated conveys uncleanness from its inside; And one that has been certified unclean, both from its inside and from its outside. Both convey uncleanness if one enters in.", + "If one who builds in cleanliness with stones from a house that was isolated and the nega returned to the [former] house, the stones must be taken out. If it returned to the stones, the first house must be torn down, and the stones serve the second house while the signs are under observation.", + "If a house overshadowed a house with a nega and so also if a tree overshadowed a house with a nega, anyone who enters the outer [of the two] remains clean, the words of Rabbi Elazar ben Azariah. Rabbi Elazar said: if one stone of it causes uncleanness by entering, should not the house itself cause uncleanness by entering?", + "If an unclean person stood under a tree and a clean person passed by, the latter becomes unclean. If a clean person stood under a tree and an unclean one passed by, the former remains clean. If the latter stood still, the former becomes unclean. Similarly in the case of a leprous stone he remains clean. But if it was set down he becomes unclean.", + "If a person who was clean put his head and the greater part of his body inside an unclean house, he becomes unclean. And if an unclean man put his head and the greater part of his body inside a clean house he causes it to be unclean. If he put three fingerbreadths square of a clean cloak into an unclean house, the cloak becomes unclean; And if he put even the size of an olive of an unclean [cloak] into a clean house, the house becomes unclean.", + "If a person entered a house afflicted with a nega, carrying his clothes upon his shoulders, and his sandals and rings in his hands, both he and they become unclean immediately. If, however, he was wearing his clothes and had his sandals on his feet and his rings on his hands, he becomes unclean immediately, but they remain clean, unless he stayed as much time as is required for the eating of half a loaf of wheat bread and not of barley bread, while in a reclining posture and eating with some condiment.", + "If he was standing inside, and he stretched his hands outside, with his rings on his hands, if he stayed [inside] as much time as is required for the eating of half a loaf, they become unclean. If he was standing outside, stretching his hands inside, with his rings on his hands: Rabbi Judah says that they are unclean immediately, But the sages say: only after he leaves them there as much time as is required for the eating of half a loaf. They said to Rabbi Judah: if when all his body is unclean he does not render that which is on him unclean unless he stayed there long enough to eat half a loaf, when all of his body is not unclean, is it not logical that he should not render that which is on him unclean unless he stayed there long enough to eat half a loaf?", + "If a metzora entered a house all the vessels in it, even up to the roof beams, become unclean. Rabbi Shimon says: only up to a height of four cubits. Vessels become unclean immediately. Rabbi Judah says: only if the metzora stayed there as much time as is required for the lighting of a lamp.", + "If he enters a synagogue, a partition ten handbreadths high and four cubits wide must be made for him. He should enter first and come out last. Any vessel that affords protection by having a tightly fitting cover in the tent of a corpse affords protection by a tightly fitting cover in the house of one afflicted by a nega, And whatsoever affords protection when covered in the tent of a corpse affords protection when covered in the house of one afflicted with a nega, the words of Rabbi Meir. Rabbi Yose says: any vessel that affords protection by having a tightly fitting cover in the tent of a corpse affords protection when covered in the house of one afflicted with a nega; and whatsoever affords protection when covered in the tent of a corpse remains clean even when uncovered in a leprous house." + ], + [ + "How would they purify a metzora?A new earthenware flask and a quarter of a log of living water was put in it. Two undomesticated birds are also brought. One of these was slaughtered over the earthenware vessel and over the living water. A hole was dug and it was buried in his presence. Cedarwood, hyssop and scarlet wool were taken and bound together with the remaining ends of the strip of wool. Near to these were brought the tips of the wings and the tip of the tail of the second bird. All were dipped together, and sprinkled upon the back of the metzora's hand seven times. Some say that the sprinkling was done upon his forehead. In the same manner one would sprinkle on the lintel of a house from the outside.", + "He now comes to set free the living bird. He does not turn his face towards the sea or towards the city or towards the wilderness, for it is said, \"But he shall let the living bird go out of the city into the open field\" (Leviticus 14:53). He now comes to shave off the hair of the metzora. He passes a razor over the whole of his skin, and he [the metzora] washes his clothes and immerses himself. He is then clean so far as to not convey uncleanness by entrance, but he still conveys uncleanness as does a sheretz. He may enter within the walls [of Jerusalem], but must keep away from his house for seven days, and he is forbidden to have intercourse.", + "On the seventh day he shaves off his hair a second time in the manner of the first shaving, he washes his garments and immerses himself. He is clean in so far as not to convey uncleanness as a sheretz, but he was still like a tevul yom. He may eat second tithe. After sunset he may eat terumah. After he had brought his offering of atonement, he may also eat sacred things. Thus there are three grades in the purification of a metzora and three grades in the purification of a woman after child birth.", + "There are three who must shave their hair, and their shaving of it is a commandment: the nazirite, the metzora, and the Levites. If any of these cut their hair but not with a razor, or if they left even two remaining hairs, their act is of no validity.", + "With regard to the two birds: the commandment is that they be alike in appearance, in size and in price; and they must be purchased at the same time. But even if they are not alike they are valid; And if one was purchased on one day and the other the next they are also valid. If after one of the birds had been slaughtered it was found that it was not wild, a partner must be purchased for the second, and the first may be eaten. If after it had been slaughtered it was found to terefah, a partner must be purchased for the second and the first may be made use of. If the blood had been spilled out, the bird that was to be let go must be left to die. If the one that was to be let go died, the blood must be spilled out.", + "The mitzvah of the cedarwood is for it to be one cubit in length, and in thickness a quarter of that of the leg of a bed, when one leg is divided into two halves and these two into four. The mitzvah of the hyssop is that it should be neither ezovyon (lavendula) nor blue hyssop nor Roman hyssop nor wild hyssop nor any kind of hyssop that has an accompanying name.", + "On the eighth day he would bring three beasts: a sin-offering, a guilt-offering and a whole burnt-offering. And a poor man would bring a sin-offering of a bird and a burnt-offering of a bird.", + "He comes to the guilt-offering and he puts his two hands on it. He then slaughters it. Two priests receive its blood, one in a vessel and the other in his hand. He who received it in the vessel proceeded to sprinkle it on the wall of the altar. The one who received it in his hand would approach the metzora. The metzora had in the meantime immersed himself in the chamber of the metzoraim. He would come and stand at the Nikanor gate. Rabbi Judah says: he did not require immersion.", + "[The metzora] put in his head inside and [the priest] applied [the blood] to the tip of his ear; [He put in] his hand and [the priest] applied [the blood] to the thumb of his hand. [He put in] his foot and [the priest] applied [the blood] to the big toe of his foot. Rabbi Judah says: he put in all three at the same time. If he had no thumb on his hand or no big toe on his foot or no right ear he could never become clean. Rabbi Eliezer says: [the blood] is applied to the place where they were. Rabbi Shimon says: if he applied it to the left side, the obligation has been fulfilled.", + "[The priest] then took some [of the contents] of the log of oil and poured it into his colleague's hand; And if he poured it into his own hand, the obligation is fulfilled. He then dipped [his right forefinger] in the oil and sprinkled it seven times towards the Holy of Holies, dipping it for every sprinkling. He then approached the metzora, to the same places that he applied the blood he now applied the oil, as it is said, \"Over the same places as the blood of the guilt offering; 29 and what is left of the oil in his palm the priest shall put on the head of the one being cleansed, to make expiation for him before the Lord.\" (Leviticus 14:28-29). If he \"put upon,\" he has made atonement, but if he did not \"put upon,\" he did not make atonement, the words of Rabbi Akiba. Rabbi Yohanan ben Nuri says: these are but the remainders of the mitzvah. Whether he \"put upon\" or did not \"put upon,\" atonement is made, only it is accounted to him as if he did not make atonement. If any oil was missing from the log before it was poured out it may be filled up again; if after it was poured out, other oil must be brought anew, the words of Rabbi Akiva. Rabbi Shimon says: if any oil was missing from the log before it was applied, it may be filled up; but if after it had been applied, other oil must be brought anew.", + "If a metzora brought his sacrifice as a poor man and he became rich, or as a rich man and he became poor, all depends on the sin-offering, the words of Rabbi Shimon. Rabbi Judah says: all depends on the guilt-offering.", + "A poor metzora who brought the sacrifice of a rich man has fulfilled his duty; But a rich metzora that brought the sacrifice of a poor man has not fulfilled his duty. A man may bring a poor man's sacrifice for his son, his daughter, his slave or his female, and thereby enable them to eat of the offerings. Rabbi Judah says: for his wife also he must bring the sacrifice of a rich man; and the same applies to any other sacrifice to which she is liable.", + "If the sacrifices of two metzoraim were mixed up and after the sacrifice of one of them had been offered one of the metzoraim died: this is what the men of Alexandria asked of Rabbi Joshua. He answered them: let him assign his possessions to another person, and bring the poor man's sacrifice." + ] + ], + "versions": [ + [ + "Mishnah Yomit by Dr. Joshua Kulp", + "http://learn.conservativeyeshiva.org/mishnah/" + ] + ], + "heTitle": "משנה נגעים", + "categories": [ + "Mishnah", + "Seder Tahorot" + ], + "sectionNames": [ + "Chapter", + "Mishnah" + ] +} \ No newline at end of file diff --git a/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Negaim/Hebrew/Mishnah based on the Kaufmann manuscript, edited by Dan Be'eri.json b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Negaim/Hebrew/Mishnah based on the Kaufmann manuscript, edited by Dan Be'eri.json new file mode 100644 index 0000000000000000000000000000000000000000..eb43c5bdddbd6272e4d727085b4989a7fb9ea78e --- /dev/null +++ b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Negaim/Hebrew/Mishnah based on the Kaufmann manuscript, edited by Dan Be'eri.json @@ -0,0 +1,168 @@ +{ + "language": "he", + "title": "Mishnah Negaim", + "versionSource": 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שֶׁלַּשֶּׁלֶג עַזָּה, וְשֶׁלַּסִּיד דְּהֵה מִמֶּנָּה. \n", + "ג\nאַרְבָּעָה מַרְאוֹת הָאֵלּוּ מִצְטָרְפִין זֶה עִם זֶה, \nלִפְטוֹר, לְהַחֲלִיט, וּלְהַסְגִּיר. \nלְהַסְגִּיר אֶת הָעוֹמֵד בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, \nוְלִפְטוֹר אֶת הָעוֹמֵד בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי. <לפטור> \nלְהַחֲלִיט אֶת שֶׁנּוֹלַד לוֹ מִחְיָה, אוֹ שֵׂעָר לָבָן, \nכַּתְּחִלָּה, \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, \nוּבְסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, <בסוף>\nלְאַחַר הַפְּטוּר. \nלְהַחֲלִיט אֶת שֶׁנּוֹלַד לוֹ פִסָּיוֹן, \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, \nוּבְסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, <בסוף>\nלְאַחַר הַפְּטוּר. \nלְהַחֲלִיט אֶת הַהוֹפֵךְ כֻּלּוֹ לָבָן מִתּוֹךְ הַפְּטוּר. \nלִפְטוֹר אֶת הַהוֹפֵךְ כֻּלּוֹ לָבָן מִתּוֹךְ הַחְלֵט אוֹ מִתּוֹךְ הַסְגֵּר. \nאֵלּוּ מַרְאוֹת נְגָעִים שֶׁכָּל נְגָעִים תְּלוּיִין בָּהֶן. \n", + "ד\nרְבִּי דוֹסָה בֶן הַרְכִינָס אוֹמֵר: \nמַרְאוֹת נְגָעִים שְׁלֹשִׁים וְשִׁשָּׁה. <שְׁלֹשָׁה> \nעֲקַבְיָה בֶן מַהֲלַלְאֵל אוֹמֵר: \nשִׁבְעִים וּשְׁנַיִם. \nרְבִּי חֲנַנְיָה סְגַן הַכֹּהֲנִים אוֹמֵר: \nאֵין רוֹאִין אֶת הַנְּגָעִים כַּתְּחִלָּה לְאַחַר הַשַּׁבָּת, \nשֶׁהַשָּׁבוּעַ שֶׁלּוֹ חָל לִהְיוֹת בַּשַּׁבָּת; \nוְלֹא בַשֵּׁנִי, \nשֶׁהַשָּׁבוּעַ שֵׁנִי שֶׁלּוֹ חָל לִהְיוֹת בַּשַּׁבָּת; \nוְלֹא בַשְּׁלִישִׁי לַבָּתִּים, \nשֶׁהַשָּׁבוּעַ שְׁלִישִׁי שֶׁלּוֹ חָל לִהְיוֹת בַּשַּׁבָּת. \nרְבִּי עֲקִיבָה אוֹמֵר: \nלְעוֹלָם רוֹאִין אֶת הַנְּגָעִים. \nחָל לִהְיוֹת בְּתוֹךְ הַשַּׁבָּת, \nמַעֲבִירִין לְאַחַר הַשַּׁבָּת. <וּמַעֲבִירִין> \nוְיֵשׁ בַּדָּבָר לְהָקֵל וּלְהַחְמִיר. \n", + "ה\nכֵּיצַד לְהָקֵל? \nהָיָה בוֹ שֵׂעָר לָבָן, וְהָלַךְ לוֹ שֵׂעָר לָבָן. \nהָיוּ לְבָנוֹת, וְהִשְׁחִירוּ. \nאַחַת שְׁחוֹרָה וְאַחַת לְבָנָה, וְהִשְׁחִירוּ שְׁתֵּיהֶן. \nאֲרֻכּוֹת, וְהִקְצִירוּ. \nאַחַת אֲרֻכָּה וְאַחַת קְצָרָה, וְהִקְצִירוּ שְׁתֵּיהֶן. \nנִסְמַךְ הַשְּׁחִין לִשְׁתֵּיהֶן, אוֹ לְאַחַת מֵהֶן. \nהִקִּיף הַשְּׁחִין אֶת שְׁתֵּיהֶן, אוֹ אֶת אַחַת מֵהֶן, \nאוֹ חֲלָקָן, \nהַשְּׁחִין, וּמִחְיַת הַשְּׁחִין, \nוְהַמִּכְוָה, וּמִחְיַת הַמִּכְוָה, \nוְהַבֹּהַק. \nהָיְתָה בוֹ מִחְיָה, וְהָלְכָה לָהּ הַמִּחְיָה; \nהָיְתָה מְרֻבַּעַת, וְנֶעֱשֵׂית עֲגֻלָּה אוֹ אֲרֻכָּה, \nמְבֻצֶּרֶת, וְנֶעֱשֵׂית מִן הַצַּד, \nמְכֻנֶּסֶת, וְנִתְפַּזְּרָה, \nוּבָא הַשְּׁחִין וְנִכְנַס לְתוֹכָהּ. \nהִקִּיפָהּ, חֲלָקָהּ, אוֹ מִעֲטָהּ, \nהַשְּׁחִין, אוֹ מִחְיַת הַשְּׁחִין, \nוְהַמִּכְוָה, וּמִחְיַת הַמִּכְוָה, \nוְהַבֹּהַק. \nהָיָה בוֹ פִסָּיוֹן וְהָלַךְ לוֹ פִסָּיוֹן, \nאוֹ שֶׁהָלְכָה לָהּ הָאוֹם, אוֹ שֶׁנִּתְמַעֲטָה, \nאֵין בָּזֶה וּבָזֶה כַגָּרִיס. \nהַשְּׁחִין וּמִחְיַת הַשְּׁחִין, \nוְהַמִּכְוָה וּמִחְיַת הַמִּכְוָה, \nוְהַבֹּהַק, \nוְחוֹלְקִין בֵּין הָאוֹם לַפִּסָּיוֹן. \nהֲרֵי אֵלּוּ לְהָקֵל. \n", + "ו\nכֵּיצַד לְהַחְמִיר? \nלֹא הָיָה בוֹ שֵׂעָר לָבָן, וְנוֹלַד לוֹ שֵׂעָר לָבָן. \nהָיוּ שְׁחוֹרוֹת, וְהִלְבִּינוּ. \nאַחַת שְׁחוֹרָה וְאַחַת לְבָנָה, וְהִלְבִּינוּ שְׁתֵּיהֶן. \nקְצָרוֹת, וְהֶאֱרִיכוּ. \nאַחַת קְצָרָה וְאַחַת אֲרֻכָּה, וְהֶאֱרִיכוּ שְׁתֵּיהֶן. \nנִסְמַךְ הַשְּׁחִין לִשְׁתֵּיהֶן, אוֹ לְאַחַת מֵהֶן. \nהִקִּיף הַשְּׁחִין לִשְׁתֵּיהֶן, אוֹ אֶת אַחַת מֵהֶן, \nאוֹ חֲלָקָן, \nהַשְּׁחִין וּמִחְיַת הַשְּׁחִין, \nוְהַמִּכְוָה וּמִחְיַת הַמִּכְוָה, \nוְהַבֹּהַק, \nוְהָלְכוּ לָהֶן. \nלֹא הָיְתָה בוֹ מִחְיָה, וְנוֹלְדָה לּוֹ מִחְיָה. \nהָיְתָה עֲגֻלָּה אוֹ אֲרֻכָּה, וְנֶעֱשֵׂית מְרֻבַּעַת, \nמִן הַצַּד, וְנֶעֱשֵׂית מְבֻצֶּרֶת, \n[מְפֻזֶּרֶת], וְנִתְכַּנָּסָה, \nוּבָא הַשְּׁחִין וְנִכְנַס לְתוֹכָהּ. \nהִקִּיפָהּ, חֲלָקָהּ, אוֹ מִעֲטָהּ, \nהַשְּׁחִין אוֹ מִחְיַת הַשְּׁחִין, \nוְהַמִּכְוָה וּמִחְיַת הַמִּכְוָה וְהַבֹּהַק, \nוְהָלְכוּ לָהֶן. \nלֹא הָיָה בוֹ פִסָּיוֹן, וְנוֹלַד לוֹ פִסָּיוֹן. \nהַשְּׁחִין וּמִחְיַת הַשְּׁחִין, \nוְהַמִּכְוָה וּמִחְיַת הַמִּכְוָה וְהַבֹּהַק, \nחוֹלְקִין בֵּין הָאוֹם לַפִּסָּיוֹן, \nוְהָלְכוּ לָהֶן. \nהֲרֵי אֵלּוּ לְהַחְמִיר. \n\n\n\n" + ], + [ + "א\nבַּהֶרֶת עַזָּה נִרְאֵית בַּגַּרְמְנִי כֵהָה, \nוְהַכֵּהָה בַכּוּשִׁי עַזָּה. \nרְבִּי יִשְׁמָעֵאל אוֹמֵר: \nבְּנֵי יִשְׂרָאֵל, אֲנִי כַפָּרָתָן, הֲרֵי הֵן כְּאֶשְׁכְּרַע, \nלֹא שְׁחוֹרִים, וְלֹא לְבָנִים, אֶלָּא בֵינוֹנִיִּים. \nרְבִּי עֲקִיבָה אוֹמֵר: \nיֵשׁ לַצַּיָּרִים סַמְמַנִּין, \nשֶׁהֵן צָרִים צוּרוֹת שְׁחוֹרוֹת, לְבָנוֹת וּבֵינוֹנִיּוֹת. \nמֵבִיא סַם בֵּינוֹנִי וּמַקִּיפוֹ מִבַּחוּץ, \nוְתֵרָאֶה כַבֵּינוֹנִי. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nמַרְאוֹת נְגָעִים לְהָקֵל, אֲבָל לֹא לְהַחֲמִיר; \nיֵרָאֶה הַגַּרְמְנִי בִבְשָׂרוֹ לְהָקֵל, \n[וְהַכּוּשִׁי בַבֵּינוֹנִי לְהָקֵל.] \nוַחֲכָמִים אוֹמְרִים: \nזֶה וָזֶה בַּבֵּינוֹנִי. \n", + "ב\nאֵין רוֹאִין אֶת הַנְּגָעִין בַּשַׁחְרִית, וּבֵין הָעַרְבַּיִם, \nוְלֹא בְתוֹךְ הַבַּיִת, וְלֹא בְיוֹם מְעֻנָּן, \nלְפִי שֶׁכֵּהָה נִרְאֵית עַזָּה, \nוְלֹא בַצָּהֳרַיִם, \nלְפִי שֶׁעַזָּה נִרְאֵית כֵּהָה. \nאֵמָתַי רוֹאִין? \nבְּשָׁלוֹשׁ, וּבְאַרְבַּע, וּבְחָמֵשׁ, \nוּבְשֶׁבַע, וּבִשְׁמוֹנֶה, וּבְתֵשַׁע. \nדִּבְרֵי רְבִּי מֵאִיר. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nבְּאַרְבַּע, וּבְחָמֵשׁ, \nוּבִשְׁמוֹנֶה, וּבְתֵשַׁע. \n", + "ג\nכֹּהֵן הַסּוֹמֵא בְאַחַת מֵעֵינָיו, \nאוֹ שֶׁכָּהָה מְאוֹר עֵינָיו, \nלֹא יִרְאֶה הַנְּגָעִין, שֶׁנֶּאֱמַר: (וַיִּקְרָא יג,יב) \n\"לְכָל מַרְאֵה עֵינֵי הַכֹּהֵן\". \nהַבַּיִת הֶאָפֵל, \nאֵין פּוֹתְחִין בּוֹ חַלּוֹנוֹת לִרְאוֹת אֶת נִגְעוֹ. \n", + "ד\nכֵּיצַד רְאִיַּת הַנֶּגַע? \nהָאִישׁ נִרְאֶה כְעוֹדֵר, וּכְמוֹסֵק זֵיתִים. \nהָאִשָּׁה כְעוֹרֶכֶת, וּכְמֵנִיקָה אֶת בְּנָהּ, \nוּכְאוֹרֶגֶת בָּעֳמָדִים עַל הַשֶּׁחִי, לְיָד הַיְמָנִית. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nאַף כְּטוֹוָה בַפִּשְׁתָּן, עַל הַשְּׂמָאלִית. \nכַּשֵּׁם שֶׁהוּא נִרְאֶה לְנִגְעוֹ, \nכָּךְ הוּא נִרְאֶה לְתִגְלַחְתּוֹ. \n", + "ה\nכָּל הַנְּגָעִין אָדָן רוֹאֶה, \nחוּץ מִנִּגְעֵי עַצְמוֹ. \nרְבִּי מֵאִיר אוֹמֵר: \nאַף לֹא נִגְעֵי קְרוֹבָיו. \nוְכָל הַנְּדָרִין אָדָן מַתִּיר, \nחוּץ מִנִּדְרֵי עַצְמוֹ. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nאַף לֹא נִדְרֵי אִשְׁתּוֹ שֶׁבֵּינָהּ לְבֵין אֲחֵרִים. \nכָּל הַבְּכוֹרוֹת אָדָן רוֹאֶה, \nחוּץ מִבְּכוֹרֵי עַצְמוֹ. \n\n\n\n" + ], + [ + "א\nהַכֹּל מִטַּמִּין בִּנְגָעִין, <מיטמין; מְטַמִּין>\nחוּץ מִן הַגּוֹיִם וְגֵר תּוֹשָׁב. <ותושב> \nהַכֹּל כְּשֵׁרִין לִרְאוֹת אֶת הַנְּגָעִים, \nאֶלָּא שֶׁהַטֻּמְאָה וְהַטַּהֲרָה מִפִּי כֹהֵן. \nאוֹמְרִים לוֹ: \n\"אֱמֹר טָמֵא!\" \nוְהוּא אוֹמֵר: \n\"טָמֵא\". \n\"אֱמֹר טָהוֹר!\" \nוְהוּא אוֹמֵר: \n\"טָהוֹר\". \nאֵין רוֹאִין שְׁנֵי נְגָעִים כְּאַחַת, \nבֵּין בְּאִישׁ אֶחָד, בֵּין בִּשְׁנֵי אֲנָשִׁים, \nאֶלָּא רוֹאֶה אֶת הָרִאשׁוֹן, \nמַסְגִּירוֹ, וּמַחֲלִיטוֹ, וּפוֹטְרוֹ, \nוְחוֹזֵר לַשֵּׁנִי. \nאֵין מַסְגִּירִין אֶת הַמֻּסְגָּר, \nוְלֹא מַחֲלִיטִין אֶת הַמֻּחְלָט. \nוְאֵין מַסְגִּירִין אֶת הַמֻּחְלָט, \nוְאֵין מַחֲלִיטִין אֶת הַמֻּסְגָּר. \nאֲבָל כַּתְּחִלָּה, \nוּבְסוֹף שָׁבוּעַ, מַסְגִּיר מַסְגִּיר, \nוּמַחֲלִיט מַחֲלִיט, \nמַסְגִּיר וּפוֹטֵר, \nמַחֲלִיט וּפוֹטֵר. \n", + "ב\nחָתָן שֶׁנִּרְאָה בוֹ נֶגַע, \nנוֹתְנִין לוֹ שִׁבְעַת יְמֵי הַמִּשְׁתֶּה, \nלוֹ וּלְבֵיתוֹ וְלִכְסוּתוֹ. \nוְכֵן בָּרֶגֶל, נוֹתְנִין לוֹ כָל יְמֵי הָרֶגֶל. \n", + "ג\nעוֹר הַבָּשָׂר מִטַּמֵּא בִשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, <מְטַמֵּא>\nוּבִשְׁלֹשָׁה סִימָנִין: \nבְּשֵׂעָר לָבָן, וּבְמִחְיָה, וּבְפִסָּיוֹן. \nבְּשֵׂעָר לָבָן וּבְמִחְיָה, \nכַּתְּחִלָּה, \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, \nלְאַחַר הַפְּטוּר. <ולאחר> \nוּבַפִּסָּיוֹן, \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, \nלְאַחַר הַפְּטוּר. \nוּמִטַּמֵּא בִשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, <וּמְטַמֵּא>\nשֶׁהֵן שְׁלֹשָׁה עָשָׂר יוֹם. \n", + "ד\nהַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה מִטַּמִּין בְּשָׁבוּעַ אֶחָד, <מְטַמִּין>\nבִּשְׁנֵי סִימָנִין: \nבְּשֵׂעָר לָבָן וּבַפִּסָּיוֹן. \nבְּשֵׂעָר לָבָן, \nכַּתְּחִלָּה, \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ, \nלְאַחַר הַפְּטוּר. \nוּבַפִּסָּיוֹן, \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ, \nלְאַחַר הַפְּטוּר. \nוּמִטַּמִּין בְּשָׁבוּעַ אֶחָד, \nשֶׁהוּא שִׁבְעַת יָמִים. \n", + "ה\nהַנְּתָקִין מִטַּמִּין בִּשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, <מְטַמִּין>\nבִּשְׁנֵי סִימָנִין: \nבְּשֵׂעָר צָהֹב דַּק, וּבְפִסָּיוֹן. \nבְּשֵׂעָר צָהֹב דַּק, \nכַּתְּחִלָּה, \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, \nוּבְסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, \nלְאַחַר הַפְּטוּר. \nוּבְפִסָּיוֹן, \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, \nוּבְסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, \nלְאַחַר הַפְּטוּר. \nוּמִטַּמִּין בִּשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, <וּמְטַמִּין>\nשֶׁהֵן שְׁלֹשָׁה עָשָׂר יוֹם. \n", + "ו\nהַקָּרַחַת וְהַגַּבַּחַת מִטַּמּוֹת בִּשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, \nוּבִשְׁנֵי סִימָנִין: \nבְּמִחְיָה וּבְפִסָּיוֹן. \nבְּמִחְיָה, \nכַּתְּחִלָּה, \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, \nוּבְסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, \nלְאַחַר הַפְּטוּר. \nוּבְפִסָּיוֹן, \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, \nוּבְסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, \nלְאַחַר הַפְּטוּר. \nוּמִטַּמּוֹת בִּשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, \nשֶׁהֵן שְׁלֹשָׁה עָשָׂר יוֹם. \n", + "ז\nהַבְּגָדִין מִטַּמִּין בִּשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, \nבִּשְׁלֹשָׁה סִימָנִין: \nבִּירַקְרַק, וּבַאֲדַמְדַּם, וּבַפִּסָּיוֹן. \nבִּירַקְרַק וּבַאֲדַמְדַּם, \nכַּתְּחִלָּה, \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, \nוּבְסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, \nלְאַחַר הַפְּטוּר. \nוּבַפִּסָּיוֹן, \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, \nוּבְסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, \nלְאַחַר הַפְּטוּר. \nוּמִטַּמִּין בִּשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, \nשֶׁהֵן שְׁלֹשָׁה עָשָׂר יוֹם. \n", + "ח\nהַבָּתִּים מִטַּמִּין בִּשְׁלֹשָׁה שָׁבוּעוֹת, \nבִּשְׁלֹשָׁה סִימָנִים: \nבִּירַקְרַק, וּבַאֲדַמְדַּם, וּבַפִּסָּיוֹן. \nבִּירַקְרַק וּבַאֲדַמְדַּם, \nכַּתְּחִלָּה, \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, \nוּבְסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, \nוּבְסוֹף שָׁבוּעַ שְׁלִישִׁי, \nלְאַחַר הַפְּטוּר. \n[וּבַפִּסָּיוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ שְׁלִישִׁי, \nלְאַחַר הַפְּטוּר.] \nוּמִטַּמִּין בִּשְׁלֹשָׁה שָׁבוּעוֹת, \nשֶׁהֵן תִּשְׁעָה עָשָׂר יוֹם. \nאֵין בִּנְגָעִים פָּחוּת מִשָּׁבוּעַ אֶחָד, \nוְלֹא יָתֵר עַל שְׁלֹשָׁה שָׁבוּעוֹת. \n\n\n\n" + ], + [ + "א\nיֵשׁ בְּשֵׂעָר לָבָן מַה שֶּׁאֵין בַּפִּסָּיוֹן, \nוְיֵשׁ בַּפִּסָּיוֹן מַה שֶּׁאֵין בְּשֵׂעָר לָבָן. \nשֶׁשֵּׂעָר לָבָן מְטַמֵּא כַתְּחִלָּה, \nוּמְטַמֵּא בְכָל מַרְאֵה לֹבֶן, \nוְאֵין בּוֹ סִימָן טַהֲרָה. \nוְיֵשׁ בַּפִּסָּיוֹן, \nשֶׁהַפִּסָּיוֹן מְטַמֵּא בְּכָל שֶׁהוּא, \nוּמְטַמֵּא בְכָל הַנְּגָעִים, חוּץ מִן הַנֶּגַע, <לנגע>\nמַה שֶּׁאֵין כֵּן בְּשֵׂעָר לָבָן. \n", + "ב\nיֵשׁ בַּמִּחְיָה מַה שֶּׁאֵין בַּפִּסָּיוֹן, \nוְיֵשׁ בַּפִּסָּיוֹן מַה שֶּׁאֵין בַּמִּחְיָה. \nשֶׁהַמִּחְיָה מְטַמָּא כַּתְּחִלָּה, \nוּמְטַמָּא בְכָל מַרְאֶה, \nוְאֵין בָּהּ סִימָן טַהֲרָה. \nוְיֵשׁ בַּפִּסָּיוֹן, \nשֶׁהַפִּסָּיוֹן מְטַמֵּא בְכָל שֶׁהוּא, \nוּמְטַמֵּא בְכָל הַנְּגָעִים, חוּץ מִן הַנֶּגַע, <לנגע>\nמַה שֶּׁאֵין כֵּן בַּמִּחְיָה. \n", + "ג\nיֵשׁ בְּשֵׂעָר לָבָן מַה שֶּׁאֵין בַּמִּחְיָה, \nוְיֵשׁ בַּמִּחְיָה מַה שֶּׁאֵין בְּשֵׂעָר לָבָן. \nשֶׁשֵּׂעָר לָבָן מְטַמֵּא בַשְּׁחִין וּבַמִּכְוָה, \nבִּמְכֻנָּס וּבִמְפֻזָּר, \nוּבִמְבֻצָּר וְשֶׁלֹּא מְבֻצָּר. \nוְיֵשׁ בַּמִּחְיָה, \nשֶׁהַמִּחְיָה מְטַמָּא בַּקָּרַחַת וּבַגַּבַּחַת, \nהֲפוּכָה וְשֶׁלֹּא הֲפוּכָה, \nוּמְעַכֶּבֶת אֶת הַהוֹפֵךְ כֻּלּוֹ לָבָן, \nוּמְטַמָּא בְכָל מַרְאֶה, \nמַה שֶּׁאֵין כֵּן בְּשֵׂעָר לָבָן. \n", + "ד\nשְׁתֵּי שְׂעָרוֹת, \nעִקָּרָן מַשְׁחִיר וְרֹאשָׁן מַלְבִּין, [טָהוֹר.] \nעִקָּרָן מַלְבִּין וְרֹאשָׁן מַשְׁחִיר, טָמֵא. \nכַּמָּה יְהֵא בַּלִּבְלוֹנִית? \nרְבִּי מֵאִיר אוֹמֵר: \nכָּל שֶׁהוּא. \nרְבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר: \nכְּדֵי לִקְרֹץ בַּזּוֹג. \nהָיְתָה אַחַת מִלְּמַטָּן, וְנֶחְלְקָה מִלְמַעְלָן, \nוְהִיא נִרְאֵית כִּשְׁתַּיִם, טָהוֹר. \nבַּהֶרֶת, וּבָהּ שֵׂעָר לָבָן אוֹ שֵׂעָר שָׁחוֹר, טָמֵא. \nאֵין חוֹשְׁשִׁין שֶׁמֵּא מִעֵט מְקוֹם שֵׂעָר שָׁחוֹר אֶת הַבַּהֶרֶת, \nמִפְּנֵי שֶׁאֵין בּוֹ מַמָּשׁ. \n", + "ה\nבַּהֶרֶת כַּגָּרִיס וְחוּט יוֹצֵא מִמֶּנָּה, \nאִם יֶשׁ בּוֹ רֹחַב שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת, \nזֻקָּקָה לְשֵׂעָר לָבָן וּלְפִסָּיוֹן, \nאֲבָל לֹא לְמִחְיָה. \nשְׁתֵּי בֶהָרוֹת וְחוּט יוֹצֵא מִזּוֹ לָזוֹ, \nאִם יֶשׁ בּוֹ רֹחַב שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת, מְצָרְפָן; \nוְאִם לָאו, אֵין מְצָרְפָן. <אֵינָן>\n", + "ו\nבַּהֶרֶת כַּגָּרִיס וּבָהּ מִחְיָה כָעֲדָשָׁה, \nוְשֵׂעָר לָבָן בְּתוֹךְ הַמִּחְיָה, \nהָלְכָה הַמִּחְיָה, טְמֵאָה מִפְּנֵי שֵׂעָר לָבָן; \nהָלַךְ שֵׂעָר לָבָן, טָמֵא מִפְּנֵי הַמִּחְיָה. \nרְבִּי שִׁמְעוֹן מְטַהֵר, \nמִפְּנֵי שֶׁלֹּא הֲפָכַתּוּ הַבַּהֶרֶת. \nבַּהֶרֶת הִיא וּמִחְיָתָהּ כַּגָּרִיס, \nוְשֵׂעָר לָבָן בְּתוֹךְ הַבַּהֶרֶת, \nהָלְכָה הַמִּחְיָה, טְמֵאָה מִפְּנֵי שֵׂעָר לָבָן; \nהָלַךְ שֵׂעָר לָבָן, טָמֵא מִפְּנֵי הַמִּחְיָה. \nרְבִּי שִׁמְעוֹן מְטַהֵר, \nמִפְּנֵי שֶׁלֹּא הֲפָכַתּוּ הַבַּהֶרֶת כַּגָּרִיס. \nוּמוֹדֶה, \nשֶׁאִם יֵשׁ בִּמְקוֹם שֵׂעָר לָבָן כַּגָּרִיס, \nשֶׁהוּא טָמֵא. \n", + "ז\nבַּהֶרֶת וּבָהּ מִחְיָה וּפִסָּיוֹן, \nהָלְכָה הַמִּחְיָה, (הַפִּסָּיוֹן) טְמֵאָה מִפְּנֵי הַפִּסָּיוֹן; \nהָלַךְ הַפִּסָּיוֹן, טָמֵא מִפְּנֵי הַמִּחְיָה. \nוְכֵן בְּשֵׂעָר לָבָן וּבְפִסָּיוֹן. \nהָלְכָה וְחָזְרָה בְסוֹף שָׁבוּעַ, \nהֲרֵי הִיא כְמוֹת שֶׁהָיַת. <כסלע> \nלְאַחַר הַפְּטוּר, תֵּרָאֶה כַתְחִלָּה. \nהָיְתָה עַזָּה וְנֶעֱשֵׂית כֵּהָה, \nכֵּהָה וְנֶעֱשֵׂית עַזָּה, \nהֲרֵי הִיא כְמוֹת שֶׁהָיָתָה, \nוּבִלְבַד שֶׁלֹּא תִתְמַעֵט מֵאַרְבָּעָה מַרְאוֹת. \nכָּנְסָה אוֹ פָסְתָה, \n[פָּסְתָה] וְכָנְסָה, \nרְבִּי עֲקִיבָה מְטַמֵּא, \nוַחֲכָמִים מְטַהֲרִין. \n", + "ח\nבַּהֶרֶת כַּגָּרִיס וּפָסַת כַּחֲצִי גָרִיס, \nוְהָלַךְ מִן הָאוֹם כַּחֲצִי גָרִיס, \nרְבִּי עֲקִיבָה אוֹמֵר: \nתֵּרָאֶה כַתְּחִלָּה. \nוַחֲכָמִים מְטַהֲרִין. \n", + "ט\nבַּהֶרֶת כַּגָּרִיס וּפָסַת כַּחֲצִי גָרִיס וָעוֹד, \nהָלְכָה לָהּ הָאוֹם כַּחֲצִי גָרִיס, \nרְבִּי עֲקִיבָה מְטַמֵּא, \nוַחֲכָמִים מְטַהֲרִין. \n\nי\nבַּהֶרֶת כַּגָּרִיס וּפָסַת כַּגָּרִיס וָעוֹד, \nוְהָלְכָה לָהּ הָאוֹם, \nרְבִּי עֲקִיבָה מְטַמֵּא, \nוַחֲכָמִים אוֹמְרִים: \nתֵּרָאֶה כַתְּחִלָּה. \n", + "יא\nבַּהֶרֶת כַּגָּרִיס, וּפָסַת כַּגָּרִיס, \nוְנוֹלַד לַפִּסָּיוֹן מִחְיָה אוֹ שֵׂעָר לָבָן, \nוְהָלְכָה לָהּ הָאוֹם, \nרְבִּי עֲקִיבָה מְטַמֵּא; \nוַחֲכָמִים אוֹמְרִים: \nתֵּרָאֶה כַתְּחִלָּה. \n\nיב\nבַּהֶרֶת כַּחֲצִי גָרִיס וּבָהּ שַׂעְרָה אַחַת, \nוְנוֹלְדָה בַהֶרֶת כַּחֲצִי גָרִיס וּבָהּ שַׂעְרָה אַחַת, \nהֲרֵי זוֹ לְהַסְגִּיר. \n\nיד\nבַּהֶרֶת כַּחֲצִי גָרִיס וּבָהּ שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת, \nוְנוֹלְדָה בַהֶרֶת כַּחֲצִי גָרִיס וּבָהּ שַׂעְרָה אַחַת, \nהֲרֵי זוֹ לְהַסְגִּיר. \n", + "יה\nבַּהֶרֶת כַּחֲצִי גָרִיס וְאֵין בָּהּ כְּלוּם, \nנוֹלְדָה בַהֶרֶת כַּחֲצִי גָרִיס וּבָהּ שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת, \nהֲרֵי זוֹ לְהַחֲלִיט. \nמִפְּנֵי שֶׁאָמָרוּ: \nאִם בַּהֶרֶת קָדְמָה לְשֵׂעָר לָבָן, טָמֵא, \nוְאִם שֵׂעָר לָבָן קָדַם לַבַּהֶרֶת, טָהוֹר. \nוְאִם סָפֵק, טָמֵא. \nרְבִּי יְהוֹשֻׁעַ קֵהֵא. \n\n\n\n" + ], + [ + "א\nכָּל סְפֵק נְגָעִים טָהוֹר, \nחוּץ מִזֶּה, וְעוֹד אַחֵר. \nוְאֵי זֶה זֶה? \nמִי שֶׁהָיְתָה בוֹ בַהֶרֶת כַּגָּרִיס וְהִסְגִּירוּהָ, \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ וַהֲרֵי הִיא כַסֶּלַע, \nסָפֵק שֶׁהִיא הִיא, \nסָפֵק שֶׁאַחֶרֶת בָּאָה תַחְתֶּיהָ, \nטָמֵא. \n", + "ב\nהֶחֱלִיטוֹ בְשֵׂעָר לָבָן, \nהָלַךְ שֵׂעָר לָבָן, וְחָזַר שֵׂעָר לָבָן; \nוְכֵן בַּמִּחְיָה, וּבַפִּסָּיוֹן. \nכַּתְּחִלָּה, \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, \nלְאַחַר הַפְּטוּר, \nהֲרֵי הִיא כְמוֹת שֶׁהָיַת. \nהֶחֱלִיטוֹ בַמִּחְיָה, \nוְהָלְכָה הַמִּחְיָה, וְחָזְרָה מִחְיָה, \nוְכֵן בְּשֵׂעָר לָבָן, וּבַפִּסָּיוֹן. \nכַּתְּחִלָּה, \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, \nלְאַחַר הַפְּטוּר, \nהֲרֵי הִיא כְמוֹת שֶׁהָיַת. \nהֶחֱלִיטוֹ בַפִּסָּיוֹן, \nהָלַךְ הַפִּסָּיוֹן וְחָזַר הַפִּסָּיוֹן, \nוְכֵן בְּשֵׂעָר לָבָן, \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, \nלְאַחַר הַפְּטוּר, \nהֲרֵי הִיא כְמוֹת שֶׁהָיַת. \n", + "ג\nשְׂעַר פְּקֻדָּה, \nעֲקַבְיָה בֶן מַהֲלַלְאֵל מְטַמֵּא, \nוַחֲכָמִים מְטַהֲרִין. \nאֵי זֶה הוּא שְׂעַר פְּקֻדָּה? \nמִי שֶׁהָיְתָה בוֹ בַהֶרֶת וּבָהּ שֵׂעָר לָבָן, \nהָלְכָה הַבַּהֶרֶת וְהִנִּיחָה לְשֵׂעָר לָבָן בִּמְקוֹמוֹ, \nוְחָזְרָה, \nעֲקַבְיָה בֶן מַהֲלַלְאֵל מְטַמֵּא, \nוַחֲכָמִים מְטַהֲרִין. \nאָמַר רְבִּי עֲקִיבָה: \nמוֹדֶה אֲנִי בָזֶה שֶׁהוּא טָהוֹר. \nוְאֵי זֶה הוּא שְׂעַר פְּקֻדָּה? \nמִי שֶׁהָיְתָה בוֹ בַהֶרֶת כַּגָּרִיס וּבָהּ שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת, \nהָלַךְ מִמֶּנָּה כַּחֲצִי גָרִיס, \nוְהִנִּיחַ לְשֵׂעָר לָבָן בִּמְקוֹם הַבַּהֶרֶת, \nוְחָזְרָה. \nאָמְרוּ לוֹ: \nכַּשֵּׁם שֶׁבִּטְּלוּ אֶת דִּבְרֵי רְבִּי עֲקַבְיָה, \nכָּךְ דְּבָרֶיךָ אֵינָן מְקֻיָּמִין. <אף>\n", + "ד\nכָּל סְפֵק נְגָעִים כַּתְּחִלָּה, טָהוֹר, \nעַד שֶׁלֹּא נִזְקַק לַטֻּמְאָה. \nמִשֶּׁנִּזְקַק לַטֻּמְאָה, סְפֵקוֹ טָמֵא. \nכֵּיצַד? \nשְׁנַיִם שֶׁבָּאוּ אֵצֶל הַכֹּהֵן, \nבָּזֶה בַהֶרֶת כַּגָּרִיס, \nוּבָזֶה בַהֶרֶת כַּסֶּלַע; \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ, \nבָּזֶה כַסֶּלַע וּבָזֶה כַסֶּלַע, \nוְאֵין יָדוּעַ בְּאֵיזֶה מֵהֶן פָּסַת, \nבֵּין בְּאִישׁ אֶחָד, בֵּין בִּשְׁנֵי אֲנָשִׁים, טָהוֹר. \nרְבִּי עֲקִיבָה אוֹמֵר: \nבְּאִישׁ אֶחָד, טָמֵא, \nבִּשְׁנֵי אֲנָשִׁים, טָהוֹר. \n", + "ה\nמִשֶּׁנִּזְקַק לַטֻּמְאָה סְפֵקוֹ טָמֵא, \nכֵּיצַד? \nשְׁנַיִם שֶׁבָּאוּ אֵצֶל הַכֹּהֵן, \nבָּזֶה בַהֶרֶת כַּגָּרִיס \nוּבָזֶה בַהֶרֶת כַּסֶּלַע; \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ, \nבָּזֶה כַסֶּלַע וָעוֹד וּבָזֶה כַסֶּלַע וָעוֹד, \nשְׁנֵיהֶן טְמֵאִין. \nאַף עַל פִּי שֶׁחָזְרוּ לִהְיוֹת כַּסֶּלַע וְכַסֶּלַע, \nשְׁנֵיהֶן טְמֵאִין, \nעַד שֶׁיַּחְזְרוּ לִהְיוֹת כַּגָּרִיס. \nזֶה הוּא שֶׁאָמָרוּ: \nמִשֶּׁנִּזְקַק לַטֻּמְאָה, סְפֵקוֹ טָמֵא. \n\n\n\n" + ], + [ + "א\nגּוּפָהּ שֶׁלַּבַּהֶרֶת, כַּגָּרִיס הַקִּלְקִי מְרֻבָּע. \nמְקוֹם הַגָּרִיס, תֵּשַׁע עֲדָשׁוֹת. \nמְקוֹם עֲדָשָׁה, אַרְבַּע שְׂעָרוֹת. \nנִמְצְאוּ שְׁלֹשִׁים וָשֵׁשׁ שְׂעָרוֹת. \n", + "ב\nבַּהֶרֶת כַּגָּרִיס וּבָהּ מִחְיָה כָעֲדָשָׁה, \nרָבַת הַבַּהֶרֶת, טְמֵאָה, <רְבַת>\nנִתְמַעֲטָה, טְהוֹרָה. \nרָבַת הַמִּחְיָה, טְמֵאָה, <רְבַת>\nנִתְמַעֲטָה, טְהוֹרָה. \n", + "ג\nבַּהֶרֶת כַּגָּרִיס וּבָהּ מִחְיָה פְחוּתָה מִכָּעֲדָשָׁה, \nרְבַת הַבַּהֶרֶת, טְמֵאָה, \nנִתְמַעֲטָה, טְהוֹרָה; \nרְבַת הַמִּחְיָה, טְמֵאָה, \nנִתְמַעֲטָה, \nרְבִּי מֵאִיר מְטַמֵּא, \nוַחֲכָמִים מְטַהֲרִין, \nשֶׁאֵין הַנֶּגַע פּוֹסֶה לְתוֹכָהּ. \n", + "ד\nבַּהֶרֶת יְתֵרָה מִכַּגָּרִיס, \nוּבָהּ מִחְיָה יְתֵרָה מִכָּעֲדָשָׁה, \nרָבוּ אוֹ שֶׁנִּתְמַעָטוּ, טְמֵאִין, \nוּבִלְבַד שֶׁלֹּא יִתְמַעֲטוּ מִכַּשֵּׁעוּר. \n", + "ה\nבַּהֶרֶת כַּגָּרִיס וּמִחְיָה כָּעֲדָשָׁה מַקַּפְתָּהּ, \nוְחוּץ לַמִּחְיָה בַהֶרֶת, \nהַפְּנִימִית לְהַסְגִּיר, \nוְהַחִיצוֹנָה לְהַחֲלִיט. \nאָמַר רְבִּי יוֹסֵה: \nאֵין מִחְיָה סִימַן טֻמְאָה לַחִיצוֹנָה. \nמִחְיָה שֶׁהַבַּהֶרֶת לְתוֹכָהּ, \nנִתְמַעֲטָה וְהָלְכָה לָהּ, \nרַבָּן גַּמְלִיאֵל אוֹמֵר: \nאִם מִבִּפְנִים הִיא כָלַת, \nסִימַן פִּסָּיוֹן לַפְּנִימִית, \nוְהַחִיצוֹנָה טְהוֹרָה; \nאִם מִבַּחוּץ, הַחִיצוֹנָה טְהוֹרָה. \nרְבִּי עֲקִיבָה אוֹמֵר: \nבֵּין כָּךְ וּבֵין כָּךְ טְהוֹרָה. \n", + "ו\nאָמַר רְבִּי שִׁמְעוֹן: \nאֵמָתַי? \nבִּזְמַן שֶׁהִיא כָּעֲדָשָׁה מוּבַאת. \nהָיְתָה יְתֵרָה מִכָּעֲדָשָׁה, \nהַמּוֹתָר סִימַן פִּסָּיוֹן לַפְּנִימִית, \nוְהַחִיצוֹנָה טְמֵאָה. \nהָיָה בוֹ בֹהַק פָּחוּת מִכָּעֲדָשָׁה, \nסִימַן פִּסָּיוֹן לַפְּנִימִית, \nוְאֵין סִימַן הַפִּסָּיוֹן לַחִיצוֹנָה. <לפיסיון>\n", + "ז\nעֶשְׂרִים וְאַרְבַּע רָאשֵׁי אֵבָרִים בָּאָדָם, \nאֵינָן מִטַּמִּין מִשֵּׁם מִחְיָה: \nרָאשֵׁי אֶצְבָּעוֹת יָדַיִם וְרַגְלַיִם, \nרָאשֵׁי אָזְנַיִם, \nרֹאשׁ הַחֹטֶם, \nרֹאשׁ הַגְּוִיָּה, \nרָאשֵׁי הַדַּדִּים בָּאִשָּׁה. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nאַף שֶׁלָּאִישׁ. \nרְבִּי אֶלְעָזָר אוֹמֵר: \nאַף הַיַּבְּלוֹת וְהַדַּלְדּוּלִין, \nאֵינָן מִטַּמִּין מִשֵּׁם מִחְיָה. \n", + "ח\nאֵלּוּ מְקוֹמוֹת בָּאָדָם שֶׁאֵינָן מִטַּמִּין בַּבַּהֶרֶת: \nתּוֹךְ הָעַיִן, \nתּוֹךְ הָאֹזֶן, \nתּוֹךְ הַחֹטֶם, \nתּוֹךְ הַפֶּה, \nתּוֹךְ הַקְּמָטִין שֶׁבַּצַּוָּאר, \nתּוֹךְ הַדַּד, \nוּבֵית הַשֶּׁחִי, \nכַּף הָרֶגֶל, \nוְהַצִּפֹּרֶן, \nהָרֹאשׁ, \nוְהַזָּקָן. \nהַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה וְהַקֶּדַח הַמּוֹרְדִין, \nאֵינָן מִטַּמִּין בִּנְגָעִים, \nוְאֵינָן מִצְטָרְפִין בִּנְגָעִים, \nוְאֵין הַנֶּגַע פּוֹסֶה לְתוֹכָן, \nוְאֵינָן מִטַּמִּין מִשֵּׁם מִחְיָה, \nוְאֵינָן מְעַכְּבִין אֶת הַהוֹפֵךְ כֻּלּוֹ לָבָן. \nחָזַר הָרֹאשׁ וְהַזָּקָן וְנִקְרָחוּ, \nהַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה וְהַקֶּדַח וְנֶעֱשׁוּ צָרְבָה, \nהֲרֵי אֵלּוּ מִטַּמִּין בִּנְגָעִים, \nוְאֵינָן מִצְטָרְפִין עִם הַנְּגָעִים, \nוְאֵין הַנֶּגַע פּוֹסֶה לְתוֹכָן, \nוְאֵינָן מִטַּמִּין מִשֵּׁם מִחְיָה, \nאֲבָל מְעַכְּבִין אֶת הַהוֹפֵךְ כֻּלּוֹ לָבָן. \nהָרֹאשׁ וְהַזָּקָן שֶׁלֹּא הֶעֱלוּ שֵׂעָר, \nהַדַּלְדּוּלִין שֶׁבָּרֹאשׁ וְשֶׁבַּזָּקָן, \nנִדּוֹנִין כְּעוֹר הַבָּשָׂר. \n\n\n\n" + ], + [ + "א\nאֵלּוּ בֶהָרוֹת טְהוֹרוֹת: \nשֶׁהָיוּ בוֹ קֹדֶם לְמַתַּן תּוֹרָה, \nבַּגּוֹי וְנִתְגַּיַּר, \nבַּקָּטָן וְנוֹלַד, \nבַּקֶּמֶט וְנִגְלָה, \nבָּרֹאשׁ וּבַזָּקָן, \nבַּשְּׁחִין וּבַמִּכְוָה וּבַקֶּדַח הַמּוֹדְרִין. \nחָזַר הָרֹאשׁ וְהַזָּקָן וְנִקְרָחוּ, \nהַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה וְהַקֶּדַח וְנֶעֱשׁוּ צָרְבָה, טְהוֹרִין. \nהָרֹאשׁ וְהַזָּקָן עַד שֶׁלֹּא הֶעֱלוּ שֵׂעָר, \nהֶעֱלוּ שֵׂעָר, וְנִקְרָחוּ. \nהַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה וְהַקֶּדַח עַד שֶׁלֹּא נֶעֱשׂוּ צָרְבָה, \nנֶעֱשׂוּ צָרֶבֶת, וְחָיוּ, \nרְבִּי אֱלִיעֶזֶר בֶּן יַעֲקֹב מְטַמֵּא, \nשֶׁתְּחִלָּתָן וְסוֹפָן טָמֵא, \nוַחֲכָמִין מְטַהֲרִין. \n", + "ב\nנִשְׁתַּנּוּ מַרְאֵיהֶן, \nבֵּין לְהָקֵל בֵּין לְהַחְמִיר. \nכֵּיצַד לְהָקֵל? \nהָיְתָה כַשֶּׁלֶג, \nוְנֶעֱשֵׂית כְּסִיד הַהֵיכָל, כְּצֶמֶר לָבָן, וְכִקְרוּם בֵּיצָה, \nוְנֶעֱשֵׁית מִסְפַּחַת שְׂאֵת, אוֹ מִסְפַּחַת עַזָּה. \nכֵּיצַד לְהַחֲמִיר? \nהָיְתָה כִקְרוּם בֵּיצָה, \nוְנֶעֱשֵׂית כְּצֶמֶר לָבָן, כְּסִיד הַהֵיכָל, וְכַשֶּׁלֶג, \nרְבִּי אֶלְעָזָר בֶּן עֲזַרְיָה מְטַהֵר, \nרְבִּי אֶלְעָזָר חֲסָמָה אוֹמֵר: \nלְהָקֵל, טָהוֹר, \nוּלְהַחְמִיר, תֵּרָאֶה כַּתְּחִלָּה. \n(רְבִּי עֲקִיבָה אוֹמֵר: \nבֵּין לְהָקֵל, בֵּין לְהַחֲמִיר, תֵּרָאֶה כַתְּחִלָּה.) \n", + "ג\nבַּהֶרֶת וְאֵין בָּהּ כְּלוּם, \nכַּתְּחִלָּה, \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, מַסְגִּיר; \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, \nלְאַחַר הַפְּטוּר, יִפְטֹר; \nעוֹדֵהוּ מַסְגִּיר וּפוֹטְרוֹ, \nוְנוֹלְדוּ לוֹ סִימָנֵי טֻמְאָה, יַחְלִיט. \nבַּהֶרֶת וּבָהּ סִימָנֵי טֻמְאָה, יַחְלִיט. \nעוֹדֵהוּ מַחֲלִיטוֹ, וְהָלְכוּ לָהֶן סִימָנֵי טֻמְאָה, \nכַּתְּחִלָּה, \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, יַסְגִּיר; \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, \nלְאַחַר הַפְּטוּר, יִפְטֹר. \n", + "ד\nהַתּוֹלֵשׁ סִימָנֵי טֻמְאָה, וְהִכְוָה אֶת הַמִּחְיָה, \nעוֹבֵר בְּ'לֹא תַעֲשֶׂה'. \nוּלְטַהֲרָה? <המגיה מוסיף לפני כן: וְלַד ומוחק וּ>\nעַד שֶׁלֹּא בָא אֵצֶל הַכֹּהֵן, טָהוֹר, \nלְאַחַר חֲלֵטוֹ, טָמֵא. \nאָמַר רְבִּי עֲקִיבָה: \nשָׁאַלְתִּי אֶת רַבָּן גַּמְלִיאֵל \nוְאֶת רְבִּי יְהוֹשֻׁעַ בָּהוֹלְכִים לַמֵּדְבַת: \nבְּתוֹךְ הֶסְגֵּרוֹ מַה הוּא? \nאָמְרוּ לִי: \nלֹא שָׁמַעְנוּ, אֲבָל שָׁמַעְנוּ: \nעַד שֶׁלֹּא בָא אֵצֶל הַכֹּהֵן, טָהוֹר, \nלְאַחַר חֲלִיטוֹ, טָמֵא. \nהִתְחַלְתִּי מֵבִיא לָהֶם רְאָיוֹת. \nאֶחָד עוֹמֵד בִּפְנֵי הַכֹּהֵן, \nוְאֶחָד בְּתוֹךְ הֶסְגֵּרוֹ, טָהוֹר, \nעַד שֶׁיְּטַמֶּנּוּ הַכֹּהֵן. \nמֵאֵמָתַי הִיא טַהֲרָתוֹ? \nרְבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר: \nלִכְשֶׁיִּוָּלֵד בּוֹ נֶגַע אַחֵר וְיִטָּהֵר מִמֶּנּוּ. \nוַחֲכָמִים אוֹמְרִים: \nעַד שֶׁתִּפְרַח בְּכֻלּוֹ, \nאוֹ עַד שֶׁתִּתְמַעֵט בַּהֶרְתּוֹ מִכַּגָּרִיס. \n", + "ה\nמִי שֶׁהָיְתָה בוֹ בַהֶרֶת וְנִקְצָצָה, טְהוֹרָה. \nקְצָצָהּ מִתְכַּוֵּן, \nרְבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר: \nלִכְשֶׁיִּוָּלֵד בּוֹ נֶגַע אַחֵר וְיִטָּהֵר מִמֶּנּוּ. <לו> \nוַחֲכָמִים אוֹמְרִים: \nעַד שֶׁתִּפְרַח בְּכֻלּוֹ. \nהָיְתָה בְרֹאשׁ הָעָרְלָה, יִמּוֹל. \n\n\n\n" + ], + [ + "א\nהַפּוֹרֵחַ מִן הַטָּמֵא, טָהוֹר. \nחָזְרוּ בוֹ רָאשֵׁי אֵבָרִים, טָמֵא, \nעַד שֶׁתִּתְמַעֵט בַּהֶרְתּוֹ מִכַּגָּרִיס. \nמִן הַטָּהוֹר, טָמֵא. \nחָזְרוּ בוֹ רָאשֵׁי אֵבָרִים, טָמֵא, \nעַד שֶׁתַּחְזֹר בַּהַרְתּוֹ לִכְמוֹת שֶׁהָיַת. \n", + "ב\nבַּהֶרֶת כַּגָּרִיס וּבָהּ מִחְיָה כָעֲדָשָׁה, \nפָּרְחָה בְכֻלּוֹ, \nוְאַחַר כָּךְ הָלְכָה לָהּ מִחְיָה, \nאוֹ שֶׁהָלְכָה לָהּ מִחְיָה, \nוְאַחַר כָּךְ פָּרְחָה בְכֻלּוֹ, טָהוֹר. \nנוֹלְדָה לוֹ מִחְיָה, טָמֵא. \nנוֹלַד לוֹ שֵׂעָר לָבָן, \nרְבִּי יְהוֹשֻׁעַ מְטַמֵּא, \nוַחֲכָמִים מְטַהֲרִין. \n", + "ג\nבַּהֶרֶת וּבָהּ שֵׂעָר לָבָן, \nפָּרְחָה בְכֻלּוֹ, \nאַף עַל פִּי שֶׁשֵּׂעָר לָבָן בִּמְקוֹמוֹ, \nטָהוֹר. \nבַּהֶרֶת וּבָהּ פִּסָּיוֹן, \nפָּרְחָה בְכֻלּוֹ, טָהוֹר. \nוְכֻלָּן, שֶׁחָזְרוּ בָהֶן רָאשֵׁי אֵבָרִים, \nהֲרֵי אֵלּוּ טְמֵאִין; \nפָּרְחָה בְמִקְצָתוֹ, טָמֵא, \nפָּרְחָה בְכֻלּוֹ, הֲרֵי הוּא טָהוֹר. \n", + "ד\nכָּל פְּרִיחַת רָאשֵׁי אֵבָרִים, \nשֶׁבִּפְרִיחָתָן טִהֲרוּ טָמֵא, וּכְשֶׁחָזְרוּ, טְמֵאִין. \nכָּל חֲזָרַת רָאשֵׁי אֵבָרִים, <חזירת>\nשֶׁבַּחֲזָרָתָן טִמְּאוּ טָהוֹר, <שבחזירתן>\nנִתְכַּסּוּ, טָהוֹר, \nנִתְגַּלּוּ, טָמֵא, \nאֲפִלּוּ מֵאָה פַעַם. \n", + "ה\nכָּל הָרָאוּי לִטַּמֵּא בְּנֶגַע הַבַּהֶרֶת, \nמְעַכֵּב אֶת הַפְּרִיחָה. <מעכבת> \nכָּל שֶׁאֵינוּ רָאוּי לִטַּמֵּא בְנֶגַע הַבַּהֶרֶת, \nאֵינוּ מְעַכֵּב אֶת הַפְּרִיחָה. \nכֵּיצַד? \nפָּרְחָה בְכֻלּוֹ, אֲבָל לֹא בָרֹאשׁ וּבַזָּקָן, \nהַשְּׁחִין, וְהַמִּכְוָה וְהַקֶּדַח וְהַמּוֹרְדִין, \nחָזַר הָרֹאשׁ וְהַזָּקָן וְנִקְרָחוּ, \nהַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה וְהַקֶּדַח וְנֶעֱשׁוּ צָרְבָה, \nטְהוֹרִין. \nפָּרְחָה בְכֻלּוֹ, \nאֲבָל לֹא בְכַחֲצִי עֲדָשָׁה סָמוּךְ לָרֹאשׁ וְלַזָּקָן, \nלַשְּׁחִין, וְלַמִּכְוָה וְלַקֶּדַח, \nחָזַר הָרֹאשׁ וְהַזָּקָן וְנִקְרָחוּ, \nהַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה וְהַקֶּדַח וְנֶעֱשׁוּ צָרְבָה, \nאַף עַל פִּי שֶׁנֶּעֱשָׂה מְקוֹם הַמִּחְיָה בַהֶרֶת, \nטָמֵא, עַד שֶׁתִּפְרַח בְּכֻלּוֹ. \n", + "ו\nשְׁתֵּי בֶהָרוֹת, \nאַחַת טְמֵאָה וְאַחַת טְהוֹרָה, \nפָּרְחָה מִזּוֹ לָזוֹ, \nוְאַחַר כָּךְ פָּרְחָה בְכֻלּוֹ, טָהוֹר. \nבִּשְׂפָתוֹ הָעֶלְיוֹנָה, \nבִּשְׂפָתוֹ הַתַּחְתּוֹנָה, \nבִּשְׁתֵּי אֶצְבְּעוֹתָיו, \nבִּשְׁנֵי רִיסֵי עֵינָיו, \nאַף עַל פִּי מַדְבִּיקָן זֶה לָזֶה וְהֵן נִרְאִין כְּאַחַת, \nטָהוֹר. \nפָּרְחָה בְכֻלּוֹ, \nאֲבָל לֹא בַבֹּהַק, טָמֵא. \nחָזְרוּ בוֹ רָאשֵׁי אֵבָרִים כְּמִין בֹּהַק, \nטָהוֹר. \nחָזְרוּ בוֹ רָאשֵׁי אֵבָרִים פָּחוּת מִכָּעֲדָשָׁה, \nרְבִּי מֵאִיר מְטַמֵּא, \nוַחֲכָמִים אוֹמְרִים: \nבֹּהַק פָּחוּת מִכָּעֲדָשָׁה, \nסִימָן הַטֻּמְאָה כַּתְּחִלָּה, \nוְאֵין סִימַן טֻמְאָה בַסּוֹף. \n", + "ז\nהַבָּא בְכֻלּוֹ לָבָן, יַסְגִּיר. <יסגירו> \nנוֹלַד לוֹ שֵׂעָר לָבָן, יַחְלִיט. \nהִשְׁחִירוּ שְׁתֵּיהֶם, אוֹ אַחַת מֵהֶן, \nהִקְצִירוּ שְׁתֵּיהֶן, אוֹ אַחַת מֵהֶן, \nנִסְמַךְ הַשְּׁחִין לִשְׁתֵּיהֶן, אוֹ לְאַחַת מֵהֶן, \nהִקִּיף הַשְּׁחִין לִשְׁתֵּיהֶן, אוֹ לְאַחַת מֵהֶן, \nאוֹ חֲלָקָן; \nהַשְּׁחִין, וּמִחְיַת הַשְּׁחִין, \nוְהַמִּכְוָה, וּמִחְיַת הַמִּכְוָה, וְהַבֹּהַק, \nנוֹלַד לוֹ מִחְיָה, אוֹ שֵׂעָר לָבָן, טָמֵא. \nלֹא נוֹלַד לוֹ לֹא מִחְיָה וְלֹא שֵׂעָר לָבָן, טָהוֹר. \nוְכֻלָּם שֶׁחָזְרוּ בָהֶן רָאשֵׁי אֵבָרִים, \nהֲרֵי אֵלּוּ כְמוֹת שֶׁהָיוּ. \nפָּרְחָה בְמִקְצָתוֹ, טָמֵא. \nפָּרְחָה בְכֻלּוֹ, טָהוֹר. \n", + "ח\nוְאִם בְּכֻלּוֹ פָרְחָה כְּאַחַת, \nמִתּוֹךְ הַטַּהֲרָה, טָמֵא, <הטהורה>\nוּמִתּוֹךְ הַטֻּמְאָה, טָהוֹר. \nהַטָּהֵר מִתּוֹךְ הַסְגֵּר, <הטהור>\nפָּטוּר מִן הַפְּרִיעָה וּמִן הַפְּרִימָה, \nוּמִן הַתִּגְלַחַת, וּמִן הַצִּפֳּרִין; \nמִתּוֹךְ הַחְלֵט, חַיָּב בְּכֻלָּם. \nזֶה וָזֶה מִטַּמִּין בַּבִּיאָה. \n", + "ט\nהַבָּא בְכֻלּוֹ לָבָן וּבוֹ מִחְיָה כָעֲדָשָׁה, \nפָּרְחָה בְכֻלּוֹ, וְאַחַר כָּךְ חָזְרוּ בוֹ רָאשֵׁי אֵבָרִין, \nרְבִּי יִשְׁמָעֵאל אוֹמֵר: \nכַּחְזָרַת רָאשֵׁי אֵבָרִין בְּבַהֶרֶת גְּדוֹלָה. <כחזירת> \nרְבִּי אֶלְעָזָר בֶּן עֲזַרְיָה אוֹמֵר: \nכַּחְזָרַת רָאשֵׁי אֵבָרִין בְּבַהֶרֶת קְטַנָּה. <כחזירת> \n", + "י\nיֵשׁ מַרְאֶה נִגְעוֹ לַכֹּהֵן וְנִשְׂכָּר, \nוְיֵשׁ מַרְאֶה וּמַפְסִיד. \nכֵּיצַד? \nמִי שֶׁהָיָה מֻחְלָט, \nוְהָלְכוּ לָהֶן סִימָנֵי טֻמְאָה, \nלֹא הִסְפִּיק לְהַרְאוֹתָהּ לַכֹּהֵן עַד שֶׁפָּרְחָה בְכֻלּוֹ, \nטָהוֹר, שֶׁאִלּוּ הֶרְאָהּ לַכֹּהֵן, הָיָה טָמֵא. \nבַּהֶרֶת וְאֵין בָּהּ כְּלוּם, \nלֹא הִסְפִּיק לְהַרְאוֹתָהּ לַכֹּהֵן עַד שֶׁפָּרְחָה בְכֻלּוֹ, \nטָמֵא, שֶׁאִלּוּ הֶרְאָהּ לַכֹּהֵן, הָיָה טָהוֹר. \n\n\n\n" + ], + [ + "א\nהַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה מִטַּמִּין בְּשָׁבוּעַ אֶחָד, \nבִּשְׁנֵי סִימָנִים: \nבְּשֵׂעָר לָבָן וּבְפִסָּיוֹן. \nאֵי זֶה הוּא הַשְּׁחִין? \nלָקָה בָעֵץ בָּאֶבֶן וּבַגֶּפֶת, אוֹ בְמֵי טְבֶרְיָה, \nוְכָל שֶׁאֵינוּ מֵחֲמַת הָאֵשׁ, \nזֶה הוּא הַשְּׁחִין. <זו היא> \nוְאֵי זוֹ הִיא הַמִּכְוָה? \nנִכְוָה בַגַּחֶלֶת אוֹ בָרָמָץ, \nוְכָל שֶׁהוּא מֵחֲמַת הָאֵשׁ, \nזוֹ הִיא הַמִּכְוָה. \n", + "ב\nהַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה אֵין מִצְטָרְפִין זֶה עִם זֶה, \nוְאֵין פּוֹסִין מִזֶּה לָזֶה, \nאֵינָן פּוֹסִין בְּעוֹר הַבָּשָׂר, \nוְלֹא עוֹר הַבָּשָׂר פּוֹסֶה לְתוֹכָן. \nהָיוּ מוֹרְדִין, טְהוֹרִין. \nוְעָשׁוּ קְרוּם כִּקְלִפַּת הַשּׁוּם, \nזוֹ הִיא צָרֶבֶת הַשְּׁחִין הָאֲמוּרָה בַתּוֹרָה. \nחָזְרוּ וְחָיוּ, \nאַף עַל פִּי שֶׁמְּקוֹמָן צַלֶּקֶת, \nנִדּוֹנִין כְּעוֹר הַבָּשָׂר. \n", + "ג\nשָׁאֲלוּ אֶת רְבִּי אֱלִיעֶזֶר: <אלעזר>\nמִי שֶׁעָלַת לְתוֹךְ יָדוֹ בַהֶרֶת כַּסֶּלַע, \nוּמְקוֹמָהּ צָרֶבֶת הַשְּׁחִין? \nאָמַר לָהֶם: \nיַסְגִּיר. \nאָמְרוּ לוֹ: \nלָמָּה? \nלְגַדֵּל שֵׂעָר לָבָן אֵינָה רְאוּיָה, \nוּלַפִּסָּיוֹן אֵינָה פוֹסָה, \nוְלַמִּחְיָה אֵינָה מִטַּמָּא! \nאָמַר לָהֶן: \nשָׁמַעְתִּי, שֶׁמֵּא תִכְנֹס וְתִפְסֶה. \nאָמְרוּ לוֹ: \nוַהֲלֹא מְקוֹמָהּ כַּגָּרִיס? \nאָמַר לָהֶם: \nלֹא שָׁמַעְתִּי. \nאָמַר לוֹ רְבִּי יְהוּדָה בֶן בְּתִירָה: \nאֶלְמַד בּוֹ? \nאָמַר לוֹ: \nאִם לְקַיֵּם דִּבְרֵי חֲכָמִים, הִין! \nאָמַר לוֹ: \nשֶׁמֵּא יִוָּלֵד לוֹ שְׁחִין אַחֵר חוּצָה לוֹ, \nוְיִפְסֶה לְתוֹכוֹ. \nאָמַר לוֹ: \nחָכָם גָּדוֹל אַתָּה, שֶׁקִּיַּמְתָּ דִבְרֵי חֲכָמִים! \n\n\n\n" + ], + [ + "א\nהַנְּתָקִין מִטַּמִּין בִּשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, בִּשְׁנֵי סִימָנִים: \nבְּשֵׂעָר צָהֹב דַּק וּבְפִסָּיוֹן. \nבְּשֵׂעָר 'צָהֹב דָּק', לָקוּי קָצָר. \nדִּבְרֵי רְבִּי עֲקִיבָה. \nרְבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי אוֹמֵר: \nאֲפִלּוּ אָרוּךְ. \nאָמַר רְבִּי יוֹחָנָן: \nמַה הַלָּשׁוֹן אוֹמְרִין: \n'דַּק מַקֵּל זֶה, דַּק קָנֶה זֶה', \nדַּק לָקוּי קָצָר אוֹ דַק לָקוּי אָרוּךְ? \nאָמַר לוֹ רְבִּי עֲקִיבָה: \nעַד שֶׁאָנוּ לְמֵדִין מִן הַקָּנֶה, \nנִלְמַד מִן הַשֵּׂעָר! \n'דַּק שְׂעָרוֹ שֶׁלִּפְלוֹנִי', <דַּק שְׂעָרוֹ מַקֵּל שֶׁלִּפְלוֹנִי>\nדַּק לָקוּי קָצָר, לֹא דַק לָקוּי אָרוּךְ? \n", + "ב\nשֵׂעָר צָהֹב דַּק מְטַמֵּא מְכֻנָּס וּמְפֻזָּר, \nוּמְבֻצָּר, וְשֶׁלֹּא מְבֻצָּר, \nהָפוּךְ, וְשֶׁלֹּא הָפוּךְ. \nדִּבְרֵי רְבִּי יְהוּדָה. \nרְבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר: \nאֵינוּ מְטַמֵּא אֶלָּא הָפוּךְ. \nאָמַר רְבִּי שִׁמְעוֹן: \nוְדִין הוּא: \nמָה אִם שֵׂעָר לָבָן, שֶׁאֵין שֵׂעָר אַחֵר מַצִּיל מִיָּדוֹ, \nאֵינוּ מְטַמֵּא אֶלָּא הָפוּךְ, \nשֵׂעָר צָהֹב דַּק שֶׁשֵּׂעָר אַחֵר מַצִּיל מִיָּדוֹ, \nאֵינוּ דִין שֶׁלֹּא יְטַמֵּא אֶלָּא הָפוּךְ? \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nכָּל מָקוֹם שֶׁצָּרַךְ לוֹמַר הָפַךְ, <הפוך>\nאָמַר הָפַךְ. \nאֲבָל הַנֶּתֶק, שֶׁנֶּאֱמַר בּוֹ: (וַיִּקְרָא יג,לב) \n\"לֹא הָיָה בוֹ שֵׂעָר צָהֹב\", \nמְטַמֵּא הָפוּךְ וְשֶׁלֹּא הָפוּךְ. <הפך; הפך>\n", + "ג\nהַצּוֹמֵחַ מַצִּיל מִיַּד שֵׂעָר צָהֹב וּמִיַּד הַפִּסָּיוֹן, \nמְכֻנָּס וּמְפֻזָּר, \nמְבֻצָּר, וְשֶׁלֹּא מְבֻצָּר. \nהַמְשֹׁאָר מַצִּיל מִיַּד שֵׂעָר צָהֹב וּמִיַּד הַפִּסָּיוֹן, \nמְכֻנָּס וּמְבֻצָּר, \nמַצִּיל מִן הַצַּד, \nעַד שֶׁיְּהֵא רָחוֹק מִן הַקָּמָה מְקוֹם שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת. \nאַחַת צְהוּבָה וְאַחַת שְׁחוֹרָה, \nאַחַת צְהוּבָה וְאַחַת לְבָנָה, \nאֵינָן מַצִּילוֹת. \n", + "ד\nשֵׂעָר צָהֹב שֶׁקָּדַם אֶת הַנֶּתֶק, טָהוֹר. \nרְבִּי יְהוּדָה מְטַמֵּא. <יודה> \nרְבִּי אֱלִיעֶזֶר בֶּן יַעֲקֹב אוֹמֵר: <ֶלְעָזָר>\nלֹא מְטַמֵּא, וְלֹא מַצִּיל. \nרְבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר: \nכָּל שֶׁאֵינוּ סִימַן טֻמְאָה בַנֶּתֶק, \nהֲרֵי הוּא סִימַן טַהֲרָה בַנֶּתֶק. <טהורה>\n", + "ה\nכֵּיצַד מְגַלְּחִין אֶת הַנֶּתֶק? \nמְגַלֵּחַ חוּצָה לוֹ, \nוּמַנִּיחַ שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת סָמוּךְ לוֹ, <סימן>\nכְּדֵי שֶׁיְּהֵא נִכָּר אִם פָּסָה. \nהֶחֱלִיטוֹ בְשֵׂעָר צָהֹב, \nוְהָלַךְ שֵׂעָר צָהֹב, \nוְחָזַר שֵׂעָר צָהֹב, \nוְכֵן בַּפִּסָּיוֹן, \nכַּתְּחִלָּה, \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, \nוּבְסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, \nלְאַחַר הַפְּטוּר, \nהֲרֵי הִיא כְּמוֹת שֶׁהָיַת. \nהֶחֱלִיטוֹ בַפִּסָּיוֹן, \nוְהָלַךְ הַפִּסָּיוֹן, \nוְחָזַר הַפִּסָּיוֹן, \nוְכֵן בְּשֵׂעָר צָהֹב, \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, \nוּבְסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, \nלְאַחַר הַפְּטוּר, \nהֲרֵי הִיא כְּמוֹת שֶׁהָיַת. \n", + "ו\nשְׁנֵי נְתָקִים זֶה בְצַד זֶה, \nוְשִׁטָּה שֶׁלַּשֵּׂעָר מַפְסֶקֶת בֵּינֵיהֶן, \nנִפְרַץ מִמָּקוֹם אֶחָד, טָמֵא; \nמִשְּׁנֵי מְקוֹמוֹת, טָהוֹר. \nכַּמָּה תְהֵא פִרְצָה? \nמְקוֹם שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת. \nנִפְרַץ מִמָּקוֹם אֶחָד כַּגָּרִיס, טָמֵא. \n", + "ז\nשְׁנֵי נְתָקִים זֶה לִפְנִים מִזֶּה, \nוְשִׁטָּה שֶׁלַּשֵּׂעָר מַפְסֶקֶת בֵּינֵיהֶן, \nנִפְרַץ מִמָּקוֹם אֶחָד, טָמֵא; <במקום>\nמִשְּׁנֵי מְקוֹמוֹת, טָהוֹר. \nכַּמָּה תְהֵא הַפִּרְצָה? \nמְקוֹם שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת. \nנִפְרַץ מִמָּקוֹם אֶחָד כַּגָּרִיס, טָהוֹר. <במקום>\n", + "ח\nמִי שֶׁהָיָה בוֹ נֶתֶק וּבוֹ שֵׂעָר טָמֵא, \nוְנוֹלַד לוֹ שֵׂעָר שָׁחוֹר, טָהוֹר; \nאַף עַל פִּי נָטָה וְהָלַךְ לוֹ שֵׂעָר שָׁחוֹר, טָהוֹר. \nרְבִּי שִׁמְעוֹן בֶּן יְהוּדָה אוֹמֵר: \nכָּל נֶתֶק שֶׁטָּהַר שָׁעָה אַחַת, \nאֵין לוֹ טֻמְאָה לְעוֹלָם. \nרְבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר: \nכָּל שֵׂעָר שָׁחוֹר שֶׁטָּהַר שָׁעָה אַחַת, <צהוב>\nאֵין לוֹ טֻמְאָה לְעוֹלָם. \n", + "ט\nמִי שֶׁהָיָה בוֹ נֶתֶק כַּגָּרִיס, \nוְנִתַּק כָּל רֹאשׁוֹ, טָהוֹר. \nהָרֹאשׁ וְהַזָּקָן אֵינָן מְעַכְּבִין זֶה אֶת זֶה, \nדִּבְרֵי רְבִּי יְהוּדָה. \nרְבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר: \nמְעַכְּבִין זֶה אֶת זֶה. \nאָמַר רְבִּי שִׁמְעוֹן: \nוְדִין הוּא: \nמָה עוֹר הַפָּנִים וְעוֹר הַבָּשָׂר, \nשֶׁיֵּשׁ דָּבָר אֶחָד מַפְסִיק בֵּינֵיהֶן, <אחר>\nמְעַכְּבִין זֶה אֶת זֶה, \nהָרֹאשׁ וְהַזָּקָן, \nשֶׁאֵין דָּבָר אַחֵר מַפְסִיק בֵּינֵיהֶם, \nאֵינוּ דִין שֶׁיְּעַכְּבוּ זֶה אֶת זֶה? \nהָרֹאשׁ וְהַזָּקָן אֵינָן מִצְטָרְפִין זֶה עִם זֶה, \nוְאֵינָן פּוֹסִין מִזֶּה לָזֶה. \nוְאֵי זֶה הוּא הַזָּקָן? \nמִפֶּרֶק שֶׁלַּלֶּחִי עַד פִּיקָה שֶׁלַּגַּרְגֶּרֶת. \n", + "י\nהַקָּרַחַת וְהַגַּבַּחַת מִטַּמּוֹת בִּשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, \nבִּשְׁנֵי סִימָנִין: \nבְּמִחְיָה וּבְפִסָּיוֹן. \nאֵי זוֹ הִיא הַקָּרַחַת? \nאָכַל נֶשֶׁם, סָךְ נֶשֶׁם, \nמַכָּה שֶׁאֵינָה רְאוּיָה לְגַדֵּל אֶת הַשֵּׂעָר. \nוְאֵי זוֹ הִיא הַקָּרַחַת? \nמִקָּדְקֹד הַשּׁוֹפֵעַ לְאַחֲרָיו עַד פִּיקָה שֶׁלַּצַּוָּאר. \nוְאֵי זוֹ הִיא הַגַּבַּחַת? \nמִקָּדְקֹד הַשּׁוֹפֵעַ לְפָנָיו עַד כְּנֶגֶד שֵׂעָר מִלְּמַעְלָן. \nהַקָּרַחַת וְהַגַּבַּחַת אֵינָן מִצְטָרְפוֹת זוֹ עִם זוֹ, \nוְאֵין פּוֹסוֹת מִזּוֹ לָזוֹ; \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: <יודה>\nאִם יֵשׁ שֵׂעָר בֵּינֵיהֶן, אֵינָן מִצְטָרְפוֹת; \nוְאִם לָאו, הֲרֵי אֵלּוּ מִצְטָרְפוֹת. \n\n\n\n" + ], + [ + "א\nכָּל הַבְּגָדִים מִטַּמִּין בַּנְּגָעִין, \nחוּץ מִשֶּׁלַּגּוֹיִם. \nהַלּוֹקֵחַ בְּגָדִים מִן הַגּוֹיִם, \nיֵרָאוּ כַתְּחִלָּה. \nעוֹרוֹת הַיָּם אֵינָן מִטַּמִּין בִּנְגָעִים. \nחִבֵּר לָהֶן מִן הַגָּדֵל בָּאָרֶץ, \nאֲפִלּוּ חוּט, מְשִׁיחָה, \nדָּבָר שֶׁהוּא מְקַבֵּל טֻמְאָה, \nטָמֵא. \n", + "ב\nצֶמֶר גְּמַלִּים, צֶמֶר רְחֵלִים שֶׁטְּרָפָן זֶה בָזֶה, \nאִם רֹב מִן הַגְּמַלִּים, אֵינוּ מִטַּמֵּא בִנְגָעִים; \nאִם רֹב מִן הָרְחֵלִים, מִטַּמֵּא בִנְגָעִים; \nמַחְצָה לְמַחְצָה, מִטַּמֵּא בִנְגָעִים. \nוְכֵן הַפִּשְׁתָּן וְהַקִּנְבֵס שֶׁטְּרָפָן זֶה בָזֶה. \n", + "ג\nהָעוֹרוֹת וְהַבְּגָדִים הַצְּבוּעִין אֵינָן מִטַּמִּין בִּנְגָעִים. \nהַבָּתִּים, \nבֵּין צְבוּעִין, בֵּין שֶׁאֵינָן צְבוּעִים, \nמִטַּמִּין בִּנְגָעִים. \nדִּבְרֵי רְבִּי מֵאִיר. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nהָעוֹרוֹת כַּבָּתִּים. \nרְבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר: \nהַצְּבוּעִין בִּידֵי שָׁמַיִם מִטַּמִּין. \n", + "ד\nבֶּגֶד שֶׁשִּׁתְיוֹ צָבוּעַ וְעַרְבוֹ לָבָן, <ועירבו>\nעַרְבוֹ צָבוּעַ וְשִׁתְיוֹ לָבָן, <עירבו>\nהַכֹּל הוֹלֵךְ אַחַר הַנִּרְאֶה. \nהַבְּגָדִין מִטַּמִּין בִּירַקְרַק שֶׁבִּירוֹקִין, \nוּבַאֲדַמְדַּם שֶׁבָּאֲדֻמִּים. \nהָיָה יְרַקְרַק וּפָסָה אֲדַמְדַּם, \n[אֲדַמְדַּם] וּפָשָׂה יְרַקְרַק, \nטָמֵא. \nנִשְׁתַּנָּה וּפָסָה, נִשְׁתַּנָּה וְלֹא פָסָה, \nכְּאִלּוּ לֹא נִשְׁתַּנָּה. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nיֵרָאֶה כַּתְּחִלָּה. \n", + "ה\nהָעוֹמֵד בָּרִאשׁוֹן, \nיְכַבֵּס וְיַסְגִּיר. \nהָעוֹמֵד בַּשֵּׁנִי, \nיִשָּׂרֵף. \nהַפּוֹשֶׂה בָזֶה וּבָזֶה, \nיִשָּׂרֵף. \nהַכֵּהָה כַּתְּחִלָּה, \nרְבִּי יִשְׁמָעֵאל אוֹמֵר: \nיְכַבֵּס וְיַסְגִּיר. \nוַחֲכָמִים אוֹמְרִים: \nאֵינוּ זָקוּק לוֹ. \n\nו\nהַכֵּהָה בָרִאשׁוֹן, \nיְכַבֵּס וְיַסְגִּיר. \nהַכֵּהָה בַשֵּׁנִי, \nקוֹרְעוֹ וְשׂוֹרֵף מַה שֶּׁקָּרַע, \nוְצָרִיךְ מַטְלֵית. \nרְבִּי נְחֶמְיָה אוֹמֵר: \nאֵינוּ צָרִיךְ מַטְלֵית. \n", + "ז\nחָזַר נֶגַע לַבֶּגֶד, \nמַצִּיל אֶת הַמַּטְלֵית. \nחָזַר לַמַּטְלִית, \nשׂוֹרֵף אֶת הַבֶּגֶד. \nהַטּוֹלֶה מִן הַמֻּסְגָּר בַּטָּהוֹר, \nחָזַר נֶגַע לַבֶּגֶד, \nשׂוֹרֵף אֶת הַמַּטְלֵית; \nחָזַר לַמַּטְלִית, \nהַבֶּגֶד הָרִאשׁוֹן יִשָּׂרֵף, \nוְהַמַּטְלֵית תְּשַׁמֵּשׁ אֶת הַבֶּגֶד הַשֵּׁנִי בְּסִימָנִין. \n", + "ח\nקֵיטָא שֶׁיֶּשׁ בָּהּ פְּסַפְסִין צְבוּעִין וּלְבָנִים, \nוּפוֹסִין מִזֶּה לָזֶה. \nשָׁאֲלוּ אֶת רְבִּי אֱלִיעֶזֶר: \nוַהֲרֵי הוּא פְסֶפֶס יְחִידִי? \nאָמַר לָהֶם: \nלֹא שָׁמַעְתִּי. \nאָמַר לוֹ רְבִּי יְהוּדָה בֶן בְּתִירָה: \nאֲלַמֵּד בּוֹ? \nאָמַר לוֹ: \nאִם לְקַיֵּם דִּבְרֵי חֲכָמִים, הִן! \nאָמַר לוֹ: \nשֶׁמֵּא יַעֲמֹד בּוֹ שְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, טָמֵא. \nאָמַר לוֹ: \nחָכָם גָּדוֹל אַתָּה! שֶׁקִּיַּמְתָּ דִבְרֵי חֲכָמִים. \nהַפִּסְָּיוֹן וְהַסָּמוּךְ, כָּל שֶׁהוּא; \nהָרָחוֹק, כַּגָּרִיס; \nוְהַחוֹזֵר, כַּגָּרִיס. \n", + "ט\nהַשְּׁתִי וְהָעֵרֶב מִטַּמִּין בִּנְגָעִים מִיָּד. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nהַשְּׁתִי, מִשֶּׁיִּשָּׁלֵק, וְהָעֵרֶב מִיָּד, \nוְהָאוֹנִין שֶׁלַּפִּשְׁתָּן, מִשֶּׁיִּתְלַבֵּנוּ. \nכַּמָּה תְהֵא בַּפַּקַּעַת וּתְהֵא מִטַּמָּא בִנְגָעִים? <מִטַּמֵּא>\nכְּדֵי לֶאֱרֹג מִמֶּנָּה שָׁלוֹשׁ עַל שָׁלוֹשׁ שְׁתִי וָעֵרֶב, \nאֲפִלּוּ כֻלָּהּ שְׁתִי, וַאֲפִלּוּ כֻלָּהּ עֵרֶב. \nהָיְתָה פָסִיקוֹת, אֵינָה מִטַּמָּא בִנְגָעִים. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nאֲפִלּוּ פְסִיקָה אַחַת וּקְשׁוּרָה, \nאֵינָה מִטַּמָּא בִּנְגָעִים. \n", + "י\nהַמַּעֲלֶה מִן הַפַּקַּעַת לַחֲבֶרְתָּהּ, \nמִן הַסָּלִיל לַחֲבֵרוֹ, \nמִן הַכָּבֵד הָעֶלְיוֹנָה לְכָבֵד הַתַּחְתּוֹנָה, \nוְכֵן שְׁנֵי דַפֵּי חָלוּק שֶׁנִּרְאָה נֶגַע בְּאֶחָד מֵהֶן, \nהֲרֵי הַשֵּׁנִי טָהוֹר. \nבְּנֶפֶשׁ הַמַּסֶּכֶת, \nוּבַשֶּׁתִי הָעוֹמֵד, \nהֲרֵי אֵלּוּ מִטַּמְּאִין בִּנְגָעִים מִיָּד. \nרְבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר: \nשֶׁתִי, אִם הָיָה רָצוּף, מִטַּמֵּא. \n", + "יא\nנִרְאָה בַשֶּׁתִי הָעוֹמֵד, \nהָאָרִיג טָהוֹר. \nנִרְאָה בְאָרִיג, \nהַשֶּׁתִי הָעוֹמֵד טָהוֹר. \nנִרְאָה בַסָּדִין, \nשׂוֹרֵף אֶת הַנּוּמִין. \nנִרְאָה בַנּוּמִין, \nהַסָּדִין טָהוֹר. \nחָלוּק שֶׁנִּרְאָה בוֹ נֶגַע, \nמַצִּיל אֶת הָאָמְרְיוֹת שֶׁבּוֹ, \nאֲפִלּוּ הֵן אַרְגָּמָן. \n", + "יב\nכָּל הָרָאוּי לִטַּמֵּא טְמֵא מֵת, \nאַף עַל פִּי שֶׁאֵינוּ רָאוּי לִטַּמֵּא מִדְרָס, \nמִטַּמֵּא בִנְגָעִים, \nכְּגוֹן קֶלַע שֶׁלַּסְּפִינָה, \nוִילוֹן וְשָׁבִיס שֶׁלִּסְבָכָה, \nוּמִטְפְּחוֹת סְפָרִים, וְגִנְגִּלּוֹן, \nוּרְצוּעוֹת מַנְעָל וְסַנְדָּל שֶׁיֶּשׁ בָּהֶם רֹחַב כַּגָּרִיס, \nהֲרֵי אֵלּוּ מִטַּמִּין בִּנְגָעִים. \nסָגוֹס שֶׁנִּרְאָה בוֹ נֶגַע, \nרְבִּי אֱלִיעֶזֶר בֶּן יַעֲקֹב אוֹמֵר: \nעַד שֶׁיֵּרָאֶה בָאָרִיג וּבַמֻּכִּין. \nהַחֵמֶת וְהַתָּרְמֵל, נִרְאִין כְּדַרְכָּן, \nוּפוֹשֶׂה מִתּוֹכוֹ לְאַחֲרָיו, <ופוסה>\nוּמֵאַחֲרָיו לְתוֹכוֹ. \n", + "יג\nבֶּגֶד הַמֻּסְגָּר שֶׁנִּתְעָרַב בַּאֲחֵרִין, \nכֻּלָּם טְהוֹרִין; \nקִצְּצוֹ וַעֲשָׂאוֹ מֻכִּין, \nטָהוֹר, וּמֻתָּר בַּהֲנָיָתוֹ. \nוְהַמֻּחְלָט שֶׁנִּתְעָרַב בַּאֲחֵרִים, \nכֻּלָּם טְמֵאִים. \nקִצְּצוֹ וַעֲשָׂאוֹ מֻכִּין, \nטָמֵא, וְאָסוּר בַּהֲנָיָתוֹ. \n\n\n\n" + ], + [ + "א\nכָּל הַבָּתִּים מִטַּמִּין בִּנְגָעִים, חוּץ מִשֶּׁלַּגּוֹיִם. \nהַלּוֹקֵחַ בָּתִּים מִן הַגּוֹיִם, \nיֵרָאוּ כַתְּחִלָּה. \nבַּיִת עָגֹל, \nבַּיִת טְרִיגוֹן, \nבַּיִת הַבָּנוּי בַּסְּפִינָה אוֹ בָאַסְכַּדְיָה, \nעַל אַרְבַּע קוֹרוֹת, \nאֵינוּ מִטַּמֵּא בִנְגָעִים. \nוְאִם הָיָה מְרֻבָּע, \nאֲפִלּוּ עַל אַרְבָּעָה עַמּוּדִים, \nמִטַּמֵּא. \n", + "ב\nבַּיִת שֶׁאֶחָד מִצְּדָדָיו מְחֻפֶּה בַשַּׁיִשׁ, \nאֶחָד בַּסֶּלַע וְאֶחָד בַּלְּבֵנִים וְאֶחָד בֶּעָפָר, \nטָהוֹר. \nבַּיִת שֶׁלֹּא הָיוּ בוֹ אֲבָנִים וְעֵצִים וְעָפָר, \nוְנִרְאָה בוֹ נֶגַע, \nוְאַחַר כָּךְ הֵבִיאוּ בוֹ אֲבָנִים וְעֵצִים וְעָפָר, \nטָהוֹר. \nוְכֵן בֶּגֶד שֶׁלֹּא אָרַג בּוֹ שָׁלוֹשׁ עַל שָׁלוֹשׁ, \nוְנִרְאָה בוֹ נֶגַע, \nוְאַחַר כָּךְ אָרַג בּוֹ שָׁלוֹשׁ עַל שָׁלוֹשׁ, \nטָהוֹר. \nאֵין הַבַּיִת מִטַּמֵּא בִנְגָעִים, \nעַד שֶׁיְּהוּ בוֹ אֲבָנִים וְעֵצִים וְעָפָר. \n", + "ג\nכַּמָּה אֲבָנִים יְהוּ בוֹ? \nרְבִּי יִשְׁמָעֵאל אוֹמֵר: \nאַרְבַּע. \nרְבִּי עֲקִיבָה אוֹמֵר: \nשְׁמוֹנֶה. \nשֶׁרֶבִּי יִשְׁמָעֵאל אוֹמֵר: \nעַד שֶׁיֵּרָאֶה כִּשְׁנֵי גְרִיסִים עַל שְׁתֵּי אֲבָנִים \nאוֹ עַל אֶבֶן אַחַת. \nרְבִּי עֲקִיבָה אוֹמֵר: \nעַד שֶׁיֵּרָאֶה כִּשְׁנֵי גְרִיסִים עַל שְׁתֵּי אֲבָנִים, \nלֹא עַל אֶבֶן אַחַת. \nרְבִּי אֶלְעָזָר בִּרְבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר: \nעַד שֶׁיֵּרָאֶה כִּשְׁנֵי גְרִיסִים עַל שְׁתֵּי אֲבָנִים, \nבִּשְׁנֵי כֳתָלִים בְּזָוִית, \nאָרְכּוֹ כִשְׁנֵי גְרִיסִין, וְרָחְבּוֹ כַּגָּרִיס. \n", + "ד\nעֵצִים, כְּדֵי לִתֵּן תַּחַת הַשָּׁקוֹף. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nכְּדֵי לַעֲשׁוֹת סַנְדָּל לַאֲחוֹרֵי הַשָּׁקוֹף. \nעָפָר, כְּדֵי לִתֵּן בֵּין פַּצִּים לַחֲבֵרוֹ. \nקִירוֹת הָאֲבוּס וְקִירוֹת הַמְּחִיצָה \nאֵינָן מִטַּמִּין בִּנְגָעִים. \nיְרוּשָׁלַיִם וְחוּץ לָאָרֶץ אֵינָן מִטַּמִּין בִּנְגָעִים. \n", + "ה\nכֵּיצַד רְאִיַּת הַבַּיִת? \n\"וּבָא אֲשֶׁר לוֹ הַבַּיִת וְהִגִּיד לַכֹּהֵן לֵאמֹר, \nכְּנֶגַע נִרְאָה לִי בַבָּיִת\" (וַיִּקְרָא יד,לה). \nאֲפִלּוּ תַלְמִיד חֲכָמִים וְיוֹדֵעַ שֶׁהוּא נֶגַע וַדַּאי, \nלֹא יִגְזֹר וְיֹאמַר \"נֶגַע נִרְאָה לִי בַּבָּיִת\", \nאֶלָּא \"כְּנֶגַע נִרְאָה לִי בַּבָּיִת\". \n\nו\n\"וְצִוָּה הַכֹּהֵן וּפִנּוּ אֶת הַבַּיִת\", \nאֲפִלּוּ חֲבִילֵי קָנִים. \nדִּבְרֵי רְבִּי יְהוּדָה. \nרְבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר: \nעֵסֶק הוּא לַפִּנּוּי? \nאָמַר רְבִּי מֵאִיר: \nוְכִי מָה מִטַּמֵּא לוֹ? \nאִם תֹּאמַר כְּלֵי עֵצוֹ וּבְגָדָיו וּמַתַּכְתּוֹ, \nמַטְבִּילָן וְהֵן טְהוֹרִין! \nוְעַל מָה חָסָה הַתּוֹרָה? \nעַל כְּלֵי חַרְשׂוֹ, וְעַל פָּכוֹ, וְעַל תַּפְיוֹ. \nאִם כֵּן חָסָה הַתּוֹרָה עַל מָמוֹנוֹ הַבָּזוּי, \nקוֹל וָחֹמֶר עַל מָמוֹנוֹ הֶחָבִיב; \nאִם כָּךְ עַל מָמוֹנוֹ, \nקוֹל וָחֹמֶר עַל נֶפֶשׁ בָּנָיו וּבְנוֹתָיו; \nאִם כָּךְ עַל שֶׁלָּרָשָׁע, \nקַל וָחֹמֶר עַל שֶׁלַּצַּדִּיק. \n", + "ז\nוְאֵינוּ הוֹלֵךְ לְתוֹךְ בֵּיתוֹ וּמַסְגִּיר, \nוְלֹא עוֹמֵד בְּתוֹךְ הַבַּיִת שֶׁהַנֶּגַע בְּתוֹכוֹ וּמַסְגִּיר, \nאֶלָּא עוֹמֵד עַל פֶּתַח הַבַּיִת שֶׁהַנֶּגַע בְּתוֹכוֹ וּמַסְגִּיר, \nשֶׁנֶּאֱמַר: (וַיִּקְרָא יד,לח) \n\"וְיָצָא הַכֹּהֵן מִן הַבַּיִת אֶל פֶּתַח הַבָּיִת, \nוְהִסְגִּיר אֶת הַבַּיִת שִׁבְעַת יָמִים\". \n\nח\nוּבָא בְסוֹף הַשָּׁבוּעַ וְרָאָה אִם פָּסָה, (וַיִּקְרָא יד,מ) \n\"וְצִוָּה הַכֹּהֵן וְחִלְּצוּ אֶת הָאֲבָנִים אֲשֶׁר בָּהֵן הַנָּגַע\", \n(וַיִּקְרָא יד,מב) <'וכובס שנ' וט'>\n\"וְלָקְחוּ אֲבָנִים אֲחֵרוֹת וְהֵבִיאוּ אֶל תַּחַת הָאֲבָנִים, \nוְעָפָר אַחֵר יִקַּח וְטָח אֶת הַבָּיִת\" \nוְאֵינוּ נוֹטֵל אֲבָנִים מִצַּד זֶה וּמֵבִיא לָזֶה, \nוְלֹא עָפָר מִצַּד זֶה וּמֵבִיא לָזֶה, \nוְלֹא סִיד מִכָּל מָקוֹם. \nוְאֵינוּ מֵבִיא לֹא אַחַת תַּחַת שְׁתַּיִם, \nוְלֹא שְׁתַּיִם תַּחַת אַחַת, \nאֶלָּא מֵבִיא שְׁתַּיִם תַּחַת שְׁתַּיִם, \nתַּחַת שָׁלוֹשׁ, וְתַחַת אַרְבַּע. \nמִכָּן אָמָרוּ: \n\"אִי לְרָשָׁע! אִי לִשְׁכֵנוֹ!\" \nשְׁנֵיהֶן חוֹלְצִין, \nשְׁנֵיהֶן קוֹצְעִין, \nשְׁנֵיהֶן מְבִיאִין אֶת הָאֲבָנִים, \nאֲבָל הוּא לְבַדּוֹ מֵבִיא אֶת הֶעָפָר, \nשֶׁנֶּאֱמַר: \n\"וְעָפָר אַחֵר יִקַּח וְטָח אֶת הַבָּיִת\", \nוְאֵין חֲבֵרוֹ מִטַּפֵּל עִמּוֹ בַּטִּיחָה. \n", + "ט\nוּבָא בְסוֹף שָׁבוּעַ וְרָאָה אִם חָזַר, (וַיִּקְרָא יד,מה) \n\"וְנָתַץ אֶת הַבַּיִת, \nאֶת אֲבָנָיו וְאֶת עֵצָיו וְאֵת כָּל עֲפַר הַבָּיִת, \nוְהוֹצִיא אֶל מִחוּץ לָעִיר אֶל מָקוֹם טָמֵא.\" \nוְהַפִּסָּיוֹן הַסָּמוּךְ, כָּל שֶׁהוּא, \nהָרָחוֹק, כַּגָרִיס, \nוְהַחוֹזֵר בַּבָּתִּין, כִּשְׁנֵי גְרִיסִין. \n\n\n\n" + ], + [ + "א\nעֲשָׂרָה בָתִּים הֵן: \nהַכֵּהָה בָרִאשׁוֹן, וְהַהוֹלֵךְ לוֹ, \nגּוֹלְפוֹ וְהוּא טָהוֹר. \nהַכֵּהָה בַשֵּׁנִי, וְהַהוֹלֵךְ לוֹ, \nגּוֹלְפוֹ וְהוּא טָעוּן צִפֳּרִין. \nהַפּוֹשֶׂה בָרִאשׁוֹן, \nחוֹלֵץ וְקוֹצֶה וְטָח וְנוֹתֵן לוֹ שָׁבוּעַ. \nחָזַר, יִנָּתֵץ, <וְנִתַּץ>\nלֹא חָזַר, טָעוּן צִפֳּרִין. \nעָמַד בָּרִאשׁוֹן וּפָשָׂה בַשֵּׁנִי, \nחוֹלֵץ וְקוֹצֶה וְטָח וְנוֹתֵן לוֹ שָׁבוּעַ. \nחָזַר, יִנָּתֵץ, <וְנִתַּץ>\nלֹא חָזַר, טָעוּן צִפֳּרִין. \nעָמַד בָּזֶה וּבָזֶה, \nחוֹלֵץ וְקוֹצֶה וְטָח וְנוֹתֵן לוֹ שָׁבוּעַ. \nחָזַר, יִנָּתֵץ, <וְנִתַּץ>\nלֹא חָזַר, טָעוּן צִפֳּרִין. \nאִם עַד שֶׁלֹּא טִהֲרוֹ בַצִּפֳּרִין נִרְאָה בוֹ נֶגַע, \nהֲרֵי זֶה יִנָּתֵץ, \nוְאִם מִשֶּׁטִּהֲרוֹ בַצִּפֳּרִין נִרְאָה בוֹ נֶגַע, \nיֵרָאֶה כַּתְּחִלָּה. \n", + "ב\nהָאֶבֶן שֶׁבְּזָוִית, \nבִּזְמַן שֶׁהוּא חוֹלֵץ, \nחוֹלֵץ אֶת כֻּלָּהּ; \nוּבִזְמַן שֶׁהוּא נוֹתֵץ, \nנוֹתֵץ אֶת שֶׁלּוֹ, וּמַנִּיחַ אֶת שֶׁלַּחֲבֵרוֹ. \nנִמְצָא חֹמֶר בַּחֲלִיצָה מִבַּנְּתִיצָה. \n\nג\nרְבִּי אֶלְעָזָר אוֹמֵר: <אליעזר>\nבַּיִת הַבָּנוּי רֹאשׁ וּפָתִים, \nנִרְאָה בָרִאשׁוֹן, \nנוֹטֵל אֶת כֻּלּוֹ; <בראש>\nנִרְאָה בַפָּתִין, \nנוֹטֵל אֶת שֶׁלּוֹ, וּמַנִּיחַ אֶת שֶׁלַּחֲבֵרוֹ. \n", + "ד\nבַּיִת שֶׁנִּרְאָה בוֹ נֶגַע, \nוְהָיְתָה עֲלִיָּה עַל גַּבָּיו, \nנוֹתֵן אֶת הַקּוֹרוֹת לָעֲלִיָּה. \nנִרְאָה בַעֲלִיָּה, \nנוֹתֵן אֶת הַקּוֹרוֹת לַבַּיִת. \nלֹא הָיְתָה עֲלִיָּה עַל גַּבָּיו, \nאֲבָנָיו וְעֵצָיו וַעֲפָרוֹ נִתָּצִין עִמּוֹ; \nמַצִּיל עַל הַמַּלְבְּנִים וְעַל סְרִיגֵי הַחַלּוֹנוֹת. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nמַלְבֵּן הַבָּנוּי עַל גַּבָּיו נִתָּץ עִמּוֹ. \nאֲבָנָיו וְעֵצָיו וַעֲפָרוֹ מִטַּמִּין כַּזַּיִת; \nרְבִּי אֶלְעָזָר חֲסָמָה אוֹמֵר: \nבְּמַה שֶּׁהֵן. \n", + "ה\nבַּיִת הַמֻּסְגָּר מְטַּמֵּא מִתּוֹכוֹ, \nוְהַמֻּחְלָט, מִתּוֹכוֹ וּמֵאַחֲרָיו. \nוְזֶה וָזֶה מִטַּמִּין בַּבִּיאָה. \n", + "הַבּוֹנֶה מִן הַמֻּסְגָּר בַּטָּהוֹר, \nוְחָזַר נֶגַע לַבַּיִת, \nחוֹלֵץ אֶת הָאֲבָנִים. \nחָזַר לָאֲבָנִים, \nהַבַּיִת הָרִאשׁוֹן יִנָּתֵץ, \nוְהָאֲבָנִים יְשַׁמְּשׁוּ אֶת הַבַּיִת הַשֵּׁנִי בְּסִימָנִין. \n", + "ו\nבַּיִת שֶׁהוּא מֵסֵךְ עַל גַּבֵּי בַיִת הַמְנֻגָּע, \nוְכֵן אִילָן שֶׁהוּא מֵסֵךְ עַל גַּבֵּי בַיִת הַמְנֻגָּע, \nנִכְנַס לַחִיצוֹן, טָהוֹר. \nדִּבְרֵי רְבִּי אֶלְעָזָר בֶּן עֲזַרְיָה. \nאָמַר רְבִּי אֶלְעָזָר: \nמָה, אִם אֶבֶן אַחַת מִמֶּנּוּ מְטַמָּא בַבִּיאָה, \nהוּא עַצְמוֹ לֹא יְטַמֵּא בַבִּיאָה? \n", + "הַטָּמֵא עוֹמֵד תַּחַת הָאִילָן, וְהַטָּהוֹר עוֹבֵר, \nטָמֵא. \nהַטָּהוֹר עוֹמֵד תַּחַת הָאִילָן, וְהַטָּמֵא עוֹבֵר, \nטָהוֹר. \nאִם עָמַד, טָמֵא. \nוְכֵן בְּאֶבֶן הַמְנֻגַּעַת, טָהוֹר. \nוְאִם הִנִּיחָהּ, הֲרֵי זוֹ טָמֵא. \n", + "ז <ו>\nטָהוֹר שֶׁהִכְנִיס רֹאשׁוֹ וְרֻבּוֹ לְבַיִת טָמֵא, \nנִטְמָא, \nוְטָמֵא שֶׁהִכְנִיס רֹאשׁוֹ וְרֻבּוֹ לְבַיִת טָהוֹר, \nטִמָּהוּ. \nטַלֵּית טְהוֹרָה שֶׁהִכְנִיס מִמֶּנָּה שָׁלוֹשׁ עַל שָׁלוֹשׁ לְבַיִת טָמֵא, \nנִטְמֵה, \nוּטְמֵאָה שֶׁהִכְנִיס מִמֶּנָּה אֲפִלּוּ כַזַּיִת לְבַיִת טָהוֹר, \nטִמַּתּוּ. \n", + "ח <ז>\nמִי שֶׁנִּכְנַס לְבַיִת הַמְנֻגָּע, \nוְכֵלָיו עַל כְּתֵפוֹ, \nוְסַנְדַּלָּיו וְטַבְּעוֹתָיו בְּיָדָיו, \nהוּא וְהֵן טְמֵאִין מִיָּד. \nהָיָה לָבוּשׁ בְּכֵלָיו, \nוְסַנְדָּלָיו בְּרַגְלָיו, \nוְטַבְּעוֹתָיו בְּיָדָיו, \nהוּא טָמֵא מִיָּד, וְהֵן טְהוֹרִין, \nעַד שֶׁיִּשְׁהֶא כְּדֵי אֲכִילַת פֶּרֶס, \nפַּת חִטִּין וְלֹא פַת שְׂעוֹרִין, \nוּמֵסֵב וְאוֹכְלָהּ בַּלִּפְתָּן. \n", + "י\nהָיָה עוֹמֵד בִּפְנִים, וּפָשַׁט יָדוֹ לַחוּץ, \nוְטַבְּעוֹתָיו בְּיָדָיו, \nאִם שָׁהָה כְּדֵי אֲכִילַת פֶּרֶס, \nטְמֵאוֹת. \nהָיָה עוֹמֵד בַּחוּץ וּפָשַׁט יָדוֹ לִפְנִים, \nוְטַבְּעוֹתָיו בְּיָדָיו, \nרְבִּי יְהוּדָה מְטַמֵּא מִיָּד; \nוַחֲכָמִים אוֹמְרִים: \nעַד שֶׁיִּשְׁהֶא כְּדֵי אֲכִילַת פֶּרֶס. \n\nיא\nאָמְרוּ לוֹ לִרְבִּי יְהוּדָה: \nמָה אִם בִּזְמַן שֶׁכָּל גּוּפוֹ טָמֵא, \nלֹא טִמָּא אֶת מַה שֶּׁעָלָיו, \nעַד שֶׁיִּשְׁהֶה כְּדֵי אֲכִילַת פֶּרֶס, \nבִּזְמַן שֶׁאֵין כָּל גּוּפוֹ טָמֵא, \nלֹא יְטַמֵּא אֶת מַה שֶּׁעָלָיו, \nעַד שֶׁיִּשְׁהֶה כְּדֵי אֲכִילַת פֶּרֶס? \n", + "יב\nמְצֹרָע שֶׁנִּכְנַס לַבַּיִת, \nכָּל הַכֵּלִים שֶׁיֶּשׁ שָׁם טְמֵאִין, \nאֲפִלּוּ עַד הַקּוֹרוֹת. \nרְבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר: \nעַד אַרְבַּע אַמּוֹת. \nכֵּלִים מִיָּד טְמֵאִין. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nעַד שָׁהָה כְּדֵי הַדְלָקַת הַנֵּר. \n", + "יג\nנִכְנַס לְבֵית הַכְּנֶסֶת, \nעוֹשִׂין לוֹ מְחִצָּה גְבוֹהָה עֲשָׂרָה טְפָחִים, \nעַל רֹחַב אַרְבַּע אַמּוֹת. \nנִכְנַס רִאשׁוֹן, וְיָצָא אַחֲרוֹן. <ויוציא> \nכָּל הַמַּצִּיל צָמִיד פָּתִיל בְּאֹהֶל הַמֵּת, \nמַצִּיל צָמִיד פָּתִיל בְּבַיִת הַמְנֻגָּע, \nוְכָל הַמַּצִּיל מְכֻסֶּה בְּאֹהֶל הַמֵּת, \nמַצִּיל מְכֻסֶּה בְּבַיִת הַמְנֻגָּע. \nדִּבְרֵי רְבִּי מֵאִיר. \nרְבִּי יוֹסֵה אוֹמֵר: \nכָּל הַמַּצִּיל צָמִיד פָּתִיל בְּאֹהֶל הַמֵּת, \nמַצִּיל מְכֻסֶּה בְּבַיִת הַמְנֻגָּע, \nוְכָל הַמַּצִּיל מְכֻסֶּה בְאֹהֶל הַמֵּת, \nאֲפִלּוּ מְגֻלֶּה בְּבַיִת הַמְנֻגָּע, \nטָהוֹר. \n\n\n\n" + ], + [ + "א\nכֵּיצַד מְטַהֲרִין אֶת הַמְּצֹרָע? \nהָיָה מֵבִיא פְיָלֵי שֶׁלְּחֶרֶשׂ חֲדָשָׁה, \nוְנוֹתֵן לְתוֹכָהּ חֲצִי לֹג מַיִם חַיִּים, <מחוק: רביעית>\nוּמֵבִיא שְׁתֵּי צִפֳּרִים דְּרוֹר. \nשָׁחַט אֶת אַחַת מֵהֶן עַל כְּלִי חֶרֶשׂ, \nעַל מַיִם חַיִּים. \nחָפַר וּקְבָרָהּ בְּפָנָיו, \nוְנָטַל עֵץ אֶרֶז וְאֵזוֹב וּשְׁנִי תוֹלַעַת, \nוּכְרָכָן בְּשִׁירֵי הַלָּשׁוֹן, \nוְהִקִּיף לָהֶם רָאשֵׁי גַפַּיִם וְרֹאשׁ הַזָּנָב שֶׁלַּשְּׁנִיָּה. \nטָבַל, וְהִזָּה שֶׁבַע פְּעָמִים לְאַחַר יָדוֹ שֶׁלִּמְצֹרָע. \nוְיֵשׁ אוֹמְרִים: \nעַל מִצְחוֹ. \nוְכָךְ הָיָה מַזֶּה עַל הַשָּׁקוֹף שֶׁבַּבַּיִת מִבַּחוּץ. \n", + "ב\nבָּא לוֹ לְשַׁלַּח אֶת הַצִּפּוֹר הַחַיָּה, \nאֵינוּ הוֹפֵךְ פָּנָיו, \nלֹא לַיָּם, וְלֹא לָעִיר, וְלֹא לַמִּדְבָּר, \nשֶׁנֶּאֱמַר: (וַיִּקְרָא יד,נג) \n\"וְשִׁלַּח אֶת הַצִּפֹּר הַחַיָּה, \nאֶל מִחוּץ לָעִיר אֶל פְּנֵי הַשָּׂדֶה\". \n\nג\nבָּא לוֹ לְגַלֵּחַ אֶת הַמְצֹרָע, \nהֶעֱבִיר תַּעַר עַל כָּל בְּשָׂרוֹ, \nוְכִבֵּס בְּגָדָיו, וְטָבַל, \nטָהַר מִלִּטַּמֵּא בַבִּיאָה, \nוַהֲרֵי הוּא מְטַמֵּא כַּשֶּׁרֶץ. \nנִכְנַס לִפְנִים מִן הַחוֹמָה, \nמְנֻדֶּה מִבֵּיתוֹ שִׁבְעַת יָמִים, \nוְאָסוּר בְּתַשְׁמִישׁ הַמִּטָּה. \n", + "ד\nבַּיּוֹם הַשְּׁבִיעִי, \nמְגַלֵּחַ תִּגְלַחַת שְׁנִיָּה כְּתִגְלַחַת רִאשׁוֹנָה. \nכִּבֵּס בְּגָדָיו וְטָבַל, \nטָהַר מִלְּטַמֵּא כַּשֶּׁרֶץ, \nוַהֲרֵי הוּא טְבוּל יוֹם, \nאוֹכֵל בַּמַּעֲשֵׂר. \nהֶעֱרִיב שִׁמְשׁוֹ, אוֹכֵל בִּתְרוּמָה. \nהֵבִיא כַּפָּרָתוֹ, אוֹכֵל בַּקָּדָשִׁין. \nנִמְצְאוּ שָׁלוֹשׁ טְהָרוֹת בַּמְצֹרָע, \nוְשָׁלוֹשׁ טְהָרוֹת בַּיּוֹלֶדֶת. \n", + "ה\nשְׁלֹשָׁה מְגַלְּחִין, וְתִגְלַחְתָּן מִצְוָה: \nהַנָּזִיר, וְהַמְּצֹרָע, וְהַלְוִיִּם. \nוְכֻלָּם שֶׁגִּלְּחוּ שֶׁלֹּא בְתַעַר, \nאוֹ שֶׁשִּׁיְּרוּ שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת, \nלֹא עָשׁוּ כְלוּם. \n", + "ו\nשְׁתֵּי צִפֳּרִים, \nמִצְוָתָן שֶׁיִּהְיוּ שָׁווֹת בְּמַרְאֶה וּבְקוֹמָה וּבְדָמִין, \nוּלְקִיחָתָן כְּאַחַת. \nאַף עַל פִּי שֶׁאֵינָן שָׁווֹת, כְּשֵׁרוֹת. \nשָׁחַט אֶת אַחַת מֵהֶן וְנִמְצֵאת שֶׁלֹּא דְרוֹר, \nיִקַּח זוֹג לַשְּׁנִיָּה. \nהָרִאשׁוֹנָה מֻתֶּרֶת בַּאֲכִילָה. \nשְׁחָטָהּ וְנִמְצֵאת טְרֵפָה, \nיִקַּח זוֹג לַשְּׁנִיָּה. \nהָרִאשׁוֹנָה מֻתֶּרֶת בַּהֲנָיָה. \nנִשְׁפַּךְ הַדָּם, תָּמוּת הַמִּשְׁתַּלַּחַת; \nמֵתָה הַמִּשְׁתַּלַּחַת, יִשָּׁפֵךְ הַדָּם. \n", + "ז\nמִצְוַת עֵץ אֶרֶז, \nאָרְכּוֹ אַמָּה, וְעָבְיוֹ כִרְבִיעַ כְּרַע הַמִּטָּה: \nאֶחָד לִשְׁנַיִם, וּשְׁנַיִם לְאַרְבָּעָה. \nמִצְוַת אֵזוֹב, \nלֹא אֵזוֹבְיוֹן, \nלֹא אֵזוֹב כּוֹחֶלֶת, \nוְלֹא אֵזוֹב רוֹמִי, \nוְלֹא אֵזוֹב מִדְבָּרִי, \nלֹא כָל אֵזוֹב שֶׁיֶּשׁ לוֹ שֵׁם לָווּי. \n", + "ח\nבַּיּוֹם הַשְּׁמִינִי,\nהָיָה מֵבִיא שָׁלוֹשׁ בְּהֵמוֹת: \nחַטָּאת וְאָשָׁם וְעוֹלָה. \nוְהַדַּל הָיָה מֵבִיא חַטָּאת הָעוֹף וְעוֹלַת הָעוֹף. \n", + "ט\nבָּא לוֹ אֵצֶל אָשָׁם, \nסָמַךְ שְׁתֵּי יָדָיו עָלָיו, וּשְׁחָטוֹ, \nוְקִבְּלוּ שְׁנֵי כֹהֲנִים אֶת דָּמוֹ, \nאֶחָד בְּכֶלִי, וְאֶחָד בְּיָד. \nזֶה שֶׁקִּבֵּל בְּכֶלִי, \nבָּא וּזְרָקוֹ עַל קִיר הַמִּזְבֵּחַ. \nוְזֶה שֶׁקִּבֵּל בְּיָד, \nבָּא לוֹ אֵצֶל מְצֹרָע. \nוּמְצֹרָע טָבַל בְּלִשְׁכַּת הַמְצֹרָעִין, \nבָּא וְעָמַד בְּשַׁעַרֵי נִיקָנוֹר. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nלֹא הָיָה צָרִיךְ טְבִילָה. \n", + "י\nהִכְנִיס רֹאשׁוֹ, וְנָתַן עַל תְּנוּךְ אָזְנוֹ. \nהִכְנִיס יָדוֹ, וְנָתַן עַל בֹּהֶן יָדוֹ. \nהִכְנִיס רַגְלוֹ, וְנָתַן עַל בֹּהֶן רַגְלוֹ. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nשְׁלָשְׁתָּם הָיָה מַכְנִיס כְּאַחַת. \nאֵין לוֹ בֹהֶן יָד, בֹּהֶן רֶגֶל, אֹזֶן יְמָנִית, \nאֵין לוֹ טַהֲרָה עוֹלָמִית. \nרְבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר: \nנוֹתֵן הוּא עַל מְקוֹמָן. \nרְבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר: \nאִם נָתַן עַל שֶׁלִּשְׂמאל, יָצָא. \n", + "יא\nנָטַל מִלֹּג הַשֶּׁמֶן וְיָצַק לְתוֹךְ כַּפּוֹ שֶׁלַּחֲבֵרוֹ. \nוְאִם יָצַק לְתוֹךְ כַּף עַצְמוֹ, יָצָא. \nטָבַל וְהִזָּה שֶׁבַע פְּעָמִים כְּנֶגֶד בֵּית קֹדֶשׁ הַקֳּדָשִׁים. \nעַל כָּל הַזָּיָה טְבִילָה. \nבָּא לוֹ אֵצֶל מְצֹרָע. \nמְקוֹם שֶׁהוּא נוֹתֵן אֶת הַדָּם, \nשָׁם הוּא נוֹתֵן אֶת הַשֶּׁמֶן, שֶׁנֶּאֱמַר: (וַיִּקְרָא יד, כח-כט) \n\"עַל מְקוֹם דַּם הָאָשָׁם\". <אל> \n\"וְהַנּוֹתָר מִן הַשֶּׁמֶן אֲשֶׁר עַל כַּף הַכֹּהֵן, <בשמן>\nיִתֵּן עַל רֹאשׁ הַמִּטַּהֵר לְכַפֵּר\". \nאִם נָתַן, כִּפֵּר. \nוְאִם לֹא נָתַן, לֹא כִפֵּר. \nדִּבְרֵי רְבִּי עֲקִיבָה. \nרְבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי אוֹמֵר: \nשִׁירֵי מִצְוָה הֵן, \nבֵּין שֶׁנָּתַן בֵּין שֶׁלֹּא נָתַן, כִּפֵּר, \nוּמַעֲלִין עָלָיו כְּאִלּוּ לֹא כִפֵּר. \n\nיב\nחָסַר הַלֹּג עַד שֶׁלֹּא יָצַק, יְמַלֶּנּוּ; \nמִשֶּׁיָּצַק, יָבִיא אַחֵר כַּתְּחִלָּה, \nדִּבְרֵי רְבִּי עֲקִיבָה. \nרְבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר: \nחָסַר הַלֹּג עַד שֶׁלֹּא נָתַן, יְמַלֶּנּוּ; \nמִשֶּׁנָּתַן, יָבִיא אַחֵר כַּתְּחִלָּה. \n", + "יג\nמְצֹרָע שֶׁהֵבִיא קָרְבָּנוֹ עָנִי, וְהֶעְשִׁיר, \nאוֹ עָשִׁיר, וְהֶעְנִי, \nהַכֹּל הוֹלֵךְ אַחַר חַטָּאת. \nדִּבְרֵי רְבִּי שִׁמְעוֹן. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nאַחַר הָאָשָׁם. \n", + "יד\nמְצֹרָע עָנִי שֶׁהֵבִיא קָרְבַּן עָשִׁיר, יָצָא; \nוְעָשִׁיר שֶׁהֵבִיא קָרְבַּן עָנִי, לֹא יָצָא. \nמֵבִיא אָדָם עַל יְדֵי בְנוֹ, עַל יְדֵי בִתּוֹ, \nעַל יְדֵי עַבְדּוֹ וְשִׁפְחָתוֹ קָרְבַּן עָנִי, \nוּמַאֲכִילָן בִּזְבָחִין. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nאַף עַל יְדֵי אִשְׁתּוֹ מֵבִיא קָרְבַּן עָשִׁיר, \nוְכֵן כָּל קָרְבָּן שֶׁהִיא חַיֶּבֶת. \n", + "יה\nשְׁנֵי מְצֹרָעִין שֶׁנִּתְעָרְבוּ קָרְבְּנוֹתֵיהֶן, \nקָרַב קָרְבָּנוֹ שֶׁלְּאֶחָד מֵהֶן, \nוּמֵת אֶחָד מֵהֶם, \nזוֹ שָׁאֲלוּ אַנְשֵׁי אֲלֶכְּסַנְדְּרִיָּה אֶת רְבִּי יְהוֹשֻׁעַ. \nאָמַר לָהֶם: \nיִכְתֹּב נְכָסָיו לְאַחֵר, \nוְיָבִיא קָרְבַּן עָנִי. \n\n\n" + ] + ], + "sectionNames": [ + "Chapter", + "Mishnah" + ] +} \ No newline at end of file diff --git a/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Negaim/Hebrew/Mishnah, ed. 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Romm, Vilna 1913", + "status": "locked", + "priority": 2.0, + "license": "Public Domain", + "digitizedBySefaria": true, + "heversionSource": "http://primo.nli.org.il/primo_library/libweb/action/dlDisplay.do?vid=NLI&docId=NNL_ALEPH00174173", + "versionTitleInHebrew": "משנה, מהדורת בית דפוס ראם, וילנא 1913", + "actualLanguage": "he", + "languageFamilyName": "hebrew", + "isBaseText": true, + "isSource": true, + "isPrimary": true, + "direction": "rtl", + "heTitle": "משנה נגעים", + "categories": [ + "Mishnah", + "Seder Tahorot" + ], + "text": [ + [ + "מראות נגעים שנים שהן ארבעה. בהרת. עזה כשלג. שניה לה כסיד ההיכל. והשאת. כקרום ביצה. שניה לה כצמר לבן. דברי ר' מאיר. וחכמים אומרים השאת. כצמר לבן. שניה לה. כקרום ביצה: ", + "הפתוך שבשלג. כיין המזוג בשלג. הפתוך שבסיד. כדם המזוג בחלב. דברי רבי ישמעאל. רבי עקיבא אומר. אדמדם שבזה ושבזה כיין המזוג במים. אלא של שלג עזה. ושל סיד דיהה ממנה: ", + "ארבעה מראות האלו מצטרפין זה עם זה לפטור. ולהחליט. ולהסגיר. להסגיר. את העומד בסוף שבוע ראשון. לפטור. את העומד בסוף שבוע שני. להחליט את שנולד לו מחיה. או שער לבן. בתחלה. בסוף שבוע ראשון. בסוף שבוע שני. לאחר הפטור. להחליט את שנולד לו פשיון. בסוף שבוע ראשון. בסוף שבוע שני. לאחר הפטור. להחליט את ההופך כולו לבן מתוך הפטור. לפטור. את ההופך כולו לבן מתוך החלט או מתוך הסגר. אלו מראות נגעים שכל נגעים תלוים בהן: ", + "רבי חנינה סגן הכהנים אומר מראות נגעים ששה עשר. ר' דוסא בן הרכינס אומר מראות נגעים שלשים וששה. עקביא בן מהללאל אומר שבעים ושנים. רבי חנינא סגן הכהנים אומר. אין רואים את הנגעים בתחלה לאחר השבת. ששבוע שלו חל להיות בשבת. ולא בשני ששבוע שני שלו חל להיות בשבת. ולא בשלישי לבתים. ששבוע שלישי שלו חל להיות בשבת. ר' עקיבא אומר לעולם רואים. חל להיות בתוך השבת. מעבירין לאחר השבת. ויש בדבר להקל ולהחמיר: ", + "כיצד להקל. היה בו שער לבן. והלך לו שער לבן. היו לבנות והשחירו. אחת לבנה ואחת שחורה. והשחירו שניהם. ארוכות והקצירו. אחת ארוכה ואחת קצרה. והקצירו שתיהן. נסמך השחין לשתיהן. או לאחת מהן. הקיף השחין לשתיהן. או לאחת מהן. או חלקן. השחין ומחית השחין והמכוה ומחית המכוה והבוהק. היתה בו מחיה והלכה לה המחיה. היתה מרובעת ונעשית עגולה או ארוכה. מבוצרת ונעשית מן הצד. מכונסת ונתפזרה ובא השחין ונכנס בתוכה. הקיפה חלקה או מעטה. השחין או מחית השחין. והמכוה ומחית המכוה. והבוהק. היה בו פסיון. והלך לו פסיון. או שהלכה לה האום. או שנתמעטה ואין בזה ובזה כגריס. השחין ומחית השחין. והמכוה ומחית המכוה והבוהק חולקין בין האום לפסיון. הרי אלו להקל: ", + "כיצד להחמיר לא היה בו שער לבן ונולד לו שער לבן. היו שחורות והלבינו. אחת שחורה ואחת לבנה. והלבינו שתיהן. קצרות והאריכו. אחת קצרה ואחת ארוכה והאריכו שתיהן. נסמך השחין לשתיהן. או לאחת מהן. הקיף השחין את שתיהן או את אחת מהן. או חלקו השחין ומחית השחין והמכוה ומחית המכוה והבוהק. והלכו להם. לא היתה בו מחיה. ונולדה לו מחיה. היתה עגולה או ארוכה. ונעשית מרובעת. מן הצד ונעשת מבוצרת. מפוזרת ונתכנסה. ובא השחין ונכנס בתוכה. הקיפה חלקה או מעטה השחין או מחית השחין. והמכוה ומחית המכוה והבוהק. והלכו להן. לא היה בו פסיון ונולד בו פסיון. השחין ומחית השחין. והמכוה ומחית המכוה והבוהק. חולקין בין האום לפסיון. והלכו להן. הרי אלו להחמיר: " + ], + [ + "בהרת עזה. נראית בגרמני כהה. והכהה בכושי עזה. רבי ישמעאל אומר. בני ישראל אני כפרתן. הרי הן כאשכרוע. לא שחורים ולא לבנים. אלא בינוניים. רבי עקיבא אומר יש לציירים סממנין. שהן צרין צורות שחורות לבנות ובינוניות. מביא סם בינוני ומקיפו מבחוץ. ותראה בבינוני. רבי יהודה אומר מראות נגעים להקל. אבל לא להחמיר יראה הגרמני בבשרו. להקל. והכושי בבינוני להקל. וחכמים אומרים זה וזה בבינוני: ", + "אין רואים הנגעים בשחרית. ובין הערבים. ולא בתוך הבית. ולא ביום המעונן. לפי שהכהה נראית עזה. ולא בצהרים לפי שעזה נראית כהה. אימתי רואין בשלש בארבע ובחמש ובשבע ובשמנה ובתשע. דברי רבי מאיר. ר' יהודה אומר בארבע בחמש בשמנה ובתשע: ", + "כהן הסומא באחת מעיניו או שכהה מאור עיניו לא יראה את הנגעים שנאמר (ויקרא יג, יב) לכל מראה עיני הכהן. בית האפל אין פותחין בו חלונות לראות את נגעו: ", + "כיצד ראיית הנגע. האיש נראה כעודר. וכמוסק זיתים. האשה כעורכת וכמניקה את בנה. כאורגת בעומדין לשחי ליד הימנית. רבי יהודה אומר אף כטווה בפשתן לשמאלית. כשם שנראה לנגעו כך הוא נראה לתגלחתו: ", + "כל הנגעים אדם רואה חוץ מנגעי עצמו. ר' מאיר אומר אף לא נגעי קרוביו. כל הנדרים אדם מתיר חוץ מנדרי עצמו. רבי יהודה אומר אף לא נדרי אשתו שבינה לבין אחרים. כל הבכורות אדם רואה. חוץ מבכורות עצמו: " + ], + [ + "הכל מיטמאין בנגעים. חוץ מן העובדי כוכבים וגר תושב. הכל כשרים לראות את הנגעים. אלא שהטומאה והטהרה בידי כהן. אומרים לו אמור טמא. והוא אומר טמא. אמור טהור והוא אומר טהור. אין רואים שני נגעים כאחד. בין באיש אחד ובין בשני אנשים. אלא רואה את האחד ומסגירו. ומחליטו. ופוטרו. וחוזר לשני. אין מסגירין את המוסגר. ולא מחליטין את המוחלט. אין מסגירין את המוחלט. ולא מחליטין את המוסגר. אבל בתחלה בסוף שבוע. המסגיר מסגיר. והמחליט מחליט. מסגיר ופוטר. מחליט ופוטר: ", + "חתן שנראה בו נגע. נותנין לו שבעת ימי המשתה. לו ולביתו ולכסותו. וכן ברגל. נותנין לו כל ימות הרגל: ", + "עור הבשר מיטמא בשני שבועות. ובשלשה סימנין. בשער לבן ובמחיה ובפסיון. בשער לבן ובמחיה. בתחלה ובסוף שבוע ראשון ובסוף שבוע שני לאחר הפטור. ובפסיון. בסוף שבוע ראשון ובסוף שבוע שני לאחר הפטור. ומיטמא בשני שבועות שהן שלשה עשר יום: ", + "השחין והמכוה. מיטמאין בשבוע אחד. ובשני סימנין. בשער לבן ובפסיון. בשער לבן. בתחלה בסוף שבוע. לאחר הפטור. ובפסיון בסוף שבוע. לאחר הפטור. ומיטמאין בשבוע אחד. שהוא שבעת ימים: ", + "הנתקין מיטמאין בשני שבועות. בשני סימנין. בשער צהוב דק ובפסיון. בשער צהוב דק. בתחלה בסוף שבוע ראשון בסוף שבוע שני לאחר הפטור. ובפסיון. בסוף שבוע ראשון בסוף שבוע שני לאחר הפטור. ומיטמאין בשני שבועות שהן שלשה עשר יום: ", + "הקרחת והגבחת. מיטמאות בשני שבועות. ובשני סימנין. במחיה ובפשיון. במחיה בתחלה בסוף שבוע ראשון בסוף שבוע שני לאחר הפטור. ובפסיון. בסוף שבוע ראשון בסוף שבוע שני לאחר הפטור. ומיטמאות בשני שבועות. שהן שלשה עשר יום: ", + "הבגדים מיטמאים בשני שבועות. ובשלשה סימנין בירקרק ובאדמדם ובפשיון. בירקרק ובאדמדם. בתחלה בסוף שבוע ראשון ובסוף שבוע שני לאחר הפטור. ובפשיון בסוף שבוע ראשון בסוף שבוע שני לאחר הפטור. ומיטמאין בשני שבועות שהן שלשה עשר יום: ", + "הבתים מיטמאין בשלשה שבועות ובשלשה סימנים. בירקרק ובאדמדם ובפשיון. בירקרק ובאדמדם בתחלה בסוף שבוע ראשון בסוף שבוע שני בסוף שבוע שלישי לאחר הפטור. ובפשיון בסוף שבוע ראשון בסוף שבוע שני בסוף שבוע שלישי לאחר הפטור. ומיטמאין בשלשה שבועות. שהן תשעה עשר יום. אין בנגעים פחות משבוע אחד. ולא יותר על שלשה שבועות: " + ], + [ + "יש בשער לבן מה שאין בפשיון. ויש בפשיון מה שאין בשער לבן. ששער לבן מטמא בתחלה. ומטמא בכל מראה לובן. ואין בו סימן טהרה. יש בפשיון שהפשיון מטמא בכל שהוא ומטמא בכל הנגעים. חוץ לנגע. מה שאין כן בשער לבן: ", + "יש במחיה מה שאין בפשיון. ויש בפשיון מה שאין במחיה. שהמחיה מטמא בתחלה. ומטמא בכל מראה. ואין בה סימן טהרה. יש בפשיון. שהפשיון מטמא בכל שהוא. ומטמא בכל הנגעים. חוץ לנגע. מה שאין כן במחיה: ", + "יש בשער לבן מה שאין במחיה. ויש במחיה מה שאין בשער לבן. ששער לבן מטמא בשחין ובמכוה. במכונס ובמפוזר. במבוצר ושלא במבוצר. יש במחיה. שהמחיה מטמא בקרחת ובגבחת. הפוכה ושלא הפוכה. ומעכבת את ההופך כולו לבן. ומטמא בכל מראה. מה שאין כן בשער לבן: ", + "שתי שערות עקרן משחיר וראשן מלבין טהור. עקרן מלבין וראשן משחיר. טמא. כמה יהא בלבנונית. רבי מאיר אומר כל שהוא. ר' שמעון אומר כדי לקרוץ בזוג. היתה אחת מלמטה. ונחלקה מלמעלה. והיא נראית כשתים. טהור. בהרת ובו שער לבן. או שער שחור. טמא. אין חוששין שמא מיעט מקום שער שחור את הבהרת. מפני שאין בו ממש: ", + "בהרת כגריס. וחוט יוצא ממנה. אם יש בו רוחב שתי שערות. זוקקה לשער לבן. ולפסיון. אבל לא למחיה. שתי בהרות. וחוט יוצא מזו לזו. אם יש בו רוחב שתי שערות. מצרפן. ואם לאו אין מצרפן: ", + "בהרת כגריס ובה מחיה כעדשה. ושער לבן בתוך המחיה. הלכה המחיה. טמאה מפני שער לבן. הלך שער לבן. טמא מפני המחיה. ר' שמעון מטהר. מפני שלא הפכתו הבהרת. בהרת היא ומחיתה כגריס. ושער לבן בתוך הבהרת הלכה המחיה טמאה מפני שער לבן. הלך שער לבן טמא מפני המחיה. ר' שמעון מטהר. מפני שלא הפכתו בהרת כגריס. ומודה שאם יש במקום שער לבן כגריס שהוא טמא: ", + "בהרת ובה מחיה ופסיון. הלכה המחיה טמאה מפני הפסיון. הלך הפסיון טמאה מפני המחיה. וכן בשער לבן ובפסיון. הלכה וחזרה בסוף שבוע. הרי היא כמות שהיתה. לאחר הפטור תראה כתחלה. היתה עזה. ונעשית כהה. כהה ונעשית עזה. הרי היא כמו שהיתה. ובלבד שלא תתמעט מארבעה מראות. כנסה ופשתה. פשתה וכנסה. ר' עקיבא מטמא. וחכמים מטהרין: ", + "בהרת כגריס. ופשתה כחצי גריס. והלך מן האום כחצי גריס. רבי עקיבא אומר תראה בתחלה. חכמים מטהרין: ", + "בהרת כגריס. ופשתה כחצי גריס ועוד. והלך מן האום כחצי גריס. רבי עקיבא מטמא. וחכמים מטהרין. בהרת כגריס ופשתה כגריס ועוד. והלכה לה האום. ר' עקיבא מטמא. וחכמים אומרים תראה בתחלה: ", + "בהרת כגריס ופשתה כגריס. נולדה לפסיון מחיה. או שער לבן והלך לה האום. רבי עקיבא מטמא. וחכמים אומרים תראה בתחלה. בהרת כחצי גריס ואין בה כלום. נולדה בהרת כחצי גריס ובה שערה אחת. הרי זו להסגיר. בהרת כחצי גריס ובה שערה אחת. נולדה בהרת כחצי גריס. ובה שערה אחת. הרי זו להסגיר. בהרת כחצי גריס ובה שתי שערות. נולדה בהרת כחצי גריס ובה שערה אחת. הרי זו להסגיר: ", + "בהרת כחצי גריס ואין בה כלום. נולדה בהרת כחצי גריס ובה שתי שערות. הרי זו להחליט. מפני שאמרו אם בהרת קדמה לשער לבן. טמא. ואם שער לבן קדם לבהרת. טהור. ואם ספק. טמא. ורבי יהושע קיהה: " + ], + [ + "כל ספק נגעים טהור. חוץ מזה ועוד אחר. ואיזה זה. מי שהיתה בו בהרת כגריס. והסגירה. בסוף שבוע והרי היא כסלע. ספק שהיא היא ספק שאחרת באה תחתיה טמא: ", + "החליטו בשער לבן. הלך שער לבן. וחזר שער לבן. וכן במחיה ובפשיון. בתחלה ובסוף שבוע ראשון בסוף שבוע שני לאחר הפטור. הרי היא כמו שהיתה. החליטו במחיה. והלכה המחיה וחזרה המחיה. וכן בשער לבן. ובפשיון. בתחלה בסוף שבוע ראשון בסוף שבוע שני לאחר הפטור. הרי היא כמו שהיתה. החליטו בפשיון. הלך הפשיון וחזר הפשיון. וכן בשער לבן. בסוף שבוע ראשון. בסוף שבוע שני. לאחר הפטור. הרי היא כמות שהיתה: ", + "שער פקודה עקביא בן מהללאל מטמא. וחכמים מטהרין. איזה הוא שער פקודה מי שהיתה בו בהרת ובה שער לבן. הלכה הבהרת והניחה לשער לבן במקומו וחזרה. עקביא בן מהללאל מטמא. וחכמים מטהרין. אמר רבי עקיבא מודה אני בזה שהוא טהור. איזה הוא שער פקודה. מי שהיתה בו בהרת כגריס. ובה שתי שערות. והלך הימנה כחצי גריס. והניחו לשער לבן במקום הבהרת וחזר. אמרו לו כשם שבטלו את דברי עקביא אף דבריך אינן מקוימין: ", + "כל ספק נגעים בתחלה. טהור עד שלא נזקק לטומאה. משנזקק לטומאה. ספקו טמא. כיצד שנים שבאו אצל כהן. בזה בהרת כגריס. ובזה כסלע. בסוף שבוע בזה כסלע ובזה כסלע. ואינו ידוע באיזה מהן פשה. בין באיש אחד. בין בשני אנשים. טהור. ר' עקיבא אומר באיש אחד טמא. ובשני אנשים טהור: ", + "משנזקק לטומאה ספקו טמא. כיצד שנים שבאו אצל כהן. בזה בהרת כגריס. ובזה כסלע. בסוף שבוע בזה כסלע ועוד. ובזה כסלע ועוד. שניהן טמאין. אף על פי שחזרו להיות כסלע וכסלע שניהן טמאין עד שיחזרו להיות כגריס. זה הוא שאמרו. משנזקק לטומאה ספקו טמא: " + ], + [ + "גופה של בהרת. כגריס הקלקי מרובע. מקום הגריס תשע עדשות. מקום עדשה ארבעה שערות נמצאו שלשים ושש שערות: ", + "בהרת כגריס ובה מחיה כעדשה רבתה הבהרת טמאה. נתמעטה טהורה. רבתה המחיה טמאה. נתמעטה טהורה: ", + "בהרת כגריס ובה מחיה פחותה מכעדשה. רבתה הבהרת טמאה. נתמעטה טהורה. רבתה המחיה טמאה. נתמעטה. ר' מאיר מטמא. וחכמים מטהרים. שאין הנגע פושה לתוכה: ", + "בהרת יתרה מכגריס. ובה מחיה יתרה מכעדשה. רבו או שנתמעטו. טמאין. ובלבד שלא יתמעטו מכשיעור: ", + "בהרת כגריס. ומחיה כעדשה מקפתה. וחוץ למחיה בהרת. הפנימית להסגיר. והחיצונה להחליט. אמר ר' יוסי אין המחיה סימן טומאה לחיצונה. שהבהרת לתוכה. נתמעטה והלכה לה. רבן גמליאל אומר אם מבפנים היא כלה. סימן פשיון לפנימית. והחיצונה טהור. ואם מבחוץ. החיצונה טהורה והפנימית להסגיר. רבי עקיבא אומר בין כך ובין כך. טהורה: ", + "אמר רבי שמעון אימתי. בזמן שהיא כעדשה מובאת. היתה יתרה מכעדשה. המותר סימן פשיון לפנימית. והחיצונה טמאה. היה בהק פחות מכעדשה. סימן פשיון לפנימית. ואין סימן פשיון לחיצונה: ", + "עשרים וארבע ראשי איברין באדם. שאינן מיטמאין משום מחיה. ראשי אצבעות ידים ורגלים. וראשי אזנים. וראש החוטם וראש הגויה. וראשי הדדים שבאשה. ר' יהודה אומר אף של איש. ר' אליעזר אומר אף היבלות והדלדולין אינן מיטמאין משום מחיה: ", + "אלו מקומות באדם שאינן מיטמאין בבהרת. תוך העין. תוך האזן. תוך החטם. תוך הפה. הקמטין. והקמטין שבצואר. תחת הדד. ובית השחי כף הרגל והצפורן. הראש. והזקן. השחין והמכוה והקדח המורדין. אינן מיטמאין בנגעים. ואינן מצטרפים בנגעים. ואין הנגע פושה לתוכן. ואינן מיטמאין משום מחיה ואין מעכבין את ההופך כולו לבן. חזר הראש והזקן. ונקרחו. השחין והמכוה והקדח ונעשו צרבת. הרי אלו מיטמאין בנגעים. ואינן מצטרפין בנגעים. ואין הנגע פושה לתוכן. ואינן מיטמאין משום מחיה. אבל מעכבין את ההופך כולו לבן. הראש והזקן עד שלא העלו שער. והדלדולין שבראש ושבזקן. נדונים כעור הבשר: " + ], + [ + "אלו בהרות טהורות. שהיו בו קודם למתן תורה בעובד כוכבים ונתגייר. בקטן ונולד. בקמט ונגלה. בראש ובזקן. בשחין ובמכוה וקדח ובמורדין. חזר הראש והזקן ונקרחו השחין והמכוה והקדח ונעשו צרבת. טהורים. הראש והזקן. עד שלא העלו שער. העלו שער. ונקרחו. השחין והמכוה והקדח עד שלא נעשו צרבת. נעשו צרבת וחיו. ר' אליעזר בן יעקב מטמא. שתחלתן וסופן טמא. וחכמים מטהרים: \n", + "נשתנו מראיהן בין להקל. בין להחמיר. כיצד להקל. היתה כשלג ונעשה כסיד ההיכל. כצמר לבן. וכקרום ביצה. נעשית מספחת שאת. או מספחת עזה. כיצד להחמיר. היתה כקרום ביצה ונעשה כצמר לבן. כסיד ההיכל וכשלג. רבי אלעזר בן עזריה מטהר. ר' אלעזר חסמא אומר להקל טהור. ולהחמיר תראה בתחלה. רבי עקיבא אומר בין להקל בין להחמיר. תראה בתחלה: \n", + "בהרת ואין בה כלום. בתחלה. בסוף שבוע ראשון. יסגיר. בסוף שבוע שני. לאחר הפטור יפטור. עודהו מסגירו. ופוטר. ונולדו לו סימני טומאה. יחליט. בהרת ובה סימני טומאה. יחליט. עודהו מחליטו והלכו להן סימני טומאה. בתחלה בסוף שבוע ראשון יסגיר. בסוף שבוע שני לאחר הפטור יפטור: \n", + "התולש סימני טומאה. והכווה את המחיה עובר בלא תעשה. ולטהרה. עד שלא בא אצל הכהן. טהור. לאחר החלטו. טמא. אמר רבי עקיבא שאלתי את רבן גמליאל. ואת רבי יהושע. הולכין לגדווד בתוך הסגירו מה הוא. אמרו לי לא שמענו. אבל שמענו עד שלא בא אצל הכהן. טהור. לאחר החלטו. טמא. התחלתי מביא להם ראיות. אחד עומד בפני הכהן. ואחד בתוך הסגירו. טהור. עד שיטמאנו הכהן. מאימתי היא טהרתו. ר' אליעזר אומר לכשיולד לו נגע אחר ויטהר ממנו וחכמים אומרים עד שתפרח בכולו. או עד שתתמעט בהרתו מכגריס. \n", + "מי שהיתה בו בהרת ונקצצה טהורה. קצצה מתכוין. ר' אליעזר אומר לכשיולד לו נגע אחר ויטהר ממנו. וחכמים אומרים עד שתפרח בכולו. היתה בראש הערלה ימול: \n" + ], + [ + "הפורח מן הטמא טהור. חזרו בו ראשי אברים טמא. עד שתתמעט בהרתו מכגריס. מן הטהור טמא. חזרו בו ראשי אברים טמא. עד שתחזור בהרתו לכמות שהיתה: ", + "בהרת כגריס. ובה מחיה כעדשה. פרחה בכולו ואחר כך הלכה לה המחיה. או שהלכה לה המחיה. ואחר כך פרחה בכולו. טהור. נולדה לו מחיה טמא. נולד לו שער לבן. ר' יהושע מטמא. וחכמים מטהרין: ", + "בהרת ובה שער לבן פרחה בכולו. אף על פי ששער לבן במקומו. טהור. בהרת ובה פשיון. פרחה בכולו טהור. וכולן שחזרו בהן ראשי אברים הרי אלו טמאין. פרחה במקצתו טמא. פרחה בכולו טהור: ", + "כל פריחת ראשי אברים שבפריחתן טהרו טמא. כשיחזרו טמאים. כל חזירת ראשי אברים שבחזירתם טימאו טהור. נתכסו. טהור. נתגלו טמא. אפילו מאה פעמים: ", + "כל הראוי ליטמא בנגע הבהרת. מעכב את הפריחה. כל שאינו ראוי ליטמא בנגע הבהרת אינו מעכב את הפריחה. כיצד פרחה בכולו אבל לא בראש ובזקן בשחין במכוה ובקדח המורדין. חזר הראש והזקן ונקרחו. השחין והמכוה והקדח ונעשו צרבת. טהורים. פרחה בכולו. אבל לא בכחצי עדשה הסמוך לראש ולזקן לשחין למכוה ולקדח. חזר הראש והזקן ונקרחו. השחין והמכוה והקדח ונעשו צרבת. אף על פי שנעשה מקום המחיה. בהרת טמא. עד שתפרח בכולו: ", + "שתי בהרות אחת טמאה ואחת טהורה. פרחה מזו לזו. ואחר כך פרחה בכולו טהור. בשפתו העליונה. בשפתו התחתונה. בשתי אצבעותיו בשני ריסי עיניו. אף על פי שמדובקים זה לזה. והם נראים כאחד. טהור. פרחה בכולו אבל לא בבוהק. טמא. חזרו בו ראשי אברים כמין בוהק טהור. חזרו בו ראשי אברים פחות מכעדשה. ר' מאיר מטמא. וחכמים אומרים. בוהק פחות מכעדשה. סימן טומאה בתחלה ואין סימן טומאה בסוף: ", + "הבא כולו לבן יסגיר. נולד לו שער לבן יחליט. השחירו שתיהם או אחת מהן. הקצירו שתיהן או אחת מהן. נסמך השחין לשתיהן או לאחת מהן. הקיף השחין את שתיהן או את אחת מהן. או חלקן השחין ומחית השחין. המכוה ומחית המכוה והבוהק. נולד לו מחיה. או שער לבן טמא. לא נולד לו לא מחיה. ולא שער לבן טהור. וכולן שחזרו בהן ראשי אברים. הרי אלו כמות שהיו. פרחה במקצתו טמא. פרחה בכולו. הרי הוא טהור: ", + "אם בכולו פרחה כאחת מתוך הטהרה טמא ומתוך הטומאה טהור. הטהור מתוך הסגר פטור מן הפריעה. ומן הפרימה. ומן התגלחת. ומן הצפרים. מתוך החלט חייב בכולן. זה וזה מטמאים בביאה: ", + "הבא כולו לבן. ובו מחיה כעדשה. פרחה בכולו ואחר כך חזרו בו ראשי אברים. רבי ישמעאל אומר כחזירת ראשי אברים בבהרת גדולה. ר' אלעזר בן עזריה אומר כחזירת ראשי אברים בבהרת קטנה: ", + "יש מראה נגעו לכהן ונשכר. ויש מראה ומפסיד. כיצד מי שהיה מוחלט והלכו להן סימני טומאה. לא הספיק להראותה לכהן עד שפרחה בכולו טהור. שאילו הראה לכהן היה טמא. בהרת ואין בה כלום. לא הספיק להראותה לכהן עד שפרחה בכולו טמא. שאילו הראה לכהן היה טהור: " + ], + [ + "השחין והמכוה מיטמאין בשבוע אחת. בשני סימנים. בשער לבן ובפשיון. איזה הוא השחין לקה בעץ או באבן או בגפת או במי טבריא. כל שאינו מחמת האש זה הוא שחין. איזו היא מכוה. נכוה בגחלת או ברמץ. כל שהוא מחמת האש זו היא מכוה: \n", + "השחין והמכוה. אין מצטרפין זה עם זה. ואין פושין מזה לזה. ואין פושין לעור הבשר. ולא עור הבשר פושה לתוכן. היו מורדין טהורין. עשו קרום כקליפת השום. זו היא צרבת השחין האמורה בתורה. חזרו וחיו. אף על פי שמקומן צלקת. נדונין כעור הבשר: \n", + "שאלו את ר' אליעזר. מי שעלתה לתוך ידו בהרת כסלע. ומקומה צרבת שחין. אמר להם יסגיר. אמרו לו למה. לגדל שער לבן אינה ראויה. ולפשיון אינה פושה. ולמחיה אינה מטמא. אמר להן שמא תכנוס ותפשה. אמרו לו והלא מקומה כגריס. אמר. להן לא שמעתי. אמר לו רבי יהודה בן בתירא אלמד בו. אמר לו אם לקיים דברי חכמים הין. אמר לו שמא יולד לו שחין אחר חוצה לו ויפשה לתוכו. אמר לו חכם גדול אתה שקיימת דברי חכמים: \n" + ], + [ + "הנתקים מיטמאין בשני שבועות ובשני סימנים בשער צהוב דק ובפשיון בשער צהוב דק לקוי קצר דברי ר' עקיבא. ר' יוחנן בן נורי אומר אפילו ארוך. אמר ר' יוחנן בן נורי מה הלשון אומרים דק מקל זה דק קנה זה דק לקוי קצר או דק לקוי ארוך אמר לו ר' עקיבא עד שאנו למדים מן הקנה נלמד מן השער דק שערו של פלוני. דק לקוי קצר. לא דק לקוי ארוך: ", + "שער צהוב דק מטמא מכונס ומפוזר ומבוצר ושלא מבוצר. הפוך ושלא הפוך דברי רבי יהודה. ר' שמעון אומר אינו מטמא אלא הפוך. אמר ר' שמעון ודין הוא. מה אם שער לבן שאין שער אחר מציל מידו אינו מטמא אלא הפוך. שער צהוב דק ששער אחר מציל מידו אינו דין שלא יטמא אלא הפוך. ר' יהודה אומר כל מקום שצריך לומר הפוך. אמר הפוך. אבל הנתק שנאמר בו לא היה בו שער צהוב. מטמא הפוך. ושלא הפוך: ", + "הצומח מציל מיד השער צהוב ומיד הפשיון מכונס ומפוזר מבוצר ושלא מבוצר. והמשואר מציל מיד שער צהוב ומיד הפשיון מכונס ומפוזר ומבוצר. ואינו מציל מן הצד עד שיהא רחוק מן הקמה מקום שתי שערות. אחת צהובה ואחת שחורה אחת צהובה ואחת לבנה אינן מצילות: ", + "שער צהוב שקדם את הנתק טהור רבי יהודה מטמא רבי אליעזר בן יעקב אומר לא מטמא ולא מציל. ר' שמעון אומר כל שאינו סימן טומאה בנתק. הרי הוא סימן טהרה בנתק: ", + "כיצד מגלחין את הנתק. מגלח חוצה לו. ומניח שתי שערות סמוך לו כדי שיהא ניכר אם פשה. החליטו בשער צהוב הלך שער צהוב וחזר שער צהוב. וכן בפשיון בתחלה בסוף שבוע ראשון. בסוף שבוע שני לאחר הפטור. הרי הוא כמות שהיה החליטו בפשיון. והלך הפשיון וחזר הפשיון וכן בשער צהוב. בסוף שבוע ראשון. בסוף שבוע שני לאחר הפטור. הרי הוא כמו שהיה: ", + "שני נתקים זה בצד זה ושטה של שער מפסקת ביניהם. נפרץ ממקום אחד טמא. משני מקומות טהור. כמה תהא הפרצה מקום שתי שערות נפרץ ממקום אחד כגריס טמא: ", + "שני נתקין זה לפנים מזה. ושטה של שער מפסקת ביניהן נפרץ ממקום אחד. טמא. משני מקומות. טהור כמה תהא הפרצה מקום שתי שערות. נפרץ ממקום אחד כגריס. טהור: ", + "מי שהיה בו נתק. ובו שער צהוב. טמא. נולד לו שער שחור טהור. אף על פי שהלך לו שער שחור טהור. רבי שמעון בן יהודה אומר משום ר' שמעון. כל נתק שטהר שעה אחת אין לו טומאה לעולם. ר' שמעון אומר כל שער צהוב שטהר שעה אחת אין לו טומאה לעולם: ", + "מי שהיה בו נתק כגריס. וניתק כל ראשו טהור. הראש והזקן אין מעכבין זה את זה דברי ר' יהודה. ר' שמעון אומר מעכבין זה את זה. אמר ר' שמעון ודין הוא. מה אם עור הפנים ועור הבשר. שיש דבר אחר מפסיק ביניהם. מעכבין זה את זה. הראש והזקן. שאין דבר אחר מפסיק ביניהם. אינו דין שיעכבו זה את זה. הראש והזקן אין מצטרפין זה עם זה ואין פושין מזה לזה איזה הוא זקן מן הפרק של לחי עד פיקה של גרגרת: ", + "הקרחת והגבחת. מטמאות בשני שבועות בשני סימנים במחיה ובפסיון. איזו היא קרחת. אכל נשם סך נשם מכה שאינה ראויה לגדל שער. איזו היא קרחת מן הקדקד השופע לאחוריו עד פיקה של צואר. איזו היא גבחת. מן הקדקד השופע לפניו. עד כנגד שער מלמעלן. הקרחת והגבחת אינן מצטרפות זו עם זו. ואינן פושות מזו לזו. רבי יהודה אומר אם יש שער ביניהן אינן מצטרפות. ואם לאו. הרי אלו מצטרפות: " + ], + [ + "כל הבגדים מיטמאין בנגעים. חוץ משל עכו\"ם. הלוקח בגדים מן העכו\"ם יראו בתחלה ועורות הים אינן מטמאין בנגעים חיבר להם מן הגדל בארץ אפילו חוט אפילו משיחה דבר שהוא מקבל טומאה טמא: ", + "צמר גמלים וצמר רחלים שטרפן זה בזה. אם רוב מן הגמלים אינם מיטמאין בנגעים אם רוב מן הרחלים. מיטמאים בנגעים. מחצה למחצה מיטמאין בנגעים. וכן הפשתן והקנבוס שטרפן זה בזה: ", + "העורות והבגדים הצבועים אין מיטמאין בנגעים. הבתים בין צבועים בין שאינן צבועים מיטמאין בנגעים. דברי רבי מאיר. רבי יהודה אומר העורות כבתים. ר' שמעון אומר הצבועים בידי שמים מיטמאין. ובידי אדם אינן מיטמאין: ", + "בגד ששתיו צבוע וערבו לבן. ערבו צבוע ושתיו לבן. הכל הולך אחר הנראה. הבגדים מיטמאין בירקרק שבירוקים ובאדמדם שבאדומים. היה ירקרק ופשה אדמדם. אדמדם ופשה ירקרק טמא. נשתנה ופשה נשתנה ולא פשה. כאילו לא נשתנה. ר' יהודה אומר יראה בתחלה: ", + "העומד בראשון יכבס ויסגיר. העומד בשני ישרף הפושה בזה ובזה ישרף הכהה בתחלה ר' ישמעאל אומר יכבס ויסגיר. וחכמים אומרים אינו זקוק לו. הכהה בראשון יכבס ויסגיר. הכהה בשני קורעו ושורף מה שקרע וצריך מטלית רבי נחמיה אומר אינו צריך מטלית: ", + "חזר נגע לבגד מציל את המטלית חזר למטלית שורף את הבגד. הטולה מן המוסגר בטהור. חזר נגע לבגד שורף את המטלית. חזר למטלית הבגד הראשון ישרף והמטלית תשמש את הבגד השני בסימנין: ", + "קייטא שיש בה פספסים צבועים ולבנים. פושין מזה לזה. שאלו את ר' אליעזר. והרי הוא פספס יחיד. אמר להן לא שמעתי. אמר לו ר' יהודה בן בתירא אלמד בו אמר לו אם לקיים דברי חכמים הן. אמר לו שמא יעמוד בו שני שבועות. והעומד בבגדים שני שבועו' טמא. אמר לו חכם גדול אתה שקיימת דברי חכמים. הפשיון הסמוך כל שהוא. הרחוק כגריס והחוזר כגריס: ", + "השתי והערב מיטמאים בנגעים מיד. רבי יהודה אומר השתי משישלק והערב מיד. והאונין של פשתן משיתלבנו. כמה יהא בפקעת ותהא מטמא בנגעים. כדי לארוג ממנה שלש על שלש שתי וערב. אפילו כולה שתי אפילו כולה ערב. היתה פסיקות אינה מיטמאה בנגעים. ר' יהודה אומר אפי' פסיקה אחת וקשרה. אינה מיטמאה: ", + "המעלה מן הפקעת לחברתה מן הסליל לחברו. מן הכובד עליונה לכובד התחתונה וכן שני דפי חלוק שנראה נגע באחד מהן. הרי השני טהור. בנפש המסכת ובשתי העומד הרי אלו מיטמאין בנגעים מיד ר' שמעון אומר השתי אם היה רצוף מיטמא: ", + "נראה בשתי העומד האריג טהור. נראה באריג השתי העומד טהור. נראה בסדין שורף את הנימין נראה בנימין הסדין טהור. חלוק שנראה בו נגע מציל את האומריות שבו. אפילו הן ארגמן: ", + "כל הראוי ליטמא טמא מת. אף על פי שאינו ראוי ליטמא מדרס מיטמא בנגעים. כגון קלע של ספינה ווילון ושביס של סבכה. ומטפחות של ספרים וגלגלון ורצועות מנעל וסנדל שיש בהן רוחב כגריס. הרי אלו מיטמאין בנגעים סגוס שנראה בו נגע. ר' אליעזר בן יעקב אומר עד שיראה באריג ובמוכין. החמת והתורמל נראין כדרכן. ופושה מתוכו לאחוריו ומאחוריו לתוכו: ", + "בגד המוסגר שנתערב באחרים. כולן טהורים. קצצו ועשאו מוכין טהור ומותר בהנייתו. והמוחלט שנתערב באחרים כולם טמאין. קצצו ועשאו מוכין טמא. ואסור בהנייתו: " + ], + [ + "כל הבתים מיטמאין בנגעים. חוץ משל עובדי כוכבים. הלוקח בתים מן העובדי כוכבים. יראו בתחלה. בית עגול. בית טריגון. בית הבנוי בספינה או באסקריא. על ארבע קורות אינו מיטמא בנגעים. ואם היה מרובע אפילו על ארבע עמודים מטמא: ", + "בית שאחד מצדדיו מחופה בשיש אחד בסלע ואחד בלבנים ואחד בעפר טהור. בית שלא היו בו אבנים ועצים ועפר. ונראה בו נגע. ואחר כך הביאו בו אבנים ועצים ועפר טהור. וכן בגד שלא ארג בו שלש על שלש ונראה בו נגע ואחר כך ארג בו שלש על שלש טהור. אין הבית מיטמא בנגעים עד שיהא בו אבנים ועצים ועפר: ", + "וכמה אבנים יהו בו. ר' ישמעאל אומר ארבע. ר' עקיבא אומר שמנה. שהיה ר' ישמעאל אומר עד שיראה כשני גריסין. על שתי אבנים. או על אבן אחת. ר' עקיבא אומר. עד שיראה כשני גריסין. על שתי אבנים. לא על אבן אחת. רבי אליעזר ברבי שמעון אומר עד שיראה כשני גריסין. על שתי אבנים. בשני כתלים בזויות. ארכו כשני גריסין. ורחבו כגריס: ", + "עצים כדי ליתן תחת השקוף. ר' יהודה אומר כדי לעשות סנדל לאחורי השקוף עפר כדי ליתן בין פצים לחברו. קירות האבוס וקירות המחיצה אינן מיטמאין בנגעים. ירושלים וחוצה לארץ אינן מיטמאין בנגעים: ", + "כיצד ראיית הבית. ובא אשר לו הבית והגיד לכהן לאמר. כנגע נראה לי בבית. אפילו תלמיד חכם ויודע שהוא נגע ודאי. לא יגזור ויאמר. נגע נראה לי בבית. אלא כנגע נראה לי בבית. וצוה הכהן ופנו את הבית (ובטרם יבא הכהן לראות את הנגע ולא יטמא כל אשר בבית. ואחר כך יבא הכהן לראות את הבית). ואפילו חבילי עצים. ואפילו חבילי קנים. דברי רבי יהודה. ר' שמעון אומר עסק הוא לפנוי. אמר רבי מאיר. וכי מה מטמא לו. אם תאמר כלי עציו ובגדיו ומתכותיו מטבילן והן טהורים. על מה חסה התורה. על כלי חרסו. ועל פכו. ועל טפיו. אם כך חסה התורה. על ממונו הבזוי. קל וחמר על ממונו החביב. אם כך על ממונו. קל וחמר על נפש בניו ובנותיו. אם כך על של רשע קל וחמר על של צדיק: ", + "אינו הולך לתוך ביתו ומסגיר. ולא בתוך הבית שהנגע בתוכו ומסגיר אלא עומד על פתח הבית שהנגע בתוכו ומסגיר. שנאמר (ויקרא יד, לח) ויצא הכהן מן הבית אל פתח הבית והסגיר את הבית שבעת ימים. ובא בסוף השבוע וראה אם פשה וצוה הכהן וחלצו את האבנים אשר בהן הנגע והשליכו אתהן אל מחוץ לעיר אל מקום טמא. ולקחו אבנים אחרות והביאו אל תחת האבנים ועפר אחר יקח וטח את הבית. אינו נוטל אבנים מצד זה. ומביא לצד זה. ולא עפר מצד זה. ומביא לצד זה. ולא סיד מכל מקום. אינו מביא לא אחת תחת שתים ולא שתים תחת אחת. אלא מביא שתים תחת שתים. תחת שלש תחת ארבע. מכאן אמרו. אוי לרשע אוי לשכנו. שניהן חולצין. שניהן קוצעין שניהן מביאין את האבנים. אבל הוא לבדו מביא את העפר שנאמר (ויקרא יד, מב) ועפר אחר יקח וטח את הבית. אין חברו מטפל עמו בטיחה: ", + "בא בסוף שבוע וראה. אם חזר. ונתץ את הבית את אבניו. ואת עציו. ואת כל עפר הבית. והוציא אל מחוץ לעיר. אל מקום טמא. הפסיון הסמוך כל שהוא. והרחוק כגריס. והחוזר בבתים. כשני גריסין: " + ], + [ + "עשרה בתים הן. הכהה בראשון וההולך לו. קולפו והוא טהור. הכהה בשני וההולך לו קולפו והוא טעון צפרים. הפושה בראשון חולץ וקוצה וטח ונותן לו שבוע חזר ינתץ. לא חזר טעון צפרים. עמד בראשון ופשה בשני. חולץ וקוצה וטח ונותן לו שבוע. חזר ינתץ. לא חזר טעון צפרים. עמד בזה ובזה. חולץ וקוצה וטח ונותן לו שבוע. חזר. ינתץ. לא חזר טעון צפרים אם עד שלא טהרו בצפרים נראה בו נגע. הרי זה ינתץ. ואם משטהרו בצפרים נראה בו נגע. יראה בתחלה: ", + "האבן שבזוית בזמן שהוא חולץ. חולץ את כולו. ובזמן שהוא נותץ. נותץ את שלו. ומניח את של חבירו. נמצא חומר בחליצה מבנתיצה. ר' אלעזר אומר. בית הבנוי ראש ופתין. נראה בראש. נוטל את כולו. נראין בפתין. נוטל את שלו. ומניח את של חברו: ", + "בית שנראה בו נגע. היתה עליה על גביו נותן את הקורות לעליה נראה בעליה נותן את הקורות לבית. לא היתה עליה על גביו אבניו ועציו ועפרו נתצין עמו. ומציל על המלבנים ועל שריגי החלונות. ר' יהודה אומר מלבן הבנוי על גביו. ניתץ עמו. אבניו ועציו ועפרו מטמאין בכזית ר' אלעזר חסמא אומר במה שהן: ", + "בית המוסגר מטמא מתוכו. והמוחלט מתוכו ומאחוריו. זה וזה מטמאין בביאה: ", + "הבונה מן המוסגר בטהור וחזר נגע לבית חולץ את האבנים חזר על האבנים הבית הראשון ינתץ. והאבנים ישמשו את הבית השני בסימנין: ", + "בית שהוא מיסך על גבי בית המנוגע. וכן אילן שהוא מיסך על גבי בית המנוגע. הנכנס לחיצון טהור. דברי ר' אלעזר בן עזריה. אמר רבי אלעזר. מה אם אבן אחת ממנו מטמא בביאה הוא עצמו לא יטמא בביאה: ", + "הטמא עומד תחת האילן והטהור עובר. טמא. הטהור עומד תחת האילן והטמא עובר. טהור. אם עמד טמא וכן באבן המנוגעת טהור. ואם הניחה הרי זה טמא: ", + "טהור שהכניס ראשו ורובו לבית טמא. נטמא. וטמא שהכניס ראשו ורובו לבית טהור. טמאהו. טלית טהורה שהכניס ממנה שלש על שלש לבית טמא נטמאה. וטמאה שהכניס ממנה אפילו כזית לבית טהור טמאתו: ", + "מי שנכנס לבית המנוגע. וכליו על כתפו. וסנדליו וטבעותיו בידיו. הוא והן טמאין מיד. היה לבוש בכליו. וסנדליו ברגליו. וטבעותיו בידיו. הוא טמא מיד. והן טהורין. עד שישהא כדי אכילת פרס. פת חטין ולא פת שעורים. מיסב ואוכלן בלפתן: ", + "היה עומד בפנים ופשט ידו לחוץ. וטבעותיו בידיו. אם שהה כדי אכילת פרס. טמאות. היה עומד בחוץ ופשט ידו לפנים וטבעותיו בידיו. רבי יהודה מטמא מיד וחכמים אומרים עד שישהא כדי אכילת פרס. אמרו לר' יהודה מה אם בזמן שכל גופו טמא. לא טימא את מה שעליו עד שישהה כדי אכילת פרס. בזמן שאין כל גופו טמא אינו דין שלא יטמא את מה שעליו עד שישהה כדי אכילת פרס: ", + "מצורע שנכנס לבית. כל הכלים שיש שם טמאין. אפי' עד הקורות. ר' שמעון אומר עד ארבע אמות כלים מיד טמאין ר' יהודה אומר אם שהה כדי הדלקת הנר: ", + "נכנס לבית הכנסת עושים לו מחיצה גבוהה עשרה טפחים. על רוחב ארבע אמות. נכנס ראשון ויצא אחרון. כל המציל צמיד פתיל באהל המת. מציל צמיד פתיל בבית המנוגע. וכל המציל מכוסה באהל המת מציל מכוסה בבית המנוגע. דברי ר' מאיר. ר' יוסי אומר כל המציל צמיד פתיל באהל המת. מציל מכוסה בבית המנוגע. כל המציל מכוסה באהל המת. אפילו מגולה בבית המנוגע טהור. " + ], + [ + "כיצד מטהרין את המצורע. היה מביא פיילי של חרש חדשה. ונותן לתוכה רביעית מים חיים. ומביא שתי צפרים דרור. שחט את אחת מהן על כלי חרש. ועל מים חיים. חפר וקוברה בפניו. נטל עץ ארז ואזוב ושני תולעת. וכרכן בשירי הלשון. והקיף להם ראשי אגפים וראש הזנב של שניה טבל והזה שבע פעמים לאחר ידו של מצורע. ויש אומרים על מצחו. וכך היה מזין על השקוף שבבית מבחוץ: ", + "בא לו לשלח את הצפור החיה. אינו הופך פניו לא לים ולא לעיר ולא למדבר שנאמר (ויקרא יד, ז) ושלח את הצפור החיה אל מחוץ לעיר אל פני השדה בא לגלח את המצורע. העביר תער על כל בשרו וכבס בגדיו וטבל. טהור מלטמא בביאה. והרי הוא מטמא כשרץ. נכנס לפנים מן החומה. מנודה מביתו שבעת ימים. ואסור בתשמיש המטה: ", + "ביום השביעי מגלח תגלחת שניה כתגלחת הראשונה. כבס בגדיו וטבל טהור מלטמא כשרץ והרי הוא טבול יום. אוכל במעשר. העריב שמשו אוכל בתרומה. הביא כפרתו אוכל בקדשים. נמצאו שלש טהרות במצורע ושלש טהרות ביולדת. ", + "שלשה מגלחין. ותגלחתן מצוה. הנזיר. והמצורע. והלוים וכולן שגלחו שלא בתער. או ששיירו שתי שערות. לא עשו כלום: ", + "שתי צפרים מצותן שיהו שוות במראה ובקומה ובדמים. ולקיחתן כאחת. אף על פי שאינם שוות כשרות. לקח אחד היום ואחד למחר. כשרות. שחט אחת מהן ונמצאת שלא דרור. יקח זוג לשניה. הראשונה מותרת באכילה. שחטה ונמצאת טרפה. יקח זוג לשניה. הראשונה מותרת בהנאה. נשפך הדם תמות המשתלחת. מתה המשתלחת. ישפך הדם: ", + "מצות עץ ארז ארכו אמה. ועביו כרביע כרע המטה. אחד לשנים ושנים לארבעה. מצות אזוב. לא אזוב יון לא אזוב כוחלי לא אזוב רומי לא אזוב מדברית. ולא כל אזוב שיש לו שם לווי: ", + "ביום השמיני מביא שלש בהמות חטאת ואשם. ועולה. והדל היה מביא חטאת העוף. ועולת העוף: ", + "בא לו אצל האשם. וסמך שתי ידיו עליו ושחטו. וקבלו שני כהנים את דמו. אחד בכלי ואחד ביד. זה שקבל בכלי בא וזרקו על קיר המזבח. וזה שקבל ביד בא לו אצל המצורע. והמצורע טבל בלשכת המצורעים. בא ועמד בשער ניקנור. רבי יהודה אומר לא היה צריך טבילה: ", + "הכניס ראשו. ונתן על תנוך אזנו. ידו ונתן על בהן ידו. רגלו. ונתן על בהן רגלו. רבי יהודה אומר שלשתם היה מכניס כאחד. אין לו בהן יד. בהן רגל. אזן ימנית. אין לו טהרה עולמית. רבי אליעזר אומר נותן הוא על מקומן. ר' שמעון אומר. אם נתן על של שמאל יצא: ", + "נטל מלוג השמן ויצק לתוך כפו של חברו ואם יצק לתוך כף עצמו יצא. טבל והזה שבע פעמים כנגד בית קדש הקדשים. על כל הזיה טבילה. בא לו אצל המצורע. מקום שהוא נותן את הדם. שם הוא נותן את השמן שנאמר (ויקרא יד, כח) על מקום דם האשם והנותר מן השמן אשר על כף הכהן יתן על ראש המטהר לכפר. אם נתן כפר. ואם לא נתן. לא כפר דברי רבי עקיבא. רבי יוחנן בן נורי אומר. שירי מצוה הן בין שנתן בין שלא נתן כפר. ומעלין עליו כאילו לא כפר. חסר הלוג עד שלא יצק ימלאנו משיצק יביא אחר בתחלה. דברי ר' עקיבא. ר' שמעון אומר חסר הלוג. עד שלא נתן ימלאנו. משנתן יביא אחר בתחלה: ", + "מצורע שהביא קרבנו. עני והעשיר. או עשיר והעני. הכל הולך אחר חטאת דברי ר' שמעון. ר' יהודה אומר. אחר האשם: ", + "מצורע עני שהביא קרבן עשיר יצא. ועשיר שהביא קרבן עני לא יצא. מביא אדם על ידי בנו. על ידי בתו. על ידי עבדו ושפחתו. קרבן עני. ומאכילן בזבחים. ר' יהודה אומר. אף על ידי אשתו מביא קרבן עשיר. וכן כל קרבן שהיא חייבת: ", + " שני מצורעים שנתערבו קרבנותיהם קרב קרבנו של אחד מהם. ומת אחד מהם. זו ששאלו אנשי אלכסנדריא את ר' יהושע אמר להם יכתוב נכסיו לאחר ויביא קרבן עני: " + ] + ], + "sectionNames": [ + "Chapter", + "Mishnah" + ] +} \ No newline at end of file diff --git a/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Negaim/Hebrew/Torat Emet 357.json b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Negaim/Hebrew/Torat Emet 357.json new file mode 100644 index 0000000000000000000000000000000000000000..6d2979c018e67e15e1a01927ea688cf4c654a8a2 --- /dev/null +++ b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Negaim/Hebrew/Torat Emet 357.json @@ -0,0 +1,170 @@ +{ + "language": "he", + "title": "Mishnah Negaim", + "versionSource": "http://www.toratemetfreeware.com/index.html?downloads", + "versionTitle": "Torat Emet 357", + "status": "locked", + "priority": 3.0, + "license": "Public Domain", + "versionTitleInHebrew": "תורת אמת 357", + "actualLanguage": "he", + "languageFamilyName": "hebrew", + "isBaseText": true, + "isSource": true, + "isPrimary": true, + "direction": "rtl", + "heTitle": "משנה נגעים", + "categories": [ + "Mishnah", + "Seder Tahorot" + ], + "text": [ + [ + "מַרְאוֹת נְגָעִים שְׁנַיִם שֶׁהֵן אַרְבָּעָה. בַּהֶרֶת עַזָּה כַשֶּׁלֶג, שְׁנִיָּה לָהּ כְּסִיד הַהֵיכָל. וְהַשְּׂאֵת כִּקְרוּם בֵּיצָה, שְׁנִיָּה לָהּ כְּצֶמֶר לָבָן, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, הַשְּׂאֵת כְּצֶמֶר לָבָן, שְׁנִיָּה לָהּ כִּקְרוּם בֵּיצָה: \n", + "הַפָּתוּךְ שֶׁבַּשֶּׁלֶג, כְּיַיִן הַמָּזוּג בְּשָׁלֶג, הַפָּתוּךְ שֶׁבַּסִּיד, כְּדָם הַמָּזוּג בְּחָלָב, דִּבְרֵי רַבִּי יִשְׁמָעֵאל. רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, אֲדַמְדַּם שֶׁבָּזֶה וְשֶׁבָּזֶה, כְּיַיִן הַמָּזוּג בְּמַיִם, אֶלָּא שֶׁל שֶׁלֶג עַזָּה וְשֶׁל סִיד דֵּהָה מִמֶּנָּה: \n", + "אַרְבָּעָה מַרְאוֹת הָאֵלּוּ מִצְטָרְפִין זֶה עִם זֶה לִפְטֹר, וּלְהַחְלִיט, וּלְהַסְגִּיר. לְהַסְגִּיר אֶת הָעוֹמֵד בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן. לִפְטֹר אֶת הָעוֹמֵד בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי. לְהַחְלִיט אֶת שֶׁנּוֹלַד לוֹ מִחְיָה אוֹ שֵׂעָר לָבָן, בַּתְּחִלָּה, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר. לְהַחְלִיט אֶת שֶׁנּוֹלַד לוֹ פִשְׂיוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר. לְהַחְלִיט אֶת הַהוֹפֵךְ כֻּלּוֹ לָבָן מִתּוֹךְ הַפְּטוּר. לִפְטֹר אֶת הַהוֹפֵךְ כֻּלּוֹ לָבָן מִתּוֹךְ הֶחְלֵט אוֹ מִתּוֹךְ הֶסְגֵּר. אֵלּוּ מַרְאוֹת נְגָעִים שֶׁכָּל נְגָעִים תְּלוּיִם בָּהֶן: \n", + "רַבִּי חֲנִינָא סְגַן הַכֹּהֲנִים אוֹמֵר, מַרְאוֹת נְגָעִים שִׁשָּׁה עָשָׂר. רַבִּי דוֹסָא בֶּן הַרְכִּינַס אוֹמֵר, מַרְאוֹת נְגָעִים שְׁלשִׁים וְשִׁשָּׁה. עֲקַבְיָא בֶן מַהֲלַלְאֵל אוֹמֵר, שִׁבְעִים וּשְׁנָיִם. רַבִּי חֲנִינָא סְגַן הַכֹּהֲנִים אוֹמֵר, אֵין רוֹאִים אֶת הַנְּגָעִים בַּתְּחִלָּה לְאַחַר הַשַּׁבָּת, שֶׁשָּׁבוּעַ שֶׁלּוֹ חָל לִהְיוֹת בְּשַׁבָּת. וְלֹא בַשֵּׁנִי, שֶׁשָּׁבוּעַ שֵׁנִי שֶׁלּוֹ חָל לִהְיוֹת בְּשַׁבָּת. וְלֹא בַשְּׁלִישִׁי לַבָּתִּים, שֶׁשָּׁבוּעַ שְׁלִישִׁי שֶׁלּוֹ חָל לִהְיוֹת בְּשַׁבָּת. רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, לְעוֹלָם רוֹאִים. חָל לִהְיוֹת בְּתוֹךְ הַשַּׁבָּת, מַעֲבִירִין לְאַחַר הַשַּׁבָּת. וְיֵשׁ בַּדָּבָר לְהָקֵל וּלְהַחְמִיר: \n", + "כֵּיצַד לְהָקֵל. הָיָה בוֹ שֵׂעָר לָבָן וְהָלַךְ לוֹ שֵׂעָר לָבָן, הָיוּ לְבָנוֹת וְהִשְׁחִירוּ, אַחַת לְבָנָה וְאַחַת שְׁחוֹרָה, וְהִשְׁחִירוּ שְׁתֵּיהֶן, אֲרֻכּוֹת וְהִקְצִירוּ, אַחַת אֲרֻכָּה וְאַחַת קְצָרָה וְהִקְצִירוּ שְׁתֵּיהֶן, נִסְמַךְ הַשְּׁחִין לִשְׁתֵּיהֶן אוֹ לְאַחַת מֵהֶן, הִקִּיף הַשְּׁחִין לִשְׁתֵּיהֶן אוֹ לְאַחַת מֵהֶן, אוֹ חִלְּקָן הַשְּׁחִין וּמִחְיַת הַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה וּמִחְיַת הַמִּכְוָה וְהַבֹּהַק, הָיְתָה בוֹ מִחְיָה וְהָלְכָה לָהּ הַמִּחְיָה, הָיְתָה מְרֻבַּעַת וְנַעֲשֵׂית עֲגֻלָּה אוֹ אֲרֻכָּה, מְבֻצֶּרֶת וְנַעֲשֵׂית מִן הַצַּד, מְכֻנֶּסֶת וְנִתְפַּזְּרָה, וּבָא הַשְּׁחִין וְנִכְנַס בְּתוֹכָהּ. הִקִּיפָהּ, חִלְּקָהּ, אוֹ מִעֲטָהּ הַשְּׁחִין אוֹ מִחְיַת הַשְּׁחִין, וְהַמִּכְוָה וּמִחְיַת הַמִּכְוָה וְהַבֹּהַק, הָיָה בוֹ פִסְיוֹן וְהָלַךְ לוֹ פִסְיוֹן, אוֹ שֶׁהָלְכָה לָהּ הָאוֹם אוֹ שֶׁנִּתְמַעֲטָה וְאֵין בָּזֶה וּבָזֶה כַגְּרִיס, הַשְּׁחִין וּמִחְיַת הַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה וּמִחְיַת הַמִּכְוָה וְהַבֹּהַק חוֹלְקִין בֵּין הָאוֹם לַפִּסְיוֹן, הֲרֵי אֵלּוּ לְהָקֵל: \n", + "כֵּיצַד לְהַחְמִיר. לֹא הָיָה בוֹ שֵׂעָר לָבָן וְנוֹלַד לוֹ שֵׂעָר לָבָן, הָיוּ שְׁחוֹרוֹת וְהִלְבִּינוּ, אַחַת שְׁחוֹרָה וְאַחַת לְבָנָה וְהִלְבִּינוּ שְׁתֵּיהֶן, קְצָרוֹת וְהֶאֱרִיכוּ, אַחַת קְצָרָה וְאַחַת אֲרֻכָּה וְהֶאֱרִיכוּ שְׁתֵּיהֶן, נִסְמַךְ הַשְּׁחִין לִשְׁתֵּיהֶן אוֹ לְאַחַת מֵהֶן, הִקִּיף הַשְּׁחִין אֶת שְׁתֵּיהֶן אוֹ אֶת אַחַת מֵהֶן, אוֹ חִלְּקוֹ הַשְּׁחִין וּמִחְיַת הַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה וּמִחְיַת הַמִּכְוָה וְהַבֹּהַק וְהָלְכוּ לָהֶם, לֹא הָיְתָה בוֹ מִחְיָה וְנוֹלְדָה לוֹ מִחְיָה, הָיְתָה עֲגֻלָּה אוֹ אֲרֻכָּה וְנַעֲשֵׂית מְרֻבַּעַת, מִן הַצַּד וְנַעֲשֵׂית מְבֻצֶּרֶת, מְפֻזֶּרֶת וְנִתְכַּנְּסָה וּבָא הַשְּׁחִין וְנִכְנַס בְּתוֹכָהּ, הִקִּיפָהּ, חִלְּקָהּ, אוֹ מִעֲטָהּ הַשְּׁחִין אוֹ מִחְיַת הַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה וּמִחְיַת הַמִּכְוָה וְהַבֹּהַק וְהָלְכוּ לָהֶן, לֹא הָיָה בוֹ פִסְיוֹן וְנוֹלַד בּוֹ פִסְיוֹן, הַשְּׁחִין וּמִחְיַת הַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה וּמִחְיַת הַמִּכְוָה וְהַבֹּהַק חוֹלְקִין בֵּין הָאוֹם לַפִּסְיוֹן וְהָלְכוּ לָהֶן, הֲרֵי אֵלּוּ לְהַחְמִיר: \n" + ], + [ + "בַּהֶרֶת עַזָּה נִרְאֵית בַּגֶּרְמָנִי כֵּהָה, וְהַכֵּהָה בַכּוּשִׁי עַזָּה. רַבִּי יִשְׁמָעֵאל אוֹמֵר, בְּנֵי יִשְׂרָאֵל, אֲנִי כַפָּרָתָן, הֲרֵי הֵן כְּאֶשְׁכְּרוֹעַ, לֹא שְׁחוֹרִים וְלֹא לְבָנִים, אֶלָּא בֵינוֹנִיִּים. רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, יֵשׁ לַצַּיָּרִים סַמְמָנִין שֶׁהֵן צָרִין צוּרוֹת שְׁחוֹרוֹת, לְבָנוֹת וּבֵינוֹנִיּוֹת. מֵבִיא סַם בֵּינוֹנִי וּמַקִּיפוֹ מִבַּחוּץ, וְתֵרָאֶה בַבֵּינוֹנִי. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, מַרְאוֹת נְגָעִים לְהָקֵל אֲבָל לֹא לְהַחְמִיר, יֵרָאֶה הַגֶּרְמָנִי בִּבְשָׂרוֹ לְהָקֵל, וְהַכּוּשִׁי בַּבֵּינוֹנִי לְהָקֵל. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, זֶה וָזֶה בַּבֵּינוֹנִי: \n", + "אֵין רוֹאִים הַנְּגָעִים בַּשַּׁחֲרִית וּבֵין הָעַרְבַּיִם, וְלֹא בְתוֹךְ הַבַּיִת, וְלֹא בַיּוֹם הַמְעֻנָּן, לְפִי שֶׁהַכֵּהָה נִרְאֵית עַזָּה. וְלֹא בַצָּהֳרַיִם, לְפִי שֶׁעַזָּה נִרְאֵית כֵּהָה. אֵימָתַי רוֹאִין. בְּשָׁלשׁ, בְּאַרְבַּע, וּבְחָמֵשׁ, וּבְשֶׁבַע, וּבִשְׁמֹנֶה, וּבְתֵשַׁע, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, בְּאַרְבַּע, בְּחָמֵשׁ, בִּשְׁמֹנֶה, וּבְתֵשַׁע: \n", + "כֹּהֵן הַסּוּמָא בְאַחַת מֵעֵינָיו, אוֹ שֶׁכָּהָה מְאוֹר עֵינָיו, לֹא יִרְאֶה אֶת הַנְּגָעִים, שֶׁנֶּאֱמַר (ויקרא יג), לְכָל מַרְאֵה עֵינֵי הַכֹּהֵן. בַּיִת הָאָפֵל, אֵין פּוֹתְחִין בּוֹ חַלּוֹנוֹת לִרְאוֹת אֶת נִגְעוֹ: \n", + "כֵּיצַד רְאִיַּת הַנֶּגַע. הָאִישׁ נִרְאֶה כְעוֹדֵר, וּכְמוֹסֵק זֵיתִים. הָאִשָּׁה כְּעוֹרֶכֶת וּכְמֵנִיקָה אֶת בְּנָהּ, כְּאוֹרֶגֶת בְּעוֹמְדִין לַשֶּׁחִי לַיָּד הַיְמָנִית. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אַף כְּטוֹוָה בְפִשְׁתָּן לַשְּׂמָאלִית. כְּשֵׁם שֶׁנִּרְאֶה לְנִגְעוֹ, כָּךְ הוּא נִרְאֶה לְתִגְלַחְתּוֹ: \n", + "כָּל הַנְּגָעִים אָדָם רוֹאֶה, חוּץ מִנִּגְעֵי עַצְמוֹ. רַבִּי מֵאִיר אוֹמֵר, אַף לֹא נִגְעֵי קְרוֹבָיו. כָּל הַנְּדָרִים אָדָם מַתִּיר, חוּץ מִנִּדְרֵי עַצְמוֹ. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אַף לֹא נִדְרֵי אִשְׁתּוֹ שֶׁבֵּינָהּ לְבֵין אֲחֵרִים. כָּל הַבְּכוֹרוֹת אָדָם רוֹאֶה, חוּץ מִבְּכוֹרוֹת עַצְמוֹ: \n" + ], + [ + "הַכֹּל מִטַּמְּאִין בַּנְּגָעִים, חוּץ מִן הַנָּכְרִים וְגֵר תּוֹשָׁב. הַכֹּל כְּשֵׁרִים לִרְאוֹת אֶת הַנְּגָעִים, אֶלָּא שֶׁהַטֻּמְאָה וְהַטָּהֳרָה בִידֵי כֹהֵן. אוֹמְרִים לוֹ אֱמֹר טָמֵא, וְהוּא אוֹמֵר טָמֵא. אֱמֹר טָהוֹר, וְהוּא אוֹמֵר טָהוֹר. אֵין רוֹאִים שְׁנֵי נְגָעִים כְּאֶחָד, בֵּין בְּאִישׁ אֶחָד וּבֵין בִּשְׁנֵי אֲנָשִׁים, אֶלָּא רוֹאֶה אֶת הָאֶחָד וּמַסְגִּירוֹ וּמַחְלִיטוֹ וּפוֹטְרוֹ, וְחוֹזֵר לַשֵּׁנִי. אֵין מַסְגִּירִין אֶת הַמֻּסְגָּר וְלֹא מַחְלִיטִין אֶת הַמֻּחְלָט. אֵין מַסְגִּירִין אֶת הַמֻּחְלָט, וְלֹא מַחְלִיטִין אֶת הַמֻּסְגָּר. אֲבָל בַּתְּחִלָּה, בְּסוֹף שָׁבוּעַ, הַמַּסְגִּיר מַסְגִּיר, וְהַמַּחְלִיט מַחְלִיט, מַסְגִּיר וּפוֹטֵר, מַחְלִיט וּפוֹטֵר: \n", + "חָתָן שֶׁנִּרְאָה בוֹ נֶגַע, נוֹתְנִין לוֹ שִׁבְעַת יְמֵי הַמִּשְׁתֶּה, לוֹ וּלְבֵיתוֹ וְלִכְסוּתוֹ. וְכֵן בָּרֶגֶל, נוֹתְנִין לוֹ כָל יְמוֹת הָרָגֶל: \n", + "עוֹר הַבָּשָׂר מִטַּמֵּא בִשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת וּבִשְׁלשָׁה סִימָנִין, בְּשֵׂעָר לָבָן וּבְמִחְיָה וּבְפִסְיוֹן. בְּשֵׂעָר לָבָן וּבְמִחְיָה, בַּתְּחִלָּה, וּבְסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, וּבְסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר. וּבְפִסְיוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, וּבְסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר. וּמִטַּמֵּא בִשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, שֶׁהֵן שְׁלשָׁה עָשָׂר יוֹם: \n", + "הַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה מִטַּמְּאִין בְּשָׁבוּעַ אֶחָד וּבִשְׁנֵי סִימָנִין, בְּשֵׂעָר לָבָן וּבְפִסְיוֹן. בְּשֵׂעָר לָבָן, בַּתְּחִלָּה, בְּסוֹף שָׁבוּעַ, לְאַחַר הַפְּטוּר. וּבְפִסְיוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ, לְאַחַר הַפְּטוּר. וּמִטַּמְּאִין בְּשָׁבוּעַ אֶחָד, שֶׁהוּא שִׁבְעַת יָמִים: \n", + "הַנְּתָקִין מִטַּמְּאִין בִּשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, בִּשְׁנֵי סִימָנִין, בְּשֵׂעָר צָהֹב דַּק וּבְפִסְיוֹן. בְּשֵׂעָר צָהֹב דַּק, בַּתְּחִלָּה, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר. וּבְפִסְיוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר. וּמִטַּמְּאִין בִּשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, שֶׁהֵן שְׁלשָׁה עָשָׂר יוֹם: \n", + "הַקָּרַחַת וְהַגַּבַּחַת מִטַּמְּאוֹת בִּשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, וּבִשְׁנֵי סִימָנִין, בְּמִחְיָה וּבְפִשְׂיוֹן. בְּמִחְיָה, בַּתְּחִלָּה, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר. וּבְפִסְיוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, וּלְאַחַר הַפְּטוּר. וּמִטַּמְּאוֹת בִּשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, שֶׁהֵן שְׁלשָׁה עָשָׂר יוֹם: \n", + "הַבְּגָדִים מִטַּמְּאִים בִּשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת וּבִשְׁלשָׁה סִימָנִין, בִּירַקְרַק וּבַאֲדַמְדַּם וּבְפִשְׂיוֹן. בִּירַקְרַק וּבַאֲדַמְדַּם, בַּתְּחִלָּה, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, וּבְסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר. וּבְפִשְׂיוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר. וּמִטַּמְּאִין בִּשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, שֶׁהֵן שְׁלֹשָׁה עָשָׂר יוֹם: \n", + "הַבָּתִּים מִטַּמְּאִין בִּשְׁלשָׁה שָׁבוּעוֹת וּבִשְׁלשָׁה סִימָנִים, בִּירַקְרַק וּבַאֲדַמְדַּם וּבְפִשְׂיוֹן. בִּירַקְרַק וּבַאֲדַמְדַּם, בַּתְּחִלָּה, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שְׁלִישִׁי, לְאַחַר הַפְּטוּר. וּבְפִשְׂיוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שְׁלִישִׁי, לְאַחַר הַפְּטוּר. וּמִטַּמְּאִין בִּשְׁלשָׁה שָׁבוּעוֹת, שֶׁהֵן תִּשְׁעָה עָשָׂר יוֹם. אֵין בַּנְּגָעִים פָּחוֹת מִשָּׁבוּעַ אֶחָד, וְלֹא יוֹתֵר עַל שְׁלשָׁה שָׁבוּעוֹת: \n" + ], + [ + "יֵשׁ בְּשֵׂעָר לָבָן מַה שֶּׁאֵין בְּפִשְׂיוֹן, וְיֵשׁ בְּפִשְׂיוֹן מַה שֶּׁאֵין בְּשֵׂעָר לָבָן. שֶׁשֵּׂעָר לָבָן מְטַמֵּא בַתְּחִלָּה, וּמְטַמֵּא בְכָל מַרְאֵה לֹבֶן, וְאֵין בּוֹ סִימַן טָהֳרָה. יֵשׁ בְּפִשְׂיוֹן, שֶׁהַפִּשְׂיוֹן מְטַמֵּא בְכָל שֶׁהוּא, וּמְטַמֵּא בְכָל הַנְּגָעִים, חוּץ לַנֶּגַע, מַה שֶּׁאֵין כֵּן בְּשֵׂעָר לָבָן: \n", + "יֵשׁ בְּמִחְיָה מַה שֶּׁאֵין בְּפִשְׂיוֹן, וְיֵשׁ בְּפִשְׂיוֹן מַה שֶּׁאֵין בְּמִחְיָה. שֶׁהַמִּחְיָה מְטַמָּא בַתְּחִלָּה, וּמְטַמָּא בְכָל מַרְאֶה, וְאֵין בָּהּ סִימַן טָהֳרָה. יֵשׁ בְּפִשְׂיוֹן, שֶׁהַפִּשְׂיוֹן מְטַמֵּא בְכָל שֶׁהוּא, וּמְטַמֵּא בְכָל הַנְּגָעִים, חוּץ לַנֶּגַע, מַה שֶּׁאֵין כֵּן בְּמִחְיָה: \n", + "יֵשׁ בְּשֵׂעָר לָבָן מַה שֶּׁאֵין בְּמִחְיָה, וְיֵשׁ בְּמִחְיָה מַה שֶּׁאֵין בְּשֵׂעָר לָבָן. שֶׁשֵּׂעָר לָבָן מְטַמֵּא בַשְּׁחִין וּבַמִּכְוָה, בִּמְכֻנָּס וּבִמְפֻזָּר, בִּמְבֻצָּר וְשֶׁלֹּא בִמְבֻצָּר. יֵשׁ בְּמִחְיָה, שֶׁהַמִּחְיָה מְטַמָּא בַקָּרַחַת וּבַגַּבַּחַת, הֲפוּכָה וְשֶׁלֹּא הֲפוּכָה, וּמְעַכֶּבֶת אֶת הַהוֹפֵךְ כֻּלּוֹ לָבָן, וּמְטַמָּא בְכָל מַרְאֶה, מַה שֶּׁאֵין כֵּן בְּשֵׂעָר לָבָן: \n", + "שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת, עִקָּרָן מַשְׁחִיר וְרֹאשָׁן מַלְבִּין, טָהוֹר. עִקָּרָן מַלְבִּין וְרֹאשָׁן מַשְׁחִיר, טָמֵא. כַּמָּה יְהֵא בַלַּבְנוּנִית, רַבִּי מֵאִיר אוֹמֵר, כָּל שֶׁהוּא. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, כְּדֵי לִקְרֹץ בְּזוּג. הָיְתָה אַחַת מִלְּמַטָּה וְנֶחְלְקָה מִלְמַעְלָה וְהִיא נִרְאֵית כִּשְׁתַּיִם, טָהוֹר. בַּהֶרֶת וּבוֹ שֵׂעָר לָבָן אוֹ שֵׂעָר שָׁחוֹר, טָמֵא. אֵין חוֹשְׁשִׁין שֶׁמָּא מִעֵט מְקוֹם שֵׂעָר שָׁחוֹר אֶת הַבַּהֶרֶת, מִפְּנֵי שֶׁאֵין בּוֹ מַמָּשׁ: \n", + "בַּהֶרֶת כַּגְּרִיס וְחוּט יוֹצֵא מִמֶּנָּה, אִם יֶשׁ בּוֹ רֹחַב שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת, זוֹקְקָהּ לְשֵׂעָר לָבָן וּלְפִסְיוֹן, אֲבָל לֹא לְמִחְיָה. שְׁתֵּי בֶהָרוֹת וְחוּט יוֹצֵא מִזּוֹ לָזוֹ, אִם יֶשׁ בּוֹ רֹחַב שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת, מְצָרְפָן. וְאִם לָאו, אֵין מְצָרְפָן: \n", + "בַּהֶרֶת כַּגְּרִיס וּבָהּ מִחְיָה כָעֲדָשָׁה וְשֵׂעָר לָבָן בְּתוֹךְ הַמִּחְיָה, הָלְכָה הַמִּחְיָה, טְמֵאָה מִפְּנֵי שֵׂעָר לָבָן. הָלַךְ שֵׂעָר לָבָן, טָמֵא מִפְּנֵי הַמִּחְיָה. רַבִּי שִׁמְעוֹן מְטַהֵר, מִפְּנֵי שֶׁלֹּא הֲפָכַתּוּ הַבַּהֶרֶת. בַּהֶרֶת, הִיא וּמִחְיָתָהּ כַּגְּרִיס, וְשֵׂעָר לָבָן בְּתוֹךְ הַבַּהֶרֶת, הָלְכָה הַמִּחְיָה, טְמֵאָה מִפְּנֵי שֵׂעָר לָבָן. הָלַךְ שֵׂעָר לָבָן, טָמֵא מִפְּנֵי הַמִּחְיָה. רַבִּי שִׁמְעוֹן מְטַהֵר, מִפְּנֵי שֶׁלֹּא הֲפָכַתּוּ בַהֶרֶת כַּגְּרִיס. וּמוֹדֶה, שֶׁאִם יֵשׁ בִּמְקוֹם שֵׂעָר לָבָן כַּגְּרִיס, שֶׁהוּא טָמֵא: \n", + "בַּהֶרֶת וּבָהּ מִחְיָה וּפִסְיוֹן, הָלְכָה הַמִּחְיָה, טְמֵאָה מִפְּנֵי הַפִּסְיוֹן. הָלַךְ הַפִּסְיוֹן, טְמֵאָה מִפְּנֵי הַמִּחְיָה. וְכֵן בְּשֵׂעָר לָבָן וּבְפִסְיוֹן. הָלְכָה וְחָזְרָה בְסוֹף שָׁבוּעַ, הֲרֵי הִיא כְמוֹת שֶׁהָיְתָה. לְאַחַר הַפְּטוּר, תֵּרָאֶה כַתְּחִלָּה. הָיְתָה עַזָּה וְנַעֲשֵׂית כֵּהָה, כֵּהָה וְנַעֲשֵׂית עַזָּה, הֲרֵי הִיא כְמוֹ שֶׁהָיְתָה, וּבִלְבַד שֶׁלֹּא תִתְמַעֵט מֵאַרְבָּעָה מַרְאוֹת. כָּנְסָה וּפָשְׂתָה, פָּשְׂתָה וְכָנְסָה, רַבִּי עֲקִיבָא מְטַמֵּא, וַחֲכָמִים מְטַהֲרִין: \n", + "בַּהֶרֶת כַּגְּרִיס וּפָשְׂתָה כַחֲצִי גְרִיס, וְהָלַךְ מִן הָאוֹם כַּחֲצִי גְרִיס, רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, תֵּרָאֶה בַתְּחִלָּה. וַחֲכָמִים מְטַהֲרִין: \n", + "בַּהֶרֶת כַּגְּרִיס וּפָשְׂתָה כַחֲצִי גְרִיס וָעוֹד, וְהָלַךְ מִן הָאוֹם כַּחֲצִי גְרִיס, רַבִּי עֲקִיבָא מְטַמֵּא, וַחֲכָמִים מְטַהֲרִין. בַּהֶרֶת כַּגְּרִיס וּפָשְׂתָה כַגְּרִיס וָעוֹד, וְהָלְכָה לָהּ הָאוֹם, רַבִּי עֲקִיבָא מְטַמֵּא, וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, תֵּרָאֶה בַתְּחִלָּה: \n", + "בַּהֶרֶת כַּגְּרִיס וּפָשְׂתָה כַגְּרִיס, נוֹלְדָה לַפִּסְיוֹן מִחְיָה אוֹ שֵׂעָר לָבָן, וְהָלַךְ לָהּ הָאוֹם, רַבִּי עֲקִיבָא מְטַמֵּא, וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, תֵּרָאֶה בַתְּחִלָּה. בַּהֶרֶת כַּחֲצִי גְרִיס וְאֵין בָּהּ כְּלוּם, נוֹלְדָה בַהֶרֶת כַּחֲצִי גְרִיס וּבָהּ שַׂעֲרָה אַחַת, הֲרֵי זוֹ לְהַסְגִּיר. בַּהֶרֶת כַּחֲצִי גְרִיס וּבָהּ שַׂעֲרָה אַחַת, נוֹלְדָה בַהֶרֶת כַּחֲצִי גְרִיס וּבָהּ שַׂעֲרָה אַחַת, הֲרֵי זוֹ לְהַסְגִּיר. בַּהֶרֶת כַּחֲצִי גְרִיס וּבָהּ שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת, נוֹלְדָה בַהֶרֶת כַּחֲצִי גְרִיס וּבָהּ שַׂעֲרָה אַחַת, הֲרֵי זוֹ לְהַסְגִּיר: \n", + "בַּהֶרֶת כַּחֲצִי גְרִיס וְאֵין בָּהּ כְּלוּם, נוֹלְדָה בַהֶרֶת כַּחֲצִי גְרִיס וּבָהּ שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת, הֲרֵי זוֹ לְהַחְלִיט, מִפְּנֵי שֶׁאָמְרוּ, אִם בַּהֶרֶת קָדְמָה לְשֵׂעָר לָבָן, טָמֵא. וְאִם שֵׂעָר לָבָן קָדַם לְבַהֶרֶת, טָהוֹר. וְאִם סָפֵק, טָמֵא. וְרַבִּי יְהוֹשֻׁעַ קִהָה: \n" + ], + [ + "כָּל סְפֵק נְגָעִים טָהוֹר, חוּץ מִזֶּה, וְעוֹד אַחֵר. וְאֵיזֶה, זֶה מִי שֶׁהָיְתָה בוֹ בַּהֶרֶת כַּגְּרִיס וְהִסְגִּירָהּ, בְּסוֹף שָׁבוּעַ וַהֲרֵי הִיא כַּסֶּלַע, סָפֵק שֶׁהִיא הִיא, סָפֵק שֶׁאַחֶרֶת בָּאָה תַחְתֶּיהָ, טָמֵא: \n", + "הֶחְלִיטוֹ בְשֵׂעָר לָבָן, הָלַךְ שֵׂעָר לָבָן וְחָזַר שֵׂעָר לָבָן, וְכֵן בְּמִחְיָה וּבְפִשְׂיוֹן, בַּתְּחִלָּה וּבְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר, הֲרֵי הִיא כְמוֹ שֶׁהָיְתָה. הֶחְלִיטוֹ בְמִחְיָה, וְהָלְכָה הַמִּחְיָה וְחָזְרָה הַמִּחְיָה. וְכֵן בְּשֵׂעָר לָבָן וּבְפִשְׂיוֹן, בַּתְּחִלָּה, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר, הֲרֵי הִיא כְמוֹ שֶׁהָיְתָה. הֶחְלִיטוֹ בְפִשְׂיוֹן, הָלַךְ הַפִּשְׂיוֹן וְחָזַר הַפִּשְׂיוֹן. וְכֵן בְּשֵׂעָר לָבָן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר, הֲרֵי הִיא כְמוֹת שֶׁהָיְתָה: \n", + "שְׂעַר פְּקֻדָּה, עֲקַבְיָא בֶן מַהֲלַלְאֵל מְטַמֵּא, וַחֲכָמִים מְטַהֲרִין. אֵיזֶה הוּא שְׂעַר פְּקֻדָּה, מִי שֶׁהָיְתָה בוֹ בַהֶרֶת וּבָהּ שֵׂעָר לָבָן, הָלְכָה הַבַּהֶרֶת וְהִנִּיחָה לְשֵׂעָר לָבָן בִּמְקוֹמוֹ וְחָזְרָה, עֲקַבְיָא בֶן מַהֲלַלְאֵל מְטַמֵּא, וַחֲכָמִים מְטַהֲרִין. אָמַר רַבִּי עֲקִיבָא, מוֹדֶה אֲנִי בְזֶה שֶׁהוּא טָהוֹר. אֵיזֶה הוּא שְׂעַר פְּקֻדָּה, מִי שֶׁהָיְתָה בוֹ בַהֶרֶת כַּגְּרִיס וּבָהּ שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת, וְהָלַךְ הֵימֶנָּה כַחֲצִי גְרִיס וְהִנִּיחוֹ לְשֵׂעָר לָבָן בִּמְקוֹם הַבַּהֶרֶת וְחָזַר. אָמְרוּ לוֹ, כְּשֵׁם שֶׁבִּטְּלוּ אֶת דִּבְרֵי עֲקַבְיָא, אַף דְּבָרֶיךָ אֵינָן מְקֻיָּמִין: \n", + "כָּל סְפֵק נְגָעִים בַּתְּחִלָּה טָהוֹר, עַד שֶׁלֹּא נִזְקַק לְטֻמְאָה. מִשֶּׁנִּזְקַק לְטֻמְאָה, סְפֵקוֹ טָמֵא. כֵּיצַד. שְׁנַיִם שֶׁבָּאוּ אֵצֶל כֹּהֵן, בָּזֶה בַהֶרֶת כַּגְּרִיס וּבָזֶה כַּסֶּלַע, בְּסוֹף שָׁבוּעַ בָּזֶה כַּסֶּלַע וּבָזֶה כַּסֶּלַע, וְאֵינוֹ יָדוּעַ בְּאֵיזֶה מֵהֶן פָּשָׂה, בֵּין בְּאִישׁ אֶחָד בֵּין בִּשְׁנֵי אֲנָשִׁים, טָהוֹר. רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, בְּאִישׁ אֶחָד, טָמֵא. וּבִשְׁנֵי אֲנָשִׁים, טָהוֹר: \n", + "מִשֶּׁנִּזְקַק לְטֻמְאָה, סְפֵקוֹ טָמֵא. כֵּיצַד. שְׁנַיִם שֶׁבָּאוּ אֵצֶל כֹּהֵן, בָּזֶה בַהֶרֶת כַּגְּרִיס וּבָזֶה כַּסֶּלַע, בְּסוֹף שָׁבוּעַ בָּזֶה כַּסֶּלַע וָעוֹד וּבָזֶה כַּסֶּלַע וָעוֹד, שְׁנֵיהֶן טְמֵאִין. אַף עַל פִּי שֶׁחָזְרוּ לִהְיוֹת כַּסֶּלַע וְכַסֶּלַע, שְׁנֵיהֶן טְמֵאִין, עַד שֶׁיַּחְזְרוּ לִהְיוֹת כַּגְּרִיס. זֶה הוּא שֶׁאָמְרוּ, מִשֶּׁנִּזְקַק לְטֻמְאָה, סְפֵקוֹ טָמֵא: \n" + ], + [ + "גּוּפָהּ שֶׁל בַּהֶרֶת, כַּגְּרִיס הַקִּלְקִי מְרֻבָּע. מְקוֹם הַגְּרִיס, תֵּשַׁע עֲדָשׁוֹת. מְקוֹם עֲדָשָׁה, אַרְבַּע שְׂעָרוֹת. נִמְצְאוּ שְׁלשִׁים וָשֵׁשׁ שְׂעָרוֹת: \n", + "בַּהֶרֶת כַּגְּרִיס וּבָהּ מִחְיָה כָעֲדָשָׁה, רָבְתָה הַבַּהֶרֶת, טְמֵאָה. נִתְמַעֲטָה, טְהוֹרָה. רָבְתָה הַמִּחְיָה, טְמֵאָה. נִתְמַעֲטָה, טְהוֹרָה: \n", + "בַּהֶרֶת כַּגְּרִיס וּבָהּ מִחְיָה פְחוּתָה מִכָּעֲדָשָׁה, רָבְתָה הַבַּהֶרֶת, טְמֵאָה. נִתְמַעֲטָה, טְהוֹרָה. רָבְתָה הַמִּחְיָה, טְמֵאָה. נִתְמַעֲטָה, רַבִּי מֵאִיר מְטַמֵּא, וַחֲכָמִים מְטַהֲרִים, שֶׁאֵין הַנֶּגַע פּוֹשֶׂה לְתוֹכָהּ: \n", + "בַּהֶרֶת יְתֵרָה מִכַּגְּרִיס וּבָהּ מִחְיָה יְתֵרָה מִכָּעֲדָשָׁה, רַבּוּ אוֹ שֶׁנִּתְמַעֲטוּ, טְמֵאִין, וּבִלְבַד שֶׁלֹּא יִתְמַעֲטוּ מִכַּשִּׁעוּר: \n", + "בַּהֶרֶת כַּגְּרִיס וּמִחְיָה כָּעֲדָשָׁה מַקַּפְתָּהּ וְחוּץ לַמִּחְיָה בַּהֶרֶת, הַפְּנִימִית לְהַסְגִּיר, וְהַחִיצוֹנָה לְהַחְלִיט. אָמַר רַבִּי יוֹסֵי, אֵין הַמִּחְיָה סִימַן טֻמְאָה לַחִיצוֹנָה, שֶׁהַבַּהֶרֶת לְתוֹכָהּ. נִתְמַעֲטָה וְהָלְכָה לָהּ, רַבָּן גַּמְלִיאֵל אוֹמֵר, אִם מִבִּפְנִים הִיא כָלָה, סִימַן פִּשְׂיוֹן לַפְּנִימִית, וְהַחִיצוֹנָה טְהוֹרָה. וְאִם מִבַּחוּץ, הַחִיצוֹנָה טְהוֹרָה וְהַפְּנִימִית לְהַסְגִּיר. רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, בֵּין כָּךְ וּבֵין כָּךְ, טְהוֹרָה: \n", + "אָמַר רַבִּי שִׁמְעוֹן, אֵימָתַי, בִּזְמַן שֶׁהִיא כָעֲדָשָׁה מוּבֵאת. הָיְתָה יְתֵרָה מִכָּעֲדָשָׁה, הַמּוֹתָר סִימַן פִּשְׂיוֹן לַפְּנִימִית, וְהַחִיצוֹנָה טְמֵאָה. הָיָה בֹהַק פָּחוּת מִכָּעֲדָשָׁה, סִימַן פִּשְׂיוֹן לַפְּנִימִית, וְאֵין סִימַן פִּשְׂיוֹן לַחִיצוֹנָה: \n", + "עֶשְׂרִים וְאַרְבָּעָה רָאשֵׁי אֵבָרִין בָּאָדָם שֶׁאֵינָן מִטַּמְּאִין מִשּׁוּם מִחְיָה, רָאשֵׁי אֶצְבְּעוֹת יָדַיִם וְרַגְלַיִם, וְרָאשֵׁי אָזְנַיִם, וְרֹאשׁ הַחֹטֶם, וְרֹאשׁ הַגְּוִיָּה, וְרָאשֵׁי הַדַּדִּים שֶׁבָּאִשָּׁה. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אַף שֶׁל אִישׁ. רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, אַף הַיַּבָּלוֹת וְהַדִּלְדּוּלִין אֵינָן מִטַּמְּאִין מִשּׁוּם מִחְיָה: \n", + "אֵלּוּ מְקוֹמוֹת בָּאָדָם שֶׁאֵינָן מִטַּמְּאִין בְּבַהֶרֶת, תּוֹךְ הָעַיִן, תּוֹךְ הָאֹזֶן, תּוֹךְ הַחֹטֶם, תּוֹךְ הַפֶּה, הַקְּמָטִין, וְהַקְּמָטִין שֶׁבַּצַּוָּאר, תַּחַת הַדַּד, וּבֵית הַשֶּׁחִי, כַּף הָרֶגֶל, וְהַצִּפֹּרֶן, הָרֹאשׁ, וְהַזָּקָן, הַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה וְהַקֶּדַח הַמּוֹרְדִין, אֵינָן מִטַּמְּאִין בַּנְּגָעִים, וְאֵינָן מִצְטָרְפִים בַּנְּגָעִים, וְאֵין הַנֶּגַע פּוֹשֶׂה לְתוֹכָן, וְאֵינָן מִטַּמְּאִין מִשּׁוּם מִחְיָה, וְאֵינָן מְעַכְּבִין אֶת הַהוֹפֵךְ כֻּלּוֹ לָבָן. חָזַר הָרֹאשׁ וְהַזָּקָן וְנִקְרְחוּ, הַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה וְהַקֶּדַח וְנַעֲשׂוּ צָרֶבֶת, הֲרֵי אֵלּוּ מִטַּמְּאִין בַּנְּגָעִים, וְאֵינָן מִצְטָרְפִין בַּנְּגָעִים, וְאֵין הַנֶּגַע פּוֹשֶׂה לְתוֹכָן, וְאֵינָן מִטַּמְּאִין מִשּׁוּם מִחְיָה, אֲבָל מְעַכְּבִין אֶת הַהוֹפֵךְ כֻּלּוֹ לָבָן. הָרֹאשׁ וְהַזָּקָן עַד שֶׁלֹּא הֶעֱלוּ שֵׂעָר, וְהַדִּלְדּוּלִין שֶׁבָּרֹאשׁ וְשֶׁבַּזָּקָן, נִדּוֹנִים כְּעוֹר הַבָּשָׂר: \n" + ], + [ + "אֵלּוּ בֶהָרוֹת טְהוֹרוֹת. שֶׁהָיוּ בוֹ קֹדֶם לְמַתַּן תּוֹרָה, בְּנָכְרִי וְנִתְגַּיֵּר, בְּקָטָן וְנוֹלַד, בְּקֶמֶט וְנִגְלָה, בָּרֹאשׁ וּבַזָּקָן, בַּשְּׁחִין וּבַמִּכְוָה וְקֶדַח וּבַמּוֹרְדִין. חָזַר הָרֹאשׁ וְהַזָּקָן וְנִקְרְחוּ, הַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה וְהַקֶּדַח וְנַעֲשׂוּ צָרֶבֶת, טְהוֹרִים. הָרֹאשׁ וְהַזָּקָן עַד שֶׁלֹּא הֶעֱלוּ שֵׂעָר, הֶעֱלוּ שֵׂעָר וְנִקְרְחוּ, הַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה וְהַקֶּדַח עַד שֶׁלֹּא נַעֲשׂוּ צָרֶבֶת, נַעֲשׂוּ צָרֶבֶת וְחָיוּ, רַבִּי אֱלִיעֶזֶר בֶּן יַעֲקֹב מְטַמֵּא, שֶׁתְּחִלָּתָן וְסוֹפָן טָמֵא. וַחֲכָמִים מְטַהֲרִים: \n", + "נִשְׁתַּנּוּ מַרְאֵיהֶן, בֵּין לְהָקֵל בֵּין לְהַחְמִיר. כֵּיצַד לְהָקֵל. הָיְתָה כַשֶּׁלֶג וְנַעֲשָׂה כְסִיד הַהֵיכָל כְּצֶמֶר לָבָן וְכִקְרוּם בֵּיצָה, נַעֲשֵׂית מִסְפַּחַת שְׂאֵת, אוֹ מִסְפַּחַת עַזָּה. כֵּיצַד לְהַחְמִיר. הָיְתָה כִקְרוּם בֵּיצָה וְנַעֲשֵׂית כְּצֶמֶר לָבָן כְּסִיד הַהֵיכָל וּכְשֶׁלֶג, רַבִּי אֶלְעָזָר בֶּן עֲזַרְיָה מְטַהֵר. רַבִּי אֶלְעָזָר חִסְמָא אוֹמֵר, לְהָקֵל, טָהוֹר, וּלְהַחְמִיר, תֵּרָאֶה בַתְּחִלָּה. רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, בֵּין לְהָקֵל בֵּין לְהַחְמִיר, תֵּרָאֶה בַתְּחִלָּה: \n", + "בַּהֶרֶת וְאֵין בָּהּ כְּלוּם, בַּתְּחִלָּה, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, יַסְגִּיר. בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר, יִפְטֹר. עוֹדֵהוּ מַסְגִּירוֹ וּפוֹטֵר וְנוֹלְדוּ לוֹ סִימָנֵי טֻמְאָה, יַחְלִיט. בַּהֶרֶת וּבָהּ סִימָנֵי טֻמְאָה, יַחְלִיט. עוֹדֵהוּ מַחְלִיטוֹ וְהָלְכוּ לָהֶן סִימָנֵי טֻמְאָה, בַּתְּחִלָּה, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, יַסְגִּיר. בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר, יִפְטֹר: \n", + "הַתּוֹלֵשׁ סִימָנֵי טֻמְאָה, וְהַכּוֹוֶה אֶת הַמִּחְיָה, עוֹבֵר בְּלֹא תַעֲשֶׂה. וּלְטָהֳרָה, עַד שֶׁלֹּא בָא אֵצֶל הַכֹּהֵן, טָהוֹר. לְאַחַר הֶחְלֵטוֹ, טָמֵא. אָמַר רַבִּי עֲקִיבָא, שָׁאַלְתִּי אֶת רַבָּן גַּמְלִיאֵל וְאֶת רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ הוֹלְכִין לְגַדְוָד, בְּתוֹךְ הֶסְגֵּרוֹ, מַה הוּא. אָמְרוּ לִי, לֹא שָׁמַעְנוּ. אֲבָל שָׁמַעְנוּ, עַד שֶׁלֹּא בָא אֵצֶל הַכֹּהֵן, טָהוֹר, לְאַחַר הֶחְלֵטוֹ, טָמֵא. הִתְחַלְתִּי מֵבִיא לָהֶם רְאָיוֹת. אֶחָד עוֹמֵד בִּפְנֵי הַכֹּהֵן וְאֶחָד בְּתוֹךְ הֶסְגֵּרוֹ, טָהוֹר, עַד שֶׁיְּטַמְּאֶנּוּ הַכֹּהֵן. מֵאֵימָתַי הִיא טָהֳרָתוֹ, רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, לִכְשֶׁיִּוָּלֶד לוֹ נֶגַע אַחֵר וְיִטְהַר מִמֶּנּוּ. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, עַד שֶׁתִּפְרַח בְּכֻלּוֹ, אוֹ עַד שֶׁתִּתְמַעֵט בַּהַרְתּוֹ מִכַּגְּרִיס: \n", + "מִי שֶׁהָיְתָה בוֹ בַהֶרֶת וְנִקְצְצָה, טְהוֹרָה. קְצָצָהּ מִתְכַּוֵּן, רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, לִכְשֶׁיִּוָּלֶד לוֹ נֶגַע אַחֵר וְיִטְהַר מִמֶּנּוּ. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, עַד שֶׁתִּפְרַח בְּכֻלּוֹ. הָיְתָה בְרֹאשׁ הָעָרְלָה, יִמֹּל: \n" + ], + [ + "הַפּוֹרֵחַ מִן הַטָּמֵא, טָהוֹר. חָזְרוּ בוֹ רָאשֵׁי אֵבָרִים, טָמֵא, עַד שֶׁתִּתְמַעֵט בַּהַרְתּוֹ מִכַּגְּרִיס. מִן הַטָּהוֹר, טָמֵא. חָזְרוּ בוֹ רָאשֵׁי אֵבָרִים, טָמֵא, עַד שֶׁתַּחֲזֹר בַּהַרְתּוֹ לִכְמוֹת שֶׁהָיְתָה: \n", + "בַּהֶרֶת כַּגְּרִיס וּבָהּ מִחְיָה כָעֲדָשָׁה, פָּרְחָה בְכֻלּוֹ וְאַחַר כָּךְ הָלְכָה לָהּ הַמִּחְיָה, אוֹ שֶׁהָלְכָה לָהּ הַמִּחְיָה וְאַחַר כָּךְ פָּרְחָה בְכֻלּוֹ, טָהוֹר. נוֹלְדָה לוֹ מִחְיָה, טָמֵא. נוֹלַד לוֹ שֵׂעָר לָבָן, רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ מְטַמֵּא, וַחֲכָמִים מְטַהֲרִין: \n", + "בַּהֶרֶת וּבָהּ שֵׂעָר לָבָן, פָּרְחָה בְכֻלּוֹ, אַף עַל פִּי שֶׁשֵּׂעָר לָבָן בִּמְקוֹמוֹ, טָהוֹר. בַּהֶרֶת וּבָהּ פִּשְׂיוֹן, פָּרְחָה בְכֻלּוֹ, טָהוֹר. וְכֻלָּן שֶׁחָזְרוּ בָהֶן רָאשֵׁי אֵבָרִים, הֲרֵי אֵלּוּ טְמֵאִין. פָּרְחָה בְמִקְצָתוֹ, טָמֵא. פָּרְחָה בְכֻלּוֹ, טָהוֹר: \n", + "כָּל פְּרִיחַת רָאשֵׁי אֵבָרִים שֶׁבִּפְרִיחָתָן טִהֲרוּ טָמֵא, כְּשֶׁיַּחְזְרוּ טְמֵאִים. כָּל חֲזִירַת רָאשֵׁי אֵבָרִים שֶׁבַּחֲזִירָתָם טִמְּאוּ טָהוֹר, נִתְכַּסּוּ, טָהוֹר. נִתְגַּלּוּ, טָמֵא, אֲפִלּוּ מֵאָה פְעָמִים: \n", + "כֹּל הָרָאוּי לִטַּמֵּא בְנֶגַע הַבַּהֶרֶת, מְעַכֵּב אֶת הַפְּרִיחָה. כֹּל שֶׁאֵינוֹ רָאוּי לִטַּמֵּא בְנֶגַע הַבַּהֶרֶת, אֵינוֹ מְעַכֵּב אֶת הַפְּרִיחָה. כֵּיצַד. פָּרְחָה בְכֻלּוֹ, אֲבָל לֹא בָרֹאשׁ וּבַזָּקָן, בַּשְּׁחִין, בַּמִּכְוָה וּבַקֶּדַח הַמּוֹרְדִין, חָזַר הָרֹאשׁ וְהַזָּקָן וְנִקְרְחוּ, הַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה וְהַקֶּדַח וְנַעֲשׂוּ צָרֶבֶת, טְהוֹרִים. פָּרְחָה בְכֻלּוֹ, אֲבָל לֹא בְכַחֲצִי עֲדָשָׁה הַסָּמוּךְ לָרֹאשׁ וְלַזָּקָן, לַשְּׁחִין, לַמִּכְוָה, וְלַקֶּדַח, חָזַר הָרֹאשׁ וְהַזָּקָן וְנִקְרְחוּ, הַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה וְהַקֶּדַח וְנַעֲשׂוּ צָרֶבֶת, אַף עַל פִּי שֶׁנַּעֲשָׂה מְקוֹם הַמִּחְיָה בַּהֶרֶת, טָמֵא, עַד שֶׁתִּפְרַח בְּכֻלּוֹ: \n", + "שְׁתֵּי בֶהָרוֹת, אַחַת טְמֵאָה וְאַחַת טְהוֹרָה, פָּרְחָה מִזּוֹ לָזוֹ וְאַחַר כָּךְ פָּרְחָה בְכֻלּוֹ, טָהוֹר. בִּשְׂפָתוֹ הָעֶלְיוֹנָה, בִּשְׂפָתוֹ הַתַּחְתּוֹנָה, בִּשְׁתֵּי אֶצְבְּעוֹתָיו, בִּשְׁנֵי רִיסֵי עֵינָיו, אַף עַל פִּי שֶׁמְּדֻבָּקִים זֶה לָזֶה וְהֵם נִרְאִים כְּאֶחָד, טָהוֹר. פָּרְחָה בְכֻלּוֹ, אֲבָל לֹא בַבֹּהַק, טָמֵא. חָזְרוּ בוֹ רָאשֵׁי אֵבָרִים כְּמִין בֹּהַק, טָהוֹר. חָזְרוּ בוֹ רָאשֵׁי אֵבָרִים פָּחוֹת מִכָּעֲדָשָׁה, רַבִּי מֵאִיר מְטַמֵּא. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, בֹּהַק פָּחוֹת מִכָּעֲדָשָׁה, סִימַן טֻמְאָה בַתְּחִלָּה, וְאֵין סִימַן טֻמְאָה בַסּוֹף: \n", + "הַבָּא כֻלּוֹ לָבָן, יַסְגִּיר. נוֹלַד לוֹ שֵׂעָר לָבָן, יַחְלִיט. הִשְׁחִירוּ שְׁתֵּיהֶם אוֹ אַחַת מֵהֶן, הִקְצִירוּ שְׁתֵּיהֶן אוֹ אַחַת מֵהֶן, נִסְמַךְ הַשְּׁחִין לִשְׁתֵּיהֶן אוֹ לְאַחַת מֵהֶן, הִקִּיף הַשְּׁחִין אֶת שְׁתֵּיהֶן אוֹ אֶת אַחַת מֵהֶן, אוֹ חִלְּקָן הַשְּׁחִין וּמִחְיַת הַשְּׁחִין הַמִּכְוָה וּמִחְיַת הַמִּכְוָה וְהַבֹּהַק. נוֹלַד לוֹ מִחְיָה אוֹ שֵׂעָר לָבָן, טָמֵא. לֹא נוֹלַד לוֹ לֹא מִחְיָה וְלֹא שֵׂעָר לָבָן, טָהוֹר. וְכֻלָּן שֶׁחָזְרוּ בָהֶן רָאשֵׁי אֵבָרִים, הֲרֵי אֵלּוּ כְמוֹת שֶׁהָיוּ. פָּרְחָה בְמִקְצָתוֹ, טָמֵא. פָּרְחָה בְכֻלּוֹ, הֲרֵי הוּא טָהוֹר: \n", + "אִם בְּכֻלּוֹ פָרְחָה כְאַחַת, מִתּוֹךְ הַטָּהֳרָה, טָמֵא. וּמִתּוֹךְ הַטֻּמְאָה, טָהוֹר. הַטָּהוֹר מִתּוֹךְ הֶסְגֵּר, פָּטוּר מִן הַפְּרִיעָה וּמִן הַפְּרִימָה וּמִן הַתִּגְלַחַת וּמִן הַצִּפֳּרִים. מִתּוֹךְ הֶחְלֵט, חַיָּב בְּכֻלָּן. זֶה וָזֶה מְטַמְּאִים בְּבִיאָה: \n", + "הַבָּא כֻלּוֹ לָבָן וּבוֹ מִחְיָה כָעֲדָשָׁה, פָּרְחָה בְכֻלּוֹ וְאַחַר כָּךְ חָזְרוּ בוֹ רָאשֵׁי אֵבָרִים, רַבִּי יִשְׁמָעֵאל אוֹמֵר, כַּחֲזִירַת רָאשֵׁי אֵבָרִים בְּבַהֶרֶת גְּדוֹלָה. רַבִּי אֶלְעָזָר בֶּן עֲזַרְיָה אוֹמֵר, כַּחֲזִירַת רָאשֵׁי אֵבָרִים בְּבַהֶרֶת קְטַנָּה: \n", + "יֵשׁ מַרְאֶה נִגְעוֹ לַכֹּהֵן וְנִשְׂכָּר, וְיֵשׁ מַרְאֶה וּמַפְסִיד. כֵּיצַד. מִי שֶׁהָיָה מֻחְלָט, וְהָלְכוּ לָהֶן סִימָנֵי טֻמְאָה, לֹא הִסְפִּיק לְהַרְאוֹתָהּ לַכֹּהֵן עַד שֶׁפָּרְחָה בְכֻלּוֹ, טָהוֹר. שֶׁאִלּוּ הֶרְאָה לַכֹּהֵן, הָיָה טָמֵא. בַּהֶרֶת וְאֵין בָּהּ כְּלוּם, לֹא הִסְפִּיק לְהַרְאוֹתָהּ לַכֹּהֵן עַד שֶׁפָּרְחָה בְכֻלּוֹ, טָמֵא. שֶׁאִלּוּ הֶרְאָה לַכֹּהֵן, הָיָה טָהוֹר: \n" + ], + [ + "הַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה מִטַּמְּאִין בְּשָׁבוּעַ אֶחָד, בִּשְׁנֵי סִימָנִים, בְּשֵׂעָר לָבָן וּבְפִשְׂיוֹן. אֵיזֶה הוּא הַשְּׁחִין. לָקָה בְעֵץ אוֹ בְאֶבֶן אוֹ בְגֶפֶת אוֹ בְמֵי טְבֶרְיָא, כֹּל שֶׁאֵינוֹ מֵחֲמַת הָאֵשׁ, זֶה הוּא שְׁחִין. אֵיזוֹ הִיא מִכְוָה. נִכְוָה בְגַחֶלֶת אוֹ בְרֶמֶץ, כֹּל שֶׁהוּא מֵחֲמַת הָאֵשׁ, זוֹ הִיא מִכְוָה: \n", + "הַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה אֵין מִצְטָרְפִין זֶה עִם זֶה, וְאֵין פּוֹשִׂין מִזֶּה לָזֶה, וְאֵין פּוֹשִׂין לְעוֹר הַבָּשָׂר, וְלֹא עוֹר הַבָּשָׂר פּוֹשֶׂה לְתוֹכָן. הָיוּ מוֹרְדִין, טְהוֹרִין. עָשׂוּ קְרוּם כִּקְלִפַּת הַשּׁוּם, זוֹ הִיא צָרֶבֶת הַשְּׁחִין הָאֲמוּרָה בַתּוֹרָה. חָזְרוּ וְחָיוּ, אַף עַל פִּי שֶׁמְּקוֹמָן צַלֶּקֶת, נִדּוֹנִין כְּעוֹר הַבָּשָׂר: \n", + "שָׁאֲלוּ אֶת רַבִּי אֱלִיעֶזֶר, מִי שֶׁעָלְתָה לְתוֹךְ יָדוֹ בַּהֶרֶת כַּסֶּלַע וּמְקוֹמָהּ צָרֶבֶת שְׁחִין. אָמַר לָהֶם, יַסְגִּיר. אָמְרוּ לוֹ, לָמָּה, לְגַדֵּל שֵׂעָר לָבָן אֵינָהּ רְאוּיָה, וּלְפִשְׂיוֹן אֵינָהּ פּוֹשָׂה, וּלְמִחְיָה אֵינָהּ מִטַּמָּא. אָמַר לָהֶן, שֶׁמָּא תִכְנֹס וְתִפְשֶׂה. אָמְרוּ לוֹ, וַהֲלֹא מְקוֹמָהּ כַּגְּרִיס. אָמַר לָהֶן, לֹא שָׁמַעְתִּי. אָמַר לוֹ רַבִּי יְהוּדָה בֶן בְּתֵירָא, אֲלַמֵּד בּוֹ. אָמַר לוֹ, אִם לְקַיֵּם דִּבְרֵי חֲכָמִים, הֵין. אָמַר לוֹ, שֶׁמָּא יִוָּלֵד לוֹ שְׁחִין אַחֵר חוּצָה לוֹ וְיִפְשֶׂה לְתוֹכוֹ. אָמַר לוֹ, חָכָם גָּדוֹל אַתָּה שֶׁקִּיַּמְתָּ דִּבְרֵי חֲכָמִים: \n" + ], + [ + "הַנְּתָקִים מִטַּמְּאִין בִּשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, וּבִשְׁנֵי סִימָנִים, בְּשֵׂעָר צָהֹב דַּק וּבְפִשְׂיוֹן. בְּשֵׂעָר צָהֹב דַּק, לָקוּי קָצָר, דִּבְרֵי רַבִּי עֲקִיבָא. רַבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי אוֹמֵר, אֲפִלּוּ אָרֹךְ. אָמַר רַבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי, מַה הַלָּשׁוֹן אוֹמְרִים, דַּק מַקֵּל זֶה, דַּק קָנֶה זֶה, דַּק לָקוּי קָצָר, אוֹ דַק לָקוּי אָרֹךְ. אָמַר לוֹ רַבִּי עֲקִיבָא, עַד שֶׁאָנוּ לְמֵדִים מִן הַקָּנֶה, נִלְמַד מִן הַשֵּׂעָר. דַּק שְׂעָרוֹ שֶׁל פְּלוֹנִי, דַּק לָקוּי קָצָר, לֹא דַק לָקוּי אָרֹךְ: \n", + "שֵׂעָר צָהֹב דַּק מְטַמֵּא מְכֻנָּס, וּמְפֻזָּר, וּמְבֻצָּר, וְשֶׁלֹּא מְבֻצָּר, הָפוּךְ, וְשֶׁלֹּא הָפוּךְ, דִּבְרֵי רַבִּי יְהוּדָה. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, אֵינוֹ מְטַמֵּא אֶלָּא הָפוּךְ. אָמַר רַבִּי שִׁמְעוֹן, וְדִין הוּא, מָה אִם שֵׂעָר לָבָן, שֶׁאֵין שֵׂעָר אַחֵר מַצִּיל מִיָּדוֹ, אֵינוֹ מְטַמֵּא אֶלָּא הָפוּךְ. שֵׂעָר צָהֹב דַּק שֶׁשֵּׂעָר אַחֵר מַצִּיל מִיָּדוֹ, אֵינוֹ דִין שֶׁלֹּא יְטַמֵּא אֶלָּא הָפוּךְ. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, כָּל מָקוֹם שֶׁצָּרִיךְ לוֹמַר הָפוּךְ, אָמַר הָפוּךְ. אֲבָל הַנֶּתֶק שֶׁנֶּאֱמַר בּוֹ (ויקרא יג) וְלֹא הָיָה בוֹ שֵׂעָר צָהֹב, מְטַמֵּא הָפוּךְ וְשֶׁלֹּא הָפוּךְ: \n", + "הַצּוֹמֵחַ מַצִּיל מִיַּד הַשֵּׂעָר צָהֹב וּמִיַּד הַפִּשְׂיוֹן, מְכֻנָּס, וּמְפֻזָּר, מְבֻצָּר, וְשֶׁלֹּא מְבֻצָּר. וְהַמְשֹׁאָר מַצִּיל מִיַּד שֵׂעָר צָהֹב וּמִיַּד הַפִּשְׂיוֹן, מְכֻנָּס, וּמְפֻזָּר, וּמְבֻצָּר. וְאֵינוֹ מַצִּיל מִן הַצַּד, עַד שֶׁיְּהֵא רָחוֹק מִן הַקָּמָה מְקוֹם שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת. אַחַת צְהֻבָּה וְאַחַת שְׁחֹרָה, אַחַת צְהֻבָּה וְאַחַת לְבָנָה, אֵינָן מַצִּילוֹת: \n", + "שֵׂעָר צָהֹב שֶׁקָּדַם אֶת הַנֶּתֶק, טָהוֹר. רַבִּי יְהוּדָה מְטַמֵּא. רַבִּי אֱלִיעֶזֶר בֶּן יַעֲקֹב אוֹמֵר, לֹא מְטַמֵּא וְלֹא מַצִּיל. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, כֹּל שֶׁאֵינוֹ סִימַן טֻמְאָה בַנֶּתֶק, הֲרֵי הוּא סִימַן טָהֳרָה בַנָּתֶק: \n", + "כֵּיצַד מְגַלְּחִין אֶת הַנֶּתֶק. מְגַלֵּחַ חוּצָה לוֹ וּמַנִּיחַ שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת סָמוּךְ לוֹ, כְּדֵי שֶׁיְּהֵא נִכָּר אִם פָּשָׂה. הֶחְלִיטוֹ בְשֵׂעָר צָהֹב, הָלַךְ שֵׂעָר צָהֹב וְחָזַר שֵׂעָר צָהֹב, וְכֵן בְּפִשְׂיוֹן, בַּתְּחִלָּה, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר, הֲרֵי הוּא כְמוֹת שֶׁהָיָה. הֶחְלִיטוֹ בְּפִשְׂיוֹן, וְהָלַךְ הַפִּשְׂיוֹן וְחָזַר הַפִּשְׂיוֹן. וְכֵן בְּשֵׂעָר צָהֹב, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר, הֲרֵי הוּא כְמוֹ שֶׁהָיָה: \n", + "שְׁנֵי נְתָקִים, זֶה בְצַד זֶה, וְשִׁיטָה שֶׁל שֵׂעָר מַפְסֶקֶת בֵּינֵיהֶם, נִפְרַץ מִמָּקוֹם אֶחָד, טָמֵא. מִשְּׁנֵי מְקוֹמוֹת, טָהוֹר. כַּמָּה תְהֵא הַפִּרְצָה, מְקוֹם שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת. נִפְרַץ מִמָּקוֹם אֶחָד כַּגְּרִיס, טָמֵא: \n", + "שְׁנֵי נְתָקִין, זֶה לִפְנִים מִזֶּה, וְשִׁיטָה שֶׁל שֵׂעָר מַפְסֶקֶת בֵּינֵיהֶן, נִפְרַץ מִמָּקוֹם אֶחָד, טָמֵא. מִשְּׁנֵי מְקוֹמוֹת, טָהוֹר. כַּמָּה תְהֵא הַפִּרְצָה, מְקוֹם שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת. נִפְרַץ מִמָּקוֹם אֶחָד כַּגְּרִיס, טָהוֹר: \n", + "מִי שֶׁהָיָה בוֹ נֶתֶק וּבוֹ שֵׂעָר צָהֹב, טָמֵא. נוֹלַד לוֹ שֵׂעָר שָׁחֹר, טָהוֹר. אַף עַל פִּי שֶׁהָלַךְ לוֹ שֵׂעָר שָׁחֹר, טָהוֹר. רַבִּי שִׁמְעוֹן בֶּן יְהוּדָה אוֹמֵר מִשּׁוּם רַבִּי שִׁמְעוֹן, כָּל נֶתֶק שֶׁטָּהַר שָׁעָה אַחַת, אֵין לוֹ טֻמְאָה לְעוֹלָם. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, כָּל שֵׂעָר צָהֹב שֶׁטָּהַר שָׁעָה אַחַת, אֵין לוֹ טֻמְאָה לְעוֹלָם: \n", + "מִי שֶׁהָיָה בוֹ נֶתֶק כַּגְּרִיס, וְנִתַּק כָּל רֹאשׁוֹ, טָהוֹר. הָרֹאשׁ וְהַזָּקָן אֵין מְעַכְּבִין זֶה אֶת זֶה, דִּבְרֵי רַבִּי יְהוּדָה. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, מְעַכְּבִין זֶה אֶת זֶה. אָמַר רַבִּי שִׁמְעוֹן, וְדִין הוּא, מָה אִם עוֹר הַפָּנִים וְעוֹר הַבָּשָׂר, שֶׁיֵּשׁ דָּבָר אַחֵר מַפְסִיק בֵּינֵיהֶם, מְעַכְּבִין זֶה אֶת זֶה, הָרֹאשׁ וְהַזָּקָן שֶׁאֵין דָּבָר אַחֵר מַפְסִיק בֵּינֵיהֶם, אֵינוֹ דִין שֶׁיְּעַכְּבוּ זֶה אֶת זֶה. הָרֹאשׁ וְהַזָּקָן אֵין מִצְטָרְפִין זֶה עִם זֶה, וְאֵין פּוֹשִׂין מִזֶּה לָזֶה. אֵיזֶה הוּא זָקָן, מִן הַפֶּרֶק שֶׁל לֶחִי עַד פִּקָּה שֶׁל גַּרְגָּרֶת: \n", + "הַקָּרַחַת וְהַגַּבַּחַת מִטַּמְּאוֹת בִּשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, בִּשְׁנֵי סִימָנִים, בְּמִחְיָה וּבְפִסְיוֹן. אֵיזוֹ הִיא קָרַחַת, אָכַל נֶשֶׁם, סָךְ נֶשֶׁם, מַכָּה שֶׁאֵינָהּ רְאוּיָה לְגַדֵּל שֵׂעָר. אֵיזוֹ הִיא קָרַחַת, מִן הַקָּדְקֹד הַשּׁוֹפֵעַ לַאֲחוֹרָיו עַד פִּקָּה שֶׁל צַוָּאר. אֵיזוֹ הִיא גַּבַּחַת, מִן הַקָּדְקֹד הַשּׁוֹפֵעַ לְפָנָיו עַד כְּנֶגֶד שֵׂעָר מִלְמַעְלָן. הַקָּרַחַת וְהַגַּבַּחַת אֵינָן מִצְטָרְפוֹת זוֹ עִם זוֹ, וְאֵינָן פּוֹשׂוֹת מִזּוֹ לָזוֹ. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אִם יֵשׁ שֵׂעָר בֵּינֵיהֶן, אֵינָן מִצְטָרְפוֹת. וְאִם לָאו, הֲרֵי אֵלּוּ מִצְטָרְפוֹת: \n" + ], + [ + "כָּל הַבְּגָדִים מִטַּמְּאִין בַּנְּגָעִים, חוּץ מִשֶּׁל נָכְרִים. הַלּוֹקֵחַ בְּגָדִים מִן הַנָּכְרִים, יֵרָאוּ בַתְּחִלָּה. וְעוֹרוֹת הַיָּם אֵינָן מִטַּמְּאִין בַּנְּגָעִים. חִבֵּר לָהֶם מִן הַגָּדֵל בָּאָרֶץ, אֲפִלּוּ חוּט, אֲפִלּוּ מְשִׁיחָה, דָּבָר שֶׁהוּא מְקַבֵּל טֻמְאָה, טָמֵא: \n", + "צֶמֶר גְּמַלִּים וְצֶמֶר רְחֵלִים שֶׁטְּרָפָן זֶה בָזֶה, אִם רֹב מִן הַגְּמַלִּים, אֵינָם מִטַּמְּאִין בַּנְּגָעִים. אִם רֹב מִן הָרְחֵלִים, מִטַּמְּאִים בַּנְּגָעִים. מֶחֱצָה לְמֶחֱצָה, מִטַּמְּאִין בַּנְּגָעִים. וְכֵן הַפִּשְׁתָּן וְהַקַּנְבּוֹס שֶׁטְּרָפָן זֶה בָזֶה: \n", + "הָעוֹרוֹת וְהַבְּגָדִים הַצְּבוּעִים, אֵין מִטַּמְּאִין בַּנְּגָעִים. הַבָּתִּים, בֵּין צְבוּעִים בֵּין שֶׁאֵינָן צְבוּעִים, מִטַּמְּאִין בַּנְּגָעִים, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, הָעוֹרוֹת כַּבָּתִּים. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, הַצְּבוּעִים בִּידֵי שָׁמַיִם, מִטַּמְּאִין. וּבִידֵי אָדָם, אֵינָן מִטַּמְּאִין: \n", + "בֶּגֶד שֶׁשִּׁתְיוֹ צָבוּעַ וְעֶרְבּוֹ לָבָן, עֶרְבּוֹ צָבוּעַ וְשִׁתְיוֹ לָבָן, הַכֹּל הוֹלֵךְ אַחַר הַנִּרְאֶה. הַבְּגָדִים מִטַּמְּאִין בִּירַקְרַק שֶׁבַּיְרֻקִּים, וּבַאֲדַמְדַּם שֶׁבָּאֲדֻמִּים. הָיָה יְרַקְרַק וּפָשָׂה אֲדַמְדַּם, אֲדַמְדַּם וּפָשָׂה יְרַקְרַק, טָמֵא. נִשְׁתַּנָּה וּפָשָׂה, נִשְׁתַּנָּה וְלֹא פָשָׂה, כְּאִלּוּ לֹא נִשְׁתַּנָּה. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, יֵרָאֶה בַתְּחִלָּה: \n", + "הָעוֹמֵד בָּרִאשׁוֹן, יְכַבֵּס וְיַסְגִּיר. הָעוֹמֵד בַּשֵּׁנִי, יִשָּׂרֵף. הַפּוֹשֶׂה בָזֶה וּבָזֶה, יִשָּׂרֵף. הִכְהָה בַתְּחִלָּה, רַבִּי יִשְׁמָעֵאל אוֹמֵר, יְכַבֵּס וְיַסְגִּיר. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, אֵינוֹ זָקוּק לוֹ. הִכְהָה בָרִאשׁוֹן, יְכַבֵּס וְיַסְגִּיר. הִכְהָה בַשֵּׁנִי, קוֹרְעוֹ וְשׂוֹרֵף מַה שֶּׁקָּרַע. וְצָרִיךְ מַטְלִית. רַבִּי נְחֶמְיָה אוֹמֵר, אֵינוֹ צָרִיךְ מַטְלִית: \n", + "חָזַר נֶגַע לַבֶּגֶד, מַצִּיל אֶת הַמַּטְלִית. חָזַר לַמַּטְלִית, שׂוֹרֵף אֶת הַבֶּגֶד. הַטּוֹלֶה מִן הַמֻּסְגָּר בַּטָּהוֹר, חָזַר נֶגַע לַבֶּגֶד, שׂוֹרֵף אֶת הַמַּטְלִית. חָזַר לַמַּטְלִית, הַבֶּגֶד הָרִאשׁוֹן יִשָּׂרֵף, וְהַמַּטְלִית תְּשַׁמֵּשׁ אֶת הַבֶּגֶד הַשֵּׁנִי בְּסִימָנִין: \n", + "קַיְטָא שֶׁיֶּשׁ בָּהּ פִּסְפָּסִים צְבוּעִים וּלְבָנִים, פּוֹשִׂין מִזֶּה לָזֶה. שָׁאֲלוּ אֶת רַבִּי אֱלִיעֶזֶר, וַהֲרֵי הוּא פִסְפָּס יָחִיד. אָמַר לָהֶן, לֹא שָׁמַעְתִּי. אָמַר לוֹ רַבִּי יְהוּדָה בֶן בְּתֵירָא, אֲלַמֵּד בּוֹ. אָמַר לוֹ, אִם לְקַיֵּם דִּבְרֵי חֲכָמִים, הֵן. אָמַר לוֹ, שֶׁמָּא יַעֲמֹד בּוֹ שְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, וְהָעוֹמֵד בַּבְּגָדִים שְׁנֵי שָׁבוּעוֹת טָמֵא. אָמַר לוֹ, חָכָם גָּדוֹל אַתָּה, שֶׁקִּיַּמְתָּ דִּבְרֵי חֲכָמִים. הַפִּשְׂיוֹן הַסָּמוּךְ, כָּל שֶׁהוּא. הָרָחוֹק, כַּגְּרִיס. וְהַחוֹזֵר, כַּגְּרִיס: \n", + "הַשְּׁתִי וְהָעֵרֶב מִטַּמְּאִים בַּנְּגָעִים מִיָּד. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, הַשְּׁתִי, מִשֶּׁיִּשָּׁלֵק, וְהָעֵרֶב, מִיָּד. וְהָאוּנִין שֶׁל פִּשְׁתָּן, מִשֶּׁיִּתְלַבֵּנוּ. כַּמָּה יְהֵא בַפְּקַעַת וּתְהֵא מִטַּמְּאָה בַנְּגָעִים, כְּדֵי לֶאֱרֹג מִמֶּנָּה שָׁלשׁ עַל שָׁלשׁ שְׁתִי וָעֵרֶב, אֲפִלּוּ כֻלָּהּ שְׁתִי, אֲפִלּוּ כֻלָּהּ עֵרֶב. הָיְתָה פְסִיקוֹת, אֵינָהּ מִטַּמְּאָה בַנְּגָעִים. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אֲפִלּוּ פְסִיקָה אַחַת וּקְשָׁרָהּ, אֵינָהּ מִטַּמְּאָה: \n", + "הַמַּעֲלֶה מִן הַפְּקַעַת לַחֲבֶרְתָּהּ, מִן הַסְּלִיל לַחֲבֵרוֹ, מִן הַכֹּבֶד הָעֶלְיוֹנָה לַכֹּבֶד הַתַּחְתּוֹנָה, וְכֵן שְׁנֵי דַפֵּי חָלוּק שֶׁנִּרְאָה נֶגַע בְּאַחַד מֵהֶן, הֲרֵי הַשֵּׁנִי טָהוֹר. בְּנֶפֶשׁ הַמַּסֶּכֶת וּבַשְּׁתִי הָעוֹמֵד, הֲרֵי אֵלּוּ מִטַּמְּאִין בַּנְּגָעִים מִיָּד. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, הַשְּׁתִי, אִם הָיָה רָצוּף, מִטַּמֵּא: \n", + "נִרְאָה בַּשְּׁתִי הָעוֹמֵד, הָאָרִיג טָהוֹר. נִרְאָה בָאָרִיג, הַשְּׁתִי הָעוֹמֵד טָהוֹר. נִרְאָה בַסָּדִין, שׂוֹרֵף אֶת הַנִּימִין. נִרְאָה בַנִּימִין, הַסָּדִין טָהוֹר. חָלוּק שֶׁנִּרְאָה בוֹ נֶגַע, מַצִּיל אֶת הָאֻמְרִיּוֹת שֶׁבּוֹ, אֲפִלּוּ הֵן אַרְגָּמָן: \n", + "כֹּל הָרָאוּי לִטַּמֵּא טְמֵא מֵת, אַף עַל פִּי שֶׁאֵינוֹ רָאוּי לִטַּמֵּא מִדְרָס, מִטַּמֵּא בַנְּגָעִים. כְּגוֹן קֶלַע שֶׁל סְפִינָה, וּוִילוֹן, וְשָׁבִיס שֶׁל סְבָכָה, וּמִטְפָּחוֹת שֶׁל סְפָרִים, וְגַלְגִּלּוֹן, וּרְצוּעוֹת מִנְעָל וְסַנְדָּל שֶׁיֶּשׁ בָּהֶן רֹחַב כַּגְּרִיס, הֲרֵי אֵלּוּ מִטַּמְּאִין בַּנְּגָעִים. סָגוֹס שֶׁנִּרְאָה בוֹ נֶגַע, רַבִּי אֱלִיעֶזֶר בֶּן יַעֲקֹב אוֹמֵר, עַד שֶׁיֵּרָאֶה בָאָרִיג וּבַמּוֹכִין. הַחֵמֶת וְהַתּוּרְמָל נִרְאִין כְּדַרְכָּן, וּפוֹשֶׂה מִתּוֹכוֹ לַאֲחוֹרָיו וּמֵאֲחוֹרָיו לְתוֹכוֹ: \n", + "בֶּגֶד הַמֻּסְגָּר שֶׁנִּתְעָרֵב בַּאֲחֵרִים, כֻּלָּן טְהוֹרִים. קְצָצוֹ וַעֲשָׂאוֹ מוֹכִין, טָהוֹר, וּמֻתָּר בַּהֲנָיָתוֹ. וְהַמֻּחְלָט שֶׁנִּתְעָרֵב בַּאֲחֵרִים, כֻּלָּם טְמֵאִין. קְצָצוֹ וַעֲשָׂאוֹ מוֹכִין, טָמֵא, וְאָסוּר בַּהֲנָיָתוֹ: \n" + ], + [ + "כָּל הַבָּתִּים מִטַּמְּאִין בַּנְּגָעִים, חוּץ מִשֶּׁל נָכְרִים. הַלּוֹקֵחַ בָּתִּים מִן הַנָּכְרִים, יֵרָאוּ בַתְּחִלָּה. בַּיִת עָגֹל, בַּיִת טְרִיגוֹן, בַּיִת הַבָּנוּי בִּסְפִינָה אוֹ בְאַסְקַרְיָא, עַל אַרְבַּע קוֹרוֹת, אֵינוֹ מִטַּמֵּא בַנְּגָעִים. וְאִם הָיָה מְרֻבָּע, אֲפִלּוּ עַל אַרְבָּעָה עַמּוּדִים, מִטַּמֵּא: ", + "בַּיִת שֶׁאַחַד מִצְּדָדָיו מְחֻפֶּה בְשַׁיִשׁ, אֶחָד בְּסֶלַע, וְאֶחָד בִּלְבֵנִים, וְאֶחָד בְּעָפָר, טָהוֹר. בַּיִת שֶׁלֹּא הָיוּ בוֹ אֲבָנִים וְעֵצִים וְעָפָר וְנִרְאָה בוֹ נֶגַע וְאַחַר כָּךְ הֵבִיאוּ בוֹ אֲבָנִים וְעֵצִים וְעָפָר, טָהוֹר. וְכֵן בֶּגֶד שֶׁלֹּא אָרַג בּוֹ שָׁלשׁ עַל שָׁלשׁ וְנִרְאָה בוֹ נֶגַע וְאַחַר כָּךְ אָרַג בּוֹ שָׁלשׁ עַל שָׁלשׁ, טָהוֹר. אֵין הַבַּיִת מִטַּמֵּא בַנְּגָעִים עַד שֶׁיְּהֵא בוֹ אֲבָנִים וְעֵצִים וְעָפָר: ", + "וְכַמָּה אֲבָנִים יְהוּ בוֹ. רַבִּי יִשְׁמָעֵאל אוֹמֵר, אַרְבַּע. רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, שְׁמֹנֶה. שֶׁהָיָה רַבִּי יִשְׁמָעֵאל אוֹמֵר, עַד שֶׁיֵּרָאֶה כִשְׁנֵי גְרִיסִין עַל שְׁתֵּי אֲבָנִים אוֹ עַל אֶבֶן אֶחָת. רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, עַד שֶׁיֵּרָאֶה כִשְׁנֵי גְרִיסִין עַל שְׁתֵּי אֲבָנִים, לֹא עַל אֶבֶן אֶחָת. רַבִּי אֶלְעָזָר בְּרַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, עַד שֶׁיֵּרָאֶה כִשְׁנֵי גְרִיסִין עַל שְׁתֵּי אֲבָנִים בִּשְׁנֵי כְתָלִים בַּזָּוִית, אָרְכּוֹ כִּשְׁנֵי גְרִיסִין וְרָחְבּוֹ כַּגְּרִיס: ", + "עֵצִים, כְּדֵי לִתֵּן תַּחַת הַשְּׁקוֹף. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, כְּדֵי לַעֲשׂוֹת סַנְדָּל לַאֲחוֹרֵי הַשְּׁקוֹף. עָפָר, כְּדֵי לִתֵּן בֵּין פַּצִּים לַחֲבֵרוֹ. קִירוֹת הָאֵבוּס, וְקִירוֹת הַמְּחִצָּה, אֵינָן מִטַּמְּאִין בַּנְּגָעִים. יְרוּשָׁלַיִם וְחוּצָה לָאָרֶץ, אֵינָן מִטַּמְּאִין בַּנְּגָעִים: ", + "כֵּיצַד רְאִיַּת הַבָּיִת. וּבָא אֲשֶׁר לוֹ הַבַּיִת וְהִגִּיד לַכֹּהֵן לֵאמֹר כְּנֶגַע נִרְאָה לִי בַּבָּיִת (ויקרא יד). אֲפִלּוּ תַלְמִיד חָכָם וְיוֹדֵעַ שֶׁהוּא נֶגַע וַדַּאי, לֹא יִגְזֹר וְיֹאמַר נֶגַע נִרְאָה לִי בַּבָּיִת, אֶלָּא כְּנֶגַע נִרְאָה לִי בַּבָּיִת. וְצִוָּה הַכֹּהֵן וּפִנּוּ אֶת הַבַּיִת (בְּטֶרֶם יָבֹא הַכֹּהֵן לִרְאוֹת אֶת הַנֶּגַע וְלֹא יִטְמָא כָּל אֲשֶׁר בַּבָּיִת וְאַחַר כֵּן יָבֹא הַכֹּהֵן לִרְאוֹת אֶת הַבָּיִת) (שם), וַאֲפִלּוּ חֲבִילֵי עֵצִים, וַאֲפִלּוּ חֲבִילֵי קָנִים, דִּבְרֵי רַבִּי יְהוּדָה. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, עֵסֶק הוּא לַפִּנּוּי. אָמַר רַבִּי מֵאִיר, וְכִי מָה מִטַּמֵּא לוֹ. אִם תֹּאמַר, כְּלֵי עֵצָיו וּבְגָדָיו וּמַתְּכוֹתָיו, מַטְבִּילָן וְהֵן טְהוֹרִים. עַל מֶה חָסָה הַתּוֹרָה. עַל כְּלֵי חַרְסוֹ וְעַל פַּכּוֹ וְעַל טִפְיוֹ. אִם כָּךְ חָסָה הַתּוֹרָה עַל מָמוֹנוֹ הַבָּזוּי, קַל וָחֹמֶר עַל מָמוֹנוֹ הֶחָבִיב. אִם כָּךְ עַל מָמוֹנוֹ, קַל וָחֹמֶר עַל נֶפֶשׁ בָּנָיו וּבְנוֹתָיו. אִם כָּךְ עַל שֶׁל רָשָׁע, קַל וָחֹמֶר עַל שֶׁל צַדִּיק: ", + "אֵינוֹ הוֹלֵךְ לְתוֹךְ בֵּיתוֹ וּמַסְגִּיר, וְלֹא בְתוֹךְ הַבַּיִת שֶׁהַנֶּגַע בְּתוֹכוֹ וּמַסְגִּיר, אֶלָּא עוֹמֵד עַל פֶּתַח הַבַּיִת שֶׁהַנֶּגַע בְּתוֹכוֹ וּמַסְגִּיר, שֶׁנֶּאֱמַר (ויקרא יד), וְיָצָא הַכֹּהֵן מִן הַבַּיִת אֶל פֶּתַח הַבָּיִת וְהִסְגִּיר אֶת הַבַּיִת שִׁבְעַת יָמִים. וּבָא בְסוֹף הַשָּׁבוּעַ וְרָאָה אִם פָּשָׂה, וְצִוָּה הַכֹּהֵן וְחִלְּצוּ אֶת הָאֲבָנִים אֲשֶׁר בָּהֵן הַנָּגַע וְהִשְׁלִיכוּ אֶתְהֶן אֶל מִחוּץ לָעִיר אֶל מָקוֹם טָמֵא. וְלָקְחוּ אֲבָנִים אֲחֵרוֹת וְהֵבִיאוּ אֶל תַּחַת הָאֲבָנִים וְעָפָר אַחֵר יִקַּח וְטָח אֶת הַבָּיִת (שם). אֵינוֹ נוֹטֵל אֲבָנִים מִצַּד זֶה וּמֵבִיא לְצַד זֶה, וְלֹא עָפָר מִצַּד זֶה וּמֵבִיא לְצַד זֶה, וְלֹא סִיד מִכָּל מָקוֹם. אֵינוֹ מֵבִיא לֹא אַחַת תַּחַת שְׁתַּיִם וְלֹא שְׁתַּיִם תַּחַת אַחַת, אֶלָּא מֵבִיא שְׁתַּיִם תַּחַת שְׁתַּיִם, תַּחַת שָׁלשׁ, תַּחַת אַרְבַּע. מִכָּאן אָמְרוּ, אוֹי לָרָשָׁע אוֹי לִשְׁכֵנוֹ, שְׁנֵיהֶן חוֹלְצִין, שְׁנֵיהֶן קוֹצְעִין, שְׁנֵיהֶן מְבִיאִין אֶת הָאֲבָנִים. אֲבָל הוּא לְבַדּוֹ מֵבִיא אֶת הֶעָפָר, שֶׁנֶּאֱמַר (שם), וְעָפָר אַחֵר יִקַּח וְטָח אֶת הַבָּיִת, אֵין חֲבֵרוֹ מִטַּפֵּל עִמּוֹ בַּטִּיחָה: ", + "בָּא בְסוֹף שָׁבוּעַ וְרָאָה, אִם חָזַר, וְנָתַץ אֶת הַבַּיִת אֶת אֲבָנָיו וְאֶת עֵצָיו וְאֵת כָּל עֲפַר הַבָּיִת וְהוֹצִיא אֶל מִחוּץ לָעִיר אֶל מָקוֹם טָמֵא (שם). הַפִּסְיוֹן הַסָּמוּךְ, כָּל שֶׁהוּא. וְהָרָחוֹק, כַּגְּרִיס. וְהַחוֹזֵר בַּבָּתִּים, כִּשְׁנֵי גְרִיסִין: " + ], + [ + "עֲשָׂרָה בָתִּים הֵן, הַכֵּהֶה בָרִאשׁוֹן, וְהַהוֹלֵךְ לוֹ, קוֹלְפוֹ וְהוּא טָהוֹר. הַכֵּהֶה בַשֵּׁנִי, וְהַהוֹלֵךְ לוֹ, קוֹלְפוֹ וְהוּא טָעוּן צִפֳּרִים. הַפּוֹשֶׂה בָרִאשׁוֹן, חוֹלֵץ וְקוֹצֶה וְטָח וְנוֹתֵן לוֹ שָׁבוּעַ. חָזַר, יִנָּתֵץ. לֹא חָזַר, טָעוּן צִפֳּרִים. עָמַד בָּרִאשׁוֹן וּפָשָׂה בַשֵּׁנִי, חוֹלֵץ וְקוֹצֶה וְטָח וְנוֹתֵן לוֹ שָׁבוּעַ. חָזַר, יִנָּתֵץ. לֹא חָזַר, טָעוּן צִפֳּרִים. עָמַד בָּזֶה וּבָזֶה, חוֹלֵץ וְקוֹצֶה וְטָח וְנוֹתֵן לוֹ שָׁבוּעַ. חָזַר, יִנָּתֵץ. לֹא חָזַר, טָעוּן צִפֳּרִים. אִם עַד שֶׁלֹּא טִהֲרוֹ בַצִּפֳּרִים נִרְאָה בוֹ נֶגַע, הֲרֵי זֶה יִנָּתֵץ. וְאִם מִשֶּׁטִּהֲרוֹ בַצִּפֳּרִים נִרְאָה בוֹ נֶגַע, יֵרָאֶה בַּתְּחִלָּה: \n", + "הָאֶבֶן שֶׁבַּזָּוִית, בִּזְמַן שֶׁהוּא חוֹלֵץ, חוֹלֵץ אֶת כֻּלּוֹ. וּבִזְמַן שֶׁהוּא נוֹתֵץ, נוֹתֵץ אֶת שֶׁלּוֹ וּמַנִּיחַ אֶת שֶׁל חֲבֵרוֹ. נִמְצָא חֹמֶר בַּחֲלִיצָה מִבַּנְּתִיצָה. רַבִּי אֶלְעָזָר אוֹמֵר, בַּיִת הַבָּנוּי רֹאשׁ וּפִתִּין, נִרְאָה בָרֹאשׁ, נוֹטֵל אֶת כֻּלּוֹ. נִרְאָה בַפִּתִּין, נוֹטֵל אֶת שֶׁלּוֹ וּמַנִּיחַ אֶת שֶׁל חֲבֵרוֹ: \n", + "בַּיִת שֶׁנִּרְאָה בוֹ נֶגַע, הָיְתָה עֲלִיָּה עַל גַּבָּיו, נוֹתֵן אֶת הַקּוֹרוֹת לָעֲלִיָּה. נִרְאָה בָעֲלִיָּה, נוֹתֵן אֶת הַקּוֹרוֹת לַבָּיִת. לֹא הָיְתָה עֲלִיָּה עַל גַּבָּיו, אֲבָנָיו וְעֵצָיו וַעֲפָרוֹ נִתָּצִין עִמּוֹ. וּמַצִּיל עַל הַמַּלְבְּנִים, וְעַל שְׂרִיגֵי הַחַלּוֹנוֹת. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, מַלְבֵּן הַבָּנוּי עַל גַּבָּיו, נִתָּץ עִמּוֹ. אֲבָנָיו וְעֵצָיו וַעֲפָרוֹ מְטַמְּאִין בְּכַזַּיִת, רַבִּי אֶלְעָזָר חִסְמָא אוֹמֵר, בְּמַה שֶּׁהֵן: \n", + "בַּיִת הַמֻּסְגָּר, מְטַמֵּא מִתּוֹכוֹ. וְהַמֻּחְלָט, מִתּוֹכוֹ וּמֵאֲחוֹרָיו. זֶה וָזֶה מְטַמְּאִין בְּבִיאָה: \n", + "הַבּוֹנֶה מִן הַמֻּסְגָּר בְּטָהוֹר, וְחָזַר נֶגַע לַבַּיִת, חוֹלֵץ אֶת הָאֲבָנִים. חָזַר עַל הָאֲבָנִים, הַבַּיִת הָרִאשׁוֹן יִנָּתֵץ, וְהָאֲבָנִים יְשַׁמְּשׁוּ אֶת הַבַּיִת הַשֵּׁנִי בְּסִימָנִין: \n", + "בַּיִת שֶׁהוּא מֵסֵךְ עַל גַּבֵּי בַיִת הַמְנֻגָּע, וְכֵן אִילָן שֶׁהוּא מֵסֵךְ עַל גַּבֵּי בַיִת הַמְנֻגָּע, הַנִּכְנָס לַחִיצוֹן, טָהוֹר, דִּבְרֵי רַבִּי אֶלְעָזָר בֶּן עֲזַרְיָה. אָמַר רַבִּי אֶלְעָזָר, מָה אִם אֶבֶן אַחַת מִמֶּנּוּ מְטַמָּא בְּבִיאָה, הוּא עַצְמוֹ לֹא יְטַמֵּא בְּבִיאָה: \n", + "הַטָּמֵא עוֹמֵד תַּחַת הָאִילָן וְהַטָּהוֹר עוֹבֵר, טָמֵא. הַטָּהוֹר עוֹמֵד תַּחַת הָאִילָן וְהַטָּמֵא עוֹבֵר, טָהוֹר. אִם עָמַד, טָמֵא. וְכֵן בְּאֶבֶן הַמְנֻגַּעַת, טָהוֹר. וְאִם הִנִּיחָהּ, הֲרֵי זֶה טָמֵא: \n", + "טָהוֹר שֶׁהִכְנִיס רֹאשׁוֹ וְרֻבּוֹ לְבַיִת טָמֵא, נִטְמָא. וְטָמֵא שֶׁהִכְנִיס רֹאשׁוֹ וְרֻבּוֹ לְבַיִת טָהוֹר, טִמְּאָהוּ. טַלִּית טְהוֹרָה שֶׁהִכְנִיס מִמֶּנָּה שָׁלשׁ עַל שָׁלשׁ לְבַיִת טָמֵא, נִטְמְאָה. וּטְמֵאָה שֶׁהִכְנִיס מִמֶּנָּה אֲפִלּוּ כַזַּיִת לְבַיִת טָהוֹר, טִמְּאַתּוּ: \n", + "מִי שֶׁנִּכְנַס לְבַיִת הַמְנֻגָּע וְכֵלָיו עַל כְּתֵפוֹ וְסַנְדָּלָיו וְטַבְּעוֹתָיו בְּיָדָיו, הוּא וָהֵן טְמֵאִין מִיָּד. הָיָה לָבוּשׁ בְּכֵלָיו וְסַנְדָּלָיו בְּרַגְלָיו וְטַבְּעוֹתָיו בְּיָדָיו, הוּא טָמֵא מִיָּד, וְהֵן טְהוֹרִין עַד שֶׁיִּשְׁהֶה כְדֵי אֲכִילַת פְּרָס. פַּת חִטִּין וְלֹא פַת שְׂעֹרִים, מֵסֵב וְאוֹכְלָן בְּלִפְתָּן: \n", + "הָיָה עוֹמֵד בִּפְנִים וּפָשַׁט יָדוֹ לַחוּץ וְטַבְּעוֹתָיו בְּיָדָיו, אִם שָׁהָה כְדֵי אֲכִילַת פְּרָס, טְמֵאוֹת. הָיָה עוֹמֵד בַּחוּץ וּפָשַׁט יָדוֹ לִפְנִים וְטַבְּעוֹתָיו בְּיָדָיו, רַבִּי יְהוּדָה מְטַמֵּא מִיָּד. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, עַד שֶׁיִּשְׁהֶה כְדֵי אֲכִילַת פְּרָס. אָמְרוּ לוֹ לְרַבִּי יְהוּדָה, מָה אִם בִּזְמַן שֶׁכָּל גּוּפוֹ טָמֵא, לֹא טִמֵּא אֶת מַה שֶּׁעָלָיו עַד שֶׁיִּשְׁהֶה כְדֵי אֲכִילַת פְּרָס, בִּזְמַן שֶׁאֵין כָּל גּוּפוֹ טָמֵא, אֵינוֹ דִין שֶׁלֹּא יְטַמֵּא אֶת מַה שֶּׁעָלָיו עַד שֶׁיִּשְׁהֶה כְדֵי אֲכִילַת פְּרָס: \n", + "מְצֹרָע שֶׁנִּכְנַס לְבַיִת, כָּל הַכֵּלִים שֶׁיֶּשׁ שָׁם טְמֵאִין, אֲפִלּוּ עַד הַקּוֹרוֹת. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, עַד אַרְבַּע אַמּוֹת. כֵּלִים, מִיָּד טְמֵאִין. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אִם שָׁהָה כְדֵי הַדְלָקַת הַנֵּר: \n", + "נִכְנַס לְבֵית הַכְּנֶסֶת, עוֹשִׂים לוֹ מְחִצָּה גְבוֹהָה עֲשָׂרָה טְפָחִים עַל רֹחַב אַרְבַּע אַמּוֹת. נִכְנָס רִאשׁוֹן, וְיוֹצֵא אַחֲרוֹן. כֹּל הַמַּצִּיל צָמִיד פָּתִיל בְּאֹהֶל הַמֵּת, מַצִּיל צָמִיד פָּתִיל בְּבַיִת הַמְנֻגָּע. וְכֹל הַמַּצִּיל מְכֻסֶּה בְאֹהֶל הַמֵּת, מַצִּיל מְכֻסֶּה בְּבַיִת הַמְנֻגָּע, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, כֹּל הַמַּצִּיל צָמִיד פָּתִיל בְּאֹהֶל הַמֵּת, מַצִּיל מְכֻסֶּה בְּבַיִת הַמְנֻגָּע. כֹּל הַמַּצִּיל מְכֻסֶּה בְאֹהֶל הַמֵּת, אֲפִלּוּ מְגֻלֶּה בְּבַיִת הַמְנֻגָּע, טָהוֹר: \n" + ], + [ + "כֵּיצַד מְטַהֲרִין אֶת הַמְּצֹרָע. הָיָה מֵבִיא פְיָלִי שֶׁל חֶרֶשׂ חֲדָשָׁה וְנוֹתֵן לְתוֹכָהּ רְבִיעִית מַיִם חַיִּים, וּמֵבִיא שְׁתֵּי צִפֳּרִים דְּרוֹר. שָׁחַט אֶת אַחַת מֵהֶן עַל כְּלִי חֶרֶשׂ וְעַל מַיִם חַיִּים. חָפַר וְקוֹבְרָהּ בְּפָנָיו. נָטַל עֵץ אֶרֶז וְאֵזוֹב וּשְׁנִי תוֹלַעַת וּכְרָכָן בִּשְׁיָרֵי הַלָּשׁוֹן, וְהִקִּיף לָהֶם רָאשֵׁי אֲגַפַּיִם וְרֹאשׁ הַזָּנָב שֶׁל שְׁנִיָּה. טָבַל וְהִזָּה שֶׁבַע פְּעָמִים לְאַחַר יָדוֹ שֶׁל מְצֹרָע, וְיֵשׁ אוֹמְרִים, עַל מִצְחוֹ. וְכָךְ הָיָה מַזֶּה עַל הַשְּׁקוֹף שֶׁבַּבַּיִת מִבַּחוּץ: \n", + "בָּא לוֹ לְשַׁלֵּחַ אֶת הַצִּפּוֹר הַחַיָּה, אֵינוֹ הוֹפֵךְ פָּנָיו לֹא לַיָּם וְלֹא לָעִיר וְלֹא לַמִּדְבָּר, שֶׁנֶּאֱמַר (ויקרא יד), וְשִׁלַּח אֶת הַצִּפֹּר הַחַיָּה אֶל מִחוּץ לָעִיר אֶל פְּנֵי הַשָּׂדֶה. בָּא לְגַלֵּחַ אֶת הַמְּצֹרָע, הֶעֱבִיר תַּעַר עַל כָּל בְּשָׂרוֹ, וְכִבֵּס בְּגָדָיו, וְטָבַל, טָהוֹר מִלְּטַמֵּא בְּבִיאָה, וַהֲרֵי הוּא מְטַמֵּא כַשֶּׁרֶץ. נִכְנַס לִפְנִים מִן הַחוֹמָה, מְנֻדֶּה מִבֵּיתוֹ שִׁבְעַת יָמִים, וְאָסוּר בְּתַשְׁמִישׁ הַמִּטָּה: \n", + "בַּיּוֹם הַשְּׁבִיעִי מְגַלֵּחַ תִּגְלַחַת שְׁנִיָּה כַּתִּגְלַחַת הָרִאשׁוֹנָה, כִּבֶּס בְּגָדָיו וְטָבַל, טָהוֹר מִלְּטַמֵּא כַשֶּׁרֶץ, וַהֲרֵי הוּא טְבוּל יוֹם, אוֹכֵל בַּמַּעֲשֵׂר. הֶעֱרִיב שִׁמְשׁוֹ, אוֹכֵל בַּתְּרוּמָה. הֵבִיא כַפָּרָתוֹ, אוֹכֵל בַּקָּדָשִׁים. נִמְצְאוּ שָׁלשׁ טְהָרוֹת בַּמְּצֹרָע וְשָׁלשׁ טְהָרוֹת בַּיּוֹלֶדֶת: \n", + "שְׁלשָׁה מְגַלְּחִין וְתִגְלַחְתָּן מִצְוָה, הַנָּזִיר וְהַמְּצֹרָע וְהַלְוִיִּם. וְכֻלָּן שֶׁגִּלְּחוּ שֶׁלֹּא בְתַעַר אוֹ שֶׁשִּׁיְּרוּ שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת, לֹא עָשׂוּ כְלוּם: \n", + "שְׁתֵּי צִפֳּרִים מִצְוָתָן שֶׁיְּהוּ שָׁווֹת בַּמַּרְאֶה וּבַקּוֹמָה וּבַדָּמִים, וּלְקִיחָתָן כְּאֶחָת. אַף עַל פִּי שֶׁאֵינָם שָׁווֹת, כְּשֵׁרוֹת. לָקַח אַחַת הַיּוֹם וְאַחַת לְמָחָר, כְּשֵׁרוֹת. שָׁחַט אַחַת מֵהֶן וְנִמְצֵאת שֶׁלֹּא דְרוֹר, יִקַּח זוּג לַשְּׁנִיָּה. הָרִאשׁוֹנָה מֻתֶּרֶת בַּאֲכִילָה. שְׁחָטָהּ וְנִמְצֵאת טְרֵפָה, יִקַּח זוּג לַשְּׁנִיָּה. הָרִאשׁוֹנָה מֻתֶּרֶת בַּהֲנָאָה. נִשְׁפַּךְ הַדָּם, תָּמוּת הַמִּשְׁתַּלַּחַת. מֵתָה הַמִּשְׁתַּלַּחַת, יִשָּׁפֵךְ הַדָּם: \n", + "מִצְוַת עֵץ אֶרֶז, אָרְכּוֹ אַמָּה וְעָבְיוֹ כִרְבִיעַ כֶּרַע הַמִּטָּה. אֶחָד לִשְׁנַיִם, וּשְׁנַיִם לְאַרְבָּעָה. מִצְוַת אֵזוֹב, לֹא אֵזוֹב יָוָן, לֹא אֵזוֹב כּוֹחֲלִי, לֹא אֵזוֹב רוֹמִי, לֹא אֵזוֹב מִדְבָּרִית, וְלֹא כָל אֵזוֹב שֶׁיֶּשׁ לוֹ שֵׁם לְוָי: \n", + "בַּיּוֹם הַשְּׁמִינִי מֵבִיא שָׁלשׁ בְּהֵמוֹת, חַטָּאת וְאָשָׁם וְעוֹלָה. וְהַדַּל הָיָה מֵבִיא חַטַּאת הָעוֹף וְעוֹלַת הָעוֹף: \n", + "בָּא לוֹ אֵצֶל הָאָשָׁם, וְסָמַךְ שְׁתֵּי יָדָיו עָלָיו, וּשְׁחָטוֹ, וְקִבְּלוּ שְׁנֵי כֹהֲנִים אֶת דָּמוֹ, אֶחָד בִּכְלִי, וְאֶחָד בַּיָּד. זֶה שֶׁקִּבֵּל בַּכְּלִי, בָּא וּזְרָקוֹ עַל קִיר הַמִּזְבֵּחַ. וְזֶה שֶׁקִּבֵּל בַּיָּד, בָּא לוֹ אֵצֶל הַמְּצֹרָע. וְהַמְּצֹרָע טָבַל בְּלִשְׁכַּת הַמְּצֹרָעִים. בָּא וְעָמַד בְּשַׁעַר נִקָּנוֹר. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, לֹא הָיָה צָרִיךְ טְבִילָה: \n", + "הִכְנִיס רֹאשׁוֹ, וְנָתַן עַל תְּנוּךְ אָזְנוֹ. יָדוֹ, וְנָתַן עַל בֹּהֶן יָדוֹ. רַגְלוֹ, וְנָתַן עַל בֹּהֶן רַגְלוֹ. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, שְׁלָשְׁתָּם הָיָה מַכְנִיס כְּאֶחָד. אֵין לוֹ בֹּהֶן יָד, בֹּהֶן רֶגֶל, אֹזֶן יְמָנִית, אֵין לוֹ טָהֳרָה עוֹלָמִית. רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, נוֹתֵן הוּא עַל מְקוֹמָן. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, אִם נָתַן עַל שֶׁל שְׂמֹאל, יָצָא: \n", + "נָטַל מִלֹּג הַשֶּׁמֶן וְיָצַק לְתוֹךְ כַּפּוֹ שֶׁל חֲבֵרוֹ. וְאִם יָצַק לְתוֹךְ כַּף עַצְמוֹ, יָצָא. טָבַל וְהִזָּה שֶׁבַע פְּעָמִים כְּנֶגֶד בֵּית קֹדֶשׁ הַקֳּדָשִׁים, עַל כָּל הַזָּיָה טְבִילָה. בָּא לוֹ אֵצֶל הַמְּצֹרָע, מְקוֹם שֶׁהוּא נוֹתֵן אֶת הַדָּם, שָׁם הוּא נוֹתֵן אֶת הַשֶּׁמֶן, שֶׁנֶּאֱמַר (ויקרא יד), עַל מְקוֹם דַּם הָאָשָׁם. וְהַנּוֹתָר מִן הַשֶּׁמֶן אֲשֶׁר עַל כַּף הַכֹּהֵן יִתֵּן עַל רֹאשׁ הַמִּטַּהֵר לְכַפֵּר. אִם נָתַן, כִּפֵּר. וְאִם לֹא נָתַן, לֹא כִפֵּר, דִּבְרֵי רַבִּי עֲקִיבָא. רַבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי אוֹמֵר, שְׁיָרֵי מִצְוָה הֵן, בֵּין שֶׁנָּתַן בֵּין שֶׁלֹּא נָתַן, כִּפֵּר, וּמַעֲלִין עָלָיו כְּאִלּוּ לֹא כִפֵּר. חָסַר הַלֹּג עַד שֶׁלֹּא יָצַק, יְמַלְאֶנּוּ. מִשֶּׁיָּצַק, יָבִיא אַחֵר בַּתְּחִלָּה, דִּבְרֵי רַבִּי עֲקִיבָא. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, חָסַר הַלֹּג עַד שֶׁלֹּא נָתַן, יְמַלְאֶנּוּ. מִשֶּׁנָּתַן, יָבִיא אַחֵר בַּתְּחִלָּה: \n", + "מְצֹרָע שֶׁהֵבִיא קָרְבָּנוֹ עָנִי וְהֶעֱשִׁיר, אוֹ עָשִׁיר וְהֶעֱנִי, הַכֹּל הוֹלֵךְ אַחַר חַטָּאת, דִּבְרֵי רַבִּי שִׁמְעוֹן. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אַחַר הָאָשָׁם: \n", + "מְצֹרָע עָנִי שֶׁהֵבִיא קָרְבַּן עָשִׁיר, יָצָא. וְעָשִׁיר שֶׁהֵבִיא קָרְבַּן עָנִי, לֹא יָצָא. מֵבִיא אָדָם עַל יְדֵי בְנוֹ, עַל יְדֵי בִתּוֹ, עַל יְדֵי עַבְדּוֹ וְשִׁפְחָתוֹ קָרְבַּן עָנִי, וּמַאֲכִילָן בַּזְּבָחִים. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אַף עַל יְדֵי אִשְׁתּוֹ מֵבִיא קָרְבַּן עָשִׁיר, וְכֵן כָּל קָרְבָּן שֶׁהִיא חַיָּבֶת: \n", + "שְׁנֵי מְצֹרָעִים שֶׁנִּתְעָרְבוּ קָרְבְּנוֹתֵיהֶם, קָרַב קָרְבָּנוֹ שֶׁל אַחַד מֵהֶם, וּמֵת אַחַד מֵהֶם, זוֹ שֶׁשָּׁאֲלוּ אַנְשֵׁי אֲלֶכְּסַנְדְּרִיָּא אֶת רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ. אָמַר לָהֶם, יִכְתֹּב נְכָסָיו לְאַחֵר וְיָבִיא קָרְבַּן עָנִי: \n" + ] + ], + "sectionNames": [ + "Chapter", + "Mishnah" + ] +} \ No newline at end of file diff --git a/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Negaim/Hebrew/merged.json b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Negaim/Hebrew/merged.json new file mode 100644 index 0000000000000000000000000000000000000000..1391aa35f555b4fae03165d657689d29237f6b75 --- /dev/null +++ b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Negaim/Hebrew/merged.json @@ -0,0 +1,166 @@ +{ + "title": "Mishnah Negaim", + "language": "he", + "versionTitle": "merged", + "versionSource": "https://www.sefaria.org/Mishnah_Negaim", + "text": [ + [ + "מַרְאוֹת נְגָעִים שְׁנַיִם שֶׁהֵן אַרְבָּעָה. בַּהֶרֶת עַזָּה כַשֶּׁלֶג, שְׁנִיָּה לָהּ כְּסִיד הַהֵיכָל. וְהַשְּׂאֵת כִּקְרוּם בֵּיצָה, שְׁנִיָּה לָהּ כְּצֶמֶר לָבָן, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, הַשְּׂאֵת כְּצֶמֶר לָבָן, שְׁנִיָּה לָהּ כִּקְרוּם בֵּיצָה: \n", + "הַפָּתוּךְ שֶׁבַּשֶּׁלֶג, כְּיַיִן הַמָּזוּג בְּשָׁלֶג, הַפָּתוּךְ שֶׁבַּסִּיד, כְּדָם הַמָּזוּג בְּחָלָב, דִּבְרֵי רַבִּי יִשְׁמָעֵאל. רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, אֲדַמְדַּם שֶׁבָּזֶה וְשֶׁבָּזֶה, כְּיַיִן הַמָּזוּג בְּמַיִם, אֶלָּא שֶׁל שֶׁלֶג עַזָּה וְשֶׁל סִיד דֵּהָה מִמֶּנָּה: \n", + "אַרְבָּעָה מַרְאוֹת הָאֵלּוּ מִצְטָרְפִין זֶה עִם זֶה לִפְטֹר, וּלְהַחְלִיט, וּלְהַסְגִּיר. לְהַסְגִּיר אֶת הָעוֹמֵד בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן. לִפְטֹר אֶת הָעוֹמֵד בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי. לְהַחְלִיט אֶת שֶׁנּוֹלַד לוֹ מִחְיָה אוֹ שֵׂעָר לָבָן, בַּתְּחִלָּה, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר. לְהַחְלִיט אֶת שֶׁנּוֹלַד לוֹ פִשְׂיוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר. לְהַחְלִיט אֶת הַהוֹפֵךְ כֻּלּוֹ לָבָן מִתּוֹךְ הַפְּטוּר. לִפְטֹר אֶת הַהוֹפֵךְ כֻּלּוֹ לָבָן מִתּוֹךְ הֶחְלֵט אוֹ מִתּוֹךְ הֶסְגֵּר. אֵלּוּ מַרְאוֹת נְגָעִים שֶׁכָּל נְגָעִים תְּלוּיִם בָּהֶן: \n", + "רַבִּי חֲנִינָא סְגַן הַכֹּהֲנִים אוֹמֵר, מַרְאוֹת נְגָעִים שִׁשָּׁה עָשָׂר. רַבִּי דוֹסָא בֶּן הַרְכִּינַס אוֹמֵר, מַרְאוֹת נְגָעִים שְׁלשִׁים וְשִׁשָּׁה. עֲקַבְיָא בֶן מַהֲלַלְאֵל אוֹמֵר, שִׁבְעִים וּשְׁנָיִם. רַבִּי חֲנִינָא סְגַן הַכֹּהֲנִים אוֹמֵר, אֵין רוֹאִים אֶת הַנְּגָעִים בַּתְּחִלָּה לְאַחַר הַשַּׁבָּת, שֶׁשָּׁבוּעַ שֶׁלּוֹ חָל לִהְיוֹת בְּשַׁבָּת. וְלֹא בַשֵּׁנִי, שֶׁשָּׁבוּעַ שֵׁנִי שֶׁלּוֹ חָל לִהְיוֹת בְּשַׁבָּת. וְלֹא בַשְּׁלִישִׁי לַבָּתִּים, שֶׁשָּׁבוּעַ שְׁלִישִׁי שֶׁלּוֹ חָל לִהְיוֹת בְּשַׁבָּת. רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, לְעוֹלָם רוֹאִים. חָל לִהְיוֹת בְּתוֹךְ הַשַּׁבָּת, מַעֲבִירִין לְאַחַר הַשַּׁבָּת. וְיֵשׁ בַּדָּבָר לְהָקֵל וּלְהַחְמִיר: \n", + "כֵּיצַד לְהָקֵל. הָיָה בוֹ שֵׂעָר לָבָן וְהָלַךְ לוֹ שֵׂעָר לָבָן, הָיוּ לְבָנוֹת וְהִשְׁחִירוּ, אַחַת לְבָנָה וְאַחַת שְׁחוֹרָה, וְהִשְׁחִירוּ שְׁתֵּיהֶן, אֲרֻכּוֹת וְהִקְצִירוּ, אַחַת אֲרֻכָּה וְאַחַת קְצָרָה וְהִקְצִירוּ שְׁתֵּיהֶן, נִסְמַךְ הַשְּׁחִין לִשְׁתֵּיהֶן אוֹ לְאַחַת מֵהֶן, הִקִּיף הַשְּׁחִין לִשְׁתֵּיהֶן אוֹ לְאַחַת מֵהֶן, אוֹ חִלְּקָן הַשְּׁחִין וּמִחְיַת הַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה וּמִחְיַת הַמִּכְוָה וְהַבֹּהַק, הָיְתָה בוֹ מִחְיָה וְהָלְכָה לָהּ הַמִּחְיָה, הָיְתָה מְרֻבַּעַת וְנַעֲשֵׂית עֲגֻלָּה אוֹ אֲרֻכָּה, מְבֻצֶּרֶת וְנַעֲשֵׂית מִן הַצַּד, מְכֻנֶּסֶת וְנִתְפַּזְּרָה, וּבָא הַשְּׁחִין וְנִכְנַס בְּתוֹכָהּ. הִקִּיפָהּ, חִלְּקָהּ, אוֹ מִעֲטָהּ הַשְּׁחִין אוֹ מִחְיַת הַשְּׁחִין, וְהַמִּכְוָה וּמִחְיַת הַמִּכְוָה וְהַבֹּהַק, הָיָה בוֹ פִסְיוֹן וְהָלַךְ לוֹ פִסְיוֹן, אוֹ שֶׁהָלְכָה לָהּ הָאוֹם אוֹ שֶׁנִּתְמַעֲטָה וְאֵין בָּזֶה וּבָזֶה כַגְּרִיס, הַשְּׁחִין וּמִחְיַת הַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה וּמִחְיַת הַמִּכְוָה וְהַבֹּהַק חוֹלְקִין בֵּין הָאוֹם לַפִּסְיוֹן, הֲרֵי אֵלּוּ לְהָקֵל: \n", + "כֵּיצַד לְהַחְמִיר. לֹא הָיָה בוֹ שֵׂעָר לָבָן וְנוֹלַד לוֹ שֵׂעָר לָבָן, הָיוּ שְׁחוֹרוֹת וְהִלְבִּינוּ, אַחַת שְׁחוֹרָה וְאַחַת לְבָנָה וְהִלְבִּינוּ שְׁתֵּיהֶן, קְצָרוֹת וְהֶאֱרִיכוּ, אַחַת קְצָרָה וְאַחַת אֲרֻכָּה וְהֶאֱרִיכוּ שְׁתֵּיהֶן, נִסְמַךְ הַשְּׁחִין לִשְׁתֵּיהֶן אוֹ לְאַחַת מֵהֶן, הִקִּיף הַשְּׁחִין אֶת שְׁתֵּיהֶן אוֹ אֶת אַחַת מֵהֶן, אוֹ חִלְּקוֹ הַשְּׁחִין וּמִחְיַת הַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה וּמִחְיַת הַמִּכְוָה וְהַבֹּהַק וְהָלְכוּ לָהֶם, לֹא הָיְתָה בוֹ מִחְיָה וְנוֹלְדָה לוֹ מִחְיָה, הָיְתָה עֲגֻלָּה אוֹ אֲרֻכָּה וְנַעֲשֵׂית מְרֻבַּעַת, מִן הַצַּד וְנַעֲשֵׂית מְבֻצֶּרֶת, מְפֻזֶּרֶת וְנִתְכַּנְּסָה וּבָא הַשְּׁחִין וְנִכְנַס בְּתוֹכָהּ, הִקִּיפָהּ, חִלְּקָהּ, אוֹ מִעֲטָהּ הַשְּׁחִין אוֹ מִחְיַת הַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה וּמִחְיַת הַמִּכְוָה וְהַבֹּהַק וְהָלְכוּ לָהֶן, לֹא הָיָה בוֹ פִסְיוֹן וְנוֹלַד בּוֹ פִסְיוֹן, הַשְּׁחִין וּמִחְיַת הַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה וּמִחְיַת הַמִּכְוָה וְהַבֹּהַק חוֹלְקִין בֵּין הָאוֹם לַפִּסְיוֹן וְהָלְכוּ לָהֶן, הֲרֵי אֵלּוּ לְהַחְמִיר: \n" + ], + [ + "בַּהֶרֶת עַזָּה נִרְאֵית בַּגֶּרְמָנִי כֵּהָה, וְהַכֵּהָה בַכּוּשִׁי עַזָּה. רַבִּי יִשְׁמָעֵאל אוֹמֵר, בְּנֵי יִשְׂרָאֵל, אֲנִי כַפָּרָתָן, הֲרֵי הֵן כְּאֶשְׁכְּרוֹעַ, לֹא שְׁחוֹרִים וְלֹא לְבָנִים, אֶלָּא בֵינוֹנִיִּים. רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, יֵשׁ לַצַּיָּרִים סַמְמָנִין שֶׁהֵן צָרִין צוּרוֹת שְׁחוֹרוֹת, לְבָנוֹת וּבֵינוֹנִיּוֹת. מֵבִיא סַם בֵּינוֹנִי וּמַקִּיפוֹ מִבַּחוּץ, וְתֵרָאֶה בַבֵּינוֹנִי. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, מַרְאוֹת נְגָעִים לְהָקֵל אֲבָל לֹא לְהַחְמִיר, יֵרָאֶה הַגֶּרְמָנִי בִּבְשָׂרוֹ לְהָקֵל, וְהַכּוּשִׁי בַּבֵּינוֹנִי לְהָקֵל. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, זֶה וָזֶה בַּבֵּינוֹנִי: \n", + "אֵין רוֹאִים הַנְּגָעִים בַּשַּׁחֲרִית וּבֵין הָעַרְבַּיִם, וְלֹא בְתוֹךְ הַבַּיִת, וְלֹא בַיּוֹם הַמְעֻנָּן, לְפִי שֶׁהַכֵּהָה נִרְאֵית עַזָּה. וְלֹא בַצָּהֳרַיִם, לְפִי שֶׁעַזָּה נִרְאֵית כֵּהָה. אֵימָתַי רוֹאִין. בְּשָׁלשׁ, בְּאַרְבַּע, וּבְחָמֵשׁ, וּבְשֶׁבַע, וּבִשְׁמֹנֶה, וּבְתֵשַׁע, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, בְּאַרְבַּע, בְּחָמֵשׁ, בִּשְׁמֹנֶה, וּבְתֵשַׁע: \n", + "כֹּהֵן הַסּוּמָא בְאַחַת מֵעֵינָיו, אוֹ שֶׁכָּהָה מְאוֹר עֵינָיו, לֹא יִרְאֶה אֶת הַנְּגָעִים, שֶׁנֶּאֱמַר (ויקרא יג), לְכָל מַרְאֵה עֵינֵי הַכֹּהֵן. בַּיִת הָאָפֵל, אֵין פּוֹתְחִין בּוֹ חַלּוֹנוֹת לִרְאוֹת אֶת נִגְעוֹ: \n", + "כֵּיצַד רְאִיַּת הַנֶּגַע. הָאִישׁ נִרְאֶה כְעוֹדֵר, וּכְמוֹסֵק זֵיתִים. הָאִשָּׁה כְּעוֹרֶכֶת וּכְמֵנִיקָה אֶת בְּנָהּ, כְּאוֹרֶגֶת בְּעוֹמְדִין לַשֶּׁחִי לַיָּד הַיְמָנִית. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אַף כְּטוֹוָה בְפִשְׁתָּן לַשְּׂמָאלִית. כְּשֵׁם שֶׁנִּרְאֶה לְנִגְעוֹ, כָּךְ הוּא נִרְאֶה לְתִגְלַחְתּוֹ: \n", + "כָּל הַנְּגָעִים אָדָם רוֹאֶה, חוּץ מִנִּגְעֵי עַצְמוֹ. רַבִּי מֵאִיר אוֹמֵר, אַף לֹא נִגְעֵי קְרוֹבָיו. כָּל הַנְּדָרִים אָדָם מַתִּיר, חוּץ מִנִּדְרֵי עַצְמוֹ. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אַף לֹא נִדְרֵי אִשְׁתּוֹ שֶׁבֵּינָהּ לְבֵין אֲחֵרִים. כָּל הַבְּכוֹרוֹת אָדָם רוֹאֶה, חוּץ מִבְּכוֹרוֹת עַצְמוֹ: \n" + ], + [ + "הַכֹּל מִטַּמְּאִין בַּנְּגָעִים, חוּץ מִן הַנָּכְרִים וְגֵר תּוֹשָׁב. הַכֹּל כְּשֵׁרִים לִרְאוֹת אֶת הַנְּגָעִים, אֶלָּא שֶׁהַטֻּמְאָה וְהַטָּהֳרָה בִידֵי כֹהֵן. אוֹמְרִים לוֹ אֱמֹר טָמֵא, וְהוּא אוֹמֵר טָמֵא. אֱמֹר טָהוֹר, וְהוּא אוֹמֵר טָהוֹר. אֵין רוֹאִים שְׁנֵי נְגָעִים כְּאֶחָד, בֵּין בְּאִישׁ אֶחָד וּבֵין בִּשְׁנֵי אֲנָשִׁים, אֶלָּא רוֹאֶה אֶת הָאֶחָד וּמַסְגִּירוֹ וּמַחְלִיטוֹ וּפוֹטְרוֹ, וְחוֹזֵר לַשֵּׁנִי. אֵין מַסְגִּירִין אֶת הַמֻּסְגָּר וְלֹא מַחְלִיטִין אֶת הַמֻּחְלָט. אֵין מַסְגִּירִין אֶת הַמֻּחְלָט, וְלֹא מַחְלִיטִין אֶת הַמֻּסְגָּר. אֲבָל בַּתְּחִלָּה, בְּסוֹף שָׁבוּעַ, הַמַּסְגִּיר מַסְגִּיר, וְהַמַּחְלִיט מַחְלִיט, מַסְגִּיר וּפוֹטֵר, מַחְלִיט וּפוֹטֵר: \n", + "חָתָן שֶׁנִּרְאָה בוֹ נֶגַע, נוֹתְנִין לוֹ שִׁבְעַת יְמֵי הַמִּשְׁתֶּה, לוֹ וּלְבֵיתוֹ וְלִכְסוּתוֹ. וְכֵן בָּרֶגֶל, נוֹתְנִין לוֹ כָל יְמוֹת הָרָגֶל: \n", + "עוֹר הַבָּשָׂר מִטַּמֵּא בִשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת וּבִשְׁלשָׁה סִימָנִין, בְּשֵׂעָר לָבָן וּבְמִחְיָה וּבְפִסְיוֹן. בְּשֵׂעָר לָבָן וּבְמִחְיָה, בַּתְּחִלָּה, וּבְסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, וּבְסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר. וּבְפִסְיוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, וּבְסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר. וּמִטַּמֵּא בִשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, שֶׁהֵן שְׁלשָׁה עָשָׂר יוֹם: \n", + "הַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה מִטַּמְּאִין בְּשָׁבוּעַ אֶחָד וּבִשְׁנֵי סִימָנִין, בְּשֵׂעָר לָבָן וּבְפִסְיוֹן. בְּשֵׂעָר לָבָן, בַּתְּחִלָּה, בְּסוֹף שָׁבוּעַ, לְאַחַר הַפְּטוּר. וּבְפִסְיוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ, לְאַחַר הַפְּטוּר. וּמִטַּמְּאִין בְּשָׁבוּעַ אֶחָד, שֶׁהוּא שִׁבְעַת יָמִים: \n", + "הַנְּתָקִין מִטַּמְּאִין בִּשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, בִּשְׁנֵי סִימָנִין, בְּשֵׂעָר צָהֹב דַּק וּבְפִסְיוֹן. בְּשֵׂעָר צָהֹב דַּק, בַּתְּחִלָּה, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר. וּבְפִסְיוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר. וּמִטַּמְּאִין בִּשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, שֶׁהֵן שְׁלשָׁה עָשָׂר יוֹם: \n", + "הַקָּרַחַת וְהַגַּבַּחַת מִטַּמְּאוֹת בִּשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, וּבִשְׁנֵי סִימָנִין, בְּמִחְיָה וּבְפִשְׂיוֹן. בְּמִחְיָה, בַּתְּחִלָּה, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר. וּבְפִסְיוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, וּלְאַחַר הַפְּטוּר. וּמִטַּמְּאוֹת בִּשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, שֶׁהֵן שְׁלשָׁה עָשָׂר יוֹם: \n", + "הַבְּגָדִים מִטַּמְּאִים בִּשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת וּבִשְׁלשָׁה סִימָנִין, בִּירַקְרַק וּבַאֲדַמְדַּם וּבְפִשְׂיוֹן. בִּירַקְרַק וּבַאֲדַמְדַּם, בַּתְּחִלָּה, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, וּבְסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר. וּבְפִשְׂיוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר. וּמִטַּמְּאִין בִּשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, שֶׁהֵן שְׁלֹשָׁה עָשָׂר יוֹם: \n", + "הַבָּתִּים מִטַּמְּאִין בִּשְׁלשָׁה שָׁבוּעוֹת וּבִשְׁלשָׁה סִימָנִים, בִּירַקְרַק וּבַאֲדַמְדַּם וּבְפִשְׂיוֹן. בִּירַקְרַק וּבַאֲדַמְדַּם, בַּתְּחִלָּה, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שְׁלִישִׁי, לְאַחַר הַפְּטוּר. וּבְפִשְׂיוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שְׁלִישִׁי, לְאַחַר הַפְּטוּר. וּמִטַּמְּאִין בִּשְׁלשָׁה שָׁבוּעוֹת, שֶׁהֵן תִּשְׁעָה עָשָׂר יוֹם. אֵין בַּנְּגָעִים פָּחוֹת מִשָּׁבוּעַ אֶחָד, וְלֹא יוֹתֵר עַל שְׁלשָׁה שָׁבוּעוֹת: \n" + ], + [ + "יֵשׁ בְּשֵׂעָר לָבָן מַה שֶּׁאֵין בְּפִשְׂיוֹן, וְיֵשׁ בְּפִשְׂיוֹן מַה שֶּׁאֵין בְּשֵׂעָר לָבָן. שֶׁשֵּׂעָר לָבָן מְטַמֵּא בַתְּחִלָּה, וּמְטַמֵּא בְכָל מַרְאֵה לֹבֶן, וְאֵין בּוֹ סִימַן טָהֳרָה. יֵשׁ בְּפִשְׂיוֹן, שֶׁהַפִּשְׂיוֹן מְטַמֵּא בְכָל שֶׁהוּא, וּמְטַמֵּא בְכָל הַנְּגָעִים, חוּץ לַנֶּגַע, מַה שֶּׁאֵין כֵּן בְּשֵׂעָר לָבָן: \n", + "יֵשׁ בְּמִחְיָה מַה שֶּׁאֵין בְּפִשְׂיוֹן, וְיֵשׁ בְּפִשְׂיוֹן מַה שֶּׁאֵין בְּמִחְיָה. שֶׁהַמִּחְיָה מְטַמָּא בַתְּחִלָּה, וּמְטַמָּא בְכָל מַרְאֶה, וְאֵין בָּהּ סִימַן טָהֳרָה. יֵשׁ בְּפִשְׂיוֹן, שֶׁהַפִּשְׂיוֹן מְטַמֵּא בְכָל שֶׁהוּא, וּמְטַמֵּא בְכָל הַנְּגָעִים, חוּץ לַנֶּגַע, מַה שֶּׁאֵין כֵּן בְּמִחְיָה: \n", + "יֵשׁ בְּשֵׂעָר לָבָן מַה שֶּׁאֵין בְּמִחְיָה, וְיֵשׁ בְּמִחְיָה מַה שֶּׁאֵין בְּשֵׂעָר לָבָן. שֶׁשֵּׂעָר לָבָן מְטַמֵּא בַשְּׁחִין וּבַמִּכְוָה, בִּמְכֻנָּס וּבִמְפֻזָּר, בִּמְבֻצָּר וְשֶׁלֹּא בִמְבֻצָּר. יֵשׁ בְּמִחְיָה, שֶׁהַמִּחְיָה מְטַמָּא בַקָּרַחַת וּבַגַּבַּחַת, הֲפוּכָה וְשֶׁלֹּא הֲפוּכָה, וּמְעַכֶּבֶת אֶת הַהוֹפֵךְ כֻּלּוֹ לָבָן, וּמְטַמָּא בְכָל מַרְאֶה, מַה שֶּׁאֵין כֵּן בְּשֵׂעָר לָבָן: \n", + "שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת, עִקָּרָן מַשְׁחִיר וְרֹאשָׁן מַלְבִּין, טָהוֹר. עִקָּרָן מַלְבִּין וְרֹאשָׁן מַשְׁחִיר, טָמֵא. כַּמָּה יְהֵא בַלַּבְנוּנִית, רַבִּי מֵאִיר אוֹמֵר, כָּל שֶׁהוּא. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, כְּדֵי לִקְרֹץ בְּזוּג. הָיְתָה אַחַת מִלְּמַטָּה וְנֶחְלְקָה מִלְמַעְלָה וְהִיא נִרְאֵית כִּשְׁתַּיִם, טָהוֹר. בַּהֶרֶת וּבוֹ שֵׂעָר לָבָן אוֹ שֵׂעָר שָׁחוֹר, טָמֵא. אֵין חוֹשְׁשִׁין שֶׁמָּא מִעֵט מְקוֹם שֵׂעָר שָׁחוֹר אֶת הַבַּהֶרֶת, מִפְּנֵי שֶׁאֵין בּוֹ מַמָּשׁ: \n", + "בַּהֶרֶת כַּגְּרִיס וְחוּט יוֹצֵא מִמֶּנָּה, אִם יֶשׁ בּוֹ רֹחַב שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת, זוֹקְקָהּ לְשֵׂעָר לָבָן וּלְפִסְיוֹן, אֲבָל לֹא לְמִחְיָה. שְׁתֵּי בֶהָרוֹת וְחוּט יוֹצֵא מִזּוֹ לָזוֹ, אִם יֶשׁ בּוֹ רֹחַב שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת, מְצָרְפָן. וְאִם לָאו, אֵין מְצָרְפָן: \n", + "בַּהֶרֶת כַּגְּרִיס וּבָהּ מִחְיָה כָעֲדָשָׁה וְשֵׂעָר לָבָן בְּתוֹךְ הַמִּחְיָה, הָלְכָה הַמִּחְיָה, טְמֵאָה מִפְּנֵי שֵׂעָר לָבָן. הָלַךְ שֵׂעָר לָבָן, טָמֵא מִפְּנֵי הַמִּחְיָה. רַבִּי שִׁמְעוֹן מְטַהֵר, מִפְּנֵי שֶׁלֹּא הֲפָכַתּוּ הַבַּהֶרֶת. בַּהֶרֶת, הִיא וּמִחְיָתָהּ כַּגְּרִיס, וְשֵׂעָר לָבָן בְּתוֹךְ הַבַּהֶרֶת, הָלְכָה הַמִּחְיָה, טְמֵאָה מִפְּנֵי שֵׂעָר לָבָן. הָלַךְ שֵׂעָר לָבָן, טָמֵא מִפְּנֵי הַמִּחְיָה. רַבִּי שִׁמְעוֹן מְטַהֵר, מִפְּנֵי שֶׁלֹּא הֲפָכַתּוּ בַהֶרֶת כַּגְּרִיס. וּמוֹדֶה, שֶׁאִם יֵשׁ בִּמְקוֹם שֵׂעָר לָבָן כַּגְּרִיס, שֶׁהוּא טָמֵא: \n", + "בַּהֶרֶת וּבָהּ מִחְיָה וּפִסְיוֹן, הָלְכָה הַמִּחְיָה, טְמֵאָה מִפְּנֵי הַפִּסְיוֹן. הָלַךְ הַפִּסְיוֹן, טְמֵאָה מִפְּנֵי הַמִּחְיָה. וְכֵן בְּשֵׂעָר לָבָן וּבְפִסְיוֹן. הָלְכָה וְחָזְרָה בְסוֹף שָׁבוּעַ, הֲרֵי הִיא כְמוֹת שֶׁהָיְתָה. לְאַחַר הַפְּטוּר, תֵּרָאֶה כַתְּחִלָּה. הָיְתָה עַזָּה וְנַעֲשֵׂית כֵּהָה, כֵּהָה וְנַעֲשֵׂית עַזָּה, הֲרֵי הִיא כְמוֹ שֶׁהָיְתָה, וּבִלְבַד שֶׁלֹּא תִתְמַעֵט מֵאַרְבָּעָה מַרְאוֹת. כָּנְסָה וּפָשְׂתָה, פָּשְׂתָה וְכָנְסָה, רַבִּי עֲקִיבָא מְטַמֵּא, וַחֲכָמִים מְטַהֲרִין: \n", + "בַּהֶרֶת כַּגְּרִיס וּפָשְׂתָה כַחֲצִי גְרִיס, וְהָלַךְ מִן הָאוֹם כַּחֲצִי גְרִיס, רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, תֵּרָאֶה בַתְּחִלָּה. וַחֲכָמִים מְטַהֲרִין: \n", + "בַּהֶרֶת כַּגְּרִיס וּפָשְׂתָה כַחֲצִי גְרִיס וָעוֹד, וְהָלַךְ מִן הָאוֹם כַּחֲצִי גְרִיס, רַבִּי עֲקִיבָא מְטַמֵּא, וַחֲכָמִים מְטַהֲרִין. בַּהֶרֶת כַּגְּרִיס וּפָשְׂתָה כַגְּרִיס וָעוֹד, וְהָלְכָה לָהּ הָאוֹם, רַבִּי עֲקִיבָא מְטַמֵּא, וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, תֵּרָאֶה בַתְּחִלָּה: \n", + "בַּהֶרֶת כַּגְּרִיס וּפָשְׂתָה כַגְּרִיס, נוֹלְדָה לַפִּסְיוֹן מִחְיָה אוֹ שֵׂעָר לָבָן, וְהָלַךְ לָהּ הָאוֹם, רַבִּי עֲקִיבָא מְטַמֵּא, וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, תֵּרָאֶה בַתְּחִלָּה. בַּהֶרֶת כַּחֲצִי גְרִיס וְאֵין בָּהּ כְּלוּם, נוֹלְדָה בַהֶרֶת כַּחֲצִי גְרִיס וּבָהּ שַׂעֲרָה אַחַת, הֲרֵי זוֹ לְהַסְגִּיר. בַּהֶרֶת כַּחֲצִי גְרִיס וּבָהּ שַׂעֲרָה אַחַת, נוֹלְדָה בַהֶרֶת כַּחֲצִי גְרִיס וּבָהּ שַׂעֲרָה אַחַת, הֲרֵי זוֹ לְהַסְגִּיר. בַּהֶרֶת כַּחֲצִי גְרִיס וּבָהּ שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת, נוֹלְדָה בַהֶרֶת כַּחֲצִי גְרִיס וּבָהּ שַׂעֲרָה אַחַת, הֲרֵי זוֹ לְהַסְגִּיר: \n", + "בַּהֶרֶת כַּחֲצִי גְרִיס וְאֵין בָּהּ כְּלוּם, נוֹלְדָה בַהֶרֶת כַּחֲצִי גְרִיס וּבָהּ שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת, הֲרֵי זוֹ לְהַחְלִיט, מִפְּנֵי שֶׁאָמְרוּ, אִם בַּהֶרֶת קָדְמָה לְשֵׂעָר לָבָן, טָמֵא. וְאִם שֵׂעָר לָבָן קָדַם לְבַהֶרֶת, טָהוֹר. וְאִם סָפֵק, טָמֵא. וְרַבִּי יְהוֹשֻׁעַ קִהָה: \n" + ], + [ + "כָּל סְפֵק נְגָעִים טָהוֹר, חוּץ מִזֶּה, וְעוֹד אַחֵר. וְאֵיזֶה, זֶה מִי שֶׁהָיְתָה בוֹ בַּהֶרֶת כַּגְּרִיס וְהִסְגִּירָהּ, בְּסוֹף שָׁבוּעַ וַהֲרֵי הִיא כַּסֶּלַע, סָפֵק שֶׁהִיא הִיא, סָפֵק שֶׁאַחֶרֶת בָּאָה תַחְתֶּיהָ, טָמֵא: \n", + "הֶחְלִיטוֹ בְשֵׂעָר לָבָן, הָלַךְ שֵׂעָר לָבָן וְחָזַר שֵׂעָר לָבָן, וְכֵן בְּמִחְיָה וּבְפִשְׂיוֹן, בַּתְּחִלָּה וּבְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר, הֲרֵי הִיא כְמוֹ שֶׁהָיְתָה. הֶחְלִיטוֹ בְמִחְיָה, וְהָלְכָה הַמִּחְיָה וְחָזְרָה הַמִּחְיָה. וְכֵן בְּשֵׂעָר לָבָן וּבְפִשְׂיוֹן, בַּתְּחִלָּה, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר, הֲרֵי הִיא כְמוֹ שֶׁהָיְתָה. הֶחְלִיטוֹ בְפִשְׂיוֹן, הָלַךְ הַפִּשְׂיוֹן וְחָזַר הַפִּשְׂיוֹן. וְכֵן בְּשֵׂעָר לָבָן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר, הֲרֵי הִיא כְמוֹת שֶׁהָיְתָה: \n", + "שְׂעַר פְּקֻדָּה, עֲקַבְיָא בֶן מַהֲלַלְאֵל מְטַמֵּא, וַחֲכָמִים מְטַהֲרִין. אֵיזֶה הוּא שְׂעַר פְּקֻדָּה, מִי שֶׁהָיְתָה בוֹ בַהֶרֶת וּבָהּ שֵׂעָר לָבָן, הָלְכָה הַבַּהֶרֶת וְהִנִּיחָה לְשֵׂעָר לָבָן בִּמְקוֹמוֹ וְחָזְרָה, עֲקַבְיָא בֶן מַהֲלַלְאֵל מְטַמֵּא, וַחֲכָמִים מְטַהֲרִין. אָמַר רַבִּי עֲקִיבָא, מוֹדֶה אֲנִי בְזֶה שֶׁהוּא טָהוֹר. אֵיזֶה הוּא שְׂעַר פְּקֻדָּה, מִי שֶׁהָיְתָה בוֹ בַהֶרֶת כַּגְּרִיס וּבָהּ שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת, וְהָלַךְ הֵימֶנָּה כַחֲצִי גְרִיס וְהִנִּיחוֹ לְשֵׂעָר לָבָן בִּמְקוֹם הַבַּהֶרֶת וְחָזַר. אָמְרוּ לוֹ, כְּשֵׁם שֶׁבִּטְּלוּ אֶת דִּבְרֵי עֲקַבְיָא, אַף דְּבָרֶיךָ אֵינָן מְקֻיָּמִין: \n", + "כָּל סְפֵק נְגָעִים בַּתְּחִלָּה טָהוֹר, עַד שֶׁלֹּא נִזְקַק לְטֻמְאָה. מִשֶּׁנִּזְקַק לְטֻמְאָה, סְפֵקוֹ טָמֵא. כֵּיצַד. שְׁנַיִם שֶׁבָּאוּ אֵצֶל כֹּהֵן, בָּזֶה בַהֶרֶת כַּגְּרִיס וּבָזֶה כַּסֶּלַע, בְּסוֹף שָׁבוּעַ בָּזֶה כַּסֶּלַע וּבָזֶה כַּסֶּלַע, וְאֵינוֹ יָדוּעַ בְּאֵיזֶה מֵהֶן פָּשָׂה, בֵּין בְּאִישׁ אֶחָד בֵּין בִּשְׁנֵי אֲנָשִׁים, טָהוֹר. רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, בְּאִישׁ אֶחָד, טָמֵא. וּבִשְׁנֵי אֲנָשִׁים, טָהוֹר: \n", + "מִשֶּׁנִּזְקַק לְטֻמְאָה, סְפֵקוֹ טָמֵא. כֵּיצַד. שְׁנַיִם שֶׁבָּאוּ אֵצֶל כֹּהֵן, בָּזֶה בַהֶרֶת כַּגְּרִיס וּבָזֶה כַּסֶּלַע, בְּסוֹף שָׁבוּעַ בָּזֶה כַּסֶּלַע וָעוֹד וּבָזֶה כַּסֶּלַע וָעוֹד, שְׁנֵיהֶן טְמֵאִין. אַף עַל פִּי שֶׁחָזְרוּ לִהְיוֹת כַּסֶּלַע וְכַסֶּלַע, שְׁנֵיהֶן טְמֵאִין, עַד שֶׁיַּחְזְרוּ לִהְיוֹת כַּגְּרִיס. זֶה הוּא שֶׁאָמְרוּ, מִשֶּׁנִּזְקַק לְטֻמְאָה, סְפֵקוֹ טָמֵא: \n" + ], + [ + "גּוּפָהּ שֶׁל בַּהֶרֶת, כַּגְּרִיס הַקִּלְקִי מְרֻבָּע. מְקוֹם הַגְּרִיס, תֵּשַׁע עֲדָשׁוֹת. מְקוֹם עֲדָשָׁה, אַרְבַּע שְׂעָרוֹת. נִמְצְאוּ שְׁלשִׁים וָשֵׁשׁ שְׂעָרוֹת: \n", + "בַּהֶרֶת כַּגְּרִיס וּבָהּ מִחְיָה כָעֲדָשָׁה, רָבְתָה הַבַּהֶרֶת, טְמֵאָה. נִתְמַעֲטָה, טְהוֹרָה. רָבְתָה הַמִּחְיָה, טְמֵאָה. נִתְמַעֲטָה, טְהוֹרָה: \n", + "בַּהֶרֶת כַּגְּרִיס וּבָהּ מִחְיָה פְחוּתָה מִכָּעֲדָשָׁה, רָבְתָה הַבַּהֶרֶת, טְמֵאָה. נִתְמַעֲטָה, טְהוֹרָה. רָבְתָה הַמִּחְיָה, טְמֵאָה. נִתְמַעֲטָה, רַבִּי מֵאִיר מְטַמֵּא, וַחֲכָמִים מְטַהֲרִים, שֶׁאֵין הַנֶּגַע פּוֹשֶׂה לְתוֹכָהּ: \n", + "בַּהֶרֶת יְתֵרָה מִכַּגְּרִיס וּבָהּ מִחְיָה יְתֵרָה מִכָּעֲדָשָׁה, רַבּוּ אוֹ שֶׁנִּתְמַעֲטוּ, טְמֵאִין, וּבִלְבַד שֶׁלֹּא יִתְמַעֲטוּ מִכַּשִּׁעוּר: \n", + "בַּהֶרֶת כַּגְּרִיס וּמִחְיָה כָּעֲדָשָׁה מַקַּפְתָּהּ וְחוּץ לַמִּחְיָה בַּהֶרֶת, הַפְּנִימִית לְהַסְגִּיר, וְהַחִיצוֹנָה לְהַחְלִיט. אָמַר רַבִּי יוֹסֵי, אֵין הַמִּחְיָה סִימַן טֻמְאָה לַחִיצוֹנָה, שֶׁהַבַּהֶרֶת לְתוֹכָהּ. נִתְמַעֲטָה וְהָלְכָה לָהּ, רַבָּן גַּמְלִיאֵל אוֹמֵר, אִם מִבִּפְנִים הִיא כָלָה, סִימַן פִּשְׂיוֹן לַפְּנִימִית, וְהַחִיצוֹנָה טְהוֹרָה. וְאִם מִבַּחוּץ, הַחִיצוֹנָה טְהוֹרָה וְהַפְּנִימִית לְהַסְגִּיר. רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, בֵּין כָּךְ וּבֵין כָּךְ, טְהוֹרָה: \n", + "אָמַר רַבִּי שִׁמְעוֹן, אֵימָתַי, בִּזְמַן שֶׁהִיא כָעֲדָשָׁה מוּבֵאת. הָיְתָה יְתֵרָה מִכָּעֲדָשָׁה, הַמּוֹתָר סִימַן פִּשְׂיוֹן לַפְּנִימִית, וְהַחִיצוֹנָה טְמֵאָה. הָיָה בֹהַק פָּחוּת מִכָּעֲדָשָׁה, סִימַן פִּשְׂיוֹן לַפְּנִימִית, וְאֵין סִימַן פִּשְׂיוֹן לַחִיצוֹנָה: \n", + "עֶשְׂרִים וְאַרְבָּעָה רָאשֵׁי אֵבָרִין בָּאָדָם שֶׁאֵינָן מִטַּמְּאִין מִשּׁוּם מִחְיָה, רָאשֵׁי אֶצְבְּעוֹת יָדַיִם וְרַגְלַיִם, וְרָאשֵׁי אָזְנַיִם, וְרֹאשׁ הַחֹטֶם, וְרֹאשׁ הַגְּוִיָּה, וְרָאשֵׁי הַדַּדִּים שֶׁבָּאִשָּׁה. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אַף שֶׁל אִישׁ. רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, אַף הַיַּבָּלוֹת וְהַדִּלְדּוּלִין אֵינָן מִטַּמְּאִין מִשּׁוּם מִחְיָה: \n", + "אֵלּוּ מְקוֹמוֹת בָּאָדָם שֶׁאֵינָן מִטַּמְּאִין בְּבַהֶרֶת, תּוֹךְ הָעַיִן, תּוֹךְ הָאֹזֶן, תּוֹךְ הַחֹטֶם, תּוֹךְ הַפֶּה, הַקְּמָטִין, וְהַקְּמָטִין שֶׁבַּצַּוָּאר, תַּחַת הַדַּד, וּבֵית הַשֶּׁחִי, כַּף הָרֶגֶל, וְהַצִּפֹּרֶן, הָרֹאשׁ, וְהַזָּקָן, הַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה וְהַקֶּדַח הַמּוֹרְדִין, אֵינָן מִטַּמְּאִין בַּנְּגָעִים, וְאֵינָן מִצְטָרְפִים בַּנְּגָעִים, וְאֵין הַנֶּגַע פּוֹשֶׂה לְתוֹכָן, וְאֵינָן מִטַּמְּאִין מִשּׁוּם מִחְיָה, וְאֵינָן מְעַכְּבִין אֶת הַהוֹפֵךְ כֻּלּוֹ לָבָן. חָזַר הָרֹאשׁ וְהַזָּקָן וְנִקְרְחוּ, הַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה וְהַקֶּדַח וְנַעֲשׂוּ צָרֶבֶת, הֲרֵי אֵלּוּ מִטַּמְּאִין בַּנְּגָעִים, וְאֵינָן מִצְטָרְפִין בַּנְּגָעִים, וְאֵין הַנֶּגַע פּוֹשֶׂה לְתוֹכָן, וְאֵינָן מִטַּמְּאִין מִשּׁוּם מִחְיָה, אֲבָל מְעַכְּבִין אֶת הַהוֹפֵךְ כֻּלּוֹ לָבָן. הָרֹאשׁ וְהַזָּקָן עַד שֶׁלֹּא הֶעֱלוּ שֵׂעָר, וְהַדִּלְדּוּלִין שֶׁבָּרֹאשׁ וְשֶׁבַּזָּקָן, נִדּוֹנִים כְּעוֹר הַבָּשָׂר: \n" + ], + [ + "אֵלּוּ בֶהָרוֹת טְהוֹרוֹת. שֶׁהָיוּ בוֹ קֹדֶם לְמַתַּן תּוֹרָה, בְּנָכְרִי וְנִתְגַּיֵּר, בְּקָטָן וְנוֹלַד, בְּקֶמֶט וְנִגְלָה, בָּרֹאשׁ וּבַזָּקָן, בַּשְּׁחִין וּבַמִּכְוָה וְקֶדַח וּבַמּוֹרְדִין. חָזַר הָרֹאשׁ וְהַזָּקָן וְנִקְרְחוּ, הַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה וְהַקֶּדַח וְנַעֲשׂוּ צָרֶבֶת, טְהוֹרִים. הָרֹאשׁ וְהַזָּקָן עַד שֶׁלֹּא הֶעֱלוּ שֵׂעָר, הֶעֱלוּ שֵׂעָר וְנִקְרְחוּ, הַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה וְהַקֶּדַח עַד שֶׁלֹּא נַעֲשׂוּ צָרֶבֶת, נַעֲשׂוּ צָרֶבֶת וְחָיוּ, רַבִּי אֱלִיעֶזֶר בֶּן יַעֲקֹב מְטַמֵּא, שֶׁתְּחִלָּתָן וְסוֹפָן טָמֵא. וַחֲכָמִים מְטַהֲרִים: \n", + "נִשְׁתַּנּוּ מַרְאֵיהֶן, בֵּין לְהָקֵל בֵּין לְהַחְמִיר. כֵּיצַד לְהָקֵל. הָיְתָה כַשֶּׁלֶג וְנַעֲשָׂה כְסִיד הַהֵיכָל כְּצֶמֶר לָבָן וְכִקְרוּם בֵּיצָה, נַעֲשֵׂית מִסְפַּחַת שְׂאֵת, אוֹ מִסְפַּחַת עַזָּה. כֵּיצַד לְהַחְמִיר. הָיְתָה כִקְרוּם בֵּיצָה וְנַעֲשֵׂית כְּצֶמֶר לָבָן כְּסִיד הַהֵיכָל וּכְשֶׁלֶג, רַבִּי אֶלְעָזָר בֶּן עֲזַרְיָה מְטַהֵר. רַבִּי אֶלְעָזָר חִסְמָא אוֹמֵר, לְהָקֵל, טָהוֹר, וּלְהַחְמִיר, תֵּרָאֶה בַתְּחִלָּה. רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, בֵּין לְהָקֵל בֵּין לְהַחְמִיר, תֵּרָאֶה בַתְּחִלָּה: \n", + "בַּהֶרֶת וְאֵין בָּהּ כְּלוּם, בַּתְּחִלָּה, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, יַסְגִּיר. בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר, יִפְטֹר. עוֹדֵהוּ מַסְגִּירוֹ וּפוֹטֵר וְנוֹלְדוּ לוֹ סִימָנֵי טֻמְאָה, יַחְלִיט. בַּהֶרֶת וּבָהּ סִימָנֵי טֻמְאָה, יַחְלִיט. עוֹדֵהוּ מַחְלִיטוֹ וְהָלְכוּ לָהֶן סִימָנֵי טֻמְאָה, בַּתְּחִלָּה, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, יַסְגִּיר. בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר, יִפְטֹר: \n", + "הַתּוֹלֵשׁ סִימָנֵי טֻמְאָה, וְהַכּוֹוֶה אֶת הַמִּחְיָה, עוֹבֵר בְּלֹא תַעֲשֶׂה. וּלְטָהֳרָה, עַד שֶׁלֹּא בָא אֵצֶל הַכֹּהֵן, טָהוֹר. לְאַחַר הֶחְלֵטוֹ, טָמֵא. אָמַר רַבִּי עֲקִיבָא, שָׁאַלְתִּי אֶת רַבָּן גַּמְלִיאֵל וְאֶת רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ הוֹלְכִין לְגַדְוָד, בְּתוֹךְ הֶסְגֵּרוֹ, מַה הוּא. אָמְרוּ לִי, לֹא שָׁמַעְנוּ. אֲבָל שָׁמַעְנוּ, עַד שֶׁלֹּא בָא אֵצֶל הַכֹּהֵן, טָהוֹר, לְאַחַר הֶחְלֵטוֹ, טָמֵא. הִתְחַלְתִּי מֵבִיא לָהֶם רְאָיוֹת. אֶחָד עוֹמֵד בִּפְנֵי הַכֹּהֵן וְאֶחָד בְּתוֹךְ הֶסְגֵּרוֹ, טָהוֹר, עַד שֶׁיְּטַמְּאֶנּוּ הַכֹּהֵן. מֵאֵימָתַי הִיא טָהֳרָתוֹ, רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, לִכְשֶׁיִּוָּלֶד לוֹ נֶגַע אַחֵר וְיִטְהַר מִמֶּנּוּ. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, עַד שֶׁתִּפְרַח בְּכֻלּוֹ, אוֹ עַד שֶׁתִּתְמַעֵט בַּהַרְתּוֹ מִכַּגְּרִיס: \n", + "מִי שֶׁהָיְתָה בוֹ בַהֶרֶת וְנִקְצְצָה, טְהוֹרָה. קְצָצָהּ מִתְכַּוֵּן, רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, לִכְשֶׁיִּוָּלֶד לוֹ נֶגַע אַחֵר וְיִטְהַר מִמֶּנּוּ. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, עַד שֶׁתִּפְרַח בְּכֻלּוֹ. הָיְתָה בְרֹאשׁ הָעָרְלָה, יִמֹּל: \n" + ], + [ + "הַפּוֹרֵחַ מִן הַטָּמֵא, טָהוֹר. חָזְרוּ בוֹ רָאשֵׁי אֵבָרִים, טָמֵא, עַד שֶׁתִּתְמַעֵט בַּהַרְתּוֹ מִכַּגְּרִיס. מִן הַטָּהוֹר, טָמֵא. חָזְרוּ בוֹ רָאשֵׁי אֵבָרִים, טָמֵא, עַד שֶׁתַּחֲזֹר בַּהַרְתּוֹ לִכְמוֹת שֶׁהָיְתָה: \n", + "בַּהֶרֶת כַּגְּרִיס וּבָהּ מִחְיָה כָעֲדָשָׁה, פָּרְחָה בְכֻלּוֹ וְאַחַר כָּךְ הָלְכָה לָהּ הַמִּחְיָה, אוֹ שֶׁהָלְכָה לָהּ הַמִּחְיָה וְאַחַר כָּךְ פָּרְחָה בְכֻלּוֹ, טָהוֹר. נוֹלְדָה לוֹ מִחְיָה, טָמֵא. נוֹלַד לוֹ שֵׂעָר לָבָן, רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ מְטַמֵּא, וַחֲכָמִים מְטַהֲרִין: \n", + "בַּהֶרֶת וּבָהּ שֵׂעָר לָבָן, פָּרְחָה בְכֻלּוֹ, אַף עַל פִּי שֶׁשֵּׂעָר לָבָן בִּמְקוֹמוֹ, טָהוֹר. בַּהֶרֶת וּבָהּ פִּשְׂיוֹן, פָּרְחָה בְכֻלּוֹ, טָהוֹר. וְכֻלָּן שֶׁחָזְרוּ בָהֶן רָאשֵׁי אֵבָרִים, הֲרֵי אֵלּוּ טְמֵאִין. פָּרְחָה בְמִקְצָתוֹ, טָמֵא. פָּרְחָה בְכֻלּוֹ, טָהוֹר: \n", + "כָּל פְּרִיחַת רָאשֵׁי אֵבָרִים שֶׁבִּפְרִיחָתָן טִהֲרוּ טָמֵא, כְּשֶׁיַּחְזְרוּ טְמֵאִים. כָּל חֲזִירַת רָאשֵׁי אֵבָרִים שֶׁבַּחֲזִירָתָם טִמְּאוּ טָהוֹר, נִתְכַּסּוּ, טָהוֹר. נִתְגַּלּוּ, טָמֵא, אֲפִלּוּ מֵאָה פְעָמִים: \n", + "כֹּל הָרָאוּי לִטַּמֵּא בְנֶגַע הַבַּהֶרֶת, מְעַכֵּב אֶת הַפְּרִיחָה. כֹּל שֶׁאֵינוֹ רָאוּי לִטַּמֵּא בְנֶגַע הַבַּהֶרֶת, אֵינוֹ מְעַכֵּב אֶת הַפְּרִיחָה. כֵּיצַד. פָּרְחָה בְכֻלּוֹ, אֲבָל לֹא בָרֹאשׁ וּבַזָּקָן, בַּשְּׁחִין, בַּמִּכְוָה וּבַקֶּדַח הַמּוֹרְדִין, חָזַר הָרֹאשׁ וְהַזָּקָן וְנִקְרְחוּ, הַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה וְהַקֶּדַח וְנַעֲשׂוּ צָרֶבֶת, טְהוֹרִים. פָּרְחָה בְכֻלּוֹ, אֲבָל לֹא בְכַחֲצִי עֲדָשָׁה הַסָּמוּךְ לָרֹאשׁ וְלַזָּקָן, לַשְּׁחִין, לַמִּכְוָה, וְלַקֶּדַח, חָזַר הָרֹאשׁ וְהַזָּקָן וְנִקְרְחוּ, הַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה וְהַקֶּדַח וְנַעֲשׂוּ צָרֶבֶת, אַף עַל פִּי שֶׁנַּעֲשָׂה מְקוֹם הַמִּחְיָה בַּהֶרֶת, טָמֵא, עַד שֶׁתִּפְרַח בְּכֻלּוֹ: \n", + "שְׁתֵּי בֶהָרוֹת, אַחַת טְמֵאָה וְאַחַת טְהוֹרָה, פָּרְחָה מִזּוֹ לָזוֹ וְאַחַר כָּךְ פָּרְחָה בְכֻלּוֹ, טָהוֹר. בִּשְׂפָתוֹ הָעֶלְיוֹנָה, בִּשְׂפָתוֹ הַתַּחְתּוֹנָה, בִּשְׁתֵּי אֶצְבְּעוֹתָיו, בִּשְׁנֵי רִיסֵי עֵינָיו, אַף עַל פִּי שֶׁמְּדֻבָּקִים זֶה לָזֶה וְהֵם נִרְאִים כְּאֶחָד, טָהוֹר. פָּרְחָה בְכֻלּוֹ, אֲבָל לֹא בַבֹּהַק, טָמֵא. חָזְרוּ בוֹ רָאשֵׁי אֵבָרִים כְּמִין בֹּהַק, טָהוֹר. חָזְרוּ בוֹ רָאשֵׁי אֵבָרִים פָּחוֹת מִכָּעֲדָשָׁה, רַבִּי מֵאִיר מְטַמֵּא. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, בֹּהַק פָּחוֹת מִכָּעֲדָשָׁה, סִימַן טֻמְאָה בַתְּחִלָּה, וְאֵין סִימַן טֻמְאָה בַסּוֹף: \n", + "הַבָּא כֻלּוֹ לָבָן, יַסְגִּיר. נוֹלַד לוֹ שֵׂעָר לָבָן, יַחְלִיט. הִשְׁחִירוּ שְׁתֵּיהֶם אוֹ אַחַת מֵהֶן, הִקְצִירוּ שְׁתֵּיהֶן אוֹ אַחַת מֵהֶן, נִסְמַךְ הַשְּׁחִין לִשְׁתֵּיהֶן אוֹ לְאַחַת מֵהֶן, הִקִּיף הַשְּׁחִין אֶת שְׁתֵּיהֶן אוֹ אֶת אַחַת מֵהֶן, אוֹ חִלְּקָן הַשְּׁחִין וּמִחְיַת הַשְּׁחִין הַמִּכְוָה וּמִחְיַת הַמִּכְוָה וְהַבֹּהַק. נוֹלַד לוֹ מִחְיָה אוֹ שֵׂעָר לָבָן, טָמֵא. לֹא נוֹלַד לוֹ לֹא מִחְיָה וְלֹא שֵׂעָר לָבָן, טָהוֹר. וְכֻלָּן שֶׁחָזְרוּ בָהֶן רָאשֵׁי אֵבָרִים, הֲרֵי אֵלּוּ כְמוֹת שֶׁהָיוּ. פָּרְחָה בְמִקְצָתוֹ, טָמֵא. פָּרְחָה בְכֻלּוֹ, הֲרֵי הוּא טָהוֹר: \n", + "אִם בְּכֻלּוֹ פָרְחָה כְאַחַת, מִתּוֹךְ הַטָּהֳרָה, טָמֵא. וּמִתּוֹךְ הַטֻּמְאָה, טָהוֹר. הַטָּהוֹר מִתּוֹךְ הֶסְגֵּר, פָּטוּר מִן הַפְּרִיעָה וּמִן הַפְּרִימָה וּמִן הַתִּגְלַחַת וּמִן הַצִּפֳּרִים. מִתּוֹךְ הֶחְלֵט, חַיָּב בְּכֻלָּן. זֶה וָזֶה מְטַמְּאִים בְּבִיאָה: \n", + "הַבָּא כֻלּוֹ לָבָן וּבוֹ מִחְיָה כָעֲדָשָׁה, פָּרְחָה בְכֻלּוֹ וְאַחַר כָּךְ חָזְרוּ בוֹ רָאשֵׁי אֵבָרִים, רַבִּי יִשְׁמָעֵאל אוֹמֵר, כַּחֲזִירַת רָאשֵׁי אֵבָרִים בְּבַהֶרֶת גְּדוֹלָה. רַבִּי אֶלְעָזָר בֶּן עֲזַרְיָה אוֹמֵר, כַּחֲזִירַת רָאשֵׁי אֵבָרִים בְּבַהֶרֶת קְטַנָּה: \n", + "יֵשׁ מַרְאֶה נִגְעוֹ לַכֹּהֵן וְנִשְׂכָּר, וְיֵשׁ מַרְאֶה וּמַפְסִיד. כֵּיצַד. מִי שֶׁהָיָה מֻחְלָט, וְהָלְכוּ לָהֶן סִימָנֵי טֻמְאָה, לֹא הִסְפִּיק לְהַרְאוֹתָהּ לַכֹּהֵן עַד שֶׁפָּרְחָה בְכֻלּוֹ, טָהוֹר. שֶׁאִלּוּ הֶרְאָה לַכֹּהֵן, הָיָה טָמֵא. בַּהֶרֶת וְאֵין בָּהּ כְּלוּם, לֹא הִסְפִּיק לְהַרְאוֹתָהּ לַכֹּהֵן עַד שֶׁפָּרְחָה בְכֻלּוֹ, טָמֵא. שֶׁאִלּוּ הֶרְאָה לַכֹּהֵן, הָיָה טָהוֹר: \n" + ], + [ + "הַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה מִטַּמְּאִין בְּשָׁבוּעַ אֶחָד, בִּשְׁנֵי סִימָנִים, בְּשֵׂעָר לָבָן וּבְפִשְׂיוֹן. אֵיזֶה הוּא הַשְּׁחִין. לָקָה בְעֵץ אוֹ בְאֶבֶן אוֹ בְגֶפֶת אוֹ בְמֵי טְבֶרְיָא, כֹּל שֶׁאֵינוֹ מֵחֲמַת הָאֵשׁ, זֶה הוּא שְׁחִין. אֵיזוֹ הִיא מִכְוָה. נִכְוָה בְגַחֶלֶת אוֹ בְרֶמֶץ, כֹּל שֶׁהוּא מֵחֲמַת הָאֵשׁ, זוֹ הִיא מִכְוָה: \n", + "הַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה אֵין מִצְטָרְפִין זֶה עִם זֶה, וְאֵין פּוֹשִׂין מִזֶּה לָזֶה, וְאֵין פּוֹשִׂין לְעוֹר הַבָּשָׂר, וְלֹא עוֹר הַבָּשָׂר פּוֹשֶׂה לְתוֹכָן. הָיוּ מוֹרְדִין, טְהוֹרִין. עָשׂוּ קְרוּם כִּקְלִפַּת הַשּׁוּם, זוֹ הִיא צָרֶבֶת הַשְּׁחִין הָאֲמוּרָה בַתּוֹרָה. חָזְרוּ וְחָיוּ, אַף עַל פִּי שֶׁמְּקוֹמָן צַלֶּקֶת, נִדּוֹנִין כְּעוֹר הַבָּשָׂר: \n", + "שָׁאֲלוּ אֶת רַבִּי אֱלִיעֶזֶר, מִי שֶׁעָלְתָה לְתוֹךְ יָדוֹ בַּהֶרֶת כַּסֶּלַע וּמְקוֹמָהּ צָרֶבֶת שְׁחִין. אָמַר לָהֶם, יַסְגִּיר. אָמְרוּ לוֹ, לָמָּה, לְגַדֵּל שֵׂעָר לָבָן אֵינָהּ רְאוּיָה, וּלְפִשְׂיוֹן אֵינָהּ פּוֹשָׂה, וּלְמִחְיָה אֵינָהּ מִטַּמָּא. אָמַר לָהֶן, שֶׁמָּא תִכְנֹס וְתִפְשֶׂה. אָמְרוּ לוֹ, וַהֲלֹא מְקוֹמָהּ כַּגְּרִיס. אָמַר לָהֶן, לֹא שָׁמַעְתִּי. אָמַר לוֹ רַבִּי יְהוּדָה בֶן בְּתֵירָא, אֲלַמֵּד בּוֹ. אָמַר לוֹ, אִם לְקַיֵּם דִּבְרֵי חֲכָמִים, הֵין. אָמַר לוֹ, שֶׁמָּא יִוָּלֵד לוֹ שְׁחִין אַחֵר חוּצָה לוֹ וְיִפְשֶׂה לְתוֹכוֹ. אָמַר לוֹ, חָכָם גָּדוֹל אַתָּה שֶׁקִּיַּמְתָּ דִּבְרֵי חֲכָמִים: \n" + ], + [ + "הַנְּתָקִים מִטַּמְּאִין בִּשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, וּבִשְׁנֵי סִימָנִים, בְּשֵׂעָר צָהֹב דַּק וּבְפִשְׂיוֹן. בְּשֵׂעָר צָהֹב דַּק, לָקוּי קָצָר, דִּבְרֵי רַבִּי עֲקִיבָא. רַבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי אוֹמֵר, אֲפִלּוּ אָרֹךְ. אָמַר רַבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי, מַה הַלָּשׁוֹן אוֹמְרִים, דַּק מַקֵּל זֶה, דַּק קָנֶה זֶה, דַּק לָקוּי קָצָר, אוֹ דַק לָקוּי אָרֹךְ. אָמַר לוֹ רַבִּי עֲקִיבָא, עַד שֶׁאָנוּ לְמֵדִים מִן הַקָּנֶה, נִלְמַד מִן הַשֵּׂעָר. דַּק שְׂעָרוֹ שֶׁל פְּלוֹנִי, דַּק לָקוּי קָצָר, לֹא דַק לָקוּי אָרֹךְ: \n", + "שֵׂעָר צָהֹב דַּק מְטַמֵּא מְכֻנָּס, וּמְפֻזָּר, וּמְבֻצָּר, וְשֶׁלֹּא מְבֻצָּר, הָפוּךְ, וְשֶׁלֹּא הָפוּךְ, דִּבְרֵי רַבִּי יְהוּדָה. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, אֵינוֹ מְטַמֵּא אֶלָּא הָפוּךְ. אָמַר רַבִּי שִׁמְעוֹן, וְדִין הוּא, מָה אִם שֵׂעָר לָבָן, שֶׁאֵין שֵׂעָר אַחֵר מַצִּיל מִיָּדוֹ, אֵינוֹ מְטַמֵּא אֶלָּא הָפוּךְ. שֵׂעָר צָהֹב דַּק שֶׁשֵּׂעָר אַחֵר מַצִּיל מִיָּדוֹ, אֵינוֹ דִין שֶׁלֹּא יְטַמֵּא אֶלָּא הָפוּךְ. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, כָּל מָקוֹם שֶׁצָּרִיךְ לוֹמַר הָפוּךְ, אָמַר הָפוּךְ. אֲבָל הַנֶּתֶק שֶׁנֶּאֱמַר בּוֹ (ויקרא יג) וְלֹא הָיָה בוֹ שֵׂעָר צָהֹב, מְטַמֵּא הָפוּךְ וְשֶׁלֹּא הָפוּךְ: \n", + "הַצּוֹמֵחַ מַצִּיל מִיַּד הַשֵּׂעָר צָהֹב וּמִיַּד הַפִּשְׂיוֹן, מְכֻנָּס, וּמְפֻזָּר, מְבֻצָּר, וְשֶׁלֹּא מְבֻצָּר. וְהַמְשֹׁאָר מַצִּיל מִיַּד שֵׂעָר צָהֹב וּמִיַּד הַפִּשְׂיוֹן, מְכֻנָּס, וּמְפֻזָּר, וּמְבֻצָּר. וְאֵינוֹ מַצִּיל מִן הַצַּד, עַד שֶׁיְּהֵא רָחוֹק מִן הַקָּמָה מְקוֹם שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת. אַחַת צְהֻבָּה וְאַחַת שְׁחֹרָה, אַחַת צְהֻבָּה וְאַחַת לְבָנָה, אֵינָן מַצִּילוֹת: \n", + "שֵׂעָר צָהֹב שֶׁקָּדַם אֶת הַנֶּתֶק, טָהוֹר. רַבִּי יְהוּדָה מְטַמֵּא. רַבִּי אֱלִיעֶזֶר בֶּן יַעֲקֹב אוֹמֵר, לֹא מְטַמֵּא וְלֹא מַצִּיל. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, כֹּל שֶׁאֵינוֹ סִימַן טֻמְאָה בַנֶּתֶק, הֲרֵי הוּא סִימַן טָהֳרָה בַנָּתֶק: \n", + "כֵּיצַד מְגַלְּחִין אֶת הַנֶּתֶק. מְגַלֵּחַ חוּצָה לוֹ וּמַנִּיחַ שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת סָמוּךְ לוֹ, כְּדֵי שֶׁיְּהֵא נִכָּר אִם פָּשָׂה. הֶחְלִיטוֹ בְשֵׂעָר צָהֹב, הָלַךְ שֵׂעָר צָהֹב וְחָזַר שֵׂעָר צָהֹב, וְכֵן בְּפִשְׂיוֹן, בַּתְּחִלָּה, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר, הֲרֵי הוּא כְמוֹת שֶׁהָיָה. הֶחְלִיטוֹ בְּפִשְׂיוֹן, וְהָלַךְ הַפִּשְׂיוֹן וְחָזַר הַפִּשְׂיוֹן. וְכֵן בְּשֵׂעָר צָהֹב, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר, הֲרֵי הוּא כְמוֹ שֶׁהָיָה: \n", + "שְׁנֵי נְתָקִים, זֶה בְצַד זֶה, וְשִׁיטָה שֶׁל שֵׂעָר מַפְסֶקֶת בֵּינֵיהֶם, נִפְרַץ מִמָּקוֹם אֶחָד, טָמֵא. מִשְּׁנֵי מְקוֹמוֹת, טָהוֹר. כַּמָּה תְהֵא הַפִּרְצָה, מְקוֹם שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת. נִפְרַץ מִמָּקוֹם אֶחָד כַּגְּרִיס, טָמֵא: \n", + "שְׁנֵי נְתָקִין, זֶה לִפְנִים מִזֶּה, וְשִׁיטָה שֶׁל שֵׂעָר מַפְסֶקֶת בֵּינֵיהֶן, נִפְרַץ מִמָּקוֹם אֶחָד, טָמֵא. מִשְּׁנֵי מְקוֹמוֹת, טָהוֹר. כַּמָּה תְהֵא הַפִּרְצָה, מְקוֹם שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת. נִפְרַץ מִמָּקוֹם אֶחָד כַּגְּרִיס, טָהוֹר: \n", + "מִי שֶׁהָיָה בוֹ נֶתֶק וּבוֹ שֵׂעָר צָהֹב, טָמֵא. נוֹלַד לוֹ שֵׂעָר שָׁחֹר, טָהוֹר. אַף עַל פִּי שֶׁהָלַךְ לוֹ שֵׂעָר שָׁחֹר, טָהוֹר. רַבִּי שִׁמְעוֹן בֶּן יְהוּדָה אוֹמֵר מִשּׁוּם רַבִּי שִׁמְעוֹן, כָּל נֶתֶק שֶׁטָּהַר שָׁעָה אַחַת, אֵין לוֹ טֻמְאָה לְעוֹלָם. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, כָּל שֵׂעָר צָהֹב שֶׁטָּהַר שָׁעָה אַחַת, אֵין לוֹ טֻמְאָה לְעוֹלָם: \n", + "מִי שֶׁהָיָה בוֹ נֶתֶק כַּגְּרִיס, וְנִתַּק כָּל רֹאשׁוֹ, טָהוֹר. הָרֹאשׁ וְהַזָּקָן אֵין מְעַכְּבִין זֶה אֶת זֶה, דִּבְרֵי רַבִּי יְהוּדָה. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, מְעַכְּבִין זֶה אֶת זֶה. אָמַר רַבִּי שִׁמְעוֹן, וְדִין הוּא, מָה אִם עוֹר הַפָּנִים וְעוֹר הַבָּשָׂר, שֶׁיֵּשׁ דָּבָר אַחֵר מַפְסִיק בֵּינֵיהֶם, מְעַכְּבִין זֶה אֶת זֶה, הָרֹאשׁ וְהַזָּקָן שֶׁאֵין דָּבָר אַחֵר מַפְסִיק בֵּינֵיהֶם, אֵינוֹ דִין שֶׁיְּעַכְּבוּ זֶה אֶת זֶה. הָרֹאשׁ וְהַזָּקָן אֵין מִצְטָרְפִין זֶה עִם זֶה, וְאֵין פּוֹשִׂין מִזֶּה לָזֶה. אֵיזֶה הוּא זָקָן, מִן הַפֶּרֶק שֶׁל לֶחִי עַד פִּקָּה שֶׁל גַּרְגָּרֶת: \n", + "הַקָּרַחַת וְהַגַּבַּחַת מִטַּמְּאוֹת בִּשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, בִּשְׁנֵי סִימָנִים, בְּמִחְיָה וּבְפִסְיוֹן. אֵיזוֹ הִיא קָרַחַת, אָכַל נֶשֶׁם, סָךְ נֶשֶׁם, מַכָּה שֶׁאֵינָהּ רְאוּיָה לְגַדֵּל שֵׂעָר. אֵיזוֹ הִיא קָרַחַת, מִן הַקָּדְקֹד הַשּׁוֹפֵעַ לַאֲחוֹרָיו עַד פִּקָּה שֶׁל צַוָּאר. אֵיזוֹ הִיא גַּבַּחַת, מִן הַקָּדְקֹד הַשּׁוֹפֵעַ לְפָנָיו עַד כְּנֶגֶד שֵׂעָר מִלְמַעְלָן. הַקָּרַחַת וְהַגַּבַּחַת אֵינָן מִצְטָרְפוֹת זוֹ עִם זוֹ, וְאֵינָן פּוֹשׂוֹת מִזּוֹ לָזוֹ. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אִם יֵשׁ שֵׂעָר בֵּינֵיהֶן, אֵינָן מִצְטָרְפוֹת. וְאִם לָאו, הֲרֵי אֵלּוּ מִצְטָרְפוֹת: \n" + ], + [ + "כָּל הַבְּגָדִים מִטַּמְּאִין בַּנְּגָעִים, חוּץ מִשֶּׁל נָכְרִים. הַלּוֹקֵחַ בְּגָדִים מִן הַנָּכְרִים, יֵרָאוּ בַתְּחִלָּה. וְעוֹרוֹת הַיָּם אֵינָן מִטַּמְּאִין בַּנְּגָעִים. חִבֵּר לָהֶם מִן הַגָּדֵל בָּאָרֶץ, אֲפִלּוּ חוּט, אֲפִלּוּ מְשִׁיחָה, דָּבָר שֶׁהוּא מְקַבֵּל טֻמְאָה, טָמֵא: \n", + "צֶמֶר גְּמַלִּים וְצֶמֶר רְחֵלִים שֶׁטְּרָפָן זֶה בָזֶה, אִם רֹב מִן הַגְּמַלִּים, אֵינָם מִטַּמְּאִין בַּנְּגָעִים. אִם רֹב מִן הָרְחֵלִים, מִטַּמְּאִים בַּנְּגָעִים. מֶחֱצָה לְמֶחֱצָה, מִטַּמְּאִין בַּנְּגָעִים. וְכֵן הַפִּשְׁתָּן וְהַקַּנְבּוֹס שֶׁטְּרָפָן זֶה בָזֶה: \n", + "הָעוֹרוֹת וְהַבְּגָדִים הַצְּבוּעִים, אֵין מִטַּמְּאִין בַּנְּגָעִים. הַבָּתִּים, בֵּין צְבוּעִים בֵּין שֶׁאֵינָן צְבוּעִים, מִטַּמְּאִין בַּנְּגָעִים, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, הָעוֹרוֹת כַּבָּתִּים. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, הַצְּבוּעִים בִּידֵי שָׁמַיִם, מִטַּמְּאִין. וּבִידֵי אָדָם, אֵינָן מִטַּמְּאִין: \n", + "בֶּגֶד שֶׁשִּׁתְיוֹ צָבוּעַ וְעֶרְבּוֹ לָבָן, עֶרְבּוֹ צָבוּעַ וְשִׁתְיוֹ לָבָן, הַכֹּל הוֹלֵךְ אַחַר הַנִּרְאֶה. הַבְּגָדִים מִטַּמְּאִין בִּירַקְרַק שֶׁבַּיְרֻקִּים, וּבַאֲדַמְדַּם שֶׁבָּאֲדֻמִּים. הָיָה יְרַקְרַק וּפָשָׂה אֲדַמְדַּם, אֲדַמְדַּם וּפָשָׂה יְרַקְרַק, טָמֵא. נִשְׁתַּנָּה וּפָשָׂה, נִשְׁתַּנָּה וְלֹא פָשָׂה, כְּאִלּוּ לֹא נִשְׁתַּנָּה. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, יֵרָאֶה בַתְּחִלָּה: \n", + "הָעוֹמֵד בָּרִאשׁוֹן, יְכַבֵּס וְיַסְגִּיר. הָעוֹמֵד בַּשֵּׁנִי, יִשָּׂרֵף. הַפּוֹשֶׂה בָזֶה וּבָזֶה, יִשָּׂרֵף. הִכְהָה בַתְּחִלָּה, רַבִּי יִשְׁמָעֵאל אוֹמֵר, יְכַבֵּס וְיַסְגִּיר. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, אֵינוֹ זָקוּק לוֹ. הִכְהָה בָרִאשׁוֹן, יְכַבֵּס וְיַסְגִּיר. הִכְהָה בַשֵּׁנִי, קוֹרְעוֹ וְשׂוֹרֵף מַה שֶּׁקָּרַע. וְצָרִיךְ מַטְלִית. רַבִּי נְחֶמְיָה אוֹמֵר, אֵינוֹ צָרִיךְ מַטְלִית: \n", + "חָזַר נֶגַע לַבֶּגֶד, מַצִּיל אֶת הַמַּטְלִית. חָזַר לַמַּטְלִית, שׂוֹרֵף אֶת הַבֶּגֶד. הַטּוֹלֶה מִן הַמֻּסְגָּר בַּטָּהוֹר, חָזַר נֶגַע לַבֶּגֶד, שׂוֹרֵף אֶת הַמַּטְלִית. חָזַר לַמַּטְלִית, הַבֶּגֶד הָרִאשׁוֹן יִשָּׂרֵף, וְהַמַּטְלִית תְּשַׁמֵּשׁ אֶת הַבֶּגֶד הַשֵּׁנִי בְּסִימָנִין: \n", + "קַיְטָא שֶׁיֶּשׁ בָּהּ פִּסְפָּסִים צְבוּעִים וּלְבָנִים, פּוֹשִׂין מִזֶּה לָזֶה. שָׁאֲלוּ אֶת רַבִּי אֱלִיעֶזֶר, וַהֲרֵי הוּא פִסְפָּס יָחִיד. אָמַר לָהֶן, לֹא שָׁמַעְתִּי. אָמַר לוֹ רַבִּי יְהוּדָה בֶן בְּתֵירָא, אֲלַמֵּד בּוֹ. אָמַר לוֹ, אִם לְקַיֵּם דִּבְרֵי חֲכָמִים, הֵן. אָמַר לוֹ, שֶׁמָּא יַעֲמֹד בּוֹ שְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, וְהָעוֹמֵד בַּבְּגָדִים שְׁנֵי שָׁבוּעוֹת טָמֵא. אָמַר לוֹ, חָכָם גָּדוֹל אַתָּה, שֶׁקִּיַּמְתָּ דִּבְרֵי חֲכָמִים. הַפִּשְׂיוֹן הַסָּמוּךְ, כָּל שֶׁהוּא. הָרָחוֹק, כַּגְּרִיס. וְהַחוֹזֵר, כַּגְּרִיס: \n", + "הַשְּׁתִי וְהָעֵרֶב מִטַּמְּאִים בַּנְּגָעִים מִיָּד. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, הַשְּׁתִי, מִשֶּׁיִּשָּׁלֵק, וְהָעֵרֶב, מִיָּד. וְהָאוּנִין שֶׁל פִּשְׁתָּן, מִשֶּׁיִּתְלַבֵּנוּ. כַּמָּה יְהֵא בַפְּקַעַת וּתְהֵא מִטַּמְּאָה בַנְּגָעִים, כְּדֵי לֶאֱרֹג מִמֶּנָּה שָׁלשׁ עַל שָׁלשׁ שְׁתִי וָעֵרֶב, אֲפִלּוּ כֻלָּהּ שְׁתִי, אֲפִלּוּ כֻלָּהּ עֵרֶב. הָיְתָה פְסִיקוֹת, אֵינָהּ מִטַּמְּאָה בַנְּגָעִים. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אֲפִלּוּ פְסִיקָה אַחַת וּקְשָׁרָהּ, אֵינָהּ מִטַּמְּאָה: \n", + "הַמַּעֲלֶה מִן הַפְּקַעַת לַחֲבֶרְתָּהּ, מִן הַסְּלִיל לַחֲבֵרוֹ, מִן הַכֹּבֶד הָעֶלְיוֹנָה לַכֹּבֶד הַתַּחְתּוֹנָה, וְכֵן שְׁנֵי דַפֵּי חָלוּק שֶׁנִּרְאָה נֶגַע בְּאַחַד מֵהֶן, הֲרֵי הַשֵּׁנִי טָהוֹר. בְּנֶפֶשׁ הַמַּסֶּכֶת וּבַשְּׁתִי הָעוֹמֵד, הֲרֵי אֵלּוּ מִטַּמְּאִין בַּנְּגָעִים מִיָּד. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, הַשְּׁתִי, אִם הָיָה רָצוּף, מִטַּמֵּא: \n", + "נִרְאָה בַּשְּׁתִי הָעוֹמֵד, הָאָרִיג טָהוֹר. נִרְאָה בָאָרִיג, הַשְּׁתִי הָעוֹמֵד טָהוֹר. נִרְאָה בַסָּדִין, שׂוֹרֵף אֶת הַנִּימִין. נִרְאָה בַנִּימִין, הַסָּדִין טָהוֹר. חָלוּק שֶׁנִּרְאָה בוֹ נֶגַע, מַצִּיל אֶת הָאֻמְרִיּוֹת שֶׁבּוֹ, אֲפִלּוּ הֵן אַרְגָּמָן: \n", + "כֹּל הָרָאוּי לִטַּמֵּא טְמֵא מֵת, אַף עַל פִּי שֶׁאֵינוֹ רָאוּי לִטַּמֵּא מִדְרָס, מִטַּמֵּא בַנְּגָעִים. כְּגוֹן קֶלַע שֶׁל סְפִינָה, וּוִילוֹן, וְשָׁבִיס שֶׁל סְבָכָה, וּמִטְפָּחוֹת שֶׁל סְפָרִים, וְגַלְגִּלּוֹן, וּרְצוּעוֹת מִנְעָל וְסַנְדָּל שֶׁיֶּשׁ בָּהֶן רֹחַב כַּגְּרִיס, הֲרֵי אֵלּוּ מִטַּמְּאִין בַּנְּגָעִים. סָגוֹס שֶׁנִּרְאָה בוֹ נֶגַע, רַבִּי אֱלִיעֶזֶר בֶּן יַעֲקֹב אוֹמֵר, עַד שֶׁיֵּרָאֶה בָאָרִיג וּבַמּוֹכִין. הַחֵמֶת וְהַתּוּרְמָל נִרְאִין כְּדַרְכָּן, וּפוֹשֶׂה מִתּוֹכוֹ לַאֲחוֹרָיו וּמֵאֲחוֹרָיו לְתוֹכוֹ: \n", + "בֶּגֶד הַמֻּסְגָּר שֶׁנִּתְעָרֵב בַּאֲחֵרִים, כֻּלָּן טְהוֹרִים. קְצָצוֹ וַעֲשָׂאוֹ מוֹכִין, טָהוֹר, וּמֻתָּר בַּהֲנָיָתוֹ. וְהַמֻּחְלָט שֶׁנִּתְעָרֵב בַּאֲחֵרִים, כֻּלָּם טְמֵאִין. קְצָצוֹ וַעֲשָׂאוֹ מוֹכִין, טָמֵא, וְאָסוּר בַּהֲנָיָתוֹ: \n" + ], + [ + "כָּל הַבָּתִּים מִטַּמְּאִין בַּנְּגָעִים, חוּץ מִשֶּׁל נָכְרִים. הַלּוֹקֵחַ בָּתִּים מִן הַנָּכְרִים, יֵרָאוּ בַתְּחִלָּה. בַּיִת עָגֹל, בַּיִת טְרִיגוֹן, בַּיִת הַבָּנוּי בִּסְפִינָה אוֹ בְאַסְקַרְיָא, עַל אַרְבַּע קוֹרוֹת, אֵינוֹ מִטַּמֵּא בַנְּגָעִים. וְאִם הָיָה מְרֻבָּע, אֲפִלּוּ עַל אַרְבָּעָה עַמּוּדִים, מִטַּמֵּא: ", + "בַּיִת שֶׁאַחַד מִצְּדָדָיו מְחֻפֶּה בְשַׁיִשׁ, אֶחָד בְּסֶלַע, וְאֶחָד בִּלְבֵנִים, וְאֶחָד בְּעָפָר, טָהוֹר. בַּיִת שֶׁלֹּא הָיוּ בוֹ אֲבָנִים וְעֵצִים וְעָפָר וְנִרְאָה בוֹ נֶגַע וְאַחַר כָּךְ הֵבִיאוּ בוֹ אֲבָנִים וְעֵצִים וְעָפָר, טָהוֹר. וְכֵן בֶּגֶד שֶׁלֹּא אָרַג בּוֹ שָׁלשׁ עַל שָׁלשׁ וְנִרְאָה בוֹ נֶגַע וְאַחַר כָּךְ אָרַג בּוֹ שָׁלשׁ עַל שָׁלשׁ, טָהוֹר. אֵין הַבַּיִת מִטַּמֵּא בַנְּגָעִים עַד שֶׁיְּהֵא בוֹ אֲבָנִים וְעֵצִים וְעָפָר: ", + "וְכַמָּה אֲבָנִים יְהוּ בוֹ. רַבִּי יִשְׁמָעֵאל אוֹמֵר, אַרְבַּע. רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, שְׁמֹנֶה. שֶׁהָיָה רַבִּי יִשְׁמָעֵאל אוֹמֵר, עַד שֶׁיֵּרָאֶה כִשְׁנֵי גְרִיסִין עַל שְׁתֵּי אֲבָנִים אוֹ עַל אֶבֶן אֶחָת. רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, עַד שֶׁיֵּרָאֶה כִשְׁנֵי גְרִיסִין עַל שְׁתֵּי אֲבָנִים, לֹא עַל אֶבֶן אֶחָת. רַבִּי אֶלְעָזָר בְּרַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, עַד שֶׁיֵּרָאֶה כִשְׁנֵי גְרִיסִין עַל שְׁתֵּי אֲבָנִים בִּשְׁנֵי כְתָלִים בַּזָּוִית, אָרְכּוֹ כִּשְׁנֵי גְרִיסִין וְרָחְבּוֹ כַּגְּרִיס: ", + "עֵצִים, כְּדֵי לִתֵּן תַּחַת הַשְּׁקוֹף. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, כְּדֵי לַעֲשׂוֹת סַנְדָּל לַאֲחוֹרֵי הַשְּׁקוֹף. עָפָר, כְּדֵי לִתֵּן בֵּין פַּצִּים לַחֲבֵרוֹ. קִירוֹת הָאֵבוּס, וְקִירוֹת הַמְּחִצָּה, אֵינָן מִטַּמְּאִין בַּנְּגָעִים. יְרוּשָׁלַיִם וְחוּצָה לָאָרֶץ, אֵינָן מִטַּמְּאִין בַּנְּגָעִים: ", + "כֵּיצַד רְאִיַּת הַבָּיִת. וּבָא אֲשֶׁר לוֹ הַבַּיִת וְהִגִּיד לַכֹּהֵן לֵאמֹר כְּנֶגַע נִרְאָה לִי בַּבָּיִת (ויקרא יד). אֲפִלּוּ תַלְמִיד חָכָם וְיוֹדֵעַ שֶׁהוּא נֶגַע וַדַּאי, לֹא יִגְזֹר וְיֹאמַר נֶגַע נִרְאָה לִי בַּבָּיִת, אֶלָּא כְּנֶגַע נִרְאָה לִי בַּבָּיִת. וְצִוָּה הַכֹּהֵן וּפִנּוּ אֶת הַבַּיִת (בְּטֶרֶם יָבֹא הַכֹּהֵן לִרְאוֹת אֶת הַנֶּגַע וְלֹא יִטְמָא כָּל אֲשֶׁר בַּבָּיִת וְאַחַר כֵּן יָבֹא הַכֹּהֵן לִרְאוֹת אֶת הַבָּיִת) (שם), וַאֲפִלּוּ חֲבִילֵי עֵצִים, וַאֲפִלּוּ חֲבִילֵי קָנִים, דִּבְרֵי רַבִּי יְהוּדָה. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, עֵסֶק הוּא לַפִּנּוּי. אָמַר רַבִּי מֵאִיר, וְכִי מָה מִטַּמֵּא לוֹ. אִם תֹּאמַר, כְּלֵי עֵצָיו וּבְגָדָיו וּמַתְּכוֹתָיו, מַטְבִּילָן וְהֵן טְהוֹרִים. עַל מֶה חָסָה הַתּוֹרָה. עַל כְּלֵי חַרְסוֹ וְעַל פַּכּוֹ וְעַל טִפְיוֹ. אִם כָּךְ חָסָה הַתּוֹרָה עַל מָמוֹנוֹ הַבָּזוּי, קַל וָחֹמֶר עַל מָמוֹנוֹ הֶחָבִיב. אִם כָּךְ עַל מָמוֹנוֹ, קַל וָחֹמֶר עַל נֶפֶשׁ בָּנָיו וּבְנוֹתָיו. אִם כָּךְ עַל שֶׁל רָשָׁע, קַל וָחֹמֶר עַל שֶׁל צַדִּיק: ", + "אֵינוֹ הוֹלֵךְ לְתוֹךְ בֵּיתוֹ וּמַסְגִּיר, וְלֹא בְתוֹךְ הַבַּיִת שֶׁהַנֶּגַע בְּתוֹכוֹ וּמַסְגִּיר, אֶלָּא עוֹמֵד עַל פֶּתַח הַבַּיִת שֶׁהַנֶּגַע בְּתוֹכוֹ וּמַסְגִּיר, שֶׁנֶּאֱמַר (ויקרא יד), וְיָצָא הַכֹּהֵן מִן הַבַּיִת אֶל פֶּתַח הַבָּיִת וְהִסְגִּיר אֶת הַבַּיִת שִׁבְעַת יָמִים. וּבָא בְסוֹף הַשָּׁבוּעַ וְרָאָה אִם פָּשָׂה, וְצִוָּה הַכֹּהֵן וְחִלְּצוּ אֶת הָאֲבָנִים אֲשֶׁר בָּהֵן הַנָּגַע וְהִשְׁלִיכוּ אֶתְהֶן אֶל מִחוּץ לָעִיר אֶל מָקוֹם טָמֵא. וְלָקְחוּ אֲבָנִים אֲחֵרוֹת וְהֵבִיאוּ אֶל תַּחַת הָאֲבָנִים וְעָפָר אַחֵר יִקַּח וְטָח אֶת הַבָּיִת (שם). אֵינוֹ נוֹטֵל אֲבָנִים מִצַּד זֶה וּמֵבִיא לְצַד זֶה, וְלֹא עָפָר מִצַּד זֶה וּמֵבִיא לְצַד זֶה, וְלֹא סִיד מִכָּל מָקוֹם. אֵינוֹ מֵבִיא לֹא אַחַת תַּחַת שְׁתַּיִם וְלֹא שְׁתַּיִם תַּחַת אַחַת, אֶלָּא מֵבִיא שְׁתַּיִם תַּחַת שְׁתַּיִם, תַּחַת שָׁלשׁ, תַּחַת אַרְבַּע. מִכָּאן אָמְרוּ, אוֹי לָרָשָׁע אוֹי לִשְׁכֵנוֹ, שְׁנֵיהֶן חוֹלְצִין, שְׁנֵיהֶן קוֹצְעִין, שְׁנֵיהֶן מְבִיאִין אֶת הָאֲבָנִים. אֲבָל הוּא לְבַדּוֹ מֵבִיא אֶת הֶעָפָר, שֶׁנֶּאֱמַר (שם), וְעָפָר אַחֵר יִקַּח וְטָח אֶת הַבָּיִת, אֵין חֲבֵרוֹ מִטַּפֵּל עִמּוֹ בַּטִּיחָה: ", + "בָּא בְסוֹף שָׁבוּעַ וְרָאָה, אִם חָזַר, וְנָתַץ אֶת הַבַּיִת אֶת אֲבָנָיו וְאֶת עֵצָיו וְאֵת כָּל עֲפַר הַבָּיִת וְהוֹצִיא אֶל מִחוּץ לָעִיר אֶל מָקוֹם טָמֵא (שם). הַפִּסְיוֹן הַסָּמוּךְ, כָּל שֶׁהוּא. וְהָרָחוֹק, כַּגְּרִיס. וְהַחוֹזֵר בַּבָּתִּים, כִּשְׁנֵי גְרִיסִין: " + ], + [ + "עֲשָׂרָה בָתִּים הֵן, הַכֵּהֶה בָרִאשׁוֹן, וְהַהוֹלֵךְ לוֹ, קוֹלְפוֹ וְהוּא טָהוֹר. הַכֵּהֶה בַשֵּׁנִי, וְהַהוֹלֵךְ לוֹ, קוֹלְפוֹ וְהוּא טָעוּן צִפֳּרִים. הַפּוֹשֶׂה בָרִאשׁוֹן, חוֹלֵץ וְקוֹצֶה וְטָח וְנוֹתֵן לוֹ שָׁבוּעַ. חָזַר, יִנָּתֵץ. לֹא חָזַר, טָעוּן צִפֳּרִים. עָמַד בָּרִאשׁוֹן וּפָשָׂה בַשֵּׁנִי, חוֹלֵץ וְקוֹצֶה וְטָח וְנוֹתֵן לוֹ שָׁבוּעַ. חָזַר, יִנָּתֵץ. לֹא חָזַר, טָעוּן צִפֳּרִים. עָמַד בָּזֶה וּבָזֶה, חוֹלֵץ וְקוֹצֶה וְטָח וְנוֹתֵן לוֹ שָׁבוּעַ. חָזַר, יִנָּתֵץ. לֹא חָזַר, טָעוּן צִפֳּרִים. אִם עַד שֶׁלֹּא טִהֲרוֹ בַצִּפֳּרִים נִרְאָה בוֹ נֶגַע, הֲרֵי זֶה יִנָּתֵץ. וְאִם מִשֶּׁטִּהֲרוֹ בַצִּפֳּרִים נִרְאָה בוֹ נֶגַע, יֵרָאֶה בַּתְּחִלָּה: \n", + "הָאֶבֶן שֶׁבַּזָּוִית, בִּזְמַן שֶׁהוּא חוֹלֵץ, חוֹלֵץ אֶת כֻּלּוֹ. וּבִזְמַן שֶׁהוּא נוֹתֵץ, נוֹתֵץ אֶת שֶׁלּוֹ וּמַנִּיחַ אֶת שֶׁל חֲבֵרוֹ. נִמְצָא חֹמֶר בַּחֲלִיצָה מִבַּנְּתִיצָה. רַבִּי אֶלְעָזָר אוֹמֵר, בַּיִת הַבָּנוּי רֹאשׁ וּפִתִּין, נִרְאָה בָרֹאשׁ, נוֹטֵל אֶת כֻּלּוֹ. נִרְאָה בַפִּתִּין, נוֹטֵל אֶת שֶׁלּוֹ וּמַנִּיחַ אֶת שֶׁל חֲבֵרוֹ: \n", + "בַּיִת שֶׁנִּרְאָה בוֹ נֶגַע, הָיְתָה עֲלִיָּה עַל גַּבָּיו, נוֹתֵן אֶת הַקּוֹרוֹת לָעֲלִיָּה. נִרְאָה בָעֲלִיָּה, נוֹתֵן אֶת הַקּוֹרוֹת לַבָּיִת. לֹא הָיְתָה עֲלִיָּה עַל גַּבָּיו, אֲבָנָיו וְעֵצָיו וַעֲפָרוֹ נִתָּצִין עִמּוֹ. וּמַצִּיל עַל הַמַּלְבְּנִים, וְעַל שְׂרִיגֵי הַחַלּוֹנוֹת. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, מַלְבֵּן הַבָּנוּי עַל גַּבָּיו, נִתָּץ עִמּוֹ. אֲבָנָיו וְעֵצָיו וַעֲפָרוֹ מְטַמְּאִין בְּכַזַּיִת, רַבִּי אֶלְעָזָר חִסְמָא אוֹמֵר, בְּמַה שֶּׁהֵן: \n", + "בַּיִת הַמֻּסְגָּר, מְטַמֵּא מִתּוֹכוֹ. וְהַמֻּחְלָט, מִתּוֹכוֹ וּמֵאֲחוֹרָיו. זֶה וָזֶה מְטַמְּאִין בְּבִיאָה: \n", + "הַבּוֹנֶה מִן הַמֻּסְגָּר בְּטָהוֹר, וְחָזַר נֶגַע לַבַּיִת, חוֹלֵץ אֶת הָאֲבָנִים. חָזַר עַל הָאֲבָנִים, הַבַּיִת הָרִאשׁוֹן יִנָּתֵץ, וְהָאֲבָנִים יְשַׁמְּשׁוּ אֶת הַבַּיִת הַשֵּׁנִי בְּסִימָנִין: \n", + "בַּיִת שֶׁהוּא מֵסֵךְ עַל גַּבֵּי בַיִת הַמְנֻגָּע, וְכֵן אִילָן שֶׁהוּא מֵסֵךְ עַל גַּבֵּי בַיִת הַמְנֻגָּע, הַנִּכְנָס לַחִיצוֹן, טָהוֹר, דִּבְרֵי רַבִּי אֶלְעָזָר בֶּן עֲזַרְיָה. אָמַר רַבִּי אֶלְעָזָר, מָה אִם אֶבֶן אַחַת מִמֶּנּוּ מְטַמָּא בְּבִיאָה, הוּא עַצְמוֹ לֹא יְטַמֵּא בְּבִיאָה: \n", + "הַטָּמֵא עוֹמֵד תַּחַת הָאִילָן וְהַטָּהוֹר עוֹבֵר, טָמֵא. הַטָּהוֹר עוֹמֵד תַּחַת הָאִילָן וְהַטָּמֵא עוֹבֵר, טָהוֹר. אִם עָמַד, טָמֵא. וְכֵן בְּאֶבֶן הַמְנֻגַּעַת, טָהוֹר. וְאִם הִנִּיחָהּ, הֲרֵי זֶה טָמֵא: \n", + "טָהוֹר שֶׁהִכְנִיס רֹאשׁוֹ וְרֻבּוֹ לְבַיִת טָמֵא, נִטְמָא. וְטָמֵא שֶׁהִכְנִיס רֹאשׁוֹ וְרֻבּוֹ לְבַיִת טָהוֹר, טִמְּאָהוּ. טַלִּית טְהוֹרָה שֶׁהִכְנִיס מִמֶּנָּה שָׁלשׁ עַל שָׁלשׁ לְבַיִת טָמֵא, נִטְמְאָה. וּטְמֵאָה שֶׁהִכְנִיס מִמֶּנָּה אֲפִלּוּ כַזַּיִת לְבַיִת טָהוֹר, טִמְּאַתּוּ: \n", + "מִי שֶׁנִּכְנַס לְבַיִת הַמְנֻגָּע וְכֵלָיו עַל כְּתֵפוֹ וְסַנְדָּלָיו וְטַבְּעוֹתָיו בְּיָדָיו, הוּא וָהֵן טְמֵאִין מִיָּד. הָיָה לָבוּשׁ בְּכֵלָיו וְסַנְדָּלָיו בְּרַגְלָיו וְטַבְּעוֹתָיו בְּיָדָיו, הוּא טָמֵא מִיָּד, וְהֵן טְהוֹרִין עַד שֶׁיִּשְׁהֶה כְדֵי אֲכִילַת פְּרָס. פַּת חִטִּין וְלֹא פַת שְׂעֹרִים, מֵסֵב וְאוֹכְלָן בְּלִפְתָּן: \n", + "הָיָה עוֹמֵד בִּפְנִים וּפָשַׁט יָדוֹ לַחוּץ וְטַבְּעוֹתָיו בְּיָדָיו, אִם שָׁהָה כְדֵי אֲכִילַת פְּרָס, טְמֵאוֹת. הָיָה עוֹמֵד בַּחוּץ וּפָשַׁט יָדוֹ לִפְנִים וְטַבְּעוֹתָיו בְּיָדָיו, רַבִּי יְהוּדָה מְטַמֵּא מִיָּד. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, עַד שֶׁיִּשְׁהֶה כְדֵי אֲכִילַת פְּרָס. אָמְרוּ לוֹ לְרַבִּי יְהוּדָה, מָה אִם בִּזְמַן שֶׁכָּל גּוּפוֹ טָמֵא, לֹא טִמֵּא אֶת מַה שֶּׁעָלָיו עַד שֶׁיִּשְׁהֶה כְדֵי אֲכִילַת פְּרָס, בִּזְמַן שֶׁאֵין כָּל גּוּפוֹ טָמֵא, אֵינוֹ דִין שֶׁלֹּא יְטַמֵּא אֶת מַה שֶּׁעָלָיו עַד שֶׁיִּשְׁהֶה כְדֵי אֲכִילַת פְּרָס: \n", + "מְצֹרָע שֶׁנִּכְנַס לְבַיִת, כָּל הַכֵּלִים שֶׁיֶּשׁ שָׁם טְמֵאִין, אֲפִלּוּ עַד הַקּוֹרוֹת. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, עַד אַרְבַּע אַמּוֹת. כֵּלִים, מִיָּד טְמֵאִין. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אִם שָׁהָה כְדֵי הַדְלָקַת הַנֵּר: \n", + "נִכְנַס לְבֵית הַכְּנֶסֶת, עוֹשִׂים לוֹ מְחִצָּה גְבוֹהָה עֲשָׂרָה טְפָחִים עַל רֹחַב אַרְבַּע אַמּוֹת. נִכְנָס רִאשׁוֹן, וְיוֹצֵא אַחֲרוֹן. כֹּל הַמַּצִּיל צָמִיד פָּתִיל בְּאֹהֶל הַמֵּת, מַצִּיל צָמִיד פָּתִיל בְּבַיִת הַמְנֻגָּע. וְכֹל הַמַּצִּיל מְכֻסֶּה בְאֹהֶל הַמֵּת, מַצִּיל מְכֻסֶּה בְּבַיִת הַמְנֻגָּע, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, כֹּל הַמַּצִּיל צָמִיד פָּתִיל בְּאֹהֶל הַמֵּת, מַצִּיל מְכֻסֶּה בְּבַיִת הַמְנֻגָּע. כֹּל הַמַּצִּיל מְכֻסֶּה בְאֹהֶל הַמֵּת, אֲפִלּוּ מְגֻלֶּה בְּבַיִת הַמְנֻגָּע, טָהוֹר: \n" + ], + [ + "כֵּיצַד מְטַהֲרִין אֶת הַמְּצֹרָע. הָיָה מֵבִיא פְיָלִי שֶׁל חֶרֶשׂ חֲדָשָׁה וְנוֹתֵן לְתוֹכָהּ רְבִיעִית מַיִם חַיִּים, וּמֵבִיא שְׁתֵּי צִפֳּרִים דְּרוֹר. שָׁחַט אֶת אַחַת מֵהֶן עַל כְּלִי חֶרֶשׂ וְעַל מַיִם חַיִּים. חָפַר וְקוֹבְרָהּ בְּפָנָיו. נָטַל עֵץ אֶרֶז וְאֵזוֹב וּשְׁנִי תוֹלַעַת וּכְרָכָן בִּשְׁיָרֵי הַלָּשׁוֹן, וְהִקִּיף לָהֶם רָאשֵׁי אֲגַפַּיִם וְרֹאשׁ הַזָּנָב שֶׁל שְׁנִיָּה. טָבַל וְהִזָּה שֶׁבַע פְּעָמִים לְאַחַר יָדוֹ שֶׁל מְצֹרָע, וְיֵשׁ אוֹמְרִים, עַל מִצְחוֹ. וְכָךְ הָיָה מַזֶּה עַל הַשְּׁקוֹף שֶׁבַּבַּיִת מִבַּחוּץ: \n", + "בָּא לוֹ לְשַׁלֵּחַ אֶת הַצִּפּוֹר הַחַיָּה, אֵינוֹ הוֹפֵךְ פָּנָיו לֹא לַיָּם וְלֹא לָעִיר וְלֹא לַמִּדְבָּר, שֶׁנֶּאֱמַר (ויקרא יד), וְשִׁלַּח אֶת הַצִּפֹּר הַחַיָּה אֶל מִחוּץ לָעִיר אֶל פְּנֵי הַשָּׂדֶה. בָּא לְגַלֵּחַ אֶת הַמְּצֹרָע, הֶעֱבִיר תַּעַר עַל כָּל בְּשָׂרוֹ, וְכִבֵּס בְּגָדָיו, וְטָבַל, טָהוֹר מִלְּטַמֵּא בְּבִיאָה, וַהֲרֵי הוּא מְטַמֵּא כַשֶּׁרֶץ. נִכְנַס לִפְנִים מִן הַחוֹמָה, מְנֻדֶּה מִבֵּיתוֹ שִׁבְעַת יָמִים, וְאָסוּר בְּתַשְׁמִישׁ הַמִּטָּה: \n", + "בַּיּוֹם הַשְּׁבִיעִי מְגַלֵּחַ תִּגְלַחַת שְׁנִיָּה כַּתִּגְלַחַת הָרִאשׁוֹנָה, כִּבֶּס בְּגָדָיו וְטָבַל, טָהוֹר מִלְּטַמֵּא כַשֶּׁרֶץ, וַהֲרֵי הוּא טְבוּל יוֹם, אוֹכֵל בַּמַּעֲשֵׂר. הֶעֱרִיב שִׁמְשׁוֹ, אוֹכֵל בַּתְּרוּמָה. הֵבִיא כַפָּרָתוֹ, אוֹכֵל בַּקָּדָשִׁים. נִמְצְאוּ שָׁלשׁ טְהָרוֹת בַּמְּצֹרָע וְשָׁלשׁ טְהָרוֹת בַּיּוֹלֶדֶת: \n", + "שְׁלשָׁה מְגַלְּחִין וְתִגְלַחְתָּן מִצְוָה, הַנָּזִיר וְהַמְּצֹרָע וְהַלְוִיִּם. וְכֻלָּן שֶׁגִּלְּחוּ שֶׁלֹּא בְתַעַר אוֹ שֶׁשִּׁיְּרוּ שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת, לֹא עָשׂוּ כְלוּם: \n", + "שְׁתֵּי צִפֳּרִים מִצְוָתָן שֶׁיְּהוּ שָׁווֹת בַּמַּרְאֶה וּבַקּוֹמָה וּבַדָּמִים, וּלְקִיחָתָן כְּאֶחָת. אַף עַל פִּי שֶׁאֵינָם שָׁווֹת, כְּשֵׁרוֹת. לָקַח אַחַת הַיּוֹם וְאַחַת לְמָחָר, כְּשֵׁרוֹת. שָׁחַט אַחַת מֵהֶן וְנִמְצֵאת שֶׁלֹּא דְרוֹר, יִקַּח זוּג לַשְּׁנִיָּה. הָרִאשׁוֹנָה מֻתֶּרֶת בַּאֲכִילָה. שְׁחָטָהּ וְנִמְצֵאת טְרֵפָה, יִקַּח זוּג לַשְּׁנִיָּה. הָרִאשׁוֹנָה מֻתֶּרֶת בַּהֲנָאָה. נִשְׁפַּךְ הַדָּם, תָּמוּת הַמִּשְׁתַּלַּחַת. מֵתָה הַמִּשְׁתַּלַּחַת, יִשָּׁפֵךְ הַדָּם: \n", + "מִצְוַת עֵץ אֶרֶז, אָרְכּוֹ אַמָּה וְעָבְיוֹ כִרְבִיעַ כֶּרַע הַמִּטָּה. אֶחָד לִשְׁנַיִם, וּשְׁנַיִם לְאַרְבָּעָה. מִצְוַת אֵזוֹב, לֹא אֵזוֹב יָוָן, לֹא אֵזוֹב כּוֹחֲלִי, לֹא אֵזוֹב רוֹמִי, לֹא אֵזוֹב מִדְבָּרִית, וְלֹא כָל אֵזוֹב שֶׁיֶּשׁ לוֹ שֵׁם לְוָי: \n", + "בַּיּוֹם הַשְּׁמִינִי מֵבִיא שָׁלשׁ בְּהֵמוֹת, חַטָּאת וְאָשָׁם וְעוֹלָה. וְהַדַּל הָיָה מֵבִיא חַטַּאת הָעוֹף וְעוֹלַת הָעוֹף: \n", + "בָּא לוֹ אֵצֶל הָאָשָׁם, וְסָמַךְ שְׁתֵּי יָדָיו עָלָיו, וּשְׁחָטוֹ, וְקִבְּלוּ שְׁנֵי כֹהֲנִים אֶת דָּמוֹ, אֶחָד בִּכְלִי, וְאֶחָד בַּיָּד. זֶה שֶׁקִּבֵּל בַּכְּלִי, בָּא וּזְרָקוֹ עַל קִיר הַמִּזְבֵּחַ. וְזֶה שֶׁקִּבֵּל בַּיָּד, בָּא לוֹ אֵצֶל הַמְּצֹרָע. וְהַמְּצֹרָע טָבַל בְּלִשְׁכַּת הַמְּצֹרָעִים. בָּא וְעָמַד בְּשַׁעַר נִקָּנוֹר. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, לֹא הָיָה צָרִיךְ טְבִילָה: \n", + "הִכְנִיס רֹאשׁוֹ, וְנָתַן עַל תְּנוּךְ אָזְנוֹ. יָדוֹ, וְנָתַן עַל בֹּהֶן יָדוֹ. רַגְלוֹ, וְנָתַן עַל בֹּהֶן רַגְלוֹ. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, שְׁלָשְׁתָּם הָיָה מַכְנִיס כְּאֶחָד. אֵין לוֹ בֹּהֶן יָד, בֹּהֶן רֶגֶל, אֹזֶן יְמָנִית, אֵין לוֹ טָהֳרָה עוֹלָמִית. רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, נוֹתֵן הוּא עַל מְקוֹמָן. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, אִם נָתַן עַל שֶׁל שְׂמֹאל, יָצָא: \n", + "נָטַל מִלֹּג הַשֶּׁמֶן וְיָצַק לְתוֹךְ כַּפּוֹ שֶׁל חֲבֵרוֹ. וְאִם יָצַק לְתוֹךְ כַּף עַצְמוֹ, יָצָא. טָבַל וְהִזָּה שֶׁבַע פְּעָמִים כְּנֶגֶד בֵּית קֹדֶשׁ הַקֳּדָשִׁים, עַל כָּל הַזָּיָה טְבִילָה. בָּא לוֹ אֵצֶל הַמְּצֹרָע, מְקוֹם שֶׁהוּא נוֹתֵן אֶת הַדָּם, שָׁם הוּא נוֹתֵן אֶת הַשֶּׁמֶן, שֶׁנֶּאֱמַר (ויקרא יד), עַל מְקוֹם דַּם הָאָשָׁם. וְהַנּוֹתָר מִן הַשֶּׁמֶן אֲשֶׁר עַל כַּף הַכֹּהֵן יִתֵּן עַל רֹאשׁ הַמִּטַּהֵר לְכַפֵּר. אִם נָתַן, כִּפֵּר. וְאִם לֹא נָתַן, לֹא כִפֵּר, דִּבְרֵי רַבִּי עֲקִיבָא. רַבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי אוֹמֵר, שְׁיָרֵי מִצְוָה הֵן, בֵּין שֶׁנָּתַן בֵּין שֶׁלֹּא נָתַן, כִּפֵּר, וּמַעֲלִין עָלָיו כְּאִלּוּ לֹא כִפֵּר. חָסַר הַלֹּג עַד שֶׁלֹּא יָצַק, יְמַלְאֶנּוּ. מִשֶּׁיָּצַק, יָבִיא אַחֵר בַּתְּחִלָּה, דִּבְרֵי רַבִּי עֲקִיבָא. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, חָסַר הַלֹּג עַד שֶׁלֹּא נָתַן, יְמַלְאֶנּוּ. מִשֶּׁנָּתַן, יָבִיא אַחֵר בַּתְּחִלָּה: \n", + "מְצֹרָע שֶׁהֵבִיא קָרְבָּנוֹ עָנִי וְהֶעֱשִׁיר, אוֹ עָשִׁיר וְהֶעֱנִי, הַכֹּל הוֹלֵךְ אַחַר חַטָּאת, דִּבְרֵי רַבִּי שִׁמְעוֹן. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אַחַר הָאָשָׁם: \n", + "מְצֹרָע עָנִי שֶׁהֵבִיא קָרְבַּן עָשִׁיר, יָצָא. וְעָשִׁיר שֶׁהֵבִיא קָרְבַּן עָנִי, לֹא יָצָא. מֵבִיא אָדָם עַל יְדֵי בְנוֹ, עַל יְדֵי בִתּוֹ, עַל יְדֵי עַבְדּוֹ וְשִׁפְחָתוֹ קָרְבַּן עָנִי, וּמַאֲכִילָן בַּזְּבָחִים. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אַף עַל יְדֵי אִשְׁתּוֹ מֵבִיא קָרְבַּן עָשִׁיר, וְכֵן כָּל קָרְבָּן שֶׁהִיא חַיָּבֶת: \n", + "שְׁנֵי מְצֹרָעִים שֶׁנִּתְעָרְבוּ קָרְבְּנוֹתֵיהֶם, קָרַב קָרְבָּנוֹ שֶׁל אַחַד מֵהֶם, וּמֵת אַחַד מֵהֶם, זוֹ שֶׁשָּׁאֲלוּ אַנְשֵׁי אֲלֶכְּסַנְדְּרִיָּא אֶת רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ. אָמַר לָהֶם, יִכְתֹּב נְכָסָיו לְאַחֵר וְיָבִיא קָרְבַּן עָנִי: \n" + ] + ], + "versions": [ + [ + "Torat Emet 357", + "http://www.toratemetfreeware.com/index.html?downloads" + ] + ], + "heTitle": "משנה נגעים", + "categories": [ + "Mishnah", + "Seder Tahorot" + ], + "sectionNames": [ + "Chapter", + "Mishnah" + ] +} \ No newline at end of file diff --git "a/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Oholot/English/Mischnajot mit deutscher \303\234bersetzung und Erkl\303\244rung. 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Ordnung Moed, von Eduard Baneth. 1887-1927.
Ordnung Naschim, von Marcus Petuchowski u. Simon Schlesinger. 1896-1933.
Ordnung Nesikin, von David Hoffmann. 1893-1898.
Ordnung Kodaschim, von John Cohn. 1910-1925.
Ordnung Toharot, von David Hoffmann, John Cohn und Moses Auerbach. 1910-1933.", + "actualLanguage": "de", + "languageFamilyName": "german", + "isBaseText": false, + "isSource": false, + "direction": "ltr", + "heTitle": "משנה אהלות", + "categories": [ + "Mishnah", + "Seder Tahorot" + ], + "text": [ + [ + "Manchmal werden zwei Dinge durch einen Toten1 Jeruschalmi Nasir VII Ende. Unter einem „Toten“ ist nicht bloss eine ganze Leiche zu verstehen, sondern auch Teile einer solchen, die nach Abschnitt 2 als אבי אבות הטומאה (VK, 4) anzusehen sind. unrein2 Ein drittes Ding kann aber, wenn dies ein Mensch oder ein Gerät ist, nicht mehr unrein werden., eines wird siebentägig-unrein3 Und muss noch am dritten und siebenten Tage besprengt werden und dann noch טבילה haben, nach Num. 19, 19., und eines abend-unrein4 Wörtlich: „es wird unrein mit einer Abend-Unreinheit“. Darunter versteht man, dass ein Ding bis zum Sonnenuntergang des Tages, an dem es unrein geworden, in seiner Unreinheit verbleibt. Hat vor Sonnenuntergang טבילה (VK, 9) stattgefunden, so tritt nach Sonnenuntergang die vollständige Reinheit ein.. Manchmal werden drei Dinge durch einen Toten unrein, zwei siebentägig-unrein und eines abend-unrein5 Das letztere vermag nicht mehr einen Menschen oder ein Gerät zu verunreinigen.. Manchmal endlich werden vier Dinge durch einen Toten unrein, drei siebentägig-unrein und einer abend-unrein5 Das letztere vermag nicht mehr einen Menschen oder ein Gerät zu verunreinigen.. Wieso (werden) zwei (durch einen Toten unrein)? Ein Mensch, der einen Toten6 Alles, was אבי אבות הטומאה ist. berührt, wird siebentägig-unrein7 Er ist ein אב הטימאה geworden, und jeder durch מת bewirkte אב הטומאה ist siebentägig unrein (VO, 3). und der Mensch, der diesen berührt8 Dieser ist bloss ראשון (VK, 2)., wird abend-unrein9 Das gilt aber nur, wenn der erste Mensch, während er den zweiten berührt, nicht mehr mit dem Toten in Verbindung steht (שלא בחבורין). Dagegen wird der, welcher den noch in Verbindung mit dem מת stehenden Menschen berührt, ein אב הטומאה und siebentägig unrein VO, 25..", + "Wieso drei? Geräte, die einen Toten berühren10 Diese werden nach dem Satze חרב חרי הוא כחלל gleich einem אבי אבות הטומאה. Vgl. VK, 5, wonach einige diesen Satz nur für Metall-Geräte gelten lassen, und nach Allen bei כלי חרס der Satz nicht gilt., und die Geräte, welche diese Geräte berühren11 Das Gerät wird nur אב הטומאה, obgleich das berührte Gerät ein אבי אבות הטומאה ist. Denn nur, wenn das Gerät einen Menschen berührt, der ein אב oder אבי אבות ist, erhält es den טומאה-Grad des Berührten; aber nicht, wenn das Gerät ein anderes Gerät berührt., werden siebentägigunrein; das dritte aber, es sei Mensch oder Geräte, wird abend-unrein12 Denn dieses ist bloss ראשון. Es hätte hier der Fall so angenommen werden können, dass zuerst ein Mensch den Toten berührt, dann כלים den Menschen, und das dritte kann zuletzt sowohl ein Mensch als ein כלי sein. Allein die Mischna hat die vorliegende Ordnung vorgezogen, um damit die in Note 11 angegebene Gesetzesbestimmung zu lehren..", + "Wieso vier? Geräte, die einen Toten berühren10 Diese werden nach dem Satze חרב הרי הוא כחלל gleich einem אבי אבות הטומאה. Vgl. VK, 5, wonach einige diesen Satz nur für Metall-Geräte gelten lassen, und nach Allen bei כלי חרס der Satz nicht gilt., and ein Mensch, der diese Geräte berührt13 Dieser wird אב הטומאה., und die Geräte, die diesen Menschen berühren14 Diese werden ebenfalls אב הטומאה nach VK, 5., werden siebentägig-unrein; das vierte aber, es sei Mensch oder Geräte15 Diese werden bloss ראשון, vgl. Note 11., wird abend-unrein. Es sagt R. Akiba: Ich weiss noch16 Manche lesen יש לו statt יש לי, wonach לו sich auf מת bezieht: Der Tote kann auch ein Fünftes verunreinigen. ein fünftes, nämlich: Wenn ein Zeltpflock17 השפוד (arab. سغود) eig. ein Bratspiess, aber auch sonst eine Stange. Hier ist die Rede von einer metallenen Stange, die als Zeltpflock dient und im Zeitraume steckt (Richter 4, 21). Nach Maimon. ist hier von der Zeltstange in der Mitte des Zeltes die Rede. Wäre die Stange von Holz, so würde sie als flaches Holzgerät nicht verunreinigungsfähig sein (VK 12) im Zelte18 Das nach VO, 21 durch einen Toten selbst siebentätig unrein wird. Ein solches Zelt ist, solange der Tote sich darin befindet, ein אבי אבות, und auch der Pflock ist ein אבי אבות. eingesteckt ist, so werden Zelt und Pflock19 Diese beiden sind אבי אבות. und ein Mensch, der den Pflock berührt20 Der ist ein אב הטומאה., und die Geräte, die diesen Menschen berühren21 Diese werden auch אבות הטומאה, nach Note 14., siebentägigunrein; das fünfte aber, es sei Mensch oder Geräte, wird abendunrein. Da sagte man zu ihm: Das Zelt wird nicht mitgerechnet22 Da der Pflock als Teil des Zeltes betrachtet wird, so gelten Pflock und Zelt bloss als ein Ding, denn beide empfangen die Unreinheit direkt vom Toten. R. Akiba dagegen meint, selbst wenn der Pflock erst nach der Entfernung des Toten vom Zelte in das Zelt gesteckt wird, bewirkt er dieselbe Unreinheit, wie wenn er während der Anwesenheit des Toten darin gewesen wäre, vgl. ס״ט S. 28 ff..", + "Mensch und Geräte werden durch einen Toten unrein23 Der Inhalt dieser Mischna folgt aus den drei vorhergehenden משניות.. In einer Beziehung wird beim Menschen mehr erschwert als bei Geräten, und in anderer Beziehung wird bei Geräten mehr erschwert als beim Menschen. Letzteres insofern, als bei Geräten (die einen Toten berühren) drei Dinge (unrein werden können24 Wie in Mischna 2. ), beim Menschen aber nur zwei25 Wie in Mischna 1.. In der Beziehung wird wieder beim Menschen mehr erschwert, dass, wenn ein Mensch in der Mitte ist, es vier Dinge sind (die unrein werden können26 Wie in Mischna 3 ); wenn er aber nicht in der Mitte ist, sind es nur drei27 Wie in Mischna 2. Jedoch können, während der Mensch oder das Gerät mit dem Toten in Verbindung steht (בחבורין), selbst tausend gleichzeitig mit einander in Verbindung befindliche Gegenstände verunreinigt werden (nach VO, 25). Die Bestimmung von חבורין findet aber nur Anwendung bei Menschen und Geräten, aber nicht bei Speisen und Getränken (יו״ב)..", + "Mensch und Kleider28 Anstatt כלים (in M. 4) werden hier בגדים genannt, weil diese auch für Sitz und Lager geeignet sind (מ״א). werden durch einen Flüssigen unrein. In einer Beziehung wird beim Menschen mehr erschwert als bei Kleidern, und in anderer Beziehung wird bei Kleidern mehr erschwert als bei Menschen. Ersteres insofern, als ein Mensch, der den Flüssigen berührt, seine Kleider29 Die er während der Berührung des זב anhat, oder auch nur berührt. Dasselbe gilt von jedem Geräte, das er während dieser Zeit berührt (VK 25). Diese טימאה בחבורין beim זב überträgt sich aber nur auf das erste Gerät, mit dem der ניגע בזב unmittelbar in Verbindung steht, aber nicht auf ein zweites Gerät, das vom ersten berührt wird. Anders bei מת, oben Note 26. verunreinigt; die Kleider aber, die einen Flüssigen berühren30 Ebenso die Kleider, die der זב anhat., können andere Kleider nicht verunreinigen31 Denn die Kleider sind bloss ראשון, und ein Gerät (ebenso ein Kleid) kann nur durch einen אב הטומאה verunreinigt werden (VK 16).. Bei Kleidern wird wieder in der Beziehung mehr erschwert, dass die den Flüssigen tragenden Kleider32 Auf denen er gesessen oder gelegen hat. einen Menschen33 Der sie berührt oder trägt oder darauf sitzt. verunreinigen können34 Denn der Sitz und das Lager des זב sind אב הטומאה (VK 32). Auch die Kleider des den משכב berührenden Menschen werden unrein in der Weise, wie in VK 25 bestimmt wird.; aber der den Flüssigen tragende Mensch35 Selbst während er mit dem זב in Verbindung steht (בחבורין). kann keinen andern Menschen36 Auch kein irdenes Gerät. verunreinigen37 Wohl aber kann er während dieser Zeit בחבורין ein כלי שטף (VK 10) verunreinigen..", + "Ein Mensch37a Jebamot 120 b, Nasir 43 a. verunreinigt nicht eher, als bis ihm die Seele ausgeht38 Wenn er das Leben gänzlich ausgehaucht hat.; selbst einer, dessen Sehnen zerschnitten sind39 גַיּדֵ (denom. von גיד, Sehne), die Sehnen zerschneiden (Aruch), überhaupt „zerschneiden“; מגויד, ein Zerschnittener; vgl. Jebamot 16, 3., selbst der Agonisierende40 גוסס, ein im Todeskampfe (Agonie) Liegender (viell. vom syr. ܓܘܰܣ kämpfen). Nach Einigen ist es von גיססא, die Brust (arab. جوش) abzuleiten, der in Brustbeklemmung Beflndliche (vgl. Aruch V. גסס). Vgl. auch Pesachim Abschn. 5, Note 42. (verunreinigt nicht). Ein solcher verpflichtet zur Leviratsehe41 Auch wenn der Levir גוסס ist, darf dessen יבמה sich nicht mit einem andern Manne verheiraten. und befreit von der Leviratsehe42 Wenn beim Tode des Mannes ein Kind zurückbleibt, so befreit es, selbst wenn es גוסס ist, die Witwe von der Leviratsehe.. Er kann zum Essen der Hebe befugen43 Wenn die Tochter eines Nichtpriesters mit einem Priester verheiratet war und von ihm einen Sohn geboren hat, darf sie selbst nach dem Tode des Mannes תרומה essen; dies darf sie, selbst wenn der Sohn גוסס ist., oder dazu untauglich machen44 Wenn eines Priesters Tochter mit einem Nichtpriester verheiratet war, darf sie zwar, wenn sie kein Kind vom Manne hat, nach dem Tode des Mannes ins Vaterhaus zurückkehren und תרומה essen, aber nicht wenn sie ein Kind von dem Nichtpriester hat, selbst wenn dieses schon גוסס ist.. So auch verunreinigen Vieh und Wild nicht eher45 Als נבלה (VK, 6 A) durch Berührung und Tragung., als bis ihnen das Leben ausgeht46 Um so mehr gilt dies vom Kriechtier (שרץ), das nur durch Berührung aber nicht durch Tragung verunreinigt.. Ist ihnen der Kopf abgeschnitten worden47 Der Nacken mit dem grössten Teil des Fleisches genügt bei Vieh, Wild und Geflügel (Chullin 20 b). Beim Kriechtier ist das Abschneiden des Kopfes erforderlich (vgl. Chullin 21 a und Raschi das.)., so sind sie, obgleich sie noch zappeln48 פיכס (von φριξός, Schauer, Schauder) zappeln, zucken., schon unrein, es ist damit, wie mit dem Schwanze einer Eidechse49 Lev. 11, 30., der50 Selbst nachdem er vom Körper abgeschnitten ist. noch zappelt51 Ein Beweis, dass das Zappeln kein Lebenszeichen ist..", + "Die Glieder52 Ein Glied wird nur ein Teil eines Menschen oder Tieres genannt, an dem Fleisch, Sehnen und Knochen sind (vgl. aber Chullin 128 b) haben kein (gesetzliches) Mass; selbst weniger als eine Olivengrösse vom toten Menschen, oder vom Aase, oder weniger als eine Linsengrösse vom Kriechtier bewirken die ihnen eigentümliche Verunreinigung53 Das Glied eines toten Menschen verunreinigt durch Berührung, Tragung und Überdachung, das eines Aases durch Berührung und Tragung und das eines Kriechtieres durch Berührung. Vgl. Nidda 43 b..", + "Zweihundert und achtundvierzig54 Sabbat 92 a Tosafot v. במרפקו. Glieder sind am menschlichen Körper55 Vgl. hierüber Preuss, Biblisch-talmudische Medizin S. 66 ff. und die dort angeführte Literatur., nämlich: Dreissig im Fuss56 פיסת הרגל, eig. Fusssohle, vgl. weiter unten zu פיסת היד., und zwar sechs an jeder Zehe, zehn am Sprunggelenk57 קורסל, bibl. קרסול (Ps. 18, 37), das Sprunggelenk, die Verbindungsstelle von Fuss und Bein., zwei am Unterschenkel58 שוק, hier der Unterschenkel, im Talmud heisst dieser ארכובה, während שוק den Oberschenkel bezeichnet (vgl. יו״ב)., fünf im Knie59 Dazu erklärt die Tosefta (Ahilot 1, 6): „jederseits zwei und die Kniescheibe in der Mitte.“ — „Gemeint sind also die Kondylen (Knochengelenke) der Unterschenkelbeine und des Oberschenkelbeines, die man offenbar als selbständige Knochen zählte“ (Preuss l. c. S. 71)., eins im Oberschenkel60 ירך, Oberschenkel, s. oben Note 58., drei im Schenkelkopf61 קטלית, (gr. κοτύλη) der Kopf des Oberschenkels (כף הירך, Gen. 32, 36) und was nach oben hin daran hängt (Maimon.)., elf Rippen62 In jeder der 18 Wirbel (חוליות, s. weiter) steckt auf jeder Seite eine Rippe. Die erste auf jeder Seite wird zur Brust gerechnet (Chullin 45 a) und wird nicht mitgezählt (über den Grund vgl. יו״ב), dann folgen auf jeder Seite 11 grosse Rippen „in denen Mark sich befindet“; darauf je drei kleine Rippen (Chullin 52 a). Die drei letzten Wirbel haben keine Rippen (vgl. לבושי שרד zu ה׳ טרפות העצמות c. 12). Obige talmudische Angaben betreffen die Säugetiere; unsere Mischna setzt dieselben Zahlen beim Menschen voraus, dreissig in der Hand63 פס ידא = פיסת היד (St. פסס, ausbreiten), die Fläche der Hand, dasselbe wie כף., und zwar sechs an jedem Finger, zwei im Vorderarm64 קנה, Rohr, Stange, hier Bezeichnung für den Vorderarm., zwei im Ellenbogen65 מרסק, chald. und arab Ellenbogen, Ellenbogengelenk (vgl. Preuss S. 71)., eins im Oberarm66 זרוע, der Oberarmschaft., vier in der Schulter67 כתף, Schulter, „die ganze Partie, die vorn durch das Schlüsselbein hinten durch die Gräte des Schulterblattes begrenzt wird (Preuss S. 53)., also hundert und eins an der einen, und ebensoviel an der andern Seite, dazu achtzehn Wirbel68 חוליות (חוליא, Ring, s. Kelim 5, 8) Wirbel. Gemeint sind nach Preuss (S. 72) die 12 Brust und 6 Lendenwirbel, die bei Individuen von besonders hoher Statur beobachtet werden am Rückgrate69 שדרה, L. u. M. שיזרה Rückgrat., neun im Kopfe70 Nach Tos. 1, 6 ist der Kiefer (לחי) in dieser Zahl mit einbegriffen., acht im Halse71 Die sieben Wirbel und das Zungenbein (Preuss l. c. 72; vgl. auch יו״ב)., sechs im Herzschlüssel72 So wird die Brust genannt, weil sie durch ihre Bewegung bewirkt, dass die Lunge dem Herzen Luft zuführt und so ihm gleichsam wie ein Schlüssel dient (Maimon.) Nach Chullin 46 a ist „die Brust“ der dem Erdboden zugewendete Teil des Tieres, nach oben bis zum Halse und nach unten bis zum Pansen reichend. Dazu gehören auch die zwei obersten Rippen (vgl. hierüber Preuss S. 73, die mit als Anteil vom Friedensopfer dem Priester gegeben werden, (s. oben Note 62)., und fünf an den Öffnungen73 Des Afters und der Harnröhre. Nach Maimon. und Bart. ist von penis und testikel allein die Rede. Die Mehrzahl steht, weil da eine Öffnung für Harn und eine für Samen vorhanden ist (Bechorot 44 b).. Jedes einzelne dieser Glieder verunreinigt74 Dagegen verunreinigen solche Glieder, in denen kein Knochen ist (wie z. B. Herz und Nieren) nur, so wie das Fleisch eines Toten, in der Grösse einer Olive. In Bechorot 45 a werden noch einige Glieder aufgezählt, die nur beim Weibe vorhanden sind; diese verunreinigen nur במגע ובמשא aber nicht באהל (vgl. יו״ב). durch Berührung, durch Tragung und durch Überdachung. Wann ? Wenn gehörig Fleisch daran ist75 Soviel, dass das Glied, wenn es am lebenden Menschen sich befände, verheilen könnte; vgl. Kelim 1, 5.; wenn aber nicht gehörig Fleisch daran ist, verunreinigen sie nur durch Berührung und Tragung76 Da hierzu ein Knochen in der Grösse eines Gersternkorns genügt (2, 3). Das gilt aber nur vom toten Menschen; dagegen ist ein Glied von נבלה und שרץ, wenn nicht gehörig Fleisch daran ist, vollständig rein (יו״ב)., aber nicht durch Überdachung77 Dies wird in Sifre Num. c. 127 aus der Schrift deduziert, vgl. Maimon.." + ], + [ + "Folgende Dinge1 Moed katan 5 b; Tos. Chullin 89 b v. ואמר, verunreinigen durch Bedachung2 Vgl. Nasir 7, 2: Ein Toter3 Da weiter gesagt wird, dass schon ein olivengrosses Stück Fleisch oder ein Glied eines Toten diese Verunreinigung bewirkt, so meint der Talmud (Chullin 89 b), dass hier von einem toten Abortiv-Fötus die Rede ist, das noch kein כזית Fleisch und noch keine mit Sehnen versehenen Glieder hat., ein olivengrosses Stück4 Vom Fleische. von einem Toten, ein olivengrosses Stück Aufgelöstes5 נצל, vgl. Nasir 50 a, wonach man unter נצל Fleisch vom Toten versteht, das sich in Flüssigkeit aufgelöst und dann wieder geronnen und consistent geworden ist (vgl. auch Jerusch. das.), נצל von נזל, zerfliessen (syr. ܢܨܰܠ). (eines Toten), ein Löffel voll5a Das ist zwei Hände voll. Verwestes6 רקב, eine verweste Leiche, die zu Pulver zerfallen ist. Vgl. Nasir 51 a, wonach מלא תרווד רקב nur von einem solchen Toten verunreinigt, der als vollständige Leiche, ohne dass ein Glied fehlte, ohne Bekleidung in einem Sarge von Marmor oder Stein bestattet worden ist., das Rückgrat7 Wenn auch kern Fleisch daran ist., der Hirnschädel7 Wenn auch kern Fleisch daran ist., ein Glied vom Toten oder ein Glied vom Lebenden, die gehörig mit Fleisch8 Und Sehnen. versehen sind, ein viertel Kab9 Das ist soviel wie sechs Eier. Knochen vom grössten Teil des Baues10 Unter „Bau“ sind hier die grossen Knochen verstanden, die das Skelet des Körpers bilden: Unter und Oberschenkel, Rippen und Rückgrat. Das Rückgrat ist, wie oben gesagt, allein für sich verunreinigend, wenn es auch kein viertel Kab ausmacht. Unter רוב בנין sind hier nach Bechorot 45 a zwei Unterschenkel und ein Oberschenkel zu verstehen. Vgl. noch Edujot 1, 7., oder vom grössten Teil der Zahl11 Das viertel Kab Knochen muss entweder von Knochen, die רוב בנין, oder Knochen, die רוב מנין betragen, genommen worden sein. Ist es aber von Knochen genommen, die weder רוב בנין noch רוב מנין ausmachen, so verunreinigt das viertel Kab nicht im Zelte. So erklärt א״ר. Nach Maimon. und Bart. verunreinigt ein viertel Kab, wenn es auch weniger als רוב בנין oder רוב מנין ausmacht, in jedem Falle (es braucht nicht gerade von רוב בנין oder רוב מנין genommen zu werden). Sie erklären מרוב בנין „wenn es auch weniger als רוב בנין ist“, ebenso מרוב מנין. Diese Erklärung erscheint sehr gezwungen. Noch andere Erklärungen vgl. im ס׳יט., der grösste Teil des Baues oder der grösste Teil der Zahl12 Wenn es entweder vollständig רוב בנין (das sind zwei Unterschenkel und ein Oberschenkel) oder vollständig רוב מנין (125 Glieder) sind., wenn sie auch kein viertel Kab betragen13 Das kann bei einer Frühgeburt der Fall sein., alle diese verunreinigen14 Durch Berühren, Tragen und Bedachen. Eine Ausnahme macht רקב, das durch Berühren nicht verunreinigen kann, da man nicht alle Staubteile (die doch von einander getrennt sind) gleichzeitig berühren kann (Chullin 128).. Wieviel ist der grösste Teil der Zahl? Hundert fünf und zwanzig15 Diese Zahl ist verunreinigend, wenn auch ein Toter mehr oder weniger als 248 Glieder hatte (Bechorot 45)..", + "Ein viertel Log Blut16 Das dem Menschen nach eingetretenem Tode entflossen. Dies ist nach dem Thora-Gesetze verunreinigend., oder ein viertel Log Mischungs-Blut17 Blut, das vom Menschen zum Teil vor dem Tode, zum Teil nach dem Tode herausgeflossen ist. Über die Etymologie von תבוסה s. weiter 3, 5. Dieses gemischte Blut verunreinigt bloss nach rabbinischer Bestimmung (Nidda 62 b.). von einem Toten18 Dies bezieht sich sowohl auf דם, als auf דם תבוסה, beides verunreinigt nur, wenn es von einem Toten herrührt.. R. Akiba sagt: Selbst von zwei Toten19 Im Chullin 72 a und Parallelst, wird dies aus der Mehrzahl נפשת in Lev. 21, 11 deduziert. Der Controversant des R. Akiba weist dagegen auf die defektive Schreibung des נפשת hin, wonach nur von einem Toten die Rede ist (Sanhedrin 4 a).. Das ganz ausgelaufene Blut eines neugeborenen Kindes, sagt R. Akiba, wenn es noch so wenig ist20 Es gilt vom Blute dasselbe, wie von den Knochen Sowie die Knochen eines Menschen insgesamt, auch wenn sie nicht das entsprechende Mass (ein viertel Kab) betragen, verunreinigen, ebenso verunreinigt das Blut, auch wenn es nicht das gehörige Mass (ein viertel Log) beträgt.. Die Weisen aber sagen: Nur wenn es ein viertel Log beträgt21 Das Blut kann nicht mit den Knochen verglichen werden. Jn Tosefta 3, 3 werden hierfür drei Gründe angegeben.. Eine Olivengrosse von lebendem oder totem Gewürm22 Vgl. Temura 31 a, Tos. v. מלא. der Leiche erklärt R. Elieser für ebenso verunreinigend wie das Fleisch derselben23 Denn dass Gewürm ist aus dem Fleische der Leiche entstanden, vgl. Job. 25, 6.. Die Weisen aber erklären es für rein24 Das Gewürm ist ein neues Geschöpf und nicht mit der verwesten Leiche (רקב) zu vergleichen.. Von der Asche25 Nidda 28 a verbrannter Leichen25a Die auf eine solche Weise verbrannt worden sind, dass der Leiche keine Holzasche beigemischt ist, sagt R. Elieser, verunreinigt ein Mass eines viertel Kab26 Wie bei den Knochen.. Die Weisen aber erklären sie für rein26a Sie betrachten die Asche nicht mehr als מת, vgl. aber ר״ש.. Etwas27 Nidda 27 b. über ein Löffel voll27a In den Talmud-Ausgaben befindet sich die LA.: מלא תרווד רקב ועוד עפר קברות (ein Löffel voll Verwestes und noch Gruftstaub dazu). Dies gibt keinen rechten Sinn; denn wenn es R. Simon für rein erklärt, weil Staub beigemischt ist, dann hätte doch nicht gerade von „Gruftstaub“ gesprochen werden dürfen. Es scheint, dass durch ein Homoioteleuton einige Worte ausgefallen sind; es muss heissen: מלא תרווד רקב [ועוד עפר ומלא תרווד] ועוד עפר קברות. Es waren also ursprünglich in der Mischna zwei Controversen zwischen dem ersten Tanna und R. Simon vorhanden. Dieselben werden in Nidda 27 b aus Baraita’s angeführt (vgl. מ״א). Gruftstaub28 Nach Raschi (Nidda 27 b) ist hier die Rede von einem Toten, der im Kleide oder nicht in einem Marmorsarg bestattet worden ist, so dass nach Note 6 ein Löffel רקב von diesem Toten nicht verunreinigt, weil noch etwas Anderes beigemischt ist. Es wird nun hier gelehrt, dass wenn von einem solcherweise begrabenen Toten mehr als ein Löffel vorhanden ist, dies verunreinigt, als eine Mischung von רקב und anderem Staube. Vgl. die Rechtfertigung dieser Erklärung in ס״ט. Nach Maimon. versteht man unter עפר קברות Staub, gemischt mit Blut und anderer Flüssigkeit, den man in einem Grab findet und von dem man nicht weise, ob dies Verwestes vom Toten oder anderer Staub ist. Beide obige Erklärungen findet man in Tosefta 2, 3 vertreten. ist verunreinigend. R. Simon erklärt es für rein29 Nach R. Simon ist Verwestes, dem anderer Staub beigemischt wurde, nicht verunreinigend, wenn es auch mehr als ein Löffel voll ist (Nidda l. c.).. Wenn man einen Löffel voll Verwestes mit Wasser geknetet hat, macht es keine Verbindung aus hinsichtlich der Verunreinigung30 Es gilt nicht als ein Körper, denn „was ein Mensch verbindet, gilt nicht als verbunden“ (3, 4). Es kann daher nicht durch Berührung verunreinigen, ebenso wie unzusammenhängendes רקב (Note 14). Durch Bedachung und Tragen verunreinigt es aber den, der das Ganze trägt oder überdacht..", + "Folgende verunreinigen durch Berühren und Tragen, aber nicht durch Bedachen: Ein Knochen wie ein Gerstenkorn31 Berachot 41a., Erde vom Auslande32 Eine Erdscholle vom Auslande verunreinigt den, der sie berührt oder trägt auf sieben Tage. Dieser bedarf auch der Besprengung (הזאה), weil möglicherweise in der Scholle ein gerstengrosses Totengebein sein könnte. Dies ist aber bloss eine rabbinische Verordnung, über deren Ursprung Sabbat 14 b ff. zu vergleichen ist. Wie gross diese Scholle sein muss, wird in Bechorot 22 a bestimmt. Ein Mensch, der ins Ausland reist, ist, selbst wenn er die Erde nicht berührt (z. B. wenn er zu Pferde reitet) unrein, aber nur bis zum Abend; er bedarf auch nicht der Besprengung., eine Totenbein-Stätte33 בית הפרס, ein Feld, in welchem ein Grab umgeackert worden ist. Nach Maimon. von פרס, ausbreiten, weil sich Gebeinsplitter über eine grössere Fläche verbreiten. Nach Raschi (Nidda 57 a) von פרס, teilen, brechen, da die Gebeine zerbrochen wurden. Nach Tosafot (das.) weil die Fusssohlen der Menschen (פרסות) diese Stätte meiden. Mussafia erklärt es vom gr. φόρος (= forum), Vorhof eines Grabes. Zuckermandel (Ges. Aufsätze I S. 91) nimmt פרס in der Bedeutung Hälfte, indem die 100 Quadratellen des בית הפרס die Hälfte eines צמד ausmachten. Allein dies letztere lässt sich nicht beweisen. Auch hätte es dann בית פרס (ohne Art.) heissen müssen, wie אכילת פרס ,בית סאה. Vgl. noch Abschn. 17 und 18 über בית הפרס. Die Unreinheit des בית הפרס ist ebenfalls eine rabbinische Verordnung., ein Glied vom Toten oder ein Glied vom Lebenden, die nicht gehörig mit Fleisch versehen sind34 Nach Abschn. 1, Ende., ein Rückgrat oder ein Hirnschädel35 Auch beide zusammen verunreinigen nicht im Zelte, wenn jedes defekt ist., die unvollständig sind36 Und kein viertel Kab betragen.. Wie viel muss am Rückgrat fehlen37 Dass es nur durch Berühren und Tragen, aber nicht im Zelte verunreinigen soll. ? Betschammai sagen: Zwei Wirbel. Bet-Hillel sagen: Nur ein Wirbel38 Vgl. Chullin 52 b und Parallelst.. Am Hirnschädel, sagen Bet - Schammai, soviel wie die Dicke eines Bohrers39 Bechorot 37 b.. Bet-Hillel sagen: Soviel als, wenn es von einem Lebenden weggenommen würde, er sterben müsste40 Die Grösse eines סלע (Bech. das.), das ist ein drittel Handbreite (weniger eine Kleinigkeit).. Von welchem Bohrer hat man gesprochen? Von dem kleinen der Aerzte41 Dem Schädelbohrer (Trepan).; so R. Meïr. Die Weisen sagen: Von dem grossen der Tempelhalle42 S. Kelim 17, 12..", + "Der Grab-Verschluss und dessen Stützen43 Über גולל und דופק sind die Erklärer verschiedener Ansicht. Nach Maimon. (טומאת מת 2, 15) werden diese Ausdrücke von keinem Erdgrabe, auch von keinem am Erdboden befestigten Grabe gebraucht. Vielmehr handelt es sich um einen Fall, dass man an die Seiten eines Toten ringsum Geräte oder Steine hingestellt und darüber eine Bedeckung aus Geräten oder Steinen gemacht hat. Die Bedeckung wird da גולל, und die Seiten, die diese stützen, דופק genannt. Diese Erklärung scheint der Sifre zu Num. 19, 16 und Talm. Chullin 72 a zu fordern, wo aus den Worten על פני השדה (auf dem Felde) die Verunreinigung des גולל ודופק deduziert wird. Nach Raschi ist גולל der Sargdeckel, und דופק die Seitenbretter des Sarges (vgl. Ketubot 4 b und sonst). Nach ר״ש (ebenso R. Tam, Sabbat 152 b) ist גולל ein grosser breiter Stein, den man als Denkmal auf das Grab legt. Diesem Stein werden an zwei Seiten je ein Stein als Stütze untergelegt, und diese Stützen heissen דופק. Die meisten alten Erklärer aber (R. Hai, R. Chananel, Aruch, Rabed, auch Maimon. im Mischna-Comm. und Ramban) fassen גולל als den Verschluss des Grabes, der gewöhnlich aus einem oder mehreren grossen Steinen bestand und von den Seitenwänden, zwischen denen der Tote lag, gestützt wurde. Diese Erklärung passt für Senkgräber, die wie unsere Gräber, in den Boden getieft werden. Bei den wagrecht in die Felswände einer Höhle hineingegrabenen Schiebgräbern (כוכין, B. batra 6, 8, Note 62) muss der Verschluss gewöhnlich durch einen grossen senkrecht aufgestellten Stein bewirkt worden sein, zu dessen Stützen man noch andere Steine gebrauchte. Der Name גולל wird gewöhnlich von גלל, wälzen, abgeleitet, weil der grosse Stein herangewälzt wurde (Matth. 27, 60). דופק wird von דפק (anklopfen), nach R. Hai von דפקא (Seite) abgeleitet. verunreinigen durch Berühren und Bedachen44 Nach Raschi (Erubin 15 a) selbst nachdem sie vom Toten weggenommen worden sind. Dies aber nur, wenn diese aus verunreinigungsfähigen Gegenständen gemacht sind. גולל ודופק, die aus Stein oder anderen nicht verunreinigungsfähigen Dingen bestehen, sind, sobald sie vom Toten entfernt werden, rein (Maimon. טומאת מת 6, 4)., aber nicht durch Tragen45 Denn in Num. 19, 16 ist nur vom Berühren die Rede, aber nicht vom Tragen. אהל jedoch ist mit נגיעה verwandt (VO, 5).. R. Elieser sagt: Sie verunreinigen auch durch Tragen. R. Josua sagt: Wenn Graberde darunter ist46 Die Erde unter dem Toten, wovon 16, 3 Näheres lehrt., verunreinigen sie durch Tragen47 Weil er diese Erde mit erschüttert, was dem Tragen dieser Erde gleich geachtet wird (VK 22).; wenn nicht, so verunreinigen sie nicht durch Tragen. Was versteht man unter den Stützen? Diejenigen, wodurch der Grab-Verschluss gestützt wird; die Stützen dieser Stützen48 Das, womit der דופק gestützt wird. Im Sifre sutta heisst dies דופק אחר דופק. aber sind rein.", + "Folgende sind, wenn etwas daran fehlt, rein49 Weil sie nicht das gesetzlich erforderliche Mass haben.: Ein olivengrosses Stück von einem Toten50 Soviel ist die Quantität des Embryo am Anfang seiner Bildung, dasselbe gilt vom viertel Log Blut (vgl. יו״ב und ס״ט zu Kelim 5 a)., ein olivengrosses Stück Aufgelöstes, ein Löffel voll Verwestes, ein viertel Log Blut, ein Knochen wie ein Gerstenkorn und ein Glied von einem Lebenden51 Dagegen verunreinigt ein Glied vom Toten in solchem Falle wenigstens במגע ובמשא, solange es die Grösse eines Gerstenkorns hat., dessen Knochen unvollständig ist52 Selbst wenn der Knochen sehr gross ist..", + "Ein Rückgrat52a Jerusch. Berachot 1, 1. oder ein Hirnschädel von zwei Toten53 Die eine Hälfte der Wirbel von einem und die andere Hälfte von einem andern Toten; das Gleiche gilt vom Hirnschädel., ein viertel Log Blut53a Nasir 38 a. von zwei Toten54 Dies hat bereits oben M. 2 gestanden und wird hier nur wegen der andern gleichartigen Bestimmungen wiederholt., ein viertel Kab Knochen von zwei Toten, ein Glied von zwei Toten55 Die eine Hälfte von einem und die andere von einem andern Toten. oder ein Glied von zwei (lebenden) Menschen56 Vgl. weiter am Ende des Abschnitts und die Bem. in מ״א und יו״ב hier. erklärt R. Akiba für verunreinigend; die Weisen aber erklären sie für rein57 Sie verunreinigen nicht im Zelte, s. oben Note 51.,", + "Einen gerstengrossen Knochen57a Nasir 52 b., der in zwei Stückchen zerteilt ist, erklärt R. Akiba für verunreinigend58 Durch Tragen aber nicht durch Berühren (Maimon. טומאת מת 4, 4)., R. Jochanan, Sohn Nuri’s, erklärt ihn für rein. Es sagte R. Jochanan, Sohn Nuri’s: Man hat nicht gesagt: „Gerstengrosse Knochen“, sondern: „ein gerstengrosser Knochen“59 So lautet die Tradition (in der Einzahl).. Ein viertel Kab Knochen, welche so zermalmt sind, das kein einzelnes Stück davon so gross wie ein Gerstenkorn ist, erklärt R. Simon für rein60 Es verunreinigt weder durch Berühren, noch durch Tragen, noch durch Bedachen.; die Weisen aber erklären es für verunreinigend61 Im Zelte und durch Tragen; nach ר׳׳ש und רא״ש auch durch Berühren.. Ein Glied von einem Lebenden, das in zwei Stücke zerteilt ist, ist rein62 Selbst wenn es ein Mensch wieder verbunden hat, gilt dies nicht als Verbindung.. R. Jose erklärt es für verunreinigend63 Durch Tragen und im Zelte, aber nicht durch Berühren.. Er gesteht aber zu, dass dasselbe, wenn es in Hälften abgenommen worden ist, rein ist64 Weil niemals ein vollständiges Quantum vorhanden war.." + ], + [ + "Wenn1 Edujot 3, 1; Chullin 124 a. eins von den im Zelte verunreinigenden Dingen2 Die oben 2, 1 f. aufgezählt werden. geteilt3 So dass jedes einzelne Stück nicht das gesetzlich bestimmte Quantum (שיעור) hat. und ins Haus4 Unter einer Überdachung, gebracht wird, so erklärt R. Dosa, Sohn Archinos’5 הרכינס, andere LA. ארכינס = Ἀργĩνος., (alles, was sich dort befindet) für rein6 Die beiden Teile werden nicht zum gesetzlichen Quantum verbunden.; die Weisen aber erklären es für unrein7 Nach ihrer Ansicht werden die beiden Stücke zum שיעור verbunden. ). In welcher Weise? Berührt8 Von הנוגע bis ובמת (9 Wörter) hat dem ר״ש in Edujot 3, 1 nicht Vorgelegen. In der Tat passt auch das Beispiel von נבלה nicht zur vorhergehenden Bestimmung, die von מת handelt. Nach unserer LA. muss man annehmen, es werde in diesem Beispiele gezeigt, dass R. Dosa und die Weisen auch bei נבלה controversieren (vgl. מ״א und יו״ב). oder trägt jemand zwei Stücke vom Aase, deren jedes eine halbe Olivengrösse hat9 Dasselbe gilt von der Berührung zwei halber Linsengrössen vom Kriechtier (שרץ); nur verunreinigt dies nicht durch Tragen (vgl. Kelim 1, 1).; oder berührt er eine halbe Olivengrösse vom Toten10 Chullin 125 a., während er eine (andere) halbe Olivengrösse überdacht11 Diese Überdachung wird wie eine Berührung betrachtet, nach VO, 5.; oder berührt er eine halbe Olivengrösse, während eine (andere) halbe Olivengrösse ihn überdacht12 Das gilt ebenfalls wie eine Berührung (Note 11).; oder überdacht er zwei halbe Olivengrössen13 Ebenso wenn zwei halbe Olivengrössen ihn überdachen (יו״ב).; oder überdacht er eine halbe Olivengrösse, während eine (andere) halbe Olivengrösse ihn überdacht; so erklärt R. Dosa, Sohn Archinos’, ihn für rein14 R. Dosa widerspricht auch den in 2, 7 enthaltenen Bestimmungen (יו״ב). Doch meint מ״א, dass, wenn die zwei halben Olivengrössen einander berühren, sie auch nach R. Dosa als verbunden gelten., die Weisen aber erklären ihn für unrein. Wenn er aber eine halbe Olivengrösse berührt, während eine andere Sache15 Z. B. ein Brett oder ein Balken. ihn und eine (andere) halbe Olivengrösse überdacht16 Hier soll durch die gemeinsame Überdachung die Toten-Unreinheit auf den Reinen übergeleitet werden (טומאת אהל בהמשכה). Vgl. VO, 5.; oder er überdacht eine halbe Olivengrösse11 Diese Überdachung wird wie eine Berührung betrachtet, nach VO, 5., während eine andere Sache15 Z. B. ein Brett oder ein Balken. ihn und eine (andere) halbe Olivengrösse überdacht16 Hier soll durch die gemeinsame Überdachung die Toten-Unreinheit auf den Reinen übergeleitet werden (טומאת אהל בהמשכה). Vgl. VO, 5.; so ist er rein17 Selbst nach den Weisen. Die hier in Betracht kommende „Zelt-Unreinheit durch Überleitung“ kann salbst nach den Weisen nicht mit der ihr ungleichartigen Berührungs-Unreinheit verbunden werden, während sie die oben (Note 11 und 12) erwähnte Überdachung als mit der Berührung gleichartig (אהל נגיעה) betrachten und jene mit dieser verbinden. So nach der Erklärung von Tosafot (Chullin 125 b v. ומאן א״ר) רא״ש und מ״א. Anders erklären Maimon. Bart. u. A., vgl. ס״ט S. 143.. Es sagt R. Meïr: Auch hierbei erklärt ihn R. Dosa, Sohn Archinos’, für rein, und die Weisen erklären ihn für unrein18 Nach R. Meïr verbinden die Weisen, die Berührungs-Unreinheit des Toten mit allen Zelt-Unreinheiten ohne Unterschied, da Berührung als mit jeder Überdachung gleichartig (das Zelt als mit Unreinheit gefüllt) betrachtet wird.. Alles19 Fortsetzung der Worte des R. Meïr. „Alles“, d. h. alle Fälle, wo es gilt, zwei halbe Quanta mit einander zu verbinden. macht unrein20 Nach den Weisen., ausser Berührung mit Tragen21 Wenn jemand ein halbes Quantum berührt, während er ein anderes halbes Quantum trägt oder bewegt (ohne es zu berühren), so wird er nicht unrein. oder Tragen mit Überdachung22 Wenn jemand ein halbes Quantum trägt, während er ein anderes halbes Quantum überdacht.. Das ist die Regel23 Dies ist der Schluss der Worte des ersten Tanna, die durch die Worte des R. Meïr unterbrochen worden.: Alles, was zu einem Namen gehört24 Wie Berührung mit Berührung (oder mit אהל נגיעה), Tragung mit Tragung, Überdachung mit Überdachung., macht unrein; was zu zwei Namen gehört25 Wie Berührung mit אהל המשכה, Note 17., lässt rein.", + "Wenn25a Nidda 27 b. ein Löffel voll Verwestes26 Das nach 2, 1 im Zelte verunreinigt. im Hause ausgestreut liegt27 Und dadurch mit etwas Staub vermischt ist., so ist das Haus unrein. R. Simon aber erklärt es für rein28 Denn sowie von vorne herein nur das als רקב gilt, dem nichts Anderes beigemischt ist (2, 1, Note 6); ebenso darf nachher dem רקב nichts beigemischt werden, wenn es seinen Charakter beibehalten soll; vgl. oben 2, 2, Note 29.. Wenn ein viertel Log Blut28a B. kamma 101 a, Nidda 62 b. im Hause eingesogen worden ist, so ist das Haus rein29 Was ins Haus kommt, nachdem das Blut von der Erde aufgesogen worden, ist rein.. Ist es aber in einem Kleide eingesogen30 Und das Kleid wird in ein Haus gebracht., so ist dies, wenn es gewaschen wird und ein Viertel Log Blut davon herauskommt31 Dies lässt sich dadurch bestimmen, dass man das Kleid in einem bestimmten Mass Wasser wäscht, dann ein gleiches Mass Wasser mit einem Viertel Log Blut vermischt, und dann sieht, ob die Röte des ersten Wassers dem des zweiten gleicht., verunreinigend32 Alles, was im Hause war, ist unrein.; wo aber nicht, so lässt es rein33 Das im Hause Befindliche bleibt rein. Dagegen bleibt das Kleid unrein, da es doch ein ganzes Viertel Log Blut berührt hat. Die Regel חרב הרי הוא כחלל gilt nicht für die Zelt-Unreinheit (VO, 4). Statt טמאה und טהורה (femin.) corrigieren Einige daher טמא und טהור (masc.). Will man die feminina beibehalten, so muss man sie auf das רביעית דם beziehen (vgl. מ״ש). Doch Tosafot in Nidda 62 b bezieht die Adjektive auf das Kleid (כסות), vgl. das., denn alles Eingesogene, das nicht wieder herausgehen kann, ist rein34 Nach R. Jochanan in Nidda 62 b, selbst wenn man es vermittels Seife (צפון) herausbringen könnte..", + "Ist35 Vgl. Meïla 17 a. es36 Das viertel Log Blut. in freier Luft37 Unter freiem Himmel, wo kein Zelt darüber ist. ausgegossen worden, so bleibt, wenn der Ort abschüssig ist38 קטפרס (L: קטפריס), gr. xατϕερές, abschüssig., der, welcher einen Teil desselben überdacht, rein39 Denn was auf einer abschüssigen Fläche flieset, wird nicht als verbunden betrachtet; er hat demnach nur einen Teil des שיעור überdacht.; ist aber der Ort eine Vertiefung40 אשבורן, eine Vertiefung, Grube, wo sich Wasser sammelt (wie arab. مشابر, Sumpf. Kohut). oder das Blut geronnen41 קרש syr. ܩܪܰܫ (Pa.) Wasser gefrieren machen, daher fest werden, gerinnen (vom Blut). In diesem Zustande gilt es auch auf einer abschüssigen Stelle als verbunden., so ist er unrein42 In beiden Fällen gilt das Blut als zusammenhängend (חבור), und wer auch nur einen Teil davon überdacht, ist unrein.. Ist es auf die Schwelle43 אסכופא = אסקופא (syr. ܐܶܣܟܽܘܦܬܳܐ) Schwelle, Unterschwelle (von שקף = סקף, schlagen). ausgegossen worden, und diese ist abschüssig, es sei44 Die Schwelle abschüssig. nach innen45 So dass das Blut ins Haus hineinfliessen wird. oder nach aussen46 So dass das Blut hinausfliesst. So nach der Erklärung des ר״ש und Bart. Nach רא״ש ist ביןבין mit „sowohl … als“ zu übersetzen: „Die Schwelle ist abschüssig sowohl nach innen als nach aussen“., und das Haus überdacht es47 Einen Teil des Blutes., so bleibt es48 Alles, was sich im Hause befindet. rein39 Denn was auf einer abschüssigen Fläche flieset, wird nicht als verbunden betrachtet; er hat demnach nur einen Teil des שיעור überdacht.. Ist die Schwelle aber eine Vertiefung, oder das Blut geronnen, so ist es48 Alles, was sich im Hause befindet. unrein. Alles49 Nasir 51a, Nidda 55 a., was an einem Toten ist, ist unrein, ausgenommen die Zähne, das Haar und die Nägel50 Nur das, was dem Knochen insofern ähnlich ist, dass es mit dem Menschen erschaffen und wenn es von ihm weggenommen wird, sich nicht regeneriert, ist verunreinigend; ausgeschlossen sind die Zähne, die nicht mit dem Menschen erschaffen sind; ferner Haar und Nägel, die wenn sie abgeschnitten werden, von neuem wachsen (Nidda l. c.).. Während sie aber am Körper haften, sind sie alle unrein51 Sie gelten dann als Teil des Toten (oder als Handhabe, יד, der Toten-Unreinheit, תוי״ט)..", + "Auf welche Weise? Wenn der Tote ausserhalb52 M, L. und מ״ש lesen בחוץ. liegt, und dessen Haar innerhalb, so ist das Haus53 Alles, was im Hause ist. unrein54 Weil das Haus das am Toten haftende Haar überdacht.. Wenn man von einem Totenknochen, woran ein olivengrosses Stück Fleisch ist, einen Teil55 Auch nur einen Teil des Knochens und nicht des Fleisches. ins Innere hineinbringt und das Haus ihn56 Diesen Teil. überdacht, so ist es53 Alles, was im Hause ist. unrein57 Denn der Knochen wird als Handhabe (יד) des Fleisches betrachtet.. Sind es zwei Totenknochen58 Vgl. Chullin 118 b, 119 b., an denen zwei halbe Olivengrössen Fleisch haften59 An jedem Knochen eine halbe Olivengrösse., und man bringt Teile derselben60 Von jedem Knochen einen Teil. ins Innere, und das Haus überdacht sie, so ist es53 Alles, was im Hause ist. unrein61 Der Knochen gilt auch für den halben שיעור als יד, und die beiden halben Quanta gelten als mit einander verbunden, nach Mischna 1.. Sind sie62 Das Fleischstück resp. die Fleischstücke an den Knochen. aber durch Menschenhände angesteckt worden, so bleibt es53 Alles, was im Hause ist. rein, denn eine Verbindung durch Menschenhände gilt nicht als Verbindung63 Dieser Satz gilt nur für solche Dinge, die gewöhnlich von Natur (בידי שמים) mit einander verbunden sind. Dagegen wird bei Geräten (oder andern Dingen), die durch Menschenhände gemacht werden, auch eine Verbindung durch Menschenhände als richtige Verbindung betrachtet (מ״א ,יו״ב und ס״ט)..", + "Was64 Vgl. Nidda 71 a. heisst Mischungs-Blut?65 Worüber oben 2, 2 gesprochen wurde. תבוסה, vom Stamm ביס, das „vermischen“ bedeutet. Daher ביסא die Schüssel, in welcher das Speiseopfer angerührt wird. Im samarit. Targum wird בליל (gemischt) mit פסיס übersetzt. In Jes. 22, 5 ist מבוסה synonym mit מהומה und מבוכה, Verwirrung. מתבוססת בדמיך (Ez. 16, 6; 22) heisst „dich in deinem Blute wälzend“. מתגלגל = מתבוסס (denn גלגל wird auch in der Bedeutung „mischen“ beim Teige gebraucht). Danach ist תבוסת אחזיהו לבוא (2. Chron. 22, 7) = גלגול א׳ לבוא zu erklären: „es hat sich so getroffen (gewälzt), dass Ach. kam“ (vgl. נתגלגל הדבר, Sabbat 10 b). Wenn vom Toten ein achtel Log Blut beim Leben66 Unmittelbar vor dem Tode. und ein achtel nach dem Tode herausgekommen67 Diese beiden achtel Log werden zu einem רביעית verbunden.. Dies die Worte R. Akiba’s. R. Ismael sagt: Ein viertel beim Leben und ein viertel nach dem Tode, von denen beiden dann ein viertel weggenommen wurde68 Nur in diesem Falle kann man das beim Leben ausgeflossene Blut mit dem Blute des מת verbinden, weil letzteres von einem ganzen Quantum (שיעור) herrührt.. R. Eleasar, Sohn R. Jehuda’s, sagt: Sowohl dieses als jenes69 Sowohl der Fall von R. Ismael als der des R. Akiba. wird wie Wasser betrachtet70 Und verunreinigt nicht. Welches דם חבוסה nach R. Elieser ja verunreinigt, wird in einer Baraita in Nidda 71 a bestimmt. Was heisst Mischungs-Blut?71 Dies ist nicht Fortsetzung der Worte des R. Elieser; vielmehr will die Mischna jetzt die Worte der in der Baraita mit R. Elieser controversierenden Weisen näher erklären. Nach Bart. ist dies Forts. der Worte des R. Elieser, vgl. ס״ט. Wenn unter einem Erhängten72 צלוב, ein Gekreuzigter, Jebamot 16, 3., dessen Blut fliesst73 שתת, langsam fliessen. aber stetig ohne Unterbrechung., ein viertel Log Blut73a Wovon die Hälfte nach dem Tode geflossen. gefunden wird, so ist dies verunreinigend. Wenn aber unter einem Toten, dessen Blut tropft74 Es fällt mit Unterbrechungen ein Tropfen nach dem andern., ein Viertel Log Blut gefunden wird, so ist dies rein75 In diesem Falle ist jeder Tropfen gleich bei seiner Vermischung mit dem beim Leben herausgekommenen reinen Blute durch die Mehrheit aufgehoben (בטל) worden. Wenn nun auch zuletzt das unreine Blut die Hälfte beträgt, kann es keine verunreinigende Wirkung mehr haben, da es nach und nach vernichtet worden ist (ראשון ראשון בטל), vgl. Sebachim 8, 6, Note 56.; R. Jehuda sagt: Nicht so76 לא כן = לא כי, nicht so., sondern das fliessende ist rein77 da ist anzunehmen, der Mensch kann beim Herausfliessen noch gelebt haben., und das tropfende ist verunreinigend78 Denn das tropfenweise kommende Blut ist sicherlich erst nach dem Tode herauggekommen. So erklärt Maimonides. Nach ר״ש und den meisten Erklärern ist nach R. Jehuda das fliessende Blut rein, weil wir annehmen, der Todestropfen (der Tropfen, bei dem das Leben ausgegangen ist) sei am Holze (am Galgen) kleben geblieben (שותת heisst demnach, es ist am Holze herabgeflossen), was beim tropfenden Blute nicht angenommen werden kann. Die Annahme ראשון ראשון בטל ist aber nach R. Jehuda ausgeschlossen, da nach seiner in Sebachim 8, 6 ausgesprochenen Ansicht gleichartige Dinge einander nicht aufheben (אין דם מבטל דם). — Diese Erklärung ist dem Talmud Nidda 71 b entnommen..", + "Bei einer Olivengrösse vom Toten79 Die in einem Zelte sich befindet. genügt eine Öffnung von einer Handbreite (im Quadrat), bei einem ganzen Toten aber muss die Öffnung vier Handbreiten (im Quadrat) messen, um alle übrigen Öffnungen vor der Verunreinigung zu schützen80 Vgl. 7, 3, wonach bei einem Hause, das mehrere Türen hat, alle Geräte, die unter den Oberschwellen liegen, durch eine im Hause befindliche Totenunreinheit unrein werden, selbst wenn die Türen geschlossen sind und dadurch der von der Oberschwelle überdachte Raum von dem Totenhause getrennt ist. Der Grund ist in VO, 13 angegeben. Hat aber das Haus eine Öffnung, die man zum Hinausschaffen der Totenunreinheit bestimmt hat, so schützt diese Öffnung alle anderen Ausgänge vor der Unreinheit. Das Mass dieser Öffnung zum Hinausschaffen der Unreinheit braucht bei einer Olivengrösse vom Toten nur eine Handbreite im Quadrat zu sein. Bei einem ganzen Toten muss die Öffnung mindestens vier Handbreiten im Quadrat messen.. Jedoch zur Hinausführung der Unreinheit81 Von einem Zelte unter die Oberschwelle oder Türe (Maim.) oder in ein anstossendes Zelt, das durch eine Scheidewand von ihm getrennt ist. (Bart.) genügt (immer) eine Öffnung von einer Handbreite (im Quadrat)82 Selbst wenn ein ganzer Toter in dem Zelte liegt. Vgl. VO, 17. Anstatt פותח טפח hat die Tosefta ed. Zuckermandl zumeist פותי טפח, d. h. die Breite oder Weite von einem טפח.. Ein Stück, das grösser als eine Olive ist, wird wie ein ganzer Toter angesehen83 Sodass dabei nur eine Öffnung von vier Handbreiten im Quadrat alle übrigen vor der Verunreinigung schützen kann.. R. Jose sagt: Das Rückgrat und der Hirnschädel sind wie ein ganzer Toter84 Selbst wenn sie nur eine Olivengrösse oder noch weniger betragen (ס״ט). Nach Andern (א״ר und יו״ב) meint R. Jose, nur diese Teile werden wie ein ganzer Toter betrachtet, nicht aber ein anderes Stück, wenn es auch grösser als eine Olive ist..", + "Eine84a Sukka 10a. Handbreite Länge, Breite und Höhe in Kubikform85 Darunter ist ein Raum verstanden, dessen Bedachung mindestens das Mass von einer Handbreite in der Länge und ebensoviel in der Breite hat und von der Totenunreinheit mindestens eine Handbreite entfernt ist, so dass unter der Bedachung ein freier Raum von mindestens einem Kubik-טפח vorhanden ist, vgl. VO, 6. Ist eine dieser Dimensionen kleiner als eine Handbreite, so gelten die folgenden Bestimmungen nicht, obgleich das minus der einen Dimension durch ein plus der anderen Dimensionen ersetzt wird; z. B. wenn die Höhe des Raumes bloss eine halbe Handbreite, dafür aber die Länge oder die Breite zwei Handbreiten beträgt. bringt die Unreinheit86 Von der Bedachung wird die unter ihr befindliche Toten-Unreinheit auf einen gleichzeitig unter ihr befindlichen reinen Gegenstand übergeleitet (VO, 5). und macht vor der Verunreinigung eine Scheidewand87 Diese Bedachung schützt alle über derselben befindlichen reinen Gegenstände vor der unter derselben befindlichen Toten-Unreinheit VO, 8. —. In welcher Weise88 Diese Frage bezieht sich nach den meisten Commentaren bloss auf die letztere Bestimmung. ? Wenn unter einem Hause88a Nasir 53 b Tos. v. חרב. ein gewölbter89 קמר, aus dem gr. xαμορα (Wölbung), wölben, קמור gewölbt, bedeckt. Kanal90 ביב (von נבב = בוב Hohles, Röhre, Kanal, durch den das Ausguss-Wasser aus dem Hause fortgeschafft wird. sich befindet, und derselbe hat die Weite von einer Handbreite91 Der Kanal ist so weit, dass über der darin befindlichen טומאה ein freier Raum von mindestens einem Kubik טפח (nach Note 85) vorhanden ist., und am Ausfluss92 Der an der Strasse ausserhalb des Hauses sich befindet. eine Öffnung von einer Handbreite93 Im Quadrat., so ist, wenn sich eine Unreinheit94 Eine Olivengrösse von einem Toten. Wäre es ein grösserer Teil oder gar ein ganzer Toter (z. B. ein Abortus), so müsste die Abfluss-Öffnung 4 טפחים im Quadrat messen (Tosefta V 3). in demselben befindet, das Haus94a Die in ihr befindlichen Geräte. rein95 Die Bedachung des Kanals schützt alle im Hause befindlichen Gegenstände vor der Totenunreinheit im Kanal (oben Note 87). da diese Unreinheit einen Ausgang hat (VO, 15—16). Doch darf die Öffnung, die das Ausguss-Wasser vom Hause aufnimmt, keinen טפח im Quadrat messen; denn wäre dies der Fall, so würde die Unreinheit durch diese Öffnung ins Haus dringen (VO, 17). Nach Maimon. und dem Verf. des פני יהושע kann durch diese Kanal-Öffnung, selbst wenn sie einen טפח im Quadrat beträgt, die Unreinheit nicht ins Haus kommen. Dies ist auch die Ansicht des תשב״ץ. Vgl. hierüber ספר פתח האהל (Warschau 1901) 2, 8 S. 65 f. —; ist eine Unreinheit im Hause, so ist das im Kanal Befindliche rein96 Die Bedachung schützt den Kanal vor dem Eindringen der טומאה, da die Öffnung kleiner als ein טפח ist (Note 95). —; denn die Unreinheit geht gewöhnlich hinaus, aber nicht hinein97 Im ersten Falle geht die טומאה durch die Öffnung des Kanals nach der Strasse und nicht auf der andern Seite ins Haus. Im zweiten Falle hat die טומאה zur Türe des Hauses ihren Ausgang und dringt nicht in den Kanal. — Diese Begründung ist bloss nach der Erkl. des Maim. (Note 95) nötig. Wenn aber, wie die meisten Erklärer meinen, die Öffnung des Kanals am Hause keinen Quadrat-טפח misst (Note 95), so ist diese Begründung ganz überflüssig. In der Tat fehlt auch der Satz שדרךלהכנס in manchen Codices (vgl. מ״ש).. Hat der Kanal eine Weite von einer Handbreite91 Der Kanal ist so weit, dass über der darin befindlichen טומאה ein freier Raum von mindestens einem Kubik טפח (nach Note 85) vorhanden ist., aber am Ausfluss92 Der an der Strasse ausserhalb des Hauses sich befindet. keine Öffnung von einer Handbreite93 Im Quadrat., so ist, wenn in demselben eine Unreinheit94 Eine Olivengrösse von einem Toten. Wäre es ein grösserer Teil oder gar ein ganzer Toter (z. B. ein Abortus), so müsste die Abfluss-Öffnung 4 טפחים im Quadrat messen (Tosefta V 3). sich befindet, das Haus94a Die in ihr befindlichen Geräte. unrein98 Denn da die טומאה keinen Ausgang hat, so geht sie durch die andere Seite ins Haus. So nach Maim. (Note 95). Nach den andern Erklärern ist das Haus unrein, trotzdem die Öffnung nach dem Hause ebenfalls keinen Quadrat-טפח misst, weil der Kanal wie ein verschlossenes Grab (קבר סתום) anzusehen ist. das die טומאה auf das ganze darüber befindliche Zelt verbreitet (VO, 20).; ist eine Unreinheit im Hause, so ist das im Kanal Befindliche rein99 Da der Kanal die Weite eines טפח hat, schützt er das in ihm Befindliche vor der Unreinheit.; denn die Unreinheit geht gewöhnlich hinaus100 Durch die Haustüre., aber nicht hinein101 In den Kanal, trotzdem die Öffnung nach dem Hause einen Quadrat-טפח misst (nach Maimon.). Nach den andern Erklärern wäre diese Begründung hier, wie oben (Note 97), überflüssig und mit einigen Codd. nicht zu lesen.. Hat der Kanal nicht die Weite von einer Handbreite und auch am Ausfluss keine Öffnung102 Diese letztere Bedingung ist überflüssig; denn auch eine Öffnung von einem Quadrat-טפח wäre hier nicht von Belang, da die Weite der Röhre keinen Kubik-טפח hat (Bart.). von einer Handbreite93 Im Quadrat., so ist, wenn eine Unreinheit94 Eine Olivengrösse von einem Toten. Wäre es ein grösserer Teil oder gar ein ganzer Toter (z. B. ein Abortus), so müsste die Abfluss-Öffnung 4 טפחים im Quadrat messen (Tosefta V 3). in demselben sich befindet, das Haus unrein103 Es ist im Kanal eine eingeengte טומאה (VO, 7), die sich nach der Höhe ins Zelt verbreitet. Indessen genügt dieser Grund nicht nach der Ansicht derjenigen Erklärer, dass eine טומאה רצוצה, selbst wenn sie in ein Zelt kommt, sich nur in senkrechter Richtung mitteilt, nicht aber auf die an den Seiten liegenden Gegenstände verbreitet. Es muss daher unsere Bestimmung mit der in der folgenden Note 104 gegebenen Erklärung begründet werden.; ist eine Unreinheit im Hause, so ist alles im Kanal Befindliche unrein104 Denn da die Röhre keine Höhlung hat, die als Zelt angesehen werden kann, so ist sie als zum Grund und Boden des Hauses gehörig zu betrachten, und die im Hause befindliche Unreinheit verbreitet sich bis in die tiefsten Tiefen (VO, 12) Ebenso verbreitet sich die im Hause vergrabene טומאה auf alle im Hause befindlichen Gegenstände.. Es ist einerlei105 Sukka 20 b., ob dies106 Der am Anfang unserer Mischna (Note 85) genannte Raum. ein Loch ist, das Wasser oder Kriechtiere ausgehöhlt haben, oder ob es Salpeter107 מלחת, (von מלח, Salz) Salpeter (= sal petrae, Steinsalz), das die Erde mürbe macht und aufreibt. durchgefressen hat. Ebenso ist es bei einer durch Steinlagen108 מרבך, nach ראב״ד (zu Sifra, Nedaba IV, 12), der מרבג liest, von רבג, übereinander häufen (vom ar. رجب). And. LA. נדבך = מרבך (Esra 6, 4), Steinlage, wo mitunter zwischen den Steinen eine Höhlung sich befindet. oder Balkenschichten109 סואר (and. LA. סוור und צבר), von צבד = סוור, eine Schicht von Balken, zwischen denen eine Höhlung von einem Kubik-טפח vorhanden ist. Von allen diesen Höhlungen gelten die am Anfang unserer Mischna gegebenen Bestimmungen. gebildeten Bedachung. R. Jehuda sagt: Jedes Zelt, das nicht durch Menschenhände gemacht worden110 Mit der Absicht, eine Bedachung herzustellen., gilt nicht als Bedachung111 In Bezug auf die obigen Bestimmungen.. Doch gesteht er zu112 Dieser Satz wird im Talmud (Sukka 21a) als Baraita angeführt., dass Felsenspitzen113 שקיף (vom hehr. שקף, hervorragen) eine hervorragende Felsenspitze. Nach Raschi sind שקיפים Felsenklüfte, die durch vom Sturmwind herabgeschleuderte Felsen entstehen. und Felsenklüfte114 Im Talm. (l. c.) נקיקי הסלעים, Felsenspalten. als solche gelten115 Weil diese eine grosse Faustgrösse haben, gelten sie als Bedachung, obgleich sie nicht durch Menschenhände gemacht sind, vgl. Kelim 17, 12, Note 119 und Talm. Sukka 21 a.." + ], + [ + "Wenn1 Vgl. Sanhedrin 106 a und Raschi das. ein Schrank2 Von Holz, der wegen seiner Grösse nicht verunreinigungsfähig ist, vgl. Ende dieses Abschnitts. im Freien3 Unter freiem Himmel. steht, so sind, wenn in dessen Innern4 Im inneren Raume des Schrankes. eine Unreinheit sich befindet, die Geräte in dessen Wanddicke5 Die in der Dicke der Seitenwände angebrachten kleinen Nischen, die nach innen und nach aussen geöffnet sind, deren Öffnung aber keinen Quadrat-טפח misst (Nicht so Maimon.). rein6 Der innere Raum der Nischen wird als zum freien Himmel und nicht als zum Schranke gehörig betrachtet (תוי״ט). Ausserdem kann die Unreinheit nicht in den Raum der Nischen dringen, da sie ihren Ausgang durch die Schranktüre hat und die Öffnung der Nischen keinen Quadrat-טפח misst (vgl. מ״א).. Befindet sich eine Unreinheit in dessen Wanddicke, so sind die in dessen Innern befindlichen Geräte rein7 Aus dem in Note 6 angegebenen Grunde.. R. Jose sagt: Die Wanddicke wird so beurteilt, als wäre sie in zwei Hälften geteilt8 Die dem Innern zugewendete Hälfte der Wanddicke gehört zum Innern, die andere Hälfte nach aussen. Vgl. weiter 6, 3.. Steht der Schrank im Hause, so ist, wenn im Innern des Schrankes9 Oder auch in einer Wandnische (יו״ב und מ״א). eine Unreinheit sich befindet10 Selbst wenn die Türen des Schrankes zugemacht sind., das Haus11 Die im Hause befindlichen Geräte. unrein12 Da die טומאה nur den Ausgang durch die Schranktüren nach dem Hause hat (vgl. VO, 13).; befindet sich eine Unreinheit im Hause, so bleibt alles, was im Schranke ist, rein13 Falls die Schranktüren zugemacht sind. Dies gilt auch nur, wenn der Schrank selbst wegen seiner Grösse keine טומאה annehmen kann; denn sonst könnte er die Geräte in dessen Innern nicht vor der Unreinheit schützen., denn die Unreinheit geht gewöhnlich hinaus14 Daher ist im ersten Falle das Haus unrein., aber nicht hinein15 Vom Hause in den Schrank. Daher sind im letzteren Falle die Gerate im Schranke rein.. Die Geräte, die zwischen dem Schranke und der Erde, zwischen jenem und der Wand, zwischen jenem und dem Hausgebälke16 Der Zimmerdecke. sich befinden, sind, wenn ein freier Raum von einer Kubik-Handbreite17 Wie in Abschn. 3, Note 85 angegeben. Aber es muss hier auch der Raum nach dem Hause zu eine Öffnung von mindestens einem Quadrat-טפח haben, wenn die טומאה vom Hause in diese Räume eindringen soll. da ist, unrein18 Wenn eine Toten-Unreinheit im Hause ist.; wenn nicht, rein19 Denn diese engen Räume gelten für die טומאה wie verschlossen, sodass sie dort nicht eindringen kann.. Befindet sich aber daselbst20 An einem der oben genannten engen Räume. eine Unreinheit, so ist das Haus11 Die im Hause befindlichen Geräte. unrein21 Auch wenn unter dem Boden des Schrankes sich eine Toten-Unreinheit befindet, kann das Zelt, das der Schrank bildet, nicht das Haus vor der Unreinheit schützen, nach dem Grundsätze: Ein abschliessender Deckel und Zelte schützen die in ihnen befindlichen reinen Dinge vor Verunreinigung, verhindern aber nicht Unreines am Verunreinigen (Kelim 3, 6 Note 48)..", + "Betreffs22 Chullin 125 b. der Lade23 Nach Raschi, ר״ש und Bart. handelt es sich hier um mehrere kleine Laden (oder Schubladen), die im Innern des Schrankes angebracht sind, um in denselben kleine Gegenstände zu vorwahren. Nach Andern ist hier von einer Schublade die Rede, die sich unten am Schranke befindet. dieses Schrankes [gilt folgendes]: Wenn darin ein freier Raum von einer Kubik-Handbreite24 Wie in Abschn. 3 Note 85 angegeben. vorhanden ist, aber deren Öffnung keine Handbreite misst25 Nach den meisten Erklärern müsste angenommen werden, dass die Lade oben an der Öffnung schmäler ist als unten, so dass, trotzdem im Innern ein פותח טפח vorhanden ist, dennoch die Öffnung keine טפח-Breite hat. Maimon. scheint aber die Stelle so zu erklären, dass die Lade unten am Schranke angebracht und nach dem Innern des Schrankes offen ist. Diese Öffnung hat die Weite von einem טפח. Ausserdem hat aber die Lade an der vorderen Seite eine kleine Öffnung nach aussen (יציאתה), die keine טפח-Breite hat. Übrigens hat der Münchener Cod. in Chullin die LA.: תיבת המגדל שאין בה פיתח טפח, eine LA., die auch Raschi vorgelegen hat, aber von ihm verworfen wird.
Figur der תיבה nach dem handschriftl. פי׳ המשניות לרמב״ם der Kgl. Bibliothek zu Berlin.

, so ist, wenn in derselben eine Unreinheit sich befindet, das Haus unrein26 Obgleich die Öffnung der Lade klein ist, ist das Haus dennoch unrein, wie im folgenden (Note 28) der Grund angegeben ist, weil die Unreinheit keinen andern Ausgang hat. als den durch das Haus.; befindet sich eine Unreinheit im Hause, so bleibt das, was in der Lade ist, rein27 Die Unreinheit kann nicht in die Lade eindringen, weil deren Öffnung kleiner als ein Quadrat-טפח ist.; denn die Unreinheit geht gewöhnlich hinaus28 Aus der Lade ins Haus, daher ist im ersten Falle das Haus unrein (Note 26)., aber nicht hinein29 Vom Hause in die Lade. — Es gelten demnach bezüglich der Lade dieselben Bestimmungen, wie oben (Note 12—13) beim Schrank. Trotzdem die Lade nicht das grosse Mass (weiter Note 52) hat, ist sie doch nicht verunreinigungsfähig, weil sie als Teil des Schrankes gilt. Anders bei den Fächer-Behältnissen eines Kastens in Kelim 19, 7. Den Grund siehe in יו״ב hier.. R. Jose erklärt es30 Das Haus, wenn die Unreinheit in der Lade ist. für rein31 Nach רא״ש würde auch oben (Note 12) nach R. Jose das Haus rein bleiben, und nur bei einem ganzen Toten, den man gewöhnlich nicht zerschneidet oder verbrennt, gilt die Bestimmung in Abschn. 7, 3 (VO, 13). Doch sind andere Erklärer gegen רא״ש, vgl. יו״ב ,א״ר und מ״א u. A., da man die Unreinheit in halben Teilen32 In Teilen, die nicht die Grösse haben, um ein Zelt verunreinigen zu können (oben 2, 1). herausnehmen, oder an ihrem Orte verbrennen kann33 Sodass keine Unreinheit durch das Haus hinauskommen wird..", + "Wenn der Schrank34 Chullin 125 b. in der Türe des Hauses35 Nach Raschi und Bart. steht der ganze Schrank innerhalb des Hauses und nur dessen Türen befinden sich im Raume des Hauseingangs. Nach Maim. dagegen steht der Schrank ganz ausserhalb des Hausinnern im Eingangsraume (vgl. ס״ט). so steht, dass er sich nach aussen öffnet36 Doch kann der Schrank verschlossen sein; es genügt, dass man ihn nach aussen öffnen könne (יו״ב)., so ist, wenn in demselben37 Im Schranke. eine Unreinheit sich befindet, das Haus rein38 Es ist hier im Hause keine טומאה רצוצה (VO, 7), da der Schrank die Weite eines טפח hat; auch der Ausgang der טומאה befindet sich nicht im Hause (VO, 13), sondern ausserhalb desselben.; befindet sich eine Unreinheit im Hause, so ist das in jenem37 Im Schranke. Befindliche unrein39 ר״ש und Bart. sowie Talmud lesen טהור (rein) statt טמא. Diese LA. ist verständlicher, da die טומאה in den Schrank, der selbst nicht verunreinigungsfähig ist (Note 2), nicht eindringen kann. Die uns vorliegende LA., die auch Maim. hat, wird von כסף משנה dadurch erklärt, dass im vorliegenden Falle der Schrank den ganzen Raum der Türe ausfüllt, so dass die טומאה keine Ausgangsöffnung hat; sie dringt daher durch die Wände des Schranks hinaus (vgl. תוי״ט). Vgl. auch 9, 10.; denn40 Die Worte שדרך bis להכנס werden vom Talm. (Chullin 125 b) nicht zitiert und scheinen ihm nicht vorgelegen zu haben. die Unreinheit geht gewöhnlich hinaus41 Auch durch die Wände des Schranks, wie durch die Türen, trotzdem sie verschlossen sind., aber nicht hinein42 Vom Schrank ins Haus.. War dessen Maschine43 Über מיכני vgl. Kelim 18, 2, Note 11. L. hat hier: מכנה Bei dieser Maschine wird hier ein Behältnis vorausgesetzt. Es wird wohl ein mit Rädern versehenes Brett gewesen sein, das von vier breiten Leisten eingefasst war. Der Schrank wurde mit einem solchen Räderwerk verbunden, um ihn fortbewegen zu können. drei Fingerbreiten44 Das ist weniger als ein טפח, denn ein טפח beträgt 4 Fingerbreiten. rückwärts45 Ins Haus hinein. gezogen, so bleibt, wenn daselbst46 Im Behältnis der Maschine, im 3 Finger breiten Raume, der sich im Hause befindet. unter dem Hausgebälke eine Unreinheit sich befindet, das Haus rein47 Die טומאה kann nicht ins Haus dringen, weil der im Hause befindliche Teil der Maschine keine טפח-Breite hat.. Wobei gilt dies? Im Falle, dass daselbst48 Im Behältnis der Maschine. ein freier Saum von einer Kubik-Handbreite vorhanden ist49 Das Behältnis hat nicht nur die Länge und Breite, sondern auch die Höhe von mindestens einer Handbreite. Dies ist deshalb nötig, weil nur bei einem Raume von solcher Grösse es erforderlich ist, dass auch die Ausgangsöffnung der טומאה die Breite von einem טפח hat, nicht aber, wenn die טומאה in einem kleineren Raume liegt., und die Maschine nicht weiter hinaus50 Rückwärts vom Schranke ins Haus hinein. So Maimonides. Nach And. heisst אינה יוצאה: die Maschine kann nicht vom Schrank abgelöst werden (wie אינה נשמטת in Kelim 18, 2). Nur in diesem Falle gilt sie als Teil des Schrankes und ist wie dieser nicht verunreinigungsfähig. gezogen werden kann51 So dass kein טפח des Maschinen-Behältnisses ins Haus gelangen kann., und der Schrank das bestimmte Mass52 Wie es in Kelim 15, 1 bestimmt ist, bei welchem Masse die Holzgeräte nicht verunreinigungsfähig sind. hat53 Nur ein Gerät von solcher Grösse kann die Verbreitung der טומאה verhindern; es ist חוצץ בפני הטומאה sowohl der Schrank selbst, als die mit ihm verbundene Maschine.." + ], + [ + "Wenn ein Ofen im Hause steht, dessen Röhre1 עין התנור, vgl. Kelim 8, 7, Note 55. Wie zumeist ist auch hier von einem irdenen Ofen die Rede. hinaus geht und gewölbt2 Sieh oben 3, 7, Note 89. ist3 Die Röhre ist also ausserhalb des Hauses, oben gedeckt und hat nur an der Seite eine Öffnung. und die Totenbestatter haben diese4 Die Wölbung der Röhre. Wiewohl עין femin. ist, so steht doch עליו, weil die Bedachung nicht über der Öffnung der Röhre (der eig. עין), die ja an der Seite ist, sondern über der Wölbung (etwa קמרון, oder nach Maim. קובב) senkrecht sich befand. עליו ist also על הקמרון, über der Wölbung. [mit der Leiche] überdacht, so sagen Bet-Schammai: Alles5 Der Ofen und alles, was im Hause ist. ist unrein6 Die Unreinheit geht durch die Öffnung der Röhre in den Ofen und dann durch die Mündung des Ofens ins Haus. Nach ר״ש hat die Öffnung der Röhre nicht die Grösse einer Quadrat-Handbreite; Bet-Schammai aber sind der Ansicht, dass in ein Gerät die Unreinheit auch durch die kleinste Öffnung eindringen kann. רא״ש dagegen meint, die Röhre muss eine Öffnung von einer Quadrat-Handbreite haben, weil sonst, selbst wenn die Toten-Unreinheit in der Röhre wäre, der Ofen rein bliebe, nach Kelim 8, 7 (vgl. das. Note 64 und 65).; Bet-Hillel sagen: Der Ofen ist unrein, das Haus aber bleibt rein7 Wohl kann die Unreinheit in den Ofen dringen und diesen verunreinigen, aber nicht von diesem ins Haus. Die Unreinheit kann auch nicht in den Ofen gelangen, weil die Öffnung der Röhre nicht die Grösse einer Quadrat-Handbreite hat (ר״ש). Nach רא״ש ist die Ansicht des R. Akiba, ja auch die der Bet-Hillel schwierig. רא״ש hat wohl wie Maimon. erklärt: Nach R. Akiba ist auch der Ofen rein, weil der Tote nicht den Ofen selbst, sondern nur die von ihm ausgehende Wölbung der Röhre überdacht. Bet Hillel aber erklären dennoch den Ofen für unrein, weil die überdachte Röhre als ein Teil des Ofens betrachtet wird. Eine andere Erklärung nach רא״ש vgl. in תוי״ט.. R. Akiba sagt: Auch der Ofen bleibt rein8.", + "Wenn über eine Luke9 ארובה, eine Öffnung von einer Quadrat-Handbreite, die im Gebälke des Hauses, das zugleich der Fussboden des Söllers ist, sich befindet. zwischen dem Hause10 In welchem sich ein Toter befindet. und dem Söller ein Topf11 Dessen Rückseite dem unreinen Raume zugewendet wird. gestellt wird12 So dass er die Luke vollständig verschliesst. Wäre also der Topf ganz, so würde er den Söller vor der Unreinheit bewahren, da ein irdenes von der Rückseite aus keine Unreinheit annimmt (VK, 26)., der ein Loch hat, in welches Flüssigkeit eindringen kann13 In solchem Zustande ist ein Topf, der gewöhnlich für Speisen und Getränke bestimmt ist, noch fähig, die Unreinheit anzunehmen (Kelim 3, 1). Dagegen kann er nicht mehr vor der Unreinheit schützen (vgl. Kelim 9, Ende, Note 115 und 10, 8, Note 91). Hier aber könnte er dennoch Schutz gewähren, weil er mit den Zelt-Wänden (dem Hausgebälke) verbunden und deshalb dem Zelte gleich ist, aus dem nur durch eine Öffnung von einem Quadrat-טפח die טומאה in ein anderes Zelt dringen kann., so sagen Bet-Schammai: Alles14 Der Topf und alles, was sich im Söller befindet. ist unrein15 Der Topf gilt nicht als Teil der Zeltwände, sondern als Gerät für sich, das, weil nur mit einem kleinen Loch versehen, Unreinheit annimmt. Ein unreiner Gegenstand aber kann vor der Toten-Unreinheit nicht schützen (VO, 19).; Bet-Hillel sagen: Der Topf ist unrein16 Nach Note 15. Denn in Bezug auf den Topf selbst haben die Rabbinen bestimmt, dass er nicht als Teil der Wand betrachtet wird, wiewohl er doch eigentlich einen Verschluss der Luke bildet., der Söller aber bleibt rein17 Bezüglich des Söllers gilt der Topf als Teil der Zeltwände und bewahrt vor der Unreinheit, trotzdem er selbst unrein ist, weil dessen Unreinheit bloss eine rabbinische Anordnung ist, vgl. ר״ש zu 13, 5.. R. Akiba sagt: Auch der Topf bleibt rein18 Da er als Teil der Zeltwände betrachtet wird, vgl. Note 13..", + "Wenn dieser19 Der Topf. ganz ist20 Edujot 1, 14; Kelim 10, 1; Chagiga 22a., sagen Bet-Hillel21 Hier steht בית הלל vor בית שמאי, weil erstere eine für alle Gegenstände gleiche Entscheidung treffen; oder weil ב״ה sich zur Ansicht von ב״ש bekehrte und dies neben den Worte von ב״ש stehen soll (anders oben Mischna 1—2), vgl. תוי״ט.: Er schützt alles (vor Unreinheit)22 Was im Söller sich befindet, sowohl Speisen und Getränke, als Menschen und Geräte.. Bet-Schammai aber sagen: Er schützt nur die Speisen und Getränke und irdene Geräte23 Aber nicht andere Geräte und Menschen. Der Grund hierfür ist in der Mischna Edujot 1, 14 angegeben, weil ein irdenes Gerät beim עם הארץ als unrein gilt und ein unreines Gerät nicht חוצץ sein kann. Vgl. das. die ausführliche Auseinandersetzung.. Späterhin haben Bet-Hillel wie Bet-Schammai entschieden24 Diese Worte sind hier überflüssig, da die gleichen Worte Ende Mischna 2 sich auf alle 3 vorher erwähnten Fälle beziehen (א״ר und יו״ב). Sie sind wohl nur aus Edujot 1, 14 hiehergesetzt worden..", + "Wenn25 Chagiga 22 b. dort26 In dem obengenannten Söller, dessen Luke durch den ganzen Topf verschlossen ist eine Flasche27 לגין = λάγυνος, eine Flasche aus Holz oder Metall. voll reiner Getränke sich befindet, so ist die Flasche siebentägig-unrein28 Da der Topf dieses Gerät vor der Toten-Unreinheit nicht schützt (nach der Ansicht von Bet-Schammai)., und die Getränke bleiben rein29 Sie werden durch den Topf vor der Toten-Unreinheit geschützt. Sie werden aber auch nicht durch die unreine Flasche verunreinigt, da die Unreinheit der letzteren nur eine rabbinische Anordnung ist, die bloss für das Gerät, aber nicht für die darin befindlichen Speisen und Getränke getroffen wurde.; schüttet man sie in ein anderes Gerät30 Aus Holz oder Metall., so sind sie unrein31 Da das Gerät bereits vorher totenunrein geworden war, verunreinigt es auch die in dasselbe hineingeschütteten Speisen oder Getränke.. Wenn25 Chagiga 22 b. dort26 In dem obengenannten Söller, dessen Luke durch den ganzen Topf verschlossen ist eine Frau in einem Troge30 Aus Holz oder Metall. einen Teig knetet, so sind die Frau und der Trog siebentägig-unrein32 Da weder Menschen noch Geräte (ausser irdenen) durch den Topf vor Unreinheit bewahrt werden., und der Teig bleibt rein33 Aus dem in Note 29 angegebenen Grunde.. Hat sie aber diesen in ein anderes Gerät30 Aus Holz oder Metall. ausgeschüttet, so ist er unrein31 Da das Gerät bereits vorher totenunrein geworden war, verunreinigt es auch die in dasselbe hineingeschütteten Speisen oder Getränke.. Später entschieden Bet-Hillel wie Bet-Schammai34 Nachdem Bet-Schammai ihre Ansicht wohl begründet hatten (in Mischna Edujot 1, 14)..", + "Waren es35 Die behufs Schutzes vor Toten-Unreinheit zum Verschluss der Luke (Note 11) dienenden Geräte. Geräte aus Rindermist, Geräte aus Stein, Geräte aus (ungebrannter) Erde36 Die keine Unreinheit annehmen (VK 15)., so ist alles37 Was sich im Söller befindet. rein38 Da diese Geräte auch beim עם הארץ als rein gelten, so kommt der oben Note 23 angegebene Grund dabei nicht in Betracht.. War es35 Die behufs Schutzes vor Toten-Unreinheit zum Verschluss der Luke (Note 11) dienenden Geräte. ein reines Gerät39 Auch ein irdenes., das für Heiliges40 Opferspeisen oder Öl zur Lampe des Tempels. oder für Entsündigungswasser41 Vgl. Num. 19, 9. bestimmt ist, so ist ebenfalls alles37 Was sich im Söller befindet. rein42 Da auch solche irdene Geräte des עם הארץ als rein gelten., weil alle43 Auch ein עם הארץ. betreffs des Entsündigungswassers44 Und umsomehr betreffs des Heiligen. beglaubt sind45 Dass sie dabei die Reinheitsvorschriften beobachten.. (Der Grund letzterer Bestimmungen ist), weil nicht verunreinigungsfähige Geräte46 Wie Geräte aus Rindermiet, Stein oder Erde. und reine47 Die auch beim עם הארץ unzweifelhaft rein sind. irdene Geräte48 Wie die zu Heiligem bestimmten. mit den Zeltwänden49 Zusammen mit den Zeltwänden, wie im obigen Beispiele, wo der Topf die Luke verschliesst, können die reinen Geräte vor der Unreinheit schützen. Dagegen können die Geräte allein nicht vor der Unreinheit bewahren; es sei denn mit צמיד פתיל, nach Kelim 10, 1; vgl. Kelim 9, Note 76. (vor der Toten-Unreinheit) schützen50 Maimon. liest ומצילין statt מצילין. Danach ist dieser Satz eine besondere Bestimmung. Während der vorhergehende Satz lehrt, dass die obengenannten Geräte vor der Unreinheit bewahren (חוצצין בפני הטומאה), weil sie nicht verunreinigungsfähig sind oder für unzweifelhaft rein gelten, wird darauf bestimmt, dass, sowie die Geräte als Deckel (über der Luke) das obere Zelt vor Unreinheit bewahren (nicht wegen der דפנות אהלים, vgl. מ״א), ebenso können die Geräte, deren Mündungen mit Zeltwänden bedeckt sind, ihren Inhalt vor der Unreinheit schützen. Dies wird dann durch das כיצד וכו׳ in der folgenden Mischna erläutert..", + "In welcher Weise51 Nach der LA. מצילין (oben Note 49) werden hier zu den bereits obengenannten Fällen noch neue Beispiele hinzugefügt, bei denen der grösste Teil der Schutzwand (vor der Unreinheit) durch das Gerät gebildet wird (יו״ב). ? Wenn in einem Hause52 In welchem ein Toter liegt. ein Brunnen53 Der in der Tiefe des Erdbodens gegraben, aber oberhalb des Bodens mit einer Wand von mindestens einer Handbreit-Höhe eingefasst ist. oder eine Zisterne54 והדות L. und M. והחדות, ein auf der Erde gebauter Wasserbehälter (B. batra 4, 2). sich befindet, worauf ein Olivenkorb55 כפישה, von כבש =) כפש), ein grosses Holz-Gefäss zum Erweichen der Oliven, dessen Wand keinen טפח hoch ist. gelegt ist56 Nach Maim. ist der Bottich umgestülpt auf den Brunnen gelegt., so bleibt (alles)57 Was im Brunnen oder in der Zisterne sich befindet. rein58 Die Wände des Brunnens oder der Zisterne gelten als Zeltwände (weil das Hausgebälke auch den Brunnen überdacht, מ״א); daher kann das darüber gedeckte Gefäss vor der Unreinheit bewahren; jedoch muss dieses Gefäss nicht-verunreinigungsfähig sein. Dies ist der Fall, wenn es mehr als 40 Seah fasst (Bart.), oder wenn es ein steinernes Gefäss ist (ראב״ד), oder wenn es nur als Bedeckung dient. (R. Meïr Rothenburg bei תוב״ד), oder wenn der Korb mit vielen Löchern versehen ist (vgl. Kelim 2, 3, Note 31).. Ist es aber ein glatter Brunnen59 Ein Brunnen ohne Wände., oder ein offener60 Die besten Zeugnisse lesen פתוחה (offen, nicht zugestopft); doch תוי״ט liest פחותה (beschädigt, vgl. weiter 9, 3). Bienenkorb61 Der 40 Seah fassen kann und daher nicht verunreinigungsfähig ist (VK 13)., über den ein Olivenkorb gelegt ist, so ist es62 Was im Brunnen oder im Bienenkorbe liegt. unrein63 Weil keine Zeltwände da sind, indem der Brunnen keine Wände hat und die Wände des Bienenkorbs nicht als Zeltwände gelten (vgl. מ״א).. Legt man über dieselben64 Über den glatten Brunnen oder über die Mündung des Bienenkorbs. ein glattes Brett, oder einen Deckel65 Vgl. Kelim 8, 8 und 15, 2 Note 32., der keine Leisten hat66 Also kein Gerät ist., so bleibt es62 Was im Brunnen oder im Bienenkorbe liegt. rein67 Denn nur bei Geräten ist es erforderlich, dass sie mit Zeltwänden verbunden seien, wenn sie vor der Unreinheit schützen sollen, nicht aber bei solchen Bedeckungen, die keine Geräte sind.; denn68 Dies ist eine Begründung der Bestimmung in Note 63. Zugleich wird aber auch der letzte Satz damit begründet, indem gesagt wird, dass nur bei Geräten diese oder die Zelte der Wände (von einer טפח-Höhe) bedürfen, nicht aber bei einer Bedeckung mit einem glatten Brette, das kein Gerät ist. Geräte können nur dann als mit Wänden von Zelten verbunden schützen, wenn sie69 Entweder das mit dem Zelte verbundene Gerät, oder das Zelt selbst. Wände haben. Wie gross muss eine solche Wand sein? Eine Handbreite70 In der Höhe.. Ist bloss eine halbe Handbreite70 In der Höhe. von der einen71 An der Wand des Gerätes. und eine halbe Handbreite von der andern Seite72 An der Wand des Brunnens. vorhanden, so gilt dies nicht als Wand; es muss vielmehr eine Handbreite an der einen Stelle73 Entweder am Brunnen oder am bedeckenden Geräte. vorhanden sein.", + "So wie sie74 Die Geräte in Verbindung mit Zeltwänden. innerhalb eines Zeltes75 Unter der Bedachung des Zeltes. schützen, ebenso schützen sie auch ausserhalb desselben76 Wenn das Gerät im Freien sich befindet und dessen Mündung dicht an der Aussenseite der Zeltwand (oder weniger als ein טפח von der Wand entfernt, יו״ב) liegt.. Wieso ? Wenn auf Pflöcken77 Diese müssen wenigstens eine Handbreite hoch sein, weil sonst dabei die Bestimmung von טומאה רצוצה (VO, 7) gilt (Tosefta 6, 3). an der Aussenseite eines Zeltes ein Korb78 Dessen Wand mindestens eine טפח-Höhe hat. Auch darf der Korb nicht verunreinigungsfähig sein, nach Note 58. liegt und unter diesem eine Unreinheit sich befindet, so bleiben die Geräte im Korbe79 Und auch die über dem Korbe befindlichen (ר״ש). rein80 Durch die Verbindung mit der Zeltwand, gilt der Korb auch als Zelt, dessen Wände das Eindringen der טומאה verhindern (vgl. VO 8).. Liegt er81 Der Korb. aber an der Wand eines Hofes oder an der Wand eines Gartens, so schützt er81 Der Korb. nicht82 Die im Korbe befindlichen Geräte vor der Unreinheit; denn nur in Verbindung mit einer Zeltwand kann der Korb schützen; die Wand eines Hofes oder eines Gartens ist aber keine Zeltwand.. Wenn ein Balken83 Der mindestens einen טפח in der Länge, ebensoviel in der Breite misst und ebenso weit vom Erdboden entfernt ist, so dass der Raum unter demselben als אהל gilt (VO, 6), das die Unreinheit auf alles darunter Befindliche überleitet (VO 5). von einer Wand84 Eines Hauses. bis zur andern Wand85 Eines gegenüber liegenden Hauses. reicht, an demselben86 Am Balken. ein Topf hängt und darunter87 Unter dem Balken, aber nicht unter dem Topfe. Wäre die Toten-Unreinheit unter dem Topfe, dann würde in jedem Falle alles, was in senkrechter Richtung über dem Topfe sich befindet, unrein sein (יו״ב). sich eine Unreinheit88 Z. B. eine Olivengrösse von einem Toten. befindet, so erklärt R. Akiba die Geräte im Topfe für rein; die Weisen aber erklären sie für unrein89 Falls zwischen der Mündung des Topfes und der untern Fläche des über dem Topfe befindlichen Balkenteiles ein Zwischenraum von einem טפח vorhanden ist, gesteht R. Akiba zu, dass die Geräte im Topfe unrein sind. Denn die Unreinheit verbreitet sich über den ganzen Raum zwischen dem Balken und dem Erbboden (Note 83) und dringt auch durch den טפח-weiten Zwischenraum in den Topf hinein. Läge wieder der Topf dicht an der unteren Fläche des Balkens, so dass die Mündung des Topfes durch den Balken vollständig verdeckt wäre, so würden auch nach der Ansicht der Weisen die Geräte im Topfe rein bleiben. Denn die טומאה hat da keinen Zutritt in das Innere des Topfes, da zwischen dessen Mündung und dem Balken kein Zwischenraum vorhanden ist; von der Aussenseite aber kann der irdene Topf keine Unreinheit annehmen (VK 26). Die Controverse zwischen R. Akiba und den Weisen hat daher bloss den Fall zur Voraussetzung, dass zwischen dem Topfe und dem Balken zwar ein Zwischenraum vorhanden ist, der aber geringer ist als ein טפח. R. Akiba meint, bei diesem Balken gelte dieselbe Bestimmung wie beim Zimmergebälke und wie bei den Zeltwänden, so dass ein Gerät, welches weniger als ein טפח davon entfernt ist, vor der טומאה schützt (s. oben Note 76). Die Weisen aber betrachten den Topf nicht als mit Zeltwänden verbunden, da der Balken keine Wände hat und auch die Wände, auf welchen die beiden Enden des Balkens ruhen, nicht für den Balken, sondern für das Innere des Hauses gemacht sind (יו״ב). Indessen controversieren die Tanaïm nach der Tosefta (6, 4) auch oben bei einem Korbe, der von einer Zeltwand weniger als einen טפח entfernt liegt, vgl. das.." + ], + [ + "Menschen1 Erubin 31 a Tos. v. ומר. und Geräte können als Bedachungen wirken zu verunreinigen2 Wenn sie die Toten-Unreinheit und einen reinen Gegenstand gleichzeitig überdachen, so bringen sie, gleich einem Zelte, die Unreinheit auf den reinen Gegenstand (VO 5)., aber nicht rein zu erhalten3 Sie können nicht, wie das Zelt (nach VO 8), vor der Toten Unreinheit schützen.. Wieso4 Mit diesem כיצד werden, wie oben 5, 6 (Note 51) Bestimmungen angeführt, die aus dem vorhergehenden Satz abgeleitet werden, dass nämlich auch solche Bedachungen die von Menschen oder Geräten gehalten oder gestützt werden, wohl die Unreinheit überleiten, aber nicht vor der Unreinheit schützen können. ? Wenn vier Personen eine Bahre5 Nach der uns vorliegenden LA. נדבך erklären ר״ש und Bart.: „ein grosser Stein“. Indessen hat L נרוור, M נִרְוָד, A נרווד. Letztere beiden, ebenso R. Hai und מ״ש erklären: „eine Totenbahre“. Hier kann nur die Bahre ohne einen Toten gemeint sein. Die Etymologie ist dunkel (vieil, von רבד = דוור, das Lager bereiten, Spr. 7, 16). tragen6 Unter freiem Himmel. und darunter7 Unter der Bahre. befindet sich eine Unreinheit, so sind die darüber8 Über der ganzen Bahre, nicht bloss die Geräte, die sich über der Unreinheit befinden; denn, da die Bahre die Unreinheit über den ganzen von ihr bedachten Raum leitet, so wird dieser ganze Raum wie mit Unreinheit angefüllt betrachtet, welche dann, da die Bahre nicht als Scheidewand gilt, alles über der Bahre Befindliche verunreinigt (so יו״ב, andere Ansichten in ס״ט). befindlichen Geräte unrein9 Obgleich die Bahre nicht verunreinigungsfähig ist (etwa als flaches Holzgerät, VK 12), so kann sie doch, weil sie von Menschen getragen wird, nicht vor der Unreinheit schützen.; befindet sich darüber eine Unreinheit, so sind die darunter7 Unter der Bahre. befindlichen Geräte10 Selbst wenn sie nicht senkrecht unter der טומאה liegen. unrein11 Denn die טומאה dringt durch die Bahre und verbreitet sich über den ganzen Raum unterhalb der Bahre. Dadurch wird dann auch der ganze Raum über der Bahre unrein (יו״ב).. R. Eliëser erklärt12 In beiden Fällen. sie13 Die Geräte. für rein14 Die von Menschen getragene Bedachung kann nach R. Elieser auch vor der Unreinheit schützen, ebenso wie sie die Unreinheit als „Zelt“ überleitet. Dies gilt aber nur dann, wenn die Träger der Bahre nicht selbst unrein werden. Dies ist der Fall, wenn die Tragestangen der Bahre kein Drittel טפח in der Dicke haben, vgl. weiter 16, 1.. Liegt15 B. batra 19 b Tos. v. רואין. die Bahre auf vier Geräten, selbst wenn es Geräte von Rindermist, von Stein oder von Erde sind16 Die nicht Unreinheit annehmen., so sind, wenn eine Unreinheit sich darunter befindet, die darüber befindlichen Geräte unrein; befindet sich eine Unreinheit darüber, so sind alle darunter liegenden Geräte unrein17 Die Bahre kann vor der Unreinheit nicht schützen, wenn sie durch Geräte gestützt wird, selbst wenn diese Geräte keine Unreinheit annehmen. Nach der Tosefta ist R. Elieser auch hier, wie oben, divergierender Ansicht. Doch meinen יו״ב und מ״א, dass unsere Mischna, welche hier nicht die abweichende Ansicht des R. Elieser bringt, der Meinung sei, dass hier R. El. mit den andern Weisen übereinstimmt.. Liegt die Bahre auf vier Steinen oder auf einem lebenden Dinge18 Damit sind bloss Tiere, aber nicht Menschen gemeint., so sind, wenn eine Unreinheit darunter sich befindet, die darüber befindlichen Geräte rein; befindet sich eine Unreinheit darüber, so sind die darunter liegenden Geräte rein19 In diesem Falle schützt die Bahre vor der Toten-Unreinheit..", + "Wenn15 B. batra 19 b Tos. v. רואין. die Totenbestatter durch eine Vorhalle20 אכסדרה (gr. ἐξέδρα) eine Vorhalle, ein bedeckter Gang vor dem Hause. (an einem Hause) Vorbeigehen und einer von ihnen21 Von den Begleitern, aber nicht von den Trägern des Toten (ר״ש und Bart.). Maimon erklärt: die Türe war verschlossen, und einer der Totenträger fasste den Schlüssel. die Türe22 Des Hauses, bevor noch der Tote unter die Halle gebracht wurde. zumacht23 Damit die Toten-Unreinheit nicht ins Haus gelange. und sie mit dem Schlüssel zuhält24 Damit die Türe sich nicht wieder öffne., so bleibt, wenn die Türe von selbst25 Ohne dass sie der Mensch oder der Schlüssel zuhielte. zubleiben könnte, das Haus26 Alles, was sich im Hause befindet. rein27 Die Türe gilt als Scheidewand, die das Eindringen der טומאה verhindert., wo nicht, so wird es26 Alles, was sich im Hause befindet. unrein28 Eine Scheidewand, die durch einen Menschen oder durch ein Gerät (der Schlüssel gilt auch als Gerät) gehalten werden muss, kann das Eindringen der טומאה nicht verhindern.. Ebenso wenn29 B. batra 19 b. ein Fass29a Das irdene Fass ist mit der Mündung der טומאה zugewendet, siehe weiter unten Note 40. mit dürren Feigen30 Nach dem Talm. daselbst nur, wenn dies weder für Menschen noch für Vieh geniessbar ist, und deshalb nicht Unreinheit annehmen kann. Sonst könnte es die טומאה nicht hemmen (VO 19). oder ein Korb mit Stroh30 Nach dem Talm. daselbst nur, wenn dies weder für Menschen noch für Vieh geniessbar ist, und deshalb nicht Unreinheit annehmen kann. Sonst könnte es die טומאה nicht hemmen (VO 19). in ein Fenster31 Ein Loch, das mindestens einen טפח im Quadrat misst und zwischen zwei Zelten sich befindet, in deren einem ein Toter liegt. gesteckt worden, ist32 Damit die טומאה nicht (nach VO 17) ins andere Zelt dringe., so ist, wenn die Feigen oder das Stroh für sich allein33 Ohne das Fass oder den Korb. dort stehen bleiben könnte, alles34 Was sich im andern Raume befindet. rein35 Die nicht verunreinigungsfähigen Dinge verhindern das Weiterdringen der טומאה (VO 18)., wo aber nicht, unrein36 Denn was durch ein Gerät gehalten werden muss, kann das Weiterdringen der טומאה nicht verhindern.. Wenn man ein Haus durch Krüge37 Die neben und übereinander gelegt werden. L. hat: בקינקינים, das vielleicht, wie בקינקלים, „mit einem Gitterwerk“ bedeutet, vgl. Kelim 22, 10; hier würde ein metallenes Gitterwerk gemeint sein., die man mit Lehm beklebt, abteilt38 Um den abgeteilten Raum vor der Unreinheit, die sich im andern Raum befindet, zu schützen (VO 15 und 16)., so ist, wenn die Beklebung für sich allein39 Ohne die Krüge. bestehen könnte, alles34 Was sich im andern Raume befindet. rein, wenn aber nicht, unrein40 Denn da der Lehm nur durch die Geräte Bestand hat, kann er nicht vor der Unreinheit schützen. Indessen gilt dies nur, wenn die Mündungen der Krüge dem unreinen Raume zugewendet sind. Liegen aber die (irdenen) Krüge so, dass ihre Rückseite dem unreinen Raume zugewendet ist, so vermögen sie selbst, da ein irdenes Gerät von der Rückseite aus keine טומאה annimmt, auch vor der Toten-Unreinheit zu schützen, vgl. oben 5, 3..", + "Eine Wand, welche dem Hause dient41 Zur Erklärung dieses Ausdrucks vgl. weiter Mischna 6 Anf., Note 84., wird als in zwei Hälften geteilt gedacht. In welcher Weise? Wenn eine Wand ans Freie42 An die Strasse oder an den Hof. grenzt43 Nach Maim. muss auch die obere Wandfläche unter freiem Himmel stehen und darf nicht vom Dache bedeckt sein; sonst würde auch, wenn die טומאה in der äusseren Hälfte liegt, das Haus unrein sein (vgl. מ״א). und in derselben44 In einer vermauerten Höhlung der Wand, die keine טפח-Weite hat, die טומאה also רצוצה ist (VO 7). (Nach ר״ש muss jedoch die Wand eine kleine Öffnung nach dem Hause haben, s. תיו״ט). Sie ist jedoch nicht בוקעת ועולה, wenn sie in der innern Hälfte liegt. Wäre in der Höhlung ein freier Raum von einem Kubik-טפח, so würde die ganze Wand als קבר סתום zu beurteilen sein, nach VO 9. eine Unreinheit sich befindet, so ist, wenn diese in der innern Hälfte45 In der dem Hause anliegenden Hälfte der Wanddicke. liegt, das Haus unrein46 Sowie wenn die טומאה im Hause läge, da diese Hälfte der Wanddicke zum Hause gehört., und was darüber47 Über der טומאה in senkrechter Richtung. steht, bleibt rein48 Trotzdem die Unreinheit רצוצה ist, dringt sio doch nicht in die Höhe, weil sie als im Hause befindlich betrachtet wird.; liegt sie aber in der äusseren Hälfte49 In der dem Freien anliegenden Hälfte der Wanddicke., so ist das Haus rein50 Die טומאה wird nicht als im Hause liegend betrachtet, denn diese Hälfte gehört nicht zum Hause. und was darüber47 Über der טומאה in senkrechter Richtung. steht, unrein51 Da die טומאה רצוצה in senkrechter Richtung in die Höhe dringt (VO 7).. Liegt sie in der Mitte52 Die טומאה ist von innen und von aussen gleich weit entfernt, sodass die eine Hälfte der טומאה in der innern Hälfte der Wanddicke und die andere Hälfte der טומאה in der äusseren Hälfte liegt., so ist das Haus unrein53 Da, wenn auch nur die Hälfte der טומאה in dem zu einem bestimmten Zelte gehörigen Teile liegt, dieses Zelt unrein ist, wie wenn die ganze טומאה darin läge.. Was darüber47 Über der טומאה in senkrechter Richtung. steht, erklärt R. Meïr für unrein54 Da die Hälfte der טומאה in der nach aussen gehörigen Hälfte liegt, dringt die טומאה als רצוצה nach oben. Doch ist dasjenige, was senkrecht über der Hälfte der טומאה sich befindet, die nach innen gehört, auch nach R. Meïr rein (יו״ב).; die Weisen aber erklären es für rein55 Weil in diesem Falle die Wand ganz als zum Hause gehörig betrachtet wird, vgl. 10, 3.. R. Jehuda sagt: die ganze Wand wird zum Hause gerechnet56 Selbst wenn die טומאה in der äusseren Hälfte der Wand liegt, gilt es so, als wenn sie im Hause läge..", + "Wenn in einer Wand57 In einer Nische derselben, wie oben Note 44 angegeben. zwischen zwei Häusern eine Unreinheit sich befindet, so ist das zur Unreinheit nähere Haus unrein, und das zur reinen Hälfte58 Zur Hälfte, in der keine טומאה liegt. nähere rein59 Selbstverständlich ist das, was über der טומאה in senkrechter Richtung sich befindet, rein, da die טומאה zu einem der beiden Häuser gehört und nicht nach oben dringt.. Liegt die Unreinheit in der Mitte, so sind beide Häuser unrein60 Aus dem in Note 53 angegebenen Grunde.. Ist die Unreinheit in einem der Häuser, und die Geräte befinden sich in der Zwischenwand44 In einer vermauerten Höhlung der Wand, die keine טפח-Weite hat, die טומאה also רצוצה ist (VO 7). (Nach ר״ש muss jedoch die Wand eine kleine Öffnung nach dem Hause haben, s. תיו״ט). Sie ist jedoch nicht בוקעת ועולה, wenn sie in der innern Hälfte liegt. Wäre in der Höhlung ein freier Raum von einem Kubik-טפח, so würde die ganze Wand als קבר סתום zu beurteilen sein, nach VO 9., (so gilt folgendes): Diejenigen, die in der der Unreinheit anliegenden Hälfte sich befinden, sind unrein61 Sowie, wenn sie im Hause lägen. Der Umstand, dass sie eingemauert sind, kann sie vor der טומאה nicht schützen. Nur wenn sie sich in einem anderen Zelte befänden oder in einem mit צמיד שתיל verschlossenen Gefässe wären (nach Kelim 10, 1), könnten sie vor der Unreinheit bewahrt bleiben.; die in der dem reinen Hanse anliegenden Hälfte befindlichen sind rein62 Gleich denen, die sich im andern reinen Zelte befinden.; die genau in der Mitte liegenden sind unrein63 Aus demselben Grunde, wie in Note 53.. Wenn sich eine Unreinheit im Estrich64 מעזיבה, der Estrich (vgl. Kelim 20, 5). Das Dach des Hauses bestand aus dem Gebälk und dem darüberliegenden Estrich. Zwischen diesen beiden wurde noch eine Matte (מפץ) gelegt, die man an den Balken befestigte (Kelim das.). zwischen dem Hause und dem Söller befindet65 Sie ist dort eingeengt (רצוצה), wie in Note 44 angegeben., (so gilt folgendes): Ist sie in der untern Hälfte66 Diese gehört zum Hause, denn der Estrich dient auch dazu, das Gebälk zu festigen, auf dass es nicht schwanke., so ist das Haus unrein und der Söller rein; ist sie in der obern Hälfte67 Diese gehört zum Söller., so ist der Söller unrein und das Haus rein; ist sie in der Mitte, so sind beide unrein68 Vgl. Note 53.. Befindet sich eine Unreinheit in einem der beiden Räume69 Im Hause oder im Söller., und im Estrich liegen Geräte70 Wie in Note 44., so sind die in der der Unreinheit anliegenden Hälfte befindlichen unrein, die in der dem reinen Raume anliegenden Hälfte befindlichen sind rein, die in der Mitte liegenden sind unrein71 Wie oben Note 61—63 begründet., R. Jehuda sagt: der ganze Estrich wird zum Söller gerechnet72 Er wird als Fussboden des Söllers betrachtet, vgl. B. mezia 10, 2 Note 13..", + "Befindet sich eine Unreinheit zwischen den Balken73 Die unter dem Estrich liegen und das Gebälk des Hauses bilden. Die Unreinheit befindet sich zwischen einem Balken und dem andern. und unter derselben ist (ein Scheide-Gegenstand74 Etwa eine über die Unreinheit geklebte Lehmschicht. ) wie eine Knoblauchschale75 D. h. die Scheidewand darf noch so dünn sein, vgl. Kelim 9, 1., so ist, wenn dort76 Wo die Unreinheit liegt. ein freier Raum von einer Kubik-Handbreite77 Über der Unreinheit. vorhanden ist, alles78 Was sich im Hause und im Söller befindet. unrein79 Da die Stätte, welche die טומאה umschliesst, als ein verschlossenes Grab betrachtet wird, welches nach VO, 9 alle Zelte, die es ringsumher berühren, verunreinigt.; ist dort kein so grosser freier Raum, so betrachtet man die Unreinheit, als wären sie verschlossen80 Als wäre sie eine eingeengte Unreinheit (טומאה רצוצה), bei der die Bestimmung von VO, 7 gilt. So Bart. und And. Nach א״ר und יו״ב ist zu erklären: Man betrachtet den Fall so, wie wenn die טומאה im Estrich verschlossen wäre, wobei nach Mischna 4 zu entscheiden ist, je nachdem die טומאה in der obern oder untern Hälfte liegt.. Ist sie im Hause sichtbar81 Es ist keine Scheidewand von der Dicke einer Knoblauchschale unter der טומאה. Nach Maimon. auch, wenn eine durchsichtige Scheidewand (z. B. von Glas) darunter ist., so ist in jedem Falle82 Sowohl wenn dort ein פותח טפח ist, oder nicht. So Bart. Nach א״ר und יו״ב: Sowohl wenn die טומאה in der untern als wenn sie in der obern Hälfte liegt; oder: sowohl wenn die טומאה zwischen den Balken als auch wenn sie im Estrich liegt. das Haus unrein83 Ebenso wie wenn die טומאה im Hause läge..", + "Wenn ein Haus einer Wand dient84 Dieser Ausdruck ist verschieden von dem oben in Mischna 3 vorkommenden Ausdruck: „eine Wand, welche dem Hause dient.“ Letzterer Ausdruck bezeichnet jede der Wände, die auf der Oberfläche der Erde stehen und einen Raum einschliessen, wobei durch die Wände das Haus gebildet wird. Wenn man aber nebeneinander zwei Vertiefungen in die Erde gräbt, so heisst die zwischen beiden verbleibende Erdschicht nicht: „eine Wand, die dem Hause dient“, da diese Wand nicht das Haus (die Vertiefung) gebildet hat, sondern es haben im Gegenteil die Vertiefungen die Wand zu Stande gebracht; man sagt daher in folgendem Falle: das Haus dient der Wand (Maimon.)., so wird sie beurteilt nach der Dicke einer Knoblauch-Schale85 Hier kommt es nicht darauf an, ob die טומאה zu einem oder zum anderen Hause näher liegt, wie oben in Mischna 4, da hier die Wand nicht für das Haus gemacht worden, sondern von selbst entstanden ist.. In welcher Weise? Ist eine Wand zwischen zwei Grab-Nischen86 כוך, eine Grab-Nische, eine Vertiefung in der Wand der Grabhöhle, vgl. B. batra 6, 8. oder zwischen zwei Höhlen, und es befindet sich eine Unreinheit in den Räumen87 In der Nische oder in der Höhle., und Geräte sind in der Wand, über welchen eine Scheidewand von der Dicke einer Knoblauch-Schale75 D. h. die Scheidewand darf noch so dünn sein, vgl. Kelim 9, 1. liegt, so sind die Geräte rein88 Die dünnste Scheidewand genügt, den Zutritt der טומאה zu verhindern.. Ist die Unreinheit in der Wand und die Geräte sind in den Räumen, so sind, wenn über der Unreinheit eine Scheidewand von der Dicke einer Knoblauch-Schale liegt, die Geräte ebenfalls rein89 Indessen dringt die טומאה als טומאה רצוצה in senkrechter Richtung in die. Höhe und in die Tiefe (VO, 7). Nach יו״ב gilt unsere Bestimmung auch, wenn die Höhlung, in welcher die טומאה liegt, die Weite eines טפח hat. Dagegen meint מ״א, dass in letzterem Falle die Wand, wie ein verschlossenes Grab (VO, 9) alle anliegenden Räume verunreinigt.. Befindet sich die Unreinheit unter einer Säule90 Die am Eingang der Höhle steht., so dringt die Unreinheit aufwärts und abwärts91 Wie jede eingeengte טומאה, nach VO, 7. Dasselbe gilt auch von einer Säule, die an einem Hause steht und bis zum Gebälke reicht..", + "Geräte, welche unter dem Säulenknauf92 פרח (vgl. 1. Kön. 7, 26) heisst das Capitäl einer Säule wegen der daran befindlichen blumenförmigen Verzierungen. sich befinden93 Die Geräte befinden sich unter dem Knauf, während die Unreinheit unter der Säule liegt., sind rein94 Die טומאה רצוצה unter der Säule dringt nur aufwärts und abwärts, aber nicht unter dem Knauf (VO, 7).. R. Jochanan, Sohn Nuri’s, erklärt sie für unrein95 Denn der Knauf wird wie die Säule betrachtet, so dass wenn die טומאה aufwärts dringt, dieselbe auch den vom Knaufe überdachten Geräten sich mitteilt.. Befinden sich unter dem Säulenknauf96 Unter dem im Freien stehenden Teile desselben. L liest בכלים st. והכלים. eine Unreinheit und Geräte, so sind letztere, wenn dort96a Unter dem Knauf. ein freier Raum yon einer Kubik-Handbreite97 Das ist der Fall, wenn das Capitäl eine Handbreite von der Säule hervorragt. vorhanden ist, unrein98 Da die Geräte und die Unreinheit unter einundderselben Bedachung liegen.; wenn nicht, rein99 Selbst wenn über der טומאה eine Bedachung von einer טפח-Breite und über den Geräten ebenfalls eine solche Bedachung vorhanden ist, aber zwischen diesen beiden Bedachungen ist der herausragende Teil des Knaufs keinen טפח breit, kann die טומאה nicht auf die Geräte übergeleitet werden, vgl. 12, 3 (יו״ב).. Wenn zwei Wandschränke100 פרדסקים, nach R. Hai, Maim. und Aruch, ein Wandschrank, eine Nische in der Wand, die mit einer Türe versehen ist. Im Syr. ܦܰܪܪܺܝܣܩܳܐ, dasselbe. Die Etymologie ist unsicher; vielleicht πυργίσκος, Türmchen, Schränkchen. nebeneinander oder übereinander sich befinden101 Und in einem derselben liegt eine טומאה., so ist, wenn einer102 Derjenige, in welchem die טומאה liegt. von beiden geöffnet wird103 Und der andere bleibt verschlossen., der Schrank und das Haus104 Alles, was sich in diesen Räumen befindet. unrein105 Denn die Unreinheit verbreitet sich vom Schranke aus, der doch eine Öffnung von mindestens einem Quadrat-טשח hat, nach dem Hause. Dies ist aber auch der Fall, wenn die Türe dieses Schrankes verschlossen bleibt, falls die טומאה keinen andern Ausgang hat als durch das Haus (VO, 16)., der andere aber106 Was im andern Schranke, selbst in der dem Hause anliegenden Hälfte der Wanddicke, sich befindet. bleibt rein107 Denn da der Schrank einen פותח טפח hat, so wird er nicht so wie die dem Hause dienende Wand beurteilt (Mischna 3), er gilt vielmehr als besonderes Zelt, dessen Verschluss das in demselben Befindliche vor der טומאה schützt.. Man betrachtet aber108 Im Falle, dass die טומאה nicht im innern Raume der Schränke liegt, sondern in einer der anliegenden Wände vergraben ist, sei es in der Wanddicke hinter den Schränken, sei es in der Wand oberhalb oder unterhalb der Schränke, sei es in der an deren Seiten liegenden Wand. solche Schränke, als wären sie verstopft109 Als wäre der innere Raum der Nischen ganz vermauert., und dann wird bezüglich der dem Hause mitzuteilenden Unreinheit die Wand als in zwei Hälften geteilt beurteilt110 Wie in Mischna 3. Wenn also die טומאה in der dem Hause anliegenden Hälfte der Wanddicke liegt, ist alles im Hause unrein, sonst rein. Dass man den innern Raum der Nische als verstopft betrachtet, ist zunächst bezüglich der dem Hause mitzuteilenden Unreinheit von Belang. Hat z. B. die Wand eine Dicke von zwei Ellen, von denen die Nische die Hälfte (eine Elle) einnimmt, und die טומאה liegt ¼ Elle hinter der Nische vergraben, so würde, wenn man die Nische nicht als vermauert ansähe, das Haus unrein sein, da die טומאה von innen nur ¼ Elle, von aussen aber ¾ Ellen entfernt liegt. Betrachtet man aber die Nische als verstopft, so liegt die טומאה von innen5/4 Ellen, von aussen aber nur3/4 Ellen entfernt, und das Haus ist rein. Ausserdem dringt auch, wenn ein Schrank über dem andern ist und es liegt eine טומאה unter dem Boden des unteren vergraben, die טומאה, da sie רצוצה ist, nach dem obern Schrank, weil beide Schränke als vermauert betrachtet werden (vgl. VO, 7). — Wir haben die beiden letzten Sätze nach Maim. erklärt.." + ], + [ + "Wenn eine Unreinheit in der Wand ist und einen freien Raum von einer Kubik-Handbreite1 S. oben 3, 7. hat2 So dass die Wand als ein verschlossenes Grab betrachtet wird (VO, 9)., so sind alle darüber befindlichen Söller3 Denen diese Wand ebenfalls als Wand dient, da sie hoch bis zum Dach des obersten Söllers hinaufragt. Ferner spricht unser Satz von dem Falle, dass die Enden der Balken aller Söller in Löchern dieser unreinen Wand stecken, so dass die Balken diese unreine Wand zugleich mit dem innern Raum der Söller überdachen (יו״ב). und wären es auch zehn, unrein4 Denn das Gebälk jedes Söllers bringt die Unreinheit des verschlossenen Grabes (der Wand) in den innern Raum des Söllers. Ebenso ist das Zimmer unter den Söllern unrein, da ja auch dessen Gebälk die unreine Wand und zugleich den innern Raum des Zimmers überdacht. Hätte die טומאה keinen freien Raum von einem Kubik-טפח, so würde sie, wenn sie in der äussern Hälfte der Wanddicke sich befände, als טומאה רצוצה bloss in senkrechter Richtung aufwärts und abwärts, aber nicht ins Innere der Söller dringen. Befände sich die טומאה in der inneren Hälfte der Wanddicke, so würde nach 6, 3 das anstossende Zimmer unrein sein, alle anderen Räume aber würden rein bleiben (יו״ב).. Ist aber ein Söller über zwei Häuser5 Zwischen denen die unreine Wand sich befindet. gebaut6 Derart, dass die unreine Wand bloss unter dem innern Raum des untersten Söllers steht., so ist nur dieser7 Der unterste Söller. unrein8 Da die Unreinheit des verschlossenen Grabes (der Wand) hineindringt., aber alle andern darüber befindlichen Söller bleiben rein9 Denn das Gebälke des untersten verhindert das Weiterdringen der טומאה.. In einer Dünen-Wand10 כותל שונית, vgl. die Erklärung weiter 18, 7: „Was heisst שונית? Der Ort, wo das Meer beim Sturm hinansteigt.“ Demnach heisst der Meeresstrand, soweit das Meer bei einer Sturmflut hinaufsteigt, שונית. Ein auf diesem sandigen Boden gebildeter Sandhügel, den man als Wand zu einer Hütte benutzte, ist wohl unter כותל שונית zu verstehen. Maimon. liest שנות ,שנית oder שנותי (L. und N. haben שנות) und erklärt es mit „zweite Wand“, die man dicht neben der ersten Wand gebaut hat, und die טומאה ist zwischen beiden Wänden eingeengt (רצוצה). Nach Bart. ist כותל שונית eine dicke starke Wand, die man als Damm gegen das stürmische Meer baut; nach Andern s. תוי״ט) eine Felsklippenwand, die (ebenso wie die Düne) nicht durch Menschenhände gemacht ist. dringt die Unreinheit11 Die sich in einer Höhlung derselben befindet. in senkrechter Richtung aufwärts und abwärts12 Selbst wenn in der Höhlung ein freier Raum von einem Kubik-טפח vorhanden ist, wird nicht, wie beim verschlossenen Grabe, alles Anliegende verunreinigt. Dies ist nur bei einer durch Menschenhände gebauten Wand der Fall (vgl. א״ר und יו״ב).. Bezüglich eines massiven13 D. h. nicht mit einer Höhlung versehenen. Grabmals14 נפש, ein Grabmal, ebenso im Syr. ܢܰܦܫܳܐ (vgl. Schekalim 2, Ende). Dieses steht über einem Grabe, das keinen freien Raum von einem Kubik-טפח hat. (gilt folgendes): Wer dasselbe an den Seiten berührt, bleibt rein, weil die Unreinheit nur senkrecht aufwärts und abwärts dringt15 Wie eine טומאה רצוצה (VO, 7).. Ist aber am Orte der Unreinheit16 Im Grabe (Maim.) oder im Sarge (Bart., vgl. Tos. B. batra 100b v. ורומן) vgl. VO 9. ein freier Raum von einer Kubik-Handbreite, so ist das, was jenes17 Das Grabmal., wo immer es sei, berührt, unrein, weil es einem verschlossenen Grabe gleicht18 Die Unreinheit des Grabmals gleicht der des darunter befindlichen Grabes (vgl מ״א).. Hat man daran19 An das massive Grabmal, das über einem Grabe steht, das keinen חלל טפח hat (Maim.). Lauben gesetzt20 So dass das Grabmal den Lauben als Wand dient., so sind sie21 Die Lauben. unrein22 Denn das Grabmal ist eine Zeltwand geworden; es befindet sich demnach die Unreinheit in einem Zelte und verunreinigt dasselbe.. R. Jehuda erklärt sie21 Die Lauben. für rein23 Denn das Grabmal gehört zum Grabe und wird nicht als Wand des Zeltes betrachtet, und da das Grabmal an den Seiten rein ist, so verunreinigt es nicht die Lauben. So nach Maim. Dagegen erklären ראב״ד und Andere, dass die Bestimmung über die Lauben sich auf das unmittelbar Vorhergehende bezieht, wo die Unreinheit einen חלל טפח hat. Dennoch erklärt R. Jehuda die Lauben für rein, weil die Lauben nur neben dem Grabmal stehen und darauf gestützt sind (vgl. יו״ב)..", + "Alle schrägen Teile der Zelte24 Selbst diejenigen Teile, die nicht eine Handbreite hoch sind. sind wie die Zelte selbst25 Wie die Teile des Zeltes, welche das für ein Zelt bestimmte Mass, nämlich einen טפח in der Länge und ebensoviel in der Breite und in der Höhe messen. Hat ein Teil des Zeltes dieses Mass, so sind alle anderen Teile, wenn sie auch nicht dieses Mass haben, ebenso wie der erstere Teil zu betrachten.. Wenn eine Bedachung so schräg abwärts läuft, dass sie am Ende nur eine Fingerbreite hoch26 Vom Fussboden entfernt. liegt, so sind, wenn eine Unreinheit im Zelte27 Wo die Bedachung einen טפח vom Boden entfernt ist. sich befindet, die Geräte unter dem Abhang28 Wo die Bedachung nur eine Fingerbreite hoch liegt. unrein; befindet sich eine Unreinheit unter dem Abhang28 Wo die Bedachung nur eine Fingerbreite hoch liegt., so sind die Geräte im Zelte27 Wo die Bedachung einen טפח vom Boden entfernt ist. unrein29 Obwohl die טומאה unter einer Bedachung ist, die keinen טפח hoch liegt, so gilt sie doch nicht als טומאה רצוצה (VO 7), weil der Raum unter dieser Bedachung als Teil des andern einen טפח hoch liegenden Zeltes betrachtet wird.. Wenn die Unreinheit inwendig30 Im innern Raum des Zeltes, sei es im hohen, sei es im niedrigen Teile (so nach ר״ש und ראב״ד). Nach Maimon. spricht unsere Stelle nur vom schrägen Teile (שיפוע), der keinen טפח hoch ist. ist, so ist, wer das Zelt31 Nachdem der Tote bereits aus demselben entfernt wurde (ר״ש und יו״ב). Nach ראב״ד nur während der Tote noch darin ist; nach Maim. gelten unsere Bestimmungen in beiden Fällen. Jedenfalls spricht man hier von einem Zelte, das nach VO 21 durch eine Toten-Unreinheit selbst für sieben Tage unrein wird. von innen berührt, siebentägig unrein32 Denn das Zelt ist wie der Tote ein אבי אבות הטומאה (nach Maim. VK 5), der dasselbe berührende Mensch wird also אב הטומאה (VK 4), wird also siebentägig unrein (VO 3). Nach ראב״ד wird der Mensch nur אב הטומאה, wenn er das Zelt berührt, während der Tote darin ist, wegen טומאה בחבורין, nach VO 25 (vgl. ס״ט). Der Satz חרב הרי היא כחלל gilt nur für Metallgeräte (VK 5)., wer es von aussen berührt33 Die Aussenseite des Zeltes wird wie ein anderes Gerät betrachtet, das nur אב הטומאה ist, vgl. 1, 2 Note 11., ist unrein bis zum Abend34 Nach 1, 2, Note 12.. Ist die Unreinheit an der Aussenseite, so ist wer es von aussen berührt, siebentägig unrein35 Nach Maimon. weil die Aussenseite ein אבי אבות הטומאה und der Berührende (auch nach der Entfernung des Toten) ein אב הטומאה wird; nach ראב״ד wird der Berührende nur wegen טומאה בחבורין ein אב הטומאה (wie in Note 32 angegeben)., wer es von innen berührt36 Die innere Seite wird in diesem Falle wie ein anderes Gerät betrachtet. Indessen ist das Zelt selbst, sowohl von innen als von aussen, ein אב הטומאה und sieben Tage unrein, ebenso auch im Falle von Note 33., ist unrein bis zum Abend34 Nach 1, 2, Note 12.. Befindet sich eine halbe Olivengrösse innerhalb und eine halbe Olivengrösse ausserhalb37 In diesem Falle ist das Zelt selbst siebentägig unrein, da man die beiden halben Olivengrössen miteinander verbindet, nach der Ansicht der Weisen in 3, 1., so ist sowohl derjenige, der es von innen, als der, welcher es von aussen berührt, nur bis zum Abend unrein38 Denn wenn auch bezüglich des Zeltes selbst die innere und äussere Seite als ein Gerät gilt (das zwei halbe כזית berührt hat), so werden diese beiden Seiten bezüglich des sie Berührenden wie zwei Geräte angesehen, und jede Seite ist nur so unrein, wie die Geräte, welche die vom Toten verunreinigten Geräte berühren (1, 2), wobei derjenige, der die ersteren berührt, nur bis zum Abend unrein wird (das. Note 12). So ר״ש; eine andere Begründung in יו״ב.. Schleppt sich39 מרודד, (von רדד, niedertreten) niedergedrückt. ein Teil des Zeltes40 Des über dem Zelte liegenden Teppichs. an der Erde hin41 So dass gar kein freier Raum zwischen dem Teppich und der Erde vorhanden ist, oder, wenn ein solcher vorhanden ist, derselbe nicht mit dem innern Raum des Zeltes in Verbindung steht. und es liegt eine Unreinheit darunter42 Unter dem an der Erde sich hinschleppenden Teile. oder darüber43 Sie liegt auf diesem Teile., so dringt diese nur senkrecht aufwärts und abwärts44 So dass zwar das Zelt selbst (nach VO 21) unrein ist, aber wer hineingeht, ohne das Zelt zu berühren, rein bleibt; denn etwas, das bloss durch Berührung einer Toten-Unreinheit unrein geworden, bewirkt keine טומאת אהל, selbst wenn es (wegen חרב הרי הוא כחלל) ein אב הטומאה ist (VO 4).. Wenn ein Zelt auf einem Söller ausgespannt ist und ein Teil45 Des Zeltteppichs. sich hinschleppt über die Luke zwischen dem Hause46 In welchem eine Toten-Unreinheit sich befindet. und dem Söller, so sagt R. Jose: Es schützt47 Der die Luke bedeckende Teil des Teppichs schützt den Söller, dass die im Hause befindliche טומאה nicht in den Söller dringe.. R. Simon sagt: Es schützt nicht eher, als bis es darüber ausgespannt ist, wie ein Zelt gewöhnlich ausgespannt ist48 Denn nach 8, 3 kann ein Teppich nur dann vor der טומאה schützen, wenn er als Zelt ausgespannt ist. R. Jose dagegen ist der Ansicht, dass in unserem Falle der Teppich schützt, weil er einerseits ein Zeltteppich ist, andererseits die Luke des Hauses bedeckt und daher mit dem Hause zusammen als ein Zelt betrachtet werden kann..", + "Wenn ein Toter48a Erubin 68 a und Parallelst. in einem Hause ist, woran viele Türen sind49 Wiewohl alle verschlossen sind., so sind alle50 Alle Türen, d. h. der Raum unter den Oberschwellen. unrein51 Denn die Türe, durch welche der Tote hinausgetragen werden soll, ist unrein, nach VO 13. Solange man aber nicht bestimmt hat, durch welche Türe der Tote hinausgetragen werden soll, sind alle unrein.. Ward eine geöffnet52 Obgleich sie von selbst (etwa durch den Wind), aufgegangen ist., so ist bloss diese unrein, alle andern aber sind rein53 Von nun ab; was aber vorher unter den andern Oberschwellen gelegen hat (bevor die eine Türe geöffnet wurde), ist unrein (יו״ב). Hat man beschlossen54 D. h. man hat dies ausgesprochen, vgl. Kelim 25, 9 und B. Mezia 3, 12 Note 71., ihn durch eine der Türen hinauszubringen, oder durch ein Fenster, welches vier Handbreiten im Quadrat gross ist55 Dieses Mass ist nötig für einen Toten; für eine Olivengrösee von einem Toten genügt ein טפח im Quadrat (oben 3, 6)., so schützt dies alle Türen56 Die noch verschlossen geblieben.. Bet-Schammai sagen: Diesen Beschluss muss man fassen, bevor der Tote gestorben ist57 Denn nachdem einmal alle Türen unrein geworden, kann ein Beschluss die Unreinheit nicht beseitigen; es sei denn, dass eine Türe tatsächlich geöffnet worden.; Bet-Hillel aber sagen: Auch wenn er bereits gestorben ist58 Genügt der Beschluss, die Unreinheit von nun ab (Note 53) zu beseitigen.. War einer der Eingänge zugebaut worden59 Mit Steinen vermauert, während die anderen Eingänge bloss mit Türen verschlossen waren., und man beschloss, ihn zu öffnen, so sagen Bet-Schammei: (es schützt erst), wenn man60 An diesem vermauerten Eingang. vier Handbreiten (im Quadrat) geöffnet hat; Bet-Hillel sagen: Sobald man die Öffnung begonnen hat61 Nach beiden Ansichten genügt hier nicht der blosse Beschluss, den vermauerten Eingang zu öffnen; denn wo es noch der Arbeit bedarf, kann ein Gedanke nicht einmal verunreinigungsfähig machen (Kelim 26, 7), umsoweniger kann er Reinheit verursachen (מ״א).. Sie gestehen aber zu, dass wer von vorne herein eine Öffnung (zum Schutze der anderen Türen) machen will62 Es war an dieser Stelle gar kein Eingang, und er will jetzt einen solchen herstellen., eine Öffnung von vier Handbreiten (im Quadrat) machen muss63 Sonst sind die anderen Türen nicht vor der Unreinheit geschützt..", + "Wenn man ein Weib, das schwer gebärt, aus einem Hause in ein anderes bringt64 Und eine kurze Zeit, nachdem sie ins andere Haus gekommen, gebärt sie ein totes Kind., so ist das erstere65 Das Haus, aus dem man sie weggebracht. wegen Zweifels unrein66 Wiewohl ein im Innern des Mutterleibes eingeschlossenes totes Kind nicht verunreinigt (vgl. Kelim 8, 5 Note 37, Chullin 4, 3 Note 14), so ist das erste Haus dennoch unrein, weil es zweifelhaft ist, ob nicht bereits im ersten Hause der Kopf des toten Kindes herausgetreten war, wobei es schon als geboren gilt und das Haus verunreinigt. und das zweite ist gewiss unrein67 Dies ist selbstverständlich. Doch meint א״ר, die Mischna will sagen, selbst die Geräte, die man vor der Geburt des toten Kindes aus dem Hause weggeschafft, seien gewiss unrein, denn wir nehmen an, die Gebärmutter habe sich gleich beim Eintreten ins Haus geöffnet.. Es sagt R. Jehuda: Wann gilt dies? Wenn sie unter den Armen68 גפים, Flügel, bedeutet auch Arme (wie ala); vgl. Sabbat 129 a. gefasst werden musste69 Weil sie nicht gehen konnte; da steht zu befürchten, dass das tote Kind bereits im ersten Hause herausgetreten ist.; wenn sie aber selbst gehen konnte70 Vom ersten Hause ins zweite Haus., ist das erste Haus rein, denn sobald die Gebärmutter sich öffnet, ist es nicht möglich zu gehen71 Es hat also sicherlich die Gebärmutter sich nicht im ersten Hause geöffnet.. Bei Fehlgeburten wird dieses Öffnen der Gebärmutter72 Wovon R. Jehuda gesprochen hat. nur berücksichtigt, wenn der Kopf des Kindes so gerundet ist, wie ein Spindelwirtel73 פיקה (vgl. Kelim 11, 6, Note 55). Nach Bechorot 22 a ist hier ein Wirtel gemeint, der heim Spinnen der Zettelfäden gebraucht wird; (beim Spinnen der Einschlagfäden wird ein grösserer Wirtel gebraucht). Nur wenn der Kopf der Fehlgeburt diese Grösse hat, ist das Gehen ein Zeichen, dass sich die Gebärmutter noch nicht geöffnet hat. Ist der Kopf aber kleiner, so kann die Frau noch gehen, trotzdem die Gebärmutter sich geöffnet hat; das erste Haus ist also auch, wenn die Frau ins zweite Haus gehen konnte, unrein..", + "Ist74 Bei einer Zwillingsgeburt. das erste (Kind) tot und das zweite lebendig zur Welt gekommen, so ist dieses75 Wenn vor seiner Geburt das tote Kind aus dem Hause geschafft worden. rein76 Es ist nicht siebentägig unrein; denn solange das Kind im Mutterleibe eingeschlossen war, konnte es durch das tote Kind nicht verunreinigt werden (als טהרה בלועה, Chullin 71 a), und nachdem es geboren war, hatte man das tote Kind schon aus dem Hause geschafft. Indessen da die Mutter, die mit dem toten Kinde unter ein und demselben Zelte sich befand, siebentägig unrein geworden, so ist das lebende Kind bei der Geburt durch Berührung der Mutter bis zum Abend unrein geworden (1, 1, Note 8).. Ist aber das erste lebendig und das zweite tot zur Welt gekommen, so ist das erste77 Selbst wenn man es vor der Geburt des toten Kindes aus dem Hause geschafft. unrein78 Denn sobald die Gebärmutter bei der Geburt des lebenden Kindes sich geöffnet, wird dieses durch das tote Kind, das später ebenfalls herauskommen wird, verunreinigt (VO 13), vgl. aber auch יו״ב., R. Meïr sagt: (Lagen beide) in einer Eihaut79 שפיר, die Haut, in der das Embryo liegt., ist es unrein80 Denn in diesem Falle hat sich die Gebärmutter zwischen der Geburt des ersten lebenden Kindes und der des zweiten toten Kindes nicht geschlossen, so dass ersteres durch letzteres unrein geworden ist.; wenn aber in zwei Eihäuten, ist es rein81 Wenn die Zwillinge in zwei Häuten herauskommen, schliesst sich die Gebärmutter nach dem Heraustreten des ersten lebenden Kindes, so dass dieses nicht durch das noch im Mutterleibe befindliche tote Kind verunreinigt wird (so nach א״ר und יו״ב, anders Bart.)..", + "Wenn ein Weib schwer gebärt82 Und dadurch in Lebensgefahr schwebt., zerschneidet man das Kind im Mutterleibe und holt es stückweise heraus83 Solange das Kind nicht geboren ist, darf man es töten, um die Mutter zu retten., weil das Leben der Mutter dem des Kindes vorgeht. Ist aber84 Sanhedrin 72 b, Jerusch. das. VIII Ende, Jerusch. Ab. sara 2, 2. der grösste Teil85 Tos. Sanhed. 59a v. ליכא liest ראשו statt רובו. Nach Bart. und A. gilt unsere Bestimmung, sobald die Stirne herausgekommen ist. schon herausgekommen, darf man es nicht mehr verletzen86 Denn dann gilt das Kind als bereits geboren, und man darf es, selbst um ein anderes Menschenleben zu retten, nicht töten.; denn man darf nicht ein Leben87 Das Leben des Kindes. für ein anderes88 Für das Leben der Frau. hinopfern." + ], + [ + "Manche Dinge bringen die Unreinheit1 Wenn unter einem dieser Dinge eine Toten-Unreinheit und ein anderer Gegenstand gleichzeitig sich befinden, so wird von jenem die Unreinheit auf diesen Gegenstand übergeleitet, nach VO 5, und können auch eine Scheidewand bilden2 Wenn dieselben, sei es aufrecht stehend, sei es in horizentaler Lage, zwischen der Unreinheit und einem reinen Gegenstande sich befinden, so schützen sie letztern vor der Unreinheit, nach VO 8 und 15.; manche bringen die Unreinheit, gelten aber nicht als Scheidewand; manche gelten als Scheidewand, bringen aber nicht (die Unreinheit); manche bringen nicht (die Unreinheit) und gelten auch nicht als Scheidewand. Folgende Dinge bringen die Unreinheit und können auch eine Scheidewand bilden: Eine Kiste3 השידה bis ביבש, s. Kelim 15, 1., ein Kasten, ein Schrank, ein runder Korb aus Stroh oder aus Rohr und der Brunnen eines Alexandrinischen Schiffes, welche4 Diese Bestimmung bezieht sich auf alle vorher genannten Dinge. einen Boden haben und vierzig Seah Flüssiges oder zwei Kor Trockenes fassen können; ein Teppich, ein Schurzfell5 סקורטיא und קטבליא s. Kelim 16, 4, Note 41 und 44., eine Bett-Unterlage5 סקורטיא und קטבליא s. Kelim 16, 4, Note 41 und 44., ein Laken6 Nach Tos. Sabbat 27 b v. ואין ist hier von einem seidenen Laken die Rede; nach ר״ש von einem leinenen., eine Decke7 מפץ, Kelim 27, 2, Note 25. oder Matte8 מחצלת, Kelim 17, 17, Note 171., die wie Zelte gemacht sind9 D. h. sie sind als Dach über Wände ausgespannt. Diese Bestimmung bezieht sich auf die sechs letztgenannten Dinge, die doch als Geräte selbst verunreinigungsfähig sind und nach VO 19 nicht schützen sollten; wenn sie aber über Wänden als Dach ausgespannt sind, schützen sie. Nach Tos. l. c. ist mit dieser Bestimmung gemeint, dass sie am Erdboden befestigt sind., eine Heerde von unreinem oder reinem Vieh10 Die dicht gedrängt beisammen stehen., Scharen11 מכונה hat nach Maim. beim Wild dieselbe Bedeutung wie עדר beim Vieh. Nach Ar., רא״ש und Andern bedeutet es „Wohnstätte“ (wie מכון), Nest. von Wild oder Geflügel12 Nach L und N ist ועוף zu streichen., ein ruhender Vogel13 Nach Maim. muss der Vogel an der Stelle angebunden sein; nach ר״ש ist dies nicht nötig.; oder wenn eine Frau eine Laube für ihr Kind14 Das sie mit aufs Feld nimmt, während sie erntet. And. LAA. statt לבנה vgl. bei ט״ש und יו״ב. in den Ähren macht15 Um es vor der Sonne zu schützen.; die Schwertlilie16 אירוס = Ἶρις., der Epheu17 l. קיסוס = κισσός., das Eselskraut18 Nach R. Hai: Eselsgurken: nach Ar. identisch mit פקעת שדה (2. Kön. 4, 39)., der griechische Kürbis19 Alle hier aufgezählten Kräuter haben besonders breite Blätter. Übrigens handelt es sich hier um Kräuter, die noch am Boden haften und daher nicht verunreinigungsfähig sind (VK 17), siehe weiter M. 5. und reine Speisen20 Damit sind gemeint Speisen, die nach VK 17 noch nicht zum Annehmen der טומאה vorbereitet sind.. R. Jochanan, Sohn Nuri’s, gibt es bei reinen Speisen nicht zu21 Weil man solche gewöhnlich nicht als Schutzdach (אהל) gebraucht., ausser bei Feigenkuchen22 Diese pflegte man als Schutzdach zu gebrauchen (Tosefta)..", + "Die Vorsprünge23 זיז, ein Vorsprung von Stein oder Holz, der aus einer Wand herausragt, B. batra 3, 6., die Altanen24 גיזריות; Einige lesen: כסוסטראות (vgl. מ״ש). Auch in B. batra 3, 8 stehen זיזין und גזוזטראות beisammen, vgl. die Erklärung das. Über den Unterschied zwischen זיזין und גזריות vgl. weiter 14, 1., die Taubenschläge25 שובך, ein Taubenschlag, der aus der Wand herausragt und eine Bedachung über der Erde bildet (Maimon.)., die Felsenspitzen und Felsenklüfte26 Vgl. Abschn. 3, Ende., die Überhänge27 גהרים (von גהר, sich niederbeugen), die Überhänge der Wände. Nach einer and. LA. (Aruch) heisst es הגחרים (aus dem arab. جحر) Höhlen, Grotten., die Klippen28 שננים, L: שננות, Mehrz. von שן סלע, Felsenklippe (Maim.),, Baumgezweig und herausragende Steine29 Deren Erklärung weiter folgt., wenn sie einen leichten Estrich30 מעזיבה רכה, nach Maimon. und Bart.: ein leichter Estrich aus Weiden oder Schilf und ein wenig Lehm darüber. Nach einer anderen LA. heiset es מעזיבה רכה: ein schwerer Estrich (vgl. מ״ש). Nach יו״ב heisst מעזיבה רכה ein weicher Estrich. Es wird erfordert, dass die Zweige (resp. Steine) so eng nebeneinander sind, dass auch ein weicher Estrich nicht durchfalle. tragen können. So R. Meïr. Die Weisen sagen: Einen mittleren Estrich31 Es muss so stark sein, dass es einen mittleren Estrich tragen kann; wenn es aber nur einen leichten tragen kann, bringt es nicht die Unreinheit und schützt nicht.. Folgendes versteht man unter „Baumgezweig“32 Nasir 54 b; Nidda 57 a.: Einen Baum, der über die Erde eine Laube bildet33 Dessen Zweige sich zur Erde hinabbiegen, so dass unter denselben eine Laube gebildet ist.; und unter „herausragenden Steinen“: Steine, die aus der Mauer herausragen34 Und eine Bedachung von mindestens einer טפח-Breite bilden, wenn auch die Steine durch kleine Zwischenräume von einander getrennt sind..", + "Folgende Dinge bringen die Unreinheit, gelten aber nicht als Scheidewand: Eine Kiste3 השידה bis ביבש, s. Kelim 15, 1., ein Kasten, ein Schrank, ein runder Korb aus Stroh oder aus Rohr und der Brunnen eines Alexandrinischen Schiffes, welche4 Diese Bestimmung bezieht sich auf alle vorher genannten Dinge. keinen Boden haben35 Sie haben keinen breiten flachen Boden, so dass sie nicht an einem Orte zu ruhen bestimmt sind. oder wenn sie nicht vierzig Seah Flüssiges oder zwei Kor Trockenes fassen können36 So dass sie auch gefüllt von Ort zu Ort getragen werden können und demnach Unreinheit annehmen. Alles aber, was Unreinheit annimmt, kann nicht vor der Unreinheit schützen (VO 19).; ein Teppich, ein Schurzfell, eine Bett-Unterlage5 סקורטיא und קטבליא s. Kelim 16, 4, Note 41 und 44., ein Laken, eine Decke7 מפץ, Kelim 27, 2, Note 25. oder Matte8 מחצלת, Kelim 17, 17, Note 171., die37 Diese Bestimmung bezieht sich auf die sechs letztgenannten Dinge. nicht wie Zelte gemacht sind38 Vgl. oben Note 9., totes Vieh oder Wild39 Diese sind selbst unrein (VK 6 Ac) und können daher nicht vor der Unreinheit schützen., und unreine Speisen40 Speisen, die zur Annahme der טומאה vorbereitet sind (s. Note 20), und daher jetzt durch die Toten-Unreinheit verunreinigt werden und nicht zu schützen vermögen.. Diesen41 Diesen bisher genannten Dingen, die im Gegensatz zu den in Mischna 1 aufgezählten Dingen stehen. wurde hinzugefügt: Die vom Menschen getriebene Mühle42 D. i. eine kleine Handmühle, während die grosse Mühle von Tieren getrieben wurde. Nach ר״ש und Bart. ist hier die Rede von einer Handmühle, die Unreinheit annehmen kann. Nach Maim. dagegen schützt auch eine steinerne Handmühle nicht (trotzdem sie nicht verunreinigungsfähig ist, VK 15), weil man dieses Gerät, das leicht beweglich ist, nicht an demselben Ort für immer stehen lässt..", + "Folgende Dinge gelten als Scheidewand, bringen aber nicht (die Unreinheit): Ein ausgebreiteter Aufzug43 Zettelfäden, die derart ausgespannt sind, dass sie einen unreinen Raum von einem reinen scheiden, schützen letzteren vor der Unreinheit. Dagegen wenn dieser Aufzug gleichzeitig einen Toten und Geräte überdacht, weiden die Geräte nicht unrein; denn nur ein fertiges Gewebe kann als Zelt die טומאה bringen., Stricke eines Bettes44 Das Strickgeflecht, welches um die Stangen des Bettrahmens gelegt wird, vgl. Kelim 16, 1, Note 14., Lastkörbe45 Vgl. Kelim 24, 9. und Fenstergitter46 Alle hier genannten Geräte sind gelöchert. Nur darf kein Loch einen טפח im Quadrat messen; vgl. Chullin 125 b..", + "Folgende Dinge bringen (die Unreinheit), gelten aber nicht als Scheidewand: Die Sämereien und Kräuter, welche noch am Boden haften47 Weil diese Pflanzen nicht auch im Winter bestehen bleiben (Maim). Nach Tos. Sukka 13a v. ירקות: weil sie vom Winde hin und her bewegt werden., mit Ausnahme der (oben)48 In M. 1. aufgezählten Kräuter49 Die im Sommer und Winter am Boden bestehen bleiben., ein Hagelstein50 כיפת, von כיפא ,כיף, Fels, Stein., Schnee, Reif, Eis51 גליד (Targ. zu קיפאון, Sach. 14, 6), Frost, Eis., Salz52 Alle diese Dinge gelten nicht als Zelte, weil sie zerfliessen und nicht bestehen bleiben., was von einem Ort zum andern53 Über die טומאה hinweg. springt54 דלג heisst, wenn man mit einem Fuese hinwegspringt, während der andere Fuss auf der Erde ruht., und was von einem Ort zum andern53 Über die טומאה hinweg. hüpft55 קפץ bedeutet mit beiden Füssen gleichzeitig wegspringen (Maimon.), vgl. ס״ט., ein fliegender Vogel55a Tos. Erubin 30 b. v. ומר., ein flatternder Mantel56 Der vom Winde durch die Luft getragen wird. S. Tos. Nasir 55 a. und ein auf dem Wasser schwimmendes Schiff. Hat man das Schiff mit etwas angebunden, was dasselbe festhalten kann57 Dass es sich nicht hin und her bewege. S. Sabbat 101 b., oder hat man auf den Mantel einen Stein gedrückt58 Auf das eine Ende, während das andere vom Winde bewegt wird und ein Zelt bildet., so bringen sie die Unreinheit59 Doch können sie nicht schützen; so יו״ב; nicht so מ״א.. R. Jose sagt: Ein Haus auf dem Schiffe60 Wenn man z. B. auf dem Schiffe eine Hütte errichtet hat (vgl. Sukka 22 b). bringt nicht die Unreinheit61 Weil es beim Seewind nicht bestehen bleibt (ס״ט). Nach Andern will R. Jose nur sagen, dass das Haus auf dem Schiffe dem Schiffe gleicht, das, weil beweglich, die Unreinheit nicht bringt..", + "Wenn zwei Fässer62 Irdene., in deren jedem eine halbe Olivengrösse (eines Toten) sich befindet, mit einem anschliessenden Deckel63 Nach Kelim 9, 7, Note 76. verschlossen sind und im Hause liegen, so sind sie64 Die Fässer. rein65 Da doch jedes Fass mit צמיד פתיל verschlossen ist, welches, selbst wenn ein ganzes זית im anderen Fasse wäre, das Eindringen der טומאה verhindern würde; umsomehr ist dies hier der Fall, da bloss ein halb זית im andern Fasse sich befindet. und das Haus unrein66 Denn der צמיד פתיל schützt bloss die im Gefässe befindlichen Dinge vor Verunreinigung, verhindert aber nicht, dass eine im Gefässe befindliche טומאה hinausdringe und andere Dinge verunreinige (Kelim 8, 6, Note 48). Die beiden halben זית werden auch mit einander verbunden, nach 3, 1.. Wird eines geöffnet, so ist dieses67 Das nicht mehr durch צמיד פתיל geschützt ist. und das Haus68 Nach Note 66. unrein, aber das andere ist rein69 Da es durch צמיד פתיל geschützt ist.. Ebenso verhält es sich bei zwei Zimmern70 In deren jedem ein halb זית eines Toten sich befindet., die71 Jedes von beiden. gegen das Haas72 Jedes hat eine Türe nach dem Hause und sonst keinen Ausgang. zu öffnen sind73 Wenn auch die Türen verschlossen sind, ist das Haus dennoch unrein wegen סוף טומאה לצאת, vgl. 4, 1, Note 12. Die Zimmer sind aber rein, da in jedem nur ein halb זית sich befindet und die Türen verschlossen sind, so dass die טומאת vom Hause aus nicht eindringt, vgl. 4, 1.." + ], + [ + "Wenn ein Bienenkorb1 כורת, ein zylinderförmiger Korb, dessen eine Grundfläche (der Boden) fest ist, während die andere (die Mündung) geöffnet werden kann und hier als offen vorausgesetzt wird. Es handelt sich hier jedenfalls um einen Korb, der nicht verunreinigungsfähig ist. Nach Maim. ר״ש und A. ist der Korb so gross, dass er 40 Seah fasst, so dass er nach Kelim 15, 1 keine Unreinheit annimmt. Doch wird dagegen eingewendet, dass ja solche Geräte nach 8,1 auch vor der טומאה schützen (חוצצין), während hier vorausgesetzt wird, dass der Korb nicht חוצץ ist. Diesem Einwand begegnet מ״א damit, dass ein so grosses Gerät zwar im Freien als אהל betrachtet wird und חוצץ ist; jedoch im Hause, das ein festes Zelt (אהל קבע) ist, kann ein solches bewegliches Zelt (אהל עראי) nicht schützen (vgl. Sukka 21b). — Andere Erklärer jedoch (א״ר ,ראב״ד) nehmen an, dass hier nicht von einem 40 Seah fassenden Korbe die Rede ist, sondern von einem, der aus einem anderen Grunde keine טומאה annimmt, entweder weil er Löcher (Fluglöcher) hat (א״ר), oder weil er aus nicht verunreinigungsfähigem Material (VK 15) gefertigt ist. in der Türe eines Hauses steht2 Und zwar auf der Seite, d. h. auf dem Zylinder-Mantel liegend., und zwar mit der Mündung nach aussen3 Und mit dem Boden nach innen., und es liegt eine Olivengrösse vom Toten draussen unter4 So dass diese eine טומאה רצוצה ist (VO 7), da unter dem Korbe kein חלל טפח vorhanden ist. oder über dem Korbe5 Unter freiem Himmel.; so ist alles, was gerade gegenüber6 In senkrechter Richtung. der Olivengrösse darunter oder darüber liegt7 Nach Maimon. auch was im Innern des Korbes gerade gegenüber der Unreinheit liegt; dagegen nach ר״ש und Bart. ist im Innern des Korbes alles rein., unrein8 Wenn die Unreinheit unter dem Korbe liegt, verunreinigt sie als טומאה רצוצה alles in senkrechter Richtung (bloss das im Korbe Befindliche wird nach ר״ש und Bart. durch den Korb geschützt). Wenn aber die Unreinheit über dem Korbe liegt, so ist sie, als unter freiem Himmel liegend, zwar Dicht בוקעת ויורדת (VO 7); doch verunreinigt sie bis zum Erdboden alles, was ihr gerade gegenüber liegt (vgl. 10, 6); der Korb kann vor der Unreinheit keinen Schutz gewähren, nach Abschn. 6, 1., und alles, was nicht derselben gerade gegenüber6 In senkrechter Richtung. liegt, ferner was im Korbe ist9 Nach ר״ש und Bart. (Note 8) auch wenn es gerade gegenüber der Unreinheit liegt, weil der Korb alles, was in demselben ist, vor der Unreinheit schützt; nach Maim. nur wenn es nicht gerade gegenüber der Unreinheit liegt., und das Haus10 Alles was sich im Hause befindet. sind rein11 Denn alles was neben einer טומאה רצוצה liegt, ohne diese zu berühren, ist rein (VO 7).. Befindet sich die Unreinheit im Hause, so ist nur das Haus12 Auch was unter dem im Hause befindlichen Teil des Korbes liegt (מ״א). unrein13 Dagegen sind die Geräte im Korbe rein, da dessen Mündung nach aussen steht.; ist sie im Korbe14 Einerlei, ob in dem Teile, der im Hause ist, oder in dem, der draussen ist., so ist alles15 Was im Korbe, unter oder über dem Korbe, oder im Hause sich befindet. unrein16 Da nach 6, 1 ein Gerät wohl als Zelt wirkt, zu verunreinigen, aber nicht vor Unreinheit zu schützen, so bringt der obere Teil des Korbes als Zelt die Unreinheit an alle genannten Orte, weil die obere und untere Mantel-Fläche sowie der Boden des Korbes vor der Unreinheit keinen Schutz bieten (Maim., מ״א ,א״ר, anders ר״ש und Bart.)..", + "Steht ein solcher Korb eine Handbreite über der Erde17 So, dass unter demselben ein Zelt mit חלל טפח (VO 6) vorhanden ist., und eine Unreinheit ist darunter18 Von da kommt die טומאה auch ins Haus, da dieser Raum mit dem Hause ein אהל bildet. Ebenso nach oben, da der Korb nicht schützt (nach 6, 1)., oder im Hause19 Von da kommt die טומאה unter den Korb (nach Note 18), und von hier nach oben (das)., oder darüber20 S. Note 15. Von da kommt die טומאה unter den Korb (nach Note 8), und von hier nach dem Hause und überallhin nach oben, da sobald die טומאה unten ist, das untere Zelt als mit טומאה angefüllt betrachtet wird., so ist alles unrein21 Was unter oder über dem Korbe oder im Hause liegt., ausgenommen was im Korbe ist22 Weil der Korb als nicht verunreinigungsfähiges Gerät (Note 1) alles, was darin sich befindet, vor Unreinheit schützt (s. aber Note 8 und מ״א).; ist sie im Korbe, so ist alles15 Was im Korbe, unter oder über dem Korbe, oder im Hause sich befindet. unrein23 Nach Note 16..", + "Wobei sind obige Worte24 Dass der Korb vor der Unreinheit nicht schützt. gesagt? Wenn der Korb noch als Gerät gilt25 Er ist nicht derart beschädigt, dass er nicht mehr als Gerät gelten kann. und lose26 מחלחלת (bezieht sich auf כורת) lose stehend, vgl. Kelim 10, 3. steht27 Er steht so lose zwischen den Türpfosten, dass er nicht zusammen mit den Zelt-Wänden wie ein Zelt schützen kann, nach 5, 5 Ende. Wir folgen hier der Erklärung des R. Josua Heller in seiner Schrift מעיני יהושע (Wilna 1879). Die anderen Erklärer erklären מחולחלת mit „gelöchert“, „mit Löchern versehen“; Maim. fasst es als „hohl“, „inwendig nicht mit Stroh ausgefüllt.“ Alle diese Erklärungen bieten grosse Schwierigkeiten, die in obiger Schrift ausführlich dargelegt sind.; ist er aber durchbrochen28 Am Boden, so dass er nichts mehr aufnehmen könnte und deshalb den Charakter eines כלי verloren hat und als Zelt (אהל) zu betrachten ist, so תוי״ט (anders מ״א und יו״ב). und mit Stroh zugestopft29 Dies macht ihn nicht wieder zum כלי, da dies keine vollständige Reparatur ist; indessen bewirkt doch diese Verstopfung soviel, dass die טומאה nicht durch die Öffnung eindringen kann (vgl. 8, 1)., oder steht er gedrängt30 אפוצה, die Tosefta hat אפוסה (vom arab. عغص, zusammendrücken), gedrängt stehend. In Jer. Pesach. I, 27 c wird מחוללות und אפוצות von Fässern gebraucht, die in Zwischenräumen, resp. gedrängt nebeneinander stehen. Entsprechend den in Note 27 angeführten divergierenden Erklärungen zu מחלחלת sind auch die Deutungen von אפוצה verschieden. Nach Maim. bedeutet es „ausgestopft“ mit Stroh, so dass kein חלל טפח im Innern vorhanden ist. Die anderen Erklärer fassen es als „zugemacht, verschlossen“; die Löcher sind alle so zugemacht, dass kein טפח offen geblieben. — wann heisst er gedrängt stehend31 Wie viel Zwischenraum darf zwischen dem Korbe und der Wand sein, dass ersterer noch als gedrängt stehend bezeichnet werden kann. ? wenn er auf keiner Seite32 Der Wände. einen Zwischenraum von einer Handbreite hat33 Ein Zwischenraum von weniger als einer Handbreite wird bezüglich der Unreinheits-Vorschriften als nicht vorhanden betrachtet, wie wenn die beiden getrennten Gegenstände mit einander verbunden (לבוד) wären (vgl. מ״א); vgl. auch oben Abschn. 5, Note 89 und 76 (etwas abweichend bei מעיני יהושע). — [dann gelten folgende Bestimmungen]: Liegt eine Olivengrösse vom Toten unter dem Korbe34 Als טומאה רצוצה (VO 7)., so wird nur alles, was dieser gegenüber6 In senkrechter Richtung. abwärts bis zum Abgrund liegt35 Dagegen kann die טימאה nicht nach aufwärts und nicht einmal in das Innere des Korbes dringen, da der Korb als Zelt gilt, das vor der טומאה schützt., unrein; liegt die Unreinheit über dem Korbe36 Im Freien., so ist nur alles, was dieser gegenüber nach oben bis zum Himmel sich befindet, unrein37 Nach VO 7; nach unten dringt die טומאה nicht, da der Korb schützt.. Ist die Unreinheit im Hause, so ist nur das Haus unrein38 Nach מהר״ם bei תוי״ט auch was unter dem im Hause befindlichen Teile des Korbes ist; doch wird dies von מ״א bestritten.; ist sie im Korbe, so ist nur, was im Korbe liegt, unrein39 Denn da der Korb als Zelt betrachtet wird, so kann die טומאה nicht in einen anderen Raum hinausdringen, es sei denn, dass es durch eine Türe oder ein Fenster mit demselben verbunden ist..", + "Steht ein solcher Korb40 Wie er in Mischna 3 (Note 28 bis 33) bezeichnet ist. eine Handbreite über der Erde17 So, dass unter demselben ein Zelt mit חלל טפח (VO 6) vorhanden ist. und eine Unreinheit ist darunter41 Von da kommt die טומאה auch ins Haus (wie in Note 18 angegeben), aber nicht nach oben, da in unserem Falle der Korb als Zelt gilt und schützt. oder im Hause42 Von da kommt die טומאה unter den Korb (wie in Note 19), aber nicht nach oben (nach Note 41)., so ist, was unter dem- selben und was im Hause sich befindet, unrein, das Innere43 Dieses wird von dem allseitig verschlossenen Korbe geschützt. Sogar der Teil des Innern, der im Hause ist, ist rein. des Korbes und was darüber44 Nur auf dem ausserhalb des Hauses befindlichen Teil. Das dort Liegende wird nach Note 41 und 42 durch den Korb geschützt., ist rein. Ist die Unreinheit im Innern des Korbes, so ist nur dieses Innere unrein45 Wie oben Note 39.; ist sie darüber, so ist nur alles, was dieser gegenüber nach oben bis zum Himmel sich befindet, unrein46 Wie in Note 37..", + "Wobei gelten obige Worte47 Die in den 4 ersten Mischna’s gegebenen Bestimmungen. ? Wenn die Mündung des Korbes nach aussen geht48 Bisher wurden 4 Fälle (in 4 Mischna’s) vorgeführt, die von einem Korbe sprechen, dessen Mündung nach aussen geht; nun werden in Mischna 5—8 dieselben 4 Fälle besprochen hinsichtlich eines Korbes, dessen Mündung nach innen geht, so dass Mischna 5 der M. 1, M. 6 der M. 2, M. 7 der M. 3 und M. 8 der M. 4 entspricht., wenn aber nach innen49 Die Mündung ist nach innen geöffnet, so dass der innere Raum des Korbes mit dem des Hauses vereinigt ist und die טומאה von dem einen Raume in den andern dringen kann., und eine Olivengrösse vom Toten sich darunter4 So dass diese eine טומאה רצוצה ist (VO 7), da unter dem Korbe kein חלל טפח vorhanden ist. oder darüber5 Unter freiem Himmel. draussen sich befindet, so ist alles, was gerade gegenüber6 In senkrechter Richtung. der Olivengrösse, darunter, darüber und darin50 Das Wort ותוכה muss nach den in Note 8 angeführten Ansichten des ר״ש und Bart., sowie nach fast allen anderen Erklärern gestrichen werden. Nur nach der in Note 9 angeführten Ansicht des Maimon. kann ותוכה stehen bleiben. liegt, unrein8 Wenn die Unreinheit unter dem Korbe liegt, verunreinigt sie als טומאה רצוצה alles in senkrechter Richtung (bloss das im Korbe Befindliche wird nach ר״ש und Bart. durch den Korb geschützt). Wenn aber die Unreinheit über dem Korbe liegt, so ist sie, als unter freiem Himmel liegend, zwar Dicht בוקעת ויורדת (VO 7); doch verunreinigt sie bis zum Erdboden alles, was ihr gerade gegenüber liegt (vgl. 10, 6); der Korb kann vor der Unreinheit keinen Schutz gewähren, nach Abschn. 6, 1., aber alles, was der Olivengrösse nicht gerade gegenüber6 In senkrechter Richtung. liegt, ferner, was im Korbe ist9 Nach ר״ש und Bart. (Note 8) auch wenn es gerade gegenüber der Unreinheit liegt, weil der Korb alles, was in demselben ist, vor der Unreinheit schützt; nach Maim. nur wenn es nicht gerade gegenüber der Unreinheit liegt., und das Haus10 Alles was sich im Hause befindet. sind rein11 Denn alles was neben einer טומאה רצוצה liegt, ohne diese zu berühren, ist rein (VO 7).. Ist die Unreinheit im Korbe14 Einerlei, ob in dem Teile, der im Hause ist, oder in dem, der draussen ist. oder im Hause, so ist alles15 Was im Korbe, unter oder über dem Korbe, oder im Hause sich befindet. unrein51 Denn da der innere Raum des Korbes und des Hauses als vereinigt gelten, ist in jedem der beiden Fälle die טומאה im Korbe befindlich, und von da dringt sie nach unten und nach oben, weil die Wände des Korbes nicht schützen, nach Note 16..", + "Steht ein solcher Korb eine Handbreite über der Erde17 So, dass unter demselben ein Zelt mit חלל טפח (VO 6) vorhanden ist., und eine Unreinheit ist darunter18 Von da kommt die טומאה auch ins Haus, da dieser Raum mit dem Hause ein אחל bildet. Ebenso nach oben, da der Korb nicht schützt (nach 6, 1)., oder im Hause52 Sobald die טומאה im Hause ist, dringt sie durch die Mündung des Korbes in dessen Inneres, so dass auch das Innere vom Korbe nicht geschützt werden kann und unrein wird., oder im Korbe, oder darüber, so ist alles unrein53 Während oben in Mischna 2 das Innere des Korbes nach Note 22 geschützt wird, ist dies hier nicht der Fall, weil die טומאת vom Hause durch die Mündung des Korbes in dessen Inneres gelangt..", + "Wobei sind obige Worte54 In Mischna 5 und 6. gesagt? wenn der Korb noch als Gerät gilt25 Er ist nicht derart beschädigt, dass er nicht mehr als Gerät gelten kann. und lose26 מחלחלת (bezieht sich auf כורת) lose stehend, vgl. Kelim 10, 3. steht27 Er steht so lose zwischen den Türpfosten, dass er nicht zusammen mit den Zelt-Wänden wie ein Zelt schützen kann, nach 5, 5 Ende. Wir folgen hier der Erklärung des R. Josua Heller in seiner Schrift מעיני יהושע (Wilna 1879). Die anderen Erklärer erklären מחולחלת mit „gelöchert“, „mit Löchern versehen“; Maim. fasst es als „hohl“, „inwendig nicht mit Stroh ausgefüllt.“ Alle diese Erklärungen bieten grosse Schwierigkeiten, die in obiger Schrift ausführlich dargelegt sind.; ist er aber durchbrochen28 Am Boden, so dass er nichts mehr aufnehmen könnte und deshalb den Charakter eines כלי verloren hat und als Zelt (אהל) zu betrachten ist, so תוי״ט (anders מ״א und יו״ב). und mit Stroh zugestopft29 Dies macht ihn nicht wieder zum כלי, da dies keine vollständige Reparatur ist; indessen bewirkt doch diese Verstopfung soviel, dass die טומאה nicht durch die Öffnung eindringen kann (vgl. 8, 1)., oder steht er gedrängt30 אפוצה, die Tosefta hat אפוסה (vom arab. عغص, zusammendrücken), gedrängt stehend. In Jer. Pesach. I, 27 c wird מחוללות und אפוצות von Fässern gebraucht, die in Zwischenräumen, resp. gedrängt nebeneinander stehen. Entsprechend den in Note 27 angeführten divergierenden Erklärungen zu מחלחלת sind auch die Deutungen von אפוצה verschieden. Nach Maim. bedeutet es „ausgestopft“ mit Stroh, so dass kein חלל טפח im Innern vorhanden ist. Die anderen Erklärer fassen es als „zugemacht, verschlossen“; die Löcher sind alle so zugemacht, dass kein טפח offen geblieben., — wann heisst es gedrängt stehend31 Wie viel Zwischenraum darf zwischen dem Korbe und der Wand sein, dass ersterer noch als gedrängt stehend bezeichnet werden kann. ? wenn er auf keiner Seite32 Der Wände. einen Zwischenraum von einer Handbreite hat33 Ein Zwischenraum von weniger als einer Handbreite wird bezüglich der Unreinheits-Vorschriften als nicht vorhanden betrachtet, wie wenn die beiden getrennten Gegenstände mit einander verbunden (לבוד) wären (vgl. מ״א); vgl. auch oben Abschn. 5, Note 89 und 76 (etwas abweichend bei מעיני יהושע). —, [dann gelten folgende Bestimmungen]: Liegt eine Olivengrösse vom Toten unter dem Korbe34 Als טומאה רצוצה (VO 7)., so wird nur alles, was dieser gegenüber abwärts bis zum Abgrunde liegt35 Dagegen kann die טימאה nicht nach aufwärts und nicht einmal in das Innere des Korbes dringen, da der Korb als Zelt gilt, das vor der טומאה schützt., unrein; liegt die Unreinheit über dem Korbe36 Im Freien., so ist nur alles was dieser gegenüber nach oben bis zum Himmel sich befindet, unrein37 Nach VO 7; nach unten dringt die טומאה nicht, da der Korb schützt.; ist die Unreinheit im Korbe oder im Hause, so ist alles im Korbe und im Hause Befindliche unrein55 Da das Innere des Korbes nach dem Hause offen ist und mit diesem ein Zelt bildet, so dass die טומאה von einen Raume in den andern dringt. Nach oben und nach unten aber kann die טומאה nicht dringen, weil die Wände des Korbes חוצץ sind..", + "Steht ein solcher Korb56 Wie er in Mischna 7 bezeichnet ist. eine Handbreite über der Erde17 So, dass unter demselben ein Zelt mit חלל טפח (VO 6) vorhanden ist., und eine Unreinheit ist darunter41 Von da kommt die טומאה auch ins Haus (wie in Note 18 angegeben), aber nicht nach oben, da in unserem Falle der Korb als Zelt gilt und schützt., oder im Hause57 Von da kommt die טומאה sowohl unter den Korb, als auch durch die Mündung in den Korb., oder im Korbe58 Von da kommt die טומאה durch die offene Mündung ins Haus, und vom Hause unter den Korb, da von hier ein חלל טפח nach dem Hause geht., so ist alles59 Die 3 genannten Räume unrein, ausgenommen was über dem Korbe ist60 Ausserhalb des Hauses. Dieser Raum wird durch die Wand des Korbes geschützt.; ist die Unreinheit über dem Korbe, so ist nur alles, was dieser gegenüber nach oben bis zum Himmel sich befindet, unrein61 Wie in Note 37..", + "Füllt ein solcher Korb62 Der nicht verunreinigungsfähig ist, nach Note 1. das ganze Haus aus63 Er befindet sich ganz im Innern des Hauses und ruht mit seinem Boden auf der Erde, während die Mündung nach oben gerichtet ist., so dass zwischen ihm und dem Gebälke keine Handbreit-Weite vorhanden ist64 Der Rand der offenen Mündung ist von der Decke des Hauses keine Handbreite entfernt., so ist, wenn eine Unreinheit im Korbe sich befindet, das Haus unrein65 Weil die טומאה keinen andern Ausgang hat, als durch das Haus, vgl. Abschn. 4, Note 12.; ist sie im Hause, so bleibt, was im Korbe ist, rein66 Weil die טומאה nicht in einen Raum dringen kann, der nicht eine Öffnung von der Weite eines טפח hat. Das Gerät schützt in diesem Falle seinen Inhalt zusammen mit den Zeltwänden (s. Abschn. 5. Note 76 und 89).; denn die Unreinheit geht gewöhnlich hinaus, aber nicht hinein67 Vgl. Abschn. 3. Mischna 7.. Es ist einerlei, ob er aufrecht steht68 Und bis nahe an die Decke reicht (Note 64)., oder auf der Seite liegt69 So dass dessen Mündung von der Wand des Hauses weniger als einen טפח entfernt liegt., ob es ein Korb ist oder zwei übereinander70 Der Boden des obern Korbes ruht auf der Mündung des untern, und zwischen der Mündung des obern Korbes und der Decke des Hauses ist die Entfernung weniger als ein טפח..", + "Steht ein solcher Korb62 Der nicht verunreinigungsfähig ist, nach Note 1. im Eingang71 Aufrecht mit dor Mündung nach oben., so dass zwischen ihm und der Überschwelle72 Statt המשקוף lesen T., N. u. and. השקוף. Nach ס״ט versteht mau unter שקוף die ganze Einfassung des Eingangs: Unter und Oberschwelle samt beiden Pfosten. keine Handbreit-Weite vorhanden ist73 Selbstverständlich ist auch unter dem Korbe kein חלל טפח vorhanden, da er auf dem Boden ruht, wie der Ausdruck עומדת zeigt (יו״ב)., so ist, wenn eine Unreinheit im Korbe sich befindet, das Haus rein74 Da die Mündung des Korbes als durch die Oberschwelle, von der sie keinen טפח entfernt ist, verschlossen betrachtet wird, so schützt der Korb zusammen mit den Zeltwänden.; ist die Unreinheit im Hause, so ist, was im Korbe liegt, unrein75 Es spricht hier von dem Falle, dass der Korb den ganzen Eingang ausfüllt (vgl. oben Note 72 die Erklärung von ס״ט), so dass die טומאה keinen andern Ausgang hat, als durch den Korb. Es ist hier derselbe Fall, wie in Abschn. 4, M. 3, wo ein Schrank den ganzen Eingang ausfüllt. Nach ר״ש und A. ist zu lesen טהור statt טמא. Nach dieser LA. handelt der Satz von dem Falle, dass das Haus noch eine andere Türe hat, die geöffnet worden ist.; denn die Unreinheit geht gewöhnlich hinaus, aber nicht hinein76 Diese Begründung bezieht sich (nach unserer LA.) auf den ersten Satz, wonach, wenn die Unreinheit im Korbe ist, das Haus rein bleibt; denn obwohl die טומאה im Korbe vergraben (טמונה) ist, so dringt sie wohl hinaus nach aussen, aber nicht ins Haus (מ״א)..", + "Liegt der Korb77 Der ein nicht verunreinigungsfähiges Gerät ist. auf der Seite im Freien78 Die Bestimmungen in unserer Mischna sind identisch mit denen in Mischna 1; nur dass hier das Haus nicht in Betracht kommt, da der Korb unter freiem Himmel steht., und eine Olivengrösse vom Toten liegt unter4 So dass diese eine טומאה רצוצה ist (VO 7), da unter dem Korbe kein חלל טפח vorhanden ist. oder über dem Korbe, so ist alles, was gerade gegenüber6 In senkrechter Richtung. der Olivengrösse darunter oder darüber liegt7 Nach Maimon. auch was im Innern des Korbes gerade gegenüber der Unreinheit liegt; dagegen nach ר״ש und Bart. ist im Innern des Korbes alles rein., unrein8 Wenn die Unreinheit unter dem Korbe liegt, verunreinigt sie als טומאה רצוצה alles in senkrechter Richtung (bloss das im Korbe Befindliche wird nach ר״ש und Bart. durch den Korb geschützt). Wenn aber die Unreinheit über dem Korbe liegt, so ist sie, als unter freiem Himmel liegend, zwar Dicht בוקעת ויורדת (VO 7); doch verunreinigt sie bis zum Erdboden alles, was ihr gerade gegenüber liegt (vgl. 10, 6); der Korb kann vor der Unreinheit keinen Schutz gewähren, nach Abschn. 6, 1., und alles, was nicht derselben gerade gegenüber6 In senkrechter Richtung. liegt, ferner was im Korbe liegt9 Nach ר״ש und Bart. (Note 8) auch wenn es gerade gegenüber der Unreinheit liegt, weil der Korb alles, was in demselben ist, vor der Unreinheit schützt; nach Maim. nur wenn es nicht gerade gegenüber der Unreinheit liegt., ist rein11 Denn alles was neben einer טומאה רצוצה liegt, ohne diese zu berühren, ist rein (VO 7).. Befindet sich die Unreinheit im Korbe, so ist alles79 Was im Korbe, unter oder über dem Korbe liegt. unrein16 Da nach 6, 1 ein Gerät wohl als Zelt wirkt, zu verunreinigen, aber nicht vor Unreinheit zu schützen, so bringt der obere Teil des Korbes als Zelt die Unreinheit an alle genannten Orte, weil die obere und untere Mantel-Fläche sowie der Boden des Korbes vor der Unreinheit keinen Schutz bieten (Maim., מ״א ,א״ר, anders ר״ש und Bart.)..", + "Liegt ein solcher Korb, eine Handbreite über der Erde17 So, dass unter demselben ein Zelt mit חלל טפח (VO 6) vorhanden ist., und eine Unreinheit ist darunter80 Von da kommt die טומאה über den Korb, da der Korb nicht schützt (nach 6, 1). oder darüber81 S. Note 20., so ist alles82 Was unter oder über dem Korbe liegt. unrein, ausgenommen was im Korbe ist22 Weil der Korb als nicht verunreinigungsfähiges Gerät (Note 1) alles, was darin sich befindet, vor Unreinheit schützt (s. aber Note 8 und מ״א).; befindet sie sich im Korbe, so ist alles79 Was im Korbe, unter oder über dem Korbe liegt. unrein83 Die bisherigen Bestimmungen dieser Mischna sind identisch mit denen der Mischna 2; nur dass das Haus hier nicht in Betracht kommt.. Wobei84 Von hier ab werden bis zum Ende dieser Mischna Bestimmungen gegeben, welche (mit wenigen Variationen) denen der Mischnas 3 und 4 gleich sind. sind obige Worte24 Dass der Korb vor der Unreinheit nicht schützt. gesagt? Wenn der Korb noch als Gerät25 Er ist nicht derart beschädigt, dass er nicht mehr als Gerät gelten kann. gilt85 Das hier und in M. 14 מחולחלת und weiter אפוצה fehlt, versteht sich nach unserer Erklärung in Note 27 am einfachsten, da hier, wo der Korb im Freien sich befindet, nicht davon die Rede sein kann, dass er lose oder gedrängt steht. Nach den andern dort angeführten Erklärungen lässt sich das Fehlen von מחולחלת und אפוצה in unserer Mischna und in M. 14 nur durch gezwungene Annahmen erklären.; ist er aber durchbrochen28 Am Boden, so dass er nichts mehr aufnehmen könnte und deshalb den Charakter eines כלי verloren hat und als Zelt (אהל) zu betrachten ist, so תוי״ט (anders מ״א und יו״ב). und mit Stroh zugestopft29 Dies macht ihn nicht wieder zum כלי, da dies keine vollständige Reparatur ist; indessen bewirkt doch diese Verstopfung soviel, dass die טומאה nicht durch die Öffnung eindringen kann (vgl. 8, 1)., oder86 Anstatt אפוצה, das hier nicht angeht, wird eine andere Bedingung gesetzt, wodurch der Korb nicht als Gerät, sondern als אהל zu gelten hat. — nach der Ansicht der Weisen87 Diese Ansicht findet man in der Tosefta Kelim II, 5,1 in folgenden Worten: כלי גללים וכלי אכנים וכלי אדמה הבאין במרה ר׳ מאיר אומר הרי הן ככלים וחכמים אומרים הרי הן כאהלים Geräte aus Viehexkrementen, aus Stein oder aus ungebrannter Erde, welche das Mass von 40 Seah haben, sind nach R. Meïir als Geräte (nicht als Zele) zu betrachten; nach den Weisen aber gelten sie als Zelte. Ob R. Meïir wenigstens zugesteht, dass Holzgeräte, die 40 Seah fassen können, als Zelte gelten und vor Unreinheit schützen, könnte zweifelhaft erscheinen (vgl. ס״ט 145 a). Jedenfalls sagt unsere Mischna, dass nach der Ansicht der Weisen alle Geräte, die 40 Seah fassen können, als Zelte gelten und vor der Unreinheit schützen. — wenn er vierzig Seah fassen kann88 Vgl. Kelim 15, 1 und oben Note 1., [dann gelten folgende Bestimmungen]: Liegt eine Olivengrösse vom Toten unter dem Korbe34 Als טומאה רצוצה (VO 7)., so wird nur alles, was dieser gegenüber6 In senkrechter Richtung. abwärts bis zum Abgrund liegt35 Dagegen kann die טימאה nicht nach aufwärts und nicht einmal in das Innere des Korbes dringen, da der Korb als Zelt gilt, das vor der טומאה schützt., unrein; liegt die Unreinheit über dem Korbe, so ist nur alles, was dieser gegenüber nach oben bis zum Himmel sich befindet, unrein37 Nach VO 7; nach unten dringt die טומאה nicht, da der Korb schützt.. Ist die Unreinheit im Korbe, so ist nur, was im Korbe liegt, unrein39 Denn da der Korb als Zelt betrachtet wird, so kann die טומאה nicht in einen anderen Raum hinausdringen, es sei denn, dass es durch eine Türe oder ein Fenster mit demselben verbunden ist.. Liegt ein solcher Korb eine Handbreite über der Erde17 So, dass unter demselben ein Zelt mit חלל טפח (VO 6) vorhanden ist., und eine Unreinheit ist darunter, so ist nur, was unter demselben sich befindet, unrein89 Nach oben dringt die טומאה nicht, da der Korb als Zelt schützt.; ist die Unreinheit im Korbe, so ist nur dessen Inneres unrein39 Denn da der Korb als Zelt betrachtet wird, so kann die טומאה nicht in einen anderen Raum hinausdringen, es sei denn, dass es durch eine Türe oder ein Fenster mit demselben verbunden ist.; ist sie darüber, so ist nur alles, was dieser gegenüber nach oben bis zum Himmel sich befindet, unrein37 Nach VO 7; nach unten dringt die טומאה nicht, da der Korb schützt..", + "Sitzt der Korb auf seinem Boden auf90 Im Freien, mit der Mündung nach oben., und er gilt als Gerät91 Der Boden ist ganz und nicht durchbrochen. Nach ס״ט bedeutet והיא כלי: Das Innere ist ein Gerät und kein אהל, indem die obere Öffnung mindestens einen טפח im Quadrat misst., [so gilt folgendes]: Wenn eine Unreinheit sich darunter, darin oder darüber92 Oberhalb der Mündung. befindet, so dringt die Unreinheit senkrecht aufwärts93 Hier steht der Ausdruck בוקעת (der oben M. 11 und sonst bei dem auf der Seite liegenden Korbe nicht gebraucht wird), weil hier die טומאה auch ins Innere des Korbes dringt; denn da die Mündung nach oben geht und der Korb das oberhalb der Mündung Befindliche nicht schützen kann, so schützt er auch das davon nicht geschiedene Innere nicht. Indessen nach der oben Note 9 angeführten Ansicht des Maimon., wonach auch, wenn der Korb auf der Seite liegt, die טומאה ins Innere des Korbes dringt, bliebe die Frage bestehen, warum nicht oben ebenfalls der Ausdruck בוקעת gebraucht wird. Die Antwort darauf gibt מ״א, dass oben wegen על גבה nicht der Ausdruck בוקעת stehen kann; denn dieser Ausdruck bedeutet, dass die טומאה bis in den tiefsten Abgrund dringt, während im Falle על גבה die טומאה nur bis zum Erdboden dringt, wie oben Note 8 erklärt ist. Allein nach ראב״ד würde auch in unserer M. die טומאה nur bis zur Erde dringen, s. תוי״ט zu 10, 6. und abwärts94 Auch wenn die טומאה im Korbe oder darüber ist, wird sie, da der Korb nicht חוצץ ist, so betrachtet, als wäre sie unter dem Korbe, wobei sie als טומאה רצוצה aufwärts und abwärts dringt (מ״ש, vgl. weiter 10,6).. Steht ein solcher Korb eine Handbreite über der Erde17 So, dass unter demselben ein Zelt mit חלל טפח (VO 6) vorhanden ist., oder ist er zugedeckt95 Nur wenn er mit einem Geräte zugedeckt ist, gilt folgende Bestimmung, aber nicht, wenn er mit einem Brette zugedeckt ist, vgl. oben 5, 6 (ר״ש und Bart). Nach מ״א gilt sie auch in letzterem Falle. oder auf seine Mündung gestülpt96 Dann ist unter dem Korbe ein Zelt, das die טומאה bringt., und es befindet sich eine Unreinheit darunter, darin oder darüber, so ist alles unrein97 Denn sobald die טומאה in einen Raum dringt, der als אהל gilt, verbreitet sie sich über diesen ganzen Raum und dringt dann auch durch das Gerät nach oben, da ein Gerät wohl als Zelt gilt insofern, dass es die טומאה bringt, aber nicht vor der טומאה schützen kann, vgl. 6, 1..", + "Wobei98 Auch die Bestimmungen dieser Mischna entsprechen denen in M. 3 und 4 und den Variationen in M. 12; nur ist hier noch eine divergierende Ansicht angegeben. ist obiges gesagt? Wenn der Korb noch als Gerät25 Er ist nicht derart beschädigt, dass er nicht mehr als Gerät gelten kann. gilt85 Das hier und in M. 14 מחולחלת und weiter אפוצה fehlt, versteht sich nach unserer Erklärung in Note 27 am einfachsten, da hier, wo der Korb im Freien sich befindet, nicht davon die Rede sein kann, dass er lose oder gedrängt steht. Nach den andern dort angeführten Erklärungen lässt sich das Fehlen von מחולחלת und אפוצה in unserer Mischna und in M. 14 nur durch gezwungene Annahmen erklären.; ist er aber durchbrochen28 Am Boden, so dass er nichts mehr aufnehmen könnte und deshalb den Charakter eines כלי verloren hat und als Zelt (אהל) zu betrachten ist, so תוי״ט (anders מ״א und יו״ב). und mit Stroh zugestopft29 Dies macht ihn nicht wieder zum כלי, da dies keine vollständige Reparatur ist; indessen bewirkt doch diese Verstopfung soviel, dass die טומאה nicht durch die Öffnung eindringen kann (vgl. 8, 1)., oder86 Anstatt אפוצה, das hier nicht angeht, wird eine andere Bedingung gesetzt, wodurch der Korb nicht als Gerät, sondern als אהל zu gelten hat. — nach der Ansicht der Weisen87 Diese Ansicht findet man in der Tosefta Kelim II, 5,1 in folgenden Worten: כלי גללים וכלי אכנים וכלי אדמה הבאין במרה ר׳ מאיר אומר הרי הן ככלים וחכמים אומרים הרי הן כאהלים Geräte aus Viehexkrementen, aus Stein oder aus ungebrannter Erde, welche das Mass von 40 Seah haben, sind nach R. Meïir als Geräte (nicht als Zele) zu betrachten; nach den Weisen aber gelten sie als Zelte. Ob R. Meïir wenigstens zugesteht, dass Holzgeräte, die 40 Seah fassen können, als Zelte gelten und vor Unreinheit schützen, könnte zweifelhaft erscheinen (vgl. ס״ט 145 a). Jedenfalls sagt unsere Mischna, dass nach der Ansicht der Weisen alle Geräte, die 40 Seah fassen können, als Zelte gelten und vor der Unreinheit schützen. — wenn er vierzig Seah fassen kann88 Vgl. Kelim 15, 1 und oben Note 1., [dann gilt folgendes]: Ist eine Unreinheit darunter, darin oder darüber92 Oberhalb der Mündung., so dringt die Unreinheit senkrecht aufwärts und abwärts99 Wie oben (s. Note 93 und 94). Denn da der Korb oben offen ist und auf dem Boden steht, so ist hier kein Zelt vorhanden, weder unter dem Korbe noch im Innern desselben; deshalb kann der Boden keinen Schutz gewähren.. R. Elieser und R. Simon sagen100 Diese Tannaïm sind der Ansicht, dass ein Korb von dieser Art auch dann Schutz vor der טומאה bietet, wenn er auf seinem Boden ruht mit der Mündung nach oben, wie ein Korb, der auf der Seite liegt.: Es dringt101 Wenn die Unreinheit unter dem Korbe liegt. weder die Unreinheit in denselben aufwärts102 Es ist also nur alles, was der Unreinheit gegenüber abwärts bis zum Abgründe liegt, unrein, wie oben in M. 12. —, noch103 Wenn die Unreinheit in dem Korbe oder über demselben sich befindet. aus demselben abwärts104 Sondern nur aufwärts in senkrechter Richtung bis zum Himmel und von oben in das Innere des Korbes. Der Unterschied zwischen unserem Falle und dem in M. 12 ist, dass hier, wo zwischen dem Innern und oberhalb des Korbes keine Scheidewand existiert, die טומאה ungehemmt von dem einen Raum in den andern dringt.. Steht ein solcher Korb eine Handbreite über der Erde17 So, dass unter demselben ein Zelt mit חלל טפח (VO 6) vorhanden ist., und55 Da das Innere des Korbes nach dem Hause offen ist und mit diesem ein Zelt bildet, so dass die טומאה von einen Raume in den andern dringt. Nach oben und nach unten aber kann die טומאה nicht dringen, weil die Wände des Korbes חוצץ sind. eine Unreinheit ist darunter, so ist nur das unter dem Korbe Befindliche unrein105 Dies gilt auch nach der Ansicht des ersten Tanna. Denn da unter dem Korbe ein freier Raum von einem Kubik-טפח vorhanden ist, so gilt der Boden des Korbes als Dach eines אהל (da der Korb kein כלי ist), über das hinaus die טומאה nicht dringen kann.; ist sie darin oder darüber; so ist nur das, was dieser gegenüber nach oben bis zum Himmel sich befindet, unrein106 Unter dem Korbe aber ist alles rein, da der untere Raum als Zelt gilt, das vom Boden des Korbes (als Dach) geschützt wird..", + "Wenn in einem Sarge107 ארון ist hier fem., wie auch 1. Sam 4,17. —, der108 Es handelt sich hier, wie aus der Tosefta (10,7) zu ersehen ist, um einen Sarg, der in einen aus einem Berge hervorragenden Felsen eingehauen und oben mit einem Deckel verschlossen ist. unten breit und oben schmal ist109 Etwa in dieser Form: , ein Toter sich befindet, so bleibt, was den Sarg unten110 Den Teil, der nicht dem Deckel gegenüber liegt. berührt, rein111 Denn dieser Teil gilt nicht als Seitenwand des Sarges, sondern als ein Teil des Bergfelsens, der nicht unrein wird., was ihn oben112 An dem Teile, der dem Deckel gegenüber liegt. berührt, wird unrein113 Indem dieser Teil als דופק und der Deckel als גולל betrachtet wird, nach VO 23 und 2,4, Note 43. —. Ist er oben breit und unten schmal114 Etwa in dieser Form: , so ist, was irgendwo115 Sei es oben, sei es unten. denselben berührt, unrein116 Denn in diesem Falle ist der ganze Sarg überall dem Deckel gegenüber und als דופק zu betrachten.. Wenn der Sarg überall gleich ist117 Er hat oben und unten die gleiche Breite., so ist, was irgendwo denselben berührt, unrein118 Wie in Note 116. —; dies die Worte R. Eliesers; R. Josua sagt119 Vgl. dieselben Worte des R. Josua am Ende des 12. Abschn.: Was von einer Handbreite120 Neben dem Deckel des Grabes. abwärts berührt, ist rein121 Denn dies wird als zum Erdboden gehörig und nicht als Teil des Sarges betrachtet., was von einer Handbreite aufwärts berührt, ist unrein122 Denn dies gehört zum Sarge (יו״ב und א״ר). Nach Maimon. u. A. sagt. R. Josua: Wer die Handbreite des Steinbodens, die unter dem Toten liegt, berührt, ist unrein; wer aber von dieser Handbreite abwärts den Steinboden berührt, ist rein; denn nur der dem Toten zunächst liegende טפח gehört zum Boden des Sarges (vgl. auch מ״א).. Ist der Sarg wie eine Kleiderkiste123 קמטרא vgl. Kelim 16,7, Note 69. — gebildet124 Nach ר״ש und Bart. bedeckt bei der קמטרא der Deckel die ganze Dicke der Kiste, während beim גלוסקום der Deckel nur die Höhlung schliesst. Nach יו״ב ist קמטרא ein Koffer, dessen obere Decke und Wände nicht durch Kanten von einander geschieden sind, sondern zusammen eine gerundete Fläche (wie die Hälfte eines Zylinder-Mantels) bilden., so ist was irgendwo denselben berührt, unrein125 Da die Wände unter dem Deckel liegen und alles, was dem Deckel gegenüber liegt, unrein ist (ר״ש und Bart.). Nach יו״ב: Weil hier die Wände vom Deckel nicht geschieden erscheinen, so werden die Seitenwände auch wie die obere Decke betrachtet., ist er wie ein Kasten126 גלוסקום (gr. γλωσσόκομον), nach Maimon. ein Schmuckkästchen; sonst auch דלוסקמא, vgl. B. mezia 1, 8., so ist, was irgendwo127 An den Wänden., ausser dem Orte der Öffnung128 Dem Deckel, welcher die Höhlung verschliesst. Nach יו״ב ist גלוסקום ein Kasten mit bauchigen Wänden und flachem Boden und Deckel. Wer da die Wände, die nicht dem Toten gegenüber liegen, berührt, ist rein. Dagegen wer den Deckel, und selbstverständlich den gegenüberliegenden Boden, berührt, ist unrein., denselben berührt, rein.", + "Wenn129 Wir geben die Erklärung dieser Mischna nach der oben in Note 27 angeführten Schrift מעיני יהושע. ein Fass130 Es ist hier von einem irdenen Fasse die Rede, das (vgl. VK 26) von der äusseren Seite aus keine Unreinheit annimmt, dagegen von innen schon, wenn eine Unreinheit sich in dessen hohlem Raum befindet, unrein wird. Der Gestalt nach ist das hier in Rede stehende Fass ein bauchiges Gerät, das sich nach unten und nach oben hin allmählich verengt Es hat unten einen kreisförmigen flachen Boden (שולים), auf dem es gewöhnlich aufsitzt; oben ist die Mündung, die mit einem Deckel (כסוי oder מגופה) verschlossen werden kann. Es wird vorausgesetzt, dass der Raum unter der bauchigen Wand an keiner Stelle eine Kubik-טפח beträgt, so dass dieser Raum nicht als אהל betrachtet werden kann. auf seinem Boden im Freien steht, und eine Olivengrösse vom Toten darunter131 Es ist da eine טימאה רצוצה (s. Note 4). oder darin gegenüber dem untern Boden132 Nicht innerhalb der auswärts gehenden Rundung der bauchigen Wand. sich befindet133 Dasselbe gilt auch, wenn die Unreinheit sich oberhalb der offenen Mündung gegenüber dem untern Boden befindet., so dringt die Unreinheit senkrecht aufwärts134 Durch den untern Boden, der nicht schützt., ebenso wie in M. 13, vgl. Note 93. und abwärts135 Vgl. Note 94., und das Fass ist136 Auch wenn die טומאה unter dem Fasse liegt. unrein137 Obgleich das Fass von aussen keine טומאה annimmt (Note 130), so wird es hier dennoch unrein, weil die טומאה aufwärts und von da wieder abwärts in das Innere des Fasses dringt.. Ist die Unreinheit unter dessen Seitenwand138 Unter der bauchigen Wand, unter der kein חלל טפח vorhanden ist (Note 130), so dass die טומאה dort ebenfalls רצוצה ist. draussen, so dringt die Unreinheit senkrecht aufwärts und abwärts139 Und verunreinigt alles, was über der טומאה senkrecht oberhalb oder unterhalb der bauchigen Wand liegt und das Fass bleibt rein140 Ebenso alles was sich im Fasse befindet, da es von aussen keine טומאה annimmt. Ins Innere aber dringt die טומאה hier nicht, ebenso wie beim Korbe, der auf der Seite liegt, oben M. 11, vgl. Note 9 die Ansicht des ריש. Nach der dort angeführten Ansicht des Maimon. aber spricht die Mischna hier von dem Falle, dass die טומאה derart unter der Wand liegt, dass sie beim Aufwärtssteigen nur durch die Dicke der Wand dringt, ohne den innern Raum zu treffen. So erklärt auch Maimon. in seinem Comment. dieser M.. Ist sie inwendig unter der Seitenwand141 Innerhalb der bauchigen Höhlung., so ist, wenn in den Seitenwänden142 An irgendeiner Stelle der bauchigen Höhlung, wenn auch nicht gerade dort, wo die טומאה liegt. ein freier Raum von einer Kubik-Handbreite sich befindet143 Dann verbreitet sich die טומאה über den ganzen Raum dieser Höhlung, die als ein אהל betrachtet wird, nach 7,2, Note 25., alles144 Was innerhalb der bauchigen Höhlung, was darüber und darunter sich befindet und das Fass selbst. unrein145 Die Wände eines Gerätes können vor einer Zelt-Unreinheit nicht schützen (nach 6,1); das Fass selbst aber ist unrein, weil die Unreinheit in dessen Innerem sich befindet., was jedoch gegen die Mündung zu liegt146 Sowohl im Innern des Fasses, als darunter und darüber., bleibt rein147 Da über der Mündung keine Bedachung sich befindet, welche auf den derselben gegenüber liegenden Raum die טומאה überleiten könnte. Es liegt hier derselbe Fall vor, wie in 10, 1, wo alles, was sich gegenüber der Luke befindet, rein ist.; wenn aber nicht148 Wenn in der bauchigen Höhlung kein חלל טפח vorhanden ist, dann haben wir hier eine טומאה רצוצה., so dringt die Unreinheit senkrecht aufwärts und abwärts149 Wie oben Note 139; nur ist hier das Fass unrein, da die טומאה in dessen Innerem sich befindet.. Wobei sind obige Worte gesagt150 Dass alle bisher getroffenen Bestimmungen zutreffen. Die Bestimmungen sind nämlich für 3 Fälle gegeben: 1. Wenn die טומאה unter dem Boden oder demselben gegenüber im Innern liegt; 2. Wenn sie unter der bauchigen Wand draussen ist; 3. Wenn sie im Innern der bauchigen Höhlung sich befindet. ? Bei einem reinen Fasse151 Ein reines irdenes Gefäss kann im Falle 2 das Innere vor dem Eindringen der טומאה schützen (nach Note 140).; ist es aber unrein152 Ein unreines Gerät schützt nicht vor der Toten-Unreinheit; es würde demnach bei einem solchen im Falle 2 die טומאה ins Innere der bauchigen Höhlung dringen, und es wären da dieselben Bestimmungen wie im Falle 3 zu treffen. Jedoch die Bestimmungen vom Falle 1 und 3 gelten auch für ein unreines Fass. Allerdings würden die Bestimmungen vom Falle 2 auch nicht gelten, wenn das Fass nur fähig wäre, von aussen Unreinheit anzunehmen, z. B., wenn es von Holz wäre, da auch ein solches nicht vor der Toten Unreinheit schützt (VO 19)., oder steht es eine Handbreite über der Erde153 Dann ändern sich die Bestimmungen in allen 3 Fällen. Denn dann ist das ganze Gefäss ein Zelt, das nach 6,1 Unreinheit bringt, aber nicht schützt, und die nach oben gekommene Unreinheit dringt (vgl. Note 137) von da wieder abwärts ins Innere und so wird alles unrein., oder ist es zugedeckt154 Dann ändern sich die Bestimmungen vom Falle 1 und Falle 3. Im Falle 1, wo die טומאה unter dem Fasse רצוצה ist und dieselbe erst aufwärts und von da wieder abwärts (Note 137) dringt, trifft sie den Deckel, der, weil kein צמיד פתיל, nach der Bestimmung von Kelim 10,2 (vgl. Kelim 9, Note 76), nicht schützt. Die טומאה dringt also ine Innere des Fasses, über dem der Deckel, ein אהל bildet, und so wird alles unrein. Umsomehr gälte dies für den Fall 3, wo die טומאה im Innern des Fasses sich befindet. Dagegen werden im Falle 2 die Bestimmungen durch den Deckel nicht geändert, wie leicht zu ersehen. oder auf seine Mündung gestülpt155 Hierbei gelten dieselben Bestimmungen, wie in Note 154., so ist, wenn eine Unreinheit sich darunter, darin oder darüber befindet, alles unrein156 Diese Entscheidung gilt nur bei der Bedingung: „wenn es eine Handbreite über der Erde steht,“ für alle 3 am Anfang dieser Mischna genannten Fälle (vgl. Note. 153). Dagegen gilt diese Entscheidung bei den andern hier vorausgeschickten Bedingungen nicht für alle 3 Fälle, sondern entweder nur für einen Fall (Note 152), oder für 2 Fälle (Note 154 und 155).." + ], + [ + "Wenn1 Sukka 18 a in einem Hause eine Luke2 Eine Öffnung im Gebälke des Hauses dem freien Himmel zu; es ist weder ein Dach noch ein Söller darüber. ist, die eine Handbreite im Quadrat3 Vgl. Abschn. 3, Note 82. hat, so ist, wenn eine Unreinheit im Hause4 In dem nicht der Luke gegenüber liegenden bedeckten Teil des Hauses sich befindet, das der Luke gegenüber5 Im Hause in senkrechter Richtung der Luke Befindliche rein6 Da dies unter freiem Himmel liegt und nicht von einem Dach bedeckt ist.. Ist die Unreinheit der Luke gegenüber, so ist das Haus rein7 Da die Unreinheit unter freiem Himmel liegt und nicht vod einem Zelte bedeckt ist, das dieselbe auf die im Hause befindlichen Gegenstände überleiten könnte.. Befindet sich die Unreinheit sei es im Hause4 In dem nicht der Luke gegenüber liegenden bedeckten Teil des Hauses sei es der Luke gegenüber5 Im Hause in senkrechter Richtung der Luke und jemand setzt seinen Fuss über die Luke8 So dass die Luke auch überdacht ist; vgl. 6,1. —, so vermischt er die Unreinheit9 Das ganze Haus — auch der Teil gegenüber der Luke — wird als ein Zelt betrachtet, und alles darin Befindliche, sowie auch derjenige, der seinen Fuss über die Luke gesetzt hat, wird unrein.. Ist ein Teil der Unreinheit im Hause und ein Teil der Luke gegenüber10 Wenn auch das Ganze nur eine Olivengrösse beträgt, so dass ein Teil davon nicht das zur Verunreinigung erforderliche Quantum hat., so ist das Haus11 Alles was im Hause ist. unrein12 Obwohl nur ein halbes Quantum überdacht ist., und (auch) was gegenüber der Unreinheit13 Über dem Teile, der gegenüber der Luke ist. sich befindet, ist unrein14 Da die beiden Teile zusammenhängen und zusammen das erforderliche Quantum haben, so kann auch ein Teil davon verunreinigen, vgl. 3,4..", + "Hat15 Sabbat 157 a, Tos. v. הלקטי. die Luke nicht eine Handbreite im Quadrat, so ist, wenn eine Unreinheit im Hause sich befindet, das der Luke gegenüber Befindliche rein. Ist die Unreinheit der Luke gegenüber, so ist das Haus rein16 Die bisherigen Bestimmungen in M. 2, die denen der M. 1 gleich sind, wollen uns lehren, dass zwei Dinge, wenn sie auch nur durch einen geringen Zwischenraum von weniger als einer Handbreite voneinander getrennt sind, nicht als zusammenhängend (לבוד) betrachtet werden bezüglich der Unreinheits-Bestimmungen; vgl מ״א. Dies ist nach Sukka 18 a eine sinaïtische Tradition. Wohl aber wird לבור gesagt, wenn daraus eine erleichternde Bestimmung resultiert, vgl. 4, 1, Note 19.. Ist die Unreinheit im Hause4 In dem nicht der Luke gegenüber liegenden bedeckten Teil des Hauses und jemand setzt seinen Fuss über die Luke, so ist er17 Der seinen Fuss hingesetzt hat. rein18 Da durch eine Öffnung, die kein פותח טפח hat, die Unreinheit nicht hinausdringt; vgl. Tos. 11,7. Dagegen gilt bezüglich der im Hause befindlichen Gegenstände die Bestimmung von M. 1: „er vermischt die Unreinheit.“. Ist die Unreinheit der Luke gegenüber, und jemand setzt seinen Fuss über die Luke, so erklärt ihn17 Der seinen Fuss hingesetzt hat. R. Meïr für unrein19 Da sein Fuss die טומאה direkt überdacht, gilt der Raum, trotzdem die Öffnung weniger als ein פותח טפח ist, nicht als verschlossen (רא״ש).. Die Weisen aber sagen: Wenn die Unreinheit schon da war, als er seinen Fuss über die Luke setzte, so ist er17 Der seinen Fuss hingesetzt hat. unrein20 Denn er wird, sobald er den Fuss hinstreckt, unrein, bevor er noch die Öffnung verschlossen hatte.; war aber der Fuss vor der Unreinheit dort, so ist er17 Der seinen Fuss hingesetzt hat. rein21 Da die Öffnung verschlossen war, bevor die טומאה ins Haus kam, kann letztere nicht hinausdringen.. R. Simon sagt: Wenn zwei Füsse22 Von zwei Personen (oder auch von einer Person). übereinander darauf standen, bevor die Unreinheit da war, und der Erstere seinen Fuss hervorzieht, so dass des Andern Fuss sich daselbst befindet, so ist er23 Der Andere. rein24 Obgleich sein Fuss erst auf die Öffnung kam, als die טומאה schon darunter war., weil der Fuss des Ersteren vor der Unreinheit da war25 Und der Fuss des Zweiten auch über der Öffnung sich befand, bevor noch die טומאה darunter war, wenngleich die Überdachung erst erfolgte, nachdem der Erste den Fuss hervorgezogen, und die טומאה damals schon darunter war, (Maimon.)..", + "Ist ein Teil der Unreinheit im Hause4 In dem nicht der Luke gegenüber liegenden bedeckten Teil des Hauses und ein Teil derselben der Luke26 Die keinen פותח טפח hat, wie in M. 2. gegenüber, so ist das Haus11 Alles was im Hause ist. unrein, und auch das gegenüber der Unreinreit Befindliche ist unrein27 Wie oben in Note 14 werden auch hier die beiden zusammenhängenden Teile zu dem erforderlichen Quantum vereinigt.. So R. Meïr. R. Jehuda sagt: Das Haus ist unrein, aber das gegenüber der Unreinheit Befindliche ist rein.28 Denn, da hier die Luke keinen פותח טפח hat, so gilt sie insofern als verschlossen, dass der unter derselben befindliche Teil der Unreinheit nicht mit dem andern Teil vereinigt wird (רא״ש). R. Jose sagt: Wenn die Unreinheit so viel beträgt, dass sie, wenn sie geteilt würde, sowohl das Haus, als auch das gegenüber der Unreinheit Befindliche verunreinigen könnte,29 Wenn z. B. die Unreinheit 2 Olivengrössen hat, von denen 11/2 unter dem Dache und1/2 unter der Luke liegt. so ist alles unrein,30 Aber nur falls die Unreinheit schon da war, als er den Gegenstand auf die Luke gelegt hat, wie oben Note 20 (יו״ב.) wo nicht, so ist nur das Haus unrein, aber das gegenüber der Unreinheit Befindliche bleibt rein31 Da die Luke keinen פותח טפח hat und im ganzen keine zwei Olivengrössen vorhanden sind, dass man eine als zum Hause und eine als zur Luke gehörig betrachten könnte..", + "Wenn mehrere Luken gerade übereinander sind32 Es befindet sich eine Luke zwischen dem Hause und dem ersten Stockwerke, eine zwischen diesem und dem zweiten Stockwerke usw. bis zum obersten Stockwerke, in welchem eine Luke dem freien Himmel zu geht, und alle Luken sind gerade übereinander., und jede eine Handbreite im Quadrat hat, so ist, wenn eine Unreinheit im Hause4 In dem nicht der Luke gegenüber liegenden bedeckten Teil des Hauses sich befindet, das den Luken gegenüber Befindliche rein6 Da dies unter freiem Himmel liegt und nicht von einem Dach bedeckt ist.. Befindet sich die Unreinheit den Luken gegenüber, so ist das Haus rein. Befindet sich die Unreinheit, sei es im Hause sei es den Luken gegenüber, und man gibt eine Sache, welche Unreinheit annehmen kann, sei es über die obere sei es über die untere Luke33 So nach Bart., u. A. Nach ר״ש ist zu übersetzen: „Sowohl oben als unten“. Vgl. aber ס״ט, der diese Erklärung zurückweist (vgl. auch מ״א)., so ist alles unrein34 Sowohl das im Hause als das in den Söllern Befindliche. Wenn das Gerät die Luke des obersten Stockwerkes bedeckt, ist selbstverständlich alles unrein, da sich nun alles unter einer Bedachung befindet. Aber auch wenn das Gerät nur die unterste Luke des Hauses bedeckt, so wird diese Decke als bis hinauf (zur obersten Luke) gezogen betrachtet (גוד אסיק). Das Gerät kann aber nicht als Scheidewand zwischen dem Hause und den Söllern gelten, weil es selbst die Unreinheit annehmen kann (VO 19). —. Gibt man aber34a Über eine der Luken. eine Sache, die keine Unreinheit annehmen kann, so ist nur das, was unterhalb derselben ist, unrein35 Denn dies wird ein verschlossenes Zelt, in welchem alles darin mit der Unreinheit zusammen Befindliche unrein wird., was aber oberhalb derselben ist, bleibt rein36 Weil ein solches Gerät (zusammen mit den Zeltwänden) als Scheidewand das Weiterdringen der טומאה nach oben verhindert (s. oben 5, 5, Note 49)..", + "Haben die Luken nicht eine Handbreite im Quadrat, so ist, wenn eine Unreinheit im Hause sich befindet, das den Luken gegenüber Befindliche rein. Ist die Unreinheit den Luken gegenüber, so ist das Haus rein37 Wie oben in M. 2, Note 16.. Ist die Unreinheit im Hause, und man gibt, sei es eine Sache, die Unreinheit annehmen kann, sei es eine Sache die keine Unreinheit annehmen kann, sei es über die obere sei es über die untere Luke33 So nach Bart., u. A. Nach ר״ש ist zu übersetzen: „Sowohl oben als unten“. Vgl. aber ס״ט, der diese Erklärung zurückweist (vgl. auch מ״א)., so ist nur das untere Haus unrein38 Selbst wenn die oberste Luke verdeckt wird, ist nur das untere Haus unrein. Der Grund ist oben Note 18 angegeben.. Ist aber die Unreinheit den Luken gegenüber5 Im Hause in senkrechter Richtung der Luke, und man gibt eine Sache, die Unreinheit annehmen kann, sei es über die obere sei es über die untere Luke33 So nach Bart., u. A. Nach ר״ש ist zu übersetzen: „Sowohl oben als unten“. Vgl. aber ס״ט, der diese Erklärung zurückweist (vgl. auch מ״א)., so ist alles unrein39 Alles was im Hause und alles was gegenüber den Luken sich befindet (vgl. יו״ב, Note 18 und 38). Es gilt jedoch hier dasselbe, wie oben in M. 2 bei der Kontroverse zwischen R. Meïr und den Weisen (תוי״ט).. Gibt man aber eine Sache, die keine Unreinheit annehmen kann, sei es über die obere sei es über die untere Luke33 So nach Bart., u. A. Nach ר״ש ist zu übersetzen: „Sowohl oben als unten“. Vgl. aber ס״ט, der diese Erklärung zurückweist (vgl. auch מ״א)., so ist nur das untere Haus unrein38 Selbst wenn die oberste Luke verdeckt wird, ist nur das untere Haus unrein. Der Grund ist oben Note 18 angegeben..", + "Wenn eine Luke im Hause sich befindet und ein Topf unter derselben40 Über dem Erdboden des Hauses, so dass er keine Handbreite von diesem entfernt ist. so gesetzt ist, dass, wenn er (senkrecht) hinaufkäme41 D. h. heraufgezogen würde., dessen Ränder nicht die der Luke berührten42 Bequem durch die Luke heraufgezogen werden könnte, ohne dass er die Ränder der Luke berührte (so Maim. und Bart.). Dagegen bestimmt ס״ט, dass der Umfang des Topfes genau dem Umfang der Lukenöffnung angemessen ist, dass wenn er durch die Luke gezogen wird, er die Öffnung vollständig ausfüllt (vgl. auch יו״ב). Diese Bedingung ist, nur wegen der folgenden Bestimmung היתה גבוהה וכו׳ gesetzt; dagegen gilt die erste Bestimmung auch, wenn die Ränder des Topfes die der Luke berührten., so ist, wenn eine Unreinheit unter43 Da der Topf keine Handbreite über dem Erdboben steht, so ist die darunter liegende Unreinheit eine טומאה רצוצה nach VO 7., in44 Da nach VO 19 ein verunreinigungsfähiges Gefäss nicht חוצץ ist, so dringt auch in diesem Falle die טומאה unter den Topf und ist da רצוצה. oder über44 Da nach VO 19 ein verunreinigungsfähiges Gefäss nicht חוצץ ist, so dringt auch in diesem Falle die טומאה unter den Topf und ist da רצוצה. demselben sich befindet, die Unreinheit senkrecht aufwärts und abwärts dringend45 Was aber neben der טומאה im Hause liegt, ist rein (nach VO 7). Dagegen ist alles, was im Topfe ist, auch wenn es neben der טומאה liegt und dieselbe nicht berührt, unrein. Dies gilt auch im ersten Falle, wo die טומאה unter dem Topfe liegt. Denn, wiewohl ein irdenes Gefäss von aussen keine טומאה annimmt (VK 26), so dringt doch die טומאה רציצה uneingeschränkt, den Topf gleichsam durchbrechend, ins Innere des Topfes, wodurch der ganze innere Raum desselben unrein wird.. Steht er aber eine Handbreite über der Erde46 Da gilt der Raum unter dem Topfe ata Zelt., und es befindet sich eine Unreinheit darunter oder im Hause, so ist (der Raum) darunter47 Unter dem Topfe. und das Haus48 Das Haus bildet mit dem Raume unter dem Topfe ein Zelt, denn da der Topf genau in die Öffnung der Luke hineinpasst (Note 42), so wird es so angesehen, als befänden sich die Ränder der Luke unten neben den Rändern des Topfes. Man denkt sich die obere Decke des Hauses bis an den Topf hinabgezogen (גוד אחית oder חנוט רמי, vgl. hierüber 12, 5). unrein49 Wäre aber, wenn der Topf in die Luke hinaufgezogen würde, auch nur ein kleiner Zwischenraum zwischen den Rändern des Topfes und denen der Luke, so könnte nicht das Haus mit dem Raume unter der Luke als ein Zelt angesehen werden (nach Note 16)., dessen Inneres und was darüber ist, bleibt rein50 Denn der Topf, der als in der Luke befindlich angesehen wird, schützt mit den Zeltwänden, nach 5, 5, Ende. Jedoch gilt dies nur für Speisen, Getränke und irdene Gefässe, nach 5,3.. Ist sie aber darin oder darüber, so ist alles unrein51 Denn da in diesem Falle das Gefäss unrein wird, kann es nicht mit den Zeltwänden vor der Unreinheit schützen (nach 5, 5). Die Unreinheit dringt daher auch unter das Gefäss (Note 44), und da dieser Raum mit dem ganzen Hause ein Zelt bildet (Noto 48), so wird das ganze Haus verunreinigt. Anstatt הכל טמא liest Maimon. hier: הכל טהור „Alles ist rein“. Nach dieser LA. muss angenommen werden, dass hier das irdene Gefäss mit den Zeltwänden vor Unreinheit schützt. Die Rechtfertigung dieser Ansicht vgl. bei ס״ט..", + "Steht der Topf52 Ausserhalb des Hauses. an der Seite der Türschwelle53 Oben 3, 3, Note 43. Aruch liest: אסכופא. so, dass, wenn er (senkrecht) hinaufkäme, eine Handbreite desselben die Oberschwelle54 And. LA. בשקוף statt במשקוף. berühren würde55 Der Topf ist unten viel breiter als oben, so dass, wenn er senkrecht hinaufgezogen würde, eine Handbreite des unteren Teiles unter die Oberschwelle käme, während die Mündung noch ganz draussen sich befände. So nach ר״ש und Bart. Nach Maim. würde von der Mündung eine Handbreite unter die Oberschwelle kommen. Nach יו״ב u. A. würde von der Wand des Topfes ein Teil in der Breite eines טפח die nach aussen gerichtete Seite der Oberschwelle berühren., so ist, wenn eine Unreinheit, darunter56 Da ist es eine טומאה רצוצה, wie in Note 43)., darin oder darüber57 Aber nicht unter der Oberechwelle. sich befindet, die Unreinheit senkrecht aufwärts und abwärts dringend58 Wie oben Note 44 und 45.. Steht er eine Handbreite über der Erde46 Da gilt der Raum unter dem Topfe ata Zelt., und die Unreinheit darunter oder im Hause, so ist (der Raum) darunter47 Unter dem Topfe. und das Haus59 Auch hier bildet, wie in Note 48, der Raum unter dem Topfe mit dem Hause ein Zelt, weil dies so betrachtet wird, als wäre der Topf mit der Oberschwelle verbunden, da, wenn der Topf heraufgezogen würde, er eine Handbreite der Oberschwelle berühren würde. unrein, dessen Inneres und was darüber ist, bleibt rein60 Der Topf schützt auch hier, wie in Note 50, mit den Zeltwänden.. Ist sie darin oder darüber, so ist alles unrein61 Wie oben Note 51. Nur ist hier auch nach Maim. הכל טמא zu lesen; da hier der Topf nur an einer Seite mit den Zeltwänden verbunden wäre (nicht, wie oben, von allen Seiten), so kann er nicht schützen, vgl. ס״ט.. Steht er aber so, dass, wenn er (senkrecht) hinaufkäme, nicht eine Handbreite desselben die Oberschwelle berühren würde62 Sondern weniger als eine Handbreite., oder ist er (in solcher Weise)63 So dass weniger als ein טפח die Oberschwelle berührt. mit der Oberschwelle verbunden64 Der Topf steht nicht unten, so dass er erst heraufgezogen werden müsste, sondern er ist oben und mit der Oberschwelle verbunden., so ist, wenn eine Unreinheit darunter64 Der Topf steht nicht unten, so dass er erst heraufgezogen werden müsste, sondern er ist oben und mit der Oberschwelle verbunden. sich befindet, nur (der Raum) darunter unrein65 Das Haus ist nicht unrein, da es nicht mit dem Raume unter dem Topfe als ein Zelt betrachtet wird, weil von der Oberschwelle nicht eine Handbreite vom Topfe berührt wird. Nichtsdestoweniger gilt der Topf insofern als mit Zellwänden verbunden, dass er das, was in und über demselben sich befindet, vor Unreinheit, schürzt, denn dazu ist nicht eine Verbindung von einer Handbreitengrösse erforderlich, es genügt zu diesem Zwecke, dass der Topf nahe an der Wand und keinen טפח davon entfernt sich befinde, s. oben 5, 7 und יו״ב das. Note 58." + ], + [ + "Wenn ein Haus1 Das Dach eines Hauses. gespalten ist2 Über das ganze, so dass es in zwei Teile geteilt ist., so sind, wenn eine Unreinheit sich im äusseren Teile3 Unter dem am Eingang des Hauses befindlichen Dachteile. befindet, die Geräte im innern4 Unter dem anderen Teile des Daches. rein5 Die beiden Teile des Daches sind zwei von einander gesonderte Zelte, von denen das äussere nicht die Unreinheit in das innere hinüberleitet. Trotzdem der Zwischenraum zwischen beiden Teilen weniger als einen טפח beträgt, gilt hier dennoch nicht das Gesetz von לבוד, nach 10, 2, Note 16, —. Befindet sich eine Unreinheit im innern Teile6 Dieser Fall ist schwerer als der erste, nach der Regel: „Die Unreinheit geht gewöhnlich hinaus, aber nicht hinein“ (4, 1 und sonst)., so sind die Geräte im äusseren, nach Bet-Schammai, nur dann rein, wenn die Spalte vier Handbreiten7 Ein solch grosser Zwischenraum genügt auch hier, das Überschreiten der טומאה zu verhindern. beträgt. But-Hillel sagen: Sie mag noch so klein sein8 Nach der Tosefta (12, 1) jedoch wenigstens so breit, wie die Dicke einer Senkblei-Schnur (חוט המשקולת).. R. Jose sagt im Namen von Bet-Hillel: Eine Weite von einer Handbreite9 Nach der Tosefta (das.) gilt dies nur bei einer Olivengrösse von einem Toten; dagegen bei einem ganzen Toten stimmen (nach R. Jose) Bet-Hillel mit Bet-Schammai überein, dass ein Zwischenranum von 4 טפחים erforderlich ist, nach der Bestimmung in 3, 6..", + "Wenn eine Vorhalle10 Vgl. 6, 2, Note 20, Nach Raschi in Sukka 18 a ist die אכסדרא auf Säulen gestützt uud an den Seiten offen (ebenso hier viele Kommentare); nach Tosafot (das. 18b v. אכסדרא) dagegen (ebenso תוי ט und ט״ש) ist sie nur an einer Seite offen. gespalten ist11 Nach Tosafot geht die Spalte hier von der hinteren Seite nach der vorderen offenen Seite; denn würde dieselbe von einer Wand bis zur andern Wand gehen, so wäre auch hier zu beachten, ob die טומאה im äussern oder im inneren Teile der Vorhalle ist., so sind, wenn eine Unreinheit sich auf der einen Seite befindet, die Geräte auf der andern Seite rein12 Der Grund ist derselbe, wie in Note 5; nur gibt es hier keinen Unterschied zwischen den beiden Seiten, da jede von beiden einen besonderen Ausgang hat.. Setzt man einen Fuss oder ein Rohr oben über die Spalte13 Dies bezieht sich auch auf die Fälle in Mischna 1., so vermischt man die Unreinheit14 Die beiden Zelte gelten dadurch als zu einem vereinigt, und die טומאה verbreitet sich von einem in das andere. Das Rohr muss wenigstens einen טפח lang, dessen Dicke muss wenigstens so gross wie die Breite der Spalte und der Länge nach in die Spalte hineingelegt sein, so dass die beiden Teile des Daches in der Breite eines טפח miteinander verbunden sind.. Setzt man das Rohr an den Erdboden15 Derart, dass die Länge des Rohres genau der Länge der Spalte gegenüber sich befindet., so bringt es die Unreinheit nicht hinüber, es sei denn, dass es eine Handbreite über der Erde liegt16 In diesem Falle werden die Ränder der Spalte als bis hinab zum Rohre gezogen betrachtet (גוד אחית); da nun unter letzterem auch ein טפח Zwischenraum bis zum Erdboden vorhanden ist, so kann durch diesen Raum die טומאה von dem einen Teile nach dem andern sich verbreiten. Ist aber dieser Zwischenraum weniger als ein טפח, so wären die beiden Teile wie durch eine Wand geschieden, durch welche, weil sie keine טפח-grosse Öffnnng hat, die טומאה nicht weiter dringen kann..", + "Ein dicker Mantel17 Kelim 29, 1, Note 7. und ein dicker Block18 Kelim 20, 5, Note 71. bringen keine Unreinheit hinüber19 Obgleich sie so dick sind, dass der oberste Teil über einen טפח von der Erde entfernt ist, wird dies nicht so angesehen, als wäre der untere Teil beseitigt„ so dass der oberste Teil ein Zelt über einen פותח טפח bildet., es sei denn, dass sie20 Der unterste Teil derselben. eine Handbreite hoch über der Erde liegen. Übereinander liegende Teile eines Kleides21 קפולים (von קפל, Kleider zusammenlegen), die Lagen eines zusammengelegten Kleides. bringen keine Unreinheit hinüber22 Hier müsste es eigentlich heissen: bringen schon die Unreinheit hinüber, wenn auch nur der oberste Teil eine Handbreite hoch über der Erde liegt. In diesem Sinne wird auch von א״ר korrigiert. Vgl. jedoch ס״ט., es sei denn, dass der oberste Teil eine Handbreite hoch über der Erde liegt23 Wie in Note 16 werden hier die Ränder der Spalte als bis hinab zum obersten Teil des Kleides gezogen betrachtet, und da dieser Teil einen טפח hoch über der Erde liegt, so bildet er ein Zelt, vermittels dessen die טומאה von der einen Seite nach der andern verbreitet wird. Die untern Teile des Kleides gelten aber nicht als Scheidewand zwischen den beiden Seiten, weil sie selbst verunreinigungsfähig sind, vgl. VO. 19.. Steht24 Edujot 4, 12. dort25 Unter der Spalte. ein Mensch, so sagen Bet-Schammai, er bringt die Unreinheit nicht hinüber26 Da der Mensch keinen טפח über der Erde steht, so bildet er kein Zelt an dieser Stelle, das die beiden Seiten der Halle miteinander verbinden könnte.; Bet-Hillel sagen: der Mensch ist hohl27 Er wird wie hohl betrachtet, obgleich sein Inneres von den Eingeweiden ausgefüllt ist., und sein oberer Teil28 Welcher die innere Höhlung überdacht. bringt die Unreinheit hinüber29 Wie oben bei den übereinander liegenden Teilen eines Kleides (vgl. Note 23)..", + "Wenn jemand aus dem Fenster schaut und über Totengräbern30 Und gleichzeitig über den Toten. ein Zelt bildet, so sagen Bet-Schammai: Er bringt nicht die Unreinheit31 In das Zimmer, aus welchem er hinausschaut. Wiewohl der Mensch gleichzeitig den Toten und das Zimmer überdacht, leitet er dennoch nicht die טומאה vom Toten ins Zimmer hinüber, weil die Stelle, wo sein Körper auf dem Fenster liegt, die beiden Überdachungen (den über dem Toten und den über dem Zimmer befindlichen Körperteil) von einander scheidet.. Bet-Hillel sagen: Er bringt die Unreinheit32 Nach ihrer oben (M. 3) ausgesprochenen Ansicht, dass der Mensch wie hohl betrachtet wird und dessen oberer Teil die טומאה überleitet. Sie33 Bet-Schammai. gestehen aber zu, wenn er34 Der zum Fenster Hinausschauende. mit seinen Gewändern bekleidet war, oder wenn zwei Menschen, einer über dem andern, hinausschauen, dass sie35 Die Kleider oder der oben liegende Mensch. die Unreinheit bringen36 Da sie einen טפח hoch über dem unter ihnen befindlichen Fensterrahmen sich befinden und der unten liegende Mensch keine Scheidewand bildet, da er selbst verunreinigungsfähig ist (Note 23)..", + "Wenn jemand über der Türschwelle37 Oben 10, 7. liegt38 Zum Teil im Hause, zum Teil draussen. und die Totengräber39 Mit dem Toten. überdachen ihn40 Sie tragen den Toten über dem Bauche des Menschen., so sagen Bet-Schammai: Er bringt nicht die Unreinheit41 Selbst wenn de Schwelle einen טפח hoch ist, so dass der Mensch einen טפח über der Erde liegt und der unter ihm befindliche Raum unrein wird (da der Mensch, als selbst verunreinigungsfähig, keine Scheidewand bildet, Note 23), so bringt er dennoch nicht die Unreinheit ins Haus, aus dem in Note 31 angegebenen Grunde.. Bet-Hillel sagen: Er bringt die Unreinheit42 Selbst wenn die Schwelle keinen טפח hoch ist, nach dem in Note 32 angegebenen Grunde..", + "Ist (in solchem Falle)43 Während der Mensch, wie oben M. 5, über der Schwelle liegt. eine Unreinheit im Hause, und der Mensch44 Sein ausserhalb des Hauses befindlicher Teil. wird von Reinen überdacht, so bleiben diese, nach Bet-Schammai, rein45 Wie oben Note 41 angegeben.; nach Bet-Hillel, werden sie unrein46 Nach Note 42..", + "Wenn47 Chullin 126 a. ein Hund das Fleisch eines Toten gegessen hat, und der Hund ist dann gestorben48 Würde der Hund noch am Leben sein, so könnte die in dessen Innerem befindliche Unreinheit nicht verunreinigen. Dagegen gilt die im toten Tiere befindliche Unreinheit nicht als טומאה בלועה, vgl. Kelim 8, 5, Note 37 und 38. und liegt auf der Türschwelle49 Derart, dass der Hals des Hundes unter der Oberschwelle liegt und der Mund nach innen gerichtet ist. Dagegen liegt der Bauch des Hundes, in welchem des Toten Fleisch liegt, draussen unter freiem Himmel., so sagt R. Meïr: Wenn sein Hals eine Handbreite breit ist50 Dies ist der Fall, wenn der Umfang des Halses drei Handbreiten beträgt. Der Umfang des Halses wird nämlich wie ein Kreis angesehen, dessen Durchmesser rund ein Drittel der Peripherie misst, nach der talmudischen Regel: כל שיש בהקיפי שלשה טפחים יש בו רוחב טפח. Jeder Kreis, dessen Peripherie 3 טפחים beträgt, hat einen Durchmesser von einem טפח (Sukka 7 b). Es ist bereits von verschiedenen Erklärern bemerkt worden, dass diese Angabe nicht ganz genau ist. Vielmehr ist beim Durchmesser von einem טפח die Peripherie ungefähr 31/7 טפחים, genauer: 3, 14159 … טפחים. — Nach der Erklärung des רא״ש muss in unserer Misclina der Umfang des Halses 41/5 oder21/5 טפחים betragen. Denn dieser Umfang muss ein Kreis sein, bei dem die Seite des eingeschriebenen Quadrats einen טפח misst, und das ist nur der Fall, wenn die Peripherie21/5 טפחים, der Durchmesser also (nach obiger talmudischer Regel)7/5 טפחים beträgt. Es sei in nebenstehender Figur a c b d das im Kreise eingeschriebene Quadrat, so ist (nach bekannten Regeln) dessen Diagonale a b der Durchmesser des Kreises. Nun hat nach einer talmudischen Regel (כל אמתא בריבועא אמתא ותרי חומשי באלכסונה) auch jedes Quadrat, dessen Seite einen טפח misst, eine Diagonale von 12/5 טפחים. Ebenso ist auch umgekehrt, wenn a b = 12/5 טפחים ist, die Quadratseite a c = 1 טפח. Die letztere talmudische Regel ist, wie schon Tosafot in Sukka 8a v. כל bemerken, ebenfalls nicht ganz genau. Vielmehr ist, wie bekannt, die Diagonale a c. √2 = a c. 1,41421 … Dem Talmud genügte für die Praxis die erste Dezimalstelle. Er nahm also die Zahl 12/5, = 1,4 an. Dass dem Talmud auch eine genauere Berechnung bekannt war, hat Dr. B. Zuckermann (Das Mathematische im Talmud S 8) nachgewiesen.
, bringt er die Unreinheit51 Denn die „obere Seite“ überdacht die טומאה und leitet dieselbe durch den Mund ins Haus, wie oben M. 3, Ende. Obgleich hier die innere Höhlung des Halses keinen freien Raum von einem Kubik-טפח hat, so meint R. Meïir, wir denken uns den Hals ausgehöhlt derart, dass der hohle Raum die Weite von einem Kubik-טפח erhält (חוקקין להשלים, wir höhlen aus, um bis zum erforderlichen Quantum zu ergänzen, Sabbat 7 b). Dass totes Vieh und Wild die Unreinheit bringen, aber nicht als Scheidewand gelten, wird oben 8,3 gelehrt., wo Dicht, bringt er die Unreinheit nicht. R. Jose sagt: Man berücksichtigt die Unreinheit52 Man untersucht, an welcher Stelle sich die Unreinheit befindet., ist sie der Oberschwelle gegenüber einwärts53 So dass das Haus die טומאה überdacht., so ist54 Auch wenn der Hals des Hundes nicht ein טפח breit ist. das Haus unrein55 Denn die טימאה, die im Körper des Hundes verborgen ist, dringt aufwärts ins Haus und verunreinigt dasselbe (טימאה טמונה בוקעת). — So der einfache Sinn der Worte des R. Jose (Bart. Maim.). Indessen hat der Talmud (Chullin 126 a) an einer andern Stelle gefunden, dass nach der Ansicht des R. Jose eine טומאה טמונה nicht aufwärts dringt. Deshalb erklärt der Talm., R. Jose meine (nach einer Version ist in der Mischna so zu lesen): רואין את חלל הטומאה, d. h. es genügt nicht (wie R. Meïr meint), dass die Breite des Halses einen טפח misst, sondern man muss die Höhlung der טומאה berücksichtigen, und nur wenn diese ein Kubik-טפח gross ist, verbreitet sich die טומאה ins Haus, sonst ist das Haus rein. Der Satz חוקקין להשלים (Note 51) wird von R. Jose bestritten. Das folgende מכנגד המשקוף (der Talmud liest השקוף statt המשקוף) ist eine neue Bestimmung, die R. Jose gegen R. Meïr ausspricht, Während letzterer die ganze Schwelle (אסקופה) als zum Innern des Hauses gehörig betrachtet, meint R. Jose, nur bis zum שקוף, d. i. die Stelle, wo die Türe schliesst (ungefähr in der Mitte der Schwelle) gehört zum Innern des Hauses; liegt aber der Mund des Hundes ausserhalb des שקוף, ist das Haus rein. Dies die Erklärung des Talmud, der die meisten Commentare folgen. Wir haben jedoch nach der einfachen Erklärung von Bart. und Maimonides übersetzt.; ist sie56 Die Unreinheit. der Oberschwelle gegenüber auswärts57 Es wird der Magen, wo die טומאה liegt, nicht von der Oberschwelle überdacht (Maim.)., so ist das Haus rein58 Obgleich der Mund im Hause liegt.. R. Eleasar sagt: Wenn der Mund einwärts liegt59 Der Hintere liegt also auswärts., so ist das Haus rein, liegt der Mund auswärts60 Und der Hintere einwärts., so ist das Haus unrein, denn die Unreinheit geht nach hinten ab61 Vgl. VO 13.. R. Jehuda ben Bethera sagt: In jedem Falle62 Auch wenn der Hals weniger als ein טפח breit ist, und auch wenn die טומאה ausserhalb der Oberschwelle liegt, und auch wenn der Hund einwärts liegt. ist das Haus unrein63 Denn die Speise wird manchmal auch durch den Mund ausgeworfen.. Wie lange muss (das verunreinigende Fleisch) im Leibe bleiben65 Vor dem Tode des Hundes, dass es als vollständig verzehrt nicht mehr verunreinigt. ? Dreimal vierundzwanzig Stunden; bei Vögeln und Fischen66 Wenn diese das Fleisch eines Toten gegessen haben. so lange, wie es, wenn es ins Feuer fiele, verbrannt würde67 Tos. Chullin 97 a v. אמר.; so R. Simon. R. Jehuda ben Bethera sagt: Bei Vögeln und Fischen68 Dasselbe gilt (ausser dem Hunde) auch von anderen Tieren; vgl, Parah 9, 5. vierundzwanzig Stunden.", + "Wenn in einem Hause eine Zisterne69 החדות, oben 5, 6, Note 54. sich befindet, in der ein Leuchter steht70 Und im Hause befindet sich eine Totenunreinheit., dessen Aufsatz71 והפרח, Kelim 11, 7, Note 75. — hinausgeht72 Oben über den inneren Raum der Zisterne, so dass er den Rand der Zisterne bedeckt., und darüber73 Über den Aufsatz. ein Olivenkorb74 כפישה, oben 5, 6, Note 55. so gelegt ist75 Und der Rand des Aufsatzes liegt zwischen dem Korbe und dem Rande der Zisterne (Maim. und יו״ב)., dass, wenn der Leuchter weggenommen würde, der Korb über der Mündung der Zisterne stehen bliebe76 Und nicht in die Zisterne hineinfiele., so sagen Bet-Schammai: Die Zisterne ist rein77 Denn was in der Zisterne ist, wird vor der Totenunreinheit durch den verschliessenden Korb nebst den Zelt wänden geschützt, vgl. oben 5, 6, Note 58., und der Leuchter ist unrein78 Wegen des Teils des Aufsatzes, der im Hause sichtbar ist. Trotzdem aber der Leuchter nach der Regel חרב הוא כחלל (VK 5) ein אבי אבות הטומאה geworden, verunreinigt er dennoch nicht die mit ihm in demselben Zelte befindlichen Gegenstände, da jene Regel bezüglich der Zeltunreinheit keine Geltung hat (VO 4), vgl. יו״ב.. Bet-Hillel sagen: Auch der Leuchter ist rein79 Obgleich der Aufsatz von der Seite im Hause sichtbar ist, so wird er dennoch nicht unrein, weil er nicht über die Wände der Zisterne in den Raum des Hauses hinausragt. Wäre dies aber ja der Fall, so würde der Leuchter unrein sein (so יו״ב, nicht so Bart.).. Sie gestehen aber zu, dass, wenn bei Wegnahme des Leuchters der Korb hineinfiele, alles80 Sowohl die Zisterne als der Leuchter. unrein ist81 Da der Korb durch den Aufsatz, der ein Gerät ist, gestützt wird, kann er nicht als schützendes Zelt gelten, vgl. oben 6, 1 Note 17.", + "Die Geräte, welche zwischen den Rändern des Korbes und den Rändern der Zisterne liegen82 Hier handelt es sich um den Fall, dass der Korb nicht durch den Leuchter gestützt wird (oben Note 76)., selbst bis zur untersten Tiefe83 Nicht bloss die Geräte, die auf den Rändern der Zisterne liegen, sondern auch die, welche unter den Zisternenwänden bis zur untersten Tiefe sich befinden., bleiben rein84 Der die Zisterne bedeckende Korb schützt auch alles, was sich unter dem Boden und den Wänden der Zisterne befindet, vor der Unreinheit. Wäre dieser Deckel nicht dort, so würde alles, was im Erdboden des Hauses bis zur untersten Tiefe vergraben ist, unrein sein (15, 5) vgl. VO. 12. —. Befindet sich dort85 In der Zisterne, oder auf ihrem Rande, oder unter ihrem Boden. eine Unreinheit86 Selbst wenn der Korb die Zisterne bedeckt und selbst wenn derselbe fest darauf sitzt, wie ein צמיר פתיל (Kelim 10, 1)., so ist das Haus unrein87 Weil die טומאה keinen andern Ausgang hat als durch das Haus, vgl. 4, 1, Note 12.. Befindet sich eine Unreinheit im Hause88 Und die Zisterne ist vom Korbe bedeckt., so gilt bezüglich der Geräte in den Wänden88a In dem Teile der Wände, der nicht vom Korbe bedeckt ist. (ס״ט). der Zisterne (folgendes): Wenn daselbst ein Raum von einer Kubik-Handbreite vorhanden ist89 Dies bildet ein schützendes Zelt für sich., so sind sie rein90 Wie in dem Falle 3, 7, vgl. das. Note 87.; wo aber nicht, so werden sie unrein91 Denn die Wände der Zisterne, soweit sie nicht vom Korbe bedeckt ist, werden wie der Erdboden des Hauses betrachtet, in dem alles dort Vergrabene unrein ist (15, 5). Vgl. Note 84.. Wenn die Wände der Zisterne breiter sind als die des Hauses92 Die Wände des Hauses sind auf den Wänden der Zisterne aufgebaut und die letzteren sind breiter als die ersteren, so dass sie nach aussen (oder auch nach innen) über die Wände des Hauses hinausragen., so sind sie in jedem Falle93 Auch wenn der Raum keine Kubik-Handbreite hat. rein94 Da in diesem Falle die Wände der Zisterne nicht wie der Erdboden des Hauses betrachtet, sondern zum inneren Raume der Zisterne gerechnet werden, weil sie vom Hause kenntlich unterschieden sind (ס״ט).." + ], + [ + "Wenn ein Brett auf der Öffnung eines neuen1 Der noch nicht so geheizt, wie in Kelim 5, 1 angegeben, und daher nicht verunreinigungsfähig ist. Backofens2 Der im Freien steht. Über תנור s. Kelim 5, 1, Note 1. liegt und über alle Seiten eine Handbreite herausragt3 Dieser herausragende Teil gilt als Zelt und hemmt die darunter liegende טומאה, dass sie nicht über die Zeltwand hinausdringe. Würde der Ofen schon geheizt worden und ein כלי sein, so könnte das Zelt, das durch ein כלי gestützt ist, nicht vor der טומאה schützen, nach 6, 1, Note 4. —, so sind, wenn eine Unreinheit sich darunter4 Unter dem herausragenden Teile des Brettes. befindet, Geräte über demselben5 Über dem Brette, selbst wenn sie senkrecht über der טומאה sich befinden. rein6 Jedoch ist alles, was unter dem Brette liegt, unrein. Auch was im Ofen liegt ist unrein (so תוי״ט). Nach מ״א und ס״ט ist letzteres rein, vgl. Kelim 10, 7.. Ist eine Unreinheit darüber7 Über dem Brett., so sind die Geräte unter demselben rein8 Das Brett und der neue Ofen schützen vor der Unreinheit.. Bei einem alten Ofen9 Der nach der Bestimmung in Kelim 5, 1 geheizt worden. aber ist10 Es sei die Unreinheit unter oder über dem Brett. (alles)11 Sowohl was unter oder über dem Brett, als was im Ofen sich befindet. unrein12 Da ein Zelt, das durch ein Gerät gestützt wird, wohl Unreinheit bringt, aber nicht vor Unreinheit schützt (6, 1). —. R. Jochanan, Sohn Nuri’s, erklärt es für rein13 Er meint, dass ein Ofen (auch ein alter), obgleich derselbe, nach der Vorschrift in Lev. 11, 35, verunreinigungsfähig ist, dennoch bezüglich der Bestimmungen in 6, 1 nicht als כלי gilt, da er am Erdboden befestigt ist und dieser seinen Unterboden bildet (so א״ר und יו״ב, anders ס״ט).. Liegt es14 Das Brett. auf der Öffnung zweier Öfen15 Zweier alter Öfen (Bart); nach יו״ב ,א״ר und מ״א ist hier von den beiden bisher genannten Öfen die Rede, es ist also ein Ofen neu und der andere alt., und es ist zwischen ihnen16 Zwischen beiden Öfen. eine Unreinheit, so sind sie17 Sowohl die Öfen, als was in den beiden Öfen und unter und über dem Brette sich befindet. unrein18 Da das Brett auch durch den alten Ofen, der ein כלי ist, gestützt wird.. R. Jochanan, Sohn Nuris, erklärt sie für rein19 Wie oben in Note 13..", + "Wenn ein Deckel20 סרידה, ein siebartig gelöcherter Deckel, vgl. Kelim 8, 3. — Nach Bart. יו״ב u. a. hat der Deckel keinen Leisten, wie oben 5, 6. Nach Maim. u. a. ist hier von einem mit einem Leisten versehenen Deckel die Rede. auf der Öffnung eines Backofens21 Der Deckel ragt über alle Seiten eine Handbreite heraus, wie in M. 1. — so liegt, dass diese damit fest verschlossen ist22 Durch Verstreichung, wie dies in Kelim 9, 7, Note 76 angegeben., und es ist eine Unreinheit darunter oder darüber23 Unter oder über dem herausragenden טפח des Deckels., so ist alles24 Was unter oder über dem herausragenden Teile des Deckels sich befindet. unrein25 Der Deckel schützt nicht, weil er ein Gerät ist (nach יו״ב auch wenn er keinen Leisten hat).; nur was über dem innern Raum des Ofens sich befindet, ist rein26 Da der durch einen צמיד פתיל verschlossene Ofen vor der טומאה schützt, so dass dieselbe in den innern Raum des Ofens nicht eindringen kann; so wird auch das über dem innern Raum des Ofens nicht unrein.. Befindet sich aber die Unreinheit über dem innern Raum des Ofens27 Auf dem Teil des Deckels, der über dem innern Raum des Ofens liegt., so ist alles, was dieser gegenüber nach oben bis zum Himmel sich befindet, unrein28 Was aber darunter liegt, ist rein, da der צמיד פתיל es schützt..", + "Wenn ein Brett auf der Öffnung eines alten Ofens liegt28a und nach vorn uud hinten, nicht aber auf den Seiten29 Z. B. das Brett ragt nach Osten und Westen eine Handbreite heraus, aber nicht nach Norden und Süden., eine Handbreite herausragt, so sind, wenn eine Unreinheit unter der einen (hervorragenden) Seite30 Im Osten z. B. sich befindet, die Geräte unter der anderen Seite31 Im Westen. rein32 Denn das Zelt im Osten steht in keiner Verbindung mit dem im Westen (da im Norden und Süden nichts herausragt), und der Ofen bildet eine Scheidewand zwischen den beiden Zelten. Nach א״ר und יו״ב gilt dies nur, wenn das Brett durch צמיד פתיל dem Ofen angeschlossen ist.. R. Jose erklärt sie für unrein33 Er meint, der Ofen bildet keine Scheidewand zwischen den beiden Zelten, die durch das Brett miteinander verbunden sind. Über den Widerspruch mit 6, 2 (Note 38) vgl. יו״ב und מ״א.. Der Vorsprung34 הבטח (and. LA אבטח), nach Maimon. ein Vorsprung, der von der Fensterbank hervortritt und dazu dient, dass der aus dem Fenster Hinausschauende sich darauf stützt (St. בטח, sich stützen), ebenso R. Hai. Es gibt noch viele andere Erklärungen. bringt die Unreinheit35 Die unter dem Vorsprung ausserhalb des Hauses sich befindet. nicht hinüber36 Auf die im Hause befindlichen Gegenstände.. Ist ein Gesimse37 זיז, s. oben 8, 2, Note 23. daran38 Auf dem בטח ist ein Gesimse, das ins Innere des Hauses hineingeht (Maim., vgl. R. Hai)., so sagt R. Elieser, dies bringt die Unreinheit nicht hinüber39 Da die טומאה nicht unter dem Gesimse, sondern unter dem בטח liegt.. R. Josua sagt: Man betrachtet den Vorsprung als nicht, vorhanden, und das obere Gesimse40 Das über dem בטח liegt und in das Innere des Hauses hineinragt. Nach א״ר ist בטח ein gürtelartiger, schmaler Vorsprung, der um den Ofen angebracht ist. Es bezieht sich unsere Bestimmung dann auf den vorhergehenden Fall (Note 29—32). Der בטח leitet die טומאה nicht von der einen hervorragenden Seite nach der anderen herüber, weil er nicht ein טפח breit ist. Wiewohl ein זיז nach 14, 1 bei noch so geringem Masse die טומאה bringt, so ist dies beim בטח nicht der Fall. Ist über dem בטח noch ein זיז (ein Gesimsen-Vorsprung), so kann er nach R. Elieser, wenn er kein טפח breit ist, ebenfalls nicht die טומאה hinüberbringen, weil nach Tosefta 14, 8 bei zwei übereinander hervortretenden Vorsprüngen (שני זיזין זה על גבי זח) der obere nur dann die טומאה bringt, wenn er ein טפח breit ist. R. Josua dagegen sagt, da der בטח nicht die טומאה bringt, so ist derselbe als nicht vorhanden zu betrachten, und der darüber befindliche זיז gilt als einzelner זיז, der nach 14, 1 auch beim geringsten Masse die טומאח bringt. bringt die Unreinheit hinüber36 Auf die im Hause befindlichen Gegenstände..", + "Wenn man für eine Sandale41 סנדל של עריסה, sandalförmige metallene Untersätze, die man unter die Füsse der Wiege legte. unter der Wiege (im Estrich des Söllers) einen Durchbruch gemacht hat bis ins Haus hinein42 Man hat absichtlich im Estrich des Söllers Löcher von der Grösse eines Quadrat-טפח gemacht, um die Untersätze der Wiege dort hineinzustecken. Würden die Löcher von selbst entstanden sein, so würde nach 13, 1 das Mass von einem Quadrat-טפח nicht genügen., so ist43 Wenn im untern Hause eine Toten-Unreinheit sich befindet., wenn die Öffnung eine Quadrat-Handbreite gross ist, alles44 Im Hause und im Söller. unrein45 Die Sandale kann als Gerät nicht vor der Unreinheit schützen, nach 6, 1.; wo aber nicht46 Wenn die Öffnung kleiner ist., so zählt man dabei47 Die Grade der Unreinheit., wie man bei einem Toten zählt48 Die Sandale und die Wiege sind siebentägig unrein, und das in der Wiege liegende Kind ist unrein bis zum Abend, vgl. 1, 2. Dagegen kann in den Söller die טומאה nicht dringen, da die Öffnung weniger als ein Quadrat-טפח gross ist. Über den Widerspruch zwischen unserer Stelle und 10, 2 vgl. die Kommentare..", + "Wenn49 Sukka 22 a. die Balken des Hauses und des Söllers keinen Estrich50 מעזיבה , 6, 5, Note 64. — haben51 Und es liegen auch keine Bretter (und keine Matte) darüber (Raschi). und genau über einander liegen52 Die oberen Balken liegen den unteren gegenüber, jene sind ebenso breit wie diese, und jeder hat mindestens die Breite von einem טפח., so ist, wenn sich unter einem Balken53 Unter einem der untern Balken eine Unreinheit befindet, nur der Raum unter diesem53a Unter seiner ganzen Länge. unrein54 Dagegen ist der Raum darüber rein, da er von dem טפח-breiten Balken, der ein Zelt bildet, vor der Unreinheit geschützt wird. Umsomehr ist das unter den andern Balken Befindliche rein, da ja der die Unreinheit bedachende Balken von den andern durch einen Zwischenraum geschieden ist.. Ist die Unreinheit zwischen dem untern und dem obern, so ist nur der Raum zwischen ihnen55 Zwischen ihrer ganzen Länge. unrein56 Was aber unter dem untern und über dem obern Balken sich befindet, ist rein, denn die Balken bilden eine Scheidewand vor der טומאה.. Ist sie über dem oberen Balken, so ist alles, was ihr gegenüber nach oben bis zum Himmel sich befindet, unrein57 Da die טומאה unter freiem Himmel liegt (vgl. VO 7). Das darunter Befindliche ist rein.. Liegen die obern über den Zwischenräumen der untern58 Und sie sind genau so breit wie diese Zwischenräume, so dass wenn man die oberen Balken hinab, oder die unteren hinaufziehen würde, ein vollständig abschliessendes Gebälke ohne Zwischenräume vorhanden wäre., so ist, wenn eine Unreinheit sich unter einem derselben befindet, der Raum unter allen unrein59 Ich betrachte dies so, als wäre es ein vollständig zusammenhängendes ununterbrochenes Zelt. Die Räume unter den untern Balken sind sämtlich unrein, weil man sich die oberen Balken hinabgezogen denkt (גור אהית, oben 11, 2, Note 16). Bezüglich der Räume unter den obern Balken denkt man sich wieder die untern bis hinauf gezogen (גור אסיק), als wenn oben ein Gebälke ohne Zwischenräume vorhanden wäre.. Ist die Unreinheit über einem, so ist, was ihr gegenüber nach oben bis zum Himmel sich befindet, unrein60 Wie in Note 57. —.", + "Wenn ein Balken61 Ein viereckiger oder runder (zylinderförmiger) Balken. von einer Wand zur andern geht, und darunter eine Unreinheit sich befindet, so bringt er, wenn er eine Handbreite breit ist62 Das ist beim runden Balken der Fall, wenn der durch den auf der Achse des Zylinders gemachten senkrechten Durchschnitt gebildete Kreis einen טפח im Durchmesser hat., die Unreinheit unter seine ganze Länge63 Auch unter die Teile des Balkens, die nicht so breit sind (Maim. טומאת מת 12, 7).; wo aber nicht, so dringt die Unreinheit senkrecht aufwärts und abwärts64 Was senkrecht über oder unter der Unreinheit sich befindet, ist unrein; alles andere bleibt rein (VO 7).. Wie viel65 Erubin 13b. Umfang muss er haben, dass seine Breite eine Handbreite messe? Wenn er rund ist, drei Handbreiten66 Vgl. die erste Regel oben 11, 7, Note 50.; wenn er viereckig67 Ein rechteckiges Prisma. ist, vier; denn der Umfang des viereckigen ist um ein Viertel mehr als der des runden68 Der Umfang des viereckigen Balkens beträgt 4 טפחים, während der Umfang des runden nur 3 טפחים hat. — Dass der Talmud nur für die Praxis das Verhältnis der Peripherie zum Durchmesser des Kreises wie 3: 1 rechnet, aber auch gewusst hat, dass diese Rechnung ungenau ist, zeigt Zuckermann in der oben (11, 7) angeführten Schrift S. 23 ff..", + "Wenn eine Säule69 Die zylinderförmig ist. im Freien liegt70 Mit der Mantelfläche auf dem Erdboden., so bringt sie, wenn ihr Umfang vierundzwanzig Handbreiten71 Nach den oben (11, 7, Note 50) angeführten zwei talmudischen Regeln ist diese Zahl nicht richtig. Der Umfang der Säule brauchte vielmehr danach nur 21 Handbreiten zu betragen, was sich leicht zeigen lässt. Es sei der Kreis um C ein auf der Achse der hier genannten Säule senkrechter Durchschnitt. Der Kreis berührt den Erdboden im Punkte J. Beschreibt man um diesen Kreis das Quadrat ABDE (dessen Seite, wie ersichtlich, dem Durchmesser des Kreises gleich ist), so muss sich in dem Winkelraum dieses Quadrates ein Quadrat AHGF, dessen Seite ein טפח lang ist, zeichnen lassen, damit unter der Säule ein freier Raum von einem Kubik-טפח vorhanden sei, der nach 3, 7 die טומאה bringen kann. Wenn nun die Quadratseite FG gleich 1 טפח sein soll, so muss dessen Diagonale AG =7/5 טפח׳ sein. Dies ist aber der Fall, wenn der Umfang des Kreises C 21 טפחים beträgt. Denn dann beträgt die Quadrat-seite AB (= dem Durchmesser des Kreises) 7 טפחים; folglich dessen Diagonale AD = 7 + ¹⁴⁄₅ טפח, und da GL (als Durchmesser) = 7 טפח׳ ist, so sind AG + LD = ¹⁴⁄₅ טפח׳. AG ist aber = LD, wie leicht zu beweisen; folglich ist AG =7/5 טפח׳. — Wenn aber unsere Mischna statt 21 טפח׳ 24 טפחים hat, so muss, da die erste Regel in 11, 7, Note 50 in M. 6 unmittelbar unserer M. voransteht und daher nicht zu ändern ist, die zweite dort befindliche talmudische Regel nach unserer Mischna anders lauten, und zwar, wie bereits Zuckermann (l. c.) annimmt: כל אמה במרובע אמה ושליש באלכסון. „Jede Quadratelle hat 11/3 Elle in der Diagonale“. Man wollte wohl zur Zeit unserer (sehr alten) Mischna der leichteren Rechnung und der Kürze wegen einen Bruch mit dem Zähler 1 haben, und da war1/3 (שליש) der dem wirklichen Werte (0, 41421) am nächsten liegende so geartete Bruch. Rechnen wir nun die Diagonale =4/3 der Quadratseite, so stimmt die Zahl 24 in unserer Mischna ganz genau. Ist der Umfang des Kreises 24, so ist die Quadratseite AB (= dem Durchmesser) = 8. Die Diagonale AD = 8 + ⁸⁄₃, also AG + LD = ⁸⁄₃, und AG = ⁴⁄₃; folglich FG = 1 טפח. Wir wollen nun noch die ziemlich genaue Quantität des vorliegenden Kreisumfanges berechnen. Nennen wir denselben u, den Durchmesser d, und setzen wir die kleine Quadratseite FG (wie erforderlich) = 1. Es ist dann AG = LD = √2. Wir haben dann die Gleichung: AD = d + 2 √2 = d √2, daher
Es lässt sich vielleicht dadurch erklären, warum unsere Mischna das Verhältnis zwischen Quadratseite und Diagonale nicht, wie im Talmud. — 1:7/5 angenommen. Die Frage mag ursprünglich im Lehrhause gestellt worden sein, ob eine Unreinheit unter einer solchen Säule auf einen darüber sich bückenden Menschen בוקעת ועולה ist (da solche Fälle häufiger vorkommen, als dass unter der Säule Gegenstände liegen). Hätte man nach den gewöhnlichen Regeln (wie in 11, 7, Note 50) gerechnet, so würde, wie oben gezeigt, die Entscheidung gelautet haben: Falls der Umfang der Säule mindestens 21 טפחים beträgt, ist die Unreinheit nicht בוקעת ועולה. Das wäre aber eine ungenaue Entscheidung zur Erleichterung (לקולא), da, wie gezeigt, tatsächlich noch bei 21, 45 die Unreinheit בוקעת ועולה ist. Es wurde daher für diese Entscheidung das Verhältnis wie 1 : ⁴⁄₃ gerechnet, wobei sich die Zahl 24 ergab, die allerdings auch ungenau war, aber eine Erschwerung zur Folge hatte (לחומרא לא דק). Diese Entscheidung wurde dann in der Mischna fixiert, wiewohl sie nach der einen Seite (die aber selten vorkommt) eine unberechtigte קולא zur Konsequenz hatte. Dies zur Rechtfertigung der Mischna, bei welcher so manche Erklärer sich in ihren Berechnungen verirrt haben.
beträgt, die Unreinheit unter ihre ganze Seite72 Selbst an den Stellen m und n der obigen Figur, wo der freie Raum keinen Kubik-טפח beträgt, nach der Lehre in 7, 2, Note 25.; wo aber nicht, so dringt die Unreinheit senkrecht aufwärts und abwärts73 Wie in Note 64..", + "Wenn eine Olivengrösse vom Toten an der Türschwelle74 Oben 3, 3, Note 43. klebt75 Sie klebt an der Aussenseite der Schwelle, wo sie nicht vom Hause überdacht wird., so erklärt R. Elieser das Haus für unrein76 Er erklärt auch diese Stelle wie das Innere des Hauses, weil, wenn man hier die טומאה liegen liesse, man es auch in dem vom Hause überdachten Teile erlauben würde (מ״א).; R. Josua erklärt es für rein77 Weil die טומאה nicht vom Hause überdacht wird. Die Besorgnis (גזירה) des R. Elieser teilt R. Josua nicht.. Liegt sie unter der Schwelle, so wird sie78 Die Schwelle. als in zwei Hälften geteilt beurteilt79 Liegt die טומאה unter der dem Innern anliegenden Hälfte der Schwelle, so ist das Haus unrein; liegt sie unter der äusseren Hälfte, so ist das Haus rein, wie oben 6, 3.. Klebt sie an der Oberschwelle80 An der Aussenseite der Oberschwelle., so ist das Haus unrein81 Auch nach R. Josua. Denn in diesem Falle teilt auch dieser die oben (Note 76) ausgesprochene Besorgnis des R. Elieser (א״ר).; R. Jose erklärt es für rein82 R. Jose achtet auch in diesem Falle nicht auf obige Besorgnis.. Liegt sie83 Die Olivengrösse vom Toten. im Hause, so ist, wer die Oberschwelle84 Auch an der Aussensseite. berührt, unrein85 Auch nach R. Jose. Denn da die טומאה an dieser Stelle vorbei hinausgeschafft werden wird, so erklärt man die Aussenseite ebenso für unrein, wie den Raum unter der Oberschwelle (wegen גזירה, wie in Note 76).. Wer die untere Schwelle86 An der Aussenseite. berührt, den erklärt R. Elieser für unrein87 Er betrachtet diese wie das Innere des Hauses, aus dem in Note 76 angegebenen Grunde (גזירה).. R. Josua sagt: Wer sie von einer Handbreite abwärts berührt88 Den dem Erdboden anliegenden טפח der Aussenseite der Schwelle., ist rein89 Denn dieser ist dem Erdboden gleich zu achten., wer sie von da an aufwärts berührt, ist unrein90 Weil über die Schwelle die טומאה hinausgeschafft werden wird, wie oben in Note 85 angegeben.." + ], + [ + "Wenn1 Kelim 17, 11; B. batra 19b Tosafot v. רקיק; zum ganzen Abschn. vgl. Sifre Sutta ed. Horovitz S. 144 f. man eine Lichtöffnung2 מאור, ein Loch, um Licht einfallen zu lassen. von vorne herein3 Es ist nicht ein Überbleibsel (vgl. weiter Note 6). macht, so ist, deren Mass4 Damit die Unreinheit durch diese Öffnung von einem Zelte ins Nebenzelt komme. wie die Dicke des grossen Bohrers der Tempelhalle5 Die nähere Bestimmung in Kelim. l. c. und Bechorot 37b f.. Beim Überbleibsel einer Lichtöffnung (ist das Mass) zwei Fingerbreiten Höhe bei einer Daumen-Breite6 Dies ist ein grösseres Mass als das Vorhergenannte (so Maim., anders Tos. Note 1). Noch grösser ist eine Handbreite im Quadrat, weiter Note 12.. Unter Überbleibsel einer Lichtöffnung ist folgendes zu verstehen: Wenn man ein Fenster zugestopft und (diese Arbeit) noch nicht ganz vollendet hat7 Einerlei aus welchem Grunde immer er dies nicht vollendet hat.. Haben aber Wasser oder Kriechtiere die Öffnung ausgehöhlt, oder ist sie durch Salpeter-Frass8 מלחת, oben 3, 7, Note 107. entstanden, so ist deren Mass wie eine Faustgrösse9 Dies ist grösser als eine Quadrat-Handbreite; eine nähere Bestimmung vgl. 17, 12.. Beabsichtigt man, sie10 Die nicht durch Menschenhände entstandene Öffnung. zu gebrauchen11 Etwa Gegenstände dorthin zu legen., so ist deren Mans eine Handbreiten-Weite12 Eine Handbreite im Quadrat, vgl. 3, 7, Note 82.; soll sie als Lichtöffnung dienen, so ist deren Mass wie die Dicke des Bohrers13 Wie oben Note 5.. Bei Gittern14 Aus Holz- oder Eisenstäben. Sie sind in Magazinöffnungen angebracht, die als Luftlöcher dienen. und Jalousieen14a רפפות, (von רפף, schwanken) ein bewegliches Gitter, nach der Tosefta 14, 3 Gitterfenster in Sommerhäusern. werden nach der Ansicht von Bet-Schammai (die einzelnen Zwischenräume) zur Grösse einer Bohrer - Dicke zusammengerechnet15 Es genügt also, dass alle Zwischenräume zusammen dieses Mass haben.: Bet-Hillel sagen: Es muss an einem Orte eine Öffnung von der Grösse einer Bohrer-Dicke sein. Obige Masse16 Alle in dieser Mischna genannten Masse. gelten sowohl die Unreinheit hereinzubringen17 Wie oben Note 5 angegeben., als sie hinauszubringen18 Dass die Unreinheit in dieser Öffnung nicht als טומאה רצוצה gelte, die aufwärts und abwärts dringt, nach VO 7. Nach א״ר und יו״ב ist hier unter „Hinausbringen der Unreinheit“ der Fall in 7, 5 (vgl. das. Note 55) verstanden, wobei durch eine Öffnung alle andern verschlossenen Ausgänge vor der Unreinheit bewahrt werden.. R. Simon sagt: Nur zum Hereinbringen der Unreinheit19 Dazu genügen auch die kleinern Masse, weil dabei eine Erschwerung (חומרא) herauskommt., aber zum Hinausbringen der Unreinheit20 Wie in Note 18, wobei ein kleineres Mass eine Erleichterung (קולא) zur Folge hätte. bedarf es einer Handbreiten-Weite.", + "Bei einem Fenster, das zur freien Luft hinausgeht21 Nach Bart. dient es dazu, Luft einzulassen, und ist dasselbe wie die Lichtöffnung in M. 1. Nach Tos. (oben Note 1) und Anderen soll dadurch eine freie Aussicht gewonnen werden, um etwa Gärten zu bewachen., ist das Mass die Bohrer-Dicke22 Wie oben Note 5. Nach Tos. l. c. ist hier ein mittelgrosser Bohrer gemeint.. Baut man ausserhalb desselben ein Haus23 So dass dadurch der Zutritt von Licht und Luft gestört, resp. die Aussicht verhindert wird., so ist das Mass eine Handbreiten-Weite24 Wie oben Note 11 und 12, da man nun die Öffnung bloß zu einem derartigen Gebrauche benutzen kann.. Hat man das Gebälke25 Des vor dem Fenster gebauten Hauses. an die Mitte des Fensters gesetzt26 In der Weise, dass nur die untere Hälfte des Fensters durch das Haus verdeckt wird., so hat der untere Teil das Mass der Handbreiten-Weite, und der obere Teil das der Bohrer-Dicke27 Da dieser Teil zur freien Luft hinausgeht..", + "Das Loch in der Türe28 Das keinen bestimmten Zweck hat (nach יו״ב, ein Loch, das man zum momentanen Gebrauche gemacht und dann vergessen hat zu verstopfen.) hat zum Masse die Faust-Grösse29 Wie ein von selbst entstandenes Loch, Note 9.; so R. Akiba. R. Tarfon sagt: Eine Handbreiten-Weite30 Wie eine zum Gebrauche bestimmte Öffnung, Note 11. (vgl. die LA im Sifre sutta, zit. in ר״ש).. Hat der Zimmermann unten oder oben eine Lücke gelassen31 Indem die Bretter zu kurz waren., oder hat jemand die Türe zugemacht, aber nicht vollständig32 מרק, vollenden, vgl. Joma 3, 4. angeschlossen33 Dadurch ist die Türe zum geringen Teil offen geblieben., oder es hat sie der Wind geöffnet, so ist das Mass eine Faust-Grösse34 Die Öffnung gilt in allen diesen Fällen als von selbst entstanden..", + "Wenn man einen Platz35 In der Wand des Hauses. macht für ein Rohr, für eine Spatel36 אספתי, gr. σπάθη, die Spatel, ein breites flaches Holz, dessen sich die Weber statt des Kammes (קירוס, Kelim 21, 1, Note 5) beim alten senkrechten Webestuhl bedienten, um den Einschlag festzuschlagen und so das Gewebe dicht zu machen (ר״ש liest אצבתי und erklärt ebenso)., oder für eine Lampe37 Da die Lampe zum Webegerät nicht passt, dürfte besser mit Horovitz (ספרי זוטא l. c.) ניר zu lesen sein (ein Schaft), vgl. Kelim 21, 1, Note 4. קנה kann dann ebenfalls Bezeichnung eines Schaftes sein (vgl. Rieger, Spinnen, Färben, Weben S. 29)., so ist nach Bet-Schammai das Mass so viel als zum Gebrauche38 Für das betreffende Gerät. nötig ist. Bet-Hillel sagen: Eine Handbreiten-Weite. Macht man eine Öffnung zur Augenweide39 Zur Aussicht nach einem schönen Platze., oder um mit seinem Freunde zu sprechen, oder zum sonstigen Gebrauche40 Allerlei Gegenstände hinzulegen., so ist das Mass eine Handbreiten-Weite41 Auch nach Bet-Schammai, da die Öffnung für verschiedene Gegenstände gebraucht werden soll..", + "Folgende Dinge vermindern das Mass einer Handbreite42 Wenn bei einer Öffnung, die eine Quadrat-Handbreite misst, der Raum durch Hineinlegen eines der folgenden Dinge vermindert wird, kann durch diese Öffnung nicht die טומאה von einem Zelte ins andere kommen.. Ein Stück Fleisch43 Von einem Toten., das weniger als eine Olive gross ist44 Das nicht verunreinigt; vgl. 2, 1., vermindert den Raum einer Handbreiten-Weite, so dass die Unreinheit von einem viertel Kab Totenknochen nicht durchgeht45 Wörtlich: „vermindert an der Seite (על ידי) eines viertel Kab Knochen“ (vgl. 2, 1, Note 10 u. 11). — Ist aber in einem Zelt ein כזית vom Totenfleisch, so kann das kleinere Stück Fleisch in der Öffnung nicht das Durchgehen der טומאה verhindern, da im Gegenteil das eine Stück Fleisch mit dem andern sich verbindet.; ein Totenknochen, der kleiner als ein Gerstenkorn ist46 Das gar nicht verunreinigt, vgl. 2, 3., vermindert jenen Raum, so dass die Unreinheit von einem olivengrossen Stück Toten-Fleisch nicht durchgeht47 Wörtlich: „vermindert an der Seite einer Olivengrösse von Fleisch“. — Dagegen vermindert ein kleiner Knochen nicht den Raum, wenn die Unreinheit im Nebenzelte von einem viertel Kab Knochen herrührt, da Knochen mit Knochen als verbunden betrachtet werden., (ferner vermindern das Mass): weniger als eine Olivengrösse von Toten48 Es wird obige Bestimmung (Note 43—45) wiederholt, um im allgemeinen zu lehren, dass die Verminderung (ausser beim כזית Fleisch) bei allen in 2,1—2 genannten Zeltunreinheiten bewirkt wird., weniger als eine Olivengrösse vom Aase49 Dies verunreinigt nicht (Nidda 42b)., weniger als eine Linsengrösse vom Kriechtier50 Verunreinigt nicht, ausser wenn es ein ganzes Glied ist (1, 7)., weniger als eine Eigrösse von Speisen51 Ist nach dem Thoragesetze nicht verunreinigungsfähig; vgl. Schabbat 91a, Tos. v. אי., das ins Fenster hineingewachsene Getreide52 Nach B. batra 20a wenn es drei טפחים von der Wand entfernt wurzelt, so dass es der Wand nicht schadet. Als am Boden haftend ist es nicht verunreinigungsfähig., Rohr-Mark53 ככי, Kelim 17, 17, Note 180. von einiger Merklichkeit54 Es ist nicht zu dünn., das Aas eines reinen Vogels, welches man nicht zum Essen bestimmt hat55 Hätte man es zum Essen bestimmt, so wäre es auch ohne הכשר verunreinigungsfähig, Teharot 1, 1., und das Aas eines unreinen Vogels, das man zum Essen bestimmt, aber nicht (durch Benetzung) verunreinigungsfähig gemacht hat56 Dadurch, dass man es mit einer Flüssigkeit benetzt hat, nach VK 17., oder verunreinigungsfähig gemacht, aber nicht zum Essen bestimmt hat57 Das Aas der unreinen, d. h. der zum Essen verbotenen Vögel, ist erst dann als Speise verunreinigungsfähig, wenn man es zu essen gedenkt und benetzt hat, Teharot 1,3..", + "Folgende Dinge vermindern nicht: Ein Totenknochen vermindert nicht gegen Totenknochen58 Oben Note 47., Totenfleisch nicht gegen Totenfleisch59 Oben Note 45. auch nicht eine Olivengrösse vom Toten, eine Olivengrösse vom Aas, nicht eine Linsengrösse vom Kriechtier60 Weil diese Dinge verunreinigen, oben Note 49 und 50., nicht eine Eigrösse von Speisen61 Wenn sie durch Benetzung verunreinigungsfähig geworden (תוי״ט); nach Maim. auch wenn dies nicht geschehen., nicht an Fenstern62 Weniger als drei טפחים entfernt von der Wand. wachsendes Getreide63 Da ist es bestimmt, entfernt zu werden, weil es die Wand beschädigt, oben Note 52. — Dinge, die man später wegzuschaffen gedenkt, verhindern nicht das Weiterdringen der טומאה, B. batra 19b., nicht Rohr-Mark53 ככי, Kelim 17, 17, Note 180., woran nichts Merkliches64 Das sehr dünn ist., nicht Aas eines reinen Vogels, das man zum Essen bestimmt hat, oder Aas eines unreinen Vogels, das man zum Essen bestimmt und verunreinigungsfähig gemacht hat65 Oben Note 55—57., nicht mit Aussatz behaftete Zetteloder Einschlag-Fäden66 Nach Negaïn 11, 8., und nicht ein Ziegel von einer Totenbein-Stätte67 Ein Ziegel aus Erde vom בית הפרס, vgl. 2, 3, Note 33. —; so R. Meïr68 Nach seiner Ansicht ist ein solcher Lehmziegel unrein.. Die Weisen sagen: Ein solcher Ziegel vermindert, weil dessen Erde rein ist69 Nach ihrer Ansicht ist nur eine frische unbearbeitete Scholle in der Grösse des Siegels der grossen Warensäcke unrein, vgl. 17, 5. —. Dies ist die Regel: Das Reine vermindert, das Unreine70 Auch alles, was verunreinigungsfähig ist. vermindert nicht." + ], + [ + "Das Gesimse1 זיז, oben 8, 2, Note 23. bringt die Unreinheit2 Die unter ihm sich befindet, ins Haus., wenn es noch so schmal ist3 Weil der Raum unter demselben als mit dem Raume des Hauses verbunden und das Gesimse mit der Decke des Hauses als ein und dasselbe Zelt betrachtet wird., der Balkon4 גיזרה scheint hier eine Abkürzung von גזוזטרא (Balkon, Altane) zu sein (8, 2, Note 24), גזרה in Ezech. 41, 12 hat eine andere Bedeutung. und der Vorbau5 גבלית (and. LA. גובלית, גבילית). Die Tosefta erklärt: (l. ומיושר ) איזו היא גבלית כל המעוקם מכאן ומכאן ומשויר מן חאמצע Was heisst גבלית? Ein Vorsprung, der von beiden Seiten schief (sich abwärts neigt) und in der Mitte gerade ist. Es stammt danach גבלית von جبل (Berg), da er die Form eines Berges hat (mit zwei Abdachungen und einem Rücken). (nur) bei einer Handbreiten-Weite. Was heisst ein Gesimse? [Ein Vorsprung], dessen Vorderseite nach unten gewandt ist6 Das vordere Ende ist nach unten gebogen. Daher wird dieses Ende wie bis zur Erde reichend angesehen und der Raum unter dem Gesimse mit dem des Hauses verbunden.; beim Balkon ist die Vorderseite aufwärts gewandt7 Daher kann der Raum unter demselben nicht als mit dem des Hauses verbunden betrachtet werden. Der Balkon muss deshalb, als gesondertes Zelt, ein טפח breit sein.. Bei welchem Gesimse hat man gesagt, dass es die Unreinheit bei noch so geringem Masse bringt? Bei einem Gesimse, das drei Steinschichten8 נדבך, Esra 6, 4, Steinreihe. Diese hat eine Breite von 4 טפחים., das sind zwölf Handbreiten, über der Türe ist9 Um so mehr gilt obige Bestimmung, wenn das Gesimse noch näher an der Türe ist (יו״ב).; steht es10 Das Gesimse. aber weiter hinauf, bringt es die Unreinheit (nur) bei Handbreiten-Weite11 Denn dann kann es nicht als mit dem Hause verbunden, sondern nur als besonderes Zelt betrachtet werden.. Die Kränze12 Vorsprünge, die kranzförmig sind und oberhalb der Türe stehen. und die Bildwerke13 Vorsprünge, die mit Bildwerken verziert sind. bringen die Unreinheit (nur) bei Handbreiten-Weite14 Sie werden als Zelte für sich betrachtet..", + "Das Gesimse über der Türe bringt die Unreinheit bei Handbreiten-Weite15 Dieser Satz steht im Widerspruch mit der Bestimmung am Anfang unseres Abschnitts. Nach Bart ר״ש und רא״ש handelt es sich hier um eine verschlossene Türe, wobei der Raum unter dem זיז nicht mit dem Hause verbunden werden kann, dann kann es natürlich nicht die Unreinheit ins Haus bringen (da dies ja verschlossen ist), sondern nur auf die Geräte, die unter dem זיז selbst sich befinden. א״ר streicht die Worte מביא את הטומאה. Nach ihm ist zu übersetzen: „Das Gesimse (bringt die Unreinheit) bei noch so geringem Masse sowohl über eine Türe, deren Mass eine Handbreiten-Weite ist, als über einem Fenster, dessen Mass eine Höhe von zwei Fingerbreiten, als über dem, dessen Mass eine Bohrer-Dicke ist“ R. Jose fordert dann für die zwei letzten Fälle ein anderes Mass, stimmt aber im ersten Falle mit dem ersten Tanna überein. In derselben Weise erklärt יו״ב, ohne zu korrigieren, indem er מביא את וכו׳ als einen Relativsatz fasst (welches die טומאה bei einem פותח טפח bringt.), das über dem Fenster, dessen Mass eine Höhe von zwei Fingerbreiten16 Wie oben 13, 1 angegeben., oder über dem, dessen Mass eine Bohrer-Dicke ist17 Bei der von vorne herein gemachten Lichtöffnung nach 13, 1. —, (bringt die Unreinheit) bei noch so geringem Masse. R. Jose sagt18 R. Jose bezieht sich nur auf die zwei letzten Fälle (Note 16 und 17). —: Nur bei demselben Masse, wie das Fenster ist19 Also muss das Gesimse im ersten Falle (Note 16) zwei Fingerbreiten messen; im zweiten Falle (Note 17) eine Bohrer-Dicke. — Nach ס״ט gibt unsere Mischna das Mass der Länge des Gesimses an, während Mischna 1 das Mass der Breite angibt Das מלואו des R. Jose (das sich auf die zwei letzten Angaben bezieht) ist zu übersetzen: „Die ganze Ausdehnung des Fensters“, d. h. der זיז muss so lang sein, dass er sich über das ganze Fenster erstreckt, über dem er sich befindet..", + "Ein Stab über der Türe20 Der auf zwei in die Wand über der Türe eingeschlagenen Pflöcken liegt., wäre er auch hundert Ellen hoch darüber21 Höher als die Oberschwelle., bringt die Unreinheit bei noch so geringem Masse22 Wiewohl ein Gesimse in diesem Falle eine טפח-Breite haben muss (oben Note 11), so genügt bei einem Stabe das geringste Mass, weil er beweglich ist und leicht von oben weiter hinunter versetzt werden kann.; so R. Josua. R. Johanan, Sohn Nuris sagt: Es darf dabei nicht mehr erschwert werden als beim Gesimse23 Er bringt also die Unreinheit nur, wenn er nicht höher als zwölf טפהים über der Türe steht (Note 9).", + "Wenn ein Gesimse24 Das ein טפח breit ist, also ein Zelt bildet. das ganze Haus umgibt25 Wie ein Gürtel. und über der Türe nur drei Fingerbreiten26 Das ist weniger als ein טפח, denn ein טפח beträgt vier Fingerbreiten. reicht27 Während über dem übrigen Teil der Türe kein Gesimse steht., so sind, wenn im Hause sich Unreinheit befindet, die Geräte unter jenem28 Unter dem ganzen Gesimse. unrein29 Denn die über dem Hause stehenden drei Fingerbreiten des Gesimses werden als zum Hause gehörig betrachtet, so dass sich die טומאה vom Hause dorthin verbreitet; von dort verbreitet sich die Unreinheit unter das ganze Gesimse, da das ganze ein zusammenhängendes Zelt bildet. רא״ש liest טהורים (sie sind rein) statt טמאים; die Erklärung hierzu vgl. in ס״ט.. Ist eine Unreinheit unter ihm30 Dem Gesimse., so erklärt R. Elieser das Haus für unrein31 Denn ebenso wie die טומאה vom Hause unter das Gesimse kommt, verbreitet sich die unter dem Gesimse befindliche טומאה ins Haus.; R. Josua erklärt es für rein32 Denn wohl kann das Gesimse als zum Hause gehörig, aber nicht das Haus als zum Gesimse gehörig betrachtet werden. Würde das Gesimse ein טפח über der Türe reichen, so würde auch nach R. Josua dieser Teil des Gesimses als Zelt mit dem Hause als verbunden gelten und die טומאה hineinbringen. Nach ר״ש und andern Erklärern hängt die Kontroverse hier mit der derselben Tannaïm in 12,8 zusammen.. Dasselbe gilt von einem Hofe, um den rings umher eine Vorhalle33 אכסדרה, oben 6,2, Note 20. — läuft34 Und die Vorhalle reicht nur drei Fingerbreiten über der Türe des Hauses. Da gelten dieselben Bestimmungen: Ist eine Unreinheit im Hause, so sind die Geräte in der Vorhalle unrein; ist eine Unreinheit in der Vorhalle, so sind die Geräte im Hause nach R. Elieser unrein, nach R. Josua rein..", + "Wenn zwei Gesimse über einander stehen35 Und das eine genau so breit ist wie das andere, ebenso wie die genau übereinander liegenden Balken in 12, 5. Die Bestimmungen hier stimmen daher mit den dortigen überein., jeder Handbreiten-Weite hat und der Zwischenraum eine Handbreite beträgt36 So dass der Raum zwischen beiden Gesimsen auch als Zelt gilt. Es wird als selbstverständlich vorausgesetzt, dass zwischen dem untern Gesimse und dem Erdboden wenigstens ein טפח Zwischenraum ist., so ist, wenn sich eine Unreinheit unten37 Unter dem untern Gesimse. befindet, das unten Befindliche38 Unter dem ganzen Gesimse. unrein39 Dagegen ist der Raum darüber rein, da er von dem ein מפח-breiten Gesimse, das ein Zelt bildet, vor der Unreinheit geschützt wird.. Ist die Unreinheit im Zwischenraume40 Zwischen beiden Gesimsen., so ist alles im Zwischenraume unrein41 Was aber unter dem untern und über dem obern Gesimse sich befindet, ist rein, denn die Gesimse bilden eine Scheidewand vor der טומאה.. Ist die Unreinheit darüber42 Über dem oberen Gesimse., so ist alles, was dieser gegenüber nach oben bis zum Himmel sich befindet, unrein43 Da die טומאה unter dem freien Himmel liegt (vgl. VO 7). Das darunter Befindliche ist rein. Ragt das obere44 Gesimse. über dem untern eine Handbreite heraus, so ist, wenn eine Unreinheit sich unten37 Unter dem untern Gesimse. oder zwischen beiden40 Zwischen beiden Gesimsen. befindet, der Raum unten37 Unter dem untern Gesimse. und dazwischen40 Zwischen beiden Gesimsen. unrein45 In jedem der beiden Fälle sind beide Räume unrein, denn das herausragende Stück (unter welches die טומאה kommt) bewirkt, dass die טומאה aus dem einen Raum in den andern gelangt.; befindet sie46 Die Unreinheit. sich darüber42 Über dem oberen Gesimse., so ist alles, was dieser gegenüber nach oben bis zum Himmel sich befindet, unrein43 Da die טומאה unter dem freien Himmel liegt (vgl. VO 7). Das darunter Befindliche ist rein. Ragt der obere über dem untern weniger als eine Handbreite heraus, so ist, wenn sich eine Unreinheit unten37 Unter dem untern Gesimse. befindet, der untere Raum und der Zwischenraum40 Zwischen beiden Gesimsen. unrein47 Wiewohl das herausragende Stück weniger als ein טפח breit ist, bewirkt es dennoch die Verbreitung der טומאה vom untern Raum nach dem Zwischenraume, da es mit dem andern Teil des Gesimses verbunden ein Zelt bildet, wie oben Note 29.. Ist die Unreinheit im Zwischenraume40 Zwischen beiden Gesimsen. oder unter dem hervorragenden Stück48 Unten auf dem Erdboden., so sagt R. Elieser: Der untere Raum und der Zwischenraum sind unrein49 R. Elieser folgt hier seiner oben (Note 31) ausgesprochenen Ansicht, dass die טומאה, die sich unter einem Raume von weniger als ein טפח befindet oder dahin verbreitet, von da nach einem mit diesem Raum verbundenen Zelte dringt.. R. Josua sagt: Der Zwischenraum40 Zwischen beiden Gesimsen. und der Raum unter dem hervorragenden Stück48 Unten auf dom Erdboden. sind unrein, aber der Raum unter dem untersten ist rein50 Im ersten Falle wird dieser Raum durch das untere Gesimse geschützt. Im zweiten Falle (und umsomehr im ersten Falle) kann der schmale überragende Teil nicht die טומאה in das anstossende Zelt bringen, nach der oben (Note 32) von R. Josua ausgesprochenen Ansicht..", + "Haben die Gesimse jedes eine Handbreiten-Weite, aber zwischen ihnen40 Zwischen beiden Gesimsen. ist kein Raum von der Breite einer Handbreite51 Es wird aber als selbstverständlich vorausgesetzt, dass zwischen dem untern Gesimse und dem Erdboden ein Zwischenraum von mindestens einer Handbreite vorhanden ist., so ist, wenn sich eine Unreinheit unten37 Unter dem untern Gesimse. befindet, der untere Raum52 Nur dieser. Der Zwischenraum und der Raum über dem obern Gesimse werden durch das untere Gesimse, das ein Zelt bildet, geschützt. unrein. Befindet sie sich im Zwischenraum53 In diesem Falle ist die Unreinheit רצוצה (VO 7). oder darüber54 In diesem Falle liegt die טומאה unter freiem Himmel (VO 7)., so ist alles, was dieser gegenüber nach oben bis zum Himmel sich befindet, unrein55 Nach unten kann die טומאה nicht dringen, da das untere Gesimse als Zeltdach schützt.. (Andere LA.56 Diese LA hatten רא״ש ,ר״ש und Bart.: Haben die Gesimse jedes eine Handbreiten-Weite, aber die Zwischenräume57 Das ביניהן wird hiernach von zwei Zwischenräumen verstanden, von dem Raume zwischen beiden Gesimsen und dem Raume zwischen dem untern Gesimse und dem Erdboden. haben jeder keinen Raum von der Breite einer Handbreite, so ist, wenn die Unreinheit sich unten37 Unter dem untern Gesimse. oder dazwischen40 Zwischen beiden Gesimsen. befindet, der Raum unten und dazwischen unrein58 Da das untere Gesimse weder nach unten noch nach oben einen freien Raum von einem טפח hat, so wird es als nicht vorhanden betrachtet, und der Raum vom obern Gesimse bis zum Erdboden gilt als ein Zelt, ebenso wie oben 11, 3, Note 23 die untern Teile des Kleides als nicht vorhanden betrachtet werden. So רא״ש. Indessen wird von יו״ב und ס״ט schon dagegen eingewendet, dass oben diese Bestimmung nur von den Kleiderteilen gilt, weil sie verunreinigungsfähig sind, was doch hier bei dem mit dem Gebäude verbundenen Gesimse nicht der Fall ist. Die meisten Kommentare entscheiden sich daher für die erstere LA., vgl. indessen יו״ב und מ״א.. Ist sie darüber, so ist alles, was dieser gegenüber nach oben bis zum Himmel sich befindet, unrein43 Da die טומאה unter dem freien Himmel liegt (vgl. VO 7). Das darunter Befindliche ist rein.)", + "Haben die Gesimse keine Handbreiten-Weite59 Solche Gesimse werden als nicht vorhanden betrachtet., mag der Zwischenraum eine Handbreite breit sein oder nicht, so dringt eine Unreinheit, die unten, oder dazwischen, oder darüber sich befindet, senkrecht aufwärts und abwärts60 Nach Maim. (טומאת מת 17, 4) gilt dies als טומאה רצוצה. Dagegen meint ראב״ד, dass dies ein Irrtum sei; vielmehr liege der Grund unserer Bestimmung in dem Umstande, dass kein Zelt vorhanden ist, welches die טומאה nach den Seiten bringen könnte.. Das gleiche gilt von zwei (ausgebreiteten) Teppichen, die sich eine Handbreite hoch über der Erde befinden61 Und die voneinander durch einen Zwischenraum getrennt sind. Dabei gelten dieselben Bestimmungen, die in Mischna 5 bis 7 bezüglich der zwei über einander stehenden Gesimse angegeben sind. Nach יו״ב bezieht sich dieser letzte Satz nur auf die unmittelbar vorher stehende Bestimmung; vgl. das.." + ], + [ + "Ein1 Diese Mischna bis טבליות ist wörtlich in 11, 3 zu finden. (Die Erklärung dazu vgl. das Noten 17 bis 23.). Dort handelt es sich jedoch speziell um ein Haus, das in zwei Teile geteilt ist, und um das Hinüber bringen der טומאה von einem Teile in den anderen, während hier vom Bringen der טומאה im allgemeinen die Rede ist; Daher die Wiederholung. dicker Mantel und ein dicker Block bringen keine Unreinheit, es sei denn, dass sie eine Handbreite hoch über der Erde liegen. Übereinander liegende Teile eines Kleides bringen keine Unreinheit, es sei denn, dass der oberste Teil eine Handbreite hoch über der Erde liegt. Übereinander gelegte Holzplatten2 טבליות, Mehrz. von טבלא (Kelim 2, 3, Note 28). bringen keine Unreinheit, es sei denn, dass die oberste eine Handbreite über der Erde liegt3 Die untern Platten werden als nicht vorhanden betrachtet, da sie selbst Unreinheit annehmen (Tosefta Kelim II, 6, 7. Nach יו״ב gilt die Platte als nicht vorhanden, selbst wenn sie Unreinheit annehmen kann (wie in dem Falle Kelim 22, 2), solange man nicht ausdrücklich bestimmt, dass man dieselbe dort für die Dauer liegen lassen wolle (vgl. Mischna 7).. Bei Marmorplatten4 Wenn Marmorsteinplatten übereinander liegen und eine טומאה befindet sich unter der untersten, die kein טפח über der Erde liegt, während die oberste Platte wohl ein טפח hoch über der Erde liegt.. aber dringt die Unreinheit aufwärts und abwärts5 Wie eine טומאה רצוצה (VO 7). Die Marmorsteine werden wie die Erde betrachtet; eine טומאה, die darunter liegt, gleicht einer טומאה, die unter Erde oder Steinen liegt (Mischna 7)..", + "Wenn Holzplatten mit ihren Eckspitzen einander berühren6 So dass die Berührungsstelle kein טפח breit ist. und eine Handbreite hoch über der Erde liegen7 Jede einzelne Platte liegt so hoch., so ist, wenn sich eine Unreinheit unter einer derselben befindet, derjenige, der die zweite Platte berührt8 Während die טומאה unter der ersten liegt., siebentägig unrein9 Als hätte diese Platte die Toten-Unreinheit unmittelbar berührt. Denn was ein Zelt, das einen Toten überdacht, berührt, (selbst an einer Stelle des Zeltes, die kein טפח breit ist), ist so, als hätte es den Toten selbst berührt. Die zweite Platte wird demnach (nach 1, 2, Note 10) ein אבי אבות, und der sie berührende Mensch ein אב הטומאה, der Dach VO 3 siebentägig unrein ist. Indessen erhebt sich die Schwierigkeit, dass 1) der Satz, das ein אהל המת Berührende gilt so, als hätte es den Toten selbst berührt, nur aus 1, 2 Ende abgeleitet wird (Bart.). Jedoch nach der dort in Note 22 gegebenen Begründung gilt dies nur von dem Pflock, der ein Teil des Zeltes ist, was doch hier von der zweiten Platte nicht behauptet werden kann. 2) gilt nach einigen der Satz חרב הרי הוא כחלל nicht von Holzgeräten (VK 5); die zweite Platte wird also jedenfalls kein אבי אבות, sondern nur אב, und der Mensch wird nur ראשון und sollte nur bis Abend unrein sein (1, 2, Note 12). Zur Beantwortung der ersten Frage muss angenommen werden, dass die zweite Platte bezüglich ihrer eigenen טומאה selbst wie ein Totenzelt betrachtet wird, obgleich sie die erste Platte nicht in einer טפח-Breite berührt (vgl. 16, 1). Zur Beantwortung der zweiten Frage ist anzunehmen, dass der Mensch, der das Totenzelt, während es noch den Toten überdacht, berührt, wegen טומאה בחבורין siebentägig unrein wird (nach VO 25); vgl. die ausführliche Erörterung in ס״ט.. Die Geräte unter der ersten10 Die sich gleichzeitig mit der טומאה dort befinden. sind unrein, die unter der zweiten sind rein11 Wiewohl die zweite Platte wie ein Totenzelt betrachtet wird (nach Note 9), so gilt dies nur bezüglich der Unreinheit der Platte selbst, aber nicht bezüglich der unter derselben befindlichen Geräte. Hierzu wäre erforderlich, dass sie in einer טפח-Breite mit der ersten Platte in Verbindung steht (16, 1).. Ein Tisch12 Dessen Platte entweder rund oder lang und schmal ist (א״ר, Maim.). Es muss an einer Stelle der Platte ein Stück von einem Quadrat-טפח vorhanden sein. — Da dies aber selbstverständlich ist und nicht bloß vom Tisch, sondern von jeder Überdachung gilt, haben ר״ש und A. unsere Bestimmung anders erklärt. Es ist hier die Rede von einem Tisch, der aus einer rechteckigen Platte besteht, deren Untergestell ein hohles rechtwinkliges Parallelepiped darstellt (eine Kiste ohne Boden und ohne Decke, תיבה פרוצה). Die Platte ragt aber nur wenig über das Untergestell heraus. Es wird nun gelehrt, dass der herausragende Teil des Tisches die unter ihm befindliche טימאה nur dann weiter bringt, wenn dieser Teil ein Quadrat-טפח vom Untergestell herausragt. Der Teil des Tisches, der vom Gestell eingeschlossen ist, gilt nicht als mit dem andern Teil verbunden, weil er von ihm durch die Wände des Gestells getrennt ist. Aus demselben Grunde kann auch eine טומאה innerhalb des Gestells nicht andere dort befindliche Gegenstände verunreinigen, wenn das Gestell nicht ein טפח breit ist (sei es noch so lang); der Teil der Platte, der über das Gestell herausragt, gilt nicht als mit dem über dem Gestell befindlichen verbunden. bringt keine Unreinheit, es sei denn, dass darin ein Viereck von Handbreiten-Weite enthalten ist13.", + "Wenn Fässer14 Hier ist von irdenen Fässern die Rede, wie es in 9, 16, Note 130 beschrieben ist. im Freien auf ihrem Boden stehen15 Mit der Mündung nach ober. oder umgelegt sind16 Mit der Mündung seitwärts. und einander in Handbreiten-Weite berühren17 Die bauchigen Wände berühren einander in der Länge eines טפח. Diese Bedingung ist nur beim Schlusssatz unserer Mischna erforderlich., so dringt eine unter einem befindliche Unreinheit18 Als טומאה רצוצה. senkrecht aufwärts und abwärts19 Diese Bestimmung ist in jedem der beiden am Anfang gesetzten Fälle in anderem Sinne zu fassen. Im Falle, dass die Fässer auf den Seitenwänden liegen (umgelegt sind), ist nur das, was senkrecht der טימאה gegenüber, unter oder über dem Fasse sich befindet, unrein; dagegen ist, was in dem Fasse ist, rein, da das irdene Gerät, das von der äusseren Seite aus keine Unreinheit annimmt, das in seinem Innern Befindliche vor der טומאה schützt (vgl. 9, 16, Note 140); dagegen dringt im Falle, dass das Fass auf seinem Boden (aufrecht) steht, die טומאה auch ins Innere des Fasses, und es wird alles unrein, Fass samt Inhalt (יו״ב). Das irdene Gefäss kann es hierbei nicht schützen, aus dem in Note 9, 16, Note 137 (vgl. auch 9, 13, Note 93) angegebenen Grunde.. Wobei ist dies gesagt20 Dass bei umgelegten Fässern die טומאה nur senkrecht aufwärts und abwärts dringt. ? Bei reinen (Fässern); sind sie aber unrein21 Da unreine Geräte nicht vor der טומאה schützen, dringt dieselbe ins Innere des Fasses. Die oberen Wände aller Fässer, die miteinander in einer Handbreite in Verbindung stehen, bilden nun ein einziges Zelt, wodurch die טומאה unter alle diese oberen Wände der Fässer sich verbreitet., oder22 Selbst wenn die Fässer rein sind. stehen sie eine Handbreite hoch über der Erde23 In diesem Falle bilden alle Fässer ein einziges Zelt, selbst wenn sie mit der Mündung nach oben stehen., so ist, wenn sich eine Unreinheit unter einem derselben befindet, der Raum unter allen unrein24 Da sich die טומאה unter alle verbreitet. Die Frage, wie bezüglich der im Innern und oberhalb der Fässer befindlichen Gegenstände zu entscheiden sei, braucht die Mischna hier nicht zu erörtern, weil hierüber bereits oben 9, 16 (und noch an andern Stellen) alles Nötige zu finden ist..", + "Wenn man ein Haus, mit Brettern oder Teppichen25 Die so hergerichtet sind, dass sie keine טומאה annehmen (nach Kelim 20, 6); so יו״ב. Nach Maim. bezieht sich יריעות nur auf den Fall מן הקורות, wobei die Teppiche ein Zelt bilden. Ein solches kann schützen, selbst wenn es verunreinigungsfähig ist (8, 1, Note 9)., von den Seiten26 Man hat eine senkrechte Scheidewand innerhalb eines Zimmers hergestellt, so dass hinter derselben ein Alkoven vom Zimmer abgesondert ist. oder von den Balken27 Man hat eine waagerechte Scheidewand parallel dem Gebälke gezogen, so dass das Zimmer in Ober- und Untergemach geteilt wurde. abgeteilt hat, so sind, wenn eine Unreinheit im Hause sich befindet, die Geräte in dem Abteil28 Im Alkoven oder im Obergemach. rein29 Die Scheidewand verhindert das Eindringen der Unreinheit in den Abteil, wie oben 6, 2 (vgl. das. Note 40).; ist eine Unreinheit im Abteil28 Im Alkoven oder im Obergemach., so sind die Geräte im Hause unrein30 Die Scheidewand kann wohl das Hineindringen, aber nicht das Hinausdringen der Unreinheit verhindern, ebenso wie dies beim צמיד פתיל gilt, Kelim 3, 6 Note 48.; die Geräte im Abteil28 Im Alkoven oder im Obergemach. aber sind31 Wenn in diesem Abteil eine טומאה sich befindet., wenn dort ein Raum von einer Handbreiten-Weite vorhanden ist32 Dann gilt es als Zelt., unrein33 Da die טומאה sich über das ganze Zelt verbreitet., wenn nicht, rein34 Weil die Unreinheit dort רצוצה ist, die wohl senkrecht aufwärts und abwärts dringt, aber sich nicht auf daneben liegende Gegenstände verbreitet (VO 7). Dennoch aber sind die Geräte im Hause unrein (was רא״ש auffällig findet), weil die Scheidewand nur eine schwache, nicht für die Dauer bestimmte Wand ist und die hinter derselben befindliche טומאה bezüglich der Geräte des Hauses nicht als רצוצה gilt, sondern als im Hause liegend betrachtet wird (vgl. die ausführliche Begründung in ס״ט). Maim. erklärt כלים שבחצץ als „die in der Dicke der Scheidewand befindlichen Geräte“; doch erscheint diese Erklärung gezwungen..", + "Teilt man es vom Fussboden ab35 Man legt Bretter oberhalb des Fussbodens so, dass zwischen diesem und den Brettern ein kleiner Zwischenraum gelassen wird., so sind, wenn sich eine Unreinheit im Abteil36 Zwischen den Brettern und dem Fussboden. befindet37 Selbst wenn dort ein טפח Zwischenraum vorhanden, so dass die Unreinheit nicht רצוצה ist., die Geräte im Hause unrein38 Weil die טומאה keinen besonderen Ausgang hat, dringt sie in das Haus hinauf, ebenso wie 3, 7 beim Kanal unter dem Hause (vgl. das. Note 98).. Ist die Unreinheit im Hause, so sind die Geräte im Abteil, wenn an ihrer Stelle ein Raum von einer Kubik-Handbreite vorhanden ist, rein39 Ebenso wie beim Kanal, oben 3, 7, Note 99—100.; wenn nicht, unrein; denn der Fussboden des Hauses40 Wenn darunter kein freier Raum von einem Kubik-טפח vorhanden ist. wird bis zum Abgrunde hinab dem Hause gleich geachtet41 Nach VO 12..", + "Wenn ein Haus mit Stroh42 Gehacktes Stroh, das als Viehfutter gebraucht wird. gefüllt und zwischen diesem und dem oberen Gebälke nicht ein Raum von einer Handbreite ist43 So dass im Hause über dem Stroh kein Zelt vorhanden ist., so sind, wenn inwendig44 Im Stroh. eine Unreinheit sich befindet, die dem Ausgange gegenüber45 Der Türe gegenüber wird gewöhnlich ein Raum leer gelassen, der als Durchgangsraum dient, wenn man Stroh zum Gebrauche nehmen will. befindlichen Geräte unrein46 Weil die טומאה keinen andern Ausgang hat, als durch diesen leeren Raum, wie in 9, 9, Note 65. Obgleich die טומאה im Stroh רצוצה ist, dringt sie dennoch in den leeren Raum, wie die in einer Wand befindliche טומאה ins Haus dringt. Es verhält sich hier so, wie in 6, 4, Note 46; nur dass hier, wo das Stroh ganz von den Wänden des Hauses eingeschlossen ist, das ganze Stroh wie das Innere des Hauses betrachtet wird.; ist die Unreinheit draussen47 In dem leeren Raume ausserhalb des Strohplatzes., so sind die Geräte inwendig44 Im Stroh., falls an ihrer Stelle ein Raum von einer Kubik-Handbreite vorhanden ist48 Dann gilt dieser Raum als besonderes Zelt., rein49 Das Zelt schützt vor der Unreinheit., falls nicht, unrein50 Wiewohl oben (Note 29) die im Abteil befindlichen Geräte rein sind, selbst wenn dieser nicht ein טפח breit ist (so die meisten Erklärer gegen ר״ש und רא״ש), so kann hier das Stroh, das nicht als Scheidewand hingelegt worden und bestimmt ist, weggeräumt zu werden, nicht schützen, wenn es kein Zelt bildet (ס״ט).. Ist aber zwischen dem Stroh und dem obern Gebälke ein Raum von einer Handbreite51 So dass das Stroh ein Zelt über sich hat., so sind sie in jedem Falle52 Es sei an der Stelle der Geräte ein Kubik-טפח-Raum oder nicht. unrein53 Denn innerhalb eines Zeltes kann das durch das Stroh gebildete Zelt nicht schützen, weil das Stroh bestimmt ist, weggeräumt zu werden..", + "In einem Hause54 Erubin 78b; Sukka 4a., das man mit Erde55 Anstatt עפר lesen einige תבן (Stroh); doch erklären bereits die Kommentare diese LA für unrichtig. oder mit Steinchen angefüllt hat, die man für immer dort belassen will56ובטלו, wörtlich: und er hat es (das ins Haus Gelegte) aufgehoben, d. h. aufgegeben. Er hat ausdrücklich erklärt, er wolle es dort liegen lassen und niemals wegnehmen. Nach dieser richtigen LA gehört ובטלו zum Vordersatz; der Nachsatz beginnt erst mit טומאה בוקעת. Maim. liest בטלו ohne ו׳ und fasst das Wort als Nachsatz, indem er ihn auf das Haus bezieht: Er hat das Haus nichtig gemacht, dass es nicht mehr als Zelt gilt. Wenn daher innerhalb dieses Hauses an einer Stelle eine טומאה und an einer andern Stelle Geräte sich befinden, werden letztere nicht unrein., ebenso in einem Haufen57 כרי (von כור rund sein), ein abgerundeter Haufen. von Getreide oder in einem Haufen von Sternchen58 Letztere Haufen liegen im Freien., selbst wie der Steinhäufen über ’Achan59 Vgl. Jos. 7, 26. Gemeint ist, selbst wenn der Haufen so gross ist, wie jener Steinhaufen. Nach רא״ש soll es bedeuten: Selbst wenn er, wie der Steinhaufen von ’Achan, nur auf kurze Zeit errichtet war. – Allein bereits יו״ב bemerkt, dass es dort heisst עד היום הזה; der Steinhaufen bestand also lange Zeit., dringt die Unreinheit, selbst wenn sie an der Seite der Geräte sich befindet60 Jedoch die Geräte nicht berührt., nur senkrecht aufwärts und abwärts61 Wie eine טומאה רצוצה (VO 7), und wenn am Orte der טומאה ein freier Raum von einem Kubik-טפח vorhanden ist, wird alles wie ein verschlossenes Grab beurteilt, nach VO 9..", + "Wer62 Sotah 44a; B. batra 101a. im Vorhofe von Grabhöhlen63 Nach Mischna B. batra 6, 8 waren die Grabhöhlen bedeckte Vertiefungen, die mit senkrechten Wänden versehen waren. In diesen Wänden war eine bestimmte Anzahl von Nischen (כוכין) angebracht, um in jede derselben eine Leiche mit ihrem Sarge hineinzuschieben. Vor dem Eingang zur Höhle machte man einen Vorhof als Raum für die Totenbahre und deren Träger. Es konnten aber bis vier Höhlen einen gemeinsamen Vorhof haben, so dass an jeder Seite dieses Hofes eine Höhle sich befand. steht, ist rein, wenn derselbe vier Ellen im Quadrat64 Um so eher, wenn derselbe noch grösser ist. misst65 Obgleich nach Sotah 44a die Leiche (nach einer rabbinischen Verordnung) vier Ellen ringsumher verunreinigt, so gilt dies nicht von einer Leiche, die in einem von Wänden eingeschlossenen Raume sich befindet.; so nach Bet-Schammai. Bet-Hillel sagen: Vier Handbreiten im Quadrat66 Nach יו״ב gilt dies nur, wenn der Hof auf einer Seite offen ist und ihn nur an drei Seiten Grabhöhlen umgeben; ist er aber an allen vier Seiten von Grabhöhlen eingeschlossen, so muss er auch nach Bet-Hillel mindestens vier Ellen im Quadrat messen. Anders ריש und Bart. Jedenfalls ist aber derjenige, der die Oberschwelle der Höhlentüre berührt, unrein (vgl. 12, 8).. Wenn man einen Balken als Verschluss67 Über גולל vgl. 2, 4 Note 43 die verschiedenen Ansichten; hier ist es am einfachsten als Verschluss einer Grabnische zu erklären. für ein Grab anbringt, er mag aufrecht68 Senkrecht. stehen oder auf der Seite69 Waagrecht vor der Grabnische. In diesen beiden Fällen wird die Grabnische durch eine Seitenfläche des Balkens verschlossen. liegen, so ist nur der vor dem Eingang befindliche Teil desselben70 Der die Öffnung der Grabnische verschliessende Teil des Balkens. unrein71 Wer aber die andern Teile des Balkens berührt, bleibt rein.. Hat man dessen Spitze zum Grab-Verschluss gemacht72 Man hat den Balken so gesetzt, dass eine der Grundflächen desselben die Grabnische verschliesst und die andere Grundfläche nach vorne heraussteht., so ist er nur bis vier Handbreiten73 Die an der Grabnische liegen. unrein, wenn man (das übrige) wegzuschneiden beabsichtigt. R. Jehuda sagt: Das Ganze gilt als eine Verbindung74 Solange man das übrige nicht weggeschnitten hat, verunreinigt der ganze Balken als Grabverschluss, da das ganze vor dem Grabe liegt. Vgl. eine ähnliche Kontroverse in Mikwaot 10, 5..", + "Wenn man ein Fass voll reiner Getränke, das mit einem fest anschliessenden Deckel75 Wie es in Kelim 10, 2 näher bestimmt wird. versehen ist, zu einem Grab-Verschlusse gemacht hat, so ist, wer es berührt, siebentägig unrein76 Denn der גולל verunreinigt, solange er das Grab verschliesst, den Berührenden ebenso wie der Tote (Chullin 72a)., das Fass aber und die Getränke77 Nachdem sie vom Grabe entfernt worden. sind rein78 Da ein irdenes Gerät mit צמיד פתיל vor der Totenunreinheit geschützt ist (Kelim 10, 1, Note 1).. Wenn man ein Tier zu einem Grab-Verschlusse gemacht hat79 Man hatte gerade keinen andern Verschluss und hat ein lebendes Tier dort fest gebunden, so dass die Grabnische dadurch verschlossen wurde., so ist, wer es berührt80 Solange es dem Grabe als Verschluss dient., siebentägig unrein. R. Meïr sagt: Alles, was Lebensgeist hat, verunreinigt nicht als Grab-Verschluss81 Sukka 15b. Nach den Weisen kann auch ein Mensch nicht als Grabverschluss verunreinigen, sowohl aber Tiere, trotzdem diese selbst keine טימאה annehmen..", + "Wenn jemand einen Toten berührt82 Dieser wird ein אב הטומאה. und Geräte83 Auch nachdem er sich vom Toten getrennt hat. berührt, oder einen Toten überdacht82 Dieser wird ein אב הטומאה. und Geräte83 Auch nachdem er sich vom Toten getrennt hat. berührt, so sind diese unrein84 Sie werden auch als אב הטומאה (nach VK 5) siebentägig unrein.. Wenn jemand aber einen Toten überdacht85 Er hält etwa die Hand über dem Toten, wobei er jedenfalls ein אב הטומאה wird, selbst wenn die Hand keine טפח-Breite hat. Denn nur zur Überleitung der טומאה auf einen andern Gegenstand bedarf es eines טפח-Zeltes, nicht aber um selbst die טומאה anzunehmen, vgl. 16, 1. und Geräte überdacht86 Entweder nach der Entfernung vom Toten, oder er hat gleichzeitig mit der Überdachung des Toten die Geräte mit der Hand, die keine טפח-Breite hat, überdacht., oder einen Toten berührt82 Dieser wird ein אב הטומאה. und87 Nachher oder auch gleichzeitig. Geräte überdacht, so sind diese88 Die Geräte. rein89 Da der durch einen Toten Verunreinigte (טמא מת) nicht durch Überdachung verunreinigen kann, sondern nur durch Berührung.. Ist aber in seiner Hand eine Handbreiten-Weite90 Die Hand ist so breit, dass darin eine Fläche vorhanden ist, die sowohl in der Länge als in der Breite einen טפח misst., so sind sie98 unrein91 Wenn sie mit dem Toten von derselben Hand, die ja ein Zelt bildet, überdacht werden. Hat er mit der einen Hand den Toten und mit der andern die Geräte überdacht, so muss nach יו״ב auch der Arm ein טפח breit sein; nach ס״ט ist dies nicht nötig (nach 7, 2).. Wenn in zwei Häusern je eine halbe Olivengrösse vom Toten sich befindet und jemand seine beiden Hände in jene92 Die eine Hand in das eine Haus und die andere Hand in das andere Haus. hinein ausstreckt, so bringt er, wenn in jeder seiner Hände93 Nach יו״ב muss auch jeder Arm ein טפח breit sein eine Handbreiten-Weite ist90 Die Hand ist so breit, dass darin eine Fläche vorhanden ist, die sowohl in der Länge als in der Breite einen טפח misst., die Unreinheit94 Die beiden Arme verbinden beiden Häuser, dass sie wie ein Zelt betrachtet werden.. Der Körper des Menschen gilt nicht als Scheidewand zwischen den beiden Zelten, weil eia Ding, das selbst Unreinheit annimmt, nicht als Scheidewand gilt (oder weil der Mensch hohl ist, wie oben in 11, 3 bestimmt wird, רא״ש).; wo aber nicht, bringt er die Unreinheit nicht95 Beide Häuser sind rein, da in jedem nur eine halbe Olivengrösse vom Toten sich befindet. Jedoch ist der Mensch, wenn er jede seiner beiden Hände über eine halbe Olivengrösse vom Toten gleichzeitig gehalten hat (selbst wenn diese im Freien liegen), unrein, nach 3,1, Note 13.." + ], + [ + "Alles Bewegliche1 Kelim 17, 8; Schabbat 16b und Jerusch. das. 1, 4. bringt die Unreinheit2 Wenn ein Ende desselben über einen Toten und das andere Ende über reine Geräte oder Speisen liegt, bringt es die Unreinheit über die reinen Dinge., wenn es die Dicke eines Rinder-Steckens3 Dessen Umfang ein טפח und die Dicke1/3 טפח ist, siehe Kelim 17, 8, Note 69. hat. Hierauf sagte R. Tarfon: Ich will meine Kinder verderben4 קפח (arab. قغخ schlagen, ebenso كغح) schlagen, verwunden, verderben. Er meint, er will seine Kinder verlieren, wenn diese Halacha nicht falsch ist., wenn dies nicht eine verderbte Halacha4 הלכה, eine Norm, Gesetzesbestimmung. ist; und zwar hat sich ein Zuhörer geirrt5 Er hat bloß die Entscheidung gehört, ohne deren Grund zu erkennen.. Einst ging ein Ackersmann (an einem Grabe) vorbei, der auf der Schulter einen Rinderstecken6 מרדע, Kelim 9, 7, Note 80. trug, dessen ein Ende das Grab überdachte, und man erklärte ihn7 Den Ackersmann. für unrein8 Der Zuhörer glaubte nun irrtümlich, die Unrein-Erklärung sei erfolgt, weil der Stecken gleichzeitig das Grab und den Ackersmann überdacht hat (nach VO 5), und folgerte daraus die Bestimmung, dass bewegliche Dinge bei einer Breite wie die Dicke eines מרדע die Zelt-Unreinbeit durch Überleituug bewirken. Tatsächlich war folgendes der Grund. wegen der den Toten überdachenden Geräte9 Der Rinderstecken mit den mit ihm verbundenen Geräten (dem Stachel und der Schaufel) ist durch das Überdachen des Grabes unrein geworden (denn eine solche Verunreigung erfolgt auch beim geringsten Masse); dann ist der Ackersmann durch Berührung des Rinder-Steckens siebentägig unrein geworden, nach 1, 3, Note 13.. Da sagte R. Akiba: Ich kann es berichtigen, sodass die Worte der Weisen10 Die am Anfang unserer Mischna ausgesprochen sind. bestehen bleiben, nämlich11 Man hat folgende Bestimmungen getroffen.: Alle beweglichen Dinge bringen die Unreinheit12 Die siebentägige Unreinheit. auf den dieselben tragenden Menschen13 Dieser sollte, wenn zwischen dem Rinder-Stecken und seiner Schulter ein Gewand scheidet, nur bis zum Abend unrein sein; denn der מרדע ist אבי אבות, das Gewand אב הטומאה, und der Mensch ראשון, nach 1, 2. Dennoch haben die Weisen verordnet, er solle 7 Tage unrein sein, wie wenn der מרדע die Zelt-Unreinheit nach VO 5 auf ihn gebracht hätte. bei der Dicke eines Rinder-Steckens14 Da in diesem Falle der Umfang einen טפח beträgt, würde man sich irren und die Unreinheit von der Überdachung des Menschen herleiten und fälschlich glauben, dass auch eine Zelt-Unreinheit bei einer טפח-Breite den Menschen nur bis zum Abend unrein macht. Deshalb hat man bestimmt, dass der Träger solcher Dinge in diesem Falle 7 Tage unrein sei, wie wenn das Ding einen טפח in der Breite hätte., auf sich selbst15 D. h. die Dinge, die den Toten überdachen oder von ihm überdacht werden. bei noch so geringem Masse16 Dies ist nicht eine rabbinische Bestimmung, sondern Thoragesetz; denn nur bei der Zelt-Unreinheit durch Überleitung ist eine טפח-Weite erforderlich (VO 5 — 6)., auf andere Menschen aber und auf Geräte17 Welche von einem beweglichen Dinge von der Dicke eines מרדע, ohne es zu berühren, gleichzeitig mit einem מת überdacht werden. nur bei einer Handbreiten-Weite18 Wie es das Thoragesetz bestimmt. Denn in diesem Falle sind die Menschen und Geräte, wenn der bedachende Gegenstand weniger als ein טפח breit ist, gar nicht unrein; die Weisen brauchten daher keine Vorbeugungsbestimmung zu treffen..", + "In welcher Weise19 Diese Frage bezieht sich nur auf die zwei letzten Bestimmungen. ? Wenn eine Spindel20 כוש, darunter ist hier die Spindelstange mit dem Haken zu verstehen (Kelim 9, 6, Note 59—60), die zusammen verunreinigungsfähig sind. in der Wand steckt und sich darunter eine halbe Olivengröese vom Toten und ebenso viel darüber21 Die beiden Stücke gelten als verbunden, nach der Ansicht der Weisen in 3,1. befindet, wenn auch beide Stücke nicht einander gerade gegenüber liegen, so ist die Spindel unrein, also bringt sie die Unreinheit auf sich bei noch so geringem Masse22 Da die Spindel nicht einen טפח breit ist.. Wenn ein Topf-Händler (an einem Grabe) vorübergeht, der auf seiner Schulter die Tragstange23 האסל = הסל (L. und M. lesen so), Kelim 17, 16, Note 156. hat, deren ein Ende das Grab überdacht, so sind die Geräte an der andern Seite rein24 Die Stange kann die טומאה nicht auf die Töpfe überleiten. Die Stange selbst wird unrein, wenn sie einen Behälter zum Gelde hat (Kelim 17, 16), ebenso der Mensch, der sie berührt. Jedoch die Töpfe werden durch Berührung der Stange nicht nur ein, weil ein irdenes Gerät von der Rückseite aus keine Unreinheit annimmt.. Hat aber die Tragstange eine Hand breiten Weite, so sind sie unrein25 Die Stange bringt die טומאה auf die Töpfe. Der Mensch, der zwischen der das Grab überdachenden Seite der Stange und der andern Seite steht, bildet keine schützende Scheidewand, nach 6, 1, Note 3.. Die Erdbügel26 תלולית (von חלל, hoch sein) ein Erdhügel., welche nahe zur Stadt27 In deren Nähe ein Begräbnisplatz liegt, Ketubot 20b. oder zur Strasse27 In deren Nähe ein Begräbnisplatz liegt, Ketubot 20b. liegen, — sie mögen frisch aufgeworfene oder alte Hügel sein, — sind unrein28 Weil die Frauen dort ihre Abortus begraben.. Die fern29 Von der Stadt und der Strasse. liegenden sind, wenn sie frisch sind, rein30 Nach der Ferne geht eine Frau nicht allein, sondern nur in Begleitung eines Mannes, und da geht sie lieber nach dem Begräbnisplatz, um dort den Abortus zu begraben., wenn alt, unrein31 Denn es ist zu befürchten, dass einst eine Stadt in der Nähe lag, die später zerstört wurde, und dies in Vergessenheit geriet.. Was heisst nahe? Fünfzig Ellen. Alt heisst: Sechzig Jahre alt. So R. Meïr. R. Jehuda sagt: Naheliegend heisst er32 Der Hügel., wenn kein anderer näher liegt33 Wenn aber ein Hügel näher zur Stadt ist, wird der andere, selbst wenn er innerhalb von fünfzig Ellen liegt, als fernliegend beurteilt, denn wenn eine Frau ihren Abortus begraben will, geht sie zum nähern, nicht zum entfernteren Hügel., und ein alter Hügel heisst er. wenn kein Mensch der Entstehung desselben sich erinnern kann34 In diesem Fall ist zu befürchten, dass einst eine Stadt in der Nähe lag, und es ist dies vergessen worden..", + "Wenn35 Nasir 64b, B. batra 101b, Jer. das. 5. jemand Anfangs36 D. h. es war bisher nicht bekannt, dass hier ein Grab sei. einen Toten37 An dem kein Zeichen zu sehen ist, dass er gewaltsam ermordet worden. Bei Ermordeten gelten nicht die folgenden Bestimmungen (bez. תבוסה und der Gräber-Nachbarschaft). findet38 Nur wenn man findet; dies schliesst den Fall aus, dass man einen Toten an einer bestimmten Stelle begraben hat, nicht in der Absicht, ihn später von dort wegzuschaffen. Einen solchen darf man nicht exhumieren und anderswohin schaffen., welcher wie gewöhnlich liegt39 Er darf, wenn alle folgenden Bestimmungen gelten sollen, nicht sitzend oder mit dem Kopf zwischen den Knieen liegend gefunden worden sein; denn in diesem Falle ist anzunehmen, dass es ein Heide ist, da die Israeliten nicht in solcher Weise die Toten beerdigen., so kann er ihn40 Wenn er ihn von dort wegschaffen will. samt seiner Mischungs-Erde41 תבוסה oder תפוסה (wie der Talmud liest) heisst die lockere Erde unter dem Toten, die mit dem Blute und anderen vom Toten herrührenden Flüssigkeiten (נצל , 2, 1, Note 5) vermischt ist. Dazu kommt noch eine drei Fingerbreiten dicke Schicht von der unter jener lockern Erde befindlichen harten jungfräulichen Erde, die man ebenfalls mit dem Toten wegnehmen muss (Nasir 65a). Über die Etymologie von תכוסה oder תפוסה vgl. oben 3, 5, Note 65. wegnehmen. Findet er zwei Tote, so kann er sie ebenfalls samt ihrer Mischungs-Erde wegnehmen. Findet42 Zum Verständnis der folgenden Bestimmungen (die wir zuerst nach Bart. erklären wollen) seien die Bestimmungen der Mischna B. batra 6, 8 vorausgeschickt: Wenn jemand übernimmt, für seinen nächsten eine Grabstätte anzulegen, so hat er folgendes zu tun: a) Er mache das Innere der Grabhöhle 4 Ellen breit, 6 Ellen lang und 4 Ellen hoch. b) In den Wänden dieser Höhle seien 8 Nischen ausgehöhlt (vgl. oben 15, 8, Note 63), nämlich 3 an der rechten Längenwand, 3 an der linken und 2 an der hintern dem Eingang gegenüber liegenden Breitenwand, c) Die Nischen seien 4 Ellen lang, 1 Elle (= 6 טפחים) breit und 7 טפחים hoch. d) Man mache einen Vorhof am Eingang der Höhle, der 6 Ellen im Quadrat hat, so viel als die Totenbahre und deren Träger an Raum einnehmen e) Zu diesem Vorhofe öffne man 2 Höhlen, eine von der einen, und eine von der andern (gegenüberliegenden) Seite. Von den andern 2 Seiten bleibt der Zutritt frei. (Nach R. Simon öffnet man 4 Höhlen, nach 4 Seiten). er aber drei Tote43 Dadurch ist man berechtigt anzunehmen, dass hier noch mehr Tote begraben sind, unter folgenden Bedingungen., so ist dies, falls zwischen einem und dem andern44 Zwischen dem ersten und dritten Grabe. In B. batra heisst es ביניהם (zwischen ihnen) statt בין זה לזה. vier45 Das ist das Mass der Breite der Höhle (Note 42a). bis acht Ellen46 Dieses Mass erhält man annähernd, wenn man die Diagonale der Höhle berechnet, welche √4² + 6² = √52 = 7, 21 … beträgt. Da dies mehr als 7 Ellen ist, wird die Zahl 8 angenommen. Raum ist47 D. h. nicht weniger als 4 und nicht mehr als 8 Ellen. — so viel als eine Bahre und ihre Träger einnehmen48 Die 8 Worte כמלא מטה וקובריה fehlen im Talmud (Nasir und B. batra) und werden von ר״ש und Bart. gestrichen, da diese Worte in der Mischna B. batra (Note 42d) beim Masse des Vorhofes zur Grabhöhle gebraucht werden. — eine Nachbarschaft von Gräbern49 Ein Begräbnisplatz, wo die Toten für die Dauer begraben wurden und nicht fortgeschafft werden dürfen., und man untersucht von da50 Vom Ende der Totenkörper. weiter51 Nach den Richtungen, wo nach der Lage der Toten die Möglichkeit vorliegt, dass hier eine Höhle, ein Vorhof vor dieser, und eine zweite Höhle an der anderen Seite des Vorhofes vorhanden war (nach Note 42 de). zwanzig Ellen52 Die in Note 51 erwähnten 3 Räume haben zwar nur zusammen eine Länge von 18 Ellen. Allein von einer der beiden Höhlen wird das Mass der Diagonale, wie oben Note 46 angegeben, gerechnet.—Die Schwierigkeiten, die sich bei obiger Erklärung darbieten, sind bereits von vielen Erklärern bemerkt worden. Es sei deshalb noch die Erklärung des א״ר auf Grund des Jeruschalmi (Nasir 9) mitgeteilt. Obgleich nach der Mischna B. batra der Vorhof 6 Ellen im Quadrat misst, so gilt dies nur für den Verkäufer einer Grabstätte, der ein knappes Mass geben kann. Mitunter macht man aber den Vorhof geräumig in der Grösse von 8 Ellen im Quadrat. Der Vorhof von 6 Ellen bietet nach der Mischna Raum (allerdings knappen) für die Bahre und ihre Träger und die Ablöser derselben. Mitunter machte man aber einen Vorhof von nur 4 Ellen im Quadrat für die Bahre mit den Trägern, ohne Ablöser (vgl. Berachot 3, 1). Das Minimum eines Vorhofes war also 4, das Maximum 8 Ellen im Quadrat. Unsere Mischna spricht nun von dem Falle, dass man 3 Tote findet, bei denen zwischen dem ersten und zweiten, und ebenso zwischen dem zweiten und dritten eine Distanz von mindestens 4 und höchstens 8 Ellen vorhanden ist. Da ist anzunehmen, dass zwischen je zwei Toten ein Vorhof lag, wo die Toten in den zum Vorhof geöffneten Höhlen begraben wurden. Da nun aber sowohl der erste als der dritte Tote möglicherweise am Anfang einer Höhle begraben sind, muss man sowohl vom ersteren als vom letzteren ab 20 Ellen untersuchen, 6 Ellen der Höhle, 8 Ellen als das Maximum eines Vorhofs und 6 Ellen der Höhle auf der andern Seite des Hofes. Die Worte כמלא המטה וקובריה sind hiernach nicht zu streichen.. Findet man am Ende dieser zwanzig Ellen wieder einen Toten53 Hier genügt schon die Auffindung eines einzelnen Toten, um die weitere Untersuchung nötig zu machen. Denn nachdem einmal durch die Auffindung von 3 Toten das Vorhandensein eines Begräbnisplatzes an dieser Stelle wahrscheinlich gemacht wurde, erregt schon der eine Tote die Befürchtung, es könnte hier eine neue Grabstätte, bestehend aus Grabhöhle, Vorhof und zweiter Grabhöhle (nach Note 42de), begonnen haben., so untersucht man wieder zwanzig Ellen54 Nach Note 52., denn die Sache hat einen guten Grund55 Wörtlich: „Die Sache hat Füsse.“; hätte man diesen56 Diesen Toten. Anfangs57 Bevor man die drei ersten Toten gefunden hatte. hier gefunden, so hätte man ihn samt seiner Mischungs-Erde wegnehmen können58 Und hätte ihn nicht an seine Stelle zurückbringen müssen, selbst wenn man nachher durch Auffindung jener drei Toten das Vorhandensein eines Begräbnisplatzes in einer Entfernung von nur 20 Ellen entdeckt hätte..", + "Wer diese Untersuchung59 Die in vorhergehender Mischna angeordnet wird. vornimmt, untersucht eine Quadrat-Elle60 א״ר liest bloß אמה und streicht על אמה. In der Tat wäre es genügend, wenn nur nach der Längenrichtung der 20 Ellen langen Strecke ein ellenlanger schmaler Streifen untersucht würde. Die Breite brauchte nicht eine Elle zu betragen. Indessen, meint יו״ב, die LA. אמה על אמה beibehalten zu sollen, da auch Tote hier begraben sein können, die von kleiner Statur sind und erst bei der Untersuchung eines ellenbreiten Streifens entdeckt werden. und lässt eine Elle stehen61 Da gewöhnlich zwischen einer Grabnische und der anderen mindestens eine Elle Zwischenraum gelassen wird, so kann man auch bei dieser Untersuchung eine Elle unaufgegraben lassen. Es ist nicht anzunehmen, dass gerade in dieser Elle eine Sargnische sich befindet, da ja eine solche Nische eine Elle breit war (Note 42c). — Dies Verfahren wird in der ganzen 20 Ellen langen Strecke fortgesetzt, so dass man im ganzen 10 Quadrat-Ellen untersucht.. Man gräbt hinein62 Jede Quadrat-Elle, die man untersucht, muss so tief aufgegraben werden., bis man auf einen Felsen63 Auf felsigen Boden. oder auf jungfräuliche Erde64 בתולה oder קרקע בתולה heisst die noch unbearbeitete Erde (terra virgo bei Plinius). stösst. Wer die Erde vom Orte der Unreinheit65 Von den aufgegrabenen Stellen, die der Unreinheit verdächtig waren. hinausbringt, darf66 Wenn er ein Kohen (כהן) ist. noch seine Hebe67 בדמעו. Im samar. Targum wird חלב in Num. 18, 12 (wo es תרומה, die Hebe, bezeichnet) mit דמע übersetzt, ebenso in Gen. 45, 18 (wo es „Fett = das Beste“ bedeutet), vgl. hierüber Magazin für die Wissenschaft des Judentums 1886, S. 55. essen68 Obgleich ein כהן die Untersuchung nicht vornehmen darf, da er sich nicht der möglichen Verunreinigung aussetzen darf, so kann er, wenn er es doch getan hat, seine Hebe essen. Es kann aber auch von dem Sklaven eines כחן sprechen. Nach Maim. ist hier nicht gemeint, dass der כהן in den מקום הטומאה hineingehe, sondern dass er die Erde, die man hinausgetragen, weiter fortschaffe (vgl. aber טומאת מת 9, 9).. Wer einen Schutthaufen (wegen eines Verschütteten) forträumt69 המפקח, von פקח, öffnen., darf nicht seine Hebe essen70 Obgleich man nicht weise, ob der Verschüttete bereits tot ist..", + "Wenn man beim Untersuchen71 Innerhalb der 20 Ellen. an einen Bach oder an einen Kanal72 שלולית, nach B. kamma 61a entweder ein Teich von gesammeltem Regenwasser (Samuel), oder ein Wassergraben, der die anliegenden Felder bewässert (R. Jochanan). oder an eine Landstrasse73 Eine 16 Ellen breite Strasse, vgl. B. kamma 6, 4, Note 26. kommt, so kann man aufhören74 Man braucht nicht weiter auf der andern Seite des Wassers oder der Strasse zu untersuchen (Bart.). Nach ר״ש muss man auf der andern Seite die Untersuchung fortsetzen.. In einem Felde, worin Menschen75 Selbst wenn diese Israeliten waren. erschlagen worden sind, braucht man nur jeden Knochen einzeln aufzulesen, und alles ist rein76 Man braucht nicht die unter den Toten liegende Erde (תבוסה) wegzunehmen, und es ist nicht nötig, eine weitere Untersuchung von 20 Ellen vorzunehmen.. Wenn man ein Grab77 קברו, eig. sein Grab, wo er vorläufig einen Toten begraben hat mit der Absicht, ihn später fortzuschaffen und auf einen Begräbnisplatz zu bringen. aus seinem Felde wegräumt, liest man jeden Knochen einzeln auf, und alles ist rein76 קברו, eig. sein Grab, wo er vorläufig einen Toten begraben hat mit der Absicht, ihn später fortzuschaffen und auf einen Begräbnisplatz zu bringen.. Ebenso braucht man in einer Grube, worin man Frühgeburten78 Bei Frühgeburten braucht man die תבוסה nicht mitzunehmen, ebenso nicht bei Erschlagenen. oder Erschlagene hineinwirft, nur jeden Knochen einzeln aufzulesen, und alles ist rein76 Man braucht nicht die unter den Toten liegende Erde (תבוסה) wegzunehmen, und es ist nicht nötig, eine weitere Untersuchung von 20 Ellen vorzunehmen.. R. Simon sagt79 ר״ש und רא״ש haben die Worte ר׳ שמעון אומר nicht gelesen, dann muss es ואם statt אם heissen. ואם התקינו לקבר bedeutet danach: „wenn er es aber zum dauernden Grabe bestimmt hat“ (vgl. מ״ש).: Wenn man dieselben80 Das Feld oder die Grube. R. Simen bezieht sich nur auf die letzten beiden Fälle, wo die Toten mit Absicht an diese Stelle gebracht wurden (יו״ב). gleich anfangs zu einem Grabe bestimmt hat, gehört auch die Mischungs-Erde dazu81 Zu den Toten, und man muss diese (nach Note 41) mit wegnehmen. Doch ist es auch nach R. Simon nicht nötig, eine Untersuchung von 20 Ellen in der Nachbarschaft (שכונח) vorzunehmen.." + ], + [ + "Wenn1 Vgl. Nidda 57 a. jemand ein Grab2 Die Grabstelle und noch weiter hinaus. bepflügt, so macht er dadurch eine Totenbein-Stätte3 Vgl. 2, 3 Note 33. Ein בית הפרס verunreinigt den, der eine Scholle davon berührt oder trägt, aber nicht durch Überdachung (VO 24).. Bis wie weit geht diese? Eine Furchenstrecke4 מענה ein Streifen Landes, den der Pflüger auf einmal pflügt., nämlich hundert Ellen (im Quadrat)5 Von der Grabstelle an, die er zu pflügen begonnen hat, 100 Ellen nach der Länge des Feldes und 100 Ellen nach der Breite; so weit führt der Pflug die Totenbeine (der Ort der Grabstelle ist wohl dabei eingerechnet). So Bart. Wie es scheint, gilt diese Bestimmung selbst im Falle, dass er nur nach einer Richtung pflügt (מ״א)., eine Fläche von vier Seah Aussaat6 Ein Seah Aussaat hat 50 Ellen im Quadrat = 2500 Quadrat-Ellen (Erubin 23b); daher sind 4 Seah Aussaat 100 Ellen im Quadrat = 10000 Quadrat-Ellen. Nach יו״ב spricht diese Mischna von dem Falle, dass er von der Grabstelle aus nach allen 4 Seiten pflügt, und die 100 Ellen sind vom Mittelpunkte des Grabes nach jeder Seite hin zu messen, so dass im Ganzen ein Quadrat, dessen jede Seite 200 Ellen misst, zum בית הפרס gemacht wird; zusammen sind dies 40000 Quadrat-Ellen, so dass für jede Seite 4 Seah Aussaat gerechnet wird. Er stützt diese Ansicht durch die Tosefta (17, 1), welche מאה אמה לכל רוח (100 Ellen nach jeder Seite) angibt.. R. Jose sagt: Eine Fläche von fünf Seah Aussaat7 Das sind 12500 Quadrat-Ellen. Die Seite des Quadrates ist nach dieser Ansicht ungefähr 1112/4 Ellen √12500); genauer 111,8 .. Ellen.. Dies8 Diese Worte spricht der erste Tanna (nicht R. Jose); so ר״ש. gilt nur, wenn es abwärts geht9 Und ebenso auf einem ebenen Felde (Bart.). — Nach einer Erklärung im רא״ש (und מ״ש) ist במורד ובמעלה zu verbinden. Danach gilt die Massbestimmung von 4 Seah Aussaat nur für das Pflügen auf ebenem Boden; dagegen wird für einen gebirgigen Boden, mag der Pflug abwärts oder aufwärts gehen, die folgende Bestimmung getroffen., wenn es aber aufwärts geht, so lege man ein viertel (Kab) Wickensaat auf den Trichter des Saatpflugs10 בורך המחרישה nach R. Hai כורך. Am hinteren Ende des Saatpflug-Grindels war ein trichterförmiges Gefäss angebracht, das unten in eine enge, an der Sterze entlang oder inneihalb der Sterze laufende Röhre auslief. In diesen Trichter wurden die Saatkörner getan, die infolge der durch die Bewegung des Pfluges verursachten Erschütterung einzeln in die frisch gezogene Furche fielen (Vogelstein, Die Landwirtschaft in Palästina, S. 29)., und bis auf den Ort, wo drei Wicken neben einander wachsen11 Es sind dort noch drei Saatkörner durch die Röhre zusammen herausgefallen, geht dann die Totenbein-Stätte12 Es wird angenommen, dass so weit vom Pfluge Totenbeine geführt werden können.. R. Jose sagt: Die ganze Verordnung13 Bezüglich der Unreinheit des בית הפרס. gilt nur, wenn es abwärts geht, aber nicht wenn es aufwärts geht14 Denn beim Aufwärtsgange wird der Pflug derart geschüttelt, dass die Totenbeine gleich beim Beginn des Pflügens herabfallen..", + "Wenn jemand beim Pflügen15 Eines Grabes. auf einen Felsen oder auf eine Steinwand16 גדר eine Mauer von Steinen (Spr. 24, 31). stösst17 (טחה = טוח, stossen), dadurch ist der Pflug abgeschüttelt worden. oder den Pflug abschüttelt18 Er schüttelt absichtlich die am Pfluge befindliche Erde ab., so macht er nur bis dahin die Totenbein-Stätte19 Selbst wenn dies nach 5 oder 6 Ellen geschehen ist.. R. Elieser sagt: Eine Totenbein-Stätte kann wieder eine andere Totenbein-Stätte machen20 Wenn jemand innerhalb eines בית הפרס zu pflügen beginnt, so wird von dieser Stelle ab 100 Ellen weit ein neues בית הפרס gerechnet, als wenn er von einem Grabe aus zu pflügen begonnen hätte.. R. Josua sagt: Manchmal ist dies der Fall, manchmal nicht. In welcher Weise? Wenn jemand eine halbe Furchenstrecke21 50 Ellen rom Grabe ab. gepflügt, und dann abermals22 Nach einiger Unterbrechung. eine halbe Furchenstrecke weiter gepflügt hat, und so auch an den Seiten23 Er hat z. B. zuerst in der Richtung von Osten nach Westen, und dann in der Richtung von Norden nach Süden gepflügt., so macht es noch eine Totenbein-Stätte; wenn er aber die ganze Furchenstrecke zuerst gepflügt hat, und dann später von da weiter nach aussen, so macht er24 Über die 100 Ellen hinaus. keine Totenbein-Stätte25 Vgl. Mischna Temura 1, 5 und Talmud das. 13a..", + "Wenn jemand eine Grube voller Totenknochen26 מלטימיא, in Tosefta מלא טמיא; nach Maim. und A. eine Grube voller Totengebeine (טמיא, Gebeine). Levy fasst das מ (wie bei dem folgenden מצבירת) als Servilbuchstaben und erklärt לטימיא = λατομíα (= λατóμιον), Steinbruch. Dann müsste es aber auch ein Steinbruch, in dem sich Knochen befinden, sein, indem העצמות auch auf מלטימיא sich bezieht. bepflügt, oder er pflügt von einem Beinhaufen27 Der nicht in einer Grube, sondern auf der flachen Erde liegt. Für diese beiden Fälle hat man die בית הפרס-Verordnung nicht getroffen, weil sie nur äusserst selten vorkommen. aus, oder von einem Felde aus, in welchem ein Grab verloren ist28 Dabei findet ein doppelter Zweifel (ספק סשיקא) statt: 1) vielleicht hat man die Grabstelle nicht bepflügt; 2) wenn auch dies geschehen ist, vielleicht hat der Pflug keine Gebeine mitgeschleppt. Es handelt sich hier nämlich um den Fall, dass man nicht das ganze Feld bepflügt hat., oder worin ein Grab (später) gefunden wurde29 Nachdem er bereits das Feld bepflügt hatte, so dass er beim Pflügen vom Grabe nichts gewusst hat. Die בית הפרס-Verordnung gilt aber nur für den, der vorsätzlich ein Grab einackert., oder wenn er pflügt, was nicht ihm gehört30 Ohne Zustimmung des Eigentümers. In diesem Falle kann man den Eigentümer, der sich nicht vergangen hat, nicht bestrafen, sein Feld für unrein zu erklären. Hieraus ist zu ersehen, dass die בית הפרס-Verordnung zur Strafe gegen die Grabschänder getroffen worden ist., oder wenn ein Nicht-Israelit pflügt31 Gegen Nichtjuden ist die Strafmassregel nicht verordnet worden.; so macht es keine Totenbein-Stätte; denn selbst betreffs der Samaritaner gilt nicht die Totenbein-Stätte-Verordnung32 Um so weniger gilt sie für Nichtjuden.", + "Wenn ein Totenbein-Stätten-Feld oberhalb seines reinen Feldes liegt33 Die beiden Felder liegen am Abhang eines Berges, das unreine oben und das reine unten. und Regengüsse Erde von der Totenbein-Stätte auf das reine Feld heruntergespült haben, war dieses34 Das reine Feld. auch rot, und sie35 Die Regengüsse. haben es weise gemacht36 Indem die Erde des obern Feldes diese Farbe hat., oder es34 Das reine Feld. war weiss, und sie35 Die Regengüsse. haben es rot gemacht36 Indem die Erde des obern Feldes diese Farbe hat.; so macht dies doch das reine Feld nicht zu einer Totenbein-Stätte37 Da die בית הפרס-Verordnung nur bezüglich der unaufgelösten Erdschollen, aber nicht betreffe der vom Wasser weggeschwemmten Erde gilt..", + "Wenn in einem Felde ein Grab verloren ist38 Man weiss nicht, wo das Grab ist. Ein solches Feld gilt ganz als unrein und verunreinigt auch durch Bedachen, vgl. weiter 18, 3., und man baut darin ein Haus und darüber einen Söller, so ist, wenn die Türe des Söllers gerade gegenüber der Haustüre steht, der Söller rein39 Denn in keinem Falle kann die Unreinheit in den Söller empordringen; befindet sich das Grab innerhalb des Hauses, so ist wohl das Haus unrein, der Söller aber ist rein, da er durch das Gebälke des Hauses vor der Unreinheit geschützt wird (VO 8); ist das Grab unter der Eingangs-Schwelle, so dringt zwar die Unreinheit ins Haus (vgl. 12,8), kann aber nicht weiter in den Söller dringen; liegt das Grab endlich unter der Wand, so dringt die Unreinheit zwar als טומאה רצוצה über die Wand des Hauses und des Söllers in senkrechter Richtung nach oben (VO 7), kann aber weder in das Haus noch in den Söller gelangen., wenn nicht, so ist der Söller unrein40 Denn in diesem Falle steht zu befürchten, dass die Unreinheit unter der Wand des Hauses gerade unter der Türe des Söllers sich befindet; sie dringt also in den Eingang des Söllers unter die Oberschwelle und verbreitet sich von hier aus in den Söller.. Wenn Erde von einer Totenbein-Stätte oder Erde vom Auslande41 Die ebenfalls unrein ist (oben 2, 3, Note 32). an Krautstengeln42 Die mit Erdschollen ausgerissen und dann in einen Bund zusammengebunden wurden. hereingebracht worden ist, so werden diese (Erdteile) zusammengerechnet zum Masse eines Warensack-43 מרצופין, Kelim, 20, 1, Note 2. Siegels44 Wenn die Schollen zusammen so gross sind, wio ein solches Siegel, verunreinigen sie. Vgl. die nähere Bestimmung dieses Masses in Bechorot 22a.. Dies die Worte des R. Elieser. Die Weisen aber sagen: Nur wenn an einer Stelle (so viel Erde) wie die Grösse eines Warensack-Siegels sich befindet. Es sagte R Jehuda45 Um die Meinung der Weisen zu stützen.: Einst kamen Briefe aus fernem Lande an die Söhne der Hohepriester46 Vgl. Kethubot 13, 1, Note 8., und es befanden sich daran ungefähr ein oder zwei Seah Siegel, und die Weisen hatten dabei kein Bedenken wegen Unreinheit47 Weil jedes einzelne Siegel nicht so gross war, wie ein Warensack-Siegel.." + ], + [ + "Wie kann man in einer Totenbein-Stätte Weinlese halten1 In einer Weise, dass der Wein rein bleibt (vgl. Jerusch. Schabbat 1,4). Nach ראב״ד ist die folgende Reinheits-Vorschrift absolut geboten, weil man auch die profanen Früchte im Lande Israels nicht verunreinigen darf (vgl. מ״א). ? Man besprengt die Menschen und die Geräte zum ersten und zum zweiten Male2 Man hält die zur Weinlese nötigen Menschen 7 Tage in reinem Zustande und besprengt eie am 3. und 7. Tage mit Entsündigungs-Wasser, nach der Vorschrift in Num. 19, 12; 18 – 19. Selbst wenn die Menschen und die Geräte vollständig rein sind, soll man mit ihnen so verfahren, als wären sie toten-unrein geworden (יו״ב).. Nun lesen sie den Wein ab3 Die abgeschnittenen Weintrauben werden durch das בית הפרס nicht verunreinigt, weil sie noch unbenetzt sind (VK 17). Wiewohl nach Schabbat 15a die Weintrauben, die zum Keltern geschnitten werden, als empfänglich für die Unreinheit gelten, so findet diese bloß rabbinische Bestimmung hier bezüglich der bloß rabbinischen Unreinheit des בית הפרס keine Anwendung. und bringen ihn außerhalb der Totenbein-Stätte, und andere4 Die nicht durch das בית הפרס unrein geworden. nehmen ihnen denselben ab und bringen ihn zur Kelter5 In anderen Geräten. Die Winzer selbst, die durch das בית הפרס unrein geworden sind, dürfen die Weintrauben nicht in die Kelter bringen, da dort viele Flüssigkeiten sich befinden, wodurch die Trauben benetzt und für die טומאה empfänglich werden, sodass die Winzer sie verunreinigen würden.. Wenn die ersteren6 Die Winzer. die letzteren7 Die den Wein Abnehmenden. berühren, so werden diese unrein8 Weil die Winzer durch das Verweilen im בית הפרס zum אב הטומאה geworden sind, so dass sie auch Menschen und Geräte verunreinigen. Die Abnehmenden würden dann auch alle Weintrauben unrein machen.; so nach der Ansicht von Bet-Hillel. Bet-Schammai9 Diese sind der Ansicht, dass die oben (in Note 3) erwähnte Bestimmung von Schabbat 15 a auch bezüglich der Unreinheit des בית הפרס Anwendung findet. Es müssen daher die folgenden Vorsichtsmassregeln getroffen werden. sagen: Man ergreife die Sichel mittels Bastes10 Der nicht die טומאה annimmt, סיב (= ציב), Faser, besondere Bast vom Palmbaum. oder schneide die Trauben mit einem scharfen Steine10 Der nicht die טומאה annimmt, סיב (= ציב), Faser, besondere Bast vom Palmbaum. ab, lasse sie in den Korb11 כפישה, oben 5, 6, Note 55. Das Gefäss muss so gross sein, dass es keine טומאה annimmt, nach VK. 13. hineinfallen und bringe sie zur Kelter12 Der Winzer, selbst kann sie zur Kolter bringen, da die Vorsichtsmassregeln, die er beim Lesen beobachtet, ihn stets daran erinnern werden, dass er die Trauben nicht berühren darf.. Es sagt R. Jose: Dies alles gilt nur bei einem Weinberg, der zu einer Totenbein-Stätte gemacht wurde13 Es waren die Weinstöcke daselbst gepflanzt, bevor die Stätte zum בית הפרס gemacht worden ist.; hat man aber eine Totenbein-Stätte bepflanzt14 Dieser hat (nach der Ansicht des R. Jose) unrecht gehandelt, dass er am בית הפרס einen Weinberg gepflanzt hat., so muß man (die Trauben) auf dem Markte verkaufen15 Nicht damit sie zum Keltern verwendet werden (wodurch sie nach Note 3 für טומאה empfänglich sind), sondern als Trauben verzehrt werden..", + "Es gibt16 Moëd katan 5b. dreierlei Totenbein-Stätten17 Die bezüglich der bei ihnen geltenden gesetzlichen Bestimmung von einander verschieden sind. Die 3 בית הפרס werden in unserer M. und in M. 3 und 4 aufgezählt: 1. wenn ein Grab bepflügt wird; 2. wenn in einem Felde ein Grab verloren ist; 3. ein Trauer-Feld.: Wenn jemand ein Grab bepflügt, so darf man (in der dadurch gemachten Totenbein - Stätte18 Nach 17, 1. ) allerlei Bäume19 Nach R. Jose (oben Note 14) sind Weinstöcke ausgenommen. pflanzen20 Da die Bäume nicht ausgerissen werden und bei ihnen die weiter (Note 21) erwähnte Befürchtung nicht vorhanden ist (ראב״ד zu טומאת מת 10,8)., aber nicht allerlei Saaten säen21 Da die Saaten oft mit der Wurzel ausgerissen werden, so ist zu befürchten, dass an der an den Wurzeln verbleibenden Erde Totenbeine hängen bleiben werden, die ins Haus gebracht, dort Verunreinigung verursachen könnten., sondern bloß solche, die geschnitten werden22 Wobei obige Befürchtung wegfällt.. Hat man diese23 Die Saaten, die in der Regel geschnitten werden. ausgerissen, so muß man den Ertrag in dem Felde selbst24 Im בית הפרס-Felde. aufhäufen25 Und auch dort dreschen. und sodann mit zwei Sieben26 Mit einer nach der andern. durchsieben27 Um die Frucht von allem Staube zu reinigen, in welchem Totenbeine von einer Gerstenkorn-Grösse (vgl. 2,3) sich befinden könnten.. Dies die Worte des R. Meïr. Die Weisen sagen: Das Getreide28 Die im Tr. Challa Anf. aufgezählten 5 Getreidearten. mit zwei, die Hülsenfrüchte aber mit drei Sieben29 Weil an diesen mehr Staub haften bleibt.. Stroh und Stengel30 עצה, nach den Kommentaren, die Stengel der Hülsenfrüchte. muß man verbrennen31 Auf dem Felde; vielleicht ist ein Totenbeinchen darin.. Diese Stätte32 Und auch die Erdschollen derselben. verunreinigt durch Berühren und Tragen, aber nicht durch Bedachen33 S. oben 2, 3.—.", + "Ein Feld, in welchem ein Grab verloren ist34 Man weise nicht, an welcher Stelle das Grab sich befindet. Nach Tos. Nidda 57 a v. בית הפרס heisst dieses Feld (ebenso wie das der folgenden Mischna) nur in uneigentlichem Sinne בית הפרס, da solche Felder nicht als „Totenbeinstätten“ bezeichnet werden können; sie werden nur so genannt, weil sie in manchen Bestimmungen dem ersten in M. 2 genannten Felde, dem eigentlichen בית הפ, gleich sind., darf mit allerlei Saaten besäet35 Es ist nicht zu befürchten, dass beim Ausreissen der Saaten Erde mit Totenbeinen an den Wurzeln hängen bleibt, da hier keine Totenbeine umhergestreut liegen; so tief aber bis zum begrabenen Toten reichen die Wurzeln der Saaten nicht Eine and. LA ist: אינה נזרעת כל זרע „es darf nicht mit allerlei Saaten besät werden“ (so auch die Tosefta). Die Erklärung dieser LA vgl. in תוי״ט und sehr ausführlich ס״ט., ader nicht mit allerlei Bäumen bepflanzt werden36 Um nicht Leute, die Lust haben, Früchte zu essen, zu gewöhnen, diese Stätte zu betreten und so durch Bedachung sich zu verunreinigen (Bart.). Nach Maim.: weil die Wurzeln der Bäume tief in die Erde dringen und bis zu Toten gelangen (vgl. יו״ב und ס״ט).. Man darf darin keine Bäume37 Selbst wenn sie gepflanzt waren, bevor das Grab dort verloren war. stehen lassen38 Aus dem in Note 36 angegebenen ersten Grunde oder weil, wer es sieht meinen könnte, der Baum sei erst später dort gepflanzt worden. ausgenommen leere39 סרק, B. batra 2, 7, Note 59. Bäume40 Diese darf man nicht bloß dort stehen lassen, sondern auch von vornherein dort pflanzen (Bart.)., die keine Früchte tragen41 Dies ist eine Erklärung zum vorhergehenden אילן סרק, die wegen M. Kilajim 6, 5 hier nötig war (תא״ש).. Es verunreinigt durch Berühren, Tragen und Bedachen42 So auch nach 17, 5, Note 38. Statt ובאהל heisst es in der Mischna der Talmud-Ausgaben: ואין מטמאין באהל (sie verunreinigen nicht durch Bedachen). Die Bestimmung bezieht sich da auf die von diesem Felde kommenden Erdschollen (ס״ט)..", + "Ein43 Moëd katan 5 b. Trauer-Feld44 שדה בזכין, nach dem Talmud das.: ein Feld, in welchem man Tote beweint, d h Trauerreden über die Toten hält. Dieser Platz liegt nicht weit entfernt vom Begräbnisplatz. Tos. in Nidda 57 a v בית הפרס bringt eine LA שדה כוכין, ein Feld der Grabnischen (vgl über כוך B. batra 6, 8, Note 62), und erklärt, es ist ein Feld (wohl in der Nähe der Grabhöhle), wo man den Toten einige Zeit liegen lässt, um ihn bei gelegener Zeit nach dem Begräbnisort (den כוכין) zu bringen. So erklärt auch א״ר, der sich auf die Tosefta beruft, aber die Tos. erst korrigieren muss, um sie mit der Mischna in Übereinstimmung zu bringen. darf nicht bepflanzt und nicht besäet werden45 Weil der Besitzer dieses Feldes dasselbe bereits aufgegeben und der öffentlichen Benutzung überlassen hat; deshalb darf er nicht wieder davon Besitz ergreifen (vgl. M. B. batra 6, 7, Note 50), so ר״ש und Bart. nach Moëd katan 5b. Danach aber hätte diese Bestimmung nichts mit den Unreinheits-Vorschriften zu tun und würde nicht in unseren Traktat hineingehören. Man wird daher besser mit Maim. annehmen, dass zu befürchten steht, man habe einmal in diesem Felde, das in der Nähe eines Begräbnisplatzes liegt und vom Besitzer aufgegeben worden ist, einen Toten begraben. Man soll daher diese Stätte nicht oft von Menschen betreten lassen.. Die Erde davon46 Die Erdschollen, die von diesem Felde genommen werden. ist rein47 Da es ja zweifelhaft ist, ob je eine Unreinheit dort vorhanden war., und man kann daraus Öfen für Heiliges machen48 Was bei den beiden vorgenannten בית הפרסות nicht gestattet ist.. — Bet-Schammai49 Pessachim 92 b, Chagiga 25 b. und Bet-Hillel50 Welche weiter unten kontroversieren. stimmen darin überein, dass man (die Totenbein-Stätte)51 Die in M. 2 genannte. untersucht52 Nach der weiter unten angegebenen Weise für den, der sein Pessach opfern will53 Nachdem er vorher im בית הפרס gewesen und möglicherweise unrein geworden ist, wonach er kein Pessach opfern kann (vgl Num. 9, 6).; man untersucht aber nicht um der Hebe willen54 Wenn ein Priester, der über ein בית הפרס gegangen ist, תרומה essen will, kann er sich auf die weiter unten angegebene Untersuchung nicht verlassen. Denn nur bezüglich der Pessach-Opferung, deren Unterlassung die כרת-Strafe nach sich zieht Num. 9,13), haben die Rabbinen ihre בית הפרס Bestimmungen nicht ganz aufrecht erhalten, nicht aber wegen des Verzehrens von תרומה, das bloß ein einfaches Gebot ist.. Wegen eines Nasir55 Der dort gegangen und nun in Zweifel ist, ob er unrein geworden und die Vorschriften von Num. 6, 9—12 zu beobachten hat, oder nicht. sagen Bet-Schammai: Man untersucht56 Ein anderer untersucht die Stätte. Der Nasir selbst darf es nicht, weil er sich nicht absichtlich der möglichen Verunreinigung aussetzen darf. Findet der Untersucher ein Totenbeinchen von der Grösse eines Gerstenkorns, so gilt der Nasir als unrein; wo nicht, ist er rein.; Bet-Hillel sagen: Man untersucht nicht57 Da der Nasir in jedem Falle für zweifelhaft unrein gehalten wird. א״ר liest umgekehrt: „Bet-Schammai sagen: Man untersucht nicht, und Bet-Hillel sagen: Man untersucht.“ Diese LA befolgt die Regel, dass Bet-Hillel nur ausnahmsweise gegen Bet Schammai die erschwerende Ansicht hat (vgl. Edujot 4, 1, Note 1); vgl. aber יו״ב u. ס״ט.. — In welcher Weise untersucht man? Man nimmt die Erde, die man (leicht) fortbewegen kann58 Die lockere Erde., tut sie in ein fein gelöchertes Sieb und zerreibt sie59 וממחה, von מחח. stossen, reiben. M. und L. lesen: וממהח, Ar. יממהא, was dasselbe bedeutet, vgl. Kelim 24, 17, Note 75.; wenn man daselbst ein gerstenkorn-grosses Beinchen findet, ist er60 Der dort gegangen ist. unrein61 D. h. zweifelhaft unrein, vielleicht hat er das Beinchen berührt oder bewegt. In den oben, Note 49, angeführten Talmudstellen wird eine andere Untersuchungsart angegeben, nämlich מנפח אדם בית הפרס (man bläst im בית הפרס), was wohl nach Mischna Maaserot 4,5 (מנפח מיד ליד, vgl. Beza 12b) zu erklären ist: Er schüttet die lockere Erde von einer Hand in die andere und bläst dabei den Staub weg; dadurch sieht er, ob darin ein Toten-Beinchen ist (יו״ב). Über den Widerspruch zwischen dem Talmud und unserer Mischna vgl. ר״ש..", + "Auf welche Weise macht man eine Totenbein-Stätte51 Die in M. 2 genannte. rein? Man nimmt davon drei Handbreiten tief62 So tief dringt die Pflugschar, welche die Totenbeine verschleppt; vgl M. B. batra 2, 12.. (Rabbi sagt:)63 Die Worte רבי אומר fehlen im Talmud, ebenso in M. und L. Nach unserer LA. sind die folgenden Worte: או bis ממקום אחר טהור ein Zusatz des Rabbi zur alten Mischna. oder gibt darauf [Erde]64 Von einem reinen Orte. drei Handbreiten hoch. Wenn man von der einen Hälfte desselben drei Handbreiten tief [Erde] weggenommen65 Und sie aus dem Felde fortgeschafft hat. und auf die andere Hälfte drei Handbreiten hoch [Erde]64 Von einem reinen Orte. aufgeschüttet hat, so ist es66 Das בית הפרס-Feld auch rein. R. Simon sagt: Sogar wenn man davon67 Vom ganzen Felde. anderthalb Handbreiten [Erde] weggenommen und von anderswoher anderthalb Handbreiten [Erde] aufgeschüttet hat, ist es66 Das בית הפרס-Feld rein68 Da man durch ein solches Kennzeichen gemahnt wird, den Pflug nicht tiefer als 11/2 Handbreiten in die Erde zu senken (יו״ב).. Wenn man eine Totenbein-Stätte51 Die in M. 2 genannte. mit Steinen, die man nicht bewegen kann69 Mit grossen Steinen, die sich nicht bewegen, wenn man auf sie tritt., bepflastert, ist sie rein. R. Simon sagt: Auch wenn man ein Totenbein-Feld umgräbt70 עזק, umgraben, wie Jesaja 5, 2., ist es rein71 Weil er beim Umgraben das Feld am besten untersucht (Maim. nach der Tosefta). Nach dem ersten Tanna genügt diese Untersuchung nicht..", + "Wenn jemand in einer Totenbein-Stätte51 Die in M. 2 genannte. auf Steinen geht, die man nicht bewegen kann72 Selbst wenn diese Steine nicht von neuem auf das Feld gelegt wurden (wie in der vorhergehenden Mischna), sondern bereits von früherer Zeit da waren (ס״ט), so bleibt er dennoch rein; denn er sah, dass auf den Steinen kein Totenbein lag, er also ein solches nicht berührt hat, und da die Steine nicht bewegt werden können, so hat er auch ein etwa darunter liegendes Beinchen nicht bewegt., oder auf einem Menschen oder einem Vieh reitet, die kräftig sind73 So dass wenn durch sie ein Toten-Beinchen bewegt wird, dies durch ihre eigene Kraft geschieht und der Reitende nichts dazu beiträgt., so bleibt er74 Der Gehende oder Reitende. rein75 Über die Frage, warum der auf einem Menschen Reitende durch den Menschen, der Toten-Beinchen bewegt und ein אב הטומאה wird, nicht selbst verunreinigt wird, vgl. die Kommentare, besonders ס״ט.. Geht76 B. mezia 105b. er aber auf Steinen, die man bewegen kann77 Die nicht am Boden festsitzen und durch den darüber Schreitenden bewegt werden., oder reitet auf einem Menschen oder einem Vieh, deren Kräfte schwach sind78 Wann ein Mensch oder ein Vieh in dieser Beziehung als schwach beurteilt wird, ist im Talmud B. mezia 105 b angegeben., so ist er unrein79 In letzterem Falle, weil die Kraft des Reitenden die unten liegenden Toten Beine mitbewegt.. Wenn jemand in heidnischen Ländern80 Vgl. oben 2, 3 Note 32. auf Bergen oder Felsen geht, so ist er unrein81 Wiewohl man dort keine Toten begräbt, so ist dennoch zu befürchten, dass unreine Erde dorthin geraten ist.. Reist er aber auf der See oder am Strande82 שונית ist wohl abgekürzt aus עשינית (in Mechilta zu Exod. 15, 5). Es ist der Meeresstrand, wo die Sturmflut des Meeres (vgl. aram. עשונא, syr. ܥܰܫܺܝܢܽܘܬܳܐ, Kraft, Stärke) hinansteigt, vgl. oben 7, 1, Note 10. — Das Wort hat dann mit יעֵן (einer Felsenklippe) nichts zu tun., so ist er rein83 Weil man dort keine Toten begräbt.. Was heisst „Strand“? Jeder Ort, wo das Meer bei einer Sturmflut hinaufsteigt84 Nach Maim. und Bart. ist er bloß rein bezüglich der schweren Unreinheit (der siebentägigen Unreinheit); dagegen bringt der Raum des Heidenlandes (אויר) überall die leichte Unreinheit (bis zum Abend). Andere bestreiten diese Ansicht (vgl. יו״ב)..", + "Wenn jemand in Syrien85 Vgl. B. kamma 7, 7 Note 38. Die Erde dieses Landes (aber nicht der Luftraum) ist ebenso wie die des übrigen Auslandes, unrein; doch sind dort die Vorschriften betreffs der Verzehntung und des Brachjahres, wie im Lande Israel, zu beobachten. ein Feld kauft, das nahe am Lande Israel liegt, so ist es, wenn er in Reinheit dahin gehen kann86 Es ist zwischen seinem Felde und dem Lande Israel kein Stück vom Heidenlande., rein87 Die Schollen dieses Feldes sind rein, da dies Feld einem Israeliten gehört und dicht an das Land Israel grenzt. und der Pflicht der Verzehntung und des Brachjahres unterworfen; kann er aber nicht in Reinheit dahin gehen88 Es befindet sich ein טפח breiter Streifen Erde vom Heidenlande oder von einem Begräbnisplatze zwischen diesem Felde und dem Lande Israel., so ist es zwar unrein, aber doch der Pflicht der Verzehntung und des Brachjahres unterworfen89 Vgl. Gittin 8 a. Ob dies nach der Thora oder bloß nach rabbinischer Bestimmung Pflicht ist, ist kontrovers, vgl. Gittin 46 a.. Die Wohnungen90 Pessachim 9 a. der Heiden90a Auch im Lande Israel. sind unrein91 Weil sie ihre Abortus in ihren Häusern begruben.. Wie lange muss der Heide sie bewohnt haben, dass man sie untersuchen muss92 Wie ein Feld, in welchem ein Grab verloren ist. ? Vierzig Tage93 So vieler Tage bedarf es, bis die Bildung der Frucht im Mutterleibe vollendet ist, vgl. M. Nidda 3, 7., wenn er auch kein Weib bei sich hatte94 Denn er kann ein Weib in sein Haus gebracht haben.. Wenn aber ein Knecht95 Ein kanaanitischer Knecht eines Israeliten. oder ein Weib96 Eine Israelitin. das Haus beobachten97 dass dort kein Abortus begraben werde., so bedarf es keiner Untersuchung.", + "Was untersucht man? Die tiefen Kanäle98 ביב, oben 3, 7, Note 90. Einige lesen; הכוכים statt הביבים (die unterirdischen Höhlen, vgl. B. batra 6, 8 Note 62). und die übelriechenden Wasser. Bet-Schammai sagen: Auch die Misthaufen und die lockere Erde99 Da ist zu befürchten, dass die Erde durch das Begraben aufgelockert wurde.. Bet-Hillel sagen: Jeder Ort100 Pessachim 9 a. Tos. B. kamma 19 b v. וחזיר. wo ein Schwein und ein Wiesel101 Statt והחולדה liest Bart. וברדלס (s. Tosefta 16, 13), Iltis oder Marder (vgl. Löw bei Krauss, Lehnw. S. 164). hingehen können, bedarf nicht der Untersuchung102 Weil diese Tiere den Abortus weggeschleppt oder aufgefressen haben..", + "Die Säulenhallen103 אצטבא = אצטווניות, eine Säulenhalle (στοά). unterliegen nicht der Verordnung betreffs der Heiden-Wohnungen104 Da diese zum Lustwandeln bestimmt sind, so begräbt man dort keine Abortus.. R. Simon, Sohn Gamliëls, sagt: Eine Stadt der Heiden105 Eine Stadt im Lande Israel, die von Heiden bewohnt war, die verwüstet worden ist, unterliegt nicht der Verordnung betreffs der Heiden-Wohnungen106 Weil dort wilde Tiere hausen, die alles Fleisch verzehren.. Die Ostseite von Kesrin107 Caesarea maritima. und die Westseite von Kesarion108 קסריון (so liest L), Caesarea Philippi. Vgl. Hildesheimer, Beitr zur Geogr. Pal. 4 ff. u. 42 ff. und R. Joseph Schwarz דברי יוסף III—IV, S. 50. sind Begräbnisplätze. Die Ostseite von Akko109 עכו, die Hafenstadt Akko an der gleichnamigen Meeresbucht, Hildesheimer l. c. 11 f. war zweifelhaft110 Ob diese als Land Israel oder als Heidenland betrachtet werden soll., und die Weisen haben sie für rein erklärt111 Indem man sich überzeugt hat, dass dort keine Gräber sind. L. liest: מזרח קיסרין ומערב קיסריון וקברות מזרח עכו חיה ספק וטיהרו חכמים (Bezüglich des Ostens von Kesrin, des Westens von Kesarion und der Begräbnisplätze von Akko bestand ein Zweifel, und die Weisen erklärten es für rein).. Rabbi112 R. Jehuda ha-Nasi. und sein Gerichtshof haben wegen Keni113 קיני. Nach Jos. Schwarz, das heil. Land S. 106 ist dieses קיני identisch mit „Keni unweit Lod“, das im Jerusch. Ende Tsrumoth und in Sohar Thasria 42 b erwähnt wird. Nach ס״ט, der sich auf die Tosefta stützt, soll darunter das im Jerusch. Schebiit und im Sifre u. sonst unter den Grenzen von Palästina genannte גינייא דאשקלון gemeint sein, vgl. Hildesheimer, l. c. 72 ff. abgestimmt und es für rein erklärt114 Man hat beschlossen, es als Land Israel zu betrachten..", + "Zehnerlei Örter unterliegen nicht den Verordnungen betreffs der Heiden-Wohnungen115 Weil sie nicht als ständige Wohnungen dienen.: Die Zelte der Araber116 Die als Nomaden von Ort zu Ort ziehen und ihre Zelte am Lagerorte aufschlagen., die Feld-Hütten117 Der Fruchthüter., die Binsenhütten118 Welche oben spitz zulaufen., die Fruchthütten119 Nach den Kommentaren Hütten, die zum Bergen der Früchte auf dem Felde dienen, um sie vor Regen zu schützen., die Sommerhütten120 אלקטיות, von קיץ = קיימא, Sommer S. Maaserot 3, 7., ein Torhaus121 בית שער, ein Pförtnerhaus für den Torwächter, nach Maim.: Torweg, Hausflur., der freie Raum im Hofe, das Badehaus, das Pfeilenhaus122 Wo die Pfeile, wohl auch noch andere Waffen (vgl. Tosefta: בית הזיגות) aufbewahrt werden, ein Zeughaus. und die Wohnungen der Legionen123 Die Kasernen. Die Tosefta hat: הקסטראות והלגיונות, die Lager und die Legionen (-Häuser).." + ] + ], + "sectionNames": [ + "Chapter", + "Mishnah" + ] +} \ No newline at end of file diff --git a/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Oholot/English/Mishnah Yomit by Dr. Joshua Kulp.json b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Oholot/English/Mishnah Yomit by Dr. Joshua Kulp.json new file mode 100644 index 0000000000000000000000000000000000000000..8a3d324366c8569e3028d6e66e72d5f5a8ae6e47 --- /dev/null +++ b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Oholot/English/Mishnah Yomit by Dr. Joshua Kulp.json @@ -0,0 +1,196 @@ +{ + "language": "en", + "title": "Mishnah Oholot", + "versionSource": "http://learn.conservativeyeshiva.org/mishnah/", + "versionTitle": "Mishnah Yomit by Dr. Joshua Kulp", + "status": "locked", + "priority": 1.0, + "license": "CC-BY", + "shortVersionTitle": "Dr. Joshua Kulp", + "actualLanguage": "en", + "languageFamilyName": "english", + "isBaseText": false, + "isSource": false, + "direction": "ltr", + "heTitle": "משנה אהלות", + "categories": [ + "Mishnah", + "Seder Tahorot" + ], + "text": [ + [ + "Two are defiled through a corpse, one being defiled with seven days' defilement and one being defiled with a defilement lasting until the evening. Three are defiled through a corpse, two being defiled with seven days’ defilement and one with a defilement lasting until the evening. Four are defiled through a corpse, three being defiled with seven days’ defilement and one with a defilement lasting until the evening. What [is the case of] two? A person who touches a corpse is defiled with seven days’ defilement and a person who touches him is defiled with a defilement lasting until the evening.", + "What [is the case of] three? Vessels touching a corpse and [other] vessels [touching these] vessels are defiled with seven days’ defilement. The third: whether a person or vessels, is defiled with a defilement lasting until the evening.", + "What is the case of four? Vessels touching a corpse, a person [touching these] vessels, and [other] vessels [touching this] person, are defiled with seven days' defilement. The fourth, whether a person or vessels, is defiled with a defilement [lasting until the] evening. Rabbi Akiva said: I have a fifth, [if] a peg was fixed in a tent, the tent, the peg, a person touching the peg and vessels [touching] the person are defiled with seven days' defilement. The fifth, whether a person or vessels, is defiled with a defilement [lasting until the] evening. They said to him: the tent does not count.", + "[Both] persons and vessels can be defiled through a corpse. A greater stringency applies to persons than to vessels and to vessels than to persons. For with vessels [there can be] three [series of defilements], whereas with persons [there can be only] two. A greater stringency applies to persons, for whenever they are in the middle of a [series] there can be four [in the series], whereas when they are not in the middle of a [series] there can be [only] three.", + "Persons and garments can be defiled by a zav. A greater stringency applies to persons than to garments and a greater stringency applies to garments than to persons. For a person who touches a zav can defile garments, whereas garments that touch a zav cannot defile [other] garments. A greater stringency applies to garments, for garments which form the support of a zav can defile persons, whereas a person who forms the support of a zav cannot defile [other] persons.", + "A person does not defile [as a corpse] until he dies. Even he is cut up or even if he is about to die, he [still] makes levirate marriage obligatory and exempts from levirate marriage, he feeds [his mother] terumah and disqualifies [his mother] from eating terumah. Similarly in the case of cattle or wild animals, they do not defile until they die. If their heads have been cut off, even though they are moving convulsively, they are unclean, like a lizard's tail, which moves convulsively.", + "Whole limbs [of the body] have no [restriction as to] size: even less than an olive-sized portion of a corpse or less than an olive-sized portion of nevelah (carrion), or less than a lentil-sized portion of a sheretz can defile, [each in the manner of] their respective defilements.", + "There are two hundred and forty-eight limbs in a human body: Thirty in the foot, six for every toe, Ten in the ankle, Two in the shin, Five in the knee, One in the thigh, Three in the hip, Eleven ribs, Thirty in the hand, [that is] six to every finger, Two in the fore-arm, Two in the elbow, One in the upper arm and Four in the shoulder, [For a total of] one hundred and one on the one side [of the body] and one hundred and one on the other. Eighteen vertebrae in the spine, Nine in the head, Eight in the neck, Six in the key of the heart, And five around the genitals. Each one [of these] can defile by contact, carriage or overshadowing. When is this so? When they have upon them the appropriate amount of flesh, But if they do not have the appropriate amount flesh upon them, they can defile by contact and carriage but cannot defile by overshadowing." + ], + [ + "These things defile by overshadowing: a corpse, an olive-sized [portion of flesh] of a corpse, an olive-sized [portion] of nezel, a ladleful of corpse-mold, the spine or the skull, [a] full limb of a corpse, or [a full] limb [severed] from a living person with the appropriate amount of flesh, a quarter [of a kav] of bones from the structural majority or numerical majority, and the structural majority or numerical majority [of the bones] of a corpse even though they do not amount to a quarter [of a kab]; [all these] are unclean. How many [bones] form the numerical majority? One hundred and twenty-five.", + "[The following likewise defile:]A quarter [of a log] of blood, A quarter [of a log] of mixed blood from one corpse. Rabbi Akiva says: [even] from two corpses. [With regard to] the blood of a child that has completely flowed forth: Rabbi Akiva says: [it defiles] in even the smallest quantity, But the sages say: [there must be] a quarter [of a log]. [With regard to] an olive-sized [portion] of [corpse] worms whether alive or dead: Rabbi Eliezer declares [it] unclean, like the flesh, But the sages declare [it] clean. [With regard to] the ashes of burnt persons: Rabbi Eliezer says: the [minimum] quantity [for defilement is] a quarter [of a kav]. But the sages declare [them to be] clean. A ladleful and [a little] more of grave-dust is unclean. Rabbi Shimon declares [it to be] clean. A ladleful of corpse-mold mixed with water is not [regarded as] joined [into one mass] for [the purposes of] defilement.", + "The following defile by contact and carriage but not by overshadowing: A bone of barleycorn size, Earth from a foreign country, A bet peras, A limb of a corpse, or a limb [severed] from a living person which has no longer its appropriate flesh, A spine or a skull which is deficient. How much is [considered] a deficiency in the spine? Bet Shammai say: two vertebrae, But Bet Hillel say: even one vertebra. And in the skull? Bet Shammai say: [the size of a] hole [made] by a drill, But Bet Hillel say: as much as would be taken from a living person and he would die. Of what drill did they speak? Of the small one [used] by physicians, the words of Rabbi Meir. But the sages say: of the large one in the Temple-chamber.", + "The covering stone and the buttressing stone [of a grave] defile by contact and overshadowing but not by carriage. Rabbi Eliezer says: they do defile by carriage. Rabbi Joshua says: if there is grave dust beneath them, they defile by carriage, but if not they do not defile by carriage. What is the buttressing stone? That upon which the covering stone is supported. But the stone that serves as buttress to the buttressing stone is clean.", + "These are clean if they are deficient:An olive-sized [portion] of a corpse; An olive-sized [portion] of nezel, A ladleful of corpse-mold, A quarter [of a log] of blood, A bone of the size of a barley-corn, And a limb [severed] from a living person, the bone of which [limb] is deficient.", + "A backbone or a skull [made up from the bones] of two corpses, A quarter [of a log] of blood from two corpses, A quarter [of a kav] of bones from two corpses, A limb of a corpse from two corpses, And a limb [severed] from a living person, [such a limb being made up] from two persons, Rabbi Akiva declares [the all] unclean But the sages declare them clean.", + "A bone the size of a barley-corn that is divided into two: Rabbi Akiva declares it unclean But Rabbi Yohanan ben Nuri declares it clean. Rabbi Yohanan ben Nuri says: they did not say 'bones’ the size of a barley-corn, but ‘bone’ the size of a barley-corn. A quarter [of a kav] of bones crushed fine, and there is not a single [bone] the size of a barley-corn: Rabbi Shimon declares it clean But the sages unclean. A limb [severed] from a living person which has been divided into two is clean. Rabbi Yose declares [it] unclean; But he agrees that if it is taken from a living person by halves it is clean." + ], + [ + "All objects that defile by overshadowing which were divided and then brought into a house: Rabbi Dosa ben Harkinas declares clean. But the sages declare [it] unclean. What is the case? One who touches two pieces of nevelah, each the size of half an olive, or carries them, Or, in the case of a corpse, if he touches a piece the size of half an olive and overshadows [another piece] the size of half an olive, Or if he touches [a piece] the size of half an olive and [another piece] the size of half an olive overshadows him, Or if he overshadows two [pieces, each] the size of half an olive, Or if he overshadows [a piece] the size of half an olive and [another piece] the size of half an olive overshadows him: Rabbi Dosa ben Harkinas declares him clean, And the sages declare him unclean. But if he touches [a piece] the size of half an olive and another object overshadows him and [another piece] the size of half an olive, Or if he overshadows [a piece] the size of half an olive and another object overshadows him and [another piece] the size of half an olive, he is clean. Rabbi Meir says: Even here Rabbi Dosa ben Harkinas declares him clean and the sages declare him unclean. Every [case] is unclean except [a case of] contact [combined] with carriage or of carriage [combined] with overshadowing. This is the general principle: every object [whose defilement] proceeds from one cause is unclean, from two causes is clean.", + "If a ladleful of corpse-mold was scattered about in a house, the house is unclean But Rabbi Shimon declares it clean. If a quarter [of a log] of blood was absorbed in [the ground] of a house, the house is clean. If it was absorbed by a garment: if the garment is washed and a quarter [of a log] of blood emerges from it, it is unclean, if not, it is clean, since anything absorbed that cannot emerge is clean.", + "[Blood] which was poured out in the air: If the place [where it fell] was an incline and [a person or vessel] overshadowed part of it, he [remains] clean. If it was a cavity, or if the blood congealed, he [becomes] unclean. If it was poured out on a threshold: If it inclined either inwards or outwards and the house overshadowed it [that which is in the house] is clean. If there was a cavity, or if it congealed, [that which is in the house becomes] unclean. Every part of a corpse is unclean except the teeth, hair and nails; But when they are joined [to the corpse], they are all unclean.", + "How so? If the corpse was outside and its hair inside, the house is unclean. [With regard to] a bone which had upon it an olive-sized portion of flesh, if one brought part of it within so that the house was overshadowing it, [the house] is unclean. [With regard to] two bones which had upon them two pieces of flesh, [each] the size of half an olive, if one brought part of them within so that the house was overshadowing them, [the house] is unclean. But if [the pieces of flesh] were set into [the bone] by a person, the house is clean since connections created by human agency are not [regarded as] connections.", + "What is ‘mixed blood? The blood of a corpse of which an eighth [of a log] came out during his lifetime and an eighth after death, the words of Rabbi Akiva. Rabbi Ishmael says: a quarter [of a log] during his lifetime and a quarter after death. [If] a quarter [of a log] is taken from both of these: Rabbi Elazar bar Judah says: both of these are as water. What then is ‘mixed blood’? It is that of a crucified person whose blood is streaming forth and under whom is found a quarter [of a log] of blood it is unclean. However a corpse whose blood drips forth and under whom is found a quarter [of a log] of blood, [the blood] is clean. Rabbi Judah says: not so, but that which streams forth is clean and that which drips forth is unclean.", + "For an olive-sized portion of a corpse, an opening [in the room in which it is found] of one handbreadth [square], and for a [whole] corpse, an opening of four handbreadths [square, is enough] to prevent the uncleanness from [spreading to the other] openings; But for allowing the uncleanness to go out, an opening of one handbreadth [square is enough]. [A portion] greater than the size of an olive is as a [whole] corpse. Rabbi Yose says: [only] the spine and the skull are as a [whole] corpse.", + "[An object] one handbreadth square and one handbreadth high conveys uncleanness and blocks uncleanness. How does it [block uncleanness]? In the case of a covered drain beneath a house, if it has a space a handbreadth wide and its outlet was a handbreadth wide, and there is uncleanness inside it, the house remains clean; And when there is uncleanness in the house, that which is within [the drain] remains clean, for the manner of the uncleanness is to go out and not to go in. If it had a space one handbreadth wide but its outlet was not one handbreadth wide, when there is uncleanness in it, the house becomes unclean; But when there is uncleanness in the house, that which is within it remains clean, for the manner of the uncleanness is to go out and not to go in. If it did not have a space one handbreadth wide and its outlet was not one handbreadth wide, when there is uncleanness within it, the house becomes unclean; And when there is uncleanness in the house, it [also] becomes unclean. It makes no difference if the cavity was carved out by water or by a sheretz or if it had been eaten out by salt. And similarly [if it is in] a row of stones or a pile of beams. Rabbi Judah says: any \"tent\" not made by a person is not considered a tent’. But he agrees that crevices and crags [can be considered as ‘tents’]." + ], + [ + "A cupboard standing in the open air: If there is uncleanness within it, vessels in the [niches in the] thickness [of its walls] remain clean. If there is uncleanness in [the niches in] its thickness, vessels inside [the cupboard] remain clean. Rabbi Yose says: half and half. When it is standing inside a house: If there is uncleanness inside [the cupboard], the house is unclean; If there is uncleanness in the house that which is within [the cupboard] remains clean, for the manner of uncleanness is to go out and not to go in. Vessels which are between [the cupboard] and the ground, or between it and the wall, or between it and the roof-beams: If there is a space of one cubic handbreadth there, they become unclean. If not they remain clean. If there is uncleanness there, the house becomes unclean.", + "[With regard to] a drawer of the cupboard, which is one cubic handbreadth, but whose outlet is not a square handbreadth, if there is uncleanness inside it, the house becomes unclean; But if there is uncleanness in the house, that which is within [the drawer] remains clean, for the manner of uncleanness is to go out and not to go in. Rabbi Yose declares [the house] clean, since he can remove [the uncleanness] by halves or burn it where it stands.", + "[In the case where] the cupboard is standing in the doorway and is opened outward, if there is uncleanness inside it, the house remains clean. If there is uncleanness in the house, that which is within [the cupboard] becomes unclean, for the manner of uncleanness is to go out and not to go in. If its wheeled base protruded three fingerbreadths behind it and there was uncleanness inside it under the roof-beams, the house remains clean. When does this ruling apply? When there is a space of one cubic handbreadth, when it is not easily detachable, and when the cupboard is of the stipulated size." + ], + [ + "[With regard to] an oven which stood in a house, with its outlet curved to the outside [of the house], and those burying a corpse overshadowed it: Bet Shammai says: all becomes unclean. Bet Hillel says: the oven becomes unclean, but the house remains clean. Rabbi Akiva says: even the oven remains clean.", + "[With regard to] a hatch between the house and the upper story, if there was a pot placed over it and it was perforated [by a hole of sufficient size] to admit liquid: Bet Shammai says: all becomes unclean. Bet Hillel says: the pot becomes unclean but the upper story remains clean. Rabbi Akiva says: all remains clean.", + "If [the pot] was whole:Bet Hillel says: it protects all [from uncleanness].A vessel of earthenware can protect everything [in it from contracting impurity], according to Beth Hillel. Bet Shammai says: it protects only food, drink and earthenware vessels.But Beth Shammai says: “It protects only food and liquids and [other] vessels of earthenware.” Bet Hillel changed their opinion and taught as Bet Shammai.Beth Hillel said to them: “Why?” Beth Shammai said to them: “Because it is [itself] impure with respect to an ignoramus, and no impure vessel can screen [against impurity].” Beth Hillel said to them: “And did you not pronounce pure the food and liquids inside it?” Beth Shammai said to them: “When we pronounced pure the food and liquids inside it, we pronounced them pure for him [the ignoramus] only, but when you pronounced the vessel pure you pronounced it pure for yourself and for him.” Then Beth Hillel changed their mind and taught according to the opinion of Beth Shammai.", + "[With regard to] a flagon that is full of pure liquid, the flagon is defiled with seven days' impurity but the liquid remains clean. But if one poured it out into another vessel, it becomes unclean. If a woman was kneading [in the upper story] at a trough, the woman and the trough become unclean with seven days impurity, but the dough remains clean But if one turned it out into another vessel, it becomes unclean. Bet Hillel changed their opinion and taught as Bet Shammai.", + "If [lying over the hatch] there were vessels made of dung, vessels of stone, or vessels of [unbaked] earth, everything [in the upper story] remains clean. If it was a vessel known to be clean for holy things or for [the water of] purification, everything remains clean, since everyone is trusted with [regard to matters of] purification. For clean vessels and earthenware vessels that are [known to be] clean protect with the walls of ‘tents'.", + "How so? If there was a cistern or a cellar in a house and a large basket was placed over it, [the contents of the cistern or cellar] remain clean. But if it was a well [with its upper edge] level [with the ground] or a deficient beehive upon which the basket was placed, [the contents] become unclean. If it was a smooth board or netting without rims, [the contents] remain clean. For vessels cannot protect along with walls of an ohel unless they themselves have walls. How much must the wall be? A handbreadth. If there was half a handbreadth on one side and half a handbreadth on the other, it is not [considered] a wall, as there must be a whole handbreadth on one object.", + "Just as they protect inside so they protect outside. How so? In the case of a large basket supported on pegs on the outside [of an ohel], If there was uncleanness beneath it, vessels in the basket remain clean. But if it was [next to] the wall of a courtyard or of a garden, it does not protect. [In the case of] a beam placed across from one wall to an other, with a pot hanging from it, if there was uncleanness beneath it, Rabbi Akiva declares the vessels inside it to be clean, But the sages declare them unclean." + ], + [ + "Both persons and vessels can form ‘tents’ to bring uncleanness, but not to [protect objects so that they] remain clean. How so? There are four people carrying a chest: If there is uncleanness beneath it, vessels upon it become unclean. If there is uncleanness upon it, vessels beneath it become unclean. Rabbi Eliezer declares them clean. [If the chest] is placed upon four vessels, even if they are vessels made of dung, vessels of stone, or vessels of [unbaked] earth, If there is uncleanness beneath [the chest], vessels upon it become unclean. If there is uncleanness beneath it, vessels upon it become unclean. [If the chest] is placed on four stones or on any living creature, If there is uncleanness beneath it, vessels upon it remain clean. If there is uncleanness upon it vessels beneath it remain clean.", + "If corpse-bearers were passing along a portico and one of them shut a door and locked it with a key, If the door can remain in its position on its own,[the contents of the house] remain clean, But if not, they become unclean. Similarly [in the case of] a barrel of dried figs or a basket of straw placed in a window, If the dried figs or the straw can remain in their position on their own, [the contents of the room] remain clean, But if not they become unclean. [In the case of] a house partitioned off by wine-jars, which had been plastered with clay, If the clay can remain in its position on its own, [the space partitioned off] remains clean, But if not, it becomes unclean.", + "A wall serving a house is treated as if it was separate halves. How so? A wall serving an open space, that has uncleanness within it: If it is in the inward half, the house is unclean, But what is above [the wall] remains clean. If it is in the outward half, the house remains clean, But what is above [the wall] becomes unclean. If it is exactly in the middle, the house becomes unclean, And as for what is above, Rabbi Meir declares it unclean, But the sages declare it clean. Rabbi Judah says: the whole of the wall belongs to the house.", + "[In the case of] a wall between two houses and there is uncleanness within it, The house nearer to the uncleanness is unclean, And the house nearer to the clean part is clean. If [the uncleanness] is in the middle, both are unclean. If there is uncleanness in one of the [houses] and there are vessels in [the thickness of] the wall: Those in the half nearer the uncleanness are unclean, Those in the half nearer the clean [house] are clean, And those in the middle are unclean. [With regard to the] plaster-work between the house and the upper story, and there is uncleanness in it: If it is in the lower half, the house [below] is unclean and the upper story is clean If it is in the upper half, the upper story is unclean and the house is clean: If it is in the middle, both are unclean. If there is uncleanness in either [the house or the upper story] and there are vessels inside the plaster-work, Those in the half nearer the uncleanness are unclean, And those in the half nearer the clean [space] are clean. If they are in the middle, they are unclean. Rabbi Judah says: all the plaster-work is considered as part of the upper story.", + "[In the case of] uncleanness among the roof-beams, [with a covering] beneath it thin as thin as garlic-skin, If there is a space within of a cubic handbreadth, everything becomes unclean. If there is not a space of a cubic handbreadth, the uncleanness is considered plugged up. If the uncleanness was visible within the house, in either case the house becomes unclean.", + "A house serving a wall is subject to the principle of garlic-skin. How so? [In the case of] a wall between two tomb-niches or two caverns, If there is uncleanness in them and vessels in the walls, and there is a covering thin as garlic-skin over them, they remain clean. If the uncleanness is in the wall and the vessels are in them, and there is a covering thin as garlic-skin over the uncleanness, they remain clean. If there is uncleanness beneath a pillar, the uncleanness cleaves upwards and downwards.", + "Vessels beneath the flowerlike top [of a pillar] remain clean. Rabbi Yohanan ben Nuri declares them unclean. [In the case of] the uncleanness and the vessels being [together] beneath the flowerlike top [of a pillar]: If there is a space of one cubic handbreadth there, [the vessels] become unclean; If not, they remain clean. [In the case of] two wall-cupboards, one beside the other, or one above the other, if one of them was opened, both it and the house become unclean, but its companion remains clean. The wall-cupboard is considered as if it is plugged up, and it is subject to the principle of halves for conveying uncleanness into the house." + ], + [ + "If there is uncleanness in a wall, in a space of one cubic handbreadth, all upper stories above it, even if there are ten of them, are unclean. If there was a single upper story [built] over two houses, that one becomes unclean but all upper stories above it remain clean. [In a] beach- wall, uncleanness cleaves upwards and downward. [With regard to] a solid tomb monument, a person who touches it from the side remains clean, since [its] uncleanness cleaves upwards and downwards. But if there was a [free] space of a cubic handbreadth in the place where the uncleanness was, a person touching it anywhere becomes unclean, because it is like a closed grave. If he supported sukkot on [the monument] they become unclean. Rabbi Judah declares them clean.", + "All sloping [parts] of ‘tents’ are reckoned like ‘tents.' A ‘tent’ [whose sides] sloped downwards and finished off one fingerbreadth [from the ground]: If there is uncleanness in the ‘tent’, vessels beneath the slope become unclean. If there is uncleanness beneath the slope, vessels in the ‘tent’ become unclean. If there is uncleanness within, a person who touches [the tent] from the inside acquires a seven [days’] defilement, but from the outside, a defilement [lasting till] evening. If there had been uncleanness outside, a person who touches the ‘tent’ from the outside acquires a seven [days’] defilement, but from the inside, a defilement [lasting till] evening. If there was [a portion of uncleanness] the size of half an olive [touching it] from inside and half an olive from the outside, a person who touches [the ‘tent’] either from within or without acquires a defilement [lasting till] evening. If a part [of the ‘tent’ side] trailed along the ground, when there is uncleanness beneath or above [this part], the uncleanness cleaves upwards and downwards. [In the case of] a ‘tent’ erected in an upper story, with a portion [of its side] trailing over the hatch between the house and the upper story: Rabbi Yose says it does protect. Rabbi Shimon says: it does not protect unless it put up in the usual manner of erecting tents.", + "If a corpse is in a house in which there are many doors, they all become unclean. If one of them was opened, that one becomes unclean but all the rest remain clean. If he intended to carry out the corpse through one of them or through a window of four hand breadths square, he protects all the other doors. Bet Shammai says: the intention must have been formed before the person died. Bet Hillel say: even after he died. If [a door] was blocked up and it was decided to open it: Bet Shammai says: [it is effective] as soon he opens a [a space] four handbreadths square. Bet Hillel says: as soon as [the process] has begun. They agree, however, that when making an opening for the first time, four handbreadths must be opened up.", + "If a woman was having great difficulty giving birth and they carried her out from one house to another, the first house is doubtfully unclean and the second is certainly unclean. Rabbi Judah said: When is this so? When she is carried out [supported] by the armpits, but if she was able to walk, the first house remains clean, for after the \"tomb\" has been opened there is no possibility of walking, For stillborn children are not [deemed to have] opened the \"tomb\" until they present a head rounded like a spindle-knob.", + "If [at the birth of twins] the first came out dead and the second came out alive, the [live one] is clean. If the first was alive and the second dead, the [live child] is unclean. Rabbi Meir says: if they were in one sac, [the live child] is unclean, but if there were two sacs, it remains clean.", + "If a woman is having trouble giving birth, they cut up the child in her womb and brings it forth limb by limb, because her life comes before the life of [the child]. But if the greater part has come out, one may not touch it, for one may not set aside one person's life for that of another." + ], + [ + "Some things bring forth uncleanness and [also] a protect [against it]; [Some things] bring forth uncleanness but do not protect against it; [Some things] protect but do not bring forth; [Some things] do not bring forth nor do they protect. The following bring forth and protect against [impurity]: A chest, a box, a cupboard, a beehive of straw, a beehive of reeds, or the water-tank of an Alexandrian ship, such of which [objects] have [flat] bottoms and can contain [at least] forty seahs liquid measure or two kors dry measure. [Also] a curtain, a leather apron, a leather bedspread, a sheet, a matting underlay or a mat when made into tents. A herd of cattle, unclean or clean, packs of wild animals or birds, a resting bird, a [shady] place that [a woman] makes for her son among the ears of corn; The iris, the ivy, squirting cucumber, Greek gourds and clean foodstuffs. Rabbi Yohanan ben Nuri did not agree with regard to clean foodstuffs except in the case of a cake of dried figs.", + "Projections from a wall, balconies, dovecotes, crevices and crags, grottoes, [overhanging] pinnacles, interlaced boughs and protruding stones as long as they are cable of sustaining thin plasterwork, the words of Rabbi Meir. But the sages say a medium plasterwork. What are interlaced boughs? A tree which casts shade over the ground. Protruding stones? [Stones] that project from a wall.", + "The following bring [impurity] but do not protect against it: A chest, a box, a cupboard, a beehive of straw, a beehive of reeds, or the water tank of an Alexandrian ship, such of which [objects] have [flat] bottoms but cannot contain forty se'ahs of liquid measure or two kors dry measure. A curtain, a leather apron, a leather undercover, a sheet, a matting underlay or a mat when not made into tents. Cattle or wild animals when they are dead, and foodstuffs that are [liable to become] unclean. In addition to these, a human-powered mill.", + "The following protect [against impurity] but do not bring it: A loom [with the woof] spread out, the ropes of a bed, waste baskets, and window-lattices.", + "The following neither bring [impurity] nor protect against it:Seeds, plants [still] attached to the ground, except for the plants mentioned above, A lump of hail, snow, frost, ice and salt. [Anything] that hops from one place to another, or leaps from one place to another, a flying bird. A loosely-flapping garment, or a ship floating [freely] on the water. If the ship were tied with something that can keep it steady, or a stone were [placed so as] to hold down the garment, it can bring uncleanness. Rabbi Yose says: a house on a ship cannot bring uncleanness.", + "Two [earthenware] jars in which there are two pieces of corpse the size of half an olive, sealed with tightly fitting lids, lying in a house, they remain clean, but the house becomes unclean. If one of them was opened, that [jar] and the house become unclean, but the other remains clean. A similarly with to two rooms that open into a house." + ], + [ + "A beehive [lying] in the doorway with its mouth [pointing] outside:If an olive-sized [portion] of a corpse were placed below the [part of the hive] which is outside [the house], Everything directly below or above that olive-sized [portion] becomes unclean; But everything that is not directly [below or above] that olive-sized [portion], or that which is within [the hive] or within the house, remains clean. [If the uncleanness is] within the house, nothing becomes unclean except that which is within the house. [If the uncleanness is] within [the hive] everything becomes unclean.", + "[In the case of the hive] being one handbreadth high off the ground, If there is uncleanness below it or in the house or above it, everything becomes unclean except that which is within [the hive]. [If the uncleanness is] within the hive everything becomes unclean.", + "When do these rules apply? When the hive is a vessel and it is loosely placed in the door. If it is defective, although [it may be] stopped up with straw or it is stuck to the side of the door What is \"stuck? Anything which has no opening of one handbreadth : Then, if an olive-sized [portion] of a corpse is placed below it, [everything] directly [below the portion] to the depths becomes unclean; [If placed] above [the hive everything] directly above to the sky becomes unclean. [If the uncleanness is] in the house, nothing becomes unclean except the house. [If the uncleanness is] within [the hive] nothing becomes unclean except that which is within [the hive].", + "[In the case of such a hive] being [placed] one handbreadth high off the ground:If there is uncleanness below it or in the house, [the space] below it and the house become unclean, but [the space] above and within remains clean. [If the uncleanness is] in the hive, nothing is unclean except what is within; If above [the hive] what is directly above up to the sky becomes unclean.", + "When do these rules apply? When the mouth [of the hive is pointing] outwards If the mouth is [pointing] inwards [towards the house]: If an olive-sized portion of the corpse is placed below or above [that part of the hive which is] outside, everything directly below or above that olive-sized portion becomes unclean, and everything not directly [below or above it] and whatever is within [the hive] and the house, remains clean. [If the uncleanness is] within the hive or the house, everything becomes unclean.", + "[In the case of the hive] being one handbreadth high off the ground, If there is uncleanness below it or in the house or above it, everything becomes unclean .", + "When do these rules apply? When the hive is a vessel and it is loosely placed in the door. If it is defective, although [it may be] stopped up with straw or it is stuck to the side of the door What is \"stuck? Anything which has no opening of one handbreadth : Then, if an olive-sized [portion] of a corpse is placed below it, [everything] directly [below the portion] to the depths becomes unclean; [If placed] above [the hive everything] directly above to the sky becomes unclean. [If the uncleanness is] in the house or in the hive, whatever is in the house or hive becomes unclean.", + "[In the case of such a hive] being [placed] one handbreadth high off the ground:If there is uncleanness below it, in the house or inside the hive everything is impure except for above it. If above [the hive] what is directly above up to the sky becomes unclean.", + "[In the case when the hive] was entirely within the house and there is not a space of a handbreadth between it and the roof beams, if there is uncleanness within [the hive], the house becomes unclean. But if there is uncleanness in the house, what is within [the hive] remains clean, for the manner of the uncleanness is to go out and not to go in. [Whether [the hive] is standing upright, or lying on its side, whether there is one [hive] or two.", + "If it was standing upright in the doorway and there was not a space of one handbreadth between it and the lintel: If there is uncleanness within it, the house remains clean. But if there is uncleanness in the house, what is within [the hive] becomes unclean, for the manner of the uncleanness is to go out and not to go in.", + "If it was lying on its side in the open air: If an olive-sized [portion] of a corpse was placed below it or above it, everything directly below or above the olive-sized [portion] becomes unclean; but everything that is not directly below or above, and what is within [the hive] remains clean. [If the uncleanness is] within [the hive] everything becomes unclean.", + "[In the case where the hive is in the open air] and is one handbreadth high off the ground, if there is uncleanness below it or above it, everything becomes unclean except the inside. [If the uncleanness is] within, everything becomes unclean. When do these rules apply? When [the hive is] a vessel. If it is defective, although [it may be] stopped up with straw or according to the sages, it contains forty seahs Then if an olive-sized [portion] of a corpse is placed below it, [everything] directly [below] to the depths becomes unclean; [If placed] above, [everything] directly above to the sky becomes unclean. [If the uncleanness is] is within [the hive] nothing is unclean except that which is within. [If] it was one handbreadth high off the ground, if there was uncleanness below it, what is below becomes unclean; [If the uncleanness] was within it, what is within becomes unclean; Above it, [everything] directly [above] to the sky becomes unclean.", + "If it was resting on its bottom and it [retained the status of] a vessel: If there is uncleanness below it, within it or above it, the uncleanness cleaves upwards and downwards. [In the case where] it was one handbreadth high off the ground or covered or inverted [so as to stand] upon its mouth, if there is uncleanness below it, within it or above it, everything becomes unclean.", + "When do these rules apply? When [the hive retains the status of] a vessel. [In the case of its] being defective, although [the deficiency may be] stopped up with straw, or according to the sages, [in the case of it] containing forty se'ahs, If the uncleanness is below it, within it or above it, the uncleanness cleaves upwards and downwards. Rabbi Eliezer and Rabbi Shimon say: uncleanness can neither ascend into [the defective hive] nor descend from it. [In the case where] it was one handbreadth high off the ground, If there is uncleanness below it, what is below becomes unclean; Within it or above it, [everything] directly [above] it to the sky becomes unclean.", + "A coffin which is broad below and narrow above, and has a corpse within it: A person touching it below remains clean; But above becomes unclean. If it is broad above and narrow below, a person touching it anywhere becomes unclean. If it was the same [above and below], a person touching it anywhere becomes unclean, the words of Rabbi Eliezer. But Rabbi Joshua says: a handbreadth and more below is clean, but from that handbreadth upwards is unclean. If it was made like a clothes-chest, a person touching it anywhere becomes unclean. If it was made like a case, a person touching it anywhere remains clean, except at the place where it opens.", + "A jar resting on its bottom in the open air: If an olive-sized [portion] of a corpse is placed beneath it or within it directly [above] its bottom, the uncleanness cleaves upwards and downwards, and the jar becomes unclean. [If the uncleanness is] outside below a [protruding] side, the uncleanness cleaves upwards and downwards, but the jar remains clean. [If the uncleanness is] within [the jar] and underneath the protruding sides, If there is within the [cavity of] the side a space of a cubic handbreadth everything [within the cavity] becomes unclean, but what lies directly [below] the mouth remains clean. If there is not [a space of a cubic handbreadth] the uncleanness cleaves upwards and downwards. When do these rules apply? When the jar is clean. If it was unclean, or if it was one handbreadth high off the ground, or covered, or inverted [so as to stand] on its mouth, if there is uncleanness beneath it, within it or above it, everything becomes unclean." + ], + [ + "A hatchway in a house, which has an opening of a [square] handbreadth, If there is uncleanness in the house, what is directly [below] the hatchway remains clean. If the uncleanness is directly [below] the hatchway, the house remains clean. If the uncleanness is either in the house or directly [below] the hatchway, and a person placed his foot above [the hatchway] he has combined [with the roof to bring] uncleanness. If part of the uncleanness is in the room and part of it directly [below] the hatchway, the house becomes unclean and what is directly [above] the uncleanness becomes unclean.", + "If the hatchway does not have an opening of a square handbreadth: If there is uncleanness in the house, what is directly [below] the hatchway remains clean. If the uncleanness is directly [below] the hatchway, the house remains clean. When the uncleanness is in the house, if he placed his leg above [the hatchway], he remains clean. [When] the uncleanness is directly [below] the hatchway, if he placed his leg above it, Rabbi Meir declares [him] unclean, But the sages say: if the uncleanness was [in position] before his leg, he becomes unclean, but if his leg was [in position] before the uncleanness, he remains clean. Rabbi Shimon says: [in the case where] two [men's] legs, one above the other, were [in position] before the uncleanness, if the first person withdrew his leg and the other person's leg was still there, [the second] remains clean, because the first person's leg was [in position] before the uncleanness.", + "If part of the uncleanness is in the house and part directly [below] the hatchway, the house becomes unclean, and what is directly [above] the uncleanness becomes unclean, the words of Meir. Rabbi Judah says: the house becomes unclean but what is directly [above] the uncleanness remains clean. Rabbi Yose says: if there is sufficient of the uncleanness for it to be divided so that [one part] defiles the house and [the other part] defiles what is directly [above] the uncleanness, [both spaces] become unclean; if not, the house becomes unclean but what is directly [above] the uncleanness remains clean.", + "If there are multiple hatchways, one above the other, and they each have an opening of one handbreadth [square], if there is uncleanness in the house, what is directly [below] the hatchways remains clean. If the uncleanness is directly [below] the hatchways, the house remains clean. [In the case] where the uncleanness is either in the house or directly [below] the hatchways, if something susceptible to uncleanness was placed either in the upper or the lower [hatchway], everything becomes unclean. If the article is insusceptible to uncleanness, what is below becomes unclean, but what is above remains clean.", + "In a case where the hatchways do not have an opening of a square handbreadth:If there is uncleanness in the house, what is directly [below] the hatchways remains clean. If there is uncleanness directly [below] the hatchways, the house remains clean. [In the case] where the uncleanness is in the house, if an article whether susceptible to uncleanness or insusceptible to uncleanness was placed either in the upper or the lower [hatchway], nothing becomes unclean except the lower story. [In the case] where the uncleanness is directly [below] the hatchways, if an article susceptible to uncleanness was placed either in the upper or lower [hatchway], everything becomes unclean. If the article is insusceptible to uncleanness, whether [it is placed] in the upper or lower [hatchway], nothing becomes unclean except the lower story.", + "In the case of a hatchway in a house with a pot placed below it that, if it was raised, its rims would not touch the [edges of the] hatchway: If there is uncleanness below, within or above [the pot], the uncleanness cleaves upwards and downwards. In the case where [the pot] was one handbreadth high off the ground, if there is uncleanness below it or in the house, what is below it and in the house becomes unclean, but what is within [the pot] or above it, remains clean. [If the uncleanness is] within or above [the pot], everything becomes unclean.", + "[In the case where the pot was] placed on the side of the threshold [of the house] such that if it was raised it would touch the lintel over a [space of a square] handbreadth: If there is uncleanness below, within or above [the pot], the uncleanness cleaves upwards and downwards. [In the case] where it was one handbreadth high off the ground: If there is uncleanness below it or in the house, what is below it and in the house becomes unclean. If the uncleanness is within or above [the pot], everything becomes unclean. [In the case where the pot] if raised would not touch the lintel over a [space of a square] handbreadth, or is joined to the lintel, if there is uncleanness below it, nothing is unclean except what is below [the pot]." + ], + [ + "A house, which has been split [into two]: If there is uncleanness in the outer [part], vessels in the inner [part] remain clean. If the uncleanness is in the inner [part], vessels in the outer [are clean]: Bet Shammai says: when the split is four handbreadths wide; But Bet Hillel says: [when the split is of] any size. Rabbi Yose says in the name of Bet Hillel: [when it is] one handbreadth wide.", + "A portico which has been split [into two]: If there is uncleanness on the one side, vessels on the other side remain clean. If a person placed his leg or a reed above [the split], he has combined [with the roof to bring the] uncleanness. If he placed the reed on the ground, it does not form a passage for the uncleanness until it is one handbreadth off the ground.", + "A thick woolen jacket or a thick wooden block does not bring uncleanness until they are one handbreadth high off the ground. If [garments] are folded one above the other they do not bring uncleanness until the uppermost is one handbreadth high off the ground. If a person were placed there [under the split in the portico]: Bet Shammai says: he does not bring the uncleanness. But Bet Hillel says: a person is hollow and his uppermost side brings the uncleanness.", + "If a person was looking out of a window and overshadowed a funeral procession: Bet Shammai says: he does not bring uncleanness. But Bet Hillel says: he does bring the uncleanness. They agree that if he was dressed in his clothes or if there were two persons, one above the other, they bring the uncleanness.", + "If a person was lying on the threshold and the funeral procession overshadowed him: Bet Shammai says: he does not bring the uncleanness. But Bet Hillel says: he does bring the uncleanness.", + "[In the case] where the uncleanness was in the house and clean persons overshadowed him: Bet Shammai declares them clean, But Bet Hillel declares them unclean.", + "A dog which had eaten the flesh of a corpse and then died and was lying over the threshold:Rabbi Meir says: if its neck has a thickness of one handbreadth it can bring the uncleanness, but if not, it does not bring the uncleanness. Rabbi Yose says: we [examine to] see where the uncleanness is. If it is beneath the lintel and inwards, the house becomes unclean; if from the lintel and outwards, the house remains clean. Rabbi Eliezer says: if its mouth [points] inwards, the house remains clean; if its mouth [points] outwards, the house becomes unclean, since the uncleanness goes out through its hind. Rabbi Judah ben Batera says: in either case the house becomes unclean. How long can [the uncleanness] remain in its entrails? Three whole days. [If in the entrails] of fishes or birds, as long as [it takes for the uncleanness] to fall in the fire and be consumed, the words of Rabbi Shimon. Rabbi Judah ben Batera says: in the case of fishes or birds, twenty-four hours.", + "A cellar in a house with a candlestick in it, whose calyx protrudes and an olive-basket is placed such that if the candlestick was taken away the olive-basket would still remain over the mouth of the cellar: Bet Shammai says: the cellar remains clean but the candlestick becomes unclean. Bet Hillel says: the candlestick also remains clean. But they agree that if the olive-basket would fall [into the cellar] if the candlestick was removed, all would become unclean.", + "Vessels [that are] between the rims of the olive-basket and the rims of the cellar, even to the depths, remain clean. If there is uncleanness in the cellar, the house becomes unclean. If there is uncleanness in the house, vessels in the walls of the cellar remain clean, if the place where they are has a content of one cubic handbreadth; if not, they become unclean. If the walls of the cellar are wider [apart] than those of the house, in either case the vessels remain clean." + ], + [ + "A board placed over the mouth of a new oven, overlapping it on all sides to the extent of a handbreadth, If there is uncleanness beneath [the board], vessels above it remain clean; If there is uncleanness above it, vessels beneath it remain clean. In the case of an old oven, they become unclean. Rabbi Yohanan ben Nuri declares them clean. [If the board] is placed over the mouth of two ovens, if there is uncleanness between them, they become unclean. Rabbi Yohanan ben Nuri declares them clean.", + "Netting placed over the mouth of an oven, [so that it is] closed with a sealed lid: If there is uncleanness below [the netting] or above it, everything becomes unclean; But what is directly [above] the air-space of the oven remains clean. If there is uncleanness directly [above] the air-space of the oven, everything directly above it even to the sky becomes unclean.", + "[In a case where] the board is placed over the mouth of an old oven projects from either [end] to the extent of one handbreadth but not from the sides: If there is uncleanness under one end [of the board], vessels [under] the other end remain clean. Rabbi Yose declares them unclean. A betach does not bring uncleanness. If there was a projection in it: Rabbi Eliezer says: it [still] does not bring uncleanness. Rabbi Joshua says: we look at the betach as if it is not there, and the projection above brings uncleanness.", + "[With regard to] the shoe of a cradle, for which a hole had been made [in the ceiling to bring it] into the house [below], If [the hole] is one handbreadth square, everything becomes unclean; But if it was not [one handbreadth square] its [uncleanness] is reckoned as one reckons with [cases of contact with] a corpse.", + "[With regard to] the roof beams of a house and of the upper story which have no plaster ceiling upon them and are in a line, [the upper ones exactly above the lower]: If there is uncleanness beneath one of them, all beneath that one becomes unclean. If it is between a lower and an upper [beam] what is between them becomes unclean. If it is above the upper [roof beams], what is directly above to the sky becomes unclean. [In the case] where the upper [roof beams] were [over the gaps] between the lower [roof beams]: If there is uncleanness beneath one of them, what is beneath all of them becomes unclean; If above them, what is directly above to the sky becomes unclean.", + "[With regard to] a beam which is placed across from one wall to another and which has uncleanness beneath it: If it is one handbreadth wide, it conveys uncleanness to everything beneath it; If it is not [one handbreadth wide], the uncleanness cleaves upwards and downwards. How much must its circumference be so that its width should be one handbreadth? If it is round, its circumference must be three handbreadths; If square, four handbreadths, since a square has a [circumference] one quarter greater than [that of] a circle.", + "[With regard to] a pillar lying [on its side] in the open air, If its circumference is twenty-four handbreadths, it brings uncleanness to everything under its side; But if it is not, the uncleanness cleaves upwards and downwards.", + "If an olive-sized portion of a corpse is stuck to the threshold: Rabbi Eliezer declares the house unclean. Rabbi Joshua declares it clean. If it was placed beneath the threshold, the [case] is judged by the half [in which the uncleanness is found]. If it is stuck to the lintel, the house becomes unclean. Rabbi Yose declares it clean. If it was in the house, a person touching the lintel becomes unclean. [As for] a person touching the threshold: Rabbi Eliezer declares him unclean. Rabbi Joshua says: [if he touches it at a point] below a handbreadth [from the surface] he remains clean; above that handbreadth he becomes unclean." + ], + [ + "One who makes a new light hole, its minimum size is that of a hole made by the large drill of the Temple chamber. The remains of a light-hole [the size is] two fingerbreadths high by a thumb-breadth broad. The following is considered the remains of a light-hole: a window that a person had blocked up but had not been able to finish [being blocked up]. [A hole] that was bored by water, or by reptiles or eaten away by salt: the minimum size is that of a fist. If he intended to use it, its minimum size is one handbreadth square; For lighting its minimum size is that of a hole made by the drill. The holes in grating or lattice-work may be joined together to form [an opening] the size of a hole made by the drill, according to the opinion of Bet Shammai. Bet Hillel says: unless there is a hole of the size made by the drill in one place. [The above applies] for purposes of allowing the uncleanness to come in or to go out. Rabbi Shimon says: only for allowing the uncleanness to come in; but for allowing the uncleanness to go out [the minimum size] is one handbreadth square.", + "[With regard to] a window made for letting in air, its minimum size is that of a hole made by the drill. If a house was built outside it, its minimum size becomes one handbreadth square. If a roof was placed at the height of the middle of the window, the minimum size of the lower part is one handbreadth square and of the upper part that of a hole made by the drill.", + "[With regard to] a hole in the door: Its minimum size is that of a fist, the words of Rabbi Akiva. Rabbi Tarfon says: one handbreadth square. If the carpenter had left a space at the bottom or the top [of the door] or if one had shut [the door] but not closed it tightly, or if the wind blew it open, the minimum size is that of a fist.", + "One who makes a place for a rod, for tongs, or a lamp, the minimum size is whatever is needful, according to the word of Bet Shammai. Bet Hillel says: one handbreadth square. [If it was made] for a peep-hole, for speaking through to his fellow, or for [human] use, the minimum size is one handbreadth square.", + "The following [objects serve to] reduce [the area of a square] handbreadth:[A portion] of less than an olive-size of flesh [of a corpse] reduces [the opening for uncleanness that is] caused by a quarter of a kav of bones [from a corpse]; [A portion] of less than a barley-corn size of bone reduces [the opening for uncleanness that is] caused by an olive-sized portion of flesh; Less than an olive-sized portion of a corpse, Less than an olive-sized portion of carrion, Less than a lentil-sized portion of sheretz; Less than an egg-sized portion of food; Produce growing next to the window, A cobweb having substance; The carcass of a clean bird that he did not intend to eat, And the carcass of an unclean bird that had been intended [for food] that had not been rendered susceptible [to uncleanness], or which had been rendered susceptible [to uncleanness] but had not been intended [for food].", + "The following do not reduce [the area of the window]: Bone does not reduce [the area] for [other] bones; Nor [corpse] flesh for [other] flesh; Nor an olive-sized [portion] of a corpse; Nor an olive-sized portion of carrion; Nor a lentil-sized portion of reptile; Nor an egg-sized portion of food; Nor produce growing in the windows; Nor a cobweb having no substance; Nor the carcass of a clean bird which had been intended [for food]; Nor the carcass of an unclean bird which had been intended [for food] and had been rendered susceptible to uncleanness; Nor warp and woof threads that have negaim; Nor a brick from a bet haperas, the words of Rabbi Meir. But the sages say: the brick can reduce, because the dust [of the bet haperas] is clean. This is the general rule: what is clean reduces [the area], and what is unclean does not reduce it." + ], + [ + "A projection brings uncleanness, whatever width it may be; But a balcony or rounded balcony when they are one handbreadth wide. What is a projection? That [projection] whose surface slopes downwards, And a balcony's surface slopes upwards. In what [circumstances] did they say that a projection brings uncleanness whatever width it may be? With regard to a projection which is three rows of stones, or twelve handbreadths, above the doorway. When higher than that, it brings uncleanness only if it is one handbreadth wide. Cornices and carvings bring uncleanness when they are one handbreadth wide.", + "A projection that is above a doorway forms a passage for the uncleanness when it is one handbreadth wide; If above a window two fingerbreadths high or the size of a hole made by a drill, when of any width whatsoever. Rabbi Yose says: when of equal size [to the particular window].", + "A rod above a doorway, even if one hundred cubits higher, forms a passage for the uncleanness no matter its width, the words of Rabbi Joshua. Rabbi Yohanan ben Nuri says: don't be more stringent than the case of a projection.", + "[In the case of] a projection which goes all round the house, occupying space above the doorway to the extent of three fingerbreadths, if there is uncleanness in the house, vessels beneath [the projection] become unclean. If the uncleanness is beneath [the projection]: Rabbi Eliezer declares the house unclean, But Rabbi Joshua declares it clean. A similar [rule applies] to a courtyard surrounded by a portico.", + "[With regard to] two projections, one [directly] above the other, each having a width of one handbreadth and a space of one handbreadth between them: If there is uncleanness beneath them, what is beneath them becomes unclean; If it is between them, what is between them becomes unclean; Above them, everything directly [above] to the sky becomes unclean. If the upper [projection] overlapped the lower to the extent of one handbreadth: If there is uncleanness beneath or between them, what is beneath and between them becomes unclean; If it is above them, what is directly [above] to the sky becomes unclean. If the upper [projection] overlapped the lower to an extent of less than a handbreadth: If there is uncleanness beneath them, what is beneath and between them becomes unclean; If it is between them or beneath the overlapping [part]: Rabbi Eliezer says: what is beneath them and between them becomes unclean. Rabbi Joshua says: what is between them and beneath the overlapping [part] becomes unclean, but what is beneath [the lower one] remains clean.", + "If they had a width of a handbreadth but there was not a space of a handbreadth between them: If there is uncleanness beneath them, what is beneath becomes unclean; If it is between them or above them, everything directly [above] to the sky becomes unclean.", + "If they did not have a width of a handbreadth, whether there is a space of a handbreadth between them or whether there is not, if there is uncleanness beneath, between or above them, the uncleanness cleaves upwards and downwards. A similar [rule applies] to two curtains, [the lower one of which is] one handbreadth high off the ground." + ], + [ + "A thick woolen jacket or a thick wooden block does not bring uncleanness until they are one handbreadth high off the ground. If [garments] are folded one above the other they do not bring uncleanness until the uppermost is one handbreadth high off the ground. Tablets of wood [placed] one above the other do not bring uncleanness unless the uppermost is one handbreadth high off the ground; But if they were of marble, the uncleanness cleaves upwards and downwards.", + "[With regard to] wooden tablets which touch each other at their corners, and are one handbreadth high off the ground: If there is uncleanness beneath one of them, [a person] touching the second [tablet] becomes defiled with seven-day defilement. Vessels under the first [tablet] become unclean; but those under the second remain clean. A table does not bring uncleanness unless it contains a square of at least one handbreadth.", + "[With regard to] jars standing on their bottoms or lying on their sides in the open air and touching one another to the extent of a handbreadth: If there is uncleanness beneath one of them, the uncleanness cleaves upwards and downwards. When does this rule apply? When the [jars] are clean. But in the case where they were unclean or one handbreadth high off the ground, if there is uncleanness beneath one of them, what is beneath all becomes unclean.", + "[With regard to] a house, sectioned off by boards or curtains from the sides or from the roof beams: If there is uncleanness in the house, vessels beyond the partition remain clean. If there is uncleanness beyond the partition, vessels in the house become unclean. [With regard to] the vessels beyond the partition: If there is a space of a [cubic] handbreadth there, they become unclean, But if not, they are clean.", + "[In the case where] it was partitioned off from the floor: If there is uncleanness beneath the partition, vessels in the house become unclean. [In the case where] the uncleanness is in the house, vessels beneath the partition, If there is a space there of one cubic hand breadth, remain clean; But if not, they become unclean, since the floor of the house is reckoned as the house even to the nethermost deep.", + "[With regard to] a house filled with straw, without a space of a handbreadth [being left] between [the straw] and the roof beams: If there is uncleanness within [the straw], vessels at the exit become unclean. [In the case where] the uncleanness was outside [the area of the straw], with regard to the vessels within: If they are in a space of a cubic handbreadth, they remain clean, But if not they become unclean. If there is a space of a handbreadth between the straw and the roof beams, in either case the vessels become unclean.", + "[With regard to] a house filled with earth or pebbles which he [decided] to leave there, or similarly a heap of produce or a mound of pebbles even such as Akhan's mound, and even if the uncleanness is by the side of the vessels, the uncleanness cleaves upwards and downwards.", + "[With regard to] the courtyard of a tomb: A person standing in it remains clean as long as there is a space of four cubits square, according to the words of Bet Shammai. Bet Hillel says: four handbreadths. [With regard to] a roof beam which had been used as a covering stone for a tomb, whether it is standing upright or lying on its side, nothing becomes unclean except what [touches] opposite the opening of the grave. If the end [of the beam] were made the covering stone of a grave, only [that part] up to four handbreadths [from the grave] becomes unclean. [This applies] when [the beam] is going to be cut. Rabbi Judah says: all the beam is connected.", + "A jar full of clean liquid and sealed with a tightly fitting lid, which had been made the covering stone of a tomb, a person touching it contracts seven-day uncleanness but the jar and the liquid remain clean. An animal that had been used as a covering stone, a person touching it contracts seven-day uncleanness. Rabbi Meir says: anything possessing the breath of life does convey uncleanness on account of [its being used as] a covering stone.", + "One who touches a corpse and touches vessels, one who overshadows a corpse and touches vessels, they [the vessels] are unclean. One who overshadows a corpse and overshadows vessels, one who touches a corpse and overshadows vessels, they [the vessels] are clean. If his hands are a handbreadth wide, they are unclean. Two houses, and in each there is a half an olive's worth of corpse and he puts one hand into each house: If his hands are a handbreadth wide, he brings uncleanness; But if not, he does not bring uncleanness." + ], + [ + "All movable things convey uncleanness when they are of the thickness of an ox-goad. Rabbi Tarfon said: May I [see the] demise of my sons if this is [not] a demised halakhah which someone heard and misunderstood. For a farmer was passing by and over his shoulder was an ox-goad, and one end overshadowed a grave. He was declared unclean on account of vessels that were overshadowing a corpse. Rabbi Akiva said: I can fix [the halakhah] so that the words of the sages can exist [as they are]: All movable things convey uncleanness to come upon a person carrying them, when they are of the thickness of an ox-goad; Upon themselves when they are of whatever thickness; And upon other men or vessels [which they overshadow] when they are one handbreadth wide.", + "How so? A spindle stuck into the wall, with [a portion of corpse] of half an olive-size above it and [a portion of corpse] of half an olive-size below it. Even though one [portion] is not directly [above] the other, [the spindle] becomes unclean. Hence it is found that [a movable object] conveys uncleanness to come upon itself whatever its thickness. A pot seller passes by a grave with a yoke over his shoulder, one end of which overshadows a grave, vessels on the other side remain clean. If the yoke is one handbreadth wide, they become unclean. Mounds which are near to a city or to a road, whether they are new or old, are unclean. [As for those that are] far away, new ones are clean but old ones are unclean. What counts as near? Fifty cubits. And old? Sixty years old, the words of Rabbi Meir. R. Judah says: Near means there is none nearer than it, and old means that no one remembers [when it was made].", + "If one finds a corpse unexpectedly lying in its natural position, he may remove it along with the [blood-] saturated earth around it. If he finds two, he may remove them along with the [blood-] saturated earth around it. If he finds three, if there is a space of from four to eight cubits between the first and the last, that is, the space of a bier and its bearers, then it must be accounted a graveyard. He must search [the ground] for twenty cubits from that point. If he found [another corpse] at the end of those twenty cubits, he must search for a further twenty cubits from that place, since there are already grounds for belief [that this is a graveyard], in spite of the fact that if he had found this [lone grave] in the first case, he could have removed it with the [blood-] saturated earth around it.", + "One who searches, must search over a square cubit and then leave a cubit, [digging down] until he reaches rock or virgin soil. [A priest] carrying out earth from a place of uncleanness may eat his terumah mixed with hullin. But one who is clearing away a heap of stones, may not eat his terumah mixed with hullin.", + "If he was searching and came to a river bed, or a pool or a public road, he may end [his search]. A field in which men have been slain, he may gather the bones one by one, and all [the area] may be accounted clean. One who removes a grave from his field, he may gather the bones one by one, and all [the area] may be accounted clean. A pit into which they throw fetuses or people that had been slain, he may gather the bones one by one, and all [the area] may be accounted clean. Rabbi Shimon says: if it had been prepared as a grave in the first place, there is [blood-] saturated earth." + ], + [ + "One who plows a grave [into a field], behold he makes it a bet haperas. To what extent does he make it [a bet haperas]? For the length of a furrow of a hundred cubits, a space in which four se'ahs [can grow]. Rabbi Yose says: an area of five [se'ahs]. But when on an upward or downward slope: he puts a quarter [of a kav] of vetch seed on the knee of the plough, and the space where [the last] three vetches grow next to each other is a bet peras. Rabbi Yose says: [a bet haperas is only made by a plough going] downwards but not upwards.", + "If a person was plowing and struck against a rock or a fence, or if he shook the plowshare, he only makes a bet peras up until that spot. Rabbi Elazar says: one bet peras can form another bet peras. Rabbi Joshua says: sometimes it can, but at other times it cannot. How so? If he plowed for half a furrow's length and then returned and plowed a [further] half, or similarly [if he plowed] to the side, he makes a bet peras. If he plowed a full furrow's length and then returned and plowed from that point beyond, he does not make this a bet peras.", + "If a person plows from a pit full of bones, or from a heap of bones, Or from a field in which a grave had been lost, Or in which a grave was subsequently found, Or if he plows a field which was not his own, Or if a non-Jew plowed, he does not make a bet peras. For the rule of bet peras does not apply [even] to Samaritans.", + "[In the case where] there was a bet peras above a pure field, if rain washed down soil from the bet peras to the pure field, even where this was reddish and the [other soil] turned it white, or where this was white and the other turned it red, this does not make it a bet peras.", + "[With regard to] a field in which a grave had been lost, and upon which a house had been built with an upper story above it: If the entrance of the upper room was directly above the entrance of the house, the upper story remains clean; But if not the upper story becomes unclean. [With regard to] soil from a bet peras, or soil from a foreign country that came in with vegetables, the pieces of the soil combine together [to transmit impurity if they form a portion] the size of a packing-bag seal, the words of Rabbi Eliezer; But the sages say: there must be one portion of the size of a packing-bag seal. Rabbi Judah says: It happened once that letters came from overseas for the sons of the high priests and they had on them about a se'ah or two se'ahs of seals [of dirt], but the sages were not concerned on account of uncleanness." + ], + [ + "How does one harvest the grapes of a bet peras? They sprinkle [hatat water] on the harvesters and the vessels [once] and then a second time. Then they harvest the grapes and take them out of the bet peras. Others then receive [the grapes] and take them to the winepress. If the latter set [of persons] came into contact with the former, they become unclean, This is according to the words of Bet Hillel. Bet Shammai say: [the gatherer] holds the sickle with sinew-rope, or harvests the grapes with a sharp flint, lets [the grapes fall] into a basket, and then he takes [them] to the winepress. Rabbi Yose said: When do these rules apply? [Only] in the case of a vineyard which subsequently became a bet peras; but a person who plants [vines] in a bet peras must sell [the grapes] in the market.", + "There are three [kinds of] bet peras: A field in which a grave was plowed may be planted with any kind of plant, But must not be sown with any kind of seed, except with seed [yielding produce] which is reaped. If [such produce] were plucked, the threshing-floor must be piled up in [the field] itself, and the [grain] sifted through two sieves, the words of Rabbi Meir. But the sages say: grain [must be sifted] through two sieves, but pulse through three sieves. And he must burn the stubble and the stalks. [Such a field] conveys uncleanness by contact and carriage but does not convey uncleanness by overshadowing.", + "A field in which a grave has been lost may be sown with any kind of seed, But must not be planted with any kind of plant; Nor may any trees be permitted to remain there except shade-trees which do not produce fruit. [Such a field] conveys uncleanness by contact, carriage and overshadowing.", + "A kokhin field may neither be planted nor sown, but its earth is regarded as clean and ovens may be made of it for holy use. Bet Shammai and Bet Hillel agree that it [a bet peras in which a grave was plowed over] is examined for one who wished to perform the pesah sacrifice,but is not examined for one who wants to eat terumah. And as for a nazirite: Bet Shammai say: it is examined, But Bet Hillel say: it is not examined. How does he examine it? He brings earth that he can move, and places it into a sieve with fine meshes, and crumbles. If a bone of barley-corn size is found there [the person passing through the field] is deemed unclean.", + "How is a bet haperas purified? They remove [soil to a depth of] three handbreadths, or [soil to a height of] three handbreadths is placed upon it. If they removed [soil from a depth of] three handbreadths from one half [and upon the other half they placed three hand breadths [of soil], it becomes clean. Rabbi Shimon says: even they removed one handbreadth and a half and placed upon it one handbreadth and a half from another place, it becomes clean. One who paves a bet peras with stones that cannot [easily] be moved, it becomes clean. Rabbi Shimon says: even if one digs up [the soil of] a bet peras [and doesn’t find any bones] it becomes clean.", + "A person who walks through a bet peras on stones that cannot [easily] be moved, or [who rides] on a man or beast whose strength is great, remains clean. [But if he walks] on stones that can [easily] be moved, or [rides] upon a man or beast whose strength is lousy, he becomes unclean. A person who travels in the land of the gentiles over mountains or rocks, becomes unclean; But if [he travels] by the sea or along the strand, he remains clean. What is [meant by] ‘the strand’? Any place to which the sea rises when it is stormy.", + "If one buys a field in Syria near to the land of Israel: If he can enter it in cleanness, it is deemed clean and is subject to [the laws of] tithes and sheviit [produce]; But he cannot enter it in cleanness, it [is deemed] unclean, but it is still subject to [the laws of] tithes and sheviit [produce]. The dwelling-places of non-Jews are unclean. How long must [the non-Jew] have dwelt in [the dwelling-places] for them to require examination? Forty days, even if there was no woman with him. If, however, a slave or [an Israelite] woman watched over [the dwelling-place], it does not require examination.", + "What do they examine? Deep drains and foul-smelling waters. Bet Shammai say: even garbage dumps and crumbled earth. Bet Hillel say: any place where a pig or a weasel can go requires no examination.", + "Colonnades are not [subject to the laws] of non-Jewish dwelling places. Rabban Shimon ben Gamaliel says: a non-Jewish city that has been destroyed is not [subject to the laws] of non-Jewish dwelling-places. The east [side] of Caesaron and the west [side] of Caesaron are graveyards. The east [side] of Acre was doubtful, but the sages declared it clean. Rabbi and his law court voted [to decide] about Keni and declared it clean.", + "Ten places are not [subject to the laws] of non-Jewish dwelling-places:Arabs’ tents, Field-huts (sukkot), Triangular field-huts, Fruit-shelters, Summer shelters, A gate-house, The open spaces of a courtyard, A bath-house, An armory, And the place where the legions [camp]." + ] + ], + "sectionNames": [ + "Chapter", + "Mishnah" + ] +} \ No newline at end of file diff --git a/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Oholot/English/Sefaria Community Translation.json b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Oholot/English/Sefaria Community Translation.json new file mode 100644 index 0000000000000000000000000000000000000000..a7beff00b793b1b05db2d3d593e342a8786b8363 --- /dev/null +++ b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Oholot/English/Sefaria Community Translation.json @@ -0,0 +1,195 @@ +{ + "language": "en", + "title": "Mishnah Oholot", + "versionSource": "https://www.sefaria.org", + "versionTitle": "Sefaria Community Translation", + "status": "locked", + "license": "CC0", + "versionTitleInHebrew": "תרגום קהילת ספריא", + "actualLanguage": "en", + "languageFamilyName": "english", + "isBaseText": false, + "isSource": false, + "direction": "ltr", + "heTitle": "משנה אהלות", + "categories": [ + "Mishnah", + "Seder Tahorot" + ], + "text": [ + [ + "If two people become impure from a corpse, one becomes impure for seven days and one becomes impure until evening. If three people become impure from a corpse, two become impure for seven days and one becomes impure until evening. If four people become impure from a corpse, three become impure for seven days and one becomes impure until evening. How do two [become impure]? One person touches a corpse and becomes impure for seven days, and any person who touches him becomes impure until evening.", + "How do three [become impure]? Vessels that touch a corpse, and vessels that touch those vessels, all become impure for seven days. The third [object that touches the second set of vessels], regardless of whether it is a person or a vessel, becomes impure until evening.", + "How do four [become impure]? Vessels that touch a corpse, and a person who touches those vessels, and [more] vessels that touch that person, they are all impure for seven days. The fourth [object that touches the second set of vessels], regardless of whether it is a person or a vessel, becomes impure until evening. Rabbi Akiva said: I know of a case with a fifth. A tent-post that is stuck in a tent [in which there is a corpse], the tent and the post, and a person who touches the post, and vessels that touch the person, all are impure for seven days. The fifth [object that touches those vessels], regardless of whether it is a person or a vessel, becomes impure until evening. They said to him [to Rabbi Akiva]: The tent does not count.", + "A person and vessels become impure by a corpse. [There is a way in which] a person is more stringent than vessels, and [in which] vessels are more [stringent] than a person, in that the vessels are [able to pass impurity to] three and the person are [able to pass impurity to] two. A person is more stringent, in that so long as the person is in the middle, they are [able to pass impurity to] four. And when the person is not in the middle, they are [able to pass impurity to] three.", + "A person and items of clothing become impure by a Zav [a male who has certain types of atypical genital discharges, which render him impure]. [There is a way in which] a person is more stringent than garments, and [in which] garments are more [stringent] than a person, in that a person who touches a Zav [will in turn] make garments impure, but clothes that touch a Zav do not make other clothes impure. Clothes are more stringent, in that the clothes that carry a Zav make a person impure, but a person who carries a Zav does not make another person impure.", + "A human does not impurify [others] until his life leaves him. And even someone dismembered or terminally ill, obligates in or exempts from levirate marriage, and qualifies or disqualifies one from eating Terumah [a portion of a crop given to a priest which becomes holy upon separation, and can only be consumed by priests or their household]. And so too domestic or wild animals do not impurify until their lives leave them. If their heads were cut off, even if they are convulsing, they impurify - like the tail of a lizard which convulses [after being cut off].", + "Limbs have no measure; even less than an olive's measure from a dead body, or less than an olive's measure from a dead animal, or less than a lentil's measure from a vermin - they impurify their impurity.", + "There are two hundred and forty eight limbs in the body. Thirty in the foot - six in each toe, ten in the ankle, two in the shin, five in the knee, one in the thigh, three in the hip, eleven ribs, thirty in the palm - six in each finger, two in the forearm, two in the elbow, one in the upper arm, and four in the shoulder. One hundred and one of this [side of the body], and one hundred and one of that. And eighteen vertebrates in the spinal chord: nine in the head, eight in the neck, six in the openings of the heart, and five around its cavities. Each of these impurifies through touching, carrying, or sharing quarters. When is this true? When the limbs still have an appropriate amount of flesh on them. But if they do not have an appropriate amount of flesh on them, they will impurify through touching and through carrying, but not through sharing quarters." + ], + [ + "The following impurify through overshadowing: a corpse, an olive-sized piece of a corpse, an olive-sized piece of liquefied corpse, a ladleful of decomposed corpse, the spine, the skull, a limb from a corpse or a limb from a living person that has flesh on it as is appropriate, a Rova [specific unit of volume] of bones comprising the structural majority or the numerical majority, or the structural majority or numerical majority of a corpse, even without amounting to a Rova, impurify. How many is the numerical majority? One hundred and twenty five.", + "A Revi'it [specific unit of volume] of blood and a Revi'it of mixed blood from one corpse [impurify through overshadowing]. Rabbi Akiva says: [even] from two corpses. The blood of a child that has flowed out completely: Rabbi Akiva says any amount, the Sages say a Revi'it. An olive-sized portion of worms, whether alive or dead, Rabbi Eliezer considers it impure like his flesh. And the Sages consider it pure. Ashes of cremated persons: Rabbi Eliezer says the measure [to impurify] is a Rova. And the Sages consider it pure. A ladleful and more of grave-dust is impure. Rabbi Shimon considers it pure. A ladleful of decomposed corpse kneaded with water does not combine to become impure.", + "The following impurify through touching and carrying, but not through overshadowing: bone the size of a grain of barley, [earth from] foreign lands, a Beit Pras [a field in which a grave has been plowed over], a limb from a corpse or a limb from a living person that do not have flesh on them as is appropriate, the spine or the skull that are deficient. How much is a deficiency in the spine? The Beit Shammai say two vertebrae. Beit Hillel say even one vertebra. And in the skull? Beit Shammai say [the size of] a hole [made] by a drill, but Beit Hillel say as much as if it were taken from a living person he would die. Of what drill did they speak? Of the small one of doctors, these are the words of Rabbi Meir. The Sages say, the large one of the Temple-chamber.", + "The covering stone and the supporting stone of a grave impurify through touching and through overshadowing, but not through carrying. Rabbi Eliezer says, they do impurify through carrying. Rabbi Yehoshua says, if there is grave-dust under them, they impurify through carriage, but if not, they do not impurify through carrying. What is the supporting stone? It is that upon which the covering stone is buttressed. The stone that buttresses the supporting stone, however, is pure. ", + "These are pure if they are deficient: an olive-sized portion of a corpse, an olive-sized portion of liquefied corpse, a ladleful of decomposed corpse, a Revi'it of blood, bone of the size of a grain of barley, and a limb off a living person which has a bone that is deficient. ", + "[With regards to] the spine or the skull of two corpses or a Revi'it of blood from two corpses, or a Rova of bones from two corpses, or limbs from two corpses, or limbs from two living people, Rabbi Akiva declares [that these make others] impure, and the Sages declares it [keeps them] pure.", + "A bone the size of a grain of barley that is divided into two: Rabbi Akiva declares it [makes others] impure, but Rabbi Yochanan ben Nuri declares it [does not change them from being] pure. Rabbi Yochanan ben Nuri says: they did not say \"bones\" the size of a grain of barley, but \"bone\" the size of a grain of barley. A Rova of bones that were crushed into small pieces, and there is not a single one of them that is the size of a grain of barley: Rabbi Shimon declares it [does not change others from being] pure, but the Sages declare them impure. A limb [severed] from a living person that was divided into two [does not change others from being] pure. Rabbi Yose declares it [makes them] impure; but he agrees that if it was taken by halves that it [does not change others from being] pure. " + ], + [ + "All objects that impurify through sharing a tent that were divided and then brought into a house: Rabbi Dosa ben Harkinas declares [the objects inside the house] pure. But the Sages declare [them] impure. How so? One who touches two [pieces the size of] half an olive of carrion, or carries them, or, in the case of a corpse, one who touches [a piece the size of] half an olive and overshadows [a piece the size of] half an olive, or if he touches [a piece the size of] half an olive and [a piece the size of] half an olive overshadows him, or if he overshadows two [pieces the size of] half an olive, or if he overshadows [a piece the size of] half an olive and another [piece the size of] half an olive overshadows him: Rabbi Dosa ben Harkinas declares him pure, and the Sages declare him impure. But if he touches a piece the size of] half an olive and another object overshadows him and a [piece the size of] half an olive, or if he overshadows [a piece the size of] half an olive and another object overshadows him and a [piece the size of] half an olive, he is pure. Rabbi Meir says: Even in this matter Rabbi Dosa ben Harkinas declares him pure and the Sages declare him impure. Every case is impure except touching combined with carrying or carrying combined with overshadowing. This is the general principle: every object [whose defilement] comes from one type is impure, from two types is pure. ", + "A ladleful of decomposed corpse that was scattered about in a house, the house is impure. But Rabbi Shimon declares it pure. A Revi'it [specific unit of volume] of blood that was absorbed in [the floor] of a house, the house is pure. If it was absorbed in a garment: if the garment is washed and a Revi'it of blood comes out of it, it is impure, if not, it is pure, since anything absorbed that cannot come out is pure. ", + "[Blood] that was poured out in the open air: If the place it fell on was a slope and [a person or vessel] overshadowed part of it, he is pure. If it was a cavity, or if it congealed, he is impure. If it was poured out on a threshold, and it was sloped either inwards or outwards and the house overshadowed it, [the contents of the house] are pure. If it was a cavity, or if it congealed, [the contents of the house] are impure. Every thing that is part of a corpse is impure except the teeth, hair and nails. And when they are connected [to the corpse], everything is impure. ", + "How so? If the dead body is outside and its hair is inside, the house is impure. A bone that has an olive's volume of flesh on it, if he brought part of it inside and the house overshadows it, [the house] is impure. Two bones that have two half-olive volumes on them and he brought part of them inside and the house overshadows them, it is impure. If they were stuck together by human work it is pure because the connection of a person does not count as a connection. ", + "What is mixed blood? The blood of a corpse of which a Sheminit [specific unit of volume] came out during his lifetime and a Sheminit after his death, the words of Rabbi Akiva. Rabbi Yishmael says: a Revi'it during his lifetime and a Revi'it after his death, he took a Revi'it from this and from that. Rabbi Elazar bar Judah says: both this and that are as water. What then is mixed blood? A crucified person whose blood is pouring out and under him there is found a Revi'it of blood—it is impure. But a corpse whose blood drips out and under him there is found a Revi'it of blood, [the blood] is pure. Rabbi Judah says: This is not so, but that which pours out is pure and that which drips out is impure. ", + "An olive-sized piece of a corpse, an opening [in the room in which it is found] of one handbreadth, and for a corpse, an opening of four handbreadths [is enough] to save the impurity from [spreading to the other] openings; But for the impurity to go out, a handbreadth's space [is enough]. Greater than the bulk of an olive is [considered] like a corpse. Rabbi Yose says: the spine and the skull are [considered] like a corpse. ", + "[Something that is] one handbreadth by one handbreadth and one handbreadth high [and] square conveys impurity and blocks impurity. How so? A drain that is covered beneath a house, if it has in it a handbreadth's space and it has in its outlet a handbreadth's space: If there is impurity inside it, the house remains pure; If there is impurity in the house, that which is inside it [the drain] is pure, for the manner of impurity is to go out and its manner is not to go in. If it has in it a handbreadth's space and it does not have in its outlet a handbreadth's space: if there is impurity inside it, the house is impure; if there is impurity in the house, that which is within it is pure, for the manner of impurity is to go out and its manner is not to go in. If it does not have in it a handbreadth's space and it does not have in its outlet a handbreadth's space: if there is impurity inside it, the house is impure; if there is impurity in the house, that which is within it is impure. [These rules apply to] both a hole carved out by water or by creepy crawly things, or if it had been eaten out by salt. And similarly a row of stones or a pile of beams. Rabbi Judah says: any \"tent\" not made by a person is not considered a \"tent.\" But he agrees that clefts and crags [are considered as ‘tents’]. " + ], + [ + "A cupboard standing [outside] in the open air: If there is impurity within it, vessels in the thickness [of its walls] are pure. If there is impurity in its thickness, vessels inside [the cupboard] are pure. Rabbi Yose says: half and half. If it is standing inside a house: If there is impurity inside [the cupboard], the house is impure; If there is impurity in the house, that which is within [the cupboard] is pure, for the manner of impurity is to go out and its manner is not to go in. Vessels that are between [the cupboard] and the ground, or that are between it and the wall, or that are between it and the roof-beams: If there is a handbreadth's space there, they are impure. If not, they remain pure. If there is impurity there, the house becomes impure. ", + "A drawer of a cupboard that has a handbreadth's space, but whose outlet does not have a handbreadth's space, if there is impurity inside it, the house becomes impure; if there is impurity in the house, that which is within [the drawer] is pure, for the manner of impurity is to go out and its manner is not to go in. Rabbi Yose declares [the house] pure, since he can remove [the impurity] in halves or burn it in its place. ", + "If it [the cupboard] was standing in the opening and it opened outward, if there is impurity inside it, the house is pure. If there is impurity in the house, that which is within [the cupboard] is impure, for the manner of impurity is to go out and its manner is not to go in. If its wheeled base protruded three fingerbreadths behind it: if there was impurity inside directly underneath the roof-beams, the house is pure. About what case was this stated? When there is there a handbreadth's space, when it is not detachable, and when the cupboard is the normal measurement. " + ], + [ + "An oven that is standing in a house, with its outlet curved to the outside [of the house], and those burying a corpse overshadowed it: Beit Shammai says: everything is impure. Beit Hillel says: the oven is impure, but the house is pure. Rabbi Akiva says: even the oven is pure. ", + "A hatch that is between the house and the upper story, and a pot was placed over it and it was perforated [by a hole large enough] to admit liquid: Beit Shammai says: everything is impure. Beit Hillel says: the pot is impure but the upper story is pure. Rabbi Akiva says: even the pot is pure. ", + "If it was whole, Beit Hillel says it saves everything [from becoming impure], but Beit Shammai says it only saves food, drink and earthenware vessels. Beit Hillel later retracted to rule like Beit Shammai.", + "A flagon that is full of pure liquid, the flagon becomes impure for seven days but the liquid is pure. But if one emptied [the liquids out into another vessel, they are impure. A woman who was kneading in a trough, the woman and the trough become impure for seven days but the dough is pure. But if one emptied the dough out into another vessel, it is impure. Beit Hillel later retracted to rule like Beit Shammai.", + "If [over the hatch] there were vessels made of dung, stone vessels, or vessels of [unbaked] earth, everything [in the upper story] remains pure. If it was a vessel known to be pure for Kodesh [holy items] or for the Chatat [purifying waters of the red heifer], everything is pure, since everyone is trusted with regard to the Chatat. For the [above-mentioned] vessels are pure and earthenware vessels are pure (and) protect with the walls of tents. ", + "How so? If there was a cistern or a cellar in a house and a large basket was placed over it, [the contents of the cistern or cellar] remain pure. But if it was a well level [with the ground] or a lessened basket and a large basket was placed over it, [the contents] are impure. If it was a smooth board or netting without rims, [the contents] are pure. For vessels do not protect with the walls of tents unless they themselves have walls. How much must the wall be? A handbreadth. If there was half a handbreadth on one side and half a handbreadth on the other, it is not [considered] a wall, until is a whole handbreadth from one object. ", + "Just as they protect inside so they protect outside. How so? A large basket placed on pegs on the outside [next to a tent], if there was impurity under it, vessels in the basket are pure. But if it was [next to] the wall of a courtyard or of the wall of a garden, it does not protect. A beam placed from one wall to another and a pot hanging from it: if there was impurity under it, Rabbi Akiva declares the vessels inside the pot pure, but the Sages declare them impure. " + ], + [ + "People and vessels act like tents to impurify but not to protect purity. How so? If four people were carrying a slab, if the impurity is under it, the vessels on top of it are impure. If the impurity was on top of it, the vessels underneath it are impure, but Rabbi Eliezer declares [them] pure. If it was placed down on four vessels even if they are made of dung, stone, or earth, if the impurity is underneath the vessels on top are impure and if the impurity is on top the vessels underneath are impure. If it was placed on four stones or on top of any living thing, if the impurity is underneath, the vessels on top of it are pure and if the impurity is on top the vessels underneath are pure. ", + "Those who bury dead bodies that were passing through an alleyway if one of them closed the door and fastened it with a key, if the door can stand on its own it is pure, but if not it is impure. Similarly a jug of dried figs or a basket of straw which were placed in a window [where a dead body was], if the dried figs or the straw could stand on their own they are pure, but if not they are impure. A house [containing a dead body] which was partitioned by barrels and coated with plaster, if the plaster can stand on its own it is pure but if not it is impure.", + "A wall that serves a house is ruled half and half. How so? A wall which is open to the air and the impurity is inside it, from the midpoint inward the house is impure but one who stands above it is pure, from the midpoint outside the house is pure and one who stands on top of it is impure. If it is halfway between, the house is impure and one who stands above it, Rabbi Meir declares him impure but the Sages declare him pure. Rabbi Yehuda says the whole wall [is ruled according] to the house. ", + "A wall that is between two houses and there is impurity inside it, the house close to the impurity is impure and the house closer to the purity is pure. If it is half way between they are both impure. If there is impurity in one of them and vessels are in the wall, from the halfway point towards the impurity they are impure and from the halfway point to the pure side they are pure. If they are halfway between they are impure. If there is plaster between the house and the upper story, and there was impurity in it, from the midpoint down the house is impure and the upper story is pure, from the midpoint up, the upper story is impure and the house is pure. If it is halfway between they are both impure. If there was impurity in one of them and vessels in the plaster, from the halfway point towards the impurity they are impure and from the halfway point to the pure side they are pure. If they are halfway in between they are impure. Rabbi Yehuda says the whole plaster area belongs to the upper story.", + "If there was impurity between beams, and [the partition] underneath was [as thin] as a garlic peel, if there is a handbreadth's space, everything is impure. If there is not a handbreadth's space, we view the impurity as if it were blocked. If it is visible within the house in either case the house is impure. ", + "A house which serves a wall [is ruled according] to the garlic peel. How so? A wall between two crypts or between two caves, if there was impurity in the houses and vessels in the wall and [the partition] above them was [as thin] as a garlic peel, they are pure. If the impurity is in the wall and the vessels are in the house and [the partition] above them was as [thin as] a garlic peel they are pure. If the impurity was under a pillar the impurity pierces and goes up, pierces and goes down.", + "Vessels that are under a flower [decoration on a column under which impurity was buried] are pure. Rabbi Yochanan ben Nuri declares [them] impure. If the impurity and vessels were under the flower, if there was a handbreadth's space they are impure but if not they are pure. Two cabinets next to each other or one on top of the other, if one of them was opened, it and the house is impure but the other one is pure and we view the cabinets as if they were blocked - it is ruled [according to the rule of] half and half with regard to bringing the impurity into the house." + ], + [ + "If there was impurity in the wall and its place was a handbreadth by a handbreadth by a handbreadth height, all upper stories that are above it, even if they were ten, are impure. If there was one upper story above two houses it is impure and all the upper stories that are above it are pure. A second wall, the impurity pierces and goes up, pierces and goes down. A solid gravestone, if one touches it from the sides he is pure because the impurity pierces and goes up, pierces and goes down. If the place of the impurity was a handbreadth by a handbreadth by a handbreadth height, one who touches it in any place is impure because it is like a sealed grave. If he supported booths with it, they are impure, but Rabbi Yehuda declares [them] pure. ", + "All sloping tents are like [other] tents. If the tent sloped downwards and ended less than a finger from the ground, if there was impurity in the tent, vessels underneath the slope are impure, if there was impurity under the slope vessels in the tent are impure. If there is impurity inside it, one who touches its inside is impure for seven days and [one who touches] its outside is impure until evening. If there is impurity outside it, one who touches its outside is impure for seven days and [one who touches] its inside is impure until evening. If there is [a piece the size of] half an olive inside and half an olive outside, one who touches it, whether he touches its inside or its outside, is impure until evening. If part of it is spread flat on the ground, if there is impurity underneath it or on top of it, the impurity pierces and goes up, pierces and goes down. A tent which is pitched in an upper story, and part of it is spread flat over the hatch that is between the house and the upper story, Rabbi Yossi says it protects [from spreading impurity], but Rabbi Shimon says it does not protect, until it is pitched like the pitching of a tent. ", + "One who dies in a house that has many openings, they all become impure. If only one of them was open, it is impure and all the others are pure. If he thought to take out [the corpse] through one of them, or through a window that is four by four handbreadths, he protects all the other openings [from impurity]. Beit Shammai say he must decide before the corpse dies, but Beit Hillel say even after he dies. If it was sealed and he decided to open it, Beit Shammai say once he opens four handbreadths [it protects the other openings] but the House of Hillel say [even] once he starts. And they agree that if he opens it in the beginning he must open four handbreadths.", + "A woman who is having difficulty in childbirth [and gave birth to a stillborn], and was taken from one house to another, the first is impure by uncertainty and the second is certainly impure. Rabbi Yehuda says when is this so? When she is taken by her arms, but if she was walking, the first is pure because once her womb opens there is no ability to walk. Stillborn fetuses do not open the womb unless the head is rounded like a spindle. ", + "If the first one came out dead and the second one alive he is pure, if the first one came out alive and the second dead he is impure. Rabbi Meir says if they were in one placenta he is impure, if they were in two he is pure. ", + "A woman who was having trouble giving birth, they cut up the fetus inside her and take it out limb by limb, because her life comes before its life. If most of it had come out already they do not touch it because we do not push off one life for another. " + ], + [ + "There are those that spread impurity and block [impurity], those that spread but do not block, those that block but do not spread and those that neither spread not block. The following spread and block: a chest, a box, a cabinet, a straw basket, a reed basket, and the water tank of an Alexandrian ship - if they have a base and can contain forty Se'ah [specific unit of volume] of liquid, which is two Kor [specific unit of volume] of dry - a curtain, an apron, a bed cover, a sheet, an inferior mat, a mat - if they have been made into tents - a herd of cattle that is impure or pure, dens of beasts or nests of birds, a bird that is resting, someone who makes a place for her son among the stalks, the Eirus [plant with broad leaves, used for seasoning food], ivy, donkey greens and Greek gourds and pure food. Rabbi Yochanan ben Nuri did not agree regarding pure foods except for a pressed fig-cake. ", + "[Other objects that spread and block impurity include:] ledges, balconies, dovecotes, cleft rocks and rocks, windows used for light, sharp rocks, canopies and protrusions, which can support light plaster, says Rabbi Meir. The Sages say medium plaster. What is a canopy? A tree which is overhanging the ground. What is a protrusion? That which extends out of a fence. ", + "The following spread but do not block [impurity]: a chest, a box, a cabinet, a straw basket, a reed basket, and the water tank of an Alexandrian ship - if they do not have a base or cannot contain forty Se'ah of liquid, which is two Kor of dry, a curtain, an apron, a bed cover, a sheet, an inferior mat, a mat - if they have not been made into tents - a domesticated or wild animal that died, and impure food. In addition to these things is the man powered mill. ", + "The following block but do not spread: A loom ready for weaving, the ropes of a bed, garbage baskets and window bars.", + "The following neither spread nor block: seeds and plants that are attached to the ground, except for those plants previously listed, hailstones, snow, frost, ice, salt, [an animal] that skips from one place to another, [a person] who jumps from one place to another, a bird which flies, a garment that flaps, and a ship that sails on the surface of the water. If the ship was tied to something that could hold it, or he pressed a stone on top of the garment, it can spread impurity. Rabbi Yosi says, a house on a ship does not spread impurity. ", + "Two barrels which have two [pieces of corpse, each the size of] half an olive, which are sealed and sit inside a house, they are pure and the house is impure. If one of them was opened, it and the house are impure and the other [barrel] is pure. Similarly two rooms which are open to a house. " + ], + [ + "A basket that is in an opening and its mouth faces outside, if a [piece the size of] an olive of a dead body is placed underneath or on top of it outside, anything which is opposite the [piece the size of an] olive above and below is impure and anything not opposite the olive, its inside and the house is pure. If [the impurity] was in the house, only the house is impure. If it was inside [the basket] everything is impure.", + "If it [the basket] was a tefach (hand-breadth) above the ground and there was impurity under it or in the house or on top of it, everything is impure except for its inside. [If the impurity was] inside it, everything is impure. ", + "When does this case apply? When it is a hollow vessel. If it was broken and plugged with straw or if it was pressed - what is considered pressed? Anything that does not have a hand-breadth from another place - if a [piece the size of] an olive is placed beneath it, opposite it down to the depths is impure. If on top of it, opposite it up to the firmament is impure. If [it is] in the house only the house is impure, if [it is] inside it only inside it is impure.", + "If it [the basket] was a hand-breadth above the ground and there was impurity beneath it or in the house, beneath it and the house is impure, but its inside and on top of it is pure. [If it was] inside it, only its inside is impure. [If it was] on top of it, opposite it up to the firmament is impure. ", + "When is this the case? When its mouth faces outside. But if its mouth faces inside and a [piece the size of] an olive of dead body is placed beneath it or on top of it from the outside, anything opposite the [piece the size of] an olive, beneath it and on top of it (and its inside) are impure. Whatever is not opposite the [piece the size of] an olive, its inside and the house are pure. If it was inside [the hive] or the house, everything would be impure. ", + "If it [the basket] was a hand-breadth above the ground and there was impurity beneath it, or in the house or inside it or on top of it, everything is impure.", + "When is this the case? When it is a hollow vessel. If it was broken and plugged with straw or if it was pressed - what is considered covered? Anything that does not have a hand-breadth from another place - if a [piece the size of] an olive is placed beneath it, opposite it down to the depths is impure. If on top of it, opposite it up to the firmament is impure. If [it is] inside it or in the house, its inside and the house are impure.", + "If it [a vessel] was a hand-breadth above the ground and there was impurity beneath it, or in the house or inside it, everything is impure except for on top of it. If it was on top of it, opposite it to the firmament is impure. ", + "If it was filling the whole house and there was less than a hand-breadth between it and the beams, if there is impurity inside it, the house is impure. If there is impurity in the house, what is in it [the basket] is pure for the nature of impurity is to go out and not to go in, whether it was standing upright or lying on its side, or whether there were one or two [baskets].", + "If it was standing in the opening and there was less than a hand-breadth's space between it and the lintel, if there is impurity inside it, the house is pure. If there is impurity inside the house, what is inside it is impure, for the nature of impurity is to go out and not to go in. ", + "If it was lying on its side in the open air and a [piece the size of] an olive of a dead body was placed beneath or on top of it, anything which is opposite the [piece the size of an] olive beneath and on top of it is impure. Anything which is not opposite the [piece the size of an] olive, inside it is pure. If it were inside [the basket] everything is impure. ", + "If it was a hand-breadth above the ground and there was impurity beneath or on top of it, everything is impure except for its inside. [If it was] inside it, everything is impure. When is this case? When it is a vessel. But if it was broken and plugged with straw or if it holds forty Se'ah according to the Sages, if a [piece the size of an] olive of a dead body is placed beneath it, opposite it down to the depths is impure. If it is on top of it, opposite it up to the firmament is impure. Inside it, only the inside is impure. If it was a hand-breadth above the ground, if the impurity was beneath it, [everything] underneath it is impure. If it was inside it, [everything] inside it is impure. If it were on top of it opposite it up to the firmament is impure.", + "If it was sitting on its base and it is a vessel, if there is impurity beneath it, inside it, or on top of it, the impurity pierces and rises, pierces and goes down. If it was a hand-breadth above the ground or covered or flipped on its mouth, if the impurity was beneath it, inside it, or on top of it, everything is impure. ", + "When is this the case? When it is a vessel. But if it were broken and plugged with straw or if it holds forty Se'ah according to the Sages, if there is impurity beneath it, inside it, or on top of it, the impurity pierces and rises, pierces and goes down. Rabbi Eliezer and Rabbi Shimon say, the impurity does not rise above it nor go down from it. If it was a handbreadth above the ground, if the impurity is beneath it, [everything] beneath it is impure. [If it was] inside it or on top of it, opposite it up to the firmament is impure.", + "A coffin which was wide at the bottom and narrow at the top and a dead body is inside it, one who touches it from the bottom is pure, but from the top becomes impure. If it was wide at the top and narrow at the bottom, one who touches it in any place is impure. If it was even, one who touches it in any place is impure, says Rabbi Eliezer. But Rabbi Yehoshua says, from a handbreadth and down is pure and from a handbreadth and up is impure. If it was made like a type of chest, one who touches it in any place becomes impure. If it was made like a type of case, one who touches it in any place is pure, except for the place of its opening. ", + "A barrel that was sitting on its base in the open air and [a piece the size of] an olive of a dead body is placed beneath it or inside it opposite its rimmed bottom, the impurity pierces and rises, pierces and goes down, and the barrel is impure. [If the impurity was] underneath its wall outside, the impurity pierces and rises, pierces and goes down, and the barrel is pure. [If it was] underneath its wall inside, if there is a handbreadth's space inside the walls everything is impure but opposite its opening is pure, but if not, the impurity pierces and rises, pierces and goes down. When is this the case? If [the barrel was] pure, but if it was impure or a handbreadth above the ground or covered or flipped on its mouth and there is impurity underneath it, inside it, or on top of it, everything is impure. " + ], + [ + "A hatch that is inside a house and has in it a handbreadth's space, if there is impurity in the house, opposite the hatch is pure. If the impurity was opposite the hatch, the house is pure. Whether the impurity is in the house or opposite the hatch, if someone placed his foot on top of it, he combines the impurity. If part of the impurity was in the house and part of it was opposite the hatch, the house is impure and opposite the hatch is impure. ", + "If the hatch does not have a handbreadth's space, if there is impurity in the house opposite the hatch is pure. If there is impurity opposite the hatch, the house is pure. If the impurity is inside the house and he placed his foot on top of it, he is pure. If the impurity is opposite the hatch and he placed his foot on top of it, Rabbi Meir declares him impure but the Sages say if the impurity preceded his foot he is impure, but if his foot preceded the impurity he is pure. Rabbi Shimon says, two feet, one on top of the other, that preceded the impurity, if the first withdrew his foot and the second foot was still there it is pure because the first foot came before the impurity. ", + "If part of the impurity was in the house and part of it was opposite the hatch, the house is impure and opposite the impurity is impure, says Rabbi Meir. Rabbi Yehuda says, the house is impure but opposite the impurity is pure. Rabbi Yosi says, if the impurity is large enough to split it up and make the house impure and opposite the impurity impure, it is impure, but if not, the house is impure and opposite the impurity is pure.", + "Hatches, one on top of the other, that have a handbreadth's space, if there is impurity in the house, opposite the hatches is pure. If there is impurity opposite the hatches, the house is pure. Whether the impurity is in the house or opposite the hatches, if he put something which is susceptible to impurity whether above or below, everything is impure. Something which is not susceptible to impurity, below it is impure but above it is pure. ", + "If there is not a handbreadth's space in the hatches, if there is impurity in the house, opposite the hatches is pure. If there is impurity opposite the hatches, the house is pure. If the impurity is in the house and he put something that is susceptible to impurity or something that is not susceptible to impurity, whether above or below, only the lower one is impure. If the impurity is opposite the hatches, and he put something that is susceptible to impurity, whether above or below, everything is impure. [If it was] something that is not susceptible to impurity, whether above or below, only the lower one is impure. ", + "A hatch which is in a house and there is a pot placed beneath it so that, if raised, its edges would not touch the hatch, if there is impurity beneath it, inside it, or on top of it, the impurity pierces and goes up, pierces and goes down. If it was a handbreadth above the ground and the impurity was beneath it or in the house, beneath it and the house is impure and its inside and on top of it is pure. [If it was] inside or on top of it, everything is impure. ", + "If it [the pot] was placed next to the doorway so that, if raised, it would touch the lintel a handbreadth's space, if there was impurity beneath it, inside it, or on top if it, the impurity pierces and goes up, pierces and goes down. If it was a handbreadth above the ground and the impurity is beneath it or in the house, beneath it and the house is impure and its inside and on top of it is pure. [If it was] inside it or on top of it, everything is impure. [If it was placed so that] if raised it would not touch the lintel a handbreadth's space or [if it was] attached to the lintel, if the impurity was beneath it, only what is beneath it is impure. " + ], + [ + "If a house was cracked, if there is impurity outside, vessels that are inside are pure. If there is impurity inside, vessels that are outside, Beit Shammai says [they are pure] unless the crack is four handbreadths wide, but Beit Hillel says any size[d crack]. Rabbi Yosi says in the name of the House of Hillel that it must be a handbreadth's space. ", + "If a colonnade was cracked, if there is impurity on one side [of the crack], vessels on the other side are pure. If he put his foot or a reed on top of it, he has combined the impurity. If he placed the reed on the ground, he does not spread the impurity, until it is at least a handbreadth above the ground.", + "A thick coat and a thick block do not spread impurity until they are a handbreadth above the ground. Folded garments on top of each other do not spread impurity until the top one is a handbreadth above the ground. If there was a person placed there,Beit Shammai says he does not spread the impurity but Beit Hillel says, a person is hollow and therefore the upper part spreads impurity. ", + "If he was looking out a window and he overshadowed people who bury dead bodies, Beit Shammai say, he does not spread impurity, but Beit Hillel say he does spread impurity. And they agree that if he was wearing his clothing or if there were two above each other, they spread impurity. ", + "If he was lying on the threshold and he overshadowed people who bury dead bodies, Beit Shammai say he does not spread impurity, but Beit Hillel say he does spread impurity. ", + "If the impurity was in a house and pure people overshadowed it,Beit Shammai say they are pure, but Beit Hillel say they are impure. ", + "A dog who ate the flesh of a dead body, and the dog died and was lying on the threshold, Rabbi Meir says, if his neck has a space that is a handbreadth he spreads the impurity, but if not he does not spread the impurity. Rabbi Yosi says we check the impurity, [if it is found] from the threshold and inside, the house is impure, [if found] from the threshold and out, the house is pure. Rabbi Elazar says if his mouth faces to the inside, the house is pure, but if it faces to the outside, the house is impure, since the impurity leaves by way of his rear. Rabbi Yehuda Ben Betaira says in either case the house is impure. How long does it stay in his innards? Three days from the time [of day it was eaten] to that time [of day three days later]. By birds and fish, long enough for it to fall in the fire and be burned, says Rabbi Shimon. Rabbi Yehuda ben Betaira says by birds and fish it is from the time [of day it was eaten] to that time [of day one day later].", + "If a cistern was in a house and a candlestick was inside it and its flower-shaped ornament was sticking out and a basket [which is unable to become impure] was placed over it in a way that if the candlestick would be taken out the basket would stand on the mouth of the cistern, the House of Shammai say the cistern is pure but the candlestick is impure. The House of Hillel say even the candlestick is pure. And they agree that [if the basket was placed in a way that] if the candlestick would be taken out the basket would fall, everything is impure. ", + "Vessels that are between the rims of a basket and the rims of a cistern, even until the depths, they are pure. If there was impurity there, the house would be impure. If there was impurity in the house, vessels in the walls of the cistern, if there was in their place a space that is a handbreadth by a handbreadth by a handbreadth height, they are pure, but if not they are impure. If the walls of the cistern were thicker than the house, in either case they are pure. " + ], + [ + "If a board was placed over the mouth of a new oven and it extends from all sides by a handbreadth's space, if there was impurity underneath it, vessels that are on top of it remain pure. If there was impurity on top of it, vessels beneath it remain pure. If it was an old [oven], they are impure. Rabbi Yochanan ben Nuri declares them pure. If it was placed across the mouth of two ovens and there was impurity between them, they are impure, but Rabbi Yochanan ben Nuri declares them pure. ", + "If an oven screen [which is not able to become impure] was placed over an oven which was sealed, if there was impurity beneath it or on top of it, everything is impure. But opposite the airspace of the oven is pure. If the impurity was opposite the airspace of the oven, everything opposite it up to the firmament is impure. ", + "If a board was placed over the mouth of an old oven and it extends from both ends a handbreadth but not on all sides, if there is impurity on one side, vessels on the other side are pure. Rabbi Yossi declares [them] impure. A windowsill does not spread impurity. If there was a protrusion, Rabbi Eliezer says it does not spread impurity but Rabbi Yehoshua says we view the windowsill as if it were not there, and the higher protrusion does spread impurity. ", + "If the sandal of a cradle made an indentation in a house, if it had a handbreadth's space, everything is impure, but if not they count from it as they would from a dead body.", + "The beams of the house and the upper story which do not have plaster on them and they are aligned, if there was impurity underneath one of them, underneath it is impure. [If it was] between the lower and the upper one, between them is impure. If it was on top of the upper one, opposite it up to the firmament is impure. If the upper ones were as if between the lower ones and there was impurity under one of them, underneath all of them is impure. If it was on top of them, opposite it up to the firmament is impure. ", + "If a beam was placed from one wall to another wall and there was impurity underneath it, if it had a handbreadth's space, it spreads the impurity underneath all of it. If not, the impurity pierces and goes up, pierces and goes down. How large must its perimeter be for it to have a handbreadth's space? When it is round, its perimeter must be three handbreadths. When it is square, four because the square is larger than the circle by a quarter. ", + "A column which was standing in the open air, if it has twenty-four handbreadths in its perimeter, it spreads impurity underneath its sides, if not the impurity pierces and goes up, pierces and goes down. ", + "If [a piece the size of] an olive of a corpse was stuck to a threshold, Rabbi Eliezer declares the house impure, but Rabbi Yehoshua declares [it] pure. If it was placed under the threshold, it follows the rule of half and half. If it was stuck to the lintel, the house is impure, Rabbi Yossi declares [it] pure. If it was placed inside the house, one who touches the lintel is impure. One who touches the threshold, Rabbi Eliezer declares [him] impure but Rabbi Yehoshua says from a handbreadth down, he is pure, from a handbreadth up, he is impure. " + ], + [ + "One who makes a skylight initially, its size [to spread impurity] is the thickness of the drill of the Temple chamber. The remainder of the skylight is two fingers high by a width of one thumb. What is the remainder of the skylight? A window which was closed up but not completely finished. If it was bored away by water or vermin or if salt corroded it, its size is a fistful. If he thought he would use it, its size is a handbreadth's space, if [he wanted it just] for light, its size is that of a large drill. Lattices and gratings combine to make the thickness of a drill according to Beit Shammai, but Beit Hillel say until there is in one place the thickness of a drill. [This size is enough] to spread impurity and to allow for impurity to exit. Rabbi Shimon says to spread impurity, but to allow for impurity to exit requires a handbreadth's space. ", + "A window which is used for air, its size is the thickness of a drill. If he built a house outside it, its size is a handbreadth's space. If he put a roof in the middle of the window, the lower part is a handbreadth's space and the upper part is the thickness of a drill. ", + "A hole in a door, its size is a fistful says Rabbi Akiva. Rabbi Tarfon says it is a handbreadth's space. If the carpenter left it on the bottom or on top, or if he closed it but did not finish it or if the wind opened it, its size is a fistful. ", + "One who makes a place for a rod or for a spike or a candle, its size is even a minute amount, say Beit Shammai, but Beit Hillel say it is a handbreadth's space. [If he wanted it] to satisfy his eyes, to talk to his friend, or to use, it must be a handbreadth's space. ", + "The following reduce the size of a handbreadth. [A piece the size of] less than an olive of flesh reduces with a Rova [specific unit of volume] of bones, and a bone less than a barley grain reduces with [a piece the size of] an olive of flesh. [A piece the size of] less than an olive of a corpse or [a piece the size of] less than an olive of a carcass or [a piece the size of] less than a lentil of a vermin, or [a piece the size of] less than an egg of food, grain that is in a window, a spiderweb that has substance, the carcass of a bird which he did not decide [to eat], the carcass of an impure bird which he decided [to eat] but did not make susceptible to impurity or he made it susceptible but did not decide [to eat] it. ", + "The following do not reduce: A bone does not reduce with other bones, nor does meat with other meat, nor [a piece the size of] an olive of a corpse or [a piece the size of] an olive of a carcass or [a piece the size of] a lentil of a vermin, nor [a piece the size of] an egg of food, nor grain that is in windows, nor a spiderweb that does not have substance, nor the carcass of a pure bird that he decided [to eat], nor a carcass of an impure bird that he decided [to eat] and made susceptible to impurity, nor the warp or weft that have [impure] spots, nor a brick from a Beit Pras [a field in which a grave has been plowed over], says Rabbi Meir. The Sages say the brick does reduce because its dust is pure. This is the rule, what is pure reduces and what is impure does not reduce. " + ], + [ + "A protrusion spreads impurity in any size, a balcony and a canopy with a handbreadth's space. What is a protrusion? That which has its face [surface meant for use] down. And a balcony? That which has its face upward. When did they say the protrusion spreads impurity in any size? When the protrusion is three rows of stones above the opening which is twelve handbreadths. More than that, it spreads impurity with a handbreadth's space. Crowns and engravings spread impurity with a handbreadth's space. ", + "A protrusion which is on top of a doorway spreads impurity in a handbreadth's space. One on top of a window two fingers high or on top of the thickness of a drill, [spreads impurity in a space that is] any size. Rabbi Yossi says [it spreads impurity in a space that is] its [the window's] thickness.", + "A reed which is above an opening, even if it is one hundred cubits high, it spreads impurity in any size, says Rabbi Yehoshua, but Rabbi Yochanan ben Nuri says, it should not be treated more stringently than the protrusion. ", + "A protrusion which surrounds the whole house and extends into the opening three fingers, if there is impurity in the house, vessels underneath it are impure. If the impurity were beneath it, Rabbi Eliezer declares the whole house impure, but Rabbi Yehoshua declares [it] pure, and similarly with a courtyard that is surrounded by a colonnade.", + "Two protrusions one on top of the other, and they have in them a handbreadth's space and between them a handbreadth's space, if there is impurity beneath them, what is beneath them is impure. Between them, what is between them is impure. On top of them, opposite it up to the firmament is impure. If the upper one extends over the lower one by a handbreadth's space, if the impurity is beneath them or between them, what is beneath them and between them is impure. On top of them, opposite it up to the firmament is impure. If the upper one extends over the lower one by less than a handbreadth, if there is impurity underneath them, what is underneath them and between them is impure. If it was between them or underneath the extended part, Rabbi Eliezer says beneath them and between them is impure but Rabbi Yehoshua says, between them and underneath the extended part is impure but underneath [both of] them is pure. ", + "If they had in them a handbreadth's space but between them was less than a handbreadth's space, if there was impurity beneath them, what is beneath them is impure. Between them or on top of them, opposite it up to the firmament is impure.", + "If they did not have in them a handbreadth's space, whether there was a handbreadth's space between them or whether there was not a handbreadth's space between them, if there was impurity beneath them, between them or on top of them, the impurity pierces and rises, pierces and goes down. Similarly, two curtains which are a handbreadth's space above the ground. " + ], + [ + "A thick coat and a thick [wood] block do not spread impurity until they are a handbreadth's space above the ground. Folded garments that are on top of one another, do not spread impurity until the top one is off of the ground by a handbreadth's space. Wooden tablets that are on top of one another do not spread impurity until the top one is above the ground by a handbreadth's space. If they were made of marble, the impurity pierces and goes up, pierces and goes down.", + "Wooden tablets that touch one another at their corners and they are a handbreadth's space above the ground, if there is impurity underneath one of them, one who touches the second one is impure for seven days. Vessels underneath the first one are impure but those under the second remain pure. A table does not spread impurity until it has in it a square that is a handbreadth's space. ", + "Barrels that were resting on their bases or laying on their sides in the open air and they are touching one another by a handbreadth's space, if there is impurity under one of them, the impurity pierces and goes up, pierces and goes down. When is this the case? When they were pure, but if they were impure or above the ground by a handbreadth's space, then if there was impurity under one of them, the entire area beneath both of them is impure. ", + "A house that was partitioned with boards or curtains from the sides or from the beams, if there was impurity in the house, vessels in the partitioned section are pure. If there was impurity in the partitioned section, vessels in the house are impure and vessels in the partitioned section, if [the section] is a handbreadth's space they are impure but if not they are pure.", + "If he partitioned it from the ground and there is impurity in the partitioned section, vessels in the house are impure. If there was impurity in the house, vessels in the partitioned section, if there is in their space a handbreadth by a handbreadth by a height of a handbreadth, they are pure, but if not, they are impure because the land of a house is like it down to the depths. ", + "A house which is full of straw and there is no handbreadth's space between it and the beams, if there is impurity inside, vessels opposite the exit are impure. If there was impurity outside, vessels inside, if there is in their space a handbreadth by a handbreadth by a height of a handbreadth, they are pure, but if not they are impure. If there was between the straw and the beams a handbreadth's space, in either case they would be impure. ", + "A house that was filled with dirt or pebbles, and was nullified, and similarly a pile of grain or a mound of pebbles, even as large as the mound of Akhan, and even if there was impurity next to the vessels, the impurity pierces and goes up, pierces and goes down. ", + "The courtyard of a graveyard, one who stands in it is pure until it is four square cubits, says Beit Shammai. But Beit Hillel say, [it only needs to be] four square handbreadths. A beam which was made into a grave cover, whether it is standing or leaning on its side, only what is opposite the opening is impure. If he made its end into a grave cover, [one who touches it] only up to four handbreadths becomes impure, and when it is destined to be trimmed down. But Rabbi Yehuda says all of it is connected [and therefore impurifies]. ", + "A barrel which was filled with pure liquid and sealed and made into a grave cover, one who touches it becomes impure for seven days but the jar and the liquid remain pure. An animal that was made into a grave cover, one who touches it becomes impure for seven days. Rabbi Meir says, anything that is alive does not become impure because of [being made into] a cover. ", + "One who touches a dead body and then touches vessels or one who overshadows a dead body and then touches vessels, they are impure. If he overshadowed a dead body and then overshadowed the vessels or touched a dead body and then overshadowed the vessels, they are pure. If his hands have in them a handbreadth's space, they are impure. Two houses in which are two [pieces the size of] half an olive [of dead body], if he sticks both his hands into them, if his hands have in them a handbreadth's space, he spreads impurity, but if not, he does not spread impurity. " + ], + [ + "All movable objects spread impurity when they are as thick as an ox goad. Rabbi Tarfon says, May I strike my children if this is [not] a stricken law which the listener heard but erred, when a farmer passed with an ox goad on his shoulder and one side of his overshadowed a grave and they declared him impure because of vessels which overshadow a dead body. Rabbi Akiva says, I will fix it so the words of the Sages will endure: Any movable object spreads impurity to a person carrying them if it is as thick as an ox goad, and on themselves if it is any thickness and on other people and vessels if it is a handbreadth's space.", + "How so? If a spindle was stuck into a wall and [a piece of dead body the size of] half an olive was below it and half an olive above it, even if they are not aligned, it is impure. We see that it spreads impurity to itself in any amount. If a potter was passing with a basket on his shoulder and one side of his overshadowed a grave, vessels on the other side are pure. If there is in the basket a handbreadth's space, they are impure. Mounds of dirt which are close to a city or a road whether new or old are impure, those far, the new are pure and the old are impure. What is considered close? Fifty cubits. What is considered old? Sixty years, says Rabbi Meir. Rabbi Yehuda says close means there are none closer than it and old means that no one remembers [when] it [was created]. ", + "One who found a corpse buried normally in the beginning, he may take it along with the surrounding dirt [to be reburied elsewhere]. If he found two [corpses], he may take them along with the surrounding dirt. [If] he found three, if there is between each of them from four to eight cubits, as much as a bier and its gravediggers, this is [considered] a graveyard [and cannot be desecrated]. [Therefore, he must] check from it and all around [for a distance of] twenty cubits. [If] he found one [corpse] a full twenty cubits away, [he must continue] to check from it and all around twenty cubits, because there is an established likelihood, for if in the beginning he found this [same corpse] he would have been able to take it along with the surrounding dirt.", + "One who checks must check a cubit by a cubit and then may leave a cubit until he reaches a rock or virgin soil. One who removes soil from an impure place can eat from his Terumah [A portion of a crop given to a Kohen which becomes holy upon separation, and can only be consumed by Kohanim or their household] but one who clears away a mound cannot eat from his Terumah.", + "If he was checking and he reached a brook or a channel or a public road, he may stop. A field in which slain people were slain, he may gather bone by bone and everything is pure. One who removes a grave from his field, he may gather bone by bone and everything is pure. A pit into which miscarried fetuses or slain people were thrown, he may gather bone by bone and everything is pure. Rabbi Shimon says, if it was designated as a grave from the beginning, it has surrounding soil [that is considered impure and must also be collected]." + ], + [ + "One who plows over a grave, this one makes a Beit Pras [a field in which a grave has been plowed over]. Up until where does he make it? A whole furrow, one hundred cubits long, four Beit Se'ah [a measure of area, equivalent to that area of land large enough to require a Se'ah of seeds to sow it]. Rabbi Yosi says, an area of five. On a downward or upward slope, he places a Rova [specific unit of volume] of vetch on the knee of the plow until the place where three vetches will sprout one next to the other, up until there he makes a Beit Pras. Rabbi Yossi says [this applies] on a downward slope but not an upward slope.", + "If he was plowing and he hit a rock or a fence or if he shook the plow blade, until that point he makes the Beit Pras. Rabbi Eliezer says a Beit Pras can make a Beit Pras. Rabbi Yehoshua says there are times when it does make one, times when it does not make one. How so? If he plowed half a furrow and then plowed the other half and so too on the sides, this makes a Beit Pras, but if he plowed a whole furrow and then plowed it from there beyond, it does not make a Beit Pras.", + "One who plows over a pit of bones or a pile of bones, a field in which a grave was lost in it, or in which a grave was found [after plowing], one who plows [a field] that is not his, and similarly a non-Jew who plowed, does not make it into a Beit Pras since there is no Beit Pras for Cuthites.", + "If the Beit Pras field was above a pure one and rains washed from the Beit Pras to the pure one, even if the soil had been red and turned white or was white and turned red, it is not made into a Beit Pras. ", + "A field in which a grave was lost, and they built a house with an upper story on top of it, if the doorway of the upper story was aligned with the doorway of the house, the upper story is pure, but if not the upper story is impure. Dirt of the Beit Pras and dirt of land outside the land of Israel which came in a vegetable combine [to become impure if their combined size is as large as] the seal of leather sacks says Rabbi Eliezer. But the Sages say [they do not become impure] until there is [the size of] the seal of leather sacks in one place. Rabbi Yehuda says, it once happened that letters came from overseas to the sons of the High Priests with a Se'ah or two Se'ah of seals but they [the Sages] were not concerned about their impurity. " + ], + [ + "How can one harvest grapes in the Beit Pras [a field in which a grave has been plowed over]? We sprinkle on the person and the vessels and repeat and they can harvest the grapes and take them out of the Beit Pras, and others receive from them and carry to the winepress. If these [people] touched those, they are impure according to the words of the House of Hillel. The House of Shammai say, he holds the sickle with palm tree bark [which cannot become impure] or harvests the grapes with a rock and places them in a basket and take them to the winepress. Rabbi Yossi says, when is this the case? In a vineyard that became the Beit Pras, but if he planted in the Beit Pras, they should be sold in the market. ", + "There are three types of Beit Pras, one who plows over a grave, it may be planted with any tree but cannot be sown with any seeds except for seeds which will be cut. If he uprooted it, he must heap the threshing into it and sift it with two sieves, says Rabbi Meir. The Sages say, grain requires two sieves but legumes require three sieves. And he must burn the straw and the pea-stalks and it makes one impure by touching and by carrying but not by overshadowing. ", + "A field in which a grave was lost, it may be sown with any seeds but cannot be planted with any tree, and trees are not maintained within it except for a shade-tree which does not bare fruits, and it makes one impure by touching and by carrying and by overshadowing.", + "A wailing field may not be planted and may not be sown, but its soil is pure and they can make ovens for holy items out of it. And Beit Shammai agree with Beit Hillel that it should be checked for [someone who passed through it and needs to bring] the Paschal offering but it does not need to be checked for [someone who passed through it and wants to eat] Terumah [a portion of a crop given to a Kohen which becomes holy upon separation, and can only be consumed by Kohanim or their household]. For a Nazir [person who has sworn to abstain from all alcohol-related items, haircuts, and impurity], Beit Shammai say they must check but Beit Hillel say they do not need to check. How does one check? He brings soil that can be moved and puts it through a sieve with narrow perforations and crushes it, if he finds a bone the size of a barley grain it is impure. ", + "How does one make the Beit Pras pure? They take from it three handbreadths [of soil] or they add three handbreadths. If he took three handbreadths from one half of it and placed on it, on the other half of it, three handbreadths, it is pure. Rabbi Shimon says even if he took one and a half handbreadths from it and added one and a half handbreadths on it from elsewhere, it is pure. If one paved over the Beit Pras with stones that cannot be moved, it is pure. Rabbi Shimon says even if one tills the Beit Pras, it becomes pure. ", + "One who walks through the Beit Pras on stones that he cannot move, or on a person or animal who have strength that is good, he is pure. On stones that he can move, or on a person or animal who have strength that is bad, he is impure. One who walks through the land of the [non-Jewish] nations on mountains or rocks, he is impure. By the sea or on a bluff, he is pure. What is the bluff? Any place where the sea rises during its storm.", + "One who buys a field in Syria next to the Land of Israel, if he can enter it in purity, it is pure and it is obligated in tithes and in [the laws of] the Sabbatical year. If he cannot enter it in purity, it is impure and it is obligated in tithes and in [the laws of] the Sabbatical year. The dwelling places of non-Jews are impure. How long must they live there to [make the place] require checking? Forty days, even if a woman is not with him. If there was a slave or a woman watching it, it does not need checking.", + "What do they need to check? Deep drains and standing water. Beit Shammai say even garbage dumps and loose soil, but Beit Hillel say any place where a pig or a weasel can walk does not require checking. ", + "The porches do not have [the laws] of the dwelling place of a non-Jew. Rabban Shimon ben Gamliel says, a city of non-Jews which was destroyed does not have [the laws] of the dwelling place of a non-Jew. East Caesarea and West Caesarea are graveyards. East Akko was in doubt but the Sages purified it. Rebbi and his court voted on Keini and purified it.", + "Ten places do not have [the laws] of the dwelling place of a non-Jew: Arab tents, huts, lean-tos, sheds, summer houses, a gate house, open space in a courtyard, a bath-house, a place of arrows and barracks. " + ] + ], + "sectionNames": [ + "Chapter", + "Mishnah" + ] +} \ No newline at end of file diff --git a/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Oholot/English/merged.json b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Oholot/English/merged.json new file mode 100644 index 0000000000000000000000000000000000000000..0bc738f3e2115bb1983983092fa355a51ae2d31e --- /dev/null +++ b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Oholot/English/merged.json @@ -0,0 +1,193 @@ +{ + "title": "Mishnah Oholot", + "language": "en", + "versionTitle": "merged", + "versionSource": "https://www.sefaria.org/Mishnah_Oholot", + "text": [ + [ + "Two are defiled through a corpse, one being defiled with seven days' defilement and one being defiled with a defilement lasting until the evening. Three are defiled through a corpse, two being defiled with seven days’ defilement and one with a defilement lasting until the evening. Four are defiled through a corpse, three being defiled with seven days’ defilement and one with a defilement lasting until the evening. What [is the case of] two? A person who touches a corpse is defiled with seven days’ defilement and a person who touches him is defiled with a defilement lasting until the evening.", + "What [is the case of] three? Vessels touching a corpse and [other] vessels [touching these] vessels are defiled with seven days’ defilement. The third: whether a person or vessels, is defiled with a defilement lasting until the evening.", + "What is the case of four? Vessels touching a corpse, a person [touching these] vessels, and [other] vessels [touching this] person, are defiled with seven days' defilement. The fourth, whether a person or vessels, is defiled with a defilement [lasting until the] evening. Rabbi Akiva said: I have a fifth, [if] a peg was fixed in a tent, the tent, the peg, a person touching the peg and vessels [touching] the person are defiled with seven days' defilement. The fifth, whether a person or vessels, is defiled with a defilement [lasting until the] evening. They said to him: the tent does not count.", + "[Both] persons and vessels can be defiled through a corpse. A greater stringency applies to persons than to vessels and to vessels than to persons. For with vessels [there can be] three [series of defilements], whereas with persons [there can be only] two. A greater stringency applies to persons, for whenever they are in the middle of a [series] there can be four [in the series], whereas when they are not in the middle of a [series] there can be [only] three.", + "Persons and garments can be defiled by a zav. A greater stringency applies to persons than to garments and a greater stringency applies to garments than to persons. For a person who touches a zav can defile garments, whereas garments that touch a zav cannot defile [other] garments. A greater stringency applies to garments, for garments which form the support of a zav can defile persons, whereas a person who forms the support of a zav cannot defile [other] persons.", + "A person does not defile [as a corpse] until he dies. Even he is cut up or even if he is about to die, he [still] makes levirate marriage obligatory and exempts from levirate marriage, he feeds [his mother] terumah and disqualifies [his mother] from eating terumah. Similarly in the case of cattle or wild animals, they do not defile until they die. If their heads have been cut off, even though they are moving convulsively, they are unclean, like a lizard's tail, which moves convulsively.", + "Whole limbs [of the body] have no [restriction as to] size: even less than an olive-sized portion of a corpse or less than an olive-sized portion of nevelah (carrion), or less than a lentil-sized portion of a sheretz can defile, [each in the manner of] their respective defilements.", + "There are two hundred and forty-eight limbs in a human body: Thirty in the foot, six for every toe, Ten in the ankle, Two in the shin, Five in the knee, One in the thigh, Three in the hip, Eleven ribs, Thirty in the hand, [that is] six to every finger, Two in the fore-arm, Two in the elbow, One in the upper arm and Four in the shoulder, [For a total of] one hundred and one on the one side [of the body] and one hundred and one on the other. Eighteen vertebrae in the spine, Nine in the head, Eight in the neck, Six in the key of the heart, And five around the genitals. Each one [of these] can defile by contact, carriage or overshadowing. When is this so? When they have upon them the appropriate amount of flesh, But if they do not have the appropriate amount flesh upon them, they can defile by contact and carriage but cannot defile by overshadowing." + ], + [ + "These things defile by overshadowing: a corpse, an olive-sized [portion of flesh] of a corpse, an olive-sized [portion] of nezel, a ladleful of corpse-mold, the spine or the skull, [a] full limb of a corpse, or [a full] limb [severed] from a living person with the appropriate amount of flesh, a quarter [of a kav] of bones from the structural majority or numerical majority, and the structural majority or numerical majority [of the bones] of a corpse even though they do not amount to a quarter [of a kab]; [all these] are unclean. How many [bones] form the numerical majority? One hundred and twenty-five.", + "[The following likewise defile:]A quarter [of a log] of blood, A quarter [of a log] of mixed blood from one corpse. Rabbi Akiva says: [even] from two corpses. [With regard to] the blood of a child that has completely flowed forth: Rabbi Akiva says: [it defiles] in even the smallest quantity, But the sages say: [there must be] a quarter [of a log]. [With regard to] an olive-sized [portion] of [corpse] worms whether alive or dead: Rabbi Eliezer declares [it] unclean, like the flesh, But the sages declare [it] clean. [With regard to] the ashes of burnt persons: Rabbi Eliezer says: the [minimum] quantity [for defilement is] a quarter [of a kav]. But the sages declare [them to be] clean. A ladleful and [a little] more of grave-dust is unclean. Rabbi Shimon declares [it to be] clean. A ladleful of corpse-mold mixed with water is not [regarded as] joined [into one mass] for [the purposes of] defilement.", + "The following defile by contact and carriage but not by overshadowing: A bone of barleycorn size, Earth from a foreign country, A bet peras, A limb of a corpse, or a limb [severed] from a living person which has no longer its appropriate flesh, A spine or a skull which is deficient. How much is [considered] a deficiency in the spine? Bet Shammai say: two vertebrae, But Bet Hillel say: even one vertebra. And in the skull? Bet Shammai say: [the size of a] hole [made] by a drill, But Bet Hillel say: as much as would be taken from a living person and he would die. Of what drill did they speak? Of the small one [used] by physicians, the words of Rabbi Meir. But the sages say: of the large one in the Temple-chamber.", + "The covering stone and the buttressing stone [of a grave] defile by contact and overshadowing but not by carriage. Rabbi Eliezer says: they do defile by carriage. Rabbi Joshua says: if there is grave dust beneath them, they defile by carriage, but if not they do not defile by carriage. What is the buttressing stone? That upon which the covering stone is supported. But the stone that serves as buttress to the buttressing stone is clean.", + "These are clean if they are deficient:An olive-sized [portion] of a corpse; An olive-sized [portion] of nezel, A ladleful of corpse-mold, A quarter [of a log] of blood, A bone of the size of a barley-corn, And a limb [severed] from a living person, the bone of which [limb] is deficient.", + "A backbone or a skull [made up from the bones] of two corpses, A quarter [of a log] of blood from two corpses, A quarter [of a kav] of bones from two corpses, A limb of a corpse from two corpses, And a limb [severed] from a living person, [such a limb being made up] from two persons, Rabbi Akiva declares [the all] unclean But the sages declare them clean.", + "A bone the size of a barley-corn that is divided into two: Rabbi Akiva declares it unclean But Rabbi Yohanan ben Nuri declares it clean. Rabbi Yohanan ben Nuri says: they did not say 'bones’ the size of a barley-corn, but ‘bone’ the size of a barley-corn. A quarter [of a kav] of bones crushed fine, and there is not a single [bone] the size of a barley-corn: Rabbi Shimon declares it clean But the sages unclean. A limb [severed] from a living person which has been divided into two is clean. Rabbi Yose declares [it] unclean; But he agrees that if it is taken from a living person by halves it is clean." + ], + [ + "All objects that defile by overshadowing which were divided and then brought into a house: Rabbi Dosa ben Harkinas declares clean. But the sages declare [it] unclean. What is the case? One who touches two pieces of nevelah, each the size of half an olive, or carries them, Or, in the case of a corpse, if he touches a piece the size of half an olive and overshadows [another piece] the size of half an olive, Or if he touches [a piece] the size of half an olive and [another piece] the size of half an olive overshadows him, Or if he overshadows two [pieces, each] the size of half an olive, Or if he overshadows [a piece] the size of half an olive and [another piece] the size of half an olive overshadows him: Rabbi Dosa ben Harkinas declares him clean, And the sages declare him unclean. But if he touches [a piece] the size of half an olive and another object overshadows him and [another piece] the size of half an olive, Or if he overshadows [a piece] the size of half an olive and another object overshadows him and [another piece] the size of half an olive, he is clean. Rabbi Meir says: Even here Rabbi Dosa ben Harkinas declares him clean and the sages declare him unclean. Every [case] is unclean except [a case of] contact [combined] with carriage or of carriage [combined] with overshadowing. This is the general principle: every object [whose defilement] proceeds from one cause is unclean, from two causes is clean.", + "If a ladleful of corpse-mold was scattered about in a house, the house is unclean But Rabbi Shimon declares it clean. If a quarter [of a log] of blood was absorbed in [the ground] of a house, the house is clean. If it was absorbed by a garment: if the garment is washed and a quarter [of a log] of blood emerges from it, it is unclean, if not, it is clean, since anything absorbed that cannot emerge is clean.", + "[Blood] which was poured out in the air: If the place [where it fell] was an incline and [a person or vessel] overshadowed part of it, he [remains] clean. If it was a cavity, or if the blood congealed, he [becomes] unclean. If it was poured out on a threshold: If it inclined either inwards or outwards and the house overshadowed it [that which is in the house] is clean. If there was a cavity, or if it congealed, [that which is in the house becomes] unclean. Every part of a corpse is unclean except the teeth, hair and nails; But when they are joined [to the corpse], they are all unclean.", + "How so? If the corpse was outside and its hair inside, the house is unclean. [With regard to] a bone which had upon it an olive-sized portion of flesh, if one brought part of it within so that the house was overshadowing it, [the house] is unclean. [With regard to] two bones which had upon them two pieces of flesh, [each] the size of half an olive, if one brought part of them within so that the house was overshadowing them, [the house] is unclean. But if [the pieces of flesh] were set into [the bone] by a person, the house is clean since connections created by human agency are not [regarded as] connections.", + "What is ‘mixed blood? The blood of a corpse of which an eighth [of a log] came out during his lifetime and an eighth after death, the words of Rabbi Akiva. Rabbi Ishmael says: a quarter [of a log] during his lifetime and a quarter after death. [If] a quarter [of a log] is taken from both of these: Rabbi Elazar bar Judah says: both of these are as water. What then is ‘mixed blood’? It is that of a crucified person whose blood is streaming forth and under whom is found a quarter [of a log] of blood it is unclean. However a corpse whose blood drips forth and under whom is found a quarter [of a log] of blood, [the blood] is clean. Rabbi Judah says: not so, but that which streams forth is clean and that which drips forth is unclean.", + "For an olive-sized portion of a corpse, an opening [in the room in which it is found] of one handbreadth [square], and for a [whole] corpse, an opening of four handbreadths [square, is enough] to prevent the uncleanness from [spreading to the other] openings; But for allowing the uncleanness to go out, an opening of one handbreadth [square is enough]. [A portion] greater than the size of an olive is as a [whole] corpse. Rabbi Yose says: [only] the spine and the skull are as a [whole] corpse.", + "[An object] one handbreadth square and one handbreadth high conveys uncleanness and blocks uncleanness. How does it [block uncleanness]? In the case of a covered drain beneath a house, if it has a space a handbreadth wide and its outlet was a handbreadth wide, and there is uncleanness inside it, the house remains clean; And when there is uncleanness in the house, that which is within [the drain] remains clean, for the manner of the uncleanness is to go out and not to go in. If it had a space one handbreadth wide but its outlet was not one handbreadth wide, when there is uncleanness in it, the house becomes unclean; But when there is uncleanness in the house, that which is within it remains clean, for the manner of the uncleanness is to go out and not to go in. If it did not have a space one handbreadth wide and its outlet was not one handbreadth wide, when there is uncleanness within it, the house becomes unclean; And when there is uncleanness in the house, it [also] becomes unclean. It makes no difference if the cavity was carved out by water or by a sheretz or if it had been eaten out by salt. And similarly [if it is in] a row of stones or a pile of beams. Rabbi Judah says: any \"tent\" not made by a person is not considered a tent’. But he agrees that crevices and crags [can be considered as ‘tents’]." + ], + [ + "A cupboard standing in the open air: If there is uncleanness within it, vessels in the [niches in the] thickness [of its walls] remain clean. If there is uncleanness in [the niches in] its thickness, vessels inside [the cupboard] remain clean. Rabbi Yose says: half and half. When it is standing inside a house: If there is uncleanness inside [the cupboard], the house is unclean; If there is uncleanness in the house that which is within [the cupboard] remains clean, for the manner of uncleanness is to go out and not to go in. Vessels which are between [the cupboard] and the ground, or between it and the wall, or between it and the roof-beams: If there is a space of one cubic handbreadth there, they become unclean. If not they remain clean. If there is uncleanness there, the house becomes unclean.", + "[With regard to] a drawer of the cupboard, which is one cubic handbreadth, but whose outlet is not a square handbreadth, if there is uncleanness inside it, the house becomes unclean; But if there is uncleanness in the house, that which is within [the drawer] remains clean, for the manner of uncleanness is to go out and not to go in. Rabbi Yose declares [the house] clean, since he can remove [the uncleanness] by halves or burn it where it stands.", + "[In the case where] the cupboard is standing in the doorway and is opened outward, if there is uncleanness inside it, the house remains clean. If there is uncleanness in the house, that which is within [the cupboard] becomes unclean, for the manner of uncleanness is to go out and not to go in. If its wheeled base protruded three fingerbreadths behind it and there was uncleanness inside it under the roof-beams, the house remains clean. When does this ruling apply? When there is a space of one cubic handbreadth, when it is not easily detachable, and when the cupboard is of the stipulated size." + ], + [ + "[With regard to] an oven which stood in a house, with its outlet curved to the outside [of the house], and those burying a corpse overshadowed it: Bet Shammai says: all becomes unclean. Bet Hillel says: the oven becomes unclean, but the house remains clean. Rabbi Akiva says: even the oven remains clean.", + "[With regard to] a hatch between the house and the upper story, if there was a pot placed over it and it was perforated [by a hole of sufficient size] to admit liquid: Bet Shammai says: all becomes unclean. Bet Hillel says: the pot becomes unclean but the upper story remains clean. Rabbi Akiva says: all remains clean.", + "If [the pot] was whole:Bet Hillel says: it protects all [from uncleanness].A vessel of earthenware can protect everything [in it from contracting impurity], according to Beth Hillel. Bet Shammai says: it protects only food, drink and earthenware vessels.But Beth Shammai says: “It protects only food and liquids and [other] vessels of earthenware.” Bet Hillel changed their opinion and taught as Bet Shammai.Beth Hillel said to them: “Why?” Beth Shammai said to them: “Because it is [itself] impure with respect to an ignoramus, and no impure vessel can screen [against impurity].” Beth Hillel said to them: “And did you not pronounce pure the food and liquids inside it?” Beth Shammai said to them: “When we pronounced pure the food and liquids inside it, we pronounced them pure for him [the ignoramus] only, but when you pronounced the vessel pure you pronounced it pure for yourself and for him.” Then Beth Hillel changed their mind and taught according to the opinion of Beth Shammai.", + "[With regard to] a flagon that is full of pure liquid, the flagon is defiled with seven days' impurity but the liquid remains clean. But if one poured it out into another vessel, it becomes unclean. If a woman was kneading [in the upper story] at a trough, the woman and the trough become unclean with seven days impurity, but the dough remains clean But if one turned it out into another vessel, it becomes unclean. Bet Hillel changed their opinion and taught as Bet Shammai.", + "If [lying over the hatch] there were vessels made of dung, vessels of stone, or vessels of [unbaked] earth, everything [in the upper story] remains clean. If it was a vessel known to be clean for holy things or for [the water of] purification, everything remains clean, since everyone is trusted with [regard to matters of] purification. For clean vessels and earthenware vessels that are [known to be] clean protect with the walls of ‘tents'.", + "How so? If there was a cistern or a cellar in a house and a large basket was placed over it, [the contents of the cistern or cellar] remain clean. But if it was a well [with its upper edge] level [with the ground] or a deficient beehive upon which the basket was placed, [the contents] become unclean. If it was a smooth board or netting without rims, [the contents] remain clean. For vessels cannot protect along with walls of an ohel unless they themselves have walls. How much must the wall be? A handbreadth. If there was half a handbreadth on one side and half a handbreadth on the other, it is not [considered] a wall, as there must be a whole handbreadth on one object.", + "Just as they protect inside so they protect outside. How so? In the case of a large basket supported on pegs on the outside [of an ohel], If there was uncleanness beneath it, vessels in the basket remain clean. But if it was [next to] the wall of a courtyard or of a garden, it does not protect. [In the case of] a beam placed across from one wall to an other, with a pot hanging from it, if there was uncleanness beneath it, Rabbi Akiva declares the vessels inside it to be clean, But the sages declare them unclean." + ], + [ + "Both persons and vessels can form ‘tents’ to bring uncleanness, but not to [protect objects so that they] remain clean. How so? There are four people carrying a chest: If there is uncleanness beneath it, vessels upon it become unclean. If there is uncleanness upon it, vessels beneath it become unclean. Rabbi Eliezer declares them clean. [If the chest] is placed upon four vessels, even if they are vessels made of dung, vessels of stone, or vessels of [unbaked] earth, If there is uncleanness beneath [the chest], vessels upon it become unclean. If there is uncleanness beneath it, vessels upon it become unclean. [If the chest] is placed on four stones or on any living creature, If there is uncleanness beneath it, vessels upon it remain clean. If there is uncleanness upon it vessels beneath it remain clean.", + "If corpse-bearers were passing along a portico and one of them shut a door and locked it with a key, If the door can remain in its position on its own,[the contents of the house] remain clean, But if not, they become unclean. Similarly [in the case of] a barrel of dried figs or a basket of straw placed in a window, If the dried figs or the straw can remain in their position on their own, [the contents of the room] remain clean, But if not they become unclean. [In the case of] a house partitioned off by wine-jars, which had been plastered with clay, If the clay can remain in its position on its own, [the space partitioned off] remains clean, But if not, it becomes unclean.", + "A wall serving a house is treated as if it was separate halves. How so? A wall serving an open space, that has uncleanness within it: If it is in the inward half, the house is unclean, But what is above [the wall] remains clean. If it is in the outward half, the house remains clean, But what is above [the wall] becomes unclean. If it is exactly in the middle, the house becomes unclean, And as for what is above, Rabbi Meir declares it unclean, But the sages declare it clean. Rabbi Judah says: the whole of the wall belongs to the house.", + "[In the case of] a wall between two houses and there is uncleanness within it, The house nearer to the uncleanness is unclean, And the house nearer to the clean part is clean. If [the uncleanness] is in the middle, both are unclean. If there is uncleanness in one of the [houses] and there are vessels in [the thickness of] the wall: Those in the half nearer the uncleanness are unclean, Those in the half nearer the clean [house] are clean, And those in the middle are unclean. [With regard to the] plaster-work between the house and the upper story, and there is uncleanness in it: If it is in the lower half, the house [below] is unclean and the upper story is clean If it is in the upper half, the upper story is unclean and the house is clean: If it is in the middle, both are unclean. If there is uncleanness in either [the house or the upper story] and there are vessels inside the plaster-work, Those in the half nearer the uncleanness are unclean, And those in the half nearer the clean [space] are clean. If they are in the middle, they are unclean. Rabbi Judah says: all the plaster-work is considered as part of the upper story.", + "[In the case of] uncleanness among the roof-beams, [with a covering] beneath it thin as thin as garlic-skin, If there is a space within of a cubic handbreadth, everything becomes unclean. If there is not a space of a cubic handbreadth, the uncleanness is considered plugged up. If the uncleanness was visible within the house, in either case the house becomes unclean.", + "A house serving a wall is subject to the principle of garlic-skin. How so? [In the case of] a wall between two tomb-niches or two caverns, If there is uncleanness in them and vessels in the walls, and there is a covering thin as garlic-skin over them, they remain clean. If the uncleanness is in the wall and the vessels are in them, and there is a covering thin as garlic-skin over the uncleanness, they remain clean. If there is uncleanness beneath a pillar, the uncleanness cleaves upwards and downwards.", + "Vessels beneath the flowerlike top [of a pillar] remain clean. Rabbi Yohanan ben Nuri declares them unclean. [In the case of] the uncleanness and the vessels being [together] beneath the flowerlike top [of a pillar]: If there is a space of one cubic handbreadth there, [the vessels] become unclean; If not, they remain clean. [In the case of] two wall-cupboards, one beside the other, or one above the other, if one of them was opened, both it and the house become unclean, but its companion remains clean. The wall-cupboard is considered as if it is plugged up, and it is subject to the principle of halves for conveying uncleanness into the house." + ], + [ + "If there is uncleanness in a wall, in a space of one cubic handbreadth, all upper stories above it, even if there are ten of them, are unclean. If there was a single upper story [built] over two houses, that one becomes unclean but all upper stories above it remain clean. [In a] beach- wall, uncleanness cleaves upwards and downward. [With regard to] a solid tomb monument, a person who touches it from the side remains clean, since [its] uncleanness cleaves upwards and downwards. But if there was a [free] space of a cubic handbreadth in the place where the uncleanness was, a person touching it anywhere becomes unclean, because it is like a closed grave. If he supported sukkot on [the monument] they become unclean. Rabbi Judah declares them clean.", + "All sloping [parts] of ‘tents’ are reckoned like ‘tents.' A ‘tent’ [whose sides] sloped downwards and finished off one fingerbreadth [from the ground]: If there is uncleanness in the ‘tent’, vessels beneath the slope become unclean. If there is uncleanness beneath the slope, vessels in the ‘tent’ become unclean. If there is uncleanness within, a person who touches [the tent] from the inside acquires a seven [days’] defilement, but from the outside, a defilement [lasting till] evening. If there had been uncleanness outside, a person who touches the ‘tent’ from the outside acquires a seven [days’] defilement, but from the inside, a defilement [lasting till] evening. If there was [a portion of uncleanness] the size of half an olive [touching it] from inside and half an olive from the outside, a person who touches [the ‘tent’] either from within or without acquires a defilement [lasting till] evening. If a part [of the ‘tent’ side] trailed along the ground, when there is uncleanness beneath or above [this part], the uncleanness cleaves upwards and downwards. [In the case of] a ‘tent’ erected in an upper story, with a portion [of its side] trailing over the hatch between the house and the upper story: Rabbi Yose says it does protect. Rabbi Shimon says: it does not protect unless it put up in the usual manner of erecting tents.", + "If a corpse is in a house in which there are many doors, they all become unclean. If one of them was opened, that one becomes unclean but all the rest remain clean. If he intended to carry out the corpse through one of them or through a window of four hand breadths square, he protects all the other doors. Bet Shammai says: the intention must have been formed before the person died. Bet Hillel say: even after he died. If [a door] was blocked up and it was decided to open it: Bet Shammai says: [it is effective] as soon he opens a [a space] four handbreadths square. Bet Hillel says: as soon as [the process] has begun. They agree, however, that when making an opening for the first time, four handbreadths must be opened up.", + "If a woman was having great difficulty giving birth and they carried her out from one house to another, the first house is doubtfully unclean and the second is certainly unclean. Rabbi Judah said: When is this so? When she is carried out [supported] by the armpits, but if she was able to walk, the first house remains clean, for after the \"tomb\" has been opened there is no possibility of walking, For stillborn children are not [deemed to have] opened the \"tomb\" until they present a head rounded like a spindle-knob.", + "If [at the birth of twins] the first came out dead and the second came out alive, the [live one] is clean. If the first was alive and the second dead, the [live child] is unclean. Rabbi Meir says: if they were in one sac, [the live child] is unclean, but if there were two sacs, it remains clean.", + "If a woman is having trouble giving birth, they cut up the child in her womb and brings it forth limb by limb, because her life comes before the life of [the child]. But if the greater part has come out, one may not touch it, for one may not set aside one person's life for that of another." + ], + [ + "Some things bring forth uncleanness and [also] a protect [against it]; [Some things] bring forth uncleanness but do not protect against it; [Some things] protect but do not bring forth; [Some things] do not bring forth nor do they protect. The following bring forth and protect against [impurity]: A chest, a box, a cupboard, a beehive of straw, a beehive of reeds, or the water-tank of an Alexandrian ship, such of which [objects] have [flat] bottoms and can contain [at least] forty seahs liquid measure or two kors dry measure. [Also] a curtain, a leather apron, a leather bedspread, a sheet, a matting underlay or a mat when made into tents. A herd of cattle, unclean or clean, packs of wild animals or birds, a resting bird, a [shady] place that [a woman] makes for her son among the ears of corn; The iris, the ivy, squirting cucumber, Greek gourds and clean foodstuffs. Rabbi Yohanan ben Nuri did not agree with regard to clean foodstuffs except in the case of a cake of dried figs.", + "Projections from a wall, balconies, dovecotes, crevices and crags, grottoes, [overhanging] pinnacles, interlaced boughs and protruding stones as long as they are cable of sustaining thin plasterwork, the words of Rabbi Meir. But the sages say a medium plasterwork. What are interlaced boughs? A tree which casts shade over the ground. Protruding stones? [Stones] that project from a wall.", + "The following bring [impurity] but do not protect against it: A chest, a box, a cupboard, a beehive of straw, a beehive of reeds, or the water tank of an Alexandrian ship, such of which [objects] have [flat] bottoms but cannot contain forty se'ahs of liquid measure or two kors dry measure. A curtain, a leather apron, a leather undercover, a sheet, a matting underlay or a mat when not made into tents. Cattle or wild animals when they are dead, and foodstuffs that are [liable to become] unclean. In addition to these, a human-powered mill.", + "The following protect [against impurity] but do not bring it: A loom [with the woof] spread out, the ropes of a bed, waste baskets, and window-lattices.", + "The following neither bring [impurity] nor protect against it:Seeds, plants [still] attached to the ground, except for the plants mentioned above, A lump of hail, snow, frost, ice and salt. [Anything] that hops from one place to another, or leaps from one place to another, a flying bird. A loosely-flapping garment, or a ship floating [freely] on the water. If the ship were tied with something that can keep it steady, or a stone were [placed so as] to hold down the garment, it can bring uncleanness. Rabbi Yose says: a house on a ship cannot bring uncleanness.", + "Two [earthenware] jars in which there are two pieces of corpse the size of half an olive, sealed with tightly fitting lids, lying in a house, they remain clean, but the house becomes unclean. If one of them was opened, that [jar] and the house become unclean, but the other remains clean. A similarly with to two rooms that open into a house." + ], + [ + "A beehive [lying] in the doorway with its mouth [pointing] outside:If an olive-sized [portion] of a corpse were placed below the [part of the hive] which is outside [the house], Everything directly below or above that olive-sized [portion] becomes unclean; But everything that is not directly [below or above] that olive-sized [portion], or that which is within [the hive] or within the house, remains clean. [If the uncleanness is] within the house, nothing becomes unclean except that which is within the house. [If the uncleanness is] within [the hive] everything becomes unclean.", + "[In the case of the hive] being one handbreadth high off the ground, If there is uncleanness below it or in the house or above it, everything becomes unclean except that which is within [the hive]. [If the uncleanness is] within the hive everything becomes unclean.", + "When do these rules apply? When the hive is a vessel and it is loosely placed in the door. If it is defective, although [it may be] stopped up with straw or it is stuck to the side of the door What is \"stuck? Anything which has no opening of one handbreadth : Then, if an olive-sized [portion] of a corpse is placed below it, [everything] directly [below the portion] to the depths becomes unclean; [If placed] above [the hive everything] directly above to the sky becomes unclean. [If the uncleanness is] in the house, nothing becomes unclean except the house. [If the uncleanness is] within [the hive] nothing becomes unclean except that which is within [the hive].", + "[In the case of such a hive] being [placed] one handbreadth high off the ground:If there is uncleanness below it or in the house, [the space] below it and the house become unclean, but [the space] above and within remains clean. [If the uncleanness is] in the hive, nothing is unclean except what is within; If above [the hive] what is directly above up to the sky becomes unclean.", + "When do these rules apply? When the mouth [of the hive is pointing] outwards If the mouth is [pointing] inwards [towards the house]: If an olive-sized portion of the corpse is placed below or above [that part of the hive which is] outside, everything directly below or above that olive-sized portion becomes unclean, and everything not directly [below or above it] and whatever is within [the hive] and the house, remains clean. [If the uncleanness is] within the hive or the house, everything becomes unclean.", + "[In the case of the hive] being one handbreadth high off the ground, If there is uncleanness below it or in the house or above it, everything becomes unclean .", + "When do these rules apply? When the hive is a vessel and it is loosely placed in the door. If it is defective, although [it may be] stopped up with straw or it is stuck to the side of the door What is \"stuck? Anything which has no opening of one handbreadth : Then, if an olive-sized [portion] of a corpse is placed below it, [everything] directly [below the portion] to the depths becomes unclean; [If placed] above [the hive everything] directly above to the sky becomes unclean. [If the uncleanness is] in the house or in the hive, whatever is in the house or hive becomes unclean.", + "[In the case of such a hive] being [placed] one handbreadth high off the ground:If there is uncleanness below it, in the house or inside the hive everything is impure except for above it. If above [the hive] what is directly above up to the sky becomes unclean.", + "[In the case when the hive] was entirely within the house and there is not a space of a handbreadth between it and the roof beams, if there is uncleanness within [the hive], the house becomes unclean. But if there is uncleanness in the house, what is within [the hive] remains clean, for the manner of the uncleanness is to go out and not to go in. [Whether [the hive] is standing upright, or lying on its side, whether there is one [hive] or two.", + "If it was standing upright in the doorway and there was not a space of one handbreadth between it and the lintel: If there is uncleanness within it, the house remains clean. But if there is uncleanness in the house, what is within [the hive] becomes unclean, for the manner of the uncleanness is to go out and not to go in.", + "If it was lying on its side in the open air: If an olive-sized [portion] of a corpse was placed below it or above it, everything directly below or above the olive-sized [portion] becomes unclean; but everything that is not directly below or above, and what is within [the hive] remains clean. [If the uncleanness is] within [the hive] everything becomes unclean.", + "[In the case where the hive is in the open air] and is one handbreadth high off the ground, if there is uncleanness below it or above it, everything becomes unclean except the inside. [If the uncleanness is] within, everything becomes unclean. When do these rules apply? When [the hive is] a vessel. If it is defective, although [it may be] stopped up with straw or according to the sages, it contains forty seahs Then if an olive-sized [portion] of a corpse is placed below it, [everything] directly [below] to the depths becomes unclean; [If placed] above, [everything] directly above to the sky becomes unclean. [If the uncleanness is] is within [the hive] nothing is unclean except that which is within. [If] it was one handbreadth high off the ground, if there was uncleanness below it, what is below becomes unclean; [If the uncleanness] was within it, what is within becomes unclean; Above it, [everything] directly [above] to the sky becomes unclean.", + "If it was resting on its bottom and it [retained the status of] a vessel: If there is uncleanness below it, within it or above it, the uncleanness cleaves upwards and downwards. [In the case where] it was one handbreadth high off the ground or covered or inverted [so as to stand] upon its mouth, if there is uncleanness below it, within it or above it, everything becomes unclean.", + "When do these rules apply? When [the hive retains the status of] a vessel. [In the case of its] being defective, although [the deficiency may be] stopped up with straw, or according to the sages, [in the case of it] containing forty se'ahs, If the uncleanness is below it, within it or above it, the uncleanness cleaves upwards and downwards. Rabbi Eliezer and Rabbi Shimon say: uncleanness can neither ascend into [the defective hive] nor descend from it. [In the case where] it was one handbreadth high off the ground, If there is uncleanness below it, what is below becomes unclean; Within it or above it, [everything] directly [above] it to the sky becomes unclean.", + "A coffin which is broad below and narrow above, and has a corpse within it: A person touching it below remains clean; But above becomes unclean. If it is broad above and narrow below, a person touching it anywhere becomes unclean. If it was the same [above and below], a person touching it anywhere becomes unclean, the words of Rabbi Eliezer. But Rabbi Joshua says: a handbreadth and more below is clean, but from that handbreadth upwards is unclean. If it was made like a clothes-chest, a person touching it anywhere becomes unclean. If it was made like a case, a person touching it anywhere remains clean, except at the place where it opens.", + "A jar resting on its bottom in the open air: If an olive-sized [portion] of a corpse is placed beneath it or within it directly [above] its bottom, the uncleanness cleaves upwards and downwards, and the jar becomes unclean. [If the uncleanness is] outside below a [protruding] side, the uncleanness cleaves upwards and downwards, but the jar remains clean. [If the uncleanness is] within [the jar] and underneath the protruding sides, If there is within the [cavity of] the side a space of a cubic handbreadth everything [within the cavity] becomes unclean, but what lies directly [below] the mouth remains clean. If there is not [a space of a cubic handbreadth] the uncleanness cleaves upwards and downwards. When do these rules apply? When the jar is clean. If it was unclean, or if it was one handbreadth high off the ground, or covered, or inverted [so as to stand] on its mouth, if there is uncleanness beneath it, within it or above it, everything becomes unclean." + ], + [ + "A hatchway in a house, which has an opening of a [square] handbreadth, If there is uncleanness in the house, what is directly [below] the hatchway remains clean. If the uncleanness is directly [below] the hatchway, the house remains clean. If the uncleanness is either in the house or directly [below] the hatchway, and a person placed his foot above [the hatchway] he has combined [with the roof to bring] uncleanness. If part of the uncleanness is in the room and part of it directly [below] the hatchway, the house becomes unclean and what is directly [above] the uncleanness becomes unclean.", + "If the hatchway does not have an opening of a square handbreadth: If there is uncleanness in the house, what is directly [below] the hatchway remains clean. If the uncleanness is directly [below] the hatchway, the house remains clean. When the uncleanness is in the house, if he placed his leg above [the hatchway], he remains clean. [When] the uncleanness is directly [below] the hatchway, if he placed his leg above it, Rabbi Meir declares [him] unclean, But the sages say: if the uncleanness was [in position] before his leg, he becomes unclean, but if his leg was [in position] before the uncleanness, he remains clean. Rabbi Shimon says: [in the case where] two [men's] legs, one above the other, were [in position] before the uncleanness, if the first person withdrew his leg and the other person's leg was still there, [the second] remains clean, because the first person's leg was [in position] before the uncleanness.", + "If part of the uncleanness is in the house and part directly [below] the hatchway, the house becomes unclean, and what is directly [above] the uncleanness becomes unclean, the words of Meir. Rabbi Judah says: the house becomes unclean but what is directly [above] the uncleanness remains clean. Rabbi Yose says: if there is sufficient of the uncleanness for it to be divided so that [one part] defiles the house and [the other part] defiles what is directly [above] the uncleanness, [both spaces] become unclean; if not, the house becomes unclean but what is directly [above] the uncleanness remains clean.", + "If there are multiple hatchways, one above the other, and they each have an opening of one handbreadth [square], if there is uncleanness in the house, what is directly [below] the hatchways remains clean. If the uncleanness is directly [below] the hatchways, the house remains clean. [In the case] where the uncleanness is either in the house or directly [below] the hatchways, if something susceptible to uncleanness was placed either in the upper or the lower [hatchway], everything becomes unclean. If the article is insusceptible to uncleanness, what is below becomes unclean, but what is above remains clean.", + "In a case where the hatchways do not have an opening of a square handbreadth:If there is uncleanness in the house, what is directly [below] the hatchways remains clean. If there is uncleanness directly [below] the hatchways, the house remains clean. [In the case] where the uncleanness is in the house, if an article whether susceptible to uncleanness or insusceptible to uncleanness was placed either in the upper or the lower [hatchway], nothing becomes unclean except the lower story. [In the case] where the uncleanness is directly [below] the hatchways, if an article susceptible to uncleanness was placed either in the upper or lower [hatchway], everything becomes unclean. If the article is insusceptible to uncleanness, whether [it is placed] in the upper or lower [hatchway], nothing becomes unclean except the lower story.", + "In the case of a hatchway in a house with a pot placed below it that, if it was raised, its rims would not touch the [edges of the] hatchway: If there is uncleanness below, within or above [the pot], the uncleanness cleaves upwards and downwards. In the case where [the pot] was one handbreadth high off the ground, if there is uncleanness below it or in the house, what is below it and in the house becomes unclean, but what is within [the pot] or above it, remains clean. [If the uncleanness is] within or above [the pot], everything becomes unclean.", + "[In the case where the pot was] placed on the side of the threshold [of the house] such that if it was raised it would touch the lintel over a [space of a square] handbreadth: If there is uncleanness below, within or above [the pot], the uncleanness cleaves upwards and downwards. [In the case] where it was one handbreadth high off the ground: If there is uncleanness below it or in the house, what is below it and in the house becomes unclean. If the uncleanness is within or above [the pot], everything becomes unclean. [In the case where the pot] if raised would not touch the lintel over a [space of a square] handbreadth, or is joined to the lintel, if there is uncleanness below it, nothing is unclean except what is below [the pot]." + ], + [ + "A house, which has been split [into two]: If there is uncleanness in the outer [part], vessels in the inner [part] remain clean. If the uncleanness is in the inner [part], vessels in the outer [are clean]: Bet Shammai says: when the split is four handbreadths wide; But Bet Hillel says: [when the split is of] any size. Rabbi Yose says in the name of Bet Hillel: [when it is] one handbreadth wide.", + "A portico which has been split [into two]: If there is uncleanness on the one side, vessels on the other side remain clean. If a person placed his leg or a reed above [the split], he has combined [with the roof to bring the] uncleanness. If he placed the reed on the ground, it does not form a passage for the uncleanness until it is one handbreadth off the ground.", + "A thick woolen jacket or a thick wooden block does not bring uncleanness until they are one handbreadth high off the ground. If [garments] are folded one above the other they do not bring uncleanness until the uppermost is one handbreadth high off the ground. If a person were placed there [under the split in the portico]: Bet Shammai says: he does not bring the uncleanness. But Bet Hillel says: a person is hollow and his uppermost side brings the uncleanness.", + "If a person was looking out of a window and overshadowed a funeral procession: Bet Shammai says: he does not bring uncleanness. But Bet Hillel says: he does bring the uncleanness. They agree that if he was dressed in his clothes or if there were two persons, one above the other, they bring the uncleanness.", + "If a person was lying on the threshold and the funeral procession overshadowed him: Bet Shammai says: he does not bring the uncleanness. But Bet Hillel says: he does bring the uncleanness.", + "[In the case] where the uncleanness was in the house and clean persons overshadowed him: Bet Shammai declares them clean, But Bet Hillel declares them unclean.", + "A dog which had eaten the flesh of a corpse and then died and was lying over the threshold:Rabbi Meir says: if its neck has a thickness of one handbreadth it can bring the uncleanness, but if not, it does not bring the uncleanness. Rabbi Yose says: we [examine to] see where the uncleanness is. If it is beneath the lintel and inwards, the house becomes unclean; if from the lintel and outwards, the house remains clean. Rabbi Eliezer says: if its mouth [points] inwards, the house remains clean; if its mouth [points] outwards, the house becomes unclean, since the uncleanness goes out through its hind. Rabbi Judah ben Batera says: in either case the house becomes unclean. How long can [the uncleanness] remain in its entrails? Three whole days. [If in the entrails] of fishes or birds, as long as [it takes for the uncleanness] to fall in the fire and be consumed, the words of Rabbi Shimon. Rabbi Judah ben Batera says: in the case of fishes or birds, twenty-four hours.", + "A cellar in a house with a candlestick in it, whose calyx protrudes and an olive-basket is placed such that if the candlestick was taken away the olive-basket would still remain over the mouth of the cellar: Bet Shammai says: the cellar remains clean but the candlestick becomes unclean. Bet Hillel says: the candlestick also remains clean. But they agree that if the olive-basket would fall [into the cellar] if the candlestick was removed, all would become unclean.", + "Vessels [that are] between the rims of the olive-basket and the rims of the cellar, even to the depths, remain clean. If there is uncleanness in the cellar, the house becomes unclean. If there is uncleanness in the house, vessels in the walls of the cellar remain clean, if the place where they are has a content of one cubic handbreadth; if not, they become unclean. If the walls of the cellar are wider [apart] than those of the house, in either case the vessels remain clean." + ], + [ + "A board placed over the mouth of a new oven, overlapping it on all sides to the extent of a handbreadth, If there is uncleanness beneath [the board], vessels above it remain clean; If there is uncleanness above it, vessels beneath it remain clean. In the case of an old oven, they become unclean. Rabbi Yohanan ben Nuri declares them clean. [If the board] is placed over the mouth of two ovens, if there is uncleanness between them, they become unclean. Rabbi Yohanan ben Nuri declares them clean.", + "Netting placed over the mouth of an oven, [so that it is] closed with a sealed lid: If there is uncleanness below [the netting] or above it, everything becomes unclean; But what is directly [above] the air-space of the oven remains clean. If there is uncleanness directly [above] the air-space of the oven, everything directly above it even to the sky becomes unclean.", + "[In a case where] the board is placed over the mouth of an old oven projects from either [end] to the extent of one handbreadth but not from the sides: If there is uncleanness under one end [of the board], vessels [under] the other end remain clean. Rabbi Yose declares them unclean. A betach does not bring uncleanness. If there was a projection in it: Rabbi Eliezer says: it [still] does not bring uncleanness. Rabbi Joshua says: we look at the betach as if it is not there, and the projection above brings uncleanness.", + "[With regard to] the shoe of a cradle, for which a hole had been made [in the ceiling to bring it] into the house [below], If [the hole] is one handbreadth square, everything becomes unclean; But if it was not [one handbreadth square] its [uncleanness] is reckoned as one reckons with [cases of contact with] a corpse.", + "[With regard to] the roof beams of a house and of the upper story which have no plaster ceiling upon them and are in a line, [the upper ones exactly above the lower]: If there is uncleanness beneath one of them, all beneath that one becomes unclean. If it is between a lower and an upper [beam] what is between them becomes unclean. If it is above the upper [roof beams], what is directly above to the sky becomes unclean. [In the case] where the upper [roof beams] were [over the gaps] between the lower [roof beams]: If there is uncleanness beneath one of them, what is beneath all of them becomes unclean; If above them, what is directly above to the sky becomes unclean.", + "[With regard to] a beam which is placed across from one wall to another and which has uncleanness beneath it: If it is one handbreadth wide, it conveys uncleanness to everything beneath it; If it is not [one handbreadth wide], the uncleanness cleaves upwards and downwards. How much must its circumference be so that its width should be one handbreadth? If it is round, its circumference must be three handbreadths; If square, four handbreadths, since a square has a [circumference] one quarter greater than [that of] a circle.", + "[With regard to] a pillar lying [on its side] in the open air, If its circumference is twenty-four handbreadths, it brings uncleanness to everything under its side; But if it is not, the uncleanness cleaves upwards and downwards.", + "If an olive-sized portion of a corpse is stuck to the threshold: Rabbi Eliezer declares the house unclean. Rabbi Joshua declares it clean. If it was placed beneath the threshold, the [case] is judged by the half [in which the uncleanness is found]. If it is stuck to the lintel, the house becomes unclean. Rabbi Yose declares it clean. If it was in the house, a person touching the lintel becomes unclean. [As for] a person touching the threshold: Rabbi Eliezer declares him unclean. Rabbi Joshua says: [if he touches it at a point] below a handbreadth [from the surface] he remains clean; above that handbreadth he becomes unclean." + ], + [ + "One who makes a new light hole, its minimum size is that of a hole made by the large drill of the Temple chamber. The remains of a light-hole [the size is] two fingerbreadths high by a thumb-breadth broad. The following is considered the remains of a light-hole: a window that a person had blocked up but had not been able to finish [being blocked up]. [A hole] that was bored by water, or by reptiles or eaten away by salt: the minimum size is that of a fist. If he intended to use it, its minimum size is one handbreadth square; For lighting its minimum size is that of a hole made by the drill. The holes in grating or lattice-work may be joined together to form [an opening] the size of a hole made by the drill, according to the opinion of Bet Shammai. Bet Hillel says: unless there is a hole of the size made by the drill in one place. [The above applies] for purposes of allowing the uncleanness to come in or to go out. Rabbi Shimon says: only for allowing the uncleanness to come in; but for allowing the uncleanness to go out [the minimum size] is one handbreadth square.", + "[With regard to] a window made for letting in air, its minimum size is that of a hole made by the drill. If a house was built outside it, its minimum size becomes one handbreadth square. If a roof was placed at the height of the middle of the window, the minimum size of the lower part is one handbreadth square and of the upper part that of a hole made by the drill.", + "[With regard to] a hole in the door: Its minimum size is that of a fist, the words of Rabbi Akiva. Rabbi Tarfon says: one handbreadth square. If the carpenter had left a space at the bottom or the top [of the door] or if one had shut [the door] but not closed it tightly, or if the wind blew it open, the minimum size is that of a fist.", + "One who makes a place for a rod, for tongs, or a lamp, the minimum size is whatever is needful, according to the word of Bet Shammai. Bet Hillel says: one handbreadth square. [If it was made] for a peep-hole, for speaking through to his fellow, or for [human] use, the minimum size is one handbreadth square.", + "The following [objects serve to] reduce [the area of a square] handbreadth:[A portion] of less than an olive-size of flesh [of a corpse] reduces [the opening for uncleanness that is] caused by a quarter of a kav of bones [from a corpse]; [A portion] of less than a barley-corn size of bone reduces [the opening for uncleanness that is] caused by an olive-sized portion of flesh; Less than an olive-sized portion of a corpse, Less than an olive-sized portion of carrion, Less than a lentil-sized portion of sheretz; Less than an egg-sized portion of food; Produce growing next to the window, A cobweb having substance; The carcass of a clean bird that he did not intend to eat, And the carcass of an unclean bird that had been intended [for food] that had not been rendered susceptible [to uncleanness], or which had been rendered susceptible [to uncleanness] but had not been intended [for food].", + "The following do not reduce [the area of the window]: Bone does not reduce [the area] for [other] bones; Nor [corpse] flesh for [other] flesh; Nor an olive-sized [portion] of a corpse; Nor an olive-sized portion of carrion; Nor a lentil-sized portion of reptile; Nor an egg-sized portion of food; Nor produce growing in the windows; Nor a cobweb having no substance; Nor the carcass of a clean bird which had been intended [for food]; Nor the carcass of an unclean bird which had been intended [for food] and had been rendered susceptible to uncleanness; Nor warp and woof threads that have negaim; Nor a brick from a bet haperas, the words of Rabbi Meir. But the sages say: the brick can reduce, because the dust [of the bet haperas] is clean. This is the general rule: what is clean reduces [the area], and what is unclean does not reduce it." + ], + [ + "A projection brings uncleanness, whatever width it may be; But a balcony or rounded balcony when they are one handbreadth wide. What is a projection? That [projection] whose surface slopes downwards, And a balcony's surface slopes upwards. In what [circumstances] did they say that a projection brings uncleanness whatever width it may be? With regard to a projection which is three rows of stones, or twelve handbreadths, above the doorway. When higher than that, it brings uncleanness only if it is one handbreadth wide. Cornices and carvings bring uncleanness when they are one handbreadth wide.", + "A projection that is above a doorway forms a passage for the uncleanness when it is one handbreadth wide; If above a window two fingerbreadths high or the size of a hole made by a drill, when of any width whatsoever. Rabbi Yose says: when of equal size [to the particular window].", + "A rod above a doorway, even if one hundred cubits higher, forms a passage for the uncleanness no matter its width, the words of Rabbi Joshua. Rabbi Yohanan ben Nuri says: don't be more stringent than the case of a projection.", + "[In the case of] a projection which goes all round the house, occupying space above the doorway to the extent of three fingerbreadths, if there is uncleanness in the house, vessels beneath [the projection] become unclean. If the uncleanness is beneath [the projection]: Rabbi Eliezer declares the house unclean, But Rabbi Joshua declares it clean. A similar [rule applies] to a courtyard surrounded by a portico.", + "[With regard to] two projections, one [directly] above the other, each having a width of one handbreadth and a space of one handbreadth between them: If there is uncleanness beneath them, what is beneath them becomes unclean; If it is between them, what is between them becomes unclean; Above them, everything directly [above] to the sky becomes unclean. If the upper [projection] overlapped the lower to the extent of one handbreadth: If there is uncleanness beneath or between them, what is beneath and between them becomes unclean; If it is above them, what is directly [above] to the sky becomes unclean. If the upper [projection] overlapped the lower to an extent of less than a handbreadth: If there is uncleanness beneath them, what is beneath and between them becomes unclean; If it is between them or beneath the overlapping [part]: Rabbi Eliezer says: what is beneath them and between them becomes unclean. Rabbi Joshua says: what is between them and beneath the overlapping [part] becomes unclean, but what is beneath [the lower one] remains clean.", + "If they had a width of a handbreadth but there was not a space of a handbreadth between them: If there is uncleanness beneath them, what is beneath becomes unclean; If it is between them or above them, everything directly [above] to the sky becomes unclean.", + "If they did not have a width of a handbreadth, whether there is a space of a handbreadth between them or whether there is not, if there is uncleanness beneath, between or above them, the uncleanness cleaves upwards and downwards. A similar [rule applies] to two curtains, [the lower one of which is] one handbreadth high off the ground." + ], + [ + "A thick woolen jacket or a thick wooden block does not bring uncleanness until they are one handbreadth high off the ground. If [garments] are folded one above the other they do not bring uncleanness until the uppermost is one handbreadth high off the ground. Tablets of wood [placed] one above the other do not bring uncleanness unless the uppermost is one handbreadth high off the ground; But if they were of marble, the uncleanness cleaves upwards and downwards.", + "[With regard to] wooden tablets which touch each other at their corners, and are one handbreadth high off the ground: If there is uncleanness beneath one of them, [a person] touching the second [tablet] becomes defiled with seven-day defilement. Vessels under the first [tablet] become unclean; but those under the second remain clean. A table does not bring uncleanness unless it contains a square of at least one handbreadth.", + "[With regard to] jars standing on their bottoms or lying on their sides in the open air and touching one another to the extent of a handbreadth: If there is uncleanness beneath one of them, the uncleanness cleaves upwards and downwards. When does this rule apply? When the [jars] are clean. But in the case where they were unclean or one handbreadth high off the ground, if there is uncleanness beneath one of them, what is beneath all becomes unclean.", + "[With regard to] a house, sectioned off by boards or curtains from the sides or from the roof beams: If there is uncleanness in the house, vessels beyond the partition remain clean. If there is uncleanness beyond the partition, vessels in the house become unclean. [With regard to] the vessels beyond the partition: If there is a space of a [cubic] handbreadth there, they become unclean, But if not, they are clean.", + "[In the case where] it was partitioned off from the floor: If there is uncleanness beneath the partition, vessels in the house become unclean. [In the case where] the uncleanness is in the house, vessels beneath the partition, If there is a space there of one cubic hand breadth, remain clean; But if not, they become unclean, since the floor of the house is reckoned as the house even to the nethermost deep.", + "[With regard to] a house filled with straw, without a space of a handbreadth [being left] between [the straw] and the roof beams: If there is uncleanness within [the straw], vessels at the exit become unclean. [In the case where] the uncleanness was outside [the area of the straw], with regard to the vessels within: If they are in a space of a cubic handbreadth, they remain clean, But if not they become unclean. If there is a space of a handbreadth between the straw and the roof beams, in either case the vessels become unclean.", + "[With regard to] a house filled with earth or pebbles which he [decided] to leave there, or similarly a heap of produce or a mound of pebbles even such as Akhan's mound, and even if the uncleanness is by the side of the vessels, the uncleanness cleaves upwards and downwards.", + "[With regard to] the courtyard of a tomb: A person standing in it remains clean as long as there is a space of four cubits square, according to the words of Bet Shammai. Bet Hillel says: four handbreadths. [With regard to] a roof beam which had been used as a covering stone for a tomb, whether it is standing upright or lying on its side, nothing becomes unclean except what [touches] opposite the opening of the grave. If the end [of the beam] were made the covering stone of a grave, only [that part] up to four handbreadths [from the grave] becomes unclean. [This applies] when [the beam] is going to be cut. Rabbi Judah says: all the beam is connected.", + "A jar full of clean liquid and sealed with a tightly fitting lid, which had been made the covering stone of a tomb, a person touching it contracts seven-day uncleanness but the jar and the liquid remain clean. An animal that had been used as a covering stone, a person touching it contracts seven-day uncleanness. Rabbi Meir says: anything possessing the breath of life does convey uncleanness on account of [its being used as] a covering stone.", + "One who touches a corpse and touches vessels, one who overshadows a corpse and touches vessels, they [the vessels] are unclean. One who overshadows a corpse and overshadows vessels, one who touches a corpse and overshadows vessels, they [the vessels] are clean. If his hands are a handbreadth wide, they are unclean. Two houses, and in each there is a half an olive's worth of corpse and he puts one hand into each house: If his hands are a handbreadth wide, he brings uncleanness; But if not, he does not bring uncleanness." + ], + [ + "All movable things convey uncleanness when they are of the thickness of an ox-goad. Rabbi Tarfon said: May I [see the] demise of my sons if this is [not] a demised halakhah which someone heard and misunderstood. For a farmer was passing by and over his shoulder was an ox-goad, and one end overshadowed a grave. He was declared unclean on account of vessels that were overshadowing a corpse. Rabbi Akiva said: I can fix [the halakhah] so that the words of the sages can exist [as they are]: All movable things convey uncleanness to come upon a person carrying them, when they are of the thickness of an ox-goad; Upon themselves when they are of whatever thickness; And upon other men or vessels [which they overshadow] when they are one handbreadth wide.", + "How so? A spindle stuck into the wall, with [a portion of corpse] of half an olive-size above it and [a portion of corpse] of half an olive-size below it. Even though one [portion] is not directly [above] the other, [the spindle] becomes unclean. Hence it is found that [a movable object] conveys uncleanness to come upon itself whatever its thickness. A pot seller passes by a grave with a yoke over his shoulder, one end of which overshadows a grave, vessels on the other side remain clean. If the yoke is one handbreadth wide, they become unclean. Mounds which are near to a city or to a road, whether they are new or old, are unclean. [As for those that are] far away, new ones are clean but old ones are unclean. What counts as near? Fifty cubits. And old? Sixty years old, the words of Rabbi Meir. R. Judah says: Near means there is none nearer than it, and old means that no one remembers [when it was made].", + "If one finds a corpse unexpectedly lying in its natural position, he may remove it along with the [blood-] saturated earth around it. If he finds two, he may remove them along with the [blood-] saturated earth around it. If he finds three, if there is a space of from four to eight cubits between the first and the last, that is, the space of a bier and its bearers, then it must be accounted a graveyard. He must search [the ground] for twenty cubits from that point. If he found [another corpse] at the end of those twenty cubits, he must search for a further twenty cubits from that place, since there are already grounds for belief [that this is a graveyard], in spite of the fact that if he had found this [lone grave] in the first case, he could have removed it with the [blood-] saturated earth around it.", + "One who searches, must search over a square cubit and then leave a cubit, [digging down] until he reaches rock or virgin soil. [A priest] carrying out earth from a place of uncleanness may eat his terumah mixed with hullin. But one who is clearing away a heap of stones, may not eat his terumah mixed with hullin.", + "If he was searching and came to a river bed, or a pool or a public road, he may end [his search]. A field in which men have been slain, he may gather the bones one by one, and all [the area] may be accounted clean. One who removes a grave from his field, he may gather the bones one by one, and all [the area] may be accounted clean. A pit into which they throw fetuses or people that had been slain, he may gather the bones one by one, and all [the area] may be accounted clean. Rabbi Shimon says: if it had been prepared as a grave in the first place, there is [blood-] saturated earth." + ], + [ + "One who plows a grave [into a field], behold he makes it a bet haperas. To what extent does he make it [a bet haperas]? For the length of a furrow of a hundred cubits, a space in which four se'ahs [can grow]. Rabbi Yose says: an area of five [se'ahs]. But when on an upward or downward slope: he puts a quarter [of a kav] of vetch seed on the knee of the plough, and the space where [the last] three vetches grow next to each other is a bet peras. Rabbi Yose says: [a bet haperas is only made by a plough going] downwards but not upwards.", + "If a person was plowing and struck against a rock or a fence, or if he shook the plowshare, he only makes a bet peras up until that spot. Rabbi Elazar says: one bet peras can form another bet peras. Rabbi Joshua says: sometimes it can, but at other times it cannot. How so? If he plowed for half a furrow's length and then returned and plowed a [further] half, or similarly [if he plowed] to the side, he makes a bet peras. If he plowed a full furrow's length and then returned and plowed from that point beyond, he does not make this a bet peras.", + "If a person plows from a pit full of bones, or from a heap of bones, Or from a field in which a grave had been lost, Or in which a grave was subsequently found, Or if he plows a field which was not his own, Or if a non-Jew plowed, he does not make a bet peras. For the rule of bet peras does not apply [even] to Samaritans.", + "[In the case where] there was a bet peras above a pure field, if rain washed down soil from the bet peras to the pure field, even where this was reddish and the [other soil] turned it white, or where this was white and the other turned it red, this does not make it a bet peras.", + "[With regard to] a field in which a grave had been lost, and upon which a house had been built with an upper story above it: If the entrance of the upper room was directly above the entrance of the house, the upper story remains clean; But if not the upper story becomes unclean. [With regard to] soil from a bet peras, or soil from a foreign country that came in with vegetables, the pieces of the soil combine together [to transmit impurity if they form a portion] the size of a packing-bag seal, the words of Rabbi Eliezer; But the sages say: there must be one portion of the size of a packing-bag seal. Rabbi Judah says: It happened once that letters came from overseas for the sons of the high priests and they had on them about a se'ah or two se'ahs of seals [of dirt], but the sages were not concerned on account of uncleanness." + ], + [ + "How does one harvest the grapes of a bet peras? They sprinkle [hatat water] on the harvesters and the vessels [once] and then a second time. Then they harvest the grapes and take them out of the bet peras. Others then receive [the grapes] and take them to the winepress. If the latter set [of persons] came into contact with the former, they become unclean, This is according to the words of Bet Hillel. Bet Shammai say: [the gatherer] holds the sickle with sinew-rope, or harvests the grapes with a sharp flint, lets [the grapes fall] into a basket, and then he takes [them] to the winepress. Rabbi Yose said: When do these rules apply? [Only] in the case of a vineyard which subsequently became a bet peras; but a person who plants [vines] in a bet peras must sell [the grapes] in the market.", + "There are three [kinds of] bet peras: A field in which a grave was plowed may be planted with any kind of plant, But must not be sown with any kind of seed, except with seed [yielding produce] which is reaped. If [such produce] were plucked, the threshing-floor must be piled up in [the field] itself, and the [grain] sifted through two sieves, the words of Rabbi Meir. But the sages say: grain [must be sifted] through two sieves, but pulse through three sieves. And he must burn the stubble and the stalks. [Such a field] conveys uncleanness by contact and carriage but does not convey uncleanness by overshadowing.", + "A field in which a grave has been lost may be sown with any kind of seed, But must not be planted with any kind of plant; Nor may any trees be permitted to remain there except shade-trees which do not produce fruit. [Such a field] conveys uncleanness by contact, carriage and overshadowing.", + "A kokhin field may neither be planted nor sown, but its earth is regarded as clean and ovens may be made of it for holy use. Bet Shammai and Bet Hillel agree that it [a bet peras in which a grave was plowed over] is examined for one who wished to perform the pesah sacrifice,but is not examined for one who wants to eat terumah. And as for a nazirite: Bet Shammai say: it is examined, But Bet Hillel say: it is not examined. How does he examine it? He brings earth that he can move, and places it into a sieve with fine meshes, and crumbles. If a bone of barley-corn size is found there [the person passing through the field] is deemed unclean.", + "How is a bet haperas purified? They remove [soil to a depth of] three handbreadths, or [soil to a height of] three handbreadths is placed upon it. If they removed [soil from a depth of] three handbreadths from one half [and upon the other half they placed three hand breadths [of soil], it becomes clean. Rabbi Shimon says: even they removed one handbreadth and a half and placed upon it one handbreadth and a half from another place, it becomes clean. One who paves a bet peras with stones that cannot [easily] be moved, it becomes clean. Rabbi Shimon says: even if one digs up [the soil of] a bet peras [and doesn’t find any bones] it becomes clean.", + "A person who walks through a bet peras on stones that cannot [easily] be moved, or [who rides] on a man or beast whose strength is great, remains clean. [But if he walks] on stones that can [easily] be moved, or [rides] upon a man or beast whose strength is lousy, he becomes unclean. A person who travels in the land of the gentiles over mountains or rocks, becomes unclean; But if [he travels] by the sea or along the strand, he remains clean. What is [meant by] ‘the strand’? Any place to which the sea rises when it is stormy.", + "If one buys a field in Syria near to the land of Israel: If he can enter it in cleanness, it is deemed clean and is subject to [the laws of] tithes and sheviit [produce]; But he cannot enter it in cleanness, it [is deemed] unclean, but it is still subject to [the laws of] tithes and sheviit [produce]. The dwelling-places of non-Jews are unclean. How long must [the non-Jew] have dwelt in [the dwelling-places] for them to require examination? Forty days, even if there was no woman with him. If, however, a slave or [an Israelite] woman watched over [the dwelling-place], it does not require examination.", + "What do they examine? Deep drains and foul-smelling waters. Bet Shammai say: even garbage dumps and crumbled earth. Bet Hillel say: any place where a pig or a weasel can go requires no examination.", + "Colonnades are not [subject to the laws] of non-Jewish dwelling places. Rabban Shimon ben Gamaliel says: a non-Jewish city that has been destroyed is not [subject to the laws] of non-Jewish dwelling-places. The east [side] of Caesaron and the west [side] of Caesaron are graveyards. The east [side] of Acre was doubtful, but the sages declared it clean. Rabbi and his law court voted [to decide] about Keni and declared it clean.", + "Ten places are not [subject to the laws] of non-Jewish dwelling-places:Arabs’ tents, Field-huts (sukkot), Triangular field-huts, Fruit-shelters, Summer shelters, A gate-house, The open spaces of a courtyard, A bath-house, An armory, And the place where the legions [camp]." + ] + ], + "versions": [ + [ + "Mishnah Yomit by Dr. Joshua Kulp", + "http://learn.conservativeyeshiva.org/mishnah/" + ] + ], + "heTitle": "משנה אהלות", + "categories": [ + "Mishnah", + "Seder Tahorot" + ], + "sectionNames": [ + "Chapter", + "Mishnah" + ] +} \ No newline at end of file diff --git a/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Oholot/Hebrew/Mishnah based on the Kaufmann manuscript, edited by Dan Be'eri.json b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Oholot/Hebrew/Mishnah based on the Kaufmann manuscript, edited by Dan Be'eri.json new file mode 100644 index 0000000000000000000000000000000000000000..4dd72d74520b88eda7d98c04841ce1e9a143bef2 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בַּמֵּת, \nטָמֵא טֻמְאַת שִׁבְעָה; \nוְאָדָם הַנּוֹגֵעַ בּוֹ, \nטָמֵא טֻמְאַת עֶרֶב. \n", + "ב\nכֵּיצַד שְׁלֹשָׁה? \nכֵּלִים הַנּוֹגְעִים בַּמֵּת, \nוְכֵלִים בַּכֵּלִים, \nטְמֵאִין טֻמְאַת שִׁבְעָה; \nהַשְּׁלִישִׁי, בֵּין אָדָם בֵּין כֵּלִים, \nטָמֵא טֻמְאַת עֶרֶב. \n", + "ג\nכֵּיצַד אַרְבָּעָה? \nכֵּלִים הַנּוֹגְעִים בַּמֵּת, \nוְאָדָם בַּכֵּלִים, \nוְכֵלִים בָּאָדָם, \nטְמֵאִין טֻמְאַת שִׁבְעָה. \nהָרְבִיעִי, \nבֵּין אָדָם, בֵּין כֵּלִים, \nטָמֵא טֻמְאַת עֶרֶב. \n\nד\nאָמַר רְבִּי עֲקִיבָה: \nיֶשׁ לִי חֲמִישִׁי: \nשְׁפוּד הַתָּחוּב בָּאֹהֶל, \nהָאֹהֶל וְהַשְּׁפוּד, \nוְאָדָם הַנּוֹגֵעַ בַּשְּׁפוּד, \nוְכֵלִים בָּאָדָם, \nטְמֵאִין טֻמְאַת שִׁבְעָה. \nהַחֲמִישִׁי, בֵּין אָדָם, בֵּין כֵּלִים, \nטָמֵא טֻמְאַת עֶרֶב. \nאָמְרוּ לוֹ: \nאֵין הָאֹהֶל מִתְחַשֵּׁב. \n", + "ה\nאָדָם וְכֵלִים מִטַּמִּין בַּמֵּת. \nחֹמֶר בָּאָדָם מִבַּכֵּלִים, \nוּבַכֵּלִים מִבָּאָדָם, \nשֶׁהַכֵּלִים שְׁלֹשָׁה, \nוְהָאָדָם שְׁנַיִם. \nחֹמֶר בָּאָדָם, \nשֶׁכָּל זְמַן שֶׁהוּא בְּאֶמְצַע, \nהֵן אַרְבָּעָה, \nאֵינוּ בְאֶמְצַע, \nהֵן שְׁלֹשָׁה. \n", + "ו\nאָדָם וּבְגָדִים מִטַּמִּין בַּזָּב. \nחֹמֶר בָּאָדָם מִבַּבְּגָדִים, \nוּבַבְּגָדִים מִבָּאָדָם, \nשֶׁהָאָדָם הַנּוֹגֵעַ בַּזָּב מְטַמֵּא בְגָדִים, \nוְאֵין בְּגָדִים הַנּוֹגְעִים בַּזָּב מְטַמִּין בְּגָדִים. \nחֹמֶר בַּבְּגָדִים, \nשֶׁהַבְּגָדִים הַנּוֹשְׂאִים אֶת הַזָּב מְטַמִּין אָדָם, \nוְאֵין אָדָם הַנּוֹשֵׂא אֶת הַזָּב מְטַמֵּא אָדָם. \n", + "ז\nאָדָם אֵינוּ מְטַמֵּא עַד שֶׁתֵּצֵא נַפְשׁוֹ, \nוַאֲפִלּוּ מְגֻיָּד, \nאֲפִלּוּ גוֹסֵס, \nוְזוֹקֵק לַיִּבּוּם וּפוֹטֵר מִן הַיִּבּוּם, \nוּמַאֲכִיל בַּתְּרוּמָה וּפוֹסֵל מִן הַתְּרוּמָה. \nוְכֵן בְּהֵמָה וְחַיָּה, \nאֵינָן מְטַמִּין עַד שֶׁתֵּצֵא נַפְשָׁן. \nהֻתָּזוּ רָאשֵׁיהֶן, \nאַף עַל פִּי מְפַרְכְּסִין, טְמֵאִין, \nכְּגוֹן הַזָּנָב שֶׁלַּלְּטָאָה שֶׁהִיא מְפַרְכֶּסֶת. \n", + "ח\nהָאֵבָרִים, אֵין לָהֶן שֵׁעוּר, \nאֲפִלּוּ פָחוּת מִכַּזַּיִת מִן הַמֵּת, \nוּפָחוּת מִכַּזַּיִת מִן הַנְּבֵלָה, \nוּפָחוּת מִכָּעֲדָשָׁה מִן הַשֶּׁרֶץ, \nמְטַמִּין טֻמְאָתָן. \n", + "ט\nמָאתַיִם וְאַרְבָּעִים וּשְׁמוֹנָה אֵבָרִים בָּאָדָם: \nשְׁלֹשִׁים בְּפִסַּת הָרֶגֶל, \nשִׁשָּׁה בְכָל אֶצְבַּע, \nעֲשָׂרָה בַקַּרְסוּל, \nשְׁנַיִם בַּשּׁוֹק, \nחֲמִשָּׁה בָאַרְכּוּבָה, \nאֶחָד בַּיָּרֵךְ, \nשְׁלֹשָׁה בַּקָּטְלִית, \nוְאַחַד עֶשְׂרֵה צְלָעוֹת, \nשְׁלֹשִׁים בְּפִסַּת הַיָּד, \nשִׁשָּׁה בְכָל אֶצְבַּע, \nשְׁנַיִם בַּקָּנֶה, \nשְׁנַיִם בַּמַּרְפֵּק, \nאֶחָד בַּזְּרוֹעַ, \nוְאַרְבָּעָה בַכָּתֵף. \nמֵאָה וְאֶחָד מִזֶּה, \nוּמֵאָה וְאֶחָד מִזֶּה. \n\nי\nשְׁמוֹנֶה עֶשְׂרֵה חֲלָיוֹת בַּשִּׁזְרָה, \nתִּשְׁעָה בָרֹאשׁ, \nשְׁמוֹנָה בַצַּוָּאר, \nשִׁשָּׁה בַמַּפְתֵּחַ שֶׁלַּלֵּב, \nוַחֲמִשָּׁה בִנְקוּבָיו. \nכָּל אֶחָד וְאֶחָד מְטַמֵּא בְמַגָּע וּבְמַשָּׂא וּבְאָהֵל. \nאֵמָתַי? \nבִּזְמַן שֶׁיֵּשׁ עֲלֵיהֶן בָּשָׂר כָּרָאוּי. \nאִם אֵין עֲלֵיהֶן בָּשָׂר כָּרָאוּי, \nמְטַמִּין בְּמַגָּע וּבְמַשָּׂא, \nוְאֵינָן מְטַמִּין בְּאָהֵל. \n\n\n\n\n" + ], + [ + "א\nאֵלּוּ מְטַמִּין בְּאָהֵל: \nהַמֵּת, וְכַזַּיִת מִן הַמֵּת, \nוְכַזַּיִת מִן נֶצֶל, \nוּמְלֹא תַרְוָד רָקָב, \nהַשִּׁזְרָה, וְהַגֻּלְגֹּלֶת, \nאֵבֶר מִן הַמֵּת, אֵבֶר מִן הַחַי \nשֶׁיֵּשׁ עֲלֵיהֶן בָּשָׂר כָּרָאוּי, \nרֹבַע עֲצָמוֹת מֵרֹב הַבִּנְיָן אוֹ מֵרֹב הַמִּנְיָן, \nרֹב בִּנְיָנוֹ וְרֹב מִנְיָנוֹ שֶׁלַּמֵּת, \nאַף עַל פִּי שֶׁאֵין בָּהֶם רֹבַע, \nטְמֵאִין. \nוְכַמָּה הוּא רֹב מִנְיָנוֹ? \nמֵאָה וְעֶשְׂרִים וַחֲמִשָּׁה. \n", + "ב\nרְבִיעִית דָּם וּרְבִיעִית דַּם תְּבוּסָה, \nמִמֵּת אֶחָד. \nרְבִּי עֲקִיבָה אוֹמֵר: \nמִשְּׁנֵי מֵתִים. \nדַּם קָטָן שֶׁיָּצָא כֻלּוֹ, \nרְבִּי עֲקִיבָה אוֹמֵר: \nכָּל שֶׁהוּא. \nוַחֲכָמִים אוֹמְרִים: \nרְבִיעִית. \nכַּזַּיִת רִמָּה, בֵין חָיָה, בֵין מֵתָה, \nרְבִּי אֱלִיעֶזֶר מְטַמֵּא כִבְשָׂרוֹ, \nוַחֲכָמִים מְטַהֲרִין. \nאֵפֶר שְׂרוּפִים, \nרְבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר: \nשֵׁעוּרוֹ כְּרֹבַע, \nוַחֲכָמִים מְטַהֲרִין. \nמְלֹא תַרְוָד וָעוֹד עֲפַר קְבָרוֹת, טָמֵא. \nרְבִּי שִׁמְעוֹן מְטַהֵר. \nוּמְלֹא תַרְוָד רָקָב שֶׁגְּבָלוֹ בַמַּיִם, \nאֵינוּ חִבּוּר לַטֻּמְאָה. \n", + "ג\nאֵלּוּ מְטַמִּין בְּמַגָּע וּבְמַשָּׂא, \nוְאֵינָן מְטַמִּין בְּאָהֵל: \nעֶצֶם כִּשְׂעוֹרָה, \nוְאֶרֶץ הָעַמִּים, \nוּבֵית הַפְּרַס, \nוְאֵבֶר מִן הַמֵּת, \nוְאֵבֶר מִן הַחַי שֶׁאֵין עֲלֵיהֶן בָּשָׂר כָּרָאוּי, \nהַשִּׁזְרָה וְהַגֻּלְגֹּלֶת שֶׁחָסָרוּ. \nכַּמָּה הוּא חֶסְרוֹנָן? \nבֵּית שַׁמַּי אוֹמְרִים: \nשְׁתֵּי חֲלָיוֹת; \nוּבֵית הֶלֵּל אוֹמְרִים: \nאֲפִלּוּ חָלְיָה אַחַת. \nוּבַגֻּלְגּלֶת? \nבֵּית שַׁמַּי אוֹמְרִים: \nמְלֹא מַקְדֵּחַ; \nוּבֵית הֶלֵּל אוֹמְרִים: \nכְּדֵי שֶׁיִּנָּטֵל מִן הַחַי וְיָמוּת. \nבְּאֵיזֶה מַקְדֵּחַ אָמָרוּ? \nבַּקָּטָן שֶׁלָּרוֹפְאִין, \nדִּבְרֵי רְבִּי מֵאִיר. \nוַחֲכָמִים אוֹמְרִים: \nבַּגָּדוֹל שֶׁלַּלִּשְׁכָּה. \n", + "ד\nהַגּוֹלֵל וְהַדּוֹפֵק מְטַמִּין בְּמַגָּע וּבְאָהֵל, \nוְאֵינָן מְטַמִּין בְּמַשָּׂא. \nרְבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר: \nמְטַמִּין בְּמַשָּׂא. \nרְבִּי יְהוֹשֻׁעַ אוֹמֵר: \nאִם יֵשׁ תַּחְתֵּיהֶם עֲפַר קְבָרוֹת, \nמְטַמִּין בְּמַשָּׂא, \nוְאִם לָאו, אֵינָן מְטַמִּין בְּמַשָּׂא. \nאֵי זֶה הוּא הַדּוֹפֵק? \nאֶת שֶׁהַגּוֹלֵל נִשְׁעָן עָלָיו, \nאֲבָל דְּפֵק דּוֹפְקִין, טָהוֹר. \n", + "ה\nאֵלּוּ, אִם חָסָרוּ, טְהוֹרִין: \nכַּזַּיִת מִן הַמֵּת, \nוְכַזַּיִת נֶצֶל, \nוּמְלֹא תַרְוָד רָקָב, \nוּרְבִיעִית דָּם, \nוְעֶצֶם כִּשְׂעוֹרָה, \nוְאֵבֶר מִן הַחַי שֶׁחָסַר עַצְמוֹ. \n", + "וְהַשִּׁזְרָה וְהַגֻּלְגֹּלֶת מִשְּׁנֵי מֵתִים, \nוּרְבִיעִית דָּם מִשְּׁנֵי מֵתִים, \nוְרֹבַע עֲצָמוֹת מִשְּׁנֵי מֵתִים, \nוְאֵבֶר מִן הַמֵּת מִשְּׁנֵי מֵתִים, \nוְאֵבֶר מִן הַחַי מִשְּׁנֵי אֲנָשִׁים, \nרְבִּי עֲקִיבָה מְטַמֵּא, \nוַחֲכָמִים מְטַהֲרִין. \n", + "ו\nעֶצֶם כִּשְׂעוֹרָה שֶׁנֶּחֱלַק לִשְׁנַיִם, \nרְבִּי עֲקִיבָה מְטַמֵּא, \nרְבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי מְטַהֵר. \nאָמַר רְבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי: \nלֹא אָמְרוּ 'עֲצָמוֹת כִּשְׂעוֹרָה', \nאֶלָּא 'עֶצֶם כִּשְׂעוֹרָה'. \nרֹבַע עֲצָמוֹת שֶׁנִּדַּקְדְּקוּ, \nוְאֵין בְּכָל אֶחָד וְאֶחָד עֶצֶם כִּשְׂעוֹרָה, \nרְבִּי שִׁמְעוֹן מְטַהֵר, \nוַחֲכָמִים מְטַמְּאִין. \nוְאֵבֶר מִן הַחַי שֶׁנֶּחֱלַק לִשְׁנַיִם, טָהוֹר. \nרְבִּי יוֹסֵה מְטַמֵּא. \nוּמוֹדֶה שֶׁאִם נִטַּל חֲצָיִים, שֶׁהוּא טָהוֹר. \n\n\n\n" + ], + [ + "א\nכָּל הַמְטַמִּין בְּאָהֵל שֶׁנֶּחֱלָקוּ \nוְהִכְנִיסָן לְתוֹךְ הַבַּיִת, \nרְבִּי דוֹסָה בֶן הַרְכִּינַס מְטַהֵר, \nוַחֲכָמִים מְטַמִּין. \nכֵּיצַד? \nהַנּוֹגֵעַ בְּכִשְׁנֵי חֲצָיֵי זֵיתִים מִן הַנְּבֵלָה, \nאוֹ נוֹשְׂאָן; \nוּבַמֵּת, \nהַנּוֹגֵעַ בְּכַחֲצִי זַיִת, \nוּמַאֲהִיל עַל כַּחֲצִי זַיִת; \nוְכַחֲצִי זַיִת מַאֲהִיל עָלָיו; \nמַאֲהִיל עַל כִּשְׁנֵי חֲצָיֵי זֵיתִים; \nמַאֲהִיל עַל כַּחֲצִי זַיִת, \nוְכַחֲצִי זַיִת מַאֲהִיל עָלָיו, \nרְבִּי דוֹסָה בֶן הַרְכִּינַס מְטַהֵר, \nוַחֲכָמִים מְטַמִּין. \n\nב\nאֲבָל הַנּוֹגֵעַ בְּכַחֲצִי זַיִת, \nוְדָבָר אַחֵר מַאֲהִיל עָלָיו עַל כַּחֲצִי זַיִת; \nאוֹ מַאֲהִיל עַל כַּחֲצִי זַיִת, \nדָּבָר אַחֵר מַאֲהִיל עָלָיו עַל כַּחֲצִי זַיִת אַחֵר, \nטָהוֹר. \nאָמַר רְבִּי מֵאִיר: \nאַף בָּזֶה רְבִּי דוֹסָה בֶן הַרְכִּינַס מְטַהֵר, \nוַחֲכָמִים מְטַמִּין. \nהַכֹּל טָמֵא, חוּץ מִן הַמַּגָּע עִם הַמַּשָּׂא, \nוְהַמַּשָּׂא עִם אָהֵל. <האהל> \nזֶה הַכְּלָל: \nכָּל שֶׁהוּא מִשֵּׁם אֶחָד, טָמֵא; \nמִשְּׁנֵי שֵׁמוֹת, טָהוֹר. \n", + "ג\nמְלֹא תַרְוָד רָקָב שֶׁנִּתְפַּזַּר בְּתוֹךְ הַבַּיִת, \nהַבַּיִת טָמֵא. \nרְבִּי שִׁמְעוֹן מְטַהֵר. \nרְבִיעִית דָּם שֶׁנִּבְלָעָה בְתוֹךְ הַבַּיִת, \nהַבַּיִת טָהוֹר. \nנִבְלָעָה בַכְּסוּת, \nאִם מִתְכַּבֶּסֶת הַכְּסוּת, \nוְיוֹצָא מִמֶּנָּה רְבִיעִית דָּם, \nטְמֵאָה, \nוְאִם לָאו, טְהוֹרָה, \nשֶׁכָּל הַבָּלוּעַ שֶׁאֵינוּ יָכוֹל לָצֵאת, \nטָהוֹר. \n", + "ד\nנִשְׁפַּךְ בְּאָוֵיר, \nאִם הָיָה מְקוֹמוֹ קְטַפְרֵס וְהֶאֱהִיל עַל מִקְצָתוֹ, \nטָהוֹר; \nהָיָה אֶשְׁבֹּרֶן, אוֹ שֶׁקָּרַשׁ, \nטָמֵא. \nנִשְׁפַּךְ עַל הָאַסְקֻפָּה, \nוְהִיא קְטַפְרֵס בֵּין מִבִּפְנִים בֵּין מִבַּחוּץ, \nוְהַבַּיִת מַאֲהִיל עָלָיו, \nטָהוֹר; \nהָיָה אֶשְׁבֹּרֶן, אוֹ שֶׁקָּרַשׁ, \nטָמֵא. \nכָּל שֶׁבַּמֵּת, טָמֵא, \nחוּץ מִן הַשִּׁנַּיִם, וְהַשֵּׂעָר, וְהַצִּפֹּרֶן. \nוּבְשָׁעַת חִבּוּרָן, הַכֹּל טָמֵא. \n", + "ה\nכֵּיצַד? \nהַמֵּת מִבַּחוּץ וּשְׂעָרוֹ בִפְנִים, \nהַבַּיִת טָמֵא. \nעֶצֶם שֶׁיֵּשׁ עָלָיו כַּזַּיִת בָּשָׂר, \nוְהִכְנִיס מִקְצָתוֹ לִפְנִים, \nוְהַבַּיִת מַאֲהִיל עָלָיו, \nטָמֵא. \nשְׁנֵי עֲצָמוֹת וַעֲלֵיהֶן כִּשְׁנֵי חֲצָאֵי זֵיתִים, \nוְהִכְנִיס מִקְצָתָם לִפְנִים, \nוְהַבַּיִת מַאֲהִיל עֲלֵיהֶם, \nטָמֵא. \nהָיוּ תְחוּבִין בִּידֵי אָדָם, \nטָהוֹר, שֶׁאֵין חִבּוּרֵי אָדָם חִבּוּר. \n", + "ו\nוְאֵי זֶה הוּא דַם תְּבוּסָה? \nהַמֵּת שֶׁיָּצָא מִמֶּנּוּ \nשְׁמִינִית בְּחַיָּיו וּשְׁמִינִית בְּמוֹתוֹ. \nדִּבְרֵי רְבִּי עֲקִיבָה. \nרְבִּי יִשְׁמָעֵאל אוֹמֵר: \nרְבִיעִית בְּחַיָּיו וּרְבִיעִית בְּמוֹתוֹ. \nנִטַּל מִזֶּה וּמִזֶּה רְבִיעִית, \nרְבִּי אֶלְעָזָר בִּרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nזֶה וָזֶה כַמַּיִם. \n\nז\nוְאֵי זֶה הוּא דַם תְּבוּסָה? \nצָלוּב שֶׁדָּמוֹ שׁוֹתֵת, \nוְנִמְצָא תַחְתָּיו רְבִיעִית דָּם, \nטָמֵא, \nאֲבָל מֵת שֶׁדָּמוֹ מְנַטֵּף, \nוְנִמְצָא תַחְתָּיו רְבִיעִית דָּם, \nטָהוֹר. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nלֹא כִי, \nאֶלָּא שׁוֹתֵת טָהוֹר, \nוּמְנַטֵּף טָמֵא. \n", + "ח\nכַּזַּיִת מִן הַמֵּת, פִּתְחוֹ בְטֶפַח, \nוְהַמֵּת, פִּתְחוֹ בְאַרְבָּעָה טְפָחִים, \nלְהַצִּיל אֶת הַטֻּמְאָה עַל הַפְּתָחִים. \nאֲבָל לְהוֹצִיא אֶת הַטֻּמְאָה, \nבְּפוֹתֵחַ טֶפַח. \nוְגָדוֹל מִכַּזַּיִת, כַּמֵּת. \nרְבִּי יוֹסֵה אוֹמֵר: \nהַשִּׁזְרָה וְהַגֻּלְגֹּלֶת, כַּמֵּת. \n", + "ט\nטֶפַח עַל טֶפַח עַל רוּם טֶפַח מְרֻבָּע, \nמֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה, \nוְחוֹצֵץ בִּפְנֵי הַטֻּמְאָה. \nכֵּיצַד? \nבִּיב שֶׁהוּא קָמוּר תַּחַת הַבַּיִת, \nיֶשׁ בּוֹ פוֹתֵחַ טֶפַח, \nוְיֶשׁ בִּיצִיאָתוֹ פוֹתֵחַ טֶפַח, <וְאֵין>\nטֻמְאָה בְתוֹכוֹ, \nהַבַּיִת טָהוֹר. \nטֻמְאָה בַבַּיִת, \nמַה שֶּׁבְּתוֹכוֹ טָהוֹר. \nיֶשׁ בּוֹ פוֹתֵחַ טֶפַח, \nוְאֵין בִּיצִיאָתוֹ פוֹתֵחַ טֶפַח, \nטֻמְאָה בְתוֹכוֹ, \nהַבַּיִת טָמֵא; \nטֻמְאָה בַבַּיִת, \nמַה שֶּׁבְּתוֹכוֹ טָהוֹר. \nאֵין בּוֹ פוֹתֵחַ טֶפַח, \nוְאֵין בִּיצִיאָתוֹ פוֹתֵחַ טֶפַח, \nטֻמְאָה בְתוֹכוֹ, \nהַבַּיִת טָמֵא; \nטֻמְאָה בַבַּיִת, \nמַה שֶּׁבְּתוֹכוֹ טָמֵא. \nאֶחָד [חֹר] שֶׁחֲרָרוּהוּ מַיִם אוֹ שְׁרָצִים, \nאוֹ שֶׁאֲכָלַתּוּ מַלַּחַת, \nוְכֵן מַרְבֵּג שֶׁלָּאֲבָנִים, \nוְכֵן צְבָר שֶׁלַּקּוֹרוֹת. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nכָּל שֶׁאֵינוּ בִידֵי אָדָם אֵינוּ אֹהֶל. \nוּמוֹדֶה בַשְּׁקִיפִים וּבַסְּלָעִים. \n\n\n\n" + ], + [ + "א\nמִגְדָּל שֶׁהוּא עוֹמֵד בְּאָוֵיר, \nטֻמְאָה בְתוֹכוֹ, \nכֵּלִים שֶׁבְּעָבְיוֹ טְהוֹרִין; \nטֻמְאָה בְעָבְיוֹ, \nכֵּלִים שֶׁבְּתוֹכוֹ טְהוֹרִין. \nרְבִּי יוֹסֵה אוֹמֵר: \nמַחְצָה לְמַחְצָה. \nהָיָה עוֹמֵד בְּתוֹךְ הַבַּיִת, \nטֻמְאָה בְתוֹכוֹ, \nהַבַּיִת טָמֵא; \nטֻמְאָה בַבַּיִת, \nמַה שֶּׁבְּתוֹכוֹ טָהוֹר, \nשֶׁדֶּרֶךְ טֻמְאָה לָצֵאת, וְאֵין דַּרְכָּהּ לְהִכָּנֵס. \nכֵּלִים שֶׁבֵּינוֹ לְבֵין הָאָרֶץ, \nשֶׁבֵּינוֹ לְבֵין הַכֹּתֶל, \nוְשֶׁבֵּינוֹ לְבֵין הַקּוֹרוֹת, \nאִם יֶשׁ שָׁם פּוֹתֵחַ טֶפַח, \nטְמֵאִין, \nוְאִם לָאו, טְהוֹרִין. \nטֻמְאָה שָׁם, הַבַּיִת טָמֵא. \n", + "ב\nתֵּבַת הַמִּגְדָּל, \nיֶשׁ בָּהּ פּוֹתֵחַ טֶפַח, \nוְאֵין בִּיצִיאָתָהּ פּוֹתֵחַ טֶפַח, \nטֻמְאָה בְתוֹכָהּ, \nהַבַּיִת טָמֵא; \nטֻמְאָה בַבַּיִת, \nמַה שֶּׁבְּתוֹכָהּ טָהוֹר, \nשֶׁדֶּרֶךְ טֻמְאָה לָצֵאת, \nוְאֵין דַּרְכָּהּ לְהִכָּנֵס. \nרְבִּי יוֹסֵה מְטַהֵר, \nמִפְּנֵי שֶׁהוּא יָכוֹל לְהוֹצִיאָהּ חֲצָיִים, \nאוֹ לְשָׂרְפָהּ בִּמְקוֹמָהּ. \n", + "ג\nהָיָה עוֹמֵד בְּתוֹךְ הַפֶּתַח, \nוְנִפְתַּח לַחוּץ, \nטֻמְאָה בְתוֹכוֹ, \nהַבַּיִת טָהוֹר; \nטֻמְאָה בַבַּיִת, \nמַה שֶּׁבְּתוֹכוֹ טָמֵא, \nשֶׁדֶּרֶךְ טֻמְאָה לָצֵאת, \nוְאֵין דַּרְכָּהּ לְהִכָּנֵס. \nהָיְתָה מֶכְנֶה שֶׁלּוֹ מְשׁוּכָה לְאַחֲרָיו שָׁלוֹשׁ אֶצְבָּעוֹת, \nטֻמְאָה שָׁם כְּנֶגֶד הַקּוֹרוֹת, \nהַבַּיִת טָהוֹר. \nבַּמֵּי דְבָרִים אֲמוּרִים? \nבִּזְמַן שֶׁיֶּשׁ שָׁם פּוֹתֵחַ טֶפַח, \nוְאֵינָה יוֹצָא, \nוְהַמִּגְדָּל בָּא בַמִּדָּה. \n\n\n\n" + ], + [ + "א\nתַּנּוּר שֶׁהוּא עוֹמֵד בְּתוֹךְ הַבַּיִת, \nוְעֵינוֹ קְמוּרָה לַחוּץ, \nוְהֶאֱהִילוּ עָלָיו קוֹבְרֵי הַמֵּת, \nבֵּית שַׁמַּי אוֹמְרִים: \nהַכֹּל טָמֵא. \nוּבֵית הֶלֵּל אוֹמְרִים: \nהַתַּנּוּר טָמֵא, \nוְהַבַּיִת טָהוֹר. \nרְבִּי עֲקִיבָה אוֹמֵר: \nאַף הַתַּנּוּר טָהוֹר. \n", + "ב\nאֲרֻבָּה שֶׁבֵּין הַבַּיִת לָעֲלִיָּה, \nוּקְדֵרָה נְתוּנָה עָלֶיהָ וּנְקוּבָה בְכוֹנֵס מַשְׁקֶה, \nבֵּית שַׁמַּי אוֹמְרִים: \nהַכֹּל טָמֵא. \nוּבֵית הֶלֵּל אוֹמְרִים: \nקְדֵרָה טְמֵאָה, \nוַעֲלִיָּה טְהוֹרָה. \nרְבִּי עֲקִיבָה אוֹמֵר: \nאַף קְדֵרָה טְהוֹרָה. \n", + "ג\nהָיְתָה שְׁלֵמָה, \nבֵּית הֶלֵּל אוֹמְרִים: \nמַצֶּלֶת עַל הַכֹּל; \nוּבֵית שַׁמַּי אוֹמְרִים: \nאֵינָה מַצֶּלֶת אֶלָּא עַל אֳכָלִים וּמַשְׁקִים, \nוְעַל כְּלִי חֶרֶשׂ. \nחָזְרוּ בֵית הֶלֵּל לְהוֹרוֹת כְּדִבְרֵי בֵית שַׁמַּי. \n", + "ד\nלָגִין שֶׁהוּא מָלֵא מַשְׁקִים טְהוֹרִין, \nהַלָּגִין טָמֵא טֻמְאַת שִׁבְעָה, \nוְהַמַּשְׁקִין טְהוֹרִין. \nוְאִם פִּנָּן לְכֶלִי אַחֵר, טְמֵאִין. \nהָאִשָּׁה שֶׁהִיא לָשָׁה בָעֲרֵבָה, \nהָאִשָּׁה וְהָעֲרֵבָה טְמֵאִין טֻמְאַת שִׁבְעָה, \nוְהַבָּצֵק טָהוֹר. \nוְאִם פִּנַּתּוּ לְכֶלִי אַחֵר, טָמֵא. \nחָזְרוּ בֵית הֶלֵּל לְהוֹרוֹת כְּדִבְרֵי בֵית שַׁמַּי. \n", + "ה\nהָיוּ כְלֵי גְלָלִים, כְּלֵי אֲבָנִים, כְּלֵי אֲדָמָה, \nהַכֹּל טָהוֹר. \nהָיָה כְלִי טָהוֹר לַקֹּדֶשׁ וְלַחַטָּאת, \nהַכֹּל טָהוֹר לַקֹּדֶשׁ, \nשֶׁהַכֹּל נֶאֱמָנִין עַל הַחַטָּאת, \nמִפְּנֵי שֶׁהַכֵּלִים טְהוֹרִין \nוּכְלֵי חֶרֶשׂ טְהוֹרִין \nמַצִּילִין עִם דְּפָנוֹת אֲהָלִים. \n", + "ו\nכֵּיצַד? \nהַבּוֹר וְהַחַדּוּת שֶׁבַּבַּיִת וּכְפֵישָׁה נְתוּנָה עָלָיו, \nטָהוֹר. \nאִם הָיְתָה בְאֵר חֲלוּקָה, <חלקה>\nאוֹ כַוֶּרֶת פְּתוּחָה, <פחותה>\nוּכְפֵישָׁה נְתוּנָה עָלֶיהָ, \nטָמֵא. \nאִם הָיָה נֶסֶר חָלָק, \nאוֹ סְרִידָה שֶׁאֵין לָהּ גַּפַּיִם, \nטָהוֹר, \nשֶׁאֵין הַכֵּלִים מַצִּילִים עִם דְּפָנוֹת אֲהָלִים, \nעַד שֶׁיְּהֵא לָהֶם דְּפָנוֹת. \nוְכַמָּה תְהֵא הַדֶּפֶן? \nטֶפַח. \nהָיָה לָהּ חֲצִי טֶפַח מִכָּן וַחֲצִי טֶפַח מִכָּן, \nאֵינָהּ דֹּפֶן, \nעַד שֶׁיְּהֵא לָהּ טֶפַח מִמָּקוֹם אֶחָד. \n", + "ז\nכַּשֵּׁם שֶׁמַּצִּילִים מִבִּפְנִים, \nכָּךְ מַצִּילִים מִבַּחוּץ. \nכֵּיצַד? \nכְּפֵישָׁה שֶׁהִיא נְתוּנָה עַל יְתֵדוֹת מִבַּחוּץ, \nטֻמְאָה תַחְתֶּיהָ, \nכֵּלִים שֶׁבַּכְּפֵישָׁה טְהוֹרִין. \nאִם הָיָה כֹתֶל חָצֵר, אוֹ כֹתֶל גַּנָּה, \nאֵינוּ מַצִּיל. \nקוֹרָה שֶׁהִיא נְתוּנָה בֵין כֹּתֶל לַכֹּתֶל, \nוּקְדֵרָה תְלוּיָה בָהּ, \nטֻמְאָה תַחְתֶּיהָ, \nכֵּלִים שֶׁבַּקְּדֵרָה, \nרְבִּי עֲקִיבָה מְטַהֵר, \nוַחֲכָמִים מְטַמִּין. \n\n\n\n" + ], + [ + "א\nאָדָם וְכֵלִים נֶעֱשִׂים אֲהָלִים לְטַמֵּא, \nאֲבָל לֹא לְטַהֵר. \nכֵּיצַד? \nאַרְבָּעָה נוֹשְׂאִים אֶת הַנֶּרְבָר, \nטֻמְאָה תַחְתָּיו, \nכֵּלִים שֶׁעַל גַּבָּיו טְמֵאִין; \nטֻמְאָה עַל גַּבָּיו, \nכֵּלִים שֶׁתַּחְתָּיו טְמֵאִין. \nרְבִּי אֱלִיעֶזֶר מְטַהֵר. \nנָתוּן עַל אַרְבָּעָה כֵלִים, \nאֲפִלּוּ כְלֵי גְלָלִים, כְּלֵי אֲבָנִים, כְּלֵי אֲדָמָה, \nטֻמְאָה תַחְתָּיו, \nכֵּלִים שֶׁעַל גַּבָּיו טְמֵאִים; \nטֻמְאָה עַל גַּבָּיו, כֵּלִים שֶׁתַּחְתָּיו טְמֵאִין. \nנָתוּן עַל אַרְבַּע אֲבָנִים, \nאוֹ עַל דָּבָר שֶׁיֶּשׁ בּוֹ רוּחַ חַיִּים, \nטֻמְאָה תַחְתָּיו, \nכֵּלִים שֶׁעַל גַּבָּיו טְהוֹרִין; \nטֻמְאָה עַל גַּבָּיו, \nכֵּלִים שֶׁתַּחְתָּיו טְהוֹרִין. \n", + "ב\nקוֹבְרֵי הַמֵּת שֶׁהָיוּ עוֹבְרִים בְּאַכְסַדְרָה, \nוְהֵגִיף אֶחָד מֵהֶן אֶת הַדֶּלֶת וּסְמָכוֹ בַמַּפְתֵּחַ, \nאִם יָכוֹל הַדֶּלֶת לַעֲמֹד בִּפְנֵי עַצְמוֹ, \nטָהוֹר, \nוְאִם לָאו, טָמֵא. \nוְכֵן חָבִית שֶׁלִּגְרוֹגְרוֹת, \nאוֹ קֻפָּה שֶׁלַּתֶּבֶן, \nשֶׁהִיא נְתוּנָה בַחַלּוֹן, \nאִם יְכוּלִין הַגְּרוֹגְרוֹת וְהַתֶּבֶן לַעֲמֹד בִּפְנֵי עַצְמָן, \nטְהוֹרִין, \nוְאִם לָאו, טְמֵאִין. \nבַּיִת שֶׁחֲצָצוֹ בַקִּנְקִינִים וְטָח בַּטִיט: \nאִם יָכוֹל הַטִּיחַ לַעֲמֹד בִּפְנֵי עַצְמוֹ, \nטָהוֹר, \nוְאִם לָאו, טָמֵא. \n", + "ג\nכֹּתֶל הַמְשַׁמֵּשׁ אֶת הַבַּיִת, \nיִדּוֹן מַחְצָה לְמַחְצָה. \nכֵּיצַד? \nכֹּתֶל שֶׁהוּא לְאָוֵיר וְהַטֻּמְאָה בְתוֹכוֹ, \nמֵחֶצְיוֹ וְלִפְנִים, הַבַּיִת טָמֵא, \nוְהָעוֹמֵד מִלְמַעְלָן טָהוֹר; \nמֵחֶצְיוֹ וְלַחוּץ, הַבַּיִת טָהוֹר, \nוְהָעוֹמֵד מִלְמַעְלָן טָמֵא; \nמַחְצָה לְמַחְצָה, הַבַּיִת טָמֵא, \nוְהָעוֹמֵד מִלְמַעְלָן, \nרְבִּי מֵאִיר מְטַמֵּא, \nוַחֲכָמִים מְטַהֲרִין. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nכָּל הַכֹּתֶל לַבַּיִת. \n", + "ד\nכֹּתֶל שֶׁבֵּין שְׁנֵי בָתִּים וְהַטֻּמְאָה לְתוֹכוֹ, \nבַּיִת הַקָּרוֹב לַטֻּמְאָה, טָמֵא; \nוְהַקָּרוֹב לְטַהֲרָה, טָהוֹר; \nמַחְצָה לְמַחְצָה, שְׁנֵיהֶן טְמֵאִים. \nטֻמְאָה בְאֶחָד מֵהֶן וְכֵלִים בַּכֹּתֶל, \nמֵחֶצְיוֹ וּכְלַפֵּי טֻמְאָה, טְמֵאִין; \nוּמֵחֶצְיוֹ וּכְלַפֵּי טַהֲרָה, טְהוֹרִין; \nמַחְצָה לְמַחְצָה, הֲרֵי הֵן טְמֵאִין. \nמַעֲזֵיבָה שֶׁבֵּין הַבַּיִת לָעֲלִיָּה, \nוְהַטֻּמְאָה לְתוֹכָהּ, \nמֵחֶצְיָהּ וּלְמַטָּן, \nהַבַּיִת טָמֵא, וְהָעֲלִיָּה טְהוֹרָה; \nמֵחֶצְיָהּ וּלְמַעְלָן, \nהָעֲלִיָּה טְמֵאָה, וְהַבַּיִת טָהוֹר; \nמַחְצָה לְמַחְצָה, שְׁנֵיהֶן טְמֵאִין. \nטֻמְאָה בְאֶחָד מֵהֶן וְכֵלִים בְּמַעֲזֵיבָה, \nמֵחֶצְיָהּ וּכְלַפֵּי טֻמְאָה, טְמֵאִין; \nמֵחֶצְיָהּ וּכְלַפֵּי טַהֲרָה, טְהוֹרִין; \nמַחְצָה לְמַחְצָה, הֲרֵי הֵן טְמֵאִין. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nכָּל הַמַּעֲזֵיבָה לָעֲלִיָּה. \n", + "ה\nטֻמְאָה בֵין הַקּוֹרוֹת וְתַחְתֶּיהָ כִּקְלִפַּת הַשּׁוּם, \nאִם יֶשׁ שָׁם פּוֹתֵחַ טֶפַח, \nהַכֹּל טָמֵא; \nאִם אֵין שָׁם פּוֹתֵחַ טֶפַח, \nרוֹאִין אֶת הַטֻּמְאָה כְּאִלּוּ הִיא אֹטֶם. \nהָיְתָה נִרְאֵית בְּתוֹךְ הַבַּיִת, \nבֵּין כָּךְ וּבֵין כָּךְ, הַבַּיִת טָמֵא. \n", + "ו\nבַּיִת הַמְשַׁמֵּשׁ אֶת הַכֹּתֶל, \nיִדּוֹן כִּקְלִפַּת הַשּׁוּם. \nכֵּיצַד? \nכֹּתֶל שֶׁבֵּין שְׁנֵי כֻכִּין, \nאוֹ בֵין שְׁתֵּי מְעָרוֹת, <שְׁנֵי>\nטֻמְאָה בַבָּתִּים, וְכֵלִים בַּכֹּתֶל, \nוַעֲלֵיהֶם כִּקְלִפַּת הַשּׁוּם, \nטְהוֹרִין. \nטֻמְאָה בַכֹּתֶל, וְכֵלִים בַּבָּתִּים, \nוַעֲלֵיהֶם כִּקְלִפַּת הַשּׁוּם, \nטְהוֹרִין. \nטֻמְאָה תַחַת הָעַמּוּד, \nטֻמְאָה בוֹקַעַת וְעוֹלָה, וּבוֹקַעַת וְיוֹרֶדֶת. \n", + "ז\nכֵּלִים שֶׁתַּחַת הַפֶּרַח, \nטְהוֹרִין. \nרְבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי מְטַמֵּא. \nהַטֻּמְאָה בַכֵּלִים שֶׁתַּחַת הַפֶּרַח, \nאִם יֶשׁ שָׁם פּוֹתֵחַ טֶפַח, טְמֵאִין, \nוְאִם לָאו, טְהוֹרִין. \nשְׁנֵי פַרְדִּסְקִין זֶה בְצַד זֶה, \nאוֹ זֶה עַל גַּבֵּי זֶה, \nנִפְתַּח אֶחָד מֵהֶן, \nהוּא וְהַבַּיִת טָמֵא, \nוַחֲבֵרוֹ טָהוֹר. \nרוֹאִין אֶת הַפַּרְדִּסְקָה כְּאִלּוּ הוּא אֹטֶם, \nיִדּוֹן מַחְצָה לְמַחְצָה, \nלְהָבִיא אֶת הַטֻּמְאָה לַבַּיִת. \n\n\n\n" + ], + [ + "א\nהַטֻּמְאָה בַכֹּתֶל, \nוּמְקוֹמָהּ טֶפַח עַל טֶפַח עַל רוּם טֶפַח, \nכָּל הָעֲלִיּוֹת שֶׁעַל גַּבָּהּ, אֲפִלּוּ הֵן עֶשֶׂר, \nטְמֵאוֹת. \nהָיְתָה עֲלִיָּה אַחַת עַל גַּבֵּי שְׁנֵי בָתִּים, \nהִיא טְמֵאָה, \nוְכָל הָעֲלִיּוֹת שֶׁעַל גַּבָּהּ טְהוֹרוֹת. \nכֹּתֶל שְׁנוֹת, <שנית>\nטֻמְאָה בוֹקַעַת וְעוֹלָה, וּבוֹקַעַת וְיוֹרֶדֶת. \nנֶפֶשׁ אֲטוּמָה, \nהַנּוֹגֵעַ בָּהּ מִן הַצְּדָדִין, \nטָהוֹר, מִפְּנֵי שֶׁהַטֻּמְאָה בוֹקַעַת וְעוֹלָה, \nוּבוֹקַעַת וְיוֹרֶדֶת. \nאִם הָיָה מְקוֹם הַטֻּמְאָה \nטֶפַח עַל טֶפַח עַל רוּם טֶפַח, \nהַנּוֹגֵעַ בָּהּ מִכָּל מָקוֹם, \nטָמֵא, מִפְּנֵי שֶׁהִיא כְּקֶבֶר סָתוּם. \nסָמַךְ לָהּ סֻכּוֹת, \nטְמֵאוֹת. \nרְבִּי יְהוּדָה מְטַהֵר. \n", + "ב\nכָּל שִׁפּוּעֵי אֲהָלִין, כַּאֲהָלִין. \nאֹהֶל שֶׁהוּא שׁוֹפֵעַ וְיוֹרֵד וְכָלֶה עַד כָּאֶצְבַּע, \nטֻמְאָה בָאֹהֶל, \nכֵּלִים שֶׁתַּחַת הַשִּׁפּוּעַ טְמֵאִים; \nטֻמְאָה תַחַת הַשִּׁפּוּעַ, \nכֵּלִים שֶׁבָּאֹהֶל טְמֵאִין. \nטֻמְאָה מִתּוֹכוֹ, \nטָמֵא טֻמְאַת שִׁבְעָה, \nוּמֵאַחֲרָיו, \nטָמֵא טֻמְאַת עֶרֶב. \nטֻמְאָה מֵאַחֲרָיו, \nהַנּוֹגֵעַ בּוֹ מֵאַחֲרָיו טָמֵא טֻמְאַת שִׁבְעָה, \nוּמִתּוֹכוֹ, טָמֵא טֻמְאַת עֶרֶב. \nכַּחֲצִי זַיִת מִתּוֹכוֹ וְכַחֲצִי זַיִת מֵאַחֲרָיו, \nהַנּוֹגֵעַ בּוֹ בֵּין מִתּוֹכוֹ בֵין מֵאַחֲרָיו, \nטָמֵא טֻמְאַת עֶרֶב. \n\nג\nמִקְצָתוֹ מְרֻדָּד עַל הָאָרֶץ, \nטֻמְאָה תַחְתָּיו אוֹ עַל גַּבָּיו, \nטֻמְאָה בוֹקַעַת וְעוֹלָה, וּבוֹקַעַת וְיוֹרֶדֶת. \nאֹהֶל שֶׁהוּא נָטוּי בָּעֲלִיָּה, \nמִקְצָתוֹ מְרֻדָּד עַל הָאֲרֻבָּה שֶׁבֵּין הַבַּיִת לָעֲלִיָּה, \nרְבִּי יוֹסֵה אוֹמֵר: \nמַצִּיל. \nרְבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר: \nאֵינוּ מַצִּיל, עַד שֶׁיְּהֵא נָטוּי כִּנְטִיַּת הָאֹהֶל. \n", + "ד\nהַמֵּת בַּבַּיִת, \nוּבוֹ פְתָחִין הַרְבֵּה, \nכֻּלָּם טְמֵאִין. <טְמֵאוֹת> \nנִפְתַּח אֶחָד מֵהֶם, \nהוּא טָמֵא, וְכֻלָּם טְהוֹרִים. \nחָשַׁב לְהוֹצִיאוֹ בְאֶחָד מֵהֶן, \nאוֹ בַחַלּוֹן שֶׁהוּא אַרְבָּעָה עַל אַרְבָּעָה טְפָחִים, <שֶׁהִיא>\nהִצִּיל עַל הַפְּתָחִים. \nבֵּית שַׁמַּי אוֹמְרִים: \nיַחְשֹׁב עַד שֶׁלֹּא יָמוּת הַמֵּת. \nוּבֵית הֶלֵּל אוֹמְרִים: \nאַף מִשֶּׁמֵּת. \nהָיָה סָתוּם, וְנִמְלַךְ לְפָתְחוֹ, \nבֵּית שַׁמַּי אוֹמְרִים: \nכְּשֶׁיִּפְתַּח אַרְבָּעָה טְפָחִים. \nוּבֵית הֶלֵּל אוֹמְרִים: \nכְּשֶׁיַּתְחִיל. \nוּמוֹדִים בְּפוֹתֵחַ טֶפַח כַּתְּחִלָּה, \nשֶׁיִּפְתַּח אַרְבָּעָה טְפָחִים. \n", + "ה\nהָאִשָּׁה שֶׁהִיא מְקַשָּׁה לֵילֵד, \nוְהוֹצִיאוּהָ מִבַּיִת לְבַיִת, \nהָרִאשׁוֹן טָמֵא בְסָפֵק, \nוְהַשֵּׁנִי וַדַּי. \nאָמַר רְבִּי יְהוּדָה: \nאֶמָּתַי? \nבִּזְמַן שֶׁהִיא נִטֶּלֶת בַּגַּפַּיִן, \nאֲבָל אִם הָיְתָה מְהַלֶּכֶת, \nהָרִאשׁוֹן טָהוֹר, \nשֶׁמִּשֶּׁנִּפְתַּח הַקֶּבֶר, אֵין פְּנַי לְהַלֵּךְ. \nאֵין לִנְפָלִים פְּתִיחַת קֶבֶר, \nעַד שֶׁיַּעְגִּילוּ רֹאשׁ בַּפִּיקָה. \n", + "ו\nיָצָא הָרִאשׁוֹן מֵת, וְהַשֵּׁנִי חַי, \nטָהוֹר. \nהָרִאשׁוֹן חַי, וְהַשֵּׁנִי מֵת, \nטָמֵא. \nרְבִּי מֵאִיר אוֹמֵר: \nמִשָּׁפִיר אֶחָד, טָמֵא, \nוּמִשְּׁנֵי שְׁפִירִים, טָהוֹר. \n", + "ז\nהָאִשָּׁה שֶׁהִיא מְקַשָּׁה לֵילֵד, \nמְחַתְּכִין אֶת הַוֶּלֶד בְּמֵעֶיהָ, \nוּמוֹצִיאִין אוֹתוֹ אֵבָרִים אֵבָרִים, \nמִפְּנֵי שֶׁחַיֶּיהָ קוֹדְמִין לְחַיָּיו. \nיָצָא רֻבּוֹ, אֵין נוֹגְעִין בּוֹ, \nשֶׁאֵין דּוֹחִין נֶפֶשׁ מִפְּנֵי נֶפֶשׁ. \n\n\n\n" + ], + [ + "א\nיֵשׁ מְבִיאִין אֶת הַטֻּמְאָה וְחוֹצְצִין, \nמְבִיאִין וְלֹא חוֹצְצִין, \nחוֹצְצִין וְלֹא מְבִיאִין, \nלֹא מְבִיאִין וְלֹא חוֹצְצִין. \nאֵלּוּ מְבִיאִין וְחוֹצְצִין: \nהַשִּׁדָּה וְהַתֵּבָה וְהַמִּגְדָּל, \nכַּוֶּרֶת הַקַּשׁ וְכַוֶּרֶת הַקָּנִים, \nוּבוֹר סְפִינָה אֲלֶכְּסַנְדְּרִית, \nשֶׁיֵּשׁ לָהֶם שׁוּלַיִם, \nוְהֵן מַחֲזִיקִים אַרְבָּעִים לַח, \nשֶׁהֵן כּוֹרַיִם בַּיָּבֵשׁ. \nוִירִיעָה, וּסְקֻרְטְיָה, וּקְטְבֻלְיָה, \nוְסָדִין וּמַפָּץ, וּמַחְצֶלֶת, \nשֶׁהֵן עֲשׁוּיִים אֳהָלִים; \nוַעֲדַר בְּהֵמָה טְמֵאָה וּטְהוֹרָה, \nוּמְכוֹנוֹת חַיָּה, \nוְהָעוֹף שֶׁשָּׁכַן, \nוְהָעוֹשָׂה מָקוֹם לִבְנָה בַשְּׁבִילִים. <בשיבלים>\nוְהָאָרוּס וְהַקִּסּוֹס, \nוִירִיקַת חֲמוֹר, וְדַלַּעַת יְוָנִית, \nוָאֳכָלִים טְהוֹרִים. \nרְבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי \nלֹא הָיָה מוֹדֶה בָאֳכָלִים טְהוֹרִין, \nחוּץ מִן הָעִגּוּל שֶׁלִּדְבֵלָה. \n", + "ב\nוְהַזִּיזִין, \nוְהַגִּזְרָיוֹת, \nוְהָשּׁוֹבָכוֹת, \nוְהַשְּׁקִיפִין, \nוְהַסְּלָעִים, \nוְהַגְּחִירִים, \nוְהַשְּׁכָנִים, \nוְהַסְּכָכוֹת, \nוְהַפְּרָעוֹת, \nשֶׁהֵן יְכוּלִין לְקַבֵּל מַעֲזֵיבָה רַכָּה. \nדִּבְרֵי רְבִּי מֵאִיר. \nוַחֲכָמִים אוֹמְרִים: \nמַעֲזֵיבָה בֵינוֹנִית. \nאֵלּוּ הֵן הַסְּכָכוֹת: \nאִילָן שֶׁהוּא מֵסֵךְ עַל הָאָרֶץ. \nוּפְרָעוֹת: \nהַיּוֹצְאוֹת מִן הַגָּדֵר. \n", + "ג\nאֵלּוּ מְבִיאִין וְלֹא חוֹצְצִין: \nהַשִּׁדָּה וְהַתֵּבָה וְהַמִּגְדָּל, \nכַּוֶּרֶת הַקַּשׁ וְכַוֶּרֶת הַקָּנִים, \nוּבוֹר סְפִינָה אֲלֶכְּסַנְדְּרִית, \nשֶׁיֵּשׁ לָהֶם שׁוּלַיִם, \nוְאֵינָן מַחֲזִיקִים אַרְבָּעִים לַח, \nשֶׁהֵן כּוֹרַיִם בַּיָּבֵשׁ. \nוִירִיעָה, וּסְקֻרְטְיָה, וּקְטְבֻלְיָה, \nוְסָדִין וּמַפָּץ, וּמַחְצֶלֶת, \nשֶׁאֵינָן עֲשׁוּיִים אֳהָלִים; \nוּבְהֵמָה וְחַיָּה שֶׁמֵּתוּ, \nוָאֳכָלִים טְמֵאִים. \nוּמוֹסִיף עֲלֵיהֶם הָרֵחַיִם שֶׁלָּאָדָם. \n", + "ד\nאֵלּוּ חוֹצְצִין וְלֹא מְבִיאִין: \nמַסֶּכֶת פְּרוּסָה, \nוְחַבְלֵי הַמִּטָּה, \nוְהַמַּשְׁפְּלוֹת, \nוְהַסְּרִיגוֹת שֶׁבַּחַלּוֹנוֹת. \n", + "ה\nאֵלּוּ לֹא מְבִיאִין וְלֹא חוֹצְצִין: \nהַזְּרָעִים, \nוְהַיְרָקוֹת הַמְחֻבָּרִין לַקַּרְקַע, \nחוּץ מִן הַיְרָקוֹת שֶׁמָּנוּ, \nוְכִפַּת הַבָּרָד, \nוְהַשֶּׁלֶג, \nהַכְּפוֹר, \nוְהַגָּלִיד, \nוְהַמֶּלַח, \nוְהַדּוֹלֵג מִמָּקוֹם לְמָקוֹם, \nוְהַקּוֹפֵץ מִמָּקוֹם לְמָקוֹם, <וְהַקּוֹפֵּץ>\nוְהָעוֹף הַפּוֹרֵחַ, \nוְהַטַּלֵּית הַמְנַפְנֶפֶת, \nוּסְפִינָה שֶׁהִיא שָׁטָה עַל פְּנֵי הַמַּיִם. \nקָשַׁר אֶת הַסְּפִינָה בְּדָבָר שֶׁהוּא יָכוֹל לְהַעֲמִידָהּ, \nכָּבַשׁ אֶת הָאֶבֶן עַל גַּבֵּי הַטַּלֵּית, \nמְבִיאָה אֶת הַטֻּמְאָה. \nרְבִּי יוֹסֵה אוֹמֵר: \nהַבַּיִת שֶׁבַּסְּפִינָה אֵינוּ מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה. \n", + "ו\nשְׁתֵּי חֲבִיּוֹת, \nוּבָהֶן כִּשְׁנֵי חֲצָיֵי זֵיתִים, \nמֻקָּפוֹת צָמִיד פָּתִיל, \nוּמֻנָּחוֹת בְּתוֹךְ הַבַּיִת, \nהֵן טְהוֹרוֹת, וְהַבַּיִת טָמֵא. \nנִפְתָּחָה אַחַת מֵהֶן, \nהִיא וְהַבַּיִת טְמֵאִים, <טְמֵאָה>\nוַחֲבֶרְתָּהּ טְהוֹרָה. \nוְכֵן שְׁנֵי חֲדָרִים שֶׁהֵן פְּתוּחִים לַבַּיִת. \n\n\n\n" + ], + [ + "א\nכַּוֶּרֶת שֶׁהִיא בְּתוֹךְ הַפֶּתַח וּפִיהָ לַחוּץ, \nכַּזַּיִת מִן הַמֵּת נָתוּן תַּחְתֶּיהָ, \nאוֹ עַל גַּבָּהּ מִבַּחוּץ, \nכָּל שֶׁהוּא כְּנֶגֶד זַיִת תַּחְתֶּיהָ וְגַבָּהּ, טָמֵא, \nוְכָל שֶׁאֵינוּ כְנֶגֶד זַיִת, \nתּוֹכָהּ וְהַבַּיִת, טָהוֹר; \nבַּבַּיִת, אֵין טָמֵא אֶלָּא הַבַּיִת. \nבְּתוֹכָהּ, הַכֹּל טָמֵא. \n", + "ב\nהָיְתָה גְבוֹהָה מִן הָאָרֶץ טֶפַח, \nטֻמְאָה תַחְתֶּיהָ, \nאוֹ בַבַּיִת, אוֹ עַל גַּבָּהּ, \nאֵין טָמֵא אֶלָּא תוֹכָהּ. \nבְּתוֹכָהּ, הַכֹּל טָמֵא. \n", + "ג\nבַּמֵּי דְבָרִים אֲמוּרִים? \nבִּזְמַן שֶׁהִיא כְלִי מְחֻלְחֶלֶת. \nהָיְתָה פְחוּתָה וּפְקוּקָה בַקַּשׁ, \nאוֹ אֲפוּצָה; \nאֵי זוֹ הִיא אֲפוּצָה? \nכָּל שֶׁאֵין לָהּ טֶפַח מִמָּקוֹם אֶחָד; \nכַּזַּיִת מִן הַמֵּת נָתוּן תַּחְתֶּיהָ, \nכְּנֶגְדּוֹ וְעַד הַתְּהוֹם, טָמֵא; \nעַל גַּבָּהּ, כְּנֶגְדּוֹ עַד הָרָקִיעַ, טָמֵא. \nבַּבַּיִת, אֵין טָמֵא אֶלָּא הַבַּיִת. \nבְּתוֹכָהּ, אֵין טָמֵא אֶלָּא תוֹכָהּ. \n", + "ד\nהָיְתָה גְבוֹהָה מִן הָאָרֶץ טֶפַח, \nטֻמְאָה תַחְתֶּיהָ, אוֹ בַבַּיִת, \nתַּחְתֶּיהָ וְהַבַּיִת טָמֵא, \nתּוֹכָהּ וְגַבָּהּ טָהוֹר. \nבְּתוֹכָהּ, אֵין טָמֵא אֶלָּא תוֹכָהּ. \nעַל גַּבָּהּ, כְּנֶגְדּוֹ עַד הָרָקִיעַ טָמֵא. \n", + "ה\nבַּמֵּי דְבָרִים אֲמוּרִים? \nבִּזְמַן שֶׁפִּיהָ לַחוּץ. \nהָיָה פִיהָ לִפְנִים, \nכַּזַּיִת מִן הַמֵּת נָתוּן תַּחְתֶּיהָ אוֹ עַל גַּבָּהּ בַּחוּץ, \nכָּל שֶׁהוּא כְנֶגֶד זַיִת, \nתַּחְתֶּיהָ וְגַבָּהּ, טָמֵא, \nוְכָל שֶׁאֵינוּ כְנֶגֶד זַיִת, \nתּוֹכָהּ וְהַבַּיִת, טָהוֹר. \nבְּתוֹכָהּ אוֹ בַבַּיִת, הַכֹּל טָמֵא. \n", + "ו\nהָיְתָה גְבוֹהָה מִן הָאָרֶץ טֶפַח, \nטֻמְאָה תַחְתֶּיהָ, \nאוֹ בַבַּיִת אוֹ בְתוֹכָהּ, אוֹ עַל גַּבָּהּ, \nהַכֹּל טָמֵא. \n", + "ז\nבַּמֵּי דְבָרִים אֲמוּרִים? \nבִּזְמַן שֶׁהוּא כְלִי מְחֻלְחֶלֶת. \nהָיְתָה פְחוּתָה וּפְקוּקָה בַקַּשׁ, \nאוֹ אֲפוּצָה; \nאֵי זוֹ הִיא אֲפוּצָה? \nכָּל שֶׁאֵין לָהּ טֶפַח מִמָּקוֹם אֶחָד; \nכַּזַּיִת מִן הַמֵּת נָתוּן תַּחְתֶּיהָ, \nכְּנֶגְדּוֹ עַד הַתְּהוֹם טָמֵא. \nעַל גַּבָּהּ, כְּנֶגְדּוֹ וְעַד הָרָקִיעַ טָמֵא. \nבְּתוֹכָהּ אוֹ בַבַּיִת, \nתּוֹכָהּ וְהַבַּיִת טְמֵאִין. \n", + "ח\nהָיְתָה גְבוֹהָה מִן הָאָרֶץ טֶפַח, \nטֻמְאָתָהּ תַחְתֶּיהָ אוֹ בַבַּיִת אוֹ בְתוֹכָהּ, \nאֵין טָמֵא אֶלָּא גַבָּהּ. \nעַל גַּבָּהּ, \nכְּנֶגְדּוֹ עַד הָרָקִיעַ טָמֵא. \n", + "ט <ח>\nהָיְתָה מְמַלָּא אֶת כָּל הַבַּיִת, \nוְאֵין בֵּינָהּ לְבֵין הַקּוֹרוֹת פּוֹתֵחַ טֶפַח, \nטֻמְאָה בְתוֹכָהּ, הַבַּיִת טָמֵא; \nטֻמְאָה בַבַּיִת, מַה שֶּׁבְּתוֹכָהּ טָהוֹר, \nשֶׁדֶּרֶךְ טֻמְאָה לָצֵאת וְאֵין דַּרְכָּהּ לְהִכָּנֵס, \nבֵּין עוֹמֶדֶת, בֵּין מֻטָּה עַל צִדָּהּ, \nבֵּין אַחַת, בֵּין שְׁתַּיִם. \n", + "י <ט>\nהָיְתָה עוֹמֶדֶת בְּתוֹךְ הַפֶּתַח, \nוְאֵין בֵּינָהּ לְבֵין הַשָּׁקוֹף פּוֹתֵחַ טֶפַח, \nטֻמְאָה בְתוֹכָהּ, הַבַּיִת טָהוֹר; \nטֻמְאָה בַבַּיִת, מַה שֶּׁבְּתוֹכוֹ טָמֵא, \nשֶׁדֶּרֶךְ טֻמְאָה לָצֵאת וְאֵין דַּרְכָּהּ לְהִכָּנֵס. \n", + "יא <י>\nהָיְתָה מֻטָּה עַל צִדָּהּ בְּאָוֵיר, \nכַּזַּיִת מִן הַמֵּת נָתוּן תַּחְתֶּיהָ אוֹ עַל גַּבָּהּ, \nכָּל שֶׁהוּא כְּנֶגֶד זַיִת, \nתַּחְתֶּיהָ וְגַבָּהּ, טָמֵא. \nכָּל שֶׁאֵינוּ כְנֶגֶד זַיִת וְתוֹכָהּ, טָהוֹר. \nבְּתוֹכָהּ, הַכֹּל טָמֵא. \n", + "יב\nהָיְתָה גְבוֹהָה מִן הָאָרֶץ טֶפַח, \nטֻמְאָה תַחְתֶּיהָ אוֹ עַל גַּבָּהּ, \nהַכֹּל טָמֵא, אֶלָּא תוֹכָהּ; \nבְּתוֹכָהּ, הַכֹּל טָמֵא. \n\nיג <יב>\nבַּמֵּי דְבָרִים אֲמוּרִים? \nבִּזְמַן שֶׁהִיא כֶלִי. \nהָיְתָה פְחוּתָה וּפְקוּקָה בַקַּשׁ, \nאוֹ מַחֲזֶקֶת אַרְבָּעִים סְאָה, \nכְּדִבְרֵי חֲכָמִים, \nכַּזַּיִת מִן הַמֵּת נָתוּן תַּחְתֶּיהָ, \nכְּנֶגְדּוֹ עַד הַתְּהוֹם טָמֵא; \nעַל גַּבָּהּ, כְּנֶגְדּוֹ עַד הָרָקִיעַ טָמֵא; \nבְּתוֹכָהּ, אֵין טָמֵא אֶלָּא תוֹכָהּ. \n\nיד\nהָיְתָה גְבוֹהָה מִן הָאָרֶץ טֶפַח, \nטֻמְאָה תַחְתֶּיהָ, תַּחְתֶּיהָ טָמֵא; \nבְּתוֹכָהּ, תּוֹכָהּ טָמֵא; \nעַל גַּבָּהּ, כְּנֶגְדּוֹ עַד הָרָקִיעַ טָמֵא. \n", + "יה\nהָיְתָה יוֹשֶׁבֶת עַל שׁוּלֶיהָ, וְהִיא כֶלִי, \nטֻמְאָה תַחְתֶּיהָ, \nבְּתוֹכָהּ אוֹ עַל גַּבָּהּ, \nטֻמְאָה בוֹקַעַת וְעוֹלָה, וּבוֹקַעַת וְיוֹרֶדֶת. \nהָיְתָה גְבוֹהָה מִן הָאָרֶץ טֶפַח, \nאוֹ מְכֻסָּה, אוֹ כְפוּיָה עַל פִּיהָ, \nטֻמְאָה תַחְתֶּיהָ, בְּתוֹכָהּ אוֹ עַל גַּבָּהּ, \nהַכֹּל טָמֵא. \n", + "יו\nבַּמֵּי דְבָרִים אֲמוּרִים? \nבִּזְמַן שֶׁהִיא כֶלִי. \nהָיְתָה פְחוּתָה וּפְקוּקָה בַקַּשׁ, \nאוֹ מַחֲזֶקֶת אַרְבָּעִים סְאָה כְדִבְרֵי חֲכָמִים, \nטֻמְאָה תַחְתֶּיהָ, בְּתוֹכָהּ אוֹ עַל גַּבָּהּ, \nטֻמְאָה בוֹקַעַת וְעוֹלָה, וּבוֹקַעַת וְיוֹרֶדֶת. \nרְבִּי אֶלְעָזָר וּרְבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמְרִים: \nאֵין טֻמְאָה עוֹלָה לָהּ, \nאַף לֹא יוֹרֶדֶת מִמֶּנָּה. \n\nיז\nהָיְתָה גְבוֹהָה מִן הָאָרֶץ טֶפַח, \nטֻמְאָה תַחְתֶּיהָ, \n[תַּחְתֶּיהָ] טָמֵא. \nבְּתוֹכָהּ אוֹ עַל גַּבָּהּ, \nכְּנֶגְדּוֹ עַד הָרָקִיעַ טָמֵא. \n", + "יח\nאָרוֹן שֶׁהִיא רְחָבָה מִלְּמַטָּן וְצָרָה מִלְמַעְלָן, \nוְהַמֵּת בְּתוֹכָהּ, \nהַנּוֹגֵעַ בָּהּ מִלְּמַטָּן, טָהוֹר, \nמִלְמַעְלָן, טָמֵא. \n\nיט\nרְחָבָה מִלְמַעְלָן וְצָרָה מִלְּמַטָּן, \nהַנּוֹגֵעַ בָּהּ מִכָּל מָקוֹם, טָמֵא. \nהָיְתָה שָׁוָה, \nהַנּוֹגֵעַ בָּהּ מִכָּל מָקוֹם, טָמֵא. \nדִּבְרֵי רְבִּי אֱלִיעֶזֶר. \nרְבִּי יְהוֹשֻׁעַ אוֹמֵר: \nמִטֶּפַח וּלְמַטָּן, טָהוֹר, \nמִטֶּפַח וּלְמַעְלָן, טָמֵא. \n\nכ <יט>\nעֲשׁוּיָה כְמִין קַמְטְרָה, \nהַנּוֹגֵעַ בָּהּ מִכָּל מָקוֹם, טָמֵא. \nכְּמִין גְּלוֹסְקוֹם, \nהַנּוֹגֵעַ בָּהּ מִכָּל מָקוֹם, טָהוֹר, \nחוּץ מִמְּקוֹם פְּתִיחָתָהּ. \n", + "כא <כ>\nחָבִית שֶׁהִיא יוֹשֶׁבֶת עַל שׁוּלֶיהָ בְאָוֵיר, \nכַּזַּיִת מִן הַמֵּת נָתוּן תַּחְתֶּיהָ, \nאוֹ בְתוֹכָהּ, אוֹ כְנֶגֶד קָרְקָרְתָּהּ, \nטֻמְאָה בוֹקַעַת וְעוֹלָה, וּבוֹקַעַת וְיוֹרֶדֶת, \nהֶחָבִית טְמֵאָה. \nתַּחַת דָּפְנָהּ מִבַּחוּץ, <דַּפְנָהּ>\nטֻמְאָה בוֹקַעַת וְעוֹלָה, וּבוֹקַעַת וְיוֹרֶדֶת, \nוְהֶחָבִית טְהוֹרָה. \nבְּתוֹכָהּ תַּחַת דָּפְנָהּ: <דַּפְנָהּ>\nאִם יֵשׁ בַּדְּפָנוֹת פּוֹתֵחַ טֶפַח, \nהַכֹּל טָמֵא, וּכְנֶגֶד פִּיהָ טָהוֹר; \nוְאִם לָאו, \nטֻמְאָה בוֹקַעַת וְעוֹלָה, וּבוֹקַעַת וְיוֹרֶדֶת. \nבַּמֵּי דְבָרִים אֲמוּרִים? בִּטְהוֹרָה. \nאֲבָל אִם הָיְתָה טְמֵאָה, \nאוֹ גְבוֹהָה מִן הָאָרֶץ טֶפַח, \nאוֹ מְכֻסָּה אוֹ כְפוּיָה עַל פִּיהָ, \nטֻמְאָה תַחְתֶּיהָ, בְּתוֹכָהּ אוֹ עַל גַּבָּהּ, \nהַכֹּל טָמֵא. \n\n\n\n" + ], + [ + "א\nאֲרֻבָּה שֶׁהִיא בְּתוֹךְ הַבַּיִת, \nוְיֶשׁ בָּהּ פּוֹתֵחַ טֶפַח, \nטֻמְאָה בַבַּיִת, כְּנֶגֶד אֲרֻבָּה טָהוֹר; \nטֻמְאָה כְנֶגֶד אֲרֻבָּה, הַבַּיִת טָהוֹר. \nטֻמְאָה בֵּין בַּבַּיִת, בֵּין כְּנֶגֶד אֲרֻבָּה, \nנָתַן אֶת רַגְלוֹ מִלְמַעְלָן, \nוְעֵרֵב אֶת הַטֻּמְאָה. \nמִקְצָת טֻמְאָה בַבַּיִת וּמִקְצָתָהּ כְּנֶגֶד אֲרֻבָּה, \nהַבַּיִת טָמֵא, כְּנֶגֶד הַטֻּמְאָה טָמֵא. \n", + "ב\nאֵין בָּאֲרֻבָּה פוֹתֵחַ טֶפַח, \nטֻמְאָה בַבַּיִת, כְּנֶגֶד אֲרֻבָּה, טָהוֹר; \nטֻמְאָה כְנֶגֶד אֲרֻבָּה, הַבַּיִת טָהוֹר. \nהַטֻּמְאָה בַבַּיִת, \n(נָתַן אֶת רַגְלוֹ מִלְּמַעְלָן, טָהוֹר. \nהַטֻּמְאָה כְנֶגֶד אֲרֻבָּה,) \nנָתַן אֶת רַגְלוֹ מִלְמַעְלָן, \nרְבִּי מֵאִיר מְטַמֵּא, \nוַחֲכָמִים אוֹמְרִים: \nאִם טֻמְאָה קָדְמָה אֶת רַגְלוֹ, טָמֵא; \nאִם רַגְלוֹ קָדְמָה אֶת הַטֻּמְאָה, טָהוֹר. \nרְבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר: \nשְׁתֵּי רַגְלַיִם זוֹ עַל גַּבֵּי זוֹ שֶׁקָּדְמוּ אֶת הַטֻּמְאָה, \nמָשַׁךְ הָרִאשׁוֹן אֶת רַגְלוֹ וְנִמְצֵאת רַגְלוֹ שֶׁלַּשֵּׁנִי שָׁם, \nטָהוֹר, מִפְּנֵי שֶׁקָּדְמָה רַגְלוֹ שֶׁלָּרִאשׁוֹן אֶת הַטֻּמְאָה. \n", + "ג\nמִקְצָת טֻמְאָה בַבַּיִת וּמִקְצָתָהּ כְּנֶגֶד אֲרֻבָּה, \nהַבַּיִת טָמֵא, כְּנֶגֶד הַטֻּמְאָה טָמֵא. \nדִּבְרֵי רְבִּי מֵאִיר. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nהַבַּיִת טָמֵא, וּכְנֶגֶד הַטֻּמְאָה טָהוֹר. \nרְבִּי יוֹסֵה אוֹמֵר: \nאִם יֵשׁ בַּטֻּמְאָה כְדֵי שֶׁתִּתְחַלֵּק, \nוּתְטַמֵּא אֶת הַבַּיִת וּתְטַמֵּא כְנֶגֶד הַטֻּמְאָה, טָמֵא, \nוְאִם לָאו, הַבַּיִת טָמֵא, וּכְנֶגֶד הַטֻּמְאָה טָהוֹר. \n", + "ד\nאֲרֻבּוֹת זוֹ עַל גַּב זוֹ, \nוְיֵשׁ בָּהֶן פּוֹתֵחַ טֶפַח, \nטֻמְאָה בַבַּיִת, כְּנֶגֶד אֲרֻבּוֹת, טָהוֹר, \nטֻמְאָה כְנֶגֶד אֲרֻבּוֹת, הַבַּיִת טָהוֹר. \nבֵּין בַּבַּיִת בֵּין כְּנֶגֶד אֲרֻבּוֹת, \nנָתַן דָּבָר שֶׁהוּא מְקַבֵּל טֻמְאָה, \nבֵּין מִלְּמַעְלָן בֵּין מִלְּמַטָּן, הַכֹּל טָמֵא. \nוְדָבָר שֶׁאֵינוּ מְקַבֵּל טֻמְאָה, \nמִמֶּנּוּ וּלְמַטָּן, טָמֵא, \nמִמֶּנּוּ וּלְמַעְלָן, טָהוֹר. \n", + "ה\nאֵין בָּאֲרֻבּוֹת פּוֹתֵחַ טֶפַח, \nטֻמְאָה בַבַּיִת, כְּנֶגֶד אֲרֻבּוֹת טָהוֹר; \nטֻמְאָה כְנֶגֶד אֲרֻבּוֹת, הַבַּיִת טָהוֹר. \nהַטֻּמְאָה בַבַּיִת, \nנָתַן בֵּין דָּבָר שֶׁהוּא מְקַבֵּל טֻמְאָה, \nבֵּין דָּבָר שֶׁאֵינוּ מְקַבֵּל טֻמְאָה, \nבֵּין מִלְּמַעְלָן, בֵּין מִלְּמַטָּן, \nאֵין טָמֵא אֶלָּא תַחְתּוֹן. \nהַטֻּמְאָה כְּנֶגֶד אֲרֻבּוֹת, \nנָתַן דָּבָר שֶׁהוּא מְקַבֵּל טֻמְאָה, \nבֵּין מִלְּמַעְלָן בֵּין מִלְּמַטָּן, \nהַכֹּל טָמֵא. \nוְדָבָר שֶׁאֵינוּ מְקַבֵּל טֻמְאָה, \nבֵּין מִלְּמַעְלָן בֵּין מִלְּמַטָּן, \nאֵין טָמֵא אֶלָּא תַחְתּוֹן. \n", + "ו\nאֲרֻבָּה שֶׁהִיא בְתוֹךְ הַבַּיִת, \nוּקְדֵרָה נְתוּנָה תַחְתֶּיהָ, \nשֶׁאִם תַּעֲלֶה וְאֵין שְׂפָתֶיהָ נוֹגְעוֹת בָּאֲרֻבָּה, \nטֻמְאָה תַחְתֶּיהָ, בְּתוֹכָהּ אוֹ עַל גַּבָּהּ, \nטֻמְאָה בוֹקַעַת וְעוֹלָה וּבוֹקַעַת וְיוֹרֶדֶת. \nהָיְתָה גְבוֹהָה מִן הָאָרֶץ טֶפַח, \nטֻמְאָה תַחְתֶּיהָ אוֹ בַבַּיִת, \nתַּחְתֶּיהָ וְהַבַּיִת טָמֵא, \nתּוֹכָהּ וְגַבָּהּ טָהוֹר. \nבְּתוֹכָהּ אוֹ עַל גַּבָּהּ, \nהַכֹּל טָמֵא. \n", + "ז\nהָיְתָה נְתוּנָה בְצַד הָאַסְקֻפָּה, \nשֶׁאִם תַּעֲלֶה הִיא נוֹגַעַת בַּשָּׁקוֹף פּוֹתֵחַ טֶפַח, \nטֻמְאָה תַחְתֶּיהָ, בְּתוֹכָהּ, אוֹ עַל גַּבָּהּ, \nטֻמְאָה בוֹקַעַת וְעוֹלָה, \nוּבוֹקַעַת וְיוֹרֶדֶת. \nהָיְתָה גְבוֹהָה מִן הָאָרֶץ טֶפַח, \nטֻמְאָה תַחְתֶּיהָ אוֹ בַבַּיִת, \nתַּחְתֶּיהָ וְהַבַּיִת טָמֵא, \nתּוֹכָהּ וְגַבָּהּ טָהוֹר; \nבְּתוֹכָהּ אוֹ עַל גַּבָּהּ, \nהַכֹּל טָמֵא. \n\nח\nשֶׁאִם תַּעֲלֶה אֵין נוֹגַעַת בַּשָּׁקוֹף פּוֹתֵחַ טֶפַח, \nאוֹ מֻדְבֶּקֶת לַשָּׁקוֹף, \nטֻמְאָה תַחְתֶּיהָ, \nאֵין טָמֵא אֶלָּא תַחְתֶּיהָ. \n\n\n\n" + ], + [ + "א\nהַבַּיִת שֶׁנִּסְדַּק, \nטֻמְאָה בַחוּץ, \nכֵּלִים שֶׁבִּפְנִים טְהוֹרִין; \nטֻמְאָה בִפְנִים, \nכֵּלִים שֶׁבַּחוּץ, \nבֵּית שַׁמַּי אוֹמְרִים: \nעַד שֶׁיְּהֵא בַסֶּדֶק אַרְבָּעָה טְפָחִים, \nוּבֵית הֶלֵּל אוֹמְרִים: \nכָּל שֶׁהוּא. \nרְבִּי יוֹסֵה אוֹמֵר מִשֵּׁם בֵּית הֶלֵּל: \nפּוֹתֵחַ טֶפַח. \n", + "ב\nאַכְסַדְרָה שֶׁנִּסְדְּקָה, \nטֻמְאָה בְצַד זֶה, כֵּלִים שֶׁבְּצַד הַשֵּׁנִי טְהוֹרִין. \nנָתַן אֶת רַגְלוֹ אוֹ קָנֶה מִלְּמַעְלָן, \nוְעֵרֵב אֶת הַטֻּמְאָה. \nנָתַן אֶת הַקָּנֶה בָאָרֶץ, \nאֵינוּ מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה, \nעַד שֶׁיְּהֵא גָבוֹהַּ מִן הָאָרֶץ פּוֹתֵחַ טֶפַח. \n", + "ג\nסָגוֹס עָבֶה וְכֹפֶת עָבֶה, \nאֵין מְבִיאִין אֶת הַטֻּמְאָה, \nעַד שֶׁיְּהוּ גְבוֹהִין מִן הָאָרֶץ פּוֹתֵחַ טֶפַח. \nקְפִילִין זוֹ עַל גַּבֵּי זוֹ, \nאֵינָן מְבִיאוֹת אֶת הַטֻּמְאָה, \nעַד שֶׁתְּהֵא הָעֶלְיוֹנָה גְבוֹהָה מִן הָאָרֶץ פּוֹתֵחַ טֶפַח. \nהָיָה אָדָם נָתוּן שָׁם, \nבֵּית שַׁמַּי אוֹמְרִים: \nאֵינוּ מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה. \nוּבֵית הֶלֵּל אוֹמְרִים: \nאָדָם חָלוּל הוּא, \nוְהַצַּד הָעֶלְיוֹן מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה. \n", + "[ד]\nהָיָה מַשְׁקִיף בְּעַד הַחַלּוֹן וְהֶאֱהִיל עַל קוֹבְרֵי הַמֵּת, \nבֵּית שַׁמַּי אוֹמְרִים: \nאֵינוּ מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה. \nוּבֵית הֶלֵּל אוֹמְרִים: \nמֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה. \nוּמוֹדִים, שֶׁאִם הָיָה לָבוּשׁ בְּכֵלָיו, \nאוֹ שֶׁהָיוּ שְׁנַיִם זֶה עַל גַּבֵּי זֶה, \nשֶׁהֵן מְבִיאִין אֶת הַטֻּמְאָה. \n", + "ה\nהָיָה מֻטָּל עַל הָאַסְקֻפָּה, \nוְהֶאֱהִילוּ עָלָיו קוֹבְרֵי הַמֵּת, \nבֵּית שַׁמַּי אוֹמְרִים: \nאֵינוּ מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה. \nוּבֵית הֶלֵּל אוֹמְרִים: \nמֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה. \n", + "הַטֻּמְאָה בַבַּיִת, \nוְהֶאֱהִילוּ עָלָיו טְהוֹרִין, \nבֵּית שַׁמַּי מְטַהֲרִין, \nוּבֵית הֶלֵּל מְטַמְּאִין. \n", + "ו\nכֶּלֶב שֶׁאָכַל בְּשַׂר הַמֵּת, \nוּמֵת, וּמֻטָּל עַל הָאַסְקֻפָּה, \nרְבִּי מֵאִיר אוֹמֵר: \nאִם יֵשׁ בְּצַוָּארוֹ פוֹתֵחַ טֶפַח, \nמֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה, \nוְאִם לָאו, אֵינוּ מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה. \nרְבִּי יוֹסֵה אוֹמֵר: \nרוֹאִין אֶת הַטֻּמְאָה, \nמִכְּנֶגֶד הַשָּׁקוֹף וְלִפְנִים, הַבַּיִת טָמֵא; \nמִכְּנֶגֶד הַשָּׁקוֹף וְלַחוּץ, הַבַּיִת טָהוֹר. \nרְבִּי אֶלְעָזָר אוֹמֵר: \nפִּיו לִפְנִים, הַבַּיִת טָהוֹר; \nפִּיו לַחוּץ, הַבַּיִת טָמֵא, \nשֶׁהַטֻּמְאָה יוֹצָא דֶּרֶךְ שׁוּלָיו. \nרְבִּי יְהוּדָה בֶן בְּתִירָה אוֹמֵר: \nבֵּין כָּךְ וּבֵין כָּךְ, הַבַּיִת טָמֵא. \n\nז\nכַּמָּה תִשְׁהֶה בְמֵעָיו? \nשְׁלֹשָׁה יָמִים מֵעֵת לְעֵת. \nוּבָעוֹפוֹת וּבַדָּגִים, \nכְּדֵי שֶׁתִּפּוֹל לָאוּר וְתִשָּׂרֵף. \nדִּבְרֵי רְבִּי שִׁמְעוֹן. \nרְבִּי יְהוּדָה בֶן בְּתִירָה אוֹמֵר: \nבָּעוֹפוֹת וּבַדָּגִים מֵעֵת לְעֵת. \n", + "ח\nהַחַדּוּת שֶׁבַּבַּיִת וּמְנוֹרָה לְתוֹכוֹ, \nוְהַפֶּרַח שֶׁלָּהּ יוֹצֵא וּכְפֵישָׁה נְתוּנָה עָלָיו, \nשֶׁאִם תִּנָּטֵל הַמְּנוֹרָה, \nוּכְפֵישָׁה עוֹמֶדֶת עַל פִּי הַחַדּוּת, \nבֵּית שַׁמַּי אוֹמְרִים: \nהַחַדּוּת טָהוֹר וְהַמְּנוֹרָה טְמֵאָה. \nוּבֵית הֶלֵּל אוֹמְרִים: \nאַף הַמְּנוֹרָה טְהוֹרָה. \nוּמוֹדִים שֶׁאִם תִּנָּטֵל הַמְּנוֹרָה, \nוּכְפֵישָׁה נוֹפֶלֶת, \nשֶׁהַכֹּל טָמֵא. \n", + "ט\nכֵּלִים שֶׁבֵּין שִׂפְתֵי כְפֵישָׁה לְבֵין שִׂפְתֵי הַחַדּוּת, \nאֲפִלּוּ עַד הַתְּהוֹם, טְהוֹרִין. \nטֻמְאָה שָׁם, הַבַּיִת טָמֵא. \nטֻמְאָה בַבַּיִת, כֵּלִים שֶׁבְּכָתְלֵי הַחַדּוּת, \nאִם יֵשׁ בִּמְקוֹמָן טֶפַח עַל רוּם טֶפַח, טְהוֹרִים, \nוְאִם לָאו, טְמֵאִין. \nאִם הָיוּ כָתְלֵי הַחַדּוּת רְחָבִין מִשֶּׁלַּבַּיִת, \nבֵּין כָּךְ וּבֵין כָּךְ, טְהוֹרִין. \n\n\n\n" + ], + [ + "א\nנֶסֶר שֶׁהוּא נָתוּן עַל פִּי תַנּוּר חָדָשׁ, \nוְעוֹדֵף מִכָּל צְדָדָיו פּוֹתֵחַ טֶפַח, \nטֻמְאָה תַחְתָּיו, כֵּלִים שֶׁעַל גַּבָּיו טְהוֹרִין; \nטֻמְאָה עַל גַּבָּיו, כֵּלִים שֶׁתַּחְתָּיו טְהוֹרִין. \nוּבַיָּשָׁן, טָמֵא; \nרְבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי מְטַהֵר. \nנָתוּן עַל שְׁנֵי תַנּוּרִים, \nטֻמְאָה בֵינֵיהֶם, הֵן טְמֵאִים. \nרְבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי מְטַהֵר. \n", + "ב\nסְרֵידָה שֶׁהִיא נְתוּנָה עַל פִּי הַתַּנּוּר מֻקָּף צָמִיד פָּתִיל, \nטֻמְאָה תַחְתֶּיהָ אוֹ עַל גַּבָּהּ, הַכֹּל טָמֵא. \nוּכְנֶגֶד אֲוֵירוֹ שֶׁלַּתַּנּוּר, טָהוֹר. \nטֻמְאָה כְנֶגֶד אֲוִירוֹ שֶׁלַּתַּנּוּר, <וּכְנֶגֶד>\nכְּנֶגְדּוֹ עַד הָרָקִיעַ טָמֵא. \n", + "ג\nנֶסֶר שֶׁהוּא נָתוּן עַל פִּי תַנּוּר יָשָׁן, \nוְיוֹצֵא מִזֶּה וּמִזֶּה טֶפַח, אֲבָל לֹא מִן הַצְּדָדִין, \nטֻמְאָה בְצַד זֶה, \nכֵּלִים שֶׁבְּצַד הַשֵּׁנִי טְהוֹרִין. \nרְבִּי יוֹסֵה מְטַמֵּא. \nהַבְּטַח אֵינוּ מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה. \nהָיָה בוֹ זִיז, \nרְבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר: \nאֵינוּ מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה. \nרְבִּי יְהוֹשֻׁעַ אוֹמֵר: \nרוֹאִין אֶת הַבְּטַח כְּאִלּוּ אֵינוּ, \nוְזִיז הָעֶלְיוֹן מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה. \n", + "ד\nסַנְדָּל שֶׁלַּעֲרֵיסָה שֶׁפְּחָתוֹ לְתוֹךְ הַבַּיִת, \nאִם יֶשׁ בּוֹ פוֹתֵחַ טֶפַח, הַכֹּל טָמֵא; \nוְאִם לָאו, מוֹנִים בּוֹ כְּדֶרֶךְ שֶׁמּוֹנִים בַּמֵּת. \n", + "ה\nקוֹרוֹת הַבַּיִת וְהָעֲלִיָּה שֶׁאֵין עֲלֵיהֶן מַעֲזֵיבָה, וְהֵן מְכֻוָּנוֹת, \nטֻמְאָה תַחַת אַחַת מֵהֶן, תַּחְתֶּיהָ טָמֵא; \nמִן הַתַּחְתּוֹנָה לָעֶלְיוֹנָה, בֵּינֵיהֶם טָמֵא; \nעַל גַּבֵּי הָעֶלְיוֹנָה, כְּנֶגְדּוֹ עַד הָרָקִיעַ טָמֵא. \n\nו\nהָיוּ הָעֶלְיוֹנוֹת כְּבֵין הַתַּחְתּוֹנוֹת, <הַתַּחְתּוֹנָה>\nוְטֻמְאָה תַחַת אַחַת מֵהֶן, תַּחַת כֻּלָּם טָמֵא; \nעַל גַּבֵּיהֶן, כְּנֶגְדּוֹ עַד הָרָקִיעַ טָמֵא. \n", + "ז\nקוֹרָה שֶׁהִיא נְתוּנָה מִכֹּתֶל לְכֹתֶל, \nוְטֻמְאָה תַחְתֶּיהָ, \nאִם יֶשׁ פּוֹתֵחַ טֶפַח, \nמְבִיאָה אֶת הַטֻּמְאָה תַחַת כֻּלָּהּ; \nוְאִם לָאו, \nטֻמְאָה בוֹקַעַת וְעוֹלָה וּבוֹקַעַת וְיוֹרֶדֶת. \n\nח\nוְכַמָּה יְהֵא בְהֶקֵּפָהּ וִיהֵא בָהּ פּוֹתֵחַ טֶפַח? \nבִּזְמַן שֶׁהִיא עֲגֻלָּה, הֶקֵּפָהּ שְׁלֹשָׁה טְפָחִים. \nבִּזְמַן שֶׁהִיא מְרֻבַּעַת, אַרְבָּעָה טְפָחִים, \nשֶׁהַמְרֻבָּע יָתֵר עַל הֶעָגוּל רְבִיעַ. \n", + "ט\nעַמּוּד שֶׁהוּא מֻטָּל בְּאָוֵיר, \nאִם יֵשׁ בּוֹ הֶקֵּף עֶשְׂרִים וְאַרְבָּעָה טֶפַח, \nמֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה תַחַת דַּפְנוֹ, \nוְאִם לָאו, טֻמְאָה בוֹקַעַת וְעוֹלָה, \nוּבוֹקַעַת וְיוֹרֶדֶת. \n", + "י\nכַּזַּיִת מִן הַמֵּת מֻדְבָּק לְאַסְקֻפָּה, \nרְבִּי אֱלִיעֶזֶר מְטַמֵּא אֶת הַבַּיִת. \nרְבִּי יְהוֹשֻׁעַ מְטַהֵר. \nהָיָה נָתוּן תַּחַת הָאַסְקֻפָּה, \nיִדּוֹן מַחְצָה לְמַחְצָה. \nמֻדְבָּק לִשְׁקוֹף, הַבַּיִת טָמֵא. \nרְבִּי יוֹסֵה מְטַהֵר. \nהָיָה נָתוּן בְּתוֹךְ הַבַּיִת, \nהַנּוֹגֵעַ בַּשָּׁקוֹף טָמֵא; \nהַנּוֹגֵעַ בָּאַסְקֻפָּה, \nרְבִּי אֱלִיעֶזֶר מְטַמֵּא. \nרְבִּי יְהוֹשֻׁעַ אוֹמֵר: \nמִטֶּפַח וּלְמַטָּן, טָהוֹר, \nמִטֶּפַח וּלְמַעְלָן, טָמֵא. \n\n\n\n" + ], + [ + "א\nהָעוֹשֶׂה מָאוֹר כַּתְּחִלָּה, \nשֵׁעוּרוֹ כִּמְלֹא מַקְדֵּחַ גָּדוֹל שֶׁלַּלִּשְׁכָּה. \nשִׁירֵי הַמָּאוֹר, רוּם אֶצְבָּעַיִם עַל רֹחַב הַגֻּדָּל. \nאֵלּוּ הֵן שִׁירֵי הַמָּאוֹר? \nחַלּוֹן שֶׁסְּתָמָהּ וְלֹא הִסְפִּיק לְגָמְרָהּ. \nחֲרָרוּהוּ מַיִם אוֹ שְׁרָצִים, \nאוֹ שֶׁאֲכָלַתּוּ מַלַּחַת, \nשֵׁעוּרוֹ מְלֹא אֶגְרוֹף. \nחָשַׁב עָלָיו לְתַשְׁמִישׁ, \nשֵׁעוּרוֹ פוֹתֵחַ טֶפַח; \nלְמָאוֹר, \nשֵׁעוּרוֹ מְלֹא מַקְדֵּחַ. \n\nב\nהַסְּרֵיגוֹת וְהָרְפָפוֹת מִצְטָרְפוֹת כִּמְלֹא מַקְדֵּחַ, \nדִּבְרֵי בֵית שַׁמַּי. \nוּבֵית הֶלֵּל אוֹמְרִים: \nעַד שֶׁיְּהֵא בְמָקוֹם אֶחָד כִּמְלֹא מַקְדֵּחַ. <שֶׁיְּהוּא> \nלְהָבִיא אֶת הַטֻּמְאָה וּלְהוֹצִיא אֶת הַטֻּמְאָה. \nרְבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר: \nלְהָבִיא אֶת הַטֻּמְאָה, \nאֲבָל לְהוֹצִיא אֶת הַטֻּמְאָה, בְּפוֹתֵחַ טֶפַח. \n", + "ג\nחַלּוֹן שֶׁהִיא לָאֲוִיר, \nשֵׁעוּרָהּ מְלֹא מַקְדֵּחַ. \nבָּנָה בַיִת חוּצָה לָהּ, <בֵית>\nשֵׁעוּרָהּ בְּפוֹתֵחַ טֶפַח. \nנָתַן הַתִּקְרָה בְאֶמְצַע הַחַלּוֹן, \nהַתַּחְתּוֹן פּוֹתֵחַ טֶפַח, \nוְהָעֶלְיוֹן מְלֹא מַקְדֵּחַ. \n", + "ד\nהַחֹר שֶׁבַּדֶּלֶת, \nשֵׁעוּרוֹ מְלֹא אֶגְרוֹף. \nדִּבְרֵי רְבִּי עֲקִיבָה. \nרְבִּי טַרְפוֹן אוֹמֵר: \nבְּפוֹתֵחַ טֶפַח. \nשִׁיֵּר בָּהּ הֶחָרָשׁ מִלְּמַטָּן אוֹ מִלְּמַעְלָן, \nהֱגִיפָהּ וְלֹא מֵרְקָהּ, \nאוֹ שֶׁפְּתָחַתּוּ הָרוּחַ, \nשֵׁעוּרוֹ מְלֹא אֶגְרוֹף. \n", + "ה\nהָעוֹשֶׂה מָקוֹם לַקָּנֶה, וְלָאַסְפְּתֵי וְלַנֵּר, \nשֵׁעוּרוֹ כָל שֶׁהוּא, \nכְּדִבְרֵי בֵית שַׁמַּי. \nוּבֵית הֶלֵּל אוֹמְרִים: \nבְּפוֹתֵחַ טֶפַח. \nלָזוּן אֶת עֵינָיו, וּלְדַבֵּר עִם חֲבֵרוֹ, וּלְתַשְׁמִישׁ, \nבְּפוֹתֵחַ טֶפַח. \n", + "ו\nאֵלּוּ מְמַעֲטִים אֶת הַטֶּפַח: \nפָּחוּת מִכַּזַּיִת בָּשָׂר מְמַעֵט עַל יְדֵי רֹבַע עֲצָמוֹת. \nפָּחוּת מֵעֶצֶם כִּשְׂעוֹרָה מְמַעֵט עַל יְדֵי כַזַּיִת בָּשָׂר. \nפָּחוּת מִכַּזַּיִת מִן הַמֵּת, \nפָּחוּת מִכַּזַּיִת מִן הַנְּבֵלָה, \nפָּחוּת מִכָּעֲדָשָׁה מִן הַשֶּׁרֶץ, \nפָּחוּת מִכַּבֵּיצָה אֳכָלִים, \nהַתְּבוּאָה שֶׁבַּחַלּוֹן, \nוְכַכַּי שֶׁיֶּשׁ בָּהּ מַמָּשׁ, <וְכַכַּאִיי>\nוְנִבְלַת הָעוֹף הַטָּהוֹר שֶׁלֹּא חָשַׁב עָלֶיהָ, \nוְנִבְלַת עוֹף הַטָּמֵא שֶׁחָשַׁב עָלֶיהָ וְלֹא הִכְשִׁירָהּ, \nאוֹ הִכְשִׁירָהּ וְלֹא חָשַׁב עָלֶיהָ. \n", + "ז\nאֵלּוּ שֶׁאֵינָן מְמַעֲטִין: \nאֵין הָעֶצֶם מְמַעֵט עַל יְדֵי עֲצָמוֹת, \nוְלֹא בָשָׂר עַל יְדֵי בָשָׂר, \nוְלֹא כַזַּיִת מִן הַנְּבֵלָה, \nוְלֹא כָעֲדָשָׁה מִן הַשֶּׁרֶץ, \nוְלֹא כַבֵּיצָה אֳכָלִין, \nוְלֹא כַכַּי שֶׁאֵין בָּהּ מַמָּשׁ, <כַכַּאִי>\nוְלֹא נִבְלַת הָעוֹף הַטָּהוֹר שֶׁחָשַׁב עָלֶיהָ, \nוְלֹא נִבְלַת עוֹף הַטָּמֵא שֶׁחָשַׁב עָלֶיהָ וְהִכְשִׁירָהּ, \nוְלֹא שְׁתִי וְעֵרֶב הַמְנֻגָּעִין, \nוְלֹא נְבֵלָה מִבֵּית הַפְּרַס. <מחוק 'לבנה' וכתוב 'נְבֵילָה' על המחיקה> \nדִּבְרֵי רְבִּי מֵאִיר. \nוַחֲכָמִים אוֹמְרִים: \nהַנְּבֵלָה מְמַעֶטֶת וְהַטָּמֵא אֵינוּ מְמַעֵט <'לבנה' מחוק 'ממעט'> \n \n\n\n" + ], + [ + "א\nהַזִּיז מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה בְּכָל שֶׁהוּא. \nהַגִּזְרָה וְהַגִּבְלִית, בְּפוֹתֵחַ טֶפַח. \nאֵי זֶה הוּא זִיז? \nשֶׁפָּנָיו לְמַטָּן. \nוְגִזְרָה? \nשֶׁפָּנֶיהָ לְמַעְלָן. \nוּבַמָּה אָמָרוּ: \nהַזִּיז מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה כָל שֶׁהוּא? \nבְּזִיז שֶׁהוּא גָבוֹהַּ מִן הַפֶּתַח שְׁלֹשָׁה נִדְבָּכִין, \nשֶׁהֵן שְׁנֵים עָשָׂר טֶפַח. \nיָתֵר מִכֵּן, מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה בְפוֹתֵחַ טֶפַח. \nוְהָעֲטָרוֹת וְהַפִּתּוּחִין, \nמְבִיאִין אֶת הַטֻּמְאָה בְפוֹתֵחַ טֶפַח. \n", + "ב\nזִיז שֶׁעַל גַּבֵּי הַפֶּתַח, \nמֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה בְפוֹתֵחַ טֶפַח; \nשֶׁעַל גַּבֵּי הַחַלּוֹן, רוּם אֶצְבָּעַיִם, \nוְשֶׁעַל גַּבֵּי מְלֹא מַקְדֵּחַ, כָּל שֶׁהוּא; \nרְבִּי יוֹסֵה אוֹמֵר: \nמְלוֹאוֹ. \n", + "ג\nקָנֶה שֶׁעַל גַּבֵּי הַפֶּתַח, \nאֲפִלּוּ גָבוֹהַּ מֵאָה אַמָּה, \nמֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה כָל שֶׁהוּא, \nדִּבְרֵי רְבִּי יְהוֹשֻׁעַ. \nרְבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי אוֹמֵר: \nאַל יַחְמִיר זֶה מִן הַזִּיז! \n", + "ד\nזִיז שֶׁהוּא סוֹבֵב אֶת כָּל הַבַּיִת, \nוְאוֹכֵל בַּפֶּתַח שָׁלוֹשׁ אֶצְבָּעוֹת, \nטֻמְאָה בַבַּיִת, \nכֵּלִים שֶׁתַּחְתָּיו טְמֵאִים; \nטֻמְאָה תַחְתָּיו, \nרְבִּי אֱלִיעֶזֶר מְטַמֵּא אֶת הַבַּיִת, \nרְבִּי יְהוֹשֻׁעַ מְטַהֵר. \nוְכֵן בְּחָצֵר שֶׁהִיא מֻקֶּפֶת אַכְסַדְרָה. \n", + "ה\nשְׁנֵי זִיזִין זֶה עַל גַּבֵּי זֶה, \nיֵשׁ בָּהֶן פּוֹתֵחַ טֶפַח וּבֵינֵיהֶן פּוֹתֵחַ טֶפַח, \nטֻמְאָה תַחְתֵּיהֶן, תַּחְתֵּיהֶן טָמֵא; \nבֵּינֵיהֶן, בֵּינֵיהֶן טָמֵא; \nעַל גַּבֵּיהֶן, כְּנֶגֶד הָרָקִיעַ טָמֵא. \n\nו\nהָיָה הָעֶלְיוֹן עוֹדֵף עַל הַתַּחְתּוֹן פּוֹתֵחַ טֶפַח, \nטֻמְאָה תַחְתֵּיהֶן אוֹ בֵינֵיהֶן, \nתַּחְתֵּיהֶן וּבֵינֵיהֶן טָמֵא; \nעַל גַּבֵּיהֶן, כְּנֶגְדּוֹ עַד הָרָקִיעַ טָמֵא. \n\nז\nהָיָה הָעֶלְיוֹן עוֹדֵף עַל הַתַּחְתּוֹן פָּחוּת מִטֶּפַח, \nטֻמְאָה תַחְתֵּיהֶן אוֹ בֵינֵיהֶן, \nתַּחְתֵּיהֶן וּבֵינֵיהֶן טָמֵא; \nבֵּינֵיהֶן אוֹ תַחַת הַמּוֹתָר, \nרְבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר: \nתַּחְתֵּיהֶן וּבֵינֵיהֶן טָמֵא. \nרְבִּי יְהוֹשֻׁעַ אוֹמֵר: \nבֵּינֵיהֶן תַּחַת הַמּוֹתָר, טָמֵא, \nוְתַחְתֵּיהֶן, טָהוֹר. \n", + "ח\nיֵשׁ בָּהֶן פּוֹתֵחַ טֶפַח וְאֵין בֵּינֵיהֶן פּוֹתֵחַ טֶפַח, \nטֻמְאָה תַחְתֵּיהֶן, תַּחְתֵּיהֶן טָמֵא; \nבֵּינֵיהֶן אוֹ עַל גַּבֵּיהֶן, \nכְּנֶגְדּוֹ וְעַד הָרָקִיעַ טָמֵא. \n", + "ט\nאֵין בָּהֶן פּוֹתֵחַ טֶפַח, \nבֵּין שֶׁיֵּשׁ בֵּינֵיהֶן פּוֹתֵחַ טֶפַח, \nבֵּין שֶׁאֵין בֵּינֵיהֶן פּוֹתֵחַ טֶפַח, \nטֻמְאָה תַחְתֵּיהֶן, טָמֵא;\nבֵּינֵיהֶן אוֹ עַל גַּבֵּיהֶן, \nטֻמְאָה בוֹקַעַת וְעוֹלָה וּבוֹקַעַת וְיוֹרֶדֶת. \nוְכֵן שְׁתֵּי יְרִיעוֹת שֶׁהֵן גְּבוֹהוֹת מִן הָאָרֶץ פּוֹתֵחַ טֶפַח. \n\n\n\n" + ], + [ + "א\nסָגוֹס עָבֶה וְכֹפֶת עָבֶה, \nאֵינָן מְבִיאִין אֶת הַטֻּמְאָה, \nעַד שֶׁיְּהוּ גְבוֹהִין מִן הָאָרֶץ פּוֹתֵחַ טֶפַח. \nקְפִלִּין זוֹ עַל גַּבֵּי זוֹ, \nאֵינָן מְבִיאוֹת אֶת הַטֻּמְאָה, \nעַד שֶׁתְּהֵא הָעֶלְיוֹנָה גְבוֹהָה מִן הָאָרֶץ פּוֹתֵחַ טֶפַח. \nטַבְלָיוֹת אֵינָן מְבִיאוֹת אֶת הַטֻּמְאָה, \nעַד שֶׁתְּהֵא הָעֶלְיוֹנָה גְבוֹהָה מִן הָאָרֶץ פּוֹתֵחַ טֶפַח. \nאִם הָיוּ שֶׁלַּשַּׁיִשׁ, \nטֻמְאָה בוֹקַעַת וְעוֹלָה וּבוֹקַעַת וְיוֹרֶדֶת. \n", + "ב\nטַבְלָיוֹת שֶׁלָּעֵץ שֶׁהֵן נוֹגְעוֹת זוֹ בָזוֹ בְקַרְנוֹתֵיהֶן, \nוְהֵן גְּבוֹהוֹת מִן הָאָרֶץ פּוֹתֵחַ טֶפַח, \nטֻמְאָה תַחַת אַחַת מֵהֶן, \nהַנּוֹגֵעַ בַּשְּׁנִיָּה טָמֵא טֻמְאַת שִׁבְעָה; \nכֵּלִים שֶׁתַּחַת הָרִאשׁוֹנָה טְמֵאִין, \nוְשֶׁתַּחַת הַשְּׁנִיָּה טְהוֹרִין. \nוְהַשֻּׁלְחָן אֵינוּ מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה, \nעַד שֶׁיְּהֵא בוֹ רִבּוּעַ בְּפוֹתֵחַ טֶפַח. \n", + "ג\nחֲבִיּוֹת שֶׁהֵן יוֹשְׁבוֹת עַל שׁוּלֵיהֶן, <חָבִיּוֹת>\nאוֹ מֻטּוֹת עַל צִדְדֵיהֶן, \nבְּאָוֵיר, \nוְהֵן נוֹגְעוֹת זוֹ בָזוֹ בְּפוֹתֵחַ טֶפַח, \nטֻמְאָה תַחַת אַחַת מֵהֶן, \nטֻמְאָה בוֹקַעַת וְעוֹלָה וּבוֹקַעַת וְיוֹרֶדֶת. \nבַּמֵּי דְבָרִים אֲמוּרִים? \nבִּטְהוֹרוֹת. \nאֲבָל אִם הָיוּ טְמֵאוֹת, \nאוֹ גְבוֹהוֹת מִן הָאָרֶץ פּוֹתֵחַ טֶפַח, \nטֻמְאָה תַחַת אַחַת מֵהֶן, \nתַּחַת כֻּלָּם טָמֵא. \n", + "ד\nבַּיִת שֶׁחֲצָצוֹ בִנְסָרִים אוֹ בִירִיעוֹת, \nמִן הַצְּדָדִין אוֹ מִן הַקּוֹרוֹת, \nטֻמְאָה בַבַּיִת, כֵּלִים שֶׁבַּחֲצָץ טְהוֹרִין; \nטֻמְאָה בַחֲצָץ, הַכֵּלִים שֶׁבַּבַּיִת טְמֵאִין, \nוְהַכֵּלִים שֶׁבַּחֲצָץ, \nאִם יֶשׁ בָּהֶן פּוֹתֵחַ טֶפַח, טְמֵאִין, \nוְאִם לָאו, טְהוֹרִין. \n", + "ה\nחֲצָצוֹ מֵאַרְצוֹ, \nטֻמְאָה בַחֲצָץ, \nכֵּלִים שֶׁבַּבַּיִת טְמֵאִין; \nטֻמְאָה בַבַּיִת, \nכֵּלִים שֶׁבַּחֲצָץ, \nאִם יֵשׁ בִּמְקוֹמָן טֶפַח עַל רוּם טֶפַח, טְהוֹרִין, \nוְאִם לָאו, טְמֵאִין, \nשֶׁאַרְצוֹ שֶׁלַּבַּיִת כָּמוֹהוּ עַד הַתְּהוֹם. \n", + "ו\nבַּיִת שֶׁהוּא מָלֵא תֶבֶן, \nוְאֵין בֵּינוֹ לְבֵין הַקּוֹרוֹת פּוֹתֵחַ טֶפַח, \nטֻמְאָה בִפְנִים, \nכֵּלִים שֶׁכְּנֶגֶד הַיְצִיאָה טְמֵאִין; \nטֻמְאָה בַחוּץ, \nכֵּלִים שֶׁבִּפְנִים, \nאִם יֵשׁ בִּמְקוֹמָן טֶפַח עַל רוּם טֶפַח, טְהוֹרִין, \nוְאִם לָאו, טְמֵאִין. \nאִם יֵשׁ בֵּין הַתֶּבֶן לַקּוֹרוֹת פּוֹתֵחַ טֶפַח, \nבֵּין כָּךְ וּבֵין כָּךְ, טְמֵאִין. \n", + "ז\nבַּיִת שֶׁמִּלָּהוּ עָפָר אוֹ צְרוֹרוֹת, בִּטְּלוֹ, \nוְכֵן כְּרִי שֶׁלַּתְּבוּאָה, \nאוֹ גַל שֶׁלִּצְרוֹרוֹת, \nאֲפִלּוּ כְגַלּוֹ שֶׁלְּעָכָן, \nאֲפִלּוּ טֻמְאָה בְצַד הַכֵּלִים, \nטֻמְאָה בוֹקַעַת וְעוֹלָה וּבוֹקַעַת וְיוֹרֶדֶת. \n", + "ח\nחֲצַר הַקֶּבֶר, \nהָעוֹמֵד בְּתוֹכָהּ טָהוֹר, \nעַד שֶׁיְּהֵא בָהּ אַרְבַּע אַמּוֹת, \nכְּדִבְרֵי בֵית שַׁמַּי. \nוּבֵית הֶלֵּל אוֹמְרִים: \nאַרְבָּעָה טְפָחִים. \nקוֹרָה שֶׁעֲשָׂאָהּ גּוֹלֵל לַקֶּבֶר, <גּוֹלֶל! וכל השאר>\nבֵּין עוֹמֶדֶת, בֵּין מֻטָּה עַל צִדָּהּ, \nאֵין טָמֵא אֶלָּא כְנֶגֶד הַפֶּתַח. \nעָשָׂה רֹאשָׁהּ גּוֹלֵל לַקֶּבֶר, \nאֵין טָמֵא אֶלָּא עַד אַרְבָּעָה טְפָחִים, \nבִּזְמַן שֶׁהוּא עָתִיד לָגוּד. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nכֻּלָּהּ חִבּוּר. \n", + "ט\nחָבִית שֶׁהִיא מְלֵאָה מַשְׁקִין טְהוֹרִין, \nוּמֻקֶּפֶת צָמִיד פָּתִיל, \nוַעֲשָׂאָהּ גּוֹלֵל לַקֶּבֶר, \nהַנּוֹגֵעַ בָּהּ טָמֵא טֻמְאַת שִׁבְעָה, \nוְהֶחָבִית וְהַמַּשְׁקִין טְהוֹרִין. \nבְּהֵמָה שֶׁעֲשָׂאָהּ גּוֹלֵל לַקֶּבֶר, \nהַנּוֹגֵעַ בָּהּ טָמֵא טֻמְאַת שִׁבְעָה. \nרְבִּי מֵאִיר אוֹמֵר: \nכָּל שֶׁיֶּשׁ בּוֹ רוּחַ חַיִּים, \nאֵינוּ מְטַמֵּא מִשֵּׁם גּוֹלֵל. \n", + "י\nהַנּוֹגֵעַ בַּמֵּת וְהַנּוֹגֵעַ בְּכֵלִים טְמֵאִין, \nמַאֲהִיל עַל הַמֵּת וּמַאֲהִיל עַל הַכֵּלִים, \nהַנּוֹגֵעַ בַּמֵּת וּמַאֲהִיל עַל הַכֵּלִים, טְהוֹרִין. \nאִם יֵשׁ בְּיָדָיו פוֹתֵחַ טֶפַח, טְמֵאִין. \nשְׁנֵי בָתִּים וּבָהֶן כִּשְׁנֵי חֲצָיֵי זֵיתִים, \nוּפָשַׁט שְׁתֵּי יָדָיו לָהֶם, \nאִם יֵשׁ בְּיָדָיו פּוֹתֵחַ טֶפַח, \nמֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה, \nוְאִם לָאו, אֵינוּ מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה. \n\n\n\n" + ], + [ + "א\nכָּל הַמִּטַּלְטְלִין מְבִיאִין אֶת הַטֻּמְאָה בְעֹבִי הַמַּרְדֵּעַ. \nאָמַר רְבִּי טַרְפוֹן: \nאֶקְפַּח אֶת בָּנַי שֶׁזּוֹ הֲלָכָה מְקֻפַּחַת, \nשֶׁשָּׁמַע הַשּׁוֹמֵעַ וְטָעָה, \nשֶׁהָאִכָּר עוֹבֵר וְהַמַּרְדֵּעַ עַל כְּתֵפוֹ, \nוְהֶאֱהִיל צִדּוֹ אֶחָד עַל הַקֶּבֶר, \nוְטִמּוּהוּ מִשֵּׁם כֵּלִים הַמַּאֲהִילִים עַל הַמֵּת. \nאָמַר רְבִּי עֲקִיבָה: \nאֲנִי אַתְקִין, \nשֶׁיְּהוּ דִבְרֵי חֲכָמִים קַיָּמִין, \nיְהוּ כָל הַמִּטַּלְטְלִין מְבִיאִין אֶת הַטֻּמְאָה \nעַל אָדָן הַנּוֹשְׂאָן בְּעֹבִי הַמַּרְדֵּעַ, <הַנּוֹשְׂאִין! היו\"ד הוספה על ידי המגיה>\nוְעַל עַצְמָן בְּכָל שֶׁהֵן, \nוְעַל שְׁאָר אָדָם וְכֵלִים בְּפוֹתֵחַ טֶפַח. \n", + "ב\nכֵּיצַד? \nכּוּשׁ שֶׁהוּא תָּחוּב בַּכֹּתֶל, \nכַּחֲצִי זַיִת מִתַּחְתָּיו וְכַחֲצִי זַיִת מֵעַל גַּבָּיו, \nאַף עַל פִּי שֶׁאֵינָן מְכֻוָּנִין, טָמֵא. \nנִמְצָא מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה לְעַצְמוֹ בְכָל שֶׁהוּא. \n\nג\nהַקַּדָּר שֶׁהוּא עוֹבֵר וְהַסַּל עַל כְּתֵפוֹ, \nוְהֶאֱהִיל צִדּוֹ אֶחָד עַל הַקֶּבֶר, \nכֵּלִים שֶׁבְּצַד הַשֵּׁנִי טְהוֹרִין. \nאִם יֵשׁ בֶּאֱסַל פּוֹתֵחַ טֶפַח, טְמֵאִין. \nהַתְּלוּלִיּוֹת הַקְּרוֹבוֹת בֵּין לָעִיר בֵּין לַדֶּרֶךְ, \nאֶחָד חֲדָשׁוֹת וְאֶחָד יְשָׁנוֹת, טְמֵאוֹת. \nוּבָרְחוֹקוֹת, \nחֲדָשׁוֹת, טְהוֹרוֹת, \nוִישָׁנוֹת, טְמֵאוֹת. \nאֵיזוֹ הִיא הַקְּרוֹבָה? \nחֲמִשִּׁים אַמָּה. \nוִישָׁנָה? \nשִׁשִּׁים שָׁנָה. \nדִּבְרֵי רְבִּי מֵאִיר. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nקְרוֹבָה, שֶׁאֵין קְרוֹבָה מִמֶּנָּה, \nוִישָׁנָה, שֶׁאֵין אָדָם זכוּרָהּ. \n", + "ד\nהַמּוֹצֵא מֵת כַּתְּחִלָּה מֻשְׁכָּב כְּדַרְכּוֹ, \nנוֹטְלוֹ וְאֶת תְּפוּסָתוֹ. <תבוסתו> \nמָצָא שְׁנַיִם, נוֹטְלָן וְאֶת תְּפוּסָתָן. <תבוסתן> \nמָצָא שְׁלֹשָׁה, \nאִם יֵשׁ בֵּין זֶה לָזֶה מֵאַרְבַּע אַמּוֹת וְעַד שְׁמוֹנֶה, <שְׁמוֹנָה>\nכִּמְלֹא מִטָּה וְקוֹבְרֶיהָ, \nהֲרֵי זֶה שְׁכוּנַת קְבָרוֹת, \nבּוֹדֵק מִמֶּנּוּ וּלְהַלָּן עֶשְׂרִים אַמָּה, \nמָצָא אֶחָד בְּסוֹף עֶשְׂרִים אַמָּה, \nבּוֹדֵק מִמֶּנּוּ וּלְהַלָּן עֶשְׂרִים אַמָּה, \nשֶׁרַגְלַיִם לַדָּבָר, \nשֶׁאִלּוּ מִתְּחִלָּה מְצָאוֹ, \nהָיָה נוֹטְלוֹ וְאֶת תְּפוּסָתוֹ. <תבוסתו>\n", + "ה\nהַבּוֹדֵק, בּוֹדֵק אַמָּה עַל אַמָּה, \nוּמַנִּיחַ אַמָּה, \nעַד שֶׁהוּא מַגִּיעַ לַסֶּלַע אוֹ לִבְתוּלָה. \nהַמּוֹצִיא אֶת הֶעָפָר מִמְּקוֹם הַטֻּמְאָה, \nוְאוֹכֵל בְּדִמְעוֹ. \nוכֵן הַמְפַקֵּחַ בַּגַּל, \nוְאֵינוּ אוֹכֵל בְּדִמְעוֹ. \n", + "ו\nהָיָה בוֹדֵק, \nוְהִגִּיעַ לַנַּחַל, אוֹ לִשְׁלוּלִית, אוֹ לְדֶרֶךְ הָרַבִּים, \nמַפְסִיק. \nשָׂדֶה שֶׁנֶּהֶרְגוּ בָהּ הֲרוּגִים, \nמְלַקֵּט עֶצֶם עֶצֶם, הַכֹּל טָהוֹר. \nהַמְפַנֶּה קִבְרוֹ מִתּוֹךְ שָׂדֵהוּ, \nמְלַקֵּט עֶצֶם עֶצֶם, הַכֹּל טָהוֹר. \nבּוֹר שֶׁמְּטִילִין לְתוֹכוֹ נְפָלִין אוֹ הֲרוּגִין, \nמְלַקֵּט עֶצֶם עֶצֶם, הַכֹּל טָהוֹר. \nאִם הִתְקִינוֹ לַקֶּבֶר מִתְּחִלָּה, \nיֵשׁ לוֹ תְפוּסָה. <תבוסה>\n\n\n\n" + ], + [ + "א\nהַחוֹרֵשׁ אֶת הַקֶּבֶר, \nהֲרֵי זֶה עוֹשֶׂה בֵית פְּרַס. \nעַד כַּמָּה הוּא עוֹשֶׂה? \nמְלֹא מַעֲנָה, מֵאָה אַמָּה, \nבֵּית אַרְבַּעַת סְאִים. \nרְבִּי יוֹסֵה אוֹמֵר: \nאַף בֵּית חָמֵשׁ. \nוּבַמּוֹרָד וּבַמַּעֲלֶה, \nנוֹתֵן רֹבַע כַּרְשַׁנִּים עַל בֹּרֶךְ הַמַּחֲרֵשָׁה, <עוֹד בּוֹרֵךְ>\nעַד מְקוֹם שֶׁיְּצַמְּחוּ שְׁלֹשָׁה כַרְשַׁנִּים זֶה בְצַד זֶה, \nעַד שָׁם הוּא עוֹשֶׂה בֵית פְּרַס. \nרְבִּי יוֹסֵה אוֹמֵר: \nאַף בַּמּוֹרָד, אֲבָל לֹא בַמַּעֲלֶה. <בְּמַעֲלָה>\n", + "ב\nהָיָה חוֹרֵשׁ וְהִטִּיחַ בַּסֶּלַע אוֹ בַגָּדֵר, \nאוֹ שֶׁנִּעֵר הַמַּחֲרֵשָׁה, \nעַד שָׁם הוּא עוֹשֶׂה בֵית פְּרַס. \nרְבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר: \nבֵּית פְּרַס עוֹשֶׂה בֵית פְּרַס. \nרְבִּי יְהוֹשֻׁעַ אוֹמֵר: \nפְּעָמִים עוֹשֶׂה, פְּעָמִים שֶׁאֵינוּ עוֹשֶׂה. \nכֵּיצַד? \nחָרַשׁ חֲצִי מַעֲנָה, \nוְחָזַר וְחָרַשׁ חֶצְיָהּ, וְכֵן הַצְּדָדִין, \nהֲרֵי זֶה עוֹשֶׂה בֵית פְּרַס. \nחָרַשׁ מְלֹא מַעֲנָה, \nוְחָזַר וְחָרַשׁ מִמֶּנּוּ וְלַחוּץ, \nאֵינוּ עוֹשֶׂה בֵית פְּרַס. \n", + "ג\nהַחוֹרֵשׁ מִלָּטֶמְיָה, <מלטומיה> \nוּמִצְּבִירַת הָעֲצָמוֹת, \nוּמִשָּׂדֶה שֶׁאָבַד קֶבֶר בְּתוֹכָהּ, \nאוֹ שֶׁנִּמְצָא בָהּ קֶבֶר, \nהַחוֹרֵשׁ אֶת שֶׁאֵינוּ שֶׁלּוֹ, \nוְכֵן נָכְרִי שֶׁחָרַשׁ, \nאֵינוּ עוֹשֶׂה בֵּית פְּרַס, \n[וְאֵין בֵּית פְּרַס] לַכּוּתִיִּים. \n", + "ד\nשְׂדֵה בֵית פְּרַס עַל גַּבֵּי טְהוֹרָה, \nוְשָׁטְפוּ גְשָׁמִים מִבֵּית פְּרַס לִטְהוֹרָה, \nאֲפִלּוּ אֲדֻמָּה וְהִלְבִּינוּהָ, \nאוֹ לְבָנָה וְהֶאְדִּימוּהָ, \nאֵין עוֹשִׂין אוֹתָהּ בֵּית הַפְּרַס. \n", + "ה\nשָׂדֶה שֶׁאָבַד קֶבֶר בְּתוֹכָהּ, \nוּבָנָה בָהּ בַּיִת וַעֲלִיָּה עַל גַּבָּיו, \nאִם הָיָה פִתְחָהּ שֶׁלָּעֲלִיָּה מְכֻוָּן כְּנֶגֶד פִּתְחוֹ שֶׁלַּבַּיִת, \nהָעֲלִיָּה טְהוֹרָה, \nוְאִם לָאו, הָעֲלִיָּה טְמֵאָה. \nעֲפַר בֵּית פְּרַס וַעֲפַר חוּץ לָאָרֶץ שֶׁבָּא בַיָּרָק, \nמִצְטָרְפִין כְּחוֹתַם מַרְצַפִּין. \nדִּבְרֵי רְבִּי אֱלִיעֶזֶר. \nוַחֲכָמִים אוֹמְרִים: \nעַד שֶׁיִּהוּ בְמָקוֹם אֶחָד כְּחוֹתַם מַרְצַפִּין. \nאָמַר רְבִּי יְהוּדָה: \nמַעֲשֶׂה שֶׁהָיוּ אִגְּרוֹת בָּאוֹת מִמְּדִינַת הַיָּם \nלִבְנֵי כֹהֲנִים גְּדוֹלִים, \nוְהָיוּ בָהֶם כִּסְאָה וּכְסָאתַיִם חוֹתָמוֹת, \nוְלֹא הֵחִישׁוּ לָהֶם מִשֵּׁם טֻמְאָה. \n\n\n\n" + ], + [ + "א\nכֵּיצַד בּוֹצְרִין בֵּית הַפְּרַס? \nמַזִּין עַל הָאָדָם וְעַל הַכֵּלִים, וְשׁוֹנִים, \nוּבוֹצְרִים וּמוֹצִיאִין חוּץ לְבֵית הַפְּרַס, \nוַאֲחֵרִין מְקַבְּלִין מֵהֶן וּמוֹלִיכִין לַגַּת. \nאִם נָגְעוּ אֵלּוּ בָאֵלּוּ, טְמֵאִין, <וָאֵלּוּ>\nכְּדִבְרֵי בֵית הֶלֵּל. \nבֵּית שַׁמַּי אוֹמְרִים: \nאוֹחֵז אֶת הַמַּגָּל בַּסִּיב, \nאוֹ בוֹצֵר בַּצּוּר, \nוְנוֹתֵן לְתוֹךְ כְּפֵישָׁה וּמוֹלִיךְ לַגַּת. \nאָמַר רְבִּי יוֹסֵה: \nבַּמֵּי דְבָרִים אֲמוּרִים? \nבְּכֶרֶם הַנֶּעֱשָׂה בֵית פְּרַס, \nאֲבָל הַנּוֹטֵעַ בֵּית הַפְּרַס, \nיִמָּכֵר לַשּׁוּק. \n", + "ב\nשְׁלֹשָׁה בֵית פְּרָסוֹת הֵן: \nהַחוֹרֵשׁ אֶת הַקֶּבֶר, \nנִטַּעַת כָּל נֶטַע, \nוְאֵינָהּ נִזְרַעַת כָּל זֶרַע, חוּץ מִזֶּרַע הַנִּקְצָר. \nוְאִם עֲקָרוֹ, \nצוֹבֵר אֶת גֳּרָנוֹ לְתוֹכוֹ, \nוְכוֹבְרוֹ בִשְׁתֵּי כְבָרוֹת. \nדִּבְרֵי רְבִּי מֵאִיר. \nוַחֲכָמִים אוֹמְרִים: \nהַתְּבוּאָה בִשְׁתֵּי כְבָרוֹת, \nוְהַקִּטְנִית בְּשָׁלוֹשׁ כְּבָרוֹת. \nוְשׂוֹרֵף אֶת הַקַּשׁ וְאֶת הֶעָצֶה. \nוּמְטַמִּין בְּמַגָּע וּבְמַשָּׂא, \nוְאֵינָן מְטַמִּין בְּאָהֵל. \n", + "ג\nשָׂדֶה שֶׁאָבַד קֶבֶר בְּתוֹכָהּ, \nנִזְרַעַת כָּל זֶרַע, \nוְאֵינָה נִטַּעַת כָּל נֶטַע, \nוְאֵין מְקַיְּמִין בָּהּ אִילָנוֹת, \nחוּץ מֵאִילַן שְׂרָק שֶׁאֵינוּ עוֹשֶׂה פֵרוֹת. \nוּמְטַמֵּא בְמַגָּע וּבְמַשָּׂא וּבְאָהֵל. \n", + "ד\nשְׂדֵה כֻכִּין, \nלֹא נִטַּעַת וְלֹא נִזְרַעַת, \nוַעֲפָרָהּ טָהוֹר, \nוְעוֹשִׂין מִמֶּנָּה תַנּוּרִין לַקֹּדֶשׁ. \nוּמוֹדִין בֵּית שַׁמַּי וּבֵית הֶלֵּל, \nשֶׁבּוֹדְקִין לְעוֹשֵׂי פֶסַח, \nוְאֵין בּוֹדְקִין לִתְרוּמָה. \nוּלְנָזִיר, \nבֵּית שַׁמַּי אוֹמְרִים: \nבּוֹדְקִין. \nוּבֵית הֶלֵּל אוֹמְרִים: \nאֵין בּוֹדְקִין. \nכֵּיצַד הוּא בוֹדֵק? \nמֵבִיא אֶת הֶעָפָר שֶׁהוּא יָכֹל לַהֲסִיטוֹ, \nוְנוֹתֵן לְתוֹךְ כְּבָרָה שֶׁנְּקָבֶיהָ דַקִּים, וּמַמְחֶה. \nאִם נִמְצָא שָׁם עֶצֶם כִּשְׂעוֹרָה, טָמֵא. \n", + "ה\nכֵּיצַד מְטַהֲרִין בֵּית הַפְּרַס? \nנוֹטֵל מִמֶּנּוּ שְׁלֹשָׁה טְפָחִים, \nוְנוֹתֵן עַל גַּבָּיו שְׁלֹשָׁה טְפָחִים. \nאִם נָטַל מֵחֶצְיוֹ אֶחָד שְׁלֹשָׁה טְפָחִים, \nוְנָתַן עַל גַּבֵּי חֶצְיוֹ אַחֵר שְׁלֹשָׁה טְפָחִים, \nטָהוֹר. \nרְבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר: \nאֲפִלּוּ נָטַל מִמֶּנּוּ טֶפַח וּמַחְצָה, \nוְנָתַן עָלָיו טֶפַח וּמַחְצָה מִמָּקוֹם אַחֵר, \nטָהוֹר. \n\nו\nהָרוֹצֵף בֵּית הַפְּרַס בַּאֲבָנִים שֶׁאֵינוּ יָכוֹל לַהֲסִיטָן, \nטָהוֹר. \nרְבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר: \nאַף הָעוֹזֵק בֵּית הַפְּרַס, טָהוֹר. \n", + "ז\nהַמְהַלֵּךְ בֵּית הַפְּרַס עַל אֲבָנִים שֶׁאֵינוּ יָכוֹל לַהֲסִיטָן, \nעַל הָאָדָם וְעַל הַבְּהֵמָה שֶׁכֹּחָן רַע, טָמֵא. \nהַמְהַלֵּךְ בְּאֶרֶץ הָעַמִּים, \nבֶּהָרִים וּבַסְּלָעִים, טָמֵא; \nבַּיָּם וּבַשּׁוּנִית, טָהוֹר. \nוְאֵי זוֹ הִיא הַשּׁוּנִית? <אי זה הוא>\nכָּל מָקוֹם שֶׁהַיָּם עוֹלֶה בְזַעְפּוֹ. \n", + "ח\nהַקּוֹנֶה שָׂדֶה בְסוּרְיָה, סְמוּכָה לְאֶרֶץ יִשְׂרָאֵל, \nאִם יָכוֹל לְהִכָּנֵס לָהּ בְּטַהֲרָה, \nטְהוֹרָה, וְחַיֶּבֶת בַּמַּעַשְׂרוֹת וּבַשְּׁבִיעִית. \nוְאִם אֵינוּ יָכוֹל לְהִכָּנֵס לָהּ בְּטַהֲרָה, \nטְמֵאָה, וְחַיֶּבֶת בַּמַּעַשְׂרוֹת וּבַשְּׁבִיעִית. \nמְדוּרוֹת הַגּוֹיִם, טְמֵאִין. \nכַּמָּה יִשְׁהֵא בְתוֹכָן וִיהֵא צָרִיךְ בְּדִיקָה? \nאַרְבָּעִים יוֹם, אַף עַל פִּי שֶׁאֵין עִמּוֹ אִשָּׁה. \nוְאִם הָיָה עֶבֶד אוֹ אִשָּׁה מְשַׁמְּרִין אוֹתוֹ, \nאֵינוּ צָרִיךְ בְּדִיקָה. <וְאֵינוּ>\n", + "ט\nאֶת מָה הֵם בּוֹדְקִין? \nאֶת בִּיבִים הָעֲמֻקִּין, \nוְאֶת הַמַּיִם הַסְּרוּחִין. \nבֵּית שַׁמַּי אוֹמְרִים: \nאַף הָאַשְׁפַּתּוֹת וְעָפָר הַתּוֹחֵחַ. \nוּבֵית הֶלֵּל אוֹמְרִים: \nכָּל מָקוֹם שֶׁהַחֲזִיר וְהַחֻלְדָּה יְכוּלִים לְהַלְּכוֹ, \nאֵינוּ צָרִיךְ בְּדִיקָה. \n", + "י\nהָאִסְטְוָנוֹת, \nאֵין בָּהֶן מִשֵּׁם מְדוֹר גּוֹיִם. \nרַבָּן שִׁמְעוֹן בֶּן גַּמְלִיאֵל אוֹמֵר: \nעִיר שֶׁחָרָבָה, אֵין בָּהּ מִשֵּׁם מְדוֹר גּוֹיִם. \nמִזְרַח קֵסְרִי <קסרין> \nוּמַעֲרָב קֵסֶרְיוֹן, \nקְבָרוֹת. \nוּמִזְרַח עַכּוֹ, \nהָיָה סָפֵק, וְטִהֲרוּהוּ חֲכָמִים. \nרֶבִּי וּבֵית דִּינוֹ נִמְנוּ עַל קֵינֵי וְטִהֲרוּהָ. \n", + "יא\nעֲשָׂרָה מְקוֹמוֹת אֵין בָּהֶן מִשֵּׁם מְדוֹר גּוֹיִם: \nאָהֳלֵי הָעַרְבִיִּים, \nוְהַסֻּכּוֹת, \nוְהַצְּרִיפִין, \nוְהַבּוֹרְגְּנִין, \nוְהַלִּקְטָיוֹת, \nוּבֵית שַׁעַר, \nוַאֲוֵירָה שֶׁלֶּחָצֵר, \nוְהַמַּרְחֵץ, \nוּמְקוֹם הַחִצִּים, \nוּמְקוֹם הַלִּגְיוֹנוֹת. \n\n\n\n" + ] + ], + "sectionNames": [ + "Chapter", + "Mishnah" + ] +} \ No newline at end of file diff --git a/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Oholot/Hebrew/Mishnah, ed. 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", + "אלו מטמאין במגע ובמשא. ואינן מטמאין באהל. עצם כשעורה. וארץ העובדי כוכבים. ובית הפרס. אבר מן המת. ואבר מן החי שאין עליהן בשר כראוי. השדרה והגלגולת שחסרו. כמה הוא חסרון בשדרה. בית שמאי אומרים שתי חוליות. ובית הלל אומרים אפילו חוליה אחת. ובגלגולת. בית שמאי אומרים במלוא מקדח. ובית הלל אומרים כדי שינטל מן החי וימות. באיזה מקדח אמרו. בקטן של רופאים. דברי ר' מאיר. וחכמים אומרים בגדול של לשכה: ", + "הגולל והדופק. מטמאין במגע ובאהל. ואינן מטמאין במשא. ר' אליעזר אומר מטמאין במשא. ר' יהושע אומר אם יש תחתיהן עפר קבורות מטמאין במשא. ואם לאו אינן מטמאין במשא. איזהו הדופק. את שהגולל נשען עליו. אבל דופק דופקין טהור: ", + "אלו שאם חסרו טהורין. כזית מן המת. וכזית נצל. ומלוא תרווד רקב. ורביעית דם. ועצם כשעורה. ואבר מן החי שחסר עצמו: ", + "השדרה והגולגולת משני מתים. ורביעית דם משני מתים. ורובע עצמות משני מתים. ואבר מן המת משני מתים. ואבר מן החי משני אנשים. ר' עקיבא מטמא. וחכמים מטהרין: ", + "עצם כשעורה שנחלק לשנים. רבי עקיבא מטמא. ורבי יוחנן בן נורי מטהר. אמר ר' יוחנן בן נורי. לא אמרו עצמות כשעורה. אלא עצם כשעורה. רובע עצמות שנדקדקו ואין בכל אחד ואחד עצם כשעורה. רבי שמעון מטהר. וחכמים מטמאין. אבר מן החי שנחלק לשנים. טהור. רבי יוסי מטמא. ומודה שאם ניטל חצאים. שהוא טהור: " + ], + [ + " כל המטמאין באהל שנחלקו והכניסן לתוך הבית. ר' דוסא בן הרכינס מטהר. וחכמים מטמאים. כיצד הנוגע בכשני חציי זיתים מן הנבילה. או נושאן. במת. הנוגע בכחצי זית ומאהיל על כחצי זית. או נוגע בכחצי זית וכחצי זית מאהיל עליו. מאהיל על כשני חציי זיתים. מאהיל על כחצי זית וכחצי זית מאהיל עליו. ר' דוסא בן הרכינס מטהר וחכמים מטמאין אבל הנוגע בכחצי זית ודבר אחר מאהיל עליו ועל כחצי זית. או מאהיל על כחצי זית ודבר אחר מאהיל עליו ועל כחצי זית טהור. אמר ר' מאיר אף בזה רבי דוסא בן הרכינס מטהר וחכמים מטמאין. הכל טמא חוץ מן המגע עם המשא. והמשא עם האהל. זה הכלל. כל שהוא משם אחד טמא. משני שמות טהור: ", + "מלא תרווד רקב שנתפזר בתוך הבית. הבית טמא. ורבי שמעון מטהר. רביעית דם שנבלעה בתוך הבית. הבית טהור. נבלעה בכסות. אם מתכבסת ויוצא ממנה רביעית דם. טמאה. ואם לאו. טהורה שכל הבלוע שאינו יכול לצאת. טהור: ", + "נשפך באויר. אם היה מקומו קטפרס. והאהיל על מקצתו. טהור. היה אשבורן. או שקרש. טמא. נשפך על האסקופה והיא קטפרס. בין מבפנים בין מבחוץ. והבית מאהיל עליו. טהור. היה אשבורן או שקרש. טמא. כל שבמת טמא. חוץ מן השינים והשער והצפורן ובשעת חבורו הכל טמא: ", + "כיצד המת מבחוץ ושערו בפנים. הבית טמא. עצם שיש עליו כזית בשר. הכניס מקצתו מבפנים והבית מאהיל עליו. טמא. שני עצמות ועליהן כשני חצאי זיתים בשר. הכניס מקצתם מבפנים. והבית מאהיל עליהם טמא. היו תחובים בידי אדם טהור. שאין חבורי אדם חבור: ", + "איזהו דם תבוסה. המת שיצא ממנו שמינית בחייו ושמינית במותו. דברי ר' עקיבא. רבי ישמעאל אומר רביעית בחייו ורביעית במותו. ניטל מזה ומזה רביעית ר' אליעזר בר' יהודה אומר זה וזה כמים. איזהו דם תבוסה. צלוב שדמו שותת. ונמצא תחתיו רביעית דם טמא. אבל המת שדמו מנטף. ונמצא תחתיו רביעית דם טהור. רבי יהודה אומר לא כי אלא השותת טהור. והמנטף טמא: ", + "כזית מן המת פתחו בטפח. והמת פתחו בארבעה טפחים להציל הטומאה על הפתחים. אבל להוציא הטומאה. בפותח טפח. גדול מכזית כמת. רבי יוסי אומר השדרה והגולגולת כמת: ", + "טפח על טפח על רום טפח מרובע. מביא את הטומאה. וחוצץ בפני הטומאה. כיצד ביב שהוא קמור תחת הבית יש בו פותח טפח ויש ביציאתו פותח טפח. טומאה בתוכו הבית טהור. טומאה בבית מה שבתוכו טהור. שדרך הטומאה לצאת ואין דרכה להכנס. יש בו פותח טפח ואין ביציאתו פותח טפח הטומאה בתוכו הבית טמא. טומאה בבית מה שבתוכו טהור שדרך הטומאה לצאת ואין דרכה להכנס. אין בו פותח טפח ואין ביציאתו פותח טפח. טומאה בתוכו. הבית טמא. טומאה בבית. מה שבתוכו טמא. אחד חור שחררוהו מים. או שרצים. או שאכלתו מלחת. וכן מרבך של אבנים. וכן סואר של קורות. רבי יהודה אומר. כל אהל שאינו עשוי בידי אדם אינו אהל. ומודה בשקיפים ובסלעים: " + ], + [ + " מגדל שהוא עומד באויר. טומאה בתוכו. כלים שבעוביו טהורים. טומאה בעוביו. כלים שבתוכו טהורים. ר' יוסי אומר מחצה למחצה. היה עומד בתוך הבית. טומאה בתוכו. הבית טמא. טומאה בבית. מה שבתוכו טהור. שדרך הטומאה לצאת ואין דרכה להכנס. כלים שבינו לבין הארץ. שבינו לבין הכותל. שבינו לבין הקורות. אם יש שם פותח טפח. טמאין. ואם לאו טהורין. טומאה שם הבית טמא: ", + "תיבת המגדל יש בה פותח טפח ואין ביציאתה פותח טפח. טומאה בתוכה הבית טמא. טומאה בבית מה שבתוכה טהור שדרך הטומאה לצאת ואין דרכה להכנס. ר' יוסי מטהר. מפני שהוא יכול להוציאה לחצאים או לשרפה במקומה: ", + "היה עומד בתוך הפתח ונפתח לחוץ. טומאה בתוכו הבית טהור. טומאה בבית מה שבתוכו טמא שדרך הטומאה לצאת ואין דרכה להכנס. היתה מוכני שלו משוכה לאחוריו. שלש אצבעות. טומאה שם כנגד הקורות. הבית טהור. במה דברים אמורים בזמן שיש שם פותח טפח. ואינה יוצאה והמגדל בא במדה. " + ], + [ + "תנור שהוא עומד בתוך הבית. ועינו קמורה לחוץ. והאהילו עליו קוברי המת. בית שמאי אומרים הכל טמא. ובית הלל אומרים התנור טמא. והבית טהור. רבי עקיבא אומר אף התנור טהור: ", + "ארובה שבין הבית לעליה. וקדרה נתונה עליה. ונקובה בכונס משקה. בית שמאי אומרים הכל טמא ובית הלל אומרים הקדרה טמאה. ועליה טהורה. רבי עקיבא אומר אף הקדרה טהורה: ", + "היתה שלימה בית הלל אומרים מצלת על הכל. בית שמאי אומרים אינה מצלת אלא על האוכלים ועל המשקים ועל כלי חרס. חזרו בית הלל להורות כדברי בית שמאי: ", + "לגין שהוא מלא משקין טהורין. הלגין טמא טומאת שבעה. והמשקין טהורין. ואם פינן בכלי אחר טמאין. האשה שהיא לשה בעריבה. האשה והעריבה טמאים טומאת שבעה. והבצק טהור. ואם פינתו לכלי אחר טמא. חזרו בית הלל להורות כדברי בית שמאי: ", + "היו כלי גללים כלי אבנים כלי אדמה הכל טהור. היה כלי טהור לקדש ולחטאת. הכל טהור. שהכל נאמנין על החטאת. מפני שהכלים טהורין. וכלי חרס טהורין. ומצילין עם דפנות אהלים: ", + "כיצד הבור והדות שבבית. וכפישה נתונה עליו. טהור. אם היתה באר חלקה. או כוורת פחותה. וכפישה נתונה עליה. טמא. אם היה נסר חלק או סרידה שאין לה גפיים. טהור. שאין הכלים מצילים עם דפנות אהלים. עד שיהא להן דפנות. וכמה תהא הדופן. טפח. היה לה חצי טפח מכאן. וחצי טפח מכאן. אינה דופן. עד שיהא לה טפח ממקום אחר: ", + "כשם שמצילין מבפנים. כך מצילין מבחוץ. כיצד כפישה שהיא נתונה על היתדות מבחוץ. טומאה תחתיה. כלים שבכפישה טהורים. אם היה כותל חצר. או כותל גנה. אינו מציל. קורה שהיתה נתונה מכותל לכותל. וקדרה תלויה בה. טומאה תחתיה. כלים שבקדרה. רבי עקיבא מטהר וחכמים מטמאין: " + ], + [ + " אדם וכלים נעשין אהלין לטמא אבל לא לטהר כיצד ארבעה נושאין את הנדבך. טומאה תחתיו. כלים שעל גביו טמאין. טומאה על גביו. כלים שתחתיו טמאים. ר' אליעזר מטהר. נתון על ארבעה כלים. אפילו כלי גללים. כלי אבנים. כלי אדמה. טומאה תחתיו. כלים שעל גביו טמאים. טומאה על גביו. כלים שתחתיו טמאים. נתון על ארבעה אבנים או על דבר שיש בו רוח חיים. טומאה תחתיו כלים שעל גביו טהורין. טומאה על גביו. כלים שתחתיו טהורין: ", + "קוברי המת שהיו עוברים באכסדרה. והגיף אחד מהן את הדלת. וסמכו במפתח. אם יכול הדלת לעמוד בפני עצמו טהור. ואם לאו טמא. וכן חבית של גרוגרות. או קופה של תבן. שהן נתונות בחלון. אם יכולין הגרוגרות והתבן לעמוד בפני עצמן טהורין. ואם לאו טמאין. בית שחצצו בקנקנים. וטח בטיח. אם יכול הטיח לעמוד בפני עצמו. טהור. ואם לאו טמא: ", + "כותל המשמש את הבית. ידון מחצה למחצה. כיצד. כותל שהוא לאויר. והטומאה בתוכו. מחציו ולפנים הבית טמא. והעומד מלמעלן טהור. מחציו ולחוץ הבית טהור. והעומד מלמעלן טמא. מחצה למחצה הבית טמא. והעומד מלמעלן. ר' מאיר מטמא. וחכמים מטהרין. רבי יהודה אומר כל הכותל לבית: ", + "כותל שבין שני בתים והטומאה בתוכו. בית הקרוב לטומאה. טמא. והקרוב לטהרה. טהור. מחצה למחצה שניהם טמאין. טומאה באחד מהן וכלים בכותל. מחציו וכלפי טומאה. טמאין. מחציו וכלפי טהרה. טהורין. מחצה למחצה. הרי הן טמאין. מעזיבה שבין הבית לעליה טומאה בתוכה. מחציה ולמטן הבית טמא. ועליה טהורה. מחציה ולמעלן העליה טמאה. והבית טהור. מחצה למחצה שניהן טמאין. טומאה באחד מהן וכלים במעזיבה. מחציה וכלפי טומאה. טמאין. מחציה וכלפי טהרה. טהורין. מחצה למחצה. הרי הן טמאין. רבי יהודה אומר כל המעזיבה לעליה: ", + "טומאה בין הקורות. ותחתיה כקליפת השום. אם יש שם פותח טפח. הכל טמא. אם אין שם פותח טפח. רואין את הטומאה כאילו היא אוטם. היתה נראית בתוך הבית. בין כך ובין כך. הבית טמא: ", + "בית המשמש את הכותל. ידון כקליפת השום. כיצד כותל שבין שני כוכין או בין שתי מערות. טומאה בבתים. וכלים בכותל. ועליהם כקליפת השום טהורין. טומאה בכותל. וכלים בבתים ועליה כקליפת השום טהורין. טומאה תחת העמוד טומאה בוקעת ועולה. בוקעת ויורדת: ", + "כלים שתחת הפרח. טהורים. רבי יוחנן בן נורי מטמא. הטומאה והכלים שתחת הפרח. אם יש שם פותח טפח. טמאין. ואם לאו. טהורין. שני פרדסקים זה בצד זה. או זה על גב זה. נפתח אחד מהן. הוא והבית טמא. וחברו טהור. ורואין את הפרדסקין כאילו הוא אוטם. ידון מחצה למחצה להביא את הטומאה לבית: " + ], + [ + " הטומאה בכותל. ומקומה טפח על טפח. על רום טפח. כל העליות שעל גבה. אפילו הן עשר. טמאות. היתה עלייה אחת על גבי שני בתים היא טמאה. וכל העליות שעל גבה. טהורות. כותל שנית. טומאה בוקעת ועולה. בוקעת יורדת. נפש אטומה. הנוגע בה מן הצדדין. טהור. מפני שטומאה בוקעת ועולה. בוקעת ויורדת. אם היה מקום הטומאה טפח על טפח. על רום טפח. הנוגע בה מכל מקום טמא. מפני שהיא כקבר סתום. סמך לה סוכות טמאות. רבי יהודה מטהר: ", + "כל שיפועי אהלין. כאהלין. אהל שהוא שופע ויורד. וכלה עד כאצבע. טומאה באהל. כלים שתחת השיפוע. טמאים. טומאה תחת השיפוע. כלים שבאהל טמאין. טומאה מתוכו. הנוגע בו מתוכו. טמא טומאת שבעה. ומאחוריו טמא טומאת ערב. טומאה מאחוריו. הנוגע בו מאחוריו. טמא טומאת שבעה. מתוכו. טמא טומאת ערב. כחצי זית מתוכו וכחצי זית מאחוריו. הנוגע בו בין מתוכו בין מאחוריו. טמא טומאת ערב. מקצתו מרודד על הארץ. טומאה תחתיו. או על גביו. טומאה בוקעת ועולה בוקעת ויורדת. אהל שהוא נטוי בעליה. מקצתו מרודד על הארובה שבין בית לעליה. רבי יוסי אומר מציל. רבי שמעון אומר אינו מציל. עד שיהא נטוי כנטית האהל: ", + "המת בבית. ובו פתחין הרבה. כלן טמאין. נפתח אחד מהן. הוא טמא. וכלן טהורים. חשב להוציאו באחד מהן. או בחלון שהוא ארבעה על ארבעה טפחים. הציל על כל הפתחים. בית שמאי אומרים. יחשוב עד שלא ימות המת. בית הלל אומרים אף משמת. היה סתום ונמלך לפתחו. בית שמאי אומרים כשיפתח ארבעה טפחים. ובית הלל אומרים כשיתחיל. ומודים בפותח בתחלה. שיפתח ארבעה טפחים: ", + "האשה שהיא מקשה לילד. והוציאוה מבית לבית. הראשון טמא בספק. והשני בודאי. אמר רבי יהודה אימתי בזמן שהיא ניטלת בגפים. אבל אם היתה מהלכת. הראשון טהור שמשנפתח הקבר אין פנאי להלך. אין לנפלים פתיחת הקבר. עד שיעגילו ראש כפיקה: ", + "יצא הראשון מת והשני חי. טהור. הראשון חי והשני מת. טמא. ר' מאיר אומר בשפיר אחד. טמא. בשני שפירים. טהור: ", + "האשה שהיא מקשה לילד. מחתכין את הולד במעיה. ומוציאין אותו אברים אברים. מפני שחייה קודמין לחייו. יצא רובו. אין נוגעין בו. שאין דוחין נפש מפני נפש: " + ], + [ + " יש מביאין את הטומאה וחוצצין. מביאין את הטומאה ולא חוצצין. חוצצים ולא מביאים. לא מביאין ולא חוצצין. אלו מביאים וחוצצים. השידה. והתיבה. והמגדל. כוורת הקש. כוורת הקנים. ובור ספינה אלכסנדרית. שיש להן שולים. והן מחזיקים ארבעים סאה בלח. שהם כוריים ביבש. ויריעה. וסקורטיא. וקטבליא. וסדין. ומפץ. ומחצלת שהן עשויין אהלים. ועדר בהמה טמאה וטהורה. ומכונות חיה ועוף. והעוף ששכן. והעושה מקום לבנה בשבלים. האירוס והקיסום. וירקות חמור. ודלעת יונית. ואוכלים טהורים. ר' יוחנן בן נורי לא היה מודה באוכלים טהורין. חוץ מן העגול של דבלה: ", + "הזיזין. והגזריות. והשובכות. והשקיפים. והסלעים. והגהרים. והשננים. והסככות. והפרעות. שהן יכולים לקבל מעזיבה רכה. דברי רבי מאיר. וחכמים אומרים מעזיבה בינונית. אלו הן הסככות אילן שהוא מיסך על הארץ והפרעות היוצאות מן הגדר: ", + "אלו מביאין ולא חוצצין. השידה והתיבה והמגדל. כוורת הקש. כוורת הקנים. ובור ספינה אלכסנדרית שאין להם שולים. ואינן מחזיקים ארבעים סאה בלח שהם כוריים ביבש. ויריעה. וסקורטיא. וקטבליא. וסדין ומפץ ומחצלת. שאין עשויין אהלים. ובהמה וחיה שמתו. ואוכלים טמאים. מוסף עליהם הרחים של אדם: ", + "אלו חוצצים ולא מביאין. מסכת פרוסה. וחבילי המטה. והמשפלות והסריגות שבחלונות: ", + "אלו לא מביאין לא חוצצין. הזרעים והירקות המחוברים לקרקע. חוץ מן הירקות שמנו. וכיפת הברד והשלג והכפור והגליד והמלח. והדולג ממקום למקום. והקופץ ממקום למקום. והעוף הפורח. וטלית המנפנפת. וספינה שהיא שטה על פני המים. קשר את הספינה בדבר שהוא יכול להעמידה. כבש את האבן על גבי הטלית מביאה את הטומאה. רבי יוסי אומר הבית שבספינה אינו מביא את הטומאה: ", + "שתי חביות. ובהן כשני חציי זיתים מוקפות צמיד פתיל. ומונחות בתוך הבית הן טהורות. והבית טמא. נפתחה אחת מהן היא והבית טמאים. וחברתה טהורה. וכן שני חדרים שהן פתוחין לבית: " + ], + [ + "כוורת שהיא בתוך הפתח. ופיה לחוץ. כזית מן המת נתון תחתיה. או על גבה מבחוץ. כל שהוא כנגד הזית. תחתיה וגבה. טמא. וכל שאינו כנגד הזית. תוכה והבית. טהור. בבית. אין טמא אלא הבית. בתוכה הכל טמא: ", + "היתה גבוה מן הארץ טפח טומאה תחתיה. או בבית. או על גבה. הכל טמא. אלא תוכה. בתוכה. הכל טמא: ", + "במה דברים אמורים. בזמן שהיא כלי מחולחלת. היתה פחותה. ופקוקה בקש. או אפוצה. איזו היא אפוצה. כל שאין לה טפח ממקום אחד. כזית מן המת נתון תחתיה. כנגדו עד התהום. טמא. על גבה כנגדו עד הרקיע. טמא. בבית. אין טמא אלא הבית. בתוכה. אין טמא אלא תוכה: ", + "היתה גבוה מן הארץ טפח. טומאה תחתיה. או בבית. תחתיה והבית. טמא. תוכה וגבה. טהור. בתוכה. אין טמא אלא תוכה. על גבה. כנגדו עד הרקיע. טמא: ", + "במה דברים אמורים. בזמן שפיה לחוץ. היה פיה לפנים. וכזית מן המת נתון תחתיה או על גבה מבחוץ. כל שהוא כנגד הזית. תחתיה וגבה ותוכה טמא. וכל שאינו כנגד הזית. תוכה והבית טהור. בתוכה. או בבית. הכל טמא: ", + "היתה גבוה מן הארץ טפח. טומאה תחתיה. או בבית. או בתוכה. או על גבה. הכל טמא: ", + "במה דברים אמורים בזמן שהיא כלי מחולחלת. היתה פחותה ופקוקה בקש. או אפוצה. איזהו אפוצה שאין לה טפח ממקום אחד. כזית מן המת נתון תחתיה. כנגדו עד התהום. טמא. על גבה. כנגדו עד הרקיע טמא. בתוכה. או בבית. תוכה והבית. טמאים: ", + "היתה גבוה מן הארץ טפח. טומאה תחתיה. או בבית או בתוכה. הכל טמא אלא גבה. על גבה. כנגדו עד הרקיע. טמא: ", + "היתה ממלאה את כל הבית. ואין בינה לבין הקורות פותח טפח. טומאה בתוכה הבית טמא. טומאה בבית. מה שבתוכה טהור. שדרך טומאה לצאת ואין דרכה להכנס. בין עומדת. בין מוטה על צדה. בין אחת. בין שתים: ", + "היתה עומדת בתוך הפתח. ואין בינה לבין המשקוף פותח טפח. טומאה בתוכה. הבית טהור. טומאה בבית. מה שבתוכה טמא. שדרך הטומאה לצאת. ואין דרכה להכנס: ", + "היתה מוטה על צדה באויר. וכזית מן המת נתון תחתיה. או על גבה. כל שהוא כנגד הזית תחתיה וגבה טמא. וכל שאינו כנגד הזית. תוכה טהור. בתוכה. הכל טמא: ", + "היתה גבוה מן הארץ טפח. טומאה תחתיה. או על גבה. הכל טמא אלא תוכה. בתוכה. הכל טמא. במה דברים אמורים בזמן שהיא כלי. היתה פחותה. ופקוקה בקש. או מחזקת ארבעים סאה כדברי חכמים. כזית מן המת נתון תחתיה. כנגדו עד התהום טמא. על גבה. כנגדו עד הרקיע טמא. בתוכה. אין טמא אלא תוכה. היתה גבוה מן הארץ טפח. טומאה תחתיה. תחתיה טמא. בתוכה. תוכה טמא. על גבה כנגדו עד הרקיע טמא. ", + "היתה יושבת על שוליה. והיא כלי. טומאה תחתיה. בתוכה. או על גבה. טומאה בוקעת ועולה. בוקעת ויורדת. היתה גבוה מן הארץ טפח. או מכוסה או כפויה על פיה. טומאה תחתיה. בתוכה. או על גבה. הכל טמא: ", + "במה דברים אמורים בזמן שהיא כלי. היתה פחותה ופקוקה בקש. או מחזקת ארבעים סאה כדברי חכמים. טומאה תחתיה. בתוכה או על גבה. טומאה בוקעת ועולה. בוקעת ויורדת. ר' אליעזר ורבי שמעון אומרים אין טומאה עולה לה אף לא יורדת ממנה. היתה גבוה מן הארץ טפח. טומאה תחתיה. תחתיה טמא. בתוכה או על גבה. כנגדו עד הרקיע טמא: ", + "ארון שהיא רחבה מלמטן וצרה מלמעלן. והמת בתוכה. הנוגע בה מלמטן. טהור. ומלמעלן טמא. רחבה מלמעלן וצרה מלמטן. הנוגע בה מכל מקום טמא. היתה שוה הנוגע בה מכל מקום טמא. דברי רבי אליעזר. רבי יהושע אומר מטפח ולמטן טהור. מטפח ולמעלן טמא. העשויה כמין קמטרא. הנוגע בה מכל מקום. טמא. כמין גלוסקוס. הנוגע בה מכל מקום. טהור. חוץ ממקום פתיחתה: ", + "חבית שהיא יושבת על שוליה באויר. וכזית מן המת נתון תחתיה. או בתוכה כנגד קורקורותה. טומאה בוקעת ועולה בוקעת ויורדת. והחבית טמאה. תחת דפנה מבחוץ טומאה בוקעת ועולה בוקעת ויורדת. והחבית טהורה. בתוכה ותחת דפנה. אם יש בדפנות פותח טפח הכל טמא וכנגד פיה טהור. ואם לאו טומאה בוקעת ועולה בוקעת ויורדת. במה דברים אמורים בטהורה. אבל אם היתה טמאה. או גבוה מן הארץ טפח. או מכוסה. או כפויה על פיה. טומאה תחתיה. בתוכה. או על גבה. הכל טמא: " + ], + [ + " ארובה שהיא בתוך הבית. ויש בה פותח טפח. טומאה בבית. כנגד ארובה טהור. טומאה כנגד ארובה. הבית טהור. הטומאה בין בבית ובין כנגד ארובה. נתן את רגלו מלמעלן. עירב את הטומאה. מקצת טומאה בבית ומקצתה כנגד ארובה. הבית טמא. וכנגד הטומאה טמא: ", + "אין בארובה פותח טפח. טומאה בבית. כנגד ארובה טהור. טומאה כנגד ארובה. הבית טהור. הטומאה בבית. נתן את רגלו מלמעלן. טהור. הטומאה כנגד ארובה. נתן את רגלו מלמעלן ר' מאיר מטמא. וחכמים אומרים אם טומאה קדמה את רגלו. טמא. אם רגלו קדמה את הטומאה. טהור. ר' שמעון אומר שתי רגלים זו על גב זו שקדמו את הטומאה. משך הראשון את רגלו. ונמצא רגלו של שני שם. טהור. מפני שקדמה רגלו של ראשון את הטומאה: ", + "מקצת טומאה בבית ומקצתה כנגד ארובה. הבית טמא. וכנגד הטומאה טמא דברי רבי מאיר. ר' יהודה אומר הבית טמא. כנגד הטומאה טהור. רבי יוסי אומר. אם יש בטומאה כדי שתחלק. ותטמא את הבית. ותטמא כנגד הטומאה. טמא. ואם לאו הבית טמא. כנגד הטומאה טהור: ", + "ארובות זו על גב זו. ויש בהן פותח טפח. טומאה בבית. כנגד ארובות טהור. טומאה כנגד ארובות הבית טהור. הטומאה בין בבית בין כנגד ארובות נתן דבר שהוא מקבל טומאה. בין מלמעלן בין מלמטן. הכל טמא. ודבר שאינו מקבל טומאה. ממנו ולמטן טמא. ממנו ולמעלן טהור: ", + "אין בארובות פותח טפח טומאה בבית. כנגד ארובות טהור. טומאה כנגד ארובות. הבית טהור. הטומאה בבית. נתן בין דבר שהוא מקבל טומאה. בין דבר שאינו מקבל טומאה. בין מלמעלן. בין מלמטן. אין טמא אלא התחתון. הטומאה כנגד ארובות. נתן דבר שהוא מקבל טומאה. בין מלמעלן בין מלמטן. הכל טמא. ודבר שאינו מקבל טומאה. בין מלמעלן בין מלמטן אין טמא. אלא תחתון: ", + "ארובה שהיא בתוך הבית וקדרה נתונה תחתיה. שאם תעלה אין שפתותיה נוגעות בארובה. טומאה תחתיה. בתוכה. או על גבה. טומאה בוקעת ועולה בוקעת ויורדת. היתה גבוה מן הארץ טפח טומאה תחתיה או בבית. תחתיה. והבית. טמא. תוכה. וגבה. טהור. בתוכה. או על גבה. הכל טמא: ", + "היתה נתונה בצד האסקופה. שאם תעלה. היא נוגעת במשקוף פותח טפח. טומאה תחתיה. בתוכה. או על גבה. טומאה בוקעת ועולה. בוקעת ויורדת. היתה גבוה מן הארץ טפח. טומאה תחתיה. או בבית. תחתיה והבית טמא. תוכה וגבה טהור. בתוכה או על גבה הכל טמא. שאם תעלה אינה נוגעת בשקוף פותח טפח.. או מודבקת בשקוף טומאה תחתיה אין טמא אלא תחתיה: " + ], + [ + " הבית שנסדק. טומאה בחוץ. כלים שבפנים טהורין. טומאה בפנים. כלים שבחוץ בית שמאי אומרים עד שיהא בסדק ארבעה טפחים. בית הלל אומרים כל שהוא. רבי יוסי אומר משום בית הלל פותח טפח: ", + "אכסדרה שנסדקה. טומאה בצד זה. כלים שבצד השני טהורים. נתן את רגלו או קנה מלמעלן. עירב את הטומאה. נתן את הקנה בארץ. אינו מביא את הטומאה עד שיהיה גבוה מן הארץ פותח טפח: ", + "סגוס עבה וכופת עבה אינן מביאין את הטומאה עד שיהיו גבוהים מן הארץ פותח טפח. קפולים זו על גבי זו. אינן מביאות את הטומאה עד שתהא העליונה גבוה מן הארץ פותח טפח. היה אדם נתון שם בית שמאי אומרים אינו מביא את הטומאה. ובית הלל אומרים אדם חלול הוא והצד העליון מביא את הטומאה: ", + "היה משקיף בעד החלון והאהיל על קוברי המת. בית שמאי אומרים אינו מביא את הטומאה ובית הלל אומרים מביא את הטומאה. ומודים שאם היה לבוש בכליו או שהיו שנים זה על גבי זה. שהם מביאין את הטומאה: ", + "היה מוטל על האסקופה. והאהילו עליו קוברי המת. בית שמאי אומרים אינו מביא את הטומאה. ובית הלל אומרים מביא את הטומאה: ", + "הטומאה בבית והאהילו עליו טהורין בית שמאי מטהרין. ובית הלל מטמאין: ", + "כלב שאכל בשר המת. ומת הכלב. ומוטל על האסקופה. ר' מאיר אומר אם יש בצוארו פותח טפח. מביא את הטומאה. ואם לאו אינו מביא את הטומאה. ר' יוסי אומר רואין את הטומאה. מכנגד המשקוף ולפנים. הבית טמא. מכנגד המשקוף ולחוץ. הבית טהור. ר' אליעזר אומר פיו לפנים. הבית טהור. פיו לחוץ. הבית טמא. שהטומאה יוצאת דרך שוליו. רבי יהודה בן בתירה אומר בין כך ובין כך הבית טמא. כמה תשהה במעיו. שלשה ימים מעת לעת. בעופות ובדגים. כדי שתפול לאור ותשרף. דברי ר' שמעון. רבי יהודה בן בתירא אומר. בעופות ובדגים מעת לעת: ", + "החדות שבבית. ומנורה בתוכו. והפרח שלה יוצא. וכפישה נתונה עליו. שאם תנטל המנורה. וכפישה עומדת על פי החדות. בית שמאי אומרים החדות טהור. ומנורה טמאה. בית הלל אומרים אף המנורה טהורה. ומודים שאם תינטל המנורה וכפישה נופלת הכל טמא: ", + "כלים שבין שפתי כפישה לבין שפתי החדות. אפילו עד התהום טהורים. טומאה שם הבית טמא. טומאה בבית. כלים שבכותלי החדות. אם יש במקומן טפח על טפח על רום טפח. טהורים. ואם לאו טמאים. אם היו כותלי החדות רחבים משל בית. בין כך ובין כך טהורים: " + ], + [ + " נסר שהוא נתון על פי תנור חדש ועודף מכל צדדיו בפותח טפח. טומאה תחתיו. כלים שעל גביו טהורים. טומאה על גביו. כלים שתחתיו טהורים. ובישן טמא. ר' יוחנן בן נורי מטהר. נתון על פי שני תנורים. טומאה ביניהם. הם טמאים. ר' יוחנן בן נורי מטהר: \n", + "סרידה שהיא נתונה על פי התנור מוקף צמיד פתיל. טומאה תחתיו או על גביו. הכל טמא. כנגד אוירו של תנור טהור. טומאה כנגד אוירו של. תנור. כנגדו עד הרקיע. טמא: \n", + "נסר שהוא נתון על פי תנור ישן. יוצא מזה ומזה טפח. אבל לא מן הצדדים. טומאה בצד זה. כלים שבצד השני. טהורים. ר' יוסי מטמא. הבטח אינו מביא את הטומאה. היה בו זיז. ר' אליעזר אומר אינו מביא את הטומאה. ר' יהושע אומר רואים את הבטח כאילו אינו. והזיז העליון מביא את הטומאה: \n", + "סנדל של עריסה שפחתו בתוך הבית. אם יש בו. פותח טפח. הכל טמא. ואם לאו מונין בו כדרך שמונין במת: \n", + "קורות הבית והעליה. שאין עליהן מעזיבה. והן מכוונות. טומאה תחת אחת מהן. תחתיה טמא. בין התחתונה לעליונה ביניהן טמא. על גבי העליונה. כנגדו עד הרקיע טמא. היו העליונות כבין התחתונות. טומאה תחת אחת. מהן. תחת כולם טמא. על גביהן כנגדו עד הרקיע טמא: \n", + "קורה שהיא נתונה מכותל לכותל. וטומאה תחתיה. אם יש בה פותח טפח. מביאה את הטומאה תחת כולה. ואם לאו. טומאה בוקעת ועולה בוקעת ויורדת. כמה יהא בהקיפה ויהא בה פותח טפח. בזמן שהיא עגולה הקיפה שלשה טפחים. בזמן שהיא מרובעת ארבעה. שהמרובע יתר על העגול רביע: \n", + "עמוד שהוא מוטל לאויר אם יש בהקיפו עשרים וארבעה טפחים מביא את הטומאה תחת דפנו. ואם לאו. טומאה בוקעת ועולה בוקעת ויורדת: \n", + "כזית מן המת מודבק לאסקופה. רבי אליעזר מטמא את הבית. רבי יהושע מטהר. היה נתון תחת האסקופה. ידון מחצה למחצה. מודבק למשקוף הבית טמא. רבי יוסי מטהר. היה נתון בתוך הבית. הנוגע במשקוף טמא. הנוגע באסקופה. רבי אליעזר מטמא. רבי יהושע אומר מטפח ולמטן. טהור. מטפח ולמעלן. טמא: \n" + ], + [ + " העושה מאור בתחלה. שעורו מלא מקדח גדול של לשכה. שירי המאור. רום אצבעיים על רוחב הגודל. אלו הן שירי המאור. חלון שסתמה ולא הספיק לגומרה. חררוהו מים. או שרצים. או שאכלתו מלחת. שעורו מלא אגרוף. חשב עליו לתשמיש. שעורו בפותח טפח. למאור. שיעורו מלא מקדח. הסריגות והרפפות. מצטרפות כמלא מקדח. כדברי בית שמאי. בית הלל אומרים עד שיהא במקום אחד מלא מקדח. להביא הטומאה ולהוציא הטומאה. רבי שמעון אומר להביא הטומאה. אבל להוציא את הטומאה בפותח טפח: ", + "חלון שהיא לאויר. שעורה מלא מקדח. בנה בית חוצה לה. שעורה בפותח טפח. נתן את התקרה באמצע החלון. התחתון בפותח טפח. והעליון מלא מקדח: ", + "החור שבדלת. שעורו מלא אגרוף. דברי רבי עקיבא. ר' טרפון אומר. בפותח טפח. שייר בה החרש. מלמטן. או מלמעלן. הגיפה. ולא מירקה. או שפתחתו הרוח. שעורו מלא אגרוף: ", + "העושה מקום לקנה. ולאספתי. ולנר. שעורו כל שהוא. כדברי בית שמאי. בית הלל אומרים בפותח טפח. לזון את עיניו. ולדבר עם חברו. ולתשמיש. בפותח טפח: ", + "אלו ממעטין את הטפח פחות מכזית בשר ממעט על ידי רובע עצמות. ופחות מעצם כשעורה ממעט על ידי כזית בשר פחות מכזית מן המת. פחות מכזית מן הנבלה. פחות מכעדשה מן השרץ. פחות מכביצה אוכלים. התבואה שבחלון. וככיי שיש בה ממש. ונבלת העוף הטהור שלא חשב עליה. ונבילת עוף הטמא שחשב עליה ולא הכשירה. או הכשירה ולא חשב עליה: ", + "אלו שאינן ממעטים. אין העצם ממעט על ידי עצמות. ולא בשר על ידי בשר. ולא כזית מן המת. ולא כזית מן הנבלה. ולא כעדשה מן השרץ. ולא כביצה אוכלים. ולא תבואה שבחלונות. ולא ככיי שאין בה ממש. ולא נבלת העוף הטהור שחשב עליה. ולא נבלת עוף הטמא שחשב עליה והכשירה. ולא השתי והערב המנוגעים. ולא לבינה מבית הפרס. דברי ר' מאיר. וחכמים אומרים הלבינה ממעטת. מפני שעפרה טהור. זה הכלל הטהור ממעט. והטמא אינו ממעט: " + ], + [ + "הזיז מביא את הטומאה כל שהוא. הגיזרה. והגבלית. בפותח טפח. איזהו הזיז. שפניו למטה. והגיזרה שפניה למעלה. ובמה אמרו הזיז מביא את הטומאה כל שהוא. בזיז שהוא גבוה מן הפתח שלשה נדבכין. שהם שנים עשר טפח. יתר מכאן מביא את הטומאה בפותח טפח. העטרות והפתוחים. מביאין את הטומאה בפותח טפח: ", + "זיז שעל גבי הפתח מביא את הטומאה בפותח טפח. שעל גבי החלון רום אצבעיים. שעל גבי מלא מקדח כל שהוא ר' יוסי אומר מלואו: ", + "קנה שעל גבי הפתח. אפילו גבוה מאה אמה. מביא את הטומאה כל שהוא. דברי ר' יהושע. רבי יוחנן בן נורי אומר אל יחמור זה מן הזיז: ", + "זיז שהוא סובב את כל הבית. ואוכל בפתח שלש אצבעות טומאה בבית. כלים שתחתיו טמאים. טומאה תחתיו. ר' אליעזר מטמא את הבית. ורבי יהושע מטהר. וכן בחצר שהיא מוקפת אכסדרה: ", + "שני זיזין זה על גבי זה. ויש בהן פותח טפח. וביניהן פותח טפח. טומאה תחתיהן. תחתיהן טמא. ביניהם. ביניהן טמא. על גביהן. כנגדו עד לרקיע טמא. היה העליון עודף על התחתון פותח טפח. טומאה תחתיהן. או ביניהן. תחתיהן וביניהן. טמא. על גביהן. כנגדו עד לרקיע. טמא. היה העליון עודף על התחתון פחות מטפח טומאה תחתיהן. תחתיהן וביניהן. טמא. ביניהן או תחת המותר ר' אליעזר אומר תחתיהן וביניהן. טמא. רבי יהושע אומר ביניהן. ותחת המותר. טמא. ותחתיהן טהור: ", + "יש בהן פותח טפח. ואין ביניהן פותח טפח. טומאה תחתיהן תחתיהן טמא. ביניהן. או על גביהן. כנגדו עד הרקיע. טמא: ", + "אין בהן פותח טפח. בין שיש ביניהן פותח טפח. בין שאין ביניהן פותח טפח. טומאה תחתיהן. ביניהן או על גביהן. טומאה בוקעת ועולה. בוקעת ויורדת. וכן שתי יריעות שהן גבוהות מן הארץ פותח טפח: " + ], + [ + " סגוס עבה. וכופת עבה. אינן מביאין את הטומאה. עד שיהו גבוהין מן הארץ פותח טפח. קפולין זו על גבי זו. אינן מביאות את הטומאה עד שתהא העליונה גבוהה מן הארץ פותח טפח. טבליות של עץ זו על גב זו. אינן מביאות את הטומאה. עד שתהא העליונה גבוהה מן הארץ פותח טפח. ואם היו של שיש. טומאה בוקעת ועולה. בוקעת ויורדת: ", + "טבליות של עץ. שהן נוגעות זו בזו בקרנותיהם. והן גבוהות מן הארץ פותח טפח. טומאה תחת אחת מהן הנוגע בשניה. טמא טומאת שבעה. כלים שתחת הראשונה טמאים. ושתחת השניה. טהורין. השלחן אינו מביא את הטומאה. עד שיהא בו ריבוע בפותח טפח: ", + "חביות שהן יושבות על שוליהן. או מוטות על צידיהן באויר. והן נוגעות זו בזו בפותח טפח. טומאה תחת אחת מהן. טומאה בוקעת ועולה. בוקעת ויורדת. במה דברים אמורים. בטהורות. אבל אם היו טמאות. או גבוהות מן הארץ פותח טפח. טומאה תחת אחת מהן. תחת כלם טמא: ", + "בית שחצצו בנסרים או ביריעות. מן הצדדים או מן הקורות. טומאה בבית. כלים שבחצץ טהורים. טומאה בחצץ. כלים שבבית טמאין. כלים שבחצץ. אם יש שם פותח טפח. טמאים. ואם לאו. טהורים: ", + "חצצו מארצו. טומאה בחצץ. כלים שבבית טמאים. טומאה בבית. כלים שבחצץ אם יש במקומן טפח על טפח על רום טפח. טהורים. ואם לאו. טמאין. שארצו של בית כמוהו. עד התהום: ", + "בית שהוא מלא תבן ואין בינו לבין הקורות פותח טפח. טומאה בפנים. כלים שכנגד יציאה. טמאים. טומאה בחוץ כלים שבפנים אם יש במקומם טפח על טפח על רום טפח. טהורים. ואם לאו טמאים. אם יש בין תבן לקורות פותח טפח. בין כך ובין כך טמאים: ", + "בית שמלאו עפר או צרורות. ובטלו. וכן כרי של תבואה. או גל של צרורות אפילו כגלו של עכן. ואפילו טומאה בצד הכלים. טומאה בוקעת ועולה בוקעת ויורדת: ", + "חצר הקבר. העומד בתוכה טהור. עד שיהא בה ארבע אמות. כדברי בית שמאי. בית הלל אומרים ארבעה טפחים. קורה שעשאה גולל לקבר. בין עומדת בין מוטה על צדה. אין טמא אלא כנגד הפתח. עשה ראשה גולל לקבר. אין טמא אלא עד ארבעה טפחים. ובזמן שהוא עתיד לגוד. ר' יהודה אומר כולה חבור: ", + "חבית שהיא מליאה משקים טהורים. ומוקפת צמיד פתיל. ועשאה גולל לקבר. הנוגע בה טמא טומאת שבעה. והחבית והמשקין טהורין. בהמה שעשאה גולל לקבר. הנוגע בה טמא טומאת שבעה. ר' מאיר אומר כל שיש בו רוח חיים. אינו מטמא משום גולל: ", + "הנוגע במת והנוגע בכלים. המאהיל על המת והנוגע בכלים. טמאין. מאהיל על המת. ומאהיל על הכלים. הנוגע במת ומאהיל על הכלים. טהורים. אם יש בידו פותח טפח. טמאין. שני בתים ובהן כשני חצאי זיתים. פשט את שתי ידיו להן. אם יש בידיו פותח טפח. מביא את הטומאה. ואם לאו. אינו מביא את הטומאה: " + ], + [ + "כל המטלטלין מביאין את הטומאה. כעובי המרדע. אמר רבי טרפון אקפח את בני שזו הלכה מקופחת. ששמע השומע וטעה. שהאיכר עובר. והמרדע על כתפו. והאהיל צדו אחד על הקבר. וטמאוהו. משום כלים המאהילים על המת. אמר רבי עקיבא אני אתקן. שיהו דברי חכמים קיימין. שיהו כל המטלטלין מביאין את הטומאה. על אדם הנושאן בעובי המרדע. ועל עצמן בכל שהן. ועל שאר אדם וכלים בפותח טפח: ", + "כיצד כוש שהוא תחוב בכותל. כחצי זית מתחתיו. וכחצי זית מעל גביו. אף על פי שאינן מכוונין טמא. נמצא מביא את הטומאה לעצמו בכל שהוא. הקדר. שהוא עובר. והסל על כתיפו. והאהיל צדו אחת על הקבר. הכלים שבצד השני טהורין. אם יש בסל פותח טפח טמאים. התלוליות הקרובות בין לעיר בין לדרך. אחד חדשות ואחד ישנות. טמאות. הרחוקות. חדשות טהורות וישנות טמאות. איזו היא קרובה. חמשים אמה. וישנה ששים שנה. דברי רבי מאיר. רבי יהודה אומר קרובה שאין קרובה ממנה. וישנה שאין אדם זוכרה: ", + "המוצא מת בתחלה. מושכב. כדרכו. נוטלו ואת תבוסתו. מצא שנים. נוטלן ואת תבוסתן. מצא שלשה. אם יש בין זה לזה. מארבע אמות. ועד שמנה. כמלא מטה וקובריה. הרי זו שכונת קברות. בודק ממנו. ולהלן עשרים אמה. מצא אחד בסוף עשרים אמה. בודק ממנו ולהלן עשרים אמה. שרגלים לדבר. שאילו מתחלה מצאו. נטלו ואת תבוסתו: ", + "הבודק. בודק אמה על אמה. ומניח אמה. עד שהוא מגיע לסלע. או לבתולה. המוציא את העפר ממקום טומאה. אוכל בדמעו. המפקח בגל. אינו אוכל בדמעו: ", + "היה בודק. הגיע לנחל. או לשלולית. או לדרך הרבים מפסיק. שדה שנהרגו בה הרוגים. מלקט עצם עצם. והכל טהור. המפנה קברו מתוך שדהו. מלקט עצם עצם והכל טהור. בור שמטילים לתוכו נפלים. או הרוגים. מלקט עצם עצם. והכל טהור. רבי שמעון אומר אם התקינו לקבר מתחלה. יש לו תבוסה: " + ], + [ + " החורש את הקבר. הרי זה עושה בית הפרס. עד כמה הוא עושה. מלא מענה. מאה אמה. בית ארבעת סאים. רבי יוסי אומר בית חמש. במורד. ובמעלה נותן רובע כרשינים על בורך המחרישה. עד מקום שיצמחו שלשה כרשינין זו בצד זו. עד שם הוא עושה בית הפרס. ר' יוסי אומר במורד ולא במעלה: ", + "היה חורש והטיח בסלע. או בגדר. או שניער המחרישה. עד שם הוא עושה בית הפרס. ר' אלעזר אומר. בית פרס עושה בית פרס. ר' יהושע אומר פעמים עושה. פעמים אינו עושה. כיצד. חרש חצי מענה. וחזר וחרש חציה. וכן הצדדין. הרי זה עושה בית פרס. חרש מלא מענה. חזר וחרש ממנה ולחוץ אינו עושה בית פרס: ", + "החורש מלטימיא. מצבירת העצמות. משדה שאבד הקבר בתוכה. או שנמצא בה קבר. החורש את שאינו שלו וכן עובד כוכבים שחרש. אינו עושה אותה בית פרס. שאין בית פרס לכותיים: ", + "שדה בית הפרס על גבי טהורה. שטפו גשמים מבית פרס לטהורה. אפילו אדומה והלבינוה. או לבנה והאדימוה אין עושה אותה בית הפרס: ", + "שדה שאבד קבר בתוכה. ובנה בה בית ועליה על גביו. אם היתה פתחה של עליה. מכוון כנגד פתחו של בית. עליה טהורה. ואם לאו. עליה טמאה. עפר בית הפרס ועפר חוצה לארץ שבא בירק. מצטרפין כחותם המרצופים דברי רבי אליעזר. וחכמים אומרים עד שיהיה במקום אחד כחותם המרצופין. אמר ר' יהודה. מעשה שהיו אגרות באות ממדינת הים לבני כהנים גדולים. והיו בהם כסאה וכסאתים חותמות. ולא חשו להם חכמים משום טומאה: " + ], + [ + " כיצד בוצרים בית הפרס מזים על האדם ועל הכלים. ושונים. ובוצרים. ומוציאים חוץ לבית הפרס. ואחרים מקבלים מהם. ומוליכים לגת. אם נגעו אלו באלו. טמאים. כדברי בית הלל. בית שמאי אומרים אוחז את המגל בסיב. או בוצר בצור. ונותן לתוך הכפישה. ומוליך לגת. אמר רבי יוסי. במה דברים אמורים בכרם הנעשה בית הפרס. אבל נוטע בית הפרס. ימכר לשוק: ", + "שלשה בית פרסות הן. החורש את הקבר. נטעת כל נטע. ואינה נזרעת כל זרע. חוץ מזרע הנקצר. ואם עקרו. צובר את גרנו לתוכו וכוברו בשתי כברות דברי ר' מאיר. וחכמים אומרים התבואה בשתי כברות. והקטניות בשלש כברות. ושורף את הקש. ואת העצה. ומטמא במגע ובמשא. ואינו מטמא באהל: ", + "שדה שאבד קבר בתוכה. נזרעת כל זרע . ואינה נטעת כל נטע. ואין מקיימין בה אילנות חוץ מאילן סרק. שאינו עושה פירות. ומטמא במגע ובמשא ובאהל: ", + "שדה בוכין לא נטעת ולא נזרעת. ועפרה טהור. ועושין ממנה תנורים לקדש. ומודים בית שמאי ובית הלל שבודקים לעושה פסח. ואין בודקין לתרומה ולנזיר. בית שמאי אומרים בודקין. ובית הלל אומרים אין בודקין. כיצד הוא בודק. מביא את העפר שהוא יכול להסיטו. ונותן לתוך כברה שנקביה דקים וממחה. אם נמצא שם עצם כשעורה. טמא: ", + "כיצד מטהרין בית הפרס. נוטלים ממנו שלשה טפחים או נותן על גביו שלשהטפחים. אם נטל מחציו אחד שלשה טפחים. ונתן על גבי חציו אחר שלשה טפחים. טהור. ר' שמעון אומר אפילו נטל ממנו טפח ומחצה. ונתן עליו טפח ומחצה ממקום אחר. טהור. הרוצף בית הפרס באבנים שאינו יכול להסיטן. טהור. ר' שמעון אומר אף העוזק בית הפרס טהור: ", + "המהלך בבית הפרס על אבנים שאינו יכול להסיטן. על האדם ועל הבהמה שכחן יפה. טהור. על אבנים שהוא יכול להסיטן. על האדם ועל הבהמה שכחן רע טמא. המהלך בארץ העמים בהרים ובסלעים. טמא. בים ובשונית. טהור. ואי זהו השונית. כל מקום שהים עולה בזעפו: ", + "הקונה שדה בסוריא סמוכה לארץ ישראל. אם יכול להכנס לה בטהרה. טהורה. וחייבת במעשרות ובשביעית. ואם אינו יכול להכנס לה בטהרה. טמאה. וחייבת במעשרות ובשביעית. מדורות העובדי כוכבים טמאים. כמה ישהא בתוכן ויהא צריך בדיקה. ארבעים יום. אף על פי שאין עמו אשה. ואם היה עבד או אשה משמרים אותו. אינו צריך בדיקה: ", + "את מה הם בודקים. את הביבים העמוקים. ואת המים הסרוחים. בית שמאי אומרים אף האשפתות ועפר התיחוח. ובית הלל אומרים כל מקום שהחזיר והחולדה יכולים להלך בו. אינו צריך בדיקה: ", + "האצטווניות אין בהן משום מדור העובדי כוכבים. רבן שמעון בן גמליאל אומר עיר עובדי כוכבים שחרבה. אין בה משום מדור עובדי כוכבים. מזרח קסרין ומערב קסרין. קברות. ומזרח עכו. היה ספק. וטהרוהו חכמים. רבי ובית דינו נמנו על קיני. וטהרוהו: ", + "עשרה מקומות אין בהן משום מדור עובדי כוכבים. אהלי הערביים. והסוכות. והצריפין. והבורגנין. והאלקטיות. ובית שער. ואוירה של חצר. והמרחץ. ומקום החצים. ומקום הלגיונות: " + ] + ], + "sectionNames": [ + "Chapter", + "Mishnah" + ] +} \ No newline at end of file diff --git a/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Oholot/Hebrew/Torat Emet 357.json b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Oholot/Hebrew/Torat Emet 357.json new file mode 100644 index 0000000000000000000000000000000000000000..73cf8e04207ea4b179e05c16424c7d3e477b75b6 --- /dev/null +++ b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Oholot/Hebrew/Torat Emet 357.json @@ -0,0 +1,197 @@ +{ + "language": "he", + "title": "Mishnah Oholot", + "versionSource": 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\n", + "כֵּיצַד אַרְבָּעָה. כֵּלִים נוֹגְעִין בְּמֵת, וְאָדָם בַּכֵּלִים, וְכֵלִים בָּאָדָם, טְמֵאִין טֻמְאַת שִׁבְעָה. הָרְבִיעִי, בֵּין אָדָם בֵּין כֵּלִים, טָמֵא טֻמְאַת עָרֶב. אָמַר רַבִּי עֲקִיבָא, יֶשׁ לִי חֲמִישִׁי, הַשַּׁפּוּד הַתָּחוּב בָּאֹהֶל, הָאֹהֶל וְהַשַּׁפּוּד וְאָדָם הַנּוֹגֵעַ בַּשַּׁפּוּד וְכֵלִים בָּאָדָם, טְמֵאִין טֻמְאַת שִׁבְעָה. הַחֲמִישִׁי, בֵּין אָדָם בֵּין כֵּלִים, טָמֵא טֻמְאַת עָרֶב. אָמְרוּ לוֹ, אֵין הָאֹהֶל מִתְחַשֵּׁב: \n", + "אָדָם וְכֵלִים מִטַּמְּאִין בְּמֵת. חֹמֶר בָּאָדָם מִבַּכֵּלִים וְכֵלִים מִבָּאָדָם. שֶׁהַכֵּלִים שְׁלשָׁה וְהָאָדָם שְׁנָיִם. חֹמֶר בָּאָדָם, שֶׁכָּל זְמַן שֶׁהוּא בָאֶמְצַע, הֵן אַרְבָּעָה. וְשֶׁאֵינוֹ בָאֶמְצַע, הֵן שְׁלשָׁה: \n", + "אָדָם וּבְגָדִים מִטַּמְּאִים בְּזָב. חֹמֶר בָּאָדָם מִבַּבְּגָדִים, וּבַבְּגָדִים מִבָּאָדָם. שֶׁהָאָדָם הַנּוֹגֵעַ בְּזָב מְטַמֵּא בְגָדִים, וְאֵין בְּגָדִים הַנּוֹגְעִין בְּזָב מְטַמְּאִין בְּגָדִים. חֹמֶר בַּבְּגָדִים, שֶׁהַבְּגָדִים הַנּוֹשְׂאִין אֶת הַזָּב מְטַמְּאִין אָדָם, וְאֵין אָדָם הַנּוֹשֵׂא אֶת הַזָּב מְטַמֵּא אָדָם: \n", + "אָדָם אֵינוֹ מְטַמֵּא, עַד שֶׁתֵּצֵא נַפְשׁוֹ. וַאֲפִלּוּ מְגֻיָּד, וַאֲפִלּוּ גוֹסֵס. זוֹקֵק לַיִּבּוּם וּפוֹטֵר מִן הַיִּבּוּם, מַאֲכִיל בַּתְּרוּמָה וּפוֹסֵל בַּתְּרוּמָה. וְכֵן בְּהֵמָה וְחַיָּה אֵינָן מְטַמְּאִין, עַד שֶׁתֵּצֵא נַפְשָׁם. הֻתְּזוּ רָאשֵׁיהֶם, אַף עַל פִּי שֶׁמְּפַרְכְּסִים, טְמֵאִים, כְּגוֹן זָנָב שֶׁל לְטָאָה שֶׁהִיא מְפַרְכָּסֶת: \n", + "הָאֵבָרִין אֵין לָהֶן שִׁעוּר, אֲפִלּוּ פָּחוֹת מִכַּזַּיִת מִן הַמֵּת, וּפָחוֹת מִכַּזַּיִת מִן הַנְּבֵלָה, וּפָחוֹת מִכָּעֲדָשָׁה מִן הַשֶּׁרֶץ, מְטַמְּאִין טֻמְאָתָן: \n", + "מָאתַיִם וְאַרְבָּעִים וּשְׁמֹנָה אֵבָרִים בָּאָדָם, שְׁלשִׁים בְּפִסַּת הָרֶגֶל, שִׁשָּׁה בְכָל אֶצְבַּע, עֲשָׂרָה בַקֻּרְסָל, שְׁנַיִם בַּשּׁוֹק, חֲמִשָּׁה בָאַרְכֻּבָּה, אֶחָד בַּיָּרֵךְ, שְׁלשָׁה בַקַּטְלִית, אַחַת עֶשְׂרֵה צְלָעוֹת, שְׁלשִׁים בְּפִסַּת הַיָּד, שִׁשָּׁה בְכָל אֶצְבַּע, שְׁנַיִם בַּקָּנֶה, וּשְׁנַיִם בַּמַּרְפֵּק, אֶחָד בַּזְּרוֹעַ, וְאַרְבָּעָה בַכָּתֵף. מֵאָה וְאֶחָד מִזֶּה וּמֵאָה וְאֶחָד מִזֶּה. וּשְׁמֹנֶה עֶשְׂרֵה חֻלְיוֹת בַּשִּׁדְרָה, תִּשְׁעָה בָרֹאשׁ, שְׁמֹנָה בַצַּוָּאר, שִׁשָּׁה בַמַּפְתֵּחַ שֶׁל לֵב, וַחֲמִשָּׁה בִנְקָבָיו. כָּל אֶחָד וְאֶחָד מְטַמֵּא בְמַגָּע וּבְמַשָּׂא וּבְאֹהֶל. אֵימָתַי, בִּזְמַן שֶׁיֵּשׁ עֲלֵיהֶן בָּשָׂר כָּרָאוּי. אֲבָל אִם אֵין עֲלֵיהֶן בָּשָׂר כָּרָאוּי, מְטַמְּאִין בְּמַגָּע וּבְמַשָּׂא, וְאֵין מְטַמְּאִין בְּאֹהֶל: \n" + ], + [ + "אֵלּוּ מְטַמְּאִין בְּאֹהֶל. הַמֵּת, וְכַזַּיִת מִן הַמֵּת, וְכַזַּיִת נֶצֶל, וּמְלֹא תַרְוָד רָקָב, הַשִּׁדְרָה, וְהַגֻּלְגֹּלֶת, אֵבָר מִן הַמֵּת וְאֵבָר מִן הַחַי שֶׁיֵּשׁ עֲלֵיהֶן בָּשָׂר כָּרָאוּי, רֹבַע עֲצָמוֹת מֵרֹב הַבִּנְיָן אוֹ מֵרֹב הַמִּנְיָן. וְרֹב בִּנְיָנוֹ וְרֹב מִנְיָנוֹ שֶׁל מֵת, אַף עַל פִּי שֶׁאֵין בָּהֶם רֹבַע, טְמֵאִין. כַּמָּה הוּא רֹב מִנְיָנוֹ, מֵאָה וְעֶשְׂרִים וַחֲמִשָּׁה: \n", + "רְבִיעִית דָּם, וּרְבִיעִית דַּם תְּבוּסָה מִמֵּת אֶחָד. רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, מִשְּׁנֵי מֵתִים. דַּם קָטָן שֶׁיָּצָא כֻלּוֹ, רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, כָּל שֶׁהוּא. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, רְבִיעִית. כַּזַּיִת רִמָּה, בֵּין חַיָּה בֵּין מֵתָה, רַבִּי אֱלִיעֶזֶר מְטַמֵּא כִבְשָׂרוֹ, וַחֲכָמִים מְטַהֲרִים. אֵפֶר שְׂרוּפִים, רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, שִׁעוּרוֹ בְרֹבַע, וַחֲכָמִים מְטַהֲרִין. מְלֹא תַרְוָד וְעוֹד עֲפַר קְבָרוֹת, טָמֵא, רַבִּי שִׁמְעוֹן מְטַהֵר. מְלֹא תַרְוָד רָקָב שֶׁגְּבָלוֹ בְמַיִם, אֵינוֹ חִבּוּר לְטֻמְאָה: \n", + "אֵלּוּ מְטַמְּאִין בְּמַגָּע וּבְמַשָּׂא וְאֵינָן מְטַמְּאִין בְּאֹהֶל. עֶצֶם כַּשְּׂעֹרָה, וְאֶרֶץ הָעַמִּים, וּבֵית הַפְּרָס, אֵבָר מִן הַמֵּת, וְאֵבָר מִן הַחַי שֶׁאֵין עֲלֵיהֶן בָּשָׂר כָּרָאוּי, הַשִּׁדְרָה וְהַגֻּלְגֹּלֶת שֶׁחָסָרוּ. כַּמָּה הוּא חֶסְרוֹן בַּשִּׁדְרָה, בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, שְׁתֵּי חֻלְיוֹת. וּבֵית הִלֵּל אוֹמְרִים, אֲפִלּוּ חֻלְיָה אֶחָת. וּבַגֻּלְגֹּלֶת, בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, כִּמְלֹא מַקְדֵּחַ. וּבֵית הִלֵּל אוֹמְרִים, כְּדֵי שֶׁיִּנָּטֵל מִן הַחַי וְיָמוּת. בְּאֵיזֶה מַקְדֵּחַ אָמְרוּ, בַּקָּטָן שֶׁל רוֹפְאִים, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, בַּגָּדוֹל שֶׁל לִשְׁכָּה: \n", + "הַגּוֹלֵל וְהַדּוֹפֵק מְטַמְּאִין בְּמַגָּע וּבְאֹהֶל, וְאֵינָן מְטַמְּאִין בְּמַשָּׂא. רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, מְטַמְּאִין בְּמַשָּׂא. רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ אוֹמֵר, אִם יֵשׁ תַּחְתֵּיהֶן עֲפַר קְבָרוֹת, מְטַמְּאִין בְּמַשָּׂא. וְאִם לָאו, אֵינָן מְטַמְּאִין בְּמַשָּׂא. אֵיזֶהוּ הַדּוֹפֵק, אֶת שֶׁהַגּוֹלֵל נִשְׁעָן עָלָיו. אֲבָל דּוֹפֵק דּוֹפְקִין, טָהוֹר: \n", + "אֵלּוּ שֶׁאִם חָסְרוּ טְהוֹרִין. כַּזַּיִת מִן הַמֵּת, וְכַזַּיִת נֶצֶל, וּמְלֹא תַרְוָד רָקָב, וּרְבִיעִית דָּם, וְעֶצֶם כַּשְּׂעֹרָה, וְאֵבָר מִן הַחַי שֶׁחָסַר עַצְמוֹ: \n", + "הַשִּׁדְרָה וְהַגֻּלְגֹּלֶת מִשְּׁנֵי מֵתִים, וּרְבִיעִית דָּם מִשְּׁנֵי מֵתִים, וְרֹבַע עֲצָמוֹת מִשְּׁנֵי מֵתִים, וְאֵבָר מִן הַמֵּת מִשְּׁנֵי מֵתִים, וְאֵבָר מִן הַחַי מִשְּׁנֵי אֲנָשִׁים, רַבִּי עֲקִיבָא מְטַמֵּא, וַחֲכָמִים מְטַהֲרִין: \n", + "עֶצֶם כַּשְּׂעֹרָה שֶׁנֶּחֱלַק לִשְׁנַיִם, רַבִּי עֲקִיבָא מְטַמֵּא, וְרַבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי מְטַהֵר. אָמַר רַבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי, לֹא אָמְרוּ עֲצָמוֹת כַּשְּׂעֹרָה, אֶלָּא עֶצֶם כַּשְּׂעֹרָה. רֹבַע עֲצָמוֹת שֶׁנִּדַּקְדְּקוּ וְאֵין בְּכָל אֶחָד וְאֶחָד עֶצֶם כַּשְּׂעֹרָה, רַבִּי שִׁמְעוֹן מְטַהֵר, וַחֲכָמִים מְטַמְּאִין. אֵבָר מִן הַחַי שֶׁנֶּחֱלַק לִשְׁנַיִם, טָהוֹר. רַבִּי יוֹסֵי מְטַמֵּא. וּמוֹדֶה שֶׁאִם נִטַּל חֲצָאִים שֶׁהוּא טָהוֹר: \n" + ], + [ + "כָּל הַמְטַמְּאִין בְּאֹהֶל שֶׁנֶּחְלְקוּ וְהִכְנִיסָן לְתוֹךְ הַבַּיִת, רַבִּי דוֹסָא בֶן הַרְכִּינַס מְטַהֵר, וַחֲכָמִים מְטַמְּאִים. כֵּיצַד. הַנּוֹגֵעַ בְּכִשְׁנֵי חֲצָיֵי זֵיתִים מִן הַנְּבֵלָה אוֹ נוֹשְׂאָן. וּבַמֵּת, הַנּוֹגֵעַ בְּכַחֲצִי זַיִת וּמַאֲהִיל עַל כַּחֲצִי זַיִת, אוֹ נוֹגֵע בְּכַחֲצִי זַיִת וְכַחֲצִי זַיִת מַאֲהִיל עָלָיו, מַאֲהִיל עַל כִּשְׁנֵי חֲצָיֵי זֵיתִים, מַאֲהִיל עַל כַּחֲצִי זַיִת וְכַחֲצִי זַיִת מַאֲהִיל עָלָיו, רַבִּי דוֹסָא בֶן הַרְכִּינַס מְטַהֵר, וַחֲכָמִים מְטַמְּאִין. אֲבָל הַנּוֹגֵעַ בְּכַחֲצִי זַיִת וְדָבָר אַחֵר מַאֲהִיל עָלָיו וְעַל כַּחֲצִי זַיִת, אוֹ מַאֲהִיל עַל כַּחֲצִי זַיִת וְדָבָר אַחֵר מַאֲהִיל עָלָיו וְעַל כַּחֲצִי זַיִת, טָהוֹר. אָמַר רַבִּי מֵאִיר, אַף בָּזֶה רַבִּי דוֹסָא בֶן הַרְכִּינַס מְטַהֵר, וַחֲכָמִים מְטַמְּאִין. הַכֹּל טָמֵא, חוּץ מִן הַמַּגָּע עִם הַמַּשָּׂא, וְהַמַּשָּׂא עִם הָאֹהֶל. זֶה הַכְּלָל, כֹּל שֶׁהוּא מִשֵּׁם אֶחָד, טָמֵא. מִשְּׁנֵי שֵׁמוֹת, טָהוֹר: \n", + "מְלֹא תַרְוָד רָקָב שֶׁנִּתְפַּזֵּר בְּתוֹךְ הַבַּיִת, הַבַּיִת טָמֵא. וְרַבִּי שִׁמְעוֹן מְטַהֵר. רְבִיעִית דָּם שֶׁנִּבְלְעָה בְתוֹךְ הַבַּיִת, הַבַּיִת טָהוֹר. נִבְלְעָה בִכְסוּת, אִם מִתְכַּבֶּסֶת וְיוֹצֵא מִמֶּנָּה רְבִיעִית דָּם, טְמֵאָה. וְאִם לָאו, טְהוֹרָה, שֶׁכֹּל הַבָּלוּעַ שֶׁאֵינוֹ יָכוֹל לָצֵאת, טָהוֹר: \n", + "נִשְׁפַּךְ בָּאֲוִיר, אִם הָיָה מְקוֹמוֹ קְטַפְרֵס וְהֶאֱהִיל עַל מִקְצָתוֹ, טָהוֹר. הָיָה אַשְׁבֹּרֶן, אוֹ שֶׁקָּרַשׁ, טָמֵא. נִשְׁפַּךְ עַל הָאַסְקֻפָּה וְהִיא קְטַפְרֵס, בֵּין מִבִּפְנִים בֵּין מִבַּחוּץ, וְהַבַּיִת מַאֲהִיל עָלָיו, טָהוֹר. הָיָה אַשְׁבֹּרֶן אוֹ שֶׁקָּרַשׁ, טָמֵא. כֹּל שֶׁבַּמֵּת, טָמֵא, חוּץ מִן הַשִּׁנַּיִם וְהַשֵּׂעָר וְהַצִּפֹּרֶן. וּבִשְׁעַת חִבּוּרוֹ, הַכֹּל טָמֵא: \n", + "כֵּיצַד. הַמֵּת מִבַּחוּץ וּשְׂעָרוֹ בִפְנִים, הַבַּיִת טָמֵא. עֶצֶם שֶׁיֵּשׁ עָלָיו כַּזַּיִת בָּשָׂר, הִכְנִיס מִקְצָתוֹ מִבִּפְנִים וְהַבַּיִת מַאֲהִיל עָלָיו, טָמֵא. שְׁנֵי עֲצָמוֹת וַעֲלֵיהֶן כִּשְׁנֵי חֲצָאֵי זֵיתִים בָּשָׂר, הִכְנִיס מִקְצָתָם מִבִּפְנִים וְהַבַּיִת מַאֲהִיל עֲלֵיהֶם, טָמֵא. הָיוּ תְחוּבִים בִּידֵי אָדָם, טָהוֹר, שֶׁאֵין חִבּוּרֵי אָדָם חִבּוּר: \n", + "אֵיזֶהוּ דַם תְּבוּסָה. הַמֵּת שֶׁיָּצָא מִמֶּנּוּ שְׁמִינִית בְּחַיָּיו וּשְׁמִינִית בְּמוֹתוֹ, דִּבְרֵי רַבִּי עֲקִיבָא. רַבִּי יִשְׁמָעֵאל אוֹמֵר, רְבִיעִית בְּחַיָּיו וּרְבִיעִית בְּמוֹתוֹ, נִטַּל מִזֶּה וּמִזֶּה רְבִיעִית. רַבִּי אֶלְעָזָר בְּרַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, זֶה וָזֶה כַמָּיִם. אֵיזֶהוּ דַם תְּבוּסָה. צָלוּב שֶׁדָּמוֹ שׁוֹתֵת וְנִמְצָא תַחְתָּיו רְבִיעִית דָּם, טָמֵא. אֲבָל הַמֵּת שֶׁדָּמוֹ מְנַטֵּף וְנִמְצָא תַחְתָּיו רְבִיעִית דָּם, טָהוֹר. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, לֹא כִי, אֶלָּא הַשּׁוֹתֵת, טָהוֹר. וְהַמְנַטֵּף, טָמֵא: \n", + "כַּזַּיִת מִן הַמֵּת, פִּתְחוֹ בְטֶפַח, וְהַמֵּת, פִּתְחוֹ בְאַרְבָּעָה טְפָחִים, לְהַצִּיל הַטֻּמְאָה עַל הַפְּתָחִים. אֲבָל לְהוֹצִיא הַטֻּמְאָה, בְּפוֹתֵחַ טֶפַח. גָּדוֹל מִכַּזַּיִת, כַּמֵּת. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, הַשִּׁדְרָה וְהַגֻּלְגֹּלֶת, כַּמֵּת: \n", + "טֶפַח עַל טֶפַח עַל רוּם טֶפַח, מְרֻבָּע, מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה, וְחוֹצֵץ בִּפְנֵי הַטֻּמְאָה. כֵּיצַד. בִּיב שֶׁהוּא קָמוּר תַּחַת הַבַּיִת, יֶשׁ בּוֹ פוֹתֵחַ טֶפַח וְיֵשׁ בִּיצִיאָתוֹ פּוֹתֵחַ טֶפַח, טֻמְאָה בְתוֹכוֹ, הַבַּיִת טָהוֹר. טֻמְאָה בַבַּיִת, מַה שֶּׁבְּתוֹכוֹ טָהוֹר, שֶׁדֶּרֶךְ הַטֻּמְאָה לָצֵאת וְאֵין דַּרְכָּהּ לְהִכָּנֵס. יֶשׁ בּוֹ פוֹתֵחַ טֶפַח וְאֵין בִּיצִיאָתוֹ פוֹתֵחַ טֶפַח, הַטֻּמְאָה בְתוֹכוֹ, הַבַּיִת טָמֵא. טֻמְאָה בַבַּיִת, מַה שֶּׁבְּתוֹכוֹ טָהוֹר, שֶׁדֶּרֶךְ הַטֻּמְאָה לָצֵאת וְאֵין דַּרְכָּהּ לְהִכָּנֵס. אֵין בּוֹ פוֹתֵחַ טֶפַח וְאֵין בִּיצִיאָתוֹ פוֹתֵחַ טֶפַח, טֻמְאָה בְתוֹכוֹ, הַבַּיִת טָמֵא. טֻמְאָה בַבַּיִת, מַה שֶּׁבְּתוֹכוֹ טָמֵא. אֶחָד חוֹר שֶׁחֲרָרוּהוּ מַיִם אוֹ שְׁרָצִים, אוֹ שֶׁאֲכָלַתּוּ מַלַּחַת, וְכֵן מִרְבָּךְ שֶׁל אֲבָנִים, וְכֵן סְוָאר שֶׁל קוֹרוֹת. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, כָּל אֹהֶל שֶׁאֵינוֹ עָשׂוּי בִּידֵי אָדָם, אֵינוֹ אֹהֶל. וּמוֹדֶה בִשְׁקִיפִים וּבִסְלָעִים: \n" + ], + [ + "מִגְדָּל שֶׁהוּא עוֹמֵד בָּאֲוִיר, טֻמְאָה בְתוֹכוֹ, כֵּלִים שֶׁבְּעָבְיוֹ טְהוֹרִים. טֻמְאָה בְעָבְיוֹ, כֵּלִים שֶׁבְּתוֹכוֹ טְהוֹרִים. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, מֶחֱצָה לְמֶחֱצָה. הָיָה עוֹמֵד בְּתוֹךְ הַבַּיִת, טֻמְאָה בְתוֹכוֹ, הַבַּיִת טָמֵא. טֻמְאָה בַבַּיִת, מַה שֶּׁבְּתוֹכוֹ טָהוֹר, שֶׁדֶּרֶךְ הַטֻּמְאָה לָצֵאת וְאֵין דַּרְכָּהּ לְהִכָּנֵס. כֵּלִים שֶׁבֵּינוֹ לְבֵין הָאָרֶץ, שֶׁבֵּינוֹ לְבֵין הַכֹּתֶל, שֶׁבֵּינוֹ לְבֵין הַקּוֹרוֹת, אִם יֶשׁ שָׁם פּוֹתֵחַ טֶפַח, טְמֵאִין. וְאִם לָאו, טְהוֹרִין. טֻמְאָה שָׁם, הַבַּיִת טָמֵא: \n", + "תֵּבַת הַמִּגְדָּל, יֶשׁ בָּהּ פּוֹתֵחַ טֶפַח וְאֵין בִּיצִיאָתָהּ פּוֹתֵחַ טֶפַח, טֻמְאָה בְתוֹכָהּ, הַבַּיִת טָמֵא. טֻמְאָה בַבַּיִת, מַה שֶּׁבְּתוֹכָהּ טָהוֹר, שֶׁדֶּרֶךְ הַטֻּמְאָה לָצֵאת וְאֵין דַּרְכָּהּ לְהִכָּנֵס. רַבִּי יוֹסֵי מְטַהֵר, מִפְּנֵי שֶׁהוּא יָכוֹל לְהוֹצִיאָהּ לַחֲצָאִים אוֹ לְשָׂרְפָהּ בִּמְקוֹמָהּ: \n", + "הָיָה עוֹמֵד בְּתוֹךְ הַפֶּתַח וְנִפְתַּח לַחוּץ, טֻמְאָה בְתוֹכוֹ, הַבַּיִת טָהוֹר. טֻמְאָה בַבַּיִת, מַה שֶּׁבְּתוֹכוֹ טָמֵא, שֶׁדֶּרֶךְ הַטֻּמְאָה לָצֵאת וְאֵין דַּרְכָּהּ לְהִכָּנֵס. הָיְתָה מוּכְנִי שֶׁלּוֹ מְשׁוּכָה לַאֲחוֹרָיו שָׁלשׁ אֶצְבָּעוֹת, טֻמְאָה שָׁם כְּנֶגֶד הַקּוֹרוֹת, הַבַּיִת טָהוֹר. בַּמֶּה דְבָרִים אֲמוּרִים, בִּזְמַן שֶׁיֶּשׁ שָׁם פּוֹתֵחַ טֶפַח, וְאֵינָהּ יוֹצְאָה, וְהַמִּגְדָּל בָּא בְמִדָּה: \n" + ], + [ + "תַּנּוּר שֶׁהוּא עוֹמֵד בְּתוֹךְ הַבַּיִת וְעֵינוֹ קְמוּרָה לַחוּץ, וְהֶאֱהִילוּ עָלָיו קוֹבְרֵי הַמֵּת, בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, הַכֹּל טָמֵא. וּבֵית הִלֵּל אוֹמְרִים, הַתַּנּוּר טָמֵא וְהַבַּיִת טָהוֹר. רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, אַף הַתַּנּוּר טָהוֹר: \n", + "אֲרֻבָּה שֶׁבֵּין הַבַּיִת לָעֲלִיָּה, וּקְדֵרָה נְתוּנָה עָלֶיהָ וּנְקוּבָה בְכוֹנֵס מַשְׁקֶה, בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, הַכֹּל טָמֵא. וּבֵית הִלֵּל אוֹמְרִים, הַקְּדֵרָה טְמֵאָה, וַעֲלִיָּה טְהוֹרָה. רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, אַף הַקְּדֵרָה טְהוֹרָה: \n", + "הָיְתָה שְׁלֵמָה, בֵּית הִלֵּל אוֹמְרִים, מַצֶּלֶת עַל הַכֹּל. בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, אֵינָהּ מַצֶּלֶת אֶלָּא עַל הָאֳכָלִים וְעַל הַמַּשְׁקִים וְעַל כְּלֵי חָרֶס. חָזְרוּ בֵית הִלֵּל לְהוֹרוֹת כְּדִבְרֵי בֵית שַׁמָּאי: \n", + "לָגִין שֶׁהוּא מָלֵא מַשְׁקִין טְהוֹרִין, הַלָּגִין טָמֵא טֻמְאַת שִׁבְעָה, וְהַמַּשְׁקִין טְהוֹרִין. וְאִם פִּנָּן בִּכְלִי אַחֵר, טְמֵאִין. הָאִשָּׁה שֶׁהִיא לָשָׁה בָעֲרֵבָה, הָאִשָּׁה וְהָעֲרֵבָה טְמֵאִים טֻמְאַת שִׁבְעָה, וְהַבָּצֵק טָהוֹר. וְאִם פִּנַּתּוּ לִכְלִי אַחֵר, טָמֵא. חָזְרוּ בֵית הִלֵּל לְהוֹרוֹת כְּדִבְרֵי בֵית שַׁמָּאי: \n", + "הָיוּ כְלֵי גְלָלִים, כְּלֵי אֲבָנִים, כְּלֵי אֲדָמָה, הַכֹּל טָהוֹר. הָיָה כְלִי טָהוֹר לַקֹּדֶשׁ וְלַחַטָּאת, הַכֹּל טָהוֹר, שֶׁהַכֹּל נֶאֱמָנִין עַל הַחַטָּאת, מִפְּנֵי שֶׁהַכֵּלִים טְהוֹרִין וּכְלֵי חֶרֶס טְהוֹרִין וּמַצִּילִין עִם דָּפְנוֹת אֹהָלִים: \n", + "כֵּיצַד. הַבּוֹר וְהַדּוּת שֶׁבַּבַּיִת, וּכְפִישָׁה נְתוּנָה עָלָיו, טָהוֹר. אִם הָיְתָה בְאֵר חֲלָקָה, אוֹ כַוֶּרֶת פְּחוּתָה, וּכְפִישָׁה נְתוּנָה עָלֶיהָ, טָמֵא. אִם הָיָה נֶסֶר חָלָק, אוֹ סְרִידָה שֶׁאֵין לָהּ גַּפַּיִם, טָהוֹר, שֶׁאֵין הַכֵּלִים מַצִּילִים עִם דָּפְנוֹת אֹהָלִים עַד שֶׁיְּהֵא לָהֶן דְּפָנוֹת. וְכַמָּה תְהֵא הַדֹּפֶן, טֶפַח. הָיָה לָהּ חֲצִי טֶפַח מִכָּאן וַחֲצִי טֶפַח מִכָּאן, אֵינָהּ דֹּפֶן, עַד שֶׁיְּהֵא לָהּ טֶפַח מִמָּקוֹם אֶחָד: \n", + "כְּשֵׁם שֶׁמַּצִּילִין מִבִּפְנִים, כָּךְ מַצִּילִין מִבַּחוּץ. כֵּיצַד, כְּפִישָׁה שֶׁהִיא נְתוּנָה עַל הַיְתֵדוֹת מִבַּחוּץ, טֻמְאָה תַחְתֶּיהָ, כֵּלִים שֶׁבַּכְּפִישָׁה טְהוֹרִים. אִם הָיָה כֹתֶל חָצֵר אוֹ כֹתֶל גִּנָּה, אֵינוֹ מַצִּיל. קוֹרָה שֶׁהָיְתָה נְתוּנָה מִכֹּתֶל לְכֹתֶל וּקְדֵרָה תְלוּיָה בָהּ, טֻמְאָה תַחְתֶּיהָ, כֵּלִים שֶׁבַּקְּדֵרָה, רַבִּי עֲקִיבָא מְטַהֵר, וַחֲכָמִים מְטַמְּאִין: \n" + ], + [ + "אָדָם וְכֵלִים נַעֲשִׂין אֹהָלִין לְטַמֵּא, אֲבָל לֹא לְטַהֵר. כֵּיצַד. אַרְבָּעָה נוֹשְׂאִין אֶת הַנִּדְבָּךְ, טֻמְאָה תַחְתָּיו, כֵּלִים שֶׁעַל גַּבָּיו טְמֵאִין. טֻמְאָה עַל גַּבָּיו, כֵּלִים שֶׁתַּחְתָּיו טְמֵאִים. רַבִּי אֱלִיעֶזֶר מְטַהֵר. נָתוּן עַל אַרְבָּעָה כֵלִים, אֲפִלּוּ כְלֵי גְלָלִים, כְּלֵי אֲבָנִים, כְּלֵי אֲדָמָה, טֻמְאָה תַחְתָּיו, כֵּלִים שֶׁעַל גַּבָּיו טְמֵאִים. טֻמְאָה עַל גַּבָּיו, כֵּלִים שֶׁתַּחְתָּיו טְמֵאִים. נָתוּן עַל אַרְבָּעָה אֲבָנִים, אוֹ עַל דָּבָר שֶׁיֶּשׁ בּוֹ רוּחַ חַיִּים, טֻמְאָה תַחְתָּיו, כֵּלִים שֶׁעַל גַּבָּיו טְהוֹרִין. טֻמְאָה עַל גַּבָּיו, כֵּלִים שֶׁתַּחְתָּיו טְהוֹרִין: \n", + "קוֹבְרֵי הַמֵּת שֶׁהָיוּ עוֹבְרִים בְּאַכְסַדְרָה, וְהֵגִיף אַחַד מֵהֶן אֶת הַדֶּלֶת וּסְמָכוֹ בַמַּפְתֵּחַ, אִם יָכוֹל הַדֶּלֶת לַעֲמֹד בִּפְנֵי עַצְמוֹ, טָהוֹר. וְאִם לָאו, טָמֵא. וְכֵן חָבִית שֶׁל גְּרוֹגָרוֹת אוֹ קֻפָּה שֶׁל תֶּבֶן שֶׁהֵן נְתוּנוֹת בְּחַלּוֹן, אִם יְכוֹלִין הַגְּרוֹגָרוֹת וְהַתֶּבֶן לַעֲמֹד בִּפְנֵי עַצְמָן, טְהוֹרִין. וְאִם לָאו, טְמֵאִין. בַּיִת שֶׁחֲצָצוֹ בְקַנְקַנִּים וְטָח בְּטִיחַ, אִם יָכוֹל הַטִּיחַ לַעֲמֹד בִּפְנֵי עַצְמוֹ, טָהוֹר. וְאִם לָאו, טָמֵא: \n", + "כֹּתֶל הַמְשַׁמֵּשׁ אֶת הַבַּיִת, יִדּוֹן מֶחֱצָה לְמֶחֱצָה. כֵּיצַד. כֹּתֶל שֶׁהוּא לָאֲוִיר וְהַטֻּמְאָה בְתוֹכוֹ, מֵחֶצְיוֹ וְלִפְנִים, הַבַּיִת טָמֵא, וְהָעוֹמֵד מִלְמַעְלָן טָהוֹר. מֵחֶצְיוֹ וְלַחוּץ, הַבַּיִת טָהוֹר, וְהָעוֹמֵד מִלְמַעְלָן טָמֵא. מֶחֱצָה לְמֶחֱצָה, הַבַּיִת טָמֵא. וְהָעוֹמֵד מִלְמַעְלָן, רַבִּי מֵאִיר מְטַמֵּא, וַחֲכָמִים מְטַהֲרִין. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, כָּל הַכֹּתֶל לַבָּיִת: \n", + "כֹּתֶל שֶׁבֵּין שְׁנֵי בָתִּים וְהַטֻּמְאָה בְתוֹכוֹ, בַּיִת הַקָּרוֹב לַטֻּמְאָה, טָמֵא. וְהַקָּרוֹב לַטָּהֳרָה, טָהוֹר. מֶחֱצָה לְמֶחֱצָה, שְׁנֵיהֶם טְמֵאִין. טֻמְאָה בְאַחַד מֵהֶן וְכֵלִים בַּכֹּתֶל, מֵחֶצְיוֹ וּכְלַפֵּי טֻמְאָה, טְמֵאִין. מֵחֶצְיוֹ וּכְלַפֵּי טָהֳרָה, טְהוֹרִין. מֶחֱצָה לְמֶחֱצָה, הֲרֵי הֵן טְמֵאִין. מַעֲזִיבָה שֶׁבֵּין הַבַּיִת לָעֲלִיָּה, טֻמְאָה בְתוֹכָהּ, מֵחֶצְיָהּ וּלְמַטָּן, הַבַּיִת טָמֵא וַעֲלִיָּה טְהוֹרָה. מֵחֶצְיָהּ וּלְמַעְלָן, הָעֲלִיָּה טְמֵאָה וְהַבַּיִת טָהוֹר. מֶחֱצָה לְמֶחֱצָה, שְׁנֵיהֶן טְמֵאִין. טֻמְאָה בְאַחַד מֵהֶן וְכֵלִים בַּמַּעֲזִיבָה, מֵחֶצְיָהּ וּכְלַפֵּי טֻמְאָה, טְמֵאִין. מֵחֶצְיָהּ וּכְלַפֵּי טָהֳרָה, טְהוֹרִין. מֶחֱצָה לְמֶחֱצָה, הֲרֵי הֵן טְמֵאִין. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, כָּל הַמַּעֲזִיבָה לָעֲלִיָּה: \n", + "טֻמְאָה בֵין הַקּוֹרוֹת וְתַחְתֶּיהָ כִקְלִפַּת הַשּׁוּם, אִם יֶשׁ שָׁם פּוֹתֵחַ טֶפַח, הַכֹּל טָמֵא. אִם אֵין שָׁם פּוֹתֵחַ טֶפַח, רוֹאִין אֶת הַטֻּמְאָה כְּאִלּוּ הִיא אֹטֶם. הָיְתָה נִרְאֵית בְּתוֹךְ הַבַּיִת, בֵּין כָּךְ וּבֵין כָּךְ, הַבַּיִת טָמֵא: \n", + "בַּיִת הַמְשַׁמֵּשׁ אֶת הַכֹּתֶל, יִדּוֹן כִּקְלִפַּת הַשּׁוּם. כֵּיצַד. כֹּתֶל שֶׁבֵּין שְׁנֵי כוּכִין, אוֹ בֵין שְׁתֵּי מְעָרוֹת, טֻמְאָה בַבָּתִּים וְכֵלִים בַּכֹּתֶל וַעֲלֵיהֶם כִּקְלִפַּת הַשּׁוּם, טְהוֹרִין. טֻמְאָה בַכֹּתֶל וְכֵלִים בַּבָּתִּים וְעָלֶיהָ כִקְלִפַּת הַשּׁוּם, טְהוֹרִין. טֻמְאָה תַחַת הָעַמּוּד, טֻמְאָה בוֹקַעַת וְעוֹלָה, בּוֹקַעַת וְיוֹרָדֶת: \n", + "כֵּלִים שֶׁתַּחַת הַפֶּרַח, טְהוֹרִים. רַבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי מְטַמֵּא. הַטֻּמְאָה וְהַכֵּלִים שֶׁתַּחַת הַפֶּרַח, אִם יֶשׁ שָׁם פּוֹתֵחַ טֶפַח, טְמֵאִין. וְאִם לָאו, טְהוֹרִין. שְׁנֵי פַרְדַּסְקִים זֶה בְצַד זֶה, אוֹ זֶה עַל גַּב זֶה, נִפְתַּח אַחַד מֵהֶן, הוּא וְהַבַּיִת טָמֵא, וַחֲבֵרוֹ טָהוֹר. וְרוֹאִין אֶת הַפַּרְדַּסְקִין כְּאִלּוּ הוּא אֹטֶם, יִדּוֹן מֶחֱצָה לְמֶחֱצָה לְהָבִיא אֶת הַטֻּמְאָה לַבָּיִת: \n" + ], + [ + "הַטֻּמְאָה בַכֹּתֶל, וּמְקוֹמָהּ טֶפַח עַל טֶפַח עַל רוּם טֶפַח, כָּל הָעֲלִיּוֹת שֶׁעַל גַּבָּהּ, אֲפִלּוּ הֵן עֶשֶׂר, טְמֵאוֹת. הָיְתָה עֲלִיָּה אַחַת עַל גַּבֵּי שְׁנֵי בָתִּים, הִיא טְמֵאָה, וְכָל הָעֲלִיּוֹת שֶׁעַל גַּבָּהּ, טְהוֹרוֹת. כֹּתֶל שָׁנִית, טֻמְאָה בוֹקַעַת וְעוֹלָה, בּוֹקַעַת וְיוֹרָדֶת. נֶפֶשׁ אֲטוּמָה, הַנּוֹגֵעַ בָּהּ מִן הַצְּדָדִין, טָהוֹר, מִפְּנֵי שֶׁטֻּמְאָה בוֹקַעַת וְעוֹלָה, בּוֹקַעַת וְיוֹרָדֶת. אִם הָיָה מְקוֹם הַטֻּמְאָה טֶפַח עַל טֶפַח עַל רוּם טֶפַח, הַנּוֹגֵעַ בָּהּ מִכָּל מָקוֹם, טָמֵא, מִפְּנֵי שֶׁהִיא כְקֶבֶר סָתוּם. סָמַךְ לָהּ סֻכּוֹת, טְמֵאוֹת. רַבִּי יְהוּדָה מְטַהֵר: \n", + "כָּל שִׁפּוּעֵי אֹהָלִין, כָּאֹהָלִין. אֹהֶל שֶׁהוּא שׁוֹפֵעַ וְיוֹרֵד, וְכָלֶה עַד כְּאֶצְבַּע, טֻמְאָה בָאֹהֶל, כֵּלִים שֶׁתַּחַת הַשִּׁפּוּעַ, טְמֵאִים. טֻמְאָה תַחַת הַשִּׁפּוּעַ, כֵּלִים שֶׁבָּאֹהֶל, טְמֵאִין. טֻמְאָה מִתּוֹכוֹ, הַנּוֹגֵעַ בּוֹ מִתּוֹכוֹ, טָמֵא טֻמְאַת שִׁבְעָה. וּמֵאֲחוֹרָיו, טָמֵא טֻמְאַת עָרֶב. טֻמְאָה מֵאֲחוֹרָיו, הַנּוֹגֵעַ בּוֹ מֵאֲחוֹרָיו, טָמֵא טֻמְאַת שִׁבְעָה. מִתּוֹכוֹ, טָמֵא טֻמְאַת עָרֶב. כַּחֲצִי זַיִת מִתּוֹכוֹ וְכַחֲצִי זַיִת מֵאֲחוֹרָיו, הַנּוֹגֵעַ בּוֹ, בֵּין מִתּוֹכוֹ בֵּין מֵאֲחוֹרָיו, טָמֵא טֻמְאַת עָרֶב. מִקְצָתוֹ מְרֻדָּד עַל הָאָרֶץ, טֻמְאָה תַחְתָּיו אוֹ עַל גַּבָּיו, טֻמְאָה בוֹקַעַת וְעוֹלָה, בּוֹקַעַת וְיוֹרָדֶת. אֹהֶל שֶׁהוּא נָטוּי בָּעֲלִיָּה, מִקְצָתוֹ מְרֻדָּד עַל הָאֲרֻבָּה שֶׁבֵּין בַּיִת לָעֲלִיָּה, רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, מַצִּיל. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, אֵינוֹ מַצִּיל, עַד שֶׁיְּהֵא נָטוּי כִּנְטִיַּת הָאֹהֶל: \n", + "הַמֵּת בַּבַּיִת וּבוֹ פְתָחִין הַרְבֵּה, כֻּלָּן טְמֵאִין. נִפְתַּח אַחַד מֵהֶן, הוּא טָמֵא וְכֻלָּן טְהוֹרִים. חָשַׁב לְהוֹצִיאוֹ בְאַחַד מֵהֶן, אוֹ בְחַלּוֹן שֶׁהוּא אַרְבָּעָה עַל אַרְבָּעָה טְפָחִים, הִצִּיל עַל כָּל הַפְּתָחִים. בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, יַחְשֹׁב עַד שֶׁלֹּא יָמוּת הַמֵּת. בֵּית הִלֵּל אוֹמְרִים, אַף מִשֶּׁמֵּת. הָיָה סָתוּם וְנִמְלַךְ לְפָתְחוֹ, בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, כְּשֶׁיִּפְתַּח אַרְבָּעָה טְפָחִים. וּבֵית הִלֵּל אוֹמְרִים, כְּשֶׁיַּתְחִיל. וּמוֹדִים בְּפוֹתֵחַ בַּתְּחִלָּה, שֶׁיִּפְתַּח אַרְבָּעָה טְפָחִים: \n", + "הָאִשָּׁה שֶׁהִיא מַקְשָׁה לֵילֵד וְהוֹצִיאוּהָ מִבַּיִת לְבַיִת, הָרִאשׁוֹן טָמֵא בְסָפֵק, וְהַשֵּׁנִי בְּוַדָּאי. אָמַר רַבִּי יְהוּדָה, אֵימָתַי, בִּזְמַן שֶׁהִיא נִטֶּלֶת בַּגַּפַּיִם. אֲבָל אִם הָיְתָה מְהַלֶּכֶת, הָרִאשׁוֹן טָהוֹר, שֶׁמִּשֶּׁנִּפְתַּח הַקֶּבֶר אֵין פְּנַאי לְהַלֵּךְ. אֵין לַנְּפָלִים פְּתִיחַת הַקֶּבֶר, עַד שֶׁיַּעְגִּילוּ רֹאשׁ כְּפִיקָה: \n", + "יָצָא הָרִאשׁוֹן מֵת וְהַשֵּׁנִי חַי, טָהוֹר. הָרִאשׁוֹן חַי וְהַשֵּׁנִי מֵת, טָמֵא. רַבִּי מֵאִיר אוֹמֵר, בְּשָׁפִיר אֶחָד, טָמֵא. בִּשְׁנֵי שְׁפִירִים, טָהוֹר: \n", + "הָאִשָּׁה שֶׁהִיא מַקְשָׁה לֵילֵד, מְחַתְּכִין אֶת הַוָּלָד בְּמֵעֶיהָ וּמוֹצִיאִין אוֹתוֹ אֵבָרִים אֵבָרִים, מִפְּנֵי שֶׁחַיֶּיהָ קוֹדְמִין לְחַיָּיו. יָצָא רֻבּוֹ, אֵין נוֹגְעִין בּוֹ, שֶׁאֵין דּוֹחִין נֶפֶשׁ מִפְּנֵי נָפֶשׁ: \n" + ], + [ + "יֵשׁ מְבִיאִין אֶת הַטֻּמְאָה וְחוֹצְצִין, מְבִיאִין אֶת הַטֻּמְאָה וְלֹא חוֹצְצִין, חוֹצְצִין וְלֹא מְבִיאִין, לֹא מְבִיאִין וְלֹא חוֹצְצִין. אֵלּוּ מְבִיאִין וְחוֹצְצִין, הַשִּׁדָּה וְהַתֵּבָה וְהַמִּגְדָּל, כַּוֶּרֶת הַקַּשׁ, כַּוֶּרֶת הַקָּנִים, וּבוֹר סְפִינָה אֲלֶכְּסַנְדְּרִית, שֶׁיֶּשׁ לָהֶן שׁוּלַיִם וְהֵן מַחֲזִיקִים אַרְבָּעִים סְאָה בְלַח, שֶׁהֵם כּוֹרַיִם בְּיָבֵשׁ. וִירִיעָה, וּסְקוֹרְטְיָא, וּקְטָבֹלְיָא, וְסָדִין, וּמַפָּץ, וּמַחֲצֶלֶת, שֶׁהֵן עֲשׂוּיִין אֹהָלִים, וְעֵדֶר בְּהֵמָה טְמֵאָה וּטְהוֹרָה, וּמְכוֹנוֹת חַיָּה וָעוֹף, וְהָעוֹף שֶׁשָּׁכַן, וְהָעוֹשֶׂה מָקוֹם לְבֵנָה בַּשִּׁבֳּלִים, הָאֵירוּס וְהַקִּסּוֹם, וְיַרְקוֹת חֲמוֹר, וּדְלַעַת יְוָנִית, וְאֳכָלִים טְהוֹרִים. רַבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי לֹא הָיָה מוֹדֶה בְּאֳכָלִים טְהוֹרִין, חוּץ מִן הָעִגּוּל שֶׁל דְּבֵלָה: \n", + "הַזִּיזִין, וְהַגִּזְרִיּוֹת, וְהַשּׁוֹבָכוֹת, וְהַשְּׁקִיפִים, וְהַסְּלָעִים, וְהַגְּהָרִים, וְהַשְּׁנָנִים, וְהַסְּכָכוֹת, וְהַפְּרָעוֹת, שֶׁהֵן יְכוֹלִים לְקַבֵּל מַעֲזִיבָה רַכָּה, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, מַעֲזִיבָה בֵינוֹנִית. אֵלּוּ הֵן הַסְּכָכוֹת, אִילָן שֶׁהוּא מֵסֵךְ עַל הָאָרֶץ. וְהַפְּרָעוֹת, הַיּוֹצְאוֹת מִן הַגָּדֵר: \n", + "אֵלּוּ מְבִיאִין וְלֹא חוֹצְצִין. הַשִּׁדָּה, וְהַתֵּבָה, וְהַמִּגְדָּל, כַּוֶּרֶת הַקַּשׁ, כַּוֶּרֶת הַקָּנִים, וּבוֹר סְפִינָה אֲלֶכְּסַנְדְּרִית, שֶׁאֵין לָהֶם שׁוּלַיִם וְאֵינָן מַחֲזִיקִים אַרְבָּעִים סְאָה בְלַח, שֶׁהֵם כּוֹרַיִם בְּיָבֵשׁ. וִירִיעָה, וּסְקוֹרְטְיָא, וּקְטָבֹלְיָא, וְסָדִין, וּמַפָּץ, וּמַחֲצֶלֶת, שֶׁאֵין עֲשׂוּיִין אֹהָלִים, וּבְהֵמָה וְחַיָּה שֶׁמֵּתוּ, וְאֳכָלִים טְמֵאִים. מוּסָף עֲלֵיהֶם, הָרֵחַיִם שֶׁל אָדָם: \n", + "אֵלּוּ חוֹצְצִים וְלֹא מְבִיאִין. מַסֶּכֶת פְּרוּסָה, וַחֲבִילֵי הַמִּטָּה, וְהַמִּשְׁפָּלוֹת וְהַסְּרִיגוֹת שֶׁבַּחֲלוֹנוֹת: \n", + "אֵלּוּ לֹא מְבִיאִין וְלֹא חוֹצְצִין. הַזְּרָעִים וְהַיְרָקוֹת הַמְחֻבָּרִים לַקַּרְקַע, חוּץ מִן הַיְרָקוֹת שֶׁמָּנוּ, וְכִפַּת הַבָּרָד, וְהַשֶּׁלֶג, וְהַכְּפוֹר, וְהַגְּלִיד, וְהַמֶּלַח, וְהַדּוֹלֵג מִמָּקוֹם לְמָקוֹם, וְהַקּוֹפֵץ מִמָּקוֹם לְמָקוֹם, וְהָעוֹף הַפּוֹרֵחַ, וְטַלִּית הַמְנַפְנֶפֶת, וּסְפִינָה שֶׁהִיא שָׁטָה עַל פְּנֵי הַמָּיִם. קָשַׁר אֶת הַסְּפִינָה בְּדָבָר שֶׁהוּא יָכוֹל לְהַעֲמִידָהּ, כָּבַשׁ אֶת הָאֶבֶן עַל גַּבֵּי הַטַּלִּית, מְבִיאָה אֶת הַטֻּמְאָה. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, הַבַּיִת שֶׁבַּסְּפִינָה אֵינוֹ מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה: \n", + "שְׁתֵּי חָבִיּוֹת וּבָהֶן כִּשְׁנֵי חֲצָיֵי זֵיתִים, מֻקָּפוֹת צָמִיד פָּתִיל וּמֻנָּחוֹת בְּתוֹךְ הַבַּיִת, הֵן טְהוֹרוֹת, וְהַבַּיִת טָמֵא. נִפְתְּחָה אַחַת מֵהֶן, הִיא וְהַבַּיִת טְמֵאִים וַחֲבֶרְתָּהּ טְהוֹרָה. וְכֵן שְׁנֵי חֲדָרִים שֶׁהֵן פְּתוּחִין לַבָּיִת: \n" + ], + [ + "כַּוֶּרֶת שֶׁהִיא בְתוֹךְ הַפֶּתַח וּפִיהָ לַחוּץ, כַּזַּיִת מִן הַמֵּת נָתוּן תַּחְתֶּיהָ אוֹ עַל גַּבָּהּ מִבַּחוּץ, כֹּל שֶׁהוּא כְנֶגֶד הַזַּיִת, תַּחְתֶּיהָ וְגַבָּהּ טָמֵא. וְכֹל שֶׁאֵינוֹ כְנֶגֶד הַזַּיִת, תּוֹכָהּ, וְהַבַּיִת, טָהוֹר. בַּבַּיִת, אֵין טָמֵא אֶלָּא הַבַּיִת. בְּתוֹכָהּ, הַכֹּל טָמֵא: \n", + "הָיְתָה גְבוֹהָה מִן הָאָרֶץ טֶפַח, טֻמְאָה תַחְתֶּיהָ אוֹ בַבַּיִת אוֹ עַל גַּבָּהּ, הַכֹּל טָמֵא, אֶלָּא תוֹכָהּ. בְּתוֹכָהּ, הַכֹּל טָמֵא: \n", + "בַּמֶּה דְבָרִים אֲמוּרִים, בִּזְמַן שֶׁהִיא כְלִי מְחֻלְחָלֶת. הָיְתָה פְחוּתָה וּפְקוּקָה בְקַשׁ אוֹ אֲפוּצָה, אֵיזוֹ הִיא אֲפוּצָה, כֹּל שֶׁאֵין לָהּ טֶפַח מִמָּקוֹם אֶחָד, כַּזַּיִת מִן הַמֵּת נָתוּן תַּחְתֶּיהָ, כְּנֶגְדּוֹ עַד הַתְּהוֹם טָמֵא. עַל גַּבָּהּ, כְּנֶגְדּוֹ עַד הָרָקִיעַ טָמֵא. בַּבַּיִת, אֵין טָמֵא אֶלָּא הַבַּיִת. בְּתוֹכָהּ, אֵין טָמֵא אֶלָּא תוֹכָהּ: \n", + "הָיְתָה גְבוֹהָה מִן הָאָרֶץ טֶפַח, טֻמְאָה תַחְתֶּיהָ אוֹ בַבַּיִת, תַּחְתֶּיהָ וְהַבַּיִת טָמֵא, תּוֹכָהּ וְגַבָּהּ טָהוֹר. בְּתוֹכָהּ, אֵין טָמֵא אֶלָּא תוֹכָהּ. עַל גַּבָּהּ, כְּנֶגְדּוֹ עַד הָרָקִיעַ טָמֵא: \n", + "בַּמֶּה דְבָרִים אֲמוּרִים, בִּזְמַן שֶׁפִּיהָ לַחוּץ. הָיָה פִיהָ לִפְנִים, וְכַזַּיִת מִן הַמֵּת נָתוּן תַּחְתֶּיהָ אוֹ עַל גַּבָּהּ מִבַּחוּץ, כֹּל שֶׁהוּא כְנֶגֶד הַזַּיִת, תַּחְתֶּיהָ וְגַבָּהּ וְתוֹכָהּ טָמֵא. וְכֹל שֶׁאֵינוֹ כְנֶגֶד הַזַּיִת, תּוֹכָהּ וְהַבַּיִת טָהוֹר. בְּתוֹכָהּ אוֹ בַבַּיִת, הַכֹּל טָמֵא: \n", + "הָיְתָה גְבוֹהָה מִן הָאָרֶץ טֶפַח, טֻמְאָה תַחְתֶּיהָ אוֹ בַבַּיִת אוֹ בְתוֹכָהּ אוֹ עַל גַּבָּהּ, הַכֹּל טָמֵא: \n", + "בַּמֶּה דְבָרִים אֲמוּרִים, בִּזְמַן שֶׁהִיא כְלִי מְחֻלְחָלֶת. הָיְתָה פְחוּתָה וּפְקוּקָה בְקַשׁ אוֹ אֲפוּצָה, אֵיזוֹהִי אֲפוּצָה, כֹּל שֶׁאֵין לָהּ טֶפַח מִמָּקוֹם אֶחָד, כַּזַּיִת מִן הַמֵּת נָתוּן תַּחְתֶּיהָ, כְּנֶגְדּוֹ עַד הַתְּהוֹם טָמֵא. עַל גַּבָּהּ, כְּנֶגְדּוֹ עַד הָרָקִיעַ טָמֵא. בְּתוֹכָהּ אוֹ בַבַּיִת, תּוֹכָהּ וְהַבַּיִת טְמֵאִים: \n", + "הָיְתָה גְבוֹהָה מִן הָאָרֶץ טֶפַח, טֻמְאָה תַחְתֶּיהָ אוֹ בַבַּיִת אוֹ בְתוֹכָהּ, הַכֹּל טָמֵא, אֶלָּא גַבָּהּ. עַל גַּבָּהּ, כְּנֶגְדּוֹ עַד הָרָקִיעַ טָמֵא: \n", + "הָיְתָה מְמַלְּאָה אֶת כָּל הַבַּיִת וְאֵין בֵּינָהּ לְבֵין הַקּוֹרוֹת פּוֹתֵחַ טֶפַח, טֻמְאָה בְתוֹכָהּ, הַבַּיִת טָמֵא. טֻמְאָה בַבַּיִת, מַה שֶּׁבְּתוֹכָהּ טָהוֹר, שֶׁדֶּרֶךְ טֻמְאָה לָצֵאת וְאֵין דַּרְכָּהּ לְהִכָּנֵס, בֵּין עוֹמֶדֶת בֵּין מֻטָּה עַל צִדָּהּ, בֵּין אַחַת בֵּין שְׁתָּיִם: \n", + "הָיְתָה עוֹמֶדֶת בְּתוֹךְ הַפֶּתַח וְאֵין בֵּינָהּ לְבֵין הַמַּשְׁקוֹף פּוֹתֵחַ טֶפַח, טֻמְאָה בְתוֹכָהּ, הַבַּיִת טָהוֹר. טֻמְאָה בַבַּיִת, מַה שֶּׁבְּתוֹכָהּ טָמֵא, שֶׁדֶּרֶךְ הַטֻּמְאָה לָצֵאת וְאֵין דַּרְכָּהּ לְהִכָּנֵס: \n", + "הָיְתָה מֻטָּה עַל צִדָּהּ בָּאֲוִיר וְכַזַּיִת מִן הַמֵּת נָתוּן תַּחְתֶּיהָ אוֹ עַל גַּבָּהּ, כֹּל שֶׁהוּא כְנֶגֶד הַזַּיִת, תַּחְתֶּיהָ וְגַבָּהּ, טָמֵא. וְכֹל שֶׁאֵינוֹ כְנֶגֶד הַזַּיִת, תּוֹכָהּ, טָהוֹר. בְּתוֹכָהּ, הַכֹּל טָמֵא: \n", + "הָיְתָה גְבוֹהָה מִן הָאָרֶץ טֶפַח, טֻמְאָה תַחְתֶּיהָ אוֹ עַל גַּבָּהּ, הַכֹּל טָמֵא, אֶלָּא תוֹכָהּ. בְּתוֹכָהּ, הַכֹּל טָמֵא. בַּמֶּה דְבָרִים אֲמוּרִים, בִּזְמַן שֶׁהִיא כֶלִי. הָיְתָה פְחוּתָה וּפְקוּקָה בְקַשׁ, אוֹ מַחֲזֶקֶת אַרְבָּעִים סְאָה, כְּדִבְרֵי חֲכָמִים, כַּזַּיִת מִן הַמֵּת נָתוּן תַּחְתֶּיהָ, כְּנֶגְדּוֹ עַד הַתְּהוֹם טָמֵא. עַל גַּבָּהּ, כְּנֶגְדּוֹ עַד הָרָקִיעַ, טָמֵא. בְּתוֹכָהּ, אֵין טָמֵא אֶלָּא תוֹכָהּ. הָיְתָה גְבוֹהָה מִן הָאָרֶץ טֶפַח, טֻמְאָה תַחְתֶּיהָ, טָמֵא. בְּתוֹכָהּ, תּוֹכָהּ טָמֵא. עַל גַּבָּהּ, כְּנֶגְדּוֹ עַד הָרָקִיעַ טָמֵא: \n", + "הָיְתָה יוֹשֶׁבֶת עַל שׁוּלֶיהָ וְהִיא כְלִי, טֻמְאָה תַחְתֶּיהָ, בְּתוֹכָהּ, אוֹ עַל גַּבָּהּ, טֻמְאָה בוֹקַעַת וְעוֹלָה, בּוֹקַעַת וְיוֹרָדֶת. הָיְתָה גְבוֹהָה מִן הָאָרֶץ טֶפַח, אוֹ מְכֻסָּה, אוֹ כְפוּיָה עַל פִּיהָ, טֻמְאָה תַחְתֶּיהָ, בְּתוֹכָהּ, אוֹ עַל גַּבָּהּ, הַכֹּל טָמֵא: \n", + "בַּמֶּה דְבָרִים אֲמוּרִים, בִּזְמַן שֶׁהִיא כֶלִי. הָיְתָה פְחוּתָה וּפְקוּקָה בְקַשׁ, אוֹ מַחֲזֶקֶת אַרְבָּעִים סְאָה כְּדִבְרֵי חֲכָמִים, טֻמְאָה תַחְתֶּיהָ, בְּתוֹכָהּ, אוֹ עַל גַּבָּהּ, טֻמְאָה בוֹקַעַת וְעוֹלָה, בּוֹקַעַת וְיוֹרָדֶת. רַבִּי אֱלִיעֶזֶר וְרַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמְרִים, אֵין טֻמְאָה עוֹלָה לָהּ, אַף לֹא יוֹרֶדֶת מִמֶּנָּה. הָיְתָה גְבוֹהָה מִן הָאָרֶץ טֶפַח, טֻמְאָה תַחְתֶּיהָ, תַּחְתֶּיהָ טָמֵא. בְּתוֹכָהּ, אוֹ עַל גַּבָּהּ, כְּנֶגְדּוֹ עַד הָרָקִיעַ טָמֵא: \n", + "אָרוֹן שֶׁהִיא רְחָבָה מִלְּמַטָּן וְצָרָה מִלְמַעְלָן וְהַמֵּת בְּתוֹכָהּ, הַנּוֹגֵעַ בָּהּ מִלְּמַטָּן, טָהוֹר. וּמִלְמַעְלָן, טָמֵא. רְחָבָה מִלְמַעְלָן וְצָרָה מִלְּמַטָּן, הַנּוֹגֵעַ בָּהּ מִכָּל מָקוֹם, טָמֵא. הָיְתָה שָׁוָה, הַנּוֹגֵעַ בָּהּ מִכָּל מָקוֹם, טָמֵא, דִּבְרֵי רַבִּי אֱלִיעֶזֶר. וְרַבִּי יְהוֹשֻׁעַ אוֹמֵר, מִטֶּפַח וּלְמַטָּן, טָהוֹר. מִטֶּפַח וּלְמַעְלָן, טָמֵא. הָעֲשׂוּיָה כְמִין קַמְטְרָא, הַנּוֹגֵע בָּהּ מִכָּל מָקוֹם, טָמֵא. כְּמִין גְּלוֹסְקוֹס, הַנּוֹגֵעַ בָּהּ מִכָּל מָקוֹם, טָהוֹר, חוּץ מִמְּקוֹם פְּתִיחָתָהּ: \n", + "חָבִית שֶׁהִיא יוֹשֶׁבֶת עַל שׁוּלֶיהָ בָאֲוִיר וְכַזַּיִת מִן הַמֵּת נָתוּן תַּחְתֶּיהָ אוֹ בְתוֹכָהּ כְּנֶגֶד קוּרְקוּרָתָהּ, טֻמְאָה בוֹקַעַת וְעוֹלָה, בּוֹקַעַת וְיוֹרֶדֶת, וְהֶחָבִית טְמֵאָה. תַּחַת דָּפְנָהּ מִבַּחוּץ, טֻמְאָה בּוֹקַעַת וְעוֹלָה, בּוֹקַעַת וְיוֹרֶדֶת, וְהֶחָבִית טְהוֹרָה. בְּתוֹכָהּ וְתַחַת דָּפְנָהּ, אִם יֵשׁ בַּדְּפָנוֹת פּוֹתֵחַ טֶפַח, הַכֹּל טָמֵא, וּכְנֶגֶד פִּיהָ, טָהוֹר. וְאִם לָאו, טֻמְאָה בוֹקַעַת וְעוֹלָה, בּוֹקַעַת וְיוֹרָדֶת. בַּמֶּה דְבָרִים אֲמוּרִים, בִּטְהוֹרָה. אֲבָל אִם הָיְתָה טְמֵאָה אוֹ גְבוֹהָה מִן הָאָרֶץ טֶפַח אוֹ מְכֻסָּה אוֹ כְפוּיָה עַל פִּיהָ, טֻמְאָה תַחְתֶּיהָ, בְּתוֹכָהּ אוֹ עַל גַּבָּהּ, הַכֹּל טָמֵא: \n" + ], + [ + "אֲרֻבָּה שֶׁהִיא בְתוֹךְ הַבַּיִת וְיֶשׁ בָּהּ פּוֹתֵחַ טֶפַח, טֻמְאָה בַבַּיִת, כְּנֶגֶד אֲרֻבָּה טָהוֹר. טֻמְאָה כְנֶגֶד אֲרֻבָּה, הַבַּיִת טָהוֹר. הַטֻּמְאָה בֵּין בַּבַּיִת וּבֵין כְּנֶגֶד אֲרֻבָּה, נָתַן אֶת רַגְלוֹ מִלְמַעְלָן, עֵרֵב אֶת הַטֻּמְאָה. מִקְצָת טֻמְאָה בַבַּיִת וּמִקְצָתָהּ כְּנֶגֶד אֲרֻבָּה, הַבַּיִת טָמֵא, וּכְנֶגֶד הַטֻּמְאָה טָמֵא: \n", + "אֵין בָּאֲרֻבָּה פּוֹתֵחַ טֶפַח, טֻמְאָה בַבַּיִת, כְּנֶגֶד אַרֻבָּה טָהוֹר. טֻמְאָה כְנֶגֶד אֲרֻבָּה, הַבַּיִת טָהוֹר. הַטֻּמְאָה בַבַּיִת, נָתַן אֶת רַגְלוֹ מִלְמַעְלָן, טָהוֹר. הַטֻּמְאָה כְנֶגֶד אֲרֻבָּה, נָתַן אֶת רַגְלוֹ מִלְמַעְלָן, רַבִּי מֵאִיר מְטַמֵּא. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, אִם טֻמְאָה קָדְמָה אֶת רַגְלוֹ, טָמֵא. אִם רַגְלוֹ קָדְמָה אֶת הַטֻּמְאָה, טָהוֹר. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, שְׁתֵּי רַגְלַיִם, זוֹ עַל גַּב זוֹ, שֶׁקָּדְמוּ אֶת הַטֻּמְאָה, מָשַׁךְ הָרִאשׁוֹן אֶת רַגְלוֹ וְנִמְצָא רַגְלוֹ שֶׁל שֵׁנִי שָׁם, טָהוֹר, מִפְּנֵי שֶׁקָּדְמָה רַגְלוֹ שֶׁל רִאשׁוֹן אֶת הַטֻּמְאָה: \n", + "מִקְצָת טֻמְאָה בַבַּיִת וּמִקְצָתָהּ כְּנֶגֶד אֲרֻבָּה, הַבַּיִת טָמֵא, וּכְנֶגֶד הַטֻּמְאָה טָמֵא, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, הַבַּיִת טָמֵא, כְּנֶגֶד הַטֻּמְאָה טָהוֹר. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, אִם יֵשׁ בַּטֻּמְאָה כְדֵי שֶׁתֵּחָלֵק וּתְטַמֵּא אֶת הַבַּיִת וּתְטַמֵּא כְנֶגֶד הַטֻּמְאָה, טָמֵא. וְאִם לָאו, הַבַּיִת טָמֵא, כְּנֶגֶד הַטֻּמְאָה טָהוֹר: \n", + "אֲרֻבּוֹת זוֹ עַל גַּב זוֹ, וְיֵשׁ בָּהֶן פּוֹתֵחַ טֶפַח, טֻמְאָה בַבַּיִת, כְּנֶגֶד אֲרֻבּוֹת טָהוֹר. טֻמְאָה כְנֶגֶד אֲרֻבּוֹת, הַבַּיִת טָהוֹר. הַטֻּמְאָה בֵּין בַּבַּיִת בֵּין כְּנֶגֶד אֲרֻבּוֹת, נָתַן דָּבָר שֶׁהוּא מְקַבֵּל טֻמְאָה, בֵּין מִלְמַעְלָן בֵּין מִלְּמַטָּן, הַכֹּל טָמֵא. וְדָבָר שֶׁאֵינוֹ מְקַבֵּל טֻמְאָה, מִמֶּנּוּ וּלְמַטָּן, טָמֵא. מִמֶּנּוּ וּלְמַעְלָן, טָהוֹר: \n", + "אֵין בָּאֲרֻבּוֹת פּוֹתֵחַ טֶפַח, טֻמְאָה בַבַּיִת, כְּנֶגֶד אֲרֻבּוֹת טָהוֹר. טֻמְאָה כְנֶגֶד אֲרֻבּוֹת, הַבַּיִת טָהוֹר. הַטֻּמְאָה בַבַּיִת, נָתַן בֵּין דָּבָר שֶׁהוּא מְקַבֵּל טֻמְאָה, בֵּין דָּבָר שֶׁאֵינוֹ מְקַבֵּל טֻמְאָה, בֵּין מִלְמַעְלָן בֵּין מִלְּמַטָּן, אֵין טָמֵא אֶלָּא הַתַּחְתּוֹן. הַטֻּמְאָה כְנֶגֶד אֲרֻבּוֹת, נָתַן דָּבָר שֶׁהוּא מְקַבֵּל טֻמְאָה, בֵּין מִלְמַעְלָן בֵּין מִלְּמַטָּן, הַכֹּל טָמֵא. וְדָבָר שֶׁאֵינוֹ מְקַבֵּל טֻמְאָה, בֵּין מִלְמַעְלָן בֵּין מִלְּמַטָּן, אֵין טָמֵא אֶלָּא תַחְתּוֹן: \n", + "אֲרֻבָּה שֶׁהִיא בְתוֹךְ הַבַּיִת וּקְדֵרָה נְתוּנָה תַחְתֶּיהָ, שֶׁאִם תַּעֲלֶה, אֵין שִׂפְתוֹתֶיהָ נוֹגְעוֹת בָּאֲרֻבָּה, טֻמְאָה תַחְתֶּיהָ, בְּתוֹכָהּ אוֹ עַל גַּבָּהּ, טֻמְאָה בוֹקַעַת וְעוֹלָה, בּוֹקַעַת וְיוֹרָדֶת. הָיְתָה גְבוֹהָה מִן הָאָרֶץ טֶפַח, טֻמְאָה תַחְתֶּיהָ, אוֹ בַבַּיִת, תַּחְתֶּיהָ וְהַבַּיִת, טָמֵא. תּוֹכָהּ וְגַבָּהּ, טָהוֹר. בְּתוֹכָהּ אוֹ עַל גַּבָּהּ, הַכֹּל טָמֵא: \n", + "הָיְתָהּ נְתוּנָה בְצַד הָאַסְקֻפָּה שֶׁאִם תַּעֲלֶה הִיא נוֹגַעַת בַּמַּשְׁקוֹף פּוֹתֵחַ טֶפַח, טֻמְאָה תַחְתֶּיהָ, בְּתוֹכָהּ אוֹ עַל גַּבָּהּ, טֻמְאָה בוֹקַעַת וְעוֹלָה, בּוֹקַעַת וְיוֹרָדֶת. הָיְתָה גְבוֹהָה מִן הָאָרֶץ טֶפַח, טֻמְאָה תַחְתֶּיהָ אוֹ בַבַּיִת, תַּחְתֶּיהָ וְהַבַּיִת טָמֵא, תּוֹכָהּ וְגַבָּהּ טָהוֹר. בְּתוֹכָהּ אוֹ עַל גַּבָּהּ, הַכֹּל טָמֵא. שֶׁאִם תַּעֲלֶה אֵינָהּ נוֹגַעַת בַּשְּׁקוֹף פּוֹתֵחַ טֶפַח, אוֹ מֻדְבֶּקֶת בַּשְּׁקוֹף, טֻמְאָה תַחְתֶּיהָ, אֵין טָמֵא אֶלָּא תַחְתֶּיהָ: \n" + ], + [ + "הַבַּיִת שֶׁנִּסְדַּק, טֻמְאָה בַחוּץ, כֵּלִים שֶׁבִּפְנִים טְהוֹרִין. טֻמְאָה בִפְנִים, כֵּלִים שֶׁבַּחוּץ, בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, עַד שֶׁיְּהֵא בַסֶּדֶק אַרְבָּעָה טְפָחִים. בֵּית הִלֵּל אוֹמְרִים, כָּל שֶׁהוּא. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר מִשּׁוּם בֵּית הִלֵּל, פּוֹתֵחַ טָפַח: \n", + "אַכְסַדְרָה שֶׁנִּסְדְּקָה, טֻמְאָה בְצַד זֶה, כֵּלִים שֶׁבַּצַּד הַשֵּׁנִי טְהוֹרִים. נָתַן אֶת רַגְלוֹ אוֹ קָנֶה מִלְמַעְלָן, עֵרֵב אֶת הַטֻּמְאָה. נָתַן אֶת הַקָּנֶה בָאָרֶץ, אֵינוֹ מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה, עַד שֶׁיִּהְיֶה גָבֹהַּ מִן הָאָרֶץ פּוֹתֵחַ טָפַח: \n", + "סָגוֹס עָבֶה וְכֹפֶת עָבֶה אֵינָן מְבִיאִין אֶת הַטֻּמְאָה עַד שֶׁיִּהְיוּ גְבוֹהִים מִן הָאָרֶץ פּוֹתֵחַ טֶפַח. קְפוּלִים, זוֹ עַל גַּבֵּי זוֹ, אֵינָן מְבִיאוֹת אֶת הַטֻּמְאָה עַד שֶׁתְּהֵא הָעֶלְיוֹנָה גְבוֹהָה מִן הָאָרֶץ פּוֹתֵחַ טֶפַח. הָיָה אָדָם נָתוּן שָׁם, בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, אֵינוֹ מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה. וּבֵית הִלֵּל אוֹמְרִים, אָדָם חָלוּל הוּא, וְהַצַּד הָעֶלְיוֹן מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה: \n", + "הָיָה מַשְׁקִיף בְּעַד הַחַלּוֹן וְהֶאֱהִיל עַל קוֹבְרֵי הַמֵּת, בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, אֵינוֹ מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה. וּבֵית הִלֵּל אוֹמְרִים, מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה. וּמוֹדִים, שֶׁאִם הָיָה לָבוּשׁ בְּכֵלָיו, אוֹ שֶׁהָיוּ שְׁנַיִם זֶה עַל גַּבֵּי זֶה, שֶׁהֵם מְבִיאִין אֶת הַטֻּמְאָה: \n", + "הָיָה מֻטָּל עַל הָאַסְקֻפָּה וְהֶאֱהִילוּ עָלָיו קוֹבְרֵי הַמֵּת, בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, אֵינוֹ מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה. וּבֵית הִלֵּל אוֹמְרִים, מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה: \n", + "הַטֻּמְאָה בַבַּיִת וְהֶאֱהִילוּ עָלָיו טְהוֹרִין, בֵּית שַׁמַּאי מְטַהֲרִין, וּבֵית הִלֵּל מְטַמְּאִין: \n", + "כֶּלֶב שֶׁאָכַל בְּשַׂר הַמֵּת וּמֵת הַכֶּלֶב וּמֻטָּל עַל הָאַסְקֻפָּה, רַבִּי מֵאִיר אוֹמֵר, אִם יֵשׁ בְּצַוָּארוֹ פּוֹתֵחַ טֶפַח, מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה. וְאִם לָאו, אֵינוֹ מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, רוֹאִין אֶת הַטֻּמְאָה, מִכְּנֶגֶד הַמַּשְׁקוֹף וְלִפְנִים, הַבַּיִת טָמֵא. מִכְּנֶגֶד הַמַּשְׁקוֹף וְלַחוּץ, הַבַּיִת טָהוֹר. רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, פִּיו לִפְנִים, הַבַּיִת טָהוֹר. פִּיו לַחוּץ, הַבַּיִת טָמֵא, שֶׁהַטֻּמְאָה יוֹצֵאת דֶּרֶךְ שׁוּלָיו. רַבִּי יְהוּדָה בֶן בְּתֵירָא אוֹמֵר, בֵּין כָּךְ וּבֵין כָּךְ, הַבַּיִת טָמֵא. כַּמָּה תִשְׁהֶה בְמֵעָיו. שְׁלשָׁה יָמִים מֵעֵת לְעֵת. בְּעוֹפוֹת וּבְדָגִים, כְּדֵי שֶׁתִּפֹּל לָאוּר וְתִשָּׂרֵף, דִּבְרֵי רַבִּי שִׁמְעוֹן. רַבִּי יְהוּדָה בֶן בְּתֵירָא אוֹמֵר, בְּעוֹפוֹת וּבְדָגִים, מֵעֵת לְעֵת: \n", + "הֶחָדוּת שֶׁבַּבַּיִת וּמְנוֹרָה בְתוֹכוֹ, וְהַפֶּרַח שֶׁלָּהּ יוֹצֵא וּכְפִישָׁה נְתוּנָה עָלָיו, שֶׁאִם תִּנָּטֵל הַמְּנוֹרָה וּכְפִישָׁה עוֹמֶדֶת עַל פִּי הֶחָדוּת, בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, הֶחָדוּת טָהוֹר, וּמְנוֹרָה טְמֵאָה. בֵּית הִלֵּל אוֹמְרִים, אַף הַמְּנוֹרָה טְהוֹרָה. וּמוֹדִים, שֶׁאִם תִּנָּטֵל הַמְּנוֹרָה וּכְפִישָׁה נוֹפֶלֶת, הַכֹּל טָמֵא: \n", + "כֵּלִים שֶׁבֵּין שִׂפְתֵי כְפִישָׁה לְבֵין שִׂפְתֵי הֶחָדוּת, אֲפִלּוּ עַד הַתְּהוֹם, טְהוֹרִים. טֻמְאָה שָׁם, הַבַּיִת טָמֵא. טֻמְאָה בַבַּיִת, כֵּלִים שֶׁבְּכָתְלֵי הֶחָדוּת, אִם יֵשׁ בִּמְקוֹמָן טֶפַח עַל טֶפַח עַל רוּם טֶפַח, טְהוֹרִים. וְאִם לָאו, טְמֵאִים. אִם הָיוּ כָתְלֵי הֶחָדוּת רְחָבִים מִשֶּׁל בַּיִת, בֵּין כָּךְ וּבֵין כָּךְ טְהוֹרִים: \n" + ], + [ + "נֶסֶר שֶׁהוּא נָתוּן עַל פִּי תַנּוּר חָדָשׁ וְעוֹדֵף מִכָּל צְדָדָיו בְּפוֹתֵחַ טֶפַח, טֻמְאָה תַחְתָּיו, כֵּלִים שֶׁעַל גַּבָּיו טְהוֹרִים. טֻמְאָה עַל גַּבָּיו, כֵּלִים שֶׁתַּחְתָּיו טְהוֹרִים. וּבְיָשָׁן, טָמֵא. רַבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי מְטַהֵר. נָתוּן עַל פִּי שְׁנֵי תַנּוּרִים, טֻמְאָה בֵינֵיהֶם, הֵם טְמֵאִים. רַבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי מְטַהֵר: \n", + "סְרֵידָה שֶׁהִיא נְתוּנָה עַל פִּי הַתַּנּוּר מֻקָּף צָמִיד פָּתִיל, טֻמְאָה תַחְתָּיו אוֹ עַל גַּבָּיו, הַכֹּל טָמֵא. כְּנֶגֶד אֲוִירוֹ שֶׁל תַּנּוּר, טָהוֹר. טֻמְאָה כְנֶגֶד אֲוִירוֹ שֶׁל תַּנּוּר, כְּנֶגְדּוֹ עַד הָרָקִיעַ טָמֵא: \n", + "נֶסֶר שֶׁהוּא נָתוּן עַל פִּי תַנּוּר יָשָׁן, יוֹצֵא מִזֶּה וּמִזֶּה טֶפַח אֲבָל לֹא מִן הַצְּדָדִים, טֻמְאָה בְצַד זֶה, כֵּלִים שֶׁבַּצַּד הַשֵּׁנִי טְהוֹרִים. רַבִּי יוֹסֵי מְטַמֵּא. הַבְּטַח אֵינוֹ מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה. הָיָה בוֹ זִיז, רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, אֵינוֹ מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה. רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ אוֹמֵר, רוֹאִים אֶת הַבְּטַח כְּאִלּוּ אֵינוֹ, וְהַזִּיז הָעֶלְיוֹן מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה: \n", + "סַנְדָּל שֶׁל עֲרִיסָה שֶׁפְּחָתוֹ בְתוֹךְ הַבַּיִת, אִם יֶשׁ בּוֹ פּוֹתֵחַ טֶפַח, הַכֹּל טָמֵא. וְאִם לָאו, מוֹנִין בּוֹ כְדֶרֶךְ שֶׁמּוֹנִין בְּמֵת: \n", + "קוֹרוֹת הַבַּיִת וְהָעֲלִיָּה שֶׁאֵין עֲלֵיהֶן מַעֲזִיבָה וְהֵן מְכֻוָּנוֹת, טֻמְאָה תַחַת אַחַת מֵהֶן, תַּחְתֶּיהָ טָמֵא. בֵּין הַתַּחְתּוֹנָה לָעֶלְיוֹנָה, בֵּינֵיהֶן טָמֵא. עַל גַּבֵּי הָעֶלְיוֹנָה, כְּנֶגְדּוֹ עַד הָרָקִיעַ טָמֵא. הָיוּ הָעֶלְיוֹנוֹת כְּבֵין הַתַּחְתּוֹנוֹת, טֻמְאָה תַחַת אַחַת מֵהֶן, תַּחַת כֻּלָּם טָמֵא. עַל גַּבֵּיהֶן, כְּנֶגְדּוֹ עַד הָרָקִיעַ טָמֵא: \n", + "קוֹרָה שֶׁהִיא נְתוּנָה מִכֹּתֶל לְכֹתֶל וְטֻמְאָה תַחְתֶּיהָ, אִם יֶשׁ בָּהּ פּוֹתֵחַ טֶפַח, מְבִיאָה אֶת הַטֻּמְאָה תַחַת כֻּלָּהּ. וְאִם לָאו, טֻמְאָה בוֹקַעַת וְעוֹלָה, בּוֹקַעַת וְיוֹרָדֶת. כַּמָּה יִהְיֶה בְהֶקֵּפָהּ וִיהֵא בָהּ פּוֹתֵחַ טֶפַח. בִּזְמַן שֶׁהִיא עֲגֻלָּה, הֶקֵּפָהּ שְׁלשָׁה טְפָחִים. בִּזְמַן שֶׁהִיא מְרֻבַּעַת, אַרְבָּעָה, שֶׁהַמְרֻבָּע יָתֵר עַל הֶעָגוֹל רְבִיעַ: \n", + "עַמּוּד שֶׁהוּא מֻטָּל לָאֲוִיר, אִם יֵשׁ בְּהֶקֵּפוֹ עֶשְׂרִים וְאַרְבָּעָה טְפָחִים, מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה תַחַת דָּפְנוֹ. וְאִם לָאו, טֻמְאָה בוֹקַעַת וְעוֹלָה, בּוֹקַעַת וְיוֹרָדֶת: \n", + "כַּזַּיִת מִן הַמֵּת מֻדְבָּק לָאַסְקֻפָּה, רַבִּי אֱלִיעֶזֶר מְטַמֵּא אֶת הַבָּיִת. רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ מְטַהֵר. הָיָה נָתוּן תַּחַת הָאַסְקֻפָּה, יִדּוֹן מֶחֱצָה לְמֶחֱצָה. מֻדְבָּק לַמַּשְׁקוֹף, הַבַּיִת טָמֵא. רַבִּי יוֹסֵי מְטַהֵר. הָיָה נָתוּן בְּתוֹךְ הַבַּיִת, הַנּוֹגֵעַ בַּמַּשְׁקוֹף, טָמֵא. הַנּוֹגֵעַ בָּאַסְקֻפָּה, רַבִּי אֱלִיעֶזֶר מְטַמֵּא. רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ אוֹמֵר, מִטֶּפַח וּלְמַטָּן, טָהוֹר. מִטֶּפַח וּלְמַעְלָן, טָמֵא: \n" + ], + [ + "הָעוֹשֶׂה מָאוֹר בַּתְּחִלָּה, שִׁעוּרוֹ מְלֹא מַקְדֵּחַ גָּדוֹל שֶׁל לִשְׁכָּה. שְׁיָרֵי הַמָּאוֹר, רוּם אֶצְבָּעַיִם עַל רֹחַב הַגּוּדָל. אֵלּוּ הֵן שְׁיָרֵי הַמָּאוֹר, חַלּוֹן שֶׁסְּתָמָהּ וְלֹא הִסְפִּיק לְגָמְרָהּ. חֲרָרוּהוּ מַיִם אוֹ שְׁרָצִים אוֹ שֶׁאֲכָלַתּוּ מַלַּחַת, שִׁעוּרוֹ מְלֹא אֶגְרוֹף. חָשַׁב עָלָיו לְתַשְׁמִישׁ, שִׁעוּרוֹ פוֹתֵחַ טֶפַח. לְמָאוֹר, שִׁעוּרוֹ מְלֹא מַקְדֵּחַ. הַסְּרִיגוֹת וְהָרְפָפוֹת מִצְטָרְפוֹת כִּמְלֹא מַקְדֵּחַ, כְּדִבְרֵי בֵית שַׁמַּאי. בֵּית הִלֵּל אוֹמְרִים, עַד שֶׁיְּהֵא בְמָקוֹם אֶחָד מְלֹא מַקְדֵּחַ. לְהָבִיא הַטֻּמְאָה וּלְהוֹצִיא הַטֻּמְאָה. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, לְהָבִיא הַטֻּמְאָה, אֲבָל לְהוֹצִיא אֶת הַטֻּמְאָה בְּפוֹתֵחַ טָפַח: \n", + "חַלּוֹן שֶׁהִיא לַאֲוִיר, שִׁעוּרָהּ מְלֹא מַקְדֵּחַ. בָּנָה בַיִת חוּצָה לָהּ, שִׁעוּרָהּ בְּפוֹתֵחַ טֶפַח. נָתַן אֶת הַתִּקְרָה בְאֶמְצַע הַחַלּוֹן, הַתַּחְתּוֹן בְּפוֹתֵחַ טֶפַח, וְהָעֶלְיוֹן מְלֹא מַקְדֵּחַ: \n", + "הַחוֹר שֶׁבַּדֶּלֶת, שִׁעוּרוֹ מְלֹא אֶגְרוֹף, דִּבְרֵי רַבִּי עֲקִיבָא. רַבִּי טַרְפוֹן אוֹמֵר, בְּפוֹתֵחַ טֶפַח. שִׁיֵּר בָּהּ הֶחָרָשׁ מִלְּמַטָּן אוֹ מִלְמַעְלָן, הֱגִיפָהּ וְלֹא מֵרְקָהּ, אוֹ שֶׁפְּתָחַתּוּ הָרוּחַ, שִׁעוּרוֹ מְלֹא אֶגְרוֹף: \n", + "הָעוֹשֶׂה מָקוֹם לְקָנֶה, וּלְאִסְפָּתִי, וּלְנֵר, שִׁעוּרוֹ כָּל שֶׁהוּא, כְּדִבְרֵי בֵית שַׁמַּאי. בֵּית הִלֵּל אוֹמְרִים, בְּפוֹתֵחַ טֶפַח. לָזוּן אֶת עֵינָיו, וּלְדַבֵּר עִם חֲבֵרוֹ, וּלְתַשְׁמִישׁ, בְּפוֹתֵחַ טָפַח: \n", + "אֵלּוּ מְמַעֲטִין אֶת הַטֶּפַח. פָּחוֹת מִכַּזַּיִת בָּשָׂר מְמַעֵט עַל יְדֵי רֹבַע עֲצָמוֹת, וּפָחוֹת מֵעֶצֶם כַּשְּׂעֹרָה מְמַעֵט עַל יְדֵי כַזַּיִת בָּשָׂר. פָּחוֹת מִכַּזַּיִת מִן הַמֵּת, פָּחוֹת מִכַּזַּיִת מִן הַנְּבֵלָה, פָּחוֹת מִכָּעֲדָשָׁה מִן הַשֶּׁרֶץ, פָּחוֹת מִכַּבֵּיצָה אֳכָלִים, הַתְּבוּאָה שֶׁבַּחַלּוֹן, וְכָכַי שֶׁיֶּשׁ בָּהּ מַמָּשׁ, וְנִבְלַת הָעוֹף הַטָּהוֹר שֶׁלֹּא חִשַּׁב עָלֶיהָ, וְנִבְלַת עוֹף הַטָּמֵא שֶׁחִשַּׁב עָלֶיהָ וְלֹא הִכְשִׁירָהּ, אוֹ הִכְשִׁירָהּ וְלֹא חִשַּׁב עָלֶיהָ: \n", + "אֵלּוּ שֶׁאֵינָן מְמַעֲטִים. אֵין הָעֶצֶם מְמַעֵט עַל יְדֵי עֲצָמוֹת, וְלֹא בָשָׂר עַל יְדֵי בָשָׂר, וְלֹא כַזַּיִת מִן הַמֵּת, וְלֹא כַזַּיִת מִן הַנְּבֵלָה, וְלֹא כָעֲדָשָׁה מִן הַשֶּׁרֶץ, וְלֹא כַבֵּיצָה אֳכָלִים, וְלֹא תְבוּאָה שֶׁבַּחַלּוֹנוֹת, וְלֹא כָכַי שֶׁאֵין בָּהּ מַמָּשׁ, וְלֹא נִבְלַת הָעוֹף הַטָּהוֹר שֶׁחִשַּׁב עָלֶיהָ, וְלֹא נִבְלַת עוֹף הַטָּמֵא שֶׁחִשַּׁב עָלֶיהָ וְהִכְשִׁירָהּ, וְלֹא הַשְּׁתִי וְהָעֵרֶב הַמְנֻגָּעִים, וְלֹא לְבֵנָה מִבֵּית הַפְּרָס, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, הַלְּבֵנָה מְמַעֶטֶת, מִפְּנֵי שֶׁעֲפָרָהּ טָהוֹר. זֶה הַכְּלָל, הַטָּהוֹר מְמַעֵט, וְהַטָּמֵא אֵינוֹ מְמַעֵט: \n" + ], + [ + "הַזִּיז מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה כָּל שֶׁהוּא. הַגִּזְרָה וְהַגַּבְלִית, בְּפוֹתֵחַ טֶפַח. אֵיזֶהוּ הַזִּיז, שֶׁפָּנָיו לְמַטָּה. וְהַגִּזְרָה, שֶׁפָּנֶיהָ לְמָעְלָה. וּבַמָּה אָמְרוּ הַזִּיז מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה כָל שֶׁהוּא, בְּזִיז שֶׁהוּא גָבוֹהַּ מִן הַפֶּתַח שְׁלשָׁה נִדְבָּכִין, שֶׁהֵם שְׁנֵים עָשָׂר טֶפַח. יָתֵר מִכָּאן, מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה בְפוֹתֵחַ טֶפַח. הָעֲטָרוֹת וְהַפִּתּוּחִים מְבִיאִין אֶת הַטֻּמְאָה בְפוֹתֵחַ טָפַח: \n", + "זִיז שֶׁעַל גַּבֵּי הַפֶּתַח, מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה בְפוֹתֵחַ טֶפַח. שֶׁעַל גַּבֵּי הַחַלּוֹן, רוּם אֶצְבָּעַיִם, שֶׁעַל גַּבֵּי מְלֹא מַקְדֵּחַ, כָּל שֶׁהוּא. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, מְלֹאוֹ: \n", + "קָנֶה שֶׁעַל גַּבֵּי הַפֶּתַח, אֲפִלּוּ גָבֹהַּ מֵאָה אַמָּה, מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה כָל שֶׁהוּא, דִּבְרֵי רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ. רַבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי אוֹמֵר, אַל יַחְמוֹר זֶה מִן הַזִּיז: \n", + "זִיז שֶׁהוּא סוֹבֵב אֶת כָּל הַבַּיִת וְאוֹכֵל בַּפֶּתַח שָׁלשׁ אֶצְבָּעוֹת, טֻמְאָה בַבַּיִת, כֵּלִים שֶׁתַּחְתָּיו טְמֵאִים. טֻמְאָה תַחְתָּיו, רַבִּי אֱלִיעֶזֶר מְטַמֵּא אֶת הַבַּיִת, וְרַבִּי יְהוֹשֻׁעַ מְטַהֵר. וְכֵן בְּחָצֵר שֶׁהִיא מֻקֶּפֶת אַכְסַדְרָה: \n", + "שְׁנֵי זִיזִין זֶה עַל גַּבֵּי זֶה וְיֵשׁ בָּהֶן פּוֹתֵחַ טֶפַח וּבֵינֵיהֶן פּוֹתֵחַ טֶפַח, טֻמְאָה תַחְתֵּיהֶן, תַּחְתֵּיהֶן טָמֵא. בֵּינֵיהֶם, בֵּינֵיהֶן טָמֵא. עַל גַּבֵּיהֶן, כְּנֶגְדּוֹ עַד לָרָקִיעַ טָמֵא. הָיָה הָעֶלְיוֹן עוֹדֵף עַל הַתַּחְתּוֹן פּוֹתֵחַ טֶפַח, טֻמְאָה תַחְתֵּיהֶן אוֹ בֵינֵיהֶן, תַּחְתֵּיהֶן וּבֵינֵיהֶן טָמֵא. עַל גַּבֵּיהֶן, כְּנֶגְדּוֹ עַד לָרָקִיעַ טָמֵא. הָיָה הָעֶלְיוֹן עוֹדֵף עַל הַתַּחְתּוֹן פָּחוֹת מִטֶּפַח, טֻמְאָה תַחְתֵּיהֶן, תַּחְתֵּיהֶן וּבֵינֵיהֶן טָמֵא. בֵּינֵיהֶן אוֹ תַחַת הַמּוֹתָר, רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, תַּחְתֵּיהֶן וּבֵינֵיהֶן טָמֵא. רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ אוֹמֵר, בֵּינֵיהֶן וְתַחַת הַמּוֹתָר, טָמֵא, וְתַחְתֵּיהֶן, טָהוֹר: \n", + "יֵשׁ בָּהֶן פּוֹתֵחַ טֶפַח וְאֵין בֵּינֵיהֶן פּוֹתֵחַ טֶפַח, טֻמְאָה תַחְתֵּיהֶן, תַּחְתֵּיהֶן טָמֵא. בֵּינֵיהֶן אוֹ עַל גַּבֵּיהֶן, כְּנֶגְדּוֹ עַד הָרָקִיעַ טָמֵא: \n", + "אֵין בָּהֶן פּוֹתֵחַ טֶפַח, בֵּין שֶׁיֵּשׁ בֵּינֵיהֶן פּוֹתֵחַ טֶפַח בֵּין שֶׁאֵין בֵּינֵיהֶן פּוֹתֵחַ טֶפַח, טֻמְאָה תַחְתֵּיהֶן, בֵּינֵיהֶן אוֹ עַל גַּבֵּיהֶן, טֻמְאָה בוֹקַעַת וְעוֹלָה, בּוֹקַעַת וְיוֹרָדֶת. וְכֵן שְׁתֵּי יְרִיעוֹת שֶׁהֵן גְּבוֹהוֹת מִן הָאָרֶץ פּוֹתֵחַ טָפַח: \n" + ], + [ + "סָגוֹס עָבֶה וְכֹפֶת עָבֶה, אֵינָן מְבִיאִין אֶת הַטֻּמְאָה, עַד שֶׁיְּהוּ גְבוֹהִין מִן הָאָרֶץ פּוֹתֵחַ טֶפַח. קְפוּלִין זוֹ עַל גַּבֵּי זוֹ, אֵינָן מְבִיאוֹת אֶת הַטֻּמְאָה, עַד שֶׁתְּהֵא הָעֶלְיוֹנָה גְבוֹהָה מִן הָאָרֶץ פּוֹתֵחַ טֶפַח. טַבְלָיוֹת שֶׁל עֵץ זוֹ עַל גַּב זוֹ אֵינָן מְבִיאוֹת אֶת הַטֻּמְאָה, עַד שֶׁתְּהֵא הָעֶלְיוֹנָה גְבוֹהָה מִן הָאָרֶץ פּוֹתֵחַ טֶפַח. וְאִם הָיוּ שֶׁל שַׁיִשׁ, טֻמְאָה בוֹקַעַת וְעוֹלָה, בּוֹקַעַת וְיוֹרָדֶת: \n", + "טַבְלָיוֹת שֶׁל עֵץ שֶׁהֵן נוֹגְעוֹת זוֹ בָזוֹ בְקַרְנוֹתֵיהֶם וְהֵן גְּבוֹהוֹת מִן הָאָרֶץ פּוֹתֵחַ טֶפַח, טֻמְאָה תַחַת אַחַת מֵהֶן, הַנּוֹגֵעַ בַּשְּׁנִיָּה, טָמֵא טֻמְאַת שִׁבְעָה, כֵּלִים שֶׁתַּחַת הָרִאשׁוֹנָה טְמֵאִים, וְשֶׁתַּחַת הַשְּׁנִיָּה טְהוֹרִין. הַשֻּׁלְחָן אֵינוֹ מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה, עַד שֶׁיְּהֵא בוֹ רִבּוּעַ בְּפוֹתֵחַ טָפַח: \n", + "חָבִיּוֹת שֶׁהֵן יוֹשְׁבוֹת עַל שׁוּלֵיהֶן אוֹ מֻטּוֹת עַל צִדֵּיהֶן, בָּאֲוִיר, וְהֵן נוֹגְעוֹת זוֹ בָזוֹ בְּפוֹתֵחַ טֶפַח, טֻמְאָה תַחַת אַחַת מֵהֶן, טֻמְאָה בוֹקַעַת וְעוֹלָה, בּוֹקַעַת וְיוֹרָדֶת. בַּמֶּה דְבָרִים אֲמוּרִים, בִּטְהוֹרוֹת. אֲבָל אִם הָיוּ טְמֵאוֹת אוֹ גְבוֹהוֹת מִן הָאָרֶץ פּוֹתֵחַ טֶפַח, טֻמְאָה תַחַת אַחַת מֵהֶן, תַּחַת כֻּלָּם טָמֵא: \n", + "בַּיִת שֶׁחֲצָצוֹ בִנְסָרִים אוֹ בִירִיעוֹת, מִן הַצְּדָדִים אוֹ מִן הַקּוֹרוֹת, טֻמְאָה בַבַּיִת, כֵּלִים שֶׁבַּחֲצָץ טְהוֹרִים. טֻמְאָה בַחֲצָץ, כֵּלִים שֶׁבַּבַּיִת טְמֵאִין. כֵּלִים שֶׁבַּחֲצָץ, אִם יֶשׁ שָׁם פּוֹתֵחַ טֶפַח, טְמֵאִים. וְאִם לָאו, טְהוֹרִים: \n", + "חֲצָצוֹ מֵאַרְצוֹ, טֻמְאָה בַחֲצָץ, כֵּלִים שֶׁבַּבַּיִת טְמֵאִים. טֻמְאָה בַבַּיִת, כֵּלִים שֶׁבַּחֲצָץ, אִם יֵשׁ בִּמְקוֹמָן טֶפַח עַל טֶפַח עַל רוּם טֶפַח, טְהוֹרִים. וְאִם לָאו, טְמֵאִין, שֶׁאַרְצוֹ שֶׁל בַּיִת כָּמוֹהוּ עַד הַתְּהוֹם: \n", + "בַּיִת שֶׁהוּא מָלֵא תֶבֶן וְאֵין בֵּינוֹ לְבֵין הַקּוֹרוֹת פּוֹתֵחַ טֶפַח, טֻמְאָה בִפְנִים, כֵּלִים שֶׁכְּנֶגֶד יְצִיאָה טְמֵאִים. טֻמְאָה בַחוּץ, כֵּלִים שֶׁבִּפְנִים, אִם יֵשׁ בִּמְקוֹמָם טֶפַח עַל טֶפַח עַל רוּם טֶפַח, טְהוֹרִים. וְאִם לָאו, טְמֵאִים. אִם יֵשׁ בֵּין תֶּבֶן לַקּוֹרוֹת פּוֹתֵחַ טֶפַח, בֵּין כָּךְ וּבֵין כָּךְ טְמֵאִים: \n", + "בַּיִת שֶׁמִּלְאוֹ עָפָר אוֹ צְרוֹרוֹת, וּבִטְּלוֹ, וְכֵן כְּרִי שֶׁל תְּבוּאָה, אוֹ גַל שֶׁל צְרוֹרוֹת, אֲפִלּוּ כְגַלּוֹ שֶׁל עָכָן, וַאֲפִלּוּ טֻמְאָה בְצַד הַכֵּלִים, טֻמְאָה בוֹקַעַת וְעוֹלָה, בּוֹקַעַת וְיוֹרָדֶת: \n", + "חֲצַר הַקֶּבֶר, הָעוֹמֵד בְּתוֹכָהּ טָהוֹר, עַד שֶׁיְהֵא בָהּ אַרְבַּע אַמּוֹת, כְּדִבְרֵי בֵית שַׁמַּאי. בֵּית הִלֵּל אוֹמְרִים, אַרְבָּעָה טְפָחִים. קוֹרָה שֶׁעֲשָׂאָהּ גּוֹלֵל לְקֶבֶר, בֵּין עוֹמֶדֶת בֵּין מֻטָּה עַל צִדָּהּ, אֵין טָמֵא אֶלָּא כְנֶגֶד הַפֶּתַח. עָשָׂה רֹאשָׁהּ גּוֹלֵל לְקֶבֶר, אֵין טָמֵא אֶלָּא עַד אַרְבָּעָה טְפָחִים. וּבִזְמַן שֶׁהוּא עָתִיד לָגֹד, רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, כֻּלָּהּ חִבּוּר: \n", + "חָבִית שֶׁהִיא מְלֵאָה מַשְׁקִים טְהוֹרִים וּמֻקֶּפֶת צָמִיד פָּתִיל, וַעֲשָׂאָהּ גּוֹלֵל לְקֶבֶר, הַנּוֹגֵעַ בָּהּ, טָמֵא טֻמְאַת שִׁבְעָה, וְהֶחָבִית וְהַמַּשְׁקִין טְהוֹרִין. בְּהֵמָה שֶׁעֲשָׂאָהּ גּוֹלֵל לְקֶבֶר, הַנּוֹגֵעַ בָּהּ, טָמֵא טֻמְאַת שִׁבְעָה. רַבִּי מֵאִיר אוֹמֵר, כֹּל שֶׁיֶּשׁ בּוֹ רוּחַ חַיִּים אֵינוֹ מְטַמֵּא מִשּׁוּם גּוֹלֵל: \n", + "הַנּוֹגֵעַ בְּמֵת וְהַנּוֹגֵעַ בְּכֵלִים, הַמַּאֲהִיל עַל הַמֵּת וְהַנּוֹגֵעַ בְּכֵלִים, טְמֵאִין. מַאֲהִיל עַל הַמֵּת וּמַאֲהִיל עַל הַכֵּלִים, הַנוֹגֵעַ בְּמֵת וּמַאֲהִיל עַל הַכֵּלִים, טְהוֹרִים. אִם יֵשׁ בְּיָדוֹ פוֹתֵחַ טֶפַח, טְמֵאִין. שְׁנֵי בָתִּים וּבָהֶן כִּשְׁנֵי חֲצָאֵי זֵיתִים, פָּשַׁט אֶת שְׁתֵּי יָדָיו לָהֶן, אִם יֵשׁ בְּיָדָיו פּוֹתֵחַ טֶפַח, מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה. וְאִם לָאו, אֵינוֹ מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה: \n" + ], + [ + "כָּל הַמִּטַּלְטְלִין מְבִיאִין אֶת הַטֻּמְאָה כָּעֳבִי הַמַּרְדֵּעַ. אָמַר רַבִּי טַרְפוֹן, אֲקַפַּח אֶת בָּנַי שֶׁזּוֹ הֲלָכָה מְקֻפַּחַת, שֶׁשָּׁמַע הַשּׁוֹמֵעַ, וְטָעָה, שֶׁהָאִכָּר עוֹבֵר וְהַמַּרְדֵּעַ עַל כְּתֵפוֹ, וְהֶאֱהִיל צִדּוֹ אֶחָד עַל הַקֶּבֶר, וְטִמְּאוּהוּ מִשּׁוּם כֵּלִים הַמַּאֲהִילִים עַל הַמֵּת. אָמַר רַבִּי עֲקִיבָא, אֲנִי אֲתַקֵּן שֶׁיְּהוּ דִבְרֵי חֲכָמִים קַיָּמִין, שֶׁיְּהוּ כָל הַמִּטַּלְטְלִין מְבִיאִין אֶת הַטֻּמְאָה עַל אָדָם הַנּוֹשְׂאָן בָּעֳבִי הַמַּרְדֵּעַ, וְעַל עַצְמָן בְּכָל שֶׁהֵן, וְעַל שְׁאָר אָדָם וְכֵלִים בְּפוֹתֵחַ טָפַח: \n", + "כֵּיצַד. כּוּשׁ שֶׁהוּא תָחוּב בַּכֹּתֶל, כַּחֲצִי זַיִת מִתַּחְתָּיו וְכַחֲצִי זַיִת מֵעַל גַּבָּיו, אַף עַל פִּי שֶׁאֵינָן מְכֻוָּנִין, טָמֵא. נִמְצָא מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה לְעַצְמוֹ בְּכָל שֶׁהוּא. הַקַּדָּר שֶׁהוּא עוֹבֵר וְהַסַּל עַל כְּתֵפוֹ וְהֶאֱהִיל צִדּוֹ אַחַת עַל הַקֶּבֶר, הַכֵּלִים שֶׁבַּצַּד הַשֵּׁנִי טְהוֹרִין. אִם יֵשׁ בַּסַּל פּוֹתֵחַ טֶפַח, טְמֵאִים. הַתְּלוּלִיּוֹת הַקְּרוֹבוֹת בֵּין לָעִיר בֵּין לַדֶּרֶךְ, אֶחָד חֲדָשׁוֹת וְאֶחָד יְשָׁנוֹת, טְמֵאוֹת. הָרְחוֹקוֹת, חֲדָשׁוֹת טְהוֹרוֹת וִישָׁנוֹת טְמֵאוֹת. אֵיזוֹ הִיא קְרוֹבָה, חֲמִשִּׁים אַמָּה. וִישָׁנָה, שִׁשִּׁים שָׁנָה, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, קְרוֹבָה, שֶׁאֵין קְרוֹבָה מִמֶּנָּה. וִישָׁנָה, שֶׁאֵין אָדָם זוֹכְרָהּ: \n", + "הַמּוֹצֵא מֵת בַּתְּחִלָּה מֻשְׁכָּב כְּדַרְכּוֹ, נוֹטְלוֹ וְאֶת תְּבוּסָתוֹ. מָצָא שְׁנַיִם, נוֹטְלָן וְאֶת תְּבוּסָתָן. מָצָא שְׁלשָׁה, אִם יֵשׁ בֵּין זֶה לָזֶה מֵאַרְבַּע אַמּוֹת וְעַד שְׁמֹנֶה כִּמְלֹא מִטָּה וְקוֹבְרֶיהָ, הֲרֵי זוֹ שְׁכוּנַת קְבָרוֹת. בּוֹדֵק מִמֶּנּוּ וּלְהַלָּן עֶשְׂרִים אַמָּה. מָצָא אֶחָד בְּסוֹף עֶשְׂרִים אַמָּה, בּוֹדֵק מִמֶּנּוּ וּלְהַלָּן עֶשְׂרִים אַמָּה, שֶׁרַגְלַיִם לַדָּבָר. שֶׁאִלּוּ מִתְּחִלָּה מְצָאוֹ, נוֹטְלוֹ וְאֶת תְּבוּסָתוֹ: \n", + "הַבּוֹדֵק, בּוֹדֵק אַמָּה עַל אַמָּה וּמַנִּיחַ אַמָּה, עַד שֶׁהוּא מַגִּיעַ לְסֶלַע אוֹ לִבְתוּלָה. הַמוֹצִיא אֶת הֶעָפָר מִמְּקוֹם טֻמְאָה, אוֹכֵל בְּדִמְעוֹ. הַמְפַקֵּחַ בַּגַּל, אֵינוֹ אוֹכֵל בְּדִמְעוֹ: \n", + "הָיָה בוֹדֵק, הִגִּיעַ לְנַחַל אוֹ לִשְׁלוּלִית, אוֹ לְדֶרֶךְ הָרַבִּים, מַפְסִיק. שָׂדֶה שֶׁנֶּהֶרְגוּ בָהּ הֲרוּגִים, מְלַקֵּט עֶצֶם עֶצֶם וְהַכֹּל טָהוֹר. הַמְפַנֶּה קִבְרוֹ מִתּוֹךְ שָׂדֵהוּ, מְלַקֵּט עֶצֶם עֶצֶם וְהַכֹּל טָהוֹר. בּוֹר שֶׁמַּטִּילִים לְתוֹכוֹ נְפָלִים אוֹ הֲרוּגִים, מְלַקֵּט עֶצֶם עֶצֶם וְהַכֹּל טָהוֹר. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, אִם הִתְקִינוֹ לְקֶבֶר מִתְּחִלָּה, יֶשׁ לוֹ תְבוּסָה: \n" + ], + [ + "הַחוֹרֵשׁ אֶת הַקֶּבֶר, הֲרֵי זֶה עוֹשֶׂה בֵית הַפְּרָס. עַד כַּמָּה הוּא עוֹשֶׂה. מְלֹא מַעֲנָה מֵאָה אַמָּה, בֵּית אַרְבַּעַת סְאִים. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, בֵּית חָמֵשׁ, בְּמוֹרָד. וּבְמַעֲלֶה, נוֹתֵן רֹבַע כַּרְשִׁינִים עַל בֹּרֶךְ הַמַּחֲרֵשָׁה, עַד מְקוֹם שֶׁיִּצְמְחוּ שְׁלשָׁה כַרְשִׁינִין זוֹ בְצַד זוֹ, עַד שָׁם הוּא עוֹשֶׂה בֵית הַפְּרָס. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, בְּמוֹרָד וְלֹא בְמַעֲלֶה: \n", + "הָיָה חוֹרֵשׁ וְהִטִּיחַ בְּסֶלַע אוֹ בְגָדֵר אוֹ שֶׁנִּעֵר הַמַּחֲרֵשָׁה, עַד שָׁם הוּא עוֹשֶׂה בֵית הַפְּרָס. רַבִּי אֶלְעָזָר אוֹמֵר, בֵּית פְּרָס עוֹשֶׂה בֵית פְּרָס. רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ אוֹמֵר, פְּעָמִים עוֹשֶׂה, פְּעָמִים אֵינוֹ עוֹשֶׂה. כֵּיצַד. חָרַשׁ חֲצִי מַעֲנָה, וְחָזַר וְחָרַשׁ חֶצְיָהּ, וְכֵן הַצְּדָדִין, הֲרֵי זֶה עוֹשֶׂה בֵית פְּרָס. חָרַשׁ מְלֹא מַעֲנָה, חָזַר וְחָרַשׁ מִמֶּנָּה וְלַחוּץ, אֵינוֹ עוֹשֶׂה בֵית פְּרָס: \n", + "הַחוֹרֵשׁ מְלָטַמְיָא, מִצְּבִירַת הָעֲצָמוֹת, מִשָּׂדֶה שֶׁאָבַד הַקֶּבֶר בְּתוֹכָהּ, אוֹ שֶׁנִּמְצָא בָהּ קֶבֶר, הַחוֹרֵשׁ אֶת שֶׁאֵינוֹ שֶׁלּוֹ, וְכֵן נָכְרִי שֶׁחָרַשׁ, אֵינוֹ עוֹשֶׂה אוֹתָהּ בֵּית פְּרָס, שֶׁאֵין בֵּית פְּרָס לַכּוּתִיִּים: \n", + "שְׂדֵה בֵית הַפְּרָס עַל גַּבֵּי טְהוֹרָה, שָׁטְפוּ גְשָׁמִים מִבֵּית פְּרָס לַטְּהוֹרָה, אֲפִלּוּ אֲדֻמָּה וְהִלְבִּינוּהָ אוֹ לְבָנָה וְהֶאְדִּימוּהָ, אֵין עוֹשִׂין אוֹתָהּ בֵּית הַפְּרָס: \n", + "שָׂדֶה שֶׁאָבַד קֶבֶר בְּתוֹכָהּ, וּבָנָה בָהּ בַּיִת וַעֲלִיָּה עַל גַּבָּיו, אִם הָיְתָה פִתְחָהּ שֶׁל עֲלִיָּה מְכֻוָּן כְּנֶגֶד פִּתְחוֹ שֶׁל בַּיִת, עֲלִיָּה טְהוֹרָה. וְאִם לָאו, עֲלִיָּה טְמֵאָה. עֲפַר בֵּית הַפְּרָס וַעֲפַר חוּצָה לָאָרֶץ שֶׁבָּא בְיָרָק, מִצְטָרְפִין כְּחוֹתַם הַמַּרְצוּפִים, דִּבְרֵי רַבִּי אֱלִיעֶזֶר. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, עַד שֶׁיִּהְיֶה בְמָקוֹם אֶחָד כְּחוֹתַם הַמַּרְצוּפִין. אָמַר רַבִּי יְהוּדָה, מַעֲשֶׂה שֶׁהָיוּ אִגְּרוֹת בָּאוֹת מִמְּדִינַת הַיָּם לִבְנֵי כֹהֲנִים גְּדוֹלִים, וְהָיוּ בָהֶם כִּסְאָה וּכְסָאתַיִם חוֹתָמוֹת, וְלֹא חָשׁוּ לָהֶם חֲכָמִים מִשּׁוּם טֻמְאָה: \n" + ], + [ + "כֵּיצַד בּוֹצְרִים בֵּית הַפְּרָס. מַזִּים עַל הָאָדָם וְעַל הַכֵּלִים, וְשׁוֹנִים וּבוֹצְרִים וּמוֹצִיאִים חוּץ לְבֵית הַפְּרָס, וַאֲחֵרִים מְקַבְּלִים מֵהֶם וּמוֹלִיכִים לַגָּת. אִם נָגְעוּ אֵלּוּ בָאֵלּוּ, טְמֵאִים, כְּדִבְרֵי בֵית הִלֵּל. בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, אוֹחֵז אֶת הַמַּגָּל בְּסִיב, אוֹ בוֹצֵר בְּצוֹר וְנוֹתֵן לְתוֹךְ הַכְּפִישָׁה וּמוֹלִיךְ לַגָּת. אָמַר רַבִּי יוֹסֵי, בַּמֶּה דְבָרִים אֲמוּרִים, בְּכֶרֶם הַנַּעֲשָׂה בֵית הַפְּרָס. אֲבָל נוֹטֵעַ בֵּית הַפְּרָס, יִמָּכֵר לַשּׁוּק: \n", + "שְׁלשָׁה בֵית פְּרָסוֹת הֵן, הַחוֹרֵשׁ אֶת הַקֶּבֶר, נִטַּעַת כָּל נֶטַע, וְאֵינָהּ נִזְרַעַת כָּל זֶרַע, חוּץ מִזֶּרַע הַנִּקְצָר. וְאִם עֲקָרוֹ, צוֹבֵר אֶת גָּרְנוֹ לְתוֹכוֹ וְכוֹבְרוֹ בִשְׁתֵּי כְבָרוֹת, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, הַתְּבוּאָה בִּשְׁתֵּי כְבָרוֹת, וְהַקִּטְנִיּוֹת בְּשָׁלשׁ כְּבָרוֹת. וְשׂוֹרֵף אֶת הַקַּשׁ וְאֶת הֶעָצָה, וּמְטַמֵּא בְמַגָּע וּבְמַשָּׂא, וְאֵינוֹ מְטַמֵּא בְאֹהֶל: \n", + "שָׂדֶה שֶׁאָבַד קֶבֶר בְּתוֹכָהּ, נִזְרַעַת כָּל זֶרַע, וְאֵינָהּ נִטַּעַת כָּל נֶטַע. וְאֵין מְקַיְּמִין בָּהּ אִילָנוֹת, חוּץ מֵאִילַן סְרָק שֶׁאֵינוֹ עוֹשֶׂה פֵרוֹת. וּמְטַמֵּא בְמַגָּע וּבְמַשָּׂא וּבְאֹהֶל: \n", + "שְׂדֵה בוֹכִין, לֹא נִטַּעַת, וְלֹא נִזְרַעַת, וַעֲפָרָהּ טָהוֹר, וְעוֹשִׂין מִמֶּנָּה תַנּוּרִים לַקֹּדֶשׁ. וּמוֹדִים בֵּית שַׁמַּאי וּבֵית הִלֵּל שֶׁבּוֹדְקִים לְעוֹשֶׂה פֶסַח, וְאֵין בּוֹדְקִין לִתְרוּמָה. וּלְנָזִיר, בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, בּוֹדְקִין. וּבֵית הִלֵּל אוֹמְרִים, אֵין בּוֹדְקִין. כֵּיצַד הוּא בוֹדֵק. מֵבִיא אֶת הֶעָפָר שֶׁהוּא יָכוֹל לַהֲסִיטוֹ וְנוֹתֵן לְתוֹךְ כְּבָרָה שֶׁנְּקָבֶיהָ דַקִּים, וּמְמַחֶה, אִם נִמְצָא שָׁם עֶצֶם כַּשְּׂעֹרָה, טָמֵא: \n", + "כֵּיצַד מְטַהֲרִין בֵּית הַפְּרָס. נוֹטְלִין מִמֶּנּוּ שְׁלשָׁה טְפָחִים, אוֹ נוֹתֵן עַל גַּבָּיו שְׁלשָׁה טְפָחִים. אִם נָטַל מֵחֶצְיוֹ אֶחָד שְׁלשָׁה טְפָחִים, וְנָתַן עַל גַּבֵּי חֶצְיוֹ אַחֵר שְׁלשָׁה טְפָחִים, טָהוֹר. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, אֲפִלּוּ נָטַל מִמֶּנּוּ טֶפַח וּמֶחֱצָה, וְנָתַן עָלָיו טֶפַח וּמֶחֱצָה מִמָּקוֹם אַחֵר, טָהוֹר. הָרוֹצֵף בֵּית הַפְּרָס בַּאֲבָנִים שֶׁאֵינוֹ יָכוֹל לַהֲסִיטָן, טָהוֹר. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, אַף הָעוֹזֵק בֵּית הַפְּרָס, טָהוֹר: \n", + "הַמְהַלֵּךְ בְּבֵית הַפְּרָס עַל אֲבָנִים שֶׁאֵינוֹ יָכוֹל לַהֲסִיטָן, עַל הָאָדָם וְעַל הַבְּהֵמָה שֶׁכֹּחָן יָפֶה, טָהוֹר. עַל אֲבָנִים שֶׁהוּא יָכוֹל לַהֲסִיטָן, עַל הָאָדָם וְעַל הַבְּהֵמָה שֶׁכֹּחָן רָע, טָמֵא. הַמְהַלֵּךְ בְּאֶרֶץ הָעַמִּים, בֶּהָרִים וּבַסְּלָעִים, טָמֵא. בַּיָּם וּבַשּׁוּנִית, טָהוֹר. וְאֵיזֶהוּ הַשּׁוּנִית, כָּל מָקוֹם שֶׁהַיָּם עוֹלֶה בְזַעְפּוֹ: \n", + "הַקּוֹנֶה שָׂדֶה בְסוּרְיָא, סְמוּכָה לְאֶרֶץ יִשְׂרָאֵל, אִם יָכוֹל לְהִכָּנֵס לָהּ בְּטָהֳרָה, טְהוֹרָה, וְחַיֶּבֶת בַּמַּעַשְׂרוֹת וּבַשְּׁבִיעִית. וְאִם אֵינוֹ יָכוֹל לְהִכָּנֵס לָהּ בְּטָהֳרָה, טְמֵאָה, וְחַיֶּבֶת בַּמַּעַשְׂרוֹת וּבַשְּׁבִיעִית. מְדוֹרוֹת הַגּוֹיִם, טְמֵאִין. כַּמָּה יִשְׁהֶא בְתוֹכָן וִיהֵא צָרִיךְ בְּדִיקָה, אַרְבָּעִים יוֹם, אַף עַל פִּי שֶׁאֵין עִמּוֹ אִשָּׁה. וְאִם הָיָה עֶבֶד אוֹ אִשָּׁה מְשַׁמְּרִים אוֹתוֹ, אֵינוֹ צָרִיךְ בְּדִיקָה: \n", + "אֶת מַה הֵם בּוֹדְקִים, אֶת הַבִּיבִים הָעֲמֻקִּים וְאֶת הַמַּיִם הַסְּרוּחִים. בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, אַף הָאַשְׁפַּתּוֹת וְעָפָר הַתִּחוֹחַ. וּבֵית הִלֵּל אוֹמְרִים, כָּל מְקוֹם שֶׁהַחֲזִיר וְהַחֻלְדָּה יְכוֹלִים לְהַלֵּךְ בּוֹ, אֵינוֹ צָרִיךְ בְּדִיקָה: \n", + "הָאִצְטְוָנִיּוֹת, אֵין בָּהֶן מִשּׁוּם מְדוֹר הַגּוֹיִם. רַבָּן שִׁמְעוֹן בֶּן גַּמְלִיאֵל אוֹמֵר, עִיר גּוֹיִם שֶׁחָרְבָה, אֵין בָּהּ מִשּׁוּם מְדוֹר גּוֹיִם. מִזְרַח קִסְרִין וּמַעֲרַב קִסְרִין, קְבָרוֹת. וּמִזְרַח עַכּוֹ הָיָה סָפֵק, וְטִהֲרוּהוּ חֲכָמִים. רַבִּי וּבֵית דִּינוֹ נִמְנוּ עַל קֵינִי וְטִהֲרוּהוּ: \n", + "עֲשָׂרָה מְקוֹמוֹת אֵין בָּהֶן מִשּׁוּם מְדוֹר גּוֹיִם. אָהֳלֵי הָעַרְבִיִּים, וְהַסֻּכּוֹת, וְהַצְּרִיפִין, וְהַבֻּרְגָּנִין, וְהָאַלְקְטִיּוֹת, וּבֵית שַׁעַר, וַאֲוִירָהּ שֶׁל חָצֵר, וְהַמֶּרְחָץ, וּמְקוֹם הַחִצִּים, וּמְקוֹם הַלִּגְיוֹנוֹת: \n" + ] + ], + "sectionNames": [ + "Chapter", + "Mishnah" + ] +} \ No newline at end of file diff --git a/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Oholot/Hebrew/merged.json b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Oholot/Hebrew/merged.json new file mode 100644 index 0000000000000000000000000000000000000000..0a7082ab45057d867edd4e8a427de74c91e3a5ed --- /dev/null +++ b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Oholot/Hebrew/merged.json @@ -0,0 +1,193 @@ +{ + "title": "Mishnah Oholot", + "language": "he", + "versionTitle": "merged", + "versionSource": "https://www.sefaria.org/Mishnah_Oholot", + "text": [ + [ + "שְׁנַיִם טְמֵאִים בְּמֵת, אֶחָד טָמֵא טֻמְאַת שִׁבְעָה וְאֶחָד טָמֵא טֻמְאַת עָרֶב. שְׁלשָׁה טְמֵאִין בְּמֵת, שְׁנַיִם טְמֵאִין טֻמְאַת שִׁבְעָה וְאֶחָד טָמֵא טֻמְאַת עָרֶב. אַרְבָּעָה טְמֵאִין בְּמֵת, שְׁלשָׁה טְמֵאִין טֻמְאַת שִׁבְעָה וְאֶחָד טָמֵא טֻמְאַת עָרֶב. כֵּיצַד שְׁנַיִם. אָדָם הַנּוֹגֵעַ בְּמֵת, טָמֵא טֻמְאַת שִׁבְעָה. וְאָדָם הַנּוֹגֵע בּוֹ, טָמֵא טֻמְאַת עָרֶב: \n", + "כֵּיצַד שְׁלשָׁה. כֵּלִים הַנּוֹגְעִים בְּמֵת, וְכֵלִים בַּכֵּלִים, טְמֵאִין טֻמְאַת שִׁבְעָה. הַשְּׁלִישִׁי, בֵּין אָדָם וּבֵין כֵּלִים, טְמֵאִין טֻמְאַת עָרֶב: \n", + "כֵּיצַד אַרְבָּעָה. כֵּלִים נוֹגְעִין בְּמֵת, וְאָדָם בַּכֵּלִים, וְכֵלִים בָּאָדָם, טְמֵאִין טֻמְאַת שִׁבְעָה. הָרְבִיעִי, בֵּין אָדָם בֵּין כֵּלִים, טָמֵא טֻמְאַת עָרֶב. אָמַר רַבִּי עֲקִיבָא, יֶשׁ לִי חֲמִישִׁי, הַשַּׁפּוּד הַתָּחוּב בָּאֹהֶל, הָאֹהֶל וְהַשַּׁפּוּד וְאָדָם הַנּוֹגֵעַ בַּשַּׁפּוּד וְכֵלִים בָּאָדָם, טְמֵאִין טֻמְאַת שִׁבְעָה. הַחֲמִישִׁי, בֵּין אָדָם בֵּין כֵּלִים, טָמֵא טֻמְאַת עָרֶב. אָמְרוּ לוֹ, אֵין הָאֹהֶל מִתְחַשֵּׁב: \n", + "אָדָם וְכֵלִים מִטַּמְּאִין בְּמֵת. חֹמֶר בָּאָדָם מִבַּכֵּלִים וְכֵלִים מִבָּאָדָם. שֶׁהַכֵּלִים שְׁלשָׁה וְהָאָדָם שְׁנָיִם. חֹמֶר בָּאָדָם, שֶׁכָּל זְמַן שֶׁהוּא בָאֶמְצַע, הֵן אַרְבָּעָה. וְשֶׁאֵינוֹ בָאֶמְצַע, הֵן שְׁלשָׁה: \n", + "אָדָם וּבְגָדִים מִטַּמְּאִים בְּזָב. חֹמֶר בָּאָדָם מִבַּבְּגָדִים, וּבַבְּגָדִים מִבָּאָדָם. שֶׁהָאָדָם הַנּוֹגֵעַ בְּזָב מְטַמֵּא בְגָדִים, וְאֵין בְּגָדִים הַנּוֹגְעִין בְּזָב מְטַמְּאִין בְּגָדִים. חֹמֶר בַּבְּגָדִים, שֶׁהַבְּגָדִים הַנּוֹשְׂאִין אֶת הַזָּב מְטַמְּאִין אָדָם, וְאֵין אָדָם הַנּוֹשֵׂא אֶת הַזָּב מְטַמֵּא אָדָם: \n", + "אָדָם אֵינוֹ מְטַמֵּא, עַד שֶׁתֵּצֵא נַפְשׁוֹ. וַאֲפִלּוּ מְגֻיָּד, וַאֲפִלּוּ גוֹסֵס. זוֹקֵק לַיִּבּוּם וּפוֹטֵר מִן הַיִּבּוּם, מַאֲכִיל בַּתְּרוּמָה וּפוֹסֵל בַּתְּרוּמָה. וְכֵן בְּהֵמָה וְחַיָּה אֵינָן מְטַמְּאִין, עַד שֶׁתֵּצֵא נַפְשָׁם. הֻתְּזוּ רָאשֵׁיהֶם, אַף עַל פִּי שֶׁמְּפַרְכְּסִים, טְמֵאִים, כְּגוֹן זָנָב שֶׁל לְטָאָה שֶׁהִיא מְפַרְכָּסֶת: \n", + "הָאֵבָרִין אֵין לָהֶן שִׁעוּר, אֲפִלּוּ פָּחוֹת מִכַּזַּיִת מִן הַמֵּת, וּפָחוֹת מִכַּזַּיִת מִן הַנְּבֵלָה, וּפָחוֹת מִכָּעֲדָשָׁה מִן הַשֶּׁרֶץ, מְטַמְּאִין טֻמְאָתָן: \n", + "מָאתַיִם וְאַרְבָּעִים וּשְׁמֹנָה אֵבָרִים בָּאָדָם, שְׁלשִׁים בְּפִסַּת הָרֶגֶל, שִׁשָּׁה בְכָל אֶצְבַּע, עֲשָׂרָה בַקֻּרְסָל, שְׁנַיִם בַּשּׁוֹק, חֲמִשָּׁה בָאַרְכֻּבָּה, אֶחָד בַּיָּרֵךְ, שְׁלשָׁה בַקַּטְלִית, אַחַת עֶשְׂרֵה צְלָעוֹת, שְׁלשִׁים בְּפִסַּת הַיָּד, שִׁשָּׁה בְכָל אֶצְבַּע, שְׁנַיִם בַּקָּנֶה, וּשְׁנַיִם בַּמַּרְפֵּק, אֶחָד בַּזְּרוֹעַ, וְאַרְבָּעָה בַכָּתֵף. מֵאָה וְאֶחָד מִזֶּה וּמֵאָה וְאֶחָד מִזֶּה. וּשְׁמֹנֶה עֶשְׂרֵה חֻלְיוֹת בַּשִּׁדְרָה, תִּשְׁעָה בָרֹאשׁ, שְׁמֹנָה בַצַּוָּאר, שִׁשָּׁה בַמַּפְתֵּחַ שֶׁל לֵב, וַחֲמִשָּׁה בִנְקָבָיו. כָּל אֶחָד וְאֶחָד מְטַמֵּא בְמַגָּע וּבְמַשָּׂא וּבְאֹהֶל. אֵימָתַי, בִּזְמַן שֶׁיֵּשׁ עֲלֵיהֶן בָּשָׂר כָּרָאוּי. אֲבָל אִם אֵין עֲלֵיהֶן בָּשָׂר כָּרָאוּי, מְטַמְּאִין בְּמַגָּע וּבְמַשָּׂא, וְאֵין מְטַמְּאִין בְּאֹהֶל: \n" + ], + [ + "אֵלּוּ מְטַמְּאִין בְּאֹהֶל. הַמֵּת, וְכַזַּיִת מִן הַמֵּת, וְכַזַּיִת נֶצֶל, וּמְלֹא תַרְוָד רָקָב, הַשִּׁדְרָה, וְהַגֻּלְגֹּלֶת, אֵבָר מִן הַמֵּת וְאֵבָר מִן הַחַי שֶׁיֵּשׁ עֲלֵיהֶן בָּשָׂר כָּרָאוּי, רֹבַע עֲצָמוֹת מֵרֹב הַבִּנְיָן אוֹ מֵרֹב הַמִּנְיָן. וְרֹב בִּנְיָנוֹ וְרֹב מִנְיָנוֹ שֶׁל מֵת, אַף עַל פִּי שֶׁאֵין בָּהֶם רֹבַע, טְמֵאִין. כַּמָּה הוּא רֹב מִנְיָנוֹ, מֵאָה וְעֶשְׂרִים וַחֲמִשָּׁה: \n", + "רְבִיעִית דָּם, וּרְבִיעִית דַּם תְּבוּסָה מִמֵּת אֶחָד. רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, מִשְּׁנֵי מֵתִים. דַּם קָטָן שֶׁיָּצָא כֻלּוֹ, רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, כָּל שֶׁהוּא. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, רְבִיעִית. כַּזַּיִת רִמָּה, בֵּין חַיָּה בֵּין מֵתָה, רַבִּי אֱלִיעֶזֶר מְטַמֵּא כִבְשָׂרוֹ, וַחֲכָמִים מְטַהֲרִים. אֵפֶר שְׂרוּפִים, רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, שִׁעוּרוֹ בְרֹבַע, וַחֲכָמִים מְטַהֲרִין. מְלֹא תַרְוָד וְעוֹד עֲפַר קְבָרוֹת, טָמֵא, רַבִּי שִׁמְעוֹן מְטַהֵר. מְלֹא תַרְוָד רָקָב שֶׁגְּבָלוֹ בְמַיִם, אֵינוֹ חִבּוּר לְטֻמְאָה: \n", + "אֵלּוּ מְטַמְּאִין בְּמַגָּע וּבְמַשָּׂא וְאֵינָן מְטַמְּאִין בְּאֹהֶל. עֶצֶם כַּשְּׂעֹרָה, וְאֶרֶץ הָעַמִּים, וּבֵית הַפְּרָס, אֵבָר מִן הַמֵּת, וְאֵבָר מִן הַחַי שֶׁאֵין עֲלֵיהֶן בָּשָׂר כָּרָאוּי, הַשִּׁדְרָה וְהַגֻּלְגֹּלֶת שֶׁחָסָרוּ. כַּמָּה הוּא חֶסְרוֹן בַּשִּׁדְרָה, בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, שְׁתֵּי חֻלְיוֹת. וּבֵית הִלֵּל אוֹמְרִים, אֲפִלּוּ חֻלְיָה אֶחָת. וּבַגֻּלְגֹּלֶת, בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, כִּמְלֹא מַקְדֵּחַ. וּבֵית הִלֵּל אוֹמְרִים, כְּדֵי שֶׁיִּנָּטֵל מִן הַחַי וְיָמוּת. בְּאֵיזֶה מַקְדֵּחַ אָמְרוּ, בַּקָּטָן שֶׁל רוֹפְאִים, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, בַּגָּדוֹל שֶׁל לִשְׁכָּה: \n", + "הַגּוֹלֵל וְהַדּוֹפֵק מְטַמְּאִין בְּמַגָּע וּבְאֹהֶל, וְאֵינָן מְטַמְּאִין בְּמַשָּׂא. רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, מְטַמְּאִין בְּמַשָּׂא. רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ אוֹמֵר, אִם יֵשׁ תַּחְתֵּיהֶן עֲפַר קְבָרוֹת, מְטַמְּאִין בְּמַשָּׂא. וְאִם לָאו, אֵינָן מְטַמְּאִין בְּמַשָּׂא. אֵיזֶהוּ הַדּוֹפֵק, אֶת שֶׁהַגּוֹלֵל נִשְׁעָן עָלָיו. אֲבָל דּוֹפֵק דּוֹפְקִין, טָהוֹר: \n", + "אֵלּוּ שֶׁאִם חָסְרוּ טְהוֹרִין. כַּזַּיִת מִן הַמֵּת, וְכַזַּיִת נֶצֶל, וּמְלֹא תַרְוָד רָקָב, וּרְבִיעִית דָּם, וְעֶצֶם כַּשְּׂעֹרָה, וְאֵבָר מִן הַחַי שֶׁחָסַר עַצְמוֹ: \n", + "הַשִּׁדְרָה וְהַגֻּלְגֹּלֶת מִשְּׁנֵי מֵתִים, וּרְבִיעִית דָּם מִשְּׁנֵי מֵתִים, וְרֹבַע עֲצָמוֹת מִשְּׁנֵי מֵתִים, וְאֵבָר מִן הַמֵּת מִשְּׁנֵי מֵתִים, וְאֵבָר מִן הַחַי מִשְּׁנֵי אֲנָשִׁים, רַבִּי עֲקִיבָא מְטַמֵּא, וַחֲכָמִים מְטַהֲרִין: \n", + "עֶצֶם כַּשְּׂעֹרָה שֶׁנֶּחֱלַק לִשְׁנַיִם, רַבִּי עֲקִיבָא מְטַמֵּא, וְרַבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי מְטַהֵר. אָמַר רַבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי, לֹא אָמְרוּ עֲצָמוֹת כַּשְּׂעֹרָה, אֶלָּא עֶצֶם כַּשְּׂעֹרָה. רֹבַע עֲצָמוֹת שֶׁנִּדַּקְדְּקוּ וְאֵין בְּכָל אֶחָד וְאֶחָד עֶצֶם כַּשְּׂעֹרָה, רַבִּי שִׁמְעוֹן מְטַהֵר, וַחֲכָמִים מְטַמְּאִין. אֵבָר מִן הַחַי שֶׁנֶּחֱלַק לִשְׁנַיִם, טָהוֹר. רַבִּי יוֹסֵי מְטַמֵּא. וּמוֹדֶה שֶׁאִם נִטַּל חֲצָאִים שֶׁהוּא טָהוֹר: \n" + ], + [ + "כָּל הַמְטַמְּאִין בְּאֹהֶל שֶׁנֶּחְלְקוּ וְהִכְנִיסָן לְתוֹךְ הַבַּיִת, רַבִּי דוֹסָא בֶן הַרְכִּינַס מְטַהֵר, וַחֲכָמִים מְטַמְּאִים. כֵּיצַד. הַנּוֹגֵעַ בְּכִשְׁנֵי חֲצָיֵי זֵיתִים מִן הַנְּבֵלָה אוֹ נוֹשְׂאָן. וּבַמֵּת, הַנּוֹגֵעַ בְּכַחֲצִי זַיִת וּמַאֲהִיל עַל כַּחֲצִי זַיִת, אוֹ נוֹגֵע בְּכַחֲצִי זַיִת וְכַחֲצִי זַיִת מַאֲהִיל עָלָיו, מַאֲהִיל עַל כִּשְׁנֵי חֲצָיֵי זֵיתִים, מַאֲהִיל עַל כַּחֲצִי זַיִת וְכַחֲצִי זַיִת מַאֲהִיל עָלָיו, רַבִּי דוֹסָא בֶן הַרְכִּינַס מְטַהֵר, וַחֲכָמִים מְטַמְּאִין. אֲבָל הַנּוֹגֵעַ בְּכַחֲצִי זַיִת וְדָבָר אַחֵר מַאֲהִיל עָלָיו וְעַל כַּחֲצִי זַיִת, אוֹ מַאֲהִיל עַל כַּחֲצִי זַיִת וְדָבָר אַחֵר מַאֲהִיל עָלָיו וְעַל כַּחֲצִי זַיִת, טָהוֹר. אָמַר רַבִּי מֵאִיר, אַף בָּזֶה רַבִּי דוֹסָא בֶן הַרְכִּינַס מְטַהֵר, וַחֲכָמִים מְטַמְּאִין. הַכֹּל טָמֵא, חוּץ מִן הַמַּגָּע עִם הַמַּשָּׂא, וְהַמַּשָּׂא עִם הָאֹהֶל. זֶה הַכְּלָל, כֹּל שֶׁהוּא מִשֵּׁם אֶחָד, טָמֵא. מִשְּׁנֵי שֵׁמוֹת, טָהוֹר: \n", + "מְלֹא תַרְוָד רָקָב שֶׁנִּתְפַּזֵּר בְּתוֹךְ הַבַּיִת, הַבַּיִת טָמֵא. וְרַבִּי שִׁמְעוֹן מְטַהֵר. רְבִיעִית דָּם שֶׁנִּבְלְעָה בְתוֹךְ הַבַּיִת, הַבַּיִת טָהוֹר. נִבְלְעָה בִכְסוּת, אִם מִתְכַּבֶּסֶת וְיוֹצֵא מִמֶּנָּה רְבִיעִית דָּם, טְמֵאָה. וְאִם לָאו, טְהוֹרָה, שֶׁכֹּל הַבָּלוּעַ שֶׁאֵינוֹ יָכוֹל לָצֵאת, טָהוֹר: \n", + "נִשְׁפַּךְ בָּאֲוִיר, אִם הָיָה מְקוֹמוֹ קְטַפְרֵס וְהֶאֱהִיל עַל מִקְצָתוֹ, טָהוֹר. הָיָה אַשְׁבֹּרֶן, אוֹ שֶׁקָּרַשׁ, טָמֵא. נִשְׁפַּךְ עַל הָאַסְקֻפָּה וְהִיא קְטַפְרֵס, בֵּין מִבִּפְנִים בֵּין מִבַּחוּץ, וְהַבַּיִת מַאֲהִיל עָלָיו, טָהוֹר. הָיָה אַשְׁבֹּרֶן אוֹ שֶׁקָּרַשׁ, טָמֵא. כֹּל שֶׁבַּמֵּת, טָמֵא, חוּץ מִן הַשִּׁנַּיִם וְהַשֵּׂעָר וְהַצִּפֹּרֶן. וּבִשְׁעַת חִבּוּרוֹ, הַכֹּל טָמֵא: \n", + "כֵּיצַד. הַמֵּת מִבַּחוּץ וּשְׂעָרוֹ בִפְנִים, הַבַּיִת טָמֵא. עֶצֶם שֶׁיֵּשׁ עָלָיו כַּזַּיִת בָּשָׂר, הִכְנִיס מִקְצָתוֹ מִבִּפְנִים וְהַבַּיִת מַאֲהִיל עָלָיו, טָמֵא. שְׁנֵי עֲצָמוֹת וַעֲלֵיהֶן כִּשְׁנֵי חֲצָאֵי זֵיתִים בָּשָׂר, הִכְנִיס מִקְצָתָם מִבִּפְנִים וְהַבַּיִת מַאֲהִיל עֲלֵיהֶם, טָמֵא. הָיוּ תְחוּבִים בִּידֵי אָדָם, טָהוֹר, שֶׁאֵין חִבּוּרֵי אָדָם חִבּוּר: \n", + "אֵיזֶהוּ דַם תְּבוּסָה. הַמֵּת שֶׁיָּצָא מִמֶּנּוּ שְׁמִינִית בְּחַיָּיו וּשְׁמִינִית בְּמוֹתוֹ, דִּבְרֵי רַבִּי עֲקִיבָא. רַבִּי יִשְׁמָעֵאל אוֹמֵר, רְבִיעִית בְּחַיָּיו וּרְבִיעִית בְּמוֹתוֹ, נִטַּל מִזֶּה וּמִזֶּה רְבִיעִית. רַבִּי אֶלְעָזָר בְּרַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, זֶה וָזֶה כַמָּיִם. אֵיזֶהוּ דַם תְּבוּסָה. צָלוּב שֶׁדָּמוֹ שׁוֹתֵת וְנִמְצָא תַחְתָּיו רְבִיעִית דָּם, טָמֵא. אֲבָל הַמֵּת שֶׁדָּמוֹ מְנַטֵּף וְנִמְצָא תַחְתָּיו רְבִיעִית דָּם, טָהוֹר. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, לֹא כִי, אֶלָּא הַשּׁוֹתֵת, טָהוֹר. וְהַמְנַטֵּף, טָמֵא: \n", + "כַּזַּיִת מִן הַמֵּת, פִּתְחוֹ בְטֶפַח, וְהַמֵּת, פִּתְחוֹ בְאַרְבָּעָה טְפָחִים, לְהַצִּיל הַטֻּמְאָה עַל הַפְּתָחִים. אֲבָל לְהוֹצִיא הַטֻּמְאָה, בְּפוֹתֵחַ טֶפַח. גָּדוֹל מִכַּזַּיִת, כַּמֵּת. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, הַשִּׁדְרָה וְהַגֻּלְגֹּלֶת, כַּמֵּת: \n", + "טֶפַח עַל טֶפַח עַל רוּם טֶפַח, מְרֻבָּע, מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה, וְחוֹצֵץ בִּפְנֵי הַטֻּמְאָה. כֵּיצַד. בִּיב שֶׁהוּא קָמוּר תַּחַת הַבַּיִת, יֶשׁ בּוֹ פוֹתֵחַ טֶפַח וְיֵשׁ בִּיצִיאָתוֹ פּוֹתֵחַ טֶפַח, טֻמְאָה בְתוֹכוֹ, הַבַּיִת טָהוֹר. טֻמְאָה בַבַּיִת, מַה שֶּׁבְּתוֹכוֹ טָהוֹר, שֶׁדֶּרֶךְ הַטֻּמְאָה לָצֵאת וְאֵין דַּרְכָּהּ לְהִכָּנֵס. יֶשׁ בּוֹ פוֹתֵחַ טֶפַח וְאֵין בִּיצִיאָתוֹ פוֹתֵחַ טֶפַח, הַטֻּמְאָה בְתוֹכוֹ, הַבַּיִת טָמֵא. טֻמְאָה בַבַּיִת, מַה שֶּׁבְּתוֹכוֹ טָהוֹר, שֶׁדֶּרֶךְ הַטֻּמְאָה לָצֵאת וְאֵין דַּרְכָּהּ לְהִכָּנֵס. אֵין בּוֹ פוֹתֵחַ טֶפַח וְאֵין בִּיצִיאָתוֹ פוֹתֵחַ טֶפַח, טֻמְאָה בְתוֹכוֹ, הַבַּיִת טָמֵא. טֻמְאָה בַבַּיִת, מַה שֶּׁבְּתוֹכוֹ טָמֵא. אֶחָד חוֹר שֶׁחֲרָרוּהוּ מַיִם אוֹ שְׁרָצִים, אוֹ שֶׁאֲכָלַתּוּ מַלַּחַת, וְכֵן מִרְבָּךְ שֶׁל אֲבָנִים, וְכֵן סְוָאר שֶׁל קוֹרוֹת. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, כָּל אֹהֶל שֶׁאֵינוֹ עָשׂוּי בִּידֵי אָדָם, אֵינוֹ אֹהֶל. וּמוֹדֶה בִשְׁקִיפִים וּבִסְלָעִים: \n" + ], + [ + "מִגְדָּל שֶׁהוּא עוֹמֵד בָּאֲוִיר, טֻמְאָה בְתוֹכוֹ, כֵּלִים שֶׁבְּעָבְיוֹ טְהוֹרִים. טֻמְאָה בְעָבְיוֹ, כֵּלִים שֶׁבְּתוֹכוֹ טְהוֹרִים. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, מֶחֱצָה לְמֶחֱצָה. הָיָה עוֹמֵד בְּתוֹךְ הַבַּיִת, טֻמְאָה בְתוֹכוֹ, הַבַּיִת טָמֵא. טֻמְאָה בַבַּיִת, מַה שֶּׁבְּתוֹכוֹ טָהוֹר, שֶׁדֶּרֶךְ הַטֻּמְאָה לָצֵאת וְאֵין דַּרְכָּהּ לְהִכָּנֵס. כֵּלִים שֶׁבֵּינוֹ לְבֵין הָאָרֶץ, שֶׁבֵּינוֹ לְבֵין הַכֹּתֶל, שֶׁבֵּינוֹ לְבֵין הַקּוֹרוֹת, אִם יֶשׁ שָׁם פּוֹתֵחַ טֶפַח, טְמֵאִין. וְאִם לָאו, טְהוֹרִין. טֻמְאָה שָׁם, הַבַּיִת טָמֵא: \n", + "תֵּבַת הַמִּגְדָּל, יֶשׁ בָּהּ פּוֹתֵחַ טֶפַח וְאֵין בִּיצִיאָתָהּ פּוֹתֵחַ טֶפַח, טֻמְאָה בְתוֹכָהּ, הַבַּיִת טָמֵא. טֻמְאָה בַבַּיִת, מַה שֶּׁבְּתוֹכָהּ טָהוֹר, שֶׁדֶּרֶךְ הַטֻּמְאָה לָצֵאת וְאֵין דַּרְכָּהּ לְהִכָּנֵס. רַבִּי יוֹסֵי מְטַהֵר, מִפְּנֵי שֶׁהוּא יָכוֹל לְהוֹצִיאָהּ לַחֲצָאִים אוֹ לְשָׂרְפָהּ בִּמְקוֹמָהּ: \n", + "הָיָה עוֹמֵד בְּתוֹךְ הַפֶּתַח וְנִפְתַּח לַחוּץ, טֻמְאָה בְתוֹכוֹ, הַבַּיִת טָהוֹר. טֻמְאָה בַבַּיִת, מַה שֶּׁבְּתוֹכוֹ טָמֵא, שֶׁדֶּרֶךְ הַטֻּמְאָה לָצֵאת וְאֵין דַּרְכָּהּ לְהִכָּנֵס. הָיְתָה מוּכְנִי שֶׁלּוֹ מְשׁוּכָה לַאֲחוֹרָיו שָׁלשׁ אֶצְבָּעוֹת, טֻמְאָה שָׁם כְּנֶגֶד הַקּוֹרוֹת, הַבַּיִת טָהוֹר. בַּמֶּה דְבָרִים אֲמוּרִים, בִּזְמַן שֶׁיֶּשׁ שָׁם פּוֹתֵחַ טֶפַח, וְאֵינָהּ יוֹצְאָה, וְהַמִּגְדָּל בָּא בְמִדָּה: \n" + ], + [ + "תַּנּוּר שֶׁהוּא עוֹמֵד בְּתוֹךְ הַבַּיִת וְעֵינוֹ קְמוּרָה לַחוּץ, וְהֶאֱהִילוּ עָלָיו קוֹבְרֵי הַמֵּת, בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, הַכֹּל טָמֵא. וּבֵית הִלֵּל אוֹמְרִים, הַתַּנּוּר טָמֵא וְהַבַּיִת טָהוֹר. רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, אַף הַתַּנּוּר טָהוֹר: \n", + "אֲרֻבָּה שֶׁבֵּין הַבַּיִת לָעֲלִיָּה, וּקְדֵרָה נְתוּנָה עָלֶיהָ וּנְקוּבָה בְכוֹנֵס מַשְׁקֶה, בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, הַכֹּל טָמֵא. וּבֵית הִלֵּל אוֹמְרִים, הַקְּדֵרָה טְמֵאָה, וַעֲלִיָּה טְהוֹרָה. רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, אַף הַקְּדֵרָה טְהוֹרָה: \n", + "הָיְתָה שְׁלֵמָה, בֵּית הִלֵּל אוֹמְרִים, מַצֶּלֶת עַל הַכֹּל. בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, אֵינָהּ מַצֶּלֶת אֶלָּא עַל הָאֳכָלִים וְעַל הַמַּשְׁקִים וְעַל כְּלֵי חָרֶס. חָזְרוּ בֵית הִלֵּל לְהוֹרוֹת כְּדִבְרֵי בֵית שַׁמָּאי: \n", + "לָגִין שֶׁהוּא מָלֵא מַשְׁקִין טְהוֹרִין, הַלָּגִין טָמֵא טֻמְאַת שִׁבְעָה, וְהַמַּשְׁקִין טְהוֹרִין. וְאִם פִּנָּן בִּכְלִי אַחֵר, טְמֵאִין. הָאִשָּׁה שֶׁהִיא לָשָׁה בָעֲרֵבָה, הָאִשָּׁה וְהָעֲרֵבָה טְמֵאִים טֻמְאַת שִׁבְעָה, וְהַבָּצֵק טָהוֹר. וְאִם פִּנַּתּוּ לִכְלִי אַחֵר, טָמֵא. חָזְרוּ בֵית הִלֵּל לְהוֹרוֹת כְּדִבְרֵי בֵית שַׁמָּאי: \n", + "הָיוּ כְלֵי גְלָלִים, כְּלֵי אֲבָנִים, כְּלֵי אֲדָמָה, הַכֹּל טָהוֹר. הָיָה כְלִי טָהוֹר לַקֹּדֶשׁ וְלַחַטָּאת, הַכֹּל טָהוֹר, שֶׁהַכֹּל נֶאֱמָנִין עַל הַחַטָּאת, מִפְּנֵי שֶׁהַכֵּלִים טְהוֹרִין וּכְלֵי חֶרֶס טְהוֹרִין וּמַצִּילִין עִם דָּפְנוֹת אֹהָלִים: \n", + "כֵּיצַד. הַבּוֹר וְהַדּוּת שֶׁבַּבַּיִת, וּכְפִישָׁה נְתוּנָה עָלָיו, טָהוֹר. אִם הָיְתָה בְאֵר חֲלָקָה, אוֹ כַוֶּרֶת פְּחוּתָה, וּכְפִישָׁה נְתוּנָה עָלֶיהָ, טָמֵא. אִם הָיָה נֶסֶר חָלָק, אוֹ סְרִידָה שֶׁאֵין לָהּ גַּפַּיִם, טָהוֹר, שֶׁאֵין הַכֵּלִים מַצִּילִים עִם דָּפְנוֹת אֹהָלִים עַד שֶׁיְּהֵא לָהֶן דְּפָנוֹת. וְכַמָּה תְהֵא הַדֹּפֶן, טֶפַח. הָיָה לָהּ חֲצִי טֶפַח מִכָּאן וַחֲצִי טֶפַח מִכָּאן, אֵינָהּ דֹּפֶן, עַד שֶׁיְּהֵא לָהּ טֶפַח מִמָּקוֹם אֶחָד: \n", + "כְּשֵׁם שֶׁמַּצִּילִין מִבִּפְנִים, כָּךְ מַצִּילִין מִבַּחוּץ. כֵּיצַד, כְּפִישָׁה שֶׁהִיא נְתוּנָה עַל הַיְתֵדוֹת מִבַּחוּץ, טֻמְאָה תַחְתֶּיהָ, כֵּלִים שֶׁבַּכְּפִישָׁה טְהוֹרִים. אִם הָיָה כֹתֶל חָצֵר אוֹ כֹתֶל גִּנָּה, אֵינוֹ מַצִּיל. קוֹרָה שֶׁהָיְתָה נְתוּנָה מִכֹּתֶל לְכֹתֶל וּקְדֵרָה תְלוּיָה בָהּ, טֻמְאָה תַחְתֶּיהָ, כֵּלִים שֶׁבַּקְּדֵרָה, רַבִּי עֲקִיבָא מְטַהֵר, וַחֲכָמִים מְטַמְּאִין: \n" + ], + [ + "אָדָם וְכֵלִים נַעֲשִׂין אֹהָלִין לְטַמֵּא, אֲבָל לֹא לְטַהֵר. כֵּיצַד. אַרְבָּעָה נוֹשְׂאִין אֶת הַנִּדְבָּךְ, טֻמְאָה תַחְתָּיו, כֵּלִים שֶׁעַל גַּבָּיו טְמֵאִין. טֻמְאָה עַל גַּבָּיו, כֵּלִים שֶׁתַּחְתָּיו טְמֵאִים. רַבִּי אֱלִיעֶזֶר מְטַהֵר. נָתוּן עַל אַרְבָּעָה כֵלִים, אֲפִלּוּ כְלֵי גְלָלִים, כְּלֵי אֲבָנִים, כְּלֵי אֲדָמָה, טֻמְאָה תַחְתָּיו, כֵּלִים שֶׁעַל גַּבָּיו טְמֵאִים. טֻמְאָה עַל גַּבָּיו, כֵּלִים שֶׁתַּחְתָּיו טְמֵאִים. נָתוּן עַל אַרְבָּעָה אֲבָנִים, אוֹ עַל דָּבָר שֶׁיֶּשׁ בּוֹ רוּחַ חַיִּים, טֻמְאָה תַחְתָּיו, כֵּלִים שֶׁעַל גַּבָּיו טְהוֹרִין. טֻמְאָה עַל גַּבָּיו, כֵּלִים שֶׁתַּחְתָּיו טְהוֹרִין: \n", + "קוֹבְרֵי הַמֵּת שֶׁהָיוּ עוֹבְרִים בְּאַכְסַדְרָה, וְהֵגִיף אַחַד מֵהֶן אֶת הַדֶּלֶת וּסְמָכוֹ בַמַּפְתֵּחַ, אִם יָכוֹל הַדֶּלֶת לַעֲמֹד בִּפְנֵי עַצְמוֹ, טָהוֹר. וְאִם לָאו, טָמֵא. וְכֵן חָבִית שֶׁל גְּרוֹגָרוֹת אוֹ קֻפָּה שֶׁל תֶּבֶן שֶׁהֵן נְתוּנוֹת בְּחַלּוֹן, אִם יְכוֹלִין הַגְּרוֹגָרוֹת וְהַתֶּבֶן לַעֲמֹד בִּפְנֵי עַצְמָן, טְהוֹרִין. וְאִם לָאו, טְמֵאִין. בַּיִת שֶׁחֲצָצוֹ בְקַנְקַנִּים וְטָח בְּטִיחַ, אִם יָכוֹל הַטִּיחַ לַעֲמֹד בִּפְנֵי עַצְמוֹ, טָהוֹר. וְאִם לָאו, טָמֵא: \n", + "כֹּתֶל הַמְשַׁמֵּשׁ אֶת הַבַּיִת, יִדּוֹן מֶחֱצָה לְמֶחֱצָה. כֵּיצַד. כֹּתֶל שֶׁהוּא לָאֲוִיר וְהַטֻּמְאָה בְתוֹכוֹ, מֵחֶצְיוֹ וְלִפְנִים, הַבַּיִת טָמֵא, וְהָעוֹמֵד מִלְמַעְלָן טָהוֹר. מֵחֶצְיוֹ וְלַחוּץ, הַבַּיִת טָהוֹר, וְהָעוֹמֵד מִלְמַעְלָן טָמֵא. מֶחֱצָה לְמֶחֱצָה, הַבַּיִת טָמֵא. וְהָעוֹמֵד מִלְמַעְלָן, רַבִּי מֵאִיר מְטַמֵּא, וַחֲכָמִים מְטַהֲרִין. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, כָּל הַכֹּתֶל לַבָּיִת: \n", + "כֹּתֶל שֶׁבֵּין שְׁנֵי בָתִּים וְהַטֻּמְאָה בְתוֹכוֹ, בַּיִת הַקָּרוֹב לַטֻּמְאָה, טָמֵא. וְהַקָּרוֹב לַטָּהֳרָה, טָהוֹר. מֶחֱצָה לְמֶחֱצָה, שְׁנֵיהֶם טְמֵאִין. טֻמְאָה בְאַחַד מֵהֶן וְכֵלִים בַּכֹּתֶל, מֵחֶצְיוֹ וּכְלַפֵּי טֻמְאָה, טְמֵאִין. מֵחֶצְיוֹ וּכְלַפֵּי טָהֳרָה, טְהוֹרִין. מֶחֱצָה לְמֶחֱצָה, הֲרֵי הֵן טְמֵאִין. מַעֲזִיבָה שֶׁבֵּין הַבַּיִת לָעֲלִיָּה, טֻמְאָה בְתוֹכָהּ, מֵחֶצְיָהּ וּלְמַטָּן, הַבַּיִת טָמֵא וַעֲלִיָּה טְהוֹרָה. מֵחֶצְיָהּ וּלְמַעְלָן, הָעֲלִיָּה טְמֵאָה וְהַבַּיִת טָהוֹר. מֶחֱצָה לְמֶחֱצָה, שְׁנֵיהֶן טְמֵאִין. טֻמְאָה בְאַחַד מֵהֶן וְכֵלִים בַּמַּעֲזִיבָה, מֵחֶצְיָהּ וּכְלַפֵּי טֻמְאָה, טְמֵאִין. מֵחֶצְיָהּ וּכְלַפֵּי טָהֳרָה, טְהוֹרִין. מֶחֱצָה לְמֶחֱצָה, הֲרֵי הֵן טְמֵאִין. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, כָּל הַמַּעֲזִיבָה לָעֲלִיָּה: \n", + "טֻמְאָה בֵין הַקּוֹרוֹת וְתַחְתֶּיהָ כִקְלִפַּת הַשּׁוּם, אִם יֶשׁ שָׁם פּוֹתֵחַ טֶפַח, הַכֹּל טָמֵא. אִם אֵין שָׁם פּוֹתֵחַ טֶפַח, רוֹאִין אֶת הַטֻּמְאָה כְּאִלּוּ הִיא אֹטֶם. הָיְתָה נִרְאֵית בְּתוֹךְ הַבַּיִת, בֵּין כָּךְ וּבֵין כָּךְ, הַבַּיִת טָמֵא: \n", + "בַּיִת הַמְשַׁמֵּשׁ אֶת הַכֹּתֶל, יִדּוֹן כִּקְלִפַּת הַשּׁוּם. כֵּיצַד. כֹּתֶל שֶׁבֵּין שְׁנֵי כוּכִין, אוֹ בֵין שְׁתֵּי מְעָרוֹת, טֻמְאָה בַבָּתִּים וְכֵלִים בַּכֹּתֶל וַעֲלֵיהֶם כִּקְלִפַּת הַשּׁוּם, טְהוֹרִין. טֻמְאָה בַכֹּתֶל וְכֵלִים בַּבָּתִּים וְעָלֶיהָ כִקְלִפַּת הַשּׁוּם, טְהוֹרִין. טֻמְאָה תַחַת הָעַמּוּד, טֻמְאָה בוֹקַעַת וְעוֹלָה, בּוֹקַעַת וְיוֹרָדֶת: \n", + "כֵּלִים שֶׁתַּחַת הַפֶּרַח, טְהוֹרִים. רַבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי מְטַמֵּא. הַטֻּמְאָה וְהַכֵּלִים שֶׁתַּחַת הַפֶּרַח, אִם יֶשׁ שָׁם פּוֹתֵחַ טֶפַח, טְמֵאִין. וְאִם לָאו, טְהוֹרִין. שְׁנֵי פַרְדַּסְקִים זֶה בְצַד זֶה, אוֹ זֶה עַל גַּב זֶה, נִפְתַּח אַחַד מֵהֶן, הוּא וְהַבַּיִת טָמֵא, וַחֲבֵרוֹ טָהוֹר. וְרוֹאִין אֶת הַפַּרְדַּסְקִין כְּאִלּוּ הוּא אֹטֶם, יִדּוֹן מֶחֱצָה לְמֶחֱצָה לְהָבִיא אֶת הַטֻּמְאָה לַבָּיִת: \n" + ], + [ + "הַטֻּמְאָה בַכֹּתֶל, וּמְקוֹמָהּ טֶפַח עַל טֶפַח עַל רוּם טֶפַח, כָּל הָעֲלִיּוֹת שֶׁעַל גַּבָּהּ, אֲפִלּוּ הֵן עֶשֶׂר, טְמֵאוֹת. הָיְתָה עֲלִיָּה אַחַת עַל גַּבֵּי שְׁנֵי בָתִּים, הִיא טְמֵאָה, וְכָל הָעֲלִיּוֹת שֶׁעַל גַּבָּהּ, טְהוֹרוֹת. כֹּתֶל שָׁנִית, טֻמְאָה בוֹקַעַת וְעוֹלָה, בּוֹקַעַת וְיוֹרָדֶת. נֶפֶשׁ אֲטוּמָה, הַנּוֹגֵעַ בָּהּ מִן הַצְּדָדִין, טָהוֹר, מִפְּנֵי שֶׁטֻּמְאָה בוֹקַעַת וְעוֹלָה, בּוֹקַעַת וְיוֹרָדֶת. אִם הָיָה מְקוֹם הַטֻּמְאָה טֶפַח עַל טֶפַח עַל רוּם טֶפַח, הַנּוֹגֵעַ בָּהּ מִכָּל מָקוֹם, טָמֵא, מִפְּנֵי שֶׁהִיא כְקֶבֶר סָתוּם. סָמַךְ לָהּ סֻכּוֹת, טְמֵאוֹת. רַבִּי יְהוּדָה מְטַהֵר: \n", + "כָּל שִׁפּוּעֵי אֹהָלִין, כָּאֹהָלִין. אֹהֶל שֶׁהוּא שׁוֹפֵעַ וְיוֹרֵד, וְכָלֶה עַד כְּאֶצְבַּע, טֻמְאָה בָאֹהֶל, כֵּלִים שֶׁתַּחַת הַשִּׁפּוּעַ, טְמֵאִים. טֻמְאָה תַחַת הַשִּׁפּוּעַ, כֵּלִים שֶׁבָּאֹהֶל, טְמֵאִין. טֻמְאָה מִתּוֹכוֹ, הַנּוֹגֵעַ בּוֹ מִתּוֹכוֹ, טָמֵא טֻמְאַת שִׁבְעָה. וּמֵאֲחוֹרָיו, טָמֵא טֻמְאַת עָרֶב. טֻמְאָה מֵאֲחוֹרָיו, הַנּוֹגֵעַ בּוֹ מֵאֲחוֹרָיו, טָמֵא טֻמְאַת שִׁבְעָה. מִתּוֹכוֹ, טָמֵא טֻמְאַת עָרֶב. כַּחֲצִי זַיִת מִתּוֹכוֹ וְכַחֲצִי זַיִת מֵאֲחוֹרָיו, הַנּוֹגֵעַ בּוֹ, בֵּין מִתּוֹכוֹ בֵּין מֵאֲחוֹרָיו, טָמֵא טֻמְאַת עָרֶב. מִקְצָתוֹ מְרֻדָּד עַל הָאָרֶץ, טֻמְאָה תַחְתָּיו אוֹ עַל גַּבָּיו, טֻמְאָה בוֹקַעַת וְעוֹלָה, בּוֹקַעַת וְיוֹרָדֶת. אֹהֶל שֶׁהוּא נָטוּי בָּעֲלִיָּה, מִקְצָתוֹ מְרֻדָּד עַל הָאֲרֻבָּה שֶׁבֵּין בַּיִת לָעֲלִיָּה, רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, מַצִּיל. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, אֵינוֹ מַצִּיל, עַד שֶׁיְּהֵא נָטוּי כִּנְטִיַּת הָאֹהֶל: \n", + "הַמֵּת בַּבַּיִת וּבוֹ פְתָחִין הַרְבֵּה, כֻּלָּן טְמֵאִין. נִפְתַּח אַחַד מֵהֶן, הוּא טָמֵא וְכֻלָּן טְהוֹרִים. חָשַׁב לְהוֹצִיאוֹ בְאַחַד מֵהֶן, אוֹ בְחַלּוֹן שֶׁהוּא אַרְבָּעָה עַל אַרְבָּעָה טְפָחִים, הִצִּיל עַל כָּל הַפְּתָחִים. בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, יַחְשֹׁב עַד שֶׁלֹּא יָמוּת הַמֵּת. בֵּית הִלֵּל אוֹמְרִים, אַף מִשֶּׁמֵּת. הָיָה סָתוּם וְנִמְלַךְ לְפָתְחוֹ, בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, כְּשֶׁיִּפְתַּח אַרְבָּעָה טְפָחִים. וּבֵית הִלֵּל אוֹמְרִים, כְּשֶׁיַּתְחִיל. וּמוֹדִים בְּפוֹתֵחַ בַּתְּחִלָּה, שֶׁיִּפְתַּח אַרְבָּעָה טְפָחִים: \n", + "הָאִשָּׁה שֶׁהִיא מַקְשָׁה לֵילֵד וְהוֹצִיאוּהָ מִבַּיִת לְבַיִת, הָרִאשׁוֹן טָמֵא בְסָפֵק, וְהַשֵּׁנִי בְּוַדָּאי. אָמַר רַבִּי יְהוּדָה, אֵימָתַי, בִּזְמַן שֶׁהִיא נִטֶּלֶת בַּגַּפַּיִם. אֲבָל אִם הָיְתָה מְהַלֶּכֶת, הָרִאשׁוֹן טָהוֹר, שֶׁמִּשֶּׁנִּפְתַּח הַקֶּבֶר אֵין פְּנַאי לְהַלֵּךְ. אֵין לַנְּפָלִים פְּתִיחַת הַקֶּבֶר, עַד שֶׁיַּעְגִּילוּ רֹאשׁ כְּפִיקָה: \n", + "יָצָא הָרִאשׁוֹן מֵת וְהַשֵּׁנִי חַי, טָהוֹר. הָרִאשׁוֹן חַי וְהַשֵּׁנִי מֵת, טָמֵא. רַבִּי מֵאִיר אוֹמֵר, בְּשָׁפִיר אֶחָד, טָמֵא. בִּשְׁנֵי שְׁפִירִים, טָהוֹר: \n", + "הָאִשָּׁה שֶׁהִיא מַקְשָׁה לֵילֵד, מְחַתְּכִין אֶת הַוָּלָד בְּמֵעֶיהָ וּמוֹצִיאִין אוֹתוֹ אֵבָרִים אֵבָרִים, מִפְּנֵי שֶׁחַיֶּיהָ קוֹדְמִין לְחַיָּיו. יָצָא רֻבּוֹ, אֵין נוֹגְעִין בּוֹ, שֶׁאֵין דּוֹחִין נֶפֶשׁ מִפְּנֵי נָפֶשׁ: \n" + ], + [ + "יֵשׁ מְבִיאִין אֶת הַטֻּמְאָה וְחוֹצְצִין, מְבִיאִין אֶת הַטֻּמְאָה וְלֹא חוֹצְצִין, חוֹצְצִין וְלֹא מְבִיאִין, לֹא מְבִיאִין וְלֹא חוֹצְצִין. אֵלּוּ מְבִיאִין וְחוֹצְצִין, הַשִּׁדָּה וְהַתֵּבָה וְהַמִּגְדָּל, כַּוֶּרֶת הַקַּשׁ, כַּוֶּרֶת הַקָּנִים, וּבוֹר סְפִינָה אֲלֶכְּסַנְדְּרִית, שֶׁיֶּשׁ לָהֶן שׁוּלַיִם וְהֵן מַחֲזִיקִים אַרְבָּעִים סְאָה בְלַח, שֶׁהֵם כּוֹרַיִם בְּיָבֵשׁ. וִירִיעָה, וּסְקוֹרְטְיָא, וּקְטָבֹלְיָא, וְסָדִין, וּמַפָּץ, וּמַחֲצֶלֶת, שֶׁהֵן עֲשׂוּיִין אֹהָלִים, וְעֵדֶר בְּהֵמָה טְמֵאָה וּטְהוֹרָה, וּמְכוֹנוֹת חַיָּה וָעוֹף, וְהָעוֹף שֶׁשָּׁכַן, וְהָעוֹשֶׂה מָקוֹם לְבֵנָה בַּשִּׁבֳּלִים, הָאֵירוּס וְהַקִּסּוֹם, וְיַרְקוֹת חֲמוֹר, וּדְלַעַת יְוָנִית, וְאֳכָלִים טְהוֹרִים. רַבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי לֹא הָיָה מוֹדֶה בְּאֳכָלִים טְהוֹרִין, חוּץ מִן הָעִגּוּל שֶׁל דְּבֵלָה: \n", + "הַזִּיזִין, וְהַגִּזְרִיּוֹת, וְהַשּׁוֹבָכוֹת, וְהַשְּׁקִיפִים, וְהַסְּלָעִים, וְהַגְּהָרִים, וְהַשְּׁנָנִים, וְהַסְּכָכוֹת, וְהַפְּרָעוֹת, שֶׁהֵן יְכוֹלִים לְקַבֵּל מַעֲזִיבָה רַכָּה, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, מַעֲזִיבָה בֵינוֹנִית. אֵלּוּ הֵן הַסְּכָכוֹת, אִילָן שֶׁהוּא מֵסֵךְ עַל הָאָרֶץ. וְהַפְּרָעוֹת, הַיּוֹצְאוֹת מִן הַגָּדֵר: \n", + "אֵלּוּ מְבִיאִין וְלֹא חוֹצְצִין. הַשִּׁדָּה, וְהַתֵּבָה, וְהַמִּגְדָּל, כַּוֶּרֶת הַקַּשׁ, כַּוֶּרֶת הַקָּנִים, וּבוֹר סְפִינָה אֲלֶכְּסַנְדְּרִית, שֶׁאֵין לָהֶם שׁוּלַיִם וְאֵינָן מַחֲזִיקִים אַרְבָּעִים סְאָה בְלַח, שֶׁהֵם כּוֹרַיִם בְּיָבֵשׁ. וִירִיעָה, וּסְקוֹרְטְיָא, וּקְטָבֹלְיָא, וְסָדִין, וּמַפָּץ, וּמַחֲצֶלֶת, שֶׁאֵין עֲשׂוּיִין אֹהָלִים, וּבְהֵמָה וְחַיָּה שֶׁמֵּתוּ, וְאֳכָלִים טְמֵאִים. מוּסָף עֲלֵיהֶם, הָרֵחַיִם שֶׁל אָדָם: \n", + "אֵלּוּ חוֹצְצִים וְלֹא מְבִיאִין. מַסֶּכֶת פְּרוּסָה, וַחֲבִילֵי הַמִּטָּה, וְהַמִּשְׁפָּלוֹת וְהַסְּרִיגוֹת שֶׁבַּחֲלוֹנוֹת: \n", + "אֵלּוּ לֹא מְבִיאִין וְלֹא חוֹצְצִין. הַזְּרָעִים וְהַיְרָקוֹת הַמְחֻבָּרִים לַקַּרְקַע, חוּץ מִן הַיְרָקוֹת שֶׁמָּנוּ, וְכִפַּת הַבָּרָד, וְהַשֶּׁלֶג, וְהַכְּפוֹר, וְהַגְּלִיד, וְהַמֶּלַח, וְהַדּוֹלֵג מִמָּקוֹם לְמָקוֹם, וְהַקּוֹפֵץ מִמָּקוֹם לְמָקוֹם, וְהָעוֹף הַפּוֹרֵחַ, וְטַלִּית הַמְנַפְנֶפֶת, וּסְפִינָה שֶׁהִיא שָׁטָה עַל פְּנֵי הַמָּיִם. קָשַׁר אֶת הַסְּפִינָה בְּדָבָר שֶׁהוּא יָכוֹל לְהַעֲמִידָהּ, כָּבַשׁ אֶת הָאֶבֶן עַל גַּבֵּי הַטַּלִּית, מְבִיאָה אֶת הַטֻּמְאָה. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, הַבַּיִת שֶׁבַּסְּפִינָה אֵינוֹ מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה: \n", + "שְׁתֵּי חָבִיּוֹת וּבָהֶן כִּשְׁנֵי חֲצָיֵי זֵיתִים, מֻקָּפוֹת צָמִיד פָּתִיל וּמֻנָּחוֹת בְּתוֹךְ הַבַּיִת, הֵן טְהוֹרוֹת, וְהַבַּיִת טָמֵא. נִפְתְּחָה אַחַת מֵהֶן, הִיא וְהַבַּיִת טְמֵאִים וַחֲבֶרְתָּהּ טְהוֹרָה. וְכֵן שְׁנֵי חֲדָרִים שֶׁהֵן פְּתוּחִין לַבָּיִת: \n" + ], + [ + "כַּוֶּרֶת שֶׁהִיא בְתוֹךְ הַפֶּתַח וּפִיהָ לַחוּץ, כַּזַּיִת מִן הַמֵּת נָתוּן תַּחְתֶּיהָ אוֹ עַל גַּבָּהּ מִבַּחוּץ, כֹּל שֶׁהוּא כְנֶגֶד הַזַּיִת, תַּחְתֶּיהָ וְגַבָּהּ טָמֵא. וְכֹל שֶׁאֵינוֹ כְנֶגֶד הַזַּיִת, תּוֹכָהּ, וְהַבַּיִת, טָהוֹר. בַּבַּיִת, אֵין טָמֵא אֶלָּא הַבַּיִת. בְּתוֹכָהּ, הַכֹּל טָמֵא: \n", + "הָיְתָה גְבוֹהָה מִן הָאָרֶץ טֶפַח, טֻמְאָה תַחְתֶּיהָ אוֹ בַבַּיִת אוֹ עַל גַּבָּהּ, הַכֹּל טָמֵא, אֶלָּא תוֹכָהּ. בְּתוֹכָהּ, הַכֹּל טָמֵא: \n", + "בַּמֶּה דְבָרִים אֲמוּרִים, בִּזְמַן שֶׁהִיא כְלִי מְחֻלְחָלֶת. הָיְתָה פְחוּתָה וּפְקוּקָה בְקַשׁ אוֹ אֲפוּצָה, אֵיזוֹ הִיא אֲפוּצָה, כֹּל שֶׁאֵין לָהּ טֶפַח מִמָּקוֹם אֶחָד, כַּזַּיִת מִן הַמֵּת נָתוּן תַּחְתֶּיהָ, כְּנֶגְדּוֹ עַד הַתְּהוֹם טָמֵא. עַל גַּבָּהּ, כְּנֶגְדּוֹ עַד הָרָקִיעַ טָמֵא. בַּבַּיִת, אֵין טָמֵא אֶלָּא הַבַּיִת. בְּתוֹכָהּ, אֵין טָמֵא אֶלָּא תוֹכָהּ: \n", + "הָיְתָה גְבוֹהָה מִן הָאָרֶץ טֶפַח, טֻמְאָה תַחְתֶּיהָ אוֹ בַבַּיִת, תַּחְתֶּיהָ וְהַבַּיִת טָמֵא, תּוֹכָהּ וְגַבָּהּ טָהוֹר. בְּתוֹכָהּ, אֵין טָמֵא אֶלָּא תוֹכָהּ. עַל גַּבָּהּ, כְּנֶגְדּוֹ עַד הָרָקִיעַ טָמֵא: \n", + "בַּמֶּה דְבָרִים אֲמוּרִים, בִּזְמַן שֶׁפִּיהָ לַחוּץ. הָיָה פִיהָ לִפְנִים, וְכַזַּיִת מִן הַמֵּת נָתוּן תַּחְתֶּיהָ אוֹ עַל גַּבָּהּ מִבַּחוּץ, כֹּל שֶׁהוּא כְנֶגֶד הַזַּיִת, תַּחְתֶּיהָ וְגַבָּהּ וְתוֹכָהּ טָמֵא. וְכֹל שֶׁאֵינוֹ כְנֶגֶד הַזַּיִת, תּוֹכָהּ וְהַבַּיִת טָהוֹר. בְּתוֹכָהּ אוֹ בַבַּיִת, הַכֹּל טָמֵא: \n", + "הָיְתָה גְבוֹהָה מִן הָאָרֶץ טֶפַח, טֻמְאָה תַחְתֶּיהָ אוֹ בַבַּיִת אוֹ בְתוֹכָהּ אוֹ עַל גַּבָּהּ, הַכֹּל טָמֵא: \n", + "בַּמֶּה דְבָרִים אֲמוּרִים, בִּזְמַן שֶׁהִיא כְלִי מְחֻלְחָלֶת. הָיְתָה פְחוּתָה וּפְקוּקָה בְקַשׁ אוֹ אֲפוּצָה, אֵיזוֹהִי אֲפוּצָה, כֹּל שֶׁאֵין לָהּ טֶפַח מִמָּקוֹם אֶחָד, כַּזַּיִת מִן הַמֵּת נָתוּן תַּחְתֶּיהָ, כְּנֶגְדּוֹ עַד הַתְּהוֹם טָמֵא. עַל גַּבָּהּ, כְּנֶגְדּוֹ עַד הָרָקִיעַ טָמֵא. בְּתוֹכָהּ אוֹ בַבַּיִת, תּוֹכָהּ וְהַבַּיִת טְמֵאִים: \n", + "הָיְתָה גְבוֹהָה מִן הָאָרֶץ טֶפַח, טֻמְאָה תַחְתֶּיהָ אוֹ בַבַּיִת אוֹ בְתוֹכָהּ, הַכֹּל טָמֵא, אֶלָּא גַבָּהּ. עַל גַּבָּהּ, כְּנֶגְדּוֹ עַד הָרָקִיעַ טָמֵא: \n", + "הָיְתָה מְמַלְּאָה אֶת כָּל הַבַּיִת וְאֵין בֵּינָהּ לְבֵין הַקּוֹרוֹת פּוֹתֵחַ טֶפַח, טֻמְאָה בְתוֹכָהּ, הַבַּיִת טָמֵא. טֻמְאָה בַבַּיִת, מַה שֶּׁבְּתוֹכָהּ טָהוֹר, שֶׁדֶּרֶךְ טֻמְאָה לָצֵאת וְאֵין דַּרְכָּהּ לְהִכָּנֵס, בֵּין עוֹמֶדֶת בֵּין מֻטָּה עַל צִדָּהּ, בֵּין אַחַת בֵּין שְׁתָּיִם: \n", + "הָיְתָה עוֹמֶדֶת בְּתוֹךְ הַפֶּתַח וְאֵין בֵּינָהּ לְבֵין הַמַּשְׁקוֹף פּוֹתֵחַ טֶפַח, טֻמְאָה בְתוֹכָהּ, הַבַּיִת טָהוֹר. טֻמְאָה בַבַּיִת, מַה שֶּׁבְּתוֹכָהּ טָמֵא, שֶׁדֶּרֶךְ הַטֻּמְאָה לָצֵאת וְאֵין דַּרְכָּהּ לְהִכָּנֵס: \n", + "הָיְתָה מֻטָּה עַל צִדָּהּ בָּאֲוִיר וְכַזַּיִת מִן הַמֵּת נָתוּן תַּחְתֶּיהָ אוֹ עַל גַּבָּהּ, כֹּל שֶׁהוּא כְנֶגֶד הַזַּיִת, תַּחְתֶּיהָ וְגַבָּהּ, טָמֵא. וְכֹל שֶׁאֵינוֹ כְנֶגֶד הַזַּיִת, תּוֹכָהּ, טָהוֹר. בְּתוֹכָהּ, הַכֹּל טָמֵא: \n", + "הָיְתָה גְבוֹהָה מִן הָאָרֶץ טֶפַח, טֻמְאָה תַחְתֶּיהָ אוֹ עַל גַּבָּהּ, הַכֹּל טָמֵא, אֶלָּא תוֹכָהּ. בְּתוֹכָהּ, הַכֹּל טָמֵא. בַּמֶּה דְבָרִים אֲמוּרִים, בִּזְמַן שֶׁהִיא כֶלִי. הָיְתָה פְחוּתָה וּפְקוּקָה בְקַשׁ, אוֹ מַחֲזֶקֶת אַרְבָּעִים סְאָה, כְּדִבְרֵי חֲכָמִים, כַּזַּיִת מִן הַמֵּת נָתוּן תַּחְתֶּיהָ, כְּנֶגְדּוֹ עַד הַתְּהוֹם טָמֵא. עַל גַּבָּהּ, כְּנֶגְדּוֹ עַד הָרָקִיעַ, טָמֵא. בְּתוֹכָהּ, אֵין טָמֵא אֶלָּא תוֹכָהּ. הָיְתָה גְבוֹהָה מִן הָאָרֶץ טֶפַח, טֻמְאָה תַחְתֶּיהָ, טָמֵא. בְּתוֹכָהּ, תּוֹכָהּ טָמֵא. עַל גַּבָּהּ, כְּנֶגְדּוֹ עַד הָרָקִיעַ טָמֵא: \n", + "הָיְתָה יוֹשֶׁבֶת עַל שׁוּלֶיהָ וְהִיא כְלִי, טֻמְאָה תַחְתֶּיהָ, בְּתוֹכָהּ, אוֹ עַל גַּבָּהּ, טֻמְאָה בוֹקַעַת וְעוֹלָה, בּוֹקַעַת וְיוֹרָדֶת. הָיְתָה גְבוֹהָה מִן הָאָרֶץ טֶפַח, אוֹ מְכֻסָּה, אוֹ כְפוּיָה עַל פִּיהָ, טֻמְאָה תַחְתֶּיהָ, בְּתוֹכָהּ, אוֹ עַל גַּבָּהּ, הַכֹּל טָמֵא: \n", + "בַּמֶּה דְבָרִים אֲמוּרִים, בִּזְמַן שֶׁהִיא כֶלִי. הָיְתָה פְחוּתָה וּפְקוּקָה בְקַשׁ, אוֹ מַחֲזֶקֶת אַרְבָּעִים סְאָה כְּדִבְרֵי חֲכָמִים, טֻמְאָה תַחְתֶּיהָ, בְּתוֹכָהּ, אוֹ עַל גַּבָּהּ, טֻמְאָה בוֹקַעַת וְעוֹלָה, בּוֹקַעַת וְיוֹרָדֶת. רַבִּי אֱלִיעֶזֶר וְרַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמְרִים, אֵין טֻמְאָה עוֹלָה לָהּ, אַף לֹא יוֹרֶדֶת מִמֶּנָּה. הָיְתָה גְבוֹהָה מִן הָאָרֶץ טֶפַח, טֻמְאָה תַחְתֶּיהָ, תַּחְתֶּיהָ טָמֵא. בְּתוֹכָהּ, אוֹ עַל גַּבָּהּ, כְּנֶגְדּוֹ עַד הָרָקִיעַ טָמֵא: \n", + "אָרוֹן שֶׁהִיא רְחָבָה מִלְּמַטָּן וְצָרָה מִלְמַעְלָן וְהַמֵּת בְּתוֹכָהּ, הַנּוֹגֵעַ בָּהּ מִלְּמַטָּן, טָהוֹר. וּמִלְמַעְלָן, טָמֵא. רְחָבָה מִלְמַעְלָן וְצָרָה מִלְּמַטָּן, הַנּוֹגֵעַ בָּהּ מִכָּל מָקוֹם, טָמֵא. הָיְתָה שָׁוָה, הַנּוֹגֵעַ בָּהּ מִכָּל מָקוֹם, טָמֵא, דִּבְרֵי רַבִּי אֱלִיעֶזֶר. וְרַבִּי יְהוֹשֻׁעַ אוֹמֵר, מִטֶּפַח וּלְמַטָּן, טָהוֹר. מִטֶּפַח וּלְמַעְלָן, טָמֵא. הָעֲשׂוּיָה כְמִין קַמְטְרָא, הַנּוֹגֵע בָּהּ מִכָּל מָקוֹם, טָמֵא. כְּמִין גְּלוֹסְקוֹס, הַנּוֹגֵעַ בָּהּ מִכָּל מָקוֹם, טָהוֹר, חוּץ מִמְּקוֹם פְּתִיחָתָהּ: \n", + "חָבִית שֶׁהִיא יוֹשֶׁבֶת עַל שׁוּלֶיהָ בָאֲוִיר וְכַזַּיִת מִן הַמֵּת נָתוּן תַּחְתֶּיהָ אוֹ בְתוֹכָהּ כְּנֶגֶד קוּרְקוּרָתָהּ, טֻמְאָה בוֹקַעַת וְעוֹלָה, בּוֹקַעַת וְיוֹרֶדֶת, וְהֶחָבִית טְמֵאָה. תַּחַת דָּפְנָהּ מִבַּחוּץ, טֻמְאָה בּוֹקַעַת וְעוֹלָה, בּוֹקַעַת וְיוֹרֶדֶת, וְהֶחָבִית טְהוֹרָה. בְּתוֹכָהּ וְתַחַת דָּפְנָהּ, אִם יֵשׁ בַּדְּפָנוֹת פּוֹתֵחַ טֶפַח, הַכֹּל טָמֵא, וּכְנֶגֶד פִּיהָ, טָהוֹר. וְאִם לָאו, טֻמְאָה בוֹקַעַת וְעוֹלָה, בּוֹקַעַת וְיוֹרָדֶת. בַּמֶּה דְבָרִים אֲמוּרִים, בִּטְהוֹרָה. אֲבָל אִם הָיְתָה טְמֵאָה אוֹ גְבוֹהָה מִן הָאָרֶץ טֶפַח אוֹ מְכֻסָּה אוֹ כְפוּיָה עַל פִּיהָ, טֻמְאָה תַחְתֶּיהָ, בְּתוֹכָהּ אוֹ עַל גַּבָּהּ, הַכֹּל טָמֵא: \n" + ], + [ + "אֲרֻבָּה שֶׁהִיא בְתוֹךְ הַבַּיִת וְיֶשׁ בָּהּ פּוֹתֵחַ טֶפַח, טֻמְאָה בַבַּיִת, כְּנֶגֶד אֲרֻבָּה טָהוֹר. טֻמְאָה כְנֶגֶד אֲרֻבָּה, הַבַּיִת טָהוֹר. הַטֻּמְאָה בֵּין בַּבַּיִת וּבֵין כְּנֶגֶד אֲרֻבָּה, נָתַן אֶת רַגְלוֹ מִלְמַעְלָן, עֵרֵב אֶת הַטֻּמְאָה. מִקְצָת טֻמְאָה בַבַּיִת וּמִקְצָתָהּ כְּנֶגֶד אֲרֻבָּה, הַבַּיִת טָמֵא, וּכְנֶגֶד הַטֻּמְאָה טָמֵא: \n", + "אֵין בָּאֲרֻבָּה פּוֹתֵחַ טֶפַח, טֻמְאָה בַבַּיִת, כְּנֶגֶד אַרֻבָּה טָהוֹר. טֻמְאָה כְנֶגֶד אֲרֻבָּה, הַבַּיִת טָהוֹר. הַטֻּמְאָה בַבַּיִת, נָתַן אֶת רַגְלוֹ מִלְמַעְלָן, טָהוֹר. הַטֻּמְאָה כְנֶגֶד אֲרֻבָּה, נָתַן אֶת רַגְלוֹ מִלְמַעְלָן, רַבִּי מֵאִיר מְטַמֵּא. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, אִם טֻמְאָה קָדְמָה אֶת רַגְלוֹ, טָמֵא. אִם רַגְלוֹ קָדְמָה אֶת הַטֻּמְאָה, טָהוֹר. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, שְׁתֵּי רַגְלַיִם, זוֹ עַל גַּב זוֹ, שֶׁקָּדְמוּ אֶת הַטֻּמְאָה, מָשַׁךְ הָרִאשׁוֹן אֶת רַגְלוֹ וְנִמְצָא רַגְלוֹ שֶׁל שֵׁנִי שָׁם, טָהוֹר, מִפְּנֵי שֶׁקָּדְמָה רַגְלוֹ שֶׁל רִאשׁוֹן אֶת הַטֻּמְאָה: \n", + "מִקְצָת טֻמְאָה בַבַּיִת וּמִקְצָתָהּ כְּנֶגֶד אֲרֻבָּה, הַבַּיִת טָמֵא, וּכְנֶגֶד הַטֻּמְאָה טָמֵא, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, הַבַּיִת טָמֵא, כְּנֶגֶד הַטֻּמְאָה טָהוֹר. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, אִם יֵשׁ בַּטֻּמְאָה כְדֵי שֶׁתֵּחָלֵק וּתְטַמֵּא אֶת הַבַּיִת וּתְטַמֵּא כְנֶגֶד הַטֻּמְאָה, טָמֵא. וְאִם לָאו, הַבַּיִת טָמֵא, כְּנֶגֶד הַטֻּמְאָה טָהוֹר: \n", + "אֲרֻבּוֹת זוֹ עַל גַּב זוֹ, וְיֵשׁ בָּהֶן פּוֹתֵחַ טֶפַח, טֻמְאָה בַבַּיִת, כְּנֶגֶד אֲרֻבּוֹת טָהוֹר. טֻמְאָה כְנֶגֶד אֲרֻבּוֹת, הַבַּיִת טָהוֹר. הַטֻּמְאָה בֵּין בַּבַּיִת בֵּין כְּנֶגֶד אֲרֻבּוֹת, נָתַן דָּבָר שֶׁהוּא מְקַבֵּל טֻמְאָה, בֵּין מִלְמַעְלָן בֵּין מִלְּמַטָּן, הַכֹּל טָמֵא. וְדָבָר שֶׁאֵינוֹ מְקַבֵּל טֻמְאָה, מִמֶּנּוּ וּלְמַטָּן, טָמֵא. מִמֶּנּוּ וּלְמַעְלָן, טָהוֹר: \n", + "אֵין בָּאֲרֻבּוֹת פּוֹתֵחַ טֶפַח, טֻמְאָה בַבַּיִת, כְּנֶגֶד אֲרֻבּוֹת טָהוֹר. טֻמְאָה כְנֶגֶד אֲרֻבּוֹת, הַבַּיִת טָהוֹר. הַטֻּמְאָה בַבַּיִת, נָתַן בֵּין דָּבָר שֶׁהוּא מְקַבֵּל טֻמְאָה, בֵּין דָּבָר שֶׁאֵינוֹ מְקַבֵּל טֻמְאָה, בֵּין מִלְמַעְלָן בֵּין מִלְּמַטָּן, אֵין טָמֵא אֶלָּא הַתַּחְתּוֹן. הַטֻּמְאָה כְנֶגֶד אֲרֻבּוֹת, נָתַן דָּבָר שֶׁהוּא מְקַבֵּל טֻמְאָה, בֵּין מִלְמַעְלָן בֵּין מִלְּמַטָּן, הַכֹּל טָמֵא. וְדָבָר שֶׁאֵינוֹ מְקַבֵּל טֻמְאָה, בֵּין מִלְמַעְלָן בֵּין מִלְּמַטָּן, אֵין טָמֵא אֶלָּא תַחְתּוֹן: \n", + "אֲרֻבָּה שֶׁהִיא בְתוֹךְ הַבַּיִת וּקְדֵרָה נְתוּנָה תַחְתֶּיהָ, שֶׁאִם תַּעֲלֶה, אֵין שִׂפְתוֹתֶיהָ נוֹגְעוֹת בָּאֲרֻבָּה, טֻמְאָה תַחְתֶּיהָ, בְּתוֹכָהּ אוֹ עַל גַּבָּהּ, טֻמְאָה בוֹקַעַת וְעוֹלָה, בּוֹקַעַת וְיוֹרָדֶת. הָיְתָה גְבוֹהָה מִן הָאָרֶץ טֶפַח, טֻמְאָה תַחְתֶּיהָ, אוֹ בַבַּיִת, תַּחְתֶּיהָ וְהַבַּיִת, טָמֵא. תּוֹכָהּ וְגַבָּהּ, טָהוֹר. בְּתוֹכָהּ אוֹ עַל גַּבָּהּ, הַכֹּל טָמֵא: \n", + "הָיְתָהּ נְתוּנָה בְצַד הָאַסְקֻפָּה שֶׁאִם תַּעֲלֶה הִיא נוֹגַעַת בַּמַּשְׁקוֹף פּוֹתֵחַ טֶפַח, טֻמְאָה תַחְתֶּיהָ, בְּתוֹכָהּ אוֹ עַל גַּבָּהּ, טֻמְאָה בוֹקַעַת וְעוֹלָה, בּוֹקַעַת וְיוֹרָדֶת. הָיְתָה גְבוֹהָה מִן הָאָרֶץ טֶפַח, טֻמְאָה תַחְתֶּיהָ אוֹ בַבַּיִת, תַּחְתֶּיהָ וְהַבַּיִת טָמֵא, תּוֹכָהּ וְגַבָּהּ טָהוֹר. בְּתוֹכָהּ אוֹ עַל גַּבָּהּ, הַכֹּל טָמֵא. שֶׁאִם תַּעֲלֶה אֵינָהּ נוֹגַעַת בַּשְּׁקוֹף פּוֹתֵחַ טֶפַח, אוֹ מֻדְבֶּקֶת בַּשְּׁקוֹף, טֻמְאָה תַחְתֶּיהָ, אֵין טָמֵא אֶלָּא תַחְתֶּיהָ: \n" + ], + [ + "הַבַּיִת שֶׁנִּסְדַּק, טֻמְאָה בַחוּץ, כֵּלִים שֶׁבִּפְנִים טְהוֹרִין. טֻמְאָה בִפְנִים, כֵּלִים שֶׁבַּחוּץ, בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, עַד שֶׁיְּהֵא בַסֶּדֶק אַרְבָּעָה טְפָחִים. בֵּית הִלֵּל אוֹמְרִים, כָּל שֶׁהוּא. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר מִשּׁוּם בֵּית הִלֵּל, פּוֹתֵחַ טָפַח: \n", + "אַכְסַדְרָה שֶׁנִּסְדְּקָה, טֻמְאָה בְצַד זֶה, כֵּלִים שֶׁבַּצַּד הַשֵּׁנִי טְהוֹרִים. נָתַן אֶת רַגְלוֹ אוֹ קָנֶה מִלְמַעְלָן, עֵרֵב אֶת הַטֻּמְאָה. נָתַן אֶת הַקָּנֶה בָאָרֶץ, אֵינוֹ מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה, עַד שֶׁיִּהְיֶה גָבֹהַּ מִן הָאָרֶץ פּוֹתֵחַ טָפַח: \n", + "סָגוֹס עָבֶה וְכֹפֶת עָבֶה אֵינָן מְבִיאִין אֶת הַטֻּמְאָה עַד שֶׁיִּהְיוּ גְבוֹהִים מִן הָאָרֶץ פּוֹתֵחַ טֶפַח. קְפוּלִים, זוֹ עַל גַּבֵּי זוֹ, אֵינָן מְבִיאוֹת אֶת הַטֻּמְאָה עַד שֶׁתְּהֵא הָעֶלְיוֹנָה גְבוֹהָה מִן הָאָרֶץ פּוֹתֵחַ טֶפַח. הָיָה אָדָם נָתוּן שָׁם, בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, אֵינוֹ מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה. וּבֵית הִלֵּל אוֹמְרִים, אָדָם חָלוּל הוּא, וְהַצַּד הָעֶלְיוֹן מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה: \n", + "הָיָה מַשְׁקִיף בְּעַד הַחַלּוֹן וְהֶאֱהִיל עַל קוֹבְרֵי הַמֵּת, בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, אֵינוֹ מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה. וּבֵית הִלֵּל אוֹמְרִים, מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה. וּמוֹדִים, שֶׁאִם הָיָה לָבוּשׁ בְּכֵלָיו, אוֹ שֶׁהָיוּ שְׁנַיִם זֶה עַל גַּבֵּי זֶה, שֶׁהֵם מְבִיאִין אֶת הַטֻּמְאָה: \n", + "הָיָה מֻטָּל עַל הָאַסְקֻפָּה וְהֶאֱהִילוּ עָלָיו קוֹבְרֵי הַמֵּת, בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, אֵינוֹ מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה. וּבֵית הִלֵּל אוֹמְרִים, מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה: \n", + "הַטֻּמְאָה בַבַּיִת וְהֶאֱהִילוּ עָלָיו טְהוֹרִין, בֵּית שַׁמַּאי מְטַהֲרִין, וּבֵית הִלֵּל מְטַמְּאִין: \n", + "כֶּלֶב שֶׁאָכַל בְּשַׂר הַמֵּת וּמֵת הַכֶּלֶב וּמֻטָּל עַל הָאַסְקֻפָּה, רַבִּי מֵאִיר אוֹמֵר, אִם יֵשׁ בְּצַוָּארוֹ פּוֹתֵחַ טֶפַח, מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה. וְאִם לָאו, אֵינוֹ מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, רוֹאִין אֶת הַטֻּמְאָה, מִכְּנֶגֶד הַמַּשְׁקוֹף וְלִפְנִים, הַבַּיִת טָמֵא. מִכְּנֶגֶד הַמַּשְׁקוֹף וְלַחוּץ, הַבַּיִת טָהוֹר. רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, פִּיו לִפְנִים, הַבַּיִת טָהוֹר. פִּיו לַחוּץ, הַבַּיִת טָמֵא, שֶׁהַטֻּמְאָה יוֹצֵאת דֶּרֶךְ שׁוּלָיו. רַבִּי יְהוּדָה בֶן בְּתֵירָא אוֹמֵר, בֵּין כָּךְ וּבֵין כָּךְ, הַבַּיִת טָמֵא. כַּמָּה תִשְׁהֶה בְמֵעָיו. שְׁלשָׁה יָמִים מֵעֵת לְעֵת. בְּעוֹפוֹת וּבְדָגִים, כְּדֵי שֶׁתִּפֹּל לָאוּר וְתִשָּׂרֵף, דִּבְרֵי רַבִּי שִׁמְעוֹן. רַבִּי יְהוּדָה בֶן בְּתֵירָא אוֹמֵר, בְּעוֹפוֹת וּבְדָגִים, מֵעֵת לְעֵת: \n", + "הֶחָדוּת שֶׁבַּבַּיִת וּמְנוֹרָה בְתוֹכוֹ, וְהַפֶּרַח שֶׁלָּהּ יוֹצֵא וּכְפִישָׁה נְתוּנָה עָלָיו, שֶׁאִם תִּנָּטֵל הַמְּנוֹרָה וּכְפִישָׁה עוֹמֶדֶת עַל פִּי הֶחָדוּת, בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, הֶחָדוּת טָהוֹר, וּמְנוֹרָה טְמֵאָה. בֵּית הִלֵּל אוֹמְרִים, אַף הַמְּנוֹרָה טְהוֹרָה. וּמוֹדִים, שֶׁאִם תִּנָּטֵל הַמְּנוֹרָה וּכְפִישָׁה נוֹפֶלֶת, הַכֹּל טָמֵא: \n", + "כֵּלִים שֶׁבֵּין שִׂפְתֵי כְפִישָׁה לְבֵין שִׂפְתֵי הֶחָדוּת, אֲפִלּוּ עַד הַתְּהוֹם, טְהוֹרִים. טֻמְאָה שָׁם, הַבַּיִת טָמֵא. טֻמְאָה בַבַּיִת, כֵּלִים שֶׁבְּכָתְלֵי הֶחָדוּת, אִם יֵשׁ בִּמְקוֹמָן טֶפַח עַל טֶפַח עַל רוּם טֶפַח, טְהוֹרִים. וְאִם לָאו, טְמֵאִים. אִם הָיוּ כָתְלֵי הֶחָדוּת רְחָבִים מִשֶּׁל בַּיִת, בֵּין כָּךְ וּבֵין כָּךְ טְהוֹרִים: \n" + ], + [ + "נֶסֶר שֶׁהוּא נָתוּן עַל פִּי תַנּוּר חָדָשׁ וְעוֹדֵף מִכָּל צְדָדָיו בְּפוֹתֵחַ טֶפַח, טֻמְאָה תַחְתָּיו, כֵּלִים שֶׁעַל גַּבָּיו טְהוֹרִים. טֻמְאָה עַל גַּבָּיו, כֵּלִים שֶׁתַּחְתָּיו טְהוֹרִים. וּבְיָשָׁן, טָמֵא. רַבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי מְטַהֵר. נָתוּן עַל פִּי שְׁנֵי תַנּוּרִים, טֻמְאָה בֵינֵיהֶם, הֵם טְמֵאִים. רַבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי מְטַהֵר: \n", + "סְרֵידָה שֶׁהִיא נְתוּנָה עַל פִּי הַתַּנּוּר מֻקָּף צָמִיד פָּתִיל, טֻמְאָה תַחְתָּיו אוֹ עַל גַּבָּיו, הַכֹּל טָמֵא. כְּנֶגֶד אֲוִירוֹ שֶׁל תַּנּוּר, טָהוֹר. טֻמְאָה כְנֶגֶד אֲוִירוֹ שֶׁל תַּנּוּר, כְּנֶגְדּוֹ עַד הָרָקִיעַ טָמֵא: \n", + "נֶסֶר שֶׁהוּא נָתוּן עַל פִּי תַנּוּר יָשָׁן, יוֹצֵא מִזֶּה וּמִזֶּה טֶפַח אֲבָל לֹא מִן הַצְּדָדִים, טֻמְאָה בְצַד זֶה, כֵּלִים שֶׁבַּצַּד הַשֵּׁנִי טְהוֹרִים. רַבִּי יוֹסֵי מְטַמֵּא. הַבְּטַח אֵינוֹ מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה. הָיָה בוֹ זִיז, רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, אֵינוֹ מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה. רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ אוֹמֵר, רוֹאִים אֶת הַבְּטַח כְּאִלּוּ אֵינוֹ, וְהַזִּיז הָעֶלְיוֹן מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה: \n", + "סַנְדָּל שֶׁל עֲרִיסָה שֶׁפְּחָתוֹ בְתוֹךְ הַבַּיִת, אִם יֶשׁ בּוֹ פּוֹתֵחַ טֶפַח, הַכֹּל טָמֵא. וְאִם לָאו, מוֹנִין בּוֹ כְדֶרֶךְ שֶׁמּוֹנִין בְּמֵת: \n", + "קוֹרוֹת הַבַּיִת וְהָעֲלִיָּה שֶׁאֵין עֲלֵיהֶן מַעֲזִיבָה וְהֵן מְכֻוָּנוֹת, טֻמְאָה תַחַת אַחַת מֵהֶן, תַּחְתֶּיהָ טָמֵא. בֵּין הַתַּחְתּוֹנָה לָעֶלְיוֹנָה, בֵּינֵיהֶן טָמֵא. עַל גַּבֵּי הָעֶלְיוֹנָה, כְּנֶגְדּוֹ עַד הָרָקִיעַ טָמֵא. הָיוּ הָעֶלְיוֹנוֹת כְּבֵין הַתַּחְתּוֹנוֹת, טֻמְאָה תַחַת אַחַת מֵהֶן, תַּחַת כֻּלָּם טָמֵא. עַל גַּבֵּיהֶן, כְּנֶגְדּוֹ עַד הָרָקִיעַ טָמֵא: \n", + "קוֹרָה שֶׁהִיא נְתוּנָה מִכֹּתֶל לְכֹתֶל וְטֻמְאָה תַחְתֶּיהָ, אִם יֶשׁ בָּהּ פּוֹתֵחַ טֶפַח, מְבִיאָה אֶת הַטֻּמְאָה תַחַת כֻּלָּהּ. וְאִם לָאו, טֻמְאָה בוֹקַעַת וְעוֹלָה, בּוֹקַעַת וְיוֹרָדֶת. כַּמָּה יִהְיֶה בְהֶקֵּפָהּ וִיהֵא בָהּ פּוֹתֵחַ טֶפַח. בִּזְמַן שֶׁהִיא עֲגֻלָּה, הֶקֵּפָהּ שְׁלשָׁה טְפָחִים. בִּזְמַן שֶׁהִיא מְרֻבַּעַת, אַרְבָּעָה, שֶׁהַמְרֻבָּע יָתֵר עַל הֶעָגוֹל רְבִיעַ: \n", + "עַמּוּד שֶׁהוּא מֻטָּל לָאֲוִיר, אִם יֵשׁ בְּהֶקֵּפוֹ עֶשְׂרִים וְאַרְבָּעָה טְפָחִים, מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה תַחַת דָּפְנוֹ. וְאִם לָאו, טֻמְאָה בוֹקַעַת וְעוֹלָה, בּוֹקַעַת וְיוֹרָדֶת: \n", + "כַּזַּיִת מִן הַמֵּת מֻדְבָּק לָאַסְקֻפָּה, רַבִּי אֱלִיעֶזֶר מְטַמֵּא אֶת הַבָּיִת. רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ מְטַהֵר. הָיָה נָתוּן תַּחַת הָאַסְקֻפָּה, יִדּוֹן מֶחֱצָה לְמֶחֱצָה. מֻדְבָּק לַמַּשְׁקוֹף, הַבַּיִת טָמֵא. רַבִּי יוֹסֵי מְטַהֵר. הָיָה נָתוּן בְּתוֹךְ הַבַּיִת, הַנּוֹגֵעַ בַּמַּשְׁקוֹף, טָמֵא. הַנּוֹגֵעַ בָּאַסְקֻפָּה, רַבִּי אֱלִיעֶזֶר מְטַמֵּא. רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ אוֹמֵר, מִטֶּפַח וּלְמַטָּן, טָהוֹר. מִטֶּפַח וּלְמַעְלָן, טָמֵא: \n" + ], + [ + "הָעוֹשֶׂה מָאוֹר בַּתְּחִלָּה, שִׁעוּרוֹ מְלֹא מַקְדֵּחַ גָּדוֹל שֶׁל לִשְׁכָּה. שְׁיָרֵי הַמָּאוֹר, רוּם אֶצְבָּעַיִם עַל רֹחַב הַגּוּדָל. אֵלּוּ הֵן שְׁיָרֵי הַמָּאוֹר, חַלּוֹן שֶׁסְּתָמָהּ וְלֹא הִסְפִּיק לְגָמְרָהּ. חֲרָרוּהוּ מַיִם אוֹ שְׁרָצִים אוֹ שֶׁאֲכָלַתּוּ מַלַּחַת, שִׁעוּרוֹ מְלֹא אֶגְרוֹף. חָשַׁב עָלָיו לְתַשְׁמִישׁ, שִׁעוּרוֹ פוֹתֵחַ טֶפַח. לְמָאוֹר, שִׁעוּרוֹ מְלֹא מַקְדֵּחַ. הַסְּרִיגוֹת וְהָרְפָפוֹת מִצְטָרְפוֹת כִּמְלֹא מַקְדֵּחַ, כְּדִבְרֵי בֵית שַׁמַּאי. בֵּית הִלֵּל אוֹמְרִים, עַד שֶׁיְּהֵא בְמָקוֹם אֶחָד מְלֹא מַקְדֵּחַ. לְהָבִיא הַטֻּמְאָה וּלְהוֹצִיא הַטֻּמְאָה. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, לְהָבִיא הַטֻּמְאָה, אֲבָל לְהוֹצִיא אֶת הַטֻּמְאָה בְּפוֹתֵחַ טָפַח: \n", + "חַלּוֹן שֶׁהִיא לַאֲוִיר, שִׁעוּרָהּ מְלֹא מַקְדֵּחַ. בָּנָה בַיִת חוּצָה לָהּ, שִׁעוּרָהּ בְּפוֹתֵחַ טֶפַח. נָתַן אֶת הַתִּקְרָה בְאֶמְצַע הַחַלּוֹן, הַתַּחְתּוֹן בְּפוֹתֵחַ טֶפַח, וְהָעֶלְיוֹן מְלֹא מַקְדֵּחַ: \n", + "הַחוֹר שֶׁבַּדֶּלֶת, שִׁעוּרוֹ מְלֹא אֶגְרוֹף, דִּבְרֵי רַבִּי עֲקִיבָא. רַבִּי טַרְפוֹן אוֹמֵר, בְּפוֹתֵחַ טֶפַח. שִׁיֵּר בָּהּ הֶחָרָשׁ מִלְּמַטָּן אוֹ מִלְמַעְלָן, הֱגִיפָהּ וְלֹא מֵרְקָהּ, אוֹ שֶׁפְּתָחַתּוּ הָרוּחַ, שִׁעוּרוֹ מְלֹא אֶגְרוֹף: \n", + "הָעוֹשֶׂה מָקוֹם לְקָנֶה, וּלְאִסְפָּתִי, וּלְנֵר, שִׁעוּרוֹ כָּל שֶׁהוּא, כְּדִבְרֵי בֵית שַׁמַּאי. בֵּית הִלֵּל אוֹמְרִים, בְּפוֹתֵחַ טֶפַח. לָזוּן אֶת עֵינָיו, וּלְדַבֵּר עִם חֲבֵרוֹ, וּלְתַשְׁמִישׁ, בְּפוֹתֵחַ טָפַח: \n", + "אֵלּוּ מְמַעֲטִין אֶת הַטֶּפַח. פָּחוֹת מִכַּזַּיִת בָּשָׂר מְמַעֵט עַל יְדֵי רֹבַע עֲצָמוֹת, וּפָחוֹת מֵעֶצֶם כַּשְּׂעֹרָה מְמַעֵט עַל יְדֵי כַזַּיִת בָּשָׂר. פָּחוֹת מִכַּזַּיִת מִן הַמֵּת, פָּחוֹת מִכַּזַּיִת מִן הַנְּבֵלָה, פָּחוֹת מִכָּעֲדָשָׁה מִן הַשֶּׁרֶץ, פָּחוֹת מִכַּבֵּיצָה אֳכָלִים, הַתְּבוּאָה שֶׁבַּחַלּוֹן, וְכָכַי שֶׁיֶּשׁ בָּהּ מַמָּשׁ, וְנִבְלַת הָעוֹף הַטָּהוֹר שֶׁלֹּא חִשַּׁב עָלֶיהָ, וְנִבְלַת עוֹף הַטָּמֵא שֶׁחִשַּׁב עָלֶיהָ וְלֹא הִכְשִׁירָהּ, אוֹ הִכְשִׁירָהּ וְלֹא חִשַּׁב עָלֶיהָ: \n", + "אֵלּוּ שֶׁאֵינָן מְמַעֲטִים. אֵין הָעֶצֶם מְמַעֵט עַל יְדֵי עֲצָמוֹת, וְלֹא בָשָׂר עַל יְדֵי בָשָׂר, וְלֹא כַזַּיִת מִן הַמֵּת, וְלֹא כַזַּיִת מִן הַנְּבֵלָה, וְלֹא כָעֲדָשָׁה מִן הַשֶּׁרֶץ, וְלֹא כַבֵּיצָה אֳכָלִים, וְלֹא תְבוּאָה שֶׁבַּחַלּוֹנוֹת, וְלֹא כָכַי שֶׁאֵין בָּהּ מַמָּשׁ, וְלֹא נִבְלַת הָעוֹף הַטָּהוֹר שֶׁחִשַּׁב עָלֶיהָ, וְלֹא נִבְלַת עוֹף הַטָּמֵא שֶׁחִשַּׁב עָלֶיהָ וְהִכְשִׁירָהּ, וְלֹא הַשְּׁתִי וְהָעֵרֶב הַמְנֻגָּעִים, וְלֹא לְבֵנָה מִבֵּית הַפְּרָס, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, הַלְּבֵנָה מְמַעֶטֶת, מִפְּנֵי שֶׁעֲפָרָהּ טָהוֹר. זֶה הַכְּלָל, הַטָּהוֹר מְמַעֵט, וְהַטָּמֵא אֵינוֹ מְמַעֵט: \n" + ], + [ + "הַזִּיז מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה כָּל שֶׁהוּא. הַגִּזְרָה וְהַגַּבְלִית, בְּפוֹתֵחַ טֶפַח. אֵיזֶהוּ הַזִּיז, שֶׁפָּנָיו לְמַטָּה. וְהַגִּזְרָה, שֶׁפָּנֶיהָ לְמָעְלָה. וּבַמָּה אָמְרוּ הַזִּיז מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה כָל שֶׁהוּא, בְּזִיז שֶׁהוּא גָבוֹהַּ מִן הַפֶּתַח שְׁלשָׁה נִדְבָּכִין, שֶׁהֵם שְׁנֵים עָשָׂר טֶפַח. יָתֵר מִכָּאן, מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה בְפוֹתֵחַ טֶפַח. הָעֲטָרוֹת וְהַפִּתּוּחִים מְבִיאִין אֶת הַטֻּמְאָה בְפוֹתֵחַ טָפַח: \n", + "זִיז שֶׁעַל גַּבֵּי הַפֶּתַח, מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה בְפוֹתֵחַ טֶפַח. שֶׁעַל גַּבֵּי הַחַלּוֹן, רוּם אֶצְבָּעַיִם, שֶׁעַל גַּבֵּי מְלֹא מַקְדֵּחַ, כָּל שֶׁהוּא. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, מְלֹאוֹ: \n", + "קָנֶה שֶׁעַל גַּבֵּי הַפֶּתַח, אֲפִלּוּ גָבֹהַּ מֵאָה אַמָּה, מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה כָל שֶׁהוּא, דִּבְרֵי רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ. רַבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי אוֹמֵר, אַל יַחְמוֹר זֶה מִן הַזִּיז: \n", + "זִיז שֶׁהוּא סוֹבֵב אֶת כָּל הַבַּיִת וְאוֹכֵל בַּפֶּתַח שָׁלשׁ אֶצְבָּעוֹת, טֻמְאָה בַבַּיִת, כֵּלִים שֶׁתַּחְתָּיו טְמֵאִים. טֻמְאָה תַחְתָּיו, רַבִּי אֱלִיעֶזֶר מְטַמֵּא אֶת הַבַּיִת, וְרַבִּי יְהוֹשֻׁעַ מְטַהֵר. וְכֵן בְּחָצֵר שֶׁהִיא מֻקֶּפֶת אַכְסַדְרָה: \n", + "שְׁנֵי זִיזִין זֶה עַל גַּבֵּי זֶה וְיֵשׁ בָּהֶן פּוֹתֵחַ טֶפַח וּבֵינֵיהֶן פּוֹתֵחַ טֶפַח, טֻמְאָה תַחְתֵּיהֶן, תַּחְתֵּיהֶן טָמֵא. בֵּינֵיהֶם, בֵּינֵיהֶן טָמֵא. עַל גַּבֵּיהֶן, כְּנֶגְדּוֹ עַד לָרָקִיעַ טָמֵא. הָיָה הָעֶלְיוֹן עוֹדֵף עַל הַתַּחְתּוֹן פּוֹתֵחַ טֶפַח, טֻמְאָה תַחְתֵּיהֶן אוֹ בֵינֵיהֶן, תַּחְתֵּיהֶן וּבֵינֵיהֶן טָמֵא. עַל גַּבֵּיהֶן, כְּנֶגְדּוֹ עַד לָרָקִיעַ טָמֵא. הָיָה הָעֶלְיוֹן עוֹדֵף עַל הַתַּחְתּוֹן פָּחוֹת מִטֶּפַח, טֻמְאָה תַחְתֵּיהֶן, תַּחְתֵּיהֶן וּבֵינֵיהֶן טָמֵא. בֵּינֵיהֶן אוֹ תַחַת הַמּוֹתָר, רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, תַּחְתֵּיהֶן וּבֵינֵיהֶן טָמֵא. רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ אוֹמֵר, בֵּינֵיהֶן וְתַחַת הַמּוֹתָר, טָמֵא, וְתַחְתֵּיהֶן, טָהוֹר: \n", + "יֵשׁ בָּהֶן פּוֹתֵחַ טֶפַח וְאֵין בֵּינֵיהֶן פּוֹתֵחַ טֶפַח, טֻמְאָה תַחְתֵּיהֶן, תַּחְתֵּיהֶן טָמֵא. בֵּינֵיהֶן אוֹ עַל גַּבֵּיהֶן, כְּנֶגְדּוֹ עַד הָרָקִיעַ טָמֵא: \n", + "אֵין בָּהֶן פּוֹתֵחַ טֶפַח, בֵּין שֶׁיֵּשׁ בֵּינֵיהֶן פּוֹתֵחַ טֶפַח בֵּין שֶׁאֵין בֵּינֵיהֶן פּוֹתֵחַ טֶפַח, טֻמְאָה תַחְתֵּיהֶן, בֵּינֵיהֶן אוֹ עַל גַּבֵּיהֶן, טֻמְאָה בוֹקַעַת וְעוֹלָה, בּוֹקַעַת וְיוֹרָדֶת. וְכֵן שְׁתֵּי יְרִיעוֹת שֶׁהֵן גְּבוֹהוֹת מִן הָאָרֶץ פּוֹתֵחַ טָפַח: \n" + ], + [ + "סָגוֹס עָבֶה וְכֹפֶת עָבֶה, אֵינָן מְבִיאִין אֶת הַטֻּמְאָה, עַד שֶׁיְּהוּ גְבוֹהִין מִן הָאָרֶץ פּוֹתֵחַ טֶפַח. קְפוּלִין זוֹ עַל גַּבֵּי זוֹ, אֵינָן מְבִיאוֹת אֶת הַטֻּמְאָה, עַד שֶׁתְּהֵא הָעֶלְיוֹנָה גְבוֹהָה מִן הָאָרֶץ פּוֹתֵחַ טֶפַח. טַבְלָיוֹת שֶׁל עֵץ זוֹ עַל גַּב זוֹ אֵינָן מְבִיאוֹת אֶת הַטֻּמְאָה, עַד שֶׁתְּהֵא הָעֶלְיוֹנָה גְבוֹהָה מִן הָאָרֶץ פּוֹתֵחַ טֶפַח. וְאִם הָיוּ שֶׁל שַׁיִשׁ, טֻמְאָה בוֹקַעַת וְעוֹלָה, בּוֹקַעַת וְיוֹרָדֶת: \n", + "טַבְלָיוֹת שֶׁל עֵץ שֶׁהֵן נוֹגְעוֹת זוֹ בָזוֹ בְקַרְנוֹתֵיהֶם וְהֵן גְּבוֹהוֹת מִן הָאָרֶץ פּוֹתֵחַ טֶפַח, טֻמְאָה תַחַת אַחַת מֵהֶן, הַנּוֹגֵעַ בַּשְּׁנִיָּה, טָמֵא טֻמְאַת שִׁבְעָה, כֵּלִים שֶׁתַּחַת הָרִאשׁוֹנָה טְמֵאִים, וְשֶׁתַּחַת הַשְּׁנִיָּה טְהוֹרִין. הַשֻּׁלְחָן אֵינוֹ מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה, עַד שֶׁיְּהֵא בוֹ רִבּוּעַ בְּפוֹתֵחַ טָפַח: \n", + "חָבִיּוֹת שֶׁהֵן יוֹשְׁבוֹת עַל שׁוּלֵיהֶן אוֹ מֻטּוֹת עַל צִדֵּיהֶן, בָּאֲוִיר, וְהֵן נוֹגְעוֹת זוֹ בָזוֹ בְּפוֹתֵחַ טֶפַח, טֻמְאָה תַחַת אַחַת מֵהֶן, טֻמְאָה בוֹקַעַת וְעוֹלָה, בּוֹקַעַת וְיוֹרָדֶת. בַּמֶּה דְבָרִים אֲמוּרִים, בִּטְהוֹרוֹת. אֲבָל אִם הָיוּ טְמֵאוֹת אוֹ גְבוֹהוֹת מִן הָאָרֶץ פּוֹתֵחַ טֶפַח, טֻמְאָה תַחַת אַחַת מֵהֶן, תַּחַת כֻּלָּם טָמֵא: \n", + "בַּיִת שֶׁחֲצָצוֹ בִנְסָרִים אוֹ בִירִיעוֹת, מִן הַצְּדָדִים אוֹ מִן הַקּוֹרוֹת, טֻמְאָה בַבַּיִת, כֵּלִים שֶׁבַּחֲצָץ טְהוֹרִים. טֻמְאָה בַחֲצָץ, כֵּלִים שֶׁבַּבַּיִת טְמֵאִין. כֵּלִים שֶׁבַּחֲצָץ, אִם יֶשׁ שָׁם פּוֹתֵחַ טֶפַח, טְמֵאִים. וְאִם לָאו, טְהוֹרִים: \n", + "חֲצָצוֹ מֵאַרְצוֹ, טֻמְאָה בַחֲצָץ, כֵּלִים שֶׁבַּבַּיִת טְמֵאִים. טֻמְאָה בַבַּיִת, כֵּלִים שֶׁבַּחֲצָץ, אִם יֵשׁ בִּמְקוֹמָן טֶפַח עַל טֶפַח עַל רוּם טֶפַח, טְהוֹרִים. וְאִם לָאו, טְמֵאִין, שֶׁאַרְצוֹ שֶׁל בַּיִת כָּמוֹהוּ עַד הַתְּהוֹם: \n", + "בַּיִת שֶׁהוּא מָלֵא תֶבֶן וְאֵין בֵּינוֹ לְבֵין הַקּוֹרוֹת פּוֹתֵחַ טֶפַח, טֻמְאָה בִפְנִים, כֵּלִים שֶׁכְּנֶגֶד יְצִיאָה טְמֵאִים. טֻמְאָה בַחוּץ, כֵּלִים שֶׁבִּפְנִים, אִם יֵשׁ בִּמְקוֹמָם טֶפַח עַל טֶפַח עַל רוּם טֶפַח, טְהוֹרִים. וְאִם לָאו, טְמֵאִים. אִם יֵשׁ בֵּין תֶּבֶן לַקּוֹרוֹת פּוֹתֵחַ טֶפַח, בֵּין כָּךְ וּבֵין כָּךְ טְמֵאִים: \n", + "בַּיִת שֶׁמִּלְאוֹ עָפָר אוֹ צְרוֹרוֹת, וּבִטְּלוֹ, וְכֵן כְּרִי שֶׁל תְּבוּאָה, אוֹ גַל שֶׁל צְרוֹרוֹת, אֲפִלּוּ כְגַלּוֹ שֶׁל עָכָן, וַאֲפִלּוּ טֻמְאָה בְצַד הַכֵּלִים, טֻמְאָה בוֹקַעַת וְעוֹלָה, בּוֹקַעַת וְיוֹרָדֶת: \n", + "חֲצַר הַקֶּבֶר, הָעוֹמֵד בְּתוֹכָהּ טָהוֹר, עַד שֶׁיְהֵא בָהּ אַרְבַּע אַמּוֹת, כְּדִבְרֵי בֵית שַׁמַּאי. בֵּית הִלֵּל אוֹמְרִים, אַרְבָּעָה טְפָחִים. קוֹרָה שֶׁעֲשָׂאָהּ גּוֹלֵל לְקֶבֶר, בֵּין עוֹמֶדֶת בֵּין מֻטָּה עַל צִדָּהּ, אֵין טָמֵא אֶלָּא כְנֶגֶד הַפֶּתַח. עָשָׂה רֹאשָׁהּ גּוֹלֵל לְקֶבֶר, אֵין טָמֵא אֶלָּא עַד אַרְבָּעָה טְפָחִים. וּבִזְמַן שֶׁהוּא עָתִיד לָגֹד, רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, כֻּלָּהּ חִבּוּר: \n", + "חָבִית שֶׁהִיא מְלֵאָה מַשְׁקִים טְהוֹרִים וּמֻקֶּפֶת צָמִיד פָּתִיל, וַעֲשָׂאָהּ גּוֹלֵל לְקֶבֶר, הַנּוֹגֵעַ בָּהּ, טָמֵא טֻמְאַת שִׁבְעָה, וְהֶחָבִית וְהַמַּשְׁקִין טְהוֹרִין. בְּהֵמָה שֶׁעֲשָׂאָהּ גּוֹלֵל לְקֶבֶר, הַנּוֹגֵעַ בָּהּ, טָמֵא טֻמְאַת שִׁבְעָה. רַבִּי מֵאִיר אוֹמֵר, כֹּל שֶׁיֶּשׁ בּוֹ רוּחַ חַיִּים אֵינוֹ מְטַמֵּא מִשּׁוּם גּוֹלֵל: \n", + "הַנּוֹגֵעַ בְּמֵת וְהַנּוֹגֵעַ בְּכֵלִים, הַמַּאֲהִיל עַל הַמֵּת וְהַנּוֹגֵעַ בְּכֵלִים, טְמֵאִין. מַאֲהִיל עַל הַמֵּת וּמַאֲהִיל עַל הַכֵּלִים, הַנוֹגֵעַ בְּמֵת וּמַאֲהִיל עַל הַכֵּלִים, טְהוֹרִים. אִם יֵשׁ בְּיָדוֹ פוֹתֵחַ טֶפַח, טְמֵאִין. שְׁנֵי בָתִּים וּבָהֶן כִּשְׁנֵי חֲצָאֵי זֵיתִים, פָּשַׁט אֶת שְׁתֵּי יָדָיו לָהֶן, אִם יֵשׁ בְּיָדָיו פּוֹתֵחַ טֶפַח, מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה. וְאִם לָאו, אֵינוֹ מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה: \n" + ], + [ + "כָּל הַמִּטַּלְטְלִין מְבִיאִין אֶת הַטֻּמְאָה כָּעֳבִי הַמַּרְדֵּעַ. אָמַר רַבִּי טַרְפוֹן, אֲקַפַּח אֶת בָּנַי שֶׁזּוֹ הֲלָכָה מְקֻפַּחַת, שֶׁשָּׁמַע הַשּׁוֹמֵעַ, וְטָעָה, שֶׁהָאִכָּר עוֹבֵר וְהַמַּרְדֵּעַ עַל כְּתֵפוֹ, וְהֶאֱהִיל צִדּוֹ אֶחָד עַל הַקֶּבֶר, וְטִמְּאוּהוּ מִשּׁוּם כֵּלִים הַמַּאֲהִילִים עַל הַמֵּת. אָמַר רַבִּי עֲקִיבָא, אֲנִי אֲתַקֵּן שֶׁיְּהוּ דִבְרֵי חֲכָמִים קַיָּמִין, שֶׁיְּהוּ כָל הַמִּטַּלְטְלִין מְבִיאִין אֶת הַטֻּמְאָה עַל אָדָם הַנּוֹשְׂאָן בָּעֳבִי הַמַּרְדֵּעַ, וְעַל עַצְמָן בְּכָל שֶׁהֵן, וְעַל שְׁאָר אָדָם וְכֵלִים בְּפוֹתֵחַ טָפַח: \n", + "כֵּיצַד. כּוּשׁ שֶׁהוּא תָחוּב בַּכֹּתֶל, כַּחֲצִי זַיִת מִתַּחְתָּיו וְכַחֲצִי זַיִת מֵעַל גַּבָּיו, אַף עַל פִּי שֶׁאֵינָן מְכֻוָּנִין, טָמֵא. נִמְצָא מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה לְעַצְמוֹ בְּכָל שֶׁהוּא. הַקַּדָּר שֶׁהוּא עוֹבֵר וְהַסַּל עַל כְּתֵפוֹ וְהֶאֱהִיל צִדּוֹ אַחַת עַל הַקֶּבֶר, הַכֵּלִים שֶׁבַּצַּד הַשֵּׁנִי טְהוֹרִין. אִם יֵשׁ בַּסַּל פּוֹתֵחַ טֶפַח, טְמֵאִים. הַתְּלוּלִיּוֹת הַקְּרוֹבוֹת בֵּין לָעִיר בֵּין לַדֶּרֶךְ, אֶחָד חֲדָשׁוֹת וְאֶחָד יְשָׁנוֹת, טְמֵאוֹת. הָרְחוֹקוֹת, חֲדָשׁוֹת טְהוֹרוֹת וִישָׁנוֹת טְמֵאוֹת. אֵיזוֹ הִיא קְרוֹבָה, חֲמִשִּׁים אַמָּה. וִישָׁנָה, שִׁשִּׁים שָׁנָה, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, קְרוֹבָה, שֶׁאֵין קְרוֹבָה מִמֶּנָּה. וִישָׁנָה, שֶׁאֵין אָדָם זוֹכְרָהּ: \n", + "הַמּוֹצֵא מֵת בַּתְּחִלָּה מֻשְׁכָּב כְּדַרְכּוֹ, נוֹטְלוֹ וְאֶת תְּבוּסָתוֹ. מָצָא שְׁנַיִם, נוֹטְלָן וְאֶת תְּבוּסָתָן. מָצָא שְׁלשָׁה, אִם יֵשׁ בֵּין זֶה לָזֶה מֵאַרְבַּע אַמּוֹת וְעַד שְׁמֹנֶה כִּמְלֹא מִטָּה וְקוֹבְרֶיהָ, הֲרֵי זוֹ שְׁכוּנַת קְבָרוֹת. בּוֹדֵק מִמֶּנּוּ וּלְהַלָּן עֶשְׂרִים אַמָּה. מָצָא אֶחָד בְּסוֹף עֶשְׂרִים אַמָּה, בּוֹדֵק מִמֶּנּוּ וּלְהַלָּן עֶשְׂרִים אַמָּה, שֶׁרַגְלַיִם לַדָּבָר. שֶׁאִלּוּ מִתְּחִלָּה מְצָאוֹ, נוֹטְלוֹ וְאֶת תְּבוּסָתוֹ: \n", + "הַבּוֹדֵק, בּוֹדֵק אַמָּה עַל אַמָּה וּמַנִּיחַ אַמָּה, עַד שֶׁהוּא מַגִּיעַ לְסֶלַע אוֹ לִבְתוּלָה. הַמוֹצִיא אֶת הֶעָפָר מִמְּקוֹם טֻמְאָה, אוֹכֵל בְּדִמְעוֹ. הַמְפַקֵּחַ בַּגַּל, אֵינוֹ אוֹכֵל בְּדִמְעוֹ: \n", + "הָיָה בוֹדֵק, הִגִּיעַ לְנַחַל אוֹ לִשְׁלוּלִית, אוֹ לְדֶרֶךְ הָרַבִּים, מַפְסִיק. שָׂדֶה שֶׁנֶּהֶרְגוּ בָהּ הֲרוּגִים, מְלַקֵּט עֶצֶם עֶצֶם וְהַכֹּל טָהוֹר. הַמְפַנֶּה קִבְרוֹ מִתּוֹךְ שָׂדֵהוּ, מְלַקֵּט עֶצֶם עֶצֶם וְהַכֹּל טָהוֹר. בּוֹר שֶׁמַּטִּילִים לְתוֹכוֹ נְפָלִים אוֹ הֲרוּגִים, מְלַקֵּט עֶצֶם עֶצֶם וְהַכֹּל טָהוֹר. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, אִם הִתְקִינוֹ לְקֶבֶר מִתְּחִלָּה, יֶשׁ לוֹ תְבוּסָה: \n" + ], + [ + "הַחוֹרֵשׁ אֶת הַקֶּבֶר, הֲרֵי זֶה עוֹשֶׂה בֵית הַפְּרָס. עַד כַּמָּה הוּא עוֹשֶׂה. מְלֹא מַעֲנָה מֵאָה אַמָּה, בֵּית אַרְבַּעַת סְאִים. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, בֵּית חָמֵשׁ, בְּמוֹרָד. וּבְמַעֲלֶה, נוֹתֵן רֹבַע כַּרְשִׁינִים עַל בֹּרֶךְ הַמַּחֲרֵשָׁה, עַד מְקוֹם שֶׁיִּצְמְחוּ שְׁלשָׁה כַרְשִׁינִין זוֹ בְצַד זוֹ, עַד שָׁם הוּא עוֹשֶׂה בֵית הַפְּרָס. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, בְּמוֹרָד וְלֹא בְמַעֲלֶה: \n", + "הָיָה חוֹרֵשׁ וְהִטִּיחַ בְּסֶלַע אוֹ בְגָדֵר אוֹ שֶׁנִּעֵר הַמַּחֲרֵשָׁה, עַד שָׁם הוּא עוֹשֶׂה בֵית הַפְּרָס. רַבִּי אֶלְעָזָר אוֹמֵר, בֵּית פְּרָס עוֹשֶׂה בֵית פְּרָס. רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ אוֹמֵר, פְּעָמִים עוֹשֶׂה, פְּעָמִים אֵינוֹ עוֹשֶׂה. כֵּיצַד. חָרַשׁ חֲצִי מַעֲנָה, וְחָזַר וְחָרַשׁ חֶצְיָהּ, וְכֵן הַצְּדָדִין, הֲרֵי זֶה עוֹשֶׂה בֵית פְּרָס. חָרַשׁ מְלֹא מַעֲנָה, חָזַר וְחָרַשׁ מִמֶּנָּה וְלַחוּץ, אֵינוֹ עוֹשֶׂה בֵית פְּרָס: \n", + "הַחוֹרֵשׁ מְלָטַמְיָא, מִצְּבִירַת הָעֲצָמוֹת, מִשָּׂדֶה שֶׁאָבַד הַקֶּבֶר בְּתוֹכָהּ, אוֹ שֶׁנִּמְצָא בָהּ קֶבֶר, הַחוֹרֵשׁ אֶת שֶׁאֵינוֹ שֶׁלּוֹ, וְכֵן נָכְרִי שֶׁחָרַשׁ, אֵינוֹ עוֹשֶׂה אוֹתָהּ בֵּית פְּרָס, שֶׁאֵין בֵּית פְּרָס לַכּוּתִיִּים: \n", + "שְׂדֵה בֵית הַפְּרָס עַל גַּבֵּי טְהוֹרָה, שָׁטְפוּ גְשָׁמִים מִבֵּית פְּרָס לַטְּהוֹרָה, אֲפִלּוּ אֲדֻמָּה וְהִלְבִּינוּהָ אוֹ לְבָנָה וְהֶאְדִּימוּהָ, אֵין עוֹשִׂין אוֹתָהּ בֵּית הַפְּרָס: \n", + "שָׂדֶה שֶׁאָבַד קֶבֶר בְּתוֹכָהּ, וּבָנָה בָהּ בַּיִת וַעֲלִיָּה עַל גַּבָּיו, אִם הָיְתָה פִתְחָהּ שֶׁל עֲלִיָּה מְכֻוָּן כְּנֶגֶד פִּתְחוֹ שֶׁל בַּיִת, עֲלִיָּה טְהוֹרָה. וְאִם לָאו, עֲלִיָּה טְמֵאָה. עֲפַר בֵּית הַפְּרָס וַעֲפַר חוּצָה לָאָרֶץ שֶׁבָּא בְיָרָק, מִצְטָרְפִין כְּחוֹתַם הַמַּרְצוּפִים, דִּבְרֵי רַבִּי אֱלִיעֶזֶר. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, עַד שֶׁיִּהְיֶה בְמָקוֹם אֶחָד כְּחוֹתַם הַמַּרְצוּפִין. אָמַר רַבִּי יְהוּדָה, מַעֲשֶׂה שֶׁהָיוּ אִגְּרוֹת בָּאוֹת מִמְּדִינַת הַיָּם לִבְנֵי כֹהֲנִים גְּדוֹלִים, וְהָיוּ בָהֶם כִּסְאָה וּכְסָאתַיִם חוֹתָמוֹת, וְלֹא חָשׁוּ לָהֶם חֲכָמִים מִשּׁוּם טֻמְאָה: \n" + ], + [ + "כֵּיצַד בּוֹצְרִים בֵּית הַפְּרָס. מַזִּים עַל הָאָדָם וְעַל הַכֵּלִים, וְשׁוֹנִים וּבוֹצְרִים וּמוֹצִיאִים חוּץ לְבֵית הַפְּרָס, וַאֲחֵרִים מְקַבְּלִים מֵהֶם וּמוֹלִיכִים לַגָּת. אִם נָגְעוּ אֵלּוּ בָאֵלּוּ, טְמֵאִים, כְּדִבְרֵי בֵית הִלֵּל. בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, אוֹחֵז אֶת הַמַּגָּל בְּסִיב, אוֹ בוֹצֵר בְּצוֹר וְנוֹתֵן לְתוֹךְ הַכְּפִישָׁה וּמוֹלִיךְ לַגָּת. אָמַר רַבִּי יוֹסֵי, בַּמֶּה דְבָרִים אֲמוּרִים, בְּכֶרֶם הַנַּעֲשָׂה בֵית הַפְּרָס. אֲבָל נוֹטֵעַ בֵּית הַפְּרָס, יִמָּכֵר לַשּׁוּק: \n", + "שְׁלשָׁה בֵית פְּרָסוֹת הֵן, הַחוֹרֵשׁ אֶת הַקֶּבֶר, נִטַּעַת כָּל נֶטַע, וְאֵינָהּ נִזְרַעַת כָּל זֶרַע, חוּץ מִזֶּרַע הַנִּקְצָר. וְאִם עֲקָרוֹ, צוֹבֵר אֶת גָּרְנוֹ לְתוֹכוֹ וְכוֹבְרוֹ בִשְׁתֵּי כְבָרוֹת, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, הַתְּבוּאָה בִּשְׁתֵּי כְבָרוֹת, וְהַקִּטְנִיּוֹת בְּשָׁלשׁ כְּבָרוֹת. וְשׂוֹרֵף אֶת הַקַּשׁ וְאֶת הֶעָצָה, וּמְטַמֵּא בְמַגָּע וּבְמַשָּׂא, וְאֵינוֹ מְטַמֵּא בְאֹהֶל: \n", + "שָׂדֶה שֶׁאָבַד קֶבֶר בְּתוֹכָהּ, נִזְרַעַת כָּל זֶרַע, וְאֵינָהּ נִטַּעַת כָּל נֶטַע. וְאֵין מְקַיְּמִין בָּהּ אִילָנוֹת, חוּץ מֵאִילַן סְרָק שֶׁאֵינוֹ עוֹשֶׂה פֵרוֹת. וּמְטַמֵּא בְמַגָּע וּבְמַשָּׂא וּבְאֹהֶל: \n", + "שְׂדֵה בוֹכִין, לֹא נִטַּעַת, וְלֹא נִזְרַעַת, וַעֲפָרָהּ טָהוֹר, וְעוֹשִׂין מִמֶּנָּה תַנּוּרִים לַקֹּדֶשׁ. וּמוֹדִים בֵּית שַׁמַּאי וּבֵית הִלֵּל שֶׁבּוֹדְקִים לְעוֹשֶׂה פֶסַח, וְאֵין בּוֹדְקִין לִתְרוּמָה. וּלְנָזִיר, בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, בּוֹדְקִין. וּבֵית הִלֵּל אוֹמְרִים, אֵין בּוֹדְקִין. כֵּיצַד הוּא בוֹדֵק. מֵבִיא אֶת הֶעָפָר שֶׁהוּא יָכוֹל לַהֲסִיטוֹ וְנוֹתֵן לְתוֹךְ כְּבָרָה שֶׁנְּקָבֶיהָ דַקִּים, וּמְמַחֶה, אִם נִמְצָא שָׁם עֶצֶם כַּשְּׂעֹרָה, טָמֵא: \n", + "כֵּיצַד מְטַהֲרִין בֵּית הַפְּרָס. נוֹטְלִין מִמֶּנּוּ שְׁלשָׁה טְפָחִים, אוֹ נוֹתֵן עַל גַּבָּיו שְׁלשָׁה טְפָחִים. אִם נָטַל מֵחֶצְיוֹ אֶחָד שְׁלשָׁה טְפָחִים, וְנָתַן עַל גַּבֵּי חֶצְיוֹ אַחֵר שְׁלשָׁה טְפָחִים, טָהוֹר. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, אֲפִלּוּ נָטַל מִמֶּנּוּ טֶפַח וּמֶחֱצָה, וְנָתַן עָלָיו טֶפַח וּמֶחֱצָה מִמָּקוֹם אַחֵר, טָהוֹר. הָרוֹצֵף בֵּית הַפְּרָס בַּאֲבָנִים שֶׁאֵינוֹ יָכוֹל לַהֲסִיטָן, טָהוֹר. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, אַף הָעוֹזֵק בֵּית הַפְּרָס, טָהוֹר: \n", + "הַמְהַלֵּךְ בְּבֵית הַפְּרָס עַל אֲבָנִים שֶׁאֵינוֹ יָכוֹל לַהֲסִיטָן, עַל הָאָדָם וְעַל הַבְּהֵמָה שֶׁכֹּחָן יָפֶה, טָהוֹר. עַל אֲבָנִים שֶׁהוּא יָכוֹל לַהֲסִיטָן, עַל הָאָדָם וְעַל הַבְּהֵמָה שֶׁכֹּחָן רָע, טָמֵא. הַמְהַלֵּךְ בְּאֶרֶץ הָעַמִּים, בֶּהָרִים וּבַסְּלָעִים, טָמֵא. בַּיָּם וּבַשּׁוּנִית, טָהוֹר. וְאֵיזֶהוּ הַשּׁוּנִית, כָּל מָקוֹם שֶׁהַיָּם עוֹלֶה בְזַעְפּוֹ: \n", + "הַקּוֹנֶה שָׂדֶה בְסוּרְיָא, סְמוּכָה לְאֶרֶץ יִשְׂרָאֵל, אִם יָכוֹל לְהִכָּנֵס לָהּ בְּטָהֳרָה, טְהוֹרָה, וְחַיֶּבֶת בַּמַּעַשְׂרוֹת וּבַשְּׁבִיעִית. וְאִם אֵינוֹ יָכוֹל לְהִכָּנֵס לָהּ בְּטָהֳרָה, טְמֵאָה, וְחַיֶּבֶת בַּמַּעַשְׂרוֹת וּבַשְּׁבִיעִית. מְדוֹרוֹת הַגּוֹיִם, טְמֵאִין. כַּמָּה יִשְׁהֶא בְתוֹכָן וִיהֵא צָרִיךְ בְּדִיקָה, אַרְבָּעִים יוֹם, אַף עַל פִּי שֶׁאֵין עִמּוֹ אִשָּׁה. וְאִם הָיָה עֶבֶד אוֹ אִשָּׁה מְשַׁמְּרִים אוֹתוֹ, אֵינוֹ צָרִיךְ בְּדִיקָה: \n", + "אֶת מַה הֵם בּוֹדְקִים, אֶת הַבִּיבִים הָעֲמֻקִּים וְאֶת הַמַּיִם הַסְּרוּחִים. בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, אַף הָאַשְׁפַּתּוֹת וְעָפָר הַתִּחוֹחַ. וּבֵית הִלֵּל אוֹמְרִים, כָּל מְקוֹם שֶׁהַחֲזִיר וְהַחֻלְדָּה יְכוֹלִים לְהַלֵּךְ בּוֹ, אֵינוֹ צָרִיךְ בְּדִיקָה: \n", + "הָאִצְטְוָנִיּוֹת, אֵין בָּהֶן מִשּׁוּם מְדוֹר הַגּוֹיִם. רַבָּן שִׁמְעוֹן בֶּן גַּמְלִיאֵל אוֹמֵר, עִיר גּוֹיִם שֶׁחָרְבָה, אֵין בָּהּ מִשּׁוּם מְדוֹר גּוֹיִם. מִזְרַח קִסְרִין וּמַעֲרַב קִסְרִין, קְבָרוֹת. וּמִזְרַח עַכּוֹ הָיָה סָפֵק, וְטִהֲרוּהוּ חֲכָמִים. רַבִּי וּבֵית דִּינוֹ נִמְנוּ עַל קֵינִי וְטִהֲרוּהוּ: \n", + "עֲשָׂרָה מְקוֹמוֹת אֵין בָּהֶן מִשּׁוּם מְדוֹר גּוֹיִם. אָהֳלֵי הָעַרְבִיִּים, וְהַסֻּכּוֹת, וְהַצְּרִיפִין, וְהַבֻּרְגָּנִין, וְהָאַלְקְטִיּוֹת, וּבֵית שַׁעַר, וַאֲוִירָהּ שֶׁל חָצֵר, וְהַמֶּרְחָץ, וּמְקוֹם הַחִצִּים, וּמְקוֹם הַלִּגְיוֹנוֹת: \n" + ] + ], + "versions": [ + [ + "Torat Emet 357", + "http://www.toratemetfreeware.com/index.html?downloads" + ] + ], + "heTitle": "משנה אהלות", + "categories": [ + "Mishnah", + "Seder Tahorot" + ], + "sectionNames": [ + "Chapter", + "Mishnah" + ] +} \ No newline at end of file diff --git "a/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Oktzin/English/Mischnajot mit deutscher \303\234bersetzung und Erkl\303\244rung. 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Ordnung Moed, von Eduard Baneth. 1887-1927.
Ordnung Naschim, von Marcus Petuchowski u. Simon Schlesinger. 1896-1933.
Ordnung Nesikin, von David Hoffmann. 1893-1898.
Ordnung Kodaschim, von John Cohn. 1910-1925.
Ordnung Toharot, von David Hoffmann, John Cohn und Moses Auerbach. 1910-1933.", + "actualLanguage": "de", + "languageFamilyName": "german", + "isBaseText": false, + "isSource": false, + "direction": "ltr", + "heTitle": "משנה עוקצים", + "categories": [ + "Mishnah", + "Seder Tahorot" + ], + "text": [ + [ + "Alles, was Griff1 Der ungenießbare Teil von genießbaren Pflanzen und Lebewesen, an dem sie festgehalten werden können, z. B. der Stiel einer Frucht, der Knochen, an dem Fleisch haftet. und nicht Schutz2 Des essbaren Gegenstandes. ist, wird unrein3 Wenn der essbare Gegenstand verunreinigt wird, so werden Griff und Schutz ebenfalls unrein, obwohl sie nicht genießbar sind und für sich allein nicht unrein werden könnten. und lässt unrein werden4 Durch das Anrühren von Unreinem an Griff oder Schutz kann der essbare Gegenstand unrein werden, obwohl er nicht unmittelbar berührt wurde., vereinigt sich aber nicht5 Wenn der unrein gewordene essbare Gegenstand ohne den Griff und den Schutz die zur Weiterverunreinigung notwendige Größe eines Eies (vgl. Para XI, 3; Tohor. II, 1) nicht hat, sie aber durch Hinzurechnung von Griff und Hülle erreichen würde. Nach Maim. הל׳ טומאת אוכלין ד׳ א׳ und Raschi zu Pes. 33b s. v. בכביצה, Raschbam B. b. 80a s. v. ולא משקה kann Genießbares auch in kleinster Quantität unrein werden, so dass hinsichtlich des Unreinwerdens die etwaige Hinzurechnung von Griff und Schutz nicht in Betracht kommt. Aber nach R. Tam in Tos. zu 33b Sabb. 91a s. v. אי u. ö. muss Genießbares auch zum Unreinwerden mindestens Eigröße haben. Dann käme die Hinzurechnung von Griff und Schutz auch hierbei in Betracht.. Schutz, obwohl nicht Griff, wird unrein3 Wenn der essbare Gegenstand verunreinigt wird, so werden Griff und Schutz ebenfalls unrein, obwohl sie nicht genießbar sind und für sich allein nicht unrein werden könnten., lässt unrein werden4 Durch das Anrühren von Unreinem an Griff oder Schutz kann der essbare Gegenstand unrein werden, obwohl er nicht unmittelbar berührt wurde. und verunreinigt sich5 Wenn der unrein gewordene essbare Gegenstand ohne den Griff und den Schutz die zur Weiterverunreinigung notwendige Größe eines Eies (vgl. Para XI, 3; Tohor. II, 1) nicht hat, sie aber durch Hinzurechnung von Griff und Hülle erreichen würde. Nach Maim. הל׳ טומאת אוכלין ד׳ א׳ und Raschi zu Pes. 33b s. v. בכביצה, Raschbam B. b. 80a s. v. ולא משקה kann Genießbares auch in kleinster Quantität unrein werden, so dass hinsichtlich des Unreinwerdens die etwaige Hinzurechnung von Griff und Schutz nicht in Betracht kommt. Aber nach R. Tam in Tos. zu 33b Sabb. 91a s. v. אי u. ö. muss Genießbares auch zum Unreinwerden mindestens Eigröße haben. Dann käme die Hinzurechnung von Griff und Schutz auch hierbei in Betracht.. (Was) nicht Schutz und nicht Griff ist, wird nicht unrein6 Durch Verunreinigung des mit ihm verbundenen essbaren Gegenstandes. und lässt nicht unrein werden7 Durch seine Verunreinigung verunreinigt er den Gegenstand nicht. Noch weniger verbindet er sich mit ihm..", + "Die Wurzeln des Knoblauches, der Zwiebeln und der Kaflote8 Kaflot ist eine Lauchart; vgl. Löw, Flora II, 137., wenn sie noch frisch sind, und ihre Blattkrone9 Der Kranz der ehemaligen Blütenblätter., mag sie frisch oder trocken sein, und die Säule10 Nach dem R. Hai zugeschrieb. Kommentar u. Aruch: Das Mittelstück, in dessen oberem Teile der Samen liegt., soweit sie im Genießbaren ist11 Wörtlich: soweit sie entspricht Der Teil, der nicht im Genießbaren liegt, gilt nicht als dessen Schutz; s. die nächste Mischna., die Wurzeln des Lattichs12 חזרים = חזרת, Rasch und Rosch; nach Löw, Aram. Pflanz. 175, pl. von חזרת, des Rettichs und der Steckrübe13 Nach Löw, Flora I, 515; nach Maim. eine Art Rettich., …14 Hierzu gehören als Nachsatz die Schlussworte der Mischna כר׳ הרי אלו מיטמאין: denn alles Angeführte gilt als Schutz für den genießbaren Teil der Frucht. — Die Worte: „Das sind … vereinigen sich nicht“ und „R. Elasar … Boden“ sind in die Mischna R. Meir’s eingeschoben.. Das sind die Worte R. Meir’s. R. Jehuda sagt: Die Wurzel des großen Rettichs vereinigt sich, aber seine feine Fasern vereinigen sich nicht. Die Wurzel der Fenchelmerke15 Nach Löw, Aram. Pflanzennamen, 261., der Raute16 Löw, Flora III, 317., der Feldgemüse und der Gartengemüse, die man ausgerodet hat, um sie (neu) einzusetzen, das Mittelstück der Ähre17 An dem die Getreidekörner sitzen., ihre Hüllblätter18 Spelzblätter, die das Getreidekorn umschließen.15 Nach Löw, Aram. Pflanzennamen, 261.. R. Elasar sagt: auch der Staub auf den Wurzeln19 So Rasch nach Aruch. סיג soll gleich dem bibl. סיג, Schlacke, sein und hier in Übertragung die Bedeutung von Staub haben. רצפות ist vielleicht als pl. von רצפה Boden, in übertragenem Sinne auf die im Boden liegenden genießbaren Wurzeln gebraucht.. (All) diese werden unrein, lassen unrein werden und vereinigen sich20 Weil sie als Schutz des Genießbaren gelten. — Vgl. Mischna 1..", + "Folgende werden unrein und lassen unrein werden, vereinigen sich aber nicht21 Weil sie wohl Griff, aber nicht Schutz sind; vgl. Mischna 1.: Die Wurzeln des Knoblauchs, der Zwiebeln und der Kaflote8 Kaflot ist eine Lauchart; vgl. Löw, Flora II, 137., wenn sie trocken sind, die Säule10 Nach dem R. Hai zugeschrieb. Kommentar u. Aruch: Das Mittelstück, in dessen oberem Teile der Samen liegt., soweit sie nicht im Genießbaren ist11 Wörtlich: soweit sie entspricht Der Teil, der nicht im Genießbaren liegt, gilt nicht als dessen Schutz; s. die nächste Mischna., der Griff der Rebe22 Das Stück der Rebe, mit dem man die Traube hält., von beiden Seiten23 Der daran hängenden Traube. (bis) eine Handbreit lang, der Griff der Traube24 Der Stiel der Traube, der an der Rebe sitzt., in jeder Länge25 Der Stiel mag noch so lang sein, er gilt doch noch als zu den Beeren gehöriger Griff. Andererseits gilt auch der dicht an den Beeren sitzende Teil nicht als ihr Schutz, dass er sich etwa mit ihnen zur Eigröße vereinigen könnte., das Gerippe der leeren Traube26 Von der die meisten Beeren abgenommen sind, aber vereinzelte Beeren hängen noch an ihm. Dieses Traubengerippe gilt in jeder Größe als Griff der noch verbliebenen Beeren. S. a. Mischna 5., der Griff des Dattelbüschels (bis) vier Handbreiten lang27 Ein 4 Handbreiten langes Stück des Zweiges, Körner., der Halm der Ähre (bis) drei Handbreiten lang28, der Griff von allen (Früchten) die gewöhnlich (mit Sense oder Sichel) abgeschnitten werden, (bis) drei (Handbreiten lang) von denen, die gewöhnlich nicht abgeschnitten werden, ihre Griff und ihre Wurzeln in jeder Länge29 Da die Griffe oder Wurzeln abgerissen werden, gelten sie in jeder Länge als Griff; s. a. Anm. 25. und die Granen der Ähren30 Zuweilen hält man die Ähren an den Granen; deshalb gelten auch diese als Griff der Körner.. (All) diese werden unrein, lassen unrein werden, vereinigen sich aber nicht21 Weil sie wohl Griff, aber nicht Schutz sind; vgl. Mischna 1..", + "Folgende werden nicht unrein, lassen nicht unrein werden und vereinigen sich nicht31 Weil sie weder als Griff noch als Schutz gelten.: Die Wurzeln der Kohlstengel32 Löw, Flora I, 483. und die wiederausschlagenden Wurzeln33 Die man nach der Ernte in der Erde lässt, damit sie wieder ausschlagen (Maim.). des Mangold und der weißen Rübe34 Löw, Flora I, 487., was gewöhnlich geschnitten wird, auch wenn es ausgerissen wurde35 Wenn die Früchte gewöhnlich abgeschnitten werden, gelten die Wurzeln auch dann nicht als Griff, wenn sie mit herausgezogen wurden und die Frucht an ihnen gehalten wird.. R. Jose erklärt bei allen36 Anderen, die gewöhnlich geschnitten werden und bei Mangoldwurzeln. für unrein37 Sie gelten als Griff, so dass sie selbst unrein werden und die Frucht unrein werden lassen können. S. Anm. 3 u. 4., aber bei den Wurzeln der Kohlstengel und der weißen Rübe für rein38 D. h. sie können nicht unrein werden und werden lassen, weil sie nicht als Griff gelten. S. Anm. 3 u. 4..", + "Alle Griffe von genießbaren (Früchten), die man auf der Tenne zertreten39 √בסס findet sich sonst nicht in der Mischna, ist wohl gleich der biblischen √בוס, von dem das auch biblische תבוסה abgeleitet ist. hat, sind rein38 D. h. sie können nicht unrein werden und werden lassen, weil sie nicht als Griff gelten. S. Anm. 3 u. 4.. R. Jose erklärt (sie) für unrein37 Sie gelten als Griff, so dass sie selbst unrein werden und die Frucht unrein werden lassen können. S. Anm. 3 u. 4.. — Der Stengel einer Traube40 Eine der kleinen Verästelungen, an denen die Beeren sitzen., die man (von Beeren) entblößte, ist rein41 Gilt nicht als Griff; s. Anm. 38.. Blieb eine Beere daran, so ist er unrein42 Da er als Griff gilt; s. Anm. 37.. Der Stiel einer Dattel43 Der am Dattelbüschel sitzende Stiel, der die einzelnen Datteln hält. Löw, Flora II, S. 333., den man (von Datteln) entblößte, ist rein41 Gilt nicht als Griff; s. Anm. 38., blieb eine Dattel daran, ist er unrein42 Da er als Griff gilt; s. Anm. 37.. Und ebenso bei Hülsenfrüchten: eine Schote, die man entleerte, ist rein44 Da sie weder als Griff noch als Schutz gilt.. Blieb ein Kügelchen45 Die eigentliche Hülsenfrucht. drin, ist sie unrein46 Da sie als Schutz gilt, kann sie selbst unrein werden, werden lassen und sich mit der Frucht vereinigen; s. Anm. 3 u. 4. So nach Raschi, Tos. zu Chul. 119a, Maim., Kommentar, Rasch. Nach Maim. הל׳ טמאת אוכלין ה׳ ט׳ scheint die Schote nur als Griff zu gelten, mit dem man die in ihr angewachsenen Früchte hält; s. תוי״ט s. v. ומטמא, R. Elasar ben Asarja erklärt bei Bohnen für rein47 Da die verhältnismäßig großen Bohnen die Schote weder zum Schutz noch zum Angefasstwerden nötig haben; s. Anm. 46., aber bei (anderen) Hülsenfrüchten für unrein48 Vgl, Anm. 46., weil man (die Schote) bei ihrer Berührung49 Wenn man die anderen Hülsenfrüchte in der Schote in die Hand nimmt, ist es angenehm, dass sie noch in der Schote sind, weil sie durch die Schote vor Staub geschützt werden, oder weil man sie bequemer greifen kann; s. Anm. 46. wünscht.", + "Die Stiele von (frischen) und trockenen Feigen, von Süßholz50 Nach Löw, Flora II, 391 f.; nach Maim. u. Rasch eine Feigenart. und Karoben51 Karobe oder Johannisbrotbaum s. Löw, Flora II, S. 393 ff. werden unrein, lassen unrein werden und vereinigen sich52 Weil diese Stiele zuweilen mit der Frucht gegessen werden, gelten sie als Teil der Frucht (Rasch).. R. Jose sagt: auch der Stiel vom Kürbis. — Die Stiele von Birnen, Krustumilen53 Eine Birnenart; s. Löw II, 237., Mispeln54 Nach Löw, Flora III, S. 244. — פריש wird gewöhnlich als Quitte erklärt; vgl. Löw, III, S, 241 f., der Stiel des Kürbis in Handbreitenlänge55 Gilt bis zu dieser Länge von der Frucht an gerechnet als Griff., der Artischoke56 Löw, Flora I, 408. in Handbreitenlänge55 Gilt bis zu dieser Länge von der Frucht an gerechnet als Griff., R. Elasar ben R. Zadok sagt: (in der Länge von) zwei Handbreiten55 Gilt bis zu dieser Länge von der Frucht an gerechnet als Griff., diese57 Die Stiele von Birnen und von den später genannten Früchten gelten als Griff, aber nicht als Schutz. werden unrein und lassen unrein werden, vereinigen sich aber nicht. Alle übrigen Stiele werden nicht unrein und lassen nicht unrein werden58 Da sie weder als Schutz noch als Griff gelten.." + ], + [ + "Wenn man Oliven mit ihren Blättern1 טרף Blatt, in der Mischna nur hier, im Aram. טרפא, eingelegt2 In Wein oder Essig. hat, sind (sie)3 Die Blätter. rein4 Nehmen keine Unreinheit an, da sie nicht als Teil der Frucht gelten., weil man sie (mit ihnen) nur des Aussehens wegen eingelegt hat5 Die Blätter dienen nur zur Verzierung.. Der Flaum6 Die feinen Härchen auf der Schale. der Gurke und ihre Krone7 Der Rest der Blütenblätter oben an der Gurke. sind rein8 Da sie weder als Schutz noch als Griff gelten. Vgl. I, 1.. R. Jehuda sagt: Solange (die Gurke) vor dem Händler liegt, sind sie9 Flaum und Krone. unrein10 Der Händler betrachtet sie als Schutz gegenüber den betastenden Händen der Käufer (Maim., Rasch)..", + "Alle Kerne11 Nach Löw, Flora II, 339 גלעינה wie das syrische גלעא = גרעין werden unrein und machen unrein, vereinigen sich aber nicht12 Vgl. I, 1. — Obwohl die Kerne nicht zum Anfassen der Früchte dienen, werden sie hinsichtlich der Unreinheit wie Griffe behandelt. Maim. — Nach תפארת ישר׳, weil sie der Frucht den Halt geben. S. a. Anm. 14.. Der Kern einer frischen Dattel13 רוטב ist frische Dattel; vgl. Teb. jom III, 6 תמרים רטובות, vereinigt sich (mit ihr)14 Er gilt als Schutz (vgl. I, 1), nach Maim., weil ohne ihn die frische Dattel zusammenfällt; nach Rasch gilt er als Fruchtteil, weil sein Saft ausgesogen wird., obwohl er heraus ragt15 Obwohl er nicht mehr ganz in der Frucht ist; so nach Maim.; nach Rasch, auch wenn er ganz herausgenommen ist; vgl. Anm. 14 u. 18., (der) einer getrockneten vereinigt sich nicht16 Weil die Dattel auch ohne ihn nicht zusammenfällt, oder weil der Kern der getrockneten Dattel keinen richtigen Saft hat. S. Anm, 14.. Deshalb vereinigt sich die Kernhülle17 So nach unseren Ausgaben und M. חותל; vgl. Ez. 16, 4 ואחתל לא חתלת Nach Maim.: Weil bei der trockenen Dattel nicht der Kern, sondern die hart gewordene, von ihm losgelöste Haut das Fruchtfleisch hält, gilt sie als Schutz der Frucht, während bei der frischen Dattel der Kern und nicht die an ihm haftende Kernhülle das Zusammenfallen der Frucht verhindert. — Rasch liest mit Aruch und der einen La. in dem R. Hai zugeschriebenen Kommentar חותם und erklärt es als den Stempel am Stiel der Dattel; vgl. Toh. X, 5. Doch bemerkt er selbst, dass nach seiner Erklärung das Wort לפיכך schwer zu verstehen ist. der getrockneten Dattel, aber die der frischen nicht. Ein Kern, der zum Teil herausragt18 Nach Maim. ist dieser Satz die Erklärung zu dem obigen אע״פ שיוצאה. Nach Rasch besagt er: wenn ein Teil der frischen Dattel gegessen ist, der Kern steckt aber noch in dem Rest, so gilt nur der noch in diesem Rest steckende Teil als Schutz., vereinigt sich, so weit er in dem Genießbaren19 Dem Fruchtfleisch. sitzt. Ein Knochen, an dem Fleisch haftet, vereinigt sich20 Mit dem Fleisch zur Eigröße, da er als sein Schutz gilt., soweit das Genießbare21 Das Fleisch. reicht. War es nur von einer Seite an ihm, da sagt R. Ismael22 So die Ausgaben, T. u. M.; Rasch, Rosch, Bart. lesen ר׳ שמעון: man betrachtet es so, als ob (das Fleisch) ihn rings umgibt23 Wenn das Fleisch so dick ist, dass man aus ihm einen Fleischring um den Knochen bilden könnte, so würde sich der ganze Knochenteil mit dem Fleisch vereinigen, der von diesem Ring eingeschlossen werden könnte. Nach Tosefta II, 5 brauchte der Fleischring nur die Dicke eines Webefadens zu haben.. Aber die Weisen sagen: (nur der Teil des Knochens) am Genießbaren vereinigt sich, wie24 Nach Maim.: und zwar vereinigt sich nur eine so dünne Schicht von dem Knochen mit dem an ihm sitzenden Fleisch wie die zarten Blätter der drei Gartengemüse. — Nach Rasch sagt die Mischna: so wie es auch bei den drei Gartengemüsen der Fall ist, dass sich von den ungenießbaren Teilen das mit dem Genießbaren vereinigt, was mit ihm zusammengewachsen ist. — Nach dieser Auffassung würde statt כגון besser וכן stehen, wie R. Elijahu von Wilna emendiert. — Nach Tosefta II, 3, 4 vereinigt sich von dem hohlen Knochen und dem Stengel der 3 Gemüsearten der unter dem Genießbaren sitzende Teil bis zum Hohlraum, von dem nicht hohlen Knochen die oberste Schicht. Pfefferkraut25 Löw, Flora II, 103 u. 105; s. a. Sabb. 128a., Ysop und Thymian25 Löw, Flora II, 103 u. 105; s. a. Sabb. 128a..", + "Wenn beim Granatapfel und Melone ein Teil verfault ist, so vereinigt er sich nicht26 Mit dem nicht verfaulten Teil der Frucht zur Eigröße, da er selbst ungenießbar ist und für den nicht verfaulten Teil weder Schutz noch Griff ist., auch wenn (die Frucht) auf beiden Seiten unversehrt, nur in der Mitte verfault ist, vereinigt sich (der verfaulte Teil) nicht. Die Spitze des Granatapfels27 Maim. erklärt: An den Schalen der Granatäpfel ist eine Art Kelch, der den oberen Teil des Granatapfels umgibt. An seinem Rande sind Zacken, die den Zähnen eines Kammes ähnlich sind. Deshalb wird der Kelch „Kamm“ genannt … Wird er abgeschält und weggeworfen, so werden die Kerne des Granatapfels noch nicht aufgedeckt. Deshalb betrachtet ihn R. Elasar nicht als Schutz. Wenn dieser Kelch abgeschält ist, so findet sich auch bei ihnen (wohl wie beim Etrog) eine gelbliche Erhöhung, der Spitze der Brustwarzen ähnlich, die sich auf dem Granatapfel erhebt. Sie heißt „Spitze des Granatapfels“ פיטמא של רמון. Wenn man nun diese Spitze abschneidet, aber nicht bis zu ihrer Wurzel, so deckt man auch dann noch nicht die Kerne auf. Der Kelch ist auch nach völliger Reife der Granatäpfel ganz angefüllt mit feinen gelben Blütenblättern. Das ist die hier erwähnte Blüte. vereinigt sich28 Da sie als Schutz des Granatapfels gilt., aber seine Blüte27 Maim. erklärt: An den Schalen der Granatäpfel ist eine Art Kelch, der den oberen Teil des Granatapfels umgibt. An seinem Rande sind Zacken, die den Zähnen eines Kammes ähnlich sind. Deshalb wird der Kelch „Kamm“ genannt … Wird er abgeschält und weggeworfen, so werden die Kerne des Granatapfels noch nicht aufgedeckt. Deshalb betrachtet ihn R. Elasar nicht als Schutz. Wenn dieser Kelch abgeschält ist, so findet sich auch bei ihnen (wohl wie beim Etrog) eine gelbliche Erhöhung, der Spitze der Brustwarzen ähnlich, die sich auf dem Granatapfel erhebt. Sie heißt „Spitze des Granatapfels“ פיטמא של רמון. Wenn man nun diese Spitze abschneidet, aber nicht bis zu ihrer Wurzel, so deckt man auch dann noch nicht die Kerne auf. Der Kelch ist auch nach völliger Reife der Granatäpfel ganz angefüllt mit feinen gelben Blütenblättern. Das ist die hier erwähnte Blüte. vereinigt sich nicht29 Da sie nicht als Schutz gilt, sondern als Schutz auf dem Schutz, nämlich der Spitze. S. Raschi zu Chul. 118b. Doch gilt die Blüte als Griff, so dass sie unrein wird und verunreinigt. Das gleiche gilt nach dem ersten, nicht genannten Lehrer auch für den „Kamm“ (vgl. Anm. 27). So nach R. Sa’adja in מ״ש. Nach תוי״ט wird der Kamm wie die Spitze betrachtet.. R. Elieser sagt: Auch der Kamm27 Maim. erklärt: An den Schalen der Granatäpfel ist eine Art Kelch, der den oberen Teil des Granatapfels umgibt. An seinem Rande sind Zacken, die den Zähnen eines Kammes ähnlich sind. Deshalb wird der Kelch „Kamm“ genannt … Wird er abgeschält und weggeworfen, so werden die Kerne des Granatapfels noch nicht aufgedeckt. Deshalb betrachtet ihn R. Elasar nicht als Schutz. Wenn dieser Kelch abgeschält ist, so findet sich auch bei ihnen (wohl wie beim Etrog) eine gelbliche Erhöhung, der Spitze der Brustwarzen ähnlich, die sich auf dem Granatapfel erhebt. Sie heißt „Spitze des Granatapfels“ פיטמא של רמון. Wenn man nun diese Spitze abschneidet, aber nicht bis zu ihrer Wurzel, so deckt man auch dann noch nicht die Kerne auf. Der Kelch ist auch nach völliger Reife der Granatäpfel ganz angefüllt mit feinen gelben Blütenblättern. Das ist die hier erwähnte Blüte. ist rein30 Wird nicht unrein und verunreinigt nicht. Er gilt nicht einmal als Griff. — Nach R. Sa’adja in מ״ש sagt R. Elieser: Weder die Blüte noch der Kamm gelten auch nur als Griff, während sie nach dem ersten Lehrer beide als Griff betrachtet werden. Nach תוי״ט sagt R. Elieser: Auch der Kamm, der doch nach dem ersten Lehrer sogar als Schutz betrachtet wird, gilt nicht als Griff und gewiss nicht die Blüte..", + "Alle Schalen31 Die das Genießbare unmittelbar umschließen, wie die meisten Fruchtschalen und Eierschalen. Aber die äußere Schale der Nüsse gelten nicht als Schutz der Frucht, da sie Hülle auf der Hülle שומר ע״ג שומר sind. Rasch und Rosch. werden unrein, verunreinigen und vereinigen sich. R. Jehuda sagt: An der Zwiebel sind drei32 Die meisten Ausgaben haben fälschlich שלשה; s. a. מ״ש. Schalen. Die innere33 Die nicht Schutz der Frucht, sondern selbst genießbar ist. S. Raschi Chul. 119b. vereinigt sich, mag sie unversehrt oder durchlöchert34 √קדר durchbohren; vgl. Erub. V, 4. sein; die mittlere vereinigt sich, wenn sie unversehrt ist, vereinigt sich aber nicht, wenn sie durchlöchert ist35 Die mittlere Schale gilt als Schutz des genießbaren Zwiebelteiles, aber nur wenn sie unversehrt ist. — Nach תפארת ישראל gilt sie durchlöchert immerhin als Griff.; die äußere ist in beiden Fällen rein36 Vereinigt sich nicht mit dem Genießbaren. Nach Raschi Chul. 119a, weil sie Hülle auf der Hülle ist. Danach könnte sie aber als Griff gelten. — Doch besagt der Ausdruck טהורה eher, dass sie vollkommen rein ist, also nicht einmal als Griff gilt. S. תפארת ישר׳ und מ״א..", + "Wenn man zum Kochen zerschneidet37 Z. B. Fleisch oder Zwiebeln., aber noch nicht ganz durchgeschnitten38 Zu √מרק vgl. Jom. III, 4; Tamid IV, 2; Ohal. XIII, 3; Mikw. X, 1. Nach Fleischer bei Levy soll aus der ursprünglichen Bedeutung „glätten“, „fertig machen“ entstanden sein. Hier hat es wohl diese Bedeutung; nach Ben Jehuda, Thes. ist es ein bes. Stamm. Vgl. das assyr. maraku zerreiben (Ges.-Buhl). hat, so gilt39 Das noch nicht ganz zerschnittene Verbindungsteilchen der einzelnen Stücke. es nicht als Verbindung40 Weil man weiß, dass beim Kochen auch dies Teilchen auseinander geht. Man wollte also gar nicht, dass die Verbindung auch jetzt hält. — Durch Verunreinigung des einen Stückes, wird das andere nicht unrein., zum Einlegen41 In Essig oder in andere Flüssigkeiten. und zum Sieden42 So nach der gewöhnlichen Auffassung, dass שלוק verstärktes Kochen bedeutet. Danach müsste man erklären: durch das starke Kochen schrumpft das Fleisch zusammen und das schon gelockerte Verbindungsstück verhärtet sich wieder. — Doch ist die Mischna leichter zu verstehen, wenn hier שלוק die Bedeutung von leichtem Ankochen hat. Vgl. hierzu Tosaf. und Ran zu Ned. 49a; תוס׳ רע״ק zu Ned. VI, 1; sowie פירוש הארוך des R. Elia von Wilna zu Terum. X, 11; s. a. מ״ש. — Dann würde die Mischna besagen: Beim leichten Kochen bleibt das Verbindungsstück erhalten und gilt deshalb als Verbindung., oder um es auf den Tisch zu legen43 Man schneidet in die Speise ein, um sie mit den Einschnitten, aber zum Teil noch verbunden auf den Tisch zu legen., so gilt es39 Das noch nicht ganz zerschnittene Verbindungsteilchen der einzelnen Stücke. als Verbindung44 Durch die Verunreinigung des einen Stückes, wird auch das andere unrein.. Hatte man begonnen, auseinander zu schneiden, so besteht (für das Stück) Speise, mit dem man begonnen hat, keine Verbindung45 Es lagen mehrere noch etwas verbundene Stücke da, eines hat man bereits ganz abgeschnitten, so ist die Verbindung nur für dieses Stück gelöst. Für die anderen besteht sie noch weiter, obwohl man die Absicht hat, auch sie ganz abzuschneiden; s. a. Rasch.. Die Nüsse, die man aneinander gereiht46 Nach Maim., Komment, und Rosch schnitt man Nüsse mit den dünnen Zweigen ab, flocht die Zweige ineinander und hing diese geflochtenen Nusszweige auf √אמן erklären sie: aufziehen, nach Est. 2, 7 ויהי אומן את הדסה. Nach Maim. הל׳ טומאת אוכלין ו׳ י״א schnitt man die Nüsse mit den Stielen ab und flocht sie zu einer Art Kette. — Alle Teile der Kette gelten als Griff für die Nüsse, auch die eine Nuss für die andere. (Rosch). S. a. תפארת ישראל, Anm. zu Note 56., die Zwiebeln, die man zusammen gebündelt47 In ähnlicher Weise wie die Nüsse wurden die Zwiebeln, die mit ihren Blättern abgepflückt waren, zusammengebunden. √חמר aufhäufen; vgl. Ex. 8, 10 ויצברו אותם המרים המרים. hat, gelten als Verbindung. Begann man die Nüsse abzulösen48 Aus der Nusskette. und die Zwiebeln abzuschälen49 Aus dem Zwiebelgeflecht. √קלף = קלף; vgl. Ma’asrot I, 6., so hört die Verbindung auf50 Auch für den Teil der einzelnen Frucht, der noch nicht abgetrennt ist. Nach Maim. הל׳ טומאת אוכלין י׳ י״א gilt die Verbindung auch nicht mehr für die übrigen Früchte. Nach תפארת ישר׳ gilt sie für diese auch weiter; s. a. Anm. 45. — Im Komment, bezieht Maim. diesen Satz nicht auf den vorangehenden. Er erklärt: Wenn man die einzelnen Nüsse oder Zwiebeln schält, so gilt die Schale nicht mehr als Schutz שומר (vgl. I, 1) auch wenn man sie nachträglich wieder um die geschälte Frucht legt, da die Schale nur dann als Hülle gilt, wenn sie von Natur mit der Frucht verbunden ist.. — Für die Nüsse und die Mandeln bleibt die Verbindung51 Dieser Satz will sicher angeben, wie lange die Fruchtschalen als Schutz der Frucht gelten., bis man (die Schalen) zerschlägt52 √רסס vgl. Am. 6, 11. Maim. Erklärt רצן√ שירצץ = שירסס ganz zerschlagen. Er will damit wohl sagen: Wenn man die Schalen der Nüsse oder Mandeln zerschlägt, so gelten sie noch so lange als schützende Hülle, als sie nicht ganz zertrümmert sind; so lange sie nur gebrochen sind, gelten sie als Hülle. S. a. כ״מ zu הל׳ טומאת אוכלין ו׳ א׳..", + "Bei einem weich gekochten Ei53 Vgl. Sabb. III, 3. (gilt die Schale als Verbindung), bis man es aufschlägt54 Maim. erklärt יגוס: aufschneidet. √גסס ist nach Aruch compl. = arab. גֹש. Man öffnet das ganz wenig gekochte Ei, an einer Stelle, um es auszutrinken. Jetzt bildet die Schale keinen Schutz mehr, da das noch flüssige Ei durch die Öffnung ausfließen kann. M. in den Talmudausgaben und ed. Dér. liest mit Rasch und Rosch יגוס. Doch hatte מ״ש bei Maim. יגוז √גזז aufschneiden; so liest auch Bart. — Rasch und Rosch erklären יגוס = herumrührt nach Machschirim V, 11. Rosch führt aus: Man trennt mit einem Stäbchen das Ei von der Schale, um es mit Salz bestreut zu essen. Wenn es auch noch immer in der Schale liegt, so gilt diese weder als Hülle noch Griff des Eies, sondern wie ein Gefäß, in dem das Ei liegt. Vgl. Anm. 50 a. E., bei einem hart gesottenen, bis man (die Schale) zerschlägt55 Zu √רסס s. Anm. 52. — Beim hart gekochten Ei gilt nach Maim. die Schale als Schutz, bis sie ganz zertrümmert ist. Nach Rosch gilt sie nicht mehr als Schutz, wenn man die Zertrümmerung begonnen hat.. Ein Knochen, in dem Mark ist (gilt als Verbindung)56 Als Hülle des Markes., bis man (ihn) zerschlägt57 Vgl. Anm. 52 und 55.. Beim Granatapfel, den man zerteilt (gilt die Schale) als Verbindung, bis man mit einem Rohr daraufschlägt58 Wenn man den Granatapfel auch in Stücke scheidet, gilt für jedes Stück der an ihm haftende Teil der Schale als schützende Hülle, bis man das Fruchtstück von der Schale durch Aufschlagen mit einem Röhrchen oder Ähnl. löst. Dann gilt die Schale nicht mehr als Hülle, auch wenn das Fruchtstück noch in ihr liegt. Vgl. Anm. 50 a. E. Hier hört die Verbindung des einzelnen Stückes wohl auch nach Maim. beim Beginn des Aufschlagens auf, weil man dieses Stück ganz ablösen will. Bei dem harten Ei ist es möglich, dass er jetzt nur einen Teil abschälen will. Vgl. Anm. 55.. — In ähnlicher Weise gilt die Verbindung beim Heftfaden der Wäscher59 Die Wäscher heften vor dem Waschen Wäschestücke aneinander, damit keines verloren geht; nach dem Waschen werden die Fäde herausgezogen. Die Fäden gelten als Verbindung der Wäschestücke; bei Verunreinigung des einen Stückes wird auch das durch den Faden mit ihm verbundene andere unrein. Sobald man aber den Faden aufzutrennen beginnt, gilt er nicht mehr als Verbindung, auch wenn er die Stücke noch zusammenhält, weil er von vornherein nicht als dauernde Verbindung gedacht war. und bei einem Kleid, das man mit zweierlei Stoff genäht60 Man hat Stücke aus Wolle mit Leinenfaden oder Leinenstücke mit Wollfaden genäht. Da man das Kleid nicht anziehen darf, gilt die jetzige tatsächliche Verbindung hinsichtlich der Mitverunreinigung des angenähten Stückes nur, bis man anfängt, auseinander zu trennen. S. d. vorige Anm. S. a. Para XII, 9. hatte, bis man anfängt, aufzutrennen.", + "Grüne Blätter von Kraut vereinigen sich61 Zur Eigröße; vgl. I, Anm. 5. Die grünen Blätter sind genießbar., aber weißliche vereinigen sich nicht62 Weil sie nicht mehr genießbar sind. — Sie gelten auch nicht als Schutz nach תפארת ישראל wohl aber als Griff. Vgl. I, 1.. R. Elasar ben R. Zadok sagt: Bei Kohl vereinigen sich die weißlichen, weil sie genießbar sind, bei Lattich, weil sie das Genießbare schützen.", + "Die Blätter der Zwiebel und der Zwiebeltriebe63 Nach Maim. sind בני בצלים die Triebe, die aus der bereits abgeschnittenen, in Wasser gestellten Zwiebel hervorkommen. Nach Rasch ist בן בצל das Mittelstück der Zwiebel. werden nach ihrem Umfang gemessen, wenn Saft in ihnen ist64 Um festzustellen, ob die Zwiebelblätter den Umfang eines Eies haben, werden sie nicht zusammengepresst, sondern mit dem Saft im Blatt und Stengel gemessen. Der Saft gilt als Teil der Blätter.. Wenn ein Hohlraum in ihnen ist65 Wenn der Saft vertrocknet und sich in den Blättern und Stengeln leere Stellen bilden., presst man ihren Hohlraum66 Man darf die leeren Stellen nicht mitrechnen, sondern muss die Blätter zusammendrücken, um ihren Umfang zu messen. zusammen. — Locker gebackenes Brot67 Wörtlich: schwammartiges Brot. Vgl. Chal. I, 5; Kel. V, 1. — Die vielen kleinen Zwischenräume werden mitgerechnet, wohl weil sie zur eigentlichen Form des Gebäckes gehören. wird nach seinem Umfang gemessen. Wenn ein Hohlraum68 Ein mehr als gewöhnlich großer Hohlraum, wie er zuweilen beim Backen entsteht. in ihm ist, presst man seinen Hohlraum zusammen. Kalbfleisch, das sich ausdehnte69 Beim Kochen. So nach Maim. und Bart., und zusammengeschrumpftes69 Beim Kochen. So nach Maim. und Bart. Fleisch eines alten Tieres werden nach ihrem Umfang70 Wenn das Kalbfleisch jetzt Eigröße hat, obwohl er ursprünglich sie nicht hatte, kann es verunreinigen (s. a. Anm. 5); wenn das Fleisch des alten Tieres jetzt nicht Eigröße hat, kann es nicht verunreinigen, obwohl es sie früher hatte. So nach R. Chija, Rab und R. Jochanan, Men. 54a. gemessen.", + "Hatte man einen Kürbis in einem Topf71 Der nicht durchlöchert ist. Was darin wächst, gilt nicht als mit der Erde verbunden, sondern wie abgeschnitten (vgl. Sabb. 95). Der Kürbis kann daher durch die 7 in Machschirin VI, 4 genannten Flüssigkeiten zur Unreinheit befähigt und dann durch eine Unreinheit unrein werden. So nach Raschi Chul. 128a; Rasch; Bart. Anders nach Maim. im Komment, und הל׳ טומאת ב׳ ט׳; s. d. Rabed und כ״מ. gepflanzt, und er ist aus dem Topf herausgewachsen72 Ist also nicht mehr durch die Topfwand von der Erde getrennt., so ist er rein73 Da er durch die Luft mit der Erde in Verbindung steht, gilt er jetzt wie aus der Erde wachsend und verliert die Fähigkeit, unrein zu werden, und wird rein, wenn er vorher verunreinigt war.. Es sagte R. Simon: Wie kommt er dazu74 Wörtlich: was für eine Bewandtnis hat es damit? S. a. תוי״ט zu Ket. I, 8., rein zu werden? (Es ist nicht so), sondern, das Unreine75 Der Teil des Kürbis, der im Topf zur Unreinheit befähigt, bezw. verunreinigt war. bleibt in seiner Unreinheit, das Reine76 Der aus dem Topf herausgewachsene Teil., kann gegessen77 Als rein. werden.", + "Geräte aus Rindermist und Geräte aus Erde78 Aus ungebrannter Erde., aus denen die Wurzeln herauswachsen können79 Auch wenn sie kein Loch haben, durchwachsen die Wurzeln des in ihnen Gepflanzten die wenig festen Wände., lassen Saaten nicht fähig (zur Verunreinigung) werden80 Das in ihnen Gepflanzte gilt als mit der Erde verblinden, kann daher noch nicht zur Unreinheit befähigt werden; s. a. Anm. 73 Auch das in ihm befindliche Wasser gilt als noch mit der Erde verbunden und befähigt nicht zur Unreinheit. — Hier hat אינו מכשיר nicht die gewöhnliche Bedeutung: befähigt nicht, sondern: lässt nicht fähig werden, wenn eine der 7 Flüssigkeiten auf sie kommt.. Ein durchlöcherter Topf lässt Saaten nicht fähig zur Verunreinigung werden81 Das in ihm Gepflanzte gilt als mit der Erde verbunden. S. die vorig. Anm.. Ein nicht durchlöcherter Topf lässt Saaten fähig (zur Verunreinigung) werden82 Das in ihm Gepflanzte gilt als nicht mit der Erde verbunden; s. Anm. 71.. Welches ist das Maß des Loches83 Dass der Topf als durchlöchert gilt. ? So groß, dass durch es eine feine Wurzel herauswachsen kann. Hat man ihn84 Den nicht durchlöcherten Topf. bis zum Rande mit Erde gefüllt, so gilt er wie eine Tafel ohne Rand85 Das in ihm Gepflanzte gilt als mit dem Erdboden verbunden, da die Wände des Topfes seine Erde nicht vom Erdboden trennen; es kann also nicht zur Unreinheit befähigt werden. Vgl. Anm. 80.." + ], + [ + "Manche Dinge haben Befähigung1 Zur Unreinheit durch eine der 7 in Machschirin VI, 4 gen. Flüssigkeiten. nötig, haben aber keine Bestimmung2 Die besondere Bestimmung, dass der Gegenstand menschliche Nahrung sein soll, so dass für ihn die Bestimmung der Speisenunreinheit gelten können. nötig, (manche) Bestimmung, aber keine Befähigung (manche) weder Befähigung noch Bestimmung. — Alles zum menschlichen Genuss Bestimmte hat Befähigung nötig, hat aber keine Bestimmung nötig3 Wenn man beim Pflücken der Frucht auch nicht ausdrücklich bestimmte, dass sie der menschlichen Nahrung dienen solle, so gilt sie doch als zum menschlichen Genuss bestimmt und kann unrein werden, während Viehfutter nicht unrein werden kann..", + "Was4 An Fleisch. — Ein ganzes Glied, das vom lebenden Menschen abgeschnitten ist, verunreinigt ohne weiteres. man vom Menschen5 Vom lebenden. Denn Fleisch vom toten Menschen und vom toten, nicht rituell geschlachteten Tieres verunreinigt ohne weiteres. Das Aas des nicht rituell geschlachteten Vogels verunreinigt ohne weiteres den, der von ihm ein olivengroßes Stück isst; vgl. Tohor. I, 1. — S. a. weiter die nächste Mischna und Anm. 16. abschneidet, vom Vieh5 Vom lebenden. Denn Fleisch vom toten Menschen und vom toten, nicht rituell geschlachteten Tieres verunreinigt ohne weiteres. Das Aas des nicht rituell geschlachteten Vogels verunreinigt ohne weiteres den, der von ihm ein olivengroßes Stück isst; vgl. Tohor. I, 1. — S. a. weiter die nächste Mischna und Anm. 16., vom Gewild5 Vom lebenden. Denn Fleisch vom toten Menschen und vom toten, nicht rituell geschlachteten Tieres verunreinigt ohne weiteres. Das Aas des nicht rituell geschlachteten Vogels verunreinigt ohne weiteres den, der von ihm ein olivengroßes Stück isst; vgl. Tohor. I, 1. — S. a. weiter die nächste Mischna und Anm. 16. und von Vögeln5 Vom lebenden. Denn Fleisch vom toten Menschen und vom toten, nicht rituell geschlachteten Tieres verunreinigt ohne weiteres. Das Aas des nicht rituell geschlachteten Vogels verunreinigt ohne weiteres den, der von ihm ein olivengroßes Stück isst; vgl. Tohor. I, 1. — S. a. weiter die nächste Mischna und Anm. 16., vom Aas eines unreinen Vogels6 Das nicht ohne weiteres unrein ist. Vgl. Tohor. I, 2. und das Fett7 Vom rituell geschlachteten reinen Vieh. Die Befeuchtung durch das Blut des Schlachtens befähigt nicht zur Unreinheit, weil zur Zeit des Schlachtens das Fett nicht als menschliche Nahrung galt; vgl. תוי״ט z. St. in den Dörfern8 In den Dörfern hat man reichlich Fleisch. Deshalb gilt hier Fett nicht ohne weiteres als menschliche Nahrung Nach einer anderen Auffassung wird Fett im allgemeinen von der armen Dorfbevölkerung nicht gegessen. S. Raschi zu Chul. 128a. — Rasch und Rosch beziehen das Wort בכפרים auch auf נבלת העוף הטמא; dann hätte das Aas des unreinen Vogels nur in den Dörfern Bestimmung und Befähigung nötig, aber in den Städten nur Befähigung. S. dagegen תפארת ישראל, מ׳׳ש und מ״א. und adle übrigen Feldgewächse9 Die nicht ohne weiteres zur menschlichen Nahrung bestimmt sind, während die von den verschiedenen Lehrern als Ausnahmen angeführten Gewächse ohne weiteres zur menschlichen Nahrung bestimmt sind. — ירקות ist hier mit „Gewächse“ wiedergegeben, weil Trüffeln und Schwämme nicht als Kräuter bezeichnet werden können. außer Trüffeln10 Nach Löw, Pflanzennamen, S. 303; nach Maim. und Aruch sind שמרקעין eine Zwiebelart. — M. liest statt :חוץ משמרקעים ופטריות ושמרקעין ופטריות , so dass auch diese Bestimmung nötig haben. Dementsprechend schreibt er הל׳ :צריכים מחשבה בכפריםושאר ירקות השדה כגון הבצלים הקשים ביותר והפטריות טימאת אוכלין ג׳ ג׳ ; s. a. כ״מ z. St. und Schwämmen. — R. Jehuda sagt außer den auf dem Felde wachsenden Schnittlaucharten, dem Portulak11 Löw, Pflanzennamen, S. 321. und Petersilie12 L. Löw, Flora III, S .426.; R. Simon sagt: außer den wilden Artischoken13 Löw, Flora I, S. 408 ff. Cynara Syriaca.; R. Jose sagt: außer dem schwarzen Nachtschatten14 Die meisten Ausgaben haben allerdings כלוסים wie I, 6; s. d. Anm. 50. Doch handelt es sich hier wohl um eine auf dem Felde wachsende Pflanze; daher ist mit M. die La. בלוסים vorzuziehen. בלוסים ist nach Löw, Flora III, S. 380f. solanum nigrum. —; diese15 All das im ersten Teil der Mischna bis כל שאר ירקות Genannte. Es handelt sich um Dinge, die in der Regel nicht der menschlichen Nahrung dienen, ihr aber dienen können, allerdings z. T. nur Nichtjuden. haben Bestimmung1 Zur Unreinheit durch eine der 7 in Machschirin VI, 4 gen. Flüssigkeiten. und Befähigung2 Die besondere Bestimmung, dass der Gegenstand menschliche Nahrung sein soll, so dass für ihn die Bestimmung der Speisenunreinheit gelten können. nötig.", + "Das Aas von unreinem Vieh16 Es ist zwar ohne weiteres unrein; die Bestimmung zur menschlichen Nahrung hat aber dann Bedeutung, wenn ein nicht olivengroßes Stückchen von diesem Aas, das seiner Winzigkeit wegen nicht verunreinigt, sich mit einem ohnedies nicht eigroßen Stückchen Speise verbindet. Wenn man das kleine Fleischstückchen vom unreinen Vieh zum Essen bestimmt hat, gilt es als menschliche Nahrung und kann sich mit der Speise zur Eigröße vereinigen, so dass sie zusammen als unreine Speise verunreinigen können. Vgl. Kerit. 21a. hat überall17 Es gilt in der Regel weder in den Städten noch in den Dörfern als menschliche Nahrung., das Aas vom reinen Vogel18 Das ohne weiteres nicht durch Berührung verunreinigt, sondern nur den es Essenden hat in den Dörfern19 Wo es in der Regel nicht gegessen wird; s. a. Anm. 8. Bestimmung1 Zur Unreinheit durch eine der 7 in Machschirin VI, 4 gen. Flüssigkeiten. nötig, sie haben aber keine Befähigung2 Die besondere Bestimmung, dass der Gegenstand menschliche Nahrung sein soll, so dass für ihn die Bestimmung der Speisenunreinheit gelten können. nötig20 Da sie ja bei genügendem Quantum ohne weiteres verunreinigen können — das Aas vom unreinen Vieh durch Berührung und Getragenwerden, das des reinen Vogels beim Gegessenwerden — brauchen sie auch zur Speiseunreinheit nicht erst befähigt zu werden.. Das Aas vom reinen Vieh überall21 Es wird von Nichtjuden in den Städten und Dörfern gegessen. das Aas vom reinen Vogel und das Fett auf den Märkten22 D. h. in den Städten, wo viele Menschen zusammen kommen (s. a. Anm. 8), gilt beides ohne weiteres als menschliche Nahrung. — Das hier gen. Fett stammt vom reinen, rituell geschlachteten Vieh. Es bedarf keiner besonderen Befähigung zur Unreinheit, da er sie mit dem Fleisch des Tieres durch das beim Schlachten ausfließende Blut erhielt. S. Raschi zu Kerit. 21a. Da das Fett in den Städten der menschlichen Nahrung dient, gilt hier für es die gleiche Bestimmung wie für das Fleisch, während in den Dörfern die Befeuchtung beim Schlachten das hier nicht als Nahrung geltende Fleisch nicht zur Unreinheit befähigt. S. Raschi Kerit. 21a; Rasch und Rosch. Vgl. Anm. 7. — Maim. im Komment. und Bart. fassen das hier gen. Fett als das vom Aas des unreinen Tieres, das ebenso wie das Fleisch ohne weiteres verunreinigt. S. aber Maim. הל׳ טומאת אוכלין ג׳ ג׳ und כ״מ das. haben weder Bestimmung noch Befähigung nötig. R. Simon sagt: auch das Kamel, der Hase, das Kaninchen und das Schwein23 Gelten in den Städten als menschliche Nahrungsmittel. Auch ohne ausdrückliche Bestimmung gelten daher für sie die Vorschriften der Speisenunreinheit. Vgl. Anm. 16. — Befähigung zur Unreinheit hat ihr Fleisch so wenig nötig wie das anderer unreiner Tiere. S. a. Anm. 20..", + "Für den Dill24 Löw, Pfln. S. 373. geht das Verbot der Priesterhebe nicht mehr an, wenn er seinen Geschmack in den Topf gegeben hat25 Nachdem der Dill seine Würze beim Kochen abgegeben hat, gilt er wie ungenießbares Holz, so dass ein Nichtpriester durch seinen Genuss keine Schuld auf sich lädt.; auch verunreinigt er (dann) nicht mehr durch Speisenunreinheit. Die Triebe der Zweige26 So Maim.; Löw, Pflzn. S. 289 hält זרדים für einen Pflanzennamen. und des Pfefferkrautes27 Löw, Flora I, S. 505. und die Blätter des wilden Lof28 Nach Jerusch. Schebi’it V, 2 ist לוף eine Zwiebelart. Nach Löw, Flora 214 ist es Arum oder Aronstab. verunreinigen nicht durch Speisenunreinheit, bis sie schmackhaft29 Durch Einlegen in Salzwasser o. ä. werden. R. Simon sagt: ebenso die der Koloquinten30 Löw, Flora I, S. 539..", + "Der Kostus31 Löw, Flora I, S. 391. קושט gehört zu den wohlriechenden Bestandteilen des Tempelweihrauches; s. Kerit. 6a., der Piment32 L. liest חֶמֶס, auch die gew. Ausgaben, T. und M. haben חמס. Auch der R. Hai Gaon zugeschr. Komment, hat חמס und erklärt: קנמין = Zimmt, nach manchen זנגבילא = Ingwer. So erklärt auch Rasch i. N. der Scheeltot. Aruch liest חמם, s. a. im Zitat unserer Mischna in Nid. 51b und Sifre Dt. 107, חימום. Löw, Flora III, S. 495 erklärt nach dem Syrischen Amomum, Piment., die besten wohlriechenden Pflanzen33 Nach Maim. ist ראשי בשמים die allgemeine Bezeichnung für wohlriechende Pflanzen., der Hahnenfuß34 Löw, Flora III, S. 125; Raschi zu Nid. 51b setzt תיאה = סיאה (Ma’asr. III, 9) Pfefferkraut, Saturei (Löw, Flora II, S. 105); s. a. Tos. s. v. תיאה, s. a. Tebul jom I, Anm. 29., der Asant34a Vgl. Teb. j. I, Anm. 30., der Pfeffer, Kuchen aus Safransamen35 חריע wird allgemein als Safran כרכום = מוריקא erklärt; so bereits jer. Kil. II, 8 (6). — חלות חריע sind in Kuchenform gepresste Safrankörner. dürfen für Zehntengeld36 Das Geld, auf das der zweite Zehnt ausgelöst wurde, weil man ihn nicht nach Jerusalem bringen konnte; vgl. Dt. 14, 25. Für dieses Geld sollen nur Nahrungsmittel gekauft werden; s. Ma’aser sch. II. und Maim. הל׳ מע״ש ז׳ ג׳. Da die angeführten Gewürze zum Würzen oder Färben von Speisen benutzt wurden, erlaubt R. Akiba sie für Zehntengeld zu kaufen, obwohl sie für sich allein nicht gegessen werden. S. a. Sifre Dt. 107. gekauft werden, verunreinigen aber nicht durch Speisenunreinheit.37 Weil sie für sich allein nicht gegessen wurden. Das sind die Worte R. Akiba’s. Da sagt zu ihm R. Jochanan ben Nuri: Wenn sie für Zehntengeld gekauft werden dürfen, weshalb sollen sie dann nicht durch Speisenunreinheit verunreinigen? Und wenn sie nicht durch Speisenunreinheit verunreinigen, dann dürfen sie auch nicht für Zehntengeld gekauft werden38 Hinsichtlich des Speisecharakters der Gewürze ist kein Unterschied, ob es sich um den Einkauf für Zehntengeld oder um etwaige Speisenunreinheit handelt. — Nach Nid. 51b gelten sie in keinem der beiden Fälle als Speisen, dürfen also nicht für Zehntengeld gekauft werden und verunreinigen nicht durch Speisenunreinheit..", + "Unreife Feigen39 Vgl. Hohel. 2, 13. und die unreife Weinbeere40 Vgl. Jer. 31, 29 u. ö.; Pes. 53a heißt die Weinbeere בוסר, wenn sie nur die Größe einer weißen Bohne hat. — Nach Maim. gelten die Ausdrücke פג und בוסר auch für andere nicht ausgereifte Früchte; und zwar heißt die noch ganz saure Frucht פג die schon weiter entwickelte, aber noch nicht ganz ausgereifte בוסר. erklärt R. Akiba für unrein41 Sie gelten als Speisen und können daher Speisenunreinheit annehmen.. R. Jochanan ben Nuri sagt: nachdem sie in die Zeit der Zehntenpflicht gekommen sind42 Erst dann können sie unrein werden. — Ma’asrot II, 2ff. wird der Zeitpunkt angegeben, wann für die einzelnen Früchte die Zehntenpflicht eintreten kann. Der Zeitpunkt liegt später als der von פג und בוסר.. Verdorbene Oliven und Weintrauben43 Die am Baum hart wurden und beim Pressen nur ganz wenig Saft abgeben. S. Bab. m. 105a. Nach Raschi das. sind es Früchte, die nie ausreifen. erklären die Bet Schammai für unrein, die Bet Hillel für rein44 Sie können Speisenunreinheit nicht annehmen, weil sie nicht als Speise gelten; denn es lohnt nicht, sie um des wenigen Saftes willen zu pressen. S. תפארת ישר׳.. Den Kümmel erklären45 Nach Ber. 40a ist der Geruch des Kümmels ungesund, sein Genuss gesund. Mit Rücksicht auf den Geruch betrachten danach Bet Schammai den Kümmel wohl nicht als Nahrungsmittel, während er es nach Bet Hillel wegen seines die Gesundheit fördernden Genuss wohl ist. S. תפארת ישר׳. die Bet Schammai für rein44 Sie können Speisenunreinheit nicht annehmen, weil sie nicht als Speise gelten; denn es lohnt nicht, sie um des wenigen Saftes willen zu pressen. S. תפארת ישר׳., die Bet Hillel für unrein41 Sie gelten als Speisen und können daher Speisenunreinheit annehmen.. Ebenso verhält es sich hinsichtlich der Zehntenpflicht.", + "Der Gipfeltrieb46 S. Löw, Flora II, S. 325. — Der junge Trieb ist genießbar, später verholzt er. der Dattelpalme ist (sonst) in jeder Hinsicht wie Holz47 Er nimmt keine Speisenunreinheit an. Der Segensspruch vor seinem Genuss ist nicht על פרי העץ, sondern שהכל; Erub. 28b.; nur darf er für Zehntengeld36 Das Geld, auf das der zweite Zehnt ausgelöst wurde, weil man ihn nicht nach Jerusalem bringen konnte; vgl. Dt. 14, 25. Für dieses Geld sollen nur Nahrungsmittel gekauft werden; s. Ma’aser sch. II. und Maim. הל׳ מע״ש ז׳ ג׳. Da die angeführten Gewürze zum Würzen oder Färben von Speisen benutzt wurden, erlaubt R. Akiba sie für Zehntengeld zu kaufen, obwohl sie für sich allein nicht gegessen werden. S. a. Sifre Dt. 107. gekauft werden48 Weil er aus dem Baum erwächst, also „Frucht von Frucht“ פרי מפרי ist.. Die Dattelrispen49 Löw, Flora II, S. 333. S. a. Maim. Aruch. — Nach Erub. 28b handelt es sich um die Rispe der weiblichen Dattel, da die der männlichen nach R. Jehuda zehntenpflchtig ist. — Raschi (Erub. 28a); Rasch und Rosch erklären כפניות als schlechte, nicht ausgereifte Datteln. — Unsere Mischna gibt die Ansicht R. Jehuda’s wieder. S. Tosefta Ma’aser sch. I, 14, und Erub. 28b; s. a. Tosefta Ukz. III, 11. sind Nahrungsmittel50 Da sie allgemein gegessen werden., aber frei von der Zehntenpflicht51 Weil sie noch nicht ausgereift sind..", + "Von wann an nehmen Fische Unreinheit an52 Lebende, bezw. lebensfähige Fische nehmen Unreinheit nicht an. Tote Fische sind an sich nicht unrein, können aber als Nahrungsmittel Speisenunreinheit annehmen. ? Bet Schammai sagen: nachdem man sie gefangen hat53 Da sie ja nicht geschlachtet zu werden brauchen, gelten sie bereits jetzt wie tot. S. Raschi zu Chul. 75a. Nach Bet Schammai gelten sie auch dann als tot und deshalb als Speise, wenn sie, ins Wasser zurückgeworfen, noch weiter leben könnten. S. Tos. zu Chul. 75a s. v. מ״א.; aber Bet Hillel sagen: nachdem sie tot sind. R. Akiba sagt: wenn sie (noch) leben können54 So nach den gewöhnlichen Ausgaben, M. und L. — Das Zitat der Mischna in Chul. 75a hat die einfachere Lesart משעה שאין יכולים לחיות. So lesen auch Rasch und Rosch. — Nach Raschi zu Chul. 75a ist der Fisch auch im Wasser nicht mehr zum Leben zurückzurufen, wenn er an den Flossen bereits ganz hart und trocken geworden ist., (nehmen sie Unreinheit nicht an). — Einen abgerissenen Feigenzweig55 Mit reifen Früchten. Die Streitfrage hinsichtlich der Fähigkeit, Unreinheit anzunehmen, bezieht sich auf die Früchte. — Sind die Früchte schon so trocken, dass sie am Baum nicht mehr weiter reifen, sind aber genießbar, so können sie vielleicht auch nach R. Jehuda Speisenunreinheit auch dann annehmen, wenn sie mit ihrem Zweige fest auf dem Baum sitzen. Vgl. Chul. 127b und 128b n. Tos. das. s. v. ר״י. Die gleichen Bestimmungen gelten nach Chul. 127 b auch für anderes Obst; vgl. תפארת ישר׳., der (noch) mit der Rinde56 Des Baumes. verbunden ist, erklärt R. Jehuda für rein57 D. h. Die Früchte können nicht unrein werden, da sie noch als am Baum wachsend gelten.; aber die Weisen sagen: wenn er (noch) leben kann58 Nur wenn der Zweig noch wieder mit dem Stamm zusammenwachsen kann, gelten seine Früchte noch als auf dem Baum wachsend. Sonst können sie nach Befeuchtung unrein werden.. Ein ausgerissener Getreidehalm, der auch nur noch durch eine kleine Wurzel verbunden59 Mit dem Boden. — Er kann dadurch wieder festwurzeln. ist, ist rein.", + "Das Fett eines reinen Viehes hat nicht die Unreinheit des Aases60 Levit. 7, 24 wird es zum Genusse verboten, aber ausdrücklich zu jeder Verarbeitung gestattet, also auch für Zwecke des Heiligtumes. Daraus ergibt sich, dass es im Gegensatze zum Fleische nicht unrein ist. Vgl. Sifra, Zaw, Par. 10 und Pes. 23a. — Das Fett vom Aase des unreinen Viehes und vom reinen und unreinen Gewild ist wie das Fleisch unrein. Vgl. Sifra a. a. O.; s. a. Anm. 22.. Deshalb hat es Befähigung61 Zur Unreinheit durch eine der 7 in Machschirin VI, 4 angeführten Flüssigkeiten. nötig62 Erst nach dieser Befähigung kann es durch eine Unreinheit die Speisenunreinheit annehmen. — Die Mischna bemerkt nichts darüber, ob dieses Fett vorher ausdrücklich zur menschlichen Nahrung bestimmt sein musste. Nach Mischna 2 und 3 ist es wohl in den Dörfern nötig, in den Städten nicht. S. a. Anm. 8 u. 22.. Das Fett eines unreinen Viehes hat die Unreinheit des Aases63 Ebenso wie das Fleisch; vgl. Anm. 60. Es ist also, auch ohne zur Nahrung bestimmt und befeuchtet zu werden als Aas Unreinheitserzeuger אב הטומאה.. Deshalb hat es Befähigung61 Zur Unreinheit durch eine der 7 in Machschirin VI, 4 angeführten Flüssigkeiten. nicht nötig. Unreine64 Zum Essen verbotene (vgl. Levit. 11), tote. Fische und unreine64 Zum Essen verbotene (vgl. Levit. 11), tote. Heuschrecken haben in den Dörfern65 Hier gelten sie nicht ohne weiteres als Nahrungsmittel, während sie es in den Städten auch ohne ausdrückliche Bestimmung sind. Befähigung zur Unreinheit durch Befeuchtung und tatsächlicher Verunreinigung ist überall Voraussetzung ihrer Unreinheit. Denn an sich sind tote Fische und Heuschrecken nicht unrein. Bestimmung nötig.", + "Auf einem Bienenkorb66 Diese Mischna ist hier aus Schebi’it X, 7 wiederholt. Hier ist sie wegen des Satzes מקבלת טומאה במקומה angeführt. — Die nähere Bestimmung des Korbes s. Anm. 69. sagt R. Elieser: er ist wie der Boden67 In zivilrechtlicher Hinsicht. Er wird z. B. wie Grund und Boden durch Geld, Kaufbrief und tatsächliche Besitznahme erworben. Vgl. Kid. I, 5.; man schreibt auf ihn einen Prosbol68 Die Urkunde, durch welche man vor Ablauf des Erlassjahres seine Schuldforderungen dem Gericht überträgt und sich von ihm die Vollstreckung übertragen lässt. Vgl. Schebi’it X, 4; Maim. הל׳ שמטה ט׳ ט״ו ע״ד י״ח. — Die Prosbolurkunde kann nur ausgestellt werden, wenn der Schuldner Grundbesitz hat. Vgl. Schebi’it X, 6.; er nimmt an seinem Platze Unreinheit nicht an69 Nach der auf Tos. Ukzin VII, 16 und Jerusch. beruhenden Erklärung Bart.’s zu Schebi’it X, 7 bezieht sich die Kontroverse lediglich auf den Fall, dass der Bienenkorb auf dem Boden steht, ohne angemauert zu sein. Ist er angemauert, so betrachten ihn auch die Weisen als Grund und Boden. Steht er etwa auf Pflöcken, so betrachtet ihn auch R. Elieser als beweglichen Gegenstand. — Wer aus dem hier stehenden Korb Honig am Sabbat herausnimmt, ist auch nach R. Elieser nicht zum Sündopfer verpflichtet. S. יו״ב zu Schebi’it X, 7 gegen תוס׳ רע׳׳ק. — So lange der Bienenkorb an seinem Platz steht, nimmt er keine Unreinheit an. Wenn er aber von seinem Platz genommen ist, kann er unrein werden, nach Ansicht von R. Tam B. b. 66a, nur nach rabbinischer Anordnung, weil man ihn dann mit Geräten verwechseln könnte. Raschbam a. a. O. erklärt: so lange der Honig im Korbe ist, gilt er als mit ihm verbunden; ist er herausgenommen, so nimmt er ohne weiteres Speisenunreinheit an.; wer aus ihm (Waben) am Sabbat herausnimmt; ist zum Sündopfer verpflichtet70 Es ist ebenso, als ob man Früchte vom Baum abpflückt. Vgl. Sabb. 95a. — Wenn man daher — nach Ansicht R. Eliesers — versehentlich Waben herausnimmt, ist man zum Sündopfer verpflichtet.. Aber die Weisen sagen: Er ist nicht wie der Boden; man schreibt auf ihn keinen Prosbol; er71 Der Korb und der Honig in ihm; s. a. Anm. 69. nimmt an seinem Platze Unreinheit72 Der Korb als Gerät, der Honig als Speise. an; wer aus ihm (Waben) am Sabbat herausnimmt, ist frei73 Vom Sündopfer. — Wohl auch, wenn der Bienenkorb angemauert ist, obgleich die Weisen ihn in diesem Falle als Grund und Boden betrachten (vgl. Anm. 69), da nur R. Elieser das Herausnehmen der Waben als Abpflücken betrachtet; s. Sabb. 95 a., Maim. הל׳ שבת כ״א und כ״מ das..", + "Von wann an können Honigwaben als Getränk74 Der Honig im Bienenkorb — nach Ansicht der in der vorigen Mischna erw. Weisen, auch wenn er auf dem Erdboden steht, nach R. Elieser, wenn er auf Pflöcken steht (s. Anm. 69) — ist als feste Speise zu betrachten, so dass für ihn die Reinheitsbestimmungen der festen Speisen, nicht die der Getränke gelten. Vgl. Maim. אוכלין א׳ י״ח הל׳ טומאת; seine Bemerkung im Kommentar, der Honig im Korbe habe weder den Charakter von Speise noch von Trank, träfe nur für den festgemauerten Bienenkorb zu; s. Anm. 69. unrein werden? Bet Schammai sagen: wenn man erwärmt75 So Maim., der hier יחרחר und חרחור Teb. j. I, 3 nach חרחור Dt. 28, 22 von √חרר brennen, rösten ableitet und erklärt: Bet Schammai betrachtet den Honig in den Waben bereits als Flüssigkeit, sobald man sie erwärmt, damit der Honig ausfließt. Aruch leitet יחרחר von der gleichen Wurzel ab, stellt es aber zusammen mit יחרחר ריב Pr. 26, 21 und erklärt: sobald man den Streit mit den Bienen beginnt, d. h. sie durch Rauch aus dem Korbe vertreibt, um den Honig zu nehmen. Aruch kennt auch die Lesart יהרהר die er erklärt: sobald man daran denkt, die Waben herauszunehmen.. Bet Hillel sagen: wenn man zerschneidet,76 Wenn man die Waben zerschneidet, damit der Honig ausfließt, dann gilt der ausfließende Honig als Getränk. So nach Maim.; s. a. הל׳ טומאת אוכלין א׳ י״ח.", + "Es sagte R. Josua ben Levi:77 Weil hier der Ausspruch des R. Josua b. Levi angeführt wird, bezeichnet ihn Maim. in der Einleitung zu Mischna als Tanna. An mehreren Stellen im Talmud wird er aber als Amora betrachtet. Vgl. תוי״ט s. v. אמר ר״ש a. E. Doch wäre es verständlich, dass der Ausspruch eines jüngeren Schülers Rabbi’s noch in der Mischna Platz fand, da doch auch R. Jehuda Nesia, der Enkel Rabbi’s, in Ab. s. II, 6 noch erwähnt wird. — Sehr auffällig ist aber, dass der hier angeführte Ausspruch R. Josua’s in Sanh. 100a als palästinensische Agada i. N. von Raba bar Mari angeführt wird, die Abaje nicht bekannt war. (Dies bemerkt R. David Sinzheim in seinem handschriftlich erhaltenen Kommentar zu Tohorot; s. a. רש״ש) Raschi zu Sanh. 100a macht nicht darauf aufmerksam, dass diese Agada sich bereits in Ukzin findet. Im Kommentar von Rasch fehlt die Erklärung der ganzen Mischna. Rasch hat sie also wohl nicht als Mischna betrachtet. Sie fehlt auch bei Lowe. — Der folgende Ausspruch des R. Simon ben Chalafta ist allerdings dem Midrasch Bamidbar rabba, Par. 13 (zu 7, 19) als Schluss der Mischna bekannt. Hier wird gesagt, so wie die Mischna mit dem Buchstaben מ beginnt, mit den Worten מאימתי קורין את שמע, so schließt sie auch mit מ, mit den Worten ה׳ יברך את עמו בשלום (Bemerkung R. Dav. Sinzheims a. a. O.) — Die agadischen Aussprüche wurden der Mischna am Ende angefügt, um mit Segenssprüchen für die Gerechten, die sich mit der Thora beschäftigen und für ganz Israel, dem die Thora gegeben ist, zu schließen. Einst wird der Heilige, gelobt sei er, einem jeden Gerechten78 Obwohl bei den vielen Kontroversen der Mischna immer nur einer recht behalten kann, so ist doch jeder, der sich um der Thora willen mit ihr beschäftigt, ein Gerechter und wird seinen Lohn für seine Mühe erhalten; s. תוי״ט. 310 Welten zum Besitz geben. Denn es heißt: „Denen, die mich lieben, Besitz zu geben, und ihre Schatzkammern fülle ich an“79 Das Wort יש drückt das Vorhandensein aus, so dass להנחיל יש eigentlich bedeutet: das Seiende in Besitz zu geben. Dies erscheint als Tautologie. Deshalb wird יש nach seinem Zahlenwert als 310 erklärt. Im תפארה ישר׳ wird darauf aufmerksam gemacht, dass 310 als Hälfte von 620 die Hälfte, der Gesamtzahl der 613 Thoragesetze und der 7 rabbinischen ist. Vielleicht soll angedeutet werden, dass die vollkommene Thora nur aus der ihr geweihten Diskussion verstanden wird, dass deshalb jeder der beiden Gegner, mag er zum Schluss recht behalten oder nicht, die Hälfte der Thora erarbeitet und dafür belohnt wird. (Proverb. 8,21). Es sagte R. Simon ben Chalafta80 S. Anm. 72. — R. Simon b. Ch. war einer der angesehensten Schüler Rabbi’s. (s. M. k. 9b ר״ש ב״ח איפטר מיניה דרבי; vgl. Dik. Sofr.), Kollege von R. Chija und R. Simon bar Rabbi; vgl. Ber. r. c. 79 (zu 33, 18). Sein Ausspruch wurde wohl deshalb nach dem des jüngeren R. Josua b. L. angeführt, um die Mischna mit dem Wort שלום zu schließen.: Der Heilige, gelobt sei er, fand in seiner Welt kein Gerät, das Segen für Israel enthält, außer dem Frieden; denn es heißt: „Gott gibt seinem Volke Macht. Gott segnet sein Volk mit Frieden (Ps. 29,11).81 Bei den vielen Kontroversen in den Lehrhäusern liegt eine gewisse Gefahr, dass die sachlichen Gegensätze zu persönlichem Streite führen können. Deshalb wird im Schlusssatz der Mischna mit ihren vielen hundert Kontroversen gesagt: das Ziel aller Diskussionen muss das Finden der Wahrheit sein, durch die nach allen Gegensätzen schließlich der Friede erreicht wird." + ] + ], + "sectionNames": [ + "Chapter", + "Mishnah" + ] +} \ No newline at end of file diff --git a/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Oktzin/English/Mishnah Yomit by Dr. Joshua Kulp.json b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Oktzin/English/Mishnah Yomit by Dr. Joshua Kulp.json new file mode 100644 index 0000000000000000000000000000000000000000..3b0b856efbe0e4c551d59306a3097ff4a6e7ead7 --- /dev/null +++ b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Oktzin/English/Mishnah Yomit by Dr. Joshua Kulp.json @@ -0,0 +1,60 @@ +{ + "language": "en", + "title": "Mishnah Oktzin", + "versionSource": "http://learn.conservativeyeshiva.org/mishnah/", + "versionTitle": "Mishnah Yomit by Dr. Joshua Kulp", + "status": "locked", + "priority": 1.0, + "license": "CC-BY", + "shortVersionTitle": "Dr. Joshua Kulp", + "actualLanguage": "en", + "languageFamilyName": "english", + "isBaseText": false, + "isSource": false, + "direction": "ltr", + "heTitle": "משנה עוקצים", + "categories": [ + "Mishnah", + "Seder Tahorot" + ], + "text": [ + [ + "That which serves as a handle but does not protect, both contracts uncleanness and conveys uncleanness; but it is not included. If it protects but is not a handle, it contracts and conveys uncleanness and is included. If it neither protects nor serves as a handle, it neither contracts nor conveys uncleanness.", + "Roots of garlic, onions or leeks that are still moist, or their top-parts, whether they are moist or dry, also the central stalk that is within the edible part, the roots of lettuce, the radish and the turnip, the words of Rabbi Meir. Rabbi Judah says: only the large roots of the radish are included, but its fibrous roots are not included. The roots of the mint, rue, wild herbs and garden herbs that have been uprooted in order to be planted elsewhere, and the spine of an ear of grain, and its husk. Rabbi Elazar says: also the earth covering of roots; All these things contract and convey impurity and are included.", + "The following are both defiled and defile, but do not join together [together with the rest]: Roots of garlic, onions or leeks when they are dry, the stalk that is not within the edible part, the twig of a vine a handbreadth long on either side, the stem of the cluster whatsoever be its length, the tail of the cluster bereft of grapes, the stem of the ‘broom’ of the palm-tree to a length of four handbreadths, the stalk of the ear [of grain] to a length of three handbreadths, and the stalk of all things that are cut, to the length of three handbreadths. In the case of those things not usually cut, their stalks and roots of any size whatsoever. As for the outer husks of grains, they defile and are defiled, but do not join together.", + "The following neither defile nor can they be defiled and they do not join together: The roots of cabbage-stalks, Young shoots of beet growing out of the root, and [similar] such turnip-heads, [And produce whose roots] that are ordinarily cut off but in this case were pulled up [with their roots]. Rabbi Yose declares them all susceptible to contract uncleanness, but he declares insusceptible cabbage-stalks and turnip-heads.", + "Stalks of all foods that have been threshed on the threshing-floor are clean. Rabbi Yose declares them unclean. A sprig of a vine when stripped of its grapes is clean, but if one grape alone is left on it, it is unclean. A twig of a date-tree stripped of its dates is clean, but if one date remains on it, it is unclean. Similarly, with beans, if the pods were stripped from the stem it is clean, but if even one pod alone remains, it is unclean. Rabbi Elazar ben Azariah declares [the stalk] of the broad bean clean, but declares unclean the stalk of other beans, since it is of use when [the pulse] is handled.", + "Stems of figs and dried figs, kelusim, and carobs are both defiled and defile, and they join together. Rabbi Yose says: also the stalks of the gourd. The stems of pears and krutumelin pears, quinces, and crab-apples, the stalks of the gourd and the artichoke [to the length of] one handbreadth. Rabbi Elazar bar Zadok says: two handbreadths; [All] these are defiled and defile; but do not join together. As for other stems, they are neither defiled nor do they defile." + ], + [ + "Leaves of olives pickled together with the olives remain clean, for their pickling was only for the sake of appearances. The fibrous substance on a zucchini and the flower-like substance on it are clean. Rabbi Judah says: that as long as it is still before the merchant, it is unclean.", + "All kinds of pits can be defiled and defile but do not join together. The pits of fresh dates, even when detached [from the edible part], do join together; but those of dried dates do not join together. Accordingly, the stems of dried dates do join together, but that of fresh dates do not join together. If only part of a pit is detached, then only that part near the edible portion joins together. [Similarly] with a bone on which there is flesh, only that part that is close to the edible part joins together. [If a bone] has flesh only upon one of its sides: Rabbi Ishmael says: we take it as though [the flesh] encompasses it like a ring; But the sages say: [only] that part close to the edible part is included [as is the case] for example with savory, hyssop and thyme.", + "If a pomegranate or melon has rotted in part, [what is rotten] does not join together. And if [the fruit] is sound at either end but has rotted in the middle, [what is rotten] does not join together. The stem of a pomegranate does join together, but the fibrous substance in it does not join together. Rabbi Eliezer says: also the comb is not susceptible to uncleanness.", + "All kinds of peels defile and are defiled, and join together. Rabbi Judah says: an onion has three skins: the innermost one whether it is in its entire state or whether it be pierced with holes joins together; the middle one when it is in a whole state joins together, but when it is pierced with holes does not join together; the outermost skin is in either case insusceptible to uncleanness.", + "If one chops up [fruit] for cooking, even if [the chopping had] not been completely finished, it is not regarded as connected. If his intention had been to pickle or to boil it, or to set it on the table, then it is regarded as connected. If he began to take [the pieces] apart, [only] that part of the food which he began to take apart is not considered connected. Nuts that had been strung together, or onions that had been piled together, count as connected. If he began to take the nuts apart, or to strip the onions, they are not connected. [Shells of] nuts and almonds are considered connected [with the edible part] until they are crushed.", + "[The shell of] a roasted egg [is considered connected] until it is cracked. That of a hard-boiled egg [is considered connected] until it is entirely broken up. A marrow-bone serves as connected until it is wholly crushed. A pomegranate that has been divided into sections is connected until it has been knocked with a stick. Similarly, loose stitches of laundrymen or a garment that had been stitched together with threads of kilayim, are connected until one begins to loosen them.", + "The [outer] leaves of vegetables: if they are green they join together, but if they have whitened they not join together. Rabbi Elazar bar Zadok says: the white leaves of cabbage join together because they are edible. So also those of lettuces, because they preserve the edible part.", + "Onion leaves or the offshoots of onions, if there is moisture in them they are to be measured as they are; if there is empty space within them, it must be squeezed tightly together. Spongy bread is measured as it is, but if there is empty space within it, it must be pressed firmly. The flesh of a calf which had swollen, or the flesh of an old [beast] that has shrunken in size, are measured in the condition they are in.", + "A cucumber planted in a pot which grew until it was out of the pot is pure. Rabbi Shimon said: what is its nature to make it clean? Rather, that which has already become unclean remains unclean, and only that which is pure can be eaten.", + "Vessels made of cattle dung or of earth through which the roots can penetrate, do not render the seeds susceptible. A perforated plant-pot does not render seeds susceptible; but if it has no hole, the seeds do become susceptible. What should be the hole's dimension? Such that a small root can push its way through. If it was filled with earth to its brim, it is deemed as a frame without an edge." + ], + [ + "Some things need to be rendered susceptible [to uncleanness] but they do not need intention, [Other things need] intention and to be rendered susceptible. [Other things] need intention, but do not need to be rendered susceptible, [And other things] need neither to be rendered susceptible nor intention. Any food that is meant for people need to be rendered susceptible, but does not need intention.", + "That which has been severed from a human, beast, wild animal, bird, or from the carrion of an unclean bird, and the fat in villages. And all kinds of wild vegetables, except for truffles and mushrooms; Rabbi Judah says, except for field-leeks, purslane and ornithagolum. And Rabbi Shimon says: except for cynara sycaria. Rabbi Yose says: except for muscari comusum. Behold all these need both intention and to be rendered susceptible [to uncleanness].", + "The carrion of an unclean beast at all places, and of a clean bird in villages, need intention but do not need to be rendered susceptible. The carrion of a clean beast in all places, and that of a clean bird and also fat in the market places, require neither intention nor to be rendered susceptible. Rabbi Shimon says: also [the carrion of] the camel, rabbit, hare or pig.", + "The aneth stalk after having given its taste to a dish is no longer subject to the laws of terumah, and also no longer imparts food uncleanness. The young sprouts of hawthorn, of lapidum, or leaves of the wild arum, do not impart food uncleanness until they are sweetened. Rabbi Shimon says: also [the leaves of] the colocynth are like them.", + "Costus, amomum, principal spices, [roots of] crowfoot, asafoetida, pepper and lozenges made of saffron may be bought with tithe money, but they do not convey food uncleanness, the words of Rabbi Akiva. Rabbi Yohanan ben Nuri to him: if they may be bought with [second] tithe money, then why should they not impart food uncleanness? And if they do not impart food uncleanness, then they should also not be bought with [second] tithe money?", + "Unripe figs or grapes: Rabbi Akiva says: they convey food uncleanness; Rabbi Yohanan ben Nuri says: [this is only] when they have reached the season when they are liable to tithes. Olives and grapes that have hardened: Bet Shammai says: they are susceptible to uncleanness, Bet Hillel says: they are insusceptible. Black cumin: Bet Shammai says: is not susceptible, Bet Hillel says: it is susceptible. Similarly [they dispute with regard to their liability to] tithes.", + "The heart of a palm is like wood in every respect, except that it may be bought for [second] tithe money. Unripened dates are considered food, but are exempt from tithes.", + "When do fish become susceptible to uncleanness? Bet Shammai say: after they have been caught. Bet Hillel say: only after they are dead. Rabbi Akiva says: if they can still live. If a branch of a fig tree was broken off, but it was still attached by its bark: Rabbi Judah says: [the fruit] is still not susceptible to uncleanness. But the sages say: [it all depends] whether they could still live. Grain that had been uprooted, but is still attached to the soil even by the smallest of roots, is not susceptible to uncleanness.", + "The fat [of the carcass] of a clean beast is not regarded as unclean with carrion uncleanness; for this reason it must first be made susceptible. The fat of an unclean beast, however, is regarded as unclean with carrion uncleanness; for this reason it need not be made at first susceptible. As for unclean fish and unclean locusts, intention is required in villages.", + "A bee-hive: Rabbi Eliezer says: it is treated as if it were land; and one can write a prozbul on it security, it is also not susceptible to uncleanness as long as it remains in its own place, and the one who scrapes honey from it on Shabbat is liable to a sin-offering. But the sages say: it is not to be treated as if it were land, and one many not write a prozbul on its security; it is susceptible even if it remains in its own place; and the one who scrapes honey from it on Shabbat is exempt [from a sin-offering].", + "When do honeycombs become susceptible to uncleanness on account of their being regarded as liquids? Bet Shammai says: from the moment he begins to smoke the bees out. But Bet Hillel says: once he breaks up the honeycomb.", + "Rabbi Yehoshua ben Levi said: In the world to come the Holy One, Blessed be He, will make each righteous person inherit three hundred and ten worlds, for it is written: \"That I may cause those that love me to inherit yesh (numerical value of; and that I may fill their treasuries\" (Proverbs 8:21. Rabbi Shimon ben Halafta said: the Holy One, Blessed be He, found no vessel that could contain blessing for Israel save that of peace, as it is written: \"The Lord will give strength unto his people; the Lord will bless his people with peace\" (Psalms 29:11)." + ] + ], + "sectionNames": [ + "Chapter", + "Mishnah" + ] +} \ No newline at end of file diff --git a/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Oktzin/English/Open Mishnah.json b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Oktzin/English/Open Mishnah.json new file mode 100644 index 0000000000000000000000000000000000000000..4f007da7b0989402448927e0f41f4d45ec88efbc --- /dev/null +++ b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Oktzin/English/Open Mishnah.json @@ -0,0 +1,33 @@ +{ + "language": "en", + "title": "Mishnah Oktzin", + "versionSource": "http://en.wikisource.org/wiki/Mishnah", + "versionTitle": "Open Mishnah", + "status": "locked", + "license": "CC-BY-SA", + "versionTitleInHebrew": "משנה פתוחה", + "actualLanguage": "en", + "languageFamilyName": "english", + "isBaseText": false, + "isSource": false, + "direction": "ltr", + "heTitle": "משנה עוקצים", + "categories": [ + "Mishnah", + "Seder Tahorot" + ], + "text": [ + [ + "Any part of a fruit that can serve as a handle but does not protect the fruit is both susceptible to impurity and can transfer impurity, but it is not included with the rest of the fruit to be considered for the minimal egg size. If it does protect the fruit, even if it does not serve as a handle it is susceptible to impurity and can transfer impurity and it is counted as part of the minimal egg size. If it neither protects nor serves as a handle it is not susceptible to impurity nor can it transfer impurity.", + "\"Roots of garlic, onion, and leeks: when they are moist, their stem: whether moist or dry, and the column which is next to the food; the roots of lettuce, radish and turnip [combine for the minimal egg size],\" the words of Rabbi Meir. Rabbi Yehudah says, \"The big roots of radishes, combine [for the minimal egg size], but its fibers, does not combine [for the minimal egg size].\" Roots of mint, rue, field vegetables, garden vegetables which are uprooted to replant, and the stalks of grain, and their husks - Rabbi Elazar says even the cobweb-like waste covering - all of these ar susceptible to impurity and can transfer impurity and combine [for the minimal egg size].", + "The following can become impure, and can make other things impure but do not combine. The roots of garlic, onion and leek when they are dry and their stems at the place where there is no food against them, and the handle of a grape vine a fistful on either side, the handle of a cluster of grapes, in any amount and the tail of a cluster of grapes that became exposed [through the removal of grapes] and four fistfuls of the handle of the date palm, and the three fistfuls of an ear of grain and three fistfuls of all handles of things that are cut, and whatever is not usually cut, even a minute amount of their handles or roots, and the bristles of an ear of grain these things can become impure, and can make other things impure but do not combine.", + "The following neither defile nor can they be defiled nor do they join together: The roots of cabbage-stalks, Young shoots of beet growing out of the root, and [the same with] turnips, [And produce whose roots] that are normally cut off but were pulled up [with their roots]. Rabbi Yose declares them all susceptible to impurity, but he declares insusceptible to impurity cabbage-stalks and turnips.", + "\"Handles\" of all foods that were threshed on the threshing-floor are clean. Rabbi Yose declares them unclean. A sprig of a vine the he stripped is clean. If he left one grape on it, it is unclean. A twig of a date that they stripped is clean. If he left one date on it, it is unclean. The same with beans: if they stripped the twigs it is clean. But if he left one bean pod, it is unclean. Rabbi Elazar ben Azariah declares [the stalk] of the broad bean clean, but declares unclean the stalk of other beans, since he desires its use.", + "Stems of figs and dried figs, klusim, and carobs both defile and can be defiled and join together. Rabbi Yose says: also the stem of a gourd. Stems of pears and krutumelin pears, quinces, and crab-apples, the stem of the gourd if it is a handbreadth and the stem of the artichoke if it is one handbreadth. Rabbi Elazar bar Zadok says: two handbreadths. [All] these defile and are defiled; but they do not join together. And all other stems neither defile nor are they defiled." + ] + ], + "sectionNames": [ + "Chapter", + "Mishnah" + ] +} \ No newline at end of file diff --git a/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Oktzin/English/Sefaria Community Translation.json b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Oktzin/English/Sefaria Community Translation.json new file mode 100644 index 0000000000000000000000000000000000000000..1891faf6aa42af229886a98068e4d32d927d3dc4 --- /dev/null +++ b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Oktzin/English/Sefaria Community Translation.json @@ -0,0 +1,59 @@ +{ + "language": "en", + "title": "Mishnah Oktzin", + "versionSource": "https://www.sefaria.org", + "versionTitle": "Sefaria Community Translation", + "status": "locked", + "license": "CC0", + "versionTitleInHebrew": "תרגום קהילת ספריא", + "actualLanguage": "en", + "languageFamilyName": "english", + "isBaseText": false, + "isSource": false, + "direction": "ltr", + "heTitle": "משנה עוקצים", + "categories": [ + "Mishnah", + "Seder Tahorot" + ], + "text": [ + [ + "Any part [of a food] that serves as a handle but does not preserve [the food] can be rendered impure, and can render impurity, but cannot be joined together [with the rest of the food to be counted towards the minimal measure required to render impurity]. Something that preserves [the food], even if it does not serve as a handle, can be rendered impure, and renders impurity, and can be joined together [with the rest of the fruit to be counted towards the measure for impurity]. Something that neither preserves [the food] nor serves as a handle cannot be rendered impure, nor can it render impurity.", + "[The following are considered to be parts of a food that serve to preserve it, and therefore can be joined together with the food to be counted towards the measure for impurity:] the roots of garlic and onions and leeks, when they are damp; their stems, whether they are damp or dry; and [the parts of] their stalks which do not have food opposite them; [and] the roots of lettuce and radish and turnip, according to Rabbi Meir. Rabbi Yehuda says: the large root of a radish can be joined together [with the rest of it to be counted towards the minimal measure to render impurity], but its fibers cannot be joined together [with it, to count towards the measure]. Roots of mint, and of rue, and field vegetables, and garden vegetables which were uprooted to be replanted, and a stalk of a grain, and its husks [are considered to be parts of food that preserve it]. Rabbi Elazar says: even the cobweb-like waste on the roots, all of these can thereby be rendered impure, and render impurity, and can be joined together [with the rest of the food to be countered towards the measure for rendering impurity].", + "The following [serve as handles for foods and therefore] can be rendered impure, and can render impurity, and cannot be joined together [to count towards the measure for food to render impurity]: the roots of garlic and of onions and of leeks when they are dry; and [the parts of] their stalks which do not have food opposite them; and the [branch which functions as a] handle for a grapevine, [not more than] a handsbreadth on either side; and the [stem which functions as a] handle for a cluster of grapes, which can be any size; and [so too regarding] the tail of a cluster of grapes which was emptied [of grapes]; and the handle of a date palm branch, fourth handbreadths; and a stalk of grain, three handsbreadths; and handles for any crop that is cut [for harvesting], three [handsbreadths]; and regarding those crops which it is not their way to be cut [for harvesting], their handles and their roots may be of any measure; and the fibers of a stalk [of grain]. These things can thereby be rendered impure, and can render impurity, and cannot be joined together [with the food to count towards the measure for impurity].", + "The following [serve neither to protect foods nor as handles and they therefore] can neither be rendered impure, nor render impurity, nor join together [to count towards the measure for impurity]: the roots of cabbage-stalks, and of beet shoots, and of turnips, [and, regarding all other produce,] those which are regularly cut off [leaving their roots,] but which were uprooted. Rabbi Yose considers them all [susceptible to being rendered] impure, but he considers cabbage-stalks and turnips pure [i.e. insusceptible to being rendered impure]. ", + "Regarding [parts of foods that serve as] handles for all foods, if one threshed them on the threshing-floor, they are pure [i.e. are no longer considered to be handles, and thus not susceptible to impurity]. Rabbi Yose considers them impure [i.e. susceptible to impurity]. A sprig of a cluster of grapes which was emptied [of grapes] is pure; but if one left a remainer of [even] one grape on it, it is impure. A stem of a date palm which was emptied [of dates] is pure; but if one left a remainder of [even] one date, it is impure. And so too regarding beans, a stem which was emptied is pure; and if one left a remainder of even one bean, it is impure. Rabbi Elazar ben Azaria considers the broad bean to be pure, but he considered [stalks] of [regular] beans to be impure, since one desires its use [i.e. one can use the empty stem in some capacity].", + "Stems of figs, and of dried figs, and of klusim fruit [i.e. a species of figs, perhaps], and of carobs can be rendered impure, and can render impurity, and can join together [with the food to count towards the measure for impurity]. Rabbi Yose says: even the stem of a gourd. Regarding stems of pears, and of wild pears, and of quinces, and of crab-apples; and a handsbreadth of the stem of a gourd; and a handsbreadth of the stem of the artichoke if it is one handbreadth; and Rabbi Elazar bar Tzaddok says: if they are two handbreadths; all these can be rendered impure, and render impurity, and do not join together [with the food to count towards the measure for impurity]. And all other stems can neither be rendered impure, nor can they render impurity." + ], + [ + "Regarding olives which one pickled together with their leaves, they [i.e. the leaves] are pure [and are not considered to serve as handles or to preserve the fruit], for they were pickled only for the sake of appearance. The fibers on a zucchini and its flower are pure. Rabbi Yehudah says: so long as it is before the merchant [selling it], it is impure. ", + "All pits can be rendered impure, and render impurity, and do not join together [with foods to count towards the measure for impurity]. The pit of a damp [i.e. fresh] date, even when detached, does join together [with the date to count towards the measure for impurity]; that of a dried [date] does not join together. Therefore, the surrounding membrane [of the pit] of a dried [date] does join together, but that of a fresh one does not join together. Regarding a pit which is partially detached, the part opposite the edible portion does join together. A bone which has meat on it, the part that is opposite to the edible part joins together [with the meat to count towards the measure for impurity, since it serves to preserve the meat]. If it had [meat] on one side, Rabbi Yishmael says: we view it as though it [i.e. the edible part] encircles it like a ring [and thus that entire part of the bone does join together]; and the Sages say: the part opposite the edible part joins together, as with savory, hyssop and thyme [where only those parts which are opposite the edible parts join together to count towards the measure for impurity]. ", + "Regarding a pomegranate or melon, part of which has rotted, it [i.e. the rotten part] does not join together [with the rest of the food, to count towards the measure of impurity]. If it is whole on either side, and rotten in the middle, it does not join together [and even the sides are not joined to each other]. The stem of a pomegranate does join together [to the rest of the fruit], and its flower does not join together. Rabbi Elazar says: even the crown [literally: the comb, around the stem] is pure [and does not join together]. ", + "All peels can be rendered impure, and render impurity, and join together [with the food to count towards the measure for impurity]. Rabbi Yehuda says: the onion has three peels; the inner one joins together, whether it is whole or pierced; the middle one joins together when it is whole, and it does not join together when it is pierced; and the outer one is pure [i.e. does not join together, and is considered to serve neither as a handle nor to preserve the food] in either case.", + "If one chops up [produce] for cooking, even if he did not complete the cut, this is not considered to be a connection [connecting the pieces together for matters of purity]. If [one chopped it up] for pickling, or for boiling, or for placing it on the table, this is considered to be a connection [for matters of purity]. If one began to separate [the pieces], the [part of the] food which he started [breaking off] is not considered to be a connection. If one strung nuts together, or tied a bunch of onions together, this is thereby considered a connection. If one began to take the nuts apart, or to peel the onions, this is not considered a connection. Regarding nuts and almonds [in relation to their shells], this is considered a connection, until one mashes them.", + "[The shell of] a cooked egg, [with regard to the egg, is considered to be a connection] until one cracks it. That of a hard-boiled egg [is considered to be a connection] until one mashes it. A bone containing marrow in it is considered to be a connection [between the bone and the marrow] until one mashes it. A pomegranate which was separated is considered to be a connection [between the seeds and the peel] until one knocks it with a stick [to loosen the seeds]. Similarly, the loose stitches of launderers [who would stitch pieces of laundry together to prevent them from getting lost] or a garment that had been stitched together with kilayim [the product of forbidden crossbreeding or working of certain animals with one another, planting together certain plants, or interweaving certain fibers] is regarded as a connection until one begins to undo them. ", + "The green leaves of vegetables join together [to the vegetables to count towards the measure for impurity], and the white ones do not join together. Rabbi Elazar bar Tzaddok says: the white ones of cabbage join together, since they are edible; and so also of lettuces, since they preserve the edible part. ", + "Regarding onion leaves and the offshoots of onions, if there is moisture within them they are measured as they are [for matters of impurity]; if they contain hollow spaces within them, one should flatten their hollows [and then measure them]. Spongy bread is measured as it is; but if it contains any hollows, one must flatten its hollows [and then measure it]. The flesh of a calf which has expanded [during cooking], or the flesh of an old [beast] which has shrunken, are measured as they are. ", + "Regarding a zucchini which one planted in a pot and it grew and emerged out of the pot [and onto the earth], it is pure [and cannot be rendered impure]. Rabbi Shimon says: [regarding the part of the plant still within the pot,] what is in its nature that it be considered pure? Rather, that which is [or can be rendered] impure [remains] in its impurity, and that which is pure [i.e. that which is outside of the pot] may be eaten. ", + "Vessels made of dung or of earth through which the roots can emerge outward do not prime the seeds [inside them to be susceptible to susceptible to being rendered impure]. A perforated pot does not prime the seeds [inside it to be susceptible to being rendered impure]. But that which is not perforated does prime the seeds. What is the measure for a perforation? That through which a small root can emerge. If one filled it to its brim with dust, it is thereby like as a tray without a rim [which cannot be rendered impure, as it is no longer a vessel]. " + ], + [ + "There are those [foods] which [before they can be rendered impure] require being primed [for impurity, by becoming damp] but which do not require intentional thought [designating them for human consumption]; and [there are those which require] intentional thought and being primed; and [there are those which require] intentional thought but not being primed; and [finally, there are those which require] neither being primed, nor intentional thought [before they can be rendered impure]. All foods which are designated for human consumption require being primed, but do not require intentional thought.", + "[The following require both intentional thought, designating them for human consumption, and being primed for impurity by becoming damp, before they can be rendered impure:] one that severs [flesh] from a human, from a [domesticated] beast, from a [wild] animal, from fowl, from the carrion of an impure [i.e. non-kosher] bird, and [forbidden] fat in villages, and all remaining kinds of field vegetables, except for truffles and mushrooms. Rabbi Yehuda says: except for field-leeks, purslane and milk-blossom. And Rabbi Shimon says: except for wild artichoke. Rabbi Yose says: except for grape hyacinth. These [all] require both intentional thought and being primed [for impurity].", + "The carrion of an impure [i.e. non-kosher] beast in all places, and the carrion of a pure [i.e. kosher] fowl in villages, require intentional thought but do not require being primed [to be rendered impure]. The carrion of a pure beast in all places, and the carrion of pure fowl and [forbidden] fat in the marketplaces, do not require intentional thought nor being primed [for impurity]. Rabbi Shimon says: even [the carrion of] a camel, a rabbit, a hare, or a pig [also require neither intentional thought nor being primed]. ", + "The dill stalk, once it has given its flavor to a cooked dish, is no longer subject to [the requirement of separating] terumah [a portion of a crop given to a priest which becomes designated upon separation, and can only be consumed by priests or their household], and it cannot be rendered impure with the impurity of foods. The sprouting branches of hawthorn, and of garden-cress, and leaves of wild arum cannot be rendered impure with the impurity of foods until they are sweetened [to remove their bitterness]. Rabbi Shimon says: so too even regarding those [leaves] of the bitter-apple. ", + "Costus and amomum [various fragrant spices], and choice spices, crowfoot, and asafoetida, or peppers, or saffron bundles may [all] be purchased with [second] tithe money [i.e. they are treated like foods, since money for the second tithe may only be used to purchase food, which must then be consumed in Jerusalem], but they cannot be rendered impure with the impurity of foods, according to Rabbi Akiva. Rabbi Yochanan ben Nuri said to him, \"If they may be purchased with [second] tithe money, why then can they not be rendered impure with the impurity of foods? And if they cannot be rendered impure with the impurity of foods, then they too should not be purchased with [second] tithe money!\"", + "Regarding figs or grapes which are not yet ripe, Rabbi Akiva considers them [susceptible to becoming] impure with the impurity of foods. Rabbi Yochanan ben Nuri says: [they become susceptible to being rendered impure] once they have come to the season of [requiring] tithes. Regarding hardened olives or grapes, Beit Shammai consider them [susceptible to being rendered] impure, and Beit Hillel consider them pure [i.e. insusceptible]. Regarding black cumin, Beit Shammai consider it pure, and Beit Hillel consider it impure. And so too [did they differ] with regard to [its requiring] tithes. ", + "A heart of a palm is treated like wood for all matters, except that it can be purchased with [second] tithe money. Date-berries [i.e. unripened dates] are considered food, but are exempt from tithes. ", + "Beginning when do fish become susceptible to being rendered impure? Beit Shammai say: once they have been captured; and Beit Hillel say: once they have died. Rabbi Akiva says: if they could still live [they are not susceptible]. Regarding a branch of a fig tree which was broken off but is still attached by its bark, Rabbi Yehuda considers it to be pure; but the Sages say: if it could still live [and produce fruit, the figs on the branch are not susceptible to being rendered impure, as they are still connected to the earth]. Grain which was uprooted but is still attached [to the soil], even by a small root, is pure [i.e. is insusceptible to being rendered impure].", + "The [forbidden] fat of a pure [i.e. kosher] beast cannot be rendered impure with the impurity of foods; therefore, it requires being primed [for impurity, by becoming damp]. The fat of an impure [i.e. non-kosher] beast can be rendered impure with the impurity of carrion; therefore it does not require being primed [for impurity]. Impure fish and impure locusts [before they can be rendered impure] require intentional thought [designating them for human consumption] in villages. ", + "Regarding a beehive, Rabbi Eliezer says: it is thereby like land, and one can write a Pruzbul [a court-issued exemption from the Sabbatical year cancellation of a personal loan] on it [i.e. it counts as land for the purposes of the requirement that the borrower own land in order for a Pruzbul to be written], and it cannot be rendered impure in its place [i.e. as long as it is not moved], and one who removes [honey] from it on Shabbat is liable [to bring] a sin-offering. But the Sages say: it is not like land, and one many not write a Pruzbul on it, and it can be rendered impure in its place, and one who removes [honey] from it on Shabbat is exempt [from bringing a sin-offering]. ", + "Beginning when do honeycombs become susceptible to being rendered impure as liquids? Beit Shammai say: once one stirs it up [by smoking the bees out, or heating it]. And Beit Hillel says: once one breaks it apart [to remove the honey].", + "Rabbi Yehoshua ben Levi said: In the future, the Holy One, blessed be He, will bequeath to each and every righteous person three hundred and ten worlds, as the verse says, (Proverbs 8:21), \"To bequeath substance [literally: 'yesh,' the numerical value of which is three-hundred and ten] to My loved ones, and I shall fill their treasuries.\" Rabbi Shimon ben Chalafta said: The Holy One, blessed be He, found no vessel that can [sufficiently] hold the blessing for Israel, save for peace, as the verse says, (Psalms 29:11) \"Hashem will give strength to His nation, Hashem will bless His nation with peace.\"" + ] + ], + "sectionNames": [ + "Chapter", + "Mishnah" + ] +} \ No newline at end of file diff --git a/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Oktzin/English/Talmud Bavli. German. Lazarus Goldschmidt. 1929 [de].json b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Oktzin/English/Talmud Bavli. German. Lazarus Goldschmidt. 1929 [de].json new file mode 100644 index 0000000000000000000000000000000000000000..cfbc809bd0a8947858c63a50a5260954f911f0f1 --- /dev/null +++ b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Oktzin/English/Talmud Bavli. German. Lazarus Goldschmidt. 1929 [de].json @@ -0,0 +1,62 @@ +{ + "language": "en", + "title": "Mishnah Oktzin", + "versionSource": "https://www.nli.org.il/he/books/NNL_ALEPH001042448/NLI", + "versionTitle": "Talmud Bavli. German. Lazarus Goldschmidt. 1929 [de]", + "status": "locked", + "priority": 0.25, + "license": "Public Domain", + "versionNotes": "", + "digitizedBySefaria": true, + "shortVersionTitle": "Lazarus Goldschmidt, 1929 ", + "actualLanguage": "de", + "languageFamilyName": "german", + "isBaseText": false, + "isSource": false, + "direction": "ltr", + "heTitle": "משנה עוקצים", + "categories": [ + "Mishnah", + "Seder Tahorot" + ], + "text": [ + [ + "ALLES, WAS ALS STIEL UND NICHT ALS SCHUTZ1Des eßbaren Teiles der Speise. DIENT, WIRD UNREIN2Mit der Speise, wenn diese unrein wird., MACHT UNREIN UND WIRD NICHT VEREINIGT3Mit der Speise zum verunreinigungsfähigen Quantum; cf. Tah. II,1.; WAS ALS SCHUTZ, WENN AUCH NICHT ALS STIEL, WIRD UNREIN, MACHT UNREIN UND WIRD VEREINIGT; WAS NICHT ALS SCHUTZ UND NICHT ALS STIEL, WIRD NICHT UNREIN UND MACHT NICHT UNREIN.", + "DIE WURZELN DES KNOBLAUCHS, DER ZWIERELN UND DES PORRES, WENN SIE NOCH FRISCH SIND, UND DIE BLÜTENKRONE, OB: FRISCH ODER TROKKEN, UND DIE SÄULE4Wohl der in der Mitte bis zur Wurzel durchgehende Teil.INNERHALB DES ESSBAREN, DIE WURZELN DES LATTICHS, DES RETTICHS UND DER STECKRÜBE5Sc. werden mit dem eßbaren Teile vereinigt.SO R. MEÍR. R. JEHUDA SAGT, DIE WURZEL DES GROSSEN RETTICHS WERDE MIT DIESEM VEREINIGT, SEINE FASERN ABER WERDEN NICHT VEREINIGT. DIE WURZELN DER MINZE6Cf. Sab. Fol. 128a., DER RAUTE, DER FELDKRÄUTER UND DER GARTENKRÄUTER, DIE MAN ZUM PFLANZEN HERAUSGEZOGEN HAT, DAS GERIPPE DER ÄHRE UND DIE SPELZE7ln denen die Körner sitzen, sc. werden mit der Frucht vereinigt.. R. ELEA͑ZAI; SAGT, AUCH DER STAUB AM PFLANZENGEWEBE8Er gilt ebenfalls als Schutz, da er die Frucht frisch hält.. DIESE9Die sämtlich als Schutz gelten. WERDEN UNREIN, MACHEN UNREIN UND WERDEN VEREINIGT.", + "FOLGENDE WERDEN UNREIN UND MACHEN UNREIN, WERDEN ABER NICHT VEREINIGT: DIE WURZELN DES KNOBLAUCHS, DER ZWIEBELN UND DES PORRES, WENN SIE VERTROCKNET10Sie schützen die Frucht nicht mehr, sondern dienen nur als Stiel zum anfassen, ebenso die weiter aufgezählten Dinge.SIND, DIE SÄULE4Wohl der in der Mitte bis zur Wurzel durchgehende Teil. AUSSERHALB DES ESSBAREN, DER STIEL DER REBE, EINE HANDBREITE11Was darüber, gehört nicht inehr dazu.AN DER EINEN SEITE UND EINE HANDBREITE AN DER ANDEREN SEITE, DER STIEL DER TRAUBE, WIE [LANG] ER AUCH IST. DIE SPINDEL DER LEEREN TRAUBE12Wenn noch einige Beeren daran sind., DER STIEL DES DATTELBÜSCHELS, VIER HANDBREITEN, DER HALM DER ÄHRE, DREI HANDBREITEN, DER STIEL VON ALLEM, WAS GEMÄHT WIRD, DREI HANDBREITEN, UND VON DEM, WAS NICHT GEMÄHT WIRD. STIEL UND WURZEL IN JEDER LÄNGE, UND DIE GRANNEN DER ÄHREN. DIESE WERDEN UNREIN UND MACHEN UNREIN, WERDEN ABER NICHT VEREINIGT.", + "FOLGENDE WERDEN NICHT UNREIN, MACHEN NICHT UNREIN UND WERDEN NICHT VEREINIGT: DIE WURZELN DER KOHLTRIEBE, DER MANGOLDSTRÜNKE UND DER KOHLRÜBE, UND WAS GEWÖHNLICH WEGGESCHNITTEN13Wenn in der Regel die Frucht abgeschnitten u. die Wurzel in der Erde gelassen wird. Man richte sich nach dem allgemeinen Brauche, u. die Wurzel gilt nicht als Stiel. WIRD, DAS MAN ABER MIT HERAUSGERISSEN HAT. NACH R. JOSE SIND SIE ALLE [MIT] UNREIN, UND NUR DIE WURZELN DER KOHLTRIEBE, DER MANGOLDSTRÜNKE UND DER KOHLRÜBEN REIN.", + "ALLE STIELE VON ESSBAREM, DIE MAN AUF DER TENNE ZERTRETEN HAT, SIND14Da mau daran nicht anfasson kann.REIN, UND NACH R. JOSE UNREIN. EIN ENTLEERTES ÄSTCHEN EINER TRAUBE IST REIN; IST DARAN EINE BEERE GEBLIEBEN, SO IST ES UNREIN. DER ENTLEERTE STIEL EINER DATTEL IST REIN, IST DARAN EINE DATTEL GEBLIEBEN, SO IST ER UNREIN. DASSELBE GILT AUCH VON HÜLSENFRÜCHTEN: EINE ENTLEERTE SCHOTE IST REIN; IST DARIN EIN KÖRNCHEN GEBLIEBEN, SO IST SIE UNREIN. NACH R. ELEA͑ZAR B. A͑ZARJA IST EINE SOLCHE VON BOHNEN15Die groß ist u. die Schote nicht braucht.REIN UND VON ANDEREN HÜLSENFRÜCHTEN UNREIN, WEIL SIE ZUM ANFASSEN ERWÜNSCHT IST.", + "DIE STIELE DER FRISCHFEIGEN, DER DÖRRFEIGEN, DER KALISIM16Nach den Kommentaren eine bestimmte Feigenart.UND DES JOHANNISBROTES WERDEN UNREIN, MACHEN UNREIN UND WERDEN VEREINIGT. R. JOSE SAGT, AUCH DER STIEL DES KÜRBISSES. DIE STIELE DER BIRNEN, DER GOLDÄPFEL, DER QUITTEN UND DER SPEIERLINGE. DER STIEL DES KÜRBISSES EINE HANDBREITE; DER STIEL DER KARDONE EINE HANDBREITE; R. ELEA͑ZAR B. R. ÇADOQ SAGT, ZWEI HANDBREITEN. DIESE WERDEN UNREIN UND MACHEN UNREIN, WERDEN ABER NICHT VEREINIGT. ALLE ANDEREN STIELE WERDEN NICHT UNREIN UND MACHEN NICHT UNREIN." + ], + [ + "HAT MAN OLIVEN MIT IHREN BLÄTTERN EINGELEGT, SO SIND DIESE REIN, WEIL MAN SIE NUR WEGEN DES AUSSEHENS MIT EINGELEGT HAT. DIE FÄSERCHEN AN DER GURKE UND DER BLÜTENKRANZ SIND REIN. R. JEHUDA SAGT, SOLANGE SIE VOR DEM HÄNDLER LIEGT, SEIEN SIE UNREIN1Sie schützen beim Betasten durch den Käufer..", + "ALLE KERNE WERDEN UNREIN UND MACHEN UNREIN, WERDEN ABER NICHT VEREINIGT. DER KERN DER SAFTIGEN DATTEL WIRD, AUCH WENN ER HERAUSFÄLLT2Lose in der Frucht sitzt., VEREINIGT3Er ist noch saftig u. wird ausgesogen., UND DER EINER TROCKENEN WIRD NICHT VEREINIGT. DAHER WIRD DIE KERNHÜLLE DER TROCKENEN VEREINIGT UND DIE DER SAFTIGEN NICHT VEREINIGT4Nach den Kommentaren, weil die der saftigen bitter ist u. fortgeworfen wird.. VON EINEM KERN, DER ZUM TEIL HERAUSRAGT, WIRD DER TEIL IM ESSBAREN VEREINIGT. VON EINEM KNOCHEN, AN DEM FLEISCH IST, WIRD DER TEIL IM ESSBAREN VEREINIGT. IST ES DARAN AN NUR EINER SEITE, SO BETRACHTE MAN ES, WIE R. JIŠMA͑ÉL SAGT, ALS UMGEBE ES IHN WIE EIN RING; DIE WEISEN SAGEN, WAS AM ESSBAREN IST, WERDE VEREINIGT, WIE BEI POLEI, YSOP UND THYMIAN5Bei denen das am Genießbaren haftende Ungenießbare mit jenem vereinigt wird..", + "IST EIN GRANATAPFEL ODER EINE MELONE ZUM TEIL ANGEFAULT, SO WIRD [DAS ANGEFAULTE] NICHT VEREINIGT; SIND SIE AN DER EINEN UND DER ANDEREN SEITE UNVERSEHRT UND IN DER MITTE ANGEFAULT, SO WIRD ES NICHT VEREINIGT. DER KELCH DES GRANATAPFELS WIRD VEREINIGT, DER BLÜTENKRANZ ABER WIRD NICHT VEREINIGT. R. ELIE͑ZER SAGT, AUCH DER KAMM6Die gezahnte Umkreisung des Blütenkelches. SEI REIN.", + "ALLE SCHALEN7Die die Frucht unmittelbar umgeben. WERDEN UNREIN, MACHEN UNREIN UND WERDEN VEREINIGT. R. JEHUDA SAGT, VON DEN DREI SCHALEN AN DER ZWIEBEL WIRD DIE INNERE OB UNVERSEHRT ODER DURCHGESTOSSEN VEREINIGT, DIE MITTELSTE UNVERSEHRT VEREINIGT UND DURCHGESTOSSEN NICHT VEREINIGT, UND DIE ÄUSSERE IST OB SO ODER SO REIN.", + "ZERSCHNEIDET MAN8Irgend eine Speise od. eine Frucht. ZUM KOCHEN, AUCH WENN MAN NICHT VOLLSTÄNDIG DURCHTEILT, SO BESTEHT KEINE VERBINDUNG, WENN ABER ZUM EINLEGEN, ZUM SCHMOREN9Wobei die Speise nicht zerfällt, sondern fest zusammenschrumpft. ODER AUF DEN TISCH ZU SETZEN, SO BESTEHT EINE VERBINDUNG. HAT MAN [DIE TEILE] AUSEINANDER ZU NEHMEN BEGONNEN, SO BESTEHT NUR FÜR DAS SPEISESTÜCK KEINE VERBINDUNG, MIT DEM MAN BEGONNEN HAT. HAT MAN NÜSSE AUFGEREIHT ODER ZWIEBELN GEBÜNDELT, SO GELTEN SIE ALS VERBUNDEN; BEGINNT MAN DIE NÜSSE ABZULÖSEN UND DIE ZWIEBELN ZU ENTBÜNDELN, SO GELTEN SIE NICHT ALS VERBUNDEN. NÜSSE UND MANDELN GELTEN ALS VERBUNDEN10Mit der Schale., BIS MAN SIE AUFGEKNACKT HAT.", + "BEIM WEICHGEKOCHTEN11Wörtl. gewälzten, in heißer Asche.EI12Sc. gilt die Schale als mit diesem verbunden., BIS MAN [DIE SCHALE] ANGESCHLAGEN HAT; BEIM HARTGEKOCHTEN, BIS MAN SIE ZERSCHLAGEN HAT. EIN KNOCHEN, IN DEM MARK IST, GILT ALS VERBUNDEN, BIS MAN IHN ZERSCHLAGEN HAT. EIN DURCHGETEILTER GRANATAPFEL GILT ALS [MIT DER SCHALE] VERBUNDEN, BIS MAN DARAUF MIT EINEM STABE GESCHLAGEN13Sodaß die Kerne sich lösen.HAT. DESGLEICHEN GILT DER HEFTFADEN DER WÄSCHER14Die die Wäschestücke provisorisch zusammenheften.UND [DIE NAHT] BEI EINEM GEWANDE MIT MISCHGEWEBE ALS VERBINDUNG, BIS MAN SIE AUFZULÖSEN BEGONNEN HAT.", + "DIE BLÄTTER DER KRÄUTER WERDEN GRÜN VEREINIGT UND VERBLASST NICHT VEREINIGT. R. ELEA͑ZAR B. R. ÇADOQ SAGT, DIE VERBLASSTEN WERDEN BEIM KOHLE VEREINIGT, WEIL SIE EINE SPEISE SIND, UND BEIM LATTICH, WEIL SIE DAS ESSBARE SCHÜTZEN.", + "BEI DEN BLÄTTERN DER ZWIEBELN UND DEN ZWIEBELTRIEBEN IST, WENN SCHLEIM IN IHNEN IST, DAS QUANTUM15Zur verunreinigungsfähigen Größe.SO ZU MESSEN, WIE SIE SIND16Nach dem äußeren Umfange., UND WENN SIE HOHL SIND, DER HOHLRAUM ZUSAMMENZUDRÜCKEN17Die Höhlung rechnet nicht mit.. BEIM SCHWAMMBROTE IST DAS QUANTUM SO ZU MESSEN, WIE ES IST, UND IST ES [BESONDERS] HOHL, SO IST DER HOHLRAUM ZUSAMMENZUDRÜCKEN. BEIM AUFGEDUNSENEN KALBFLEISCHE UND BEIM ZUSAMMENGESCHRUMPFTEN FLEISCHE VON EINEM ALTEN VIEH IST DAS QUANTUM SO ZU MESSEN, WIE ES IST.", + "IST EINE GURKE, DIE MAN IN EINEM PFLANZENTOPFE18Der nicht durchlocht ist-GEPFLANZT HAT, ÜBER DEN TOPF HINAUS AUSGEWACHSEN, SO IST SIE REIN19Wenn er vorher unrein war: er gilt als mit der Erde verbunden.. R. ŠIMO͑N SPRACH: WESHALB SOLLTE SIE REIN SEIN20Die Wurzel ist ja vom Erdboden getrennt.? VIELMEHR BLEIBT DAS UNREINE BEI SEINER UNREINHEIT UND DAS REINE21Was über den Topf hinaus gewachsen ist.DARF GEGESSEN WERDEN.", + "GEFÄSSE AUS RINDERMIST UND GEFÄSSE AUS ERDE, DURCH DIE WURZELN DRINGEN KÖNNEN22Auch wenn der Boden nicht durchlocht ist., MACHEN SAATEN NICHT EMPFÄNGLICH23Für die Unreinheit, weil sie als mit der Erde verhunden gelten.. DER DURCHLOCHTE PFLANZENTOPF MACHT SAATEN NICHT EMPFÄNGLICH; DER UNDURCHLOCHTE MACHT SAATEN EMPFÄNGLICH. WELCHE GRÖSSE MUSS DAS LOCHHABEN? DASS EIN KLEINES WURZELCHEN DURCHWACHSEN KANN. HAT MAN IHN BIS ZUM RANDE MIT ERDE GEFÜLLT24Einen undurchlochten Pflanzentopf, sodaß er nichts mehr faßt., SO GLEICHT ER EINER PLATTE OHNE RAND." + ], + [ + "MANCHES BENÖTIGT DER BEFÄHIGUNG1Für die Unreinheit, durch Befeuchtung mit einer der Makh. VI,4 genannten Flüssigkeiten. UND NICHT DER BESTIMMUNG2Es als Speise für Menschen zu verwenden., MANCHES DER BESTIMMUNG UND DER BEFÄHIGUNG, MANCHES DER BESTIMMUNG UND NICHT DER BEFÄHIGUNG, UND MANCHES WEDER DER BEFÄHIGUNG NOCH DER BESTIMMUNG. ALLE SPEISEN, DIE FÜR MENSCHEN UNGEEIGNET SIND, BENÖTIGEN DER BEFÄHIGUNG UND NICHT DER BESTIMMUNG.", + "WAS MAN VON EINEM MENSCHEN ABSCHNEIDET, VON EINEM VIEH, VON EINEM WILDE, VOM GEFLÜGEL, VOM AASE EINES UNREINEN VOGELS, TALG IN DÖRFERN3Wo reichlieh Fleisch ist u. Talg fast nicht gegessen wird. Nach einer anderen Erklärung entgegengesetzt: wo das Volk für den Talggenuß zu arm ist., UND ALLE VERSCHIEDENEN FELDKRÄUTER4Die wild wachsen u. in der Regel nicht gegessen werden., AUSGENOMMEN TRÜFFELN UND SCHWÄMME. R. JEHUDA SAGT, AUSGENOMMEN DER WILDE SCHNITTLAUCH, PORTULAK UND DIE MILCHBLUME. R. ŠIMO͑N SAGT, AUSGENOMMEN DIE WILDE ARTISCHOKE. R. JOSE SAGT, AUSGENOMMEN DIE KALISIM5Die Lesart des im Texte gebrauchten Wortes ist so unsicher, daß jeder der von mir benutzten Texte eine andere hat.. DIESE6Die in der Regel nicht gegessen werden. BENÖTIGEN DER BESTIMMUNG UND DER BEFÄHIGUNG.", + "DAS AAS EINES UNREINEN VIEHS ÜBERALL UND DAS AAS [AUCH] EINES REINEN VOGELS IN DEN DÖRFERN7Vgl. S. 207 Anm. 31. BENÖTIGEN DER BESTIMMUNG UND BENÖTIGEN NICHT DER BEFÄHIGUNG. DAS AAS EINES REINEN VIEHS ÜBERALL, DAS AAS EINES REINEN VOGELS UND TALG AUF DEN MÄRKTEN8Wo auch diese zum Essen gekauft werden. BENÖTIGEN WEDER DER BESTIMMUNG NOCH DER BEFÄHIGUNG. R. ŠIMO͑N SAGT, AUCH DAS KAMEL, DER HASE, DAS KANINCHEN UND DAS SCHWEIN9Auch diese werden, selbst verendet, auf den Märkten gekauft..", + "DILL IST, SOBALD ER IM TOPFE EINEN GESCHMACK VERLIEHEN HAT, NICHT MEHR ALS HEBE [VERBOTEN] UND NICHT MEHR ALS SPEISE VERUNREINIGUNGSFÄHIG. DIE TRIEBE DER JUNGEN ZWEIGE10Die oft gegessen werden (cf. Sab. Fol. 103a); nach anderen ist זרדים Pflanzenname, Sperberbaum.UND DES PFEFFERKRAUTES UND DIE BLÄTTER DES WILDEN LAUCHES SIND NICHT EHER ALS SPEISE VERUNREINIGUNGSFÄHIG, ALS BIS SIE SCHMACKHAFT11Wörtl. süß werden.GEMACHT WERDEN. R. ŠIMO͑N SAGT, DASSELBE GELTE AUCH VON DEN KOLOQUINTEN.", + "KOSTWURZ, NELKEN12Nach anderen, Ingwer., WOHLRIECHENDE PFLANZENKÖPFE, POLEI, ASANT, PFEFFER UND SAFRANWÜRFEL DÜRFEN FÜR DEN ERLÖS VOM [ZWEITEN] ZEHNTEN GEKAUFT WERDEN, UND SIE SIND NICHT ALS SPEISE VERUNREINIGUNGSFÄHIG – SO R. A͑QIBA. R. JOḤANAN B. NURI SPRACH ZU IHM: DÜRFEN SIE FÜR DEN ERLÖS VOM [ZWEITEN] ZEHNTEN GEKAUFT WERDEN, WIESO SIND SIE NICHT ALS SPEISE VERUNREINIGUNGSFÄHIG, UND SIND SIE NICHT ALS SPEISE VERUNREINIGUNGSFÄHIG, SO DÜRFEN SIE AUCH NICHT FÜR DEN ERLÖS VOM [ZWEITEN] ZEHNTEN GEKAUFT WERDEN.", + "UNREIFE FEIGEN UND UNREIFE TRAUBEN SIND NACH R. A͑QIBA ALS SPEISE VERUNREINIGUNGSFÄHIG; R. JOḤANAN B. NURI SAGT, NACHDEM SIE ZEHNTPFLICHTIG GEWORDEN SIND. ENTARTETE13Dh. verdorbene; cf. Bm. Fol. 105a.OLIVEN UND WEINTRAUBEN SIND NACH DER SCHULE ŠAMMAJS UNREIN UND NACH DER SCHULE HILLELS REIN. KÜMMEL IST NACH DER SCHULE ŠAMMAJS REIN UND NACH DER SCHULE HILLELS UNREIN. EBENSO HINSICHTLICH DES ZEHNTEN.", + "PALMKOHL GLEICHT IN JEDER HINSICHT DEM HOLZE, NUR DARF ER FÜR DEN ERLÖS DES [ZWEITEN] ZEHNTEN GEKAUFT WERDEN. SCHLECHTE14Nicht ausgereift. DATTELN GELTEN ALS SPEISE, JEDOCH SIND SIE FREI VON DER VERZEHNTUNG.", + "WANN WERDEN FISCHE FÜR DIE UNREINHEIT EMPFÄNGLICH? DIE SCHULE ŠAMMAJS SAGT, SOBALD SIE GEFANGEN WERDEN, UND DIE SCHULE HILLELS SAGT, SOBALD SIE TOT SIND. R. A͑QIBA SAGT, WENN SIE NOCH LEBEN KÖNNEN15Falls man sie zurück ins Wasser setzt; sie sind dann nicht verunreinigungsfähig.. EIN ABGEBROCHENER ZWEIG VON EINEM FEIGENBAUME, DER NOCH AN DER RINDE HAFTET, IST NACH R. JEHUDA REIN; DIE WEISEN SAGEN, WENN ER NOCH LEBEN KANN. EIN AUSGERISSENER GETREIDEHALM, DER NOCH HAFTET, WENN AUCH NUR AN EINEM WINZIGEN WURZELCHEN, IST REIN.", + "DER TALG EINES REINEN VIEHS IST NICHT ALS AAS VERUNREINIGEND, DAHER BENÖTIGT ER16Zur Verunreinigungsfähigkeit als Speise.DE BEFÄHIGUNG. DER TALG EINES UNREINEN VIEHS IST ALS AAS VERUNREINIGEND, DAHER BENÖTIGT ES NICHT DER BEFÄHIGUNG. UNREINE FISCHE UND UNREINE HEUSCHRECKEN BENÖTIGEN IN DÖRFERN DER BESTIMMUNG17Sie zum Essen zu verwenden, weil sie nicht als Nahrungsmittel gelten..", + "EIN BIENENKORB GLEICHT, WIE R. ELIÉZER SAGT, DEM BODEN; MAN SCHREIBE DARAUFHIN EINEN PROSBUL, ER IST AUF SEINEM PLATZE FÜR DIE UNREINHEIT NICHT EMPFÄNGLICH18Weder dieser als Gerät noch der Honig als Speise., UND WER DARAUS AM ŠABBATH [HONIG] NIMMT, IST SCHULDIG. DIE WEISEN SAGEN, ER GLEICHE NICHT DEM BODEN; MAN SCHREIBE DARAUFHIN KEINEN PROSBUL, ER SEI AUF SEINEM PLATZE FÜR DIE UNREINHEIT EMPFÄNGLICH, UND WER DARAUS AM ŠABBATH [HONIG] NIMMT, SEI FREI.", + "WANN WERDEN HONIGWABEN ALS GETRÄNK UNREIN? DIE SCHULE ŠAMMAJS SAGT, SOBALD MAN SIE WÄRMT, UND DIE SCHULE HILLELS SAGT, SOBALD MAN SIE ZERBRICHT.", + "R. JEHOŠUA͑ B. LEVI19Diese Mišna ist ein späterer Abschiußzusatz, fehlt in manchen Ausgaben u. Handschriften, u. RJbL. gehört überhaupt nicht zu den Autoren der Mišna; Syn. Fol. 100a wird sie als palästinensische Agada zitiert.SAGTE: DEREINST WIRD DER HEILIGE, GEPRIESEN SEI ER, JEDEM EINZELNEN GERECHTEN DREIHUNDERTUNDZEHN WELTEN ZUM ERBBESITZE GEBEN, DENN ES HEISST:20Pr. 8,21.daß ich denen, die mich lieben, Seiendes21Das im Texte gebrauchte W. יש hat den Zahlenwert 310.gehe, und ihre Schatzkammern fÜlle ich. R. ŠIMO͑N B. ḤALAPHTA SAGTE; DER HEILIGE, GEPRIESEN SEI ER, FAND FÜR JISRAÉL KEIN ANDERES SEGEN ERHALTENDES GEFÄSS, ALS DEN FRIEDEN, DENN ES HEISST:22Ps. 29,11.der Herr wird seinem Volke Macht geben, der Herr segnet sein Volk mit Frieden," + ] + ], + "sectionNames": [ + "Chapter", + "Mishnah" + ] +} \ No newline at end of file diff --git a/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Oktzin/English/merged.json b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Oktzin/English/merged.json new file mode 100644 index 0000000000000000000000000000000000000000..8ebcf978676bc979b84f1d8651df3676cafaf06f --- /dev/null +++ b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Oktzin/English/merged.json @@ -0,0 +1,57 @@ +{ + "title": "Mishnah Oktzin", + "language": "en", + "versionTitle": "merged", + "versionSource": "https://www.sefaria.org/Mishnah_Oktzin", + "text": [ + [ + "That which serves as a handle but does not protect, both contracts uncleanness and conveys uncleanness; but it is not included. If it protects but is not a handle, it contracts and conveys uncleanness and is included. If it neither protects nor serves as a handle, it neither contracts nor conveys uncleanness.", + "Roots of garlic, onions or leeks that are still moist, or their top-parts, whether they are moist or dry, also the central stalk that is within the edible part, the roots of lettuce, the radish and the turnip, the words of Rabbi Meir. Rabbi Judah says: only the large roots of the radish are included, but its fibrous roots are not included. The roots of the mint, rue, wild herbs and garden herbs that have been uprooted in order to be planted elsewhere, and the spine of an ear of grain, and its husk. Rabbi Elazar says: also the earth covering of roots; All these things contract and convey impurity and are included.", + "The following are both defiled and defile, but do not join together [together with the rest]: Roots of garlic, onions or leeks when they are dry, the stalk that is not within the edible part, the twig of a vine a handbreadth long on either side, the stem of the cluster whatsoever be its length, the tail of the cluster bereft of grapes, the stem of the ‘broom’ of the palm-tree to a length of four handbreadths, the stalk of the ear [of grain] to a length of three handbreadths, and the stalk of all things that are cut, to the length of three handbreadths. In the case of those things not usually cut, their stalks and roots of any size whatsoever. As for the outer husks of grains, they defile and are defiled, but do not join together.", + "The following neither defile nor can they be defiled and they do not join together: The roots of cabbage-stalks, Young shoots of beet growing out of the root, and [similar] such turnip-heads, [And produce whose roots] that are ordinarily cut off but in this case were pulled up [with their roots]. Rabbi Yose declares them all susceptible to contract uncleanness, but he declares insusceptible cabbage-stalks and turnip-heads.", + "Stalks of all foods that have been threshed on the threshing-floor are clean. Rabbi Yose declares them unclean. A sprig of a vine when stripped of its grapes is clean, but if one grape alone is left on it, it is unclean. A twig of a date-tree stripped of its dates is clean, but if one date remains on it, it is unclean. Similarly, with beans, if the pods were stripped from the stem it is clean, but if even one pod alone remains, it is unclean. Rabbi Elazar ben Azariah declares [the stalk] of the broad bean clean, but declares unclean the stalk of other beans, since it is of use when [the pulse] is handled.", + "Stems of figs and dried figs, kelusim, and carobs are both defiled and defile, and they join together. Rabbi Yose says: also the stalks of the gourd. The stems of pears and krutumelin pears, quinces, and crab-apples, the stalks of the gourd and the artichoke [to the length of] one handbreadth. Rabbi Elazar bar Zadok says: two handbreadths; [All] these are defiled and defile; but do not join together. As for other stems, they are neither defiled nor do they defile." + ], + [ + "Leaves of olives pickled together with the olives remain clean, for their pickling was only for the sake of appearances. The fibrous substance on a zucchini and the flower-like substance on it are clean. Rabbi Judah says: that as long as it is still before the merchant, it is unclean.", + "All kinds of pits can be defiled and defile but do not join together. The pits of fresh dates, even when detached [from the edible part], do join together; but those of dried dates do not join together. Accordingly, the stems of dried dates do join together, but that of fresh dates do not join together. If only part of a pit is detached, then only that part near the edible portion joins together. [Similarly] with a bone on which there is flesh, only that part that is close to the edible part joins together. [If a bone] has flesh only upon one of its sides: Rabbi Ishmael says: we take it as though [the flesh] encompasses it like a ring; But the sages say: [only] that part close to the edible part is included [as is the case] for example with savory, hyssop and thyme.", + "If a pomegranate or melon has rotted in part, [what is rotten] does not join together. And if [the fruit] is sound at either end but has rotted in the middle, [what is rotten] does not join together. The stem of a pomegranate does join together, but the fibrous substance in it does not join together. Rabbi Eliezer says: also the comb is not susceptible to uncleanness.", + "All kinds of peels defile and are defiled, and join together. Rabbi Judah says: an onion has three skins: the innermost one whether it is in its entire state or whether it be pierced with holes joins together; the middle one when it is in a whole state joins together, but when it is pierced with holes does not join together; the outermost skin is in either case insusceptible to uncleanness.", + "If one chops up [fruit] for cooking, even if [the chopping had] not been completely finished, it is not regarded as connected. If his intention had been to pickle or to boil it, or to set it on the table, then it is regarded as connected. If he began to take [the pieces] apart, [only] that part of the food which he began to take apart is not considered connected. Nuts that had been strung together, or onions that had been piled together, count as connected. If he began to take the nuts apart, or to strip the onions, they are not connected. [Shells of] nuts and almonds are considered connected [with the edible part] until they are crushed.", + "[The shell of] a roasted egg [is considered connected] until it is cracked. That of a hard-boiled egg [is considered connected] until it is entirely broken up. A marrow-bone serves as connected until it is wholly crushed. A pomegranate that has been divided into sections is connected until it has been knocked with a stick. Similarly, loose stitches of laundrymen or a garment that had been stitched together with threads of kilayim, are connected until one begins to loosen them.", + "The [outer] leaves of vegetables: if they are green they join together, but if they have whitened they not join together. Rabbi Elazar bar Zadok says: the white leaves of cabbage join together because they are edible. So also those of lettuces, because they preserve the edible part.", + "Onion leaves or the offshoots of onions, if there is moisture in them they are to be measured as they are; if there is empty space within them, it must be squeezed tightly together. Spongy bread is measured as it is, but if there is empty space within it, it must be pressed firmly. The flesh of a calf which had swollen, or the flesh of an old [beast] that has shrunken in size, are measured in the condition they are in.", + "A cucumber planted in a pot which grew until it was out of the pot is pure. Rabbi Shimon said: what is its nature to make it clean? Rather, that which has already become unclean remains unclean, and only that which is pure can be eaten.", + "Vessels made of cattle dung or of earth through which the roots can penetrate, do not render the seeds susceptible. A perforated plant-pot does not render seeds susceptible; but if it has no hole, the seeds do become susceptible. What should be the hole's dimension? Such that a small root can push its way through. If it was filled with earth to its brim, it is deemed as a frame without an edge." + ], + [ + "Some things need to be rendered susceptible [to uncleanness] but they do not need intention, [Other things need] intention and to be rendered susceptible. [Other things] need intention, but do not need to be rendered susceptible, [And other things] need neither to be rendered susceptible nor intention. Any food that is meant for people need to be rendered susceptible, but does not need intention.", + "That which has been severed from a human, beast, wild animal, bird, or from the carrion of an unclean bird, and the fat in villages. And all kinds of wild vegetables, except for truffles and mushrooms; Rabbi Judah says, except for field-leeks, purslane and ornithagolum. And Rabbi Shimon says: except for cynara sycaria. Rabbi Yose says: except for muscari comusum. Behold all these need both intention and to be rendered susceptible [to uncleanness].", + "The carrion of an unclean beast at all places, and of a clean bird in villages, need intention but do not need to be rendered susceptible. The carrion of a clean beast in all places, and that of a clean bird and also fat in the market places, require neither intention nor to be rendered susceptible. Rabbi Shimon says: also [the carrion of] the camel, rabbit, hare or pig.", + "The aneth stalk after having given its taste to a dish is no longer subject to the laws of terumah, and also no longer imparts food uncleanness. The young sprouts of hawthorn, of lapidum, or leaves of the wild arum, do not impart food uncleanness until they are sweetened. Rabbi Shimon says: also [the leaves of] the colocynth are like them.", + "Costus, amomum, principal spices, [roots of] crowfoot, asafoetida, pepper and lozenges made of saffron may be bought with tithe money, but they do not convey food uncleanness, the words of Rabbi Akiva. Rabbi Yohanan ben Nuri to him: if they may be bought with [second] tithe money, then why should they not impart food uncleanness? And if they do not impart food uncleanness, then they should also not be bought with [second] tithe money?", + "Unripe figs or grapes: Rabbi Akiva says: they convey food uncleanness; Rabbi Yohanan ben Nuri says: [this is only] when they have reached the season when they are liable to tithes. Olives and grapes that have hardened: Bet Shammai says: they are susceptible to uncleanness, Bet Hillel says: they are insusceptible. Black cumin: Bet Shammai says: is not susceptible, Bet Hillel says: it is susceptible. Similarly [they dispute with regard to their liability to] tithes.", + "The heart of a palm is like wood in every respect, except that it may be bought for [second] tithe money. Unripened dates are considered food, but are exempt from tithes.", + "When do fish become susceptible to uncleanness? Bet Shammai say: after they have been caught. Bet Hillel say: only after they are dead. Rabbi Akiva says: if they can still live. If a branch of a fig tree was broken off, but it was still attached by its bark: Rabbi Judah says: [the fruit] is still not susceptible to uncleanness. But the sages say: [it all depends] whether they could still live. Grain that had been uprooted, but is still attached to the soil even by the smallest of roots, is not susceptible to uncleanness.", + "The fat [of the carcass] of a clean beast is not regarded as unclean with carrion uncleanness; for this reason it must first be made susceptible. The fat of an unclean beast, however, is regarded as unclean with carrion uncleanness; for this reason it need not be made at first susceptible. As for unclean fish and unclean locusts, intention is required in villages.", + "A bee-hive: Rabbi Eliezer says: it is treated as if it were land; and one can write a prozbul on it security, it is also not susceptible to uncleanness as long as it remains in its own place, and the one who scrapes honey from it on Shabbat is liable to a sin-offering. But the sages say: it is not to be treated as if it were land, and one many not write a prozbul on its security; it is susceptible even if it remains in its own place; and the one who scrapes honey from it on Shabbat is exempt [from a sin-offering].", + "When do honeycombs become susceptible to uncleanness on account of their being regarded as liquids? Bet Shammai says: from the moment he begins to smoke the bees out. But Bet Hillel says: once he breaks up the honeycomb.", + "Rabbi Yehoshua ben Levi said: In the world to come the Holy One, Blessed be He, will make each righteous person inherit three hundred and ten worlds, for it is written: \"That I may cause those that love me to inherit yesh (numerical value of; and that I may fill their treasuries\" (Proverbs 8:21. Rabbi Shimon ben Halafta said: the Holy One, Blessed be He, found no vessel that could contain blessing for Israel save that of peace, as it is written: \"The Lord will give strength unto his people; the Lord will bless his people with peace\" (Psalms 29:11)." + ] + ], + "versions": [ + [ + "Mishnah Yomit by Dr. Joshua Kulp", + "http://learn.conservativeyeshiva.org/mishnah/" + ] + ], + "heTitle": "משנה עוקצים", + "categories": [ + "Mishnah", + "Seder Tahorot" + ], + "sectionNames": [ + "Chapter", + "Mishnah" + ] +} \ No newline at end of file diff --git a/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Oktzin/Hebrew/merged.json b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Oktzin/Hebrew/merged.json new file mode 100644 index 0000000000000000000000000000000000000000..fafb1ef1aa97569405c96b0167a01bb36e8e7ab2 --- /dev/null +++ b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Oktzin/Hebrew/merged.json @@ -0,0 +1,57 @@ +{ + "title": "Mishnah Oktzin", + "language": "he", + "versionTitle": "merged", + "versionSource": "https://www.sefaria.org/Mishnah_Oktzin", + "text": [ + [ + "כֹּל שֶׁהוּא יָד וְלֹא שׁוֹמֵר, מִטַּמֵּא וּמְטַמֵּא וְלֹא מִצְטָרֵף. שׁוֹמֵר, אַף עַל פִּי שֶׁאֵינוֹ יָד, מִטַּמֵּא וּמְטַמֵּא וּמִצְטָרֵף. לֹא שׁוֹמֵר וְלֹא יָד, לֹא מִטַּמֵּא וְלֹא מְטַמֵּא: \n", + "שָׁרְשֵׁי הַשּׁוּם וְהַבְּצָלִים וְהַקַּפְלוֹטוֹת בִּזְמַן שֶׁהֵן לַחִין, וְהַפִּטְמָא שֶׁלָּהֶן בֵּין לַחָה בֵּין יְבֵשָׁה, וְהָעַמּוּד שֶׁהוּא מְכֻוָּן כְּנֶגֶד הָאֹכֶל, שָׁרְשֵׁי הַחֲזָרִים וְהַצְּנוֹן וְהַנָּפוּס, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, שֹׁרֶשׁ צְנוֹן גָּדוֹל מִצְטָרֵף, וְהַסִּיב שֶׁלּוֹ, אֵינוֹ מִצְטָרֵף. שָׁרְשֵׁי הַמִּתְנָא וְהַפֵּיגָם וְיַרְקוֹת שָׂדֶה וְיַרְקוֹת גִּנָּה שֶׁעֲקָרָן לְשָׁתְלָן, וְהַשִּׁדְרָה שֶׁל שִׁבֹּלֶת וְהַלְּבוּשׁ שֶׁלָּהּ, רַבִּי אֶלְעָזָר אוֹמֵר, אַף הַסִּיג שֶׁל רְצָפוֹת, הֲרֵי אֵלּוּ מִטַּמְּאִין וּמְטַמְּאִים וּמִצְטָרְפִין: \n", + "אֵלּוּ מִטַּמְּאִין וּמְטַמְּאִין וְלֹא מִצְטָרְפִין. שָׁרְשֵׁי הַשּׁוּם וְהַבְּצָלִים וְהַקַּפְלוֹטוֹת בִּזְמַן שֶׁהֵם יְבֵשִׁים, וְהָעַמּוּד שֶׁאֵינוֹ מְכֻוָּן כְּנֶגֶד הָאֹכֶל, וְיַד הַפַּרְכִּיל טֶפַח מִכָּאן וְטֶפַח מִכָּאן, יַד הָאֶשְׁכּוֹל כָּל שֶׁהוּא, וְזָנָב שֶׁל אֶשְׁכּוֹל שֶׁרִקְּנוֹ, וְיַד הַמַּכְבֵּד שֶׁל תְּמָרָה אַרְבָּעָה טְפָחִים, וְקָנֶה שֶׁל שִׁבֹּלֶת שְׁלשָׁה טְפָחִים, וְיַד כָּל הַנִּקְצָרִים שְׁלשָׁה, וְשֶׁאֵין דַּרְכָּן לִקָּצֵר יְדֵיהֶם וְשָׁרְשֵׁיהֶם כָּל שֶׁהֵן, וּמַלְעִין שֶׁל שִׁבֳּלִין, הֲרֵי אֵלּוּ מִטַּמְּאִים וּמְטַמְּאִין וְלֹא מִצְטָרְפִין: \n", + "אֵלּוּ לֹא מִטַּמְּאִין וְלֹא מְטַמְּאִין וְלֹא מִצְטָרְפִין. שָׁרְשֵׁי קוֹלְסֵי הַכְּרוּב, וְחֻלְפוֹת תְּרָדִים, וְהַלֶּפֶת, אֵת שֶׁדַּרְכָּם לִגָּזֵז וְנֶעֱקְרוּ. רַבִּי יוֹסֵי מְטַמֵּא בְכֻלָּן וּמְטַהֵר בְּשָׁרְשֵׁי קוֹלְסֵי הַכְּרוּב וְהַלָּפֶת: \n", + "כָּל יְדוֹת הָאֳכָלִין שֶׁבְּסָסָן בַּגֹּרֶן, טְהוֹרִים. רַבִּי יוֹסֵי מְטַמֵּא. פְּסִיגָה שֶׁל אֶשְׁכּוֹל שֶׁרִקְּנָהּ, טְהוֹרָה. שִׁיֵּר בָּהּ גַּרְגִּיר אֶחָד, טְמֵאָה. שַׁרְבִיט שֶׁל תְּמָרָה שֶׁרִקְּנוֹ, טָהוֹר. שִׁיֵּר בּוֹ תְּמָרָה אַחַת, טָמֵא. וְכֵן בַּקִּטְנִיּוֹת, שַׁרְבִיט שֶׁרִקְּנוֹ, טָהוֹר. שִׁיֵּר בּוֹ גַּרְגִּיר אֶחָד, טָמֵא. רַבִּי אֶלְעָזָר בֶּן עֲזַרְיָה מְטַהֵר בְּשֶׁל פּוֹל וּמְטַמֵּא בְּשֶׁל קִטְנִיּוֹת, מִפְּנֵי שֶׁהוּא רוֹצֶה בְּמִשְׁמוּשָׁן: \n", + "עֳקָצֵי תְאֵנִים וּגְרוֹגָרוֹת וְהַכְּלוּסִים וְהֶחָרוּבִים, הֲרֵי אֵלּוּ מִטַּמְּאִין וּמְטַמְּאִין וּמִצְטָרְפִין. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, אַף עֹקֶץ דְּלָעַת. עֳקָצֵי הָאַגָּסִין וְהַקְּרֻסְטְמֵלִין וְהַפְּרִישִׁין וְהָעֻזְרָדִין, עֹקֶץ דְּלַעַת טֶפַח, עֹקֶץ קוּנְרָס טֶפַח, רַבִּי אֶלְעָזָר בְּרַבִּי צָדוֹק אוֹמֵר, טְפָחַיִם, הֲרֵי אֵלּוּ מִטַּמְּאִין וּמְטַמְּאִין וְלֹא מִצְטָרְפִים. וּשְׁאָר כָּל הָעֳקָצִים, לֹא מִטַּמְּאִין וְלֹא מְטַמְּאִין: \n" + ], + [ + "זֵיתִים שֶׁכְּבָשָׁן בְּטַרְפֵיהֶן, טְהוֹרִים, לְפִי שֶׁלֹּא כְבָשָׁן אֶלָּא לְמַרְאֶה. כְּשׁוּת שֶׁל קִשּׁוּת וְהַנֵּץ שֶׁלָּהּ, טְהוֹרָה. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, כָּל זְמַן שֶׁהִיא לִפְנֵי הַתַּגָּר, טְמֵאָה: \n", + "כָּל הַגַּלְעִינִין מִטַּמְּאוֹת וּמְטַמְּאוֹת וְלֹא מִצְטָרְפוֹת. גַּלְעִינָה שֶׁל רֹטֶב, אַף עַל פִּי יוֹצְאָה, מִצְטָרֶפֶת. שֶׁל יְבֵשָׁה, אֵינָהּ מִצְטָרֶפֶת. לְפִיכָךְ, חוֹתָל שֶׁל יְבֵשָׁה, מִצְטָרֵף. וְשֶׁל רֹטֶב, אֵינוֹ מִצְטָרֵף. גַּלְעִינָה שֶׁמִּקְצָתָהּ יוֹצְאָה, שֶׁכְּנֶגֶד הָאֹכֶל, מִצְטָרֵף. עֶצֶם שֶׁיֵּשׁ עָלָיו בָּשָׂר, שֶׁכְּנֶגֶד הָאֹכֶל, מִצְטָרֵף. הָיָה עָלָיו מִצַּד אֶחָד, רַבִּי יִשְׁמָעֵאל אוֹמֵר, רוֹאִין אוֹתוֹ כְּאִלּוּ הוּא מַקִּיפוֹ בְטַבַּעַת. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, שֶׁכְּנֶגֶד הָאֹכֶל, מִצְטָרֵף, כְּגוֹן הַסִּיאָה וְהָאֵזוֹב וְהַקּוֹרָנִית: \n", + "הָרִמּוֹן וְהָאֲבַטִּיחַ שֶׁנִּמּוֹק מִקְצָתוֹ, אֵינוֹ מִצְטָרֵף. שָׁלֵם מִכָּאן וּמִכָּאן וְנִמּוֹק מִן הָאֶמְצַע, אֵינוֹ מִצְטָרֵף. הַפִּטְמָא שֶׁל רִמּוֹן, מִצְטָרֶפֶת. וְהַנֵּץ שֶׁלּוֹ אֵינוֹ מִצְטָרֵף. רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, אַף הַמַּסְרֵק טָהוֹר: \n", + "כָּל הַקְּלִפִּין מִטַּמְּאוֹת וּמְטַמְּאוֹת וּמִצְטָרְפוֹת. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, שְׁלשָׁה קְלִפִּין בַּבָּצָל. הַפְּנִימִית, בֵּין שְׁלֵמָה בֵּין קְדוּרָה, מִצְטָרֶפֶת. הָאֶמְצָעִית, שְׁלֵמָה מִצְטָרֶפֶת, וּקְדוּרָה אֵינָהּ מִצְטָרֶפֶת. וְהַחִיצוֹנָה, בֵּין כָּךְ וּבֵין כָּךְ, טְהוֹרָה: \n", + "הַמְחַתֵּךְ לְבַשֵּׁל, אַף עַל פִּי שֶׁלֹּא מֵרַק, אֵינוֹ חִבּוּר. לִכְבֹּשׁ וְלִשְׁלֹק וּלְהַנִּיחַ עַל הַשֻּׁלְחָן, חִבּוּר. הִתְחִיל לְפָרֵק, אֹכֶל שֶׁהִתְחִיל בּוֹ, אֵינוֹ חִבּוּר. הָאֱגוֹזִים שֶׁאֲמָנָן, וְהַבְּצָלִים שֶׁחֲמָרָן, הֲרֵי אֵלּוּ חִבּוּר. הִתְחִיל לְפָרֵק בָּאֱגוֹזִים וּלְפַקֵּל בַּבְּצָלִים, אֵינוֹ חִבּוּר. הָאֱגוֹזִים וְהַשְּׁקֵדִים, חִבּוּר, עַד שֶׁיְּרַסֵּס: \n", + "בֵּיצָה מְגֻלְגֶּלֶת, עַד שֶׁיָּגוֹס. וּשְׁלוּקָה, עַד שֶׁיְּרַסֵּס. עֶצֶם שֶׁיֶּשׁ בּוֹ מֹחַ, חִבּוּר, עַד שֶׁיְּרַסֵּס. הָרִמּוֹן שֶׁפְּרָדוֹ, חִבּוּר עַד שֶׁיַּקִּישׁ עָלָיו בְּקָנֶה. כַּיּוֹצֵא בוֹ, שְׁלַל הַכּוֹבְסִין וְהַבֶּגֶד שֶׁהוּא תָפוּר בְּכִלְאַיִם, חִבּוּר, עַד שֶׁיַּתְחִיל לְהַתִּיר: \n", + "עֲלֵי יְרָקוֹת יְרֻקִּים, מִצְטָרְפִין. וּלְבָנִים, אֵינָן מִצְטָרְפִין. רַבִּי אֶלְעָזָר בַּר צָדוֹק אוֹמֵר, הַלְּבָנִים מִצְטָרְפִים בַּכְּרוּב, מִפְּנֵי שֶׁהֵן אֹכֶל. וּבַחֲזָרִים, מִפְּנֵי שֶׁהֵן מְשַׁמְּרִין אֶת הָאֹכֶל: \n", + "עֲלֵי בְצָלִים וּבְנֵי בְצָלִים, אִם יֵשׁ בָּהֶן רִיר, מִשְׁתַּעֲרִין בִּכְמוֹת שֶׁהֵן. אִם יֵשׁ בָּהֶן חָלָל, מְמַעֵךְ אֶת חֲלָלָן. פַּת סְפוֹגָנִית, מִשְׁתַּעֶרֶת בִּכְמוֹת שֶׁהִיא. אִם יֶשׁ בָּהּ חָלָל, מְמַעֵךְ אֶת חֲלָלָהּ. בְּשַׂר הָעֵגֶל שֶׁנִּתְפַּח וּבְשַׂר זְקֵנָה שֶׁנִּתְמַעֵט, מִשְׁתַּעֲרִין בִּכְמוֹת שֶׁהֵן: \n", + "קִשּׁוּת שֶׁנְּטָעָהּ בְּעָצִיץ וְהִגְדִּילָה וְיָצְאָה חוּץ לֶעָצִיץ, טְהוֹרָה. אָמַר רַבִּי שִׁמְעוֹן, מַה טִּיבָהּ לִטָּהֵר. אֶלָּא הַטָּמֵא בְּטֻמְאָתוֹ, וְהַטָּהוֹר יֵאָכֵל: \n", + "כְּלֵי גְלָלִים וּכְלֵי אֲדָמָה, שֶׁהַשָּׁרָשִׁים יְכוֹלִין לָצֵאת בָּהֶן, אֵינָם מַכְשִׁירִים אֶת הַזְּרָעִים. עָצִיץ נָקוּב אֵינוֹ מַכְשִׁיר אֶת הַזְּרָעִים. וְשֶׁאֵינוֹ נָקוּב, מַכְשִׁיר אֶת הַזְּרָעִים. כַּמָּה הוּא שִׁעוּרוֹ שֶׁל נֶקֶב, כְּדֵי שֶׁיֵּצֵא בוֹ שֹׁרֶשׁ קָטָן. מִלְאָהוּ עָפָר עַד שְׂפָתוֹ, הֲרֵי הוּא כְטַבְלָא שֶׁאֵין לָהּ לִזְבֵּז: \n" + ], + [ + "יֵשׁ צְרִיכִין הֶכְשֵׁר וְאֵינָן צְרִיכִים מַחֲשָׁבָה, מַחֲשָׁבָה וְהֶכְשֵׁר, מַחֲשָׁבָה וְלֹא הֶכְשֵׁר, לֹא הֶכְשֵׁר וְלֹא מַחֲשָׁבָה. כָּל הָאֳכָלִים הַמְיֻחָדִים לָאָדָם צְרִיכִין הֶכְשֵׁר וְאֵינָן צְרִיכִים מַחֲשָׁבָה: \n", + "הַחוֹתֵךְ מִן הָאָדָם, וּמִן הַבְּהֵמָה, וּמִן הַחַיָּה, וּמִן הָעוֹפוֹת, מִנִּבְלַת הָעוֹף הַטָּמֵא, וְהַחֵלֶב בַּכְּפָרִים, וּשְׁאָר כָּל יַרְקוֹת שָׂדֶה חוּץ מִשְּׁמַרְקָעִים וּפִטְרִיּוֹת. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, חוּץ מִכְּרֵשֵׁי שָׂדֶה וְהָרְגִילָה וְנֵץ הֶחָלָב. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, חוּץ מִן הָעַכָּבִיּוֹת. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, חוּץ מִן הַכְּלוּסִין, הֲרֵי אֵלּוּ צְרִיכִין מַחֲשָׁבָה וְהֶכְשֵׁר: \n", + "נִבְלַת בְּהֵמָה טְמֵאָה בְּכָל מָקוֹם וְנִבְלַת הָעוֹף הַטָּהוֹר בַּכְּפָרִים, צְרִיכִין מַחֲשָׁבָה וְאֵינָן צְרִיכִין הֶכְשֵׁר. נִבְלַת בְּהֵמָה טְהוֹרָה בְּכָל מָקוֹם, וְנִבְלַת הָעוֹף הַטָּהוֹר וְהַחֵלֶב בַּשְּׁוָקִים, אֵינָן צְרִיכִין מַחֲשָׁבָה וְלֹא הֶכְשֵׁר. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, אַף הַגָּמָל וְהָאַרְנֶבֶת וְהַשָּׁפָן וְהַחֲזִיר: \n", + "הַשֶּׁבֶת, מִשֶּׁנָּתַן טַעְמוֹ בַּקְּדֵרָה, אֵין בּוֹ מִשּׁוּם תְּרוּמָה, וְאֵינוֹ מִטַּמֵּא טֻמְאַת אֳכָלִים. לוּלְבֵי זְרָדִים וְשֶׁל עֲדָל וַעֲלֵי הַלּוּף הַשּׁוֹטֶה, אֵינָן מִטַּמְּאִין טֻמְאַת אֳכָלִים עַד שֶׁיִּמְתֹּקוּ. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, אַף שֶׁל פַּקּוּעוֹת כַּיּוֹצֵא בָהֶם: \n", + "הַקֹּשְׁטְ, וְהַחֶמֶס, וְרָאשֵׁי בְשָׂמִים, הַתִּיאָה, וְהַחִלְתִּית, וְהַפִּלְפְּלִין, וְחַלּוֹת חָרִיעַ, נִלְקָחִים בְּכֶסֶף מַעֲשֵׂר וְאֵינָן מִטַּמְּאִין טֻמְאַת אֳכָלִין, דִּבְרֵי רַבִּי עֲקִיבָא. אָמַר לוֹ רַבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי, אִם נִלְקָחִים בְּכֶסֶף מַעֲשֵׂר, מִפְּנֵי מָה אֵינָן מִטַּמְּאִין טֻמְאַת אֳכָלִין. וְאִם אֵינָן מִטַּמְּאִין טֻמְאַת אֳכָלִים, אַף הֵם לֹא יִלָּקְחוּ בְכֶסֶף מַעֲשֵׂר: \n", + "הַפַּגִּין וְהַבֹּסֶר, רַבִּי עֲקִיבָא מְטַמֵּא טֻמְאַת אֳכָלִין. רַבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי אוֹמֵר, מִשֶּׁיָּבֹאוּ לְעוֹנַת הַמַּעַשְׂרוֹת. פְּרִיצֵי זֵיתִים וַעֲנָבִים, בֵּית שַׁמַּאי מְטַמְּאִין וּבֵית הִלֵּל מְטַהֲרִין. הַקֶּצַח, בֵּית שַׁמַּאי מְטַהֲרִין, וּבֵית הִלֵּל מְטַמְּאִין. וְכֵן לַמַּעַשְׂרוֹת: \n", + "הַקּוֹר, הֲרֵי הוּא כְעֵץ לְכָל דָּבָר, אֶלָּא שֶׁהוּא נִלְקָח בְּכֶסֶף מַעֲשֵׂר. כַּפְנִיּוֹת, אֳכָלִין, וּפְטוּרוֹת מִן הַמַּעַשְׂרוֹת: \n", + "דָּגִים מֵאֵימָתַי מְקַבְּלִין טֻמְאָה, בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, מִשֶּׁיִּצֹּדוּ. וּבֵית הִלֵּל אוֹמְרִים, מִשֶּׁיָּמוּתוּ. רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, אִם יְכוֹלִין לִחְיוֹת. יִחוּר שֶׁל תְּאֵנָה שֶׁנִּפְשַׁח וּמְעֹרֶה בַקְּלִפָּה, רַבִּי יְהוּדָה מְטַהֵר. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, אִם יָכוֹל לִחְיוֹת. תְּבוּאָה שֶׁנֶּעֶקְרָה וּמְעֹרָה אֲפִלּוּ בְשֹׁרֶשׁ קָטָן, טְהוֹרָה: \n", + "חֵלֶב בְּהֵמָה טְהוֹרָה, אֵינוֹ מִטַּמֵּא טֻמְאַת נְבֵלוֹת, לְפִיכָךְ הוּא צָרִיךְ הֶכְשֵׁר. חֵלֶב בְּהֵמָה טְמֵאָה, מִטַּמֵּא טֻמְאַת נְבֵלוֹת, לְפִיכָךְ אֵינוֹ צָרִיךְ הֶכְשֵׁר. דָּגִים טְמֵאִים וַחֲגָבִים טְמֵאִים, צְרִיכִין מַחֲשָׁבָה בַּכְּפָרִים: \n", + "כַּוֶּרֶת דְּבוֹרִים, רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, הֲרֵי הִיא כְקַרְקַע, וְכוֹתְבִין עָלֶיהָ פְּרוֹזְבּוּל, וְאֵינָהּ מְקַבֶּלֶת טֻמְאָה בִמְקוֹמָהּ, וְהָרוֹדֶה מִמֶּנָּה בְּשַׁבָּת חַיָּב חַטָּאת. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, אֵינָהּ כְּקַרְקַע, וְאֵין כּוֹתְבִים עָלֶיהָ פְּרוֹזְבּוּל, וּמְקַבֶּלֶת טֻמְאָה בִמְקוֹמָהּ, וְהָרוֹדֶה מִמֶּנָּה בְּשַׁבָּת פָּטוּר: \n", + "חַלּוֹת דְּבַשׁ, מֵאֵימָתַי מִטַּמְּאוֹת מִשּׁוּם מַשְׁקֶה. בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, מִשֶּׁיְּחַרְחֵר. בֵּית הִלֵּל אוֹמְרִים, מִשֶּׁיְּרַסֵּק: \n", + "אָמַר רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ בֶּן לֵוִי, עָתִיד הַקָּדוֹשׁ בָּרוּךְ הוּא לְהַנְחִיל לְכָל צַדִּיק וְצַדִּיק שְׁלשׁ מֵאוֹת וַעֲשָׂרָה עוֹלָמוֹת, שֶׁנֶּאֱמַר (משלי ח), לְהַנְחִיל אֹהֲבַי יֵשׁ וְאֹצְרֹתֵיהֶם אֲמַלֵּא. אָמַר רַבִּי שִׁמְעוֹן בֶּן חֲלַפְתָּא, לֹא מָצָא הַקָּדוֹשׁ בָּרוּךְ הוּא כְּלִי מַחֲזִיק בְּרָכָה לְיִשְׂרָאֵל אֶלָּא הַשָּׁלוֹם, שֶׁנֶּאֱמַר (תהלים כט), ה' עֹז לְעַמּוֹ יִתֵּן ה' יְבָרֵךְ אֶת עַמּוֹ בַשָּׁלוֹם: \n" + ] + ], + "versions": [ + [ + "Torat Emet 357", + "http://www.toratemetfreeware.com/index.html?downloads" + ] + ], + "heTitle": "משנה עוקצים", + "categories": [ + "Mishnah", + "Seder Tahorot" + ], + "sectionNames": [ + "Chapter", + "Mishnah" + ] +} \ No newline at end of file diff --git "a/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Tahorot/English/Mischnajot mit deutscher \303\234bersetzung und Erkl\303\244rung. 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Ordnung Moed, von Eduard Baneth. 1887-1927.
Ordnung Naschim, von Marcus Petuchowski u. Simon Schlesinger. 1896-1933.
Ordnung Nesikin, von David Hoffmann. 1893-1898.
Ordnung Kodaschim, von John Cohn. 1910-1925.
Ordnung Toharot, von David Hoffmann, John Cohn und Moses Auerbach. 1910-1933.", + "actualLanguage": "de", + "languageFamilyName": "german", + "isBaseText": false, + "isSource": false, + "direction": "ltr", + "heTitle": "משנה טהרות", + "categories": [ + "Mishnah", + "Seder Tahorot" + ], + "text": [ + [ + "1 Sebachim 105 b. Dreizehn Dinge2 Wie die Zahl 13 aus der nachfolgenden Aufzählung herauskommt, darüber gehen die Ansichten der Erklärer auseinander (s. Maim., ר״ש und יו״ב). gelten für das Aas3 Die Bestimmungen über das von dem noch lebenden Tiere abgetrennte Glied und über die Wirkung des Schlachtens bei einem Tiere, das trefa ist, betreffen eigentlich nicht das Aas, werden aber trotzdem mit aufgezählt. von reinem Geflügel: Man muss die Absicht gehabt haben, [es zu essen,]4 Aas von für den Genuss erlaubtem Geflügel verunreinigt nur den Menschen, der es geniesst, und macht ihn, während er es herunterschluckt, zum אב הטומאה und die Kleider, die er dabei trägt oder Kleider und Geräte, die er berührt, unrein ersten Grades. In grossen Städten, wo es genug Leute gibt, die auch solches Aas essen, gilt es, auch ohne dass man die Absicht gehabt hat, es zu geniessen, als Speise und als unrein ersten Grades, nur auf jüdischen Dörfern, wo solches Aas nicht gegessen zu werden pflegt, bedarf es erst der ausdrücklichen Absicht, es zu geniessen. es bedarf nicht des Empfänglichwerdens5 Solches Aas ist unrein, ohne dass eine Flüssigkeit darauf gefallen und ohne dass es von einer Unreinheit berührt worden ist., es verunreinigt, wie Speisen6 Unreine. verunreinigen, bei Eigrösse7 Wenn ein Stück davon, das so gross wie ein Ei ist, an andere Speisen anrührt, werden diese dadurch unrein zweiten Grades., im Schlunde bei Olivengrösse8 Auch wenn es nicht ausdrücklich zum Essen bestimmt worden war, verunreinigt es, wenn es soviel wie eine Olive ist, denjenigen, der es isst, in dem Augenblick, wo es sich in seinem Schlund befindet, dass er אב הטומאה wird und die Kleider, die er in diesem Augenblick trägt oder berührt, unrein ersten Grades werden. Nachdem er es hinuntergeschluckt hat, ist er nur unrein ersten Grades und verunreinigt nicht mehr die Gegenstände, die er berührt., wer es isst, bleibt bis zum Sonnenuntergang unrein9 Auch nachdem er sich durch ein Tauchbad gereinigt bat., man wird schuldig10 Das für das Betreten des Heiligtums in Unreinheit vorgeschriebene Schuldopfer zu bringen (s. Lev. 5, 3),, dadurch dass man, [nachdem man es gegessen hat,] das Heiligtum betritt, man verbrennt die von ihm verunreinigte Hebe11 Wenn der, der davon gegessen hat, Hebe berührt hat, muss diese verbrannt werden, weil er unrein ersten Grades war und die Hebe durch seine Berührung unrein zweiten Grades geworden ist; ebenso wenn das Aas, nachdem man es zum Essen bestimmt hatte, an Hebe angerührt hat, aus demselben Grunde, weil solches Aas auch als unrein ersten Grades gilt (s. oben Note 4)., wer ein vom noch lebenden Tiere abgelöstes Glied12 Wenn es einschliesslich der Knochen und Adern so viel wie eine Olive ist, wenn auch nicht eine Olivengrösse Fleisch daran ist. davon13 Von einem reinen Vogel. geniesst, erhält die vierzig Geisselhiebe14 Im Gegensatz zu der von R. Meïr vertretenen Ansicht (Chullin 102 a), dass das Verbot von אבר מן החי sich nur auf zum Essen erlaubtes Vieh erstreckt, auf Geflügel dagegen überhaupt nicht., durch das Schlachten oder Abdrücken15 Der Halsröhren bei den Vogelopfern im Heiligtum. bleibt es, [auch] wenn es trefa ist, rein16 Trotzdem es, da es trefa ist, nicht für den Genuss erlaubt geworden ist, bat das Schlachten oder Abdrücken doch die Wirkung, dass es nicht, wie wenn es von selbst verendet wäre, Aas wird., dies sind die Worte des R. Meïr; R. Jehuda sagt: Es bleibt nicht rein17 Sondern gilt als Aas.; R. Jose sagt: Wenn man es schlachtet, bleibt es rein, nicht aber, wenn man es abdrückt18 Die Begründung zu diesen verschiedenen Ansichten s. Sebachim VII Note 54—66..", + "Die Federn19 Nach Maim, die kleinen Federn, die nach dem Abrupfen der grossen Federn Zurückbleiben. und der Flaum20 Die unmittelbar auf der Haut liegenden Flaumfedern. nehmen Unreinheit an und verunreinigen21 Nach ר״ש, Bart. und יו״ב sind auch hier nicht die Federn von einem Aas gemeint, sondern die Federn an einem geschlachteten reinen Vogel, diese werden als Griff (יד) für das darunter liegende Fleisch betrachtet, und nach Ukzin I, 1 wird das Fleisch unrein, wenn an den Griff eine Unreinheit angerührt hat, und wenn das Fleisch unrein ist, verunreinigt schon das Berühren des Griffs. Nach תוי״ט und א״ר meint die Mischna die Federn an einem Aas, das man zum Essen bestimmt hat, sie werden dadurch ebenso wie das Fleisch unrein und verunreinigen, weil sie als Griff für das Fleisch dienen., werden aber nicht mit hinzugerechnet22 Wenn das Fleisch erst mit den Federn zusammen Eigrösse hat, bzw. Olivengrösse inbezug auf die Verunreinigung beim Verschlingen.; R. Ismael sagt: Der Flaum wird mit hinzugerechnet23 Weil diese Flaumfedern nicht als Griff gelten, sondern als Schutz (שוטר) s. Ukzin I, 1.. Der Schnabel24 Die innere Fleischseite desselben. und die Nägel25 So weit sie im Fleisch drinstecken (Chullin 121 a). nehmen Unreinheit an und verunreinigen und werden mit hinzugerechnet; R. Jose sagt: Auch die Flügel-Ansätze und der Schwanz-Ansatz26 Die man gewöhnlich beim Abrupfen der Federn mit herauszuschneiden pflegt. werden mit hinzugerechnet, weil man sie bei gemästeten [Tieren27 Weil sie weicher und zarter sind. ] daranlässt28 Deshalb gelten sie auch bei nicht gemästeten als geniessbar..", + "Beim Aas von unreinen Vögeln muss man die Absicht gehabt haben, [es zu geniessen,]29 Selbst in grossen Städten, wo Aas von reinem Geflügel auch ohne besondere Absicht als Speise gilt, weil solches von unreinem Geflügel selbst von Nichtjuden nicht gegessen zu werden pflegt. es muss erst empfänglich gemacht worden sein30 Wie jede andere Speise, dadurch dass Flüssigkeit darauf gefallen und es dann verunreinigt worden ist, weil eine Eigenunreinheit ihm überhaupt nicht anhaftet., es verunreinigt31 Nachdem man es zum Genuss bestimmt hat und es durch Berührung einer Unreinheit unrein geworden ist., wie Speisen verunreinigen, bei Eigrösse, macht den Körper untauglich32 Der Körper dessen, der davon isst, wird unrein zweiten Grades (s. weiter 11, 2) und darf Hebe deshalb nicht essen noch berühren. bei Grösse eines halben Halbbrotes33 Das sind nach Raschi zwei, nach Maim. anderthalb Eigrössen (s. Meïla IV Note 44 und 45)., beim Verschlingen einer Olivengrösse davon verunreinigt es nicht34 Weil der auf diese Art der Verunreinigung bezogene Schriftvers (Lev. 17, 15) sich nur auf Aas vom zum Genuss erlaubten Tieren bezieht., man braucht, wenn man es gegessen hat, nicht den Sonnenuntergang abzuwarten35 S. Para XI, 5., man macht sich nicht schuldig, wenn man, [nachdem man es gegessen hat,] das Heiligtum betritt36 Weil seine Unreinheit nur auf einer rabbinischen Verordnung beruht., aber man verbrennt von ihm verunreinigte Hebe37 Trotzdem im allgemeinen Hebe, die nur nach rabbinischer Verordnung unrein geworden ist, nicht verbrannt werden darf., wer ein vom noch lebenden Tier abgelöstes Glied davon geniesst, erhält nicht die vierzig Geisseltbiebe38 Für das Essen von אבר מן החי, weil dieses Verbot sich nur auf zum Essen erlaubte Tiere bezieht (s Chullin 102 a)., es wird nicht durch das Schlachten rein39 Es kann nicht gemeint sein, dass das Schlachten nicht die Wirkung hat, dass dadurch das Tier nicht als Aas unrein wird, da ja das Aas von unreinem Geflügel überhaupt nicht unrein ist Vielmehr ist gemeint: während bei reinen Tieren, sobald sie geschlachtet sind, das Verbot von אבר מן החי selbst für den Nichtisraeliten aufhört, auch wenn das Tier noch zappelt und noch nicht ganz tot ist, weil es für den Israeliten zum Genuss erlaubt ist, sobald es geschlachtet ist, bleibt hier auch nach dem Schlachten das Verbot von אבר מן החי für den Nichtisraeliten bestehen, bis das Tier vollständig tot ist, weil es für den Israeliten als unreines Tier für den Genuss überhaupt verboten ist. Der oben erwähnte Grundsatz, dass das Verbot von אבר מן החי sich nur auf zum Genuss erlaubte Tiere bezieht, gilt nur für Israeliten, für Nichtisraeliten besteht dieses Verbot auch für unreine Tiere., die Federn und der Flaum nehmen Unreinheit an und verunreinigen und werden mit hinzugerechnet40 Weil man pflegt, sie als Schutz auf dem Geflügel zu lassen, damit das Fleisch länger frisch bleibt, da es nur wenig Leute gibt, die es essen (s. oben Note 29), und alles, was als Schatz (שומר) dient, nach Ukzin I, 1 mit hinzugerechnet wird (רא״ש)., der Schnabel und die Nägel nehmen Unreinheit an und verunreinigen und werden mit hinzugerechnet41 S. oben Note 24 und 25..", + "42 Chullin IX, 1. Beim Vieh werden die Haut43 Wenn man beim Abziehen der Haut ein Stück Fleisch, das weniger als ein Ei gross ist, absichtlich daran gelassen hat., der Fleischsaft44 רוטב ist die Brühe; hier ist damit der beim Kochen aus dem Fleisch ausgeschiedene Fleischsaft gemeint, der zu einer festen Masse geronnen ist und deshalb für sich allein nicht gegessen zu werden pflegt, wohl aber zusammen mit dem Fleische., der Bodensatz45 S. Sebachim III, Note 24, die beim Kochen am Boden sich ansetzende Mischung von Gewürzen und anderen Zutaten, die für sich allein nicht gegessen zu werden pflegen., das Abgeschabte46 Die beim Abhäuten stellenweise an der Haut unabsichtlich hängen gebliebenen kleinen Fleischteile; nach anderen Erklärungen die sehr harte Halsader und die äussere Rückenmarkshaut.,die Knochen47 In denen sich Mark befindet, nach Maim. (הלכות טומאת אוכלין IV, 4) auch andere Knochen, an denen sich noch angewachsenes Fleisch befindet., die Adern, die Hörner und die Klauen48 So weit sie so weich sind, dass, wenn man hineinschneidet, Blut herausfliesst. mit hinzugerechnet49 Zu einem Stück Fleisch, das weniger als ein Ei gross ist, ebenso die Knochen zu dem in ihnen enthaltenen Mark, wenn diese nicht Eigrösse hat. inbezug auf Speisenunreinheit50 Die hier angeführten Dinge sind aber keine eigentlichen Speisen, da sie teils, wie die Haut und die Knochen gar nicht, teils, wie der Fleischsaft und die Adern, nur mit dem Fleisch zusammen gegessen zu werden pflegen. Trotzdem werden sie mit dem Fleisch zu der erforderlichen Eigrösse zusammengerechnet, weil sie teils, wie der Fleischsaft und die Adern, doch mit dem Fleische zusammen gegessen zu werden pflegen, teils, wie die Haut und die Knochen, dem Fleische bzw. dem in den Knochen befindlichen Mark als Schutz (שומר) dienen (s. oben Note 40)., aber nicht inbezug auf die Aas-Unreinheit51 Wenn man ein Stück Aas gegessen hat oder berührt oder getragen hat, das erst mit ihnen zusammen so gross wie eine Olive ist.. Ebenso, wenn jemand52 Ein Israelit. ein unreines Vieh für einen Nichtjuden geschlachtet hat und es zuckt noch53 Es ist noch nicht vollständig tot., verunreinigt es, wie Speisen verunreinigen54 Obgleich es auch für den Nichtjuden nicht für den Genuss erlaubt ist, so lange es noch nicht vollständig verendet ist (s. oben Note 39), gilt es dennoch inbezug auf Speisenunreinheit als Speise. (Ausführliches hierüber s. Chullin 121 b und Raschi daselbst)., als Aas verunreinigt es aber erst, wenn es tot ist55 Weil es Lev. 11, 39 ausdrücklich heisst: וכי ימות מן חבהמה, erst durch den Tod wird es נבלת. oder man den Kopf abgetrennt hat56 Sobald der Kopf vollständig abgetrennt ist, gilt das Tier als tot, auch wenn es noch Bewegungen macht.. Für die Verunreinigung durch Speisen-Unreinheit sind die Grenzen weiter gezogen57 Zu ריבה ist zu ergänzen הכתוב : das Schriftwort, aus dem die obigen Bestimmungen abgeleitet werden. als für die Verunreinigung durch Aas-Unreinheit.", + "Eine Speise, die durch einen Unreinheits-Erzeuger58 S. VK Absatz 1 und 2. verunreinigt worden ist59 Und dadurch unrein ersten Grades geworden ist., und eine, die durch eine erzeugte Unreinheit verunreinigt worden ist60 Und demnach höchstens unrein zweiten Grades geworden ist., werden mit einander zusammengerechnet, zu verunreinigen, wie die leichtere von ihnen verunreinigt. Wie ist das? Eine halbe61 Nicht gerade je eine halbe Eigrösse, sondern ebenso auch ein nur etwas weniger als ein eigrosses Stück von der einen und ein dieses rar Eigrösse ergänzendes Stück von der anderen. Eigrösse einer Speise, die [unrein] ersten Grades ist, und eine halbe Eigrösse einer Speise, die [unrein] zweiten Grades ist, die man mit einander vermengt62 Auch wenn man sie mit einander nicht vermengt hat und beide Teile die Hebe gleichzeitig berührt haben., hat, gelten als [unrein] zweiten Grades63 Und machen Hebe durch Berührung untauglich.. Eine halbe Eigrösse einer Speise zweiten Grades und eine halbe Eigrösse einer Speise dritten Grades, die man mit einander vermengt hat, gelten als dritten Grades64 Und machen Hebe durch Berührung nicht untauglich. Ebenso auch, wenn die eine halbe Eigrösse ersten und die andere dritten Grades war.. Eine Eigrösse einer Speise ersten Grades und eine Eigrösse einer Speise zweiten Grades, die man mit einander vermengt hat, gelten als ersten Grades65 Weil das Gemenge ein eigrosses Stück ersten Grades enthält., hat man sie zerteilt, gilt der eine wie der andere Teil als zweiten Grades66 Weil jedenfalls in keinem der beiden Teile eine ganze Eigrösse von der ersten Grades enthalten ist.. Ist jeder für sich gesondert67 Nicht zusammen, sondern der zweite erst, nachdem der erste nicht mehr darauf war. auf ein Brot von Hebe gefallen, ist dieses untauglich geworden68 Da jeder Teil unrein zweiten Grades war, ist die Hebe durch Berührung untauglich d. h. unrein dritten Grades geworden., sind sie beide zusammen69 Wenn sie auch nicht gleichzeitig darauf gefallen sind, sondern nur gleichzeitig sie berührten. darauf gefallen, ist es zweiten Grades durch sie geworden70 Weil sie zusammen eine Eigrösse ersten Grades enthalten, das Brot demnach von einer Eigrösse Speise ersten Grades berührt worden und dadurch unrein zweiten Grades geworden ist..", + "Eine Eigrösse einer Speise zweiten Grades und eine Eigrösse einer Speise dritten Grades, die man mit einander vermengt hat, gelten als zweiten Grades. Hat man sie zerteilt, gilt der eine wie der andere Teil als dritten Grades. Ist jeder für sich gesondert auf ein Brot von Hebe gefallen, ist dies nicht untauglich geworden71 Weil es bei Hebe keine Unreinheit vierten Grades gibt., sind sie beide zusammen darauf gefallen, ist es durch sie dritten Grades geworden. Eine Eigrösse einer Speise ersten Grades und eine Eigrösse einer Speise dritten Grades, die man mit einander vermengt hat, gelten als ersten Grades. Hat man sie zerteilt72 so dass in keinem der beiden Teile eine Eigrösse von der des ersten Grades enthalten ist., gilt der eine wie der andere Teil als zweiten Grades73 Nicht dritten Grades., weil auch die dritten Grades dadurch, dass sie die ersten Grades berührt hat, zweiten Grades geworden ist. Zwei Eigrössen einer Speise ersten Grades und zwei Eigrössen einer Speise zweiten Grades, die man mit einander vermengt hat, gelten als ersten Grades. Hat man sie zerteilt74 In zwei eigrosse Hälften., gilt der eine wie der andere Teil als ersten Grades75 Weil anzunehmen ist, dass in jedem Teile die Hälfte von der ersten Grades, das ist eine Eigrösse, enthalten ist., in drei oder vier Teile, gelten sie als zweiten Grades76 Weil anzunehmen ist, dass in keinem der Teile eine Eigrösse von der ersten Grades enthalten ist.. Zwei Eigrössen einer Speise zweiten Grades und zwei Eigrössen einer Speise dritten Grades, die man mit einander vermengt hat, gelten als zweiten Grades. Hat man sie zerteilt74 In zwei eigrosse Hälften., gilt der eine wie der andere Teil als zweiten Grades, in drei oder vier Teile, gelten sie als dritten Grades.", + "Wenn von Teigstücken77 מקרצת von קרץ = abschneiden, ein abgetrenntes Stück Teig., die an einander kleben78 Wörtlich: die sich in einander verbissen haben, die so fest an einander hängen, dass man das eine nicht ablösen kann, ohne dass etwas von dem anderen mit abgelöst wird., oder von Broten, die an einander kleben, eines durch ein Kriechtier unrein geworden ist, sind alle unrein ersten Grades79 Weil sie wie ein zusammenhängendes Stück bzw. Brot betrachtet werden. Über den Ausdruck תחלה s. weiter Note 84., löst man sie von einander80 Nachdem sie, als sie noch zusammenhingen, unrein geworden sind., sind alle ersten Grades. Durch eine Flüssigkeit81 Jede unreine Flüssigkeit macht das, was sie berührt, unrein zweiten Grades., sind alle [unrein] zweiten Grades, löst man sie von einander, sind alle zweiten Grades. Durch Hände82 Die Hände werden, wenn sie nicht bewusst vor Verunreinigung bewahrt worden sind, stets als unrein zweiten Grades betrachtet., sind alle unrein dritten Grades83 Wenn es Teig oder Brot von Hebe ist, denn bei Profanem gibt es keine Unreinheit dritten Grades., löst man sie von einander, sind alle dritten Grades.", + "Hat man an ein Teigstück, das unrein ersten Grades84 תחלה in der Bedeutung von ראשון, Unreinheit ersten Grades. war, andere angeklebt, gelten sie alle als ersten Grades85 Als wenn die Unreinheit sie angerührt hätte, nachdem sie schon zusammengehängt haben., hat man sie wieder abgetrennt, ist jenes ersten Grades und alle anderen sind zweiten Grades86 Die Erschwerung, sie als unrein ersten Grades zu betrachten, ist nur für die Zeit getroffen, wo sie noch mit dem unreinen Stück zusammenhängen, nachdem sie wieder davon getrennt sind, sind sie unrein zweiten Grades, weil sie an die Unreinheit ersten Grades angerührt haben.. War es zweiten Grades, und hat man andere daran angeklebt, sind sie alle zweiten Grades, hat man sie wieder abgetrennt, ist jenes zweiten Grades und alle anderen sind dritten Grades87 Wenn es Teig von Hebe ist.. War es dritten Grades, und hat man andere daran angeklebt, ist jenes dritten Grades und alle anderen sind rein88 Weil eine Unreinheit dritten Grades auch bei Hebe nur den Teig untauglich macht, er aber nicht weiter verunreinigt, ist hierfür nicht die Erschwerung getroffen worden, dass an ihn angeklebte Teigstücke durch ihn unrein werden (יו״ב), Nach רא״ש ,ר״ש und Bart. ist der Grund, weil nach dem Loslösen die Teigstücke überhaupt nicht mehr unrein sein müssten, da es eine geringere Unreinheit als dritten Grades bei Hebe nicht gibt, gelten sie auch vor dem Loslösen nicht als unrein., ob man sie abgetrennt oder nicht abgetrennt hat.", + "Ist von heiligen Broten89 Opferbroten, wie die Schaubrote oder Mehlopferbrote., in deren Vertiefungen90 Auf ihrer Oberfläche. sich heilig gewordenes Wasser91 Das zur Verwendung zu Opferzwecken in ein heiliges Gefäss hineingetan und dadurch heilig geworden ist. befindet, eines durch ein Kriechtier unrein geworden, sind alle unrein92 Wenn die Brote einander berühren. Eigentlich könnten durch das durch die Berührung des Kriechtieres unrein ersten Grades gewordene Brot nur die nächsten drei Brote unrein zweiten, dritten und vierten Grades werden und müssten alle weiteren Brote rein bleiben, da auch bei Heiligem das unrein vierten Grades gewordene nicht mehr durch Berührung verunreinigt. Weil es sich aber um Heiliges handelt (מפני חיבת הקודש), wird es so angesehen, als wenn nicht das trockene Brot, sondern das auf ihm befindliche Wasser das nächstliegende Brot berührt, Wasser wird aber wie jede Flüssigkeit durch Berührung einer Unreinheit, gleichviel welchen Grades sie ist, immer unrein ersten Grades. Das Wasser auf dem durch das Kriechtier berührten Brote ist demnach unrein ersten Grades geworden, durch die Berührung macht es das nächstliegende Brot unrein zweiten Grades, dadurch wird das auf diesem befindliche Wasser wieder unrein ersten Grades und macht wieder das nächstliegende Brot unrein zweiten Grades und so weiter, so viele Brote es auch sein mögen, so erklärt Maim. die Mischna. Nach א״ר und יו״ב bedarf es dieser Begründung, dass es angesehen wird, als wenn immer das Wasser das nächstliegende Brot berührt hätte, gar nicht, sondern werden auch ohne diese Annahme alle Brote unrein und zwar aus folgendem Grunde : nachdem durch das durch das Kriechtier unrein ersten Grades gewordene Brot das nächstliegende Brot unrein zweiten Grades und weiter durch die Berührung dieses das dritte Brot unrein dritten Grades geworden ist, wird das auf diesem befindliche Wasser, wie oben angegeben, unrein ersten Grades, dadurch wird aber das Brot, auf dem es sich befindet und das doch von ihm berührt wird, wieder unrein zweiten Grades, so dass es das nächstliegende Brot unrein dritten Grades macht und das auf diesem befindliche Wasser wieder unrein ersten Grades wird, und so weiter, so viele Brote es auch sein mögen. Das Wasser muss deshalb durchaus heiliges Wasser sein, weil nur solches durch Berührung einer Unreinheit dritten Grades Unrein wird, nicht heiliges dagegen durch eine Unreinheit dritten Grades überhaupt nicht unrein werden kann. Ganz anders erklärt ר״ש die Mischna. Nach ihm ist zu lesen: ככרות הקדש שבתוך גומותיהן והמים המקודשין und zu übersetzen: „heilige Brote, die in ihren Vertiefungen liegen, und Wasser (Entsündigungswasser), das bereits geweiht ist“. Danach handelt es sich gar nicht um Brote, die sich berühren, sondern um Brote, die auf einer Platte liegen, jedes in einer besonderen Vertiefung, ebenso um Entsündigungswasser, das in verschiedenen Vertiefungen eines Behälters angesammelt ist, und spricht die Mischna die Bestimmung aus, dass sobald eines von den Broten bezw. das Wasser in einer der Vertiefungen des Behälters unrein geworden ist, auch alle anderen Brote bzw. das Wasser in allen anderen Vertiefungen unrein sind, weil die Platte bzw. der Behälter alles zu einem zusammenhängenden Ganzen verbindet., bei Hebe sind zwei unrein und eines untauglich93 Nach der Erklärung des Maim., weil nur für Heiliges die Bestimmung getroffen ist, dass es anzusehen ist, als wenn das nächstliegende Brot durch das Wasser des unrein geworden Brotes berührt worden wäre. Nach der Erklärung von א״ר und יר״ב. weil bei Hebe das unrein dritten Grades gewordene dritte Brot das auf ihm befindliche Wasser nicht wieder unrein ersten Grades machen kann, weil bei Hebe eine Unreinheit dritten Grades nicht weiter verunreinigt. Nach der Erklärung von ר״ש, weil für Hebe nicht die Bestimmung getroffen ist, dass die Platte alle auf ihr befindlichen Brote verbindet, es können deshalb nur drei Brote unrein werden, und zwar nur, wenn sie sich berühren., ist zwischen ihnen eine abfeuchtende Flüssigkeit94 טפח — ausbreiten, daher auch Feuchtigkeit verbreiten, anfeuchten., ist auch bei Hebe alles unrein95 Weil, wie Note 92 ausgeführt, die Feuchtigkeit zwischen dem zweiten und dritten Brote wieder unrein ersten Grades wird und das dritte wieder unrein zweiten Grades macht, dieses wieder die Feuchtigkeit zwischen dem dritten und vierten Brote unrein ersten Grades macht, so dass auch das vierte Brot unrein zweiten Grades wird und so weiter fort.." + ], + [ + "Wenn eine Frau dabei ist, Grünkraut1 Von Hebe, die durch Berührung mit nicht gewaschenen Händen unrein dritten Grades wird, das Grünkraut ist aber vor dem Einlegen noch nicht befeuchtet gewesen, so dass es noch nicht empfänglich für Unreinheit war. in einem Topfe einzulegen2 Das Kraut wurde in eine Flüssigkeit eingelegt., und ein aus dem Topfe herausragendes Blatt3 Das mit seinem in dem Topfe steckenden Ende bereits in die Flüssigkeit eingetaucht und dadurch für Unreinheit empfänglich geworden war. an einer trockenen Stelle3a Ed N. und Talmudausg.: או במקום הנגוב. angerührt hat, so ist, selbst wenn soviel wie ein Ei daran4 An dem ganzen Blatt, dessen herausragendes Ende sie berührt hat. ist, nur dieses unrein5 Es ist durch die Berührung mit den nicht gewaschenen Händen der Frau, die als unrein zweiten Grades gelten, unrein dritten Grades geworden, daher eigentlich פסול, nicht טמא, da Hebe dritten Grades unrein ist, aber nicht wieder verunreinigt. und alles andere rein6 Auch die Flüssigkeit in dem Topfe bleibt rein, weil eine Flüssigkeit nur durch Berührung mit einer Unreinheit, die Hebe wenigstens untauglich macht, unrein wird, eine Hebe dritten Grades aber nur untauglich ist und Hebe nicht weiter verunreinigt.. Hat sie es an einer feuchten Stelle berührt7 Das aus dem Topfe herausragende Ende des Blattes war bereits durch die Flüssigkeit im Topfe angefeuchtet., so ist, wenn soviel wie ein Ei an ihm ist, alles unrein8 Weil die Feuchtigkeit auf dem Blatte, die durch die Berührung der nicht gewaschenen Hände unrein ersten Grades geworden ist, das Blatt unrein zweiten Grades macht, und durch die Berührung mit diesem wieder die Flüssigkeit in dem Topf unrein ersten Grades wird, durch diese wird dann alles, was in dem Topf ist und auch der Topf selbst unrein., ist nicht soviel wie ein Ei an ihm9 So dass es wohl unrein werden, aber nicht Unreinheit weitertragen kann., ist es selbst unrein und alles andere rein9a Ed. N. und Talmudausg. fehlen offenbar irrtümlich die Worte: הכל טמא אין בו כביצה.. Ist es10 Das an der feuchten Stelle berührte Blatt, das nicht eigross ist und deshalb eine Unreinheit nicht weiter verbreiten kann wieder in den Topf zurückgefallen11 So dass die durch die Berührung unrein ersten Grades gewordene Flüssigkeit auf dem Blatt wieder in die Flüssigkeit im Topfe eingetaucht ist., ist alles unrein12 Weil durch die Flüssigkeit auf dem Blatt die ganze Flüssigkeit unrein geworden ist, weil selbst das geringste Quantum einer unreinen Flüssigkeit weiter verunreinigt. So erklären רא״ש ,ר״ש und Bart. die Mischna. Nach Maim. spricht die Mischna hier nicht von Hebe, sondern von Profanem, und nicht von Verunreinigung durch die nicht gewaschenen Hände einer sonst reinen Frau, sondern durch eine Frau, die als Menstruierende אב הטומאה ist, die weitere Ausführung s. in seinem Kommentar zur Mischna.. War sie durch Berührung eines durch einen Toten Verunreinigten unrein13 Ersten Grades. geworden und hat es, sei es an einer feuchten sei es an einer trockenen Stelle, angerührt14 Wodurch das Blatt unrein zweiten Grades geworden ist, da es mit dem unteren Ende in der Flüssigkeit steckt, die in dem Topfe ist, und dadurch für Unreinheit empfänglich geworden ist., so ist, wenn soviel wie ein Ei daran ist, alles unrein15 Da das Blatt, das unrein zweiten Grades geworden ist, die Flüssigkeit in dem Topfe wieder unrein ersten Grades macht, und durch diese alles, was in dem Topfe ist, und auch der Topf selbst unrein wird., ist nicht soviel wie ein Ei daran, ist es selbst unrein und alles andere rein16 Da eine Speise Unreinheit nur überträgt, wenn soviel wie ein Ei an ihr ist.. Hat sie an demselben Tage, wo sie ein Tauchbad genommen17 Um sich von ihrer Unreinheit zu reinigen, als solche bleibt sie bis Sonnen-untergang unrein zweiten Grades., mit nicht gewaschenen Händen18 Die ebenfalls als unrein zweiten Grades gelten. den Topf umgeschüttet19 מנער = ausschütten, auch umschütteln, umrühren. und sieht20 Eine andere Lesart ist: ראתה ohne ו, danach wäre zu übersetzen: sie darf mit nicht gewaschenen Händen den Topf umrühren, obwohl diese aus doppeltem Grunde unrein zweiten Grades sind und zu befürchten wäre, dass sie die in dem Topf befindliche Speise mit den Händen berührt; sieht sie man auf ihren Händen eine Flüssigkeit u. s. W. auf ihren Händen eine Flüssigkeit und ist im Zweifel, ob diese aus dem Topfe darauf gespritzt21 Sie danach mit ihren Händen nichts von dem, was im Topfe ist, berührt hat. ist oder ein Strunk22 Mit einer feuchten Stelle. ihre Hände berührt hat23 Und dadurch der Strunk bzw. alles, was im Topfe ist, unrein geworden ist., ist das Grünkraut untauglich24 Nicht weil sie es vielleicht mit den ungewaschenen Händen berührt hat, denn nach Jadajim II, 4 bleibt ein Gegenstand, wenn es zweifelhaft ist, ob er von solchen berührt worden ist, rein, sondern weil sie eine am selben Tage Untergetauchte war und nach Tbul Jom II, 2 der Gegenstand schon bei einer zweifelhaften Berührung durch eine solche unrein wird. und der Topf ist rein25 Der Topf könnte nur durch Berührung mit einer Unreinheit ersten Grades unrein werden, ein am selben Tage Untergetauchter bildet aber unter den Unreinheiten zweiten Grades insofern eine Ausnahme, als er nach Para VIII, 7 Flüssigkeiten durch Berührung nicht unrein ersten Grades macht, die Flüssigkeit auf dem Strunk würde daher, wenn sie auch Hebe ist, nur unrein dritten Grades geworden sein, und durch eine solche kann ein Gefäss nicht unrein werden..", + "R. Elieser sagt26 Chullin 33 b.: Wer eine Speise geniesst, die unrein ersten Grades ist, wird unrein27 Obgleich ein Mensch nur durch Berührung eines אב הטומאה unrein werden kann, ist die erschwerende Bestimmung getroffen worden, dass eine unreine Speise den, der sie isst, unrein macht, weil man befürchtet hat, dass der, der sie isst, gleichzeitig eine Flüssigkeit, die Hebe ist, in den Mund nimmt, um die Speise besser hinunterzuspülen, und dabei die Hebe durch die Berührung mit der Speise unrein wird ; deshalb hat man bestimmt, dass der, der eine unreine Speise isst, unrein wird, so dass er Hebe überhaupt nicht essen darf. ersten Grades, eine Speise zweiten Grades, zweiten Grades, eine Speise dritten Grades, dritten Grades28 Da in dem einzigen Falle, wo nach Toravorschrift der, der eine unreine Speise geniesst, unrein wird, nämlich durch das Geniessen von Aas von reinem Geflügel, der Mensch unrein wird, trotzdem das Aas an sich überhaupt nicht unrein ist, lautete nach R. Elieser auch hier die Bestimmung dahin, dass der, der eine unreine Speise geniesst, wenigstens nicht in leichterem Grade unrein wird, als die Speise es war, sondern den gleichen Grad der Unreinheit annimmt.. R. Josua sagt: Wer eine Speise geniesst, die unrein ersten Grades oder die unrein zweiten Grades ist, wird unrein zweiten Grades29 Nach seiner Ansicht kann das Genieseen von Aas von reinem Geflügel nicht zum Vergleich herangezogen werden, weil dieser Fall auch insofern einen Ausnahmefall bildet, als er im Gegensatz zu anderen Unreinheiten den Menschen durch äussere Berührung nicht verunreinigt, und durch innere Berührung ihn verunreinigt. Dagegen lässt sich als Beleg dafür, dass derjenige, der eine unreine Speise isst, in leichterem Grade unrein wird, als die Speise selbst es ist, die Bestimmung anführen, dass der, der eine unreine Speise gegessen hat, erst dann, was er berührt, verunreinigt, wenn er soviel wie ein halbes Halbbrot davon gegessen hat, während die unreine Speise selbst schon verunreinigt, wenn sie eigross ist. Deshalb wird der, der eine Speise ersten Grades gegessen hat, nur unrein zweiten Grades, durch Essen einer Speise zweiten Grades wird er aber dennoch auch unrein zweiten Grades, weil eine solche Speise auch sonst durch Berührung unrein zweiten Grades machen kann, wenn sie nämlich eine andere Speise berührt, die auf ihrer Oberfläche feucht ist, durch die Berührung der Unreinheit zweiten Grades wird die Feuchtigkeit unrein ersten Grades, und durch diese die Speise unrein zweiten Grades., eine, die unrein dritten Grades ist30 Dadurch müsste er nach R. Josua noch leichteren Grades unrein werden, eine weitere Unreinheit als dritten Grades gibt es aber bei Hebe nicht., wird unrein zweiten Grades für Heiliges31 Weil nur für Hebe rein Gehaltenes für Heiliges als unrein gilt, deshalb ist es inbezug auf Heiliges so, als wenn er Unreines ersten Grades gegessen hätte, und gilt er deshalb beim Berühren von Heiligem als unrein zweiten Grades., aber nicht unrein zweiten Grades für Hebe32 Aus der Wiederholung ולא שני wird im Talmud der Schluss gezogen, dass er inbezug auf Hebe nicht als unrein zweiten, wohl aber als unrein dritten Grades gilt, dieses wird aber als besondere Erschwerung nur auf das Geniessen von Hebe beschränkt, gilt aber nicht für das Berühren von Hebe, inbezug darauf gilt er überhaupt nicht als unrein (s. Sebachim 99 b). — bei profanen Speisen, die rein gehalten worden sind, als wären sie Hebe33 Von diesen spricht die ganze Mischna, nicht von einfach profanen, da es bei diesen keine Unreinheit dritten Grades gibt. Dieselben Bestimmungen würden allerdings für den gelten, der unreine wirkliche Hebe geniesst, die Mischna hebt nur hervor, dass diese erschwerenden Bestimmungen selbst für denjenigen gelten, der profane nur wie Hebe gehaltene Speisen geniesst..", + "Profanes ersten Grades34 Wenn Profanes durch Berührung eines אב הטומאה unrein ersten Grades geworden ist. ist unrein und macht unrein35 Das, was es berührt, wird unrein zweiten Grades, dieses kann allerdings bei Profanem nicht weiter verunreinigen und wird deshalb nicht als טמא bezeichnet, sondern als פסול, nach א״ד steht danach der Ausdruck מטטא nicht ganz korrekt für פוסל, nach רא״ש ,ר״ש und Bart. meint die Mischna, es kann auch weiter unrein machen, nämlich Hebe, die es anrührt, da diese, auch wenn sie zweiten Grades geworden ist, die Unreinheit weiter überträgt., zweiten Grades macht untauglich, aber nicht unrein36 Nach רא״ש ,ר״ש und Bart.: Hebe wird durch seine Berührung untauglich, aber nicht unrein, da auch Hebe dritten Grades nur פסול ist und die Unreinheit nicht weiter überträgt. א״ר liest statt פסול :פוסל, eine Lesart, die auch L., N. und die Talmudausg. haben : als Profanes zweiten Grades ist es nur untauglich, aber nicht unrein, d. h. es übertägt die Unreinheit nicht weiter., dritten Grades darf in einem mit Hebe gemischten Gericht gegessen werden37 Nach א״ר : es gilt als vollständig rein, nicht nur inbezug auf Profanes, sondern auch, wenn es mit Hebe in Berührung kommt, gilt es als rein, und die mit ihm gemischte Hebe darf deshalb gegessen werden. Nach den anderen Erklärern : wenn es Profanes ist, das rein für Hebe gehalten worden ist und das deshalb auch im dritten Grade noch als unrein gilt und den, der es geniesst, untauglich für das Geniessen von Hebe macht (s. oben Note 32), darf es trotzdem, wenn es mit Hebe gewürzt oder angerührt worden ist, gegessen werden, wenn nur nicht soviel Hebe darin ist, dass derjenige, der sie, wenn sie unrein wäre, geniesst, sich dadurch strafbar machen würde (s. יו״ב). רמע der gebräuchliche Ausdruck für Hebe, die sich mit Profanem vermischt hat, auch für Hebe überhaupt (s. Oholot XVI, Note 67)..", + "Hebe ersten und zweiten Grades ist unrein und macht unrein38 Nach א״ר steht der Ausdruck ומטמאין hier wieder nicht ganz korrekt, nur Hebe ersten Grades macht das, was sie berührt, טמא, Hebe zweiten Grades macht es dagegen nur פסול. Nach den anderen Erklärern ist gemeint, auch Hebe zweiten Grades macht, was sie berührt, טמא, nämlich wenn es Heiliges ist, das auch im dritten Grade unrein macht., dritten Grades macht untauglich, aber nicht unrein39 Auch hier lesen א״ר wie L. und N. statt פסול : פוסל, Hebe dritten Grades ist nur untauglich, macht aber weiter nicht unrein. Nach der Lesart פוסל ist zu erklären: sie macht Heiliges פסול, aber nicht טמא., vierten Grades darf in einem mit Heiligem gemischten Gericht gegessen werden40 Hier erklärt א״ר nicht wie in Mischna 3, dass der vierte Grad als vollständig rein gilt, auch wenn es mit Heiligem in Berührung kommt, da nach Mischna 6 Hebe dritten Grades für Heiliges als unrein ersten Grades gilt, sondern erklärt auch er wie die anderen Erklärer: wenn Hebe wie Heiliges rein gehalten worden ist und deshalb auch noch im vierten Grade verunreinigt als unrein gilt, darf es dennoch mit Heiligem gemischt gegessen werden., wie oben Note 37..", + "Heiliges ersten, zweiten und dritten Grades ist unrein und macht unrein41 Auch hier ist nach א״ר das ומטמאין inbezug auf das dritten Grades im Sinne von פוסל aufzufassen, nach den anderen Erklärern ist gemeint, auch Heiliges dritten Grades macht, was es berührt, nicht nur פסול, sondern טמא, wenn es nämlich Entsündigungs-Wasser oder -Asche berührt, bei denen es keine Abstufungen und Grade gibt., vierten Grades macht untauglich, aber nicht unrein42 Hier kann offenbar nur die Lesart פסול die richtige sein, denn Heiliges vierten Grades könnte die Unreinheit nur noch auf Entsündigungs-Wasser oder -Asche übertragen, bei diesen gibt es aber keine Abstufung nach Graden und sind sie deshalb, wenn sie unrein werden, nicht פסול, sondern immer טמא., fünften Grades darf in einem mit Heiligem gemischten Gericht gegessen werden43 Wenn das Heilige wie Entsündigungs-Wasser oder -Asche rein gehalten worden ist und deshalb auch noch im fünften Grade verunreinigt als unrein gilt, darf es dennoch mit Heiligem vermischt gegessen werden, wie oben Note 37.", + "Profanes zweiten Grades macht profane Flüssigkeiten44 Um soviel mehr solche von Hebe und Heiligem. unrein45 Ersten Grades (s. Para VIII, 7). und Speisen von Hebe untauglich46 Um so viel mehr solche von Heiligem.. Hebe dritten Grades macht heilige Flüssigkeiten unrein47 Ersten Grades, nach רא״ש ,ר״ש und Bart. weil ebenso wie alles, was Hebe untauglich macht, jede Flüssigkeit unrein ersten Grades macht, auch alles, was Heiliges untauglich macht, Flüssigkeiten unrein ersten Grades macht. und heilige Speisen untauglich, wenn man sie wie Heiliges rein gehalten hat48 Nur in diesem Falle, wenn die Hebe wie Heiliges gehalten worden und nun unrein dritten Grades geworden ist, macht sie wie wirklich Heiliges durch Berührung Heiliges nur untauglich., ist sie aber nur wie Hebe rein gehalten worden49 Hebe gilt bei Berührung mit Heiligem immer als unrein ersten Grades, weil zu befürchten ist, dass man bei ihr die Reinheitsvorschriften doch nicht so streng beobachtet haben wird wie bei Heiligem, nach א״ר und יו״ב gilt dieses jedoch nur für unrein gewordene Hebe, nicht aber für reine., macht sie zwei Grade unrein und dann noch einen untauglich50 Wie Hebe ersten Grades, wenn sie Heiliges berührt. Maim. bezieht das שנעשו לטהרת הקדש auf das vorangehende ופוסל לאוכלי קדש und erklärt: Hebe dritten Grades macht heilige Speisen unrein, selbst solche, die profan sind und nur wie Heiliges rein gehalten worden sind, jedoch nur, wenn es wirkliche Hebe ist, dagegen Profanes, das nur wie Hebe rein gehalten worden ist, kann immer nur in zwei Graden unrein sein, im dritten Grade ist es nur untauglich und verunreinigt nicht durch Berührung, auch Heiliges nicht, weil es doch keine eigentliche Hebe ist, die Heiliges auch noch im vierten Grade untauglich macht..", + "R. Elieser sagt: Für alle drei gilt das Gleiche51 Ebenso wie bei Berührung von Hebe und Hebe die beiden ersten Grade unrein sind und der dritte untauglich ist, und bei der Berührung von Heiligem und Heiligem die drei ersten Grade unrein sind und der vierte untauglich ist, sind auch bei Berührung von Profanem und Hebe immer nur die beiden ersten Grade unrein und der dritte untauglich, und bei Berührung von Profanem und Heiligem immer nur die drei ersten Grade unrein und der vierte untauglich, er ist also nicht der Ansicht, dass Profanes bei der Berührung von Hebe oder Heiligem und Hebe bei der Berührung von Heiligem immer als unrein ersten Grades betrachtet wird.: Heiliges wie Hebe wie Profanes ersten Grades machen bei Heiligem zwei Grade unrein und einen untauglich, bei Hebe einen Grad unrein und einen untauglich, Profanes [einen Grad] untauglich. Der zweite Grad von ihnen allen macht bei Heiligem einen Grad unrein und einen untauglich, macht profane Flüssigkeiten unrein52 D. h. eine Unreinheit zweiten Grades, sei sie Profanes oder Hebe oder Heiliges macht Profanes, nur wenn es eine Flüssigkeit ist, unrein und zwar ersten Grades; ebenso macht sie natürlich auch eine Flüssigkeit von Hebe oder Heiligem unrein ersten Grades., und Speisen von Hebe untauglich. Der dritte Grad von ihnen allen53 Einen dritten Grad gibt es bei Profanem nur, wenn es rein gehalten worden ist, als wenn es Hebe wäre. macht heilige Flüssigkeiten unrein54 Weil, wie oben erwähnt, alles, was Heiliges untauglich macht, heilige Flüssigkeiten unrein ersten Grades macht, nicht aber profane Flüssigkeiten und solche von Hebe. und heilige Speisen untauglich55 Heilige Speisen werden durch Berührung einer Unreinheit dritten Grades immer nur untauglich, im Gegensatz zu der Ansicht am Schluss der Mischna 6, wonach Heiliges durch Profanes dritten Grades, das wie Hebe heilig gehalten worden ist, so verunreinigt wird, als wenn es nur ein ersten Grades wäre. Nach der Erklärung, die Maim. dort gibt (s. oben Note 50), vertritt dagegen R. Elieser R. Josua gegenüber die erschwerende Ansicht, da nach R. Josua Profanes, selbst wenn es wie Hebe rein gehalten worden ist, im dritten Grade Heiliges nicht einmal untauglich macht..", + "Wer eine Speise zweiten Grades gegessen hat56 Und dadurch unrein zweiten Grades geworden ist, s. oben Mischna 2., darf sich nicht in der Ölpresse beschäftigen57 Bart. liest: יעשה; nach der Lesart יעשם (vgl. Bab. Batr. X, 7) wäre zu übersetzen: er darf sie, nämlich die Oliven, nicht zurechtmachen, d. h. nicht Öl aus ihnen machen, oder: er darf sie nicht pressen, vgl. Ez. 23, 21. Hebe darf man nicht absichtlich verunreinigen, deshalb auch nicht Oliven oder Öl, von dem noch die Hebe abzusondern ist. Deshalb darf der, der unrein zweiten Grades geworden ist, sich mit dem Auspressen der Oliven nicht beschäftigen, weil durch seine Berührung das Öl als Flüssigkeit unrein ersten Grades wird. Nach יו״ב darf er sich auch mit den trockenen Oliven nicht beschäftigen, weil diese wegen der noch in ihnen enthaltenen Hebe wie Hebe nicht verunreinigt werden dürfen, Profanes zweiten Grades aber Hebe untauglich macht.. Profanes, das wie Heiliges rein gehalten worden ist, gilt wie Profanes58 Trotzdem man es wie Heiliges rein gehalten hat, gelten dafür nicht die Reinheitsbestimmungen wie für Heiliges, wie für Profanes, das man wie Hebe rein gehalten hat, die Bestimmungen wie für Hebe gelten, sondern es gelten dafür nur die gleichen Bestimmungen wie für gewöhnliches Profanes, weil der Fall, dass jemand sich vornimmt, sein Profanes so rein zu halten, als wenn es Heiliges wäre, so selten vorkommt, dass darauf gar keine Rücksicht zu nehmen ist (בטלה דעתו אצל כל אדם).; R. Eleasar59 Andere Lesart: ר׳ אליעזר., Sohn des R. Zadok sagt: Es gilt wie Hebe, es ist in zwei Graden unrein und in einem untauglich60 Es gilt wenigstens so, als wenn er es wie Hebe rein gehalten hätte, und unterliegt deshalb den gleichen Bestimmungen wie Hebe.." + ], + [ + "Fleischbrühe1 Unter רוטב versteht man die dicke Brühe von in Wasser gekochtem Fleisch, die im Kalten zu gerinnen pflegt., Graupenbrei2 גרים = Bohnengraupe, גריסין ein Gericht von in Wasser gekochten Bohnengraupen. und Milch3 Die, wenn sie lange steht, ebenfalls gerinnt., so lange sie noch abfeuchtende Flüssigkeit sind, werden4 Durch Berührung einer Unreinheit. ersten Grades5 Weil sie als Flüssigkeiten betrachtet werden., sind sie dann geronnen6 Nachdem sie unrein geworden waren., sind sie zweiten Grades7 Weil jedes gerinnende Teilchen durch die Berührung der noch nicht geronnenen Flüssigkeit, die unrein ersten Grades ist, unrein zweiten Grades wird. Die Unreinheit, die sie als Flüssigkeiten angenommen haben, verschwindet dagegen mit dem Augenblick, wo sie aufgehört haben, Flüssigkeiten zu sein und eine trockene Speise geworden sind., sind sie wieder zerflossen und es war genau soviel wie ein Ei, ist es rein8 Die wieder flüssig gewordenen Teilchen verlieren die Unreinheit, die sie als trockene Speise angenommen haben, da sie nun keine Speise mehr sind, und durch die Berührung der noch nicht wieder flüssig gewordenen Masse können sie nicht unrein werden, da mit dem Flüssigwerden des ersten Tropfens keine eigrosse Speise mehr da ist, die ihn verunreinigen könnte., war es mehr als ein Ei, ist es unrein, weil mit dem Heraustreten des ersten Tropfens dieser durch das eigrosse Stück unrein9 Ersten Grades. geworden ist10 Und durch diesen Tropfen alles weitere Zerfliessende unrein wird, da selbst das kleinste Quantum Flüssigkeit durch Berührung verunreinigt..", + "11 Menach. 3 a. R. Meïr sagt: Öl wird immer eisten Grades12 Auch wenn es gerinnt, weil es doch immer etwas feucht bleibt.; die Weisen sagen: Auch Honig13 Bienenhonig.; R. Simon aus Schesor sagt: Auch Wein. Ist ein Oliven-Klumpen14 Ein Klumpen von fest aneinander klebenden Oliven, der unrein geworden war. in einen Ofen gefallen und dieser geheizt worden15 Und durch die Hitze ist Flüssigkeit aus den Oliven herausgeflossen., so ist, wenn er genau so gross wie ein Ei war, [der Ofen] rein16 Die Oliven können den Ofen nicht verunreinigen, weil ein Gerät nur durch ein אב הטומאה oder durch eine Flüssigkeit unrein wird. Die aus den Oliven heraustretende Flüssigkeit könnte aber erst beim Heraustreten durch die Berührung des unreinen Olivenklumpens unrein werden, beim Herausfliessen des ersten Tropfens ist aber dieser schon weniger gross als ein Ei und kann deshalb die Flüssigkeit nicht verunreinigen. So lange die Flüssigkeit noch in der Olive ist, ist sie nicht unrein, auch wenn die Olive unrein geworden ist, weil sie als Flüssigkeit erst gilt, wenn sie aus der Olive herausgeflossen ist, aber auch nicht als Bestandteil der Olive betrachtet wird, so dass sie beim Unreinwerden der Olive auch mit unrein geworden wäre, sondern als ein Fremdkörper, der von den festen Bestandteilen der Olive eingeschlossen ist (משקין מיפקד פקידי, s. Pessach. 33 b). Nach der anderen dort vertretenen Ansicht, dass משקין מיבלע בליעי d. h. die Flüssigkeit in der Frucht als in die festen Bestandteile derselben eingedrungen und deshalb als ein Bestandteil von ihr betrachtet wird, würde allerdings die Flüssigkeit schon in der Olive unrein geworden sein. Danach muss man annehmen, dass die Mischna hier von einem Olivenklumpen spricht, der nur unrein zweiten Grades war, so dass auch der in ihm enthaltene Saft nur unrein zweiten Grades war; auch eine Flüssigkeit kann aber ein Gerät nur verunreinigen, wenn sie ersten Grades ist, das wird der Saft erst, wenn er als herausgetretene Flüssigkeit von dem unreinen Olivenklumpen berührt wird, deshalb ist der Ofen nur unrein, wenn der Klumpen nach dem Herausfliessen des ersten Tropfens noch eigross ist und diesen verunreinigen kann, so nach רא״ש ,ר״ש und מ״א)., war er mehr als ein Ei, ist er unrein, weil mit dem Heraustreten des ersten Tropfens dieser durch den eigrossen [Klumpen] unrein geworden ist. Haben sie nicht zusammengeklebt17 Sondern jede Olive getrennt für sich., ist er rein, auch wenn es ein Sea voll war18 Da die aus jeder einzelnen Olive herausfliessende Flüssigkeit durch diese allein nicht verunreinigt wird, da sie nicht Eigrösse hat, durch die Hitze diese Flüssigkeit aber sofort verbrennt, bevor sie sich mit den aus den anderen Oliven herausfliessenden Flüssigkeiten verbinden kann, wodurch die gesamten Oliven, trotzdem sie nicht zusammenkleben, zu einer zusammenhängenden Speise werden würden (s. weiter III, 8)..", + "19 Pessach. 33 b. Wenn jemand, der sich an einem Toten verunreinigt hat20 Und dadurch ein אב הטומאה geworden ist., Oliven oder Trauben21 Die durch seine Berührung unrein ersten Grades geworden sind. auspresst22 Vermittelst eines flachen Holzbretts, das keine Unreinheit annimmt, so dass die herausfliessende Flüssigkeit nur durch die Berührung mit der Frucht unrein werden kann., und es sind nur genau so viel wie ein Ei, ist es23 Das herausfliessende Öl bzw. der Wein. rein24 Nach der Ansicht משקין מיפקד פקידי (s. oben Note 16) ist die Flüssigkeit, so lange sie noch in den Früchten war, nicht unrein geworden, nach dem Heraustreten können die Früchte sie nicht mehr verunreinigen, da sie nicht mehr eigross sind. Nach der Ansicht משקין מיבלע בליעי spricht die Mischna hier von Früchten, auf die noch keine Flüssigkeit gekommen war und die deshalb noch nicht für Unreinheit empfänglich waren, sie werden erst durch die Berührung des unreinen Menschen unrein, nachdem sie durch die heraustretende Flüssigkeit dafür empfänglich geworden sind, in demselben Moment haben sie aber schon ihre Eigrösse verloren und können die Flüssigkeit nicht mehr unrein machen., er darf aber nicht an eine feuchte Stelle angerührt haben. Sind es mehr als soviel wie ein Ei, ist es unrein, denn mit dem Heraustreten des ersten Tropfens ist dieser durch die eigrosse Masse unrein geworden25 Obgleich der in den Früchten noch enthaltene Saft nach der Ansicht משקין מיפקד פקידי gar nicht unrein geworden ist, wird er dennoch bei Bemessung der Eigrösse der gesamten Früchte als zu diesen gehörend mitberechnet.. War es ein Flussleidender oder eine Flussleidende26 Die einen Gegenstand nicht nur durch Berührung verunreinigen, sondern auch, wenn sie ihn, ohne ihn zu berühren, tragen oder auch nur bewegen., ist es selbst bei einer einzelnen Beere unrein, weil mit dem Heraustreten des ersten Tropfens dieser durch Tragen27 D. h. dadurch, dass er ihn bewegt hat, auch das Bewegen (היסט) wird häufig mit dem Ausdruck משא bezeichnet. unrein geworden ist. Hat ein Flussleidender eine Ziege gemolken, ist die Milch unrein, weil mit dem Heraustreten des ersten Tropfens dieser durch Tragen28 Dadurch, dass der Unreine ihn beim Herauspressen bewegt hat, ist er unrein geworden und verunreinigt alles weitere, auch was dann von selbst herausfliesst. unrein geworden ist.", + "Hat man Speisen von Eigrösse29 Die unrein geworden sind. in die Sonne gelegt und sie sind dadurch auf weniger zusammengeschrumpft, ebenso eine Olivengrösse von einem Toten, eine Olivengrösse von einem Aas, eine Linsengrösse von einem Kriechtier30 Die, wenn sie diese Grösse nicht haben, nicht verunreinigen., oder eine Olivengrösse von Verworfenem31 פגול s. Sebach. II Note 34, eine Olivengrösse von Übriggebliebenem32 Opferfleisch, das nicht in der vorgeschriebenen Zeit verzehrt worden ist., eine Olivengrösse von Unschlitt33 Ebenso von irgend einer anderen verbotenen Speise, bei diesen allen hat man die Strafe erst verwirkt, wenn man eine Olivengrösse davon gegessen hat., so sind jene34 Die erstgenannten, bei denen es sich um Unreinheit handelt. rein35 D. h. sie verunreinigen nicht, weil sie nicht mehr die für die Übertragung der Unreinheit vorgeschriebene Grösse haben., und bei diesen36 Bei den letztgenannten, bei denen es sich um das Genussverbot handelt. macht man sich nicht wegen [des Genusses von] Verworfenem, Übriggebliebenem oder Unreinem37 וטמא hinter פגול ונותר ist wohl hier und ebenso in dem folgenden Absatz der Mischna nur irrtümlich an Stelle von וחלב hineingekommen, weil die drei Dinge פנול נותר וטמא so oft zusammen neben einander genannt werden, der Talmud (Menach. 54 b) zitiert richtig פגול ונותר וחלב schuldig. Hat man sie [dann] in den Regen gelegt und sie sind wieder aufgequollen, sind jene unrein, und bei diesen macht man sich wegen [des Genusses von] Verworfenem, Übriggebliebenem oder Unreinem schuldig38 Bei Feststellung der vorgeschriebenen Grösse ist, wie Maim. bemerkt, immer nur die äussere Grösse massgebend, ohne Rücksicht darauf, ob die Teilchen im Innern fest zusammengepresst sind oder nur aufgequollen sind..", + "Alle Unreinheits-Feststellungen39 Die Feststellung, ob eine Verunreinigung stattgefunden hat., erfolgen nach dem augenblicklichen Befund40 Nach dem Zustand, in dem sich die Gegenstände in dem Augenblick befinden, in dem die Befürchtung vorliegt, dass der eine durch den anderen verunreinigt worden sein kann., sind sie da unrein, gelten sie als unrein41 Wenn z. B. jemand in der Nacht den Körper eines anderen berührt hat und am Morgen sieht er, dass es der Körper eines Toten ist, muss er annehmen, dass er schon in der Nacht tot war, und er ist deshalb unrein (s. weiter V, 7). Dieses gilt jedoch nur, wenn der Körper an derselben Stelle liegt, auf der er ihn berührt hat, nicht aber, wenn er sich jetzt an einer anderen Stelle befindet (s. Nidd. 4 a). Ebenso gilt dieses nicht, wenn der jetzt als tot Aufgefundene kurz vor der Berührung noch lebend gesehen worden ist, weil da nach dem Grundsatz der חזקה angenommen wird, dass er auch weiter noch gelebt hat bis zu dem Augenblick, wo durch die Feststellung seines Todes diese חזקה aufgehoben ist (יו״ב)., sind sie rein, gelten sie als rein42 Wenn z. B. ein verbranntes Kriechtier, das nicht mehr verunreinigt, auf Früchten gefunden wird, braucht nicht angenommen zu werden, dass es, als es noch nicht verbrannt war, auf sie gefallen ist und sie verunreinigt hat (s. weiter IX, 9)., sind sie da zugedeckt, gelten sie als zugedeckt43 Wenn in einem Totenzelt ein mit einem Deckel fest verschlossenes irdenes Gefäss gefunden wird, braucht man nicht anzunehmen, dass das Gefäss vorher nicht fest verschlossen gewesen ist und das darin Befindliche durch das Totenzelt unrein geworden ist., wenn aufgedeckt, gelten sie als aufgedeckt44 Wenn nach dem Entfernen des Toten aus dem Zelte darin ein Gefäss mit nicht fest verschlossenem Deckel gefunden wird, muss angenommen werden, dass es auch vorher nicht fest verschlossen war und das darin Befindliche unrein geworden ist.. Ist eine Nadel bei Aufnahme des Befundes voll Rost45 So dass man sie nicht mehr zum Nähen gebrauchen kann. oder zerbrochen46 In beiden Fällen ist die Nadel nicht mehr für Unreinheit empfänglich und hat ihre Unreinheit verloren, auch wenn sie vorher unrein gewesen war (s. Kelim XIII, 5)., gilt sie als rein47 Maim. und Bart. erklären: Die Nadel gilt als rein, und es braucht nicht angenommen zu werden, dass sie vorher unrein geworden war und deshalb, wenn sie jetzt wieder gebrauchsfähig gemacht wird, wieder ihre frühere Unreinheit annimmt (s. Kelim XI, 1)., weil alle Unreinheits-Feststellungen nach dem augenblicklichen Befund erfolgen.", + "Ein Taubstummer, ein Geistesschwacher oder ein Unmündiger, die in einer Zugangsstrasse48 מבוי Mehrz. מבואות heissen die in die Verkehrsstrasse (רשות הרבים) einmündenden Gänge, durch die die in den anliegenden Gehöften und Häusern Wohnenden von ihren Wohnungen auf die Strasse gelangen. Diese Gänge gelten nicht als Verkehrsstrassen, sondern als Privatwege (רשות היחיד). getroffen werden, in dem sich eine Unreinheit befindet, gelten als im Zustande der Reinheit49 Im allgemeinen gilt es als Grundsatz, dass, sobald es zweifelhaft ist, ob eine Verunreinigung stattgefunden hat, wenn es sich um eine Verunreinigung in einem רשות הרבים handelt, angenommen wird, dass die Verunreinigung nicht stattgefunden hat, handelt es sich dagegen um eine Verunreinigung in einem רשות היחיד, so wird angenommen, dass die Verunreinigung stattgefunden hat. Dieses letztere gilt jedoch nur für den Fall, dass es sich um einen Menschen handelt, den man befragen kann, ob die Verunreinigung stattgefunden hat, der selbst aber keine sichere Antwort darauf geben kann, der Taubstumme, Geistesschwache und Unmündige haben aber nicht ihren Vollen Verstand, dass man sie danach befragen könnte, deshalb gelten sie im Zweifelsfall auch in einem רשות היחיד als rein. חזקה ist der gebräuchliche Ausdruck für die Annahme, dass eine Person oder Sache in ihrem bisherigen Zustande so lange unverändert verbleibt, bis man von dem Eintritt des Gegenteils Gewissheit hat., jeder Verständige50 Auch wenn er blind ist oder schläft. als im Zustande der Unreinheit51 Wenn er nicht mit Bestimmtheit antworten kann, dass er die Unreinheit nicht berührt hat., und alles, was nicht den Verstand hat, um befragt werden zu können52 Wie Speisen oder Geräte., gilt im Zweifelsfalle als rein53 Haben diese sich jedoch in der Hand eines Menschen befunden, den man befragen kann, so gelten sie im Zweifelsfalle im רשות היחיד als unrein (s. Pessach. 19 b)..", + "Wird ein Kind an der Seite eines Begräbnisplatzes getroffen und es hat Lilien in seiner Hand, und es gibt Lilien nur auf54 Ed. A.: ממקום הטומאה, man erkennt, dass die Lilien nur vom Begräbnisplatz gepflückt sein können. dem unreinen Platz, ist es rein55 Weil das Kind nicht den Verstand hat, dass man es befragen könnte. Das Kind ist rein von Totenunreinheit, im übrigen aber gilt jedes Kind als unrein, weil die Frauen auch in der Zeit ihrer Menstruation es abzuherzen pflegen (s. weiter Note 58 und Tosaf. Nidda 18 b)., denn ich nehme an, ein anderer hat sie gepflückt und sie ihm gegeben. Ebenso sind, wenn ein Esel zwischen den Gräbern getroffen wird56 An einer Stelle, wo das auf ihm liegende Zeug nicht ein Zelt über einem Grabe bildet., die Geräte auf ihm rein57 Trotzdem er vorher an einer Stelle gestanden haben kann, wo das Zeug ein Zelt über ein Grab gebildet hat und dadurch unrein geworden ist..", + "57a Nidda 18 b. Wenn ein Kind58 Das im allgemeinen als unrein gilt (s. oben Note 55). neben einem Teig getroffen wird59 In einem רשות היחיד. und es hat ein Teigstück in seiner Hand, erklärt R. Meïr [den Teig] für rein; die Weisen erklären ihn für unrein, weil es die Art des Kindes ist, zu betasten60 Das Kind hat die Gewohnheit, alles zu betasten, es liegt hier deshalb nicht ein Zweifel vor, bei dem beide Möglichkeiten die gleiche Wahrscheinlichkeit für sich haben (ספק השקול), sondern die Wahrscheinlichkeit spricht dafür, dass das Kind selbst das Stück von dem Teig abgerissen hat, für einen solchen Fall gilt nicht der Grundsatz, dass bei allem, was nicht befragt werden kann, im Zweifelsfalle auch im רשות היחיד für rein zu entscheiden ist. R. Meïr dagegen ist der Ansicht, da es doch auch eine Minderheit von Kindern gibt, die nicht alles betasten, und die Annahme, dass der Teig rein ist, das für sich hat, dass er bisher rein gewesen ist, so machen diese beiden Gründe zusammen (סמוך מיעוטא לחזקה) die Möglichkeit, dass der Teig rein geblieben ist, ebenso wahrscheinlich wie die gegenteilige Annahme, deshalb nehmen wir an, dass das Kind den Teig gar nicht berührt, sondern eine andere reine Person ihm das Teigstück in die Hand gegeben hat. Nach der Erklärung von Raschi (Nidda z. St.) wird für bestimmt angenommen, dass das Kind das Teigstück, das es in der Hand hat, von dem Teige abgenommen hat, und handelt es sich nur um den Zweifel, ob das Kind rein war oder ob es vorher unrein geworden war, weil es die Gewohnheit hat, überall, auch im Schmutz, wo es sich leicht an verunreinigenden Dingen verunreinigen kann, herumzuwühlen.. Sind in einem Teige von Hühnern60a Hühner pflegen vor dem Fressen zuerst zu trinken. eingepickte Löcher und es befinden sich in dem Hause unreine61 Nur solche, denn wenn sich auch dort reine Flüssigkeiten befinden, wäre der Teig unter allen Umständen rein, da die Hühner nicht befragt werden können, von welchem Wasser sie getrunken haben (מ״א). Flüssigkeiten, so sind die Brote rein, wenn zwischen ihnen und den Flüssigkeiten soviel Zwischenraum ist, dass sie den Schnabel am Erdboden abtrocknen konnten62 Obwohl es zweifelhaft ist, ob sie den Schnabel vorher abgetrocknet oder mit dem von unreiner Flüssigkeit nassen Schnabel in die Brote hineingepickt haben. Liegen die Brote in unmittelbarer Nähe der Flüssigkeit, wird es als sicher angenommen, dass sie den Schnabel vorher nicht abgetrocknet haben. Dass sie vor dem Hineinpicken erst von der Flüssigkeit getrunken haben, gilt als das Wahrscheinliche, deshalb gelten die Brote zwar nicht als ausgesprochen unrein, aber doch als unbe stimmt (תולין), s. Maim. הלכות אבות הטומאות XVI, 4. Auch gilt dieses nach Maim. (ebendort) nur in dem Falle, wenn die Flüssigkeit ganz klar war, war sie dagegen trübe oder schmutzig, so hätte sie an den Broten zu erkennen sein müssen (s. Kidduschin 80 b)., bei einer Kuh und einem Hunde, dass sie mit der Zunge [die Flüssigkeit] ablecken konnten63 Von den Lippen., bei allen übrigen Tieren, dass sie64 Die Flüssigkeit. von selbst trocken werden konnte; R. Elieser, Sohn des Jakob, erklärt sie bei einem Hunde für rein65 Auch wenn sie in unmittelbarer Nähe der Flüssigkeit liegen., weil dieser klug ist und es deshalb nicht seine Weise ist, die Speise liegen zu lassen und zum Wasser zu gehen66 Er weise, dass zum Trinken sich immer etwas bieten wird, deshalb läuft er zuerst zur Speise, und erst, nachdem er sich daran satt gefressen hat, geht er zum Trinken, so dass nicht anzunehmen ist, dass er nach dem Trinken nochmals sich an die Speise gemacht hat.." + ], + [ + "Wenn jemand eine Unreinheit von einer Stelle zu einer anderen wirft1 Und nun im Zweifel ist, ob das Unreine unterwegs etwas berührt und verunreinigt hat, so ist das zweifelhaft Berührte selbst im רשות היחיד aus doppeltem Grunde für rein zu erklären, erstens weil es nicht befragt werden kann (s. oben Note 49), und zweitens weil bei einer vorüberziehenden, nicht an einem Orte ruhenden Unreinheit jede zweifelhafte Berührung stets für rein zu erklären ist (s. Nasir 64 a)., ein [reines] Brot zwischen [unreine] Schlüssel2 Wo die Unreinheit zwar an einem Orte geruht hat, das Brot aber in dem Augenblick, wo es die Unreinheit vielleicht berührt hat, nicht mehr in der Hand des Menschen war, der Fall deshalb, obwohl das Brot von einem Menschen geworfen worden ist, nicht als ein solcher betrachtet werden kann bei dem das, was es vielleicht berührt hat, befragt werden kann., einen [unreinen] Schlüssel zwischen [reine] Brote3 Wo beides zutrifft, dass das Unreine nicht an einem Orte geruht hat und die Brote, die vielleicht berührt worden sind, nicht befragt werden können., ist es rein; R. Jehuda sagt: ein [reines] Brot zwischen [unreine] Schlüssel, so ist es unrein4 Er ist der Ansicht, dass dieser Fall als ein solcher gilt, bei dem das, was vielleicht berührt hat, befragt werden kann, da ein Mensch das Brot geworfen hat und dieser befragt werden kann., einen [unreinen] Schlüssel zwischen [reine] Brote, so sind sie rein5 Weil das Unreine bei der Berührung nicht an einem Orte geruht hat. So ist nach ר״ש ,רא״ש und יו״ב die Mischna zu erklären. Nach א״ר dagegen besteht darüber keine Meinungsverschiedenheit, dass bei einem von einem Menschen geworfenen Gegenstande man nicht sagen kann, dass dieser nicht befragt werden kann, da ja der Mensch befragt werden kann. Der erste Tanna ist aber der Ansicht, dass ebenso wie, wenn die Unreinheit nicht an einem Orte ruht, auch wenn der reine vielleicht berührte Gegenstand nicht an einem Orte ruht, die zweifelhafte Unreinheit für rein zu erklären ist, während R. Jehuda der Ansicht ist, dass diese Bestimmung nur für den unreinen, nicht aber für den reinen Gegenstand gilt..", + "6 Edujot II, 7. Hat ein Wiesel ein Kriechtier7 Ein totes, das nach Lev. 11, 29 ff. durch Berührung verunreinigt. im Maule und läuft damit über Brote von Hebe, und es ist zweifelhaft, ob dieses8 Das Kriechtier. [die Brote] berührt oder nicht berührt hat, so ist dieses Zweifelhafte rein9 Aus doppeltem Grunde, weil die Brote nicht befragt werden können und die Unreinheit nur eine vorüberziehende, nicht an einem Orte ruhende war. Nach מ״א sind die Brote auch in dem Falle rein, wenn das Wiesel nicht über die Brote gelaufen, sondern auf ihnen stillgestanden ist, weil das Maul des Wiesels nicht als ein Ruheort für das Kriechtier gilt..", + "Hat ein Wiesel ein Kriechtier7 Ein totes, das nach Lev. 11, 29 ff. durch Berührung verunreinigt. im Maule oder ein Hund ein Aas im Maule, und sie gehen zwischen Reine hindurch, oder Reine gehen zwischen sie hindurch, so ist dieses Zweifelhafte rein10 Obgleich es Menschen sind, die befragt werden können., weil die Unreinheit nicht auf einem Orte geruht hat11 S. Note 9.. Haben sie daran auf dem Erdboden gezupft12 An dem auf dem Boden liegenden Kriechtier oder Aas., und er sagt, ich bin an der Stelle gegangen, weiss aber nicht, ob ich es berührt oder nicht berührt habe, so ist dieses Zweifelhafte unrein, weil die Unreinheit auf einem Orte geruht bat13 Obgleich es nicht ruhig gelegen hat, sondern die Tiere daran gezerrt haben (s. Nasir 64 a)..", + "Hat ein Rabe ein olivengrosses Stück von einem Toten im Schnabel, und es ist zweifelhaft, ob dieses in einem Privatgebiet über einem Menschen oder über Geräten ein Zelt gebildet hat, so ist dieses Zweifelhafte, was den Menschen betrifft, unrein14 Die Bestimmung, dass bei einer nicht an einem Orte ruhenden Unreinheit ein Zweifelfall für rein zu erklären ist, gilt nur für eine zweifelhafte Berührung, nicht aber für eine zweifelhafte Überdachung, deshalb ist der Mensch unrein, weil er befragt werden kann., und was die Geräte betrifft, rein15 Weil sie nicht befragt werden können.. Wenn jemand mit zehn Eimern schöpft, und es findet sich ein Kriechtier in einem von ihnen16 So dass zu befürchten ist, dass das Kriechtier vielleicht in dem Brunnen war und auch alle übrigen Eimer es beim Schöpfen berührt haben und dadurch unrein geworden sind., ist dieser unrein und alle anderen sind rein17 Weil angenommen wird, dass die Unreinheit sich dort befunden hat, wo man sie jetzt findet, das ist in dem Eimer, deshalb ist nur dieser und das in ihm sich befindende Wasser unrein. Durch das Eintauchen dieses Eimers mit dem Kriechtier in den Brunnen ist das Wasser in dem Brunnen nicht unrein geworden, weil Wasser, so lange es sich noch im Boden befindet, keine Unreinheit annimmt, mit Ausnahme der Mikw. I, 1 angeführten Fälle. So nach א״ר und יו״ב. Bart. erklärt entsprechend der Erklärung Raschis zu Nidda 3 b (s. Tosf. Jomt. zu unserer Mischna): wenn jemand ein grosses Fass mit Wasser füllt das er mit einem und demselben Eimer in zehn Malen aus dem Brunnen schöpft, und es findet sich nach der Ausschüttung aus dem Eimer ein Kriechtier in dem Eimer, ist nur der Eimer unrein, alles in dem grossen Gefäss befindliche Wasser dagegen rein, weil angenommen wird, dass das Kriechtier erst nach dem diesmaligen Ausschütten des Wassers hineingekommen ist, da es sonst beim Ausschütten mit in das grosse Gefäss gefallen wäre. Noch anders erklärt Maim. (s. הלכות שאר אבות הטומאות XVII, 1 und ערוך לנר zu נדה ג׳ ב׳ ד״ה המדלה עשרה דליים.. Wenn man von einem Gerät in ein anderes umgiesst, und es findet sich in dem unteren ein Kriechtier, ist das obere rein18 Trotzdem das Tier vielleicht aus dem oberen in den unteren mit hineingeschüttet worden ist. weil die Annahme, dass die Unreinheit sich vielleicht vorher an einer bestimmten anderen Stelle befunden hat, als an der, wo sie sich jetzt befindet, nicht als ein Zweifelsfall gilt, der für unrein zu erklären ist (לא מחזקינן טומאה ממקום למקום). Gegen die von Maim. l. c. gegebene Begründung, dass das obere Gefäss deshalb rein ist, weil es sich um Gefässe handelt, die nicht befragt werden können, wird schon von ראב״ד eingewendet, dass diese Begründung hier nicht zutrifft, da sich das Gefäss in der Hand des Giessen den befunden hat und dieser doch befragt werden kann. Findet sich jedoch nach dem Umgiessen ein Kriechtier in dem oberen Gefäss, so ist auch das, was sich im unteren befindet, unrein, weil anzunehmen ist, dass es vielleicht schon vor dem Umgiessen sich in dem oberen befunden hat (מחזקינן טומאה מזמן לזמן), wenn nicht bestimmte Gründe gegen diese Annahme sprechen (s. oben Note 17)..", + "18a Sabb. 15 b. Wegen folgender sechs zweifelshalber unreiner Dinge19 Die durch rabbinische Verordnung, trotzdem ihre Unreinheit nur zweifelhaft ist, für unrein erklärt worden sind. verbrennt man die Hebe20 Die von ihnen berührt worden ist. Während es im allgemeinen als Grundsatz gilt, dass man Hebe, die von etwas berührt worden ist, das nur nach rabbinischer Verordnung als unrein gilt, nicht verbrennen darf (Sabb. 16 a), hat die rabbinische Verordnung diese sechs nur des Zweifels halber als unrein geltenden Dinge für so unrein erklärt, als wenn sie nach Toravorschrift unrein wären, deshalb wird Hebe, die von ihnen, wenn auch in einem רשות הרבים, berührt worden ist, verbrannt.: wegen eines vielleicht durch Totengebein unrein gewordenen Feldes21 בית הפרס s. Oholot II Note 33. Wenn Hebe eine Erdscholle von einem solchen Felde berührt hat oder durch einen Menschen oder ein Gerät oder eine Speise, die durch eine solche Berührung unrein geworden sind, berührt worden ist, so wird die Hebe verbrannt., wegen der zweifelshalber unreinen aus dem Auslande hereingebrachten Erde22 S. Oholot II Note 32., wegen der zweifelshalber unreinen Kleider eines Am-ha-Arez23 Die deshalb als unrein gelten, weil vielleicht seine Frau während ihres Menstruierens auf ihnen gesessen hat., wegen der zweifelshalber unreinen aufgefundenen Geräte24 Jedes aufgefundene Gerät gilt als unrein, weil es vielleicht durch eine Totenunreinheit unrein geworden ist, es verunreinigt deshalb selbst Menschen und Geräte., wegen des zweifelshalber unreinen Vorgefundenen Speichels25 Weil es vielleicht von einem oder einer Flussleidenden, von einer Menstruierenden oder einer Wöchnerin stammt. und wegen des zweifelshalber unreinen Urins von einem Menschen26 Weil er vielleicht von einem der Genannten herrührt. Maim. liest: על הרוקין על ספק הרוקין :א״ר ,הנמצאים, an dessen Seite sich Tier-Urin befindet27 Raschi und Bart. erklären: obwohl es da doppelt zweifelhaft ist, dass der Urin von einem unreinen Menschen herrühren soll, denn vielleicht stammt er wie der daneben befindliche von einem Tiere, und wenn von einem Menschen, vielleicht von einem reinen., wenn diese bestimmt [die Hebe] berührt und damit diese zweifelhaft unrein gemacht haben, verbrennt man die Hebe28 Selbst wenn die Berührung in einem öffentlichen Gebiet stattgefunden hat. Ist es dagegen zweifelhaft, ob die Berührung überhaupt stattgefunden hat, verbrennt man die Hebe nicht, auch wenn es in einem Privatgebiet ist.; R. Jose sagt: In einem Privatgebiet, auch wenn die Berührung zweifelhaft ist29 Obwohl im allgemeinen eine zweifelhafte Berührung selbst im רשות היחיד, wenn es sich um etwas handelt, das nicht befragt werden kann, als rein gilt., die Weisen sagen: In einem Privatgebiet bleibt sie im Zustande der Ungewissheit30 Sie gilt nicht als rein, aber man verbrennt sie auch nicht, weil doch immerhin ein doppelter Zweifel vorliegt, ob die Unreinheit überhaupt vorhanden war, und wenn sie vorlag, ob die Berührung stattgefunden hat., in einem öffentlichen Gebiet ist sie rein31 Bei einer zweifelhaften Berührung, darin stimmen die Ansichten aller überein..", + "Wenn zweierlei Speichel da sind, ein [zweifelshalber] unreiner und ein reiner, so bleibt, wenn es in einem Privatgebiet ist, bei zweifelhaftem Berühren, Tragen oder Bewegen32 Wenn ein Zweifel ist, welcher von den beiden Speicheln berührt oder getragen oder bewegt worden ist. [die Hebe] im Zustande der Ungewissheit33 Sie wird nicht verbrannt, weil bei einer zweifelhaften Berührung auch in einem Privatgebiete Hebe nicht verbrannt wird, obwohl in diesem Falle im Gegensatz zu dem in der vorhergehenden Mischna eine Berührung wohl stattgefunden hat, es nur zweifelhaft ist, ob der zweifelshalber unreine berührt worden ist (יו״ב)., wenn es in einem öffentlichem Gebiet ist34 Wo bei einer zweifelhaften Berührung sonst die Hebe rein ist., beim Berühren, nur wenn sie feucht sind35 Weil, wenn der Mensch den zweifelshalber unreinen Speichel berührt hat, etwas von diesem auf dem Körper des Menschen haften geblieben ist, die Berührung demnach auf dem Körper des Menschen stattgefunden hat, der ein רשות היחיד ist; sind die Speichel dagegen trocken, ist dieses nicht der Fall, und ist es deshalb eine zweifelhafte Berührung in einem רשות חרבים, wo die Hebe als rein gilt (Maim.)., beim Tragen36 Wenn der Mensch einen der beiden Speichel getragen hat, so dass dieser gleichviel ob er feucht oder abgetrocknet war, auf dem Körper des Menschen geruht hat. Wie es beim Bewegen ist, gibt die Mischna nicht an, da aber beim Bewegen der Speichel mit dem Körper des Menschen gar nicht in Berührung gekommen zu sein braucht, wird es wie eine zweifelhafte Berührung in einem רשות הרבים zu betrachten sein, so dass die Hebe als rein gilt (תא״ש)., gleichviel ob sie feucht oder getrocknet37 Trockener Speichel gilt jedoch nur so lange als Speichel, als er sich noch wieder aufweichen lässt; ist er so vertrocknet, dass er auch durch Aufweichen nicht wieder flüssig wird, gilt er überhaupt nicht mehr als Speichel und ist, selbst wenn er von einem Flussleidenden stammt, nicht unrein (s. Nidda VII,2). sind. War nur ein Speichel38 Ein zweifelshalber unreiner. da, und jemand hat ihn39 Mit Bestimmtheit. berührt oder getragen oder bewegt, wenn es in einem öffentlichen Gebiet ist, verbrennt man deswegen die Hebe40 Wie dieser Grundsatz für das Berühren schon in der vorhergehenden Mischna ausgesprochen ist, so wird er hier auch auf das Tragen und Bewegen ausgedehnt., unnötig zu sagen, wenn es in einem Privatgebiet ist.", + "Folgende Zweifelfälle haben die Weisen für rein erklärt41 Gleichviel, ob in einem רשות הרבים oder in einem רשות היחיד. Soweit die hier angeführten Zweifelsfälle nicht in den nach-folgenden Mischna-Absätzen näher erklärt werden, werden sie in den Mischna-Traktaten, in die sie hineingehören, ausführlich behandelt.: einen Zweifelfall bei geschöpftem Wasser für ein Tauchbad42 Wenn ein Zweifel entstanden ist, ob ein Tauchbad durch drei Log geschöpften Wassers untauglich geworden ist oder nicht (s. Mikw. II, 3)., einen Zweifelfall bei einer Unreinheit, die auf der Oberfläche des Wassers schwimmt43 S. die folgende Mischna., — ein Zweifelfall bei Flüssigkeiten gilt für das Unreinwerden [derselben] als unrein, für das Verunreinigen als rein44 Siehe Mischna 9 und 10., ein Zweifelfall bei den Händen gilt für das Unreinwerden, für das Verunreinigen wie für das Reinwerden als rein45 S. Jadajim II, 4. — einen Zweifelfall in öffentlichem Gebiet46 Selbst wenn es sich um etwas handelt, das nach Toravorschrift unrein sein würde., einen Zweifelfall bei Verordnungen der Schriftgelehrten47 Wenn es sich um eine Unreinheit handelt, die nach rabbinischer Verordnung unrein ist, in diesem Falle gilt das Zweifelhafte auch in einem רשות היחיד als rein., einen Zweifelfall bei Profanem48 S. weiter Mischna 12., einen Zweifelfall bei Kriechtieren48 S. weiter Mischna 12., einen Zweifelfall bei Aussatzschäden49 S. Mischna 13., einen Zweifelfall bei Nasiräer-Gelübden, einen Zweifelfall bei Erstgeburten48 S. weiter Mischna 12. und einen Zweifelfall bei Opfern49 S. Mischna 13..", + "Ein Zweifelfall bei einer Unreinheit, die auf der Oberfläche des Wassers schwimmt50 Wenn es zweifelhaft ist, ob sie berührt worden ist., [ist rein]51 Auch in einem רשות היחיד., gleichviel ob dieses sich in Gefässen befindet oder auf dem Boden52 Weil Wasser nicht als ein Ruheort für die auf ihm schwimmende Unreinheit gilt (s. oben Note 1).; R. Simon sagt: Wenn es sich in Gefässen befindet, ist der Zweifelfall unrein53 Weil das Gefäss auf dem Boden ruht, gilt auch die in ihm befindliche Unreinheit als auf dem Boden ruhend., wenn auf dem Boden, rein; R. Jehuda sagt: Wenn der Zweifel54 Ob der Mensch die auf dem Wasser schwimmende Unreinheit berührt hat. beim Hineinsteigen [in das Wasser] entstanden ist, ist er unrein55 Weil beim Hineintauchen das Wasser in die Höhe gehoben und dadurch das darauf Schwimmende an den Körper des Tauchenden heran getrieben wird, es deshalb wahrscheinlicher ist, dass es ihn berührt hat., wenn beim Hinaussteigen, rein56 Beim Heraussteigen senkt sich das Wasser und entfernt sich dadurch das darauf Schwimmende von dem Körper des Menschen.; R. Jose sagt: Selbst wenn nur Raum da ist für den Menschen und für die Unreinheit57 So dass die Unreinheit den Menschen berührt haben muss., ist er rein58 Sobald man nicht gesehen hat, dass die Berührung stattgefunden hat, gilt es bei einer schwimmenden Unreinheit als rein (ר״ש). Nach Maim. jedoch nur, wenn es immerhin möglich wäre, dass die Berührung nicht stattgefunden hat..", + "Ein Zweifelfall bei Flüssigkeiten gilt für das Unreinwerden als unrein, wie ist das? Wenn ein Unreiner seinen Fuss zwischen reine Flüssigkeiten ausgestreckt hat und es zweifelhaft ist, ob er sie berührt oder nicht berührt hat, dieser Zweifelfall ist unrein59 Weil, wenn er die Flüssigkeit bestimmt berührt hätte, sie nach Toravorschrift unrein wäre, denn dass Flüssigkeiten durch Berührung mit einer Unreinheit unrein werden, ist Toravorschrift.. Wenn er ein unreines Brot in seiner Hand hatte und es zwischen reine Flüssigkeiten geworfen hat60 L. liest: ופשטה. Diese Lesart, die auch Tosf. Jomt. zitiert, ist vorzuziehen, weil ein Zweifelfall bei einer geworfenen Unreinheit immer als rein gilt (s. oben Mischna 1)., und es zweifelhaft ist, ob es sie berührt oder nicht berührt hat61 Nach ר״ש und Bart. ist hier nicht gemeint, wenn es zweifelhaft ist, ob das geworfene Brot unterwegs die andere Sache berührt hat, wie in der obigen Mischna, sondern ob es sie berührt hat, nachdem es bereits niedergefallen war und deshalb einen Ruheort hatte., dieser Zweifelfall ist unrein62 Wenn es in einem Privatgebiet war.. Für das Verunreinigen gilt er als rein63 Dass unreine Flüssigkeiten weiter verunreinigen, ist nur rabbinische Verordnung, nach Toravorschrift können sie überhaupt nicht weiter verunreinigen, deshalb gilt bei zweifelhafter Berührung das Berührte als rein., wie ist das? Wenn er einen Stock in seiner Hand hatte, an dessen Spitze sich unreine Flüssigkeiten befanden, und ihn zwischen reine Brote geworfen hat64 Selbst wenn es zweifelhaft ist, ob die Flüssigkeit die Brote berührt hat, nachdem sie bereits dort niedergefallen war und demnach ihren Ruheort hatte (s. oben Note 61)., und es zweifelhaft ist, ob er sie berührt oder nicht berührt hat, dieser Zweifelfall ist rein65 Denn unreine Flüssigkeiten können nach Toravorschrift die Unreinheit weder auf andere Flüssigkeiten noch auf Speisen übertragen, während unreine Speisen die Unreinheit auf andere Speisen nach Toravorschrift nicht übertragen, wohl aber auf Flüssigkeiten..", + "R. Jose sagt: Ein Zweifelfall bei Flüssigkeiten gilt für Speisen66 Er ist der Ansicht, dass unreine Flüssigkeiten auch nach Toravorschrift die Unreinheit weiter übertragen können, jedoch nur auf Ungleichartiges, also auf Speisen, nicht aber auf Flüssigkeiten (s. Pessachim 18 a und b). als unrein, für Geräte als rein67 Weil Geräte nach Toravorschrift nur durch ein אב הטומאה unrein werden können.. Wie ist das68 R. Jose wählt nicht dasselbe Beispiel wie der Tanna in der vorhergehenden Mischna, weil in diesem Falle auch er, wenn auch aus einem anderen Grunde, den Zweifelsfall für rein erklärt, weil eine geworfene Unreinheit im Zweifelsfalle überhaupt nie unrein macht und er der Ansicht ist, dass daran auch nichts geändert wird, wenn der Zweifel darin besteht, ob sie den anderen Gegenstand, nachdem sie bereits niedergefallen war und einen Ruheort hatte, berührt hat (s. oben Note 61). Nach einer anderen Erklärung (s. ר״ש) ist auch R. Jose der Ansicht, dass unreine Flüssigkeiten nach Toravorschrift die Unreinheit überhaupt nicht weitertragen können, in dem von ihm gewählten Beispiel handelt es sich jedoch gar nicht um das Übertragen der Unreinheit auf einen anderen Gegenstand, da ja die Flüssigkeit selbst in dem Teige enthalten ist, es sich also nur um den Zweifel handelt, ob der Teig mit der in ihm enthaltenen Flüssigkeit rein oder unrein ist. ? Wenn zwei Fässer69 Mit Wasser gefüllt. da waren, ein unreines und ein reines, und man mit dem aus einem von ihnen genommenen [Wasser] einen Teig geknetet hat, und es zweifelhaft ist, ob man mit dem aus dem unreinen oder dem aus dem reinen Genommenen geknetet hat, das ist ein Zweifelfall bei Flüssigkeiten, der für Speisen als unrein und für Geräte als rein gilt70 Dieselben Geräte, in denen der als unrein geltende Teig angerichtet worden ist..", + "Ein Zweifelfall bei den Händen gilt für das Unreinwerden71 Wenn es zweifelhaft ist, ob die Hände etwas berührt haben, wodurch sie nach rabbinischer Vorschrift unrein werden. wie für das Verunreinigen72 Oder etwas berührt und es dadurch unrein gemacht hat. wie für das Reinwerden73 Oder ob man die noch unreinen Hände vorschriftsmässig gereinigt hat. als rein. Ein Zweifelfall in öffentlichem Gebiet gilt als rein74 Selbst wenn es sich um etwas handelt, das nach Toravorschrift unrein wäre. Diese beiden letzten Aussprüche werden aus Mischna 7 nur der Gleichmässigkeit wegen hier nochmals angeführt, obgleich sie hier gar nicht näher erklärt werden.. Ein Zweifelfall bei Verordnungen der Schriftgelehrten75 Wenn man im Zweifel ist, ob man sich eine nur auf rabbinischer Verordnung beruhende Unreinheit zugezogen hat oder sich von einer solchen vorschriftsmässig gereinigt hat.: Wenn man [im Zweifel ist, ob man] unreine Speisen gegessen hat, unreine Flüssigkeiten getrunken hat76 S. Sabb. 13 b., mit dem Kopf und dem grössten Teile des Körpers in geschöpftes Wasser hineingekommen77 Nach einem an demselben Tage genommenen Tauchbade (s. Gittin 16 a Tosaf. v. הבא)., oder auf seinen Kopf und den grösseren Teil seines Körpers drei Log geschöpften Wassers gefallen sind78 Auch wenn man nicht an demselben Tage ein Tauchbad genommen hatte., so ist dieser Zweifelfall rein. Betrifft der Fall dagegen eine Hauptunreinheit, die nach Verordnung der Schriftgelehrter vorliegt79 Z. B. die Bestimmung, dass Nichtjuden stets als an Ausfluss Unreine zu betrachten sind., so ist der Zweifelfall unrein80 Wenn es zweifelhaft ist, ob die Berührung durch sie stattgefunden hat oder nicht Ist es dagegen zweifelhaft, ob eine solche Unreinheit überhaupt vorliegt oder nicht, wie bei einem vielleicht durch Totengebein unrein gewordenen Felde, so bleibt bei einer zweifelhaften Berührung, da dann ein doppelter Zweifel vorliegt, obgleich es sich um ein אב הטומאה handelt, der Fall unbestimmt, und man verbrennt seinetwegen die Hebe nicht (s. oben IV, 5)..", + "Ein Zweifelfall bei Profanem: damit ist die Reinhaltung der [von Unreinem] sich Fernhaltenden81 Die פרושים hielten sich daran gebenden, auch von dem Genuss profaner Speisen sich fern zu halten, wenn sie unrein geworden waren. Wegen einer zweifelhaften Unreinheit brauchten sie sich von ihnen nicht fernzuhalten (so מ״א nach Maim. הלכות שאר אה״ט XV, 2). gemeint. Ein Zweifelfall bei Kriechtieren: bei ihnen ist stets der Augenblick des Auffindens massgebend82 Wenn man ein totes Kriechtier zwischen reine Dinge hindurch geworfen hat und man findet es auf dem Boden liegend, ohne dass es diese berührt, braucht man nicht anzunehmen, dass es sie beim Hindurchfliegen berührt hat. Ebenso braucht man, wenn man es verbrannt auf Früchten liegend findet, nicht zu befürchten, dass es in noch frischem Zustande auf sie gefallen ist und sie durch Berührung verunreinigt hat (יו״ב).. Ein Zweifelfall bei Aussatzschäden83 Ob der Aussatzschaden sich ausgebreitet hat und dadurch unrein geworden ist. ist am Anfang rein, so lange er noch nicht in den Zustand der Unreinheit eingetreten war84 Noch nicht für entschieden unrein erklärt, selbst wenn er bereits verschlossen war., sobald er in den Zustand der Unreinheit eingetreten war, ist auch der Zweifelfall85 Ob er wieder zurückgegangen ist. unrein86 S. die nähere Ausführung Negaim V, 4 und 5.. Ein Zweifelfall bei Nasiräer-Gelübden87 Wenn jemand ein Nasiräer - Gelübde getan hat für den Fall, dass in einem Getreidehaufen ein bestimmtes Mass Körner enthalten ist, und der Haufen gestohlen worden oder verloren gegangen ist, so dass es nicht mehr festzustellen ist, ob es so war oder nicht. entbindet88 Das Gelübde gilt nicht als solches, und es ist ihm erlaubt, Wein zu trinken, sich scheren zu lassen und sich an Toten zu verunreinigen (s. Nasir 8 a).. Ein Zweifelfall bei Erstgeburten89 Wenn es zweifelhaft ist, ob es eine Erstgeburt ist oder nicht.: sowohl bei Erstgeburten von Menschen90 Sie braucht nicht durch fünf Selaim, die einem Priester zu geben sind, ausgelöst zu werden. wie bei Erstgeburten von Vieh, sowohl von unreinem91 Die Erstgeburt einer Eselin, sie braucht nicht durch ein dem Priester zu übergebendes Lamm ausgelöst zu werden. wie von reinem92 Sie braucht nicht einem Priester gegeben zu werden, sondern man kann sie weiden lassen, bis sie einen Leibesfehler bekommt, der sie zum Opfer untauglich macht, und sie dann selbst verzehren., denn wer von einem anderen etwas heraushaben will, dem liegt die Beweispflicht ob.", + "Ein Zweifelfall bei Opfern: Wenn93 Keretot I, 7. eine Frau fünf zweifelhafte Geburten oder fünf zweifelhafte Blutflüsse hinter sich hat94 Ohne inzwischen eines von den Opfern, zu denen sie dadurch verpflichtet war, dargebracht zu haben., bringt sie nur ein Opfer95 Für alle fünf Fälle bringt sie ausser den Ganzopfern, die sie mit der ausdrücklichen Bestimmung darbringen kann, dass sie, im Falle es keine Geburt bzw. kein unreiner Ausfluss war, als freiwillig gebrachte Opfer gelten sollen, nur ein Vogel Sündopfer, weil ein solches nicht als freiwilliges Opfer dargebracht werden kann, und dieses darf nicht verzehrt, sondern muss verbrannt werden, sie soll es nur deshalb darbringen, weil sie vor Darbringung ihres Opfere nicht Heiliges geniessen und nicht das Heiligtum betreten darf (s. Keretot I Note 60)., dann darf sie von den Opfern essen und hat keine Verpflichtung, die übrigen darzubringen96 Für die übrigen Fälle braucht sie ihre Sündopfer nicht darzubringen, weil es nur zweifelhafte Geburten bzw. Ausflüsse waren. Nach יו״ב braucht sie selbst bei einer zweifelhaften Geburt bzw. einem zweifelhaften Ausfluss auch nur ihr Sündopfer darzubringen, damit sie wieder Heiliges geniessen kann, nicht aber ihr Ganzopfer.." + ], + [ + "Wenn ein Kriechtier1 Eines von den Lev. 11, 29 genannten Kriechtieren, die in totem Zustande durch Berührung verunreinigen. und ein Frosch2 Dessen Berührung nicht verunreinigt. Nach ר״ש und Bart. sehen Frosch und צב (nach Hoffmann Lev. z. St. = Kröte) einander ähnlich, so dass sie leicht mit einander verwechselt werden können. sich in einem öffentlichen Gebiet befinden3 Und man nicht weiss, welches von beiden Tieren man berührt hat., ebenso eine Olivengrösse von einem Toten4 Die auch bei Überdachung verunreinigt. und eine Olivengrösse von Aas5 Die nur durch Berührung und Tragen, aber nicht durch Bedachung verunreinigt., ein Knochen von einem Toten6 Der durch Berührung und Tragen verunreinigt. und ein Knochen von Aas7 Der überhaupt nicht verunreinigt., eine Scholle von reiner Erde8 Das ist palästinensische Erde. und eine Scholle von einem Toten-gebein-Felde9 Die wenn auch nur nach rabbinischer Vorschrift durch Berühren und Tragen verunreinigt (s. Ohalot II Note 33)., eine Scholle von reiner Erde und eine Scholle von ausländischer Erde10 Die ebenfalls nach rabbinischer Vorschrift durch Berühren und Tragen verunreinigt., zwei Stege, der eine unrein11 In seiner ganzen Breite, so dass der, der darauf gegangen ist, bestimmt die Unreinheit überdacht hat. und der andere rein, und es ist jemand auf einem von ihnen12 Von den beiden Stegen. gegangen und man weise nicht, auf welchem von ihnen er gegangen ist, er hat eines von ihnen13 Von den beiden Olivengrössen von einem Toten und von einem Aas. überdacht, und man weise nicht, welches von ihnen er überdacht hat, er hat eines von ihnen14 Einen von den beiden Knochen oder den beiden Erdschollen. bewegt15 Oder getragen, auch ohne es zu berühren. und man weise nicht, welches von ihnen er bewegt hat16 Man vermisst den auf Kriechtier und Frosch bezüglichen Satz: er hat eines von ihnen berührt, und man weise nicht, welches von ihnen er berührt hat. Die Mischna hat wohl nicht für nötig gehalten, ihn herzusetzen, weil er in der gleich folgenden Mischna behandelt wird., so ist er nach R. Akiba unrein17 Nach רא״ש ,ר״ש und Bart. ist R. Akiba der Ansicht, dass der Grundsatz, dass eine zweifelhafte Berührung u. s. w. in einem öffentlichen Gebiet als rein gilt, nur für Dinge gilt, die, wenn sie für unrein erklärt werden würden, nicht wieder rein werden könnten, wie Früchte oder irdene Geräte, nicht aber für einen Menschen, der sich von seiner Unreinheit reinigen kann. Nach יו״ב (s. auch מ״א) ist R. Akiba der Ansicht, dass der Grundsatz nur für den Fall gilt, wenn es zweifelhaft ist, ob eine Berührung überhaupt stattgefunden hat, nicht aber, wenn eine Berührung stattgefunden hat, es nur zweifelhaft ist, was berührt worden ist. Nach א״ר ist nach R. Akiba der Grundsatz von ספק טומאה ברשות הרבים nur auf solche Fälle anzuwenden, wo durch eine Unreinerklärung viele betroffen werden würden, nicht aber wenn dadurch nur ein Einzelner betroffen wird. nach den Weisen rein.", + "Gleichviel ob er sagt18 So ist das אחד שאמר wohl zu verstehen, nicht wie die Erklärer übersetzen: „wenn einer sagt“. Es ist eine Fortsetzung des in der vorhergehenden Mischna Gesagten und gilt ebenso wie für das Berühren so auch für das Tragen und Überdachen.: „Ich habe dieses19 Das an dieser Stelle gelegen hat. angerührt, weiss aber nicht, ob es unrein oder ob es rein war20 Ob es die Kröte oder der Frosch, Totenknochen oder Aasknochen war u. s. w, es sich also um den Zweifel handelt, ob der von ihm berührte Gegenstand rein oder unrein war. “, oder „ich habe angerührt, weiss aber nicht, welches von den beiden ich angerührt habe“21 Wo es sich um den Zweifel handelt, ob die vorhandene Unreinheit von ihm berührt oder nicht berührt worden ist., ist er nach R. Akiba unrein, nach den Weisen rein22 Nach Maim. spricht die Mischna hier von einem neuen Fall: wem jemand einen Menschen berührt hat und nicht weiss, ob er rein oder unrein war, oder von zwei Menschen, von denen einer unrein und einer rein war, einen berührt hat und nicht weiss, welchen von beiden er berührt hat. Die übrigen Erklärer beziehen die Mischna auch auf den Fall von Kröte und Frosch in der vorhergehenden Mischna, erklären aber: wenn jemand ein Tier berührt hat und nicht weiss, ob es eine Kröte oder ein Frosch war, und wenn Kröte und Frosch dagelegen haben und er nicht weiss, welches von beiden er berührt hat.. R. Jose erklärt ihn in allen diesen Fällen23 Die in dieser und in der vorhergehenden Mischna angeführt sind. für unrein, bei dem Steg aber für rein, weil die Menschen immer [auf Stegen] zu gehen pflegen24 Da es schwer fällt, dabei einer zweifelhaften Unreinheit zu entgehen, lässt er für diesen Fall den Grundsatz, dass eine zweifelhafte Unreinheit im öffentlichen Gebiet als rein gilt, auch für den Menschen gelten, weil die Unreinerklärung doch nur eine rabbinische Erschwerung wäre. In allen anderen Fällen dagegen stimmt er der Ansicht des R. Akiba zu, weil der Mensch solche Zweifelfälle leicht vermeiden kann., nicht aber [liegende Gegenstände] immer zu berühren25 Oder zu tragen oder zu überdachen. pflegen26 Nach א״ר ist R. Jose derselben Ansicht wie R. Akiba (s. oben Note 17) und macht nur deshalb bei dem Steg eine Ausnahme, weil auf dem Steg viele Menschen zu gehen pflegen, durch die Unreinerklärung deshalb nicht nur dieser Mensch, sondern auch die vielen anderen, die darauf gehen, betroffen werden würden..", + "Wenn von zwei Stegen26a Die öffentliches Gebiet sind. einer unrein und einer rein ist27 Man weiss aber nicht, welches der unreine und welches der reine ist., und es ist jemand auf einem von ihnen gegangen, hat sich dann mit reinen Speisen beschäftigt und diese sind verzehrt worden, er hat sich das erste und das zweite Mal besprengen lassen28 Am dritten und am siebenten Tage, um sich von der zweifelhaften Toten-Unreinheit zu reinigen., hat ein Tauchbad genommen und ist rein geworden29 Durch Sonnenuntergang nach dem genommenen Tauchbad ist er auch für das Verzehren von Hebe rein geworden., und ist dann auf dem zweiten Steg gegangen und hat sich mit reinen Speisen beschäftigt, so sind diese rein30 Er gilt als rein, weil seine Anfrage sich doch nur auf das Gehen auf dem zweiten Felde erstreckt und der Grundsatz gilt, dass eine zweifelhafte Verunreinigung in öffentlichem Gebiet rein ist.. Sind die ersten noch vorhanden31 So dass es sich jetzt um eine Entscheidung über die ersten und über die zweiten Früchte handelt., so bleiben beide im Zustande der Ungewissheit32 Sie können nicht für rein erklärt werden, da doch jedenfalls die einen durch seine Berührung unrein geworden sind (vgl weiter Mischna 5), weil es aber nur eine zweifelhafte Unreinheit ist, dürfen sie, wenn sie Hebe sind, beide nicht verbrannt werden.. Hatte er sich dazwischen nicht gereinigt33 Und die ersten Speisen sind noch vorhanden., bleiben die ersten im Zustande der Ungewissheit34 Denn wenn inan sie für rein erklären würde, weil die zweiten doch jedenfalls unrein sind und es sich danach nur um die Entscheidung über die ersten handelt, könnte der Anfragende leicht daraus den falschen Schluss ziehen, dass sie deshalb für rein erklärt worden sind, weil festgestellt worden ist, dass der Steg, auf dem er zuerst gegangen ist, der reine und der zweite der unreine war (יו״ב). Nach א״ר ist zu lesen: הראשונות טהורות, die ersten sind aus dem angeführten Grunde in der Tat für rein zu erklären. und die zweiten müssen verbrannt werden35 Denn bei der Berührung dieser war er jedenfalls unrein..", + "Wenn ein Kriechtier und ein Frosch auf öffentlichem Gebiete liegen36 Und so entstellt sind, dass man nicht mehr erkennen kann, welches das Kriechtier und welches der Frosch ist., jemand hat eines von ihnen berührt und sich dann mit reinen Speisen beschäftigt und diese sind verzehrt worden, er hat ein Tauchbad genommen und dann das zweite berührt und sich mit reinen Speisen beschäftigt, so sind diese rein, sind die ersten noch vorhanden, so sind beide unbestimmt. Hat er dazwischen kein Tauchbad genommen, sind die ersten unbestimmt und die zweiten müssen verbrannt werden37 Es gelten danach für diesen Fall genau die gleichen Bestimmungen wie für den Fall mit den beiden Stegen in der vorhergehenden Mischna, nach Maim. will die Mischna damit zum Ausdruck bringen, dass in diesen Fällen, wo es sich um die Entscheidung über von dem zweifelhaft Unreinen berührten Speisen handelt, auch R. Jose (s. Mischna 2) keinen Unterschied macht zwischen dem Gehen über einen Steg und den anderen Fällen..", + "38 Pessachim 10 a. Wenn von zwei Stegen einer unrein und einer rein ist, und es ist jemand auf einem von ihnen gegangen und hat sich dann mit reinen Speisen beschäftigt39 Und sie wollen eine Entscheidung haben, ob die Früchte rein oder unrein sind. Handelte es sich dagegen um die Frage, ob sie selbst rein oder unrein sind, so würde man ihnen in jedem Falle sagen, dass sie sich reinigen sollen, denn wenn man jeden einzeln für rein erklärt, könnten sie nachher beide eine und dieselbe Hebe berühren, so dass diese sicher durch einen Unreinen berührt worden ist, und ein Dritter, der den näheren Tatbestand nicht kennt, könnte sie verzehren, weil sie doch beide für rein erklärt worden waren (Pessachim 10 a, Tosf. v. הלך)., dann ist ein anderer gekommen, ist auf dem zweiten gegangen und hat sich dann mit reinen Speisen beschäftigt, so sagt R. Jehuda: Wenn die Frage für diese gesondert und für jene gesondert gestellt sind, sind sie rein40 Weil es sich bei beiden um eine zweifelhafte Unreinheit in öffentlichem Gebiet handelt., wenn sie für beide zugleich gestellt wird, sind sie unrein41 Man kann sie nicht beide zugleich für rein erklären, weil doch tatsächlich einer von beiden sich verunreinigt hatte.; R. Jose sagt: Sie sind in diesem wie in jenem Falle unrein42 Nach der Auslegung im Talmud besteht eine Differenz zwischen der Ansicht des R. Jehuda und der des R. Jose nur in dem Falle, wenn einer von den beiden fragen kommt und zuerst über sich entscheiden lässt und dann über den anderen, Dach R. Jehuda ist das dasselbe, wie wenn einer nach dem anderen kommt, und sind danach beide für rein zu erklären, nach R. Jose ist es dasselbe, wie wenn beide zugleich fragen kommen, und sind deshalb beide für unrein zu erklären. Kommt aber erst der eine fragen und dann der andere, sind auch nach R. Jose beide für rein zu erklären..", + "Wenn von zwei Broten eines unrein und eines rein ist, und es hat jemand eines von ihnen gegessen und sich dann mit reinen Speisen beschäftigt, dann ist ein anderer gekommen und hat das zweite gegessen und sich mit reinen Speisen beschäftigt, so sagt R. Jehuda: Wenn die Frage für diese gesondert und für jene gesondert gestellt wird, sind sie rein, wenn sie für beide zugleich gestellt sind, sind sie unrein43 Hier handelt es sich um eine nur auf rabbinischer Verordnung beruhenden Unreinheit, dass, wer unreine Speisen geniesst, unrein wird. Auch hierbei, will die Mischna sagen, gilt die Bestimmung, dass bei gleichzeitiger Anfrage beide für unrein zu erklären sind.; R. Jose sagt: Sie sind in diesem wie in jenem Falle unrein.", + "Wenn jemand in einem öffentlichen Gebiete gesessen hat, und es ist einer gekommen und hat auf seine Kleider getreten44 So dass zu befürchten ist, dass der, der darauf getreten hat, vielleicht ein זב war und die Kleider dadurch unrein geworden sind., oder ausgespien und er45 Der dort Sitzende. hat den Speichel berührt46 So dass zu befürchten ist, dass der dort Sitzende durch die midras-unrein gewordenen Kleider bezw. durch Berührung des Speichels unrein geworden ist. Nach Maim. Kommentar (ed. Derenbourg) ist zu übersetzen „oder er hat ausgespien und jener hat den Speichel berührt“, und handelt es sich nicht darum, ob der dort Sitzende durch den Vorübergehenden, sondern ob der Vorübergehende durch den dort Sitzenden unrein geworden ist, da man ihn nicht gekannt hat und es möglicher Weise ein זב gewesen ist., so verbrennt man wegen des Speichels die Hebe47 Weil bei einer bestimmten Berührung von zweifelhaftem Speichel Hebe verbrannt wird, auch wenn die Mehrzahl der in Betracht Kommenden nicht זבים sind (s. oben IV, 5)., betreff der Kleider richtet es sich nach der Mehrheit48 Der dort Vorübergehenden. Der Grundsatz, dass eine zweifelhafte Berührung in einem öffentlichen Gebiet für rein zu erklären ist, gilt nicht für den Fall, dass die Mehrzahl unrein ist, weil dann eher anzunehmen ist, dass der Berührende ein Unreiner war.. Hat er in einem öffentlichen Gebiet geschlafen und ist aufgestanden, sind seine Sachen midras-unrein49 Auch wenn die Mehrzahl der dort Vorübergehenden rein war. In dem ersten Falle, wo es sich nur um die Frage handelt, ob der eine Vorübergegangene rein oder unrein war, spricht die Wahrscheinlichkeit dafür, wenn die Mehrzahl rein war, dass es ein Reiner war. In diesem Falle dagegen, wo er nicht weiss, wie viele ihn berührt haben, ist es ja möglich, dass sowohl die Mehrzahl der Reinen wie auch die wenigen Unreinen vorübergegangen sind und ihn berührt haben., das sind die Worte des R. Meïr; die Weisen erklären sie für rein50 Denn vielleicht hat kein Mensch auf seine Kleider getreten, die danach als eine ספק טומאה ברה״ר rein sind.. Hat50a Erubin 35 b. er in der Nacht jemanden berührt51 In öffentlichem Gebiet., und man weiss nicht, ob er gelebt hat oder tot war, und am Morgen steht er auf und findet ihn tot, so erklärt R. Meïr ihn für rein52 Denn man darf annehmen, dass er vielleicht in der Nacht, als er ihn berührt hat, noch gelebt hat, es ist deshalb ein Zweifelfall in öffentlichem Gebiet und er für rein zu erklären.; die Weisen erklären ihn für unrein, denn alle Unreinheiten gelten wie im Augenblicke ihrer Auffindung53 Hat er indes ihn am Abend noch lebend gesehen, so ist er auch nach Ansicht der Weisen als ספק טומאה ברה״ר für rein zu erklären..", + "Ist eine Geistesgestörte54 Die auf die Zeit ihrer Menstruation nicht achtet. Für einen blödsinnigen Mann gilt dieses nicht, trotzdem doch auch dieser auf die Zeit, wo er ein זב ist, nicht achtet, weil das Auftreten einer זיבה etwas Aussergewöhnliches ist, während bei der Frau das Menstruieren etwas regelmässig Wiederkehrendes ist. in der Stadt oder eine Nichtjüdin oder eine Kutäerin55 Die beide nach rabbinischer Verordnung immer als זבות gelten; das Gleiche gilt auch für männliche Nichtjuden und Kutäer., sind alle Speichel in der Stadt unrein56 Auch wenn keine solche Personen in der Stadt sind, gelten nach IV, 5 alle sich vorfindenden Speichel als unrein, jedoch nur als zweifelshalber unrein, deshalb gilt ihre zweifelhafte Berührung in öffentlichem Gebiet als rein, während, wenn eine solche Person in der Stadt ist, sie als bestimmt unrein gelten und selbst ihre zweifelhafte Berührung in öffentlichem Gebiet als unrein gilt (Maim.).. Wenn eine Frau jemanden auf die Kleider getreten oder mit ihm zusammen in einem Schiff57 In einem kleinen schaukelnden Boot, in dem sie, wenn sie eine זבה oder נדה ist, ihn, auch ohne ihn zu berühren, verunreinigt (s. Sabim III, 1). gesessen hat, so sind seine Kleider rein, wenn sie ihn als einen, der Hebe geniesst, kennt58 Weil sie, wenn sie unrein gewesen wäre, nicht auf seine Kleider getreten oder mit ihm in einem Boote gefahren wäre., wenn nicht, so muss er sie befragen59 Da es sich auch hier wie in dem ganzen Perek um eine Unreinheit in öffentlichem Gebiet handelt, richtet es sich, wenn sie nicht mehr da ist, um sie zu befragen, wie bei den Kleidern in Mischna 7 danach, ob mehr unreine oder mehr reine Frauen in dem Orte waren (מ״א)..", + "60 Kidduschin 65b. Sagt ein Zeuge aus, dass er sich verunreinigt hat, und er selbst sagt, ich habe mich nicht verunreinigt, ist er rein61 Auch wenn es in einem Privatgebiet ist. Wo es sich um Verbotenes handelt, genügt die Aussage eines Zeugen (עד אחר נאמן באיסורים).. Sagen zwei, du hast dich verunreinigt, und er selbst sagt, ich habe mich nicht verunreinigt, so erklärt ihn R. Meïr für unrein62 Da die Aussage zweier Zeugen mehr gilt als seine eigene Behauptung.; die Weisen sagen: Er ist durch seine eigene Aussage beglaubigt63 Nach der Auslegung im Talmud (Keretot 12a) ist die Ansicht der Weisen dahin zu verstehen: er ist beglaubt, weil er den Einwand erheben kann, dass er mit seinem Leugnen nur gemeint habe, dass er nicht mehr unrein sei, da er sich von seiner Unreinheit bereite gereinigt habe. Nach Ansicht des R. Meïr dagegen würde dieser nachträglich erhobene Einwand nicht genügen, um ihn für rein zu erklären, nachdem er ihn nicht sogleich den Zeugen gegenüber erhoben hat. Tosefta VI: Er ist für sich selbst beglaubt, man sagt ihm jedoch nicht ausdrücklich, dass er rein ist, damit er sich aus eigenem Entschluss doch reinige (s. Maim. שאאה״ט XV,11 und כסף משנה z. St.).. Sagt ein Zeuge, dass er sich verunreinigt hat, und zwei sagen, dass er sich nicht verunreinigt hat, so ist er, sei es in einem Privat- sei es in einem öffentlichen Gebiet, rein. Sagen zwei aus, dass er sich verunreinigt hat, und ein Zeuge sagt, dass er sich nicht verunreinigt hat, so ist er, sei es in einem Privat- sei es in einem öffentlichen Gebiet, unrein64 Da der Aussage zweier Zeugen gegenüber die eines Zeugen keinerlei Gültigkeit hat.. Sagt ein Zeuge, er hat sich verunreinigt, und ein Zeuge, er hat sich nicht verunreinigt, sagt eine Frau65 Die überhaupt nicht zeugnisfähig ist., er hat sich verunreinigt, und eine Frau, er hat sich nicht verunreinigt, so ist er, ist es in einem Privatgebiet, unrein66 Wie bei jeder zweifelhaften Verunreinigung eines Menschen, den man befragen kann, in einem Privatgebiet., ist es in einem öffentlichen Gebiet, ist er rein." + ], + [ + "War ein Ort Privatgebiet und ist öffentliches Gebiet geworden, und ist dann wieder Privatgebiet geworden, so ist ein Zweifelfall auf ihm1 Der eingetreten ist., während er Privatgebiet war, unrein2 Auch nachdem er vorher öffentliches Gebiet geworden war und ein während dieser Zeit eingetretener Zweifelfall für rein erklärt worden war., während er öffentliches Gebiet war, rein3 Obgleich er vorher Privatgebiet war und ein während dieser Zeit auf ihn eingetretener Zweifelfall für unrein erklärt worden war.. War jemand dem Tode nahe4 מסוכן von סכנה = Gefahr Lebensgefahr, das Leben war schon soweit entflohen, dass man nicht gewiss war, ob er noch lebte oder schon tot war. in einem Privatgebiet, man hat ihn nach einem öffentlichen Gebiet hinausgeschafft und dann wieder nach einem Privatgebiet zurückgebracht, so ist ein dadurch entstandener Zweifelfall [für die Zeit], während er im Privatgebiet war5 Sowohl bevor man ihn nach dem öffentlichen Gebiet gebracht hatte wie nachdem man ihn wieder in das Privatgebiet zurückgebracht hat. unrein, während er im öffentlichen Gebiet war, rein6 Obwohl er vorher im Privatgebiet gelegen hat und ein dort eingetretener Zweifelfall für unrein erklärt worden ist, man demnach angenommen hat, dass er bereits tot sei.; R. Simon sagt: Das öffentliche Gebiet ist dazwischen getreten7 Nur der Zweifelfall, der eingetreten ist, als er zum zweiten Mal im Privatgebiet war, ist für unrein zu erklären, der Zweifelfall aber, der eingetreten ist, als er zuerst im Privatgebiet war, kann nicht für unrein gelten, da er inzwischen im öffentlichen Gebiet gelegen hat und der dort eingetretene Zweifelfall für rein erklärt worden, demnach angenommen worden ist, dass er noch nicht tot war..", + "8 Edujot III, 7. Vier Zweifelfälle erklärt R. Josua für unrein, und die Weisen erklären sie für rein. Welches sind diese? Wenn der Unreine steht und der Reine vorübergeht, wenn der Reine steht und der Unreine vorübergeht9 Nach Maim. und Bart. ist mit dem Unreinen hier ein Aussätziger gemeint. Nach Negaim XIII, 7 wird ein Reiner, wenn er unter einem Baum an einem dort stehenden Aussätzigen vorübergeht, unrein, steht dagegen ein Reiner unter einem Baume und der Aussätzige geht unter dem Baume an ihm vorüber, bleibt der Reine rein. Hier handelt es sich in dem ersten Fall um den Zweifel, ob der Reine beim Vorübergehen unter den Baum getreten ist, unter dem der Aussätzige gestanden hat, und dadurch unrein geworden ist oder nicht, in dem zweiten Fall, ob der Aussätzige beim Vorübergehen unter dem Baum stehen geblieben ist, unter dem der Reine gestanden hat, und dieser dadurch unrein geworden ist oder nicht; der Platz unter dem Baume ist ein Privatgebiet, der Platz davor, auf dem der Reine bzw. der Unreine gegangen ist, dagegen öffentliches Gebiet. Nach ר״ש und רא״ש sind hier die beiden oben IV, 3 angeführten Fälle gemeint, wenn zwischen einem Wiesel, das ein Kriechtier im Maule hatte, und einen Hund mit einem Stück Aas im Maule Reine hindurchgegangen sind, oder sie zwischen Reine hindurchgelaufen sind, so bleiben in beiden Fällen, wenn eine Berührung zweifelhaft ist, nach Ansicht der Weisen auch in einem Privatgebiet die Reinen rein, weil die Unreinheit nicht eine an einem Orte ruhende war. Den gegen diese Erklärung erhobenen Einwand, dass nach Edujot II, 7 bei einer nicht an einem Orte ruhenden Unreinheit auch R. Josua eine zweifelhafte Berührung für rein erklärt, sucht Tosf. Jomt. damit zu widerlegen, dass dort nur von Broten die Rede ist, die nicht befragt werden können, wo es sich dagegen um einen Zweifelfall beim Menschen handelt, gilt dieser nach Ansicht des R. Josua selbst bei einer nicht an einem Orte ruhenden Unreinheit als unrein. Nach א״ר ist R. Josua der Ansicht, dass der Grundsatz, dass eine zweifelhafte Verunreinigung in einem öffentlichen Gebiet als rein gilt, nur für eine nicht an einem Orte festliegende Unreinheit Geltung hat. Ebenso wie aber nach seiner Ansicht ein Zweifelfell in einem Privatgebiet als unrein gilt, wenn auch nur das eine, gleichviel ob das Unreine oder das Reine, sich in einem Privatgebiet befunden hat, so gilt auch ein Zweifelfall in einem öffentlichen Gebiet als unrein, gleichviel ob das Unreine oder das Reine an einem Orte geruht hat, während nach Ansicht der Weisen ein Zweifelfall in einem öffentlichen Gebiet immer als rein gilt, wenn auch gleichviel ob das Unreine oder das Reine an einem Orte fest geruht hat., wenn das Unreine10 In der Hand eines Menschen, der befragt werden kann, denn ein Zweifelfall bei einer Sache, die nicht befragt werden kann, gilt nach allen Ansichten auch in einem Privatgebiet als rein. sich in eine im Privatgebiet und das Reine in einem öffentlichen Gebiet11 So dass, wenn man sich nach dem Orte richten würde, wo das Unreine sich befunden hat, der Zweifelfall unrein wäre., das Reine sich in einem Privatgebiet und das Unreine in einem öffentlichen Gebiet12 So dass, wenn man sich nach dem Orte richten würde, wo das Reine sich befunden hat, der Zweifelfall unrein wäre. befunden hat, und es zweifelhaft ist, ob eine Berührung stattgefunden hat oder nicht, ob eine Überdachung stattgefunden hat oder nicht, ob eine Bewegung stattgefunden hat oder nicht, erklärt R. Josua es für unrein13 Er ist der Ansicht, dass sobald eines, das Unreine oder das Reine, sich in einem Privatgebiet befunden hat, der Zweifelfall als unrein gilt, da es zweifelhaft ist, welches das Entscheidende ist., und die Weisen erklären es für rein14 Sie sind der Ansicht, dass nur, wenn beides sich in einem Privatgebiet befanden hat, wie es bei dem Sicheinschliessen einer Ehefrau mit einem fremden Manne der Fall ist, aus dem dieser Grundsatz hergeleitet wird (s. Sota 28 b), der Zweifelfall als unrein gilt. Die Begründung für die Ansichten des R. Josua und der Weisen in den ersten beiden Fällen, wie ר״ש und רא״ש und א״ר sie auffassen, s. oben Note 9..", + "Steht ein Baum15 Ein Baum gilt inbezug auf Verunreinigungen immer als ein Privatgebiet, weil als öffentliches Gebiet dabei nur solche Orte gelten, die von der Allgemeinheit benutzt zu werden pflegen. auf öffentlichem Gebiet und die Unreinheit liegt auf16 בתוכו d. h. zwischen seinen Ästen und dem Gezweige. ihm, und es besteigt jemand den Baum17 עלה לראשו heisst nicht gerade auf den Gipfel steigen, sondern überhaupt den Baum besteigen (s. Menach. VIII Note 29). und ist im Zweifel, ob er sie berührt hat oder nicht, so ist dieser Zweifelfall unrein18 Da er den Baum bestiegen hat, haben sowohl er wie die Unreinheit sich in einem Privatgebiet befunden.. Steckt jemand seine Hand in ein Mauerloch19 In der nach der Strasse zugewandten Seite der Mauer. Auch ein solches Mauerloch gilt aus dem Note 15 angegebenen Grunde als Privatgebiet., in welchem sich eine Unreinheit befindet, und er ist im Zweifel, ob er sie berührt hat oder nicht, so ist dieser Zweifelfall unrein20 Obgleich er selbst im öffentlichen Gebiet gestanden hat.. Ist ein Laden unrein und nach einem öffentlichen Gebiet geöffnet21 Durch eine darin befindliche Toten-Unreinheit oder dergleichen., und jemand ist im Zweifel, ob er hineingegangen ist oder nicht, ist dieser Zweifelfall rein22 Weil der ganze unreine Laden als eine im öffentlichen Gebiet sich befindende Unreinheit betrachtet wird und demnach nach allen Ansichten der Zweifelfall als rein gilt., ob er [etwas darin] berührt hat oder nicht23 Wenn nur etwas durch Berührung Verunreinigendes sich darin befunden hat., ist dieser Zweifelfall rein24 Weil wohl die Unreinheit sich im Privatgebiet, der Mensch aber sich im öffentlichen Gebiet befunden hat.. Ist von zwei Läden einer unrein und einer rein, und jemand ist in einen von ihnen hineingegangen und ist im Zweifel, ob er in den unreinen hineingegangen ist oder in den reinen, ist dieser Zweifelfall unrein25 Da er bestimmt in einen der beiden Läden, also in ein Privatgebiet, hineingegangen ist, handelt es sich um einen Zweifelfall, wo sowohl die Unreinheit wie der Mensch sich in einem Privatgebiet befunden haben..", + "So vielfach du die Zweifel und Zweifelszweifel auch häufen kannst, ist es immer in einem Privatgebiete unrein26 Trotz der grösseren Wahrscheinlichkeit für die Reinheit., in einem öffentlichen Gebiete rein27 Auch wenn nur ein einfacher Zweifel vorliegt.. Wie ist dies? Wenn jemand eine Zugangsstrasse28 Die Privatgebiet ist betreten hat und die Unreinheit befand sich in einem der Höfe29 Die in die Zugangsstrasse münden., und es ist zweifelhaft, ob er diesen betreten hat oder nicht, oder die Unreinheit befand sich in einem Hause30 Das in einem der Höfe gelegen ist, so dass es, selbst wenn er den Hof betreten hätte, zweifelhaft wäre, ob er das Haus betreten und sich verunreinigt hat. und es ist zweifelhaft, ob er dieses betreten hat oder nicht, oder wenn er es selbst betreten hätte, es noch zweifelhaft wäre, ob sie dort war31 Als er das Haus betreten hatte. oder nicht, oder wäre sie selbst dort gewesen, es noch zweifelhaft wäre, ob sie die nötige Grösse hatte32 Um zu verunreinigen. oder nicht, oder hätte sie selbst [die nötige Grösse] gehabt, es noch zweifelhaft wäre, ob es eine unreine Sache war oder eine reine, oder wenn es selbst eine Unreinheit war, es noch zweifelhaft wäre, ob er sie angerührt hat oder nicht, so ist dieser Zweifelfall unrein33 Vgl. Note 25.; R. Elasar sagt: Bei einem Zweifel am Betreten ist er rein33a Auch wenn der Mensch und die Unreinheit beide sich in einem Privatgebiet befunden haben, der Mensch in der Zugangsstrasse und die Unreinheit im Hof, und nur der einfache Zweifel vorliegt, ob er den Hof betreten hat oder nicht, ist der Mensch rein. Nach R. Elasar ist der Zweifelfall nur unrein, wenn beide Teile wie bei der סופח (s. oben Note 14) sich in einem und demselben Privatgebiet befinden, während nach Ansicht der Weisen es schon genügt, wenn beide sich in einem Privatgebiet befinden (יו״ב)., bei einem Zweifel am Berühren der Unreinheit ist er unrein34 Auch wenn noch so viele Zweifel vorliegen, darin stimmt R. Elasar mit dem ersten Tanna überein..", + "Ist jemand in der Regenzeit durch eine Felder-Ebene35 בקעה = Tal, Ebene, dient als Bezeichnung für eine angebaute Fläche, auf der sich die Felder von verschiedenen Besitzern an einander reihen. In der Regenzeit, wo die Felder angebaut sind, gilt jedes Feld als das Privatgebiet des betreffenden Blitzers. gegangen und es war eine Unreinheit auf einem bestimmten Felde, und er sagt: „Ich bin dort36 Über die Felderfläche. gegangen, ich weiss aber nicht, ob ich jenes Feld betreten habe oder nicht“, so erklärt R. Elasar ihn für rein37 Entsprechend seiner Ansicht in der vorhergehenden Mischna, weil es sich am ein zweifelhaftes Betreten aus einem Privatgebiet in ein anderes handelt, trotzdem die Privatgebiete hier nicht einmal wie bei Zugangsstrassen, Hof und Haus durch einschliessende Mauern voneinander getrennt, sind.; die Weisen erklären ihn für unrein.", + "Ein Zweifelfall im Privatgebiet gilt als unrein38 Vorausgesetzt, dass die gleiche Wahrscheinlichkeit vorliegt, dass die Verunreinigung stattgefunden wie dass sie nicht stattgefunden hat (s. Pessachim 9a Tosf. v. ואם תמצא לומר)., solange er nicht sagt: „Ich habe nicht berührt“, ein Zweifelfall im öffentlichen Gebiet gilt als rein39 Auch hier nur vorausgesetzt, dass nicht Gründe für die Wahrscheinlichkeit sprechen, dass die Verunreinigung stattgefunden hat (s. weiter VII, 1)., solange er nicht sagt: „Ich habe berührt“. Was ist ein öffentliches Gebiet? Die Stege von Beth-Gilgal40 בית גלגול (s. MGWJ. 1921, S. 88 und S. 370) vermutlich der Name einer Stadt in Palästina, zu der besonders steile Stege hinaufführten, die wegen ihrer Steilheit im allgemeinen nicht begangen wurden (s. Erubin 22b), auch sie galten trotzdem inbezug auf Verunreinigungen als öffentliches Gebiet. und ebenso alles, was ihnen ähnlich ist, gelten für den Schabbat als Privatgebiet41 D. h. sie gelten inbezug auf den Schabbat nicht als öffentliches Gebiet, weil sie keine allgemeinen Verkehrsstrassen sind, haben aber auch nicht den Charakter eines Privatgebiets, sondern gelten als in der Mitte zwischen beiden liegendes כרמלית genanntes Gebiet (s. Sabb. 6 b)., für Verunreinigungen als öffentliches Gebiet42 Inbezug auf Verunreinigungen gilt als רשות היחיד nur, wie bei der סוטה (s. oben Note 14), ein Raum in einem umschlossenen Privathause, ein nicht umfriedeter Raum, der Privatgebiet ist, nur, wenn nicht drei Menschen darauf zu verkehren pflegen. Verkehren drei Menschen darauf, gilt er als רשות הרבים, auch wenn im Augenblick der zweifelhaften Verunreinigung keine drei Menschen zugegen waren. Waren drei Menschen zugegen, gilt selbst das umschlossene Privatgebiet als רשות הרבים, weil es dann nicht der gleiche Fall ist wie bei der סוטה, wo nur zwei Personen zugegen waren (s. Nasir 57a).; R. Elasar sagt: Die Stege von Beth-Gilgal wurden nur besonders erwähnt, um sie in beiden Hinsichten als Privatgebiet zu bezeichnen. Stege, die in Gruben, Gräben, Höhlen oder Keltern einmünden, gelten für den Schabbat als Privatgebiet43 Sie sind keine Strassen für den Durchgangsverkehr, da sie in eine Grube u. s. w. hineinmünden., für Verunreinigungen als öffentliches Gebiet44 Weil dort mehr als zwei Menschen darauf zu verkehren pflegen..", + "Eine Felder Ebene45 S. oben Note 35. gilt in der Sommerzeit46 Nach der Ernte, wo viele Menschen darauf zu gehen pflegen. für den Schabbat als Privatgebiet47 Nach Ansicht von R. Aschi (Sabb. 7a) sind hier Felder gemeint, die eingezäunt sind, diese gelten für den Schabbat als vollkommenes רשות היחיד, nicht als כרטלית., für Verunreinigungen als öffentliches Gebiet, in der Regenzeit48 Wo die Frucht auf den Feldern steht und deshalb Menschen dort überhaupt nicht verkehren. in beiden Hinsichten als Privatgebiet.", + "Eine Basilika49 בסילקי gr. βασιλικῇ = Palast, öffentliches Gebäude, das vorzüglich als Gerichtsstand dient. gilt für den Schabbat als Privatgebiet50 Weil es ein von allen Seiten umschlossener Raum ist, für Verunreinigungen als öffentliches Gebiet51 Obwohl es ein umschlossener Raum ist, weil er für den allgemeinen Verkehr bestimmt ist.; R. Jehuda sagt: Wenn man an dem einen Eingang stehend die durch den anderen Eingang Ein- und Ausgehenden sehen kann, gilt sie in beiden Hinsichten als Privatgebiet52 Auch für Verunreinigungen, da er beobachten kann, wenn jemand in den Raum hineinkommt oder hinausgeht, fühlt er sich sicher, wie wenn er, wie bei der סוטה, mit der Unreinheit in einem Raume allein ist, anders als in einem nicht umschlossenen Raum, wo er jeden Augenblick befürchten muss, dass von irgend einer Seite jemand herankommt., wenn nicht, für den Schabbat als Privatgebiet, für Verunreinigungen als öffentliches Gebiet53 Weil es nicht dem Fall bei der סוטה gleicht, da er immer befürchten muss dass jemand unbemerkt hereinkommt. א״ר liest auf Grund einer Tosefta (s. auch Tosf. Jomt.) nicht ורואה, sondern ואינו רואה : wenn er die Ein- und Ausgehenden nicht sehen kann, ist es, wie wenn er sich in einem רשות היחיד befindet, wenn nicht, d. h. wenn er sie sehen kann, wie in einem רשות הרבים..", + "Eine Durchgangsballe54 פרן nach einer Erklärung im Aruch = ϕὰρος ein Leuchtturm an der Küste, nach Anderen ähnlich wie בסילקי eine grosse Halle, die man durch zwei sich gerade gegenüberliegende Eingänge durchschreitet, gr. πόρος = Durchgangshalle. gilt als Privatgebiet für den Schabbat und als öffentliches Gebiet für Verunreinigungen55 Hier macht auch R. Jehuda keinen Unterschied nach der Erklärung von א״ר, weil die Eingänge einander gerade gegenüberliegen und er deshalb die Ein- und Ausgehenden immer sehen kann, nach den anderen Erklärern, weil die Halle sehr gross ist und er deshalb gar nicht so weit sehen kann., ebenso die Seitenräume56 Die Teile des Raumes, die nicht gerade zwischen den beiden Eingängen liegen.; R. Meïr sagt: Die Seitenräume gelten in beiden Hinsichten als Privatgebiet57 Weil die Menschen nur durch die Mitte zu gehen, die Seiten dagegen gar nicht zu betreten pflegen..", + "Die Säulengänge58 אסטוונית (Ohalot XVIII, 9 אצטוונית) ein Säulengang vor dem Hause, nach anderen ein Vorbau vor der Ladentür, auf dem der Ladeninhaber zu sitzen pflegt. gelten als Privatgebiet59 S. oben Note 41. für den Schabbat und als öffentliches Gebiet für Verunreinigungen. Ein Hof, durch den die Menge auf dieser Seite hinein- und auf der anderen hinausgeht, gilt als Privatgebiet für den Schabbat und als öffentliches Gebiet für Verunreinigungen60 Auch hier macht R. Jehuda keinen Unterschied, nach א״ר, weil der Hof nur klein ist, er die Ein- und Anstehenden deshalb immer sehen kann und der Raum deshalb als ein רשות הרבים gilt, nach den anderen Erklären, weil hier der Hof all direkter Durchgangsraum dient, oder weil der Hof nicht überdacht ist und deshalb eher als רשות הרבים gelten kann (יר״ב).." + ], + [ + "1 Ketnb. 24 b. Wenn ein Topfhändler2 Ein Chaber, dessen Geräte rein sind. seine Töpfe stehen gelassen hat3 Im רשות הרכים. Maim. הלכות משכו״מ XII, 23 liest: שהכניס. und hinuntergegangen ist4 An den Floss oder an einem Brunnen oder eine Quelle., um zu trinken, sind die innen stehenden rein, die aussen stehenden unrein5 Wie im Talmud ausgeführt wird, nicht aus dem Grunde, weil ein Käufer, der ein עם הארץ ist, sie berührt und verunreinigt haben kann, denn, sobald dieses zu befürchten ist, sind auch die innen stehenden unrein. Ist dieses aber nicht zu befürchten, indem es offensichtlich ist, dass der Händler die Töpfe nicht zum Verkauf dort hingestellt hat, sind auch die aussen stehenden rein. Die Mischna spricht nur von dem Falle, dass der Händler die Töpfe nicht zum Verkauf hingestellt hat, durch die Töpfe aber die Passage auf der Strasse so verengt wird, dass die Kleidersäume der Vorübergehenden in die offenen Töpfe hineingedrängt werden, so dass zu befürchten ist, dass sie durch die Kleider eines עם הארץ unrein geworden sind. Es ist dies einer von den Fällen, wo auch ein Zweifelfall im öffentlichen Gebiet unrein ist, weil die Wahrscheinlichkeit vorliegt, dass eine Verunreinigung stattgefunden hat (s. oben VI Note 39).. Darauf sagt R. Jose: Wobei ist dieses gesagt? Wenn sie einzeln dastehen6 Da stehen sie mit den Öffnungen nach oben and wird angenommen, dass die Kleidersäume in sie hineingeraten sind.. Sind sie dagegen zusammengebunden7 So dass die Öffnungen nicht gerade nach oben stehen., sind sie alle rein8 Maim. liest: הכל טמא und erklärt, weil da zu befürchten ist, dass infolge der Enge ein זב die zusammengebundenen Töpfe etwas bei Seite geschoben und damit sie alle zugleich bewegt und verunreinigt hat.. Wenn jemand seinen Schlüssel einem Am-ha-Arez übergibt, ist das Haus rein, denn er hat ihm nur die Aufbewahrung des Schlüssels übertragen9 Man braucht deshalb nicht zu befürchten, dass er unbefugt das Haus betreten und Dinge darin angerührt hat..", + "Wenn jemand einen Am-ha-Arez in seinem Hause wachend zurücklässt und ihn wachend wieder antrifft10 Da der Hausherr ihn wachend verlassen hat, muss er darauf gefasst sein, dass dieser jeden Augenblick wieder zurückkommen kann, um zu sehen, ob er auch nichts berührt, deshalb wird er nichts berührt haben. Das ist ein Zweifelfall in einem Privatgebiet, der als rein gilt, weil die grössere Wahrscheinlichkeit dafür spricht, dass eine Verunreinigung nicht stattgefunden hat (s. oben Note 38)., schlafend zurücklässt und schlafend wieder antrifft11 Aach da befürchten wir nicht, dass er in der Zwischenzeit, ohne dass der Hausherr davon gewusst hat, aufgewacht war und berührt hat, weil er ihn ja noch schlafend angetroffen hat., wachend zurücklässt und schlafend wiederantrifft12 Wo er, da der Hausherr ihn wachend verlassen hat, nicht gewagt haben wird, etwas anzurühren., ist das Haus rein, schlafend zurücklässt und wachend wieder antrifft, ist das Haus unrein13 Da der Hausherr ihn schlafend zurückgelassen hat, nimmt er an, dass er nicht so bald wieder zurückkommen wird, und kann sich erdreistet haben, Dinge im Hause zu berühren., das sind die Worte des R. Meïr; die Weisen sagen: Es ist nur so weit unrein, wie er mit seiner ausgestreckten Hand berühren konnte14 Wenn ihn der Hausherr an derselben Stelle wieder angetroffen hat, wo er ihn zurückgelassen hatte, da dann nicht angenommen wird, dass er auch andere Dinge im Hause berührt hat (יו״ב)..", + "Wenn jemand Handwerker15 עמי הארץ. in seinem Hause zurücklässt, ist das Haus unrein16 Gleichviel wie er sie verlassen und wieder angetroffen hat, weil die Handwerker, die im Hause zu arbeiten haben, sich nicht fürchten, wenn der Hausherr sie etwas berühren sieht., das sind die Worte des R. Meïr; die Weisen sagen: Es ist nur so weit unrein, wie sie mit ihrer ausgestreckten Hand berühren konnten17 Ohne irgendwo hinaufzusteigen oder hinunterzusteigen, wo sie gar nichts zu tun hatten..", + "Wenn die Frau eines Chaber eine Frau eines Am-ha-Arez in ihrem Hause mahlend zurückgelassen hat und die Mühle hat stillgestanden, ist das Haus unrein18 Weil sie alle Dinge im Hause berührt haben kann. Nach Ansicht der Weisen sind auch in diesem Falle nur die Dinge unrein, die in dem Bereich der Hände der Frau liegen, der Ausspruch der Weisen am Schluss der Mischna bezieht sich auch auf diesen Fall (Maim)., hat die Mühle nicht stillgestanden, ist es Dur so weit unrein, wie sie mit ihrer ausgestreckten Hand berühren kann19 Selbst nach R. Meïr, weil sie, so lange sie mahlt, sich nicht von ihrer Stelle entfernt haben kann.. Waren es zwei, ist in beiden Fällen das Haus unrein, weil, während eine mahlt, die andere alles betasten kann20 Es ist deshalb zu befürchten, dass sie auch von der Stelle fortgegangen ist und Dinge, die nicht im Bereich ihrer Hände lagen, berührt hat., das sind die Worte des R. Meïr; die Weisen sagen: Es ist nur unrein, soweit sie mit ausgestreckten Händen berühren konnten21 S. oben N. 17..", + "Wenn jemand einen Am-ha-Arez in seinem Hause zurücklässt, um es zu bewachen, so sind, wenn er22 Der Hausherr, nach רא״ש der Wächter. die Eingehenden und Ausgehenden sehen kann23 So dass er weiss, dass ohne sein Wissen keine זבה oder גדה das Haus betreten hat., die Speisen und Getränke und offenen irdenen Gefässe unrein24 Weil diese der Wächter berührt haben kann., dagegen die Lager, Sitze und mit einem Deckel fest verschlossenen irdenen Gefässe rein25 Von der Unreinheit, die ihnen zugesprochen werden müsste, wenn zu befürchten wäre, dass eine זבה oder נדה das Haus betreten hat. Ein זב macht Lager und Sitze zu einem אב הטומאה, und Gegenstände, die er bewegt, auch ohne sie zu berühren, unrein, ein עם הארץ dagegen gilt als זב nur hinsichtlich seiner Kleider, seines Speichels und seiner Berührung, nicht aber hinsichtlich seines Liegens und Sitzens und des bloßen Bewegens von Gegenständen. Die Lager und Sitze in dem Hause sind deshalb nur ersten Grades unrein wie alle anderen Gegenstände, und die fest verschlossenen irdenen Gefässe sind überhaupt nicht unrein, weil diese durch Berührung von aussen nicht unrein werden und ihr bloßes Bewegen durch den עם הארץ sie nicht unrein macht.. Sieht er aber die Eingehenden nicht, oder26 Das „ו״ ist hier in der Bedeutung von „oder“ aufzufassen: wenn er nicht sieht, nicht die Hineingehenden, oder nicht die Hinausgehenden. ר״ש und Bart. lesen: ולא את היושבים. die Ausgehenden nicht, so ist, selbst wenn jener geführt werden27 מובל von יבל = bringen, führen. muss oder gefesselt ist, alles unrein28 Weil zu befürchten ist, da ein עם הארץ allein Obacht gegeben hat, dass er זב- oder נדה-unreine Personen hineingelassen hat und sie die Gegenstände im Hause verunreinigt haben..", + "28a Chagiga 26a. Wenn Steuererheber29 Die Israeliten, aber עמי הארץ sind. in ein Haus hineingegangen sind30 Um dort Gegenstände zu pfänden., ist das Haus31 Alle Gegenstände im Hause, die durch Berührung unrein werden, auch wenn sie nicht mit ausgestreckter Hand erreichbar sind, weil diese alles durchsuchen. unrein32 Weil man nicht wissen kann, welche sie berührt und welche sie nicht berührt haben.. Wenn ein Nichtisraelite in ihrer Begleitung war, sind sie wohl beglaubt zu sagen, wir sind nicht hineingegangen33 Ebenso auch, wenn kein Nichtisraelite bei ihnen war, nur sind sie dann auch beglaubt zu sagen, wir sind hineingegangen und haben nichts berührt., aber sie sind nicht beglaubt zu sagen, wir sind hineingegangen und haben nicht angerührt34 Weil sie aus Furcht vor dem sie begleitenden Nichtisraeliten die Gegenstände, die sie vorgefunden haben und die sie hätten pfänden sollen, nicht unberührt werden stehen gelassen haben. Ed. L. und unsere Talmudausgaben lesen: אם יש עמהן עכו״ם נאמנין לומר נכנסנו אבל לא נגענו, was Maim. Comm. dahin erklärt, weil sie aus Furcht vor dem Nichtisraeliten nichts werden angerührt haben, darf man ihnen glauben, dass sie die Gegenstände nicht berührt haben, vorausgesetzt, dass wir nur durch ihre eigene Aussage wissen, dass sie hineingegangen sind, denn glauben wir ihnen das eine, dürfen wir ihnen auch das andere glauben (הפה שאסר הוא הפח שהתיר).. Sind Diebe in ein Haus hineingegangen, ist nur die Stelle unrein, die die Diebe betreten haben35 Wo sie ihren Diebstahl begangen haben oder dabei angetroffen worden sind, da nicht wie bei den Steuereinnehmern anzunehmen ist, dass sie das ganze Haus durchsucht haben, da sie zu befürchten haben, dabei gesehen zu werden.. Und was verunreinigen sie? Speisen und Getränke und offene irdene Gefässe36 Diese können durch die Steuererheber oder die und von der Waschung an ständig darauf geachtet hat, nichts Unsauberes damit zu berühren (s. Schabbat 14a, רש״י v. עסקניות הן), dagegen sind Lager und Sitze und mit einem Deckel fest verschlossene irdene Gefässe rein37 S. Note 25.. War aber unter ihnen ein Nichtisraelite38 Der als זב gilt, oder eine Frau39 Von der zu befürchten ist, dass sie eine נדה war., ist alles unrein.", + "Wenn jemand seine Kleider in einer Kleidernische des Badedieners40 אודיארין, andere Lesart: אוריארין, dasselbe wie אוליירין = olearii, die Badediener, die die Badenden mit Öl einreiben. lässt, erklärt R. Elasar, Sohn des Asarja, sie für rein41 Vor jeder Nische ist eine Tür, deshalb ist nicht zu befürchten, dass der Diener sie geöffnet und die Kleider berührt hat.; die Weisen sagen: Nur42 Dann sind sie rein. wenn er43 Der Badediener. ihm den Schlüssel oder ein Siegel44 Um es an die Tür anzulegen. übergeben45 Dann wird er sich nicht mehr für berechtigt halten, die Sachen zu berühren., oder er sich ein Zeichen daran gemacht hat46 An dem er erkennen kann, ob jemand die Sachen berührt hat.. Wenn jemand seine Geräte von einem Kelter zum nachfolgenden zurücklässt47 Nach Maim. handelt es sich darum, wenn ein כהן seine Gefässe in die Kelter gebracht bat, um sich von dort seine Hebe zu holen, und die Gefässe dort bis zur nächsten Kelterzeit zurückgelassen hat, sind sie als rein zu betrachten, weil der עם הארץ weiss, dass sie für den כהן rein bleiben müssen, und sie deshalb nicht berühren wird; handelt es sich dagegen um Gefässe eines Israeliten, der Profanes nur in Reinheit geniesst, wird der עט הארץ ohne weiteres nicht darauf achten, und sind die Gefässe deshalb nur dann rein, wenn der Israelit sagt, ich habe selbst darauf geachtet. Eine andere Lesart (s. ר״ש und Bart.) liest: בעכו״ם כליו טהורין, danach handelt es sich um einen Israeliten, der bei einem Nichtisraeliten Wein gekeltert und seine Gefässe dort bis zum nächsten Keltern zurückgelassen hat, seine Gefässe sind rein d. h. er braucht nicht zu befürchten, dass der Nichtisraelite sie zu seinem verbotenen Weine benützt hat, nach יו״ב auch nicht, dass er sie überhaupt berührt hat, weil er aus Furcht, dass der Israelite seinen Wein nicht mehr von ihm nehmen wird, sie gar nicht berühren wird; hat er dagegen die Gefässe bei einem Israeliten zurückgelassen und handelt es sich nur darum, ob sie nicht von einem עם הארץ berührt und unrein geworden sind, gelten sie nicht ohne weiteres als rein., sind seine Geräte rein, ist es bei einem Israeliten, nur wenn er sagt: ich habe darauf geachtet, sie [vor Verunreinigung] zu behüten.", + "Wenn jemand rein war48 Ein Priester, der gewohnt war, Hebe zu essen, und dafür sich stets rein gehalten hat. und sich vorgenommen hat49 Wörtlich: sein Herz davon losgerissen hat., [Hebe] nicht mehr zu essen, erklärt R. Jehuda ihn für rein, weil Unreine gewohnt sind, sich von ihm zurückzuhalten50 Man braucht nicht zu befürchten, dass er selbst Unreines berührt hat. da er die Vorsicht, sich nicht zu verunreinigen, die er bisher geübt, nicht aufzugeben sich vorgenommen hat, und auch nicht, dass andere Unreine ihn ohne sein Wissen berührt haben, weil diese sich von ihm zurückzuhalten gewohnt sind.; die Weisen erklären ihn für unrein51 Da er sich vorgenommen hat, nicht mehr Hebe zu essen, ist zu befürchten, dass er sich auch vor Verunreinigungen nicht genügend in achtgenommen hat.. Wenn seine Hände rein waren52 Auch der reine Priester darf Hebe nicht mit seinen Händen berühren, wenn er diese nicht vorher gewaschen und er sich vorgenommen hat, nicht mehr [Hebe] zu essen, sind seine Hände unrein53 Auch nach E. Jehuda gilt Hebe, die er berührt, ohne die Hände vorher gewaschen zu haben, als unrein. Dagegen gilt er selbst auch nach Ansicht der Weisen in diesem Falle als rein und braucht kein Tauchbad zu nehmen, da er erklärt, bestimmt zu wissen, dass er sich nicht die Hände verunreinigt hat (יו״ב)., obwohl er sagt: ich weiss, dass ich mich nicht verunreinigt habe, weil die Hände tätig zu sein pflegen54 Und deshalb, obgleich er nichts Unreines berührt hat, die Hände dennoch für Hebe gewaschen werden müssen, weil er vielleicht etwas Unsauberes damit berührt hat..", + "Wenn eine Frau hineingegangen ist, einem Armen55 Einem עם הארץ. Brot herauszuholen, und sie trifft ihn dann an der Seite von Hebe stehend56 So dass zu befürchten ist, dass er von seinem Hunger getrieben dorthin gegangen ist und die Brote berührt hat., ebenso wenn eine Frau herauskommt und trifft ihre Nachbarin57 Die Frau eines עם הארץ. die Kohlen unter einem Topf mit Hebe schürend, erklärt es R. Akiba für unrein58 Obwohl im allgemeinen, abgesehen von den Sonderfällen wie bei Dieben, Steuererhebern u. s. w., nicht angenommen zu werden braucht, dass jemand in einem fremden Hause ohne Erlaubnis Dinge berühren wird, liegt in diesen beiden Fällen nach R. Akiba eine Befürchtung vor, in dem letzteren Falle, weil Frauen neugierig sind, zu erfahren, was ihre Nachbarinnen kochen, im anderen Falle, weil der Arme von seinem Hunger getrieben wird, trotzdem hier der Umstand dagegen spricht, dass er jeden Augenblick darauf gefasst sein muss, dass die Hausfrau wieder herauskommt., die Weisen erklären es für rein59 Sie sind der Ansicht, dass diese Gründe nicht ausreichen, um befürchten zu müssen, dass sie die Dinge ohne Erlaubnis ungerührt haben.. Darauf sagte R. Elasar, Sohn des Philo59a Andere Lesart: בן פיאבי.: Warum erklärt R. Akiba es für unrein und die Weisen für rein? Weil60 Talmudausgaben und L. lesen: אלא. die Frauen genusssüchtig sind, sie deshalb im Verdacht steht, dass sie den Topf ihrer Nachbarin aufdeckt, um zu wissen, was sie kocht61 Deshalb ist auch nach R. Akiba die Befürchtung nur berechtigt, wenn der Topf zugedeckt war, nicht aber, wenn er offen gestanden und sie, ohne ihn zu berühren, hat sehen können, was darin war. Ebenso liegt nach R. Elasar bei dem Armen auch nach Ansicht des R. Akiba keine Befürchtung vor, dass er die Brote berührt hat (א״ר).." + ], + [ + "Wer mit einem Am-ha-Arez zusammen in einem Hofe wohnt und Geräte im Hofe vergessen hat1 Ohne Aufsicht., und wenn es selbst mit einem Deckel fest verschlossene Fässer2 Irdene Fässer, die durch Berührung von aussen nicht unrein werden. sind oder ein mit einem Deckel fest verschlossener Ofen3 Der ebenfalls durch Berührung von aussen nicht unrein wird, aber auch nicht fortbewegt werden kann, da er am Boden befestigt ist., so sind diese unrein4 Weil zu befürchten ist, dass die Frau des עם הארץ die Fässer fortbewegt und dadurch verunreinigt hat bzw. den Deckel von dem Ofen abgehoben und diesen von innen berührt und dann wieder geschlossen hat.; R. Jehuda erklärt den Ofen für rein, wenn er durch einen Deckel fest verschlossen ist5 Weil die Befürchtung der Verunreinigung durch Bewegung nicht vorliegt, ein stattgefundenes Öffnen und Schliessen aber nicht zu befürchten ist.; R. Jose sagt: Auch der Ofen ist unrein, er hätte denn eine zehn Handbreiten hohe Scheidewand davor gemacht6 Und dadurch den Ofen als in seinem Gebiete stehend gekennzeichnet, in diesem Falle kommt bei dem Ofen, der gar nicht fortbewegt werden kann, noch der Umstand hinzu, dass die Leute des עם הארץ sich gar nicht erlauben werden, an den Ofen heranzugehen, deshalb gilt der Ofen als rein, ist dieses jedoch nicht der Fall, ist auch der Ofen, trotzdem nicht die Befürchtung vorliegt, dass er bewegt worden ist, unrein..", + "Wenn jemand Geräte bei einem Am-ha-Arez in Aufbewahrung gibt, sind sie toten-unrein7 Weil ein עם הארץ immer als toten-unrein gilt und zu befürchten ist, dass er die Gegenstände berührt hat und midras-unrein8 Wenn es Gegenstände sind, die midras-unrein werden können, weil sie darauf zu sitzen oder zu liegen geeignet sind, sind sie auch midras-unrein, weil zu befürchten ist, dass die als נרה geltende Frau des עם הארץ darauf gesessen oder gelegen hat., kennt er ihn9 Der עם הארץ, der die Gegenstände ihm übergeben hat. aber, dass er Hebe geniesst, sind sie von Toten - Unreinheit rein10 Weil er da, wenn er toten-unrein ist, die Gegenstände nicht berühren wird. Auf andere Verunreinigungen dagegen legt er nicht Gewicht, deshalb ist zu befürchten, dass er durch eine andere Verunreinigung ein אב הטומאה geworden ist und die Gegenstände berührt und dadurch unrein ersten Grades gemacht hat, diese brauchen deshalb nur durch ein Tauchbad gereinigt zu werden., wohl aber sind sie midras-unrein11 Soweit sie midras-unrein werden können, weil von seiner Frau trotzdem befürchtet wird, dass sie sich darauf gesetzt oder gelegt hat.; R. Jose sagt: Wenn er ihm einen Kasten voll mit Kleidungsstücken übergeben hat, so sind sie12 Die Kleider., wenn er gedrängt voll war13 רוצצת = drängen, drücken, wenn der Kasten so voll war, dass der Deckel des Kastens auf die Kleider gedrückt hat., midras-unrein14 Weil die Frau, wenn sie sich auf den Kasten gesetzt hat, die Kleider niedergedrückt hat., wenn er nicht gedrängt voll war, [nur] maddaf-unrein15 Die Kleider sind nicht midras-unrein, weil sie nicht unmittelbar unter dem Deckel des Kastens liegen und deshalb, wenn auch die Frau auf dem Kasten gesessen hat, nicht durch sie niedergedrückt worden sind. Sie sind aber maddaf unrein, weil die Frau vielleicht den Kasten und damit auch die Kleider bewegt und diese dadurch unrein ersten Grades gemacht hat. Über den Ausdruck מדף s. Para X Note 2. Der Kasten ist in keinem Falle midras-unrein, weil er nicht darauf zu sitzen oder zu liegen gemacht ist, sondern um Gegenstände hineinzulegen., auch wenn der Schlüssel in der Hand des Eigentümers ist16 So dass der Kasten gar nicht geöffnet worden sein kann.,", + "Verliert17 מאבד etwas verloren gehen lassen = verlieren. man etwas am Tage18 In einem öffentlichen Gebiet. und findet es am Tage wieder, ist es rein19 Obwohl dort viele vorübergegangen sind, liegt keine Veranlassung zu der Annahme vor, dass jemand darauf getreten hat, da er es dann aufgehoben und als Fundgegegenstand mitgenommen haben würde., am Tage und findet es in der Nacht, in der Nacht und findet es am Tage, am Tage und findet es am folgenden Tage, ist es unrein20 Trotzdem es ein Zweifelfall in einem öffentlichen Gebiet ist, weil die Wahrscheinlichkeit vorliegt, dass ein Unreiner, ohne es zu sehen, darauf getreten hat (s. oben VI Note 39).. Dies gilt als Grundsatz: Sobald eine Nacht darüber hingegangen ist, oder auch nur ein Teil von ihr, ist es unrein21 Auch, wenn er auch am Tage dagelegen und niemand ihn aufgenommen hat, demnach anzunehmen wäre, dass ihn auch in der Nacht niemand berührt hat.. Wenn jemand Kleidungsstücke in öffentlichem Gebiet [zum Trocknen] ausgebreitet bat, sind sie rein22 Auf zum Trocknen ausgebreitete Sachen wird niemand treten, es wäre deshalb nur zu befürchten, dass jemand sie betastet hat, zu dieser Annahme liegt aber keine besondere Veranlassung vor, sie sind deshalb wie in jedem Zweifelfall im öffentlichen Gebiet rein, im Privatgebiet unrein., in einem Privatgebiet, sind sie unrein, hat er auf sie aufgepasst, sind sie rein23 Auch in einem Privatgebiet, da sich dann jeder Fremde zurückhalten wird, sie zu berühren., sind sie ihm heruntergefallen24 Von der Stelle im Privatgebiet, wo er sie ausgebreitet hatte. und er ist gegangen, sie zu holen25 Und er hat sie während des Hingehens nicht im Auge behalten können., sind sie unrein. Ist ihm sein Eimer in den Brunnen eines Am-ha-Arez gefallen und er ist gegangen, etwas zu bringen, um ihn heraufzuholen, ist er unrein26 Totenunrein, wie wenn der als totenunrein geltende עם הארץ ihn berührt haben könnte, obgleich dieses ganz unwahrscheinlich ist, da der Eimer im Brunnen gelegen hat., weil er eine Zeit lang im Gebiet des Am-ha-Arez liegen geblieben ist.", + "Hat man sein Haus geöffnet verlassen und findet es geöffnet wieder, oder verschlossen und findet es verschlossen wieder, oder geöffnet und findet es verschlossen, ist es rein27 Die Gegenstände im Hause sind rein, wenn alles unverändert vorgefunden wird, weil keinerlei Anlass für die Annahme vorliegt, dass jemand hineingegangen ist (s. oben VI. Note 38)., verschlossen und findet es geöffnet, erklärt R. Meïr es für unrein28 Da das Haus verschlossen war und jetzt offen steht, liegt Grund zu der Befürchtung vor, dass jemand hineingegangen ist und etwas angerührt hat, um es sich zu nehmen, wenn auch alles unverändert vorgefunden wird.; die Weisen erklären es für rein, denn es waren Diebe da29 Und haben das Haus geöffnet., sie haben es sich aber überlegt und sind wieder fortgegangen30 Ohne hineingegangen zu sein..", + "Ist die Frau eines Am-ha-Arez in das Haus eines Chaber hineingegangen, um dessen Sohn oder Tochter oder Vieh herauszuholen, ist das Haus rein, weil sie ohne Erlaubnis hinein gegangen ist31 Da sie ohne Erlaubnis des Hausherrn hineingegangen ist, wird sie sich fürchten, eine längere Zeit darin zu verweilen, die nötig ist, um Gegenstände zu betasten, obgleich sie dem Hausherrn mit dem Hineingehen einen Dienst geleistet hat. (יו״ב)..", + "32 Keretot 21a. Folgendes gilt bei der Reinheitsbeurteilung als Grundsatz: Alles, was dazu bestimmt ist, von Menschen gegessen zu werden, ist unrein33 So erklärt Maim. das טמא: es bleibt unrein, wenn es unrein geworden ist, auch wenn es von einem Menschen nicht mehr gegessen werden kann, bis nicht einmal mehr ein Hund es frisst, dagegen ist es für Unreinheit nur empfänglich, so lange ein Mensch es noch geniessen kann, nicht aber, wenn es nur noch als Hundefrass dienen kann; anders der ראב״ד., bis es untauglich geworden ist, als Frass für einen Hund zu dienen, und alles, was nicht dazu bestimmt ist, von Menschen gegessen zu werden34 Nach Maim., auch wenn es vorher zur Menschenspeise geeignet war., bleibt rein35 Es ist für Unreinheit nicht empfänglich, auch wenn es noch als Hundefrass dienen kann., bis man es zur Speise für einen Menschen bestimmt hat. Wie ist dieses36 Ein Beispiel zur Erläuterung der letzteren Bestimmung. ? Ist37 Nidda 50 b. eine Taube in eine Kelter gefallen38 Und darin ertrunken, so dass sich auch Nichtisraeliten ekeln, sie zu geniessen, und sie nur noch den Hunden vorgeworfen werden kann., und man hat den Gedanken gefasst, sie für einen Nichtisraeliten herauszuholen39 Damit dieser sie isst., nimmt sie Unreinheit an40 Weil sie wieder zur Speise für einen Menschen bestimmt worden ist, wird sie wieder für Unreinheit empfänglich, da sie noch nicht zum Hundefrass geworden war (s. Maim. Comm.)., für einen Hund41 Oder, was dasselbe ist, wenn man sie ohne besondere Bestimmung herausgeholt hat., bleibt sie rein42 Da sie nur zum Hundefrass geeignet ist, nimmt sie keine Unreinheit au.; R. Jochanan, Sohn des Nuri, sagt: Sie nimmt Unreinheit an43 Auch ohne dass man sie besonders zur Menschenspeise bestimmt hat, weil er der Ansicht ist, dass das Hineinfallen in die Kelter sie noch nicht für den Menschen ungeniessbar gemacht hat, sie ist deshalb wie jedes Aas von reinem Geflügel in grossen Städten für Unreinheit empfänglich (s. oben I Note 4).. Hat ein Taub-stummer, ein Geistesgestörter oder ein Unmündiger den Gedanken gefasst44 Sie als Speise für einen Nichtisraeliten herauszuholen., bleibt sie rein, haben sie sie herausgeholt45 Um sie zu diesem Zwecke zu verwenden., nimmt sie Unreinheit an, denn bei ihnen wirkt nur eine Handlung, nicht aber der bloße Gedanke46 Ihr bloßer Gedanke, sie als Speise für einen Menschen zu verwenden, macht sie noch nicht zur menschlichen Speise..", + "47 Nidda 7b. Wenn die Aussenseiten von Gefässen durch Flüssigkeiten unrein geworden sind48 Dass unreine Flüssigkeiten allgemein Geräte verunreinigen, ist nur eine rabbinische Verordnung, denn nach Toravorschrift können Geräte nur durch einen אב הטומאה verunreinigt werden. Um diese Verunreinigung als eine nur auf rabbinischer Verordnung beruhende zu kennzeichnen, ist die Bestimmung getroffen worden, dass nur durch Berührung der Innenseite das Gerät unrein wird, wenn aber nur die Aussenseite berührt worden ist, nur diese unrein ist (s. Kelim XXV, 6)., sagt R. Elieser, verunreinigen sie Flüssigkeiten49 Die Flüssigkeit, die sei es durch Berührung eines אב הטומאה sei es durch Berührung einer Unreinheit geringeren Grades immer unrein ersten Grades geworden war, hat durch ihre Berührung die Aussenseiten der Geräte unrein zweiten Grades gemacht. Obwohl eine Unreinheit zweiten Grades bei Profanem sonst sich überhaupt nicht weiter übertragen kann, werden Flüssigkeiten, die die Aussenseiten dieser Geräte berühren, wieder unrein ersten Grades, das ist eine von den erschwerenden Ausnahmebestimmungen, die für Flüssigkeiten getroffen worden sind., machen aber Speisen nicht untauglich50 Speisen werden durch die Berührung, selbst wenn sie Hebe sind, nicht untauglich, ob wohl sonst Hebe durch Berührung einer Unreinheit zweiten Grades immer unrein dritten Grades d. h. untauglich wird, weil diese Unreinheit eine Unreinheit leichterer Art ist, da sie sich nicht auf das ganze Gerät erstreckt.; R. Josua sagt: Sie verunreinigen Flüssigkeiten und machen Speisen untauglich51 Er erkennt diesen Unterschied nicht an, sondern ist der Ansicht, dass ebenso wie alles, was Hebe untauglich macht, Flüssigkeiten unrein ersten Grades macht, so auch das Umgekehrte gilt.; Simon, Bruder Asarjas52 S. Sebachim I Note 12, warum er als Bruder Asarjas angeführt wird., sagt: Nicht so und nicht so53 Profane Flüssigkeiten werden nicht, wie beide Tannaim annehmen, durch sie verunreinigt, und Speisen, die Hebe sind, werden weder, wie R. Josua sagt, durch ihre Berührung untauglich, noch kann man mit R. Elieser sagen, dass sie durch sie überhaupt nicht untauglich werden., sondern Flüssigkeiten, die durch die Aussenseiten von Gefässen unrein geworden sind54 Das sind Flüssigkeiten von Hebe, die durch die Aussenseiten der Geräte wie durch die Berührung jeder anderen Unreinheit zweiten Grades unrein, und zwar unrein ersten Grades geworden sind., machen eines55 Speise von Hebe, die sie wieder berühren. unrein56 Zweiten Grades. und ein weiteres57 Wenn diese wieder Speise von Hebe berührt. untauglich, darauf trifft also wieder der Satz zu58 Die indirekt durch Vermittlung der Flüssigkeit durch das Gerät unrein gewordene Speise könnte dies zu der Flüssigkeit sagen.: „Was dich verunreinigt hat59 Die Aussenseite des Geräts., hätte mich nicht verunreinigt, und du hast mich unrein gemacht„.", + "Wenn ein Trog einen schrägen Boden60 קטפרס gr. καταφερής = abschüssig. hat, und der [feste] Teig61 Unrein gewordener Teig. oben liegt und abfeuchtende Flüssigkeit unten62 unter dem Teig, auf dem Boden des Troges., und es sind da drei Teigstücke63 Die neben einander liegen und sich berühren, aber nicht zusammenhängen. von zusammen Eigrösse, so werden sie nicht zusammengerechnet64 Nur ein eigrosses Stück Teig kann seine Unreinheit auf die Flüssigkeit übertragen, so dass diese unrein wird und wieder den Trog verunreinigt. Hätte der Trog einen ebenen Boden, so würden die Flüssigkeiten unter den drei Teigstücken als eine zusammenhängende Flüssigkeit betrachtet werden, die durch die Berührung der zusammen eigrossen drei Teigstücke unrein geworden ist. Da aber der Trog einen schrägen Boden bat, gelten die Flüssigkeiten unter den drei Stücken nicht als eine zusammenhängende Flüssigkeit (s. folgende Mischna), jede Flüssigkeit für sich ist aber nur von einem nicht eigrossen Stück Teig berührt worden.; sind es zwei, werden sie zusammengerechnet65 Da das geringe Quantum Flüssigkeit, das sich zwischen den beiden Teigstücken befindet und von beiden berührt wird, von einem zusammen eigrossen Stück Teig berührt worden und dadurch unrein geworden ist und die Unreinheit weiter auf die gesamte Flüssigkeit überträgt. So erklären Maim., א״ר und יו״ב diese Mischna; anders Bart. nach ר״ש.; R. Jose sagt: Auch zwei werden nur zusammengerechnet, wenn sie die Flüssigkeit zusammenpressen.66 רוצצות s. oben Note 13. Nur wenn die beiden Teigstücke so dicht an einander liegen, dass die zwischen beiden befindliche und sie beide berührende Flüssigkeit, wenn man auf die Teigstücke drückt, in sie hineingepresst wird, nur dann gilt diese Flüssigkeit, trotz des abfallenden Trogbodens, auf dem sie sich befindet, als eine zusammenhängende Flüssigkeit, die, da sie die beiden Teigstücke berührt, unrein wird (s. oben Note 64). Ist dieses aber nicht der Fall, gilt diese Flüssigkeit, wenn sie auch noch so gering ist, nicht als eine zusammenhängende Flüssigkeit, es hat deshalb ihr auf der einen Seite liegender Teil nur das eine Teigstück und ihr auf der anderen Seite liegender Teil das andere, jeder danach nur ein nicht eigrosses Teigstück berührt, die Flüssigkeit ist deshalb nicht unrein.. Steht die Flüssigkeit auf grader Fläche67 עומד sie steht, der Gegensatz zu קטפרס., werden sie zusammengerechnet, auch wenn sie aus Stücken so gross wie Senfkörner bestehen68 Weil die ein Ganzes bildende Flüssigkeit von einer zusammen eigrossen Teigmenge berührt worden ist.. R. Dossa sagt: Zerkrümelte69 פרוד = zerteilt, andere Leseart פרור = zerkrümelt (vgl. Ohalot III, 1). Speisen werden nicht zusammengerechnet.", + "Ein Stock, der vollständig mit unreiner Flüssigkeit70 Mit Wasser, denn andere Flüssigkeiten werden durch bloße Berührung mit dem Wasser des Tauchbades nicht rein. bedeckt ist, ist rein, sobald man das Tauchbad mit ihm berührt hat71 השיקה von נשק küssen = wie beim Kuss sich berühren. Unreines Wasser wird durch Berührung mit dem Wasser eines Tauchbades wieder rein. Nach R. Josua wird, wenn man mit dem einem Ende des Stockes das Tauchbad berührt hat, nicht nur das Wasser auf diesem Ende des Stockes rein, das das Wasser des Tauchbades berührt hat, sondern alles Wasser auf dem Stock, obgleich bei der Berührung der Stock eine schräge Ebene bildet. Auch R. Josua ist der Ansicht, dass im allgemeinen קטפרס nicht als zusammenhängend gilt, und bildet nur dieser Fall eine Ausnahme (s. יו״ב). Die Mischna sagt טהורה, das auf den Stock zu beziehen ist, obwohl der Stock als flaches Stück Holz gar nicht unrein werden kann, gemeint ist, dass, was den Stock berührt, durch die darauf befindliche Flüssigkeit nicht unrein wird., dies sind die Worte des R. Josua; die Weisen sagen: Erst wenn man ihn ganz untergetaucht hat72 Weil die Flüssigkeit auf der schrägen Ebene des Stockes nicht als zusammenhängend gilt.. Ein Flüssigkeits-Strahl73 נצוק von יצק = giessen, ein Strahl, wie er beim Giessen entsteht., schräg ablaufende Flüssigkeit74 Nicht wie beim Strahl in der Luft hängend, sondern auf einer schrägen Ebene herablaufend. und bloße Feuchtigkeit75 Die nur noch abfeuchtet, wenn man sie berührt, die Hand aber nicht so feucht macht, dass man damit die Feuchtigkeit noch weiter auf anderes übertragen kann. Nach Maim. ist damit hier nur die Feuchtigkeit gemeint, die auf der schrägen Ebene nach dem Abfliessen des Wassers nach unten auf dem oberen Teile zurückbleibt. gelten nicht als Verbindung, weder um unrein76 Wenn eine auf grader Ebene stehende Flüssigkeit an einer Stelle von einer Unreinheit berührt wird, ist dadurch sofort die ganze Flüssigkeit unrein. Bei diesen drei aber ist dadurch nur die berührte Stelle unrein geworden. Wenn im allgemeinen die daran anschliessenden Stellen durch die Berührung der unrein gewordenen Stelle auch wieder unrein werden, so ist dieses doch nicht der Fall, wenn die Stelle durch Berührung eines טבול יום unrein geworden ist, da eine durch dessen Berührung unrein gewordene Flüssigkeit nicht weiter verunreinigt (S. Para VIII, 7). Ebenso wird, wenn ein zur Verunreinigung nicht ausreichender Teil einer solchen unreinen Flüssigkeit von einem Reinen überdacht worden ist, dieser dadurch nicht unrein (s. Ohalot III, 3). noch um rein zu machen77 Wie in dem Falle des mit Flüssigkeit bedeckten Stocks., eine Vertiefung78 אשבורן eine Vertiefung im Boden oder in einem Gefäss, in der die Flüssigkeit angesammelt steht (arab. مشابر = Sumpf). gilt als Verbindung, sowohl um unrein wie um rein zu machen." + ], + [ + "Von wann an werden Oliven für Unreinheit empfänglich? Nach den Worten von Beth-Schammai: wenn sie im Haufen1 מעטן von עטן arab. عطن = Oliven zum Weichwerden und Gären aufhäufen (s. Menach. VIII, 4). Mit מעטן wird sowohl der Haufe selbst wie auch die Unterlage oder der Behälter, auf oder in dem der Haufe liegt, bezeichnet. Ölschaum ausschwitzen2 Die ausgeschwitzte Flüssigkeit macht die Oliven für Unreinheit empfänglich, weil man wünscht, dass sie die Flüssigkeit ausschwitzen und diese in dem Haufen erhalten bleibt., aber nicht durch die Ausschwitzung im Tragkorb3 In den die Oliven nach dem Abpflücken hineingelegt werden, weil man nicht wünscht, dass sie in dem Korbe ausschwitzen, da die ausgeschwitzte Flüssigkeit aus dem Korbe herausfließt und verloren geht, und durch Berührung mit einer solchen unerwünscht auf eine Speise gekommene Flüssigkeit diese für Unreinheit nicht empfänglich wird, nach dem Grundsatz: כי יותן דומיא דכי יתן דניחא ליה.; R. Simon sagt: die Zeit des Ausschwitzens ist nach drei Tagen4 Erst nach drei Tagen schwitzen die Oliven etwas Oel mit aus, durch das sie für Unreinheit empfänglich werden, das vorher ausgeschwitzte ist nur Fruchtsaft, der nicht zu den Flüssigkeiten gehört, die Speisen für Unreinheit empfänglich machen.; Beth-Hillel sagen: wenn drei zusammenkleben5 Dass die Oliven zusammenkleben, ist ein Zeichen dafür, dass der Ausfluss fettig ist, also Oel enthält.; R. Gamliel sagt: wenn man mit der Arbeit an ihnen fertig ist6 Gemeint ist, wenn man die ganze Olivenmenge, die man zum Mürbewerden auf den Haufen legen will, darauf getan hat. erst dann kommt die Ausschwitzung erwünscht und macht sie die Oliven für Unreinheit empfänglich, nicht aber vorher, da die Oliven, die schon vorher angefangen haben auszuschwitzen, durch das längere Ausschwitzen nur leiden würden.; und die Weisen stimmen seinen Worten zu.", + "Ist man mit dem Pflücken fertig7 Und hat alle gepflückten Oliven bereits auf den Haufen geworfen., wird aber noch hinzukaufen, ist man mit dem Hinzukaufen fertig, wird aber noch hinzuborgen, ist ihm ein Trauerfall, eine Feier oder ein Unfall dazwischengekommen8 So dass noch eine Zeit vergehen wird, bis er die Oliven von dem Haufen zur Weiterverarbeitung nehmen wird., bleiben sie rein9 Sie werden durch die in der Zwischenzeit ausgeschwitzte Flüssigkeit nicht für Verunreinigung empfänglich, weil das Ausschwitzen in diesen Fällen nicht erwünscht kommt. Eine andere Lesart ist: נפלו עליהן משקין אין טמא וכו׳ und ist unter טמא zu verstehen: מוכשר, wie oft in מסכת מכשירין, die Oliven bilden noch nicht einen zusammenhängenden Haufen, deshalb ist nur das von der Flüssigkeit Berührte מוכשר., selbst wenn Flussleidende, Männer oder Frauen, auf ihnen gehen. Ist eine unreine9a Flüssigkeit auf sie gefallen, ist nur die Stelle unrein, die sie berührt hat10 Die Oliven, die von der Flüssigkeit berührt worden sind, aber nicht der ganze Haufe. Durch Berührung mit einer unreinen Flüssigkeit wird auch für Unreinheit noch nicht Empfängliches unrein, es wird durch die Berührung zugleich für Unreinheit empfänglich und unrein, selbst wenn die Berührung nicht erwünscht gekommen ist (s. Machschirin I, 1)., und der aus ihnen11 Aus diesen Oliven, deren Ausschwitzen ihm noch nicht erwünscht kommt. heraustretende Saft12 מוחל auch מוהל, von מהל arab. مهل = langsam fließen, die bittere, schleimige Flüssigkeit, die die Olive, bevor sie gemahlen und gepresst wird, absondert, auch מי זיתים Olivenwasser genannt. ist rein13 Er wird nicht als Flüssigkeit betrachtet und macht deshalb nicht für Verunreinigung empfänglich und wird auch selbst nicht unrein..", + "Ist man mit der Arbeit an ihnen fertig, so sind sie [für Verunreinigung] empfänglich14 Sie sind durch die Flüssigkeit, die sie ausschwitzen, für Verunreinigung empfänglich gemacht., fällt [unreine]15 Nach der Lesart משקין טמאים in der vorhergehenden Mischna, sind auch hier mit משקין unreine Flüssigkeiten gemeint, nach der anderen Lesart ist auch hier מוכשרים = טמאים. Flüssigkeit auf sie, sind sie unrein16 Nicht nur die von der Flüssigkeit berührte Stelle, sondern der ganze Olivenhaufe ist unrein, denn die unreine Flüssigkeit verunreinigt durch Berührung den ausgeschwitzten Saft und dieser wieder die sämtlichen Oliven.. Den Schleim, der aus ihnen heraustritt17 Nachdem sie durch die Ausschwitzung für Verunreinigung empfänglich geworden sind., erklärt R. Elieser für rein18 Er gilt nicht als eine von den Flüssigkeiten, die für Verunreinigung empfänglich machen, und wird auch nicht wie diese Flüssigkeiten durch Berührung einer Unreinheit unrein., die Weisen für unrein19 Nach ihnen gilt auch dieser Schleim wie das aus den Oliven gewonnene Oel als Flüssigkeit.. Darauf sagte R. Simon: Ihre Ansichten gingen nicht über den aus den Oliven heraustretenden Schleim auseinander, dass dieser rein ist, worüber gingen die Ansichten auseinander? Über den aus der Grube heraustretenden20 Den aus dem Boden der Ölgrube hervortretenden Schleim, nachdem das Oel aus der Grube ausgeleert worden ist., den erklärte R. Elieser für rein21 Ebenso wie den aus den Oliven herausfließenden., die Weisen für unrein22 Weil in diesem Schleim sicher immer auch Ölreste enthalten sind..", + "23 Chagiga 25a. Wer mit seinen Oliven fertig ist24 Alle seine Oliven bereits auf den Haufen gebracht hat, so dass sie für Verunreinigung empfänglich geworden sind. und einen Korb übrig gelassen hat25 Er hat einen Korb Oliven zurückbehalten und nicht auf den Haufen geworfen, damit diese Oliven nicht für Verunreinigung empfänglich werden, weil die Zeit des Kelterns, während der auch der עם הארץ beglaubigt ist, dass er die Hebe in Reinheit absondern wird, bereits vorüber war, er hat deshalb diese Oliven, die für Verunreinigung überhaupt noch nicht empfänglich sind, zurückbehalten, damit von ihnen die Hebe abgesondert werden kann., gebe ihn vor den Augen des Priesters ab26 Damit dieser sie auspresst und die Hebe für das gesamte Oel davon abhebt. לעיני הכהן, er muss vor den Augen des Priesters die Oliven in den Korb hineintun, damit dieser die Gewissheit hat, dass sie nicht von dem Gärungshaufen genommen und bereits für Verunreinigung empfänglich geworden sind. Eine andere Leseart ist: יתננו לעני הכהן er gebe sie einem armen Priester, weil nur einem solchen es sich lohnen wird, wegen des geringen Quantums Oel, die Oliven erst auszupressen. Eine andere Lesung ist: ישייר קופה אחת ויתננה, danach erklärt Maim.: wenn die Zeit des Kelterns vorüber ist, kann er die Hebe nicht mehr von dem Oel absondern, sondern lasse einen Korb Oliven zurück und sondere die Hebe von diesem ab., dies sind die Worte des R. Meïr; R. Jehuda sagt: Er braucht ihm nur sofort den Schlüssel zu übergeben27 Er braucht nicht einen Korb mit Oliven zurückzubehalten, sondern er braucht nur, sobald die Zeit des Kelterns zu Ende geht, den Schlüssel zum Kelterraum sofort einem Priester zu übergeben, so dass dieser die Gewissheit hat, dass keine Verunreinigung nach dieser Zeit stattgefunden hat.; R. Simon sagt: Innerhalb von vierundzwanzig Stunden28 Nach יו״ב ist nicht der Schlüssel zum Kelterraum gemeint, sondern der Schlüssel zu dem Korb mit den Oliven, diesen muss er sofort bzw. innerhalb 24 Stunden dem Priester übergeben, da sonst zu befürchten ist, dass die Oliven inzwischen durch Ausschwitzung für Verunreinigung empfänglich geworden sind und der עם הארץ sie verunreinigt hat..", + "Legt man Oliven in das Stampfgefäß29 Andere Lesart: כופש von כפש = umbiegen, umrändern, ein Gefäß mit einem breiten Rand., dass sie weich werden30 מתן = weich, feucht werden, vielleicht von מתון und המחן d. h. langsam ausreifen., damit sie leichter zu zerstampfen sind, sind sie [für Verunreinigung] empfänglich31 Dass das Hineinlegen in das Stampfgefäß ein Zeichen ist, dass sie zur Verwendung fertig sind, und die heraustretende Feuchtigkeit erwünscht ist, dass sie weich werden, um sie zu salzen32 Damit sie durch die Feuchtigkeit das Salz besser aufziehen, um sie dann zu essen., werden sie, sagen Beth-Schammai, empfänglich, Beth-Hillel sagen, sie werden nicht empfänglich33 Nach Bart., weil sie noch nicht zur Verwendung fertig sind, da sie zum Essen bestimmt sind und dazu erst gesalzen werden müssen, nach יו״ב, weil das Heraustreten der Feuchtigkeit allerdings für den Zweck des Einsalzens erwünscht ist, an sich aber es erwünschter wäre, wenn sie in der Olive bleiben und mit ihr verzehrt werden würde.. Wer Oliven34 Die noch nicht für Verunreinigung empfänglich geworden sind. mit unreinen Händen aufspaltet35 Um sie zu genießen., macht sie unrein36 Denn die Flüssigkeit, die beim Aufspalten aus der Olive herausfließt, macht für Verunreinigung empfänglich, durch die Berührung mit den unreinen Händen wird aber die Flüssigkeit unrein ersten Grades nach dem Grundsatz, dass durch alles, was Hebe untauglich macht (s. Sabim V, 12), Flüssigkeiten unrein ersten Grades werden (Para VIII, 7), und durch die Berührung der Flüssigkeit werden die Oliven unrein zweiten Grades..", + "Wenn man seine Oliven auf das Dach legt, damit sie sich zusammenziehen37 לגרגרם s. Menachot VIII, Note 25. Die Oliven sollen durch die Sonnenstrahlen trocknen und sich zusammenziehen., so werden sie, selbst wenn sie eine Elle hoch liegen38 So dass die untersten gewiss nicht von der Sonne ausgetrocknet werden, sondern Feuchtigkeit ausschwitzen., nicht empfänglich39 Weil ihm die Feuchtigkeit nicht erwünscht ist, er im Gegenteil wünscht, dass sie eintrocknen. ר״ש liest הרי אלו מוכשוין und erklärt לגרגרם: damit sie einzeln durch die Sonne gesüßt und dann mit Salz bestreut verzehrt werden, sie werden durch die Ausschwitzung für Verunreinigung empfänglich, weil sie durch sie süßer und schmackhafter werden, die Ausschwitzung deshalb erwünscht ist.. Hat man sie im Hause eingelegt, damit sie mürbe werden40 Beim Mürbewerden schwitzen die Oliven Flüssigkeit aus., um sie dann auf das Dach hinaufzulegen41 Damit sie dort trocknen., hat man sie auf das Dach gelegt, damit sie mürbe werden oder um sie zu öffnen42 Und sie dann dort trocknen zu lassen., so sind sie empfänglich geworden43 Durch die vorangegangene Ausschwitzung, weil diese zur Zeit ihm erwünscht war.. Hat man sie im Hause hingelegt44 Ohne die Absicht, dass sie durch das Liegen mürbe werden., bis man sein Dach gesichert45 Für eine Bewachung des Daches gesorgt hat. oder sie anderswohin gebracht hat, werden sie nicht empfänglich46 Durch die inzwischen von ihnen ausgeschwitzte Flüssigkeit, weil sie in diesem Falle ihm nicht erwünscht kommt..", + "Will man von ihnen47 Von den auf dem noch nicht fertigen und deshalb für Verunreinigung noch nicht empfänglichen Haufen liegenden Oliven (s. oben Mischna 1). einen oder zwei Pressgänge48 Der Ausdruck בד wird für diejenige Menge von Oliven gebraucht, die zu einem Pressgang von dem großen Olivenhaufen abgenommen wird. abnehmen, kann man sie, sagen Beth-Schammai, in Unreinheit abteilen49 Man kann dabei auch unreine Geräte benutzen, weil die Oliven noch nicht für Unreinheit empfänglich sind., muss sie aber in Reinheit zudecken50 Die abgehobenen Oliven, weil diese, nachdem man sie abgehoben hat, zur Verwendung fertig und deshalb für Verunreinigung empfänglich geworden sind; so יו״ב nach א״ר, anders ר״ש und Bart.; Beth-Hillel sagen: Man kann sie auch in Unreinheit zudecken51 Die abgehobenen Oliven bleiben weiter nicht für Verunreinigung empfänglich, sie werden als zu dem Gärungshaufen gehörend betrachtet, bis sie in die Ölpresse gebracht sind.. R. Jose sagt: Man kann sie mit Hacken aus Metall herausgraben52 Die gesamten Oliven aus dem Gärungshaufen, bis nichts von dem Haufen zurückbleibt, sobald sie, so lange sie auf dem Haufen gelegen haben, noch nicht zur Verwendung fertig und deshalb für Verunreinigung nicht empfänglich waren. und in Unreinheit in den Ölpresseraum bringen.", + "Findet sich ein Kriechtier in der Oelmühle53 In der die harten Oliven gemahlen werden, bevor sie in die Presse zum Auspressen gebracht werden., ist nur die Stelle54 Das Olivenstück. unrein, die es berührt hat55 Alles übrige bleibt rein, weil die geringe Feuchtigkeit, die sich auf den einzelnen Olivenstücken befindet, keine zusammenhängende Flüssigkeit darstellt, die, sobald sie an einer Stelle unrein geworden ist, überall unrein ist., läuft darin schon Flüssigkeit56 Und die sämtlichen Olivenstücke liegen in dieser Flüssigkeit., ist alles unrein57 Denn durch die unrein gewordene Flüssigkeit an dem Olivenstück, das von dem Kriechtier berührt worden ist, ist die gesamte Flüssigkeit unrein geworden und diese verunreinigt weiter alle übrigen Olivenstücke.. Findet es sich auf den Blättern58 Mit denen man die Oliven zu bedecken pflegt., befrage man die Presser, dass sie sagen, wir haben es nicht berührt59 Obwohl die Kelterer עמי הארץ sind, die sonst allgemein für unrein gelten und die nur für diesen besonderen Zweck sich gereinigt haben, sind sie beglaubt, wenn sie sagen, dass sie das Kriechtier nicht berührt haben. Die Blätter nehmen keine Unreinheit an. א״ר liesst: לומר לא נגע dass sie sagen: das Kriechtier hat die Oliven nicht berührt.. Hat es den Klumpsen60 אם = אום Mutter, Stamm, die feste zusammenhängende Masse, zu der die Oliven auf dem Gärungshaufen zusammenkleben. auch nur mit einem Haar61 רא״ש liest: כשערה, die Talmudausgaben: כשעורה. berührt, ist er unrein62 Der ganze Klumpen, weil er durch die ihn verbindende Feuchtigkeit als ein zusammenhängendes Ganzes gilt..", + "Findet es sich auf Teilstücken63 פרודים von פרד = abtrennen, von der fest zusammenhängenden Masse abgespaltene Stücke, die jedes für sich nicht eigroß sind und die auf der Masse liegen., und ist das, was es berührt64 Alle von dem Kriechtiere berührten Stellen zusammen., eigroß, ist es unrein65 Sowohl die Teilstücke wie die Masse, auf der sie liegen. Die Teilstücke gelten, nachdem sie von der Masse abgespalten worden sind, nicht mehr als ein einheitliches Ganzes, trotzdem werden die einzelnen von dem Kriechtier berührten Stellen unrein, wenn sie jede für sich auch nicht eigroß sind, weil hierfür eine Eigröße nicht erforderlich ist. Nachdem aber von den Teilstücken zusammen eine Eigröße unrein geworden ist, werden durch diesen unrein gewordenen Teil auch die übrigen Oliven der Teilstücke und auch die Olivenmasse, auf der sie liegen, durch ihre Berührung unrein., auf Teilstücken, die wieder auf Teilstücken liegen66 Wenn die von dem Kriechtier berührten Teilstücke nicht direkt auf der Olivenmasse liegen, sondern auf anderen Teilstücken., ist, auch wenn das, was es berührt, eigroß ist, nur die Berührungsstelle unrein67 Nur die von dem Kriechtier berührten Teilstücke sind unrein, die darunter liegenden Teilstücke dagegen bilden kein zusammenhängendes Ganzes, jedes einzelne von ihnen ist aber nur von einem Teil der darüber liegenden, demnach von einer nicht eigroßen unrein gewordenen Stelle berührt und deshalb nicht unrein geworden. So nach Bart., א״ר und יו״ב.. Findet es sich zwischen der Wand und den Oliven, ist es rein68 Die Oliven sind rein, es wird nicht befürchtet, dass das Kriechtier vielleicht vorher auf den Oliven gelegen und sie verunreinigt hat, nach dem Grundsatz, dass nicht angenommen wird, dass eine Unreinheit, die an einer Stelle gefunden wird, vielleicht vorher sich an einer anderen Stelle befunden und das dort Liegende verunreinigt hat (אין מחזיקין טומאה ממקום למקום).. Findet es sich auf dem Dach, ist der Gärungshaufen rein69 Es wird angenommen, dass das Kriechtier vorher auf dem Gärungshaufen sich befunden hat und mit den Oliven auf das Dach gekommen ist., findet es sich auf dem Gärungshaufen ist das Dach unrein70 Die Oliven auf dem Dach sind unrein, weil wir annehmen, dass das Kriechtier sich schon vorher auf dem Gärungshaufen befunden hat, als die Oliven noch nicht auf das Dach gebracht waren, nach dem Grundsatz, dass wohl angenommen wird, dass eine Unreinheit, die jetzt an einer Stelle liegt, schon vorher dort gelegen und das, was vorher dort gelegen hat, verunreinigt hat (מחזיקין טומאה מזמן לזמן).. Findet es sich verbrannt71 Ein verbranntes Kriechtier verunreinigt nicht mehr (s. Nidda 56a)., auf den Oliven, eben-so ein zerriebenes72 מהוהא von מהה (verw. mit מחה) = abnutzen, zerreiben. Zeugstück73 Ein zerriebenes Zeugstück nimmt keine Unreinheit an und verliert seine Unreinheit, wenn es vorher unrein war (Kelim, XXVII, 12)., ist es rein74 Die Olivenmasse ist rein, weil nicht angenommen wird, dass das Kriechtier, als es noch nicht verbrannt, bzw. das Zeugstück, als es noch nicht zerrieben und noch unrein war, sie berührt hat., denn bei allen Unreinheitsfeststellungen richtet man sich nach dem Augenblick des Findens75 S. oben III, 5.." + ], + [ + "Hat man den Oelpresseraum hinter1 בפני = מפני, weil, wenn sie herauswollen, sie die Tür verschlossen vor sich finden; wir sagen hinter ihnen verschließen d. h. nachdem sie drinnen sind. den Pressern2 Die עמי הארץ sind, die man aber vorher für die Bearbeitung sich hat reinigen lassen. abgeschlossen3 Damit sie keine Gelegenheit haben, sich wieder zu verunreinigen, und keine unreine עמי הארץ in den Raum hineinkommen., und es befinden sich dort midras-unreine Gegenstände4 Die אב הטומאה sind und sowohl durch Berührung wie durch Tragen und Bewegen verunreinigen., so sagt R. Meïr, ist der Oelpresseraum5 Die Oliven, die die Presser verarbeitet haben. unrein6 Weil zu befürchten ist, dass sie, trotzdem sie gewusst haben, dass die Gegenstände unrein sind, sich an ihnen wieder verunreinigt haben, weil sie nicht gewohnt sind, sich vor Verunreinigungen zu hüten, und so die Oliven durch sie unrein geworden sind.; R. Jehuda sagt: Der Presseraum ist rein7 Da sie direkt für diese Arbeit sich haben reinigen müssen, ist nicht zu befürchten, dass sie Gegenstände, von denen sie wissen, dass sie unrein sind, ungerührt haben werden.. R. Simon sagt: Wenn sie ihnen als rein gelten8 Wenn es z. B. Gegenstände eines עם הארץ waren, die nur der Befürchtung wegen, dass sie unrein sein könnten, als unrein gelten, die er selbst aber für rein hält., ist der Oelpresseraum unrein, gelten sie ihnen selbst als unrein9 Wenn sie gewusst haben, dass es tatsächlich unrein gewordene Gegenstände waren., ist der Oelpresseraum rein. Darauf sagte R. Jose: Warum sind sie unrein10 L. liest: טמאום, warum haben sie die Geräte verunreinigt, א״ר liest: טמאין und erklärt: warum gelten die Kelterer im Allgemeinen als unrein. ? Nur weil sie in [der Verunreinigung durch] Bewegen nicht bewandert sind11 R. Jose wendet sich gegen die Worte des R. Simon, wonach die Oliven rein sind, wenn die Gegenstände auch in den Augen der Presser unrein waren. Dagegen wendet R. Jose ein: warum gelten die Presser im Allgemeinen für unrein, weil sie in der Verunreinigung durch Bewegen nicht bewandert sind, was nützt es daher, dass die Dinge in ihren eigenen Augen unrein waren, es ist doch zu befürchten, dass sie sie bewegt haben (Maim.).", + "Sind die Presser ein- und ausgegangen, und in dem Oelpresseraum hat sich unreine Flüssigkeit befunden12 An dem Fassboden, auf dem die Presser mit bloßen Füssen gegangen sind. Wenn sie Schuhe anhatten, würden sie mittelbar durch diese unrein geworden sein (s. Para, VIII, 2)., so sind, wenn zwischen der Flüssigkeit und den Oliven soviel Zwischenraum war, dass ihre Füße am Erdboden wieder abgetrocknet sein können13 Bevor sie damit auf die Oliven getreten haben., diese rein14 Weil ihre Füße durch die Flüssigkeit nicht unrein geworden waren. Ist dieses aber nicht der Fall, muss angenommen werden, dass noch Flüssigkeit auf ihren Füssen war, als sie die Oliven getreten, und sie diese dadurch verunreinigt haben.. Die Presser15 Die bei der Auspressung der Oliven tätig sind, wobei sie rein sein müssen; das Abpflücken der Oliven kann auch durch Unreine geschehen. und die Winzer16 Die die Trauben abpflücken und die auch hierbei schon rein sein müssen (s. Sabb. 17 a)., vor denen liegend eine Unreinheit gefunden wird17 Von der sie vorher nichts gewusst haben., sind beglaubt zu sagen: „Wir haben sie nicht berührt“18 Da sie für diesen Zweck sich besonders haben reinigen müssen, ist ihnen zu vertrauen, dass sie darauf geachtet haben, was sie berührt und was sie nicht berührt haben, wie oben IX, 8., ebenso inbezug auf die unter ihnen befindlichen Kinder19 Wenn ihre Kinder sie in dem Kelterraum besucht haben, die für unrein gelten, weil ihre Mütter auch in ihrer Menstruationszeit sich nicht zurückzuhalten pflegen, sie zu umarmen und zu küssen, sind sie beglaubt, wenn sie sagen, dass sie sie nicht berührt und die Kinder die Oliven nicht berührt haben, so erklären Maim., ר״אש und א״ר, dem entspricht die Lesart in L. und den Talmudausgaben: וכן כתינוקות. Dagegen beziehen ר״ש und Barten. וכן בתינוקות auf das Folgende und übersetzen: ebenso dürfen die Kinder, die unter ihnen sind (und die, ebenso wie ihre Väter, für diesen Zweck gereinigt worden sind), aus der Tür des Kelterhauses hinausgehen u. s. w., und wird dieses gerade von den Kindern gesagt, weil diese öfter das Bedürfnis haben, sich zu entleeren, als die Erwachsenen.. Sie dürfen aus dem Eingang des Presseraums hinausgehen und sich hinter dem Zaun entleeren20 פונים von פנה = sich wenden, wie wir sagen „austreten”. und gelten weiter als rein21 Es wird nicht befürchtet, dass sie sich dort verunreinigt haben könnten.. Wie weit dürfen sie sich entfernen, dass sie weiter als rein gelten ? So weit er22 Der Eigentümer, der sie gemietet hat. sie noch sehen kann23 Da sie wiesen, dass er sie noch sehen kann, werden sie sich vor Verunreinigung inachtnehmen.", + "Es genügt, wenn man die Presser und die Winzer in den Raum hineingeführt hat, in dem die Höhle24 In der das Tauchbad sich befindet, in das sie zu ihrer Reinigung untertauchen sollen. Das in den Höhlen angesammelte Wasser wurde vielfach als Reinigungsmittel benutzt (s. Sabb. 14 a). sich befindet, das sind die Worte des R. Meïr; R Jose sagt: Man muss bei ihnen stehen, bis sie untertauchen25 Um sich zu überzeugen, dass sie das Tauchbad nach Vorschrift genommen haben.; R. Simon sagt: Wenn sie sich für rein halten, muss man bei ihnen stehen, bis sie untertauchen26 Weil zu befürchten ist, dass sie, da sie sich selbst für rein gehalten haben, die rituellen Vorschriften für das Untertauchen nicht so genau beachtet haben., wenn sie sich für unrein halten, braucht man nicht bei ihnen zu stehen, bis sie untertauchen.", + "Wenn man [Trauben] aus den Körben oder vom Trockenplatz27 משטיח von שטח = ausbreiten, der Platz, auf dem man die Früchte zum Trocknen ausbreitet. Wenn man die Trauben in Körben sammelt oder auf die Erde legt, ist das ein Zeichen, dass man sie nicht keltern, sondern als Frucht verzehren will, denn es geht dabei die aus den Früchten heraustretende Flüssigkeit verloren, indem sie durch das Flechtwerk der Körbe hindurchsickert bzw. in die Erde hineinsickert. Solche Trauben sind deshalb noch nicht für Verunreinigung empfänglich, denn nach Sabb. 17a sind Trauben schon vom Pflücken an für Verunreinigung nur dann empfänglich, wenn man sie für die Kelter gepflückt hat. auf der Erde hineinbringt28 Zur Kelter, um sie dort entgegen der ursprünglichen Absicht zu keltern., sagen Beth-Schammai, muss man sie mit reinen Händen hineinbringen29 Weil mit dem Augenblick, wo man sie zum Keltern nimmt, sie wie Früchte sind, die man ursprünglich zum Keltern gepflückt hat, und die deshalb durch die auf ihnen befindliche Flüssigkeit für Verunreinigung empfänglich geworden sind., hat man sie mit unreinen Händen hineingebracht, hat man sie verunreinigt30 Obwohl nicht gereinigte Hände nur unrein zweiten Grades sind und Profanes nicht verunreinigen können, sind die Trauben unrein, weil von ihnen noch die Hebe abzusondern ist, und nach Ansicht von Beth-Schammai Früchte, in denen noch die Hebe steckt, wie Hebe zu betrachten sind, oder es müssen hier Früchte gemeint sein, die der Eigentümer in Reinheit von Hebe erhalten zu sehen wünscht (Bart.).; Beth-Hillel sagen: Man darf sie mit unreinen Händen hineinbringen31 Da sie ursprünglich nicht für die Kelter gepflückt worden sind, sind sie noch nicht für Verunreinigung empfänglich. und kann doch die Hebe in Reinheit davon absondern32 Trotzdem man sie jetzt für die Kelter bestimmt hat. Dagegen erklärt Maim. Comment.: man kann sie mit unreinen Händen hintragen, dagegen darf die Hebe nur in Reinheit davon abgehoben werden, womit er, wie מ״א vermutet, meint, nachdem man sie tatsächlich in die Kelter gebracht hat, sind sie für Unreinheit empfänglich geworden, und dürfen sie deshalb nicht mehr mit unreinen Händen berührt werden, da man noch die Hebe in Reinheit davon abzusondern hat.. Wenn aus dem Bottich33 עביט = Vertiefung, ein tiefes, hohles Gefäß, in das man die zum Keltern bestimmten Trauben nach dem Abpflücken hineintut, damit der aus ihnen herausfließende Saft nicht verloren geht. oder von der Blätter-Unterlage34 Auf die man solche Trauben hinauflegt, damit der herausfließende Saft von den Blättern aufgefangen wird und nicht verloren geht., sind alle der gleichen Ansicht, dass man sie mit reinen Händen hineinbringen muss, und man sie verunreinigt, wenn man sie mit unreinen Händen hineinbringt35 Weil das Hineintun in den Bottich oder das Legen auf die Blätter-Unterlage ein Zeichen dafür ist, dass sie ursprünglich für die Kelter bestimmt worden waren, oder nach א״ר ein Zeichen dafür, dass ihm an der Erhaltung der heraustretenden Flüssigkeit gelegen war und diese deshalb sie für Verunreinigung empfänglich gemacht hat..", + "Wenn jemand [Trauben] aus den Körben oder von dem Trockenplatz auf der Erde isst36 Mit unreinen Händen im Kelterraum., wenn sie auch aufgespalten sind und in die Kelter hineintropfen, bleibt die Kelter rein37 Weil an der heraustropfenden Flüssigkeit ihm nicht gelegen war, und sie deshalb nicht als Flüssigkeit gilt, um durch die Berührung mit den unreinen Händen unrein zu werden., wenn aber aus dem Bottich oder von der Blätter-Unterlage38 Wo ihm daran gelegen war, dass der herausfließende Saft erhalten bleibt, und dieser deshalb als Flüssigkeit gilt, die für Verunreinigung empfänglich macht und selbst Unreinheit annimmt. und es fällt eine einzelne Beere hinein39 Aus seinen Händen in die Kelter., bleibt sie40 Die Kelter. [nur] rein, wenn diese41 Die Beere. noch einen Verschluss hat42 Wenn die Beere unten noch durch einen Stengelrest verschlossen ist, so dass nichts heraustropfen kann. Die Beere ist allerdings durch die Berührung mit den unreinen Händen unrein geworden, da sie als ursprünglich für die Kelter gepflückt gilt und deshalb auch ohne Berührung mit einer Flüssigkeit für Verunreinigung empfänglich geworden ist, aber da die Hände nur unrein zweiten Grades sind, ist die Beere nur eine Unreinheit dritten Grades, die selbst Hebe nicht verunreinigt., hat sie keinen Verschluss43 Und er hat die offene Stelle mit den Händen berührt., ist sie unrein44 Denn die aus der offenen Stelle heraustropfende Flüssigkeit ist durch die unreinen Hände unrein ersten Grades geworden und, da selbst ein Tropfen Flüssigkeit weiter verunreinigt, ist durch sie die Kelter und ebenso die gesamte beim Treten heraustretende Flüssigkeit und dadurch der gesamte Inhalt der Kelter unrein geworden.. Sind ihm Trauben heruntergefallen45 Die für Verunreinigung empfänglich waren und durch die Berührung mit unreinen Händen (die unrein ersten Grades waren, s. Straschun) unrein geworden waren, an denen aber die daran hängenden Beeren fest verschlossen waren. und er hat sie an einer ganz freien Stelle [der Kelter]46 Wo sie weder mit einer Flüssigkeit noch mit anderen Trauben in Berührung gekommen sind. zertreten, so bleibt sie47 Die Kelter. rein, wenn sie zusammen nur genau eigroß waren48 Die Trauben können die Kelter nicht verunreinigen, weil Geräte durch eine Speise nicht unrein werden, die aus den Trauben heraustretende Flüssigkeit aber gilt beim Heraustreten noch nicht als unrein, weil sie nicht als Bestandteil der Traube gilt (s. Pesach. 33 b), und sobald sie herausgetreten ist, kann sie durch die Trauben nicht mehr verunreinigt werden, da diese dann keine Eigröße mehr haben, da sie nur mit der Flüssigkeit zusammen eigroß waren., waren sie mehr als eigroß, ist sie unrein, denn sobald der erste Tropfen herausgekommen ist, ist er durch die Eigröße49 Durch die zusammen mehr als eigroßen unreinen Trauben. unrein geworden50 Und dieser unrein gewordene Tropfen verunreinigt dann die Kelter und alle weiter heraustretende Flüssigkeit..", + "Wenn jemand51 Ein עם הארץ. am Rande einer Weingrube gestanden und beim Sprechen ihm ein Speichelspritzer aus dem Munde gespritzt ist52 Der Speichel eines עם הארץ gilt als unrein wie der eines זב., und es zweifelhaft ist, ob er die Grube erreicht53 Und der Inhalt der Grube unrein geworden ist. oder sie nicht erreicht hat, dieser Zweifelfall ist rein54 Obwohl es ein Zweifelfall in einem Privatgebiet ist, weil die Unreinheit nicht auf einem Platz geruht hat (s. oben IV, 1), und bei einer geworfenen Unreinheit eine zweifelhafte Berührung als rein gilt (so nach א״ר, anders Bart.). Bei einer Ölgrube dagegen ist nach der Tosefta als bestimmt anzunehmen, dass der Speichel durch die Glätte von dem Rande in die Grube geflossen ist..", + "Wenn man die Weingrube ausschöpft55 זלף gewöhnlich für abgießen gebraucht, hier in der Bedeutung: durch eimerweises Ausschöpfen die Grube leeren. und es findet sich56 Nachdem man die Grube ausgeschöpft hat. ein Kriechtier in dem zuerst geschöpften Gefäß, sind alle unrein57 Weil angenommen wird, dass das Kriechtier auch schon beim Schöpfen sich darin befunden hat, nach dem Grandsatz מחזקינן טומאה מזמן לזמן (s. oben IV, Note 18), und durch Berührung den ganzen Inhalt der Grabe verunreinigt hat., wenn in dem zuletzt geschöpften, ist dieses unrein und alle anderen sind rein58 Dass das Kriechtier sich vorher in der Grube befunden hat und beim Schöpfen in das Gefäß hineingekommen ist, so dass der gesamte Inhalt der Grobe schon unrein war, wird nicht angenommen, weil es als Grundsatz gilt, dass nicht angenommen wird, dass eine Unreinheit vorher an einer anderen Stelle, als an der, wo sie gefunden wird, etwas verunreinigt hat לא מחזקינן טומאה ממקום למקום (s. oben IV Note 18).. Wann gilt dieses? Wenn man mit jedem von ihnen [das in ihnen Befindliche] herausgeschöpft hat59 D. h. die Gefäße selbst in die Flüssigkeit getaucht und so gefüllt hat.. Hat man dagegen mit einem Schöpfzober60 מחץ s. Para V, 5. geschöpft61 Und in die Gefäße hineingegossen., und es findet sich dann ein Kriechtier in einem von ihnen62 Selbst in dem zuerst gefüllten., ist dieses allein unrein63 Weil angenommen wird, dass sich das Kriechtier vom Anfang an in dem Gefäß befunden hat und danach mit dem übrigen Inhalt der Grube gar nicht in Berührung gekommen ist.. Wann gilt dieses64 Dass angenommen wird, das Kriechtier hat sich von vorneherein in dem Gefäß befunden und deshalb nur dieses unrein ist. ? Wenn man untersucht65 Die Gefäße vorher untersucht und darin kein Kriechtier gesehen hat., aber nicht zugedeckt hat66 Nach dem Füllen sie nicht zugedeckt hat, so dass es möglich ist, dass das Kriechtier nach dem Füllen in das Gefäß hineingefallen ist, in dem es gefunden wird., oder zugedeckt, aber nicht untersucht bat67 So dass es möglich ist, dass das Kriechtier schon vorher in dem Gefäße war, und deshalb nicht angenommen wird, dass es vorher in der Grube war. Hat man die Gefäße weder vorher untersucht noch nach dem Füllen zugedeckt, so spricht die doppelte Wahrscheinlichkeit dafür, dass nur das Gefäß, in dem das Kriechtier gefunden wird, unrein ist.. Hat man dagegen untersucht und zugedeckt68 So dass das Kriechtier sich nicht von vorneherein in dem Gefäß befunden haben und auch nicht nach dem Füllen hineingefallen sein kann., und es findet sich dann ein Kriechtier in einem Fass, ist alles unrein69 Wenn man mit den Gefäßen selbst geschöpft hat, sind alle unrein, auch wenn man es in dem letzten findet, weil das Kriechtier sich schon in der Grube befunden haben muss, und auch wenn man mit einem Zober geschöpft hat, kann man nicht annehmen, dass es vielleicht erst in den Zober gefallen ist, als er dieses Gefäß füllte, und deshalb alle vorher gefüllten rein sind, denn wenn angenommen wird, dass es in dem Zober war, muss angenommen werden, dass es auch schon beim Füllen des ersten Gefäßes darin war, nach dem Grundsatz מחזקינן טומאה מזמן לזמן., in der Grube70 Wenn es nach dem Füllen der Gefäße sich in der Grube findet., ist alles unrein71 Selbst wenn man die Gefäße vorher untersucht und nicht zugedeckt hat, wird nicht angenommen, dass das Kriechtier erst nach dem Füllen der Gefäße in die Grube gefallen ist, sondern dass es schon vorher da war nach dem Grundsatz מחזקינן טומאה מזמן לזמן., in dem Schöpfzober, ist alles unrein72 Wenn man ihn nicht vorher untersucht, selbst wenn man ihn nach jedem Schöpfen nicht zugedeckt, oder wenn man ihn vorher untersucht und nach jedesmaligem Schöpfen zugedeckt hat, in letzterem Falle muss eben angenommen werden, dass trotz der Untersuchung das Kriechtier schon vorher in dem Zober gewesen ist. Hat man aber den Zober vorher untersucht und nichts darin gefunden, ihn aber nach dem Füllen der Gefäße nicht zugedeckt, sind alle Gefäße rein, weil angenommen wird, dass es erst nach dem Füllen aller Gefäße hineingekommen ist, denn wäre es während des Füllens hineingefallen, hätte man es bemerken müssen, da man beim Schöpfen den Zober beständig in der Hand hatte (יו״ב).", + "Der Platz zwischen den Presswalzen73 עגולים, von עגול = rund, werden die schweren dicken Walzen genannt, die in Form eines Mühlsteins aus Lehm, Stroh und Flachs geknetet waren und auf die Pressbalken hinaufgewälzt wurden, um den in den Trauben nach dem Treten noch verbliebenen Saft herauszupressen (Kraus, Archäologie II, 235. Aruch v. טלפח). Nach Maim.: runde Behälter, in die die Trauben hineingetan wurden, um sie von dort in die Kelter zu bringen. und den Traubentrestern gilt als öffentliches Gebiet74 Auch wenn er sich in einem Privatgebiet befindet und nicht drei Personen anwesend sind, denn bei Anwesenheit von wenigstens drei Personen gilt für Verunreinigungen jedes Privatgebiet als öffentliches Gebiet. Dieser Raum gilt schon an sich als öffentliches Gebiet, weil zur Handhabung der schweren Walzen immer viele Menschen gehören, der Raum danach ein Gebiet ist, auf dem sich viele Menschen zu bewegen pflegen.. Der Weinberg, soweit er vor den Winzern liegt75 D. h. noch nicht abgelesen ist., gilt als Privatgebiet76 Weil kein Fremder dorthin zugelassen wird., was von ihm hinter den Winzern liegt, als öffentliches Gebiet77 Weil die Armen dort Zutritt haben, um Nachlese zu halten. Ob ein Raum als öffentliches oder als Privatgebiet betrachtet wird, ist von entscheidender Bedeutung, wo ein Zweifelfall vorliegt, ob eine Verunreinigung stattgefunden hat oder nicht (s. oben V ff.).. Wann gilt dieses ? Wenn die Leute auf der einen Seite hinein- und auf der anderen hinausgehen können78 Wenn die Leute ungehindert durch die eine Tür in den abgelesenen Teil des umgrenzten Weinbergs hinein- und durch eine andere wieder hinausgehen können, dann gilt dieser Teil, trotzdem er in einem umgrenzten Privatgebiet liegt, als öffentliches Gebiet, auf dem die Leute sich bewegen. Wenn sie aber wohl in den Raum hineingehen, nicht aber auf der entgegengesetzten Seite wieder hinausgehen können, ohne den noch nicht abgelesenen Teil zu betreten, gilt auch der bereits abgelesene Teil, da er Teil eines als Privatgebiet umgrenzten Raumes ist, noch als Privatgebiet.. Die Geräte der Ölpresse und der Weinkelter und der Presskorb79 עקל, von עקל = winden, flechten, Körbe aus Ruten, Binsen oder Holz, in die der Olivenbrei hineingetan wurde und die dann unter die Pressbalken gelegt wurden, damit das Öl hinausfließt., wenn sie aus Holz sind muss man austrocknen80 Wenn sie von einem עם הארץ gebraucht worden sind, genügt es nicht, wenn man sie nur abwäscht, sondern man muss vor dem Gebrauch die Flüssigkeit, die in sie eingedrungen ist, und die unrein ist, weil sie durch den עם הארץ hergestellt ist, wieder herauszubringen suchen, nach ר״ש und רא״ש durch Anwendung von Asche und Wasser (vgl. Abod. Sar. 74 b)., dann werden sie rein81 Wenn es Geräte sind, die Unreinheit annehmen, muss man sie dann selbstverständlich noch durch Untertauchen reinigen., wenn sie aus Bast82 Der von der Feuchtigkeit so stark durchtränkt wird, dass sie schwer wieder herauszubringen ist. sind, muss man sie volle zwölf Monate alt werden lassen83 Nachdem man sie abgewaschen und ausgetrocknet hat (יו״ב). oder sie mit heißem Wasser abbrühen84 Und dann, wenn es für Unreinheit empfängliche Geräte sind, sie durch Untertauchen reinigen.; R. Jose sagt: Es genügt, wenn man sie in einen Stromstrudel gelegt hat85 Und sie dort wenigstens zwölf Stunden liegen gelassen hat (Abod. Sar. 75 a).." + ] + ], + "sectionNames": [ + "Chapter", + "Mishnah" + ] +} \ No newline at end of file diff --git a/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Tahorot/English/Mishnah Yomit by Dr. Joshua Kulp.json b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Tahorot/English/Mishnah Yomit by Dr. Joshua Kulp.json new file mode 100644 index 0000000000000000000000000000000000000000..5fbb4b3cbd24785d56d793e9fe42ce9bb6584b60 --- /dev/null +++ b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Tahorot/English/Mishnah Yomit by Dr. Joshua Kulp.json @@ -0,0 +1,138 @@ +{ + "language": "en", + "title": "Mishnah Tahorot", + "versionSource": "http://learn.conservativeyeshiva.org/mishnah/", + "versionTitle": "Mishnah Yomit by Dr. Joshua Kulp", + "status": "locked", + "priority": 1.0, + "license": "CC-BY", + "shortVersionTitle": "Dr. Joshua Kulp", + "actualLanguage": "en", + "languageFamilyName": "english", + "isBaseText": false, + "isSource": false, + "direction": "ltr", + "heTitle": "משנה טהרות", + "categories": [ + "Mishnah", + "Seder Tahorot" + ], + "text": [ + [ + "Thirteen rulings govern the carrion of a clean bird:There must be intention; It need not be rendered susceptible; It conveys food uncleanness if its minimum bulk is that of an egg; And it conveys uncleanness when in one's gullet if its minimum bulk is that of an olive; He that eats of it must wait until sunset [to be clean]; Guilt is incurred on account of it for entering the sanctuary; Terumah is burned on account of it; He who eats a limb of it while it is alive suffers forty lashes; Slaughtering it or nipping [off its neck] cleanses it even if it is terefah, the words of Rabbi Meir. Rabbi Judah says: they do not cleanse it. Rabbi Yose says: the slaughtering does cleanse it but nipping does not.", + "The large feathers and the down contract uncleanness and convey uncleanness but do not combine [with the flesh to constitute the prescribed minimum]. Rabbi Ishmael says: the down does combine [with the flesh]. The beak and the claws contract uncleanness and convey uncleanness and also combine [with the flesh to constitute the prescribed minimum]. Rabbi Yose says: also the ends of the wings and the end of the tail combine [with the flesh to constitute the minimum] since they are left unplucked on fattened birds.", + "The carrion of an unclean bird requires intention; and it must be rendered susceptible; It conveys food uncleanness if its minimum bulk is that of an egg; The consumption of a half of half a loaf's bulk of it renders one's person unfit to eat terumah; There is no rule that an olive's worth defiles in the gullet; He who eats of it need not wait for sunset; No guilt is incurred on account of it for entering the sanctuary; But on account of it terumah must be burnt. He who eats a limb of it while it is alive is not subject to the penalty of forty stripes; Slaughtering it does not render it fit. The large feathers and the down contract uncleanness and convey uncleanness and combine with the flesh to constitute the prescribed minimum. The beak and the claws contract uncleanness and convey uncleanness and combine [with the flesh to make up the prescribed minimum].", + "The hide, meat juice, sediment, dried-up meat, bones, sinews, horns and hooves join together [to make up the minimum quantity in order] to convey food-uncleanness, but not to [make up the minimum quantity in order to] convey nevelah-uncleanness. Similarly, if a man slaughtered an unclean animal for a Gentile and it still has convulsions, it can convey food-uncleanness, but it conveys nevelah-uncleanness only after it is dead, or its head has been chopped off. [Scripture] has [thus] made more cases that convey food-uncleanness than those that convey nevelah-uncleanness.", + "Food that contracted uncleanness from a \"father of uncleanness\" and one that contracted uncleanness from a derived uncleanness may be combined together to convey uncleanness according to the lighter grade of the two. How so? If the amount of half an egg of food that has first grade uncleanness and the amount of half an egg of food that has second grade uncleanness were mixed together, the two are regarded having second grade uncleanness. And if the amount of half of an egg of food that has second grade uncleanness and the amount of half an egg of food that has third grade uncleanness were mixed together, the two are regarded as having third grade of uncleanness. If the amount of an egg of food having first grade uncleanness and the amount of an egg of food having second grade uncleanness were mixed together, both are regarded as having first grade uncleanness; But if they were then divided, each part is regarded as having second grade uncleanness. If each part separately fell on a loaf of terumah, they cause it to become unfit. But if the two fell together they cause it to have second grade uncleanness.", + "An egg's worth of food that has second degree uncleanness and an egg's worth of food that has third decree uncleanness that were mixed together are regarded as having second degree uncleanness. If they were then divided, each part is regarded as having only third degree uncleanness. If each part separately fell on a loaf of terumah they do not render it invalid. But if the two fell together they convey to it third degree uncleanness. An egg's worth of food that has first degree uncleanness and an egg's worth of food that has third degree uncleanness that were mixed together are regarded as having first degree uncleanness. If they were then divided, each part is regarded as having only second grade uncleanness, for even the third grade that touched the first has become only a second grade. If two eggs worth of food that have first degree uncleanness and two eggs worth of food that have second degree uncleanness were mixed together they are regarded as having first degree uncleanness. If they were then divided, each part is still regarded as having first degree uncleanness. But if they were divided into three or four parts, each is regarded as having second grade. If two eggs worth of food having second degree uncleanness and two eggs worth of food having third degree uncleanness were mixed together, they are regarded as having second degree uncleanness. If they were then divided, each part is still regarded as having second degree uncleanness. But if they were divided into three or four parts, each is regarded as having only third degree uncleanness.", + "Pieces of dough which are stuck to each other or loaves stuck to each other, if one of them was defiled from a sheretz, they all become unclean in the first degree; If they were then separated they are still regarded as having first degree uncleanness. If one of them was defiled by a liquid they all have second degree uncleanness; If they were then separated they are still regarded as have second degree uncleanness. If one of them was defiled from the hands, they all become have third degree uncleanness; If they were then separated they are still regarded as having third degree of uncleanness.", + "A piece of dough that had first degree uncleanness, and then others became stuck to it, they all become unclean in the first degree. If they were separated, it still remains unclean in the first degree but all the others are have only second degree uncleanness. If [the original piece] had second degree uncleanness and then others became stuck to it, they all become unclean in the second degree; If they were separated, it still remains unclean in the second degree but all the others are only unclean in the third degree. If [the original piece] had third degree uncleanness, and then other became stuck to it, it remains unclean in the third degree but all the others remain clean, whether they were subsequently separated from it or whether they were not separated.", + "Holy loaves in whose hollows there was holy water, if one contracted uncleanness from a sheretz, they all become unclean. In the case of loaves of terumah, uncleanness is conveyed to two loaves and one is invalidated. If there was dripping liquid between them, even in the case of terumah all become unclean." + ], + [ + "A woman who was preserving vegetables in a pot and touched a leaf outside the pot on a dry spot, even though the leaf had an egg's bulk of volume, it alone becomes unclean while all the rest remains clean. If she touched it at a wet spot: If there was an egg's bulk in the leaf, everything becomes unclean. If there was not an egg's bulk in it, it alone becomes unclean but all the rest remains clean. If it is returned into the pot, everything becomes unclean. If the woman was unclean due to contact with one who had corpse uncleanness, and she touched the leaf either at a wet spot or at a dry spot: If there was an egg's bulk in the leaf, everything becomes unclean; If there was not an egg's bulk in it, it alone becomes unclean but all the rest remains clean. If a woman who was a tevulat yom emptied out the pot with unwashed hands, and she observed some liquid on her hands, and it is uncertain whether it was splashed from the pot or whether a stalk had touched her hands, the vegetables are invalid but the pot remains clean.", + "Rabbi Eliezer says: he who eats food with first degree uncleanness contracts first decree uncleanness; [He who eats food with] second [degree uncleanness contracts] second [degree uncleanness]; With third [degree uncleanness contracts] third [degree uncleanness]. Rabbi Joshua says: he who eats food with first [degree] or with second [degree uncleanness contracts] second [degree uncleanness]; With third [degree uncleanness, he contracts] second [degree uncleanness] in regard to holy things but not in regard to terumah. All this applies to common food that was prepared in condition of cleanness that is appropriate for terumah.", + "First [degree uncleanness] in common food is unclean and conveys uncleanness; Second [degree uncleanness] invalidates but does not convey uncleanness. And third [degree uncleanness] may be eaten in a dish mixed with terumah.", + "First [degree] and second [degree uncleanness] in terumah are unclean and convey uncleanness; Third [degree uncleanness] causes invalidity but does not convey uncleanness. And fourth [degree uncleanness] may be eaten in a dish containing holy food.", + "First, second and third [degrees of uncleanness] in holy foods are unclean and convey uncleanness; Fourth [degree of uncleanness] is invalid and causes no uncleanness; And fifth [degree of uncleanness] may be eaten in a dish containing holy food.", + "Second [degree uncleanness] in common food conveys uncleanness to unconsecrated liquids and causes invalidity to terumah food. Third [degree of uncleanness] in terumah conveys uncleanness to consecrated liquids and causes invalidity to holy food that was prepared in conditions of cleanness appropriate to holy food; But if it was only prepared under conditions of cleanness appropriate to terumah, it conveys uncleanness at a first and at a second remove, and causes invalidity to holy food at one additional remove.", + "Rabbi Eliezer says: the three of them are equivalent.The first degree of uncleanness in holy food, in terumah or in common food: conveys uncleanness at two removes and causes invalidity at one additional remove in the case of holy food; conveys uncleanness at one remove and causes invalidity at one additional remove in the case of terumah; and causes invalidity in common food. The second [degree of uncleanness] in the case of all of them: conveys uncleanness at one remove and causes invalidity at one additional remove in the case of holy food; it conveys uncleanness to common liquids and causes invalidity of terumah food. The third degree of uncleanness in the case of all them: conveys uncleanness to holy liquids and causes invalidity to holy food.", + "If one eats food with second [degree uncleanness he must not work in an olive-press. Common food that was prepared under conditions proper to the cleanness of consecrated food is still regarded as common food. Rabbi Elazar bar Zadok says: it is regarded as terumah to convey uncleanness at two removes and to render terumah invalid at one additional remove." + ], + [ + "Sauce, bean-mash and milk, when in a condition of fluidity, are unclean in the first degree. If they turned solid they become unclean in the second degree. If they again melted: If their bulk was exactly that of an egg, they are clean. But if it was more than the bulk of an egg they remain unclean, for as soon as the first drop issued forth it became unclean by contact with an egg's bulk.", + "Rabbi Meir says: oil always remains unclean in the first degree. And the sages say: honey also. Rabbi Shimon Shezuri says: also wine. A mass of olives that fell into an oven that was heated: If [the olives] were exactly the size of an egg it [the oven] remains pure; But if it was more than that of an egg the oven becomes unclean, for as soon as the first drop came out it became unclean by contact with an egg's bulk. If the olives were separated even if there was a se'ah of them, it remains clean.", + "A man who had corpse uncleanness who pressed olives or grapes: If its bulk was exactly that of an egg, the juice remains clean provided he does not touch the place on which the liquid is; But [if the bulk was] more than that of an egg, the juice becomes unclean, for as soon as the first drop came out, it became unclean by contact with an egg's bulk. If the person was a zav or a zavah [the juice] becomes unclean even if only one berry [was pressed out], for as soon as the first drop came out it became unclean by carrying. If a zav milked a goat, the milk becomes unclean, for as soon as the first drop comes out it becomes unclean by carrying.", + "If an egg's bulk of food was left in the sun and it was lessened, and so also in the case of an olive's bulk of corpse, an olive's bulk of carrion, a lentil's bulk of a sheretz, an olive's bulk of piggul, an olive's bulk of notar, or an olive's bulk of forbidden fat they become clean; Nor is one liable on account of these for transgressing the law of piggul, notar or forbidden fat. If they were then left out in the rain and they swelled, they become unclean and guilt is incurred on account of them for transgressing the law of piggul, notar or forbidden fat.", + "All cases of uncleanness are determined according to their appearance at the time they are found: If they were then unclean they are assumed to have been unclean [all the time]; And if clean they are assumed to have been clean [all the time]. If they were then covered they are assumed to have been covered [all the time]; And if uncovered they are assumed to have been uncovered [all the time]. If a needle was found full of rust or broken it is clean, for all doubtful cases of uncleanness are determined according to their appearance at the time they are found.", + "If a deaf-mute, a person not of sound senses, or a minor was found in an alley way that contained something that was unclean, he is presumed to be clean. But any one of sound senses is presumed to be unclean. And anyone/anything that lacks understanding to be inquired of is in a case of doubtful uncleanness presumed to be clean.", + "A child who was found at the side of a graveyard with lilies in his hand, and the lilies grew only in a place of uncleanness, he is nevertheless clean, for I could say that another person gathered them and gave them to him. So also a donkey that was in a graveyard, his harness remains clean.", + "A child was found next to dough with a piece of dough in his hand: Rabbi Meir says that the dough is clean; But the sages say that it is unclean, since it is the nature of a child to slap dough. Dough that bears traces of hens’ pickings and there is unclean liquid in the same house: if there was distance enough between the liquid and the loaves for the hens to dry their mouths on the ground, the dough is clean. And in the case of a cow or a dog, if there was distance enough for it to lick its tongue. And in the case of all other beasts, if there was distance enough for their tongue to dry. Rabbi Eliezer ben Jacob holds the dough to be clean in the case of a dog who is smart; for it is not its habit to leave food and go after the water." + ], + [ + "One who throws an unclean object from one place to another: [for instance] a loaf among keys or a key among loaves, [that which was clean remains] clean. Rabbi Judah says: if a loaf was thrown among keys the former becomes unclean, but if a key was thrown among loaves the latter remain clean.", + "A dead sheretz that was held in the mouth of a weasel that was passing over loaves of terumah and it is doubtful whether the sheret did or did not touch them, in such condition of doubt [the loaves] are clean.", + "A weasel that had in its mouth a [dead] sheretz or a dog that had carrion in its mouth and they passed between clean [persons] or if clean persons passed between them, their condition of doubt is deemed clean, since the uncleanness , had no resting place. If they were picking at them while these lay on the ground, and a person stated, \"I went to that place but I do not know whether I did or did not touch it,\" his condition of doubt is deemed unclean, since the uncleanness had a resting place.", + "An olive's bulk of corpse was held in a raven's mouth and it is doubtful whether it overshadowed a person or vessels in a private domain: The person's condition of doubt is deemed to be unclean But the vessels’ condition of doubt is deemed clean. One who drew water in ten buckets and a dead sheretz was found in one of them, it alone is deemed unclean but all the others remain clean. If one poured out from one vessel into another and a dead sheretz was found in the lower vessel, the upper one remains clean.", + "On account of six doubtful cases of uncleanness terumah is burned: On account of the doubt of a bet ha-peras [grave area], On account of earth about which there is doubt whether it came from the land of the gentiles, On account of a doubt about the garments of an ‘am ha-arez; On account of a doubt about found vessels found by chance; On account of found spit, On account of a doubt about human urine that was near the urine of a beast. On account of a certainty of having touched these which causes the doubtful uncleanness, terumah is burned. Rabbi Yose says: also on account of their doubtful contact in a private domain; But the sages say: in a private domain the terumah is only held in suspense and in a public domain it is deemed clean.", + "Two kinds spittle, one of which was [possibly] unclean and the other was definitely clean: [Terumah] is to be held in suspense if [touched by one who] touched or carried or shifted [one of the two kinds of spittle] while they were in a private domain; Or who touched one of them in a public domain while it was still moist; Or who carried it whether it was moist or dry. If there was but one [kind of possibly] unclean spittle and a person touched, carried or shifted it in a public domain, terumah is burned on account of it; And one does not even need to say that this is the case if it was in a private domain.", + "These are the cases of doubtful uncleanness that the sages declared to be clean:A doubt concerning drawn water for a mikveh, A doubt concerning an object of uncleanness that floated upon the water. A doubt concerning liquids as to whether they have contracted uncleanness it is deemed unclean, but if it was whether uncleanness has been conveyed it is deemed clean. A doubt concerning the hands as to whether they have contracted uncleanness, have conveyed uncleanness or have attained cleanness, they are deemed clean. A doubt that arose in a public domain; A doubt concerning an ordinance of the scribes; A doubt concerning non-sacred food; A doubt concerning a sheretz; A doubt concerning negaim; A doubt concerning a nazirite vow; A doubt concerning a first-born; A doubt concerning sacrifices.", + "\"A doubt concerning an object of uncleanness that floated upon water:\" [It is clean] whether the water was in vessels or in the ground. Rabbi Shimon says: if in vessels he is deemed unclean but if in the ground he is deemed clean. Rabbi Judah says: if the doubt arose when the man went down into the water he is deemed unclean, but if when he came up he is deemed clean. Rabbi Yose says: even if there is only enough room for a man and the uncleanness the former remains clean.", + "\"In the case of a doubt concerning liquids as to whether they have contracted uncleanness it is deemed unclean:\" How so? If an unclean person stretched his foot between clean liquids and there is doubt whether he touched them or not, such a condition of doubt is deemed to be unclean. If a man had an unclean loaf in his hand and he stretched it out between clean liquids, and there is doubt whether it touched them or not, such a condition of doubt is deemed to be unclean. \"But if it was whether uncleanness has been conveyed, it is deemed clean.\" How so? If a man had in his hand a stick on the end of which there was an unclean liquid and he threw it among clean loaves and there is doubt whether it touched them or not, such a condition of doubt is deemed clean.", + "Rabbi Yose says: a condition of doubt in the case of liquids is deemed unclean in respect of food and clean in respect of vessels. How so? If there were two jars, the one unclean and the other clean, and he made dough with the contents of one of them and a doubt arose as to whether he prepared it with the contents of the unclean, or of the clean one, such is \"a condition of doubt in the case of liquids [which] is deemed unclean in respect of food and clean in respect of vessels.\"", + "\"If there is doubt concerning the hands as to whether they have contracted uncleanness, have conveyed uncleanness or have attained cleanness, they are deemed clean.\" \"Any doubt that arose in a public domain is deemed clean. \"A condition of doubt concerning an ordinance of the scribes\": [For instance, he is uncertain whether] he ate unclean food or drank unclean liquids, whether he immersed his head and the greater part of his body in drawn water, or whether there fell on his head and the greater part of his body three log of drawn water, such a condition of doubt is deemed clean. But if a condition of doubt arose concerning a father of uncleanness even though it was only rabbinical, it is deemed unclean.", + "\"A condition of doubt concerning non-sacred food\"--this refers to the cleanness practiced by Pharisees. \"A condition of doubt concerning a sheretz\" –according [to their condition at] the time they are found. \"A condition of doubt concerning negaim\" it is deemed clean in the beginning before it had been determined to be unclean, but after it had been determined to be unclean, a condition of doubt is deemed unclean. \"A condition of doubt concerning a nazirite vow\" [in such a condition of doubt he] is permitted [all that is forbidden to a nazirite]. \"A condition of doubt concerning first-borns\" whether they are human firstborn or firstborn of cattle, whether the firstborn of an unclean beast or a clean one, for the one who wishes to extract from his fellow bears the burden of proof.", + "\"And a condition of doubt concerning sacrifices\" if a woman has experienced five doubtful cases of miscarriage or five discharges of doubtful zivah she brings only one sacrifice and may then eat other sacrifices, she being under no obligation to bring the remainder." + ], + [ + "A [dead] sheretz and a [dead] frog in a public domain, And so also [if there was there] an olive's bulk of a corpse and an olive's bulk of carrion, A bone of a corpse and a bone of carrion; A clod of clean earth and a clod from a doubtful grave area A clod of clean earth and a clod from the land of the Gentiles, Or if there were two paths, the one unclean and the other clean, and a man walked through one of them but it is not known which, Or if overshadowed one of them but it is not known which, or he shifted one of them but it is not known which: Rabbi Akiva rules that he is unclean, But the sages rule that he is clean.", + "One who said, \"I touched an object but I do not know whether it was unclean or clean,\" or \"I touched one but I do not know which of the two I touched\": Rabbi Akiva rules that he is unclean, But the sages rule that he is clean. Rabbi Yose says that he is unclean in every case and clean only in that of the path, since it is the usual custom for people to walk but it is not their usual practice to touch.", + "If there were two paths, the one unclean and the other clean, and one walked on one of them and then prepared clean foods which were then eaten and, then he was sprinkled upon once and a second time and he performed immersion and became clean, then he walked on the second path and then prepared clean foods, the latter are clean. If the first foods were still in existence both must be held in suspense. If he had not become clean in the meantime, the first is held in suspense and the second must be burnt.", + "If there was a sheretz and a frog in a public domain and a man touched one of them and then prepared clean foods which were subsequently consumed; and then he immersed, and then he touched the other and then prepared clean foods, the latter are deemed clean. If the first foods were still in existence both must be held in suspense. If he did not immerse in the meanwhile, the first are held in suspense and the second must be burnt .", + "If there were two paths, the one unclean and the other clean, and a man walked by one of them and then prepared clean food, and subsequently another man came and walked by the second path and then prepared clean foods: Rabbi Judah rules: if each by himself asked for a ruling they are both to be declared clean. But if they asked for a ruling simultaneously, both are to be declared unclean. Rabbi Yose ruled: in either case they are both unclean.", + "If there were two loaves, the one unclean and the other clean, and a man ate one of them and then prepared clean food, and afterwards another man came and ate the second loaf and then prepared clean food: Rabbi Judah ruled: if each by himself asked for a ruling they are both to be declared clean, but if they asked simultaneously both are to be declared unclean. Rabbi Yose ruled: in either case they are both unclean.", + "If a man sat in a public domain and someone came and trod on his clothes, or spat and he touched his spit, on account of the spit terumah must be burnt, but on account of the clothes the majority principle is followed. If a man slept in the public domain, when he rises his clothes have midras uncleanness, the words of Rabbi Meir. But the sages say that they are clean. If a man touched someone in the night and it is not known whether it was one who was alive or dead, but in the morning when he got up he found him to be dead: Rabbi Meir says that he is clean. But the sages rule that he is unclean, since all doubtful cases of uncleanness are [determined] in accordance with [their appearance at] the time they are discovered.", + "If there was in the town one who was not of sound sense, a Gentile, or a Samaritan woman, all spit encountered in the town is deemed unclean. If a woman trod on a man's clothes or sat with him in a boat: If she knew that he was one who eats terumah, his clothes remain clean: But if not, he must ask her.", + "If one witness says, \"You have become unclean,\" but he says, \"I have not become unclean,\" he is regarded as clean. If two witnesses say, \"You have become unclean,\" and he says, \"I have not become unclean,\" Rabbi Meir says: he is unclean. But the sages say: he may be believed on his own evidence. If one witness says, \"You have become unclean,\" and two witnesses say, \"He has not become unclean,\" whether in a private domain or in a public domain, he is regarded as clean. If two witnesses say, \"He has become unclean’, and one witness says, ‘\"He has not become unclean,\" whether in a private domain or in a public domain, he is regarded as unclean. If one witness says, \"He has become unclean,\" and another says, \"He has not become unclean,\" or if one woman says, \"He has become unclean’, and another woman says, \"He has not become unclean,\" he is regarded as unclean if in the private domain, but if in a public domain he is regarded as clean." + ], + [ + "A place that was a private domain and then became a public domain and then was turned again into a private domain: while it is a private domain any condition of doubt arising in it is unclean but while it is a public domain any condition of doubt arising in it is deemed clean. If a man who was dangerously ill in a private domain was taken out into a public domain and then brought back into a private domain, while he is in the private domain any condition of doubt arising through him is deemed unclean but while he is in the public domain any condition of doubt arising through him is deemed clean. Rabbi Shimon says: the public domain causes a break.", + "There are four cases of doubt which Rabbi Joshua ruled are unclean and the sages rule are clean. How so? If an unclean man stood and a clean man passed by or the clean man stood and the unclean one passed by; or if an unclean object was in a private domain and a clean one in the public domain or the clean object was in the private domain and the unclean one in the public domain, and there is doubt whether there was contact or not, or whether there was overshadowing or not, or whether there was shifting or not: Rabbi Joshua rules that the clean becomes unclean, But the sages rule that the clean remains clean.", + "If a tree standing in a public domain had within it an object of uncleanness and a man climbed to the top of it, and a doubt arose as to whether he did or did not touch the object of uncleanness, such a condition of doubt is unclean. If one put his hand into a hole [in the wall] in which there was an object of uncleanness and there is doubt whether he did or did not touch it, such a condition of doubt is unclean. If a shop that was unclean was open toward a public domain and there is doubt whether a man did or did not enter it, such a condition of doubt is clean. If there is doubt whether he did or did not touch anything, such a condition of doubt is deemed clean. If there were two shops, the one unclean and the other clean, and a man entered into one of them, and a doubt arose as to whether he entered the unclean, or the clean one, such a condition of doubt is deemed unclean.", + "However many doubts and doubts about doubts that you can multiply, a condition of doubt in a private domain is unclean, and in a public domain it is deemed clean. How so? If a man entered an alley and an unclean object was in the courtyard, and a doubt arose as to whether he entered or did not enter [the courtyard]; Or if an object of uncleanness was in a house and there is doubt whether he entered or not; Or even if he entered, there is doubt whether the uncleanness was there or not; Or even if it was there, there is doubt whether it consisted of the prescribed minimum or not; Or even if it consisted of the prescribed minimum, there is doubt whether it was unclean or clean; Or even if it was unclean, there is doubt whether he touched it or not; Any such condition of doubt is deemed unclean. Rabbi Elazar says: if there is a doubt whether he entered, he is clean, but if there is a doubt whether he touched it, he is unclean.", + "If a man entered a valley in the rainy season and there was an uncleanness in a certain field, and he stated, \"I went into that place but I do not know whether I entered that field or not: Rabbi Elazar rules that he is clean; But the sages rule that he is unclean.", + "A condition of doubt in a private domain is unclean unless he says, \"I did not touch the unclean thing.\" A condition of doubt in a public domain is clean unless he can say, \"I did touch the unclean thing.\" What is regarded as a public domain? The paths of Bet Gilgul and similar places are regarded as a private domain in respect of the laws of Shabbat, and a public domain in respect of those of uncleanness. Rabbi Elazar says: they only mentioned the paths of Bet Gilgul because they are regarded as a private domain in both respects. Paths that open out towards cisterns, pits, caverns or wine-presses are regarded as a private domain in respect of the laws of Shabbat and as a public domain in respect of those of uncleanness.", + "A valley: in summer time is a private domain in respect of the laws of Shabbat, but as a public domain in respect of those of uncleanness; And in the rainy season it is regarded as a private domain in both respects.", + "A basilica: is a private domain in respect of the laws of Shabbat but as a public domain in respect of those of uncleanness. Rabbi Judah says: if one is standing at one door can see those that enter and leave at the other door, it is regarded as a private domain in both respects; otherwise it is regarded as a private domain in respect of Shabbat and as a public domain in respect of uncleanness.", + "A covered forum:: is a private domain in respect of Shabbat and a public domain in respect of the laws of uncleanness; And so too the sides. Rabbi Meir says: the sides are regarded as a private domain in both respects. ", + "Colonnades: are a private domain in respect of Shabbat and a public domain in respect of the laws of uncleanness. A courtyard into which many people enter by one door and leave by another, is a private domain in respect of Shabbat and a public domain in respect of the laws of cleanness" + ], + [ + "A potter who left his pots and went down to drink: the innermost pots remain clean but the outer ones are unclean. Rabbi Yose says: When is this so? When they are not tied together, but when they are tied together, all the pots are clean. One who gave over his key to an \"am haaretz\" the house remains clean, since he only gave him the guarding of the key.", + "If he left an am haaretz in his house awake and found him awake, or asleep and found him asleep, or awake and found him asleep, the house remains clean. If he left him asleep and found him awake, the house is unclean, the words of Rabbi Meir. But the sages say: the only part that is unclean is where he can stretch out his hand and touch it.", + "One who left craftsmen in his house, the house is unclean, the words of Rabbi Meir. But the sages say: the only part that is unclean is where they can stretch out their hand and touch it.", + "If the wife of a haver left the wife of an am haaretz grinding grain in her house, if the handmill stopped turning, the house is unclean. But if the handmill did not stop turning, that part of the house which she can stretch out her hand and touch is unclean. If there were two women, the house is unclean in either case, since while the one is grinding, the other can go about touching, the words of Meir. But the sages say: the only part that is unclean is where she can stretch out her hand and touch it.", + "One who left am haaretz in his house to guard him, if he can see those that enter and leave, only food and liquids and uncovered earthenware are unclean, but couches and seats and earthenware that have tightly fitting covers remain clean. And if he cannot see either those who enter or those who leave, even though the am haaretz has to be led and even though he was bound, all is unclean.", + "If tax collectors entered a house, the house is unclean. If a Gentile was with them they are believed if they say, \"we did not enter\" but they are not believed if they say \"we didn't touch anything.\" If thieves entered a house, only that part in which the feet of the thieves have stepped is unclean. And what do they cause to be unclean? Food and liquids and open earthenware, but couches and seats and earthenware that have tightly fitting covers remain clean. If a Gentile or a woman was with them, all is unclean.", + "One who left his clothes in the cubbies of the bath house attendants: Rabbi Elazar ben Azariah says that they are clean, But the sages say: [they are not clean] unless he gives him the key or the seal or unless he left some sign on them. One who left his clothes from one wine-pressing to the next, his clothes remain clean. If he left them with an Israelite [the clothes are unclean] unless he says, \"I have watched over them carefully.\"", + "One who was clean and had given up the thought of eating [pure food]: Rabbi Judah says that it remains clean, since it is usual for unclean persons to keep away from it. But the sages say that it is deemed unclean. If his hands were clean and he had given up the thought of eating [pure food], even though he says, \"I know that my hands have not become unclean,\" his hands are unclean, since the hands are always busy.", + "A woman entered her house to bring out some bread for a poor man and when she came out she found him standing at the side of loaves of terumah; Similarly a woman went out and found her friend raking out coals under a cooking pot of terumah: Rabbi Akiva says that they are unclean, But the sages say that they are clean. Rabbi Eliezer ben Pila: but why does Rabbi Akiva rule that they are unclean and the sages rule that they are clean? Because women are gluttonous and each may be suspected of uncovering her neighbor's cooking pot to get to know what she is cooking." + ], + [ + "One who dwells in a courtyard with an am haaretz and forgot some vessels in the courtyard, even though they were jars with tightly fitting lids, or an oven with a tightly fitting cover, they are unclean. Rabbi Judah says that an oven is clean if it has a tightly fitting lid. Rabbi Yose says: even an oven is unclean unless he made for it a partition ten handbreadths high.", + "One who deposited vessels with an am haaretz they are unclean with corpse uncleanness and with midras uncleanness. If he knew that he eats terumah, they are free from corpse uncleanness but are unclean with midras uncleanness. Rabbi Yose says: if he deposited with him a chest full of clothes, they are deemed to be unclean with midras when they are tightly packed, but if they are not tightly packed they are only unclean with madaf uncleanness, even though the key is in the possession of the owner.", + "One who loses something during the day and finds it on the same day it remains clean. If it was lost during the daytime and found in the night, or if it was lost in the night and found during the day or if it was lost on one day and found on the next day, it is unclean. This is the general rule: if the night or part of the night has passed over it, it is unclean. One who spreads out his clothes: If in a public domain, they remain clean; But if in a private domain they are unclean. If he kept watch over them, they remain clean. If they fell down and he went to bring them, they are unclean. If one's bucket fell into the cistern of an ‘am ha-arez and he went to bring something to draw it up with, it is unclean, since it was left for a time in the domain of an am haaretz.", + "One who left his house open and found it open, or locked and found it locked, or open and found it locked, it remains clean. But if he left it closed and found it open: Rabbi Meir says that it is unclean; But the sages say that it remains clean, since, though thieves had been there, they may have changed their mind and gone away.", + "If the wife of an am haaretz entered a haver's house to take out his son or his daughter or his cattle, the house remains clean, since she had entered it without permission.", + "They said a general rule with regard to clean food: whatever is designated as food for human consumption is susceptible to uncleanness unless it is rendered unfit to be food for a dog; And whatever is not designated as food for human consumption is not susceptible to uncleanness unless it is designated for human consumption. How so? If a pigeon fell into a wine-press and one intended to pick it out for an idolater, it becomes susceptible to uncleanness; but if he intended it for a dog it is not susceptible to uncleanness. Rabbi Yohanan ben Nuri rules that it is susceptible to uncleanness. If a deaf mute, one not of sound senses or a minor intended it as food, it remains insusceptible. But if they picked it up it becomes susceptible; since only an act of theirs is effective while their intention is of no consequence.", + "The outer parts of vessels that have contracted uncleanness from liquids: Rabbi Eliezer says: they defile liquids but they do not disqualify foods. Rabbi Joshua says: they defile liquids and also disqualify foods. Shimon the brother of Azariah says: neither this nor that. Rather, liquids that were defiled from the outer parts of vessels defile at one remove and disqualify at a second remove. It is as if it say, \"that which defiled you did not defile me but you have defiled me.\"", + "If a kneading trough was sloping downwards and there was dough in the higher part and dripping moisture in the lower part, then three pieces that jointly make up the bulk of an egg cannot be combined together, but two are combined. Rabbi Yose says: the two also cannot be combined unless they compress liquid between them. If the liquid was level, even though the piece was the size of a mustard seed they are combined together. Rabbi Dosa says: crumbled food cannot be combined together.", + "If a stick is completely covered with unclean liquid, as soon as it has touched the [water in the] mikveh, it becomes clean, the words of Rabbi Joshua. But the sages say: only when the whole of it is immersed. A flow from one vessel to the other or a slope of dripping moisture does not serve as a connective either for uncleanness or for cleanness. A pool of water serves as a connective in respect both of uncleanness and cleanness." + ], + [ + "At what stage do olives become susceptible to uncleanness?When they exude the moisture [produced] by [their lying in] the vat but not the one [produced while they are still] in the basket, according to the words of Bet Shammai. Rabbi Shimon says: the minimum time prescribed for proper exudation is three days. Bet Hillel says: as soon as three olives stick together. Rabban Gamaliel says: as soon as their preparation is finished, and the sages agree with his view.", + "If he finished the gathering but intended to buy some more, or if he had finished buying but intended to borrow some more, or if a time of mourning, a wedding feast or some other hindrance befell him then even if zavim and zavot trampled over them they remain clean. If any unclean liquids fell upon them, only the place where it touched them becomes unclean. Any liquid that comes out of them is clean.", + "When their preparation is finished behold they are susceptible to uncleanness. If an unclean liquid fell upon them they become unclean. The sap that issues from them: Rabbi Eliezer says it is clean, But the sages say that it is unclean. Rabbi Shimon says: they did not dispute the ruling that sap that issues from olives is clean. But about what did they dispute? About that which comes from the vat: That Rabbi Eliezer says is clean And the sages say is unclean.", + "One who had finished [the gathering of his olives] and put aside one basketful, let him put it [in the container] in front of a priest, the words of Rabbi Meir. Rabbi Judah says: he must hand him over the key immediately. Rabbi Shimon says: within twenty-four hours.", + "One who put his olives in a basket that they might be softened so that they will be easy to press, they become susceptible to uncleanness; [If he put them in a basket] to be softened so that they may be salted: Bet Shammai says: they become susceptible. Bet Hillel says: they do not become susceptible. One who splits his olives with unwashed hands, he causes them to be unclean.", + "If one put his olives on a roof to dry, even though they are piled up to the height of a cubit, they do not become susceptible to uncleanness. If he put them in the house to putrify, even though he intends to take them up on the roof, or if he put them on the roof so that they might open so that they could be salted, they become susceptible to uncleanness. If he put them in the house while he secured his roof or until he could take them elsewhere, they do not become susceptible to uncleanness.", + "If one wants to take from them [a quantity sufficient for] one pressing or for two pressings:Bet Shammai says: he may scrape off [what he requires] in a condition of uncleanness, but he must cover up [what he takes] in a condition of cleanness. Bet Hillel says: he may also cover it up in a condition of uncleanness. Rabbi Yose says: he may dig out [what he requires] with metal axes and carry it to the press in a condition of uncleanness.", + "If a [dead] sheretz was found in the milling stones, only the place that it has touched becomes unclean. But if moisture was running, all become unclean. If it was found on the leaves, the olive-press men shall be asked whether they can say, \"we did not touch it.\" If it touched the mass [of olives], even by as little as the bulk of a barley grain, [the mass becomes] unclean.", + "If it was found on broken off pieces but it touched as much as an egg's bulk, [the entire mass] becomes unclean. If it was found on broken off pieces that lay upon other broken off pieces, even though it touched as much as an egg's bulk, only the place it touched becomes unclean. If it was found between the wall and the olives, they remain clean. If it was found [on olives that were lying] on the roof, [the olives in] the vat remain clean. If it was found in the vat, [the olives on] the roof are [also] regarded as unclean. If it was found burnt upon the olives, and so also in the case of a rag that was completely worn out, [the olives remain] clean, because all cases of uncleanness are determined in accordance with their appearance at the time they are found." + ], + [ + "If one locked in olive-workers in the olive-press and there were objects in there that had midras uncleanness: Rabbi Meir says: the olive-press is deemed to be unclean. Rabbi Judah says: the olive-press remains clean. Rabbi Shimon says: if they regard them as clean, the olive-press is deemed unclean; but if they regard them as unclean,the olive-press remains clean. Rabbi Yose: why are they unclean? Only because the am haaretz is not an expert in the laws of hesset.", + "If the olive-workers in an olive-press went in and out, and in the olive-press there was unclean liquid, if there is space enough [on the ground] between the liquid and the olives for their feet to be dried on the ground, the olive workers remain clean. If something unclean was found in front of olive-workers in the olive-press or grape harvesters, they are believed to say, \"We have not touched it.\" And the same law applies also to the young children among them. They may go outside the door of the olive-press and relieve themselves behind the wall, and still be deemed clean. How far may they go and still be deemed clean? As far as they can be seen.", + "If the olive-workers or the grape harvesters were only brought within the domain of the cavern, it is sufficient, the words of Rabbi Meir. Rabbi Yose says: he should stand over them until they immerse. Rabbi Shimon say: if they regard the vessels as clean, one must stand over them until they immerse; but if they regard them as unclean, it is not necessary to stand over them until they immerse.", + "One who puts his grapes [into the wine-press] from the baskets or from what was spread out on the ground: Bet Shammai says: he must put them in with clean hands, and if he puts them in with unclean hands he defiles them. Bet Hillel says: he may put them in with unclean hands and then he may set aside his terumah in a condition of cleanness. [If they are taken] from the grape-pot or from what was spread out on leaves, all agree that they must be put in with clean hands, and if they are put in with unclean hands they become unclean.", + "One who eats grapes out of the baskets or from what is spread out on the ground, even though they burst and dripped into the wine-press, the wine-press remains clean. If he eats the grapes out of a grape-basket or from what was spread out on leaves, and a single berry dropped into the vat: If it has a seal all in the vat remains clean; But if it has no seal, all in the vat becomes unclean. If he dropped some of the grapes and trod upon them in an empty part of the wine-press: If the bulk of the grapes was exactly that of an egg, the contents remain clean; But if it was more than the bulk of an egg, the contents become unclean, for so soon as the first drop came out it contracted uncleanness from the remainder whose bulk is that of an egg.", + "One who was standing and speaking by the edge of the cistern and some spittle squirted from his mouth, and there arises the doubt whether it reached the cistern or not, the condition of doubt is regarded as clean.", + "If one is emptying out the cistern [into jars] and a [dead] sheretz was found in the first jar, all the other jars are deemed unclean; but if it was found in the last, only that one is unclean but all the others remain clean. When does this apply? When the wine was drawn directly with each jar, but if it was drawn with a ladle and a [dead] creeping thing was found in one of the jars, it alone is unclean. When does this apply? Only when the man examined [the jars] but did not cover them up or covered them up but did not examine them; But if he both examined them and covered them up and a [dead] creeping thing was found: If in one jar, all the contents of the cistern are deemed unclean. If it was found in the cistern, all its contents are deemed unclean And if it was found in the ladle all the contents of the cistern are deemed unclean.", + "[The space] between the rollers and grape skins is regarded as a public domain. A vineyard in front of the grape harvesters is deemed to be a private domain and one which is behind the harvesters is deemed to be a public domain. When is this so? When the public enter at one end and go out at the other. The vessels of the olive-press, the wine-press and the basket-press, if they are of wood, need only be dried and they become clean; But if they are of reed grass they must be left unused for twelve months, or they must be scalded in hot water. Rabbi Yose says: if he put them in the current of the river, it is sufficient." + ] + ], + "sectionNames": [ + "Chapter", + "Mishnah" + ] +} \ No newline at end of file diff --git a/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Tahorot/English/Sefaria Community Translation.json b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Tahorot/English/Sefaria Community Translation.json new file mode 100644 index 0000000000000000000000000000000000000000..dcdbc154093466f0477c1f78e10ca2434db017a8 --- /dev/null +++ b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Tahorot/English/Sefaria Community Translation.json @@ -0,0 +1,137 @@ +{ + "language": "en", + "title": "Mishnah Tahorot", + "versionSource": "https://www.sefaria.org", + "versionTitle": "Sefaria Community Translation", + "status": "locked", + "license": "CC0", + "versionTitleInHebrew": "תרגום קהילת ספריא", + "actualLanguage": "en", + "languageFamilyName": "english", + "isBaseText": false, + "isSource": false, + "direction": "ltr", + "heTitle": "משנה טהרות", + "categories": [ + "Mishnah", + "Seder Tahorot" + ], + "text": [ + [ + "Thirteen matters regarding the carcass of a pure fowl: it requires thought [i.e. one must initially think to use it for food, in order for it have the impurity of foods]; and it does not necessitate becoming primed [for impurity, unlike other foods, which are primed for impurity when they become wet]; and it renders foods impure [upon contact] when it has [at least the volume] equivalent to an egg; and [it renders one impure] while it is being swallowed when it has [at least the volume] equivalent to an olive; and one who eats it requires [waiting until] sunset [on the day of his immersion before he becomes pure again]; and [if rendered impure] by it, one would be liable for entering the temple; and [one rendered impure by it renders terumah impure, such that the] terumah needs to be burned on its account; and one who eats a limb taken from it while alive endures the forty [lashes]. According to Rabbi Meir, its slaughter or its melikah [ritual killing of fowl brought as sacrifices in the temple] purify [the pure fowl, if it was discovered to have been] a treifah [an animal which will not survive, and is generally rendered impure and cannot be eaten]. Rabbi Yehuda says: they do not purify. Rabbi Yose says: its slaughter purifies, but its melikah does not. [The first nine of the thirteen matters are listed in this Mishna; the final four appear in the following Mishna.]", + "The wings and the feathers [of the carcass of a pure fowl] can be rendered impure and can render [other items] impure, and they are not added together [to reach a volume measure sufficient for causing impurity]. Rabbi Yishmael says: the feather is added [to complete the sufficient measure]. The beak and the talons render impure and they are added together. Rabbi Yose says: even the tips of the wings and the tip of the tail are added together, as they are left on the fatted [birds, for serving].", + "The carcass of an impure fowl requires thought [one must initially think to use it for food] and being primed [for impurity, by becoming wet]; and it renders foods impure when it has [at least the volume] equivalent to an egg, and [at least the volume] equivalent to half a loaf invalidates one's body [from eating terumah by rendering him impure]; and it does not have [the law of rendering one impure] when it is being swallowed when it has [at least the volume] equivalent to an olive; and one who eats it does not require [waiting until] sunset [on the day of his immersion before he becomes pure again]; and one is not liable for entering the temple [while impure] because of it; but terumah is burned on its account [i.e. one rendered impure by it renders terumah impure]; and one who eats a limb taken from it while alive does not endure the forty [lashes]; and slaughtering it does not purify it. The wings and feathers can be rendered impure, and can render impure, and are added together. The beak and the talons can be rendered impure, can render impure, and are added together. ", + "And regarding an animal: the hide, the sauces [in which it is cooked], the seasonings, the meat stuck to the hide, the bones, the sinews, the horns, and the hooves combine to render impure with the impurity of foods, but not with the impurity of carcasses. Similarly, one who slaughters an impure animal for a gentile and it is still twitching, it can render impure with the impurity of foods, but not with the impurity of carcasses until it dies or until its head is chopped off. The rendering of the impurity of foods was made more numerous than the rendering of the impurity of carcasses. ", + "Food which has become impure from an origin of impurity [and has thus attained a first degree level of impurity], and [food] which has become impure from a generated impurity [such as something of a first degree level, causing it, in turn, to attain a second degree level of impurity], they are added together to impart impurity [at the level] of the less stringent of the two. How so? The equivalent [in volume] of half an egg of food of a first degree [level of impurity] and the equivalent [in volume] of half an egg of a second degree [level of impurity] that one mixed with each other, [the mixture] is of a second degree. The equivalent of half an egg of a second degree and the equivalent of half an egg of a third degree that one mixed with each other, [the mixture] is of a third degree. The equivalent of a full egg of a first degree and the equivalent of a full egg of a second degree that one mixed with each other, [the mixture] is of a first degree; but if one [then] divided them [into two], this one is of a second degree and this one is of a second degree. If one [of these two] fell on its own and [the other] one [also fell] on its own onto a loaf of terumah, they invalidate it [by giving it a third degree level of impurity]. If both fell at once they render it to be of a second degree [impurity, since it came into contact with a full egg's measure of food of a first degree impurity]. ", + "The equivalent of an egg [in volume] of a second degree food and the equivalent of an egg [in volume] of third degree food that one mixed with one another, [the mixture] is of a second degree; if one divided them [into two], this one is of a third degree and this one is of a third degree. If one [of these two] fell on its own, and [the other] one [also fell] on its own onto a loaf a terumah, it has not invalidated it [since terumah is not made impure by something of third degree impurity]. If both fell at once they render it to be of a third degree [impurity]. The equivalent of an egg [in volume] of first degree food and the equivalent of an egg [in volume] of third degree food that one mixed with each other, [the mixture] is of a first degree; if one divided them [into two], this one is of a second degree and this one is of a second degree, since even that of a third degree, when it touched that of a first degree, it became of a second degree. The equivalent of two eggs [in volume] of first degree food and the equivalent of two eggs [in volume] of a second degree food that one mixed with each other, [the mixture] is of a first degree; if one divided them [into two], this one is of a first degree and this one is of a first degree; if [one divided them] into three or four, they are [all] of a second degree. The equivalent of two eggs [in volume] of second degree food and the equivalent of two eggs [in volume] of third degree that one mixed with each other, [the mixture] is of a second degree; if one divided them [into two], this one is of a second degree and this one is of a second degree; if [one divided them] into three or four, they are [all] of a third degree.", + "Pieces of dough which are touching each other or loaves that are touching one another, if one of them is rendered impure by [touching] a vermin, they are all [rendered] primary [in their impurity; i.e. they all become of a first degree of impurity]. If they were [then] separated, they are all [still] primary [in their impurity]. Regarding liquids [that are similarly touching each other, if one liquid is rendered impure by impure liquids, which are always of a first degree level of impurity, then] they are all of a second degree [level of impurity]; if they were [then] separated, they are all [still] of a second degree. If [they were made impure] by hands [which are of a second degree level of impurity], they are all of a third degree.", + "A piece of dough that was primary [i.e. of a first degree impurity], and one attached other pieces to it, they are all primary; if one [then] separated them, it [the original piece] is primary, and all the others are second degree. If it [the original piece] was second degree and one attached other pieces to it, they are all second degree; if one [then] separated them, it is second degree, and all the others are third degree. If it was third degree and one attached other pieces to it, it is third degree, and all the others are pure, whether they were separated or not. ", + "Sanctified loaves whose ridges have sanctified [i.e. sufficiently pure] water in them, if one of them became impure by [coming into contact with] a vermin, they all become impure [any loaves touching it, along with any loaves touching those loaves, and so on, since even a fourth degree impurity, which generally does not generate further impurity, can render sanctified liquids primary, meaning they can then go on to render the rest of the loaves impure]. With [loaves of] terumah, [a vermin that comes into contact with one of them] makes two [loaves] impure and invalidates one [i.e the first loaf that touched the vermin becomes impure in the first degree, and any loaf that touches that loaf becomes impure in the second degree, and any loaf touching that loaf becomes impure in the third degree and thus is still invalid for terumah, but it does not cause any more impurity]. If there is dripping liquid between them, even with [loaves of] terumah, everything is impure [because the liquid, which is made primary by the loaves, and which causes the loaves it then touches to become secondary, and those loaves, in turn, cause the water touching the next loaves to become primary, and so on, to all the loaves]. " + ], + [ + "A woman who was pickling vegetables in a pot and touched [with impure hands] a dry part of a leaf outside the pot [but which was partially immersed, or connected to a stalk immersed in the pot], even if it [the entire leaf] has the equivalent of an egg [in volume], it is impure, and everything else is pure [because when her impure hands, which are a second degree impurity, touched the dry part of the leaf, it became a third degree impurity, which does not generate further impurity]. If she touched a wet part, if it has [at least] the equivalent of an egg [in volume], everything is impure; if it does not have the equivalent of an egg, it is impure and everything [else] is pure. If it [the wet part of the leaf] returns to the pot, everything is impure. If it [her hand] had been rendered impure through contact with a dead body, and she touched either a moist or dry part [of a leaf sticking out of the pot], if it has the equivalent of an egg [in volume], everything is impure; if it does not have the equivalent of an egg, it is impure and everything [else] is pure. If a woman who had immersed that day [and therefore was still of a second degree impurity until sunset] was emptying the pot with dirty [i.e. impure] hands and she saw liquids on her hands, and it is doubtful as to whether they were splashed from the pot, or that the stalk touched her hands, the vegetable [connected to the stalk] is invalid [i.e. impure], and [the rest of] the pot is pure. ", + "Rabbi Eliezer says: One who eats foods of a first degree [level of impurity] is [himself rendered] of a first degree; [if he eats] foods of a second degree, [he is rendered] of a second degree; foods of a third degree, [he is rendered] of a third degree. Rabbi Yehoshua says: One who eats foods of a first degree or of a second degree is [rendered] of a second degree; [one who eats foods] of a third degree, [he is rendered] of second degree for sanctified foods, but not for terumah, [and this applies] with non-sacred food prepared with the purity stringency of terumah [since regular non-sacred foods do not have third degree impurity]. ", + "Non-sacred food of a first degree [level of impurity] is impure and can render others impure. That of a second degree, is invalid [literally: renders invalid], but does not render impure. And [non-sacred food] of a third degree can be eaten in a soup of demai [non-sacred foods into which some amount of terumah has been mixed]. ", + "Terumah of a first or second degree is impure and can render [other things] impure. [Terumah] of a third degree, is invalid [literally: renders invalid], but does not render impure. And that of fourth degree can be eaten in a soup containing sanctified foods. ", + "Sanctified foods of a first, second, or third degree are impure and render [other things] impure. [Sanctified foods] of a fourth degree are invalid [literally: render invalid], but do not render impure. [Sanctified foods] of a fifth degree can be eaten in a soup containing sanctified foods.", + "Non-sacred foods of a second degree render non-sacred liquids impure, and invalidate [foods] for those who eat terumah. Terumah of a third degree renders sanctified liquids impure, and invalidates [foods] for those who eat sanctified foods, [and this applies] when they were prepared with the purity stringency of sanctified things. But if they were prepared [only] with the purity stringency of terumah, it [terumah of a third degree] renders, with regard to sanctified foods, two impure [i.e. creates, upon contact, a first degree impurity and, in turn, a second degree impurity] and invalidates one [in turn, to be a third degree level of impurity, but not a fourth degree; this is because foods prepared with the purity stringency of terumah are still impure at a first degree level with regard to sanctified foods, but they do not retain a fourth degree impurity, since terumah cannot retain a fourth degree of impurity]. ", + "Rabbi Eliezer says: The three of them are the same. First degree sanctified foods, terumah foods, and non-sanctified foods, [all] render two impure and invalidate one with regard to sanctified foods; [they all] render one impure and invalidate one with regard to terumah; and they invalidate non-sanctified foods [by rendering them impure]. The second degree [foods] for all [of these three categories], render one impure and invalidate one with regard to sanctified foods, render non-sanctified liquids impure, and invalidate [foods, by rendering them impure] for those who eat terumah. The third degree [foods] for all [of these three categories], render sanctified liquids impure, and invalidate [foods] for those who eat sanctified foods. ", + "One who is eating foods of a second degree [impurity] should not work in an olive press [since his body becomes of a second degree, and he then renders liquids impure]. And non-sacred foods that were prepared with the stringency of sacred foods still follow the rules of non-sacred foods [i.e. unlike sacred foods, they cannot be rendered third degree by a second degree impurity, nor are they rendered fourth degree by a third degree impurity]. Rabbi Elazar bar Rabbi Tzadok says: In fact they are like terumah, in that [if they touch an origin of impurity] two are rendered impure [those rendered of a first and second degree impurity] and one is invalidated [that of a third degree; and it does not produce a fourth]. " + ], + [ + "Sauce, ground beans, and milk, when they are a liquid and able make other things wet, [they are considered liquids such that] they are [made] primary [i.e. of a first degree level of impurity, if they become impure]. If they congeal, they are [able to become] of second degree [like foods in general]. If [when impure] they were then re-softened [into liquid], if there is exactly the equivalent of an egg [in volume] of them, they are pure [since they lost their impurity status in shifting states]; if there is more than the equivalent of an egg [in volume] of them, they are impure, since once the first drop came out [and softened into liquid] it was rendered impure by the [remaining] egg's volume [which is a sufficient amount of food to render impurity, and the rest of the food, as it softens, is rendered impure by that impure liquid, since liquids of any amount can be rendered impure; but when there is exactly an egg's volume of food, the first drop of it that softens into liquid is not rendered impure by it, since there is not a sufficient measure of food left there to render it impure, since foods are only rendered impure and render impurity when there is at least an egg's volume of them]. ", + "Rabbi Meir says: Oil is always primary [in its impurity, i.e. of a first degree level, even if it congeals into a solid]. The sages say: even honey. Rabbi Shimon Shezuri says: even wine. A clump of [impure] olives which fell into an oven and it was lit, if [the olives are] exactly the equivalent of an egg [in volume], it [the oven] is pure [since foods cannot render a vessel impure]; if they are greater than the equivalent of an egg [in volume], it is impure, since once the first drop came out, it [that drop of liquid] was rendered impure by the [remaining] egg's volume [which is a sufficient amount of food to render impurity, and that impure drop then renders the oven impure; but when there is exactly an egg's volume of olives, the first drop of it that melts into liquid is not rendered impure by it, since there is no longer a sufficient measure of food left to render it impure]. If they [the impure olives] are separated [from one another], even if there is a se'ah [a large measure] of them, it [the oven] is pure. ", + "An individual rendered impure through contact with a dead body, who squeezed olives or grapes, if [the fruits he squeezed were] equivalent to exactly an egg [in volume], it [the liquid coming out of them] is pure, as long as he does not touch the part of the [fruit that was already squeezed into] liquid. [If they are] more than the equivalent of an egg [in volume], it is impure, since once the first drop emerged it was rendered impure by an egg's volume [of fruit, which is a sufficient amount to render impurity; but when there is only exactly an egg's volume of fruit, the first drop that emerges is not rendered impure by it, since there is no longer a sufficient measure of food left to render it impure]. If the individual was a zav or zava [a male or female, respectively, with a genital discharge that renders them an Origin of impurity], even with [the squeezing of] one berry, it [the liquid from the fruit] is impure, since when the first drop emerged it became impure through carrying [since a zav/zava also renders impure anything he or she carries or moves]. A zav who milked a goat, the milk is impure, because when the first drop emerged, it became impure through carrying. ", + "The equivalent [in volume] of an egg of [impure] foods which one placed in the sun and they shrank, and similarly the equivalent of an egg [in volume] of a dead body, or the equivalent of an egg [in volume] of an animal carcass, or the equivalent of a lentil [in volume] of a vermin, or the equivalent of an olive of pigul [any sacrifice about which the priest bringing it had any invalidating intention], or the equivalent of an olive of remainders [leftover sacrifices left past their designated time, which then become forbidden for eating], or the equivalent of an olive of forbidden fats, [if one placed any of these in the sun and they shrunk to less than their initial measure,] these things [the impure foods, the body, the carcass, and the vermin, all of which were impure] are pure, and these [the final three items on the list], one is not subject to liability on account of them, not for pigul, nor for remainders, nor for [eating] forbidden fats [literally: for impurity]. If one placed them in the rain and they swelled [back to their original full measure], they are impure, and one is subject to liability on account of them for pigul, for remainders, and for [eating] forbidden fats [literally: for impurity]. ", + "All impurities [are determined] as they are found: if items are [found] impure, they are [deemed to have been] impure [at the relevant moment for an object in question]; if they are [found] pure, they are [deemed to have been] pure [at the relevant moment for the object in question]. If they are [found] covered [such as an earthenware vessel which protects its contents from impurity when covered by a tight seal], they are [assumed to have been] covered [at the relevant time, and we do not worry that it may have initially been uncovered in the presence certain impurities, and that its contents are therefore impure]; if they are [found] uncovered, they are [assumed to have been] uncovered [at the relevant time]. A needle found full of rust or broken [and therefore unusable, and thus unable to retain impurity], it is pure [and we do not worry that it came into contact with the object in question before it became invalid, i.e. while it was still impure and therefore able to render the object impure], since all impurities [of items are determined] as they are found. ", + "A deaf-mute, an shoteh, or a minor, if they were found in an alley that has an impurity in it [but there is a doubt as to whether it rendered them impure], they are assumed to be pure. But anyone fully competent is assumed to be impure. And [this is because] anyone who does not have sufficient understanding to be questioned [about his purity status], when his status is uncertain, he is [assumed to be] pure. ", + "A toddler found at the edge of graveyard holding roses in his hand, and the only roses [in the graveyard] are in the impure area , he is pure, for I may say: Someone else picked them and gave them to him. Similarly a donkey among the graves, his vessels are pure [since the donkey and its vessels also cannot be questioned]. ", + "If a baby was found next to a pile of dough and a piece was in his hand [and it is unclear whether he himself took the piece off rendering all the dough impure, or if someone else tore the piece off for him], Rabbi Meir considers it pure. And the Sages consider it impure, because it is the way of babies to touch [the dough]. Dough which has peck-holes from chickens and there are impure liquids in the house, if there is enough space between the liquids and the loaves for them to wipe their beaks on the ground, then they are pure. And regarding a cow or a dog, enough space for them [to have time] to lick [their lips with] their tongues. And with all other animals, enough space [for them to travel] for it to be dried up. Rabbi Eliezer ben Yaakov considers it pure in the case of a dog, since he is intelligent, and it is not his way to leave the food and go get water [first, before he finishes eating; and therefore it can be assumed that he did not touch the loaves after touching the impure liquids]. " + ], + [ + "One who throws an impurity from place to place, [such as] a [pure] loaf into [a collection of impure] keys, or a [impure] key into [an collection of pure] loaves, they are assumed to be pure. Rabbi Yehuda says: a loaf into [impure] keys is impure, but a key into [pure] loaves, [they are] pure. ", + "If there is a vermin in the mouth of a weasel and it is walking on loaves of terumah, and it is uncertain whether it touched them or not, its uncertainty is pure [i.e. the purity status of the loaves is uncertain, and therefore pure] . ", + "If there is a vermin in the mouth of a weasel or an animal carcass in the mouth of a dog, and they passed among pure things, or pure things passed among them, their uncertainty is pure [i.e. their purity status is uncertain, and therefore pure], because the impurity has no [fixed] place. If they [the dog or weasel] were picking at them [the dead animals] on the ground, and someone says, \"I went to that place, but I do not know if I touched [the vermin or the carcass] or I did not touch it, his uncertainly is impure [i.e. his purity status is uncertain, and therefore impure], because the impurity has a [fixed] place. ", + "If there is an olive's volume of corpse in the mouth of a raven, and it is uncertain if it was in an enclosed space over a person or over vessels in a private domain [which would have rendered them impure], the person's uncertainly is impure [i.e. the purity status of the person is uncertain, and therefore impure]; the vessels' uncertainty is pure [i.e. their purity status is uncertain, and therefore pure]. If one is filling ten buckets [from a well] and a vermin is found in one of them, it [the bucket in which it was found] is impure, and they [the rest] are all pure. One who pours from one vessel to another and a vermin was found in the lower one, the upper one is pure.", + "For six uncertainties [regarding purity status] terumah is burnt: for the uncertainty of a plowed graveyard, and for the uncertainty of dirt that came from the lands of the nations [i.e. outside Israel], for the uncertainty of the clothes of an unlearned person, and for the uncertainty of found vessels, for the uncertainty of found spittle, for the uncertainty of human urine that was found opposite the urine of an animal [thereby allowing it to be clearly identified as human urine]. In [cases where there is] a certainty that any of these touched [terumah], which is [therefore the cause of] an uncertainty regarding their impurity status, the terumah is burnt. Rabbi Yose says: in a private domain, [the terumah is burnt] even in [cases where there is] an uncertainty that they touched. But the Sages say: in a private domain, [when there is an uncertainty that they touched] we suspend [i.e. neither burn nor eat the terumah], but in a public domain it is pure.", + "If there are two spittles, one which is impure [like any found spittle, as seen in the previous Mishna] and the other pure [where it is known to have come from a pure person], we suspend [and neither burn nor eat the terumah] for their touching, being carried, or being moved in a private domain [when there is this uncertainty as to whether it was the impure spittle or the pure]; and [the same rule applies also in cases of uncertainty regarding] their touching in a public domain when they are moist, and for their being carried when they are either moist or dry. If there was just one spittle and someone touched it, carried it, or moved it in the public domain, terumah [which he then came into contact with] is burnt on his account, and certainly if this happened in a private domain [it is also burnt].", + "The following uncertainties [regarding impurity status] were declared pure by the Sages: the uncertainty of drawn waters for a mikvah [a pool for ritual immersion which must contain natural, undrawn water; the uncertainty is a case in which it is uncertain whether a mikvah contains enough drawn water to invalidate it from being able to purify those that immerse it in]; the uncertainty of an impurity floating on the water's surface; the uncertainty of liquids regarding whether they themselves have become impure--such [liquids] are impure, and [the uncertainty] regarding whether they rendered [something else] impure--such [items] are pure; the uncertainty of hands regarding whether they themselves have become impure, or have rendered [something] impure, or have themselves become pure, [in all three cases] they are pure; the uncertainty of the public domain [i.e. an uncertainty regarding purity status which was generated when something was in the public domain]; the uncertainty regarding [the purity status of something that came into contact with something that is impure only according to] the words of the Scholars; the uncertainty [regarding the purity status] of non-sanctified foods; the uncertainty regarding [the purity status of something which may have been rendered impure by] vermin; the uncertainty of blights [i.e. regarding the purity status of someone or something that may have been rendered impure by someone impure due to an illness, such as leprosy]; the uncertainty regarding [one's] status as a Nazirite[i.e. like someone who took a vow to be a Nazirite contingent on something which remains uncertain]; the uncertainty regarding [the status of] a first born; and the uncertainty regarding [one's obligation to bring] sacrifices. ", + "The uncertainty of an impurity floating on the water's surface [where it is uncertain whether or not someone came into contact with the floating object: this was declared pure by the Sages] whether in a vessel or on the earth. Rabbi Shimon says: in a vessel it is impure [since it is in a fixed place], and on the earth it is pure. Rabbi Yehuda says: If the uncertainty was [one that arose] when he went down [into the water] he is impure, but if the uncertainty was when he was coming up [out of the water] he is pure. Rabbi Yose says: even if there is room [in the water] only for one person plus the impurity, he is [still] pure. ", + "What is the case of the uncertainty of liquids regarding whether they themselves have become impure--and where such [liquids] are impure? If an impure person extended his foot amid pure liquids and it is uncertain if he touched them or not, its uncertainty is impure [i.e. the purity status of the waters is uncertain, and therefore impure]. If there was an impure loaf in his hand and he threw in among pure liquids and it is uncertain whether they touched or did not touch, its uncertainty is impure [i.e. the purity status of the waters is uncertain, and therefore impure]. And what is the case [of the uncertainty] regarding whether they [liquids] rendered [something else] impure--where such [items] are pure? If there was a stick in his hand on at its tip were impure liquids, and he threw it among pure loaves, and it is uncertain whether they touched or did not touch, its uncertainty is pure [i.e. the purity status of the loaves is uncertain, and therefore pure].", + "Rabbi Yose says: The uncertainty of [impure] liquids regarding [whether or not they came into contact with] foods is impure [i.e. the purity status of the loaves is uncertain and therefore impure], and regarding vessels it is pure [i.e. when it is uncertain whether or not the liquids came into contact with vessels, the vessels are pure]. How so? If there were two jugs [of water], one impure and the other pure, and someone made dough from [the water from] one of them, and it is uncertain if he made it from the impure one or made it from the pure one, this is the case of the uncertainty of [impure] liquids, regarding foods is impure and regarding vessels it is pure. ", + "The uncertainty of hands regarding whether they themselves have become impure, or have rendered [something] impure, or have become pure, [in all three cases] they are pure. The uncertainty of the public domain [i.e. any uncertainty regarding purity status which was generated when something was in the public domain], is pure. As for the uncertainty regarding [the purity status of something that came into contact with something impure only according to] the words of the Scholars: If [there is an uncertainty as to whether] one ate impure foods or drank impure liquids, or whether one's head and the majority of one's body came into drawn water, or whether three login of drawn water fell on one's head and a majority of one's body, [all of which are instances of someone whom the Sages decreed becomes impure on a rabbinic level,] in the case of uncertainty, he is pure. But for something which is an Origin of impurity according to the words of the Scholars [i.e. something that the Sages decreed should be treated as an Origin of impurity], in the case of uncertainty [if someone might have come into contact with it], he is impure. ", + "The uncertainty [regarding the purity status] of non-sanctified foods, this is the purity of abstention [i.e. of those who are careful to eat in purity even non-sanctified foods; and such foods, when their status is uncertain, are pure]. The uncertainty regarding [something which may or may not have been rendered impure by] vermin, [its status is] in accordance with how they were found [i.e. if the item in question was not actually touching the vermin when it was found, it is assumed to be pure]. The uncertainty of blights [i.e. regarding the purity status of someone that may have been rendered impure by someone impure due to an illness, such as leprosy], at the beginning he is pure until he is determined [by the priest] as impure; once he has been determined impure, his uncertainty [i.e. a case of someone or something which may or may not have been rendered impure by him] is impure. The uncertainty regarding [one's] status as a Nazirite [i.e. if someone took a vow to be a Naziritecontingent on something which remains uncertain], he is permitted [to do the things a Nazirite is forbidden from doing, i.e. he is not a Nazirite]. The uncertainty regarding [the status of] a first born, whether first born humans or first born animals, whether pure or impure [i.e. kosher or non-kosher], the burden of proof is upon the one [who wants] to remove [possessions] from his fellow [i.e. the priest who makes a claim on the first born must demonstrate that it is a first born before he can take it]. ", + "The uncertainty regarding [one's obligation to bring] sacrifices, [for example]: a woman who has upon her five uncertain [obligations to bring the sacrifice brought after] births [i.e. if she miscarried and is uncertain whether it was a birth obligating her to bring a sacrifice], or five uncertain discharges [i.e. she is uncertain if they were discharges obligating her to bring a sacrifice]; she brings one sacrifice, and can then eat from the offering, and she does not have an obligation to bring the rest [of the sacrifices]. " + ], + [ + "A vermin and a frog in the public domain, and similarly an olive's volume of a dead body and an olive's volume of an animal carcass, or a bone from a dead body and a bone from an animal carcass, or a clod [of dirt] from a pure land and a clod from a plowed cemetery, a clod from a pure land and a clod from the lands of the nations [i.e. outside Israel], or two paths one impure and one pure, if someone walked down one of them and he does not know which one he walked down, or [in passing by] he covered over one of them [i.e. over the olive's volume of the dead body or of the animal carcass] and he does not know which one he covered over, or he moved one of them [i.e. one of the two bones, or one of the two clods of dirt] and he does not know which one he moved, Rabbi Akiva declares him impure, but the Sages declare him pure. ", + "One who said, \"I touched this thing and I do not know if it is impure or if it is pure,\" or [if he says,] \"I touched one, but I do not know which of the two I touched,\" [i.e. like if one does not know if he touched the impure vermin or the pure frog,] Rabbi Akiva declares him impure, but the Sages declare him pure. Rabbi Yose declares them all impure, but in [the case of] the paths he declares [him] pure because it is the way of people to walk [down a path], but it is not their way to touch [the objects on the ground]. ", + "Two paths, one impure and one pure, if someone walked down one of them and prepared pure things [i.e. pure terumah foods] and they were eaten, and then he [was] sprinkled [i.e. with the sanctified waters, as part of the red heifer purification process], and [then sprinkled] a second time, and he immersed and became pure, and then he walked down the second path and prepared pure things, they are pure. If the first ones still exist they are both held in suspension [and can be neither eaten nor burned]. If he did not purify [himself] in between, the first ones are in suspension and the second ones should be burned. ", + "If a vermin and a frog are in the public domain, and someone touched one of them and then prepared pure things, and they were eaten, and he then immersed, and then touched the second one and prepared pure things, these [latter] things are pure. If the first ones still exist then both [sets] are held in suspension [and can be neither eaten nor burned]. If he did not immerse in between, the first ones are in suspension and the second ones should be burned. ", + "Two paths, one impure and one pure, if someone walked down one of them and then prepared pure things, and then his fellow came and walked down the second one and prepared pure things, Rabbi Yehuda says: If each one of them inquired individually [regarding his own purity status], they are both pure, but if they inquired together, they are impure. Rabbi Yose says: in either case they are impure. ", + "Two loaves of bread, one impure and one pure, if someone ate one of them and then prepared pure things, and then his fellow came and ate the second one and then prepared pure things, Rabbi Yehuda says: If each one of them inquired individually [regarding his own purity status], they are both pure, but if they inquired together, they are impure. Rabbi Yose says: in either case they are impure. ", + "One who sat in the public domain, and someone came and stepped on his clothes, or spat and he [the sitter] touched his spit: on account of the spit the terumah is burned, but regarding the [stepped on] clothes we follow the majority [of the area's population, in order to determine the status of the person who stepped on the clothes, and thereby to determine whether or not the sitter was rendered impure]. One who slept in the public domain, when he arises his clothes are impure as midras [an impurity caused when something is sat or stepped upon by a zav or a zava, rendering it an Origin of impurity], according to Rabbi Meir; but the Sages declare them pure. One who touched someone in the night, and it is not known whether it was someone living or dead, and in the morning when he arose he found him dead, Rabbi Meir declares him pure; but the Sages declare him impure, since all [uncertain cases of] impurities are [ruled] in accordance with [their apparent status at] the time they are discovered. ", + "If there was even one shotah in the town, or a non-Jewish woman, or a Samaritan woman, all spit [found] in the town is impure. Someone whose clothes were stepped on by a woman, or if she sat with him in a boat, if she knows that he is one who eats terumah [and therefore has to be careful to remain pure, then] his clothes are pure; but if not, he must ask her [if she is a niddah, in order to determine whether or not his clothes have become impure]. ", + "If one witness says, \"He has become impure,\" but he says, \"I have not become impure,\" he is pure. If two [witnesses] say, \"You have become impure,\" and he says, \"I have not become impure,\" Rabbi Meir declares him impure; but the Sages say: he is believed regarding himself. One witness says, \"He has become impure,\" and two [witnesses] say, \"He has not become impure,\" whether in a private domain or in a public domain, he is pure. Two [witnesses] say, \"He has become impure,\" and one witness says, \"He has not become impure,\" whether in a private domain or in a public domain, he is impure. One witness says, \"He has become impure,\" and another witness says, \"He has not become impure,\" or if one woman says, \"He has become impure,\" and another woman says, \"He has not become impure,\" in a private domain he is impure, but in a public domain he is pure. " + ], + [ + "A place that was a private domain, and then became a public domain, and then was turned again into a private domain: while it is a private domain its uncertainty [i.e. any cases of uncertainty regarding the purity status of something found in it] is impure; while it is a public domain its uncertainty is pure. A man who was gravely ill in a private domain, and they took him out into a public domain, and then they returned him to a private domain: while he is in the private domain his uncertainty [i.e. the uncertainty of the purity status of any person or object that came in contact with him, if it was not clear whether he was alive or dead at the time] is impure; while he is in the public domain his uncertainty is pure. Rabbi Shimon says: the public domain interrupts [i.e. and once he is in the public domain and thereby determined to be alive, we can no longer maintain that earlier, while he was in the private domain, he was dead]. ", + "There are four cases of uncertain impurity which Rabbi Yehoshua declares impure and the Sages declare pure. How so? If an impure person stood [in a covered area, such as under a tree, constituting a \"tent\" or area of impurity,] and a pure person passed by; or a pure person stood [in a covered area] and an impure person passed by; or if something impure was in a private domain and [it was next to] something pure in the [adjacent] public domain; or if something pure was in the private domain and [it was next to] something impure in the [adjacent] public domain; if there is an uncertainty as to whether one touched [the impure object] or did not touch it, or whether it [i.e. the covered area] covered over [both the impure and the pure person at once] or did not cover over, or whether someone moved [the impure object, even indirectly] or did not move it; [in all these cases of uncertainty] Rabbi Yehoshua declares it impure, and the Sages declare it pure. ", + "A tree standing in a public domain which has something impure within it [i.e. among its branches], if someone climbed to its top, and it is uncertain whether he touched [the impurity] or did not touch it, its uncertainty is impure [i.e. such a case of uncertainty is ruled to be impure]. If someone put his hand into a hole containing something impure, and it is uncertain whether he touched it or did not touch it, its uncertainty is impure. A shop that was impure and open to the public domain, if there is an uncertainty as to whether someone entered it or did not enter it, its uncertainty is pure. If there is an uncertainty as to whether one touched [something impure inside a shop] or did not touch, its uncertainty is pure. If there were two shops, the one impure and one pure, and someone entered into one of them, and there is an uncertainty as to whether he entered into the impure one or entered into the pure one, its uncertainty is impure. ", + "However many uncertainties, and uncertainties upon uncertainties that you might increase, a case of uncertainty in a private domain is impure, and [an uncertainty] in a public domain is pure. How so? If one entered an alleyway and something impure was in the courtyard [which one enters into through the alleyway], and there is an uncertainty as to whether he entered [the courtyard] or did not enter; or if something impure was in a house and there is an uncertainty as to whether he entered or did not enter; or even if he entered, if there is an uncertainty as to whether it was there [i.e. whether the impure thing was in the house at the time that he entered] or was not there; or even if it was there, if there is an uncertainty as to whether it consisted of the [sufficient] amount [required in order for something to render one impure] or did not consist of the [sufficient] amount; or even if it did consist [of the sufficient amount], if there is an uncertainty as to whether it was something impure or pure; and even if it was something impure, if there is an uncertainty as to whether he touched it or not; [for any such case] its uncertainty is impure. Rabbi Elazar says: if there is an uncertainty as to whether one entered [into the impure courtyard or house], it is pure; but if there is an uncertainty as to whether one touched [something impure], it is impure. ", + "If one entered a valley during the rainy season, and there was something impure in a particular field and he said, \"I walked to that place, but I do not know whether I entered that field or did not enter it, Rabbi Elazar declares him pure, but the Sages declare him impure. ", + "A case of uncertainty [originating] in the private domain [regarding ones purity status] is impure until he says, \"I did not touch [the impure object].\" A case of uncertainty [originating] in the public domain is pure until he says, \"I touched [the impurity].\" Which is a public domain? The [narrow, steep and winding] streets [leading up to] Beit Gilgul and those [areas] similar to them are [considered] a private domain regarding [matters of carrying on] Shabbat, but a public domain regarding [matters of purity and] impurity. Rabbi Elazar says: the streets of Beit Gilgul were only mentioned because they are a private domain regarding both of them [i.e. both for matters of carrying on Shabbat and matters of purity]. The paths that lead to pits, cisterns, caves, and wine presses are each a private domain regarding Shabbat, but a public domain regarding impurity. ", + "A valley in the summer time is a private domain regarding [matters of carrying on] Shabbat and it is a public domain regarding [matters of purity and] impurity; and in the rainy season it is a private domain regarding both of them. ", + "A basilica is a private domain regarding [matters of carrying on] Shabbat, but it is a public domain regarding [matters of] impurity. Rabbi Yehuda says: if one who stands in one entrance can see those who enter and exit through the other entrance, it is a private domain regarding regarding both of them; and if not then it is a private domain regarding Shabbat and a public domain regarding impurity.", + "A forum is a private domain regarding Shabbat, but a public domain regarding impurity; and similarly the sides [of the forum are also a private domain regarding Shabbat and a public domain regarding impurity]. Rabbi Meir says: the sides are a private domain regarding both of them. ", + "A colonnade is a private domain regarding Shabbat but a public domain regarding impurity. A courtyard which the masses enter into through one [entrance] and exit through the other is a private domain regarding Shabbat but a public domain regarding impurity." + ], + [ + "A potter who left his pots and went down to drink, the inner pots are pure but the outer ones [those facing the road or public domain] are impure. Rabbi Yose says: to which cases does this apply? To unbound ones; but if they are tied together, everything is pure. One who gives over his [house] key to an am ha'aretz [a non-learned person, assumed to be impure], the house is pure, because he only gave over to him [the rights of] the guarding of the key.", + "One who leaves an am ha'aretz in his house awake and finds him awake, [or leaves him] asleep and finds him asleep, [or leaves him] awake and finds him asleep, [in these three cases] the house is pure. If [one leaves him] asleep and he finds him awake, the house is impure, according to Rabbi Meir. And the Sages say: things are only impure as far as to where he [the am ha'aretz] could extend his hand and touch. ", + "If one leaves craftsmen in his house, the house is impure, according to Rabbi Meir. And the Sages say: things are only impure as far as to where they could extend their hands and touch. ", + "The wife of a chaver [one who is meticulous about keeping all his foods pure] who left the wife of an am ha'aretz grinding in her house [i.e the house of the wife of the chaver], if the milling stopped, the house is impure. If the milling did not stop, things are only impure as far as to where she could extend her hand and touch. If there were two of them [i.e. two wives of amei ha'aretz], the house is impure regardless, because one woman could grind while the other goes around touching [other vessels in the house], according to Rabbi Meir. And the Sages say: [even when there are two of them] things are only impure as far as to where they could extend their hands and touch. ", + "One who leaves an am ha'aretz in his house to guard it, as long as he [the homeowner] can see those who are entering and those who are exiting, the food and the drinks and the earthenware vessels that are unsealed are all impure, but the beds and couches and the earthenware vessels closed with a tight seal are all pure. And if he cannot see those entering nor those who are exiting, even if he [the am ha'aretz guard] was being lead [by someone] or was tied up, everything is impure. ", + "If tax collectors [assumed to be impure] entered a house, the house is impure. If there is a non-Jew with them, they are believed to say, \"We did not enter,\" but they are not believed to say, \"We entered but did not touch anything.\" Robbers who entered a house, only places where the robbers walked are impure. And what do they render impure? Foods and drinks and open earthenware vessels; but beds, couches and earthenware vessels closed with a tight seal are pure. If there was a non-Jew or a woman with them, everything is impure. ", + "If one left his clothing in a cabinet [literally: a window] of a bath attendant, Rabbi Elazar ben Azariah declares them pure; and the Sages say: [they are not pure] until he [the attendant] gives him the key, or a seal, or makes a sign [to ensure the clothes were untouched]. One [a priest] who leaves his vessels from one wine press to the next wine press [i.e. he leaves his vessels by the wine press at the end of one season to use them for the next season], his vessels are pure. If he was [not a priest nor a Levite, but] an Israelite, [they are not pure] until he says, \"I intended to watch over them.\" ", + "One [a priest] who was pure and decided not to eat [terumah], Rabbi Yehuda declares him pure because it is the way of impure individuals to stay away from him [lest they render him impure]; but the Sages say he is impure. If his hands were pure and he decided not to eat [terumah], even if he says, \"I know that my hands were not rendered impure,\" his hands are impure, because hands are active. ", + "If a woman went inside to bring out bread for a poor man and she came out to find him standing next to loaves of terumah, and similarly if a woman came out to find her friend raking coals under a pot of terumah, Rabbi Akiva declares them impure, but the Sages declare them pure. Rabbi Elazar ben Pilah says: What is the reason that Rabbi Akiva declares them impure but the Sages declare them pure? Because women are greedy [with regard to food], and she is suspected of having uncovered the pot of her friend to know what she is cooking." + ], + [ + "One who lives in the same courtyard as an am ha'aretz [a non-learned person, assumed to be impure], if he [the former] leaves vessels in the courtyard, even if they are barrels with a tight seal, or an oven with a tight seal, these are all impure. Rabbi Yehuda declares the oven pure when it has a tight seal. Rabbi Yose says: even the oven is impure, until he makes a wall around it ten handbreadths high. ", + "One who leaves vessels in the care of an am ha'aretz, they are [assumed to be] impure with the impurity of a dead body and with midras impurity [a type of impurity due to being sat on by certain types of impure individuals, rendering it an Origin of impurity]. If he [the am ha'aretz] knows that he [the vessels' owner] is one who eats terumah, they are pure from the impurity of a dead body, but they are still impure with midras impurity. Rabbi Yose says: If he gave him a chest full of clothes, if it was brimming they are impure with midras impurity, if it was not brimming [but rather, was loosely packed] they are impure with madaf impurity [a lesser type of impurity which can only render food and liquids impure], even if the key remains with the owner. ", + "If one loses something during the day and finds it that day, it is pure. If [he loses it] during the day and he finds it that night, or at night and he finds it the next day, or that day and finds it the next day, it is impure. This is the rule: Anything which the night, or part of it, passed over it [while it was lost] is impure. If one spread out vessels in a public domain they are pure. If [he did so] in a private domain they are impure, but if he was guarding them they are pure. If they fell [beyond his view] and he went to retrieve them, they are impure. If his bucket fell into the pit of an am ha'aretz, and he [the owner] went to bring something with which to bring it up, it is impure because it was left it in the domain of an am ha'aretz for even one moment. ", + "One who left his house open and finds it open, locked and finds it locked, open and finds it locked, it is pure. If he left it locked and finds it open, Rabbi Meir declares it impure, but the Sages say it is pure because [they assume that] there were robbers who changed their minds and left [without entering the house]. ", + "The wife of an am ha'aretz who enters the house of a chaver [one who is meticulous about keeping all his foods pure] in order to take out his son or his daughter or his animal, the house is pure because she entered without permission [to stay in the house]. ", + "A rule was stated with regard to purities [of foods]: Anything which is designated for human consumption [if it becomes impure it] remains impure until it is rendered unfit for a dog to consume; and anything which is not designated for human consumption remains pure [and cannot be rendered impure] until one designates it for a human. How so? A fledgling which fell into a wine press, if one intended to take it out for a non-Jew [to eat], it is impure; if for a dog, it is pure. Rabbi Yochanan ben Nuri declares it impure [in either case]. If a deaf-mute, a shoteh, or a minor had the intention [to take it out, even for a non-Jew to eat], it is pure. If he took it out [for a non-Jew to eat], it is impure because these [categories of people] are capable of action but not of intention. ", + "The outsides of vessels which were rendered impure by liquids, Rabbi Eliezer says: they can render liquids impure but do not invalidate [terumah] foods [by rendering them impure]. Rabbi Yehoshua says: they can make liquids impure and invalidate [terumah] foods. Shimon the brother of Azaryah says: neither this or that, but rather liquids that became impure from the outsides of vessels render impure one [item upon contact, rendering it a second degree level of impurity], and [that item, in turn, is able to] invalidate one [more item, rendering it a third degree level of impurity, which invalidates terumah foods]. Behold it [is as though the terumah food] says [to the liquids], \"that which renders you impure [i.e. the outsides of vessels] does not impurify me, yet you have rendered me impure!\"", + "An inclined kneading trough with dough above and liquid dripping [enough to wet something that touches it] below, if there are three pieces [of impure dough] that [together] make up the equivalent to [the volume of] an egg, they do not combine [to constitute a sufficient measure of foods to render the liquid impure; this is because the incline of the container prevents us from considering the liquid to be touching all three pieces at once]; but two [pieces of dough that together add up to the volume of an egg] do combine [to constitute a sufficient measure to render the liquid impure]. Rabbi Yose says: even two do not combine, unless they were pushing against the liquid [preventing it from falling down the incline]. And if the liquid was standing [i.e. not on an incline], even [if the egg's volume of dough was crumbled into pieces] the size of mustard seeds, they do combine [to constitute the sufficient measure to render the liquid impure, since the standing liquid is considered to be touching all the pieces at once]. Rabbi Dosa says: crumbled food does not combine. ", + "A stick which is full of impure liquid, once it touches a mikvah it becomes pure, according to Rabbi Yehoshua. And the Sages say: [it is not rendered pure] until one immerses its entirety. A shower [of liquids being poured], or [liquids flowing down] an incline, or a dripping liquid [enough to make something else wet, but not enough to, in turn, wet something else], these do not constitute a connection for impurity or for purity [i.e. if part of them is rendered pure or impure it does not affect the purity status of the rest]. But a pit [of stagnant water] does constitute a connection for impurity and for purity. " + ], + [ + "Starting when are olives able to be rendered impure [by being primed for impurity by a liquid]? Once they sweat moisture in the vat [into which the olives are placed for them to soften for pressing], but not by moisture in the basket [into which they are placed after being picked], according to Beit Shammai. Rabbi Shimon says: the measure for sweat is three days [i.e. the moisture the olives sweat while in the vat does not prime them for impurity until they have been there for three days]. Beit Hillel says: when [they soften such that] three connect to one another [only then does the moisture that emerges from them prime them for impurity]. Rabban Gamliel says: once their work has been finished [i.e. once no more olives are being added to the vat, and they are ready to be brought to the olive press]; and the Sages say in accordance with him.", + "If one finished harvesting [his olives] but intends to buy, or finished buying but intends to borrow [more olives], if it happened that he became a mourner, or had a feast [to attend], or something unavoidable befell him [preventing him from getting more olives or pressing them], even if zavim and zavot [certain individuals with discharges that render them a Source of impurity] walk upon them [i.e. upon the olives he already had] they remain pure [as they have not become primed for impurity]. If impure liquids fell on them, only the area they touched is impure, and the sap that emerges from them is pure. ", + "Once their work is finished they are thereby primed [for impurity]. If [impure] liquids fell on them, they are impure, and the sap that emerges from them, Rabbi Eliezer declares pure, and the Sages declare impure. Rabbi Shimon says: They do not differ regarding the sap that emerges from the olives, that it is pure. And regarding what do they differ? Regarding that [sap] which comes out of the vat [after the oil has been removed], which Rabbi Eliezer declares pure, and the Sages declare impure. ", + "One who finishes [harvesting] his olives, but leaves one remaining basket [and does not put it in the vat], he should place it in [the vat] before the eyes of a priest [i.e. so the priest can observe it as it is primed for impurity, and ensure that it does not become impure], according to Rabbi Meir. Rabbi Yehuda says: he should bring the key [to his olive press to a priest] immediately [but the priest does not have to be observing the whole time]. Rabbi Shimon says: [he should bring him they key] from hour to hour [i.e. bringing the key within twenty-four hours is sufficient]. ", + "One who leaves olives in the press for them to soften to be easier to press, they are thereby primed [for impurity, by the liquid that emerges from them]. If [one left olives in a press] for them to soften to be salted, Beit Shammai says: they are primed [for impurity]; and Beit Hillel says: they are not primed. One who crushes olives with impure hands has rendered them impure. ", + "One who leaves one's olives on the roof for them to dry out into pieces [for eating], even if they are [piled as high as] a cubit tall, they are not primed [for impurity, even if they become moistened]. If one put them in the house for them to wither and he intends to bring them up to the roof, or if one put them on the roof for them to wither or to split them, these are thereby primed [for impurity, if they become moistened]. If one put them in the house until he protects his roof [i.e. improves his roof to create a sufficiently protected area in which to keep his olives] or until he moves them to another place, they are not primed [for impurity]. ", + "If one intends to take one pressing or two pressings from them [from olives in the vat], Beit Shammai says: he may cut out [the olives for pressing] in impurity [i.e. with impure hands or utensils, as the olives are not primed to become impure], but he must cover them up [the remaining olives] in purity. And Beit Hillel says: he can even cover them in impurity. Rabbi Yose says: one may dig out [all the olives from the vat] with metal axes and walk them to the olive press in impurity. ", + "If a vermin was found among the milling stones [for grinding the olives before they are pressed], only the area it touched is rendered impure. If a liquid was flowing through [all the olives], everything is impure. If it [the vermin] was found on top of the leaves [of the olives], they should ask the press workers to say, \"We did not touch [the vermin].\" If it was touching the main pile [of olives], even by a hair, it is impure. ", + "If it [the vermin] was found upon those [clusters of olives] that were separated [from the main pile, and placed upon it], if it is touching [a cluster] the equivalent of an egg [in volume], it is impure. If those [clusters] that were separated were [placed] upon others that were separated [and not upon the main pile], even though it [the vermin] is touching the equivalent of an egg [in volume], only the area it is touching is impure. If it was found between the wall and the olives it [the pile] is pure. If it was found on the roof, the [contents of the] vat is pure. If it was found in the vat, the [contents of the] roof is impure. If it was found burnt on top of the olives, and similarly a [impure] piece of cloth that was worn out, [if it was found on top of the olives,] it is pure, because all impurities are [determined] in accordance with [their status at] the moment they are found. " + ], + [ + "If one locks the olive press before the [unlearned] press workers [once he has purified them, to ensure that they remain inside and prepare the oil in purity], and in there are also vessels impure with midras impurity [a type of impurity due to being sat or stepped upon by certain types of impure individuals, rendering something an Origin of impurity], Rabbi Meir says: the olive press is impure. Rabbi Yehuda says: the olive press is pure. Rabbi Shimon says: if the workers consider them [the impure vessels] to be pure, the olive press is impure; and if they consider them to be impure, the olive press is pure. Rabbi Yose says: why are they [the workers, considered] impure? Because amei ha'aretz [unlearned individuals, uneducated about matters of purity] are not experts with regard to shifting [the position of something impure, even without touching it, which is one way impurity can be transferred]. ", + "If olive press workers are entering and exiting, and there are impure liquids in the olive press, if between the liquids and the olives there is enough room for them to dry their feet on the ground, these are thereby pure. If something impure was found before olive press workers and olive harvesters, they are believed to say, \"We did not touch [the impurity].\" And similarly regarding the young children among them [who are assumed to be impure, the workers are believed to say they did not touch them]. They [the workers] can go outside through the entrance to the olive press and turn to the back of the fence [to relieve themselves], and they are pure. How far may they go and still remain pure? As far as he [the owner of the press] can still see them. ", + "Regarding olive press workers and olive harvesters, once he [the owner of the olive press] brings them into the area of the cave [containing a mikvah for ritual immersion], that is sufficient [for him to assume that they immersed themselves and their vessels, and are all pure], according to Rabbi Meir. Rabbi Yose says: he must stand over them until they immerse. Rabbi Shimon says: if they consider them [themselves and the vessels requiring immersion] to be pure, he must stand over them until they immerse; but if they consider them impure, he does not have to stand over them until they immerse.", + "If one takes [grapes to the vat for pressing] from a basket or from an area on the ground designated for spreading them out, Beit Shammai says: he must take them with pure hands, and if he took them with impure hands he has rendered them impure. Beit Hillel says: he may take them with impure hands, and he separates his terumah from them in purity. If [one takes the grapes to the vat] from the large basket [into which the grapes are harvested, before being brought to the wine press] or from a leaf-covered area designated for spreading them out, everyone is in agreement that he must take them with pure hands, and if he took them with impure hands he has rendered them impure. ", + "One [with impure hands] who eats [grapes] out of baskets or from an area on the ground designated for spreading them out, even if they are split open and dripping into the wine press, the wine press remains pure. If [he was eating grapes] from the large basket or from a leaf-covered area designated for spreading them out, and a single grape fell from them [into the wine press], if it has a seal [i.e. if its stem is still attached] it [the wine press and its contents] is pure, but if it does not have a seal [i.e. if it is missing its stem, and its juice can flow out], it is impure. If grapes fell from him [who was eating them, with impure hands,] and one stepped on them in a cleared out area [of the wine press, containing no grapes or wine], if it was exactly equivalent to an egg [in volume], it [the wine press, and its contents,] is pure; if it was more than the equivalent of an egg [in volume], it is impure, since when the first drop left it was rendered impure by an amount [of liquids] equivalent to an egg [in volume, and it can therefore go on to render the vat and its contents impure]. ", + "If one was standing and speaking at the edge of a [wine] pit, and a stream of saliva flew from his mouth, and there is an uncertainty as to whether it reached the pit or not, its uncertainty is pure [i.e. its status is uncertain and therefore pure]. ", + "If one empties a pit [of wine into barrels], and a vermin was found in the first [barrel he filled], they are all impure. If [it was found] in the last one [he filled], it is impure and all the rest are pure. When is this the case? When he empties into each one individually. But if he was emptying with a ladle, if a vermin was found in one of them, that one alone is impure. When is this the case? When he inspects [each barrel, before emptying wine into it] but does not cover [each one after emptying in the wine], or he covers [each barrel] but does not inspect. If he was inspecting [each one] and then covering, and a vermin was found in one of the barrels, everything is impure; if [it was found] in the pit, everything is impure; if [it was found] in the ladle, everything is impure. ", + "Between the rollers [heavy stones used to press the last of the juice from the grapes after they have been trampled] and the [already trampled] grape skins is a public domain [for matters of impurity]. The [part of the] vineyard before the grape harvesters [i.e. not yet harvested] is a private domain; behind the harvesters is a public domain. When is this the case? When the public enters through one [end of the vineyard] and exits through another. The vessels of an olive-press, and of a [wine] vat, and a basket press, when they are made of wood, [if they become impure] one may dry them and they are pure; when they are made of reeds, [if they become impure] one must let them age for twelve months [without using them], or rinse them in hot water. Rabbi Yose says: if he put them in a fast moving river, it is sufficient [for ridding them of their impurity]. " + ] + ], + "sectionNames": [ + "Chapter", + "Mishnah" + ] +} \ No newline at end of file diff --git a/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Tahorot/English/Talmud Bavli. German. Lazarus Goldschmidt. 1929 [de].json b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Tahorot/English/Talmud Bavli. German. 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BEI OLIVENGRÖSSE; WER ES GEGESSEN HAT, BENÖTIGT DES SONNENUNTERGANGES4Nachdem er ein Tauchbad genommen hat; erst dann ist er völlig rein.; MAN IST WEGEN DESSEN SCHULDIG WEGEN DES EINTRETENS IN DEN TEMPEL5In unreinem Zustande.; WEGEN DESSEN IST DIE HEBE6Die der durch dieses unrein gewordene berührt hat. ZU VERBRENNEN; WER DAVON7Von einem reinen Vogel; cf. Hul. Fol. 101b. EIN GLIED VON LEBENDEM ISST, ERHÄLT DIE VIERZIG [GEISSELHIEBE]; DAS SCHLACHTEN UND DAS KOPFABKNEIFEN8Auf diese Weise erfolgte die Tötung des Geflügelopfers; cf. Lev. 1,15. MACHEN ES9Wenn auch zum Essen verboten. TOTVERLETZT REIN – SO R. MEÍR; R. JEHUDA SAGT, SIE MACHEN ES NICHT REIN; R. JOSE SAGT, DAS SCHLACHTEN MACHE ES REIN, NICHT ABER DAS KOPFABKNEIFEN.", + "DIE FEDERN UND DIE FLAUMFEDERN WERDEN UNREIN UND MACHEN UNREIN, WERDEN ABER NICHT MITVEREINIGT10Mit dem Fleische zur Olivengröße hinsichtl. der Verunreinigung.; R. JIŠMA͑ÉL SAGT, DIE FLAUMFEDERN WERDEN MITVEREINIGT11Diese werden mitgegessen.. DER SCHNABEL UND DIE KRALLEN12Soweit sie im Fleische stecken.WERDEN UNREIN, MACHEN UNREIN UND WERDEN MITVEREINIGT; R. JOSE SAGT, AUCH DIE FLÜGELSPITZEN UND DIE STEISSPITZE WERDEN MIT VEREINIGT, DENN BEI DEN GEMÄSTETEN [TIEREN] LÄSST MAN SIE DARAN.", + "DAS AAS EINES UNREINEN VOGELS BENÖTIGT DER BEABSICHTIGUNG UND DER BEFÄHIGUNG; ES MACHT SPEISEN UNREIN BEI EIGRÖSSE, UND IN DER GRÖSSE EINES HALBEN PERAS MACHT ES DEN KÖRPER13Für Hebe u. Heiliges.UNTAUGLICH; ES [VERUNREINIGT] NICHT BEI OLIVENGRÖSSE IM SCHLUNDE14Cf. Hul. Fol. 100b.; WER ES GEGESSEN HAT, BENÖTIGT NICHT DES SONNENUNTERGANGES; MAN IST WEGEN DESSEN NICHT SCHULDIG WEGEN EINTRETENS IN DEN TEMPEL, WOHL ABER VERBRENNE MAN WEGEN DESSEN DIE HEBE; WER DAVON EIN GLIED VOM LEBENDEN ISST, ERHÄLT NICHT DIE VIERZIG [GEISSELHIEBE]; DAS SCHLACHTEN MACHT ES NICHT REIN15Dieser Satz ist nicht recht verständlich, da ein solches überhaupt nicht unrein ist; er ist wohl nur als Gegensatz zum Vorangehenden anzusehen. Die Kommentare erklären: es wird nicht durch das Schlachten allein, bevor es endgültig tot ist, Nichtjuden zum Essen erlaubt, was aber bei einem reinen nicht der Fall ist; cf. Hui. Fol. 102a.; DIE FEDERN UND DIE FLAUMFEDERN WERDEN UNREIN, MACHEN UNREIN UND WERDEN MITVEREINIGT; DER SCHNABEL UND DIE KRALLEN WERDEN UNREIN, MACHEN UNREIN UND WERDEN MITVEREINIGT.", + "BEIM VIEH WERDEN DIE HAUT, DER FLEISCHSAFT, DIE GALLERTE, DAS SCHABSEL16Was beim Enthäuten vom Fleische abgeschabt wird u. an der Haut haften bleibt. Nach einer anderen Erklärung, die Sehnen; cf. Hul. Fol. 121a., DIE KNOCHEN, DIE ADERN, DIE HÖRNER UND DIE KLAUEN MITVEREINIGT HINSICHTLICH DER SPEISENUNREINHEIT, NICHT ABER HINSICHTLICH DER UNREINHEIT ALS AAS. DESGLEICHEN VERUNREINIGT EIN UNREINES VIEH, DAS MAN FÜR EINEN NICHTJUDEN GESCHLACHTET HAT UND DAS NOCH ZAPPELT, ALS SPEISE UND NICHT ALS AAS, SONDERN ERST WENN ES TOT IST ODER MAN IHM DEN KOPF ABGESCHLAGEN HAT. DIE VERUNREINIGUNG DER SPEISENUNREINHEIT IST ALSO AUSGEDEHNTER ALS DIE VERUNREINIGUNG DER AASUNREINHEIT.", + "EINE DURCH EINE HAUPTUNREINHEIT UNREIN GEWORDENE SPEISE UND EINE DURCH EINE ABSTAMMENDE UNREINHEIT UNREIN GEWORDENE SPEISE WERDEN MITEINANDER VEREINIGT, UM WIE DIE LEICHTERE UNTER IHNEN ZU VERUNREINIGEN. ZUM BEISPIEL. HAT MAN EIN HALBES EIGROSSES EINER ERSTGRADIG [UNREINEN] SPEISE UND EIN HALBES EIGROSSES EINER ZWEITGRADIG [UNREINEN] SPEISE MITEINANDER VERMENGT, SO SIND SIE ZWEITGRADIG. HAT MAN EIN HALBES EIGROSSES EINER ZWEITGRADIG [UNREINEN] SPEISE UND EIN HALBES EIGROSSES EINER DRITTGRADIG [UNREINEN] SPEISE MITEINANDER VERMENGT, SO SIND SIE DRITTGRADIG. HAT MAN EIN EIGROSSES EINER ERSTGRADIG [UNREINEN] SPEISE UND EIN ELGROSSES EINER ZWEITGRADIG [UNREINEN] SPEISE MITEINANDER VERMENGT, SO SIND SIE ERSTGRADIG; TEILT MAN SIE, SO IST DAS EINE UND DAS ANDERE ZWEITGRADIG. FÄLLT DAS EINE GESONDERT UND DAS ANDERE GESONDERT AUF EINEN LAIB VON HEBE, SO MACHEN SIE IHN UNTAUGLICH17Drittgradig unrein., FALLEN BEIDE GLEICHZEITIG DARAUF, SO MACHEN SIE IHN ZWEITGRADIG.", + "HAT MAN EIN EIGROSSES EINER ZWEITGRADIG [UNREINEN] SPEISE UND EIN EIGROSSES EINER DRITTGRADIG [UNREINEN] SPEISE MITEINANDER VERMENGT, SO SIND SIE ZWEITGRADIG; TEILT MAN SIE, SO IST DAS EINE DRITTGRADIG UND DAS ANDERE DRITTGRADIG. FÄLLT DAS EINE GESONDERT UND DAS ANDERE GESONDERT AUF EINEN LAIB VON HEBE, SO MACHTEN SIE IHN NICHT UNTAUGLICH, FALLEN BEIDE GLEICHZEITIG DARAUF, SO MACHEN SIE IHN DRITTGRADIG. HAT MAN EIN EIGROSSES EINER ERSTGRADIG [UNREINEN] SPEISE UND EIN EIGROSSES EINER DRITTGRADIG [UNREINEN] SPEISE MITEINANDER VERMENGT, SO SIND SIE ERSTGRADIG; TEILT MAN SIE, SO IST DAS EINE ZWEITGRADIG UND DAS ANDERE ZWEITGRADIG, DENN AUCH DAS DRITTGRADIGE, DAS DAS ERSTGRADIGE BERÜHRT, WIRD ZWEITGRADIG. HAT MAN ZWEI EIGROSSE EINER ERSTGRADIG [UNREINEN] SPEISE UND ZWEI EIGROSSE EINER ZWEITGRADIG [UNREINEN] SPEISE MITEINANDER VERMENGT, SO SIND SIE ERSTGRADIG; TEILT MAN SIE, SO IST DAS EINE ERSTGRADIG UND DAS ANDERE ERSTGRADIG; WENN IN DREI ODER IN VIER TEILE, SO SIND SIE ZWEITGRADIG. HAT MAN ZWEI EIGROSSE EINER ZWEITGRADIG [UNREINEN] SPEISE UND ZWEI EIGROSSE EINER DRITTGRADIG [UNREINEN] SPEISE MITEINANDER VERMENGT, SO SIND SIE ZWEITGRADIG; TEILT MAN SIE, SO IST DAS EINE ZWEITGRADIG UND DAS ANDERE ZWEITGRADIG; WENN IN DREI ODER VIER TEILE, SO SIND SIE DRITTGRADIG.", + "WENN TEIGSTÜCKE ANEINANDER KLEBEN ODER BROTE ANEINANDER KLEBEN UND EINES VON IHNEN DURCH EIN KRIECHTIER UNREIN WIRD, SO SIND ALLE ERSTGRADIG [UNREIN]; LÖST MAN SIE, SO SIND ALLE ERSTGRADIG. WENN DURCH EINE FLÜSSIGKEIT, SO SIND ALLE ZWEITGRADIG [UNREIN]; LÖST MAN SIE, SO SIND SIE ALLE ZWEITGRADIG. WENN DURCH DIE HÄNDE18Die, wenn man auf deren Reinheit nicht achtet, als unrein gelten; cf. Sab. Fol. 14b., SO SIND ALLE DRITTGRADIG [UNREIN]; LÖST MAN SIE, SO SIND ALLE DRITTGRADIG.", + "WENN EIN TEIGSTÜCK ERSTGRADIG [UNREIN] IST UND MAN AN DIESES ANDERE KLEBT, SO SIND ALLE ERSTGRADIG; LÖST MAN SIE, SO IST DIESES ERSTGRADIG UND DIE ANDEREN SIND ZWEITGRADIG. WENN ES ZWEITGRADIG [UNREIN] IST UND MAN AN DIESES ANDERE KLEBT, SO SIND ALLE ZWEITGRADIG; LÖST MAN SIE, SO IST DIESES ZWEITGRADIG UND ALLE ANDEREN SIND DRITTGRADIG. WENN ES DRITTGRADIG IST UND MAN AN DIESES ANDERE KLEBT, SO IST DIESES DRITTGRADIG UND ALLE ANDEREN SIND REIN, EINERLEI OB MAN SIE GELÖST HAT ODER MAN SIE NICHT GELÖST HAT.", + "IST VON HEILIGEN BROTEN19Die einander berühren., IN DEREN RISSEN GEHEILIGTES WASSER SICH BEFINDET, EINES DURCH EIN KRIECHTIER UNREIN GEWORDEN, SO SIND ALLE UNREIN; SIND SIE VON HEBE, SO MACHT ES ZWEI UNREIN UND EINES20Das das 2. berührt. UNTAUGLICH; IST ZWISCHEN IHNEN EINE BEFEUCHTENDE FLÜSSIGKEIT, SO SIND AUCH BEI SOLCHEN VON HEBE ALLE UNREIN." + ], + [ + "WENN EINE FRAU GRÜNKRAUT1Von Hebe, od. wenn die Frau unrein ist. IN EINEN TOPF EINLEGT UND EIN AUS DEM TOPFE HERAUSRAGENDES BLATT AN EINER TROCKENEN STELLE BERÜHRT, SO IST, AUCH WENN ES EIGRÖSSE HAT, DIESES UNREIN UND ALLES ÜBRIGE REIN; BERÜHRT SIE EINE BEFEUCHTETE STELLE, SO IST, WENN ES EIGRÖSSE HAT, ALLES UNREIN, UND WENN ES NICHT EIGRÖSSE HAT, DIESES UNREIN UND ALLES ÜBRIGE REIN. IST ES ZURÜCK IN DEN TOPF GEKOMMEN, SO IST ALLES UNREIN. WENN SIE DURCH BERÜHRUNG EINES LEICHENUNREINEN UNREIN WAR UND ES BERÜHRT HAT, OB AN EINER BEFEUCHTETEN STELLE ODER AN EINER TROCKENEN STELLE, SO IST, WENN ES EIGRÖSSE HAT, ALLES UNREIN, UND WENN ES NICHT EIGRÖSSE HAT, DIESES UNREIN UND ALLES REIN. WENN SIE AM SELBEN TAGE, AN DEM SIE UNTERGETAUCHT IST, MIT NICHT REINEN HÄNDEN EINEN TOPF UMGERÜHRT HAT UND FLÜSSIGKEIT AN IHREN HÄNDEN MERKT, UND EIN ZWEIFEL BESTEHT, OB DIESE AUS DEM TOPFE GESPRITZT IST ODER SIE EINEN STRUNK2An einer feuchten Stelle, sodaß dieser samt dem Topfe unrein wird. MIT DEN HÄNDEN BERÜHRT HAT, SO IST DAS GRÜNKRAUT UNTAUGLICH3Weil sie vor Sonnenuntergang noch nicht völlig rein ist; cf. Tj. II,2. UND DER TOPF REIN4Der am selben Tage Untergetauchte macht Flüssigkeiten nicht erstgradig unrein (cf. Para VIII,7), sodaß der Topf durch diese nicht unrein wird..", + "R. ELIE͑ZER SAGT, WER EINE ERSTGRADIG [UNREINE] SPEISE ISST, SEI ERSTGRADIG, WER EINE ZWEITGRADIGE SPEISE, SEI ZWEITGRADIG, UND WER EINE DRITTGRADIGE SPEISE, SEI DRITTGRADIG [UNREIN]. R. JEHOŠUA͑. SAGT, WER EINE ERSTGRADIGE ODER EINE ZWEITGRADIGE SPEISE ISST, SEI ZWEITGRADIG, UND WER EINE DRITTGRADIGE SPEISE, SEI ZWEITGRADIG [UNREIN] FÜR HEILIGES, NICHT ABER ZWEITGRADIG [UNREIN] FÜR HEBE. DIES GILT VON PROFANEM, DAS IN REINHEIT DER HEBE HERGERICHTET WORDEN IST5Nur bei diesem gibt es eine drittgradige Unreinheit, nicht aber bei gewöhnlichem Profanem..", + "ERSTGRADIG [UNREINES] PROFANES IST UNREIN UND MACHT UNREIN; ZWEITGRADIGES MACHT UNTAUGLICH UND NICHT UNREIN; DRITTGRADIGES DARF ALS GERICHT MIT HEBE GEMISCHT GEGESSEN WERDEN.", + "ERSTGRADIG UND ZWEITGRADIG [UNREINE] HEBE IST UNREIN UND MACHT UNREIN; DRITTGRADIGE MACHT UNTAUGLICH UND NICHT UNREIN; VIERTGRADIGE DARF ALS GERICHT MIT HEILIGEM GEMISCHT GEGESSEN WERDEN.", + "ERSTGRADIG, ZWEITGRADIG UND DRITTGRADIG [UNREINES] HEILIGES IST UNREIN UND MACHT UNREIN; VIERTGRADIGES MACHT UNTAUGLICH UND NICHT UNREIN; FÜNFTGRADIGES DARF ALS GERICHT MIT HEILIGEM GEMISCHT GEGESSEN WERDEN.", + "ZWEITGRADIG [UNREINES] PROFANES MACHT PROFANE FLÜSSIGKEITEN UNREIN UND SPEISEN VON HEBE UNTAUGLICH; DRITTGRADIG [UNREINE] HEBE MACHT HEILIGE FLÜSSIGKEITEN UNREIN UND HEILIGE SPEISEN UNTAUGLICH, WENN SIE IN FÜR HEILIGES ERFORDERLICHER REINHEIT ZUBEREITET WORDEN SIND; SIND SIE ABER IN FÜR HEBE ERFORDERLICHER REINHEIT ZUBEREITET WORDEN, SO MACHT ES ZWEIMAL UNREIN UND BEIM HEILIGEN NOCH EINMAL UNTAUGLICH.", + "R. ELIE͑ZER SAGT, SIE SEIEN ALLE DREI EINANDER GLEICH: ERSTGRADIG [UNREINES] VON HEILIGEM, VON HEBE UND VON PROFANEM MACHT BEI HEILIGEM ZWEIMAL UNREIN UND EINMAL UNTAUGLICH, BEI HEBE EINMAL UNREIN UND EINMAL UNTAUGLICH, UND PROFANES UNTAUGLICH; ZWEITGRADIG [UNREINES] VON DIESEN ALLEN MACHT BEI HEILIGEM EINMAL UNREIN UND EINMAL UNTAUGLICH, PROFANE FLÜSSIGKEITEN UNREIN, UND SPEISEN VON HEBE UNTAUGLICH; DRITTGRADIG [UNREINES] VON ALLEN MACHT HEILIGE FLÜSSIGKEITEN UNREIN UND HEILIGE SPEISEN UNTAUGLICH.", + "WER EINE ZWEITGRADIG [UNREINE] SPEISE GEGESSEN HAT, DARF SICH NICHT IN DER ÖLPRESSE BETÄTIGEN6Weil in den Oliven noch die Hebe enthalten ist.. PROFANES, DAS WIE HEILIGES ZUBEREITET WORDEN7Unter Beobachtung der für dieses geltenden Reinheitsbestimmungen. IST, GLEICHT PROFANEM8Es wird nicht drittgradig.. R. ELIE͑ZER B. R. ÇADOQ SAGT, ES GLEICHE DER HEBE UND MACHE ZWEIMAL UNREIN UND EINMAL UNTAUGLICH." + ], + [ + "FLEISCHSAFT, GRAUPENBREI1Solange er dünnflüssig ist. UND MILCH WERDEN, SOLANGE SIE BEFEUCHTENDE FLÜSSIGKEIT SIND, ERSTGRADIG [UNREIN]; GERINNEN SIE2Nachdem sie erstgradig unrein geworden sind., SO SIND SIE ZWEITGRADIG3Sie gelten als Speise, die eine unreine Flüssigkeit berührt hat.; WERDEN SIE WIEDER FLÜSSIG, SO SIND SIE, WENN SIE GENAU EIGRÖSSE HABEN, REIN4Flüssig werden sie an sich rein; beim Flüssigwerden würde allerdings schon der erste Tropfen durch die Berührung unrein werden, jed. fehlt in diesem Falle der Tropfen vom verunreinigungsfähigen Quantum., UND WENN MEHR ALS EIGRÖSSE, UNREIN, DENN SOBALD DER ERSTE TROPFEN AUSTRITT, WIRD ER DURCH DAS EIGROSSE QUANTUM UNREIN.", + "II R. MEÍR SAGT, ÖL BLEIBE IMMER5Es gerinnt nie ganz fest. ERSTGRADIG [UNREIN]; DIE WEISEN SAGEN, AUCH HONIG; R. ŠIMO͑N SEZORI SAGT, AUCH WEIN. WENN EIN [UNREINER] OLIVENKLUMPEN IN EINEN OFEN GEFALLEN UND DIESER GEHEIZT WORDEN IST6Dadurch sondert der Klumpen Flüssigkeit aus., SO IST, WENN ER GENAU ELGRÖSSE HAT, [DER OFEN] REIN, UND WENN MEHR ALS EIGRÖSSE, UNREIN, DENN SOBALD DER ERSTE TROPFEN AUSTRITT, WIRD ER DURCH DAS EIGROSSE QUANTUM UNREIN. SIND [DIE OLIVEN] LOSE, SO IST ER REIN, AUCH WENN ES HUNDERT SIND7Die einzelnen Oliven haben nicht das verunreinigungsfähige Quantum. Die Formel הן ואפילו מאה wird in der Mišna häufig gebraucht, u. auch an dieser Stelle wird diese Lesart der Erstausgabe (so auch Surenhusius) von den älteren Kommentaren bestätigt..", + "HAT EIN LEICHENUNREINER OLIVEN ODER TRAUBEN GENAU IN EIGRÖSSE AUSGEPRESST8Mit einem nicht verunreinigungsfähigen Geräte; cf. Kel. II,iff., SO IST ES REIN, NUR DARF ER KEINE FEUCHTE STELLE BERÜHRT HABEN; WENN MEHR ALS ELGRÖSSE, SO IST ES UNREIN, DENN SOBALD DER ERSTE TROPFEN AUSTRITT, WIRD ES DURCH DAS EIGROSSE QUANTUM UNREIN. IST ES EIN FLUSSBEHAFTETER ODER EINE FLUSSBEHAFTETE, SO IST ES AUCH BEI EINER EINZIGEN BEERE UNREIN, DENN SOBALD DER ERSTE TROPFEN AUSTRITT, IST ER DURCH DAS TRAGEN9Dh. Bewegen, Schütteln (vgl. S. 484 Anm. 91), wodurch diese ohne Berührung verunreinigen, wobei das genannte Quantum nicht erforderlich ist. UNREIN. HAT EIN FLUSSBEHAFTETER EINE ZIEGE GEMOLKEN, SO IST DIE MILCH UNREIN, DENN SOBALD DER ERSTE TROPFEN AUSTRITT, IST ER DURCH DAS TRAGEN UNREIN.", + "WENN MAN [UNREINE] SPEISEN IN EIGRÖSSE IN DIE SONNE GELEGT HAT UND SIE WENIGER GEWORDEN10Durch das Zusammenschrumpfen.SIND, EBENSO EIN OLIVENGROSSES VON EINEM TOTEN, EIN OLIVENGROSSES VON EINEM AASE, EIN LINSENGROSSES VON EINEM KRIECHTIERE, EIN OLIVENGROSSES VON VERWERFLICHEM, EIN OLIVENGROSSES VON ÜBRIGGEBLIEBENEM ODER EIN OLIVENGROSSES VON TALG, SO SIND SIE REIN, BEZIEHUNGSWEISE IST MAN IHRETHALBEN NICHT SCHULDIG WEGEN VERWERFLICHEM, ÜBRIGGEBLIEBENEM UND UNREINEM11Eventuell, falls es sich um solches handelt; möglicherweise ist das oft im Zusammenhang vorkommende וטמא ein Lapsus calarni für והלב wie tatsächlich in der Parallelstelle Men. Fol. 54b.; WENN MAN SIE DARAUF IN DEN REGEN LEGT UND SIE AUFQUELLEN, SO SIND SIE UNREIN, BEZIEHUNGSWEISE IST MAN IHRETHALBEN SCHULDIG WEGEN VERWERFLICHEM, ÜBRIGGEBLIEBENEM UND UNREINEM.", + "BEI ALLEN UNREINHEITEN RICHTE MAN SICH12Wenn über den Zustand zur Zeit der Berührung ein Zweifel besteht.NACH DER ZEIT DER AUFFINDUNG; SIND SIE DANN UNREIN, SO GELTEN SIE ALS UNREIN, UND SIND SIE DANN REIN, SO GELTEN SIE ALS REIN; SIND SIE DANN ZUGEDECKT, SO GELTEN SIE ALS ZUGEDECKT, UND SIND SIE DANN AUFGEDECKT, SO GELTEN SIE ALS AUFGEDECKT13Wenn die Übertragung der Unreinheit davon abhängt, beispielsweise bei einem geschlossenen Gefässe in einem Totenzelte.. FLNDET MAN EINE NADEL VOLL ROST ODER ZERBROCHEN, SO IST SIE12Wenn über den Zustand zur Zeit der Berührung ein Zweifel besteht.REIN, DENN BEI ALLEN UNREINHEITEN RICHTE MAN SICH NACH DER ZEIT DER AUFFINDUNG.", + "WERDEN EIN TAUBER, EIN BLÖDER ODER EIN MINDERJÄHRIGER IN EINER DURCHGANGSGASSE ANGETROFFEN, IN DER EINE UNREINHEIT SICH BEFINDET, SO GELTEN SIE ALS IM ZUSTANDE DER REINHEIT BEFINDLICH, EIN VOLLSINNIGER ABER14Der befragt werden kann.ALS IM ZUSTANDE DER UNREINHEIT BEFINDLICH. WAS KEINEN VERSTAND ZUM BEFRAGT WERDEN HAT, GILT IN EINEM ZWEIFEL ALS REIN.", + "WENN EIN KIND MIT LILIEN IN DER HAND AN DER SEITE EINES BEGRÄBNISPLATZES ANGETROFFEN, WIRD, UND LILIEN NUR AN DER STELLE DER UNREINHEIT SIND, SO IST ES REIN, DENN ICH NEHME AN, JEMAND ANDERS HABE SIE GESAMMELT UND IHM GEGEBEN. EBENSO IST BEI EINEM ESEL ZWISCHEN GRÄBERN SEIN SCHIRRZEUG REIN.", + "WIRD EIN KIND MIT TEIG IN DER HAND NEBEN DEM TEIG ANGETROFFEN, SO IST ER NACH R. MEÍR REIN UND NACH DEN WEISEN UNREIN, WEIL EIN KIND ZU BETASTEN15Allerhand Schmutz u. Unreines; auch hierbei besteht ein Zweifel, jed. spricht die Wahrscheinlichkeit für die Unreinheit.PFLEGT. WENN IM TEIG PICKLÖCHER VON HÜHNERN SIND UND UNREINE FLÜSSIGKEITEN SICH IM HAUSE BEFINDEN, SO SIND, WENN ZWISCHEN DEN FLÜSSIGKEITEN UND DEN BROTEN SO WEIT IST, UM DEN SCHNABEL AM ERDBODEN ABZUWETZEN, [DUE BROTE] REIN; BEI EINER KUH UND EINEM HUNDE SO WEIT, DASS SIE SICH [DIE FLÜSSIGKEIT] MIT DER ZUNGE ABLECKEN KÖNNEN, UND BEI JEDEM ANDEREN VIEH, DASS SIE VON SELBST ABTROCKNEN KANN. R. ELIE͑ZER B. JA͑QOB ERKLÄRT SIE BEI EINEM HUNDE ALS REIN, WEIL ER KLUG IST; ER PFLEGT NICHT SPEISEN LIEGEN ZU LASSEN UND ZUM WASSER ZU GEHEN16Letzteres findet er häufiger; es ist nicht anzunehmen, daß er vorher gesoffen u. die Brote verunreinigt hat.." + ], + [ + "WIRFT JEMAND UNREINES VON EINER STELLE NACH EINER ANDEREN STELLE, EIN [REINES] BROT ZWISCHEN [UNREINE] SCHLÜSSEL, EINEN [UNREINEN] SCHLÜSSEL ZWISCHEN [REINE] BROTE, SO IST ES REIN1Eine Berührung wird nicht angenommen.. R. JEHUDA SAGT, WENN EIN [REINES] BROT ZWISCHEN [UNREINE] SCHLÜSSEL, SEI ES UNREIN2Da die event. Berührung vom Werfenden ausgeht, der befragt werden kann, ob. III,6., UND WENN EINEN [UNREINEN] SCHLÜSSEL ZWISCHEN [REINE] BROTE, SEIEN SIE REIN3Weil das Unreine keinen festen Platz hatte..", + "WENN EIN WIESEL MIT EINEM [TOTEN] KRIECHTIERE IM MAULE ÜBER BROTE VON HEBE LÄUFT UND EIN ZWEIFEL BESTEHT, OB DIESES SIE BERÜHRT ODER NICHT BERÜHRT HAT, SO IST DAS ZWEIFELHAFTE REIN.", + "WENN EIN WIESEL MIT EINEM KRIECHTIERE IM MAULE ODER EIN HUND MIT AAS IM MAULE ZWISCHEN REINEN HINDURCH, ODER REINE ZWISCHEN DIESEN HINDURCH GEHEN, SO IST DAS ZWEIFELHAFTE REIN, WEIL DIE UNREINHEIT NICHT AUF EINEM ORTE GERUHT HAT. WENN SIE DARAN AUF DEM ERDBODEN GENAGT4Die Unreinheit hat also auf der Erde gelegen. HABEN, UND JEMAND SAGT, ER SEI AN JENE STELLE GEKOMMEN, WISSE ABER NICHT, OB ER ES BERÜHRT HAT ODER NICHT, SO IST DAS ZWEIFELHAFTE UNREIN, WEIL DIE UNREINHEIT EINEN ORT HATTE.", + "WENN EIN RABE EINE OLIVE VON EINEM TOTEN IM SCHNABEL HAT UND EIN ZWEIFEL BESTEHT, OB ER IN EINEM PRIVATGEBIETE EINEN MENSCHEN ODER GERÄTE BEZELTET HAT, SO IST ES BEI EINEM EINEN MENSCHEN BETREFFENDEN ZWEIFEL UNREIN5Er kann befragt werden. UND BEI EINEM GERÄTE BETREFFENDEN ZWEIFEL REIN. WENN JEMAND MIT ZEHN EIMERN GESCHÖPFT HAT UND IN EINEM VON IHNEN EIN KRIECHTIER GEFUNDEN WIRD, SO IST DIESER UNREIN UND ALLE ANDEREN SIND REIN. WENN MAN AUS EINEM GEFÄSSE IN EIN ANDERES UMGEGOSSEN HAT UND IM UNTERSTEN EIN KRIECHTIER GEFUNDEN AVIRD, SO IST DAS OBERE REIN.", + "BEI FOLGENDEN SECHS ZWEIFELN VERBRENNE MAN6Obgleich sonst bei einem Zweifel der Unreinheit die Hebe nicht zu verbrennen ist; Nid. Fol. 31b. DIE HEBE: BEI EINEM ZWEIFEL INBETREFF EINES GRÄBERPFLUGES, BEI EINEM ZWEIFEL INBETREFF ERDE, DIE AUS DEM LANDE DER VÖLKER7Die verunreinigend ist; cf. Sab. Fol. 15a. GEBRACHT WORDEN IST, BEI EINEM ZWEIFEL INBETREFF KLEIDER EINES MENSCHEN AUS DEM GEMEINEN VOLKE, BEI EINEM ZWEIFEL INBETREFF GEFUNDENER GERÄTE, BEI EINEM ZWEIFEL INBETREFF GEFUNDENEN SPEICHELS UND BEI EINEM ZWEIFEL INBETREFF DES URINS VON EINEM MENSCHEN NEBEN DEM URIN VON EINEM TIERE8Obgleich hierbei ein doppelter Zweifel besteht: er ist vieil, von einem Tiere, u. wenn von einem Menschen, vieil, von einem reinen.; IST DIE BERÜHRUNG BESTIMMT ERFOLGT UND DESHALB DIE ZWEIFELHAFTE UNREINHEIT, SO VERBRENNE MAN DIE HEBE. R. JOSE SAGT, AUF PRIVATGEBIET, AUCH WENN DIE BERÜHRUNG ZWEIFELHAFT IST, UND DIE WEISEN SAGEN, AUF PRIVATGEBIET BLEIBE SIE IN DER SCHWEBE9Nicht essen u. nicht verbrennen. UND AUF ÖFFENTLICHEM GEBIETE SEI SIE REIN.", + "SIND ES ZWEIERLEI SPEICHEL, EINER [ZWEIFELHAFT] UNREIN UND EINER REIN, SO BLEIBT ES BEIM BERÜHREN, TRAGEN ODER SCHÜTTELN10Wenn es zweifelhaft ist, mit welchem dies erfolgt ist. AUF PRIVATGEBIET IN DER SCHWEBE, UND AUF ÖFFENTLICHEM GEBIETE BEIM BERÜHREN, WENN SIE FEUCHT SIND, UND BEIM TRAGEN, EINERLEI OB FEUCHT ODER TROCKEN. WENN ES ABER NUR EIN SPEICHEL IST UND JEMAND IHN AUF ÖFFENTLICHEM GEBIETE BERÜHRT, GETRAGEN ODER GESCHÜTTELT HAT, SO IST DIESERHALB DIE HEBE ZU VERBRENNEN, UND SELBSTVERSTÄNDLICH AUF PRIVATGEBIET.", + "BEI FOLGENDEN ZWEIFELN HABEN ES DIE WEISEN ALS REIN ERKLÄRT: BEI EINEM ZWEIFEL ÜBER GESCHÖPFTES WASSER11Wenn das Tauchbad das erforderliche Quantum Wasser nicht hat u. durch geschöpftes ergänzt wird, ist es untauglich; cf. Miq. II,3.FÜR EIN TAUCHBAD, BEI EINEM ZWEIFEL ÜBER EINE AUF DEM WASSER SCHWIMMENDE UNREINHEIT. BEI EINEM ZWEIFEL INBETREFF EINER FLÜSSIGKEIT GILT ES HINSICHTLICH IHRES UNREINWERDENS ALS UNREIN UND IHRES UNREINMACHENS ALS REIN. BEI EINEM ZWEIFEL INBETREFF DER HÄNDE12Die als unrein gelten.GILT ES HINSICHTLICH IHRES UNREINWERDENS, IHRES UNREINMACHENS UND IHRES REINWERDENS ALS REIN. [FERNER13Gilt es als rein.] BEI EINEM ZWEIFEL AUF ÖFFENTLICHEM GEBIETE14Bei einer Unreinheit nach der Tora., BEI EINEM ZWEIFEL INBETREFF EINER ANORDNUNG DER SCHRIFTGELEHRTEN, BEI EINEM ZWEIFEL ÜBER PROFANES, BEI EINEM ZWEIFEL ÜBER KRIECHTIERE, BEI EINEM ZWEIFEL ÜBER DEN AUSSATZ, BEI EINEM ZWEIFEL ÜBER DAS NAZIRAT15Wenn man ein Nazirat gelobt hat; cf. Num. 6,2ff., BEI EINEM ZWEIFEL ÜBER DAS ERSTGEBORENE UND BEI EINEM ZWEIFEI. ÜBER OPFER.", + "«BEI EINEM ZWEIFEL ÜBER EINE AUF DEM WASSER SCHWIMMENDE UNREINHEIT.» EINERLEI OB IN EINEM GEFÄSSE ODER AUF DEM ERDBODEN. R. ŠIMO͑N SAGT, WENN IN EINEM GEFÄSSE, SEI ES UNREIN, UND WENN AUF DEM ERDBODEN, SEI ES REIN. R. JEHUDA SAGT, IST DER ZWEIFEL BEIM HINEINSTEIGEN [ENTSTANDEN], SEI ES UNREIN, UND IST DER ZWEIFEL BEIM HERAUFKOMMEN [ENTSTANDEN], SEI ES REIN16Im letzteren Falle wird dio auf dem Wasser schwimmende Unreinheit durch das Sinken des Wassers vom Körper entfernt; entgegengesetzt im ersteren Falle.. R. JOSE SAGT, SELBST WENN DER RAUM NUR FÜR DEN MENSCHEN UND DIE UNREINHEIT REICHTE17Sodass eine Berührung anzunehmen ist., SEI ER REIN.", + "«BEI EINEM ZWEIFEL INBETREFF EINER FLÜSSIGKEIT GILT ES HINSICHTLICH IHRES UNREINWERDENS ALS UNREIN.» WENN BEISPIELSWEISE EIN UNREINER DEN FUSS ZWISCHEN REINE FLÜSSIGKEITEN AUSGESTRECKT HAT, UND EIN ZWEIFEL BESTEHT, OB ER SIE BERÜHRT HAT ODER NICHT BERÜHRT HAT, SO SIND SIE BEI DIESEM ZWEIFEL UNREIN. WENN JEMAND EINEN UNREINEN LAIB IN DER HAND HATTE UND IHN UNTER REINE FLÜSSIGKEITEN GEWORFEN HAT, UND EIN ZWEIFEL BESTEHT, OB ER SIE BERÜHRT HAT ODER NICHT BERÜHRT HAT, SO SIND SIE BEI DIESEM ZWEIFEL UNREIN. «UND IHRES UNREINMACHENS REIN.» WENN BEISPIELSWEISE JEMAND EINEN STOCK MIT UNREINEN FLÜSSIGKEITEN AN DER SPITZE IN DER HAND HATTE UND IHN UNTER REINE LAIBE GEWORFEN HAT, UND EIN ZWEIFEL BESTEHT, OB ER SIE BERÜHRT HAT ODER NICHT BERÜHRT HAT, SO SIND SIE BEI DIESEM ZWEIFEL REIN.", + "R. JOSE SAGT, BEI EINEM ZWEIFEL INBETREFF EINER FLÜSSIGKEIT SEI ES BEI SPEISEN UNREIN UND BEI GERÄTEN REIN. ZUM BEISPIEL. WENN ES ZWEI FÄSSER SIND, EINES UNREIN UND EINES REIN, UND MAN [MIT WASSER] AUS EINEM VON IHNEN TEIG BEREITET HAT, UND EIN ZWEIFEL BESTEHT, OB MAN ES AUS DEM UNREINEN ENTNOMMEN HAT ODER ES DEM REINEN ENTNOMMEN HAT, SO IST DIES EIN FLÜSSIGKEITEN BETREFFENDER ZWEIFEL, WOBEI ES FÜR SPEISEN ALS UNREIN UND FÜR GERÄTE ALS REIN GILT18Der Teig ist unrein u. das Gefäß, worin man ihn geknetet hat, ist rein..", + "«BEI EINEM ZWEIFEL INBETREFF DER HÄNDE GILT ES HINSICHTLICH IHRES UNREINWERDENS, IHRES UNREINMACHENS UND IHRES REINWERDENS ALS REIN.» BEI EINEM ZWEIFEL AUF ÖFFENTLICHEM GEBIETE. «BEI EINEM ZWEIFEL INBETREFF EINER ANORDNUNG DER SCHRIFTGELEHRTEN. » [BESTEHT EIN ZWEIFEL, OB] ER UNREINE SPEISEN GEGESSEN HAT, UNREINE GETRÄNKE GETRUNKEN HAT, MIT DEM KOPFE UND DEM GRÖSSEREN TEILE DES KÖRPERS IN GESCHÖPFTES WASSER GEKOMMEN19Cf. Miq. III,4.IST, ODER DREI LOG GESCHÖPFTES WASSER IHM ÜBER DEN KOPF UND DEN GRÖSSEREN TEIL DES KÖRPERS GEKOMMEN SIND, SO IST ER BEI DIESEM ZWEIFEL REIN. HANDELT, ES SICH ABER UM EINE HAUPTUNREINHEIT, AUCH NACH EINER ANORDNUNG DER SCHRIFTGELEHRTEN20Beispielsweise die Flußunreinheit der Nichtjuden; cf. Nid. Fol. 34a., SO IST ER BEI DIESEM ZWEIFEL UNREIN.", + "«BEI EINEM ZWEIFEL ÜBER PROFANES.» DAS IST DIE REINHEIT DURCH FERNHALTUNG21Von der Berührung mit anderen Personen, die auf die lleinheitsgesetze weniger achten.. «BEI EINEM ZWEIFEL ÜBER KRIECHTIERE.» MAN RICHTE SICH NACH DER ZEIT DER AUFFINDUNG22Cf. supra Mišna V.. «BEI EINEM ZWEIFEL ÜBER DEN AUSSATZ.» ANFÄNGLICH, SOLANGE DIE UNREINHEIT NOCH NICHT FESTGESTELLT WORDEN IST; NACHDEM ABER DIE UNREINHEIT FESTGESTELLT WORDEN IST, IST ER BEI EINEM ZWEIFEL UNREIN. «BEI EINEM ZWEIFEL ÜBER DAS NAZIRAT.» ES23Was einem Naziräer verboten ist; cf. Nurn. Kap. 6.IST IHM ERLAUBT. «BEI EINEM ZWEIFEL ÜBER DAS ERSTGEBORENE.» EINERLEI OB ERSTGEBORENE VON MENSCHEN ODER ERSTGEBORENE VOM VIEH, OB VOM UNREINEN ODER VOM REINEN, DENN WER VON SEINEM NÄCHSTEN FORDERT, HAT DEN BEWEIS ZU ERBRINGEN24Der Priester hat die Erstgeburt nachzuweisen..", + "«BEI EINEM ZWEIFEL ÜBER OPFER.» HAT EINE FRAU FÜNF ZWEIFELHAFTE GEBURTSFÄLLE25Cf. Nid. Fol. 7b.ODER FÜNF ZWEIFELHAFTE FLUSSFÄLLE26Vgl. S. 151 Anm. 303., SO BRINGE SIE EIN OPFER UND SIE DARF VON SCHLACHTOPFERN ESSEN, UND WEGEN DER ÜBRIGEN BESTEHT FÜR SIE KEINE VERPFLICHTUNG." + ], + [ + "WENN EIN KRIECHTIER UND EIN FROSCH1Und man eines berührt hat; ersteres ist unrein u. letzteres rein. SICH AUF ÖFFENTLICHEM GEBIETE BEFINDEN, EIN OLIVENGROSSES VON EINEM TOTEN UND EIN OLIVENGROSSES VON EINEM AASE2Ersteres verunreinigt durch Bezeltung. letzteres nicht., EIN KNOCHEN VON EINEM TOTEN UND EIN KNOCHEN VON EINEM AASE3Ersterer ist verunreinigend durch Berühren, letzterer ist überhaupt nicht verunreinigend., EINE ERDSCHOLLE VON REINEM BODEN UND EINE ERDSCHOLLE VON EINEM GRÄBERPFLUGE, EINE ERDSCHOLLE VON REINEM BODEN UND EINE ERDSCHOLLE AUS DEM LANDE DER WELTLICHEN VÖLKER, WENN ES ZWEI STEGE SIND, EINER UNREIN UND EINER REIN, UND JEMAND EINEN VON IHNEN GEGANGEN IST UND NICHT WEISS, WELCHEN VON IHNEN ER GEGANGEN IST, ODER ER EINES VON IHNEN4Ein Olivengroßes von einem Toten u. eines von einem Aase. BEZELTER HAT UND NICHT WEISS, WELCHES VON IHNEN ER BEZELTET HAT, ODER ER EINES VON IHNEN5Von den beiden Knochen od. Erdschollen. GESCHÜTTELT HAT UND NICHT WEISS, WELCHES VON IHNEN ER GESCHÜTTELT HAT, SO IST ER NACH R. A͑QIBA UNREIN UND NACH DEN WEISEN REIN.", + "EINERLEI OB ER SAGT, ER HABE ES BERÜHRT, WISSE ABER NICHT, OB ES UNREIN WAR ODER REIN WAR, ODER [ER SAGT], ER HABE EINES VON BEIDEN6Eines ist rein u. eines unrein. BERÜHRT, WISSE ABER NICHT, WELCHES ER BERÜHRT HAT: NACH R. A͑QIBA IST ER UNREIN UND NACH DEN WESSEN REIN. R. JOSE ERKLÄRT ES IN ALL DIESEN FÄLLEN ALS UNREIN, UND NUR IM FALLE VON DEN STEGEN ALS REIN, WEIL MENSCHEN ZU GEHEN7Das Gehen ist nicht zu vermeiden, daher wird in diesem Falle hei rabbanitischen Bestimmungen keine Erschwerung auferlegt. PFLEGEN, NICHT ABER ZU BERÜHREN PFLEGEN.", + "WENN ES ZWEI STEGE SIND, EINER UNREIN UND EINER REIN, UND JEMAND EINEN VON IHNEN GEGANGEN IST, REINE SPEISEN ZUBEREITET HAT UND SIE GEGESSEN WORDEN SIND, DANN SICH BESPRENGEN8Am 3. u. am 7. Tage. LIESS, DIES WIEDERHOLT8Am 3. u. am 7. Tage. HAT, EIN TAUCHBAD GENOMMEN UND REINHEIT ERLANGT HAT, UND DARAUF DEN ANDEREN GEGANGEN IST UND REINE SPEISEN ZUBEREITET HAT, SO SIND SIE REIN; SIND DIE ERSTEN NOCH VORHANDEN, SO BEFINDEN SICH DIESE UND JENE IN DER SCHWEBE9Handelt es sich um Hebe, so darf sie weder gegessen noch verbrannt werden.. HAT ER DAZWISCHEN KEINE REINHEIT ERLANGT, SO BEFINDEN SICH DIE ERSTEN IN DER SCHWEBE UND DIE ANDEREN SIND ZU VERBRENNEN.", + "WENN EIN KRIECHTIER UND EIN FROSCH SICH AUF ÖFFENTLICHEM GEBIETE BEFINDEN UND JEMAND EINES VON IHNEN BERÜHRT HAT, REINE SPEISEN ZUBEREITET HAT UND SIE GEGESSEN WORDEN SIND, UND NACHDEM ER EIN TAUCHBAD GENOMMEN HAT, DAS ZWEITE BERÜHRT UND REINE SPEISEN ZUBEREITET HAT, SO SIND SIE REIN; SIND DIE ERSTEN NOCH VORHANDEN, SO BEFINDEN SICH DIESE UND JENE IN DER SCHWEBE. HAT ER DAZWISCHEN KEIN TAUCHBAD GENOMMEN, SO BEFINDEN SICH DIE ERSTEN IN DER SCHWEBE UND DIE ANDEREN SIND ZU VERBRENNEN.", + "WENN ES ZWEI STEGE SIND, EINER UNREIN UND EINER REIN, UND JEMAND EINEN VON IHNEN GEGANGEN IST UND REINE SPEISEN ZUBEREITET HAT, UND DARAUF EIN ANDERER GEKOMMEN, DEN ANDEREN GEGANGEN IST UND REINE SPEISEN ZUBEREITET HAT, SO SIND SIE, WIE R. JEHUDA SAGT, WENN DER EINE GESONDERT UND DER ANDERE GESONDERT BEFRAGT WIRD, REIN, UND WENN BEIDE GLEICHZEITIG BEFRAGT WERDEN, UNREIN. R. JOSE SAGT, SIE SEIEN OB SO ODER SO UNREIN.", + "WENN VON ZWEI LAIBEN, EINER UNREIN UND EINER REIN, JEMAND EINEN VON IHNEN GEGESSEN UND REINE SPEISEN ZUBEREITET HAT, UND DARAUF EIN ANDERER GEKOMMEN IST UND DEN ANDEREN GEGESSEN UND REINE SPEISEN ZUBEREITET HAT, SO SIND SIE, WIE R. JEHUDA SAGT, WENN EINER GESONDERT UND DER ANDERE GESONDERT BEFRAGT WIRD, REIN, UND WENN SIE GLEICHZEITIG BEFRAGT WERDEN, UNREIN. R. JOSE SAGT, SIE SEIEN OB SO ODER SO UNREIN.", + "WENN JEMAND AUF ÖFFENTLICHEM GEBIETE GESESSEN HAT UND EINER10Von dem angenommen werden kann, er war vieil. Flußbehafteter.GEKOMMEN IST UND IHM AUF DIE KLEIDER GETRETEN HAT, ODER AUSGESPUCKT HAT UND ER DEN SPEICHEL BERÜHRT HAT, SO IST WEGEN DES SPEICHELS DIE HEBE ZU VERBRENNEN, UND HINSICHTLICH DER KLEIDER RICHTE MAN SICH NACH DER MEHRHEIT11Der Vorübergehenden, ob Flußbehaftete od. Reine.. WENN JEMAND AUF ÖFFENTLICHEM GEBIETE GESCHLAFEN HAT UND AUFGESTANDEN IST, SO SIND SEINE SACHEN DURCH AUFTRETEN UNREIN –SO R. MEÍR; NACH DEN WEISEN ABER REIN. WENN JEMAND NACHTS EINEN BERÜHRT HAT UND NICHT WEISS, OB DIESER GELEBT HAT ODER TOT WAR, UND AM MORGEN AUFSTEHT UND IHN TOT FINDET, SO IST ER NACH R. MEÍR REIN UND NACH DEN WEISEN UNREIN, DENN BEI ALLEN UNREINHEITEN RICHTE MAN SICH NACH DER ZEIT DER AUFFINDUNG12Cf. supra III,5..", + "IST EINE BLÖDE, EINE NICHTJÜDIN ODER EINE SAMARITANERIN13Die auf ihre Menstruation nicht achten.IN DER STADT, SO SIND ALLE SPEICHEL IN DER STADT UNREIN. WENN EINEM EINE FRAU AUF DIE KLEIDER GETRETEN ODER MIT IHM AUF EINEM SCHIFFE GESESSEN HAT, SO SIND, WENN SIE IHN KENNT, DASS ER HEBE ISST, SEINE KLEIDER REIN, WENN ABER NICHT, SO MUSS ER SIE BEFRAGEN14Ob sie nicht seine Kleider berührt hat..", + "WENN EIN ZEUGE SAGT, ER SEI UNREIN GEWORDEN, UND ER SELBER SAGT, ER SEI NICHT UNREIN GEWORDEN, SO IST ER REIN. WENN ZWEI SAGEN, ER SEI UNREIN GEWORDEN, UND ER SELBER SAGT, ER SEI NICHT UNREIN GEWORDEN, SO IST ER NACH R. MEÍR UNREIN, UND DIE WEISEN SAGEN, ER SEI FÜR SICH SELBER GLAUBHAFT. WENN EIN ZEUGE SAGT, ER SEI UNREIN GEWORDEN, UND ZWEI SAGEN, ER SEI NICHT UNREIN GEWORDEN, EINERLEI OB AUF PRIVATGEBIET ODER AUF ÖFFENTLICHEM GEBIETE, SO IST ER REIN. WENN ZWEI SAGEN, ER SEI UNREIN GEWORDEN, UND EINER SAGT, ER SEI NICHT UNREIN GEWORDEN, EINERLEI OB AUF PRIVATGEBIET ODER AUF ÖFFENTLICHEM GEBIETE, SO IST ER UNREIN. WENN EIN ZEUGE SAGT, ER SEI UNREIN GEWORDEN, UND EIN ZEUGE SAGT, ER SEI NICHT UNREIN GEWORDEN, EIN WEIB SAGT, ER SEI UNREIN GEWORDEN, UND EIN WEIB SAGT, ER SEI NICHT UNREIN GEWORDEN, SO IST ER, WENN AUF PRIVATGEBIET, UNREIN, UND WENN AUF ÖFFENTLICHEM GEBIETE, REIN." + ], + [ + "WENN EIN ORT PRIVATGEBIET WAR, ÖFFENTLICHES GEBIET WURDE, UND DARAUF WIEDER PRIVATGEBIET GEWORDEN IST, SO IST ES BEI EINEM ZWEIFEL, WÄHREND ES PRIVATGEBIET WAR, UNREIN, UND WÄHREND ES ÖFFENTLICHES GEBIET WAU, REIN. WENN JEMAND IN EINEM PRIVATGEBIETE IN LEBENSGEFAHR WAR, UND MAN IHN NACH EINEM ÖFFENTLICHEN GEBIETE UND DARAUF ZURÜCK NACH EINEM PRIVATGEBIETE GEBRACHT HAT1Wo man ihn tot auffindet., SO IST ES IM ZWEIFEL2Wo er gestorben ist., WENN ES3Die Berührung mit dem tot Aufgefundenen od. der Aufenthalt in einem Raume. AUF PUIVATGEBIET, WAR, UNREIN, UND WENN ES AUF ÖFFENTLICHEM GEBIETE WAR, REIN. R. ŠIMO͑N SAGT, DAS ÖFFENTLICHE GEBIET UNTERBRECHE4Wenn hinsichti. des öffentlichen Gebietes ein Zweifel besteht, so kann hinsichtl. des erstmaligen Aufenthaltes im Privatgebiete kein Zweifel bestehen; aus dieser Zeit ist alles rein..", + "IN VIER FÄLLEN DES ZWEIFELS ERKLÄRT ES R. JEHOŠUA͑ ALS UNREIN UND DIE WEISEN ERKLÄREN ES ALS REIN, UND ZWAR: WENN DER UNREINE GESTANDEN HAT UND DER REINE VORÜBERGEGANGEN IST, WENN DER REINE GESTANDEN HAT UND DER UNREINE VORÜBERGEGANGEN IST, WENN DAS UNREINE AUF PRIVATGEBIET UND DAS REINE AUF ÖFFENTLICHEM GEBIETE SICH BEFUNDEN HAT, WENN DAS REINE AUF PRIVATGEBIET UND DAS UNREINE AUF ÖFFENTLICHEM GEBIETE SICH BEFUNDEN HAT, UND ES ZWEIFELHAFT IST OB ER BERÜHRT HAT ODER NICHT BERÜHRT HAT, OB ER BEZELTET HAT ODER NICHT BEZELTET HAT, OB ER GESCHÜTTELT HAT ODER NICHT GESCHÜTTELT HAT, SO IST ES NACH R. JOHOŠUA͑ UNREIN UND NACH DEN WEISEN REIN.", + "WENN EIN BAUM AUF ÖFFENTLICHEM GEBIETE STEHT UND DIE UNREINHEIT SICH AUF DIESEM BEFINDET, UND JEMAND AUF DIESEN GESTIEGEN IST, UND EIN ZWEIFEL BESTEHT, OB ER SIE BERÜHRT HAT ODER NICHT BERÜHRT HAT, SO IST ER BEI DIESEM ZWEIFEL UNREIN. WENN JEMAND DIE HAND IN EIN LOCH GESTECKT HAT, IN DEM DIE UNREINHEIT SICH BEFINDET, UND EIN ZWEIFEL BESTEHT, OB ER SIE BERÜHRT HAT ODER NICHT BERÜHRT HAT, SO IST ER BEI DIESEM ZWEIFEL UNREIN. WENN EIN LADEN UNREIN UND NACH ÖFFENTLICHEM GEBIETE GEÖFFNET IST, UND EIN ZWEIFEL BESTEHT, OB ER IN DIESEN HINEINGEGANGEN WAR ODER NICHT HINEINGEGANGEN WAR, SO IST ER BEI DIESEM ZWEIFEL REIN; BESTEHT EIN ZWEIFEL, OB ER DA ETWAS BERÜHRT HAT ODER NICHT BERÜHRT HAT, SO IST ER BEI DIESEM ZWEIFEL REIN. WENN ES ZWEI LÄDEN SIND, EINER UNREIN UND EINER REIN, UND ER IN EINEN VON IHNEN HINEINGEGANGEN WAR, UND EIN ZWEIFEL BESTEHT, OB ER IN DEN UNREINEN (HINEINGEGANGEN WAR) ODER IN DEN REINEN HINEINGEGANGEN WAR, SO IST ER BEI DIESEM ZWEIFEL UNREIN5Da er bestimmt in einem der Läden war u. dieser Privatgebiet ist..", + "SOVIEL DU AUCH ZWEIFEL UND DOPPELZWEIFEL HÄUFEN KANNST, IST ES IMMER AUF PRIVATGEBIET UNREIN UND AUF ÖFFENTLICHEM GEBIETE REIN. ZUM BEISPIEL. WENN JEMAND IN DIE DURCHGANGSGASSE6Die in mehrere Höfe führt, u. jeder Hof in mehrere Häuser. HINEINGEGANGEN WAR UND DIE UNREINHEIT SICH IN EINEM HOFE BEFINDET, UND EIN ZWEIFEL BESTEHT, OB ER HINEINGEGANGEN WAR7ln den Hof. ODER NICHT HINEINGEGANGEN WAR, ODER [SOGAR] DIE UNREINHEIT SICH IN EINEM HAUSE BEFINDET, UND EIN ZWEIFEL BESTEHT, OB ER HINEINGEGANGEN WAR8In das Haus, selbst wenn er im Hofe war. ODER NICHT HINEINGEGANGEN WAR, UND AUCH WENN ER DA HINEINGEGANGEN WAR, NOCH EIN ZWEIFEL BESTEHT, OB [DIE UNREINHEIT] DORT WAR ODER DORT NICHT WAR, UND AUCH WENN SIE DORT WAR, NOCH EIN ZWEIFEL BESTEHT, OB SIE DAS ERFORDERLICHE QUANTUM HATTE ODER NICHT DAS ERFORDERLICHE QUANTUM HATTE, UND AUCH WENN SIE ES HATTE, NOCH EIN ZWEIFEL BESTEHT, OB ES ÜBERHAUPT EINE UNREINE SACHE WAR ODER EINE REINE, UND AUCH WENN ES EINE UNREINE AVAR, NOCH EIN ZWEIFEL BESTEHT, OB ER SIE BERÜHRT HAT ODER NICHT BERÜHRT HAT, SO IST ER IN DIESEM ZWEIFEL UNREIN. R. ELEA͑ZAR SAGT, BEI EINEM ZWEIFEL DES HINEINGEHENS SEI ER REIN, UND BEI EINEM ZWEIFEL DER BERÜHRUNG MIT DER UNREINHEIT SEI ER UNREIN.", + "WENN JEMAND IN DER REGENZEIT DURCH EINE EBENE9Mit mehreren Feldern. GEGANGEN IST UND AUF EINEM DER FELDER EINE UNREINHEIT SICH BEFINDET, UND ER SAGT, ER SEI DORT GEGANGEN, WISSE ABER NICHT, OB ER JENES FELD BETRETEN HABE ODER NICHT BETRETEN HABE, SO IST ER NACH R. ELIE͑ZER REIN UND NACH DEN WEISEN UNREIN.", + "BEI EINEM ZWEIFEL AUF PRIVATGEBIET GILT ES ALS UNREIN, SOLANGE ER NICHT SAGT, ER HABE NICHT BERÜHRT; BEI EINEM ZWEIFEL AUF ÖFFENTLICHEM GEBIETE GILT ES ALS REIN, SOLANGE ER NICHT SAGT, ER HABE BERÜHRT. WELCHES HEISST ÖFFENTLICHES GEBIET? [BEISPIELSWEISE] DIE STEGE VON BETH GILGOL10Sogar diese, die wegen ihrer Steilheit nur selten benutzt werden; cf. Er. Fol. 22b.UND IHRESGLEICHEN; DIESE GELTEN ALS PRIVATGEBIET HINSICHTLICH DES ŠABBATHS11Dh. kein öffentliches Gebiet; beim Š. unterscheidet der T. zwischen 4 Gebieten, u. das Tragen aus dem einen nach dem anderen ist verboten; cf. Sab. Fol. 6a.UND ALS ÖFFENTLICHES GEBIET HINSICHTLICH DER UNREINHEIT. R. ELEA͑ZAR SAGTE: DIE STEGE VON BETH GILGOL WERDEN NUR DESHALB GENANNT, WEIL SIE ALS PRIVATGEBIET HINSICHTLICH DES EINEN UND HINSICHTLICH DES ANDEREN GELTEN. STEGE, DIE IN GRUBEN, GRÄBEN, HÖHLEN UND KELTERN MÜNDEN, GELTEN ALS PRIVATGEBIET HINSICHTLICH DES ŠABBATHS UND ALS ÖFFENTLICHES GEBIET HINSICHTLICH DER UNREINHEIT12In dieser Hinsicht gilt es als öffentliches Gebiet, wenn Fremde Zutritt haben, auch wenn da kein Verkehr herrscht..", + "DIE EBENE9Mit mehreren Feldern. GILT IM SOMMER ALS PRIVATGEBIET HINSICHTLICH DES ŠABBATHS UND ALS ÖFFENTLICHES GEBIET HINSICHTLICH DER UNREINHEIT, UND IN DER REGENZEIT ALS PRIVATGEBIET HINSICHTLICH DES EINEN UND DES ANDEREN.", + "DIE BASILIKA13Ein hallenartiges Gebäude mit Türen an allen Seiten für öffentliche Angelegenheiten; vgl. Anm. 12.GILT ALS PRIVATGEBIET HINSICHTLICH DES ŠABBATHS UND ALS ÖFFENTLICHES GEBIET HINSICHTLICH DER UNREINHEIT. R. JEHUDA SAGT, SIEHT MAN AN DER EINEN TÜR STEHEND DIE EINTRETENDEN UND HINAUSGEHENDEN AN DER ANDEREN TÜR, GELTE SIE ALS PRIVATGEBIET HINSICHTLICH DES EINEN UND HINSICHTLICH DES ANDEREN, WENN ABER NICHT, GELTE SIE ALS PRIVATGEBIET HINSICHTLICH DES ŠABBATHS UND ALS ÖFFENTLICHES GEBIET HINSICHTLICH DER UNREINHEIT.", + "DIE DURCHGANGSHALLE14Größer als die Basilika mit den gegenüberliegenden Durchgängen.GILT ALS PRIVATGEBIET HINSICHTLICH DES ŠABBATHS UND ALS ÖFFENTLICHES GEBIET HINSICHTLICH DER UNREINHEIT, UND EBENSO [DER RAUM] AN DEN SEITEN15An beiden Längswänden der Halle; die Teile außerhalb der Breite der Durchgänge.. R. MEIR SAGT, DER RAUM AN DEN SEITEN GELTE ALS PRIVATGEBIET HINSICHTLICH DES EINEN UND HINSICHTLICH DES ANDEREN.", + "DAS LADENPODIUM16Nach den Kommentaren, erhöhter Platz vor der Ladentür für den Ladenbesitzer.GILT ALS PRIVATGEBIET HINSICHTLICH DES ŠABBATHS UND ALS ÖFFENTLICHES GEBIET HINSICHTLICH DER UNREINHEIT. EIN HOF, DURCH DEN DIE MENGE AN DER EINEN SEITE HINEIN- UND AN DER ANDEREN SEITE HINAUSGEHT, GILT ALS PRIVATGEBIET HINSICHTLICH DES ŠABBATHS UND ALS ÖFFENTLICHES GEBIET HINSICHTLICH DER UNREINHEIT." + ], + [ + "WENN EIN TÖPFER SEINE TÖPFE HAT STEHEN LASSEN UND TRINKEN HINUNTERGEGANGEN IST, SO SIND DIE INNEREN REIN UND DIE ÄUSSEREN1Topfreihen, die von einem Vorübergehenden berührt worden sein können; cf. Kiet. Fol. 24b. UNREIN. R. JOSE SAGTE: DIES.GILT NUR IN DEM FALLE, WENN SIE LOSE STEHEN, SIND SIE ABER ZUSAMMENGEBUNDEN, SO SIND ALLE REIN. HAT JEMAND SEINEN SCHLÜSSEL EINEM MANNE AUS DEM GEMEINEN VOLKE2Der rabb. durch die Berührung verunreinigend ist. ÜBERGEBEN, SO IST DAS HAUS REIN, DENN ER HAT IHM NUR DIE AUFBEWAHRUNG DES SCHLÜSSELS ÜBERTRAGEN.", + "WENN JEMAND IN SEINEM HAUSE EINEN MANN AUS DEM GEMEINEN VOLKE WACH ZURÜCKGELASSEN HAT UND IHN WACH FINDET, ODER SCHLAFEND UND IHN SCHLAFEND FINDET, ODER WACH UND IHN SCHLAFEND FINDET, SO IST DAS HAUS REIN; WENN ABER SCHLAFEND UND IHN WACH FINDET, SO IST DAS HAUS UNREIN3In der Annahme, der Hausherr werde ihn nicht überraschen, weil er ihn schlafend zurückließ, kramt er im Hause umher. so R. MEÍR; DIE WEISEN SAGEN, UNREIN SEI ES NUR, SOWEIT ER DIE HAND AUSSTRECKEN UND BERÜHREN4Von der Stelle aus, wo er geschlafen hat; er verläßt seinen Platz nicht, weil er sich dadurch verdächtig macht. KANN.", + "HAT JEMAND HANDWERKER IN SEINEM HAUSE ZURÜCKGELASSEN, SO IST DAS HAUS UNREIN –SO R. MEÍR; DIE WEISEN SAGEN, UNREIN SEI ES NUR, SO WEIT SIE IHRE HAND AUSSTRECKEN UND BERÜHREN KÖNNEN.", + "HAT DIE FRAU EINES GENOSSEN5Eines Gelehrten, der die Reinheitsgesetze beobachtet; cf. Bek. Fol. 30b. DIE FRAU EINES MENSCHEN AUS DEM GEMEINEN VOLKE IN IHREM HAUSE MAHLEND ZURÜCKGELASSEN, SO IST, WENN DIE MÜHLE STILLGESTANDEN HAT, DAS HAUS UNREIN, UND WENN DIE MÜHLE NICHT STILLGESTANDEN HAT, NUR SOWEIT SIE DIE HAND AUSSTRECKEN UND BERÜHREN KANN. WAREN ES ZWEI, SO IST OB SO ODER SO DAS HAUS UNREIN, DENN ES KANN DIE EINE GEMAHLEN UND DIE ANDERE HERUMGETASTET HABENSO R. MEÍR; DIE WEISEN SAGEN, ES SEI UNREIN NUR SOWEIT SIE DIE HAND AUSSTRECKEN UND BERÜHREN KÖNNEN6Cf. Anm. 4 mut. mut..", + "HAT JEMAND EINEN MENSCHEN AUS DEM GEMEINEN VOLKE IN SEINEM HAUSE ZURÜCKGELASSEN, UM ES ZU BEWACHEN, SO SIND, WENN ER7Der Hausherr, nach anderen, der Bewachende. DIE EINGEHENDEN UND DIE AUSGEHENDEN SEHEN KONNTE, SPEISEN, GETRÄNKE UND OFFENE TONGEFÄSSE UNREIN, ABER LAGER, SITZE UND MIT EINEM FESTSCHLIESSENDEN DECKEL VERSEHENE TONGEFÄSSE REIN; KONNTE ER ABER DIE EINGEHENDEN ODER DIE AUSGEHENDEN NICHT SEHEN, SO IST, SELBST WENN DIESER GEFÜHRT WERDEN MUSS ODER GEFESSELT IST, ALLES UNREIN.", + "WAREN STEUEREINNEHMER8Leute aus dem gemeinen Volke. IN EIN HAUS HINEINGEGANGEN, SO IST DAS HAUS UNREIN. IST EIN NICHTJUDE MIT IHNEN, SO SIND SIE, GLAUBHAFT, WENN SIE SAGEN, SIE SEIEN EINGETRETEN, HABEN ABER NICHTS BERÜHRT. WAREN DIEBE IN EIN HAUS HINEINGEGANGEN, SO IST UNREIN NUR DIE STELLE, DIE DIE (FÜSSE DER) DIEBE BETRETEN HABEN. WAS MACHEN SIE UNREIN? SPEISEN, GETRÄNKE UND OFFENE TONGEFÄSSE, ABER LAGER, SITZE UND MIT EINEM FESTSCHLIESSENDEN DECKEL VERSEHENE TONGEFÄSSE SIND REIN. WAR EIN NICHTJUDE MIT IHNEN ODER EIN WEIB, SO IST ALLES UNREIN9Letztere kann Menstruierende gewesen sein, u. erstere gleicht einer solchen: cf. Nid. Fol. 34a..", + "HAT JEMAND SEINE KLEIDER IN EINER FENSTERNISCHE DER BADEDIENER ZURÜCKGELASSEN, SO SIND SIE NACH R. ELEA͑ZAR B. A͑ZARJA REIN, UND WIE DIE WEISEN SAGEN, NUR WENN [DER BADEDIENER] IHM DEN SCHLÜSSEL ODER EINE SLEGELMARKE ÜBERGEBEN, ODER ER EIN ZEICHEN DARAN GEMACHT HAT. HAT JEMAND SEINE SACHEN VON EINER KELTERUNG ZUR KELTERUNG DES NÄCHSTEN JAHRES ZURÜCKGELASSEN, SO SIND SEINE SACHEN REIN, UND WENN BEI EINEM JISRAÉLITEN, NUR WENN DIESER SAGT, ER HABE DARAUF GEACHTET, SIE ZU BEHÜTEN.", + "HAT [EIN PRIESTER], DER REIN WAR, SICH DES ESSENS [VON HEBE] ENTSAGT, SO IST ER NACH R. JEHUDA REIN, WEIL UNREINE SICH VON IHM FERN HALTEN, UND NACH DEN WEISEN UNREIN. WENN SEINE HÄNDE REIN WAREN UND ER SICH DES ESSENS [VON HEBE] ENTSAGT HAT, SO GELTEN SEINE HÄNDE ALS UNREIN, AUCH WENN ER SAGT, ER WISSE, DASS SEINE HÄNDE NICHT UNREIN GEWORDEN SEIEN, WEIL HÄNDE GESCHÄFTIG SIND.", + "WENN EINE FRAU HINEINGEGANGEN WAR, UM FÜR EINEN ARMEN BROT HERAUSZUBRINGEN, UND BEIM HERAUSKOMMEN IHN NEBEN BROTLAIBEN VON HEBE STEHEN FINDET, DESGLEICHEN AUCH, WENN EINE FRAU HINAUSGEGANGEN WAR, UND IHRE GEFÄHRTIN KOHLEN UNTER EINEM KOCHTOPFE VON HEBE SCHÜREN FINDET, SO SIND SIE NACH R. A͑QIBA UNREIN UND NACH DEN WEISEN REIN. R. ELEA͑ZAR B. PILA SPRACH: WESHALB SIND SIE NACH R. A͑QIBA UNREIN UND NACH DEN WEISEN REIN? WEIL WEIBER NASCHHAFT SIND, UND SIE VERDÄCHTIG IST, DEN TOPF IHRER GEFÄHRTIN AUFZUDECKEN, UM ZU WISSEN, WAS SIE KOCHT." + ], + [ + "WENN JEMAND MIT EINEM MENSCHEN AUS DEM GEMEINEN VOLKE IN EINEM HOFE WOHNT UND IM HOFE GERÄTE VERGESSEN HAT, SELBST FÄSSER MIT FESTSCHLIESSENDEM DECKEL ODER EINEN OFEN MIT FESTSCHLIESSENDEM DECKEL, SO SIND SIE UNREIN. R. JEHUDA ERKLÄRT EINEN OFEN ALS REIN, WENN ER MIT EINEM FESTSCHLIESSENDEN DECKEL VERSEHEN IST. R. JOSE SAGT, AUCH EIN OFEN SEI UNREIN, ES SEI DENN, ER HAT DAVOR EINE ZEHN HANDBREITEN HOHE SCHEIDEWAND GEMACHT.", + "WENN JEMAND EINEM MENSCHEN AUS DEM GEMEINEN VOLKE GERÄTE IN VERWAHRUNG GEGEBEN HAT, SO SIND SIE LEICHENUNREIN UND DURCH AUFTRETEN UNREIN; KENNT DIESER IHN, DASS ER HEBE ISST, SO SIND SIE REIN VON DER LEICHENUNREINHEIT, JEDOCH SIND SIE DURCH AUFTRETEN UNREIN. R. JOSE SAGT, HAT ER IHM EINEN KASTEN VOLL KLEIDER ÜBERGEBEN, SEIEN SIE, WENN ER DRÜCKEND VOLL WAR, DURCH AUFTRETEN UNREIN1Weil seine Frau darauf gesessen u. mit dem Deckel auf die Kleider gedrückt haben kann., UND WENN ER NICHT DRÜCKEND VOLL AVAR, GEHÄNGEUNREIN, AUCH WENN DER SCHLÜSSEL SICH IN DER HAND DES EIGENTÜMERS BEFINDET.", + "WENN JEMAND ETWAS AM TAGE VERLOREN UND AM TAGE GEFUNDEN HAT, SO IST ES REIN; WENN AM TAGE, UND NACHTS GEFUNDEN, NACHTS, UND AM TAGE GEFUNDEN, AN DIESEM TAGE, UND AM FOLGENDEN TAGE GEFUNDEN, SO IST ES UNREIN. DIE REGEL HIERBEI IST: IST DARÜBER EINE NACHT HINGEGANGEN ODER EIN TEIL DERSELBEN, SO IST ES UNREIN. HAT JEMAND KLEIDER [ZUM TROCKNEN] AUF ÖFFENTLICHEM GEBIETE AUSGEBREITET, SO SIND SIE REIN, UND WENN AUF PRIVATGEBIET, SO SIND SIE UNREIN; HAT ER SIE BEWACHT, SO SIND SIE REIN. WENN SIE HERUNTERGEFALLEN WAREN UND ER SIE HOLEN GING, SO SIND SIE2Wenn er sie aus den Augen ließ. UNREIN. WENN SEIN EIMER IN DEN BRUNNEN EINES MENSCHEN AUS DEM GEMEINEN VOLKE GEFALLEN WAR UND ER ETWAS HOLEN GING, IHN DAMIT HERAUFZUHOLEN, SO IST ER UNREIN,, WEIL ER EINE ZEITLANG IM GEBIETE DES MENSCHEN AUS DEM GEMEINEN VOLKE GEBLIEBEN WAR.", + "WENN JEMAND SEIN HAUS OFFEN VERLASSEN HAT UND ES OFFEN FINDET, GESCHLOSSEN, UND ES GESCHLOSSEN FINDET, OFFEN UND ES GESCHLOSSEN FINDET, SO IST ES REIN; WENN GESCHLOSSEN UND ES OFFEN FINDET, SO IST ES NACH R. MEÍR UNREIN UND NACH DEN WEISEN REIN, DENN DA WAREN DIEBE, DIE ES SICH ÜBERLEGT HABEN UND FORTGEGANGEN SIND.", + "WAR DIE FRAU EINES MENSCHEN AUS DEM GEMEINEN VOLKE IN DAS HAUS EINES GENOSSEN HINEINGEGANGEN, UM SEINEN SOHN, SEINE TOCHTER ODER SEIN VIEH HERAUSZUHOLEN, SO IST DAS HAUS REIN, WEIL SIE OHNE ERLAUBNIS HINEINGEGANGEN3Sie getraute sich daher nicht, etwas anzufassen. WAR.", + "SIE SAGTEN BEIM REINHEITSGESETZE EINE REGEL: WAS ALS SPEISE FÜR MENSCHEN BESTIMMT IST, IST SOLANGE UNREIN, BIS ES NICHT MEHR ALS SPEISE FÜR EINEN HUND TAUGLICH IST, UND WAS NICHT ALS SPEISE FÜR MENSCHEN BESTIMMT IST, IST SOLANGE REIN, BIS MAN ES FÜR MENSCHEN BESTIMMT HAT. ZUM BEISPIEL. WENN EINE JUNGE TAUBE IN EINE KELTER GEFALLEN IST UND MAN BEABSICHTIGT HAT, SIE FÜR EINEN NICHTJUDEN4Der sie ungeschlachtet essen darf. HERAUSZUHOLEN, SO IST SIE UNREIN, WENN FÜR EINEN HUND, SO IST SIE REIN, UND NACH R. JOḤANAN B. NURI UNREIN. HAT EIN TAUBER, EIN BLÖDER ODER EIN MINDERJÄHRIGER DIES BEABSICHTIGT, SO IST SIE REIN; HAT ER SIE HERAUSGEHOLT, SO IST SIE UNREIN, DENN BEI DIESEN IST DIE HANDLUNG WIRKSAM UND NICHT DIE ABSICHT.", + "IST DIE AUSSENSEITE VON GEFÄSSEN DURCH FLÜSSIGKEITEN5Die Geräte nur rabb. unrein machen. UNREIN GEWORDEN, SO MACHT SIE, WIE R. ELIE͑ZER SAGT, FLÜSSIGKEITEN UNREIN, SPEISEN ABER NICHT EINMAL UNTAUGLICH; R. JEHOŠUA͑ SAGT, SIE MACHE FLÜSSIGKEITEN UNREIN UND SPEISEN UNTAUGLICH. ŠIMO͑N, DER BRUDER A͑ZARJAS, SAGTE: NICHT SO UND NICHT SO, VIELMEHR MACHEN FLÜSSIGKEITEN, DIE DURCH DIE AUSSENSEITE VON GEFÄSSEN UNREIN GEWORDEN SIND, EINMAL UNREIN UND EINMAL UNTAUGLICH. DIESE6Die durch die Flüssigkeit unrein gewordene Speise. KANN ALSO SAGEN: WAS DICH UNREIN GEMACHT HAT, MACHT MICH NICHT UNREIN, DU ABER HAST MICH UNREIN GEMACHT.", + "WENN EIN TROG EINEN SCHRÄGEN BODEN HAT, UND DER TEIG OBEN UND BEFEUCHTENDE FLÜSSIGKEIT UNTEN SIND, SO WERDEN DREI STÜCKE [TEIG] IN [ZUSAMMEN] EIGRÖSSE7Die sich auf der höheren Seile des Bodens befinden u. einander berühren, von denen aber nur das letzte Stück vom Wasser berührt wird. NICHT VEREINIGT8Zum verunreinigungsfähigen Quantum; sind sie unrein, so übertragen sie nicht die Unreinheit auf das Wasser., ZWEI ABER WERDEN VEREINIGT; R. JOSE SAGT, AUCH ZWEI WERDEN NUR DANN VEREINIGT, WENN SIE DIE FLÜSSIGKEIT ZUSAMMENPRESSEN9Wenn beide Stücke so dicht nebeneinander sind, daß der Tropfen Flüssigkeit dazwischen gar keine Ausdehnung hat.. WENN ABER DIE FLÜSSIGKEIT STEHT10Dh. der Boden gleichmäßig flach ist., SO WERDEN AUCH SENFKORNGROSSE [STÜCKCHEN] VEREINIGT. R. DOSA SAGT, DIE ZERBRÖCKELTE SPEISE WERDE NICHT VEREINIGT.", + "EIN STOCK GANZ MIT EINER UNREINEN FLÜSSIGKEIT BEDECKT WIRD, SOBALD MAN IHN MIT DEM TAUCHBADE IN BERÜHRUNG11Dadurch wird das unreine Wasser rein; cf. Miq. VI,8.BRINGT, REIN –SO R. JEHOŠUA͑; DIE WEISEN SAGEN, ERST WENN MAN IHN GANZ UNTERGETAUCHT HAT. DER STRAHL12Der laufenden Flüssigkeit., DER ABLAUF13Der Wasserlauf aus einer höheren nach einer tieferen Stelle.UND DIE [LEICHTE] BEFEUCHTUNG GELTEN NICHT ALS VERBINDUNG, WEDER BEI DER VERUNREINIGUNG NOCH BEI DER REINIGUNG; [DAS WASSER] IN DER VERTIEFUNG GILT ALS VERBINDUNG BEI DER VERUNREINIGUNG UND BEI DER REINIGUNG." + ], + [ + "VON WANN AN SIND OLIVEN FÜR DIE UNREINHEIT EMPFÄNGLICH? SOBALD SIE IM OLIVENBOTTICHE SCHWITZEN, NICHT ABER, WENN SIE IM KORBE SCHWITZEN1Vgl. S. 287 Anm. 16.. DIES NACH DER SCHULE ŠAMMAJS. R. ŠIMO͑N SAGT, DIE DAUER BIS ZUR AUSSCHWITZUNG2Die brauchbar u. erwünscht ist u. daher für die Unreinheit befähigt; cf. Makh. I,1. BETRAGE DREI TAGE. DIE SCHULE HILLELS SAGT, SOBALD DREI ANEINANDER KLEBEN3Infolge der Feuchtigkeit.. R. GAMLIÉL SAGT, SOBALD DIE ARBEIT AN IHNEN BEENDET4Wenn man keine mehr hinzutun will; erst dann ist die Ausschwitzung des Ölschaumes erwünscht. IST, UND DIE WEISEN STIMMEN SEINEN WORTEN ZU.", + "WENN MAN DAS PFLÜCKEN BEENDET HAT, ABER NOCH ZUKAUFEN WIRD5Und in denselben Korb tun., DAS ZUKAUFEN BEENDET HAT, ABER NOCH ZUBORGEN WIRD5Und in denselben Korb tun., ODER IHM EIN TRAUERFALL, EIN HOCHZEITSMAHL ODER EIN UNFALL DAZWISCHEN GEKOMMEN IST6Sodaß es vorläufig die weitere Verarbeitung aufgeben muß u. ihm die Ausschwitzung nicht erwünscht ist., SO SIND SIE REIN, SELBST WENN FLUSSBEHAFTETE MÄNNER ODER WEIBER AUF IHNEN UMHERGEHEN. IST EINE UNREINE FLÜSSIGKEIT AUF SIE GEKOMMEN, SO IST NUR DIE BERÜHRTE STELLE UNREIN, UND DER AUS IHNEN AUSTRETENDE SCHLEIM IST REIN.", + "IST DIE ARBEIT AN IHNEN BEENDET, SO SIND SIE EMPFÄNGLICH7Für die Unreinheit.; KOMMT AUF SIE EINE [UNREINE] FLÜSSIGKEIT, SO SIND SIE UNREIN. DER AUS IHNEN AUSTRETENDE SCHLEIM IST NACH R. ELIE͑ZER REIN UND NACH DEN WEISEN UNREIN. R. ŠIMO͑N SAGTE: SIE STREITEN NICHT ÜBER DEN AUS IHNEN AUSTRETENDEN SCHLEIM, OB ER REIN IST, SIE STREITEN NUR ÜBER DEN AUS DER KUFE8Nach der Entfernung des Öls aus dieser bleibt ein Schleim zurück. KOMMENDEN; NACH R. ELIE͑ZER IST ER REIN UND NACH DEN WEISEN IST ER UNREIN.", + "WER MIT SEINEN OLIVEN FERTIG IST UND EINEN KORB ZURÜCKGELASSEN HAT9Ihn nicht zu den anderen geworfen hat, damit er nicht verunreinigungsfähig werde, um von diesem die Hebe in Reinheit abzusondern., GEBE IHN EINEM ARMEN10Ebenso jedem anderen Priester, nur handelt es sich bei einem Korbe um eine ärmliche Gabe.PRIESTERSO R. MEÍR. R. JEHUDA SAGT, ER ÜBERGEBE IHM DEN SCHLÜSSEL SOFORT11Nach dem Einbringen der Oliven, damit niemand herankomme u. sie unrein mache.; R. ŠIMO͑N SAGT, INNERHALB EINES STUNDENTAGES.", + "HAT MAN DIE OLIVEN IN DIE STAMPFE ZUM WEICHWERDEN GETAN, DAMIT SIE LEICHTER ZU ZERSTAMPFEN SEIEN, SO SIND SIE EMPFÄNGLICH, WENN ABER ZUM WEICH WERDEN, UM SIE ZU SALZEN, SO SIND SIE, WIE DIE SCHULE SAMMAJS SAGT, EMPFÄNGLICH, UND WIE DIE SCHULE HILLELS SAGT, NICHT EMPFÄNGLICH. WER OLIVEN MIT UNREINEN HÄNDEN SPALTET, MACHT SIE UNREIN.", + "LEGT JEMAND SEINE OLIVEN AUF DAS DACH, DAMIT SIE EINTROCKNEN, SELBST EINE ELLE HOCH12Sodaß die unteren der Luft u. der Sonne entzogen sind u. feucht bleiben., SO SIND SIE NICHT EMPFÄNGLICH; WENN ER SIE ABER INS HAUS LEGT, DAMIT SIE MÜRBE WERDEN, UND SIE SPÄTER AUF DAS DACH BRINGEN WILL, ODER WENN ER SIE AUF DAS DACH BRINGT, DAMIT SIE MÜRBE WERDEN, ODER UM SIE ZU ÖFFNEN, SO SIND SIE EMPFÄNGLICH. LEGT ER SIE INS HAUS, BIS ER SEIN DACH GESICHERT HAT, ODER BIS ER SIE NACH EINER ANDEREN STELLE BRINGEN KANN, SO SIND SIE NICHT EMPFÄNGLICH.", + "WILL ER DAVON13Vom Korbe mit den für die Unreinheit noch nicht empfänglichen Oliven.EINE PRESSMENGE ODER ZWEI PRESSMENGEN ENTNEHMEN14Um sie sofort zu verarbeiten., SO KANN ER SIE, WIE DIE SCHULE ŠAMMAJS SAGT, IN UNREINHEIT ENTNEHMEN, MUSS SIE ABER IN REINHEIT ZUDECKEN15Sie vor Unreinheit schützen, da sie nunmehr verunreinigungsfähig sind.; DIE SCHULE HILLELS SAGT, ER DÜRFE SIE AUCH IN UNREINHEIT ZUDECKEN. R. JOSE SAGT, MAN DÜRFE [SOGAR] MIT ÄXTEN AUS METALL HERAUSGRABEN13Vom Korbe mit den für die Unreinheit noch nicht empfänglichen Oliven.UND IN UNREINHEIT IN DEN ÖLPRESSRAUM BRINGEN16Auch alle im Korbe befindlichen Oliven, solange sie durch die Absicht, noch welche hinzuzufügen, nicht verunreinigungsfähig sind..", + "WIRD EIN KRIECHTIER IN DER ÖLMÜHLE GEFUNDEN, SO IST NUR DIE STELLE DER BERÜHRUNG UNREIN; IST ABER SOVIEL FLÜSSIGKEIT VORHANDEN, DASS SIE FLIESST17Und so das Kriechtier u. die Oliven durch die Berührung verbindet., SO IST ALLES UNREIN. WIRD ES AUF DEN BLÄTTERN18Die zum Bedecken der Oliven benutzt werden u. für die Unreinheit nicht empfänglich sind. GEFUNDEN, SO SIND DIE PRESSER ZU BEFRAGEN, OB SIE SAGEN, SIE HÄTTEN ES NICHT BERÜHRT. HAT ES DEN OLIVENHAUFEN BERÜHRT, WENN AUCH NUR WIE EINE GERSTE, SO IST ER UNREIN.", + "WENN ES AUF BROCKEN19Einzelne Teilchen, die vom zusammengepreßten Haufen abgefallen waren u. wieder hinaufgelegt worden sind, einzeln aber nicht eigroß sind.GEFUNDEN WIRD UND IN EIGRÖSSE BERÜHRT, SO IST [ALLES] UNREIN; WENN AUF BROCKEN ÜBER BROCKEN, SO IST, AUCH WENN ES IN EIGRÖSSE BERÜHRT, NUR DIE STELLE DER BERÜHRUNG UNREIN. WIRD ES ZWISCHEN DER WAND UND DEN OLIVEN GEFUNDEN, SO IST ES REIN; WIRD ES AUF DEM DACHE20Wenn man aus dem Bottich einen Teil aufs Dach zum Trocknen gebracht hat.GEFUNDEN, SO IST DER BOTTICH REIN, WIRD ES IM BOTTICH GEFUNDEN, SO IST DAS DACH UNREIN. WIRD EIN VERBRANNTES [KRIECHTIER]21In diesem Zustande nicht mehr verunreinigend; cf. Nid. Fol. 56a.AUF DEN OLIVEN GEFUNDEN, EBENSO EIN ZERFETZTER LAPPEN22, SO IST ES REIN, DENN BEI ALLEN UNREINHEITEN RICHTE MAN SICH NACH DER ZEIT DER AUFFINDUNG." + ], + [ + "WENN JEMAND DEN PRESSRAUM HINTER DEN PRESSERN ABGESCHLOSSEN HAT UND DURCH AUFTRETEN UNREINE GERÄTE1Von den Pressern zurückgelassen. SICH DA BEFINDEN, SO IST, WIE R. MEÍR SAGT, DER PRESSRAUM UNREIN; R. JEHUDA SAGT, DER PRESSRAUM SEI REIN. R. ŠIMO͑N SAGT, HALTEN DIESE SIE FÜR REIN, SEI DER PRESSRAUM UNREIN, UND HALTEN DIESE SIE FÜR UNREIN, SEI DER PRESSRAUM REIN2Sie haben sie sicherlich nicht mit anderen Dingen in Berührung gebracht.. R. JOSE SPRACH: MAN HAT SIE JA NUR DESHALB ALS UNREIN ERKLÄRT, WEIL DIE LEUTE AUS DEM GEMEINEN VOLKE IN [DER VERUNREINIGUNG DURCH] SCHÜTTELN NICHT KUNDIG SIND.", + "WENN DIE PRESSER3Die rein sind u. barfuß arbeiten, sodaß ihre Kleidung von der unreinen Flüssigkeit auf der Erde nicht berührt wird: der Körper wird durch eine Flüssigkeit nicht unrein. IM PRESSRAUME EIN- UND AUSGEHEN UND UNREINE FLÜSSIGKEITEN DARIN SIND, SO SIND SIE, WENN ZWISCHEN DEN FLÜSSIGKEITEN UND DEN OLIVEN4Die sie mit den Füßen treten. SOVIEL ZWISCHENRAUM IST, DASS IHRE FÜSSE AM BODEN WIEDER ABGETROCKNET WERDEN, REIN. WIRD VOR DEN PRESSERN ODER DEN WINZERN EINE UNREINHEIT GEFUNDEN, SO SIND SIE GLAUBHAFT, WENN SIE SAGEN, SIE HÄTTEN SIE NICHT BERÜHRT, UND EBENSO DIE KINDER UNTER IHNEN. SIE SIND, WENN SIE AUS DER TÜR DES PRESSRAUMES HINAUSGEHEN UND HINTER EINER STEINWAND AUSTRETEN, REIN. WIE WEIT DÜRFEN SIE SICH ENTFERNEN UND REIN BLEIBEN? DASS MAN SIE NOCH SEHEN KANN.", + "HAT MAN DIE PRESSER UND DIE WINZER IN DEN RAUM DER HÖHLE5In der das Tauchbad sich befindet. GEBRACHT, SO GENÜGT DIES – so R. MEÍR; R. JOSE SAGT, MAN MÜSSE NEBEN IHNEN STEHEN, BIS SIE UNTERGETAUCHT SIND, UND HALTEN SIE SICH FÜR UNREIN, BRAUCHE MAN NICHT NEBEN IHNEN ZU STEHEN, BIS SIE UNTERGETAUCHT SIND.", + "TUT MAN [DIE TRAUBEN] HINEIN AUS DEN KÖRBEN ODER AUS DEM TROCKENHAUFEN6Die man also nicht zum Keltern gesammelt hat u. die daher für die Unreinheit nicht empfänglich sind (cf. Sah. Fol. 17a), die man aber nachträglich dafür verwendet. AUF DER ERDE, SO TUE MAN DIES, WIE DIE SCHULE ŠAMMAJS SAGT, MIT REINEN HÄNDEN; HAT MAN SIE MIT UNREINEN HÄNDEN HINEINGETAN, SO HAT MAN SIE UNREIN GEMACHT; DIE SCHULE HLLLELS SAGT, MAN TUE SIE AUCH MIT UNREINEN HÄNDEN HINEIN, SONDERE ABER DIE HEBE AB MIT REINEN HÄNDEN. WENN AUS DEM KÜBEL ODER AUS DEM TROCKENHAUFEN AUF EINER BLÄTTER[ÜNTERLAGE]7Der ausfließende Saft ist dann erwünscht., SO STIMMEN ALLE ÜBEREIN, DASS MAN SIE MIT REINEN HÄNDEN HINEINTUN MÜSSE, UND DASS MAN SIE, WENN MAN SIE MIT UNREINEN HÄNDEN HINEINTUT, UNREIN MACHE.", + "ISST MAN [TRAUBEN] AUS DEN KÖRBEN ODER AUS DEM TROCKENHAUFEN AUF DER ERDE, SO IST, AUCH WENN SIE GESPALTEN SIND, UND IN DIE KELTER TROPFEN, DIE KELTER REIN; WENN AUS DEM KÜBEL ODER AUS DEM TROCKENHAUFEN AUF EINER BLÄTTER[UNTERLAGE], UND EINE EINZELNE BEERE HINEINFÄLLT, SO IST SIE, WENN [DIE BEERE] EINEN VERSCHLUSS HAT8Ein Teil vom Stengel noch daran sitzt, sodaß die Flüssigkeit nicht ausläuft., REIN, UND WENN SIE KEINEN VERSCHLUSS HAT, UNREIN. WENN IHM TRAUBEN9Die durch das Anfassen unrein geworden sind. HERUNTERGEFALLEN SIND UND ER SIE AUF EINER FREIEN STELLE10Der Kelter, wo keine anderen Trauben sind. GEPRESST HAT, SO SIND SIE, WENN GENAU IN EIGRÖSSE, REIN11Beim Austreten des verunreinigenden Tropfens fehlt vom erforderlichen Quantum., UND WENN MEHR ALS IN ELGRÖSSE, UNREIN, DENN SOBALD DER ERSTE TROPFEN AUSTRITT, IST ER DURCH DAS EIGROSSE QUANTUM UNREIN.", + "WENN EINEM, ALS ER AM RANDE DER KUFE GESTANDEN UND GESPROCHEN HAT, EIN SPRITZER AUS DEM MUNDE GESPRITZT IST, UND ES ZWEIFELHAFT IST, OB ER DIE KUFE ERREICHT HAT ODER SIE NICHT ERREICHT HAT, SO IST SIE BEI DIESEM ZWEIFEL REIN.", + "WENN MAN DIE KUFE AUSSCHÖPFT UND EIN KRIECHTIER IM ERSTEN12Der abgefüllten Gefäße, nachdem mehrere abgefüllt worden sind. GEFUNDEN WIRD, SO SIND ALLE UNREIN, UND WENN IM LETZTEN, SO IST DIESES UNREIN UND ALLE ÜBRIGEN REIN. DIES NUR DANN, WENN MAN MIT DEN EINZELNEN [GEFÄSSEN] AUSSCHÖPFT, WENN MAN ABER MIT EINEM ZOBER AUSSCHÖPFT13Und in die Gefäße hineingießt.UND IN EINEM VON IHNEN12Der abgefüllten Gefäße, nachdem mehrere abgefüllt worden sind.EIN KRIECHTIER FINDET, SO IST NUR DIESES UNREIN14Das Kriechtier war wahrscheinlich im Gefäße.. DIES NUR DANN, WENN MAN UNTERSUCHT UND NICHT ZUDECKT15Die einzelnen Weinkrüge beim Abfüllen.ODER ZUDECKT UND NICHT UNTERSUCHT, WENN MAN ABER UNTERSUCHT UND ZUDECKT, UND EIN KRIECHTIER IN EINEM FASSE GEFUNDEN WIRD, SO IST ALLES UNREIN, WENN IN DER KUFE, ALLES UNREIN, UND WENN IM ZOBER, ALLES UNREIN.", + "[DER RAUM] ZWISCHEN DEN PRESSWALZEN UND DEN TRESTERN GILT16Hinsichtl. der Unreinheit; supra VI,2. ALS ÖFFENTLICHES GEBIET; DER WEINBERG VOR DEN WINZERN17Soweit er noch nicht abgewinzert ist.GILT ALS PRIVATGEBIET UND HINTER DEN WINZERN ALS ÖFFENTLICHES GEBIET, JEDOCH NUR DANN, WENN DIE MENGE DA HINEINGEHT UND DORT HINAUSGEHT18Unbeschränkt auf diesem Teile des Weinberges umhergeht.. DIE GERÄTE IM PRESSRAUME, IN DER KELTER UND DEN PRESSKORB, WENN SIE AUS HOLZ SIND, TROCKNE MAN AB UND SIE SIND REIN; SIND SIE AUS BAST, SO MUSS MAN SIE VOLLE ZWÖLF MONATE ALT WERDEN LASSEN ODER MIT HEISSEM WASSER ABBRÜHEN. R. JOSE SAGT, HAT MAN SIE IN EINEN STROMSTRUDEL19In dem sie durch die Kraft des Wassers gut abgespült werden; cf. Az. Fol. 75a.GELEGT, SO GENÜGE ES." + ] + ], + "sectionNames": [ + "Chapter", + "Mishnah" + ] +} \ No newline at end of file diff --git a/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Tahorot/English/merged.json b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Tahorot/English/merged.json new file mode 100644 index 0000000000000000000000000000000000000000..4f3b08d16a2a79375f5ba31853629d9541dc7005 --- /dev/null +++ b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Tahorot/English/merged.json @@ -0,0 +1,135 @@ +{ + "title": "Mishnah Tahorot", + "language": "en", + "versionTitle": "merged", + "versionSource": "https://www.sefaria.org/Mishnah_Tahorot", + "text": [ + [ + "Thirteen rulings govern the carrion of a clean bird:There must be intention; It need not be rendered susceptible; It conveys food uncleanness if its minimum bulk is that of an egg; And it conveys uncleanness when in one's gullet if its minimum bulk is that of an olive; He that eats of it must wait until sunset [to be clean]; Guilt is incurred on account of it for entering the sanctuary; Terumah is burned on account of it; He who eats a limb of it while it is alive suffers forty lashes; Slaughtering it or nipping [off its neck] cleanses it even if it is terefah, the words of Rabbi Meir. Rabbi Judah says: they do not cleanse it. Rabbi Yose says: the slaughtering does cleanse it but nipping does not.", + "The large feathers and the down contract uncleanness and convey uncleanness but do not combine [with the flesh to constitute the prescribed minimum]. Rabbi Ishmael says: the down does combine [with the flesh]. The beak and the claws contract uncleanness and convey uncleanness and also combine [with the flesh to constitute the prescribed minimum]. Rabbi Yose says: also the ends of the wings and the end of the tail combine [with the flesh to constitute the minimum] since they are left unplucked on fattened birds.", + "The carrion of an unclean bird requires intention; and it must be rendered susceptible; It conveys food uncleanness if its minimum bulk is that of an egg; The consumption of a half of half a loaf's bulk of it renders one's person unfit to eat terumah; There is no rule that an olive's worth defiles in the gullet; He who eats of it need not wait for sunset; No guilt is incurred on account of it for entering the sanctuary; But on account of it terumah must be burnt. He who eats a limb of it while it is alive is not subject to the penalty of forty stripes; Slaughtering it does not render it fit. The large feathers and the down contract uncleanness and convey uncleanness and combine with the flesh to constitute the prescribed minimum. The beak and the claws contract uncleanness and convey uncleanness and combine [with the flesh to make up the prescribed minimum].", + "The hide, meat juice, sediment, dried-up meat, bones, sinews, horns and hooves join together [to make up the minimum quantity in order] to convey food-uncleanness, but not to [make up the minimum quantity in order to] convey nevelah-uncleanness. Similarly, if a man slaughtered an unclean animal for a Gentile and it still has convulsions, it can convey food-uncleanness, but it conveys nevelah-uncleanness only after it is dead, or its head has been chopped off. [Scripture] has [thus] made more cases that convey food-uncleanness than those that convey nevelah-uncleanness.", + "Food that contracted uncleanness from a \"father of uncleanness\" and one that contracted uncleanness from a derived uncleanness may be combined together to convey uncleanness according to the lighter grade of the two. How so? If the amount of half an egg of food that has first grade uncleanness and the amount of half an egg of food that has second grade uncleanness were mixed together, the two are regarded having second grade uncleanness. And if the amount of half of an egg of food that has second grade uncleanness and the amount of half an egg of food that has third grade uncleanness were mixed together, the two are regarded as having third grade of uncleanness. If the amount of an egg of food having first grade uncleanness and the amount of an egg of food having second grade uncleanness were mixed together, both are regarded as having first grade uncleanness; But if they were then divided, each part is regarded as having second grade uncleanness. If each part separately fell on a loaf of terumah, they cause it to become unfit. But if the two fell together they cause it to have second grade uncleanness.", + "An egg's worth of food that has second degree uncleanness and an egg's worth of food that has third decree uncleanness that were mixed together are regarded as having second degree uncleanness. If they were then divided, each part is regarded as having only third degree uncleanness. If each part separately fell on a loaf of terumah they do not render it invalid. But if the two fell together they convey to it third degree uncleanness. An egg's worth of food that has first degree uncleanness and an egg's worth of food that has third degree uncleanness that were mixed together are regarded as having first degree uncleanness. If they were then divided, each part is regarded as having only second grade uncleanness, for even the third grade that touched the first has become only a second grade. If two eggs worth of food that have first degree uncleanness and two eggs worth of food that have second degree uncleanness were mixed together they are regarded as having first degree uncleanness. If they were then divided, each part is still regarded as having first degree uncleanness. But if they were divided into three or four parts, each is regarded as having second grade. If two eggs worth of food having second degree uncleanness and two eggs worth of food having third degree uncleanness were mixed together, they are regarded as having second degree uncleanness. If they were then divided, each part is still regarded as having second degree uncleanness. But if they were divided into three or four parts, each is regarded as having only third degree uncleanness.", + "Pieces of dough which are stuck to each other or loaves stuck to each other, if one of them was defiled from a sheretz, they all become unclean in the first degree; If they were then separated they are still regarded as having first degree uncleanness. If one of them was defiled by a liquid they all have second degree uncleanness; If they were then separated they are still regarded as have second degree uncleanness. If one of them was defiled from the hands, they all become have third degree uncleanness; If they were then separated they are still regarded as having third degree of uncleanness.", + "A piece of dough that had first degree uncleanness, and then others became stuck to it, they all become unclean in the first degree. If they were separated, it still remains unclean in the first degree but all the others are have only second degree uncleanness. If [the original piece] had second degree uncleanness and then others became stuck to it, they all become unclean in the second degree; If they were separated, it still remains unclean in the second degree but all the others are only unclean in the third degree. If [the original piece] had third degree uncleanness, and then other became stuck to it, it remains unclean in the third degree but all the others remain clean, whether they were subsequently separated from it or whether they were not separated.", + "Holy loaves in whose hollows there was holy water, if one contracted uncleanness from a sheretz, they all become unclean. In the case of loaves of terumah, uncleanness is conveyed to two loaves and one is invalidated. If there was dripping liquid between them, even in the case of terumah all become unclean." + ], + [ + "A woman who was preserving vegetables in a pot and touched a leaf outside the pot on a dry spot, even though the leaf had an egg's bulk of volume, it alone becomes unclean while all the rest remains clean. If she touched it at a wet spot: If there was an egg's bulk in the leaf, everything becomes unclean. If there was not an egg's bulk in it, it alone becomes unclean but all the rest remains clean. If it is returned into the pot, everything becomes unclean. If the woman was unclean due to contact with one who had corpse uncleanness, and she touched the leaf either at a wet spot or at a dry spot: If there was an egg's bulk in the leaf, everything becomes unclean; If there was not an egg's bulk in it, it alone becomes unclean but all the rest remains clean. If a woman who was a tevulat yom emptied out the pot with unwashed hands, and she observed some liquid on her hands, and it is uncertain whether it was splashed from the pot or whether a stalk had touched her hands, the vegetables are invalid but the pot remains clean.", + "Rabbi Eliezer says: he who eats food with first degree uncleanness contracts first decree uncleanness; [He who eats food with] second [degree uncleanness contracts] second [degree uncleanness]; With third [degree uncleanness contracts] third [degree uncleanness]. Rabbi Joshua says: he who eats food with first [degree] or with second [degree uncleanness contracts] second [degree uncleanness]; With third [degree uncleanness, he contracts] second [degree uncleanness] in regard to holy things but not in regard to terumah. All this applies to common food that was prepared in condition of cleanness that is appropriate for terumah.", + "First [degree uncleanness] in common food is unclean and conveys uncleanness; Second [degree uncleanness] invalidates but does not convey uncleanness. And third [degree uncleanness] may be eaten in a dish mixed with terumah.", + "First [degree] and second [degree uncleanness] in terumah are unclean and convey uncleanness; Third [degree uncleanness] causes invalidity but does not convey uncleanness. And fourth [degree uncleanness] may be eaten in a dish containing holy food.", + "First, second and third [degrees of uncleanness] in holy foods are unclean and convey uncleanness; Fourth [degree of uncleanness] is invalid and causes no uncleanness; And fifth [degree of uncleanness] may be eaten in a dish containing holy food.", + "Second [degree uncleanness] in common food conveys uncleanness to unconsecrated liquids and causes invalidity to terumah food. Third [degree of uncleanness] in terumah conveys uncleanness to consecrated liquids and causes invalidity to holy food that was prepared in conditions of cleanness appropriate to holy food; But if it was only prepared under conditions of cleanness appropriate to terumah, it conveys uncleanness at a first and at a second remove, and causes invalidity to holy food at one additional remove.", + "Rabbi Eliezer says: the three of them are equivalent.The first degree of uncleanness in holy food, in terumah or in common food: conveys uncleanness at two removes and causes invalidity at one additional remove in the case of holy food; conveys uncleanness at one remove and causes invalidity at one additional remove in the case of terumah; and causes invalidity in common food. The second [degree of uncleanness] in the case of all of them: conveys uncleanness at one remove and causes invalidity at one additional remove in the case of holy food; it conveys uncleanness to common liquids and causes invalidity of terumah food. The third degree of uncleanness in the case of all them: conveys uncleanness to holy liquids and causes invalidity to holy food.", + "If one eats food with second [degree uncleanness he must not work in an olive-press. Common food that was prepared under conditions proper to the cleanness of consecrated food is still regarded as common food. Rabbi Elazar bar Zadok says: it is regarded as terumah to convey uncleanness at two removes and to render terumah invalid at one additional remove." + ], + [ + "Sauce, bean-mash and milk, when in a condition of fluidity, are unclean in the first degree. If they turned solid they become unclean in the second degree. If they again melted: If their bulk was exactly that of an egg, they are clean. But if it was more than the bulk of an egg they remain unclean, for as soon as the first drop issued forth it became unclean by contact with an egg's bulk.", + "Rabbi Meir says: oil always remains unclean in the first degree. And the sages say: honey also. Rabbi Shimon Shezuri says: also wine. A mass of olives that fell into an oven that was heated: If [the olives] were exactly the size of an egg it [the oven] remains pure; But if it was more than that of an egg the oven becomes unclean, for as soon as the first drop came out it became unclean by contact with an egg's bulk. If the olives were separated even if there was a se'ah of them, it remains clean.", + "A man who had corpse uncleanness who pressed olives or grapes: If its bulk was exactly that of an egg, the juice remains clean provided he does not touch the place on which the liquid is; But [if the bulk was] more than that of an egg, the juice becomes unclean, for as soon as the first drop came out, it became unclean by contact with an egg's bulk. If the person was a zav or a zavah [the juice] becomes unclean even if only one berry [was pressed out], for as soon as the first drop came out it became unclean by carrying. If a zav milked a goat, the milk becomes unclean, for as soon as the first drop comes out it becomes unclean by carrying.", + "If an egg's bulk of food was left in the sun and it was lessened, and so also in the case of an olive's bulk of corpse, an olive's bulk of carrion, a lentil's bulk of a sheretz, an olive's bulk of piggul, an olive's bulk of notar, or an olive's bulk of forbidden fat they become clean; Nor is one liable on account of these for transgressing the law of piggul, notar or forbidden fat. If they were then left out in the rain and they swelled, they become unclean and guilt is incurred on account of them for transgressing the law of piggul, notar or forbidden fat.", + "All cases of uncleanness are determined according to their appearance at the time they are found: If they were then unclean they are assumed to have been unclean [all the time]; And if clean they are assumed to have been clean [all the time]. If they were then covered they are assumed to have been covered [all the time]; And if uncovered they are assumed to have been uncovered [all the time]. If a needle was found full of rust or broken it is clean, for all doubtful cases of uncleanness are determined according to their appearance at the time they are found.", + "If a deaf-mute, a person not of sound senses, or a minor was found in an alley way that contained something that was unclean, he is presumed to be clean. But any one of sound senses is presumed to be unclean. And anyone/anything that lacks understanding to be inquired of is in a case of doubtful uncleanness presumed to be clean.", + "A child who was found at the side of a graveyard with lilies in his hand, and the lilies grew only in a place of uncleanness, he is nevertheless clean, for I could say that another person gathered them and gave them to him. So also a donkey that was in a graveyard, his harness remains clean.", + "A child was found next to dough with a piece of dough in his hand: Rabbi Meir says that the dough is clean; But the sages say that it is unclean, since it is the nature of a child to slap dough. Dough that bears traces of hens’ pickings and there is unclean liquid in the same house: if there was distance enough between the liquid and the loaves for the hens to dry their mouths on the ground, the dough is clean. And in the case of a cow or a dog, if there was distance enough for it to lick its tongue. And in the case of all other beasts, if there was distance enough for their tongue to dry. Rabbi Eliezer ben Jacob holds the dough to be clean in the case of a dog who is smart; for it is not its habit to leave food and go after the water." + ], + [ + "One who throws an unclean object from one place to another: [for instance] a loaf among keys or a key among loaves, [that which was clean remains] clean. Rabbi Judah says: if a loaf was thrown among keys the former becomes unclean, but if a key was thrown among loaves the latter remain clean.", + "A dead sheretz that was held in the mouth of a weasel that was passing over loaves of terumah and it is doubtful whether the sheret did or did not touch them, in such condition of doubt [the loaves] are clean.", + "A weasel that had in its mouth a [dead] sheretz or a dog that had carrion in its mouth and they passed between clean [persons] or if clean persons passed between them, their condition of doubt is deemed clean, since the uncleanness , had no resting place. If they were picking at them while these lay on the ground, and a person stated, \"I went to that place but I do not know whether I did or did not touch it,\" his condition of doubt is deemed unclean, since the uncleanness had a resting place.", + "An olive's bulk of corpse was held in a raven's mouth and it is doubtful whether it overshadowed a person or vessels in a private domain: The person's condition of doubt is deemed to be unclean But the vessels’ condition of doubt is deemed clean. One who drew water in ten buckets and a dead sheretz was found in one of them, it alone is deemed unclean but all the others remain clean. If one poured out from one vessel into another and a dead sheretz was found in the lower vessel, the upper one remains clean.", + "On account of six doubtful cases of uncleanness terumah is burned: On account of the doubt of a bet ha-peras [grave area], On account of earth about which there is doubt whether it came from the land of the gentiles, On account of a doubt about the garments of an ‘am ha-arez; On account of a doubt about found vessels found by chance; On account of found spit, On account of a doubt about human urine that was near the urine of a beast. On account of a certainty of having touched these which causes the doubtful uncleanness, terumah is burned. Rabbi Yose says: also on account of their doubtful contact in a private domain; But the sages say: in a private domain the terumah is only held in suspense and in a public domain it is deemed clean.", + "Two kinds spittle, one of which was [possibly] unclean and the other was definitely clean: [Terumah] is to be held in suspense if [touched by one who] touched or carried or shifted [one of the two kinds of spittle] while they were in a private domain; Or who touched one of them in a public domain while it was still moist; Or who carried it whether it was moist or dry. If there was but one [kind of possibly] unclean spittle and a person touched, carried or shifted it in a public domain, terumah is burned on account of it; And one does not even need to say that this is the case if it was in a private domain.", + "These are the cases of doubtful uncleanness that the sages declared to be clean:A doubt concerning drawn water for a mikveh, A doubt concerning an object of uncleanness that floated upon the water. A doubt concerning liquids as to whether they have contracted uncleanness it is deemed unclean, but if it was whether uncleanness has been conveyed it is deemed clean. A doubt concerning the hands as to whether they have contracted uncleanness, have conveyed uncleanness or have attained cleanness, they are deemed clean. A doubt that arose in a public domain; A doubt concerning an ordinance of the scribes; A doubt concerning non-sacred food; A doubt concerning a sheretz; A doubt concerning negaim; A doubt concerning a nazirite vow; A doubt concerning a first-born; A doubt concerning sacrifices.", + "\"A doubt concerning an object of uncleanness that floated upon water:\" [It is clean] whether the water was in vessels or in the ground. Rabbi Shimon says: if in vessels he is deemed unclean but if in the ground he is deemed clean. Rabbi Judah says: if the doubt arose when the man went down into the water he is deemed unclean, but if when he came up he is deemed clean. Rabbi Yose says: even if there is only enough room for a man and the uncleanness the former remains clean.", + "\"In the case of a doubt concerning liquids as to whether they have contracted uncleanness it is deemed unclean:\" How so? If an unclean person stretched his foot between clean liquids and there is doubt whether he touched them or not, such a condition of doubt is deemed to be unclean. If a man had an unclean loaf in his hand and he stretched it out between clean liquids, and there is doubt whether it touched them or not, such a condition of doubt is deemed to be unclean. \"But if it was whether uncleanness has been conveyed, it is deemed clean.\" How so? If a man had in his hand a stick on the end of which there was an unclean liquid and he threw it among clean loaves and there is doubt whether it touched them or not, such a condition of doubt is deemed clean.", + "Rabbi Yose says: a condition of doubt in the case of liquids is deemed unclean in respect of food and clean in respect of vessels. How so? If there were two jars, the one unclean and the other clean, and he made dough with the contents of one of them and a doubt arose as to whether he prepared it with the contents of the unclean, or of the clean one, such is \"a condition of doubt in the case of liquids [which] is deemed unclean in respect of food and clean in respect of vessels.\"", + "\"If there is doubt concerning the hands as to whether they have contracted uncleanness, have conveyed uncleanness or have attained cleanness, they are deemed clean.\" \"Any doubt that arose in a public domain is deemed clean. \"A condition of doubt concerning an ordinance of the scribes\": [For instance, he is uncertain whether] he ate unclean food or drank unclean liquids, whether he immersed his head and the greater part of his body in drawn water, or whether there fell on his head and the greater part of his body three log of drawn water, such a condition of doubt is deemed clean. But if a condition of doubt arose concerning a father of uncleanness even though it was only rabbinical, it is deemed unclean.", + "\"A condition of doubt concerning non-sacred food\"--this refers to the cleanness practiced by Pharisees. \"A condition of doubt concerning a sheretz\" –according [to their condition at] the time they are found. \"A condition of doubt concerning negaim\" it is deemed clean in the beginning before it had been determined to be unclean, but after it had been determined to be unclean, a condition of doubt is deemed unclean. \"A condition of doubt concerning a nazirite vow\" [in such a condition of doubt he] is permitted [all that is forbidden to a nazirite]. \"A condition of doubt concerning first-borns\" whether they are human firstborn or firstborn of cattle, whether the firstborn of an unclean beast or a clean one, for the one who wishes to extract from his fellow bears the burden of proof.", + "\"And a condition of doubt concerning sacrifices\" if a woman has experienced five doubtful cases of miscarriage or five discharges of doubtful zivah she brings only one sacrifice and may then eat other sacrifices, she being under no obligation to bring the remainder." + ], + [ + "A [dead] sheretz and a [dead] frog in a public domain, And so also [if there was there] an olive's bulk of a corpse and an olive's bulk of carrion, A bone of a corpse and a bone of carrion; A clod of clean earth and a clod from a doubtful grave area A clod of clean earth and a clod from the land of the Gentiles, Or if there were two paths, the one unclean and the other clean, and a man walked through one of them but it is not known which, Or if overshadowed one of them but it is not known which, or he shifted one of them but it is not known which: Rabbi Akiva rules that he is unclean, But the sages rule that he is clean.", + "One who said, \"I touched an object but I do not know whether it was unclean or clean,\" or \"I touched one but I do not know which of the two I touched\": Rabbi Akiva rules that he is unclean, But the sages rule that he is clean. Rabbi Yose says that he is unclean in every case and clean only in that of the path, since it is the usual custom for people to walk but it is not their usual practice to touch.", + "If there were two paths, the one unclean and the other clean, and one walked on one of them and then prepared clean foods which were then eaten and, then he was sprinkled upon once and a second time and he performed immersion and became clean, then he walked on the second path and then prepared clean foods, the latter are clean. If the first foods were still in existence both must be held in suspense. If he had not become clean in the meantime, the first is held in suspense and the second must be burnt.", + "If there was a sheretz and a frog in a public domain and a man touched one of them and then prepared clean foods which were subsequently consumed; and then he immersed, and then he touched the other and then prepared clean foods, the latter are deemed clean. If the first foods were still in existence both must be held in suspense. If he did not immerse in the meanwhile, the first are held in suspense and the second must be burnt .", + "If there were two paths, the one unclean and the other clean, and a man walked by one of them and then prepared clean food, and subsequently another man came and walked by the second path and then prepared clean foods: Rabbi Judah rules: if each by himself asked for a ruling they are both to be declared clean. But if they asked for a ruling simultaneously, both are to be declared unclean. Rabbi Yose ruled: in either case they are both unclean.", + "If there were two loaves, the one unclean and the other clean, and a man ate one of them and then prepared clean food, and afterwards another man came and ate the second loaf and then prepared clean food: Rabbi Judah ruled: if each by himself asked for a ruling they are both to be declared clean, but if they asked simultaneously both are to be declared unclean. Rabbi Yose ruled: in either case they are both unclean.", + "If a man sat in a public domain and someone came and trod on his clothes, or spat and he touched his spit, on account of the spit terumah must be burnt, but on account of the clothes the majority principle is followed. If a man slept in the public domain, when he rises his clothes have midras uncleanness, the words of Rabbi Meir. But the sages say that they are clean. If a man touched someone in the night and it is not known whether it was one who was alive or dead, but in the morning when he got up he found him to be dead: Rabbi Meir says that he is clean. But the sages rule that he is unclean, since all doubtful cases of uncleanness are [determined] in accordance with [their appearance at] the time they are discovered.", + "If there was in the town one who was not of sound sense, a Gentile, or a Samaritan woman, all spit encountered in the town is deemed unclean. If a woman trod on a man's clothes or sat with him in a boat: If she knew that he was one who eats terumah, his clothes remain clean: But if not, he must ask her.", + "If one witness says, \"You have become unclean,\" but he says, \"I have not become unclean,\" he is regarded as clean. If two witnesses say, \"You have become unclean,\" and he says, \"I have not become unclean,\" Rabbi Meir says: he is unclean. But the sages say: he may be believed on his own evidence. If one witness says, \"You have become unclean,\" and two witnesses say, \"He has not become unclean,\" whether in a private domain or in a public domain, he is regarded as clean. If two witnesses say, \"He has become unclean’, and one witness says, ‘\"He has not become unclean,\" whether in a private domain or in a public domain, he is regarded as unclean. If one witness says, \"He has become unclean,\" and another says, \"He has not become unclean,\" or if one woman says, \"He has become unclean’, and another woman says, \"He has not become unclean,\" he is regarded as unclean if in the private domain, but if in a public domain he is regarded as clean." + ], + [ + "A place that was a private domain and then became a public domain and then was turned again into a private domain: while it is a private domain any condition of doubt arising in it is unclean but while it is a public domain any condition of doubt arising in it is deemed clean. If a man who was dangerously ill in a private domain was taken out into a public domain and then brought back into a private domain, while he is in the private domain any condition of doubt arising through him is deemed unclean but while he is in the public domain any condition of doubt arising through him is deemed clean. Rabbi Shimon says: the public domain causes a break.", + "There are four cases of doubt which Rabbi Joshua ruled are unclean and the sages rule are clean. How so? If an unclean man stood and a clean man passed by or the clean man stood and the unclean one passed by; or if an unclean object was in a private domain and a clean one in the public domain or the clean object was in the private domain and the unclean one in the public domain, and there is doubt whether there was contact or not, or whether there was overshadowing or not, or whether there was shifting or not: Rabbi Joshua rules that the clean becomes unclean, But the sages rule that the clean remains clean.", + "If a tree standing in a public domain had within it an object of uncleanness and a man climbed to the top of it, and a doubt arose as to whether he did or did not touch the object of uncleanness, such a condition of doubt is unclean. If one put his hand into a hole [in the wall] in which there was an object of uncleanness and there is doubt whether he did or did not touch it, such a condition of doubt is unclean. If a shop that was unclean was open toward a public domain and there is doubt whether a man did or did not enter it, such a condition of doubt is clean. If there is doubt whether he did or did not touch anything, such a condition of doubt is deemed clean. If there were two shops, the one unclean and the other clean, and a man entered into one of them, and a doubt arose as to whether he entered the unclean, or the clean one, such a condition of doubt is deemed unclean.", + "However many doubts and doubts about doubts that you can multiply, a condition of doubt in a private domain is unclean, and in a public domain it is deemed clean. How so? If a man entered an alley and an unclean object was in the courtyard, and a doubt arose as to whether he entered or did not enter [the courtyard]; Or if an object of uncleanness was in a house and there is doubt whether he entered or not; Or even if he entered, there is doubt whether the uncleanness was there or not; Or even if it was there, there is doubt whether it consisted of the prescribed minimum or not; Or even if it consisted of the prescribed minimum, there is doubt whether it was unclean or clean; Or even if it was unclean, there is doubt whether he touched it or not; Any such condition of doubt is deemed unclean. Rabbi Elazar says: if there is a doubt whether he entered, he is clean, but if there is a doubt whether he touched it, he is unclean.", + "If a man entered a valley in the rainy season and there was an uncleanness in a certain field, and he stated, \"I went into that place but I do not know whether I entered that field or not: Rabbi Elazar rules that he is clean; But the sages rule that he is unclean.", + "A condition of doubt in a private domain is unclean unless he says, \"I did not touch the unclean thing.\" A condition of doubt in a public domain is clean unless he can say, \"I did touch the unclean thing.\" What is regarded as a public domain? The paths of Bet Gilgul and similar places are regarded as a private domain in respect of the laws of Shabbat, and a public domain in respect of those of uncleanness. Rabbi Elazar says: they only mentioned the paths of Bet Gilgul because they are regarded as a private domain in both respects. Paths that open out towards cisterns, pits, caverns or wine-presses are regarded as a private domain in respect of the laws of Shabbat and as a public domain in respect of those of uncleanness.", + "A valley: in summer time is a private domain in respect of the laws of Shabbat, but as a public domain in respect of those of uncleanness; And in the rainy season it is regarded as a private domain in both respects.", + "A basilica: is a private domain in respect of the laws of Shabbat but as a public domain in respect of those of uncleanness. Rabbi Judah says: if one is standing at one door can see those that enter and leave at the other door, it is regarded as a private domain in both respects; otherwise it is regarded as a private domain in respect of Shabbat and as a public domain in respect of uncleanness.", + "A covered forum:: is a private domain in respect of Shabbat and a public domain in respect of the laws of uncleanness; And so too the sides. Rabbi Meir says: the sides are regarded as a private domain in both respects. ", + "Colonnades: are a private domain in respect of Shabbat and a public domain in respect of the laws of uncleanness. A courtyard into which many people enter by one door and leave by another, is a private domain in respect of Shabbat and a public domain in respect of the laws of cleanness" + ], + [ + "A potter who left his pots and went down to drink: the innermost pots remain clean but the outer ones are unclean. Rabbi Yose says: When is this so? When they are not tied together, but when they are tied together, all the pots are clean. One who gave over his key to an \"am haaretz\" the house remains clean, since he only gave him the guarding of the key.", + "If he left an am haaretz in his house awake and found him awake, or asleep and found him asleep, or awake and found him asleep, the house remains clean. If he left him asleep and found him awake, the house is unclean, the words of Rabbi Meir. But the sages say: the only part that is unclean is where he can stretch out his hand and touch it.", + "One who left craftsmen in his house, the house is unclean, the words of Rabbi Meir. But the sages say: the only part that is unclean is where they can stretch out their hand and touch it.", + "If the wife of a haver left the wife of an am haaretz grinding grain in her house, if the handmill stopped turning, the house is unclean. But if the handmill did not stop turning, that part of the house which she can stretch out her hand and touch is unclean. If there were two women, the house is unclean in either case, since while the one is grinding, the other can go about touching, the words of Meir. But the sages say: the only part that is unclean is where she can stretch out her hand and touch it.", + "One who left am haaretz in his house to guard him, if he can see those that enter and leave, only food and liquids and uncovered earthenware are unclean, but couches and seats and earthenware that have tightly fitting covers remain clean. And if he cannot see either those who enter or those who leave, even though the am haaretz has to be led and even though he was bound, all is unclean.", + "If tax collectors entered a house, the house is unclean. If a Gentile was with them they are believed if they say, \"we did not enter\" but they are not believed if they say \"we didn't touch anything.\" If thieves entered a house, only that part in which the feet of the thieves have stepped is unclean. And what do they cause to be unclean? Food and liquids and open earthenware, but couches and seats and earthenware that have tightly fitting covers remain clean. If a Gentile or a woman was with them, all is unclean.", + "One who left his clothes in the cubbies of the bath house attendants: Rabbi Elazar ben Azariah says that they are clean, But the sages say: [they are not clean] unless he gives him the key or the seal or unless he left some sign on them. One who left his clothes from one wine-pressing to the next, his clothes remain clean. If he left them with an Israelite [the clothes are unclean] unless he says, \"I have watched over them carefully.\"", + "One who was clean and had given up the thought of eating [pure food]: Rabbi Judah says that it remains clean, since it is usual for unclean persons to keep away from it. But the sages say that it is deemed unclean. If his hands were clean and he had given up the thought of eating [pure food], even though he says, \"I know that my hands have not become unclean,\" his hands are unclean, since the hands are always busy.", + "A woman entered her house to bring out some bread for a poor man and when she came out she found him standing at the side of loaves of terumah; Similarly a woman went out and found her friend raking out coals under a cooking pot of terumah: Rabbi Akiva says that they are unclean, But the sages say that they are clean. Rabbi Eliezer ben Pila: but why does Rabbi Akiva rule that they are unclean and the sages rule that they are clean? Because women are gluttonous and each may be suspected of uncovering her neighbor's cooking pot to get to know what she is cooking." + ], + [ + "One who dwells in a courtyard with an am haaretz and forgot some vessels in the courtyard, even though they were jars with tightly fitting lids, or an oven with a tightly fitting cover, they are unclean. Rabbi Judah says that an oven is clean if it has a tightly fitting lid. Rabbi Yose says: even an oven is unclean unless he made for it a partition ten handbreadths high.", + "One who deposited vessels with an am haaretz they are unclean with corpse uncleanness and with midras uncleanness. If he knew that he eats terumah, they are free from corpse uncleanness but are unclean with midras uncleanness. Rabbi Yose says: if he deposited with him a chest full of clothes, they are deemed to be unclean with midras when they are tightly packed, but if they are not tightly packed they are only unclean with madaf uncleanness, even though the key is in the possession of the owner.", + "One who loses something during the day and finds it on the same day it remains clean. If it was lost during the daytime and found in the night, or if it was lost in the night and found during the day or if it was lost on one day and found on the next day, it is unclean. This is the general rule: if the night or part of the night has passed over it, it is unclean. One who spreads out his clothes: If in a public domain, they remain clean; But if in a private domain they are unclean. If he kept watch over them, they remain clean. If they fell down and he went to bring them, they are unclean. If one's bucket fell into the cistern of an ‘am ha-arez and he went to bring something to draw it up with, it is unclean, since it was left for a time in the domain of an am haaretz.", + "One who left his house open and found it open, or locked and found it locked, or open and found it locked, it remains clean. But if he left it closed and found it open: Rabbi Meir says that it is unclean; But the sages say that it remains clean, since, though thieves had been there, they may have changed their mind and gone away.", + "If the wife of an am haaretz entered a haver's house to take out his son or his daughter or his cattle, the house remains clean, since she had entered it without permission.", + "They said a general rule with regard to clean food: whatever is designated as food for human consumption is susceptible to uncleanness unless it is rendered unfit to be food for a dog; And whatever is not designated as food for human consumption is not susceptible to uncleanness unless it is designated for human consumption. How so? If a pigeon fell into a wine-press and one intended to pick it out for an idolater, it becomes susceptible to uncleanness; but if he intended it for a dog it is not susceptible to uncleanness. Rabbi Yohanan ben Nuri rules that it is susceptible to uncleanness. If a deaf mute, one not of sound senses or a minor intended it as food, it remains insusceptible. But if they picked it up it becomes susceptible; since only an act of theirs is effective while their intention is of no consequence.", + "The outer parts of vessels that have contracted uncleanness from liquids: Rabbi Eliezer says: they defile liquids but they do not disqualify foods. Rabbi Joshua says: they defile liquids and also disqualify foods. Shimon the brother of Azariah says: neither this nor that. Rather, liquids that were defiled from the outer parts of vessels defile at one remove and disqualify at a second remove. It is as if it say, \"that which defiled you did not defile me but you have defiled me.\"", + "If a kneading trough was sloping downwards and there was dough in the higher part and dripping moisture in the lower part, then three pieces that jointly make up the bulk of an egg cannot be combined together, but two are combined. Rabbi Yose says: the two also cannot be combined unless they compress liquid between them. If the liquid was level, even though the piece was the size of a mustard seed they are combined together. Rabbi Dosa says: crumbled food cannot be combined together.", + "If a stick is completely covered with unclean liquid, as soon as it has touched the [water in the] mikveh, it becomes clean, the words of Rabbi Joshua. But the sages say: only when the whole of it is immersed. A flow from one vessel to the other or a slope of dripping moisture does not serve as a connective either for uncleanness or for cleanness. A pool of water serves as a connective in respect both of uncleanness and cleanness." + ], + [ + "At what stage do olives become susceptible to uncleanness?When they exude the moisture [produced] by [their lying in] the vat but not the one [produced while they are still] in the basket, according to the words of Bet Shammai. Rabbi Shimon says: the minimum time prescribed for proper exudation is three days. Bet Hillel says: as soon as three olives stick together. Rabban Gamaliel says: as soon as their preparation is finished, and the sages agree with his view.", + "If he finished the gathering but intended to buy some more, or if he had finished buying but intended to borrow some more, or if a time of mourning, a wedding feast or some other hindrance befell him then even if zavim and zavot trampled over them they remain clean. If any unclean liquids fell upon them, only the place where it touched them becomes unclean. Any liquid that comes out of them is clean.", + "When their preparation is finished behold they are susceptible to uncleanness. If an unclean liquid fell upon them they become unclean. The sap that issues from them: Rabbi Eliezer says it is clean, But the sages say that it is unclean. Rabbi Shimon says: they did not dispute the ruling that sap that issues from olives is clean. But about what did they dispute? About that which comes from the vat: That Rabbi Eliezer says is clean And the sages say is unclean.", + "One who had finished [the gathering of his olives] and put aside one basketful, let him put it [in the container] in front of a priest, the words of Rabbi Meir. Rabbi Judah says: he must hand him over the key immediately. Rabbi Shimon says: within twenty-four hours.", + "One who put his olives in a basket that they might be softened so that they will be easy to press, they become susceptible to uncleanness; [If he put them in a basket] to be softened so that they may be salted: Bet Shammai says: they become susceptible. Bet Hillel says: they do not become susceptible. One who splits his olives with unwashed hands, he causes them to be unclean.", + "If one put his olives on a roof to dry, even though they are piled up to the height of a cubit, they do not become susceptible to uncleanness. If he put them in the house to putrify, even though he intends to take them up on the roof, or if he put them on the roof so that they might open so that they could be salted, they become susceptible to uncleanness. If he put them in the house while he secured his roof or until he could take them elsewhere, they do not become susceptible to uncleanness.", + "If one wants to take from them [a quantity sufficient for] one pressing or for two pressings:Bet Shammai says: he may scrape off [what he requires] in a condition of uncleanness, but he must cover up [what he takes] in a condition of cleanness. Bet Hillel says: he may also cover it up in a condition of uncleanness. Rabbi Yose says: he may dig out [what he requires] with metal axes and carry it to the press in a condition of uncleanness.", + "If a [dead] sheretz was found in the milling stones, only the place that it has touched becomes unclean. But if moisture was running, all become unclean. If it was found on the leaves, the olive-press men shall be asked whether they can say, \"we did not touch it.\" If it touched the mass [of olives], even by as little as the bulk of a barley grain, [the mass becomes] unclean.", + "If it was found on broken off pieces but it touched as much as an egg's bulk, [the entire mass] becomes unclean. If it was found on broken off pieces that lay upon other broken off pieces, even though it touched as much as an egg's bulk, only the place it touched becomes unclean. If it was found between the wall and the olives, they remain clean. If it was found [on olives that were lying] on the roof, [the olives in] the vat remain clean. If it was found in the vat, [the olives on] the roof are [also] regarded as unclean. If it was found burnt upon the olives, and so also in the case of a rag that was completely worn out, [the olives remain] clean, because all cases of uncleanness are determined in accordance with their appearance at the time they are found." + ], + [ + "If one locked in olive-workers in the olive-press and there were objects in there that had midras uncleanness: Rabbi Meir says: the olive-press is deemed to be unclean. Rabbi Judah says: the olive-press remains clean. Rabbi Shimon says: if they regard them as clean, the olive-press is deemed unclean; but if they regard them as unclean,the olive-press remains clean. Rabbi Yose: why are they unclean? Only because the am haaretz is not an expert in the laws of hesset.", + "If the olive-workers in an olive-press went in and out, and in the olive-press there was unclean liquid, if there is space enough [on the ground] between the liquid and the olives for their feet to be dried on the ground, the olive workers remain clean. If something unclean was found in front of olive-workers in the olive-press or grape harvesters, they are believed to say, \"We have not touched it.\" And the same law applies also to the young children among them. They may go outside the door of the olive-press and relieve themselves behind the wall, and still be deemed clean. How far may they go and still be deemed clean? As far as they can be seen.", + "If the olive-workers or the grape harvesters were only brought within the domain of the cavern, it is sufficient, the words of Rabbi Meir. Rabbi Yose says: he should stand over them until they immerse. Rabbi Shimon say: if they regard the vessels as clean, one must stand over them until they immerse; but if they regard them as unclean, it is not necessary to stand over them until they immerse.", + "One who puts his grapes [into the wine-press] from the baskets or from what was spread out on the ground: Bet Shammai says: he must put them in with clean hands, and if he puts them in with unclean hands he defiles them. Bet Hillel says: he may put them in with unclean hands and then he may set aside his terumah in a condition of cleanness. [If they are taken] from the grape-pot or from what was spread out on leaves, all agree that they must be put in with clean hands, and if they are put in with unclean hands they become unclean.", + "One who eats grapes out of the baskets or from what is spread out on the ground, even though they burst and dripped into the wine-press, the wine-press remains clean. If he eats the grapes out of a grape-basket or from what was spread out on leaves, and a single berry dropped into the vat: If it has a seal all in the vat remains clean; But if it has no seal, all in the vat becomes unclean. If he dropped some of the grapes and trod upon them in an empty part of the wine-press: If the bulk of the grapes was exactly that of an egg, the contents remain clean; But if it was more than the bulk of an egg, the contents become unclean, for so soon as the first drop came out it contracted uncleanness from the remainder whose bulk is that of an egg.", + "One who was standing and speaking by the edge of the cistern and some spittle squirted from his mouth, and there arises the doubt whether it reached the cistern or not, the condition of doubt is regarded as clean.", + "If one is emptying out the cistern [into jars] and a [dead] sheretz was found in the first jar, all the other jars are deemed unclean; but if it was found in the last, only that one is unclean but all the others remain clean. When does this apply? When the wine was drawn directly with each jar, but if it was drawn with a ladle and a [dead] creeping thing was found in one of the jars, it alone is unclean. When does this apply? Only when the man examined [the jars] but did not cover them up or covered them up but did not examine them; But if he both examined them and covered them up and a [dead] creeping thing was found: If in one jar, all the contents of the cistern are deemed unclean. If it was found in the cistern, all its contents are deemed unclean And if it was found in the ladle all the contents of the cistern are deemed unclean.", + "[The space] between the rollers and grape skins is regarded as a public domain. A vineyard in front of the grape harvesters is deemed to be a private domain and one which is behind the harvesters is deemed to be a public domain. When is this so? When the public enter at one end and go out at the other. The vessels of the olive-press, the wine-press and the basket-press, if they are of wood, need only be dried and they become clean; But if they are of reed grass they must be left unused for twelve months, or they must be scalded in hot water. Rabbi Yose says: if he put them in the current of the river, it is sufficient." + ] + ], + "versions": [ + [ + "Mishnah Yomit by Dr. Joshua Kulp", + "http://learn.conservativeyeshiva.org/mishnah/" + ] + ], + "heTitle": "משנה טהרות", + "categories": [ + "Mishnah", + "Seder Tahorot" + ], + "sectionNames": [ + "Chapter", + "Mishnah" + ] +} \ No newline at end of file diff --git a/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Tahorot/Hebrew/Mishnah based on the Kaufmann manuscript, edited by Dan Be'eri.json b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Tahorot/Hebrew/Mishnah based on the Kaufmann manuscript, edited by Dan Be'eri.json new file mode 100644 index 0000000000000000000000000000000000000000..c6519304a9825e798a35babb350459d9a87e8410 --- /dev/null +++ b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Tahorot/Hebrew/Mishnah based on the Kaufmann manuscript, edited by Dan Be'eri.json @@ -0,0 +1,137 @@ +{ + "language": "he", + "title": "Mishnah Tahorot", + "versionSource": 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מְטַהֶרֶת, \nאֲבָל לֹא מְלִיקָתָהּ. \n", + "ב\nהַכְּנָפַיִם וְהַנּוֹצָה, \nמִטַּמּוֹת וּמְטַמּוֹת, וְלֹא מִצְטָרְפוֹת. \nרְבִּי יִשְׁמָעֵאל אוֹמֵר: \nהַנּוֹצָה מִצְטָרֶפֶת. \nהַחַרְטוֹם וְהַצִּפָּרְנַיִם, \nמִטַּמִּין וּמְטַמִּין וּמִצְטָרְפִין. \nרְבִּי יוֹסֵה אוֹמֵר: \nאַף רָאשֵׁי גַפַּיִם וְרֹאשׁ הַזָּנָב, \nמִצְטָרְפִין, שֶׁכֵּן מַנִּיחִים בַּפְּטוּמוֹת. \n", + "ג\nנִבְלַת הָעוֹף הַטָּמֵא צְרִיכָה מַחֲשָׁבָה וְהַכְשֵׁר, \nוּמְטַמָּא טֻמְאַת אֳכָלִים כַּבֵּיצָה, \nוְכַחֲצִי פְרָס לִפְסוֹל אֶת הַגְּוִיָּה, \nוְאֵין בָּהּ כַּזַּיִת בְּבֵית הַבְּלִיעָה, \nוְהָאוֹכְלָהּ אֵינוּ טָעוּן הַעְרֵב שֶׁמֶשׁ, <אֵינָה>\nוְאֵין חַיָּבִין עָלֶיהָ עַל בִּיאַת הַמִּקְדָּשׁ, \nאֲבָל שׂוֹרְפִין עָלֶיהָ אֶת הַתְּרוּמָה, \nוְהָאוֹכֵל אֵבֶר מִן הַחַי מִמֶּנָּה \nאֵינוּ סוֹפֵג אֶת הָאַרְבָּעִים, \nוְאֵין שְׁחִיטָתָהּ מְטַהֲרַתָּהּ. \nהַכְּנָפַיִם וְהַנּוֹצָה, \nמִטַּמּוֹת וּמְטַמּוֹת וּמִצְטָרְפוֹת. \nהַחַרְטוֹם וְהַצִּפָּרְנַיִם, \nמִטַּמִּין וּמְטַמִּין וּמִצְטָרְפִין. \n", + "ד\nוּבַבְּהֵמָה: \nהָעוֹר, וְהָרֹטֶב, וְהַקּוֹפֶה, וְהָאֲלַל, \nוְהָעֲצָמוֹת, וְהַגִּידִים, וְהַקְּרָנַיִם, וְהַטְּלָפַיִם, \nמִצְטָרְפִים לְטַמֵּא טֻמְאַת אֳכָלִים, \nאֲבָל לֹא טֻמְאַת נְבֵלוֹת. \nכַּיּוֹצֵא בוֹ: \nהַשּׁוֹחֵט בְּהֵמָה טְמֵאָה לַנָּכְרִי וְהִיא מְפַרְכֶּסֶת, \nמְטַמָּא טֻמְאַת אֳכָלִין, \nאֲבָל לֹא טֻמְאַת נְבֵלוֹת, עַד שֶׁתָּמוּת, \nאוֹ עַד שֶׁיַּתִּיז אֶת רֹאשָׁהּ. \nרִבָּה לְטַמֵּא טֻמְאַת אֳכָלִין, \nמִמַּה שֶּׁרִבָּה לְטַמֵּא טֻמְאַת נְבֵלוֹת. <מַה>\n", + "הָאֹכֶל שֶׁנִּטַּמָּא בְאַב הַטֻּמְאָה, \nוְאֶת שֶׁנִּטְמָא בִוְלַד הַטֻּמְאָה, \nמִצְטָרְפִין זֶה עִם זֶה לְטַמֵּא כַקַּל שֶׁבִּשְׁנֵיהֶן. \n\nה\nכֵּיצַד? \nכַּחֲצִי בֵיצָה אֹכֶל רִאשׁוֹן וְכַחֲצִי בֵיצָה אֹכֶל שֵׁנִי, \nשֶׁבְּלָלָן זֶה בָזֶה, שֵׁנִי. \nכַּחֲצִי בֵיצָה אֹכֶל שֵׁנִי וְכַחֲצִי בֵיצָה אֹכֶל שְׁלִישִׁי, \nשֶׁבְּלָלָן זֶה בָזֶה, שְׁלִישִׁי. \n\nו\nכַּבֵּיצָה אֹכֶל רִאשׁוֹן וְכַבֵּיצָה אֹכֶל שֵׁנִי, \nשֶׁבְּלָלָן זֶה בָזֶה, רִאשׁוֹן; \nחֲלָקָן, זֶה שֵׁנִי וְזֶה שֵׁנִי. \nנָפַל זֶה לְעַצְמוֹ וְזֶה לְעַצְמוֹ לְתוֹךְ כִּכָּר שֶׁלִּתְרוּמָה, \nפְּסָלוּהוּ. \nנָפְלוּ שְׁנֵיהֶן כְּאַחַת, \nעֲשָׂאוּהוּ שֵׁנִי. \n", + "ז\nכַּבֵּיצָה אֹכֶל שֵׁנִי כַבֵּיצָה אֹכֶל שְׁלִישִׁי, \nשֶׁבְּלָלָן זֶה בָזֶה, שֵׁנִי; \nחֲלָקָן, זֶה שְׁלִישִׁי, וְזֶה שְׁלִישִׁי. \nנָפַל זֶה לְעַצְמוֹ וְזֶה לְעַצְמוֹ לְתוֹךְ כִּכָּר שֶׁלִּתְרוּמָה, \nלֹא פְסָלוּהוּ; \nנָפְלוּ שְׁנֵיהֶן כְּאַחַת, \nעֲשָׂאוּהוּ שְׁלִישִׁי. \n\nח\nכַּבֵּיצָה אֹכֶל רִאשׁוֹן, כַּבֵּיצָה אֹכֶל שְׁלִישִׁי, \nשֶׁבְּלָלָן זֶה בָזֶה, רִאשׁוֹן; \nחֲלָקָן, זֶה שֵׁנִי, וְזֶה שֵׁנִי, \nשֶׁאַף שְׁלִישִׁי שֶׁנָּגַע בָּרִאשׁוֹן <השְּׁלִישִׁי>\nנֶעֱשָׂה שֵׁנִי. \n\nט <ח>\nכִּשְׁתֵּי בֵיצִים אֹכֶל רִאשׁוֹן, וְכִשְׁתֵּי בֵיצִים אֹכֶל שֵׁנִי, \nשֶׁבְּלָלָן זֶה בָזֶה, רִאשׁוֹן; \nחֲלָקָן, זֶה רִאשׁוֹן, וְזֶה רִאשׁוֹן; \nלִשְׁלֹשָׁה וּלְאַרְבָּעָה, \nהֲרֵי אֵלּוּ שֵׁנִי. \n\nי\nכִּשְׁתֵּי בֵיצִים אֹכֶל שֵׁנִי וְכִשְׁתֵּי בֵיצִים אֹכֶל שְׁלִישִׁי, \nשֶׁבְּלָלָן זֶה בָזֶה, שֵׁנִי; \nחֲלָקָן, זֶה שֵׁנִי, וְזֶה שֵׁנִי; \nלִשְׁלֹשָׁה וּלְאַרְבָּעָה, \nהֲרֵי אֵלּוּ שְׁלִישִׁי. \n", + "יא\nמִקְרְצוֹת נוֹשְׁכוֹת זוֹ בָזוֹ, \nוְכִכָּרִים נוֹשְׁכִים זֶה בָזֶה, \nנִטַּמָּאת אַחַת מֵהֶן בַּשֶּׁרֶץ, כֻּלָּם תְּחִלָּה; \nפָּרָשׁוּ, כֻּלָּם תְּחִלָּה. \nבְּמַשְׁקִין, כֻּלָּם שְׁנִיּוֹת; \nפָּרָשׁוּ, כֻּלָּם שְׁנִיּוֹת. \nבְּיָדַיִם, כֻּלָּם שְׁלִישִׁיּוֹת; \nפָּרָשׁוּ, כֻּלָּם שְׁלִישִׁיּוֹת. \n", + "יב\nמִקְרֶצֶת שֶׁהָיְתָה תְחִלָּה, \nוְהִשִּׁיךְ לַאֲחֵרוֹת, <מחוק: והשליך לה אחירות>\nכֻּלָּם תְּחִלָּה; \nפָּרָשָׁה, הִיא תְּחִלָּה, וְכֻלָּם שְׁנִיּוֹת. \nהָיְתָה שְׁנִיָּה, \nוְהִשִּׁיךְ לַאֲחֵרוֹת, <מחוק: והשליך לה אחירות>\nכֻּלָּם שְׁנִיּוֹת; \nפָּרָשָׁה, הִיא שְׁנִיָּה, וְכֻלָּם שְׁלִישִׁיּוֹת. \n[הָיְתָה שְׁלִישִׁית] \nוְהִשִּׁיךְ לַאֲחֵרוֹת, <מחוק: והשליך לה אחירות>\nהִיא שְׁלִישִׁית, \nוְכֻלָּם טְהוֹרוֹת, \nבֵּין שֶׁפָּרָשׁוּ, בֵּין שֶׁלֹּא פָּרָשׁוּ. \n", + "יג\nכִּכְּרוֹת הַקֹּדֶשׁ בְּתוֹךְ גֻּמּוֹתֵיהֶם הַמַּיִם מְקֻדָּשִׁים, \nנִטַּמָּאת אַחַת מֵהֶן בַּשֶּׁרֶץ, \nכֻּלָּם טְמֵאוֹת. \nבִּתְרוּמָה, \nמְטַמֵּא שְׁנַיִם, וּפוֹסֵל אֶחָד. \nאִם יֵשׁ בֵּינֵיהֶם מַשְׁקֶה טוֹפֵחַ, \nאַף בִּתְרוּמָה הַכֹּל טָמֵא. \n\n\n\n" + ], + [ + "א\nהָאִשָּׁה שֶׁהָיְתָה כוֹבֶשֶׁת יָרָק בִּקְדֵרָה, \nוְנָגְעָה בְעָלֶה חוּץ לַקְּדֵרָה בְמָקוֹם הַנָּגוּב, <בַעְלָה>\nאַף עַל פִּי שֶׁיֶּשׁ בּוֹ כַבֵּיצָה, \nהוּא טָמֵא, וְהַכֹּל טָהוֹר. \nנָגְעָה בִמְקוֹם מַשְׁקֶה, \nאִם יֶשׁ בּוֹ כַבֵּיצָה, \nהַכֹּל טָמֵא, \nאֵין בּוֹ כַבֵּיצָה, \nהוּא טָמֵא, וְהַכֹּל טָהוֹר; \nחָזַר לַקְּדֵרָה, \nהַכֹּל טָמֵא. \nהָיְתָה מַגַּע טְמֵא מֵת, \nוְנָגְעָה בֵין בִּמְקוֹם מַשְׁקֶה, בֵּין בְּמָקוֹם הַנָּגוּב, \nאִם יֶשׁ בּוֹ כַבֵּיצָה, \nהַכֹּל טָמֵא; \nאֵין בּוֹ כַבֵּיצָה, \nהוּא טָמֵא, וְהַכֹּל טָהוֹר. \nהָיְתָה טְבוּלַת יוֹם מְנַעֶרֶת אֶת הַקְּדֵרָה בְּיָדַיִם מְסֹאָבוֹת, \nרָאָת מַשְׁקִין עַל יָדֶיהָ, \nסָפֵק מִן הַקְּדֵרָה נִתָּזוּ, \nסָפֵק שֶׁהַקֶּלַח נָגַע בְּיָדֶיהָ, \nהַיָּרָק פָּסוּל, וְהַקְּדֵרָה טְהוֹרָה. \n", + "ב\nרְבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר: \nהָאוֹכֵל אֹכֶל רִאשׁוֹן, רִאשׁוֹן; \nאֹכֶל שֵׁנִי, שֵׁנִי; \nאֹכֶל שְׁלִישִׁי, שְׁלִישִׁי. \nרְבִּי יְהוֹשֻׁעַ אוֹמֵר: \nהָאוֹכֵל אֹכֶל רִאשׁוֹן, \nאֹכֶל שֵׁנִי, שֵׁנִי. \nשְׁלִישִׁי, שֵׁנִי לַקֹּדֶשׁ, \nלֹא שֵׁנִי לִתְרוּמָה, \nשֶׁנֶּעֱשָׁה לְטַהֲרַת תְּרוּמָה. \n", + "ג\nהָרִאשׁוֹן שֶׁבַּחֻלִּין, \nטָמֵא וּמְטַמֵּא; \nהַשֵּׁנִי, \nפָסוּל, וְלֹא מְטַמֵּא; \nהַשְּׁלִישִׁי, \nנֶאֱכָל בִּנְזִיד הַדֶּמַע. \n", + "ד\nהָרִאשׁוֹן וְהַשֵּׁנִי שֶׁבִּתְרוּמָה, \nטְמֵאִין וּמְטַמִּין. \nהַשְּׁלִישִׁי, \nפָסוּל, וְלֹא מְטַמֵּא; \nהָרְבִיעִי, \nנֶאֱכָל בִּנְזִיד הַקֹּדֶשׁ. \n", + "ה\nהָרִאשׁוֹן וְהַשֵּׁנִי וְהַשְּׁלִישִׁי שֶׁבַּקּדֶשׁ, \nטְמֵאִין וּמְטַמִּין. \nהָרְבִיעִי, \nפָסוּל, וְלֹא מְטַמֵּא; \nהַחֲמִישִׁי, \nנֶאֱכָל בִּנְזִיד הַקֹּדֶשׁ. \n", + "ו\nהַשֵּׁנִי שֶׁבַּחֻלִּין, \nמְטַמֵּא מַשְׁקֵה חֻלִּין, \nוּפוֹסֵל לְאוֹכְלֵי תְרוּמָה. \nהַשְּׁלִישִׁי שֶׁבַּתְּרוּמָה, \nמְטַמֵּא מַשְׁקֵה קֹדֶשׁ, \nוּפוֹסֵל לְאוֹכְלֵי קֹדֶשׁ, \nשֶׁנֶּעֱשָׁה לְטַהֲרַת קֹדֶשׁ; \nאֲבָל אִם נֶעֱשָׂה לְטַהֲרַת תְּרוּמָה, \nמְטַמֵּא שְׁנַיִם, וּפוֹסֵל אֶחָד בַּקֹּדֶשׁ. \n", + "ז\nרְבִּי אֶלְעָזָר אוֹמֵר: \nשְׁלָשְׁתָּן שָׁוִים: \nהָרִאשׁוֹן שֶׁבַּקֹּדֶשׁ, שֶׁבַּתְּרוּמָה, שֶׁבַּחֻלִּים, \nמְטַמֵּא שְׁנַיִם וּפוֹסֵל אֶחָד בַּקֹּדֶשׁ, \nמְטַמֵּא אֶחָד וּפוֹסֵל אֶחָד בִּתְרוּמָה, \nוּפוֹסֵל אֶת הַחֻלִּין; \nהַשֵּׁנִי שֶׁבְּכֻלָּם, \nמְטַמֵּא אֶחָד וּפוֹסֵל אֶחָד בַּקֹּדֶשׁ, \nמְטַמֵּא מַשְׁקֵה חֻלִּים, \nוּפוֹסֵל לְאוֹכְלֵי תְרוּמָה. \nהַשְּׁלִישִׁי שֶׁבְּכֻלָּם, \nמְטַמֵּא מַשְׁקֵה קֹדֶשׁ \nוּפוֹסֵל לְאוֹכְלֵי קֹדֶשׁ. \n", + "ח\nהָאוֹכֵל אֹכֶל שֵׁנִי, \nלֹא יַעֲשֵׂם בְּבֵית הַבַּד. \nוְחֻלִּים שֶׁנַּעֲשׁוּ עַל גַּבֵּי הַקֹּדֶשׁ, \nהֲרֵי אֵלּוּ כַחֻלִּין. \nרְבִּי אֶלְעָזָר בִּרְבִּי צָדוֹק אוֹמֵר: \nהֲרֵי אֵלּוּ כִתְרוּמָה, \nלְטַמֵּא שְׁנַיִם וְלִפְסוֹל אֶחָד. \n\n\n\n" + ], + [ + "א\nהָרֹטֶב וְהַגְּרִיסִין וְהֶחָלָב, \nבִּזְמַן שֶׁהֵן מַשְׁקֶה טוֹפֵחַ, \nהֲרֵי אֵלּוּ תְחִלָּה; \nקָרָשׁוּ, \nהֲרֵי אֵלּוּ שְׁנִיִּים; \nחָזְרוּ וְנִמּוֹחוּ, \nכַּבֵּיצָה מְכֻוָּן, \nטָהוֹר; \nיָתֵר מִכַּבֵּיצָה, \nטָמֵא, שֶׁכֵּיוָן שֶׁיָּצָאת טִפָּה רִאשׁוֹנָה, \nנִטְמֵאת בְּכַבֵּיצָה. \n", + "ב\nרְבִּי מֵאִיר אוֹמֵר: \nהַשֶּׁמֶן תְּחִלָּה לְעוֹלָם. \nוַחֲכָמִים אוֹמְרִים: \nאַף דְּבַשׁ; \nרְבִּי שִׁמְעוֹן הַשֵּׁזוּרִי אוֹמֵר: \nאַף הַיַּיִן. \nגּוּשׁ שֶׁלַּזֵּיתִין שֶׁנָּפַל לַתַּנּוּר וְהֻסַּק, \nכַּבֵּיצָה מְכֻוָּן, \nטָהוֹר; \nיָתֵר מִכַּבֵּיצָה, \nטָמֵא, שֶׁכֵּיוָן שֶׁיָּצָאת טִפָּה הָרִאשׁוֹנָה, \nנִטְמֵאת בְּכַבֵּיצָה. \nאִם הָיוּ פְרוּדִין, \nאֲפִלּוּ הֵן סְאָה, \nטָהוֹר. \n", + "ג\nטְמֵא מֵת שֶׁסָּחַט זֵיתִים וַעֲנָבִים, \nכַּבֵּיצָה מְכֻוָּן, \nטָהוֹר, \nוּבִלְבַד שֶׁלֹּא יִגַּע בִּמְקוֹם מַשְׁקֶה; \nיָתֵר מִכַּבֵּיצָה, \nטָמֵא, שֶׁכֵּיוָן שֶׁיָּצָאת טִפָּה הָרִאשׁוֹנָה, \nנִטְמֵאת בְּכַבֵּיצָה. \nוְאִם הָיָה זָב אוֹ זָבָה, \nאֲפִלּוּ גַרְגֵּר יְחִידִי, \nטָמֵא, שֶׁכֵּיוָן שֶׁיָּצָאת טִפָּה הָרִאשׁוֹנָה, \nנִטַּמָּאת בַּמַּשָּׂא. \nזָב שֶׁחָלַב אֶת הָעֵז, \nהֶחָלָב טָמֵא, \nשֶׁכֵּיוָן שֶׁיָּצָאת טִפָּה הָרִאשׁוֹנָה, \nנִטַּמָּאת בַּמַּשָּׂא. \n", + "ד\nכַּבֵּיצָה אֳכָלִין שֶׁהִנִּיחָן בַּחַמָּה וְנִתְמַעָטוּ, \nוְכֵן כַּזַּיִת מִן הַמֵּת, \nוְכַזַּיִת מִן הַנְּבֵלָה, \nוְכָעֲדָשָׁה מִן הַשֶּׁרֶץ, \nכַּזַּיִת פִּגּוּל, \nכַּזַּיִת נוֹתָר, \nכַּזַּיִת חֵלֶב, <חָלָב>\nהֲרֵי אֵלּוּ טְהוֹרִין, \nוְאֵין חַיָּבִין עֲלֵיהֶן מִשֵּׁם פִּגּוּל וְנוֹתָר וְטָמֵא. \nהִנִּיחָן בַּגְּשָׁמִים וְנִתְפָּחוּ, \nטְמֵאִין, \nוְחַיָּבִין עֲלֵיהֶן מִשֵּׁם פִּגּוּל וְנוֹתָר וְטָמֵא. \n", + "ה\nכָּל הַטְּמָאוֹת כְּשָׁעַת מְצִיאָתָן: \nאִם טְמֵאוֹת, טְמֵאוֹת, \nאִם טְהוֹרוֹת, טְהוֹרוֹת, \nאִם מְכֻסּוֹת, מְכֻסּוֹת, \nאִם מְגֻלּוֹת, מְגֻלּוֹת. \nמַחַט שֶׁנִּמְצֵאת מְלֵאָה חֲלוּדָה אוֹ שְׁבוּרָה, \nטְהוֹרָה, \nשֶׁכָּל הַטְּמָאוֹת כְּשָׁעַת מְצִיאָתָן. \n", + "ו\nחֵרֵשׁ שׁוֹטֶה וְקָטָן \nשֶׁנִּמְצְאוּ בְּמָבוֹי שֶׁיֶּשׁ בּוֹ טֻמְאָה, \nהֲרֵי אֵלּוּ בְּחֶזְקַת טַהֲרָה, \nוְכָל פִּקֵּחַ בְּחֶזְקַת טֻמְאָה, \nוְכָל שֶׁאֵין בּוֹ דַעַת לְהִשָּׁאֵל, \nסְפֵקוֹ טָהוֹר. \n", + "ז\nתִּינוֹק שֶׁנִּמְצָא בְצַד בֵּית הַקְּבָרוֹת, <בֵּין>\nוְהַשּׁוֹשַׁנִּים בְּיָדוֹ, \nוְאֵין הַשּׁוֹשַׁנִּים אֶלָּא מִמְּקוֹם טֻמְאָה, \nטָהוֹר, שֶׁאֲנִי אוֹמֵר: \nאַחֵר לְקָטָן וְנָתַן לוֹ. \nוְכֵן חֲמוֹר בֵּין הַקְּבָרוֹת, \nכֵּלָיו טְהוֹרִין. \n", + "ח\nתִּינוֹק שֶׁנִּמְצָא בְצַד הָעִסָּה, \nוְהַבָּצֵק בְּיָדוֹ, \nרְבִּי מֵאִיר מְטַהֵר, \nוַחֲכָמִים מְטַמִּין, \nשֶׁדֶּרֶךְ הַתִּינוֹק לְטַפֵּחַ. \nבָּצֵק שֶׁיֶּשׁ בּוֹ נְקִידוֹת תַּרְנָגְלִים, \nוּמַשְׁקִים טְמֵאִים בְּתוֹךְ הַבַּיִת, \nאִם יֵשׁ בֵּין מַשְׁקִים לַכִּכָּרוֹת \nכְּדֵי שֶׁיְּנַגְּבוּ אֶת פִּיהֶן בָּאָרֶץ, \nהֲרֵי אֵלּוּ טְהוֹרִין. \nבַּפָּרָה וּבַכֶּלֶב, \nכְּדֵי שֶׁיְּלַחֲכוּ אֶת לְשׁוֹנָם. \nוּשְׁאָר כָּל הַבְּהֵמָה, \nכְּדֵי שֶׁתְּנַגֵּב. \nרְבִּי אֱלִיעֶזֶר בֶּן יַעֲקֹב מְטַהֵר בַּכֶּלֶב, \nשֶׁהוּא פִּקֵּחַ, \nשֶׁאֵין דַּרְכּוֹ לְהַנִּיחַ אֶת הַמָּזוֹן וְלֵילֵךְ לַמַּיִם. \n\n\n\n" + ], + [ + "א\nהַזּוֹרֵק טֻמְאָה מִמָּקוֹם לְמָקוֹם, \nכִּכָּר לְבֵין הַמַּפְתְּחוֹת, \nמַפְתֵּחַ לְבֵין הַכִּכָּרוֹת, \nטָהוֹר. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nכִּכָּר לְבֵין הַמַּפְתְּחוֹת, \nטָמֵא, \nמַפְתֵּחַ לְבֵין הַכִּכָּרוֹת, \nטָהוֹר. \n", + "ב\nהַשֶּׁרֶץ בְּפִי הַחֻלְדָּה, \nוּמְהַלֶּכֶת עַל גַּבֵּי כִכָּרוֹת שֶׁלִּתְרוּמָה, \nסָפֵק נָגַע, סָפֵק לֹא נָגַע, \nסְפֵקוֹ טָהוֹר. \n", + "ג\nהַשֶּׁרֶץ בְּפִי הַחֻלְדָּה, \nוְהַנְּבֵלָה בְפִי הַכֶּלֶב, \nוְעָבְרוּ בֵין הַטְּהוֹרִין, \nאוֹ שֶׁעָבְרוּ טְהוֹרִין בֵּינֵיהֶן, \nסְפֵקָן טָהוֹר, \nמִפְּנֵי שֶׁאֵין לַטֻּמְאָה מָקוֹם. \nהָיוּ מְנַקְּדִים בָּהֶן עַל הָאָרֶץ, \nוְאָמַר: \n\"הִלַּכְתִּי לַמָּקוֹם הַלָּז, <לְמָקוֹם>\nוְאֵין יָדוּעַ אִם נָגַעְתִּי אִם לֹא נָגַעְתִּי\", \nסְפֵקוֹ טָמֵא, \nמִפְּנֵי שֶׁיֵּשׁ לַטֻּמְאָה מָקוֹם. \n", + "ד\nכַּזַּיִת מִן הַמֵּת בְּפִי הָעוֹרֵב, \nסָפֵק הֶאֱהִיל עַל הָאָדָם וְעַל הַכֵּלִים בִּרְשׁוּת הַיָּחִיד, \nסָפֵק אָדָם, טָמֵא; \nסָפֵק כֵּלִים, טָהוֹר. \nהַמְמַלֵּא עֲשָׂרָה דְלָיִין, \nוְנִמְצָא שֶׁרֶץ בְּאֶחָד מֵהֶן, \nהוּא טָמֵא, וְכֻלָּם טְהוֹרִין. \nהַמְעָרֶה מִכֶּלִי לְכֶלִי, \nוְנִמְצָא שֶׁרֶץ בַּתַּחְתּוֹן, \nהָעֶלְיוֹן טָהוֹר. \n", + "ה\nעַל שִׁשָּׁה סְפֵקוֹת שׂוֹרְפִין אֶת הַתְּרוּמָה: \nעַל סְפֵק בֵּית הַפְּרַס, \nוְעַל [סְפֵק] עָפָר הַבָּא מֵאֶרֶץ הָעַמִּים, \nוְעַל סְפֵק בִּגְדֵי עַם הָאָרֶץ, \nוְעַל סְפֵק כֵּלִים הַנִּמְצָאִים, \nוְעַל סְפֵק רוֹקִין, \nוְעַל סְפֵק מֵי רַגְלֵי אָדָם \nשֶׁהֵן כְּנֶגֶד מֵי רַגְלֵי בְהֵמָה, \nוְעַל וַדַּי מַגָּעָן שֶׁהוּא סְפֵק טֻמְאָתָן, \nשׂוֹרְפִין אֶת הַתְּרוּמָה. \nרְבִּי יוֹסֵה אוֹמֵר: \nאַף עַל סְפֵק מַגָּעָן בִּרְשׁוּת הַיָּחִיד. \nוַחֲכָמִים אוֹמְרִים: \nבִּרְשׁוּת הַיָּחִיד, תּוֹלִין, \nוּבִרְשׁוּת הָרַבִּים, טָהוֹר. \n", + "ו\nשְׁנֵי רוֹקִין, \nאֶחָד טָמֵא וְאֶחָד טָהוֹר, \nתּוֹלִין עַל מַגָּעָן וְעַל מַשָּׂאָן \nוְעַל הֵסֵטָן בִּרְשׁוּת הַיָּחִיד, \nוְעַל מַגָּעָן בִּרְשׁוּת הָרַבִּים בִּזְמַן שֶׁהֵן לַחִים, \nוְעַל מַשָּׂאָן בֵּין לַחִין בֵּין יְבֵשִׁים. \nהָיָה רוֹק יְחִידִי וְנָגַע בּוֹ, \nוּנְשָׂאוֹ, וֶהֱסִיטוֹ בִרְשׁוּת הָרַבִּים, \nשׂוֹרְפִין עָלָיו אֶת הַתְּרוּמָה, \nוְאֵין צָרִיךְ לוֹמַר בִּרְשׁוּת הַיָּחִיד. \n", + "ז\nאֵלּוּ סְפֵקוֹת שֶׁטִּהֲרוּ חֲכָמִין: \nסְפֵק מַיִם שְׁאוּבִין לַמִּקְוֶה, \nסְפֵק טֻמְאָה צָפָה עַל פְּנֵי הַמַּיִם, \nסְפֵק מַשְׁקִין לִטַּמֵּא, טָמֵא, \nוּלְטַמֵּא, טָהוֹר, \nסְפֵק יָדַיִם לִטַּמֵּא וּלְטַמֵּא וּלְטַהֵר, טָהוֹר, \nסְפֵק רְשׁוּת הָרַבִּים, \nסְפֵק דִּבְרֵי סוֹפְרִים, \nסְפֵק הַחֻלִּין, \nסְפֵק שְׁרָצִים, \nסְפֵק נְגָעִים, \nסְפֵק נְזִירוּת, \nסְפֵק בְּכוֹרוֹת, \nוּסְפֵק קָרְבָּנוֹת. \n", + "סְפֵק טֻמְאָה צָפָה עַל פְּנֵי הַמַּיִם, \nבֵּין בַּכֵּלִים, בֵּין בַּקַּרְקַעוֹת, \nרְבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר: \nבַּכֵּלִים, טָמֵא, וּבַקַּרְקַעוֹת, טָהוֹר. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nסְפֵק יְרִידָתוֹ, טָמֵא, וּסְפֵק עֲלָיָתוֹ, טָהוֹר. \nרְבִּי יוֹסֵה אוֹמֵר: \nאֲפִלּוּ אֵין שָׁם אֶלָּא מְלֹא אָדָם וְטֻמְאָה, טָהוֹר. \n", + "ח\nסְפֵק מַשְׁקִים לִטַּמֵּא, טָמֵא, כֵּיצַד? \nטָמֵא שֶׁפָּשַׁט אֶת רַגְלוֹ לְבֵין מַשְׁקִין טְהוֹרִין, \nסָפֵק נָגַע סָפֵק לֹא נָגַע, סְפֵקוֹ טָמֵא. \n\nט\nהָיְתָה כִכָּר טְמֵאָה בְיָדוֹ, \nוּפְשָׁטָהּ לְבֵין מַשְׁקִין טְהוֹרִין, \nסָפֵק נָגַע סָפֵק לֹא נָגַע, סְפֵקוֹ טָמֵא. \n\nי\nוּלְטַמֵּא טָהוֹר, כֵּיצַד? \nהָיְתָה מַקֵּל בְּיָדוֹ וּבְרֹאשָׁהּ מַשְׁקִין טְמֵאִין, \nוּזְרָקָהּ לְבֵין כִּכָּרוֹת טְהוֹרִין, \nסָפֵק נָגַע סָפֵק לֹא נָגַע, סְפֵקוֹ טָהוֹר. \n", + "יא\nרְבִּי יוֹסֵה אוֹמֵר: \nסְפֵק מַשְׁקִין לָאֳכָלִים, טָמֵא, \nוְלַכֵּלִים, טָהוֹר. \nכֵּיצַד? \nשְׁתֵּי חֲבִיּוֹת, \nאַחַת טְמֵאָה וְאַחַת טְהוֹרָה, \nעָשָׂה עִסָּה מֵאַחַת מֵהֶן, \nסָפֵק מִן הַטְּמֵאָה עָשָׂה, \nסָפֵק מִן הַטְּהוֹרָה עָשָׂה, \nזֶה הוּא סְפֵק מַשְׁקִין: \nלָאֳכָלִים טָמֵא, וְלַכֵּלִים טָהוֹר. \n", + "יב\nסְפֵק יָדַיִם, \nלִטַּמֵּא וּלְטַמֵּא וְלִטְהַר, \nטָהוֹר. \nסְפֵק רְשׁוּת הָרַבִּים, \nטָהוֹר. \nסְפֵק דִּבְרֵי סוֹפְרִים: \nאָכַל אֳכָלִין טְמֵאִים, \nשָׁתָה מַשְׁקִין טְמֵאִין, \nבָּא רֹאשׁוֹ וְרֻבּוֹ בְמַיִם שְׁאוּבִין, \nאוֹ שֶׁנָּפְלוּ עַל רֹאשׁוֹ וְעַל רֻבּוֹ \nשְׁלֹשֶׁת לָגִּין מַיִם שְׁאוּבִין, \nסְפֵקוֹ טָהוֹר. \nאֲבָל דָּבָר שֶׁהוּא אַב הַטֻּמְאָה מִדִּבְרֵי סוֹפְרִים, \nסְפֵקוֹ טָמֵא. \n", + "יג\nסְפֵק הַחֻלִּין, זוֹ טַהֲרַת פְּרִישׁוּת. \nסְפֵק שְׁרָצִים, כְּשָׁעַת מְצִיאָתָן. \nסְפֵק נְגָעִים, כַּתְּחִלָּה טָהוֹר, \nעַד שֶׁלֹּא נִזְקַק לַטֻּמְאָה; \nמִשֶּׁנִּזְקַק לַטֻּמְאָה, סְפֵקוֹ טָמֵא. \n\nיד <יא>\nסְפֵק נְזִירוּת, מֻתָּר. \nסְפֵק בְּכוֹרוֹת, \nאֶחָד בְּכוֹרֵי אָדָם וְאֶחָד בְּכוֹרֵי בְהֵמָה, \nבֵּין טְמֵאָה בֵין טְהוֹרָה, \nשֶׁהַמּוֹצִיא מֵחֲבֵרוֹ עָלָיו הָרְאָיָה. \n", + "יה <יב>\nסְפֵק קָרְבָּנוֹת, \nהָאִשָּׁה שֶׁיֵּשׁ עָלֶיהָ סְפֵק חָמֵשׁ לֵדוֹת \nסְפֵק חָמֵשׁ זִיבוֹת, \nמְבִיאָה קָרְבָּן אֶחָד, \nוְאוֹכֶלֶת בַּזקָּדָשִׁים, \nוְאֵין הַשְּׁאָר עָלֶיהָ חוֹבָה. \n\n\n\n" + ], + [ + "א\nהַשֶּׁרֶץ וְהַצְּפַרְדֵּעַ בִּרְשׁוּת הָרַבִּים, \nוְכֵן כַּזַּיִת מִן הַמֵּת וְכַזַּיִת מִן הַנְּבֵלָה, \nעֶצֶם מִן הַמֵּת וְעֶצֶם מִן הַנְּבֵלָה, \nגּוּשׁ מֵאֶרֶץ טְהוֹרָה וְגוּשׁ מֵאֶרֶץ הָעַמִּים, \nגּוּשׁ מֵאֶרֶץ טְהוֹרָה וְגוּשׁ מִבֵּית הַפְּרַס, \nשְׁנֵי שְׁבִילִין, \nאֶחָד טָמֵא וְאֶחָד טָהוֹר, \nהִלֵּךְ בְּאֶחָד מֵהֶן, \nוְאֵין יָדוּעַ בְּאֵי זֶה מֵהֶן הִלֵּךְ, \nהֶאֱהִיל עַל אֶחָד מֵהֶן, \nוְאֵין יָדוּעַ עַל אֵי זֶה מֵהֶם הֶאֱהִיל, \nהֵסִיט בְּאֶחָד מֵהֶן, \nוְאֵין יָדוּעַ בְּאֵי זֶה מֵהֶן הֵסִיט, \nרְבִּי יְהוֹשֻׁעַ מְטַמֵּא, \nוַחֲכָמִים מְטַהֲרִין. \n", + "ב\nאֶחָד שֶׁאָמַר: \n\"נָגַעְתִּי בָזֶה, \nוְאֵין יָדוּעַ אִם הוּא טָמֵא אִם הוּא טָהוֹר\", \n\"נָגַעְתִּי וְאֵין יָדוּעַ בְּאֵי זֶה מִשְּׁנֵיהֶן נָגַעְתִּי\", \nרְבִּי עֲקִיבָה מְטַמֵּא, \nוַחֲכָמִים מְטַהֲרִין. \nרְבִּי יוֹסֵה מְטַמֵּא בַכֵּלִים, <בַכֵּלם>\nוּמְטַהֵר בִּשְׁבִיל, \nשֶׁדֶּרֶךְ אָדָם לְהַלֵּךְ, \nוְאֵין דַּרְכּוֹ לִגַּע. \n", + "ג\nשְׁנֵי שְׁבִילִין, \nאֶחָד טָמֵא וְאֶחָד טָהוֹר, \nהִלֵּךְ בְּאֶחָד מֵהֶן וְעָשָׂה טְהָרוֹת וְנֶאֱכָלוּ, \nהִזָּה וְשָׁנָה וְטָבַל טָהַר; \nהִלֵּךְ בַּשֵּׁנִי וְעָשָׂה טְהָרוֹת, \nהֲרֵי אֵלּוּ טְהוֹרוֹת. \nאִם קַיָּמוֹת הָרִאשׁוֹנוֹת, \nאֵלּוּ וָאֵלּוּ תְלוּיוֹת. \nאִם לֹא טָהַר בִּנְתַּיִם, \nהָרִאשׁוֹנוֹת, תְּלוּיוֹת, \nוְהַשְּׁנִיּוֹת, יִשָּׂרֵפוּ. \n", + "ד\nהַשֶּׁרֶץ וְהַצְּפַרְדֵּעַ בִּרְשׁוּת הָרַבִּים, \nוְנָגַע בְּאֶחָד מֵהֶם וְעָשָׂה טְהָרוֹת וְנֶאֱכָלוּ, \nטָבַל, וְנָגַע בַּשֵּׁנִי, וְעָשָׂה טְהָרוֹת, \nהֲרֵי אֵלּוּ טְהוֹרוֹת. \nאִם קַיָּמוֹת הָרִאשׁוֹנוֹת, \nאֵלּוּ וָאֵלּוּ תְלוּיוֹת. \nאִם לֹא טָבַל בִּנְתַּיִם, \nהָרִאשׁוֹנוֹת תְּלוּיוֹת, \nהַשְּׁנִיּוֹת יִשָּׂרֵפוּ. \n", + "ה\nשְׁנֵי שְׁבִילִין, \nאֶחָד טָמֵא וְאֶחָד טָהוֹר, \nהִלֵּךְ בְּאֶחָד מֵהֶן וְעָשָׂה טְהָרוֹת, \nוּבָא חֲבֵרוֹ וְהִלֵּךְ בַּשֵּׁנִי וְעָשָׂה טְהָרוֹת, \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nאִם נִשְׁאָלוּ זֶה בִפְנֵי עַצְמוֹ, וְזֶה בִפְנֵי עַצְמוֹ, \nטְהוֹרִין, \nאִם נִשְׁאָלוּ שְׁנֵיהֶם כְּאֶחָד, \nטְמֵאִין. \nרְבִּי יוֹסֵה אוֹמֵר: \nבֵּין כָּךְ וּבֵין כָּךְ, טְמֵאִין. \n", + "ו\nשְׁנֵי כִכָּרִים, \nאֶחָד טָמֵא וְאֶחָד טָהוֹר, \nאָכַל אֶת אֶחָד מֵהֶן וְעָשָׂה טְהָרוֹת, \nוּבָא חֲבֵרוֹ וְאָכַל אֶת הַשֵּׁנִי וְעָשָׂה טְהָרוֹת, \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nאִם נִשְׁאָלוּ זֶה בִפְנֵי עַצְמוֹ וְזֶה בִפְנֵי עַצְמוֹ, \nטְהוֹרִין, \nנִשְׁאָלוּ שְׁנֵיהֶן כְּאֶחָד, \nטְמֵאִין. \nרְבִּי יוֹסֵה אוֹמֵר: \nבֵּין כָּךְ וּבֵין כָּךְ, טְמֵאִין. \n", + "ז\nמִי שֶׁיָּשַׁב בִּרְשׁוּת הָרַבִּים, \nוּבָא אֶחָד וְדָרַס עַל בְּגָדָיו, \nאוֹ שֶׁרָקַק וְנָגַע בְּרוֹקוֹ, \nעַל רוֹקוֹ שׁוֹרְפִין אֶת הַתְּרוּמָה, \nוְעַל בְּגָדָיו הוֹלְכִין אַחַר הָרוֹק. \nיָשַׁן בִּרְשׁוּת הָרַבִּים וְעָמַד, \nכֵּלָיו טְמֵאִין מִדְרָס, \nדִּבְרֵי רְבִּי מֵאִיר. \nוַחֲכָמִים מְטַהֲרִין. \nנָגַע בְּאֶחָד בַּלַּיְלָה, \nוְאֵין יָדוּעַ אִם חַי אִם מֵת, \nוּבַשַּׁחַר עָמַד וּמְצָאוֹ מֵת, \nרְבִּי מֵאִיר מְטַהֵר, \nוַחֲכָמִים מְטַמִּין, \nשֶׁכָּל הַטְּמָאוֹת כְּשָׁעַת מְצִיאָתָן. \n", + "ח\nשׁוֹטָה אַחַת בָּעִיר, \nאוֹ נָכְרִית, אוֹ כוּתִית, \nכָּל הָרוֹקִים שֶׁבָּעִיר טְמֵאִין. \nמִי שֶׁדָּרְסָה אִשָּׁה עַל בְּגָדָיו, \nאוֹ שֶׁיָּשְׁבָה עִמּוֹ בִסְפִינָה, \nאִם מַכַּרְתּוֹ שֶׁהוּא אוֹכֵל בִּתְרוּמָה, \nכֵּלָיו טְהוֹרִין, \nוְאִם לָאו, יִשְׁאָלֶנָּה. \n", + "ט\nעֵד אוֹמֵר \"נִטְמֵאתָ\", \nוְהוּא אוֹמֵר \"לֹא נִטְמֵאתִי\", \nטָהוֹר. \nשְׁנַיִם אוֹמְרִים \"נִטְמֵאתָ\", \nוְהוּא אוֹמֵר \"לֹא נִטְמֵאתִי\", \nרְבִּי מֵאִיר מְטַמֵּא, \nוַחֲכָמִים אוֹמְרִים: \nהוּא נֶאֱמָן עַל יְדֵי עַצְמוֹ. \n\nי\nעֵד אוֹמֵר \"נִטַּמָּא\", \nוּשְׁנַיִם אוֹמְרִים \"לֹא נִטַּמָּא\", \nבֵּין בִּרְשׁוּת הַיָּחִיד בֵּין בִּרְשׁוּת הָרַבִּים, \nטָהוֹר. \nשְׁנַיִם אוֹמְרִים \"נִטַּמָּא\", \nוְעֵד אוֹמֵר \"לֹא נִטַּמָּא\", \nבֵּין בִּרְשׁוּת הַיָּחִיד בֵּין בִּרְשׁוּת הָרַבִּים, \nטָמֵא. \nעֵד אוֹמֵר \"נִטַּמָּא\", \nעֵד אוֹמֵר \"לֹא נִטַּמָּא\", \nאִשָּׁה אוֹמֶרֶת \"נִטַּמָּא\", \nוְאִשָּׁה אוֹמֶרֶת \"לֹא נִטַּמָּא\", \nבִּרְשׁוּת הַיָּחִיד, טָמֵא, \nבִּרְשׁוּת הָרַבִּים, טָהוֹר. \n\n\n\n" + ], + [ + "א\nמָקוֹם שֶׁהָיָה רְשׁוּת הַיָּחִיד, \nוְנֶעֱשָׂה רְשׁוּת הָרַבִּים, \nוְחָזַר וְנֶעֱשָׂה רְשׁוּת הַיָּחִיד, \nכְּשֶׁהוּא רְשׁוּת הַיָּחִיד, \nסְפֵקוֹ טָמֵא, \nכְּשֶׁהוּא רְשׁוּת הָרַבִּים, \nסְפֵקוֹ טָהוֹר. \nהַמְסַכֵּן בִּרְשׁוּת הַיָּחִיד, \nוְהוֹצִיאוּהוּ לִרְשׁוּת הָרַבִּים, \nוְהֶחֱזִירוּהוּ לִרְשׁוּת הַיָּחִיד, \nכְּשֶׁהוּא בִּרְשׁוּת הַיָּחִיד, <רְשׁוּת>\nסְפֵקוֹ טָמֵא, \nכְּשֶׁהוּא בִּרְשׁוּת הָרַבִּים, <רְשׁוּת>\nסְפֵקוֹ טָהוֹר. \nרְבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר: \nרְשׁוּת הָרַבִּים מַפְסֶקֶת. \n", + "ב\nאַרְבָּעָה סְפֵקוֹת רְבִּי יְהוֹשֻׁעַ מְטַמֵּא, \nוַחֲכָמִים מְטַהֲרִין. \nכֵּיצַד? \nהַטָּמֵא עוֹמֵד וְהַטָּהוֹר עוֹבֵר, \nהַטָּהוֹר עוֹמֵד וְהַטָּמֵא עוֹבֵר, \nהַטֻּמְאָה בִרְשׁוּת הַיָּחִיד, \nוְהַטַּהֲרָה בִרְשׁוּת הָרַבִּים, \nהַטַּהֲרָה בִרְשׁוּת הַיָּחִיד, \nוְהַטֻּמְאָה בִרְשׁוּת הָרַבִּים, \nסָפֵק נָגַע, סָפֵק לֹא נָגַע, \nסָפֵק הֶאֱהִיל, סָפֵק לֹא הֶאֱהִיל, \nסָפֵק הֵסִיט, סָפֵק לֹא הֵסִיט, \nרְבִּי יְהוֹשֻׁעַ מְטַמֵּא, \nוַחֲכָמִים מְטַהֲרִין. \n", + "ג\nאִילָן שֶׁהָיָה עוֹמֵד בִּרְשׁוּת הָרַבִּים, \nוְהַטֻּמְאָה בְתוֹכוֹ, \nעָלָה לְרֹאשׁוֹ, \nסָפֵק נָגַע, סָפֵק לֹא נָגַע, \nסְפֵקוֹ טָמֵא. \nהִכְנִיס יָדוֹ לְחֹר שֶׁיֶּשׁ בּוֹ טֻמְאָה, \nסָפֵק נָגַע, סָפֵק לֹא נָגַע, \nסְפֵקוֹ טָמֵא. \nחֲנוּת שֶׁהִיא טְמֵאָה, \nוּפְתוּחָה לִרְשׁוּת הָרַבִּים, \nסָפֵק נִכְנַס, סָפֵק לֹא נִכְנַס, \nסְפֵקוֹ טָהוֹר. \nשְׁתֵּי חֲנוּיוֹת, אַחַת טְמֵאָה וְאַחַת טְהוֹרָה, \nנִכְנַס לְאַחַת מֵהֶן, \nסָפֵק לַטְּהוֹרָה נִכְנַס, \nסָפֵק לַטְּמֵאָה נִכְנַס, \nסְפֵקוֹ טָמֵא. \n", + "כָּל שֶׁאַתְּ יָכוֹל לְרַבּוֹת סְפֵקוֹת וּסְפֵק סְפֵקוֹת, \nבִּרְשׁוּת הַיָּחִיד, טָמֵא, \nבִּרְשׁוּת הָרַבִּים, טָהוֹר. \n\nד\nכֵּיצַד? \nנִכְנַס לַמָּבוֹי וְטֻמְאָה בֶחָצֵר, \nסָפֵק נִכְנַס, סָפֵק לֹא נִכְנַס, \nהַטֻּמְאָה בַבַּיִת, \nסָפֵק נִכְנַס, סָפֵק לֹא נִכְנַס, \nוַאֲפִלּוּ נִכְנַס, \nסָפֵק הָיְתָה שָׁם, סָפֵק לֹא הָיְתָה שָׁם, \nוַאֲפִלּוּ הָיְתָה שָׁם, \nסָפֵק שֶׁיֶּשׁ בָּהּ כַּשֵּׁעוּר, \nסָפֵק שֶׁאֵין בָּהּ, \nוַאֲפִלּוּ יֶשׁ בָּהּ, \nסָפֵק טְמֵאָה סָפֵק טְהוֹרָה, \nוַאֲפִלּוּ טְמֵאָה, \nסָפֵק נָגַע, סָפֵק לֹא נָגַע, \nסְפֵקוֹ טָמֵא. \nרְבִּי אֶלְעָזָר אוֹמֵר: \nסְפֵק בִּיאָה, טָהוֹר, \nסְפֵק מַגַּע טֻמְאָה, טָמֵא. \n", + "ה\nנִכְנַס לַבִּקְעָה בִימוֹת הַגְּשָׁמִים, \nוְהַטֻּמְאָה בְשָׂדֶה פְלוֹנִית, \nוְאָמַר: \n\"הִלַּכְתִּי לְמָקוֹם הַלָּז, \nוְאֵין יָדוּעַ אִם נִכְנַסְתִּי לְאוֹתָהּ הַשָּׂדֶה, \nאִם לֹא נִכְנַסְתִּי\", \nרְבִּי אֶלְעָזָר מְטַהֵר, \nוַחֲכָמִים מְטַמִּין. \n", + "ו\nסְפֵק רְשׁוּת הַיָּחִיד, טָמֵא, \nעַד שֶׁיֹּאמַר \"לֹא נָגַעְתִּי\". \nסְפֵק רְשׁוּת הָרַבִּים, טָהוֹר, \nעַד שֶׁיֹּאמַר \"נָגַעְתִּי\". \nאֵי זוֹ הִיא רְשׁוּת הַיָּחִיד? \nשְׁבִילֵי בֵית גָּלְגּוֹל, \nוְכֵן כַּיּוֹצֵא בָהֶן, \nרְשׁוּת הַיָּחִיד לַשַּׁבָּת, \nוּרְשׁוּת הָרַבִּין לַטֻּמְאָה. \nאָמַר רְבִּי אֶלְעָזָר: \nלֹא הָזְכָּרוּ שְׁבִילֵי בֵית גָּלְגּוֹל, \nאֶלָּא שֶׁהֵן רְשׁוּת הַיָּחִיד לְכָךְ וּלְכָךְ. \nהַשְּׁבִילִים הַמְפַלְּשִׁים לַבּוֹרוֹת, \nוְלַשִּׁיחִים וְלַגִּתּוֹת, \nרְשׁוּת הַיָּחִיד לַשַּׁבָּת, \nוּרְשׁוּת הָרַבִּים לַטֻּמְאָה. \n", + "ז\nהַבִּקְעָה בִימוֹת הַחַמָּה, \nרְשׁוּת הַיָּחִיד לַשַּׁבָּת, \nוּרְשׁוּת הָרַבִּים לַטֻּמְאָה. \nוּבִימוֹת הַגְּשָׁמִים, \nרְשׁוּת הַיָּחִיד לְכָךְ וּלְכָךְ. \n", + "ח\nבָּסִילְקֵי, \nרְשׁוּת הַיָּחִיד לַשַּׁבָּת, \nוּרְשׁוּת הָרַבִּים לַטֻּמְאָה. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nאִם עוֹמֵד הוּא בַפֶּתַח הַזֶּה, \nוְרוֹאֶה אֶת הַנִּכְנָסִין וְאֶת הַיּוֹצְאִין בַּפֶּתַח הַלָּז, \nרְשׁוּת הַיָּחִיד לְכָךְ וּלְכָךְ, \nוְאִם לָאו, \nרְשׁוּת הַיָּחִיד לַשַּׁבָּת, \nוּרְשׁוּת הָרַבִּים לַטֻּמְאָה. \n", + "ט\nהַפְּרָן, \nרְשׁוּת הַיָּחִיד לַשַּׁבָּת, \nוּרְשׁוּת הָרַבִּים לַטֻּמְאָה. \nוְכֵן הַצְּדָדִין. \nרְבִּי מֵאִיר אוֹמֵר: \nהַצְּדָדִין, \nרְשׁוּת הַיָּחִיד לְכָךְ וּלְכָךְ. \n", + "י\nהָאַסְטְוָנוֹת, \nרְשׁוּת הַיָּחִיד לַשַּׁבָּת, \nוּרְשׁוּת הָרַבִּים לַטֻּמְאָה. \nחָצֵר שֶׁהָרַבִּים נִכְנָסִים בָּזוֹ וְיוֹצְאִין בָּזוֹ, \nרְשׁוּת הַיָּחִיד לַשַּׁבָּת, \nוּרְשׁוּת הָרַבִּים לַטֻּמְאָה. \n\n\n\n" + ], + [ + "א\nהַקַּדָּר שֶׁהִנִּיחַ אֶת קְדֵרוֹתָיו וְיָרַד לִשְׁתּוֹת, \nהַפְּנִימִיּוֹת טְהוֹרוֹת, \nוְהַחִיצוֹנוֹת טְמֵאוֹת. \nאָמַר רְבִּי יוֹסֵה: \nבַּמֵּי דְבָרִים אֲמוּרִים? \nבְּמֻתָּרוֹת, \nאֲבָל בַּאֲגוּדוֹת, הַכֹּל טָהוֹר. \nהַמּוֹסֵר מַפְתְּחוֹ לְעַם הָאָרֶץ, \nהַבַּיִת טָהוֹר, \nשֶׁלֹּא מָסַר לוֹ אֶלָּא שְׁמִירַת הַמַּפְתֵּחַ. \n", + "ב\nהַמַּנִּיחַ עַם הָאָרֶץ בְּתוֹךְ בֵּיתוֹ, \nעֵר, וּמְצָאוֹ עֵר, \nיָשֵׁן, וּמְצָאוֹ יָשֵׁן, \nעֵר, וּמְצָאוֹ יָשֵׁן, \nטָהוֹר; \nיָשֵׁן, וּמְצָאוֹ עֵר, \nהַבַּיִת טָמֵא. \nדִּבְרֵי רְבִּי מֵאִיר. \nוַחֲכָמִים אוֹמְרִים: \nאֵין טָמֵא אֶלָּא \nעַד מְקוֹם שֶׁהוּא יָכוֹל לִפְשֹׁט אֶת יָדוֹ וְלִגַּע. \n", + "ג\nהַמַּנִּיחַ אֻמָּנִים בְּתוֹךְ בֵּיתוֹ, \nהַבַּיִת טָמֵא. \nדִּבְרֵי רְבִּי מֵאִיר. \nוַחֲכָמִים אוֹמְרִים: \nאֵין טָמֵא אֶלָּא \nעַד מְקוֹם שֶׁהֵן יְכוּלִין לִפְשֹׁט אֶת יָדָם וְלִגַּע. \n", + "ד\nאֵשֶׁת חָבֵר \nשֶׁהִנִּיחָה לְאֵשֶׁת עַם הָאָרֶץ טוֹחֶנֶת בְּתוֹךְ בֵּיתָהּ, \nפָּסְקָה הָרֵחַיִם, \nהַבַּיִת טָמֵא. \nלֹא פָסְקָה הָרֵחַיִם, \nאֵין טָמֵא אֶלָּא \nעַד מְקוֹם שֶׁהִיא יְכוּלָה לִפְשֹׁט אֶת יָדָהּ וְלִגַּע. \nהָיוּ שְׁתַּיִם, \nבֵּין כָּךְ וּבֵין כָּךְ, הַבַּיִת טָמֵא, \nשֶׁאַחַת טוֹחֶנֶת וְאַחַת מְמַשְׁמֶשֶׁת. \nדִּבְרֵי רְבִּי מֵאִיר. \nוַחֲכָמִים אוֹמְרִים: \nאֵין טָמֵא אֶלָּא \nעַד מְקוֹם שֶׁהֵן יְכוּלוֹת לִפְשֹׁט אֶת יָדָם וְלִגַּע. \n", + "ה\nהַמַּנִּיחַ עַם הָאָרֶץ בְּתוֹךְ בֵּיתוֹ לְשָׁמְרוֹ, \nבִּזְמַן שֶׁהוּא רוֹאֶה אֶת הַנִּכְנָסִין וְאֶת הַיּוֹצְאִין, \nהָאֳכָלִים וְהַמַּשְׁקִין, וּכְלֵי חֶרֶשׂ פְּתוּחִין, \nטְמֵאִין. \nאֲבָל הַמִּשְׁכָּבוֹת וְהַמּוֹשָׁבוֹת, \nוּכְלֵי חֶרֶשׂ מֻקָּפִים צָמִיד פָּתִיל, \nטְהוֹרִין. \nאִם אֵינוּ רוֹאֶה \nלֹא אֶת הַנִּכְנָסִין וְלֹא אֶת הַיּוֹצְאִין, \nאֲפִלּוּ מוּבָל, אֲפִלּוּ כָפוּת, \nהַכֹּל טָמֵא. \n", + "ו\nהַגַּבָּאִין שֶׁנִּכְנְסוּ לְתוֹךְ הַבַּיִת, \nהַבַּיִת טָמֵא. \nאִם יֵשׁ עִמָּהֶן גּוֹי, \nנֶאֱמָנִים לוֹמַר: \n\"נִכְנַסְנוּ, אֲבָל לֹא נָגַעְנוּ\". \n\nז\nהַגַּנָּבִים שֶׁנִּכְנְסוּ לְתוֹךְ הַבַּיִת, \nאֵין טָמֵא אֶלָּא מְקוֹם רַגְלֵי הַגַּנָּבִים. \nוּמַה הֵן מְטַמְּאִין? \nהָאֳכָלִין וְהַמַּשְׁקִין, \nוּכְלֵי חֶרֶשׂ פְּתוּחִין; \nאֲבָל הַמִּשְׁכָּבוֹת וְהַמּוֹשָׁבוֹת, \nוּכְלֵי חֶרֶשׂ הַמֻּקָּפִין צָמִיד פָּתִיל, \nטְהוֹרִים. \nאִם יֵשׁ עִמָּהֶן גּוֹי אוֹ אִשָּׁה, \nהַכֹּל טָמֵא. \n", + "ח\nהַמַּנִּיחַ אֶת כֵּלָיו \nבַּחַלּוֹן שֶׁלָּאוּלְיָרִין, \nרְבִּי אֶלְעָזָר בֶּן עֲזַרְיָה מְטַהֵר, \nוַחֲכָמִים אוֹמְרִים: \nעַד שֶׁיִּתֶּן לוֹ אֶת הַמַּפְתֵּחַ, אוֹ חוֹתָם, \nאוֹ עַד שֶׁיַּעֲשֶׂה לוֹ סִימָן. \nהַמַּנִּיחַ אֶת כֵּלָיו מִגַּת זוֹ לְגַת הַבָּאָה, \nכֵּלָיו טְהוֹרִין. \nוּבְיִשְׂרָאֵל, עַד שֶׁיֹּאמַר: \n\"בְּלִבִּי הָיָה לְשָׁמְרָם\". \n", + "ט\nמִי שֶׁהָיָה טָהוֹר, \nוְהִסִּיעַ אֶת לִבּוֹ מִלֹּאכַל, \nרְבִּי יְהוּדָה מְטַהֵר, \nשֶׁדֶּרֶךְ טְמֵאִין פּוֹרְשִׁין מִמֶּנּוּ. \nוַחֲכָמִים מְטַמִּין. \nהָיוּ יָדָיו טְהוֹרוֹת, \nוְהִסִּיעַ אֶת לִבּוֹ מִלֹּאכַל, \nאַף עַל פִּי שֶׁאָמַר: \n\"יוֹדֵעַ אֲנִי שֶׁלֹּא נִטַּמּוּ יָדַי\", \nיָדָיו טְמֵאוֹת, שֶׁהַיָּדַיִם עוֹסְקָנִיּוֹת. \n", + "י\nהָאִשָּׁה שֶׁנִּכְנְסָה לְהוֹצִיא פַת לֶעָנִי, \nוְיָצָאת וּמְצָאַתּוּ עוֹמֵד בְּצַד כִּכָּרוֹת שֶׁלִּתְרוּמָה; \nוְכֵן הָאִשָּׁה שֶׁיָּצָאת, \nוּמָצָאת חֲבֶרְתָּהּ חוֹתָה גֶחָלִים \nמִתַּחַת קְדֵרָה שֶׁלִּתְרוּמָה, \nרְבִּי עֲקִיבָה מְטַמֵּא, \nוַחֲכָמִים מְטַהֲרִין. \n\nיא\nאָמַר רְבִּי אֶלְעָזָר בֶּן פִּילָא: \nוְכִי מִפְּנֵי מָה רְבִּי עֲקִיבָה מְטַמֵּא, \nוַחֲכָמִים מְטַהֲרִין? \nאֶלָּא שֶׁהַנָּשִׁים גָּרְגְּרָנִיּוֹת הֵן, \nשֶׁהִיא חֲשׁוּדָה לְגַלּוֹת אֶת הַקְּדֵרָה שֶׁלַּחֲבֶרְתָּהּ, \nלֵידַע מַה שֶּׁהִיא מְבַשֶּׁלֶת. \n\n\n\n" + ], + [ + "א\nהַדָּר עִם עַם הָאָרֶץ בֶּחָצֵר, \nוְשָׁכַח כֵּלִים בֶּחָצֵר, \nאֲפִלּוּ חֲבִיּוֹת מֻקָּפוֹת צָמִיד פָּתִיל, \nאוֹ תַנּוּר מֻקָּף צָמִיד פָּתִיל, \nהֲרֵי אֵלּוּ טְמֵאִין. \nרְבִּי יְהוּדָה מְטַהֵר בַּתַּנּוּר, \nבִּזְמַן שֶׁהוּא מֻקָּף צָמִיד פָּתִיל. \nרְבִּי יוֹסֵה אוֹמֵר: \nאַף הַתַּנּוּר טָמֵא, \nעַד שֶׁיַּעֲשֶׂה לוֹ מְחִיצָה \nגְבוֹהָה עֲשָׂרָה טְפָחִין. \n", + "ב\nהַמַּפְקִיד כֵּלִים אֵצֶל עַם הָאָרֶץ, \nטְמֵאִין טְמֵא מֵת, \nוּטְמֵאִין מִדְרָס; \nאִם מַכִּירוֹ שֶׁהוּא אוֹכֵל בִּתְרוּמָה, \nטְהוֹרִין מִטְּמֵא מֵת, \nאֲבָל טְמֵאִין מִדְרָס. \nרְבִּי יוֹסֵה אוֹמֵר: \nמָסַר לוֹ תֵבָה מְלֵאָה בְגָדִים, \nבִּזְמַן שֶׁהִיא רוֹצֶצֶת, \nטְמֵאָה מִדְרָס, \nאִם אֵינָה רוֹצֶצֶת, \nטְמֵאָה מַדָּף, \nאַף עַל פִּי שֶׁהַמַּפְתֵּחַ בְּיַד הַבְּעָלִים. \n", + "ג\nהַמְאַבֵּד בַּיּוֹם, וּמָצָא בַיּוֹם, \nטָהוֹר. \nבַּיּוֹם, וּמָצָא בַלַּיְלָה, \nבַּלַּיְלָה, וּמָצָא בַיּוֹם, \nבַּיּוֹם, וּמָצָא בַיּוֹם שֶׁלְּאַחֲרָיו, \nטָמֵא. \nזֶה הַכְּלָל: \nכָּל שֶׁעָבַר עָלָיו הַלַּיְלָה אוֹ מִקְצָתוֹ, \nטָמֵא. \n\nד\nהַשּׁוֹטֵחַ כֵּלִים בִּרְשׁוּת הָרַבִּים, \nטְהוֹרִין, \nבִּרְשׁוּת הַיָּחִיד, \nטְמֵאִין. \nאִם הָיָה מְשַׁמְּרָן, \nטְהוֹרִין. \nנָפְלוּ, וְהָלַךְ לַהֲבִיאָן, \nטְמֵאִין. \nנָפַל דַּלְיוֹ לְתוֹךְ בּוֹרוֹ שֶׁלְּעַם הָאָרֶץ, \nוְהָלַךְ לְהָבִיא בְּמָה יַעֲלֶנּוּ, \nטָמֵא, \nמִפְּנֵי שֶׁהֻנַּח בִּרְשׁוּת עַם הָאָרֶץ שָׁעָה אַחַת. \n", + "ה\nהַמַּנִּיחַ אֶת בֵּיתוֹ פָתוּחַ, וּמְצָאוֹ פָתוּחַ, \nנָעוּל, וּמְצָאוֹ נָעוּל, \nפָּתוּחַ, וּמְצָאוֹ נָעוּל, \nטָהוֹר. \nנָעוּל, וּמְצָאוֹ פָתוּחַ, \nרְבִּי מֵאִיר מְטַמֵּא, \nוַחֲכָמִים מְטַהֲרִין, \nשֶׁהָיוּ הַגַּנָּבִים וְנִמְלָכוּ, \nוְהָלְכוּ לָהֶן. \n", + "ו\nאֵשֶׁת עַם הָאָרֶץ \nשֶׁנִּכְנְסָה לְתוֹךְ בֵּיתוֹ שֶׁלְּחָבֵר \nלְהוֹצִיא בְנוֹ אוֹ בְהֶמְתּוֹ, \nהַבַּיִת טָהוֹר, \nמִפְּנֵי שֶׁנִּכְנְסָה שֶׁלֹּא בָרְשׁוּת. \n", + "ז\nכְּלָל אָמְרוּ בַטְּהָרוֹת: \nכָּל הַמְיֻחָד לְאֹכֶל אָדָם, \nטָמֵא, \nעַד שֶׁיִּפָּסֵל מֵאֹכֶל הַכֶּלֶב. \nוְכָל שֶׁאֵינוּ מְיֻחָד לְאֹכֶל אָדָם, \nטָהוֹר, \nעַד שֶׁיְּיַחֲדֶנּוּ לְאָדָם. \nכֵּיצַד? \nגּוֹזָל שֶׁנָּפַל לַגַּת, \nוְחָשַׁב עָלָיו לְהַעֲלוֹתוֹ לַנָּכְרִי, \nטָמֵא; \nלַכֶּלֶב, טָהוֹר. \nרְבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי מְטַמֵּא. \nחִשֵּׁב עָלָיו לְחֵרֵשׁ, שׁוֹטֶה וְקָטָן, \nטָהוֹר. \nאִם הֶעֱלָהוּ, טָמֵא, \nמִפְּנֵי שֶׁיֵּשׁ לָהֶם מַעֲשֶׂה, \nוְאֵין לָהֶן מַחֲשָׁבָה. \n", + "ח\nאֲחוֹרֵי כֵלִים שֶׁנִּטַּמּוּ בְמַשְׁקִין, \nרְבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר: \nמְטַמִּין אֶת הַמַּשְׁקִין, \nוְאֵינָן פּוֹסְלִין אֶת הָאֳכָלִים. \nרְבִּי יְהוֹשֻׁעַ אוֹמֵר: \nמְטַמִּין אֶת הַמַּשְׁקִין, \nוּפוֹסְלִין אֶת הָאֳכָלִים. \nרְבִּי שִׁמְעוֹן אֲחִי עֲזַרְיָה אוֹמֵר: \nלֹא כָךְ וְלֹא כָךְ, \nאֶלָּא מַשְׁקִין שֶׁנִּטַּמּוּ בַאֲחוֹרֵי הַכֵּלִים, \nמְטַמִּין אֶחָד, וּפוֹסְלִין אֶחָד. \nהֲרֵי זֶה אוֹמֵר: \nמְטַמֶּיךָ לֹא טִמּוּנִי, \nוְאַתָּה טִמֵּאתַנִי. \n", + "ט\nעֲרֵבָה שֶׁהִיא קְטַפְרֵס, \nוְהַבָּצֵק מִלְּמַעְלָן וּמַשְׁקֶה טוֹפֵחַ מִלְּמַטָּן, \nשָׁלוֹשׁ חֲתִכּוֹת בְּכַבֵּיצָה, \nאֵינָן מִצְטָרְפוֹת. \nרְבִּי יוֹסֵה אוֹמֵר: \nאַף שְׁתַּיִם אֵינָן מִצְטָרְפוֹת, \nאֶלָּא אִם כֵּן הָיוּ רוֹצְצוֹת מַשְׁקֶה. \nאִם הָיָה מַשְׁקֶה עוֹמֵד, \nאֲפִלּוּ כְעֵין הַחַרְדָּל, \nמִצְטָרֵף. \nרְבִּי דוֹסָה אוֹמֵר: \nאֹכֶל פָּרוּד אֵינוּ מִצְטָרֵף. \n", + "י\nמַקֵּל שֶׁהִיא מְלֵאָה מַשְׁקִים טְמֵאִים, \nכֵּיוָן שֶׁהִשִּׁיקָהּ לְמִקְוֶה, \nטָהֲרָה. \nדִּבְרֵי רְבִּי יְהוֹשֻׁעַ. \nוַחֲכָמִים אוֹמְרִים: \nעַד שֶׁיַּטְבִּיל אֶת כֻּלָּהּ. \nהַנָּצוֹק וְהַקְּטַפְרֵס \nוּמַשְׁקֶה טוֹפֵחַ, \nאֵינָן חִבּוּר, \nלֹא לַטֻּמְאָה, וְלֹא לְטַהֲרָה. \nוְהָאֶשְׁבֹּרֶן, \nחִבּוּר לַטֻּמְאָה וְלַטַּהֲרָה. \n\n\n\n" + ], + [ + "א\nזֵיתִים מֵאֶמָּתַי מְקַבְּלִין טֻמְאָה? \nמִשֶּׁיָּזִיעוּ זֵעַת הַמַּעְטֵן, \nאֲבָל לֹא זֵעַת הַקֻּפָּה, \nכְּדִבְרֵי בֵית שַׁמַּי. \nרְבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר: \nשֵׁעוּר זֵעָה שְׁלֹשָׁה יָמִים. \nבֵּית הֶלֵּל אוֹמְרִים: \nמִשֶּׁיִּתְחַבְּרוּ שְׁלֹשָׁה זֶה לָזֶה. \nרַבָּן גַּמְלִיאֵל אוֹמֵר: \nמִשֶּׁתִּגָּמֵר מְלַאכְתָּן. \nוַחֲכָמִים אוֹמְרִים כִּדְבָרָיו. \n", + "ב\nגָּמַר מִלִּמְסֹק אֲבָל עָתִיד לִקַּח, \nגָּמַר מִלִּקַּח אֲבָל עָתִיד לִלְווֹת, \nוְאֵרְעוֹ אֵבֶל, אוֹ מִשְׁתֶּה, אוֹ אֹנֶס, \nאֲפִלּוּ זָבִים וְזָבוֹת נִדּוֹת מְהַלְּכִין עֲלֵיהֶן, \nטְהוֹרִין. \nנָפְלוּ עֲלֵיהֶן מַשְׁקִין, \nאֵין טָמֵא אֶלָּא מְקוֹם מַגָּעָן, \nוְהַמֹּחַל הַיּוֹצֵא מֵהֶן טָהוֹר. \n", + "ג\nנִגְמְרָה מְלַאכְתָּן, \nהֲרֵי אֵלּוּ מֻכְשָׁרִין. \nנָפְלוּ עֲלֵיהֶן מַשְׁקִין, טְמֵאִין. \nוְהַמֹּחַל הַיּוֹצֵא מֵהֶן, \nרְבִּי אֱלִיעֶזֶר מְטַהֵר, \nוַחֲכָמִים מְטַמִּין. \nאָמַר רְבִּי שִׁמְעוֹן: \nלֹא נֶחְלְקוּ עַל הַמֹּחַל הַיּוֹצֵא מִן הַזֵּיתִים, \nשֶׁהוּא טָהוֹר, \nוְעַל מַה נֶּחְלָקוּ? \nעַל הַיּוֹצֵא מִן הַבּוֹר, \nשֶׁרְבִּי אֱלִיעֶזֶר מְטַהֵר, \nוַחֲכָמִים מְטַמִּין. \n", + "ד\nהַגּוֹמֵר אֶת זֵיתָיו וְשִׁיֵּר קֻפָּה אַחַת, \nיִתְּנֶנָּה לְעֵינֵי הַכֹּהֵן. \nדִּבְרֵי רְבִּי מֵאִיר. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nיוֹלִיךְ אֶת הַמַּפְתֵּחַ מִיָּד. \nרְבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר: \nמֵעֵת לְעֵת. \n", + "ה\nהַמַּנִּיחַ זֵיתִים בַּכֹּפֶשׁ שֶׁיִּמְתֹּנוּ, \nשֶׁיְּהוּ נוֹחִים לִכְתֹּשׁ, \nהֲרֵי אֵלּוּ מֻכְשָׁרִים; \nשֶׁיִּמְתֹּנוּ וְשֶׁיִּמְלָחֵם, \nבֵּית שַׁמַּי אוֹמְרִים: \nמֻכְשָׁרִין, \nוּבֵית הֶלֵּל אוֹמְרִים: \nאֵינָן מֻכְשָׁרִין. \nהַפּוֹצֵעַ זֵיתִים בְּיָדַיִם טְמֵאוֹת, \nטִמָּן. \n", + "ו\nהַמַּנִּיחַ זֵיתִים בַּגַּג לְגַרְגְּרֵם, \nאֲפִלּוּ הֵן עַל רוּם אַמָּה, \nאֵינָן מֻכְשָׁרִין. \nנְתָנָן בַּבַּיִת שֶׁיִּלְקוּ, \nוְעָתִיד לְהַעֲלוֹתָן לַגַּג, \nנְתָנָן בַּגַּג שֶׁיִּלְקוּ, \nשֶׁיִּמְלְחֵם וְשֶׁיִּפְתְּחֵם, \nהֲרֵי אֵלּוּ מֻכְשָׁרִין. \nנְתָנָן בַּבַּיִת עַד שֶׁיְּשַׁמֵּר אֶת גַּגּוֹ, \nעַד שֶׁיּוֹלִיכֵם לְמָקוֹם אַחֵר, \nאֵינָן מֻכְשָׁרִין. \n", + "ז\nרָצָה לִטּוֹל מֵהֶן בַּד אֶחָד אוֹ שְׁנֵי בַדִּין, \nבֵּית שַׁמַּי אוֹמְרִים: \nקוֹצֶה בְטֻמְאָה, וּמְחַפֶּה בְטַהֲרָה. \nוּבֵית הֶלֵּל אוֹמְרִים: \nאַף מְחַפֶּה בְטֻמְאָה. \nרְבִּי יוֹסֵה אוֹמֵר: \nחוֹפֵר בְּקַרְדֻּמּוֹת שֶׁלְּמַתֶּכֶת, \nוּמוֹלִיךְ לְבֵית הַבַּד בְּטֻמְאָה. \n", + "ח\nהַשֶּׁרֶץ שֶׁנִּמְצָא בָרֵחַיִם, \nאֵין טָמֵא אֶלָּא מְקוֹם מַגָּעוֹ. \nאִם הָיָה מַשְׁקֶה מְהַלֵּךְ, \nהַכֹּל טָמֵא. \nנִמְצָא עַל גַּבֵּי הֶעָלִים, \nיִשְׁאֲלוּ הַבַּדָּדִין לוֹמַר: <הַסַּדָּדִין>\n\"לֹא נָגַעְנוּ\". \nאִם הָיָה נוֹגֵעַ בָּאֹם, אֲפִלּוּ כִשְׂעוֹרָה, \nטָמֵא. \n", + "ט\nנִמְצָא עַל גַּבֵּי פְרוּדִין, \nוְהוּא נוֹגֵעַ בְּכַבֵּיצָה, \nטָמֵא. \nפְּרוּדִין עַל גַּבֵּי פְרוּדִין, \nאַף עַל פִּי שֶׁהוּא נוֹגֵעַ בְּכַבֵּיצָה, \nאֵין טָמֵא אֶלָּא מְקוֹם מַגָּעוֹ. \nנִמְצָא בֵין כֹּתֶל לַזֵּיתִין, \nטָהוֹר. \nנִמְצָא בְגַג הַמַּעְטֵן, \nטָהוֹר. \nנִמְצָא בְמַעְטֵן הַגַּג טָמֵא. \nנִמְצָא שָׂרוּף עַל גַּבֵּי הַזֵּיתִים, \nוְכֵן מַטְלֵת מְהוּהָה, \nטְהוֹרָה, \nשֶׁכָּל הַטְּמָאוֹת כְּשָׁעַת מְצִיאָתָן. \n\n\n\n" + ], + [ + "א\nהַנּוֹעֵל בֵּית הַבַּד בִּפְנֵי הַבַּדָּדִין, \nוְהָיוּ לְשָׁם כֵּלִים טְמֵאִין מִדְרָס, \nרְבִּי מֵאִיר אוֹמֵר: \nבֵּית הַבַּד טָמֵא. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nבֵּית הַבַּד טָהוֹר. \nרְבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר: \nאִם טְהוֹרִין לָהֶן, \nבֵּית הַבַּד טָמֵא; \nאִם טְמֵאִין לָהֶן, \nבֵּית הַבַּד טָהוֹר. \nאָמַר רְבִּי יוֹסֵה: \nוְכִי מִפְּנֵי מָה טִמּוּם? \nאֶלָּא שֶׁאֵין עַם הָאָרֶץ בְּקִיִּין בָּהֵסֵט. \n", + "ב\nהַבַּדָּדִין שֶׁהָיוּ נִכְנָסִים וְיוֹצְאִין, \nוּמַשְׁקִין טְמֵאִים בְּתוֹךְ בֵּית הַבַּד, \nאִם יֵשׁ מַשְׁקִין לַזֵּיתִים \nכְּדֵי שֶׁיְּנַגְּפוּ אֶת רַגְלֵיהֶן בָּאָרֶץ, \nהֲרֵי אֵלּוּ טְהוֹרִין. \nהַבַּדָּדִין וְהַבּוֹצְרִים שֶׁנִּמְצֵאת טֻמְאָה לִפְנֵיהֶן, \nנֶאֱמָנִין לוֹמַר: \n\"לֹא נָגַעְנוּ\". \nוְכֵן תִּינוֹקוֹת שֶׁבֵּינֵיהֶן, \nיוֹצְאִין חוּץ לְפֶתַח בֵּית הַבַּד, \nוּפוֹנִים לַאֲחוֹרֵי הַגָּדֵר, \nוְהֵן טְהוֹרִין. \nעַד כַּמָּה יִרְחֲקוּ וִיהוּ טְהוֹרִין? \nכְּדֵי שֶׁיְּהֵא רוֹאָן. \n", + "ג\nהַבַּדָּדִין וְהַבּוֹצְרִין, \nכֵּיוָן שֶׁהִכְנִיסָן לִרְשׁוּת הַמְּעָרָה, \nדַּיּוֹ. \nדִּבְרֵי רְבִּי מֵאִיר. \nרְבִּי יוֹסֵה אוֹמֵר: \nצָרִיךְ לַעֲמֹד עֲלֵיהֶן עַד שֶׁיִּטְבֹּלוּ. \nרְבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר: \nאִם טְהוֹרִין לָהֶן, \nצָרִיךְ לַעֲמֹד עֲלֵיהֶן עַד שֶׁיִּטְבֹּלוּ. \nאִם טְמֵאִין לָהֶן, \nאֵינוּ צָרִיךְ לַעֲמֹד עֲלֵיהֶן עַד שֶׁיִּטְבֹּלוּ. \n", + "ד\nהַנּוֹתֵן מִן הַסַּלִּים וּמִן הַמַּשְׁטֵחַ שֶׁלַּאֲדָמָה, \nבֵּית שַׁמַּי אוֹמְרִים: \nנוֹתֵן בְּיָדַיִם טְהוֹרוֹת, \nוְאִם נָתַן בְּיָדַיִם טְמֵאוֹת, \nטִמָּן. \nוּבֵית הֶלֵּל אוֹמְרִים: \nנוֹתֵן בְּיָדַיִם טְמֵאוֹת, \nוּמַפְרִישׁ תְּרוּמָתָן בְּטַהֲרָה. \nמִן הָעֶבֶט וּמִן הַמַּשְׁטֵחַ שֶׁלֶּעָלִים, \nהַכֹּל שָׁוִין שֶׁהוּא נוֹתֵן בְּיָדַיִם טְהוֹרוֹת. \nוְאִם נָתַן בְּיָדַיִם טְמֵאוֹת, \nטִמָּן. \n", + "ה\nהָאוֹכֵל מִן הַסַּלִּים, \nוּמִן הַמַּשְׁטֵחַ שֶׁלַּאֲדָמָה, \nאַף עַל פִּי מְבֻקָּעוֹת וּמְנַטְּפוֹת לַגַּת, \nהֲרֵי הַגַּת טְהוֹרָה. \nמִן הָעֶבֶט וּמִן הַמַּשְׁטֵחַ שֶׁלֶּעָלִים, \nנָפַל מִמֶּנּוּ גַרְגֵּר יְחִידִי, \nאִם יֵשׁ לוֹ חוֹתָם, טָהוֹר, \nוְאִם אֵין לוֹ חוֹתָם, טָמֵא. \nנָפְלוּ מִמֶּנּוּ עֲנָבִין וּדְרָכָן בִּמְקוֹם מַפְנֶה, \nכַּבֵּיצָה מְכֻוָּן, טָהוֹר, \nיָתֵר מִכַּבֵּיצָה, טָמֵא, \nשֶׁכֵּיוָן שֶׁיָּצָאת טִפָּה רִאשׁוֹנָה, \nנִטַּמָּאת בְּכַבֵּיצָה. \n", + "ו\nמִי שֶׁהָיָה עוֹמֵד וּמְדַבֵּר עַל שְׂפַת הַבּוֹר, \nוְנִתְּזָה צִנֵּירָה מִפִּיו, <וְנִתְזָה>\nסָפֵק הִגִּיעָה לַבּוֹר, סָפֵק לֹא הִגִּיעָה, \nסְפֵקוֹ טָהוֹר. \n", + "ז\nהַזּוֹלֵף אֶת הַבּוֹר, \nוְנִמְצָא שֶׁרֶץ בָּרִאשׁוֹנָה, \nכֻּלָּם טְמֵאוֹת; \nבָּאַחֲרוֹנָה, \nהִיא טְמֵאָה, וְכֻלָּם טְהוֹרוֹת. \nאֵמָתַי? \nבִּזְמַן שֶׁהוּא זוֹלֵף בְּכָל אַחַת וְאַחַת; \nהָיָה זוֹלֵף בְּמַחַץ, \nנִמְצָא שֶׁרֶץ בְּאַחַת מֵהֶן, \nהִיא טְמֵאָה בִלְבַד. \n\nח\nאֵמָתַי? \nבִּזְמַן שֶׁהוּא בוֹדֵק וְלֹא מְכַסֶּה, \nאוֹ מְכַסֶּה וְלֹא בוֹדֵק; \nהָיָה בוֹדֵק וּמְכַסֶּה, \nוְנִמְצָא שֶׁרֶץ בֶּחָבִית, \nהַכֹּל טָמֵא; \nבַּבּוֹר, הַכֹּל טָמֵא; \nבְּמַחַץ, הַכֹּל טָמֵא. \n", + "ט\nבֵּין הָעִגּוּלִין לַזּוֹגִין, \nרְשׁוּת הָרַבִּים. \nכֶּרֶם לִפְנֵי בוֹצְרִים, \nרְשׁוּת הַיָּחִיד; \nלְאַחַר בּוֹצְרִים, \nרְשׁוּת הָרַבִּים. \nאֵמָתַי? \nבִּזְמַן שֶׁהָרַבִּים נִכְנָסִים בָּזוֹ וְיוֹצְאִין בָּזוֹ. \nכְּלֵי בֵית הַבַּד, שֶׁלַּגַּת, וְהָעֵקֶל, \nבִּזְמַן שֶׁהֵן שֶׁלָּעֵץ, \nמְנַגְּבָן וְהֵן טְהוֹרִין. \nבִּזְמַן שֶׁהֵן שֶׁלַּגְּמִי, \nמְיַשְּׁנָן שְׁנֵים עָשָׂר חֹדֶשׁ, \nאוֹ חוֹלְטָן בְּחַמִּים. \nרְבִּי יוֹסֵה אוֹמֵר: \nאִם נוֹתְנָן לְשִׁבֹּלֶת הַנָּהָר, \nדַּיּוֹ. \n\n\n\n\n\n" + ] + ], + "sectionNames": [ + "Chapter", + "Mishnah" + ] +} \ No newline at end of file diff --git a/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Tahorot/Hebrew/Mishnah, ed. Romm, Vilna 1913.json b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Tahorot/Hebrew/Mishnah, ed. Romm, Vilna 1913.json new file mode 100644 index 0000000000000000000000000000000000000000..f61e73537b922f721d9b0bfcd344ae466c3c9275 --- /dev/null +++ b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Tahorot/Hebrew/Mishnah, ed. Romm, Vilna 1913.json @@ -0,0 +1,141 @@ +{ + "language": "he", + "title": "Mishnah Tahorot", + "versionSource": "https://www.nli.org.il/he/books/NNL_ALEPH001741739", + "versionTitle": "Mishnah, ed. 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ומצטרפים. ר' יוסי אומר אף ראשי אגפים וראש הזנב מצטרפים. שכן מניחים בפטומות: ", + "נבלת העוף הטמא צריכה מחשבה והכשר ומטמאה טומאת אוכלין בכביצה. וכחצי פרס לפסול את הגויה. ואין בה כזית בבית הבליעה. והאוכלה אין טעון הערב שמש ואין חייבין עליה על ביאת מקדש. אבל שורפין עליה את התרומה. והאוכל אבר מן החי ממנה. אינו סופג את הארבעים ואין שחיטתה מטהרתה. הכנפים והנוצה. מיטמאות ומטמאות. ומצטרפות החרטום והצפרנים. מיטמאין. ומטמאים ומצטרפין: ", + "ובבהמה. העור והרוטב והקיפה. והאלל והעצמות והגידים והקרנים והטלפים מצטרפין לטמא טומאת אוכלין. אבל לא טומאת נבלות. כיוצא בו השוחט בהמה טמאה לנכרי. והיא מפרכסת מטמאה טומאת אוכלין אבל לא טומאת נבלות עד שתמות. או עד שיתיז את ראשה. ריבה לטמא טומאת אוכלין ממה שריבה לטמא טומאת נבלות: ", + "האוכל שנטמא באב הטומאה ושנטמא בולד הטומאה. מצטרפין זה עם זה. לטמא כקל שבשניהן. כיצד כחצי ביצה אוכל ראשון. וכחצי ביצה אוכל שני שבללן זה בזה. שני. כחצי ביצה אוכל שני. וכחצי ביצה אוכל שלישי שבללן זה בזה. שלישי. כביצה אוכל ראשון וכביצה אוכל שני. שבללן זה בזה. ראשון. חלקן. זה שני וזה שני. נפל זה לעצמו וזה לעצמו על ככר שלתרומה. פסלוהו. נפלו שניהן כאחד. עשאוהו שני: ", + "כביצה אוכל שני. וכביצה אוכל שלישי. שבללן זה בזה. שני. חלקן. זה שלישי וזה שלישי. נפל זה לעצמו וזה לעצמו על ככר של תרומה. לא פסלוהו. נפלו שניהן כאחת עשאוהו שלישי. כביצה אוכל ראשון וכביצה אוכל שלישי שבללן זה בזה. ראשון. חלקן. זה שני וזה שני. שאף השלישי שנגע בראשון נעשה שני. כשתי ביצים אוכל ראשון. כשתי ביצים אוכל שני שבללן זה בזה. ראשון. חלקן זה ראשון וזה ראשון. לשלשה או לארבעה. הרי אלו שני. כשתי ביצים אוכל שני ושתי ביצים אוכל שלישי שבללן זה בזה. שני. חלקן. זה שני וזה שני. לשלשה או לארבעה. הרי אלו שלישי: ", + "מקרצות נושכות זו בזו. וככרים נושכין זה בזה. נטמאת אחת מהן בשרץ. כולן תחלה. פרשו. כלן תחלה. במשקין. כלן שניות. פרשו. כלן שניות. בידים כלן שלישיות. פרשו. כלן שלישיות: ", + "מקרצת שהיתה תחלה והשיך לה אחרות. כלן תחלה. פרשו. היא תחלה. וכלן שניות. היתה שניה והשיך לה אחרות. כלן שניות. פרשו. היא שניה. וכולן שלישיות. היתה שלישית והשיך לה אחרות. היא שלישית וכולן טהורות. בין שפרשו בין שלא פרשו: ", + "ככרות הקדש שבתוך גומותיהם. מים מקודשים. נטמאת אחת מהן בשרץ. כלן טמאות. בתרומה. מטמא שנים ופוסל אחד. אם יש ביניהם משקה טופח. אף בתרומה הכל טמא: " + ], + [ + "האשה שהיתה כובשת ירק בקדרה. ונגעה בעלה חוץ לקדרה במקום הנגוב. אף על פי שיש בו כביצה. הוא טמא והכל טהור. נגעה במקום המשקה. אם יש בו כביצה. הכל טמא. אין בו כביצה. הוא טמא והכל טהור. חזר לקדרה. הכל טמא. היתה מגע טמא מת. ונגעה בין במקום המשקה בין במקום הנגוב. אם יש בו כביצה. הכל טמא. אין בו כביצה. הוא טמא והכל טהור. היתה טבולת יום מנערת את הקדרה בידים מסואבות וראתה משקין על ידיה. ספק מן הקדרה נתזו. ספק שהקלח נגע בידיה. הירק פסול והקדרה טהורה: ", + "רבי אליעזר אומר. האוכל אוכל ראשון. ראשון. אוכל שני. שני. אוכל שלישי. שלישי. רבי יהושע אומר האוכל אוכל ראשון. ואוכל שני שני. שלישי. שני לקדש ולא שני לתרומה בחולין שנעשו לטהרת תרומה: ", + "הראשון שבחולין. טמא ומטמא. השני. פוסל ולא מטמא. והשלישי נאכל בנזיד הדמע: ", + "הראשון והשני שבתרומה. טמאים. ומטמאים. השלישי פוסל. ולא מטמא. והרביעי נאכל בנזיד הקדש: ", + "הראשון. והשני. והשלישי. שבקדש. טמאין ומטמאין. הרביעי פוסל ולא מטמא. והחמישי. נאכל בנזיד הקדש: ", + "השני שבחולין. מטמא משקה חולין. ופוסל לאוכלי תרומה. השלישי שבתרומה מטמא משקה קדש. ופוסל לאוכלי קדש. שנעשו לטהרת הקדש. אבל אם נעשו לטהרת תרומה מטמא שנים. ופוסל אחד בקדש: ", + "רבי אליעזר אומר שלשתן שוין. האחד שבקדש. ושבתרומה. ושבחולין. מטמא שנים ופוסל אחד בקדש. מטמא אחד ופוסל אחד בתרומה. ופוסל את החולין. השני שבכלן. מטמא אחד ופוסל אחד בקדש. ומטמא משקה חולין. ופוסל לאוכלי תרומה. השלישי שבכולן. מטמא משקה קדש ופוסל לאוכלי קדש: ", + "האוכל אוכל שני. לא יעשם בבית הבד. וחולין שנעשו על גב קדש. הרי אלו כחולין. רבי אליעזר בר רבי צדוק אומר הרי אלו כתרומה. לטמא שנים ולפסול אחד: " + ], + [ + "הרוטב והגריסים והחלב. בזמן שהן משקה טופח. הרי אלו תחלה. קרשו. הרי אלו שניים. חזרו ונמוחו. כביצה מכוון טהור. יותר מכביצה טמא. שכיון שיצאה טפה הראשונה. נטמאת בכביצה: ", + "רבי מאיר אומר השמן תחלה לעולם. וחכמים אומרים אף הדבש. רבי שמעון שזורי אומר אף היין. וגוש של זיתים שנפל לתנור והוסק. כביצה מכוון טהור. יותר מכביצה טמא. שכיון שיצאת טפה הראשונה. נטמאת בכביצה. אם היו פרודין. אפילו הן סאה טהור: ", + "טמא מת שסחט זיתים וענבים. כביצה מכוון. טהור. ובלבד שלא יגע במקום המשקה. יותר מכביצה. טמא. שכיון שיצאה טפה הראשונה. נטמאת בכביצה. אם היה זב או זבה. אפילו גרגר יחידי טמא. שכיון שיצאה טפה הראשונה. נטמאת במשא. זב שחלב את העז. החלב טמא. שכיון שיצאה טפה הראשונה נטמאת במשא ", + "כביצה אוכלין שהניחן בחמה ונתמעטו. וכן כזית מן המת. וכזית מן הנבלה. וכעדשה מן השרץ. כזית פגול וכזית נותר. כזית חלב. הרי אלו טהורים. ואין חייבין עליהן משום פגול נותר וטמא. הניחן בגשמים ונתפחו. טמאין. וחייבין עליהם משום פיגול נותר וטמא: ", + "כל הטומאות כשעת מציאתן. אם טמאות טמאות. ואם טהורות טהורות. אם מכוסות מכוסות. אם מגולות מגולות. מחט שנמצאת מלאה חלודה. או שבורה. טהורה. שכל הטומאות כשעת מציאתן: ", + "חרש שוטה וקטן שנמצאו במבוי שיש בו טומאה. הרי אלו בחזקת טהרה. וכל הפקח בחזקת טומאה. וכל שאין בו דעת להשאל. ספיקו טהור: ", + "תינוק שנמצא בצד בית הקברות. והשושנים בידו. ואין השושנים אלא במקום הטומאה. טהור. שאני אומר אחר לקטן ונתן לו. וכן חמור בין הקברות. כליו טהורין: ", + "תינוק שנמצא בצד העיסה. והבצק בידו. רבי מאיר מטהר. וחכמים מטמאים. שדרך התינוק לטפח. בצק שיש בו נקירת תרנגולים ומשקין טמאין בתוך הבית. אם יש בין משקין לככרות. כדי שינגבו את פיהם בארץ. הרי אלו טהורין. ובפרה ובכלב. כדי שילחכו את לשונו. ושאר כל הבהמה כדי שיתנגב. רבי אליעזר בן יעקב מטהר בכלב. שהוא פיקח. שאין דרכו להניח את המזון ולילך למים: " + ], + [ + "הזורק טומאה ממקום למקום. ככר לבין המפתחות. מפתח לבין הככרות. טהור. רבי יהודה אומר ככר לבין המפתחות טמא. מפתח לבין הככרות. טהור: ", + "השרץ בפי החולדה. ומהלכת על גבי ככרות של תרומה. ספק נגע. ספק לא נגע. ספיקו טהור: ", + "השרץ בפי החולדה. והנבלה בפי הכלב. ועברו בין הטהורים. או שעברו טהורים ביניהן. ספיקן טהור. מפני שאין לטומאה מקום. היו מנקרין בהן על הארץ. ואמר הלכתי למקום הלז. ואיני יודע אם נגעתי. אם לא נגעתי. ספיקו טמא. מפני שיש לטומאה מקום: ", + "כזית מן המת בפי העורב ספק האהיל על האדם ועל הכלים ברשות היחיד. ספק אדם טמא. ספק כלים טהור. הממלא בעשרה דליים ונמצא שרץ באחד מהן. הוא טמא. וכולן טהורין. המערה מכלי לכלי. ונמצא שרץ בתחתון. העליון טהור: ", + "על ששה ספיקות שורפין את התרומה. על ספק בית הפרס ועל ספק עפר הבא מארץ העמים. על ספק בגדי עם הארץ ועל ספק כלים הנמצאין על ספק הרוקין הנמצאין על ספק מי רגלי אדם שהן כנגד מי רגלי בהמה. על ודאי מגען שהוא ספק טומאתן. שורפין את התרומה. ר' יוסי אומר אף על ספק מגען ברשות היחיד. וחכמים אומרים ברשות היחיד תולין. וברשות הרבים טהור: ", + "שני רוקין אחד טמא ואחד טהור. תולין על מגען. ועל משאן ועל הסיטן ברשות היחיד. ועל מגען ברשות הרבים בזמן שהן לחין. ועל משאן בין לחין ובין יבשין. היה רוק יחידי ונגע בו. ונשאו והסיטו ברשות הרבים. שורפין עליו את התרומה. ואין צריך לומר ברשות היחיד: ", + "אלו ספיקות שטיהרו חכמים ספק מים שאובים למקוה. ספק טומאה צפה על פני המים. ספק משקין ליטמא. טמא. ולטמא טהור. ספק ידים ליטמא ולטמא וליטהר. טהור. ספק רשות הרבים. ספק דברי סופרים. ספק החולין ספק שרצים ספק נגעים ספק נזירות ספק בכורות וספק קרבנות: ", + "ספק טומאה צפה על פני המים בין בכלים בין בקרקע. ר' שמעון אומר בכלים טמא ובקרקע טהור. ר' יהודה אומר. ספק ירידתו טמא. וספק עלייתו טהור. ר' יוסי אומר אפילו אין שם אלא מלא אדם וטומאה. טהור: ", + "ספק משקין ליטמא טמא. כיצד טמא שפשט את רגלו לבין משקין טהורין ספק נגע ספק לא נגע. ספיקו טמא. היתה ככר טמאה בידו וזרקה לבין משקין טהורין ספק נגע ספק לא נגע ספיקו טמא. ולטמא טהור. כיצד היתה מקל בידו ובראשה משקין טמאין. וזרקה לבין ככרות טהורין. ספק נגע ספק לא נגע. ספיקו טהור: ", + "ר' יוסי אומר ספק משקין לאוכלים טמא. ולכלים טהור. כיצד שתי חביות אחת טמאה ואחת טהורה ועשה עיסה מאחת מהן. ספק מן הטמאה עשה. ספק מן הטהורה עשה. זה הוא ספק משקין לאוכלין טמא. ולכלים טהור: ", + "ספק ידים ליטמא ולטמא וליטהר טהור. ספק רשות הרבים טהור. ספק דברי סופרים. אכל אוכלים טמאים. שתה משקים טמאים. בא ראשו ורובו במים שאובין. או שנפלו על ראשו ורובו שלשה לוגין מים שאובים. ספיקו טהור. אבל דבר שהוא אב הטומאה. והוא מדברי סופרים. ספיקו טמא: ", + "ספק החולין זו טהרת פרישות. ספק שרצים כשעת מציאתן. ספק נגעים. בתחלה טהור. עד שלא נזקק לטומאה. משנזקק לטומאה. ספקו טמא. ספק נזירות מותר. ספק בכורות. אחד בכורי אדם ואחד בכורי בהמה. בין טמאה בין טהורה. שהמוציא מחבירו עליו הראיה: ", + "ספק קרבנות האשה שיש עליה ספק חמש לידות. וספק חמש זיבות. מביאה קרבן אחד ואוכלת בזבחים. ואין השאר עליה חובה: " + ], + [ + "השרץ והצפרדע ברשות הרבים. וכן כזית מן המת וכזית מן הנבלה ועצם מן המת. ועצם מן הנבלה. וגוש מארץ טהורה. וגוש מבית הפרס. גוש מארץ טהורה וגוש מארץ העמים. שני שבילין אחד טמא ואחד טהור. הלך באחד מהם. ואין ידוע באיזה מהן הלך. האהיל על אחד מהם. ואין ידוע על איזה מהן האהיל. הסיט את אחד מהם ואין ידוע איזה מהם הסיט. ר' עקיבא מטמא. וחכמים מטהרים: ", + "אחד שאמר נגעתי בזה ואיני יודע אם הוא טמא. ואם הוא טהור. נגעתי ואיני יודע באיזה משניהם נגעתי. ר' עקיבא מטמא וחכמים מטהרים. ר' יוסי מטמא בכולן. ומטהר בשביל. שדרך בני אדם להלוך. ואין דרכם ליגע: ", + "שני שבילים. אחד טמא. ואחד טהור. הלך באחד מהם. ועשה טהרות ונאכלו . הזה ושנה וטבל וטהר והלך בשני ועשה טהרות. הרי אלו טהורות. אם קיימות הראשונות. אלו ואלו תלויות. אם לא טהר בינתיים. הראשונות תלויות. והשניות ישרפו: ", + "השרץ והצפרדע ברשות הרבים. נגע באחד מהם. ועשה טהרות ונאכלו. טבל נגע בשני. ועשה טהרות הרי אלו טהורות. אם קיימות הראשונות. אלו ואלו תלויות. אם לא טבל בינתים. הראשונות תלויות. והשניות ישרפו: ", + "שני שבילין. אחד טמא ואחד טהור. הלך באחד מהן ועשה טהרות. ובא חבירו והלך בשני. ועשה טהרות. רבי יהודה אומר. אם נשאלו זה בפני עצמו וזה בפני עצמו. טהורין. ואם נשאלו שניהם כאחד. טמאים. רבי יוסי אומר בין כך ובין כך טמאים: ", + "שני ככרים אחד טמא ואחד טהור. אכל את אחד מהם. ועשה טהרות. ובא חבירו ואכל את השני. ועשה טהרות. רבי יהודה אומר אם נשאלו זה בפני עצמו וזה בפני עצמו. טהורין. ואם נשאלו שניהן כאחת טמאים. ר' יוסי אומר בין כך ובין כך טמאים: ", + "מי שישב ברשות הרבים. ובא אחד ודרס על בגדיו. או שרקק ונגע ברוקו. על רוקו שורפים את התרומה ועל בגדיו הולכין אחר הרוב. ישן ברשות הרבים ועמד. כליו טמאים מדרס דברי ר' מאיר. וחכמים מטהרין. נגע באחד בלילה. ואין ידוע אם חי אם מת. ובשחר עמד ומצאו מת ר' מאיר מטהר וחכמים מטמאים. שכל הטומאות כשעת מציאתן: ", + "שוטה אחת בעיר. או כנענית או כותית. כל הרוקים שבעיר טמאין. מי שדרסה אשה על בגדיו או שישבה עמו בספינה. אם מכירתו שהוא אוכל בתרומה. כליו טהורין. ואם לאו ישאלנה: ", + "עד אומר נטמא. והוא אומר לא נטמאתי. טהור. שנים אומרים נטמאת. והוא אומר לא נטמאתי. ר' מאיר מטמא. וחכמים אומרים הוא נאמן על ידי עצמו. עד אומר נטמא. ושנים אומרים לא נטמא. בין ברשות היחיד בין ברשות הרבים. טהור. שנים אומרים נטמא. ועד אומר לא נטמא. בין ברשות היחיד בין ברשות הרבים. טמא. עד אומר נטמא. ועד אומר לא נטמא. אשה אומרת נטמא ואשה אומרת לא נטמא. ברשות היחיד. טמא. ברשות הרבים טהור. " + ], + [ + "מקום שהיה רשות היחיד ונעשה רשות הרבים. חזר ונעשה רשות היחיד. כשהוא רשות היחיד ספיקו טמא. כשהוא רשות הרבים. ספיקו טהור. המסוכן ברשות היחיד. והוציאוהו לרשות הרבים. והחזירוהו לרשות היחיד. כשהוא ברשות היחיד. ספיקו טמא. כשהוא ברשות הרבים ספיקו טהור. ר' שמעון אומר רשות הרבים מפסקת: ", + "ארבע ספיקות ר' יהושע מטמא. וחכמים מטהרין. כיצד. הטמא עומד והטהור עובר. הטהור עומד והטמא עובר. הטומאה ברשות היחיד וטהרה ברשות הרבים. טהרה ברשות היחיד וטומאה ברשות הרבים. ספק נגע ספק לא נגע. ספק האהיל ספק לא האהיל. ספק הסיט ספק לא הסיט. רבי יהושע מטמא וחכמים מטהרין: ", + "אילן שהוא עומד ברשות הרבים. והטומאה בתוכו. עלה לראשו. ספק נגע ספק לא נגע. ספיקו טמא. הכניס ידו לחור. שיש בו טומאה. ספק נגע ספק לא נגע. ספיקו טמא. חנות שהוא טמא ופתוח לרשות הרבים. ספק נכנס ספק לא נכנס ספיקו טהור. ספק נגע ספק לא נגע. ספקו טהור. שתי חנויות אחד טמא וא' טהור. נכנס לאחד מהם. ספק לטמא נכנס. ספק לטהור נכנס. ספיקו טמא: ", + "כל שאתה יכול לרבות ספיקות וספק ספיקות. ברשות היחיד טמא. ברשות הרבים טהור. כיצד נכנס למבוי והטומאה בחצר. ספק נכנס ספק לא נכנס. טומאה בבית. ספק נכנס ספק לא נכנס. ואפילו נכנס. ספק היתה שם ספק לא היתה שם. ואפילו היתה שם. ספק שיש בה כשיעור. ספק שאין בה כשיעור. ואפילו שיש בה. ספק טומאה ספק טהרה. ואפילו טומאה. ספק נגע ספק לא נגע. ספיקו טמא. ר' אלעזר אומר ספק ביאה טהור. ספק מגע טומאה. טמא: ", + "נכנס לבקעה בימות הגשמים. וטומאה בשדה פלונית. ואמר הלכתי למקום הלז. ואיני יודע אם נכנסתי לאותו השדה. ואם לא נכנסתי. ר' אלעזר מטהר וחכמים מטמאין: ", + "ספק רשות היחיד טמא. עד שיאמר לא נגעתי. ספק רשות הרבים טהור עד שיאמר נגעתי. איזו היא רשות הרבים. שבילי בית גלגול וכן כיוצא בהן. רשות היחיד לשבת. ורשות הרבים לטומאה. אמר ר' אלעזר לא הוזכרו שבילי בית גלגול אלא שהם רשות היחיד לכך ולכך. השבילים המפולשים לבורות ולשיחים ולמערות ולגיתות. רשות היחיד לשבת. ורשות הרבים לטומאה: ", + "הבקעה בימות החמה. רשות היחיד לשבת. ורשות הרבים לטומאה. ובימות הגשמים. רשות היחיד לכך ולכך: ", + "בסילקי רשות היחיד לשבת. ורשות הרבים לטומאה. רבי יהודה אומר אם עומד הוא בפתח הזה ורואה את הנכנסין ואת היוצאין בפתח הלז. רשות היחיד לכך ולכך. ואם לאו רשות היחיד לשבת. ורשות הרבים לטומאה: ", + "הפרן רשות היחיד לשבת. ורשות הרבים לטומאה. וכן הצדדין. רבי מאיר אומר הצדדין רשות היחיד לכך ולכך. ", + "האסטוונית רשות היחיד לשבת. ורשות הרבים לטומאה. חצר שהרבים נכנסים בזו ויוצאים בזו. רשות היחיד לשבת ורשות הרבים לטומאה: " + ], + [ + "הקדר שהניח את קדרותיו. וירד לשתות הפנימיות טהורות והחיצונות טמאות. אמר ר' יוסי במה דברים אמורים במותרות. אבל באגודות. הכל טהור. המוסר מפתחו לעם הארץ. הבית טהור. שלא מסר לו אלא שמירת המפתח: ", + "המניח עם הארץ בתוך ביתו. ער ומצאו ער. ישן ומצאו ישן. ער ומצאו ישן. הבית טהור. ישן ומצאו ער. הבית טמא. דברי ר' מאיר. וחכמים אומרים אין טמא אלא עד מקום שהוא יכול לפשוט את ידו וליגע: ", + "המניח אומנים בתוך ביתו. הבית טמא. דברי ר' מאיר. וחכמים אומרים אין טמא. אלא עד מקום שהן יכולין לפשוט את ידם וליגע: ", + "אשת חבר שהניחה לאשת עם הארץ טוחנת בתוך ביתה. פסקה הרחים הבית טמא. לא פסקה הרחים. אין טמא אלא עד מקום שהיא יכולה לפשוט את ידה וליגע. היו שתים. בין כך ובין כך הבית טמא. שאחת טוחנת ואחת משמשת. דברי ר' מאיר. וחכמים אומרים אין טמא אלא עד מקום שהן יכולין לפשוט את ידן וליגע: ", + "המניח עם הארץ בתוך ביתו לשמרו. בזמן שהוא רואה את הנכנסין ואת היוצאין. האוכלים והמשקים וכלי חרס הפתוחים טמאים. אבל המשכבות והמושבות וכלי חרס המוקפין צמיד פתיל טהורין. ואם אינו רואה לא את הנכנסין. ולא את היוצאין אפילו מובל אפילו כפות הכל טמא: ", + "הגבאים שנכנסו לתוך הבית. הבית טמא. אם יש עמהן כנעני. נאמנים לומר לא נכנסנו אבל אין נאמנים לומר נכנסנו אבל לא נגענו. הגנבים שנכנסו לתוך הבית אין טמא אלא מקום רגלי הגנבים. ומה הן מטמאין האוכלים והמשקים וכלי חרס הפתוחין. אבל המשכבות והמושבות וכלי חרס המוקפין צמיד פתיל טהורים. אם יש עמהן כנעני או אשה הכל טמא: ", + "המניח את כליו בחלון של אודיארין. רבי אליעזר בן עזריה מטהר וחכמים אומרים עד שיתן לו את המפתח או חותם. או עד שיעשה סימן. המניח את כליו מגת זו לגת הבאה. כליו טהורין. ובישראל עד שיאמר בלבי היה לשמרם: ", + "מי שהיה טהור. והסיע את לבו מלאכול. רבי יהודה מטהר שדרך טמאין פורשין ממנו. וחכמים מטמאים. היו ידיו טהורות. והסיע את לבו מלאכול. אף על פי שאמר יודע אני שלא נטמאו ידי. ידיו טמאות. שהידים עסקניות: ", + "האשה שנכנסה להוציא פת לעני ויצאת ומצאתו עומד בצד ככרות של תרומה. וכן האשה שיצאת ומצאת את חברתה חותה גחלים תחת קדרה של תרומה. ר' עקיבא מטמא וחכמים מטהרין. אמר ר' אלעזר בן פילא וכי מפני מה ר' עקיבא מטמא וחכמים מטהרין מפני שהנשים גרגרניות הן שהיא חשודה לגלות את הקדרה של חברתה לידע מה היא מבשלת: " + ], + [ + "הדר עם עם הארץ בחצר. ושכח כלים בחצר. אפילו חביות מוקפות צמיד פתיל. או תנור מוקף צמיד פתיל הרי אלו טמאין. ר' יהודה מטהר בתנור בזמן שהוא מוקף צמיד פתיל. רבי יוסי אומר אף התנור טמא עד שיעשה לו מחיצה גבוה עשרה טפחים: ", + "המפקיד כלים אצל עם הארץ. טמאים טמא מת וטמאין מדרס. אם מכירו שהוא אוכל בתרומה. טהורין מטמא מת. אבל טמאין מדרס. ר' יוסי אומר אם מסר לו תיבה מלאה בגדים. בזמן שהיא רוצצת טמאין מדרס. אם אינה רוצצת טמאין מדף. אף על פי שהמפתח ביד הבעלים: ", + "המאבד ביום ומצא ביום טהור. ביום ומצא בלילה. בלילה ומצא ביום. ביום ומצא ביום שלאחריו טמא. זה הכלל כל שיעבור עליו הלילה. או מקצתו. טמא. השוטח כלים ברשות הרבים טהורין. וברשות היחיד טמאין. ואם היה משמרן טהורים. נפלו והלך להביאן. טמאים. נפל דליו לתוך בורו של עם הארץ. והלך להביא במה יעלנו. טמא. מפני שהונח ברשות עם הארץ שעה אחת: ", + "המניח את ביתו פתוח ומצאו פתוח. נעול ומצאו נעול. פתוח ומצאו נעול. טהור. נעול ומצאו פתוח. ר' מאיר מטמא. וחכמים מטהרין. שהיו גנבים ונמלכו והלכו להן: ", + "אשת עם הארץ שנכנסה לתוך ביתו של חבר להוציא בנו או בתו או בהמתו. הבית טהור. מפני שנכנסה שלא ברשות: ", + "כלל אמרו בטהרות. כל המיוחד לאוכל אדם טמא עד שיפסל מאוכל הכלב. וכל שאינו מיוחד לאוכל אדם. טהור עד שייחדנו לאדם. כיצד גוזל שנפל לגת. וחשב עליו להעלותו לעכו\"ם. טמא. לכלב. טהור. רבי יוחנן בן נורי מטמא. חשב עליו חרש שוטה וקטן. טהור. אם העלהו. טמא. שיש להן מעשה. ואין להן מחשבה: ", + "אחורי כלים שנטמאו במשקים. רבי אליעזר אומר מטמאין את המשקין. ואין פוסלין את האוכלין. רבי יהושע אומר מטמאין את המשקין ופוסלין את האוכלין. שמעון אחי עזריה אומר לא כך ולא כך אלא משקין שנטמאו באחורי הכלים מטמאין אחד ופוסלין אחד. הרי זה אומר מטמאיך לא טמאוני ואתה טמאתני: ", + "עריבה שהיא קטפרס והבצק מלמעלן ומשקה טופח מלמטן. שלש חתיכות בכביצה. אינן מצטרפות. ושתים מצטרפות. רבי יוסי אומר אף שתים אינן מצטרפות אלא אם כן היו רוצצות משקה. ואם היה משקה עומד אפילו כעין החרדל מצטרף. רבי דוסא אומר אוכל פרוד אינו מצטרף: ", + "מקל שהיא מלאה משקין טמאין כיון שהשיקה למקוה טהורה דברי רבי יהושע. וחכמים אומרים עד שיטביל את כולה. הנצוק והקטפרס ומשקה טופח. אינן חבור לא לטומאה ולא לטהרה. והאשבורן. חבור לטומאה ולטהרה: " + ], + [ + "זיתים מאימתי מקבלין טומאה משיזיעו זיעת המעטן. אבל לא זיעת הקופה. כדברי בית שמאי. ר' שמעון אומר שיעור זיעה שלשה ימים. בית הלל אומרים משיתחברו שלשה זה לזה. ר' גמליאל אומר משתגמר מלאכתן. וחכמים אומרים כדבריו: ", + "גמר מלמסוק. אבל עתיד ליקח. גמר מליקח אבל עתיד ללוות. אירעו אבל או משתה או אונס. אפילו זבים וזבות מהלכים עליהן טהורין. נפלו עליהן משקין טמאין אין טמא אלא מקום מגען. והמוחל היוצא מהן טהור: ", + "נגמרה מלאכתן הרי אלו מוכשרין. נפלו עליהן משקין טמאין. המוחל היוצא מהן. ר' אליעזר מטהר. וחכמים מטמאין. אמר ר' שמעון לא נחלקו על המוחל היוצא מן הזיתים שהוא טהור. ועל מה נחלקו על היוצא מן הבור. שר' אליעזר מטהר וחכמים מטמאין: ", + "הגומר את זיתיו. ושייר קופה אחת יתננה לעני הכהן דברי ר' מאיר. ר' יהודה אומר יוליך את המפתח מיד. ר' שמעון אומר מעת לעת: ", + "המניח זיתים בכותש שימתונו שיהו נוחין לכתוש הרי אלו מוכשרים. שימתונו שימלחם. בית שמאי אומרים מוכשרים. ובית הלל אומרים אינן מוכשרים. הפוצע זיתים בידים טמאות. טימאן: ", + "המניח זיתיו בגג לגרגרם. אפילו הן רום אמה אינן מוכשרים. נתנן בבית שילקו ועתיד להעלותם לגג. נתנן בגג שילקו או שיפתחם. הרי אלו מוכשרין. נתנן בבית עד שישמר את גגו. או עד שיוליכם למקום אחר. אינן מוכשרין: ", + "רצה ליטול מהן בד אחד. או שני בדין. בית שמאי אומרים קוצה בטומאה. ומחפה בטהרה. בית הלל אומרים אף מחפה בטומאה. רבי יוסי אומר חופר בקרדומות של מתכת. ומוליך לבית הבד בטומאה: ", + "השרץ שנמצא ברחים. אין טמא אלא מקום מגעו. אם היה משקה מהלך. הכל טמא. נמצא על גבי העלים. ישאלו הבדדים לומר לא נגענו. אם היה נוגע באום. אפילו בשערה טמא: ", + "נמצא על גבי פרודים והוא נוגע בכביצה טמא. פרודים על גבי פרודים. אף על פי שהוא נוגע בכביצה. אין טמא אלא מקום מגעו. נמצא בין כותל לזיתים. טהור. נמצא בגג. המעטן טהור. נמצא במעטן. הגג טמא. נמצא שרוף על הזיתים. וכן מטלית מהוהא. טהורה. שכל הטומאות כשעת מציאתן: " + ], + [ + "הנועל בית הבד מפני הבדדין. והיו לשם כלים טמאין מדרס. רבי מאיר אומר בית הבד טמא. רבי יהודה אומר בית הבד טהור. ר' שמעון אומר אם טהורין להן. בית הבד טמא. ואם טמאין להן בית הבד טהור. אמר ר' יוסי וכי מפני מה טמאות אלא שאין עמי הארץ בקיאין בהיסט: ", + "הבדדין שהיו נכנסין ויוצאין. ומשקין טמאין בתוך בית הבד. אם יש בין משקין לזיתים כדי שינגבו את רגליהם בארץ. הרי אלו טהורין. הבדדין והבוצרין שנמצאת טומא' לפניה' נאמנין לומר לא נגענו. וכן התינוקות שביניהם יוצאים חוץ לפתח בית הבד. ופונים לאחורי הגדר. והן טהורין. עד כמה ירחיקו ויהיו טהורין עד כדי שיהא רואן: ", + "הבדדין והבוצרין כיון שהכניסן לרשות המערה דיו. דברי ר' מאיר. רבי יוסי אומר צריך לעמוד עליהן עד שיטבולו. ר' שמעון אומר אם טהורין להן צריך לעמוד עליהם עד שיטבולו. אם טמאים להן אינו צריך לעמוד עליהם עד שיטבולו: ", + "הנותן מן הסלים ומן המשטיח של אדמה. בית שמאי אומרים נותן בידים טהורות. ואם נתן בידים טמאות. טמאן. בית הלל אומרים נותן בידים טמאות ומפריש תרומתו בטהרה מן העבט ומן המשטיח של עלים. הכל שוים שהוא נותן בידים טהורות. ואם נתן בידים טמאות. טמאן: ", + "האוכל מן הסלים. ומן המשטיח של אדמה. אף על פי שמבוקעות ומנטפות לגת. הרי הגת טהורה. מן העבט ומן המשטיח של עלים. ונפל ממנו גרגר יחידי. אם יש לו חותם. טהור. אם אין לו חותם טמא. נפלו ממנו ענבים ודרכן במקום המופנה. כביצה מכוון טהור. יותר מכביצה טמא. שכיון שיצאת טיפה הראשונה. נטמאת בכביצה: ", + "מי שהיה עומד ומדבר על שפת הבור. ונתזה צינורא מפיו. ספק הגיעה לבור ספק לא הגיעה. ספקו טהור: ", + "הזולף את הבור. נמצא שרץ בראשונה. כולן טמאות. באחרונה היא טמאה וכולן טהורות. אימתי בזמן שהוא זולף בכל אחת ואחת. אבל אם היה זולף במחץ. נמצא שרץ באחת מהן. היא טמאה בלבד. אימתי בזמן שהוא בודק. ולא מכסה. או מכסה ולא בודק. היה בודק ומכסה ונמצא שרץ בחבית הכל טמא. בבור הכל טמא. במחץ הכל טמא: ", + "בין העגולים לזגין. רשות הרבים. כרם שלפני הבוצרים. רשות היחיד. של אחר הבוצרים. רשות הרבים. אימתי בזמן שהרבים נכנסים בזו ויוצאים בזו. כלי בית הבד ושל גת. העקל בזמן שהן של עץ מנגבן והן טהורין. בזמן שהן של גמי מיישנן כל שנים עשר חודש או חולטן בחמים. ר' יוסי אומר אם נתנן בשבולת הנהר דיו: " + ] + ], + "sectionNames": [ + "Chapter", + "Mishnah" + ] +} \ No newline at end of file diff --git a/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Tahorot/Hebrew/Torat Emet 357.json b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Tahorot/Hebrew/Torat Emet 357.json new file mode 100644 index 0000000000000000000000000000000000000000..a2c81b15f2e12621970ac980a5db3294ef92cf97 --- /dev/null +++ b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Tahorot/Hebrew/Torat Emet 357.json @@ -0,0 +1,139 @@ +{ + "language": "he", + "title": "Mishnah Tahorot", + "versionSource": "http://www.toratemetfreeware.com/index.html?downloads", + "versionTitle": "Torat Emet 357", + "status": "locked", + "priority": 3.0, + "license": "Public Domain", + "versionTitleInHebrew": "תורת אמת 357", + "actualLanguage": "he", + "languageFamilyName": "hebrew", + "isBaseText": true, + "isSource": true, + "isPrimary": true, + "direction": "rtl", + "heTitle": "משנה טהרות", + "categories": [ + "Mishnah", + "Seder Tahorot" + ], + "text": [ + [ + "שְׁלשָׁה עָשָׂר דָּבָר בְּנִבְלַת הָעוֹף הַטָּהוֹר. צְרִיכָה מַחֲשָׁבָה, וְאֵינָהּ צְרִיכָה הֶכְשֵׁר, וּמְטַמָּא טֻמְאַת אֳכָלִין בְּכַבֵּיצָה, וְכַזַּיִת בְּבֵית הַבְּלִיעָה, וְהָאוֹכְלָהּ טָעוּן הֶעֱרֵב שֶׁמֶשׁ. וְחַיָּבִים עָלֶיהָ עַל בִּיאַת הַמִּקְדָּשׁ, וְשׂוֹרְפִין עָלֶיהָ אֶת הַתְּרוּמָה. וְהָאוֹכֵל אֵבָר מִן הַחַי מִמֶּנָּה סוֹפֵג אֶת הָאַרְבָּעִים. שְׁחִיטָתָהּ וּמְלִיקָתָהּ מְטַהֲרוֹת אֶת טְרֵפָתָהּ, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אֵינָן מְטַהֲרוֹת. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, שְׁחִיטָתָהּ מְטַהֶרֶת, אֲבָל לֹא מְלִיקָתָהּ: ", + "הַכְּנָפַיִם וְהַנּוֹצָה, מִטַּמְּאוֹת וּמְטַמְּאוֹת וְלֹא מִצְטָרְפוֹת. רַבִּי יִשְׁמָעֵאל אוֹמֵר, הַנּוֹצָה מִצְטָרֶפֶת. הַחַרְטוֹם וְהַצִּפָּרְנַיִם מִטַּמְּאִין וּמְטַמְּאִין וּמִצְטָרְפִים. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, אַף רָאשֵׁי אֲגַפַּיִם וְרֹאשׁ הַזָּנָב מִצְטָרְפִים, שֶׁכֵּן מַנִּיחִים בַּפְּטוּמוֹת: ", + "נִבְלַת הָעוֹף הַטָּמֵא צְרִיכָה מַחֲשָׁבָה וְהֶכְשֵׁר, וּמְטַמְּאָה טֻמְאַת אֳכָלִין בְּכַבֵּיצָה, וְכַחֲצִי פְרָס לִפְסֹל אֶת הַגְּוִיָּה, וְאֵין בָּהּ כַּזַּיִת בְּבֵית הַבְּלִיעָה, וְהָאוֹכְלָהּ אֵין טָעוּן הֶעֱרֵב שֶׁמֶשׁ, וְאֵין חַיָּבִין עָלֶיהָ עַל בִּיאַת מִקְדָּשׁ. אֲבָל שׂוֹרְפִין עָלֶיהָ אֶת הַתְּרוּמָה, וְהָאוֹכֵל אֵבָר מִן הַחַי מִמֶּנָּה אֵינוֹ סוֹפֵג אֶת הָאַרְבָּעִים, וְאֵין שְׁחִיטָתָהּ מְטַהֲרְתָּהּ. הַכְּנָפַיִם וְהַנּוֹצָה, מִטַּמְּאוֹת וּמְטַמְּאוֹת וּמִצְטָרְפוֹת. הַחַרְטוֹם וְהַצִּפָּרְנַיִם, מִטַּמְּאִין וּמְטַמְּאִים וּמִצְטָרְפִין: ", + "וּבַבְּהֵמָה, הָעוֹר וְהָרֹטֶב וְהַקִּפָּה וְהָאֲלָל וְהָעֲצָמוֹת וְהַגִּידִים וְהַקַּרְנַיִם וְהַטְּלָפַיִם, מִצְטָרְפִין לְטַמֵּא טֻמְאַת אֳכָלִין, אֲבָל לֹא טֻמְאַת נְבֵלוֹת. כַּיּוֹצֵא בוֹ, הַשּׁוֹחֵט בְּהֵמָה טְמֵאָה לְנָכְרִי וְהִיא מְפַרְכֶּסֶת, מְטַמְּאָה טֻמְאַת אֳכָלִין, אֲבָל לֹא טֻמְאַת נְבֵלוֹת, עַד שֶׁתָּמוּת אוֹ עַד שֶׁיַּתִּיז אֶת רֹאשָׁהּ. רִבָּה לְטַמֵּא טֻמְאַת אֳכָלִין, מִמַּה שֶּׁרִבָּה לְטַמֵּא טֻמְאַת נְבֵלוֹת: ", + "הָאֹכֶל שֶׁנִּטְמָא בְאַב הַטֻּמְאָה וְשֶׁנִּטְמָא בִוְלַד הַטֻּמְאָה, מִצְטָרְפִין זֶה עִם זֶה לְטַמֵּא כַקַּל שֶׁבִּשְׁנֵיהֶן. כֵּיצַד. כַּחֲצִי בֵיצָה אֹכֶל רִאשׁוֹן וְכַחֲצִי בֵיצָה אֹכֶל שֵׁנִי שֶׁבְּלָלָן זֶה בָזֶה, שֵׁנִי. כַּחֲצִי בֵיצָה אֹכֶל שֵׁנִי וְכַחֲצִי בֵיצָה אֹכֶל שְׁלִישִׁי שֶׁבְּלָלָן זֶה בָזֶה, שְׁלִישִׁי. כַּבֵּיצָה אֹכֶל רִאשׁוֹן וְכַבֵּיצָה אֹכֶל שֵׁנִי שֶׁבְּלָלָן זֶה בָזֶה, רִאשׁוֹן. חִלְּקָן, זֶה שֵׁנִי וְזֶה שֵׁנִי. נָפַל זֶה לְעַצְמוֹ וְזֶה לְעַצְמוֹ עַל כִּכָּר שֶׁל תְּרוּמָה, פְּסָלוּהוּ. נָפְלוּ שְׁנֵיהֶן כְּאַחַת, עֲשָׂאוּהוּ שֵׁנִי: ", + "כַּבֵּיצָה אֹכֶל שֵׁנִי וְכַבֵּיצָה אֹכֶל שְׁלִישִׁי שֶׁבְּלָלָן זֶה בָזֶה, שֵׁנִי. חִלְּקָן, זֶה שְׁלִישִׁי וְזֶה שְׁלִישִׁי. נָפַל זֶה לְעַצְמוֹ וְזֶה לְעַצְמוֹ עַל כִּכָּר שֶׁל תְּרוּמָה, לֹא פְסָלוּהוּ. נָפְלוּ שְׁנֵיהֶן כְּאַחַת, עֲשָׂאוּהוּ שְׁלִישִׁי. כַּבֵּיצָה אֹכֶל רִאשׁוֹן וְכַבֵּיצָה אֹכֶל שְׁלִישִׁי שֶׁבְּלָלָן זֶה בָזֶה, רִאשׁוֹן. חִלְּקָן, זֶה שֵׁנִי וְזֶה שֵׁנִי, שֶׁאַף הַשְּׁלִישִׁי שֶׁנָּגַע בָּרִאשׁוֹן נַעֲשָׂה שֵׁנִי. כִּשְׁתֵּי בֵיצִים אֹכֶל רִאשׁוֹן כִּשְׁתֵּי בֵיצִים אֹכֶל שֵׁנִי שֶׁבְּלָלָן זֶה בָזֶה, רִאשׁוֹן. חִלְּקָן, זֶה רִאשׁוֹן וְזֶה רִאשׁוֹן. לִשְׁלשָׁה אוֹ לְאַרְבָּעָה, הֲרֵי אֵלּוּ שֵׁנִי. כִּשְׁתֵּי בֵיצִים אֹכֶל שֵׁנִי וְכִשְׁתֵּי בֵיצִים אֹכֶל שְׁלִישִׁי שֶׁבְּלָלָן זֶה בָזֶה, שֵׁנִי. חִלְּקָן, זֶה שֵׁנִי וְזֶה שֵׁנִי. לִשְׁלשָׁה אוֹ לְאַרְבָּעָה, הֲרֵי אֵלּוּ שְׁלִישִׁי: ", + "מִקְרָצוֹת נוֹשְׁכוֹת זוֹ בָזוֹ, וְכִכָּרִים נוֹשְׁכִין זֶה בָזֶה, נִטְמֵאת אַחַת מֵהֶן בְּשֶׁרֶץ, כֻּלָּן תְּחִלָּה. פֵּרְשׁוּ, כֻּלָּן תְּחִלָּה. בְּמַשְׁקִין, כֻּלָּן שְׁנִיּוֹת. פֵּרְשׁוּ, כֻּלָּן שְׁנִיּוֹת. בְּיָדַיִם, כֻּלָּן שְׁלִישִׁיּוֹת. פֵּרְשׁוּ, כֻּלָּן שְׁלִישִׁיּוֹת: ", + "מִקְרֶצֶת שֶׁהָיְתָה תְחִלָּה וְהִשִּׁיךְ לָהּ אֲחֵרוֹת, כֻּלָּן תְּחִלָּהּ. פֵּרְשׁוּ, הִיא תְחִלָּה וְכֻלָּן שְׁנִיּוֹת. הָיְתָה שְׁנִיָּה וְהִשִּׁיךְ לָהּ אֲחֵרוֹת, כֻּלָּן שְׁנִיּוֹת. פֵּרְשׁוּ, הִיא שְׁנִיָּה וְכֻלָּן שְׁלִישִׁיּוֹת. הָיְתָה שְׁלִישִׁית וְהִשִּׁיךְ לָהּ אֲחֵרוֹת, הִיא שְׁלִישִׁית וְכֻלָּן טְהוֹרוֹת, בֵּין שֶׁפֵּרְשׁוּ בֵּין שֶׁלֹּא פֵרְשׁוּ: ", + "כִּכְּרוֹת הַקֹּדֶשׁ שֶׁבְּתוֹךְ גֻּמּוֹתֵיהֶם מַיִם מְקֻדָּשִׁים, נִטְמֵאת אַחַת מֵהֶן בְּשֶׁרֶץ, כֻּלָּן טְמֵאוֹת. בַּתְּרוּמָה, מְטַמֵּא שְׁנַיִם וּפוֹסֵל אֶחָד. אִם יֵשׁ בֵּינֵיהֶם מַשְׁקֶה טוֹפֵחַ, אַף בַּתְּרוּמָה, הַכֹּל טָמֵא: " + ], + [ + "הָאִשָּׁה שֶׁהָיְתָה כוֹבֶשֶׁת יָרָק בִּקְדֵרָה וְנָגְעָה בְעָלֶה חוּץ לַקְּדֵרָה בְמָקוֹם הַנָּגוּב, אַף עַל פִּי שֶׁיֶּשׁ בּוֹ כַבֵּיצָה, הוּא טָמֵא וְהַכֹּל טָהוֹר. נָגְעָה בִמְקוֹם הַמַּשְׁקֶה, אִם יֶשׁ בּוֹ כַבֵּיצָה, הַכֹּל טָמֵא. אֵין בּוֹ כַבֵּיצָה, הוּא טָמֵא וְהַכֹּל טָהוֹר. חָזַר לַקְּדֵרָה, הַכֹּל טָמֵא. הָיְתָה מַגַּע טְמֵא מֵת וְנָגְעָה, בֵּין בִּמְקוֹם הַמַּשְׁקֶה בֵּין בְּמָקוֹם הַנָּגוּב, אִם יֶשׁ בּוֹ כַבֵּיצָה, הַכֹּל טָמֵא. אֵין בּוֹ כַבֵּיצָה, הוּא טָמֵא וְהַכֹּל טָהוֹר. הָיְתָה טְבוּלַת יוֹם מְנַעֶרֶת אֶת הַקְּדֵרָה בְּיָדַיִם מְסֹאָבוֹת, וְרָאֲתָה מַשְׁקִין עַל יָדֶיהָ, סָפֵק מִן הַקְּדֵרָה נִתְּזוּ, סָפֵק שֶׁהַקֶּלַח נָגַע בְּיָדֶיהָ, הַיָּרָק פָּסוּל וְהַקְּדֵרָה טְהוֹרָה: \n", + "רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, הָאוֹכֵל אֹכֶל רִאשׁוֹן, רִאשׁוֹן. אֹכֶל שֵׁנִי, שֵׁנִי. אֹכֶל שְׁלִישִׁי, שְׁלִישִׁי. רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ אוֹמֵר, הָאוֹכֵל אֹכֶל רִאשׁוֹן וְאֹכֶל שֵׁנִי, שֵׁנִי. שְׁלִישִׁי, שֵׁנִי לַקֹּדֶשׁ וְלֹא שֵׁנִי לַתְּרוּמָה, בְּחֻלִּין שֶׁנַּעֲשׂוּ לְטָהֳרַת תְּרוּמָה: \n", + "הָרִאשׁוֹן שֶׁבַּחֻלִּין, טָמֵא וּמְטַמֵּא. הַשֵּׁנִי פּוֹסֵל וְלֹא מְטַמֵּא. וְהַשְּׁלִישִׁי נֶאֱכָל בִּנְזִיד הַדָּמַע: \n", + "הָרִאשׁוֹן וְהַשֵּׁנִי שֶׁבַּתְּרוּמָה טְמֵאִין וּמְטַמְּאִין. הַשְּׁלִישִׁי, פּוֹסֵל וְלֹא מְטַמֵּא. וְהָרְבִיעִי, נֶאֱכָל בִּנְזִיד הַקֹּדֶשׁ: \n", + "הָרִאשׁוֹן וְהַשֵּׁנִי וְהַשְּׁלִישִׁי שֶׁבַּקֹּדֶשׁ, טְמֵאִין וּמְטַמְּאִין. הָרְבִיעִי, פּוֹסֵל וְלֹא מְטַמֵּא. וְהַחֲמִישִׁי, נֶאֱכָל בִּנְזִיד הַקֹּדֶשׁ: \n", + "הַשֵּׁנִי שֶׁבְּחֻלִּין, מְטַמֵּא מַשְׁקֵה חֻלִּין, וּפוֹסֵל לְאֳכָלֵי תְרוּמָה. הַשְּׁלִישִׁי שֶׁבַּתְּרוּמָה, מְטַמֵּא מַשְׁקֵה קֹדֶשׁ, וּפוֹסֵל לְאֳכָלֵי קֹדֶשׁ שֶׁנַּעֲשׂוּ לְטָהֳרַת הַקֹּדֶשׁ. אֲבָל אִם נַעֲשׂוּ לְטָהֳרַת תְּרוּמָה, מְטַמֵּא שְׁנַיִם וּפוֹסֵל אֶחָד בַּקֹּדֶשׁ: \n", + "רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, שְׁלָשְׁתָּן שָׁוִין. הָאֶחָד שֶׁבַּקֹּדֶשׁ וְשֶׁבַּתְּרוּמָה וְשֶׁבְּחֻלִּין, מְטַמֵּא שְׁנַיִם וּפוֹסֵל אֶחָד בַּקֹּדֶשׁ, מְטַמֵּא אֶחָד וּפוֹסֵל אֶחָד בַּתְּרוּמָה, וּפוֹסֵל אֶת הַחֻלִּין. הַשֵּׁנִי שֶׁבְּכֻלָּן, מְטַמֵּא אֶחָד וּפוֹסֵל אֶחָד בַּקֹּדֶשׁ, וּמְטַמֵּא מַשְׁקֵה חֻלִּין, וּפוֹסֵל לְאֳכָלֵי תְרוּמָה. הַשְּׁלִישִׁי שֶׁבְּכֻלָּן, מְטַמֵּא מַשְׁקֵה קֹדֶשׁ וּפוֹסֵל לְאֳכָלֵי קֹדֶשׁ: \n", + "הָאוֹכֵל אֹכֶל שֵׁנִי, לֹא יַעֲשֶׂה בְּבֵית הַבָּד. וְחֻלִּין שֶׁנַּעֲשׂוּ עַל גַּב קֹדֶשׁ, הֲרֵי אֵלּוּ כְחֻלִּין. רַבִּי אֶלְעָזָר בַּר רַבִּי צָדוֹק אוֹמֵר, הֲרֵי אֵלּוּ כִתְרוּמָה, לְטַמֵּא שְׁנַיִם וְלִפְסֹל אֶחָד: \n" + ], + [ + "הָרֹטֶב וְהַגְּרִיסִים וְהֶחָלָב, בִּזְמַן שֶׁהֵן מַשְׁקֶה טוֹפֵחַ, הֲרֵי אֵלּוּ תְּחִלָּה. קָרְשׁוּ, הֲרֵי אֵלּוּ שְׁנִיִּים. חָזְרוּ וְנִמֹּחוּ, כַּבֵּיצָה מְכֻוָּן, טָהוֹר. יוֹתֵר מִכַּבֵּיצָה, טָמֵא, שֶׁכֵּיוָן שֶׁיָּצְאָה טִפָּה הָרִאשׁוֹנָה, נִטְמֵאת בְּכַבֵּיצָה: \n", + "רַבִּי מֵאִיר אוֹמֵר, הַשֶּׁמֶן תְּחִלָּה לְעוֹלָם. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, אַף הַדְּבָשׁ. רַבִּי שִׁמְעוֹן שְׁזוּרִי אוֹמֵר, אַף הַיָּיִן. וְגוּשׁ שֶׁל זֵיתִים שֶׁנָּפַל לְתַנּוּר וְהֻסַּק, כַּבֵּיצָה מְכֻוָּן, טָהוֹר. יוֹתֵר מִכַּבֵּיצָה, טָמֵא, שֶׁכֵּיוָן שֶׁיָּצָאת טִפָּה הָרִאשׁוֹנָה, נִטְמֵאת בְּכַבֵּיצָה. אִם הָיוּ פְרוּדִין, אֲפִלּוּ הֵן סְאָה, טָהוֹר: \n", + "טְמֵא מֵת שֶׁסָּחַט זֵיתִים וַעֲנָבִים, כַּבֵּיצָה מְכֻוָּן, טָהוֹר, וּבִלְבַד שֶׁלֹּא יִגַּע בִּמְקוֹם הַמַּשְׁקֶה. יוֹתֵר מִכַּבֵּיצָה, טָמֵא, שֶׁכֵּיוָן שֶׁיָּצְאָה טִפָּה הָרִאשׁוֹנָה, נִטְמֵאת בְּכַבֵּיצָה. אִם הָיָה זָב אוֹ זָבָה, אֲפִלּוּ גַרְגֵּר יְחִידִי, טָמֵא, שֶׁכֵּיוָן שֶׁיָּצְאָה טִפָּה הָרִאשׁוֹנָה, נִטְמֵאת בְּמַשָּׂא. זָב שֶׁחָלַב אֶת הָעֵז, הֶחָלָב טָמֵא, שֶׁכֵּיוָן שֶׁיָּצְאָה טִפָּה הָרִאשׁוֹנָה, נִטְמֵאת בְּמַשָּׂא: \n", + "כַּבֵּיצָה אֳכָלִין שֶׁהִנִּיחָן בַּחַמָּה וְנִתְמַעֲטוּ, וְכֵן כַּזַּיִת מִן הַמֵּת, וְכַזַּיִת מִן הַנְּבֵלָה, וְכָעֲדָשָׁה מִן הַשֶּׁרֶץ, כַּזַּיִת פִּגּוּל, כַּזַּיִת נוֹתָר, כַּזַּיִת חֵלֶב, הֲרֵי אֵלּוּ טְהוֹרִים, וְאֵין חַיָּבִין עֲלֵיהֶן מִשּׁוּם פִּגּוּל, נוֹתָר וְטָמֵא. הִנִּיחָן בַּגְּשָׁמִים וְנִתְפְּחוּ, טְמֵאִין, וְחַיָּבִין עֲלֵיהֶם מִשּׁוּם פִּגּוּל, נוֹתָר וְטָמֵא: \n", + "כָּל הַטֻּמְאוֹת, כִּשְׁעַת מְצִיאָתָן. אִם טְמֵאוֹת, טְמֵאוֹת. וְאִם טְהוֹרוֹת, טְהוֹרוֹת. אִם מְכֻסּוֹת, מְכֻסּוֹת. אִם מְגֻלּוֹת, מְגֻלּוֹת. מַחַט שֶׁנִּמְצֵאת מְלֵאָה חֲלֻדָּה אוֹ שְׁבוּרָה, טְהוֹרָה, שֶׁכָּל הַטֻּמְאוֹת, כִּשְׁעַת מְצִיאָתָן: \n", + "חֵרֵשׁ שׁוֹטֶה וְקָטָן שֶׁנִּמְצְאוּ בְמָבוֹי שֶׁיֶּשׁ בּוֹ טֻמְאָה, הֲרֵי אֵלּוּ בְחֶזְקַת טָהֳרָה. וְכָל הַפִּקֵּחַ, בְּחֶזְקַת טֻמְאָה. וְכֹל שֶׁאֵין בּוֹ דַעַת לְהִשָּׁאֵל, סְפֵקוֹ טָהוֹר: \n", + "תִּינוֹק שֶׁנִּמְצָא בְצַד בֵּית הַקְּבָרוֹת וְהַשּׁוֹשַׁנִּים בְּיָדוֹ, וְאֵין הַשּׁוֹשַׁנִּים אֶלָּא בִמְקוֹם הַטֻּמְאָה, טָהוֹר, שֶׁאֲנִי אוֹמֵר, אַחֵר לִקְּטָן וְנָתַן לוֹ. וְכֵן חֲמוֹר בֵּין הַקְּבָרוֹת, כֵּלָיו טְהוֹרִין: \n", + "תִּינוֹק שֶׁנִּמְצָא בְצַד הָעִסָּה וְהַבָּצֵק בְּיָדוֹ, רַבִּי מֵאִיר מְטַהֵר. וַחֲכָמִים מְטַמְּאִים, שֶׁדֶּרֶךְ הַתִּינוֹק לְטַפֵּחַ. בָּצֵק שֶׁיֶּשׁ בּוֹ נְקִירַת תַּרְנְגוֹלִים, וּמַשְׁקִין טְמֵאִין בְּתוֹךְ הַבַּיִת, אִם יֵשׁ בֵּין מַשְׁקִין לַכִּכָּרוֹת כְּדֵי שֶׁיְּנַגְּבוּ אֶת פִּיהֶם בָּאָרֶץ, הֲרֵי אֵלּוּ טְהוֹרִין. וּבְפָרָה וּבְכֶלֶב, כְּדֵי שֶׁיְּלַחֲכוּ אֶת לְשׁוֹנָם. וּשְׁאָר כָּל הַבְּהֵמָה, כְּדֵי שֶׁיִּתְנַגֵּב. רַבִּי אֱלִיעֶזֶר בֶּן יַעֲקֹב מְטַהֵר בְּכֶלֶב, שֶׁהוּא פִקֵּחַ, שֶׁאֵין דַּרְכּוֹ לְהַנִּיחַ אֶת הַמָּזוֹן וְלֵילֵךְ לַמָּיִם: \n" + ], + [ + "הַזּוֹרֵק טֻמְאָה מִמָּקוֹם לְמָקוֹם, כִּכָּר לְבֵין הַמַּפְתְּחוֹת, מַפְתֵּחַ לְבֵין הַכִּכָּרוֹת, טָהוֹר. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, כִּכָּר לְבֵין הַמַּפְתְּחוֹת, טָמֵא. מַפְתֵּחַ לְבֵין הַכִּכָּרוֹת, טָהוֹר: \n", + "הַשֶּׁרֶץ בְּפִי הַחֻלְדָּה וּמְהַלֶּכֶת עַל גַּבֵּי כִכָּרוֹת שֶׁל תְּרוּמָה, סָפֵק נָגַע סָפֵק לֹא נָגַע, סְפֵקוֹ טָהוֹר: \n", + "הַשֶּׁרֶץ בְּפִי הַחֻלְדָּה, וְהַנְּבֵלָה בְּפִי הַכֶּלֶב, וְעָבְרוּ בֵין הַטְּהוֹרִים, אוֹ שֶׁעָבְרוּ טְהוֹרִים בֵּינֵיהֶן, סְפֵקָן טָהוֹר, מִפְּנֵי שֶׁאֵין לַטֻּמְאָה מָקוֹם. הָיוּ מְנַקְּרִין בָּהֶן עַל הָאָרֶץ וְאָמַר, הָלַכְתִּי לַמָּקוֹם הַלָּז וְאֵינִי יוֹדֵעַ אִם נָגַעְתִּי אִם לֹא נָגַעְתִּי, סְפֵקוֹ טָמֵא, מִפְּנֵי שֶׁיֵּשׁ לַטֻּמְאָה מָקוֹם: \n", + "כַּזַּיִת מִן הַמֵּת בְּפִי הָעוֹרֵב, סָפֵק הֶאֱהִיל עַל הָאָדָם וְעַל הַכֵּלִים בִּרְשׁוּת הַיָּחִיד, סְפֵק אָדָם, טָמֵא, סְפֵק כֵּלִים, טָהוֹר. הַמְמַלֵּא בַעֲשָׂרָה דְלָיִים וְנִמְצָא שֶׁרֶץ בְּאַחַד מֵהֶן, הוּא טָמֵא וְכֻלָּן טְהוֹרִין. הַמְעָרֶה מִכְּלִי לִכְלִי וְנִמְצָא שֶׁרֶץ בַּתַּחְתּוֹן, הָעֶלְיוֹן טָהוֹר: \n", + "עַל שִׁשָּׁה סְפֵקוֹת שׂוֹרְפִין אֶת הַתְּרוּמָה. עַל סְפֵק בֵּית הַפְּרָס, וְעַל סְפֵק עָפָר הַבָּא מֵאֶרֶץ הָעַמִּים, עַל סְפֵק בִּגְדֵי עַם הָאָרֶץ, עַל סְפֵק כֵּלִים הַנִּמְצָאִין, עַל סְפֵק הָרֻקִּין הַנִּמְצָאִין, עַל סְפֵק מֵי רַגְלֵי אָדָם שֶׁהֵן כְּנֶגֶד מֵי רַגְלֵי בְהֵמָה. עַל וַדַּאי מַגָּעָן שֶׁהוּא סְפֵק טֻמְאָתָן, שׂוֹרְפִין אֶת הַתְּרוּמָה. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, אַף עַל סְפֵק מַגָּעָן בִּרְשׁוּת הַיָּחִיד. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, בִּרְשׁוּת הַיָּחִיד, תּוֹלִין. וּבִרְשׁוּת הָרַבִּים, טָהוֹר: \n", + "שְׁנֵי רֻקִּין, אֶחָד טָמֵא וְאֶחָד טָהוֹר, תּוֹלִין עַל מַגָּעָן וְעַל מַשָּׂאָן וְעַל הֶסֵּטָן בִּרְשׁוּת הַיָּחִיד, וְעַל מַגָּעָן בִּרְשׁוּת הָרַבִּים בִּזְמַן שֶׁהֵן לַחִין, וְעַל מַשָּׂאָן בֵּין לַחִין וּבֵין יְבֵשִׁין. הָיָה רֹק יְחִידִי וְנָגַע בּוֹ וּנְשָׂאוֹ וְהִסִּיטוֹ בִּרְשׁוּת הָרַבִּים, שׂוֹרְפִין עָלָיו אֶת הַתְּרוּמָה, וְאֵין צָרִיךְ לוֹמַר בִּרְשׁוּת הַיָּחִיד: \n", + "אֵלּוּ סְפֵקוֹת שֶׁטִּהֲרוּ חֲכָמִים. סְפֵק מַיִם שְׁאוּבִים לַמִּקְוֶה. סְפֵק טֻמְאָה צָפָה עַל פְּנֵי הַמָּיִם. סְפֵק מַשְׁקִין, לִטָּמֵא, טָמֵא, וּלְטַמֵּא, טָהוֹר. סְפֵק יָדַיִם, לִטָּמֵא וּלְטַמֵּא וְלִטַּהֵר, טָהוֹר. סְפֵק רְשׁוּת הָרַבִּים. סְפֵק דִּבְרֵי סוֹפְרִים. סְפֵק הַחֻלִּין. סְפֵק שְׁרָצִים. סְפֵק נְגָעִים. סְפֵק נְזִירוּת. סְפֵק בְּכוֹרוֹת. וּסְפֵק קָרְבָּנוֹת: \n", + "סְפֵק טֻמְאָה צָפָה עַל פְּנֵי הַמַּיִם, בֵּין בַּכֵּלִים בֵּין בַּקַּרְקַע. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, בַּכֵּלִים, טָמֵא. וּבַקַּרְקַע, טָהוֹר. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, סְפֵק יְרִידָתוֹ, טָמֵא. וּסְפֵק עֲלִיָּתוֹ, טָהוֹר. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, אֲפִלּוּ אֵין שָׁם אֶלָּא מְלֹא אָדָם וְטֻמְאָה, טָהוֹר: \n", + "סְפֵק מַשְׁקִין לִטָּמֵא, טָמֵא. כֵּיצַד. טָמֵא שֶׁפָּשַׁט אֶת רַגְלוֹ לְבֵין מַשְׁקִין טְהוֹרִין, סָפֵק נָגַע סָפֵק לֹא נָגַע, סְפֵקוֹ טָמֵא. הָיְתָה כִכָּר טְמֵאָה בְּיָדוֹ וּזְרָקָהּ לְבֵין מַשְׁקִין טְהוֹרִין, סָפֵק נָגַע סָפֵק לֹא נָגַע, סְפֵקוֹ טָמֵא. וּלְטַמֵּא, טָהוֹר. כֵּיצַד. הָיְתָה מַקֵּל בְּיָדוֹ וּבְרֹאשָׁהּ מַשְׁקִין טְמֵאִין וּזְרָקָהּ לְבֵין כִּכָּרוֹת טְהוֹרִין, סָפֵק נָגַע סָפֵק לֹא נָגַע, סְפֵקוֹ טָהוֹר: \n", + "רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, סְפֵק מַשְׁקִין, לְאֳכָלִים, טָמֵא, וּלְכֵלִים, טָהוֹר. כֵּיצַד. שְׁתֵּי חָבִיּוֹת, אַחַת טְמֵאָה וְאַחַת טְהוֹרָה, וְעָשָׂה עִסָּה מֵאַחַת מֵהֶן, סָפֵק מִן הַטְּמֵאָה עָשָׂה, סָפֵק מִן הַטְּהוֹרָה עָשָׂה, זֶה הוּא סְפֵק מַשְׁקִין לְאֳכָלִין טָמֵא וּלְכֵלִים טָהוֹר: \n", + "סְפֵק יָדַיִם לִטָּמֵא וּלְטַמֵּא וְלִטָּהֵר, טָהוֹר. סְפֵק רְשׁוּת הָרַבִּים, טָהוֹר. סְפֵק דִּבְרֵי סוֹפְרִים, אָכַל אֳכָלִים טְמֵאִים, שָׁתָה מַשְׁקִים טְמֵאִים, בָּא רֹאשׁוֹ וְרֻבּוֹ בְמַיִם שְׁאוּבִין, אוֹ שֶׁנָּפְלוּ עַל רֹאשׁוֹ וְרֻבּוֹ שְׁלשָׁה לֻגִּין מַיִם שְׁאוּבִים, סְפֵקוֹ טָהוֹר. אֲבָל דָּבָר שֶׁהוּא אַב הַטֻּמְאָה וְהוּא מִדִּבְרֵי סוֹפְרִים, סְפֵקוֹ טָמֵא: \n", + "סְפֵק הַחֻלִּין, זוֹ טָהֳרַת פְּרִישׁוּת. סְפֵק שְׁרָצִים, כִּשְׁעַת מְצִיאָתָן. סְפֵק נְגָעִים, בַּתְּחִלָּה טָהוֹר, עַד שֶׁלֹּא נִזְקַק לַטֻּמְאָה. מִשֶּׁנִּזְקַק לַטֻּמְאָה, סְפֵקוֹ טָמֵא. סְפֵק נְזִירוּת, מֻתָּר. סְפֵק בְּכוֹרוֹת, אֶחָד בְּכוֹרֵי אָדָם וְאֶחָד בְּכוֹרֵי בְהֵמָה, בֵּין טְמֵאָה בֵּין טְהוֹרָה, שֶׁהַמּוֹצִיא מֵחֲבֵרוֹ עָלָיו הָרְאָיָה: \n", + "סְפֵק קָרְבָּנוֹת, הָאִשָּׁה שֶׁיֵּשׁ עָלֶיהָ סְפֵק חָמֵשׁ לֵידוֹת וּסְפֵק חָמֵשׁ זִיבוֹת, מְבִיאָה קָרְבָּן אֶחָד, וְאוֹכֶלֶת בַּזְּבָחִים, וְאֵין הַשְּׁאָר עָלֶיהָ חוֹבָה: \n" + ], + [ + "הַשֶּׁרֶץ וְהַצְּפַרְדֵּעַ בִּרְשׁוּת הָרַבִּים, וְכֵן כַּזַּיִת מִן הַמֵּת וְכַזַּיִת מִן הַנְּבֵלָה, וְעֶצֶם מִן הַמֵּת וְעֶצֶם מִן הַנְּבֵלָה, וְגוּשׁ מֵאֶרֶץ טְהוֹרָה וְגוּשׁ מִבֵּית הַפְּרָס, גּוּשׁ מֵאֶרֶץ טְהוֹרָה וְגוּשׁ מֵאֶרֶץ הָעַמִּים, שְׁנֵי שְׁבִילִין, אֶחָד טָמֵא וְאֶחָד טָהוֹר, הָלַךְ בְּאַחַד מֵהֶם וְאֵין יָדוּעַ בְּאֵיזֶה מֵהֶן הָלַךְ, הֶאֱהִיל עַל אַחַד מֵהֶם וְאֵין יָדוּעַ עַל אֵיזֶה מֵהֶן הֶאֱהִיל, הִסִּיט אֶת אַחַד מֵהֶם וְאֵין יָדוּעַ אֵיזֶה מֵהֶם הִסִּיט, רַבִּי עֲקִיבָא מְטַמֵּא, וַחֲכָמִים מְטַהֲרִים: \n", + "אֶחָד שֶׁאָמַר, נָגַעְתִּי בָזֶה וְאֵינִי יוֹדֵעַ אִם הוּא טָמֵא וְאִם הוּא טָהוֹר, נָגַעְתִּי וְאֵינִי יוֹדֵעַ בְּאֵיזֶה מִשְּׁנֵיהֶם נָגַעְתִּי, רַבִּי עֲקִיבָא מְטַמֵּא, וַחֲכָמִים מְטַהֲרִים. רַבִּי יוֹסֵי מְטַמֵּא בְכֻלָּן, וּמְטַהֵר בַּשְּׁבִיל, שֶׁדֶּרֶךְ בְּנֵי אָדָם לַהֲלֹךְ וְאֵין דַּרְכָּם לִגָּע: \n", + "שְׁנֵי שְׁבִילִים, אֶחָד טָמֵא וְאֶחָד טָהוֹר, הָלַךְ בְּאַחַד מֵהֶם וְעָשָׂה טָהֳרוֹת וְנֶאֱכְלוּ, הִזָּה וְשָׁנָה וְטָבַל וְטָהַר, וְהָלַךְ בַּשֵּׁנִי וְעָשָׂה טָהֳרוֹת, הֲרֵי אֵלּוּ טְהוֹרוֹת. אִם קַיָּמוֹת הָרִאשׁוֹנוֹת, אֵלּוּ וָאֵלּוּ תְּלוּיוֹת. אִם לֹא טָהַר בֵּינְתַיִם, הָרִאשׁוֹנוֹת תְּלוּיוֹת וְהַשְּׁנִיּוֹת יִשָּׂרֵפוּ: \n", + "הַשֶּׁרֶץ וְהַצְּפַרְדֵּעַ בִּרְשׁוּת הָרַבִּים, נָגַע בְּאַחַד מֵהֶם וְעָשָׂה טָהֳרוֹת וְנֶאֱכְלוּ, טָבַל, נָגַע בַּשֵּׁנִי וְעָשָׂה טָהֳרוֹת, הֲרֵי אֵלּוּ טְהוֹרוֹת. אִם קַיָּמוֹת הָרִאשׁוֹנוֹת, אֵלּוּ וָאֵלּוּ תְּלוּיוֹת. אִם לֹא טָבַל בֵּינְתַיִם, הָרִאשׁוֹנוֹת תְּלוּיוֹת וְהַשְּׁנִיּוֹת יִשָּׂרֵפוּ: \n", + "שְׁנֵי שְׁבִילִין, אֶחָד טָמֵא וְאֶחָד טָהוֹר, הָלַךְ בְּאַחַד מֵהֶן וְעָשָׂה טָהֳרוֹת, וּבָא חֲבֵרוֹ וְהָלַךְ בַּשֵּׁנִי וְעָשָׂה טָהֳרוֹת, רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אִם נִשְׁאֲלוּ זֶה בִפְנֵי עַצְמוֹ וְזֶה בִפְנֵי עַצְמוֹ, טְהוֹרִין. וְאִם נִשְׁאֲלוּ שְׁנֵיהֶם כְּאֶחָד, טְמֵאִים. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, בֵּין כָּךְ וּבֵין כָּךְ, טְמֵאִים: \n", + "שְׁנֵי כִכָּרִים, אֶחָד טָמֵא וְאֶחָד טָהוֹר, אָכַל אֶת אַחַד מֵהֶם וְעָשָׂה טָהֳרוֹת וּבָא חֲבֵרוֹ וְאָכַל אֶת הַשֵּׁנִי וְעָשָׂה טָהֳרוֹת, רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אִם נִשְׁאֲלוּ זֶה בִפְנֵי עַצְמוֹ וְזֶה בִפְנֵי עַצְמוֹ, טְהוֹרִין. וְאִם נִשְׁאֲלוּ שְׁנֵיהֶן כְּאַחַת, טְמֵאִים. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, בֵּין כָּךְ וּבֵין כָּךְ, טְמֵאִים: \n", + "מִי שֶׁיָּשַׁב בִּרְשׁוּת הָרַבִּים וּבָא אֶחָד וְדָרַס עַל בְּגָדָיו, אוֹ שֶׁרָקַק וְנָגַע בְּרֻקּוֹ, עַל רֻקּוֹ שׂוֹרְפִים אֶת הַתְּרוּמָה, וְעַל בְּגָדָיו הוֹלְכִין אַחַר הָרֹב. יָשֵׁן בִּרְשׁוּת הָרַבִּים וְעָמַד, כֵּלָיו טְמֵאִים מִדְרָס, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. וַחֲכָמִים מְטַהֲרִין. נָגַע בְּאֶחָד בַּלַּיְלָה, וְאֵין יָדוּעַ אִם חַי אִם מֵת, וּבַשַּׁחַר עָמַד וּמְצָאוֹ מֵת, רַבִּי מֵאִיר מְטַהֵר. וַחֲכָמִים מְטַמְּאִים, שֶׁכָּל הַטֻּמְאוֹת כִּשְׁעַת מְצִיאָתָן: \n", + "שׁוֹטָה אַחַת בָּעִיר, אוֹ נָכְרִית, אוֹ כוּתִית, כָּל הָרֻקִּים שֶׁבָּעִיר טְמֵאִין. מִי שֶׁדָּרְסָה אִשָּׁה עַל בְּגָדָיו, אוֹ שֶׁיָּשְׁבָה עִמּוֹ בִּסְפִינָה, אִם מַכִּירָתוֹ שֶׁהוּא אוֹכֵל בַּתְּרוּמָה, כֵּלָיו טְהוֹרִין. וְאִם לָאו, יִשְׁאָלֶנָּה: \n", + "עֵד אוֹמֵר נִטְמָא, וְהוּא אוֹמֵר לֹא נִטְמֵאתִי, טָהוֹר. שְׁנַיִם אוֹמְרִים נִטְמֵאתָ, וְהוּא אוֹמֵר לֹא נִטְמֵאתִי, רַבִּי מֵאִיר מְטַמֵּא. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, הוּא נֶאֱמָן עַל יְדֵי עַצְמוֹ. עֵד אוֹמֵר נִטְמָא, וּשְׁנַיִם אוֹמְרִים לֹא נִטְמָא, בֵּין בִּרְשׁוּת הַיָּחִיד בֵּין בִּרְשׁוּת הָרַבִּים, טָהוֹר. שְׁנַיִם אוֹמְרִים נִטְמָא, וְעֵד אוֹמֵר לֹא נִטְמָא, בֵּין בִּרְשׁוּת הַיָּחִיד בֵּין בִּרְשׁוּת הָרַבִּים, טָמֵא. עֵד אוֹמֵר נִטְמָא וְעֵד אוֹמֵר לֹא נִטְמָא, אִשָּׁה אוֹמֶרֶת נִטְמָא וְאִשָּׁה אוֹמֶרֶת לֹא נִטְמָא, בִּרְשׁוּת הַיָּחִיד, טָמֵא. בִּרְשׁוּת הָרַבִּים, טָהוֹר: \n" + ], + [ + "מָקוֹם שֶׁהָיָה רְשׁוּת הַיָּחִיד וְנַעֲשָׂה רְשׁוּת הָרַבִּים, חָזַר וְנַעֲשָׂה רְשׁוּת הַיָּחִיד, כְּשֶׁהוּא רְשׁוּת הַיָּחִיד, סְפֵקוֹ טָמֵא. כְּשֶׁהוּא רְשׁוּת הָרַבִּים, סְפֵקוֹ טָהוֹר. הַמְסֻכָּן בִּרְשׁוּת הַיָּחִיד וְהוֹצִיאוּהוּ לִרְשׁוּת הָרַבִּים, וְהֶחֱזִירוּהוּ לִרְשׁוּת הַיָּחִיד, כְּשֶׁהוּא בִרְשׁוּת הַיָּחִיד, סְפֵקוֹ טָמֵא. כְּשֶׁהוּא בִרְשׁוּת הָרַבִּים, סְפֵקוֹ טָהוֹר. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, רְשׁוּת הָרַבִּים מַפְסָקֶת: \n", + "אַרְבָּעָה סְפֵקוֹת רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ מְטַמֵּא וַחֲכָמִים מְטַהֲרִין. כֵּיצַד. הַטָּמֵא עוֹמֵד וְהַטָּהוֹר עוֹבֵר, הַטָּהוֹר עוֹמֵד וְהַטָּמֵא עוֹבֵר, הַטֻּמְאָה בִרְשׁוּת הַיָּחִיד וְטָהֳרָה בִרְשׁוּת הָרַבִּים, טָהֳרָה בִרְשׁוּת הַיָּחִיד וְטֻמְאָה בִרְשׁוּת הָרַבִּים, סָפֵק נָגַע סָפֵק לֹא נָגַע, סָפֵק הֶאֱהִיל סָפֵק לֹא הֶאֱהִיל, סָפֵק הִסִּיט סָפֵק לֹא הִסִּיט, רַבִּי יְהוֹשֻׁע מְטַמֵּא, וַחֲכָמִים מְטַהֲרִין: \n", + "אִילָן שֶׁהוּא עוֹמֵד בִּרְשׁוּת הָרַבִּים וְהַטֻּמְאָה בְתוֹכוֹ, עָלָה לְרֹאשׁוֹ, סָפֵק נָגַע סָפֵק לֹא נָגַע, סְפֵקוֹ טָמֵא. הִכְנִיס יָדוֹ לְחוֹר שֶׁיֶּשׁ בּוֹ טֻמְאָה, סָפֵק נָגַע סָפֵק לֹא נָגַע, סְפֵקוֹ טָמֵא. חֲנוּת שֶׁהוּא טָמֵא וּפָתוּחַ לִרְשׁוּת הָרַבִּים, סָפֵק נִכְנַס סָפֵק לֹא נִכְנַס, סְפֵקוֹ טָהוֹר. סָפֵק נָגַע סָפֵק לֹא נָגַע, סְפֵקוֹ טָהוֹר. שְׁתֵּי חֲנֻיּוֹת, אֶחָד טָמֵא וְאֶחָד טָהוֹר, נִכְנַס לְאַחַד מֵהֶן, סָפֵק לַטָּמֵא נִכְנַס סָפֵק לַטָּהוֹר נִכְנַס, סְפֵקוֹ טָמֵא: \n", + "כֹּל שֶׁאַתָּה יָכוֹל לְרַבּוֹת סְפֵקוֹת וּסְפֵק סְפֵקוֹת, בִּרְשׁוּת הַיָּחִיד, טָמֵא. בִּרְשׁוּת הָרַבִּים, טָהוֹר. כֵּיצַד, נִכְנַס לְמָבוֹי וְהַטֻּמְאָה בֶחָצֵר, סָפֵק נִכְנַס סָפֵק לֹא נִכְנַס, טֻמְאָה בַּבַּיִת, סָפֵק נִכְנַס סָפֵק לֹא נִכְנַס, וַאֲפִלּוּ נִכְנַס, סָפֵק הָיְתָה שָׁם סָפֵק לֹא הָיְתָה שָׁם, וַאֲפִלּוּ הָיְתָה שָׁם, סָפֵק שֶׁיֶּשׁ בָּהּ כַּשִּׁעוּר סָפֵק שֶׁאֵין בָּהּ כַּשִּׁעוּר, וַאֲפִלּוּ שֶׁיֶּשׁ בָּהּ, סָפֵק טֻמְאָה סָפֵק טָהֳרָה, וַאֲפִלּוּ טֻמְאָה, סָפֵק נָגַע סָפֵק לֹא נָגַע, סְפֵקוֹ טָמֵא. רַבִּי אֶלְעָזָר אוֹמֵר, סְפֵק בִּיאָה, טָהוֹר. סְפֵק מַגַּע טֻמְאָה, טָמֵא: \n", + "נִכְנַס לְבִקְעָה בִּימוֹת הַגְּשָׁמִים, וְטֻמְאָה בְּשָׂדֶה פְלוֹנִית, וְאָמַר, הָלַכְתִּי לַמָּקוֹם הַלָּז וְאֵינִי יוֹדֵעַ אִם נִכְנַסְתִּי לְאוֹתוֹ הַשָּׂדֶה וְאִם לֹא נִכְנַסְתִּי, רַבִּי אֶלְעָזָר מְטַהֵר, וַחֲכָמִים מְטַמְּאִין: \n", + "סְפֵק רְשׁוּת הַיָּחִיד, טָמֵא, עַד שֶׁיֹּאמַר לֹא נָגַעְתִּי. סְפֵק רְשׁוּת הָרַבִּים טָהוֹר, עַד שֶׁיֹּאמַר נָגַעְתִּי. אֵיזוֹ הִיא רְשׁוּת הָרַבִּים. שְׁבִילֵי בֵית גִּלְגּוּל, וְכֵן כַּיּוֹצֵא בָהֶן, רְשׁוּת הַיָּחִיד לְשַׁבָּת, וּרְשׁוּת הָרַבִּים לַטֻּמְאָה. אָמַר רַבִּי אֶלְעָזָר, לֹא הֻזְכְּרוּ שְׁבִילֵי בֵית גִּלְגּוּל, אֶלָּא שֶׁהֵם רְשׁוּת הַיָּחִיד לְכָךְ וּלְכָךְ. הַשְּׁבִילִים הַמְפֻלָּשִׁים לְבוֹרוֹת וּלְשִׁיחִים וְלִמְעָרוֹת וּלְגִתּוֹת, רְשׁוּת הַיָּחִיד לְשַׁבָּת וּרְשׁוּת הָרַבִּים לַטֻּמְאָה: \n", + "הַבִּקְעָה, בִּימוֹת הַחַמָּה, רְשׁוּת הַיָּחִיד לְשַׁבָּת וּרְשׁוּת הָרַבִּים לַטֻּמְאָה. וּבִימוֹת הַגְּשָׁמִים, רְשׁוּת הַיָּחִיד לְכָךְ וּלְכָךְ: \n", + "בָּסִילְקִי, רְשׁוּת הַיָּחִיד לַשַּׁבָּת וּרְשׁוּת הָרַבִּים לַטֻּמְאָה. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אִם עוֹמֵד הוּא בַפֶּתַח הַזֶּה וְרוֹאֶה אֶת הַנִּכְנָסִין וְאֶת הַיּוֹצְאִין בַּפֶּתַח הַלָּז, רְשׁוּת הַיָּחִיד לְכָךְ וּלְכָךְ. וְאִם לָאו, רְשׁוּת הַיָּחִיד לַשַּׁבָּת וּרְשׁוּת הָרַבִּים לַטֻּמְאָה: \n", + "הַפָּרָן, רְשׁוּת הַיָּחִיד לַשַּׁבָּת וּרְשׁוּת הָרַבִּים לַטֻּמְאָה. וְכֵן הַצְּדָדִין. רַבִּי מֵאִיר אוֹמֵר, הַצְּדָדִין, רְשׁוּת הַיָּחִיד לְכָךְ וּלְכָךְ: \n", + "הָאִסְטְוָנִית, רְשׁוּת הַיָּחִיד לַשַּׁבָּת וּרְשׁוּת הָרַבִּים לַטֻּמְאָה. חָצֵר שֶׁהָרַבִּים נִכְנָסִים בָּזוֹ וְיוֹצְאִים בָּזוֹ, רְשׁוּת הַיָּחִיד לַשַּׁבָּת וּרְשׁוּת הָרַבִּים לַטֻּמְאָה: \n" + ], + [ + "הַקַּדָּר שֶׁהִנִּיחַ אֶת קְדֵרוֹתָיו וְיָרַד לִשְׁתּוֹת, הַפְּנִימִיּוֹת טְהוֹרוֹת, וְהַחִיצוֹנוֹת טְמֵאוֹת. אָמַר רַבִּי יוֹסֵי, בַּמֶּה דְבָרִים אֲמוּרִים, בְּמֻתָּרוֹת. אֲבָל בַּאֲגוּדוֹת, הַכֹּל טָהוֹר. הַמּוֹסֵר מַפְתְּחוֹ לְעַם הָאָרֶץ, הַבַּיִת טָהוֹר, שֶׁלֹּא מָסַר לוֹ אֶלָּא שְׁמִירַת הַמַּפְתֵּחַ: \n", + "הַמַּנִּיחַ עַם הָאָרֶץ בְּתוֹךְ בֵּיתוֹ עֵר וּמְצָאוֹ עֵר, יָשֵׁן וּמְצָאוֹ יָשֵׁן, עֵר וּמְצָאוֹ יָשֵׁן, הַבַּיִת טָהוֹר, יָשֵׁן וּמְצָאוֹ עֵר, הַבַּיִת טָמֵא, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, אֵין טָמֵא אֶלָּא עַד מְקוֹם שֶׁהוּא יָכוֹל לִפְשֹׁט אֶת יָדוֹ וְלִגָּע: \n", + "הַמַּנִּיחַ אֻמָּנִים בְּתוֹךְ בֵּיתוֹ, הַבַּיִת טָמֵא, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, אֵין טָמֵא אֶלָּא עַד מְקוֹם שֶׁהֵן יְכוֹלִין לִפְשֹׁט אֶת יָדָם וְלִגָּע: \n", + "אֵשֶׁת חָבֵר שֶׁהִנִּיחָה לְאֵשֶׁת עַם הָאָרֶץ טוֹחֶנֶת בְּתוֹךְ בֵּיתָהּ, פָּסְקָה הָרֵחַיִם, הַבַּיִת טָמֵא. לֹא פָסְקָה הָרֵחַיִם, אֵין טָמֵא אֶלָּא עַד מְקוֹם שֶׁהִיא יְכוֹלָה לִפְשֹׁט אֶת יָדָהּ וְלִגָּע. הָיוּ שְׁתַּיִם, בֵּין כָּךְ וּבֵין כָּךְ, הַבַּיִת טָמֵא, שֶׁאַחַת טוֹחֶנֶת וְאַחַת מְשַׁמֶּשֶׁת, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, אֵין טָמֵא אֶלָּא עַד מְקוֹם שֶׁהֵן יְכוֹלִין לִפְשֹׁט אֶת יָדָן וְלִגָּע: \n", + "הַמַּנִּיחַ עַם הָאָרֶץ בְּתוֹךְ בֵּיתוֹ לְשָׁמְרוֹ, בִּזְמַן שֶׁהוּא רוֹאֶה אֶת הַנִּכְנָסִין וְאֶת הַיּוֹצְאִין, הָאֳכָלִים וְהַמַּשְׁקִים וּכְלֵי חֶרֶס הַפְּתוּחִים, טְמֵאִים. אֲבָל הַמִּשְׁכָּבוֹת וְהַמּוֹשָׁבוֹת וּכְלֵי חֶרֶס הַמֻּקָּפִין צָמִיד פָּתִיל, טְהוֹרִין. וְאִם אֵינוֹ רוֹאֶה לֹא אֶת הַנִּכְנָסִין וְלֹא אֶת הַיּוֹצְאִין, אֲפִלּוּ מוּבָל, אֲפִלּוּ כָפוּת, הַכֹּל טָמֵא: \n", + "הַגַּבָּאִים שֶׁנִּכְנְסוּ לְתוֹךְ הַבַּיִת, הַבַּיִת טָמֵא. אִם יֵשׁ עִמָּהֶן גּוֹי, נֶאֱמָנִים לוֹמַר לֹא נִכְנָסְנוּ, אֲבָל אֵין נֶאֱמָנִים לוֹמַר נִכְנַסְנוּ אֲבָל לֹא נָגָעְנוּ. הַגַּנָּבִים שֶׁנִּכְנְסוּ לְתוֹךְ הַבַּיִת, אֵין טָמֵא אֶלָּא מְקוֹם רַגְלֵי הַגַּנָּבִים. וּמַה הֵן מְטַמְּאִין. הָאֳכָלִים וְהַמַּשְׁקִים וּכְלֵי חֶרֶס הַפְּתוּחִין. אֲבָל הַמִּשְׁכָּבוֹת וְהַמּוֹשָׁבוֹת וּכְלֵי חֶרֶס הַמֻּקָּפִין צָמִיד פָּתִיל, טְהוֹרִים. אִם יֵשׁ עִמָּהֶן נָכְרִי אוֹ אִשָּׁה, הַכֹּל טָמֵא: \n", + "הַמַּנִּיחַ אֶת כֵּלָיו בְּחַלּוֹן שֶׁל אוֹדְיָארִין, רַבִּי אֶלְעָזָר בֶּן עֲזַרְיָה מְטַהֵר. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, עַד שֶׁיִּתֶּן לוֹ אֶת הַמַּפְתֵּחַ אוֹ חוֹתָם אוֹ עַד שֶׁיַּעֲשֶׂה סִימָן. הַמַּנִּיחַ אֶת כֵּלָיו מִגַּת זוֹ לַגַּת הַבָּאָה, כֵּלָיו טְהוֹרִין. וּבְיִשְׂרָאֵל, עַד שֶׁיֹּאמַר בְּלִבִּי הָיָה לְשָׁמְרָם: \n", + "מִי שֶׁהָיָה טָהוֹר, וְהִסִּיעַ אֶת לִבּוֹ מִלֶּאֱכֹל, רַבִּי יְהוּדָה מְטַהֵר, שֶׁדֶּרֶךְ טְמֵאִין פּוֹרְשִׁין מִמֶּנוּ. וַחֲכָמִים מְטַמְּאִים. הָיוּ יָדָיו טְהוֹרוֹת וְהִסִּיעַ אֶת לִבּוֹ מִלֶּאֱכֹל, אַף עַל פִּי שֶׁאָמַר יוֹדֵעַ אֲנִי שֶׁלֹּא נִטְמְאוּ יָדָי, יָדָיו טְמֵאוֹת, שֶׁהַיָּדַיִם עַסְקָנִיּוֹת: \n", + "הָאִשָּׁה שֶׁנִּכְנְסָה לְהוֹצִיא פַת לְעָנִי, וְיָצָאת וּמְצָאַתּוּ עוֹמֵד בְּצַד כִּכָּרוֹת שֶׁל תְּרוּמָה, וְכֵן הָאִשָּׁה שֶׁיָּצָאת וּמָצָאת אֶת חֲבֶרְתָּהּ חוֹתָה גֶחָלִים תַּחַת קְדֵרָה שֶׁל תְּרוּמָה, רַבִּי עֲקִיבָא מְטַמֵּא, וַחֲכָמִים מְטַהֲרִין. אָמַר רַבִּי אֶלְעָזָר בֶּן פִּילָא, וְכִי מִפְּנֵי מָה רַבִּי עֲקִיבָא מְטַמֵּא וַחֲכָמִים מְטַהֲרִין. מִפְּנֵי שֶׁהַנָּשִׁים גַּרְגְּרָנִיּוֹת הֵן, שֶׁהִיא חֲשׁוּדָה לְגַלּוֹת אֶת הַקְּדֵרָה שֶׁל חֲבֶרְתָּהּ, לֵידַע מַה הִיא מְבַשֶּׁלֶת: \n" + ], + [ + "הַדָּר עִם עַם הָאָרֶץ בְּחָצֵר, וְשָׁכַח כֵּלִים בֶּחָצֵר, אֲפִלּוּ חָבִיּוֹת מֻקָּפוֹת צָמִיד פָּתִיל, אוֹ תַנּוּר מֻקָּף צָמִיד פָּתִיל, הֲרֵי אֵלּוּ טְמֵאִין. רַבִּי יְהוּדָה מְטַהֵר בְּתַנּוּר בִּזְמַן שֶׁהוּא מֻקָּף צָמִיד פָּתִיל. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, אַף הַתַּנּוּר טָמֵא, עַד שֶׁיַּעֲשֶׂה לוֹ מְחִצָּה גָבוֹהַּ עֲשָׂרָה טְפָחִים: \n", + "הַמַּפְקִיד כֵּלִים אֵצֶל עַם הָאָרֶץ, טְמֵאִים טְמֵא מֵת וּטְמֵאִין מִדְרָס. אִם מַכִּירוֹ שֶׁהוּא אוֹכֵל בַּתְּרוּמָה, טְהוֹרִין מִטְּמֵא מֵת, אֲבָל טְמֵאִין מִדְרָס. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, אִם מָסַר לוֹ תֵבָה מְלֵאָה בְגָדִים, בִּזְמַן שֶׁהִיא רוֹצֶצֶת, טְמֵאִין מִדְרָס. אִם אֵינָהּ רוֹצֶצֶת, טְמֵאִין מַדָּף, אַף עַל פִּי שֶׁהַמַּפְתֵּחַ בְּיַד הַבְּעָלִים: \n", + "הַמְאַבֵּד בַּיּוֹם וּמָצָא בַיּוֹם, טָהוֹר. בַּיּוֹם וּמָצָא בַלַּיְלָה, בַּלַּיְלָה וּמָצָא בַיּוֹם, בַּיּוֹם וּמָצָא בַיּוֹם שֶׁלְּאַחֲרָיו, טָמֵא. זֶה הַכְּלָל, כֹּל שֶׁיַּעֲבֹר עָלָיו הַלַּיְלָה אוֹ מִקְצָתוֹ, טָמֵא. הַשּׁוֹטֵחַ כֵּלִים, בִּרְשׁוּת הָרַבִּים, טְהוֹרִין. וּבִרְשׁוּת הַיָּחִיד, טְמֵאִין. וְאִם הָיָה מְשַׁמְּרָן, טְהוֹרִים. נָפְלוּ וְהָלַךְ לַהֲבִיאָן, טְמֵאִים. נָפַל דָּלְיוֹ לְתוֹךְ בּוֹרוֹ שֶׁל עַם הָאָרֶץ וְהָלַךְ לְהָבִיא בְמַה יַּעֲלֶנּוּ, טָמֵא, מִפְּנֵי שֶׁהֻנַּח בִּרְשׁוּת עַם הָאָרֶץ שָׁעָה אֶחָת: \n", + "הַמַּנִּיחַ אֶת בֵּיתוֹ פָתוּחַ וּמְצָאוֹ פָתוּחַ, נָעוּל וּמְצָאוֹ נָעוּל, פָּתוּחַ וּמְצָאוֹ נָעוּל, טָהוֹר. נָעוּל וּמְצָאוֹ פָתוּחַ, רַבִּי מֵאִיר מְטַמֵּא, וַחֲכָמִים מְטַהֲרִין, שֶׁהָיוּ גַנָּבִים וְנִמְלְכוּ וְהָלְכוּ לָהֶן: \n", + "אֵשֶׁת עַם הָאָרֶץ שֶׁנִּכְנְסָה לְתוֹךְ בֵּיתוֹ שֶׁל חָבֵר לְהוֹצִיא בְנוֹ אוֹ בִתּוֹ אוֹ בְהֶמְתּוֹ, הַבַּיִת טָהוֹר, מִפְּנֵי שֶׁנִּכְנְסָה שֶׁלֹּא בִרְשׁוּת: \n", + "כְּלָל אָמְרוּ בַטָּהֳרוֹת, כֹּל הַמְיֻחָד לְאֹכֶל אָדָם, טָמֵא, עַד שֶׁיִּפָּסֵל מֵאֹכֶל הַכֶּלֶב. וְכֹל שֶׁאֵינוֹ מְיֻחָד לְאֹכֶל אָדָם, טָהוֹר, עַד שֶׁיְּיַחֲדֶנּוּ לְאָדָם. כֵּיצַד. גּוֹזָל שֶׁנָּפַל לְגַת וְחִשַּׁב עָלָיו לְהַעֲלוֹתוֹ לְנָכְרִי, טָמֵא. לְכֶלֶב, טָהוֹר. רַבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי מְטַמֵּא. חִשַּׁב עָלָיו חֵרֵשׁ, שׁוֹטֶה וְקָטָן, טָהוֹר. אִם הֶעֱלָהוּ, טָמֵא, שֶׁיֵּשׁ לָהֶן מַעֲשֶׂה וְאֵין לָהֶן מַחֲשָׁבָה: \n", + "אֲחוֹרֵי כֵלִים שֶׁנִּטְמְאוּ בְמַשְׁקִים, רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, מְטַמְּאִין אֶת הַמַּשְׁקִין וְאֵין פּוֹסְלִין אֶת הָאֳכָלִין. רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ אוֹמֵר, מְטַמְּאִין אֶת הַמַּשְׁקִין וּפוֹסְלִין אֶת הָאֳכָלִין. שִׁמְעוֹן אֲחִי עֲזַרְיָה אוֹמֵר, לֹא כָךְ וְלֹא כָךְ, אֶלָּא מַשְׁקִין שֶׁנִּטְמְאוּ בַאֲחוֹרֵי הַכֵּלִים, מְטַמְּאִין אֶחָד וּפוֹסְלִין אֶחָד. הֲרֵי זֶה אוֹמֵר, מְטַמְּאֶיךָ לֹא טִמְּאוּנִי, וְאַתָּה טִמֵּאתָנִי: \n", + "עֲרֵבָה שֶׁהִיא קְטַפְרֵס, וְהַבָּצֵק מִלְּמַעְלָן וּמַשְׁקֶה טוֹפֵחַ מִלְּמַטָּן, שָׁלשׁ חֲתִיכוֹת בְּכַבֵּיצָה, אֵינָן מִצְטָרְפוֹת. וּשְׁתַּיִם, מִצְטָרְפוֹת. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, אַף שְׁתַּיִם אֵינָן מִצְטָרְפוֹת, אֶלָּא אִם כֵּן הָיוּ רוֹצְצוֹת מַשְׁקֶה. וְאִם הָיָה מַשְׁקֶה עוֹמֵד, אֲפִלּוּ כְעֵין הַחַרְדָּל, מִצְטָרֵף. רַבִּי דוֹסָא אוֹמֵר, אֹכֶל פָּרוּד אֵינוֹ מִצְטָרֵף: \n", + "מַקֵּל שֶׁהִיא מְלֵאָה מַשְׁקִין טְמֵאִין, כֵּיוָן שֶׁהִשִּׁיקָהּ לַמִּקְוֶה, טְהוֹרָה, דִּבְרֵי רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, עַד שֶׁיַּטְבִּיל אֶת כֻּלָּהּ. הַנִּצּוֹק וְהַקְּטַפְרֵס וּמַשְׁקֶה טוֹפֵחַ, אֵינָן חִבּוּר לֹא לַטֻּמְאָה וְלֹא לַטָּהֳרָה. וְהָאֶשְׁבֹּרֶן, חִבּוּר לַטֻּמְאָה וְלַטָּהֳרָה: \n" + ], + [ + "זֵיתִים מֵאֵימָתַי מְקַבְּלִין טֻמְאָה. מִשֶּׁיַּזִּיעוּ זֵעַת הַמַּעֲטָן, אֲבָל לֹא זֵעַת הַקֻּפָּה, כְּדִבְרֵי בֵית שַׁמָּאי. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, שִׁעוּר זֵעָה שְׁלשָׁה יָמִים. בֵּית הִלֵּל אוֹמְרִים, מִשֶּׁיִּתְחַבְּרוּ שְׁלשָׁה זֶה לָזֶה. רַבָּן גַּמְלִיאֵל אוֹמֵר, מִשֶּׁתִּגָּמֵר מְלַאכְתָּן. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים כִּדְבָרָיו: \n", + "גָּמַר מִלִּמְסֹק אֲבָל עָתִיד לִקַּח, גָּמַר מִלִּקַּח אֲבָל עָתִיד לִלְווֹת, אֵרְעוֹ אֵבֶל, אוֹ מִשְׁתֶּה, אוֹ אֹנֶס, אֲפִלּוּ זָבִים וְזָבוֹת מְהַלְּכִים עֲלֵיהֶן, טְהוֹרִין. נָפְלוּ עֲלֵיהֶן מַשְׁקִין טְמֵאִין, אֵין טָמֵא אֶלָּא מְקוֹם מַגָּעָן, וְהַמֹּחַל הַיּוֹצֵא מֵהֶן טָהוֹר: \n", + "נִגְמְרָה מְלַאכְתָּן, הֲרֵי אֵלּוּ מֻכְשָׁרִין. נָפְלוּ עֲלֵיהֶן מַשְׁקִין, טְמֵאִין. הַמֹּחַל הַיּוֹצֵא מֵהֶן, רַבִּי אֱלִיעֶזֶר מְטַהֵר, וַחֲכָמִים מְטַמְּאִין. אָמַר רַבִּי שִׁמְעוֹן, לֹא נֶחְלְקוּ עַל הַמֹּחַל הַיּוֹצֵא מִן הַזֵּיתִים, שֶׁהוּא טָהוֹר. וְעַל מַה נֶּחְלְקוּ. עַל הַיּוֹצֵא מִן הַבּוֹר, שֶׁרַבִּי אֱלִיעֶזֶר מְטַהֵר, וַחֲכָמִים מְטַמְּאִין: \n", + "הַגּוֹמֵר אֶת זֵיתָיו וְשִׁיֵּר קֻפָּה אַחַת, יִתְּנֶנָּה לְעָנִי הַכֹּהֵן, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, יוֹלִיךְ אֶת הַמַּפְתֵּחַ מִיָּד. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, מֵעֵת לְעֵת: \n", + "הַמַּנִּיחַ זֵיתִים בַּכּוֹתֵשׁ שֶׁיִּמְתֹּנוּ שֶׁיְּהוּ נוֹחִין לִכְתֹּשׁ, הֲרֵי אֵלּוּ מֻכְשָׁרִים. שֶׁיִּמְתֹּנוּ שֶׁיִּמְלָחֵם, בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, מֻכְשָׁרִים. וּבֵית הִלֵּל אוֹמְרִים, אֵינָן מֻכְשָׁרִים. הַפּוֹצֵעַ זֵיתִים בְּיָדַיִם טְמֵאוֹת, טִמְּאָן: \n", + "הַמַּנִּיחַ זֵיתָיו בַּגַּג לְגַרְגְּרָם, אֲפִלּוּ הֵן רוּם אַמָּה, אֵינָן מֻכְשָׁרִים. נְתָנָן בַּבַּיִת שֶׁיִּלְקוּ וְעָתִיד לְהַעֲלוֹתָם לַגַּג, נְתָנָן בַּגַּג שֶׁיִּלְקוּ אוֹ שֶׁיִּפְתְּחֵם, הֲרֵי אֵלּוּ מֻכְשָׁרִין. נְתָנָן בַּבַּיִת עַד שֶׁיְּשַׁמֵּר אֶת גַּגּוֹ אוֹ עַד שֶׁיּוֹלִיכֵם לְמָקוֹם אַחֵר, אֵינָן מֻכְשָׁרִין: \n", + "רָצָה לִטֹּל מֵהֶן בַּד אֶחָד אוֹ שְׁנֵי בַדִּין, בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, קוֹצֶה בְטֻמְאָה וּמְחַפֶּה בְטָהֳרָה. בֵּית הִלֵּל אוֹמְרִים, אַף מְחַפֶּה בְטֻמְאָה. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, חוֹפֵר בְּקַרְדֻּמּוֹת שֶׁל מַתֶּכֶת וּמוֹלִיךְ לְבֵית הַבַּד בְּטֻמְאָה: \n", + "הַשֶּׁרֶץ שֶׁנִּמְצָא בָרֵחַיִם, אֵין טָמֵא אֶלָּא מְקוֹם מַגָּעוֹ. אִם הָיָה מַשְׁקֶה מְהַלֵּךְ, הַכֹּל טָמֵא. נִמְצָא עַל גַּבֵּי הֶעָלִים, יִשָּׁאֲלוּ הַבַּדָּדִים לוֹמַר לֹא נָגָעְנוּ. אִם הָיָה נוֹגֵעַ בָּאוֹם, אֲפִלּוּ בְשַׂעֲרָה, טָמֵא: \n", + "נִמְצָא עַל גַּבֵּי פְרוּדִים, וְהוּא נוֹגֵעַ בְּכַבֵּיצָה, טָמֵא. פְּרוּדִים עַל גַּבֵּי פְרוּדִים, אַף עַל פִּי שֶׁהוּא נוֹגֵעַ בְּכַבֵּיצָה, אֵין טָמֵא אֶלָּא מְקוֹם מַגָּעוֹ. נִמְצָא בֵין כֹּתֶל לַזֵּיתִים, טָהוֹר. נִמְצָא בַגַּג, הַמַּעֲטָן טָהוֹר. נִמְצָא בַמַּעֲטָן, הַגַּג טָמֵא. נִמְצָא שָׂרוּף עַל הַזֵּיתִים, וְכֵן מַטְלִית מְהוּהָא, טְהוֹרָה, שֶׁכָּל הַטֻּמְאוֹת כִּשְׁעַת מְצִיאָתָן: \n" + ], + [ + "הַנּוֹעֵל בֵּית הַבַּד מִפְּנֵי הַבַּדָּדִין וְהָיוּ לְשָׁם כֵּלִים טְמֵאִין מִדְרָס, רַבִּי מֵאִיר אוֹמֵר, בֵּית הַבַּד טָמֵא. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, בֵּית הַבַּד טָהוֹר. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, אִם טְהוֹרִין לָהֶן, בֵּית הַבַּד טָמֵא. וְאִם טְמֵאִין לָהֶן, בֵּית הַבַּד טָהוֹר. אָמַר רַבִּי יוֹסֵי, וְכִי מִפְּנֵי מָה טְמֵאוֹת, אֶלָּא שֶׁאֵין עַמֵּי הָאָרֶץ בְּקִיאִין בְּהֶסֵּט: \n", + "הַבַּדָּדִין שֶׁהָיוּ נִכְנָסִין וְיוֹצְאִין, וּמַשְׁקִין טְמֵאִין בְּתוֹךְ בֵּית הַבַּד, אִם יֵשׁ בֵּין מַשְׁקִין לַזֵּיתִים כְּדֵי שֶׁיְּנַגְּבוּ אֶת רַגְלֵיהֶם בָּאָרֶץ, הֲרֵי אֵלּוּ טְהוֹרִין. הַבַּדָּדִין וְהַבּוֹצְרִין שֶׁנִּמְצֵאת טֻמְאָה לִפְנֵיהֶם, נֶאֱמָנִין לוֹמַר לֹא נָגָעְנוּ. וְכֵן הַתִּינוֹקוֹת שֶׁבֵּינֵיהֶם, יוֹצְאִים חוּץ לְפֶתַח בֵּית הַבַּד וּפוֹנִין לַאֲחוֹרֵי הַגָּדֵר, וְהֵן טְהוֹרִין. עַד כַּמָּה יַרְחִיקוּ וְיִהְיוּ טְהוֹרִין, עַד כְּדֵי שֶׁיְּהֵא רוֹאָן: \n", + "הַבַּדָּדִין וְהַבּוֹצְרִין, כֵּיוָן שֶׁהִכְנִיסָן לִרְשׁוּת הַמְּעָרָה, דַּיּוֹ, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, צָרִיךְ לַעֲמֹד עֲלֵיהֶן עַד שֶׁיִּטְבֹּלוּ. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, אִם טְהוֹרִין לָהֶן, צָרִיךְ לַעֲמֹד עֲלֵיהֶם עַד שֶׁיִּטְבֹּלוּ. אִם טְמֵאִים לָהֶן, אֵינוֹ צָרִיךְ לַעֲמֹד עֲלֵיהֶם עַד שֶׁיִּטְבֹּלוּ: \n", + "הַנּוֹתֵן מִן הַסַּלִּים וּמִן הַמַּשְׁטֵחַ שֶׁל אֲדָמָה, בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, נוֹתֵן בְּיָדַיִם טְהוֹרוֹת. וְאִם נָתַן בְּיָדַיִם טְמֵאוֹת, טִמְּאָן. בֵּית הִלֵּל אוֹמְרִים, נוֹתֵן בְּיָדַיִם טְמֵאוֹת, וּמַפְרִישׁ תְּרוּמָתוֹ בְּטָהֳרָה. מִן הָעֲבַט וּמִן הַמַּשְׁטֵחַ שֶׁל עָלִים, הַכֹּל שָׁוִים שֶׁהוּא נוֹתֵן בְּיָדַיִם טְהוֹרוֹת. וְאִם נָתַן בְּיָדַיִם טְמֵאוֹת, טִמְּאָן: \n", + "הָאוֹכֵל מִן הַסַּלִּים וּמִן הַמַּשְׁטֵחַ שֶׁל אֲדָמָה, אַף עַל פִּי שֶׁמְּבֻקָּעוֹת וּמְנַטְּפוֹת לַגַּת, הֲרֵי הַגַּת טְהוֹרָה. מִן הָעֲבַט וּמִן הַמַּשְׁטֵחַ שֶׁל עָלִים וְנָפַל מִמֶּנּוּ גַרְגֵּר יְחִידִי, אִם יֶשׁ לוֹ חוֹתָם, טָהוֹר. אִם אֵין לוֹ חוֹתָם, טָמֵא. נָפְלוּ מִמֶּנּוּ עֲנָבִים וּדְרָכָן בְּמָקוֹם הַמֻּפְנֶה, כַּבֵּיצָה מְכֻוָּן, טָהוֹר. יוֹתֵר מִכַּבֵּיצָה, טָמֵא, שֶׁכֵּיוָן שֶׁיָּצָאת טִפָּה הָרִאשׁוֹנָה, נִטְמֵאת בְּכַבֵּיצָה: \n", + "מִי שֶׁהָיָה עוֹמֵד וּמְדַבֵּר עַל שְׂפַת הַבּוֹר וְנִתְּזָה צִנּוֹרָא מִפִּיו, סָפֵק הִגִּיעָה לַבּוֹר סָפֵק לֹא הִגִּיעָה, סְפֵקוֹ טָהוֹר: \n", + "הַזּוֹלֵף אֶת הַבּוֹר, נִמְצָא שֶׁרֶץ בָּרִאשׁוֹנָה, כֻּלָּן טְמֵאוֹת. בָּאַחֲרוֹנָה, הִיא טְמֵאָה וְכֻלָּן טְהוֹרוֹת. אֵימָתַי, בִּזְמַן שֶׁהוּא זוֹלֵף בְּכָל אַחַת וְאַחַת. אֲבָל אִם הָיָה זוֹלֵף בְּמַחַץ, נִמְצָא שֶׁרֶץ בְּאַחַת מֵהֶן, הִיא טְמֵאָה בִּלְבָד. אֵימָתַי, בִּזְמַן שֶׁהוּא בוֹדֵק וְלֹא מְכַסֶּה אוֹ מְכַסֶּה וְלֹא בוֹדֵק. הָיָה בוֹדֵק וּמְכַסֶּה, וְנִמְצָא שֶׁרֶץ, בֶּחָבִית, הַכֹּל טָמֵא. בַּבּוֹר, הַכֹּל טָמֵא. בַּמַּחַץ, הַכֹּל טָמֵא: \n", + "בֵּין הָעִגּוּלִים לַזַּגִּין, רְשׁוּת הָרַבִּים. כֶּרֶם שֶׁלִּפְנֵי הַבּוֹצְרִים, רְשׁוּת הַיָּחִיד. שֶׁלְּאַחַר הַבּוֹצְרִים, רְשׁוּת הָרַבִּים. אֵימָתַי, בִּזְמַן שֶׁהָרַבִּים נִכְנָסִים בָּזוֹ וְיוֹצְאִים בָּזוֹ. כְּלֵי בֵית הַבַּד, וְשֶׁל גַּת, וְהָעֵקֶל, בִּזְמַן שֶׁהֵן שֶׁל עֵץ, מְנַגְּבָן וְהֵן טְהוֹרִין. בִּזְמַן שֶׁהֵן שֶׁל גֶּמִי, מְיַשְּׁנָן כָּל שְׁנֵים עָשָׂר חֹדֶשׁ, אוֹ חוֹלְטָן בְּחַמִּים. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, אִם נְתָנָן בְּשִׁבֹּלֶת הַנָּהָר, דַּיּוֹ: \n" + ] + ], + "sectionNames": [ + "Chapter", + "Mishnah" + ] +} \ No newline at end of file diff --git a/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Tahorot/Hebrew/merged.json b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Tahorot/Hebrew/merged.json new file mode 100644 index 0000000000000000000000000000000000000000..8eeed6e4dad97cb2c1ba1da168e3230cad5137b3 --- /dev/null +++ b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Tahorot/Hebrew/merged.json @@ -0,0 +1,135 @@ +{ + "title": "Mishnah Tahorot", + "language": "he", + "versionTitle": "merged", + "versionSource": "https://www.sefaria.org/Mishnah_Tahorot", + "text": [ + [ + "שְׁלשָׁה עָשָׂר דָּבָר בְּנִבְלַת הָעוֹף הַטָּהוֹר. צְרִיכָה מַחֲשָׁבָה, וְאֵינָהּ צְרִיכָה הֶכְשֵׁר, וּמְטַמָּא טֻמְאַת אֳכָלִין בְּכַבֵּיצָה, וְכַזַּיִת בְּבֵית הַבְּלִיעָה, וְהָאוֹכְלָהּ טָעוּן הֶעֱרֵב שֶׁמֶשׁ. וְחַיָּבִים עָלֶיהָ עַל בִּיאַת הַמִּקְדָּשׁ, וְשׂוֹרְפִין עָלֶיהָ אֶת הַתְּרוּמָה. וְהָאוֹכֵל אֵבָר מִן הַחַי מִמֶּנָּה סוֹפֵג אֶת הָאַרְבָּעִים. שְׁחִיטָתָהּ וּמְלִיקָתָהּ מְטַהֲרוֹת אֶת טְרֵפָתָהּ, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אֵינָן מְטַהֲרוֹת. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, שְׁחִיטָתָהּ מְטַהֶרֶת, אֲבָל לֹא מְלִיקָתָהּ: ", + "הַכְּנָפַיִם וְהַנּוֹצָה, מִטַּמְּאוֹת וּמְטַמְּאוֹת וְלֹא מִצְטָרְפוֹת. רַבִּי יִשְׁמָעֵאל אוֹמֵר, הַנּוֹצָה מִצְטָרֶפֶת. הַחַרְטוֹם וְהַצִּפָּרְנַיִם מִטַּמְּאִין וּמְטַמְּאִין וּמִצְטָרְפִים. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, אַף רָאשֵׁי אֲגַפַּיִם וְרֹאשׁ הַזָּנָב מִצְטָרְפִים, שֶׁכֵּן מַנִּיחִים בַּפְּטוּמוֹת: ", + "נִבְלַת הָעוֹף הַטָּמֵא צְרִיכָה מַחֲשָׁבָה וְהֶכְשֵׁר, וּמְטַמְּאָה טֻמְאַת אֳכָלִין בְּכַבֵּיצָה, וְכַחֲצִי פְרָס לִפְסֹל אֶת הַגְּוִיָּה, וְאֵין בָּהּ כַּזַּיִת בְּבֵית הַבְּלִיעָה, וְהָאוֹכְלָהּ אֵין טָעוּן הֶעֱרֵב שֶׁמֶשׁ, וְאֵין חַיָּבִין עָלֶיהָ עַל בִּיאַת מִקְדָּשׁ. אֲבָל שׂוֹרְפִין עָלֶיהָ אֶת הַתְּרוּמָה, וְהָאוֹכֵל אֵבָר מִן הַחַי מִמֶּנָּה אֵינוֹ סוֹפֵג אֶת הָאַרְבָּעִים, וְאֵין שְׁחִיטָתָהּ מְטַהֲרְתָּהּ. הַכְּנָפַיִם וְהַנּוֹצָה, מִטַּמְּאוֹת וּמְטַמְּאוֹת וּמִצְטָרְפוֹת. הַחַרְטוֹם וְהַצִּפָּרְנַיִם, מִטַּמְּאִין וּמְטַמְּאִים וּמִצְטָרְפִין: ", + "וּבַבְּהֵמָה, הָעוֹר וְהָרֹטֶב וְהַקִּפָּה וְהָאֲלָל וְהָעֲצָמוֹת וְהַגִּידִים וְהַקַּרְנַיִם וְהַטְּלָפַיִם, מִצְטָרְפִין לְטַמֵּא טֻמְאַת אֳכָלִין, אֲבָל לֹא טֻמְאַת נְבֵלוֹת. כַּיּוֹצֵא בוֹ, הַשּׁוֹחֵט בְּהֵמָה טְמֵאָה לְנָכְרִי וְהִיא מְפַרְכֶּסֶת, מְטַמְּאָה טֻמְאַת אֳכָלִין, אֲבָל לֹא טֻמְאַת נְבֵלוֹת, עַד שֶׁתָּמוּת אוֹ עַד שֶׁיַּתִּיז אֶת רֹאשָׁהּ. רִבָּה לְטַמֵּא טֻמְאַת אֳכָלִין, מִמַּה שֶּׁרִבָּה לְטַמֵּא טֻמְאַת נְבֵלוֹת: ", + "הָאֹכֶל שֶׁנִּטְמָא בְאַב הַטֻּמְאָה וְשֶׁנִּטְמָא בִוְלַד הַטֻּמְאָה, מִצְטָרְפִין זֶה עִם זֶה לְטַמֵּא כַקַּל שֶׁבִּשְׁנֵיהֶן. כֵּיצַד. כַּחֲצִי בֵיצָה אֹכֶל רִאשׁוֹן וְכַחֲצִי בֵיצָה אֹכֶל שֵׁנִי שֶׁבְּלָלָן זֶה בָזֶה, שֵׁנִי. כַּחֲצִי בֵיצָה אֹכֶל שֵׁנִי וְכַחֲצִי בֵיצָה אֹכֶל שְׁלִישִׁי שֶׁבְּלָלָן זֶה בָזֶה, שְׁלִישִׁי. כַּבֵּיצָה אֹכֶל רִאשׁוֹן וְכַבֵּיצָה אֹכֶל שֵׁנִי שֶׁבְּלָלָן זֶה בָזֶה, רִאשׁוֹן. חִלְּקָן, זֶה שֵׁנִי וְזֶה שֵׁנִי. נָפַל זֶה לְעַצְמוֹ וְזֶה לְעַצְמוֹ עַל כִּכָּר שֶׁל תְּרוּמָה, פְּסָלוּהוּ. נָפְלוּ שְׁנֵיהֶן כְּאַחַת, עֲשָׂאוּהוּ שֵׁנִי: ", + "כַּבֵּיצָה אֹכֶל שֵׁנִי וְכַבֵּיצָה אֹכֶל שְׁלִישִׁי שֶׁבְּלָלָן זֶה בָזֶה, שֵׁנִי. חִלְּקָן, זֶה שְׁלִישִׁי וְזֶה שְׁלִישִׁי. נָפַל זֶה לְעַצְמוֹ וְזֶה לְעַצְמוֹ עַל כִּכָּר שֶׁל תְּרוּמָה, לֹא פְסָלוּהוּ. נָפְלוּ שְׁנֵיהֶן כְּאַחַת, עֲשָׂאוּהוּ שְׁלִישִׁי. כַּבֵּיצָה אֹכֶל רִאשׁוֹן וְכַבֵּיצָה אֹכֶל שְׁלִישִׁי שֶׁבְּלָלָן זֶה בָזֶה, רִאשׁוֹן. חִלְּקָן, זֶה שֵׁנִי וְזֶה שֵׁנִי, שֶׁאַף הַשְּׁלִישִׁי שֶׁנָּגַע בָּרִאשׁוֹן נַעֲשָׂה שֵׁנִי. כִּשְׁתֵּי בֵיצִים אֹכֶל רִאשׁוֹן כִּשְׁתֵּי בֵיצִים אֹכֶל שֵׁנִי שֶׁבְּלָלָן זֶה בָזֶה, רִאשׁוֹן. חִלְּקָן, זֶה רִאשׁוֹן וְזֶה רִאשׁוֹן. לִשְׁלשָׁה אוֹ לְאַרְבָּעָה, הֲרֵי אֵלּוּ שֵׁנִי. כִּשְׁתֵּי בֵיצִים אֹכֶל שֵׁנִי וְכִשְׁתֵּי בֵיצִים אֹכֶל שְׁלִישִׁי שֶׁבְּלָלָן זֶה בָזֶה, שֵׁנִי. חִלְּקָן, זֶה שֵׁנִי וְזֶה שֵׁנִי. לִשְׁלשָׁה אוֹ לְאַרְבָּעָה, הֲרֵי אֵלּוּ שְׁלִישִׁי: ", + "מִקְרָצוֹת נוֹשְׁכוֹת זוֹ בָזוֹ, וְכִכָּרִים נוֹשְׁכִין זֶה בָזֶה, נִטְמֵאת אַחַת מֵהֶן בְּשֶׁרֶץ, כֻּלָּן תְּחִלָּה. פֵּרְשׁוּ, כֻּלָּן תְּחִלָּה. בְּמַשְׁקִין, כֻּלָּן שְׁנִיּוֹת. פֵּרְשׁוּ, כֻּלָּן שְׁנִיּוֹת. בְּיָדַיִם, כֻּלָּן שְׁלִישִׁיּוֹת. פֵּרְשׁוּ, כֻּלָּן שְׁלִישִׁיּוֹת: ", + "מִקְרֶצֶת שֶׁהָיְתָה תְחִלָּה וְהִשִּׁיךְ לָהּ אֲחֵרוֹת, כֻּלָּן תְּחִלָּהּ. פֵּרְשׁוּ, הִיא תְחִלָּה וְכֻלָּן שְׁנִיּוֹת. הָיְתָה שְׁנִיָּה וְהִשִּׁיךְ לָהּ אֲחֵרוֹת, כֻּלָּן שְׁנִיּוֹת. פֵּרְשׁוּ, הִיא שְׁנִיָּה וְכֻלָּן שְׁלִישִׁיּוֹת. הָיְתָה שְׁלִישִׁית וְהִשִּׁיךְ לָהּ אֲחֵרוֹת, הִיא שְׁלִישִׁית וְכֻלָּן טְהוֹרוֹת, בֵּין שֶׁפֵּרְשׁוּ בֵּין שֶׁלֹּא פֵרְשׁוּ: ", + "כִּכְּרוֹת הַקֹּדֶשׁ שֶׁבְּתוֹךְ גֻּמּוֹתֵיהֶם מַיִם מְקֻדָּשִׁים, נִטְמֵאת אַחַת מֵהֶן בְּשֶׁרֶץ, כֻּלָּן טְמֵאוֹת. בַּתְּרוּמָה, מְטַמֵּא שְׁנַיִם וּפוֹסֵל אֶחָד. אִם יֵשׁ בֵּינֵיהֶם מַשְׁקֶה טוֹפֵחַ, אַף בַּתְּרוּמָה, הַכֹּל טָמֵא: " + ], + [ + "הָאִשָּׁה שֶׁהָיְתָה כוֹבֶשֶׁת יָרָק בִּקְדֵרָה וְנָגְעָה בְעָלֶה חוּץ לַקְּדֵרָה בְמָקוֹם הַנָּגוּב, אַף עַל פִּי שֶׁיֶּשׁ בּוֹ כַבֵּיצָה, הוּא טָמֵא וְהַכֹּל טָהוֹר. נָגְעָה בִמְקוֹם הַמַּשְׁקֶה, אִם יֶשׁ בּוֹ כַבֵּיצָה, הַכֹּל טָמֵא. אֵין בּוֹ כַבֵּיצָה, הוּא טָמֵא וְהַכֹּל טָהוֹר. חָזַר לַקְּדֵרָה, הַכֹּל טָמֵא. הָיְתָה מַגַּע טְמֵא מֵת וְנָגְעָה, בֵּין בִּמְקוֹם הַמַּשְׁקֶה בֵּין בְּמָקוֹם הַנָּגוּב, אִם יֶשׁ בּוֹ כַבֵּיצָה, הַכֹּל טָמֵא. אֵין בּוֹ כַבֵּיצָה, הוּא טָמֵא וְהַכֹּל טָהוֹר. הָיְתָה טְבוּלַת יוֹם מְנַעֶרֶת אֶת הַקְּדֵרָה בְּיָדַיִם מְסֹאָבוֹת, וְרָאֲתָה מַשְׁקִין עַל יָדֶיהָ, סָפֵק מִן הַקְּדֵרָה נִתְּזוּ, סָפֵק שֶׁהַקֶּלַח נָגַע בְּיָדֶיהָ, הַיָּרָק פָּסוּל וְהַקְּדֵרָה טְהוֹרָה: \n", + "רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, הָאוֹכֵל אֹכֶל רִאשׁוֹן, רִאשׁוֹן. אֹכֶל שֵׁנִי, שֵׁנִי. אֹכֶל שְׁלִישִׁי, שְׁלִישִׁי. רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ אוֹמֵר, הָאוֹכֵל אֹכֶל רִאשׁוֹן וְאֹכֶל שֵׁנִי, שֵׁנִי. שְׁלִישִׁי, שֵׁנִי לַקֹּדֶשׁ וְלֹא שֵׁנִי לַתְּרוּמָה, בְּחֻלִּין שֶׁנַּעֲשׂוּ לְטָהֳרַת תְּרוּמָה: \n", + "הָרִאשׁוֹן שֶׁבַּחֻלִּין, טָמֵא וּמְטַמֵּא. הַשֵּׁנִי פּוֹסֵל וְלֹא מְטַמֵּא. וְהַשְּׁלִישִׁי נֶאֱכָל בִּנְזִיד הַדָּמַע: \n", + "הָרִאשׁוֹן וְהַשֵּׁנִי שֶׁבַּתְּרוּמָה טְמֵאִין וּמְטַמְּאִין. הַשְּׁלִישִׁי, פּוֹסֵל וְלֹא מְטַמֵּא. וְהָרְבִיעִי, נֶאֱכָל בִּנְזִיד הַקֹּדֶשׁ: \n", + "הָרִאשׁוֹן וְהַשֵּׁנִי וְהַשְּׁלִישִׁי שֶׁבַּקֹּדֶשׁ, טְמֵאִין וּמְטַמְּאִין. הָרְבִיעִי, פּוֹסֵל וְלֹא מְטַמֵּא. וְהַחֲמִישִׁי, נֶאֱכָל בִּנְזִיד הַקֹּדֶשׁ: \n", + "הַשֵּׁנִי שֶׁבְּחֻלִּין, מְטַמֵּא מַשְׁקֵה חֻלִּין, וּפוֹסֵל לְאֳכָלֵי תְרוּמָה. הַשְּׁלִישִׁי שֶׁבַּתְּרוּמָה, מְטַמֵּא מַשְׁקֵה קֹדֶשׁ, וּפוֹסֵל לְאֳכָלֵי קֹדֶשׁ שֶׁנַּעֲשׂוּ לְטָהֳרַת הַקֹּדֶשׁ. אֲבָל אִם נַעֲשׂוּ לְטָהֳרַת תְּרוּמָה, מְטַמֵּא שְׁנַיִם וּפוֹסֵל אֶחָד בַּקֹּדֶשׁ: \n", + "רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, שְׁלָשְׁתָּן שָׁוִין. הָאֶחָד שֶׁבַּקֹּדֶשׁ וְשֶׁבַּתְּרוּמָה וְשֶׁבְּחֻלִּין, מְטַמֵּא שְׁנַיִם וּפוֹסֵל אֶחָד בַּקֹּדֶשׁ, מְטַמֵּא אֶחָד וּפוֹסֵל אֶחָד בַּתְּרוּמָה, וּפוֹסֵל אֶת הַחֻלִּין. הַשֵּׁנִי שֶׁבְּכֻלָּן, מְטַמֵּא אֶחָד וּפוֹסֵל אֶחָד בַּקֹּדֶשׁ, וּמְטַמֵּא מַשְׁקֵה חֻלִּין, וּפוֹסֵל לְאֳכָלֵי תְרוּמָה. הַשְּׁלִישִׁי שֶׁבְּכֻלָּן, מְטַמֵּא מַשְׁקֵה קֹדֶשׁ וּפוֹסֵל לְאֳכָלֵי קֹדֶשׁ: \n", + "הָאוֹכֵל אֹכֶל שֵׁנִי, לֹא יַעֲשֶׂה בְּבֵית הַבָּד. וְחֻלִּין שֶׁנַּעֲשׂוּ עַל גַּב קֹדֶשׁ, הֲרֵי אֵלּוּ כְחֻלִּין. רַבִּי אֶלְעָזָר בַּר רַבִּי צָדוֹק אוֹמֵר, הֲרֵי אֵלּוּ כִתְרוּמָה, לְטַמֵּא שְׁנַיִם וְלִפְסֹל אֶחָד: \n" + ], + [ + "הָרֹטֶב וְהַגְּרִיסִים וְהֶחָלָב, בִּזְמַן שֶׁהֵן מַשְׁקֶה טוֹפֵחַ, הֲרֵי אֵלּוּ תְּחִלָּה. קָרְשׁוּ, הֲרֵי אֵלּוּ שְׁנִיִּים. חָזְרוּ וְנִמֹּחוּ, כַּבֵּיצָה מְכֻוָּן, טָהוֹר. יוֹתֵר מִכַּבֵּיצָה, טָמֵא, שֶׁכֵּיוָן שֶׁיָּצְאָה טִפָּה הָרִאשׁוֹנָה, נִטְמֵאת בְּכַבֵּיצָה: \n", + "רַבִּי מֵאִיר אוֹמֵר, הַשֶּׁמֶן תְּחִלָּה לְעוֹלָם. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, אַף הַדְּבָשׁ. רַבִּי שִׁמְעוֹן שְׁזוּרִי אוֹמֵר, אַף הַיָּיִן. וְגוּשׁ שֶׁל זֵיתִים שֶׁנָּפַל לְתַנּוּר וְהֻסַּק, כַּבֵּיצָה מְכֻוָּן, טָהוֹר. יוֹתֵר מִכַּבֵּיצָה, טָמֵא, שֶׁכֵּיוָן שֶׁיָּצָאת טִפָּה הָרִאשׁוֹנָה, נִטְמֵאת בְּכַבֵּיצָה. אִם הָיוּ פְרוּדִין, אֲפִלּוּ הֵן סְאָה, טָהוֹר: \n", + "טְמֵא מֵת שֶׁסָּחַט זֵיתִים וַעֲנָבִים, כַּבֵּיצָה מְכֻוָּן, טָהוֹר, וּבִלְבַד שֶׁלֹּא יִגַּע בִּמְקוֹם הַמַּשְׁקֶה. יוֹתֵר מִכַּבֵּיצָה, טָמֵא, שֶׁכֵּיוָן שֶׁיָּצְאָה טִפָּה הָרִאשׁוֹנָה, נִטְמֵאת בְּכַבֵּיצָה. אִם הָיָה זָב אוֹ זָבָה, אֲפִלּוּ גַרְגֵּר יְחִידִי, טָמֵא, שֶׁכֵּיוָן שֶׁיָּצְאָה טִפָּה הָרִאשׁוֹנָה, נִטְמֵאת בְּמַשָּׂא. זָב שֶׁחָלַב אֶת הָעֵז, הֶחָלָב טָמֵא, שֶׁכֵּיוָן שֶׁיָּצְאָה טִפָּה הָרִאשׁוֹנָה, נִטְמֵאת בְּמַשָּׂא: \n", + "כַּבֵּיצָה אֳכָלִין שֶׁהִנִּיחָן בַּחַמָּה וְנִתְמַעֲטוּ, וְכֵן כַּזַּיִת מִן הַמֵּת, וְכַזַּיִת מִן הַנְּבֵלָה, וְכָעֲדָשָׁה מִן הַשֶּׁרֶץ, כַּזַּיִת פִּגּוּל, כַּזַּיִת נוֹתָר, כַּזַּיִת חֵלֶב, הֲרֵי אֵלּוּ טְהוֹרִים, וְאֵין חַיָּבִין עֲלֵיהֶן מִשּׁוּם פִּגּוּל, נוֹתָר וְטָמֵא. הִנִּיחָן בַּגְּשָׁמִים וְנִתְפְּחוּ, טְמֵאִין, וְחַיָּבִין עֲלֵיהֶם מִשּׁוּם פִּגּוּל, נוֹתָר וְטָמֵא: \n", + "כָּל הַטֻּמְאוֹת, כִּשְׁעַת מְצִיאָתָן. אִם טְמֵאוֹת, טְמֵאוֹת. וְאִם טְהוֹרוֹת, טְהוֹרוֹת. אִם מְכֻסּוֹת, מְכֻסּוֹת. אִם מְגֻלּוֹת, מְגֻלּוֹת. מַחַט שֶׁנִּמְצֵאת מְלֵאָה חֲלֻדָּה אוֹ שְׁבוּרָה, טְהוֹרָה, שֶׁכָּל הַטֻּמְאוֹת, כִּשְׁעַת מְצִיאָתָן: \n", + "חֵרֵשׁ שׁוֹטֶה וְקָטָן שֶׁנִּמְצְאוּ בְמָבוֹי שֶׁיֶּשׁ בּוֹ טֻמְאָה, הֲרֵי אֵלּוּ בְחֶזְקַת טָהֳרָה. וְכָל הַפִּקֵּחַ, בְּחֶזְקַת טֻמְאָה. וְכֹל שֶׁאֵין בּוֹ דַעַת לְהִשָּׁאֵל, סְפֵקוֹ טָהוֹר: \n", + "תִּינוֹק שֶׁנִּמְצָא בְצַד בֵּית הַקְּבָרוֹת וְהַשּׁוֹשַׁנִּים בְּיָדוֹ, וְאֵין הַשּׁוֹשַׁנִּים אֶלָּא בִמְקוֹם הַטֻּמְאָה, טָהוֹר, שֶׁאֲנִי אוֹמֵר, אַחֵר לִקְּטָן וְנָתַן לוֹ. וְכֵן חֲמוֹר בֵּין הַקְּבָרוֹת, כֵּלָיו טְהוֹרִין: \n", + "תִּינוֹק שֶׁנִּמְצָא בְצַד הָעִסָּה וְהַבָּצֵק בְּיָדוֹ, רַבִּי מֵאִיר מְטַהֵר. וַחֲכָמִים מְטַמְּאִים, שֶׁדֶּרֶךְ הַתִּינוֹק לְטַפֵּחַ. בָּצֵק שֶׁיֶּשׁ בּוֹ נְקִירַת תַּרְנְגוֹלִים, וּמַשְׁקִין טְמֵאִין בְּתוֹךְ הַבַּיִת, אִם יֵשׁ בֵּין מַשְׁקִין לַכִּכָּרוֹת כְּדֵי שֶׁיְּנַגְּבוּ אֶת פִּיהֶם בָּאָרֶץ, הֲרֵי אֵלּוּ טְהוֹרִין. וּבְפָרָה וּבְכֶלֶב, כְּדֵי שֶׁיְּלַחֲכוּ אֶת לְשׁוֹנָם. וּשְׁאָר כָּל הַבְּהֵמָה, כְּדֵי שֶׁיִּתְנַגֵּב. רַבִּי אֱלִיעֶזֶר בֶּן יַעֲקֹב מְטַהֵר בְּכֶלֶב, שֶׁהוּא פִקֵּחַ, שֶׁאֵין דַּרְכּוֹ לְהַנִּיחַ אֶת הַמָּזוֹן וְלֵילֵךְ לַמָּיִם: \n" + ], + [ + "הַזּוֹרֵק טֻמְאָה מִמָּקוֹם לְמָקוֹם, כִּכָּר לְבֵין הַמַּפְתְּחוֹת, מַפְתֵּחַ לְבֵין הַכִּכָּרוֹת, טָהוֹר. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, כִּכָּר לְבֵין הַמַּפְתְּחוֹת, טָמֵא. מַפְתֵּחַ לְבֵין הַכִּכָּרוֹת, טָהוֹר: \n", + "הַשֶּׁרֶץ בְּפִי הַחֻלְדָּה וּמְהַלֶּכֶת עַל גַּבֵּי כִכָּרוֹת שֶׁל תְּרוּמָה, סָפֵק נָגַע סָפֵק לֹא נָגַע, סְפֵקוֹ טָהוֹר: \n", + "הַשֶּׁרֶץ בְּפִי הַחֻלְדָּה, וְהַנְּבֵלָה בְּפִי הַכֶּלֶב, וְעָבְרוּ בֵין הַטְּהוֹרִים, אוֹ שֶׁעָבְרוּ טְהוֹרִים בֵּינֵיהֶן, סְפֵקָן טָהוֹר, מִפְּנֵי שֶׁאֵין לַטֻּמְאָה מָקוֹם. הָיוּ מְנַקְּרִין בָּהֶן עַל הָאָרֶץ וְאָמַר, הָלַכְתִּי לַמָּקוֹם הַלָּז וְאֵינִי יוֹדֵעַ אִם נָגַעְתִּי אִם לֹא נָגַעְתִּי, סְפֵקוֹ טָמֵא, מִפְּנֵי שֶׁיֵּשׁ לַטֻּמְאָה מָקוֹם: \n", + "כַּזַּיִת מִן הַמֵּת בְּפִי הָעוֹרֵב, סָפֵק הֶאֱהִיל עַל הָאָדָם וְעַל הַכֵּלִים בִּרְשׁוּת הַיָּחִיד, סְפֵק אָדָם, טָמֵא, סְפֵק כֵּלִים, טָהוֹר. הַמְמַלֵּא בַעֲשָׂרָה דְלָיִים וְנִמְצָא שֶׁרֶץ בְּאַחַד מֵהֶן, הוּא טָמֵא וְכֻלָּן טְהוֹרִין. הַמְעָרֶה מִכְּלִי לִכְלִי וְנִמְצָא שֶׁרֶץ בַּתַּחְתּוֹן, הָעֶלְיוֹן טָהוֹר: \n", + "עַל שִׁשָּׁה סְפֵקוֹת שׂוֹרְפִין אֶת הַתְּרוּמָה. עַל סְפֵק בֵּית הַפְּרָס, וְעַל סְפֵק עָפָר הַבָּא מֵאֶרֶץ הָעַמִּים, עַל סְפֵק בִּגְדֵי עַם הָאָרֶץ, עַל סְפֵק כֵּלִים הַנִּמְצָאִין, עַל סְפֵק הָרֻקִּין הַנִּמְצָאִין, עַל סְפֵק מֵי רַגְלֵי אָדָם שֶׁהֵן כְּנֶגֶד מֵי רַגְלֵי בְהֵמָה. עַל וַדַּאי מַגָּעָן שֶׁהוּא סְפֵק טֻמְאָתָן, שׂוֹרְפִין אֶת הַתְּרוּמָה. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, אַף עַל סְפֵק מַגָּעָן בִּרְשׁוּת הַיָּחִיד. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, בִּרְשׁוּת הַיָּחִיד, תּוֹלִין. וּבִרְשׁוּת הָרַבִּים, טָהוֹר: \n", + "שְׁנֵי רֻקִּין, אֶחָד טָמֵא וְאֶחָד טָהוֹר, תּוֹלִין עַל מַגָּעָן וְעַל מַשָּׂאָן וְעַל הֶסֵּטָן בִּרְשׁוּת הַיָּחִיד, וְעַל מַגָּעָן בִּרְשׁוּת הָרַבִּים בִּזְמַן שֶׁהֵן לַחִין, וְעַל מַשָּׂאָן בֵּין לַחִין וּבֵין יְבֵשִׁין. הָיָה רֹק יְחִידִי וְנָגַע בּוֹ וּנְשָׂאוֹ וְהִסִּיטוֹ בִּרְשׁוּת הָרַבִּים, שׂוֹרְפִין עָלָיו אֶת הַתְּרוּמָה, וְאֵין צָרִיךְ לוֹמַר בִּרְשׁוּת הַיָּחִיד: \n", + "אֵלּוּ סְפֵקוֹת שֶׁטִּהֲרוּ חֲכָמִים. סְפֵק מַיִם שְׁאוּבִים לַמִּקְוֶה. סְפֵק טֻמְאָה צָפָה עַל פְּנֵי הַמָּיִם. סְפֵק מַשְׁקִין, לִטָּמֵא, טָמֵא, וּלְטַמֵּא, טָהוֹר. סְפֵק יָדַיִם, לִטָּמֵא וּלְטַמֵּא וְלִטַּהֵר, טָהוֹר. סְפֵק רְשׁוּת הָרַבִּים. סְפֵק דִּבְרֵי סוֹפְרִים. סְפֵק הַחֻלִּין. סְפֵק שְׁרָצִים. סְפֵק נְגָעִים. סְפֵק נְזִירוּת. סְפֵק בְּכוֹרוֹת. וּסְפֵק קָרְבָּנוֹת: \n", + "סְפֵק טֻמְאָה צָפָה עַל פְּנֵי הַמַּיִם, בֵּין בַּכֵּלִים בֵּין בַּקַּרְקַע. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, בַּכֵּלִים, טָמֵא. וּבַקַּרְקַע, טָהוֹר. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, סְפֵק יְרִידָתוֹ, טָמֵא. וּסְפֵק עֲלִיָּתוֹ, טָהוֹר. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, אֲפִלּוּ אֵין שָׁם אֶלָּא מְלֹא אָדָם וְטֻמְאָה, טָהוֹר: \n", + "סְפֵק מַשְׁקִין לִטָּמֵא, טָמֵא. כֵּיצַד. טָמֵא שֶׁפָּשַׁט אֶת רַגְלוֹ לְבֵין מַשְׁקִין טְהוֹרִין, סָפֵק נָגַע סָפֵק לֹא נָגַע, סְפֵקוֹ טָמֵא. הָיְתָה כִכָּר טְמֵאָה בְּיָדוֹ וּזְרָקָהּ לְבֵין מַשְׁקִין טְהוֹרִין, סָפֵק נָגַע סָפֵק לֹא נָגַע, סְפֵקוֹ טָמֵא. וּלְטַמֵּא, טָהוֹר. כֵּיצַד. הָיְתָה מַקֵּל בְּיָדוֹ וּבְרֹאשָׁהּ מַשְׁקִין טְמֵאִין וּזְרָקָהּ לְבֵין כִּכָּרוֹת טְהוֹרִין, סָפֵק נָגַע סָפֵק לֹא נָגַע, סְפֵקוֹ טָהוֹר: \n", + "רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, סְפֵק מַשְׁקִין, לְאֳכָלִים, טָמֵא, וּלְכֵלִים, טָהוֹר. כֵּיצַד. שְׁתֵּי חָבִיּוֹת, אַחַת טְמֵאָה וְאַחַת טְהוֹרָה, וְעָשָׂה עִסָּה מֵאַחַת מֵהֶן, סָפֵק מִן הַטְּמֵאָה עָשָׂה, סָפֵק מִן הַטְּהוֹרָה עָשָׂה, זֶה הוּא סְפֵק מַשְׁקִין לְאֳכָלִין טָמֵא וּלְכֵלִים טָהוֹר: \n", + "סְפֵק יָדַיִם לִטָּמֵא וּלְטַמֵּא וְלִטָּהֵר, טָהוֹר. סְפֵק רְשׁוּת הָרַבִּים, טָהוֹר. סְפֵק דִּבְרֵי סוֹפְרִים, אָכַל אֳכָלִים טְמֵאִים, שָׁתָה מַשְׁקִים טְמֵאִים, בָּא רֹאשׁוֹ וְרֻבּוֹ בְמַיִם שְׁאוּבִין, אוֹ שֶׁנָּפְלוּ עַל רֹאשׁוֹ וְרֻבּוֹ שְׁלשָׁה לֻגִּין מַיִם שְׁאוּבִים, סְפֵקוֹ טָהוֹר. אֲבָל דָּבָר שֶׁהוּא אַב הַטֻּמְאָה וְהוּא מִדִּבְרֵי סוֹפְרִים, סְפֵקוֹ טָמֵא: \n", + "סְפֵק הַחֻלִּין, זוֹ טָהֳרַת פְּרִישׁוּת. סְפֵק שְׁרָצִים, כִּשְׁעַת מְצִיאָתָן. סְפֵק נְגָעִים, בַּתְּחִלָּה טָהוֹר, עַד שֶׁלֹּא נִזְקַק לַטֻּמְאָה. מִשֶּׁנִּזְקַק לַטֻּמְאָה, סְפֵקוֹ טָמֵא. סְפֵק נְזִירוּת, מֻתָּר. סְפֵק בְּכוֹרוֹת, אֶחָד בְּכוֹרֵי אָדָם וְאֶחָד בְּכוֹרֵי בְהֵמָה, בֵּין טְמֵאָה בֵּין טְהוֹרָה, שֶׁהַמּוֹצִיא מֵחֲבֵרוֹ עָלָיו הָרְאָיָה: \n", + "סְפֵק קָרְבָּנוֹת, הָאִשָּׁה שֶׁיֵּשׁ עָלֶיהָ סְפֵק חָמֵשׁ לֵידוֹת וּסְפֵק חָמֵשׁ זִיבוֹת, מְבִיאָה קָרְבָּן אֶחָד, וְאוֹכֶלֶת בַּזְּבָחִים, וְאֵין הַשְּׁאָר עָלֶיהָ חוֹבָה: \n" + ], + [ + "הַשֶּׁרֶץ וְהַצְּפַרְדֵּעַ בִּרְשׁוּת הָרַבִּים, וְכֵן כַּזַּיִת מִן הַמֵּת וְכַזַּיִת מִן הַנְּבֵלָה, וְעֶצֶם מִן הַמֵּת וְעֶצֶם מִן הַנְּבֵלָה, וְגוּשׁ מֵאֶרֶץ טְהוֹרָה וְגוּשׁ מִבֵּית הַפְּרָס, גּוּשׁ מֵאֶרֶץ טְהוֹרָה וְגוּשׁ מֵאֶרֶץ הָעַמִּים, שְׁנֵי שְׁבִילִין, אֶחָד טָמֵא וְאֶחָד טָהוֹר, הָלַךְ בְּאַחַד מֵהֶם וְאֵין יָדוּעַ בְּאֵיזֶה מֵהֶן הָלַךְ, הֶאֱהִיל עַל אַחַד מֵהֶם וְאֵין יָדוּעַ עַל אֵיזֶה מֵהֶן הֶאֱהִיל, הִסִּיט אֶת אַחַד מֵהֶם וְאֵין יָדוּעַ אֵיזֶה מֵהֶם הִסִּיט, רַבִּי עֲקִיבָא מְטַמֵּא, וַחֲכָמִים מְטַהֲרִים: \n", + "אֶחָד שֶׁאָמַר, נָגַעְתִּי בָזֶה וְאֵינִי יוֹדֵעַ אִם הוּא טָמֵא וְאִם הוּא טָהוֹר, נָגַעְתִּי וְאֵינִי יוֹדֵעַ בְּאֵיזֶה מִשְּׁנֵיהֶם נָגַעְתִּי, רַבִּי עֲקִיבָא מְטַמֵּא, וַחֲכָמִים מְטַהֲרִים. רַבִּי יוֹסֵי מְטַמֵּא בְכֻלָּן, וּמְטַהֵר בַּשְּׁבִיל, שֶׁדֶּרֶךְ בְּנֵי אָדָם לַהֲלֹךְ וְאֵין דַּרְכָּם לִגָּע: \n", + "שְׁנֵי שְׁבִילִים, אֶחָד טָמֵא וְאֶחָד טָהוֹר, הָלַךְ בְּאַחַד מֵהֶם וְעָשָׂה טָהֳרוֹת וְנֶאֱכְלוּ, הִזָּה וְשָׁנָה וְטָבַל וְטָהַר, וְהָלַךְ בַּשֵּׁנִי וְעָשָׂה טָהֳרוֹת, הֲרֵי אֵלּוּ טְהוֹרוֹת. אִם קַיָּמוֹת הָרִאשׁוֹנוֹת, אֵלּוּ וָאֵלּוּ תְּלוּיוֹת. אִם לֹא טָהַר בֵּינְתַיִם, הָרִאשׁוֹנוֹת תְּלוּיוֹת וְהַשְּׁנִיּוֹת יִשָּׂרֵפוּ: \n", + "הַשֶּׁרֶץ וְהַצְּפַרְדֵּעַ בִּרְשׁוּת הָרַבִּים, נָגַע בְּאַחַד מֵהֶם וְעָשָׂה טָהֳרוֹת וְנֶאֱכְלוּ, טָבַל, נָגַע בַּשֵּׁנִי וְעָשָׂה טָהֳרוֹת, הֲרֵי אֵלּוּ טְהוֹרוֹת. אִם קַיָּמוֹת הָרִאשׁוֹנוֹת, אֵלּוּ וָאֵלּוּ תְּלוּיוֹת. אִם לֹא טָבַל בֵּינְתַיִם, הָרִאשׁוֹנוֹת תְּלוּיוֹת וְהַשְּׁנִיּוֹת יִשָּׂרֵפוּ: \n", + "שְׁנֵי שְׁבִילִין, אֶחָד טָמֵא וְאֶחָד טָהוֹר, הָלַךְ בְּאַחַד מֵהֶן וְעָשָׂה טָהֳרוֹת, וּבָא חֲבֵרוֹ וְהָלַךְ בַּשֵּׁנִי וְעָשָׂה טָהֳרוֹת, רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אִם נִשְׁאֲלוּ זֶה בִפְנֵי עַצְמוֹ וְזֶה בִפְנֵי עַצְמוֹ, טְהוֹרִין. וְאִם נִשְׁאֲלוּ שְׁנֵיהֶם כְּאֶחָד, טְמֵאִים. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, בֵּין כָּךְ וּבֵין כָּךְ, טְמֵאִים: \n", + "שְׁנֵי כִכָּרִים, אֶחָד טָמֵא וְאֶחָד טָהוֹר, אָכַל אֶת אַחַד מֵהֶם וְעָשָׂה טָהֳרוֹת וּבָא חֲבֵרוֹ וְאָכַל אֶת הַשֵּׁנִי וְעָשָׂה טָהֳרוֹת, רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אִם נִשְׁאֲלוּ זֶה בִפְנֵי עַצְמוֹ וְזֶה בִפְנֵי עַצְמוֹ, טְהוֹרִין. וְאִם נִשְׁאֲלוּ שְׁנֵיהֶן כְּאַחַת, טְמֵאִים. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, בֵּין כָּךְ וּבֵין כָּךְ, טְמֵאִים: \n", + "מִי שֶׁיָּשַׁב בִּרְשׁוּת הָרַבִּים וּבָא אֶחָד וְדָרַס עַל בְּגָדָיו, אוֹ שֶׁרָקַק וְנָגַע בְּרֻקּוֹ, עַל רֻקּוֹ שׂוֹרְפִים אֶת הַתְּרוּמָה, וְעַל בְּגָדָיו הוֹלְכִין אַחַר הָרֹב. יָשֵׁן בִּרְשׁוּת הָרַבִּים וְעָמַד, כֵּלָיו טְמֵאִים מִדְרָס, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. וַחֲכָמִים מְטַהֲרִין. נָגַע בְּאֶחָד בַּלַּיְלָה, וְאֵין יָדוּעַ אִם חַי אִם מֵת, וּבַשַּׁחַר עָמַד וּמְצָאוֹ מֵת, רַבִּי מֵאִיר מְטַהֵר. וַחֲכָמִים מְטַמְּאִים, שֶׁכָּל הַטֻּמְאוֹת כִּשְׁעַת מְצִיאָתָן: \n", + "שׁוֹטָה אַחַת בָּעִיר, אוֹ נָכְרִית, אוֹ כוּתִית, כָּל הָרֻקִּים שֶׁבָּעִיר טְמֵאִין. מִי שֶׁדָּרְסָה אִשָּׁה עַל בְּגָדָיו, אוֹ שֶׁיָּשְׁבָה עִמּוֹ בִּסְפִינָה, אִם מַכִּירָתוֹ שֶׁהוּא אוֹכֵל בַּתְּרוּמָה, כֵּלָיו טְהוֹרִין. וְאִם לָאו, יִשְׁאָלֶנָּה: \n", + "עֵד אוֹמֵר נִטְמָא, וְהוּא אוֹמֵר לֹא נִטְמֵאתִי, טָהוֹר. שְׁנַיִם אוֹמְרִים נִטְמֵאתָ, וְהוּא אוֹמֵר לֹא נִטְמֵאתִי, רַבִּי מֵאִיר מְטַמֵּא. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, הוּא נֶאֱמָן עַל יְדֵי עַצְמוֹ. עֵד אוֹמֵר נִטְמָא, וּשְׁנַיִם אוֹמְרִים לֹא נִטְמָא, בֵּין בִּרְשׁוּת הַיָּחִיד בֵּין בִּרְשׁוּת הָרַבִּים, טָהוֹר. שְׁנַיִם אוֹמְרִים נִטְמָא, וְעֵד אוֹמֵר לֹא נִטְמָא, בֵּין בִּרְשׁוּת הַיָּחִיד בֵּין בִּרְשׁוּת הָרַבִּים, טָמֵא. עֵד אוֹמֵר נִטְמָא וְעֵד אוֹמֵר לֹא נִטְמָא, אִשָּׁה אוֹמֶרֶת נִטְמָא וְאִשָּׁה אוֹמֶרֶת לֹא נִטְמָא, בִּרְשׁוּת הַיָּחִיד, טָמֵא. בִּרְשׁוּת הָרַבִּים, טָהוֹר: \n" + ], + [ + "מָקוֹם שֶׁהָיָה רְשׁוּת הַיָּחִיד וְנַעֲשָׂה רְשׁוּת הָרַבִּים, חָזַר וְנַעֲשָׂה רְשׁוּת הַיָּחִיד, כְּשֶׁהוּא רְשׁוּת הַיָּחִיד, סְפֵקוֹ טָמֵא. כְּשֶׁהוּא רְשׁוּת הָרַבִּים, סְפֵקוֹ טָהוֹר. הַמְסֻכָּן בִּרְשׁוּת הַיָּחִיד וְהוֹצִיאוּהוּ לִרְשׁוּת הָרַבִּים, וְהֶחֱזִירוּהוּ לִרְשׁוּת הַיָּחִיד, כְּשֶׁהוּא בִרְשׁוּת הַיָּחִיד, סְפֵקוֹ טָמֵא. כְּשֶׁהוּא בִרְשׁוּת הָרַבִּים, סְפֵקוֹ טָהוֹר. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, רְשׁוּת הָרַבִּים מַפְסָקֶת: \n", + "אַרְבָּעָה סְפֵקוֹת רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ מְטַמֵּא וַחֲכָמִים מְטַהֲרִין. כֵּיצַד. הַטָּמֵא עוֹמֵד וְהַטָּהוֹר עוֹבֵר, הַטָּהוֹר עוֹמֵד וְהַטָּמֵא עוֹבֵר, הַטֻּמְאָה בִרְשׁוּת הַיָּחִיד וְטָהֳרָה בִרְשׁוּת הָרַבִּים, טָהֳרָה בִרְשׁוּת הַיָּחִיד וְטֻמְאָה בִרְשׁוּת הָרַבִּים, סָפֵק נָגַע סָפֵק לֹא נָגַע, סָפֵק הֶאֱהִיל סָפֵק לֹא הֶאֱהִיל, סָפֵק הִסִּיט סָפֵק לֹא הִסִּיט, רַבִּי יְהוֹשֻׁע מְטַמֵּא, וַחֲכָמִים מְטַהֲרִין: \n", + "אִילָן שֶׁהוּא עוֹמֵד בִּרְשׁוּת הָרַבִּים וְהַטֻּמְאָה בְתוֹכוֹ, עָלָה לְרֹאשׁוֹ, סָפֵק נָגַע סָפֵק לֹא נָגַע, סְפֵקוֹ טָמֵא. הִכְנִיס יָדוֹ לְחוֹר שֶׁיֶּשׁ בּוֹ טֻמְאָה, סָפֵק נָגַע סָפֵק לֹא נָגַע, סְפֵקוֹ טָמֵא. חֲנוּת שֶׁהוּא טָמֵא וּפָתוּחַ לִרְשׁוּת הָרַבִּים, סָפֵק נִכְנַס סָפֵק לֹא נִכְנַס, סְפֵקוֹ טָהוֹר. סָפֵק נָגַע סָפֵק לֹא נָגַע, סְפֵקוֹ טָהוֹר. שְׁתֵּי חֲנֻיּוֹת, אֶחָד טָמֵא וְאֶחָד טָהוֹר, נִכְנַס לְאַחַד מֵהֶן, סָפֵק לַטָּמֵא נִכְנַס סָפֵק לַטָּהוֹר נִכְנַס, סְפֵקוֹ טָמֵא: \n", + "כֹּל שֶׁאַתָּה יָכוֹל לְרַבּוֹת סְפֵקוֹת וּסְפֵק סְפֵקוֹת, בִּרְשׁוּת הַיָּחִיד, טָמֵא. בִּרְשׁוּת הָרַבִּים, טָהוֹר. כֵּיצַד, נִכְנַס לְמָבוֹי וְהַטֻּמְאָה בֶחָצֵר, סָפֵק נִכְנַס סָפֵק לֹא נִכְנַס, טֻמְאָה בַּבַּיִת, סָפֵק נִכְנַס סָפֵק לֹא נִכְנַס, וַאֲפִלּוּ נִכְנַס, סָפֵק הָיְתָה שָׁם סָפֵק לֹא הָיְתָה שָׁם, וַאֲפִלּוּ הָיְתָה שָׁם, סָפֵק שֶׁיֶּשׁ בָּהּ כַּשִּׁעוּר סָפֵק שֶׁאֵין בָּהּ כַּשִּׁעוּר, וַאֲפִלּוּ שֶׁיֶּשׁ בָּהּ, סָפֵק טֻמְאָה סָפֵק טָהֳרָה, וַאֲפִלּוּ טֻמְאָה, סָפֵק נָגַע סָפֵק לֹא נָגַע, סְפֵקוֹ טָמֵא. רַבִּי אֶלְעָזָר אוֹמֵר, סְפֵק בִּיאָה, טָהוֹר. סְפֵק מַגַּע טֻמְאָה, טָמֵא: \n", + "נִכְנַס לְבִקְעָה בִּימוֹת הַגְּשָׁמִים, וְטֻמְאָה בְּשָׂדֶה פְלוֹנִית, וְאָמַר, הָלַכְתִּי לַמָּקוֹם הַלָּז וְאֵינִי יוֹדֵעַ אִם נִכְנַסְתִּי לְאוֹתוֹ הַשָּׂדֶה וְאִם לֹא נִכְנַסְתִּי, רַבִּי אֶלְעָזָר מְטַהֵר, וַחֲכָמִים מְטַמְּאִין: \n", + "סְפֵק רְשׁוּת הַיָּחִיד, טָמֵא, עַד שֶׁיֹּאמַר לֹא נָגַעְתִּי. סְפֵק רְשׁוּת הָרַבִּים טָהוֹר, עַד שֶׁיֹּאמַר נָגַעְתִּי. אֵיזוֹ הִיא רְשׁוּת הָרַבִּים. שְׁבִילֵי בֵית גִּלְגּוּל, וְכֵן כַּיּוֹצֵא בָהֶן, רְשׁוּת הַיָּחִיד לְשַׁבָּת, וּרְשׁוּת הָרַבִּים לַטֻּמְאָה. אָמַר רַבִּי אֶלְעָזָר, לֹא הֻזְכְּרוּ שְׁבִילֵי בֵית גִּלְגּוּל, אֶלָּא שֶׁהֵם רְשׁוּת הַיָּחִיד לְכָךְ וּלְכָךְ. הַשְּׁבִילִים הַמְפֻלָּשִׁים לְבוֹרוֹת וּלְשִׁיחִים וְלִמְעָרוֹת וּלְגִתּוֹת, רְשׁוּת הַיָּחִיד לְשַׁבָּת וּרְשׁוּת הָרַבִּים לַטֻּמְאָה: \n", + "הַבִּקְעָה, בִּימוֹת הַחַמָּה, רְשׁוּת הַיָּחִיד לְשַׁבָּת וּרְשׁוּת הָרַבִּים לַטֻּמְאָה. וּבִימוֹת הַגְּשָׁמִים, רְשׁוּת הַיָּחִיד לְכָךְ וּלְכָךְ: \n", + "בָּסִילְקִי, רְשׁוּת הַיָּחִיד לַשַּׁבָּת וּרְשׁוּת הָרַבִּים לַטֻּמְאָה. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אִם עוֹמֵד הוּא בַפֶּתַח הַזֶּה וְרוֹאֶה אֶת הַנִּכְנָסִין וְאֶת הַיּוֹצְאִין בַּפֶּתַח הַלָּז, רְשׁוּת הַיָּחִיד לְכָךְ וּלְכָךְ. וְאִם לָאו, רְשׁוּת הַיָּחִיד לַשַּׁבָּת וּרְשׁוּת הָרַבִּים לַטֻּמְאָה: \n", + "הַפָּרָן, רְשׁוּת הַיָּחִיד לַשַּׁבָּת וּרְשׁוּת הָרַבִּים לַטֻּמְאָה. וְכֵן הַצְּדָדִין. רַבִּי מֵאִיר אוֹמֵר, הַצְּדָדִין, רְשׁוּת הַיָּחִיד לְכָךְ וּלְכָךְ: \n", + "הָאִסְטְוָנִית, רְשׁוּת הַיָּחִיד לַשַּׁבָּת וּרְשׁוּת הָרַבִּים לַטֻּמְאָה. חָצֵר שֶׁהָרַבִּים נִכְנָסִים בָּזוֹ וְיוֹצְאִים בָּזוֹ, רְשׁוּת הַיָּחִיד לַשַּׁבָּת וּרְשׁוּת הָרַבִּים לַטֻּמְאָה: \n" + ], + [ + "הַקַּדָּר שֶׁהִנִּיחַ אֶת קְדֵרוֹתָיו וְיָרַד לִשְׁתּוֹת, הַפְּנִימִיּוֹת טְהוֹרוֹת, וְהַחִיצוֹנוֹת טְמֵאוֹת. אָמַר רַבִּי יוֹסֵי, בַּמֶּה דְבָרִים אֲמוּרִים, בְּמֻתָּרוֹת. אֲבָל בַּאֲגוּדוֹת, הַכֹּל טָהוֹר. הַמּוֹסֵר מַפְתְּחוֹ לְעַם הָאָרֶץ, הַבַּיִת טָהוֹר, שֶׁלֹּא מָסַר לוֹ אֶלָּא שְׁמִירַת הַמַּפְתֵּחַ: \n", + "הַמַּנִּיחַ עַם הָאָרֶץ בְּתוֹךְ בֵּיתוֹ עֵר וּמְצָאוֹ עֵר, יָשֵׁן וּמְצָאוֹ יָשֵׁן, עֵר וּמְצָאוֹ יָשֵׁן, הַבַּיִת טָהוֹר, יָשֵׁן וּמְצָאוֹ עֵר, הַבַּיִת טָמֵא, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, אֵין טָמֵא אֶלָּא עַד מְקוֹם שֶׁהוּא יָכוֹל לִפְשֹׁט אֶת יָדוֹ וְלִגָּע: \n", + "הַמַּנִּיחַ אֻמָּנִים בְּתוֹךְ בֵּיתוֹ, הַבַּיִת טָמֵא, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, אֵין טָמֵא אֶלָּא עַד מְקוֹם שֶׁהֵן יְכוֹלִין לִפְשֹׁט אֶת יָדָם וְלִגָּע: \n", + "אֵשֶׁת חָבֵר שֶׁהִנִּיחָה לְאֵשֶׁת עַם הָאָרֶץ טוֹחֶנֶת בְּתוֹךְ בֵּיתָהּ, פָּסְקָה הָרֵחַיִם, הַבַּיִת טָמֵא. לֹא פָסְקָה הָרֵחַיִם, אֵין טָמֵא אֶלָּא עַד מְקוֹם שֶׁהִיא יְכוֹלָה לִפְשֹׁט אֶת יָדָהּ וְלִגָּע. הָיוּ שְׁתַּיִם, בֵּין כָּךְ וּבֵין כָּךְ, הַבַּיִת טָמֵא, שֶׁאַחַת טוֹחֶנֶת וְאַחַת מְשַׁמֶּשֶׁת, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, אֵין טָמֵא אֶלָּא עַד מְקוֹם שֶׁהֵן יְכוֹלִין לִפְשֹׁט אֶת יָדָן וְלִגָּע: \n", + "הַמַּנִּיחַ עַם הָאָרֶץ בְּתוֹךְ בֵּיתוֹ לְשָׁמְרוֹ, בִּזְמַן שֶׁהוּא רוֹאֶה אֶת הַנִּכְנָסִין וְאֶת הַיּוֹצְאִין, הָאֳכָלִים וְהַמַּשְׁקִים וּכְלֵי חֶרֶס הַפְּתוּחִים, טְמֵאִים. אֲבָל הַמִּשְׁכָּבוֹת וְהַמּוֹשָׁבוֹת וּכְלֵי חֶרֶס הַמֻּקָּפִין צָמִיד פָּתִיל, טְהוֹרִין. וְאִם אֵינוֹ רוֹאֶה לֹא אֶת הַנִּכְנָסִין וְלֹא אֶת הַיּוֹצְאִין, אֲפִלּוּ מוּבָל, אֲפִלּוּ כָפוּת, הַכֹּל טָמֵא: \n", + "הַגַּבָּאִים שֶׁנִּכְנְסוּ לְתוֹךְ הַבַּיִת, הַבַּיִת טָמֵא. אִם יֵשׁ עִמָּהֶן גּוֹי, נֶאֱמָנִים לוֹמַר לֹא נִכְנָסְנוּ, אֲבָל אֵין נֶאֱמָנִים לוֹמַר נִכְנַסְנוּ אֲבָל לֹא נָגָעְנוּ. הַגַּנָּבִים שֶׁנִּכְנְסוּ לְתוֹךְ הַבַּיִת, אֵין טָמֵא אֶלָּא מְקוֹם רַגְלֵי הַגַּנָּבִים. וּמַה הֵן מְטַמְּאִין. הָאֳכָלִים וְהַמַּשְׁקִים וּכְלֵי חֶרֶס הַפְּתוּחִין. אֲבָל הַמִּשְׁכָּבוֹת וְהַמּוֹשָׁבוֹת וּכְלֵי חֶרֶס הַמֻּקָּפִין צָמִיד פָּתִיל, טְהוֹרִים. אִם יֵשׁ עִמָּהֶן נָכְרִי אוֹ אִשָּׁה, הַכֹּל טָמֵא: \n", + "הַמַּנִּיחַ אֶת כֵּלָיו בְּחַלּוֹן שֶׁל אוֹדְיָארִין, רַבִּי אֶלְעָזָר בֶּן עֲזַרְיָה מְטַהֵר. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, עַד שֶׁיִּתֶּן לוֹ אֶת הַמַּפְתֵּחַ אוֹ חוֹתָם אוֹ עַד שֶׁיַּעֲשֶׂה סִימָן. הַמַּנִּיחַ אֶת כֵּלָיו מִגַּת זוֹ לַגַּת הַבָּאָה, כֵּלָיו טְהוֹרִין. וּבְיִשְׂרָאֵל, עַד שֶׁיֹּאמַר בְּלִבִּי הָיָה לְשָׁמְרָם: \n", + "מִי שֶׁהָיָה טָהוֹר, וְהִסִּיעַ אֶת לִבּוֹ מִלֶּאֱכֹל, רַבִּי יְהוּדָה מְטַהֵר, שֶׁדֶּרֶךְ טְמֵאִין פּוֹרְשִׁין מִמֶּנוּ. וַחֲכָמִים מְטַמְּאִים. הָיוּ יָדָיו טְהוֹרוֹת וְהִסִּיעַ אֶת לִבּוֹ מִלֶּאֱכֹל, אַף עַל פִּי שֶׁאָמַר יוֹדֵעַ אֲנִי שֶׁלֹּא נִטְמְאוּ יָדָי, יָדָיו טְמֵאוֹת, שֶׁהַיָּדַיִם עַסְקָנִיּוֹת: \n", + "הָאִשָּׁה שֶׁנִּכְנְסָה לְהוֹצִיא פַת לְעָנִי, וְיָצָאת וּמְצָאַתּוּ עוֹמֵד בְּצַד כִּכָּרוֹת שֶׁל תְּרוּמָה, וְכֵן הָאִשָּׁה שֶׁיָּצָאת וּמָצָאת אֶת חֲבֶרְתָּהּ חוֹתָה גֶחָלִים תַּחַת קְדֵרָה שֶׁל תְּרוּמָה, רַבִּי עֲקִיבָא מְטַמֵּא, וַחֲכָמִים מְטַהֲרִין. אָמַר רַבִּי אֶלְעָזָר בֶּן פִּילָא, וְכִי מִפְּנֵי מָה רַבִּי עֲקִיבָא מְטַמֵּא וַחֲכָמִים מְטַהֲרִין. מִפְּנֵי שֶׁהַנָּשִׁים גַּרְגְּרָנִיּוֹת הֵן, שֶׁהִיא חֲשׁוּדָה לְגַלּוֹת אֶת הַקְּדֵרָה שֶׁל חֲבֶרְתָּהּ, לֵידַע מַה הִיא מְבַשֶּׁלֶת: \n" + ], + [ + "הַדָּר עִם עַם הָאָרֶץ בְּחָצֵר, וְשָׁכַח כֵּלִים בֶּחָצֵר, אֲפִלּוּ חָבִיּוֹת מֻקָּפוֹת צָמִיד פָּתִיל, אוֹ תַנּוּר מֻקָּף צָמִיד פָּתִיל, הֲרֵי אֵלּוּ טְמֵאִין. רַבִּי יְהוּדָה מְטַהֵר בְּתַנּוּר בִּזְמַן שֶׁהוּא מֻקָּף צָמִיד פָּתִיל. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, אַף הַתַּנּוּר טָמֵא, עַד שֶׁיַּעֲשֶׂה לוֹ מְחִצָּה גָבוֹהַּ עֲשָׂרָה טְפָחִים: \n", + "הַמַּפְקִיד כֵּלִים אֵצֶל עַם הָאָרֶץ, טְמֵאִים טְמֵא מֵת וּטְמֵאִין מִדְרָס. אִם מַכִּירוֹ שֶׁהוּא אוֹכֵל בַּתְּרוּמָה, טְהוֹרִין מִטְּמֵא מֵת, אֲבָל טְמֵאִין מִדְרָס. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, אִם מָסַר לוֹ תֵבָה מְלֵאָה בְגָדִים, בִּזְמַן שֶׁהִיא רוֹצֶצֶת, טְמֵאִין מִדְרָס. אִם אֵינָהּ רוֹצֶצֶת, טְמֵאִין מַדָּף, אַף עַל פִּי שֶׁהַמַּפְתֵּחַ בְּיַד הַבְּעָלִים: \n", + "הַמְאַבֵּד בַּיּוֹם וּמָצָא בַיּוֹם, טָהוֹר. בַּיּוֹם וּמָצָא בַלַּיְלָה, בַּלַּיְלָה וּמָצָא בַיּוֹם, בַּיּוֹם וּמָצָא בַיּוֹם שֶׁלְּאַחֲרָיו, טָמֵא. זֶה הַכְּלָל, כֹּל שֶׁיַּעֲבֹר עָלָיו הַלַּיְלָה אוֹ מִקְצָתוֹ, טָמֵא. הַשּׁוֹטֵחַ כֵּלִים, בִּרְשׁוּת הָרַבִּים, טְהוֹרִין. וּבִרְשׁוּת הַיָּחִיד, טְמֵאִין. וְאִם הָיָה מְשַׁמְּרָן, טְהוֹרִים. נָפְלוּ וְהָלַךְ לַהֲבִיאָן, טְמֵאִים. נָפַל דָּלְיוֹ לְתוֹךְ בּוֹרוֹ שֶׁל עַם הָאָרֶץ וְהָלַךְ לְהָבִיא בְמַה יַּעֲלֶנּוּ, טָמֵא, מִפְּנֵי שֶׁהֻנַּח בִּרְשׁוּת עַם הָאָרֶץ שָׁעָה אֶחָת: \n", + "הַמַּנִּיחַ אֶת בֵּיתוֹ פָתוּחַ וּמְצָאוֹ פָתוּחַ, נָעוּל וּמְצָאוֹ נָעוּל, פָּתוּחַ וּמְצָאוֹ נָעוּל, טָהוֹר. נָעוּל וּמְצָאוֹ פָתוּחַ, רַבִּי מֵאִיר מְטַמֵּא, וַחֲכָמִים מְטַהֲרִין, שֶׁהָיוּ גַנָּבִים וְנִמְלְכוּ וְהָלְכוּ לָהֶן: \n", + "אֵשֶׁת עַם הָאָרֶץ שֶׁנִּכְנְסָה לְתוֹךְ בֵּיתוֹ שֶׁל חָבֵר לְהוֹצִיא בְנוֹ אוֹ בִתּוֹ אוֹ בְהֶמְתּוֹ, הַבַּיִת טָהוֹר, מִפְּנֵי שֶׁנִּכְנְסָה שֶׁלֹּא בִרְשׁוּת: \n", + "כְּלָל אָמְרוּ בַטָּהֳרוֹת, כֹּל הַמְיֻחָד לְאֹכֶל אָדָם, טָמֵא, עַד שֶׁיִּפָּסֵל מֵאֹכֶל הַכֶּלֶב. וְכֹל שֶׁאֵינוֹ מְיֻחָד לְאֹכֶל אָדָם, טָהוֹר, עַד שֶׁיְּיַחֲדֶנּוּ לְאָדָם. כֵּיצַד. גּוֹזָל שֶׁנָּפַל לְגַת וְחִשַּׁב עָלָיו לְהַעֲלוֹתוֹ לְנָכְרִי, טָמֵא. לְכֶלֶב, טָהוֹר. רַבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי מְטַמֵּא. חִשַּׁב עָלָיו חֵרֵשׁ, שׁוֹטֶה וְקָטָן, טָהוֹר. אִם הֶעֱלָהוּ, טָמֵא, שֶׁיֵּשׁ לָהֶן מַעֲשֶׂה וְאֵין לָהֶן מַחֲשָׁבָה: \n", + "אֲחוֹרֵי כֵלִים שֶׁנִּטְמְאוּ בְמַשְׁקִים, רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, מְטַמְּאִין אֶת הַמַּשְׁקִין וְאֵין פּוֹסְלִין אֶת הָאֳכָלִין. רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ אוֹמֵר, מְטַמְּאִין אֶת הַמַּשְׁקִין וּפוֹסְלִין אֶת הָאֳכָלִין. שִׁמְעוֹן אֲחִי עֲזַרְיָה אוֹמֵר, לֹא כָךְ וְלֹא כָךְ, אֶלָּא מַשְׁקִין שֶׁנִּטְמְאוּ בַאֲחוֹרֵי הַכֵּלִים, מְטַמְּאִין אֶחָד וּפוֹסְלִין אֶחָד. הֲרֵי זֶה אוֹמֵר, מְטַמְּאֶיךָ לֹא טִמְּאוּנִי, וְאַתָּה טִמֵּאתָנִי: \n", + "עֲרֵבָה שֶׁהִיא קְטַפְרֵס, וְהַבָּצֵק מִלְּמַעְלָן וּמַשְׁקֶה טוֹפֵחַ מִלְּמַטָּן, שָׁלשׁ חֲתִיכוֹת בְּכַבֵּיצָה, אֵינָן מִצְטָרְפוֹת. וּשְׁתַּיִם, מִצְטָרְפוֹת. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, אַף שְׁתַּיִם אֵינָן מִצְטָרְפוֹת, אֶלָּא אִם כֵּן הָיוּ רוֹצְצוֹת מַשְׁקֶה. וְאִם הָיָה מַשְׁקֶה עוֹמֵד, אֲפִלּוּ כְעֵין הַחַרְדָּל, מִצְטָרֵף. רַבִּי דוֹסָא אוֹמֵר, אֹכֶל פָּרוּד אֵינוֹ מִצְטָרֵף: \n", + "מַקֵּל שֶׁהִיא מְלֵאָה מַשְׁקִין טְמֵאִין, כֵּיוָן שֶׁהִשִּׁיקָהּ לַמִּקְוֶה, טְהוֹרָה, דִּבְרֵי רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, עַד שֶׁיַּטְבִּיל אֶת כֻּלָּהּ. הַנִּצּוֹק וְהַקְּטַפְרֵס וּמַשְׁקֶה טוֹפֵחַ, אֵינָן חִבּוּר לֹא לַטֻּמְאָה וְלֹא לַטָּהֳרָה. וְהָאֶשְׁבֹּרֶן, חִבּוּר לַטֻּמְאָה וְלַטָּהֳרָה: \n" + ], + [ + "זֵיתִים מֵאֵימָתַי מְקַבְּלִין טֻמְאָה. מִשֶּׁיַּזִּיעוּ זֵעַת הַמַּעֲטָן, אֲבָל לֹא זֵעַת הַקֻּפָּה, כְּדִבְרֵי בֵית שַׁמָּאי. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, שִׁעוּר זֵעָה שְׁלשָׁה יָמִים. בֵּית הִלֵּל אוֹמְרִים, מִשֶּׁיִּתְחַבְּרוּ שְׁלשָׁה זֶה לָזֶה. רַבָּן גַּמְלִיאֵל אוֹמֵר, מִשֶּׁתִּגָּמֵר מְלַאכְתָּן. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים כִּדְבָרָיו: \n", + "גָּמַר מִלִּמְסֹק אֲבָל עָתִיד לִקַּח, גָּמַר מִלִּקַּח אֲבָל עָתִיד לִלְווֹת, אֵרְעוֹ אֵבֶל, אוֹ מִשְׁתֶּה, אוֹ אֹנֶס, אֲפִלּוּ זָבִים וְזָבוֹת מְהַלְּכִים עֲלֵיהֶן, טְהוֹרִין. נָפְלוּ עֲלֵיהֶן מַשְׁקִין טְמֵאִין, אֵין טָמֵא אֶלָּא מְקוֹם מַגָּעָן, וְהַמֹּחַל הַיּוֹצֵא מֵהֶן טָהוֹר: \n", + "נִגְמְרָה מְלַאכְתָּן, הֲרֵי אֵלּוּ מֻכְשָׁרִין. נָפְלוּ עֲלֵיהֶן מַשְׁקִין, טְמֵאִין. הַמֹּחַל הַיּוֹצֵא מֵהֶן, רַבִּי אֱלִיעֶזֶר מְטַהֵר, וַחֲכָמִים מְטַמְּאִין. אָמַר רַבִּי שִׁמְעוֹן, לֹא נֶחְלְקוּ עַל הַמֹּחַל הַיּוֹצֵא מִן הַזֵּיתִים, שֶׁהוּא טָהוֹר. וְעַל מַה נֶּחְלְקוּ. עַל הַיּוֹצֵא מִן הַבּוֹר, שֶׁרַבִּי אֱלִיעֶזֶר מְטַהֵר, וַחֲכָמִים מְטַמְּאִין: \n", + "הַגּוֹמֵר אֶת זֵיתָיו וְשִׁיֵּר קֻפָּה אַחַת, יִתְּנֶנָּה לְעָנִי הַכֹּהֵן, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, יוֹלִיךְ אֶת הַמַּפְתֵּחַ מִיָּד. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, מֵעֵת לְעֵת: \n", + "הַמַּנִּיחַ זֵיתִים בַּכּוֹתֵשׁ שֶׁיִּמְתֹּנוּ שֶׁיְּהוּ נוֹחִין לִכְתֹּשׁ, הֲרֵי אֵלּוּ מֻכְשָׁרִים. שֶׁיִּמְתֹּנוּ שֶׁיִּמְלָחֵם, בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, מֻכְשָׁרִים. וּבֵית הִלֵּל אוֹמְרִים, אֵינָן מֻכְשָׁרִים. הַפּוֹצֵעַ זֵיתִים בְּיָדַיִם טְמֵאוֹת, טִמְּאָן: \n", + "הַמַּנִּיחַ זֵיתָיו בַּגַּג לְגַרְגְּרָם, אֲפִלּוּ הֵן רוּם אַמָּה, אֵינָן מֻכְשָׁרִים. נְתָנָן בַּבַּיִת שֶׁיִּלְקוּ וְעָתִיד לְהַעֲלוֹתָם לַגַּג, נְתָנָן בַּגַּג שֶׁיִּלְקוּ אוֹ שֶׁיִּפְתְּחֵם, הֲרֵי אֵלּוּ מֻכְשָׁרִין. נְתָנָן בַּבַּיִת עַד שֶׁיְּשַׁמֵּר אֶת גַּגּוֹ אוֹ עַד שֶׁיּוֹלִיכֵם לְמָקוֹם אַחֵר, אֵינָן מֻכְשָׁרִין: \n", + "רָצָה לִטֹּל מֵהֶן בַּד אֶחָד אוֹ שְׁנֵי בַדִּין, בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, קוֹצֶה בְטֻמְאָה וּמְחַפֶּה בְטָהֳרָה. בֵּית הִלֵּל אוֹמְרִים, אַף מְחַפֶּה בְטֻמְאָה. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, חוֹפֵר בְּקַרְדֻּמּוֹת שֶׁל מַתֶּכֶת וּמוֹלִיךְ לְבֵית הַבַּד בְּטֻמְאָה: \n", + "הַשֶּׁרֶץ שֶׁנִּמְצָא בָרֵחַיִם, אֵין טָמֵא אֶלָּא מְקוֹם מַגָּעוֹ. אִם הָיָה מַשְׁקֶה מְהַלֵּךְ, הַכֹּל טָמֵא. נִמְצָא עַל גַּבֵּי הֶעָלִים, יִשָּׁאֲלוּ הַבַּדָּדִים לוֹמַר לֹא נָגָעְנוּ. אִם הָיָה נוֹגֵעַ בָּאוֹם, אֲפִלּוּ בְשַׂעֲרָה, טָמֵא: \n", + "נִמְצָא עַל גַּבֵּי פְרוּדִים, וְהוּא נוֹגֵעַ בְּכַבֵּיצָה, טָמֵא. פְּרוּדִים עַל גַּבֵּי פְרוּדִים, אַף עַל פִּי שֶׁהוּא נוֹגֵעַ בְּכַבֵּיצָה, אֵין טָמֵא אֶלָּא מְקוֹם מַגָּעוֹ. נִמְצָא בֵין כֹּתֶל לַזֵּיתִים, טָהוֹר. נִמְצָא בַגַּג, הַמַּעֲטָן טָהוֹר. נִמְצָא בַמַּעֲטָן, הַגַּג טָמֵא. נִמְצָא שָׂרוּף עַל הַזֵּיתִים, וְכֵן מַטְלִית מְהוּהָא, טְהוֹרָה, שֶׁכָּל הַטֻּמְאוֹת כִּשְׁעַת מְצִיאָתָן: \n" + ], + [ + "הַנּוֹעֵל בֵּית הַבַּד מִפְּנֵי הַבַּדָּדִין וְהָיוּ לְשָׁם כֵּלִים טְמֵאִין מִדְרָס, רַבִּי מֵאִיר אוֹמֵר, בֵּית הַבַּד טָמֵא. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, בֵּית הַבַּד טָהוֹר. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, אִם טְהוֹרִין לָהֶן, בֵּית הַבַּד טָמֵא. וְאִם טְמֵאִין לָהֶן, בֵּית הַבַּד טָהוֹר. אָמַר רַבִּי יוֹסֵי, וְכִי מִפְּנֵי מָה טְמֵאוֹת, אֶלָּא שֶׁאֵין עַמֵּי הָאָרֶץ בְּקִיאִין בְּהֶסֵּט: \n", + "הַבַּדָּדִין שֶׁהָיוּ נִכְנָסִין וְיוֹצְאִין, וּמַשְׁקִין טְמֵאִין בְּתוֹךְ בֵּית הַבַּד, אִם יֵשׁ בֵּין מַשְׁקִין לַזֵּיתִים כְּדֵי שֶׁיְּנַגְּבוּ אֶת רַגְלֵיהֶם בָּאָרֶץ, הֲרֵי אֵלּוּ טְהוֹרִין. הַבַּדָּדִין וְהַבּוֹצְרִין שֶׁנִּמְצֵאת טֻמְאָה לִפְנֵיהֶם, נֶאֱמָנִין לוֹמַר לֹא נָגָעְנוּ. וְכֵן הַתִּינוֹקוֹת שֶׁבֵּינֵיהֶם, יוֹצְאִים חוּץ לְפֶתַח בֵּית הַבַּד וּפוֹנִין לַאֲחוֹרֵי הַגָּדֵר, וְהֵן טְהוֹרִין. עַד כַּמָּה יַרְחִיקוּ וְיִהְיוּ טְהוֹרִין, עַד כְּדֵי שֶׁיְּהֵא רוֹאָן: \n", + "הַבַּדָּדִין וְהַבּוֹצְרִין, כֵּיוָן שֶׁהִכְנִיסָן לִרְשׁוּת הַמְּעָרָה, דַּיּוֹ, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, צָרִיךְ לַעֲמֹד עֲלֵיהֶן עַד שֶׁיִּטְבֹּלוּ. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, אִם טְהוֹרִין לָהֶן, צָרִיךְ לַעֲמֹד עֲלֵיהֶם עַד שֶׁיִּטְבֹּלוּ. אִם טְמֵאִים לָהֶן, אֵינוֹ צָרִיךְ לַעֲמֹד עֲלֵיהֶם עַד שֶׁיִּטְבֹּלוּ: \n", + "הַנּוֹתֵן מִן הַסַּלִּים וּמִן הַמַּשְׁטֵחַ שֶׁל אֲדָמָה, בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, נוֹתֵן בְּיָדַיִם טְהוֹרוֹת. וְאִם נָתַן בְּיָדַיִם טְמֵאוֹת, טִמְּאָן. בֵּית הִלֵּל אוֹמְרִים, נוֹתֵן בְּיָדַיִם טְמֵאוֹת, וּמַפְרִישׁ תְּרוּמָתוֹ בְּטָהֳרָה. מִן הָעֲבַט וּמִן הַמַּשְׁטֵחַ שֶׁל עָלִים, הַכֹּל שָׁוִים שֶׁהוּא נוֹתֵן בְּיָדַיִם טְהוֹרוֹת. וְאִם נָתַן בְּיָדַיִם טְמֵאוֹת, טִמְּאָן: \n", + "הָאוֹכֵל מִן הַסַּלִּים וּמִן הַמַּשְׁטֵחַ שֶׁל אֲדָמָה, אַף עַל פִּי שֶׁמְּבֻקָּעוֹת וּמְנַטְּפוֹת לַגַּת, הֲרֵי הַגַּת טְהוֹרָה. מִן הָעֲבַט וּמִן הַמַּשְׁטֵחַ שֶׁל עָלִים וְנָפַל מִמֶּנּוּ גַרְגֵּר יְחִידִי, אִם יֶשׁ לוֹ חוֹתָם, טָהוֹר. אִם אֵין לוֹ חוֹתָם, טָמֵא. נָפְלוּ מִמֶּנּוּ עֲנָבִים וּדְרָכָן בְּמָקוֹם הַמֻּפְנֶה, כַּבֵּיצָה מְכֻוָּן, טָהוֹר. יוֹתֵר מִכַּבֵּיצָה, טָמֵא, שֶׁכֵּיוָן שֶׁיָּצָאת טִפָּה הָרִאשׁוֹנָה, נִטְמֵאת בְּכַבֵּיצָה: \n", + "מִי שֶׁהָיָה עוֹמֵד וּמְדַבֵּר עַל שְׂפַת הַבּוֹר וְנִתְּזָה צִנּוֹרָא מִפִּיו, סָפֵק הִגִּיעָה לַבּוֹר סָפֵק לֹא הִגִּיעָה, סְפֵקוֹ טָהוֹר: \n", + "הַזּוֹלֵף אֶת הַבּוֹר, נִמְצָא שֶׁרֶץ בָּרִאשׁוֹנָה, כֻּלָּן טְמֵאוֹת. בָּאַחֲרוֹנָה, הִיא טְמֵאָה וְכֻלָּן טְהוֹרוֹת. אֵימָתַי, בִּזְמַן שֶׁהוּא זוֹלֵף בְּכָל אַחַת וְאַחַת. אֲבָל אִם הָיָה זוֹלֵף בְּמַחַץ, נִמְצָא שֶׁרֶץ בְּאַחַת מֵהֶן, הִיא טְמֵאָה בִּלְבָד. אֵימָתַי, בִּזְמַן שֶׁהוּא בוֹדֵק וְלֹא מְכַסֶּה אוֹ מְכַסֶּה וְלֹא בוֹדֵק. הָיָה בוֹדֵק וּמְכַסֶּה, וְנִמְצָא שֶׁרֶץ, בֶּחָבִית, הַכֹּל טָמֵא. בַּבּוֹר, הַכֹּל טָמֵא. בַּמַּחַץ, הַכֹּל טָמֵא: \n", + "בֵּין הָעִגּוּלִים לַזַּגִּין, רְשׁוּת הָרַבִּים. כֶּרֶם שֶׁלִּפְנֵי הַבּוֹצְרִים, רְשׁוּת הַיָּחִיד. שֶׁלְּאַחַר הַבּוֹצְרִים, רְשׁוּת הָרַבִּים. אֵימָתַי, בִּזְמַן שֶׁהָרַבִּים נִכְנָסִים בָּזוֹ וְיוֹצְאִים בָּזוֹ. כְּלֵי בֵית הַבַּד, וְשֶׁל גַּת, וְהָעֵקֶל, בִּזְמַן שֶׁהֵן שֶׁל עֵץ, מְנַגְּבָן וְהֵן טְהוֹרִין. בִּזְמַן שֶׁהֵן שֶׁל גֶּמִי, מְיַשְּׁנָן כָּל שְׁנֵים עָשָׂר חֹדֶשׁ, אוֹ חוֹלְטָן בְּחַמִּים. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, אִם נְתָנָן בְּשִׁבֹּלֶת הַנָּהָר, דַּיּוֹ: \n" + ] + ], + "versions": [ + [ + "Torat Emet 357", + "http://www.toratemetfreeware.com/index.html?downloads" + ] + ], + "heTitle": "משנה טהרות", + "categories": [ + "Mishnah", + "Seder Tahorot" + ], + "sectionNames": [ + "Chapter", + "Mishnah" + ] +} \ No newline at end of file