diff --git "a/json/Mishnah/Modern Commentary on Mishnah/German Commentary/Seder Nezikin/German Commentary on Mishnah Avodah Zarah/English/Mischnajot mit deutscher \303\234bersetzung und Erkl\303\244rung. Berlin 1887-1933 [de].json" "b/json/Mishnah/Modern Commentary on Mishnah/German Commentary/Seder Nezikin/German Commentary on Mishnah Avodah Zarah/English/Mischnajot mit deutscher \303\234bersetzung und Erkl\303\244rung. Berlin 1887-1933 [de].json"
new file mode 100644
index 0000000000000000000000000000000000000000..605197ce73eb0fec942038e71c310201759d83e4
--- /dev/null
+++ "b/json/Mishnah/Modern Commentary on Mishnah/German Commentary/Seder Nezikin/German Commentary on Mishnah Avodah Zarah/English/Mischnajot mit deutscher \303\234bersetzung und Erkl\303\244rung. Berlin 1887-1933 [de].json"
@@ -0,0 +1,593 @@
+{
+ "language": "en",
+ "title": "German Commentary on Mishnah Avodah Zarah",
+ "versionSource": "https://www.nli.org.il/he/books/NNL_ALEPH002378149/NLI",
+ "versionTitle": "Mischnajot mit deutscher Übersetzung und Erklärung. Berlin 1887-1933 [de]",
+ "status": "locked",
+ "license": "Public Domain",
+ "versionNotes": "Ordnung Seraïm, übers. und erklärt von Ascher Samter. 1887.
Ordnung Moed, von Eduard Baneth. 1887-1927.
Ordnung Naschim, von Marcus Petuchowski u. Simon Schlesinger. 1896-1933.
Ordnung Nesikin, von David Hoffmann. 1893-1898.
Ordnung Kodaschim, von John Cohn. 1910-1925.
Ordnung Toharot, von David Hoffmann, John Cohn und Moses Auerbach. 1910-1933.",
+ "digitizedBySefaria": true,
+ "actualLanguage": "de",
+ "languageFamilyName": "german",
+ "isSource": true,
+ "isPrimary": true,
+ "direction": "ltr",
+ "heTitle": "פירוש גרמני על משנה עבודה זרה",
+ "categories": [
+ "Mishnah",
+ "Modern Commentary on Mishnah",
+ "German Commentary",
+ "Seder Nezikin"
+ ],
+ "text": {
+ "": [
+ [
+ [
+ "Drei Tage vor den Festtagen. אידיהן, andere LA. איד .עידיהן oder עיד (syr. ܥܰܐܕܳܐ. arab. عيد Fest) wird in der Mischna nur von heidnischen Festen gebraucht; nachdem Talmud mit Anspielung auf Deut. 32, 35, resp. Jes. 44, 9.",
+ "der Heiden. גויס (nicht עכו״ם) ist überall im Talmud zur Bezeichnung der Nichtjuden (damals vorzugsweise der Heiden) gebraucht. Der Ausdruck עכו״ם (Abbrev. von עוברי ככבים ומזלות) wurde erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts von christlichen Zensoren in die jüdische Literatur hinein korrigiert, wie dies in meiner (zuerst 1884 in der „Jüd. Presse‟ abgedruckten) Schrift: „Der Schulchan Aruch u. s. w.‟, S. 129 ff. der zweiten Aufl. (1894) bewiesen wird.",
+ "mit ihnen Geschäfte zu machen. Denn der Heide würde wegen des dadurch erhaltenen Gewinnes oder Vorteils seinem Götzen am Festtage Dank abstatten, und der Israelit hätte durch seine Handlung indirekt die Anrufung des Götzens bewirkt (vgl. Exod. 23,13).",
+ "oder von ihnen auszuleihen. שאל sich Etwas zum Gebrauche ausleihen, um dasselbe nach dem Gebrauche wieder zurückzugeben.",
+ "oder von ihnen ein solches zu nehmen. לוה ein Darlehen (in Geld oder Lebensmitteln) nehmen, um es jetzt zu verausgaben oder zu verbrauchen und später einen gleichen Betrag zu zahlen.",
+ "weil dies ihm Gram bereitet. Er hat demnach keinen Grund, dafür seinem Götzen zu danken.",
+ "so freut er sich doch I darüber] in späterer Zeit. Während seines Festes, und er bringt seinem Götzen Dank dafür."
+ ],
+ [
+ "Vor ihren Festen. Drei Tage, den Festtag selbst mitgerechnet; während es nach dem Autor der vorigen Mischna drei Tage ohne den Festtag verboten ist (Talmud)."
+ ],
+ [
+ "Die Calenden. Andere LA. קלנדס, Calendae, der erste Tag eines jeden Monats ; hier nach Jerusch, speziell die Calendae Januarii (קלנדס יינובריס), der Jahresanfang.",
+ "Saturnalien. And. LA. סטרנלייא, (Saturnalia), das Saturnfest der Römer, das am 17. Dezember begann.",
+ "der Siegestag. קרטסיס .1 קרטסים (κράτησις Herrschaft, Sieg) nach dem Talmud יום שתפסה בו רומי מלכות der Tag au dem Rom (durch den Sieg über Kleopatra) die Oberherrschaft gewann. Gemeint ist der Sieg des Octavian bei Actium.",
+ "der Geburtstag. And. LA. גינוסיא γενέσια, Geburtstagsfeier von bereits verstorbenen Königen. Nach Jerusch, ist .יום ג. ש. מ dasselbe wie יום . הולדת של מלכים (Geburtstag der Könige), während das folgende יום הלידה den Geburtstag von Privatpersonen bezeichnet. Nach Babli ist יום ג. ש. מ. = יום שמעמידין בו את המלך, der Tag des Regierungsantritts. Dieser wurde auch natalis imperii genannt, vgl. Heinrich Lewy im Philologue B. 52, S 733.",
+ "der Geburtstag. Eines Lebenden. Nach Jerusch.: eines Privatmanns (Note 11); nach Babli: eines Königs.",
+ "und der Todestag. Eines Königs (Babli), oder auch eines Privatmanns (Jerusch.)",
+ "wobei eine Verbrennung. Wobei auch Gebrauchsgegenstände des Verstorbenen nebst Räucherwerk verbrannt werden, vgl. Jerem. 34,5; 2 Chron. 16,14; 21,19, (Talmud).",
+ "stattfindet. Weil der Verstorbene besonders angesehen war.",
+ "findet auch Götzendienst statt. An dessen Todestage.",
+ "so findet auch kein Götzendienst statt. An dessen Todestage.",
+ "an dem Einer sich den Bart oder den Schopf. בלורית, (syr. ܒܠܽܘܕܺܐ, Haarlocke) der Schopf, vgl. Lewy 1. c. S. 734.",
+ "nur an diesem Tage und gegen diesen Mann. Der das Fest begeht."
+ ],
+ [
+ "Wenn in einer Stadt ein Götze ist. Und man feiert dort heute diesem Götzen zu Ehren ein Fest.",
+ "so ist außerhalb derselben [das Verkehren] erlaubt. Weil gewöhnlich außerhalb der Stadt das Fest nicht mitgefeiert wird.",
+ "so ist [es] in derselben erlaubt. Dem Israeliten, der dort wohnt.",
+ "dahin zu gehen. Am Tage des Götzenfestes",
+ "so ist es verboten. Weil es schiene, dass man dahin ginge, um das Fest mitzufeiern.",
+ "so ist es erlaubt. Denn wer ihn sieht, kann denken, er gehe nach dem anderen Orte.",
+ "und es sind dort. Außerhalb der Stadt.",
+ "ein solcher hall traf sich einst in Bet-Schean. Skythopolis, heute Beisan.",
+ "dass in den bekränzten verboten. Weil es Gebrauch war, dass von den bekränzten Läden eine Abgabe für den Götzenkultus erhoben wurde."
+ ],
+ [
+ "Folgende Dinge sind. Zu jeder Zeit.",
+ "den Heiden zu verkaufen. Weil man die folgenden Dinge dem Götzen darbrachte.",
+ "Tannenäpfel. אסטרובלין ,אצטרובלין gr. στρóβιλος, (s. B. batra IV, Note 24), die länglich runden Zapfen von Tannen oder Fichten, Tannen- oder Fichtenäpfel.",
+ "oder weiße Feigen. בנות שוח (s. Schebiit V, 1) = תאיני חיוראתא weiße Feigen (Talmud).",
+ "mit deren Stielen. ופטוטרותיהן nach Talmud wie בפטוטרותיהן zu erklären, wie der Jerusch. im Texte der M. hat. פטוטרה Fruchtstiel, vielleicht von פטר hervorbrechen, das Hervorbrechende, der Blütenstiel (wie חצוצרה von שפופרת ,חצר von שפר.)",
+ "verkaufen. Wenn der Heide viele Hühner kauft, darf man ihm auch einen weißen Hahn darunter geben, denn da er auch andere kauft, so braucht er sie gewiss nicht zum Götzendienste.",
+ "Alle andern Dinge sind unbestimmt. סתם (Verschlossenes) Unbekanntes, Unbestimmtes, d. h. wenn der Heide nicht das Gekaufte für den Götzendienst bestimmt.",
+ "bei ausdrücklicher Erklärung. Des Heiden, dass er den Gegenstand dem Götzen darbringen will.",
+ "Chazab. Einige lesen חצב statt חצב .וחצב eine Dattel art, arab. خصب, eine fruchtreiche Palme; anders חצוב in Kilajim 1,8. (das Einige mit unserem חצב identifizierten).",
+ "und Nikolaus-Datteln. נקליבס, nach Aruch נקלווס (ebenso im Talm.), eine Dattelart, die nach Nikolaus von Damaskus so genannt wird (vgl. Mussaphia im Aruch)."
+ ],
+ [
+ "darf man [es] nicht verkaufen. Vgl. II,1.",
+ "Nirgends aber darf man ihnen verkaufen Großvieh. Man hat nach dem Talmud das Verkaufen verboten, damit der Israelit nicht dazu komme, dem Heiden Vieh zu leihen oder zu vermieten. Dieser würde dann auch am Sabbat damit arbeiten, während der Israelit doch verpflichtet ist, sein Vieh am Sabbat ruhen zu lassen.",
+ "Kälber und Eselsfüllen. Vgl. Pesachim IV, 3.",
+ "mögen sie unversehrt oder beschädigt. Eig.: gebrochen, mit gebrochenen Füßen. Auch die gebrochenen Tiere kann mau zu irgend einer Arbeit brauchen.",
+ "Ben Bethera erlaubt es beim Pferde. Weil dies nur zum Reiten gebraucht wurde, was am Sabbat nur nach rabbinischer Verordnung (שבות) verboten ist, vgl. Beza V, 2."
+ ],
+ [
+ "wodurch den Leuten Schaden entstehen. Z. B. Waffen (Bart.).",
+ "Man darf ihnen nicht bauen helfen eine Basilika. Ein öffentliches Gebäude, das vorzüglich als Gerichtshaus dient.",
+ "einen Richtplatz. גרדום (von gradus) Stufe, Anhöhe des Richtplatzes.",
+ "eine Rennbahn. אסטדיא ,אצטדיא == στάδιον, die Rennbahn, wo Tierkämpfe aufgeführt wurden.",
+ "oder einen Richterstuhl. בימה == βῆμα, Rednerbühne, Richterstuhl.",
+ "man darf ihnen aber öffentliche Bäder. Die Ausgg. lesen: בימוסיאות von βωμóς eine Erhöhung, Altar, aber auch Postament einer Statue. Besser aber ist nach den älteren Zeugnissen u. Ms. München דימוסיאות zu lesen. דימוסיא = δημóσια dem Staate gehörig, gewöhnliche Bezeichnung der öffentlichen Bäder im Jeruschalmi.",
+ "wo man ein Götzenbild aufstellt. Vgl. weiter III,4."
+ ],
+ [
+ "Man. M. ed. Neapel hat nicht ואין bis בשכר מותר.",
+ "Halsketten. קטלא == catella.",
+ "Für Lohn ist es erlaubt. Vgl. Tos. 19b y. הגיע und Tos. Jom tob.",
+ "Man darf. In Palästina.",
+ "ihnen nichts am Boden Haftendes verkaufen. Denn man darf den Heiden nichts verkaufen, wodurch sie ein Eigentumsrecht am Boden Palästina’s erwerben.",
+ "nachdem es abgehauen ist. משיקצץ, ed. Neapel 1. מה שקיצץ.",
+ "Man darf ihnen im Lande Israel keine Häuser. Man hat dies verboten, damit man nicht dazu komme, ihnen Häuser zu verkaufen, s. Note 54.",
+ "noch viel weniger Felder. Bei Feldern kommt noch der Umstand hinzu, dass dadurch Hebe und Zehnten den Priestern und Leviten entzogen werden.",
+ "in Syrien. In dem von König David eroberten Syrien (2. Samuel 8,3–6), das nicht so heilig ist, wie das Land Israel, vgl. B. kamma VII, Note 38.",
+ "darf man ihnen wohl Häuser. Man hat in Syrien nicht die in Note 56 erwähnte Vorbeugungs- Bestimmung) (גזירת) getroffen.",
+ "aber nicht Felder. Nach Note 54 und 57. Wo zwei Gründe vorliegen, hat man auch in Syrien die גזירה verordnet.",
+ "im Auslande. Das vom Lande Israel entfernt ist.",
+ "darf man ihnen Häuser verkaufen und Felder vermieten. Aber nicht verkaufen, damit man nicht dazu komme, solche auch in Palästina zu verkaufen (gegen Note 54 u. 57); vgl. Note 60.",
+ "in Syrien darf man ihnen Häuser verkaufen. Nach R. Jose ist Syrien nicht heilig, weil dies als Eroberung eines Einzelnen (des Königs David), nicht als Land Israels zu betrachten ist.",
+ "und Felder vermieten. Aber nicht verkaufen, nach Note 62.",
+ "im Auslande. Das vom Lande Israel entfernt ist.",
+ "darf man ihnen Beides verkaufen. Hier hat man gar keine גזירה verordnet."
+ ],
+ [
+ "wo man erlaubt hat [dem Heiden ein Haus] zu vermieten. In Syrien. Diese M. hat R. Meïr gelehrt, da dies nach R. Jose überall erlaubt ist.",
+ "wenn er es als Wohnhaus gebrauchen will. Sondern nur, wenn es etwa als Lagerraum für Waren gebraucht wird.",
+ "weil es nach dem Namen des Eigentümers. Des Israeliten.",
+ "genannt wird. Wenn nun der Nichtjude das Bad am Sabbat wärmte, so könnte man meinen, dass er im Aufträge des Israeliten als dessen Tagelöhner am Sabbat arbeitet."
+ ]
+ ],
+ [
+ [
+ "Man darf kein Vieh in die Gasthöfe. פונדקי s. Edujot IV, Note 56.",
+ "weil sie der schändlichen Vermischung verdächtig sind. Da die Bestialität auch dem Heiden verboten ist, so darf der Jude keine Veranlassung bieten, dieses Verbrechen zu verüben, nach Lev. 19,14.",
+ "Es darf keine Frau mit ihnen allein sein. Selbst wenn die Frau des Heiden dabei ist. Dass eine Frau bei einem Manne ganz allein sei (ייחוד) ist auch, wenn dieser ein Israelite ist, verboten (Sanhedrin 21 a b).",
+ "weil sie der Unzucht verdächtig sind. Der folgende beim Manne angegebene Grund (des Blut-Vergießens) geht bei einer Frau nicht an, weil man gewöhnlich einer Frau gegenüber barmherzig ist.",
+ "weil sie des Blut-Vergießens verdächtig sind. Es darf keine Israelitin einer Heidin Geburtshilfe leisten, (weil sie dadurch ein Kind für den Götzendienst gebären hilft. Die eingeklammerte Stelle fehlt in Ms. München und in ed. Neapel.",
+ "aber man darf von einer Heidin einer Israelitin Geburtshilfe leisten lassen. Nach einer Baraita nur, wenn Andere dabei sind, so dass nicht zu befürchten steht, sie werde das Kind töten.",
+ "aber man darf von einer Heidin das Kind einer Israelitin in deren eigenem Gebiete. Im Hause der Israelitin."
+ ],
+ [
+ "Man darf sich von ihnen eine Heilung des Vermögens. D. h. des Viehes.",
+ "aber nicht eine Heilung der Person. Der Menschen, s. Nedarim IV,4.",
+ "Man darf sich nirgends von ihnen scheren lassen. Weil sie mit dem Schermesser eine tödliche Verletzung beibringen könnten.",
+ "aber nicht mit ihm allein. Die Erklärer fügen hinzu, dass derartige Verbote Betreffs der Nichtjuden der Jetztzeit keine Geltung haben, da dieselben keiner Verbrechen verdächtig sind."
+ ],
+ [
+ "der bei ihnen noch Wein gewesen. Dagegen ist Essig, den der Heide vom Israeliten gekauft hat, nicht verboten.",
+ "adrianische. And. LA. אדרייני st. הדרייני.",
+ "Scherbe. Nach dem Talmud (32 a) 80 genannt vom Kaiser Hadrian, der Gefäße aus ungebranntem Thon vom Weine durchziehen Hess, diese in Scherben zerbrach, welche die Soldaten in den Krieg mitnahmen und im Wasser auflösten, so dass der Lehm sich setzte und das Wasser mit Wein gemischt wurde. Indessen erklärt Hesychios durch τά ’Αδριανά κεράμια (Thongefässe vom Adriatischen Meere) die Bezeichnung Κερκυραίοι ἀμφορεîς Amphoren von Kerkyra, die mit Wein von Kerkyra vollgesogenen Gelasse aus ungebranntem Thon; vgl Heinrich Lewy im Philol. 52, S. 571.",
+ "die dem Herzen gegenüber aufgerissen sind. Man hat dem Herzen gegenüber das Fell des noch lebenden Tieres aufgerissen, das Herz herausgenommen und dem Götzen dargebracht.",
+ "so ist es erlaubt. Da man Behufs jenes Götzenopfers stets eine runde Öffnung machte.",
+ "ist erlaubt. Wenn es der Israelit gekauft, bevor es dem Götzen dargebracht wurde.",
+ "ist verboten. Es ist gewiss bereits dem Götzen dargebracht worden.",
+ "weil es wie Toten-Opfer betrachtet wird. So werden die Götzenopfer genannt, vgl. Ps. 106,28.",
+ "die zum Götzen. תרפות (aram. תרפותא Schmach, Schande) nach Jerusch, wie תרפים, Götzenbilder. Nach einer andern LA. im Jerusch, heißt es תרבות, was dort mit תוריבס (θόρυβος, Lärm, Verwirrung) erklärt wird.",
+ "darf man keine Geschäfte machen. Weil sie ihre Götzen preisen würden, wenn sie gute Geschäfte machten, s. oben I. Note 2.",
+ "ist es erlaubt. והבאין מותרין fehlt in der M. des Jerusch.; doch hat dies der Talm. das. 41 b."
+ ],
+ [
+ "Schläuche. Aus Leder.",
+ "und Krüge. Irdene.",
+ "in denen Wein eines Israeliten eilige-füllt ist. Ohne dass die Gefäße vor dem Gebrauche vorschriftmäßig (nach Babli 33 a) gereinigt worden.",
+ "sind. Samt dem eingefüllten Weine.",
+ "auch zur Nutzung verboten. Weil die Gefäße vorher den zur Nutzung verbotenen Wein des Heiden eingesogen hatten.",
+ "verboten. Da der Wein des Israeliten durch den vorher vom Gefäße eingesogenen heidnischen Wein nicht an Wert gewonnen hat. Jedoch ist der Wein zu trinken verboten.",
+ "aber wenn sietrocken sind. Zwölf Monate, nachdem sie ausgepresst wurden.",
+ "sind sie erlaubt. Auch zu essen.",
+ "Muria. מורייס == muries, Salzbrühe, worin Thunfische und andere Fische eingemacht wurden. Man pflegte derselben Wein beizumischen; deshalb ist sie zur Nutzung verboten.",
+ "und bitynischer. בית אונייקי, ed. Neapel: ותיניקי, bitbynischer Käse, der im Auslande gesucht war (Plinius HN. 11,97). Als Grund des Nutzungs-Verbotes gibt der Talmud an, dass in jener Gegend Kälber (deren Lab man zur Bereitung der Käse verwendet) den Götzen als Opfer dargebracht wurden. — Statt גבינות בית אונייקי hat die M. des Jerusch. גבינות ותירייקי (Käse und Theriak).",
+ "Deren Nutzung ist nicht verboten. Muria nicht, weil der Wein nur dazu diente, den Schaum der Fische fortzuschaffen (Talmud 38 b); den Käse wieder hat man wegen der geringen Zahl der Götzenopfer nicht zur Nutzung verboten, da die meisten Tiere nicht den Götzen dargebracht wurden. Doch ist auch nach den Weisen Muria sowohl wie Käse zu essen verboten."
+ ],
+ [
+ "Warum hat man Käse der Heiden verboten. Zu essen, da man doch aus Milch von verbotenen Tieren keinen Käse bereiten kann.",
+ "Weil sie die Milch durch Lab-Milch. קיבה der Labmagen. Hier versteht man darunter die im Labmagen der Saugkälber versäuerte Milch.",
+ "von Aaastieren. Von nicht rite geschlachteten Tieren.",
+ "Lab-Milch vom Ganzopfer ist doch strenger verboten. Da Heiliges auch zur Nutzung verboten ist.",
+ "der sich nicht ekelt. Eig. dessen Sinn schön, gut ist; Gegensatz: אסתניס (ἀσϑενὴς) der Schwache, der sich ekelt.",
+ "darf sie roh schlürfen. שרף arab. رشف einschlürfen, syr. ܣܪܳܦܳܐ ein Trank. Es wird diese versäuerte Lab-Milch wie Mist (פירשא) betrachtet.",
+ "Dies hat man. Die Worte ולא הודו bis מזועלין sind vom Mischna-Red actor in den Berieht des R. Jehuda interpolirt, wodurch er bemerkt, dass die von R. Ismael mitgeteilte Tradition von den Weiseu nicht akzeptiert wurde; vgl. Sanhedrin VIII Note 4.",
+ "ihm. Dem R. Ismael.",
+ "Man darf sie nicht gemessen. Die Rabbinen haben es verboten.",
+ "aber man begeht dadurch. Dass man davon einen Genuss hat.",
+ "keine Veruntreuung. Da es nach der Tora nicht verboten ist.",
+ "weil man die Milch mit Lab-Milch von Götzenopfer-Kälbern. Von Götzenopfern ist selbst der Mist verboten, weil der Darbringer an dem großen Umfang der Opfer (נפחא) Gefallen hat.",
+ "warum hat mau nicht auch die Nutzung davon verboten. Da ja Götzenopfer auch zur Nutzung verboten sind.",
+ "Da führte er ihn zu einem anderen Gegenstände hin. Er wollte ihm den wahren Grund nicht mitteilen, weil noch keine zwölf Monate seit der Verordnung des Käse-Verbotes verstrichen waren und von einer neuen Verordnung gewöhnlich der Grund geheim gehalten wurde, damit dieselbe nicht von Manchen, denen der Grund nicht einleuchtet, missachtet werde.",
+ "wie liesest du. In Cant, 1,2.",
+ "כי טונים דֹּדֶי. Suff. masc.",
+ "Jener antwortete. Suff. fem.",
+ "] לריח שְׁמָנֶיךָ טוב. Wo das Suff. entschieden masc. ist. (vgl. den Schluss dieses V.’s.) — Da nun das Hohelied von den Weisen als ein Gespräch zwischen der Gemeinde Israel (כנסת ישראל) mit Gott aufgefasst wurde, so sind die Worte כי טובים דֹּדֶיךָ מיין von der Gemeinde Israel an Gott gerichtet und bedeuten nach der Erkl. des Talm. : „Angenehmer sind mir die Worte deiner Freunde (die Anordnungen der Weisen) als der Wein (die schriftliche Tora).‟ Hiermit wollte R. Josua dem R. Ismael zu verstehen geben, dass Israel mit Liebe die Verordnungen der Weisen befolgt, wenn es auch nicht den Grund derselben kennt. (Vgl. auch Tosephta Para IX,3.) — Über den eigentlichen Grund des Verbotes vom heidnischen Käse sind im Talm. (35 a) verschiedene Ansichten ausgesprochen worden."
+ ],
+ [
+ "ohne dass ein Israelit es gesehen. Da möglicher Weise Milch von verbotenen Tieren beigemischt wurde.",
+ "ihr Brod. Dies und die beiden folgenden Dinge hat man verboten, um die Verschwägerung mit den Heiden zu verhindern.",
+ "Rabbi. D. i. R. Jehuda II, der Enkel R. Jehuda I., des Mischna-Redaktors.",
+ " Die eingeklammerte Stelle ist eine spätere Interpolation.",
+ "Gekochtes. Was der Heide gekocht, selbst wenn keine verbotene Speise dabei ist; Note 53.",
+ "Eingemachtes. כבשין von כבש pressen, einlegen.",
+ "worin sie Wein und Essig zu tun pflegen. Wenn sicherlich Wein oder Essig darin ist, so ist es auch zur Nutzung verboten (Talm. 38 b).",
+ "kleingehackte Terith. טרית ist nach Raschi eine Art kleiner Fische. Hiernach wäre es wohl identisch mit θρίττα = τριγíας (eine kleine Sardellenart). In Megilla 6 a dagegen wird das Wort von Raschi als Thunfisch erklärt, wonach es der Triton ist, der nach Plinius (Η. N. 32,11,53) zum Geschlechte der Thunfische gehört. Nach Jerusch. Nedarim VI 39 d nennen Einige die טרית auch צחנה, (arab. صحناة, ein aus kleinen Fischen bereitetes Gericht). Hiernach dürfte es mit τἀριχος (Salzfische), syr. ܛܳܐܪܺܝܟܳܐ zu identifizieren sein.",
+ "Fischlake. ציר Edujot VII,2.",
+ "in der kein Fisch ist. Man pflegte in die Fischlake einen oder zwei Fische zu legen, um zu zeigen, aus welchen Fischen die Lake bereitet wurde. Wenn nun kein Fisch darin ist, so ist zu befürchten, dass dies Lake von unreinen Fischen ist (Ritba).",
+ "in der. Die eingeklammerte Stelle ist ein erklärender Zusatz aus einer Baraita im Talm. 39 b; vgl. auch Jerusch. Nedarim VI,39 c, wonach unter דגה die בלכיר zu verstehen ist.",
+ "keine Kalchit. כילבית Nach Ramban und Ritba bezeichnet dieses Wort jedes kleine Fischchen, es sei ein reines, wie hier, oder ein unreines, wie in Chullin 97 a. In der Tos. (ed. Zuckerm. S. 467) befindet sich die LA. כילבית wonach es identisch ist mit כילכיד כלכיד in Jerusch. Nedarim VI, 39 cd, dem griech. χαλκις (eine Häringsart.)",
+ "Ohilak. חילק, eine Art kleiner Fische, die zwar keine Flossen und Schuppen mit zur Welt bringen, dieselben aber später bekommen und daher rein sind. Allein es werden dieselben häufig mit unreinen Fischen vermischt, von denen sie nicht zu unterscheiden sind. Manche vergleichen חילק mit halec.",
+ "ein Stück. קורט, (von قرط zerschneiden) ein Stück, das der Heide mit seinem Messer abgeschnitten, an dem gewöhnlich verbotenes Fett klebt.",
+ "Asant. חלתית (حلتيت) stinkender Asant oder Teufelsdreck, laserpitium, das als Gewürz und als Heilmittel gebraucht wurde. Durch seine Schärfe macht es einerseits das am Messer klebende alte Fett schmackhaft, andererseits saugt es das Fett ein und ist deshalb verboten.",
+ "gewürztes Salz. סלקונטית andere LA. : סלקונרית, wohl sal conditum. מ׳ ס׳ Salz, das sai conditura genannt wird. Sales conditi wurden zur Beförderung der Verdauung und zur Verhütung von vielerlei Krankheiten gebraucht, (Apicius I,27). Es ist nach dem Talm. (39 b) verboten, weil dazu auch Eingeweide von unreinen Fischen genommen wurden (vgl. Plinius HN. 31, 7,40)."
+ ],
+ [
+ "die ein Heide im Beisein eines Israeliten. Der es nur zu sehen vermag, wenn er es auch nicht wirklich sieht (Talm.)",
+ "Honig. Wenn er auch vom Heiden gekocht wurde, ist er dennoch erlaubt, weil derselbe auch roh genießbar ist.",
+ "weiche Trauben. דברניות Nach Maimonides: Honigwaben; doch stimmt diese Erklärung nicht recht mit dem Talmud. Unter den vielerlei LAA ist am besten bezeugt: דבדבניות (viell, vom aram. דוב, fließen) weiche Trauben, aus denen der Saft herausträufelt. Dieser Saft wird nicht wie Wein betrachtet und ist deshalb nicht verboten.",
+ "macht deren Flüssigkeit nicht. Wenn eine Frucht damit benetzt wird.",
+ "zur Unreinheit geeignet. Da das Herausfließen des Saftes nicht erwünscht ist, vgl. Machsehirin I, 1 und Edujot IV, Note 38.",
+ "die nicht kleingehackt ist. Woran noch Kopf und Rückgrat ganz sind, so dass man erkennt, dass es ein reiner Fisch ist.",
+ "in der ein Fisch. Eine כלבית, s. oben Note 63.",
+ "Blätter von Asant. Die man nicht mit dem Messer schneidet.",
+ "und eingelegte Olivenkuchen. זיתי גלוסקאות, M. Jerusch. גלוסקא — .זיתי קלוסקא gr. κολλıξ syr. ܓܠܽܘܣܩܳܐ ein runder Kuchen. Über זיתים מגולגלים vgl. Edujot IV, Note 37.",
+ "die erweichten. השלוחין (Talm. השלחין), die so weich sind, dass der Kern herausfällt, wenn man sie mit der Hand fasst (Talm.). Vielleicht hat dies denselben Stamm, wie שלחין in B. mezia IX, Note 9.",
+ "sind verboten. Denn sie sind vielleicht durch Wein erweicht worden.",
+ "die aus dem Korbe. סלולה a. LA.: סלילה, arab. سليلةein kleiner Korb, aus dem sie der Krämer verkauft.",
+ "sind verboten. Denn der Krämer besprengt sie mit Wein.",
+ "die aber aus der Vorratskammer. הפתק a. LA.: אפותיק ἀποϑήκη, Niederlage, Magazin.",
+ "Dasselbe gilt hinsichtlich der Theruma. Wenn ein Priester verdächtig ist, dass er תרומה als חולין verkauft., so darf man von dem, was vor ihm liegt, nichts kaufen ; wohl aber das, was aus seinem Magazin kommt, denn er fürchtet sich da, dass die Rabbinen, falls sein Betrug entdeckt würde, das ganze Magazin für herrenloses Gut erklären würden."
+ ]
+ ],
+ [
+ [
+ "Meirs. In der Heimat des R. Meir wurde jedes Bild einmal im Jahre angebetet, und da R. Meir auch die Minderheit beachtet (חייש למיעוניא), so hat er wegen seines Wohnortes auch an anderen Orten die Nutzung der Bilder verboten. Die Weisen aber richten sich nach der Mehrheit (רוב), wie oben II, Note 33 (Talm.).",
+ "Vogel oder eine Kugel in der Hand haben. Dies sind die Symbole der Weltherrschaft. — In der Tosephta werden noch hinzugefügt : Schwert, Krone und Ring"
+ ],
+ [
+ "so sind diese erlaubt. Denn es ist anzunehmen, dass der Heide selbst sie zerbrochen, wodurch er den Götzen nichtig· gemacht hat (s. weiter IV,4).",
+ "Findet man die Figur einer Hand oder eines Fußes. Und daran, dass sie eine Basis haben, erkennt man dass es keine Bruchstücke von Bildern sind.",
+ "weil dergleichen angebetet wird. Man macht oft derartige Figuren und betet sie an."
+ ],
+ [
+ "das Bild des Mondes. Nicht etwa eine runde Scheibe, als Abbild der Sonne oder ein Kreisteil als Abbild des Mondes ; sondern es sind hier Bilder gemeint, unter denen die Gestirn-Anbeter die Sonne oder den Mond sich vorstellen, wie z. B. das Bild eines gekrönten auf einem Wagen ruhenden Königs, das die Sonne vorstellte (Maimon.).",
+ "oder das Bild eines Drachen. Einer Schlange mit Flossen am Halse (Tosephta).",
+ "so muss man sie in die Salzsee werfen. Damit Niemand sie finde und benutze.",
+ "Nur wenn solche auf ansehnlichen Geräten. Wie Gold- und Silber-Geschmeide.",
+ "sind sie aber auf unbedeutenden Geräten. Wie Töpfe, Kessel.",
+ "so sind sie erlaubt. Da diese nicht als Götzen verehrt werden.",
+ "Man kann sie zerreiben und in den Wind streuen oder ins Meer. In die Salzsee.",
+ "Es würde dann. Wenn sie in den Wind gestreut würden.",
+ "ja Dünger daraus. Und man würde davon einen Nutzen haben, wenn durch den Dünger das Wachstum von Pflanzen befördert würde.",
+ "Es soll nicht das Geringste von dem Banne an Deiner Hand haften. R. Jose dagegen meint, dass die Pflanzen, die einerseits durch den Erdboden, andererseits durch den verbotenen Dünger hervorgebracht werden, nicht verboten sind ; denn ein Ding, dessen Entstehen Erlaubtes und Verbotenes zusammen bewirkt haben (זה וזה גורם), ist erlaubt (s. weiter Ende M. 8)."
+ ],
+ [
+ "Sohn des Philosophos. Wahrscheinlich ist בן zu streichen, und es heißt : „Proklos, der Philosoph‟ ; oder es müsste statt פלוספוס irgend ein Nomen proprium stehen. M. ed. Neapel hat פלוסלוס.",
+ "als dieser sich im Bade der Aphrodite. Vgl. H. Lewy im Philologue B. 52 S. 569f.",
+ "badete. S. weiter IV, 3.",
+ "Man darf im Bade nicht antworten. Da man dort unbekleidet steht und deshalb keine Tora-Worte sprechen darf.",
+ "sie. Das Bild der Aphrodite.",
+ "ist vielmehr in mein Gebiet gekommen. Das Bad war vorher da, und das Götzenbild ist erst später hineingekommen.",
+ "Man. Dies ist eine zweite Erwiderung (Raschi)",
+ "sagt nicht: „das Bad ist der Aphrodite zur Zierde gemacht worden‟, sondern: „Eine Aphrodite ist dem Bade zur Zierde gemacht worden. So dass das Götzenbild nur etwas Nebensächliches ist, während das Bad die Hauptsache ist.",
+ "Ferner. דבר אחר, eine andere Antwort.",
+ "diese aber steht an der Mündung des Kanals. בוביא ,ביב (syr. ܒܺܝܕܳܐ Wasserleitung, Kanal.",
+ "und alle Leute urinieren vor ihr. Dadurch wird das Götzenbild nichtig gemacht (מבוטל), s. weiter IV, 5."
+ ],
+ [
+ "so sind diese [zur Nutzung. Z. B. darauf zu säen.",
+ "erlaubt. Denn was am Boden haftet (מחובר) kann nicht durch Götzendienst verboten gemacht werden.",
+ "ist verboten. Wenn man dieselben etwa mit Gold oder Silber bedeckt hat, so ist dieser „Überzug‟ verboten.",
+ "denn es heißt (Deut. 7,25): „Habe kein Gelüste nach dem Silber und Gold, das auf ihnen ist, um es zu nehmen!‟ R. Jose der Galiläer, sagt: Es heißt (Deut. 12,2): „ihre Götter auf ihren Bergen,‟ aber nicht: „die Berge ihre Götter‟; „ihre Götter auf den Hügeln‟ aber nicht: „die Hügel ihre Götter. Demnach ist auch der „Überzug‟ der Berge und Hügel erlaubt. (R. Simon b. Lakisch im Talmud).",
+ "Warum ist aber ein Götzenbaum. אשרה s. weiter M. 7.",
+ "verboten. Da es doch in demselben Verse (Deut 12,2) heißt: „ihre Götter unter jedem belaubten Baume‟; so sollten wir auch daraus folgern, dass die belaubten Bäume selbst nicht als ihre Götter zu betrachten sind.",
+ "Weil Menschen ihn gehandhabt. Ihn gepflanzt.",
+ "verboten ist. Während nach dem ersten Tanna nur die Aschera verboten ist, die ursprünglich als Götze gepflanzt worden ist, meint R. Jose, dass selbst ein Baum, der erst später, nachdem er gepflanzt war, göttlich verehrt wurde, verboten ist, weil dasjenige, bei dem תפיסת ידי אדם stattgefunden hat, in Bezug auf Götzendienst nicht als מחובר (Note 28) gilt. Dagegen wird der Überzug eines Berges auch nach R. Jose (wie der Berg selbst) nicht verboten (R. Scheschet im Talm. gegen R. Simon b. L. Note 30).",
+ "Ich will [die Stelle. Deut. 12, 2.",
+ "vor dir untersuchen. אובין, s. B. mezia IX, Note 14. — M. des Jer. u. ed. Neapel haben: אני אהיה אובין st. אני אובין ואדון. Siphre Deut. 60: אני אהיה אבין. Ein Tanna im Jer. liest אוביל (st. אובין), ich will nachdenken, vgl. das aram. בל Herz, Gedanke (Dan. 6,15).",
+ "und erklären. דין richten, beurteilen (die Schriftstelle), d. h. sie auslegen.",
+ "dass dort ein Götze ist. Die Schrift will demnach nur angeben, wo man die Götzen aufsuchen solle, um sie zu vernichten vgl.. Talm. 45b)."
+ ],
+ [
+ "Wenn Jemand ein Haus neben einem Götzentempel. Lies: לבית עבודה זרה. Nach Raschi: Ein Haus, das abgötterisch verehrt wird. Doch ist diese Annahme nur wegen der folgenden Bestimmung der Verunreinigung nötig, vgl. ש״ך im י״ד 143, 1.",
+ "hat und es fällt ein. Die dicht am Götzentempel stehende Wand.",
+ "so darf er es nicht wieder aufbauen. Denn er würde damit einen Teil des Götzenhauses bauen.",
+ "Er muss in sein Gebiet (vier Ellen. ארבע אטות ist eine erklärende Glosse, die Raschi u. A. nicht haben.",
+ "hineinrücken. Sc. die Wand. — כנם hineinbringen, hineinrücken.",
+ "wenn er baut. Den freien Raum muss er mit Dornen ausfüllen (Talm.)",
+ "Gehörte die Wand zu seinem Hause und zum Götzentempel. So dass die Hälfte der Wanddicke ihm gehört.",
+ "so wird sie als in zwei gleiche Teile geteilt betrachtet. Nur die Hälfte der Wanddicke wird von den frei zu lassenden 4 Ellen abgerechnet. Ist die Wand z. B. 2 Ellen dick, so muss er noch dazu 3 Ellen frei lassen.",
+ "Deren. Der eingestürzten Wand.",
+ "Holz und Schutt verunreinigen. Selbst der Anteil des Israeliten verunreinigt, da es vor der Teilung unbestimmt war, welcher Teil dem Israeliten und welcher dem Götzendienste gehört und demnach Alles verunreinigend wurde. Wenngleich nun durch die später vorgenommene Teilung der Anteil des Israeliten genau bestimmt wurde, so hat diese spätere Bestimmung keine rückwirkende Kraft (אין ברירה); so Raschi u. R. Nissim. Doch nach Maimon, ist nur die dem Götzentempel zugehörige Hälfte verunreinigend, nicht aber die Hälfte des Israeliten ; denn da diese Verunreinigung nur eine rabbinische Verordnung ist, so gilt dabei die spätere Bestimmung des Israeliten-Anteiles ebenso, wie wenn dieser gleich von vorne herein bestimmt gewesen und gar nicht unrein geworden wäre (יש ברירה)",
+ "wie ein Kriechtier. Das nur durch Berührung verunreinigt, aber nicht, wenn es bloß getragen und nicht berührt wird, vgl. Lev. 11, 31. — Doch verunreinigt nur eine Olivengröße davon (wie beim Toten, s. Edujot III,1), nicht eine Linsengröße, wie beim Kriechtiere.",
+ "Wie eine Menstruierende. Auch wenn der Schutt nur getragen und nicht berührt wild, verunreinigt er. — Dies gilt aber nur von einem Hause, das selbst ע״ז war, s. oben Note 38.",
+ "der ihn trägt. Vgl. Sabbat IX, 1."
+ ],
+ [
+ "das man ursprünglich zum Götzendienste. Dass es selbst abgötterisch verehrt werde (Raschi).",
+ "ist verboten. Sofort, selbst bevor es angebetet wird, s. weiter IV, 4.",
+ "hat man es bloß zum Götzendienste übertüncht. Mit Kalk, סייד Denom. von סיד (Kalk).",
+ "mit Bildwerk versehen. כייר kommt oft neben סייד (tünchen) und צייר (malen) vor. Die Etym. ist dunkel; viell, stammt es von כרה = כור graben, und es hätte die Bedeutung: mit Skulpturen versehen.",
+ "oder sonst was Neues daran gemacht. Während es Anfangs als gewöhnliches Wohnhaus erbaut worden war.",
+ "so braucht man nur das Neue wegzunehmen. Und dies ist zur Nutzung verboten, während der übrige Teil des Hauses erlaubt ist, solange es nicht zum Götzendienste gebraucht worden.",
+ "hat man bloß einen Götzen hineingestellt. Für kurze Zeit, ohne dem Hause selbst abgötterische Verehrung zu erweisen, oder dasselbe ständig dem Götzendienste zu weihen.",
+ "den man ursprünglich zum Götzenbild-Gestell. בימוס S. oben I, Note 48 und weiter IV, Note 24. Nach Baschi zu Deut. 12, 3 ist בימוס identisch mit der dort erwähnten מצבה.",
+ "ist verboten. Denn das Postament wird ebenso wie der Götze selbst verehrt (Raschi).",
+ "hat man ihn blo. Nachdem er bereits ausgehauen war.",
+ "für den Götzen angestrichen. Mit Kalk, סייד Denom. von סיד (Kalk).",
+ "mit Bildwerk geschmückt. כייר kommt oft neben סייד (tünchen) und צייר (malen) vor. Die Etym. ist dunkel; viell, stammt es von כרה = כור graben, und es hätte die Bedeutung: mit Skulpturen versehen.",
+ "hat man bloß einen Götzen darauf gestellt. Für kurze Zeit.",
+ "Es gibt dreierlei Ascherot. אשרה ist nach der jüdischen Tradition ein Götzenbaum. Nach Movers (Phön. I, S. 568) war אשרה ein grader Baumstamm, dessen Äste und Krone abgehauen waren. Dieser Baum ward als Sinnbild der Astarte abgötterisch verehrt und war daher wie ein Götzenbild zu jeder Nutzung verboten.",
+ "ist verboten. Selbst bevor man ihn angebetet hat.",
+ "hat man ihn zum Götzendienste behauen. Um das, was nachwächst, anzubeten.",
+ "oder beschnitten. פסל, s. Schebiit II,3.",
+ "so braucht man nur die neuen Schösslinge wegzunehmen. Diese muss man verbrennen; das Übrige ist erlaubt.",
+ "hat man einen Götzen darunter gestellt. Und der Baum war ursprünglich zu diesem Zwecke gepflanzt worden (ר״ן).",
+ "und diesen dann nichtig gemacht. In der Weise, wie weiter IV, 5 bestimmt wird. — Maimon, liest ונטלו st. וביטלה; es genügt danach, dass man den Götzen wieder wegnimmt. Nach ריטב״א ist ביטול nur dann nötig, wenn der Götze für die Dauer darunter gestellt wurde.",
+ "so ist jener. Der Baum.",
+ "Was heißt eine Aschera. Diese Frage ist nach der vorangegangenen Lehre, dass es dreierlei Ascherot gibt, höchst auffällig! Es ist anzunehmen, dass die Lehre: איזו היא אשרה älter ist als die vorhergehende (שלש אשרות). In dieser hat der Mischna-Redaktor wie die Weisen (gegen R. Simon) entschieden, dass auch der Baum, unter dem ein Götzenbild steht, verboten ist, so lange man nicht den Götzen nichtig gemacht (resp. weggenommen) hat. Um aber zu zeigen, dass Betreffs dieser Lehre nicht Alle übereinstimmen, bringt der Redaktor nachträglich noch die ältere Mischna (איזו היא אשרה), aus der wir ersehen können, dass hierüber eine Kontroverse zwischen den Weisen und R. Simon bestand (vgl. ריטב״א).",
+ "unter dem ein Götze steht. Wenn der Baum auch nicht angebetet wird, so wird er dennoch als ein Dienst-Gegenstand des Götzen (משמשי ע״ז) verboten.",
+ "den man anbetet. Aber als משמשי ע״ז wird ein Baum, der am Boden haftend (מחובר) ist, nicht verboten.",
+ "so können wir euch den Baum erlauben. Selbst während das Götzenbild noch darunter steht (Ritba)."
+ ],
+ [
+ "Man darf sich nicht in ihren. Der Ascherah.",
+ "Schatten setzen. Selbst nicht in den schwächeren Halbschatten, צל צילה (Talm.).",
+ "hat man sich [dorthin. An eine Stelle, wo man nicht vom Baume überdacht wird.",
+ "Man darf nicht darunter vorübergehen. Unter den Zweigen des Baumes.",
+ "so ist man unrein. Da sicherlich Götzenopfer-Teile (תקרובת ע״ז) darunter sind, die, wie ein Leichnam, im Zelte (s. Edujot III, Note 14) verunreinigen (Talm.). Der Götze selbst jedoch verunreinigt nicht im Zelte (Tos. Jom-Tob).",
+ "Beeinträchtigt sie. Indem ihre Zweige nach der öffentlichen Straße geneigt sind.",
+ "die Leute. Die durch die Straße ziehen.",
+ "so ist der darunter Vorübergehende rein. Denn die Unreinheit der Götzenopfer ist nur eine rabbinische Bestimmung, die für einen solchen Fall nicht getroffen worden ist.",
+ "Man darf darunter im Winter. Da in dieser Zeit der Schatten den Kräutern schadet.",
+ "aber nicht im Sommer. Wo er vom Schatten einen Nutzen hätte.",
+ "Lattich. חזרין Lattich-Kräuter; in der Einz. חזרת, s. Pesachim II, Note 24.",
+ "[darf man] jedoch weder im Sommer noch im Winter [darunter säen. Weil diesem der Schatten zu jeder Zeit nützlich ist.",
+ "Jose sagt. Da R. Jose oben M. 3 (vgl. Note) זה וזה גורם erlaubt, so nimmt der Talmud an, dass R. Jose hier nur gegen die Weisen einen Einwand erhebt: Ihr (die ihr זה וזה גורם nicht erlaubet) solltet auch Kräuter im Winter zu säen verbieten.",
+ "weil das Laub. נמייה, and. LA. נוויה ,נבייה (von נוב == נכי, ar. نمى wachsen) Sprossen, Blätter.",
+ "darauf fällt und ihnen zum Dünger dient. Die Weisen aber erlauben es dennoch, weil der Nutzen des Düngers durch den Schaden, den der Baum durch seinen Schatten den Pflanzen verursacht, vollständig aufgewogen wird."
+ ],
+ [
+ "Hat man davon. Von der Ascherah.",
+ "eingerissen wer den. Denn da die erste Heizung den neuen Ofen fest macht, so ist dieser als durch Götzendienst-Holz hergestellt zu betrachten und daher zur Nutzung verboten. Obgleich aber bei der Benutzung des Ofens stets noch ein anderer erlaubter Gegenstand (Holz oder Kohlen) das Backen des Brotes mit bewirkt, so darf der Ofen dennoch nicht gebraucht werden, denn diese Mischna folgt der Ansicht, welche זה וזה גורם verbietet (oben M. 3, Note).",
+ "so muss man ihn auskühlen lassen. D. h. man darf bei dieser Heizung Nichts backen. Dagegen ist der Ofen nicht verboten, da ein alter Ofen durch die Heizung nicht verbessert wird.",
+ "Hat man damit. Mit dem Holze der Aschera.",
+ "so ist dasselbe zur Nutzung verboten. Nach dem Talm. (Pesachim 27 a) nur dann, wenn das Brod bei brennenden Holzstücken gebacken wurde, so dass man das Holz benutzte, während noch ein Teil desselben unverbrannt war; hat man aber erst gebacken, nachdem das ganze Holz zu Kohlen verbrannt war, so ist das Brot erlaubt.",
+ "Ist dies mit anderen [Broten] vermischt worden. Ms. München hat hier den Zusatz: ואחרות באחרות (und diese Brote sind wieder mit andern vermischt worden) vgl. Tosaphot 49 a v. נתערבה.",
+ "so sind alle zur Nutzung verboten. Das verbotene Brot geht nicht unter der Mehrzahl der erlaubten Brote auf; nach Einigen, weil die Brote so bedeutend sind, dass sie immer nach Zahl verkauft werden (vgl. Orlali III, 7); nach Andern kann das durch Götzendienst Verbotene, selbst wenn es unter tausend gleichen Dingen vermischt ist, nicht als aufgehoben (בטל) betrachtet werden.",
+ "Man soll den Nutzen. Nach Tos. Bart. u. A. den Wert des Einen beim Ascherah-Holze gebackenen Brotes; nach Raschi dagegen nur den Wert des Holzes.",
+ "Da sprachen sie. Die Weisen.",
+ "Bei Götzendienst gibt es keine Auslösung. Wie man etwa manche heiligen Gegenstände durch Zahlung eines Äquivalents auslösen kann.",
+ "Hat man davon. Vom Holze der Ascherah.",
+ "ein Weberschiffchen. כרכר .1 ,כרכר, gr. κερκις, Weberschiffchen od. Weberlade.",
+ "Ist dies mit anderen [Kleidern] und diese anderen wieder mit anderen. Einige lesen nicht ואחרים באחרים s. Tos. Jom-Tob u. oben Note 94."
+ ],
+ [
+ "In welcher Weise macht er. Der Götzendiener, s. weiter IV, 4.",
+ "sie. Die Ascherah.",
+ "Wenn er dürre. קרסם (bibl. כרסם) abschneiden; die dürren Zweige abschneiden.",
+ "oder frische Zweige. זרד (Den. von זךך Zweig) entzweigen, frische Zweige abschneiden.",
+ "Hat er sie abgehobelt. שפח glätten, abhobeln.",
+ "wenn dies ihretwegen. Um die Aschera zu verschönern.",
+ "geschah dies aber nicht ihretwegen. Sondern um Späne für den eigenen Gebrauch zu gewinnen.",
+ "so ist sie erlaubt. Weil sie dadurch nichtig wird."
+ ]
+ ],
+ [
+ [
+ "Drei Steine nebeneinander. Um so mehr noch, wenn zwei Steine nebeneinander und ein dritter darüber liegt, wie man gewöhnlich die Errichtung eines Mercur-Steinhaufens begonnen hatte (Talm.)",
+ "an der Seite des Merkulis. מרקוליס der Merkur-Steinhaufen. S. Sanhedrin VII, Note 77 und H. Lewy im Philologus B. 52, S. 568 f.",
+ "sind verboten. Wenn sie auch weit weg vom Merkulis liegen, so dass anzunehmen ist, sie seien nicht von dort herabgefallen, sind sie dennoch verboten; den B. J. meint, man pflege manchmal neben dem großen Merkulis einen kleinen zu machen, wobei nur drei Steine nebeneinander gelegt werden.",
+ "die als ihm zugehörig erscheinen. Die ihm so nahe liegen, dass anzunehmen ist, sie seien von ihm herabgeiallen. Nach Jerusch, sind dies die Steine, die innerhalb 50 Ellen vom Merkulis gefunden werden.",
+ "sind erlaubt. Denn es ist nicht anzunehmen, man habe einen kleinen Merkulis neben dem großen gemacht."
+ ],
+ [
+ "Findet man auf dessen. Des Merkulis oder eines anderen Götzen",
+ "so sind sie erlaubt. Wenn die Gegenstände offenbar nicht als Schmuck hingelegt worden sind, z. B. wenn ein zusammengewickeltes Kleid auf seinem Haupte liegt. (Talm.)",
+ "aber Weintrauben - Gebinde. פרכילי Einz. פרכול (Ukzin 1,3), schwerlich vom lat. pérgula (Mussaphia) oder von φραγέλλιον (Stab); für letzteres Wort hat der Midrasch פרגל in der Bedeutung „Geißel‟. פרכל ist wahrscheinlich vom aram. פרך (binden) abzuleiten und bezeichnet die Weintraube mit einem daran befindlichen Reben Teile, wie man sie zu Girlanden oder Fruchtgebinden brauchte.",
+ "ist verboten. Als Götzenopfer."
+ ],
+ [
+ "so darf man von denselben ohne Dankesbezeugung. Gegen die Priester, so nach Raschi und Tos. 44 b v. נהנין, vgl. Edujot V, Note 20.",
+ "so darf mau sowohl mit als ohne Dankesbezeugung davon Nutzen haben. Doch darf man dafür keine Bezahlung leisten, oben I, 4 Note 27."
+ ],
+ [
+ "Der Götze eines Heiden ist sogleich. Nachdem er ihn verfertigt hat.",
+ "zur Nutzung verboten. Obgleich er ihm noch nicht gedient hat.",
+ "Ein Heide kann sowohl seinen Götzen als den seines Nächsten. Eines anderen Heiden. And. LA. ושל ישראל (und den eines Israeliten) st. ושל חברו; so hat nach dem Talm. (52 b) Rabbi in seiner Jugend gelehrt (vgl. B. mezia IV, Note 2 Ende). Der Heide kann aber auch nach dieser Ansicht nur dann des Israeliten Götzen nichtig machen, wenn er Miteigentümer desselben ist. Doch hat Rabbi in seinem Alter diese Ansicht aufgegeben und gelehrt, dass selbst wenn der Heide an einem Götzen Teilhaber ist, er dennoch nicht den Teil des Israeliten nichtig machen kann.",
+ "nichtig machen. D. h. den Götzen-Charakter aufheben. Wenn er durch einen Zerstörungsakt oder durch eine der Vernichtung preisgehende Handlung, wie dies weiter in M. 5 u. 6 angegeben ist, den Götter-Charakter aufhebt, so ist damit das Nutzungs-Verbot beseitigt.",
+ "ein Israelit aber kann nicht den Götzen eines Heiden. Und um so weniger seinen eigenen Götzen, der ja nicht einmal durch einen Heiden seines Götzen-Charakters entkleidet werden kann, Note 14.",
+ "Macht man. Ein Heide.",
+ "so hat man damit auch alle seine Dienstsachen. Selbst wenn diese sich im Besitze eines Israeliten befanden."
+ ],
+ [
+ "hat man ihn zusammengedrückt. פחס (arab. فحش hässlich sein) entstellen, durch Zusammendrücken die Gestalt zerstören.",
+ "so wird er nicht dadurch nichtig. Denn der Heide zürnt mitunter eine Zeit lang seinem Gotte, und später verehrt er ihn wieder (vgl. Jes. 8,21).",
+ "Er wird nicht dadurch nichtig. Nach einer Ansicht gilt dies nur, wenn der Heide ihn einem anderen Heiden verkauft ; nach einer andern Ansicht auch, wenn er ihn einem Israeliten verkauft hat."
+ ],
+ [
+ "Wenn einen Götzen seine Verehrer zurückgelassen haben. Ohne Absicht, wieder zu ihm zurückzukehren.",
+ "wenn dies in Friedenszeiten geschehen. Denn da sie freiwillig weggezogen sind, ohne den Götzen mitzunehmen, so haben sie ihn der Vernichtung preisgegeben.",
+ "Götzengestelle. בימוס s. oben III, Note 58. — In der Tossephta VI, 6 (ed. Zuckerm. S. 468) heißt es hier: בי מוסייאות שהעמידו גוים בשעת השמד אף על פי שעבר השמד הרי אילו אסורות die בי מוסייאות, welche die Heiden während der Verfolgungszeit aufgestellt hatten, bleiben selbst, nachdem die Verfolgungszeit vorüber ist, verboten. Die Schreibung בי מוסייאות lässt vermuten, dass man βωμóς deshalb in בימוס umgewandelt hat, um dies wie בי מוס, Haus der Verabschauung (מאס == מוס, oder vom gr. μὐσος, Gegenstand der Verabschauung) zu verstehen.",
+ "der Könige. Postamente, auf welchen bei der Durchreise der Könige Götzenbilder aufgestellt werden.",
+ "Götzen darauf stellt. Und oft ziehen die Könige nicht auf diesem, sondern auf einem andern Wege und beachten den Götzen nicht, deshalb wird das Gestell nicht als Götzen-Dienstsache (משמשי ע״ז) betrachtet (Talm.)"
+ ],
+ [
+ "Man fragte. In der Tos. und im Talm.: שאלו הפלוסופין, die Philosophen fragten.",
+ "einst die Ältesten in Rom. Von einer Reise der Ältesten nach Rom weiß auch die Mischila Erubin IV,1.",
+ "so würde er. Gott.",
+ "Da sprachen jene. Die Philosophen.",
+ "so sollte er. Gott.",
+ "Dann würden wir die Verehrer dieser Dinge in ihrer Meinung bestärken. החזק ידי פ׳ eig. : Die Hände Jemands stärken, d. h. ihn ermutigen.",
+ "da sie nicht untergegangen sind. Während alle andern Götzen untergingen."
+ ],
+ [
+ "Man kann eine getretene Weinkelter. Die Weintrauben, die der Heide selbst getreten hat.",
+ "obwohl er mit der Hand [Weintrauben. Aus dem ausgepressten Traubensafte heraus.",
+ "nimmt. Und den Saft mit den Händen berührt, so wird dieser dennoch nicht verboten. Denn nur Wein wird durch Berührung des Heiden verboten; dieser Traubensaft wird aber noch nicht als Wein betrachtet.",
+ "und sie auf den Haufen. תפוח Apfel, auch Haufen, hier Trauben-Haufen (vgl. Tamid II,2 תפוח Aschenhaufen).",
+ "es kann nicht eher als Nesech-Wein. יין נסך „Trankopfer-Wein‟ im engern Sinne wird der Wein genannt, den der Heide mit seinen Händen umgerührt und dem Götzen geweiht; im weiteren Sinne versteht man aber auch darunter allen Wein eines Heiden, den der Heide berührt hat (סתם יינן), vgl. Talm. 30 b.",
+ "bis er. Der Most.",
+ "in die Kufe. בור eig. die Grube, worin die Kufe steht, in welche der Most aus dem Kelterkasten hineinrinnt.",
+ "verboten. Wenn der Heide es berührt.",
+ "das Übrige aber. Auch wenn der Heide es berührt.",
+ "erlaubt. Denn es wird nicht als Wein betrachtet. — Diese Bestimmung ist die der älteren Mischna, (משנה ראשונה), während nach der späteren Mischila (משנה אחרונה), wie Rab Huna lehrt, der Wein sobald er zu fließen beginnt (s. die Erkl. 55 b Tos. v. אמר), als יין נסך verboten werden kann (s. folgende M. Note 43)."
+ ],
+ [
+ "Man darf mit dem Heiden in der Kelter pressen. Auch für Lohn, denn der Most ist, bevor er in die Grube herabgeronnen, nicht nur zur Nutzung, sondern auch zum Trinken erlaubt. Man bewirkt auch nicht durch diese Arbeit, dass der Wein durch den Heiden unrein wird, da die Trauben bereits vorher, sobald der Heide sie zu pressen begonnen, unrein geworden waren.",
+ "aber man darf nicht mit ihm Trauben lesen. Weil man dadurch bewirkt, dass die Trauben später durch die unreinen Gefäße des Heiden verunreinigt werden.",
+ "darf man weder pressen. Weil er dabei eine Gesetzesübertretung übt, (indem er die Früchte, in denen auch Hebe und Zehnten enthalten sind, verunreinigt), und man Niemand bei einer Gesetzesübertretung Beistand leisten darf. Dagegen darf man mit dem Heiden Trauben pressen, da dem Heiden das Verun- reinigen der Früchte nicht verboten ist und er also damit keine Gesetzesübertretung verübt.",
+ "noch lesen. Betreffs der hier erwähnten Bestimmungen existiert eine Differenz zwischen der älteren Mischna und der späteren Mischna (wohl die des R. Akiba, s. Sanhedrin III,4). Der Talmud 55 b zitiert hierüber folgende Baraita: בראשונה היו אומרים ב׳ד׳ד׳ אין בוצרין עם הגוי בגת (שאסור לגרום טומאה לחולין שבארץ ישראל) ואין דורכין עם ישראל שעושה פירותיו בטומאה (שאסור לסייע ידי עוברי עבירה) אבל דוטרון עם הגוי בגת (ולא חיישינן לירב הונא) חזרו לומר ד׳ב׳ב׳ אין דורכין עם הגוי בגת (משום דרב הונא) ואין בוצרין עם ישראל שעושה פירותיו בטומאה (וכל שכן שאין דורכין) אבל ביצרין עם הגוי בגת (שמותר לגרום טומאה לחולין שבארץ ישראל). „Zuerst hatte man gesagt [3 Lehren mit den Anfangsbuchstaben] ב׳ד׳ד׳: Man darf nicht mit dem Heiden für die Kelter Trauben lesen (weil man auch die Verunreinigung der gemeinen Früchte Palästinas nicht veranlassen darf); man darf nicht mit einem Israeliten, der seine Produkte in Unreinigkeit bereitet, Trauben pressen (weil man Gesetzesübertretern nicht helfen darf); man darf aber mit dem Heiden in der Kelter pressen (indem man den Ausspruch des Rab Huna — dass der Wein, sobald er zu fließen beginnt, durch Berührung des Heiden verboten wird — nicht zu beachten braucht). Später aber hat man gesagt [3 Lehren mit den Anfangsbuchstaben] ד׳ב׳ב׳: Man darf nicht mit den Heiden in der Kelter pressen (wegen des Ausspruchs des Rah Huna) ; man darf nicht mit einem Israeliten, der seine Produkte in Unreinigkeit bereitet, Trauben lesen (um so weniger Trauben pressen); man darf aber mit dem Heiden Trauben lesen, (denn man darf die Verunreinigung von [einem Heiden gehörenden] gemeinen Früchten Palästina’s veranlassen).‟ — Die eingeklammerten Stellen sind erklärende Zusätze des Talmuds zur Baraita.",
+ "man darf aber mit ihm Fässer. Leere Fässer.",
+ "in die Kelter tragen und von der Kelter. Mit Wein gefüllte Fässer.",
+ "bringen. Nachdem der Wein verunreinigt und die Gesetzesübertretung bereits verübt ist, darf man bei den folgenden Arbeiten Hilfe leisten.",
+ "Mit einem Bäcker. נחתום, syr. ܢܰܚܬܽܘܡܳܐ, Bäcker.",
+ "darf man weder kneten noch [den Teig] rollen. ערך ordnen, zurichten, rollen mit dem Walgerholz (מערוך), s. Edujot VII, Note 45.",
+ "man darf aber mit ihm Brod in den Verkaufsladen. יפלטר (gr. πωλητήριον) Kaufladen (Tosephta Demai III, 10), dann auch der Verkäufer im Kaufladen.",
+ "tragen. Nachdem es einmal unrein geworden ist, darf man ihm bei einer anderen Arbeit helfen, Note 46."
+ ],
+ [
+ "wenn er. Der Heide.",
+ "darauf eine Schuldforderung hat. Der Israelit hat ihm diesen Wein als Hypothek gestellt.",
+ "verboten. Denn der Heide betrachtet den Wein bereits als sein Eigentum und scheut sich nicht, denselben zu berühren.",
+ "Ist er. Der Heide.",
+ "in die Weinkufe gefallen und heraufgezogen worden. Nach dem Talmud (60 b) nur, wenn er Tot heraufgezogen worden ist ; ist er aber lebend heraufgezogen worden, so ist anzunehmen, dass er zum Danke für seine Rettung den Wein dem Götzen geweiht hat, und der Wein ist zur Nutzung verboten.",
+ "oder mit dem Rohr eine Hornisse herausgeschleudert. נתז (bibl. תוז) abspringen, Hif. wegschleudern",
+ "oder auf die Öffnung des schäumenden. רתח sieden, schäumen.",
+ "Fasses mit der Hand geschlafen. טפח, den. von טפח (flache Hand), mit der flachen Hand schlagen.",
+ "der Wein soll verkauft werden. Er ist nur zu trinken verboten, aber zur Nutzung erlaubt, weil der Heide ihn entweder ganz ohne Absicht oder nicht in der Weise berührt hat, wie es bei der Libation zu geschehen pflegt.",
+ "Simon aber erlaubt ihn. Auch zu trinken.",
+ "im Zorne. Einige lesen nicht בחמתו.",
+ "dies ereignete sich einst. Nach Ein. ist hier hinzuzufügen שאן בבת, s. M. 12.",
+ "und man hat den Wein erlaubt. Auch zu trinken."
+ ],
+ [
+ "Wenn Liner den Wein eines Heiden in Reinheit bereitet. Es wird unter seiner Aufsicht der Wein des Heiden derart bereitet, dass er einem Israeliten zu trinken erlaubt sein soll, damit der Heide den Wein einem Israeliten verkaufen könnte. Die Mischna nennt dies „reinigen‟, weil sonst der Wein des Heiden nicht nur zur Nutzung verboten, sondern auch levitisch unrein ist (vgl. Talm. 30b).",
+ "erlaubt. Denn der Heide fürchtet sich, den Wein zu öffnen und zu berühren, da dies ein Israelit sehen und dann der Wein nicht von Israeliten gekauft würde. Es muss aber dieser Wein dennoch verschlossen und versiegelt sein.",
+ "wohnen aber lauter Heiden darin. Oder wenn das Haus nicht zur Straße offen ist.",
+ "welches Heiden Bereich es ist. Selbst wenn der Wein nicht im Bereiche des Eigentümers, sondern im Bereiche eines anderen Heiden sich befindet, ist in einer Stadt, wo lauter Heiden wohnen, ein Hüter nötig. Nach dem ersten Tanna ist ein solcher nur dann erforderlich, wenn der Wein im Bereiche des heidnischen Eigentümers liegt."
+ ],
+ [
+ "Wenn Einer den Wein eines Heiden in Reinheit bereitet. Es wird unter seiner Aufsicht der Wein des Heiden derart bereitet, dass er einem Israeliten zu trinken erlaubt sein soll, damit der Heide den Wein einem Israeliten verkaufen könnte. Die Mischna nennt dies „reinigen‟, weil sonst der Wein des Heiden nicht nur zur Nutzung verboten, sondern auch levitisch unrein ist (vgl. Talm. 30b).",
+ "wenn dieser. Der Heide.",
+ "ihm. Dem Israeliten.",
+ "schreibt: „Ich habe von Dir Geld empfangen . Dadurch ist der Wein vollständig Eigentum des Israeliten.",
+ "der Wein erlaubt. Selbst wenn lauter Heiden in dieser Stadt wohnen. Doch muss der Wein verschlossen und versiegelt sein.",
+ "dies ereignete sich einst in Bet-Schean. S. oben I, Note 26.",
+ "und die Weisen haben ihn verboten. Denn in diesem Falle betrachtet der Heide den Wein als sein Eigentum, den er nach Belieben öffnen kann."
+ ]
+ ],
+ [
+ [
+ "Wenn Einer. Ein Heide.",
+ "einen Arbeiter. Einen Israeliten.",
+ "bei ihm an Nesech-Wein. S. oben IV, Note 34.",
+ "so ist sein Lohn verboten. Es ist dies von den Weisen als Strafe angeordnet, worden.",
+ "st sein Lohn erlaubt. Im Talm. 65 a werden zwei Baraita’s zitiert, wonach die vorliegende Bestimmung nur gültig ist entweder, wenn er die verbotene Arbeit am Nesech-Wein erst gegen Abend, nachdem seine Arbeitszeit bereits vorbei war, verrichtet hat, oder wenn man zu dem Arbeiter z. B. gesagt hätte, er solle jedes Fass für eine Peruta transportieren. Ist dann ein Fass Nesech-Wein darunter, so nimmt er dafür keinen Lohn, und der übrige Lohn ist erlaubt. Hat aber der Heide zum Arbeiter gesagt: „Trage mir 100 Fässer für 100 Peruta’s!‟ und es ist ein Fass Nesech-Wein darunter, so ist der ganze Lohn verboten.",
+ "selbst wenn der Heide seine Flasche. Mit Nesech-Wein. לגין, gr. λάγυνος, Flasche, Krug.",
+ "der Lohn erlaubt. Obwohl er den Esel unter der stillschweigenden Voraussetzung gemietet hat, seine Speise und Flasche darauf zu legen, so wird es doch nicht so betrachtet, als hätte er ihn von Anfang an gemietet, Nesech-Wein darauf zu legen. Vielmehr ist der Lohn erlaubt, da der Heide, wenn er auch nicht die Flasche auf das Tier legte, Nichts vom Lohne abziehen würde."
+ ],
+ [
+ "so braucht man sie nur abzuwaschen. Mit kaltem Wasser.",
+ "waren sie aber aufgesprungen. Oder wenn die Beeren von ihren Stielen abgerissen sind (Jerusch.).",
+ "Ist. Die eingeklammerte Stelle fehlt in ein. Codd., s. Tos. 65 b v. ה״ג.",
+ "so sind sie verboten, wenn sie einen Geschmack vom Weine erhalten haben. Wörtlich: אם יש בהן wenn in ihnen (sc. den Feigen oder Datteln) enthalten ist, בנותן טעם ein Geschmack beigebendes [Quantum vom Weine]. Das ב׳ wird oft bei Angabe des Quantums (שיעור) gebraucht, vgl. z. B. Kelim III, 1.",
+ "Sohn Sonins. B. mezia V, 3.",
+ "und sic erklärten sie für erlaubt. Weil der beigegebene Geschmack vom Wein den Feigen zum Verderben (לפגם) gereicht.",
+ "Wenn der beigegebene Geschmack ihm. Dem Eigentümer des Gegenstandes.",
+ "zum Vorteil gereicht. Das Verbotene gibt dem Erlaubten einen guten Geschmack.",
+ "wenn Essig. Von Nesech-Wein.",
+ "auf Graupen. גרשׂ == גרים Graupe.",
+ "gefallen ist. Nach dem Talm. gilt dies nur von heissen, aber nicht von kalten Graupen."
+ ],
+ [
+ "Wenn ein Heide mit einem Israeliten von einem Orte zum andern Krüge. Die zugestopft sind.",
+ "wenn er als gehütet angesehen wird. Wörtlich: „wenn er in der Voraussetzung des Gehüteten (d. h. des Gehütetseins) sich befindet.‟ (חזקה, Voraussetzung, Präsumtion, vgl. B. batra I, Note 32). Diese Voraussetzung besteht, wenn der Heide zu jeder Zeit befürchten muss, der Israelit könnte auf einem krummen Seitenwege (דרך עקלתון) heran kommen.",
+ "dass er sich entferne. מפליג (von פלג teilen, trennen) scheiden, sich trennen, weit fortgehen.",
+ "um anzubohren. שתם (vom arab. ثتم lösen, eine Naht) öffnen, anbohren, vgl. das bibl. שתם העין.",
+ "[die gebohrte Öffnung wieder zu verstopfen. Mit feuchtem Kalk.",
+ "und zu trocknen. נגב (aram.) trocknen.",
+ "wieder zuspunden. גוף verschließen, mit einem Spunde (מגופה).",
+ "undes trocknen könne. Nach R. Simon hat man, selbst wenn das Fass mit einem Kalkspunde zugestopft ist, nicht zu befürchten, der Heide würde es anbohren und dann wieder verstopfen; denn wenn auch dieser Verschluss oben durch Streichen unkenntlich gemacht werden kann, so merkt der Israelit dennoch, wenn er den Spund herausnimmt, an der untern Seite desselben, dass er angebohrt worden war. Der erste Tanna aber meint, dass der Israelit, wenn er die obere Fläche des Spundes glatt und unversehrt findet, nicht daran denkt, auch die untere Seite zu untersuchen. Dagegen stimmt dieser Tanna bei einem Lehm-Spunde der Ansicht des R. Simon bei, weil dabei jede Anbohrung auch an der oberen Fläche kenntlich ist (Talm.)."
+ ],
+ [
+ "Wenn Einer seinen Wein auf einem Wagen oder einem Schiffe. S. Berachot IV, 6.",
+ "lässt. Wo sich Heiden befinden.",
+ "und selbst einen kürzere Weg. קפנרריא == compendiaria, auf einem kürzeren Wege, Berachot IX, 4.",
+ "geht. Er geht einen kürzeren Weg auf einem Fußpfade, während der Wagen den längeren Weg auf der Heerstraße nachfolgt.",
+ "oder in die Stadt. מדינה Stadt, wie im Arab.",
+ "geht und sich badet. Während unterdessen der Wagen oder das Schiff vorausfährt.",
+ "so ist der Wein erlaubt. Denn der Heide fürchtet sich den Wein zu öffnen, da der Eigentümer zu jeder Zeit kommen könnte.",
+ "Hat er. Der Israelit.",
+ "ihm. Dem Heiden.",
+ "Wenn er. Der Israelit.",
+ "ihm. Dem Heiden."
+ ],
+ [
+ "Haben. Jebamot III, 1.",
+ "so müssen letztere die Chaliza vollziehen und dürfen nicht in Leviratsehe genommen werden. Denn jede der beiden Schwestern ist mit jedem der beiden Brüder durch das Band der Leviratsehe-Pflicht verbunden (s. oben IV, Note 84); eine derart Verbundene (זקוקה) wird aber (rabbinisch) wie eine Ehefrau betrachtet, so dass deren Schwester, wie eine Schwester der Ehefrau zur Ehe verboten ist.",
+ "Haben sie dieselben voreilig geehelicht. Ein jeder der beiden Brüder hat Eine von beiden Schwestern geehelicht.",
+ "Elieser. Ms. München liest: R. Eleasar (רבי אלעזר); so las auch T. B. Jebamot 28a. Diese LA. ist der andern vorzuziehen, denn R. Eleasar (nicht R. Elieser) ist der Zeitgenosse aller bisherigen Referenten: R. Jehuda, R. Jose, R. Simon (und R. Meïr).",
+ "und nach Bet-Hillel müssen sie dieselben entlassen. Nach der Relation des Abba Saul in Jebamot 28a haben Bet-Hillel die erleichternde Ansicht; vgl. das. noch eine dritte Relation."
+ ],
+ [
+ "Wenn eine Requisitions-Truppe. בלשת (vom aram. בלש, suchen) eine Truppe, die Lebensmittel requiriert. — נכרים fehlt in vielen Codd.",
+ "weil dann keine Zeit. פנאי freie Zeit, Müsse, von פנה sich wegwenden (von den Beschäftigungen), sich abmüßigen.",
+ "ist Nesech-Wein zu machen. נַםֵּךֽ (Den. von נסך) den Wein durch Umrühren zu Ehren des Götzen oder durch Berührung eines Heiden als Nesech-Wein verboten machen."
+ ],
+ [
+ "dürfen zu ihm. Dem Heiden.",
+ "sagen : „gib uns stattdessen Geld. Das Geld wird nicht als Erlös für verkauften Nesech-Wein betrachtet; denn sie haben den Nesech-Wein sich gar nicht angeeignet, und der Heide war ihnen für ihre Arbeit Geld schuldig.",
+ "Ist es. Das Fass Wein.",
+ "aber schon in ihren Besitz gekommen. Sie haben es bereits als ihren Lohn angenommen.",
+ "so ist dies. Geld dafür zu nehmen.",
+ "das dafür erhaltene Geld erlaubt. Wenn der Preis bestimmt ist, so wird der Wein durch das Zumessen und die unmittelbar darauf erfolgte משיכה (s. B. batra V, Note 61 u. 62) Eigentum des Heiden, bevor er ihn durch Berührung verboten gemacht hat, so dass der Heide dem Israeliten das Geld für erlaubten Wein schuldig geworden ist.",
+ "bevor er den Preis bestimmt hatte. So lange der Preis noch nicht bestimmt ist, kann der Käufer die Ware nicht erwerben; s. B. batra Y, Note 60.",
+ "so ist das Geld verboten. Da der Wein noch als Eigentum des Israeliten zur Nutzung verboten wird.",
+ "Hat er den Trichter genommen und damit in die Flasche des Heiden. In der ein wenig Nesech-Wein war.",
+ "wenn. Während er in die Flasche des Israeliten eingemessen.",
+ "im Trichter ein Überbleibsel. עכבת (von עכב verbleiben, Piel, aufhalten) ein kleiner Rest, der in irgend einer Stelle des Trichters zurückgeblieben. Nach einer andern LA. עקבת, eine Spur, der Trichter ist noch nass von dem Heiden eingemessenen Weine. Der Jerusch, vgl. es mit עקבה מדם (Hosea 6, 8, vgl. Kimchi das.).",
+ "vom Weine. Den er dem Heiden eingemessen hat.",
+ "war. Dieses Überbleibsel ist verboten, weil der Wein im Trichter durch den Guss-Strahl (ניצוק) mit dem Weine im Gefäße des Heiden verbunden war (Talm.).",
+ "der Wein. Des Israeliten.",
+ "verboten. Weil das verbotene Überbleibsel damit vermischt ist.",
+ "Wenn man [Wein]aus einem Gef. Eines Israeliten.",
+ "in ein [anderes] Gef. Das ein Heide in seiner Hand hält, oder in dem sich Nesech-Wein befindet.",
+ "wovon man abgegossen hat. Der Wein, der im oberen in der Hand des Israeliten befindlichen Gefäße zurückgeblieben.",
+ "erlaubt. Dies scheint Note 57 zu widersprechen, wonach der verbindende Strahl auch den Wein im oberen Gefässe verboten macht. Nach dem Talm. gilt daher die vorliegende Bestimmung nur für den Fall, dass der Strahl vom oberen Gefässe bereits abgebrochen ist, während dessen unteres Ende mit dem verbotenen Weine in Berührung kommt",
+ "verboten. Und auch der Strahl, sobald dessen unteres Ende den Nesech-Wein berührt hat (Talm.)"
+ ],
+ [
+ "Nesech-Wein ist verboten und macht verboten. Dies scheint Note 57 zu widersprechen, wonach der verbindende Strahl auch den Wein im oberen Gefäße verboten macht. Nach dem Talm. gilt daher die vorliegende Bestimmung nur für den Fall, dass der Strahl vom oberen Gefäße bereits abgebrochen ist, während dessen unteres Ende mit dem verbotenen Weine in Berührung kommt.",
+ "durch noch so Wenig. Und auch der Strahl, sobald dessen unteres Ende den Nesech-Wein berührt hat (Talm.).",
+ "Wein. Den damit vermischten Wein.",
+ "Wasser. Wenn auch noch so wenig Nesech-Wein mit noch so viel anderem Weine vermischt worden.",
+ "Wein. Nesech-Wein.",
+ "unter Wasser oder Wasser. Das dem Götzen gespendet wird.",
+ "Das ist die Regel. Diese Regel gilt nach der Halacha nur von Nesech- Wein (oder Libations-Wasser) und Tebel (uuverzehnteter Frucht); dagegen machen andere verbotene Dinge sowohl Gleichartiges als Ungleichartiges nur durch Beigeben eines Geschmackes verboten. Bei Ungleichartigem, wobei der Geschmack geprüft werden kann, wird es entweder durch einen Israeliten (bei Dingen, die manchem Israeliten erlaubt sind, wie die Hebe dem Priester) oder durch einen Nicht-Israeliten festgestellt, ob das Erlaubte einen Geschmack vom Verbotenen erhalten hat. Bei Gleichartigem oder, wenn sonst der Geschmack nicht festzustellen ist, gilt das Verbotene als aufgehoben (בטל), wenn das Erlaubte sechzigmal so viel ist, als das Verbotene. Hebe gilt nur in 100, ערלה und כלאי הכרם in 200 als aufgehoben, s. Orla II, 1."
+ ],
+ [
+ "Folgende Dinge sind verboten und machen verboten durch noch so Wenig. Selbst wenn Eins mit Tausenden vermischt worden.",
+ "Nesech-Wein. Nach dem Talmud werden hier nur solche Dinge aufgezählt, die einerseits auch zur Nutzung verboten sind, andererseits so bedeutend sind, dass sie gewöhnlich gezählt werden. Unter „Nesech-Wein‟ ist daher ein Fass Nesech-Wein zu verstehen, dass mit vielen anderen Fässern Wein vermischt worden ist.",
+ "denen das Herz ausgerissen worden. S. oben II, Note 15.",
+ "der zur Steinigung verurteilte Ochse. Exod. 21, 28.",
+ "der das Genick gebrochen wird. Deut. 21, 4.",
+ "die Vögel des Aussätzigen. Lev. 14, 4.",
+ "das Haar des Nasir. Num. 6, 18.",
+ "die Erstgeburt eines Esels. Die man nicht ausgelöst, Exod. 13, 13.",
+ "in Milch gekochtes Fleisch. Exod. 23, 19; 34,26; Deut. 14, 21.",
+ "der fortzuschickende Ziegenbock. Ara Versöhnungstage, Lev. 16, 22.",
+ "welche im Tempelhofe geschlachtet worden. Solche sind auch zur Nutzung verboten, s. B. kamma VII, Note 11."
+ ],
+ [
+ "so ist das Ganze zur Nutzung verboten. Vgl. M. 8."
+ ],
+ [
+ "die ein Heide verpicht hat. Dabei pflegte man ein wenig Wein hineinzugießen, um den Pechgeruch zu beseitigen.",
+ "trockne man ab. Nach dem Talm. versteht man darunter eine zweimalige Reinigung vermittels Wassers und Asche.",
+ "Betreffs einer hölzernen. Die mehr Pech braucht und daher mehr Wein einsaugt.",
+ "Man trockene sie ab. Dies genügt, wie bei der steinernen Kelter.",
+ "Man muss das Pech abschälen. Und nachher die Kelter abtrocknen nach Note 83.",
+ "verboten. Weil der Thon an sich auch ohne Pech den Wein einsaugt. — Die bei irdenen Gelassen nötige Reinigung ist im Talmud 33 a angegeben."
+ ],
+ [
+ "Kauft Einer Geschirr. כלי תשמיש eig. Gebrauchs-Geräte.",
+ "was man unterzutauchen pflegt. Geräte von Metall oder Glas, selbst wenn sie nur zu kalten Speisen oder Getränken gebraucht, ja selbst wenn sie noch ganz neu sind. — Sind sie zu heissen Speisen gebraucht worden, so genügt das Untertauchen nicht.",
+ "untertauchen. In ein Tauchbad, in dem mindestens 40 Sea Quell- oder Regenwasser sich befinden.",
+ "was ausgekocht. הגעל eig.: auswerfen machen, bewirken, dass das Gefäß die eingesogenen verbotenen Speisen wieder ausscheide. In der Mischna wird mit diesem Ausdrucke stets das Auskochen verstanden.",
+ "wird. Z. B. metallene Kessel und Töpfe, in denen gekocht wird.",
+ "auskochen. Sie werden, nachdem sie gut gereinigt sind, in kochendes Wasser getan. Nachher müssen sie aber noch in ein Tauchbad (Note 90) untergetaucht werden.",
+ "was man im Feuer ausglüht. Das sind Geräte, die ohne Flüssigkeit am Feuer gebraucht werden, wie Bratspieße und Roste.",
+ "ausglühen. Und nachher muss man sie untertauchen, Note 90.",
+ "Bratspieße. שפוד syr. ܫܰܦܽܘܕܳܐ Spieß.",
+ "und Roste. אסכלה gr. ὲσχάρα, Rost, Bratrost.",
+ "ein Messer aber braucht man nur abzuschleifen. שוף reiben, abreiben. Nach den Erkl. abschleifen mit einem Schleifstein, oder zehnmal in harte Erde stecken. — Dies genügt aber nur, wenn man es zu Kaltem gebrauchen will (vgl. Talm.); will man es aber zu warmen Speisen verwenden, so muss es geglüht werden.",
+ "und es ist rein. Nachdem mau es noch (nach Note 90) untergetaucht hat."
+ ]
+ ]
+ ]
+ },
+ "schema": {
+ "heTitle": "פירוש גרמני על משנה עבודה זרה",
+ "enTitle": "German Commentary on Mishnah Avodah Zarah",
+ "key": "German Commentary on Mishnah Avodah Zarah",
+ "nodes": [
+ {
+ "heTitle": "",
+ "enTitle": ""
+ }
+ ]
+ }
+}
\ No newline at end of file
diff --git "a/json/Mishnah/Modern Commentary on Mishnah/German Commentary/Seder Nezikin/German Commentary on Mishnah Eduyot/English/Mischnajot mit deutscher \303\234bersetzung und Erkl\303\244rung. Berlin 1887-1933 [de].json" "b/json/Mishnah/Modern Commentary on Mishnah/German Commentary/Seder Nezikin/German Commentary on Mishnah Eduyot/English/Mischnajot mit deutscher \303\234bersetzung und Erkl\303\244rung. Berlin 1887-1933 [de].json"
new file mode 100644
index 0000000000000000000000000000000000000000..fdd5611e14c006b5488458c65219316ac49dae12
--- /dev/null
+++ "b/json/Mishnah/Modern Commentary on Mishnah/German Commentary/Seder Nezikin/German Commentary on Mishnah Eduyot/English/Mischnajot mit deutscher \303\234bersetzung und Erkl\303\244rung. Berlin 1887-1933 [de].json"
@@ -0,0 +1,1057 @@
+{
+ "language": "en",
+ "title": "German Commentary on Mishnah Eduyot",
+ "versionSource": "https://www.nli.org.il/he/books/NNL_ALEPH002378149/NLI",
+ "versionTitle": "Mischnajot mit deutscher Übersetzung und Erklärung. Berlin 1887-1933 [de]",
+ "status": "locked",
+ "license": "Public Domain",
+ "versionNotes": "Ordnung Seraïm, übers. und erklärt von Ascher Samter. 1887.
Ordnung Moed, von Eduard Baneth. 1887-1927.
Ordnung Naschim, von Marcus Petuchowski u. Simon Schlesinger. 1896-1933.
Ordnung Nesikin, von David Hoffmann. 1893-1898.
Ordnung Kodaschim, von John Cohn. 1910-1925.
Ordnung Toharot, von David Hoffmann, John Cohn und Moses Auerbach. 1910-1933.",
+ "digitizedBySefaria": true,
+ "actualLanguage": "de",
+ "languageFamilyName": "german",
+ "isSource": true,
+ "isPrimary": true,
+ "direction": "ltr",
+ "heTitle": "פירוש גרמני על משנה עדיות",
+ "categories": [
+ "Mishnah",
+ "Modern Commentary on Mishnah",
+ "German Commentary",
+ "Seder Nezikin"
+ ],
+ "text": {
+ "": [
+ [
+ [
+ "Bei allen Frauen. Welche menstruieren und demgemäß den Reinheits-Vorschriften in Lev. 15, 19 ff. unterworfen sind.",
+ "genügt es. די Genüge, דין ihr Genüge, d. h. es genügt ihnen.",
+ "zu ihrer Zeit. Da sie das Blut wahrnehmen.",
+ "für unrein gelten. Nur das, was sie von dieser Zeit an berühren, gilt als unrein, nicht aber das, was sie vor der Wahrnehmung berührt haben. Die Unreinheit tritt zwar schon mit dem Zeitpunkte ein, da das Blut aus dem Muttermunde herausgekommen, obwohl es sich noch im Innern (der Scheide, בית החיצון) befindet (Nidda V, 1) und nicht wahrgenommen wird; dennoch aber haben die Weisen (so meint Schammai) nicht die von ihr vor der Wahrnehmung berührten Gegenstände für unrein erklärt; denn wenn so jede Frau schon vor der Menstruation für unrein gälte, so würde jeder Gatte wegen Gewissensskrupel (er könnte das schwere Verbot von Lev. 18, 19 übertreten) sich von seiner Frau stets fernhalten und das Gebot von Gen. 1, 28 nicht beobachten.",
+ "Untersuchen. Bei dem sie die Unreinheit wahrgenommen hat.",
+ "Untersuchen. Bei dem sie sich noch rein gefunden hatte. Hillel meint, es sei zu befürchten, dass sofort nach der vorletzten Untersuchung Blut aus dem Muttermunde gekommen sei, das längere Zeit von den Seiten des Gebärmutterhalses (כותלי בית הרחם) zurückgehalten und nicht wahrgenommen wurde. Diese Unreinheits-Erklärung gilt aber nach Hillel nur Betreffs der von der Frau berührten reinen Gegenstände (לטהרות), nicht aber für den Gatten (לבעלה), der also nicht jene in Note 3 erwähnten Gewissensskrupel hegen würde.",
+ "wenn auch viele Tage dazwischen waren. Zwischen der vorletzten und letzten Untersuchung.",
+ "Nicht wie die Worte Dieses und nicht wie die Worte Jenes. Ist zu entscheiden. Schammai erleichtert zu sehr; nach Hillel wieder müsste man mitunter (wenn seit der vorletzten Untersuchung viele Tage verflossen) allzu sehr erschweren.",
+ "sondern sie gilt für unrein rückwärts eine Zeit von vierundzwanzig Stunden. מעת לעת von Zeit zu Zeit, d. h. von der Zeit der heutigen Wahrnehmung rückwärts bis gestern um dieselbe Tageszeit, also 24 Stunden.",
+ "wenn diese weniger ist als die Zeit vom letzten bis zum vorletzten Untersuchen. Wenn die vorletzte Untersuchung vor mehr als 24 Stunden stattgefunden hat. Wörtlich übersetzt lautet der Satz: „Die Zeit von 24 Stunden vermindert (die Geltungs-Dauer der Unreinheit) an der Seite (על יד) der Zeit vom Untersuchen bis zum Untersuchen.“",
+ "wenn diese kürzer ist als vierundzwanzig Stunden. Wenn die vorletzte Untersuchung vor weniger als 24 Stunden stattgefunden hat. Die Frau gilt also für unrein höchstens 24 Stunden vor der Wahrnehmung der Menstruation; die Zeit der Unreinheit kann aber geringer sein, wenn sie sich innerhalb der letzten 24 Stunden bei einer Untersuchung rein gefunden, in welchem Falle sie nur rückwärts bis zu dieser Zeit für unrein gilt.",
+ "welche eine regelmäßige Periode. וסת (vom gr. ἦϑος) Gewohnheit, Art und Weise, die Periode (bibl. אורח). — Hier ist eine regelmäßige nach einer bestimmten Zeit (etwa alle 30 Tage) wiederkehrende Periode (וסת קבוע) gemeint. Der וסת wird ein regelmäßiger (קבוע) genannt, wenn er bereits dreimal hintereinander in ein und derselben bestimmten Zeit eingetroffen ist.",
+ "genügt es. די Genüge, דין ihr Genüge, d. h. es genügt ihnen.",
+ "dass sie) zu ihrer Zeit (für unrein gilt. Wenn sie zur bestimmten Zeit der Periode sich unrein findet, so gilt sie nur von dieser Zeit ab für unrein, da in solchem Falle anzunehmen ist, die Periode sei erst zur bestimmten Zeit eingetroffen (אורח בזמנו בא).",
+ "weiche unter Anwendung von Tüchern. עדים in der Mischna entspricht dem Ausdr. בגדי עדים im bibl. Hebr. (vgl. Jes. 64, 5); die Mischna hat davon die Einz. עד (= בגד עדים) gebildet, mit der Bedeut. „Untersuchungstüchlein“, das die Frau dazu gebraucht, zu untersuchen, ob sie rein oder unrein ist.",
+ "den ehelichen Umgang gepflegt hat. Was in den Zeiten, da man noch bei den Speisen auch die Reinheitsvorschriften genau beobachtete, jeder Frau zur Pflicht gemacht wurde (s. Nidda I, 7).",
+ "gilt dies. Nach dem Talmud (Nidda 4a) waren zwei Untersuchungen nötig, vor und nach dem ehelichen Umgang: hier ist von letzterer Untersuchung die Rede.",
+ "wie eine Untersuchung. Wie jede andere Untersuchung. Wenn sie sich zu dieser Zeit rein gefunden, kann sie bei später wahrgenommener Unreinheit höchstens nur bis zu dieser Zeit rückwärts für unrein erklärt werden, wenn seitdem auch weniger als 24 Stunden verflossen sind. Dass diese Untersuchung wie jede andere gilt, muss nach dem Talm. (das.) deshalb gelehrt werden, weil man sonst gemeint hätte, es könnte das Blut vom semen virile bedeckt gewesen und deshalb nicht wahrgenommen worden sein.",
+ "als die von der letzten bis zur vorletzten Untersuchung vermindert. Diese ganze Mischna befindet sich auch in Nidda I, 1."
+ ],
+ [
+ "unterliegt der Challa. חלה, Teighebe, Num. 15, 20.",
+ "-Pflicht. Da ein Kab = 4 Log, à 6 Eigrößen (ביצים), also 24 Eigrößen beträgt, so würde die Challa davon (die ¹⁄₂₄ vom Teige sein soll, vgl. Challa II, 7) gerade eine Eigröße haben, was als „eine Gabe“ bezeichnet werden kann (ר״ת, רשב״א).",
+ "aus zwei Kab. Nach Hillel ist die Quantität des Teiges so bestimmt worden, dass auch die Challa des Bäckers (die nur ¹⁄₄₈ des Teiges beträgt) gleich einer Eigröße sein soll.",
+ "sondern anderthalb Kab unterliegen der Challa-Pflicht. Denn es heißt (Num. 15, 20): „Die Erstlinge eures Teiges u. s. w.“ Darunter ist ein Teig von einer Omergröße verstanden, wie er für jeden Kopf der Israeliten in der Wüste als täglicher Bedarf bemessen war (Exod. 16, 16). Nun war der Omer = ⅒ Epha. Ein Epha hat 3 Sea à 6 Kab à 4 Log à 6 Eigrößen; daher ist 1 Omer = ¹⁸⁄₁₀ Kab = 43⅕ Eigrößen (ungefähr 3, 6 Liter) nach dem Maaße der Kinder Israel in der Wüste (Tosephta). Später aber sind in Jerusalem die Maaße um ⅙ vergrößert worden derart, dass 6 Kab der Wüste nur 5 jerusalemische Kab betrugen. Ein Omer ist also nach jerusalemischem Maaße = ¹⁸⁄₁₀.⅚ Kab = 1½ Kab.",
+ "Als die Maaße größer geworden. Dies geschah nach der Tosephta und einer Baraita im Talmud (Erubin 83b) zu Sepphoris, wobei aus 6 jerusalemischen 5 sepphorische Kab wurden. Vielleicht war dies von den in B. batra VI, 7 erwähnten דיני צפורי angeordnet worden.",
+ "Fünf Viertel. ⅒ Kab = 5 Log.",
+ "unterliegen dieser Pflicht. Da ⁵⁄₄ Kab nach dem vergrößerten Maaße von Sepphoris = 1½ jerusalemische Kab sind.",
+ "Jose sagt: Bei fünf ist man frei, erst bei fünf und noch (etwas dazu. So viel als die Challa beträgt, damit nach Absonderung der Challa noch ein Omer übrig bleibe (Erubin 83 b Tos. v. שבעה)."
+ ],
+ [
+ "Ein Hin. 1 Hin = 3 Kab = 12 Log.",
+ "-Maa. מלא הין ist auch im aram. Targum zu Exod. 30, 24 gebraucht.",
+ "geschöpften Wassers. Das in eine Wassersammlung, die weniger als 40 Sea beträgt, gefallen ist.",
+ "ungeeignet. Weil das Hin das größte in der Tora erwähnte Maaß für Flüssigkeiten ist, deshalb haben die Weisen bei ihrer Verordnung, dass geschöpftes Wasser eine Wassersammlung zum Tauchbade unbrauchbar mache, das Hin-Maaß festgesetzt.",
+ "Nur. אלא bis רבו ist eine Glosse des Mischnaredaktors (רבי), um sich zu rechtfertigen, dass er bei Hillel den Ausdruck מלא הין und nicht vielmehr שלשה קבין gebraucht hat, wie bei שמאי nach קבין bestimmt wird. In einigen Codd. fehlt אלא.",
+ "mit dem Ausdruck seines Lehrers mitzuteilen. Und Hillel hat (vielleicht nach dem Targ.) מלא הין gesagt. (So erklärt R. Elia Wilna im אליה רבא zu Negaïm I, 2.).",
+ "Neun Kab. Dasselbe Maaß, welches ein durch nächtlichen Zufall Verunreinigter (בעל קרי) zu seiner Reinigung bedarf (nach Berachot 22 ab).",
+ "Die Weisen aber sagten weder wie die Worte Dieses noch wie die Worte Jenes. Sie entschieden für keinen von beiden, da deren Aussprüche einander widersprachen.",
+ "bis zwei Weber vom Misttore zu Jerusalem. Nach der Tosephta war dies ihr Wohnort. Doch finden wir später R. Jochanan b. Sakkai und R. Simon b. Gamliel auch am שער האשפות, wo sie ihre Sendschreiben anfertigen lassen (vgl. m. Likkute Mechilta zu Deut. S. 30).",
+ "dass drei Log. Ein viertel Hin, das Maaß des kleinsten Trankopfers, Num. 15, 5.",
+ "geschöpften Wassers die Wassersammlung ungeeignet machen. Wenn jedoch ein Tauchbad das gesetzliche Maaß von 40 Sea hat, kann es selbst durch eine große Menge geschöpften Wassers nicht mehr unbrauchbar werden.",
+ "da bestätigen die Weisen. Alle Weisen, auch Hillel und Schammai, wie dies aus folgender Mischna hervorgeht. Nach der Tosephta haben die Hillel und Schammai opponierenden Weisen sofort ihre Ansicht dahin ausgesprochen, dass 3 Log das Mikwah unbrauchbar machen, und diese Ansicht wurde dann allgemein bestätigt, nachdem sie von den beiden Webern als die Schemaja’s und Abtaljons bezeugt wurde."
+ ],
+ [
+ "um sie aufzuheben. לבטלן so lesen die besten Codd. Die gewöhnlichen Ausgg. haben לבטלה (unnützer Weise). Gemeint ist: da Schammai und Hillel selbst ihre Worte aufgehoben hatten, so hätten dieselben gar nicht erwähnt werden sollen.",
+ "dass Niemand auf seiner Meinung beharren solle. Die Tos. fügt hinzu: במקום שמועה „wenn eine Überlieferung dagegen spricht“.",
+ "da doch die größten Lehrer. Eig. „die Väter der Welt“. Die vorzüglichsten Lehrer werden oft אבות העולם genannt. So hier Hillel und Schammai; Jerusch. Sekalim III, 47b (R. Ismaël und R. Akiba); Jerusch. Chagiga II,77d (alle „Paare“ in Abot I). In Tos. Tebul Jom I, 10 heissen die alten Lehrer אבות הראשונים.",
+ "nicht auf ihrer Meinung beharrten. Eig. „die Väter der Welt“. Die vorzüglichsten Lehrer werden oft אבות העולם genannt. So hier Hillel und Schammai; Jerusch. Sekalim III, 47b (R. Ismaël und R. Akiba); Jerusch. Chagiga II,77d (alle „Paare“ in Abot I). In Tos. Tebul Jom I, 10 heißen die alten Lehrer אבות הראשונים."
+ ],
+ [
+ "wenn einem Gerichte die Ansicht des Einzelnen einleuchtet. ראה sehen, sich etwas ausersehen, einleuchtend finden ,vgl. B. batra IX, 1 Ende.",
+ "es sich darauf stützen könne. Selbst nach der LA. ויסמוך kann dies Wort dennoch als Beginn des Nachsatzes genommen werden, da der Nachsatz oft mit ו׳ beginnt, vgl. z. B. Gen. 28, 22; Ps. 78, 34.",
+ "da ein Gericht nicht die Worte eines andern Gerichtes. Der früheren Zeit.",
+ "aufheben kann. Wenn nicht bereits beim früheren Gerichtshofe wenigstens eine Einzelansicht mit dem jetzigen Beschlusse übereinstimmte, auf die sich das jetzige Gericht stützen könnte.",
+ "dass es jenes. Das frühere Gericht.",
+ "an Weisheit. Der Vorsitzende dieses Gerichtes übertrifft den des anderen an Weisheit.",
+ "und Anzahl. Die Anzahl der Weisen, welche dem Beschlusse dieses Gerichtes beistimmen, übertrifft die Anzahl derer, die dem anderen Gerichte beipflichteten. Nach ראב״ד ist מנין „die Anzahl der Lebensjahre“, das Alter (wohl des Vorsitzenden)."
+ ],
+ [
+ "Jehuda. Nach ראב״ד kontroversiert R. Jehuda gegen die vorhergehende Mischna und meint, die Einzelansicht wurde nicht deshalb aufbewahrt, damit Spätere sie wieder zur Geltung bringen könnten, sondern im GegenTeil damit, wenn sie Jemand einmal als eine Überlieferung geltend machen wollte, man ihn darauf hinweisen könnte, dass dies eine bereits längst durch einen Mehrheits-Beschluss annullierte Einzelansicht sei. Indessen sprechen die Worte אם כן, mit denen R. Jehuda beginnt, für die Erklärung des Maimonides, wonach R. Jehuda die vorhergehende Mischna ergänzen und noch für die Fälle einen Grund angeben will, wo die Ansicht eines Einzelnen nur erwähnt wird, um sie für immer aufzuheben (לבטלן), wobei die Annahme, dass die Einzelansicht später einmal zur Geltung kommen könne, völlig ausgeschlossen ist. Über derartige Fälle vgl. Tos. Jom Tob.",
+ "um jene aufzuheben. Nach ראב״ד kontroversiert R. Jehuda gegen die vorhergehende Mischna und meint, die Einzelansicht wurde nicht deshalb aufbewahrt, damit Spätere sie wieder zur Geltung bringen könnten, sondern im GegenTeil damit, wenn sie Jemand einmal als eine Überlieferung geltend machen wollte, man ihn darauf hinweisen könnte, dass dies eine bereits längst durch einen Mehrheits-Beschluss annullierte Einzelansicht sei. Indessen sprechen die Worte אם כן, mit denen R. Jehuda beginnt, für die Erklärung des Maimonides, wonach R. Jehuda die vorhergehende Mischna ergänzen und noch für die Fälle einen Grund angeben will, wo die Ansicht eines Einzelnen nur erwähnt wird, um sie für immer aufzuheben (לבטלן), wobei die Annahme, dass die Einzelansicht später einmal zur Geltung kommen könne, völlig ausgeschlossen ist. Über derartige Fälle vgl. Tos. Jom Tob.",
+ "So. Wie der Einzelne entschieden hat.",
+ "ist mir überliefert worden . Und er wird diese Ansicht zur Geltung bringen wollen.",
+ "vernommen. Die aber durch den Majoritätsbeschluss aufgehoben wurde."
+ ],
+ [
+ "Beth-Schammai. Die Schüler Schammai’s.",
+ "Ein viertel Kab Gebein. Vgl. Oholot II, 1.",
+ "Gebeinen. Selbst wenn sie nicht den größten Teil des Körperbaues oder den größten Teil der Gliederzahl ausmachen.",
+ "verunreinigt im Zelte. Alles was sich mit unter ein und derselben Bedachung befindet. Weniger als ¼ Kab kann nur den verunreinigen, der es berührt oder trägt.",
+ "Ein viertel Kab Gebein vom Körper. Es muss von Einem Körper sein.",
+ "vom größten Teil des Baues. Von den Gebeinen, die den größten Teil des Körperbaues bilden. Nach Bechorot 45 sind dies z. B. zwei Schenkel und eine Hüfte. Selbst je ein Teil von jedem dieser Gebeine, die ¼ Kab messen, oder diese Gebeine im Ganzen, wenn sie auch kein viertel Kab betragen, verunreinigen im Zelte.",
+ "oder vom größten Teil der Zahl. Die Anzahl der Glieder im Menschen beträgt (nach Oholot I, 8) 248; der größte Teil der Gliederzahl sind demnach 125 Glieder. Selbst wenn man von jedem der 125 Glieder einen Teil abgeschnitten und damit ¼ Kab voll gemacht hat, so verunreinigt dies im Zelte. Dagegen verunreinigen 125 ganze Glieder selbst, wenn sie nicht ¼ Kab betragen. (Tosaphot Nasir 52b v. ת״ש).",
+ "Selbst von Einem Knochen. ¼ Kab, von Einem Totenknochen gefüllt, verunreinigt auch im Zelte."
+ ],
+ [
+ "Wicken. כרשינה (ar. كرسنة) Wicke ist ein Viehfutter (Terumot XI, 9), das im Notfalle auch von Menschen gegessen wird und deshalb teruma-pflichtig ist.",
+ "von Teruma. Vgl. dieselbe Mischna in Maaser scheni II, 4.",
+ "darf man nach Bet-Schammai nur in Reinheit. D. h. mit gewaschenen Händen.",
+ "weichen und reiben. Den Körper damit reiben. Nach ר״ש reiben oder vielmehr klopfen, um die Schale abzustreifen.",
+ "in Unreinheit. Mit ungewaschenen Händen, die hinsichtlich der Teruma für unrein gelten.",
+ "Man darf sie nur in Reinheit weichen. Nur das Weichen, wobei die Wicke durch das Wasser sofort verunreinigungsfähig wird (Lev. 11, 88) muss mit gewaschenen Händen vorgenommen werden.",
+ "Sie sollen trocken. Viell, vom arab. صلد hart, trocken.",
+ "gegessen werden. Damit man nicht erkenne, dass sie bereits fähig sind, unrein zu werden.",
+ "Akiba sagt. Nach der Mischna des R. Akiba ist Folgendes die Ansicht der für die Halacha maßgebenden Bet-Hillel (Tosephta M. scheni II, 1).",
+ "Man darf Alles damit in Unreinheit verrichten. Da Wicke als Viehfutter gar nicht terumapflichtig ist, (vgl. Challa IV, 9)."
+ ],
+ [
+ "Wenn. Diese und die folgende Mischna findet man auch in Maaser scheni II, 8—9.",
+ "Jemand vom Gelde des zweiten Zehnts einen Sela‘ wechseln will. Man pflegte den zweiten Zehnt gleich nach der Absonderung auszulösen. Bei den einzelnen kleinen Quantitäten war das Lösegeld oft nur kleines Geld. Nachdem man aber nach und nach eine größere Summe des heiligen Geldes angesammelt hatte, wurde dies zur Erleichterung der Last in Silber-Sela‘ umgewechselt und nach Jerusalem hinaufgeführt.",
+ "Er muss für den ganzen Sela‘ Kupfergeld geben. Er darf nicht für den Sela‘ (der 4 Denare beträgt) etwa einen Silber-Denar und nur 3 Denar Kupfergeld geben; denn außerhalb Jerusalems ist behufs Erleichterung der Last nur gestattet, Kupfergeld in Silber umzuwechseln, aber nicht Silbergeld in anderes Silbergeld (und umso weniger Silbergeld in Kupfergeld). Den Grund davon s. in Note 74.",
+ "Er kann für einen Schekel. Ein Schekel = ½ Sela‘.",
+ "Silber und für einen Schekel Kupfergeld geben. Wenn er einen halben Sela‘ Kupfergeld umwechseln will, darf er noch einen halben Sela‘ in Silber dazu geben, um einen ganzen Silber-Sela‘ zu erhalten.",
+ "Silber auslösen. Obwohl man nach Bet-Hillel Silber- und Kupfergeld zusammen in anderes Silbergeld umwechseln darf, so dürfen etwa ein Schekel Silber und für einen Schekel Früchte zusammen nicht in einen Sela‘ umgewechselt werden.",
+ "Die Weisen aber erlauben dies. Ebenso wie mit Kupfergeld darf man mit Früchten kleinere Silbermünzen verbinden, um alles zusammen in eine größere Silbermünze umzuwechseln. — Diese 9. Mischna fehlt übrigens im Münchener Mscr. (vgl. Rabbinowitz ד״ס), und wie es scheint mit Recht, da hier nur solche Fälle aufgeführt werden, in denen Schammai selbst mit Bet-Schammai kontroversiert, vgl. aber weiter Note 82. —"
+ ],
+ [
+ "Wenn Jemand einen Sela‘ vom zweiten Zehnt in Jerusalem. In Jerusalem war es gestattet, das Silbergeld vom zweiten Zehnt in Kupfermünzen umzuwechseln, die man nach und nach für Lebensmittel auszugeben hatte.",
+ "Er muss für den ganzen Sela‘ Kupfergeld nehmen. Man darf aber nicht einen Teil davon in Silbergeld nehmen, weil man Silbergeld in anderes Silbergeld auch in Jerusalem nicht umwechseln darf, selbst in dem Falle, wo man für einen Sela‘ einen Teil in Kupfer und einen Teil in Silber nehmen will. Der Grund dieser Vorschrift mag vielleicht darin liegen, dass immer beim Wechseln eine Kleinigkeit als Wechslergeld abgezogen wurde. Man sollte daher den Sela‘ auf einmal in die zum Kaufen von Lebensmitteln nötigen Kupfermünzen umwechseln, denn sonst müsste man später, wenn man die etwa erhaltenen Denare wieder umwechselt, nochmals Wechslergeld sich abziehen lassen, wodurch der heilige zweite Zehnt Schaden leiden würde. Aus demselben Grunde musste überhaupt alles unnötige Wechseln vermieden werden.",
+ "Er kann einen Schekel. Ein Schekel = ½ Sela‘.",
+ "Silber und für einen Schekel Kupfergeld nehmen. Um Kupfergeld zum Einkauf von Genussmitteln zu erhalten, darf man auch die Hälfte in Silber nehmen.",
+ "Die vor den Weisen Richtenden. Die Jünger, die vor dem Synedrion auf der Erde saßen, aus deren Mitte sich das Synedrion nötigenfalls kooptierte (Sanhedrin IV, 4). Nach dem Talmud (Sanh. 17 b) sind unter diesem Ausdrucke stets bestimmte Tannaïm (Simon b. Assai, Simon b. Soma u. A.) gemeint.",
+ "Drei Denar Silber und für Einen Denar Kupfergeld. Es genügt also ¼ Sela‘ in Kupfergeld zu nehmen.",
+ "und vom vierten ein Viertel in Kupfergeld. Also ¹⁄₁₆ in Kupfer; so nach den meisten Erkl.; nach ראב״ר: „vom vierten die Hälfte (also ⅛ Sela‘) in Kupfer“.",
+ "Vier Aspern. Eine sonst nicht vorkommende Silbermünze. Im Mittelalter hieß eine Silbermünze asprum (Weißpfennig, vom neugr. ἄσπρος, weiß), die den Wert von 30—40 Pfennig hatte.",
+ "Silber. Nach Bart. betrug ein Denar 5 Aspern, 1 Sela‘ also = 20 Aspern. Nach R. Tarphon konnte man nun 3 Denar und vom vierten Denar 4 Aspern in Silber nehmen. Das Kupfergeld braucht nur ein Asper, also ¹⁄₂₀ Sela‘ zu sein. Übrigens scheinen alle hier nach Bet-Hillel genannten Tannaïm nur jeder eine andere Version der Meinung von Bet-Hillel zu geben, vgl. oben Note 64.",
+ "Man soll ihn. Den Sela.",
+ "aufzehren. Man soll ihn nicht wechseln, da man dadurch leicht aus Versehen das Geld für profan (חולין) halten könnte. — Nach R. Elia Wilna (im שנות אליהו) darf nach Schammai der zweite Zehnt überhaupt nur einmal durch Geld ausgelöst werden; dieses Geld darf aber nicht weiter umgewechselt, sondern muss nach Jerusalem geführt und dort aufgezehrt werden. Schammai kontroversiert demnach auch gegen Bet-Schammai in Mischna 9, weshalb diese letztere Mischna hier gebracht wird."
+ ],
+ [
+ "Den. Vgl. diese M. in Kelim XXII,4.",
+ "Sessel. Jeder Sessel hatte nach Kelim XXII folgende wesentliche Bestandteile: a) das Untergestell, bestehend aus 4 Füßen, die an ihrem obern Ende durch 4 Leisten so mit einander verbunden waren, dass die Leisten ein Oblongum bildeten, das einer Ziegelform ähnlich war, weshalb das ganze Untergestell מלבן (Ziegelform) genannt wurde, b) Der Sitz, gewöhnlich aus 3 Brettchen bestehend und daher (in der Mehrz.) חפויים (Decken) genannt. Die drei Sitzbrettchen waren gewöhnlich länger und breiter als das Gestell, so dass sie an demselben von allen Seiten hervorragten; mitunter aber waren sie nur ebenso groß, wie der מלבן (אין חפויו יוצאין, Kelim XXII, 5).",
+ "einer Braut. Bei dem Sessel einer Braut hatte die Ziegelform mitunter einen Boden, so dass, wenn der Sitz abgenommen wurde, dem מלבן noch ein leeres Behältnis (בית קבול, Kelim XXII, 7) verblieb, in das man Gegenstände hineinlegen konnte.",
+ "erklären Bet-Schammai für verunreinigungsfähig. Er kann als Sitz (מדרס) unrein werden (nach Lev. 15, 4 u. 20), weil es vor der Wegnahme des Sitzes מדרס war und man im Notfalle auch jetzt auf dem Gestell (מלבן) sitzen kann.",
+ "Bet Hillel aber erklären ihn für rein. Selbst wenn das Gestell durch Umlegen zum Sitzen gebraucht werden könnte (nach Kelim XXII, 5), ist es doch nicht verunreinigungsfähig, da dies kein passender Sitz für eine Braut wäre. Aber auch wenn ein Behältnis zurückblieb (Note 84), kann es nach R. Jehuda nicht unrein werden, denn die Hauptbestimmung des Sessels ist, zum Sitzen zu dienen; als Behältnis dient er nur nebenbei (Kelim XXII, 7).",
+ "Auch das Untergestell eines Stuhles. Das vom Handwerker gebracht wurde und niemals mit einem Sitze verbunden war (Tosephta Kelim B. batra I, 12).",
+ "ist verunreinigungsfähig. Während nach Bet-Schammai nur das מלבן, das vom fertigen Stuhl übrig geblieben, nachdem der Sitz weggenommen ist, als verunreinigungsfähig gilt.",
+ "den man in einen Backtrog. עריבה, (syr. ܥܳܪܒܳܐ) Backtrog, Mulde. Es gab deren sehr große, vgl. Kelim XXIV, 3.",
+ "eingesetzt hat. Um die zum Kneten nötigen Gegenstände darauf zu legen.",
+ "erklären Bet-Schammai für verunreinigungsfähig. Als מדרס (Note 85); denn da der Stuhl vorher מדרס war, so kann er durch dessen Einsetzung in den Backtrog nicht dem Backtrog gleich werden.",
+ "Bet-Hillel aber erklären ihn für rein. Er kann nicht als מדרס unrein werden; denn er ist jetzt dem Backtrog gleich, der, weil zu einem andern Gebrauche bestimmt, nicht als מדרס unrein werden kann.",
+ "Auch der am Backtrog selbst angebrachte (Stuhl ist verunreinigungsfähig. Während nach Bet-Schammai nur der Stuhl מדרס werden kann, der vorher als Sitz gedient hat (vgl. Note 88)."
+ ],
+ [
+ "um wie Bet-Schammai zu entscheiden. Einige Codd. lesen להודות (zuzugestehen) statt להורות.",
+ "Wenn. Vgl. Jebamot XV, 2—3.",
+ "eine Frau aus fernem Lande. Eig. Land des Meeres, überseeisches Land.",
+ "so darf sie in die Leviratsehe treten. Deut. 25, 5.",
+ "dass sie von der Ernte kommt. Wie sich dies einmal zugetragen hat, dass eine Frau von der Ernte kam und erzählte, dass ihr Mann durch einen Schlangenbiss gestorben sei; man untersuchte darauf und fand ihre Aussage wahr. Daher ist stets nur in solchem Falle die Aussage der Frau für glaubhaft zu halten, da während der Ernte Viele von der Hitze und von Schlangenbissen getötet werden.",
+ "weil der Fall sich so zutrug. Vgl. Erubin I, Note 35; anders in B. kama V, Ende u. sonst.",
+ "Diese Frau. Die den Tod ihres Mannes bezeugt.",
+ "kann heiraten und erhält ihre Ketuba. Ketubot IV, 7.",
+ "Ihr erlaubet Betreffs des schweren Eheverbots. Da, wenn ihr Mann noch lebte, ihre Heirat bei Todesstrafe verboten wäre.",
+ "dass die Brüder. Die Kinder des angeblich Verstorbenen.",
+ "auf ihre. Der Frau.",
+ "bloße Aussage hin nicht die Erbschaft antreten können. Denn nur durch die Aussage zweier Zeugen darf eine Entscheidung getroffen werden; bloß zu heiraten hat man ihr auf ihre Aussage hin erlaubt, damit sie nicht als durch die Ehe Gebundene (עגונה) ewig vereinsamt bleibe.",
+ "Wir können es ja aus ihrer Ketuba-Urkunde. Aus der Formel, welche man für die Ketuba-Urkunde angeordnet hat.",
+ "was dir verschrieben ist. Da sie nun einen Andern heiraten darf, so erhält sie auch ihre Ketuba."
+ ],
+ [
+ "Wer. Gittin IV, 5.",
+ "halb Sklave und halb Freier ist. Wenn z. B. dem Herrn das halbe Lösegeld für ihn gegeben wurde.",
+ "er kann weder eine Sklavin. Weil er halb frei ist und ein Freier keine Sklavin heiraten darf.",
+ "noch eine Freie. Weil er halb Sklave ist und ein Sklave keine Freie heiraten darf.",
+ "Soll er ledig bleiben. st. ליבטל lies: יבטל, wie in Gittin.",
+ "Vielmehr zwingt man des allgemeinen Wohles. חקון העולם die Ordnung, das Heil der Welt, das allgemeine Wohl.",
+ "und er. Der Sklave."
+ ],
+ [
+ "Ein irdenes Gerät kann. Im Zelte eines Toten.",
+ "Alles. Sowohl Speisen und Getränke, als Menschen und Geräte.",
+ "bewahren. Wenn ein Toter in einem Zimmer liegt, aus dem eine Luke nach einem Obergemach geht, so kann man durch ein irdenes Gerät, dessen Rückseite dem Toten-Zimmer zugewendet wird, die Luke verschließen (vgl. Sabbat XXIV, Note 25) und dadurch Alles, was im Obergemache sich befindet, vor Verunreinigung durch den Toten bewahren (Oholot V, 3—4.) Ebenso kann ein im Totenzelte befindliches mit fest anschließendem Deckel versehenes irdenes Gefäß alles von ihm Eingeschlossene (nach Num. 19, 15) vor Unreinheit bewahren (Kelim IX, 2).",
+ "Getränke und irdene Geräte. Aber nicht andere Geräte oder Menschen.",
+ "Weil es beim Am-ha-Arez. עם הארץ Einer vom gemeinen Volke, der nicht gesetzkundig ist und auch die Reinheitsvorschriften nicht genau beobachtet. Näheres s. Chagiga II, 7.",
+ "als unrein zu betrachten ist. Da Alles, was beim Am-ha-Arez sich befindet, vom Chaber (dem Gesetzeskundigen) für unrein betrachtet werden muss.",
+ "und ein unreines Gerät nicht als Scheidendes. Vor Verunreinigung im Zelte Bewahrendes.",
+ "dienen kann. Bei Am-ha-Arez könnten demnach gar keine Gegenstände durch sein (weil unreines) irdenes Gerät vor Verunreinigung im Totenzelte bewahrt werden.",
+ "so haben wir sie nur für ihn selbst. Für den Am-ha-Arez.",
+ "für rein erklärt. Da ein Chaber diese, sowie irdene Geräte, nicht vom Am-ha-Arez entlehnt; denn er betrachtet sie als unrein, und diese können nicht durch ein Tauchbad (טבילה) gereinigt werden.",
+ "aber wenn du das Gerät. Alle nichtirdenen Geräte, die, weil sie durch Untertauchen in ein Tauchbad gereinigt werden können, בלי שטף (abspülbare Geräte) genannt werden.",
+ "da würdest du es für dich. Da der Chaber solche Geräte vom Am-ha-Arez entlehnt (ebenso den Am-ha-Arez selbst als Tagelöhner nimmt) und in der Meinung, sie seien nur in gewöhnlicher Weise durch den Am-ha-Arez verunreinigt, sich damit begnügt, sie durch Untertauchen (טבילה) zu reinigen, während sie Tatsächlich durch einen Toten verunreinigt sind und der in Num. 19, 18 f. vorgeschriebenen sieben Tage in Anspruch nehmenden Reinigung mit der Asche der roten Kuh bedürfen.",
+ "und für ihn für rein erklären. Man hat deshalb allgemein angeordnet, dass Menschen und nichtirdene Geräte nicht durch ein irdenes Gerät im Totenzelte vor Verunreinigung bewahrt werden können. Denn hätte man dies nur für den Am-ha-Arez und nicht auch für den Chaber angeordnet, so würden die Amme-ha-Arez diese Anordnung nicht beachtet haben.",
+ "Darauf haben Bet-Hillel wieder wie Bet-Schammai entschieden. Nach der Tosephta geschah dies zur Zeit des R. Josua, der durch eine Disputation mit einem Schammaïten von der Richtigkeit der Ansicht der Bet-Schammai überzeugt wurde."
+ ]
+ ],
+ [
+ [
+ "Vorsteher. סגן der Vorsteher, der zugleich unter Umständen den Hohenpriester vertrat, Joma 39a.",
+ "Niemals. Vgl. die ausführliche Erklärung in Pesachim I, 6.",
+ "welches durch eine erzeugte Unreinheit. Die Quelle der Unreinheit heißt: אב הטומאה Vater. Erzeuger der Unreinheit; was von diesem durch Berühren, Tragen oder in anderer Weise verunreinigt worden, heißt: ולד הטומאה Kind der Unreinheit, erzeugte Unreinheit. Was unmittelbar vom אב הטומאה verunreinigt wird, heißt ראשון לטומאה (erzeugte) Unreinheit ersten Grades; das vom ראשון Verunreinigte ist שני לטומאה Unreinheit zweiten Grades. Soviel Unreinheitsgrade können bei חולין (Profanem) vorkommen. Bei תרומה (Hebe) gibt es noch einen dritten Grad (שלישי) und beim Opfer noch einen vierten (רביעי).",
+ "verunreinigt worden ist. Selbst wenn das Fleisch nur durch einen שני verunreinigt wurde, so dass es nur שלישי geworden ist.",
+ "welches durch einen Unreinheits-Erzeuger. Die Quelle der Unreinheit heißt: אב הטומאה Vater. Erzeuger der Unreinheit; was von diesem durch Berühren, Tragen oder in anderer Weise verunreinigt worden, heißt: ולד הטומאה Kind der Unreinheit, erzeugte Unreinheit. Was unmittelbar vom אב הטומאה verunreinigt wird, heißt ראשון לטומאה (erzeugte) Unreinheit ersten Grades; das vom ראשון Verunreinigte ist שני לטומאה Unreinheit zweiten Grades. Soviel Unreinheitsgrade können bei חולין (Profanem) vorkommen. Bei תרומה (Hebe) gibt es noch einen dritten Grad (שלישי) und beim Opfer noch einen vierten (רביעי).",
+ "verunreinigt worden ist. Das doch ראשון ist und das damit zusammen verbrannte שלישי wieder zum שני macht, also dessen Unreinheit erhöht.",
+ "Unreinheit zu seiner Unreinheit hinzufügen. Denn da Beides verbrannt wird, hat es nichts zu sagen, wenn die Unreinheit des Einen vermehrt wird.",
+ "Öl. Von תרומה.",
+ "das durch einen Tebul-Jom. טבול יום (das am Tage Untergetauchte) heißt ein Mensch oder ein Gerät, die durch Untertauchen in ein Tauchbad von ihrer Unreinheit zwar hinsichtlich profaner Gegenstände (חולין) rein geworden sind, aber Betreffs der Hebe (תרומה) noch bis nach Sonnenuntergang als unrein gelten (Lev. 22, 7). Ein solcher Tebul-Jom gilt als שני, und das davon berührte Öl ist ein שלישי.",
+ "unbrauchbar. Die vom Tebul-Jom berührte Teruma heißt פסול (unbrauchbar) und nicht טמא (unrein), weil es nicht etwas Anderes unrein machen kann.",
+ "in einer Lampe. Aus Metall. Aus den Worten „בחלל חרב den Schwert-Erschlagenen“ in Num. 19, 16 wird die Lehre deduziert, dass das „Schwert“ dem „Erschlagenen“ gleich sei (חרב הרי הוא בחלל), d. h.: jedes Metallgerät, das eine Leiche oder einen an einer Leiche Verunreinigten (טמא מת) berührt, erhält denselben Unreinheitsgrad, wie ihn die Leiche oder der טמא מת besitzt, und es wird die Unreinheit nicht (wie bei Berührung anderer טומאות) um einen Grad abgeschwächt. Nach Maimonides u. A. findet diese Lehre nicht nur bei Metallgeräten Anwendung, sondern auch bei allen andern Geräten und Kleiderstoffen; ausgenommen sind bloß Tongeräte (כלי חרס).",
+ "die durch einen an einem Toten Verunreinigten. Der an einer Leiche Verunreinigte gilt noch als אב הטומאה (Erzeuger der Unreinheit). Daher wird die Leiche selbst אבי אבות הטומאה (Erzeuger von Unreinheits-Erzeugern) genannt.",
+ "unrein geworden ist. Also nach Note 10 ein אב הטומאה ist und das davon berührte Öl zum ראשון macht.",
+ "Unreinheit zu seiner Unreinheit hinzufügen. Es wird hierbei aus dem שלישי (Note 8) ein ראשון, die Unreinheit also um zwei Grade gesteigert."
+ ],
+ [
+ "Chanina, Vorsteher der Priester (ferner. Sebachim XII, 4.",
+ "dass die Haut. Eines unbrauchbaren Opfertieres.",
+ "zur Brandstätte. Wo die unbrauchbar gewordenen Opfertiere verbrannt wurden. Näheres hierüber in Sebachim 104b.",
+ "hinausgeführt wurde. Wenn die Unbrauchbarkeit erst nach dem Abziehen der Haut erkannt wurde.",
+ "trepha. Mit einer Verletzung behaftet, wodurch es nach Cholin III, 1 zum Essen verboten und so auch als Opfer unbrauchbar wird.",
+ "die Priester die Haut benutzen. שיאותו, nach Samuel im Jerusch. Berachot VIII, 6 muss es heissen: שיעותו von עות (Jes. 50, 4).",
+ "dürfen. Selbst wenn das Erstgeborene einen Fehler hatte, so dass es außerhalb des Heiligtums geschlachtet ward; so darf dennoch, falls die Trepha-Verletzung erst nach dem Abziehen der Haut bekannt wurde, letztere von den Priestern benutzt werden, ebenso wie beim Opfer, dessen Blut auf den Altar gesprengt wurde.",
+ "ist kein Beweis. Es mag damals ein derartiger Fall nicht vorgekommen, oder von R. Chanina nicht bemerkt worden sein."
+ ],
+ [
+ "mit eigener Hand schrieb und von Andern. Den Zeugen.",
+ "erklärten sie es für erlaubt. So zu verfahren.",
+ "Du kannst nebenbei. Eig.: auf deinem Wege.",
+ "dass eine Frau ihren Scheidebrief. Der aber von vollgütigen Zeugen unterzeichnet werden muss. Die Frau muss darauf den Scheidebrief ihrem Manne zueignen, der ihr denselben übergibt.",
+ "und der Mann seine Quittung. Über die der Frau ausbezahlte Ketuba.",
+ "denn die Bestätigung des Dokumentes. גט ein schriftliches Dokument, B. batra X. Note 1.",
+ "geschieht nur durch die Unterzeichneten. Die unterschriebenen Zeugen, welche die Wahrheit des Inhalts bestätigen. Vgl. Gittin 20b f; 22b.",
+ "dass wenn eine Nadel. Von der man weiß, dass sie durch eine Leiche verunreinigt worden ist.",
+ "im Fleische. Eines Opfers, das Jemand mit einem Messer geschnitten hatte; wobei es aber zweifelhaft ist, ob der Mensch und das Messer die Nadel berührt haben oder nicht.",
+ "gefunden wird. Im Vorhofe des Heiligtums, der als öffentliches Gebiet (רשות הרבים) betrachtet wird.",
+ "Messer und Hände rein sind. Da bei zweifelhafter Verunreinigung im öffentlichen Gebiete Alles für rein erklärt wird (Teharot IV, 7; 11).",
+ "das Fleisch aber unrein ist. Da dies sicherlich von der unreinen Nadel berührt worden ist.",
+ "so ist Alles rein. Da dann die Nadel auch das Fleisch nicht berührt hat. Zum Ganzen vgl. Pesachim 19 a f."
+ ],
+ [
+ "Drei Lehren hat Rabbi Ismael vor den Weisen in dem Weinberge. כרם so hieß das von R. Jochanan b. Sakkai nach der Zerstörung des Tempels zu Jabneh gegründete Lehrhaus; nach Jerusch. Berachot IV, 7d, weil dort die Gelehrten reihenweise saßen, gleich den Weinstöcken im Weinberge.",
+ "dass ein eingeschlagenes. טרף (syr. ܛܪܰܦ) schlagen, schütteln, zusammenschlagen, durcheinandermischen. ביצה טרופה ein Ei, dessen Weiß und Dotter durcheinander gemischt wurden.",
+ "eine Verbindung. Mit dem Kraut.",
+ "bildet. So dass wenn ein Tebul-Jom (oben Note 8) das Ei berührt, auch das Kraut פסול (Note 9) wird.",
+ "geworden. Durch das kochende Kraut ist das Ei aufgeblasen worden, so dass es hohl über dem Kraut liegt.",
+ "so bildet es keine Verbindung. S. Tebul-Jom III, 2.",
+ "dass eine. Pech V, 2.",
+ "wenn sie mit dem stehenden Getreide zusammen abgeschnitten werden kann. Die Hand kann sie mit dem stehenden Getreide zusammenfassen und abschneiden.",
+ "dem Hausherrn gehört. Nach der Regel in Peah VI, 4.",
+ "gehört sie den Armen. Als Vergessenes (שכחה).",
+ "und dass ein kleiner Garten. Der mit einem Zaune umgeben ist.",
+ "welcher mit aufgezogenen Weinstöcken. ערים, arab. عريشLaube, Geländer mit aufgezogenen Weinstöcken. S. Kilajim VI, 1.",
+ "dass ein Winzer mit seinem Korbe an der einen Seite und ein Winzer mit seinem Korbe an der andern Seite. An der gegenüberliegenden Seite.",
+ "stehen kann. Der Winzer mit seinem Korbe braucht zwei Ellen Raum. Der Garten ist demnach 4 Ellen lang und ebenso breit.",
+ "besäet werden darf. Mit Sämereien. Es ist nicht כלאים (Deut. 22, 9), da die Weinstöcke von den Sämereien durch einen Zaun geschieden sind.",
+ "so darf er nicht besäet werden. Da dann Alles wie Eine Weinpflanzung aussieht, in deren Mitte Sämereien gesäet sind, was als כלאים verboten ist."
+ ],
+ [
+ "und er hat Betreffs derselben weder ein Verbot noch eine Erlaubnis ausgesprochen. Er hat weder erschwerend noch erleichternd entscheiden wollen.",
+ "Josua ben Mathia hat dazu die Erklärung gegeben. Dass in Einem Falle erschwerend und im andern Falle erleichternd zu entscheiden ist.",
+ "Wer. S. Sabbat 107a.",
+ "am Sabbat eine Blatter. מורסא (von רסם träufeln) ein eiterndes Geschwür.",
+ "aufsticht. מפיס, st. פוס = פסס spalten, abschneiden.",
+ "daran eine Öffnung zu machen. Dass die Blatter offen bleibe.",
+ "schuldig. Eine Öffnung (פתח) zu machen ist am Sabbat verboten; es gehört dies zu der Klasse von Arbeiten, die dem Bauen (בונה) ähnlich sind, s. Sabbat XII, 1.",
+ "Eiter daraus zu entfernen. Er beabsichtigt also nicht, eine bleibende Öffnung herzustellen.",
+ "frei. Wenn das Produkt der Arbeit (hier die Öffnung) nicht gebraucht und daher nicht Zweck der Tätigkeit ist (מלאכה שאינה צריכה לגופה) ist der Täter straffrei, wiewohl die Tätigkeit selbst mit Absicht geschah. Sonst ist dies zwar dennoch rabbinisch verboten; in unserem Falle aber hat man es, um den Schmerz zu lindern, erlaubt.",
+ "frei. Da hier ebenfalls das Produkt der Arbeit (der Besitz des gefangenen Tieres) nicht bezweckt wird. Auch hier haben es die Rabbinern vollständig erlaubt.",
+ "um sie als Heilmittel za gebrauchen. Oder um damit zu spielen.",
+ "Heronische Tigel. לפסין vom gr. λοπάς. S. Bezah 32a. Für אירוניות findet man hier und in Bezah die Varianten הירניות ,חרניות ,עירניות u. a. Die meisten Kommentare erklären nach עירניות städtisch, kleinstädtisch, die man in kleinen Städten (עיר entgegenges. von כרך) gebraucht, wo man nicht so wählerisch in den Geräten ist, wie in den Großstädten. Wahrscheinlicher stammt das Wort von einem nomen propr., dem Fabrikanten dieser Geräte (אורון = Heron, vgl. סלע נירונית Bechorot 38a). Auch irdene Öfen werden mitunter nach ihrem Fabrikanten benannt, vgl. תנור של עכנאי, בן דינאי, Kelim V, 9.",
+ "sind rein im Totenzelte. Weil sie verschlossen sind, vgl. Num. 19, 15. Für לפסין אירוניות hat die Tosephta (Sabbat XVI, 13, Bezah III, 13) geradezu לפסין סתומות (verschlossene Tigel). Nach Maimonides u. Bart, wurden diese Gefäße zuerst wie eine hohle Kugel geformt und gebrannt und dann in zwei Hälften zerschnitten, so dass zwei Schüsseln daraus wurden; rein sind sie nach der Mischna nur, bevor sie zerschnitten werden.",
+ "wenn sie ein Flüssiger trägt. Oder bewegt (Lev. 15, 12). Denn dadurch können auch verschlossene irdene Gefäße unrein werden.",
+ "weil die Arbeit daran noch nicht fertig ist. Weil es erst zu zwei Schüsseln zerschnitten werden muss (Maimon.) oder weil der verschließende Deckel erst abgesägt werden muss, bevor es gebraucht werden kann (Raed)."
+ ],
+ [
+ "unreife Trauben und Körner. מלילה (von מלל, reiben) grüne Ähren, oder die davon herausgetriebenen Körner.",
+ "zerstoßen. רסק aram. zerstückeln, zerstoßen.",
+ "hat. Und mit Steinen beschwert hat, damit deren Saft herausgepresst werde.",
+ "fertig werden. Man darf die Presssteine darauf liegen lassen und das Herausgepresste am Sabbat gemessen.",
+ "lassen. Es ist der Saft nicht zum Genusse verboten, wie andere am Sabbat aus Früchten herausgelaufene Getränke (Sabbat XXII, 1), welche zum Genusse verboten sind, damit man nicht dazu komme, die Früchte auszupressen. Denn in unserem Falle würde man selbst durch das Auspressen am Sabbat kein Tora-Verbot übertreten, da der Saft auch von selbst herausfließen würde.",
+ "Man darf es nicht fertig werden lassen. D. h. der Saft ist zum Genusse verboten, wie andere herausgelaufene Getränke. S. Sabbat 19a u. Tosaphot das."
+ ],
+ [
+ "mit einer Gold-Stadt. Ein goldener Schmuck; nach dem Talmud ein Kranz mit dem Bilde der Stadt Jerusalem.",
+ "ausgehen. Gegen Mischna Sabbat VI. 1, wo es verboten wird; vgl. Talmud das. 59b, wonach R. Elieser es erlaubt, weil ein solcher Schmuck nur von einer vornehmen Frau getragen wird, bei der nicht zu befürchten steht, sie würde denselben, um ihn zu zeigen, ausziehen und auf der Straße in der Hand tragen.",
+ "welche Tauben fliegen lassen. S. Sanhedrin III, Note 24.",
+ "Wenn ein Wiesel. Teharot IV, 2.",
+ "ein Kriechtier. Ein Totes Kriechtier, das nach Lev. 11, 29 ff. durch Berührung verunreinigt.",
+ "ob es. Das Tote Kriechtier.",
+ "so ist das Zweifelhafte für rein zu erklären. Da bei einer vorüberziehenden, nicht an einem Orte ruhenden Unreinheit das Zweifelhafte für rein erklärt wird."
+ ],
+ [
+ "dass eine Sandale. Aus Stroh oder Holz, die der Kalkarbeiter während der Arbeit anzieht, um seine Füße oder Schuhe vor dem Kalke zu schützen. In manchen Ausgg. steht: כסא (ein Stuhl); doch alle Kommentare wissen nichts von dieser LA.",
+ "der Kalktüncher. סייד, von סיד, Kalk.",
+ "als Midras. מדרס (von דרס, treten) heißt das Gerät, worauf Einer der in Lev. 12, 2; 15, 2; 19; 25 erwähnten unreinen Personen tritt, sitzt, liegt oder sich stützt, falls es zu solchem Gebrauche bestimmt ist.",
+ "unrein werden kann. Denn wiewohl diese Sandale gewöhnlich nur zum Schutze während der Arbeit dient, so wird sie als zum Darauftreten bestimmt betrachtet, weil der Arbeiter mitunter mit ihr nach Hause geht (vgl. Sabbat 66a).",
+ "dass die Reste eines Backofens. Der früher, als er noch ganz war, unrein geworden, dann aber derart zerbrochen wurde, dass nur noch ein Rest übrig blieb.",
+ "am unrein zu bleiben. Ist aber der Rest weniger als 4 Handbreit hoch, so ist der Ofen rein, da ein unreines irdenes Gefäß durch Zerbrechen rein wird (Kelim II, 1).",
+ "Drei Handbreit. Vgl. Kelim V, 1.",
+ "wovon zwei nebeneinander liegende Sitzbrettchen weggenommen sind. S. oben I, Note 83a.",
+ "Akiba erklärt ihn für verunreinigungsfähig. Als מדרס (Note 81), da man mit Not noch darauf sitzen kann.",
+ "während die Weisen ihn für rein erklären. Oben I, Note 85-86; vgl. Kelim XXII, 7."
+ ],
+ [
+ "Des Vaters Verdienst steht dem Sohne bei. Eig.: Der Vater erwirbt (Verdienste) für seinen Sohn; s. Joma 87a.",
+ "der Weisheit und der Lebensjahre. Langer Lebensdauer.",
+ "dass er. Der Vater.",
+ "die. Anstatt הדורות לפניו והוא הקץ ובמספר lesen Mscr. München u. A.: מספר הדורות לפניו הוא הקץ. Nach dieser LA. erklären auch R. Nissim in Megillath Setharim (abgedruckt in der Mainzer Ausg. von Scherira’s Sendschreiben 1873) und Rabed. Auch in Tosephta, sowie in Jerusch. Kidduschin I, 61a heißt es בחמשה דברים האב זוכה לבן (in 5 Dingen steht das Verdienst des Vaters dem Sohne bei), wonach mit ובשנים der erste Ausspruch schließt und das Folgende als ein neuer Spruch gefasst werden muss. Indessen mag auch nach unserer LA., der die meisten Kommentare u. auch der Gaon R. Haî (bei Scher. Sendschr. l. c., vgl. auch תשובת הגאונים ed. Harkavy p. 175 f.) beipflichten, das הדורות ובו׳ ובמספר nicht als ein sechstes Benefiz, das der Vater dem Sohne erwirbt, gerechnet worden sein, da dies in der langen Lebensdauer (בשנים) mit enthalten ist und ובמספר nur sagt, dass in einer bestimmten Zeit diese lange Lebensdauer den Sohn „das Ende“ erleben lassen kann. Nach ילקוט המכירי zu Jesaja 41, 4 heißt es in der Tosephta zu unserer Mischna: מספר הדורות להגיע לבניו הקץ („Die Anzahl der Geschlechter“, um seine Söhne das Ende erreichen zu lassen). Hiernach gibt die Tos. eine Erklärung zur Mischna, die ungefähr mit unserer Übersetzung übereinstimmt.",
+ "Anzahl der Geschlechter vor ihm. Vor dem Sohne. Nach Rabed u. A.: Vor Gott, dem allein „das Ende“ bekannt ist.",
+ "so dass dieser. Der Sohn selbst, als das letzte der Geschlechter.",
+ "das Ende. קץ, in Daniel קץ הימין (das Ende der Tage), die Zeit des Messias und der Auferstehung.",
+ "erleben könne. Wir erklären: והוא הקץ und er (der Sohn) ist das Ende, d. h. mit ihm tritt das Ende ein, da er die ietzte Generation ist, in deren Zeit nach Gottes Vorherbestimmung das Ende eintreten muss, indem sein Vater die Anzahl der von Gott für die vorangehende Zeit bestimmten Generationen vollendet hat (האב זכה במספר הדורות לפניו).",
+ "Er berief die Menschengeschlechter vom Anbeginn. Die Tosephta fügt erklärend hinzu: אעפ״י שהימים והלילות כחוט השערה לפני המקום אינו מונה אלא לדורות שנאמר קורא הדורות מראש . Obwohl die Tage und Nächte (die Zeit bis zum Ende) auf ein Haar von Gott bestimmt sind, so zählt er dennoch nur nach Geschlechtern, denn so heißt es: Er berief (bestimmte) die Geschlechter vom Anbeginn. Da nun die Anzahl der Generationen sowohl, als auch die Zeit bis zum Ende genau im Voraus bestimmt ist, so muss auch die Zeit jeder Generation genau bemessen sein. Aber nur den Auserwählten werden die Lebensjahre nach dieser Vorherbestimmung zugeteilt. Daher fügt die Tos. (cit. in Jebamot 50a) zu unserer Mischna hinzu: את מספר ימיך אמלא אלו שני דורות Die Verheißung (Exod. 23, 26): „Die Zahl deiner Tage werde ich voll machen“, bezieht sich auf die für jede Generation bestimmten Jahre.",
+ "und obwohl. Dies soll beweisen, dass das von Gott verheißene Heil in einer vorher bestimmten Generation eintrifft, wiewohl dafür eine genaue Zeit festgesetzt ist.",
+ "Das vierte Geschlecht wird wieder hierher kommen. Dies ging auch in Erfüllung; denn Kehat gehört zu denen, die nach Ägypten zogen, und von ihm ab gerechnet kam die vierte Generation wieder zurück ins verheißene Land (Kehat, Amram, Mose und Ahron, deren Söhne). Andere nennen: Kaleb, Sohn Chezrons, Sohnes Perez’, Sohnes Jehuda’s; vgl. Raschi zu Gen. 15, 16."
+ ],
+ [
+ "die zwölf Monate. Nach Rabed ein Sonnenjahr, also um 11 Tage mehr als 12 Mondmonate, wie die Dauer der Sintflut zeigt.",
+ "Das Strafgericht über das Geschlecht der Sintflut dauerte zwölf Monate. Gen. 7, 11; 8, 14",
+ "das Gericht über Job dauerte zwölf Monate. Der Schriftbeweis hierzu und zu den beiden folgenden Sätzen findet sich in Seder Olam rabba c. 3.",
+ "das Strafgericht über Gog und Magog. S. Ezech. 38, 2.",
+ "Es. Da der folgende Vers (24) von den gottlosen Abtrünnigen spricht, die der ewigen Verdammnis verfallen sind (Rosch Haschana 17a), so ist in diesem Verse von den gewöhnlichen Frevlern die Rede.",
+ "wird sein von dem Monate bis za seinem Monate. bis derselbe Monat wiederkehrt.",
+ "vom Pesachfeste bis zum Wochenfeste. 49 Tage.",
+ "Von dem Sabbat. Vom Pesachfeste, das (Lev. 23, 11) „Sabbat“ genannt wird",
+ "bis zu seinem Sabbat. Bis zum folgenden Sabbat (Festtag), der vom Pesachfeste abhängt und zu ihm als Schlussfest (עצרת) gehört."
+ ]
+ ],
+ [
+ [
+ "Wenn. Oholot III, 1.",
+ "eines von den im Zelte verunreinigenden Dingen. Die sämtlich in Oholot II, 1f. aufgezählt werden.",
+ "geteilt. So dass jedes einzelne Stück nicht die gesetzlich bestimmte Größe hat; es ist z. B. eine Olivengröße vom Toten (das Minimal-Quantum für die Zelt-Unreinheit) in zwei halbe Olivengrößen geteilt worden.",
+ "und ins Haus. Unter eine Überdachung.",
+ "Sohn Archinos. ארכינס (Ms. München) = ’Αρχῖνος.",
+ "was dort. Unter derselben Bedachung.",
+ "für rein. Da jedes einzelne Stück nicht das gesetzliche Quantum (שיעור) hat.",
+ "die Weisen aber erklären es für unrein. Nach ihrer Ansicht werden die beiden Stücke, die zusammen das erforderliche Quantum ergeben, als verbunden betrachtet.",
+ "Berührt. Nach ר״ש zu Oholot III, 1 sind hier 9 Wörter ובמת — הנוגע בכשני zu streichen. In der Tat passt das Beispiel von נבלה nicht zur obigen Bestimmung, die von מת handelt. Nach unserer LA. muss man annehmen, es werde in dem zuerst angeführten Beispiele gezeigt, dass R. Dosa und die Weisen auch bei נבלה kontroversieren.",
+ "deren jedes eine halbe Olivengröße hat. Das gesetzliche Quantum hinsichtlich der Verunreinigung durch Aas ist eine Olivengröße (Nidda 42b).",
+ "während. Die eingeklammerten Worte fehlen in den Talmud-Ausgaben.",
+ "er eine [andere] halbe Olivengröße überdacht. מאהיל על מת er bildet ein Zelt über dem Toten, d. h. er befindet sich in senkrechter Richtung über dem Toten. Dass ein solcher unrein wird, deduziert der Talmud (Nasir 53b) aus Num. 19, 16.",
+ "während eine [andere] halbe Olivengröße ihn überdacht. Über ihm in senkrechter Richtung sich befindet. Es hat dies dieselbe Wirkung, wie wenn er oben und das Verunreinigende unten ist (Note 11).",
+ "während eine andere Sache. Z. B. ein Brett oder ein Balken.",
+ "ihn und eine [andere] halbe Olivengröße [vom Toten] überdacht. Dies ist die in der Tora als טומאת אהל bezeichnete Unreinheit, dass eine Person oder eine Sache mit dem Toten unter Einer Bedachung sich befindet. Im Talmud (Cholin 125b) heißt dies טומאת אהל כהמשכה (Zelt-Unreinheit durch Überleitung), indem hier durch die Bedachung die Unreinheit vom Toten auf die reinen Gegenstände übergeleitet wird. Die oben in Note 11 und 12 erwähnten Zelt-Unreinheiten dagegen nennt der Talmud (Raba) אהל נגיעה, eine der Berührung gleich geachtete Überdachung.",
+ "oder. Die eingeklammerten Worte fehlen in den Talmud-Ausgaben.",
+ "so ist er rein. Selbst nach den Weisen. Die hier in Betracht kommende „Zelt-Unreinheit durch Überleitung“ kann selbst nach den Weisen mit der ihr ungleichartigen Berührungs-Unreinheit (מגע) nicht verbunden werden; obwohl diese Weisen die oben in Note 11 u. 12 erwähnte Überdachung als mit der Berührung gleichartig betrachten (Note 14) und jene mit dieser verbinden.",
+ "für rein und die Weisen für unrein. Nach R. Meïr verbinden die Weisen beim Toten die Berührungs-Unreinheiten mit allen Zelt-Unreinheiten ohne Unterschied, da Berührung und Überdachung stets als gleichartig betrachtet werden.",
+ "Alles. Fortsetzung der Worte des R. Meïr. „Alles“ d. h. alle Fälle, wo es gilt, zwei halbe Quanta mit einander zu verbinden.",
+ "macht unrein. Nach den Weisen.",
+ "außer Berührung mit Tragen. Wenn Jemand ein halbes Quantum berührt, während er ein anderes halbes Quantum trägt oder bewegt; so wird beides nicht mit einander verbunden.",
+ "oder Tragen mit Überdachung. Wenn Jemand ein halbes Quantum trägt, während er ein anderes halbes Quantum „überdacht“.",
+ "was zu Einem Namen gehört. Wie Berührung mit Berührung, Tragung mit Tragung, Überdachung mit Überdachung.",
+ "macht unrein. Es werden dabei zwei halbe Quanta zusammengerechnet.",
+ "was zu zwei Namen gehört. Wie Berührung mit Tragung."
+ ],
+ [
+ "Getrennte Esswaren. Kleine Stücke, oder gesonderte kleine Früchte. Einige lesen אוכל פרור, zerbröckelte Esswaren.",
+ "werden nicht zusammengerechnet. Zu einer Eigröße, welches Quantum erforderlich ist, damit eine unreine Speise ihre Unreinheit auf andere Dinge übertragen könne. Nach einigen ist auch eine reine Speise nur in solcher Quantität für die Unreinheit empfänglich; vgl. Mischna Meïla IV, 5",
+ "Sie werden zusammengerechnet. Nach Teharot VIII,8 jedoch nur dann, wenn sie durch eine Flüssigkeit (משקה) verbunden sind.",
+ "Man darf zweiten Zehnt gegen ungeprägtes Geld. אסימון B. mezia IV, Note 7.",
+ "Man darf nicht auslösen. Maaser scheni I, 2.",
+ "Man braucht wegen des Entsündigungswassers. Wenn man Entsündigungswasser berühren will, das zur Besprengung eines Unreinen bestimmt ist; Num. 19, 17 ff.",
+ "bloß die Hände. Wenn Dieselben (nach Jadajim III,1) durch Berührung unreiner Speisen oder Getränke unrein geworden sind.",
+ "unterzutauchen. In ein Tauchbad.",
+ "Körper unrein. Man muss also den ganzen Körper untertauchen. Dies gilt aber nur hinsichtlich des Entsündigungswassers, wofür die Rabbinen diese besondere Bevorzugung (מעלה) angeordnet haben, Chagiga II, 5."
+ ],
+ [
+ "Das Kerngehäuse. מעי von מעים, das Innere.",
+ "einer Melone sowie das Abgestreifte. קנב (ar. قنب, Reben beschneiden) vom Kraut die schlechten Blätter abschneiden.",
+ "Von. Chullin XI, 2.",
+ "die je anderthalb Mine. Das Gewicht von 1½ Mine = 150 Sus = 14 400 Gerstenkörner, da ein Sus soviel wie 96 Gerstenkörner wiegt. Das Ganze entspricht einem Gewichte von c. 600 Gramm.",
+ "wenn sie auch wenig. Doch jedes nicht weniger als 12 Sela‘ = 48 Sus."
+ ],
+ [
+ "Alle. Diese und die folgende Mischna vgl. in Tosephta Kelim B. batra IV, 14.",
+ "Matten. חוצלות (vom ar. خصلة, weicher Zweig) eine Matte aus weichem Gezweige, Rohr oder Binsen, mit einem etwas höheren Saume umgeben, so dass dieselbe ein Behältnis (בית קבול) hat (Sukka 20 b).",
+ "können nur eine Toten-Unreinheit annehmen. Nicht aber die Midras-Unreinheit, weil sie zum Lager oder zum Sitzen nicht geeignet sind.",
+ "Auch die Midras-Unreinheit. Da sie im Notfalle auch zum Lager brauchbar sind.",
+ "Alle Geflechte. Was geflochten oder netzartig mit der Häkelnadel gearbeitet ist.",
+ "sind rein. Sie können nicht, wie ein gewebter Stoff, Unreinheit annehmen.",
+ "ausgenommen die von einem Gürtel. Für גלגילון steht oft גנגלין. In Tosephta Kelim B. batra V, 9 heißt es: שפה שפרשה מן הבגד והתקינה לחגור בה את מתניו טמאה מפני שהוא כגנגלין, „wenn Jemand einen von einem Kleide abgetrennten Saum hergerichtet hat, um damit seine Lenden zu gürten, so ist dieser Gürtel verunreinigungsfähig, weil er dem גנגלין gleich ist.“ Hiernach ist גנגלין ein Gegenstand zum Umgürten. So erklären auch alle Kommentare, das Wort bezeichne einen schmalen Gürtel, nach Maimonides speziell ein Geflecht, das man an die Beinkleider anbringt, vgl. auch Negaïm XI, 11. Die Etymologie ist unsicher (γογγύλος, rund; γαγγαλίας zusammengedrehte Wolle?).",
+ "Dosa. Da nur der Gürtel als Kleidungsstück betrachtet wird, nicht aber andere Geflechte.",
+ "die der Wollhandler. Die geflochtenen Schnüre, mit denen Bündel Wolle zusammengebunden werden."
+ ],
+ [
+ "deren Behältnis. Die Höhlung (כף הקלע), in welche der Schleuderstein gelegt wird.",
+ "gewebt ist. Von Leinen.",
+ "sie für rein. Sie kann keine Unreinheit annehmen, da das Leder erst bei einem Quantum von 5 Handbreiten im Quadrat unrein werden kann (Kelim XXVII, 2). Die Schleuder wird aber nicht als Gerät mit Behältnis betrachtet, da sie nur dazu dient, den Stein fortzuschleudern.",
+ "die Weisen aber erklären sie für verunreinigungsfähig. Indem sie dieselbe als Gerät mit Behältnis betrachten, bei dem das Quantum von 5 Handbreiten im Quadrat nicht erforderlich ist.",
+ "Ist das Fingerloch. An einem Ende der Schleuder befindet sich eine Schleife, in welche man beim Schleudern den Finger steckt.",
+ "so ist sie rein. Da sie dann nicht mehr zu gebrauchen ist.",
+ "ist aber nur der Schleuder-Griff. Am andern Ende der Schleuder ist eine Schnur angebracht, die man mit der Hand festhält, während man die Schleuder im Kreise schwingt, und dann beim Schleudern loslässt. Diese Schnur heißt בית הפקיע, nach manchen Kommentaren von פקע tönen, sausen (syr. ܦܩܰܠ), weil es beim Losgehen saust; richtiger aber von פקע springen, abspringen, losgehen, (vgl. syr. ܡܰܦܩܰܥܬܳܐ die Schleuder).",
+ "so ist sie verunreinigungsfähig. Da die Schleuder noch zu gebrauchen ist."
+ ],
+ [
+ "Eine Gefangene. Die eines Priesters Frau ist.",
+ "darf Teruma essen. Es ist nicht zu befürchten, dass sie vergewaltigt und dadurch entweiht wurde.",
+ "Dosa. Ausführlicher in einer Baraita Ketubot 36b.",
+ "Sagt eine Frau. Ketubot II, 5.",
+ "weil. Die eingeklammerten Worte werden von Einigen nicht gelesen.",
+ "derselbe Mund. Ihre eigene Aussage.",
+ "der es verbietet. Indem sie sagt, dass sie gefangen war.",
+ "es wieder erlauben kann. Indem sie hinzufügt, dass sie rein geblieben."
+ ],
+ [
+ "In vier Zweifel-Fällen. Teharot VI, 2.",
+ "Wenn ein Unreiner. Ein Aussätziger.",
+ "steht. Unter einem Baume.",
+ "wenn ein Reiner steht. Unter einem Baume.",
+ "und ein Unreiner. Ein Aussätziger.",
+ "vorübergeht. In diesem Falle findet die Zelt-Unreinheit nur statt, wenn der Aussätzige stehen bleibt; vgl. Negaïm XIII, 7.",
+ "wenn Unreines im Gebiete des Einzelnen. Etwa in einem Laden.",
+ "und Reines im öffentlichen Gebiete. Auf der Straße an der Türe des Ladens.",
+ "ist. Und ein Vorübergehender nicht weiß, ob er den reinen oder unreinen Gegenstand berührt, bewegt oder überdacht hat.",
+ "wenn Reines im Gebiete des Einzelnen. Etwa in einem Laden.",
+ "und Unreines im öffentlichen Gebiete. Auf der Straße an der Türe des Ladens.",
+ "ist. Und ein Vorübergehender nicht weiß, ob er den reinen oder unreinen Gegenstand berührt, bewegt oder überdacht hat.",
+ "ob Eins vom Andern durch Überdachung unrein geworden ist. In der Weise, wie oben Noten 11, 12, 14 auseinandergesetzt.",
+ "oder ob Eins das Andere bewegt hat. הסיט rütteln, bewegen (ar. ساط Flüssigkeiten durcheinander schütteln, mischen).",
+ "Josua für unrein. Weil dieser Zweifel sich auch auf ein Privatgebiet (רשות היחיד) erstreckt, in welchem jeder Unreinheits-Zweifelfall für unrein erklärt wird.",
+ "und die Weisen erklären für rein. Da in unseren Fällen beim Zweifel auch das öffentliche Gebiet (רשות הרבים) beteiligt ist, vgl. oben II Note 32."
+ ],
+ [
+ "Drei. Im Mscr. München steht richtig diese M. nach M. 9, da dann angemessen zuerst 2 Gruppen zu 4, darauf 4 Gruppen von je 3 Lehren mitgeteilt werden.",
+ "Dinge. Kelim XII, 5.",
+ "Den Nagel des Geldwechslers. Woran er die Wage hängt; nach ראב״ד: womit er den Fall-Laden an eine Bank befestigt.",
+ "den Kasten der Gräupner. Der nicht so gut wie andere Kasten gearbeitet ist (Maimon.) oder: der groß ist und gefüllt nicht getragen werden kann (Bart.). Nach ראב״ד bezieht sich מסמר auch auf ארון של גרוסות, wonach hier vom „Nagel des Gräupner-Kastens“ die Rede ist, d. i. der Nagel, womit dieser Kasten an den Wagen befestigt wird, wenn darin Graupen zum Markte gefahren, werden.",
+ "und den Stift an der Stein-Uhr. Der Sonnenuhr, die aus einem an der Erde befestigten breiten, glatten Steine bestand, auf dessen Fläche der Schatten dieses in den Mittelpunkt eines Kreises eingeschlagenen Stiftes die Stunden anzeigte.",
+ "Zadok für verunreinigungsfähig. Er betrachtet sie als Geräte.",
+ "und die Weisen erklären sie für rein. Nach ihrer Ansicht sind diese nicht als Geräte zu betrachten."
+ ],
+ [
+ "Vier Dinge. Kelim XII, 6.",
+ "Den Deckel eines metallenen Korbes der Hausherrn. Der im Haushalt zum Aufbewahren verschiedener Gegenstände gebraucht wird. Dem entgegengesetzt wird (Kelim XII, 3) כסוי טני של רופאים der Deckel des Korbes der Ärzte, der wahrscheinlich zum Aufbewahren von Arzneien dient, wobei auch der Deckel als Gerät betrachtet wird und nach Aller Übereinstimmung verunreinigungsfähig ist.",
+ "den Henkel. S. Kelim XV, 4.",
+ "der Striegel. Der Badestriegel, Schabeisen, vgl. Tosephta Kelim B. mez. II, 12.",
+ "noch nicht fertige Metallgefäße. Die man noch polieren, verzieren oder sonst vervollkommnen will (Chullin 25a).",
+ "und eine in zwei Teile. Die gleich groß sind.",
+ "geteilte Tafel. Eine irdene mit einem Rande versehene Platte."
+ ],
+ [
+ "In drei Dingen. Bezah II, 6.",
+ "Man darf nicht. Wenn man nicht bereits am Werktag (ערב יום טוב) etwas von den warmen Speisen für den Sabbat eingehüllt hatte, so dass man speziell diese Art der Speisebereitung schon am Werktage begonnen.",
+ "an einem Festtage für den Sabbat Warmes. Warme Speisen und Getränke.",
+ "einhüllen. Um sie warm zu halten; s. Sabbat IV, 1. Nach Bet-Hillel ist dies schon gestattet, wenn man nur ein Brod und eine gekochte Speise am Werktage für den Sabbat bereitet hatte (עירוב תבשילין). Näheres s. Bezah II, 1.",
+ "man darf keinen Leuchter. Der aus Gliedern besteht und zerlegt worden ist.",
+ "am Festtage aufstellen. Wieder zusammenstellen.",
+ "ebenso darf man keine dicken Brotkuchen. גריצין, aram. Übers. des hebr. חלות (arab. جروض dick). Statt פתין lesen Einige: פיתן (ihr Brod).",
+ "das sie dicke Brotkuchen und Weißbrot. Vgl. Gen. 40, 16. Im Talmud steht: חררין (Kohlenkuchen)."
+ ],
+ [
+ "Derselbe hat wieder in drei Dingen erleichternd entschieden. Beza II, 7.",
+ "Man darf am Festtage zwischen den Sophas. Auf welchen man bei der Mahlzeit hingelehnt war.",
+ "ausfegen. Mit dem Fegbesen, wiewohl dies im ganzen Hause auf nichtgepflastertem Fußboden verboten ist (Sabbat 95a).",
+ "ebenso Räucherwerk. מָגְמָר (vom aram. גומרא Kohle) das auf Kohlen gelegte Räucherwerk, welches man nach der Mahlzeit zu bringen pflegte (Berachot VI, 6).",
+ "und man darf ein ausgerüstetes. Eig.: behelmtes. מקולס ist Denom. von קולס Helm (קולס = קונס vom gr. ϰῶνος, Helmspitze).",
+ "Böcklein. D. i. ein Böcklein, das wie das Pesach-Opfer mit seinen Fußstücken und Eingeweiden gebraten wurde, die man wie eine Rüstung über dasselbe an den Bratspieß hängte, s. Pesachim VII, 1.",
+ "Die Weisen aber verbieten dies Alles. Das Ausfegen, weil man dabei die Gruben am Fußboden ebnen könnte; das Räucherwerk, weil dies nicht von allen Menschen, sondern nur von Vornehmen und Verwöhnten gebraucht wird, und das behelmte Böcklein, weil dies den Schein erweckt, dass man heilige Opfer außerhalb des Tempels bereite."
+ ],
+ [
+ "Drei Dinge. Beza II, 8.",
+ "Seine. Nach dem Talmud war es die Kuh seiner Nachbarin, sie wird jedoch als die seinige bezeichnet, weil er es nicht verboten hatte.",
+ "Kuh durfte mit dem Riemen zwischen den Hörnern. Den sie als Zierat trug. Die Weisen aber betrachten dies als eine Last und verbieten es.",
+ "man darf. Auch mit einem dünnzähnigen Kamme.",
+ "das Vieh am Festtage striegeln. קרד = גרד kratzen. Wiewohl man eine Wunde macht, so ist es dennoch erlaubt, weil man die Wunde nicht wünscht.",
+ "aber man darf es kämmen. Mit einem dickzähnigen Holzkamme, der keine Wunde macht. קרצף aram., kratzen.",
+ "Man darf weder striegeln noch kämmen. Man hat Letzteres wegen des Ersteren verboten."
+ ]
+ ],
+ [
+ [
+ "In folgenden Dingen haben Bet-Schammai erleichternd und Bet-Hillel erschwerend entschieden. Während sonst Bet-Schammai erschweren und Bet-Hillel erleichtern.",
+ "Wenn. Beza I, 1.",
+ "Es darf. Noch an diesem Tage.",
+ "Es darf nicht gegessen werden. Der Grund dafür wird im Talmud (Beza 2 b f.) verschieden angegeben. Nach dem Einen wird das am Sabbat oder Festtage gelegte Ei wie eine an einem solchen Tage vom Baume herabgefallene Frucht betrachtet, die man bis zum Ausgang des Feiertags nicht essen darf (Pesachim IV, Note 34). Ein anderer vergleicht dies Ei mit dem aus Früchten am Feiertage ausgeflossenen Safte (oben II, Note 70). Nach einer dritten Ansicht ist nach der Tora das Ei für den Festtag verboten, der unmittelbar nach dem Sabbat fällt, und zwar deshalb, weil das am Festtage gelegte Ei bereits am Tage vorher, also am Sabbat, fertig geworden ist und das an einem heiligen Tage für den andern heiligen Tag Vorbereitete an letzterem zum Genusse verboten ist, selbst wenn die Vorbereitung von selbst (בידי שמים) und nicht durch Menschenhände geschehen ist. Die Rabbinen haben aber (als גזרה) dieses Verbot für jeden Sabbat und Feiertag angeordnet. — Nach einer vierten Ansicht spricht die Mischna nur von dem Falle, dass die Henne zum Eierlegen und nicht zum Genusse bestimmt ist, wobei sowohl die Henne als auch das von ihr am Festtage gelegte Ei als Etwas, das beim Eintritt des Festtages nicht zum Gebrauche bestimmt war (מוקצה, s. weiter Note 16) verboten ist.",
+ "Sauerteig. Muss zum Pesachfeste fortgeschafft werden.",
+ "bei einer Olivengröße und Gesäuertes bei einer Dattelgröße. Doch gestehen Bet-Schammai zu, dass hinsichtlich des Essens eine Olivengröße als das gesetzliche Quantum gilt.",
+ "Beides. Muss zum Pesachfeste fortgeschafft werden.",
+ "bei einer Olivengröße. Da für die Fortschaffung (ביעור) dasselbe Quantum, wie für das Essen, festgesetzt ist (Note 6)."
+ ],
+ [
+ "Wenn. Die eingeklammerten Worte fehlen in manchen Codices, vgl. Tos. Jomtob.",
+ "dass es. Noch an diesem Tage.",
+ "erlaubt ist. Wenn man sicher weiß, dass das Junge vollständig ausgetragen ist; sonst muss man warten, bis es den achten Tag erlebt hat, weil erst dadurch dessen Lebensfähigkeit konstatiert ist.",
+ "das am Festtag aus dem Ei gekrochen, stimmen alle überein, dass es verboten ist. Als Etwas, das beim Eintritt des Festtages nicht zum Gebrauche bestimmt (מוקצה) war. Das am Festtage geborene Vieh ist dagegen nicht מוקצה, da es mit dessen Mutter zusammen für den Gebrauch bestimmt war.",
+ "Wenn. Beza I, 2.",
+ "Er darf mit dem Spaten. דקר Spaten, Grabscheit (Raschi Ab. sara 15b); Pflugmesser (Tos. das.). Nach Jerusch. Sota 18a wäre vielleicht auch hier דקל (= δίϰελλα, Karst) zu lesen.",
+ "zudecken. Nach Jerusch. darf man das Werk-Verbot am Feiertage übertreten, um das Blut nach der Vorschrift in Lev. 17, 13 zuzudecken. Nach Babli dagegen ist es nur gestattet, mit einem im Boden schon steckenden Spaten die lockere Erde aufzuwerfen.",
+ "zudecken darf. Nach Jerusch. darf man das Werk-Verbot am Feiertage übertreten, um das Blut nach der Vorschrift in Lev. 17, 13 zuzudecken. Nach Babli dagegen ist es nur gestattet, mit einem im Boden schon steckenden Spaten die lockere Erde aufzuwerfen.",
+ "auch ist. St. שאפר ist nach dem Talmud ואפר zu lesen, da hier eine neue Bestimmung gelehrt wird. Nach R. Elia Wilna meint der Talmud nur, dass שאפר als ein neuer assyndetisch angefügter von ומודים abhängiger Satz zu betrachten sei (Sie gestehen ferner zu, das Asche vom Heerde u. s. w.), s. aber folgende Note.",
+ "Asche. Dies ist nur die Ansicht von Bet-Hillel, denn nach Bet-Schammai darf man nur mit Erde, aber nicht mit Asche zudecken, Chullin 88 b (vgl. Tos. das. v. מציגו u. Beza 8a v. הכי).",
+ "vom Heerde als vorbereitet. מוכן, das Vorbereitete, d. i. dasjenige, von dem vorausgesetzt ist, dass es beim Eintritt des heiligen Tages zum Gebrauche bestimmt war; im Gegensatze zu מוקצה (von קצה), dem Abgesonderten, dass zu dieser Zeit nicht zum Gebrauche bestimmt war und das man deshalb am heiligen Tage nicht einmal mit der Hand von seiner Stelle wegnehmen (טלטל) darf.",
+ "anzusehen. Nach dem Talmud jedoch nur dann, wenn das Material bereits vor dem Feiertage zu Asche verbrannt war."
+ ],
+ [
+ "Bet-Schammai sagen. Pea VI, 1.",
+ "für Arme freigegeben wird. הבקר (so zumeist in Jerusch.; im Babli dafür הפקר) Freigegebenes, herrenloses Gut.",
+ "gilt als herrenloses Gut. Und man braucht davon keinen Zehnten zu geben.",
+ "Es gilt nur als herrenlos. Und man braucht davon keinen Zehnten zu geben.",
+ "wie die Erlassjahr-Frucht. Exod. 23, 11 und Lev. 25, 6.",
+ "Sind. Diese Kontroverse von ב״ש und ב״ה scheint dem Jerusch. hier nicht vorgelegen zu haben, s. Tos. R. Akiba Eger zu Pea VI, 2.",
+ "Es gilt nicht als Vergessenes. Die Eine Garbe wird wie vier Garben betrachtet, die nach Bet-Schammai (in Pea VI, 5) dem Eigentümer gehören.",
+ "Es gilt als Vergessenes. Die Eine Garbe gilt nicht wie vier Garben."
+ ],
+ [
+ "Liegt. Pea VI, 2. Diese ganze Mischna fehlt in Ms. München. Auch ר״ש (zu Pea VI, 2) hatte sie in Edujot nicht vorgefunden.",
+ "eine Garbe neben der Wand. גפה s. B. mezia II, Note 22.",
+ "Es gilt nicht als Vergessenes. Da die Garbe neben einem markanten Gegenstande (דבר המסויים) liegt, so ist anzunehmen, dass der Eigentümer sich derselben wieder erinnern wird.",
+ "Es gilt als Vergessenes. Nach der Tosephta (Pea III, 2) entspricht die Version unserer Mischna der Ansicht des R. Josua; dagegen meint R. Elieser, Bet-Schammai gestehen zu, dass die neben einem markanten Gegenstande liegende vergessene Garbe auch als Vergessenes gilt; sie kontroversieren mit Bet-Hillel nur in dem Falle, dass der Eigentümer eine Garbe ergriffen hat, um sie nach der Stadt zu tragen, und sie dann neben einen markanten Gegenstand gelegt und vergessen hat, (s. M. Pea VI, 3 und שנות אליה das.)."
+ ],
+ [
+ "Hinsichtlich. Maaser scheni V, 3; Pea VII, 6, wo ausführlich erklärt ist.",
+ "der vierjährigen Wein-Pflanzung. Nach der Halacha auch jedes andern vierjährigen Baumes (נטע רבעי), s. B. mezia IV, 8.",
+ "dass dabei kein Fünftel-Zusatz. Sie stellen diese nicht dem zweiten Zehnten gleich (Lev. 27,31).",
+ "und keine Fortschaffung. Nach Mischna Maaser scheni V, 6.",
+ "Sie erfordert Fünftel-Zusatz sowohl als Fortschaffung. Wie der zweite Zehnt.",
+ "Es gilt dabei. Bei den vierjährigen Bäumen, die nach Bet-Schammai in mancher Hinsicht wie Profanes (חולין) betrachtet werden.",
+ "die Pflicht von Peret und ‘Olelot. Nach Lev. 19, 10 und M. Pea VII, 3—4.",
+ "und die Armen lösen für sich aus. Die gesammelten Früchte, wenn sie dieselben nicht nach Jerusalem führen wollen.",
+ "in die Kelter. Der Eigentümer muss Alles pressen und den ganzen Wein nach Jerusalem führen, wie den zweiten Zehnten."
+ ],
+ [
+ "Ein Fass mit eingelegten. גלגל wälzen, drehen, daher auch mischen (ar. جلجل), Oliven in Salz einlegen, damit sie den bittern Geschmack verlieren.",
+ "Oliven braucht man nach Bet-Schammai nicht zu durchlöchern. Obgleich die Oliven in dem herausschwitzenden Safte (מוהל) liegen, so werden sie doch dadurch nicht verunreinigungsfähig (Machschirin VI, 5), da man es nicht wünscht, dass aus den Oliven der Saft herauskomme (vgl. Lev. 11, 38 u. Machschirin Anf.).",
+ "Man muss es durchlöchern. Um zu zeigen, dass der Saft nicht erwünscht ist.",
+ "es rein. Nicht verunreinigungsfähig.",
+ "bleibt. Da man mit der Durchlöcherung des Fasses bereits gezeigt, dass man den Saft nicht wünscht.",
+ "ist es rein. Denn das Öl, womit der Körper gesalbt ist, gehört zum Körper und wird durch die Reinigung des Körpers mit rein.",
+ "das Öl. Welches durch ein Tauchbad nicht rein werden kann.",
+ " Und macht auch das davon Berührte unrein.",
+ "ein kleines Glied. Den kleinsten Finger der Hand.",
+ "War es schon vorher. Bevor er sich damit gesalbt hat.",
+ "Es bleibt. Auch nach dem Untertauchen des Mannes.",
+ "Schon wenn es ihn im Geringsten benetzt. טפח, syr. ܛܦܰܚ befeuchten, benetzen."
+ ],
+ [
+ "Eine Frau. Kidduschin I, 1.",
+ "wird nach der Ansicht von Bet-Schammai durch einen Denar oder den Wert eines Denars. Nach den Kommentaren: Silber, das so viel wie 96 Gerstenkörner wiegt.",
+ "Schon durch eine Peruta. Ein Denar=192 Peruta.",
+ "Ein Achtel eines italischen Issar. איסר=as, ἀσσάριον.",
+ "Man. Gittin VIII,4.",
+ "nachdem er denselben geschrieben. Bevor er ihn der Frau gegeben.",
+ "mit seiner Frau allein gewesen ist. Es könnte in diesem Falle die Frau vor der Scheidung dem Manne ein Kind gebären. Da nun der Scheidebrief ein Datum trägt, das älter ist als die Zeugung des Kindes, so würde man dieses für nach der Scheidung im Konkubinate erzeugt halten. Deshalb erklären Bet-Hillel einen solchen Scheidebrief für unbrauchbar.",
+ "Wenn Jemand. Gittin VIII, 9.",
+ "sich von seiner Frau geschieden und nachher mit ihr zusammen in einer Herberge. פונדקי, gr. πανδοϰεῖον, Gasthaus.",
+ "übernachtet hat. Es sind Zeugen da, dass beide allein in der Herberge zusammen gewesen sind.",
+ "Sie bedarf von ihm eines zweiten Scheidebriefes. Denn die Zeugen für das Alleinsein (עדי ייחוד) gelten so viel, wie wenn es bezeugt wäre, dass der Mann seiner ehemaligen Frau beigewohnt (עדי ביאה), und zwar sicherlich in der Absicht, sie sich (nach Kidduschin I, 1) dadurch wieder anzutrauen.",
+ "weil er gegen sie noch nicht dreist. לבו גס sein Herz ist groß, er ist hochmütig, d. h. dreist.",
+ "ist. Es ist nicht anzunehmen, dass er ihr beigewohnt hat."
+ ],
+ [
+ "Bet-Schammai. Jebamot I, 4.",
+ "erlauben die Nebenfrauen. Wiewohl Eine Frau des verstorbenen Bruders dem überlebenden Bruder als Blutsverwandte zur Ehe bei Todesstrafe verboten ist.",
+ "zur Leviratsehe. Vgl. Deut. 25, 5.",
+ "den Brüdern. Hatte z. B. der verstorbene Ruben die Tochter seines Bruders Simon und noch eine Andere geheiratet, so ist die Leviratsehe mit dieser andern Frau dem Simon gestattet, wiewohl sie die Nebenfrau seiner Tochter (צרת הבת) war und die Tochter auch zur Leviratsehe bei Todesstrafe verboten ist.",
+ "Bet-Hillel aber verbieten dies. Bei Strafe der Ausrottung (כרת).",
+ "Haben sie. Die Nebenfrauen.",
+ "die Chaliza. Nach Deut. 25, 7 ff.",
+ "vollzogen. Um dadurch von der Leviratsehe befreit zu werden.",
+ "Priester zu heiraten. Da eine Chaluza keinen Priester heiraten darf (Makkot I, Note 5).",
+ "nach Bet-Hillel aber sind dieselben hierzu geeignet. Denn die Chaliza war in diesem Falle ganz unnötig, da nach Bet-Hillel die Leviratsehe verboten war.",
+ "Sind sie. Denn die Chaliza war in diesem Falle ganz unnötig, da nach Bet-Hillel die Leviratsehe verboten war.",
+ "so erklären sie. Nachdem sie wieder verwitwet wurden.",
+ "Bet-Schammai für geeignet. Zur Priesterehe Denn die Leviratsehe war nach ihrer Ansicht eine erlaubte.",
+ "und Bet-Hillel für ungeeignet. Denn die nach Bet Hillel bei Ausrottungs-Strafe verbotene Leviratsehe stempelte die Frau zur Buhlerin (זונה), die einem Priester zur Ehe verboten ist, Lev. 21, 7.",
+ "welche die Andern für geeignet halten. Und manche Leviratsehe nach Bet-Schammai erlaubt ist, während sie nach Bet-Hillel bei כרת-Strafe verboten ist (Note 64).",
+ "so hielt sich dennoch das Haus Schammai’s. Die Männer aus der Schule Schammai’s.",
+ "Frauen vom Hause Hillels. Die Töchter der Hilleliten.",
+ "Frauen vom Hause Schammai’s zu heiraten. Obgleich die Kinder aus den Ehen, die nach Bet-Hillel bei כרת-Strafe verboten sind (Note 64), von ihnen als ממזרות nicht geheiratet werden durften (Jebamot IV, 13), so haben sie dennoch die eheliche Verbindung mit den Töchtern der Schammaïten nicht gescheut, weil sie sich darauf verlassen konnten, dass die Schammaïten ihnen im betreffenden Falle mitteilen werden, dass nach der Ansicht von Bet-Hillel die Ehe verboten sei.",
+ "die Geräte der Anderen zur Bereitung von Reinem zu gebrauchen. Da die Einen den Andern immer mitteilten, was nach der Letzteren Ansicht unrein sei."
+ ],
+ [
+ "Wenn. Jebamoth III, 5.",
+ "und es stirbt einer der Männer der Schwestern. Dem ledigen Bruder liegt es nun ob, an dessen Witwe die Leviratsehe zu vollziehen.",
+ "einen Maamar. מאמר eig. der Spruch; darunter versteht man die nach Bet-Hillel nur rabbinisch gültige Antrauung der zur Leviratsehe verpflichteten Schwägerin durch einen Wertgegenstand, den der Levir ihr überreicht, indem er dabei, wie bei sonstigen Trauungen, die Formel הרי את מקודשת לי וכו׳ spricht. מאמר (Spruch) heißt diese Antrauung im Gegensatz zu der in der Tora erwähnten Beiwohnung (יבא עליה, Deut. 25, 5), welche (ebenso wie die Chaliza) מעשה, Tat, genannt wird (Jebamot IV, 9) und die Leviratsehe vollendet.",
+ "und darauf stirbt der andere Bruder. Der Mann der anderen Schwester.",
+ "Seine Frau. Die der Ledige sich durch den Maamar angetraut hat.",
+ "bleibe bei ihm. Er kann sie heiraten. Bet-Schammai sind der Ansicht, durch den Maamar habe der Levir sich die Jebama (Schwägerin) vollständig angeeignet, so dass deren Schwester nicht mehr zur Leviratsehe verpflichtet werden kann.",
+ "die andere aber ist als Schwester seiner Frau. Die ihm nach Lev. 18, 18 zur Ehe verboten ist.",
+ "Er muss seine Frau. Die durch den מאמר ihm nur rabbinisch angetraut, nach der Tora aber noch nicht seine Frau ist. Da aber jetzt durch den Tod seines Bruders ihn die Pflicht der Leviratsehe mit dessen Witwe verbindet, so verbietet ihm dieses Band (זיקה) die Ehe mit seiner Angetrauten, als der Schwester der mit ihm Verbundenen (אחות זקוקתו), die (rabbinisch) wie die Schwester einer Frau betrachtet wird.",
+ "durch Scheidebrief. Um die Antrauung (מאמר) aufzulösen.",
+ "und Chaliza. Um das Band der Leviratsehe-Pflicht zu lösen.",
+ "und die Frau seines Bruders durch Chaliza. Um das Band der Leviratsehe-Pflicht zu lösen.",
+ "wobei man sagt. Es ist dies ein Sprichwort über Jemand, der neben seiner Frau durch das Leviratsehe-Gesetz noch die Frau des Bruders haben sollte, und statt dessen keine von beiden behalten darf.",
+ "Wehe ihm wegen. Des Verlustes.",
+ "und wehe ihm wegen. Des Verlustes.",
+ "seines Bruders Frau. Vgl. denselben Spruch in Jebamot XIII, 7."
+ ],
+ [
+ "Wenn. Ketubot V, 6.",
+ "Jemand seine Frau durch ein Gelübde verpflichtet. הדיר durch ein Gelübde (Jemand zu etwas) veranlassen, zwingen oder verpflichten.",
+ "seiner Beiwohnung. תשמיש oder תשמיש המ׳ (eig. Bedienung des Bettes) für „Beiwohnung“.",
+ "zu entsagen. Nach Nedarim 15b gilt ein solches Gelübde nur in der Form: קונם הנאת תשמישך עלי (der Genuss deiner „Bedienung“ sei mir versagt).",
+ "Zwei Wochen. Da diese Enthaltsamkeit mitunter zwei Wochen von der Tora vorgeschrieben ist, Lev. 12, 5.",
+ "muss sie dies zugeben. Nach zwei Wochen muss er entweder das Gelübde lösen, oder sich von ihr durch einen Scheidebrief scheiden lassen.",
+ "Nur eine Woche. Wie dies bei der Geburt eines männlichen Kindes (Lev. 12, 2) und bei נדה (Lev. 15, 19) gesetzlich vorgeschrieben ist.",
+ "Wenn. Keritot I, 6.",
+ "eine Frau am Vorabend des einundachtzigsten Tages. Nach der Geburt eines weiblichen Kindes, wobei sie (nach Lev. 12, 6) am 81. Tage ein Opfer zu bringen hat.",
+ "so befreien sie Bet-Schammai vom Opfer. Sie braucht wegen dieser zweiten (unzeitigen) Geburt kein Opfer zu bringen. Wiewohl am Vorabend des 81. Tages die Tage der Reinigung von der ersten Geburt bereits vollbracht sind, so ist dennoch diese Zeit, weil des Nachts überhaupt kein Opfer dargebracht werden darf, als die Zeit vor Eintritt der Opferpflicht zu betrachten, in welcher eine zweite Geburt nicht zu einem neuen Opfer verpflichtet.",
+ "Bet-Hillel aber verpflichten sie hierzu. Sie betrachten die Nacht zum 81. Tage wie die Zeit nach dem Eintritt der Opferpflicht, obgleich das Opfer erst am folgenden Tage dargebracht werden kann. Die Frau muss deshalb wegen der zweiten (wenn auch unzeitigen) Geburt ein besonderes Opfer bringen.",
+ "Bei einem leinenen Kleide. Dabei müsste man das Verbot von Deut. 22, 11 (שעטנז) übertreten, wenn daran Schaufäden wären, da zu letzteren auch himmelblaue Wolle (תכלת Num. 15, 38) gehört.",
+ "befreien Bet-Schammai vom Schaufäden-Gebot. Obgleich behufs Erfüllung des Zizit-Gebotes die Übertretung des שעטנז-Verbotes nach der Tora gestattet wäre, so haben Bet-Schammai dies dennoch nicht erlaubt, weil sie befürchten, man könnte das שעטנז-Kleid auch in der Nachtzeit tragen, in welcher die Übung des Zizit-Gebotes nicht Pflicht ist (Berachot II, Note 3).",
+ "Bet-Hillel aber verpflichten dazu. Sie befürchten nicht, dass man dieses Kleid auch Nachts tragen würde; vgl. Sabbat 25b u. Tos. das. gegen Raschi.",
+ "Einen Korb (mit Früchten. Maaserot IV, 2.",
+ "der für den Sabbat bestimmt ist, befreien Bet-Schammai (von der Zehnt-Absonderung. D. h. man darf davon ein Wenig (עראי) vor dem Sabbath essen, ohne dass man es vorher verzehntet; vgl. Maaserot I, 5.",
+ "Bet-Hillel aber verpflichten dazu. Die Bestimmung für den Sabbat macht es sofort zehntpflichtig, so dass man vor der Zehnt-Absonderung nichts davon essen darf."
+ ],
+ [
+ "Wenn Einer. Nasir III, 6.",
+ "für längere Zeit. Für mehr als 30 Tage.",
+ "ein Nasirat. Num. 6, 2 ff.",
+ "nachdem er sein Nasirat vollendet. Im Auslande, dessen Boden die Rabbinen für unrein erklärt haben.",
+ "dreißig Tage ein Nasir sein. Obwohl ein auf unreinem Boden abgehaltenes Nasirat nicht gültig ist (Nasir III, 5), so wird dennoch durch das im Auslande vollendete Nasirat, da dort der Boden nur rabbinisch unrein ist, sein Gelübde als erfüllt betrachtet, so dass er im Lande Israels nur zur Strafe noch ein Nasirat von 30 Tagen zu halten braucht.",
+ "von vorn das Nasirat beginnen. Die Rabbinen haben dem Nasir die Strafe auferlegt dass das im Auslande gehaltene Nasirat ihm gar nicht angerechnet wird, wie wenn er es auf einem Begräbnisplatze abgehalten hätte.",
+ "Wenn. Nasir III, 7.",
+ "zwei Zeugenpaare. כת Makkot I, Note 47.",
+ "er habe. Zur selben Zeit.",
+ "fünf gelobt. Und er selbst behauptet, gar kein Gelübde getan zu haben.",
+ "so braucht er gar kein Nasirat zu beobachten. Das Zeugnis beider Paare ist ungültig, da sie einander widersprechen.",
+ "er muss daher zweimal Nasir sein. Vgl. Sanhedrin 31a."
+ ],
+ [
+ "Wenn. Ohalot XI, 3.",
+ "ein Mensch unter der Spalte. Vorher steht dort (Ohalot XI, 2): Wenn eine Vorhalle oben durchgespalten ist und es befindet sich eine Toten-Unreinheit auf der Einen Seite, so sind die auf der andern Seite befindlichen Geräte rein, (da die Spalte das Dach Teilt, so dass die Geräte sich nicht mit der Unreinheit unter Einer Überdachung befinden). Unsere Mischna behandelt nun den Fall, dass gerade senkrecht unter der Spalte des Daches auf dem Fußboden der Vorhalle ein Mensch steht.",
+ "Er bringt nicht die Unreinheit. Er stellt keine Verbindung her zwischen den beiden getrennten Teilen des Daches, so dass die Unreinheit von der Einen Seite auf die Geräte der andern Seite übergeleitet werden könnte, (oben III, Note 14). Denn nur ein Gegenstand, der einen Raum von mindestens einem Kubik-טפח überdacht, kann, unter der Spalte stehend, wie bis zum Dache reichend befrachtet werden und so die getrennten Teile des Daches mit einander verbinden, (Ohalot XI, 2).",
+ "Der Mensch ist hohl. Er wird wie hohl betrachtet, obgleich sein Inneres von den Eingeweiden ausgefüllt ist.",
+ "und dessen obere Seite. Welche die innere Höhlung überdacht.",
+ "bringt die Unreinheit. Verbindet die beiden Teile des Daches der Vorhalle, so dass die Unreinheit auf die Geräte übergeleitet wird. — Im Ganzen sind in unserem Abschnitt 23 Fälle der קולי ב״ש וחומרי ב״ה aufgezählt. Die Tosephta fügt noch einen Fall hinzu, vgl. ראב״ד."
+ ]
+ ],
+ [
+ [
+ "Jehuda. Die im vorigen Abschnitt aufgezählten 23 Lehren sind nach Jerusch. (Beza I, 60b) von R. Meïr vorgetragen worden.",
+ "Das Blut vom Aase erklärten Bet-Schammai für rein. Es wird nicht wie Fleisch vom Aase betrachtet.",
+ "Bet-Hillel aber für unrein. Vgl. weiter VIII, 1.",
+ "Das Ei eines Aases. Ein in einem Toten Vogel gefundenes Ei.",
+ "wie man es auf dem Markte verkauft. Es hat bereits eine harte Schale.",
+ "sonst aber verboten. Wie das Fleisch des Aases.",
+ "so nach Bet-Schammai; nach Bet-Hillel aber ist es (immer. Auch wenn es eine harte Schale hat.",
+ "verboten. Nach Tosaphot (Chullin 58a) nur rabbinisch, damit man nicht auch das Ei von Trepha erlaube.",
+ "Doch gestehen Jene. Bet-Schammai.",
+ "dass das Ei von Trepha. Oben II, Note 18.",
+ "weil es im verbotenen Zustande. Während der Vogel bereits trepha war.",
+ "ausgebildet. גדילה es ist groß geworden, s. Chullin 58a.",
+ "Der. Nidda IV, 3.",
+ "Blut-Abgang. Das Menstruationsblut oder das דם זיבה (Lev. 15, 25).",
+ "einer Heidin und das Reinheits-Blut. Lev. 12, 4—5.",
+ "einer Aussätzigen. Einer aussätzigen israelitischen Wöchnerin.",
+ "erklären Bet- Schammai für rein. Denn das Gesetz über Gonorrhöa und Hämorrhöa in Lev. 15 gilt nur von Israeliten. Wiewohl nun die Rabbinen verordnet haben, dass die Heiden in jeder Beziehung wie זבים betrachtet werden, so gilt diese Bestimmung nicht Betreffs des Blutabgangs der Heidinnen. Ebenso gilt der Blutabgang einer Wöchnerin, auch wenn sie aussätzig ist, während der Reinheitstage für rein.",
+ "Es ist wie ihr Speichel und Urin. Der auch nach Bet-Schammai unrein ist.",
+ "zu beurteilen. Es verunreinigt in feuchtem Zustande, aber nicht nachdem es trocken geworden. Dadurch unterscheidet es sich von dem nach dem Tora-Gesetze unreinen Geblüte, indem letzteres auch im trockenen Zustande verunreinigt.",
+ "Die Früchte. Schebiit IV, 2, vgl. das.",
+ "des siebenten Jahres. Welche für Alle preisgegeben werden müssen (Lev. 25, 6; Exod. 23, 11).",
+ "darf man sowohl mit als ohne Dankesbezeugung. בטובה eig. „mit Güte“, d. h. indem man es dem Eigentümer als eine Güte anrechnet und ihm dafür dankt.",
+ "Man darf sie nicht essen mit Dankesbezeugung. Denn es könnte dann scheinen, als hätte der Eigentümer sie nicht preisgegeben; solche vom Besitzer im שביעית „gehüteten“ (שמור) Früchte sind aber zum Essen verboten. Nach einer andern LA. sagen Bet-Hillel: אין אוכלין אלא בטובה (Man darf nur mit Dankesbezeugung essen). Sonst könnte man sich gewöhnen, auch in anderen Jahren die Früchte eines fremden Feldes zu nehmen.",
+ "Der Schlauch. Tosephta Kelim B. M. XI, cit. im ר״ש zur M. Kelim XX, 2.",
+ "nimmt Unreinheit. Midras-Unreinheit, nach Kelim XX, 1.",
+ "wenn er zugebunden ist und Bestand hat. D. h. er faltet sich nicht zusammen (wie חמת חלילין Kelim XX, 2), wenn man ihn als Kopf-Unterlage gebraucht (s. M. rabba zu Echa 1, 2). Nach der Tos. Kelim l. c, muss auch der Schlauch מלאה, voll, mit etwas gefüllt sein; unsere Mischna scheint dies für selbstverständlich zu halten.",
+ "nach Bet-Hillel aber auch wenn er nicht zugebunden ist. Doch muss derselbe (nach Tos. l. c.) wenigstens מלאה ועומדת (voll und zur Unterlage geeignet) sein. Dies könnte bei nicht zugebundenen Schläuchen der Fall sein, wenn dieselben z. B. mit Wolle u. dgl. gefüllt sind, vgl. Kelim XVII, 2. — Nach ראב״ד u. A. spricht unsere Mischna von einem schadhaft gewordenen Schlauche, dessen Risse man durch Zubinden ausgebessert hat, wobei nach B. Sch. das Gerät nur dann verunreinigungsfähig ist, wenn es fest für die Dauer zugebunden wurde, nach B. H. auch, wenn es nur zum momentanen Gebrauch repariert worden ist, s. Kelim XXVI, 4."
+ ],
+ [
+ "Geflügel. Chullin VIII, 1.",
+ "darf mit Käse zugleich auf den Tisch gebracht. Geflügel in Milch gekocht ist nur rabbinisch zu essen verboten; deshalb hat man nicht die Präventivbestimmung (גזירה) getroffen, auch das gleichzeitige Auftragen von Geflügel mit Käse zu verbieten.",
+ "Es darf weder zugleich gebracht. Man könnte sonst dazu kommen, auch Fleisch von Vieh in kochend heißem Zustande zusammen mit Käse aufzutragen, was auch nach der Tora verboten ist.",
+ "Man. In anderer Version Terumot I, 4; vgl. Tosephta Ter. III, 14 und Jer. Ter. I, 40d, f.",
+ "darf von Oliven die Hebe für Öl und von Weintrauben die Hebe für Wein absondern. Wenn Jemand Oliven und Öl besitzt, welche beide teruma-pflichtig sind; so darf er seiner Pflicht sich dadurch entledigen, dass er von den Oliven ein den beiden Terumot entsprechendes Quantum als Hebe für die Oliven und das Öl absondert.",
+ "Man darf nicht absondern. Da man die Teruma für vollständig zubereitete Frucht nicht in unzubereiteten Früchten geben darf.",
+ "Wenn. Vgl. Kilajim IV, 5.",
+ "Einer die vier Ellen des Weinberges. Zum Anbau eines Weinberges sind 4 Ellen leerer Raum nötig, Kilajim IV, 1, Note 4.",
+ "Er hat eine Reihe. Nach B. Sch. wird eine Reihe von Weinstöcken schon „Wein-berg“ (כרם) genannt, Kilajim IV, 5.",
+ "geheiligt. Wie es heißt (Deut. 22, 9): „Damit nicht heilig werde der Same . . samt dem Ertrage des Weinbergs (הכרם).“",
+ "Er hat zwei Reihen. Nach B. H. versteht man unter „Weinberg“ mindestens zwei Reihen (Kilajim l. c.)",
+ "Den. Challah I, 6.",
+ "Mehlbrei. מעיסה = מעריסה (wie עיסה = עריסה) ein Gemisch von Mehl und siedendem Wasser, von ערס mischen (arab. مغروسة Vermischung, Verwirrung); ebenso ist das in Challa I, 6 daneben genannte חליטה vom syr. ܚܠܰܛ mischen, abzuleiten. מעיסה unterscheidet sich nach einer Baraita in Babli Pesachim 37b von חליטה dadurch, dass bei ersterem das Mehl in das siedende Wasser geschüttet, bei letzterem aber das heiße Wasser in das Mehl gegossen wurde. Nach Jerusch, und Tosephta (zu Challa l. c.) ist umgekehrt חליטה Mehl in heißes Wasser geschüttet und מעיסה Mehl, in das man siedendes Wasser gegossen. Die Erklärung der Worte war also schwankend, und es ist nur das gewiss, dass beide ein Gemisch von Mehl mit heißem Wasser bezeichnen. Um so berechtigter ist die vom Babli und Jerusch. zugleich aufgestellte Behauptung, dass zwischen מעיסה und חליטה gesetzlich kein Unterschied obwaltet und dass demnach die verschiedenen Bestimmungen, welche in M. Challa I, 6 in Bezug auf diese beiden Arten Mehlbrei sich vorfinden, zwei verschiedenen Autoren angehören.",
+ "von Challah. Da dies als Gekochtes und nicht als „Brot“ (לחם Num. 15, 19) zu betrachten ist.",
+ "Bet-Hillel aber erklären ihn für pflichtig. Denn dies ist auch unter לחם verstanden.",
+ "Man. Mikwaot V, 6.",
+ "darf. Um sich zu reinigen.",
+ "in einen Sturzbach. חרדלית (vom gr. χαράδρα) ein Bach, der ohne Quelle durch das von einem Berge herabfließende Regenwasser entstanden ist.",
+ "untertauchen. Wenn nur alles Wasser zusammen 40 Sea beträgt.",
+ "Man darf nicht untertauchen. Der Untertauchende wird nicht rein; denn Regenwasser ist in fließendem Zustande nicht zum Tauchbade geeignet, sondern nur wenn es in gesperrtem Raume steht.",
+ "Wenn. Pesachim VIII, 8.",
+ "Jemand am Tage vor Pesach. Am 14. Nissan.",
+ "Er darf untertauchen. Wie jeder Proselyt, der nach der Beschneidung noch durch ein Tauchbad sich reinigen muss.",
+ "und Abends sein Pesach - Opfer essen. Er braucht sich nicht der in Num. cap. 19 für den an einer Leiche Verunreinigten vorgeschriebenen Reinigung zu unterziehen, da ein Nicht-Israelit durch Berührung einer Leiche nicht unrein wird.",
+ "Wer sich von seiner Vorhaut abgesondert. Ein Proselyt, der sich beschneiden lässt.",
+ "gleicht. Nach rabbinischer Anordnung (Pesachim 92a).",
+ "der sich von einem Grabe abgesondert. Der von einem Grabe kommt, der sich am 3. und 7. Tage mit Entsündigungswasser besprengen lassen muss, Num. 19, 19. — Den Grund s. in Pesachim l. c."
+ ],
+ [
+ "Ismael. Einige Codd. haben hier richtiger: R. Simon (רבי שמעון), s. Note 66.",
+ "Das. Vgl. Jadajim III, Ende.",
+ "Buch Kohelet verunreinigt nicht. Wie die kanonischen Schriften, nach Sabbat 14a.",
+ "die Hände. Nach Bet-Schammai ist dies Buch bloß als Weisheitslehre Salomo’s zu betrachten und nicht per inspirationem (ברוח הקדש) verfasst, Megilla 7a.",
+ "Es verunreinigt die Hände. Es gehört zu den kanonischen Schriften.",
+ "Entsündigungswasser. מי חטאת = מי נדה Num. 19, 9, vgl. 19, 17.",
+ "das man bereits dem Gesetze gemäß verwendet hat. Auf den Unreinen nach Num. 19, 18 gesprengt hat.",
+ "erklären Bet-Schammai für rein. Es verunreinigt nicht den es Berührenden und Tragenden, vgl. Num. 19, 21 und Raschi das.",
+ "nach Bet-Hillel aber kann es verunreinigen. Vgl. dagegen Para XII, 4 Ende.",
+ "Schwarzkümmel. קצח, Jesaja 28, 25, Nigella sativa, Schwarzkümmel. Rabed erklärt es als كرويا Carum carvi, Wiesenkümmel; der etwas längere Gartenkümmel heißt: כמון; vgl. ar. قزح Gewürz.",
+ "erklären. Ukzin III, 6.",
+ "Bet-Schammai für rein. Er nimmt keine Unreinheit an, weil er nicht für sich allein als Speise (אוכל) dient.",
+ "Bet-Hillel aber für verunreinigungsfähig. Er wird als אוכל betrachtet.",
+ "hinsichtlich dessen Verzehntung. Nach B. Sch. ist er frei vom Zehnten, während B. H. ihn für zehntpflichtig erklären."
+ ],
+ [
+ "Elieser. Ms. München liest: R. Eleasar (רבי אלעזר); so las auch T. B. Jebamot 28a. Diese LA. ist der andern vorzuziehen, denn R. Eleasar (nicht R. Elieser) ist der Zeitgenosse aller bisherigen Referenten: R. Jehuda, R. Jose, R. Simon (und R. Meïr).",
+ "Der. Nidda IV, 3.",
+ "Blutabgang einer Wöchnerin. Nachdem 7 Tage, bei einem männlichen, resp. 14 Tage bei einem weiblichen Kinde verstrichen sind und somit die Reinheitstage (Lev. 12, 4 f) bereits begonnen haben, in denen ihr Blut rein ist.",
+ "wie ihr Speichel und ihr Urin zu beurteilen. So dass es (weil noch keine טבילה stattgefunden) zwar im feuchten, aber nicht (wie דם נדה) auch im trockenen Zustande verunreinigt.",
+ "Es verunreinigt im feuchten und im trockenen Zustande. So lange sie nicht untergetaucht hat, ist sie selbst in den Reinheitstagen einer נדה gleich.",
+ "die im Blutfluss geboren hat. Die zur Zeit der Geburt den in Lev. 15, 25 erwähnten außergewöhnlichen Blutfluss hatte.",
+ "feucht und trocken verunreinigt. Da sie in diesem Falle erst nach der Zählung von 7 reinen Tagen (שבעה נקיים) rein werden kann (Lev. 15, 28)."
+ ],
+ [
+ "Haben. Jebamot III, 1.",
+ "so müssen letztere die Chaliza vollziehen und dürfen nicht in Leviratsehe genommen werden. Denn jede der beiden Schwestern ist mit jedem der beiden Brüder durch das Band der Leviratsehe-Pflicht verbunden (s. oben IV, Note 84); eine derart Verbundene (זקוקה) wird aber (rabbinisch) wie eine Ehefrau betrachtet, so dass deren Schwester, wie eine Schwester der Ehefrau zur Ehe verboten ist.",
+ "Haben sie dieselben voreilig geehelicht. Ein jeder der beiden Brüder hat Eine von beiden Schwestern geehelicht.",
+ "Elieser. Ms. München liest: R. Eleasar (רבי אלעזר); so las auch T. B. Jebamot 28a. Diese LA. ist der andern vorzuziehen, denn R. Eleasar (nicht R. Elieser) ist der Zeitgenosse aller bisherigen Referenten: R. Jehuda, R. Jose, R. Simon (und R. Meïr).",
+ "und nach Bet-Hillel müssen sie dieselben entlassen. Nach der Relation des Abba Saul in Jebamot 28a haben Bet-Hillel die erleichternde Ansicht; vgl. das. noch eine dritte Relation."
+ ],
+ [
+ "Da sagten sie. Die Weisen.",
+ "und wir wollen Dich zum Gerichtsvorsitzenden für Israel. Zum zweiten Präsidenten des Synedrion, vgl. Chagiga II, 2 Ende.",
+ "als dass ich eine Stunde vor Gott ein Frevler werde. Dass ich die von einer Majorität empfangenen Traditionen (s. M. 7) verleugne.",
+ "man soll nicht sagen. Dies ist noch ein zweiter Grund (Tos. Jom Tob).",
+ "Er. Negaïm V, 3.",
+ "zurückgelassenes. פקודה von פקד suchen, hier (wie das arab. فقد) in der Bedeut. verlieren, zurücklassen. Nach Bart.: Das (vom Aussatze der Haut) in Verwahrung gegebene Haar.",
+ "weißes Haar. Nach Lev. 13, 3 ist weißes Haar im Aussatze als Unreinheitszeichen zu betrachten; jedoch nur dann, wenn der Aussatz das Haar in Weiß verwandelt hat, nicht aber, wenn das weiße Haar dem Aussatze vorangegangen ist. Ist nun ein Aussatz, der das Haar in Weiß verwandelt hatte, geheilt, hat aber das weiße Haar zurückgelassen, und um dieses hat sich dann ein neuer Aussatzschaden gebildet; so erklären die Weisen dies für rein, da dem neuen Aussatze das weiße Haar vorangegangen ist. Akabja dagegen erklärt es für unrein, da immerhin ein Aussatz das Haar in Weiß verwandelt hat.",
+ "und. Nidda II, 6.",
+ "gelbes. ירוק schlechthin heißt in der Mischna: gelb; „grün“ wird ירוק בכרתי (ירוק wie Lauch) genannt (Sukka III, 6).",
+ "Er hatte ferner. Bechorot III, 4.",
+ "das von einem fehlerhaften erstgeborenen Viehe. Das bereits von einem Chacham (Gelehrten) wegen seines Fehlers außerhalb des Heiligtums zu schlachten erlaubt ward.",
+ "ausgefallene. Die Wolle oder das Haar abzuscheren ist selbst beim fehlerhaften Erstgeborenen verboten.",
+ "nachdem man das Vieh geschlachtet. Denn sowie das Schlachten die am Viehe haftende Wolle erlaubt macht, ebenso bewirkt es, dass die ausgefallene Wolle benutzt werden darf.",
+ "während die Weisen es verboten. Es ist dies eine Präventivbestimmung (גזירה), auf dass man nicht behufs Benutzung der ausgefallenen Wolle die fehlerhaften Erstgeborenen lange Zeit im Hause behalte, wobei man leicht dazu kommen könnte, gegen die Vorschrift des Gesetzes das Tier zu scheren oder zur Arbeit zu benutzen. — Unsere M. hat die Version des R. Jehuda in Bechorot III, 4; dagegen hat dort R. Jose betreffs vorliegender Kontroverse eine andere Version.",
+ "Endlich hatte er gesagt: Man gibt keiner Proselytin und keiner freigelassenen Sklavin (das bittere Wasser. Nach Num. 5, 18ff.",
+ "zu trinken. Denn in den Worten: „Söhne Israels“ (Num. 5, 12) sind nur geborene Israeliten verstanden.",
+ "zu trinken. Vgl. Jerusch. Sota II, 18b.",
+ "Es geschah doch einmal. מעשה (eine Tatsache) leitet oft die Erzählung einer Begebenheit ein.",
+ "bei der Karkemit. Nach Jerusch. (l. c.): כורכמית.",
+ "Sie haben ihr nur etwas Ähnliches. דוגמא gr. δεῖγμα Probestück, Muster (Sabbat X, 1), daher etwas, das einer andern Sache ähnlich ist (vgl. דוגמתן ihresgleichen, Sabbat 30b). Er hat ihr etwas zu trinken gegeben, was dem Bitterwasser ähnlich ist (gefärbtes Wasser, Aruch), um sie zum Geständnis ihres Ehebruchs zu bewegen. Jerusch. Moed katan III, 81d liest דכמה und erklärt dies mit דכוותה, ihresgleichen. Er scheint דִכְמָהּ (= כָּמוֹהָ) gelesen zu haben. Hiernach erklären auch manche Kommentare; Männer wie sie (ihresgleichen) haben ihr zu trinken gegeben; d. h. da Schemaja und Abtalion Proselyten und, ebenso wie die Freigelassenen, keine geborenen Israeliten waren, so haben sie jene wie eine geborene Israelitin behandelt.",
+ "Darauf Taten sie. Die Weisen.",
+ "ihn. Akabja.",
+ "in den Bann. נדה stoßen, fortstoßen, exkommunizieren. Man legt ihn in den Bann, weil er Schemaja und Abtalion beleidigt hatte (Jerusch. das., Babli Berachot 19a). Auch nach der ersten Erkl. in Note 95 liegt in den Worten eine Verunglimpfung des Schemaja und Abtalion, dass sie das Gesetz zu einer Täuschung missbraucht hätten.",
+ "und das Gericht steinigte seinen Sarg. Man muss einen großen Stein auf den Sarg legen, s. weiter.",
+ "Gott bewahre. חס ושלום eig.: Erbarmen und Friede! d. h. man muss wegen einer solchen Äußerung um Erbarmen und Versöhnung bitten.",
+ "denn es ward hinter Keinem in Israel der Tempel-Vorhof geschlossen. Bei der Darbringung des Pesach-Opfers, s. Pesachim V, 5.",
+ "Sohn Chanoch’s. Andere LA.: אלעזר בן הנך od. אלעזר בן הנד.",
+ "der Hände-Reinigung. Die Verordnung, dass mitunter die Hände einer Reinigung bedürfen, wiewohl der ganze Körper nicht unrein geworden ist, wie z. B. in Jadajim III, 2. Andere LA.: בנטילת ידים (an der Verordnung des Hände-Waschens).",
+ "rüttelte. פקפק (Pilpel von פוק) erschüttern, wankend machen, Zweifel erregen."
+ ],
+ [
+ "In seiner. Dies bezieht sich auf Akabja b. M.",
+ "und Jene haben aus dem Munde einer Mehrheit vernommen. Entweder hat einmal die Mehrheit wie Akabja und ein anderes Mal wie die Weisen entschieden, oder es glaubte jeder der Kontroversanten die Mehrheit auf seiner Seite zu haben.",
+ "du aber hast aus dem Munde eines Einzelnen und aus dem Munde der Mehrheit vernommen. Du hast von mir meine Ansicht und von den Weisen das Entgegengesetzte vernommen.",
+ "besser also. Wenn auch die Vorschrift, der Mehrheit zu folgen, auf unsern Fall nicht anzuwenden ist, da ich (Akabja) meine Überlieferung auch von einer Mehrheit empfangen habe; so ist es doch besser, dass du die Ansicht meiner Gegner akzeptierst.",
+ "empfiehl mich. Eig.: Befiehl meinetwegen.",
+ "Hast Du vielleicht was Unrechtes. Einige Codd. lesen richtiger: עִילָה (= עלילה, Handlung) Vorwand, Ursache.",
+ "entfernen. Du sollst dich durch deine Führung selbst empfehlen; wo nicht, so mögest du von Allen verstoßen werden, auf dass du dich besserst."
+ ]
+ ],
+ [
+ [
+ "Sohn Baba’s. Berachot 27 a. M. ed. Neapel liest אבא st. בבא.",
+ "Man bewegt. Manchmal.",
+ "minderjährige Mädchen. Die als vaterlose Waisen von der Mutter oder den Brüdern verheiratet worden sind, deren Ehe nur rabbinisch gültig ist und daher von dem Mädchen, bevor es großjährig wird, durch eine Weigerungs-Erklärung (Jebamot XIII, 1) annulliert werden kann.",
+ "zu einer Weigerungs- Erklärung. Die Fälle, in denen eine solche noting erscheint, findet man in Jebamot XIII, 7 und 11. Hier wird die dort von R. Elieser ausgesprochene Ansicht bestätigt.",
+ "Man erlaubt einer Frau auf die Aussage Eines Zeugen. Der den Tod ihres Mannes bezeugt",
+ "wieder zu heiraten. S. Jebamot XVI, 7 u. weiter VIII, 5.",
+ "In Jerusalem sei ein Hahn gesteinigt worden. Obwohl dies von der Tora (Exod. 21, 28) nur beim Ochsen vorgeschrieben wird, so gilt die Bestimmung dennoch bei allen Tieren; vgl. Deut. 5, 14.",
+ "weil er einen Menschen getötet hatte. Er hatte mit dem Schnabel einem Kinde die Hirnhaut durchlöchert.",
+ "Es sei vierzig Tage alter Wein. Vor 40 Tagen darf der aus der Kelter kommende Most nicht zur Libation verwendet werden (B. batra 97 a).",
+ "Das tägliche Morgenopfer sei. Nach dem jerus. Talmud (Berachot IV, 1) einmal, als Jerusalem von den Syrern belagert wurde, (vgl. aber Tosaphot Menachot 64 b v. ועל). Nach ראב״ד wird hier nicht eine Tatsache, sondern eine Traditionslehre bezeugt.",
+ "um vier Tagesstunden. Am Ende der vierten Tagesstunde, nach Zeitstunden (שעות זמניות) gerechnet, vgl. Berachot I, Note 3, und Einl. zu Pesachim S. 167."
+ ],
+ [
+ "aus Kephar Hababli. Ms. München l. בבלי st. הבבלי.",
+ "dass ein Glied eines Toten. Wiewohl dasselbe keine Olivengröße hat, vgl. oben III, Note 2.",
+ "verunreinige. Im Zelte, Ohalot II, 1.",
+ "man habe dies. Dass ganze Glieder auch bei geringster Quantität die Zelt-Unreinheit bewirken, (Ohalot I, 7.)",
+ "nur Betreffs eines Gliedes vom Lebenden gelehrt. Dagegen ist beim Gliede eines Toten Menschen, ebenso wie beim Fleische, das Minimal-Quantum einer Olivengröße bestimmt.",
+ "Man kann dies ja durch einen Schluss vom Leichteren auf das Schwerere. Vgl. B. kamma II, Note 26.",
+ "Da erwiderte er. R. Elieser.",
+ "Man hat dies. Dass ganze Glieder auch bei geringster Quantität die Zelt-Unreinheit bewirken, (Ohalot I, 7.)",
+ "[dennoch. Trotz des קל וחומר-Schlusses.",
+ "Eine andere Erwiderung. Des R. Elieser.",
+ "denn der Lebende. Der flussleidend ist.",
+ "was unter ihm ist. Selbst hundert Unterlagen, wenn er auch nur die oberste berührt.",
+ "zum Lager und Sitz. Auch „Midras“ genannt, oben II Note 81.",
+ "welche einen Menschen samt dessen Kleidern verunreinigen können. Nach Lev. 15,5f.",
+ "was über ihm liegt. Selbst hundert Geräte, obwohl er nur das unterste berührt.",
+ "zur Auflage. מדף = מנדף heißt das, was auf dem זב liegt, ohne dass er es berührt. Ähnlich wie מדרס (die Unterlage) von דרס (drücken, treten) ist מדף von נדף (stoßen, treiben) gebildet und bezeichnet das, was über Jemand sich befindet, woran er stösst. Es ist danach מדף ähnlich dem biblischen משקוף, (vgl. das aram. שקף, schlagen und שקפא Schwelle, Oberschwelle).",
+ "welche Speisen und Getränke. Aber nicht Menschen und Geräte; מדף ist leichter als מדרס. Nach Maim. zu Para X, 1 bed. מדף etwas leise Bewegtes, vgl. auch Maim. zu Sabim IV, 6.",
+ "verunreinigen kann. Vgl. Schriftbeweise hierzu in Maimon. Comment. zu Sabim IV, 6 und Talmud Nidda 32 a.",
+ "welche Unreinigkeit der Tote nicht bewirkt. Beim Toten können nur drei Geräte unrein werden, und zwar wird das den Toten unmittelbar berührende Gerät ein אבי אבות הטומאה (nach II, Note 10 u. 11); das zweite, welches letzteres berührt, wird אב הטומאה. und das dieses berührende dritte Gerät ראשון לטומאה (nach II, Note 3). Das vierte Gerät wird nicht mehr unrein, weil Menschen und Geräte nur durch einen אב הטומאה unrein werden können."
+ ],
+ [
+ "Fleisch von Olivengröße. Chullin 129b.",
+ "Elieser für unrein. Es verunreinigt durch Berührung, Tragung und Bedachung (weiter Note 44), wie ein vom lebenden Menschen getrenntes ganzes Glied.",
+ "Nechunja aber erklären es für rein. Nach Maimonides in jeder Beziehung, nach ראב״ד aber nur hinsichtlich der Zelt-Unreinheit.",
+ "Nechunja für unrein. Verunreinigend, durch Berührung und Tragung, aber nicht im Zelte, vgl. Ohalot II, 3.",
+ "Sie. Seine beiden Kontroversanten.",
+ "Was bewog dich. מה ראית eig.: was hast du gesehen, vgl. Gen. 20, 10.",
+ "dass ein Glied vom Lebenden wie ein ganzer Leichnam betrachtet wird. Ohalot II, 1.",
+ "wie daher beim Leichnam eine von ihm abgesonderte Olivengröße Fleisches unrein ist. Ohalot II, 1.",
+ "Nein. Die Schluss-Folgerung ist nicht richtig, sie lässt sich widerlegen.",
+ "während du doch. Oben gegen R. Nechunja.",
+ "einen davon abgesonderten gerstenkorngroßen Knochen für rein erklärst. Sie widerlegen ihn ad hominem.",
+ "Sie. Seine beiden Kontroversanten.",
+ "Was bewog dich. מה ראית eig.: was hast du gesehen, vgl. Gen. 20, 10.",
+ "unrein ist. Verunreinigend, durch Berührung und Tragung, aber nicht im Zelte, vgl. Ohalot II, 3.",
+ "Nein. Die Schluss-Folgerung ist nicht richtig, sie lässt sich widerlegen.",
+ "während du doch. Oben gegen R. Elieser.",
+ "eine davon abgesonderte Olivengröße Fleisches für rein erklärst. Sie widerlegen ihn ad hominem.",
+ "Sie. Seine beiden Kontroversanten.",
+ "Was bewog dich. מה ראית eig.: was hast du gesehen, vgl. Gen. 20, 10.",
+ "verschiedene Normen. מדות Normen, B. kamma VII, Note 1.",
+ "aufzustellen. Eig.: deine Normen zu teilen, scheiden.",
+ "denn die des Fleisches gilt bei Äsern. Ein olivengroßes Stückchen Fleisch eines Aases verunreinigt durch Berührung und Tragung, Kelim I, 2.",
+ "und Kriechtieren. Die in Lev. 11, 29—30 erwähnt sind, von denen ein linsengroßes Stückchen Fleisch durch Berührung verunreinigt, Kelim I, 1.",
+ "was bei der der Knochen nicht der Fall ist. Chullin 77b; daher ist beim Fleische mehr zu erschweren, als bei Knochen.",
+ "Ein Glied. Vom Lebenden, nach R. Josua und R. Nechunia (oben M. 2) auch vom Toten.",
+ "an dem gehöriges Fleisch ist. Genauer bestimmt in Kelim I, 5.",
+ "Tragung und Bedachung. D. i. die Zelt-Unreinheit, oben III, Note 14.",
+ "so ist es [dennoch] unrein. Es verunreinigt wenigstens durch Berührung und Tragung, wenn auch nicht durch Bedachung, Kelim I, 5.",
+ "so ist es rein. Es verunreinigt nicht mehr als Glied (אבר). Ist es nun ein Glied vom Lebenden, so ist es vollständig rein; ein Glied vom Toten verunreinigt bei solchem Defekte nur wie Fleisch und Gebein vom Toten. Die Unreinheit des Fleisches hat demnach mehr Erschwerung, als die der Knochen.",
+ "Sie. Seine beiden Kontroversanten.",
+ "Was bewog dich. מה ראית eig.: was hast du gesehen, vgl. Gen. 20, 10.",
+ "verschiedene Normen. מדות Normen, B. kamma VII, Note 1.",
+ "aufzustellen. Eig.: deine Normen zu teilen, scheiden.",
+ "denn das vom Lebenden abgesonderte Fleisch ist rein. Es verunreinigt gar nicht.",
+ "das in seiner natürlichen Beschaffenheit. Mit Fleisch, Sehnen und Knochen.",
+ "unrein ist. Kelim I, 5.",
+ "Eine Olivengröße Fleisches. Von einem Toten.",
+ "Tragung und Bedachung. D. i. die Zelt-Unreinheit, oben III, Note 14.",
+ "ebenso verunreinigt die Mehrzahl der Knochen. Oben I, Note 54.",
+ "Tragung und Bedachung. D. i. die Zelt-Unreinheit, oben III, Note 14.",
+ "dennoch verunreinigend durch Berührung und Tragung. Denn hierzu genügt ja ein Knochen von der Größe eines Gerstenkornes.",
+ "wenn es weniger als eine Olivengröße beträgt. Was bei einem Abortus vorkommen kann, Chullin 89 b.",
+ "dagegen ist der größte Teil des Baues. Oben I, Note 53.",
+ "oder der größte Teil der Zahl [der Knochen] eines Toten. Oben I, Note 54.",
+ "wenn er auch kein viertel Kab. Oben I, 7.",
+ "unrein. Auch hinsichtlich der Zelt-Unreinheit.",
+ "Sie. Seine beiden Kontroversanten.",
+ "Was bewog dich. מה ראית eig.: was hast du gesehen, vgl. Gen. 20, 10.",
+ "Nein. Die Schluss-Folgerung ist nicht richtig, sie lässt sich widerlegen.",
+ "Mehrzahl. Note 51 und 54.",
+ "Viertel. Note 55.",
+ "Verwestes. Ein Löffel (= 2 Hände voll) Verwestes von einem Toten, der ohne Bekleidung in einem verschlossenen Marmorsarge begraben worden, verunreinigt bei „Tragung und Bedachung“, Ohalot II, 1.",
+ "keine Geltung haben. Bei der Unreinheit des Lebenden ist also weniger zu erschweren, als bei der des Toten."
+ ]
+ ],
+ [
+ [
+ "Zadok bezeugten. Bechorot I, 6.",
+ "wenn das Lösungs-Lamm eines Esels-Erstlings. Exod. 13, 13.",
+ "stirbt. Nachdem es der Eigentümer als Lösungslamm abgesondert hat.",
+ "der Priester nichts dafür [zu beanspruchen] hat. Er bekommt nur das Aas des Lammes ohne jeden weiteren Ersatz.",
+ "Man müsse dafür haften. אחריות, Sicherheit, Bürgschaft, B. mezia I, 29; Schebuot VI, Note 45.",
+ "<ftnote>. Bechorot VIII, 8.",
+ "[es ist] nur wie das Lösegeld des zweiten Zehnten. Die Begründung beider Ansichten s. in Bechorot 12b."
+ ],
+ [
+ "Zadok bezeugte. Terumot X, 9; Sifra, Schmini, Per. V, Ende.",
+ "dass die Lake. ציר Saft, die Salzlake (صير), die gewöhnlich mit Wasser gemischt und als Tunke oder als Zusatz zu Speisen gebraucht wurde (Bechorot 22 a).",
+ "von unreinen. Verbotenen, Lev. 11, 20.",
+ "Heuschrecken rein sei. Sie ist zum Essen erlaubt. Außerdem macht sie trotz des beigemischten Wassers eine damit benetzte Speise nicht (nach Lev. 11, 38) fähig, Unreinheit anzunehmen (טהור = אינו מכשיר, s. weiter VIII, 4). Vgl. ראב״ד am Ende des Traktats.",
+ "denn die erste Mischna. S. Sanhedrin III, Note 39.",
+ "machen sie nur. Es ist mit Cod. München (vgl. auch ראב״ד zum Sifra) לא פסלו אלא צירן zu lesen.",
+ "die Lake. Nicht aber die reinen Heuschrecken.",
+ "unbrauchbar. Nach Maimon. u. A., die לא פסלו צירן lesen, ist zu erklären, dass die „erste Mischna“ die Lake der verbotenen Heuschrecken nur dann erlaubt hatte, wenn sie mit Anderem vermischt war, während R. Zadok sie auch unvermischt erlaubte. — Dass die „Mischung“ (עירוב) durch die unreinen Heuschrecken nicht verboten wird, ist im Sifra aus der Schrift deduziert."
+ ],
+ [
+ "Zadok bezeugte. Mikwaot V, 5. Dort steht vorher der Lehrsatz: הזוחלין כמעין והנוטפין כמקוה. Das fließende Wasser ist wie die Quelle, das Tropfwasser aber wie eine Wassersammlung.",
+ "dass fließendes Wasser. Wasser, das stetig ohne Unterbrechung aus einer Quelle fließt, (wie z. B. Ströme, Bäche), das wie die Quelle betrachtet wird und auch zu solchen Reinigungen gebraucht werden darf, für die in der Tora Quellwasser (מים חיים) vorgeschrieben ist (Lev 14, 5; 15, 13; Num. 19, 17).",
+ "wenn es mehr ist als das [damit vermischte] Tropfwasser. Wasser, das aus einer hochgelegenen Quelle nicht stetig, sondern in (wenn auch rasch hintereinander folgenden) Tropfen herabkommt, das nicht wie Quellwasser betrachtet wird; so Maim. Nach R. Simson ist נוטפין Regenwasser.",
+ "tauglich ist. Auch zu den Reinigungsakten, die מים חיים erfordern, Note 16. Ist aber das Tropfwasser mehr, so kann die Mischung nicht mehr zu diesen Akten gebraucht werden, wohl aber zu anderen Reinigungen, gleich einer Wassersammlung (מקוה, Lev. 11, 36)."
+ ],
+ [
+ "R Zadok bezeugte. Sebachim 25b.",
+ "welches man. Um es an eine bestimmte Stelle zu leiten.",
+ "durch Nuss-Laub. Das, weil nicht essbar, keiner Verunreinigung fähig ist. — Nach Maimon. ist עלה אגוז die grüne Nusschale, die trotz ihres Behältnisses nicht als Gerät betrachtet wird.",
+ "tauglich bleibt. Wie Quellwasser (Note 16). — Würde aber das Wasser über essbare (und deshalb verunreinigungsfähige) Krautblätter fließen, so wäre es zu Reinigungen untauglich; nach ראב״ד aber nur zu solchen, die מים חיים erfordern.",
+ "die Sache wurde [den Weisen. לפני חכמים בלשכת, so in Seb. 25b.",
+ "in der Quaderhalle. Sanhedrin XI, Note 14."
+ ],
+ [
+ "Jakim aus Haddar. Nach M. ed. Neapel: חריר, eine alte Festung, Arachin IX, 6.",
+ "dass. Para X, 3.",
+ "ein Krug. קלל (aram. קולתא, arab. قلة) ein irdener Krug.",
+ "mit Sühnasche. Asche der roten Kuh, Num. 19, 9.",
+ "den man auf ein Kriechtier. Oben VI, Note 40.",
+ "gestellt. Der Krug wird dadurch nicht unrein, da ein irdenes Gefäß an seiner Rückseite nicht verunreinigungsfähig ist (Kelim II, 1).",
+ "unrein sei. Die Asche wird unrein, denn es heißt (Num. 19, 9): „er lege sie (die Asche) an einen reinen Ort“; in diesem Falle aber liegt sie an einem unreinen Orte.",
+ "Elieser für rein erklärt. Nach R. E. wird die Asche als an einem reinen Orte liegend betrachtet, da der Krug rein bleibt, Note 30.",
+ "Papios bezeugte. Nasir III, 2.",
+ "wenn Jemand zwei Nasirate. Ein auf unbestimmte Zeit gelobtes Nasirat gilt für 30 Tage, Nasir I, 3.",
+ "gelobt und das erste Mal am dreißigsten Tage sich. Zum Abschluss seines ersten Nasirats nach Num. 6, 18.",
+ "geschoren hat. Er hätte eigentlich erst nach 30 vollen Tagen, also am 31. Tage sein erstes Nasirat abschließen sollen; indessen hat er geschehenen Falls (בדיעביד) auch dann seiner Pflicht genügt, wenn er schon am 30. Tage sich geschoren hat, Nasir III, 1.",
+ "derselbe sich das zweite Mal am sechzigsten Tage scheren könne. Da der 30. Tag, der letzte Tag des ersten Nasirats, zugleich als erster Tag des zweiten Nasirats gilt.",
+ "auch seiner Pflicht genügt hat. Nach Note 36.",
+ "denn der dreißigste Tag wird ihm mitgerechnet. Für beide Nasirate, Note 37."
+ ],
+ [
+ "Papios. Temura III, 1.",
+ "Elieser. In Ms. München fehlt שר׳ אליעזר bis וחכ״א יקרב.",
+ "Ein Junges von einem Friedensopfer kann nicht als Friedensopfer dargebracht werden. Man schließt es vielmehr in einen engen Raum (כיפה Sanhedrin IX, Note 44) ein und lässt es verhungern (Kidduschin 55b). — Man hat verboten das Junge darzubringen, damit man nicht ein Friedensopfer-Tier stehen lasse, bis es Junge gebiert, und so die Vorschrift Deut. 23, 22 übertrete.",
+ "sie am Pesach assen und deren Junges am [folgenden] Feste. Am Wochenfeste, denn hätte man bis zum Hüttenfeste gewartet, so würde man das Gebot von Deut. 12, 5f. übertreten haben. Nach Raba ist hier wie gewöhnlich חג das Hüttenfest, und man konnte am Wochenfeste das Tier nicht darbringen, weil es damals krank war (Rosch Hasch. 6a f.)."
+ ],
+ [
+ "Dieselben bezeugten. Kelim XV, 2.",
+ "dass die Backbretter. ארוכות lange Bretter, auf welche die Brote zum Aufgehen gelegt werden. Andere LA. ארובות (runde Bretter). Nach ראב״ד: ערוכות glatte abgehobelte Bretter, auf denen der Teig mit dem Treibe oder Walgerholz (מערוך, Kelim XV, 2) aufgetrieben wird.",
+ "der Bäcker. Weil sie die Form eines Gerätes haben (Maimon.) oder weil sie zum Gebrauche als Geräte fest bestimmt sind (ראב״ד). Dagegen sind die im gewöhnlichen Haushalte gebrauchten Bretter nicht wie ein Gerät geformt, resp. nicht einzig zum Gebrauche als Gerät, sondern mitunter auch zu anderweitiger Verwendung bestimmt.",
+ "verunreinigungsfähig sind. Nach rabbinischer Anordnung, da nach dem Tora-Gesetze hölzerne Geräte, die kein Behältnis haben, nicht verunreinigungsfähig sind (Kelim II, 1).",
+ "Elieser erklärte sie für rein. Er betrachtet sie nicht als Geräte, (vgl. aber Kelim XV, 2).",
+ "dass ein. Kelim V, 10.",
+ "Backofen. תנור ein großer runder irdener Backtopf ohne Boden.",
+ "wenn man ihn in Ringe. חוליא ein runder Abschnitt.",
+ "zerschnitten. Nach seiner Breite, Kelim V, 8.",
+ "und zwischen einen Ring und den andern Sand getan hat. Ein solcher Ofen wird (nach dessen Fabrikanten) Achinaï- oder Chachinaï-Ofen genannt, vgl. auch B. mezia 59ab.",
+ "verunreinigungsfähig ist. Denn der Ofen wird von Außen mit einer Bekleidung von Lehm überzogen, der alle Teile mit einander verbindet, so dass er als ganz betrachtet wird.",
+ "Elieser erklärte ihn für rein. Da der Sand die Teile von einander trennt, so gilt der Ofen als zerbrochen und ist nicht verunreinigungsfähig.",
+ "dass man den ganzen Monat Adar. Bis zum 29. Adar; jedoch nicht mehr am 30. Adar, weil dieser Tag (wenn der Monat Adar defekt wäre) schon der erste Nissan sein könnte, Sanhedrin 12b.",
+ "das Jahr als Schaltjahr erklären kann. Indem man den folgenden Monat als zweiten Adar (אדר שני) erklärt.",
+ "[Nur] bis zum Purimfeste. Da man von dieser Zeit an (30 Tage vor Pesach) die Halachot über das Pesachfest zu lehren beginnt, und durch die Interkalation das Pesachfest weiter hinausgeschoben würde (Rosch Haschana 7a).",
+ "Einst. Sanhedrin 11a.",
+ "um sich vom Statthalter. הגמון gr. ἡγεμών.",
+ "in Syrien eine Erlaubnis. Wohl die Erlaubnis, die Nasi-Würde zu übernehmen."
+ ],
+ [
+ "’s. Nach der Tosephta war er ein Färber.",
+ "bezeugte. Kelim V, 5.",
+ "dass der Ansatz des Kessels. Der Lehmansatz, den man oben am kupfernen Kessel anbrachte, um das Auslaufen der darin gekochten Flüssigkeit zu verhindern.",
+ "der Olivensieder verunreinigungsfähig. Der Ansatz nimmt, gleich einem irdenen Gefäße, vom innern Raume aus (מאוירו Kelim II, 1) Unreinheit an, weil derselbe beim Gebrauche des Kessels unumgänglich nötig ist, um das Auslaufen der Olivenbrühe zu verhindern.",
+ "der der Färber aber rein ist. Beim Färbe-Kessel wird der Ansatz nicht als notwendiges Zubehör zum Geräte betrachtet, da beim Kochen die zu färbenden Stoffe im Kessel an die Oberfläche emporsteigen und die Flüssigkeit nicht ausläuft.",
+ "denn man hatte [vorher] umgekehrt gelehrt. Man glaubte, beim Färbe-Kessel sei der Ansatz weniger entbehrlich, als beim Olivenkessel, weil die Färber darauf achten, dass von der Farbe auch nicht eine geringe Quantität verloren gehe, während den Olivensiedern nichts daran liegt, wenn ein Teil der Olivenbrühe ausläuft."
+ ],
+ [
+ "Nechunja. Ms. München hat יוחנן.",
+ "Sohn Gudgeda’s. Jebamot XIV, 2; Gittin V, 5.",
+ "welche der Vater verheiratet hatte. Während sie minderjährig, also noch unter väterlicher Gewalt war.",
+ "durch einen Scheidebrief geschieden werden kann. Obwohl die Heirat nach dem Toragesetze (Deut. 22, 16) gültig ist, kann sie dennoch durch einen Scheidebrief gelöst werden, denn nach der Tora kann eine Frau auch gegen ihren Willen geschieden werden, und es ist daher auch bei der nicht als vollsinnig geltenden Taubstummen eine Scheidung zulässig.",
+ "dass eine minderjährige Tochter eines Israël. D. h. eines Nichtpriesters.",
+ "die an einen Priester verheiratet worden. Als vaterlose Waise, so dass deren Heirat nur rabbinisch gültig ist.",
+ "Theruma. Nach dem Talmud nur die rabbinisch gebotene Hebe.",
+ "ihr Mann sie beerbt. Ganz so, wie wenn sie ihm nach dem Toragesetze angetraut gewesen wäre.",
+ "der einen geraubten Balken. מריש chald. מרישא Balken, Bohle.",
+ "[nur] dessen Wert bezahlen muss. Er braucht nicht das Gebäude zu zerstören, um den Balken selbst zurückzugeben; es würde sonst der Räuber sich nicht zur Busse und Besserung entschließen.",
+ "das geraubt wurde. Es hat Jemand ein Tier geraubt und dasselbe als Sündopfer dargebracht.",
+ "wenn dies. Der Raub.",
+ "nicht Vielen. Drei Leuten.",
+ "als versöhnend gilt. Und der Sünder braucht kein anderes Sündopfer zu bringen.",
+ "[was man] zum Besten des Altars. Damit nicht die Priester aus Betrübnis darüber, dass sie ein im Heiligtum geschlachtetes profanes Tier gegessen, sich vom Altardienste fernhalten."
+ ]
+ ],
+ [
+ [
+ "dass Blut der Äser rein ist. Gegen Bet-Hillel nach R. Jehuda’s Version, oben V, Note 3; vgl, Menachot 103 b. Anders erklärt Jerusch. Sabbat VIII, 1, vgl. Maimon.",
+ "Simon ben Bethera. Chagiga 23 b.",
+ "dass Sühn-Asche. Oben VII, Note 28.",
+ "von der ein Unreiner. Ms. München liest טבול יום st. טמא.",
+ "einen Teil. Der in einem Geräte befindlichen Asche.",
+ "gänzlich unrein ist. Weil das Gerät alles darin Befindliche zu einer Einheit verbindet. Nach Einigen ist dies nur eine rabbinische Verordnung.",
+ "Akiba fügte noch hinzu. Pesachim 19a.",
+ "dass feines Mehl. Heiliges, das zum Opfer bestimmt ist.",
+ "Weihrauch und Kohlen. Die der Hohepriester am Versöhnungstage ins Heiligtum trägt, Lev. 16,12.",
+ "von denen ein Tebul-Jom. Oben II, Note 8.",
+ "gänzlich unbrauchbar. פסול, s. oben II, Note 9.",
+ "sind. Nach Maimon. fügt R. Akiba hinzu, dass diese heiligen Gegenstände, selbst wenn sie nicht in einem Geräte mit Behältnis, sondern auf einer Tafel liegen, dennoch als zu einer Einheit verbunden gelten."
+ ],
+ [
+ "Sohn Baba’s. Einige Codd. lesen אבא st. בבא.",
+ "dass eine minderjährige Tochter eines Israël. S. oben VII, Noten 71 und 72.",
+ "die an einen Priester verheiratet worden. S. oben VII, Noten 71 und 72.",
+ "sobald sie unter den Trauhimmel. חופה; was hierunter zu verstehen ist, s. Sch. Ar. Eben Haëser 55, 1.",
+ "wenn ihr auch noch nicht beigewohnt worden. Während man aus dem Zeugnis des R. Nechunja (VII, 9) nur schließen könnte, dass sie erst nach der Beiwohnung vollständig als Priestersfrau gilt.",
+ "Theruma. S. oben VII, Note 73.",
+ "Secharja ben Hakkazzab. Ketubot 26b.",
+ "das zu Aschkelon verpfändet worden. Für eine Geldschuld.",
+ "und das ihre Familien-Mitglieder. Die Priester waren.",
+ "von sich entfernten. Sie wollten sie nicht heiraten, weil sie befürchteten, sie könnte geschändet und dadurch zur Priesterehe verboten sein, Lev. 22, 7.",
+ "obschon die Zeugen hierüber. Die Zeugen, welche die Verpfändung bezeugten.",
+ "dass die Weisen zu Jenen. Zu den Familien-Gliedern."
+ ],
+ [
+ "Jehuda. Ms. München: יהושע.",
+ "ben Bethera. Ketubot 14a, Kidduschin 75a.",
+ "dass eine Witwe aus einer ‘Issah. עיסה = עריסה, eine Mischung (von ערס mischen, s. oben V, Note 38, vgl. auch das gr. φύραμα, Gemischtes, Teig) bezeichnet eine Familie, mit der eine oder mehrere Personen vermengt sind, deren legitime Abstammung in Zweifel steht.",
+ "zur Priesterehe geeignet ist. Unser Zeugnis bezieht sich nach der Erklärung einer Tosephta in Kidduschin V, 2 auf eine solche Familie, aus deren Mitte eine Frau einen Priester geheiratet hätte, der ein ספק חלל (zweifelhaft Entweihter, s. Kidduschin IV, 6) war. Wenn nun später nicht mehr bekannt ist, welche Frau aus dieser Familie eine solche Heirat eingegangen war, so ist jede Witwe aus dieser Familie zur Priesterehe geeignet, weil bei jeder ein doppelter Zweifel (ספק ספיקא) obwaltet: vielleicht war jener Priester kein חלל, und falls er ein solcher war, so ist es noch zweifelhaft, ob er der Gatte der in Frage stehenden Witwe war.",
+ "während. In der Tosephta steht (wie es scheint, statt dieses Satzes) folgender Passus: עיסה לא נגעו בית דין שלאחריהם אמרו נאמנת עיסה לטמא ולטהר לאסר ולהתיר לרתק ולקרב אבל באלמנת Der spätere Gerichtshof hat entschieden: „Die ‘Issah ist beglaubigt, für unrein oder rein zu erklären, zu verbieten oder zu erlauben, zu entfernen oder zu nähern; aber [die Entscheidung] hinsichtlich der ‘Issah-Witwe hat man nicht angetastet.“ Wahrend also der ältere Gerichtshof, der das Zeugnis über die ‘Issah-Witwe angenommen, die ‘Issah selbst (d. h. die Töchter aus der ‘Issali-Familie) für ungeeignet zur Priesterehe hielt, hat der spätere Gerichtshof dieser Familie die Glaubwürdigkeit zuerkannt, durch ihre Aussage zu bestimmen, ob ein Familienglied für rein oder unrein (d. h. als ממזר) zu erklären, ob es (zur Ehe) erlaubt oder verboten (als Sklave od. Sklavin עבד), zu nähern oder zu entfernen (von einer Priesterehe als חללה) sei (vgl. Tosaphot Ketubot 14 a v. ת״ר). Betreffs der ‘Issah-Witwe jedoch ließ der spätere Gerichtshof die Entscheidung des älteren bestehen, dass nur eine solche, bei der bloß die Priesterehe in Frage steht (ספק חלל, Note 27), für geeignet zu erklären sei, da für die aus anderer Familie stammende Witwe die Aussage der ‘Issah-Familie nicht maßgebend ist.",
+ "die ‘Issah. Soll die Mischna mit der Tosephta in Einklang sein, so müssen die Worte שהעיסה bis לקרב als Zusatz des Redaktors gefasst werden, der zu dem ältern Zeugnisse die Entscheidung des späteren Gerichtshofes Betreffs der ‘Issah selbst hinzufügt. Nach Schitta mekubbezet zu Ketubot 14a lautet übrigens dieser Passus folgendermaßen: העיסה כשרה לטמא ולטהר לרחק ולקרב ולאסור ולהתיר; hiernach ist also der Satz entschieden eine besondere Bestimmung und nicht eine Begründung des vorhergehenden Zeugnisses. Diese LA. scheint auch Maimon. vorgelegen zu haben.",
+ "geeignet ist. Durch ihre Aussage. Der Ausdruck כשרה (statt נאמנת der Tosephta) wird wegen des vorhergehenden כשרה (im Zeugnisse) gebraucht.",
+ "sowohl für unrein oder rein zu erklären. Bei ספק ממזר.",
+ "als Betreffs Entfernung und Annäherung zu bestimmen. Bei ספק חלל, s. Note 28.",
+ "(Simon ben. שמעון בן ist nach vielen Codd. zu streichen.",
+ "hierüber keine Gerichts-Sitzungen abzuhalten. Keinen Gerichtsbeschluss über diesen Punkt zu veranlassen.",
+ "denn die Priester werden euch wohl zur Entfernung. Wenn eine Ehe mit einer solchen Witwe ihnen verboten würde.",
+ "aber nicht zur Annäherung. Wenn sie ihnen erlaubt wird. Vgl. noch über עיסה Rosenthal in Grätz, Monatsschr. 1881, S. 38 ff."
+ ],
+ [
+ "Es bezeugte. Aboda sara 37a wird diese M. eingehend erklärt.",
+ "R. רבי ist nach den besten Codd. zu streichen.",
+ "aus Zereda. Wenn dieser mit dem in Abot I, 4 genannten Jose identisch wäre, so müsste angenommen werden, dass dessen Zeugnis vor beinahe 300 Jahren im Lehrhause überliefert und zur Zeit der Redaktion des Tr. Edujot (c. 100 p.) unter den andern Zeugnissen vorgetragen wurde. Vielleicht aber ist איש הבירה st. איש צרירה zu lesen und dieser Jose ein Sohn des in M. Orla II, 12 erwähnten Joeser, demnach ein Zeitgenosse der Veranstalter der Edujot-Sammlung.",
+ "dass die Ajil-Heuschrecke rein. Zu essen erlaubt.",
+ "dass die Flüssigkeiten. Wasser und Blut.",
+ "im Schlachthause. Des Tempelhofes.",
+ "rein sind. Sie nehmen keine Unreinheit an, da Flüssigkeiten überhaupt nur nach rabbinischer Verordnung unrein werden, und diese für das Heiligtum nicht festgesetzt ward. Nach Einigen können diese Flüssigkeiten zwar selbst unrein werden, nur nicht die Unreinheit auf andere Gegenstände übertragen. Viele Codd. haben richtiger דכן statt דאינון דכיין.",
+ "unrein ist. Gegen diesen Satz erhebt der Talmud (Ab. sara 37b) zwei Einwände: 1. Enthält dieser Ausspruch eine Erschwerung, und man könnte den Autor deshalb nicht als „Erlaubenden“ (שריא) bezeichnen! 2. Ist der Satz bereits in dem Schriftverse Num. 19, 16 ausgesprochen! Nach dem Talm. meint unser Satz daher, entweder dass nur der unmittelbar den Toten Berührende, nicht aber wer diesen Berührenden berührt, sieben Tage unrein wird; oder dass nur wer mit Gewissheit den Toten berührt hat, unrein ist, nicht aber wer zweifelt, ob er im öffentlichen Gebiete (רשות הרבים) einen Toten berührt hat, s. oben II, Note 32.",
+ "der Erlaubende. Weil er drei Dinge erlaubte, die man bis dahin für verboten gehalten."
+ ],
+ [
+ "Akiba im Namen des Nehemia aus Beth-Deli. Vgl. Jebamot, letzte M.",
+ "sich wieder zu verheiraten. Oben VI, 1.",
+ "Josua Betreffs Knochen. Totenknochen; s. aber Note 50.",
+ "die im Holzschuppen. Holzhalle, לשכת העצים, s. Middot II,5.",
+ "(dass sie unrein sind. Die Worte שהם טמאים fehlen in vielen Mischna-Ausgaben, scheinen auch den Erklärern nicht Vorgelegen zu haben. Liest man diese Worte, so musste man über den Ursprung der Knochen zuerst im Zweifel gewesen sein, bis die Weisen sie für unrein erklärt, aber zugleich entschieden hatten, dass man durch Auflesen der Knochen den Platz reinigen könnte.",
+ "man solle Bein für Bein auflesen. Man braucht nicht zu befürchten, dass in der Nähe Gräber sich befinden; s. Sebachim 113a.",
+ "und Alles bleibt rein. Man braucht nicht die dort befindlichen Menschen und Geräte einer Reinigung zu unterziehen, s. oben II, Note 31—32."
+ ],
+ [
+ "Ich habe eine Überlieferung. Schebuot 16a.",
+ "als man den Tempel. Den zweiten Tempel.",
+ "Umhänge. Wie bei der Stiftshütte, Exod. 27, 9.",
+ "jedoch hat man beim Tempel [die Mauer] außerhalb [der Umhänge. Damit die Bauleute vom Tempelplatz durch die Umhänge abgesondert bleiben.",
+ "Ich habe eine Überlieferung. Vgl. Sebachim 62a.",
+ "Allerheiligstes. Das man nur im Tempel-Vorhofe essen darf, Sebachim V,3; 5.",
+ "wenn auch keine Umhänge. S. Makkot III, Note 38.",
+ "vorhanden sind. Die den Tempelhof absondern.",
+ "ebenso Minderheiliges. S. Sebachim V, 6—7.",
+ "wenn die Stadtmauer. Von Jerusalem.",
+ "denn die erste Weihung. Die König Salomo vollbracht."
+ ],
+ [
+ "der es wieder von seinem Lehrer als eine von Moses auf dem Sinai. Nicht so wörtlich, sondern eine Lehre, die inhaltlich den folgenden Gedanken ausspricht (Maimon.).",
+ "zu entfernen oder nahe zu bringen. D. h. der Prophet Elias wird Nichts zur Tora hinzufügen und Nichts davon hinwegnehmen.",
+ "sondern die mit Gewalt nahe gebrachten [Familien] zu entfernen und die mit Gewalt entfernten nahe zu bringen. Elias wird bloß Gewalt und Unrecht aus der Welt schaffen.",
+ "Namens Bet-Zerepha. Kidduschin 71a.",
+ "die Ben-Zion. Andere LAA.: בת ציון, בני ציון, vgl. Kohut, Aruch v. בן ציון.",
+ "eine andere. Diese Familie nennt er nicht mit Namen, um sie nicht zu beschämen.",
+ "die Ben-Zion. Andere LAA.: בת ציון, בני ציון, vgl. Kohut, Aruch v. בן ציון.",
+ "aber nicht zu entfernen. Nicht einmal die durch Gewalt Eingedrungenen wird Elija entfernen.",
+ "um die Meinungsverschiedenheiten. Zwischen den Weisen.",
+ "sondern Frieden in der Welt. Zwischen allen Menschen.",
+ "denn es heißt. Dieser Schriftbeweis bezieht sich auf alle oben angeführten Ansichten, vgl. Tos. Jom Tob.",
+ "und er wird zurückführen das Herz der Väter zu den Kindern und das Herz der Kinder zu ihren Vätern. Der Prophet wird den Kindern sagen, wer ihre Ahnen sind (nach R. Josua u. R. Jehuda); er wird die Väter (die Lehrer) mit den Kindern (den Schülern) vereinigen, wodurch die Meinungsverschiedenheiten schwinden werden (nach R. Simon); Alle werden die Wahrheit und das Gottesgesetz als ihre Väter und sich selbst als deren Kinder betrachten, wodurch ewiger Friede walten wird (nach den Weisen)."
+ ]
+ ]
+ ]
+ },
+ "schema": {
+ "heTitle": "פירוש גרמני על משנה עדיות",
+ "enTitle": "German Commentary on Mishnah Eduyot",
+ "key": "German Commentary on Mishnah Eduyot",
+ "nodes": [
+ {
+ "heTitle": "",
+ "enTitle": ""
+ }
+ ]
+ }
+}
\ No newline at end of file
diff --git a/json/Mishnah/Modern Commentary on Mishnah/German Commentary/Seder Nezikin/German Commentary on Mishnah Eduyot/English/merged.json b/json/Mishnah/Modern Commentary on Mishnah/German Commentary/Seder Nezikin/German Commentary on Mishnah Eduyot/English/merged.json
new file mode 100644
index 0000000000000000000000000000000000000000..ba57beea218f71abfbda2bee13dedcb5ae61b4bb
--- /dev/null
+++ b/json/Mishnah/Modern Commentary on Mishnah/German Commentary/Seder Nezikin/German Commentary on Mishnah Eduyot/English/merged.json
@@ -0,0 +1,1054 @@
+{
+ "title": "German Commentary on Mishnah Eduyot",
+ "language": "en",
+ "versionTitle": "merged",
+ "versionSource": "https://www.sefaria.org/German_Commentary_on_Mishnah_Eduyot",
+ "text": {
+ "": [
+ [
+ [
+ "Bei allen Frauen. Welche menstruieren und demgemäß den Reinheits-Vorschriften in Lev. 15, 19 ff. unterworfen sind.",
+ "genügt es. די Genüge, דין ihr Genüge, d. h. es genügt ihnen.",
+ "zu ihrer Zeit. Da sie das Blut wahrnehmen.",
+ "für unrein gelten. Nur das, was sie von dieser Zeit an berühren, gilt als unrein, nicht aber das, was sie vor der Wahrnehmung berührt haben. Die Unreinheit tritt zwar schon mit dem Zeitpunkte ein, da das Blut aus dem Muttermunde herausgekommen, obwohl es sich noch im Innern (der Scheide, בית החיצון) befindet (Nidda V, 1) und nicht wahrgenommen wird; dennoch aber haben die Weisen (so meint Schammai) nicht die von ihr vor der Wahrnehmung berührten Gegenstände für unrein erklärt; denn wenn so jede Frau schon vor der Menstruation für unrein gälte, so würde jeder Gatte wegen Gewissensskrupel (er könnte das schwere Verbot von Lev. 18, 19 übertreten) sich von seiner Frau stets fernhalten und das Gebot von Gen. 1, 28 nicht beobachten.",
+ "Untersuchen. Bei dem sie die Unreinheit wahrgenommen hat.",
+ "Untersuchen. Bei dem sie sich noch rein gefunden hatte. Hillel meint, es sei zu befürchten, dass sofort nach der vorletzten Untersuchung Blut aus dem Muttermunde gekommen sei, das längere Zeit von den Seiten des Gebärmutterhalses (כותלי בית הרחם) zurückgehalten und nicht wahrgenommen wurde. Diese Unreinheits-Erklärung gilt aber nach Hillel nur Betreffs der von der Frau berührten reinen Gegenstände (לטהרות), nicht aber für den Gatten (לבעלה), der also nicht jene in Note 3 erwähnten Gewissensskrupel hegen würde.",
+ "wenn auch viele Tage dazwischen waren. Zwischen der vorletzten und letzten Untersuchung.",
+ "Nicht wie die Worte Dieses und nicht wie die Worte Jenes. Ist zu entscheiden. Schammai erleichtert zu sehr; nach Hillel wieder müsste man mitunter (wenn seit der vorletzten Untersuchung viele Tage verflossen) allzu sehr erschweren.",
+ "sondern sie gilt für unrein rückwärts eine Zeit von vierundzwanzig Stunden. מעת לעת von Zeit zu Zeit, d. h. von der Zeit der heutigen Wahrnehmung rückwärts bis gestern um dieselbe Tageszeit, also 24 Stunden.",
+ "wenn diese weniger ist als die Zeit vom letzten bis zum vorletzten Untersuchen. Wenn die vorletzte Untersuchung vor mehr als 24 Stunden stattgefunden hat. Wörtlich übersetzt lautet der Satz: „Die Zeit von 24 Stunden vermindert (die Geltungs-Dauer der Unreinheit) an der Seite (על יד) der Zeit vom Untersuchen bis zum Untersuchen.“",
+ "wenn diese kürzer ist als vierundzwanzig Stunden. Wenn die vorletzte Untersuchung vor weniger als 24 Stunden stattgefunden hat. Die Frau gilt also für unrein höchstens 24 Stunden vor der Wahrnehmung der Menstruation; die Zeit der Unreinheit kann aber geringer sein, wenn sie sich innerhalb der letzten 24 Stunden bei einer Untersuchung rein gefunden, in welchem Falle sie nur rückwärts bis zu dieser Zeit für unrein gilt.",
+ "welche eine regelmäßige Periode. וסת (vom gr. ἦϑος) Gewohnheit, Art und Weise, die Periode (bibl. אורח). — Hier ist eine regelmäßige nach einer bestimmten Zeit (etwa alle 30 Tage) wiederkehrende Periode (וסת קבוע) gemeint. Der וסת wird ein regelmäßiger (קבוע) genannt, wenn er bereits dreimal hintereinander in ein und derselben bestimmten Zeit eingetroffen ist.",
+ "genügt es. די Genüge, דין ihr Genüge, d. h. es genügt ihnen.",
+ "dass sie) zu ihrer Zeit (für unrein gilt. Wenn sie zur bestimmten Zeit der Periode sich unrein findet, so gilt sie nur von dieser Zeit ab für unrein, da in solchem Falle anzunehmen ist, die Periode sei erst zur bestimmten Zeit eingetroffen (אורח בזמנו בא).",
+ "weiche unter Anwendung von Tüchern. עדים in der Mischna entspricht dem Ausdr. בגדי עדים im bibl. Hebr. (vgl. Jes. 64, 5); die Mischna hat davon die Einz. עד (= בגד עדים) gebildet, mit der Bedeut. „Untersuchungstüchlein“, das die Frau dazu gebraucht, zu untersuchen, ob sie rein oder unrein ist.",
+ "den ehelichen Umgang gepflegt hat. Was in den Zeiten, da man noch bei den Speisen auch die Reinheitsvorschriften genau beobachtete, jeder Frau zur Pflicht gemacht wurde (s. Nidda I, 7).",
+ "gilt dies. Nach dem Talmud (Nidda 4a) waren zwei Untersuchungen nötig, vor und nach dem ehelichen Umgang: hier ist von letzterer Untersuchung die Rede.",
+ "wie eine Untersuchung. Wie jede andere Untersuchung. Wenn sie sich zu dieser Zeit rein gefunden, kann sie bei später wahrgenommener Unreinheit höchstens nur bis zu dieser Zeit rückwärts für unrein erklärt werden, wenn seitdem auch weniger als 24 Stunden verflossen sind. Dass diese Untersuchung wie jede andere gilt, muss nach dem Talm. (das.) deshalb gelehrt werden, weil man sonst gemeint hätte, es könnte das Blut vom semen virile bedeckt gewesen und deshalb nicht wahrgenommen worden sein.",
+ "als die von der letzten bis zur vorletzten Untersuchung vermindert. Diese ganze Mischna befindet sich auch in Nidda I, 1."
+ ],
+ [
+ "unterliegt der Challa. חלה, Teighebe, Num. 15, 20.",
+ "-Pflicht. Da ein Kab = 4 Log, à 6 Eigrößen (ביצים), also 24 Eigrößen beträgt, so würde die Challa davon (die ¹⁄₂₄ vom Teige sein soll, vgl. Challa II, 7) gerade eine Eigröße haben, was als „eine Gabe“ bezeichnet werden kann (ר״ת, רשב״א).",
+ "aus zwei Kab. Nach Hillel ist die Quantität des Teiges so bestimmt worden, dass auch die Challa des Bäckers (die nur ¹⁄₄₈ des Teiges beträgt) gleich einer Eigröße sein soll.",
+ "sondern anderthalb Kab unterliegen der Challa-Pflicht. Denn es heißt (Num. 15, 20): „Die Erstlinge eures Teiges u. s. w.“ Darunter ist ein Teig von einer Omergröße verstanden, wie er für jeden Kopf der Israeliten in der Wüste als täglicher Bedarf bemessen war (Exod. 16, 16). Nun war der Omer = ⅒ Epha. Ein Epha hat 3 Sea à 6 Kab à 4 Log à 6 Eigrößen; daher ist 1 Omer = ¹⁸⁄₁₀ Kab = 43⅕ Eigrößen (ungefähr 3, 6 Liter) nach dem Maaße der Kinder Israel in der Wüste (Tosephta). Später aber sind in Jerusalem die Maaße um ⅙ vergrößert worden derart, dass 6 Kab der Wüste nur 5 jerusalemische Kab betrugen. Ein Omer ist also nach jerusalemischem Maaße = ¹⁸⁄₁₀.⅚ Kab = 1½ Kab.",
+ "Als die Maaße größer geworden. Dies geschah nach der Tosephta und einer Baraita im Talmud (Erubin 83b) zu Sepphoris, wobei aus 6 jerusalemischen 5 sepphorische Kab wurden. Vielleicht war dies von den in B. batra VI, 7 erwähnten דיני צפורי angeordnet worden.",
+ "Fünf Viertel. ⅒ Kab = 5 Log.",
+ "unterliegen dieser Pflicht. Da ⁵⁄₄ Kab nach dem vergrößerten Maaße von Sepphoris = 1½ jerusalemische Kab sind.",
+ "Jose sagt: Bei fünf ist man frei, erst bei fünf und noch (etwas dazu. So viel als die Challa beträgt, damit nach Absonderung der Challa noch ein Omer übrig bleibe (Erubin 83 b Tos. v. שבעה)."
+ ],
+ [
+ "Ein Hin. 1 Hin = 3 Kab = 12 Log.",
+ "-Maa. מלא הין ist auch im aram. Targum zu Exod. 30, 24 gebraucht.",
+ "geschöpften Wassers. Das in eine Wassersammlung, die weniger als 40 Sea beträgt, gefallen ist.",
+ "ungeeignet. Weil das Hin das größte in der Tora erwähnte Maaß für Flüssigkeiten ist, deshalb haben die Weisen bei ihrer Verordnung, dass geschöpftes Wasser eine Wassersammlung zum Tauchbade unbrauchbar mache, das Hin-Maaß festgesetzt.",
+ "Nur. אלא bis רבו ist eine Glosse des Mischnaredaktors (רבי), um sich zu rechtfertigen, dass er bei Hillel den Ausdruck מלא הין und nicht vielmehr שלשה קבין gebraucht hat, wie bei שמאי nach קבין bestimmt wird. In einigen Codd. fehlt אלא.",
+ "mit dem Ausdruck seines Lehrers mitzuteilen. Und Hillel hat (vielleicht nach dem Targ.) מלא הין gesagt. (So erklärt R. Elia Wilna im אליה רבא zu Negaïm I, 2.).",
+ "Neun Kab. Dasselbe Maaß, welches ein durch nächtlichen Zufall Verunreinigter (בעל קרי) zu seiner Reinigung bedarf (nach Berachot 22 ab).",
+ "Die Weisen aber sagten weder wie die Worte Dieses noch wie die Worte Jenes. Sie entschieden für keinen von beiden, da deren Aussprüche einander widersprachen.",
+ "bis zwei Weber vom Misttore zu Jerusalem. Nach der Tosephta war dies ihr Wohnort. Doch finden wir später R. Jochanan b. Sakkai und R. Simon b. Gamliel auch am שער האשפות, wo sie ihre Sendschreiben anfertigen lassen (vgl. m. Likkute Mechilta zu Deut. S. 30).",
+ "dass drei Log. Ein viertel Hin, das Maaß des kleinsten Trankopfers, Num. 15, 5.",
+ "geschöpften Wassers die Wassersammlung ungeeignet machen. Wenn jedoch ein Tauchbad das gesetzliche Maaß von 40 Sea hat, kann es selbst durch eine große Menge geschöpften Wassers nicht mehr unbrauchbar werden.",
+ "da bestätigen die Weisen. Alle Weisen, auch Hillel und Schammai, wie dies aus folgender Mischna hervorgeht. Nach der Tosephta haben die Hillel und Schammai opponierenden Weisen sofort ihre Ansicht dahin ausgesprochen, dass 3 Log das Mikwah unbrauchbar machen, und diese Ansicht wurde dann allgemein bestätigt, nachdem sie von den beiden Webern als die Schemaja’s und Abtaljons bezeugt wurde."
+ ],
+ [
+ "um sie aufzuheben. לבטלן so lesen die besten Codd. Die gewöhnlichen Ausgg. haben לבטלה (unnützer Weise). Gemeint ist: da Schammai und Hillel selbst ihre Worte aufgehoben hatten, so hätten dieselben gar nicht erwähnt werden sollen.",
+ "dass Niemand auf seiner Meinung beharren solle. Die Tos. fügt hinzu: במקום שמועה „wenn eine Überlieferung dagegen spricht“.",
+ "da doch die größten Lehrer. Eig. „die Väter der Welt“. Die vorzüglichsten Lehrer werden oft אבות העולם genannt. So hier Hillel und Schammai; Jerusch. Sekalim III, 47b (R. Ismaël und R. Akiba); Jerusch. Chagiga II,77d (alle „Paare“ in Abot I). In Tos. Tebul Jom I, 10 heissen die alten Lehrer אבות הראשונים.",
+ "nicht auf ihrer Meinung beharrten. Eig. „die Väter der Welt“. Die vorzüglichsten Lehrer werden oft אבות העולם genannt. So hier Hillel und Schammai; Jerusch. Sekalim III, 47b (R. Ismaël und R. Akiba); Jerusch. Chagiga II,77d (alle „Paare“ in Abot I). In Tos. Tebul Jom I, 10 heißen die alten Lehrer אבות הראשונים."
+ ],
+ [
+ "wenn einem Gerichte die Ansicht des Einzelnen einleuchtet. ראה sehen, sich etwas ausersehen, einleuchtend finden ,vgl. B. batra IX, 1 Ende.",
+ "es sich darauf stützen könne. Selbst nach der LA. ויסמוך kann dies Wort dennoch als Beginn des Nachsatzes genommen werden, da der Nachsatz oft mit ו׳ beginnt, vgl. z. B. Gen. 28, 22; Ps. 78, 34.",
+ "da ein Gericht nicht die Worte eines andern Gerichtes. Der früheren Zeit.",
+ "aufheben kann. Wenn nicht bereits beim früheren Gerichtshofe wenigstens eine Einzelansicht mit dem jetzigen Beschlusse übereinstimmte, auf die sich das jetzige Gericht stützen könnte.",
+ "dass es jenes. Das frühere Gericht.",
+ "an Weisheit. Der Vorsitzende dieses Gerichtes übertrifft den des anderen an Weisheit.",
+ "und Anzahl. Die Anzahl der Weisen, welche dem Beschlusse dieses Gerichtes beistimmen, übertrifft die Anzahl derer, die dem anderen Gerichte beipflichteten. Nach ראב״ד ist מנין „die Anzahl der Lebensjahre“, das Alter (wohl des Vorsitzenden)."
+ ],
+ [
+ "Jehuda. Nach ראב״ד kontroversiert R. Jehuda gegen die vorhergehende Mischna und meint, die Einzelansicht wurde nicht deshalb aufbewahrt, damit Spätere sie wieder zur Geltung bringen könnten, sondern im GegenTeil damit, wenn sie Jemand einmal als eine Überlieferung geltend machen wollte, man ihn darauf hinweisen könnte, dass dies eine bereits längst durch einen Mehrheits-Beschluss annullierte Einzelansicht sei. Indessen sprechen die Worte אם כן, mit denen R. Jehuda beginnt, für die Erklärung des Maimonides, wonach R. Jehuda die vorhergehende Mischna ergänzen und noch für die Fälle einen Grund angeben will, wo die Ansicht eines Einzelnen nur erwähnt wird, um sie für immer aufzuheben (לבטלן), wobei die Annahme, dass die Einzelansicht später einmal zur Geltung kommen könne, völlig ausgeschlossen ist. Über derartige Fälle vgl. Tos. Jom Tob.",
+ "um jene aufzuheben. Nach ראב״ד kontroversiert R. Jehuda gegen die vorhergehende Mischna und meint, die Einzelansicht wurde nicht deshalb aufbewahrt, damit Spätere sie wieder zur Geltung bringen könnten, sondern im GegenTeil damit, wenn sie Jemand einmal als eine Überlieferung geltend machen wollte, man ihn darauf hinweisen könnte, dass dies eine bereits längst durch einen Mehrheits-Beschluss annullierte Einzelansicht sei. Indessen sprechen die Worte אם כן, mit denen R. Jehuda beginnt, für die Erklärung des Maimonides, wonach R. Jehuda die vorhergehende Mischna ergänzen und noch für die Fälle einen Grund angeben will, wo die Ansicht eines Einzelnen nur erwähnt wird, um sie für immer aufzuheben (לבטלן), wobei die Annahme, dass die Einzelansicht später einmal zur Geltung kommen könne, völlig ausgeschlossen ist. Über derartige Fälle vgl. Tos. Jom Tob.",
+ "So. Wie der Einzelne entschieden hat.",
+ "ist mir überliefert worden . Und er wird diese Ansicht zur Geltung bringen wollen.",
+ "vernommen. Die aber durch den Majoritätsbeschluss aufgehoben wurde."
+ ],
+ [
+ "Beth-Schammai. Die Schüler Schammai’s.",
+ "Ein viertel Kab Gebein. Vgl. Oholot II, 1.",
+ "Gebeinen. Selbst wenn sie nicht den größten Teil des Körperbaues oder den größten Teil der Gliederzahl ausmachen.",
+ "verunreinigt im Zelte. Alles was sich mit unter ein und derselben Bedachung befindet. Weniger als ¼ Kab kann nur den verunreinigen, der es berührt oder trägt.",
+ "Ein viertel Kab Gebein vom Körper. Es muss von Einem Körper sein.",
+ "vom größten Teil des Baues. Von den Gebeinen, die den größten Teil des Körperbaues bilden. Nach Bechorot 45 sind dies z. B. zwei Schenkel und eine Hüfte. Selbst je ein Teil von jedem dieser Gebeine, die ¼ Kab messen, oder diese Gebeine im Ganzen, wenn sie auch kein viertel Kab betragen, verunreinigen im Zelte.",
+ "oder vom größten Teil der Zahl. Die Anzahl der Glieder im Menschen beträgt (nach Oholot I, 8) 248; der größte Teil der Gliederzahl sind demnach 125 Glieder. Selbst wenn man von jedem der 125 Glieder einen Teil abgeschnitten und damit ¼ Kab voll gemacht hat, so verunreinigt dies im Zelte. Dagegen verunreinigen 125 ganze Glieder selbst, wenn sie nicht ¼ Kab betragen. (Tosaphot Nasir 52b v. ת״ש).",
+ "Selbst von Einem Knochen. ¼ Kab, von Einem Totenknochen gefüllt, verunreinigt auch im Zelte."
+ ],
+ [
+ "Wicken. כרשינה (ar. كرسنة) Wicke ist ein Viehfutter (Terumot XI, 9), das im Notfalle auch von Menschen gegessen wird und deshalb teruma-pflichtig ist.",
+ "von Teruma. Vgl. dieselbe Mischna in Maaser scheni II, 4.",
+ "darf man nach Bet-Schammai nur in Reinheit. D. h. mit gewaschenen Händen.",
+ "weichen und reiben. Den Körper damit reiben. Nach ר״ש reiben oder vielmehr klopfen, um die Schale abzustreifen.",
+ "in Unreinheit. Mit ungewaschenen Händen, die hinsichtlich der Teruma für unrein gelten.",
+ "Man darf sie nur in Reinheit weichen. Nur das Weichen, wobei die Wicke durch das Wasser sofort verunreinigungsfähig wird (Lev. 11, 88) muss mit gewaschenen Händen vorgenommen werden.",
+ "Sie sollen trocken. Viell, vom arab. صلد hart, trocken.",
+ "gegessen werden. Damit man nicht erkenne, dass sie bereits fähig sind, unrein zu werden.",
+ "Akiba sagt. Nach der Mischna des R. Akiba ist Folgendes die Ansicht der für die Halacha maßgebenden Bet-Hillel (Tosephta M. scheni II, 1).",
+ "Man darf Alles damit in Unreinheit verrichten. Da Wicke als Viehfutter gar nicht terumapflichtig ist, (vgl. Challa IV, 9)."
+ ],
+ [
+ "Wenn. Diese und die folgende Mischna findet man auch in Maaser scheni II, 8—9.",
+ "Jemand vom Gelde des zweiten Zehnts einen Sela‘ wechseln will. Man pflegte den zweiten Zehnt gleich nach der Absonderung auszulösen. Bei den einzelnen kleinen Quantitäten war das Lösegeld oft nur kleines Geld. Nachdem man aber nach und nach eine größere Summe des heiligen Geldes angesammelt hatte, wurde dies zur Erleichterung der Last in Silber-Sela‘ umgewechselt und nach Jerusalem hinaufgeführt.",
+ "Er muss für den ganzen Sela‘ Kupfergeld geben. Er darf nicht für den Sela‘ (der 4 Denare beträgt) etwa einen Silber-Denar und nur 3 Denar Kupfergeld geben; denn außerhalb Jerusalems ist behufs Erleichterung der Last nur gestattet, Kupfergeld in Silber umzuwechseln, aber nicht Silbergeld in anderes Silbergeld (und umso weniger Silbergeld in Kupfergeld). Den Grund davon s. in Note 74.",
+ "Er kann für einen Schekel. Ein Schekel = ½ Sela‘.",
+ "Silber und für einen Schekel Kupfergeld geben. Wenn er einen halben Sela‘ Kupfergeld umwechseln will, darf er noch einen halben Sela‘ in Silber dazu geben, um einen ganzen Silber-Sela‘ zu erhalten.",
+ "Silber auslösen. Obwohl man nach Bet-Hillel Silber- und Kupfergeld zusammen in anderes Silbergeld umwechseln darf, so dürfen etwa ein Schekel Silber und für einen Schekel Früchte zusammen nicht in einen Sela‘ umgewechselt werden.",
+ "Die Weisen aber erlauben dies. Ebenso wie mit Kupfergeld darf man mit Früchten kleinere Silbermünzen verbinden, um alles zusammen in eine größere Silbermünze umzuwechseln. — Diese 9. Mischna fehlt übrigens im Münchener Mscr. (vgl. Rabbinowitz ד״ס), und wie es scheint mit Recht, da hier nur solche Fälle aufgeführt werden, in denen Schammai selbst mit Bet-Schammai kontroversiert, vgl. aber weiter Note 82. —"
+ ],
+ [
+ "Wenn Jemand einen Sela‘ vom zweiten Zehnt in Jerusalem. In Jerusalem war es gestattet, das Silbergeld vom zweiten Zehnt in Kupfermünzen umzuwechseln, die man nach und nach für Lebensmittel auszugeben hatte.",
+ "Er muss für den ganzen Sela‘ Kupfergeld nehmen. Man darf aber nicht einen Teil davon in Silbergeld nehmen, weil man Silbergeld in anderes Silbergeld auch in Jerusalem nicht umwechseln darf, selbst in dem Falle, wo man für einen Sela‘ einen Teil in Kupfer und einen Teil in Silber nehmen will. Der Grund dieser Vorschrift mag vielleicht darin liegen, dass immer beim Wechseln eine Kleinigkeit als Wechslergeld abgezogen wurde. Man sollte daher den Sela‘ auf einmal in die zum Kaufen von Lebensmitteln nötigen Kupfermünzen umwechseln, denn sonst müsste man später, wenn man die etwa erhaltenen Denare wieder umwechselt, nochmals Wechslergeld sich abziehen lassen, wodurch der heilige zweite Zehnt Schaden leiden würde. Aus demselben Grunde musste überhaupt alles unnötige Wechseln vermieden werden.",
+ "Er kann einen Schekel. Ein Schekel = ½ Sela‘.",
+ "Silber und für einen Schekel Kupfergeld nehmen. Um Kupfergeld zum Einkauf von Genussmitteln zu erhalten, darf man auch die Hälfte in Silber nehmen.",
+ "Die vor den Weisen Richtenden. Die Jünger, die vor dem Synedrion auf der Erde saßen, aus deren Mitte sich das Synedrion nötigenfalls kooptierte (Sanhedrin IV, 4). Nach dem Talmud (Sanh. 17 b) sind unter diesem Ausdrucke stets bestimmte Tannaïm (Simon b. Assai, Simon b. Soma u. A.) gemeint.",
+ "Drei Denar Silber und für Einen Denar Kupfergeld. Es genügt also ¼ Sela‘ in Kupfergeld zu nehmen.",
+ "und vom vierten ein Viertel in Kupfergeld. Also ¹⁄₁₆ in Kupfer; so nach den meisten Erkl.; nach ראב״ר: „vom vierten die Hälfte (also ⅛ Sela‘) in Kupfer“.",
+ "Vier Aspern. Eine sonst nicht vorkommende Silbermünze. Im Mittelalter hieß eine Silbermünze asprum (Weißpfennig, vom neugr. ἄσπρος, weiß), die den Wert von 30—40 Pfennig hatte.",
+ "Silber. Nach Bart. betrug ein Denar 5 Aspern, 1 Sela‘ also = 20 Aspern. Nach R. Tarphon konnte man nun 3 Denar und vom vierten Denar 4 Aspern in Silber nehmen. Das Kupfergeld braucht nur ein Asper, also ¹⁄₂₀ Sela‘ zu sein. Übrigens scheinen alle hier nach Bet-Hillel genannten Tannaïm nur jeder eine andere Version der Meinung von Bet-Hillel zu geben, vgl. oben Note 64.",
+ "Man soll ihn. Den Sela.",
+ "aufzehren. Man soll ihn nicht wechseln, da man dadurch leicht aus Versehen das Geld für profan (חולין) halten könnte. — Nach R. Elia Wilna (im שנות אליהו) darf nach Schammai der zweite Zehnt überhaupt nur einmal durch Geld ausgelöst werden; dieses Geld darf aber nicht weiter umgewechselt, sondern muss nach Jerusalem geführt und dort aufgezehrt werden. Schammai kontroversiert demnach auch gegen Bet-Schammai in Mischna 9, weshalb diese letztere Mischna hier gebracht wird."
+ ],
+ [
+ "Den. Vgl. diese M. in Kelim XXII,4.",
+ "Sessel. Jeder Sessel hatte nach Kelim XXII folgende wesentliche Bestandteile: a) das Untergestell, bestehend aus 4 Füßen, die an ihrem obern Ende durch 4 Leisten so mit einander verbunden waren, dass die Leisten ein Oblongum bildeten, das einer Ziegelform ähnlich war, weshalb das ganze Untergestell מלבן (Ziegelform) genannt wurde, b) Der Sitz, gewöhnlich aus 3 Brettchen bestehend und daher (in der Mehrz.) חפויים (Decken) genannt. Die drei Sitzbrettchen waren gewöhnlich länger und breiter als das Gestell, so dass sie an demselben von allen Seiten hervorragten; mitunter aber waren sie nur ebenso groß, wie der מלבן (אין חפויו יוצאין, Kelim XXII, 5).",
+ "einer Braut. Bei dem Sessel einer Braut hatte die Ziegelform mitunter einen Boden, so dass, wenn der Sitz abgenommen wurde, dem מלבן noch ein leeres Behältnis (בית קבול, Kelim XXII, 7) verblieb, in das man Gegenstände hineinlegen konnte.",
+ "erklären Bet-Schammai für verunreinigungsfähig. Er kann als Sitz (מדרס) unrein werden (nach Lev. 15, 4 u. 20), weil es vor der Wegnahme des Sitzes מדרס war und man im Notfalle auch jetzt auf dem Gestell (מלבן) sitzen kann.",
+ "Bet Hillel aber erklären ihn für rein. Selbst wenn das Gestell durch Umlegen zum Sitzen gebraucht werden könnte (nach Kelim XXII, 5), ist es doch nicht verunreinigungsfähig, da dies kein passender Sitz für eine Braut wäre. Aber auch wenn ein Behältnis zurückblieb (Note 84), kann es nach R. Jehuda nicht unrein werden, denn die Hauptbestimmung des Sessels ist, zum Sitzen zu dienen; als Behältnis dient er nur nebenbei (Kelim XXII, 7).",
+ "Auch das Untergestell eines Stuhles. Das vom Handwerker gebracht wurde und niemals mit einem Sitze verbunden war (Tosephta Kelim B. batra I, 12).",
+ "ist verunreinigungsfähig. Während nach Bet-Schammai nur das מלבן, das vom fertigen Stuhl übrig geblieben, nachdem der Sitz weggenommen ist, als verunreinigungsfähig gilt.",
+ "den man in einen Backtrog. עריבה, (syr. ܥܳܪܒܳܐ) Backtrog, Mulde. Es gab deren sehr große, vgl. Kelim XXIV, 3.",
+ "eingesetzt hat. Um die zum Kneten nötigen Gegenstände darauf zu legen.",
+ "erklären Bet-Schammai für verunreinigungsfähig. Als מדרס (Note 85); denn da der Stuhl vorher מדרס war, so kann er durch dessen Einsetzung in den Backtrog nicht dem Backtrog gleich werden.",
+ "Bet-Hillel aber erklären ihn für rein. Er kann nicht als מדרס unrein werden; denn er ist jetzt dem Backtrog gleich, der, weil zu einem andern Gebrauche bestimmt, nicht als מדרס unrein werden kann.",
+ "Auch der am Backtrog selbst angebrachte (Stuhl ist verunreinigungsfähig. Während nach Bet-Schammai nur der Stuhl מדרס werden kann, der vorher als Sitz gedient hat (vgl. Note 88)."
+ ],
+ [
+ "um wie Bet-Schammai zu entscheiden. Einige Codd. lesen להודות (zuzugestehen) statt להורות.",
+ "Wenn. Vgl. Jebamot XV, 2—3.",
+ "eine Frau aus fernem Lande. Eig. Land des Meeres, überseeisches Land.",
+ "so darf sie in die Leviratsehe treten. Deut. 25, 5.",
+ "dass sie von der Ernte kommt. Wie sich dies einmal zugetragen hat, dass eine Frau von der Ernte kam und erzählte, dass ihr Mann durch einen Schlangenbiss gestorben sei; man untersuchte darauf und fand ihre Aussage wahr. Daher ist stets nur in solchem Falle die Aussage der Frau für glaubhaft zu halten, da während der Ernte Viele von der Hitze und von Schlangenbissen getötet werden.",
+ "weil der Fall sich so zutrug. Vgl. Erubin I, Note 35; anders in B. kama V, Ende u. sonst.",
+ "Diese Frau. Die den Tod ihres Mannes bezeugt.",
+ "kann heiraten und erhält ihre Ketuba. Ketubot IV, 7.",
+ "Ihr erlaubet Betreffs des schweren Eheverbots. Da, wenn ihr Mann noch lebte, ihre Heirat bei Todesstrafe verboten wäre.",
+ "dass die Brüder. Die Kinder des angeblich Verstorbenen.",
+ "auf ihre. Der Frau.",
+ "bloße Aussage hin nicht die Erbschaft antreten können. Denn nur durch die Aussage zweier Zeugen darf eine Entscheidung getroffen werden; bloß zu heiraten hat man ihr auf ihre Aussage hin erlaubt, damit sie nicht als durch die Ehe Gebundene (עגונה) ewig vereinsamt bleibe.",
+ "Wir können es ja aus ihrer Ketuba-Urkunde. Aus der Formel, welche man für die Ketuba-Urkunde angeordnet hat.",
+ "was dir verschrieben ist. Da sie nun einen Andern heiraten darf, so erhält sie auch ihre Ketuba."
+ ],
+ [
+ "Wer. Gittin IV, 5.",
+ "halb Sklave und halb Freier ist. Wenn z. B. dem Herrn das halbe Lösegeld für ihn gegeben wurde.",
+ "er kann weder eine Sklavin. Weil er halb frei ist und ein Freier keine Sklavin heiraten darf.",
+ "noch eine Freie. Weil er halb Sklave ist und ein Sklave keine Freie heiraten darf.",
+ "Soll er ledig bleiben. st. ליבטל lies: יבטל, wie in Gittin.",
+ "Vielmehr zwingt man des allgemeinen Wohles. חקון העולם die Ordnung, das Heil der Welt, das allgemeine Wohl.",
+ "und er. Der Sklave."
+ ],
+ [
+ "Ein irdenes Gerät kann. Im Zelte eines Toten.",
+ "Alles. Sowohl Speisen und Getränke, als Menschen und Geräte.",
+ "bewahren. Wenn ein Toter in einem Zimmer liegt, aus dem eine Luke nach einem Obergemach geht, so kann man durch ein irdenes Gerät, dessen Rückseite dem Toten-Zimmer zugewendet wird, die Luke verschließen (vgl. Sabbat XXIV, Note 25) und dadurch Alles, was im Obergemache sich befindet, vor Verunreinigung durch den Toten bewahren (Oholot V, 3—4.) Ebenso kann ein im Totenzelte befindliches mit fest anschließendem Deckel versehenes irdenes Gefäß alles von ihm Eingeschlossene (nach Num. 19, 15) vor Unreinheit bewahren (Kelim IX, 2).",
+ "Getränke und irdene Geräte. Aber nicht andere Geräte oder Menschen.",
+ "Weil es beim Am-ha-Arez. עם הארץ Einer vom gemeinen Volke, der nicht gesetzkundig ist und auch die Reinheitsvorschriften nicht genau beobachtet. Näheres s. Chagiga II, 7.",
+ "als unrein zu betrachten ist. Da Alles, was beim Am-ha-Arez sich befindet, vom Chaber (dem Gesetzeskundigen) für unrein betrachtet werden muss.",
+ "und ein unreines Gerät nicht als Scheidendes. Vor Verunreinigung im Zelte Bewahrendes.",
+ "dienen kann. Bei Am-ha-Arez könnten demnach gar keine Gegenstände durch sein (weil unreines) irdenes Gerät vor Verunreinigung im Totenzelte bewahrt werden.",
+ "so haben wir sie nur für ihn selbst. Für den Am-ha-Arez.",
+ "für rein erklärt. Da ein Chaber diese, sowie irdene Geräte, nicht vom Am-ha-Arez entlehnt; denn er betrachtet sie als unrein, und diese können nicht durch ein Tauchbad (טבילה) gereinigt werden.",
+ "aber wenn du das Gerät. Alle nichtirdenen Geräte, die, weil sie durch Untertauchen in ein Tauchbad gereinigt werden können, בלי שטף (abspülbare Geräte) genannt werden.",
+ "da würdest du es für dich. Da der Chaber solche Geräte vom Am-ha-Arez entlehnt (ebenso den Am-ha-Arez selbst als Tagelöhner nimmt) und in der Meinung, sie seien nur in gewöhnlicher Weise durch den Am-ha-Arez verunreinigt, sich damit begnügt, sie durch Untertauchen (טבילה) zu reinigen, während sie Tatsächlich durch einen Toten verunreinigt sind und der in Num. 19, 18 f. vorgeschriebenen sieben Tage in Anspruch nehmenden Reinigung mit der Asche der roten Kuh bedürfen.",
+ "und für ihn für rein erklären. Man hat deshalb allgemein angeordnet, dass Menschen und nichtirdene Geräte nicht durch ein irdenes Gerät im Totenzelte vor Verunreinigung bewahrt werden können. Denn hätte man dies nur für den Am-ha-Arez und nicht auch für den Chaber angeordnet, so würden die Amme-ha-Arez diese Anordnung nicht beachtet haben.",
+ "Darauf haben Bet-Hillel wieder wie Bet-Schammai entschieden. Nach der Tosephta geschah dies zur Zeit des R. Josua, der durch eine Disputation mit einem Schammaïten von der Richtigkeit der Ansicht der Bet-Schammai überzeugt wurde."
+ ]
+ ],
+ [
+ [
+ "Vorsteher. סגן der Vorsteher, der zugleich unter Umständen den Hohenpriester vertrat, Joma 39a.",
+ "Niemals. Vgl. die ausführliche Erklärung in Pesachim I, 6.",
+ "welches durch eine erzeugte Unreinheit. Die Quelle der Unreinheit heißt: אב הטומאה Vater. Erzeuger der Unreinheit; was von diesem durch Berühren, Tragen oder in anderer Weise verunreinigt worden, heißt: ולד הטומאה Kind der Unreinheit, erzeugte Unreinheit. Was unmittelbar vom אב הטומאה verunreinigt wird, heißt ראשון לטומאה (erzeugte) Unreinheit ersten Grades; das vom ראשון Verunreinigte ist שני לטומאה Unreinheit zweiten Grades. Soviel Unreinheitsgrade können bei חולין (Profanem) vorkommen. Bei תרומה (Hebe) gibt es noch einen dritten Grad (שלישי) und beim Opfer noch einen vierten (רביעי).",
+ "verunreinigt worden ist. Selbst wenn das Fleisch nur durch einen שני verunreinigt wurde, so dass es nur שלישי geworden ist.",
+ "welches durch einen Unreinheits-Erzeuger. Die Quelle der Unreinheit heißt: אב הטומאה Vater. Erzeuger der Unreinheit; was von diesem durch Berühren, Tragen oder in anderer Weise verunreinigt worden, heißt: ולד הטומאה Kind der Unreinheit, erzeugte Unreinheit. Was unmittelbar vom אב הטומאה verunreinigt wird, heißt ראשון לטומאה (erzeugte) Unreinheit ersten Grades; das vom ראשון Verunreinigte ist שני לטומאה Unreinheit zweiten Grades. Soviel Unreinheitsgrade können bei חולין (Profanem) vorkommen. Bei תרומה (Hebe) gibt es noch einen dritten Grad (שלישי) und beim Opfer noch einen vierten (רביעי).",
+ "verunreinigt worden ist. Das doch ראשון ist und das damit zusammen verbrannte שלישי wieder zum שני macht, also dessen Unreinheit erhöht.",
+ "Unreinheit zu seiner Unreinheit hinzufügen. Denn da Beides verbrannt wird, hat es nichts zu sagen, wenn die Unreinheit des Einen vermehrt wird.",
+ "Öl. Von תרומה.",
+ "das durch einen Tebul-Jom. טבול יום (das am Tage Untergetauchte) heißt ein Mensch oder ein Gerät, die durch Untertauchen in ein Tauchbad von ihrer Unreinheit zwar hinsichtlich profaner Gegenstände (חולין) rein geworden sind, aber Betreffs der Hebe (תרומה) noch bis nach Sonnenuntergang als unrein gelten (Lev. 22, 7). Ein solcher Tebul-Jom gilt als שני, und das davon berührte Öl ist ein שלישי.",
+ "unbrauchbar. Die vom Tebul-Jom berührte Teruma heißt פסול (unbrauchbar) und nicht טמא (unrein), weil es nicht etwas Anderes unrein machen kann.",
+ "in einer Lampe. Aus Metall. Aus den Worten „בחלל חרב den Schwert-Erschlagenen“ in Num. 19, 16 wird die Lehre deduziert, dass das „Schwert“ dem „Erschlagenen“ gleich sei (חרב הרי הוא בחלל), d. h.: jedes Metallgerät, das eine Leiche oder einen an einer Leiche Verunreinigten (טמא מת) berührt, erhält denselben Unreinheitsgrad, wie ihn die Leiche oder der טמא מת besitzt, und es wird die Unreinheit nicht (wie bei Berührung anderer טומאות) um einen Grad abgeschwächt. Nach Maimonides u. A. findet diese Lehre nicht nur bei Metallgeräten Anwendung, sondern auch bei allen andern Geräten und Kleiderstoffen; ausgenommen sind bloß Tongeräte (כלי חרס).",
+ "die durch einen an einem Toten Verunreinigten. Der an einer Leiche Verunreinigte gilt noch als אב הטומאה (Erzeuger der Unreinheit). Daher wird die Leiche selbst אבי אבות הטומאה (Erzeuger von Unreinheits-Erzeugern) genannt.",
+ "unrein geworden ist. Also nach Note 10 ein אב הטומאה ist und das davon berührte Öl zum ראשון macht.",
+ "Unreinheit zu seiner Unreinheit hinzufügen. Es wird hierbei aus dem שלישי (Note 8) ein ראשון, die Unreinheit also um zwei Grade gesteigert."
+ ],
+ [
+ "Chanina, Vorsteher der Priester (ferner. Sebachim XII, 4.",
+ "dass die Haut. Eines unbrauchbaren Opfertieres.",
+ "zur Brandstätte. Wo die unbrauchbar gewordenen Opfertiere verbrannt wurden. Näheres hierüber in Sebachim 104b.",
+ "hinausgeführt wurde. Wenn die Unbrauchbarkeit erst nach dem Abziehen der Haut erkannt wurde.",
+ "trepha. Mit einer Verletzung behaftet, wodurch es nach Cholin III, 1 zum Essen verboten und so auch als Opfer unbrauchbar wird.",
+ "die Priester die Haut benutzen. שיאותו, nach Samuel im Jerusch. Berachot VIII, 6 muss es heissen: שיעותו von עות (Jes. 50, 4).",
+ "dürfen. Selbst wenn das Erstgeborene einen Fehler hatte, so dass es außerhalb des Heiligtums geschlachtet ward; so darf dennoch, falls die Trepha-Verletzung erst nach dem Abziehen der Haut bekannt wurde, letztere von den Priestern benutzt werden, ebenso wie beim Opfer, dessen Blut auf den Altar gesprengt wurde.",
+ "ist kein Beweis. Es mag damals ein derartiger Fall nicht vorgekommen, oder von R. Chanina nicht bemerkt worden sein."
+ ],
+ [
+ "mit eigener Hand schrieb und von Andern. Den Zeugen.",
+ "erklärten sie es für erlaubt. So zu verfahren.",
+ "Du kannst nebenbei. Eig.: auf deinem Wege.",
+ "dass eine Frau ihren Scheidebrief. Der aber von vollgütigen Zeugen unterzeichnet werden muss. Die Frau muss darauf den Scheidebrief ihrem Manne zueignen, der ihr denselben übergibt.",
+ "und der Mann seine Quittung. Über die der Frau ausbezahlte Ketuba.",
+ "denn die Bestätigung des Dokumentes. גט ein schriftliches Dokument, B. batra X. Note 1.",
+ "geschieht nur durch die Unterzeichneten. Die unterschriebenen Zeugen, welche die Wahrheit des Inhalts bestätigen. Vgl. Gittin 20b f; 22b.",
+ "dass wenn eine Nadel. Von der man weiß, dass sie durch eine Leiche verunreinigt worden ist.",
+ "im Fleische. Eines Opfers, das Jemand mit einem Messer geschnitten hatte; wobei es aber zweifelhaft ist, ob der Mensch und das Messer die Nadel berührt haben oder nicht.",
+ "gefunden wird. Im Vorhofe des Heiligtums, der als öffentliches Gebiet (רשות הרבים) betrachtet wird.",
+ "Messer und Hände rein sind. Da bei zweifelhafter Verunreinigung im öffentlichen Gebiete Alles für rein erklärt wird (Teharot IV, 7; 11).",
+ "das Fleisch aber unrein ist. Da dies sicherlich von der unreinen Nadel berührt worden ist.",
+ "so ist Alles rein. Da dann die Nadel auch das Fleisch nicht berührt hat. Zum Ganzen vgl. Pesachim 19 a f."
+ ],
+ [
+ "Drei Lehren hat Rabbi Ismael vor den Weisen in dem Weinberge. כרם so hieß das von R. Jochanan b. Sakkai nach der Zerstörung des Tempels zu Jabneh gegründete Lehrhaus; nach Jerusch. Berachot IV, 7d, weil dort die Gelehrten reihenweise saßen, gleich den Weinstöcken im Weinberge.",
+ "dass ein eingeschlagenes. טרף (syr. ܛܪܰܦ) schlagen, schütteln, zusammenschlagen, durcheinandermischen. ביצה טרופה ein Ei, dessen Weiß und Dotter durcheinander gemischt wurden.",
+ "eine Verbindung. Mit dem Kraut.",
+ "bildet. So dass wenn ein Tebul-Jom (oben Note 8) das Ei berührt, auch das Kraut פסול (Note 9) wird.",
+ "geworden. Durch das kochende Kraut ist das Ei aufgeblasen worden, so dass es hohl über dem Kraut liegt.",
+ "so bildet es keine Verbindung. S. Tebul-Jom III, 2.",
+ "dass eine. Pech V, 2.",
+ "wenn sie mit dem stehenden Getreide zusammen abgeschnitten werden kann. Die Hand kann sie mit dem stehenden Getreide zusammenfassen und abschneiden.",
+ "dem Hausherrn gehört. Nach der Regel in Peah VI, 4.",
+ "gehört sie den Armen. Als Vergessenes (שכחה).",
+ "und dass ein kleiner Garten. Der mit einem Zaune umgeben ist.",
+ "welcher mit aufgezogenen Weinstöcken. ערים, arab. عريشLaube, Geländer mit aufgezogenen Weinstöcken. S. Kilajim VI, 1.",
+ "dass ein Winzer mit seinem Korbe an der einen Seite und ein Winzer mit seinem Korbe an der andern Seite. An der gegenüberliegenden Seite.",
+ "stehen kann. Der Winzer mit seinem Korbe braucht zwei Ellen Raum. Der Garten ist demnach 4 Ellen lang und ebenso breit.",
+ "besäet werden darf. Mit Sämereien. Es ist nicht כלאים (Deut. 22, 9), da die Weinstöcke von den Sämereien durch einen Zaun geschieden sind.",
+ "so darf er nicht besäet werden. Da dann Alles wie Eine Weinpflanzung aussieht, in deren Mitte Sämereien gesäet sind, was als כלאים verboten ist."
+ ],
+ [
+ "und er hat Betreffs derselben weder ein Verbot noch eine Erlaubnis ausgesprochen. Er hat weder erschwerend noch erleichternd entscheiden wollen.",
+ "Josua ben Mathia hat dazu die Erklärung gegeben. Dass in Einem Falle erschwerend und im andern Falle erleichternd zu entscheiden ist.",
+ "Wer. S. Sabbat 107a.",
+ "am Sabbat eine Blatter. מורסא (von רסם träufeln) ein eiterndes Geschwür.",
+ "aufsticht. מפיס, st. פוס = פסס spalten, abschneiden.",
+ "daran eine Öffnung zu machen. Dass die Blatter offen bleibe.",
+ "schuldig. Eine Öffnung (פתח) zu machen ist am Sabbat verboten; es gehört dies zu der Klasse von Arbeiten, die dem Bauen (בונה) ähnlich sind, s. Sabbat XII, 1.",
+ "Eiter daraus zu entfernen. Er beabsichtigt also nicht, eine bleibende Öffnung herzustellen.",
+ "frei. Wenn das Produkt der Arbeit (hier die Öffnung) nicht gebraucht und daher nicht Zweck der Tätigkeit ist (מלאכה שאינה צריכה לגופה) ist der Täter straffrei, wiewohl die Tätigkeit selbst mit Absicht geschah. Sonst ist dies zwar dennoch rabbinisch verboten; in unserem Falle aber hat man es, um den Schmerz zu lindern, erlaubt.",
+ "frei. Da hier ebenfalls das Produkt der Arbeit (der Besitz des gefangenen Tieres) nicht bezweckt wird. Auch hier haben es die Rabbinern vollständig erlaubt.",
+ "um sie als Heilmittel za gebrauchen. Oder um damit zu spielen.",
+ "Heronische Tigel. לפסין vom gr. λοπάς. S. Bezah 32a. Für אירוניות findet man hier und in Bezah die Varianten הירניות ,חרניות ,עירניות u. a. Die meisten Kommentare erklären nach עירניות städtisch, kleinstädtisch, die man in kleinen Städten (עיר entgegenges. von כרך) gebraucht, wo man nicht so wählerisch in den Geräten ist, wie in den Großstädten. Wahrscheinlicher stammt das Wort von einem nomen propr., dem Fabrikanten dieser Geräte (אורון = Heron, vgl. סלע נירונית Bechorot 38a). Auch irdene Öfen werden mitunter nach ihrem Fabrikanten benannt, vgl. תנור של עכנאי, בן דינאי, Kelim V, 9.",
+ "sind rein im Totenzelte. Weil sie verschlossen sind, vgl. Num. 19, 15. Für לפסין אירוניות hat die Tosephta (Sabbat XVI, 13, Bezah III, 13) geradezu לפסין סתומות (verschlossene Tigel). Nach Maimonides u. Bart, wurden diese Gefäße zuerst wie eine hohle Kugel geformt und gebrannt und dann in zwei Hälften zerschnitten, so dass zwei Schüsseln daraus wurden; rein sind sie nach der Mischna nur, bevor sie zerschnitten werden.",
+ "wenn sie ein Flüssiger trägt. Oder bewegt (Lev. 15, 12). Denn dadurch können auch verschlossene irdene Gefäße unrein werden.",
+ "weil die Arbeit daran noch nicht fertig ist. Weil es erst zu zwei Schüsseln zerschnitten werden muss (Maimon.) oder weil der verschließende Deckel erst abgesägt werden muss, bevor es gebraucht werden kann (Raed)."
+ ],
+ [
+ "unreife Trauben und Körner. מלילה (von מלל, reiben) grüne Ähren, oder die davon herausgetriebenen Körner.",
+ "zerstoßen. רסק aram. zerstückeln, zerstoßen.",
+ "hat. Und mit Steinen beschwert hat, damit deren Saft herausgepresst werde.",
+ "fertig werden. Man darf die Presssteine darauf liegen lassen und das Herausgepresste am Sabbat gemessen.",
+ "lassen. Es ist der Saft nicht zum Genusse verboten, wie andere am Sabbat aus Früchten herausgelaufene Getränke (Sabbat XXII, 1), welche zum Genusse verboten sind, damit man nicht dazu komme, die Früchte auszupressen. Denn in unserem Falle würde man selbst durch das Auspressen am Sabbat kein Tora-Verbot übertreten, da der Saft auch von selbst herausfließen würde.",
+ "Man darf es nicht fertig werden lassen. D. h. der Saft ist zum Genusse verboten, wie andere herausgelaufene Getränke. S. Sabbat 19a u. Tosaphot das."
+ ],
+ [
+ "mit einer Gold-Stadt. Ein goldener Schmuck; nach dem Talmud ein Kranz mit dem Bilde der Stadt Jerusalem.",
+ "ausgehen. Gegen Mischna Sabbat VI. 1, wo es verboten wird; vgl. Talmud das. 59b, wonach R. Elieser es erlaubt, weil ein solcher Schmuck nur von einer vornehmen Frau getragen wird, bei der nicht zu befürchten steht, sie würde denselben, um ihn zu zeigen, ausziehen und auf der Straße in der Hand tragen.",
+ "welche Tauben fliegen lassen. S. Sanhedrin III, Note 24.",
+ "Wenn ein Wiesel. Teharot IV, 2.",
+ "ein Kriechtier. Ein Totes Kriechtier, das nach Lev. 11, 29 ff. durch Berührung verunreinigt.",
+ "ob es. Das Tote Kriechtier.",
+ "so ist das Zweifelhafte für rein zu erklären. Da bei einer vorüberziehenden, nicht an einem Orte ruhenden Unreinheit das Zweifelhafte für rein erklärt wird."
+ ],
+ [
+ "dass eine Sandale. Aus Stroh oder Holz, die der Kalkarbeiter während der Arbeit anzieht, um seine Füße oder Schuhe vor dem Kalke zu schützen. In manchen Ausgg. steht: כסא (ein Stuhl); doch alle Kommentare wissen nichts von dieser LA.",
+ "der Kalktüncher. סייד, von סיד, Kalk.",
+ "als Midras. מדרס (von דרס, treten) heißt das Gerät, worauf Einer der in Lev. 12, 2; 15, 2; 19; 25 erwähnten unreinen Personen tritt, sitzt, liegt oder sich stützt, falls es zu solchem Gebrauche bestimmt ist.",
+ "unrein werden kann. Denn wiewohl diese Sandale gewöhnlich nur zum Schutze während der Arbeit dient, so wird sie als zum Darauftreten bestimmt betrachtet, weil der Arbeiter mitunter mit ihr nach Hause geht (vgl. Sabbat 66a).",
+ "dass die Reste eines Backofens. Der früher, als er noch ganz war, unrein geworden, dann aber derart zerbrochen wurde, dass nur noch ein Rest übrig blieb.",
+ "am unrein zu bleiben. Ist aber der Rest weniger als 4 Handbreit hoch, so ist der Ofen rein, da ein unreines irdenes Gefäß durch Zerbrechen rein wird (Kelim II, 1).",
+ "Drei Handbreit. Vgl. Kelim V, 1.",
+ "wovon zwei nebeneinander liegende Sitzbrettchen weggenommen sind. S. oben I, Note 83a.",
+ "Akiba erklärt ihn für verunreinigungsfähig. Als מדרס (Note 81), da man mit Not noch darauf sitzen kann.",
+ "während die Weisen ihn für rein erklären. Oben I, Note 85-86; vgl. Kelim XXII, 7."
+ ],
+ [
+ "Des Vaters Verdienst steht dem Sohne bei. Eig.: Der Vater erwirbt (Verdienste) für seinen Sohn; s. Joma 87a.",
+ "der Weisheit und der Lebensjahre. Langer Lebensdauer.",
+ "dass er. Der Vater.",
+ "die. Anstatt הדורות לפניו והוא הקץ ובמספר lesen Mscr. München u. A.: מספר הדורות לפניו הוא הקץ. Nach dieser LA. erklären auch R. Nissim in Megillath Setharim (abgedruckt in der Mainzer Ausg. von Scherira’s Sendschreiben 1873) und Rabed. Auch in Tosephta, sowie in Jerusch. Kidduschin I, 61a heißt es בחמשה דברים האב זוכה לבן (in 5 Dingen steht das Verdienst des Vaters dem Sohne bei), wonach mit ובשנים der erste Ausspruch schließt und das Folgende als ein neuer Spruch gefasst werden muss. Indessen mag auch nach unserer LA., der die meisten Kommentare u. auch der Gaon R. Haî (bei Scher. Sendschr. l. c., vgl. auch תשובת הגאונים ed. Harkavy p. 175 f.) beipflichten, das הדורות ובו׳ ובמספר nicht als ein sechstes Benefiz, das der Vater dem Sohne erwirbt, gerechnet worden sein, da dies in der langen Lebensdauer (בשנים) mit enthalten ist und ובמספר nur sagt, dass in einer bestimmten Zeit diese lange Lebensdauer den Sohn „das Ende“ erleben lassen kann. Nach ילקוט המכירי zu Jesaja 41, 4 heißt es in der Tosephta zu unserer Mischna: מספר הדורות להגיע לבניו הקץ („Die Anzahl der Geschlechter“, um seine Söhne das Ende erreichen zu lassen). Hiernach gibt die Tos. eine Erklärung zur Mischna, die ungefähr mit unserer Übersetzung übereinstimmt.",
+ "Anzahl der Geschlechter vor ihm. Vor dem Sohne. Nach Rabed u. A.: Vor Gott, dem allein „das Ende“ bekannt ist.",
+ "so dass dieser. Der Sohn selbst, als das letzte der Geschlechter.",
+ "das Ende. קץ, in Daniel קץ הימין (das Ende der Tage), die Zeit des Messias und der Auferstehung.",
+ "erleben könne. Wir erklären: והוא הקץ und er (der Sohn) ist das Ende, d. h. mit ihm tritt das Ende ein, da er die ietzte Generation ist, in deren Zeit nach Gottes Vorherbestimmung das Ende eintreten muss, indem sein Vater die Anzahl der von Gott für die vorangehende Zeit bestimmten Generationen vollendet hat (האב זכה במספר הדורות לפניו).",
+ "Er berief die Menschengeschlechter vom Anbeginn. Die Tosephta fügt erklärend hinzu: אעפ״י שהימים והלילות כחוט השערה לפני המקום אינו מונה אלא לדורות שנאמר קורא הדורות מראש . Obwohl die Tage und Nächte (die Zeit bis zum Ende) auf ein Haar von Gott bestimmt sind, so zählt er dennoch nur nach Geschlechtern, denn so heißt es: Er berief (bestimmte) die Geschlechter vom Anbeginn. Da nun die Anzahl der Generationen sowohl, als auch die Zeit bis zum Ende genau im Voraus bestimmt ist, so muss auch die Zeit jeder Generation genau bemessen sein. Aber nur den Auserwählten werden die Lebensjahre nach dieser Vorherbestimmung zugeteilt. Daher fügt die Tos. (cit. in Jebamot 50a) zu unserer Mischna hinzu: את מספר ימיך אמלא אלו שני דורות Die Verheißung (Exod. 23, 26): „Die Zahl deiner Tage werde ich voll machen“, bezieht sich auf die für jede Generation bestimmten Jahre.",
+ "und obwohl. Dies soll beweisen, dass das von Gott verheißene Heil in einer vorher bestimmten Generation eintrifft, wiewohl dafür eine genaue Zeit festgesetzt ist.",
+ "Das vierte Geschlecht wird wieder hierher kommen. Dies ging auch in Erfüllung; denn Kehat gehört zu denen, die nach Ägypten zogen, und von ihm ab gerechnet kam die vierte Generation wieder zurück ins verheißene Land (Kehat, Amram, Mose und Ahron, deren Söhne). Andere nennen: Kaleb, Sohn Chezrons, Sohnes Perez’, Sohnes Jehuda’s; vgl. Raschi zu Gen. 15, 16."
+ ],
+ [
+ "die zwölf Monate. Nach Rabed ein Sonnenjahr, also um 11 Tage mehr als 12 Mondmonate, wie die Dauer der Sintflut zeigt.",
+ "Das Strafgericht über das Geschlecht der Sintflut dauerte zwölf Monate. Gen. 7, 11; 8, 14",
+ "das Gericht über Job dauerte zwölf Monate. Der Schriftbeweis hierzu und zu den beiden folgenden Sätzen findet sich in Seder Olam rabba c. 3.",
+ "das Strafgericht über Gog und Magog. S. Ezech. 38, 2.",
+ "Es. Da der folgende Vers (24) von den gottlosen Abtrünnigen spricht, die der ewigen Verdammnis verfallen sind (Rosch Haschana 17a), so ist in diesem Verse von den gewöhnlichen Frevlern die Rede.",
+ "wird sein von dem Monate bis za seinem Monate. bis derselbe Monat wiederkehrt.",
+ "vom Pesachfeste bis zum Wochenfeste. 49 Tage.",
+ "Von dem Sabbat. Vom Pesachfeste, das (Lev. 23, 11) „Sabbat“ genannt wird",
+ "bis zu seinem Sabbat. Bis zum folgenden Sabbat (Festtag), der vom Pesachfeste abhängt und zu ihm als Schlussfest (עצרת) gehört."
+ ]
+ ],
+ [
+ [
+ "Wenn. Oholot III, 1.",
+ "eines von den im Zelte verunreinigenden Dingen. Die sämtlich in Oholot II, 1f. aufgezählt werden.",
+ "geteilt. So dass jedes einzelne Stück nicht die gesetzlich bestimmte Größe hat; es ist z. B. eine Olivengröße vom Toten (das Minimal-Quantum für die Zelt-Unreinheit) in zwei halbe Olivengrößen geteilt worden.",
+ "und ins Haus. Unter eine Überdachung.",
+ "Sohn Archinos. ארכינס (Ms. München) = ’Αρχῖνος.",
+ "was dort. Unter derselben Bedachung.",
+ "für rein. Da jedes einzelne Stück nicht das gesetzliche Quantum (שיעור) hat.",
+ "die Weisen aber erklären es für unrein. Nach ihrer Ansicht werden die beiden Stücke, die zusammen das erforderliche Quantum ergeben, als verbunden betrachtet.",
+ "Berührt. Nach ר״ש zu Oholot III, 1 sind hier 9 Wörter ובמת — הנוגע בכשני zu streichen. In der Tat passt das Beispiel von נבלה nicht zur obigen Bestimmung, die von מת handelt. Nach unserer LA. muss man annehmen, es werde in dem zuerst angeführten Beispiele gezeigt, dass R. Dosa und die Weisen auch bei נבלה kontroversieren.",
+ "deren jedes eine halbe Olivengröße hat. Das gesetzliche Quantum hinsichtlich der Verunreinigung durch Aas ist eine Olivengröße (Nidda 42b).",
+ "während. Die eingeklammerten Worte fehlen in den Talmud-Ausgaben.",
+ "er eine [andere] halbe Olivengröße überdacht. מאהיל על מת er bildet ein Zelt über dem Toten, d. h. er befindet sich in senkrechter Richtung über dem Toten. Dass ein solcher unrein wird, deduziert der Talmud (Nasir 53b) aus Num. 19, 16.",
+ "während eine [andere] halbe Olivengröße ihn überdacht. Über ihm in senkrechter Richtung sich befindet. Es hat dies dieselbe Wirkung, wie wenn er oben und das Verunreinigende unten ist (Note 11).",
+ "während eine andere Sache. Z. B. ein Brett oder ein Balken.",
+ "ihn und eine [andere] halbe Olivengröße [vom Toten] überdacht. Dies ist die in der Tora als טומאת אהל bezeichnete Unreinheit, dass eine Person oder eine Sache mit dem Toten unter Einer Bedachung sich befindet. Im Talmud (Cholin 125b) heißt dies טומאת אהל כהמשכה (Zelt-Unreinheit durch Überleitung), indem hier durch die Bedachung die Unreinheit vom Toten auf die reinen Gegenstände übergeleitet wird. Die oben in Note 11 und 12 erwähnten Zelt-Unreinheiten dagegen nennt der Talmud (Raba) אהל נגיעה, eine der Berührung gleich geachtete Überdachung.",
+ "oder. Die eingeklammerten Worte fehlen in den Talmud-Ausgaben.",
+ "so ist er rein. Selbst nach den Weisen. Die hier in Betracht kommende „Zelt-Unreinheit durch Überleitung“ kann selbst nach den Weisen mit der ihr ungleichartigen Berührungs-Unreinheit (מגע) nicht verbunden werden; obwohl diese Weisen die oben in Note 11 u. 12 erwähnte Überdachung als mit der Berührung gleichartig betrachten (Note 14) und jene mit dieser verbinden.",
+ "für rein und die Weisen für unrein. Nach R. Meïr verbinden die Weisen beim Toten die Berührungs-Unreinheiten mit allen Zelt-Unreinheiten ohne Unterschied, da Berührung und Überdachung stets als gleichartig betrachtet werden.",
+ "Alles. Fortsetzung der Worte des R. Meïr. „Alles“ d. h. alle Fälle, wo es gilt, zwei halbe Quanta mit einander zu verbinden.",
+ "macht unrein. Nach den Weisen.",
+ "außer Berührung mit Tragen. Wenn Jemand ein halbes Quantum berührt, während er ein anderes halbes Quantum trägt oder bewegt; so wird beides nicht mit einander verbunden.",
+ "oder Tragen mit Überdachung. Wenn Jemand ein halbes Quantum trägt, während er ein anderes halbes Quantum „überdacht“.",
+ "was zu Einem Namen gehört. Wie Berührung mit Berührung, Tragung mit Tragung, Überdachung mit Überdachung.",
+ "macht unrein. Es werden dabei zwei halbe Quanta zusammengerechnet.",
+ "was zu zwei Namen gehört. Wie Berührung mit Tragung."
+ ],
+ [
+ "Getrennte Esswaren. Kleine Stücke, oder gesonderte kleine Früchte. Einige lesen אוכל פרור, zerbröckelte Esswaren.",
+ "werden nicht zusammengerechnet. Zu einer Eigröße, welches Quantum erforderlich ist, damit eine unreine Speise ihre Unreinheit auf andere Dinge übertragen könne. Nach einigen ist auch eine reine Speise nur in solcher Quantität für die Unreinheit empfänglich; vgl. Mischna Meïla IV, 5",
+ "Sie werden zusammengerechnet. Nach Teharot VIII,8 jedoch nur dann, wenn sie durch eine Flüssigkeit (משקה) verbunden sind.",
+ "Man darf zweiten Zehnt gegen ungeprägtes Geld. אסימון B. mezia IV, Note 7.",
+ "Man darf nicht auslösen. Maaser scheni I, 2.",
+ "Man braucht wegen des Entsündigungswassers. Wenn man Entsündigungswasser berühren will, das zur Besprengung eines Unreinen bestimmt ist; Num. 19, 17 ff.",
+ "bloß die Hände. Wenn Dieselben (nach Jadajim III,1) durch Berührung unreiner Speisen oder Getränke unrein geworden sind.",
+ "unterzutauchen. In ein Tauchbad.",
+ "Körper unrein. Man muss also den ganzen Körper untertauchen. Dies gilt aber nur hinsichtlich des Entsündigungswassers, wofür die Rabbinen diese besondere Bevorzugung (מעלה) angeordnet haben, Chagiga II, 5."
+ ],
+ [
+ "Das Kerngehäuse. מעי von מעים, das Innere.",
+ "einer Melone sowie das Abgestreifte. קנב (ar. قنب, Reben beschneiden) vom Kraut die schlechten Blätter abschneiden.",
+ "Von. Chullin XI, 2.",
+ "die je anderthalb Mine. Das Gewicht von 1½ Mine = 150 Sus = 14 400 Gerstenkörner, da ein Sus soviel wie 96 Gerstenkörner wiegt. Das Ganze entspricht einem Gewichte von c. 600 Gramm.",
+ "wenn sie auch wenig. Doch jedes nicht weniger als 12 Sela‘ = 48 Sus."
+ ],
+ [
+ "Alle. Diese und die folgende Mischna vgl. in Tosephta Kelim B. batra IV, 14.",
+ "Matten. חוצלות (vom ar. خصلة, weicher Zweig) eine Matte aus weichem Gezweige, Rohr oder Binsen, mit einem etwas höheren Saume umgeben, so dass dieselbe ein Behältnis (בית קבול) hat (Sukka 20 b).",
+ "können nur eine Toten-Unreinheit annehmen. Nicht aber die Midras-Unreinheit, weil sie zum Lager oder zum Sitzen nicht geeignet sind.",
+ "Auch die Midras-Unreinheit. Da sie im Notfalle auch zum Lager brauchbar sind.",
+ "Alle Geflechte. Was geflochten oder netzartig mit der Häkelnadel gearbeitet ist.",
+ "sind rein. Sie können nicht, wie ein gewebter Stoff, Unreinheit annehmen.",
+ "ausgenommen die von einem Gürtel. Für גלגילון steht oft גנגלין. In Tosephta Kelim B. batra V, 9 heißt es: שפה שפרשה מן הבגד והתקינה לחגור בה את מתניו טמאה מפני שהוא כגנגלין, „wenn Jemand einen von einem Kleide abgetrennten Saum hergerichtet hat, um damit seine Lenden zu gürten, so ist dieser Gürtel verunreinigungsfähig, weil er dem גנגלין gleich ist.“ Hiernach ist גנגלין ein Gegenstand zum Umgürten. So erklären auch alle Kommentare, das Wort bezeichne einen schmalen Gürtel, nach Maimonides speziell ein Geflecht, das man an die Beinkleider anbringt, vgl. auch Negaïm XI, 11. Die Etymologie ist unsicher (γογγύλος, rund; γαγγαλίας zusammengedrehte Wolle?).",
+ "Dosa. Da nur der Gürtel als Kleidungsstück betrachtet wird, nicht aber andere Geflechte.",
+ "die der Wollhandler. Die geflochtenen Schnüre, mit denen Bündel Wolle zusammengebunden werden."
+ ],
+ [
+ "deren Behältnis. Die Höhlung (כף הקלע), in welche der Schleuderstein gelegt wird.",
+ "gewebt ist. Von Leinen.",
+ "sie für rein. Sie kann keine Unreinheit annehmen, da das Leder erst bei einem Quantum von 5 Handbreiten im Quadrat unrein werden kann (Kelim XXVII, 2). Die Schleuder wird aber nicht als Gerät mit Behältnis betrachtet, da sie nur dazu dient, den Stein fortzuschleudern.",
+ "die Weisen aber erklären sie für verunreinigungsfähig. Indem sie dieselbe als Gerät mit Behältnis betrachten, bei dem das Quantum von 5 Handbreiten im Quadrat nicht erforderlich ist.",
+ "Ist das Fingerloch. An einem Ende der Schleuder befindet sich eine Schleife, in welche man beim Schleudern den Finger steckt.",
+ "so ist sie rein. Da sie dann nicht mehr zu gebrauchen ist.",
+ "ist aber nur der Schleuder-Griff. Am andern Ende der Schleuder ist eine Schnur angebracht, die man mit der Hand festhält, während man die Schleuder im Kreise schwingt, und dann beim Schleudern loslässt. Diese Schnur heißt בית הפקיע, nach manchen Kommentaren von פקע tönen, sausen (syr. ܦܩܰܠ), weil es beim Losgehen saust; richtiger aber von פקע springen, abspringen, losgehen, (vgl. syr. ܡܰܦܩܰܥܬܳܐ die Schleuder).",
+ "so ist sie verunreinigungsfähig. Da die Schleuder noch zu gebrauchen ist."
+ ],
+ [
+ "Eine Gefangene. Die eines Priesters Frau ist.",
+ "darf Teruma essen. Es ist nicht zu befürchten, dass sie vergewaltigt und dadurch entweiht wurde.",
+ "Dosa. Ausführlicher in einer Baraita Ketubot 36b.",
+ "Sagt eine Frau. Ketubot II, 5.",
+ "weil. Die eingeklammerten Worte werden von Einigen nicht gelesen.",
+ "derselbe Mund. Ihre eigene Aussage.",
+ "der es verbietet. Indem sie sagt, dass sie gefangen war.",
+ "es wieder erlauben kann. Indem sie hinzufügt, dass sie rein geblieben."
+ ],
+ [
+ "In vier Zweifel-Fällen. Teharot VI, 2.",
+ "Wenn ein Unreiner. Ein Aussätziger.",
+ "steht. Unter einem Baume.",
+ "wenn ein Reiner steht. Unter einem Baume.",
+ "und ein Unreiner. Ein Aussätziger.",
+ "vorübergeht. In diesem Falle findet die Zelt-Unreinheit nur statt, wenn der Aussätzige stehen bleibt; vgl. Negaïm XIII, 7.",
+ "wenn Unreines im Gebiete des Einzelnen. Etwa in einem Laden.",
+ "und Reines im öffentlichen Gebiete. Auf der Straße an der Türe des Ladens.",
+ "ist. Und ein Vorübergehender nicht weiß, ob er den reinen oder unreinen Gegenstand berührt, bewegt oder überdacht hat.",
+ "wenn Reines im Gebiete des Einzelnen. Etwa in einem Laden.",
+ "und Unreines im öffentlichen Gebiete. Auf der Straße an der Türe des Ladens.",
+ "ist. Und ein Vorübergehender nicht weiß, ob er den reinen oder unreinen Gegenstand berührt, bewegt oder überdacht hat.",
+ "ob Eins vom Andern durch Überdachung unrein geworden ist. In der Weise, wie oben Noten 11, 12, 14 auseinandergesetzt.",
+ "oder ob Eins das Andere bewegt hat. הסיט rütteln, bewegen (ar. ساط Flüssigkeiten durcheinander schütteln, mischen).",
+ "Josua für unrein. Weil dieser Zweifel sich auch auf ein Privatgebiet (רשות היחיד) erstreckt, in welchem jeder Unreinheits-Zweifelfall für unrein erklärt wird.",
+ "und die Weisen erklären für rein. Da in unseren Fällen beim Zweifel auch das öffentliche Gebiet (רשות הרבים) beteiligt ist, vgl. oben II Note 32."
+ ],
+ [
+ "Drei. Im Mscr. München steht richtig diese M. nach M. 9, da dann angemessen zuerst 2 Gruppen zu 4, darauf 4 Gruppen von je 3 Lehren mitgeteilt werden.",
+ "Dinge. Kelim XII, 5.",
+ "Den Nagel des Geldwechslers. Woran er die Wage hängt; nach ראב״ד: womit er den Fall-Laden an eine Bank befestigt.",
+ "den Kasten der Gräupner. Der nicht so gut wie andere Kasten gearbeitet ist (Maimon.) oder: der groß ist und gefüllt nicht getragen werden kann (Bart.). Nach ראב״ד bezieht sich מסמר auch auf ארון של גרוסות, wonach hier vom „Nagel des Gräupner-Kastens“ die Rede ist, d. i. der Nagel, womit dieser Kasten an den Wagen befestigt wird, wenn darin Graupen zum Markte gefahren, werden.",
+ "und den Stift an der Stein-Uhr. Der Sonnenuhr, die aus einem an der Erde befestigten breiten, glatten Steine bestand, auf dessen Fläche der Schatten dieses in den Mittelpunkt eines Kreises eingeschlagenen Stiftes die Stunden anzeigte.",
+ "Zadok für verunreinigungsfähig. Er betrachtet sie als Geräte.",
+ "und die Weisen erklären sie für rein. Nach ihrer Ansicht sind diese nicht als Geräte zu betrachten."
+ ],
+ [
+ "Vier Dinge. Kelim XII, 6.",
+ "Den Deckel eines metallenen Korbes der Hausherrn. Der im Haushalt zum Aufbewahren verschiedener Gegenstände gebraucht wird. Dem entgegengesetzt wird (Kelim XII, 3) כסוי טני של רופאים der Deckel des Korbes der Ärzte, der wahrscheinlich zum Aufbewahren von Arzneien dient, wobei auch der Deckel als Gerät betrachtet wird und nach Aller Übereinstimmung verunreinigungsfähig ist.",
+ "den Henkel. S. Kelim XV, 4.",
+ "der Striegel. Der Badestriegel, Schabeisen, vgl. Tosephta Kelim B. mez. II, 12.",
+ "noch nicht fertige Metallgefäße. Die man noch polieren, verzieren oder sonst vervollkommnen will (Chullin 25a).",
+ "und eine in zwei Teile. Die gleich groß sind.",
+ "geteilte Tafel. Eine irdene mit einem Rande versehene Platte."
+ ],
+ [
+ "In drei Dingen. Bezah II, 6.",
+ "Man darf nicht. Wenn man nicht bereits am Werktag (ערב יום טוב) etwas von den warmen Speisen für den Sabbat eingehüllt hatte, so dass man speziell diese Art der Speisebereitung schon am Werktage begonnen.",
+ "an einem Festtage für den Sabbat Warmes. Warme Speisen und Getränke.",
+ "einhüllen. Um sie warm zu halten; s. Sabbat IV, 1. Nach Bet-Hillel ist dies schon gestattet, wenn man nur ein Brod und eine gekochte Speise am Werktage für den Sabbat bereitet hatte (עירוב תבשילין). Näheres s. Bezah II, 1.",
+ "man darf keinen Leuchter. Der aus Gliedern besteht und zerlegt worden ist.",
+ "am Festtage aufstellen. Wieder zusammenstellen.",
+ "ebenso darf man keine dicken Brotkuchen. גריצין, aram. Übers. des hebr. חלות (arab. جروض dick). Statt פתין lesen Einige: פיתן (ihr Brod).",
+ "das sie dicke Brotkuchen und Weißbrot. Vgl. Gen. 40, 16. Im Talmud steht: חררין (Kohlenkuchen)."
+ ],
+ [
+ "Derselbe hat wieder in drei Dingen erleichternd entschieden. Beza II, 7.",
+ "Man darf am Festtage zwischen den Sophas. Auf welchen man bei der Mahlzeit hingelehnt war.",
+ "ausfegen. Mit dem Fegbesen, wiewohl dies im ganzen Hause auf nichtgepflastertem Fußboden verboten ist (Sabbat 95a).",
+ "ebenso Räucherwerk. מָגְמָר (vom aram. גומרא Kohle) das auf Kohlen gelegte Räucherwerk, welches man nach der Mahlzeit zu bringen pflegte (Berachot VI, 6).",
+ "und man darf ein ausgerüstetes. Eig.: behelmtes. מקולס ist Denom. von קולס Helm (קולס = קונס vom gr. ϰῶνος, Helmspitze).",
+ "Böcklein. D. i. ein Böcklein, das wie das Pesach-Opfer mit seinen Fußstücken und Eingeweiden gebraten wurde, die man wie eine Rüstung über dasselbe an den Bratspieß hängte, s. Pesachim VII, 1.",
+ "Die Weisen aber verbieten dies Alles. Das Ausfegen, weil man dabei die Gruben am Fußboden ebnen könnte; das Räucherwerk, weil dies nicht von allen Menschen, sondern nur von Vornehmen und Verwöhnten gebraucht wird, und das behelmte Böcklein, weil dies den Schein erweckt, dass man heilige Opfer außerhalb des Tempels bereite."
+ ],
+ [
+ "Drei Dinge. Beza II, 8.",
+ "Seine. Nach dem Talmud war es die Kuh seiner Nachbarin, sie wird jedoch als die seinige bezeichnet, weil er es nicht verboten hatte.",
+ "Kuh durfte mit dem Riemen zwischen den Hörnern. Den sie als Zierat trug. Die Weisen aber betrachten dies als eine Last und verbieten es.",
+ "man darf. Auch mit einem dünnzähnigen Kamme.",
+ "das Vieh am Festtage striegeln. קרד = גרד kratzen. Wiewohl man eine Wunde macht, so ist es dennoch erlaubt, weil man die Wunde nicht wünscht.",
+ "aber man darf es kämmen. Mit einem dickzähnigen Holzkamme, der keine Wunde macht. קרצף aram., kratzen.",
+ "Man darf weder striegeln noch kämmen. Man hat Letzteres wegen des Ersteren verboten."
+ ]
+ ],
+ [
+ [
+ "In folgenden Dingen haben Bet-Schammai erleichternd und Bet-Hillel erschwerend entschieden. Während sonst Bet-Schammai erschweren und Bet-Hillel erleichtern.",
+ "Wenn. Beza I, 1.",
+ "Es darf. Noch an diesem Tage.",
+ "Es darf nicht gegessen werden. Der Grund dafür wird im Talmud (Beza 2 b f.) verschieden angegeben. Nach dem Einen wird das am Sabbat oder Festtage gelegte Ei wie eine an einem solchen Tage vom Baume herabgefallene Frucht betrachtet, die man bis zum Ausgang des Feiertags nicht essen darf (Pesachim IV, Note 34). Ein anderer vergleicht dies Ei mit dem aus Früchten am Feiertage ausgeflossenen Safte (oben II, Note 70). Nach einer dritten Ansicht ist nach der Tora das Ei für den Festtag verboten, der unmittelbar nach dem Sabbat fällt, und zwar deshalb, weil das am Festtage gelegte Ei bereits am Tage vorher, also am Sabbat, fertig geworden ist und das an einem heiligen Tage für den andern heiligen Tag Vorbereitete an letzterem zum Genusse verboten ist, selbst wenn die Vorbereitung von selbst (בידי שמים) und nicht durch Menschenhände geschehen ist. Die Rabbinen haben aber (als גזרה) dieses Verbot für jeden Sabbat und Feiertag angeordnet. — Nach einer vierten Ansicht spricht die Mischna nur von dem Falle, dass die Henne zum Eierlegen und nicht zum Genusse bestimmt ist, wobei sowohl die Henne als auch das von ihr am Festtage gelegte Ei als Etwas, das beim Eintritt des Festtages nicht zum Gebrauche bestimmt war (מוקצה, s. weiter Note 16) verboten ist.",
+ "Sauerteig. Muss zum Pesachfeste fortgeschafft werden.",
+ "bei einer Olivengröße und Gesäuertes bei einer Dattelgröße. Doch gestehen Bet-Schammai zu, dass hinsichtlich des Essens eine Olivengröße als das gesetzliche Quantum gilt.",
+ "Beides. Muss zum Pesachfeste fortgeschafft werden.",
+ "bei einer Olivengröße. Da für die Fortschaffung (ביעור) dasselbe Quantum, wie für das Essen, festgesetzt ist (Note 6)."
+ ],
+ [
+ "Wenn. Die eingeklammerten Worte fehlen in manchen Codices, vgl. Tos. Jomtob.",
+ "dass es. Noch an diesem Tage.",
+ "erlaubt ist. Wenn man sicher weiß, dass das Junge vollständig ausgetragen ist; sonst muss man warten, bis es den achten Tag erlebt hat, weil erst dadurch dessen Lebensfähigkeit konstatiert ist.",
+ "das am Festtag aus dem Ei gekrochen, stimmen alle überein, dass es verboten ist. Als Etwas, das beim Eintritt des Festtages nicht zum Gebrauche bestimmt (מוקצה) war. Das am Festtage geborene Vieh ist dagegen nicht מוקצה, da es mit dessen Mutter zusammen für den Gebrauch bestimmt war.",
+ "Wenn. Beza I, 2.",
+ "Er darf mit dem Spaten. דקר Spaten, Grabscheit (Raschi Ab. sara 15b); Pflugmesser (Tos. das.). Nach Jerusch. Sota 18a wäre vielleicht auch hier דקל (= δίϰελλα, Karst) zu lesen.",
+ "zudecken. Nach Jerusch. darf man das Werk-Verbot am Feiertage übertreten, um das Blut nach der Vorschrift in Lev. 17, 13 zuzudecken. Nach Babli dagegen ist es nur gestattet, mit einem im Boden schon steckenden Spaten die lockere Erde aufzuwerfen.",
+ "zudecken darf. Nach Jerusch. darf man das Werk-Verbot am Feiertage übertreten, um das Blut nach der Vorschrift in Lev. 17, 13 zuzudecken. Nach Babli dagegen ist es nur gestattet, mit einem im Boden schon steckenden Spaten die lockere Erde aufzuwerfen.",
+ "auch ist. St. שאפר ist nach dem Talmud ואפר zu lesen, da hier eine neue Bestimmung gelehrt wird. Nach R. Elia Wilna meint der Talmud nur, dass שאפר als ein neuer assyndetisch angefügter von ומודים abhängiger Satz zu betrachten sei (Sie gestehen ferner zu, das Asche vom Heerde u. s. w.), s. aber folgende Note.",
+ "Asche. Dies ist nur die Ansicht von Bet-Hillel, denn nach Bet-Schammai darf man nur mit Erde, aber nicht mit Asche zudecken, Chullin 88 b (vgl. Tos. das. v. מציגו u. Beza 8a v. הכי).",
+ "vom Heerde als vorbereitet. מוכן, das Vorbereitete, d. i. dasjenige, von dem vorausgesetzt ist, dass es beim Eintritt des heiligen Tages zum Gebrauche bestimmt war; im Gegensatze zu מוקצה (von קצה), dem Abgesonderten, dass zu dieser Zeit nicht zum Gebrauche bestimmt war und das man deshalb am heiligen Tage nicht einmal mit der Hand von seiner Stelle wegnehmen (טלטל) darf.",
+ "anzusehen. Nach dem Talmud jedoch nur dann, wenn das Material bereits vor dem Feiertage zu Asche verbrannt war."
+ ],
+ [
+ "Bet-Schammai sagen. Pea VI, 1.",
+ "für Arme freigegeben wird. הבקר (so zumeist in Jerusch.; im Babli dafür הפקר) Freigegebenes, herrenloses Gut.",
+ "gilt als herrenloses Gut. Und man braucht davon keinen Zehnten zu geben.",
+ "Es gilt nur als herrenlos. Und man braucht davon keinen Zehnten zu geben.",
+ "wie die Erlassjahr-Frucht. Exod. 23, 11 und Lev. 25, 6.",
+ "Sind. Diese Kontroverse von ב״ש und ב״ה scheint dem Jerusch. hier nicht vorgelegen zu haben, s. Tos. R. Akiba Eger zu Pea VI, 2.",
+ "Es gilt nicht als Vergessenes. Die Eine Garbe wird wie vier Garben betrachtet, die nach Bet-Schammai (in Pea VI, 5) dem Eigentümer gehören.",
+ "Es gilt als Vergessenes. Die Eine Garbe gilt nicht wie vier Garben."
+ ],
+ [
+ "Liegt. Pea VI, 2. Diese ganze Mischna fehlt in Ms. München. Auch ר״ש (zu Pea VI, 2) hatte sie in Edujot nicht vorgefunden.",
+ "eine Garbe neben der Wand. גפה s. B. mezia II, Note 22.",
+ "Es gilt nicht als Vergessenes. Da die Garbe neben einem markanten Gegenstande (דבר המסויים) liegt, so ist anzunehmen, dass der Eigentümer sich derselben wieder erinnern wird.",
+ "Es gilt als Vergessenes. Nach der Tosephta (Pea III, 2) entspricht die Version unserer Mischna der Ansicht des R. Josua; dagegen meint R. Elieser, Bet-Schammai gestehen zu, dass die neben einem markanten Gegenstande liegende vergessene Garbe auch als Vergessenes gilt; sie kontroversieren mit Bet-Hillel nur in dem Falle, dass der Eigentümer eine Garbe ergriffen hat, um sie nach der Stadt zu tragen, und sie dann neben einen markanten Gegenstand gelegt und vergessen hat, (s. M. Pea VI, 3 und שנות אליה das.)."
+ ],
+ [
+ "Hinsichtlich. Maaser scheni V, 3; Pea VII, 6, wo ausführlich erklärt ist.",
+ "der vierjährigen Wein-Pflanzung. Nach der Halacha auch jedes andern vierjährigen Baumes (נטע רבעי), s. B. mezia IV, 8.",
+ "dass dabei kein Fünftel-Zusatz. Sie stellen diese nicht dem zweiten Zehnten gleich (Lev. 27,31).",
+ "und keine Fortschaffung. Nach Mischna Maaser scheni V, 6.",
+ "Sie erfordert Fünftel-Zusatz sowohl als Fortschaffung. Wie der zweite Zehnt.",
+ "Es gilt dabei. Bei den vierjährigen Bäumen, die nach Bet-Schammai in mancher Hinsicht wie Profanes (חולין) betrachtet werden.",
+ "die Pflicht von Peret und ‘Olelot. Nach Lev. 19, 10 und M. Pea VII, 3—4.",
+ "und die Armen lösen für sich aus. Die gesammelten Früchte, wenn sie dieselben nicht nach Jerusalem führen wollen.",
+ "in die Kelter. Der Eigentümer muss Alles pressen und den ganzen Wein nach Jerusalem führen, wie den zweiten Zehnten."
+ ],
+ [
+ "Ein Fass mit eingelegten. גלגל wälzen, drehen, daher auch mischen (ar. جلجل), Oliven in Salz einlegen, damit sie den bittern Geschmack verlieren.",
+ "Oliven braucht man nach Bet-Schammai nicht zu durchlöchern. Obgleich die Oliven in dem herausschwitzenden Safte (מוהל) liegen, so werden sie doch dadurch nicht verunreinigungsfähig (Machschirin VI, 5), da man es nicht wünscht, dass aus den Oliven der Saft herauskomme (vgl. Lev. 11, 38 u. Machschirin Anf.).",
+ "Man muss es durchlöchern. Um zu zeigen, dass der Saft nicht erwünscht ist.",
+ "es rein. Nicht verunreinigungsfähig.",
+ "bleibt. Da man mit der Durchlöcherung des Fasses bereits gezeigt, dass man den Saft nicht wünscht.",
+ "ist es rein. Denn das Öl, womit der Körper gesalbt ist, gehört zum Körper und wird durch die Reinigung des Körpers mit rein.",
+ "das Öl. Welches durch ein Tauchbad nicht rein werden kann.",
+ " Und macht auch das davon Berührte unrein.",
+ "ein kleines Glied. Den kleinsten Finger der Hand.",
+ "War es schon vorher. Bevor er sich damit gesalbt hat.",
+ "Es bleibt. Auch nach dem Untertauchen des Mannes.",
+ "Schon wenn es ihn im Geringsten benetzt. טפח, syr. ܛܦܰܚ befeuchten, benetzen."
+ ],
+ [
+ "Eine Frau. Kidduschin I, 1.",
+ "wird nach der Ansicht von Bet-Schammai durch einen Denar oder den Wert eines Denars. Nach den Kommentaren: Silber, das so viel wie 96 Gerstenkörner wiegt.",
+ "Schon durch eine Peruta. Ein Denar=192 Peruta.",
+ "Ein Achtel eines italischen Issar. איסר=as, ἀσσάριον.",
+ "Man. Gittin VIII,4.",
+ "nachdem er denselben geschrieben. Bevor er ihn der Frau gegeben.",
+ "mit seiner Frau allein gewesen ist. Es könnte in diesem Falle die Frau vor der Scheidung dem Manne ein Kind gebären. Da nun der Scheidebrief ein Datum trägt, das älter ist als die Zeugung des Kindes, so würde man dieses für nach der Scheidung im Konkubinate erzeugt halten. Deshalb erklären Bet-Hillel einen solchen Scheidebrief für unbrauchbar.",
+ "Wenn Jemand. Gittin VIII, 9.",
+ "sich von seiner Frau geschieden und nachher mit ihr zusammen in einer Herberge. פונדקי, gr. πανδοϰεῖον, Gasthaus.",
+ "übernachtet hat. Es sind Zeugen da, dass beide allein in der Herberge zusammen gewesen sind.",
+ "Sie bedarf von ihm eines zweiten Scheidebriefes. Denn die Zeugen für das Alleinsein (עדי ייחוד) gelten so viel, wie wenn es bezeugt wäre, dass der Mann seiner ehemaligen Frau beigewohnt (עדי ביאה), und zwar sicherlich in der Absicht, sie sich (nach Kidduschin I, 1) dadurch wieder anzutrauen.",
+ "weil er gegen sie noch nicht dreist. לבו גס sein Herz ist groß, er ist hochmütig, d. h. dreist.",
+ "ist. Es ist nicht anzunehmen, dass er ihr beigewohnt hat."
+ ],
+ [
+ "Bet-Schammai. Jebamot I, 4.",
+ "erlauben die Nebenfrauen. Wiewohl Eine Frau des verstorbenen Bruders dem überlebenden Bruder als Blutsverwandte zur Ehe bei Todesstrafe verboten ist.",
+ "zur Leviratsehe. Vgl. Deut. 25, 5.",
+ "den Brüdern. Hatte z. B. der verstorbene Ruben die Tochter seines Bruders Simon und noch eine Andere geheiratet, so ist die Leviratsehe mit dieser andern Frau dem Simon gestattet, wiewohl sie die Nebenfrau seiner Tochter (צרת הבת) war und die Tochter auch zur Leviratsehe bei Todesstrafe verboten ist.",
+ "Bet-Hillel aber verbieten dies. Bei Strafe der Ausrottung (כרת).",
+ "Haben sie. Die Nebenfrauen.",
+ "die Chaliza. Nach Deut. 25, 7 ff.",
+ "vollzogen. Um dadurch von der Leviratsehe befreit zu werden.",
+ "Priester zu heiraten. Da eine Chaluza keinen Priester heiraten darf (Makkot I, Note 5).",
+ "nach Bet-Hillel aber sind dieselben hierzu geeignet. Denn die Chaliza war in diesem Falle ganz unnötig, da nach Bet-Hillel die Leviratsehe verboten war.",
+ "Sind sie. Denn die Chaliza war in diesem Falle ganz unnötig, da nach Bet-Hillel die Leviratsehe verboten war.",
+ "so erklären sie. Nachdem sie wieder verwitwet wurden.",
+ "Bet-Schammai für geeignet. Zur Priesterehe Denn die Leviratsehe war nach ihrer Ansicht eine erlaubte.",
+ "und Bet-Hillel für ungeeignet. Denn die nach Bet Hillel bei Ausrottungs-Strafe verbotene Leviratsehe stempelte die Frau zur Buhlerin (זונה), die einem Priester zur Ehe verboten ist, Lev. 21, 7.",
+ "welche die Andern für geeignet halten. Und manche Leviratsehe nach Bet-Schammai erlaubt ist, während sie nach Bet-Hillel bei כרת-Strafe verboten ist (Note 64).",
+ "so hielt sich dennoch das Haus Schammai’s. Die Männer aus der Schule Schammai’s.",
+ "Frauen vom Hause Hillels. Die Töchter der Hilleliten.",
+ "Frauen vom Hause Schammai’s zu heiraten. Obgleich die Kinder aus den Ehen, die nach Bet-Hillel bei כרת-Strafe verboten sind (Note 64), von ihnen als ממזרות nicht geheiratet werden durften (Jebamot IV, 13), so haben sie dennoch die eheliche Verbindung mit den Töchtern der Schammaïten nicht gescheut, weil sie sich darauf verlassen konnten, dass die Schammaïten ihnen im betreffenden Falle mitteilen werden, dass nach der Ansicht von Bet-Hillel die Ehe verboten sei.",
+ "die Geräte der Anderen zur Bereitung von Reinem zu gebrauchen. Da die Einen den Andern immer mitteilten, was nach der Letzteren Ansicht unrein sei."
+ ],
+ [
+ "Wenn. Jebamoth III, 5.",
+ "und es stirbt einer der Männer der Schwestern. Dem ledigen Bruder liegt es nun ob, an dessen Witwe die Leviratsehe zu vollziehen.",
+ "einen Maamar. מאמר eig. der Spruch; darunter versteht man die nach Bet-Hillel nur rabbinisch gültige Antrauung der zur Leviratsehe verpflichteten Schwägerin durch einen Wertgegenstand, den der Levir ihr überreicht, indem er dabei, wie bei sonstigen Trauungen, die Formel הרי את מקודשת לי וכו׳ spricht. מאמר (Spruch) heißt diese Antrauung im Gegensatz zu der in der Tora erwähnten Beiwohnung (יבא עליה, Deut. 25, 5), welche (ebenso wie die Chaliza) מעשה, Tat, genannt wird (Jebamot IV, 9) und die Leviratsehe vollendet.",
+ "und darauf stirbt der andere Bruder. Der Mann der anderen Schwester.",
+ "Seine Frau. Die der Ledige sich durch den Maamar angetraut hat.",
+ "bleibe bei ihm. Er kann sie heiraten. Bet-Schammai sind der Ansicht, durch den Maamar habe der Levir sich die Jebama (Schwägerin) vollständig angeeignet, so dass deren Schwester nicht mehr zur Leviratsehe verpflichtet werden kann.",
+ "die andere aber ist als Schwester seiner Frau. Die ihm nach Lev. 18, 18 zur Ehe verboten ist.",
+ "Er muss seine Frau. Die durch den מאמר ihm nur rabbinisch angetraut, nach der Tora aber noch nicht seine Frau ist. Da aber jetzt durch den Tod seines Bruders ihn die Pflicht der Leviratsehe mit dessen Witwe verbindet, so verbietet ihm dieses Band (זיקה) die Ehe mit seiner Angetrauten, als der Schwester der mit ihm Verbundenen (אחות זקוקתו), die (rabbinisch) wie die Schwester einer Frau betrachtet wird.",
+ "durch Scheidebrief. Um die Antrauung (מאמר) aufzulösen.",
+ "und Chaliza. Um das Band der Leviratsehe-Pflicht zu lösen.",
+ "und die Frau seines Bruders durch Chaliza. Um das Band der Leviratsehe-Pflicht zu lösen.",
+ "wobei man sagt. Es ist dies ein Sprichwort über Jemand, der neben seiner Frau durch das Leviratsehe-Gesetz noch die Frau des Bruders haben sollte, und statt dessen keine von beiden behalten darf.",
+ "Wehe ihm wegen. Des Verlustes.",
+ "und wehe ihm wegen. Des Verlustes.",
+ "seines Bruders Frau. Vgl. denselben Spruch in Jebamot XIII, 7."
+ ],
+ [
+ "Wenn. Ketubot V, 6.",
+ "Jemand seine Frau durch ein Gelübde verpflichtet. הדיר durch ein Gelübde (Jemand zu etwas) veranlassen, zwingen oder verpflichten.",
+ "seiner Beiwohnung. תשמיש oder תשמיש המ׳ (eig. Bedienung des Bettes) für „Beiwohnung“.",
+ "zu entsagen. Nach Nedarim 15b gilt ein solches Gelübde nur in der Form: קונם הנאת תשמישך עלי (der Genuss deiner „Bedienung“ sei mir versagt).",
+ "Zwei Wochen. Da diese Enthaltsamkeit mitunter zwei Wochen von der Tora vorgeschrieben ist, Lev. 12, 5.",
+ "muss sie dies zugeben. Nach zwei Wochen muss er entweder das Gelübde lösen, oder sich von ihr durch einen Scheidebrief scheiden lassen.",
+ "Nur eine Woche. Wie dies bei der Geburt eines männlichen Kindes (Lev. 12, 2) und bei נדה (Lev. 15, 19) gesetzlich vorgeschrieben ist.",
+ "Wenn. Keritot I, 6.",
+ "eine Frau am Vorabend des einundachtzigsten Tages. Nach der Geburt eines weiblichen Kindes, wobei sie (nach Lev. 12, 6) am 81. Tage ein Opfer zu bringen hat.",
+ "so befreien sie Bet-Schammai vom Opfer. Sie braucht wegen dieser zweiten (unzeitigen) Geburt kein Opfer zu bringen. Wiewohl am Vorabend des 81. Tages die Tage der Reinigung von der ersten Geburt bereits vollbracht sind, so ist dennoch diese Zeit, weil des Nachts überhaupt kein Opfer dargebracht werden darf, als die Zeit vor Eintritt der Opferpflicht zu betrachten, in welcher eine zweite Geburt nicht zu einem neuen Opfer verpflichtet.",
+ "Bet-Hillel aber verpflichten sie hierzu. Sie betrachten die Nacht zum 81. Tage wie die Zeit nach dem Eintritt der Opferpflicht, obgleich das Opfer erst am folgenden Tage dargebracht werden kann. Die Frau muss deshalb wegen der zweiten (wenn auch unzeitigen) Geburt ein besonderes Opfer bringen.",
+ "Bei einem leinenen Kleide. Dabei müsste man das Verbot von Deut. 22, 11 (שעטנז) übertreten, wenn daran Schaufäden wären, da zu letzteren auch himmelblaue Wolle (תכלת Num. 15, 38) gehört.",
+ "befreien Bet-Schammai vom Schaufäden-Gebot. Obgleich behufs Erfüllung des Zizit-Gebotes die Übertretung des שעטנז-Verbotes nach der Tora gestattet wäre, so haben Bet-Schammai dies dennoch nicht erlaubt, weil sie befürchten, man könnte das שעטנז-Kleid auch in der Nachtzeit tragen, in welcher die Übung des Zizit-Gebotes nicht Pflicht ist (Berachot II, Note 3).",
+ "Bet-Hillel aber verpflichten dazu. Sie befürchten nicht, dass man dieses Kleid auch Nachts tragen würde; vgl. Sabbat 25b u. Tos. das. gegen Raschi.",
+ "Einen Korb (mit Früchten. Maaserot IV, 2.",
+ "der für den Sabbat bestimmt ist, befreien Bet-Schammai (von der Zehnt-Absonderung. D. h. man darf davon ein Wenig (עראי) vor dem Sabbath essen, ohne dass man es vorher verzehntet; vgl. Maaserot I, 5.",
+ "Bet-Hillel aber verpflichten dazu. Die Bestimmung für den Sabbat macht es sofort zehntpflichtig, so dass man vor der Zehnt-Absonderung nichts davon essen darf."
+ ],
+ [
+ "Wenn Einer. Nasir III, 6.",
+ "für längere Zeit. Für mehr als 30 Tage.",
+ "ein Nasirat. Num. 6, 2 ff.",
+ "nachdem er sein Nasirat vollendet. Im Auslande, dessen Boden die Rabbinen für unrein erklärt haben.",
+ "dreißig Tage ein Nasir sein. Obwohl ein auf unreinem Boden abgehaltenes Nasirat nicht gültig ist (Nasir III, 5), so wird dennoch durch das im Auslande vollendete Nasirat, da dort der Boden nur rabbinisch unrein ist, sein Gelübde als erfüllt betrachtet, so dass er im Lande Israels nur zur Strafe noch ein Nasirat von 30 Tagen zu halten braucht.",
+ "von vorn das Nasirat beginnen. Die Rabbinen haben dem Nasir die Strafe auferlegt dass das im Auslande gehaltene Nasirat ihm gar nicht angerechnet wird, wie wenn er es auf einem Begräbnisplatze abgehalten hätte.",
+ "Wenn. Nasir III, 7.",
+ "zwei Zeugenpaare. כת Makkot I, Note 47.",
+ "er habe. Zur selben Zeit.",
+ "fünf gelobt. Und er selbst behauptet, gar kein Gelübde getan zu haben.",
+ "so braucht er gar kein Nasirat zu beobachten. Das Zeugnis beider Paare ist ungültig, da sie einander widersprechen.",
+ "er muss daher zweimal Nasir sein. Vgl. Sanhedrin 31a."
+ ],
+ [
+ "Wenn. Ohalot XI, 3.",
+ "ein Mensch unter der Spalte. Vorher steht dort (Ohalot XI, 2): Wenn eine Vorhalle oben durchgespalten ist und es befindet sich eine Toten-Unreinheit auf der Einen Seite, so sind die auf der andern Seite befindlichen Geräte rein, (da die Spalte das Dach Teilt, so dass die Geräte sich nicht mit der Unreinheit unter Einer Überdachung befinden). Unsere Mischna behandelt nun den Fall, dass gerade senkrecht unter der Spalte des Daches auf dem Fußboden der Vorhalle ein Mensch steht.",
+ "Er bringt nicht die Unreinheit. Er stellt keine Verbindung her zwischen den beiden getrennten Teilen des Daches, so dass die Unreinheit von der Einen Seite auf die Geräte der andern Seite übergeleitet werden könnte, (oben III, Note 14). Denn nur ein Gegenstand, der einen Raum von mindestens einem Kubik-טפח überdacht, kann, unter der Spalte stehend, wie bis zum Dache reichend befrachtet werden und so die getrennten Teile des Daches mit einander verbinden, (Ohalot XI, 2).",
+ "Der Mensch ist hohl. Er wird wie hohl betrachtet, obgleich sein Inneres von den Eingeweiden ausgefüllt ist.",
+ "und dessen obere Seite. Welche die innere Höhlung überdacht.",
+ "bringt die Unreinheit. Verbindet die beiden Teile des Daches der Vorhalle, so dass die Unreinheit auf die Geräte übergeleitet wird. — Im Ganzen sind in unserem Abschnitt 23 Fälle der קולי ב״ש וחומרי ב״ה aufgezählt. Die Tosephta fügt noch einen Fall hinzu, vgl. ראב״ד."
+ ]
+ ],
+ [
+ [
+ "Jehuda. Die im vorigen Abschnitt aufgezählten 23 Lehren sind nach Jerusch. (Beza I, 60b) von R. Meïr vorgetragen worden.",
+ "Das Blut vom Aase erklärten Bet-Schammai für rein. Es wird nicht wie Fleisch vom Aase betrachtet.",
+ "Bet-Hillel aber für unrein. Vgl. weiter VIII, 1.",
+ "Das Ei eines Aases. Ein in einem Toten Vogel gefundenes Ei.",
+ "wie man es auf dem Markte verkauft. Es hat bereits eine harte Schale.",
+ "sonst aber verboten. Wie das Fleisch des Aases.",
+ "so nach Bet-Schammai; nach Bet-Hillel aber ist es (immer. Auch wenn es eine harte Schale hat.",
+ "verboten. Nach Tosaphot (Chullin 58a) nur rabbinisch, damit man nicht auch das Ei von Trepha erlaube.",
+ "Doch gestehen Jene. Bet-Schammai.",
+ "dass das Ei von Trepha. Oben II, Note 18.",
+ "weil es im verbotenen Zustande. Während der Vogel bereits trepha war.",
+ "ausgebildet. גדילה es ist groß geworden, s. Chullin 58a.",
+ "Der. Nidda IV, 3.",
+ "Blut-Abgang. Das Menstruationsblut oder das דם זיבה (Lev. 15, 25).",
+ "einer Heidin und das Reinheits-Blut. Lev. 12, 4—5.",
+ "einer Aussätzigen. Einer aussätzigen israelitischen Wöchnerin.",
+ "erklären Bet- Schammai für rein. Denn das Gesetz über Gonorrhöa und Hämorrhöa in Lev. 15 gilt nur von Israeliten. Wiewohl nun die Rabbinen verordnet haben, dass die Heiden in jeder Beziehung wie זבים betrachtet werden, so gilt diese Bestimmung nicht Betreffs des Blutabgangs der Heidinnen. Ebenso gilt der Blutabgang einer Wöchnerin, auch wenn sie aussätzig ist, während der Reinheitstage für rein.",
+ "Es ist wie ihr Speichel und Urin. Der auch nach Bet-Schammai unrein ist.",
+ "zu beurteilen. Es verunreinigt in feuchtem Zustande, aber nicht nachdem es trocken geworden. Dadurch unterscheidet es sich von dem nach dem Tora-Gesetze unreinen Geblüte, indem letzteres auch im trockenen Zustande verunreinigt.",
+ "Die Früchte. Schebiit IV, 2, vgl. das.",
+ "des siebenten Jahres. Welche für Alle preisgegeben werden müssen (Lev. 25, 6; Exod. 23, 11).",
+ "darf man sowohl mit als ohne Dankesbezeugung. בטובה eig. „mit Güte“, d. h. indem man es dem Eigentümer als eine Güte anrechnet und ihm dafür dankt.",
+ "Man darf sie nicht essen mit Dankesbezeugung. Denn es könnte dann scheinen, als hätte der Eigentümer sie nicht preisgegeben; solche vom Besitzer im שביעית „gehüteten“ (שמור) Früchte sind aber zum Essen verboten. Nach einer andern LA. sagen Bet-Hillel: אין אוכלין אלא בטובה (Man darf nur mit Dankesbezeugung essen). Sonst könnte man sich gewöhnen, auch in anderen Jahren die Früchte eines fremden Feldes zu nehmen.",
+ "Der Schlauch. Tosephta Kelim B. M. XI, cit. im ר״ש zur M. Kelim XX, 2.",
+ "nimmt Unreinheit. Midras-Unreinheit, nach Kelim XX, 1.",
+ "wenn er zugebunden ist und Bestand hat. D. h. er faltet sich nicht zusammen (wie חמת חלילין Kelim XX, 2), wenn man ihn als Kopf-Unterlage gebraucht (s. M. rabba zu Echa 1, 2). Nach der Tos. Kelim l. c, muss auch der Schlauch מלאה, voll, mit etwas gefüllt sein; unsere Mischna scheint dies für selbstverständlich zu halten.",
+ "nach Bet-Hillel aber auch wenn er nicht zugebunden ist. Doch muss derselbe (nach Tos. l. c.) wenigstens מלאה ועומדת (voll und zur Unterlage geeignet) sein. Dies könnte bei nicht zugebundenen Schläuchen der Fall sein, wenn dieselben z. B. mit Wolle u. dgl. gefüllt sind, vgl. Kelim XVII, 2. — Nach ראב״ד u. A. spricht unsere Mischna von einem schadhaft gewordenen Schlauche, dessen Risse man durch Zubinden ausgebessert hat, wobei nach B. Sch. das Gerät nur dann verunreinigungsfähig ist, wenn es fest für die Dauer zugebunden wurde, nach B. H. auch, wenn es nur zum momentanen Gebrauch repariert worden ist, s. Kelim XXVI, 4."
+ ],
+ [
+ "Geflügel. Chullin VIII, 1.",
+ "darf mit Käse zugleich auf den Tisch gebracht. Geflügel in Milch gekocht ist nur rabbinisch zu essen verboten; deshalb hat man nicht die Präventivbestimmung (גזירה) getroffen, auch das gleichzeitige Auftragen von Geflügel mit Käse zu verbieten.",
+ "Es darf weder zugleich gebracht. Man könnte sonst dazu kommen, auch Fleisch von Vieh in kochend heißem Zustande zusammen mit Käse aufzutragen, was auch nach der Tora verboten ist.",
+ "Man. In anderer Version Terumot I, 4; vgl. Tosephta Ter. III, 14 und Jer. Ter. I, 40d, f.",
+ "darf von Oliven die Hebe für Öl und von Weintrauben die Hebe für Wein absondern. Wenn Jemand Oliven und Öl besitzt, welche beide teruma-pflichtig sind; so darf er seiner Pflicht sich dadurch entledigen, dass er von den Oliven ein den beiden Terumot entsprechendes Quantum als Hebe für die Oliven und das Öl absondert.",
+ "Man darf nicht absondern. Da man die Teruma für vollständig zubereitete Frucht nicht in unzubereiteten Früchten geben darf.",
+ "Wenn. Vgl. Kilajim IV, 5.",
+ "Einer die vier Ellen des Weinberges. Zum Anbau eines Weinberges sind 4 Ellen leerer Raum nötig, Kilajim IV, 1, Note 4.",
+ "Er hat eine Reihe. Nach B. Sch. wird eine Reihe von Weinstöcken schon „Wein-berg“ (כרם) genannt, Kilajim IV, 5.",
+ "geheiligt. Wie es heißt (Deut. 22, 9): „Damit nicht heilig werde der Same . . samt dem Ertrage des Weinbergs (הכרם).“",
+ "Er hat zwei Reihen. Nach B. H. versteht man unter „Weinberg“ mindestens zwei Reihen (Kilajim l. c.)",
+ "Den. Challah I, 6.",
+ "Mehlbrei. מעיסה = מעריסה (wie עיסה = עריסה) ein Gemisch von Mehl und siedendem Wasser, von ערס mischen (arab. مغروسة Vermischung, Verwirrung); ebenso ist das in Challa I, 6 daneben genannte חליטה vom syr. ܚܠܰܛ mischen, abzuleiten. מעיסה unterscheidet sich nach einer Baraita in Babli Pesachim 37b von חליטה dadurch, dass bei ersterem das Mehl in das siedende Wasser geschüttet, bei letzterem aber das heiße Wasser in das Mehl gegossen wurde. Nach Jerusch, und Tosephta (zu Challa l. c.) ist umgekehrt חליטה Mehl in heißes Wasser geschüttet und מעיסה Mehl, in das man siedendes Wasser gegossen. Die Erklärung der Worte war also schwankend, und es ist nur das gewiss, dass beide ein Gemisch von Mehl mit heißem Wasser bezeichnen. Um so berechtigter ist die vom Babli und Jerusch. zugleich aufgestellte Behauptung, dass zwischen מעיסה und חליטה gesetzlich kein Unterschied obwaltet und dass demnach die verschiedenen Bestimmungen, welche in M. Challa I, 6 in Bezug auf diese beiden Arten Mehlbrei sich vorfinden, zwei verschiedenen Autoren angehören.",
+ "von Challah. Da dies als Gekochtes und nicht als „Brot“ (לחם Num. 15, 19) zu betrachten ist.",
+ "Bet-Hillel aber erklären ihn für pflichtig. Denn dies ist auch unter לחם verstanden.",
+ "Man. Mikwaot V, 6.",
+ "darf. Um sich zu reinigen.",
+ "in einen Sturzbach. חרדלית (vom gr. χαράδρα) ein Bach, der ohne Quelle durch das von einem Berge herabfließende Regenwasser entstanden ist.",
+ "untertauchen. Wenn nur alles Wasser zusammen 40 Sea beträgt.",
+ "Man darf nicht untertauchen. Der Untertauchende wird nicht rein; denn Regenwasser ist in fließendem Zustande nicht zum Tauchbade geeignet, sondern nur wenn es in gesperrtem Raume steht.",
+ "Wenn. Pesachim VIII, 8.",
+ "Jemand am Tage vor Pesach. Am 14. Nissan.",
+ "Er darf untertauchen. Wie jeder Proselyt, der nach der Beschneidung noch durch ein Tauchbad sich reinigen muss.",
+ "und Abends sein Pesach - Opfer essen. Er braucht sich nicht der in Num. cap. 19 für den an einer Leiche Verunreinigten vorgeschriebenen Reinigung zu unterziehen, da ein Nicht-Israelit durch Berührung einer Leiche nicht unrein wird.",
+ "Wer sich von seiner Vorhaut abgesondert. Ein Proselyt, der sich beschneiden lässt.",
+ "gleicht. Nach rabbinischer Anordnung (Pesachim 92a).",
+ "der sich von einem Grabe abgesondert. Der von einem Grabe kommt, der sich am 3. und 7. Tage mit Entsündigungswasser besprengen lassen muss, Num. 19, 19. — Den Grund s. in Pesachim l. c."
+ ],
+ [
+ "Ismael. Einige Codd. haben hier richtiger: R. Simon (רבי שמעון), s. Note 66.",
+ "Das. Vgl. Jadajim III, Ende.",
+ "Buch Kohelet verunreinigt nicht. Wie die kanonischen Schriften, nach Sabbat 14a.",
+ "die Hände. Nach Bet-Schammai ist dies Buch bloß als Weisheitslehre Salomo’s zu betrachten und nicht per inspirationem (ברוח הקדש) verfasst, Megilla 7a.",
+ "Es verunreinigt die Hände. Es gehört zu den kanonischen Schriften.",
+ "Entsündigungswasser. מי חטאת = מי נדה Num. 19, 9, vgl. 19, 17.",
+ "das man bereits dem Gesetze gemäß verwendet hat. Auf den Unreinen nach Num. 19, 18 gesprengt hat.",
+ "erklären Bet-Schammai für rein. Es verunreinigt nicht den es Berührenden und Tragenden, vgl. Num. 19, 21 und Raschi das.",
+ "nach Bet-Hillel aber kann es verunreinigen. Vgl. dagegen Para XII, 4 Ende.",
+ "Schwarzkümmel. קצח, Jesaja 28, 25, Nigella sativa, Schwarzkümmel. Rabed erklärt es als كرويا Carum carvi, Wiesenkümmel; der etwas längere Gartenkümmel heißt: כמון; vgl. ar. قزح Gewürz.",
+ "erklären. Ukzin III, 6.",
+ "Bet-Schammai für rein. Er nimmt keine Unreinheit an, weil er nicht für sich allein als Speise (אוכל) dient.",
+ "Bet-Hillel aber für verunreinigungsfähig. Er wird als אוכל betrachtet.",
+ "hinsichtlich dessen Verzehntung. Nach B. Sch. ist er frei vom Zehnten, während B. H. ihn für zehntpflichtig erklären."
+ ],
+ [
+ "Elieser. Ms. München liest: R. Eleasar (רבי אלעזר); so las auch T. B. Jebamot 28a. Diese LA. ist der andern vorzuziehen, denn R. Eleasar (nicht R. Elieser) ist der Zeitgenosse aller bisherigen Referenten: R. Jehuda, R. Jose, R. Simon (und R. Meïr).",
+ "Der. Nidda IV, 3.",
+ "Blutabgang einer Wöchnerin. Nachdem 7 Tage, bei einem männlichen, resp. 14 Tage bei einem weiblichen Kinde verstrichen sind und somit die Reinheitstage (Lev. 12, 4 f) bereits begonnen haben, in denen ihr Blut rein ist.",
+ "wie ihr Speichel und ihr Urin zu beurteilen. So dass es (weil noch keine טבילה stattgefunden) zwar im feuchten, aber nicht (wie דם נדה) auch im trockenen Zustande verunreinigt.",
+ "Es verunreinigt im feuchten und im trockenen Zustande. So lange sie nicht untergetaucht hat, ist sie selbst in den Reinheitstagen einer נדה gleich.",
+ "die im Blutfluss geboren hat. Die zur Zeit der Geburt den in Lev. 15, 25 erwähnten außergewöhnlichen Blutfluss hatte.",
+ "feucht und trocken verunreinigt. Da sie in diesem Falle erst nach der Zählung von 7 reinen Tagen (שבעה נקיים) rein werden kann (Lev. 15, 28)."
+ ],
+ [
+ "Haben. Jebamot III, 1.",
+ "so müssen letztere die Chaliza vollziehen und dürfen nicht in Leviratsehe genommen werden. Denn jede der beiden Schwestern ist mit jedem der beiden Brüder durch das Band der Leviratsehe-Pflicht verbunden (s. oben IV, Note 84); eine derart Verbundene (זקוקה) wird aber (rabbinisch) wie eine Ehefrau betrachtet, so dass deren Schwester, wie eine Schwester der Ehefrau zur Ehe verboten ist.",
+ "Haben sie dieselben voreilig geehelicht. Ein jeder der beiden Brüder hat Eine von beiden Schwestern geehelicht.",
+ "Elieser. Ms. München liest: R. Eleasar (רבי אלעזר); so las auch T. B. Jebamot 28a. Diese LA. ist der andern vorzuziehen, denn R. Eleasar (nicht R. Elieser) ist der Zeitgenosse aller bisherigen Referenten: R. Jehuda, R. Jose, R. Simon (und R. Meïr).",
+ "und nach Bet-Hillel müssen sie dieselben entlassen. Nach der Relation des Abba Saul in Jebamot 28a haben Bet-Hillel die erleichternde Ansicht; vgl. das. noch eine dritte Relation."
+ ],
+ [
+ "Da sagten sie. Die Weisen.",
+ "und wir wollen Dich zum Gerichtsvorsitzenden für Israel. Zum zweiten Präsidenten des Synedrion, vgl. Chagiga II, 2 Ende.",
+ "als dass ich eine Stunde vor Gott ein Frevler werde. Dass ich die von einer Majorität empfangenen Traditionen (s. M. 7) verleugne.",
+ "man soll nicht sagen. Dies ist noch ein zweiter Grund (Tos. Jom Tob).",
+ "Er. Negaïm V, 3.",
+ "zurückgelassenes. פקודה von פקד suchen, hier (wie das arab. فقد) in der Bedeut. verlieren, zurücklassen. Nach Bart.: Das (vom Aussatze der Haut) in Verwahrung gegebene Haar.",
+ "weißes Haar. Nach Lev. 13, 3 ist weißes Haar im Aussatze als Unreinheitszeichen zu betrachten; jedoch nur dann, wenn der Aussatz das Haar in Weiß verwandelt hat, nicht aber, wenn das weiße Haar dem Aussatze vorangegangen ist. Ist nun ein Aussatz, der das Haar in Weiß verwandelt hatte, geheilt, hat aber das weiße Haar zurückgelassen, und um dieses hat sich dann ein neuer Aussatzschaden gebildet; so erklären die Weisen dies für rein, da dem neuen Aussatze das weiße Haar vorangegangen ist. Akabja dagegen erklärt es für unrein, da immerhin ein Aussatz das Haar in Weiß verwandelt hat.",
+ "und. Nidda II, 6.",
+ "gelbes. ירוק schlechthin heißt in der Mischna: gelb; „grün“ wird ירוק בכרתי (ירוק wie Lauch) genannt (Sukka III, 6).",
+ "Er hatte ferner. Bechorot III, 4.",
+ "das von einem fehlerhaften erstgeborenen Viehe. Das bereits von einem Chacham (Gelehrten) wegen seines Fehlers außerhalb des Heiligtums zu schlachten erlaubt ward.",
+ "ausgefallene. Die Wolle oder das Haar abzuscheren ist selbst beim fehlerhaften Erstgeborenen verboten.",
+ "nachdem man das Vieh geschlachtet. Denn sowie das Schlachten die am Viehe haftende Wolle erlaubt macht, ebenso bewirkt es, dass die ausgefallene Wolle benutzt werden darf.",
+ "während die Weisen es verboten. Es ist dies eine Präventivbestimmung (גזירה), auf dass man nicht behufs Benutzung der ausgefallenen Wolle die fehlerhaften Erstgeborenen lange Zeit im Hause behalte, wobei man leicht dazu kommen könnte, gegen die Vorschrift des Gesetzes das Tier zu scheren oder zur Arbeit zu benutzen. — Unsere M. hat die Version des R. Jehuda in Bechorot III, 4; dagegen hat dort R. Jose betreffs vorliegender Kontroverse eine andere Version.",
+ "Endlich hatte er gesagt: Man gibt keiner Proselytin und keiner freigelassenen Sklavin (das bittere Wasser. Nach Num. 5, 18ff.",
+ "zu trinken. Denn in den Worten: „Söhne Israels“ (Num. 5, 12) sind nur geborene Israeliten verstanden.",
+ "zu trinken. Vgl. Jerusch. Sota II, 18b.",
+ "Es geschah doch einmal. מעשה (eine Tatsache) leitet oft die Erzählung einer Begebenheit ein.",
+ "bei der Karkemit. Nach Jerusch. (l. c.): כורכמית.",
+ "Sie haben ihr nur etwas Ähnliches. דוגמא gr. δεῖγμα Probestück, Muster (Sabbat X, 1), daher etwas, das einer andern Sache ähnlich ist (vgl. דוגמתן ihresgleichen, Sabbat 30b). Er hat ihr etwas zu trinken gegeben, was dem Bitterwasser ähnlich ist (gefärbtes Wasser, Aruch), um sie zum Geständnis ihres Ehebruchs zu bewegen. Jerusch. Moed katan III, 81d liest דכמה und erklärt dies mit דכוותה, ihresgleichen. Er scheint דִכְמָהּ (= כָּמוֹהָ) gelesen zu haben. Hiernach erklären auch manche Kommentare; Männer wie sie (ihresgleichen) haben ihr zu trinken gegeben; d. h. da Schemaja und Abtalion Proselyten und, ebenso wie die Freigelassenen, keine geborenen Israeliten waren, so haben sie jene wie eine geborene Israelitin behandelt.",
+ "Darauf Taten sie. Die Weisen.",
+ "ihn. Akabja.",
+ "in den Bann. נדה stoßen, fortstoßen, exkommunizieren. Man legt ihn in den Bann, weil er Schemaja und Abtalion beleidigt hatte (Jerusch. das., Babli Berachot 19a). Auch nach der ersten Erkl. in Note 95 liegt in den Worten eine Verunglimpfung des Schemaja und Abtalion, dass sie das Gesetz zu einer Täuschung missbraucht hätten.",
+ "und das Gericht steinigte seinen Sarg. Man muss einen großen Stein auf den Sarg legen, s. weiter.",
+ "Gott bewahre. חס ושלום eig.: Erbarmen und Friede! d. h. man muss wegen einer solchen Äußerung um Erbarmen und Versöhnung bitten.",
+ "denn es ward hinter Keinem in Israel der Tempel-Vorhof geschlossen. Bei der Darbringung des Pesach-Opfers, s. Pesachim V, 5.",
+ "Sohn Chanoch’s. Andere LA.: אלעזר בן הנך od. אלעזר בן הנד.",
+ "der Hände-Reinigung. Die Verordnung, dass mitunter die Hände einer Reinigung bedürfen, wiewohl der ganze Körper nicht unrein geworden ist, wie z. B. in Jadajim III, 2. Andere LA.: בנטילת ידים (an der Verordnung des Hände-Waschens).",
+ "rüttelte. פקפק (Pilpel von פוק) erschüttern, wankend machen, Zweifel erregen."
+ ],
+ [
+ "In seiner. Dies bezieht sich auf Akabja b. M.",
+ "und Jene haben aus dem Munde einer Mehrheit vernommen. Entweder hat einmal die Mehrheit wie Akabja und ein anderes Mal wie die Weisen entschieden, oder es glaubte jeder der Kontroversanten die Mehrheit auf seiner Seite zu haben.",
+ "du aber hast aus dem Munde eines Einzelnen und aus dem Munde der Mehrheit vernommen. Du hast von mir meine Ansicht und von den Weisen das Entgegengesetzte vernommen.",
+ "besser also. Wenn auch die Vorschrift, der Mehrheit zu folgen, auf unsern Fall nicht anzuwenden ist, da ich (Akabja) meine Überlieferung auch von einer Mehrheit empfangen habe; so ist es doch besser, dass du die Ansicht meiner Gegner akzeptierst.",
+ "empfiehl mich. Eig.: Befiehl meinetwegen.",
+ "Hast Du vielleicht was Unrechtes. Einige Codd. lesen richtiger: עִילָה (= עלילה, Handlung) Vorwand, Ursache.",
+ "entfernen. Du sollst dich durch deine Führung selbst empfehlen; wo nicht, so mögest du von Allen verstoßen werden, auf dass du dich besserst."
+ ]
+ ],
+ [
+ [
+ "Sohn Baba’s. Berachot 27 a. M. ed. Neapel liest אבא st. בבא.",
+ "Man bewegt. Manchmal.",
+ "minderjährige Mädchen. Die als vaterlose Waisen von der Mutter oder den Brüdern verheiratet worden sind, deren Ehe nur rabbinisch gültig ist und daher von dem Mädchen, bevor es großjährig wird, durch eine Weigerungs-Erklärung (Jebamot XIII, 1) annulliert werden kann.",
+ "zu einer Weigerungs- Erklärung. Die Fälle, in denen eine solche noting erscheint, findet man in Jebamot XIII, 7 und 11. Hier wird die dort von R. Elieser ausgesprochene Ansicht bestätigt.",
+ "Man erlaubt einer Frau auf die Aussage Eines Zeugen. Der den Tod ihres Mannes bezeugt",
+ "wieder zu heiraten. S. Jebamot XVI, 7 u. weiter VIII, 5.",
+ "In Jerusalem sei ein Hahn gesteinigt worden. Obwohl dies von der Tora (Exod. 21, 28) nur beim Ochsen vorgeschrieben wird, so gilt die Bestimmung dennoch bei allen Tieren; vgl. Deut. 5, 14.",
+ "weil er einen Menschen getötet hatte. Er hatte mit dem Schnabel einem Kinde die Hirnhaut durchlöchert.",
+ "Es sei vierzig Tage alter Wein. Vor 40 Tagen darf der aus der Kelter kommende Most nicht zur Libation verwendet werden (B. batra 97 a).",
+ "Das tägliche Morgenopfer sei. Nach dem jerus. Talmud (Berachot IV, 1) einmal, als Jerusalem von den Syrern belagert wurde, (vgl. aber Tosaphot Menachot 64 b v. ועל). Nach ראב״ד wird hier nicht eine Tatsache, sondern eine Traditionslehre bezeugt.",
+ "um vier Tagesstunden. Am Ende der vierten Tagesstunde, nach Zeitstunden (שעות זמניות) gerechnet, vgl. Berachot I, Note 3, und Einl. zu Pesachim S. 167."
+ ],
+ [
+ "aus Kephar Hababli. Ms. München l. בבלי st. הבבלי.",
+ "dass ein Glied eines Toten. Wiewohl dasselbe keine Olivengröße hat, vgl. oben III, Note 2.",
+ "verunreinige. Im Zelte, Ohalot II, 1.",
+ "man habe dies. Dass ganze Glieder auch bei geringster Quantität die Zelt-Unreinheit bewirken, (Ohalot I, 7.)",
+ "nur Betreffs eines Gliedes vom Lebenden gelehrt. Dagegen ist beim Gliede eines Toten Menschen, ebenso wie beim Fleische, das Minimal-Quantum einer Olivengröße bestimmt.",
+ "Man kann dies ja durch einen Schluss vom Leichteren auf das Schwerere. Vgl. B. kamma II, Note 26.",
+ "Da erwiderte er. R. Elieser.",
+ "Man hat dies. Dass ganze Glieder auch bei geringster Quantität die Zelt-Unreinheit bewirken, (Ohalot I, 7.)",
+ "[dennoch. Trotz des קל וחומר-Schlusses.",
+ "Eine andere Erwiderung. Des R. Elieser.",
+ "denn der Lebende. Der flussleidend ist.",
+ "was unter ihm ist. Selbst hundert Unterlagen, wenn er auch nur die oberste berührt.",
+ "zum Lager und Sitz. Auch „Midras“ genannt, oben II Note 81.",
+ "welche einen Menschen samt dessen Kleidern verunreinigen können. Nach Lev. 15,5f.",
+ "was über ihm liegt. Selbst hundert Geräte, obwohl er nur das unterste berührt.",
+ "zur Auflage. מדף = מנדף heißt das, was auf dem זב liegt, ohne dass er es berührt. Ähnlich wie מדרס (die Unterlage) von דרס (drücken, treten) ist מדף von נדף (stoßen, treiben) gebildet und bezeichnet das, was über Jemand sich befindet, woran er stösst. Es ist danach מדף ähnlich dem biblischen משקוף, (vgl. das aram. שקף, schlagen und שקפא Schwelle, Oberschwelle).",
+ "welche Speisen und Getränke. Aber nicht Menschen und Geräte; מדף ist leichter als מדרס. Nach Maim. zu Para X, 1 bed. מדף etwas leise Bewegtes, vgl. auch Maim. zu Sabim IV, 6.",
+ "verunreinigen kann. Vgl. Schriftbeweise hierzu in Maimon. Comment. zu Sabim IV, 6 und Talmud Nidda 32 a.",
+ "welche Unreinigkeit der Tote nicht bewirkt. Beim Toten können nur drei Geräte unrein werden, und zwar wird das den Toten unmittelbar berührende Gerät ein אבי אבות הטומאה (nach II, Note 10 u. 11); das zweite, welches letzteres berührt, wird אב הטומאה. und das dieses berührende dritte Gerät ראשון לטומאה (nach II, Note 3). Das vierte Gerät wird nicht mehr unrein, weil Menschen und Geräte nur durch einen אב הטומאה unrein werden können."
+ ],
+ [
+ "Fleisch von Olivengröße. Chullin 129b.",
+ "Elieser für unrein. Es verunreinigt durch Berührung, Tragung und Bedachung (weiter Note 44), wie ein vom lebenden Menschen getrenntes ganzes Glied.",
+ "Nechunja aber erklären es für rein. Nach Maimonides in jeder Beziehung, nach ראב״ד aber nur hinsichtlich der Zelt-Unreinheit.",
+ "Nechunja für unrein. Verunreinigend, durch Berührung und Tragung, aber nicht im Zelte, vgl. Ohalot II, 3.",
+ "Sie. Seine beiden Kontroversanten.",
+ "Was bewog dich. מה ראית eig.: was hast du gesehen, vgl. Gen. 20, 10.",
+ "dass ein Glied vom Lebenden wie ein ganzer Leichnam betrachtet wird. Ohalot II, 1.",
+ "wie daher beim Leichnam eine von ihm abgesonderte Olivengröße Fleisches unrein ist. Ohalot II, 1.",
+ "Nein. Die Schluss-Folgerung ist nicht richtig, sie lässt sich widerlegen.",
+ "während du doch. Oben gegen R. Nechunja.",
+ "einen davon abgesonderten gerstenkorngroßen Knochen für rein erklärst. Sie widerlegen ihn ad hominem.",
+ "Sie. Seine beiden Kontroversanten.",
+ "Was bewog dich. מה ראית eig.: was hast du gesehen, vgl. Gen. 20, 10.",
+ "unrein ist. Verunreinigend, durch Berührung und Tragung, aber nicht im Zelte, vgl. Ohalot II, 3.",
+ "Nein. Die Schluss-Folgerung ist nicht richtig, sie lässt sich widerlegen.",
+ "während du doch. Oben gegen R. Elieser.",
+ "eine davon abgesonderte Olivengröße Fleisches für rein erklärst. Sie widerlegen ihn ad hominem.",
+ "Sie. Seine beiden Kontroversanten.",
+ "Was bewog dich. מה ראית eig.: was hast du gesehen, vgl. Gen. 20, 10.",
+ "verschiedene Normen. מדות Normen, B. kamma VII, Note 1.",
+ "aufzustellen. Eig.: deine Normen zu teilen, scheiden.",
+ "denn die des Fleisches gilt bei Äsern. Ein olivengroßes Stückchen Fleisch eines Aases verunreinigt durch Berührung und Tragung, Kelim I, 2.",
+ "und Kriechtieren. Die in Lev. 11, 29—30 erwähnt sind, von denen ein linsengroßes Stückchen Fleisch durch Berührung verunreinigt, Kelim I, 1.",
+ "was bei der der Knochen nicht der Fall ist. Chullin 77b; daher ist beim Fleische mehr zu erschweren, als bei Knochen.",
+ "Ein Glied. Vom Lebenden, nach R. Josua und R. Nechunia (oben M. 2) auch vom Toten.",
+ "an dem gehöriges Fleisch ist. Genauer bestimmt in Kelim I, 5.",
+ "Tragung und Bedachung. D. i. die Zelt-Unreinheit, oben III, Note 14.",
+ "so ist es [dennoch] unrein. Es verunreinigt wenigstens durch Berührung und Tragung, wenn auch nicht durch Bedachung, Kelim I, 5.",
+ "so ist es rein. Es verunreinigt nicht mehr als Glied (אבר). Ist es nun ein Glied vom Lebenden, so ist es vollständig rein; ein Glied vom Toten verunreinigt bei solchem Defekte nur wie Fleisch und Gebein vom Toten. Die Unreinheit des Fleisches hat demnach mehr Erschwerung, als die der Knochen.",
+ "Sie. Seine beiden Kontroversanten.",
+ "Was bewog dich. מה ראית eig.: was hast du gesehen, vgl. Gen. 20, 10.",
+ "verschiedene Normen. מדות Normen, B. kamma VII, Note 1.",
+ "aufzustellen. Eig.: deine Normen zu teilen, scheiden.",
+ "denn das vom Lebenden abgesonderte Fleisch ist rein. Es verunreinigt gar nicht.",
+ "das in seiner natürlichen Beschaffenheit. Mit Fleisch, Sehnen und Knochen.",
+ "unrein ist. Kelim I, 5.",
+ "Eine Olivengröße Fleisches. Von einem Toten.",
+ "Tragung und Bedachung. D. i. die Zelt-Unreinheit, oben III, Note 14.",
+ "ebenso verunreinigt die Mehrzahl der Knochen. Oben I, Note 54.",
+ "Tragung und Bedachung. D. i. die Zelt-Unreinheit, oben III, Note 14.",
+ "dennoch verunreinigend durch Berührung und Tragung. Denn hierzu genügt ja ein Knochen von der Größe eines Gerstenkornes.",
+ "wenn es weniger als eine Olivengröße beträgt. Was bei einem Abortus vorkommen kann, Chullin 89 b.",
+ "dagegen ist der größte Teil des Baues. Oben I, Note 53.",
+ "oder der größte Teil der Zahl [der Knochen] eines Toten. Oben I, Note 54.",
+ "wenn er auch kein viertel Kab. Oben I, 7.",
+ "unrein. Auch hinsichtlich der Zelt-Unreinheit.",
+ "Sie. Seine beiden Kontroversanten.",
+ "Was bewog dich. מה ראית eig.: was hast du gesehen, vgl. Gen. 20, 10.",
+ "Nein. Die Schluss-Folgerung ist nicht richtig, sie lässt sich widerlegen.",
+ "Mehrzahl. Note 51 und 54.",
+ "Viertel. Note 55.",
+ "Verwestes. Ein Löffel (= 2 Hände voll) Verwestes von einem Toten, der ohne Bekleidung in einem verschlossenen Marmorsarge begraben worden, verunreinigt bei „Tragung und Bedachung“, Ohalot II, 1.",
+ "keine Geltung haben. Bei der Unreinheit des Lebenden ist also weniger zu erschweren, als bei der des Toten."
+ ]
+ ],
+ [
+ [
+ "Zadok bezeugten. Bechorot I, 6.",
+ "wenn das Lösungs-Lamm eines Esels-Erstlings. Exod. 13, 13.",
+ "stirbt. Nachdem es der Eigentümer als Lösungslamm abgesondert hat.",
+ "der Priester nichts dafür [zu beanspruchen] hat. Er bekommt nur das Aas des Lammes ohne jeden weiteren Ersatz.",
+ "Man müsse dafür haften. אחריות, Sicherheit, Bürgschaft, B. mezia I, 29; Schebuot VI, Note 45.",
+ "<ftnote>. Bechorot VIII, 8.",
+ "[es ist] nur wie das Lösegeld des zweiten Zehnten. Die Begründung beider Ansichten s. in Bechorot 12b."
+ ],
+ [
+ "Zadok bezeugte. Terumot X, 9; Sifra, Schmini, Per. V, Ende.",
+ "dass die Lake. ציר Saft, die Salzlake (صير), die gewöhnlich mit Wasser gemischt und als Tunke oder als Zusatz zu Speisen gebraucht wurde (Bechorot 22 a).",
+ "von unreinen. Verbotenen, Lev. 11, 20.",
+ "Heuschrecken rein sei. Sie ist zum Essen erlaubt. Außerdem macht sie trotz des beigemischten Wassers eine damit benetzte Speise nicht (nach Lev. 11, 38) fähig, Unreinheit anzunehmen (טהור = אינו מכשיר, s. weiter VIII, 4). Vgl. ראב״ד am Ende des Traktats.",
+ "denn die erste Mischna. S. Sanhedrin III, Note 39.",
+ "machen sie nur. Es ist mit Cod. München (vgl. auch ראב״ד zum Sifra) לא פסלו אלא צירן zu lesen.",
+ "die Lake. Nicht aber die reinen Heuschrecken.",
+ "unbrauchbar. Nach Maimon. u. A., die לא פסלו צירן lesen, ist zu erklären, dass die „erste Mischna“ die Lake der verbotenen Heuschrecken nur dann erlaubt hatte, wenn sie mit Anderem vermischt war, während R. Zadok sie auch unvermischt erlaubte. — Dass die „Mischung“ (עירוב) durch die unreinen Heuschrecken nicht verboten wird, ist im Sifra aus der Schrift deduziert."
+ ],
+ [
+ "Zadok bezeugte. Mikwaot V, 5. Dort steht vorher der Lehrsatz: הזוחלין כמעין והנוטפין כמקוה. Das fließende Wasser ist wie die Quelle, das Tropfwasser aber wie eine Wassersammlung.",
+ "dass fließendes Wasser. Wasser, das stetig ohne Unterbrechung aus einer Quelle fließt, (wie z. B. Ströme, Bäche), das wie die Quelle betrachtet wird und auch zu solchen Reinigungen gebraucht werden darf, für die in der Tora Quellwasser (מים חיים) vorgeschrieben ist (Lev 14, 5; 15, 13; Num. 19, 17).",
+ "wenn es mehr ist als das [damit vermischte] Tropfwasser. Wasser, das aus einer hochgelegenen Quelle nicht stetig, sondern in (wenn auch rasch hintereinander folgenden) Tropfen herabkommt, das nicht wie Quellwasser betrachtet wird; so Maim. Nach R. Simson ist נוטפין Regenwasser.",
+ "tauglich ist. Auch zu den Reinigungsakten, die מים חיים erfordern, Note 16. Ist aber das Tropfwasser mehr, so kann die Mischung nicht mehr zu diesen Akten gebraucht werden, wohl aber zu anderen Reinigungen, gleich einer Wassersammlung (מקוה, Lev. 11, 36)."
+ ],
+ [
+ "R Zadok bezeugte. Sebachim 25b.",
+ "welches man. Um es an eine bestimmte Stelle zu leiten.",
+ "durch Nuss-Laub. Das, weil nicht essbar, keiner Verunreinigung fähig ist. — Nach Maimon. ist עלה אגוז die grüne Nusschale, die trotz ihres Behältnisses nicht als Gerät betrachtet wird.",
+ "tauglich bleibt. Wie Quellwasser (Note 16). — Würde aber das Wasser über essbare (und deshalb verunreinigungsfähige) Krautblätter fließen, so wäre es zu Reinigungen untauglich; nach ראב״ד aber nur zu solchen, die מים חיים erfordern.",
+ "die Sache wurde [den Weisen. לפני חכמים בלשכת, so in Seb. 25b.",
+ "in der Quaderhalle. Sanhedrin XI, Note 14."
+ ],
+ [
+ "Jakim aus Haddar. Nach M. ed. Neapel: חריר, eine alte Festung, Arachin IX, 6.",
+ "dass. Para X, 3.",
+ "ein Krug. קלל (aram. קולתא, arab. قلة) ein irdener Krug.",
+ "mit Sühnasche. Asche der roten Kuh, Num. 19, 9.",
+ "den man auf ein Kriechtier. Oben VI, Note 40.",
+ "gestellt. Der Krug wird dadurch nicht unrein, da ein irdenes Gefäß an seiner Rückseite nicht verunreinigungsfähig ist (Kelim II, 1).",
+ "unrein sei. Die Asche wird unrein, denn es heißt (Num. 19, 9): „er lege sie (die Asche) an einen reinen Ort“; in diesem Falle aber liegt sie an einem unreinen Orte.",
+ "Elieser für rein erklärt. Nach R. E. wird die Asche als an einem reinen Orte liegend betrachtet, da der Krug rein bleibt, Note 30.",
+ "Papios bezeugte. Nasir III, 2.",
+ "wenn Jemand zwei Nasirate. Ein auf unbestimmte Zeit gelobtes Nasirat gilt für 30 Tage, Nasir I, 3.",
+ "gelobt und das erste Mal am dreißigsten Tage sich. Zum Abschluss seines ersten Nasirats nach Num. 6, 18.",
+ "geschoren hat. Er hätte eigentlich erst nach 30 vollen Tagen, also am 31. Tage sein erstes Nasirat abschließen sollen; indessen hat er geschehenen Falls (בדיעביד) auch dann seiner Pflicht genügt, wenn er schon am 30. Tage sich geschoren hat, Nasir III, 1.",
+ "derselbe sich das zweite Mal am sechzigsten Tage scheren könne. Da der 30. Tag, der letzte Tag des ersten Nasirats, zugleich als erster Tag des zweiten Nasirats gilt.",
+ "auch seiner Pflicht genügt hat. Nach Note 36.",
+ "denn der dreißigste Tag wird ihm mitgerechnet. Für beide Nasirate, Note 37."
+ ],
+ [
+ "Papios. Temura III, 1.",
+ "Elieser. In Ms. München fehlt שר׳ אליעזר bis וחכ״א יקרב.",
+ "Ein Junges von einem Friedensopfer kann nicht als Friedensopfer dargebracht werden. Man schließt es vielmehr in einen engen Raum (כיפה Sanhedrin IX, Note 44) ein und lässt es verhungern (Kidduschin 55b). — Man hat verboten das Junge darzubringen, damit man nicht ein Friedensopfer-Tier stehen lasse, bis es Junge gebiert, und so die Vorschrift Deut. 23, 22 übertrete.",
+ "sie am Pesach assen und deren Junges am [folgenden] Feste. Am Wochenfeste, denn hätte man bis zum Hüttenfeste gewartet, so würde man das Gebot von Deut. 12, 5f. übertreten haben. Nach Raba ist hier wie gewöhnlich חג das Hüttenfest, und man konnte am Wochenfeste das Tier nicht darbringen, weil es damals krank war (Rosch Hasch. 6a f.)."
+ ],
+ [
+ "Dieselben bezeugten. Kelim XV, 2.",
+ "dass die Backbretter. ארוכות lange Bretter, auf welche die Brote zum Aufgehen gelegt werden. Andere LA. ארובות (runde Bretter). Nach ראב״ד: ערוכות glatte abgehobelte Bretter, auf denen der Teig mit dem Treibe oder Walgerholz (מערוך, Kelim XV, 2) aufgetrieben wird.",
+ "der Bäcker. Weil sie die Form eines Gerätes haben (Maimon.) oder weil sie zum Gebrauche als Geräte fest bestimmt sind (ראב״ד). Dagegen sind die im gewöhnlichen Haushalte gebrauchten Bretter nicht wie ein Gerät geformt, resp. nicht einzig zum Gebrauche als Gerät, sondern mitunter auch zu anderweitiger Verwendung bestimmt.",
+ "verunreinigungsfähig sind. Nach rabbinischer Anordnung, da nach dem Tora-Gesetze hölzerne Geräte, die kein Behältnis haben, nicht verunreinigungsfähig sind (Kelim II, 1).",
+ "Elieser erklärte sie für rein. Er betrachtet sie nicht als Geräte, (vgl. aber Kelim XV, 2).",
+ "dass ein. Kelim V, 10.",
+ "Backofen. תנור ein großer runder irdener Backtopf ohne Boden.",
+ "wenn man ihn in Ringe. חוליא ein runder Abschnitt.",
+ "zerschnitten. Nach seiner Breite, Kelim V, 8.",
+ "und zwischen einen Ring und den andern Sand getan hat. Ein solcher Ofen wird (nach dessen Fabrikanten) Achinaï- oder Chachinaï-Ofen genannt, vgl. auch B. mezia 59ab.",
+ "verunreinigungsfähig ist. Denn der Ofen wird von Außen mit einer Bekleidung von Lehm überzogen, der alle Teile mit einander verbindet, so dass er als ganz betrachtet wird.",
+ "Elieser erklärte ihn für rein. Da der Sand die Teile von einander trennt, so gilt der Ofen als zerbrochen und ist nicht verunreinigungsfähig.",
+ "dass man den ganzen Monat Adar. Bis zum 29. Adar; jedoch nicht mehr am 30. Adar, weil dieser Tag (wenn der Monat Adar defekt wäre) schon der erste Nissan sein könnte, Sanhedrin 12b.",
+ "das Jahr als Schaltjahr erklären kann. Indem man den folgenden Monat als zweiten Adar (אדר שני) erklärt.",
+ "[Nur] bis zum Purimfeste. Da man von dieser Zeit an (30 Tage vor Pesach) die Halachot über das Pesachfest zu lehren beginnt, und durch die Interkalation das Pesachfest weiter hinausgeschoben würde (Rosch Haschana 7a).",
+ "Einst. Sanhedrin 11a.",
+ "um sich vom Statthalter. הגמון gr. ἡγεμών.",
+ "in Syrien eine Erlaubnis. Wohl die Erlaubnis, die Nasi-Würde zu übernehmen."
+ ],
+ [
+ "’s. Nach der Tosephta war er ein Färber.",
+ "bezeugte. Kelim V, 5.",
+ "dass der Ansatz des Kessels. Der Lehmansatz, den man oben am kupfernen Kessel anbrachte, um das Auslaufen der darin gekochten Flüssigkeit zu verhindern.",
+ "der Olivensieder verunreinigungsfähig. Der Ansatz nimmt, gleich einem irdenen Gefäße, vom innern Raume aus (מאוירו Kelim II, 1) Unreinheit an, weil derselbe beim Gebrauche des Kessels unumgänglich nötig ist, um das Auslaufen der Olivenbrühe zu verhindern.",
+ "der der Färber aber rein ist. Beim Färbe-Kessel wird der Ansatz nicht als notwendiges Zubehör zum Geräte betrachtet, da beim Kochen die zu färbenden Stoffe im Kessel an die Oberfläche emporsteigen und die Flüssigkeit nicht ausläuft.",
+ "denn man hatte [vorher] umgekehrt gelehrt. Man glaubte, beim Färbe-Kessel sei der Ansatz weniger entbehrlich, als beim Olivenkessel, weil die Färber darauf achten, dass von der Farbe auch nicht eine geringe Quantität verloren gehe, während den Olivensiedern nichts daran liegt, wenn ein Teil der Olivenbrühe ausläuft."
+ ],
+ [
+ "Nechunja. Ms. München hat יוחנן.",
+ "Sohn Gudgeda’s. Jebamot XIV, 2; Gittin V, 5.",
+ "welche der Vater verheiratet hatte. Während sie minderjährig, also noch unter väterlicher Gewalt war.",
+ "durch einen Scheidebrief geschieden werden kann. Obwohl die Heirat nach dem Toragesetze (Deut. 22, 16) gültig ist, kann sie dennoch durch einen Scheidebrief gelöst werden, denn nach der Tora kann eine Frau auch gegen ihren Willen geschieden werden, und es ist daher auch bei der nicht als vollsinnig geltenden Taubstummen eine Scheidung zulässig.",
+ "dass eine minderjährige Tochter eines Israël. D. h. eines Nichtpriesters.",
+ "die an einen Priester verheiratet worden. Als vaterlose Waise, so dass deren Heirat nur rabbinisch gültig ist.",
+ "Theruma. Nach dem Talmud nur die rabbinisch gebotene Hebe.",
+ "ihr Mann sie beerbt. Ganz so, wie wenn sie ihm nach dem Toragesetze angetraut gewesen wäre.",
+ "der einen geraubten Balken. מריש chald. מרישא Balken, Bohle.",
+ "[nur] dessen Wert bezahlen muss. Er braucht nicht das Gebäude zu zerstören, um den Balken selbst zurückzugeben; es würde sonst der Räuber sich nicht zur Busse und Besserung entschließen.",
+ "das geraubt wurde. Es hat Jemand ein Tier geraubt und dasselbe als Sündopfer dargebracht.",
+ "wenn dies. Der Raub.",
+ "nicht Vielen. Drei Leuten.",
+ "als versöhnend gilt. Und der Sünder braucht kein anderes Sündopfer zu bringen.",
+ "[was man] zum Besten des Altars. Damit nicht die Priester aus Betrübnis darüber, dass sie ein im Heiligtum geschlachtetes profanes Tier gegessen, sich vom Altardienste fernhalten."
+ ]
+ ],
+ [
+ [
+ "dass Blut der Äser rein ist. Gegen Bet-Hillel nach R. Jehuda’s Version, oben V, Note 3; vgl, Menachot 103 b. Anders erklärt Jerusch. Sabbat VIII, 1, vgl. Maimon.",
+ "Simon ben Bethera. Chagiga 23 b.",
+ "dass Sühn-Asche. Oben VII, Note 28.",
+ "von der ein Unreiner. Ms. München liest טבול יום st. טמא.",
+ "einen Teil. Der in einem Geräte befindlichen Asche.",
+ "gänzlich unrein ist. Weil das Gerät alles darin Befindliche zu einer Einheit verbindet. Nach Einigen ist dies nur eine rabbinische Verordnung.",
+ "Akiba fügte noch hinzu. Pesachim 19a.",
+ "dass feines Mehl. Heiliges, das zum Opfer bestimmt ist.",
+ "Weihrauch und Kohlen. Die der Hohepriester am Versöhnungstage ins Heiligtum trägt, Lev. 16,12.",
+ "von denen ein Tebul-Jom. Oben II, Note 8.",
+ "gänzlich unbrauchbar. פסול, s. oben II, Note 9.",
+ "sind. Nach Maimon. fügt R. Akiba hinzu, dass diese heiligen Gegenstände, selbst wenn sie nicht in einem Geräte mit Behältnis, sondern auf einer Tafel liegen, dennoch als zu einer Einheit verbunden gelten."
+ ],
+ [
+ "Sohn Baba’s. Einige Codd. lesen אבא st. בבא.",
+ "dass eine minderjährige Tochter eines Israël. S. oben VII, Noten 71 und 72.",
+ "die an einen Priester verheiratet worden. S. oben VII, Noten 71 und 72.",
+ "sobald sie unter den Trauhimmel. חופה; was hierunter zu verstehen ist, s. Sch. Ar. Eben Haëser 55, 1.",
+ "wenn ihr auch noch nicht beigewohnt worden. Während man aus dem Zeugnis des R. Nechunja (VII, 9) nur schließen könnte, dass sie erst nach der Beiwohnung vollständig als Priestersfrau gilt.",
+ "Theruma. S. oben VII, Note 73.",
+ "Secharja ben Hakkazzab. Ketubot 26b.",
+ "das zu Aschkelon verpfändet worden. Für eine Geldschuld.",
+ "und das ihre Familien-Mitglieder. Die Priester waren.",
+ "von sich entfernten. Sie wollten sie nicht heiraten, weil sie befürchteten, sie könnte geschändet und dadurch zur Priesterehe verboten sein, Lev. 22, 7.",
+ "obschon die Zeugen hierüber. Die Zeugen, welche die Verpfändung bezeugten.",
+ "dass die Weisen zu Jenen. Zu den Familien-Gliedern."
+ ],
+ [
+ "Jehuda. Ms. München: יהושע.",
+ "ben Bethera. Ketubot 14a, Kidduschin 75a.",
+ "dass eine Witwe aus einer ‘Issah. עיסה = עריסה, eine Mischung (von ערס mischen, s. oben V, Note 38, vgl. auch das gr. φύραμα, Gemischtes, Teig) bezeichnet eine Familie, mit der eine oder mehrere Personen vermengt sind, deren legitime Abstammung in Zweifel steht.",
+ "zur Priesterehe geeignet ist. Unser Zeugnis bezieht sich nach der Erklärung einer Tosephta in Kidduschin V, 2 auf eine solche Familie, aus deren Mitte eine Frau einen Priester geheiratet hätte, der ein ספק חלל (zweifelhaft Entweihter, s. Kidduschin IV, 6) war. Wenn nun später nicht mehr bekannt ist, welche Frau aus dieser Familie eine solche Heirat eingegangen war, so ist jede Witwe aus dieser Familie zur Priesterehe geeignet, weil bei jeder ein doppelter Zweifel (ספק ספיקא) obwaltet: vielleicht war jener Priester kein חלל, und falls er ein solcher war, so ist es noch zweifelhaft, ob er der Gatte der in Frage stehenden Witwe war.",
+ "während. In der Tosephta steht (wie es scheint, statt dieses Satzes) folgender Passus: עיסה לא נגעו בית דין שלאחריהם אמרו נאמנת עיסה לטמא ולטהר לאסר ולהתיר לרתק ולקרב אבל באלמנת Der spätere Gerichtshof hat entschieden: „Die ‘Issah ist beglaubigt, für unrein oder rein zu erklären, zu verbieten oder zu erlauben, zu entfernen oder zu nähern; aber [die Entscheidung] hinsichtlich der ‘Issah-Witwe hat man nicht angetastet.“ Wahrend also der ältere Gerichtshof, der das Zeugnis über die ‘Issah-Witwe angenommen, die ‘Issah selbst (d. h. die Töchter aus der ‘Issali-Familie) für ungeeignet zur Priesterehe hielt, hat der spätere Gerichtshof dieser Familie die Glaubwürdigkeit zuerkannt, durch ihre Aussage zu bestimmen, ob ein Familienglied für rein oder unrein (d. h. als ממזר) zu erklären, ob es (zur Ehe) erlaubt oder verboten (als Sklave od. Sklavin עבד), zu nähern oder zu entfernen (von einer Priesterehe als חללה) sei (vgl. Tosaphot Ketubot 14 a v. ת״ר). Betreffs der ‘Issah-Witwe jedoch ließ der spätere Gerichtshof die Entscheidung des älteren bestehen, dass nur eine solche, bei der bloß die Priesterehe in Frage steht (ספק חלל, Note 27), für geeignet zu erklären sei, da für die aus anderer Familie stammende Witwe die Aussage der ‘Issah-Familie nicht maßgebend ist.",
+ "die ‘Issah. Soll die Mischna mit der Tosephta in Einklang sein, so müssen die Worte שהעיסה bis לקרב als Zusatz des Redaktors gefasst werden, der zu dem ältern Zeugnisse die Entscheidung des späteren Gerichtshofes Betreffs der ‘Issah selbst hinzufügt. Nach Schitta mekubbezet zu Ketubot 14a lautet übrigens dieser Passus folgendermaßen: העיסה כשרה לטמא ולטהר לרחק ולקרב ולאסור ולהתיר; hiernach ist also der Satz entschieden eine besondere Bestimmung und nicht eine Begründung des vorhergehenden Zeugnisses. Diese LA. scheint auch Maimon. vorgelegen zu haben.",
+ "geeignet ist. Durch ihre Aussage. Der Ausdruck כשרה (statt נאמנת der Tosephta) wird wegen des vorhergehenden כשרה (im Zeugnisse) gebraucht.",
+ "sowohl für unrein oder rein zu erklären. Bei ספק ממזר.",
+ "als Betreffs Entfernung und Annäherung zu bestimmen. Bei ספק חלל, s. Note 28.",
+ "(Simon ben. שמעון בן ist nach vielen Codd. zu streichen.",
+ "hierüber keine Gerichts-Sitzungen abzuhalten. Keinen Gerichtsbeschluss über diesen Punkt zu veranlassen.",
+ "denn die Priester werden euch wohl zur Entfernung. Wenn eine Ehe mit einer solchen Witwe ihnen verboten würde.",
+ "aber nicht zur Annäherung. Wenn sie ihnen erlaubt wird. Vgl. noch über עיסה Rosenthal in Grätz, Monatsschr. 1881, S. 38 ff."
+ ],
+ [
+ "Es bezeugte. Aboda sara 37a wird diese M. eingehend erklärt.",
+ "R. רבי ist nach den besten Codd. zu streichen.",
+ "aus Zereda. Wenn dieser mit dem in Abot I, 4 genannten Jose identisch wäre, so müsste angenommen werden, dass dessen Zeugnis vor beinahe 300 Jahren im Lehrhause überliefert und zur Zeit der Redaktion des Tr. Edujot (c. 100 p.) unter den andern Zeugnissen vorgetragen wurde. Vielleicht aber ist איש הבירה st. איש צרירה zu lesen und dieser Jose ein Sohn des in M. Orla II, 12 erwähnten Joeser, demnach ein Zeitgenosse der Veranstalter der Edujot-Sammlung.",
+ "dass die Ajil-Heuschrecke rein. Zu essen erlaubt.",
+ "dass die Flüssigkeiten. Wasser und Blut.",
+ "im Schlachthause. Des Tempelhofes.",
+ "rein sind. Sie nehmen keine Unreinheit an, da Flüssigkeiten überhaupt nur nach rabbinischer Verordnung unrein werden, und diese für das Heiligtum nicht festgesetzt ward. Nach Einigen können diese Flüssigkeiten zwar selbst unrein werden, nur nicht die Unreinheit auf andere Gegenstände übertragen. Viele Codd. haben richtiger דכן statt דאינון דכיין.",
+ "unrein ist. Gegen diesen Satz erhebt der Talmud (Ab. sara 37b) zwei Einwände: 1. Enthält dieser Ausspruch eine Erschwerung, und man könnte den Autor deshalb nicht als „Erlaubenden“ (שריא) bezeichnen! 2. Ist der Satz bereits in dem Schriftverse Num. 19, 16 ausgesprochen! Nach dem Talm. meint unser Satz daher, entweder dass nur der unmittelbar den Toten Berührende, nicht aber wer diesen Berührenden berührt, sieben Tage unrein wird; oder dass nur wer mit Gewissheit den Toten berührt hat, unrein ist, nicht aber wer zweifelt, ob er im öffentlichen Gebiete (רשות הרבים) einen Toten berührt hat, s. oben II, Note 32.",
+ "der Erlaubende. Weil er drei Dinge erlaubte, die man bis dahin für verboten gehalten."
+ ],
+ [
+ "Akiba im Namen des Nehemia aus Beth-Deli. Vgl. Jebamot, letzte M.",
+ "sich wieder zu verheiraten. Oben VI, 1.",
+ "Josua Betreffs Knochen. Totenknochen; s. aber Note 50.",
+ "die im Holzschuppen. Holzhalle, לשכת העצים, s. Middot II,5.",
+ "(dass sie unrein sind. Die Worte שהם טמאים fehlen in vielen Mischna-Ausgaben, scheinen auch den Erklärern nicht Vorgelegen zu haben. Liest man diese Worte, so musste man über den Ursprung der Knochen zuerst im Zweifel gewesen sein, bis die Weisen sie für unrein erklärt, aber zugleich entschieden hatten, dass man durch Auflesen der Knochen den Platz reinigen könnte.",
+ "man solle Bein für Bein auflesen. Man braucht nicht zu befürchten, dass in der Nähe Gräber sich befinden; s. Sebachim 113a.",
+ "und Alles bleibt rein. Man braucht nicht die dort befindlichen Menschen und Geräte einer Reinigung zu unterziehen, s. oben II, Note 31—32."
+ ],
+ [
+ "Ich habe eine Überlieferung. Schebuot 16a.",
+ "als man den Tempel. Den zweiten Tempel.",
+ "Umhänge. Wie bei der Stiftshütte, Exod. 27, 9.",
+ "jedoch hat man beim Tempel [die Mauer] außerhalb [der Umhänge. Damit die Bauleute vom Tempelplatz durch die Umhänge abgesondert bleiben.",
+ "Ich habe eine Überlieferung. Vgl. Sebachim 62a.",
+ "Allerheiligstes. Das man nur im Tempel-Vorhofe essen darf, Sebachim V,3; 5.",
+ "wenn auch keine Umhänge. S. Makkot III, Note 38.",
+ "vorhanden sind. Die den Tempelhof absondern.",
+ "ebenso Minderheiliges. S. Sebachim V, 6—7.",
+ "wenn die Stadtmauer. Von Jerusalem.",
+ "denn die erste Weihung. Die König Salomo vollbracht."
+ ],
+ [
+ "der es wieder von seinem Lehrer als eine von Moses auf dem Sinai. Nicht so wörtlich, sondern eine Lehre, die inhaltlich den folgenden Gedanken ausspricht (Maimon.).",
+ "zu entfernen oder nahe zu bringen. D. h. der Prophet Elias wird Nichts zur Tora hinzufügen und Nichts davon hinwegnehmen.",
+ "sondern die mit Gewalt nahe gebrachten [Familien] zu entfernen und die mit Gewalt entfernten nahe zu bringen. Elias wird bloß Gewalt und Unrecht aus der Welt schaffen.",
+ "Namens Bet-Zerepha. Kidduschin 71a.",
+ "die Ben-Zion. Andere LAA.: בת ציון, בני ציון, vgl. Kohut, Aruch v. בן ציון.",
+ "eine andere. Diese Familie nennt er nicht mit Namen, um sie nicht zu beschämen.",
+ "die Ben-Zion. Andere LAA.: בת ציון, בני ציון, vgl. Kohut, Aruch v. בן ציון.",
+ "aber nicht zu entfernen. Nicht einmal die durch Gewalt Eingedrungenen wird Elija entfernen.",
+ "um die Meinungsverschiedenheiten. Zwischen den Weisen.",
+ "sondern Frieden in der Welt. Zwischen allen Menschen.",
+ "denn es heißt. Dieser Schriftbeweis bezieht sich auf alle oben angeführten Ansichten, vgl. Tos. Jom Tob.",
+ "und er wird zurückführen das Herz der Väter zu den Kindern und das Herz der Kinder zu ihren Vätern. Der Prophet wird den Kindern sagen, wer ihre Ahnen sind (nach R. Josua u. R. Jehuda); er wird die Väter (die Lehrer) mit den Kindern (den Schülern) vereinigen, wodurch die Meinungsverschiedenheiten schwinden werden (nach R. Simon); Alle werden die Wahrheit und das Gottesgesetz als ihre Väter und sich selbst als deren Kinder betrachten, wodurch ewiger Friede walten wird (nach den Weisen)."
+ ]
+ ]
+ ]
+ },
+ "versions": [
+ [
+ "Mischnajot mit deutscher Übersetzung und Erklärung. Berlin 1887-1933 [de]",
+ "https://www.nli.org.il/he/books/NNL_ALEPH002378149/NLI"
+ ]
+ ],
+ "heTitle": "פירוש גרמני על משנה עדיות",
+ "categories": [
+ "Mishnah",
+ "Modern Commentary on Mishnah",
+ "German Commentary",
+ "Seder Nezikin"
+ ],
+ "schema": {
+ "heTitle": "פירוש גרמני על משנה עדיות",
+ "enTitle": "German Commentary on Mishnah Eduyot",
+ "key": "German Commentary on Mishnah Eduyot",
+ "nodes": [
+ {
+ "heTitle": "",
+ "enTitle": ""
+ }
+ ]
+ }
+}
\ No newline at end of file
diff --git "a/json/Mishnah/Modern Commentary on Mishnah/German Commentary/Seder Nezikin/German Commentary on Mishnah Makkot/English/Mischnajot mit deutscher \303\234bersetzung und Erkl\303\244rung. Berlin 1887-1933 [de].json" "b/json/Mishnah/Modern Commentary on Mishnah/German Commentary/Seder Nezikin/German Commentary on Mishnah Makkot/English/Mischnajot mit deutscher \303\234bersetzung und Erkl\303\244rung. Berlin 1887-1933 [de].json"
new file mode 100644
index 0000000000000000000000000000000000000000..9ab6d1db3cd956c72f739a221dafcbcb6b899409
--- /dev/null
+++ "b/json/Mishnah/Modern Commentary on Mishnah/German Commentary/Seder Nezikin/German Commentary on Mishnah Makkot/English/Mischnajot mit deutscher \303\234bersetzung und Erkl\303\244rung. Berlin 1887-1933 [de].json"
@@ -0,0 +1,463 @@
+{
+ "language": "en",
+ "title": "German Commentary on Mishnah Makkot",
+ "versionSource": "https://www.nli.org.il/he/books/NNL_ALEPH002378149/NLI",
+ "versionTitle": "Mischnajot mit deutscher Übersetzung und Erklärung. Berlin 1887-1933 [de]",
+ "status": "locked",
+ "license": "Public Domain",
+ "versionNotes": "Ordnung Seraïm, übers. und erklärt von Ascher Samter. 1887.
Ordnung Moed, von Eduard Baneth. 1887-1927.
Ordnung Naschim, von Marcus Petuchowski u. Simon Schlesinger. 1896-1933.
Ordnung Nesikin, von David Hoffmann. 1893-1898.
Ordnung Kodaschim, von John Cohn. 1910-1925.
Ordnung Toharot, von David Hoffmann, John Cohn und Moses Auerbach. 1910-1933.",
+ "digitizedBySefaria": true,
+ "actualLanguage": "de",
+ "languageFamilyName": "german",
+ "isSource": true,
+ "isPrimary": true,
+ "direction": "ltr",
+ "heTitle": "פירוש גרמני על משנה מכות",
+ "categories": [
+ "Mishnah",
+ "Modern Commentary on Mishnah",
+ "German Commentary",
+ "Seder Nezikin"
+ ],
+ "text": {
+ "": [
+ [
+ [
+ "Auf. Nachdem am Schlusse des Tr.’s Sanhedrin ein Fall behandelt wurde, bei dem an falschen Zeugen das Gebot: „ihr sollt an ihm tun, wie er getrachtet, an seinem Bruder zu tun“ (Deut. 19, 19), nicht vollständig zur Ausführung kommt, werden hier noch andere Bestimmungen über die Behandlung der als falsch befundenen Zeugen angereiht, und es ist zuerst von Fällen die Rede, bei denen das Gebot von Deut. 19, 19 gar nicht ausgeführt wird.",
+ "welche Weise werden Zeugen als falsche. זוממין die Böses Ersinnenden; so werden die durch ein auf ihre Person bezügliches Alibi als falsch überführten Zeugen genannt (vgl. M. 4). Der Ausdruck hat in כאשר זמׅם (Deut. 19, 19) seinen Grund.",
+ "Wir bezeugen wider N. Der ein Priester ist.",
+ "dass er der Sohn einer Verstoßenen. Die vor der Geburt dieses Sohnes von ihrem Manne durch einen Scheidebrief verstoßen ward. Eine solche Frau darf kein Priester heiraten (Lev. 21, 7), und wenn er sie dennoch geheiratet hat, so sind die mit ihr gezeugten Söhne samt ihren Nachkommen als „Entweihte“ zum Priesterdienste untauglich (vgl. Lev. 21, 15).",
+ "oder einer Chaluzah. Einer, die durch das „Schuh-Ausziehen“ den Schwager von der Levirats-Ehe entbunden hat (Deut. 25, 7 ff.) und deshalb (nach rabbinischer Anordnung), wie eine „Geschiedene“, keinen Priester heiraten darf.",
+ "so sagen wir nicht. Obgleich die Zeugen Priester sind.",
+ "es werde der Zeuge. Jeder der als falsch befundenen Zeugen.",
+ "an Stelle Jenes. Wider den sie gezeugt haben.",
+ "für den Sohn einer Verstoßenen oder einer Chaluzah. Als zum Priesterdienst untauglich.",
+ "erklärt. Denn es heißt (Deut. 19, 19): „ihr sollt an ihm tun“ (aber nicht an seinen Nachkommen); als ein „Entweihter“ erklärt, würde er aber samt seinen Nachkommen zum Priesterdienste untauglich. Würde man aber ihn allein und nicht dessen Nachkommen für untauglich erklären, so wäre das Gebot: „ihr sollt an ihm tun, wie er an seinem Bruder zu tun gedachte“ ebenfalls nicht befolgt, da ja der Zeuge seinen Bruder samt dessen Nachkommen zum Priesterdienste untauglich machen wollte.",
+ "sondern er empfängt vierzig Geißelhiebe. Nach dem Talmud handelt die Stelle Deut. 25, 1—3 von falschen Zeugen, an denen die Strafe von Deut. 19, 19 nicht vollzogen werden kann.",
+ "dass er schuldig ist auszuwandern. In eine Asylstadt, da er unvorsätzlich einen Menschen getötet hat.",
+ "der Zeuge. Jeder der als falsch befundenen Zeugen.",
+ "soll an Stelle Jenes. Wider den sie gezeugt haben.",
+ "auswandern. Denn es heißt (Deut. 19, 5): „er soll flüchten“ (aber nicht die wider ihn falsch Zeugenden).",
+ "sondern er empfängt vierzig Geißelhiebe. Nach dem Talmud handelt die Stelle Deut. 25, 1—3 von falschen Zeugen, an denen die Strafe von Deut. 19, 19 nicht vollzogen werden kann.",
+ "dass er seine Frau verstoßen und ihr ihre Ketuba. Ketubot IV, 7.",
+ "nicht ausbezahlt hat. Er ist demnach schuldig, ihr die Ketuba auszuzahlen. — Die Frau erhält nach dem Gesetze die Ketuba ausbezahlt entweder nach dem Tode des Mannes oder wenn sie von diesem geschieden wird.",
+ "die Ketuba zahlen müssen. Man kann demnach nicht sagen, die Zeugen wollten ihm den ganzen Betrag der Ketuba entziehen, so dass sie, als falsch befunden, diesen ganzen Betrag zahlen müssten.",
+ "wie viel Jemand. Der die dieser Frau eventuell zufallende Ketuba kaufen wollte.",
+ "für ihre Ketuba geben wollte. Dieser Betrag wird von der Ketuba abgezogen; den dann verbleibenden Rest müssen die falschen Zeugen dem Manne bezahlen.",
+ "dass sie verwitwet oder verstoßen würde. In diesem Falle würde der Käufer ihre ganze Ketuba erhalten.",
+ "dass sie (früher. Vor dem Manne.",
+ "sie der Mann beerben würde. Wobei der Käufer ganz leer ausginge.",
+ "er. Der Schuldner.",
+ "innerhalb zehn Jahren. Die Bedingung war, die Schuld erst in zehn Jahren zu zahlen.",
+ "erst in zehn Jahren zu zahlen hätte. So viel müssen die als falsch befundenen Zeugen dem Schuldner bezahlen."
+ ],
+ [
+ "weil nicht das Wort. שם Name, Wort, Schriftwort, Schriftgebot.",
+ "das ihm die Geißelung zuzieht. Nämlich das Verbot לא תענה (Exod. 20, 15).",
+ "ihn zur Bezahlung verpflichtet. Dazu verpflichtet ihn Deut. 19, 19.",
+ "wird nicht gegeißelt. Denn es heißt (Deut. 25, 2): „nach Maßgabe seiner Schuld“, und hieraus schließen wir, dass der einen Frevel Verübende nur wegen einerlei Schuld, aber nicht wegen zweierlei Schuld bestraft wird. Es wird aber hinsichtlich der als falsch befundenen Zeugen (עדים זוממין) aus der Schrift deduziert, dass sie im vorliegenden Falle die Geldstrafe und nicht die Geißelstrafe erleiden."
+ ],
+ [
+ "du sollst wider deinen Nächsten nicht falsches Zeugnis aussagen. Exod. 20, 15. Die Übertretung eines Toraverbotes wird mit Geißelung bestraft, s. Abschn. III.",
+ "und wegen: „ihr sollt an ihm tun, wie er getrachtet (u. s. w.). Deut. 19, 19. — Da sie dem Bruder die Geißelstrafe zuziehen wollten.",
+ "Sie empfangen nur vierzig Geißelhiebe. Wegen Deut. 19, 19. Dagegen wird das Verbot Exod. 20, 15 bloß als eine Warnung betrachtet, die zur Verhängung der Strafe von Deut. 19, 19 nötig ist.",
+ "Man Teilt die Geldstrafe. שַלֵּש in drei Teile teilen; משלשין man Teilt in drei Teile, wenn es z. B. drei Zeugen sind. Es wird dieses Beispiel angenommen nach dem Wortlaut von B. Batra III, 4; ferner weil die Zahl der Geißelhiebe (39) nur durch drei (und 13) Teilbar ist.",
+ "auf sie. Wenn es drei Zeugen sind, hat jeder von ihnen nur ein Drittel der zweihundert Sus zu zahlen; denn es genügt, dass der Verklagte dieselbe Summe erhält, welche die Zeugen ihm entziehen wollten.",
+ "dass er vierzig Geißelhiebe verschuldet habe, und sie sind falsch befunden worden, so empfängt jeder Einzelne vierzig (Geißelhiebe. Denn wenn jeder z. B. nur dreizehn Hiebe erhielte, so würde der Vorschrift von Deut. 19, 19 nicht genügt, da sie doch dem Bruder eine vollständige Geißelstrafe von 39 Hieben zugedachten."
+ ],
+ [
+ "wenn sie hinsichtlich ihrer Person. Durch ein Alibi, welches auf die Zeugen Bezug hat. עצמן את ist Bez.-Akkusativ.",
+ "überführt werden. יזימו od. יזמּז (Hif’il od. Piël): sie überführen; יזומו (Kal): sie werden überführt.",
+ "so werden jene. Die anklagenden Zeugen.",
+ "nicht als falsche Zeugen erklärt. Sie werden nicht bestraft; doch ist ihr Zeugnis ungültig.",
+ "so werden jene. Die anklagenden Zeugen.",
+ "als falsche Zeugen erklärt und auf die Aussage der letzteren getötet. Zur Begründung dieser Bestimmung vgl. „Magazin f. d. Wissensch, d. Judenth.“ 1878 S. 12."
+ ],
+ [
+ "Zeugen. Um den Mörder anzuklagen.",
+ "und Jene. Welche die ersten Zeugen überführt haben.",
+ "erklären auch diese als falsche. Indem sie behaupten, dass auch diese mit ihnen an demselben Tage an dem und dem Orte gewesen sind.",
+ "dann kommen noch Andere. Um den Mörder anzuklagen.",
+ " und Jene. Welche die ersten Zeugen überführt haben.",
+ "erklären auch diese als falsche. Indem sie behaupten, dass auch diese mit ihnen an demselben Tage an dem und dem Orte gewesen sind.",
+ "wären. Die den Mörder anklagen.",
+ "so werden alle. Obgleich sie nur durch ein und dasselbe Zeugenpaar überführt werden.",
+ "Das. זו dazu ist כת zu ergänzen.",
+ "ist eine Aufrührer. Vom gr. στάσις -Bande.46 Da es doch höchst unwahrscheinlich ist, dass alle die Zeugen, die den Mörder bezichtigen, mit den beiden überführenden Zeugen an ein und demselben Orte gewesen sind, so müssen wir vermuten, dass letztere Aufrührer sind, die gegen das Gesetz sich auflehnen, den Mörder befreien und an dessen Anklägern Rache nehmen wollen.",
+ "Es wird daher nur das erste Paar. כּת für כַּנְתּ Gesellschaft, Genossenschaft (aram. כנתא, Genosse), bedeutet oft ein Zeugenpaar.",
+ "getötet. Mit Recht bemerkt der Talmud, es dürfte in diesem Falle auch das erste Paar nicht getötet werden, da die überführenden Zeugen sich als Aufrührer und Verschwörer gezeigt haben. Es ist deshalb zu erklären: Nur wenn sie das erste Zeugenpaar allein überführen, wird dieses getötet; wollen sie aber noch andere später kommende Zeugen durch ein Alibi als falsch erklären, dann finden sie gar keinen Glauben."
+ ],
+ [
+ "bereits das Urteil. Das Todesurteil über den Verklagten.",
+ "denn. Die Begründung schließt erst mit dem Schlusse der Mischna.",
+ "die Sadduzäer. Die Anhänger des Zadok und Boëthos, die Schüler des Antigonas aus Socho waren (Abot. d. R. Nathan c. V). Diese verwarfen viele traditionelle Lehren der Pharisäer (Josephus ant. XIII, 10, 6), vgl. über diese Baneth im „Magezin f. d. W. d. J.“ 1882 S. 1—37 und 61—95.",
+ "Leben für Leben. Lies נפש בנפש, wie Ms. München, Sifre, Jalkut u. A. haben.",
+ "also muss sein Bruder noch am Leben sein. Wie es scheint, wird dies aus dem Worte לאחיו deduziert; in Wirklichkeit aber wird die Lehre aus כאשר זמס (wie er getrachtet) abgeleitet. לאחיו könnte auch vom verstorbenen Bruder gesagt werden, wie in Deut. 25, 7 (Ritba).",
+ "Leben für Leben. Lies נפש בנפש, wie Ms. München, Sifre, Jalkut u. A. haben.",
+ "werden sie. Falls sie als falsch befunden werden.",
+ "Leben für Leben. Lies נפש בנפש, wie Ms. München, Sifre, Jalkut u. A. haben.",
+ "sie werden also nur dann hingerichtet. Dasselbe gilt auch bei der Geißelstrafe, wie dies der Talmud folgert.",
+ "wenn das Urteil bereits gefällt war. Denn nachdem der Verklagte zum Tode verurteilt worden, wird er wie tot betrachtet, s. Sanhedrin VIII, Note 50."
+ ],
+ [
+ "zweien gleichzustellen. הקיש (von נקש schlagen) zusammenschlagen, Eines auf das Andere schlagen, gleichstellen.",
+ "ebenso können zwei Zeugen drei überführen. St. השנים יזומו lies: שנים מזימין nach Ms. München u. A.; s. oben Note 36.",
+ "dass sie. Zwei Zeugen.",
+ "Zeugen. Hieße es: שלשה עדים על פי שנים או, so wäre mit der Zahl „drei“ die gleichstellende Bestimmung geschlossen und wäre man nicht berechtigt, weiter zu gehen; על פי שנים עדים או שלשה עדים lässt aber שלשה עדים ebenso wie שנים עדים nur als den Anfang einer ad infinitum fortschreitenden Reihe erscheinen (S. R. Hirsch).",
+ "Simon sagt. Die Tannaïm unserer Mischna kontroversieren nicht mit einander; vielmehr stimmt Jeder auch der Schlussfolgerung seiner Kollegen bei (Maimon.)",
+ "wenn beide als falsch überführt sind. Denn unter עד in Deut. 19, 18 sind zwei Zeugen verstanden, wie überall unter diesem Ausdruck, vgl. Sota VI, 3.",
+ "wenn alle drei als falsch überführt sind. Nach dem Talm. gilt diese Bestimmung nur dann, wenn die Aussage des einen Zeugen so unmittelbar auf die des andern folgte, dass man in der Zwischenzeit nicht mehr als die Worte: שלום עליך רבי (Friede Dir mein Lehrer) sprechen könnte. Eine solche Zwischenzeit heißt: תוך כדי דבור, s. Nasir IV, 1.",
+ "Zeugen. Hieße es: שלשה עדים על פי שנים או, so wäre mit der Zahl „drei“ die gleichstellende Bestimmung geschlossen und wäre man nicht berechtigt, weiter zu gehen; על פי שנים או שלשה עדים lässt aber שלשה עדים ebenso wie שנים עדים nur als den Anfang einer ad infinitum fortschreitenden Reihe erscheinen (S. R. Hirsch).",
+ "kommt nur. Er kommt nur deshalb in diesem Schriftverse vor.",
+ "auf dass gegen ihn streng verfahren werde und dass das Urteil über ihn dem über jene. Über die ersten beiden Zeugen.",
+ "gleich gemacht werde. Obgleich sein Zeugnis irrelevant war, da der Verklagte auch ohne ihn verurteilt worden wäre.",
+ "der sich den Gesetzes-Übertretern zugesellt. נטפל (von טפל ankleben), sich zugesellen, mit dem Begriff der nebensächlichen Wirksamkeit (vgl. טפל, Nebensache, im Gegensatz zu עיקר, Hauptsache).",
+ "wie die Gesetz-Übenden selbst. Da Gott in größerem Maßstabe belohnt als bestraft, Tosephta Sota IV, 1 aus Exod. 20, 5 f."
+ ],
+ [
+ "Sowie. Forts. der Folgerungen aus Deut. 17, 6.",
+ "wenn von zwei Zeugen einer als anverwandt. Sanhedrin III, 4.",
+ "oder untauglich. Das. III, 3.",
+ "deren ganzes Zeugnis ungültig ist. Da ja Ein Zeuge nicht genügt.",
+ "Zeugnis ungültig. Wiewohl noch zwei taugliche Zeugen übrig bleiben.",
+ "Zeugen. Hieße es: שלשה עדים על פי שנים או, so wäre mit der Zahl „drei“ die gleichstellende Bestimmung geschlossen und wäre man nicht berechtigt, weiter zu gehen; על פי שנים עדים או שלשה עדים lässt aber שלשה עדים ebenso wie שנים עדים nur als den Anfang einer ad infinitum fortschreitenden Reihe erscheinen (S. R. Hirsch).",
+ "bei Lebens-Strafsachen. Wobei man sich bestreben muss, den Angeklagten freizusprechen, wie es heißt (Num. 35, 25): „Es rette die Gemeinde“.",
+ "Rabbi. R. Jehuda ha-Nasi.",
+ "Wann aber gilt dies. Bei Lebens-Strafsachen.",
+ "wenn sie. Die Anverwandten und Untauglichen.",
+ "mit gewarnt haben. Damit haben sie gezeigt, dass sie Mitzeugen sein wollen.",
+ "haben sie aber nicht mit gewarnt. Und demnach nicht beabsichtigt, über die Tat als Zeugen aufzutreten; dann wird durch ihre Anwesenheit bei der Tat das Zeugnis der Andern nicht ungültig; denn „was sollen zwei Brüder u. s. w.“.",
+ "die. Zusammen mit einem Dritten, der nicht mit ihnen verwandt ist.",
+ "wie Jemand einen Menschen umbringt. Da kann gewiss einer der Brüder mit dem dritten zusammen Zeugnis ablegen, wenn nur der andere Bruder nicht mit gewarnt und nicht Zeuge zu sein beabsichtigt hat."
+ ],
+ [
+ "und Einer warnt ihn in der Mitte. Der Warnende darf, wenn er nur nicht Zeuge zu sein beabsichtigt, auch ein Anverwandter oder Untauglicher sein.",
+ "wenn ein Teil von ihnen. Dies bezieht sich sowohl auf die beiden Zeugenpaare, als auch auf den Warnenden.",
+ "sich gegenseitig sehen kann. Wenn ein Zeuge des einen Paares und ein Zeuge des andern Paares entweder einander sehen (der Warnende braucht in diesem Falle von den Zeugen nicht gesehen, sondern nur gehört zu werden), oder dieselben sehen den Warnenden und der Warnende sieht sie.",
+ "als Ein Zeugnis zu betrachten. Sie werden nur getötet, wenn Alle als falsch überführt werden, und es ist, wenn nur Einer von ihnen zum Zeugnis untauglich ist, das ganze Zeugnis ungültig.",
+ "so sind es zwei Zeugnisse. Jedes Paar (von denen Einer den Andern gesehen hat) gilt als besonderes Zeugnis. — Auch die zwei Zeugen, welche die Tat bezeugen, müssen während der Tat einander sehen, oder durch den Warnenden, den sie sehen und der sie sieht, zu einem Zeugenpaare verbunden werden; sonst sind sie als עדות מיוחדת (vereinzelt im Zeugnis) in kriminal-rechtlichen Fällen zum Zeugnis untauglich.",
+ "Wenn daher eines. Ein Zeugnis, d. i. ein Zeugenpaar.",
+ "so werden der Verbrecher. Auf die Aussage des zweiten nicht als falsch befundenen Zeugenpaares.",
+ "und die falschen Zeugen. Die über eine von ihnen nicht gesehene Tat Zeugnis ablegten.",
+ "und das zweite Paar ist frei. Dieser Satz ist überflüssig und steht nur, damit man nicht irrtümlich unter והן beide Zeugenpaare verstehe. Nach Tos. J. T. will dieser Satz lehren, dass das zweite Paar selbst dann frei ist, wenn es später nach der Hinrichtung des Angeklagten als falsch überführt worden ist; nach dem Kanon: הרגו אין נהרגין (nach der Hinrichtung des Angeklagten werden die falschen Zeugen nicht mehr hingerichtet). Die Begründung s. im „Magazin f. d. W. d. J.“ 1878, S. 13.",
+ "Jose. Nach Jerusch. ist zu lesen: „R. Jose, Sohn des R. Jehuda“.",
+ "Niemals wird Einer getötet. St. אין נהרגין lies: אינו נהרג nach Jerusch.",
+ "Durch den Mund. Die Todesstrafe soll einzig und allein durch den Mund der Zeugen herbeigeführt werden, durch ihre Warnung und ihr Zeugnis.",
+ "dass das Synedrion nicht durch den Mund eines Dolmetschers vernehmen dürfe. Der Gerichtshof muss die Sprache der Zeugen verstehen; doch braucht er diese Sprache nicht sprechen zu können, da er seine Worte an die Zeugen durch einen Dolmetscher vermitteln darf (Talmud)."
+ ],
+ [
+ "entflohen ist und dann vor dasselbe Gericht. Von dem er verurteilt worden ist.",
+ "so hebt man seine Verurteilung nicht auf. Das Verfahren wird nicht wieder aufgenommen, um vielleicht Rechtfertigungs-gründe für ihn zu finden.",
+ "dass über ihn das Todesurteil von dem und dem Gerichte. Wenn dieses Gericht in Palästina ist; wird aber ein Verbrecher von einem außerpalästinensischem Gerichtshofe verurteilt und entflieht nach Palästina, so wird dort sein Prozess nochmals aufgenommen, denn das Verdienst seines Aufenthalts in Palästina könnte ihm zu einer Rechtfertigung verhelfen (Talm.).",
+ "und die und die waren seine Zeugen. Mit Angabe der Zeit, nach Sanhedrin V, 1.",
+ "Das Synedrion. Die Institution der Gerichtshöfe, deren jeder aus einem Collegium von Richtern besteht, die in Palästina ordiniert worden sind, nach Sanhedrin I, Note 19.",
+ "hat seine Geltung. נהג führen, sich führen, üblich sein, Geltung haben (von einem Gesetze oder einer Institution).",
+ "sowohl im Lande als außerhalb des Landes. Auch außerhalb Palästinas werden Gerichtshöfe eingesetzt, die Strafprozesse entscheiden und Todesurteile fällen können; Letzteres aber nur während der Zeit, da das große Synedrion in der Quaderhalle seinen Sitz hat.",
+ "Ein Gerichtshof der einmal in einer Jahrwoche. שכוע B. mezia IX, Note 46.",
+ "wird ein Verderber. חובלנית, (Jerusch. hat חבלנית) von חבל verderben, eine Verderberin; סנהדרין ist femin.",
+ "so würde nie ein Mensch hingerichtet worden sein. Wir würden so viele Fragen an die Zeugen gerichtet haben, dass sie sich notwendig widersprochen hätten.",
+ "Diese. R. Tarphon und R. Akiba.",
+ "würden auch die Blut-Vergießer in Israel vermehrt haben. Da die Mörder nichts zu fürchten hätten. — Indessen wollten auch R. Tarphon und R. Akiba den Mörder nicht ganz freisprechen, sondern ihn nur mit Gefängnis nach Sanhedrin IX, 5 bestrafen."
+ ]
+ ],
+ [
+ [
+ "in die Freistadt. S. Mischna 4.",
+ "wenn Jemand mit einer Walze. Eine Steinwalze, mittelst deren unebene und schadhafte Stellen des Dachüberzuges geglättet werden.",
+ "wenn Jemand ein Fass herablässt. שלשל (arab. سلسل) aus einer Höhe mittelst eines Strickes oder einer Kette herablassen, von שרשרת ═ שלשלת, Kette.",
+ "abwärts gerichtet hat. Selbst wenn dies zu dem Zwecke geschah, um ihn dann aufwärts zu heben, wie z. B. Jemand eine Axt rückwärts nach unten schwingt, um sie dann desto kräftiger zu erheben.",
+ "muss ins Exil wandern. Denn in diesem Falle hat der Totschläger sich eine geringe Fahrlässigkeit zu Schulden kommen lassen, da er beim Herablassen, wobei leicht ein Schaden entstehen kann, vorsichtig sein sollte. (s. Note 14.)",
+ "nicht abwärts gerichtet. Wobei er nicht an einen Unglücksfall denken konnte.",
+ "so braucht er nicht auszuwandern. Es wird dies aus den Worten (Num. 35, 23): „er ließ auf ihn fallen“ (d. h. von oben nach unten) abgeleitet.",
+ "Wenn das Eisen vom Stiele. Der Axt, womit Jemand Holz fällt.",
+ "der Totschläger. D. i. derjenige, der das Holz gefällt hat.",
+ "braucht nicht auszuwandern. Weil dies an Vorsätzlichkeit grenzt, denn er hätte das lose Eisen befestigen sollen.",
+ "Springt ein Stück vom gespaltenen Holze. מן העץ ist wie קיסם מן העץ, ein Splitter vom Holze, zu erklären, so Raschi u. A. — Maimon. bezieht das נשמט הברזל des vorigen Satzes auch auf diesen Satz und erklärt נשמט הברזל מן העץ המתבקע: Das Eisen wurde durch den Gegenstoß des gespaltenen Holzes hinweggeschleudert.",
+ "er braucht nicht auszuwandern. Weil dies als eine indirekte Wirkung (כח כחו) betrachtet wird, da der tötende Gegenstand nicht unmittelbar durch die Menschenkraft in Bewegung gesetzt worden ist. — Die Kontroverse hat von der Erklärung der Worte ונשל הברזל מן העץ (Deut. 19,5) ihren Ausgang. Nach den Weisen ist העץ der Stiel der Axt und ובשל intransitiv (es fährt aus das Eisen vom Holze). Nach Rabbi ist העץ das gespaltene Holz (da nach der Erklärung der Weisen מֵעֵצוֹ stehen müsste); ונשל muss dann transitiv (gleich ונישל, Talm.) genommen werden (Das Eisen treibt ein Stück vom Holze weg). Nach Maimon. (Note 10) fasst Rabbi ונשל (wie ונישל) als Passiv. (Das Eisen wird durch das Holz weggetrieben). S. מגדל חננאל S. 11 Note 9."
+ ],
+ [
+ "Wenn Jemand einen Stein ins öffentliche Gebiet. Nach einem dort befindlichen Misthaufen, wo Menschen gewöhnlich nur des Nachts, ausnahmsweise aber auch am Tage ihre Notdurft verrichten.",
+ "wirft und damit Einen tötet. Am Tage.",
+ "so muss er auswandern. Hätte er am Tage nach einer Straße geworfen, wo gewöhnlich Menschen sich befinden, so wäre die Tat eine grobe Fahrlässigkeit, die an Vorsätzlichkeit grenzt (קרוב למזיד); hätte er wieder nach einem Orte geworfen, der gar nicht von Menschen betreten wird, so wäre die Tötung durch einen nicht vorherzusehenden Zufall erfolgt (אונס). In beiden Fällen wandert der Täter nicht ins Exil. Die Strafe der Exilierung trifft nur den unvorsätzlichen Totschläger (שוגג), der sich wohl einer Unvorsichtigkeit, aber keiner groben Fahrlässigkeit schuldig gemacht hat.",
+ "so ist Jener frei. Denn es heißt (Deut. 19,5): „Und es trifft seinen Nächsten“; nicht aber, wenn der Nächste sich selbst darbietet.",
+ "falls der Beschädigte befugt war. Er hat vom Besitzer die Erlaubnis dazu erhalten.",
+ "Sowie das Holzhauen eine freiwillige Handlung ist. Diese Handlung ist nicht geboten.",
+ "der seinen Sohn schlägt. Auf dass er Tora oder ein Handwerk lerne.",
+ "und der Gerichtsdiener. Der Jemand schlägt, dass er dem Befehle des Gerichtes Folge leiste (Maimon.). — Alle diese sind frei, weil sie bei der Ausübung ihrer Pflicht getötet haben."
+ ],
+ [
+ "Der Vater muss wegen des Sohnes. Wenn er ihn unvorsätzlich getötet hat.",
+ "auswandern. Wenn er nicht dabei seine Pflicht ausübte (Note 18).",
+ "und der Sohn muss wegen des Vaters. Wenn er ihn unvorsätzlich getötet hat.",
+ "Jedermann. Selbst ein Sklave oder ein Samaritaner (Talm.).",
+ "muss wegen eines Israeliten. Wenn er ihn unvorsätzlich getötet hat.",
+ "und ein Israelit muss wegen Jedermann. Wenn er ihn unvorsätzlich getötet hat.",
+ "nur nicht wegen eines Beisaß-Proselyten. S. B. mezia V, Note 54a.",
+ "Ein Beisaß-Proselyte braucht nur wegen eines Beisaß-Proselyten auszuwandern. S. Num. 35,15.",
+ "Der Blinde braucht nicht auszuwandern. Denn es heißt (Num. 35,23): „Ohne dass er es sieht“; dies schließt den Blinden aus, da er nicht sehen kann.",
+ "Er muss auswandern. Denn es heißt (Deut. 19,4): „Ohne Wissen“; dies ist ein zweiter beschränkender Ausdruck, der dem Blinden (der zwar nicht sieht, aber doch wissen kann) mit einschließt, nach der Regel, dass ein beschränkender Ausdruck, der auf einen andern beschränkenden Ausdruck folgt, das Gesetz erweitern will ( אין מיעיט אחר מיעוט אלא לרבות ).",
+ "Der Feind, (der tötet. Einen, mit dem er aus Hass drei Tage nicht gesprochen hat.",
+ "wandert er aus. Die Halacha entscheidet, wie der erste Tanna, dass man wegen unvorsätzlicher Tötung eines Feindes zwar nicht hingerichtet wird, aber auch nicht in die Freistadt wandern kann, da es bei einem solchen Falle als wahrscheinlich gilt, dass eine grobe Fahrlässigkeit stattgefunden hat."
+ ],
+ [
+ "die im Lande Kenaan sind. Auch die anderen 42 Levitenstädte (Num. 35,6) dienten als Asylstätten; jedoch nur dann, wenn der Totschläger dieselben mit der ausgesprochenen Absicht betreten hatte, dort Schutz zu suchen; die 6 eigentlichen Freistädte dagegen gewährten ihm auch dann Schutz, wenn er von deren schützender Kraft gar kein Bewusstsein hatte."
+ ],
+ [
+ "Und Straßen waren nach denselben gerichtet. Es führten von allen Seiten gerade Straßen dahin und an den Scheidewegen befanden sich Wegweiser (Talm.).",
+ "von einer zur andern. Die Worte מזו לזו sind schwierig; wozu die Straße von einer Asylstadt zur andern? In einer Baraita im Talmud (9b) wird מכוונות היו in dem Sinne gebraucht, dass die drei Asylstädte im Lande Kenaan den dreien jenseits des Jardens gegenüberliegend waren. Ferner wird dort gesagt, dass die Distanzen zwischen den Städten gleich groß waren. Möglich, dass die Mischna dasselbe sagen will, und ומכוונות wäre dann in doppeltem Sinne zu nehmen, als wenn stände: ומכוונות להן ומכוונות הדרכים מזו לזו. Diese lagen jenen gegenüber, und gleich groß (übereinstimmend) waren die Wege von einer zur andern.",
+ "Man gibt ihm. Dem Totschläger.",
+ "zwei Weisen-Jünger mit. Nachdem man ihn zur Exilierung verurteilt hat.",
+ "Vorstellungen machen. Dass er ihn nicht als Mörder betrachte, da die Tat unvorsätzlich geschehen ist.",
+ "Er. Manche Ausgaben lesen אף הוא (auch er); hiernach gesteht R. Meir zu, dass ihn zwei Weisen-Jünger begleiten. Die Handschriften haben jedoch nicht אף.",
+ "Dies sei das Wort des Totschlägers. S. Schebiit X, 8 und weiter Note 66."
+ ],
+ [
+ "Anfangs. Am Anfang, bevor noch das Gericht ein Urteil fällt, gilt folgende Vorschrift.",
+ "eilen. מקדימין s. Sanhedrin XI, Note 59.",
+ "sowohl der unvorsätzliche als der vorsätzliche Totschläger nach den Freistädten. Dies wird aus Deut. 19, 11 deduziert.",
+ "als der durch die hohepriesterlichen Kleider Geweihte. מרבה בבגדים vergrößert, erhoben durch Kleider; so hießen die Hohenpriester, seitdem das heilige Salböl (durch den König Josia, Joma 52b) verborgen ward, da sie nur durch Bekleidung mit den vielen (acht) Gewändern zu Hohenpriestern geweiht wurden.",
+ "als auch der von seinem Hohepriesteramte Abgegangene. Der zur Zeit, da der Hohepriester (wegen Leibesfehler oder Unreinheit) dienstunfähig war, das Hohepriesteramt verwaltete und dann bei Wiederherstellung des Hohenpriesters wieder zurückgetreten ist.",
+ "dass der Totschläger zurückkehrt. Nach Num. 35, 25.",
+ "Auch der zum Kriege Gesalbte. Der dazu geweiht ist, im Kriege die Ansprache an das Heer (Deut. 20, 2 ff.) zu halten, vgl. Sota VIII, 1.",
+ "Daher pflegen die Mütter der Hohenpriester ihnen. Den exilierten Totschlägern.",
+ "Nahrung und Kleidung zu verabreichen. מספקות B. mezia VII, Note 7.",
+ "nachdem sein UrTeil. Dass er ins Exil wandere.",
+ "so braucht er nicht auszuwandern. Denn nachdem er zur Exilierung verurteilt war, wird er wie ein Exilierter betrachtet, den der Tod des Hohenpriesters sühnt.",
+ "der Hohepriester gestorben ist und man einen andern. Hohenpriester.",
+ "so kehrt er erst nach dem Tode des zweiten. Des neu ernannten Hohenpriesters."
+ ],
+ [
+ "als kein Hohepriester da war. Da der Hohepriester gestorben und noch kein Nachfolger ernannt war.",
+ "oder hat Jemand einen Hohenpriester getötet. Und dessen Verurteilung fand statt, bevor ein anderer Hohepriester ernannt war.",
+ "oder hat ein Hohepriester Einen getötet. Und dessen Verurteilung fand statt, bevor ein anderer Hohepriester ernannt war.",
+ "so darf er. Der Totschläger.",
+ "niemals von dort. Von der Asylstadt.",
+ "Er. Jeder unvorsätzliche Totschläger.",
+ "darf nicht hinausgehen. Aus seiner Asylstadt.",
+ "eines Gebotes. Wenn er z. B. bezeugen will, dass er den Neumond gesehen habe, s. Rosch Haschanah I, 9.",
+ "so darf er doch nie von dort hinausgehen. Wenn er hinausgeht, setzt er sich der Gefahr aus, getötet zu werden, s. weiter unten.",
+ "so schützt auch ihr Grenzgebiet. Das Gebiet der Stadt bis zur Sabbat-Grenze (תחום שבת), so weit man von der Stadt aus am Sabbat gehen darf, d. i. 2000 Ellen rings um die Stadt, s. Einleitung zu Erubin S. 52.",
+ "Geht der Totschläger außerhalb des Grenzgebietes hinaus. Mit Absicht; geht er aus Versehen hinaus, so darf man ihn nicht töten,",
+ "Es ist dem Bluträcher geboten. Das ורצח in Num. 35, 27 ist als Gebot zu fassen.",
+ "Menschen steht es frei. Dies wird aus אין לו דם (das.) deduziert, das zu erklären ist: Er (der Totschläger) hat (überhaupt) kein Blut (es darf ihn Jeder umbringen), vgl. Raschi zu Num. 35, 27.",
+ "und jeder andere Mensch wird seinetwegen nicht schuldig. Wenn er ihn umgebracht hat, wird er seinetwegen nicht bestraft; doch darf er ihn nicht umbringen. R. Salomo Lurja liest: וכל אדם חייבין עליו (alle anderen sind seinetwegen schuldig.)",
+ "so richtet man sich in Allem nach dem Zweige. Dieser Satz ist nach dem Talmud zu erklären, wie הכל הולך אף אחר הנוף. Man muss sich auch nach dem Zweige richten. Steht also der Stamm außerhalb des Asyl-Gebietes, und es ragt bloßs ein Zweig in dasselbe hinein, so ist der ganze Baum als Asyl zu betrachten, und der Totschläger, der an den Stamm des Baumes gelangt, ist schon geschützt. Umgekehrt ist schon unter den Zweigen eine Asylstätte, wenn der Stamm innerhalb des Asyl-Gebietes steht, obgleich die Zweige sich aus demselben herausneigen.",
+ "Hat er. Der exilierte Totschläger.",
+ "so muss er von einer Nachbarschaft. שכונה ist eine Nachbarschaft von drei Häusern, Aboda sara 21 a.",
+ "ein Levite. Der in der Asylstadt wohnt."
+ ],
+ [
+ "Desgleichen. כיוצא בו (das Manche nicht lesen) ist aus Schebiit X, 8 herübergenommen, wo vorher ein ähnlicher Fall steht.",
+ "Dies sei das Wort des Totschlägers. S. oben Mischna 5.",
+ "Sie mussten den Leviten Miete zahlen. Dies gilt nach dem Talmud nur für die 42 Levitenstädte (oben Note 28); in den 6 eigentlichen Freistädten brauchten die Exilierten keine Miete zu zahlen.",
+ "Er. Der exilierte Totschläger.",
+ "kehrt. Nach dem Tode des Hohenpriesters.",
+ "in das Amt. שררה Herrschaft, Würde, Amt."
+ ]
+ ],
+ [
+ [
+ "Folgende erleiden die Geißelstrafe. Es werden nicht alle Fälle hier aufgezählt, sondern nur diejenigen, bei denen etwas Neues gelehrt wird.",
+ "der Frau seines Vater-Bruders oder einem menstruierenden Weibe beiwohnt. Wiewohl alle bisher genannten Übertretungen mit Ausrottung (כרת) bestraft werden (Lev. 20, 17—21; 18, 18; 29), so kann doch bei entsprechender Verwarnung die Geißelstrafe erfolgen, die, verbunden mit reuiger Busse (תשובה), den Sünder von der Ausrottungsstrafe befreit (M. 15).",
+ "der eine Witwe. Die Übertretung eines Toraverbotes wird in der Regel mit Geißelung bestraft; das betreffende Verbot steht in Lev. 21, 14.",
+ "der eine Verstoßene. Lev. 21, 7..",
+ "oder eine Chaluza. S. oben I, Note 5. Da nach den meisten Dezisoren eine Chaluza dem Priester nur nach rabbinischer Anordnung verboten ist, so kann bei dieser Übertretung nicht die gewöhnliche Geißelstrafe (מלקות), sondern nur eine Züchtigung eintreten, die gegen den verhängt wird, der rabbinischen Verordnungen zuwiderhandelt. Diese Züchtigung heißt מכת מרדות (von רדה, züchtigen).",
+ "der eine Mamseret. ממזרים in Blutschande Erzeugte; s. Jebamot IV, 13. Das Verbot in Deut. 23, 3.",
+ "oder Nethina. נתינים sind die Nachkommen der Gibeoniten, die Josua zu Tempelsklaven gemacht hat, Jos. 9, 27. Die Verschwägerung mit ihnen war nach Tosaphot (Ketubot 29 a v. אלו) nach dem Toragesetze (Deut. 7, 3) verboten. Nach Maimonides war es bloß ein rabbinisches Verbot, s. Note 5.",
+ "die einen Nathin. נתינים sind die Nachkommen der Gibeoniten, die Josua zu Tempelsklaven gemacht hat, Jos. 9, 27. Die Verschwägerung mit ihnen war nach Tosaphot (Ketubot 29 a v. אלו) nach dem Toragesetze (Deut. 7, 3) verboten. Nach Maimonides war es bloß ein rabbinisches Verbot, s. Note 5.",
+ "oder Mamser. ממזרים in Blutschande Erzeugte; s. Jebamot IV, 13. Das Verbot in Deut. 23, 3.",
+ "Wenn eine Witwe zugleich eine Verstoßene ist. Eine Witwe, die sich wieder verheiratet hat und vom zweiten Manne verstoßen worden ist.",
+ "zweier Verbote. Note 3 und 4.",
+ "strafbar. Der Übertreter wird zweimal gegeißelt.",
+ "eines Verbotes schuldig. Da das Verbot der Chaluza nur rabbinisch ist und auf den Toravers Lev. 21, 7 sich stützt, der die Geruscha verbietet, so erfolgt für diese Doppel-Sünde nur Eine Bestrafung."
+ ],
+ [
+ "der Heiliges gegessen. Lev. 7, 20 setzt darauf die כרת-Strafe. Das Verbot, das die Geißelung bewirkt, wird vom Talmud aus anderen Schriftstellen hergeleitet.",
+ "ein ins Heiligtum gekommener Unreiner. Vgl. Num. 5, 3.",
+ "wer Unschlitt. Lev. 3, 17.",
+ "Blut. Lev. 3, 17.",
+ "Übriggebliebenes. Exod. 29, 34.",
+ "Verworfenes. Lev. 7, 18, vgl. Raschi das. Die Warnung ist in Exod. 29, 34 enthalten, da mit den Worten כי קדש הוא jede unbrauchbar gewordene Opferspeise verboten wird.",
+ "oder Unreines. Lev. 7, 19.",
+ "außerhalb des Heiligtums geschlachtet oder dargebracht. Diese Handlungen werden nach Lev. 17, 4; 9 mit כרת bestraft. Die Warnungen findet der Talmud in anderen Schriftversen.",
+ "wer Gesäuertes am Pesach gegessen. Deut. 16, 3.",
+ "wer am Versöhnungstage gegessen oder eine Arbeit verrichtet hat. Lev. 23, 29; 31.",
+ "wer das Salböl. Exod. 30, 32.",
+ "oder das Räucherwerk. Exod. 30, 37.",
+ "Salböle salbt. Exod. 30, 32.",
+ "wer Aas. Deut. 14, 21.",
+ "Zerrissenes. Exod. 22, 30.",
+ "Geschmeiss oder Gewürm. Unter beiden letzteren sind verschiedene verbotene Land- und Wassertiere verstanden, vgl. Lev. 11, 11; 13; 41 ff.",
+ "wer Tebel. S. Sanhedrin VIII, Note 23. Das Verbot ist nach dem Talmud in Lev. 22, 15 enthalten (Sanhedrin 83 a).",
+ "dessen Hebe. Der Zehnt vom Zehnten Num. 18, 26.",
+ "noch nicht abgesondert war. Dies ist ebenfalls Tebel, da der Zehnt, den der Levi vom Zehnten gibt, der Teruma des Israeliten gleichgeachtet ist, Num. 18, 27.",
+ "oder zweiten Zehnt. Der unrein geworden ist und in Folge dessen selbst in Jerusalem ungelöst nicht gegessen werden darf, Maaser scheni III, 9. Die Übertretung beim Essen von reinem außerhalb Jerusalems s. weiter unten Note 40.",
+ "oder Geheiligtes. Lev. 22, 10. Dieser V. spricht zwar nur von Teruma; doch wird Geheiligtes daraus durch Wort-Analogie (גזירה שוה) abgeleitet (Sanhedrin 84 a).",
+ "schuldig sei. Nach Lev. 11, 42.",
+ "wie sie geschaffen ward. Sie ist ein ganzes Geschöpf, (בריה).",
+ "wie es geschaffen ward. Die Weisen sind jedoch der Ansicht, dass nur ein lebendes Wesen (oder was von einem solchen herkommt, z. B. ein Glied von einem lebenden Tiere oder die Spannader) als „Geschöpf“ betrachtet wird."
+ ],
+ [
+ "Wenn Jemand Erstlinge. Die bereits nach Jerusalem gebracht, worden.",
+ "dabei. Deut. 26, 5—10.",
+ "gelesen. Nach der Lesung sind sie Eigentum des Priesters, und es wird deren Genuss nicht mit Geißelung bestraft, wohl aber mit מיתה בידי שמים (Bikkurim II,1), s. Sanhed. IX, Note 58.",
+ "hochheilige Opfer außerhalb der Umhänge. D. h. außerhalb des Tempel-Vorhofes. Der Ausdruck קלעים ist von der Stiftshütte in der Wüste hergenommen, Exod. 27, 9.",
+ "leichtere Opfer oder zweiten Zehnt. Der bereits nach Jerusalem gebracht worden; vorher ist die Auslösung bloß durch ein Gebot vorgeschrieben, dessen Übertretung nicht mit Geißelung bestraft wird.",
+ "außerhalb der Mauer. Hier ist von reinem zweiten Zehnt die Rede, s. oben Note 30.",
+ "gegessen. Das Verbot alles bisher in dieser Mischna Genannten ist in Deut. 12, 17 enthalten.",
+ "oder einen Knochen von einem reinen Pesach-Opfer zerbrochen hat. Exod. 12, 46. Das unreine wird durch בו ausgeschlossen.",
+ "so empfängt er vierzig. S. weiter M. 10.",
+ "von einem reinen Pesach-Opfer übrig lässt. Welche Übertretung 1) nicht durch eine Tat, sondern nur durch eine Unterlassung (לאו שאין בו מעשה) geschieht, und 2) durch Erfüllung des zum Verbote von der Tora (Exod. 12, 10) hinzugefügten Gebotes, das übriggelassene zu verbrennen, wieder gut gemacht werden kann (לאו הניתק לעשה).",
+ "zerbricht. Note 42.",
+ "empfängt nicht vierzig. S. weiter M. 10."
+ ],
+ [
+ "nicht wegfliegen zu lassen. Nach. R. Jehuda ist Deut. 22, 7 nicht so zu verstehen, dass man die Mutter, nachdem man sie samt ihren Jungen genommen, wieder wegfliegen lasse; es wird vielmehr dort geboten, die Mutter gleich Anfangs wegfliegen zu lassen und nicht zu nehmen.",
+ "wegfliegen und wird nicht gegeißelt. Nach ihrer Ansicht gebietet Deut. 22, 7, man solle, nachdem man das Verbot, die Mutter samt den Jungen zu nehmen, übertreten hat, die Mutter wieder wegfliegen lassen. Durch Erfüllung dieses Gebotes wird demnach die Übertretung straflos.",
+ "ein Gebot auszuüben ist. Der Talmud nennt ein solches Verbot: לאו הניתק לעשה ein Verbot, das losgerissen (und) zu einem Gebote (gemacht wird), s. Note 43."
+ ],
+ [
+ "Wer sich eine Glatze am Kopfe schert. Wegen eines Toten, Deut. 14, 1. In Lev. 21, 5 bei den Priestern fehlt zwar die Bestimmung למת (wegen eines Toten); doch wird durch Wort-Analogie (קרחה) deduziert, dass auch bei den Priestern diese Bestimmung gilt.",
+ "wer die Seitenenden seines Haupthaares rund abnimmt. Lev. 19, 27. Er entfernt das Haar der Schläfen, womit das Kopfhaar endet, so dass er die Schläfen mit den Stellen hinter dem Ohr und der Stirne gleich macht. Nach Maimonides ist nur die Entfernung der Enden mit dem Schermesser verboten, nach Tosaphot und R. Ascher dagegen auch mit der Scheere. Vgl. Magazin f. d. W. d. J. 1881 S. 127.",
+ "wer die Enden seines Bartes zerstört. Lev. 19, 27 heißt das Verbot: לא תשחית du sollst nicht zerstören, d. h. glatt bis an die Wurzel abnehmen; dagegen wird für die Priester in Lev. 21, 5 angeordnet: לא יגלחו sie sollen nicht scheren. Das Verbot ist daher nach der Halacha durch zwei Bedingungen beschränkt, und es ist nur das Abnehmen mit einem gewöhnlichen Scheer-Werkzeug (גלוח), welches das Haar bis an die Wurzel abnimmt (שיש בו השחתה) verboten. Dies findet nur beim Schermesser (תער) statt.",
+ "und wer um einen Toten sich einen Einschnitt macht. Lev. 19, 28. Es ist jede Verwundung, sowohl mit der Hand als mit einem Geräte verboten.",
+ "ist schuldig. Der Geißelung.",
+ "so ist er für jeden Einzelnen. Für jeden einzelnen Toten resp. für jeden einzelnen Einschnitt.",
+ "schuldig. Wiewohl er nur einmal verwarnt worden ist.",
+ "des Haupthaares zweimal. Wer beide Enden abnimmt, wird zweimal gegeißelt.",
+ "des Bartes. Der Bart hat fünf Enden; wer dieselben mit dem Schermesser abnimmt, wird fünfmal gegeißelt. Über die genaue Bestimmung dieser fünf Enden gibt es verschiedene Meinungen.",
+ "so ist er nur einmal schuldig. Da er nur Ein Verbot übertritt.",
+ "wenn man ihn. Den Bart.",
+ "mit einem Schermesser abnimmt. S. Note 50.",
+ "Selbst wenn er ihn mit einer Zange. מלקט, syr. ܡܰܠܩܛܳܐ, wie das hebr. מלקחים, Zange.",
+ "oder einem Glätter. רהיטני Feile, Glätter, vielleicht eine korr. Form des gr. ῥίνη (Feile)",
+ "ist er schuldig. Die Weisen jedoch kontroversieren dagegen, weil es keine gewöhnlichen Scheer-Instrumente sind, Note 50."
+ ],
+ [
+ "an sich) macht, (ist schuldig. Lev. 19, 28.",
+ "Hat er geschrieben. An seinen Leib mit Tinte oder Farbe.",
+ "wenn man dort den Namen. Eines Götzen (Baraita des Bar Kappara).",
+ "ich bin der Ewige. Ihr sollt daher keinen Götzen-Namen in euren Leib einätzen."
+ ],
+ [
+ "so ist er nur einmal schuldig. Num. 6, 3.",
+ "und er trank. Nach jeder Warnung.",
+ "Trinken. Über das Maß s. Nasir VI,1."
+ ],
+ [
+ "Hat er. Der Nasir.",
+ "so ist er nur einmal schuldig. Num. 6, 6.",
+ "und er verunreinigte sich. Nach jeder Warnung.",
+ "Hat er. Der Nasir.",
+ "so ist er nur einmal schuldig. Num. 6, 5.",
+ "und er schor sich. Nach jeder Warnung.",
+ "besonders schuldig. Vgl. Nasir VI, 4.",
+ "Hat Jemand den ganzen Tag über Gewänder von gemischten Arten. Von Wolle und Leinen.",
+ "so ist er nur einmal schuldig. Deut. 22, 11.",
+ "und er zog es aus und wieder an. Der Talmud meint: Selbst, wenn er nur einen Ärmel ausgezogen und wieder angezogen, oder selbst wenn er nur zwischen einer Warnung und der andern das Kleid so lange Zeit an hatte, als man braucht, um es aus- und anzuziehen, so wird dies so angesehen, als hätte er es aus- und wieder angezogen."
+ ],
+ [
+ "Mancher pflügt eine Furche und wird dabei. Achtmal neununddreißig Geißelhiebe.",
+ "wegen acht Verbote. Wenn man ihn wegen aller Verbote verwarnt hat.",
+ "nämlich wenn er pflügt mit einem Ochsen und einem Esel zusammen. Deut. 22, 10. Das ist das erste Verbot.",
+ "welche geheiligt sind. Der Ochs ist als Opfer für den Altar geheiligt. Wer mit einem solchen arbeitet, übertritt das Verbot in Deut. 16, 19, das für alle heiligen Opfertiere gilt. Dies ist das zweite Verbot. Außerdem übertritt er noch das Verbot, vom Heiligen einen Nutzen zu haben, wodurch er das Heilige veruntreut (מעילה). Das Verbot hierfür wird aus Lev. 5, 15 vermittelst einer נזירת שוה (oben Note 31) deduziert. Der Esel als unreines Tier könnte nur zum Verkaufe und Verwendung des Erlöses für die Reparatur des Tempels (בדק הבית) geheiligt sein, s. Sanhedrin X, Note 60. Auch dabei ist das Verbot der Veruntreuung übertreten. Dies ist das dritte Verbot.",
+ "bei gemischten Saaten im Weinberge. Es sind Weizen, Gerste und Weinbeerkerne (חרצן) zusammengesäet, die er durch das Pflügen mit Erde bedeckt, wodurch er das Verbot von Deut. 22, 9 übertritt. Dies ist das vierte Verbot. Nach Maimon. ist hierbei auch das Verbot von Lev. 19, 19 (כלאי זרעים) übertreten; dafür rechnet er das dritte Verbot (Note 80) nicht.",
+ "und zwar im Feier-Jahre. Lev. 25, 4. Das ist das fünfte Verbot.",
+ "an einem Festtage. Lev. 23, 7. Das ist das sechste Verbot.",
+ "und es geschieht an unreiner Stätte. An einer Grabstätte. Er übertritt dabei noch die zwei Verbote von Lev. 21, 1 und Num. 6, 6.",
+ "dass er dabei mit einem Gewande von gemischten Arten. Oben Note 75.",
+ "bekleidet ist. Er könnte also zu gleicher Zeit neun Verbote übertreten.",
+ "Da sagten sie. Die Weisen.",
+ "Dies gehört nicht zu diesem Namen. Diese Übertretung übt er nicht durch das Pflügen.",
+ "Auch der Nasir. Und auch der Priester.",
+ "gehört nicht zu diesem Namen. Da er nicht wegen des Pflügens, sondern wegen des Betretens der Grabstätte schuldig ist. Die Weisen aber rechnen diese Übertretungen dennoch, weil er zum Pflügen notwendig den Ort betreten muss."
+ ],
+ [
+ "Vierzig weniger Einen. Diese Tradition hat auch Josephus ant. 4, 8, 21.",
+ "die nahe an vierzig ist. במספר ארבעים mit der an 40 grenzenden Zahl; die Tradition verbindet das letzte Wort in V. 2 mit V, 3.",
+ "überschüssigen. Der vierzigste Streich wird auch von R. Jehuda als יתירה bezeichnet, nach Note 96; außerdem weil er ebenfalls die Tradition hatte, dass nur 39 Streiche zu geben sind, und nur das Schriftwort ihn zu seiner abweichenden Ansicht nötigte.",
+ "Zwischen die Schultern. Nach dem Talmud hat R. J. dies aus Secharja 13, 6 deduziert."
+ ],
+ [
+ "Man schätzt. Der zu Geißelnde muss immer zuerst geschätzt werden, wie viel Streiche er aushalten kann.",
+ "die sich in drei Teile teilen lässt. Wenn man ihn z. B. auf 14 Hiebe schätzt, so erhält er nur 12.",
+ "dass er vierzig. Weniger Einen.",
+ "er würde keine vierzig. Weniger Einen.",
+ "er könne vierzig. Weniger Einen.",
+ "so ist er frei. Sowie man bei Lebens-Strafsachen das Verfahren nur zur Freisprechung, aber nicht zur Verurteilung wiederaufnehmen kann (Sanhedrin IV, 1), ebenso kann bei der Geißelstrafe die Zahl der zudiktierten Streiche wohl verringert, aber nicht vermehrt werden.",
+ "worauf zwei Verbote stehen. Wie z. B. oben Mischna 1, Note 9.",
+ "nur Eine Schätzung gemacht. Dies darf nur geschehen, wenn er wenigstens 42 Streiche aushalten kann, so dass er mindestens 3 Streiche (Note 96) wegen des zweiten Verbotes empfängt.",
+ "wo nicht. Wenn man ihn nur wegen einer einmaligen Geißelstrafe geschätzt hat."
+ ],
+ [
+ "Man bindet ihm beide Hände an eine Säule. Welche fest in der Erde steckt und dem Delinquenten bis ungefähr ans Herz reicht, so dass man ihn über die Säule gebeugt legen und auf Brust und Rücken geißeln kann.",
+ "nach beiden Seiten. An die Längenseiten der Säule rechts und links.",
+ "der Diener. חזן, gew. von חזה sehen, (Aufseher); wahrscheinlicher aber das arab. خازن Verwahrer, Wächter der Synagoge und deren Utensilien; griech. υπηρέτης; vgl. חזני מתא. Stadtwächter, B. mez. 93b.",
+ "der Synagoge. כנישתא ═ כנסת bed. Gemeinde und Synagoge. Der חזן הכנסת kommt noch vor Joma VII, 7, Sota VII, 7 – 8, (vgl. noch Sabbat I, 3; Tamid V, 3. Die Geißelung scheint gewöhnlich in der Synagoge stattgefunden zu haben; s. Matth. 10, 17; Act. 22, 19.",
+ "fasst an seine Kleider. Am Halskragen.",
+ "zerrissen. S. Sota I, 5.",
+ "oder zerfetzt. פרם wie das aram. und syr. פרם, zerstückeln, in mehrere Stücke zerreißen, zerfetzen; so Raschi. Nach Aruch bedeutet פרם die Naht auftrennen.",
+ "bis er ihm das Herz. Da er auf die entblößte Brust gegeißelt werden muss, s. weiter Note 120.",
+ "entblößt. Dadurch können auch die Kleider von beiden Schultern abgezogen werden.",
+ "hinter. An der Seite des Rückens.",
+ "ihm. Dem zu Geißelnden.",
+ "auf den der Synagogen - Diener sich stellt. Damit er aus der Höhe mit Kraft geißeln könne.",
+ "und diese wieder zu vier. Ein Riemen wurde zuerst zusammengelegt; dann wurde der Doppelriemen nochmals zusammengelegt, so dass es ein vierfacher Riemen war.",
+ "Riemen. Von Eselsleder. In den Talm.-Ausgg. steht in der Mischna ausdrücklich: של חמור; doch ist dies eine Interpolation aus einer Baraita. Nach dem Talmud soll das Leder von Rind und Esel den Sünder an den Vers Jesaja 1, 3 erinnern.",
+ "ziehen sich daran auf und ab. Die breiten kalbledernen Riemen waren mit Löchern versehen, durch welche die zwei dünnen Riemen von Eselsleder, wie die Fäden einer Naht, hinauf und hinab durchgezogen wurden."
+ ],
+ [
+ "Der Handgriff. Der Stock, an dem der Riemen hing.",
+ "eine Handbreit. So breit war der kalblederne Riemen.",
+ "und deren Ende muss bis an den Nabel reichen. Der Riemen hing derart am Handgriff, dass man die Geißel nach Bedarf verkürzen oder verlängern konnte, so dass, wenn man auf den Rücken schlug, das Ende der Geißel bis an den Nabel reichte.",
+ "Man gibt ihm ein Drittel der Hiebe vorn. Auf die Brust.",
+ "und zwei Drittel auf den Rücken. Ein Drittel auf jede entblößte Schulter, s. Note 110. Der Talmud leitet dies aus den Worten: והכהו לפניו כדי רשעתו (Deut. 25, 2) ab, mit der Deutung, er schlage ihm vorn Ein Maß seiner Strafe und hinten zwei Maße.",
+ "sondern hingebeugt. Auf die Säule.",
+ "Der Geissler geißele ihn mit Einer Hand. Doch soll er die Geißel mit beiden Händen aufheben.",
+ "und aus ganzer Kraft. Denn es heißt (Deut. 25, 3): מכה רבה d. h. „ein starker Schlag“."
+ ],
+ [
+ "Der Vorleser. Der größte unter den Richtern liest folgende Verse vor, der zweite zählt die Streiche, und der dritte muss vor jedem Streich befehlen: „schlage!“, damit der Vollstrecker nur auf Befehl des Richters geißele (Talm.).",
+ "und er fängt wieder den Anfang der Verse an. Wenn er die Verse beendigt, bevor die Geißelung ganz vollzog en ist.",
+ "ferner. Die eingeklammerten Worte sind eine spätere Interpolation, welche die Mss. und Maimon. nicht haben. Der Interpolator hat jedenfalls die Worte: וחוזר לתחלת המקרא nur einmal (nämlich am Schlusse) gelesen. Der zuletzt angeführte V. Deut. 28, 59 zählt gerade 13 Worte; ebenso zählen die zwei V. Deut. 29, 8 und Ps. 78, 38 je 13 Worte. Der Interpolator scheint also der Meinung gewesen zu sein, dass bei jedem Worte dieser 3 Verse ein Streich gegeben werden sollte.",
+ "und er fängt wieder den Anfang des Verses an. Die eingeklammerten Worte sind eine spätere Interpolation, welche die Mss. und Maimon. nicht haben. Der Interpolator hat jedenfalls die Worte: וחוזר לתחלת המקרא nur einmal (nämlich am Schlusse) gelesen. Der zuletzt angeführte V. Deut. 28, 59 zählt gerade 13 Worte; ebenso zählen die zwei V. Deut. 29, 8 und Ps. 78, 38 je 13 Worte. Der Interpolator scheint also der Meinung gewesen zu sein, dass bei jedem Worte dieser 3 Verse ein Streich gegeben werden sollte.",
+ "Stirbt er. Der Gegeißelte.",
+ "so ist der Geissler nicht schuldig. Ins Exil zu wandern, s. oben II, 2 Ende.",
+ "Gibt er ihm aber einen Streich zu viel. Indem er sich im Zählen geirrt hat.",
+ "und er. Der Gegeißelte.",
+ "Hat er. Der Gegeißelte.",
+ "sich verunreinigt. In Folge eines Teiles der Geißelhiebe.",
+ "sei es durch Leibesöffnung. רעי (Nah. 3, 6: ראי) Exkremente.",
+ "so wird er frei. Denn es heißt (Deut. 25, 3): „Dein Bruder würde vor deinen Augen entwürdigt“: da er nun durch die Verunreinigung entwürdigt ist, so darf er nicht mehr geschlagen werden.",
+ "eine Frau auch wegen Urinlassens. Weil bei einer Frau die Schande größer ist."
+ ],
+ [
+ "von der Ausrottung befreit. Bei reuiger Busse (תשובה); s. oben Note 2.",
+ "der ein Gebot ausübt. Indem er sich nach dem Befehle des Gerichtshofs und der Vorschrift der Tora der Geißelung unterzieht.",
+ "sein Leben geschenkt werden. Er wird von der Strafe der Ausrottung befreit. Das Maß des Guten ist ja größer als das der Strafe, oben I, 7, Note 67.",
+ "Man kann Folgendes. Die weiter (Note 140) folgende Lehre. Es werden hier an den Schluss der ursprünglich verbunden gewesenen Traktate Makkot und Sanhedrin (s. Einl.) einige agadische Aussprüche gesetzt.",
+ "aus derselben Stelle. Die von der Ausrottung spricht.",
+ "Die der Mensch tue. Damit kann nur die Unterlassung der in demselben Abschnitt verbotenen Handlungen gemeint sein.",
+ "der da sitzt und keine Sünde begeht. Nach dem Talmud (Kidduschin 39 b) ist hier die Rede von Einem, der Gelegenheit hatte, eine Sünde zu begehen, aber seine Begierde bezwang und nicht sündigte, wie Joseph (Gen. 39, 7 ff.).",
+ "empfängt einen Lohn. Wie es dort heißt (Deut. 12, 25): „Damit es dir und deinen Kindern nach dir wohlergehe“."
+ ],
+ [
+ "wollte Israel zur Gerechtigkeit. זכה (Piel) gerecht machen, zur Gerechtigkeit führen, (vgl. Abot V, 18). Darunter ist die göttliche Leitung verstanden, dass Israel stets, sowohl in seinen Gesinnungen als in seinen Handlungen, den göttlichen Willen erfülle.",
+ "deshalb hat er ihm viele Lehren und Gebote erteilt. Durch die stete Beherzigung der Lehren und Ausübung der Gebote Gottes gewöhnt sich der Israelit derart an die Erfüllung des göttlichen Willens, dass er in all seinem Tun und Denken nur Gott zu dienen bestrebt ist, vgl. Schulchan-Aruch O. Ch. cap. 231. Maimon. erklärt unsern Ausspruch in folgender Weise: Es ist ein Glaubens-Grundsatz, dass der Mensch, der eines von den 613 Geboten aus reiner Liebe zu Gott, ohne irgend eine Nebenabsicht, erfüllt, dadurch der ewigen Seligkeit Teilhaft wird. Deshalb sagt R. Chananja, Gott habe so viele Gebote gegeben, damit der Israelit recht oft Gelegenheit habe, durch die vollkommene Erfüllung eines Gebotes sich die ewige Seligkeit zu erwerben. Hiernach heißt רצה לזכות: „er wollte glückselig machen“.",
+ "Der Ewige hat es gewollt um seiner. Des vorher (V. 19) genannten Gottesknechtes, d. h. Israels."
+ ]
+ ]
+ ]
+ },
+ "schema": {
+ "heTitle": "פירוש גרמני על משנה מכות",
+ "enTitle": "German Commentary on Mishnah Makkot",
+ "key": "German Commentary on Mishnah Makkot",
+ "nodes": [
+ {
+ "heTitle": "",
+ "enTitle": ""
+ }
+ ]
+ }
+}
\ No newline at end of file
diff --git a/json/Mishnah/Modern Commentary on Mishnah/German Commentary/Seder Nezikin/German Commentary on Mishnah Makkot/English/merged.json b/json/Mishnah/Modern Commentary on Mishnah/German Commentary/Seder Nezikin/German Commentary on Mishnah Makkot/English/merged.json
new file mode 100644
index 0000000000000000000000000000000000000000..8485eabe4f28660c25cda211d5ff044929aae7ec
--- /dev/null
+++ b/json/Mishnah/Modern Commentary on Mishnah/German Commentary/Seder Nezikin/German Commentary on Mishnah Makkot/English/merged.json
@@ -0,0 +1,460 @@
+{
+ "title": "German Commentary on Mishnah Makkot",
+ "language": "en",
+ "versionTitle": "merged",
+ "versionSource": "https://www.sefaria.org/German_Commentary_on_Mishnah_Makkot",
+ "text": {
+ "": [
+ [
+ [
+ "Auf. Nachdem am Schlusse des Tr.’s Sanhedrin ein Fall behandelt wurde, bei dem an falschen Zeugen das Gebot: „ihr sollt an ihm tun, wie er getrachtet, an seinem Bruder zu tun“ (Deut. 19, 19), nicht vollständig zur Ausführung kommt, werden hier noch andere Bestimmungen über die Behandlung der als falsch befundenen Zeugen angereiht, und es ist zuerst von Fällen die Rede, bei denen das Gebot von Deut. 19, 19 gar nicht ausgeführt wird.",
+ "welche Weise werden Zeugen als falsche. זוממין die Böses Ersinnenden; so werden die durch ein auf ihre Person bezügliches Alibi als falsch überführten Zeugen genannt (vgl. M. 4). Der Ausdruck hat in כאשר זמׅם (Deut. 19, 19) seinen Grund.",
+ "Wir bezeugen wider N. Der ein Priester ist.",
+ "dass er der Sohn einer Verstoßenen. Die vor der Geburt dieses Sohnes von ihrem Manne durch einen Scheidebrief verstoßen ward. Eine solche Frau darf kein Priester heiraten (Lev. 21, 7), und wenn er sie dennoch geheiratet hat, so sind die mit ihr gezeugten Söhne samt ihren Nachkommen als „Entweihte“ zum Priesterdienste untauglich (vgl. Lev. 21, 15).",
+ "oder einer Chaluzah. Einer, die durch das „Schuh-Ausziehen“ den Schwager von der Levirats-Ehe entbunden hat (Deut. 25, 7 ff.) und deshalb (nach rabbinischer Anordnung), wie eine „Geschiedene“, keinen Priester heiraten darf.",
+ "so sagen wir nicht. Obgleich die Zeugen Priester sind.",
+ "es werde der Zeuge. Jeder der als falsch befundenen Zeugen.",
+ "an Stelle Jenes. Wider den sie gezeugt haben.",
+ "für den Sohn einer Verstoßenen oder einer Chaluzah. Als zum Priesterdienst untauglich.",
+ "erklärt. Denn es heißt (Deut. 19, 19): „ihr sollt an ihm tun“ (aber nicht an seinen Nachkommen); als ein „Entweihter“ erklärt, würde er aber samt seinen Nachkommen zum Priesterdienste untauglich. Würde man aber ihn allein und nicht dessen Nachkommen für untauglich erklären, so wäre das Gebot: „ihr sollt an ihm tun, wie er an seinem Bruder zu tun gedachte“ ebenfalls nicht befolgt, da ja der Zeuge seinen Bruder samt dessen Nachkommen zum Priesterdienste untauglich machen wollte.",
+ "sondern er empfängt vierzig Geißelhiebe. Nach dem Talmud handelt die Stelle Deut. 25, 1—3 von falschen Zeugen, an denen die Strafe von Deut. 19, 19 nicht vollzogen werden kann.",
+ "dass er schuldig ist auszuwandern. In eine Asylstadt, da er unvorsätzlich einen Menschen getötet hat.",
+ "der Zeuge. Jeder der als falsch befundenen Zeugen.",
+ "soll an Stelle Jenes. Wider den sie gezeugt haben.",
+ "auswandern. Denn es heißt (Deut. 19, 5): „er soll flüchten“ (aber nicht die wider ihn falsch Zeugenden).",
+ "sondern er empfängt vierzig Geißelhiebe. Nach dem Talmud handelt die Stelle Deut. 25, 1—3 von falschen Zeugen, an denen die Strafe von Deut. 19, 19 nicht vollzogen werden kann.",
+ "dass er seine Frau verstoßen und ihr ihre Ketuba. Ketubot IV, 7.",
+ "nicht ausbezahlt hat. Er ist demnach schuldig, ihr die Ketuba auszuzahlen. — Die Frau erhält nach dem Gesetze die Ketuba ausbezahlt entweder nach dem Tode des Mannes oder wenn sie von diesem geschieden wird.",
+ "die Ketuba zahlen müssen. Man kann demnach nicht sagen, die Zeugen wollten ihm den ganzen Betrag der Ketuba entziehen, so dass sie, als falsch befunden, diesen ganzen Betrag zahlen müssten.",
+ "wie viel Jemand. Der die dieser Frau eventuell zufallende Ketuba kaufen wollte.",
+ "für ihre Ketuba geben wollte. Dieser Betrag wird von der Ketuba abgezogen; den dann verbleibenden Rest müssen die falschen Zeugen dem Manne bezahlen.",
+ "dass sie verwitwet oder verstoßen würde. In diesem Falle würde der Käufer ihre ganze Ketuba erhalten.",
+ "dass sie (früher. Vor dem Manne.",
+ "sie der Mann beerben würde. Wobei der Käufer ganz leer ausginge.",
+ "er. Der Schuldner.",
+ "innerhalb zehn Jahren. Die Bedingung war, die Schuld erst in zehn Jahren zu zahlen.",
+ "erst in zehn Jahren zu zahlen hätte. So viel müssen die als falsch befundenen Zeugen dem Schuldner bezahlen."
+ ],
+ [
+ "weil nicht das Wort. שם Name, Wort, Schriftwort, Schriftgebot.",
+ "das ihm die Geißelung zuzieht. Nämlich das Verbot לא תענה (Exod. 20, 15).",
+ "ihn zur Bezahlung verpflichtet. Dazu verpflichtet ihn Deut. 19, 19.",
+ "wird nicht gegeißelt. Denn es heißt (Deut. 25, 2): „nach Maßgabe seiner Schuld“, und hieraus schließen wir, dass der einen Frevel Verübende nur wegen einerlei Schuld, aber nicht wegen zweierlei Schuld bestraft wird. Es wird aber hinsichtlich der als falsch befundenen Zeugen (עדים זוממין) aus der Schrift deduziert, dass sie im vorliegenden Falle die Geldstrafe und nicht die Geißelstrafe erleiden."
+ ],
+ [
+ "du sollst wider deinen Nächsten nicht falsches Zeugnis aussagen. Exod. 20, 15. Die Übertretung eines Toraverbotes wird mit Geißelung bestraft, s. Abschn. III.",
+ "und wegen: „ihr sollt an ihm tun, wie er getrachtet (u. s. w.). Deut. 19, 19. — Da sie dem Bruder die Geißelstrafe zuziehen wollten.",
+ "Sie empfangen nur vierzig Geißelhiebe. Wegen Deut. 19, 19. Dagegen wird das Verbot Exod. 20, 15 bloß als eine Warnung betrachtet, die zur Verhängung der Strafe von Deut. 19, 19 nötig ist.",
+ "Man Teilt die Geldstrafe. שַלֵּש in drei Teile teilen; משלשין man Teilt in drei Teile, wenn es z. B. drei Zeugen sind. Es wird dieses Beispiel angenommen nach dem Wortlaut von B. Batra III, 4; ferner weil die Zahl der Geißelhiebe (39) nur durch drei (und 13) Teilbar ist.",
+ "auf sie. Wenn es drei Zeugen sind, hat jeder von ihnen nur ein Drittel der zweihundert Sus zu zahlen; denn es genügt, dass der Verklagte dieselbe Summe erhält, welche die Zeugen ihm entziehen wollten.",
+ "dass er vierzig Geißelhiebe verschuldet habe, und sie sind falsch befunden worden, so empfängt jeder Einzelne vierzig (Geißelhiebe. Denn wenn jeder z. B. nur dreizehn Hiebe erhielte, so würde der Vorschrift von Deut. 19, 19 nicht genügt, da sie doch dem Bruder eine vollständige Geißelstrafe von 39 Hieben zugedachten."
+ ],
+ [
+ "wenn sie hinsichtlich ihrer Person. Durch ein Alibi, welches auf die Zeugen Bezug hat. עצמן את ist Bez.-Akkusativ.",
+ "überführt werden. יזימו od. יזמּז (Hif’il od. Piël): sie überführen; יזומו (Kal): sie werden überführt.",
+ "so werden jene. Die anklagenden Zeugen.",
+ "nicht als falsche Zeugen erklärt. Sie werden nicht bestraft; doch ist ihr Zeugnis ungültig.",
+ "so werden jene. Die anklagenden Zeugen.",
+ "als falsche Zeugen erklärt und auf die Aussage der letzteren getötet. Zur Begründung dieser Bestimmung vgl. „Magazin f. d. Wissensch, d. Judenth.“ 1878 S. 12."
+ ],
+ [
+ "Zeugen. Um den Mörder anzuklagen.",
+ "und Jene. Welche die ersten Zeugen überführt haben.",
+ "erklären auch diese als falsche. Indem sie behaupten, dass auch diese mit ihnen an demselben Tage an dem und dem Orte gewesen sind.",
+ "dann kommen noch Andere. Um den Mörder anzuklagen.",
+ " und Jene. Welche die ersten Zeugen überführt haben.",
+ "erklären auch diese als falsche. Indem sie behaupten, dass auch diese mit ihnen an demselben Tage an dem und dem Orte gewesen sind.",
+ "wären. Die den Mörder anklagen.",
+ "so werden alle. Obgleich sie nur durch ein und dasselbe Zeugenpaar überführt werden.",
+ "Das. זו dazu ist כת zu ergänzen.",
+ "ist eine Aufrührer. Vom gr. στάσις -Bande.46 Da es doch höchst unwahrscheinlich ist, dass alle die Zeugen, die den Mörder bezichtigen, mit den beiden überführenden Zeugen an ein und demselben Orte gewesen sind, so müssen wir vermuten, dass letztere Aufrührer sind, die gegen das Gesetz sich auflehnen, den Mörder befreien und an dessen Anklägern Rache nehmen wollen.",
+ "Es wird daher nur das erste Paar. כּת für כַּנְתּ Gesellschaft, Genossenschaft (aram. כנתא, Genosse), bedeutet oft ein Zeugenpaar.",
+ "getötet. Mit Recht bemerkt der Talmud, es dürfte in diesem Falle auch das erste Paar nicht getötet werden, da die überführenden Zeugen sich als Aufrührer und Verschwörer gezeigt haben. Es ist deshalb zu erklären: Nur wenn sie das erste Zeugenpaar allein überführen, wird dieses getötet; wollen sie aber noch andere später kommende Zeugen durch ein Alibi als falsch erklären, dann finden sie gar keinen Glauben."
+ ],
+ [
+ "bereits das Urteil. Das Todesurteil über den Verklagten.",
+ "denn. Die Begründung schließt erst mit dem Schlusse der Mischna.",
+ "die Sadduzäer. Die Anhänger des Zadok und Boëthos, die Schüler des Antigonas aus Socho waren (Abot. d. R. Nathan c. V). Diese verwarfen viele traditionelle Lehren der Pharisäer (Josephus ant. XIII, 10, 6), vgl. über diese Baneth im „Magezin f. d. W. d. J.“ 1882 S. 1—37 und 61—95.",
+ "Leben für Leben. Lies נפש בנפש, wie Ms. München, Sifre, Jalkut u. A. haben.",
+ "also muss sein Bruder noch am Leben sein. Wie es scheint, wird dies aus dem Worte לאחיו deduziert; in Wirklichkeit aber wird die Lehre aus כאשר זמס (wie er getrachtet) abgeleitet. לאחיו könnte auch vom verstorbenen Bruder gesagt werden, wie in Deut. 25, 7 (Ritba).",
+ "Leben für Leben. Lies נפש בנפש, wie Ms. München, Sifre, Jalkut u. A. haben.",
+ "werden sie. Falls sie als falsch befunden werden.",
+ "Leben für Leben. Lies נפש בנפש, wie Ms. München, Sifre, Jalkut u. A. haben.",
+ "sie werden also nur dann hingerichtet. Dasselbe gilt auch bei der Geißelstrafe, wie dies der Talmud folgert.",
+ "wenn das Urteil bereits gefällt war. Denn nachdem der Verklagte zum Tode verurteilt worden, wird er wie tot betrachtet, s. Sanhedrin VIII, Note 50."
+ ],
+ [
+ "zweien gleichzustellen. הקיש (von נקש schlagen) zusammenschlagen, Eines auf das Andere schlagen, gleichstellen.",
+ "ebenso können zwei Zeugen drei überführen. St. השנים יזומו lies: שנים מזימין nach Ms. München u. A.; s. oben Note 36.",
+ "dass sie. Zwei Zeugen.",
+ "Zeugen. Hieße es: שלשה עדים על פי שנים או, so wäre mit der Zahl „drei“ die gleichstellende Bestimmung geschlossen und wäre man nicht berechtigt, weiter zu gehen; על פי שנים עדים או שלשה עדים lässt aber שלשה עדים ebenso wie שנים עדים nur als den Anfang einer ad infinitum fortschreitenden Reihe erscheinen (S. R. Hirsch).",
+ "Simon sagt. Die Tannaïm unserer Mischna kontroversieren nicht mit einander; vielmehr stimmt Jeder auch der Schlussfolgerung seiner Kollegen bei (Maimon.)",
+ "wenn beide als falsch überführt sind. Denn unter עד in Deut. 19, 18 sind zwei Zeugen verstanden, wie überall unter diesem Ausdruck, vgl. Sota VI, 3.",
+ "wenn alle drei als falsch überführt sind. Nach dem Talm. gilt diese Bestimmung nur dann, wenn die Aussage des einen Zeugen so unmittelbar auf die des andern folgte, dass man in der Zwischenzeit nicht mehr als die Worte: שלום עליך רבי (Friede Dir mein Lehrer) sprechen könnte. Eine solche Zwischenzeit heißt: תוך כדי דבור, s. Nasir IV, 1.",
+ "Zeugen. Hieße es: שלשה עדים על פי שנים או, so wäre mit der Zahl „drei“ die gleichstellende Bestimmung geschlossen und wäre man nicht berechtigt, weiter zu gehen; על פי שנים או שלשה עדים lässt aber שלשה עדים ebenso wie שנים עדים nur als den Anfang einer ad infinitum fortschreitenden Reihe erscheinen (S. R. Hirsch).",
+ "kommt nur. Er kommt nur deshalb in diesem Schriftverse vor.",
+ "auf dass gegen ihn streng verfahren werde und dass das Urteil über ihn dem über jene. Über die ersten beiden Zeugen.",
+ "gleich gemacht werde. Obgleich sein Zeugnis irrelevant war, da der Verklagte auch ohne ihn verurteilt worden wäre.",
+ "der sich den Gesetzes-Übertretern zugesellt. נטפל (von טפל ankleben), sich zugesellen, mit dem Begriff der nebensächlichen Wirksamkeit (vgl. טפל, Nebensache, im Gegensatz zu עיקר, Hauptsache).",
+ "wie die Gesetz-Übenden selbst. Da Gott in größerem Maßstabe belohnt als bestraft, Tosephta Sota IV, 1 aus Exod. 20, 5 f."
+ ],
+ [
+ "Sowie. Forts. der Folgerungen aus Deut. 17, 6.",
+ "wenn von zwei Zeugen einer als anverwandt. Sanhedrin III, 4.",
+ "oder untauglich. Das. III, 3.",
+ "deren ganzes Zeugnis ungültig ist. Da ja Ein Zeuge nicht genügt.",
+ "Zeugnis ungültig. Wiewohl noch zwei taugliche Zeugen übrig bleiben.",
+ "Zeugen. Hieße es: שלשה עדים על פי שנים או, so wäre mit der Zahl „drei“ die gleichstellende Bestimmung geschlossen und wäre man nicht berechtigt, weiter zu gehen; על פי שנים עדים או שלשה עדים lässt aber שלשה עדים ebenso wie שנים עדים nur als den Anfang einer ad infinitum fortschreitenden Reihe erscheinen (S. R. Hirsch).",
+ "bei Lebens-Strafsachen. Wobei man sich bestreben muss, den Angeklagten freizusprechen, wie es heißt (Num. 35, 25): „Es rette die Gemeinde“.",
+ "Rabbi. R. Jehuda ha-Nasi.",
+ "Wann aber gilt dies. Bei Lebens-Strafsachen.",
+ "wenn sie. Die Anverwandten und Untauglichen.",
+ "mit gewarnt haben. Damit haben sie gezeigt, dass sie Mitzeugen sein wollen.",
+ "haben sie aber nicht mit gewarnt. Und demnach nicht beabsichtigt, über die Tat als Zeugen aufzutreten; dann wird durch ihre Anwesenheit bei der Tat das Zeugnis der Andern nicht ungültig; denn „was sollen zwei Brüder u. s. w.“.",
+ "die. Zusammen mit einem Dritten, der nicht mit ihnen verwandt ist.",
+ "wie Jemand einen Menschen umbringt. Da kann gewiss einer der Brüder mit dem dritten zusammen Zeugnis ablegen, wenn nur der andere Bruder nicht mit gewarnt und nicht Zeuge zu sein beabsichtigt hat."
+ ],
+ [
+ "und Einer warnt ihn in der Mitte. Der Warnende darf, wenn er nur nicht Zeuge zu sein beabsichtigt, auch ein Anverwandter oder Untauglicher sein.",
+ "wenn ein Teil von ihnen. Dies bezieht sich sowohl auf die beiden Zeugenpaare, als auch auf den Warnenden.",
+ "sich gegenseitig sehen kann. Wenn ein Zeuge des einen Paares und ein Zeuge des andern Paares entweder einander sehen (der Warnende braucht in diesem Falle von den Zeugen nicht gesehen, sondern nur gehört zu werden), oder dieselben sehen den Warnenden und der Warnende sieht sie.",
+ "als Ein Zeugnis zu betrachten. Sie werden nur getötet, wenn Alle als falsch überführt werden, und es ist, wenn nur Einer von ihnen zum Zeugnis untauglich ist, das ganze Zeugnis ungültig.",
+ "so sind es zwei Zeugnisse. Jedes Paar (von denen Einer den Andern gesehen hat) gilt als besonderes Zeugnis. — Auch die zwei Zeugen, welche die Tat bezeugen, müssen während der Tat einander sehen, oder durch den Warnenden, den sie sehen und der sie sieht, zu einem Zeugenpaare verbunden werden; sonst sind sie als עדות מיוחדת (vereinzelt im Zeugnis) in kriminal-rechtlichen Fällen zum Zeugnis untauglich.",
+ "Wenn daher eines. Ein Zeugnis, d. i. ein Zeugenpaar.",
+ "so werden der Verbrecher. Auf die Aussage des zweiten nicht als falsch befundenen Zeugenpaares.",
+ "und die falschen Zeugen. Die über eine von ihnen nicht gesehene Tat Zeugnis ablegten.",
+ "und das zweite Paar ist frei. Dieser Satz ist überflüssig und steht nur, damit man nicht irrtümlich unter והן beide Zeugenpaare verstehe. Nach Tos. J. T. will dieser Satz lehren, dass das zweite Paar selbst dann frei ist, wenn es später nach der Hinrichtung des Angeklagten als falsch überführt worden ist; nach dem Kanon: הרגו אין נהרגין (nach der Hinrichtung des Angeklagten werden die falschen Zeugen nicht mehr hingerichtet). Die Begründung s. im „Magazin f. d. W. d. J.“ 1878, S. 13.",
+ "Jose. Nach Jerusch. ist zu lesen: „R. Jose, Sohn des R. Jehuda“.",
+ "Niemals wird Einer getötet. St. אין נהרגין lies: אינו נהרג nach Jerusch.",
+ "Durch den Mund. Die Todesstrafe soll einzig und allein durch den Mund der Zeugen herbeigeführt werden, durch ihre Warnung und ihr Zeugnis.",
+ "dass das Synedrion nicht durch den Mund eines Dolmetschers vernehmen dürfe. Der Gerichtshof muss die Sprache der Zeugen verstehen; doch braucht er diese Sprache nicht sprechen zu können, da er seine Worte an die Zeugen durch einen Dolmetscher vermitteln darf (Talmud)."
+ ],
+ [
+ "entflohen ist und dann vor dasselbe Gericht. Von dem er verurteilt worden ist.",
+ "so hebt man seine Verurteilung nicht auf. Das Verfahren wird nicht wieder aufgenommen, um vielleicht Rechtfertigungs-gründe für ihn zu finden.",
+ "dass über ihn das Todesurteil von dem und dem Gerichte. Wenn dieses Gericht in Palästina ist; wird aber ein Verbrecher von einem außerpalästinensischem Gerichtshofe verurteilt und entflieht nach Palästina, so wird dort sein Prozess nochmals aufgenommen, denn das Verdienst seines Aufenthalts in Palästina könnte ihm zu einer Rechtfertigung verhelfen (Talm.).",
+ "und die und die waren seine Zeugen. Mit Angabe der Zeit, nach Sanhedrin V, 1.",
+ "Das Synedrion. Die Institution der Gerichtshöfe, deren jeder aus einem Collegium von Richtern besteht, die in Palästina ordiniert worden sind, nach Sanhedrin I, Note 19.",
+ "hat seine Geltung. נהג führen, sich führen, üblich sein, Geltung haben (von einem Gesetze oder einer Institution).",
+ "sowohl im Lande als außerhalb des Landes. Auch außerhalb Palästinas werden Gerichtshöfe eingesetzt, die Strafprozesse entscheiden und Todesurteile fällen können; Letzteres aber nur während der Zeit, da das große Synedrion in der Quaderhalle seinen Sitz hat.",
+ "Ein Gerichtshof der einmal in einer Jahrwoche. שכוע B. mezia IX, Note 46.",
+ "wird ein Verderber. חובלנית, (Jerusch. hat חבלנית) von חבל verderben, eine Verderberin; סנהדרין ist femin.",
+ "so würde nie ein Mensch hingerichtet worden sein. Wir würden so viele Fragen an die Zeugen gerichtet haben, dass sie sich notwendig widersprochen hätten.",
+ "Diese. R. Tarphon und R. Akiba.",
+ "würden auch die Blut-Vergießer in Israel vermehrt haben. Da die Mörder nichts zu fürchten hätten. — Indessen wollten auch R. Tarphon und R. Akiba den Mörder nicht ganz freisprechen, sondern ihn nur mit Gefängnis nach Sanhedrin IX, 5 bestrafen."
+ ]
+ ],
+ [
+ [
+ "in die Freistadt. S. Mischna 4.",
+ "wenn Jemand mit einer Walze. Eine Steinwalze, mittelst deren unebene und schadhafte Stellen des Dachüberzuges geglättet werden.",
+ "wenn Jemand ein Fass herablässt. שלשל (arab. سلسل) aus einer Höhe mittelst eines Strickes oder einer Kette herablassen, von שרשרת ═ שלשלת, Kette.",
+ "abwärts gerichtet hat. Selbst wenn dies zu dem Zwecke geschah, um ihn dann aufwärts zu heben, wie z. B. Jemand eine Axt rückwärts nach unten schwingt, um sie dann desto kräftiger zu erheben.",
+ "muss ins Exil wandern. Denn in diesem Falle hat der Totschläger sich eine geringe Fahrlässigkeit zu Schulden kommen lassen, da er beim Herablassen, wobei leicht ein Schaden entstehen kann, vorsichtig sein sollte. (s. Note 14.)",
+ "nicht abwärts gerichtet. Wobei er nicht an einen Unglücksfall denken konnte.",
+ "so braucht er nicht auszuwandern. Es wird dies aus den Worten (Num. 35, 23): „er ließ auf ihn fallen“ (d. h. von oben nach unten) abgeleitet.",
+ "Wenn das Eisen vom Stiele. Der Axt, womit Jemand Holz fällt.",
+ "der Totschläger. D. i. derjenige, der das Holz gefällt hat.",
+ "braucht nicht auszuwandern. Weil dies an Vorsätzlichkeit grenzt, denn er hätte das lose Eisen befestigen sollen.",
+ "Springt ein Stück vom gespaltenen Holze. מן העץ ist wie קיסם מן העץ, ein Splitter vom Holze, zu erklären, so Raschi u. A. — Maimon. bezieht das נשמט הברזל des vorigen Satzes auch auf diesen Satz und erklärt נשמט הברזל מן העץ המתבקע: Das Eisen wurde durch den Gegenstoß des gespaltenen Holzes hinweggeschleudert.",
+ "er braucht nicht auszuwandern. Weil dies als eine indirekte Wirkung (כח כחו) betrachtet wird, da der tötende Gegenstand nicht unmittelbar durch die Menschenkraft in Bewegung gesetzt worden ist. — Die Kontroverse hat von der Erklärung der Worte ונשל הברזל מן העץ (Deut. 19,5) ihren Ausgang. Nach den Weisen ist העץ der Stiel der Axt und ובשל intransitiv (es fährt aus das Eisen vom Holze). Nach Rabbi ist העץ das gespaltene Holz (da nach der Erklärung der Weisen מֵעֵצוֹ stehen müsste); ונשל muss dann transitiv (gleich ונישל, Talm.) genommen werden (Das Eisen treibt ein Stück vom Holze weg). Nach Maimon. (Note 10) fasst Rabbi ונשל (wie ונישל) als Passiv. (Das Eisen wird durch das Holz weggetrieben). S. מגדל חננאל S. 11 Note 9."
+ ],
+ [
+ "Wenn Jemand einen Stein ins öffentliche Gebiet. Nach einem dort befindlichen Misthaufen, wo Menschen gewöhnlich nur des Nachts, ausnahmsweise aber auch am Tage ihre Notdurft verrichten.",
+ "wirft und damit Einen tötet. Am Tage.",
+ "so muss er auswandern. Hätte er am Tage nach einer Straße geworfen, wo gewöhnlich Menschen sich befinden, so wäre die Tat eine grobe Fahrlässigkeit, die an Vorsätzlichkeit grenzt (קרוב למזיד); hätte er wieder nach einem Orte geworfen, der gar nicht von Menschen betreten wird, so wäre die Tötung durch einen nicht vorherzusehenden Zufall erfolgt (אונס). In beiden Fällen wandert der Täter nicht ins Exil. Die Strafe der Exilierung trifft nur den unvorsätzlichen Totschläger (שוגג), der sich wohl einer Unvorsichtigkeit, aber keiner groben Fahrlässigkeit schuldig gemacht hat.",
+ "so ist Jener frei. Denn es heißt (Deut. 19,5): „Und es trifft seinen Nächsten“; nicht aber, wenn der Nächste sich selbst darbietet.",
+ "falls der Beschädigte befugt war. Er hat vom Besitzer die Erlaubnis dazu erhalten.",
+ "Sowie das Holzhauen eine freiwillige Handlung ist. Diese Handlung ist nicht geboten.",
+ "der seinen Sohn schlägt. Auf dass er Tora oder ein Handwerk lerne.",
+ "und der Gerichtsdiener. Der Jemand schlägt, dass er dem Befehle des Gerichtes Folge leiste (Maimon.). — Alle diese sind frei, weil sie bei der Ausübung ihrer Pflicht getötet haben."
+ ],
+ [
+ "Der Vater muss wegen des Sohnes. Wenn er ihn unvorsätzlich getötet hat.",
+ "auswandern. Wenn er nicht dabei seine Pflicht ausübte (Note 18).",
+ "und der Sohn muss wegen des Vaters. Wenn er ihn unvorsätzlich getötet hat.",
+ "Jedermann. Selbst ein Sklave oder ein Samaritaner (Talm.).",
+ "muss wegen eines Israeliten. Wenn er ihn unvorsätzlich getötet hat.",
+ "und ein Israelit muss wegen Jedermann. Wenn er ihn unvorsätzlich getötet hat.",
+ "nur nicht wegen eines Beisaß-Proselyten. S. B. mezia V, Note 54a.",
+ "Ein Beisaß-Proselyte braucht nur wegen eines Beisaß-Proselyten auszuwandern. S. Num. 35,15.",
+ "Der Blinde braucht nicht auszuwandern. Denn es heißt (Num. 35,23): „Ohne dass er es sieht“; dies schließt den Blinden aus, da er nicht sehen kann.",
+ "Er muss auswandern. Denn es heißt (Deut. 19,4): „Ohne Wissen“; dies ist ein zweiter beschränkender Ausdruck, der dem Blinden (der zwar nicht sieht, aber doch wissen kann) mit einschließt, nach der Regel, dass ein beschränkender Ausdruck, der auf einen andern beschränkenden Ausdruck folgt, das Gesetz erweitern will ( אין מיעיט אחר מיעוט אלא לרבות ).",
+ "Der Feind, (der tötet. Einen, mit dem er aus Hass drei Tage nicht gesprochen hat.",
+ "wandert er aus. Die Halacha entscheidet, wie der erste Tanna, dass man wegen unvorsätzlicher Tötung eines Feindes zwar nicht hingerichtet wird, aber auch nicht in die Freistadt wandern kann, da es bei einem solchen Falle als wahrscheinlich gilt, dass eine grobe Fahrlässigkeit stattgefunden hat."
+ ],
+ [
+ "die im Lande Kenaan sind. Auch die anderen 42 Levitenstädte (Num. 35,6) dienten als Asylstätten; jedoch nur dann, wenn der Totschläger dieselben mit der ausgesprochenen Absicht betreten hatte, dort Schutz zu suchen; die 6 eigentlichen Freistädte dagegen gewährten ihm auch dann Schutz, wenn er von deren schützender Kraft gar kein Bewusstsein hatte."
+ ],
+ [
+ "Und Straßen waren nach denselben gerichtet. Es führten von allen Seiten gerade Straßen dahin und an den Scheidewegen befanden sich Wegweiser (Talm.).",
+ "von einer zur andern. Die Worte מזו לזו sind schwierig; wozu die Straße von einer Asylstadt zur andern? In einer Baraita im Talmud (9b) wird מכוונות היו in dem Sinne gebraucht, dass die drei Asylstädte im Lande Kenaan den dreien jenseits des Jardens gegenüberliegend waren. Ferner wird dort gesagt, dass die Distanzen zwischen den Städten gleich groß waren. Möglich, dass die Mischna dasselbe sagen will, und ומכוונות wäre dann in doppeltem Sinne zu nehmen, als wenn stände: ומכוונות להן ומכוונות הדרכים מזו לזו. Diese lagen jenen gegenüber, und gleich groß (übereinstimmend) waren die Wege von einer zur andern.",
+ "Man gibt ihm. Dem Totschläger.",
+ "zwei Weisen-Jünger mit. Nachdem man ihn zur Exilierung verurteilt hat.",
+ "Vorstellungen machen. Dass er ihn nicht als Mörder betrachte, da die Tat unvorsätzlich geschehen ist.",
+ "Er. Manche Ausgaben lesen אף הוא (auch er); hiernach gesteht R. Meir zu, dass ihn zwei Weisen-Jünger begleiten. Die Handschriften haben jedoch nicht אף.",
+ "Dies sei das Wort des Totschlägers. S. Schebiit X, 8 und weiter Note 66."
+ ],
+ [
+ "Anfangs. Am Anfang, bevor noch das Gericht ein Urteil fällt, gilt folgende Vorschrift.",
+ "eilen. מקדימין s. Sanhedrin XI, Note 59.",
+ "sowohl der unvorsätzliche als der vorsätzliche Totschläger nach den Freistädten. Dies wird aus Deut. 19, 11 deduziert.",
+ "als der durch die hohepriesterlichen Kleider Geweihte. מרבה בבגדים vergrößert, erhoben durch Kleider; so hießen die Hohenpriester, seitdem das heilige Salböl (durch den König Josia, Joma 52b) verborgen ward, da sie nur durch Bekleidung mit den vielen (acht) Gewändern zu Hohenpriestern geweiht wurden.",
+ "als auch der von seinem Hohepriesteramte Abgegangene. Der zur Zeit, da der Hohepriester (wegen Leibesfehler oder Unreinheit) dienstunfähig war, das Hohepriesteramt verwaltete und dann bei Wiederherstellung des Hohenpriesters wieder zurückgetreten ist.",
+ "dass der Totschläger zurückkehrt. Nach Num. 35, 25.",
+ "Auch der zum Kriege Gesalbte. Der dazu geweiht ist, im Kriege die Ansprache an das Heer (Deut. 20, 2 ff.) zu halten, vgl. Sota VIII, 1.",
+ "Daher pflegen die Mütter der Hohenpriester ihnen. Den exilierten Totschlägern.",
+ "Nahrung und Kleidung zu verabreichen. מספקות B. mezia VII, Note 7.",
+ "nachdem sein UrTeil. Dass er ins Exil wandere.",
+ "so braucht er nicht auszuwandern. Denn nachdem er zur Exilierung verurteilt war, wird er wie ein Exilierter betrachtet, den der Tod des Hohenpriesters sühnt.",
+ "der Hohepriester gestorben ist und man einen andern. Hohenpriester.",
+ "so kehrt er erst nach dem Tode des zweiten. Des neu ernannten Hohenpriesters."
+ ],
+ [
+ "als kein Hohepriester da war. Da der Hohepriester gestorben und noch kein Nachfolger ernannt war.",
+ "oder hat Jemand einen Hohenpriester getötet. Und dessen Verurteilung fand statt, bevor ein anderer Hohepriester ernannt war.",
+ "oder hat ein Hohepriester Einen getötet. Und dessen Verurteilung fand statt, bevor ein anderer Hohepriester ernannt war.",
+ "so darf er. Der Totschläger.",
+ "niemals von dort. Von der Asylstadt.",
+ "Er. Jeder unvorsätzliche Totschläger.",
+ "darf nicht hinausgehen. Aus seiner Asylstadt.",
+ "eines Gebotes. Wenn er z. B. bezeugen will, dass er den Neumond gesehen habe, s. Rosch Haschanah I, 9.",
+ "so darf er doch nie von dort hinausgehen. Wenn er hinausgeht, setzt er sich der Gefahr aus, getötet zu werden, s. weiter unten.",
+ "so schützt auch ihr Grenzgebiet. Das Gebiet der Stadt bis zur Sabbat-Grenze (תחום שבת), so weit man von der Stadt aus am Sabbat gehen darf, d. i. 2000 Ellen rings um die Stadt, s. Einleitung zu Erubin S. 52.",
+ "Geht der Totschläger außerhalb des Grenzgebietes hinaus. Mit Absicht; geht er aus Versehen hinaus, so darf man ihn nicht töten,",
+ "Es ist dem Bluträcher geboten. Das ורצח in Num. 35, 27 ist als Gebot zu fassen.",
+ "Menschen steht es frei. Dies wird aus אין לו דם (das.) deduziert, das zu erklären ist: Er (der Totschläger) hat (überhaupt) kein Blut (es darf ihn Jeder umbringen), vgl. Raschi zu Num. 35, 27.",
+ "und jeder andere Mensch wird seinetwegen nicht schuldig. Wenn er ihn umgebracht hat, wird er seinetwegen nicht bestraft; doch darf er ihn nicht umbringen. R. Salomo Lurja liest: וכל אדם חייבין עליו (alle anderen sind seinetwegen schuldig.)",
+ "so richtet man sich in Allem nach dem Zweige. Dieser Satz ist nach dem Talmud zu erklären, wie הכל הולך אף אחר הנוף. Man muss sich auch nach dem Zweige richten. Steht also der Stamm außerhalb des Asyl-Gebietes, und es ragt bloßs ein Zweig in dasselbe hinein, so ist der ganze Baum als Asyl zu betrachten, und der Totschläger, der an den Stamm des Baumes gelangt, ist schon geschützt. Umgekehrt ist schon unter den Zweigen eine Asylstätte, wenn der Stamm innerhalb des Asyl-Gebietes steht, obgleich die Zweige sich aus demselben herausneigen.",
+ "Hat er. Der exilierte Totschläger.",
+ "so muss er von einer Nachbarschaft. שכונה ist eine Nachbarschaft von drei Häusern, Aboda sara 21 a.",
+ "ein Levite. Der in der Asylstadt wohnt."
+ ],
+ [
+ "Desgleichen. כיוצא בו (das Manche nicht lesen) ist aus Schebiit X, 8 herübergenommen, wo vorher ein ähnlicher Fall steht.",
+ "Dies sei das Wort des Totschlägers. S. oben Mischna 5.",
+ "Sie mussten den Leviten Miete zahlen. Dies gilt nach dem Talmud nur für die 42 Levitenstädte (oben Note 28); in den 6 eigentlichen Freistädten brauchten die Exilierten keine Miete zu zahlen.",
+ "Er. Der exilierte Totschläger.",
+ "kehrt. Nach dem Tode des Hohenpriesters.",
+ "in das Amt. שררה Herrschaft, Würde, Amt."
+ ]
+ ],
+ [
+ [
+ "Folgende erleiden die Geißelstrafe. Es werden nicht alle Fälle hier aufgezählt, sondern nur diejenigen, bei denen etwas Neues gelehrt wird.",
+ "der Frau seines Vater-Bruders oder einem menstruierenden Weibe beiwohnt. Wiewohl alle bisher genannten Übertretungen mit Ausrottung (כרת) bestraft werden (Lev. 20, 17—21; 18, 18; 29), so kann doch bei entsprechender Verwarnung die Geißelstrafe erfolgen, die, verbunden mit reuiger Busse (תשובה), den Sünder von der Ausrottungsstrafe befreit (M. 15).",
+ "der eine Witwe. Die Übertretung eines Toraverbotes wird in der Regel mit Geißelung bestraft; das betreffende Verbot steht in Lev. 21, 14.",
+ "der eine Verstoßene. Lev. 21, 7..",
+ "oder eine Chaluza. S. oben I, Note 5. Da nach den meisten Dezisoren eine Chaluza dem Priester nur nach rabbinischer Anordnung verboten ist, so kann bei dieser Übertretung nicht die gewöhnliche Geißelstrafe (מלקות), sondern nur eine Züchtigung eintreten, die gegen den verhängt wird, der rabbinischen Verordnungen zuwiderhandelt. Diese Züchtigung heißt מכת מרדות (von רדה, züchtigen).",
+ "der eine Mamseret. ממזרים in Blutschande Erzeugte; s. Jebamot IV, 13. Das Verbot in Deut. 23, 3.",
+ "oder Nethina. נתינים sind die Nachkommen der Gibeoniten, die Josua zu Tempelsklaven gemacht hat, Jos. 9, 27. Die Verschwägerung mit ihnen war nach Tosaphot (Ketubot 29 a v. אלו) nach dem Toragesetze (Deut. 7, 3) verboten. Nach Maimonides war es bloß ein rabbinisches Verbot, s. Note 5.",
+ "die einen Nathin. נתינים sind die Nachkommen der Gibeoniten, die Josua zu Tempelsklaven gemacht hat, Jos. 9, 27. Die Verschwägerung mit ihnen war nach Tosaphot (Ketubot 29 a v. אלו) nach dem Toragesetze (Deut. 7, 3) verboten. Nach Maimonides war es bloß ein rabbinisches Verbot, s. Note 5.",
+ "oder Mamser. ממזרים in Blutschande Erzeugte; s. Jebamot IV, 13. Das Verbot in Deut. 23, 3.",
+ "Wenn eine Witwe zugleich eine Verstoßene ist. Eine Witwe, die sich wieder verheiratet hat und vom zweiten Manne verstoßen worden ist.",
+ "zweier Verbote. Note 3 und 4.",
+ "strafbar. Der Übertreter wird zweimal gegeißelt.",
+ "eines Verbotes schuldig. Da das Verbot der Chaluza nur rabbinisch ist und auf den Toravers Lev. 21, 7 sich stützt, der die Geruscha verbietet, so erfolgt für diese Doppel-Sünde nur Eine Bestrafung."
+ ],
+ [
+ "der Heiliges gegessen. Lev. 7, 20 setzt darauf die כרת-Strafe. Das Verbot, das die Geißelung bewirkt, wird vom Talmud aus anderen Schriftstellen hergeleitet.",
+ "ein ins Heiligtum gekommener Unreiner. Vgl. Num. 5, 3.",
+ "wer Unschlitt. Lev. 3, 17.",
+ "Blut. Lev. 3, 17.",
+ "Übriggebliebenes. Exod. 29, 34.",
+ "Verworfenes. Lev. 7, 18, vgl. Raschi das. Die Warnung ist in Exod. 29, 34 enthalten, da mit den Worten כי קדש הוא jede unbrauchbar gewordene Opferspeise verboten wird.",
+ "oder Unreines. Lev. 7, 19.",
+ "außerhalb des Heiligtums geschlachtet oder dargebracht. Diese Handlungen werden nach Lev. 17, 4; 9 mit כרת bestraft. Die Warnungen findet der Talmud in anderen Schriftversen.",
+ "wer Gesäuertes am Pesach gegessen. Deut. 16, 3.",
+ "wer am Versöhnungstage gegessen oder eine Arbeit verrichtet hat. Lev. 23, 29; 31.",
+ "wer das Salböl. Exod. 30, 32.",
+ "oder das Räucherwerk. Exod. 30, 37.",
+ "Salböle salbt. Exod. 30, 32.",
+ "wer Aas. Deut. 14, 21.",
+ "Zerrissenes. Exod. 22, 30.",
+ "Geschmeiss oder Gewürm. Unter beiden letzteren sind verschiedene verbotene Land- und Wassertiere verstanden, vgl. Lev. 11, 11; 13; 41 ff.",
+ "wer Tebel. S. Sanhedrin VIII, Note 23. Das Verbot ist nach dem Talmud in Lev. 22, 15 enthalten (Sanhedrin 83 a).",
+ "dessen Hebe. Der Zehnt vom Zehnten Num. 18, 26.",
+ "noch nicht abgesondert war. Dies ist ebenfalls Tebel, da der Zehnt, den der Levi vom Zehnten gibt, der Teruma des Israeliten gleichgeachtet ist, Num. 18, 27.",
+ "oder zweiten Zehnt. Der unrein geworden ist und in Folge dessen selbst in Jerusalem ungelöst nicht gegessen werden darf, Maaser scheni III, 9. Die Übertretung beim Essen von reinem außerhalb Jerusalems s. weiter unten Note 40.",
+ "oder Geheiligtes. Lev. 22, 10. Dieser V. spricht zwar nur von Teruma; doch wird Geheiligtes daraus durch Wort-Analogie (גזירה שוה) abgeleitet (Sanhedrin 84 a).",
+ "schuldig sei. Nach Lev. 11, 42.",
+ "wie sie geschaffen ward. Sie ist ein ganzes Geschöpf, (בריה).",
+ "wie es geschaffen ward. Die Weisen sind jedoch der Ansicht, dass nur ein lebendes Wesen (oder was von einem solchen herkommt, z. B. ein Glied von einem lebenden Tiere oder die Spannader) als „Geschöpf“ betrachtet wird."
+ ],
+ [
+ "Wenn Jemand Erstlinge. Die bereits nach Jerusalem gebracht, worden.",
+ "dabei. Deut. 26, 5—10.",
+ "gelesen. Nach der Lesung sind sie Eigentum des Priesters, und es wird deren Genuss nicht mit Geißelung bestraft, wohl aber mit מיתה בידי שמים (Bikkurim II,1), s. Sanhed. IX, Note 58.",
+ "hochheilige Opfer außerhalb der Umhänge. D. h. außerhalb des Tempel-Vorhofes. Der Ausdruck קלעים ist von der Stiftshütte in der Wüste hergenommen, Exod. 27, 9.",
+ "leichtere Opfer oder zweiten Zehnt. Der bereits nach Jerusalem gebracht worden; vorher ist die Auslösung bloß durch ein Gebot vorgeschrieben, dessen Übertretung nicht mit Geißelung bestraft wird.",
+ "außerhalb der Mauer. Hier ist von reinem zweiten Zehnt die Rede, s. oben Note 30.",
+ "gegessen. Das Verbot alles bisher in dieser Mischna Genannten ist in Deut. 12, 17 enthalten.",
+ "oder einen Knochen von einem reinen Pesach-Opfer zerbrochen hat. Exod. 12, 46. Das unreine wird durch בו ausgeschlossen.",
+ "so empfängt er vierzig. S. weiter M. 10.",
+ "von einem reinen Pesach-Opfer übrig lässt. Welche Übertretung 1) nicht durch eine Tat, sondern nur durch eine Unterlassung (לאו שאין בו מעשה) geschieht, und 2) durch Erfüllung des zum Verbote von der Tora (Exod. 12, 10) hinzugefügten Gebotes, das übriggelassene zu verbrennen, wieder gut gemacht werden kann (לאו הניתק לעשה).",
+ "zerbricht. Note 42.",
+ "empfängt nicht vierzig. S. weiter M. 10."
+ ],
+ [
+ "nicht wegfliegen zu lassen. Nach. R. Jehuda ist Deut. 22, 7 nicht so zu verstehen, dass man die Mutter, nachdem man sie samt ihren Jungen genommen, wieder wegfliegen lasse; es wird vielmehr dort geboten, die Mutter gleich Anfangs wegfliegen zu lassen und nicht zu nehmen.",
+ "wegfliegen und wird nicht gegeißelt. Nach ihrer Ansicht gebietet Deut. 22, 7, man solle, nachdem man das Verbot, die Mutter samt den Jungen zu nehmen, übertreten hat, die Mutter wieder wegfliegen lassen. Durch Erfüllung dieses Gebotes wird demnach die Übertretung straflos.",
+ "ein Gebot auszuüben ist. Der Talmud nennt ein solches Verbot: לאו הניתק לעשה ein Verbot, das losgerissen (und) zu einem Gebote (gemacht wird), s. Note 43."
+ ],
+ [
+ "Wer sich eine Glatze am Kopfe schert. Wegen eines Toten, Deut. 14, 1. In Lev. 21, 5 bei den Priestern fehlt zwar die Bestimmung למת (wegen eines Toten); doch wird durch Wort-Analogie (קרחה) deduziert, dass auch bei den Priestern diese Bestimmung gilt.",
+ "wer die Seitenenden seines Haupthaares rund abnimmt. Lev. 19, 27. Er entfernt das Haar der Schläfen, womit das Kopfhaar endet, so dass er die Schläfen mit den Stellen hinter dem Ohr und der Stirne gleich macht. Nach Maimonides ist nur die Entfernung der Enden mit dem Schermesser verboten, nach Tosaphot und R. Ascher dagegen auch mit der Scheere. Vgl. Magazin f. d. W. d. J. 1881 S. 127.",
+ "wer die Enden seines Bartes zerstört. Lev. 19, 27 heißt das Verbot: לא תשחית du sollst nicht zerstören, d. h. glatt bis an die Wurzel abnehmen; dagegen wird für die Priester in Lev. 21, 5 angeordnet: לא יגלחו sie sollen nicht scheren. Das Verbot ist daher nach der Halacha durch zwei Bedingungen beschränkt, und es ist nur das Abnehmen mit einem gewöhnlichen Scheer-Werkzeug (גלוח), welches das Haar bis an die Wurzel abnimmt (שיש בו השחתה) verboten. Dies findet nur beim Schermesser (תער) statt.",
+ "und wer um einen Toten sich einen Einschnitt macht. Lev. 19, 28. Es ist jede Verwundung, sowohl mit der Hand als mit einem Geräte verboten.",
+ "ist schuldig. Der Geißelung.",
+ "so ist er für jeden Einzelnen. Für jeden einzelnen Toten resp. für jeden einzelnen Einschnitt.",
+ "schuldig. Wiewohl er nur einmal verwarnt worden ist.",
+ "des Haupthaares zweimal. Wer beide Enden abnimmt, wird zweimal gegeißelt.",
+ "des Bartes. Der Bart hat fünf Enden; wer dieselben mit dem Schermesser abnimmt, wird fünfmal gegeißelt. Über die genaue Bestimmung dieser fünf Enden gibt es verschiedene Meinungen.",
+ "so ist er nur einmal schuldig. Da er nur Ein Verbot übertritt.",
+ "wenn man ihn. Den Bart.",
+ "mit einem Schermesser abnimmt. S. Note 50.",
+ "Selbst wenn er ihn mit einer Zange. מלקט, syr. ܡܰܠܩܛܳܐ, wie das hebr. מלקחים, Zange.",
+ "oder einem Glätter. רהיטני Feile, Glätter, vielleicht eine korr. Form des gr. ῥίνη (Feile)",
+ "ist er schuldig. Die Weisen jedoch kontroversieren dagegen, weil es keine gewöhnlichen Scheer-Instrumente sind, Note 50."
+ ],
+ [
+ "an sich) macht, (ist schuldig. Lev. 19, 28.",
+ "Hat er geschrieben. An seinen Leib mit Tinte oder Farbe.",
+ "wenn man dort den Namen. Eines Götzen (Baraita des Bar Kappara).",
+ "ich bin der Ewige. Ihr sollt daher keinen Götzen-Namen in euren Leib einätzen."
+ ],
+ [
+ "so ist er nur einmal schuldig. Num. 6, 3.",
+ "und er trank. Nach jeder Warnung.",
+ "Trinken. Über das Maß s. Nasir VI,1."
+ ],
+ [
+ "Hat er. Der Nasir.",
+ "so ist er nur einmal schuldig. Num. 6, 6.",
+ "und er verunreinigte sich. Nach jeder Warnung.",
+ "Hat er. Der Nasir.",
+ "so ist er nur einmal schuldig. Num. 6, 5.",
+ "und er schor sich. Nach jeder Warnung.",
+ "besonders schuldig. Vgl. Nasir VI, 4.",
+ "Hat Jemand den ganzen Tag über Gewänder von gemischten Arten. Von Wolle und Leinen.",
+ "so ist er nur einmal schuldig. Deut. 22, 11.",
+ "und er zog es aus und wieder an. Der Talmud meint: Selbst, wenn er nur einen Ärmel ausgezogen und wieder angezogen, oder selbst wenn er nur zwischen einer Warnung und der andern das Kleid so lange Zeit an hatte, als man braucht, um es aus- und anzuziehen, so wird dies so angesehen, als hätte er es aus- und wieder angezogen."
+ ],
+ [
+ "Mancher pflügt eine Furche und wird dabei. Achtmal neununddreißig Geißelhiebe.",
+ "wegen acht Verbote. Wenn man ihn wegen aller Verbote verwarnt hat.",
+ "nämlich wenn er pflügt mit einem Ochsen und einem Esel zusammen. Deut. 22, 10. Das ist das erste Verbot.",
+ "welche geheiligt sind. Der Ochs ist als Opfer für den Altar geheiligt. Wer mit einem solchen arbeitet, übertritt das Verbot in Deut. 16, 19, das für alle heiligen Opfertiere gilt. Dies ist das zweite Verbot. Außerdem übertritt er noch das Verbot, vom Heiligen einen Nutzen zu haben, wodurch er das Heilige veruntreut (מעילה). Das Verbot hierfür wird aus Lev. 5, 15 vermittelst einer נזירת שוה (oben Note 31) deduziert. Der Esel als unreines Tier könnte nur zum Verkaufe und Verwendung des Erlöses für die Reparatur des Tempels (בדק הבית) geheiligt sein, s. Sanhedrin X, Note 60. Auch dabei ist das Verbot der Veruntreuung übertreten. Dies ist das dritte Verbot.",
+ "bei gemischten Saaten im Weinberge. Es sind Weizen, Gerste und Weinbeerkerne (חרצן) zusammengesäet, die er durch das Pflügen mit Erde bedeckt, wodurch er das Verbot von Deut. 22, 9 übertritt. Dies ist das vierte Verbot. Nach Maimon. ist hierbei auch das Verbot von Lev. 19, 19 (כלאי זרעים) übertreten; dafür rechnet er das dritte Verbot (Note 80) nicht.",
+ "und zwar im Feier-Jahre. Lev. 25, 4. Das ist das fünfte Verbot.",
+ "an einem Festtage. Lev. 23, 7. Das ist das sechste Verbot.",
+ "und es geschieht an unreiner Stätte. An einer Grabstätte. Er übertritt dabei noch die zwei Verbote von Lev. 21, 1 und Num. 6, 6.",
+ "dass er dabei mit einem Gewande von gemischten Arten. Oben Note 75.",
+ "bekleidet ist. Er könnte also zu gleicher Zeit neun Verbote übertreten.",
+ "Da sagten sie. Die Weisen.",
+ "Dies gehört nicht zu diesem Namen. Diese Übertretung übt er nicht durch das Pflügen.",
+ "Auch der Nasir. Und auch der Priester.",
+ "gehört nicht zu diesem Namen. Da er nicht wegen des Pflügens, sondern wegen des Betretens der Grabstätte schuldig ist. Die Weisen aber rechnen diese Übertretungen dennoch, weil er zum Pflügen notwendig den Ort betreten muss."
+ ],
+ [
+ "Vierzig weniger Einen. Diese Tradition hat auch Josephus ant. 4, 8, 21.",
+ "die nahe an vierzig ist. במספר ארבעים mit der an 40 grenzenden Zahl; die Tradition verbindet das letzte Wort in V. 2 mit V, 3.",
+ "überschüssigen. Der vierzigste Streich wird auch von R. Jehuda als יתירה bezeichnet, nach Note 96; außerdem weil er ebenfalls die Tradition hatte, dass nur 39 Streiche zu geben sind, und nur das Schriftwort ihn zu seiner abweichenden Ansicht nötigte.",
+ "Zwischen die Schultern. Nach dem Talmud hat R. J. dies aus Secharja 13, 6 deduziert."
+ ],
+ [
+ "Man schätzt. Der zu Geißelnde muss immer zuerst geschätzt werden, wie viel Streiche er aushalten kann.",
+ "die sich in drei Teile teilen lässt. Wenn man ihn z. B. auf 14 Hiebe schätzt, so erhält er nur 12.",
+ "dass er vierzig. Weniger Einen.",
+ "er würde keine vierzig. Weniger Einen.",
+ "er könne vierzig. Weniger Einen.",
+ "so ist er frei. Sowie man bei Lebens-Strafsachen das Verfahren nur zur Freisprechung, aber nicht zur Verurteilung wiederaufnehmen kann (Sanhedrin IV, 1), ebenso kann bei der Geißelstrafe die Zahl der zudiktierten Streiche wohl verringert, aber nicht vermehrt werden.",
+ "worauf zwei Verbote stehen. Wie z. B. oben Mischna 1, Note 9.",
+ "nur Eine Schätzung gemacht. Dies darf nur geschehen, wenn er wenigstens 42 Streiche aushalten kann, so dass er mindestens 3 Streiche (Note 96) wegen des zweiten Verbotes empfängt.",
+ "wo nicht. Wenn man ihn nur wegen einer einmaligen Geißelstrafe geschätzt hat."
+ ],
+ [
+ "Man bindet ihm beide Hände an eine Säule. Welche fest in der Erde steckt und dem Delinquenten bis ungefähr ans Herz reicht, so dass man ihn über die Säule gebeugt legen und auf Brust und Rücken geißeln kann.",
+ "nach beiden Seiten. An die Längenseiten der Säule rechts und links.",
+ "der Diener. חזן, gew. von חזה sehen, (Aufseher); wahrscheinlicher aber das arab. خازن Verwahrer, Wächter der Synagoge und deren Utensilien; griech. υπηρέτης; vgl. חזני מתא. Stadtwächter, B. mez. 93b.",
+ "der Synagoge. כנישתא ═ כנסת bed. Gemeinde und Synagoge. Der חזן הכנסת kommt noch vor Joma VII, 7, Sota VII, 7 – 8, (vgl. noch Sabbat I, 3; Tamid V, 3. Die Geißelung scheint gewöhnlich in der Synagoge stattgefunden zu haben; s. Matth. 10, 17; Act. 22, 19.",
+ "fasst an seine Kleider. Am Halskragen.",
+ "zerrissen. S. Sota I, 5.",
+ "oder zerfetzt. פרם wie das aram. und syr. פרם, zerstückeln, in mehrere Stücke zerreißen, zerfetzen; so Raschi. Nach Aruch bedeutet פרם die Naht auftrennen.",
+ "bis er ihm das Herz. Da er auf die entblößte Brust gegeißelt werden muss, s. weiter Note 120.",
+ "entblößt. Dadurch können auch die Kleider von beiden Schultern abgezogen werden.",
+ "hinter. An der Seite des Rückens.",
+ "ihm. Dem zu Geißelnden.",
+ "auf den der Synagogen - Diener sich stellt. Damit er aus der Höhe mit Kraft geißeln könne.",
+ "und diese wieder zu vier. Ein Riemen wurde zuerst zusammengelegt; dann wurde der Doppelriemen nochmals zusammengelegt, so dass es ein vierfacher Riemen war.",
+ "Riemen. Von Eselsleder. In den Talm.-Ausgg. steht in der Mischna ausdrücklich: של חמור; doch ist dies eine Interpolation aus einer Baraita. Nach dem Talmud soll das Leder von Rind und Esel den Sünder an den Vers Jesaja 1, 3 erinnern.",
+ "ziehen sich daran auf und ab. Die breiten kalbledernen Riemen waren mit Löchern versehen, durch welche die zwei dünnen Riemen von Eselsleder, wie die Fäden einer Naht, hinauf und hinab durchgezogen wurden."
+ ],
+ [
+ "Der Handgriff. Der Stock, an dem der Riemen hing.",
+ "eine Handbreit. So breit war der kalblederne Riemen.",
+ "und deren Ende muss bis an den Nabel reichen. Der Riemen hing derart am Handgriff, dass man die Geißel nach Bedarf verkürzen oder verlängern konnte, so dass, wenn man auf den Rücken schlug, das Ende der Geißel bis an den Nabel reichte.",
+ "Man gibt ihm ein Drittel der Hiebe vorn. Auf die Brust.",
+ "und zwei Drittel auf den Rücken. Ein Drittel auf jede entblößte Schulter, s. Note 110. Der Talmud leitet dies aus den Worten: והכהו לפניו כדי רשעתו (Deut. 25, 2) ab, mit der Deutung, er schlage ihm vorn Ein Maß seiner Strafe und hinten zwei Maße.",
+ "sondern hingebeugt. Auf die Säule.",
+ "Der Geissler geißele ihn mit Einer Hand. Doch soll er die Geißel mit beiden Händen aufheben.",
+ "und aus ganzer Kraft. Denn es heißt (Deut. 25, 3): מכה רבה d. h. „ein starker Schlag“."
+ ],
+ [
+ "Der Vorleser. Der größte unter den Richtern liest folgende Verse vor, der zweite zählt die Streiche, und der dritte muss vor jedem Streich befehlen: „schlage!“, damit der Vollstrecker nur auf Befehl des Richters geißele (Talm.).",
+ "und er fängt wieder den Anfang der Verse an. Wenn er die Verse beendigt, bevor die Geißelung ganz vollzog en ist.",
+ "ferner. Die eingeklammerten Worte sind eine spätere Interpolation, welche die Mss. und Maimon. nicht haben. Der Interpolator hat jedenfalls die Worte: וחוזר לתחלת המקרא nur einmal (nämlich am Schlusse) gelesen. Der zuletzt angeführte V. Deut. 28, 59 zählt gerade 13 Worte; ebenso zählen die zwei V. Deut. 29, 8 und Ps. 78, 38 je 13 Worte. Der Interpolator scheint also der Meinung gewesen zu sein, dass bei jedem Worte dieser 3 Verse ein Streich gegeben werden sollte.",
+ "und er fängt wieder den Anfang des Verses an. Die eingeklammerten Worte sind eine spätere Interpolation, welche die Mss. und Maimon. nicht haben. Der Interpolator hat jedenfalls die Worte: וחוזר לתחלת המקרא nur einmal (nämlich am Schlusse) gelesen. Der zuletzt angeführte V. Deut. 28, 59 zählt gerade 13 Worte; ebenso zählen die zwei V. Deut. 29, 8 und Ps. 78, 38 je 13 Worte. Der Interpolator scheint also der Meinung gewesen zu sein, dass bei jedem Worte dieser 3 Verse ein Streich gegeben werden sollte.",
+ "Stirbt er. Der Gegeißelte.",
+ "so ist der Geissler nicht schuldig. Ins Exil zu wandern, s. oben II, 2 Ende.",
+ "Gibt er ihm aber einen Streich zu viel. Indem er sich im Zählen geirrt hat.",
+ "und er. Der Gegeißelte.",
+ "Hat er. Der Gegeißelte.",
+ "sich verunreinigt. In Folge eines Teiles der Geißelhiebe.",
+ "sei es durch Leibesöffnung. רעי (Nah. 3, 6: ראי) Exkremente.",
+ "so wird er frei. Denn es heißt (Deut. 25, 3): „Dein Bruder würde vor deinen Augen entwürdigt“: da er nun durch die Verunreinigung entwürdigt ist, so darf er nicht mehr geschlagen werden.",
+ "eine Frau auch wegen Urinlassens. Weil bei einer Frau die Schande größer ist."
+ ],
+ [
+ "von der Ausrottung befreit. Bei reuiger Busse (תשובה); s. oben Note 2.",
+ "der ein Gebot ausübt. Indem er sich nach dem Befehle des Gerichtshofs und der Vorschrift der Tora der Geißelung unterzieht.",
+ "sein Leben geschenkt werden. Er wird von der Strafe der Ausrottung befreit. Das Maß des Guten ist ja größer als das der Strafe, oben I, 7, Note 67.",
+ "Man kann Folgendes. Die weiter (Note 140) folgende Lehre. Es werden hier an den Schluss der ursprünglich verbunden gewesenen Traktate Makkot und Sanhedrin (s. Einl.) einige agadische Aussprüche gesetzt.",
+ "aus derselben Stelle. Die von der Ausrottung spricht.",
+ "Die der Mensch tue. Damit kann nur die Unterlassung der in demselben Abschnitt verbotenen Handlungen gemeint sein.",
+ "der da sitzt und keine Sünde begeht. Nach dem Talmud (Kidduschin 39 b) ist hier die Rede von Einem, der Gelegenheit hatte, eine Sünde zu begehen, aber seine Begierde bezwang und nicht sündigte, wie Joseph (Gen. 39, 7 ff.).",
+ "empfängt einen Lohn. Wie es dort heißt (Deut. 12, 25): „Damit es dir und deinen Kindern nach dir wohlergehe“."
+ ],
+ [
+ "wollte Israel zur Gerechtigkeit. זכה (Piel) gerecht machen, zur Gerechtigkeit führen, (vgl. Abot V, 18). Darunter ist die göttliche Leitung verstanden, dass Israel stets, sowohl in seinen Gesinnungen als in seinen Handlungen, den göttlichen Willen erfülle.",
+ "deshalb hat er ihm viele Lehren und Gebote erteilt. Durch die stete Beherzigung der Lehren und Ausübung der Gebote Gottes gewöhnt sich der Israelit derart an die Erfüllung des göttlichen Willens, dass er in all seinem Tun und Denken nur Gott zu dienen bestrebt ist, vgl. Schulchan-Aruch O. Ch. cap. 231. Maimon. erklärt unsern Ausspruch in folgender Weise: Es ist ein Glaubens-Grundsatz, dass der Mensch, der eines von den 613 Geboten aus reiner Liebe zu Gott, ohne irgend eine Nebenabsicht, erfüllt, dadurch der ewigen Seligkeit Teilhaft wird. Deshalb sagt R. Chananja, Gott habe so viele Gebote gegeben, damit der Israelit recht oft Gelegenheit habe, durch die vollkommene Erfüllung eines Gebotes sich die ewige Seligkeit zu erwerben. Hiernach heißt רצה לזכות: „er wollte glückselig machen“.",
+ "Der Ewige hat es gewollt um seiner. Des vorher (V. 19) genannten Gottesknechtes, d. h. Israels."
+ ]
+ ]
+ ]
+ },
+ "versions": [
+ [
+ "Mischnajot mit deutscher Übersetzung und Erklärung. Berlin 1887-1933 [de]",
+ "https://www.nli.org.il/he/books/NNL_ALEPH002378149/NLI"
+ ]
+ ],
+ "heTitle": "פירוש גרמני על משנה מכות",
+ "categories": [
+ "Mishnah",
+ "Modern Commentary on Mishnah",
+ "German Commentary",
+ "Seder Nezikin"
+ ],
+ "schema": {
+ "heTitle": "פירוש גרמני על משנה מכות",
+ "enTitle": "German Commentary on Mishnah Makkot",
+ "key": "German Commentary on Mishnah Makkot",
+ "nodes": [
+ {
+ "heTitle": "",
+ "enTitle": ""
+ }
+ ]
+ }
+}
\ No newline at end of file
diff --git "a/json/Mishnah/Modern Commentary on Mishnah/German Commentary/Seder Nezikin/German Commentary on Pirkei Avot/English/Mischnajot mit deutscher \303\234bersetzung und Erkl\303\244rung. Berlin 1887-1933 [de].json" "b/json/Mishnah/Modern Commentary on Mishnah/German Commentary/Seder Nezikin/German Commentary on Pirkei Avot/English/Mischnajot mit deutscher \303\234bersetzung und Erkl\303\244rung. Berlin 1887-1933 [de].json"
new file mode 100644
index 0000000000000000000000000000000000000000..30dd79ba78de58c3c54593d1ebf4fa75ab63c7c3
--- /dev/null
+++ "b/json/Mishnah/Modern Commentary on Mishnah/German Commentary/Seder Nezikin/German Commentary on Pirkei Avot/English/Mischnajot mit deutscher \303\234bersetzung und Erkl\303\244rung. Berlin 1887-1933 [de].json"
@@ -0,0 +1,806 @@
+{
+ "language": "en",
+ "title": "German Commentary on Pirkei Avot",
+ "versionSource": "https://www.nli.org.il/he/books/NNL_ALEPH002378149/NLI",
+ "versionTitle": "Mischnajot mit deutscher Übersetzung und Erklärung. Berlin 1887-1933 [de]",
+ "status": "locked",
+ "license": "Public Domain",
+ "versionNotes": "Ordnung Seraïm, übers. und erklärt von Ascher Samter. 1887.
Ordnung Moed, von Eduard Baneth. 1887-1927.
Ordnung Naschim, von Marcus Petuchowski u. Simon Schlesinger. 1896-1933.
Ordnung Nesikin, von David Hoffmann. 1893-1898.
Ordnung Kodaschim, von John Cohn. 1910-1925.
Ordnung Toharot, von David Hoffmann, John Cohn und Moses Auerbach. 1910-1933.",
+ "digitizedBySefaria": true,
+ "actualLanguage": "de",
+ "languageFamilyName": "german",
+ "isSource": true,
+ "isPrimary": true,
+ "direction": "ltr",
+ "heTitle": "פירוש גרמני על משנה אבות",
+ "categories": [
+ "Mishnah",
+ "Modern Commentary on Mishnah",
+ "German Commentary",
+ "Seder Nezikin"
+ ],
+ "text": {
+ "": [
+ [
+ [
+ "Moses. Zu den meisten Sätzen dieses Traktats befindet sich eine Erklärung und erweiterte Ausführung in dem allen Talmud-Editionen beigedruckten אבות דר׳ נתן, das hier mit AN. zitiert wird. EM. bezeichnet meine Abhandlung: „Die erste Mischna“ (Berlin 1882).",
+ "hat die Tora. Hier vorzugsweise „die mündliche Lehre“ תורה שבעל פה, auch מסורת = παράδοσις (τῶν πατέρων) oder קבלה = διαδοχή genannt (vgl. Josephus Ant. XIII, 10, 6). Die Väter, welche die mündliche Lehre von Geschlecht zu Geschlecht überliefert haben, sind die אבות, nach denen dieser Traktat benannt ist, EM. 6 und 26.",
+ "auf dem Sinai. מסיני eig. vom Sinai her, Edujot VIII, 7.",
+ "empfangen und sie dem Josua überliefert. מסר aram. übergeben, davon מסורת Note 2.",
+ "und Josua den Ältesten. Josua 24, 31.",
+ "und die Ältesten den Propheten. Jerem. 7, 25. In AN. 1 werden noch die Richter (שופטים) zwischen זקנים und נביאים eingeschaltet.",
+ "und die Propheten haben sie den Männern der großen Versammlung. Die aus 120 Männern zusammengesetzte oberste Gerichtsbehörde, die in den ersten Zeiten des zweiten Tempels eine ähnliche Stellung hatte, wie das spätere Synedrion, das ebenfalls כנסת = כנישתא genannt wurde (Megillat Taanit c. 10), vgl. Mag. f. d. Wissensch. d. Judent. 1883 S. 46—63. — In AN. 1 sind חגי זכריה ומלאכי zwischen נביאים und אנשי כנה״ג hinzugefügt.",
+ "Seid. הוו wie Gen. 27, 29.",
+ "vorsichtig. מהון langsam, gelassen, davon המתין warten.",
+ "beim Richtspruche. Nach AN. 1 bei jedem UrTeil.",
+ "und machet einen Zaun um die Tora. Treffet Maßregeln zum Schutze des Gesetzes, vgl. חכמים עשו סייג לדבריהם Berachot 4b. — Nach AN. 2–3 stand diese Vorschr. an zweiter und העמ׳ תלמי הרבה an dritter Stelle."
+ ],
+ [
+ "Simon der Gerechte. Simon I., Sohn des Onias (Jos. Ant. XII, 2, 4), war um 300 a. Hoherpriester.",
+ "gehörte zu dem Reste der großen Versammlung. Er gehörte zu den letzten Männern dieser Versammlung. Mit ihm und seinem Collegium schliesst die Periode der אנשי כנסת הגדולה ab, deren Lehren und Verordnungen später als דברי סופרים oder מעשה זקנים Jad. IV, 3 angeführt wurden, Mag. 1. c. S. 58 f.",
+ "auf dem Gottesdienst. עבודת בית המקדש = עבורה (AN 4) der Tempel-Gottesdienst.",
+ "und auf der Liebeserweisung. Persönliche Liebesdienste, zu unterscheiden von צדקה Almosen (Sukka 49b). — Jerusch. Taanit IV 68a findet die hier erwähnten drei Dinge in Jesaja 51, 16 angedeutet; vgl. weiter M. 18."
+ ],
+ [
+ "Antigonos. ’Aντίγονος.",
+ "aus Socho. Josua 15, 35: שובה.",
+ "empfing. קבל dem Ausdr. קבלה entsprechend, Note 2.",
+ "Lohn. פרם (vom aram. פרס bestimmen, abschätzen) das Bestimmte, der Lohn (vgl. das hebr. חוק), wie im Arab, فرض (Geschenk, Sold) von فَرَضَ (bestimmen), vgl. M. Cahn, Pirke Aboth 17.",
+ "Lohn zu empfangen. Die besten Zeugnisse lesen : ע״מ שלא לקבל פרס (in dem Gedanken, keinen Lohn zu empfangen). Dadurch erklärt es sich, wie diese Worte nach AN 5 den Sadducäern die Veranlassung boten, die Vergeltung in der zukünftigen Welt zu leugnen. Über die Sadducäer und den Bericht in AN 5 vgl. Baneth in „Magazin“ 1882 S. 3 ff.",
+ "und es sei Gottesfurcht. שמים meton. für „Gott“.",
+ "über euch. Obschon ihr nur aus reiner Liebe Gott dienen sollet, mag dennoch auch die Furcht vor Gott bei euch sein; denn die Liebe bewegt zur Erfüllung der Gebote, während die Furcht vor Gott den Menschen vor Übertretung der Verbote der Tora schützt (Bart.), vgl. Jerusch. Berachot IX, 14b."
+ ],
+ [
+ "Jose. Von den hier und M. 6, 8, 10 u. 12 erwähnten 5 Paaren von Schriftgelehrten (זוגות M. Pea II, 6) war nach Chagiga 16 b immer der erste der נשיא (der erste Präsident) und der zweite אב בית דין (der zweite Vorsitzende) des Synedrion. (Nur in M. 8 meinen Einige, Simon b. S. sei der נשיא gewesen). Zur Rechtfertigung dieser talmudischen Ansicht vgl. meine Schrift: „der oberste Gerichtshof“ (Berlin 1878) S. 26 ff. und „Magazin“ 1878 S. 94–99.",
+ "Sohn Joësers. Nach Ber. rabba c. 65 war dieser Jose ein Oheim des Hohenpriesters Alkimos.",
+ "aus Zereda. 1. Kön. 11, 26; 2. Chr. 4, 17. Nach M. 3 hätte man hier ממנו erwartet, wie in der Tat Einige korrigieren. Indessen, da nach Note 24 Jose b. Joëser um 160a. gelebt hat, so muss zwischen unserem Paare und Antigonos aus Socho eine Lücke angenommen werden, so dass die Schüler des Antigonos als die Tradenten anzusehen sind. Eine Vermutung, von welchen Schriftgelehrten unser „Paar“ die „Lehre“ empfangen, ist in „Magazin“ 1881 S. 125f. ausgesprochen.",
+ "aus Jerusalem empfingen von ihnen. בית ועד (Sota IX, 15) = בית מועד, ein Lehrhaus, wo die Weisen Zusammenkommen.",
+ "bestäube Dich mit dem Staube ihrer Füße. Die Schüler saßen gewöhnlich auf der Erde zu Füßen der Lehrer, vgl. z. B. B. mezia 84 b. AN. 6: שב לפניו על הארץ (sitze vor ihm auf der Erde)."
+ ],
+ [
+ "es seien Arme. AN. scheint עניים wie ענוים erklärt zu haben, (wie in den Psalmen) vgl. daselbst 7: למור בני ביתך ענוה.",
+ "und sprich nicht viel. שיחה ein gleichgültiges Gespräch, Geschwätz.",
+ "mit dem Weibe. Vgl. Nedarim 20 a und Sirach 9, 9.",
+ "Vom. Die eingeklammerte Stelle fehlt in AN. und enthält zwei Randglossen zum vorhergehenden Satze.",
+ "eigenen Weibe. Dies ist aus dem bestimmten Artikel האשה zu schließen.",
+ "um wieviel mehr. קל וחומר, s. B. kamma I, Note 26.",
+ "Daher. Dies ist die zweite Glosse, die wahrscheinlich von einem anderen Verfasser, als die erste, herrührt.",
+ "und ererbt am Ende. סופו mit Partic., vgl. Cahn, und Sanhedrin IV, Note 35.",
+ "die Hölle. גיא הינם Jos. 15, 8, später als Gegensatz zu גן עדן (Paradies) zur Bezeichnung der „Hölle“ gebraucht."
+ ],
+ [
+ "und Nittai. Dieses Paar lebte wahrscheinlich zur Zeit Johann Hyrkans, vgl. meine Schrift: „Der oberste Gerichtshof“ S. 37f.",
+ "aus Arbel. S. Hosea 10, 14.",
+ "und beurteile jeden Menschen nach der guten Seile. לכן זכות. Zu ergänzen ist להכריע: die Waagschale des Verdienstes herabsinken zu machen. Vgl. Schebuot 30 a u. Raschi das."
+ ],
+ [
+ "und gib. Wenn du siehst, dass ein Bösewicht Glück hat.",
+ "Vergeltung nicht auf. התיאש den Gedanken an Etwas aufgeben, s. B. mezia II, Note 3."
+ ],
+ [
+ "Sohn Tabbai’s. Lebte zur Zeit Alexander Jannai’s, vor dessen Verfolgung er nach Alexandrien geflüchtet, woher er später zur Übernahme des Nasiats zurückberufen ward (Jerusch. Chagiga II, 77 d).",
+ "Sohn Schatach’s. Nach dem Talmud (Berachot 48 a) ein Bruder der Königin Salome Alexandra.",
+ "Benimm dich nicht wie die Obersten der Richter. עורכי הד׳, nach רמב״ן zu Deut. 21, 16 ארכי = ערכי הד׳ (vgl. ארכאות = ערכאות), während Einige wirklich ארכי (gr. ἀρχή) lesen: „Die obersten Richter“. So auch in Ber. rabba c. 50: לוט היה ארכי הדיינים שבכולם. Ebenso hat AN 10 unsere Stelle verstanden, wenn dort erklärt wird: man soll eine Halacha, die man gehört, nicht eher widerlegen, bis man genau nachgefragt, aus welchem Grunde diese Halacha ausgesprochen wurde, vgl. Bart. Nach Jerusch. B. batra IX, 17a lehrt unser Satz: אסור לגלות דינו ליחיד, man dürfe den Einen der Prozessierenden nicht unterrichten, ob er im Rechte ist und wie er vor den Richtern sprechen müsse, um den Prozess zu gewinnen; ebenso Babli Ketubot 52 b, 86 a, wo Raschi עורכי הדיינין als „die, welche die Richter beeinflussen, zu Gunsten des Einen der Processirenden hinwenden“ erklärt, vgl. noch Sota 47 b und Raschi das. und Sabbat 139 a.",
+ "seien sie in deinen Augen wie Gerechte. Beide Parteien sollen vom Richter gleichmäßig behandelt werden, sowohl während sie vor ihm stehen, als nachdem das Urteil gesprochen ist, falls sie nur das letztere angenommen haben."
+ ],
+ [
+ "Forsche gründlich die Zeugen aus. Die Erklärer weisen auf die Erzählung hin, dass ein Sohn des Simon b. S. einst unschuldig zum Tode verurteilt wurde (Jerusch. Sanhedr. VI, 23 b), was wohl daher kam, dass man die Zeugen nicht gründlich ausgeforscht hatte."
+ ],
+ [
+ "Schemaja und Abtaljon. Sameas und Pollion bei Josephus ant. XIV, 9, 4; XV, 1, 1; 10, 4; vgl. mein: „der oberste Gerichtshof“ S. 43, Anm. 5.",
+ "hasse die Herrschaft. רבנות Herrschaft, Pesachim 87 b.",
+ "und mache dich nicht mit Machthabern. רשות (von רשי mächtig sein) die Macht, die Machthaber; vielleicht sind damit die römischen Machthaber gemeint, vgl. weiter II, 3, und Ab. sara 17 a."
+ ],
+ [
+ "seid vorsichtig in euren Worten. Dass ihr nicht Veranlassung bietet, dass eure Worte missdeutet und dadurch in eurem Namen falsche Lehren verbreitet werden.",
+ "vielleicht verschuldet ihr die Strafe der Verbannung. AN 11 liest: שמא תורו דבר שלא כתלמוד תורה ותחובו חובת גלות ותגלו למקום מים הרעים ואף התלמידים הבאים אחריכם שמא יורו דבר משמכם שלא כתלמוד תורה ויחובו חובת גלות ויגלו למקום מים הרעים. (Ihr könntet sonst etwas lehren, das nicht mit der Tora-Lehre übereinstimmt, wodurch ihr die Strafe der Verbannung verschuldet; ihr würdet dann nach einem Orte schlechten Wassers verbannt werden; und auch die Schüler, eure Nachfolger, könnten in eurem Namen etwas lehren, das nicht mit der Tora über-einstimmt, und auch sie würden die Strafe der Verbannung verschulden und nach einem Orte schlechten Wassers verbannt werden). Diese LA. zeigt, dass die Verbannung als eine Strafe für die durch Unvorsichtigkeit verbreitete falsche Lehre betrachtet wird (anders Bart.). Doch ist diese LA. insofern im Widerspruch mit dem Texte unserer Mischna, als nach letzterer die Schüler nicht wegen ihrer eigenen Verschuldung in die Verbannung gehen, sondern nur dem Lehrer nachziehen.",
+ "und ihr werdet nach einem Orte schlechten Wassers. Sinnbild für „schlechte Lehre“. AN erklärt: „Ihr werdet unter Heiden verbannt werden und dort ihr Tun lernen“ (Ps. 106, 35).",
+ "die euch nachziehen. Vgl. Makkot 10 a: הרב שגלה מגלין ישיבתו עמו (Wenn ein Lehrer in die Verbannung geht, lässt man seine Schule mit ihm ziehen).",
+ "trinken (davon. Wenn auch die schlechte Lehre euch nicht schaden würde, so könnte sie doch euren Schülern den Tod bringen.",
+ "dass der Name Gottes entheiligt würde. ונמצא — מתחלל fehlt in AN."
+ ],
+ [
+ "Hillel. Lebte nach Sabbat 15 a 100 Jahre vor der Tempelzerstörung.",
+ "den Frieden liebend und nach Frieden strebend. Ps. 34, 16.",
+ "die Menschen liebend und sie hinführend zur Tora. Vgl. Mal. 2, 4; 6."
+ ],
+ [
+ "Er spricht ferner. AN 12 meint, Hillel habe die folgenden Sprüche בלשון בבלי (in babylonischer Sprache) gesagt. Hillel war bekanntlich ein Babylonier.",
+ "Wer seinen Namen auszubreiten. נגד ziehen, ausbreiten.",
+ "nimmt ab. יסף (von סוף) macht aufhören. AN 12: פסיד, verliert.",
+ "wer nicht lernt. Anst. ודלא יליף hat AN: ודלא משמש חכימיא, wer nicht die Weisen bedient. שמש חכמים wird oft für „lernen“ gebraucht,",
+ "und wer sich der Krone. Der Tora. Nach AN: des Gottesnamens.",
+ "bedient. Zu seinem eigenen Vorteile.",
+ "schwindet dahin. AN: אבד ואזיל ליה, der geht dahin, vgl. weiter IV, 5."
+ ],
+ [
+ "Wenn ich nicht für mich bin. Wenn ich selbst nicht für mich Verdienste erwerbe.",
+ "und wenn ich für mich allein bin. Wenn ich nur für mich allein und nicht auch für Andere (nach Vollkommenheit) strebe.",
+ "wann denn. Vielleicht wird es dir später nicht mehr möglich sein; schiebe daher die gute Tat nicht auf!; s. weiter II, 4."
+ ],
+ [
+ "Mache dein Torastudium zum ständigen Geschäfte. קבע etwas Festbestimmtes, was man beständig tliut, niemals unterlässt; Gegens. עראי, etwas Zufälliges, was man manchmal zufällig tut. דורות הראשונים עשו תורתן קבע ומלאכתן עראי, die früheren Geschlechter haben ihr Torastudium zu einer ständigen, ihr Gewerbe aber zu einer zufälligen Beschäftigung gemacht, (Berachot 35b).",
+ "sprich wenig und tue viel. S. B. mezia 87 a.",
+ "und empfange jeden Menschen mit freundlichem Angesichte. נשא = סבר tragen, erheben; סבר פנים יפות = נשא פנים יפות, ein freundliches Angesicht zuwenden."
+ ],
+ [
+ "Rabban. In AN 14 folgt nach Schammai רבן יוחנן בן זכאי (weiter II, 8). Es ist sicherlich das Stück I, 16—II, 4 a eine spätere Interpolation in die ursprüngliche Reihe der „Väter“, welche Rabbi den Mischna-Redaktor, dessen Sohn sowie dessen Vater und Großvater als Nachkommen Hillels, an Hillel und Schammai anschließt. Davon mag I, 16—17, das in AN später (c. 22) steht, von Rabbi selbst hierher versetzt worden sein. Ebenso hat wohl Rabbi noch I, 18, das in AN fehlt, hier hinzugefügt, vgl. EM 33f.",
+ "Gamliel. Nicht R. Gamliel ha-Saken, wie manche Erklärer meinen, sondern R. Gamliel II., wie EM 31 f. bewiesen wird.",
+ "entziehe dich dem Zweifelhaften. Indem du über alles Zweifelhafte den Lehrer um Bescheid fragst.",
+ "und verzehnte nicht oft nach Abschätzung. Während man die Theruma nach Abschätzung gab, durfte man den Zehnten nicht באומד geben (Menachot 54 b). Dieser Satz ist hier bildlich zu fassen, dass man nicht nach Vermutung eine religiöse Entscheidung treffe, vielmehr sich durch Befragen des Lehrers Gewissheit zu verschaffen suche; vgl. Jerusch. Taanit IV, 68 c: שלא יהא אדם דן אומדות, es richte Niemand nach Vermutungen."
+ ],
+ [
+ "Simon. Er sprach dies in seiner Jugend, als er noch nicht „Rabban“ genannt wurde, vgl. Sanhedrin V, Note 14.",
+ "All’ mein Lebtag bin ich unter Weisen aufgewachsen und habe nichts Besseres für den Menschen. גוף Person, Mensch, s. IV, 6.",
+ "sondern die Tat. Vgl. Kidduschin 40 b.",
+ "bringt Sünde (zu Wege. Spr. 10, 19."
+ ],
+ [
+ "Rabban Simon. Derselbe wie in M. 17; vgl. Note 71 u. 75.",
+ "Auf drei Dingen steht. Jerusch. Taan. IV, 68 a liest עומד, wie in M. 2.",
+ "auf dem Rechte und auf dem Frieden. Den Widerspruch zwischen unserer M. u. M. 2 suchen Manche durch die Annahme zu lösen, dass oben die Gründe zur Erschaffung und hier die Dinge, die zur Erhaltung der Welt nötig sind, genannt werden.",
+ "denn. Späterer Zusatz nach Jerusch. Taanit IV, 68 a."
+ ]
+ ],
+ [
+ [
+ "Rabbi. R. Jehuda, der Fürst (ha-Nasi), wurde schlechtweg „Rabbi“ genannt. — Dieser Spruch sowie die folgenden Sprüche des R. Gamliel sind erst nach Rabbi, dem Mischna-Redaktor, zur Mischna hinzugefügt worden, EM 32.",
+ "Welches ist die rechte Handlungsweise. Vgl. Tamid 28 a.",
+ "die sich der Mensch auswählen soll. יבור von ברר, auslesen.",
+ "der sie befolgt. Die an und für sich rühmlich ist.",
+ "und ihm Ehre bringt vor den Menschen. Es darf nichts getan werden, das von den Menschen missbilligt wird oder missdeutet werden könnte, vgl. Schekalim III, 2 und Nedarim 22 b.",
+ "denn du kennst nicht die Belohnung. Eig.: „Die Gabe des Lohnes“.",
+ "Berechne den Verlust. Au Gut oder Genuss.",
+ "durch Gebotsübung ihrem Lohne. In der zukünftigen Welt, vgl. weiter Mischna 16.",
+ "gegenüber und den Gewinn. Au Gut oder Genuss.",
+ "durch Übertretung ihrem Schaden. In der zukünftigen Welt, vgl. weiter Mischna 16.",
+ "Denke über drei Dinge nach und du wirst zu keiner Sünde kommen. Vgl. weiter III Anf.",
+ "und alle deine Taten werden in das Buch. Gottes, „das Buch des Gedächtnisses“, Mal. 3, 16."
+ ],
+ [
+ "mit weltlicher Beschäftigung. דרך ארץ (Weise der Erde, der Welt) Lebensweise, bezeichnet hier die zum Lebensunterhalte nötige Beschäftigung, vgl. Kidduschin I, 10.",
+ "denn die auf beides gewandte Mühe lässt die Sünde nicht aufkommen. Sie nimmt die ganze Zeit des Menschen in Anspruch, so dass er keine Muße hat, sündhaften Gedanken nachzuhängen.",
+ "und alles Torastudium ohne Erwerb wird am Ende zu nichte und zieht Sünde nach sich. Vgl. Kidduschin 29 a: R. Jehuda sagt: Wer seinen Sohn kein Handwerk lehrt, der lehrt ihn das Räuberhandwerk.",
+ "denn das Verdienst ihrer Väter steht ihnen bei. In jeder Gemeinde lebt das Verdienst, das Gute, das die Vorfahren in der Vergangenheit gewirkt haben, in der Gegenwart fort.",
+ "und ihre Frömmigkeit besteht für ewig. Alles Gute, das die Gemeinde in der Gegenwart vollbringt, lebt in den folgenden Geschlechtern weiter.",
+ "Euch aber. Die ihr in reiner Absicht für die Gemeindeangelegenheiten sorget.",
+ "werde ich. So spricht Gott.",
+ "als hättet ihr. Aus eigenen Mitteln.",
+ "es. Das Gute, das von der Gemeinde geleistet wird."
+ ],
+ [
+ "Seid vorsichtig. Es scheint dies auch an die für die Gemeinde Wirkenden gerichtet zu sein.",
+ "gegen die Machthaber. S. oben I, Note 48.",
+ "da man ihnen nutzt. Eig.: zur Zeit ihres Nutzens, da sie Nutzen von Jemand haben. Vgl. Sir. 13,2;4."
+ ],
+ [
+ "Vollführe seinen. Gottes.",
+ "Willen. Ebenso bereitwillig und freudig.",
+ "wie deinen Willen. M. Jerusch. liest ברצונך (mit deinem Willen) st. כרצונך; ebenso : ברצונו.",
+ "damit er den Willen Anderer. Deiner Gegner.",
+ "Hillel. Fortsetzung der Traditionskette von Absehn. I, wo ursprünglich bei Hillel und Schammai zuerst die Sprüche Schammai’s (I, 15) und dann die Hillel’s (I, 12—14) gestanden hatten, s. EM 34f. — Dass hier der alte Hillel und nicht, wie Einige wollen, ein späterer Hillel gemeint ist, ist EM 27 bewiesen.",
+ "glaube nicht an dich selbst bis zu deinem Todestage. Vgl. Ber. 29 a, Jerusch. Sabbat I, 3b.",
+ "dass man es höre. Sprich kein Geheimnis aus in der Meinung, es höre es Niemand, der es verraten würde, vgl. B. batra 4 a und AN 28. And. Übersetzung: „Sprich nicht ein Wort, das man nicht hören kann“, d. h. „Sprich nicht leise ein Geheimnis aus“.",
+ "Wenn ich Muße haben werde. נפנה sich wegwenden (von den Geschäften), sich abmüßigen."
+ ],
+ [
+ "Ein Ungebildeter. בור unbebaut, unkultiviert sein, B. mezia IX, Note 14.",
+ "ist nicht Sündenscheu. Tosefta Ber. VII, 18; Jerusch. Ber. IX, 13b.",
+ "ein Unwissender ist nicht fromm. Vgl Sabbat 63 a Ende.",
+ "der Verschämte. Der sich schämt zu fragen.",
+ "der Heftige. Der keine Geduld hat, dem angehenden Jünger auf alle seine Fragen zu antworten.",
+ "kann nicht weise werden. Vgl. Nidda 70 b. und Sir. 38,24.",
+ "bestrebe dich. Ein. lesen השתרר st. השתדל.",
+ "ein Mann zu sein. Vgl. den Ausspruch Hillel’s in Ber. 63 a, worauf Bar Kappara bemerkt: באתר דלית גבר תכזן הוי גבר, wo kein Mann ist (die Tora zu lehren), da sei ein Mann."
+ ],
+ [
+ "Auch. Sukka 53 a, nach einem andern Hillel’schen Ausspruch.",
+ "Dieweil du ertränkt hast. אטיפת Aphel vom aram. טוף — hebr. צוף, eig.: du hast geschwemmt. Aruch liest עטפת mit ע.",
+ "und am Ende werden deine Ertränker auch ertrinken. Obwohl diese nur das vollbracht haben, was das göttliche Strafgericht verhängt hatte, so sind sie dennoch Verbrecher, die wieder bestraft werden."
+ ],
+ [
+ "viel Gewürm. Die Vermehrung der Körperfülle durch Wohlleben vermehrt nur den Moder nach dem Tode.",
+ "viel Sorge. Aruch V. דו liest: דוון (Kummer) st. דאגה",
+ "viel Zauberei. Ebenso Sanhedrin 67 a: שרוב נשים מצויות בכשפים (zumeist geben sich Frauen mit Zauberei ab).",
+ "viel Gelehrten-Vereinigung. ישיבה (Sitzung) Gelehrten-Sitzung, Akademie. In einigen Codd. fehlt von מרבה ישיבה bis שלום, dafür steht vorher מרבה צדקה מרבה חיים statt מרבה תורה מ׳ ח׳.",
+ "hat sich das ewige Leben. עולם הבא s. Sanhedrin X, Note 4."
+ ],
+ [
+ "empfing von Hillel und Schammai. Er war der kleinste unter 80 der bedeutendsten Schüler Hillel’s, vgl. Sukka 28 a und Jerusch. Nedarim V, 39 b.",
+ "denn dazu bist du erschaffen worden. Du hast also nur deine Schuldigkeit getan.",
+ "Fünf Schüler. Die besonders vorzüglich waren.",
+ "die keinen Tropfen verliert. Über das umfassende Wissen R. Elieser’s s. Sanhedrin 68 a.",
+ "die ihn geboren. Vgl. Jerusch. Jebamot I, 3 a, wo R. Jonathan, der Bruder des R. Dosa, Sohnes Archinos’, erzählt, dass die Mutter den kleinen Josua in seiner Wiege nach dem Lehrhause trug, damit dessen Ohren frühzeitig Tora-Laute vernehmen. Hierauf scheint R. Jochanan anzuspielen, wie bereits manche Kommentare bemerkt haben.",
+ "ist sündenscheu. In AN: ולשמעון בן נתנאל קרא לו גרועה שבמדבר שמחזקת מימיה, den Simon, Sohn Nethanel’s nannte, er: eine Oase (גרועה, vgl. das arab. جَرَعَ Wasser einschlürfen) in der Wüste, die ihr Wasser festhält.",
+ "ist gleich einer stets wachsenden Quelle. AN: נחל שוטף ומעין המתגבר שמימיו מתגברין ויוצאין לחוץ (ein überströmender Quell).",
+ "würde er sie alle aufwiegen. הכרע sinken machen (sc. die Wagschale).",
+ "Abba Saul sagt ein seinem Namen. Richtiger im AN 29 (der 2. Rec. ed. Schechter): אבא שאול אומר משום ר׳ עקיבא שהיה אומר משמו (A. S. sagte im Namen des R. Akiba, der es in R. Jochanan’s Namen mitteilte). Auch sonst referiert Abba Saul im Namen R. Akiba’s (Tosefta Kilajim 4, 10; Sanhedr. 12, 10), vgl. „Magazin“ 1877 S. 116.",
+ "noch mit ihnen. Die Worte ור״א בן הורקנוס אף עמהם sind eine Glosse des Mischna-Redaktors (Lewy. Abba Saul)."
+ ],
+ [
+ "Ein gutes Auge. Ein Auge, das jeden Menschen mit Wohlwollen anschaut, nicht neidisch und missgünstig ist.",
+ "Ein guter Genosse. Man suche einen guten Genossen, der sich bestrebt, seine Genossen im Tora-Studium zu fördern.",
+ "Ein guter Nachbar. Man suche einen guten tugend-haften Nachbar. AN 14 hat: שכן טוב יצר טוב ואשה טובה, ein guter Nachbar, d. i. ein guter Trieb (oder) eine gute Frau (die beiden letzteren scheinen das erstere zu erklären, vgl. die 2. Rec. c. 29 bei Schechter).",
+ "Die Folgen voraussehen. Vgl. Tamid 32 a: איזהו חכם הר׳ את הנ׳, Wer ist weise? Wer die Folgen voraussieht.",
+ "Ein gutes Herz. Ein nur auf das Gute gerichtetes Denken, Empfinden und Wollen.",
+ "Mir leuchten. ראה, s. Edujot I, Note 37.",
+ "Ein schlechter Nachbar. AN 14: שכן רע יצר רע ואשה רעה, s. oben Note 56.",
+ "Borgen und nicht bezahlen. Manche nehmen dies sinnbildlich: Wer für die ihm von Gott verliehenen Güter und Genüsse nicht die gewissenhafte Pflichterfüllung als Gegenleistung darbietet.",
+ "als borgte er von Gott. המקום, s. Sanhedrin VI, Note 56."
+ ],
+ [
+ "Sie. Jeder von den 5 Schülern. — הם אמרו וכו׳ ist entsprechend dem הם אמרו in I, 1, s. EM 35.",
+ "Es sei dir die Ehre deines Nächsten. Vgl. weiter IV, 12.",
+ "sei nicht geneigt. נוח ruhig, sanft, leicht, daher: geneigt.",
+ "und bekehre dich Einen Tag vor deinem Tode. D. h. sofort, da du morgen sterben könntest, vgl. Sir. 5,7; Sabbat 153 a. Die bisherigen 3 Sprüche sind nach einer Rezension (wahrscheinlich die des R. Meïr) von R. Elieser ausgesprochen worden. R. Jehuda Teilte andere 3 Sprüche im Namen R. E.’s mit, nämlich שוב — מיתתך und die folgenden beiden הוי מתחמם וכו׳. Unser Tr. Abot gibt beide Rezensionen wieder, vgl. AN 15 und EM 30.",
+ "nimm dich aber vor ihrer Kohle in acht. Vergreife dich nicht leichtsinnig an einem ihrer Worte, als wäre dies bloß eine ausgebrannte Kohle (Hirsch); denn du würdest dies nicht ungestraft tun.",
+ "denn ihr Biss. „Biss, Stich, Zischen“ sind Bezeichnungen der verschiedenen Grade des Bannes, den die Weisen über die Gesetzesübertreter verhängten, vgl. Jore dea 334, 1—2.",
+ "ihr Stich. „Biss, Stich, Zischen“ sind Bezeichnungen der verschiedenen Grade des Bannes, den die Weisen über die Gesetzesübertreter verhängten, vgl. Jore dea 334, 1—2.",
+ "ihr Zischen. „Biss, Stich, Zischen“ sind Bezeichnungen der verschiedenen Grade des Bannes, den die Weisen über die Gesetzesübertreter verhängten, vgl. Jore dea 334, 1—2.",
+ "und alle ihre Worte sind wie Feuerkohlen. Nicht ausgebrannte Kohle, גחלת Note 67 (Hirsch)."
+ ],
+ [
+ "Das böse Auge. Missgunst.",
+ "der böse Trieb. Leidenschaft.",
+ "und Menschenhass bringen den Menschen aus der Welt. Aus dieser Welt und aus der zukünftigen Welt AN Rec. II, 30."
+ ],
+ [
+ "die Tora zu lernen. Selbst wenn deine Ahnen Gelehrte waren.",
+ "und alle deine Handlungen seien im Namen Gottes. Vgl. Berachot 63 a und Kidduschin 82 a."
+ ],
+ [
+ "Sei achtsam auf das Lesen des Schema’ und auf das Gebet. Es zur rechten Zeit zu lesen und zu beten.",
+ "betrachte dein Gebet nicht als eine bestimmte Beschäftigung. Als hättest du dich einer bestimmten Beschäftigung zu entledigen.",
+ "Inbrunst und. רחמים ו׳ fehlt in manchen Codd.",
+ "ein Flehen vor Gott. Vgl. Berachot IV, 4.",
+ "Er ist gnädig. Als חנון nimmt er תחנונים an, und bedenkt sich wegen des Bösen; diese Wirkung kann kein Gebet haben, das als קבע betrachtet wird.",
+ "und sei kein Bösewicht vor dir selbst. Tue nichts, was dein eigenes Gewissen verdammen muss, wenn es auch vor der Welt nicht als böse erscheint."
+ ],
+ [
+ "Sei eifrig. שקוד für שוקד, vgl. B. mezia III, Note 24.",
+ "Tora und wisse. ודע fehlt in vielen Codd., in manchen auch תורה; Nachmani zu Lev. 3, 9 1.: כדי st. ודע מה.",
+ "was du einem Epikuräer. Vgl. Sanhedrin X, Note 10; Josephus ant. X Ende: „Die Epikuräer, die aus dem menschlichen Leben die Vorsehung ausschließen …. die sagen, dass die Welt ohne Lenker und Berater von selbst ihren Gang geht.“",
+ "und wer dein Arbeitsherr. St. בעל מלאכתך hat AN: בעל בריתך, Gott, der mit Israel einen Bund geschlossen hat."
+ ],
+ [
+ "Tarphon spricht. Die Sprüche R. Tarphons sind wegen ihrer Ähnlichkeit mit dem vorigen Spruche hierher gesetzt.",
+ "Der Tag. Die Lebenszeit des Menschen.",
+ "und der Hausherr. Gott.",
+ "drängt. Lauter Gründe, die den Menschen zum Eifer im Dienste Gottes anregen sollen."
+ ],
+ [
+ "dich ihrer zu entledigen. Vgl. den ähnlichen Spruch R. Ismaels in AN 27.",
+ "dass er den Lohn deines Tuns dir zahlen wird. ונאמן bis פעולתך fehlt in Cod. München.",
+ "dass die Belohnung der Gerechten im zukünftigen Leben erfolgt. Vgl. die Sprüche R. Tarphons in AN 27 und das. II. Rec. 35 (ed. Schechter)."
+ ]
+ ],
+ [
+ [
+ "Sohn Mahalalel’s. Lebte in der letzten Zeit des zweiten Tempels, vgl. Edujot V, 6f.",
+ "Denke über drei Dinge nach. Der Spruch ist weiter ausgeführt von Ben Assai in Derech erez r. c. 3; vgl. auch AN 19 und EM 33 Note 2.",
+ "und du wirst zu keiner Sünde kommen. S. oben II, 1.",
+ "wohin du gehst und vor wem du einst Rechenschaft und Rechnung abzulegen haben wirst. Nach R. Levi in Jerusch. Sota II, 18 a hat Akabja dies aus dem Satze וזכור את בוראיך (Koh. 12, 1) abgeleitet, indem er בוראיך (deinen Schöpfer) auch als בארך (deinen Brunnen, Ursprung) und בורך (Grube, Grab) deutete.",
+ "Vor wem du einst Rechenschaft und Rechnung. דין וחשבון, sonst häufig (z. B. Chullin 62 a, B. batra 73b, Ab. sara 54 b) נתן את הדין (Rechenschaft ablegen). Letzteres wird gebraucht bei einer Übertretung von Verboten durch sündhafte Taten; חשבון bezeichnet wohl „Rechnung“ wegen unterlassener Übung von guten Taten (vgl. לקוטים מהגר״א)."
+ ],
+ [
+ "Chanina. And. LA.: חנניה.",
+ "Vorsteher der Priester. S. Edujot II, Note 1.",
+ "Bete für das Wohl der Regierung. Vgl. Ab. sara 4 a.",
+ "so würde Einer den Andern lebendig verschlingen. Nach Spr. 1, 12. — In AN 20 sind andere Sprüche von R. Ch. S. H. mitgeteilt; vgl. aber die II. Rec. 31 Ende.",
+ "Chananja. And. LA.: חנינא.",
+ "Sohn Teradjons. Ein Märtyrer (Ab. sara 18 a), Schwiegervater des R. Meïr (das.).",
+ "Im Sitze der Spötter sitzt er nicht. Und daneben heißt es: „Sondern an der Gotteslehre hat er Wohlgefallen“; die „Spötter“ sind also diejenigen, die nicht nach der Gotteslehre Verlangen tragen.",
+ "da weilet die göttliche Gegenwart. שכינה, Bezeichnung Gottes nach der im Tempel sich manifestierenden Gottesherrlichkeit (von לשכן שמו Deut. 12, 11), vgl. über מקום Sanhedrin VI, Note 56. שכינה wird gewöhnlich von Gott gebraucht, wenn er als unter den Menschen weilend genannt wird.",
+ "Hieraus kann ich dies nur Betreffs Zweier beweisen. אין לי אלא שנים bis Ende der M. wird von R. Joseph Aschkenasi gestrichen, vgl. מלאכת שלמה.",
+ "auf. Vgl. weiter M. 6."
+ ],
+ [
+ "Simon spricht. Diese M. ist eine Tosephta zum vorherigen Satze und gehört wahrscheinlich nicht der ursprünglichen Mischna an, EM 32.",
+ "als hätten sie von Toten-opfern. Götzenopfern, Ab. sara II, Note 19.",
+ "ohne Gott. מקום oben Note 12.",
+ "Dies ist der Tisch. Daraus wird geschlossen, dass der Tisch, an dem Arme gespeist werden, wie der Altar, Sühne bewirkt (Ber. 55 a). Dasselbe ist der Fall, wenn man am Tische Worte der Tora spricht.",
+ "der vor dem Ewigen stehe. Vgl. Ber. 64 a."
+ ],
+ [
+ "Chanina. And. LA.: חנניה.",
+ "Sohn Chakinai’s. Schüler R. Akiba’s (Chagiga 14 b), der aber hier steht, weil man die Namen „Chanina“ zusammenstellte.",
+ "Wer Nachts wacht und wer allein auf dem Wege geht und dabei. St. ומפנה lesen Viele והמפנה, wonach die drei Participia einander koordiniert sind. Das Nachtwachen wird danach als der Gesundheit schädlich, das Alleinreisen als gefährlich ebenso verboten, wie müßigen Gedanken nachzuhangen.",
+ "sein Herz müßigen Gedanken zu wendet. Anstatt über die Tora nachzudenken, vgl. AN 29 und das. II. Rec. 34 u. 35.",
+ "der verwirkt sein Leben. Vgl. Ber. I, 3: לחוב בעצמך."
+ ],
+ [
+ "Nechunja. Lehrer R. Ismaëls, Schebuot 26 a.",
+ "ben Hakkana. הקנה Var. הקנא, vielleicht Abkürzung von קנאה, der Schmied (vgl. Aruch v. קן 5), wie בר נפחא. Die Übers. „Sohn des Zeloten“ ist jedenfalls unrichtig.",
+ "von dem entfernt man das Joch der Regierung und das Joch der weltlichen Beschäftigung. Die Sorge um die Existenz. Seine Arbeit wird von Andern verrichtet, Ber. 35 b."
+ ],
+ [
+ "R. Vor diesem Satze steht in ein. Codd M. 9—11.",
+ "Chalaphta. Nach B. mez. 94a ein Schüler R. Meïrs; vgl. auch Tos. Kelim B. kamma IV, 17. Der Satz ist nach Ber. 6a schwerlich in der Mischna ursprünglich, vgl. auch Mechilta zu Exod. 20, 21. Es ist also wahrscheinlich eine Tosephta.",
+ "Sohn Dosa’s. בן דוסא fehlt in vielen Codd.",
+ "aus Kephar Chananja. In Galiläa, vgl. Tos. Bechorot IV, 3.",
+ "so weilet die göttliche Gegenwart unter ihnen. Oben Note 12.",
+ "Gott steht in der Gottesgemeinde. Eine Gemeinde (עדה) besteht mindestens aus 10 Personen, Megilla 23b.",
+ "Seinen Bund. Es scheint, dass man mit אגודה (Bund) eine Anzahl von 5 Personen bezeichnete. Nach einer and. LA. ist hier der folgende V. בקרב וגו׳ angeführt, und die Deutung ist: בקרב in der Mitte (sc, der עדה) = in der Hälfte der עדה; also unter 5 Personen. Unser V. ואגודתו וגו׳ wird darauf auf 3 Personen bezogen, da nach Sukka 13 a 3 Stücke אגד genannt werden (vgl. Tos. das. v. בשלש), vgl. AN 8; 2. Rec. 18.",
+ "In der Mitte von Richtern. Ein Richter-Collegium besteht gewöhnlich aus 3 Personen, Sanhedrin 3b.",
+ "und der Ewige merkte auf und hörte. S. oben M. 2 und AN 2. Rec. 34 im Namen R. Chalaphta’s aus Sepphoris.",
+ "werde ich zu dir. אליך spricht nur von Einem.",
+ "kommen und dich segnen. Raschi und Bart, haben hier den oben Ende M. 2 angeführten Vers."
+ ],
+ [
+ "Eleasar. Ben Jehuda (Ms. München, s. M. Orla 1, 4) Schüler R. Josua’s (M. Tebul Jom III, 4f.)",
+ "aus Berthota. Auch כפר ברתותא; in Ober-Galiläa: s. Schwarz, d. heil. Land S. 40 u. 161.",
+ "Gib ihm. Gott.",
+ "und von deiner Hand geben wir dir. Wie dieser Tanna nach seiner Lehre auch gehandelt, wird in Taanit 24a erzählt, wo st. בירת nach den Mss. ברתותא zu lesen ist.",
+ "Simon. Nach besseren Texten יעקב, der Vater des R. Elieser ben Jacob; nicht zu verwechseln mit ר׳ יעקב in IV, 16; EM 32.",
+ "wie schön ist dieser Acker. Selbst um die Schönheit der Natur zu bewundern, darf man das Lernen nicht unterbrechen.",
+ "dem rechnet es die Schrift an. R. Jos. Aschkenasi c erwidert orr. מעלין עליו st. מעלה עליו הכתוב."
+ ],
+ [
+ "r’s spricht. Dieser Satz ist eine später hinzugefügte Tosephta zum vorhergehenden, s. Menachot 99b und EM 32.",
+ "selbst wenn seine Lehre ihm zu schwer geworden. Eig.: „Seine Mischna hat ihn überwältigt“, sie war so viel, dass sein Gedächtnis sie nicht fassen konnte.",
+ "wenn er sitzt. Untätig und nachlässig."
+ ],
+ [
+ "Sohn Dosa’s. Vgl. über ihn M. Berachot V, 5 u. Talm. das. 34b.",
+ "dessen Weisheit hat Bestand. Denn der Weisheit Anfang ist Gottesfurcht (Ps. 111, 10). — Unter „Weisheit“ ist übrigens hier und weiter die Tora-Wissenschaft zu verstehen.",
+ "Wessen Taten mehr sind als seine Weisheit. Er übt die Lehren der Tora wiederholt in der Praxis.",
+ "wessen Weisheit aber mehr ist als seine Taten. Er übt nicht Alles, was er aus der Tora gelernt.",
+ "dessen Weisheit hat keinen Bestand. S. weiter M. 17."
+ ],
+ [
+ "Er spricht ferner. Dieser Satz fehlt in AN 22 und wird in Tos. Ber. 3, 3 im Namen R. Akiba’s mitgeteilt.",
+ "An wem die Menschen Wohlgefallen haben. רוח פ׳ נוחה מן פ׳, der Geist Dieses ist beruhigt durch Jenen, d. h. Dieser hat an Jenem Wohlgefallen.",
+ "Dosa. Zeitgenosse des R. Josua (Jebamot 16 a).",
+ "Sohn Archinos. S. Edujot III. Note 4. Auch hier lesen Manche: ארכינס.",
+ "Der Schlaf am Morgen. Man soll nicht schlafen, bis die Zeit vom שמע-Lesen vorübergeht, denn dadurch versäumt man das Torastudium, AN 21.",
+ "der Wein zum Mittag. Auch dies stört vom Torastudium, das.",
+ "das Schwatzen mit Kindern. Man soll nicht zu Hause (sondern im Lehrhause) lernen, weil man dort durch das Schwatzen mit seinen Kindern und seinen Hausleuten gestört wird, das.",
+ "und das Sitzen in den Versammlungs häusern. Ms. München 1. כנסיה st. בתי כנסיות.",
+ "der Unwissenden. Bei den יושבי קרנות (die an den Straßenecken sitzen, Berachot 28 b), AN das.",
+ "bringen den Menschen aus der Welt. Von dieser und von der zukünftigen Welt, AN 2. Rec. 34. s. oben II, Note 72."
+ ],
+ [
+ "Eleasar. Lebte zur Zeit des Bar-Kochba-Krieges, Jerasch. Taanit IV, 68d.",
+ "aus Modi‘im. Pesachim IX, 2; 1 Macc. 2, 1.",
+ "Wer die Heiligtümer. AN 26 1. שבתות st. את הקדשים.",
+ "entweiht und wer die Festtage verachtet und wer das Angesicht seines Nächsten öffentlich beschämt. והמלבין — ברבים fehlt in AN, in Cod. München, in Sifré Num. 112 und in Jer. Pesachim VI, 33b; vgl. B. mez. 58b f.",
+ "und wer den Bund unseres Vaters Abraham zerstört. D. i. nach Jer. Sanhedrin X Anf. מושך ערלה, der sich eine künstliche Vorhaut macht, vgl. 1. Macc. 1, 15 und Tos. Sabbat XVI, 9. Diese Operation wurde Epispasmus genannt, vgl. 1. Cor. 7, 18.",
+ "und wer der Halacha widersprechende. שלא כהלכה fehlt in AN u. A.",
+ "Auslegung der Tora sich herausnimmt. נלה פנים das Gesicht entblößen, d. h. frech sein, sich herausnehmen, vgl. Erubin 69 a (מומר בגלוי פנים) Sota 42 b. Nach Jerusch. Sanhedr. 1. c. heißt מגלה פנים בתורה wer öffentlich die Tora-Gebote übertritt. Andere Erklärungen s. in Babli Sanh. 99b."
+ ],
+ [
+ "Sei dienstfertig. קל leicht, zum Dienste bereit.",
+ "gegen Obere und willig. נוח wohlwollend, willig.",
+ "gegen das Alter. תשחרת (von שחר schwarz sein) die trübe Zeit, die Alterszeit (vgl. Koh. 12, 2). Die דמעת תשחרת (die Thräne des Alters) ist sehr schädlich, Midr. zu Thr. 2, 11 (vgl. Sabbat 151 b). בן תשחרת, ein Sohn des Alters (בן זקונים) Midr. Thr. l. c. u. zu 1, 2; בן תשחרת היה לו לר״ע, R. Akiba hatte einen im Alter geborenen Sohn (so in einer von Raschi hier cit. Agada, vgl. Semachot Abschn. 8). Andere Erklärungen zu תשחרת (Jugend, Frohndienst, Herrschaft) passen nicht für die angeführten Stellen.",
+ "und nimm jeden Menschen mit Freuden auf. Ob. I, 15."
+ ],
+ [
+ "Spiel und Leichtsinn. קלות ראש Leichtsinn; Gegens. כבד ראש, Ernst (Ber. V, 1).",
+ "verleiten den Menschen zur Unzucht. AN 26: סייג לכבוד שלא לשחוק, ein Zaun für die Ehre ist nicht zu spielen. Dieser Satz ist ein passendes Verbindungsglied zwischen den ersten beiden Sprüchen R. Akiba’s.",
+ "Die Überlieferung. מסורת ist hier sowohl die überlieferte Schreibweise als auch die überlieferte Erklärung der Tora.",
+ "ist ein Zaun für die Tora. Sie schützt die Tora vor Fälschung und Entstellung. — In Cod. München fehlt: מסורת סיג לתורה, vgl. AN.",
+ "die. מעשרות סיג לעושר fehlt in manchen Codd.",
+ "Zehnten sind ein Zaun für den Reichtum. Die Zehnlabgaben bewahren den Reichtum, s. Taanit 9 a.",
+ "Gelübde sind ein Zaun für die Enthaltsamkeit. Vgl. AN 26.",
+ "ein Zaun für die Weisheit ist Schweigen. S. 1, 17."
+ ],
+ [
+ "Er spricht ferner. In AN 39 sagt dies R. Meïr, wahrscheinlich hat er dies von R. Akiba vernommen.",
+ "denn er ist im Bilde. In dem für den Menschen geeigneten Bilde. Cod. München u. AN haben בצלם אלהים; es scheint dies aber eine spätere Correctur zu sein, denn im angeführten V. ist nach R. Akiba אלהי׳ mit עשה zu verbinden, da sonst zu עשה das Subject fehlte; (vgl. Ozar nechmad III, 4f. 119f.).",
+ "eine besondere Liebe ist ihm kund getan worden. Nach Maim. u. A. besteht die besondere Liebe darin, dass ihm mitgeteilt worden, er sei im Bilde geschaffen. Doch scheint die Erklärung Duran’s u. A. einfacher zu sein, wonach stets auf יתירה der Nachdruck liegt. Es ist dies ein besonderer Vorzug und ein Beweis besonderer Liebe, der von Gott dem Menschen kundgetan worden. Übrigens fehlt in AN 39 stets חבה יתירה ובו׳, während in der 2. Rec. des AN c. 44 der ganze Satz anders lautet, vgl. ed. Schechter S. 124.",
+ "dass er im Bilde. In dem für den Menschen geeigneten Bilde. Cod. München u. AN haben בצלם אלהים; es scheint dies aber eine spätere Correctur zu sein, denn im angeführten V. ist nach R. Akiba אלהי׳ mit עשה zu verbinden, da sonst zu עשה das Subject fehlte; (vgl. Ozar nechmad III, 4f. 119f.).",
+ "denn sie sind Kinder Gottes. Gott hat Israel von allen Völkern auserwählt, so dass es von Gott mehr bevorzugt wurde, als andere Menschen, wie der Vater seine Kinder Andern vorzieht.",
+ "denn es ist ihnen ein kostbares Gerät. Die Tora.",
+ "durch das die Welt erschaffen worden. Die Tora hat Gott, als er die Welt erschaffen, bereits Vorgelegen, wie dem Künstler seine Zeichnungen, Ber. r. c. 1 (vgl. Sachs, Beitr. I, S. 14)."
+ ],
+ [
+ "Alles ist vorausgeschaut. Von Gott. And. LA.: הכל צפון, Alles ist aufbewahrt (vgl. Deut. 32, 34).",
+ "und die freie Wahl ist gegeben. Die menschliche Freiheit besteht trotz der Allwissenheit Gottes. Zur Erklärung dieses Problems vgl. Maimon, h. Teschuba V u. Duran zu uns. Stelle.",
+ "in Güte. Nach göttlicher Gnade (מדת הרחמים, die Eigenschaft der Barmherzigkeit).",
+ "und Alles nach der Mehrheit der Tat. Neben der Gnade wird die Welt auch nach Gerechtigkeit (מדת הדין) gerichtet, wonach die Mehrheit der Taten des Menschen, je nachdem sie gut, oder schlecht sind, über sein Geschick entscheidet, vgl. Kohelet r. zu 10, 1; Kidduschin 39 b, Maimon, h. Tesch. III, 1. And. LA.: אבל לא על פי המעשה (aber nicht nach der Tat). Hiernach würde die Gnade allein beim Gerichte walten. Diese LA. ist schwerlich richtig. Vgl. auch AN 39."
+ ],
+ [
+ "Er spricht ferner. Ein Gleichnis, worin die Waltung der göttlichen Vorsehung veranschaulicht wird.",
+ "Alles. Was dem Menschen gegeben ist.",
+ "ist auf Bürgschaft gegeben. Die für die Gegenleistung des Menschen bürgt.",
+ "und ein Netz ist ausgebreitet über alle Lebenden. Nach Kohelet 9, 12.",
+ "Der Laden. Die Welt mit ihren Genüssen.",
+ "und der Kaufherr borgt. Gott gibt jedem Menschen die Freiheit zu verbotenen Genüssen, da diese nur als Darlehen geboten werden, die der Mensch einst zahlen wird müssen.",
+ "das Buch. פנקס s. Schebuot VII, Note 5.",
+ "ist aufgeschlagen und die Hand schreibt ein. In das Buch des Gedächtnisses, oben II, Note 10.",
+ "komme und leihe. Gott gibt jedem Menschen die Freiheit zu verbotenen Genüssen, da diese nur als Darlehen geboten werden, die der Mensch einst zahlen wird müssen.",
+ "die Einforderer gehen umher beständig den ganzen Tag und nehmen Bezahlung vom Menschen mit seiner Einwilligung oder ohne seine Einwilligung. Leiden und Unglücksfälle, welche die Menschen heimsuchen, fordern nur deren Schulden ein, die sie in ihrem Leichtsinn gemacht haben.",
+ "worauf sie sich stützen können. Denn Alles steht im Schuldbuche verzeichnet, und es kann Niemand seine Schuld ableugnen.",
+ "das Gericht ist der Wahrheit gem. Gott vergilt Alles nach Gerechtigkeit.",
+ "und Alles ist zum Mahle bereit. Durch Leiden und Tod geläutert und gesühnt, geht die ganze Menschheit zur ewigen Seligkeit des Jenseits; s. Sabbat 153a. — In Ms. München fehlt: והחנוני מקיף והפנקס פתוח und וכל הרוצה ללוות יבוא וילוה; vgl. auch die LA. in AN 39."
+ ],
+ [
+ "spricht. Vgl. AN 22; 2. Rec. 34.",
+ "Ohne Tora keine Sitte. דרך ארץ Lebensart (vgl. II, Note 11); daher auch Sitten des Anstandes und der Billigkeit im Verkehr mit den Nebenmenschen.",
+ "ohne Gottesfurcht keine Weisheit. Oben M. 9.",
+ "ohne Kenntnis keine Einsicht. דעת die Kenntnis der Dinge durch Sinneswahrnehmung ; בינה die Fähigkeit zu folgern und zu schließen.",
+ "ohne Mehl keine Tora. Vgl. Menachot 103 b.",
+ "ohne Tora kein Mehl. Ohne geistige Nahrung hat die physische Nahrung keinen Wert.",
+ "dessen Weisheit größer ist als seine Taten. Vgl. M. 9 b."
+ ],
+ [
+ "Eleasar (Sohn. בן ist nach den besten Zeugnissen zu streichen.",
+ "Chisma. חסמא, viell. nach dem arab. حشم: der Verschämte, Bescheidene, da er (wie in Horajot 10 a erzählt wird) ganz zurückgezogen in Not lebte, bis R. Gamliel, von dessen reichem Wissen unterrichtet, ihm ein Amt anbot, das er auch Anfangs nicht annehmen wollte (s. auch Sifré Deut. 16). Vgl. eine andere Erkl. des Namens חסמא in Wajikra rabba c. 23. Nach Einigen hat er diesen Namen von seiner Halacha in B. mezia VII, 5; vgl. Deut. 25, 4.",
+ "Vogelnester. Tr. Kinnim in Seder Kodaschim.",
+ "und die Nidda-Anfänge. Die im Tr. Arachin 8 a in der Mischna und Baraita befindlichen Vorschriften.",
+ "sie sind Hauptteile der Halachot. Weil sie schwierig und verwickelt sind. Vgl. AN 27 u. Tosephta Erubin, Ende.",
+ "Sonnen wenden. תקופה der Sonnenumlauf (Ps. 19, 7), später Bezeichnung der vierteljährlichen Sonnenwenden, und תקופות, die Lehre von den Sonnenwenden, wohl synekd. für Astronomie.",
+ "und Geometrie. Gemeint sind wohl die mathematischen Wissenschaften, in denen R. Eleasar Ch. sehr viel Kenntnisse besessen hat (Horajot 10 a).",
+ "sind Zukost. פרפראות Einz. פרפרת (von פרפר, zerbrechen, zerhacken) Zerbrochenes, Zerhacktes, als Zukost zum Brote, als Vorkost oder als Nachtisch gegessen.",
+ "zur Weisheit. Sie sind nur Hilfswissenschaften zur Tora, der Hauptweisheit. Vgl. AN 27 den Ausspruch des R. Jochanan b. Nuri."
+ ]
+ ],
+ [
+ [
+ "Ben Soma. בן זומא Simon ben Soma, ebenso Simon ben Assai (weiter M. 2) waren berühmte Gelehrte (Tos. Kidduschin III, 9), jüngere Zeitgenossen des R. Akiba. Doch waren sie nicht ordiniert, (nach Ein., weil sie jung gestorben sind, anders Duran) deshalb nannte man sie stets nach dem Namen ihres Vaters, vgl. Taanit 3 a betreffs בן בהירה.",
+ "Wer ist weise. Die ersten 3 Fragen mit Rücksicht auf Jer. 9, 22.",
+ "bin ich weise geworden. So wird dieser V. hier gedeutet.",
+ "denn deine Zeugnisse sind meine Unterhaltung. Die eingekl. Worte fehlen im Talmud.",
+ "Wer seine Leidenschaft. יצרו für יצרו הרע oft, s. weiter Note 108.",
+ "Wer mit seinem Teile sich freut. Wer genügsam und zufrieden ist; der unzufriedene Reiche ist arm.",
+ "in der zukünftigen Welt. Vgl. dieselben 3 Fragen und ihre Beantwortung in Tamid 32 a.",
+ "Wer die Menschen ehrt. Wer auch die 3 eben erwähnten Vorzüge besitzt, ist dennoch nur dann geehrt, wenn er die Menschen ehrt.",
+ "Denn meine Verehrer. Mit der Ehrung der im Ebenbilde Gottes geschaffenen Menschen ehrt man Gott, wie man einen König ehrt, wenn man seinem Bilde Ehre erweist.",
+ "und meine Verächter werden entwürdigt. Vgl. AN 23, 2. Rec. 33."
+ ],
+ [
+ "Ben Assai. Oben Note 1.",
+ "Eile zu einer noch so geringen Gebotsübung. Oben II, 1.",
+ "denn. Dies ist in AN 25, 2. Rec. 33 ein besonderer Satz; s. auch Sifre Num. 112.",
+ "eine Gebotsübung zieht eine andere nach sich und eine Übertretung eine andere Übertretung. An und für sich ist es die Natur des Bösen, dass es Böses erzeugt; vgl. Sifre Deut. 187 u. Deut. r. c. 6.",
+ "und der Lohn einer Übertretung ist eine Übertretung. Gott fügt es so, dass dem Guten wie dem Bösen Gelegenheit geboten wird, noch mehr Gutes resp. Böses auszuführen. Dieser Satz ist also nicht identisch mit dem vorhergehenden."
+ ],
+ [
+ "Derselbe spricht ferner. In AN 23 sagt dies R. Nehorai mit Begründung aus Spr. 13, 13.",
+ "und halte kein Ding für unmöglich. הפלג (von פלג teilen, trennen) entfernen, zurückweisen, für unmöglich halten.",
+ "der nicht seine Zeit hätte. שעה eine (glückliche) Zeit, vgl. B. mezia VII, Note 10."
+ ],
+ [
+ "Lewitas. לויטס, nach R. Jos. Aschkenasi in den meisten Codd. ליטס, wohl = Λήιτος.",
+ "Sei gar sehr. Nach Maimon, bis zum Äußersten Extrem, während sonst der Mittelweg einzuhalten ist. Vgl. Sir. 7,17.",
+ "denn des Menschen Hoffnung. Job 14, 19.",
+ "ist Gewürm. Vgl. AN 2. Rec. 34.",
+ "Sohn Beroka’s. Schüler R. Josua’s, s. Chagiga 3 a.",
+ "Wer den Namen Gottes im Geheimen entweiht. Was unter חילול השם zu verstehen ist, erkl. Maimon. H. Jes. Hat. V.",
+ "mag Einer aus Irrtum oder mit Vorsatz gehandelt haben bei der Entweihung des Gottesnamens. In jedem Falle wird er bestraft; doch ist בשוגג die Strafe geringer. Nach Kidduschin 40 a scheint es, dass hier zu lesen wäre: אין מקיפין בחילול השם אחד שוגג ואחד מזיד. Man borgt nicht (sondern bestraft sofort) bei Entweihung des Gottesnamens, sei es irrtümlich oder vorsätzlich geschehen. — S. AN 2. Rec. 32."
+ ],
+ [
+ "dessen Sohn. And. LA. ר׳ ישמעאל ב״ר יוסי, vgl. AN 27; 2. Rec. 32.",
+ "dem wird Gelegenheit geboten. מספיקין man gibt zur Genüge, s. B. mez. VII, Note 7.",
+ "zu lernen und zu lehren. Nach AN 2. Rec. 32 ist zu lesen: אין מספיקין בידו ללמוד וללמד. Der Sinn ist dann (nach Duran): „Wer lernt, bloß um zu lehren (um „Rabbi“ genannt zu werden) dem wird keine Gelegenheit geboten, zu lernen und zu lehren“.",
+ "zu beobachten. לשמור fehlt in AN 27.",
+ "Zadok. Nach Nedarim 62 a hat R. Elieser b. R. Zadok Ähnliches gesagt. Wahrscheinlich hat es R. Elieser im Namen seines Vaters mitgeteilt. — R. Zadok lebte übrigens in der letzten Zeit des Tempels (Joma 23 a); sein Spruch scheint hier eine Tosephta zum Vorhergehenden zu sein, s. EM 32.",
+ "spricht. In den Gebetbüchern steht hier noch: אל תפרוש מן הצבור (II, 4) u. אל תעש — הדיינים (I, 8).",
+ "Mache sie. Das Suff. bezieht sich auf דברים (die Worte der Tora), indem, wie in Ned. 62 a: עשה דברים לשם פועלם ובו׳ vorangegangen ist.",
+ "damit zu graben. Um materielle Vorteile dadurch zu erlangen.",
+ "schwindet dahin. I, 13.",
+ "Wer von den Worten der Tora Nutzen zieht. And. LA. הניאות, s. Edujot II, Note 19."
+ ],
+ [
+ "wird selbst von den Menschen geehrt. AN 27 mit Cit. des V. 1. Sam. 2, 30: „Meine Verehrer (d. h. die Verehrer meiner Tora) bringe ich zu Ehren u. s. w.“",
+ "wird selbst von den Menschen gering geschätzt. AN. 2. Rec. 32 liest: וכל המבזה את התורה גופו מבוזה לבריות; ebenso Bara, rabba c. 8."
+ ],
+ [
+ "spricht. In AN 2. Rec. 34 sagt dies Bar Kappara.",
+ "der befreit sich von Feindschaft. Indem die unterliegende Partei dem Richter feind wird.",
+ "Raub. Wenn man aus Irrtum Jemand eine Forderung rechtswidrig zuspricht, so begeht man einen Raub.",
+ "und vergeblichem. S. Schebuot III, 8.",
+ "Schwören. Dies geschieht, wenn der Richter Jemand einen unnötigen Schwur anflegt.",
+ "wer aber dreist. גס לבו, ebenso גס רוח s. Edujot IV, Note 59.",
+ "ein Frevler und ein Hochmütiger. גס לבו, ebenso גס רוח s. Edujot IV, Note 59."
+ ],
+ [
+ "Sei kein Einzelrichter. S. Sanhedrin III, Note 9 und Talm. 5 a u. Tos. das. v. כגון.",
+ "denn einzeln zu richten vermag nur der Einzige. Vgl. Mech. ed. Friedmann 33 a (zu Exod. 14, 18) über Job 23, 13. Vgl. auch Jerusch. Sanhed. I, 18 a.",
+ "und sprich nicht. Zu deinen Kollegen im Gerichte.",
+ "denn sie. Die Mehrheit.",
+ "nicht du. Vgl. Mag. f. d. Wissensch. d. J. 1878 S. 37."
+ ],
+ [
+ "Jonathan. Nach AN 30, 2. Rec. 35 ist dies R. Jonathan, Sohn Joseph’s, ein Schüler R. Akiba’s (Jerusch. Maasserot V, 51 d) nicht R. Jonathan, der Schüler R. Ismael’s, der in der Mischna nicht erwähnt ist, vgl. m. zur Einl. in die hal. Midr. S. 38. Vgl. auch m. לקוטי בתר לקוטי S. 8 Anf.",
+ "Wer die Tora hält in Armut. Trotz seiner Not gewinnt er noch Zeit für das Torastudium.",
+ "wer aber die Tora vor Reichtum. Weil er zu sehr mit seinen weltlichen Gütern beschäftigt ist."
+ ],
+ [
+ "und sei gegen Jedermann demütig. Vgl. die LA. in AN 2. Rec. 33 Ende.",
+ "so hast du viele Müßiggänger dir entgegen. Vgl. AN 29: „Wer im Torastudium nachlässig ist, dem stellt man Müßiggänger entgegen, wie Löwe, Wolf, Räuber u. s. w.; diese kommen, umringen ihn und üben an ihm die Strafe aus“.",
+ "dir zu geben. Nach Duran fehlte der Schlusssatz: ואם עמלת בתורה ובו׳ in den Gebetbüchern."
+ ],
+ [
+ "Sohn Jakob’s. R. Elieser b. Jakob II., Zeitgenosse des R. Meïr.",
+ "erwirbt sich einen Fürsprecher. AN 2. Rec. 35 l. פרקליט — סניגור = παράκλητος, Sachwalter; סניגור = συνήγορος dass.",
+ "erwirbt sich einen Ankläger. קטיגור = κατήγορος.",
+ "Busse und gute Werke sind wie ein Schild. Aram. תריס = arab. ترس Schild (ob von θῠρεός ?).",
+ "wird zuletzt nicht bestehen. AN 40, 2. Rec. 46 steht der Spruch anonym neben dem Spruch V, 17."
+ ],
+ [
+ "wie deine eigne. Vgl. oben II, 10. Einige lesen ככבוד חברך st. כשלך.",
+ "und die Ehre deines Genossen wie die Ehrfurcht vor deinem Lehrer und die Ehrfurcht vor deinem Lehrer wie die Ehrfurcht vor Gott. Vgl. Jerusch. Nedarim IX, 41 b und den Spruch R. Akiba’s in B. Pesachim 22 b. In AN 27, 2. Rec. 34 (an letzterer St. ist R. Nathan der Autor) werden die Sätze aus Bibelstellen bewiesen."
+ ],
+ [
+ "Sei vorsichtig im Lehren. Nach Raschi in B. mez. 33 b: „im Talmud“, der Disziplin, aus welcher die Gründe der Mischna sich ergeben und welche die Hauptquelle aller Gesetzesentscheidungen ist.",
+ "denn ein Versehen beim Lehren. Nach Raschi in B. mez. 33 b: „im Talmud“, der Disziplin, aus welcher die Gründe der Mischna sich ergeben und welche die Hauptquelle aller Gesetzesentscheidungen ist.",
+ "gilt als eine vorsätzliche Übertretung. AN 2. Rec. 32.",
+ "Es gibt drei Kronen. Vgl. Joma 72b u. Schemot r. 34, 2.",
+ "die Krone des guten Namens aber überragt sie alle. Vgl. Kohelet r. zu 7, 1, Midr. Schem, c. 23 u. AN 41, 2. Rec. 48."
+ ],
+ [
+ "Nehorai. Zeitgenosse des R. Meïr. Im Talmud wird dieser Name bald R. Eleasar b. Arach, bald R. Nehemia, bald R. Meïr zugeschrieben, vgl. Sabbat 147 b, Erubin 13 b.",
+ "Wandere aus. Wenn in deiner Heimat keine Toralehrer zu finden sind.",
+ "sie werde dir nachkommen. Es werden Torakundige in deinen Wohnort kommen. — Der Satz ist eine Parenthese, da das Folgende den ersten Satz begründet. Anders die LA. in AN 2. Rec. 33.",
+ "und auf deine Einsicht stütze dich nicht. Spr. 3, 5; vgl. AN 23. — In Ms. München fehlt diese M. 14; dafür steht: רבי אופר und der Spruch aus II, 4a."
+ ],
+ [
+ "Jannai spricht. Dieser Ausspruch ist vielleicht als Tosephta zur Illustration des Satzes, dass wir uns nicht auf unsere Einsicht stützen können, hinzugefügt, vgl. EM 32.",
+ "Wir vermögen. אין בידינו, es ist nicht in unsern Händen, d. h. wir wissen Nichts; vgl. זו בידינו היא, dies ist uns bekannt. Chullin 13 a. Vgl. auch AN 2. Rec. 33.",
+ "weder das Glück der Frevler noch die Leiden der Gerechten zu erklären. Ein Problem, über das nach dem Talmud (Berachot 7 a) bereits Moses von Gott aufgeklärt zu werden wünschte.",
+ "Mathia. And. LA. מתתיה. Ein R. M. b. Ch. hatte um die Zeit des Hadrianischen Krieges ein Lehrhaus zu Rom. Indessen ist nach Tanchuma ed. Buber הקת S. ס״ו ein R. M. b. Ch. Schüler des R. Meïr; nach AN 29 geht er zu R. Eleasar Hakkappar nach Laodicäa. Es muss also noch einen zweiten ר׳ מתיא בן חוש gegeben haben. Vielleicht ist letzterer hier genannt. Doch steht dessen Ausspruch in AN 2. Rec. 34 neben denen der älteren Tannaïm.",
+ "Sohn Cheresch. So ist zu lesen nach 1. Chron. 9, 15.",
+ "Komme Jedermann mit dem Gruß zuvor. Wie dies von R. Jochanan b. Sakkai erzählt wird (Berachot 17 a). Vgl. AN 29 Ende, wo dies ein anderer Tanna sagt.",
+ "sei ein Schweif der Löwen und nicht das Haupt von Füchsen. Im Jer. Sanhed. IV, 22 b, wird zu diesem Ausspruche als Gegensatz hinzugefügt: מתלא אמר הוי ראש לשועלים ולא זנב לאריות, ein Sprichwort sagt: Sei ein Haupt der Füchse und nicht ein Schweif von Löwen. Dieses Sprichwort erinnert an einen bekannten Ausspruch Cäsars. — Nach Duran fehlte unsere Mischna in den Gebetbüchern; vgl. EM 32 f."
+ ],
+ [
+ "Jakob spricht. Nach Kohelet r. zu 4, 6 scheint dies R. Jakob b. Kurschai, der Lehrer Rabbi’s, zu sein (Jer. Sabbat 12 c); vgl. aber Lev. r. c. 23.",
+ "Diese Welt gleicht dem Vorzimmer. פרוזדור, nach R. Jos. Aschkenasi: פרוסדא ;פרוזדוד (Targ. zu 1. Kön. 7, 7) πρόςοδος, Zugang, Vorzimmer.",
+ "damit du in den Speisesaal. B. batra I, Note 56."
+ ],
+ [
+ "als das ganze Leben der künftigen Welt. Nur in dieser Welt kann der Mensch durch gute Werke sich vervollkommnen und Verdienste erwerben; nicht aber in der zukünftigen Welt (Ab. sara 3a). Daher soll der Mensch keine Stande seines Lebens unbenutzt lassen, um an seiner Selbstveredelung zu arbeiten.",
+ "als alles Leben in dieser Welt. Der Mensch soll daher nicht Freuden und Genüsse in dieser Welt erstreben; denn alle Freuden dieser Welt sind nichts im Vergleich mit der jenseitigen Seligkeit, die dem zu Teil wird, der in dieser Welt sich vervollkommnet."
+ ],
+ [
+ "spricht. In AN 29 (vgl. 2. Rec. 33) sagt er dies im Namen R. Meïr’s.",
+ "Besänftige nicht deinen Nächsten im Augenblicke seines Zornes. Berachot 7 a.",
+ "so lange sein Toter vor ihm liegt. AN 29: בשעת אבלו, während seiner (heftigen) Trauer.",
+ "löse ihm das Gelübde nicht. Wörtlich: Frage ihn nicht (nach Gründen zur Lösung); vgl. Nedarim IX, 4.",
+ "im Augenblicke seines Gelobens. In AN 29 steht hier noch: ואל תבוא לביתו ביום אידו, komme nicht in sein Haus am Tage seines Unglücks, vgl. Obadja 13.",
+ "ihn zu sehen zur Zeit seiner Erniedrigung. Vgl. die Beweise aus der Schrift in Jalkut I 744, zu Num. 14, 11."
+ ],
+ [
+ "Samuel. Diese M. stand in den Gebetbüchern beim Anhang hinter V, 20 (vgl. Duran), wurde aber später wohl zur Erläuterung des vorhergehenden Satzes hierher gestellt, EM 33.",
+ "der Kleine. Vgl. über diesen Semachot c. 8.",
+ "spricht. Dieser V. war sein Wahlspruch.",
+ "und er wendet von ihm seinen Zorn. Spr. 24, 17—18."
+ ],
+ [
+ "Sohn Abuja’s. Nach Duran fehlte dieser Satz in den Gebetbüchern, weil E. b. A. später Apostat geworden war und den Namen אחר erhielt; vgl. Chagiga 15 af.",
+ "auf verlöschtes Papier geschrieben. Vgl. noch mehr Sätze von E. b. A. in AN 24; 2. Rec. 35. Vgl. noch AN ed. Schechter S. 38b u. S. 44b.",
+ "Jose. Auch diese M. fehlte nach Duran in den Gebetbüchern, da sie nur eine Tosephta zum Vorhergehenden ist, EM 33.",
+ "Sohn Jehuda’s. Nach AN 2. Rec. 34: ר׳ דוסא הבבלי.",
+ "aus Kephar Hababli. Auch in Edujot VI, 2.",
+ "der unreife Trauben isst und Wein aus seiner Kelter. So heißt der Wein, der noch nicht 40 Tage alt ist, vgl. Edujot VI, Note 8.",
+ "Rabbi. Nach Ein.: ר׳ מאיר.",
+ "in dem nicht einmal neuer Wein ist. Im Gegensatz zum vorherigen Ausspruch sagt dieser Tanna, dass es nicht auf das Alter des Lehrers, sondern auf dessen Wissen ankommt."
+ ],
+ [
+ "Eleasar Hakkappar. Nach AN 2. Rec. 34 gehören die folgenden Aussprüche R. Elieser, dem Sohne des R. Eleasar Hakkappar, an, der im Talmud zumeist Bar Kappara genannt wird (vgl. Bacher, Ag. d. Tan. II, S. 500). Auch Duran hat hier die Beifügung ברבי, womit Bar Kappara bezeichnet wurde, vgl. m. zur Einl. in die hal. Midr. S. 83, Note 2.",
+ "die Begierde und die Ehrsucht bringen den Menschen aus der Welt. Vgl. Duran und oben II, 11 und III, 10. — Einen anderen Ausspr. des R. El. Hakk. s. AN 26."
+ ],
+ [
+ "die Geborenen. AN: היצורים, die Gebildeten (Geschaffenen).",
+ "und die Lebenden. Die Auferstandenen, vgl. Sanhedr. X, 3.",
+ "damit man wisse. Erfahre (von Anderen).",
+ "kund gebe. Anderen mitteile.",
+ "und es erkannt werde. Man erkenne es von selbst.",
+ "Er der Aufmerker. Ps. 33, 15.",
+ "Er der Zeuge. Mal. 3, 5.",
+ "keine Annahme von Bestechung. 2. Chron. 19, 7.",
+ "dass Alles nach Rechnung geschieht. Vgl. Kohel. 7, 27.",
+ "und möge deine Leidenschaft. Oben Note 5.",
+ "das Grab werde eine Zufluchtsstätte. AN: בית מנוח, eine Ruhestätte.",
+ "denn wider Willen. כרח, in der Handschrift des Midrasch Haggadol zumeist כרה, Widerwille (Barth, Etym. St. 22f.).",
+ "wider Willen lebst du. Tanch. פקודי 3.",
+ "und wider Willen wirst du einst Rechenschaft und Rechnung. AN hat nur חשבון, nicht דין, ebenso Duran, vgl. das. den Grund."
+ ]
+ ],
+ [
+ [
+ "Mit zehn. Dieser Abschnitt ist wahrscheinlich in der M. des R. Akiba der Aufzählung der 10 Generationen der Schriftgelehrten von Esra bis R. Akiba (vgl. Berachot 27) beigefügt worden. Die 10 Generationen sind: 1) Die Synagoga magna; 2) Simon der Gerechte; 3) Antigonos aus Socho; 4—8) die 5 Paare; 9) R. Jochanan b. Sakkai (II, 8) ; 10) die Schüler des letzteren, vgl. EM 29.",
+ "Aussprüchen. Nach פרקי ר׳ אליעזר Absckn. 3 sind die 10 Aussprüche in Gen. I 3, 6, 9, 11, 14, 20, 24, 26, 29 und II 18. Andere Aufzählungen findet man in Megilla 21 b und Ber. r. c. 17; vgl. noch Duran und AN 2 Rec. 36.",
+ "Was will dies lehren. Eig.: was will die Schriftstelle sagen? תלמוד, eine Schriftstelle, die zum Beweise für eine Lehre angeführt wird, vgl. Magazin 1893, S. 148.",
+ "einen desto besseren Lohn zu erteilen. Es wird der Welt dadurch, dass deren Schöpfung 10 Aussprüche bedurfte, eine höhere Bedeutung und Wichtigkeit beigelegt, so dass wegen deren Vernichtung eine höhere Strafe und für deren Erhaltung ein reicherer Lohn gebührt."
+ ],
+ [
+ "Zehn Geschlechter sind von Adam bis Noach. Adam, Seth, Enosch, Kenan, Mahalalel, Jered, Chanoch, Methuschelach, Lemech, Noach.",
+ "wie viel Langmut vor Ihm waltet. Anders AN 32.",
+ "denn alle Geschlechter erzürnten Ihn fortwährend. And. LA. לפניו st.ובאין לם׳.",
+ "Zehn Geschlechter sind von Noach bis Abraham. Sem, Arpachschad, Schelach, Eber, Peleg, Serug, Re’u, Nachor, Therach, Abraham.",
+ "denn alle Geschlechter erzürnten Ihn fortwährend. And. LA. לפניו st.ובאין לם׳.",
+ "bis unser Vater Abraham kam und den für alle bestimmten Lolin übernahm. Indem er allein so viel gute Werke ausübte, als Alle zusammen zu üben verpflichtet waren, bewirkte er, dass die ganze Welt seinetwegen erhalten wurde, während das Verdienst Noach’s nur ihn allein zu retten vermochte (Duran)."
+ ],
+ [
+ "Mit zehn Prüfungen. Nach Maimon. 1) die Auswanderung aus seiner Heimat, Gen. 12, 1; 2) die Hungersnot, 12, 10; 3) Sara bei Pharao, 12, 15; 4) der Krieg mit den 4 Königen, 14, 15; 5) die durch Kinderlosigkeit notwendig gewordene Ehe mit Hagar, 16, 2; 6) die Beschneidung, 17, 10; 7) Sara bei Abimelech, 20, 2; 8 u. 9) die Vertreibung Hagars und die Wegsendung Ismaels, 21, 10; 10) die Akeda Isaaks, 22, 9. Andere Aufzählungen s. in פדר״א 26, AN 33, 2. Rec. 36; Midr. Ps. 95 und Silluk zum 2. Neujahrstag.",
+ "wie groß die Liebe. Zu Gott. Nach Ein.: die Liebe Gottes zu Abraham."
+ ],
+ [
+ "Zehn Wunder geschallen unseren Vätern in Ägypten. Da sie von den 10 Plagen in wunderbarer Weise verschont geblieben.",
+ "und zehn am Meere. Vgl. die Aufzählung in AN 33, 2. Rec. 38; Mechilta ed. Friedmann S. 30 a und Note 4 das. Nach Maimon, sind es folgende: 1) die Spaltung des Meeres, 2) das Meer ward wie ein Zelt, 3) der Meeresgrund wurde hart, 4) derselbe war dort, wo die Ägypter hintraten, weich und schlammig, 5) es entstanden für Israel viele Wege für die 12 Stämme, 6) das Wasser gefror, und ward hart wie Stein, 7) das gefrorene Wasser war in vielen Stücken, wie Bausteine geordnet, 8) dasselbe war durchsichtig, dass die Stämme einander sehen konnten, 9) es floss aus dem Eise süßes Trinkwasser, 10) letzteres floss nicht bis zur Erde, sondern gefror sogleich, nachdem Israel genug getrunken hatte, so dass der Boden trocken blieb.",
+ "Zehn Plagen. Dieser Satz fehlt in den Talmudausgaben.",
+ "über die Ägypter in Ägypten und zehn am Meere. Vgl. die verschiedenen Ansichten hierüber bei Duran und Bart.",
+ "Mit zehn Versuchungen. Vgl. AN 34, 2. Rec. 38; Arachin 15 a; Midr. zu Ps. 95. Nach Maimon, sind es folgende: 1) am Schilfmeere, Exod. 14,11; 2) in Mara, das. 15,24; 3) in der Wüste Sin, 16,2; 4) sie Hessen vom Manna übrig, 16,20; 5) sie sammelten Manna am Sabbat, 16,27; 6) in Rephidim, 17,2; 7) das goldene Kalb, 32,1; 8) in Tab‘era, Num. 11,1; 9) in Kibrot ha-Taawah, das. 11,4; 10) bei den Kundschaftern, das. 14,2."
+ ],
+ [
+ "nie wurde das heilige Fleisch übelriechend. And. LA: התליע (es ward wurmig) st. הסריח.",
+ "nie wurde eine Fliege im Schlachthause. Edujot VIII,4.",
+ "nie widerfuhr dem Hohenpriester am Versöhnungstage ein nächtlicher Zufall. Es wäre dies eine Schande für den Hohenpriester gewesen, wenn er durch eine solche Unreinigkeit zum heiligen Dienste untauglich geworden wäre. — Indessen wird im Jerusch. Joma I 39 a erklärt, dass dieses Wunder nur während des ersten Tempels, aber nicht während des zweiten Tempels stattgefunden hat. Es wird auch das. 38 d eine Tatsache mitgeteilt, dass einmal ein Hoherpriester durch einen nächtlichen Zufall am Versöhnungstage dienstuntauglich geworden war.",
+ "nie bezwang der Wind die Rauchsäule. Die Rauchsäule ist immer palmartig in die Höhe gestiegen, vgl. Joma 21b.",
+ "an den beiden Broten und am Schaubrote eine Untauglichkeit gefunden. Da man in diesem Falle sie nicht durch andere Opfer ersetzen könnte, vgl. Bart. u. Raschi zu Joma 21 a.",
+ "sie standen gedrängt. צפף, arab. ضفَّ gedrückt sein.",
+ "und konnten sich bequem niederwerfen. Nach Ber. r. c. 5, Lev. r. c. 10 Ende u. Koh. r. zu 1, 7 war zwischen Einem und dem Anderen ein freier Raum von 4 Ellen.",
+ "und nie sagte Einer. Von den Wallfahrern während der Festzeit; so R. Jona u. A.",
+ "dass ich in Jerusalem übernachten soll. Dass Anfangs vom בית המקדש und zuletzt von ירושלים die Rede ist, wird bereits vom Talm. Joma 21 a bemerkt, vgl das. Vgl. noch AN 35, 2. Rec. 39, wo zum Teil andere Wunder aufgezählt sind."
+ ],
+ [
+ "Zehn Dinge. Dies scheint eine Tosephta zu sein, da in Pesachim 54 a dies mit Var. als Baraita mitgeteilt ist (EM 30). Vgl. noch AN 2. Rec. 37; Mechilta Besch. IV c. 5; Sifre Deut. 355; פדר״א c. 2 u. c. 19; Targ. Jon. zu Num. 22, 28, wo die Aufzählungen verschieden sind.",
+ "wurden am Vorabend des Sabbats in der Abenddämmerung erschaffen. Diese 10 Dinge sind nicht in den Schöpfungstagen geschaffen worden, da dieselben nicht zu dem im ersten Kapitel der Genesis dargestellten Schöpfungswerke gehören; da aber in späterer Zeit keine neuen Schöpfungen von Gott hervorgebracht wurden (denn „es gibt nichts Neues unter der Sonne“), so lehrten die Weisen, dass diese Dinge in der Dämmerung, in dem Momente zwischen der Zeit der Schöpfung und der Zeit der Ruhe (dem Sabbat) von Gott geschaffen worden sind; vgl. Duran. Nach Maimon. sind alle in der Bibel erzählten Wunder gleich bei der Schöpfung der Naturgesetze bestimmt worden; jedoch war es Betreffs der 10 hier genannten Wunderwerke traditionell, dass am Schlusse der Schöpfung unmittelbar vor Eintritt der Ruhezeit der Natur die Kraft verliehen wurde, diese Dinge zu ihrer Zeit hervorzubringen.",
+ "Der Schlund der Erde. Korach und seine Rotte zu verschlingen.",
+ "die Öffnung des Brunnens. Der die Israeliten in der Wüste mit Wasser versorgte, vgl. Sabbat 35 a (der Mirjamsbrunnen).",
+ "der Mund der Eselin. Num. 22, 28.",
+ "der Regenbogen. Gen. 9, 13.",
+ "der Stab. Exod. 4, 17.",
+ "der Schamir. Ein wunderbarer Wurm, mit dem man auf den Edelsteinen des Ephod die Namen der Stämme Israels gravierte, (Sota 48 b, Jerusch, das. IX 24 b, u. Gittin 68 a). Vgl. P. Cassel, Schamir (Erfurt 1856).",
+ "die Schrift. Die Form der Buchstaben auf den Gesetzestafeln.",
+ "die Inschrift. Die in wunderbarer Weise in die Tafeln eingegrabene Inschrift (Exod. 32, 16); vgl. Jerusch. Sota VIII 22d, Schekalim VI 49 d.",
+ "Auch die Dämonen. Eig.: die Schädiger.",
+ "das Grab des Moses und der Widder unseres Vaters Abraham. Gen. 22, 13.",
+ "Zange wird mit Zange gefertigt. D. h. die erste Zange. Hier ist der Anfang eines Spruchs zitiert, der vollständig in Tosephta Erubin, Ende, so lautet: צבתא בצבתא מיתעביד צבתא קמייתא מה הוית הא לוו ביריא הוות Zange wird mit Zange gemacht; wie ward die erste Zange? Sie kann nur ein Gottesgeschöpf gewesen sein!"
+ ],
+ [
+ "an dem Ungebildeten. גלם, eine unfertige Sache, daher ein Ungebildeter.",
+ "der ihn an Weisheit. Ein. lesen noch dazu ובמנין (und an Zahl), entweder an Zahl der Jahre (an Alter) oder an Zahl der Schüler, vgl. Edujot I, Note 43.",
+ "er übereilt sich nicht zu antworten. Oder: einzuwenden, einen Einwand zu erheben.",
+ "er fragt was zur Sache gehört und antwortet nach der Norm. Nach Bart.: „Der Schüler fragt zur Sache, (und dadurch ist es möglich), dass man ihm nach der richtigen Halacha antworte.“ — Deshalb gelten diese beiden Sätze nur für Eins.",
+ "er bespricht das Erste zuerst und das Letzte zuletzt. Wenn man an ihn zwei Fragen richtet, antwortet er zuerst auf die erste und dann auf die zweite.",
+ "und er gesteht die Wahrheit zu. Und gibt seine Ansicht auf, wiewohl er im Stande wäre, dieselbe durch Spitzfindigkeiten zu behaupten.",
+ "das Entgegengesetzte von diesem Allen findet sich beim Ungebildeten. Vgl. Sir. 11,8; AN 37, 2. Rec. 40 und die Belege aus der Schrift das."
+ ],
+ [
+ "Sieben Arten von Strafen kommen in die Welt wegen sieben verschiedener Klassen von Übertretungen. גופי עבירה Körper, Wesen der Übertretung, d. h. verschiedene Klassen von Übertretungen, vgl. Keritot 16 a. Alle Übertretungen, die mit ein und derselben Strafe geahndet werden, gehören zu Einer Klasse, vgl. Duran: גופי entspricht so dem vorhergehenden מיני. And. Erkl.: „Hauptsünden“, wie גופי הלבות oben III, 18. Die Zahl 7 lässt sich aber dann nur schwer herausfinden.",
+ "verzehntet man ganz und gar nicht. Eig.: Vollendet man, nicht zu verzehnten, d. h. verzehntet man vollends nicht.",
+ "so kommt eine Hungersnot durch Unruhen. Kriegsunruhen, vgl. Ber. r. c. 25; 40.",
+ "nehmen alle nicht die Challa. Num. 15, 20.",
+ "so kommt eine Hungersnot der Vernichtung. כָּלָה = כליה, Vernichtung. „Der Himmel ist wie Eisen und die Erde wie Kupfer“, s. Lev. 26,19 u. Raschi das.",
+ "die nicht dem Gerichte übergeben sind. Wenn etwa keine Verwarnung (התראה) stattgefunden, oder Ausrottungsstrafen (כרת).",
+ "und wegen der Früchte des siebenten Jahres. Wenn man mit diesen Handel treibt und sie nicht nach Vorschrift heilig hält.",
+ "Das Schwert. Des Krieges.",
+ "kommt in die Welt wegen der Verzögerung. S. Sanhedrin XI, Note 40.",
+ "wegen Krümmung des Rechtes. Wenn man den Gerechten verurteilt und den Frevler freispricht.",
+ "welche gegen die feststehende Norm gesetzliche Entscheidungen treffen. Indem man das Erlaubte verbietet und das Verbotene erlaubt."
+ ],
+ [
+ "Böses Gewild kommt in die Welt wegen vergeblichen Schwörens. Oben IV, 4.",
+ "und wegen Entweihung des Gottesnamens. Oben IV, 4.",
+ "den Boden brach liegen zu lassen. S. Lev. 26, 34f. — Vgl. AN 38, 2. Rec. 41 and. LAA. Vgl. auch Num. r. c. VII, 10 und Sabbat 33 a.",
+ "In vier Zeitabschnitten. Hier beginnt eine neue Reihe von Sätzen, nämlich die mit der Vierzahl.",
+ "nimmt die Pest überhand. Wenn die Strafe der Pest wegen der in vor. M. genannten Sünden bereits eingetreten war, nimmt sie in diesen Zeiten wegen Vorenthaltung der Armengaben überhand.",
+ "Im vierten und siebenten Jahre. Des siebenjährigen Cyklus.",
+ "Armenzehnten des sechsten. Deut. 14, 28; 26, 12 vgl. Raschi das.",
+ "wegen der Früchte des siebenten Jahres. Die als herrenloses Gut auch den Armen zu Gute kamen (Exod. 23, 11).",
+ "und beim Ausgange des Hüttenfestes eines jeden Jahres wegen des Raubes. D. h. der Vorenthaltung.",
+ "der Armengaben. Z. B. Nachlese, vergessene Garben u. a., AN 2. Rec. 41."
+ ],
+ [
+ "Vier Sinnesarten gibt es unter den Menschen. Hier handelt es sich nicht um Almosen-Spenden für Arme, sondern um Liebestätigkeit unter den Menschen im Allgemeinen.",
+ "Dies ist die Sinnesart Sodoms. Wiewohl man da den Nächsten sich selbst gleichstellt, so ist doch ein Mann mit solcher Sinnesart geneigt, wie die Sodomiter, jede Liebestätigkeit zu verbannen.",
+ "ein Unwissender. Er kennt nicht die Heiligkeit des Eigentumsrechts.",
+ "ein Frevler. AN 40, 2. Rec. 45."
+ ],
+ [
+ "Viererlei Gemütsarten. דיעה Kenntnis, Ansicht, Gemütsart.",
+ "dessen Gewinn geht in dessen Schaden auf. So lesen Raschi, Bart. u. A. und erklären: „Der Schaden ist größer als der Gewinn“, während יצא הפסדו בשכרו nach ihnen bedeutet: „der Gewinn ist größer als der Schaden“; vgl. Beza 21 a u. Raschi das. (vgl. aber Targ. Jon. zu Exod. 22, 14). In den Gebetsbüchern ist die LA. umgekehrt.",
+ "dessen Schaden geht in dessen Gewinn auf. So lesen Raschi, Bart. u. A. und erklären: „Der Schaden ist größer als der Gewinn“, während יצא הפסדו בשכרו nach ihnen bedeutet: „der Gewinn ist größer als der Schaden“; vgl. Beza 21 a u. Raschi das. (vgl. aber Targ. Jon. zu Exod. 22, 14). In den Gebetbüchern ist die LA. umgekehrt."
+ ],
+ [
+ "dessen Gewinn geht in dessen Schaden auf. So lesen Raschi, Bart. u. A. und erklären: „Der Schaden ist größer als der Gewinn“, während יצא הפסדו בשכרו nach ihnen bedeutet: „der Gewinn ist größer als der Schaden“; vgl. Beza 21 a u. Raschi das. (vgl. aber Targ. Jon. zu Exod. 22, 14). In den Gebetsbüchern ist die LA. umgekehrt.",
+ "dessen Schaden geht in dessen Gewinn auf. So lesen Raschi, Bart. u. A. und erklären: „Der Schaden ist größer als der Gewinn“, während יצא הפסדו בשכרו nach ihnen bedeutet: „der Gewinn ist größer als der Schaden“; vgl. Beza 21 a u. Raschi das. (vgl. aber Targ. Jon. zu Exod. 22, 14). In den Gebetsbüchern ist die LA. umgekehrt.",
+ "der hat ein schlechtes Teil. Vgl. die LA. in AN 2. Rec. 45."
+ ],
+ [
+ "Vier Arten gibt es hinsichtlich des Almosen-Spendens. בנותני, in Bezug auf das Geben, Partie, für Infinit., wie oft in der M.",
+ "der ist missgünstig Betreffs des Vermögens Anderer. Manche Menschen sind freigebig mit ihrem eigenen Vermögen, möchten aber das Vermögen ihrer Verwandten oder Freunde geschont wissen, vgl. Duran.",
+ "der ist ein Frevler. Vgl. AN 2. Rec. 45."
+ ],
+ [
+ "Vier Arten gibt es hinsichtlich des Besuchens. בהולכי wie oben בנותני Note 73.",
+ "aber nicht ausübt. Die gelernten Pflichten. Nach And. heißt ואינו עושה „er tut nichts“, d. h. er lernt nichts im Lehrhause, aus Trägheit oder weil er nichts begreift; vgl auch AN 40.",
+ "wer ausübt. Die Toragebote; oder: „wer zu Hause die Tora lernt“."
+ ],
+ [
+ "die vor den Weisen sitzen. Hinsichtlich der Fähigkeit, das Richtige vom Unrichtigen zu unterscheiden. Dagegen spricht oben M. 12 vom Erfassen und Vergessen.",
+ "Schwamm. ספוג = σπόγγος; davon das Verb. ספג.",
+ "der Alles. Richtiges und Unrichtiges.",
+ "der hier aufnimmt und da hinauslässt. Er lernt Alles, Wahres und Falsches; verwirft aber auch bald Alles, ohne das Wahre vom Falschen unterscheiden zu können. Vgl. aber AN 40, 2. Rec. 45.",
+ "die das Staubmehl hinauslässt und das Kernmehl zurückbehält. Nachdem der Weizen geschält war, wurde durch Sieben in einer Schwinge der ordinäre Mehlstaub hinausgelassen, während der innere feine Kern in der Schwinge zurückblieb; s. Menachot 76 b."
+ ],
+ [
+ "die von einer Sache. Von einer vergänglichen Sache.",
+ "Das ist die Liebe von Amnon und Tamar. 2. Sam. 13.",
+ "die von keiner Sache abhängende ist die Liebe von David und Jonathan. AN 40, 2. Rec. 48; vgl. Tanna de Be El. c. 29."
+ ],
+ [
+ "der im Namen Gottes geführt wird. Beide Kontroversanten erstreben nur die Erkenntnis der Wahrheit.",
+ "hat zuletzt bleibenden Erfolg. Indem beide Ansichten zur Gewinnung der richtigen Erkenntnis beitragen, werden beide als „Worte des lebendigen Gottes“ bezeichnet, vgl. Erubin 13 b, Chagiga 3 b.",
+ "das ist der Streit von Korach und seiner ganzen Rotte. Vgl. AN 40, 2. Rec. 46."
+ ],
+ [
+ "Wer Viele. Eig.: „die Vielen“, d. h. eine Menge, Gesamtheit.",
+ "der wird nicht in Sünde geraten. Vgl. den Grund in Joma 87 a. — Ms. München liest לידו st. על ידו.",
+ "dem wird nicht die Gelegenheit geboten. Oben IV, 5, Note 25.",
+ "Busse zu tun. In Joma 87 a: כמעט אין מסשיקין וכו' (man bietet ihm fast keine Gelegenheit u. s. w.). — Vgl. and. LAA. in AN 40, 2. Rec. 45.",
+ "so wird das Verdienst der Vielen ihm angerechnet. Dies ist ein neuer Satz: Wer Viele zu Verdiensten bringt, dem wird das Verdienst der Vielen zugeschrieben u. s. w.",
+ "denn es heißt (Deut. 33,21): „Die Gerechtigkeit des Ewigen hat er geübt und seine Rechte mit Israel.. Diese Stelle wird von der Agada auf Moses gedeutet."
+ ],
+ [
+ "der folgende. הללו diese, Plur. von הלה dieser (Schebuot VI, 7).",
+ "gehört zu den Schülern unseres Vaters Abraham. Er nimmt sich Abraham zum Vorbilde und geht in dessen Wegen",
+ "Ein gutes Auge. S. oben II, Note 54.",
+ "ein bescheidenes Gemüt und ein demütiger Sinn. Anspruchlosigkeit; Gegensatz: נפש רחבה, Habgier.",
+ "Ein böses Auge. II, Note 70.",
+ "ein stolzer Sinn und eine unmäßige Gier. Anspruchlosigkeit; Gegensatz: נפש רחבה, Habgier.",
+ "sind Kennzeichen der Schüler des ruchlosen Bileam. S. die Schriftbeweise in AN 2 Rec. 45; vgl. auch Num. r. XX, 10.",
+ "Ich lasse erben meine Freunde wesentliches Gut. D. i. die zukünftige Welt, vgl. Ukzin, Ende.",
+ "und ihre Schätze fülle ich.. In dieser Welt.",
+ "die Männer der Blutschuld und des Truges erreichen nicht die Hälfte ihrer Tage. Vgl. Sanhedrin 106 b."
+ ],
+ [
+ "Sohn Thema’s. Nach Pesachim 112 a (wo כדתנן nach Ms. München u. ב״י zu א״ח 242 zu streichen ist) scheint dies eine Tosephta zu sein.—Jehuda b. T. (oder wie Ein. lesen: Rabbi J. b. T.) gehörte nach Chagiga 14 a zu den בעלי משנה (Mischnakennern), vgl. aber EM 13.",
+ "den Willen deines Vaters im Himmel zu vollziehen. AN 41, hat noch mehrere andere Sprüche von J. b. T., vgl. aber 2. Rec. 48.",
+ "Derselbe spricht ferner. Dieser Satz fehlt in AN, und nach Duran stand er auch nicht in den Gebetbüchern. In Tr. Kalla c. 1 sagt dies ר׳ יהודה, und in Ms. München steht es nach M. 21 im Namen des ר׳ יהודה הנשיא.",
+ "wer verschämten. And. LA. ובשת st. ובוש.",
+ "Möge. Dieser Satz scheint einst als Schluss des Traktats hinzugefügt worden zu sein (vgl. Meïri). In Ms. München fehlt er. Was weiter folgt, ist erst später angehängt worden."
+ ],
+ [
+ "Derselbe spricht ferner. Dieser Satz ist nach שמושא רבה, cit. bei R. Ascher ה״ק ה׳ תפילין und im Tur O. Ch. 38 ein Ausspruch des שמואל הקטן. Ebenso Duran und Tos. Jom Tob. In einem Manuskripte (vgl. Bär’s סידור) steht auch vor diesem Satze der Spruch von IV, 19 שמואל הקטן אומר וכו׳. Jedenfalls ist der Satz erst später zur Mischna hinzugekommen, vgl. תוי״ט und EM 30.",
+ "Fünf Jahre alt zu Mikra. Vgl. Tanchuma zu Lev. 19, 23, anders in Ketubot 50 a.",
+ "zehn Jahre alt zu Mischna. Es wird für Mikra (Bibel) sowohl als für Mischna eine Lehrzeit von 5 Jahren bestimmt, nach Chullin 24 a.",
+ "dreizehn Jahre alt zu Gebotsübungen. Vgl. Nidda 45 b.",
+ "fünfzehn Jahre alt zum Talmud. Der diskursiven Erklärung und Begründung der Mischna, wie sie schon die ältesten Tannaim hatten (vgl. R. Scherira’s Sendschreiben). And. LA.: לגמרא dass.",
+ "achtzehn Jahre alt zum Trauhimmel. Vgl. Kidduschin 29 b f.",
+ "zwanzig Jahre alt zum Erstreben. Nahrung für Frau und Kinder. Nach Ein.: „zu verfolgen“ (die Feinde) d. h. Kriegsdienste zu leisten, vgl. Num. 1, 3.",
+ "dreißig Jahre alt zur Kraft. Folgt aus Num. 4, 3.",
+ "vierzig Jahre alt zur Einsicht. Vgl. Ab. sara 5 b.",
+ "fünfzig Jahre alt zum Rate. Wird aus Num. 8, 26 deduziert.",
+ "sechzig Jahre alt zum Alter. Vgl. M. katan 28 a.",
+ "siebzig Jahre alt zum Greisenalter. Vgl. M. katan 28 a.",
+ "achtzig Jahre alt zum hohen Alter. Vgl. M. katan 28 a.",
+ "neunzig Jahre alt zum Niedergebeugtsein. שוח gebeugt sein; nach Ein.: = שוחה Grube."
+ ],
+ [
+ "Ben. In den Gebetbüchern hat man nach Duran mit diesem Satze einen 6. Perek begonnen, indem nach diesem und M. 23 (בן הא הא) noch eine Baraita und andere Sprüche (vgl. dieselben bei Duran u. Meiri) und dann der Abschnitt שנו חכמים וכר folgten.",
+ "Bag Bag. Wahrscheinl. identisch mit Jochanan b. B. B. in Kidduschin 10 b. Vgl. El. sutta c. 17. Nach Chagiga 9 b und Tos. das. v. בר הי waren b. B. B. ebenso wie der folgende בן הא הא Proselyten und Schüler Hillel’s.",
+ "spricht. Der folgende Spruch sowie der von בן הא הא werden in AN 12 (vgl. 2. Rec. 27) im Namen Hillels mitgeteilt; vgl. EM 34 f.",
+ "Wende sie. Die Tora.",
+ "schaue in sie hinein. ובה תחזא fehlt bei Duran und in AN.",
+ "denn es gibt kein besseres Ma. מרה Maß. Hier das von Gott uns zugelassene Teil.",
+ "als diese. Die Tora ist das höchste Gut, das wir von Gott empfangen."
+ ],
+ [
+ "Ben He He. Wahrscheinl. identisch mit Jochanan b. B. B. in Kidduschin 10 b. Vgl. El. sutta c. 17. Nach Chagiga 9 b und Tos. das. v. בר הי waren b. B. B. ebenso wie der folgende בן הא הא Proselyten und Schüler Hillel’s.",
+ "Je nach der Mühe der Lohn. Der folgende Spruch sowie der von בן הא הא werden in AN 12 (vgl. 2. Rec. 27) im Namen Hillels mitgeteilt; vgl. EM 34 f."
+ ]
+ ],
+ [
+ [],
+ [
+ "Vom Geschenke. Von welchem Gerichte hier die Rede ist, wird am Schlusse des Abschnitts (M. 5) gelehrt."
+ ]
+ ]
+ ]
+ },
+ "schema": {
+ "heTitle": "פירוש גרמני על משנה אבות",
+ "enTitle": "German Commentary on Pirkei Avot",
+ "key": "German Commentary on Pirkei Avot",
+ "nodes": [
+ {
+ "heTitle": "",
+ "enTitle": ""
+ }
+ ]
+ }
+}
\ No newline at end of file
diff --git a/json/Mishnah/Modern Commentary on Mishnah/German Commentary/Seder Nezikin/German Commentary on Pirkei Avot/English/merged.json b/json/Mishnah/Modern Commentary on Mishnah/German Commentary/Seder Nezikin/German Commentary on Pirkei Avot/English/merged.json
new file mode 100644
index 0000000000000000000000000000000000000000..bd86cd5ef8c84c3fc59a5c880a763b8281a7b834
--- /dev/null
+++ b/json/Mishnah/Modern Commentary on Mishnah/German Commentary/Seder Nezikin/German Commentary on Pirkei Avot/English/merged.json
@@ -0,0 +1,803 @@
+{
+ "title": "German Commentary on Pirkei Avot",
+ "language": "en",
+ "versionTitle": "merged",
+ "versionSource": "https://www.sefaria.org/German_Commentary_on_Pirkei_Avot",
+ "text": {
+ "": [
+ [
+ [
+ "Moses. Zu den meisten Sätzen dieses Traktats befindet sich eine Erklärung und erweiterte Ausführung in dem allen Talmud-Editionen beigedruckten אבות דר׳ נתן, das hier mit AN. zitiert wird. EM. bezeichnet meine Abhandlung: „Die erste Mischna“ (Berlin 1882).",
+ "hat die Tora. Hier vorzugsweise „die mündliche Lehre“ תורה שבעל פה, auch מסורת = παράδοσις (τῶν πατέρων) oder קבלה = διαδοχή genannt (vgl. Josephus Ant. XIII, 10, 6). Die Väter, welche die mündliche Lehre von Geschlecht zu Geschlecht überliefert haben, sind die אבות, nach denen dieser Traktat benannt ist, EM. 6 und 26.",
+ "auf dem Sinai. מסיני eig. vom Sinai her, Edujot VIII, 7.",
+ "empfangen und sie dem Josua überliefert. מסר aram. übergeben, davon מסורת Note 2.",
+ "und Josua den Ältesten. Josua 24, 31.",
+ "und die Ältesten den Propheten. Jerem. 7, 25. In AN. 1 werden noch die Richter (שופטים) zwischen זקנים und נביאים eingeschaltet.",
+ "und die Propheten haben sie den Männern der großen Versammlung. Die aus 120 Männern zusammengesetzte oberste Gerichtsbehörde, die in den ersten Zeiten des zweiten Tempels eine ähnliche Stellung hatte, wie das spätere Synedrion, das ebenfalls כנסת = כנישתא genannt wurde (Megillat Taanit c. 10), vgl. Mag. f. d. Wissensch. d. Judent. 1883 S. 46—63. — In AN. 1 sind חגי זכריה ומלאכי zwischen נביאים und אנשי כנה״ג hinzugefügt.",
+ "Seid. הוו wie Gen. 27, 29.",
+ "vorsichtig. מהון langsam, gelassen, davon המתין warten.",
+ "beim Richtspruche. Nach AN. 1 bei jedem UrTeil.",
+ "und machet einen Zaun um die Tora. Treffet Maßregeln zum Schutze des Gesetzes, vgl. חכמים עשו סייג לדבריהם Berachot 4b. — Nach AN. 2–3 stand diese Vorschr. an zweiter und העמ׳ תלמי הרבה an dritter Stelle."
+ ],
+ [
+ "Simon der Gerechte. Simon I., Sohn des Onias (Jos. Ant. XII, 2, 4), war um 300 a. Hoherpriester.",
+ "gehörte zu dem Reste der großen Versammlung. Er gehörte zu den letzten Männern dieser Versammlung. Mit ihm und seinem Collegium schliesst die Periode der אנשי כנסת הגדולה ab, deren Lehren und Verordnungen später als דברי סופרים oder מעשה זקנים Jad. IV, 3 angeführt wurden, Mag. 1. c. S. 58 f.",
+ "auf dem Gottesdienst. עבודת בית המקדש = עבורה (AN 4) der Tempel-Gottesdienst.",
+ "und auf der Liebeserweisung. Persönliche Liebesdienste, zu unterscheiden von צדקה Almosen (Sukka 49b). — Jerusch. Taanit IV 68a findet die hier erwähnten drei Dinge in Jesaja 51, 16 angedeutet; vgl. weiter M. 18."
+ ],
+ [
+ "Antigonos. ’Aντίγονος.",
+ "aus Socho. Josua 15, 35: שובה.",
+ "empfing. קבל dem Ausdr. קבלה entsprechend, Note 2.",
+ "Lohn. פרם (vom aram. פרס bestimmen, abschätzen) das Bestimmte, der Lohn (vgl. das hebr. חוק), wie im Arab, فرض (Geschenk, Sold) von فَرَضَ (bestimmen), vgl. M. Cahn, Pirke Aboth 17.",
+ "Lohn zu empfangen. Die besten Zeugnisse lesen : ע״מ שלא לקבל פרס (in dem Gedanken, keinen Lohn zu empfangen). Dadurch erklärt es sich, wie diese Worte nach AN 5 den Sadducäern die Veranlassung boten, die Vergeltung in der zukünftigen Welt zu leugnen. Über die Sadducäer und den Bericht in AN 5 vgl. Baneth in „Magazin“ 1882 S. 3 ff.",
+ "und es sei Gottesfurcht. שמים meton. für „Gott“.",
+ "über euch. Obschon ihr nur aus reiner Liebe Gott dienen sollet, mag dennoch auch die Furcht vor Gott bei euch sein; denn die Liebe bewegt zur Erfüllung der Gebote, während die Furcht vor Gott den Menschen vor Übertretung der Verbote der Tora schützt (Bart.), vgl. Jerusch. Berachot IX, 14b."
+ ],
+ [
+ "Jose. Von den hier und M. 6, 8, 10 u. 12 erwähnten 5 Paaren von Schriftgelehrten (זוגות M. Pea II, 6) war nach Chagiga 16 b immer der erste der נשיא (der erste Präsident) und der zweite אב בית דין (der zweite Vorsitzende) des Synedrion. (Nur in M. 8 meinen Einige, Simon b. S. sei der נשיא gewesen). Zur Rechtfertigung dieser talmudischen Ansicht vgl. meine Schrift: „der oberste Gerichtshof“ (Berlin 1878) S. 26 ff. und „Magazin“ 1878 S. 94–99.",
+ "Sohn Joësers. Nach Ber. rabba c. 65 war dieser Jose ein Oheim des Hohenpriesters Alkimos.",
+ "aus Zereda. 1. Kön. 11, 26; 2. Chr. 4, 17. Nach M. 3 hätte man hier ממנו erwartet, wie in der Tat Einige korrigieren. Indessen, da nach Note 24 Jose b. Joëser um 160a. gelebt hat, so muss zwischen unserem Paare und Antigonos aus Socho eine Lücke angenommen werden, so dass die Schüler des Antigonos als die Tradenten anzusehen sind. Eine Vermutung, von welchen Schriftgelehrten unser „Paar“ die „Lehre“ empfangen, ist in „Magazin“ 1881 S. 125f. ausgesprochen.",
+ "aus Jerusalem empfingen von ihnen. בית ועד (Sota IX, 15) = בית מועד, ein Lehrhaus, wo die Weisen Zusammenkommen.",
+ "bestäube Dich mit dem Staube ihrer Füße. Die Schüler saßen gewöhnlich auf der Erde zu Füßen der Lehrer, vgl. z. B. B. mezia 84 b. AN. 6: שב לפניו על הארץ (sitze vor ihm auf der Erde)."
+ ],
+ [
+ "es seien Arme. AN. scheint עניים wie ענוים erklärt zu haben, (wie in den Psalmen) vgl. daselbst 7: למור בני ביתך ענוה.",
+ "und sprich nicht viel. שיחה ein gleichgültiges Gespräch, Geschwätz.",
+ "mit dem Weibe. Vgl. Nedarim 20 a und Sirach 9, 9.",
+ "Vom. Die eingeklammerte Stelle fehlt in AN. und enthält zwei Randglossen zum vorhergehenden Satze.",
+ "eigenen Weibe. Dies ist aus dem bestimmten Artikel האשה zu schließen.",
+ "um wieviel mehr. קל וחומר, s. B. kamma I, Note 26.",
+ "Daher. Dies ist die zweite Glosse, die wahrscheinlich von einem anderen Verfasser, als die erste, herrührt.",
+ "und ererbt am Ende. סופו mit Partic., vgl. Cahn, und Sanhedrin IV, Note 35.",
+ "die Hölle. גיא הינם Jos. 15, 8, später als Gegensatz zu גן עדן (Paradies) zur Bezeichnung der „Hölle“ gebraucht."
+ ],
+ [
+ "und Nittai. Dieses Paar lebte wahrscheinlich zur Zeit Johann Hyrkans, vgl. meine Schrift: „Der oberste Gerichtshof“ S. 37f.",
+ "aus Arbel. S. Hosea 10, 14.",
+ "und beurteile jeden Menschen nach der guten Seile. לכן זכות. Zu ergänzen ist להכריע: die Waagschale des Verdienstes herabsinken zu machen. Vgl. Schebuot 30 a u. Raschi das."
+ ],
+ [
+ "und gib. Wenn du siehst, dass ein Bösewicht Glück hat.",
+ "Vergeltung nicht auf. התיאש den Gedanken an Etwas aufgeben, s. B. mezia II, Note 3."
+ ],
+ [
+ "Sohn Tabbai’s. Lebte zur Zeit Alexander Jannai’s, vor dessen Verfolgung er nach Alexandrien geflüchtet, woher er später zur Übernahme des Nasiats zurückberufen ward (Jerusch. Chagiga II, 77 d).",
+ "Sohn Schatach’s. Nach dem Talmud (Berachot 48 a) ein Bruder der Königin Salome Alexandra.",
+ "Benimm dich nicht wie die Obersten der Richter. עורכי הד׳, nach רמב״ן zu Deut. 21, 16 ארכי = ערכי הד׳ (vgl. ארכאות = ערכאות), während Einige wirklich ארכי (gr. ἀρχή) lesen: „Die obersten Richter“. So auch in Ber. rabba c. 50: לוט היה ארכי הדיינים שבכולם. Ebenso hat AN 10 unsere Stelle verstanden, wenn dort erklärt wird: man soll eine Halacha, die man gehört, nicht eher widerlegen, bis man genau nachgefragt, aus welchem Grunde diese Halacha ausgesprochen wurde, vgl. Bart. Nach Jerusch. B. batra IX, 17a lehrt unser Satz: אסור לגלות דינו ליחיד, man dürfe den Einen der Prozessierenden nicht unterrichten, ob er im Rechte ist und wie er vor den Richtern sprechen müsse, um den Prozess zu gewinnen; ebenso Babli Ketubot 52 b, 86 a, wo Raschi עורכי הדיינין als „die, welche die Richter beeinflussen, zu Gunsten des Einen der Processirenden hinwenden“ erklärt, vgl. noch Sota 47 b und Raschi das. und Sabbat 139 a.",
+ "seien sie in deinen Augen wie Gerechte. Beide Parteien sollen vom Richter gleichmäßig behandelt werden, sowohl während sie vor ihm stehen, als nachdem das Urteil gesprochen ist, falls sie nur das letztere angenommen haben."
+ ],
+ [
+ "Forsche gründlich die Zeugen aus. Die Erklärer weisen auf die Erzählung hin, dass ein Sohn des Simon b. S. einst unschuldig zum Tode verurteilt wurde (Jerusch. Sanhedr. VI, 23 b), was wohl daher kam, dass man die Zeugen nicht gründlich ausgeforscht hatte."
+ ],
+ [
+ "Schemaja und Abtaljon. Sameas und Pollion bei Josephus ant. XIV, 9, 4; XV, 1, 1; 10, 4; vgl. mein: „der oberste Gerichtshof“ S. 43, Anm. 5.",
+ "hasse die Herrschaft. רבנות Herrschaft, Pesachim 87 b.",
+ "und mache dich nicht mit Machthabern. רשות (von רשי mächtig sein) die Macht, die Machthaber; vielleicht sind damit die römischen Machthaber gemeint, vgl. weiter II, 3, und Ab. sara 17 a."
+ ],
+ [
+ "seid vorsichtig in euren Worten. Dass ihr nicht Veranlassung bietet, dass eure Worte missdeutet und dadurch in eurem Namen falsche Lehren verbreitet werden.",
+ "vielleicht verschuldet ihr die Strafe der Verbannung. AN 11 liest: שמא תורו דבר שלא כתלמוד תורה ותחובו חובת גלות ותגלו למקום מים הרעים ואף התלמידים הבאים אחריכם שמא יורו דבר משמכם שלא כתלמוד תורה ויחובו חובת גלות ויגלו למקום מים הרעים. (Ihr könntet sonst etwas lehren, das nicht mit der Tora-Lehre übereinstimmt, wodurch ihr die Strafe der Verbannung verschuldet; ihr würdet dann nach einem Orte schlechten Wassers verbannt werden; und auch die Schüler, eure Nachfolger, könnten in eurem Namen etwas lehren, das nicht mit der Tora über-einstimmt, und auch sie würden die Strafe der Verbannung verschulden und nach einem Orte schlechten Wassers verbannt werden). Diese LA. zeigt, dass die Verbannung als eine Strafe für die durch Unvorsichtigkeit verbreitete falsche Lehre betrachtet wird (anders Bart.). Doch ist diese LA. insofern im Widerspruch mit dem Texte unserer Mischna, als nach letzterer die Schüler nicht wegen ihrer eigenen Verschuldung in die Verbannung gehen, sondern nur dem Lehrer nachziehen.",
+ "und ihr werdet nach einem Orte schlechten Wassers. Sinnbild für „schlechte Lehre“. AN erklärt: „Ihr werdet unter Heiden verbannt werden und dort ihr Tun lernen“ (Ps. 106, 35).",
+ "die euch nachziehen. Vgl. Makkot 10 a: הרב שגלה מגלין ישיבתו עמו (Wenn ein Lehrer in die Verbannung geht, lässt man seine Schule mit ihm ziehen).",
+ "trinken (davon. Wenn auch die schlechte Lehre euch nicht schaden würde, so könnte sie doch euren Schülern den Tod bringen.",
+ "dass der Name Gottes entheiligt würde. ונמצא — מתחלל fehlt in AN."
+ ],
+ [
+ "Hillel. Lebte nach Sabbat 15 a 100 Jahre vor der Tempelzerstörung.",
+ "den Frieden liebend und nach Frieden strebend. Ps. 34, 16.",
+ "die Menschen liebend und sie hinführend zur Tora. Vgl. Mal. 2, 4; 6."
+ ],
+ [
+ "Er spricht ferner. AN 12 meint, Hillel habe die folgenden Sprüche בלשון בבלי (in babylonischer Sprache) gesagt. Hillel war bekanntlich ein Babylonier.",
+ "Wer seinen Namen auszubreiten. נגד ziehen, ausbreiten.",
+ "nimmt ab. יסף (von סוף) macht aufhören. AN 12: פסיד, verliert.",
+ "wer nicht lernt. Anst. ודלא יליף hat AN: ודלא משמש חכימיא, wer nicht die Weisen bedient. שמש חכמים wird oft für „lernen“ gebraucht,",
+ "und wer sich der Krone. Der Tora. Nach AN: des Gottesnamens.",
+ "bedient. Zu seinem eigenen Vorteile.",
+ "schwindet dahin. AN: אבד ואזיל ליה, der geht dahin, vgl. weiter IV, 5."
+ ],
+ [
+ "Wenn ich nicht für mich bin. Wenn ich selbst nicht für mich Verdienste erwerbe.",
+ "und wenn ich für mich allein bin. Wenn ich nur für mich allein und nicht auch für Andere (nach Vollkommenheit) strebe.",
+ "wann denn. Vielleicht wird es dir später nicht mehr möglich sein; schiebe daher die gute Tat nicht auf!; s. weiter II, 4."
+ ],
+ [
+ "Mache dein Torastudium zum ständigen Geschäfte. קבע etwas Festbestimmtes, was man beständig tliut, niemals unterlässt; Gegens. עראי, etwas Zufälliges, was man manchmal zufällig tut. דורות הראשונים עשו תורתן קבע ומלאכתן עראי, die früheren Geschlechter haben ihr Torastudium zu einer ständigen, ihr Gewerbe aber zu einer zufälligen Beschäftigung gemacht, (Berachot 35b).",
+ "sprich wenig und tue viel. S. B. mezia 87 a.",
+ "und empfange jeden Menschen mit freundlichem Angesichte. נשא = סבר tragen, erheben; סבר פנים יפות = נשא פנים יפות, ein freundliches Angesicht zuwenden."
+ ],
+ [
+ "Rabban. In AN 14 folgt nach Schammai רבן יוחנן בן זכאי (weiter II, 8). Es ist sicherlich das Stück I, 16—II, 4 a eine spätere Interpolation in die ursprüngliche Reihe der „Väter“, welche Rabbi den Mischna-Redaktor, dessen Sohn sowie dessen Vater und Großvater als Nachkommen Hillels, an Hillel und Schammai anschließt. Davon mag I, 16—17, das in AN später (c. 22) steht, von Rabbi selbst hierher versetzt worden sein. Ebenso hat wohl Rabbi noch I, 18, das in AN fehlt, hier hinzugefügt, vgl. EM 33f.",
+ "Gamliel. Nicht R. Gamliel ha-Saken, wie manche Erklärer meinen, sondern R. Gamliel II., wie EM 31 f. bewiesen wird.",
+ "entziehe dich dem Zweifelhaften. Indem du über alles Zweifelhafte den Lehrer um Bescheid fragst.",
+ "und verzehnte nicht oft nach Abschätzung. Während man die Theruma nach Abschätzung gab, durfte man den Zehnten nicht באומד geben (Menachot 54 b). Dieser Satz ist hier bildlich zu fassen, dass man nicht nach Vermutung eine religiöse Entscheidung treffe, vielmehr sich durch Befragen des Lehrers Gewissheit zu verschaffen suche; vgl. Jerusch. Taanit IV, 68 c: שלא יהא אדם דן אומדות, es richte Niemand nach Vermutungen."
+ ],
+ [
+ "Simon. Er sprach dies in seiner Jugend, als er noch nicht „Rabban“ genannt wurde, vgl. Sanhedrin V, Note 14.",
+ "All’ mein Lebtag bin ich unter Weisen aufgewachsen und habe nichts Besseres für den Menschen. גוף Person, Mensch, s. IV, 6.",
+ "sondern die Tat. Vgl. Kidduschin 40 b.",
+ "bringt Sünde (zu Wege. Spr. 10, 19."
+ ],
+ [
+ "Rabban Simon. Derselbe wie in M. 17; vgl. Note 71 u. 75.",
+ "Auf drei Dingen steht. Jerusch. Taan. IV, 68 a liest עומד, wie in M. 2.",
+ "auf dem Rechte und auf dem Frieden. Den Widerspruch zwischen unserer M. u. M. 2 suchen Manche durch die Annahme zu lösen, dass oben die Gründe zur Erschaffung und hier die Dinge, die zur Erhaltung der Welt nötig sind, genannt werden.",
+ "denn. Späterer Zusatz nach Jerusch. Taanit IV, 68 a."
+ ]
+ ],
+ [
+ [
+ "Rabbi. R. Jehuda, der Fürst (ha-Nasi), wurde schlechtweg „Rabbi“ genannt. — Dieser Spruch sowie die folgenden Sprüche des R. Gamliel sind erst nach Rabbi, dem Mischna-Redaktor, zur Mischna hinzugefügt worden, EM 32.",
+ "Welches ist die rechte Handlungsweise. Vgl. Tamid 28 a.",
+ "die sich der Mensch auswählen soll. יבור von ברר, auslesen.",
+ "der sie befolgt. Die an und für sich rühmlich ist.",
+ "und ihm Ehre bringt vor den Menschen. Es darf nichts getan werden, das von den Menschen missbilligt wird oder missdeutet werden könnte, vgl. Schekalim III, 2 und Nedarim 22 b.",
+ "denn du kennst nicht die Belohnung. Eig.: „Die Gabe des Lohnes“.",
+ "Berechne den Verlust. Au Gut oder Genuss.",
+ "durch Gebotsübung ihrem Lohne. In der zukünftigen Welt, vgl. weiter Mischna 16.",
+ "gegenüber und den Gewinn. Au Gut oder Genuss.",
+ "durch Übertretung ihrem Schaden. In der zukünftigen Welt, vgl. weiter Mischna 16.",
+ "Denke über drei Dinge nach und du wirst zu keiner Sünde kommen. Vgl. weiter III Anf.",
+ "und alle deine Taten werden in das Buch. Gottes, „das Buch des Gedächtnisses“, Mal. 3, 16."
+ ],
+ [
+ "mit weltlicher Beschäftigung. דרך ארץ (Weise der Erde, der Welt) Lebensweise, bezeichnet hier die zum Lebensunterhalte nötige Beschäftigung, vgl. Kidduschin I, 10.",
+ "denn die auf beides gewandte Mühe lässt die Sünde nicht aufkommen. Sie nimmt die ganze Zeit des Menschen in Anspruch, so dass er keine Muße hat, sündhaften Gedanken nachzuhängen.",
+ "und alles Torastudium ohne Erwerb wird am Ende zu nichte und zieht Sünde nach sich. Vgl. Kidduschin 29 a: R. Jehuda sagt: Wer seinen Sohn kein Handwerk lehrt, der lehrt ihn das Räuberhandwerk.",
+ "denn das Verdienst ihrer Väter steht ihnen bei. In jeder Gemeinde lebt das Verdienst, das Gute, das die Vorfahren in der Vergangenheit gewirkt haben, in der Gegenwart fort.",
+ "und ihre Frömmigkeit besteht für ewig. Alles Gute, das die Gemeinde in der Gegenwart vollbringt, lebt in den folgenden Geschlechtern weiter.",
+ "Euch aber. Die ihr in reiner Absicht für die Gemeindeangelegenheiten sorget.",
+ "werde ich. So spricht Gott.",
+ "als hättet ihr. Aus eigenen Mitteln.",
+ "es. Das Gute, das von der Gemeinde geleistet wird."
+ ],
+ [
+ "Seid vorsichtig. Es scheint dies auch an die für die Gemeinde Wirkenden gerichtet zu sein.",
+ "gegen die Machthaber. S. oben I, Note 48.",
+ "da man ihnen nutzt. Eig.: zur Zeit ihres Nutzens, da sie Nutzen von Jemand haben. Vgl. Sir. 13,2;4."
+ ],
+ [
+ "Vollführe seinen. Gottes.",
+ "Willen. Ebenso bereitwillig und freudig.",
+ "wie deinen Willen. M. Jerusch. liest ברצונך (mit deinem Willen) st. כרצונך; ebenso : ברצונו.",
+ "damit er den Willen Anderer. Deiner Gegner.",
+ "Hillel. Fortsetzung der Traditionskette von Absehn. I, wo ursprünglich bei Hillel und Schammai zuerst die Sprüche Schammai’s (I, 15) und dann die Hillel’s (I, 12—14) gestanden hatten, s. EM 34f. — Dass hier der alte Hillel und nicht, wie Einige wollen, ein späterer Hillel gemeint ist, ist EM 27 bewiesen.",
+ "glaube nicht an dich selbst bis zu deinem Todestage. Vgl. Ber. 29 a, Jerusch. Sabbat I, 3b.",
+ "dass man es höre. Sprich kein Geheimnis aus in der Meinung, es höre es Niemand, der es verraten würde, vgl. B. batra 4 a und AN 28. And. Übersetzung: „Sprich nicht ein Wort, das man nicht hören kann“, d. h. „Sprich nicht leise ein Geheimnis aus“.",
+ "Wenn ich Muße haben werde. נפנה sich wegwenden (von den Geschäften), sich abmüßigen."
+ ],
+ [
+ "Ein Ungebildeter. בור unbebaut, unkultiviert sein, B. mezia IX, Note 14.",
+ "ist nicht Sündenscheu. Tosefta Ber. VII, 18; Jerusch. Ber. IX, 13b.",
+ "ein Unwissender ist nicht fromm. Vgl Sabbat 63 a Ende.",
+ "der Verschämte. Der sich schämt zu fragen.",
+ "der Heftige. Der keine Geduld hat, dem angehenden Jünger auf alle seine Fragen zu antworten.",
+ "kann nicht weise werden. Vgl. Nidda 70 b. und Sir. 38,24.",
+ "bestrebe dich. Ein. lesen השתרר st. השתדל.",
+ "ein Mann zu sein. Vgl. den Ausspruch Hillel’s in Ber. 63 a, worauf Bar Kappara bemerkt: באתר דלית גבר תכזן הוי גבר, wo kein Mann ist (die Tora zu lehren), da sei ein Mann."
+ ],
+ [
+ "Auch. Sukka 53 a, nach einem andern Hillel’schen Ausspruch.",
+ "Dieweil du ertränkt hast. אטיפת Aphel vom aram. טוף — hebr. צוף, eig.: du hast geschwemmt. Aruch liest עטפת mit ע.",
+ "und am Ende werden deine Ertränker auch ertrinken. Obwohl diese nur das vollbracht haben, was das göttliche Strafgericht verhängt hatte, so sind sie dennoch Verbrecher, die wieder bestraft werden."
+ ],
+ [
+ "viel Gewürm. Die Vermehrung der Körperfülle durch Wohlleben vermehrt nur den Moder nach dem Tode.",
+ "viel Sorge. Aruch V. דו liest: דוון (Kummer) st. דאגה",
+ "viel Zauberei. Ebenso Sanhedrin 67 a: שרוב נשים מצויות בכשפים (zumeist geben sich Frauen mit Zauberei ab).",
+ "viel Gelehrten-Vereinigung. ישיבה (Sitzung) Gelehrten-Sitzung, Akademie. In einigen Codd. fehlt von מרבה ישיבה bis שלום, dafür steht vorher מרבה צדקה מרבה חיים statt מרבה תורה מ׳ ח׳.",
+ "hat sich das ewige Leben. עולם הבא s. Sanhedrin X, Note 4."
+ ],
+ [
+ "empfing von Hillel und Schammai. Er war der kleinste unter 80 der bedeutendsten Schüler Hillel’s, vgl. Sukka 28 a und Jerusch. Nedarim V, 39 b.",
+ "denn dazu bist du erschaffen worden. Du hast also nur deine Schuldigkeit getan.",
+ "Fünf Schüler. Die besonders vorzüglich waren.",
+ "die keinen Tropfen verliert. Über das umfassende Wissen R. Elieser’s s. Sanhedrin 68 a.",
+ "die ihn geboren. Vgl. Jerusch. Jebamot I, 3 a, wo R. Jonathan, der Bruder des R. Dosa, Sohnes Archinos’, erzählt, dass die Mutter den kleinen Josua in seiner Wiege nach dem Lehrhause trug, damit dessen Ohren frühzeitig Tora-Laute vernehmen. Hierauf scheint R. Jochanan anzuspielen, wie bereits manche Kommentare bemerkt haben.",
+ "ist sündenscheu. In AN: ולשמעון בן נתנאל קרא לו גרועה שבמדבר שמחזקת מימיה, den Simon, Sohn Nethanel’s nannte, er: eine Oase (גרועה, vgl. das arab. جَرَعَ Wasser einschlürfen) in der Wüste, die ihr Wasser festhält.",
+ "ist gleich einer stets wachsenden Quelle. AN: נחל שוטף ומעין המתגבר שמימיו מתגברין ויוצאין לחוץ (ein überströmender Quell).",
+ "würde er sie alle aufwiegen. הכרע sinken machen (sc. die Wagschale).",
+ "Abba Saul sagt ein seinem Namen. Richtiger im AN 29 (der 2. Rec. ed. Schechter): אבא שאול אומר משום ר׳ עקיבא שהיה אומר משמו (A. S. sagte im Namen des R. Akiba, der es in R. Jochanan’s Namen mitteilte). Auch sonst referiert Abba Saul im Namen R. Akiba’s (Tosefta Kilajim 4, 10; Sanhedr. 12, 10), vgl. „Magazin“ 1877 S. 116.",
+ "noch mit ihnen. Die Worte ור״א בן הורקנוס אף עמהם sind eine Glosse des Mischna-Redaktors (Lewy. Abba Saul)."
+ ],
+ [
+ "Ein gutes Auge. Ein Auge, das jeden Menschen mit Wohlwollen anschaut, nicht neidisch und missgünstig ist.",
+ "Ein guter Genosse. Man suche einen guten Genossen, der sich bestrebt, seine Genossen im Tora-Studium zu fördern.",
+ "Ein guter Nachbar. Man suche einen guten tugend-haften Nachbar. AN 14 hat: שכן טוב יצר טוב ואשה טובה, ein guter Nachbar, d. i. ein guter Trieb (oder) eine gute Frau (die beiden letzteren scheinen das erstere zu erklären, vgl. die 2. Rec. c. 29 bei Schechter).",
+ "Die Folgen voraussehen. Vgl. Tamid 32 a: איזהו חכם הר׳ את הנ׳, Wer ist weise? Wer die Folgen voraussieht.",
+ "Ein gutes Herz. Ein nur auf das Gute gerichtetes Denken, Empfinden und Wollen.",
+ "Mir leuchten. ראה, s. Edujot I, Note 37.",
+ "Ein schlechter Nachbar. AN 14: שכן רע יצר רע ואשה רעה, s. oben Note 56.",
+ "Borgen und nicht bezahlen. Manche nehmen dies sinnbildlich: Wer für die ihm von Gott verliehenen Güter und Genüsse nicht die gewissenhafte Pflichterfüllung als Gegenleistung darbietet.",
+ "als borgte er von Gott. המקום, s. Sanhedrin VI, Note 56."
+ ],
+ [
+ "Sie. Jeder von den 5 Schülern. — הם אמרו וכו׳ ist entsprechend dem הם אמרו in I, 1, s. EM 35.",
+ "Es sei dir die Ehre deines Nächsten. Vgl. weiter IV, 12.",
+ "sei nicht geneigt. נוח ruhig, sanft, leicht, daher: geneigt.",
+ "und bekehre dich Einen Tag vor deinem Tode. D. h. sofort, da du morgen sterben könntest, vgl. Sir. 5,7; Sabbat 153 a. Die bisherigen 3 Sprüche sind nach einer Rezension (wahrscheinlich die des R. Meïr) von R. Elieser ausgesprochen worden. R. Jehuda Teilte andere 3 Sprüche im Namen R. E.’s mit, nämlich שוב — מיתתך und die folgenden beiden הוי מתחמם וכו׳. Unser Tr. Abot gibt beide Rezensionen wieder, vgl. AN 15 und EM 30.",
+ "nimm dich aber vor ihrer Kohle in acht. Vergreife dich nicht leichtsinnig an einem ihrer Worte, als wäre dies bloß eine ausgebrannte Kohle (Hirsch); denn du würdest dies nicht ungestraft tun.",
+ "denn ihr Biss. „Biss, Stich, Zischen“ sind Bezeichnungen der verschiedenen Grade des Bannes, den die Weisen über die Gesetzesübertreter verhängten, vgl. Jore dea 334, 1—2.",
+ "ihr Stich. „Biss, Stich, Zischen“ sind Bezeichnungen der verschiedenen Grade des Bannes, den die Weisen über die Gesetzesübertreter verhängten, vgl. Jore dea 334, 1—2.",
+ "ihr Zischen. „Biss, Stich, Zischen“ sind Bezeichnungen der verschiedenen Grade des Bannes, den die Weisen über die Gesetzesübertreter verhängten, vgl. Jore dea 334, 1—2.",
+ "und alle ihre Worte sind wie Feuerkohlen. Nicht ausgebrannte Kohle, גחלת Note 67 (Hirsch)."
+ ],
+ [
+ "Das böse Auge. Missgunst.",
+ "der böse Trieb. Leidenschaft.",
+ "und Menschenhass bringen den Menschen aus der Welt. Aus dieser Welt und aus der zukünftigen Welt AN Rec. II, 30."
+ ],
+ [
+ "die Tora zu lernen. Selbst wenn deine Ahnen Gelehrte waren.",
+ "und alle deine Handlungen seien im Namen Gottes. Vgl. Berachot 63 a und Kidduschin 82 a."
+ ],
+ [
+ "Sei achtsam auf das Lesen des Schema’ und auf das Gebet. Es zur rechten Zeit zu lesen und zu beten.",
+ "betrachte dein Gebet nicht als eine bestimmte Beschäftigung. Als hättest du dich einer bestimmten Beschäftigung zu entledigen.",
+ "Inbrunst und. רחמים ו׳ fehlt in manchen Codd.",
+ "ein Flehen vor Gott. Vgl. Berachot IV, 4.",
+ "Er ist gnädig. Als חנון nimmt er תחנונים an, und bedenkt sich wegen des Bösen; diese Wirkung kann kein Gebet haben, das als קבע betrachtet wird.",
+ "und sei kein Bösewicht vor dir selbst. Tue nichts, was dein eigenes Gewissen verdammen muss, wenn es auch vor der Welt nicht als böse erscheint."
+ ],
+ [
+ "Sei eifrig. שקוד für שוקד, vgl. B. mezia III, Note 24.",
+ "Tora und wisse. ודע fehlt in vielen Codd., in manchen auch תורה; Nachmani zu Lev. 3, 9 1.: כדי st. ודע מה.",
+ "was du einem Epikuräer. Vgl. Sanhedrin X, Note 10; Josephus ant. X Ende: „Die Epikuräer, die aus dem menschlichen Leben die Vorsehung ausschließen …. die sagen, dass die Welt ohne Lenker und Berater von selbst ihren Gang geht.“",
+ "und wer dein Arbeitsherr. St. בעל מלאכתך hat AN: בעל בריתך, Gott, der mit Israel einen Bund geschlossen hat."
+ ],
+ [
+ "Tarphon spricht. Die Sprüche R. Tarphons sind wegen ihrer Ähnlichkeit mit dem vorigen Spruche hierher gesetzt.",
+ "Der Tag. Die Lebenszeit des Menschen.",
+ "und der Hausherr. Gott.",
+ "drängt. Lauter Gründe, die den Menschen zum Eifer im Dienste Gottes anregen sollen."
+ ],
+ [
+ "dich ihrer zu entledigen. Vgl. den ähnlichen Spruch R. Ismaels in AN 27.",
+ "dass er den Lohn deines Tuns dir zahlen wird. ונאמן bis פעולתך fehlt in Cod. München.",
+ "dass die Belohnung der Gerechten im zukünftigen Leben erfolgt. Vgl. die Sprüche R. Tarphons in AN 27 und das. II. Rec. 35 (ed. Schechter)."
+ ]
+ ],
+ [
+ [
+ "Sohn Mahalalel’s. Lebte in der letzten Zeit des zweiten Tempels, vgl. Edujot V, 6f.",
+ "Denke über drei Dinge nach. Der Spruch ist weiter ausgeführt von Ben Assai in Derech erez r. c. 3; vgl. auch AN 19 und EM 33 Note 2.",
+ "und du wirst zu keiner Sünde kommen. S. oben II, 1.",
+ "wohin du gehst und vor wem du einst Rechenschaft und Rechnung abzulegen haben wirst. Nach R. Levi in Jerusch. Sota II, 18 a hat Akabja dies aus dem Satze וזכור את בוראיך (Koh. 12, 1) abgeleitet, indem er בוראיך (deinen Schöpfer) auch als בארך (deinen Brunnen, Ursprung) und בורך (Grube, Grab) deutete.",
+ "Vor wem du einst Rechenschaft und Rechnung. דין וחשבון, sonst häufig (z. B. Chullin 62 a, B. batra 73b, Ab. sara 54 b) נתן את הדין (Rechenschaft ablegen). Letzteres wird gebraucht bei einer Übertretung von Verboten durch sündhafte Taten; חשבון bezeichnet wohl „Rechnung“ wegen unterlassener Übung von guten Taten (vgl. לקוטים מהגר״א)."
+ ],
+ [
+ "Chanina. And. LA.: חנניה.",
+ "Vorsteher der Priester. S. Edujot II, Note 1.",
+ "Bete für das Wohl der Regierung. Vgl. Ab. sara 4 a.",
+ "so würde Einer den Andern lebendig verschlingen. Nach Spr. 1, 12. — In AN 20 sind andere Sprüche von R. Ch. S. H. mitgeteilt; vgl. aber die II. Rec. 31 Ende.",
+ "Chananja. And. LA.: חנינא.",
+ "Sohn Teradjons. Ein Märtyrer (Ab. sara 18 a), Schwiegervater des R. Meïr (das.).",
+ "Im Sitze der Spötter sitzt er nicht. Und daneben heißt es: „Sondern an der Gotteslehre hat er Wohlgefallen“; die „Spötter“ sind also diejenigen, die nicht nach der Gotteslehre Verlangen tragen.",
+ "da weilet die göttliche Gegenwart. שכינה, Bezeichnung Gottes nach der im Tempel sich manifestierenden Gottesherrlichkeit (von לשכן שמו Deut. 12, 11), vgl. über מקום Sanhedrin VI, Note 56. שכינה wird gewöhnlich von Gott gebraucht, wenn er als unter den Menschen weilend genannt wird.",
+ "Hieraus kann ich dies nur Betreffs Zweier beweisen. אין לי אלא שנים bis Ende der M. wird von R. Joseph Aschkenasi gestrichen, vgl. מלאכת שלמה.",
+ "auf. Vgl. weiter M. 6."
+ ],
+ [
+ "Simon spricht. Diese M. ist eine Tosephta zum vorherigen Satze und gehört wahrscheinlich nicht der ursprünglichen Mischna an, EM 32.",
+ "als hätten sie von Toten-opfern. Götzenopfern, Ab. sara II, Note 19.",
+ "ohne Gott. מקום oben Note 12.",
+ "Dies ist der Tisch. Daraus wird geschlossen, dass der Tisch, an dem Arme gespeist werden, wie der Altar, Sühne bewirkt (Ber. 55 a). Dasselbe ist der Fall, wenn man am Tische Worte der Tora spricht.",
+ "der vor dem Ewigen stehe. Vgl. Ber. 64 a."
+ ],
+ [
+ "Chanina. And. LA.: חנניה.",
+ "Sohn Chakinai’s. Schüler R. Akiba’s (Chagiga 14 b), der aber hier steht, weil man die Namen „Chanina“ zusammenstellte.",
+ "Wer Nachts wacht und wer allein auf dem Wege geht und dabei. St. ומפנה lesen Viele והמפנה, wonach die drei Participia einander koordiniert sind. Das Nachtwachen wird danach als der Gesundheit schädlich, das Alleinreisen als gefährlich ebenso verboten, wie müßigen Gedanken nachzuhangen.",
+ "sein Herz müßigen Gedanken zu wendet. Anstatt über die Tora nachzudenken, vgl. AN 29 und das. II. Rec. 34 u. 35.",
+ "der verwirkt sein Leben. Vgl. Ber. I, 3: לחוב בעצמך."
+ ],
+ [
+ "Nechunja. Lehrer R. Ismaëls, Schebuot 26 a.",
+ "ben Hakkana. הקנה Var. הקנא, vielleicht Abkürzung von קנאה, der Schmied (vgl. Aruch v. קן 5), wie בר נפחא. Die Übers. „Sohn des Zeloten“ ist jedenfalls unrichtig.",
+ "von dem entfernt man das Joch der Regierung und das Joch der weltlichen Beschäftigung. Die Sorge um die Existenz. Seine Arbeit wird von Andern verrichtet, Ber. 35 b."
+ ],
+ [
+ "R. Vor diesem Satze steht in ein. Codd M. 9—11.",
+ "Chalaphta. Nach B. mez. 94a ein Schüler R. Meïrs; vgl. auch Tos. Kelim B. kamma IV, 17. Der Satz ist nach Ber. 6a schwerlich in der Mischna ursprünglich, vgl. auch Mechilta zu Exod. 20, 21. Es ist also wahrscheinlich eine Tosephta.",
+ "Sohn Dosa’s. בן דוסא fehlt in vielen Codd.",
+ "aus Kephar Chananja. In Galiläa, vgl. Tos. Bechorot IV, 3.",
+ "so weilet die göttliche Gegenwart unter ihnen. Oben Note 12.",
+ "Gott steht in der Gottesgemeinde. Eine Gemeinde (עדה) besteht mindestens aus 10 Personen, Megilla 23b.",
+ "Seinen Bund. Es scheint, dass man mit אגודה (Bund) eine Anzahl von 5 Personen bezeichnete. Nach einer and. LA. ist hier der folgende V. בקרב וגו׳ angeführt, und die Deutung ist: בקרב in der Mitte (sc, der עדה) = in der Hälfte der עדה; also unter 5 Personen. Unser V. ואגודתו וגו׳ wird darauf auf 3 Personen bezogen, da nach Sukka 13 a 3 Stücke אגד genannt werden (vgl. Tos. das. v. בשלש), vgl. AN 8; 2. Rec. 18.",
+ "In der Mitte von Richtern. Ein Richter-Collegium besteht gewöhnlich aus 3 Personen, Sanhedrin 3b.",
+ "und der Ewige merkte auf und hörte. S. oben M. 2 und AN 2. Rec. 34 im Namen R. Chalaphta’s aus Sepphoris.",
+ "werde ich zu dir. אליך spricht nur von Einem.",
+ "kommen und dich segnen. Raschi und Bart, haben hier den oben Ende M. 2 angeführten Vers."
+ ],
+ [
+ "Eleasar. Ben Jehuda (Ms. München, s. M. Orla 1, 4) Schüler R. Josua’s (M. Tebul Jom III, 4f.)",
+ "aus Berthota. Auch כפר ברתותא; in Ober-Galiläa: s. Schwarz, d. heil. Land S. 40 u. 161.",
+ "Gib ihm. Gott.",
+ "und von deiner Hand geben wir dir. Wie dieser Tanna nach seiner Lehre auch gehandelt, wird in Taanit 24a erzählt, wo st. בירת nach den Mss. ברתותא zu lesen ist.",
+ "Simon. Nach besseren Texten יעקב, der Vater des R. Elieser ben Jacob; nicht zu verwechseln mit ר׳ יעקב in IV, 16; EM 32.",
+ "wie schön ist dieser Acker. Selbst um die Schönheit der Natur zu bewundern, darf man das Lernen nicht unterbrechen.",
+ "dem rechnet es die Schrift an. R. Jos. Aschkenasi c erwidert orr. מעלין עליו st. מעלה עליו הכתוב."
+ ],
+ [
+ "r’s spricht. Dieser Satz ist eine später hinzugefügte Tosephta zum vorhergehenden, s. Menachot 99b und EM 32.",
+ "selbst wenn seine Lehre ihm zu schwer geworden. Eig.: „Seine Mischna hat ihn überwältigt“, sie war so viel, dass sein Gedächtnis sie nicht fassen konnte.",
+ "wenn er sitzt. Untätig und nachlässig."
+ ],
+ [
+ "Sohn Dosa’s. Vgl. über ihn M. Berachot V, 5 u. Talm. das. 34b.",
+ "dessen Weisheit hat Bestand. Denn der Weisheit Anfang ist Gottesfurcht (Ps. 111, 10). — Unter „Weisheit“ ist übrigens hier und weiter die Tora-Wissenschaft zu verstehen.",
+ "Wessen Taten mehr sind als seine Weisheit. Er übt die Lehren der Tora wiederholt in der Praxis.",
+ "wessen Weisheit aber mehr ist als seine Taten. Er übt nicht Alles, was er aus der Tora gelernt.",
+ "dessen Weisheit hat keinen Bestand. S. weiter M. 17."
+ ],
+ [
+ "Er spricht ferner. Dieser Satz fehlt in AN 22 und wird in Tos. Ber. 3, 3 im Namen R. Akiba’s mitgeteilt.",
+ "An wem die Menschen Wohlgefallen haben. רוח פ׳ נוחה מן פ׳, der Geist Dieses ist beruhigt durch Jenen, d. h. Dieser hat an Jenem Wohlgefallen.",
+ "Dosa. Zeitgenosse des R. Josua (Jebamot 16 a).",
+ "Sohn Archinos. S. Edujot III. Note 4. Auch hier lesen Manche: ארכינס.",
+ "Der Schlaf am Morgen. Man soll nicht schlafen, bis die Zeit vom שמע-Lesen vorübergeht, denn dadurch versäumt man das Torastudium, AN 21.",
+ "der Wein zum Mittag. Auch dies stört vom Torastudium, das.",
+ "das Schwatzen mit Kindern. Man soll nicht zu Hause (sondern im Lehrhause) lernen, weil man dort durch das Schwatzen mit seinen Kindern und seinen Hausleuten gestört wird, das.",
+ "und das Sitzen in den Versammlungs häusern. Ms. München 1. כנסיה st. בתי כנסיות.",
+ "der Unwissenden. Bei den יושבי קרנות (die an den Straßenecken sitzen, Berachot 28 b), AN das.",
+ "bringen den Menschen aus der Welt. Von dieser und von der zukünftigen Welt, AN 2. Rec. 34. s. oben II, Note 72."
+ ],
+ [
+ "Eleasar. Lebte zur Zeit des Bar-Kochba-Krieges, Jerasch. Taanit IV, 68d.",
+ "aus Modi‘im. Pesachim IX, 2; 1 Macc. 2, 1.",
+ "Wer die Heiligtümer. AN 26 1. שבתות st. את הקדשים.",
+ "entweiht und wer die Festtage verachtet und wer das Angesicht seines Nächsten öffentlich beschämt. והמלבין — ברבים fehlt in AN, in Cod. München, in Sifré Num. 112 und in Jer. Pesachim VI, 33b; vgl. B. mez. 58b f.",
+ "und wer den Bund unseres Vaters Abraham zerstört. D. i. nach Jer. Sanhedrin X Anf. מושך ערלה, der sich eine künstliche Vorhaut macht, vgl. 1. Macc. 1, 15 und Tos. Sabbat XVI, 9. Diese Operation wurde Epispasmus genannt, vgl. 1. Cor. 7, 18.",
+ "und wer der Halacha widersprechende. שלא כהלכה fehlt in AN u. A.",
+ "Auslegung der Tora sich herausnimmt. נלה פנים das Gesicht entblößen, d. h. frech sein, sich herausnehmen, vgl. Erubin 69 a (מומר בגלוי פנים) Sota 42 b. Nach Jerusch. Sanhedr. 1. c. heißt מגלה פנים בתורה wer öffentlich die Tora-Gebote übertritt. Andere Erklärungen s. in Babli Sanh. 99b."
+ ],
+ [
+ "Sei dienstfertig. קל leicht, zum Dienste bereit.",
+ "gegen Obere und willig. נוח wohlwollend, willig.",
+ "gegen das Alter. תשחרת (von שחר schwarz sein) die trübe Zeit, die Alterszeit (vgl. Koh. 12, 2). Die דמעת תשחרת (die Thräne des Alters) ist sehr schädlich, Midr. zu Thr. 2, 11 (vgl. Sabbat 151 b). בן תשחרת, ein Sohn des Alters (בן זקונים) Midr. Thr. l. c. u. zu 1, 2; בן תשחרת היה לו לר״ע, R. Akiba hatte einen im Alter geborenen Sohn (so in einer von Raschi hier cit. Agada, vgl. Semachot Abschn. 8). Andere Erklärungen zu תשחרת (Jugend, Frohndienst, Herrschaft) passen nicht für die angeführten Stellen.",
+ "und nimm jeden Menschen mit Freuden auf. Ob. I, 15."
+ ],
+ [
+ "Spiel und Leichtsinn. קלות ראש Leichtsinn; Gegens. כבד ראש, Ernst (Ber. V, 1).",
+ "verleiten den Menschen zur Unzucht. AN 26: סייג לכבוד שלא לשחוק, ein Zaun für die Ehre ist nicht zu spielen. Dieser Satz ist ein passendes Verbindungsglied zwischen den ersten beiden Sprüchen R. Akiba’s.",
+ "Die Überlieferung. מסורת ist hier sowohl die überlieferte Schreibweise als auch die überlieferte Erklärung der Tora.",
+ "ist ein Zaun für die Tora. Sie schützt die Tora vor Fälschung und Entstellung. — In Cod. München fehlt: מסורת סיג לתורה, vgl. AN.",
+ "die. מעשרות סיג לעושר fehlt in manchen Codd.",
+ "Zehnten sind ein Zaun für den Reichtum. Die Zehnlabgaben bewahren den Reichtum, s. Taanit 9 a.",
+ "Gelübde sind ein Zaun für die Enthaltsamkeit. Vgl. AN 26.",
+ "ein Zaun für die Weisheit ist Schweigen. S. 1, 17."
+ ],
+ [
+ "Er spricht ferner. In AN 39 sagt dies R. Meïr, wahrscheinlich hat er dies von R. Akiba vernommen.",
+ "denn er ist im Bilde. In dem für den Menschen geeigneten Bilde. Cod. München u. AN haben בצלם אלהים; es scheint dies aber eine spätere Correctur zu sein, denn im angeführten V. ist nach R. Akiba אלהי׳ mit עשה zu verbinden, da sonst zu עשה das Subject fehlte; (vgl. Ozar nechmad III, 4f. 119f.).",
+ "eine besondere Liebe ist ihm kund getan worden. Nach Maim. u. A. besteht die besondere Liebe darin, dass ihm mitgeteilt worden, er sei im Bilde geschaffen. Doch scheint die Erklärung Duran’s u. A. einfacher zu sein, wonach stets auf יתירה der Nachdruck liegt. Es ist dies ein besonderer Vorzug und ein Beweis besonderer Liebe, der von Gott dem Menschen kundgetan worden. Übrigens fehlt in AN 39 stets חבה יתירה ובו׳, während in der 2. Rec. des AN c. 44 der ganze Satz anders lautet, vgl. ed. Schechter S. 124.",
+ "dass er im Bilde. In dem für den Menschen geeigneten Bilde. Cod. München u. AN haben בצלם אלהים; es scheint dies aber eine spätere Correctur zu sein, denn im angeführten V. ist nach R. Akiba אלהי׳ mit עשה zu verbinden, da sonst zu עשה das Subject fehlte; (vgl. Ozar nechmad III, 4f. 119f.).",
+ "denn sie sind Kinder Gottes. Gott hat Israel von allen Völkern auserwählt, so dass es von Gott mehr bevorzugt wurde, als andere Menschen, wie der Vater seine Kinder Andern vorzieht.",
+ "denn es ist ihnen ein kostbares Gerät. Die Tora.",
+ "durch das die Welt erschaffen worden. Die Tora hat Gott, als er die Welt erschaffen, bereits Vorgelegen, wie dem Künstler seine Zeichnungen, Ber. r. c. 1 (vgl. Sachs, Beitr. I, S. 14)."
+ ],
+ [
+ "Alles ist vorausgeschaut. Von Gott. And. LA.: הכל צפון, Alles ist aufbewahrt (vgl. Deut. 32, 34).",
+ "und die freie Wahl ist gegeben. Die menschliche Freiheit besteht trotz der Allwissenheit Gottes. Zur Erklärung dieses Problems vgl. Maimon, h. Teschuba V u. Duran zu uns. Stelle.",
+ "in Güte. Nach göttlicher Gnade (מדת הרחמים, die Eigenschaft der Barmherzigkeit).",
+ "und Alles nach der Mehrheit der Tat. Neben der Gnade wird die Welt auch nach Gerechtigkeit (מדת הדין) gerichtet, wonach die Mehrheit der Taten des Menschen, je nachdem sie gut, oder schlecht sind, über sein Geschick entscheidet, vgl. Kohelet r. zu 10, 1; Kidduschin 39 b, Maimon, h. Tesch. III, 1. And. LA.: אבל לא על פי המעשה (aber nicht nach der Tat). Hiernach würde die Gnade allein beim Gerichte walten. Diese LA. ist schwerlich richtig. Vgl. auch AN 39."
+ ],
+ [
+ "Er spricht ferner. Ein Gleichnis, worin die Waltung der göttlichen Vorsehung veranschaulicht wird.",
+ "Alles. Was dem Menschen gegeben ist.",
+ "ist auf Bürgschaft gegeben. Die für die Gegenleistung des Menschen bürgt.",
+ "und ein Netz ist ausgebreitet über alle Lebenden. Nach Kohelet 9, 12.",
+ "Der Laden. Die Welt mit ihren Genüssen.",
+ "und der Kaufherr borgt. Gott gibt jedem Menschen die Freiheit zu verbotenen Genüssen, da diese nur als Darlehen geboten werden, die der Mensch einst zahlen wird müssen.",
+ "das Buch. פנקס s. Schebuot VII, Note 5.",
+ "ist aufgeschlagen und die Hand schreibt ein. In das Buch des Gedächtnisses, oben II, Note 10.",
+ "komme und leihe. Gott gibt jedem Menschen die Freiheit zu verbotenen Genüssen, da diese nur als Darlehen geboten werden, die der Mensch einst zahlen wird müssen.",
+ "die Einforderer gehen umher beständig den ganzen Tag und nehmen Bezahlung vom Menschen mit seiner Einwilligung oder ohne seine Einwilligung. Leiden und Unglücksfälle, welche die Menschen heimsuchen, fordern nur deren Schulden ein, die sie in ihrem Leichtsinn gemacht haben.",
+ "worauf sie sich stützen können. Denn Alles steht im Schuldbuche verzeichnet, und es kann Niemand seine Schuld ableugnen.",
+ "das Gericht ist der Wahrheit gem. Gott vergilt Alles nach Gerechtigkeit.",
+ "und Alles ist zum Mahle bereit. Durch Leiden und Tod geläutert und gesühnt, geht die ganze Menschheit zur ewigen Seligkeit des Jenseits; s. Sabbat 153a. — In Ms. München fehlt: והחנוני מקיף והפנקס פתוח und וכל הרוצה ללוות יבוא וילוה; vgl. auch die LA. in AN 39."
+ ],
+ [
+ "spricht. Vgl. AN 22; 2. Rec. 34.",
+ "Ohne Tora keine Sitte. דרך ארץ Lebensart (vgl. II, Note 11); daher auch Sitten des Anstandes und der Billigkeit im Verkehr mit den Nebenmenschen.",
+ "ohne Gottesfurcht keine Weisheit. Oben M. 9.",
+ "ohne Kenntnis keine Einsicht. דעת die Kenntnis der Dinge durch Sinneswahrnehmung ; בינה die Fähigkeit zu folgern und zu schließen.",
+ "ohne Mehl keine Tora. Vgl. Menachot 103 b.",
+ "ohne Tora kein Mehl. Ohne geistige Nahrung hat die physische Nahrung keinen Wert.",
+ "dessen Weisheit größer ist als seine Taten. Vgl. M. 9 b."
+ ],
+ [
+ "Eleasar (Sohn. בן ist nach den besten Zeugnissen zu streichen.",
+ "Chisma. חסמא, viell. nach dem arab. حشم: der Verschämte, Bescheidene, da er (wie in Horajot 10 a erzählt wird) ganz zurückgezogen in Not lebte, bis R. Gamliel, von dessen reichem Wissen unterrichtet, ihm ein Amt anbot, das er auch Anfangs nicht annehmen wollte (s. auch Sifré Deut. 16). Vgl. eine andere Erkl. des Namens חסמא in Wajikra rabba c. 23. Nach Einigen hat er diesen Namen von seiner Halacha in B. mezia VII, 5; vgl. Deut. 25, 4.",
+ "Vogelnester. Tr. Kinnim in Seder Kodaschim.",
+ "und die Nidda-Anfänge. Die im Tr. Arachin 8 a in der Mischna und Baraita befindlichen Vorschriften.",
+ "sie sind Hauptteile der Halachot. Weil sie schwierig und verwickelt sind. Vgl. AN 27 u. Tosephta Erubin, Ende.",
+ "Sonnen wenden. תקופה der Sonnenumlauf (Ps. 19, 7), später Bezeichnung der vierteljährlichen Sonnenwenden, und תקופות, die Lehre von den Sonnenwenden, wohl synekd. für Astronomie.",
+ "und Geometrie. Gemeint sind wohl die mathematischen Wissenschaften, in denen R. Eleasar Ch. sehr viel Kenntnisse besessen hat (Horajot 10 a).",
+ "sind Zukost. פרפראות Einz. פרפרת (von פרפר, zerbrechen, zerhacken) Zerbrochenes, Zerhacktes, als Zukost zum Brote, als Vorkost oder als Nachtisch gegessen.",
+ "zur Weisheit. Sie sind nur Hilfswissenschaften zur Tora, der Hauptweisheit. Vgl. AN 27 den Ausspruch des R. Jochanan b. Nuri."
+ ]
+ ],
+ [
+ [
+ "Ben Soma. בן זומא Simon ben Soma, ebenso Simon ben Assai (weiter M. 2) waren berühmte Gelehrte (Tos. Kidduschin III, 9), jüngere Zeitgenossen des R. Akiba. Doch waren sie nicht ordiniert, (nach Ein., weil sie jung gestorben sind, anders Duran) deshalb nannte man sie stets nach dem Namen ihres Vaters, vgl. Taanit 3 a betreffs בן בהירה.",
+ "Wer ist weise. Die ersten 3 Fragen mit Rücksicht auf Jer. 9, 22.",
+ "bin ich weise geworden. So wird dieser V. hier gedeutet.",
+ "denn deine Zeugnisse sind meine Unterhaltung. Die eingekl. Worte fehlen im Talmud.",
+ "Wer seine Leidenschaft. יצרו für יצרו הרע oft, s. weiter Note 108.",
+ "Wer mit seinem Teile sich freut. Wer genügsam und zufrieden ist; der unzufriedene Reiche ist arm.",
+ "in der zukünftigen Welt. Vgl. dieselben 3 Fragen und ihre Beantwortung in Tamid 32 a.",
+ "Wer die Menschen ehrt. Wer auch die 3 eben erwähnten Vorzüge besitzt, ist dennoch nur dann geehrt, wenn er die Menschen ehrt.",
+ "Denn meine Verehrer. Mit der Ehrung der im Ebenbilde Gottes geschaffenen Menschen ehrt man Gott, wie man einen König ehrt, wenn man seinem Bilde Ehre erweist.",
+ "und meine Verächter werden entwürdigt. Vgl. AN 23, 2. Rec. 33."
+ ],
+ [
+ "Ben Assai. Oben Note 1.",
+ "Eile zu einer noch so geringen Gebotsübung. Oben II, 1.",
+ "denn. Dies ist in AN 25, 2. Rec. 33 ein besonderer Satz; s. auch Sifre Num. 112.",
+ "eine Gebotsübung zieht eine andere nach sich und eine Übertretung eine andere Übertretung. An und für sich ist es die Natur des Bösen, dass es Böses erzeugt; vgl. Sifre Deut. 187 u. Deut. r. c. 6.",
+ "und der Lohn einer Übertretung ist eine Übertretung. Gott fügt es so, dass dem Guten wie dem Bösen Gelegenheit geboten wird, noch mehr Gutes resp. Böses auszuführen. Dieser Satz ist also nicht identisch mit dem vorhergehenden."
+ ],
+ [
+ "Derselbe spricht ferner. In AN 23 sagt dies R. Nehorai mit Begründung aus Spr. 13, 13.",
+ "und halte kein Ding für unmöglich. הפלג (von פלג teilen, trennen) entfernen, zurückweisen, für unmöglich halten.",
+ "der nicht seine Zeit hätte. שעה eine (glückliche) Zeit, vgl. B. mezia VII, Note 10."
+ ],
+ [
+ "Lewitas. לויטס, nach R. Jos. Aschkenasi in den meisten Codd. ליטס, wohl = Λήιτος.",
+ "Sei gar sehr. Nach Maimon, bis zum Äußersten Extrem, während sonst der Mittelweg einzuhalten ist. Vgl. Sir. 7,17.",
+ "denn des Menschen Hoffnung. Job 14, 19.",
+ "ist Gewürm. Vgl. AN 2. Rec. 34.",
+ "Sohn Beroka’s. Schüler R. Josua’s, s. Chagiga 3 a.",
+ "Wer den Namen Gottes im Geheimen entweiht. Was unter חילול השם zu verstehen ist, erkl. Maimon. H. Jes. Hat. V.",
+ "mag Einer aus Irrtum oder mit Vorsatz gehandelt haben bei der Entweihung des Gottesnamens. In jedem Falle wird er bestraft; doch ist בשוגג die Strafe geringer. Nach Kidduschin 40 a scheint es, dass hier zu lesen wäre: אין מקיפין בחילול השם אחד שוגג ואחד מזיד. Man borgt nicht (sondern bestraft sofort) bei Entweihung des Gottesnamens, sei es irrtümlich oder vorsätzlich geschehen. — S. AN 2. Rec. 32."
+ ],
+ [
+ "dessen Sohn. And. LA. ר׳ ישמעאל ב״ר יוסי, vgl. AN 27; 2. Rec. 32.",
+ "dem wird Gelegenheit geboten. מספיקין man gibt zur Genüge, s. B. mez. VII, Note 7.",
+ "zu lernen und zu lehren. Nach AN 2. Rec. 32 ist zu lesen: אין מספיקין בידו ללמוד וללמד. Der Sinn ist dann (nach Duran): „Wer lernt, bloß um zu lehren (um „Rabbi“ genannt zu werden) dem wird keine Gelegenheit geboten, zu lernen und zu lehren“.",
+ "zu beobachten. לשמור fehlt in AN 27.",
+ "Zadok. Nach Nedarim 62 a hat R. Elieser b. R. Zadok Ähnliches gesagt. Wahrscheinlich hat es R. Elieser im Namen seines Vaters mitgeteilt. — R. Zadok lebte übrigens in der letzten Zeit des Tempels (Joma 23 a); sein Spruch scheint hier eine Tosephta zum Vorhergehenden zu sein, s. EM 32.",
+ "spricht. In den Gebetbüchern steht hier noch: אל תפרוש מן הצבור (II, 4) u. אל תעש — הדיינים (I, 8).",
+ "Mache sie. Das Suff. bezieht sich auf דברים (die Worte der Tora), indem, wie in Ned. 62 a: עשה דברים לשם פועלם ובו׳ vorangegangen ist.",
+ "damit zu graben. Um materielle Vorteile dadurch zu erlangen.",
+ "schwindet dahin. I, 13.",
+ "Wer von den Worten der Tora Nutzen zieht. And. LA. הניאות, s. Edujot II, Note 19."
+ ],
+ [
+ "wird selbst von den Menschen geehrt. AN 27 mit Cit. des V. 1. Sam. 2, 30: „Meine Verehrer (d. h. die Verehrer meiner Tora) bringe ich zu Ehren u. s. w.“",
+ "wird selbst von den Menschen gering geschätzt. AN. 2. Rec. 32 liest: וכל המבזה את התורה גופו מבוזה לבריות; ebenso Bara, rabba c. 8."
+ ],
+ [
+ "spricht. In AN 2. Rec. 34 sagt dies Bar Kappara.",
+ "der befreit sich von Feindschaft. Indem die unterliegende Partei dem Richter feind wird.",
+ "Raub. Wenn man aus Irrtum Jemand eine Forderung rechtswidrig zuspricht, so begeht man einen Raub.",
+ "und vergeblichem. S. Schebuot III, 8.",
+ "Schwören. Dies geschieht, wenn der Richter Jemand einen unnötigen Schwur anflegt.",
+ "wer aber dreist. גס לבו, ebenso גס רוח s. Edujot IV, Note 59.",
+ "ein Frevler und ein Hochmütiger. גס לבו, ebenso גס רוח s. Edujot IV, Note 59."
+ ],
+ [
+ "Sei kein Einzelrichter. S. Sanhedrin III, Note 9 und Talm. 5 a u. Tos. das. v. כגון.",
+ "denn einzeln zu richten vermag nur der Einzige. Vgl. Mech. ed. Friedmann 33 a (zu Exod. 14, 18) über Job 23, 13. Vgl. auch Jerusch. Sanhed. I, 18 a.",
+ "und sprich nicht. Zu deinen Kollegen im Gerichte.",
+ "denn sie. Die Mehrheit.",
+ "nicht du. Vgl. Mag. f. d. Wissensch. d. J. 1878 S. 37."
+ ],
+ [
+ "Jonathan. Nach AN 30, 2. Rec. 35 ist dies R. Jonathan, Sohn Joseph’s, ein Schüler R. Akiba’s (Jerusch. Maasserot V, 51 d) nicht R. Jonathan, der Schüler R. Ismael’s, der in der Mischna nicht erwähnt ist, vgl. m. zur Einl. in die hal. Midr. S. 38. Vgl. auch m. לקוטי בתר לקוטי S. 8 Anf.",
+ "Wer die Tora hält in Armut. Trotz seiner Not gewinnt er noch Zeit für das Torastudium.",
+ "wer aber die Tora vor Reichtum. Weil er zu sehr mit seinen weltlichen Gütern beschäftigt ist."
+ ],
+ [
+ "und sei gegen Jedermann demütig. Vgl. die LA. in AN 2. Rec. 33 Ende.",
+ "so hast du viele Müßiggänger dir entgegen. Vgl. AN 29: „Wer im Torastudium nachlässig ist, dem stellt man Müßiggänger entgegen, wie Löwe, Wolf, Räuber u. s. w.; diese kommen, umringen ihn und üben an ihm die Strafe aus“.",
+ "dir zu geben. Nach Duran fehlte der Schlusssatz: ואם עמלת בתורה ובו׳ in den Gebetbüchern."
+ ],
+ [
+ "Sohn Jakob’s. R. Elieser b. Jakob II., Zeitgenosse des R. Meïr.",
+ "erwirbt sich einen Fürsprecher. AN 2. Rec. 35 l. פרקליט — סניגור = παράκλητος, Sachwalter; סניגור = συνήγορος dass.",
+ "erwirbt sich einen Ankläger. קטיגור = κατήγορος.",
+ "Busse und gute Werke sind wie ein Schild. Aram. תריס = arab. ترس Schild (ob von θῠρεός ?).",
+ "wird zuletzt nicht bestehen. AN 40, 2. Rec. 46 steht der Spruch anonym neben dem Spruch V, 17."
+ ],
+ [
+ "wie deine eigne. Vgl. oben II, 10. Einige lesen ככבוד חברך st. כשלך.",
+ "und die Ehre deines Genossen wie die Ehrfurcht vor deinem Lehrer und die Ehrfurcht vor deinem Lehrer wie die Ehrfurcht vor Gott. Vgl. Jerusch. Nedarim IX, 41 b und den Spruch R. Akiba’s in B. Pesachim 22 b. In AN 27, 2. Rec. 34 (an letzterer St. ist R. Nathan der Autor) werden die Sätze aus Bibelstellen bewiesen."
+ ],
+ [
+ "Sei vorsichtig im Lehren. Nach Raschi in B. mez. 33 b: „im Talmud“, der Disziplin, aus welcher die Gründe der Mischna sich ergeben und welche die Hauptquelle aller Gesetzesentscheidungen ist.",
+ "denn ein Versehen beim Lehren. Nach Raschi in B. mez. 33 b: „im Talmud“, der Disziplin, aus welcher die Gründe der Mischna sich ergeben und welche die Hauptquelle aller Gesetzesentscheidungen ist.",
+ "gilt als eine vorsätzliche Übertretung. AN 2. Rec. 32.",
+ "Es gibt drei Kronen. Vgl. Joma 72b u. Schemot r. 34, 2.",
+ "die Krone des guten Namens aber überragt sie alle. Vgl. Kohelet r. zu 7, 1, Midr. Schem, c. 23 u. AN 41, 2. Rec. 48."
+ ],
+ [
+ "Nehorai. Zeitgenosse des R. Meïr. Im Talmud wird dieser Name bald R. Eleasar b. Arach, bald R. Nehemia, bald R. Meïr zugeschrieben, vgl. Sabbat 147 b, Erubin 13 b.",
+ "Wandere aus. Wenn in deiner Heimat keine Toralehrer zu finden sind.",
+ "sie werde dir nachkommen. Es werden Torakundige in deinen Wohnort kommen. — Der Satz ist eine Parenthese, da das Folgende den ersten Satz begründet. Anders die LA. in AN 2. Rec. 33.",
+ "und auf deine Einsicht stütze dich nicht. Spr. 3, 5; vgl. AN 23. — In Ms. München fehlt diese M. 14; dafür steht: רבי אופר und der Spruch aus II, 4a."
+ ],
+ [
+ "Jannai spricht. Dieser Ausspruch ist vielleicht als Tosephta zur Illustration des Satzes, dass wir uns nicht auf unsere Einsicht stützen können, hinzugefügt, vgl. EM 32.",
+ "Wir vermögen. אין בידינו, es ist nicht in unsern Händen, d. h. wir wissen Nichts; vgl. זו בידינו היא, dies ist uns bekannt. Chullin 13 a. Vgl. auch AN 2. Rec. 33.",
+ "weder das Glück der Frevler noch die Leiden der Gerechten zu erklären. Ein Problem, über das nach dem Talmud (Berachot 7 a) bereits Moses von Gott aufgeklärt zu werden wünschte.",
+ "Mathia. And. LA. מתתיה. Ein R. M. b. Ch. hatte um die Zeit des Hadrianischen Krieges ein Lehrhaus zu Rom. Indessen ist nach Tanchuma ed. Buber הקת S. ס״ו ein R. M. b. Ch. Schüler des R. Meïr; nach AN 29 geht er zu R. Eleasar Hakkappar nach Laodicäa. Es muss also noch einen zweiten ר׳ מתיא בן חוש gegeben haben. Vielleicht ist letzterer hier genannt. Doch steht dessen Ausspruch in AN 2. Rec. 34 neben denen der älteren Tannaïm.",
+ "Sohn Cheresch. So ist zu lesen nach 1. Chron. 9, 15.",
+ "Komme Jedermann mit dem Gruß zuvor. Wie dies von R. Jochanan b. Sakkai erzählt wird (Berachot 17 a). Vgl. AN 29 Ende, wo dies ein anderer Tanna sagt.",
+ "sei ein Schweif der Löwen und nicht das Haupt von Füchsen. Im Jer. Sanhed. IV, 22 b, wird zu diesem Ausspruche als Gegensatz hinzugefügt: מתלא אמר הוי ראש לשועלים ולא זנב לאריות, ein Sprichwort sagt: Sei ein Haupt der Füchse und nicht ein Schweif von Löwen. Dieses Sprichwort erinnert an einen bekannten Ausspruch Cäsars. — Nach Duran fehlte unsere Mischna in den Gebetbüchern; vgl. EM 32 f."
+ ],
+ [
+ "Jakob spricht. Nach Kohelet r. zu 4, 6 scheint dies R. Jakob b. Kurschai, der Lehrer Rabbi’s, zu sein (Jer. Sabbat 12 c); vgl. aber Lev. r. c. 23.",
+ "Diese Welt gleicht dem Vorzimmer. פרוזדור, nach R. Jos. Aschkenasi: פרוסדא ;פרוזדוד (Targ. zu 1. Kön. 7, 7) πρόςοδος, Zugang, Vorzimmer.",
+ "damit du in den Speisesaal. B. batra I, Note 56."
+ ],
+ [
+ "als das ganze Leben der künftigen Welt. Nur in dieser Welt kann der Mensch durch gute Werke sich vervollkommnen und Verdienste erwerben; nicht aber in der zukünftigen Welt (Ab. sara 3a). Daher soll der Mensch keine Stande seines Lebens unbenutzt lassen, um an seiner Selbstveredelung zu arbeiten.",
+ "als alles Leben in dieser Welt. Der Mensch soll daher nicht Freuden und Genüsse in dieser Welt erstreben; denn alle Freuden dieser Welt sind nichts im Vergleich mit der jenseitigen Seligkeit, die dem zu Teil wird, der in dieser Welt sich vervollkommnet."
+ ],
+ [
+ "spricht. In AN 29 (vgl. 2. Rec. 33) sagt er dies im Namen R. Meïr’s.",
+ "Besänftige nicht deinen Nächsten im Augenblicke seines Zornes. Berachot 7 a.",
+ "so lange sein Toter vor ihm liegt. AN 29: בשעת אבלו, während seiner (heftigen) Trauer.",
+ "löse ihm das Gelübde nicht. Wörtlich: Frage ihn nicht (nach Gründen zur Lösung); vgl. Nedarim IX, 4.",
+ "im Augenblicke seines Gelobens. In AN 29 steht hier noch: ואל תבוא לביתו ביום אידו, komme nicht in sein Haus am Tage seines Unglücks, vgl. Obadja 13.",
+ "ihn zu sehen zur Zeit seiner Erniedrigung. Vgl. die Beweise aus der Schrift in Jalkut I 744, zu Num. 14, 11."
+ ],
+ [
+ "Samuel. Diese M. stand in den Gebetbüchern beim Anhang hinter V, 20 (vgl. Duran), wurde aber später wohl zur Erläuterung des vorhergehenden Satzes hierher gestellt, EM 33.",
+ "der Kleine. Vgl. über diesen Semachot c. 8.",
+ "spricht. Dieser V. war sein Wahlspruch.",
+ "und er wendet von ihm seinen Zorn. Spr. 24, 17—18."
+ ],
+ [
+ "Sohn Abuja’s. Nach Duran fehlte dieser Satz in den Gebetbüchern, weil E. b. A. später Apostat geworden war und den Namen אחר erhielt; vgl. Chagiga 15 af.",
+ "auf verlöschtes Papier geschrieben. Vgl. noch mehr Sätze von E. b. A. in AN 24; 2. Rec. 35. Vgl. noch AN ed. Schechter S. 38b u. S. 44b.",
+ "Jose. Auch diese M. fehlte nach Duran in den Gebetbüchern, da sie nur eine Tosephta zum Vorhergehenden ist, EM 33.",
+ "Sohn Jehuda’s. Nach AN 2. Rec. 34: ר׳ דוסא הבבלי.",
+ "aus Kephar Hababli. Auch in Edujot VI, 2.",
+ "der unreife Trauben isst und Wein aus seiner Kelter. So heißt der Wein, der noch nicht 40 Tage alt ist, vgl. Edujot VI, Note 8.",
+ "Rabbi. Nach Ein.: ר׳ מאיר.",
+ "in dem nicht einmal neuer Wein ist. Im Gegensatz zum vorherigen Ausspruch sagt dieser Tanna, dass es nicht auf das Alter des Lehrers, sondern auf dessen Wissen ankommt."
+ ],
+ [
+ "Eleasar Hakkappar. Nach AN 2. Rec. 34 gehören die folgenden Aussprüche R. Elieser, dem Sohne des R. Eleasar Hakkappar, an, der im Talmud zumeist Bar Kappara genannt wird (vgl. Bacher, Ag. d. Tan. II, S. 500). Auch Duran hat hier die Beifügung ברבי, womit Bar Kappara bezeichnet wurde, vgl. m. zur Einl. in die hal. Midr. S. 83, Note 2.",
+ "die Begierde und die Ehrsucht bringen den Menschen aus der Welt. Vgl. Duran und oben II, 11 und III, 10. — Einen anderen Ausspr. des R. El. Hakk. s. AN 26."
+ ],
+ [
+ "die Geborenen. AN: היצורים, die Gebildeten (Geschaffenen).",
+ "und die Lebenden. Die Auferstandenen, vgl. Sanhedr. X, 3.",
+ "damit man wisse. Erfahre (von Anderen).",
+ "kund gebe. Anderen mitteile.",
+ "und es erkannt werde. Man erkenne es von selbst.",
+ "Er der Aufmerker. Ps. 33, 15.",
+ "Er der Zeuge. Mal. 3, 5.",
+ "keine Annahme von Bestechung. 2. Chron. 19, 7.",
+ "dass Alles nach Rechnung geschieht. Vgl. Kohel. 7, 27.",
+ "und möge deine Leidenschaft. Oben Note 5.",
+ "das Grab werde eine Zufluchtsstätte. AN: בית מנוח, eine Ruhestätte.",
+ "denn wider Willen. כרח, in der Handschrift des Midrasch Haggadol zumeist כרה, Widerwille (Barth, Etym. St. 22f.).",
+ "wider Willen lebst du. Tanch. פקודי 3.",
+ "und wider Willen wirst du einst Rechenschaft und Rechnung. AN hat nur חשבון, nicht דין, ebenso Duran, vgl. das. den Grund."
+ ]
+ ],
+ [
+ [
+ "Mit zehn. Dieser Abschnitt ist wahrscheinlich in der M. des R. Akiba der Aufzählung der 10 Generationen der Schriftgelehrten von Esra bis R. Akiba (vgl. Berachot 27) beigefügt worden. Die 10 Generationen sind: 1) Die Synagoga magna; 2) Simon der Gerechte; 3) Antigonos aus Socho; 4—8) die 5 Paare; 9) R. Jochanan b. Sakkai (II, 8) ; 10) die Schüler des letzteren, vgl. EM 29.",
+ "Aussprüchen. Nach פרקי ר׳ אליעזר Absckn. 3 sind die 10 Aussprüche in Gen. I 3, 6, 9, 11, 14, 20, 24, 26, 29 und II 18. Andere Aufzählungen findet man in Megilla 21 b und Ber. r. c. 17; vgl. noch Duran und AN 2 Rec. 36.",
+ "Was will dies lehren. Eig.: was will die Schriftstelle sagen? תלמוד, eine Schriftstelle, die zum Beweise für eine Lehre angeführt wird, vgl. Magazin 1893, S. 148.",
+ "einen desto besseren Lohn zu erteilen. Es wird der Welt dadurch, dass deren Schöpfung 10 Aussprüche bedurfte, eine höhere Bedeutung und Wichtigkeit beigelegt, so dass wegen deren Vernichtung eine höhere Strafe und für deren Erhaltung ein reicherer Lohn gebührt."
+ ],
+ [
+ "Zehn Geschlechter sind von Adam bis Noach. Adam, Seth, Enosch, Kenan, Mahalalel, Jered, Chanoch, Methuschelach, Lemech, Noach.",
+ "wie viel Langmut vor Ihm waltet. Anders AN 32.",
+ "denn alle Geschlechter erzürnten Ihn fortwährend. And. LA. לפניו st.ובאין לם׳.",
+ "Zehn Geschlechter sind von Noach bis Abraham. Sem, Arpachschad, Schelach, Eber, Peleg, Serug, Re’u, Nachor, Therach, Abraham.",
+ "denn alle Geschlechter erzürnten Ihn fortwährend. And. LA. לפניו st.ובאין לם׳.",
+ "bis unser Vater Abraham kam und den für alle bestimmten Lolin übernahm. Indem er allein so viel gute Werke ausübte, als Alle zusammen zu üben verpflichtet waren, bewirkte er, dass die ganze Welt seinetwegen erhalten wurde, während das Verdienst Noach’s nur ihn allein zu retten vermochte (Duran)."
+ ],
+ [
+ "Mit zehn Prüfungen. Nach Maimon. 1) die Auswanderung aus seiner Heimat, Gen. 12, 1; 2) die Hungersnot, 12, 10; 3) Sara bei Pharao, 12, 15; 4) der Krieg mit den 4 Königen, 14, 15; 5) die durch Kinderlosigkeit notwendig gewordene Ehe mit Hagar, 16, 2; 6) die Beschneidung, 17, 10; 7) Sara bei Abimelech, 20, 2; 8 u. 9) die Vertreibung Hagars und die Wegsendung Ismaels, 21, 10; 10) die Akeda Isaaks, 22, 9. Andere Aufzählungen s. in פדר״א 26, AN 33, 2. Rec. 36; Midr. Ps. 95 und Silluk zum 2. Neujahrstag.",
+ "wie groß die Liebe. Zu Gott. Nach Ein.: die Liebe Gottes zu Abraham."
+ ],
+ [
+ "Zehn Wunder geschallen unseren Vätern in Ägypten. Da sie von den 10 Plagen in wunderbarer Weise verschont geblieben.",
+ "und zehn am Meere. Vgl. die Aufzählung in AN 33, 2. Rec. 38; Mechilta ed. Friedmann S. 30 a und Note 4 das. Nach Maimon, sind es folgende: 1) die Spaltung des Meeres, 2) das Meer ward wie ein Zelt, 3) der Meeresgrund wurde hart, 4) derselbe war dort, wo die Ägypter hintraten, weich und schlammig, 5) es entstanden für Israel viele Wege für die 12 Stämme, 6) das Wasser gefror, und ward hart wie Stein, 7) das gefrorene Wasser war in vielen Stücken, wie Bausteine geordnet, 8) dasselbe war durchsichtig, dass die Stämme einander sehen konnten, 9) es floss aus dem Eise süßes Trinkwasser, 10) letzteres floss nicht bis zur Erde, sondern gefror sogleich, nachdem Israel genug getrunken hatte, so dass der Boden trocken blieb.",
+ "Zehn Plagen. Dieser Satz fehlt in den Talmudausgaben.",
+ "über die Ägypter in Ägypten und zehn am Meere. Vgl. die verschiedenen Ansichten hierüber bei Duran und Bart.",
+ "Mit zehn Versuchungen. Vgl. AN 34, 2. Rec. 38; Arachin 15 a; Midr. zu Ps. 95. Nach Maimon, sind es folgende: 1) am Schilfmeere, Exod. 14,11; 2) in Mara, das. 15,24; 3) in der Wüste Sin, 16,2; 4) sie Hessen vom Manna übrig, 16,20; 5) sie sammelten Manna am Sabbat, 16,27; 6) in Rephidim, 17,2; 7) das goldene Kalb, 32,1; 8) in Tab‘era, Num. 11,1; 9) in Kibrot ha-Taawah, das. 11,4; 10) bei den Kundschaftern, das. 14,2."
+ ],
+ [
+ "nie wurde das heilige Fleisch übelriechend. And. LA: התליע (es ward wurmig) st. הסריח.",
+ "nie wurde eine Fliege im Schlachthause. Edujot VIII,4.",
+ "nie widerfuhr dem Hohenpriester am Versöhnungstage ein nächtlicher Zufall. Es wäre dies eine Schande für den Hohenpriester gewesen, wenn er durch eine solche Unreinigkeit zum heiligen Dienste untauglich geworden wäre. — Indessen wird im Jerusch. Joma I 39 a erklärt, dass dieses Wunder nur während des ersten Tempels, aber nicht während des zweiten Tempels stattgefunden hat. Es wird auch das. 38 d eine Tatsache mitgeteilt, dass einmal ein Hoherpriester durch einen nächtlichen Zufall am Versöhnungstage dienstuntauglich geworden war.",
+ "nie bezwang der Wind die Rauchsäule. Die Rauchsäule ist immer palmartig in die Höhe gestiegen, vgl. Joma 21b.",
+ "an den beiden Broten und am Schaubrote eine Untauglichkeit gefunden. Da man in diesem Falle sie nicht durch andere Opfer ersetzen könnte, vgl. Bart. u. Raschi zu Joma 21 a.",
+ "sie standen gedrängt. צפף, arab. ضفَّ gedrückt sein.",
+ "und konnten sich bequem niederwerfen. Nach Ber. r. c. 5, Lev. r. c. 10 Ende u. Koh. r. zu 1, 7 war zwischen Einem und dem Anderen ein freier Raum von 4 Ellen.",
+ "und nie sagte Einer. Von den Wallfahrern während der Festzeit; so R. Jona u. A.",
+ "dass ich in Jerusalem übernachten soll. Dass Anfangs vom בית המקדש und zuletzt von ירושלים die Rede ist, wird bereits vom Talm. Joma 21 a bemerkt, vgl das. Vgl. noch AN 35, 2. Rec. 39, wo zum Teil andere Wunder aufgezählt sind."
+ ],
+ [
+ "Zehn Dinge. Dies scheint eine Tosephta zu sein, da in Pesachim 54 a dies mit Var. als Baraita mitgeteilt ist (EM 30). Vgl. noch AN 2. Rec. 37; Mechilta Besch. IV c. 5; Sifre Deut. 355; פדר״א c. 2 u. c. 19; Targ. Jon. zu Num. 22, 28, wo die Aufzählungen verschieden sind.",
+ "wurden am Vorabend des Sabbats in der Abenddämmerung erschaffen. Diese 10 Dinge sind nicht in den Schöpfungstagen geschaffen worden, da dieselben nicht zu dem im ersten Kapitel der Genesis dargestellten Schöpfungswerke gehören; da aber in späterer Zeit keine neuen Schöpfungen von Gott hervorgebracht wurden (denn „es gibt nichts Neues unter der Sonne“), so lehrten die Weisen, dass diese Dinge in der Dämmerung, in dem Momente zwischen der Zeit der Schöpfung und der Zeit der Ruhe (dem Sabbat) von Gott geschaffen worden sind; vgl. Duran. Nach Maimon. sind alle in der Bibel erzählten Wunder gleich bei der Schöpfung der Naturgesetze bestimmt worden; jedoch war es Betreffs der 10 hier genannten Wunderwerke traditionell, dass am Schlusse der Schöpfung unmittelbar vor Eintritt der Ruhezeit der Natur die Kraft verliehen wurde, diese Dinge zu ihrer Zeit hervorzubringen.",
+ "Der Schlund der Erde. Korach und seine Rotte zu verschlingen.",
+ "die Öffnung des Brunnens. Der die Israeliten in der Wüste mit Wasser versorgte, vgl. Sabbat 35 a (der Mirjamsbrunnen).",
+ "der Mund der Eselin. Num. 22, 28.",
+ "der Regenbogen. Gen. 9, 13.",
+ "der Stab. Exod. 4, 17.",
+ "der Schamir. Ein wunderbarer Wurm, mit dem man auf den Edelsteinen des Ephod die Namen der Stämme Israels gravierte, (Sota 48 b, Jerusch, das. IX 24 b, u. Gittin 68 a). Vgl. P. Cassel, Schamir (Erfurt 1856).",
+ "die Schrift. Die Form der Buchstaben auf den Gesetzestafeln.",
+ "die Inschrift. Die in wunderbarer Weise in die Tafeln eingegrabene Inschrift (Exod. 32, 16); vgl. Jerusch. Sota VIII 22d, Schekalim VI 49 d.",
+ "Auch die Dämonen. Eig.: die Schädiger.",
+ "das Grab des Moses und der Widder unseres Vaters Abraham. Gen. 22, 13.",
+ "Zange wird mit Zange gefertigt. D. h. die erste Zange. Hier ist der Anfang eines Spruchs zitiert, der vollständig in Tosephta Erubin, Ende, so lautet: צבתא בצבתא מיתעביד צבתא קמייתא מה הוית הא לוו ביריא הוות Zange wird mit Zange gemacht; wie ward die erste Zange? Sie kann nur ein Gottesgeschöpf gewesen sein!"
+ ],
+ [
+ "an dem Ungebildeten. גלם, eine unfertige Sache, daher ein Ungebildeter.",
+ "der ihn an Weisheit. Ein. lesen noch dazu ובמנין (und an Zahl), entweder an Zahl der Jahre (an Alter) oder an Zahl der Schüler, vgl. Edujot I, Note 43.",
+ "er übereilt sich nicht zu antworten. Oder: einzuwenden, einen Einwand zu erheben.",
+ "er fragt was zur Sache gehört und antwortet nach der Norm. Nach Bart.: „Der Schüler fragt zur Sache, (und dadurch ist es möglich), dass man ihm nach der richtigen Halacha antworte.“ — Deshalb gelten diese beiden Sätze nur für Eins.",
+ "er bespricht das Erste zuerst und das Letzte zuletzt. Wenn man an ihn zwei Fragen richtet, antwortet er zuerst auf die erste und dann auf die zweite.",
+ "und er gesteht die Wahrheit zu. Und gibt seine Ansicht auf, wiewohl er im Stande wäre, dieselbe durch Spitzfindigkeiten zu behaupten.",
+ "das Entgegengesetzte von diesem Allen findet sich beim Ungebildeten. Vgl. Sir. 11,8; AN 37, 2. Rec. 40 und die Belege aus der Schrift das."
+ ],
+ [
+ "Sieben Arten von Strafen kommen in die Welt wegen sieben verschiedener Klassen von Übertretungen. גופי עבירה Körper, Wesen der Übertretung, d. h. verschiedene Klassen von Übertretungen, vgl. Keritot 16 a. Alle Übertretungen, die mit ein und derselben Strafe geahndet werden, gehören zu Einer Klasse, vgl. Duran: גופי entspricht so dem vorhergehenden מיני. And. Erkl.: „Hauptsünden“, wie גופי הלבות oben III, 18. Die Zahl 7 lässt sich aber dann nur schwer herausfinden.",
+ "verzehntet man ganz und gar nicht. Eig.: Vollendet man, nicht zu verzehnten, d. h. verzehntet man vollends nicht.",
+ "so kommt eine Hungersnot durch Unruhen. Kriegsunruhen, vgl. Ber. r. c. 25; 40.",
+ "nehmen alle nicht die Challa. Num. 15, 20.",
+ "so kommt eine Hungersnot der Vernichtung. כָּלָה = כליה, Vernichtung. „Der Himmel ist wie Eisen und die Erde wie Kupfer“, s. Lev. 26,19 u. Raschi das.",
+ "die nicht dem Gerichte übergeben sind. Wenn etwa keine Verwarnung (התראה) stattgefunden, oder Ausrottungsstrafen (כרת).",
+ "und wegen der Früchte des siebenten Jahres. Wenn man mit diesen Handel treibt und sie nicht nach Vorschrift heilig hält.",
+ "Das Schwert. Des Krieges.",
+ "kommt in die Welt wegen der Verzögerung. S. Sanhedrin XI, Note 40.",
+ "wegen Krümmung des Rechtes. Wenn man den Gerechten verurteilt und den Frevler freispricht.",
+ "welche gegen die feststehende Norm gesetzliche Entscheidungen treffen. Indem man das Erlaubte verbietet und das Verbotene erlaubt."
+ ],
+ [
+ "Böses Gewild kommt in die Welt wegen vergeblichen Schwörens. Oben IV, 4.",
+ "und wegen Entweihung des Gottesnamens. Oben IV, 4.",
+ "den Boden brach liegen zu lassen. S. Lev. 26, 34f. — Vgl. AN 38, 2. Rec. 41 and. LAA. Vgl. auch Num. r. c. VII, 10 und Sabbat 33 a.",
+ "In vier Zeitabschnitten. Hier beginnt eine neue Reihe von Sätzen, nämlich die mit der Vierzahl.",
+ "nimmt die Pest überhand. Wenn die Strafe der Pest wegen der in vor. M. genannten Sünden bereits eingetreten war, nimmt sie in diesen Zeiten wegen Vorenthaltung der Armengaben überhand.",
+ "Im vierten und siebenten Jahre. Des siebenjährigen Cyklus.",
+ "Armenzehnten des sechsten. Deut. 14, 28; 26, 12 vgl. Raschi das.",
+ "wegen der Früchte des siebenten Jahres. Die als herrenloses Gut auch den Armen zu Gute kamen (Exod. 23, 11).",
+ "und beim Ausgange des Hüttenfestes eines jeden Jahres wegen des Raubes. D. h. der Vorenthaltung.",
+ "der Armengaben. Z. B. Nachlese, vergessene Garben u. a., AN 2. Rec. 41."
+ ],
+ [
+ "Vier Sinnesarten gibt es unter den Menschen. Hier handelt es sich nicht um Almosen-Spenden für Arme, sondern um Liebestätigkeit unter den Menschen im Allgemeinen.",
+ "Dies ist die Sinnesart Sodoms. Wiewohl man da den Nächsten sich selbst gleichstellt, so ist doch ein Mann mit solcher Sinnesart geneigt, wie die Sodomiter, jede Liebestätigkeit zu verbannen.",
+ "ein Unwissender. Er kennt nicht die Heiligkeit des Eigentumsrechts.",
+ "ein Frevler. AN 40, 2. Rec. 45."
+ ],
+ [
+ "Viererlei Gemütsarten. דיעה Kenntnis, Ansicht, Gemütsart.",
+ "dessen Gewinn geht in dessen Schaden auf. So lesen Raschi, Bart. u. A. und erklären: „Der Schaden ist größer als der Gewinn“, während יצא הפסדו בשכרו nach ihnen bedeutet: „der Gewinn ist größer als der Schaden“; vgl. Beza 21 a u. Raschi das. (vgl. aber Targ. Jon. zu Exod. 22, 14). In den Gebetsbüchern ist die LA. umgekehrt.",
+ "dessen Schaden geht in dessen Gewinn auf. So lesen Raschi, Bart. u. A. und erklären: „Der Schaden ist größer als der Gewinn“, während יצא הפסדו בשכרו nach ihnen bedeutet: „der Gewinn ist größer als der Schaden“; vgl. Beza 21 a u. Raschi das. (vgl. aber Targ. Jon. zu Exod. 22, 14). In den Gebetbüchern ist die LA. umgekehrt."
+ ],
+ [
+ "dessen Gewinn geht in dessen Schaden auf. So lesen Raschi, Bart. u. A. und erklären: „Der Schaden ist größer als der Gewinn“, während יצא הפסדו בשכרו nach ihnen bedeutet: „der Gewinn ist größer als der Schaden“; vgl. Beza 21 a u. Raschi das. (vgl. aber Targ. Jon. zu Exod. 22, 14). In den Gebetsbüchern ist die LA. umgekehrt.",
+ "dessen Schaden geht in dessen Gewinn auf. So lesen Raschi, Bart. u. A. und erklären: „Der Schaden ist größer als der Gewinn“, während יצא הפסדו בשכרו nach ihnen bedeutet: „der Gewinn ist größer als der Schaden“; vgl. Beza 21 a u. Raschi das. (vgl. aber Targ. Jon. zu Exod. 22, 14). In den Gebetsbüchern ist die LA. umgekehrt.",
+ "der hat ein schlechtes Teil. Vgl. die LA. in AN 2. Rec. 45."
+ ],
+ [
+ "Vier Arten gibt es hinsichtlich des Almosen-Spendens. בנותני, in Bezug auf das Geben, Partie, für Infinit., wie oft in der M.",
+ "der ist missgünstig Betreffs des Vermögens Anderer. Manche Menschen sind freigebig mit ihrem eigenen Vermögen, möchten aber das Vermögen ihrer Verwandten oder Freunde geschont wissen, vgl. Duran.",
+ "der ist ein Frevler. Vgl. AN 2. Rec. 45."
+ ],
+ [
+ "Vier Arten gibt es hinsichtlich des Besuchens. בהולכי wie oben בנותני Note 73.",
+ "aber nicht ausübt. Die gelernten Pflichten. Nach And. heißt ואינו עושה „er tut nichts“, d. h. er lernt nichts im Lehrhause, aus Trägheit oder weil er nichts begreift; vgl auch AN 40.",
+ "wer ausübt. Die Toragebote; oder: „wer zu Hause die Tora lernt“."
+ ],
+ [
+ "die vor den Weisen sitzen. Hinsichtlich der Fähigkeit, das Richtige vom Unrichtigen zu unterscheiden. Dagegen spricht oben M. 12 vom Erfassen und Vergessen.",
+ "Schwamm. ספוג = σπόγγος; davon das Verb. ספג.",
+ "der Alles. Richtiges und Unrichtiges.",
+ "der hier aufnimmt und da hinauslässt. Er lernt Alles, Wahres und Falsches; verwirft aber auch bald Alles, ohne das Wahre vom Falschen unterscheiden zu können. Vgl. aber AN 40, 2. Rec. 45.",
+ "die das Staubmehl hinauslässt und das Kernmehl zurückbehält. Nachdem der Weizen geschält war, wurde durch Sieben in einer Schwinge der ordinäre Mehlstaub hinausgelassen, während der innere feine Kern in der Schwinge zurückblieb; s. Menachot 76 b."
+ ],
+ [
+ "die von einer Sache. Von einer vergänglichen Sache.",
+ "Das ist die Liebe von Amnon und Tamar. 2. Sam. 13.",
+ "die von keiner Sache abhängende ist die Liebe von David und Jonathan. AN 40, 2. Rec. 48; vgl. Tanna de Be El. c. 29."
+ ],
+ [
+ "der im Namen Gottes geführt wird. Beide Kontroversanten erstreben nur die Erkenntnis der Wahrheit.",
+ "hat zuletzt bleibenden Erfolg. Indem beide Ansichten zur Gewinnung der richtigen Erkenntnis beitragen, werden beide als „Worte des lebendigen Gottes“ bezeichnet, vgl. Erubin 13 b, Chagiga 3 b.",
+ "das ist der Streit von Korach und seiner ganzen Rotte. Vgl. AN 40, 2. Rec. 46."
+ ],
+ [
+ "Wer Viele. Eig.: „die Vielen“, d. h. eine Menge, Gesamtheit.",
+ "der wird nicht in Sünde geraten. Vgl. den Grund in Joma 87 a. — Ms. München liest לידו st. על ידו.",
+ "dem wird nicht die Gelegenheit geboten. Oben IV, 5, Note 25.",
+ "Busse zu tun. In Joma 87 a: כמעט אין מסשיקין וכו' (man bietet ihm fast keine Gelegenheit u. s. w.). — Vgl. and. LAA. in AN 40, 2. Rec. 45.",
+ "so wird das Verdienst der Vielen ihm angerechnet. Dies ist ein neuer Satz: Wer Viele zu Verdiensten bringt, dem wird das Verdienst der Vielen zugeschrieben u. s. w.",
+ "denn es heißt (Deut. 33,21): „Die Gerechtigkeit des Ewigen hat er geübt und seine Rechte mit Israel.. Diese Stelle wird von der Agada auf Moses gedeutet."
+ ],
+ [
+ "der folgende. הללו diese, Plur. von הלה dieser (Schebuot VI, 7).",
+ "gehört zu den Schülern unseres Vaters Abraham. Er nimmt sich Abraham zum Vorbilde und geht in dessen Wegen",
+ "Ein gutes Auge. S. oben II, Note 54.",
+ "ein bescheidenes Gemüt und ein demütiger Sinn. Anspruchlosigkeit; Gegensatz: נפש רחבה, Habgier.",
+ "Ein böses Auge. II, Note 70.",
+ "ein stolzer Sinn und eine unmäßige Gier. Anspruchlosigkeit; Gegensatz: נפש רחבה, Habgier.",
+ "sind Kennzeichen der Schüler des ruchlosen Bileam. S. die Schriftbeweise in AN 2 Rec. 45; vgl. auch Num. r. XX, 10.",
+ "Ich lasse erben meine Freunde wesentliches Gut. D. i. die zukünftige Welt, vgl. Ukzin, Ende.",
+ "und ihre Schätze fülle ich.. In dieser Welt.",
+ "die Männer der Blutschuld und des Truges erreichen nicht die Hälfte ihrer Tage. Vgl. Sanhedrin 106 b."
+ ],
+ [
+ "Sohn Thema’s. Nach Pesachim 112 a (wo כדתנן nach Ms. München u. ב״י zu א״ח 242 zu streichen ist) scheint dies eine Tosephta zu sein.—Jehuda b. T. (oder wie Ein. lesen: Rabbi J. b. T.) gehörte nach Chagiga 14 a zu den בעלי משנה (Mischnakennern), vgl. aber EM 13.",
+ "den Willen deines Vaters im Himmel zu vollziehen. AN 41, hat noch mehrere andere Sprüche von J. b. T., vgl. aber 2. Rec. 48.",
+ "Derselbe spricht ferner. Dieser Satz fehlt in AN, und nach Duran stand er auch nicht in den Gebetbüchern. In Tr. Kalla c. 1 sagt dies ר׳ יהודה, und in Ms. München steht es nach M. 21 im Namen des ר׳ יהודה הנשיא.",
+ "wer verschämten. And. LA. ובשת st. ובוש.",
+ "Möge. Dieser Satz scheint einst als Schluss des Traktats hinzugefügt worden zu sein (vgl. Meïri). In Ms. München fehlt er. Was weiter folgt, ist erst später angehängt worden."
+ ],
+ [
+ "Derselbe spricht ferner. Dieser Satz ist nach שמושא רבה, cit. bei R. Ascher ה״ק ה׳ תפילין und im Tur O. Ch. 38 ein Ausspruch des שמואל הקטן. Ebenso Duran und Tos. Jom Tob. In einem Manuskripte (vgl. Bär’s סידור) steht auch vor diesem Satze der Spruch von IV, 19 שמואל הקטן אומר וכו׳. Jedenfalls ist der Satz erst später zur Mischna hinzugekommen, vgl. תוי״ט und EM 30.",
+ "Fünf Jahre alt zu Mikra. Vgl. Tanchuma zu Lev. 19, 23, anders in Ketubot 50 a.",
+ "zehn Jahre alt zu Mischna. Es wird für Mikra (Bibel) sowohl als für Mischna eine Lehrzeit von 5 Jahren bestimmt, nach Chullin 24 a.",
+ "dreizehn Jahre alt zu Gebotsübungen. Vgl. Nidda 45 b.",
+ "fünfzehn Jahre alt zum Talmud. Der diskursiven Erklärung und Begründung der Mischna, wie sie schon die ältesten Tannaim hatten (vgl. R. Scherira’s Sendschreiben). And. LA.: לגמרא dass.",
+ "achtzehn Jahre alt zum Trauhimmel. Vgl. Kidduschin 29 b f.",
+ "zwanzig Jahre alt zum Erstreben. Nahrung für Frau und Kinder. Nach Ein.: „zu verfolgen“ (die Feinde) d. h. Kriegsdienste zu leisten, vgl. Num. 1, 3.",
+ "dreißig Jahre alt zur Kraft. Folgt aus Num. 4, 3.",
+ "vierzig Jahre alt zur Einsicht. Vgl. Ab. sara 5 b.",
+ "fünfzig Jahre alt zum Rate. Wird aus Num. 8, 26 deduziert.",
+ "sechzig Jahre alt zum Alter. Vgl. M. katan 28 a.",
+ "siebzig Jahre alt zum Greisenalter. Vgl. M. katan 28 a.",
+ "achtzig Jahre alt zum hohen Alter. Vgl. M. katan 28 a.",
+ "neunzig Jahre alt zum Niedergebeugtsein. שוח gebeugt sein; nach Ein.: = שוחה Grube."
+ ],
+ [
+ "Ben. In den Gebetbüchern hat man nach Duran mit diesem Satze einen 6. Perek begonnen, indem nach diesem und M. 23 (בן הא הא) noch eine Baraita und andere Sprüche (vgl. dieselben bei Duran u. Meiri) und dann der Abschnitt שנו חכמים וכר folgten.",
+ "Bag Bag. Wahrscheinl. identisch mit Jochanan b. B. B. in Kidduschin 10 b. Vgl. El. sutta c. 17. Nach Chagiga 9 b und Tos. das. v. בר הי waren b. B. B. ebenso wie der folgende בן הא הא Proselyten und Schüler Hillel’s.",
+ "spricht. Der folgende Spruch sowie der von בן הא הא werden in AN 12 (vgl. 2. Rec. 27) im Namen Hillels mitgeteilt; vgl. EM 34 f.",
+ "Wende sie. Die Tora.",
+ "schaue in sie hinein. ובה תחזא fehlt bei Duran und in AN.",
+ "denn es gibt kein besseres Ma. מרה Maß. Hier das von Gott uns zugelassene Teil.",
+ "als diese. Die Tora ist das höchste Gut, das wir von Gott empfangen."
+ ],
+ [
+ "Ben He He. Wahrscheinl. identisch mit Jochanan b. B. B. in Kidduschin 10 b. Vgl. El. sutta c. 17. Nach Chagiga 9 b und Tos. das. v. בר הי waren b. B. B. ebenso wie der folgende בן הא הא Proselyten und Schüler Hillel’s.",
+ "Je nach der Mühe der Lohn. Der folgende Spruch sowie der von בן הא הא werden in AN 12 (vgl. 2. Rec. 27) im Namen Hillels mitgeteilt; vgl. EM 34 f."
+ ]
+ ],
+ [
+ [],
+ [
+ "Vom Geschenke. Von welchem Gerichte hier die Rede ist, wird am Schlusse des Abschnitts (M. 5) gelehrt."
+ ]
+ ]
+ ]
+ },
+ "versions": [
+ [
+ "Mischnajot mit deutscher Übersetzung und Erklärung. Berlin 1887-1933 [de]",
+ "https://www.nli.org.il/he/books/NNL_ALEPH002378149/NLI"
+ ]
+ ],
+ "heTitle": "פירוש גרמני על משנה אבות",
+ "categories": [
+ "Mishnah",
+ "Modern Commentary on Mishnah",
+ "German Commentary",
+ "Seder Nezikin"
+ ],
+ "schema": {
+ "heTitle": "פירוש גרמני על משנה אבות",
+ "enTitle": "German Commentary on Pirkei Avot",
+ "key": "German Commentary on Pirkei Avot",
+ "nodes": [
+ {
+ "heTitle": "",
+ "enTitle": ""
+ }
+ ]
+ }
+}
\ No newline at end of file
diff --git "a/json/Mishnah/Modern Commentary on Mishnah/German Commentary/Seder Nezikin/German Commentary, Introduction to Seder Nezikin/English/Mischnajot mit deutscher \303\234bersetzung und Erkl\303\244rung. Berlin 1887-1933 [de].json" "b/json/Mishnah/Modern Commentary on Mishnah/German Commentary/Seder Nezikin/German Commentary, Introduction to Seder Nezikin/English/Mischnajot mit deutscher \303\234bersetzung und Erkl\303\244rung. Berlin 1887-1933 [de].json"
new file mode 100644
index 0000000000000000000000000000000000000000..ad6fa6c03a93d220f4958fe419a348f57dc39007
--- /dev/null
+++ "b/json/Mishnah/Modern Commentary on Mishnah/German Commentary/Seder Nezikin/German Commentary, Introduction to Seder Nezikin/English/Mischnajot mit deutscher \303\234bersetzung und Erkl\303\244rung. Berlin 1887-1933 [de].json"
@@ -0,0 +1,150 @@
+{
+ "language": "en",
+ "title": "German Commentary, Introduction to Seder Nezikin",
+ "versionSource": "https://www.nli.org.il/he/books/NNL_ALEPH002378149/NLI",
+ "versionTitle": "Mischnajot mit deutscher Übersetzung und Erklärung. Berlin 1887-1933 [de]",
+ "status": "locked",
+ "license": "Public Domain",
+ "versionNotes": "Ordnung Seraïm, übers. und erklärt von Ascher Samter. 1887.
Ordnung Moed, von Eduard Baneth. 1887-1927.
Ordnung Naschim, von Marcus Petuchowski u. Simon Schlesinger. 1896-1933.
Ordnung Nesikin, von David Hoffmann. 1893-1898.
Ordnung Kodaschim, von John Cohn. 1910-1925.
Ordnung Toharot, von David Hoffmann, John Cohn und Moses Auerbach. 1910-1933.",
+ "digitizedBySefaria": true,
+ "actualLanguage": "de",
+ "languageFamilyName": "german",
+ "isSource": true,
+ "isPrimary": true,
+ "direction": "ltr",
+ "heTitle": "פירוש גרמני, הקדמה לסדר נזיקין",
+ "categories": [
+ "Mishnah",
+ "Modern Commentary on Mishnah",
+ "German Commentary",
+ "Seder Nezikin"
+ ],
+ "text": {
+ "": [
+ "Die Ordnung Nesikin und ihre Traktate.",
+ "Die vierte Ordnung der Mischna heisst סדר נזיקין, bei Manchen auch סדר ישועות (Num. rabba c. 13, 15; Tosaphot Anf. Aboda sara, Machsor Vitry, ed. Berlin S. 461). Letzterer Name ist aus Talm. b. Sabbat 31a entnommen (s. Th. I Einl. S. 8). Den Namen נזיקין aber führt diese Ordnung von dem ersten und grössten Traktate derselben, dem aus drei Theilen bestehenden Traktate Nesikin, der wieder seinerseits nach dem ersten Theile, der speciell von den Nesikin (Beschädigungen) handelt, diesen Namen erhalten hat.",
+ "Die Ordnung Nesikin zerfällt in 7 Traktate, 2 grosse und 5 kleinere, nämlich:",
+ "I. Tr. Nesikin, besteht aus 3 Theilen oder Babot (Pforten):",
+ "A) Baba kamma (erste Pforte),",
+ "B) Baba mezia (mittlere Pforte),",
+ "C) Baba batra (letzte Pforte); zusammen 30 Perakim (Abschnitte).",
+ "II. Tr. Sanhedrin war schon zur Zeit des Talmuds in 2 Theile mit verschiedenen Namen getheilt. Der erste Th. behielt den Namen Sanhedrin bei; während der zweite Makkot genannt wurde; zusammen 14 Perakim.",
+ "III. Schebuot, 8 Perakim.",
+ "IV. Edujot, 8 Perakim.",
+ "V. Aboda sara, 5 Perakim.",
+ "VI. Abot, 5 Perakim.",
+ "VII. Horajot, 3 Perakim.",
+ "Alle 7 Traktate zusammen haben 73 Perakim, wozu noch in manchen Ausgaben der Perek Kinjan Thora nach Abot hinzukommt, der aber nicht zur Mischna gehört.",
+ "Da man gewöhnlich jeden Theil der zwei grossen ersten Traktate für einen besonderen Traktat rechnet, so sind in allen Mischna- und Talmud-Ausgaben 10 Traktate der Ordnung Nesikin gezählt (s. Th. I Einl. S. 9).",
+ "Man könnte unserer Mischna-Ordnung passend den Namen „Mischpatim“ (Rechte) beilegen, wie ja andererseits der halachische Midrasch zum grössten Theile des Thora-Abschnittes משפטים (zu Exod. 21, 1—22, 23) מסכתא דנזיקין heisst. Die Ordnung Nesikin begreift in sich das jüdische Civil- und Criminalrecht. Das Civilrecht enthält der erste grosse Traktat (die 3 Babot des Tr.’s Nesikin), das Criminalrecht der zweite grosse Traktat (Sanhedrin mit Makkot). Als Anhang zum ersten grossen Traktate kann der Traktat Schebuot (über die Eide) betrachtet werden, insofern der grösste Theil desselben über die Eide handelt, die beim Civil-Prozess vorkommen. Die noch übrigen 4 kleineren Traktate sind als verschiedene Zu- und Fortsätze des Traktats Sanhedrin anzusehen, da der Tr. Edujot vorzüglich die beim Synedrion zu Jabne deponirten Zeugnisse über wichtige halachische Lehren enthält, der Tr. Abot ursprünglich nur die Häupter der Synedrien aufzuzählen beabsichtigte, der Tr. Aboda sara das in Sanhedrin VII behandelte Gesetz über den Götzendienst weiter ausführt, und endlich der Tr. Horajot in erster Linie über die irrthümlichen Entscheidungen des Synedrions handelt.",
+ "Die Ordnung Nesikin zerfällt demnach in zwei der Quantität nach fast gleiche Abtheilungen. Der das Civilrecht behandelnde Traktat mit seinem Anhang (die 3 Babot und Schebuot) enthält 38 Perakim; der Traktat über das Criminalrecht mit seinen Appendices (Sanhedrin, Makkot, Edujot, Abot, Aboda sara, Horajot) umfasst 35 Perakim.",
+ "Die Aufeinanderfolge der Traktate in unserer Mischna-Ordnung (in den gewöhnlichen Ausgaben) richtet sich, wie fast bei allen Mischna-Ordnungen, nach der Anzahl der Abschnitte, so dass der Traktat mit mehr Perakim dem mit einer geringeren Anzahl von Perakim vorangeht. Es mochten hiefür didaktische Gründe massgebend gewesen sein. Wer eine Mischna-Ordnung lehren wollte, hielt es für zweckmässig, am Anfang, da der Schüler voll Eifer mit gespannter Aufmerksamkeit an den Lehrgegenstand herantrat, den grössten Traktat durchzunehmen, um darauf immer kleinere Traktate folgen zu lassen (s. Magazin f. d. W. d. J. 1890, S. 323). Indessen ist in unserer Mischna-Ordnung, wie aus obiger Eintheilung zu ersehen, die Aufeinanderfolge der Traktate auch vom logischen Gesichtspunkte gerechtfertigt.",
+ "I. Der Traktat Nesikin.",
+ "Baba kamma, Baba mezia und Baba batra.",
+ "Die in den Ausgaben als die drei Babot bezeichneten drei Traktate sind zusammen nur Ein Traktat, der in den Talmuden und sonst oft als der Tr. Nesikin angeführt wird (vgl. B. kamma 30a, 47b, 102a; B. mezia 10ab; Ab. sara 7a; Berachot 20a; Jerusch. B. kamma I 2a, IX 7a; Lev. r. c. 19, 2; Cant. r. zu 5, 11).1 Es scheint, dass der Tr. Nesikin auch den Namen דיני ממונות geführt hat, indem im Jerusch. nach B. batra die Schlussworte: הדרן עלך דיני ממונות וכו׳ stehen; vgl. noch Mischna B. b. Ende und J. Lewy, Interpretation des I. Abschnittes des paläst. Talmud-Tr.’s Nesikin, S. 22.) Der grosse, 30 Perakim enthaltende, Traktat wurde in drei Theile (Babot, Pforten) zerlegt, ebenso wie auch der 30 Perakim zählende Traktat Kelim in drei Babot eingetheilt ward, wie aus der Tosephta zu ersehen ist. (Vgl. noch Aruch s. v. סדר dieselbe Eintheilung beim Seder Elijahu rabba).",
+ "Während aber die zweite Baba sowohl in der Mischna als in der Tosephta mit dem Perek שנים אוחזין beginnt, scheint der Perek, mit dem die dritte Baba anfangen sollte, schon in alter Zeit nicht ganz sicher gewesen zu sein. Denn in der Mischna beginnt B. batra mit dem Perek השותפין, in der Tosephta aber mit Perek לא יחפור, während die Tos. zu השותפין noch in B. mezia steht. Die Theilung scheint sowohl in der Mischna als in der Tosephta derart gemacht zu sein, dass jeder Baba eine gleiche Anzahl von Perakim zukommen. In der Mischna hat jede Baba 10, in der Tosephta 11 Perakim.",
+ "Ursprünglich wird aber wohl die Theilung des Tr.’s Nesikin dem Inhalte entsprochen haben. Die erste Baba handelte von den Beschädigungen (נזיקין), wozu auch Diebstahl, Raub und Körperverletzung gehören. Die beiden anderen Babot behandelten die verschiedenen Rechtsfragen über das Mein und Dein, und zwar handelte B. mezia über Mobilien (מטלטלין), B. batra über Immobilien (קרקעות). Es hat demnach wahrscheinlich B. batra mit dem Perek הבית והעליה (jetzt 10. P. von B. mez.) begonnen. Eine Spur dieser Eintheilung ist noch in der Tosephta geblieben, indem dort הבית והעליה und השותפין zu einem Perek vereinigt sind, aber freilich unrichtig als letzter Perek in B. mez. stehen. (S. Magazin 1879, S. 116f.).",
+ "Den Namen נזיקין wollen einige von einer Einzahl נזיק ableiten, welches Wort nach der Form von נזיר ,חסיד gebildet und „der oder das Schädigende“ (Mensch, Thier oder ein anderer Gegenstand) bedeuten soll. Dagegen spricht aber schon (abgesehen von Anderem) der Umstand, dass נזיק als Singular von נזיקין nirgends vorkommt. Es ist daher besser נזיקין als älteren Plural von נֵזֶק (vgl. פסילים von פסל) zu halten (vgl. Schitta mek. Anf. B. kamma).",
+ "A) Baba kamma.",
+ "Baba kamma (die erste Pforte) spricht von Beschädigungen, Diebstahl, Verletzungen und Raub und zerfällt somit in 4 Theile:",
+ "I. Schäden im engeren Sinne (Abschn. I—VI), sowohl solche, die der Mensch selbst persönlich anrichtet (אדם), als auch solche, die durch sein ihm zur Bewachung obliegendes Eigenthum angerichtet, werden (s. I, 2). Letztere1a Die gewöhnlich נזקי ממון und im Jerusch. הכשר נזיקין (nach I, 2) genannt werden.) sind viererlei Art, die Anf. B. k. erwähnten 4 Abot mit ihren תולדות2 Nach der in meiner Uebers. gegebenen Erkl. des Jerusch.). — Der erste Theil von B. kamma hat folgende Unterabtheilungen:",
+ "1) Einige alte Mischna’s3 Zu den alten Mischna’s gehören auch alle Zahlen-Mischna’s (wie שלשים ושש כריתות ,אבות נזיקין ארבעה), die nach Jerusch. Schekalim V, 48c von den הגדולה אנשי כנסת redigirt sind und mit denen Rabbi desh alb gerne einen Traktat begann, vgl. Sabbat, Schebuot, Jebamot u. a. m.) (Abschn. I), welche wichtige Grundlehren über Schäden und Ersatzleistung enthalten. Diese Lehren sind uns zum Theil blos in Stichwörtern (wie שום כסף ,שוה כסף), zum Theil in kurzen Sätzen oder Paroemien 4 Vgl. Banet zu Erubin IV, Note 53.) erhalten. Die Tanaïm überlieferten diese Lehren in ihrer Mischna, und erklärten sie dann durch Zusätze (Tosephta’s).5 Vgl. Tosephta B. kamma I.)",
+ "2) Erklärungen und Zusätze zu 5 der in I, 4 befindlichen kurzen Grundlehren (II, 1—III 7), und zwar a) zu הרגל מועדת (II, 1; 3a), b) zu השן מועדת (II, 2; 3b), c) zu שור המועד (II, 4), d) zu הניזק שור ברשות (II, 5), e) zu אדם (II, 6). Zu Letzterem folgen dann mehrere Zusätze (III 1—7).6 Nach Jerusch. I, 2a sind zwar die im 3. Abschnitt genannten Fälle דבור תולדה; da aber manche derselben (M. 5, 6, 7) entschieden zu אדם gehören und Alle den Satz אדם מועד לעולם weiter ausführen, so kann die ganze Stelle III, 1—7 als Zusatz zu אדם betrachtet werden.) — Jetzt erst kommen die weiteren Ausführungen der 4 אבות נזיקין, und zwar am ausführlichsten",
+ "3) Bestimmungen über שור (III, 8—V, 4). Der Grund, dass die Mischna über den ersten der 4 Haupt-Schäden besonders ausführlich handelt, ist in dem Umstande zu suchen, dass viele Rechtsbestimmungen, die eigentlich für alle נזיקין gelten (z. B. über Heiliges, Heiden, Unmündige IV, 3—4) hier beim ersten der אבות נזיקין gelehrt werden. 7 In ähnlicher Weise werden auch in Sanhedrin bei der ersten der vier Todesarten viele Bestimmungen gelehrt, die für alle Todesstrafen gelten (Sanhedrin VI).) Ausserdem sind die Bestimmungen über שור auch in der Thora am umfangreichsten (Exod. 21, 28—32; 35—36).",
+ "4) Bestimmungen über בור (V, 5—7).",
+ "5) Ueber מבעה (VI, 1—3). 8 Nach der Erklärung des Jerusch., s. I, Note 4.)",
+ "6) Ueber הבער (VI, 4—6).",
+ "II. Nach den Beschädigungen im engeren Sinne werden die Bestimmungen über Diebstahl gelehrt (Abschn. VII), die auch in der Thora theils inmitten (Exod. 21, 37—22, 3) theils nach Schluss (22, 6) der Schäden-Gesetze zu finden sind.",
+ "III. Darauf folgen die Lehren über Verletzungen von Menschen, wozu auch die Real-Injurien gehören. (Abschn. VIII).",
+ "IV. Der 9. und 10. Abschnitt von B. k. enthalten Bestimmungen über Raub und noch manche andere, die mit jenen verwandt sind. 9 IX, 3—4 handelt über „Veränderungen“ bei Handwerkern, nachdem vorher über שינוי beim Räuber bestimmt wurde. IX, 10 ist in seinem Schlusssatze gleich IX 9. X 4 ist insofern verwandt mit X 2—3, als hier wie dort Jemand durch eigenen Verlust fremdes Gut rettet. Von X 8 gilt die erste Bestimmung auch für Raub. X 9—10 sind Bestimmungen, um Raub und Diebstahl zu verhindern.)",
+ "B) und C) Baba mezia u. Baba batra.",
+ "Da die Grenzscheide zwischen diesen beiden Theilen des Tr.’s Nesikin nicht mit Sicherheit zu bestimmen ist, so muss hier die Inhaltsangabe beide zusammenfassen.",
+ "Baba mezia (die mittlere Pforte) und Baba batra (die letzte Pforte) des Tr.’s Nesikin behandeln die verschiedenen Rechtsfragen des Civilrechtes, sowohl Betreffs beweglicher Güter als Betreffs der Grundstücke, insofern dieselben nicht (als Fragen über Beschädigungen und mit diesen Verwandtes) bereits in B. kamma erledigt sind. Folgende Theile sind hier zu unterscheiden:",
+ "I. Rechtsbestimmungen über Gefundenes (B. m. Abschnitt I und II), und zwar:",
+ "1) Gefundene Sachen, über die zwischen Zweien ein Rechtsstreit ist, wer von beiden sie gefunden. Dazu gehört auch die Bestimmung, dass mitunter der Fund des Einen einem Andern gehört (B. m. I, 1—5).",
+ "2) Welche gefundenen Urkunden zurückzugeben sind und welche nicht (B. m. I, 6—8).",
+ "3) Welche Funde dem Finder gehören, und welche er ausrufen lassen muss, um sie dem wiederzugeben, der die Zeichen angiebt (B. m. II 1—7a).",
+ "4) Wie man mit gefundenen Sachen zu verfahren hat; wann man nicht schuldig ist, verlorene oder verloren scheinende Sachen wiederzubringen; Aufladen und Abladen; wessen verlorene Sache einer anderen vorgeht (B. m. II 7b—11).",
+ "II. Ueber Deposita, wie man dieselben hüten muss, und wenn man widerrechtlich dieselben benutzt hat (B. m. Abschn. III). 10 B. m. III 3 ist wegen III 4 hiehergesetzt, wiewohl es eig. zu B. k. X gehörte.)",
+ "III. Ueber Kauf und Verkauf von Mobilien; wie man sich dieselben aneignet; Uebervortheilung; Verbot von betrügerischen Manipulationen beim Verkaufe (B. m. Abschn. IV). 11 Von M. 7 und 8 gehört nur der Anfang von M. 7 hieher; das Andere ist durch Ideenassociation angefügt worden.).",
+ "IV. Ueber Zinsnahme und Geschäfte, die, weil sie einer Zinsnahme gleichen, verboten sind (B. m. V). Die Gesetzesbestimmungen hierüber sind in der Tosephta viel ausführlicher in drei Perakim gegeben (Tos. B. m. IV—VI). Diese Tosephta-Partie wurde in der talmudischen Zeit ריבית דבי ר׳ חייא (B. m. 62b) genannt.",
+ "V. Ueber Miethen, Leihen und Pachten; namentlich über Miethen von Arbeitern, Miethen und Leihen von Arbeitsvieh, Miethen von Häusern und Pachten von Feldern, (B. m. VI—IX). Am Schlusse sind den Bestimmungen über die rechtzeitige Entlohnung des armen Tagelöhners und die damit verwandten Vorschriften über das Pfänden des armen Schuldners angereiht (B. m. IX, 13).",
+ "VI. Rechtsbestimmungen für Theilhaber an Immobilien, und zwar :",
+ "1) Bestimmungen, wenn von einem Grundstück das Erdgeschoss dem Einen, das obere Stockwerk aber einem Anderen gehört und das Haus einstürzt (B. m. Abschn. X). 12 M. 4b und 5 sind wegen des Ausdrucks שנפלו (ונפל) an M. 3 angereiht, M. 6 ist mit dem Falle הבית והעליה של שנים verwandt.)",
+ "2) Bestimmungen für zwei, die ein Grundstück gemeinschaftlich besitzen (B. b. I).",
+ "VII. Einschränkungen des Rechtes der Grundbesitzer aus Rücksicht auf Nachbarn und Andere (B. b. Abschn. II).",
+ "VIII. Ueber die Usucapio zur Erwerbung des Eigenthumsrechtes oder sonstiger Rechte (Servituten) bei Grundstücken (B. b. III).",
+ "IX. Rechtsbestimmungen für den Verkauf von Immobilien, und nebenbei auch für den von Mobilien (B. b. IV—VII), und zwar:",
+ "1) Was man beim Verkauf von Grundbesitz stillschweigend mitverkauft und was nicht (B. b. IV).",
+ "2) Desgleichen beim Verkauf beweglicher Güter (V, 1—5). 13 V, 4 gehört eig. nicht an diese Stelle und steht nur hier, weil vorher (V 3 Ende) der Fall vorkommt, dass Jemand die auf dem Felde eines Andern befindlichen Bäume kauft.)",
+ "3) Rücktritt beim Kaufe wegen Täuschung; 14 V 7 f. bestimmt nebenbei, wann der Kauf perfect ist, so dass man nicht mehr zurücktreten kann.) wie der Kaufmann verfahren muss, um die Käufer nicht zu täuschen, und wofür er zu haften hat (B. b. V 6—VI 3).",
+ "4) Maasse beim Verkauf von Immobilien (B. b. VI 4—VII Ende). 15 VI 5—6 enthält ähnliche Fälle wie VI 7.)",
+ "X. Erbschaftsrecht (B. b. VIII u. IX). 16 IX 4—5 ist durch Ideenassociation zu IX 3 hinzugekommen (לאמצע, לעצמה in 3 und 4),)",
+ "XI. Ueber schriftliche Urkunden (B. b. Abschn. X). 17 X 7a scheint an X 6 angefügt zu sein, indem in beiden Fällen dem Armen nicht gestattet ist, das Recht des Reichen zu schmälern. Vielleicht hat es aber ursprünglich hinter IX 3 wegen לאמצע und לעצמו gestanden.) Der Schlussatz אמר ר׳ ישמעאל וכו׳ bezieht sich auf den ganzen Traktat Nesikin. 18 Dass dieser Satz auf einen von R. Ismael redigirten Tr. Nesikin schliessen lässt, ist in „Magazin f. d. W. d. J.“ Jahrg. 1884, S. 91 gezeigt.)",
+ "II. Der Traktat Sanhedrin (mit Makkot).",
+ "Dass die jetzigen beiden Traktate, Sanhedrin und Makkot, ursprünglich nur Einen Traktat bildeten, beweist schon die Beobachtung, dass Makkot I 10 gewiss zu Sanhedrin gehört und dass die Anfänge von Makkot II und III dasselbe Schema haben, wie Sanhedrin VII 4, IX 1, XI 1. Es geht aber ausserdem noch aus den Worten des Jerusch. Makkot I 31b hervor (מה דלא תנינן בכל סנהדרין) und wird auch von vielen ראשונים bezeugt. 19 Maimon. Einl. in M.; Ramban zu Deut. 21, 13; Ran zu Sanh. 84b. Vgl. J. Lewy in der oben (Note 1) cit. Schr. S. 22, Note 2. — Damit erklärt es sich am Besten, dass nach der alten Ueberlieferung (vgl. z. B. Midr. zu Hohel. 6, 8) die Mischna nur 60 Traktate zählt, während dieselbe in unseren Ausgg. in 63 Traktate getheilt ist, indem 5 von unseren Traktaten (die 3 Babot, Sanh. u. Makkot) in alter Zeit nur für zwei gezählt wurden.) Beide Tr. zusammen führten den Namen Sanhedrin. 20 Doch kennt schon der babyl. Talmud den Namen מכוח (Schebuot 2b).)",
+ "Der Name סנהדרין (συνέδριον), wovon die Mehrzahl סנהדריות (I, 5), bezeichnet in der Mischnasprache eine Versammlung von ordinirten Richtern (s. I, Note 19), die allein zur Ausübung der Criminalgerichtsbarkeit befugt sind; daher dieser Name für den vorzüglich vom Criminalrecht handelnden Traktat. Nebenbei aber wird in diesem Tr. auch über den Civilprozess und über den Hohenpriester und den König gesprochen. Der Traktat Sanhedrin besteht aus folgenden Theilen:",
+ "I. Die verschiedenen Gerichte und deren Befugnisse, der Hohepriester und der König, ihr Verhältniss zu den Gerichten, ihre Rechte und Pflichten (Abschn. I—II).",
+ "II. Der Civilprozess und Verzeichniss der zu Richtern und zu Zeugen Untauglichen (Abschn. III).",
+ "III. Der Prozess über Capitalverbrechen; Verurtheilung zur Todesstrafe und Vollziehung der Steinigung und die nachher zu befolgenden Vorschriften (Abschn. IV—VI). Darauf folgt in Kürze, wie die anderen Todesstrafen vollzogen werden (VII 1—3)",
+ "IV. Verzeichniss der Verbrechen, die mit Steinigung bestraft werden und verschiedene Bestimmungen über dieselben, und besonders ausführlich über den ungehorsamen und widerspenstigen Sohn (VII 4—VIII).21 VIII 6 wird an VIII 5 wegen נדון על שם סופו angeschlossen; VIII 7 ist wieder an VIII 6 angereiht, weil hier wie dort aus Nothwehr die Tödtung eines Menschen erlaubt ist.)",
+ "V. Die Verbrechen, welche mit Verbrennung und die, welche mit Enthauptung bestraft werden. Ueber Mord wird ausführlicher gehandelt; ebenso über die zum Götzendienste verleitete Stadt. Hieher gehört auch die Aufzählung derer, die keinen Antheil an der zukünftigen Welt haben, wie dies in X, Note 1 und 41—43 begründet wird (Abschn. IX—X).22 IX 4 ist verwandt mit IX 3. IX 5a steht hier wegen IX 5. IX 6b ist insofern ähnlich mit IX 5, als in beiden Mischna’s von Verbrechern die Rede ist, die den Tod erleiden, trotzdem sie gerichtlich nicht zum Tode verurtheilt werden können.)",
+ "VI. Verbrechen, die mit Erdrosselung bestraft werden, besonders die Auflehnung eines Gelehrten gegen das grosse Synedrion An eine Bestimmung, dass die falschen Zeugen, die fälschlich eine Priesterstochter des Ehebruchs bezichtigt, mit Erdrosselung zu bestrafen seien, werden die Rechtsbestimmungen über die durch ein Alibi als falsch überführten Zeugen angereiht. Zuletzt kommen noch einige Schlusssätze über die Todesstrafe überhaupt (Sanhedrin Abschn. XI und Makkot Abschn. I).",
+ "VII. Ueber die zur Auswanderung in eine Asylstadt zu verurtheilenden Todtschläger (Makkot II).",
+ "VIII. Die durch Geisselung zu bestrafenden Uebertretungen, und die Vollziehung der Geisselung. Einige aggadische Sätze als Schluss des Traktats über das Criminalrecht (Makkot III).",
+ "III. Der Traktat Schebuot.",
+ "Der Tr. handelt, wie schon sein Name zeigt, vorzüglich über die verschiedenen Schwüre. Da manche falsche Schwüre mit Geisselung bestraft werden (III 10 u. 11), so könnte man unseren Tr. als Fortsetzung von Makkot ansehen. Dennoch aber glaubten wir (oben S. VIII) ihn als Anhang zum Tr. Nesikin betrachten zu müssen, weil die meisten darin behandelten Eide beim Civilprozess vorkommen und dabei der Meineid durch ein Opfer resp. noch durch eine Geldzahlung zu sühnen ist. Ausser den Schwüren behandelt unser Tr. noch die Sühnung der Verunreinigung des Tempels und seiner Heiligthümer, weil für diese, nach Lev. 5, 2f., dasselbe Opfer, wie für manche falschen Schwüre, erforderlich ist. Die Bestimmungen hierüber hat die Mischna, weil sie geringer an Umfang sind, zuerst Abschn. I—II vorgetragen, um dann ausführlich über den Hauptgegenstand zu handeln. Unser Tr. hat folgende Theile:",
+ "I. Bestimmungen über die Sühnung der Verunreinigung des Tempels und seiner Heiligthümer (Abschn. I und II). 23 I, 1 wurde als alte Zahlen-Mischna an die Spitze des Tr.’s gestellt (s. oben Note 3) und dient ihm zugleich als Einleitung.)",
+ "II. Ueber den Ausspruch-Eid (שבועת נטוי s. II, Note 44) und den vergeblichen Eid (שבועת שוא Abschn. III).",
+ "III. Ueber den, ebenso wie der Ausspruch-Eid, ev. durch ein auf- und absteigendes Opfer (s. I, Note 18) zu sühnenden Zeugniss-Eid (שבועת העדות Abschn. IV).",
+ "IV. Der Depositen-Eid (שבועת הפקדון s. V, Note 1), der ev. durch ein Schuldopfer und Zahlung von einer Fünftel-Zugabe gesühnt werden muss (Abschn. V).",
+ "V. Der gerichtliche Eid (שבועת הדיינין), den gewöhnlich der Verklagte zu schwören hat, um sich von der Zahlung zu befreien; Ausnahmefälle, bei denen der Kläger schwört, um Bezahlung zu erlangen, oder wo ein Eid ohne sichere Forderung auferlegt werden kann; zuletzt über die vier Hüter, bei denen der gerichtliche Eid oft zur Anwendung kommt (Abschn. VI—VIII).",
+ "IV. Der Traktat Edujot.",
+ "Den Namen Edujot (Zeugnisse) führt dieser Tr., weil sehr viele Halachot desselben vor dem obersten Gerichtshofe (zu Jabneh) bezeugt wurden, wie das oft der Halacha vorangehende העיד beweist. Im babylonischen Talmud (Berachot 27a, Kidduschin 54b, Bechorot 26a) wird dieser Tr. auch בחירָתא (Mehrz.), die Auserwählten (sc. הלכות)24 Liest mau „Bechirta“ in der Einz., so muss man מסכתא ergänzen.) genannt, und der Name scheint dort so verstanden zu sein, dass alle in diesem Tr. vorkommenden Halachot vorzüglich und für die Praxis normativ sind. 25 Manche nehmen an, dass der Tr. „Idijot“ (die Vorzüglichsten) heisst (von עידית, das Beste Gittin V 1) und dass demnach עדיות gleichbedeutend sei mit בחירתא. Doch ist diese Erklärung kaum richtig, da das im Tr. so häufig vorkommende העיד allzu deutlich für die gewöhnliche Erklärung des Namens עדיות spricht.)",
+ "Nach einer in Berachot 28a citirten Baraita ist unser Tr. an dem Tage, an welchem R. Eleasar b. Asarja zum Nasi erwählt wurde, gelehrt worden (נישנית). Nach allgemeiner Annahme ist die Sammlung und Zusammenstellung der Halachot unseres Tr.’s an jenem Tage erfolgt. Vielleicht ist sie aber an jenem Tage nur begonnen und erst nach geraumer Zeit beendigt worden. Die Beweggründe, solche Halachot zu sammeln, giebt R. Scherira Gaon in seinem Sendschreiden (ed. Mainz 1873, S. 3f.) mit folgenden Worten an: „Nachdem der Tempel zerstört war und (später) auch Bethar zerstört wurde und die Weisen nach allen Seiten hin sich zerstreuten, da hatten sie wegen der vielen Verfolgungen und Leiden nicht genügend von ihren Lehrern gelernt (לא שמשו כל צרכן),26 לא שמשו כל צרכן (eig. „sie haben nicht genügend ihre Lehrer bedient“) bedeutet: sie haben nicht lange genug (so viel als sie nöthig hatten) von ihren Lehrern gelernt (vgl. z. B. Erubin 13a שימוש אשימוש und Chullin 54a). Dies hätte nicht erst gesagt zu werden brauchen, wenn nicht Schwarz in seiner Sehr, „die Controversen der Schammaiten und Hilleliten“ S. 8 fälschlich dieses לא שמשו וכו׳ mit „Ueberwuchern der Theorie über die Praxis“ erklärt hätte (nach dem heutigen Gebrauch von שימוש für „Praxis“!), um auf Grund dieser wunderlichen Erklärung zu falschen Resultaten zu gelangen.) und es entstanden viele Controversen. Nachdem nämlich R. Jochanan b. Sakkai gestorben war … bestanden die Controversen zwischen Bet-Schammai und Bet-Hillel …. und obgleich die Halacha wie Bet-Hillel bestimmt worden war, bestanden noch Controversen in anderen Lehren zur Zeit des R. Gamliel zwischen R. Elieser und R. Josua u. A.….. Da war es nun eine wichtige Zeit, als sie von der Zerstörung des Tempels sich erholt hatten, — in jener Zeit versammelten sie sich um ihre Halachot festzuhalten (לאחוז הלכותיהן), die beinahe untergegangen waren durch die Verwirrungen, Zerstörungen und Verfolgungen und durch die Controversen von Bet-Schammai und Bet-Hillel“. Aus den darauffolgenden Citaten ist ersichtlich, dass R. Scherira hier die Edujot-Sammlung meint, zu der auch nach der Tosephta (Anf. Edujot) die Furcht, dass die Thora vergessen werden könnte, und die Meinungsverschiedenheit unter den Weisen gedrängt hatten.",
+ "Die einzelnen Theile unseres Tr.’s sind folgende:",
+ "I. Zehn besonders merkwürdige Controversen von Schammai und Hillel und deren Schulen: drei, wo die Chachamim wie keines von beiden Schulhäuptern entscheiden; drei, wo Schammai selbst mit seinen Schülern controversirt, und vier, wo Bet-Hillel später sich zur Ansicht Bet-Schammai’s bekehrt (Abschn. I). 27 I 4—6 sind Zusätze zu I 3; über I 9 vgl. I, Note 72.)",
+ "II. Zwanzig Halachot, und zwar eine Gruppe von 5 (4 Zeugnisse des R. Chanina Segan Hak. und ein Zusatz des R. Akiba) und 5 Gruppen von je 3 Halachot. Daran werden noch 2 agadische Aussprüche mit der Zahl 5 angereiht. 28 S. I, Note 91.) (Abschn. II).",
+ "III. Zehn Controversen zwischen R. Dosa, Sohn Archinos’ und den Weisen (III 1—6).",
+ "IV. Zwanzig Halachot, 2 Gruppen zu 4, und 4 Gruppen zu 3 Halachot (III 7—12). 29 M. 8 muss nach M. 9 stehen, s. III, Note 72a.).",
+ "V. Vierzig Fälle, bei denen Bet-Schammai erleichternd und Bet-Hillel erschwerend entscheiden, 23 trägt R. Meïr vor (V, Note 1), 6 R. Jehuda, 6 R. Jose, 3 R. Simon und 2 R. Eleasar (IV 1—V 5).",
+ "IV. Vierzig Zeugnisse und Traditionen von alten Tannaim, und zwar:",
+ "1) Erste Gruppe. 12 Zeugnisse: 4 von Akabja, 5 von R. Jehuda b. Baba und 3, wo R. Josua, R. Nechunja und R. Elieser in Controverse stehen (V 6—VI).",
+ "2) Zweite Gruppe. 16 Zeugnisse: 1 von R. Josua u. R. Zadok, 3 von R. Zadok, 1 von R. Josua u. R. Jakim, 1 von R. Papios, 5 von R. Josua und R. Papios, 1 von R. Menachem und 4 von R. Jochanan b. Gudgeda (Abschn. VII).",
+ "3) Dritte Gruppe. 12 Zeugnisse, 1 von R. Josua b. Bethera, 1 von R. Simon b. B., 1 von R. Jehuda b. Baba und R. Juda Hakohen, 1 von R. Jose Hakohen und R. Secharja Hakazab, 1 von R. Josua u. R. Juda b. Bethera, 3 von Jose b. Joëser, 1 von R. Akiba, 1 von R. Josua; darauf folgen noch zwei den Tempel und die Opfer betr. Traditionen 1 von R. Elieser und 1 von R. Josua. Ein Schlusssatz über die Mission des Propheten Elias beschliesst den ganzen Traktat. 30 Dieser Schlusssatz spricht auch für die Ansicht R. Scherira’s, dass die vielen Controversen die Edujot-Sammlung veranlasst haben.)",
+ "Im ganzen enthält unser Tr., ausser den 30 קולי ב״ש וחומרי ב״ה, 100 Halachot.30a Es scheint also, dass man mit Absicht 100 Halachot aus einer vielleicht grossen Mischna-Sammlung auswählte und nebst den קולי ב״ש וחומרי ב״ה zu unserem Tr. vereinigte. Vielleicht rührt daher der Name בהירתא (vgl. m. „die erste Mischna“ Seite 50).) Die meisten Sätze von Edujot kommen in der Mischna noch an anderer Stelle vor, wo sie mit anderen Lehren im Zusammenhang stehen.",
+ "V. Der Traktat Abodah sarah.",
+ "In Sanhedrin ist über den Götzendienst nur kurz im 7. Abschn. M. 6—7 gesprochen. Es sind jedoch die Bestimmungen über dieses Gebot, sowie die von den Rabbinen zur Verhütung des Götzendienst getroffenen prohibitorischen Verordnungen so zahlreich, dass sie in einem besonderen Traktat behandelt werden müssen. Deshalb ist dem Tr. Sanhedrin der Tr. Ab. sarah30b Dass der Name עכו״ם erst gegen Ende des 16. Jahrhunderte von der Censur eingeführt wurde in Abschnitt I Note 1a gezeigt.) angehängt worden, der in der Tosephta noch viel umfangreicher ist, als in der Mischna.31 Tosephta Ab. sarah hat 9 Perakim (im Erfurter Codex 8) und spricht im letzten Perek über die Gebote und das Kriminalrecht für die Noachiden, was auch dafür spricht, dass Ab. sarah zu Sanhedrin gehört.) Die M. Ab. sarah besteht aus folgenden Theilen:",
+ "I. Bestimmungen über den Verkehr mit den Götzendienern (Abschn. I u. II), und zwar:",
+ "1) Verbot des Verkehrs mit ihnen an ihren Festtagen (I 1—4).",
+ "2) Was man den Götzendienern nicht verkaufen resp. vermiethen darf (I 5—9).",
+ "3) Sonstige Verkehrsverbote (II 1—2).32 Dieser Theil ist in der Tosephta viel umfangreicher (Abschn. III).)",
+ "4) Was für Dinge der Heiden zu jeder Nutzung und was nur zu essen verboten und was erlaubt ist (II 2—7).",
+ "II. Ueber Götzenbilder, andere abgöttisch verehrte oder zum Götzendienste gebrauchte Gegenstände, und wie man dieselben nichtig macht (III 1—IV 7).",
+ "III. Ueber Nesech-Wein (s. IV, Note 34) und was damit vermischt wird, sowie über die Art, wie man die von Heiden gekauften Geräthe brauchbar macht (IV 8—Ende).",
+ "Es scheint, dass der Tr. Ab. sarah in der alten Mischna einen grösseren Umfang gehabt und von R. Jehuda ha-Nasi stark gekürzt worden ist.",
+ "VI. Der Traktat Abot.",
+ "Die Entstehung dieses Traktates erklärt sich am einfachsten auf folgende Weise. Zuerst (etwa nach Hillel und Schammai) wurde als Anhang zum Tr. Sanhedrin eine Aufzählung der Synedrialhäupter bis nach Hillel und Schammai mit Kernsprüchen von jedem Lehrer (Abot I 1—15) hinzugefügt. Später hat man (wahrscheinlich R. Akiba) diesen Lehrern noch R. Jochanan b. Sakkai und dessen vorzüglichste Schüler mit ihren Kernsprüchen (Abot II 8—14) angereiht. Indem in solcher Weise 10 Generationen von Traditionslehren von Esra bis R. Akiba aufgezählt waren (s. V, Note 1), wurden dieser Spruchsammlung noch die Mischna’s mit der Zehnzahl und diesen dann einige mit anderen Zahlen (etwa Abot V 1—5; 7—10 u. a.) angehängt, und es konnte so diese ganze Sammlung als ein besonderer Traktat erscheinen, der passend mit dem Namen אבות = Väter, d. h. Traditionslehrer (s. Edujot I, Note 36) benannt wurde. Diesem „Abot“ des R. Akiba fügten dann spätere Tannaïm (R. Meïr und R. Jehuda ha-Nasi u. A.) noch Aussprüche von anderen älteren und jüngeren Gesetzeslehrern hinzu, bis es die Gestalt unseres Tr.’s Abot erhielt. 33 Vgl. hierüber ausführlich in m. Sehr, „die erste Mischna“ S. 26ff.) Dieser Tr., wie er uns vorliegt, hat folgende Theile:",
+ "I. Sprüche von Traditionslehrern, die eine Traditionskette bilden von der grossen Synagoge bis R. Jochanan b. Sakkai und dessen vorzüglichste Schüler (Abschn. I u. II).34 I 16 bis II 4a ist ein Einschiebsel, das an Hillel dessen Nachkommen anreiht. II 15—16 ist ein Zusatz zu II, 14.)",
+ "II. Sprüche anderer Gesetzeslehrer bis R. Akiba inclusive (Abschn. III).35 Von den späteren Zusätzen (Tosephta’s), die in den Noten zu Abot stets angemerkt sind, muss hierbei abgesehen werden.)",
+ "III. Sprüche der Gesetzeslehrer nach R. Akiba, aus der Zeit des R. Meïr und R. Jehuda ha-Nasi, eingeleitet durch die Sprüche von Ben Soma und Ben Assai, den jüngeren Zeitgenossen des R. Akiba, die nicht den Titel „Rabbi“ hatten (Abschn. IV).35 Von den späteren Zusätzen (Tosephta’s), die in den Noten zu Abot stets angemerkt sind, muss hierbei abgesehen werden.)",
+ "IV. Verschiedene, zumeist anonyme und nach Zahlen geordnete Aussprüche (Abschn. V).35 Von den späteren Zusätzen (Tosephta’s), die in den Noten zu Abot stets angemerkt sind, muss hierbei abgesehen werden.)",
+ "In manchen Ausgaben, sowie in den Gebetbüchern, ist noch eine Baraita, פרק קנין תורה genannt, als 6. Abschnitt hinzugesetzt für den sechsten der Sabbate zwischen פסח und שבועות, an welchen man die פרקי אבות zu lesen pflegte36 In Cod. München steht der Tr. Abot mit dem Abschn. קנין תורה als 6. Perek hinter den Mischnajot der 6. Ordnung am Anfang der sogenannten kleinen Traktate; vgl. Rabbinowitz, Vorrede zu דקדוקי סופרים S. 27.).",
+ "Von unserem Tr. gab es noch eine andere Recension, die der Agada-Sammlung „Abot de-R. Nathan“ (אבות דרבי נתן) zu Grunde lag und von unserer Mischna wesentlich abwich.33 Vgl. hierüber ausführlich in m. Sehr, „die erste Mischna“ S. 26ff.)",
+ "VII. Der Traktat Horajot.",
+ "Als Anhang zu Sanhedrin ist auch der Tr. הוריות37 In dem bekannten Sendschreiben des R. Scherira Gaon wird der Tr. (ed. Mainz 1873 S. 33) הוראות genannt.) (Entscheidungen) zu betrachten. In erster Linie handelt derselbe über die Fälle, wo durch irrthümliche Entscheidungen eines Synedrions Einzelne oder die Mehrzahl von Israel zur Sünde verleitet worden sind. Sodann wird noch über die Entscheidung des Hohenpriesters gelehrt, die für ihn selbst dieselben Folgen nach sich zieht, wie die Entscheidung des Synedrions für das Volk. Die zwei Opfergesetze in Lev. 4, 1—21, wie sie die jüdische Tradition auslegt, sind die Grundlage unseres Traktats. Nebenbei werden noch andere Bestimmungen mitgetheilt über die verschiedenen Hohenpriester, und darüber, wer von den verschiedenen Geschlechtern und Ständen dem andern vorzuziehen ist. Die Anordnung der Theile ergiebt sich von selbst. Abschn. I handelt über die Entscheidungen des Gerichts, Abschn. II 1—2 über die des Hohenpriesters, 3—7 über die Bedingungen, unter denen das Gericht, der Hohepriester und Andere die verschiedenen Opfer darzubringen haben, Abschn. III 1—3 über den Fall, dass ein Würdenträger von seiner Würde abgetreten ist, 4—5 über die Rangesunterschiede unter den Priestern, 6—7 über verschiedene Ranges- und Standesstufen.",
+ "Da die letzte M. von Horajot schwerlich als Schluss-Mischna eines Seder gestanden haben wird, dagegen die letzte M. von Edujot besonders als solche geeignet erscheint, so ist es wahrscheinlich, dass letzterer Traktat ursprünglich den Seder Nesikin beschlossen hat, wie dies im Cod. München und in der Mischna-Ausgabe von 1559 38 Die Ordnung der Traktate in dieser Ausgabe ist: Die 3 Babot, Sanhedrin, Makkot, Schebuot, Abodah sarak, Horajot, Abot, Edujot; s. die tabellarische Uebersicht bei Strack, Einl. in den Talmud S. 11 der 2 Auflage.) wirklich zu finden ist."
+ ]
+ },
+ "schema": {
+ "heTitle": "פירוש גרמני, הקדמה לסדר נזיקין",
+ "enTitle": "German Commentary, Introduction to Seder Nezikin",
+ "key": "German Commentary, Introduction to Seder Nezikin",
+ "nodes": [
+ {
+ "heTitle": "",
+ "enTitle": ""
+ }
+ ]
+ }
+}
\ No newline at end of file
diff --git a/json/Mishnah/Modern Commentary on Mishnah/German Commentary/Seder Nezikin/German Commentary, Introduction to Seder Nezikin/English/merged.json b/json/Mishnah/Modern Commentary on Mishnah/German Commentary/Seder Nezikin/German Commentary, Introduction to Seder Nezikin/English/merged.json
new file mode 100644
index 0000000000000000000000000000000000000000..29676a628f888c573da5835a663e3e33b5603ec8
--- /dev/null
+++ b/json/Mishnah/Modern Commentary on Mishnah/German Commentary/Seder Nezikin/German Commentary, Introduction to Seder Nezikin/English/merged.json
@@ -0,0 +1,147 @@
+{
+ "title": "German Commentary, Introduction to Seder Nezikin",
+ "language": "en",
+ "versionTitle": "merged",
+ "versionSource": "https://www.sefaria.org/German_Commentary,_Introduction_to_Seder_Nezikin",
+ "text": {
+ "": [
+ "Die Ordnung Nesikin und ihre Traktate.",
+ "Die vierte Ordnung der Mischna heisst סדר נזיקין, bei Manchen auch סדר ישועות (Num. rabba c. 13, 15; Tosaphot Anf. Aboda sara, Machsor Vitry, ed. Berlin S. 461). Letzterer Name ist aus Talm. b. Sabbat 31a entnommen (s. Th. I Einl. S. 8). Den Namen נזיקין aber führt diese Ordnung von dem ersten und grössten Traktate derselben, dem aus drei Theilen bestehenden Traktate Nesikin, der wieder seinerseits nach dem ersten Theile, der speciell von den Nesikin (Beschädigungen) handelt, diesen Namen erhalten hat.",
+ "Die Ordnung Nesikin zerfällt in 7 Traktate, 2 grosse und 5 kleinere, nämlich:",
+ "I. Tr. Nesikin, besteht aus 3 Theilen oder Babot (Pforten):",
+ "A) Baba kamma (erste Pforte),",
+ "B) Baba mezia (mittlere Pforte),",
+ "C) Baba batra (letzte Pforte); zusammen 30 Perakim (Abschnitte).",
+ "II. Tr. Sanhedrin war schon zur Zeit des Talmuds in 2 Theile mit verschiedenen Namen getheilt. Der erste Th. behielt den Namen Sanhedrin bei; während der zweite Makkot genannt wurde; zusammen 14 Perakim.",
+ "III. Schebuot, 8 Perakim.",
+ "IV. Edujot, 8 Perakim.",
+ "V. Aboda sara, 5 Perakim.",
+ "VI. Abot, 5 Perakim.",
+ "VII. Horajot, 3 Perakim.",
+ "Alle 7 Traktate zusammen haben 73 Perakim, wozu noch in manchen Ausgaben der Perek Kinjan Thora nach Abot hinzukommt, der aber nicht zur Mischna gehört.",
+ "Da man gewöhnlich jeden Theil der zwei grossen ersten Traktate für einen besonderen Traktat rechnet, so sind in allen Mischna- und Talmud-Ausgaben 10 Traktate der Ordnung Nesikin gezählt (s. Th. I Einl. S. 9).",
+ "Man könnte unserer Mischna-Ordnung passend den Namen „Mischpatim“ (Rechte) beilegen, wie ja andererseits der halachische Midrasch zum grössten Theile des Thora-Abschnittes משפטים (zu Exod. 21, 1—22, 23) מסכתא דנזיקין heisst. Die Ordnung Nesikin begreift in sich das jüdische Civil- und Criminalrecht. Das Civilrecht enthält der erste grosse Traktat (die 3 Babot des Tr.’s Nesikin), das Criminalrecht der zweite grosse Traktat (Sanhedrin mit Makkot). Als Anhang zum ersten grossen Traktate kann der Traktat Schebuot (über die Eide) betrachtet werden, insofern der grösste Theil desselben über die Eide handelt, die beim Civil-Prozess vorkommen. Die noch übrigen 4 kleineren Traktate sind als verschiedene Zu- und Fortsätze des Traktats Sanhedrin anzusehen, da der Tr. Edujot vorzüglich die beim Synedrion zu Jabne deponirten Zeugnisse über wichtige halachische Lehren enthält, der Tr. Abot ursprünglich nur die Häupter der Synedrien aufzuzählen beabsichtigte, der Tr. Aboda sara das in Sanhedrin VII behandelte Gesetz über den Götzendienst weiter ausführt, und endlich der Tr. Horajot in erster Linie über die irrthümlichen Entscheidungen des Synedrions handelt.",
+ "Die Ordnung Nesikin zerfällt demnach in zwei der Quantität nach fast gleiche Abtheilungen. Der das Civilrecht behandelnde Traktat mit seinem Anhang (die 3 Babot und Schebuot) enthält 38 Perakim; der Traktat über das Criminalrecht mit seinen Appendices (Sanhedrin, Makkot, Edujot, Abot, Aboda sara, Horajot) umfasst 35 Perakim.",
+ "Die Aufeinanderfolge der Traktate in unserer Mischna-Ordnung (in den gewöhnlichen Ausgaben) richtet sich, wie fast bei allen Mischna-Ordnungen, nach der Anzahl der Abschnitte, so dass der Traktat mit mehr Perakim dem mit einer geringeren Anzahl von Perakim vorangeht. Es mochten hiefür didaktische Gründe massgebend gewesen sein. Wer eine Mischna-Ordnung lehren wollte, hielt es für zweckmässig, am Anfang, da der Schüler voll Eifer mit gespannter Aufmerksamkeit an den Lehrgegenstand herantrat, den grössten Traktat durchzunehmen, um darauf immer kleinere Traktate folgen zu lassen (s. Magazin f. d. W. d. J. 1890, S. 323). Indessen ist in unserer Mischna-Ordnung, wie aus obiger Eintheilung zu ersehen, die Aufeinanderfolge der Traktate auch vom logischen Gesichtspunkte gerechtfertigt.",
+ "I. Der Traktat Nesikin.",
+ "Baba kamma, Baba mezia und Baba batra.",
+ "Die in den Ausgaben als die drei Babot bezeichneten drei Traktate sind zusammen nur Ein Traktat, der in den Talmuden und sonst oft als der Tr. Nesikin angeführt wird (vgl. B. kamma 30a, 47b, 102a; B. mezia 10ab; Ab. sara 7a; Berachot 20a; Jerusch. B. kamma I 2a, IX 7a; Lev. r. c. 19, 2; Cant. r. zu 5, 11).1 Es scheint, dass der Tr. Nesikin auch den Namen דיני ממונות geführt hat, indem im Jerusch. nach B. batra die Schlussworte: הדרן עלך דיני ממונות וכו׳ stehen; vgl. noch Mischna B. b. Ende und J. Lewy, Interpretation des I. Abschnittes des paläst. Talmud-Tr.’s Nesikin, S. 22.) Der grosse, 30 Perakim enthaltende, Traktat wurde in drei Theile (Babot, Pforten) zerlegt, ebenso wie auch der 30 Perakim zählende Traktat Kelim in drei Babot eingetheilt ward, wie aus der Tosephta zu ersehen ist. (Vgl. noch Aruch s. v. סדר dieselbe Eintheilung beim Seder Elijahu rabba).",
+ "Während aber die zweite Baba sowohl in der Mischna als in der Tosephta mit dem Perek שנים אוחזין beginnt, scheint der Perek, mit dem die dritte Baba anfangen sollte, schon in alter Zeit nicht ganz sicher gewesen zu sein. Denn in der Mischna beginnt B. batra mit dem Perek השותפין, in der Tosephta aber mit Perek לא יחפור, während die Tos. zu השותפין noch in B. mezia steht. Die Theilung scheint sowohl in der Mischna als in der Tosephta derart gemacht zu sein, dass jeder Baba eine gleiche Anzahl von Perakim zukommen. In der Mischna hat jede Baba 10, in der Tosephta 11 Perakim.",
+ "Ursprünglich wird aber wohl die Theilung des Tr.’s Nesikin dem Inhalte entsprochen haben. Die erste Baba handelte von den Beschädigungen (נזיקין), wozu auch Diebstahl, Raub und Körperverletzung gehören. Die beiden anderen Babot behandelten die verschiedenen Rechtsfragen über das Mein und Dein, und zwar handelte B. mezia über Mobilien (מטלטלין), B. batra über Immobilien (קרקעות). Es hat demnach wahrscheinlich B. batra mit dem Perek הבית והעליה (jetzt 10. P. von B. mez.) begonnen. Eine Spur dieser Eintheilung ist noch in der Tosephta geblieben, indem dort הבית והעליה und השותפין zu einem Perek vereinigt sind, aber freilich unrichtig als letzter Perek in B. mez. stehen. (S. Magazin 1879, S. 116f.).",
+ "Den Namen נזיקין wollen einige von einer Einzahl נזיק ableiten, welches Wort nach der Form von נזיר ,חסיד gebildet und „der oder das Schädigende“ (Mensch, Thier oder ein anderer Gegenstand) bedeuten soll. Dagegen spricht aber schon (abgesehen von Anderem) der Umstand, dass נזיק als Singular von נזיקין nirgends vorkommt. Es ist daher besser נזיקין als älteren Plural von נֵזֶק (vgl. פסילים von פסל) zu halten (vgl. Schitta mek. Anf. B. kamma).",
+ "A) Baba kamma.",
+ "Baba kamma (die erste Pforte) spricht von Beschädigungen, Diebstahl, Verletzungen und Raub und zerfällt somit in 4 Theile:",
+ "I. Schäden im engeren Sinne (Abschn. I—VI), sowohl solche, die der Mensch selbst persönlich anrichtet (אדם), als auch solche, die durch sein ihm zur Bewachung obliegendes Eigenthum angerichtet, werden (s. I, 2). Letztere1a Die gewöhnlich נזקי ממון und im Jerusch. הכשר נזיקין (nach I, 2) genannt werden.) sind viererlei Art, die Anf. B. k. erwähnten 4 Abot mit ihren תולדות2 Nach der in meiner Uebers. gegebenen Erkl. des Jerusch.). — Der erste Theil von B. kamma hat folgende Unterabtheilungen:",
+ "1) Einige alte Mischna’s3 Zu den alten Mischna’s gehören auch alle Zahlen-Mischna’s (wie שלשים ושש כריתות ,אבות נזיקין ארבעה), die nach Jerusch. Schekalim V, 48c von den הגדולה אנשי כנסת redigirt sind und mit denen Rabbi desh alb gerne einen Traktat begann, vgl. Sabbat, Schebuot, Jebamot u. a. m.) (Abschn. I), welche wichtige Grundlehren über Schäden und Ersatzleistung enthalten. Diese Lehren sind uns zum Theil blos in Stichwörtern (wie שום כסף ,שוה כסף), zum Theil in kurzen Sätzen oder Paroemien 4 Vgl. Banet zu Erubin IV, Note 53.) erhalten. Die Tanaïm überlieferten diese Lehren in ihrer Mischna, und erklärten sie dann durch Zusätze (Tosephta’s).5 Vgl. Tosephta B. kamma I.)",
+ "2) Erklärungen und Zusätze zu 5 der in I, 4 befindlichen kurzen Grundlehren (II, 1—III 7), und zwar a) zu הרגל מועדת (II, 1; 3a), b) zu השן מועדת (II, 2; 3b), c) zu שור המועד (II, 4), d) zu הניזק שור ברשות (II, 5), e) zu אדם (II, 6). Zu Letzterem folgen dann mehrere Zusätze (III 1—7).6 Nach Jerusch. I, 2a sind zwar die im 3. Abschnitt genannten Fälle דבור תולדה; da aber manche derselben (M. 5, 6, 7) entschieden zu אדם gehören und Alle den Satz אדם מועד לעולם weiter ausführen, so kann die ganze Stelle III, 1—7 als Zusatz zu אדם betrachtet werden.) — Jetzt erst kommen die weiteren Ausführungen der 4 אבות נזיקין, und zwar am ausführlichsten",
+ "3) Bestimmungen über שור (III, 8—V, 4). Der Grund, dass die Mischna über den ersten der 4 Haupt-Schäden besonders ausführlich handelt, ist in dem Umstande zu suchen, dass viele Rechtsbestimmungen, die eigentlich für alle נזיקין gelten (z. B. über Heiliges, Heiden, Unmündige IV, 3—4) hier beim ersten der אבות נזיקין gelehrt werden. 7 In ähnlicher Weise werden auch in Sanhedrin bei der ersten der vier Todesarten viele Bestimmungen gelehrt, die für alle Todesstrafen gelten (Sanhedrin VI).) Ausserdem sind die Bestimmungen über שור auch in der Thora am umfangreichsten (Exod. 21, 28—32; 35—36).",
+ "4) Bestimmungen über בור (V, 5—7).",
+ "5) Ueber מבעה (VI, 1—3). 8 Nach der Erklärung des Jerusch., s. I, Note 4.)",
+ "6) Ueber הבער (VI, 4—6).",
+ "II. Nach den Beschädigungen im engeren Sinne werden die Bestimmungen über Diebstahl gelehrt (Abschn. VII), die auch in der Thora theils inmitten (Exod. 21, 37—22, 3) theils nach Schluss (22, 6) der Schäden-Gesetze zu finden sind.",
+ "III. Darauf folgen die Lehren über Verletzungen von Menschen, wozu auch die Real-Injurien gehören. (Abschn. VIII).",
+ "IV. Der 9. und 10. Abschnitt von B. k. enthalten Bestimmungen über Raub und noch manche andere, die mit jenen verwandt sind. 9 IX, 3—4 handelt über „Veränderungen“ bei Handwerkern, nachdem vorher über שינוי beim Räuber bestimmt wurde. IX, 10 ist in seinem Schlusssatze gleich IX 9. X 4 ist insofern verwandt mit X 2—3, als hier wie dort Jemand durch eigenen Verlust fremdes Gut rettet. Von X 8 gilt die erste Bestimmung auch für Raub. X 9—10 sind Bestimmungen, um Raub und Diebstahl zu verhindern.)",
+ "B) und C) Baba mezia u. Baba batra.",
+ "Da die Grenzscheide zwischen diesen beiden Theilen des Tr.’s Nesikin nicht mit Sicherheit zu bestimmen ist, so muss hier die Inhaltsangabe beide zusammenfassen.",
+ "Baba mezia (die mittlere Pforte) und Baba batra (die letzte Pforte) des Tr.’s Nesikin behandeln die verschiedenen Rechtsfragen des Civilrechtes, sowohl Betreffs beweglicher Güter als Betreffs der Grundstücke, insofern dieselben nicht (als Fragen über Beschädigungen und mit diesen Verwandtes) bereits in B. kamma erledigt sind. Folgende Theile sind hier zu unterscheiden:",
+ "I. Rechtsbestimmungen über Gefundenes (B. m. Abschnitt I und II), und zwar:",
+ "1) Gefundene Sachen, über die zwischen Zweien ein Rechtsstreit ist, wer von beiden sie gefunden. Dazu gehört auch die Bestimmung, dass mitunter der Fund des Einen einem Andern gehört (B. m. I, 1—5).",
+ "2) Welche gefundenen Urkunden zurückzugeben sind und welche nicht (B. m. I, 6—8).",
+ "3) Welche Funde dem Finder gehören, und welche er ausrufen lassen muss, um sie dem wiederzugeben, der die Zeichen angiebt (B. m. II 1—7a).",
+ "4) Wie man mit gefundenen Sachen zu verfahren hat; wann man nicht schuldig ist, verlorene oder verloren scheinende Sachen wiederzubringen; Aufladen und Abladen; wessen verlorene Sache einer anderen vorgeht (B. m. II 7b—11).",
+ "II. Ueber Deposita, wie man dieselben hüten muss, und wenn man widerrechtlich dieselben benutzt hat (B. m. Abschn. III). 10 B. m. III 3 ist wegen III 4 hiehergesetzt, wiewohl es eig. zu B. k. X gehörte.)",
+ "III. Ueber Kauf und Verkauf von Mobilien; wie man sich dieselben aneignet; Uebervortheilung; Verbot von betrügerischen Manipulationen beim Verkaufe (B. m. Abschn. IV). 11 Von M. 7 und 8 gehört nur der Anfang von M. 7 hieher; das Andere ist durch Ideenassociation angefügt worden.).",
+ "IV. Ueber Zinsnahme und Geschäfte, die, weil sie einer Zinsnahme gleichen, verboten sind (B. m. V). Die Gesetzesbestimmungen hierüber sind in der Tosephta viel ausführlicher in drei Perakim gegeben (Tos. B. m. IV—VI). Diese Tosephta-Partie wurde in der talmudischen Zeit ריבית דבי ר׳ חייא (B. m. 62b) genannt.",
+ "V. Ueber Miethen, Leihen und Pachten; namentlich über Miethen von Arbeitern, Miethen und Leihen von Arbeitsvieh, Miethen von Häusern und Pachten von Feldern, (B. m. VI—IX). Am Schlusse sind den Bestimmungen über die rechtzeitige Entlohnung des armen Tagelöhners und die damit verwandten Vorschriften über das Pfänden des armen Schuldners angereiht (B. m. IX, 13).",
+ "VI. Rechtsbestimmungen für Theilhaber an Immobilien, und zwar :",
+ "1) Bestimmungen, wenn von einem Grundstück das Erdgeschoss dem Einen, das obere Stockwerk aber einem Anderen gehört und das Haus einstürzt (B. m. Abschn. X). 12 M. 4b und 5 sind wegen des Ausdrucks שנפלו (ונפל) an M. 3 angereiht, M. 6 ist mit dem Falle הבית והעליה של שנים verwandt.)",
+ "2) Bestimmungen für zwei, die ein Grundstück gemeinschaftlich besitzen (B. b. I).",
+ "VII. Einschränkungen des Rechtes der Grundbesitzer aus Rücksicht auf Nachbarn und Andere (B. b. Abschn. II).",
+ "VIII. Ueber die Usucapio zur Erwerbung des Eigenthumsrechtes oder sonstiger Rechte (Servituten) bei Grundstücken (B. b. III).",
+ "IX. Rechtsbestimmungen für den Verkauf von Immobilien, und nebenbei auch für den von Mobilien (B. b. IV—VII), und zwar:",
+ "1) Was man beim Verkauf von Grundbesitz stillschweigend mitverkauft und was nicht (B. b. IV).",
+ "2) Desgleichen beim Verkauf beweglicher Güter (V, 1—5). 13 V, 4 gehört eig. nicht an diese Stelle und steht nur hier, weil vorher (V 3 Ende) der Fall vorkommt, dass Jemand die auf dem Felde eines Andern befindlichen Bäume kauft.)",
+ "3) Rücktritt beim Kaufe wegen Täuschung; 14 V 7 f. bestimmt nebenbei, wann der Kauf perfect ist, so dass man nicht mehr zurücktreten kann.) wie der Kaufmann verfahren muss, um die Käufer nicht zu täuschen, und wofür er zu haften hat (B. b. V 6—VI 3).",
+ "4) Maasse beim Verkauf von Immobilien (B. b. VI 4—VII Ende). 15 VI 5—6 enthält ähnliche Fälle wie VI 7.)",
+ "X. Erbschaftsrecht (B. b. VIII u. IX). 16 IX 4—5 ist durch Ideenassociation zu IX 3 hinzugekommen (לאמצע, לעצמה in 3 und 4),)",
+ "XI. Ueber schriftliche Urkunden (B. b. Abschn. X). 17 X 7a scheint an X 6 angefügt zu sein, indem in beiden Fällen dem Armen nicht gestattet ist, das Recht des Reichen zu schmälern. Vielleicht hat es aber ursprünglich hinter IX 3 wegen לאמצע und לעצמו gestanden.) Der Schlussatz אמר ר׳ ישמעאל וכו׳ bezieht sich auf den ganzen Traktat Nesikin. 18 Dass dieser Satz auf einen von R. Ismael redigirten Tr. Nesikin schliessen lässt, ist in „Magazin f. d. W. d. J.“ Jahrg. 1884, S. 91 gezeigt.)",
+ "II. Der Traktat Sanhedrin (mit Makkot).",
+ "Dass die jetzigen beiden Traktate, Sanhedrin und Makkot, ursprünglich nur Einen Traktat bildeten, beweist schon die Beobachtung, dass Makkot I 10 gewiss zu Sanhedrin gehört und dass die Anfänge von Makkot II und III dasselbe Schema haben, wie Sanhedrin VII 4, IX 1, XI 1. Es geht aber ausserdem noch aus den Worten des Jerusch. Makkot I 31b hervor (מה דלא תנינן בכל סנהדרין) und wird auch von vielen ראשונים bezeugt. 19 Maimon. Einl. in M.; Ramban zu Deut. 21, 13; Ran zu Sanh. 84b. Vgl. J. Lewy in der oben (Note 1) cit. Schr. S. 22, Note 2. — Damit erklärt es sich am Besten, dass nach der alten Ueberlieferung (vgl. z. B. Midr. zu Hohel. 6, 8) die Mischna nur 60 Traktate zählt, während dieselbe in unseren Ausgg. in 63 Traktate getheilt ist, indem 5 von unseren Traktaten (die 3 Babot, Sanh. u. Makkot) in alter Zeit nur für zwei gezählt wurden.) Beide Tr. zusammen führten den Namen Sanhedrin. 20 Doch kennt schon der babyl. Talmud den Namen מכוח (Schebuot 2b).)",
+ "Der Name סנהדרין (συνέδριον), wovon die Mehrzahl סנהדריות (I, 5), bezeichnet in der Mischnasprache eine Versammlung von ordinirten Richtern (s. I, Note 19), die allein zur Ausübung der Criminalgerichtsbarkeit befugt sind; daher dieser Name für den vorzüglich vom Criminalrecht handelnden Traktat. Nebenbei aber wird in diesem Tr. auch über den Civilprozess und über den Hohenpriester und den König gesprochen. Der Traktat Sanhedrin besteht aus folgenden Theilen:",
+ "I. Die verschiedenen Gerichte und deren Befugnisse, der Hohepriester und der König, ihr Verhältniss zu den Gerichten, ihre Rechte und Pflichten (Abschn. I—II).",
+ "II. Der Civilprozess und Verzeichniss der zu Richtern und zu Zeugen Untauglichen (Abschn. III).",
+ "III. Der Prozess über Capitalverbrechen; Verurtheilung zur Todesstrafe und Vollziehung der Steinigung und die nachher zu befolgenden Vorschriften (Abschn. IV—VI). Darauf folgt in Kürze, wie die anderen Todesstrafen vollzogen werden (VII 1—3)",
+ "IV. Verzeichniss der Verbrechen, die mit Steinigung bestraft werden und verschiedene Bestimmungen über dieselben, und besonders ausführlich über den ungehorsamen und widerspenstigen Sohn (VII 4—VIII).21 VIII 6 wird an VIII 5 wegen נדון על שם סופו angeschlossen; VIII 7 ist wieder an VIII 6 angereiht, weil hier wie dort aus Nothwehr die Tödtung eines Menschen erlaubt ist.)",
+ "V. Die Verbrechen, welche mit Verbrennung und die, welche mit Enthauptung bestraft werden. Ueber Mord wird ausführlicher gehandelt; ebenso über die zum Götzendienste verleitete Stadt. Hieher gehört auch die Aufzählung derer, die keinen Antheil an der zukünftigen Welt haben, wie dies in X, Note 1 und 41—43 begründet wird (Abschn. IX—X).22 IX 4 ist verwandt mit IX 3. IX 5a steht hier wegen IX 5. IX 6b ist insofern ähnlich mit IX 5, als in beiden Mischna’s von Verbrechern die Rede ist, die den Tod erleiden, trotzdem sie gerichtlich nicht zum Tode verurtheilt werden können.)",
+ "VI. Verbrechen, die mit Erdrosselung bestraft werden, besonders die Auflehnung eines Gelehrten gegen das grosse Synedrion An eine Bestimmung, dass die falschen Zeugen, die fälschlich eine Priesterstochter des Ehebruchs bezichtigt, mit Erdrosselung zu bestrafen seien, werden die Rechtsbestimmungen über die durch ein Alibi als falsch überführten Zeugen angereiht. Zuletzt kommen noch einige Schlusssätze über die Todesstrafe überhaupt (Sanhedrin Abschn. XI und Makkot Abschn. I).",
+ "VII. Ueber die zur Auswanderung in eine Asylstadt zu verurtheilenden Todtschläger (Makkot II).",
+ "VIII. Die durch Geisselung zu bestrafenden Uebertretungen, und die Vollziehung der Geisselung. Einige aggadische Sätze als Schluss des Traktats über das Criminalrecht (Makkot III).",
+ "III. Der Traktat Schebuot.",
+ "Der Tr. handelt, wie schon sein Name zeigt, vorzüglich über die verschiedenen Schwüre. Da manche falsche Schwüre mit Geisselung bestraft werden (III 10 u. 11), so könnte man unseren Tr. als Fortsetzung von Makkot ansehen. Dennoch aber glaubten wir (oben S. VIII) ihn als Anhang zum Tr. Nesikin betrachten zu müssen, weil die meisten darin behandelten Eide beim Civilprozess vorkommen und dabei der Meineid durch ein Opfer resp. noch durch eine Geldzahlung zu sühnen ist. Ausser den Schwüren behandelt unser Tr. noch die Sühnung der Verunreinigung des Tempels und seiner Heiligthümer, weil für diese, nach Lev. 5, 2f., dasselbe Opfer, wie für manche falschen Schwüre, erforderlich ist. Die Bestimmungen hierüber hat die Mischna, weil sie geringer an Umfang sind, zuerst Abschn. I—II vorgetragen, um dann ausführlich über den Hauptgegenstand zu handeln. Unser Tr. hat folgende Theile:",
+ "I. Bestimmungen über die Sühnung der Verunreinigung des Tempels und seiner Heiligthümer (Abschn. I und II). 23 I, 1 wurde als alte Zahlen-Mischna an die Spitze des Tr.’s gestellt (s. oben Note 3) und dient ihm zugleich als Einleitung.)",
+ "II. Ueber den Ausspruch-Eid (שבועת נטוי s. II, Note 44) und den vergeblichen Eid (שבועת שוא Abschn. III).",
+ "III. Ueber den, ebenso wie der Ausspruch-Eid, ev. durch ein auf- und absteigendes Opfer (s. I, Note 18) zu sühnenden Zeugniss-Eid (שבועת העדות Abschn. IV).",
+ "IV. Der Depositen-Eid (שבועת הפקדון s. V, Note 1), der ev. durch ein Schuldopfer und Zahlung von einer Fünftel-Zugabe gesühnt werden muss (Abschn. V).",
+ "V. Der gerichtliche Eid (שבועת הדיינין), den gewöhnlich der Verklagte zu schwören hat, um sich von der Zahlung zu befreien; Ausnahmefälle, bei denen der Kläger schwört, um Bezahlung zu erlangen, oder wo ein Eid ohne sichere Forderung auferlegt werden kann; zuletzt über die vier Hüter, bei denen der gerichtliche Eid oft zur Anwendung kommt (Abschn. VI—VIII).",
+ "IV. Der Traktat Edujot.",
+ "Den Namen Edujot (Zeugnisse) führt dieser Tr., weil sehr viele Halachot desselben vor dem obersten Gerichtshofe (zu Jabneh) bezeugt wurden, wie das oft der Halacha vorangehende העיד beweist. Im babylonischen Talmud (Berachot 27a, Kidduschin 54b, Bechorot 26a) wird dieser Tr. auch בחירָתא (Mehrz.), die Auserwählten (sc. הלכות)24 Liest mau „Bechirta“ in der Einz., so muss man מסכתא ergänzen.) genannt, und der Name scheint dort so verstanden zu sein, dass alle in diesem Tr. vorkommenden Halachot vorzüglich und für die Praxis normativ sind. 25 Manche nehmen an, dass der Tr. „Idijot“ (die Vorzüglichsten) heisst (von עידית, das Beste Gittin V 1) und dass demnach עדיות gleichbedeutend sei mit בחירתא. Doch ist diese Erklärung kaum richtig, da das im Tr. so häufig vorkommende העיד allzu deutlich für die gewöhnliche Erklärung des Namens עדיות spricht.)",
+ "Nach einer in Berachot 28a citirten Baraita ist unser Tr. an dem Tage, an welchem R. Eleasar b. Asarja zum Nasi erwählt wurde, gelehrt worden (נישנית). Nach allgemeiner Annahme ist die Sammlung und Zusammenstellung der Halachot unseres Tr.’s an jenem Tage erfolgt. Vielleicht ist sie aber an jenem Tage nur begonnen und erst nach geraumer Zeit beendigt worden. Die Beweggründe, solche Halachot zu sammeln, giebt R. Scherira Gaon in seinem Sendschreiden (ed. Mainz 1873, S. 3f.) mit folgenden Worten an: „Nachdem der Tempel zerstört war und (später) auch Bethar zerstört wurde und die Weisen nach allen Seiten hin sich zerstreuten, da hatten sie wegen der vielen Verfolgungen und Leiden nicht genügend von ihren Lehrern gelernt (לא שמשו כל צרכן),26 לא שמשו כל צרכן (eig. „sie haben nicht genügend ihre Lehrer bedient“) bedeutet: sie haben nicht lange genug (so viel als sie nöthig hatten) von ihren Lehrern gelernt (vgl. z. B. Erubin 13a שימוש אשימוש und Chullin 54a). Dies hätte nicht erst gesagt zu werden brauchen, wenn nicht Schwarz in seiner Sehr, „die Controversen der Schammaiten und Hilleliten“ S. 8 fälschlich dieses לא שמשו וכו׳ mit „Ueberwuchern der Theorie über die Praxis“ erklärt hätte (nach dem heutigen Gebrauch von שימוש für „Praxis“!), um auf Grund dieser wunderlichen Erklärung zu falschen Resultaten zu gelangen.) und es entstanden viele Controversen. Nachdem nämlich R. Jochanan b. Sakkai gestorben war … bestanden die Controversen zwischen Bet-Schammai und Bet-Hillel …. und obgleich die Halacha wie Bet-Hillel bestimmt worden war, bestanden noch Controversen in anderen Lehren zur Zeit des R. Gamliel zwischen R. Elieser und R. Josua u. A.….. Da war es nun eine wichtige Zeit, als sie von der Zerstörung des Tempels sich erholt hatten, — in jener Zeit versammelten sie sich um ihre Halachot festzuhalten (לאחוז הלכותיהן), die beinahe untergegangen waren durch die Verwirrungen, Zerstörungen und Verfolgungen und durch die Controversen von Bet-Schammai und Bet-Hillel“. Aus den darauffolgenden Citaten ist ersichtlich, dass R. Scherira hier die Edujot-Sammlung meint, zu der auch nach der Tosephta (Anf. Edujot) die Furcht, dass die Thora vergessen werden könnte, und die Meinungsverschiedenheit unter den Weisen gedrängt hatten.",
+ "Die einzelnen Theile unseres Tr.’s sind folgende:",
+ "I. Zehn besonders merkwürdige Controversen von Schammai und Hillel und deren Schulen: drei, wo die Chachamim wie keines von beiden Schulhäuptern entscheiden; drei, wo Schammai selbst mit seinen Schülern controversirt, und vier, wo Bet-Hillel später sich zur Ansicht Bet-Schammai’s bekehrt (Abschn. I). 27 I 4—6 sind Zusätze zu I 3; über I 9 vgl. I, Note 72.)",
+ "II. Zwanzig Halachot, und zwar eine Gruppe von 5 (4 Zeugnisse des R. Chanina Segan Hak. und ein Zusatz des R. Akiba) und 5 Gruppen von je 3 Halachot. Daran werden noch 2 agadische Aussprüche mit der Zahl 5 angereiht. 28 S. I, Note 91.) (Abschn. II).",
+ "III. Zehn Controversen zwischen R. Dosa, Sohn Archinos’ und den Weisen (III 1—6).",
+ "IV. Zwanzig Halachot, 2 Gruppen zu 4, und 4 Gruppen zu 3 Halachot (III 7—12). 29 M. 8 muss nach M. 9 stehen, s. III, Note 72a.).",
+ "V. Vierzig Fälle, bei denen Bet-Schammai erleichternd und Bet-Hillel erschwerend entscheiden, 23 trägt R. Meïr vor (V, Note 1), 6 R. Jehuda, 6 R. Jose, 3 R. Simon und 2 R. Eleasar (IV 1—V 5).",
+ "IV. Vierzig Zeugnisse und Traditionen von alten Tannaim, und zwar:",
+ "1) Erste Gruppe. 12 Zeugnisse: 4 von Akabja, 5 von R. Jehuda b. Baba und 3, wo R. Josua, R. Nechunja und R. Elieser in Controverse stehen (V 6—VI).",
+ "2) Zweite Gruppe. 16 Zeugnisse: 1 von R. Josua u. R. Zadok, 3 von R. Zadok, 1 von R. Josua u. R. Jakim, 1 von R. Papios, 5 von R. Josua und R. Papios, 1 von R. Menachem und 4 von R. Jochanan b. Gudgeda (Abschn. VII).",
+ "3) Dritte Gruppe. 12 Zeugnisse, 1 von R. Josua b. Bethera, 1 von R. Simon b. B., 1 von R. Jehuda b. Baba und R. Juda Hakohen, 1 von R. Jose Hakohen und R. Secharja Hakazab, 1 von R. Josua u. R. Juda b. Bethera, 3 von Jose b. Joëser, 1 von R. Akiba, 1 von R. Josua; darauf folgen noch zwei den Tempel und die Opfer betr. Traditionen 1 von R. Elieser und 1 von R. Josua. Ein Schlusssatz über die Mission des Propheten Elias beschliesst den ganzen Traktat. 30 Dieser Schlusssatz spricht auch für die Ansicht R. Scherira’s, dass die vielen Controversen die Edujot-Sammlung veranlasst haben.)",
+ "Im ganzen enthält unser Tr., ausser den 30 קולי ב״ש וחומרי ב״ה, 100 Halachot.30a Es scheint also, dass man mit Absicht 100 Halachot aus einer vielleicht grossen Mischna-Sammlung auswählte und nebst den קולי ב״ש וחומרי ב״ה zu unserem Tr. vereinigte. Vielleicht rührt daher der Name בהירתא (vgl. m. „die erste Mischna“ Seite 50).) Die meisten Sätze von Edujot kommen in der Mischna noch an anderer Stelle vor, wo sie mit anderen Lehren im Zusammenhang stehen.",
+ "V. Der Traktat Abodah sarah.",
+ "In Sanhedrin ist über den Götzendienst nur kurz im 7. Abschn. M. 6—7 gesprochen. Es sind jedoch die Bestimmungen über dieses Gebot, sowie die von den Rabbinen zur Verhütung des Götzendienst getroffenen prohibitorischen Verordnungen so zahlreich, dass sie in einem besonderen Traktat behandelt werden müssen. Deshalb ist dem Tr. Sanhedrin der Tr. Ab. sarah30b Dass der Name עכו״ם erst gegen Ende des 16. Jahrhunderte von der Censur eingeführt wurde in Abschnitt I Note 1a gezeigt.) angehängt worden, der in der Tosephta noch viel umfangreicher ist, als in der Mischna.31 Tosephta Ab. sarah hat 9 Perakim (im Erfurter Codex 8) und spricht im letzten Perek über die Gebote und das Kriminalrecht für die Noachiden, was auch dafür spricht, dass Ab. sarah zu Sanhedrin gehört.) Die M. Ab. sarah besteht aus folgenden Theilen:",
+ "I. Bestimmungen über den Verkehr mit den Götzendienern (Abschn. I u. II), und zwar:",
+ "1) Verbot des Verkehrs mit ihnen an ihren Festtagen (I 1—4).",
+ "2) Was man den Götzendienern nicht verkaufen resp. vermiethen darf (I 5—9).",
+ "3) Sonstige Verkehrsverbote (II 1—2).32 Dieser Theil ist in der Tosephta viel umfangreicher (Abschn. III).)",
+ "4) Was für Dinge der Heiden zu jeder Nutzung und was nur zu essen verboten und was erlaubt ist (II 2—7).",
+ "II. Ueber Götzenbilder, andere abgöttisch verehrte oder zum Götzendienste gebrauchte Gegenstände, und wie man dieselben nichtig macht (III 1—IV 7).",
+ "III. Ueber Nesech-Wein (s. IV, Note 34) und was damit vermischt wird, sowie über die Art, wie man die von Heiden gekauften Geräthe brauchbar macht (IV 8—Ende).",
+ "Es scheint, dass der Tr. Ab. sarah in der alten Mischna einen grösseren Umfang gehabt und von R. Jehuda ha-Nasi stark gekürzt worden ist.",
+ "VI. Der Traktat Abot.",
+ "Die Entstehung dieses Traktates erklärt sich am einfachsten auf folgende Weise. Zuerst (etwa nach Hillel und Schammai) wurde als Anhang zum Tr. Sanhedrin eine Aufzählung der Synedrialhäupter bis nach Hillel und Schammai mit Kernsprüchen von jedem Lehrer (Abot I 1—15) hinzugefügt. Später hat man (wahrscheinlich R. Akiba) diesen Lehrern noch R. Jochanan b. Sakkai und dessen vorzüglichste Schüler mit ihren Kernsprüchen (Abot II 8—14) angereiht. Indem in solcher Weise 10 Generationen von Traditionslehren von Esra bis R. Akiba aufgezählt waren (s. V, Note 1), wurden dieser Spruchsammlung noch die Mischna’s mit der Zehnzahl und diesen dann einige mit anderen Zahlen (etwa Abot V 1—5; 7—10 u. a.) angehängt, und es konnte so diese ganze Sammlung als ein besonderer Traktat erscheinen, der passend mit dem Namen אבות = Väter, d. h. Traditionslehrer (s. Edujot I, Note 36) benannt wurde. Diesem „Abot“ des R. Akiba fügten dann spätere Tannaïm (R. Meïr und R. Jehuda ha-Nasi u. A.) noch Aussprüche von anderen älteren und jüngeren Gesetzeslehrern hinzu, bis es die Gestalt unseres Tr.’s Abot erhielt. 33 Vgl. hierüber ausführlich in m. Sehr, „die erste Mischna“ S. 26ff.) Dieser Tr., wie er uns vorliegt, hat folgende Theile:",
+ "I. Sprüche von Traditionslehrern, die eine Traditionskette bilden von der grossen Synagoge bis R. Jochanan b. Sakkai und dessen vorzüglichste Schüler (Abschn. I u. II).34 I 16 bis II 4a ist ein Einschiebsel, das an Hillel dessen Nachkommen anreiht. II 15—16 ist ein Zusatz zu II, 14.)",
+ "II. Sprüche anderer Gesetzeslehrer bis R. Akiba inclusive (Abschn. III).35 Von den späteren Zusätzen (Tosephta’s), die in den Noten zu Abot stets angemerkt sind, muss hierbei abgesehen werden.)",
+ "III. Sprüche der Gesetzeslehrer nach R. Akiba, aus der Zeit des R. Meïr und R. Jehuda ha-Nasi, eingeleitet durch die Sprüche von Ben Soma und Ben Assai, den jüngeren Zeitgenossen des R. Akiba, die nicht den Titel „Rabbi“ hatten (Abschn. IV).35 Von den späteren Zusätzen (Tosephta’s), die in den Noten zu Abot stets angemerkt sind, muss hierbei abgesehen werden.)",
+ "IV. Verschiedene, zumeist anonyme und nach Zahlen geordnete Aussprüche (Abschn. V).35 Von den späteren Zusätzen (Tosephta’s), die in den Noten zu Abot stets angemerkt sind, muss hierbei abgesehen werden.)",
+ "In manchen Ausgaben, sowie in den Gebetbüchern, ist noch eine Baraita, פרק קנין תורה genannt, als 6. Abschnitt hinzugesetzt für den sechsten der Sabbate zwischen פסח und שבועות, an welchen man die פרקי אבות zu lesen pflegte36 In Cod. München steht der Tr. Abot mit dem Abschn. קנין תורה als 6. Perek hinter den Mischnajot der 6. Ordnung am Anfang der sogenannten kleinen Traktate; vgl. Rabbinowitz, Vorrede zu דקדוקי סופרים S. 27.).",
+ "Von unserem Tr. gab es noch eine andere Recension, die der Agada-Sammlung „Abot de-R. Nathan“ (אבות דרבי נתן) zu Grunde lag und von unserer Mischna wesentlich abwich.33 Vgl. hierüber ausführlich in m. Sehr, „die erste Mischna“ S. 26ff.)",
+ "VII. Der Traktat Horajot.",
+ "Als Anhang zu Sanhedrin ist auch der Tr. הוריות37 In dem bekannten Sendschreiben des R. Scherira Gaon wird der Tr. (ed. Mainz 1873 S. 33) הוראות genannt.) (Entscheidungen) zu betrachten. In erster Linie handelt derselbe über die Fälle, wo durch irrthümliche Entscheidungen eines Synedrions Einzelne oder die Mehrzahl von Israel zur Sünde verleitet worden sind. Sodann wird noch über die Entscheidung des Hohenpriesters gelehrt, die für ihn selbst dieselben Folgen nach sich zieht, wie die Entscheidung des Synedrions für das Volk. Die zwei Opfergesetze in Lev. 4, 1—21, wie sie die jüdische Tradition auslegt, sind die Grundlage unseres Traktats. Nebenbei werden noch andere Bestimmungen mitgetheilt über die verschiedenen Hohenpriester, und darüber, wer von den verschiedenen Geschlechtern und Ständen dem andern vorzuziehen ist. Die Anordnung der Theile ergiebt sich von selbst. Abschn. I handelt über die Entscheidungen des Gerichts, Abschn. II 1—2 über die des Hohenpriesters, 3—7 über die Bedingungen, unter denen das Gericht, der Hohepriester und Andere die verschiedenen Opfer darzubringen haben, Abschn. III 1—3 über den Fall, dass ein Würdenträger von seiner Würde abgetreten ist, 4—5 über die Rangesunterschiede unter den Priestern, 6—7 über verschiedene Ranges- und Standesstufen.",
+ "Da die letzte M. von Horajot schwerlich als Schluss-Mischna eines Seder gestanden haben wird, dagegen die letzte M. von Edujot besonders als solche geeignet erscheint, so ist es wahrscheinlich, dass letzterer Traktat ursprünglich den Seder Nesikin beschlossen hat, wie dies im Cod. München und in der Mischna-Ausgabe von 1559 38 Die Ordnung der Traktate in dieser Ausgabe ist: Die 3 Babot, Sanhedrin, Makkot, Schebuot, Abodah sarak, Horajot, Abot, Edujot; s. die tabellarische Uebersicht bei Strack, Einl. in den Talmud S. 11 der 2 Auflage.) wirklich zu finden ist."
+ ]
+ },
+ "versions": [
+ [
+ "Mischnajot mit deutscher Übersetzung und Erklärung. Berlin 1887-1933 [de]",
+ "https://www.nli.org.il/he/books/NNL_ALEPH002378149/NLI"
+ ]
+ ],
+ "heTitle": "פירוש גרמני, הקדמה לסדר נזיקין",
+ "categories": [
+ "Mishnah",
+ "Modern Commentary on Mishnah",
+ "German Commentary",
+ "Seder Nezikin"
+ ],
+ "schema": {
+ "heTitle": "פירוש גרמני, הקדמה לסדר נזיקין",
+ "enTitle": "German Commentary, Introduction to Seder Nezikin",
+ "key": "German Commentary, Introduction to Seder Nezikin",
+ "nodes": [
+ {
+ "heTitle": "",
+ "enTitle": ""
+ }
+ ]
+ }
+}
\ No newline at end of file
diff --git "a/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Mikvaot/English/Mischnajot mit deutscher \303\234bersetzung und Erkl\303\244rung. Berlin 1887-1933 [de].json" "b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Mikvaot/English/Mischnajot mit deutscher \303\234bersetzung und Erkl\303\244rung. Berlin 1887-1933 [de].json"
new file mode 100644
index 0000000000000000000000000000000000000000..ea5d0905c213efeed3c9dda767337809ce4359c3
--- /dev/null
+++ "b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Mikvaot/English/Mischnajot mit deutscher \303\234bersetzung und Erkl\303\244rung. Berlin 1887-1933 [de].json"
@@ -0,0 +1,115 @@
+{
+ "language": "en",
+ "title": "Mishnah Mikvaot",
+ "versionSource": "https://www.talmud.de/tlmd/die-deutsche-mischna-uebersetzung",
+ "versionTitle": "Mischnajot mit deutscher Übersetzung und Erklärung. Berlin 1887-1933 [de]",
+ "priority": 0.5,
+ "versionNotes": "Ordnung Seraïm, übers. und erklärt von Ascher Samter. 1887.
Ordnung Moed, von Eduard Baneth. 1887-1927.
Ordnung Naschim, von Marcus Petuchowski u. Simon Schlesinger. 1896-1933.
Ordnung Nesikin, von David Hoffmann. 1893-1898.
Ordnung Kodaschim, von John Cohn. 1910-1925.
Ordnung Toharot, von David Hoffmann, John Cohn und Moses Auerbach. 1910-1933.",
+ "actualLanguage": "de",
+ "languageFamilyName": "german",
+ "isBaseText": false,
+ "isSource": false,
+ "direction": "ltr",
+ "heTitle": "משנה מקואות",
+ "categories": [
+ "Mishnah",
+ "Seder Tahorot"
+ ],
+ "text": [
+ [
+ "Sechs Abstufungen gibt es bei Wasseransammlungen1 מקוה heißt jede Wasseransammlung in oder auf der Erde., die eine immer auf einer höheren Stufe stehend2 Inbezug auf ihre Fähigkeit, Unreinheit anzunehmen oder aufzuheben. Das Wasser in allen solchen Wasseransammlungen ist, auch wenn sie nicht so viel Wasser enthalten, wie erforderlich ist, um als Tauchbad dienen zu können, für Unreinheit nicht empfänglich, die Berührung mit einer Unreinheit macht es nicht unrein — nach Maim. (s. weiter) allerdings nur, wenn die Berührung nicht eine absichtliche war —, denn so heißt es (Lev. 11, 36): אך מעין ובור מקוה מים יהיה טהור „jedoch ein Quell und eine Zisterne, eine Ansammlung von Wasser bleibt rein“, auch wenn ein totes Kriechtier hineingefallen ist. Nach Maim. (הלכות טומאת אוכלין XV 1) gilt dieses auch für eine Ansammlung von geschöpftem Wasser an der Erde. Die Wassersammlung muss aber wenigstens ¼ Log Wasser enthalten, das ist das Mindestmaß, das mit dem Namen מקוה bezeichnet wird, in dem man nach Toravorschrift unrein gewordene Gefäße reinigen kann (s. Raschi zu Pesach. 17 b v. בקרקע טהורין). Erst wenn das Wasser mit Absicht vom Boden losgelöst worden ist, ist es für Unreinheit empfänglich. als die andere. In Bodenvertiefungen3 גבאים, auch גבים Stw. arab. جب = einschneiden, spalten, Spalten oder Vertiefungen im Erdboden, in denen sich beim Regen Wasser an sammelt, daher auch = Teich, Zisterne. angesammeltes Wasser: Hat ein Unreiner davon getrunken, und trinkt dann davon ein Reiner, ist er unrein4 Nur so lange das Wasser auf dem Erdboden steht, ist es für Verunreinigung nicht empfänglich, sobald es mit Absicht vom Boden losgelöst worden ist, ist es für Verunreinigung empfänglich. Da die Wasseransammlung nicht die für ein Tauchbad erforderlichen vierzig Sea Wasser enthält, bleiben die zurückgefallenen Tropfen auch nach ihrer Vermischung mit dem übrigen Wasser unrein, sie gehen nicht darin auf, weil der Grundsatz, dass eine Minderheit in der Mehrheit aufgeht (בטל ברוב), für im Boden Haftendes keine Geltung hat (Raschi Gittin 54 b v. הרי זה). Es ist in jedem Teilchen des Wassers etwas von diesen unreinen Tropfen enthalten, dieses verunreinigt deshalb den Reinen beim Herausheben zum Trinken. So nach den Erklärungen von רא״ש ,ר״ש und Bart. Weit einfacher ist die Erklärung von Maim., nach ihm besteht zwischen noch am Boden haftendem und davon losgelöstem Wasser nur der Unterschied, dass das auf dem Boden haftende nur dann unrein wild und weiter verunreinigt, wenn die Berührung mit der Unreinheit eine beabsichtigte war, während nicht auf dem Boden haftendes unrein wird und weiter verunreinigt, gleichviel ob die Berührung eine beabsichtigte oder nicht beabsichtigte war. Hat deshalb ein Unreiner von dem Wasser getrunken, ist sämtliches Wasser durch seine Berührung, da sie eine beabsichtigte war, unrein geworden, und wird deshalb der Reine, wenn er darnach davon trinkt, unrein, da auch seine Berührung wieder eine beabsichtigte war.. Hat ein Unreiner davon getrunken, und man schöpft daraus mit einem reinen Gefäß, ist dieses unrein5 Das Gefäß, das mit dem Wasser beim Schöpfen in Berührung kommt, wird unrein ; Geräte werden durch die Berührung auch des kleinsten Quantums unreiner Flüssigkeit unrein.. Hat ein Unreiner davon getrunken, und es fällt ein Brot aus Hebe hinein, ist dieses, wenn man es darin abgewaschen hat, unrein6 Durch das Abwaschen hat man zu erkennen gegeben, dass einem das Zusammenbringen des Brotes mit dem Wasser willkommen war, deshalb wird das mit dem Brote herausgehobene Wasser als mit Absicht losgelöst betrachtet (s. Schluss von Note 2), und ist dadurch für Verunreinigung empfänglich geworden. In diesem Wasser ist aber ein Teilchen von den durch das Trinken des Unreinen unrein gewordenen Tropfen enthalten. Da eine Flüssigkeit, wenn sie noch so minimal ist, eine andere Flüssigkeit, wenn sie für Verunreinigung empfänglich ist, durch Berührung verunreinigt, geht dieses unreine Teilchen nicht in dem übrigen Wasser auf, sondern verunreinigt es, deshalb ist das Brot unrein, auch wenn es nicht Hebe ist, denn unreine Flüssigkeit ist immer unrein ersten Grades und verunreinigt auch Profanes, die Mischna spricht nur von Hebe, um zu sagen, dass im anderen Falle, wenn man das Brot nicht abgewaschen hat, selbst ein Brot aus Hebe rein bleibt. Nach Maim. ist mit אם הדיח gemeint, wenn man vor dem Herausheben des Brotes sich die Hände in dem Wasser abgewaschen hat, so wird das Brot durch das mit Absicht losgelöste Wasser auf den Händen unrein., hat man es nicht abgewaschen, ist es rein7 Da das auf dem Brote befindliche Wasser von dem Wasser am Boden nicht mit Absicht losgelöst worden ist, ist es auch weiter nicht für Verunreinigung empfänglich, es bleibt deshalb trotz der Vermischung mit dem unreinen Tropfenteilchen rein, und es wird in ihm, da es sich jetzt nicht mehr am Boden befindet, nach dem Mehrheitsgrundsatz dieses unreine Tropfenteilchen aufgehoben, deshalb bleibt das Brot in diesem Falle rein. Nach der Erklärung von Maim. (s. Note 4) ist durch das Trinken des Unreinen das gesamte Wasser am Boden unrein geworden ; ist nun ein Brot hineingefallen, wird dieses dadurch nicht unrein, da die Berührung keine beabsichtigte war; hat man dagegen seine Hände in dem Wasser abgewaschen, ist das auf den Händen befindliche Wasser mit Absicht berührt und dadurch unrein geworden, und durch dieses wird wieder das Brot unrein.,",
+ "Hat man mit einem unreinen Gefäß daraus geschöpft8 Dasselbe wie für das zum Trinken gilt für das beim Schöpfen herausgehobene Wasser, das wieder in das übrige Wasser zurückfließt, obgleich die Absicht des Schöpfenden doch gar nicht auf das an der Außenwand des Gefäßes wieder zurückfließende Wasser gerichtet war, deshalb gelten die gleichen Bestimmungen wie in Mischna 1 noch für diesen Fall. Nach der Erklärung von Maim, soll durch diese Mischna auch ausgesprochen werden, dass ebenso wie durch absichtliche Berührung eines unreinen Menschen auch durch absichtliche Berührung eines unreinen Gefäßes das Wasser am Boden unrein wird. und dann ein Reiner davon getrunken, ist er unrein. Hat man mit einem unreinen Gefäß daraus geschöpft, und dann mit einem reinen Gefäß daraus geschöpft, ist dieses unrein hat man mit. einem unreinen Gefäß daraus geschöpft, und ist dann ein Brot aus Hebe hineingefallen, ist dieses, wenn man es darin abgewaschen hat, unrein, bat man es nicht abgewaschen, ist es rein.",
+ "Ist unreines Wasser hineingefallen9 Nach der Erklärung von Maim. soll durch diese Mischna nur ausgesprochen werden, dass wie durch absichtliche Berührung eines unreinen Menschen oder Gefäßes auch durch Berührung von unreinem Wasser das Wasser am Boden unrein wird, er erklärt deshalb, dass unter כפלו gemeint ist, wenn es mit Absicht hineingegossen worden ist., und hat dann ein Reiner davon getrunken, ist er unrein. Ist unreines Wasser hineingefallen, und hat man dann mit einem reinen Gefäß daraus geschöpft, ist dieses unrein. Ist unreines Wasser hineingefallen, und dann ein Brot aus Hebe hineingefallen, ist dieses, wenn man es abgewaschen hat, unrein, hat man es nicht abgewaschen, ist es rein ; R. Simon sagt: Es ist, ob man es abgewaschen hat oder nicht abgewaschen hat, unrein10 Auch wenn man das Brot nicht abgewaschen hat, das darauf befindliche Wasser demnach noch nicht für Unreinheit empfänglich geworden ist, ist doch zu befürchten, dass das auf dem Brote befindliche Wasser so weit abfließt, dass das damit vermischte wieder zurückgeflossene oder hineingefallene unreine Wasser nicht mehr nach dem Mehrheitsgrundsatz darin aufgeht, zumal in dem dritten Fall, wo unreines Wasser in größerer Menge hineingefallen ist, deshalb erklärt R. Simon das Brot, auch wenn man es nicht abgewaschen hat, für unrein, weil es durch Berührung dieser unreinen Wasserteilchen unrein geworden ist (יר״ב)..",
+ "Ist ein Toter hineingefallen, oder ist ein Unreiner hindurchgegangen11 Auch wenn beim Herausgehen aus dem Wasser etwas Wasser von dem Körper des Unreinen wieder zurückgeflossen ist, ist dieses kein unreines Wasser, weil es nicht mit Absicht von dem Wasser am Boden losgelöst worden ist. Nach Maim, nach dessen Ansicht auch das Wasser am Boden durch absichtliche Berührung unrein wird, muss angenommen werden, dass das Hindurchgehen eines Unreinen durch das Wasser noch nicht als eine absichtliche Berührung betrachtet wird, weil es dem Unreinen lieber wäre, wenn er auf seinem Wege nicht in Berührung mit dem Wasser kommen würde., und hat dann ein Reiner davon getrunken, ist er rein. Es ist einerlei, ob es in Bodenvertiefungen oder in Gruben12 בור ist rund in Form eines Brunnens. oder in Gräben13 שיח ist länglich und schmal in Form eines Grabens. oder in Höhlen14 מערה ist viereckig und überdacht. angesammeltes Wasser ist, oder [von den Bergen] herabgeflossenes Wasser15 So nach Bart., nach dem מי תמציות das Wasser heißt, das zur Regenzeit von den Bergen zu Tal flieset, תמציות von מצה = herauspressen, danach erklärt er שפסקו : wenn es aufgehört hat, von den Bergen herabzufließen, nur dann unterliegt das in der Ebene angesammelte Wasser denselben Bestimmungen wie das Wasser in Bodenvertiefungen, Gruben u. s. w., fließt dagegen noch weiter Wasser von den Bergen herab, hat es nichts zu bedeuten, wenn auch ein Unreiner davon getrunken hat, weil das von dem Unreinen berührte und dadurch unrein gewordene Wasser, das in dem übrigen am Boden befindlichen Wasser nicht aufgegangen ist, weil das Mehrheitsgesetz für am Boden Haftendes keine Geltung hat, in dem von den Bergen nachfließendem Wasser nach dem Mehrheitsgesetz aufgeht (vgl. Machschirin II, 3). Nach יו״ב bedeutet שפסקו nicht, wenn das Wasser aufgehört hat, von den Bergen herabzufließen, sondern wenn das herabgeflossene Wasser auf dem Boden steht und aufgehört hat zu fließen, nur dann unterliegt es denselben Bestimmungen wie das in Bodenvertiefungen usw., fließt es dagegen in der Ebene noch weiter, so unterliegt es diesen Bestimmungen nicht, weil da anzunehmen ist, dass das unrein gewordene Wasser bereits mit abgeflossen ist. Nach Maim. Kommentar ist unter מי תמציות Wasser zu verstehen, das durch irgend einen Anlass aus dem Erdboden her ausgepresst wird oder heraussickert, und שפסקו heißt: wenn dieser Druck auf gehört hat und es nicht mehr heraussickert. Die Tosefta bringt folgende Erklärung: ואלו הן מי תמצית כל זמן שהגשמים יורדין וההרים ביצין הרי הן כמי מעין פסקו גשמים וההרים ביצין הרי הן כמי תמצית פסקו מלהיות ביצין הרי אלו כמי גבאי. Offenbar in Anlehnung an diese Tosefta erklärt Maim. im (יד חזקה הלכות מקואות IX, 2): מי תמצית שלא פסקו bedeute, wenn der Regen noch nicht aufgehört hat und [infolgedessen] von den Bergen Wasser herabquillt und auf dem Boden sich ansammelt. Hat es aufgehört zu regnen, aber noch nicht aufgehört, von den Bergen herabzufließen, gilt das angesammelte Wasser noch immer als ׳מי תמצית hat es aber auch aufgehört, von den Bergen herabzuquillen, gilt es als מי גבאים., nachdem es aufgehört hat [herabzufließen), ebenso Wasseransammlungen16 מקוה-Wasser, das angesammelt ist, um als Tauchbad zu dienen., die nicht vierzig Sea Wasser enthalten17 Wenn dagegen vierzig Sea Wasser darin sind, ist es ein vorschriftsmäßiges Tauchbad und wird das hineingefallene unreine Wasser durch Einsenkung (השקה) rein (s. V. M. 12)., so lange es regnet, sind alle18 Die nahe zur Stadt wie die entfernt von ihr liegenden. rein19 Während es regnet, ist nicht zu befürchten, dass ein Unreiner aus ihnen getrunken hat, weil da die Menschen nicht unterwegs zu sein pflegen und, wenn jemand trinken will, er überall Wasser zum Trinken hat und, auch wenn ein Unreiner daraus getrunken hat, der Regen das hineingefallene unreine Wasser wieder mit hinausschwemmt., hat der Regen aufgehört, sind die, die nahe zur Stadt oder zu einem Wege liegen, unrein20 Obgleich eine zweifelhafte Berührung in einem öffentlichen Gebiet sonst immer als rein gilt, weil hier die Wahrscheinlichkeit dafür spricht, dass einer aus der großen Mehrheit der unreinen Nichtisraeliten und Gesetzesunkundigen der Stadt oder der Landstraße daraus getrunken oder mit einem unreinen Gefäß daraus geschöpft hat (יו״ב)., die entfernt davon liegenden so lange rein, bis die Mehrzahl der Menschen wieder angefangen hat, (auf den Wegen) zu gehen21 D. h. bis seit dem Aufhören des Regens so viel Zeit vergangen ist, dass anzunehmen ist, dass einer aus der unreinen Mehrzahl der Menschen vorbeigegangen ist, der dann davon getrunken haben kann..",
+ "Von wann an gelten sie22 Diese Wasseransammlungen, in die unreines Wasser hineingefallen oder von denen man befürchtet, dass solches hineingefallen ist. wieder als rein? Beth-Schammai sagen: Wenn mehr Wasser hinzugekommen ist, (als darin war)23 So nach Maim., nach dem das sämtliche Wasser in der Ansammlung durch das hineingefallene Wasser unrein geworden ist. Nach der Erklärung des ר״ש, nach der das übrige Wasser gar nicht unrein geworden ist, muss es genügen, wenn mehr Wasser hinzugekommen ist, als unreines hineingefallen ist. In dem am Boden haftenden Wasser ist das unreine Wasser nicht nach dem Mehrheitsgrundsatz aufgegangen (s. oben Note 4), in dem zufließenden Wasser dagegen geht es nach diesem Grundsatz auf und gilt als rein. und sie überfließen24 Trotzdem das unreine Wasser in dem hinzugeflossenen schon als aufgegangen zu betrachten ist, verlangen sie dennoch, dass durch das Hinzufließen die Wasseransammlung übergeflossen ist, so dass angenommen werden kann, dass in dem überfließenden Wasser das unrein gewesene Wasser mit fortgeflossen ist.; Beth-Hillel sagen: Wenn mehr Wasser hinzugekommen ist (als darin war), wenn sie auch nicht überfließen25 Nach יו״ב ist nach Beth Hillel nur eines von beiden erforderlich und genügt es ebenso, wenn es übergeflossen ist, wenn auch nicht mehr Wasser hineingeflossen ist, als unreines darin war.; R. Simon sagt: wenn sie überfließen, wenn auch nicht mehr (als darin war) hinzugekommen ist26 Nach R. Simon kommt es gar nicht auf die Menge des hinzugeflossenen Wassers an, sondern nur darauf, dass das Wasser übergeflossen ist und danach angenommen werden kann, dass das unreine mit abgeflossen ist.. Sie sind tauglich (zur Benutzung) für Challa27 Challa sowohl wie Hebe dürfen nicht mit Unreinem in Berührung gebracht werden. Es kann hier nicht gemeint sein, dass man mit diesem Wasser Challateig kneten darf, (s. Barten.), denn in dieser Hinsicht stehen Challa und Hebe sich vollständig gleich, hier wird aber ein Unterschied gemacht zwischen Challa in dieser und Hebe in der folgenden Mischna. Vielmehr ist hier gemeint, dass man mit diesem Wasser einen Teig anrichten darf, von dem noch Challa genommen werden muss. Auch einen solchen Teig darf man mit Unreinem nicht in Berührung bringen (s. Abod. Sar. 56a,) da es sich hier aber nur um vielleicht unrein gewordenes Wasser handelt, darf man es hierzu verwenden, Challa selbst und ebenso Hebe darf man dagegen nicht damit in Berührung bringen. א״ר korrigiert לחלה in לחולין. Nach Maim. (s. הלכות מקואות IX, 1) bezieht sich diese Bestimmung auf solche Wasseransammlungen im Allgemeinen, von denen man überhaupt nicht weiß, dass Unreines mit ihnen in Berührung gekommen ist. und zum Waschen der Hände28 Wo das Waschen der Hände vorgeschrieben ist..",
+ "Auf einer höheren Stufe steht von anderswoher angesammeltes Wasser29 S. oben Note 15., solange der Zufluss nicht aufgehört hat30 In einem solchen Wasser gilt das hineingekommene unreine Wasser als durch das hinzufließende aufgehoben, und es ist nicht erforderlich, dass mehr Wasser hinzukommt, als darin war, oder dass es überfließt (מ״א).. Hat ein Unreiner davon getrunken und dann ein Reiner davon getrunken, ist er rein. Hat ein Unreiner davon getrunken, und hat man dann mit einem reinen Gefäß daraus geschöpft, ist dieses rein. Hat ein Unreiner davon getrunken, und ist dann ein Brot aus Hebe hineingefallen, ist es, auch wenn man es abgewaschen hat, rein. Hat man mit einem unreinen Gefäß daraus geschöpft, und hat dann ein Reiner davon getrunken, ist er rein. Hat man mit einem unreinen Gefäß daraus geschöpft, und dann mit einem reinen Gefäß daraus geschöpft, ist dieses rein. Hat man mit einem unreinen Gefäß daraus geschöpft, und ist dann ein Brot aus Hebe hineingefallen, ist es, auch wenn man es abgewaschen hat, rein. Ist unreines Wasser hineingefallen, und hat dann ein Reiner davon getrunken, ist er rein. Ist unreines Wasser hineingefallen, und hat man dann mit einem reinen Gefäß geschöpft, ist dieses rein. Ist unreines Wasser hineingefallen, und dann ein Brot aus Hebe hineingefallen, ist es, auch wenn man es abgewaschen hat, rein. Es ist tauglich (zur Benutzung) für Hebe und zum Waschen der Hände31 Auch vor dem Genießen von Hebe, dagegen ist es nicht tauglich, die Hände vor dem Genuss von Heiligem darin unterzutauchen (s. Chagiga II, 5), hierfür muss es eine Wasseransammlung von mindestens 40 Sea Wasser sein (s. dagegen ראב״ד zu הלכות מקואות IX, 1)..",
+ "Auf einer höheren Stufe steht eine Wasseransammlung, die vierzig Sea Wasser enthält32 Das nicht geschöpft oder durch Menschenhand oder durch etwas, was für Unreinheit empfänglich ist, gesammelt worden ist (s. V. M. 5, 7 und 10)., darin kann man selbst untertauchen und anderes33 Unreine Geräte und die Hände, wo ein Untertauchen der Hände vorgeschrieben ist. untertauchen. Auf einer höheren Stufe steht eine Quelle, die wenig Wasser enthält und zu der man mehr geschöpftes34 Selbst wenn es geschöpftes Wasser ist, wird dadurch die Quelle nicht untauglich, darin unterzutauchen. Wasser (als sie enthält) hinzugegossen hat, sie ist darin dem Tauchbassin gleich, dass sie nur bei stehendem Wasser35 אשבורן s. Toharot VIII, Note 78. (Unreines) reinigt36 S. V. M. 4. Nach der Tosefta gilt dieses jedoch nur für die Stellen, wo vorher kein Quellwasser geflossen ist, wogegen man an den Stellen, wo auch vor dem Hinzugießen das Quellwasser geflossen ist, auch in dem fließenden Wasser untertauchen kann., darin aber dem Quellwasser, dass man darin (Gegenstände) untertauchen kann, auch wenn nur ein geringes Quantum Wasser darin ist37 S. V. M. 3..",
+ "Auf einer höheren Stufe steht angeschlagenes38 S. Para VIII Note 58. (Quell-) Wasser, das reinigt, auch während es fließt39 Trotzdem es salzig oder bitter oder gewärmt ist, reinigt es wie reines Quellwasser auch in fließendem Zustande.. Auf einer höhern Stufe steht reines Quellwasser, darin tauchen die durch Ausfluss unreinen (Männer) unter40 Nur für den זב wird Lev. 15, 13 das Untertauchen in מים חיים lebendigem d. h. quellendem Wasser vorgeschrieben., damit werden die Aussätzigen besprengt41 S. Lev. 14, 5—7., und es ist tauglich, aus ihm das geweihte Entsündigungswasser herzustellen42 S. Num. 19, 17.."
+ ],
+ [
+ "1 Erubin 35b. Ist der Unreine hinuntergegangen, um unterzutauchen, und es ist zweifelhaft, ob er untergetaucht ist oder nicht1a Er ist im Zweifel, ob er vorschriftsmäßig untergetaucht ist oder nicht., oder ist er untergetaucht2 Er weiß bestimmt, dass er vorschriftsmäßig untergetaucht ist., es ist aber zweifelhaft, ob vierzig Sea (Wasser) darin waren oder nicht, waren zwei Tauchen da, in einer von ihnen waren vierzig Sea und in der anderen nicht, und er ist in einer von ihnen untergetaucht, weiß aber nicht, in welcher er untergetaucht ist, so ist er des Zweifels wegen unrein3 Da er bestimmt unrein war (חזקת טומאה), kann dieser Zustand nicht durch eine zweifelhafte Reinigung als aufgehoben gelten..",
+ "3a Nidda 2b. Ist eine Tauche ausgemessen und für unzureichend4 Indem keine 40 Sea Wasser darin waren. befunden worden, ist alles Reinzuhaltende, womit man im Verlass auf sie5 In der Meinung, dass sie den vorschriftsmäßigen Inhalt hatte und das darin Untergetauchte rein geworden war. sich befasst hat, rückwirkend6 Bis auf die Zeit, wo bestimmt noch 40 Sea Wasser darin waren. unrein, sei es in einem Privatgebiet, sei es in einem öffentlichen Gebiet7 Obgleich sonst ein Zweifel bei einer Verunreinigung in einem öffentlichen Gebiet als rein gilt, weil es sich hier nicht um eine zweifelhafte Verunreinigung, sondern um eine zweifelhafte Reinigung handelt.. Wo ist dieses gesagt8 Das letztere wie das in der vorhergehenden Mischna Gesagte. ? Bei einer schweren Verunreinigung9 Wenn er durch einen אב הטומאה unrein geworden war.. Dagegen bei einer leichten Verunreinigung10 Deren Unreinheit überhaupt nur auf rabbinischer Verordnung beruht., hat man z. B. unreine Speisen gegessen oder unreine Getränke getrunken11 S. Sabb. 13b., ist man mit dem Kopf und dem größeren Teil des Körpers in geschöpftes Wasser untergetaucht12 Nach einem an demselben Tage genommenen Tauchbade. oder sind auf seinen Kopf und den größeren Teil seines Körpers drei Log geschöpften Wassers gefallen13 Auch wenn man nicht an demselben Tage ein Tauchbad genommen hatte (s. hierzu Tohar. IV, 11)., und er ist dann hinuntergegangen, um unterzutauchen, und ist im Zweifel, ob er untergetaucht ist oder nicht, oder wenn er untergetaucht ist, es aber zweifelhaft ist, ob vierzig Sea darin waren oder nicht, oder zwei Tauchen da waren, in deren einer vierzig Sea waren und in der anderen nicht, und er ist in einer von ihnen untergetaucht, weiß aber nicht, in welcher von ihnen er untergetaucht ist, in solchen Zweifelfällen ist er rein14 Weil er nur nach rabbinischer Vorschrift untertauchen musste und auch nach dieser kein אב חטומאה geworden war (s. Toharot IV, 11).; R. Jose erklärt ihn für unrein, denn R. Jose sagt : Alles, bei dem die Unreinheit einmal festgestellt war15 Wenn aber der חזקה טומאה eine חזקת טהרה gegenübersteht wie bei dem in einer Tauche Untergetauchten, die nachher für unzureichend befunden worden ist, in der aber vorher einmal 40 Sea Wasser enthalten waren, stimmt auch R. Jose zu, dass bei diesen leichten Verunreinigungen der Zweifelfall als rein gilt. Deshalb wird dieser Zweifelfall hier nicht mit aufgezählt, weil hierin auch R. Jose nicht widerspricht. (מ״א), verbleibt so lange in seiner Untauglichkeit15a Andere Lesart: בטמאתו, bis man bestimmt weiß, dass es rein geworden ist ; war es dagegen zweifelhaft, ob es unrein geworden war16 Durch eine der genannten leichten Verunreinigungen. oder eine Sache verunreinigt hatte17 Eine andere Sache durch dieses leichter Verunreinigte verunreinigt worden war., so ist es rein18 Selbst nach Ansicht des R. Jose..",
+ "Ein Zweifelfall bei geschöpftem Wasser, den die Weisen für rein erklärt haben19 S. Toharot IV, 7., (dafür gilt folgendes :) Ist es zweifelhaft, ob es20 Die drei Log geschöpften Wassers, durch die eine Tauche untauglich wird, wenn sie hineinfallen, bevor die Tauche 40 Sea taugliches Wasser enthält, s. V. M. 8. hineingefallen oder nicht hineingefallen ist, oder wenn es selbst hineingefallen ist, ob vierzig Sea bereits darin waren oder nicht, oder wenn zwei Tauchen da waren, und in einer von ihnen waren vierzig Sea und in der anderen nicht, und es ist in eine von ihnen hineingefallen, man weiß aber nicht, in welche von ihnen, so ist dieser Zweifelfall rein21 Das Wasser in der mangelhaften Tauche ist nicht untauglich geworden und kann durch weitere Zuführung von tauglichem Wasser auf 40 Sea ergänzt werden., weil eine Möglichkeit vorliegt, an die man sich halten kann22 Wörtlich: weil etwas da ist, woran man die Sache anhängen kann, d. h. eine Möglichkeit, bei der durch die drei Log Wasser nichts untauglich geworden ist.. Haben sie beide weniger als vierzig Sea enthalten, und es ist in eine von ihnen hineingefallen, und man weiß nicht, in welche es hineingefallen ist, dieser Zweifelfall gilt als unrein, weil keine Möglichkeit da ist, an die man sich halten könnte23 Da in jedem Falle eine der beiden Tauchen untauglich geworden ist und man sie deshalb nicht beide für tauglich erklären kann..",
+ "R. Elieser sagt : Ein Viertel (Log) geschöpftes Wasser zu Anfang24 Bevor noch taugliches Wasser in der Tauche ist. macht die Tauche untauglich25 Weil nach Toravorschrift ein Viertel Log Wasser genügt, kleine Geräte darin unterzutauchen, und deshalb dieses Viertel Log schon eine Tauche aus geschöpftem Wasser darstellt, die zum Untertauchen untauglich ist, sie bleibt deshalb untauglich, auch wenn 40 Sea taugliches Wasser hinzukommen., und drei Log auf das (schon darin enthaltene) Wasser26 Wenn bereits taugliches Wasser in der Tauche enthalten ist, also nach Toravorschrift eine Tauche mit tauglichem Wasser da ist, und dann geschöpftes Wasser hineinfällt, wird die Tauche erst untauglich, wenn drei Log hineingefallen sind, sind es weniger als drei Log, bleibt das darin befindliche Wasser tauglich.; die Weisen sagen: Sowohl zu Anfang wie am Ende ist das Maß drei Log27 Sie erkennen den Unterschied, den R. Elieser macht, nicht an, sondern nach ihnen sind immer wenigstens drei Log erforderlich, das kleinste ansehnlichere Quantum, nach ראב״ד, weil es das Maß des kleinsten Trankopfers war, nach ׳רא״ש weil man damit den Kopf und den größeren Teil des Körpers abspülen kann (s. Edujot I, 3)..",
+ "Wenn in einer Tauche drei Vertiefungen mit je einem Log geschöpften Wassers waren28 In den Wänden der Tauche waren drei Vertiefungen, eine über der anderen, und in jeder dieser Vertiefungen war schon ein Log geschöpftes Wasser, als die Tauche noch leer war, und dann ist taugliches Wasser in sie hineingeflossen. und man weiß, dass vierzig Sea tauglichen Wassers hineingeflossen sind, bevor dieses die dritte Vertiefung erreicht hat, ist sie tauglich29 Weil zwei Log das Wasser nicht untauglich machen, und als das Wasser bei weiterem Zufluss die dritte Vertiefung erreicht hatte, es schon eine Tauche von 40 Sea Wasser war, die durch Zufluss von geschöpftem Wasser nicht mehr untauglich wird., wenn nicht, ist sie untauglich ; R. Simon erklärt sie für tauglich, weil es wie eine Tauche neben einer anderen ist30 Das in jeder der Vertiefungen stehende Wasser bildet eine Wasseransammlung für sich, und eine Wasseransammlung von geschöpftem Wasser neben einer Wasseransammlung von tauglichem Wasser macht dieses nicht untauglich, auch wenn beide sich berühren (s. weiter VI, 10)..",
+ "Wenn man31 In einer Tauche von weniger als 40 Sea. den Schlamm an die Seiten schiebt32 מסנק s. Tamid II, 1. und daraus33 Aus dem an die Seite geschobenen, aber nicht herausgehobenen Schlamm. drei Log (Wasser) zurückfließen34 In das Wasser., bleibt es tauglich35 Das mit dem Schlamm beiseitegeschobene Wasser ist nicht untauglich geworden, da es nicht herausgeschöpft worden ist.. Löst man ihn los36 Hat man den Schlamm vom Boden aus dem Wasser herausgehoben. und es fließen drei Log daraus zurück, ist es untauglich37 So, als wenn das Wasser mit einem Gefäß herausgeschöpft und dann wieder zurückgeflossen wäre.; R. Simon erklärt es für tauglich, weil man nicht die Absicht hatte, zu schöpfen38 Sondern nur den Schlamm zu entfernen..",
+ "Wenn man Weinkrüge auf das Dach hinaufgestellt hat, um sie zu trocknen39 Aber nicht die Absicht hatte, dass sich Regen in ihnen sammelt, denn hätte man diese Absicht gehabt, würde das in ihnen gesammelte Wasser als geschöpft gelten, weil es erwünscht (לרצון) war, dass es sich in den Gefäßen sammelt., und sie haben sich mit Wasser gefüllt, so sagt R. Elieser, wenn es zur Regenzeit ist40 D. h. wenn der Regen erwartet wird oder es schon regnet., und wenn41 Andere Lesart: או יש בו. etwas42 במעט steht hier in der Bedeutung von מעט wie Chron. II, 12, 7 (s. dagegen die Erklärung von יו״כ). Wasser in der Grube ist, kann man sie zerbrechen, wenn aber nicht, nützt es nichts, sie zu zerbrechen43 Nach der Erklärung von Barten, gilt das Wasser in den Krügen nicht als geschöpft, es muss aber das Wasser aus den Krügen in die Tauche auch ohne Mitwirkung von Menschenhand hineinfließen. Zerbricht man die Krüge und fließt das Wasser über die Scherben in die Tauche so bleibt das Wasser tauglich, wie wenn es über den Boden in die Tauche fließt (s. V. M. 11 המשכח). Das Wasser aus den Krügen in die Tauche gießen kann man nicht, denn sobald man die Krüge zum Gießen aufgehoben hat, gilt das Wasser darin als geschöpftes und wird bei direktem Hineingießen in die Tauche diese untauglich (s. V. M. 7). Es bleibt daher nur übrig, die Krüge zu zerbrechen. Da aber befürchtet werden muss, dass, bevor durch Zerbrechen der Krüge das Wasser über die Scherben in die Tauche fließt, etwas von dem Wasser aus den Krügen direkt in die leere Grube hineinspritzt, und danach R. Elieser (oben Mischna 4) schon ¼ Log geschöpftes Wasser zu Anfang die Tauche untauglich macht, hat das Zerbrechen der Krüge nach ihm nur einen Zweck, wenn schon etwas Wasser in der Tauche vorhanden ist, denn dass 3 Log Wasser vor dem Zerbrechen aus den Krügen in sie hineinspritzen, ist nicht zu befürchten. Es hat aber auch nur einen Zweck zur Regenzeit, wo anzunehmen ist, dass außer mit dem Wasser aus den Krügen die Tauche zum größeren Teile mit Regenwasser sich füllen wird, denn nach Ansicht von R. Elieser ist eine Tauche, die ganz oder auch nur zum größeren Teile aus durch המשכה tauglich gemachten geschöpften Wasser besteht, untauglich. Einfacher ist die Erklärung von א״ר, der או יש בו כמעט מים בבור liest. Nach ihm verlangt R. Elieser nur deshalb, dass entweder schon etwas Wasser in der Tauche ist oder es Regenzeit ist, wo sofort auch Regen hinzufließen wird, weil ebenso, wie er geschöpftes Wasser, wenn es in eine leere Grube fällt, schon bei ¼ Log für untauglich machend hält, er auch dieses Wasser aus den Krügen, wenn es in eine leere Grube fällt, für untauglich machend hält. Ebenso erklärt auch רא״ש, dass das Wasser aus den Krügen eigentlich vollständig tauglich ist und dass nur, weil es leicht mit geschöpftem verwechselt werden könnte, R. Elieser es nur für tauglich erklärt, wenn es sich mit anderem tauglichem Wasser vermischt; auch er liest: אי יש בו.; R. Josua sagt : Ob so oder so, kann man sie zerbrechen oder umstülpen44 Da er alle die angeführten erschwerenden Ansichten des R. Elieser nicht teilt., aber nicht sie ausgießen45 Weil, sobald man die Krüge zum Gießen aufhebt, man das Wasser darin zu geschöpftem macht..",
+ "Wenn der Tüncher einen Kübel46 Nach der Erklärung des Gaon Hai ist unter עציץ nicht ein Topf zu verstehen, sondern ein aus einem zerteilten irdenen Fass hergestellter großer Kübel, der zum Einsäen von Pflanzen diente, aber auch als Behälter für Kalk oder Lehm gebraucht wurde. in der Grube vergessen hat und dieser sich mit Wasser gefüllt hat, so kann man, wenn das Wasser nur etwas über seinen Rand (hinauf) steht, ihn zerbrechen47 Das Wasser in dem Kübel ist kein geschöpftes Wasser, da es noch mit dem übrigen Wasser verbunden ist, man kann es deshalb durch Zerbrechen des Kübels sich wieder mit dem übrigen Wasser vermischen lassen; den Kübel aufheben und das Wasser zurückfließen lassen darf man nicht, da das Wasser durch das Aufheben als geschöpft gilt., wenn nicht, nützt es nichts, ihn zu zerbrechen47a Nach Barten. ist die Begründung der Ansicht von R. Elieser und R. Josua hier die gleiche wie in voriger Mischna. Nach א״ר nach dessen Erklärung zur vorhergehenden Mischna R. Elieser eine המשכה des Wassers gar nicht für erforderlich hält, sondern nur es für untauglich erklärt, wenn es in eine leere Grube fließt, dagegen für tauglich, wenn schon Wasser in der Grube ist, hält R. Elieser in diesem Falle das Wasser in dem Kübel, wenn es nicht mehr mit dem übrigen Wasser in Verbindung steht, für untauglich, obgleich es nicht in eine leere Grube fließt, weil das Hineinfließen des Wassers in den Kübel dem Eigentümer vielleicht nicht so ganz unerwünscht gekommen ist, oder weil der Kübel doch immerhin dazu bestimmt war, etwas in sich aufzunehmen (ר״ש), während die Krüge auf das Dach gestellt worden sind, damit sie trocknen, man also nicht annehmen kann, dass es erwünscht gekommen ist, dass sie sich mit Wasser gefüllt haben., dies sind die Worte des R. Elieser; R. Josua sagt: Ob so oder so, kann man ihn zerbrechen48 Nach Barten., weil er der Ansicht ist, dass auch eine ganz aus erst durch המשכה tauglich gewordenem geschöpftem Wasser hergestellte Tauche tauglich ist, nach ׳א״ר weil er das Wasser in dem Kübel nicht deshalb als geschöpft betrachtet, weil dem Eigentümer sein Hineinfließen in den Kübel vielleicht nicht ganz unerwünscht gekommen ist. Immerhin ist doch auch nach R. Josua das Wasser in dem Kübel nicht so ganz als nicht geschöpft zu betrachten wie das in den Krügen, des halb kann man den Kübel wohl zerbrechen, nicht aber wie die Krüge umstülpen, weil man dadurch auch nach seiner Ansicht das Wasser untauglich machen würde (רא״ש).",
+ "Wenn man Weinkrüge49 קנקן-Weinkrug. in eine Grube50 In der Wasser war. hineingestellt hat51 Damit die Wände der Krüge Wasser in sich aufsaugen, so dass dann nichts von dem Wein mehr in sie eindringen kann. und sie sich mit Wasser gefüllt haben, kann man sie zerbrechen, selbst wenn die Grube das Wasser, das in ihr war, in sich aufgesaugt hat52 So dass jetzt gar kein Wasser mehr in der Grube ist. Nach Barten., ebenso nach ׳א״ר ist dieses nur die Ansicht des R. Josua, während nach R. Elieser es nichts nützt, sie zu zerbrechen, da gar kein Wasser mehr in der Grube ist. Nach יו״ב kann in diesem Falle auch R. Elieser zustimmen, weil das Wasser aus der Grube in die Krüge eingedrungen ist und deshalb als überhaupt nicht vom Boden losgelöst zu betrachten ist. Immerhin ist auch hier das Wasser doch nicht so unbeabsichtigt in die Krüge eingedrungen wie bei den Krügen auf dem Dache, da man die Krüge doch hingestellt hat, damit das Wasser in die Wände eindringt, deshalb kann man selbst nach R. Josua die Krüge wohl zerbrechen, nicht aber, wie die Krüge auf dem Dach, sie umstülpen..",
+ "Wenn in einer Tauche vierzig Sea Wasser und Schlamm sind53 Die 40 Sea setzen sich zusammen aus Wasser und Schlamm (s. weiter VII, 1)., so sagt R. Elieser, darf man in dem Wasser untertauchen54 Weil der dünne Schlamm das, was dem Wasser an 40 Sea fehlt, ergänzt und es deshalb ebenso ist, als wenn die Tauche 40 Sea Wasser enthält., aber nicht in dem Schlamm54a Es können deshalb nur Geräte oder kleinere Menschen darin untergetaucht werden, für die das darin enthaltene Wasser genügt, sie vollständig zu bedecken.; R. Josua sagt: In dem Wasser und in dem Schlamm55 Weil bei dem Druck, der durch das Eintauchen in den Schlamm ausgeübt wird, in die entstehende Vertiefung sofort Wasser eindringt, und der Untertauchende daher doch überall vom Wasser umspült wird.. In welchem Schlamm darf man untertauchen56 Nach der Ansicht des R. Josua. ? In Schlamm, über dem das Wasser steht57 צפים wörtlich: schwimmt, nur da dringt durch den Druck in die entstehende Vertiefung sofort Wasser ein.. Steht das Wasser nur an einer Seite, stimmt R. Josua zu, dass man nur in dem Wasser untertauchen darf und nicht in dem Schlamm58 Obwohl auch da der Schlamm das Wasser zu 40 Sea ergänzt.. Bei welcher Art Schlamm haben sie das gesagt59 Dass er das Wasser zu 40 Sea ergänzt, und dass man nach R. Josua sogar darin untertauchen darf. ? Bei Schlamm, in den der Rohrstock von selbst hineinsinkt60 Ohne dass man mit der Hand nachzuhelfen braucht., dies sind die Worte des R. Meir; R. Jehuda sagt : Wo der Messstab nicht darin aufrecht stehen bleibt61 Wenn der Schlamm selbst so dick ist, dass, wenn man sie loslässt, sie nicht von selbst hineinsinkt, sondern sich auf die Seite neigt.; Abba Eleasar, Sohn des Dolaï sagt : Wo das Senkblei einsinkt62 Nach Krauß, Archäologie I Note 276, ist hier unter משקולת das Senkblei zu verstehen, das sonst מטולטלת, genannt wird.; R. Elieser sagt: Wenn er durch eine Fassöffnung hineinfließt63 Wenn der Schlamm selbst noch dicker ist, jedoch nicht so dick, dass man damit die Öffnung eines Fasses verschließen kann, sondern er in das Fass hineinfließt, obwohl die Öffnung klein ist. Nach Maimon, ist unter חבית hier ein Messgefäß mit enger Öffnung zu verstehen.; R. Simon sagt: Wenn er durch ein Schlauchrohr hineinfließt64 Wenn der Schlamm selbst so dick ist, dass er in die kleine Öffnung eines Fasses nicht hineinfließen würde, wenn er nur noch so flüssig ist, dass er in das an der Mündung eines Schlauches angebrachte Rohr, das so weit zu sein pflegt, dass man zwei Finger leicht darin herumdrehen kann, hineinfließen würde, wenn man es auf die Öffnung streicht.; R. Eleasar, Sohn des Zadok sagt : Wenn er sich in einem Logmaß messen lässt65 So lange der Schlamm noch nicht so dick ist, dass er noch in einem Log, einem Flüssigkeitsmaß, gemessen wird, während man den ganz dicken Schlamm in einem Korb oder Sack misst.."
+ ],
+ [
+ "Wenn zwei Tauchen da waren, in denen keine vierzig Sea waren1 Nach Barten.: wenn in beiden zusammen keine 40 Sea waren, nach א״ר und יו״ב, wenn in jeder für sich keine 40 Sea waren, in beiden zusammen aber 40 Sea waren., und es sind in die eine anderthalb Log und in die andere anderthalb Log hineingefallen, und dann haben sie sich vermischt, sind sie tauglich, weil sie noch nicht den Charakter der Untauglichkeit angenommen hatten2 Bevor sie zusammengeflossen sind. Nach Barten. bleiben sie deshalb auch nach der Vermischung tauglich, obgleich es jetzt drei Log in weniger als 40 Sea sind, weil drei Log nur dann untauglich machen, wenn sie in einem Guss hineinfallen, nach א״ר und יו״ב, weil jetzt 40 Sea beisammen sind, die durch die drei Log nicht untauglich werden.. Sind dagegen in einer Tauche, in der keine vierzig Sea waren, drei Log hineingefallen, und sie hat sich dann in zwei zerteilt3 Und man hat in jede der beiden Tauchen taugliches Wasser hineinfließen lassen, bis es 40 Sea waren., sind sie4 Jede der beiden Tauchen. untauglich, weil sie einmal den Charakter der Untauglichkeit angenommen hatte; R. Josua erklärt sie für tauglich, denn R. Josuas Ausspruch lautet : Jede Tauche, in der keine vierzig Sea waren und in die drei Log hineingefallen sind, wird tauglich, sobald auch nur ein Kurtob5 קורטוב =1/64 Log, das kleinste im Gebrauch gewesene Maß. wieder abgeflossen ist, weil damit etwas an den drei Log fehlt6 Weil sich die drei Log mit dem übrigen Wasser vermischt haben und mit dem abgeflossenen Wasser ein Teilchen von den drei Log mit abgeflossen ist. So ist auch bei der Tauche, die sich geteilt hat, ein Teil von den drei Log mit abgeflossen und deshalb weder die ursprüngliche Tauche noch das Wasser, das sich abgeteilt hat, untauglich., während die Weisen sagen: Sie bleibt immer untauglich7 Auch wenn etwas von ihr abgeflossen ist., bis ihr (ursprünglicher)8 Soviel Wasser, wie darin war, als die drei Log hineinfielen. Inhalt und noch etwas darüber abgeflossen ist9 Nach Ansicht der Weisen ist durch die drei Log alles Wasser in der Tauche untauglich geworden. Wenn man aber soviel Wasser, wie in der Tauche war, und noch etwas darüber hat zufließen, und ebenso viel, wie zugeflossen ist, hat abfließen lassen, kann man annehmen, dass alles darin gewesene Wasser und noch ein etwas von den drei Log abgeflossen ist, weil das zufließende Wasser das darin vorhandene immer verdrängt, so dass dann nur taugliches und weniger als drei Log untaugliches darin zurückbleibt. Nach יו״ב wird dieses jedoch nur dann angenommen, wenn die Tauche durch das untauglich gewordene Wasser bis an den Rand gefüllt war, da ist anzunehmen, dass immer soviel von dem in der Tauche vorhandenen Wasser verdrängt wird, wie neues zufließt..",
+ "Wie ist dieses10 Auf welche Weise kann eine Tauche, die durch das Hineinfallen von drei Log geschöpften Wassers untauglich geworden oder, weil sie ganz aus geschöpftem Wasser besteht, untauglich ist (s. Mischna 3), durch Abfließen wieder tauglich werden (יו״ב). ? Wenn eine Grube11 Mit weniger als 40 Sea tauglichem Wasser. im Hofe ist, und es sind darin drei Log12 Geschöpftes Wasser. hineingefallen, bleibt sie immer untauglich, bis ihr (ursprünglicher) Inhalt und noch etwas darüber herausgeflossen ist13 S. Note 9., oder bis man in dem Hofe (eine Tauche von) vierzig Sea errichtet hat und das obere (Wasser) durch14 Ed. L. liest: את התחתונים, ebenso Maim. das untere tauglich wird15 Wenn man eine Tauche mit geschöpftem Wasser mit einer Tauche von 40 Sea tauglichem Wasser in Verbindung bringt, wird sie dadurch tauglich (s. V. M. 12). Dabei ist es nicht nötig, dass die Wasserflächen der beiden Tauchen sich auf ebener Erde berühren, sondern auch wenn die taugliche Tauche nach unserer Lesart sich unterhalb, nach der Lesart את התחתונים oberhalb der untauglichen Tauche befindet und sie beide nur durch einen Streifen Wasser von der vorgeschriebenen Breite mit einander verbunden sind, gilt dieses schon als Verbindung, indem man sich dann die ganze taugliche Wasserfläche nach oben bezw. nach unten, bis sie an die untaugliche stößt, fortgesetzt denkt (גוד אסיק und גוד אחית s. Sabb. 101a). So nach den Erklärern. Schwierig bleibt nur, warum die Mischna annimmt, dass die taugliche Tauche oberhalb oder unterhalb der untauglichen angelegt wird, warum nicht in gleicher Ebene mit ihr, darüber geben uns die Erklärer keinen Aufschluss. Dieses und der merkwürdige Ausdruck עד שיעמיד בחצר legt die Vermutung nahe, dass hiermit gar nicht gemeint ist, dass man im Hofe oberhalb oder unterhalb der untauglichen Tauche eine taugliche anlegt, sondern dass man den fallenden Regen im Hofe sich ansammeln lässt (שיעמיד בחצר = im Hofe sich aufstellen, aufstauen lässt), bis es 40 Sea sind. Da das untaugliche Wasser sich in einer Grube befindet und das taugliche auf dem Boden des Hofes, so heißt es richtig nach der Lesart des Maim., dass das obere Wasser das untere tauglich macht. Um unsere Lesart העליונים מן התחתונים zu verstehen, müsste man annehmen, dass die untauglich gewordene Tauche sich nicht in der Erde, sondern in einem abgegrenzten Raum über dem Erdboden befunden hat — בור bedeutet in dieser Masechta nicht immer gerade eine Grube, sondern es wird damit ganz allgemein eine מקרה bezeichnet, gleich gültig ob sie sich unter oder über dem Erdboden befindet — so dass das Wasser in der untauglichen Tauche höher liegt als die 40 Sea Regenwasser, die sich auf dem flachen Erdboden des Hofes ausgebreitet haben, und demnach es richtig heißt, dass das obere untauglich gewordene Wasser durch das taugliche Wasser auf dem Erdboden tauglich gemacht wird.; R. Eleasar, Sohn des Asarja, erklärt sie für untauglich16 Nach יו״ב sowohl wenn מלואו ועוד abgeflossen ist, weil nach seiner Ansicht, sobald drei Log geschöpften Wassers hineingefallen sind, die Grube erst vollständig wieder entleert werden muss, als auch, wenn 40 Sea tauglichen Wassers oberhalb oder unterhalb angesammelt und mit dem untauglichen in Verbindung gebracht worden sind, entweder weil er den Grundsatz von גרד אסיק und גוד אחית (s. Note 15) nicht anerkennt, oder weil er der Ansicht ist, dass durch Verbindung mit einer tauglichen Tauche wohl unreines Wasser rein, aber nicht geschöpftes Wasser tauglich wird., wenn man nicht (den Zugang zu der tauglichen) verstopft17 Andere Lesart: פסק. hat18 Maim. erklärt: פקק nur wenn man zu der tauglichen Tauche nicht anders herankommen kann, als auf dem Wege durch die untaugliche, gilt diese als zu ihr gehörend und deshalb ebenfalls als tauglich. Die Lesart פסק erklären ר״ש und Barten.: nur wenn der Zufluss zu der untauglichen Tauche ״aufgehört“ hat und das ursprünglich darin enthaltene Wasser und etwas darüber abgeflossen ist. Nach א״ר gehört das והאמה נכנסת לו ויוצאת הימנה aus der folgenden Mischna in diese hinein und ist zu lesen: כיצד הבור שבחצר ונפלו לו ג׳ לוגין והאמה נכנסת לו ויוצאה הימנה לעולם הוא בפסולו עד שיצא ממנו מלואו יעיד ראכ״ע פיסל אא״כ פקק או עד שיעמיד בחצר ארבעים סאה ויטהרו העליונים מן התחתונים Die Mischna will danach mit dem כיצד das עד שיצא ממנו מלואו ועוד der vorhergehenden Mischna näher erklären: sind in die Grube, in der weniger als 40 Sea tauglichen Wassers sich befinden, drei Log geschöpften Wassers hineingefallen, die das Wasser in der Grube untauglich machen, und ein Wasserarm geht durch die Grube hindurch, durch den Wasser in die Grube hinein- und wieder hinausfließt, so genügt es nach dem ersten Tanna, wenn soviel Wasser, wie ursprünglich in der Grube war, und etwas darüber hinausgeflossen ist, indem wir annehmen, dass das ursprüngliche Wasser aus der Grube herausgeflossen und das hinzugeflossene darin geblieben ist. R. Elasar dagegen ist der Ansicht, dass dieses nicht anzunehmen ist, vielmehr ebenso damit zu rechnen ist, dass das zugeflossene Wasser wieder abgeflossen und das ursprüngliche darin zurückgeblieben ist, deshalb ist nach ihm das Wasser in der Grube nur dann tauglich, wenn man den Zufluss abgesperrt hat und dann aus der Grube der ursprüngliche Inhalt und etwas darüber abgeflossen ist, oder man in dem Hofe eine Tauche von 40 Sea errichtet hat und das Wasser in der Grube durch השקה wieder tauglich geworden ist. Die folgende Mischna spricht dann von einer Grube, die voll von geschöpftem Wasser ist, das ואמת המים נכנסת ויוצאה הימנה ist aus der vorhergehenden Mischna hineingekommen, brauchte aber gar nicht erwähnt zu werden, da diese Mischna nur die Fortsetzung der vorhergehenden bildet und von dem gleichen Falle spricht, da aber hier alles Wasser in der Grube geschöpftes Wasser war, ist auch der erste Tanna der Ansicht, dass es nicht genügt, wenn nur die ursprüngliche Wassermenge und etwas darüber abgeflossen ist, sondern das Wasser untauglich bleibt, bis nach der Berechnung (s. Note 21) keine 3 Log von dem ersten Wasser in der Grube zurückgeblieben sind..",
+ "Wenn eine Grube voll mit geschöpftem Wasser ist und ein Wasserarm19 Angesammeltes Regenwasser. geht in sie hinein und wieder heraus,20 Da die Grube vollständig mit Wasser gefüllt ist (s. Note 9), muss immer ein Strahl in gleicher Stärke, wie er zufließt, wieder abfließen. bleibt sie immer untauglich, bis nach Berechnung keine drei Log von dem ersten (Wasser) darin zurückgeblieben sind21 Hier genügt es nicht wie in Mischna 2, wenn die ursprüngliche Wassermenge abgeflossen ist, sondern es muss das sämtliche darin enthalten gewesene Wasser bis auf weniger als drei Log abgeflossen sein, weil alles geschöpftes Wasser war. Die Berechnung geschieht in der Weise, dass angenommen wird, dass das abgeflossene Wasser immer in dem gleichen Verhältnis aus Grubenwasser und zugeflossenem Wasser zusammengesetzt ist, wie die Menge des Grubenwassers zu der des geflossenen Wassers sich verhält. War z. B. der Inhalt der Grube 20 Sea und es sind 60 Sea zugeflossen und 60 Sea wieder abgeflossen, so sind, da das Verhältnis des Grubenwassers zu dem zugeflossenen 1 zu 3 war, in den 60 Sea abgeflossenen Wassers die 20 Sea, die ursprünglich in der Grube waren, vollständig abgeflossen. Eine andere Ansicht über die Berechnung bringt ראב״ד auf Grund der Mischna VI, 8, wonach angenommen wird, dass das abgeflossene Wasser immer zu gleichen Teilen aus Grubenwasser und zugeflossenem Wasser zusammengesetzt ist, so dass, wenn der Inhalt der Grube 20 Sea war und nur 40 Sea zugeflossen und abgeflossen sind, angenommen wird, dass die 20 Sea Grubenwasser abgeflossen sind.. Wenn zwei Personen, die eine anderthalb Log und die andere anderthalb Log, in eine Tauche hineinfließen lassen22 Zu gleicher Zeit, s. die folgende Mischna., wenn man sein Gewand auswringt und sie23 Die drei Log. aus verschiedenen Stellen24 Des Gewandes. hineinfließen lässt, wenn man aus einer Gießkanne25 צרצור s. Kelim II, 8, nach א״ר eine Gießkanne, nach anderen ein mit einem siebartigen Deckel versehenes Trinkgefäß. gießt und sie so aus verschiedenen Stellen hineinfließen lässt, erklärt R. Akiba sie für tauglich ; die Weisen erklären sie für untauglich. Es sagte R. Akiba: Sie26 Die Weisen. haben nicht gesagt, wenn „sie hineinfließen lassen“, sondern wenn „er hineinfließen lässt“27 So hatte er den Ausspruch überliefert bekommen: „wenn jemand drei Log geschöpften Wassers hineinfließen lässt,“ dass nur, wenn die drei Log von einer Person aus einem Gefäß, aus einer und derselben Stelle des Gefäßes, mit Absicht hineingegossen werden, die Tauche untauglich wird.. Darauf sagten sie zu ihm : Sie haben nicht so und nicht so gesagt, sondern „wenn drei Log hineingefallen28 Gleichviel ob beabsichtigt oder nicht beabsichtigt, und ob aus einem Gefäß und einer Stelle desselben oder aus mehreren. sind“.",
+ "Aus einem, aus zwei und aus drei Gefäßen werden sie zusammengerechnet29 Nur, wenn aus jedem Gefäß wenigstens ein Log hineingeflossen ist, s. Raschi Temura 12b., aus vier werden sie nicht zusammengerechnet30 Weil da nicht aus jedem der Gefäße wenigstens ein Log hineingeflossen ist.. Wenn auf einen Kranken31 Der zu schwach war, um ein vorschriftsmäßiges Tauchbad zu nehmen., der eine Pollution hatte32 Dem unabsichtlich Samen abgegangen war. Nach einer Anordnung Esras durfte jeder Gesunde, dem absichtlich Samen abgegangen war, sich nicht eher mit Thoraworten beschäftigen, bis er ein vorschriftsmäßiges Tauchbad genommen hatte, war es ihm unabsichtlich abgegangen, genügte es, wenn er neun Kab Wasser über sich gießen ließ. Ein Kranker musste, wenn der Samen ihm absichtlich abgegangen war, nach einer anderen Ansicht auch wenn unabsichtlich, nur neun Kab Wasser über sich gießen lassen. Diese Anordnung ist von den Weisen später wieder aufgehoben worden (s. Berachot 22b)., neun Kab33 Eine Wassermenge, die ausreicht, den Körper darin zu baden (Tosf. Jomt.)., oder auf den Kopf und den größeren Teil des Körpers eines Reinen drei Log geschöpften Wassers34 Wodurch derselbe unrein zweiten Grades wird (Sabb. 13b). aus einem, aus zwei oder aus drei Gefäßen gefallen sind, werden sie zusammengerechnet, aus vier, werden sie nicht zusammengerechnet. Wann ist dieses gesagt35 Dass es genügt, wenn das angegebene Maß auch aus zwei oder drei Gefäßen geflossen ist. ? Wenn es aus dem zweiten angefangen hat (zu fließen), bevor es aus dem ersten aufgehört hat36 Dann wird es zusammengerechnet, wenn er auch nicht von vornherein die Absicht hatte, volle drei Log bezw, neun Kab zu gießen.. Und wann ist dieses gesagt37 Dass es nicht zusammengerechnet wird, wenn es aus mehr als drei Gefäßen geflossen ist. ? Wenn man nicht die Absicht hatte, es zu vermehren38 D. h. wenn man die drei Log nicht zu dem Zwecke hineingegossen hat, um den Inhalt der Tauche dadurch zu vermehren, sondern sie ohne diese Absicht hineingegossen hat. Nach einer anderen Erklärung: wenn man nicht von vornherein die Absicht gehabt hat, nach dem Hineingießen aus dem ersten Gefäße noch weiteres geschöpftes Wasser aus anderen Gefäßen hineinzugießen., hatte man dagegen die Absicht, es zu vermehren, wird es, selbst wenn es nur ein Kurtob39 קורטוב (s. oben Note 5). in einem ganzen Jahre ist40 Wenn man von den drei Log alljährlich nur einen Kurtob hat hineinfließen lassen., zu drei Log zusammengerechnet."
+ ],
+ [
+ "1 Sabb. 16b. Wenn man Gefäße unter die Traufrinne2 Durch die das Regenwasser vom Dache herunterfließt. stellt3 Alles Wasser, das in Gefäßen aufgefangen wird, gilt als geschöpftes Wasser, sobald man die Absicht hatte, das Wasser darin aufzufangen. Durch die Rinne wird das Wasser nicht zu geschöpftem, weil sie nur dazu bestimmt ist, das Wasser hindurchlaufen zu lassen, selbst nicht, wenn in der Rinne Vertiefungen sind, die dazu bestimmt sind, mit dem Wasser herabfallende Steinchen und Erdklümpchen in sich aufzunehmen, sobald diese Vertiefungen in der Rinne erst angebracht worden sind, nachdem die Rinne bereits angebracht war (קבעו ולבסוף חקקו)., seien es große4 Die mehr als 40 Sea fassen und deshalb, weil sie nicht gefüllt wie leer bewegt werden können, keine Unreinheit annehmen. Gefäße, seien es kleine5 Die so klein sind, dass sie keine Unreinheit annehmen (s. Kelim II, 2)., auch wenn es Geräte aus Viehmist, aus Stein oder aus Erde sind6 Die ganz allgemein keine Unreinheit annehmen., macht es6a Das Wasser. die Tauche untauglich7 Auch solche Gefäße, die keine Unreinheit annehmen, gelten dennoch insofern als Gefäße, dass das in ihnen aufgefangene Wasser als geschöpft gilt. Wenn deshalb aus ihnen drei Log in eine noch nicht vierzig Sea enthaltende Tauche fallen, wird diese dadurch untauglich, selbst wenn man das Wasser nicht aus den Gefäßen hineingießt, sondern diese zerbricht und das Wasser von selbst hineinfließt, weil hier anders als bei den auf das Dach gestellten Krügen (oben II, 7) die Gefäße zu dem Zwecke hingestellt worden sind, um das Wasser in sich aufzunehmen., gleichviel ob man sie hingestellt oder sie (fortzunehmen) vergessen hat8 Da man sie doch einmal zum Zweck der Wasseraufnahme hingestellt hatte., so nach den Worten von Beth-Schammai ; Beth-Hillel erklären es für tauglich, wenn man sie vergessen hat9 Da sie jetzt nicht direkt zu diesem Zwecke hingestellt worden sind.. Darauf sagte R. Meir: Es ist darüber abgestimmt worden, und Beth-Schammai blieben in der Mehrzahl gegen Beth-Hillel. Dagegen stimmen sie überein, dass, wenn man sie im Hofe vergessen10 Im Freien, nicht unter der Traufrinne. hat, es tauglich bleibt11 Da selbst beim Hinstellen nicht die Absicht so deutlich vorliegt, dass das fallende Regenwasser darin aufgefangen werden soll, bleibt selbst nach Beth-Schammai, wenn man sie nur fortzunehmen vergessen hat, das Wasser tauglich.. R. Jose sagte : Die Meinungsverschiedenheit besteht noch weiter, wie sie bestanden hat12 Nach dem Talmud (Sabb. 16b) bestand eine Meinungsverschiedenheit nur für den Fall, dass die Gefäße hingestellt worden waren, als sich Regenwolken zusammenzogen, diese sich dann wieder zerstreut haben, und man vergessen hat, die Gefäße wieder fortzunehmen. Waren dagegen die Gefäße hingestellt worden, als sich Regenwölken zusammenzogen, und man hat, da noch kein Regen gefallen ist, an die Gefäße vergessen, dann ist aber aus den zusammengezogenen Wolken doch noch Regen gefallen, stimmen alle überein, dass das Wasser untauglich ist. Waren wiederum die Gefäße hingestellt worden, als sich noch keine Wolken zusammengezogen hatten, und ist dann Regen gefallen, ist das Wasser nach allen Ansichten tauglich. Nach Raschi und Bart. bezieht sich diese Auslegung auf die Meinungsverschiedenheit zwischen Beth Schammai und Beth Hillel, und sagt R. Jose, dass über diese Meinungsverschiedenheit nicht abgestimmt worden ist, sondern Beth Hillel weiter bei ihrer Ansicht verblieben sind. Dagegen bezieht Maim. diesen Ausspruch des Talmud gar nicht auf das Vergessen der unter die Rinne gestellten Gefäße, sondern nur auf das Vergessen der im Hofe aufgestellten Gefäße, und soll damit gesagt sein, dass nur in dem Falle, dass man die Gefäße, als Regenwolken sich zusammenzogen, auf dem Hofe aufgestellt hat, die Wolken sich dann verzogen haben und man die Gefäße fortzunehmen vergessen hat, nach dem ersten Tanna auch Beth Schammai zustimmen, dass das Wasser tauglich ist, während R. Jose sagt, dass auch in diesem Falle die Meinungsverschiedenheit zwischen Beth Schammai und Beth Hillel besteht und nach Beth Schammai das Wasser untauglich ist, weil das Aufstellen der Gefäße im Hofe, während Regenwolken sich zusammenziehen, ebenso deutlich auf die Absicht hinweist, das Wasser darin aufzufangen, wie wenn man die Gefäße unter die Traufrinne stellt, und deshalb ebenso, wie hierdurch nach Ansicht von Beth Schammai das Wasser untauglich wird, auch wenn man die Gefäße nur dort vergessen hat, es auch untauglich wird, wenn man sie nachher auf dem Hofe vergessen hat. Danach bestreitet R. Jose gar nicht, dass über das Vergessen der Gefäße unter der Traufrinne abgestimmt und die Ansicht von Beth Schammai als Halacha festgesetzt worden ist..",
+ "Wenn man unter die Traufrinne ein Brett13 טבלא = tabula. Tafel, Brett. stellt, das von einem Rand14 לבזבז, auch לזבז (Kelim II, 3). eine an einem viereckigen Gegenstand ringsum angebrachte über den Boden sich erhebende Leiste. umgeben ist, macht es die Tauche untauglich15 Wenn drei Log Wasser von dem Brett in eine Tauche von weniger als 40 Sea fallen, weil durch den das Brett umgebenden Rand das Brett Wasser in sich aufnehmen kann und deshalb das Wasser als geschöpft gilt., hat es keinen Rand, macht es die Tauche nicht untauglich. Stellt man es aufrecht hin, damit es abgespült wird, macht es so und so die Tauche nicht untauglich16 Weil es aufrecht stehend das Wasser nicht in sich festhält und dieses deshalb nicht als geschöpft gilt. Jedoch muss das Wasser auch ohne das Brett in die Tauche haben fließen können, da sonst die Tauche untauglich ist, weil das Wasser mit Hilfe eines Gefäßes in sie geflossen ist (s. V. M. 10)..",
+ "Ist in der Rinne eine Ausbuchtung17 חטט eingraben arab. חט = Linien ziehen, schreiben, wahrscheinlich auch ursprünglich: eingraben. angebracht, damit Steinchen18 צרורות= Geröll oder Steinchen, wie sie zusammen mit dem Wasser vom Dach in die Rinne zu fallen pflegen. darin aufgefangen werden19 Und diese Vertiefung in der Rinne war schon angebracht, bevor man die Rinne befestigt hat (חקקו ולבסוף קבעו), so dass die Rinne schon vorher ein Gerät war, das etwas in sich aufnehmen und festhalten kann., ist es eine hölzerne Rinne, wenn sie20 Die Vertiefung. auch noch so klein ist21 Wird die Rinne schon als ein Gerät betrachtet, das etwas in sich aufnehmen kann., ist es eine irdene, wenn sie ein Viertel (Log) fasst22 Wenn ein irdenes Gerät eine so kleine Vertiefung hat, dass sie dieses Maß nicht fassen kann, gilt es nicht als Gefäß, das etwas in sich aufnehmen kann., — R. Jose sagt : Auch bei einer irdenen, wenn sie noch so klein ist, das Maß von einem Viertel (Log) gilt nur für Bruchstücke eines irdenen Gefäßes23 Auch diese gelten noch als Geräte und nehmen Unreinheit an, wenn sie noch ein Viertel Log Flüssigkeit fassen (s. Kelim II, 2). — werden die Steinchen darin hin und her geschüttelt24 Von חלחל = erschüttern (Esther 4, 4), sie werden durch das fließende Wasser geschüttelt, sitzen nicht so fest darin, dass sie sie vollständig ausfüllen und verschließen., machen sie die Tauche untauglich, ist Erde hineingekommen und darin festgedrückt25 Maim. liest: ונגבס = die Erde ist so hart wie Gips geworden und dadurch die Vertiefung vollständig ausgefüllt. worden, ist sie tauglich. Eine Röhre26 Eine auf der Erde liegende Röhre, durch die Wasser in die Tauche fließt., die an beiden Enden eng und in der Mitte breit ist, macht nicht untauglich, weil sie nicht dazu gemacht ist, etwas (in sich) aufzunehmen27 Die Ausbuchtung in der Mitte ist nicht dazu da, um etwas in sich festzuhalten, sondern um die Strömung, mit der das Wasser fließt, zu verstärken..",
+ "Hat geschöpftes Wasser und Regenwasser28 Das tauglich ist, aber weniger als 40 Sea beträgt. sich auf dem Hofe oder in der Vertiefung29 ׳עוקה verwandt mit חקק = aushöhlen, eine Grube, die zum An sammeln von Wasser dient. oder auf den Stufen zur Höhle30 In der sich die Tauche befindet. vermischt31 Es ist gleich, ob die beiden Wasserarten auf dem Hofe sich vermischt haben, wo die Vermischung doch nur eine oberflächliche war, indem Teile von der einen Wasserart in die andere eingedrungen sind, oder ob sie in einer Grube sich vermischt haben, wo die Vermischung eine vollständige war, oder ob sie erst auf den Stufen zur Tauche sich vermischt haben, wo sie bis dahin ganz getrennt voneinander geflossen sind (יו״ב)., so ist es32 Wenn sie nach ihrer Vermischung drei Handbreiten weit auf durchlässigem Boden geflossen und dann in die Tauchgrube hineingeflossen sind. Auch geschöpftes Wasser wird für die Tauche tauglich, wenn es wenigstens drei Handbreiten weit auf durchlässigem Boden sich hingezogen hat (המשכה s. V. M. 11) und dann erst in die Tauche hineingeflossen ist. Jedoch muss immer der größere Teil der 40 Sea der Tauche ursprünglich taugliches Wasser sein und nur weniger als die Hälfte solches durch המשכה tauglich gewordenes geschöpftes Wasser., wenn darunter mehr taugliches war, tauglich, wenn mehr untaugliches, untauglich, wenn von beiden gleich viel, ist es untauglich. Wann ist dieses33 Dass die Tauche tauglich ist, wenn mehr als die Hälfte Regenwasser war. ? Wenn sie sich vermischt haben, bevor sie in die Tauche gelangt sind. Ist es34 Das geschöpfte und das Regenwasser, ohne sich vermischt zu haben. beides in das Wasser hineingeflossen35 Ohne vor-her drei Handbreiten weit auf durchlässigem Boden hingeflossen zu sein., ist es tauglich, wenn man weiß, dass vierzig Sea von dem tauglichen Wasser darin hineingefallen sind, bevor drei Log von dem geschöpften Wasser hineingekommen sind, wenn nicht, ist es untauglich36 Weil weniger als 40 Sea taugliches Wasser durch das Hineinfallen von drei Log geschöpften Wassers untauglich werden..",
+ "37 Para V, 7. Aus einer in den Felsen gehauenen Tränkrinne38 In die Wasser aus einer Quelle hineingeflossen ist. darf man nicht füllen39 Da es hier nicht wie Para V, 7 heißt: אין ממלאין בה, sondern אין ממלאין ממנה, kann, wenn nicht anzunehmen ist, dass hier ממנה irrtümlich für בה wie weiter in der Mischna steht, nur gemeint sein, dass man das Wasser in der Tränkrinne nicht benutzen darf, mit einem Gefäß daraus für das Entsündigungswasser zu schöpfen, weil es nicht mehr als Quellwasser gilt; das ist aber nur dann der Fall, wenn das Wasser in der Tränkrinne nicht mehr mit dem Wasser in der Quelle zusammenhängt., und nicht darin weihen39a Wenn man vorschriftsmäßig geschöpftes Quellwasser in sie hineingegossen hat, kann man es nicht weihen, weil die Tränkrinne kein Gefäß ist und das Weihen in einem Gefäße geschehen muss., und nicht daraus sprengen40 Auch vorschriftsmäßig hergestelltes Entsündigungswasser darf man nicht in sie hineintun, um aus ihr zu sprengen, weil auch dieses aus einem Gefäße geschehen muss., und sie braucht keinen fest anschließenden Deckel zu haben41 Auch ein einfach auf sie gelegter Deckel schützt ihren Inhalt gegen die Totenzelt-Unreinheit (s. Ohol. V, 6)., und sie macht die Tauche nicht untauglich42 Wenn drei Log von in ihr gesammeltem Quellwasser oder Regenwasser in eine Tauche fließen, die noch keine 40 Sea enthält, wird diese dadurch nicht untauglich, weil sie dieses nur wird, wenn sie aus Gefäßen hineinfließen.. War sie ein Gefäß und hat man sie mit Kalk (an den Boden) befestigt43 Man hat einen losen Stein ausgehöhlt und eine Rinne aus ihm gemacht und ihn dann mit Kalk am Boden befestigt., darf man in sie füllen, und darin weihen, und daraus sprengen, und sie muss einen fest anschließenden Deckel haben, und sie macht die Tauche untauglich44 Obgleich sie jetzt fest mit dem Erdboden verbunden ist, gilt sie doch weiter als Gefäß.. Hat sie45 Diese Tränkrinne, die man erst ausgehöhlt und dann am Boden befestigt hat. am Boden ein Loch, oder an der Seite, so dass sie überhaupt kein Wasser fassen kann46 Wenn das Loch an der Seite so nahe zum Boden ist, dass unterhalb des Loches sich kein Wasser halten kann., ist sie tauglich47 Die Rinne verliert dadurch ihre Eigenschaft als Gefäß und das in ihr gesammelte Wasser ist für die Tauche tauglich.. Wie groß muss das Loch sein48 Das Loch am Boden oder an der Seite. ? Wie ein Schlauchrohr49 שפופרת הנוד s. Para V Note 75. Ein für Flüssigkeiten bestimmtes Gefäß hört auf, Gefäß zu sein, das unrein werden kann, wenn es ein Loch hat, das so groß ist, dass Flüssigkeit durch dasselbe eindringen kann (s. Kelim III, 1). Dass hier verlangt wird, dass das Loch die Breite eines Schlauchrohrs hat, erklärt יו״ב damit, dass nur inbezug auf die Aufnahmefähigkeit für Unreinheit ein Gefäß aufhört, ein Gefäß zu sein, wenn es ein so kleines Loch hat, dagegen das in ihm gesammelte Wasser für die Tauche untauglich ist, wenn das Loch nicht so weit wie ein Schlauchrohr ist, oder dass im allgemeinen auch inbezug hierauf ein Gefäß durch ein so kleines Loch aufhört, als Gefäß zu gelten, nur in diesem Falle das Loch so weit wie ein Schlauchrohr sein muss, weil die Rinne auf dem Boden aufliegt und mit Kalk befestigt ist und deshalb das Wasser durch ein so kleines Loch überhaupt nicht herausfließt. Dagegen erklären ר״ש und רא״ש, dass sich die Frage יבמה יהיה בנקב gar nicht auf das Vorhergehende bezieht, um der Rinne die Eigenschaft als Gefäß zu nehmen, das Wasser in ihr untauglich für die Tauche zu machen, genügt schon ein kleines Loch, durch das sie aufhört, Unreinheit anzunehmen. Die Frage beziehe sich vielmehr, wie aus dem weiteren Teile der Mischna hervorgehe, auf die Breite des Loches, durch das eine Tauche mit untauglichem Wasser mit einer tauglichen Tauche verbunden sein muss, um sie tauglich zu machen, da muss das Loch die Weite eines Schlauchrohrs haben. Nach einer von ר״ש angeführten Tosefta muss nur ein Loch an der Seite so weit wie ein Schlauchrohr sein, um das Wasser in der Rinne tauglich zu machen, ein Loch am Boden dagegen genügt schon, wenn es so groß ist, dass Flüssigkeit durch dasselbe eindringen kann.. Es sagte R. Jehuda, Sohn des Bethera : Ein solcher Fall lag bei der Jehu’schen49a Das Wort יהוא fehlt in manchen Ausgaben. Tränkrinne vor, die in Jerusalem war, die hatte ein Loch so groß wie ein Schlauchrohr50 Im Talmud Jebam. 15a heißt es statt : נקובה כשפופרת הנוד נקובה למקוה. und wurde für alles Reinzuhaltende in Jerusalem als tauglich benutzt, Beth-Schammai aber schickten hin und ließen von ihr abbrechen51 פחת = weniger machen, abnehmen. Der Talmud liest: והרחיבוה, sie ließen das Loch erweitern., denn Beth-Schammai sagen: Bis ihr größerer Teil abgebrochen ist52 Nach der Talmudstelle handelte es sich bei der Jehu-Tränke um eine ausgehöhlte Rinne, in der keine 40 Sea Wasser waren, die aber mit einer tauglichen Tauche durch ein Loch von der Breite eines Schlauchrohrs verbunden war. Nach der Erklärung von ר״ש und יא״ש (s. Note 49), wonach die Frage וכמה יהיה בנקבּ sich auf ein solches zwei Tauchen miteinander verbindendes Loch bezieht, erklärt danach R. Jehuda ben Bethera, dass Beth Schammai ein Loch von der Breite eines Schlauchrohrs hierfür nicht für genügend gehalten haben, sondern dass nach ihnen die untaugliche Tauche in dem größeren Teil ihrer Ausdehnung mit der tauglichen verbunden sein muss. Nach den Erklärern, die die Frage וכמה יהיה בנקב auf das Vorhergehende beziehen, muss es auch bei der Jehu-Tränke sich darum gehandelt haben, dass man das Wasser in der Tränke nicht für untauglich hielt, weil sie ein Loch von der Breite eines Schlauchrohrs hatte, während nach Beth Schammai das nicht genügt, sondern sie das Wasser weiter untauglich macht, bis ihr größerer Teil zerstört ist. Da die Talmudstelle dieser Erklärung zu widersprechen scheint, sucht R. Josef Karo in seinem Kommentar zum Tur (Jore Dea § 201) diesen Widerspruch dadurch zu lösen, dass er meint, entweder sei mit der dort zitierten Stelle gar nicht unsere Mischna gemeint, wofür auch spreche, dass dort nicht R. Jehuda ben Bethera als Tradent angegeben wird, sie auch mehrfach in den Ausdrücken von unserer Mischna ab weicht, so נקובה למקרה statt והרחיבוה ,נקובה כשפופרת הנוד statt עד שתיפחת, ופחתוה statt ׳עד שיפחתו sondern eine Berajta, die auch von einer Jehu-Tränke spricht, aber einer anderen als der, von der unsere Mischna spricht, indem es vielleicht zwei Tränken des gleichen Namens in Jerusalem gegeben hat, oder der Talmud meine allerdings unsere Mischna, daraus, dass er hiernach die Mischna von עירוב מקואות anführt, sei aber nicht zu schließen, dass er auch unsere Mischna als auf עירוב מקואות sich beziehend auffasst, sondern er zitiere diese Mischna von עירוב מקואות nur, um den Begriff von בקיבה כשפופרת הניד näher zu präzisieren. Nach Barten. handelte es sich bei der Jehu-Tränke um Tauglichmachung einer mangelhaften Tauche durch Verbindung mit einer tauglichen, trotzdem er die Frage וכמה יהיה בנקב nicht hierauf, sondern auf das Vorhergehende bezieht, worin Tosf. Jomt. einen Widerspruch erblickt. Aus den Worten des Bart. zum Schluss unserer Mischna ist aber zu ersehen, dass nach ihm es bei der Jehu-Tränke sich um ein zweifaches handelte, erstens das in ihr befindliche Wasser mit einer tauglichen Tauche zu verbinden, und zweitens der Tränke durch ein genügend großes Loch den Charakter als Gefäß zu nehmen, weil, auch wenn sie mit einer tauglichen Tauche verbunden war, man nicht in ihr unter tauchen durfte, so lange sie noch als ein Gefäß galt, es war danach eine Tränke, die wie die, von der die Mischna vorher spricht, vorher ausgehöhlt und dann am Boden befestigt worden war. Nach dem Talmud haben Beth Schammai das Loch nicht für ausreichend gehalten, um das Wasser in der Tränke mit der tauglichen Tauche zu verbinden, während unsere Mischna nach der Erklärung von Bart. diese Frage offen lässt und annimmt, dass Beth Schammai die Öffnung deshalb erweitert haben, weil ein Loch von der Weite eines Schlauchrohrs nicht ausreicht, einem Gefäße den Charakter als Gefäß zu nehmen, wonach ein Widerspruch, wie ihn Tosf. Jomt. rügt, in den Erklärungen von Barten. nicht zu finden ist.."
+ ],
+ [
+ "Hat man eine Quelle1 על גבי steht hier nicht in der Bedeutung von „über“, sondern in der Bedeutung von ״auf“, man hat das Wasser so geleitet, dass es über den Rand der Rinne in diese hinein und dann auf dem Boden der Rinne entlang (על גיי השוקת) auf der anderen Seite wieder hinausgeflossen ist. durch eine Tränkrinne2 Eine ausgehöhlte Rinne, die ein Gefäß bleibt, auch wenn man sie nach der Aushöhlung auf dem Boden befestigt hat. geleitet, ist es3 Sowohl das Wasser in der Rinne als auch das aus ihr wieder herausfließende. untauglich4 Das Wasser in der Rinne ist untauglich geworden, weil diese als ein Gefäß gilt. Es ist allerdings da, wo es in die Rinne hineinfließt, mit dem Quellwasser verbunden. Wasser in einem Gefäß wird aber durch eine solche Verbindung (השקר) wohl rein, wenn es. unrein ist, aber nicht tauglich, wenn es geschöpftes Wasser ist. Auch das aus der Rinne wieder herausgeflossene Wasser bleibt untauglich, obgleich es mit dem Quellwasser verbunden ist und sich nicht in einem Gefäß befindet, weil es nur vermittels des untauglichen Wassers in der Rinne mit dem Quellwasser verbunden ist (יו״ב)., hat man sie, wenn auch noch so wenig, über5 Etwas von dem Wasser ist über die Ränder hinweggeflossen, ohne überhaupt in das Innere der Rinne gekommen zu sein. ihren Rand hinüber geleitet, ist es außerhalb von ihr tauglich6 Das herausfließende Wasser wird, obwohl es in der Rinne untauglich geworden ist, durch die Berührung mit dem über den Rand hinweg geflossenen Quellwasser wieder tauglich. Das Wasser in der Rinne bleibt dagegen auch hier untauglich, weil es sich in einem Gefäß befindet., weil Quellwasser rein macht, wenn es auch noch so wenig ist. Hat man sie in ein Teichbett7 In dem noch kein Wasser war, Maim. (הלכות מקואות IX, 9) versteht darunter einen mit Regenwasser gefüllten Teich. geleitet und dann (den Zufluss8 Aus der Quelle. Nach Maim, den Abfluss aus der Rinne. ) unterbrochen, gilt es9 Das Wasser in dem Teich. als eine Tauche10 Obwohl das Wasser in dem Teich, so lange es mit dem Quell verbunden ist, als Quellwasser gilt, verliert es diese Eigenschaft, sobald die Verbindung unterbrochen ist, und ist es für einen Flussleidenden nicht mehr tauglich und für anderes Unreine nur, wenn es 40 Sea sind und das Wasser nicht fließt. Nach Maim. wird das Wasser, das schon vorher im Teiche war, durch die Verbindung mit der Quelle nur dann zu Quellwasser, wenn das Wasser auch wieder aus dem Teiche herausfließt, bleibt es aber in dem Teiche stehen, macht das Quellwasser das Wasser im Teiche nicht zu Quellwasser., hat man dann die Verbindung11 Mit der Quelle; nach Maim.: hat man den Abfluss aus der Rinne wieder hergestellt. wieder hergestellt12 Gilt es insofern als Quellwasser, dass man selbst darin untertauchen kann, auch wenn es fließt, und unreine Geräte, auch wenn es keine 40 Sea sind., ist es untauglich für Flussleidende13 S. Lev. 15, 13. und Aussätzige14 S. Lev. 14, 5—7. und davon als Entsündigungswasser zu weihen15 S. Num. 19. 17., bis man weiß16 S. oben III Note 21. Nach einigen Erklären genügt hier eine Verhältnismäßige Berechnung nicht, sondern muss man bestimmt wissen, dass alles herausgeflossen ist, s. dagegen תוי״ט., dass das erste (Wasser) weg ist17 Für diese drei Fälle ist מים חיים vorgeschrieben, deshalb ist es hierfür untauglich, solange sich noch von dem Regenwasser in dem Teiche befindet (s. מי תערובות Para VIII, 10)..",
+ "Hat man sie über die Rückseite von Gefäßen18 So dass das Wasser nicht in die Gefäße hineingeflossen ist. oder über eine Bank19 Die überhaupt nichts in sich aufnehmen kann. geleitet, bleibt sie, sagt R. Jehuda, wie sie war20 Das Wasser bleibt, auch nachdem es herübergeflossen ist, Quellwasser, so lange es noch mit der Quelle verbunden ist.; R. Jose sagt: Sie ist wie eine Tauche21 Auch wenn es noch mit der Quelle verbunden ist, gilt es nicht mehr als Quellwasser, weil es über ein Gefäß, wenn auch nur über dessen Rückseite, hinübergeflossen ist, es ist deshalb nicht mit dem über den Rand der Tränkrinne in Mischna 1 hinübergeflossenen Wasser zu vergleichen, weil die Rinne am Boden befestigt war und deshalb doch nicht so ganz den Charakter eines Gefäßes hat, wie ein loses nicht am Boden befestigtes Gefäß (יו״ב). Trotzdem gilt aber das Wasser nicht als geschöpft und darf man wie in einer Tauche darin unter tauchen, da das Wasser ja nur auf der Außenseite der Gefäße war. Allerdings muss angenommen werden, dass das Wasser, auch ohne über die Gefäße geleitet zu werden, in die Wasseransammlung geflossen wäre, denn eine Tauche ist untauglich, wenn das Wasser in sie über Gefäße hineingeleitet worden ist, (V. M. 10, s. תוי״ט) oder man müsste annehmen, dass dieses nur für eine Tauche aus Regenwasser gilt, nicht aber für eine solche aus Quellwasser., nur darf man über der Bank nicht etwas untertauchen22 In dem über der Bank oder einem der anderen Gefäße fließenden Wasser darf man nicht untertauchen, eine Vorbeugung (גזירה) gegen das Untertauchen in einem Gefäße..",
+ "Wenn eine Quelle23 Die Tosefta liest: מעין מושך כנדל vielfußartig24 נדל ein Tier mit vielen Füßen, arab. נדאל so genannt wegen seiner Beweglichkeit. fließt25 Aus der Quelle zerteilt sich das Wasser in viele Rinnsale. und man sie durch Hinzugießen sich noch weiter ausbreiten lässt26 Man hat geschöpftes Wasser in die Quelle hineingegossen, und dadurch haben sich die aus ihr fließenden Rinnsale verbreitert., bleibt sie, wie sie war27 Das Wasser in den Rinnsalen bleibt Quellwasser, weil es aus der Quelle in sie hineinfließt. So nach Maim. und רא״ש, Dagegen wendet ר״ש ein, dass in diesem Falle, wenn man mehr geschöpftes Wasser in die Quelle gegossen hat, als Quellwasser darin war, man nach I, 7 darin nicht, wenn es fließt, untertauchen dürfte (s. dagegen מ״א). Nach ihm wäre vielmehr gemeint, man hat die Arme der Quelle verbreitert, so dass sich das Quellwasser nach den Seiten hin ausgebreitet hat, so bleibt es, wie es war, d. h. nur an den Stellen, wo das Wasser vorher von selbst geflossen ist, gilt es als Quellwasser, nicht aber das Wasser an den Stellen, wohin man es erst durch die Verbreiterung geleitet hat, dort darf man, während es fließt, nicht untertauchen, denn man darf in fließendem Wasser nur dort untertauchen, wo es von Natur fließt.. War es eine stehende Quelle28 Auch das Wasser von Brunnen und Seen, das aus der Erde kommt, gilt als Quellwasser., und man hat sie durch Hinzugießen29 So nach der Erklärung von Maim. und רא״ש. Nach ר״ש; man hat den Brunnen dadurch erweitert, dass man um ihn herum Rinnen angebracht hat, und in diesen Rinnen ist das Wasser fließend. erst fließend gemacht, ist sie30 An den Stellen, wo vorher kein Wasser war. einer Tauche darin gleich, dass sie nur bei stehendem Wasser reinigt31 Weil das Wasser aus einer ursprünglich nicht fließenden Quelle stammt., und einer Quelle darin, dass man (Gegenstände) darin untertauchen kann, auch wenn es noch so wenig Wasser ist32 S. ר״ן, Nedarim 41a..",
+ "33 Para VIII, 8. Alle Meere34 Auch Seen sind in dem Ausdruck ימים mit inbegriffen. sind wie Wasser-Ansammlungen35 Sie gelten nicht als Quellwasser., denn es heißt36 Genes. 1, 10.: „Und die Wasser-Ansammlung nannte er Meere“, dieses sind die Worte des R. Meïr; R. Jehuda sagt: Das große Meer37 Nur der Ozean, der das Festland umgibt, ist in der Schrift mit מקוה המים gemeint, nicht aber die kleineren Binnenmeere und Binnenseen. ist wie eine Wasser-An-Sammlung, es heißt nur „Meere“, weil in ihm viele Meeresarten enthalten sind38 Die Schrift bezeichnet nur deshalb das große Meer, den Ozean, mit der Mehrzahl ימים, weil so viele Wasser sich in ihn ergießen.; R. Jose sagt : Alle Meere reinigen in fließendem Zustand39 R. Jose ist der Ansicht, dass unter מקוה המים in der Schrift alle Meere und Seen zu verstehen sind, aber sie nennt sie nicht in der Hinsicht מקוה המים, dass sie in fließendem Zustande nicht reinigen, sondern nur in der Hinsicht, dass sie nicht als מים חיים gelten, weil מים חיים nur solche Wasser heißen, die immer wieder frisch aus dem Boden hervorquellen., sind aber untauglich für die Flußleidenden40 Den männlichen Flußleidenden, der zu seiner Reinigung in מים חיים untertauchen muss., für die Aussätzigen41 Das Wasser, in das man bei der Reinigung des Aussätzigen das Blut des geschlachteten Vogels hineintropfen lässt, muss ebenfalls מים חיים sein. und davon Entsündigungswasser zu weihen.",
+ "Fließendes Wasser42 Wasser, das aus der Erde quillt und fließt, daher auch Bäche und Flüsse. ist wie eine Quelle43 Man darf, auch während es fließt, darin untertauchen, und Geräte, auch wenn es keine 40 Sea sind., Tropfwasser44 Regenwasser, das in Tropfen zur Erde fällt. wie eine Tauche45 Eine hergestellte Wasseransammlung, die 40 Sea enthalten muss und in der das Wasser nicht fließen darf. So erklären ר״ש und Barten. Dagegen versteht Maim. unter נוטפים eine Wasseransammlung, die sich aus Wasser gebildet hat, das aus einer hochgelegenen Quelle tropfenweise heruntergesickert ist, solches Wasser gilt, auch wenn es fließt, nicht als Quellwasser.. Es bezeugte R. Zadok46 Edujot VII, 3., dass, wenn47 Bei einer Vermischung von fließendem und Tropfwasser. das fließende Wasser mehr ist als das Tropfwasser, es tauglich ist48 D. h. das Wasser als Quellwasser gilt, selbst wenn erst bei Hinzurechnung des Tropfwassers soviel Wasser vorhanden ist, dass der unterzutauchende Gegenstand darin untertauchen kann (ר״ש).. Hat man Tropfwasser49 Eine vorschriftsmäßig hergestellte Tauche aus Regenwasser, die wenigstens 40 Sea enthält. fließend gemacht50 Indem das Wasser durch ein Loch oder über den Rand hinweg hinausfließt. So lange das Wasser fließt, kann man nicht darin untertauchen, man muss deshalb den Abfluss aufzuhalten suchen., kann man es anhalten51 Wörtlich: man kann einen Stock dagegendrücken oder daran anfügen (סומך = anlehnen) und dadurch das weitere Abfließen verhindern., selbst durch einen Stock, selbst durch ein Schilfrohr52 Die wenigstens unter Umständen für Unreinheit empfänglich sind., selbst ein Flussleidender oder eine Flussleidende53 Die selbst unrein sind., und kann dann hineingehen und darin untertauchen54 Obgleich es als Grundsatz gilt, dass das Wasser, in dem man untertaucht, nicht durch etwas, das unrein ist oder auch nur Unreinheit annimmt, angesammelt sein darf (s. V. M. 6), und dieses Wasser erst dadurch, dass man es angehalten hat, zu einer tauglichen Wasseransammlung geworden ist, da man, so lange es fließend war, nicht darin untertauchen durfte, ist es nach R. Jehuda dennoch tauglich, darin unterzutauchen, weil doch die Wasseransammlung nicht erst durch das Ver schließen des Abflusses entstanden ist, sondern schon vorher da war., das sind die Worte des R. Jehuda; R. Jose sagt: Mit allem, was Unreinheit annimmt55 Also auch nicht vermittels eines vollständig reinen Menschen oder Gegenstandes, der Unreinheit annimmt., darf man nicht fließend machen56 Da מזחילין nur die Bedeutung ״fließend machen“ haben kann, ist dem Sinne nach zu ergänzen: und ebenso, wie man damit nicht fließend machen darf, darf man auch damit nicht das Fließende zum Stehen bringen. So erklären ר״ש und Barten. die Mischna, die danach auch nicht אפילו זב וזבה יורד וטובל sondern, da das אפילו זב וזבה zu dem Vorhergehenden gehört, ויורד וטובל lesen. Ganz anders erklärt Maim. die Mischna. Wie er unter נוטפים im ersten Teil der Mischna aus einer hochgelegenen Quelle tropfenweise herabfallendes Wasser versteht (s. oben Note 45), so erklärt er נוטפים שעשאן זוחלין : wenn man solches tropfenweise herabfallendes Wasser zu fließendem gemacht hat, indem man dort, wo die Tropfen herunterfallen, einen Stoch oder ein Rohr angestellt hat, auf denen die Tropfen herunterfließen, so gilt das Wasser als Quellwasser und können auch ein זב und eine זבה darin untertauchen. Für eine זבה braucht es allerdings gar kein Quellwasser zu sein, sie wird hier neben dem זב nur nebenbei genannt, um damit auszudrücken, dass das Untertauchen in diesem Wasser vollständig einwandsfrei ist, so dass selbst eine ׳זבה die durch das Tauchbad für den ihr bis dahin strengstens verbotenen geschlechtlichen Umgang wieder rein werden soll, darin untertauchen kann. Dagegen erklärt R. Jose, dass das Wasser nicht als fließendes Quellwasser tauglich ist, sobald es durch etwas, das Unreinheit annimmt, fließend gemacht worden ist, und auch ein Stock und ein Rohr sind nach Maim. wenigstens nach rabbinischer Vorschrift für Unreinheit empfänglich..",
+ "57 Chagiga 19a; Chullin 31a. Hat eine Welle, in der vierzig Sea sind, sich losgelöst58 Von der See, in der man auch bei fließendem Wasser unter tauchen darf (s. oben V, 4). und ist auf einen Menschen oder auf Geräte gefallen, sind sie rein59 Hier müssen es 40 Sea sein, was sonst bei Quellwasser nicht erforderlich ist, weil das Wasser sich von der See voll ständig losgelöst hat. Auch ist nur das Untertauchen in dem auf die Erde niederfallenden Wasser giltig, nicht aber in dem noch in der Luft schwebenden Teile der Welle (Talmud).. Wo immer sich vierzig Sea befinden, kann man selbst untertauchen und anderes untertauchen60 Sobald man nur weiß, dass es kein geschöpftes Wasser ist, auch wenn sich die 40 Sea durch das Zusammenrechnen des Wassers in mehreren miteinander verbundenen Vertiefungen ergeben.. Man kann (Geräte) untertauchen in Gräben61 Die 40 Sea Wasser enthalten, aber nicht so breit und tief sind, dass ein Mensch darin untertauchen kann., in Erdlöchern62 נעיצים sind nach dem Talmud (Bab. Kam. 50b) Gruben, die oben breit sind und nach unten schmal zulaufen, nach Maim. von נעוץ = hineingesteckt, Löcher, die im Boden entstehen, wenn man etwas darin Steckendes herausreißt., und in einer Eselshuf-Lache63 Ein Wassertümpel, der durch das Eindrücken der Tierhufe in den Boden entstanden ist., die (mit anderen) auf dem Boden zusammenhängt64 So dass zusammen 40 Sea Wasser darin sind, dann kann man einen Gegenstand, auch in der einzelnen Lache untertauchen.. Beth-Schammai sagen65 Edujot V, 2.: Man darf in herabfließendem Gebirgswasser66 חרדלית (gr. Χαράδρα) von einem Berge herunterfließendes Regenwasser. untertauchen67 Wenn 40 Sea Wasser darin enthalten sind. Danach gilt nach Beth Schammai der Grundsatz nicht, dass man in Regenwasser, wenn es fließt, nicht untertauchen darf, oder ist es nach Beth Schammai, wie יו״ב annimmt, nur hier erlaubt, weil das Wasser nicht als ein fließendes betrachtet wird, da es, sobald es zu ebener Erde kommt, sich ansammelt und nicht weiter fließt., Beth-Hillel sagen : Man darf nicht darin untertauchen. Sie stimmen aber zu, dass man es mit Geräten einzäunen68 Unten am Fuße des Berges (s. ר״ש). und dann darin untertauchen kann69 Auch nach Beth Hillel kann man dann an der Stelle, wo das Wasser durch die Geräte zum Stehen gebracht worden ist, untertauchen, obgleich es weiter oben noch fließt. Allerdings würde danach der Ausspruch des R. Jose in Mischna 5: כל דבר שהוא מקבל טומאה אין מזחילין בו nach der Erklärung, die ר״ש und Barten, dazu geben (s. oben Note 56), in Widerspruch zu der Ansicht von Beth Hillel stehen; das nötigt Barten. zu der Erklärung, dass das ומודים nur auf den Schlusssatz zu beziehen und zu übersetzen ist: sie stimmen überein, dass, wenn man ihn mit Geräten einzäunt — was nach der Ansicht von Beth Schammai überflüssig ist, und nach der von Beth Hillel nichts nützt, da man mit Geräten das Fließende nicht zum Stehen bringen darf — die Geräte, mit denen man eingezäunt hat, nicht als untergetaucht gelten. Nach der Erklärung von Maim. zur obigen Mischna bedarf es dieser gezwungenen Erklärung nicht, da danach R. Jose nur von dem Fließendmachen vermittels eines Gerätes spricht, nicht von dem Festhalten eines fließenden Wassers, dieses demnach auch nach Beth Hillel erlaubt sein kann., die Geräte, mit denen man es eingezäunt hat, gelten aber nicht als untergetaucht70 Weil sie nur an der Innenseite von dem Wasser bespült worden sind, nicht aber an ihrer Außenseite. (יר״ב nimmt im Gegensatz zu ר״ש an, dass gemeint ist, man dürfe eine Stelle in dem herabfließenden Wasser durch Geräte einzäunen und dann darin untertauchen, die Geräte, mit denen man eingezäunt hat, gelten aber nicht als untergetaucht, weil ihre äußere Seite nur von fließendem Wasser umspült wird. Da dieses aber wieder nach Beth Schammai nichts schadet, so ist auch nach ihm das ומודים nicht zu übersetzen ״sie stimmen überein“, sondern ״sie“, nämlich Beth Hillel, ״stimmen zu“, dass man durch Geräte einzäunen und darin untertauchen darf, obgleich die Geräte für Unreinheit empfänglich sind, entsprechend der Erklärung von Maim, zu Mischna 5, dagegen sind sie im Gegensatz zu Beth Schammai der Ansicht, dass die Geräte selbst nicht als untergetaucht gelten, weil sie an ihrer äußeren Seite von fließendem Wasser bespült werden).."
+ ],
+ [
+ "Alles1 Angesammeltes Wasser., was mit der Tauche verbunden ist, ist wie die Tauche2 Man kann, auch wenn es nur eine kleine Wasseransammlung ist, Gegenstände darin untertauchen, und es ergänzt den Wasserinhalt der Tauche zu den erforderlichen vierzig Sea.. In Löchern3 Andere Lesart: חוררי). in der Höhle4 Löcher in den Wänden der Höhle, die als Tauche dient, in denen Wasser steht. und in Spalten der Höhle kann man untertauchen5 Kleinere Gegenstände., wie sie auch sind6 Wenn auch nur wenig Wasser darin ist und dieses auch nur in Haaresbreite mit dem Wasser der Tauche verbunden ist.. In einer Grube7 ערקה s. oben IV Note 29. Nach Maim. eine ausgehöhlte Grube unter dem Boden der Tauche, nach ר״ ש und רא״ש eine Grube neben der Tauche. in der Höhle kann man nur untertauchen, wenn sie durch ein Loch so weit wie ein Schlauchrohr (mit dem Tauchenwasser) verbunden ist8 Weil hier das Wasser nicht wie das in den Löchern und Spalten nach dem Tauchenwasser zu offen steht, sondern durch eine Zwischenwand von ihm getrennt ist.; R. Jehuda sagte : Wann ist dies? Wenn sie durch sich selbst sich hält9 Das heißt nach Maim., wenn die Erdschicht, die sie von der über ihr liegenden Tauche trennt, stark genug ist, dass sie nicht eingedrückt wird, wenn jemand in der Tauche untertaucht, nach ר״ש und רא״ש, wenn in der Grube Wasser vorhanden ist, auch wenn sie nicht mit der Tauche verbunden ist, wenn nämlich die neben ihr liegende Tauche so viel tiefer liegt als sie, dass das Tauchenwasser, auch wenn es schon vierzig Sea sind, nicht an das Loch in der Grube heranreicht, in diesem Falle ist, auch wenn das Wasser in der Tauche steigt, bis es sich durch das Loch mit dem Wasser in der Grube verbindet, eine Verbindung in der Weite eines Schlauchrohrs erforderlich., wenn sie aber nicht durch sich selbst sich hält, kann man darin untertauchen, wie es auch ist10 Nach Maim., weil eine solch’ brüchige Scheidewand nicht als Trennung gilt, nach ר״ש und רא״ש, weil dann die neben der Tauche befindliche Grube nicht anders zu beurteilen ist, als ein Loch oder eine Spalte in den Wänden der Tauche..",
+ "11 S. Chagiga 22a. Ist ein Eimer voll mit Geräten12 Und der Eimer sowohl wie die Geräte sind unrein., und man hat sie13 Den Eimer mit den Geräten. Andere Lesart: והטבילו. untergetaucht, sind sie rein14 Auch wenn der Eimer oben so schmal zuläuft, dass die Öffnung nicht so weit wie ein Schlauchrohr ist, wird das Wasser in dem Eimer doch als mit dem Wasser der Tauche verbunden betrachtet, und gelten deshalb auch die Geräte in dem Eimer als in der Tauche untergetaucht. Im Talmud (Chagiga 22a) wird dies damit begründet, da das in den Eimer eingedrungene Wasser trotz der engen Öffnung für die Reinigung des Eimers als mit dem Tauchenwasser verbunden gilt — da man ein Gefäß mit solcher engen Öffnung überhaupt niemals vollkommen, auch mit seiner Innenfläche, in Tauchwasser untertauchen könnte, wenn das Wasser in dem Gefäß als nicht mit der Tauche verbunden gelten würde — gilt es auch für die in dem Eimer liegenden Geräte als mit dem Tauchenwasser verbunden., hat man (ihn) nicht (seiner selbst wegen) untergetaucht15 Wenn der Eimer nicht unrein war, man daher eigentlich nicht ihn untergetaucht, d. h. an ihm die טבילה vollzogen, sondern ihn nur als Mittel benutzt hat, die in ihm liegenden Geräte unterzutauchen., gilt das Wasser nicht als verbunden16 L. liest: הרי אלו מעורבין, was wohl korrumpiert ist. ר״ש und רא״ש lesen: במים המעורבין, wonach zu übersetzen ist: ״oder wenn man Geräte in einem mit einer Tauche verbundenen Wasser untertaucht,“ muss es in der Weite eines Schlauchrohrs verbunden sein. So auch im Talmud (1. c.): הכי קאמר ואם אינו צריך להטבילו ומים המעורבין עד שיהו מעורבין כשפופרת הנוד., wenn es nicht in der Breite eines Schlauchrohrs verbunden ist17 Da dann der Note 14 angegebene Grund wegfällt..",
+ "Wenn drei Tauchen neben einander liegen, in der einen zwanzig Sea18 Tauglichen Wassers., in der anderen zwanzig Sea18 Tauglichen Wassers., und in der dritten zwanzig Sea geschöpften Wassers sind, und die mit geschöpftem Wasser an der Seite liegt, und es sind drei Personen19 Zu gleicher Zeit. hineingestiegen und darin untergetaucht, so dass sie sich mit einander vermengt haben20 Das Wasser in jeder der drei Tauchen ist infolge des Hineinsteigens des Unter tauchenden übergeflossen und hat sich mit dem der daneben liegenden Tauche vermengt., sind die Tauchen rein21 Da durch die Vermengung der beiden Tauchen mit tauglichem Wasser eine taugliche Tauche entstanden und durch ihre Verbindung mit der Tauche mit untauglichem Wasser auch diese tauglich geworden ist. und die Untergetauchten rein22 Da alle drei Tauchen während ihres Untertauchens tauglich waren.. Lag die mit geschöpftem Wasser in der Mitte, und sind drei Personen hineingestiegen und darin untergetaucht, so dass sie sich mit einander vermengt haben, sind die Tauchen so, wie sie waren23 Die beiden Tauchen mit tauglichem Wasser sind trotz des Überfließens nicht zusammengekommen, da die mit geschöpftem Wasser dazwischen lag, es ist deshalb eine taugliche Tauche überhaupt nicht entstanden, das geschöpfte Wasser in der mittleren Tauche bleibt deshalb untauglich, auch wenn man es durch taugliches Wasser zu vierzig Sea ergänzt. Aber es bleibt auch das Wasser in den beiden anderen Tauchen tauglich und ist nicht dadurch untauglich geworden, dass geschöpftes Wasser aus der mittleren Tauche hineingeflossen ist, weil dieses Wasser nicht direkt in die Tauchen hineingefallen ist, sondern über den Tauchenrand sich hingezogen (המשכה) und dort mit dem tauglichen Wasser sich vermischt hat und darin aufgegangen ist (נתבטל ברוב), und dann erst in die Tauche hineingefallen ist (s. oben IV, 4)., und die Untergetauchten so, wie sie waren24 Sie sind nicht in einer tauglichen Tauche untergetaucht und deshalb weiter unrein..",
+ "Wenn ein Schwamm oder ein Eimer, die drei Log Wasser enthalten25 Nach ר״ש : wenn sie einschließlich des Wassers in den Poren des Schwamms bezw. in den Ritzen des Eimers, das beim Hineinfallen nicht herausfließt, nur genau drei Log Wasser enthalten. רא״ש und Maim. erklären: wenn der Eimer nur eine schmale Öffnung hat, so dass beim Hineinfallen nicht alles Wasser herausfließt, sondern das geschöpfte Wasser nur mit der Tauche durch den Gefäßhals verbunden ist., in eine Tauche26 Die keine vierzig Sea Wasser enthält. hineinfallen, machen sie sie nicht untauglich, weil sie27 Die Weisen. nur gesagt haben: Wenn drei Log hineingefallen sind28 Nur wenn drei Log in das Tauchwasser hineingefallen sind, während hier ein Teil des Wassers in dem Schwamm oder dem Eimer zurückbleibt..",
+ "In einer Kiste oder einem Kasten29 Beides sind Gegenstände mit einem so großen Rauminhalt, dass sie für gewöhnlich vierzig Sea Flüssiges oder darüber fassen können und deshalb nicht wie andere Geräte verunreinigungsfähig sind (s. Kelim XV, 1). im Meere30 D. h. die von allen Seiten vom Meerwasser umgeben sind, in manchen Ausgaben fehlt das Wort: שבים). darf man nicht untertauchen, wenn sie nicht ein Loch so breit wie ein Schlauchrohr haben31 Nach Barten. sind sie wie eine Grube unter oder neben der Tauche (עוקה oben Mischna 1), in der man nur untertauchen darf, wenn sie durch ein Loch in der Weite eines Schlauchrohrs mit der Tauche verbunden ist. Danach bleibt aber die Ansicht des R. Jehuda schwierig, warum er hier eine so große Öffnung verlangt, wie sie sonst für die Verbindung mit dem Tauchwasser nirgends gefordert wird. Nach יו״ב handelt es sich hier gar nicht um die Verbindung mit dem Meerwasser, sondern um das Untertauchen in einem Gerät. Als Grundsatz gilt, dass man in einem Gerät nicht untertauchen darf, auch wenn es vierzig Sea tauglichen Wassers enthält. Wie man aber nach Mischna 2 Geräte, die in einem Eimer liegen, in einer Tauche untertauchen darf, auch wenn der Eimer selbst nicht unrein ist, wenn nur die Öffnung des Eimers die Weite eines Schlauchrohrs hat, so könnte man annehmen, dass auch Gegenstände, die man in einen im Meerwasser stehenden Kasten untertaucht, als im Meerwasser untergetaucht gelten, wenn eine Verbindung vorhanden ist, weil ja der Kasten selbst in das Wasser untergetaucht ist. Demgegenüber erklärt die Mischna, dass dieses nicht der Fall ist, weil man ja den Kasten nicht untertaucht, sondern er fest auf dem Boden steht, und es deshalb eher zu befürchten ist, dass wenn dieses erlaubt wird, man es schließlich auch für zulässig halten wird, etwas in einem Gefäß, das nicht mit einer Quelle oder Tauche verbunden ist, unterzutauchen. Will man deshalb in dem Kasten unter tauchen, so muss man ihm die Eigenschaft als Gerät nehmen, und dieses geschieht dadurch, dass man am Boden oder dicht über dem Boden ein Loch macht, das hier die Größe haben muss, die im Allgemeinen für die die Tauche betreffenden Bestimmungen vorgeschrieben ist. In ähnlicher Weise fasst auch מ''א die Mischna auf; dagegen spricht aber, dass in der Tosefta V, 2 der Ausspruch des R. Jehuda ausdrücklich auf die Verbindung durch השקה bezogen wird, s. auch oben IV, 5.; R. Jehuda sagt: Bei einem großen Gerät32 Das acht Handbreiten oder darüber groß ist. muss es vier Handbreiten groß sein33 Obgleich diese vier Handbreiten noch nicht den größeren Teil des Gerätes ausmachen., bei einem kleinen34 Bei dem vier Handbreiten schon mehr als den größeren Teil des Gerätes ausmachen. größer als seine Hälfte. Ist es ein Sack oder ein Korb35 Im Meerwasser oder überhaupt in einer Tauche., kann man in ihnen untertauchen, wie sie sind, weil das Wasser (in ihnen mit dem Tauchewasser) verbunden ist36 Da sie aus durchlässigen Stoffen sind.. Hat man sie unter die Traufrinne gestellt37 Damit das Regenwasser durch sie hindurchfließt., machen sie die Tauche38 Wenn das Wasser aus ihnen in eine Tauche fließt, die keine vierzig Sea Wasser enthält. nicht untauglich39 Das Wasser gilt nicht als geschöpft, weil sie durchlässig sind., sondern40 Andere Lesart: ומטבילין. man kann sie untertauchen und gradenwegs wieder herausnehmen41 Wenn man in einer Tauche, die abgemessene vierzig Sea Wasser enthält, einen Wasser in sich aufnehmenden Gegenstand untertaucht, darf man ihn nach dem Untertauchen nicht mit der Öffnung nach oben herausheben, weil dadurch das in ihm befindliche Wasser das Wasser in der Tauche auf weniger als vierzig Sea reduziert, und wenn man dann das Wasser aus ihm wieder zurückgießt, die Tauche untauglich wird, man muss ihn deshalb mit der Öffnung nach unten herausheben (s. weiter VII, 6). Das ist bei einem Sack und einem Korbe nicht nötig, weil das in ihnen befindliche Wasser nicht als geschöpft gilt..",
+ "Taucht man Geräte in einem beschädigten irdenen Gefäß42 גסטרא gr. γάστρα = ein bauchiges Gefäß, es wird darunter gewöhnlich ein irdenes Gefäß verstanden, von dem der obere Teil abgebrochen ist, deshalb γάστρα genannt, weil nur der untere bauchige Teil erhalten ist. So erklärt auch Maim. (Kelim II, 6), dass damit ein Untersatz gemeint ist, den man nur dazu gebrauchen kann, ihn unter ein mit Flüssigkeit gefülltes Gefäß zu setzen, um die überfließende oder durchsickernde Flüssigkeit aufzufangen. unter, das in der Tauche steht43 Und dessen Wasserinhalt durch die Lücken an den beschädigten Stellen des Gefäßes mit dem Wasser der Tauche in Verbindung steht, das mit seinem oberen Rande aber aus dem Wasser der Tauche herausragt (רא״ש)., werden sie von ihrer Unreinheit rein44 Und es ist nicht nötig, wie bei der Kiste und dem Kasten in der vorhergehenden Mischna, dass es am Boden oder dicht am Boden durchlöchert ist, weil es, wenn es auch für Unreinheit noch empfänglich ist, doch an sich schon kein richtiges Gefäß ist., aber sie werden durch das irdene Gefäß45 Wenn dieses unrein ist. wieder verunreinigt46 Ein irdenes Gefäß wird durch Untertauchen nicht rein. Das Wasser in dem Gefäß wird nicht durch das Gefäß verunreinigt, da es mit dem Tauchwasser in Verbindung steht. Sobald man die untergetauchten Geräte aber aus dem in dem Gefäße enthaltenen Wasser heraushebt, während sie sich noch zwischen der Einfassung des Gefäßes befinden, wird das an den untergetauchten Geräten noch hängende Wasser, das nicht mehr mit der Tauche verbunden ist, unrein, weil Speisen und Getränke, sobald sie in den Luftraum eines unreinen irdenen Gefäßes kommen, unrein werden, und verunreinigt wieder die untergetauchten Geräte.. Steht das Wasser auch noch so wenig über dem Gefäß, sind sie rein47 Da dann die Geräte, sobald sie aus dem Wasser herausgehoben werden, sich außerhalb des Luftraumes des unreinen Gefäßes befinden und das an ihnen hängende Wasser deshalb nicht unrein wird.. Kommt eine Quelle aus einem Ofen48 Der unrein ist. Auch der Ofen ist ein irdenes Gerät und verunreinigt, wenn er unrein ist, Speisen und Getränke, die in seinen Innenraum kommen, auch wenn sie ihn nicht berühren. heraus, und es ist jemand hineingestiegen und darin untergetaucht, ist er rein49 Weil ein Mensch durch den Innenraum des Ofens nicht unrein wird. und seine Hände sind unrein50 Weil die Hände des Menschen, wenn sie in den Luftraum eines unreinen Ofens kommen, unrein werden (s. Jadajim III, 1). Dadurch, dass die Hände in dem Quellwasser, das in dem Luftraume des Ofens fließt, untergetaucht sind, sind sie nicht rein geworden, ebenso wenig wie jemand rein wird, wenn er mit einem verunreinigenden Kriechtiere in der Hand untertaucht.. Steht von ihr51 Der Quelle. soviel über dem Ofen, wie seine Hände hoch sind, sind auch seine Hände rein52 Da dann seine unrein gewordenen Hände beim Heraussteigen durch das außerhalb des Ofens stehende Wasser wieder rein geworden sind..",
+ "Für die Verbindung von Tauchen53 Wenn man das Wasser von zwei neben einander liegenden Tauchen, die jede für sich keine vierzig Sea enthalten, mit einander verbinden will, um eine taugliche Tauche herzustellen, kann dieses in der Weise geschehen, dass man die sie von einander trennende Zwischenwand in der Weite eines Schlauchrohrs durchbricht, so dass das Wasser der einen mit dem der anderen in dieser Weite, d. h. sowohl in dieser Breite wie in dieser Höhe, sich verbindet. Verbinden sich dagegen die Oberflächen der beiden Wasser, so genügt eine Verbindung in der Breite eines Schlauchrohrs und der Höhe einer Knoblauchschale (s. weiter Mischna 9). Auch wenn man eine Tauche von geschöpftem Wasser mit einer tauglichen Tauche durch ein Loch in der Zwischenwand verbinden will, ist eine Verbindung in der Breite und Höhe eines Schlauchrohrs erforderlich; wird aber angenommen, dass geschöpftes Wasser nach Toravorschrift tauglich und nur nach rabbinischer Verordnung für das Untertauchen untauglich ist, genügt für diesen Fall eine Verbindung in Haaresbreite (s. Barten. zur folgenden Mischna). gilt als Maß die Breite eines Schlauchrohrs54 Ein Rohr, das man in die Öffnung eines Schlauches hineinsetzt, wenn man ihn füllen will., dessen Dicke55 Die Dicke der Wandung des Rohrs. und lichte Weite zusammen, worin man zwei Finger56 Nach Maim. Zeigefinger und Mittelfinger, nach ר״ש und רא״ש zwei Zeigefinger. nebeneinander vollständig umdrehen kann. Ist es zweifelhaft, ob die Verbindung so breit wie ein Schlauchrohr ist oder nicht57 Und es lässt sich, nachdem man darin untergetaucht hat, nicht mehr fest stellen, wie es war., ist sie untauglich, weil dieses eine Toravorschrift ist58 Dass die Tauche vierzig Sea enthalten muss und das Maß der Tauchenverbindung., dasselbe gilt von der Olivengröße von einem Toten und der Olivengröße von einem Aas und der Linsengröße von einem Kriechtier59 Auch wenn man im Zweifel ist, ob sie bei ihrer Berührung die erforderliche Größe hatten, ist man unrein, weil alle Maß-Bestimmungen auf Sinai-Vorschrift beruhen.. Alles, was in der Schlauchrohr-Breite59a כשפופרת steht im Sinne von בכשפופרת. stehen bleibt60 Erde, Steinchen, Wasserpflanzen und Lebewesen, die sich in dem Loch festsetzen., verringert sie ; R. Simon, Sohn des Gamliel, sagt : Alles, was im Wasser selbst entsteht61 Quallen und dergleichen., ist rein.",
+ "Man kann Tauchen tauglich machen62 Eine durch die andere, indem man sie mit einander verbindet., auch eine hochgelegene, durch eine darunter liegende63 Obgleich sonst eine Verbindung auf schräger Ebene nicht als Verbindung gilt (s. Toharot VIII, 9). und eine entfernt liegende durch eine in der Nähe liegende64 Ob gleich es möglich ist, dass, als man untertauchte, die Verbindung durch irgendjemand unterbrochen war.. Wie ist dieses ? Man bringt eine irdene oder bleierne Röhre65 Oder aus irgendeinem anderen Material, man pflegte nur meist solche Röhren zu benutzen (Maim.). Der Grundsatz, dass das Hineinleiten von Wasser in eine Tauche vermittels eines Gegenstandes, der Unreinheit annimmt, die Tauche untauglich macht (s. V. M. 10), gilt für das bloße Verbinden von zwei Tauchen nicht. und legt seine Hand unter sie, bis sie mit Wasser gefüllt wird66 Maim. erklärt: man legt die Röhre mit dem einen Ende in das Wasser der unteren tauglichen Tauche, lenkt dann die Röhre mit der Hand so, dass sie sich ganz mit Wasser füllt, dann leitet man das andere Ende der mit Wasser gefüllten Röhre in die obere Tauche hinein, die keine vierzig Sea Wasser enthält, sobald sich da die Wasser nur in Haaresbreite berühren, ist auch die obere Tauche tauglich. Nach ר״ש wird eine Tauche mit weniger als vierzig Sea Wasser nicht durch Verbindung mit einer tauglichen in Haaresbreite tauglich, sondern nur durch Verbindung in Breite eines Schlauchrohrs. Vielmehr handelt es sich nach ihm um eine Tauche mit geschöpftem Wasser, die durch Verbindung mit der unteren tauglichen Tauche tauglich gemacht werden soll, dazu ist keine Verbindung in Breite eines Schlauchrohrs nötig, wenn die Untauglichkeit von geschöpftem Wasser nur auf rabbinischer Verordnung beruht. Er erklärt: man legt die Röhre mit dem einen Ende in die obere und mit dem anderen in die untere Tauche, hebt dann mit der Hand das untere Ende hoch, bis sich die Röhre mit Wasser aus der oberen Tauche gefüllt hat, und lässt dann das Wasser in die untere hineinfließen. Nach רא״ש hat das Hochhalten der Röhre mit der Hand, bis sie sich mit Wasser gefüllt hat, den Zweck, dass sich darin soviel Wasser ansammelt, dass beim ersten Berühren mit der tauglichen Tauche die Verbindung wenigstens die Breite eines Schlauchrohrs hat, nachher genüge dann die Verbindung in Haaresbreite., und leitet es67 Das Wasser., bis es das andere68 Das Wasser in der anderen Tauche. berührt, wenn auch nur in Haaresbreite, so genügt es. Sind in der oberen vierzig Sea69 Taugliches Wasser. und in der unteren ist garnichts, kann man (Geschöpftes) auf der Schulter70 ממלא בכתף verkürzt für ממלא ומביא בכתף, es soll damit ausgedrückt werden, dass man das Wasser direkt aus den auf den Schultern getragenen Schöpfeimern hineingießen kann, ohne es erst auf der Erde auszugießen und von da hineinfließen zu lassen. hintragen und in die obere hineingießen71 Bis diese überläuft und das Überlaufende in die untere hineinfließt., bis in die untere vierzig Sea hinunter fließen72 Weil das Wasser einer tauglichen Tauche von 40 Sea tauglich bleibt, wenn auch noch so viel geschöpftes Wasser hinzugegossen wird..",
+ "Wenn die Wand zwischen zwei Tauchen73 Von denen die eine weniger als vierzig Sea enthält oder die erst beide zusammen 40 Sea Wasser enthalten. von oben nach unten74 Mit שתי bezeichnet man bei einem Gewebe die Kettenfäden, die bei einem aufrecht stehenden Webstuhl von oben nach unten aufgezogen sind, während ערב die Bezeichnung für die Einschlagsfäden ist, die von der einen Seite nach der anderen durch sie hindurchgezogen werden. Dem entsprechend ist hier bei der Mauer unter שתי die Richtung von oben nach unten zu verstehen und unter ערב die von der einen Seite der Mauer zur anderen, so erklären auch fast alle Erklärer. Nur ר״ש erklärt merkwürdiger Weise hier לשתי mit: von einer Seite zur anderen, und לערב: von oben nach unten, ebenso auch רא״ש. Es ist wohl anzunehmen, dass auch sie unter שתי die Richtung von oben nach unten und unter ערב die von einer Seite zur anderen verstehen, nach ihnen aber נהדק לשתי in dem Sinne aufzufassen ist: wenn die שתי-Richtung der Mauer, das ist ihre Höhe, gespalten ist, und zwar durch einen von der einen nach der anderen Seite laufenden Spalt, durch den der obere Teil der Mauer von dem unteren abgetrennt ist, und ebenso סנדק לערב: wenn die ערב-Richtung der Mauer, das ist ihre Breite, gespalten ist, und zwar durch einen von oben nach unten verlaufenden Spalt, durch den das eine Ende der Mauer von dem anderen getrennt ist. (Damit gleicht sich auch der von מ״א angeführte Widerspruch aus, dass ר״ש selbst zu der Mischna Ohalot VI, 3 שתי mit von oben nach unten und ערב von der einen Seite zur anderen erklärt. Dort heißt es in der Tosefta nicht נסדק לשתי und ׳נסדק לערב sondern כמין שתי und ׳כמין ערב das heißt, wenn der Spalt so ist, wie er bei dem שתי oder wie er bei dem ערב ist; wenn die Kettenfäden auf gezogen sind ohne die Einschlagsfäden, geht zwischen einem Faden und dem anderen ein Spalt von oben nach unten, und ebenso, wenn nur die Einschlagsfäden da wären ohne die Kettenfäden, würde zwischen einem Einschlagsfaden und dem anderen ein Spalt von der einen Seite zur anderen gehen). gespalten ist75 So dass durch den Spalt das Wasser der einen mit dem der anderen in Verbindung steht., gelten sie als verbunden76 Auch wenn der Spalt nicht so weit wie ein Schlauchrohr ist. Wenn die Tauchen nur durch ein Loch in der Mauer verbunden sind, muss dieses die Weite eines Schlauchrohrs haben, wenn aber die ganze Mauer von oben bis unten auseinander gespalten ist, gelten die Tauchen als verbunden, wenn der Spalt auch noch so klein ist. So nach Maim. Nach einer anderen Erklärung heißt מצטרף: die ganze Länge des Spaltes rechnet zusammen, d. h. wenn der ganze Spalt in kleinste Teile zerschnitten und an einander gelegt die Weite eines Schlauchrohrs ergibt, nur dann gelten die Tauchen als verbunden., wenn von der einen Seite nach der anderen, gelten sie nicht als verbunden77 Weil der obere Teil der Mauer durch seine Schwere sich doch allmählich senken und so der Spalt sich wieder schließen wird, deshalb werden die Tauchen trotz des Spaltes als durch die Mauer getrennt betrachtet (יו״ב)., wenn nicht an einer Stelle eine Lücke wie ein Schlauchrohr ist; R. Jehuda sagt : Umgekehrt ist die Sache78 Er ist der Ansicht, dass ein über die ganze Mauer gehen der Spalt nicht besser ist als ein Loch und auch die Weite eines Schlauchrohrs haben muss. Geht aber der Spalt von der einen Seite der Mauer bis zur anderen, so wird durch das durchdringende Wasser der untere Teil der Mauer immer mehr abgebröckelt und deshalb nicht als Trennung betrachtet (יו״ב).. Dringen sie (die Tauchen)79 So dass die beiden Wasser-Oberflächen sich im freien Raum berühren. oben ineinander ein, so genügt die Höhe einer Knoblauch-Schale in der Breite eines Schlauchrohrs80 Der berührende Wasserstreifen muss die Breite eines Schlauchrohrs haben, braucht jedoch nur so hoch wie eine Knoblauchschale zu sein..",
+ "Wenn ein Abzugsbecken81 אביק nach Fleischer, zu Levy Wörterbuch = arab. אנביק vom gr. ἄμβιξ, ein Destillierbecher, hier ein Metallbecken, das in den Boden des Badebassins eingesetzt wurde, in das ein zu verschließendes Abflussrohr einmündete, das man öffnete, wenn das Wasser aus dem Bassin abfließen sollte. sich in der Mitte des Bades82 Wenn es in der Mitte des Badebassins angebracht ist, in das man das Wasser zur Herstellung der Tauche fließen lässt. befindet, macht es untauglich83 Das Becken bleibt ein Gerät, auch nachdem es am Boden befestigt und auch wenn es nur für diesen Zweck angefertigt worden ist, insoweit, dass das in ihm gesammelte Wasser als geschöpftes Wasser gilt. Befindet sich das Becken in der Mitte, so läuft das frische Wasser, das man in das Bassin hineinlässt, nachdem man das schmutzige hat abfließen lassen, zunächst in das Becken, da dieses tiefer liegt als der Bassinboden, es befindet sich danach in der leeren Tauche zunächst geschöpftes Wasser, deshalb bleibt die Tauche untauglich, auch wenn sie sich dann mit tauglichem Wasser füllt. Vorauszusetzen ist, dass das Becken wenigstens drei Log Wasser fasst, da erst diese eine Tauche untauglich machen, oder man muss mit יו״ב annehmen, dass auch das über dem Becken stehende Wasser als durch das Becken geschöpft betrachtet wird., wenn an der Seite, macht es nicht untauglich, weil es da einer Tauche neben einer anderen Tauche gleicht84 Nur wenn das Becken in der Mitte liegt und von allen Seiten von dem übrigen Tauchenwasser umgeben ist, gilt das Wasser in dem Becken als zu der Tauche gehörig und ist deshalb, weil zuerst geschöpftes Wasser in ihr war, die Tauche untauglich. Liegt dagegen das Becken an der Seite, so gilt das Wasser in ihm als eine besondere Wasseransammlung für sich, durch die das übrige Wasser in der Tauche nicht untauglich wird. Auch wenn in das Bassin 40 Sea taugliches Wasser hineingelassen werden, bleibt aber das Wasser in dem Becken trotz seiner Verbindung mit einer tauglichen Tauche zum Untertauchen untauglich, weil es sich in einem Gefäß befindet (s. oben V, Note 4)., das sind die Worte des R. Meïr; die Weisen sagen : Wenn das Badebassin85 אמבטי, gr. ἐμβατή, Behältnis zum Baden. ein Viertel (Log) Wasser aufnimmt, bevor solches in das Abzugsbecken gelangt86 Wenn der Rand des Beckens höher liegt als der Boden des Bassins, so dass beim Hineinlassen zuerst sich Wasser auf dem Boden sammelt., ist es tauglich87 Nach יו״ב, auch wenn das Becken in der Mitte liegt, nach מ״א machen die Weisen diesen Unterschied nur, wenn das Becken an der Seite liegt. Ein Viertel Log Wasser genügt nach Toravorschrift für das Unter tauchen kleiner Gegenstände; sobald sich deshalb ein Viertel Log Wasser auf dem Boden des Bassins angesammelt hat, ist bereits eine Tauche mit tauglichem Wasser vorhanden, und wird deshalb, wenn dann das Becken sich mit Wasser füllt, dieses als eine besondere Tauche betrachtet., wenn nicht, ist es untauglich88 Auch wenn sich das Becken an der Seite befindet.; R. Eleasar, Sohn des Zadok, sagt : Sobald das Abzugsbecken (Wasser) aufnimmt89 Damit ist vielleicht gemeint, wenn das Loch zum Abflussrohr verschlossen ist (s. dagegen מ״א)., ist es, wie es auch sein mag90 Sowohl in der Mitte wie an der Seite., untauglich.",
+ "Wenn in einer Reinigungsleitung91 מטהרת nach der Erklärung von ר״ש: eine an den Wänden des Baderaums entlang führende Wasserleitung zur Abspülung nach dem Baden im warmen Bade. in einem Bade die untere92 Von zwei nebeneinander fließenden Leitungen, von denen die eine etwas tiefer liegt als die andere. Die beiden Leitungen sind durch eine Zwischenwand getrennt, durch ein Loch in dieser Wand ist aber das Wasser der einen Leitung mit dem in der anderen wieder verbunden. Rinne voll mit geschöpftem Wasser und die obere voll mit tauglichem Wasser ist, und da, wo das (sie verbindende) Loch ist, sich drei Log befinden93 Wenn das Loch so groß und breit ist, dass drei Log Wasser darin Raum haben., ist es untauglich94 Wenn die obere Leitung keine 40 Sea Wasser enthält, wird das darin fließende Wasser untauglich, als wenn drei Log geschöpften Wassers darin hineingefallen wären. Umso mehr wird die untere Leitung untauglich, wenn sie taugliches Wasser enthält und die obere geschöpftes, weil doch das Wasser eher von oben nach unten als von unten nach oben fließt. So nach der Erklärung von רא״ש, ר״ש und Barten. Nach der Erklärung von יו״ב besteht die מטהרת aus zwei übereinander liegenden Leitungen, die obere dient dazu, taugliches Wasser zu einer Tauche hinzu leiten, die untere, gebrauchtes Wasser abfließen zu lassen. Der Boden der oberen Leitung ist nach der unteren zu durchlöchert, damit Steinchen und Erdklumpen, die das Wasser mit sich führt, in die untere Leitung hineinfallen und mit dem Abflusswasser abfließen, daher die Bezeichnung des Ganzen als מטהרת. Wenn nun drei Log von dem Wasser der unteren Leitung an dem Loch vorbeifließen, bevor vierzig Sea Wasser durch die obere Leitung hindurchgeflossen sind, ist es, als wenn die drei Log geschöpften Wassers in das taugliche Wasser hineingefallen wären, und ist das Wasser als mit geschöpftem gemischt untauglich. So erklärt יו״ב das אם יש כנגד הנקב ג׳ לוגין. Nach א״ר handelt es sich um zwei nebeneinander liegende Leitungen, von denen die eine etwas tiefer liegt als die andere, doch so, dass durch das Loch in der Zwischenwand Wasser auch von der tiefer liegenden Leitung in die höher liegende hineinfließen kann. Das אם יש כנגד הנקב ג׳ לוגין bedeutet aber nach ihm: wenn durch das Loch drei Log von dem Wasser der unteren Leitung in die obere und von dort in die Tauche hineinfließen, in die sich das Wasser der oberen Leitung ergießt, bevor vierzig Sea aus der oberen Leitung in die Tauche hineingeflossen sind, so ist die Tauche untauglich.. Wie groß muss das Loch sein, dass es drei Log fasst? Wie der dreihundertzwanzigste Teil einer Tauche95 So nach Maim. und Barten., die בריכה als gleichbedeutend mit מקוה auffassen, wie es in unserer Masechta häufig gebraucht wird. Danach erklärt Maim.: wenn die untere Leitung die zu einer מקוה erforderlichen vierzig Sea Wasser enthält, muss der Rauminhalt des Loches1/320 des Rauminhalts der unteren Leitung betragen, da 1 Sea = 24 Log, 40 Sea = 960 Log, demnach 3 Log =1/320 von 40 Sea sind. Enthält die untere Leitung mehr oder weniger als 40 Sea, so muss der Rauminhalt des Loches einen dementsprechend kleineren oder größeren Teil des Rauminhaltes der Leitung betragen. Dagegen wendet א״ר ein, dass danach die Ausführung der Mischna etwas ganz Überflüssiges aussprechen würde, denn dass 3 Log =1/320 von 40 Sea sind, braucht doch die Mischna nicht erst zu sagen. Auch nach ihm steht בריכה hier in der Bedeutung von ׳מקרה aber es ist damit nicht die Wasseransammlung in der unteren Leitung gemeint, sondern die מקוה die durch das aus der oberen Leitung fließende Wasser entsteht. Danach erklärt er: wenn das Loch so groß ist, dass in der Zeit, in der 40 Sea aus der oberen Leitung in die zu bildende מקוה hineinfließen, drei Log aus der unteren Leitung durch das Loch in die obere hinein- und mit deren Wasser mit hinausfließen, so ist die entstandene מקוה untauglich, weil nur 40 Sea weniger 3 Log taugliches Wasser hineingeflossen sind, die durch die 3 Log geschöpften Wassers untauglich geworden sind. Darauf stellt die Mischna die Frage, wie groß das Loch sein muss, damit dieses anzunehmen ist, und die Antwort lautet: so groß, dass in 320 Teilen Wasser, die aus der oberen Leitung hinausfließen, immer ein Teil aus der unteren Leitung enthalten ist. Ob dieses der Fall ist, lässt sich sehr einfach dadurch feststellen, dass man zunächst das Loch verstopft und 319 Log oder halbe Log oder von irgendeinem anderen Maße, aus der oberen Leitung herausfließen lässt, dann das Loch öffnet und sieht, ob in derselben Zeit, in der vorher 319 Log hinausgeflossen sind, jetzt 320 hinausfließen. Ist dieses der Fall, so folgt daraus, dass1/320 von dem in die Tauche (בריכה) hineingeflossenen Wasser, demnach von den zuerst hineingeflossenen 40 Sea = 960 Log960/320 = 3 Log geschöpftes Wasser waren und dadurch die Tauche untauglich geworden ist. Nach יו״ב ist hier בריכת nicht als gleichbedeutend mit מקוה aufzufassen, sondern er versteht darunter das gesamte durch die obere Leitung fließende Wasser von der Stelle an, aus der es nach der Leitung hinfließt, bis zu der Stelle, wo es aus ihr wieder hinausfließt. Die Frage, wie groß das Loch sein muss, um das Wasser untauglich zu machen, beantwortet die Mischna danach dahin: wenn das Loch so groß ist, dass es1/320 von der Wassermenge fasst, die sich zu einer Zeit in dem oberen Wasser befindet, von der Stelle an, wo dieses seinen Ausgang nimmt, bis dorthin, wo es aus der oberen Leitung herausfließt. Würde z. B. diese Wassermenge 320 Log betragen, so müsste danach das Loch so groß sein, dass es ein Log fasst, dann wird es betrachtet, als wenn dieses eine Log in die 320 Log des oberen Wassers hineingeflossen ist und sich mit ihnen vermischt hat; sind nun 3×320 = 960 Log, die für eine Tauche erforderliche Wassermenge, durch die obere Leitung geflossen, befinden sich danach darunter 3 Log von dem unteren geschöpften Wasser und ist deshalb das Wasser für eine Tauche untauglich. Auch wenn die betreffende Wassermenge nur 160 Log betragen würde, das Loch danach nur ein halbes Log zu fassen brauchte, würde das Wasser untauglich werden, obgleich dann die 3 Log erst durch 6-maligen Zufluss mit den 40 Sea weniger drei Log tauglichen Wassers sich vermischt haben, weil man von vorneherein auf dieses fortgesetzte Hin einfließen des geschöpften Wassers hat rechnen müssen (s. oben III, Schluss von Note 38)., das sind die Worte des R. Jose. R. Eleasar sagt: Auch wenn die untere voll mit tauglichem und die obere voll mit geschöpftem ist96 So dass sicher geschöpftes Wasser aus der oberen Leitung in die untere hineingeflossen ist., und an der Seite des Loches drei Log sind, ist es tauglich, denn sie97 Die Weisen. haben nur gesagt: Wenn drei Log hineingefallen sind98 Wenn sie unmittelbar in eine Tauche hineingefallen sind, machen sie die Tauche, wenn diese keine 40 Sea enthält, untauglich, nicht aber, wenn sie wie hier vorher mit einer größeren Wassermenge vermischt eine Strecke dahingeflossen und dann erst in die Tauche hineingeflossen sind (s. oben IV, 4).."
+ ],
+ [
+ "Es gibt Dinge, die die Tauche ergänzen1 Wenn sie in eine Tauche hineinkommen, die weniger als 40 Sea Wasser enthält, den Wasserinhalt zu den erforderlichen 40 Sea ergänzen. und nicht untauglich machen2 Wenn drei Log von ihnen aus einem Gefäß in eine Tauche hineinfallen, die weniger als 40 Sea Wasser enthält., solche, die sie untauglich machen und sie nicht ergänzen, und solche, die sie nicht ergänzen und nicht untauglich machen. Dieses sind die Dinge, die sie ergänzen und nicht untauglich machen : Schnee, Hagel, Reif, Eis, Salz und flüssiger3 Der so dünn ist, dass man ihn von einem Gefäß in ein anderes gießt. Schlamm. Es sagte R. Akiba : R. Ismaël suchte mir gegenüber nachzuweisen, dass Schnee4 Nach יו״ב: selbst Schnee, der sofort zu Wasser wird, wenn er in Wasser hineinkommt, umso weniger die anderen in der Mischna genannten Dinge. nicht ergänzt, aber die Leute von Medba5 מידבא s. Num. 21, 30. bezeugten von ihm, dass er zu ihnen gesagt habe : Gehet hinaus und bringet Schnee und stellet daraus ursprünglich eine Tauche her6 Selbst wenn die Tauche nur aus geschmolzenem Schnee besteht, ist sie tauglich. Daraus, dass er zu ihnen gesagt hat „bringet Schnee“, ist zu entnehmen, dass auch er der Ansicht war, dass trotzdem Schnee durch das Hineintun in ein Gefäß nicht untauglich wird. Dass er R. Akiba gegenüber nachzuweisen suchte, dass Schnee nicht einmal ergänzt, ist nach Maim. dahin zu verstehen, dass er nur für diese Ansicht Belege beizubringen suchte, selbst aber gar nicht diese Ansicht teilte. מ״א sucht diesen Widerspruch dadurch auszugleichen, dass er meint, R. Ismael habe gegen die Herstellung einer Tauche aus Schnee, den man hat schmelzen lassen, bis daraus 40 Sea Wasser entstanden sind, gar nichts einzuwenden gehabt; trotzdem sei er der Ansicht gewesen, dass man Schnee nicht dazu verwenden darf, um eine Tauche von weniger als 40 Sea Wasser damit zu ergänzen, weil man, wenn man den Schnee in das Wasser hineinwirft, nicht genau wissen kann, wieviel Wasser er ergeben wird, und deshalb die Tauche leicht für tauglich halten kann, während sie noch gar keine 40 Sea Wasser enthält.. Rabbi Jochanan, Sohn des Nuri, sagt: Ein Hagelkorn ist wie Wasser7 Nach Barten.: wenn davon aus einem Gefäß drei Log in eine Tauche von weniger als 40 Sea hineinfallen, so ist die Tauche untauglich. Nach יו״ב eine Tauche von weniger als 40 Sea wird, wenn 3 Log davon aus einem Gefäß hineinfallen, allerdings nicht untauglich, aber es gilt trotzdem auch insofern als Wasser, als es als geschöpft gilt, wenn man es in ein Gefäß hineingetan hat; R. Jochanan behauptet dieses vom Hagelkorn, obwohl dieses am wenigsten dem flüssigen Wasser gleicht, doch gilt dieses nach ihm ebenso vom Schnee, Reif und Eis.. Inwiefern ergänzen diese Dinge und machen sie nicht untauglich ? Wenn in einer Tauche an vierzig Sea ein Sea fehlt und es fällt ein Sea von ihnen8 D. h. soviel, dass sich daraus beim Zergehen ein Sea Wasser ergibt. in sie hinein, so ergänzt es sie, so ergibt es sich, dass sie ergänzen und nicht untauglich machen9 Da ein Sea doch soviel mehr als drei Log sind, und die Tauche, wenn es aus einem Gefäß hineingetan wird, trotzdem nicht dadurch untauglich wird..",
+ "Dieses sind die Dinge, die untauglich machen10 S. Note 2. und nicht ergänzen11 Note 1.: Wasser11a Geschöpftes., sei es unreines sei es reines. Wasser, in das etwas12 Früchte oder Kraut. eingelegt worden, Wasser, in dem etwas gekocht worden ist, Tresterwein13 תמד = temetum, man gewinnt ihn, indem man auf die ausgepressten Weintrauben oder auf Weinhefe Wasser aufgießt., so lange er noch nicht fermentiert14 So lange gilt der Aufguss noch als Wasser, nicht als Wein. Sind jedoch durch die aus den Traubenresten gekommene Flüssigkeit aus drei Maßen Wasser, die man aufgegossen hat, vier geworden, so gilt es, auch ohne dass es fermentiert hat, schon als Wein, weil es allgemein üblich war, einen Teil Wein mit drei Teilen Wasser, um ihn zu mildern, zu mischen (s. Chullin I, 7). hat. Inwiefern machen sie untauglich und ergänzen sie nicht? Wenn in einer Tauche an vierzig Sea ein Kurtob15 S. oben III Note 5. fehlt, und es fällt ein Kurtob von ihnen in sie hinein, ergänzen sie sie nicht, bei drei Log machen sie sie untauglich. Dagegen die übrigen Flüssigkeiten16 Die Machschirin VI, 4 neben dem Wasser genannt werden (מ״א stellt es allerdings als zweifelhaft hin, ob Tau nicht ebenso wie Schnee und Hagel als Wasser zu betrachten ist). und Fruchtsaft17 Aus Früchten, die man nicht aufzupressen pflegt., Salzlake18 Lake von eingesalzenen Fischen., Fischlake19 מורייס = muries, Fischlake, auch Pökelbrühe. und Tresterwein, der fermentiert hat, ergänzen in manchen Fällen, in manchen ergänzen sie nicht20 Sie sind die Dinge, die nicht ergänzen und nicht untauglich machen. Sie ergänzen nur, wenn schon 40 Sea darin waren und nach Hinzu tun von einem Sea von ihnen ein Sea wieder herausgenommen worden ist, so dass keine volle 40 Sea tauglichen Wassers mehr darin sind, in eine Tauche von weniger als 40 Sea hineingetan aber ergänzen sie nicht, machen aber die Tauche auch nicht untauglich.. Wie ist dieses? Wenn in einer Tauche an vierzig Sea ein Sea fehlt, und es fällt ein Sea von ihnen in sie hinein, ergänzt es sie nicht21 Macht aber die Tauche auch nicht untauglich, wie geschöpftes Wasser sie untauglich machen würde., wenn vierzig Sea darin waren, und man tut ein Sea von ihnen hinzu und nimmt ein Sea heraus, bleibt sie tauglich22 Obgleich der größere Teil des herausgenommenen Sea doch aus tauglichem Wasser besteht, demnach in der Tauche weniger als 40 Sea tauglichen Wassers Zurückbleiben, die erst durch das hinzugekommene zu 40 Sea ergänzt werden. Dieses Verfahren darf bis zu 19 mal wiederholt werden, weil in jedem Sea, das man herausnimmt, doch auch etwas von dem Hinzugetanen enthalten ist und des halb jedenfalls noch mehr als die Hälfte von den ursprünglichen 40 Sea in der Tauche zurückbleibt, weiter aber darf dieses Verfahren nicht wiederholt werden, weil dann die 40 Sea in der Tauche vielleicht zur größeren Hälfte nicht mehr aus tauglichem Wasser sondern aus dem hinzugekommenen bestehen (s. Jebamot 82b). Mit geschöpftem Wasser dagegen kann man dieses Verfahren unbegrenzt wiederholen, auch wenn dadurch schließlich die ganzen 40 Sea tauglichen Wassers, die ursprünglich darin waren, herausgeschöpft werden, nach den meisten Dezisoren bleibt die Tauche auch in diesem Falle tauglich. Nach Maim. dagegen bleibt in dem Falle unserer Mischna nur bei einmaligem Hinzutun und Herausnehmen von einem Sea die Tauche tauglich, bei geschöpftem Wasser nur so lange, wie noch über die Hälfte von dem ursprünglichen tauglichen Wasser in der Tauche zurückbleibt (s. הלכות מקואות IV, 7 und dort כסף משנה)..",
+ "Hat23 Nach א״ר ist dieser erste Absatz der Mischna hinter Mischna 4 zu setzen, so dass Mischna 3 beginnend mit נפל לתוכו יין zunächst von dem Untauglichwerden der Tauche durch Veränderung ihrer Farbe spricht und dann von dem besonderen Fall, wenn man Trauben oder Olivenkörbe darin abgespült hat. man Olivenkörbe oder Traubenkörbe in ihr abgespült und ihr Aussehen sich dadurch24 Durch den von den Körben aufgesogenen Trauben- oder Olivensaft. geändert, bleibt sie tauglich25 Nur eine von Natur farbige Flüssig keil macht die Tauche untauglich, wenn sie in sie hineinfällt und sich mit ihr vermischt und ihr Aussehen sich dadurch verändert. Der in die Körbe eingedrungene Saft hat aber aufgehört, eine Flüssigkeit zu sein, und macht deshalb die Tauche nicht untauglich.; R. Jose sagt25a Erubin 29b.: Färbe-Wasser26 Wasser, in dem ein Farbstoff aufgelöst ist. macht sie bei drei Log untauglich27 Wie gewöhnliches Wasser, wenn es aus einem Gefäß in eine Tauche von nicht 40 Sea hineinfällt., macht sie aber nicht wegen Veränderung des Aussehens untauglich28 Weil das Wasser von Natur keine andere Farbe hatte und der Farbstoff, durch den es gefärbt worden ist und der sich beim Hineinfallen mit dem Wasser der Tauche vermischt hat, niemals eine für sich bestehende Flüssigkeit gewesen ist.. Ist Wein oder Olivenschleim29 מוחל s. Toharot IX Note 12. Sabb. 144b או חומץ ומוחל. in sie30 In eine Tauche, die nicht 40 Sea Wasser enthält. hineingefallen31 Ebenso irgend ein anderer farbiger Fruchtsaft. und dadurch ihr Aussehen verändert worden32 Wenn es auch nicht die Wein- oder Olivenfarbe angenommen hat, sobald es nur anders aussieht als vorher (ראב״ד)., ist sie untauglich33 Weil es aussehen würde, als wenn man in Fruchtwasser untertauchen dürfte. Aus demselben Grunde wird auch eine Tauche von 40 Sea Wasser untauglich, wenn sie durch hineingefallenen Wein ihr Aussehen verändert hat, nur dass man da beliebig viel Wasser hin zugießen und dadurch ihr ursprüngliches Aussehen wieder herstellen kann.. Wie soll man es da machen? Man warte, bis Regen fällt und ihr Aussehen wieder wie das von Wasser wird34 Sobald das Wasser wieder sein ursprüngliches Aussehen angenommen hat, ist es wieder tauglich, ohne dass man etwas aus der Tauche abfließen zu lassen braucht, wie in dem Fall, wenn drei Log geschöpften Wassers in eine Tauche von weniger als 40 Sea hineingefallen sind (s. oben III, 2).. Waren vierzig Sea darin, kann man Geschöpftes auf der Schulter hintragen und hineingießen, bis ihr Aussehen wieder wie das Aussehen von Wasser wird.",
+ "Ist Wein oder Olivenschleim in sie35 In eine taugliche Tauche. hineingefallen und dadurch das Aussehen eines Teils des Wassers verändert worden, darf man darin nicht untertauchen36 Auch nicht in dem Teile des Wassers, dessen Aussehen unverändert geblieben ist., wenn nicht vierzig Sea das Aussehen von Wasser behalten haben37 Aber auch dann darf man nur in dem unverändert gebliebenen Teile des Wassers untertauchen..",
+ "38 Makkot 4a. Ist in drei Log Wasser39 Im Talmud (Makkot 4a und Chullin 26a): שלשת לרגין מים חסר קורטוב. ein Kurtob Wein hineingefallen und dadurch ihr Aussehen wie das von Wein geworden, und sie fallen in eine Tauche40 Die nicht 40 Sea Wasser enthält. hinein41 Ohne das Aussehen des Wassers in der Tauche zu verändern., machen sie diese nicht untauglich42 Obwohl es volle drei Log Wasser waren, weil sie nicht das Aussehen von Wasser, sondern das von Wein hatten.. Ist in drei Log weniger ein Kurtob Wasser ein Kurtob Milch hineingefallen und ihr Aussehen ist wie das von Wasser geblieben, und sie fallen in eine Tauche hinein, machen sie diese nicht untauglich43 Obwohl sie das Aus sehen von Wasser hatten, weil ein Kurtob darin Milch war und diese nach Mischna 2 nicht untauglich macht.; R. Jochanan, Sohn des Nuri, sagt : Es richtet sich alles nach dem Aussehen44 Deshalb ist, obwohl ein Kurtob von den drei Log Milch war, da die ganzen drei Log das Aussehen von Wasser hatten, die Tauche untauglich..",
+ "45 Chagiga 19a. Gittin 16a. Sind in einer Tauche genau vierzig Sea, und zwei Personen sind darin nach einander unter-getaucht, ist die erste rein und die zweite unrein46 Da auf dem Körper des zuerst Untergetauchten jedenfalls etwas Wasser verblieben ist und deshalb beim Untertauchen des zweiten keine 40 Sea mehr in der Tauche waren.; R. Jehuda sagt : wenn die Füße der ersten noch das Wasser berührt haben47 Wenn auch der ganze übrige Körper schon außerhalb des Wassers war, als die zweite untertauchte., ist auch die zweite rein48 Weil die Füße noch im Wasser standen, wird der Badende als noch im Wasser stehend betrachtet und gilt deshalb auch das Wasser auf seinem übrigen Körper als noch nicht von der Tauche losgelöst.. Hatte man einen Sagum-Stoff49 סגוס = σάγος, sagum, ein dicker grober Stoff, s. Negaim XI, 11. darin untergetaucht und ihn heraus- gezogen und er berührt noch mit einem Teile das Wasser, so ist die Person50 Die danach untergetaucht ist. rein51 Nach Barten. ist dies nur die Ansicht des R. Jehuda. Maim. scheint nicht dieser Ansicht zu sein, da er nicht wie R. Jehuda entscheidet und doch diesen Ausspruch als Halacha anführt. Der Unterschied besteht darin, dass der Körper des aus dem Bade Herausgestiegenen doch nur stellenweise noch vom Wasser befeuchtet ist, deshalb nützt es nach dem ersten Tanna nichts, wenn auch seine Füße noch im Wasser stehen; der dicke Stoff dagegen ist vollständig mit Wasser durchtränkt, wenn deshalb auch nur ein Teil von ihm das Wasser noch berührt, steht tatsächlich noch das gesamte Wasser mit der Tauche in Verbindung. Nach ר״ש und רא״ש ist gar nicht gemeint, dass nach dem Untertauchen des Stoffes eine Person darin untergetaucht ist, sondern bezieht sich das טהור auf die Tauche selbst: auch wenn man einen Sagumstoff darin untergetaucht hat, gilt das Wasser in dem Stoff noch nicht als geschöpft, so lange noch ein Teil von ihm das Wasser in der Tauche berührt, und bleibt deshalb die Tauche tauglich, auch wenn dann drei Log Wasser aus dem Stoff wieder in die nun keine 40 Sea enthaltende Tauche zurückgeflossen sind.. Bei einem Kissen oder Polster aus Leder gilt das in ihnen enthaltene Wasser als geschöpft, sobald man ihre Ränder aus dem Wasser herausgehoben hat52 Da sie mit Polstermaterial gefüllt sind, gelten sie als Gegenstände, die bestimmt sind, etwas in sie hineinzutun, deshalb gilt das in ihnen enthaltene Wasser, sobald man sie heraushebt, als geschöpft.. Wie denn muss man es machen ? Man taucht sie unter und hebt sie mit nach unten gebogenen Rändern heraus53 Bevor man sie untertaucht, muss man die Naht an einer Seite auftrennen, damit das Wasser auch die Innenseite bespült (s. weiter X, 2). Beim Herausheben wendet man die aufgetrennte Seite nach unten, so dass das Wasser nicht in sie hineingetan ist und deshalb nicht als geschöpft gilt..",
+ "Hat man eine Bettstelle darin54 In einer Tauche von genau 40 Sea, in der das Wasser nicht so hoch steht, dass man das Bett mit den Füßen darin untertauchen kann. untergetaucht, so ist sie rein, auch wenn die Füße in dicken55 Nichtflüssigen, der nicht dazu geeignet ist, darin unterzutauchen (s. oben II, 10). Schlamm56 Auf dem Boden der Tauche. eingesunken sind, weil das Wasser schon vorher in ihn eindringt57 Das Wasser dringt vorher in die durch die Füße nieder gedrückten Stellen im Schlamme ein, bevor die Füße darin einsinken, die Füße stehen deshalb nicht im Schlamm, sondern im Wasser.. Wenn das Wasser in einer Tauche zu flach58 מרודד breitgeschlagen, auseinander gezogen, von רדד = niedertreten. steht59 Es sind 40 Sea Wasser in der Tauche, das Wasser steht aber so flach, dass man nicht mit dem ganzen Körper darin untertauchen kann., kann man selbst Holzbündel oder Rohrbündel60 Nicht nur Steine, die undurchlässig sind, darf man dazu benutzen, sondern selbst Holz- oder Rohrbündel, in die das Wasser eindringt, wodurch der Wasserinhalt der Tauche vermindert wird, weil das in sie eingedrungene Wasser mit dem Wasser der Tauche in Verbindung steht und noch zu ihm gerechnet wird. Nur darf man die Steine oder Bündel nicht durch die ganze Mitte der Tauche legen, weil dadurch die Tauche in zwei Teile geteilt werden würde, von denen jeder keine 40 Sea Wasser enthält. hineinpressen61 Die Bündel müssen durch etwas beschwert werden, damit sie das Wasser zusammenpressen, weil sie sonst im Wasser schwimmen würden., damit das Wasser in die Höhe geht62 יתפתו von תפח = anschwellen., und hinein- steigen und untertauchen. Wenn eine Nadel63 Die unrein ist. auf den Stufen der Tauch-Höhle liegt64 Und man sie nicht erst aufheben und untertauchen will. und man das Wasser in Bewegung bringt65 So dass es die Stufe, auf der die Nadel liegt, bespült., ist sie rein, sobald eine Wasserwelle66 Die aber von dem Wasser in der Tauche sich nicht losgelöst haben darf. über sie hingeflossen ist67 Das Wasser der Welle wird nicht als fließendes Wasser betrachtet, da es nur durch die Hand in Bewegung gesetzt ist und wieder in die Tauche zurückfließt. Es wird auch nicht als Tauchwasser, das durch die Hand, die für Unreinheit empfänglich ist, hingeleitet worden ist, betrachtet, da es in Verbindung mit der Tauche steht und deshalb als Bestandteil derselben wie diese tauglich bleibt.."
+ ],
+ [
+ "Das Land Israel gilt als rein1 Selbst wo der Boden in Händen von Nichtisraeliten ist, gilt er im Allgemeinen als rein, soweit kein Grund vorliegt, das Gegenteil anzunehmen, während aller Boden außerhalb des israelitischen Landes des Zweifels wegen allgemein nach rabbinischer Vorschrift als unrein gilt. und seine Tauchen gelten als rein2 Es wird angenommen, dass sie nach Vorschrift hergestellt sind, allerdings mit den Beschränkungen, die in der Mischna weiter folgen, danach würde טהורים hier, wie auch sonst öfters in der Mischna, in der Bedeutung von כשרים stehen, wenn man nicht annehmen will, dass ומקואותיה טהורים sich nur auf die Reinheit der Tauchen bezieht, dass man nicht zu befürchten braucht, dass sie, bevor sie 40 Sea enthalten haben, verunreinigt worden sind, danach würde das טהורים ohne jede Beschränkung gelten (s. יו״ב).. Die Tauchen der Völker außerhalb des Landes3 Selbst dort, wo Israeliten wohnen, sobald man nicht bestimmt weiß, dass sie nach Vorschrift hergestellt sind. sind für durch eine Pollution unrein Gewordene tauglich4 Für das Untertauchen von unreinen Personen oder Geräten, um rein zu werden, können sie überhaupt nicht in Betracht kommen, weil diese durch die Luft des Auslandes doch sofort wieder unrein werden würden, da nicht nur der Boden sondern auch die Luft des Auslandes nach rabbinischer Anordnung verunreinigt (1. Sabb. 15b). Aber auch für eine Frau, um sich nach der Menstruation für den Umgang mit ihrem Manne zu reinigen, sind sie nicht zu gebrauchen, wenn man nicht bestimmt weiß, dass sie nach Vorschrift hergestellt sind. Nur der durch eine Pollution unrein Gewordene kann darin untertauchen, um sich wieder mit Thoraworten beschäftigen zu dürfen, weil hierfür auch das Untertauchen in geschöpftem Wasser genügt (s. oben III, Note 32)., selbst wenn sie mit einem Brunnenschwengel5 קילון gr. κήλων = Brunnenschwengel. Nach ר״ש und Bart. ist unter קילון ein Graben zu verstehen, in den das Wasser hineingegossen wird, um es an seinen Sammelplatz hinzuleiten (vgl. Moed Katan I, 1 und Machschirin IV, 9). gefüllt worden sind. Die im Lande6 Die 40 Sea enthalten, wenn man auch nicht bestimmt weiß, ob es nicht vielleicht geschöpftes Wasser ist. Israel, die außerhalb des Stadteinganges6a Andere Lesart: לפתח. liegen, sind auch für Menstruierende tauglich7 Weil man dort kein zusammengetragenes Wasser zu sammeln pflegt, um darin zu waschen oder zu baden, deshalb mit Bestimmtheit anzunehmen ist, dass es Regenwasser ist, das sich von selbst angesammelt hat., die innerhalb des Stadteinganges6a Andere Lesart: לפתח. liegen, sind für durch eine Pollution unrein Gewordene tauglich und für alle anderen Unreinen untauglich8 Weil Wasseransammlungen innerhalb der Stadt, sobald man nicht weiß, dass sie zu dem Zwecke angelegt sind, um als Tauche zu dienen, im Allgemeinen aus geschöpftem Wasser hergestellt sind, um darin zu waschen oder zu baden.; R. Elieser sagt : Die nahe zur Stadt und zur Landstraße liegen, sind unrein9 D. h. untauglich., weil man sie zum Waschen10 Aruch liest: ׳מפני הכבישה von כבש = niedertreten, weil sie an einer Stelle liegen, die von Menschen viel betreten wird. benutzt haben kann11 Wenn auch anzunehmen ist, dass sie aus von selbst angesammeltem Regenwasser bestehen, ist doch zu befürchten, dass Vorübergehende, bevor sich 40 Sea darin angesammelt hatten, Kleidungsstücke darin gewaschen haben, und beim Auswringen drei Log Wasser in sie zurückgeflossen und sie dadurch untauglich geworden sind., die entfernt davon liegenden sind rein.",
+ "Wegen einer Pollution muss in folgenden Fällen ein Tauchbad genommen werden12 Nach Toravorschrift wird man durch einen Samen-Abgang nur unrein, wenn man die Loslösung des Samens verspürt hat (s. Nidda 43a), nach rabbinischer Vorschrift wird man aber auch in den folgenden Fällen unrein, weil zu befürchten ist, dass man glaubt, nur die Loslösung des Urins verspürt zu haben, während es in Wirklichkeit die Loslösung von Samen war, die man gespürt hat; da danach das Untertauchen in diesen Fällen nur eine rabbinische Vorschrift ist, ist der Untertauchende sofort rein und braucht er nicht erst den Sonnenuntergang abzuwarten (s. Para XI, 5), deshalb heißt es in der Mischna nicht, sie sind unrein, sondern nur, sie müssen ein Tauchbad nehmen (מ״א). Nach יו״ב handelt es sich in der Mischna nur um das Tauchbad, das nach rabbinischer Vorschrift genommen werden muss, um sich wieder mit Toraworten beschäftigen zu dürfen.: Bemerkt man beim Wasserlassen eine tropfenartige oder getrübte Flüssigkeit13 Urin pflegt klar zu sein und in einem Strahl, nicht in Tropfen, herauszukommen. Wenn deshalb beim Wasserlassen sich eine trübe Flüssigkeit oder eine klare, die tropfenweis herauskommt, sich zeigt, so kann das als ein Anzeichen dafür angesehen werden, dass durch den Urin Samen, der sich in der Harnröhre festgesetzt hatte, mit hinausgespült worden ist., wenn am Anfang14 Des Wasserlassens., ist man rein15 Weil, wenn es sich um in der Harnröhre zurückgebliebenen Samen handeln würde, jedenfalls zuerst etwas Urin würde herausgeflossen sein und dann erst der von ihm mitgerissene Samen, die Trübung bezw. die Tropfenbildung deshalb auf irgend eine andere Ursache zurück-zuführen sind., wenn inmitten und am Schluss, ist man unrein, wenn vom Anfang bis zum Schluss16 Nach Maim.: wenn vom Anfang bis zum Ende nur eine tropfenartige oder getrübte Flüssigkeit abgegangen ist, nach anderen: wenn man vom Anfang bis zum Ende solche tropfenartige oder getrübte Flüssigkeit mit abgegangen ist., ist man rein17 Nach der ersten Erklärung kann es nicht zurückgebliebener Samen sein, weil dieser jetzt nicht von selbst abgehen würde, nachdem er bei der vorangegangenen Samenentleerung nicht mit abgegangen ist, nach der anderen Erklärung, weil die am Anfang abgegangene Flüssigkeit kein Samen sein kann, sondern ihre Trübung oder Tropfenbildung auf eine andere Ursache zurückzuführen ist, ist dieses auch für die in der Mitte und am Ende bemerkten anzunehmen. So nach der Erklärung von יו״ב. מ״א erklärt: Samen hat zwei Kennzeichen, er pflegt dickflüssig zu sein, nicht tropfenartig, und weiß, nicht trübe. Fehlt eines dieser Kennzeichen, so ist es kein Samen, trotzdem ist man unrein, wenn man inmitten oder am Ende des Wasserlassens solche Flüssigkeit bemerkt wegen der zu befürchtenden Verwechslung mit einer Flüssigkeit, die beide Kennzeichen hat. Bemerkt man aber solche Flüssigkeit am Anfang des Wasserlassens, so ist eine solche Verwechslung nicht zu befürchten, da, wie oben ausgeführt, vor dem Wasserlassen ein Samenabgang nicht anzunehmen ist., wenn es eine weiße und sich ziehende Flüssigkeit ist, ist man unrein18 In allen Fällen, weil dieses die charakteristischen Zeichen des Samens sind.: R. Jose sagt : Zwischen einer weißen und einer getrübten ist kein Unterschied.19 Wenn der Ausfluss weiß und dickflüssig ist er auch am Anfang und vom Anfang bis zum Ende rein, wie wenn er trübe ist, obgleich die weiße Farbe ein charakteristisches Kennzeichen des Samens ist (Maim.). Nach מ״א ist R. Jose der Ansicht, dass die weiße Farbe überhaupt kein Kennzeichen des Samens ist, sondern er ebensowohl auch trübe aussehen kann, wenn er nur dickflüssig ist.",
+ "Wem dicke Tropfen aus der Harnröhre fließen, der ist unrein20 Auch wenn sie sich am Anfang des Wasserlassens oder ohne jede Begleitung von Urin zeigen, weil die Dickflüssigkeit ein Zeichen dafür ist, dass es sicher Samenausfluss ist, im Gegensatz zu dem Tanna in der vorhergehenden Mischna, nach dem das Tropfenartige immer ein Anzeichen dafür ist, dass es kein Samenausfluss ist., das sind die Worte des R. Eleasar Chasma. Wer in der Nacht eine wollüstige Erregung hatte21 Indem ihm geträumt hat, dass er einen Coitus vollzogen hat (Nidda 43a). הרהר = über etwas nachdenken, zumeist im üblen Sinne: schlechten oder sinnlichen Gedanken nachgehen. und beim Erwachen merkt, dass sein Glied erhitzt ist, ist unrein22 Auch wenn er keinen Samenausfluss auf sich bemerkt, weil er jedenfalls einen Samenausfluss hatte, dieser nur vertrocknet und nicht mehr zu bemerken ist.. Wenn22a Sabbat 86a. einer Frau am dritten Tage23 Nach mit ihr vollzogenem Coitus. Samen abgeht, ist sie rein24 Auch wenn der Coitus am Schluss des ersten und der Samenabgang am Anfang des dritten Tages stattgefunden hat, so dass dazwischen nur etwas über 24 Stunden (= 2 Ona’s, siehe die folgende Note) liegen, so nach Raschi (Sabb. 86a). Nach Maim. müssen auch nach R. Eleasar nach dem Coitus drei volle Ona’s vergangen sein, wobei die Ona, innerhalb der er stattgefunden hat, nicht mitgezählt wird. Nach dieser Zeit gilt der Samen nicht mehr als Samen und verunreinigt deshalb nicht mehr durch seinen Abgang, während er bis dahin die Unreinheit des von einem Manne abgegangenen Samens an sich hat und auch die Frau, von der er abgeht, verunreinigt., das sind die Worte des R. Eleasar, Sohn des Asarja; R. Ismael sagt : Manchmal sind dies vier Ona’s25 Der Ausdruck עונה = Zeit dient auch als Bezeichnung für einen bestimmten Zeitraum, einen Tag oder eine Nacht, gleichviel ob sie lang oder kurz sind, nach einer anderen Ansicht für die Hälfte eines 24 Stunden-Tages, also für den Zeitraum von 12 Stunden. R. Ismael ist nicht der Ansicht, dass ein Samenabgang schon am dritten Tage rein ist, sondern erst am vierten Tage, jedoch auch dann, wenn der Coitus am Schluss des ersten Tages und der Samenabgang am Anfang des vierten Tages stattgefunden hat, in diesem Falle liegen dazwischen nur zwei volle Tage, das sind 4 Ona’s., manchmal sind es fünf26 Wenn z. B. der Coitus am Morgen des ersten Tages stattgefunden hat und der Samenabgang am Abend zum vierten Tage, da liegen dazwischen außer den 4 Ona’s der beiden vollen Tage noch die Ona des ersten Tages vom Morgen bis zum Abend., manchmal sind es sechs27 Wenn der Coitus am Abend zum ersten Tage stattgefunden hat, da sind drei volle Tage, das sind 6 Ona’s, vergangen.; R. Akiba sagt : Es sind immer fünf28 Die voneinander abweichenden Ansichten der drei Tannaim werden im Talmud (Sabb. 86a) folgendermaßen begründet: Dass auch die Frau durch Abgang von beim Coitus in sie eingedrungenem Samen unrein wird, wird daraus geschlossen, dass vor der G’ttesoffenbarung am Sinai an das Volk das Gebot erging, um sich hierfür rein zu halten, sich drei Tage des geschlechtlichen Umgangs zu enthalten (Exod. 19, 15). Da geschlechtlicher Umgang nur für einen Tag unrein macht, kann dieses Gebot nur darum ergangen sein, damit auch die Frauen, denen nach dem Coitus Samen wieder abging, noch Zeit hatten, sich vorher von ihrer Unreinheit zu reinigen. Es muss danach der zwischen dem Erlass dieses Gebots und dem Offenbarungstage liegende Zeitraum der Zeit entsprechen, innerhalb der der von der Frau abgehende Samen diese noch verunreinigt, während nach dieser Zeit abgehender Samen nicht mehr als Samen gilt und deshalb die Frau nicht unrein macht. Wenn dann nach ihrer Reinigung nach dieser Zeit einer Frau noch Samen abging, blieb sie trotzdem rein, weil der Samenabgang dann nicht mehr verunreinigt. Die Offenbarung hat nun nach allen Ansichten an einem Sabbat stattgefunden, das Enthaltungsgebot wurde nach Ansicht von R. Eleasar ben Asarja am Donnerstag früh verkündet, das Reinigungsbad musste spätestens am Freitagabend genommen werden, da Sonnabend in aller Frühe das Volk zur Entgegennahme der Offenbarung sich versammelte. Es lag also zwischen diesen beiden Zeitpunkten nur ein Zeitraum von 3×12 Stunden, so nach Maim., nach Raschi nur von etwas über 2×12 Stunden, da das am Donnerstag erlassene Enthaltungsgebot erst vom Schlusse dieses Tages an befolgt wurde, und ist danach ein Samenabgang, der nach diesem Zeitraum eintritt, nicht mehr verunreinigend. Nach R. Ismael ist das Enthaltungsgebot schon am Mittwoch im Laufe des Tages ergangen und sollte sich auf drei Tage erstrecken, wobei jedoch der Mittwoch bereits mitgezählt wurde, selbst wenn man mit der Enthaltung erst am Schlusse dieses Tages begonnen hatte. Da am Freitagabend die Reinigung stattfinden musste, so waren für die, die am Mittwoch erst kurz vor Schluss des Tages mit der Enthaltung begonnen hatten, genau zwei volle Tage, das sind vier Ona’s, vergangen, für die, die seit Mittwoch früh keinen Coitus vollzogen hatten, fünf Ona’s, und für die, die zuletzt am vorhergehenden Abend ihn vollzogen hatten, sechs Ona’s. Dementsprechend verunreinigt der Samenabgang bei der Frau immer, bis der dritte Tag nach dem Coitus vergangen ist, den Tag, an dem dieser stattgefunden hat, mit eingerechnet, einerlei zu welcher Tageszeit er stattgefunden hat, wonach dieser Zeitraum zuweilen nur vier, zuweilen fünf und zuweilen sechs Ona’s beträgt. Nach R. Akiba ist das Enthaltungsgebot am Mittwoch früh ergangen und musste sofort vom Beginn des Tages an beobachtet werden, es sollten demnach von dem letzten Coitus volle fünf Ona’s vergangen sein, darum verunreinigt nach ihm der Samenabgang immer bis nach Ablauf eines Zeitraums von fünf Ona’s, das sind 5×12 Stunden, nach dem vollzogenen Coitus, gleichviel zu welcher Tageszeit dieser stattgefunden hat (s. Sabb. 86a)..",
+ "Wenn einer Nichtisraelitin Samen, der von einem Israeliten herrührt, abgeht, ist dieser unrein29 Wie Samen, der einem Israeliten abgeht. Im Talmud bleibt die Frage unentschieden, ob wie bei einer Israelitin nur innerhalb von drei Tagen oder selbst nach Ablauf dieser Zeit (Nidda 34b).. Wenn einer Israelitin Samen, der von einem Nichtisraeliten herrührt, abgeht30 Selbst innerhalb der drei Tage., ist dieser rein31 Nach rabbinischer Vorschrift ist jede von einem Nichtisraeliten abgehende Flüssigkeit unrein wie die einer זב um aber diese Unreinheit als eine nur rabbinische zu kennzeichnen, ist für den Samenabgang diese Bestimmung nicht getroffen worden, sondern ist der von ihm abgegangene Samen rein.. Wenn eine Frau nach vollzogenem Beischlaf hinuntergestiegen und untergetaucht ist32 Um sich von der Verunreinigung durch den Beischlaf zu reinigen (Lev. 15, 18)., ohne das Innere ihrer Scham gereinigt zu haben33 Wörtlich: ohne ihr Haus ausgekehrt zu haben., ist es so, als wäre sie gar nicht untergetaucht34 Weil nach dem Untertauchen ihr noch Samen abgehen kann und sie dadurch wieder unrein wird.. Wenn ein durch eine Pollution unrein Gewordener untergetaucht ist, ohne vorher Wasser gelassen zu haben, wird er, sobald er Wasser lässt, unrein35 Weil befürchtet werden muss, dass in der Harnröhre zurückgebliebene Samenreste zusammen mit dem Wasser abgehen. Diese Samenreste verunreinigen, auch wenn man ihren Abgang nicht spürt, weil man schon während der Pollution ihre Loslösung von ihrer Ursprungsstelle gespürt hat (Nidda 43a).; R. Jose sagt: ist er krank oder alt, ist er unrein, ist er jung und gesund, bleibt er rein36 Weil da der Samen gleich mit voller Kraft abgeht und nicht anzunehmen ist, dass etwas von ihm in der Harnröhre zurückgeblieben ist. Maim. erklärt: ist er jung, selbst wenn er krank ist, oder ist er gesund, danach müsste man חולה וזקן erklären: wenn er durch Krankheit oder Alter geschwächt ist. Jung heißt der Mensch, solange er auf einem Fuße stehend den Schuh von dem anderen Fuße aus ziehen und wieder anziehen kann (Chullin 24b)..",
+ "Hat eine Menstruierende ein Geldstück in den Mund genommen und ist hinuntergestiegen und untergetaucht, ist sie von ihrer Unreinheit rein geworden37 Durch das Untertauchen hat sie aufgehört, בדה zu sein, und ist ihr der geschlechtliche Umgang mit ihrem Manne wieder gestattet., aber sie ist wieder durch ihren Speichel unrein geworden38 Der Speichel einer נדה ist ein אב הטומאה und verunreinigt den, der ihn berührt oder trägt. Da sie die Münze schon, bevor sie durch Untertauchen rein geworden war, im Munde hatte, so hatte sich schon da Speichel von ihrem Munde abgelöst und war auf die Münze gekommen. Dieser Speichel ist, da er nicht mehr zu ihrem Körper gehörte, durch ihr Untertauchen nicht rein geworden, er macht sie deshalb, nachdem sie untergetaucht 1st, durch seine Berührung oder, wenn angenommen wird. dass seine Berührung im Munde sie nicht unrein macht, weil eine Berührung in einer eingeschlossenen Körperstelle (מגע ברת הסתרים) den Körper nicht unrein macht (s. יו״ב), dadurch, dass sie ihn trägt, wieder unrein ersten Grades.. Hat sie ihr Haar in den Mund genommen39 So dass das Wasser nicht an das Haar herankommen kann., ihre Hand geschlossen40 So dass die innere Handfläche nicht mit dem Wasser in Berührung kommt,, ihre Lippen zusammengepresst41 So fest, dass das Wasser überhaupt nicht in den Mund hineingelangen kann. In die Höhlungen am Körper braucht das Wasser beim Untertauchen nicht einzudringen, aber es muss wenigstens möglich sein, dass es in sie eindringt. קרץ arab. قرص = abschneiden, hier: durch festes Zusammenschließen der Lippen die Mundhöhle nach außen hin abscheiden., ist es, als wäre sie nicht untergetaucht42 Da nicht ihr ganzer Körper vom Wasser bespült worden ist.. Wenn jemand einen Menschen oder Geräte anfasst und sie untertaucht, bleiben sie unrein43 Weil an die Stelle, wo er sie mit der Hand festhält, das Wasser nicht herankann., hat er seine Hand mit Wasser bespült44 Und dann sie damit angefasst und festgehalten., sind sie rein45 Weil die Feuchtigkeit auf dem Handinnern sich mit dem Wasser der Tauche verbindet und mit ihm eins wird und danach auch die Stelle, die mit der Hand festgehalten worden ist, vom Wasser bespült worden ist.; R. Simon sagt: Er fasse sie locker an, dass das Wasser an sie herankommen kann46 Nach Maim. und רא״ש genügt dieses nach dem ersten Tanna nicht, weil er doch befürchten wird, dass ihm der unterzutauchende Gegenstand entgleitet, und ihn deshalb nicht locker genug halten wird, während nach R. Simon dieses nicht zu befürchten ist, er deshalb die Hand nicht vorher zu bespülen braucht. Nach einer anderen Erklärung würde auch nach dem ersten Tanna ein lockeres Festhalten vollständig genügen, ohne dass man zu befürchten braucht, dass er es nicht locker genug halten wird, will er es aber ganz festhalten, muss er die Hand vorher bespülen, während nach R. Simon das vorherige Bespülen der Hand nichts nützt, wenn die Hand den Gegenstand fest umschließt (s. מ״א).. An eingeschlossene47 Wie die Mundhöhle, Nasenlöcher, das innere Ohr. und eingefaltete Körperstellen braucht das Wasser nicht heranzukommen48 Aber das Wasser muss an sie herankommen können, sie dürfen des halb nicht fest geschlossen bezw. verstopft sein.."
+ ],
+ [
+ "1a Sabb. 57a. Folgende Dinge gelten am Menschen als trennend1 Beim Untertauchen muss der ganze Körper vom Wasser bespült werden. Haftet auf irgendeiner Körperstelle etwas Undurchlässiges, durch das diese von dem Wasser getrennt wird, so dass das Wasser nicht an sie herankommt, so wird man durch das Untertauchen nicht rein. Nur wenn das auf einer Körperstelle Haftende so wenig beachtet wird, dass es gar nicht als störend empfunden wird (s. weiter Note 32), stört es auch beim Unter tauchen nicht sondern gilt es als zu dem Körper gehörend. Die Mischna zählt nun zunächst diejenigen Dinge auf, die das Wasser nicht durchlassen und die deshalb das Untertauchen stören, weil sie auf dem Körper als Fremdkörper störend empfunden werden.: Wollfäden und Flachsfäden und Bänder auf dem Kopfe der Mädchen2 Mit denen die Haare durchflochten oder fest zusammengebunden sind. Sie lassen das Wasser nicht durch und werden beim Baden als störend empfunden, denn man pflegt sie dabei herauszunehmen, um auch das Kopfhaar waschen zu können. Das Kopfhaar muss ebenso wie der ganze Körper untergetaucht werden.; R. Jehuda sagt : Die aus Wolle und aus Haar trennen nicht, weil das Wasser durch sie durchdringt3 Deshalb stören sie das Unter tauchen nicht, obwohl sie auf dem Körper als störend empfunden werden. Nach dem ersten Tanna dagegen stören die aus Wolle, obwohl sie Wasser durchlassen, weil sie beim Baden dennoch als störend empfunden werden..",
+ "Haarwulste4 קילקין gr. κιλκἰον = Kilikisches Ziegenhaar, auch daraus gefertigter Stoff (s. Kelim XXIX, 1), hier dicht zusammengewachsene Haarwulste, sie werden nach Raschi im Namen von Hai Gaon (s. Chullin 126b, v. כחוט השערה) deshalb קלקין = Haargeflecht genannt, weil wie in diese auch in sie vom Körper losgelöste Haarbüschel mit verflochten sind. auf dem Herzen5 Auf der Brust in der Herzgegend., am Bart6 Das Haar ist in diesen Wulsten so dicht verwachsen, dass es Wasser nicht durchlässt, und es wird störend empfunden, weil es durch Schweiß verschmutzt ist., und an der Scham7 בית הסתרים wörtlich = verborgene, verdeckte Stelle, euphemistisch für die Scham. bei einer Frau8 Nur bei einer verheirateten Frau, weil diese den Haarwulst an dieser Stelle als störend empfindet., Augenschmalz9 לפלוף von לפף = umwickeln, zusammenfügen, klebrige Masse, die aus dem Auge kommt. außerhalb des Auges10 Auch wenn er feucht ist, lässt er das Wasser nicht durch und wird störend empfunden., Schorf außerhalb der Wundöffnung11 Nur der Schorf auf der Wundöffnung wird nicht als störend empfunden, auf geschlossenen Stellen der Wunde dagegen wird er als störend empfunden. und das Wundpiaster12 Obwohl man es mit Absicht auf die Wunde gelegt hat, stört es doch, wenn es ins Wasser kommt, weil das Wasser den Aufstrich wegspült (מ״א)., vertrockneter Saft13 Saft von Früchten oder Baumharz., Schmutzkrusten auf dem Körper, unter einem Nagel klebender Teig, Schweißkügelchen14 מלמולין von מלל = reiben, durch Zusammenreiben körnig gewordener Schweiß., schlammiger Lehm, Töpferlehm und Schmutzspritzer15 Drei Schlamm- oder Lehmarten, die so fest sind, dass sie Wasser nicht durchlassen.. Was ist schlammiger16 ירן = Schlamm, Kot (Ps. 69, 3. 40, 3), die Etymologie ist zweifelhaft. Lehm ? Damit ist der Schlamm in den Gruben17 Am Boden von Gruben oder Brunnen. gemeint, wie es heißt18 Ps. 40, 3.: „Er zog mich aus der Grube des Verderbens heraus, aus dem schlammigen Lehm“. Töpferlehm ist, was der Ausdruck besagt ; R. Jose sagt : Wenn es Töpferlehm ist, ist er rein, wenn es Kittlehm19 מרקה von מרק = bestreichen, zum Verstreichen und Verkleben von Rissen in Gefäßen hergerichteter Lehm, der besonders fest ist und kein Wasser durchlässt. ist, bleibt er unrein. Schmutzspritzer20 גץ יוני nach Levy, Wörterbuch = das griechische ≡ eine Bezeichnung für Schlammpfützen auf viel betretenem Boden, die eine diesem Buchstaben ähnliche Form anzunehmen pflegen. Statt dieser gesuchten Erklärung ist vielleicht גץ = Funke in der Bedeutung von Spritzer zu fassen, wie יצוץ = Funke auch als Bezeichnung für Tropfen gebraucht wird (s. Sabb. 199b), danach גץ יוני = Spritzer aus Straßenschlamm., das sind solche, die auf den Straßen (hart getreten) wie Pfähle empfunden werden21 Wenn der eingetretene Straßenschlamm hart wird, hat man beim Gehen die Empfindung, als wenn man auf hervorstehenden Pflöcken geht.. In diesen Schlammarten darf man nicht untertauchen22 Man darf auch beim Untertauchen nicht auf solchem Schlamm stehen, wie in dem dicken Schlamm oben VII, 7, weil diese Schlammarten eine Trennung zwischen den Füßen und dem Wasser der Tauche bilden (s. ר״ש zu VII, 7 und מ״א)., und man darf mit ihnen Behaftetes23 So nach der einen Erklärung von Barten., wonach אותן im Sinne von עמם = אׅתׇּן „mit ihnen“, während er auf dem unterzutauchenden Gegenstande haftet, zu verstehen ist (s. Straschun). Die zweite Erklärung ist die des ר״ש: wenn solcher Schlamm sich mit unrein gewordenem Wasser vermischt hat, wird durch Verbindung (השקה) mit einer Tauche wohl das Wasser rein, der Schlamm aber bleibt trotzdem unrein. nicht untertauchen24 Auch nicht, wenn der Schlamm feucht ist (s. תרע״א)., mit allen anderen Schlammarten Behaftetes25 Auch hier מטבילין בו in dem Sinne: man darf die Gegenstände „mit ihm“ behaftet untertauchen, wie weiter בפחמין (anders Tosf. Jomt.). darf man untertauchen, wenn es feucht ist. Mit Staub auf den Füßen soll man nicht untertauchen26 Weil der Staub sich mit dem Wasser vermischen und zu Schlamm werden kann. Staub gilt jedoch nicht als trennend, ist es deshalb geschehen, gilt das Tauchbad doch als genommen (Maim. הלכות מקואות II, 10).. Einen Kessel27 קומקמוס auch קומקום arab., قُمقُم gr. κονκούμιον ein großer Kessel. darf man nicht mit daran haftenden Kohleresten28 Nach Barten. ist unter פחמין der sich ansetzende Ruß zu verstehen. dieser aber kann nicht als trennend gelten, da er nicht als störend empfunden wird. Dagegen erklärt Maim.: man pflegt glühende Kohlen in den mit Wasser gefüllten Kessel hineinzuwerfen, um sie zu löschen, dabei pflegen sich Kohlen stücke an die Wände des Kessels anzusetzen, diese müssen vorher abgekratzt werden, damit sie nicht eine Trennung zwischen dem Kessel und dem Wasser bilden. untertauchen, sondern muss diese vorher abreiben.",
+ "Folgende Dinge gelten nicht als trennend : Haarwulste auf dem Kopf, unter dem Arm, und auf der Scham bei einem Manne29 Weil sie an diesen Stellen nicht als störend empfunden zu werden pflegen.; R. Elieser sagt : Zwischen Mann und Frau ist kein Unterschied30 Inbetreff der Haarwulste auf der Scham., alles, was man31 Der Untertauchende. Nach מ״א wendet sich R. Elieser damit gegen die ganze vorhergehende Aufzählung von Dingen, die als störend empfunden werden, und kommt es nach ihm nur darauf an, ob der betreffende Untertauchende das auf ihm Haftende als störend empfindet oder nicht (anders Tosf. Jomt.). als störend empfindet32 מקפיד von קפד = zusammenziehen, Hif. etwas zusammengezogen d. h. genau nehmen, darauf achten, bei wünschenswerten Dingen, dass sie vorhanden sind, bei nicht wünschenswerten, dass sie entfernt werden., trennt, was man nicht als störend empfindet, trennt nicht.",
+ "Augenschmalz im Auge33 Wenn es feucht ist, wird es dort nicht als störend empfunden, ist es dagegen trocken, gilt es wie außerhalb des Auges als trennend (Nidda 67a)., Schorf auf der Wundöffnung34 Dieser und die folgenden Dinge gelten nicht als trennend, weil sie entweder nicht als störend empfunden werden oder für Wasser durchlässig sind., feuchter Saft, feuchter Schmutz auf dem Körper, Schmutz unter dem Nagel, ein lose hängender35 מדולדל von דלדל = lockern. Nagel36 Wenn von dem Nagel in seiner ganzen Breite ein Stück abgesplittert ist und nur noch lose daran hängt, trennt das abgesplitterte Stück nicht, weil die darunter liegende Fingerhaut offen daliegt und von dem Wasser bespült wird. Ist dagegen nur ein kleiner Teil abgesplittert, der nicht herunterhängt, sondern noch fest am Finger anliegt, so trennt er, weil er doch schließlich abfällt oder abgeschnitten werden muss und deshalb nicht mehr zum Körper gehört, an die darunter liegende Fingerhaut das Wasser aber nicht herankommt, weil der Splitter zu dicht darauf liegt (s. מ״ש).. Durch die Härchen37 כשות heißen die haarartigen Fasern auf Pflanzen wie auf Gurken und Melonen (s. Ukzin II, 1), danach hier die feinen Härchen auf der Kinderhaut, die nicht in der Haut wurzeln und deshalb nicht als eigentliche Körperhaare betrachtet werden können. auf einem Kinde wird das Kind nicht unrein38 Wenn eine Unreinheit an ein solches Härchen angerührt hat, weil das Härchen nicht als Bestandteil des Körpers gilt. und es überträgt durch sie nicht die Unreinheit auf anderes39 Wenn das Kind unrein ist und mit dem Härchen etwas anderes berührt.. Durch die Haut auf einer Wunde wird man unrein und überträgt die Unreinheit auf anderes40 Die beiden letzten Aussprüche gehören sachlich eigentlich gar nicht hierher, sie werden hier nur angeführt, weil auch im Vorhergehenden von solchen Dingen die Rede ist, die obwohl auf dem Körper haftend doch nicht als zu diesem gehörend und als trennend betrachtet werden, und solchen, die nicht als trennend gelten. Nach א״ר dagegen ist וכשות של קטן zu lesen und gehört dieses noch zu dem Vorhergehenden: auch solche Härchen gehören zu den Dingen, die nicht als trennend gelten. Das folgende לא טמא ולא מטמא bezieht sich dann auf alle vorher genannten Dinge, sowohl die als trennend gelten wie die nicht als trennend geltenden, der Körper wird durch sie nicht unrein, wenn eine Unreinheit sie berührt, und von dem Körper wird, wenn er unrein ist, durch sie die Unreinheit nicht auf andere Dinge übertragen..",
+ "41 Sabb. 15b. Folgendes gilt bei Gegenständen als trennend : Pech und Myrrhe42 מור gr. μύῤῥα = Gummiharz, Aruch erklärt es mit מוסקו = Moschus, nach einer anderen Erklärung מסתיכי = μαστίχη, mastix. Eine andere Lesart ist: וחמר = Lehm. auf Glasgefäßen43 Nach Raschi (Sabb. 15b) gelten bei Glasgefäßen nur Pech und Myrrhe als trennend, weil sie ganz besonders fest auf den Gefäßen haften, während andere weniger fest haftende Stoffe nicht als trennend gelten, weil sie von der glatten Glasfläche sich von selbst wieder loslösen und deshalb nicht als störend empfunden werden; danach würden auf anderen nicht so glatten Gefäßen auch andere darauf haftende Stoffe als trennend gelten. Nach Maim. (הלכות מקואות III, 1) gelten bei allen Gefäßen nur Pech und Myrrhe und ihnen ähnliches als trennend, er muss danach annehmen, dass anderes auch auf anderen Gefäßen nicht so fest haftet, dass das Wasser nicht an die darunter liegende Gefäßfläche herankommen kann. Den Einwand, dass nach der Halacha Glasgefäße ebenso wie irdene Gefäße überhaupt nicht durch Untertauchen wieder rein werden, widerlegt der Talmud durch die Erklärung, dass es auch Glasgefäße gibt, die durch Untertauchen wieder rein werden, wenn nämlich das Gefäß durch ein Loch unbrauchbar geworden war und man das Loch durch hinein gegossenes Blei verlötet hat, ein solches Gefäß wird nach R. Meir durch Unter tauchen wieder rein, weil er der Ansicht ist, dass die Art des Gefäßes sich nach dem richtet, wodurch es zusammengehalten wird (דבר המעמיד)., sei es auf der Innenseite sei es auf der Außenseite44 Dagegen gibt es auch Gefäße, bei denen sie nur auf der Innenseite als trennend gelten und nicht auch auf der Außenseite (s. Tosefta VI).. Auf einem Tisch, auf einer Platte, auf einer Liegebank45 דרגש eine Art von niedrigem Bett, auch Bahre, die Etymologie ist zweifelhaft. gelten sie als trennend, wenn diese rein sind, wenn sie beschmutzt46 בלוסין von בלס = vermischen, so Sabb. 76b: עיסה בלוסה ein Teig aus mit der Kleie gemischtem Mehl, daher hier Gegenstände, die durch verschiedene auf ihnen haftende Dinge beschmutzt sind. sind, gelten sie nicht als trennend47 Weil sie dann nicht als störend empfunden werden.. Auf Bettstellen eines besseren Hausstandes48 בעל הבית der Besitzer eines Hauses, im Gegensatz zu dem besitzlosen Armen. gilt es als trennend, auf denen eines Armen gilt es nicht als trennend49 Weil, dieser es nicht als störend empfindet.. Auf dem Sattel50 ׳איכוף andere Lesart: אוכף arab. اكاف = Sattel eines Esels oder Kamels. eines Privatmannes gilt es als trennend, auf dem von Schläuche-Beförderern51 זקקים abgeleitet von זיקה = Schlauch, die Schläuche auf den Tieren befördern und deshalb das auf dem Sattel Haftende nicht als störend empfinden. gilt es nicht als trennend. Auf einer Satteldecke52 In ed. Ven. und unseren Talmudausgaben fehlt dieser Satz, danach bezieht sich der Ausspruch des R. Simon ben Gamliel auf das vorhergehende ושל זקקים אינו חוצץ. Sabb. 114a hat die Lesart: רבב על המרדע חוצץ. gilt es als trennend53 Nach Barten, nur, wenn es wie auf den Kleidern eines עם הארץ in der folgenden Mischna auf beiden Seiten sichtbar ist.; R. Simon, Sohn des Gamliel, sagt: Wenn der Fleck so groß wie ein italischer Issar ist54 Wenn sich der Ausspruch auf das ושל זקקים אינו חוצץ bezieht: nur wenn der Fleck nicht so groß wie ein italischer Issar ist.,",
+ "55 Sabb. 114a. Auf Kleidern gilt er56 Der Fleck. nicht als trennend, wenn er nur auf einer Seite ist, wenn er auf beiden Seiten ist, gilt er als trennend ; R. Jehuda sagt im Namen des R. Ismael : Auch wenn er nur auf einer Seite ist ; R. Jose sagt: Auf denen von Torabeflissenen57 בנאים die Bauleute, darunter sind nach R. Jochanan (Sabb. 114a) die תלמידי חכמים zu verstehen, deren Lebenswerk es ist, an dem Bau der Welt mitzuarbeiten, sie müssen ganz besonders auch auf äußere Sauberkeit achten, deshalb wird auf ihren Kleidern auch ein einseitiger Fleck schon als störend empfunden., auch wenn er nur auf einer Seite ist, auf denen von Toraleeren58 בור wie Abot II, 5 der unbebaute, wissensleere Mensch. Im Gegensatz zu R. Jochanan erklärt R. Simon ben Lakisch בלנאים = בנאים mit אוליירין = olearii, Badediener (s. Toharot VII, Note 40), wonach Adolf Schwarz (Monatsschrift f. G. u. W. d. J. 71. Jahrgang Heft 1/2) vermutet, dass dieser im Nachsatz nicht בור sondern בייר = Brunnenmeister gelesen habe, da בלן und בייר in Mischna und Tosefta öfters neben einander genannt werden., nur wenn er auf beiden Seiten ist.",
+ "Auf dem Schurz von mit Pech Arbeitenden59 Die Pech herstellen oder Gegenstände verpichen., von Töpfern, und von Baumbeschneidern gelten sie nicht als trennend60 Da der Schurz dazu dient, um das bei der Arbeit Tropfende aufzufangen, wird das darauf Getropfte nicht als störend empfunden.; R. Jehuda sagt: Desgleichen auch nicht auf dem von Feigentrocknern61 קייצין von קיץ = Sommerfrucht, die die Sommerfrüchte zum Trocknen sammeln, sie umwickeln die Hände, um sie bei dem Hantieren mit den fetten Früchten nicht zu sehr zu beschmutzen, so nach einer Erklärung im Barten. Nach einer anderen Erklärung abgeleitet von קוץ (Dorn) = Dornensammler, die sich durch das Tuch vor den Dornen-Stichen schützen wollen.. Dies gilt als Grundsatz62 Ganz allgemein für alles auf Gegenständen Haftende. Nach מ״א ist es nur auf das letzte zu beziehen und begründet die Ansicht des ersten Tanna, der nicht der Ansicht des R. Jehuda ist. Unter קייצין sind die Dornensammler gemeint, sie binden sich das Tuch nur um, um sich vor Dornenrissen zu schützen, es stört sie deshalb nicht, wenn Risse darin entstehen, nach R. Jehuda werden deshalb auch Flecke darauf nicht als störend empfunden. Dem wird als Grundsatz entgegengestellt, dass nur das, was nicht als störend empfunden wird, nicht trennt, nicht aber daraus, dass ein darin entstehender Riss nicht als störend empfunden wird, geschlossen werden kann, dass auch darauf entstehende Schmutzflecken nicht als störend empfunden werden.: Alles, was störend empfunden wird, gilt als trennend, was nicht als störend empfunden wird, gilt nicht als trennend."
+ ],
+ [
+ "Alle Griffe1 Arme oder Griffe, die wie der Stiel an einer Axt hineingesteckt und wieder herausgezogen werden können. Wenn sie so, wie sie sollen, in dem Geräte stecken, sind sie ein Teil des Gerätes und brauchen beim Untertauchen die durch sie verdeckten Stellen des Gerätes nicht vom Wasser berührt zu werden. Ist dieses jedoch nicht der Fall, gelten sie als Fremdkörper, die das Wasser hindern, an die von ihnen verdeckten Stellen des unterzutauchenden Gerätes heranzukommen. von Geräten, die man nicht richtig2 So, wie sie eigentlich darin stecken sollten. hineingesteckt hat, oder richtig aber nicht vollständig3 So nach ר״ש und Barten. מרק׳ = vollenden, s. Tamid IV Note 17. hineingesteckt hat, oder vollständig hineingesteckt hat, die aber zerbrochen sind4 So dass sie nicht mehr als Handhaben für die Geräte dienen können., gelten als trennend5 Anders erklärt Maim. (s. Comment. und הלכות מקואות III, 11), nach ihm handelt es sich um hohle Griffe, deren Hohlraum in den Hohlraum der Geräte hineinmündet. Da die Griffe hohl sind, muss beim Untertauchen das Wasser auch in die Griffe hineinkommen. Stecken die Griffe nicht richtig in den Geräten, so gelten sie als Fremdkörper, und gelten deshalb weder die Geräte noch die Griffe als richtig untergetaucht, weil das Wasser nicht an die Stellen hinge langen kann, wo Griff und Gerätswand sich gegenseitig verdecken. Aber auch wenn der Griff richtig in dem Geräte steckt, fließt doch beim Untertauchen das Wasser nicht von selbst aus dem Gefäß in den hohlen Griff hinein, sondern muss man den Griff hin und her bewegen (מרק nach ומרק ושטף במים Lev. 6, 21 = spülen, schütteln), damit auch dieser Hohlraum des Griffs vom Wasser bespült wird. Ist der Griff durch einen Bruch in der Mitte zusammengedrückt, so dass durch diesen Bruch der eine Teil des Griffs von dem anderen getrennt ist und das Wasser nicht hindurchfließen kann, so gilt er ebenfalls nicht als untergetaucht.. Hat man ein Gerät mit der Öffnung nach unten untergetaucht, ist es, als wäre es gar nicht untergetaucht6 Weil das umgestülpte Gefäß sich beim Untertauchen nicht mit Wasser füllt.. Hat man es in richtiger Weise7 Nicht umgestülpt, sondern mit dem Boden nach unten. untergetaucht, aber ohne das Halsstück8 Das schwierige בלא זבורית suchen die Erklärer in verschiedener Weise zu erklären, doch gibt keine der gegebenen Auslegungen einen befriedigenden Sinn. Aruch übersetzt זבורית mit בית יד = Griff oder Henkel, nach Maim. ist darunter irgendein nebensächlicher Ansatz oder Ausläufer an dem Geräte zu verstehen, der, weil er nur etwas nebensächliches an dem Geräte ist, זבורית heißt, wie in der Sprache der Mischna ein minderwertiges Feld זבורית genannt wird. Danach will die Mischna sagen, wenn man ein Gerät, an welchem ein solcher Ansatz ist, senkrecht untergetaucht hat, gilt es, auch wenn es sich ganz mit Wasser gefüllt hat, noch nicht als untergetaucht, weil bei diesem senkrechten Untertauchen das Wasser nicht in diesen Ansatz hineinfließt, sondern muss man zu diesem Zwecke das Gerät im Wasser auf die Seite neigen. Dieser Auffassung widerspricht aber der Wortlaut der Mischna, denn danach müsste es nicht heißen: wenn man ein Gerät ohne זיבורית untergetaucht hat, sondern: ein Gerät mit einem זיבורית muss man beim Untertauchen auf die Seite neigen. Nach ראב״ד (הלכות מקואות III, 12) ist nicht זיבורית, sondern זרבובית zu lesen, und bezeichnet dieses Wort, verwandt mit ׳מרזב eine Schnauze, die an der Seite des Gerätes zum Abfließen des Inhalts angebracht ist. Hat ein Gefäß außer seiner oberen Öffnung auch noch eine Öffnung an der Seite, so füllt sich beim Untertauchen das ganze Gefäß mit Wasser; hat es dagegen keine Öffnung an der Seite, so füllt es sich beim senkrechten Untertauchen wegen der in dem Gefäß enthaltenen Luft nicht vollständig mit Wasser, sondern muss man es zu diesem Zweck erst auf die Seite neigen. Abgesehen davon, ob dieser Unterschied überhaupt besteht, müsste es auch danach in der Mischna nicht heißen: הטבילו בלא זרבובית, sondern כלי שאין לו זרבובית יטנו על צדו. Schönheit, im Wörterbuch המשכיר, will in זיבורית das lateinische Wort sabura = Schiffs sand, Ballast, (arab. صابُورةerkennen und erklärt: wenn man ein Gefäß in einen Eimer hineintut und mit diesem zusammen untertaucht, so wird das Gefäß, wenn es leicht ist, von dem in den Eimer eindringenden Wasser in die Höhe gehoben und auf diesem schwimmen, ohne dass es sich selbst mit Wasser füllt; man muss es deshalb mit etwas beschweren oder, wenn dieses nicht geschehen ist, es auf die Seite neigen, damit das Wasser in es eindringt. Auch das ist eine gesuchte, wenig einleuchtende Auslegung. Ich möchte des halb vielmehr annehmen, dass unter זיבורית oder זברורית ein zum Einfüllen bestimmter breiter Aufsatz zu verstehen ist, der auf die enge Öffnung des Gefäßes hinaufgesetzt wird, aber auch wieder heruntergenommen werden kann, wie die ידות, von denen die Mischna vorher spricht. Befindet sich beim Unter tauchen dieser breite Hals auf dem Gefäß, so füllt sich auch beim senkrechten Untertauchen das Gefäß sofort mit Wasser; taucht man aber, so ist danach der einfache Sinn der Mischna, das enghalsige Gefäß, ohne dass das breite Halsstück darauf sitzt, senkrecht unter, so füllt sich das Gefäß wegen des engen Halses nicht, sondern muss man es auf die Seite neigen., (ist es nicht rein), bis man es auf die Seite geneigt hat. Ein Gerät, das an beiden Enden eng und in der Mitte breit ist, ist nicht rein, bis man es auf die Seite geneigt hat9 Weil beim senkrechten Untertauchen der mittlere breitere Teil sich nicht mit Wasser füllt.. Eine Flasche, deren Öffnung nach unten umgebogen ist10 Der obere Rand des Gefäßes ist nach innen umgelegt, so dass, auch wenn man das Gefäß auf die Seite legt, das Wasser nicht in den Raum zwischen der Wand des Gefäßes und dem umgelegten Rand gelangen kann., ist nicht rein, bis man an der Seite ein Loch macht11 Durch das das Wasser in diesen Zwischenraum eindringen kann. Maim. scheint auch hier עד שיטנו על צדה gelesen zu haben (s. הלכות מקואות III, 14), weil der umgelegte Rand nicht so dicht anliegt, dass bei der seitlichen Lage das Wasser nicht hineingelangen kann.. Ein Tintenfass12 קלמרין καλαμάριον = Schreibzeug, Tintenfass. von Privatleuten ist nicht rein, bis man an der Seite ein Loch macht13 Weil der Rand vollständig nach innen umgebogen zu sein pflegt, damit beim Umstürzen keine Tinte hinausfließt.. Das Tintenfass des Priesters Josef hatte ein Loch an der Seite.",
+ "Bei einer Decke und einem Kissen aus Leder muss das Wasser in das Innere hineinkommen14 Man muss sie vor dem Unter tauchen auftrennen, weil man die Füllung herauszunehmen und hineinzutun pflegt, die innere Seite daher als die Aufnahmefläche des Ganzen zu betrachten ist., bei einem runden Kissen15 Ein kleines vollkommen geschlossenes Kissen., einem Ball, einem Schuhleisten16 אמום syr. אמומא eine Form, arab. אמאם = Muster, hier ein Schuhleisten aus mit Haaren oder Wollflocken gefülltem Leder., einem Amulett17 קמיע syr. קמיע Amulet, eine lederne Kapsel, welche Kräuter oder ein beschriebenes Pergamentstück enthält und als Schutz oder Heilmittel getragen wird. und einem Tefillin-Gehäuse braucht das Wasser nicht hineinzukommen18 Weil diese Gegenstände stets geschlossen zu bleiben pflegen.. Dieses gilt als Grundsatz : Pflegt man nicht etwas in es hineinzustecken und wieder herauszunehmen19 Eine Höhlung in einem Gegenstande gilt nur dann als ein בית קבול, wenn sie dazu dient, etwas hineinzutun, um es später wieder herauszunehmen; tut man aber die Füllung hinein, damit sie ständig darin bleibt, wird die Füllung ein Bestandteil des Gegenstandes und hört die Höhlung auf, ein בית קבול zu sein., kann man es ungeöffnet untertauchen.",
+ "In folgende Gegenstände braucht das Wasser nicht hineinzukommen : Knoten (in den Kleidern) eines Armen20 Wenn der Arme eine zerrissene Stelle an seinem Kleide zusammengeknotet hat, pflegt er es schon für immer so zu belassen, deshalb braucht eine solche Verknotung vor dem Untertauchen nicht gelöst zu werden; der Bessersituierte dagegen wird wohl vorübergehend einen Riss verknoten, für die Dauer wird ihn diese Verknotung aber doch stören, deshalb muss vor dem Untertauchen der Knoten aufgelöst werden, damit er keine חציצה bildet., in den Fransen21 נימה gr. νῆμα = Faden, gemeint sind die am Saume herab hängenden Fäden, die man zu Fransen zusammenzuknoten pflegt., im Sandalen-Verschluss22 חבט von חבט = anschlagen, Zusammenstoßen, Schleifen, die nur zum Schmuck an den Enden der Sandalenriemen angebracht sind., der an dem Kopfgehäuse der Tefillin, wenn er fest zugezogen23 חצה = eine Scheidewand bilden, wenn der Knoten so fest zusammengezogen ist, dass das Wasser nicht in ihn eindringen kann (nach Tosaf. Menachot 36a und ר״ש steht hier חצה im Sinne von אוצה vom hebr. ארץ = zusammengedrängt). ist, und der an dem Armgehäuse der Tefillin, wenn er sich nicht herauf- und herabziehen lässt24 Wenn der Knoten so fest ist, dass der Riemen sich nicht durch ihn hin- und herziehen lässt. So nach ר״ש und Bart., die das קשרי der Mischna auch auf תפלה של ראש רשל זררע beziehen. Nach Maim. handelt es sich um die מעברתא genannten Schlitze an den Gehäusen der Tefillin, durch die die Riemen hindurchgezogen werden; wenn der Schlitz der Kopf-Tefilla so fest auf dem durchgezogenen Riemen aufliegt, dass kein Wasser eindringen kann, oder der Schlitz der Arm-Tefilla so ganz von dem Riemen ausgefüllt wird, dass die den Riemen umschließenden Seiten des Schlitzes sich nicht auf und ab bewegen lassen, braucht man beim Untertauchen die Riemen nicht herauszunehmen. Für diese Auffassung spricht die Feminal- und Singularform שהוא חוצה und שאינה עולה ויורדת, auf תפלה sich beziehend, während, auf קשרי bezogen, die Pluralbezw. Maskulinform hätte stehen müssen. Nicht erklärt bleibt nach beiden Auslegungen, warum für die dichte Zusammenfügung bei der תפלה של ראש ein anderer Ausdruck gebraucht wird als bei der של זרוע, die an dem Zipfel eines Schlauches und an dem Zipfel einer Hirtentasche.",
+ "In folgende Gegenstände muss das Wasser hineinkommen, der Knoten auf der Schulter eines Unterkleides25 פרקסים, andere Lesart: פקרסין (Kelim XXIX, 1 אפיקרסין) = επικάρσιον ein Hemd oder enges Unterkleid, das an den Schultern und am Halse durch Schleifen zusammengehalten wurde. Maim. liest: ושבכתף., der Hohlsaum26 In dem der Stoff zusammengefaltet und zusammengezogen liegt. eines Leinüberwurfes muss glattgezogen werden27 Damit das Wasser überallhin gelangen kann., der (Knoten) am Kopfgehäuse der Tefillin, wenn er nicht fest zugezogen ist, der am Armgehäuse, wenn er sich herauf- und herabziehen lässt, die Sandalenschlitze28 שניצן ed. Lowe: שנץ, nach R. Hai und ר״ש (s. Kelim XXVI, 1) der umgeschlagene Saum der Sandale, durch den die Riemen zum Zuschnüren gezogen werden, vgl. שנס (I. K. 18, 46) gürten, zusammenziehen., Tücher, die man gewaschen29 In feuchtem Zustande und zusammengefaltet. untertaucht, (sind erst rein,) wenn Blasen aufsteigen30 Das Auf steigen von Blasen ist ein Zeichen, dass das Tauchenwasser in das Tuch eingedrungen ist und sich mit der in dem Tuche befindlichen Feuchtigkeit vermischt hat; dadurch ist diese auch Tauchenwasser geworden und gilt das Tuch als untergetaucht, wenn auch das eigentliche Tauchwasser nicht an alle Stellen des Tuches gelangt ist., die man trocken untertaucht, wenn Blasen aufgestiegen sind und aufgehört haben aufzusteigen31 Das erst ist das Zeichen, dass sämtliche Teile des Tuches mit dem Tauchenwasser durchtränkt sind..",
+ "32 Chullin 73a. Alle Griffe von Geräten, die lang33 Über die in der Mischna Kelim XXIX angegebenen Maße hinaus. sind und noch beschnitten34 Talmudausg.: לקצוץ. werden sollen, brauchen nur bis zu der ihnen zugedachten Länge untergetaucht zu werden35 Der Teil, der noch abgeschnitten werden soll, wird als schon abgeschnitten betrachtet, und der Griff gilt als untergetaucht, obgleich die beim Abschneiden entstehende Schriftfläche noch durch das abzuschneidende Stück verdeckt wird und das Wasser nicht dorthin gelangen kann, weil bei verdeckten Stellen (בית הסתרים) von Geräten es nicht erforderlich ist, dass das Wasser dorthin gelangen kann (s. ר״ש).; R. Jehuda36 Chullin 73a דברי ר׳ מאיר וחכמים אומרים. sagt: Sie müssen ganz untergetaucht werden37 Er ist nicht der Ansicht, dass, was abgeschnitten werden soll, als bereits abgeschnitten betrachtet wird.. Die Kette an einem großen Eimer bis zu vier Handbreiten38 Nur bis zu dieser Länge gilt die Kette als zum Eimer gehörend, weil bei der Schwere der Kette, die man zu einem großen Eimer gebraucht, sie zu schwer werden würde, wenn sie noch länger wäre., die an einem kleinen bis zu zehn, man braucht sie nur bis zu der Stelle unterzutauchen, wo dieses Maß endet39 Weil man sie sicher noch bis auf dieses Maß verkürzen wird.; R. Tarfon sagt: Den betreffenden Ring40 In dem dieses Maß endet. muss man ganz untertauchen. Ein an einen Korb angebundener Strick gilt nicht als mit ihm verbunden, außer wenn man ihn an ihn festgenäht hat41 Der Knoten, mit dem er angebunden ist, muss deshalb beim Untertauchen gelockert werden..",
+ "Beth-Schammai sagen : Heißes Wasser kann man nicht in kaltem untertauchen42 Durch השקה (s. V. M. 12). und kaltes nicht in heißem, gutes nicht in schlechtem und schlechtes nicht in gutem43 Nach ׳ר״ש weil zu befürchten ist, dass mit Rücksicht auf die verschiedene Beschaffenheit des Tauchen- und des unreinen Wassers man sie nicht in die gehörige Berührung mit einander bringen wird; nach Maim., weil nur ganz gleichartiges Wasser durch Berührung in dem Tauchenwasser aufgeht, nicht aber irgendwie ungleichartiges.; Beth-Hillel sagen : Man kann es darin untertauchen. Hat44 S. Sebachim 78b. man ein mit (anderen) Flüssigkeiten gefülltes Gefäß untergetaucht, ist es, als wäre es nicht untergetaucht45 Weil andere Flüssigkeiten als Wasser durch Berührung mit dem Tauchenwasser nicht rein werden, und die unrein bleibende Flüssigkeit in dem Gefäß deshalb eine חציצה bildet, so dass auch dieses durch das Untertauchen nicht rein wird., war es mit Urin gefüllt, wird es angesehen, als wäre es mit Wasser gefüllt46 Und der Urin wird durch die השקה rein, das Gefäß gilt demnach als untergetaucht. Eine andere Lesart ist: רואים אותן כאילו הן יין (s. Sebach. 18b), danach wird der Urin nur rein, wenn er durch das Untertauchen die Farbe von Wasser angenommen hat., war es mit Entsündigungswasser47 Das mit der Asche der Entsündigungskuh gemischte Wasser. gefüllt, (wird es erst rein sein), wenn mehr Wasser als Entsündigungswasser darin ist48 Das Entsündigungswasser wird durch die Vermischung mit dem Tauchenwasser zwar untauglich, es verunreinigt aber dennoch auch weiter durch Berührung (Para IX, 8), und das mit ihm gefüllte Gefäß kann deshalb durch das Untertauchen nicht rein werden. Erst wenn in dem Gefäß mehr anderes Wasser ist als Entsündigungswasser, wird dieses nach dem Mehrheitsgesetz rein und wird deshalb auch das untergetauchte Gefäß rein. (מ״א).; R. Jose sagt : Selbst wenn das Gefäß ein Kur fasst und nur ein Viertel (Log) davon darin ist, ist es, als wäre es nicht untergetaucht49 Nach R. Jose gilt das Mehrheitsgesetz für das Entsündigungswasser nicht. Ebenso wie nach Para IX, 1 das Entsündigungswasser untauglich wird, wenn auch nur die kleinste Menge anderen Wassers hineinfällt, und diese nicht nach dem Mehrheitsgesetz in dem Entsündigungswasser aufgeht, geht auch die kleinste Menge von Entsündigungswasser nicht in der Mehrheit des Tauchenwassers auf, die kleine Menge von Entsündigungswasser in dem Gefäß bleibt deshalb unrein und verunreinigt wieder das Gefäß (מ״א)..",
+ "50 Meila IV, 5. Alle Speisen zählen zusammen zur Erreichung des Maßes eines halben Halbbrotes51 פרס ist die Bezeichnung für die Hälfte eines Brotes, das für zwei Mahlzeiten ausreicht, das ist nach Raschi eines Brotes in der Größe von 8 Eiern; nach Maim. von 6 Eiern, פרס demnach nach Raschi = 4 Eigrößen, nach Maim. = 3 Eigrößen, und חצי פרס nach dem einen = 2, nach dem anderen = 1½ Eigrößen (s. Keret. III Note 20)., den Körper zu verunreinigen52 Wer von unreinen Speisen soviel gegessen hat, wie ein solches halbes Halbbrot ausmacht, dessen Körper ist untauglich, Hebe und Heiliges zu genießen, und der macht Hebe und Heiliges durch Berührung untauglich zum Genuss, bis er ein Reinigungsbad genommen hat., alle Flüssigkeiten zählen zusammen zu einem Viertellog53 Ein Viertel-Log von Getränken entspricht dem halben Halbbrot bei Speisen., den Körper zu verunreinigen. Darin ist die Bestimmung für das Trinken von unreinen Flüssigkeiten strenger als die für die Tauche, dass bei jenem alle Flüssigkeiten dem Wasser gleichgestellt werden54 Wogegen eine Tauche nur durch Hin einfallen von drei Log geschöpften Wassers untauglich wird, nicht aber durch Hineinfallen einer anderen Flüssigkeit. Ebenso gilt für die Tauche die Bestimmung, dass die 40 Sea, die jede Tauche enthalten muss, nur aus Wasser bestehen müssen und keine andere Flüssigkeit darin enthalten sein darf; darin liegt aber grade in der Nichtgleichstellung anderer Flüssigkeiten mit dem Wasser eine Erschwerung auch bei der Tauche (s. Barten.). Nach א״ר ist statt מבמקוה zu lesen: מבנפלו עליו, nur beim Trinken unreiner Flüssigkeit sind alle anderen Flüssigkeiten dem Wasser gleichgestellt, nicht aber, wenn drei Log geschöpften Wassers auf jemanden gefallen sind, da ist man nur unrein, wenn die ganzen drei Log Wasser waren, nicht aber, wenn eine andere Flüssigkeit darunter war..",
+ "Hat jemand unreine Speisen gegessen oder unreine Flüssigkeiten55 Außer Wasser. getrunken, ist dann untergetaucht, und hat sie dann wieder ausgebrochen56 Bevor sie die zum Verdauen nötige Zeit im Magen gelegen haben (מ״א)., sind sie unrein, weil sie im Körper nicht rein geworden sind57 Durch das Untertauchen des Körpers ist die im Körper enthaltene noch unverdaute Speise oder Flüssigkeit nicht rein geworden.. Hat jemand unreines Wasser getrunken, ist untergetaucht, und hat es dann wieder ausgebrochen, ist es rein, weil es im Körper rein geworden ist58 Wasser wird durch Versenkung in das Wasser der Tauche (השקה) rein. Der das Wasser umgebende Körper wird nicht als חציצה betrachtet, ähnlich wie nach Jebamot 78a das Kind im Mutterleibe einer Untergetauchten mit als untergetaucht gilt (מ״א).. Hat59 Chullin 71b. jemand einen reinen Ring verschluckt, dann ein Totenzelt betreten60 Wodurch er ein אב הטומאה geworden ist., sich darauf der zweimaligen Besprengung unterzogen und ein Tauchbad genommen, und dann ihn wieder ausgebrochen, so ist er so, wie er gewesen ist61 Der Ring ist nicht unrein geworden, weil ein verschluckter Gegenstand nicht unrein wird, wenn der, der ihn verschluckt hat, ein Totenzeit betritt.. Hat er einen unreinen Ring62 Der durch Berührung mit einem Toten אב הטומאה geworden ist. verschluckt, muss er untertauchen63 Weil er durch seine Berührung, bevor er ihn hinuntergeschluckt hat, unrein geworden ist. u. kann dann Hebe genießen64 Weil ein verschluckter Gegenstand nicht mehr verunreinigt., bricht er ihn wieder aus, ist er unrein65 Da er durch das Untertauchen dessen, der ihn verschluckt hat, nicht rein geworden ist. und verunreinigt ihn66 Durch die Berührung beim Ausbrechen.. Ein in einem Menschen steckender Pfeil gilt als trennend, wenn er sichtbar ist67 D. h. wenn er von außen sichtbar und nicht von der Körperhaut bedeckt ist., wenn er nicht sichtbar ist68 Sondern ganz von der Haut bedeckt ist., kann man untertauchen und dann Hebe genießen69 Auch wenn der Pfeil unrein ist, weil ein im Körper eingeschlossener Gegenstand nicht verunreinigt.."
+ ]
+ ],
+ "sectionNames": [
+ "Chapter",
+ "Mishnah"
+ ]
+}
\ No newline at end of file
diff --git a/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Mikvaot/English/Mishnah Yomit by Dr. Joshua Kulp.json b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Mikvaot/English/Mishnah Yomit by Dr. Joshua Kulp.json
new file mode 100644
index 0000000000000000000000000000000000000000..65f35e8b6b7b28d316745cef768f83a3c6a31c5f
--- /dev/null
+++ b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Mikvaot/English/Mishnah Yomit by Dr. Joshua Kulp.json
@@ -0,0 +1,117 @@
+{
+ "language": "en",
+ "title": "Mishnah Mikvaot",
+ "versionSource": "http://learn.conservativeyeshiva.org/mishnah/",
+ "versionTitle": "Mishnah Yomit by Dr. Joshua Kulp",
+ "status": "locked",
+ "priority": 1.0,
+ "license": "CC-BY",
+ "shortVersionTitle": "Dr. Joshua Kulp",
+ "actualLanguage": "en",
+ "languageFamilyName": "english",
+ "isBaseText": false,
+ "isSource": false,
+ "direction": "ltr",
+ "heTitle": "משנה מקואות",
+ "categories": [
+ "Mishnah",
+ "Seder Tahorot"
+ ],
+ "text": [
+ [
+ "There are six degrees of mikvaot, each superior to the other. The water of pools [smaller than 40 seah] if an unclean person drank of it and then a clean person drank of it, he becomes unclean; If an unclean person drank of it and then drew water from it in a clean vessel, [the vessel] becomes unclean; If an unclean person drank of it and then a loaf of terumah fell in: If he washed [his hands] in it, it becomes unclean; But if he did not wash [his hands] in it, it continues clean.",
+ "If one drew water from it in an unclean vessel and then a clean person drank [out of the pit], he becomes unclean. If one drew water [from it] in an unclean vessel and then drew water from it in a clean vessel, it becomes unclean. If one drew water [from it] in an unclean vessel and a loaf of terumah fell in: If he washed [his hands] in it, it becomes unclean; But if he did not wash [his hands] in it, it is clean.",
+ "If unclean water fell into it and a clean person drank of it, he becomes unclean. If unclean water fell into it and then water was drawn from it in a clean vessel, it becomes unclean. If unclean water fell into it and a loaf of terumah fell in: If he washed [his hands] in it, it becomes unclean; But if he did not wash [his hands] in it, it is clean. Rabbi Shimon says: it becomes unclean whether he washed in it or whether he did not wash in it.",
+ "If a corpse fell into it or an unclean person walked in it, and a clean person drank of it, he is clean. The same rule applies to the water of pools, the water of cisterns, the water of ditches, the water of caverns, the water of rain flows which have stopped, and mikvehs of less than forty seahs. They are all clean during the time of rain; When the rain has stopped those near to a city or to a road are unclean, and those distant remain clean until the majority of people pass [that way].",
+ "When do they become clean?Bet Shammai say: when their contents have been increased [by more than the original quantity] and they overflow. Bet Hillel say: when their contents have been increased [by more than their original quantity] even if they do not overflow. Rabbi Shimon says: when they overflow although their contents have not been so increased. [These] are valid [for preparing dough] for hallah and for the washing of the hands.",
+ "Superior to such [water] is the water of rain flows which have not stopped. If an unclean person drank of it and then a clean person drank of it, he is clean. If an unclean person drank of it and water was then drawn from it in a clean vessel, it is clean. If an unclean person drank of it and a loaf of terumah fell in, even if he washed his hand in it, it is clean. If one drew water from it in an unclean vessel and then a clean person drank [out of the pool], he is clean. If one drew water from it in an unclean vessel and a loaf of terumah fell [into the pool], even if he washed his hands in it, it is clean. If unclean water fell into it and a clean person drank of it, he is clean. If unclean water fell into it and one drew water from it in a clean vessel, it is clean. If unclean water fell into it and a loaf of terumah fell in, even if he washed his hands in it, it is clean. [All such water] is valid for terumah and for the washing of the hands.",
+ "Superior to such [water] is [the water of] the mikveh containing forty seahs, for in it people may immerse themselves and immerse other [things]. Superior to such [water] is [the water of] a spring whose own water is little but has been increased by a greater quantity of drawn water. It is equivalent to the mikveh in as much as it may render clean by standing water, and to an [ordinary] spring in as much as one may immerse in it whatever the quantity of its contents.",
+ "Superior to them are \"smitten waters\" which can purify even when flowing [on the ground]. Superior to them are \"living waters\" for in them there is immersion for zavim and sprinkling for metzoraim, and they are valid for the preparation of the hatat waters."
+ ],
+ [
+ "An unclean man who went down to immerse himself: If it is doubtful whether he did immerse himself or not; And even if he did immerse himself, it is doubtful whether the mikveh contained forty seahs or not; And if there were two mikvehs, one containing forty seahs but the other not containing forty seahs, and he immersed himself in one of them but he does not know in which of them he immersed himself, In such a doubt he is unclean.",
+ "If a mikveh was measured and was found lacking [in its prescribed quantity], all things which had been purified in it, whether in private domain or in a public domain, are accounted unclean retroactively. To what does this rule apply? To a serious uncleanness. But in the case of a lesser uncleanness, for instance if he ate unclean foods or drank unclean liquids, or if his head and the greater part of his body entered into drawn water, or if three logs of drawn water fell on his head and the greater part of his body, and he then went down to immerse himself and he is in doubt whether he immersed himself or not, or even if he did immerse himself there is [still] a doubt whether the mikveh contained forty seahs or not, or if there were two mikvehs, one containing forty seahs and not the other, and he immersed himself in one of them but does not know in which of them he immersed himself, in such a doubt he is accounted clean. Rabbi Yose considers him unclean, for Rabbi Yose says: anything which is presumed to be unclean always remains in a condition of unfitness until it is known that it has become clean; but if there is a doubt whether a person became unclean or caused uncleanness, it is to be accounted clean.",
+ "The case of a doubt about drawn water which the sages have declared clean;If there is a doubt whether [three logs of drawn water] fell into the mikveh or not, Or even if they did fall in, there is a doubt whether [the mikveh] contained forty seahs or not, Or if there were two mikvehs one of which contained forty seahs and the other did not, and drawn water fell into one of them and it is not known into which of them it fell, In such a doubt it is accounted clean, because there exists [a possibility] on which we may depend [in declaring it clean]. If they both contained less than forty seahs, and [drawn water] fell into one of them and it is not known into which of them it fell, in such a doubt it is accounted unclean, because there exists no [possibility] on which we may depend [in declaring it clean].",
+ "Rabbi Eliezer says: a quarter-log of drawn water in the beginning makes the mikveh invalid, and three logs on the surface of the water. But the sages say: both in the beginning and at the end, the measure [which makes the mikveh invalid] is three logs.",
+ "If there were three cavities in a mikveh each holding a log of drawn water, if it is known that forty seahs of valid water fell in before reaching the third cavity, [such a mikveh is] valid; otherwise it is invalid. Rabbi Shimon declares it valid, since it resembles a mikveh adjoining another mikveh.",
+ "If one scraped mud to the sides and then three logs [of water] were drawn out from it [from the mud], [the mikveh is still] valid. But if removed the mud away and three logs were drawn from it [into the mikveh] it becomes invalid. Rabbi Shimon pronounces it valid, since there was no intention to draw [the water].",
+ "If one had left wine-jars on the roof to dry and they became filled with water: Rabbi Eliezer says: if it was the season of rain and there was [in the cistern] a little water, one may break the jars; otherwise one may not break them. Rabbi Joshua says: in either case one may break them or tilt them over, but one may not empty [them into the cistern].",
+ "A plasterer forgot his lime-tub in a cistern and it became filled with water: if water flowed above it a little, it may be broken; and if not, it may not be broken, the words of Rabbi Eliezer. But Rabbi Joshua says: in either case it may be broken.",
+ "If one had arranged wine-jars in a cistern and they became filled with water, even though the water of the cistern was all soaked up, they may be broken.",
+ "A mikveh which contains forty seahs of water and mud [combined]: Rabbi Eliezer says: one may immerse objects in the water but one may not immerse them in the mud. But Rabbi Joshua says: in the water and also in the mud. In what kind of mud may objects be immersed? Mud over which water floats. If the water was on one side only, Rabbi Joshua agrees that objects may be immersed in the water but may not be immersed in the mud. Of what kind of mud have they spoken? Mud into which a reed will sink of itself, the words of Rabbi Meir. Rabbi Judah says: [mud] in which a measuring-rod will not stand upright. Abba Elazar ben Dulai says: [mud] into which a plummet will sink. Rabbi Eliezer says: such as will go down into the mouth of a jar. Rabbi Shimon says: such as will enter into the tube of a water- skin. Rabbi Elazar bar Zadok says: such as can be measured in a log measure."
+ ],
+ [
+ "Rabbi Yose says: two mikvehs neither of which contains forty seahs and a log and a half [of drawn water] fell into this one and a log and a half into this one, and then they are mixed together, they remain valid, since they had never been called as invalid. But if there is a mikveh holding less than forty seahs, and three logs [of drawn water] fell into it, and it was then divided into two, it is invalid, since it had already been called invalid. Rabbi Joshua declares it valid, for Rabbi Joshua used to say: any mikveh containing less than forty seahs into which three logs [of drawn water] fell and from which a kortov was withdrawn becomes valid, since the three logs have also been diminished. But the sages say: it always remains invalid until the amount of its former contents and a little more are removed.",
+ "How so? If there was a cistern in a courtyard and three logs [of drawn water] fell into it, it will always remain invalid until the whole of it is removed and a little more, or until [another mikveh containing] forty se'ahs is placed in the courtyard, so that the higher mikveh is rendered valid by the lower. Rabbi Elazer ben Azariah declares it invalid unless the [new mikveh] is stopped up.",
+ "If a cistern is full of drawn water and a channel leads into it and out of it, it continues to be invalid until it can be reckoned that there does not remain in it three logs of the former [water]. If two men each poured a log and a half [of drawn water] into a mikveh, or if one wrung out his clothes and so poured in [water] from several places, or if one emptied out a water-jug and so poured in [water]from several places, Rabbi Akiva declares it valid, But the sages declare it invalid. Rabbi Akiva said: they did not say \"if they poured in,\" rather \"if one poured in.\" But they said: they said neither thus nor thus, but rather \"if there fell in three logs [of drawn water].\"",
+ "[If the three logs of drawn water fell in] from one vessel or from two or from three, they combine together; but if from four, they do not combine together. If a man who had a seminal issue was sick and nine kavs of water fell on him, or if there fell on the head and the greater part of the body of a clean person three logs of drawn water from one vessel or from two or from three, they combine together; but if from four, they do not combine together. In what case does this apply? When the second began before the first finished. And in what case does [the other statement] apply? When there was no intention to increase it. But if there was an intention to increase it, if only a kortov in a whole year, they combine together to add up to the three logs."
+ ],
+ [
+ "If one put vessels under a water-spout, whether they be large vessels or small vessels or even vessels of dung, vessels of stone or earthen vessels, they make the mikveh invalid. It is all alike whether they were put there [purposely] or were [merely] forgotten, the words of Bet Shammai. But Bet Hillel declare it clean in the case of one who forgets. Rabbi Meir said: they voted and Bet Shammai had a majority over Bet Hillel. Yet they agree in the case of one who forgets [and leaves vessels] in a courtyard that the mikveh remains clean. Rabbi Yose said: the controversy still remains as it was.",
+ "One who put a board under a water-spout: if it had a rim to it, it disqualifies the mikveh; otherwise it does not disqualify the mikveh. If he made it stand upright to be rinsed, in neither case does it disqualify the mikveh.",
+ "If one makes a hollow in a water-spout to collect pebbles, its water disqualifies the mikveh; In the case of a wooden [spout] if it holds even a little, But in the case of an earthenware [spout] if it will hold a quarter-log. Rabbi Yose says: also in the case of an earthenware [spout] if it holds even a little: they have spoken of \"a quarter-log\" only in the case of broken sherds of an earthenware utensil. If the pieces of gravel moved about inside [the hollow], it disqualifies the mikveh. If dirt went down into it and was pressed down, [the mikveh continues to be] valid. If the spout was narrow at each end and wide in the middle, it does not disqualify [the mikveh] invalid, because it had not been made to gather anything in it.",
+ "Drawn water and rain water which were mixed together in a courtyard or in a cavity or on the steps of a cave: If the greater part was valid, the whole is valid; And if the greater part is invalid, the whole is invalid. If they were equal in quantity, the whole is invalid. When [does this apply]? When they were mingled together before they arrived at the mikveh. If [the drawn water] flowed into the [rain] water: it was known that there fell in forty seahs of valid water before there came in three logs of drawn water, [the mikveh is] valid; otherwise it is invalid.",
+ "In the case of a trough in a rock: One may not fill up [the hatat waters] from it, nor may the [hatat waters] be consecrated in it, nor may one sprinkle from it. And it does not require a tightly stopped-up covering, And it does not invalidate the mikveh. If it was a vessel and had been joined to the ground with lime: One may fill up the hatat waters from it and the hatat waters may be consecrated in it, and one may sprinkle from it, And it requires a tightly stopped-up covering; And it invalidates the mikveh invalid. If a hole was made in it below or at the side so that it could not contain water in however small a quantity, it is valid. And how large must the hole be? Like the tube of a water-skin. Rabbi Yehudah ben Batera said: it happened in the case of the trough of Yehu in Jerusalem that there was a hole in it like the tube of a water-skin, all the pure things in Jerusalem were made using it. But Bet Shammai sent and broke it down, for Bet Shammai say: [it remains a vessel] unless the greater part of it is broken down."
+ ],
+ [
+ "[Water from] a spring which is made to pass over into a trough becomes invalid. If it was made to pass over the edge in any quantity, [what is] outside [the trough] is valid, for [the water of] a spring purifies however little its quantity. If it is made to pass over into a pool and then is stopped, the pool counts as a mikveh. If it is made to flow again, it is invalid for zavim and for those with skin disease and for the preparation of the hatat waters until it is known that the former [water] is gone.",
+ "If it was made to pass over the outside of vessels or over a bench: Rabbi Judah says: behold it remains as it was before. Rabbi Yose says: behold it is like a mikveh, except that one may not immerse anything above the bench.",
+ "If [water from] a spring that flows into many channels was increased in quantity so that it was made to flow in abundance, it remains as it was before. If it was standing and its quantity was increased so that it was made to flow, it becomes equal to a mikveh in that it can purify in standing water, and to a spring in that one may immerse [objects] therein however small its quantity.",
+ "All seas are equivalent to a mikveh, for it is said, \"And the gathering (ulemikveh) of the waters He called the seas\" (Genesis 1:10), the words of Rabbi Meir. Rabbi Judah says: only the Great Sea is equivalent to a mikveh, for it says \"seas\" only because there are in it many kinds of seas. Rabbi Yose says: all seas afford cleanness when running, and yet they are unfit for zavim and metzoraim and for the preparation of the hatat waters.",
+ "Flowing water is considered like a spring and dripping water is considered like a mikveh. Rabbi Zadok testified that if flowing water exceeded dripping water [with which it was mixed] it was valid [as flowing water]. If dripping water became flowing water, its flow may be blocked by a stick or by a reed or even by a zav or a zavah, and then one may go down and immerse oneself in it, the words of Rabbi Judah. Rabbi Yose says: one may not stop the flow of water with anything which is liable to uncleanness.",
+ "If a wave was separated [from the sea] and was forty seahs, and it fell on a man or on vessels, they become clean. Any place containing forty seahs is valid for immersing oneself and for immersing other things. One may immerse in trenches or in ditches or even in a donkey-track whose water is connected in a valley. Bet Shammai say: one may immerse in a rain torrent. But Bet Hillel say: one may not immerse. They agree that one may block its flow with vessels and immerse oneself in it, but the vessels with which the flow is blocked are not thereby [validly] immersed."
+ ],
+ [
+ "Anything which is joined with [the water of] a mikveh is like a mikveh. One may immerse in holes of a cavern and in crevices of a cavern just as they are. The pit of a cavern, one may not immerse in it unless it had a hole as big as the tube of a water-skin. Rabbi Judah said: when [is this the case]? When it stands by itself; but if it does not stand by itself, one may immerse in it just as it is.",
+ "If a bucket was full of utensils and they were immersed, they become clean; But if [the bucket] was not immersed, the water in the bucket is not considered as joined [with the water of the mikveh] unless it be joined [by means of a hole in the bucket which is as big] as the tube of a water-skin.",
+ "Three mikvehs, two of which held twenty seahs [of valid water] and the third held twenty seahs of drawn water, and that holding drawn water was at the side: If three persons went down and immersed themselves in them and [the water of the three mikvehs] joined, the mikvehs are clean and they that immersed themselves become clean. If the one holding the drawn water was in the middle and three persons went down and immersed themselves in them and [the water of the three mikvehs] joined, the mikvehs continue as they were before and they that immersed themselves are as they were before.",
+ "If a sponge or a bucket containing three logs of water fell into a mikveh, they do not make it invalid, because they have only said: \"if three logs fell in.\"",
+ "A chest or a box which is in the sea: one may not immerse in them unless they have a hole as large as the tube of a water-skin. Rabbi Judah says: in the case of a large vessel [the hole should be] four handbreadths, and in a small one [the hole should be as large as] the greater part of it. If there was a sack or a basket [in the sea], one may immerse in them as they are, since the water is mixed together. If they are placed under a water-spout, they do not make the mikveh invalid. And they may be immersed and brought up in the ordinary way.",
+ "If there was a broken [earthenware] vessel in the mikveh and utensils were immersed in it, they become clean from their [former] uncleanness but are again rendered unclean because of the earthenware vessel. But if water flowed above it in any quantity, they are clean. If [water of] a spring flowed forth from an oven and a man went down and immersed himself in it, he is clean but his hands become unclean. But if [the water was as] high above the oven as the height of his hands, his hands also are clean.",
+ "Mikvaot can be joined together [if their connection is as big] as the tube of a water-skin in thickness and in space, in which two fingers can be fully turned round. If there is a doubt [whether it is as big] as the tube of a water skin or not, it is invalid, because [this is a mitzvah] from the Torah. The same applies also to the olive's bulk of a corpse and the olive's bulk of carrion and the lentil's bulk of a sheretz. Anything which remains in [the space measuring] the tube of a water-skin lessens [its measure]. Rabban Shimon ben Gamaliel says: if it is any water creature whatsoever, [the mikvaot] remain clean.",
+ "Mikvaot may be made clean [by joining drawn water from] a higher [mikveh to valid water] from a lower [mikveh or drawn water from] a distant [mikveh to valid water] in a [mikveh] near at hand. How so? One brings a pipe of earthenware or of lead and puts his hand beneath it till it is filled with water; then he draws it along till [the two waters] touch even if it be by a hair's breadth it is sufficient. If in the higher [mikveh] there were forty seahs and nothing in the lower, one may draw water and carry it on the shoulder and place it in the higher [mikveh] till forty seahs have flowed down into the lower [mikveh].",
+ "If a wall between two mikvaot had a perpendicular crack, [their waters] may be reckoned together; [If it was cracked] horizontally, they cannot be reckoned together, unless there is at one place [a hole as big] as the tube of a water-skin. Rabbi Judah says: the rule is reversed. If there is a breach from one [mikveh] to the other, [they can be reckoned together] if the height is as [the thickness of] the skin of garlic and the breadth like the tube of a water-skin.",
+ "The outlet of a bath-basin: if it is in the center, it renders [the bath] invalid [as a mikveh]; but if it is at the side, it does not render it invalid, because then it is like one mikveh adjoining another mikveh, the words of Rabbi Meir. But the sages say: if the bath- basin can contain a quarter-log of [water] before it reaches the outlet, it is valid; but if not, it is not valid. Rabbi Elazar bar Zadok says: if the outlet can contain any amount of [water], it is invalid.",
+ "The ‘purifier' in the bathhouse: the bottom was full of drawn [water] and the top full of valid [water], if [the space] in front of the hole can contain three logs it is invalid [as a mikveh]. How large must the hole be to contain three logs? 1/320th of the pool, the words of Rabbi Yose. But Rabbi Elazar says: even if the bottom [pipe] was full of valid [water] and the top [pipe] full of drawn [water] and by the hole's side were three logs, [the bath is] valid, for they have only said: \"if three logs fell in.\""
+ ],
+ [
+ "Some materials raise the mikveh up [to the required quantity] and do not make it invalid. Some make it invalid and do not raise it up [to the required quantity]; And some neither raise it up [to the required quantity] nor make it invalid. These raise it up to the required quantity and do not make the mikveh invalid. Snow, hail, frosted dew, ice, salt, and thin mud. Rabbi Akiva said: Rabbi Ishmael once argued against me saying; snow does not raise up the mikveh [to its required quantity]. But the men of Madeba testified in his name that he had once told them: go and bring snow and with it prepare a mikveh from the outset. Rabbi Yohanan ben Nuri says: hailstones are like drawn water. How do they raise it up [to the required quantity] and not render it invalid? If the mikveh contained forty seahs less one, and a se'ah of them fell in and made up [the required quantity], they thus make up [the required quantity] but do not render it invalid.",
+ "These invalidate the mikveh and do not raise it up to [the required quantity]: Drawn water, whether clean or unclean, water that has been used for pickling or for boiling, and grape-skin wine before it becomes vinegar. How do they make the mikveh invalid and do not raise it up [the required quantity]? If a mikveh contained forty seahs less a kortov, and a kortov of these fell into it, it does not raise it up [the required quantity]; And if there were three logs of any of these, they would invalidate the mikveh. But other liquids, and the juice of fruits, brine, and liquid in which fish has been pickled, and grape-skin wine that has fermented sometimes raise it up to [the required quantity] and sometimes do not raise it up. How so? If a mikveh contained forty seahs less one, and a seah of any of these fell in it, it does not raise it up to [the required quantity]. But if the mikveh contained forty seahs and a se'ah of any of these was put in and one seah was removed, the mikveh is still valid.",
+ "If he rinsed in the mikveh baskets of olives or baskets of grapes and they changed its color, it remains valid. Rabbi Yose says: dye-water renders it invalid by a quantity of three logs, but not merely by changing its color. If wine or the sap of olives fell into it and changed its color, it becomes invalid. What should one do [to make it valid again]? One should wait until the rain falls and the color reverts to the color of water. If it contained forty seahs, water may be drawn and carried on the shoulder and put into it until the color reverts to that of water.",
+ "If wine or the sap of olives fell into the mikveh and changed the color of a portion of the water, if there is not a portion [of the mikveh] that has forty seahs with the color of water, one may not immerse in there.",
+ "If a kortov of wine fell into three logs of water and its color became like that of wine, and the water then fell into a mikveh, it does not render it invalid. If there were three logs of water less a kortov into which a kortov of milk fell, and their color remained like the color of water, and then they fell into a mikveh, they do not render it invalid. Rabbi Yohanan ben Nuri says: everything goes by the color.",
+ "If a mikveh contained forty seahs exactly and two persons went down and immersed themselves one after the other, the first becomes clean but the second remains unclean. Rabbi Judah says: if the feet of the first were still touching the water, the second also becomes clean. If one immersed a thick cloak and when he drew it out a part was still in contact with the water [and then another person immersed himself in the mikveh], he becomes clean. A pillow case or a cushion of leather, as soon as it is taken out of the water by its open ends the water which still remains in it is drawn water. How should one do it? One should immerse them and draw them up by their lower edges.",
+ "If he immersed a bed in it, even though its legs sink into the thick mud, it still becomes clean because the water touched them before [the mud]. The water of a mikveh which is shallow, one may press down even bundles of sticks, even bundles of reeds, so that the level of the water may rise, and then go down and immerse oneself. If an [unclean] needle is placed on the step [leading down to a mikveh] in a cavern, and the water is put in motion, once a wave has passed over it, [the needle] becomes clean."
+ ],
+ [
+ "The land of Israel is clean and its mikvaot are clean. The mikvaot of the nations outside the land are valid for those who had a seminal emission even though they have been filled by a pump-beam; Those in the land of Israel: when outside the entrance [to the city] are valid even for menstruants, and those within the entrance [to the city] are valid for those who had a seminal emission but invalid for all [others] who are unclean. Rabbi Eliezer says: those which are near to a city or to a road are unclean because of laundering; but those at a distance are clean.",
+ "These are the men who had a seminal emission who require immersion: If he noticed that his urine issued in drops or was murky: At the beginning he is clean; In the middle and at the end, he is unclean; From the beginning to the end, he is clean. If it was white and viscous, he is unclean. Rabbi Yose says: what is white counts like what is murky.",
+ "If he emitted thick drops from his member, he is unclean, the words of Rabbi Elazar Hisma. If one had sexual dreams in the night and arose and found his flesh heated, he is unclean. If a woman discharged semen on the third day, she is clean, the words of Rabbi Elazar ben Azariah. Rabbi Ishmael says: sometimes there are four time periods, and sometimes five, and sometimes six. Rabbi Akiva says: there are always five.",
+ "If a non-Jewish woman discharged semen from an Israelite, it is unclean. If an Israelite woman discharged semen from a non-Jewish man, it is clean. If a woman had intercourse and then went down and immersed herself but did not sweep out the house, it is as though she had not immersed herself. If a man who had a seminal emission immersed himself but did not first pass urine, he again becomes unclean when he passes urine. Rabbi Yose says: if he was sick or old he is unclean, but if he was young and healthy he remains clean.",
+ "If a menstruant placed coins in her mouth and went down and immersed herself, she becomes clean from her [former] uncleanness, but she becomes unclean on account of her spittle. If she put her hair in her mouth or closed her hand or pressed her lips tightly, it is as though she had not immersed herself. If a person held on to another man or to vessels and immersed them, they remain unclean; but if he had washed his hand before in the water, they become clean. Rabbi Shimon says: he should hold them loosely that water may enter into them. The hidden or wrinkled parts of the body do not need that water should enter into them."
+ ],
+ [
+ "The following block [immersion] in the case of a person: threads of wool, threads of flax and the ribbons on the heads of girls. Rabbi Judah says: those of wool or of hair do not interpose, because water enters through them.",
+ "The matted hair on the heart and on the beard and on a woman's hidden parts; pus outside the eye, hardened pus outside a wound and the plaster over it, dried-up juice, clots of excrement on the body, dough under the finger nails, sweat-crumbs, miry clay, potter's clay, and road-clay. What is meant by 'miry clay’? This means the clay in pits, for it is written: \"He lifted me out of the miry pit, the slimy clay\" (Psalms 40:3). \"Potter's clay\" according to its literal sense. Rabbi Yose declares potter's clay clean, but clay for putty unclean. And \"road-clay.\" These become like road-side pegs in these [kinds of clay] one may not immerse oneself nor immerse [other things] with them; But in all other clay one may immerse when it is wet. One may not immerse oneself with dust [still] on one's feet. One may not immerse a kettle with soot [on it] unless he scraped it.",
+ "The following do not block: the matted hair of the head and of the armpits and of a man's hidden parts. Rabbi Eliezer says: it is the same with a man or a woman: if it is something which one finds annoying, it blocks; but if it is something which one does not find annoying, it does not interpose.",
+ "Pus within the eye, hardened pus within a wound, juice that is moist, moist excrement on the body, excrement inside the finger nail, and a dangling finger nail and the downy hair of a child. [These] are not liable to uncleanness and do not cause uncleanness. The membrane which forms over a wound is liable to uncleanness and causes uncleanness.",
+ "In the case of vessels the following block: pitch and myrrh; In the case of glass vessels, whether inside or outside; On a table or on a board or on a couch; On those that are [usually] kept clean they block; On those that are allowed to remain dirty they do not block. They block in the case of beds belonging to householders, but they do not block on beds belonging to a poor person. They block on the saddle of a house-holder, but they do not block on the saddle of a dealer in water-skins. They block in the case of a pack-saddle. Rabban Shimon ben Gamaliel says: [only if the stain is as big] as an Italian issar.",
+ "On clothing: if on one side [only] they do not block. But [if found] on two sides they do block. Rabbi Judah says in the name of Rabbi Ishmael: on one side also. Rabbi Yose says: in the case of builders they block if on one side, but in the case of the ditch-digger only if on both sides.",
+ "They do not block in the case of aprons belonging to workers in pitch, potters, or trimmers of trees. Rabbi Judah says: the same applies also to summer fruit-driers. This is the general rule: if it is something which one cares enough [to remove], it blocks; but if it is something which one does not care enough [to remove], it does not block."
+ ],
+ [
+ "Any handles of vessels which have been fixed not in their usual manner, or, if fixed in their usual manner, have not been fixed firmly, or, if fixed firmly, have been broken, they block. If a vessel was immersed with its mouth downwards, it is as though it had not been immersed. If immersed in the regular manner but without the attachment, [it becomes clean] only if turned on its side. If a vessel is narrow at each end and broad in the center, it becomes clean only if turned on its side. A flask which has its mouth turned inwards becomes clean only if a hole is made at the side. An inkpot of laymen becomes clean only if a hole is made at the side. The inkpot of Joseph the priest had a hole at its side.",
+ "A bolster and a cushion of leather it is necessary that the water enter inside them. A round cushion or a ball or a bootmaker's last or an amulet or a phylactery, it is not necessary that the water enter inside them. This is the general rule: any article the filling of which is not usually taken out and put in may be immersed unopened.",
+ "The following do not require that the water shall enter inside them:Knots [in the clothes] of a poor man, or in tassels, or in the thong of a sandal, or in a head-tefillin if it is fastened tightly, or in an arm-tefillin if it does not move up or down, or in the handles of a water-skin, or in the handles of a wallet.",
+ "The following require that water shall enter inside them:The knot in an undergarment which is tied to the shoulder. The hem of a sheet must be stretched out. And the knot of head tefillin if it is not fastened tightly, Or of the arm-tefillin if it moves up and down. And the laces of a sandal. Clothes which are immersed when they have just been washed must be kept immersed until they bubble up; But if they are immersed when already dry, they must be kept immersed until they throw up bubbles and then cease to bubble up.",
+ "Any handles of vessels which are too long and which will be cut short, need only be immersed up to the point of their proper measure. Rabbi Judah says: [they are unclean] until the whole of them is immersed. The chain of a large bucket, to the length of four handbreadths, and a small bucket, to the length of ten handbreadths, and they need only be immersed up to the point of their proper measure. Rabbi Tarfon says: it is not clean unless the whole of the chain-ring is immersed. The rope bound to a basket is not counted as a connection unless it has been sewn on.",
+ "Bet Shammai say: hot water may not be immersed in cold, or cold in hot, foul in fresh or fresh in foul. But Bet Hillel say: it may be immersed. A vessel full of liquids which one immersed, it is as if it has not been immersed. If it was full of urine, this is reckoned as water. If it contained hatat waters, [it is unclean] unless the water [of the mikveh which enters the vessel] exceeds the hatat waters. Rabbi Yose says: even if a vessel with the capacity of a kor contains but a quarter-log, it is as if it had not been immersed.",
+ "All foods combine together to make up the half of a half-loaf which makes the body unfit. All liquids combine together to make up the quarter-log which makes the body unfit. This is more of a stringency in the case of one who drinks unclean liquids than in the case of the mikveh, for in this case they have made all other liquids like water.",
+ "If one ate unclean foods or drank unclean liquids and then he immersed and then vomited them up, they are still unclean because they did not become clean in the body. If one drank unclean water and immersed and then vomited it up, it is clean because it became clean in the body. If one swallowed a clean ring and then went into the tent of a corpse, if he sprinkled himself once and twice and immersed himself and then vomited it up, behold, it remains as it was before. If one swallowed an unclean ring, he may immerse himself and eat terumah. If he vomited it up, it is unclean and it renders him unclean. If an arrow was stuck into a man, it blocks so long as it is visible. But if it is not visible, he may immerse himself and eat terumah."
+ ]
+ ],
+ "sectionNames": [
+ "Chapter",
+ "Mishnah"
+ ]
+}
\ No newline at end of file
diff --git a/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Mikvaot/English/Sefaria Community Translation.json b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Mikvaot/English/Sefaria Community Translation.json
new file mode 100644
index 0000000000000000000000000000000000000000..b67ce87b030b2810c1c98185032ebba9ca784059
--- /dev/null
+++ b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Mikvaot/English/Sefaria Community Translation.json
@@ -0,0 +1,116 @@
+{
+ "language": "en",
+ "title": "Mishnah Mikvaot",
+ "versionSource": "https://www.sefaria.org",
+ "versionTitle": "Sefaria Community Translation",
+ "status": "locked",
+ "license": "CC0",
+ "versionTitleInHebrew": "תרגום קהילת ספריא",
+ "actualLanguage": "en",
+ "languageFamilyName": "english",
+ "isBaseText": false,
+ "isSource": false,
+ "direction": "ltr",
+ "heTitle": "משנה מקואות",
+ "categories": [
+ "Mishnah",
+ "Seder Tahorot"
+ ],
+ "text": [
+ [
+ "There are six levels of mikvaot [gatherings of water collected by natural means and immersed in for purification], each [subsequent] one higher than the other: [The first and lowest level is] water collected in shallow pools [in the ground]. If an impure person drank [from one], and a pure person drank [from it afterwards], he is impure. If an impure person drank, and someone filled up a pure vessel [from those waters afterwards], it [the vessel] is impure. If an impure person drank, and then loaf of terumah fell in, if one rinsed [the loaf], it is impure; and if one did not rinse it, it is pure.",
+ "If one filled an impure vessel [from water collected in such pools], and a pure person drank [from it], he is impure. If one filled using an impure vessel, and then filled a pure vessel [with the waters from the first vessel], it is impure. If one filled an impure vessel, and then a loaf of terumah fell in [the pool], if one rinsed it, it is impure; and if one did not rinse it, it is pure.",
+ "If impure waters fell [into such a pool], and a pure person drank [from it], he is impure. If impure waters fell in, and one filled a pure vessel [from it], it is impure. If impure waters fell in, and then loaf of terumah fell in, if one rinsed [the loaf], it is impure; and if one did not rinse it, it is pure. Rabbi Shimon says: whether or not once rinsed it, it is impure.",
+ "If a dead person fell into them [the waters of such a pool], or if someone impure walked through them, if a pure person then drank [from them], he is [still] pure. As with the waters of shallow pools, [similarly] the waters of pits, the waters of trenches, the waters of caves, runoff waters that stopped [flowing from the mountains], and mikvaot that do not contain forty se'ah [a specific unit of volume], they are all pure during the rain. Once the rain stops, those [waters] close to cities and to the roads are presumed are [presumed to be] impure; and those far away are [presumed to be] pure, but only until [the rain damage of the nearby paths is repaired such that] most people walk by them.",
+ "When does their purity [that of the waters of shallow pools during the rain] begin? Beit Shamai say: from when they [the rain waters] exceed [the amount of the pools' waters] and cause overflow. Beit Hillel say: [from when] they exceed, even if they do not cause overflow. Rabbi Shimon says: [from when] they cause overflow, even if they do not exceed. [Such waters are] valid to be used for challah [a portion of a batch of bread dough given to a priest which becomes holy upon separation, and can only be consumed by priests or their household], as well as for washing [literally: taking] one's hands with them.",
+ "Above these [mikvaot described, and next in the hierarchy of mikvaot,] are runoff waters that have not stopped [flowing down from the mountains]. If an impure person drank [from them], and a pure person drank [afterwards], he is [still] pure. If an impure person drank, and someone filled up a pure vessel [from those waters afterwards], it is pure. If an impure person drank, and then a loaf of terumah fell in, even if one rinsed [the loaf], it is pure. If one filled an impure vessel [from the runoff waters], and a pure person drank [from it], he is pure. If one filled using an impure vessel, and then filled a pure vessel [from the first vessel], it is pure. If one filled an impure vessel, and then a loaf of terumah fell in [the runoff waters], even if one rinsed it, it is pure. If impure waters fell [into the runoff waters], and a pure person drank [from it], he is pure. If impure waters fell in, and one filled a pure vessel [from it], it is pure. If impure waters fell in, and then a loaf of terumah fell in, even if one rinsed it, it is pure. [And these waters are] valid for [use with] terumah, as well as for washing [literally: taking] one's hands with them.",
+ "Above these [mikvaot described thus far, and next in the hierarchy of mikvaot,] is a mikveh containing forty se'ah [of water], in which one can immerse one's self and immerse other item [for purification]. Above these [mikvaot, and next in the hierarchy of mikvaot,] is a natural spring whose waters are few, and are exceeded by a greater quantity of drawn waters [which were added]. This [type of spring] is equivalent to a mikveh in that it purifies [only] when it is contained [in one place, standing still and not flowing], but [it is equivalent] to a spring in that one can immerse something in it [to purity it] when there is any amount of water [i.e. there is no minimum measure required].",
+ "Above these [mikvaot described thus far, and next in the hierarchy of mikvaot,] are blighted waters, which purify even when flowing. Above these are living waters [i.e. pure, potable spring waters], that with them zavim [individuals who have certain types of atypical genital discharges, which render them impure] may be purified, and lepers may be sprinkled [as part of the process of purifying them], and they [these waters] are valid for use for the chatat ritual [i.e. to sanctify them with the ashes of a red heifer as part of the purification ritual]."
+ ],
+ [
+ "Someone who went down to immerse [in a mikveh], and there is an uncertainty as to whether he immersed or not, or an uncertainty as to whether it contained forty se'ah [a specific unit of volume] in it or it did not; or if there were two mikva'ot [gatherings of water collected by natural means and immersed in for purification], one with forty se'ah in it, and one without, and someone immersed in one of them but he does not know in which one he immersed, its uncertainty is impure [i.e. the case is uncertain and resolved as impure].",
+ "A mikveh which was measured and found to be lacking [the required forty se'ah of water], all purifications which were made upon it, whether in a private domain or in a public domain, are retroactively impure. To what [cases] does this apply? To a severe impurity [i.e something that was rendered impure by an Origin of impurity]. But with a light impurity, such as one who ate impure foods, or drank impure drinks, or one whose head and the majority of his body entered into drawn waters, or if three log [a specific measure of volume] of drawn water fell on one's head and the majority of one's body and one then went down to immerse; [in such a cases,] if there is an uncertainty as to whether he immersed or not, or even if he immersed, if there is an uncertainty as to whether it contained forty se'ah in it or it did not, or if there were two mikva'ot, one with forty se'ah in it and one without, and he immersed in one of them but does not know in which one he immersed, [in such cases,] its uncertainty is pure [i.e. the cases are uncertain and resolved as pure]. Rabbi Yose considers it impure, as Rabbi Yose says: Everything which has a presumption of impurity remains forever in its invalid state, until it becomes known that it was purified. But its uncertainty [regarding its ability] to become impure or to render [something else] impure, is pure [i.e. such cases are uncertain and resolved as pure].",
+ "Cases of uncertainty regarding drawn waters are considered pure by the Sages. [For example,] if it is uncertain whether they [the drawn waters] fell or did not fall [into a mikveh]; even if they did fall, if there is an uncertainty as to whether they [the waters of the mikveh] contained forty se'ah or did not; or if there were two mikva'ot, one mikveh containing forty se'ah and one not, and [drawn waters] fell into one of them and one does not know which it fell into, [in all these cases] its uncertainty is pure, because one has something upon which to hang [a presumption of purity]. If both [mikvaot] contained fewer than forty se'ah, and [drawn waters] fell into one of them and one does not know which it fell into, its uncertainty is impure [i.e. such a case is uncertain and resolved as impure], since one has nothing upon which to hang [a presumption of purity]. ",
+ "Rabbi Eliezer says: A revi'it [a specific measure of volume, a quarter of a log] of drawn waters render a mikveh invalid at the outset [i.e. if the waters were in the pit before the valid mikveh waters were added, as do as three log [of drawn waters which were added] on the surface of the [valid] waters. And the Sages say: whether at the outset [before there were any waters in the pit] or at the end [after valid waters amounting to less than forty se'ah were added], the measure [for the minimum amount of drawn waters to invalidate a mikveh] is three log. ",
+ "Regarding a mikveh that has three furrows containing drawn waters [along its sloping side, such that each furrow is above the next], with one log in each, if it is known that forty se'ah of valid water fell in before they reached the third furrow, it is valid; and if not, it is invalid. Rabbi Shimon considers it valid because it is like a mikveh next to a mikveh.",
+ "One who removes the plaster [from the floor of mikveh] to the sides, and three log [of water] flowed from it [from the plaster], it is valid. If one removed [the plaster from the waters of the mikveh] and three log flowed out from it, it is invalid [since they are considered drawn waters]. And Rabbi Shimon considers it valid it because one did not intend to draw [the waters in such a case].",
+ "One who places jugs on the rooftop to dry them, and they filled with water, Rabbi Eliezer says: if it is the rainy season, or if there is [some] water in the pit [even if it is not the rainy season], one may break the jugs [such that their waters flow into the mikveh]; and if not, one should not break them [so that their waters flow in, since such waters would render the mikveh invalid, like drawn waters]. Rabbi Yehoshua says: either way, one may break or tip [them], but one may not pour [them] out.",
+ "The plasterer that forgot his pot in the pit and it filled with water, if the waters were floating in any amount over the top of it, one may break it [over the mikveh to add its waters, and it is not considered drawn water]; and if not, one may not break it [and add it, since such waters would be considered drawn, and thus invalid], according to Rabbi Eliezer. And Rabbi Yehoshua says: either way one may break it.",
+ "One who arranges jugs in a pit and they filled with water, even if the pit absorbed all its waters [such that the only water left in it was the water in the jugs], one may thereby break them [letting their water enter the mikveh, and it will still be valid, and not considered drawn water].",
+ "A mikveh containing water and plaster amount [together] to forty se'ah, Rabbi Eliezer says: one immerses [oneself or other items] in the water, and does not immerse in the plaster. Rabbi Yehoshua says: [one immerses both] in the water and in the plaster. In which plaster may one immerse? In plaster which water floats above. If the waters were on one side, Rabbi Yehoshua agrees that one immerses in the water and does not immerse in the plaster. Regarding which plaster was this said? Regarding plaster in which a reed descends into it by itself, according to Rabbi Meir. Rabbi Yehuda says: a place where [the plaster is thin enough that] a measuring stick will not stand [straight]. Abba Elazar ben Dolai says: a place where a [builder's] weight descends. Rabbi Eliezer says: that [plaster] which will descend into a barrel [with a narrow opening, when poured in]. Rabbi Shimon says: that which can enter the tube of a flask. Rabbi Elazar bar Tzadok says: that which can be measured with a log [i.e. a vessel with a wider opening, used for measuring a log]."
+ ],
+ [
+ "Rabbi Yose says: Two mikvaot [gatherings of water collected by natural means and immersed in for purification] that do not [each] contain forty se'ah [a specific measure of volume], and which a log [a specific measure of volume] and a half [of drawn waters] fell into this one, and a log and half into that one, and they [the two mikvaot] became mixed together, they are valid, since they were never given a title of invalidity [i.e. independently, each was considered valid by the law]. But a mikveh which does not contain forty se'ah, into which fell three log [of drawn waters], and was then split into two, it is invalid, since it was given a title of invalidity [since three log of drawn waters invalidate a mikveh containing fewer than forty se'ah of valid waters]. And Rabbi Yehoshua considers it valid, for Rabbi Yehoshua would say: Any mikveh which does not contain forty se'ah [of valid waters], if three log [of drawn waters] fell into it, and it [then] became lacking even a kortov [A minute volume measure], it is valid [when enough valid water is added], since it is lacking [part of the] three log. And the Sages say: it is forever in its invalid state, until its fullness plus some more depart from it [i.e. it would need to become lacking the amount of water it contained before the drawn waters were added, plus a little more, in order to be considered valid].",
+ "How so? If there is a pit in the courtyard, and three log [of drawn waters] fell into it, it is forever in its invalid state until its fullness, plus some more, depart from it, or until one erects [another mikveh containing] forty se'ah in the courtyard [and makes an opening to connect between them], and the upper [waters] will be purified by the lower. Rabbi Elazar ben Azariah considers it invalid, except if one plugs up [all the sides of the pit containing the invalid waters, such that it is open only to the valid mikveh].",
+ "If there is a pit full of drawn waters, and a channel [of rainwater] is entering into to and leaving from it, it is forever in its invalid state until it is calculated that there no longer remain [in the pit] three log [or more, of drawn waters] from the original amount. Two individuals who were dropping, this one a log and a half and that one a log and a half, into a mikveh; or one who wrings out his clothing and it drops [water into the mikveh] from many areas [of the clothing]; or one who pours out [water] from a tzirtzur [a stone vessel with a netted opening] and it drops from many areas [of the vessel]; Rabbi Akiva considers these [such cases] valid, and the Sages consider them invalid. Rabbi Akiva said, \"They did not say 'if they drop [three log of drawn waters, it is rendered invalid],' but rather 'if it drops.' [implying that it is only invalid if the water was dropped in from only one source]\" They said to him, \"They said neither this nor that. Rather [they said,] 'one that three log fell into it [is rendered invalid, and there is no distinction between dropping from one or multiple sources].'\"",
+ "If [three log of drawn waters fell into a mikveh] from one vessel, from two, or from three, they join together [to add up to the required measure to render the mikveh invalid]; but from four [vessels], they do not join together. A ba'al keri [a male who has had a seminal emission but has yet to purify himself by immersion in a mikveh] who is ill, if nine kav [a specific volume measurement, equal to four log] fell on him [which the Sages established to be sufficient to purify him in such a case when he is ill and therefore cannot immerse], or a pure individual who three log of drawn waters fell on his head and the majority of his body [which the Sages established renders one impure], if [they fell on him] from one vessel, or from two, or from three, they join together [to add up to the minimum measure required to render them either pure or impure, respectively]; if from four, they do not join together [to add up to the required measure to have an effect]. Regarding what were these words said? Regarding a time when the second [vessel] began [pouring] before the first had stopped. And regarding what were these words said [i.e. that three log poured from four vessels, or not poured in close succession, do not join together to render a mikveh invalid]? Regarding a time when one did not intend to increase [the waters of the mikveh]; but if one did intended to increase, even [only by] a kortov every year, they do join together to three log [rendering the mikveh invalid]."
+ ],
+ [
+ "If one places vessels under a [drain] pipe, whether they are large vessels or whether they are small vessels, or even vessels made from feces, stone vessels, or earthen vessels, [if rainwater flowed through the pipe and into them] they invalidate a mikveh [a gathering of water collected by natural means and immersed in for purification; if the waters flow through these vessels and into a mikveh they invalidate it, since they are considered drawn waters]. Whether one places them [under the drainpipe] or forgets them, [this still applies,] according to Beit Shammai. And Beit Hillel consider it pure [i.e. the waters do not render a mikveh invalid from being able to purify] in the case of one who forgets. Rabbi Meir says: they voted [on this matter], and Beit Shammai had the majority over Beit Hillel. And they [Beit Shammai] agree in case of one who forgets [vessels] in a courtyard, that it [a mikveh into which rainwater from those vessels was poured] is pure. Rabbi Yose says: the disagreement still stands in its place. ",
+ "One who places a board under a [drain] pipe, if it [the board] has a rim, it renders a mikveh invalid; and if not, it does not render a mikveh invalid. If one stood it up [the board] to be rinsed [under the drainpipe], either way [whether or not it has a rim] it does not render a mikveh invalid.",
+ "If one carves out [furrows] in a [drain] pipe to collect stones, [a furrow] of any size in one of wood, and of a revi'it [a specific measure of volume, a quarter of a log] in one of earthenware [is sufficient for the pipe to be considered a vessel, and thus for its waters to render a mikveh invalid as drawn waters]. Rabbi Yose says: even for one of earthenware, [a furrow] of any size [is sufficient to invalidate waters flowing through a pipe]; they [the Sages] only said [that the minimum measure is] a revi'it regarding shards of earthenware vessels [that they are considered vessels as long as they can still contain that amount]. If there were stones rolling around inside it [the furrow], they [its waters] render a mikveh invalid. If dust descended into it and was compressed, it is valid. A duct which is narrow on either end and widens in the middle [built that way in order to increase water pressure] does not render [its waters] invalid, since it was not made to be a receptacle.",
+ "Drawn water and rainwater that mixed in a courtyard, or in a hole, or on the upper steps of a cavern [and from there flowed into a mikveh], if the majority [of the water in the mikveh] is from the valid [waters], it is valid; if the majority is from the invalid, it is invalid; if it is half and half, it is invalid. When is this the case? At a time when they mix before they arrive at the mikveh. If they are flowing into the waters [of the mikveh directly, rather than first mixing together], if it is known that forty se'ah [a specific unit of volume] of valid water fell into it before three log [a specific measure of volume] of drawn water, it is valid; and if not, it is invalid.",
+ "Regarding a trough in a rock [in which water gathers from a nearby spring], one may not fill [water to be sanctified with ashes of the red heifer] from it, and one may not sanctify [water with red heifer ashes] in it, and one may not sprinkle [sanctified waters, as part of the purification ritual,] from it, and it does not require a 'tight-seal' [to protect its contents from impurity, rather a mere covering suffices], and it does not invalidate a mikveh [if water gathered in the trough and then flowed into a mikveh, it is not considered drawn water]. If a vessel was attached [to the ground] with plaster, one may fill [water for sanctification] with it, and one may sanctify [water] in it, and one may sprinkle from it, and it requires a 'tight-seal' [to protect its contents from impurity], and it invalidates a mikveh [if water flowed in from it, it is considered to be drawn water and thus invalid]. If it was punctured from below or from the side, and it cannot hold any amount of water, it [any mikveh filled with its waters] is valid. And how far must the hole span? Like [the width of] the tube of a flask. Rabbi Yehuda ben Beteira says: It happened regarding the Yehu trough in Jerusalem, which was punctured like the tube of flask, and upon which all the purifications of Jerusalem were done, and Beit Shammai sent [emissaries] and diminished it, since Beit Shammai say: [even if it has a small hole, it is still considered a vessel and thus invalidates a mikveh] until the majority of it is diminished."
+ ],
+ [
+ "Regarding a spring that was led to pass over a [man-made] trough, it [a mikveh filled from its waters] is invalid. If any [even minimal] amount [of water] was led to pass over its edge, it is valid [for immersion] outside of it [anywhere outside of the trough, and even on its edge], since a spring purifies [even] with a minimal amount. If it was led to pass over a pool and [then] it was stopped, it [the spring water in the pool] is thereby [considered to be] like a mikveh [a gathering of water collected by natural means and immersed in for purification]. If one went back and drew it [the spring] to continue [flowing into the pool again], it is invalid for [the purification of] zavim [males who had certain types of atypical genital discharges which render them impure, and who require immersion in naturally flowing water], and for lepers, and to sanctify chatat waters from them [with the ashes of a red heifer, as part of a purification ritual], until the original waters have departed. ",
+ "If it [the spring] was led to pass over vessels or over a bench, Rabbi Yehuda says: it is thereby [still] as it was [i.e. the status of the spring is unchanged]. Rabbi Yose says: it is thereby like a mikveh, so long as one does not immerse over the bench.",
+ "A spring that flows like a centipede [i.e. with many smaller tributaries], if one added [drawn waters] upon it and it continued flowing, it is thereby [still] as it was. If it [the spring's water] was standing, and one added [drawn waters] upon it and it continued flowing, it is equivalent to a mikveh in that it purifies [only] while gathered in one place, and to a spring in that one can immerse [objects] in it in any amount [of water].",
+ "All the seas are like a mikveh, as the verse says (Genesis 1:10) \"And the gathering [literally: mikveh] of water, he called seas,\" according to Rabbi Meir. Rabbi Yehuda says: the great sea [i.e. the Mediterranean, alone] is like a mikveh; the verse only says \"seas\" [in the plural] because it contains many types of seas. Rabbi Yose says: all the seas purify [even] when they are flowing, and they are invalid for zavim, and for lepers, and to sanctify chatat waters from them.",
+ "Flowing [water] sources are like a spring, and dripping [water] sources are like a mikveh. Rabbi Tzadok testified regarding flowing sources that [their waters] were greater than [those of] dripping sources [in a case where the two became mixed], that they are valid. And regarding a dripping source that was made into a flowing source [i.e. if it was somehow breached], one may put even a stick, or even a reed, or even a zav or a zavah beside it [the breach, in order to seal it off], and one may [then] descend and immerse [as into a mikveh of gathered waters], according to Rabbi Yehuda. Rabbi Yose says: anything which can be rendered impure, one cannot use it to stop the flowing.",
+ "Regarding a wave which became detached [from the sea], and which contains forty se'ah [a specific unit of volume], if it fell on a person or on vessels, they are pure. Any place which has forty se'ah, one may immerse, and cause [other objects] to be immersed. One may immerse [objects] in trenches, and in ditches, and in the [hollowed out] tracks of donkeys mixed in [and connected, though small openings in the mountainside, to a mikveh containing forty se'ah that is also in] the valley. Beit Shammai say: one may immerse [objects] in runoff streams. Beit Hillel say: one may not immerse in them. And they agree that one can fence-off [the runoff waters] with vessels and immerse in them. And the vessels with which one fenced-off [the runoff waters] were not immersed."
+ ],
+ [
+ "Any [water] mixed into a mikveh [a gathering of water collected by natural means and immersed in for purification] is considered as the mikveh [if it was already a complete mikveh, containing forty se’ah of valid water]. Regarding holes or cracks in a cavern [which houses a mikveh], one may immerse [objects] in them as they are [regardless of how little water they contain, or how small their connection is to the rest of the mikveh]. Regarding a dug out area [of water] in a cavern, one may not immerse in it unless it was pierced [with a hole connecting it to the mikveh waters] the size of the tube of a flask. Rabbi Yehudah said: when does this apply? When it [the barrier separating between the dug out area and the valid mikveh] holds itself up; but if it does not hold itself up, one may immerse in it as it is.",
+ "Regarding an [impure] bucket which is full of vessels, if one immerses them, they are [all] pure. But if one did not [intend to] immerse [the bucket, i.e. if the bucket was already pure], the waters [in the bucket and those in the mikveh] do not mix [to render the vessels in the bucket pure], unless they were mixed [through an opening] the size of the tube of a flask.",
+ "Regarding three mikvaot, one containing twenty se'ah [a specific unit of volume], one containing twenty se'ah, and one containining twenty se'ah of drawn water [while the other two contain valid water], and the drawn [water mikvah] was to the side, if three people descended and immersed in them [at once, one in each], and they [caused the waters to overflow such that the three mikvaot] were mixed, the mikvaot are pure and the immersers are pure. If the drawn [water mikvah] was in the middle, and three people descended and immersed, and they were mixed, the mikvaot are as they were [before the people immersed], and the immersers remain as they were [i.e. impure].",
+ "Regarding a sponge or a bucket which had inside them three log [a specific unit of liquid measurement] of [drawn] water, if they fell into a mikvah [which does not contain forty se'ah of valid water], they do not render it invalid, for they [the Sages] only said \"three log that fell\" [into a incomplete mikveh invalidate it; but in these cases, not all of the three log of water actually ever fell into the mikveh, since some remain inside the sponge or bucket].",
+ "Regarding a crate or a chest [floating] in the sea, one may not immerse [objects] in them, unless they were pierced [with openings] the size of the tube of a flask [connecting their waters to the seawaters]. Rabbi Yehuda says: for a large vessel [the opening must be] four handbreadths, and for a small vessel [it must be] the majority of its size. If it was a sack or a basket [floating in the sea], one may immerse in them as they are, because the waters are mixed. If they were placed beneath a pipe [such that rainwater flowed through them and into a mikveh], they do not invalidate the mikveh; rather, one may immerse them and take them out normally [without worrying about the water in them rendering the mikveh impure as drawn water].",
+ "If a jagged-edged [impure] earthenware vessel is in a mikveh [with its edges above the water's surface], and one immersed vessels in it, they are purified from their impurity [which they had before they were immersed], but they become impure due to [the protruding edges of] the earthenware vessel [which are impure and, as the immersed vessels emerge from the water but are still inside the space of the earthenware, render the water on them impure, which in turn renders those vessels impure]. If [however] any amount of water was floating above [the jagged edges], they are pure. A spring that flows [through and] out of an [impure] oven, if one descends and immerses in it, he is pure, but his hands are impure [since one's hands, but not one's body, are rendered impure by impure liquids, such as the liquid on his body once he emerges into the space of the impure oven]. If they [the spring's waters] rose above it [the oven] the height of his hands, even his hands are pure.",
+ "Mikvaot are [considered] mixed [when they are connected by an opening] the size of the tube of a flask, alike to it in its width, and alike to it in [the length of] its hollow, such that two fingers can be rotated in place [i.e. its diameter should be the length of two fingers]. If there is an uncertainty as to whether it [the opening] was the size of the tube of a flask or was not the size of the tube of a flask, it is invalid because it is [a requirement] from the Torah [to immerse in a valid mikveh, and therefore we rule stringently on the matter]. Similarly [we rule stringently in a situation of uncertainty] regarding an olive's bulk of a corpse, and an olive's bulk of a carcass, and a lentil's bulk of a vermin. Anything that will stand in [an opening] the size of the tube of a flask, reduces it [from being that size, and thus from being able to be a connection between mikvaot]. Rabbi Shimon ben Gamliel says: any thing that is created out of the water is pure [i.e. does not reduce the size of the opening].",
+ "Mikvaot can be purified [i.e. made valid], a higher one by a lower one, and a distant one by a near one. How so? One brings a pipe of earthenware or lead [and puts one end in the upper mikveh], and puts his hand under [the other end of] it until it fills with water, and he brings it and touches it [to the lower and valid mikveh] even by a hair's width; that is sufficient [to render the upper mikveh valid]. If the upper [mikveh] contained forty se'ah [of valid waters], and the lower one had nothing, one can fill [water] by one's shoulder [i.e. drawn water which one carried over] and add to the upper one, until forty se'ah flow down into the lower one.",
+ "Regarding a wall [dividing] between two mikvaot [which only contain forty se'ah if combined], if it [the wall] was split along its warp [i.e. height-wise, from top to bottom], it is [considered] joined together [and both are valid]; if along its woof [i.e. lengthwise, from side to side], it is not [considered] combined, unless there is [at least] one place [where there is an opening] the size of the tube of a flask. Rabbi Yehuda says: the matter is reversed. If they [the waters] breached into one another [i.e if the was top of the wall was breached and waters mix together there, a breach] the height of a garlic peel and the width of the tube of a flask [is sufficient for them to be considered combined].",
+ "Regarding a drain [at the bottom of a mikveh] in a bath, when it is in the middle, it invalidates [the mikveh]; when it is on the side, it does not invalidate, since it is like a mikveh adjacent to a mikveh, according to Rabbi Meir. And the Sages say: if the tub can contain a revi'it [a specific measure of volume, a quarter of a log] before they [the waters] reach the drain, it is valid; and if not, it is invalid. Rabbi Elazar in the name of Rabbi Tzadok says: if the drain can contain any amount, it invalidates.",
+ "Regarding the purifying pools in a bathhouse [used for rinsing off in cold water after a warm bath], where a lower one is filled with drawn waters and an upper one is filled with valid [waters], if there are three log opposite the opening [connecting the two pools], it [the upper pool] is invalid [due to the three log, if it contains fewer than forty se'ah]. How far must the hole span in order for it to contain three log? One three-hundred-twentieth of the pool [i.e. since three is one three-hundred-twentieth of 960, which is the number of log in forty se'ah], according to Rabbi Yose. Rabbi Elazar says: even if the lower one is full of valid [water] and the upper one is full of drawn water, and there are three log opposite the opening, it is valid, for they [the Sages] only said \"three log that fell\" [into a incomplete mikveh invalidate it; and such a case is not considered falling in]."
+ ],
+ [
+ "There are those that raise [i.e. that count towards the measure of it waters to reach forty se'ah, to complete] a mikveh [a gathering of water collected by natural means and immersed in for purification] and do not invalidate it, [those that] invalidate but do not raise, [and those that] do not invalidate and do not raise. These raise and do not invalidate: snow, and hail, and frost, and ice, and salt, and mud that can be poured. Rabbi Akiva says: Rabbi Yishmael would rule against me, saying, \"Snow does not raise a mikveh.\" But the people of Midva testified in his name that he said to them, \"Go out and bring snow to make a mikveh from the outset.\" Rabbi Yochanan ben Nuri says: A hailstone is like water. How do these raise and not invalidate? If there is a mikveh containing forty se'ah [a specific unit of volume] less one, and a se'ah [of one] of these fell into it, and raised it [to be a complete mikveh containing forty se'ah], we find thus that these raise and do not invalidate.",
+ "These invalidate and do not raise: [drawn] waters, whether pure or impure, and picking waters, and waters in which foods were boiled, and inferior wine [made by fermenting grape residue steeped in water] that has not yet fermented. How do they invalidate and not raise? If there is a mikveh containing forty se'ah less one kortov [A minute volume measure], and one kortov [of one] of these fell into it, it has not raised it [to be a full forty se'ah and thus a complete mikveh]; and three log of it [of any of these] would invalidate [such a mikveh]. But the remaining liquids [such as oils and wines], and fruit juices, and juices of salted fish, and fish brine, and inferior wine once it has fermented, [all of these] at times raise [a mikveh to be complete] and at times do not raise. How so? If there is a mikveh containing forty se'ah less one, and a se'ah [of one] of these fell into it, it has not raised it [to be complete]. If it contained forty se'ah [at the outset], and one added a se'ah [of one of these] and [then] took out a se'ah, it is thereby valid.",
+ "If one rinsed baskets of olives or baskets of grapes in it [in a mikveh] and they changed its appearance, it is valid. Rabbi Yose says: dyed waters invalidate it if there are three log of them, but they do not invalidate it due to a change in appearance. If wine or olive juices fell into it and they changed its appearance, it is invalid. What should one do [in such a case]? One should wait until it rains and its appearance returns to that of water. If it contained forty se'ah [of valid waters], one can fill [water] by one's shoulder [i.e. drawn waters which one carried over] and add them into it, until its appearance returns to that of water.",
+ "If wine or olive juices fell into it, and they changed its appearance in part [i.e. the appearance of part of the mikveh was changed], if it does not contain forty se'ah that have the appearance of water, one should thereby not immerse in it.",
+ "If there are three log of [drawn] water, and a kortov of wine fell into them, and their appearance is thereby like that of wine, and they [that mixture] fell into a mikveh [containing fewer than forty se'ah], they have not rendered it invalid [as drawn waters, since their appearance is that of wine]. If there are three log of water less one kortov, and a kortov of milk fell into them, and their appearance is thereby [still] like that of water, and they fell into a mikveh, they have not rendered it invalid [since there is still less than three log, of drawn water]. Rabbi Yochanan ben Nuri says: everything follows the appearance.",
+ "Regarding a mikveh containing precisely forty se'ah, if two people descended and immersed [in it], one after the other, the first is pure, and the second is impure. Rabbi Yehuda says: if the feet of the first were touching the water [while the second was immersing], even the second is pure. If one immersed a thick wool coat [which absorbs a lot of water] in it, and raised it out, if a small part of it is touching the water [and another person then comes and immerses,] he is pure. Regarding a leather pillow or cushion, once one raised their edges out of the water, the water within them is [considered] drawn. What should one do [in such a case]? One should immerse them and raise them out by their undersides.",
+ "If one immerses a bed in it [in a mikveh containing precisely forty se'ah], even if its legs sink into thick mud [at the bottom of the mikveh, which is not counted as part of its waters] it is pure, because the waters precede it. If the waters of a mikveh are shallow [such that one cannot immerse one's whole body at once], one may weigh down even bundles of wood or bundles of reeds [with weights, on one side of the mikveh,] so that the waters will rise, and then he can descend and immerse. Regarding a [impure] needle on the steps of a cavern [which houses a mikveh], if one was moving the waters back and forth [by stirring the waters around with one's hands or feet], once a wave passes over it [the needle], it is pure."
+ ],
+ [
+ "The land of Israel is pure and her mikvaot [gatherings of water collected by natural means and immersed in for purification] are [assumed to be] pure. The mikvaot of the nations outside the Land are valid for ba'alei kerayin [males who have had a seminal emission but have yet to purify themselves by immersion in a mikveh], even if they were filled manually from a pit of water. The ones in Israel that are outside the locks [of the city gates, i.e. outside the cities] are valid even for niddot [women who have menstruated and are thereby impure]; those inside the locks [i.e. inside the city gates], are valid for ba'alei kerayin but invalid for all [other] impure individuals. Rabbi Eliezer says: [even outside the city gates,] those close to the city and to the road are impure due to being used for laundry, and those far away are pure.",
+ "These are the ba'alei kerayin who require immersion: if one discharged drippings or a murky liquid at the start [of his urinating], he is pure; in the middle or the end, he is impure; from the start until the end, he is pure. If [the discharge was] white and flowing, he is impure. Rabbi Yose says: white is like murky.",
+ "One who discharges thick drops from his member is impure, according to Rabbi Elazar Chisma. One who had [sexual] thoughts at night, and woke up and found his flesh was warm, is impure. A woman who discharges semen on the third day [since intercourse, including that day] is pure [i.e. even with only two nights and one day in between intercourse and the discharge], according to Rabbi Elazar ben Azarya. Rabbi Yishmael says: there are times [when she is pure] when there must be four time periods [in between; i.e. according to Rabbi Yishmael she is not pure until the fourth day, meaning there have to have been at least two nights and two days between intercourse and having the discharge], times when there must be five time periods [in between, i.e. two nights and three days], and times when there must be six time periods [in between, i.e. three nights and three days, for example if she had intercourse at the start of Shabbat night, she is only pure if she has the discharge on Tuesday night or later]. Rabbi Akiva says: there must always be five [time periods in between, before she is considered pure].",
+ "A gentile woman who discharges semen from a Jew is impure. A Jewish woman who discharges semen from a gentile is pure. If a woman had intercourse with her husband, [literally: her house] and she descended and immersed but did not clean herself [literally: clean the house], it is as though she did not immerse. If ba'al keri immersed before urinating, when he urinates he becomes impure. Rabbi Yose says: [only] regarding one who was sick or elderly is he impure; but a child or a healthy person is pure.",
+ "If a niddah placed money in her mouth, and descended and immersed, she is pure from her impurity [which she had from before], but she is [again rendered] impure because of her saliva [the saliva on the money, a opposed to that which is in her mouth naturally, renders her impure]. If she put her hair in her mouth, clasped her hands [together], or pursed her lips, it is as though she did not immerse. If one grasps on to a person or vessels while immersing them, they are impure. If one washed his hand with water [before grasping them], they are pure. Rabbi Shimon says: he should loosen [his grip] so the waters can surround them. Hidden areas and crevices [in the body] do not need the waters to surround them."
+ ],
+ [
+ "The following are [items which are considered] an interposition on a person [immersing in a mikveh, and thereby prevent one’s immersion from being valid]: wool threads, and flax threads, and ribbons [worn] on the heads of girls. Rabbi Yehuda says: those of wool and of hair do not interpose, because water can enter them.",
+ "[The following are also considered interpositions on a person attempting to immerse:] tangles [of hair] on the chest, or on the beard, or in the hidden areas of a woman, a secretion outside the eye, or a crusting on the outside of a wound, or a bandage that is upon it, or dried sap, or hardened feces on one’s flesh, or dough underneath a fingernail, or dirt particles, or Greek clay, or potters’ clay, or Greek mud. What is Greek clay? This is the clay used for pits, as the verse states, (Psalms 40) \"And he raised me out from the pit of tumult, from the Greek clay.\" The potters’ clay is as it sounds. Rabbi Yose would consider that of potters to be pure [i.e. and not to be an interposition preventing something from being purified by immersion], and he would consider impure [i.e. and therefore an interposition] that [earth] which was used to polish and mend vessels. And regarding Greek mud, this is [white earth used to make] road pegs, in which one may not immerse, nor may one immerse them [i.e. one may not immerse while they are on his body]. And regarding all other clay, one can immerse in it when it is moist. And one should not immerse with the dust on his feet. One should not immerse a kettle with soot [on it], unless he rubbed [it off].",
+ "The following are [items which are considered] not an interposition [on a person attempting to immerse]: tangles [of hair] on the head, or the armpit, or the hidden areas of a man. Rabbi Eliezer says: regarding either a man or a woman, anything which one cares about, interposes; and that which one does not care about, does not interpose.",
+ "A secretion in one’s eye, and a crusting on a wound, and moist sap, and moist feces on one’s flesh, and feces underneath a fingernail, and dirt particles, and a dangling nail, and the [temporary] thin hairs on an infant, [all these] do not become impure, and they do not render impure [i.e. if they are on one’s body, he does not become impure if they become impure, nor is one rendered impure by touching them while they are on the body of someone who is impure]. A membrane over a wound does become impure [i.e. one is rendered impure if it becomes impure while on his body], and it renders impure [i.e. one who touches it while it is on the body of someone impure is himself rendered impure].",
+ "The following are interpositions in vessels [preventing them from being purified through immersion]: pitch or myrrh on a glass vessel, whether on the inside or the outside. Regarding a table, a board, or a couch, when they are clean, these things [pitch and myrrh, if they are on them,] interpose; when they are dirtied, they do not interpose. [When they are] on beds of a homeowner, any one of these would interpose; on the bed of a poor person, it would not interpose. On the saddle of a homeowner, it would interpose; on one used for [carrying] water skins, it would not interpose. It would interpose on a riding cushion. Rabban Shimon ben Gamliel says: [it does not interpose] until it [the amount of pitch or myrrh] is the size of an Italian issar [a specific unit of money].",
+ "On clothing, [if the pitch or myrrh is] on one side it does not interpose; on two sides it interposes. Rabbi Yehuda says in the name of Rabbi Yishmael: [it interposes] even on one side. Rabbi Yose says: regarding those [clothes] that belong to builders, [it interposes when it is] on one side; and regarding those belong to boors, [it interposes when it is] on both sides.",
+ "Regarding the aprons of pitch workers and potters and tree-hedgers, they [pitch and myrrh] do not interpose. Rabbi Yehuda says: even those [aprons] of fig driers are like them. This is the general rule: anything which one cares about, interposes; and that which one does not care about, does not interpose."
+ ],
+ [
+ "Any handles of vessels which were inserted improperly, or which were inserted properly but not secured, or which were secured but they broke, these thereby interpose [i.e. if they are touching something as is being immersed, they prevent it from being purified]. A vessel that was immersed by way of its mouth [i.e. with its mouth face down] is as though it was not immersed. If one immersed it properly [but] without its bottom rim, [it is not pure] until he tips it to its side [so that it will be fully immersed]. A vessel which is narrow at both ends and wide in the middle is not pure until one tips it on its side. A flask with a sunken mouth is not pure until one punctures it on its side [before immersing it]. The ink jar of a commoner is not pure until one punctures it one its side. And the ink jar of Yosef the Priest was punctured on its side.",
+ "A leather pillow or cushion require [if one is immersing them to be purified] that the water enter into them. A round cushion, or a [leather] ball, or a shoemakers last, or an amulet or a tefillah [singular of tefillin] do not require that the water enter into them. This is the general rule: anything into which things are not normally inserted and removed may be immersed while sealed [and does not require that the water enter into it].",
+ "The following do not require that the water enter into them [when they are immersed]: the knots [in the clothing] of a poor person, and [the knots in] the fringes [along the edge of one’s clothing], and the fastening of a sandal [which is not made to be unfastened], and the head tefillah when it [i.e. its knot] is tight, or that of the arm when it [i.e. its knot] does not slide up and down, and the handles of a jug, and the handles of a bag.",
+ "The following require that the water enter into them [when they are immersed]: the knot at the shoulder of an undershirt, and the edge of a sheet [though it] must be spread out, and the head tefilah when it is not tight, and that of the arm when it slides up and down, and the straps of a sandal [used for fastening it]. Clothes that were immersed after being washed, [are not pure] until they bubble [i.e. they are pure once they rest on the water, even if they are still air bubbles between the clothing and the water]; if one immersed them after they were dried, [they are not pure] until they bubble and finish their bubbling [i.e. until they have been fully immersed, with no air bubbles separating them from the water].",
+ "All handles of vessels that are long and will eventually be trimmed should be immersed until the measured place [where they will be trimmed]. Rabbi Yehuda says: [such a vessel is not pure] until one immerses all of it. The [measure for the] chain of a large bucket is four handbreadths, and of a small one, ten; they should be immersed until the area of the [respective] measurement. Rabbi Tarfon says: [it is not pure] until one immerses the entire link [at which the measurement ended]. A rope that is tied to a basket is not considered attached unless one sewed [it on].",
+ "Beit Shammai say: Hot waters cannot be immersed in cold waters, nor cold waters in hot waters, nor good waters in bad waters, nor bad waters in good waters. Beit Hillel say: these can be immersed. If a vessel is full of liquid [i.e. not water] and one immersed it, it is as though it was not immersed. If it was full of urine, it is viewed as though it were water [and the vessel is pure]. If it was full of chatat waters [waters sanctified with the ashes of the red heifer and used as part of the purification ritual, it is not pure], until the water is greater than the amount of the chatat waters. Rabbi Yose says: even if a vessel that can hold a kor [a large unit of volume] has in it only a revi’it [a smaller unit of volume, of any of these liquids other than water], it is as though it was not immersed.",
+ "All foods can join together [into the minimum measure] of impure foods] to render one’s body invalid [from being able to eat terumah, i.e. impure], by [the measure of] half of a pras [a specific unit of measure]. All liquids can join together [into the minimum measure of impure liquids] to render one’s body invalid [i.e. impure] by [the measure of] a revi’it. In this matter, one who drinks impure liquids is treated more stringently than a mikveh [a gathering of water collected by natural means and immersed in for purification], since [regarding one who drinks impure liquids,] they made the rest of the liquids like water for him [i.e. impure liquids other than water can also render one’s body impure if he drinks enough of them; but regarding a mikveh, other liquids are not treated like water, since only three log of drawn water, and not of other liquids, invalidate a mikveh].",
+ "If one ate impure foods or drank impure liquids [other than water], and immersed, and vomited them out, they [the liquids] are impure because they are not [rendered] pure in the body [as one immerses]. If one drank impure waters, and immersed, and vomited them out, they [the waters] are pure because they are [rendered] pure in the body. If one swallowed a pure ring, and entered a tent containing a dead body [thereby rendering himself impure], and was sprinkled [with the chatat waters as part of the purification process], and was [then sprinkled] a second time, and immersed, and vomited it out, it thereby is as it was [i.e. the ring remains pure, since swallowed items are not rendered impure, and the body had already been purified once it was vomited out]. If one swallowed an impure ring, he may immerse and then eat terumah [that evening, and is not rendered impure by the swallowed item]. If he vomited it out, it is impure, and it has rendered him impure. Regarding an arrow stuck into a person, at times when it can be seen [sticking out of the body], it interposes [and prevents one from having a fully valid immersion]; but at times when it cannot be seen, one may immerse and then eat his terumah [that evening, and the arrow is not considered an interposition preventing an effective immersion]."
+ ]
+ ],
+ "sectionNames": [
+ "Chapter",
+ "Mishnah"
+ ]
+}
\ No newline at end of file
diff --git a/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Mikvaot/English/Talmud Bavli. German. Lazarus Goldschmidt. 1929 [de].json b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Mikvaot/English/Talmud Bavli. German. Lazarus Goldschmidt. 1929 [de].json
new file mode 100644
index 0000000000000000000000000000000000000000..108c21e00d7457f6046d428cdf40c24e64bb4f1c
--- /dev/null
+++ b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Mikvaot/English/Talmud Bavli. German. Lazarus Goldschmidt. 1929 [de].json
@@ -0,0 +1,119 @@
+{
+ "language": "en",
+ "title": "Mishnah Mikvaot",
+ "versionSource": "https://www.nli.org.il/he/books/NNL_ALEPH001042448/NLI",
+ "versionTitle": "Talmud Bavli. German. Lazarus Goldschmidt. 1929 [de]",
+ "status": "locked",
+ "priority": 0.25,
+ "license": "Public Domain",
+ "versionNotes": "",
+ "digitizedBySefaria": true,
+ "shortVersionTitle": "Lazarus Goldschmidt, 1929 ",
+ "actualLanguage": "de",
+ "languageFamilyName": "german",
+ "isBaseText": false,
+ "isSource": false,
+ "direction": "ltr",
+ "heTitle": "משנה מקואות",
+ "categories": [
+ "Mishnah",
+ "Seder Tahorot"
+ ],
+ "text": [
+ [
+ "BEI WASSERANSAMMLUNGEN GIBT ES SECHS ABSTUFUNGEN1Der Verunreinigungs- u. der Reinigungsfähigkeit., EINE HÖHER ALS DIE ANDERE. GRUBENWASSER2Nicht geschöpft, auch kein Quellwasser, sondern durch den Regen angesammelt.. HAT EIN UNREINER DAVON GETRUNKEN UND DARAUF EIN REINER DAVON GETRUNKEN3Es mit dem Munde od. der Hand berührt., SO IST ER UNREIN4Er kann einen Tropfen getrunken haben, den der Unreine hineinfallen ließ.. HAT EIN UNREINER DAVON GETRUNKEN, UND DARAUF JEMAND DAVON MIT EINEM REINEN GEFASSE GESCHÖPFT, SO IST ES UNREIN. WENN EIN UNREINER DAVON GETRUNKEN HAT UND EIN LAIB VON HEBE DARIN HINEINGEFALLEN IST, SO IST ER, WENN MAN IHN DARIN ABGESPÜLT HAT, UNREIN5Weil man damit bekundet, daß dies erwünscht ist., UND WENN MAN IHN NICHT DARIN ABGESPÜLT HAT, REIN6Das Wasser an sich ist, solange es am Boden haftet, nicht unrein..",
+ "HAT MAN DAVON MIT EINEM UNREINEN GEFÄSSE GESCHÖPFT UND DARAUF EIN REINER DAVON GETRUNKEN, SO IST ER UNREIN. HAT MAN DAVON MIT EINEM UNREINEN GEFÄSSE GESCHÖPFT UND DARAUF MIT EINEM REINEN GEFÄSSE GESCHÖPFT, SO IST ES UNREIN. WENN MAN DAVON MIT EINEM UNREINEN GEFÄSSE GESCHÖPFT HAT UND EIN LAIB VON HEBE DARIN HINEINGEFALLEN IST, SO IST ER, WENN MAN IHN DARIN ABGESPÜLT HAT, UNREIN, UND WENN MAN IHN NICHT DARIN ABGESPÜLT HAT, REIN.",
+ "WENN UNREINES WASSER HINEINGEKOMMEN IST UND EIN REINER DAVON GETRUNKEN HAT, SO IST ER UNREIN. WENN UNREINES WASSER HINEINGEKOMMEN IST UND MAN DAVON MIT EINEM REINEN GEFÄSSE GESCHÖPFT HAT, SO IST ES UNREIN. WENN UNREINES WASSER HINEINGEKOMMEN UND EIN LAIB VON HEBE HINEINGEFALLEN IST, SO IST ER, WENN MAN IHN DARIN ABGESPÜLT HAT, UNREIN, UND WENN MAN IHN NICHT DARIN ABGESPÜLT HAT, REIN. R. ŠIMO͑N SAGT, ER SEI UNREIN, EINERLEI OB MAN IHN ABGESPÜLT HAT ODER MAN IHN NICHT ABGESPÜLT HAT7Dies bezieht sich wohl auf alle 3 Fälle..",
+ "WENN EIN TOTER HINEINGEFALLEN ODER EIN UNREINER HINDURCHGEGANGEN WAR, UND DARAUF EIN REINER DAVON GETRUNKEN HAT, SO IST ER REIN8Aus einer Höhe in eine Tiefe.. EINERLEI OB GRUBEN WASSER, BRUNNENWASSER, GRABENWASSER, HÖHLENWASSER, HERABGEFLOSSENES8Aus einer Höhe in eine Tiefe. WASSER, NACHDEM ES [ZU FLIESSEN] AUFGEHÖRT HAT, ODER TAUCHBADWASSER, WENN ES KEINE VIERZIG SEÁ9Die zu einem Quellbado erforderlich sind. SIND: SOLANGE ES REGNET, SIND ALLE REIN10Es wird nicht angenommen, ein Unreiner habe aus ihnen getrunken., HAT ES ZU REGNEN AUFGEHÖRT, SO SIND DIE NAHE DER STADT ODER DER LANDSTRASSE BEFINDLICHEN UNREIN, UND DIE FERNEN SOLANGE REIN, BIS DIE MEISTEN MENSCHEN DA ZU VERKEHREN ANGEFANGEN HABEN.",
+ "WANN WERDEN SIE11Wenn sie unrein geworden sind.WIEDER REIN? DIE SCHULE ŠAMMAJS SAGT, WENN MEHR [WASSER] HINZUGEKOMMEN IST UND SIE ÜBERFLIESSEN, DIE SCHULE HILLELS SAGT, WENN MEHR HINZUGEKOMMEN IST, AUCH WENN SIE NICHT ÜBERFLIESSEN, UND R. ŠIMO͑N SAGT, WENN SIE ÜBERFLIESSEN12Wenn nur etwas Wasser hinzugekommen ist., AUCH WENN NICHT MEHR HINZUGEKOMMEN IST. SIE SIND TAUGLICH FÜR DIE TEIGHEBE UND DAMIT DIE HÄNDE ZU WASCHEN13Für rituelle Zwecke..",
+ "HÖHER14Hinsichtl. der Reinheit.ALS DIESES STEHT DAS HERABGEFLOSSENE WASSER, SOLANGE ES [ZU FLIESSEN] NICHT AUFGEHÖRT HAT. HAT EIN UNREINER DAVON GETRUNKEN UND DARAUF EIN REINER DAVON GETRUNKEN, SO IST ER REIN. HAT EIN UNREINER DAVON GETRUNKEN UND DARAUF JEMAND DAVON MIT EINEM REINEN GEFÄSSE GESCHÖPFT, SO IST ES REIN. WENN EIN UNREINER DAVON GETRUNKEN HAT UND EIN LAIB VON HEBE DA HINEINGEFALLEN IST, SO IST ER, AUCH WENN MAN IHN DARIN ABGESPÜLT HAT, REIN. HAT MAN DAVON MIT EINEM UNREINEN GEFÄSSE GESCHÖPFT UND DARAUF EIN REINER DAVON GETRUNKEN, SO IST ER REIN. HAT MAN DAVON MIT EINEM UNREINEN GEFÄSSE GESCHÖPFT UND DARAUF DAVON MIT EINEM REINEN GEFÄSSE GESCHÖPFT, SO IST ES REIN. WENN MAN DAVON MIT EINEM UNREINEN GEFÄSSE GESCHÖPFT HAT UND EIN LAIB VON HEBE DARIN HINEINGEFALLEN IST, SO IST ES, AUCH WENN MAN ES ABGESPÜLT HAT, REIN. WENN UNREINES WASSER HINEINGEKOMMEN IST UND EIN REINER DAVON GETRUNKEN HAT, SO IST ER REIN. WENN UNREINES WASSER HINEINGEKOMMEN IST UND MAN DAVON MIT EINEM REINEN GEFÄSSE GESCHÖPFT HAT, SO IST ES REIN. WENN UNREINES WASSER HINEINGEKOMMEN UND EIN LAIB VON HEBE DARIN HINEINGEFALLEN IST, SO IST ER, AUCH WENN MAN ES DARIN ABGESPÜLT HAT, REIN. ES 1ST TAUGLICH FÜR DIE HEBE UND DAMIT DIE HÄNDE ZU WASCHEN14Hinsichtl. der Reinheit..",
+ "HÖHER ALS DIESES IST EIN TAUCHBAD, DAS VIERZIG SEÁ [WASSER] HAT, WORIN MAN SICH SELBER UND ANDERES UNTERTAUCHEN KANN. HÖHER ALS DIESES IST EINE QUELLE MIT WENIGER EIGENEM UND MEHR GESCHÖPFTEM WASSER; SIE GLEICHT DEM TAUCHBADE, INDEM SIE IN EINER VERTIEFUNG15Worin das Wasser stehen bleibt u. nicht weiter fließt.REINIGT16Was darin unlergetaucht wird., UND EINER QUELLE, INDEM MAN DARIN UNTERTAUCHEN KANN, AUCH WENN [DAS WASSER] NOCH SO WENIG IST17Auch weniger als 40 Seá, wenn nur die Person od. die Sache mit Wasser überdeckt ist..",
+ "HÖHER ALS DIESES IST DAS ANGESCHLAGENE18Das nicht ganz intakt ist, bitter, salzig od. gewärmt.[QUELL]WASSER, DAS AUCH FLIESSEND REINIGT. HÖHER ALS DIESES IST DAS [INTAKTE] QUELLWASSER, DAS ALS TAUCHBAD FÜR FLUSSBEHAFTETE19Cf. Lev. 15,13., ZUR BESPRENGUNG DER AUSSÄTZIGEN UND ZUM WEIHEN DES ENTSÜNDIGUNGSWASSERS GEEIGNET IST."
+ ],
+ [
+ "WENN DER UNREINE UNTERZUTAUCHEN HINABGESTIEGEN WAR UND EIN ZWEIFEL BESTEHT, OB ER UNTERGETAUCHT IST ODER NICHT UNTERGETAUCHT IST, ODER ER UNTERGETAUCHT IST, UND EIN ZWEIFEL BESTEHT, OB DARIN VIERZIG SEÁ [WASSER] WAR ODER NICHT, ODER ER IN EINEM VON ZWEI TAUCHBÄDERN UNTERGETAUCHT IST, IN EINEM WAREN VIERZIG SEÁ UND IN EINEM NICHT, UND NICHT WEISS, IN WELCHEM VÖN IHNEN ER UNTERGETAUCHT IST, SO IST ER DES ZWEIFELS WEGEN UNREIN.",
+ "IST EIN TAUCHBAD NACHGEMESSEN UND UNVOLLSTÄNDIG BEFUNDEN WORDEN, SO SIND ALLE REINE [SPEISEN], DIE DARAUFHIN ZUBEREITET WORDEN SIND, OB IN PRIVATGEBIET ODER AUF ÖFFENTLICHEM GEBIETE, RÜCKWIRKEND UNREIN. DIES GILT NUR VON DER SCHWEREN UNREINHEIT, BEI EINER LEICHTEN UNREINHEIT ABER, WENN JEMAND BEISPIELSWEISE UNREINE SPEISEN GEGESSEN ODER UNREINE GETRÄNKE GETRUNKEN HAT, MIT DEM KOPFE UND DEM GRÖSSEREN TEILE DES KÖRPERS IN GESCHÖPFTES WASSER GEKOMMEN1Cf. infra Mišna IV. IST, ODER DREI LOG GESCHÖPFTES WASSER IHM ÜBER DEN KOPF UND DEN GRÖSSEREN TEIL DES KÖRPERS GEKOMMEN SIND, UND ER UNTERZUTAUCHEN HINABGESTIEGEN IST, UND EIN ZWEIFEL BESTEHT, OB ER UNTERGETAUCHT IST ODER NICHT UNTERGETAUCHT IST, ODER ER UNTERGETAUCHT IST, UND EIN ZWEIFEL BESTEHT, OB DARIN VIERZIG SEÁ [WASSER] WAREN ODER NICHT, ODER ER IN EINEM VON ZWEI TAUCHBÄDERN UNTERGETAUCHT IST, IN EINEM WAREN VIERZIG SEÁ UND IN EINEM NICHT, UND NICHT WEISS, IN WELCHEM VON IHNEN ER UNTERGETAUCHT IST, SO IST ER IN DIESEM ZWEIFEL REÍ IN. NACH R. JOSE IST ER UNREIN, DENN R. JOSE SAGTE: WAS SICH IM ZUSTANDE DER UNREINHEIT BEFUNDEN HAT, BLEIBT SO LANGE IN SEINER UNTAUGLICHKEIT, BIS FESTGESTELLT WIRD, DASS ES REIN GEWORDEN IST. BESTEHT ABER EIN ZWEIFEL, OB ES UNREIN GEWORDEN IST ODER UNREIN GEMACHT HAT, SO IST ES REIN.",
+ "WENN ÜBER GESCHÖPFTES WASSER EIN ZWEIFEL BESTEHT, WOBEI DIE WEISEN ES ALS REIN ERKLÄRT2Cf. Tah. IV,7. HABEN, UND EIN ZWEIFEL BESTEHT, OB ES HINEINGEKOMMEN IST3In das unvollständige Tauchbad, das durch 3 Log geschöpftes Wasser untauglich wird. ODER NICHT HINEINGEKOMMEN IST, ODER ES HINEINGEKOMMEN IST, ABER EIN ZWEIFEL BESTEHT, OB VIERZIG SEÁ [WASSER] DARIN WAREN ODER NICHT, ODER ES IN EINES VON ZWEI TAUCHBÄDERN HINEINGEKOMMEN IST, IM EINEM WAREN VIERZIG SEÁ UND IM EINEM NICHT, UND MAN NICHT WEISS, IN WELCHES VON IHNEN ES HINEINGEKOMMEN IST, SO IST ES IN DIESEM ZWEIFEL REIN, WEIL EINE MÖGLICHKEIT DA IST, WORAN MAN SICH HALTEN4Weil möglicherweise das Wasser es überhaupt nicht untauglich macht. KANN. WENN ABER IN BEIDEN WENIGER ALS VIERZIG SEÁ WAREN UND ES IN EINES VON IHNEN HINEINGEKOMMEN IST, UND MAN NICHT WEISS, IN WELCHES VON IHNEN ES HINEINGEKOMMEN IST, SO IST ES WEGEN DES ZWEIFELS UNREIN, WEIL KEINE MÖGLICHKEIT DA IST, WORAN MAN SICH HALTEN KÖNNTE5Beide waren unvollständig, u. in welches es auch gekommen ist, ist es untauglich..",
+ "R. ELIE͑ZER SAGT, EIN VIERTEL LOG GESCHÖPFTES WASSER VORHER6Im leeren Bassin, bevor das taugliche Wasser hineingekommen ist. UND DREI LOG IN DAS WASSER [GEGOSSEN] MACHEN DAS TAUCHBAD UNTAUGLICH, UND DIE WEISEN SAGEN, OB VORHER ODER NACHHER IM QUANTUM VON DREI LOG.",
+ "HAT EIN TAUCHBAD DREI VERTIEFUNGEN7Uber einander in der schrägen Wand. MIT JE EINEM LOG GESCHÖPFTEN WASSERS, SO IST ES, WENN ES SICHER IST, DASS VIERZIG SEÁ TAUGLICHEN WASSERS DARIN HINEINGEKOMMEN SIND BEVOR ES DIE DRITTE VERTIEFUNG ERREICHT HAT, TAUGLICH, WENN ABER NICHT, UNTAUGLICH8Zwei Log Wasser machen es nicht untauglich, u. beim 3. waren es bereits 40 Seá.. NACH R. ŠIMO͑N IST ES TAUGLICH, WEIL ES EINEM TAUCHBADE NEBEN EINEM TAUCHBADE GLEICHT9Das taugliche Tauchbad wird durch die Verbindung mit dem untauglichen nicht untauglich..",
+ "WENN MAN DEN SCHLAMM10In einem Tauchbade.NACH DER SEITE SCHIEBT UND DARAUS DREI LOG [WASSER] ABFLIESSEN, SO IST ES TAUGLICH; WENN MAN IHN ABER LOSLÖST UND DARAUS DREI LOG ABFLIESSEN, SO IST ES UNTAUGLICH11Das ausfliegende Wasser ist dann geschöpftes.; NACH R. ŠIMO͑N IST ES TAUGLICH, WEIL MAN NICHT ZU SCHÖPFEN BEABSICHTIGT HAT12Man wollte nur den Schlamm herausholen..",
+ "WENN MAN KRÜGE ZUM ABTROCKNEN AUF DAS DACH HINGESTELLT HAT UND SIE MIT WASSER GEFÜLLT WORDEN13Durch den Regen.SIND, SO DARF MAN SIE, WIE R. ELIE͑ZER SAGT, WENN ES ZUR REGENZEIT IST14Und man damit rechnen kann, daß die Gruben sich füllen werden.UND ETWAS WASSER IN DER GRUBE15Neben dem Dache.IST, ZERBRECHEN16Damit das Wasser in die Grube hineinlaufe: es gilt dann als fließendes u. nicht als geschöpftes., WENN ABER NICHT, NICHT ZERBRECHEN; R. JEHOŠUA͑ SAGT, MAN DÜRFE SIE OB SO ODER SO ZERBRECHEN ODER UMLEGEN, NICHT ABER HINEINGIESSEN17Beim Hochheben der Krüge wird das Wasser zu geschöpftem..",
+ "WENN EIN KALKER EINEN KÜBEL IN DER GRUBE VERGESSEN UND DIESER SICH MIT WASSER GEFÜLLT HAT, SO DARF MAN IHN, WENN DAS WASSER AM RANDE ETWAS ÜBERSTEHT18Und so mit dem Wasser der Grube verbunden ist., ZERBRECHEN, WENN ABER NICHT, NICHT ZERBRECHEN – SO R. ELIE͑ZER; R. JEHOŠUA͑ SAGT, MAN DÜRFE IHN OB SO ODER SO ZERBRECHEN.",
+ "WENN MAN WEINKRÜGE IN EINER GRUBE AUFGESTELLT HAT19Damit sie Feuchtigkeit anziehen u. nichts vom Weine einsaugen.UND SIE SICH MIT WASSER GEFÜLLT HABEN, SO DARF MAN SIE ZERBRECHEN, AUCH WENN DIE GRUBE DAS WASSER DERSELBEN AUFGESOGEN20Aus den Poren, sodaß das Wasser in diesen nicht mit dem Grubenwasser verbunden ist.HAT.",
+ "HAT EIN TAUCHBAD VIERZIG SEÁ WASSER UND SCHLAMM, SO KANN MAN, WIE R. ELIE͑ZER SAGT, IM WASSER UNTERTAUCHEN UND NICHT IM SCHLAMME, UND WIE R. JEHOŠUA͑ SAGT, IM WASSER UND IM SCHLAMME. IN WELCHEM SCHLAMME KANN MAN UNTERTAUCHEN? DEM DAS WASSER ÜBERSTEHT. BEFINDET SICH DAS WASSER AUF EINER SEITE, SO PFLICHTET R. JEHOŠUA͑ BEI, DASS MAN NUR IM WASSER UND NICHT IM SCHLAMME UNTERTAUCHEN DARF. VON WELCHEM SCHLAMME SPRECHEN21Daß er das fehlende Wasser ergänze.SIE? VOM SCHLAMME, IN DEN EIN ROHRSTAB VON SELBST EINSINKT – SO R. MEÍR. R. JEHUDA SAGT, IN DEM EIN MESSTAB NICHT AUFRECHT STEHT. ABBA ELEA͑ZAR B. DULEA͑J SAGT, IN DEN DAS SENKBLEI EINSINKT. R. ELIE͑ZER SAGT, DER IN DIE MÜNDUNG DES FASSES HINEINFLIESST. R. ŠIMO͑N SAGT, DER IN DAS ROHR DES SCHLAUCHES HINEINFLIESST. R. ELEA͑ZAR B. R. ÇADOQ SAGT, DER SICH MIT EINEM LOG22Mit einem kleinen Flüssigkeitsmaße, ohne ihn hineinpressen zu müssen. MESSEN LÄSST."
+ ],
+ [
+ "R. JOSE SAGTE: WENN ZWEI TAUCHBÄDER KEINE VIERZIG SEÁ HATTEN1Jede einzeln od. beide zusammen., UND IN DAS EINE ANDERTHALB LOG2Geschöpftes Wasser. UND IN DAS ANDERE ANDERTHALB LOG HINEINGEKOMMEN SIND UND SIE DARAUF ZUSAMMENGEMISCHT WERDEN, SO SIND SIE TAUGLICH, WEIL SIE NICHT DIE BEZEICHNUNG DER UNTAUGLICHKEIT3In jedes kann nur 11/<sub>2</sub> Log hinein, ein Quantum, das nicht untauglich macht. GEFÜHRT HABEN. WENN ABER EIN TAUCHBAD KEINE VIERZIG SEÁ HATTE UND DARIN DREI LOG HINEINGEKOMMEN SIND, UND ES DARAUF IN ZWEI GETEILT WIRD, SO IST ES4Wenn jedes mit tauglichem Wasser nachgefüllt worden ist. UNTAUGLICH, WEIL ES DIE BEZEICHNUNG DES UNTAUGLICHEN GEFÜHRT HAT. NACH R. JEHOŠUA͑ IST ES TAUGLICH, DENN R. JEHOŠUA͑ SAGT, WENN EIN TAUCHBAD KEINE VIERZIG SEÁ HATTE UND DREI LOG HINEINGEKOMMEN SIND, SEI ES, SOBALD NUR EIN QURTUB ABGEHT, TAUGLICH, WEIL VON DEN DREI LOG ETWAS FEHLT. DIE WEISEN SAGEN, ES BLEIBE SOLANGE BEI SEINER UNTAUGLICHKEIT, BIS DER URSPRÜNGLICHE INHALT UND DARÜBER5Damit auch etwas von den 3 Log fehle. ABGEGANGEN IST.",
+ "ZUM BEISPIEL: WENN IN EINE GRUBE IM HOFE DREI LOG6Geschöpftes Wasser in weniger als 40 Seá taugliches. HINEINGEKOMMEN SIND, SO BLEIBT ES SOLANGE UNTAUGLICH, BIS DER URSPRÜNGLICHE INHALT UND DARÜBER ABGEGANGEN IST, ODER IM HOFE EIN TAUCHBAD VON VIERZIG SEÁ ERRICHTET IST UND DAS OBERE [WASSER] DURCH DAS UNTERE TAUGLICH7Das Wasser muß aus der höher liegenden Grube in die tiefer liegende hineinfließen, sodaß dadurch beide Tauchbäder verbunden werden. WIRD. NACH R. ELEA͑ZAR B. A͑ZARJA IST ES UNTAUGLICH, ES SEI DENN, MAN HAT ES VERSTOPFT8Wohl den Zufluß von einem zum anderen; der Sinn ist auch nach der Lesart פסק, aufgehört, nicht recht klar..",
+ "WENN EINE GRUBE VOLL MIT GESCHÖPFTEM WASSER IST UND EIN WASSERARM9Mit Regenwasser, jed. weniger als 40 Seá. IN DIESE EINMÜNDET UND AUS DIESER MÜNDET, SO BLEIBT SIE SOLANGE BEI IHRER UNTAUGLICHKEIT, BIS NACH BERECHNUNG KEINE DREI LOG VOM ERSTEN [WASSER] ZURÜCKGEBLIEBEN10Das erste u. das hinzukommende Wasser sind prozentual vermischt u. müssen nach Verhältnis abfließen. Wenn beispielsweise 15 Seá Wasser in der Grube waren u. 30 aus dem Wasserarme hinzugekommen sind, muß das dreifache des ursprünglichen Quanturns abgeflossen sein.SIND. WENN ZWEI [PERSONEN GESCHÖPFTES WASSER] IN EIN TAUCHBAD HINEINGIESSEN, EINE ANDERTHALB LOG UND DIE ANDERE ANDERTHALB LOG, ODER WENN JEMAND SEIN GEWAND AUSWRINGT UND [WASSER] AUS MEHREREN STELLEN HINEINLAUFEN LÄSST, ODER WENN JEMAND AUS EINER GLESSKANNE SCHÜTTET UND [WASSER] AUS MEHREREN STELLEN HINEINLAUFEN LÄSST, SO IST ES NACH R. A͑QIBA TAUGLICH UND NACH DEN WEISEN UNTAUGLICH. R. A͑QIBA SPRACH: SIE11Die diese Lehre fixiert haben.SAGTEN NICHT ‘HINEINGIESSEN’, SONDERN ‘HINEINGIESST12In der Einzahl; die 3 Log machen das Tauchbad nur dann untauglich, wenn sie von einer Person u. aus einer Stelle hineingegossen werden.. JENE ERWIDERTEN IHM: SIE SAGTEN NICHT SO UND NICHT SO, SONDERN: DREI LOG ‘HINEINGEKOMMEN’ SIND13Objektiv, ohne Unterschied durch wen u. auf welche Weise..",
+ "AUS EINEM, AUS ZWEI ODER AUS DREI GEFÄSSEN WIRD ES14Das geschöpfte Wasser, wenn jedes ein ganzes Log faßt u. es mit einem Male hineingegossen wird.VEREINIGT, AUS VIER WIRD ES NICHT VEREINIGT. WENN AUF EINEN KRANKEN ERGUSSBEHAFTETEN15Der ein vorschriftsmäßiges Tauchbad zu nehmen behindert ist u. auf diese Weise Reinigung erlangt.NEUN KAB WASSER GEKOMMEN SIND, ODER WENN EINEM REINEN DREI LOG GESCHÖPFTES WASSER AUF DEN KOPF UND DEN GRÖSSEREN TEIL DES KÖRPERS GEKOMMEN16Wodurch er unrein wird.SIND, SO WIRD ES, WENN AUS EINEM, AUS ZWEI ODER DREI GEFÄSSEN, VEREINIGT, UND WENN AUS VIER, NICHT VEREINIGT. DIES NUR IN DEM FALLE, WENN BEVOR DER ERSTE AUFGEHÖRT, DER ZWEITE BEGONNEN HAT; UND FERNER GILT DIES17Daß 4 nicht vereinigt werden.NUR IN DEM FALLE, WENN MAN [DAS WASSER] ZU VERMEHREN NICHT BEABSICHTIGT18Sondern ohne jede Absicht hineingegossen hat.HAT, HAT MAN ABER ES ZU VERMEHREN BEABSICHTIGT, WENN AUCH NUR EIN QURṬUB IN EINEM GANZEN JAHRE, SO WIRD ES ZU DREI LOG VEREINIGT."
+ ],
+ [
+ "HAT MAN GEFÄSSE UNTER DIE TRAUFRINNE GESTELLT, OB GROSSE GEFÄSSE ODER KLEINE GEFÄSSE, SOGAR GEFÄSSE AUS RINDERMIST, GEFÄSSE AUS STEIN ODER GEFÄSSE AUS ERDE, SO MACHEN SIE1Dh. das Wasser aus diesen. DAS TAUCHBAD UNTAUGLICH. EINERLEI OB HINGESTELLT ODER [FORTZUNEHMEN] VERGESSEN. DIES NACH DER SCHULE ŠAMMAJS, NACH DER SCHULE HILLELS IST ES REIN, WENN VERGESSEN. R. MEÍR SAGTE: SIE STIMMTEN AB, UND DIE SCHULE ŠAMMAJS HATTE DIE MEHRHEIT GEGEN DIE SCHULE HILLELS. JENE PFLICHTET JEDOCH BEI, DASS, WENN MAN SIE IM HOFE VERGESSEN HAT2Nicht unter der Dachrinne., ES REIN SEI. R. JOSE SAGT, DER STREIT BESTEHE AUCH DARÜBER3Worth besteht noch auf seinen Platz; cf. Sab. Fol. 16b..",
+ "HAT MAN EINE PLATTE UNTER DIE TRAUFRINNE GESTELLT, SO MACHT SIE1Dh. das Wasser aus diesen., WENN SIE EINEN RAND HAT, DAS TAUCHBAD UNTAUGLICH, UND WENN NICHT, DAS TAUCHBAD NICHT UNTAUGLICH. HAT MAN SIE ZUM ABSPÜLEN HINGESTELLT, SO MACHT SIE OB SO ODER SO DAS TAUCHBAD NICHT UNTAUGLICH.",
+ "HAT MAN IN EINER RINNE EINE AUSBUCHTUNG ZUM AUFNEHMEN VON GERÖLL4Damit daS Wasser es nicht mitführo. GEMACHT, SO ERFOLGT DIES5Daß die Ausbuchtung als Gefäß gilt u. daher das Wasser in der ganzen Rinne als geschöpftes gilt. BEI EINER AUS HOLZ, WIE KLEIN SIE AUCH IST, UND BEI EINER AUS TON, WENN SIE EIN VIERTELLOG FASST. R. JOSE SAGT, AUCH BEI EINER AUS TON, WIE KLEIN SIE AUCH IST; VON EINEM VIERTELLOG SPRECHEN SIE NUR BEI SCHERBEN VON TONGEFÄSSEN6Daß sie dann noch als Gefäße für die Unreinheit empfänglich sind; cf. Kel. II,2.. IST DAS GERÖLL DARIN7In der Ausbuchtung. LOSE, SO MACHT ES DAS TAUCHBAD UNTAUGLICH, IST DARIN ERDE HINEINGEKOMMEN UND ZUSAMMENGEPRESST WORDEN8Die Erde mit dem Gerolle, sodaß gar keine Ausbuchtung mehr vorhanden ist., SO IST ES TAUGLICH. EINE AN BEIDEN ENDEN SCHMALE UND IN DER MITTE BREITE RÖHRE9Durch die das Wasser in das Tauchbad geleitet wird. MACHT NICHT UNTAUGLICH, WEIL [DIE AUSBUCHTUNG] NICHT ZUM AUFNEHMEN GEMACHT IST.",
+ "HABEN GESCHÖPFTES WASSER UND REGENWASSER AUF DEM HOFE, IN DER WASSERGRUBE ODER AUF DEN STUFEN ZUR HÖHLE10In der das Tauchbad sich befindet.SICH VERMISCHT, SO IST ES, WENN DAS TAUGLICHE MEHR IST, TAUGLICH, WENN DAS UNTAUGLICHE MEHR IST, UNTAUGLICH, UND WENN HÄLFTE GEGEN HÄLFTE, UNTAUGLICH. DIES11Daß es in dem einen Falle tauglich ist.NUR DANN, WENN SIE SICH VERMISCHT HABEN, BEVOR SIE IN DAS TAUCHBAD GELANGT SIND, IST ABER [JEDES BESONDERS] IN DAS WASSER HINEINGEFLOSSEN, SO IST ES, WENN ES SICHER IST, DASS VIERZIG SEÁ TAUGLICHES WASSER DARIN FRÜHER HINEINGEKOMMEN SIND ALS DREI LOG GESCHÖPFTES WASSER, TAUGLICH, WENN ABER NICHT, UNTAUGLICH.",
+ "IN EINER TRÄNKRINNE12Wiederholung aus Para V,7, wo diese Mišna erklärt ist.IN EINEM FELSEN DARF MAN [DAS WASSER] NICHT SAMMELN, NICHT WEIHEN UND DARAUS NICHT BESPRENGEN. SLE BRAUCHT FERNER KEINEN FESTSCHLIESSENDEN DECKEL, UND SIE MACHT DAS TAUCHBAD NICHT UNTAUGLICH. WENN SIE EIN [TRANSPORTABLES] GEFÄSS WAR UND MAN SIE MIT KALK BEFESTIGT HAT, SO DARF MAN DARIN [DAS WASSER] SAMMELN, WEIHEN UND DARAUS BESPRENGEN. SIE BRAUCHT FERNER EINEN FESTSCHLIESSENDEN DECKEL, UND SIE MACHT DAS TAUCHBAD UNTAUGLICH. WENN SIE UNTEN ODER AN DER SEITE EIN LOCH HAT UND NICHT IRGEND ETWAS WASSER FASSEN KANN, SO IST SIE TAUGLICH13Die Rinne ist kein Gefäß mehr.. WIE GROSS MUSS DAS LOCH SEIN? WIE DAS ROHR EINES SCHLAUCHES. R. JEHUDA B. BETHERA SAGTE: EINST EREIGNETE ES SICH BEI EINER TRÄNKRINNE14Die mit einem Tauchbade verbunden war.IN JERUŠALEM, DASS SIE EIN LOCH WIE DAS ROHR EINES SCHLAUCHES HATTE, UND SIE WURDE ZU ALLEN REINIGUNGEN15Zum Untertauchen von unreinen Geräten.IN JERUŠALEM BENUTZT. DA SANDTE DIE SCHULE ŠAMMAJS UND LIESS VON IHR EINEN TEIL ABBRECHEN, DENN DIE SCHULE ŠÄMMAJS SAGT, NUR WENN DER GRÖSSERE TEIL DURCHGEBROCHEN IST16Gilt sie als verbunden; cf. Jab. Fol. 15a.."
+ ],
+ [
+ "HAT MAN EINE QUELLE ÜBER EINE TRÄNKRINNE1Eine als Gerät gefertigte. GELEITET, SO IST ES2Das Wasser der Rinne, auch das übergelaufene. UNTAUGLICH; HAT MAN SIE ETWAS ÜBER DEN RAND3Sodaß das Wasser garnicht in die Rinne gelangt.GELEITET, SO IST ES AUSSERHALB DIESER TAUGLICH, WEIL DIE QUELLE BEI JEDEM QUANTUM REIN4Das geschöpfte Wasser wird durch die Berührung mit dem Quellwasser rein. MACHT. HAT MAN SIE ÜBER EINEN TEICH GELEITET UND [DEN ZUFLUSS] UNTERBROCHEN, SO GILT ES ALS TAUCHBAD5Das bei nur 40 Seá Wasser tauglich ist.; HAT MAN IHN WIEDER HINEINGELEITET, SO IST [DAS WASSER] SOLANGE UNTAUGLICH FÜR FLUSSBEHAFTETE, FÜR AUSSÄTZIGE6Zu deren Reinigung (cf. Lev. 14,5 u. ib. 15,13) Quellwasser erforderlich ist. UND ZUM WEIHEN DES ENTSÜNDIGUNGSWASSERS, BIS ES SICHER IST, DASS DAS ERSTE [WASSER] FORT IST.",
+ "HAT MAN SIE ÜBER GEFÄSSE7Die beiden tauglichen blieben von einander getrennt u. waren einzeln nicht in der Mehrheit. ODER ÜBER EINE BANK GELEITET, SO BLEIBT SIE, WIE R. JEHUDA SAGT, WIE SIE WAR8Das Wasser ist richtiges Quellwasser.; R. JOSE SAGT, SIE GELTE9Soweit das Wasser über das Gefäß geflossen ist. ALS TAUCHBAD, NUR DÜRFE MAN NICHTS ÜBER DER BANK UNTERTAUCHEN.",
+ "WENN EINE QUELLE SICH WIE EIN VIELFUSS10Cf. Hui. Fol. 67b.AUSBREITET UND MAN [WASSER] HINZUFÜGT, SODASS SIE SICH NOCH WEITER AUSDEHNT11Das hineingegossene Wasser fließt ab., SO BLEIBT SIE SO, WIE SIE WAR8Das Wasser ist richtiges Quellwasser.; WENN ES ABER EINE STEHENDE [QUELLE] IST UND MAN [WASSER] HINZUFÜGT UND SIE SICH AUSDEHNT, SO GLEICHT SIE EINEM TAUCHBADE, INDEM SIE NUR STEHEND12Nicht im Fließen.REINIGT, UND EINER QUELLE, INDEM MAN DARIN UNTERTAUCHEN KANN, AUCH WENN [DAS WASSER] NOCH SO WENIG IST.",
+ "ALLE MEERE GLEICHEN13Vgl. S. 742 Anm. 7. Diese Mišna, die eine Wiederholung aus Para VIII,8 ist, befindet sich in manchen Handschriften nach Misna V der kursierenden Ausgaben.DER WASSERANSAMMLUNG14Für die keine 40 Seá erforderlich sind., DENN ES HEISST: 15Gen. 1,10.und die Wasseransammlungen nannte er Seen – SO R. MEÍR. R. JEHUDA SAGT, NUR DAS GROSSE MEER GLEICHE DER WASSERANSAMMLUNG, UND ‘SEEN’ HEISST ES NUR DESHALB, WEIL ES VIELE (ARTEN) SEEN ENTHÄLT. R. JOSE SAGT, ALLE SEEN REINIGEN IM FLIESSEN UND UNTAUGLICH SIND SIE NUR FÜR FLUSSBEHAFTETE, FÜR AUSSÄTZIGE UND ZUM WEIHEN DES ENTSÜNDIGUNGSWASSERS.",
+ "FLIESSENDES WASSER GLEICHT DER QUELLE14Für die keine 40 Seá erforderlich sind.UND TROPFENDES DEM TAUCHBADE. R. ÇADOQ BEKUNDETE, DASS, WENN DAS FLIESSENDE MEHR IST ALS DAS TROPFENDE, ES TAUGLICH16Als Qucllbad.SEI. HAT MAN TROPFENDES FLIESSEND GEMACHT, SO KANN MAN ES SOGAR MIT EINEM STOCKE ODER EINEM STÜCKE ROHR ABSPERREN, UND SELBST EIN FLUSSBEHAFTETER ODER EINE FLUSSBEHAFTETE DARF HINABSTEIGEN UND DARIN UNTERTAUCHEN17So nach dem Wortlaute; da aber der Flußbehaftete im Quellvvasser untertauchen muß, beziehen manche die W.e וב וובה auf das Anfassen des Stockes, obgleich er verunreinigungsfähig ist.– SO R. JEHUDA; R. JOSE SAGT, MIT DEM, WAS FÜR DIE UNREINHEIT EMPFÄNGLICH IST, DÜRFE MAN DAS FLIESSENDE NICHT [ABSPERREN]18Eigentl. fließen lassen, dh. sich mit dem fließenden Wasser befassen..",
+ "WENN EINE WELLE VON VIERZIG SEÁ SICH GELÖST HAT UND ÜBER EINEN MENSCHEN ODER GERÄTE GEKOMMEN IST, SO SIND SIE REIN. MAN KANN IN ALLEM, WORIN VIERZIG SEÁ [WASSER] SIND, SICH SELBST UND ANDERES UNTERTAUCHEN. MAN KANN UNTERTAUCHEN IN ERDLÖCHERN, ERDRINNEN19Cf. Bq. Fol. 50b.UND ESELSSTAPF-LACHEN, DIE AUF DER EBENE VERBUNDEN20Und so zusammen 40 Seá haben.SIND. DIE SCHULE SAMMAJS SAGT, MAN DÜRFE IN EINER WASSERLAVINE UNTERTAUCHEN; DIE SCHULE HILLELS SAGT, MAN DÜRFE DARIN NICHT UNTERTAUCHEN. JEDOCH PFLICHTET DIESE BEI, DASS MAN SIE MIT GERÄTEN EINZÄUNEN UND DARIN UNTERTAUCHEN DARF; DIE GERÄTE ABER, MIT DENEN MAN SIE EINGEZÄUNT HAT, GELTEN NICHT ALS UNTERGETAUCHT."
+ ],
+ [
+ "ALLES, WAS MIT DEM TAUCHBADE VERBUNDEN IST, IST WIE DAS TAUCHBAD. IN LÖCHERN EINER HÖHLE UND SPALTEN EINER HÖHLE DARF MAN UNTERTAUCHEN WIE SIE AUCH SIND1Auch wenn sie keine 40 Seá Wasser haben u. nur irgendwie mit dem taugliehen Tauchbade verbunden sind., IN EINER GRUBE EINER HÖHLE DARF MAN NICHT UNTERTAUCHEN, ES SEI DENN, SIE HAT EIN LOCH2Durch welches sie mit dem Tauchbade verbunden ist. WIE EIN SCHLAUCHROHR. R. JEHUDA SAGTE: NUR DANN, WENN SIE SICH SELBST HÄLT3Wenn die Wand zwischen der Grube u. dem Tauchbade fest ist., WENN SIE SICH ABER SELBST NICHT HÄLT3Wenn die Wand zwischen der Grube u. dem Tauchbade fest ist., TAUCHE MAN DARIN UNTER, WIE SIE AUCH IST.",
+ "HAT MAN EINEN EIMER UNTERGETAUCHT, DER VOLL MIT GERÄTEN IST, SO SIND [AUCH DIESE] REIN; HAT MAN NICHT IHN UNTERGETAUCHT4Sondern nur die Geräte in diesem, wenn er rein war., SO GILT DAS WASSER NICHT EHER ALS VERBUNDEN, ALS BIS ES IN [DER WEITE] EINES SCHLAUCHROHRES VERBUNDEN IST.",
+ "WENN ES DREI TAUCHBÄDER SIND, IN EINEM ZWANZIG [SEA]5Tauglichen Wassers., IM ANDEREN ZWANZIG [SEÁ]5Tauglichen Wassers. UND IM DRITTEN ZWANZIG SEÁ GESCHÖPFTEN WASSERS, DAS MIT DEM GESCHÖPFTEN AN DER SEITE, UND DREI HINABGESTIEGEN UND UNTERGETAUCHT SIND, WODURCH SIE SICH VERBUNDEN6Das Wasser stieg dann in die Höhe. HABEN, SO SIND DIE TAUCHBÄDER REIN UND DIE UNTERGETAUCHTEN REIN. WENN ABER DAS MIT DEM GESCHÖPFTEN IN DER MITTE IST UND DREI HINABGESTIEGEN UND UNTERGETAUCHT SIND, WODURCH SIE SICH VERBUNDEN HABEN, SO BLEIBEN DIE TAUCHBÄDER, WIE SIE WAREN7Die beiden tauglichen blieben von einander getrennt u. waren einzeln nicht in der Mehrheit., UND DIE UNTERGETAUCHTEN, WIE SIE WAREN8Sie blieben unrein..",
+ "WENN EIN SCHWAMM ODER EIN EIMER MIT DREI LOG WASSER IN EIN TAUCHBAD9Das keine vollen 40 Seá hat. GEKOMMEN IST, SO HABEN SIE ES NICHT UNTAUGLICH GEMACHT, DENN SIE SAGTEN ES NUR VON DREI LOG, DIE HINEINGEKOMMEN SIND10Während in diesem Falle etwas vom Wasser im Schwamme od. im Eimer zurückbleibt..",
+ "IN EINEM KASTEN ODER EINER TRUHE IM MEERE DARF MAN NUR DANN UNTERTAUCHEN, WENN SIE EIN LOCH WIE EIN SCHLAUCHROHR HABEN. R. JEHUDA SAGT, BEI EINEM GROSSEN GEFÄSSE11Über 8 Handbreiten.MÜSSE ES VIER HANDBREITEN HABEN, BEI EINEM KLEINEN ÜBER SEINE HÄLFTE. IST ES EIN SACK ODER EIN KORB, SO KANN MAN DARIN UNTERTAUCHEN, WIE ER AUCH IST, WEIL DAS WASSER VERBUNDEN IST. STEHEN SIE UNTER EINER RINNE, SO MACHEN SIE DAS TAUCHBAD NICHT UNTAUGLICH12Wenn das Wasser in diese u. aus diesen in das Tauchbad läuft.; AUCH DARF MAN SIE UNTERTAUCHEN UND AUF GEWÖHNLICHE WEISE HERAUSNEHMEN13Mit der Mündung nach oben, was bei undurchlöcherten u. Ledergeräten, wenn das Tauchbad genau 40 Seá Wasser hat, nicht zulässig ist; weit. VII,6..",
+ "HAT MAN GERÄTE IN EINEM BRAKSTÜCKE IN EINEM TAUCHBADE UNTERGETAUCHT, SO SIND SIE VON IHRER UNREINHEIT REIN, JEDOCH WERDEN SIE UNREIN DURCH DAS TONGEFÄSS14Wenn dieses unrein ist, weil sie sich beim Herausnehmen im Raume zwischen den aus dem Wasser ragenden Zacken befinden, der verunreinigend ist.; STEHT DAS WASSER ETWAS ÜBER, SO SIND SIE REIN. WENN EINE QUELLE AUS EINEM OFEN KOMMT15Wenn der Ofen, eine Art Röhre ohne Boden, über der Quelle steht.UND JEMAND HINABGESTIEGEN UND UNTERGETAUCHT IST, SO IST ER REIN16Wenn der Ofen unrein ist, weil ein Mensch durch den Hohlraum desselben nicht unrein wird.UND SEINE HÄNDE SIND UNREIN17Cf. Jad. I,1., ÜBERRAGT SIE IHN18Die Quelle den Ofen, wenn das Wasser sprudelt.UM DIE HÖHE SEINER HÄNDE, SO SIND AUCH SEINE HÄNDE REIN.",
+ "DIE VERBINDUNG VON TAUCHBÄDERN ERFOLGT BEI [EINEM LOCHE] WIE EIN SCHLAUCHROHR, WIE DESSEN DICKE UND LICHTWEITE, DASS MAN ZWEI FINGER RUNDUM UMDREHEN KANN. IST ES ZWEIFELHAFT, OB ES WIE EIN SCHLAUCHROHR IST, ODER NICHT WIE EIN SCHLAUCHROHR IST, SO IST ES UNTAUGLICH, WEIL DIES [EINE VORSCHRIFT] DER TORA IST. DASSELBE GILT AUCH VOM OLIVENGROSSEN VON EINEM TOTEN, DEM OLIVENGROSSEN VON EINEM AASE UND DEM LINSENGROSSEN VON EINEM KRIECHTIERE19In welchem Quantum sie verunreinigend sind; bei einem Zweifel ist erschwerend zu entscheiden.. WAS IN DER SCHLAUCHROHRWEITE SITZEN BLEIBT, VERRINGERT SIE. R. ŠIMO͑N B. GAMLIÉL SAGT, ALLES, WAS IM WASSER ENTSTEHT, SEI REIN20Solches vermindert nicht die Weite des Loches..",
+ "MAN KANN TAUCHBÄDER REIN MACHEN, [SOGAR] DAS OBERE DURCH DAS UNTERE21Wenn auf einer abschüssigen Stelle das untaugliche (geschöpftes Wasser) höher liegt, so gelangt bei einer Verbindung nur der Strahl des untauglichen Wassers in das taugliche.UND DAS ENTFERNTERE DURCH DAS NÄHERE22Man befürchte nicht, die Verbindung könnte beim Untertauchen unterbrochen worden sein.. DIES ALSO: MAN HOLE EINE RÖHRE AUS TON ODER AUS BLEI UND HALTE DARUNTER DIE HAND, BIS SIE MIT WASSER GEFÜLLT IST, SODANN ZIEHE MAN SIE HERAN UND BRINGE SIE IN BERÜHRUNG23Mit dem Wasser des anderen., UND AUCH EINE HAARESBREITE GENÜGT. SIND IM OBEREN VIERZIG SEÁ UND IM UNTEREN NICHTS, SO KANN MAN [WASSER] AUF DER SCHULTER [HERBEIBRINGEN UND IN] DAS OBERE SOLANGE GIESSEN, BIS VIERZIG SEÁ IN DAS UNTERE GEFLOSSEN SIND24Hat das Tauchbad das erforderliche Quantum von 40 Seá, so darf man jedes Quantum geschöpftes Wasser hinzutun..",
+ "IST EINE WAND ZWISCHEN ZWEI TAUCHBÄDERN GEPLATZT, SO WERDEN SIE, WENN SENKRECHT, VERBUNDEN, UND WENN WAGERECHT, NICHT VERBUNDEN, ES SEI DENN, DASS EINE STELLE DIE WEITE EINES SCHLAUCHROHRES HAT. R. JEHUDA SAGT, DIE SACHE VERHALTE SICH ENTGEGENGESETZT. SIND SIE INEINANDER DURCHGEBROCHEN25Wenn die Zwischenwand oben beschädigt ist., SO GENÜGT26Für die Verbindung des Wassers.DIE HÖHE EINER KNOBLAUCHSCHALE BEI EINER BREITE EINES SCHLAUCHROHRES.",
+ "EIN ABFLUSSBECkEXN IN BADEBASSIN27Mit einem verschließbaren Abflußloche in der Mitte zum Ablassen des schmutzigen Wassers.MACHT, WENN ES SICH IN DER MITTE BEFINDET, UNTAUGLICH28Weil es als Gefäß u. das darin befindliche Wasser als geschöpftes gilt., UND WENN AN DER SEITE, NICHT UNTAUGLICH, WEIL ES EINEM TAUCHBADE NEBEN EINEM TAUCHBADE GLEICHT – SO R. MEÍR. DIE WEISEN SAGEN, NIMMT DIE BADEWANNE EIN VIERTELLOG [WASSER] AUF, BEVOR ES ZUM ABFLUSSBECKEN GELANGT, SEI ES TAUGLICH, WENN ABER NICHT, UNTAUGLICH. R. ELEÂ͑ZAR B. R. ÇADOQ SAGT, WENN DAS ABFLUSSBECKEN AUCH NUR ETWAS AUFNIMMT, SEI ES UNTAUGLICH.",
+ "WENN VON DER REINIGUNGSLEITUNG29Wörtl. das Reinigende; nach den Kommentaren, einer aus einem Doppelrohre bestehenden Leitung, wohl als Zufluß u. Abfluß dienend, deren Mittelwand ein Loch hatte; jed. ist sicheres über Anlage u. Zweck derselben nicht bekannt. Möglicherweise handelt es sich hier um ein durch Beschädigung entstandenes Loch.IM BADE DAS UNTERE [ROHR] VOLL MIT GESCHÖPFTEM UND DAS OBERE VOLL MIT TAUGLICHEM [WASSER] IST, SO IST ES, WENN GEGENÜBER DEM LOCHE DREI LOG SICH BEFINDEN, UNTAUGLICH. WIE GROSS MUSS DAS LOCH SEIN, UM DREI LOG ZU FASSEN? DER DREIHUNDERTZWANZIGSTE TEIL DES TAUCHBADES – SO R. JOSE. R. ELE AZAR SAGT, SELBST WENN DAS UNTERE VOLL MIT TAUGLICHEM UND DAS OBERE VOLL MIT GESCHÖPFTEM [WASSER] IST, AN DER SEITE DES LOCHES ABER DREI LOG VORHANDEN SIND, SEI ES TAUGLICH, DENN SIE SAGTEN ES NUR VON DREI LOG, DIE HINEINGEKOMMEN SIND30Das geschöpfte Wasser macht im Quantum von 3 Log das Tauchbad nur dann untauglich, wenn es direkt hineingegossen worden ist.."
+ ],
+ [
+ "MANCHES ERGÄNZT DAS TAUCHBAD1Zum erforderlichen Quantum von 40 Seá. UND MACHT ES NICHT UNTAUGLICH, MANCHES MACHT ES UNTAUGLICH UND ERGÄNZT ES NICHT, UND MANCHES ERGÄNZT ES NICHT UND MACHT ES NICHT UNTAUGLICH. FOLGENDES ERGÄNZT ES UND MACHT ES NICHT UNTAUGLICH: SCHNEE, HAGEL, REIF, EIS, SALZ UND FLÜSSIGER SCHLAMM. R. A͑QIBA SAGTE: R. JIŠMA͑ÉL POLEMISIERTE GEGEN MICH, UM NACHZUWEISEN, DASS SCHNEE DAS TAUCHBAD NICHT ERGÄNZE, ABER DIE LEUTE VON MEDBA BEKUNDETEN (VON IHM), DASS ER ZU IHNEN GESAGT HAT: GEHT, HOLT SCHNEE UND MACHT DARAUS VON VORNHEREIN EIN TAUCHBAD. R. JOḤANAN B. NURI SAGT, EINE SCHLOSSE GLEICHE DEM WASSER. WIESO ERGÄNZEN DIESE UND MACHEN NICHT UNTAUGLICH? WENN EIN TAUCHBAD VIERZIG SEÁ WENIGER EINE HATTE, UND EINE SEÁ DAVON HINEINGEKOMMEN IST UND ES ERGÄNZT; ES ERGIBT SICH ALSO, DASS SIE ES ERGÄNZEN UND NICHT UNTAUGLICH MACHEN2Sie machen das Tauchbad nicht untauglich, auch wenn man sie mit einem Gefäße hineingetan hat u. sie somit dem geschöpften Wasser gleichen..",
+ "FOLGENDES MACHT ES UNTAUGLICH UND ERGÄNZT ES NICHT: WASSER, OB UNREINES ODER REINES, EINLEGEAUFGUSS, BRÜHE UND LAUERWEIN, BEVOR ER GEGOREN HAT. WIESO MACHEN SIE UNTAUGLICH UND ERGÄNZEN NICHT? WENN EIN TAUCHBAD VIERZIG SEÁ WENIGER EINES QURṬUB HAT, UND EIN QURTUB VON DIESEN HINEINGEKOMMEN IST, ERGÄNZEN SIE ES NICHT; BEI DREI LOG MACHEN SIE ES UNTAUGLICH. ANDERE FLÜSSIGKEITEN3Cf. Makh. VI,4. ABER, FRUCHTSAFT, TUNKE, FISCHLAKE UND LAUERWEIN, NACHDEM ER GEGOREN HAT, ERGÄNZEN ES ZUWEILEN UND ZUWEILEN ERGÄNZEN SIE ES NICHT. ZUM BEISPIEL. WENN EIN TAUCHBAD VIERZIG SEÁ WENIGER EINE HAT UND EINE SEÁ VON DIESEN HINEINGEKOMMEN IST, SO ERGÄNZEN SIE ES NICHT; WENN ES VIERZIG SEÁ HATTE UND MAN EINE SEÁ VON DIESEN HINEINGETAN UND EINE SEÁ HERAUSGENOMMEN HAT, SO IST ES TAUGLICH.",
+ "WENN MAN DARIN OLIVENKÖRBE ODER TRAUBENKÖRBE ABGESPÜLT HAT UND DIES SEIN AUSSEHEN VERÄNDERT4Infolge des an den Körben haftenden Fruchtsaftes. HAT, SO IST ES TAUGLICH. R. JOSE SAGT, FÄRBEWASSER MACHE ES UNTAUGLICH BEI DREI LOG, MACHE ES ABER NICHT UNTAUGLICH WEGEN ÄNDERUNG DES AUSSEHENS. WENN WEIN ODER OLIVENSCHLEIM HINEINGEKOMMEN IST UND SEIN AUSSEHEN VERÄNDERT HAT, SO IST ES UNTAUGLICH. WAS MACHE MAN NUN? MAN WARTE, BIS REGEN HINEINGEKOMMEN IST UND SEIN AUSSEHEN WIEDER DAS AUSSEHEN VON WASSER BEKOMMT. –SIND DARIN VIERZIG SEÁ, SO DARF MAN [WASSER] AUF DER SCHULTER [HERANBRINGEN] UND HINEINTUN, BIS SEIN AUSSEHEN DAS AUSSEHEN VON WASSER BEKOMMT.",
+ "WENN WEIN ODER OLIVENSCHLEIM DARIN HINEINGEKOMMEN SIND UND DAS AUSSEHEN EINES TEILES VERÄNDERT HABEN, SO DARF MAN, WENN VIERZIG SEÁ NICHT DAS AUSSEHEN VON WASSER HABEN, DARIN NICHT UNTERTAUCHEN.",
+ "SIND DREI LOG WASSER, WORIN EIN QURTUB WEIN GEKOMMEN IST, WODURCH ES DAS AUSSEHEN VON WEIN BEKOMMEN HAT, IN EIN TAUCHBAD GEKOMMEN, SO HABEN SIE ES NICHT UNTAUGLICH GEMACHT5Als geschöpftes Wasser, weil es als Wein gilt, der es nur wegen Änderung des Aussehens untauglich macht, was bei diesem kleinen Quantum nicht der Fall ist.. SIND DREI LOG WASSER WENIGER EINES QURṬUB, WORIN EIN QURṬUB MILCH GEKOMMEN IST, DEREN AUSSEHEN ABER DAS AUSSEHEN DES WASSERS IST, IN EIN TAUCHBAD GEKOMMEN, SO HABEN SIE ES NICHT UNTAUGLICH GEMACHT6Es sind keine 3 Log W asser.. R. JOḤANAN B. NURI SAGT, MAN RICHTE SICH STETS NACH DEM AUSSEHEN7Mit der Milch, die das Aussehen des Wassers angenommen hat, sind es 3 Seá..",
+ "WENN EIN TAUCHBAD GENAU VIERZIG SEÁ HAT UND ZWEI [PERSONEN] HINABGESTIEGEN UND NACHEINANDER UNTERGETAUCHT SIND, SO IST DIE ERSTE REIN UND DIE ANDERE UNREIN8Weil etwas Wasser an der ersten haften blieb.. R. JEHUDA SAGT, HABEN DIE FÜSSE DER ERSTEN NOCH9Beim Unter tauchen der anderen. DAS WASSER BERÜHRT, SEI AUCH DIE ANDERE REIN. WENN JEMAND DARIN FRIES UNTERGETAUCHT HAT UND ES HERAUFHOLT, EIN TEIL ABER NOCH DAS WASSER BERÜHRT, SO IST ER10Wer darin ein Tauchbad nimmt, obgleich ein Teil des Wassers vom Friese aufgesogen worden ist.REIN. BEI EINEM KISSEN ODER EINEM POLSTER AUS LEDER GILT, SOBALD MAN DIE RÄNDER AUS DEM WASSER GEHOBEN HAT, DAS DARIN BEFINDLICHE WASSER ALS GESCHÖPFTES. WAS MACHE MAN NUN? MAN TAUCHE SIE UNTER UND HOLE SIE AN DER UNTERSEITE HERAUS11Mit der aufgetrennten Seite nach oben..",
+ "HAT MAN DARIN EIN BETT UNTERGETAUCHT, SO IST ES, OBGLEICH DIE FÜSSE IN DICKEM SCHLAMME EINGESUNKEN12Weil sonst das Wasser nicht bis zum Bette reicht.WAREN, REIN, WEIL DAS WASSER EHER13Als die Füße, in den Löchern, die diese eingedrückt haben.DARIN WAR. IST DAS WASSER IM TAUCHBADE FLACH, SO DARF MAN SOGAR HOLZBÜNDEL, UND SOGAR RÖHRICHTBÜNDEL14Die das Wasser aufsaugen.HINEINPRESSEN, DAMIT DAS WASSER IN DIE HÖHE STEIGE, UND HINABSTEIGEN UND UNTERTAUCHEN. WENN EINE [UNREINE] NADEL SICH AUF DEN STUFEN DER HÖHLE15Zum Tauchbade.BEFINDET UND MAN DAS WASSER HIN UND HER BEWEGT, SO IST SIE, SOBALD EINE WELLE ÜBER SIE GEFAHREN IST, REIN."
+ ],
+ [
+ "DAS JISRAÉLLAND IST REIN UND SEINE TAUCHBÄDER SIND REIN1Es wird vorausgesetzt, daß das Wasser kein geschöpftes ist.. DIE TAUCHBÄDER DER NICHTJUDEN AUSSERHALB DES JISRAÉLLANDES SIND FÜR ERGUSSBEHAFTETE2Die nur rabbanitisch ein Tauchbad nehmen müssen; cf. Bq. Fol. 82b. TAUGLICH, AUCH WENN SIE AUS EINEM KANAL GEFÜLLT WORDEN SIND. DIE IM JISRAÉLLANDE AUSSERHALB DES STADTEINGANGES LIEGEN, SIND AUCH FÜR MENSTRUIERENDE TAUGLICH, UND DIE INNERHALB DES STADTEINGANGES LIEGEN, SIND FÜR ERGUSSBEHAFTETE TAUGLICH UND FÜR ALLE ANDEREN UNREINEN UNTAUGLICH3Es wird angenommen, daß sie von den Einwohnern für profane Zwecke errichtet worden sind.. R. ELEA͑ZAR SAGT, DIE NAHE DER STADT UND DER LANDSTRASSE BEFINDLICHEN SEIEN UNREIN, WEIL SIE ZUM WASCHEN DIENEN, UND DIE FERNEN SEIEN REIN.",
+ "FOLGENDE ERGUSSBEHAFTETE BENÖTIGEN DES UNTERTAUCHENS: MERKT JEMAND SEIN WASSER GETRÖPFELT ODER GETRÜBT, SO IST ER, WENN ANFANGS4Beim Beginne des Urinierens., REIN, WENN IN DER MITTE ODER AM ENDE, UNREIN, UND WENN VON ANFANG BIS ZU ENDE, REIN5Es ist eine pathologische Erscheinung.; IST ES WEISS UND KLEBRIG, SO IST ER UNREIN. R. JOSE SAGT, WEISS SEI NICHT ANDERS ALS GETRÜBT.",
+ "KOMMEN EINEM DICKE TROPFEN AUS DEM GLIEDE, SO IST ER UNREIN – SO R. ELEA͑ZAR B. ḤASMA. WER NACHTS WOLLUSTGEDANKEN HATTE UND BEIM AUFSTEHEN WÄRME AN SEINEM GLIEDE VERSPÜRT, IST UNREIN. DIE AM DRITTEN TAGE6Nach der Beiwohnung. DEN SAMEN AUSSTÖSST, IST REIN7Der Samen ist bereits verwest. – SO R. ELEA͑ZAR B. A͑ZARJA; R. JIŠMA͑ÉL SAGT, ZUWEILEN SEIEN ES VIER HALBTAGE, ZUWEILEN FÜNF UND ZUWEILEN SECHS; R. A͑QIBA SAGT, IMMER FÜNF8Zur Erklärung vgl. Sab. Fol. 86a..",
+ "HAT EINE NICHTJÜDIN SAMEN VON EINEM JISRAÉLITEN AUSGESTOSSEN, SO IST ER UNREIN; HAT EINE JISRAÉLITIN SAMEN VON EINEM NIGHTJUDEN AUSGESTOSSEN, SO IST ER REIN. WENN EINE FRAU IN IHREM HAUSE DEN DIENST GETAN9Euphemistisch; den Geschlechtsakt vollzogen, aber beim Untertauchen die Schamstelle nicht gereinigt hat. HAT, DANN HINABGESTIEGEN UND UNTERGETAUCHT IST, DAS HAUS ABER NICHT AUSGEFEGT9Euphemistisch; den Geschlechtsakt vollzogen, aber beim Untertauchen die Schamstelle nicht gereinigt hat. HAT, SO IST ES EBENSO, ALS WÄRE SIE NICHT UNTERGETAUCHT. HAT EIN ERGUSSBEHAFTETER EIN TAUCHBAD GENOMMEN UND NICHT URIN GELASSEN, SO IST ER, SOBALD ER URIN LÄSST, UNREIN. R. JOSE SAGT, KRANK ODER ALT SEI ER UNREIN, JUNG UND GESUND10Bei dem die Ejakulation vehement erfolgt u. nichts zurückbleibt.SEI ER REIN.",
+ "WENN EINE MENSTRUIERENDE GELD IN DEN MUND GENOMMEN HAU UND HINABGESTIEGEN UND UNTERGETAUCHT IST, SO 1ST SIE VON IHRER UNREINHEIT REIN, JEDOCH DURCH IHREN SPEICHEL11Der am Geldstücke haften geblieben ist u. sie unrein macht.UNREIN. NAHM SIE DAS HAAR IN DEN MUND, SCHLOSS SIE DIE HAND, PRESSTE SIE DIE LIPPEN ZUSAMMEN, SO IST ES EBENSO, ALS WÄRE SIE NICHT UNTERGETAUCHT12Weil Körperteile vom Wasser unberührt geblieben sind.. WENN MAN EINEN MENSCHEN ODER GERÄTE ANFASST UND SIE UNTERTAUCHT, SO BLEIBEN SIE UNREIN13Die angefaßte Stelle bleibt vom Wasser unberührt.; HATTE ER SEINE HAND IM WASSER ABGESPÜLT, SO SIND» SIE REIN. R. ŠIMO͑N SAGT, MAN FASSE SIE LOSE AN, DAMIT WASSER AN SIE HERANKOMME. IN INTIME STELLEN UND FALTIGE BRAUCHT DAS WASSER NICHT HINEINZUKOMMEN."
+ ],
+ [
+ "FOLGENDES GILT BEIM MENSCHEN ALS TRENNUNG1Zwischen dern Körper u. dem W’asser, beim Untertauchen.: WOLLFÄDEN, FLACHSFÄDEN UND BÄNDER AM KOPFE DER MÄDCHEN; R. JEHUDA SAGT, DIE AUS WOLLE UND HAAR TRENNEN NICHT, WEIL DAS WASSER IN DIESE EINDRINGT.",
+ "HAARWULSTE AUF DEM HERZEN, AM BARTE UND AN DER INTIMEN STELLE BEI EINEM WEIBE, AUGENFLUSS AUSSERHALB DES AUGES, SCHORF AUSSERHALB DER WUNDE UND DAS PFLASTER DARAUF, VERTROCKNETER SAFT, SCHMUTZKRUSTEN AM KÖRPER, TEIG UNTER EINEM NAGEL, SCHWEISSKÜGELCHEN, SCHLAMMIGER LEHM, TÖPFERLEHM UND SCHLAMMSPRITZER. WELCHER HEISST SCHLAMMIGER LEHM? DAS IST GRUBENLEHM, WIE ES HEISST: 2Ps. 40,3.er zog mich herauf aus der Grube des Verderbens, aus dem schlammigen Lehm. TÖPFERLEHM, DEM WORTLAUTE GEMÄSS. R. JOSE ERKLÄRT BEIM TÖPFERLEHM ALS REIN UND BEIM KLEBELEHM3Od. Streichlehm; zum Verkleben zerbrochener Gefäße, der besonders hart ist. ALS UNREIN. SCHLAMMSPRITZER, DAS SIND DIE ZAPFEN AUF DER STRASSE4Die aus dem zertretenen u. dann vertrockneten Schlamme entstehen.. MIT DIESEN [BEHAFTET]5Nach anderer Erklärung, wenn sie sich im Tauchbade befinden. DARF MAN SICH SELBER UND ANDERES NICHT UNTERTAUCHEN; MIT JEDER ANDEREN ART LEHM DARF MAN UNTERTAUCHEN, WENN ER FEUCHT IST. MAN DARF NICHT UNTERTAUCHEN MIT DEM STAUBE AN DEN FÜSSEN. ELNEN KESSEL DARF MAN NICHT MIT DEM RUSSE UNTERTAUCHEN, VIELMEHR MUSS MAN IHN VORHER ABREIBEN.",
+ "FOLGENDES GILT NICHT ALS TRENNUNG: HAARWULSTE AUF DEM KOPFE, IN DER ACHSELHÖHLE UND AN DER INTIMEN STELLE BEÍ EINEM MANNE. R. ELIE͑ZER SAGT, EINERLEI OB BEI EINEM MANNE ODER BEI EINEM WEIBE: ACHTET MAN DARAUF6Wenn man sie lästig empfindet., GELTE ES ALS TRENNUNG, ACHTET MAN DARAUF NICHT, GELTE ES NICHT ALS TRENNUNG.",
+ "AUGENFLUSS IM AUGE, SCHORF AUF DER WUNDE, WEICHER SAFT, FEUCHTER SCHMUTZ AM KÖRPER, SCHMUTZ UNTER EINEM NAGEL UND EIN NACHHÄNGENDER NAGEL. DIE FLAUMHÄRCHEN EINES KINDES WERDEN NICHT UNREIN UND MACHEN NICHT UNREIN. DAS HÄUTCHEN AUF EINER WUNDE WIRD UNREIN UND MACHT UNREIN.",
+ "FOLGENDES GILT ALS TRENNUNG BEI GERÄTEN: PECH UND MYRRHE AN GLASSGEFÄSSEN, OB INNEN ODER AUSSEN; AUF EINEM TISCHE, EINER PLATTE UND AUF EINER BANK GELTEN SIE, WENN SIE SAUBER SIND, ALS TRENNUNG, UND WENN SIE SCHMUTZIG SIND, NICHT ALS TRENNUNG. AUF BETTEN DES HAUSHERRN GELTEN SIE ALS TRENNUNG, AUF SOLCHEN DES ARMEN7Der daran gewöhnt ist u. es nicht lästig empfindet. GELTEN SIE NICHT ALS TRENNUNG. AUF DEM LASTENSATTEL EINES PRIVATMANNES GELTEN SIE ALS TRENNUNG, AUF DEM DER SCHLAUCHFÜHRER GELTEN SIE NICHT ALS TRENNUNG. AUF EINER SATTELDECKE GELTEN SIE ALS TRENNUNG. R. ŠIMO͑N B. GAMLIEL SAGT, BIS ZUR GRÖSSE EINES ITALISCHEN ASSARS8Ein kleinerer Fleck gilt nicht als Trennung..",
+ "[SCHMUTZFLECKE] AN KLEIDERN GELTEN AUF EINER SEITE NICHT ALS TRENNUNG; AUF BEIDEN SEITEN GELTEN SIE ALS TRENNUNG. R. JEHUDA SAGT IM NAMEN R. JIŠMA͑ÉLS, AUCH AUF EINER SEITE. R. JOSE SAGT, BEI GEBILDETEN9Wörtl. Erbauer, dh. Kullurförderer, worunter der T. (cf. Sab. Fol. 114a) die Schriftgelehrlen versteht. Eine besondere Sekte Bannaím, die eine Unlersekte der Essäer sein soll, kennt der T. nicht., WENN AUF EINER SEITE, BEI PLEBEJERN, WENN AUF BEIDEN SEITEN.",
+ "AUF DEM VORTUCH DER PECHARBEITER, DER TÖPFER UND DER BAUMBESCHNEIDER GELTEN SIE NICHT ALS TRENNUNG; R. JEHUDA SAGT, EBENSO AUF DEM DER FEIGENTROCKNER. DIE REGEL HIERBEI IST: WER DARAUF ACHTET, FÜR DEN GELTEN SIE ALS TRENNUNG, UND WER DARAUF NICHT ACHTET, FÜR DEN GELTEN SIE NICHT ALS TRENNUNG."
+ ],
+ [
+ "ALLE GRIFFE VON GERÄTEN, DIF MAN NICHT RICHTIG HINEINGESTECKT HAT, ODER RICHTIG HINEINGESTECKT, ABER NICHT BEFESTIGT HAT, ODER BEFESTIGT HAT, SIE ABER ZERBROCHEN SIND, GELTEN ALS TRENNUNG. HAT MAN EIN GEFÄSS MIT DER MÜNDUNG NACH UNTEN UNTERGETAUCHT, SO IST ES EBENSO, ALS HÄTTE MAN ES NICHT UNTERGETAUCHT1Weil die Luft nicht verdrängt wird u. kein Wasser hineinkommt.. HAT MAN ES AUF GEWÖHNLICHE WEISE2Mit dem Boden nach unten. UND NICHT DAS HALSSTÜCK UNTERGETAUCHT, SO MUSS MAN ES AUF DIE SEITE GENEIGT3Damit das Wasser hineinkomme. HABEN. IST EIN GEFÄSS AN BEIDEN SEITEN SCHMAL UND IN DER MITTE BREIT, SO IST ES NUR DANN REIN, WENN MAN ES AUF DIE SEITE GENEIGT3Damit das Wasser hineinkomme. HAT. EINE FLASCHE, DEREN MÜNDUNG NACH UNTEN GEBOGEN4Damit der Inhalt auch beim Liegen nicht ausfließe. IST, IST NICHT EHER REIN, ALS BIS MAN AN DER SEITE EIN LOCH GEMACHT HAT. EIN TINTENFASS5Das hier nicht passende W. חדיוטות in den kursierenden Ausgaben, von dem Handschriften, die alten Ausgaben, die älteren Kommentare u. A͑rukh nichts wissen, ist eine erklärende Glosse u. lautete ursprünglich הדיותית, Übersetzung des fremdsprachlichen קלמרין (calamarius), das ein Unwissender in הדיוטות ‘verbessert’ hat. Die Ableitung von דיוטא (Kassowsky, Konkordanz p. 521), das angeblich Doppelgefäß heißen soll, hierbei aber ganz ohne Sinn, beruht auf Unkenntnis der Etymologie dieses Wortes, u. die Übersetzung ‘von Privatleuten’ auf Unkenntnis der Sprache der Mišna, die für Privatmann nur den Ausdruck בעל הבית kennt. Das Kalamarium des Priesters Joseph hatte tatsächlich ein Loch an der Seite u. wird nicht im Gegensätze zu dem eines Privatmannes genannt. IST NICHT EHER REIN, ALS BIS MAN EIN LOCH GEMACHT HAT. DAS TINTENFASS DES PRIESTERS JOSEPH HATTE AN DER SEITE EIN LOCH.",
+ "BEI EINEM KISSEN ODER POLSTER AUS LEDER MUSS DAS WASSER IN DAS INNERE HINEINKOMMEN; BEI EINEM RUNDEN POLSTER, EINEM BALL, EINEM SCHUHLEISTEN6Vgl. S. 636 Anm. 1., EINEM AMULETT UND EINER TEPHILLINKAPSEL BRAUCHT DAS WASSER NICHT IN DAS INNERE HINEINZUKOMMEN. DIE REGEL HIERBEI IST: WAS NICHT ZUM HINEINTUN UND HERAUSNEHMEN DIENT, KANN MAN AUCH UNGEÖFFNET UNTERTAUCHEN.",
+ "IN FOLGENDES BRAUCHT DAS WASSER NICHT HINEINZUKOMMEN: IN KNOTEN [VON KLEIDERN] DER ARMEN7An zerrissenen Stellen, sie lassen sie so für immer., DER FRANSEN, DER SANDALENSCHLEIFEN, DER TEPHILLINKAPSEL DES KOPFES, WENN SIE FEST IST, UND DES ARMES, WENN SIE SICH NICHT NACH OBEN UND NACH UNTEN VERSCHIEBT8Der Sinn ist nicht recht klar u. auch die Kommentare befriedigen nicht; sprachlich kann hier nicht der Knoten, sonderr. die Tephilla od. der nichtgenannte Riemen Objekt sein., DER OHREN DES SCHLAUCHES UND DER OHREN DER HIRTENTASCHE.",
+ "IN FOLGENDES MUSS DAS WASSER HINEINKOMMEN: IN DEN SCHULTERKNOTEN DES UNTERKLEIDES9Vgl. S. 649 Anm. 3., DER SAUM EINES LAKENS MUSS GLATTGEZOGEN WERDEN, IN DEN DER TEPHILLINKAPSEL DES KOPFES, WENN SIE NICHT FEST IST, UND DES ARMES, WENN SIE SICH NACH OBEN UND UNTEN VERSCHIEBT8Der Sinn ist nicht recht klar u. auch die Kommentare befriedigen nicht; sprachlich kann hier nicht der Knoten, sonderr. die Tephilla od. der nichtgenannte Riemen Objekt sein., UND IN DEN DER SCHLAUFEN DER SANDALE. KLEIDER, DIE MAN GEWASCHEN UNTERTAUCHT, MÜSSEN BLASEN10Auf dem Wasser, da sie mit Wasser vollgesogen sind, brauchen sie nicht vollständig unter Wasser zu sein.AUFSCHLAGEN, TAUCHT MAN SIE TROCKEN UNTER, ERST WENN SIE BLASEN GESCHLAGEN UND DIE BLASN SICH GELEGT HABEN.",
+ "ALLE GRIFFE VON GERÄTEN, DIE ZU LANG SIND UND MAN SPÄTER ABSCHNEIDET, BRAUCHT MAN NUR BIS ZUR ERFORDERLICHEN STELLE UNTERZUTAUCHEN. R. JEHUDA SAGT, MAN MÜSSE SIE VOLLSTÄNDIG UNTERTAUCHEN. DIE KETTE EINES GROSSEN EIMERS BIS VIER HANDBREITEN UND DIE EINES KLEINEN BIS ZEHN11Sc. gehört zum Eimer.; MAN TAUCHE SIE BIS ZU DIESEM MASSE UNTER. R. TRYPHON SAGT, MAN MÜSSE DEN GANZEN RING12Wenn das genannte Maß in der Mitte desselben endet.UNTERTAUCHEN. EIN AN EINEM KORBE ANGEBUNDENER STRICK GILT NICHT ALS VERBUNDEN, ES SEI DENN, MAN HAT IHN FESTGENÄHT.",
+ "DIE SCHULE ŠAMMAJS SAGT, MAN TAUCHE NICHT HEISSES IN KALTEM13Hier handelt es sich offenbar um das Reinigen von unreinem Wasser, indem man es mit reinem in Berührung bringt; cf. Jṭ. Fol. 17b. UNTER UND NICHT KALTES IN HEISSEM, NICHT GUTES IN SCHLECHTEM UND SCHLECHTES IN GUTEM; DIE SCHULE HILLELS SAGT, MAN DÜRFE UNTERTAUCHEN. HAT MAN EIN MIT FLÜSSIGKEITEN VOLLES GEFÄSS UNTERGETAUCHT, SO IST ES EBENSO, ALS HÄTTE MAN ES NICHT UNTERGETAUCHT. IST ES MIT URIN GEFÜLLT, SO BETRACHTE MAN ES ALS MIT WASSER GEFÜLLT14Es wird mit dem Wasser verbunden.; IST ES MIT ENTSÜNDIGUNGSWASSER15Zur Reinigung von Unreinen; cf. Num. 19,9.GEFÜLLT, SO MUSS DAS WASSER16Das aus dem Tauchbade in das Gefäß kommt.MEHR SEIN ALS DAS ENTSÜNDIGUNGSWASSER. R. JOSE SAGT, SELBST WENN DAS GEFÄSS EIN KOR FASST UND NUR EIN VIERTELLOG DARIN IST, SEI ES EBENSO, ALS HÄTTE MAN ES NICHT UNTERGETAUCHT.",
+ "ALLE SPEISEN WERDEN MITEINANDER VEREINIGT, UM IM QUANTUM EINES HALBEN PERAS DEN KÖRPER UNTAUGLICH ZU MACHEN. ALLE GETRÄNKE WERDEN MITEINANDER VEREINIGT, UM IM QUANTUM EINES VIERTELLOG DEN KÖRPER UNTAUGLICH ZU MACHEN. HIERIN IST ES BEIM TRINKEN VON UNREINEN FLÜSSIGKEITEN STRENGER ALS BEIM TAUCHBADE, INDEM SIE DABEI ALLE ANDEREN FLÜSSIGKEITEN17Die das Tauchbad auch beim kleinsten Quantum untauglich machen, wenn sie nur das Aussehen verändert haben (cf. supra VII,3).DEM WASSER18Das das Tauchbad erst bei 3 Log untauglich macht.GLEICHGESTELLT HABEN.",
+ "WENN JEMAND UNREINE SPEISEN GEGESSEN ODER UNREINE GETRÄNKE GETRUNKEN HAT, UND NACHDEM ER UNTERGETAUCHT IST, SIE AUSBRICHT, SO SIND SIE UNREIN, WEIL SIE IM KÖRPER NICHT REIN GEWORDEN SIND. WENN JEMAND UNREINES WASSER GETRUNKEN HAT, UND NACHDEM ER UNTERGETAUCHT IST, ES AUSBRICHT, SO IST ES REIN, WEIL ES IM KÖRPER REIN GEWORDEN19Speisen u. Getränke werden durch Untertauchen nicht rein, u. nur Wasser kann durch Berührung mit reinem rein werden.IST. WENN JEMAND EINEN REINEN RING VERSCHLUCKT HAT, UND NACHDEM ER IN EIN TOTENZELT HINEINGEGANGEN WAR, EINMAL UND ABERMALS20Am 3. u. am 7. Tage; cf. Num. 19,12. BESPRENGT WORDEN UND UNTERGETAUCHT IST, IHN AUSBRICHT, SO BLEIBT ER, WIE ER WAR21Er ist nicht unrein geworden.. HAT JEMAND EINEN UNREINEN RING VERSCHLUCKT, SO DARF ER UNTERTAUCHEN UND SEINE HEBE ESSEN; BRICHT ER IHN AUS, SO IST ER UNREIN UND MACHT AUCH IHN UNREIN. STECKT EIN PFEIL IN EINEM MENSCHEN, SO BILDET ER, WENN ER ZU SEHEN IST, EINE TRENNUNG; IST ER NICHT ZU SEHEN, SO DARF ER UNTERTAUCHEN UND SEINE HEBE ESSEN."
+ ]
+ ],
+ "sectionNames": [
+ "Chapter",
+ "Mishnah"
+ ]
+}
\ No newline at end of file
diff --git a/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Mikvaot/English/merged.json b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Mikvaot/English/merged.json
new file mode 100644
index 0000000000000000000000000000000000000000..d4895169512d5072b5b44224022627759c930773
--- /dev/null
+++ b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Mikvaot/English/merged.json
@@ -0,0 +1,114 @@
+{
+ "title": "Mishnah Mikvaot",
+ "language": "en",
+ "versionTitle": "merged",
+ "versionSource": "https://www.sefaria.org/Mishnah_Mikvaot",
+ "text": [
+ [
+ "There are six degrees of mikvaot, each superior to the other. The water of pools [smaller than 40 seah] if an unclean person drank of it and then a clean person drank of it, he becomes unclean; If an unclean person drank of it and then drew water from it in a clean vessel, [the vessel] becomes unclean; If an unclean person drank of it and then a loaf of terumah fell in: If he washed [his hands] in it, it becomes unclean; But if he did not wash [his hands] in it, it continues clean.",
+ "If one drew water from it in an unclean vessel and then a clean person drank [out of the pit], he becomes unclean. If one drew water [from it] in an unclean vessel and then drew water from it in a clean vessel, it becomes unclean. If one drew water [from it] in an unclean vessel and a loaf of terumah fell in: If he washed [his hands] in it, it becomes unclean; But if he did not wash [his hands] in it, it is clean.",
+ "If unclean water fell into it and a clean person drank of it, he becomes unclean. If unclean water fell into it and then water was drawn from it in a clean vessel, it becomes unclean. If unclean water fell into it and a loaf of terumah fell in: If he washed [his hands] in it, it becomes unclean; But if he did not wash [his hands] in it, it is clean. Rabbi Shimon says: it becomes unclean whether he washed in it or whether he did not wash in it.",
+ "If a corpse fell into it or an unclean person walked in it, and a clean person drank of it, he is clean. The same rule applies to the water of pools, the water of cisterns, the water of ditches, the water of caverns, the water of rain flows which have stopped, and mikvehs of less than forty seahs. They are all clean during the time of rain; When the rain has stopped those near to a city or to a road are unclean, and those distant remain clean until the majority of people pass [that way].",
+ "When do they become clean?Bet Shammai say: when their contents have been increased [by more than the original quantity] and they overflow. Bet Hillel say: when their contents have been increased [by more than their original quantity] even if they do not overflow. Rabbi Shimon says: when they overflow although their contents have not been so increased. [These] are valid [for preparing dough] for hallah and for the washing of the hands.",
+ "Superior to such [water] is the water of rain flows which have not stopped. If an unclean person drank of it and then a clean person drank of it, he is clean. If an unclean person drank of it and water was then drawn from it in a clean vessel, it is clean. If an unclean person drank of it and a loaf of terumah fell in, even if he washed his hand in it, it is clean. If one drew water from it in an unclean vessel and then a clean person drank [out of the pool], he is clean. If one drew water from it in an unclean vessel and a loaf of terumah fell [into the pool], even if he washed his hands in it, it is clean. If unclean water fell into it and a clean person drank of it, he is clean. If unclean water fell into it and one drew water from it in a clean vessel, it is clean. If unclean water fell into it and a loaf of terumah fell in, even if he washed his hands in it, it is clean. [All such water] is valid for terumah and for the washing of the hands.",
+ "Superior to such [water] is [the water of] the mikveh containing forty seahs, for in it people may immerse themselves and immerse other [things]. Superior to such [water] is [the water of] a spring whose own water is little but has been increased by a greater quantity of drawn water. It is equivalent to the mikveh in as much as it may render clean by standing water, and to an [ordinary] spring in as much as one may immerse in it whatever the quantity of its contents.",
+ "Superior to them are \"smitten waters\" which can purify even when flowing [on the ground]. Superior to them are \"living waters\" for in them there is immersion for zavim and sprinkling for metzoraim, and they are valid for the preparation of the hatat waters."
+ ],
+ [
+ "An unclean man who went down to immerse himself: If it is doubtful whether he did immerse himself or not; And even if he did immerse himself, it is doubtful whether the mikveh contained forty seahs or not; And if there were two mikvehs, one containing forty seahs but the other not containing forty seahs, and he immersed himself in one of them but he does not know in which of them he immersed himself, In such a doubt he is unclean.",
+ "If a mikveh was measured and was found lacking [in its prescribed quantity], all things which had been purified in it, whether in private domain or in a public domain, are accounted unclean retroactively. To what does this rule apply? To a serious uncleanness. But in the case of a lesser uncleanness, for instance if he ate unclean foods or drank unclean liquids, or if his head and the greater part of his body entered into drawn water, or if three logs of drawn water fell on his head and the greater part of his body, and he then went down to immerse himself and he is in doubt whether he immersed himself or not, or even if he did immerse himself there is [still] a doubt whether the mikveh contained forty seahs or not, or if there were two mikvehs, one containing forty seahs and not the other, and he immersed himself in one of them but does not know in which of them he immersed himself, in such a doubt he is accounted clean. Rabbi Yose considers him unclean, for Rabbi Yose says: anything which is presumed to be unclean always remains in a condition of unfitness until it is known that it has become clean; but if there is a doubt whether a person became unclean or caused uncleanness, it is to be accounted clean.",
+ "The case of a doubt about drawn water which the sages have declared clean;If there is a doubt whether [three logs of drawn water] fell into the mikveh or not, Or even if they did fall in, there is a doubt whether [the mikveh] contained forty seahs or not, Or if there were two mikvehs one of which contained forty seahs and the other did not, and drawn water fell into one of them and it is not known into which of them it fell, In such a doubt it is accounted clean, because there exists [a possibility] on which we may depend [in declaring it clean]. If they both contained less than forty seahs, and [drawn water] fell into one of them and it is not known into which of them it fell, in such a doubt it is accounted unclean, because there exists no [possibility] on which we may depend [in declaring it clean].",
+ "Rabbi Eliezer says: a quarter-log of drawn water in the beginning makes the mikveh invalid, and three logs on the surface of the water. But the sages say: both in the beginning and at the end, the measure [which makes the mikveh invalid] is three logs.",
+ "If there were three cavities in a mikveh each holding a log of drawn water, if it is known that forty seahs of valid water fell in before reaching the third cavity, [such a mikveh is] valid; otherwise it is invalid. Rabbi Shimon declares it valid, since it resembles a mikveh adjoining another mikveh.",
+ "If one scraped mud to the sides and then three logs [of water] were drawn out from it [from the mud], [the mikveh is still] valid. But if removed the mud away and three logs were drawn from it [into the mikveh] it becomes invalid. Rabbi Shimon pronounces it valid, since there was no intention to draw [the water].",
+ "If one had left wine-jars on the roof to dry and they became filled with water: Rabbi Eliezer says: if it was the season of rain and there was [in the cistern] a little water, one may break the jars; otherwise one may not break them. Rabbi Joshua says: in either case one may break them or tilt them over, but one may not empty [them into the cistern].",
+ "A plasterer forgot his lime-tub in a cistern and it became filled with water: if water flowed above it a little, it may be broken; and if not, it may not be broken, the words of Rabbi Eliezer. But Rabbi Joshua says: in either case it may be broken.",
+ "If one had arranged wine-jars in a cistern and they became filled with water, even though the water of the cistern was all soaked up, they may be broken.",
+ "A mikveh which contains forty seahs of water and mud [combined]: Rabbi Eliezer says: one may immerse objects in the water but one may not immerse them in the mud. But Rabbi Joshua says: in the water and also in the mud. In what kind of mud may objects be immersed? Mud over which water floats. If the water was on one side only, Rabbi Joshua agrees that objects may be immersed in the water but may not be immersed in the mud. Of what kind of mud have they spoken? Mud into which a reed will sink of itself, the words of Rabbi Meir. Rabbi Judah says: [mud] in which a measuring-rod will not stand upright. Abba Elazar ben Dulai says: [mud] into which a plummet will sink. Rabbi Eliezer says: such as will go down into the mouth of a jar. Rabbi Shimon says: such as will enter into the tube of a water- skin. Rabbi Elazar bar Zadok says: such as can be measured in a log measure."
+ ],
+ [
+ "Rabbi Yose says: two mikvehs neither of which contains forty seahs and a log and a half [of drawn water] fell into this one and a log and a half into this one, and then they are mixed together, they remain valid, since they had never been called as invalid. But if there is a mikveh holding less than forty seahs, and three logs [of drawn water] fell into it, and it was then divided into two, it is invalid, since it had already been called invalid. Rabbi Joshua declares it valid, for Rabbi Joshua used to say: any mikveh containing less than forty seahs into which three logs [of drawn water] fell and from which a kortov was withdrawn becomes valid, since the three logs have also been diminished. But the sages say: it always remains invalid until the amount of its former contents and a little more are removed.",
+ "How so? If there was a cistern in a courtyard and three logs [of drawn water] fell into it, it will always remain invalid until the whole of it is removed and a little more, or until [another mikveh containing] forty se'ahs is placed in the courtyard, so that the higher mikveh is rendered valid by the lower. Rabbi Elazer ben Azariah declares it invalid unless the [new mikveh] is stopped up.",
+ "If a cistern is full of drawn water and a channel leads into it and out of it, it continues to be invalid until it can be reckoned that there does not remain in it three logs of the former [water]. If two men each poured a log and a half [of drawn water] into a mikveh, or if one wrung out his clothes and so poured in [water] from several places, or if one emptied out a water-jug and so poured in [water]from several places, Rabbi Akiva declares it valid, But the sages declare it invalid. Rabbi Akiva said: they did not say \"if they poured in,\" rather \"if one poured in.\" But they said: they said neither thus nor thus, but rather \"if there fell in three logs [of drawn water].\"",
+ "[If the three logs of drawn water fell in] from one vessel or from two or from three, they combine together; but if from four, they do not combine together. If a man who had a seminal issue was sick and nine kavs of water fell on him, or if there fell on the head and the greater part of the body of a clean person three logs of drawn water from one vessel or from two or from three, they combine together; but if from four, they do not combine together. In what case does this apply? When the second began before the first finished. And in what case does [the other statement] apply? When there was no intention to increase it. But if there was an intention to increase it, if only a kortov in a whole year, they combine together to add up to the three logs."
+ ],
+ [
+ "If one put vessels under a water-spout, whether they be large vessels or small vessels or even vessels of dung, vessels of stone or earthen vessels, they make the mikveh invalid. It is all alike whether they were put there [purposely] or were [merely] forgotten, the words of Bet Shammai. But Bet Hillel declare it clean in the case of one who forgets. Rabbi Meir said: they voted and Bet Shammai had a majority over Bet Hillel. Yet they agree in the case of one who forgets [and leaves vessels] in a courtyard that the mikveh remains clean. Rabbi Yose said: the controversy still remains as it was.",
+ "One who put a board under a water-spout: if it had a rim to it, it disqualifies the mikveh; otherwise it does not disqualify the mikveh. If he made it stand upright to be rinsed, in neither case does it disqualify the mikveh.",
+ "If one makes a hollow in a water-spout to collect pebbles, its water disqualifies the mikveh; In the case of a wooden [spout] if it holds even a little, But in the case of an earthenware [spout] if it will hold a quarter-log. Rabbi Yose says: also in the case of an earthenware [spout] if it holds even a little: they have spoken of \"a quarter-log\" only in the case of broken sherds of an earthenware utensil. If the pieces of gravel moved about inside [the hollow], it disqualifies the mikveh. If dirt went down into it and was pressed down, [the mikveh continues to be] valid. If the spout was narrow at each end and wide in the middle, it does not disqualify [the mikveh] invalid, because it had not been made to gather anything in it.",
+ "Drawn water and rain water which were mixed together in a courtyard or in a cavity or on the steps of a cave: If the greater part was valid, the whole is valid; And if the greater part is invalid, the whole is invalid. If they were equal in quantity, the whole is invalid. When [does this apply]? When they were mingled together before they arrived at the mikveh. If [the drawn water] flowed into the [rain] water: it was known that there fell in forty seahs of valid water before there came in three logs of drawn water, [the mikveh is] valid; otherwise it is invalid.",
+ "In the case of a trough in a rock: One may not fill up [the hatat waters] from it, nor may the [hatat waters] be consecrated in it, nor may one sprinkle from it. And it does not require a tightly stopped-up covering, And it does not invalidate the mikveh. If it was a vessel and had been joined to the ground with lime: One may fill up the hatat waters from it and the hatat waters may be consecrated in it, and one may sprinkle from it, And it requires a tightly stopped-up covering; And it invalidates the mikveh invalid. If a hole was made in it below or at the side so that it could not contain water in however small a quantity, it is valid. And how large must the hole be? Like the tube of a water-skin. Rabbi Yehudah ben Batera said: it happened in the case of the trough of Yehu in Jerusalem that there was a hole in it like the tube of a water-skin, all the pure things in Jerusalem were made using it. But Bet Shammai sent and broke it down, for Bet Shammai say: [it remains a vessel] unless the greater part of it is broken down."
+ ],
+ [
+ "[Water from] a spring which is made to pass over into a trough becomes invalid. If it was made to pass over the edge in any quantity, [what is] outside [the trough] is valid, for [the water of] a spring purifies however little its quantity. If it is made to pass over into a pool and then is stopped, the pool counts as a mikveh. If it is made to flow again, it is invalid for zavim and for those with skin disease and for the preparation of the hatat waters until it is known that the former [water] is gone.",
+ "If it was made to pass over the outside of vessels or over a bench: Rabbi Judah says: behold it remains as it was before. Rabbi Yose says: behold it is like a mikveh, except that one may not immerse anything above the bench.",
+ "If [water from] a spring that flows into many channels was increased in quantity so that it was made to flow in abundance, it remains as it was before. If it was standing and its quantity was increased so that it was made to flow, it becomes equal to a mikveh in that it can purify in standing water, and to a spring in that one may immerse [objects] therein however small its quantity.",
+ "All seas are equivalent to a mikveh, for it is said, \"And the gathering (ulemikveh) of the waters He called the seas\" (Genesis 1:10), the words of Rabbi Meir. Rabbi Judah says: only the Great Sea is equivalent to a mikveh, for it says \"seas\" only because there are in it many kinds of seas. Rabbi Yose says: all seas afford cleanness when running, and yet they are unfit for zavim and metzoraim and for the preparation of the hatat waters.",
+ "Flowing water is considered like a spring and dripping water is considered like a mikveh. Rabbi Zadok testified that if flowing water exceeded dripping water [with which it was mixed] it was valid [as flowing water]. If dripping water became flowing water, its flow may be blocked by a stick or by a reed or even by a zav or a zavah, and then one may go down and immerse oneself in it, the words of Rabbi Judah. Rabbi Yose says: one may not stop the flow of water with anything which is liable to uncleanness.",
+ "If a wave was separated [from the sea] and was forty seahs, and it fell on a man or on vessels, they become clean. Any place containing forty seahs is valid for immersing oneself and for immersing other things. One may immerse in trenches or in ditches or even in a donkey-track whose water is connected in a valley. Bet Shammai say: one may immerse in a rain torrent. But Bet Hillel say: one may not immerse. They agree that one may block its flow with vessels and immerse oneself in it, but the vessels with which the flow is blocked are not thereby [validly] immersed."
+ ],
+ [
+ "Anything which is joined with [the water of] a mikveh is like a mikveh. One may immerse in holes of a cavern and in crevices of a cavern just as they are. The pit of a cavern, one may not immerse in it unless it had a hole as big as the tube of a water-skin. Rabbi Judah said: when [is this the case]? When it stands by itself; but if it does not stand by itself, one may immerse in it just as it is.",
+ "If a bucket was full of utensils and they were immersed, they become clean; But if [the bucket] was not immersed, the water in the bucket is not considered as joined [with the water of the mikveh] unless it be joined [by means of a hole in the bucket which is as big] as the tube of a water-skin.",
+ "Three mikvehs, two of which held twenty seahs [of valid water] and the third held twenty seahs of drawn water, and that holding drawn water was at the side: If three persons went down and immersed themselves in them and [the water of the three mikvehs] joined, the mikvehs are clean and they that immersed themselves become clean. If the one holding the drawn water was in the middle and three persons went down and immersed themselves in them and [the water of the three mikvehs] joined, the mikvehs continue as they were before and they that immersed themselves are as they were before.",
+ "If a sponge or a bucket containing three logs of water fell into a mikveh, they do not make it invalid, because they have only said: \"if three logs fell in.\"",
+ "A chest or a box which is in the sea: one may not immerse in them unless they have a hole as large as the tube of a water-skin. Rabbi Judah says: in the case of a large vessel [the hole should be] four handbreadths, and in a small one [the hole should be as large as] the greater part of it. If there was a sack or a basket [in the sea], one may immerse in them as they are, since the water is mixed together. If they are placed under a water-spout, they do not make the mikveh invalid. And they may be immersed and brought up in the ordinary way.",
+ "If there was a broken [earthenware] vessel in the mikveh and utensils were immersed in it, they become clean from their [former] uncleanness but are again rendered unclean because of the earthenware vessel. But if water flowed above it in any quantity, they are clean. If [water of] a spring flowed forth from an oven and a man went down and immersed himself in it, he is clean but his hands become unclean. But if [the water was as] high above the oven as the height of his hands, his hands also are clean.",
+ "Mikvaot can be joined together [if their connection is as big] as the tube of a water-skin in thickness and in space, in which two fingers can be fully turned round. If there is a doubt [whether it is as big] as the tube of a water skin or not, it is invalid, because [this is a mitzvah] from the Torah. The same applies also to the olive's bulk of a corpse and the olive's bulk of carrion and the lentil's bulk of a sheretz. Anything which remains in [the space measuring] the tube of a water-skin lessens [its measure]. Rabban Shimon ben Gamaliel says: if it is any water creature whatsoever, [the mikvaot] remain clean.",
+ "Mikvaot may be made clean [by joining drawn water from] a higher [mikveh to valid water] from a lower [mikveh or drawn water from] a distant [mikveh to valid water] in a [mikveh] near at hand. How so? One brings a pipe of earthenware or of lead and puts his hand beneath it till it is filled with water; then he draws it along till [the two waters] touch even if it be by a hair's breadth it is sufficient. If in the higher [mikveh] there were forty seahs and nothing in the lower, one may draw water and carry it on the shoulder and place it in the higher [mikveh] till forty seahs have flowed down into the lower [mikveh].",
+ "If a wall between two mikvaot had a perpendicular crack, [their waters] may be reckoned together; [If it was cracked] horizontally, they cannot be reckoned together, unless there is at one place [a hole as big] as the tube of a water-skin. Rabbi Judah says: the rule is reversed. If there is a breach from one [mikveh] to the other, [they can be reckoned together] if the height is as [the thickness of] the skin of garlic and the breadth like the tube of a water-skin.",
+ "The outlet of a bath-basin: if it is in the center, it renders [the bath] invalid [as a mikveh]; but if it is at the side, it does not render it invalid, because then it is like one mikveh adjoining another mikveh, the words of Rabbi Meir. But the sages say: if the bath- basin can contain a quarter-log of [water] before it reaches the outlet, it is valid; but if not, it is not valid. Rabbi Elazar bar Zadok says: if the outlet can contain any amount of [water], it is invalid.",
+ "The ‘purifier' in the bathhouse: the bottom was full of drawn [water] and the top full of valid [water], if [the space] in front of the hole can contain three logs it is invalid [as a mikveh]. How large must the hole be to contain three logs? 1/320th of the pool, the words of Rabbi Yose. But Rabbi Elazar says: even if the bottom [pipe] was full of valid [water] and the top [pipe] full of drawn [water] and by the hole's side were three logs, [the bath is] valid, for they have only said: \"if three logs fell in.\""
+ ],
+ [
+ "Some materials raise the mikveh up [to the required quantity] and do not make it invalid. Some make it invalid and do not raise it up [to the required quantity]; And some neither raise it up [to the required quantity] nor make it invalid. These raise it up to the required quantity and do not make the mikveh invalid. Snow, hail, frosted dew, ice, salt, and thin mud. Rabbi Akiva said: Rabbi Ishmael once argued against me saying; snow does not raise up the mikveh [to its required quantity]. But the men of Madeba testified in his name that he had once told them: go and bring snow and with it prepare a mikveh from the outset. Rabbi Yohanan ben Nuri says: hailstones are like drawn water. How do they raise it up [to the required quantity] and not render it invalid? If the mikveh contained forty seahs less one, and a se'ah of them fell in and made up [the required quantity], they thus make up [the required quantity] but do not render it invalid.",
+ "These invalidate the mikveh and do not raise it up to [the required quantity]: Drawn water, whether clean or unclean, water that has been used for pickling or for boiling, and grape-skin wine before it becomes vinegar. How do they make the mikveh invalid and do not raise it up [the required quantity]? If a mikveh contained forty seahs less a kortov, and a kortov of these fell into it, it does not raise it up [the required quantity]; And if there were three logs of any of these, they would invalidate the mikveh. But other liquids, and the juice of fruits, brine, and liquid in which fish has been pickled, and grape-skin wine that has fermented sometimes raise it up to [the required quantity] and sometimes do not raise it up. How so? If a mikveh contained forty seahs less one, and a seah of any of these fell in it, it does not raise it up to [the required quantity]. But if the mikveh contained forty seahs and a se'ah of any of these was put in and one seah was removed, the mikveh is still valid.",
+ "If he rinsed in the mikveh baskets of olives or baskets of grapes and they changed its color, it remains valid. Rabbi Yose says: dye-water renders it invalid by a quantity of three logs, but not merely by changing its color. If wine or the sap of olives fell into it and changed its color, it becomes invalid. What should one do [to make it valid again]? One should wait until the rain falls and the color reverts to the color of water. If it contained forty seahs, water may be drawn and carried on the shoulder and put into it until the color reverts to that of water.",
+ "If wine or the sap of olives fell into the mikveh and changed the color of a portion of the water, if there is not a portion [of the mikveh] that has forty seahs with the color of water, one may not immerse in there.",
+ "If a kortov of wine fell into three logs of water and its color became like that of wine, and the water then fell into a mikveh, it does not render it invalid. If there were three logs of water less a kortov into which a kortov of milk fell, and their color remained like the color of water, and then they fell into a mikveh, they do not render it invalid. Rabbi Yohanan ben Nuri says: everything goes by the color.",
+ "If a mikveh contained forty seahs exactly and two persons went down and immersed themselves one after the other, the first becomes clean but the second remains unclean. Rabbi Judah says: if the feet of the first were still touching the water, the second also becomes clean. If one immersed a thick cloak and when he drew it out a part was still in contact with the water [and then another person immersed himself in the mikveh], he becomes clean. A pillow case or a cushion of leather, as soon as it is taken out of the water by its open ends the water which still remains in it is drawn water. How should one do it? One should immerse them and draw them up by their lower edges.",
+ "If he immersed a bed in it, even though its legs sink into the thick mud, it still becomes clean because the water touched them before [the mud]. The water of a mikveh which is shallow, one may press down even bundles of sticks, even bundles of reeds, so that the level of the water may rise, and then go down and immerse oneself. If an [unclean] needle is placed on the step [leading down to a mikveh] in a cavern, and the water is put in motion, once a wave has passed over it, [the needle] becomes clean."
+ ],
+ [
+ "The land of Israel is clean and its mikvaot are clean. The mikvaot of the nations outside the land are valid for those who had a seminal emission even though they have been filled by a pump-beam; Those in the land of Israel: when outside the entrance [to the city] are valid even for menstruants, and those within the entrance [to the city] are valid for those who had a seminal emission but invalid for all [others] who are unclean. Rabbi Eliezer says: those which are near to a city or to a road are unclean because of laundering; but those at a distance are clean.",
+ "These are the men who had a seminal emission who require immersion: If he noticed that his urine issued in drops or was murky: At the beginning he is clean; In the middle and at the end, he is unclean; From the beginning to the end, he is clean. If it was white and viscous, he is unclean. Rabbi Yose says: what is white counts like what is murky.",
+ "If he emitted thick drops from his member, he is unclean, the words of Rabbi Elazar Hisma. If one had sexual dreams in the night and arose and found his flesh heated, he is unclean. If a woman discharged semen on the third day, she is clean, the words of Rabbi Elazar ben Azariah. Rabbi Ishmael says: sometimes there are four time periods, and sometimes five, and sometimes six. Rabbi Akiva says: there are always five.",
+ "If a non-Jewish woman discharged semen from an Israelite, it is unclean. If an Israelite woman discharged semen from a non-Jewish man, it is clean. If a woman had intercourse and then went down and immersed herself but did not sweep out the house, it is as though she had not immersed herself. If a man who had a seminal emission immersed himself but did not first pass urine, he again becomes unclean when he passes urine. Rabbi Yose says: if he was sick or old he is unclean, but if he was young and healthy he remains clean.",
+ "If a menstruant placed coins in her mouth and went down and immersed herself, she becomes clean from her [former] uncleanness, but she becomes unclean on account of her spittle. If she put her hair in her mouth or closed her hand or pressed her lips tightly, it is as though she had not immersed herself. If a person held on to another man or to vessels and immersed them, they remain unclean; but if he had washed his hand before in the water, they become clean. Rabbi Shimon says: he should hold them loosely that water may enter into them. The hidden or wrinkled parts of the body do not need that water should enter into them."
+ ],
+ [
+ "The following block [immersion] in the case of a person: threads of wool, threads of flax and the ribbons on the heads of girls. Rabbi Judah says: those of wool or of hair do not interpose, because water enters through them.",
+ "The matted hair on the heart and on the beard and on a woman's hidden parts; pus outside the eye, hardened pus outside a wound and the plaster over it, dried-up juice, clots of excrement on the body, dough under the finger nails, sweat-crumbs, miry clay, potter's clay, and road-clay. What is meant by 'miry clay’? This means the clay in pits, for it is written: \"He lifted me out of the miry pit, the slimy clay\" (Psalms 40:3). \"Potter's clay\" according to its literal sense. Rabbi Yose declares potter's clay clean, but clay for putty unclean. And \"road-clay.\" These become like road-side pegs in these [kinds of clay] one may not immerse oneself nor immerse [other things] with them; But in all other clay one may immerse when it is wet. One may not immerse oneself with dust [still] on one's feet. One may not immerse a kettle with soot [on it] unless he scraped it.",
+ "The following do not block: the matted hair of the head and of the armpits and of a man's hidden parts. Rabbi Eliezer says: it is the same with a man or a woman: if it is something which one finds annoying, it blocks; but if it is something which one does not find annoying, it does not interpose.",
+ "Pus within the eye, hardened pus within a wound, juice that is moist, moist excrement on the body, excrement inside the finger nail, and a dangling finger nail and the downy hair of a child. [These] are not liable to uncleanness and do not cause uncleanness. The membrane which forms over a wound is liable to uncleanness and causes uncleanness.",
+ "In the case of vessels the following block: pitch and myrrh; In the case of glass vessels, whether inside or outside; On a table or on a board or on a couch; On those that are [usually] kept clean they block; On those that are allowed to remain dirty they do not block. They block in the case of beds belonging to householders, but they do not block on beds belonging to a poor person. They block on the saddle of a house-holder, but they do not block on the saddle of a dealer in water-skins. They block in the case of a pack-saddle. Rabban Shimon ben Gamaliel says: [only if the stain is as big] as an Italian issar.",
+ "On clothing: if on one side [only] they do not block. But [if found] on two sides they do block. Rabbi Judah says in the name of Rabbi Ishmael: on one side also. Rabbi Yose says: in the case of builders they block if on one side, but in the case of the ditch-digger only if on both sides.",
+ "They do not block in the case of aprons belonging to workers in pitch, potters, or trimmers of trees. Rabbi Judah says: the same applies also to summer fruit-driers. This is the general rule: if it is something which one cares enough [to remove], it blocks; but if it is something which one does not care enough [to remove], it does not block."
+ ],
+ [
+ "Any handles of vessels which have been fixed not in their usual manner, or, if fixed in their usual manner, have not been fixed firmly, or, if fixed firmly, have been broken, they block. If a vessel was immersed with its mouth downwards, it is as though it had not been immersed. If immersed in the regular manner but without the attachment, [it becomes clean] only if turned on its side. If a vessel is narrow at each end and broad in the center, it becomes clean only if turned on its side. A flask which has its mouth turned inwards becomes clean only if a hole is made at the side. An inkpot of laymen becomes clean only if a hole is made at the side. The inkpot of Joseph the priest had a hole at its side.",
+ "A bolster and a cushion of leather it is necessary that the water enter inside them. A round cushion or a ball or a bootmaker's last or an amulet or a phylactery, it is not necessary that the water enter inside them. This is the general rule: any article the filling of which is not usually taken out and put in may be immersed unopened.",
+ "The following do not require that the water shall enter inside them:Knots [in the clothes] of a poor man, or in tassels, or in the thong of a sandal, or in a head-tefillin if it is fastened tightly, or in an arm-tefillin if it does not move up or down, or in the handles of a water-skin, or in the handles of a wallet.",
+ "The following require that water shall enter inside them:The knot in an undergarment which is tied to the shoulder. The hem of a sheet must be stretched out. And the knot of head tefillin if it is not fastened tightly, Or of the arm-tefillin if it moves up and down. And the laces of a sandal. Clothes which are immersed when they have just been washed must be kept immersed until they bubble up; But if they are immersed when already dry, they must be kept immersed until they throw up bubbles and then cease to bubble up.",
+ "Any handles of vessels which are too long and which will be cut short, need only be immersed up to the point of their proper measure. Rabbi Judah says: [they are unclean] until the whole of them is immersed. The chain of a large bucket, to the length of four handbreadths, and a small bucket, to the length of ten handbreadths, and they need only be immersed up to the point of their proper measure. Rabbi Tarfon says: it is not clean unless the whole of the chain-ring is immersed. The rope bound to a basket is not counted as a connection unless it has been sewn on.",
+ "Bet Shammai say: hot water may not be immersed in cold, or cold in hot, foul in fresh or fresh in foul. But Bet Hillel say: it may be immersed. A vessel full of liquids which one immersed, it is as if it has not been immersed. If it was full of urine, this is reckoned as water. If it contained hatat waters, [it is unclean] unless the water [of the mikveh which enters the vessel] exceeds the hatat waters. Rabbi Yose says: even if a vessel with the capacity of a kor contains but a quarter-log, it is as if it had not been immersed.",
+ "All foods combine together to make up the half of a half-loaf which makes the body unfit. All liquids combine together to make up the quarter-log which makes the body unfit. This is more of a stringency in the case of one who drinks unclean liquids than in the case of the mikveh, for in this case they have made all other liquids like water.",
+ "If one ate unclean foods or drank unclean liquids and then he immersed and then vomited them up, they are still unclean because they did not become clean in the body. If one drank unclean water and immersed and then vomited it up, it is clean because it became clean in the body. If one swallowed a clean ring and then went into the tent of a corpse, if he sprinkled himself once and twice and immersed himself and then vomited it up, behold, it remains as it was before. If one swallowed an unclean ring, he may immerse himself and eat terumah. If he vomited it up, it is unclean and it renders him unclean. If an arrow was stuck into a man, it blocks so long as it is visible. But if it is not visible, he may immerse himself and eat terumah."
+ ]
+ ],
+ "versions": [
+ [
+ "Mishnah Yomit by Dr. Joshua Kulp",
+ "http://learn.conservativeyeshiva.org/mishnah/"
+ ]
+ ],
+ "heTitle": "משנה מקואות",
+ "categories": [
+ "Mishnah",
+ "Seder Tahorot"
+ ],
+ "sectionNames": [
+ "Chapter",
+ "Mishnah"
+ ]
+}
\ No newline at end of file
diff --git a/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Mikvaot/Hebrew/Mishnah based on the Kaufmann manuscript, edited by Dan Be'eri.json b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Mikvaot/Hebrew/Mishnah based on the Kaufmann manuscript, edited by Dan Be'eri.json
new file mode 100644
index 0000000000000000000000000000000000000000..8853554775b68799618a133a0a5ac4de8dbb000c
--- /dev/null
+++ b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Mikvaot/Hebrew/Mishnah based on the Kaufmann manuscript, edited by Dan Be'eri.json
@@ -0,0 +1,116 @@
+{
+ "language": "he",
+ "title": "Mishnah Mikvaot",
+ "versionSource": "https://archive.org/details/MishnaCorrectedKaufman00WHOLE",
+ "versionTitle": "Mishnah based on the Kaufmann manuscript, edited by Dan Be'eri",
+ "status": "locked",
+ "license": "PD",
+ "digitizedBySefaria": true,
+ "actualLanguage": "he",
+ "languageFamilyName": "hebrew",
+ "isSource": true,
+ "isPrimary": true,
+ "direction": "rtl",
+ "heTitle": "משנה מקואות",
+ "categories": [
+ "Mishnah",
+ "Seder Tahorot"
+ ],
+ "text": [
+ [
+ "א\nשֵׁשׁ מַעֲלוֹת בַּמִּקְווֹת, \nזוֹ לְמַעְלָה מִזּוֹ, זוֹ לְמַעְלָה מִזּוֹ. \nמֵי גַבָּאִין, \nשָׁתָה טָמֵא שָׁתָה טָהוֹר, \nטָמֵא. \nשָׁתָה טָמֵא וּמִלָּא בְכֶלִי טָהוֹר, \nטָמֵא. \nשָׁתָה טָמֵא וְנָפַל כִּכָּר שֶׁלִּתְרוּמָה, <כִּיס>\nאִם הֵדִיחַ, טָמֵא; \nאִם לֹא הֵדִיחַ, טָהוֹר. \n",
+ "ב\nמִלָּא בְכֶלִי טָמֵא וְשָׁתָה טָהוֹר, \nטָמֵא. \nמִלָּא בְכֶלִי טָמֵא וּמִלָּא בְכֶלִי טָהוֹר, \nטָמֵא. \nמִלָּא בְכֶלִי טָמֵא וְנָפַל כִּכָּר שֶׁלִּתְרוּמָה, \nאִם הֵדִיחַ, טָמֵא; \nוְאִם לֹא הֵדִיחַ, טָהוֹר. \n",
+ "ג\nנָפְלוּ מַיִם טְמֵאִין וְשָׁתָה טָהוֹר, \nטָמֵא. \nנָפְלוּ מַיִם טְמֵאִין וּמִלָּא בְכֶלִי טָהוֹר, \nטָמֵא. \nנָפְלוּ מַיִם טְמֵאִין וְנָפַל כִּכָּר שֶׁלִּתְרוּמָה, \nאִם הֵדִיחַ, טָמֵא, \nוְאִם לֹא הֵדִיחַ, טָהוֹר. \nרְבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר: \nבֵּין שֶׁהֵדִיחַ בֵּין שֶׁלֹּא הֵדִיחַ, \nטָמֵא. \n",
+ "ד\nנָפַל לְתוֹכָן מֵת, \nאוֹ שֶׁהִלֵּךְ בָּהֶן טָמֵא, וְשָׁתָה טָהוֹר, \nטָהוֹר. \nאֶחָד מֵי גַבָּאִין, \nמֵי בוֹרוֹת, מֵי שִׁיחִים, מֵי מְעָרוֹת, \nמֵי תַמְצִיּוֹת שֶׁפָּסְקוּ, \nוּמִקְווֹת שֶׁאֵין בָּהֶן אַרְבָּעִים סְאָה. \nבְּשָׁעַת הַגְּשָׁמִים, הַכֹּל טָהוֹר. \nפָּסְקוּ הַגְּשָׁמִים, \nהַקְּרוֹבִין לָעִיר וְלַדֶּרֶךְ, טְמֵאִין, \nוְהָרְחוֹקִין טְהוֹרִין, \nעַד שֶׁיְּהַלְּכוּ רֹב אָדָם. \n",
+ "ה\nמֵאֶמָּתַי הִיא טַהֲרָתָן? \nבֵּית שַׁמַּי אוֹמְרִים: \nמִשֶּׁיִּרְבּוּ וְיִשְׁטֹפוּ. \nוּבֵית הֶלֵּל אוֹמְרִים: \nרַבּוּ, אַף עַל פִּי שֶׁלֹּא שָׁטָפוּ. \n[שָׁטְפוּ,] אַף עַל פִּי שֶׁלֹּא רָבוּ, \nכְּשֵׁרִין לַחַלָּה וְלִטּוֹל מֵהֶן לַיָּדַיִם. \n",
+ "ו\nלְמַעְלָה מֵהֶן, \nמֵי תַמְצִיּוֹת שֶׁלֹּא פָסָקוּ. <מִתַּמְצִיּוֹת> \nשָׁתָה טָמֵא וְשָׁתָה טָהוֹר, \nטָהוֹר. \nשָׁתָה טָמֵא וּמִלָּא בְכֶלִי טָהוֹר, \nטָהוֹר. \nשָׁתָה טָמֵא וְנָפַל כִּכָּר שֶׁלִּתְרוּמָה, \nאַף עַל פִּי שֶׁהֵדִיחַ, \nטָהוֹר. \n\nז\nמִלָּא בְכֶלִי טָמֵא וְשָׁתָה טָהוֹר, <בְכֶלִי טָהוֹר>\nטָהוֹר. \nמִלָּא בְכֶלִי טָמֵא וּמִלָּא בְכֶלִי טָהוֹר, \nטָהוֹר. \nמִלָּא בְכֶלִי טָמֵא וְנָפַל כִּכָּר שֶׁלִּתְרוּמָה, \nאַף עַל פִּי שֶׁהֵדִיחַ, \nטָהוֹר. \n\nח\nנָפְלוּ מַיִם טְמֵאִין וְשָׁתָה טָהוֹר, \nטָהוֹר. \nנָפְלוּ מַיִם טְמֵאִין וּמִלָּא בְכֶלִי טָהוֹר, \nטָהוֹר. \nנָפְלוּ מַיִם טְמֵאִים וְנָפַל כִּכָּר שֶׁלִּתְרוּמָה, \nאַף עַל פִּי שֶׁהֵדִיחַ, \nטָהוֹר, \nוּכְשֵׁרִים לַתְּרוּמָה וְלִטּוֹל מֵהֶן לַיָּדַיִם. \n",
+ "ט\nלְמַעְלָה מֵהֶן, \nמִקְוֶה שֶׁיֶּשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה, \nשֶׁבּוֹ טוֹבְלִין וּמַטְבִּילִין. \nלְמַעְלָה מֵהֶן: \nמַעְיָן שֶׁמֵּימָיו מְמֻעָטִין \nוְשֶׁרָבוּ עָלָיו מַיִם שְׁאוּבִים, \nשָׁוֶה לַמִּקְוֶה לְטַהֵר בָּאֶשְׁבֹּרֶן, \nוְלַמַּעְיָן, <וּלְמַעְלָן! באותיות, מחוק: ולמעיין>\nלְהַטְבִּיל בּוֹ כָּל שֶׁהוּא.\n",
+ "י\nלְמַעְלָה מֵהֶן, \nמַיִם מֻכִּין, \nשֶׁהֵן מְטַהֲרִין בְּזוֹחֲלִין. \nלְמַעְלָה מֵהֶן, \nמַיִם חַיִּים, \nשֶׁהֵן טְבִילָה לַזָּבִים, \nוְהַזָּיָה לַמְּצֹרָעִים, \nוּכְשֵׁרִין לְקַדֵּשׁ מֵי חַטָּאת. \n\n\n\n"
+ ],
+ [
+ "א\nטָמֵא שֶׁיָּרַד לִטְבּוֹל, \nסָפֵק טָבַל סָפֵק לֹא טָבַל, \nאֲפִלּוּ טָבַל, \nסָפֵק יֶשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה, \nסָפֵק שֶׁאֵין בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה; \nשְׁנֵי מִקְווֹת, \nאֶחָד יֶשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה, \nוְאֶחָד שֶׁאֵין בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה, \nטָבַל בְּאֶחָד מֵהֶן, \nוְאֵין יָדוּעַ בְּאֵיזֶה מֵהֶן טָבַל, \nסְפֵקוֹ טָמֵא. \n",
+ "ב\nמִקְוֶה שֶׁנִּמְדַּד וְנִמְצָא חָסֵר, \nכָּל הַטְּהָרוֹת שֶׁנֶּעֱשׁוּ עַל גַּבָּיו לְמַפְרֵעַ, \nבֵּין בִּרְשׁוּת הַיָּחִיד, בֵּין בִּרְשׁוּת הָרַבִּים, \nטְמֵאוֹת. \nבַּמֵּי דְבָרִים אֲמוּרִים? \nבְּטֻמְאָה חֲמוּרָה, \nאֲבָל בְּטֻמְאָה קַלָּה, \nאָכַל אֳכָלִין טְמֵאִין, \nשָׁתָה מַשְׁקִין טְמֵאִין, \nבָּא רֹאשׁוֹ וְרֻבּוֹ בְּמַיִם שְׁאוּבִין, \nאוֹ שֶׁנָּפְלוּ עַל רֹאשׁוֹ וְעַל רֻבּוֹ \nשְׁלֹשָׁה לָגִּין מַיִם שְׁאוּבִין, \nוְיָרַד לִטְבּוֹל, \nסָפֵק טָבַל סָפֵק לֹא טָבַל, \nאֲפִלּוּ טָבַל, \nסָפֵק יֶשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה, \nסָפֵק שֶׁאֵין בּוֹ, \nשְׁנֵי מִקְווֹת, \nאֶחָד יֶשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה, \nוְאֶחָד שֶׁאֵין בּוֹ, \nטָבַל בְּאֶחָד מֵהֶן, \nוְאֵין יָדוּעַ בְּאֵיזֶה מֵהֶן טָבַל, \nסְפֵקוֹ טָהוֹר. \nרְבִּי יוֹסֵה מְטַמֵּא, \nשֶׁרְבִּי יוֹסֵה אוֹמֵר: \nכָּל דָּבָר שֶׁהוּא בְחֶזְקַת טֻמְאָה, \nלְעוֹלָם הוּא בְטֻמְאָתוֹ, \nעַד שֶׁיֵּדַע שֶׁטָּהַר. \nאֲבָל סְפֵקוֹ לִטַּמֵּא וּלְטַמֵּא, \nטָהוֹר. \n",
+ "ג\nסְפֵק מַיִם שְׁאוּבִין שֶׁטִּהֲרוּ חֲכָמִין, \nסָפֵק נָפְלוּ, סָפֵק לֹא נָפְלוּ, \nוַאֲפִלּוּ נָפְלוּ, \nסָפֵק יֶשׁ בָּהֶן אַרְבָּעִים סְאָה, \nסָפֵק שֶׁאֵין בָּהֶם, \nשְׁנֵי מִקְווֹת, \nאֶחָד יֶשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה, \nוְאֶחָד שֶׁאֵין בּוֹ, \nנָפַל לְאֶחָד מֵהֶן, \nוְאֵין יָדוּעַ לְאֵיזֶה מֵהֶן נָפַל, \nסְפֵקוֹ טָהוֹר, \nמִפְּנֵי שֶׁיֶּשׁ לוֹ בְמָה יִתְלֶה. \nהָיוּ שְׁנֵיהֶם פְּחוּתִין מֵאַרְבָּעִים סְאָה, \nוְנָפַל לְאֶחָד מֵהֶן, \nוְאֵין יָדוּעַ לְאֵיזֶה מֵהֶן נָפַל, \nסְפֵקוֹ טָמֵא, \nמִפְּנֵי שֶׁאֵין לוֹ בְּמָה יִתְלֶה. \n",
+ "ד\nרְבִּי לִיעֶזֶר אוֹמֵר: \nרְבִיעִית מַיִם שְׁאוּבִין כַּתְּחִלָּה \nפּוֹסְלִין אֶת הַמִּקְוֶה, \nוּשְׁלֹשָׁה לָגִּים עַל פְּנֵי הַמַּיִם. \nוַחֲכָמִים אוֹמְרִים: \nבֵּין בַּתְּחִלָּה בֵין בַּסּוֹף, \nשֵׁעוּרוֹ שְׁלֹשָׁה לָגִּין. \n",
+ "ה\nמִקְוֶה שֶׁיֶּשׁ בּוֹ שָׁלוֹשׁ גֻּמּוֹת שֶׁלְּמַיִם שְׁאוּבִין \nשֶׁלְּלֹג לֹג, <מחוק שללג לג וכתוב עליו שֶׁלַשֶּׁלֶג>\nאִם יָדוּעַ שֶׁנָּפַל לְתוֹכוֹ אַרְבָּעִים סְאָה הַמַּיִם כְּשֵׁרִין \nעַד שֶׁלֹּא הִגִּיעוּ לַגֻּמָּא הַשְּׁלִישִׁית, \nכָּשֵׁר, \nוְאִם לָאו, פָּסוּל. \nרְבִּי שִׁמְעוֹן מַכְשִׁיר, \nמִפְּנֵי שֶׁהוּא כְמִקְוֶה סָמוּךְ לַמִּקְוֶה. \n",
+ "ו\nהַמְסַנֵּק אֶת הַטִּיט לִצְדָדִין, \nוּמָשְׁכוּ מִמֶּנּוּ שְׁלֹשָׁה לָגִּין, \nכָּשֵׁר. \nהָיָה תוֹלֵשׁ, \nוּמָשְׁכוּ מִמֶּנּוּ שְׁלֹשָׁה לָגִּין, \nפָּסוּל. \nרְבִּי שִׁמְעוֹן מַכְשִׁיר, \nמִפְּנֵי שֶׁלֹּא נִתְכַּוַּן לִשְׁאוֹב. \n",
+ "ז\nהַמַּנִּיחַ קִנְקְנִים בְּרֹאשׁ הַגַּג לְנַגְּבָן, \nוְנִתְמַלּוּ מַיִם, \nרְבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר: \nאִם עוֹנַת גְּשָׁמִים הוּא, \nאוֹ אִם יֶשׁ כִּמְעַט מַיִם בַּבּוֹר, \nיְשַׁבֵּר, \nוְאִם לָאו, לֹא יְשַׁבֵּר. \nרְבִּי יְהוֹשֻׁעַ אוֹמֵר: \nבֵּין כָּךְ וּבֵין כָּךְ, \nיְשַׁבֵּר, אוֹ יִכְפֶּה, \nאֲבָל לֹא יְעָרֶה. \n",
+ "ח\nהַסַּיָּד שֶׁשָּׁכַח עָצִיץ בַּבּוֹר, וְנִתְמַלָּא מַיִם, \nאִם הָיוּ הַמַּיִם צָפִים עַל גַּבָּיו כָּל שֶׁהֵן, \nיְשַׁבֵּר. \nוְאִם לָאו, לֹא יְשַׁבֵּר. \nדִּבְרֵי רְבִּי אֱלִיעֶזֶר. \nרְבִּי יְהוֹשֻׁעַ אוֹמֵר: \nבֵּין כָּךְ וּבֵין כָּךְ, יְשַׁבֵּר. \n",
+ "ט\nהַמְסַדֵּר קִנְקְנִים בְּתוֹךְ הַבּוֹר וְנִתְמַלּוּ מַיִם, \nאַף עַל פִּי שֶׁבָּלַע הַבּוֹר אֶת מֵימָיו, \nהֲרֵי זֶה יְשַׁבֵּר. \n",
+ "י\nמִקְוֶה שֶׁיֶּשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה מַיִם וְטִיט, \nרְבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר: \nמַטְבִּילִים בַּמַּיִם וְאֵין מַטְבִּילִין בַּטִּיט. \nרְבִּי יְהוֹשֻׁע אוֹמֵר: \nבַּטִּיט וּבַמַּיִם. \nבְּאֵי זֶה טִיט מַטְבִּילִין? \nבַּטִּיט שֶׁהַמַּיִם צָפִים עַל גַּבָּיו. \nהָיוּ הַמַּיִם מִצַּד אֶחָד, \nמוֹדֶה רְבִּי יְהוֹשֻׁעַ, \nשֶׁמַּטְבִּילִין בַּמַּיִם וְאֵין מַטְבִּילִין בַּטִּיט. \n\nיא\nבְּאֵי זֶה טִיט אָמָרוּ? \nבַּטִּיט שֶׁהַקָּנֶה יוֹרֵד מֵאֵלָיו, \nדִּבְרֵי רְבִּי מֵאִיר. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nמָקוֹם שֶׁאֵין קְנֵה הַמִּדָּה עוֹמֵד. \nאַבָּא אֱלִיעֶזֶר בֶּן דַּלְעַי אוֹמֵר: \nמְקוֹם שֶׁהַמִּשְׁקֶלֶת יוֹרֶדֶת. \nרְבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר: \nהַיּוֹרֵד בְּפִי חֲבַיָּה. \nרְבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר: \nהַנִּכְנָס בִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד. \nרְבִּי אֶלְעָזָר בִּרְבִּי צָדוֹק אוֹמֵר: \nהַנִּמְדָּד בַּלֹּג. \n\n\n\n"
+ ],
+ [
+ "רְבִּי יוֹסֵה אוֹמֵר: \nשְׁנֵי מִקְווֹת וְאֵין בָּהֶן אַרְבָּעִים סְאָה, \nנָפַל לָזֶה לֹג וּמַחְצָה וְלָזֶה לֹג וּמַחְצָה, וְנִתְעָרְבוּ, \nכְּשֵׁרִין, מִפְּנֵי שֶׁלֹּא נִקְרָא עֲלֵיהֶן שֵׁם פְּסוּל. \nאֲבָל מִקְוֶה שֶׁאֵין בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה, \nוְנָפְלוּ לוֹ שְׁלֹשֶׁת לָגִּין, וְנֶחֱלַק לִשְׁנַיִם, \nפָּסוּל, מִפְּנֵי שֶׁנִּקְרָא עָלָיו שֵׁם פְּסוּל. \nרְבִּי יְהוֹשֻׁעַ מַכְשִׁיר, \nשֶׁרֶבִּי יְהוֹשֻׁעַ אוֹמֵר: \nכָּל מִקְוֶה שֶׁאֵין בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה, \nוְנָפְלוּ לוֹ שְׁלֹשֶׁת לָגִּין, \nחָסֵר אֲפִלּוּ קָרְטוֹב, \nכָּשֵׁר, מִפְּנֵי שֶׁחָסְרוּ בוֹ שְׁלֹשֶׁת לָגִּין. \nוַחֲכָמִים אוֹמְרִים: \nלְעוֹלָם הוּא בִפְסוּלוֹ, \nעַד שֶׁיֵּצֵא מִמֶּנּוּ מְלוֹאוֹ וָעוֹד. \n",
+ "ב\nכֵּיצַד? \nבּוֹר שֶׁבֶּחָצֵר, \nוְנָפְלוּ לוֹ שְׁלֹשָׁה לָגִּין, \nלְעוֹלָם הוּא בִפִסּוּלוֹ, \nעַד שֶׁיֵּצֵא מִמֶּנּוּ מְלוֹאוֹ וָעוֹד, \nאוֹ עַד שֶׁיַּעֲמִיד בֶּחָצֵר אַרְבָּעִים סְאָה, \nוִיטַהֲרוּ הָעֶלְיוֹנִים אֶת הַתַּחְתּוֹנִים. \nרְבִּי אֶלְעָזָר בֶּן עֲזַרְיָה פוֹסֵל, \nאֶלָּא אִם פָּקַק. \n",
+ "ג\nבּוֹר שֶׁהוּא מָלֵא מַיִם שְׁאוּבִין, \nוְהָאַמָּה נִכְנֶסֶת לוֹ וְיוֹצָא מִמֶּנּוּ, \nלְעוֹלָם הוּא בִפְסוּלוֹ, \nעַד שֶׁיִּתְחַשַּׁב \nשֶׁלֹּא נִשְׁתַּיַּר מִן הָרִאשׁוֹנִים שְׁלֹשֶׁת לָגִּין. \nשְׁנַיִם שֶׁהָיוּ מְטִילִין לַמִּקְוֶה, \nזֶה לֹג וּמַחְצָה וְזֶה לֹג וּמַחְצָה, \nהַסּוֹחֵט אֶת כְּסוּתוֹ מֵטִיל מִמְּקוֹמוֹת הַרְבֵּה, \nוְהַמְעָרֶה מִן הַצַּרְצוּר מֵטִיל מִמְּקוֹמוֹת הַרְבֵּה, \nרְבִּי עֲקִיבָה מַכְשִׁיר, \nוַחֲכָמִים פּוֹסְלִין. \nאָמַר רְבִּי עֲקִיבָה: \nלֹא אָמְרוּ מְטִילִין, \nאֶלָּא מֵטִיל. \nאָמְרוּ לוֹ: \nלֹא כָךְ וְלֹא כָךְ אָמָרוּ, \nאֶלָּא: \nשֶׁנָּפְלוּ לְתוֹכוֹ שְׁלֹשֶׁת לָגִּין. \n",
+ "ד\nמִכְּלִי אֶחָד, מִשְּׁנַיִם, וּמִשְּׁלֹשָׁה, \nמִצְטָרְפִין; \nוּמֵאַרְבָּעָה, אֵינָן מִצְטָרְפִין. \nבַּעַל קֶרִי הַחוֹלֶה \nשֶׁנָּפְלוּ עָלָיו תִּשְׁעַת קַבִּין מַיִם, \nוְטָהוֹר שֶׁנָּפְלוּ עַל רֹאשׁוֹ וְעַל רֻבּוֹ \nשְׁלֹשֶׁת לָגִּין מַיִם שְׁאוּבִין, \nמִכְּלִי אֶחָד, מִשְּׁנַיִם וּמִשְּׁלֹשָׁה, \nמִצְטָרְפִין; \nמֵאַרְבָּעָה, אֵינָן מִצְטָרְפִין. \nבַּמֵּי דְבָרִים אֲמוּרִים? \nבִּזְמַן שֶׁהִתְחִיל הַשֵּׁנִי עַד שֶׁלֹּא הִסְפִיק הָרִאשׁוֹן. \nבַּמֵּי דְבָרִים אֲמוּרִים? \nבִּזְמַן שֶׁלֹּא נִתְכַּוַּן לְהַרְבּוֹת, \nאֲבָל אִם נִתְכַּוַּן לְהַרְבּוֹת, \nאֲפִלּוּ קָרְטוֹב בְּכָל שָׁנָה, \nמִצְטָרְפִין בִּשְׁלֹשֶׁת לָגִּין. \n\n\n\n"
+ ],
+ [
+ "הַמַּנִּיחַ כֵּלִים תַּחַת הַצִּנּוֹר, \nאֶחָד כֵּלִים גְּדוֹלִים וְאֶחָד כֵּלִים קְטַנִּים, \nאֲפִלּוּ כְלֵי גְלָלִים, כְּלֵי אֲבָנִים, כְּלֵי אֲדָמָה, \nפּוֹסְלִין אֶת הַמִּקְוֶה. \nאֶחָד הַמַּנִּיחַ וְאֶחָד הַשָּׁכֵחַ, \nכְּדִבְרֵי בֵית שַׁמַּי. \nוּבֵית הֶלֵּל מְטַהֲרִין בַּשָּׁכֵחַ. \nאָמַר רְבִּי מֵאִיר: \nנִמְנוּ וְרָבוּ בֵית שַׁמַּי עַל בֵּית הֶלֵּל. \nוּמוֹדִים בַּשָּׁכֵחַ בֶּחָצֵר, \nשֶׁהוּא טָהוֹר. \nאָמַר רְבִּי יוֹסֵה: \nאֲדַיִן הַמַּחֲלֹקֶת בִּמְקוֹמָהּ. \n",
+ "ב\nהַמַּנִּיחַ טַבְלָא תַחַת הַצִּנּוֹר, \nאִם יֶשׁ לָהּ לִזְבֵז, פּוֹסֶלֶת אֶת הַמִּקְוֶה, \nוְאִם לָאו, אֵינָה פוֹסֶלֶת אֶת הַמִּקְוֶה. \nזְקָפָהּ לִדּוֹחַ, \nבֵּין כָּךְ וּבֵין כָּךְ, אֵינָה פוֹסֶלֶת אֶת הַמִּקְוֶה. \n",
+ "ג\nהַחוֹטֵט בַּצִּנּוֹר לְקַבֵּל צְרוֹרוֹת, \nבְּשֶׁלָּעֵץ, כָּל שֶׁהוּא, \nבְּשֶׁלַּחֶרֶשׂ, רְבִיעִית. \nרְבִּי יוֹסֵה אוֹמֵר: \nאַף בְּשֶׁלַּחֶרֶשׂ, כָּל שֶׁהוּא, \nלֹא אָמְרוּ רְבִיעִית אֶלָּא בְשִׁבְרֵי כְלִי חֶרֶשׂ. \nהָיוּ צְרוֹרוֹת מִתְחַלְחֲלִין לְתוֹכוֹ, \nפּוֹסְלִין אֶת הַמִּקְוֶה. \nיָרַד לְתוֹכוֹ עָפָר וּנְגָבָם, \nכָּשֵׁר. \nסִילּוֹן שֶׁהוּא צַר מִכָּן וּמִכָּן, וְרָחָב בָּאֶמְצַע, \nאֵינוּ פוֹסֵל, מִפְּנֵי שֶׁלֹּא נֶעֱשָׂה לְקַבָּלָה. \n",
+ "ד\nמַיִם שְׁאוּבִין וּמֵי גְשָׁמִין \nשֶׁמִּתְעָרְבִין בֶחָצֵר וּבָעוּקָה, \nוְעַל מַעֲלוֹת הַמְּעָרָה, \nאִם רֹב מִן הַכָּשֵׁר, כָּשֵׁר, \nוְאִם רֹב מִן הַפָּסוּל, פָּסוּל; \nמַחְצָה לְמַחְצָה, פָּסוּל. \nאֶמָּתַי? \nבִּזְמַן שֶׁמִּתְעָרְבִין עַד שֶׁלֹּא יַגִּיעוּ לַמִּקְוֶה. \nהָיוּ מְקַלְּחִין לְתוֹךְ הַמַּיִם, \nאִם יָדוּעַ שֶׁנָּפַל לְתוֹךְ אַרְבָּעִים סְאָה מַיִם כְּשֵׁרִים, \nעַד שֶׁלֹּא יֵרְדוּ לְתוֹכוֹ שְׁלֹשֶׁת לָגִּין מַיִם שְׁאוּבִים, \nכָּשֵׁר, \nוְאִם לָאו, פָּסוּל. \n",
+ "ה\nהַשֹּׁקֶת שֶׁבַּסֶּלַע, \nאֵין מְמַלִּין בָּהּ, \nוְאֵין מְקַדְּשִׁין בָּהּ, \nוְאֵין מַזִּין מִמֶּנָּה, \nוְאֵינָה צְרִיכָה צָמִיד פָּתִיל, \nוְאֵינָה פוֹסֶלֶת אֶת הַמִּקְוֶה. \nהָיְתָה כֶלִי וְחִבְּרָהּ בַּסִּיד, \nמְמַלִּין בָּהּ, \nוּמְקַדְּשִׁין בָּהּ, \nוּמַזִּין מִמֶּנָּה, \nוּצְרִיכָה צָמִיד פָּתִיל, \nוּפוֹסֶלֶת אֶת הַמִּקְוֶה. \nנִקָּבָה מִלְּמַטָּן אוֹ מִן הַצַּד, \nאִם אֵינָה יְכוּלָה לְקַבֵּל מַיִם כָּל שֶׁהֵן, \nכְּשֵׁרָה. \nכַּמָּה יְהֶא בַנֶּקֶב? \nכִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד. \nאָמַר רְבִּי יְהוּדָה בֶן בְּתִירָה: \nמַעֲשֶׂה בְשֹׁקֶת יֵהוּא שֶׁהָיְתָה בִירוּשָׁלַיִם, \nוְהָיְתָה נְקוּבָה כִשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד, \nוְהָיוּ כָל הַטְּהָרוֹת שֶׁבִּירוּשָׁלַיִם נֶעֱשׁוֹת עַל גַּבָּהּ, \nוְשָׁלְחוּ בֵית שַׁמַּי וּפְחָתוּהָ. \nשֶׁבֵּית שַׁמַּי אוֹמְרִים: \nעַד שֶׁיִּפָּחֵת רֻבָּהּ. \n\n\n\n"
+ ],
+ [
+ "מַעְיָן שֶׁהֶעֱבִירוֹ עַל גַּבֵּי הַשֹּׁקֶת, \nפָּסוּל. \nהֶעֱבִירוֹ עַל גַּבֵּי הַשָּׂפָה כָל שֶׁהוּא, \nכָּשֵׁר חוּצָה לָהּ, \nשֶׁהַמַּעְיָן מְטַהֵר בְּכָל שֶׁהוּא. \nהֶעֱבִירוֹ עַל גַּבֵּי בְרֵכָה וְהִפְסִיקוֹ, \nהֲרֵי הוּא כְמוֹת שֶׁהָיָה. \nחָזַר וְהִמְשִׁיכוֹ, \nפָּסוּל לַזָּבִים, וְלַמְצֹרָעִים, \nוּלְקַדֵּשׁ מֵהֶן מֵי חַטָּאת, \nעַד שֶׁיֵּדַע שֶׁיָּצְאוּ הָרִאשׁוֹנִים. \n",
+ "ב\nהֶעֱבִירוֹ עַל גַּבֵּי כֵלִים, \nאוֹ עַל גַּבֵּי סַפְסֵל, \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nהֲרֵי הוּא כְּמוֹת שֶׁהָיָה. \nרְבִּי יוֹסֵה אוֹמֵר: \nהֲרֵי הוּא כַמִּקְוֶה, \nוּבִלְבַד שֶׁלֹּא יִטְבֹּל עַל גַּבֵּי סַפְסֵל. \n",
+ "ג\nמַעְיָן שֶׁהוּא מוֹשֵׁךְ כְּנַדָּל, \nרִבָּה עָלָיו וְהִמְשִׁיכוֹ, \nהֲרֵי הוּא כְמוֹ שֶׁהָיָה. \nהָיָה עוֹמֵד, \nוְרִבָּה עָלָיו וְהִמְשִׁיכוֹ, \nשָׁוֶה לַמִּקְוֶה לְטַהֵר בָּאֶשְׁבֹּרֶן, \nוְלַמַּעְיָן לְהַטְבִּיל בּוֹ כָּל שֶׁהוּא. \n",
+ "ד\nהַזּוֹחֲלִין, כַּמַּעְיָן, \nוְהַנּוֹטְפִין, כַּמִּקְוֶה. \nהֵעִיד רְבִּי צָדוֹק \nעַל הַזּוֹחֲלִין שֶׁרָבוּ עַל הַנּוֹטְפִין, \nשֶׁהֵן כְּשֵׁרִין. \nוְנוֹטְפִין שֶׁעֲשָׂאָן זוֹחֲלִים, \nסוֹמֵךְ אֲפִלּוּ מַקֵּל, אֲפִלּוּ קָנֶה, \nאֲפִלּוּ זָב, אֲפִלּוּ זָבָה, \nיוֹרֵד וְטוֹבֵל. \nדִּבְרֵי רְבִּי יְהוּדָה. \nרְבִּי יוֹסֵה אוֹמֵר: \nכָּל דָּבָר שֶׁהוּא מְקַבֵּל טֻמְאָה, \nאֵין מַזְחִילִין בּוֹ. \n",
+ "ה\nכָּל הַיַּמִּים כַּמִּקְוֶה, \nשֶׁנֶּאֱמַר: (בראשית א,י) \n\"וּלְמִקְוֵה הַמַּיִם קָרָא יַמִּים\". \nדִּבְרֵי רְבִּי מֵאִיר. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nהַיָּם הַגָּדוֹל כַּמִּקְוֶה, \nלֹא נֶאֱמַר \"יַמִּים\", \nאֶלָּא שֶׁיֶּשׁ בּוֹ מִינֵי יַמִּים הַרְבֵּה. \nרְבִּי יוֹסֵה אוֹמֵר: \nכָּל הַיַּמִּים מְטַהֲרִין בְּזוֹחֲלִין, \nוּפְסוּלִין לַזָּבִין, וְלַמְצֹרָעִין, \nוּלְקַדֵּשׁ מֵהֶן מֵי חַטָּאת. \n",
+ "ו\nגַּל שֶׁנִּתְלַשׁ וּבוֹ אַרְבָּעִים סְאָה, \nוְנָפַל עַל הָאָדָם וְעַל הַכֵּלִים, \nטְהוֹרִים. \nכָּל מָקוֹם שֶׁיֶּשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה, \nטוֹבְלִים וּמַטְבִּילִין. \nמַטְבִּילִים בַּחֲרִיצִים, וּבִנְעָצִים, \nוּבְפִרְסַת חֲמוֹר הַמְעֹרֶבֶת בַּבִּקְעָה. \nבֵּית שַׁמַּי אוֹמְרִים: \nמַטְבִּילִין בַּחַרְדְּלִית. \nבֵּית הֶלֵּל אוֹמְרִים: \nאֵין מַטְבִּילִין. \nוּמוֹדִין שֶׁהוּא גּוֹדֵר כֵּלִים וְטוֹבֵל בָּהֶן. \nוְכֵלִים שֶׁגָּדַר בָּהֶן, \nלֹא הָטְבָּלוּ. \n\n\n\n"
+ ],
+ [
+ "כָּל הַמְעֹרָב לַמִּקְוֶה, כַּמִּקְוֶה. \nחוֹרְרֵי הַמְּעָרָה וְסִדְקֵי הַמְּעָרָה, \nמַטְבִּילִין בָּהֶן שֶׁהֵן. <'במה' מחוק לפני 'שהן'> \nעוּקַת הַמְּעָרָה, אֵין מַטְבִּילִין בָּהּ, \nאֶלָּא אִם כֵּן הָיְתָה נְקוּבָה כִשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד. \nאָמַר רְבִּי יְהוּדָה: \nאֵמָתַי? \nבִּזְמַן שֶׁהִיא מַעֲמֶדֶת עַצְמָהּ. \nאֲבָל אִם אֵינָה מַעֲמֶדֶת עַצְמָהּ, \nמַטְבִּילִין בָּהּ בְּמָה שֶׁהִיא. \n",
+ "ב\nדְּלִי שֶׁהוּא מָלֵא כֵלִים וְהִטְבִּילוֹ, \nהֲרֵי אֵלּוּ טְהוֹרִין. \nאִם לֹא טָבַל בְּמַיִם מְעֹרָבִים, <היה כתוב ונמחק: 'המים'>\nעַד שֶׁיְּהוּ מְעֹרָבִים כִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד. \n",
+ "ג\nשְׁלֹשָׁה מִקְווֹת, \nבָּזֶה עֶשְׂרִים, וּבָזֶה עֶשְׂרִים, \nוּבָזֶה עֶשְׂרִים סְאָה מַיִם שְׁאוּבִין, \nוְהַשָּׁאוּב מִן הַצַּד, \nוְיָרְדוּ שְׁלֹשָׁה וְטָבְלוּ בָהֶן וְנִתְעָרְבוּ, \nהַמִּקְווֹת טְהוֹרִין, \nוְהַטּוֹבְלִים טְהוֹרִין. \nהָיָה הַשָּׁאוּב בָּאֶמְצַע, \nוְיָרְדוּ שְׁלֹשָׁה וְטָבְלוּ בָהֶן וְנִתְעָרְבוּ, \nהַמִּקְווֹת כְּמוֹת שֶׁהָיוּ, \nוְהַטּוֹבְלִין כְּמוֹת שֶׁהָיוּ. \n",
+ "ד\nהַסְּפוֹג וְהַדְּלִי שֶׁהָיוּ בָהֶן שְׁלֹשֶׁת לָגִּין מַיִם, \nנָפְלוּ לַמִּקְוֶה, לֹא פְסָלוּהוּ, \nשֶׁלֹּא אָמְרוּ אֶלָּא שְׁלֹשֶׁת לָגִּין שֶׁנָּפְלוּ. \n",
+ "ה\nהַשִּׁדָּה וְהַתֵּבָה שָׁוִים, <שבים>\nאֵין מַטְבִּילִין בָּהֶם, \nאֶלָּא אִם כֵּן הָיוּ נְקוּבִין כִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nבְּכֶלִי גָדוֹל, אַרְבָּעָה טְפָחִים, \nוּבַקָּטֹן, רֻבּוֹ. \nוְאִם הָיָה שַׂק אוֹ קֻפָּה, \nמַטְבִּילִין בָּהֶם בְּמַה שֶּׁהֵן, \nמִפְּנֵי שֶׁהַמַּיִם מְעֹרָבִים. \nהָיוּ נְתוּנִים תַּחַת הַצִּנּוֹר, \nאֵינָן פּוֹסְלִין אֶת הַמִּקְוֶה, \nאֶלָּא מַטְבִּילִין אוֹתָן, \nוּמַעֲלִין אוֹתָן כְּדַרְכָּן. \n",
+ "ו\nגַּצְטְרָה שֶׁבַּמִּקְוֶה, \nוְהִטְבִּיל בָּהּ אֶת הַכֵּלִים, \nטָהֲרוּ מִטֻּמְאָתָן, \nאֲבָל טְמֵאִין עַל גַּב כְּלִי חֶרֶשׂ. \nאִם הָיוּ הַמַּיִם צָפִין עַל גַּבָּיו כָּל שֶׁהֵן, \nטְהוֹרִין. \nמַעְיָן שֶׁהוּא יוֹצֵא מִן הַתַּנּוּר, \nוְיָרַד וְטָבַל בְּתוֹכוֹ, \nהוּא טָהוֹר, וְיָדָיו טְמֵאוֹת; \nאִם הָיוּ עַל גַּבָּיו רוּם יָדָיו, \nטְהוֹרוֹת. \n",
+ "ז\nעֵרוּב הַמִּקְווֹת, כִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד, \nכְּעָבְיָהּ כַּחֲלָלָהּ, \nכִּשְׁתֵּי אֶצְבָּעוֹת חוֹזְרוֹת לִמְקוֹמָן. \nסָפֵק שֶׁהִיא כִשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד, \nסָפֵק שֶׁאֵינָהּ כִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד, \nפְּסוּלָה, מִפְּנֵי שֶׁהִיא מִן הַתּוֹרָה. \nוְכֵן כַּזַּיִת מִן הַמֵּת, \nוְכַזַּיִת מִן הַנְּבֵלָה, \nוְכָעֲדָשָׁה מִן הַשֶּׁרֶץ. \nכָּל שֶׁיַּעֲמֹד בִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד לְמַעֲטָהּ. <נמחק מ ונכתב עליו ל> \nרַבָּן שִׁמְעוֹן בֶּן גַּמְלִיאֵל אוֹמֵר: \nכָּל שֶׁהוּא מִבִּרְיַת הַמַּיִם, טָהוֹר. \n",
+ "ח\nמְטַהֲרִים אֶת הַמִּקְווֹת, \nהָעֶלְיוֹן מִן הַתַּחְתּוֹן, \nהָרָחוֹק מִן הַקָּרוֹב. \nכֵּיצַד? \nמֵבִיאִין סִילּוֹן שֶׁלַּחֶרֶשׂ אוֹ שֶׁלֶּאֱבָר, \nוּמַנִּיחַ אֶת יָדָיו תַחְתָּיו עַד שֶׁהוּא מִתְמַלֵּא מַיִם, \nוּמוֹשְׁכוֹ וּמַשִּׁיקוֹ אֲפִלּוּ כִשְׂעָרָה, דַּיּוֹ. \nהָיָה בָעֶלְיוֹן אַרְבָּעִים סְאָה, \nוּבַתַּחְתּוֹן אֵין כְּלוּם, \nמְמַלֵּא בַכָּתֵף וְנוֹתֵן לָעֶלְיוֹן, \nעַד שֶׁיֵּרְדוּ לַתַּחְתּוֹן אַרְבָּעִים סְאָה. \n",
+ "ט\nכֹּתֶל שֶׁבֵּין שְׁנֵי מִקְווֹת שֶׁנִּסְדַּק, \nלַשֶּׁתִי, מִצְטָרֵף, \nוְלָעֵרֶב, אֵינוּ מִצְטָרֵף, \nעַד שֶׁיְּהֵא בְמָקוֹם אֶחָד כִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nחִלּוּף הַדְּבָרִים. \nנִפְרְצוּ זֶה לְתוֹךְ זֶה, \nעַל רוּם כִּקְלִפַּת הַשּׁוּם, \nוְעַל רֹחַב כִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד. \n",
+ "י\nהָאַבִּיק שֶׁבַּמַּרְחֵץ, \nבִּזְמַן שֶׁהוּא בָּאֶמְצַע, פּוֹסֵל, \nמִן הַצַּד, אֵינוּ פוֹסֵל, \nמִפְּנֵי שֶׁהוּא כְּמִקְוֶה סָמוּךְ לַמִּקְוֶה. \nדִּבְרֵי רְבִּי מֵאִיר. \nוַחֲכָמִים אוֹמְרִים: \nאִם מְקַבֶּלֶת הָאַמְבָּטֵי רְבִיעִית \nעַד שֶׁלֹּא הִגִּיעוּ לָאַבֵּיק, כָּשֵׁר, \nוְאִם לָאו, פָּסוּל. \nרְבִּי אֶלְעָזָר בִּרְבִּי צָדוֹק אוֹמֵר: \nאִם מְקַבֵּל הָאַבִּיק כָּל שֶׁהוּא, \nפָּסוּל. \n",
+ "יא\nהַמְטַהֶרֶת שֶׁבַּמַּרְחֵץ, \nהַתַּחְתּוֹנָה מְלֵאָה שְׁאוּבִין, \nוְהָעֶלְיוֹנָה מְלֵאָה כְשֵׁרִין, \nאִם יֵשׁ כְּנֶגֶד הַנֶּקֶב שְׁלֹשֶׁת לָגִּין, \nפָּסוּל. \nכַּמָּה יְהֵא בַנֶּקֶב וִיהֵא בוֹ שְׁלֹשֶׁת לָגִּים? \nאֶחָד מִשְּׁלֹשׁ מֵאוֹת וְעֶשְׂרִים לִבְרֵכָה. \nדִּבְרֵי רְבִּי יוֹסֵה. \nוּרְבִּי אֶלְעָזָר אוֹמֵר: \nהַתַּחְתּוֹנָה מְלֵאָה כְשֵׁרִים, \nוְהָעֶלְיוֹנָה מְלֵאָה שְׁאוּבִין, \nוְיֵשׁ כְּנֶגֶד הַנֶּקֶב שְׁלֹשֶׁת לָגִּים, \nכָּשֵׁר, \nשֶׁלֹּא אָמְרוּ אֶלָּא שְׁלֹשֶׁת לָגִּין שֶׁנָּפַל. \n\n\n\n"
+ ],
+ [
+ "יֵשׁ מַעֲלִין אֶת הַמִּקְוֶה וְלֹא פוֹסְלִין, \nפּוֹסְלִין וְלֹא מַעֲלִין, \nלֹא מַעֲלִין וְלֹא פוֹסְלִין. \nאֵלּוּ מַעֲלִין וְלֹא פוֹסְלִין: \nהַשֶּׁלֶג, \nוְהַבָּרָד, \nוְהַכְּפוֹר, <וְהַכִיּפוֹר>\nוְהַגָּלִיד, \nוְהַמֶּלַח, \nוְטִיט הַנָּדוֹק. \nאָמַר רְבִּי עֲקִיבָה: \nהָיָה יִשְׁמָעֵאל דָּן כְּנֶגְדִּי לוֹמַר: \nהַשֶּׁלֶג אֵינוּ מַעֲלֶה אֶת הַמִּקְוֶה. \nוְהֵעִידוּ אַנְשֵׁי מֵידְבָא מִשְּׁמוֹ, \nשֶׁאָמַר לָהֶם: \n\"צְאוּ וְהָבִיאוּ שֶׁלֶג כַּתְּחִלָּה!\" \nרְבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי אוֹמֵר: \nאֶבֶן הַבָּרָד כַּמַּיִם. \n\nב\nכֵּיצַד מַעֲלִין וְלֹא פוֹסְלִין? \nמִקְוֶה שֶׁיֶּשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה חָסֵר אַחַת, \nנָפַל מֵהֶם סְאָה לְתוֹכוֹ וְהֶעֱלַתּוּ, \nנִמְצְאוּ מַעֲלִין וְלֹא פוֹסְלִין. \n",
+ "ג\nאֵלּוּ פוֹסְלִין וְלֹא מַעֲלִין: \nהַמַּיִם, בֵּין טְמֵאִין בֵּין טְהוֹרִין, \nמֵי כְבָשִׁין, \nוּמֵי שְׁלָקוֹת, \nוְהַתַּמֶָּד עַד שֶׁלֹּא הֶחֱמִיץ. \n\nד\nכֵּיצַד פּוֹסְלִין וְלֹא מַעֲלִין? \nמִקְוֶה שֶׁיֶּשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה חָסֵר קָרְטוֹב, \nוְנָפַל מֵהֶן קָרְטוֹב לְתוֹכוֹ, וְלֹא הֶעֱלָהוּ, \nפּוֹסְלוֹ בִשְׁלֹשֶׁת לָגִּין. \nאֲבָל שְׁאָר מַשְׁקִין, \nוּמֵי פֵרוֹת, \nהַצֵּיר, \nוְהַמָּרְיָס, \nוְהַתַּמָּד מִשֶּׁהֶחֱמִיץ, \nפְּעָמִים מַעֲלִים וּפְעָמִים שֶׁאֵינָן מַעֲלִין. \nכֵּיצַד? \nמִקְוֶה שֶׁיֶּשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה חָסֵר אַחַת, \nוְנָפַל מֵהֶן סְאָה לְתוֹכוֹ, וְלֹא הֶעֱלַתּוּ, \nהָיוּ בוֹ אַרְבָּעִים סְאָה, \nנָתַן סְאָה וְנָטַל סְאָה, \nהֲרֵי זֶה כָשֵׁר. \n",
+ "ה\nהֵדִיחַ בּוֹ סַלֵּי זֵיתִים וְסַלֵּי עֲנָבִים, \nוְשִׁנּוּ מַרְאָיו, כָּשֵׁר. \nרְבִּי יוֹסֵה אוֹמֵר: \nמֵי הַצֶּבַע פּוֹסְלִין אוֹתוֹ בִּשְׁלֹשֶׁת לָגִּין, \nוְאֵין פּוֹסְלִין אוֹתוֹ בְּשִׁנּוּי מַרְאֶה. \nנָפַל לְתוֹכוֹ יַיִן וּמֹחַל, \nוְשִׁנּוּ אֶת מַרְאָיו, פָּסוּל. \nכֵּיצַד יַעֲשֶׂה? \nיַמְתִּין עַד שֶׁיֵּרְדוּ הַגְּשָׁמִים, \nוְיַחְזְרוּ מַרְאֵיהֶן כְּמַרְאֵה הַמַּיִם. \nהָיוּ בוֹ אַרְבָּעִים סְאָה, \nמְמַלֵּא בַכָּתֵף וְנוֹתֵן לְתוֹכוֹ, \nעַד שֶׁיַּחְזְרוּ מַרְאֵיהֶן כְּמַרְאֵה הַמַּיִם. \n",
+ "ו <ד>\nנָפַל לְתוֹכוֹ יַיִן וּמֹחַל, \nוְשִׁנּוּ מִקְצָת מַרְאָיו, \nאֵין בּוֹ מַרְאֵה מַיִם אַרְבָּעִים סְאָה, \nהֲרֵי זֶה לֹא יִטְבּל בּוֹ. \n",
+ "ז\nשְׁלֹשֶׁת לָגִּין מַיִם חָסֵר קָרְטוֹב, \nוְנָפַל לְתוֹכָן קָרְטוֹב יַיִן, \nוַהֲרֵי מַרְאֵיהֶן כְּמַרְאֵה הַיַּיִן, \nוְנָפְלוּ לַמִּקְוֶה, \nלֹא פְסָלוּהוּ. \nשְׁלֹשֶׁת לָגִּים מַיִם חָסֵר קָרְטוֹב, \nוְנָפַל לְתוֹכָן קָרְטוֹב חָלָב, \nוַהֲרֵי מַרְאֵיהֶן כְּמַרְאֵה הַמַּיִם, \nוְנָפְלוּ לַמִּקְוֶה, \nלֹא פְסָלוּהוּ. \nרְבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי אוֹמֵר: \nהַכֹּל הוֹלֵךְ אַחַר הַנִּרְאֶה. \n",
+ "ח\nמִקְוֶה שֶׁיֶּשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה מְכֻוָּנוֹת, \nוְיָרְדוּ שְׁנַיִם וְטָבְלוּ זֶה אַחַר זֶה, \nהָרִאשׁוֹן טָהוֹר, וְהַשֵּׁנִי טָמֵא. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nאִם הָיוּ רַגְלָיו שֶׁלָּרִאשׁוֹן נוֹגְעוֹת בַּמַּיִם, \nאַף הַשֵּׁנִי טָהוֹר. \n\nט\nהִטְבִּיל בּוֹ אֶת הַסָּגוֹס, וְהֶעֱלָהוּ, \nוּמִקְצָתוֹ נוֹגֵעַ בַּמַּיִם, \nטָהוֹר. \nהַכַּר וְהַכֶּסֶת שֶׁלָּעוֹר, \nכֵּיוָן שֶׁהִגְבִּיהַּ שִׂפְתוֹתֵיהֶן מִן הַמַּיִם, \nהַמַּיִם שֶׁבְּתוֹכָן שְׁאוּבִין. \nכֵּיצַד יַעֲשֶׂה? \nמַטְבִּילָן וּמַעֲלֶה אוֹתָן דֶּרֶךְ שׁוּלֵיהֶן. \n",
+ "י\nהַטּוֹבֵל בּוֹ אֶת הַמִּטָּה, \nאַף עַל פִּי שֶׁרַגְלֶיהָ שׁוֹקְעוֹת בְּטִיט הֶעָבֶה, \nטְהוֹרָה, \nמִפְּנֵי שֶׁהַמַּיִם מַקְדִּימִים. \nמִקְוֶה שֶׁמֵּימָיו מְרֻדָּדִין, \nכּוֹבֵשׁ אֲפִלּוּ חֲבִילֵי עֵצִים, \nאֲפִלּוּ חֲבִילֵי קָנִים, \nכְּדֵי שֶׁיִּתְפְּחוּ הַמַּיִם, \nוְיוֹרֵד וְטוֹבֵל. \nמַחַט שֶׁהִיא נְתוּנָה עַל מַעֲלוֹת הַמְּעָרָה, \nהָיָה מוֹלִיךְ וּמֵבִיא בַמַּיִם, \nכֵּיוָן שֶׁעָבַר עָלֶיהָ הַגַּל, \nטְהוֹרָה. \n\n\n\n"
+ ],
+ [
+ "אֶרֶץ יִשְׂרָאֵל וּמִקְווֹתֶיהָ טְהוֹרִין. \nמִקְווֹת הָעַמִּים שֶׁבְּחוּץ לָאָרֶץ, \nכְּשֵׁרִין לְבַעֲלֵי קְרָיִין, \nאֲפִלּוּ נִתְמַלְּאוּ בְקִילוֹן. \nשֶׁלְּאֶרֶץ יִשְׂרָאֵל שֶׁבַּחוּץ לַמַּפְתֵּחַ, \nכְּשֵׁרִין אַף לַנִּדּוֹת. \nשֶׁלִּפְנִים מִן הַמַּפְתֵּחַ, \nכְּשֵׁרִין לְבַעֲלֵי קְרָיִין, \nוּפְסוּלִין לְכָל הַטְּמֵאִין. \nרְבִּי אֶלְעָזָר אוֹמֵר: \nהַקְּרוֹבִין לָעִיר וְלַדֶּרֶךְ, \nטְמֵאִין מִפְּנֵי הַכְּבִיסָה, \nוְהָרְחוֹקִין, טְהוֹרִין. \n",
+ "ב\nאֵלּוּ בַעֲלֵי קְרָיִין צְרִיכִין טְבִילָה: \nרָאָה מַיִם חֲלוּקִים אוֹ עֲכוּרִין, \nבַּתְּחִלָּה, טָהוֹר, <אולי כַּתְּחִלָּה>\nבָּאֶמְצַע וּבַסּוֹף, טָמֵא, \nבַּתְּחִלָּה וְעַד סוֹף, טָהוֹר. \nלְבָנִים וְנִמְשָׁכִין, טָמֵא. \nרְבִּי יוֹסֵה אוֹמֵר: \nהַלְּבָנִים כָּעֲכוּרִים. \n",
+ "ג\nהַמֵּטֵל טִפִּים עָבוֹת מִתּוֹךְ הָאַמָּה, \nטָמֵא. \nדִּבְרֵי רְבִּי אֶלְעָזָר חֲסָמָה. \nהַמְהַרְהֵר בַּלַּיְלָה, \nוְעָמַד וּמָצָא בְשָׂרוֹ חַם, \nטָמֵא. \nהַפּוֹלֶטֶת שִׁכְבַת זֶרַע בַּיּוֹם הַשְּׁלִישִׁי, \nטְהוֹרָה. \nדִּבְרֵי רְבִּי אֶלְעָזָר בֶּן עֲזַרְיָה. \nרְבִּי יִשְׁמָעֵאל אוֹמֵר: \nפְּעָמִים שֶׁהֵן אַרְבַּע עוֹנוֹת, \nפְּעָמִים שֶׁהֵן חָמֵשׁ, \nפְּעָמִים שֶׁהֵן שֵׁשׁ. \nרְבִּי עֲקִיבָה אוֹמֵר: \nלְעוֹלָם חָמֵשׁ. \n",
+ "ד\nנָכְרִית שֶׁפָּלְטָה שִׁכְבַת זֶרַע מִיִּשְׂרָאֵל, \nטְמֵאָה. \nבַּת יִשְׂרָאֵל שֶׁפָּלְטָה שִׁכְבַת זֶרַע מִן הַנָּכְרִי, \nטְהוֹרָה. \nהָאִשָּׁה שֶׁשִּׁמְּשָׁה בֵיתָהּ, \nוְיָרְדָה וְטָבְלָה וְלֹא כִבְּדָה אֶת הַבַּיִת, \nכְּאִלּוּ לֹא טָבְלָה. \nבַּעַל קֶרִי שֶׁטָּבַל וְלֹא הֵטִיל לַמַּיִם, \nכְּשֶׁיָּטִיל לַמַּיִם, טָמֵא. \nרְבִּי יוֹסֵה אוֹמֵר: \nבַּחוֹלֶה וּבַזָּקֵן, טָמֵא. \nבַּיֶּלֶד וּבַבָּרִיא, טָהוֹר. \n",
+ "ה\nנִדָּה שֶׁנָּתְנָה מָעוֹת בְּפִיהָ, \nוְיָרְדָה וְטָבְלָה, טָהָרָה מִטֻּמְאָתָהּ, \nאֲבָל טְמֵאָה עַל גַּב רוֹקָהּ. \nנָתְנָה שְׂעָרָהּ בְּפִיהָ, \nקָפְצָה יָדָהּ, \nקָרְצָה שִׂפְתוֹתֶיהָ, \nכְּאִלּוּ לֹא טָבָלָה. \nהָאוֹחֵז בָּאָדָם וּבַכֵּלִים וּמַטְבִּילָן, \nטְמֵאִין. \nוְאִם הֵדִיחַ אֶת יָדָיו בַּמַּיִם, טְהוֹרִין. \nרְבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר: \nיְרַפֶּה, עַד שֶׁיָּבוֹאוּ בָהֶם הַמַּיִם. \nבֵּית הַסְּתָרִים וּבֵית הַקְּמָטִים, \nאֵינָן צְרִיכִין שֶׁיָּבוֹאוּ בָהֶם הַמַּיִם. \n\n\n\n"
+ ],
+ [
+ "אֵלּוּ חוֹצְצִין בָּאָדָם: \nחוּטֵי צֶמֶר, חוּטֵי פִשְׁתָּן, \nוְהָרְצוּעוֹת שֶׁבְּרָאשֵׁי הַבָּנוֹת. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nשֶׁלַּצֶּמֶר וְשֶׁלַּשֵּׂעָר אֵינָן חוֹצְצִין, \nמִפְּנֵי שֶׁהַמַּיִם בָּאִים בָּהֶן. \n",
+ "ב\nקִלְקֵי הַלֵּב וְהַזָּקָן, \nוּבֵית הַסְּתָרִים בָּאִשָּׁה, \nלִפְלוּף שֶׁחוּץ לָעַיִן, \nוְגֶלֶד שֶׁחוּץ לַמַּכָּה, \nוְהָרְטִיָּה שֶׁעָלֶיהָ, \nוְשֶׁרֶף הַיָּבֵשׁ, \nוְגִלְדֵי צוֹאָה שֶׁעַל בְּשָׂרוֹ, \nוּבָצֵק שֶׁעַל הַצִּפֹּרֶן, \nוְהַמַּלְמוּלִין, \nוְטִיט הַיָּוֵן, \nוְטִיט הַיּוֹצְרִין, \nוְגֵץ יְוָנִי. \nאֵי זֶה הוּא טִיט הַיָּוֵן? \nזֶה טִיט הַבּוֹרוֹת, \nשֶׁנֶּאֱמַר: (תהלים מ,ג) \n\"וַיַּעֲלֵנִי מִבּוֹר שָׁאוֹן מִטִּיט הַיָּוֵן\". <ויקם על סלע רגלי> \n\nג\nטִיט הַיּוֹצְרִין כִּשְׁמוּעוֹ. \nרְבִּי יוֹסֵה מְטַהֵר בְּשֶׁלַּיּוֹצְרִין, \nוּמְטַמֵּא בְשֶׁלִּמְרָקָה. \nגֵץ יְוָנִי, אֵלּוּ יִתְדוֹת הַדְּרָכִין, \nשֶׁאֵין טוֹבְלִין בָּהֶן וְלֹא מַטְבִּילִין אוֹתָן. \nוּשְׁאָר כָּל הַטִּיט, \nמַטְבִּילִין בּוֹ כְּשֶׁהוּא לַח. \nלֹא יִטְבֹּל בָּאָבָק שֶׁעַל רַגְלָיו. \nוְלֹא יִטְבֹּל אֶת הַקֻּמְקוּם בַּפֶּחָמִים, \nאֶלָּא אִם שִׁפְשֵׁף. \n",
+ "ד\nאֵלּוּ שֶׁאֵינָן חוֹצְצִין: \nקִלְקֵי הָרֹאשׁ, \nוּבֵית הַשֶּׁחִי, \nוּבֵית הַסְּתָרִים בָּאִישׁ. \nרְבִּי אֶלְעָזָר אוֹמֵר: \nאֶחָד הָאִישׁ וְאֶחָד הָאִשָּׁה, \nכָּל הַמַּקְפִּיד עָלָיו, \nחוֹצֵץ, \nוְשֶׁאֵינוּ מַקְפִּיד עָלָיו, \nאֵינוּ חוֹצֵץ. \n",
+ "ה\nלִפְלוּף שֶׁבָּעַיִן, \nוְגֶלֶד שֶׁעַל הַמַּכָּה, \nוְשֶׁרֶף הַלַּח, \nוְלִכְלוּכֵי צוֹאָה שֶׁעַל בְּשָׂרוֹ, \nוְצוֹאָה שֶׁתַּחַת הַצִּפֹּרֶן, \nוְצִפֹּרֶן הַמְדֻלְדֶּלֶת, \nכְּשׁוּת שֶׁלַּקָּטָן, \nלֹא מִטַּמֵּא וְלֹא מְטַמֵּא. \nקְרוּם שֶׁעַל הַמַּכָּה, \nטָמֵא וּמְטַמֵּא. \n",
+ "ו\nאֵלּוּ חוֹצְצִין בַּכֵּלִים: \nהַזֶּפֶת וְהַמּוֹר בִּכְלֵי זְכוֹכִית, \nבֵּין מִבִּפְנִים בֵּין מִבַּחוּץ, \nעַל הַשֻּׁלְחָן וְעַל הַטַּבְלָה וְעַל הַדַּרְגֵּשׁ, \nוְעַל הַנְּקִיוֹם, \nחוֹצְצִין, \nעַל הַבְּלוּסִים, אֵינָן חוֹצְצִין. \nעַל מִטּוֹת בַּעַל הַבַּיִת, חוֹצֵץ, \nוְעַל שֶׁלֶּעָנִי, אֵינוּ חוֹצֵץ. \nעַל אֲכוֹף בַּעַל הַבַּיִת, חוֹצֵץ, \nוְעַל שֶׁלְּזַקָּקִין, אֵינוּ חוֹצֵץ. \nעַל הַמַּרְדַּעַת חוֹצֵץ. \nרַבָּן שִׁמְעוֹן בֶּן גַּמְלִיאֵל אוֹמֵר: \nעַד כָּאִסָּר הָאִיטַלְקִי. \n",
+ "ז\nעַל הַבְּגָדִים מִצַּד אֶחָד, אֵינוּ חוֹצֵץ, \nמִשְּׁנֵי צְדָדִין, חוֹצֵץ. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר מִשֵּׁם רְבִּי יִשְׁמָעֵאל: \nאַף מִצַּד אֶחָד. \nרְבִּי יוֹסֵה אוֹמֵר: \nשֶׁל בַּנְּוִים, מִצַּד אֶחָד, \nוְשֶׁלַּבּוּר, מִשְּׁנֵי צְדָדִין. \n",
+ "ח\nמִטְפַּחַת שֶׁלְּזַפָּתִין וְשֶׁלַּיּוֹצְרִין וְשֶׁלִּמְפַסְּלֵי אִילָנוֹת, \nאֵינָן חוֹצְצִין. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nאַף שֶׁלְּקַיָּצִים כַּיּוֹצֵא בָהֶן. \nזֶה הַכְּלָל: \nכָּל הַמַּקְפִּיד עָלָיו, חוֹצֵץ, \nוְשֶׁאֵינוּ מַקְפִּיד עָלָיו, אֵינוּ חוֹצֵץ. \n\n\n\n"
+ ],
+ [
+ "כָּל יְדוֹת הַכֵּלִים שֶׁהִכְנִיסָן שֶׁלֹּא כְדַרְכָּן, \nאוֹ שֶׁהִכְנִיסָן כְּדַרְכָּן וְלֹא מֵרְקָן, \nאוֹ שֶׁמֵּרְקָן וְנִשְׁבָּרוּ, \nהֲרֵי אֵלּוּ חוֹצְצִין. \nכֶּלִי שֶׁהִטְבִּילוֹ דֶרֶךְ פִּיו, \nכְּאִלּוּ לֹא טָבַל. \nהִטְבִּילוֹ כְדַרְכּוֹ וְלֹא הַזִּבּוֹרִית, \nעַד שֶׁיַּטֶּנּוּ עַל צִדּוֹ. \nכֶּלִי שֶׁהוּא צַר מִכָּן וּמִכָּן וְרָחָב בָּאֶמְצַע, \nאֵינוּ טָהוֹר, עַד שֶׁיַּטֶּנּוּ עַל צִדּוֹ. \nצְלוֹחִית שֶׁפִּיהָ שׁוֹקֵעַ, \nאֵינָה טְהוֹרָה, עַד שֶׁיִּקְּבֶנָּה מִצִּדָּהּ. \nקַלְמָרִין, \nאֵינָה טְהוֹרָה, עַד שֶׁיִּקְּבֶנָּה מִצִּדָּהּ. \nקַלְמָרִין שֶׁלְּיוֹסֵף הַכֹּהֵן הָיְתָה נְקוּבָה בְצִדָּהּ. \n",
+ "ב\nהַכַּר וְהַכֶּסֶת שֶׁלָּעוֹר, \nהֲרֵי אֵלּוּ צְרִיכִין שֶׁיָּבוֹאוּ בָהֶן הַמַּיִם. \nכֶּסֶת עֲגֻלָּה, הַכַּדּוּר, וְהָאֵמוֹן, \nוְהַקָּמֵיעַ, וּתְפִלָּה, \nאֵינָן צְרִיכִין שֶׁיָּבוֹאוּ בָהֶם הַמַּיִם. \nזֶה הַכְּלָל: \nכָּל שֶׁאֵין דַּרְכּוֹ לְהַכְנִיס וּלְהוֹצִיא, \nטוֹבְלִין סְתוּמִין. \n",
+ "ג\nאֵלּוּ שֶׁאֵינָן צְרִיכִין שֶׁיָּבוֹאוּ בָהֶם הַמַּיִם: \nקִשְׁרֵי הֶעָנִי, \nוְהַנּוּמִין, \nוַחֲבַט שֶׁלַּסַּנְדָּל, \nוּתְפִלָּה שֶׁלָּרֹאשׁ בִּזְמַן שֶׁהִיא חוּצָה, \nוְשֶׁלַּזְּרוֹעַ בִּזְמַן שֶׁהִיא עוֹלָה וְיוֹרֶדֶת, \nוְאָזְנֵי הַחֵמֶת, \nוְאָזְנֵי הַתָּרְמֵל. \n",
+ "ד\nאֵלּוּ שֶׁהֵן צְרִיכִין שֶׁיָּבוֹאוּ בָהֶם הַמַּיִם: \nהַקֶּשֶׁר שֶׁבַּפִּרְקַרְסִין שֶׁבַּכָּתֵף, \nוְשָׂפָה שֶׁלַּסָּדִין, \nצָרִיךְ לִמְתַּח, \nוּתְפִלָּה שֶׁלָּרֹאשׁ בִּזְמַן שֶׁאֵינָה חוּצָה, \nוְשֶׁלַּזְּרוֹעַ בִּזְמַן שֶׁאֵינָה עוֹלָה וְיוֹרֶדֶת, \nוְשֶׁנֶץ שֶׁלַּסַּנְדָּל, \nוּבְגָדִים שֶׁהִטְבִּילָן מְכֻבָּסִין, \nעַד שֶׁיְּבַעְבֵּעוּ. <שֶׁיְּבַעְבִּיעוּ> \nהִטְבִּילָן נְגוּבִים, \nעַד שֶׁיְּבַעְבֵּעוּ, וְיָנוּחוּ מִבִּעְבּוּעָן. \n",
+ "ה\nכָּל יְדוֹת הַכֵּלִים שֶׁהֵן אֲרֻכִּין וְעָתִיד לְקוֹצָץ, \nמַטְבִּילָן עַד מְקוֹם הַמִּדָּה. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nעַד שֶׁיַּטְבִּיל אֶת כֻּלּוֹ. \nשַׁלְשֶׁלֶת דְּלִי גָדוֹל, אַרְבָּעָה טְפָחִים, \nוְשֶׁלַּקָּטָן, עֲשָׂרָה, \nמַטְבִּילָן עַד מְקוֹם הַמִּדָּה. \nרְבִּי טַרְפוֹן אוֹמֵר: \nעַד שֶׁיַּטְבִּיל אֶת כָּל הַטַּבַּעַת. \nהַחֶבֶל שֶׁהוּא קָשׁוּר בַּקֻּפָּה, \nאֵינוּ חִבּוּר, אֶלָּא אִם תָּפַר. <אֵינָה>\n",
+ "ו\nבֵּית שַׁמַּי אוֹמְרִים: \nאֵין מַטְבִּילִין חַמִּים בַּצּוֹנִין, \nוְלֹא צוֹנִין בַּחַמִּים, \nלֹא יָפִים בָּרָעִים, \nוְלֹא רָעִים בַּיָּפִים. \nוּבֵית הֶלֵּל אוֹמְרִים: \nמַטְבִּילִין. \nכֶּלִי שֶׁהוּא מָלֵא מַשְׁקִים, \nהִטְבִּילוֹ, כְּאִלּוּ לֹא טָבַל. \nמָלֵא מֵי רַגְלַיִם, \nרוֹאִין אוֹתָן כְּאִלּוּ הֵן מַיִם. \nמָלֵא מֵי חַטָּאת, \nעַד שֶׁיִּרְבּוּ הַמַּיִם עַל מֵי חַטָּאת. \nרְבִּי יוֹסֵה אוֹמֵר: \nאֲפִלּוּ כֶלִי מַחֲזִיק כּוֹר, \nוְאֵין בּוֹ אֶלָּא רְבִיעִית, \nכְּאִלּוּ לֹא טָבַל. \n",
+ "ז\nכָּל הָאֳכָלִין מִצְטָרְפִין לִפְסוֹל אֶת הַגְּוִיָּה בְכַחֲצִי פְרָס. \nכָּל הַמַּשְׁקִים מִצְטָרְפִין לִפְסוֹל אֶת הַגְּוִיָּה בָרְבִיעִית. \nזֶה חֹמֶר בְּשׁוֹתֶה מַשְׁקִים טְמֵאִים מִבַּמִּקְוֶה, \nשֶׁעָשָׁה בוֹ שְׁאָר מַשְׁקִין כַּמַּיִם. \n",
+ "ח\nאָכַל אֳכָלִין טְמֵאִין, \nוְשָׁתָה מַשְׁקִין טְמֵאִין, \nטָבַל וֶהֱקִיאָן, \nטְמֵאִין, מִפְּנֵי שֶׁאֵינָן טְהוֹרִין בַּגּוּף. \nשָׁתָה מַיִם טְמֵאִין, \nטָבַל וֶהֱקִיאָן, \nטְהוֹרִין, מִפְּנֵי שֶׁהֵן טְהוֹרִין בַּגּוּף. \nבָּלַע טַבַּעַת טְהוֹרָה, \nוְנִכְנַס לְאֹהֶל הַמֵּת, \nהִזָּה וְשָׁנָה וְטָבַל, הֱקִיאָהּ, \nהֲרֵי הִיא כְמוֹת שֶׁהָיָתָה. \nבָּלַע טַבַּעַת טְמֵאָה, \nטוֹבֵל וְאוֹכֵל בִּתְרוּמָתוֹ; \nהֱקִיאָהּ, \nטְמֵאָה, וְטִמַּתּוּ. \nחֵץ שֶׁהוּא תָּחוּב בָּאָדָם, \nבִּזְמַן שֶׁהוּא נִרְאֶה, חוֹצֵץ. \nאִם אֵינוּ נִרְאֶה, אֵינוּ חוֹצֵץ,\nטוֹבֵל וְאוֹכֵל בִּתְרוּמָתוֹ. \n\n\n\n\n"
+ ]
+ ],
+ "sectionNames": [
+ "Chapter",
+ "Mishnah"
+ ]
+}
\ No newline at end of file
diff --git a/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Mikvaot/Hebrew/Mishnah, ed. Romm, Vilna 1913.json b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Mikvaot/Hebrew/Mishnah, ed. Romm, Vilna 1913.json
new file mode 100644
index 0000000000000000000000000000000000000000..c69bdd6811c5587b441db68fedbfa565d2799494
--- /dev/null
+++ b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Mikvaot/Hebrew/Mishnah, ed. Romm, Vilna 1913.json
@@ -0,0 +1,120 @@
+{
+ "language": "he",
+ "title": "Mishnah Mikvaot",
+ "versionSource": "https://www.nli.org.il/he/books/NNL_ALEPH001741739",
+ "versionTitle": "Mishnah, ed. Romm, Vilna 1913",
+ "status": "locked",
+ "priority": 2.0,
+ "license": "Public Domain",
+ "digitizedBySefaria": true,
+ "heversionSource": "http://primo.nli.org.il/primo_library/libweb/action/dlDisplay.do?vid=NLI&docId=NNL_ALEPH00174173",
+ "versionTitleInHebrew": "משנה, מהדורת בית דפוס ראם, וילנא 1913",
+ "actualLanguage": "he",
+ "languageFamilyName": "hebrew",
+ "isBaseText": true,
+ "isSource": true,
+ "isPrimary": true,
+ "direction": "rtl",
+ "heTitle": "משנה מקואות",
+ "categories": [
+ "Mishnah",
+ "Seder Tahorot"
+ ],
+ "text": [
+ [
+ "שש מעלות במקואות זו למעלה מזו וזו למעלה מזו מי גבאים. שתה טמא ושתה טהור טמא. שתה טמא ומילא בכלי טהור. טמא. שתה טמא ונפל ככר של תרומה. אם הדיח טמא. ואם לא הדיח טהור: ",
+ "מלא בכלי טמא ושתה טהור. טמא. מלא בכלי טמא ומלא בכלי טהור. טמא. מלא בכלי טמא ונפל ככר של תרומה. אם הדיח טמא. ואם לא הדיח. טהור: ",
+ "נפלו מים טמאים ושתה טהור. טמא: נפלו מים טמאים ומלא בכלי טהור. טמא. נפלו מים טמאים ונפל ככר של תרומה. אם הדיח טמא. ואם לא הדיח טהור. ר' שמעון אומר בין שהדיח בין שלא הדיח טמא: ",
+ "נפל לתוכן מת. או שהלך בהן הטמא ושתה טהור טהור. אחד מי גבאים מי בורות מי שיחים מי מערות מי תמציות שפסקו ומקואות שאין בהם ארבעים סאה. בשעת הגשמים הכל טהור. פסקו הגשמים הקרובים לעיר ולדרך. טמאים. והרחוקים טהורין עד שיהלכו רוב בני אדם: ",
+ "מאימתי טהרתן בית שמאי אומרים משירבו וישטופו. ובית הלל אומרים רבו אף על פי שלא שטפו. ר' שמעון אומר שטפו אף על פי שלא רבו כשרין לחלה וליטול מהן לידים: ",
+ "למעלה מהן. מי תמציות שלא פסקו שתה טמא ושתה טהור טהור. שתה טמא ומלא בכלי טהור טהור. שתה טמא ונפל ככר של תרומה. אף על פי שהדיח טהור. מלא בכלי טמא ושתה טהור טהור. מלא בכלי טמא ומלא בכלי טהור טהור. מלא בכלי טמא ונפל ככר של תרומה אף על פי שהדיח טהור. נפלו מים טמאים ושתה טהור טהור. נפלו מים טמאים ומלא בכלי טהור טהור. נפלו מים טמאים ונפל ככר של תרומה אף על פי שהדיח טהור. כשרים לתרומה וליטול מהם לידים: ",
+ "למעלה מהן מקוה שיש בו ארבעים סאה. שבו טובלין ומטבילין. למעלה מהן מעין שמימיו מועטין ורבו עליו מים שאובין שוה למקוה לטהר באשבורן. ולמעין להטביל בו בכל שהוא ",
+ "למעלה מהן מים מוכין שהן מטהרין בזוחלין. למעלה מהן מים חיים שבהן טבילה לזבים והזייה למצורעים. וכשרים לקדש מהן מי חטאת: "
+ ],
+ [
+ "הטמא שירד לטבול. ספק טבל ספק לא טבל. אפילו טבל ספק יש בו ארבעים סאה ספק אין בו. שני מקואות אחד יש בו ארבעים סאה ואחד שאין בו טבל באחד מהם. ואינו יודע באי זה מהן טבל. ספיקו טמא: ",
+ "מקוה שנמדד ונמצא חסר. כל טהרות שנעשו על גביו למפרע בין ברשות היחיד בין ברשות הרבים. טמאות. במה דברים אמורים. בטומאה חמורה. אבל בטומאה קלה. כגון אכל אוכלים טמאים ושתה משקין טמאים בא ראשו ורובו במים שאובים או שנפלו על ראשו ועל רובו שלשה לוגין מים שאובין. וירד לטבול ספק טבל ספק לא טבל. אפילו טבל ספק יש בו ארבעים סאה ספק אין בו. שני מקואות אחד יש בו ארבעים סאה ואחד שאין בו. טבל באחד מהן. ואינו יודע באיזה מהן טבל. ספיקו טהור. רבי יוסי מטמא שר' יוסי אומר כל דבר שהוא בחזקת טומאה. לעולם הוא בפסולו. עד שיודע שטהר. אבל ספיקו ליטמא ולטמא. טהור: ",
+ "ספק מים שאובין שטהרו חכמים. ספק נפלו ספק לא נפלו. אפילו נפלו. ספק יש בהם ארבעים סאה ספק אין בהם. שני מקואות. אחד יש בו ארבעים סאה. ואחד אין בו. נפל לאחד מהן ואינו יודע לאיזה מהן נפל ספיקו טהור. מפני שיש לו במה יתלה. היו שניהם פחותים מארבעים סאה. ונפל לאחד מהם. ואינו יודע לאיזה מהן נפל. ספיקו טמא שאין לו במה יתלה: ",
+ "רבי אליעזר אומר רביעית מים שאובין בתחלה פוסלין את המקוה. ושלשה לוגין על פני המים. וחכמים אומרים בין בתחלה בין בסוף. שיעורו שלשה לוגין: ",
+ "מקוה שיש בו שלש גומות של מים שאובין של לוג לוג. אם ידוע שנפל לתוכו ארבעים סאין מים כשרין עד שלא הגיעו לגומא השלישית. כשר. ואם לאו. פסול. ור' שמעון מכשיר. מפני שהוא כמקוה סמוך למקוה: ",
+ "המסנק את הטיט לצדדין. ומשכו ממנו שלשה לוגין. כשר. היה תולש ומשכו ממנו שלשה לוגין פסול ור' שמעון מכשיר. מפני שלא נתכוין לשאוב: ",
+ "המניח קנקנים בראש הגג לנגבן. ונתמלאו מים. רבי אליעזר אומר אם עונת גשמים הוא אם יש בו כמעט מים בבור. ישבר. ואם לאו. לא ישבר. רבי יהושע אומר בין כך ובין כך ישבר. או יכפה. אבל לא יערה: ",
+ "הסייד ששכח עציץ בבור ונתמלא מים אם היו המים צפים על גביו כל שהו. ישבר. ואם לאו. לא ישבר דברי ר' אליעזר. ורבי יהושע אומר בין כך ובין כך ישבר: ",
+ "המסדר קנקנים בתוך הבור. ונתמלאו מים. אף על פי שבלע הבור את מימיו הרי זה ישבר: ",
+ "מקוה שיש בו ארבעים סאה מים וטיט ר' אליעזר אומר מטבילין במים ואין מטבילין בטיט. רבי יהושע אומר במים ובטיט. באיזה טיט מטבילין. בטיט שהמים צפים על גביו. היו המים מצד אחד. מודה רבי יהושע שמטבילין במים ואין מטבילין בטיט. באיזה טיט אמרו. בטיט שהקנה יורד מאליו. דברי ר' מאיר. רבי יהודה אומר מקום שאין קנה המדה עומד. אבא אלעזר בן דולעאי אומר מקום שהמשקלת יורדת. ר' אליעזר אומר היורד בפי חבית. ר' שמעון אומר הנכנס בשפופרת הנוד. ר' אליעזר בר צדוק אומר הנמדד בלוג: "
+ ],
+ [
+ "רבי יוסי אומר שני מקואות שאין בהם ארבעים סאה ונפלו לזה לוג ומחצה. ולזה לוג ומחצה. ונתערבו כשרים. מפני שלא נקרא עליהן שם פסול. אבל מקוה שאין בו ארבעים סאה. ונפלו בו שלשה לוגין. ונחלק לשנים פסול מפני שנקרא עליו שם פסול. ורבי יהושע מכשיר. שהיה רבי יהושע אומר כל מקוה שאין בו ארבעים סאה ונפלו לו שלשה לוגין וחסר אפילו קרטוב כשר. מפני שחסרו לו שלשה לוגין. וחכמים אומרים לעולם הוא בפסולו. עד שיצא ממנו מלואו ועוד: \n",
+ "כיצד. הבור שבחצר ונפלו לו שלשה לוגין לעולם הוא בפסולו עד שיצא ממנו מלואו ועוד. או עד שיעמיד בחצר ארבעים סאה. ויטהרו העליונים מן התחתונים. ר' אלעזר בן עזריה פוסל אלא אם כן פקק: \n",
+ "בור שהוא מלא מים שאובין. והאמה נכנסת לו ויוצאה ממנו לעולם הוא בפסולו. עד שיתחשב שלא נשתייר מן הראשונים שלשה לוגין. שנים שהיו מטילין למקוה זה לוג ומחצה. וזה לוג ומחצה. הסוחט את כסותו ומטיל ממקומות הרבה. והמערה מן הצרצור ומטיל ממקומות הרבה. רבי עקיבא מכשיר. וחכמים פוסלין. אמר ר' עקיבא לא אמרו מטילין אלא מטיל. אמרו לו לא כך ולא כך אמרו. אלא שנפלו לו שלשה לוגין: \n",
+ "מכלי אחד. משנים. ומשלשה. מצטרפין. ומארבעה אין מצטרפין. בעל קרי החולה שנפלו עליו תשעה קבין מים. וטהור שנפלו על ראשו ועל רובו שלשה לוגין מים שאובין מכלי אחד. משנים. ומשלשה. מצטרפין. מארבעה אין מצטרפין. במה דברים אמורים בזמן שהתחיל השני עד שלא פסק הראשון. ובמה דברים אמורים בזמן שלא נתכוין לרבות. אבל נתכוין לרבות אפילו קרטוב בכל השנה מצטרפין לשלשה לוגין: \n"
+ ],
+ [
+ "המניח כלים תחת הצנור אחד כלים גדולים ואחד כלים קטנים אפילו כלי גללים כלי אבנים כלי אדמה. פוסלין את המקוה אחד המניח ואחד השוכח כדברי בית שמאי. ובית הלל מטהרין בשוכח. אמר ר' מאיר נמנו ורבו בית שמאי על בית הלל. ומודים בשוכח בחצר שהוא טהור. אמר ר' יוסי עדיין מחלוקת במקומה עומדת: ",
+ "המניח טבלא תחת הצנור אם יש לה לבזבז פוסלת את המקוה. ואם לאו אינה פוסלת את המקוה. זקפה לידוח. בין כך ובין כך. אינה פוסלת את המקוה: ",
+ "החוטט בצנור לקבל צרורות. בשל עץ כל שהוא. ובשל חרס רביעית. רבי יוסי אומר אף בשל חרס כל שהוא. לא אמרו רביעית אלא בשברי כלי חרס. היו צרורות מתחלחלים בתוכו. פוסלים את המקוה. ירד לתוכו עפר ונכבש כשר. סלון שהוא צר מכאן ומכאן. ורחב מן האמצע. אינו פוסל. מפני שלא נעשה לקבלה: ",
+ "מים שאובין ומי גשמים שנתערבו בחצר. ובעוקה. ועל מעלות המערה. אם רוב מן הכשר. כשר. ואם רוב מן הפסול. פסול. מחצה למחצה. פסול. אימתי בזמן שמתערבים עד שלא יגיעו למקוה. היו מקלחין בתוך המים. אם ידוע שנפל לתוכו ארבעים סאה מים כשרים. עד שלא ירד לתוכו שלשה לוגין מים שאובין. כשר. ואם לאו פסול: ",
+ "השוקת שבסלע. אין ממלאין ממנה. ואין מקדשין בה. ואין מזין ממנה. ואינה צריכה צמיד פתיל. ואינה פוסלת את המקוה. היתה כלי וחברה בסיד ממלאין בה ומקדשין בה ומזין ממנה. וצריכה צמיד פתיל. ופוסלת את המקוה. ניקבה מלמטה. או מן הצד ואינה יכולה לקבל מים כל שהם כשירה. וכמה יהיה בנקב. כשפופרת הנוד. אמר רבי יהודה בן בתירא. מעשה בשוקת יהוא שהיתה בירושלים והיתה נקובה כשפופרת הנוד. והיו כל הטהרות שבירושלים נעשות על גבה. ושלחו בית שמאי ופחתוה שבית שמאי אומרים עד שיפחתו רובה: "
+ ],
+ [
+ "מעין שהעבירו על גבי השוקת פסול. העבירו על גבי שפה כל שהוא. כשר חוצה לה. שהמעין מטהר בכל שהוא. העבירו על גבי בריכה והפסיקו הרי הוא כמקוה. חזר והמשיכו. פסול לזבים ולמצורעים. ולקדש מהן מי חטאת. עד שידע שיצאו הראשונים: ",
+ "העבירו על גבי כלים. או על גבי ספסל. ר' יהודה אומר הרי הוא כמו שהיה. ר' יוסי אומר הרי הוא כמקוה. ובלבד שלא יטביל על גבי הספסל: ",
+ "מעין שהוא משוך כנדל. ריבה עליו והמשיכו. הרי הוא כמו שהיה. היה עומד וריבה עליו והמשיכו. שוה למקוה. לטהר באשבורן. ולמעין. להטביל בו כל שהוא: ",
+ "כל הימים כמקוה. שנאמר (בראשית א, י) ולמקוה המים קרא ימים. דברי ר' מאיר. ר' יהודה אומר הים הגדול כמקוה. לא נאמר ימים. אלא שיש בו מיני ימים הרבה. ר' יוסי אומר כל הימים מטהרים בזוחלין. ופסולין לזבין ולמצורעים ולקדש מהם מי חטאת: ",
+ "הזוחלין כמעין והנוטפים כמקוה. העיד רבי צדוק על הזוחלין שרבו על הנוטפים. שהם כשרים. ונוטפים שעשאן זוחלין. סומך. אפילו מקל. אפילו קנה. אפילו זב וזבה יורד וטובל. דברי ר' יהודה. ר' יוסי אומר כל דבר שהוא מקבל טומאה. אין מזחילין בו: ",
+ "גל שנתלש ובו ארבעים סאה. ונפל על האדם ועל הכלים. טהורים. כל מקום שיש בו ארבעים סאה. טובלין. ומטבילין. מטבילין בחריצין ובנעצים ובפרסת החמור. המעורבת בבקעה. בית שמאי אומרים מטבילין בחרדלית. בית הלל אומרים אין מטבילין. ומודים שהוא גודר כלים וטובל בהם. וכלים שגדר בהם. לא הוטבלו: "
+ ],
+ [
+ "כל המעורב למקוה. כמקוה. חורי המערה. וסדקי המערה. מטביל בהם כמה שהם. עוקת המערה אין מטבילין בה אלא אם כן היתה נקובה כשפופרת הנוד. אמר ר' יהודה אימתי. בזמן שהיא מעמדת עצמה. אבל אם אינה מעמדת עצמה. מטבילין בה כמה שהיא: ",
+ "דלי שהוא מלא כלים. והטבילן הרי אלו טהורים. ואם לא טבל אין המים מעורבין. עד שיהיו מעורבין כשפופרת הנוד: ",
+ "שלשה מקואות בזה עשרים סאה ובזה עשרים סאה ובזה עשרים סאה מים שאובין. והשאוב מן הצד. וירדו שלשה וטבלו בהן. ונתערבו. המקואות טהורין. והטובלים טהורים. היה השאוב באמצע. וירדו שלשה וטבלו בהם. ונתערבו. המקואות כמות שהיו. והטובלים כמות שהיו: ",
+ "הספוג והדלי שהיו בהן שלשה לוגין מים. ונפלו למקוה. לא פסלוהו. שלא אמרו אלא שלשה לוגין שנפלו: ",
+ "השידה והתיבה שבים אין מטבילין בהם אלא אם כן היו נקובין כשפופרת הנוד. ר' יהודה אומר בכלי גדול ארבעה טפחים ובקטן רובו. אם היה שק או קופה. מטבילין בהם כמה שהם מפני שהמים מעורבין. היו נתונים תחת הצינור. אינם פוסלים את המקוה. אלא מטבילין אותן. ומעלין אותן כדרכן: ",
+ "גסטרא שבמקוה והטביל בה את הכלים טהרו מטומאתן אבל טמאים על גב כלי חרס. אם היו המים צפים על גביו כל שהן טהורין. מעין היוצא מן התנור וירד וטבל בתוכו. הוא טהור וידיו טמאות. ואם היו על גביו רום ידיו. אף ידיו טהורות: ",
+ "ערוב מקואות. כשפופרת הנוד. כעוביה. וכחללה. כשתי אצבעות חוזרות למקומן ספק כשפופרת הנוד. ספק שאינה כשפופרת הנוד. פסולה. מפני שהיא מן התורה. וכן כזית מן המת. וכזית מן הנבילה. וכעדשה מן השרץ. כל שיעמוד כשפופרת הנוד ממעטה רבן שמעון בן גמליאל אומר כל שהוא מבריית המים. טהור: ",
+ "מטהרים את המקואות העליון מן התחתון והרחוק מן הקרוב. כיצד מביא סלון של חרס. או של אבר ומניח ידו תחתיו עד שהוא מתמלא מים ומושכו ומשיקו אפילו כשערה. דיו. היה בעליון ארבעים סאה. ובתחתון אין כלום. ממלא בכתף. ונותן לעליון. עד שירדו לתחתון ארבעים סאה: ",
+ "כותל שבין שתי מקואות שנסדק לשתי מצטרף. ולערב אין מצטרף עד שיהא במקום אחד כשפופרת הנוד. ר' יהודה אומר חלוף הדברים. נפרצו זה בתוך זה. על רום כקליפת השום. ועל רוחב כשפופרת הנוד: ",
+ "האביק שבמרחץ. בזמן שהוא באמצע. פוסל. מן הצד אינו פוסל. מפני שהוא כמקוה סמוך למקוה דברי ר' מאיר. וחכמים אומרים אם מקבלת האמבטי רביעית עד שלא יגיעו לאביק. כשר. ואם לאו. פסול. ר' אלעזר בר' צדוק אומר. אם מקבל האביק כל שהוא. פסול: ",
+ "המטהרת שבמרחץ התחתונה מליאה שאובין. והעליונה מלאה כשרין. אם יש כנגד הנקב שלשה לוגין פסול. כמה יהא בנקב ויהיה בו שלשה לוגין. אחד משלש מאות ועשרים לבריכה דברי ר' יוסי. ור' אלעזר אומר אפילו התחתונה מליאה כשרים. והעליונה מליאה שאובין ויש בצד הנקב שלשה לוגין. כשר. שלא אמרו אלא שלשה לוגין שנפלו: "
+ ],
+ [
+ "יש מעלין את המקוה ולא פוסלין. פוסלין ולא מעלין. לא מעלין ולא פוסלין. אלו מעלין ולא פוסלין. השלג והברד. והכפור והגליד. והמלח. והטיט הנרוק. אמר ר' עקיבא היה ר' ישמעאל דן כנגדי לומר השלג אינו מעלה את המקוה. והעידו אנשי מידבא משמו שאמר להם צאו והביאו שלג ועשו מקוה בתחלה. ר' יוחנן בן נורי אומר אבן הברד כמים. כיצד מעלין ולא פוסלין. מקוה שיש בו ארבעים סאה חסר אחת. נפל מהם סאה לתוכו והעלהו. נמצאו מעלין ולא פוסלין: ",
+ "אלו פוסלין ולא מעלין. המים בין טמאים. בין טהורים. ומי כבשים. ומי שלקות. והתמד עד שלא החמיץ. כיצד פוסלין ולא מעלין. מקוה שיש בו ארבעים סאה חסר קרטוב. ונפל מהם קרטוב לתוכו. לא העלהו. פוסלו בשלשה לוגין. אבל שאר המשקין. ומי פירות. והציר. והמורייס. והתמד משהחמיץ. פעמים מעלין. ופעמים שאינן מעלין. כיצד מקוה שיש בו ארבעים סאה חסר אחת. נפל לתוכו סאה מהם לא העלהו. היו בו ארבעים סאה. נתן סאה ונטל סאה. הרי זה כשר: ",
+ "הדיח בו סלי זיתים. וסלי ענבים. ושנו את מראיו כשר. ר' יוסי אומר מי הצבע. פוסלין אותו בשלשה לוגין. ואינן פוסלין אותו בשנוי מראה. נפל לתוכו יין. ומוחל. ושנו את מראיו. פסול. כיצד יעשה. ימתין לו עד שירדו גשמים ויחזרו מראיהן למראה המים. היו בו ארבעים סאה. ממלא בכתף. ונותן לתוכו עד שיחזרו מראיהן למראה המים: ",
+ "נפל לתוכו יין. או מוחל. ושנו מקצת מראיו. אם אין בו מראה מים ארבעים סאה הרי זה לא יטבול בו: ",
+ "שלשה לוגין מים ונפל לתוכן קרטוב יין והרי מראיהן כמראה היין. ונפלו למקוה. לא פסלוהו. שלשה לוגין מים חסר קרטוב. ונפל לתוכן קרטוב חלב. והרי מראיהן כמראה המים. ונפלו למקוה. לא פסלוהו. ר' יוחנן בן נורי אומר. הכל הולך אחר המראה: ",
+ "מקוה שיש בו ארבעים סאה מכוונות. ירדו שנים וטבלו זה אחר זה. הראשון טהור. והשני טמא. רבי יהודה אומר. אם היו רגליו של ראשון נוגעות במים אף השני טהור. הטביל בו את הסגוס והעלהו. מקצתו נוגע במים. טהור. הכר והכסת של עור. כיון שהגביה שפתותיהם מן המים. המים שבתוכן שאובין. כיצד יעשה. מטבילן ומעלה אותם דרך שוליהם: ",
+ "הטביל בו את המטה. אף על פי שרגליה שוקעות בטיט העבה. טהורה. מפני שהמים מקדמין. מקוה שמימיו מרודדין כובש אפילו חבילי עצים אפילו חבילי קנים. כדי שיתפחו המים ויורד וטובל. מחט שהיא נתונה על מעלות המערה. היה מוליך ומביא במים כיון שעבר עליה הגל טהורה: "
+ ],
+ [
+ "ארץ ישראל טהורה ומקואותיה טהורים. מקואות העמים שבחוצה לארץ כשרים לבעלי קריין. אפילו נתמלאו בקילון. שבארץ ישראל. שחוץ למפתח כשרים אף לנדות. מלפנים מן המפתח כשרים לבעלי קריין ופסולים לכל הטמאים. ר' אליעזר אומר הקרובים לעיר ולדרך טמאים מפני הכביסה והרחוקים טהורים: \n",
+ "אלו בעלי קוריין שהם צריכין טבילה. ראה מים חלוקים או עכורים בתחלה טהור באמצע ובסוף טמא. מתחלה ועד סוף טהור. לבנים ונמשכים טמא. ר' יוסי אומר לבנים כעכורים: \n",
+ "המטיל טפין עבות מתוך האמה. טמא. דברי ר' אלעזר חסמא. המהרהר בלילה ועמד ומצא בשרו חם טמא הפולטת זרע ביום השלישי. טהורה דברי ר' אלעזר בן עזריה. רבי ישמעאל אומר פעמים שהם ארבע עונות. פעמים שהם חמש. פעמים שהם ששה. ר' עקיבא אומר לעולם חמש: \n",
+ "עובדת כוכבים שפלטה שכבת זרע מישראל. טמאה. בת ישראל שפלטה שכבת זרע מעובד כוכבים. טהורה. האשה ששמשה ביתה וירדה וטבלה. ולא כבדה את הבית. כאילו לא טבלה. בעל קרי שטבל ולא הטיל את המים כשיטיל את המים טמא. רבי יוסי אומר בחולה ובזקן טמא. בילד ובבריא טהור: \n",
+ "נדה שנתנה מעות בפיה וירדה וטבלה טהורה מטומאתה. אבל טמאה היא על גב רוקה. נתנה שערה בפיה קפצה ידה קרצה שפתותיה. כאילו לא טבלה. האוחז באדם ובכלים ומטבילן. טמאין. ואם הדיח את ידו במים. טהורים. רבי שמעון אומר ירפה כדי שיבואו בהם מים. בית הסתרים בית הקמטים אינן צריכין שיבואו בהן מים: \n"
+ ],
+ [
+ "אלו חוצצין באדם. חוטי צמר וחוטי פשתן והרצועות שבראשי הבנות. רבי יהודה אומר של צמר ושל שער אינם חוצצין. מפני שהמים באין בהם: ",
+ "קלקי הלב. והזקן ובית הסתרים באשה. לפלוף שחוץ לעין. וגלד שחוץ למכה והרטיה שעליה. ושרף היבש. וגלדי צואה שעל בשרו. ובצק שתחת הצפורן. והמלמולין. וטיט היון. וטיט היוצרים. וגץ יוני. איזהו טיט היון. זה טיט הבורות שנאמר (תהלים מ, ג) ויעלני מבור שאון מטיט היון. טיט היוצרין כמשמעו. ר' יוסי מטהר בשל יוצרין ומטמא בשל מרקה. וגץ יוני אלו יתדות הדרכים שאין טובלין בהן ולא מטבילין אותן ושאר כל הטיט. מטבילין בו כשהוא לח ולא יטבול באבק שעל רגליו. לא יטבול את הקומקמוס בפחמין אלא אם כן שפשף: ",
+ "אלו שאין חוצצין קלקי הראש ובית השחי. ובית הסתרים באיש. רבי אליעזר אומר אחד האיש ואחד האשה. כל המקפיד עליו חוצץ. ושאין מקפיד עליו אין חוצץ: ",
+ "לפלוף שבעין. וגלד שעל המכה. ושרף הלח. ולכלוכי צואה שעל בשרו. וצואה שתחת הצפורן. וצפורן המדולדלת. כשות של קטן. לא טמא. ולא מטמא. קרום שעל המכה. טמא. ומטמא: ",
+ "אלו חוצצין בכלים. הזפת. והמור. בכלי זכוכית. בין מבפנים בין מבחוץ. על השלחן. ועל הטבלה. ועל הדרגש. על הנקיים. חוצצין. על הבלוסין. אינן חוצצין. על מטות בעל הבית. חוצץ. ועל של עני אינו חוצץ. על איכוף של בעל הבית חוצץ. ועל של זקקין. אינו חוצץ. ועל המרדעת. חוצץ. רבן שמעון בן גמליאל אומר עד כאיסר האיטלקי: ",
+ "על הבגדים. מצד אחד. אינו חוצץ. משני צדדין. חוצץ. רבי יהודה אומר משום רבי ישמעאל אף מצד אחד. רבי יוסי אומר של בנאים מצד אחד. ושל בור. משני צדדין: ",
+ "מטפחת של זפתין. ושל יוצרין. ושל מפסלי אילנות. אין חוצצין. ר' יהודה אומר אף של קייצין כיוצא בהן. זה הכלל. כל המקפיד עליו. חוצץ. ושאינו מקפיד עליו. אינו חוצץ: "
+ ],
+ [
+ "כל ידות הכלים. שהכניסן שלא כדרכן. או שהכניסן כדרכן. ולא מרקן. או שמרקן ונשברו. הרי אלו חוצצין. כלי שהטבילו דרך פיו. כאילו לא טבל. הטבילו כדרכו בלא זבורית. עד שיטנו על צדו. כלי שהוא צר מכאן ומכאן ורחב מן האמצע אינו טהור. עד שיטנו על צדו. צלוחית שפיה שוקע. אינה טהורה עד שינקבנה מצדה. קלמרין הדיוטות אינה טהורה. עד שינקבנה מצדה. וקלמרין של יוסף הכהן. היתה נקובה בצדה: ",
+ "הכר והכסת של עור. הרי אלו צריכין שיבואו בהם המים. כסת עגולה. והכדור. והאמום. והקמיע. והתפלה. אינן צריכין שיבואו בהם המים. זה הכלל. כל שאין דרכו להכניס ולהוציא. טובלים סתומים: ",
+ "אלו שאינם צריכים שיבאו בהם המים. קשרי העני. והנימין. וחבט של סנדל. ותפלה של ראש. בזמן שהיא חוצה. ושל זרוע. בזמן שאינה עולה ויורדת. ואזני החמת. ואזני התרמול: ",
+ "אלו שהם צריכים שיבואו בהן המים. הקשר שבפרקסים שבכתף. ושפה של סדין צריך למתח. ותפלה של ראש בזמן שאינה חוצה. ושל זרוע בזמן שהיא עולה ויורדת. ושניצן של סנדל. ובגדים שהטבילן מכובסין. עד שיבעבעו. הטבילן נגובין. עד שיבעבעו. וינוחו מבעבוען: ",
+ "כל ידות הכלים שהם ארוכין. ועתיד לקוצץ. מטבילין עד מקום המדה. ר' יהודה אומר עד שיטביל את כולו. שלשלת דלי גדול ארבעה טפחים. ושל קטן עשרה. מטבילן עד מקום המדה. ר' טרפון אומר עד שיטביל את כל הטבעת. החבל שהוא קשור בקופה אינו חבור. אלא אם כן תפר: ",
+ "בית שמאי אומרים אין מטבילין חמין בצונן. ולא צונן בחמין. לא יפים ברעים. ולא רעים ביפים. בית הלל אומרים מטבילין. כלי שהוא מלא משקין והטבילו. כאילו לא טבל. מלא מי רגלים. רואים אותם כאילו הם מים. מלא מי חטאת. עד שירבו המים על מי חטאת. רבי יוסי אומר אפילו כלי מחזיק כור. ואין בו אלא רביעית. כאילו לא טבל: ",
+ "כל האוכלין מצטרפין לפסול את הגויה. בכחצי פרס. כל המשקין מצטרפין לפסול את הגויה. ברביעית. זה חומר בשותה משקין טמאים. מבמקוה. שעשו בו שאר המשקין כמים: ",
+ "אכל אוכלים טמאים. ושתה משקים טמאים טבל והקיאן טמאים. מפני שאינן טהורים בגוף. שתה מים טמאים. טבל והקיאם. טהורים. מפני שהם טהורים בגוף. בלע טבעת טהורה. נכנס לאהל המת. הזה ושנה וטבל והקיאה. הרי היא כמות שהיתה. בלע טבעת טמאה. טובל ואוכל בתרומה. הקיאה טמאה. וטמאתו. חץ שהוא תחוב באדם. בזמן שהוא נראה. חוצץ. ואם אינו נראה. טובל ואוכל בתרומתו: "
+ ]
+ ],
+ "sectionNames": [
+ "Chapter",
+ "Mishnah"
+ ]
+}
\ No newline at end of file
diff --git a/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Mikvaot/Hebrew/Torat Emet 357.json b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Mikvaot/Hebrew/Torat Emet 357.json
new file mode 100644
index 0000000000000000000000000000000000000000..13d09f7ad7d6ac7494305679b639aaf7aedc879c
--- /dev/null
+++ b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Mikvaot/Hebrew/Torat Emet 357.json
@@ -0,0 +1,118 @@
+{
+ "language": "he",
+ "title": "Mishnah Mikvaot",
+ "versionSource": "http://www.toratemetfreeware.com/index.html?downloads",
+ "versionTitle": "Torat Emet 357",
+ "status": "locked",
+ "priority": 3.0,
+ "license": "Public Domain",
+ "versionTitleInHebrew": "תורת אמת 357",
+ "actualLanguage": "he",
+ "languageFamilyName": "hebrew",
+ "isBaseText": true,
+ "isSource": true,
+ "isPrimary": true,
+ "direction": "rtl",
+ "heTitle": "משנה מקואות",
+ "categories": [
+ "Mishnah",
+ "Seder Tahorot"
+ ],
+ "text": [
+ [
+ "שֵׁשׁ מַעֲלוֹת בַּמִּקְוָאוֹת, זוֹ לְמַעְלָה מִזּוֹ, וְזוֹ לְמַעְלָה מִזּוֹ. מֵי גְבָאִים, שָׁתָה טָמֵא וְשָׁתָה טָהוֹר, טָמֵא. שָׁתָה טָמֵא וּמִלֵּא בִכְלִי טָהוֹר, טָמֵא. שָׁתָה טָמֵא וְנָפַל כִּכָּר שֶׁל תְּרוּמָה, אִם הֵדִיחַ, טָמֵא. וְאִם לֹא הֵדִיחַ, טָהוֹר: \n",
+ "מִלֵּא בִכְלִי טָמֵא וְשָׁתָה טָהוֹר, טָמֵא. מִלֵּא בִכְלִי טָמֵא וּמִלֵּא בִכְלִי טָהוֹר, טָמֵא. מִלֵּא בִכְלִי טָמֵא וְנָפַל כִּכָּר שֶׁל תְּרוּמָה, אִם הֵדִיחַ, טָמֵא. וְאִם לֹא הֵדִיחַ, טָהוֹר: \n",
+ "נָפְלוּ מַיִם טְמֵאִים וְשָׁתָה טָהוֹר, טָמֵא. נָפְלוּ מַיִם טְמֵאִים וּמִלֵּא בִכְלִי טָהוֹר, טָמֵא. נָפְלוּ מַיִם טְמֵאִים וְנָפַל כִּכָּר שֶׁל תְּרוּמָה, אִם הֵדִיחַ, טָמֵא. וְאִם לֹא הֵדִיחַ, טָהוֹר. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, בֵּין שֶׁהֵדִיחַ בֵּין שֶׁלֹּא הֵדִיחַ, טָמֵא: \n",
+ "נָפַל לְתוֹכָן מֵת, אוֹ שֶׁהָלַךְ בָּהֶן הַטָּמֵא, וְשָׁתָה טָהוֹר, טָהוֹר. אֶחָד מֵי גְבָאִים, מֵי בוֹרוֹת, מֵי שִׁיחִים, מֵי מְעָרוֹת, מֵי תַמְצִיּוֹת שֶׁפָּסְקוּ, וּמִקְוָאוֹת שֶׁאֵין בָּהֶם אַרְבָּעִים סְאָה, בִּשְׁעַת הַגְּשָׁמִים הַכֹּל טָהוֹר. פָּסְקוּ הַגְּשָׁמִים, הַקְּרוֹבִים לָעִיר וְלַדֶּרֶךְ, טְמֵאִים. וְהָרְחוֹקִים, טְהוֹרִין, עַד שֶׁיְּהַלְּכוּ רֹב בְּנֵי אָדָם: \n",
+ "מֵאֵימָתַי טָהֳרָתָן. בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, מִשֶּׁיִּרְבּוּ וְיִשְׁטֹפוּ. וּבֵית הִלֵּל אוֹמְרִים, רַבּוּ אַף עַל פִּי שֶׁלֹּא שָׁטְפוּ. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, שָׁטְפוּ אַף עַל פִּי שֶׁלֹּא רַבּוּ. כְּשֵׁרִין לַחַלָּה וְלִטֹּל מֵהֶן לַיָּדָיִם: \n",
+ "לְמַעְלָה מֵהֶן, מֵי תַמְצִיּוֹת שֶׁלֹּא פָסְקוּ. שָׁתָה טָמֵא וְשָׁתָה טָהוֹר, טָהוֹר. שָׁתָה טָמֵא וּמִלֵּא בִכְלִי טָהוֹר, טָהוֹר. שָׁתָה טָמֵא וְנָפַל כִּכָּר שֶׁל תְּרוּמָה, אַף עַל פִּי שֶׁהֵדִיחַ, טָהוֹר. מִלֵּא בִכְלִי טָמֵא וְשָׁתָה טָהוֹר, טָהוֹר. מִלֵּא בִכְלִי טָמֵא וּמִלֵּא בִכְלִי טָהוֹר, טָהוֹר. מִלֵּא בִכְלִי טָמֵא וְנָפַל כִּכָּר שֶׁל תְּרוּמָה, אַף עַל פִּי שֶׁהֵדִיחַ, טָהוֹר. נָפְלוּ מַיִם טְמֵאִים וְשָׁתָה טָהוֹר, טָהוֹר. נָפְלוּ מַיִם טְמֵאִים וּמִלֵּא בִכְלִי טָהוֹר, טָהוֹר. נָפְלוּ מַיִם טְמֵאִים וְנָפַל כִּכָּר שֶׁל תְּרוּמָה, אַף עַל פִּי שֶׁהֵדִיחַ, טָהוֹר. כְּשֵׁרִים לַתְּרוּמָה וְלִטֹּל מֵהֶם לַיָּדָיִם: \n",
+ "לְמַעְלָה מֵהֶן, מִקְוֶה שֶׁיֶּשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה, שֶׁבּוֹ טוֹבְלִין וּמַטְבִּילִין. לְמַעְלָה מֵהֶן, מַעְיָן שֶׁמֵּימָיו מֻעָטִין וְרַבּוּ עָלָיו מַיִם שְׁאוּבִין, שָׁוֶה לַמִּקְוֶה לְטַהֵר בְּאַשְׁבֹּרֶן, וְלַמַּעְיָן לְהַטְבִּיל בּוֹ בְּכָל שֶׁהוּא: \n",
+ "לְמַעְלָה מֵהֶן, מַיִם מֻכִּין, שֶׁהֵן מְטַהֲרִין בְּזוֹחֲלִין. לְמַעְלָה מֵהֶן, מַיִם חַיִּים, שֶׁבָּהֶן טְבִילָה לַזָּבִים, וְהַזָּיָה לַמְצֹרָעִים, וּכְשֵׁרִים לְקַדֵּשׁ מֵהֶן מֵי חַטָּאת: \n"
+ ],
+ [
+ "הַטָּמֵא שֶׁיָּרַד לִטְבֹּל, סָפֵק טָבַל סָפֵק לֹא טָבַל, אֲפִלּוּ טָבַל, סָפֵק יֶשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה סָפֵק אֵין בּוֹ. שְׁנֵי מִקְוָאוֹת, אֶחָד יֶשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה וְאֶחָד שֶׁאֵין בּוֹ, טָבַל בְּאַחַד מֵהֶם וְאֵינוֹ יוֹדֵעַ בְּאֵיזֶה מֵהֶן טָבַל, סְפֵקוֹ טָמֵא: \n",
+ "מִקְוֶה שֶׁנִּמְדַּד וְנִמְצָא חָסֵר, כָּל טָהֳרוֹת שֶׁנַּעֲשׂוּ עַל גַּבָּיו לְמַפְרֵעַ, בֵּין בִּרְשׁוּת הַיָּחִיד בֵּין בִּרְשׁוּת הָרַבִּים, טְמֵאוֹת. בַּמֶּה דְבָרִים אֲמוּרִים, בְּטֻמְאָה חֲמוּרָה. אֲבָל בְּטֻמְאָה קַלָּה, כְּגוֹן אָכַל אֳכָלִים טְמֵאִים, וְשָׁתָה מַשְׁקִין טְמֵאִים, בָּא רֹאשׁוֹ וְרֻבּוֹ בְּמַיִם שְׁאוּבִים, אוֹ שֶׁנָּפְלוּ עַל רֹאשׁוֹ וְעַל רֻבּוֹ שְׁלשָׁה לֻגִּין מַיִם שְׁאוּבִין, וְיָרַד לִטְבֹּל, סָפֵק טָבַל סָפֵק לֹא טָבַל, אֲפִלּוּ טָבַל, סָפֵק יֶשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה סָפֵק אֵין בּוֹ. שְׁנֵי מִקְוָאוֹת, אֶחָד יֶשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה, וְאֶחָד שֶׁאֵין בּוֹ, טָבַל בְּאַחַד מֵהֶן וְאֵינוֹ יוֹדֵעַ בְּאֵיזֶה מֵהֶן טָבַל, סְפֵקוֹ טָהוֹר. רַבִּי יוֹסֵי מְטַמֵּא, שֶׁרַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, כָּל דָּבָר שֶׁהוּא בְחֶזְקַת טֻמְאָה, לְעוֹלָם הוּא בִפְסוּלוֹ, עַד שֶׁיִּוָּדַע שֶׁטָּהַר. אֲבָל סְפֵקוֹ לִטָּמֵא וּלְטַמֵּא, טָהוֹר: \n",
+ "סְפֵק מַיִם שְׁאוּבִין שֶׁטִּהֲרוּ חֲכָמִים, סָפֵק נָפְלוּ, סָפֵק לֹא נָפְלוּ, אֲפִלּוּ נָפְלוּ, סָפֵק יֶשׁ בָּהֶם אַרְבָּעִים סְאָה סָפֵק אֵין בָּהֶם, שְׁנֵי מִקְוָאוֹת, אֶחָד יֶשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה וְאֶחָד אֵין בּוֹ, נָפַל לְאַחַד מֵהֶן וְאֵינוֹ יוֹדֵעַ לְאֵיזֶה מֵהֶן נָפַל, סְפֵקוֹ טָהוֹר, מִפְּנֵי שֶׁיֶּשׁ לוֹ בַמֶּה יִתְלֶה. הָיוּ שְׁנֵיהֶם פְּחוּתִים מֵאַרְבָּעִים סְאָה, וְנָפַל לְאַחַד מֵהֶם וְאֵינוֹ יוֹדֵעַ לְאֵיזֶה מֵהֶן נָפַל, סְפֵקוֹ טָמֵא, מִפְּנֵי שֶׁאֵין לוֹ בַמֶּה יִתְלֶה: \n",
+ "רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, רְבִיעִית מַיִם שְׁאוּבִין בַּתְּחִלָּה, פּוֹסְלִין אֶת הַמִּקְוֶה, וּשְׁלשָׁה לֻגִּין עַל פְּנֵי הַמַּיִם. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, בֵּין בַּתְּחִלָּה בֵּין בַּסּוֹף, שִׁעוּרוֹ שְׁלשָׁה לֻגִּין: \n",
+ "מִקְוֶה שֶׁיֶּשׁ בּוֹ שָׁלשׁ גֻּמּוֹת שֶׁל מַיִם שְׁאוּבִין שֶׁל לֹג לֹג, אִם יָדוּעַ שֶׁנָּפַל לְתוֹכוֹ אַרְבָּעִים סְאִין מַיִם כְּשֵׁרִין עַד שֶׁלֹּא הִגִּיעוּ לַגֻּמָּא הַשְּׁלִישִׁית, כָּשֵׁר. וְאִם לָאו, פָּסוּל. וְרַבִּי שִׁמְעוֹן מַכְשִׁיר, מִפְּנֵי שֶׁהוּא כְמִקְוֶה סָמוּךְ לְמִקְוֶה: \n",
+ "הַמְסַנֵּק אֶת הַטִּיט לַצְּדָדִין וּמָשְׁכוּ מִמֶּנּוּ שְׁלשָׁה לֻגִּין, כָּשֵׁר. הָיָה תוֹלֵשׁ וּמָשְׁכוּ מִמֶּנּוּ שְׁלשָׁה לֻגִּין, פָּסוּל. וְרַבִּי שִׁמְעוֹן מַכְשִׁיר, מִפְּנֵי שֶׁלֹּא נִתְכַּוֵּן לִשְׁאֹב: \n",
+ "הַמַּנִּיחַ קַנְקַנִּים בְּרֹאשׁ הַגַּג לְנַגְּבָן וְנִתְמַלְּאוּ מַיִם, רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, אִם עוֹנַת גְּשָׁמִים הִיא, אִם יֶשׁ בּוֹ כִמְעַט מַיִם בַּבּוֹר, יְשַׁבֵּר. וְאִם לָאו, לֹא יְשַׁבֵּר. רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ אוֹמֵר, בֵּין כָּךְ וּבֵין כָּךְ יְשַׁבֵּר, אוֹ יִכְפֶּה, אֲבָל לֹא יְעָרֶה: \n",
+ "הַסַּיָּד שֶׁשָּׁכַח עָצִיץ בַּבּוֹר וְנִתְמַלֵּא מַיִם, אִם הָיוּ הַמַּיִם צָפִים עַל גַּבָּיו כָּל שֶׁהוּא, יְשַׁבֵּר. וְאִם לָאו, לֹא יְשַׁבֵּר, דִּבְרֵי רַבִּי אֱלִיעֶזֶר. וְרַבִּי יְהוֹשֻׁעַ אוֹמֵר, בֵּין כָּךְ וּבֵין כָּךְ יְשַׁבֵּר: \n",
+ "הַמְסַדֵּר קַנְקַנִּים בְּתוֹךְ הַבּוֹר וְנִתְמַלְּאוּ מַיִם, אַף עַל פִּי שֶׁבָּלַע הַבּוֹר אֶת מֵימָיו, הֲרֵי זֶה יְשַׁבֵּר: \n",
+ "מִקְוֶה שֶׁיֶּשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה מַיִם וָטִיט, רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, מַטְבִּילִין בַּמַּיִם וְאֵין מַטְבִּילִין בַּטִּיט. רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ אוֹמֵר, בַּמַּיִם וּבַטִּיט. בְּאֵיזֶה טִיט מַטְבִּילִין. בְּטִיט שֶׁהַמַּיִם צָפִים עַל גַּבָּיו. הָיוּ הַמַּיִם מִצַּד אֶחָד, מוֹדֶה רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ שֶׁמַּטְבִּילִין בַּמַּיִם וְאֵין מַטְבִּילִין בַּטִּיט. בְּאֵיזֶה טִיט אָמְרוּ. בְּטִיט שֶׁהַקָּנֶה יוֹרֵד מֵאֵלָיו, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, מְקוֹם שֶׁאֵין קְנֵה הַמִּדָּה עוֹמֵד. אַבָּא אֶלְעָזָר בֶּן דּוֹלְעַאי אוֹמֵר, מְקוֹם שֶׁהַמִּשְׁקֹלֶת יוֹרֶדֶת. רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, הַיּוֹרֵד בְּפִי חָבִית. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, הַנִּכְנָס בִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד. רַבִּי אֶלְעָזָר בַּר צָדוֹק אוֹמֵר, הַנִּמְדָּד בַּלֹּג: \n"
+ ],
+ [
+ "רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, שְׁנֵי מִקְוָאוֹת שֶׁאֵין בָּהֶם אַרְבָּעִים סְאָה, וְנָפְלוּ לָזֶה לֹג וּמֶחֱצָה וְלָזֶה לֹג וּמֶחֱצָה וְנִתְעָרְבוּ, כְּשֵׁרִים, מִפְּנֵי שֶׁלֹּא נִקְרָא עֲלֵיהֶן שֵׁם פְּסוּל. אֲבָל מִקְוֶה שֶׁאֵין בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה וְנָפְלוּ בוֹ שְׁלשָׁה לֻגִּין וְנֶחֱלַק לִשְׁנַיִם, פָּסוּל, מִפְּנֵי שֶׁנִּקְרָא עָלָיו שֵׁם פְּסוּל. וְרַבִּי יְהוֹשֻׁעַ מַכְשִׁיר, שֶׁהָיָה רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ אוֹמֵר, כָּל מִקְוֶה שֶׁאֵין בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה וְנָפְלוּ לוֹ שְׁלשָׁה לֻגִּין וְחָסַר אֲפִלּוּ קֹרְטוֹב, כָּשֵׁר, מִפְּנֵי שֶׁחָסְרוּ לוֹ שְׁלשָׁה לֻגִּין. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, לְעוֹלָם הוּא בִפְסוּלוֹ, עַד שֶׁיֵּצֵא מִמֶּנּוּ מְלוֹאוֹ וָעוֹד: \n",
+ "כֵּיצַד. הַבּוֹר שֶׁבְּחָצֵר וְנָפְלוּ לוֹ שְׁלשָׁה לֻגִּין, לְעוֹלָם הוּא בִפְסוּלוֹ, עַד שֶׁיֵּצֵא מִמֶּנּוּ מְלוֹאוֹ וָעוֹד, אוֹ עַד שֶׁיַּעֲמִיד בֶּחָצֵר אַרְבָּעִים סְאָה וְיִטְהֲרוּ הָעֶלְיוֹנִים מִן הַתַּחְתּוֹנִים. רַבִּי אֶלְעָזָר בֶּן עֲזַרְיָה פּוֹסֵל, אֶלָּא אִם כֵּן פָּקָק: \n",
+ "בּוֹר שֶׁהוּא מָלֵא מַיִם שְׁאוּבִין וְהָאַמָּה נִכְנֶסֶת לוֹ וְיוֹצְאָה מִמֶּנּוּ, לְעוֹלָם הוּא בִפְסוּלוֹ, עַד שֶׁיִּתְחַשֵּׁב שֶׁלֹּא נִשְׁתַּיֵּר מִן הָרִאשׁוֹנִים שְׁלשָׁה לֻגִּין. שְׁנַיִם שֶׁהָיוּ מַטִּילִין לַמִּקְוֶה, זֶה לֹג וּמֶחֱצָה וָזֶה לֹג וּמֶחֱצָה, הַסּוֹחֵט אֶת כְּסוּתוֹ וּמַטִּיל מִמְּקוֹמוֹת הַרְבֵּה, וְהַמְּעָרֶה מִן הַצַּרְצוּר וּמַטִּיל מִמְּקוֹמוֹת הַרְבֵּה, רַבִּי עֲקִיבָא מַכְשִׁיר, וַחֲכָמִים פּוֹסְלִין. אָמַר רַבִּי עֲקִיבָא, לֹא אָמְרוּ מַטִּילִין, אֶלָּא מַטִּיל. אָמְרוּ לוֹ, לֹא כָךְ וְלֹא כָךְ אָמְרוּ, אֶלָּא שֶׁנָּפְלוּ לוֹ שְׁלשָׁה לֻגִּין: \n",
+ "מִכְּלִי אֶחָד, מִשְּׁנַיִם וּמִשְּׁלשָׁה, מִצְטָרְפִין. וּמֵאַרְבָּעָה, אֵין מִצְטָרְפִין. בַּעַל קֶרִי הַחוֹלֶה שֶׁנָּפְלוּ עָלָיו תִּשְׁעָה קַבִּין מַיִם, וְטָהוֹר שֶׁנָּפְלוּ עַל רֹאשׁוֹ וְעַל רֻבּוֹ שְׁלשָׁה לֻגִּין מַיִם שְׁאוּבִין, מִכְּלִי אֶחָד, מִשְּׁנַיִם וּמִשְּׁלשָׁה, מִצְטָרְפִין. מֵאַרְבָּעָה, אֵין מִצְטָרְפִין. בַּמֶּה דְבָרִים אֲמוּרִים. בִּזְמַן שֶׁהִתְחִיל הַשֵּׁנִי עַד שֶׁלֹּא פָסַק הָרִאשׁוֹן. וּבַמֶּה דְבָרִים אֲמוּרִים. בִּזְמַן שֶׁלֹּא נִתְכַּוֵּן לְרַבּוֹת. אֲבָל נִתְכַּוֵּן לְרַבּוֹת, אֲפִלּוּ קֹרְטוֹב בְּכָל הַשָּׁנָה, מִצְטָרְפִין לִשְׁלשָׁה לֻגִּין: \n"
+ ],
+ [
+ "הַמַּנִּיחַ כֵּלִים תַּחַת הַצִּנּוֹר, אֶחָד כֵּלִים גְּדוֹלִים וְאֶחָד כֵּלִים קְטַנִּים, אֲפִלּוּ כְלֵי גְלָלִים, כְּלֵי אֲבָנִים, כְּלֵי אֲדָמָה, פּוֹסְלִין אֶת הַמִּקְוֶה. אֶחָד הַמַּנִּיחַ וְאֶחָד הַשּׁוֹכֵחַ, כְּדִבְרֵי בֵית שַׁמַּאי. וּבֵית הִלֵּל מְטַהֲרִין בְּשׁוֹכֵחַ. אָמַר רַבִּי מֵאִיר, נִמְנוּ וְרַבּוּ בֵית שַׁמַּאי עַל בֵּית הִלֵּל. וּמוֹדִים בְּשׁוֹכֵחַ בֶּחָצֵר שֶׁהוּא טָהוֹר. אָמַר רַבִּי יוֹסֵי, עֲדַיִין מַחֲלֹקֶת בִּמְקוֹמָהּ עוֹמָדֶת: \n",
+ "הַמַּנִּיחַ טַבְלָא תַּחַת הַצִּנּוֹר, אִם יֶשׁ לָהּ לְבִזְבֵּז, פּוֹסֶלֶת אֶת הַמִּקְוֶה. וְאִם לָאו, אֵינָהּ פּוֹסֶלֶת אֶת הַמִּקְוֶה. זְקָפָהּ לִדּוֹחַ, בֵּין כָּךְ וּבֵין כָּךְ אֵינָהּ פּוֹסֶלֶת אֶת הַמִּקְוֶה: \n",
+ "הַחוֹטֵט בְּצִנּוֹר לְקַבֵּל צְרוֹרוֹת, בְּשֶׁל עֵץ, כָּל שֶׁהוּא. וּבְשֶׁל חֶרֶס, רְבִיעִית. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, אַף בְּשֶׁל חֶרֶס, כָּל שֶׁהוּא. לֹא אָמְרוּ רְבִיעִית אֶלָּא בְשִׁבְרֵי כְלֵי חֶרֶס. הָיוּ צְרוֹרוֹת מִתְחַלְחֲלִים בְּתוֹכוֹ, פּוֹסְלִים אֶת הַמִּקְוֶה. יָרַד לְתוֹכוֹ עָפָר וְנִכְבַּשׁ, כָּשֵׁר. סִלּוֹן שֶׁהוּא צַר מִכָּאן וּמִכָּאן וְרָחָב מִן הָאֶמְצַע, אֵינוֹ פוֹסֵל, מִפְּנֵי שֶׁלֹּא נַעֲשָׂה לְקַבָּלָה: \n",
+ "מַיִם שְׁאוּבִין וּמֵי גְשָׁמִים שֶׁנִּתְעָרְבוּ בֶחָצֵר, וּבָעֻקָּה, וְעַל מַעֲלוֹת הַמְּעָרָה, אִם רֹב מִן הַכָּשֵׁר, כָּשֵׁר. וְאִם רֹב מִן הַפָּסוּל, פָּסוּל. מֶחֱצָה לְמֶחֱצָה, פָּסוּל. אֵימָתַי, בִּזְמַן שֶׁמִּתְעָרְבִין עַד שֶׁלֹּא יַגִּיעוּ לַמִּקְוֶה. הָיוּ מְקַלְּחִין בְּתוֹךְ הַמַּיִם, אִם יָדוּעַ שֶׁנָּפַל לְתוֹכוֹ אַרְבָּעִים סְאָה מַיִם כְּשֵׁרִים, עַד שֶׁלֹּא יָרַד לְתוֹכוֹ שְׁלשָׁה לֻגִּין מַיִם שְׁאוּבִין, כָּשֵׁר. וְאִם לָאו, פָּסוּל: \n",
+ "הַשֹּׁקֶת שֶׁבַּסֶּלַע, אֵין מְמַלְּאִין מִמֶּנָּה, וְאֵין מְקַדְּשִׁין בָּהּ, וְאֵין מַזִּין מִמֶּנָּה, וְאֵינָהּ צְרִיכָה צָמִיד פָּתִיל, וְאֵינָהּ פּוֹסֶלֶת אֶת הַמִּקְוֶה. הָיְתָה כְלִי וְחִבְּרָהּ בְּסִיד, מְמַלְּאִין בָּהּ, וּמְקַדְּשִׁין בָּהּ, וּמַזִּין מִמֶּנָּה, וּצְרִיכָה צָמִיד פָּתִיל, וּפוֹסֶלֶת אֶת הַמִּקְוֶה. נִקְּבָה מִלְּמַטָּה אוֹ מִן הַצַּד וְאֵינָהּ יְכוֹלָה לְקַבֵּל מַיִם כָּל שֶׁהֵם, כְּשֵׁרָה. וְכַמָּה יִהְיֶה בַנֶּקֶב. כִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד. אָמַר רַבִּי יְהוּדָה בֶּן בְּתֵירָא, מַעֲשֶׂה בְשֹׁקֶת יֵהוּא שֶׁהָיְתָה בִירוּשָׁלַיִם, וְהָיְתָה נְקוּבָה כִשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד, וְהָיוּ כָל הַטָּהֳרוֹת שֶׁבִּירוּשָׁלַיִם נַעֲשׂוֹת עַל גַּבָּהּ, וְשָׁלְחוּ בֵית שַׁמַּאי וּפְחָתוּהָ, שֶׁבֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, עַד שֶׁיִּפְחֲתוּ רֻבָּהּ: \n"
+ ],
+ [
+ "מַעְיָן שֶׁהֶעֱבִירוֹ עַל גַּבֵּי הַשֹּׁקֶת, פָּסוּל. הֶעֱבִירוֹ עַל גַּבֵּי שָׂפָה כָל שֶׁהוּא, כָּשֵׁר חוּצָה לָהּ, שֶׁהַמַּעְיָן מְטַהֵר בְּכָל שֶׁהוּא. הֶעֱבִירוֹ עַל גַּבֵּי בְרֵכָה וְהִפְסִיקוֹ, הֲרֵי הוּא כְמִקְוֶה. חָזַר וְהִמְשִׁיכוֹ, פָּסוּל לַזָּבִים וְלַמְצֹרָעִים וּלְקַדֵּשׁ מֵהֶן מֵי חַטָּאת, עַד שֶׁיֵּדַע שֶׁיָּצְאוּ הָרִאשׁוֹנִים: \n",
+ "הֶעֱבִירוֹ עַל גַּבֵּי כֵלִים אוֹ עַל גַּבֵּי סַפְסָל, רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, הֲרֵי הוּא כְמוֹ שֶׁהָיָה. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, הֲרֵי הוּא כְמִקְוֶה, וּבִלְבַד שֶׁלֹּא יַטְבִּיל עַל גַּבֵּי הַסַּפְסָל: \n",
+ "מַעְיָן שֶׁהוּא מָשׁוּךְ כְּנָדָל, רִבָּה עָלָיו וְהִמְשִׁיכוֹ, הֲרֵי הוּא כְמוֹ שֶׁהָיָה. הָיָה עוֹמֵד וְרִבָּה עָלָיו וְהִמְשִׁיכוֹ, שָׁוֶה לְמִקְוֶה לְטַהֵר בְּאַשְׁבֹּרֶן, וּלְמַעְיָן לְהַטְבִּיל בּוֹ בְּכָל שֶׁהוּא: \n",
+ "כָּל הַיַּמִּים כְּמִקְוֶה, שֶׁנֶּאֱמַר (בראשית א), וּלְמִקְוֵה הַמַּיִם קָרָא יַמִּים, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, הַיָּם הַגָּדוֹל כְּמִקְוֶה. לֹא נֶאֱמַר יַמִּים, אֶלָּא שֶׁיֶּשׁ בּוֹ מִינֵי יַמִּים הַרְבֵּה. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, כָּל הַיַּמִּים מְטַהֲרִים בְּזוֹחֲלִין, וּפְסוּלִין לַזָּבִין וְלַמְצֹרָעִים, וּלְקַדֵּשׁ מֵהֶם מֵי חַטָּאת: \n",
+ "הַזּוֹחֲלִין, כְּמַעְיָן. וְהַנּוֹטְפִים, כְּמִקְוֶה. הֵעִיד רַבִּי צָדוֹק עַל הַזּוֹחֲלִין שֶׁרַבּוּ עַל הַנּוֹטְפִים, שֶׁהֵם כְּשֵׁרִים. וְנוֹטְפִים שֶׁעֲשָׂאָן זוֹחֲלִין, סוֹמֵךְ אֲפִלּוּ מַקֵּל, אֲפִלּוּ קָנֶה, אֲפִלּוּ זָב וְזָבָה, יוֹרֵד וְטוֹבֵל, דִּבְרֵי רַבִּי יְהוּדָה. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, כָּל דָּבָר שֶׁהוּא מְקַבֵּל טֻמְאָה, אֵין מַזְחִילִין בּוֹ: \n",
+ "גַּל שֶׁנִּתְלַשׁ וּבוֹ אַרְבָּעִים סְאָה, וְנָפַל עַל הָאָדָם וְעַל הַכֵּלִים, טְהוֹרִים. כָּל מָקוֹם שֶׁיֶּשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה, טוֹבְלִין וּמַטְבִּילִין. מַטְבִּילִין בַּחֲרִיצִין וּבִנְעָצִים וּבְפַרְסַת הַחֲמוֹר הַמְעֹרֶבֶת בַּבִּקְעָה. בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, מַטְבִּילִין בְּחַרְדָּלִית. בֵּית הִלֵּל אוֹמְרִים, אֵין מַטְבִּילִין. וּמוֹדִים שֶׁהוּא גוֹדֵר כֵּלִים וְטוֹבֵל בָּהֶם. וְכֵלִים שֶׁגָּדַר בָּהֶם, לֹא הֻטְבְּלוּ: \n"
+ ],
+ [
+ "כָּל הַמְעֹרָב לַמִּקְוֶה, כַּמִּקְוֶה. חוֹרֵי הַמְּעָרָה וְסִדְקֵי הַמְּעָרָה, מַטְבִּיל בָּהֶם כְּמָה שֶׁהֵם. עֻקַּת הַמְּעָרָה, אֵין מַטְבִּילִין בָּהּ אֶלָּא אִם כֵּן הָיְתָה נְקוּבָה כִשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד. אָמַר רַבִּי יְהוּדָה, אֵימָתַי, בִּזְמַן שֶׁהִיא מַעֲמֶדֶת עַצְמָהּ. אֲבָל אִם אֵינָהּ מַעֲמֶדֶת עַצְמָהּ, מַטְבִּילִין בָּהּ כְּמָה שֶׁהִיא: \n",
+ "דְּלִי שֶׁהוּא מָלֵא כֵלִים וְהִטְבִּילָן, הֲרֵי אֵלּוּ טְהוֹרִים. וְאִם לֹא טָבַל, אֵין הַמַּיִם מְעֹרָבִין, עַד שֶׁיִּהְיוּ מְעֹרָבִין כִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד: \n",
+ "שְׁלשָׁה מִקְוָאוֹת, בָּזֶה עֶשְׂרִים סְאָה, וּבָזֶה עֶשְׂרִים סְאָה, וּבָזֶה עֶשְׂרִים סְאָה מַיִם שְׁאוּבִין, וְהַשָּׁאוּב מִן הַצַּד, וְיָרְדוּ שְׁלשָׁה וְטָבְלוּ בָהֶן וְנִתְעָרְבוּ, הַמִּקְוָאוֹת טְהוֹרִין וְהַטּוֹבְלִים טְהוֹרִים. הָיָה הַשָּׁאוּב בָּאֶמְצַע, וְיָרְדוּ שְׁלשָׁה וְטָבְלוּ בָהֶם וְנִתְעָרְבוּ, הַמִּקְוָאוֹת כְּמוֹת שֶׁהָיוּ, וְהַטּוֹבְלִים כְּמוֹת שֶׁהָיוּ: \n",
+ "הַסְּפוֹג וְהַדְּלִי שֶׁהָיוּ בָהֶן שְׁלשָׁה לֻגִּין מַיִם וְנָפְלוּ לַמִּקְוֶה, לֹא פְסָלוּהוּ, שֶׁלֹּא אָמְרוּ אֶלָּא שְׁלשָׁה לֻגִּין שֶׁנָּפְלוּ: \n",
+ "הַשִּׁדָּה וְהַתֵּבָה שֶׁבַּיָּם, אֵין מַטְבִּילִין בָּהֶם, אֶלָּא אִם כֵּן הָיוּ נְקוּבִין כִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, בִּכְלִי גָדוֹל, אַרְבָּעָה טְפָחִים. וּבְקָטָן, רֻבּוֹ. אִם הָיָה שַׂק אוֹ קֻפָּה, מַטְבִּילִין בָּהֶם כְּמָה שֶׁהֵם, מִפְּנֵי שֶׁהַמַּיִם מְעֹרָבִין. הָיוּ נְתוּנִים תַּחַת הַצִּנּוֹר, אֵינָם פּוֹסְלִים אֶת הַמִּקְוֶה, אֶלָּא מַטְבִּילִין אוֹתָן וּמַעֲלִין אוֹתָן כְּדַרְכָּן: \n",
+ "גִּסְטְרָא שֶׁבַּמִּקְוֶה וְהִטְבִּיל בָּהּ אֶת הַכֵּלִים, טָהֲרוּ מִטֻּמְאָתָן, אֲבָל טְמֵאִים עַל גַּב כְּלִי חֶרֶס. אִם הָיוּ הַמַּיִם צָפִים עַל גַּבָּיו כָּל שֶׁהֵן, טְהוֹרִין. מַעְיָן הַיּוֹצֵא מִן הַתַּנּוּר וְיָרַד וְטָבַל בְּתוֹכוֹ, הוּא טָהוֹר וְיָדָיו טְמֵאוֹת. וְאִם הָיוּ עַל גַּבָּיו רוּם יָדָיו, אַף יָדָיו טְהוֹרוֹת: \n",
+ "עֵרוּב מִקְוָאוֹת, כִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד, כְּעָבְיָהּ וְכַחֲלָלָהּ, כִּשְׁתֵּי אֶצְבָּעוֹת חוֹזְרוֹת לִמְקוֹמָן. סָפֵק כִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד, סָפֵק שֶׁאֵינָהּ כִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד, פְּסוּלָה, מִפְּנֵי שֶׁהִיא מִן הַתּוֹרָה. וְכֵן כַּזַּיִת מִן הַמֵּת וְכַזַּיִת מִן הַנְּבֵלָה וְכָעֲדָשָׁה מִן הַשֶּׁרֶץ. כֹּל שֶׁיַּעֲמֹד כִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד, מְמַעֲטָהּ. רַבָּן שִׁמְעוֹן בֶּן גַּמְלִיאֵל אוֹמֵר, כֹּל שֶׁהוּא מִבְּרִיַּת הַמַּיִם, טָהוֹר: \n",
+ "מְטַהֲרִים אֶת הַמִּקְוָאוֹת, הָעֶלְיוֹן מִן הַתַּחְתּוֹן, וְהָרָחוֹק מִן הַקָּרוֹב. כֵּיצַד. מֵבִיא סִלּוֹן שֶׁל חֶרֶס אוֹ שֶׁל אֲבָר, וּמַנִּיחַ יָדוֹ תַּחְתָּיו, עַד שֶׁהוּא מִתְמַלֵּא מַיִם, וּמוֹשְׁכוֹ וּמַשִּׁיקוֹ, אֲפִלּוּ כַשַּׂעֲרָה, דַּיּוֹ. הָיָה בָעֶלְיוֹן אַרְבָּעִים סְאָה וּבַתַּחְתּוֹן אֵין כְּלוּם, מְמַלֵּא בַכָּתֵף וְנוֹתֵן לָעֶלְיוֹן, עַד שֶׁיֵּרְדוּ לַתַּחְתּוֹן אַרְבָּעִים סְאָה: \n",
+ "כֹּתֶל שֶׁבֵּין שְׁתֵּי מִקְוָאוֹת שֶׁנִּסְדַּק לַשְּׁתִי, מִצְטָרֵף. וְלָעֵרֶב, אֵין מִצְטָרֵף, עַד שֶׁיְּהֵא בְמָקוֹם אֶחָד כִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, חִלּוּף הַדְּבָרִים. נִפְרְצוּ זֶה בְתוֹךְ זֶה, עַל רוּם, כִּקְלִפַּת הַשּׁוּם. וְעַל רֹחַב, כִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד: \n",
+ "הָאָבִיק שֶׁבַּמֶּרְחָץ, בִּזְמַן שֶׁהוּא בָאֶמְצַע, פּוֹסֵל. מִן הַצַּד, אֵינוֹ פוֹסֵל, מִפְּנֵי שֶׁהוּא כְמִקְוֶה סָמוּךְ לְמִקְוֶה, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, אִם מְקַבֶּלֶת הָאַמְבָּטִי רְבִיעִית עַד שֶׁלֹּא יַגִּיעוּ לָאָבִיק, כָּשֵׁר. וְאִם לָאו, פָּסוּל. רַבִּי אֶלְעָזָר בְּרַבִּי צָדוֹק אוֹמֵר, אִם מְקַבֵּל הָאָבִיק כָּל שֶׁהוּא, פָּסוּל: \n",
+ "הַמַּטְהֶרֶת שֶׁבַּמֶּרְחָץ, הַתַּחְתּוֹנָה מְלֵאָה שְׁאוּבִין וְהָעֶלְיוֹנָה מְלֵאָה כְשֵׁרִין, אִם יֵשׁ כְּנֶגֶד הַנֶּקֶב שְׁלשָׁה לֻגִּין, פָּסוּל. כַּמָּה יְהֵא בַנֶּקֶב וְיִהְיֶה בוֹ שְׁלשָׁה לֻגִּין. אַחַד מִשְּׁלשׁ מֵאוֹת וְעֶשְׂרִים לַבְּרֵכָה, דִּבְרֵי רַבִּי יוֹסֵי. וְרַבִּי אֶלְעָזָר אוֹמֵר, אֲפִלּוּ הַתַּחְתּוֹנָה מְלֵאָה כְשֵׁרִים וְהָעֶלְיוֹנָה מְלֵאָה שְׁאוּבִין וְיֵשׁ בְּצַד הַנֶּקֶב שְׁלשָׁה לֻגִּין, כָּשֵׁר, שֶׁלֹּא אָמְרוּ אֶלָּא שְׁלשָׁה לֻגִּין שֶׁנָּפְלוּ: \n"
+ ],
+ [
+ "יֵשׁ מַעֲלִין אֶת הַמִּקְוֶה וְלֹא פוֹסְלִין, פּוֹסְלִין וְלֹא מַעֲלִין, לֹא מַעֲלִין וְלֹא פוֹסְלִין. אֵלּוּ מַעֲלִין וְלֹא פוֹסְלִין, הַשֶּׁלֶג, וְהַבָּרָד, וְהַכְּפוֹר, וְהַגְּלִיד, וְהַמֶּלַח, וְהַטִּיט הַנָּרוֹק. אָמַר רַבִּי עֲקִיבָא, הָיָה רַבִּי יִשְׁמָעֵאל דָּן כְּנֶגְדִּי לוֹמַר, הַשֶּׁלֶג אֵינוֹ מַעֲלֶה אֶת הַמִּקְוֶה. וְהֵעִידוּ אַנְשֵׁי מֵידְבָא מִשְּׁמוֹ שֶׁאָמַר לָהֶם, צְאוּ וְהָבִיאוּ שֶׁלֶג וַעֲשׂוּ מִקְוֶה בַּתְּחִלָּה. רַבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי אוֹמֵר, אֶבֶן הַבָּרָד, כַּמָּיִם. כֵּיצַד מַעֲלִין וְלֹא פוֹסְלִין. מִקְוֶה שֶׁיֶּשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה חָסֵר אַחַת, נָפַל מֵהֶם סְאָה לְתוֹכוֹ וְהֶעֱלָהוּ, נִמְצְאוּ מַעֲלִין וְלֹא פוֹסְלִין: \n",
+ "אֵלּוּ פוֹסְלִין וְלֹא מַעֲלִין, הַמַּיִם, בֵּין טְמֵאִים בֵּין טְהוֹרִים, וּמֵי כְבָשִׁים וּמֵי שְׁלָקוֹת, וְהַתֶּמֶד עַד שֶׁלֹּא הֶחֱמִיץ. כֵּיצַד פּוֹסְלִין וְלֹא מַעֲלִין. מִקְוֶה שֶׁיֶּשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה חָסֵר קֹרְטוֹב, וְנָפַל מֵהֶן קֹרְטוֹב לְתוֹכוֹ, לֹא הֶעֱלָהוּ, פּוֹסְלוֹ בִשְׁלשָׁה לֻגִּין. אֲבָל שְׁאָר הַמַּשְׁקִין, וּמֵי פֵרוֹת, וְהַצִּיר, וְהַמֻּרְיָס, וְהַתֶּמֶד מִשֶּׁהֶחֱמִיץ, פְּעָמִים מַעֲלִין וּפְעָמִים שֶׁאֵינָן מַעֲלִין. כֵּיצַד. מִקְוֶה שֶׁיֶּשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה חָסֵר אַחַת, נָפַל לְתוֹכוֹ סְאָה מֵהֶם, לֹא הֶעֱלָהוּ. הָיוּ בוֹ אַרְבָּעִים סְאָה, נָתַן סְאָה וְנָטַל סְאָה, הֲרֵי זֶה כָשֵׁר: \n",
+ "הֵדִיחַ בּוֹ סַלֵּי זֵיתִים וְסַלֵּי עֲנָבִים, וְשִׁנּוּ אֶת מַרְאָיו, כָּשֵׁר. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, מֵי הַצֶּבַע פּוֹסְלִין אוֹתוֹ בִשְׁלשָׁה לֻגִּין, וְאֵינָן פּוֹסְלִין אוֹתוֹ בְשִׁנּוּי מַרְאֶה. נָפַל לְתוֹכוֹ יַיִן, וּמֹחַל, וְשִׁנּוּ אֶת מַרְאָיו, פָּסוּל. כֵּיצַד יַעֲשֶׂה. יַמְתִּין לוֹ עַד שֶׁיֵּרְדוּ גְשָׁמִים וְיַחְזְרוּ מַרְאֵיהֶן לְמַרְאֵה הַמָּיִם. הָיוּ בוֹ אַרְבָּעִים סְאָה, מְמַלֵּא בַכָּתֵף וְנוֹתֵן לְתוֹכוֹ עַד שֶׁיַּחְזְרוּ מַרְאֵיהֶן לְמַרְאֵה הַמָּיִם: \n",
+ "נָפַל לְתוֹכוֹ יַיִן אוֹ מֹחַל וְשִׁנּוּ מִקְצָת מַרְאָיו, אִם אֵין בּוֹ מַרְאֵה מַיִם אַרְבָּעִים סְאָה, הֲרֵי זֶה לֹא יִטְבֹּל בּוֹ: \n",
+ "שְׁלשָׁה לֻגִּין מַיִם, וְנָפַל לְתוֹכָן קֹרְטוֹב יַיִן, וַהֲרֵי מַרְאֵיהֶן כְּמַרְאֵה הַיַּיִן, וְנָפְלוּ לְמִקְוֶה, לֹא פְסָלוּהוּ. שְׁלשָׁה לֻגִּין מַיִם חָסֵר קֹרְטוֹב, וְנָפַל לְתוֹכָן קֹרְטוֹב חָלָב, וַהֲרֵי מַרְאֵיהֶן כְּמַרְאֵה הַמַּיִם, וְנָפְלוּ לְמִקְוֶה, לֹא פְסָלוּהוּ. רַבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי אוֹמֵר, הַכֹּל הוֹלֵךְ אַחַר הַמַּרְאֶה: \n",
+ "מִקְוֶה שֶׁיֶּשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה מְכֻוָּנוֹת, יָרְדוּ שְׁנַיִם וְטָבְלוּ זֶה אַחַר זֶה, הָרִאשׁוֹן טָהוֹר, וְהַשֵּׁנִי טָמֵא. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אִם הָיוּ רַגְלָיו שֶׁל רִאשׁוֹן נוֹגְעוֹת בַּמַּיִם, אַף הַשֵּׁנִי טָהוֹר. הִטְבִּיל בּוֹ אֶת הַסָּגוֹס וְהֶעֱלָהוּ, מִקְצָתוֹ נוֹגֵעַ בַּמַּיִם, טָהוֹר. הַכַּר וְהַכֶּסֶת שֶׁל עוֹר, כֵּיוָן שֶׁהִגְבִּיהַּ שִׂפְתוֹתֵיהֶם מִן הַמַּיִם, הַמַּיִם שֶׁבְּתוֹכָן שְׁאוּבִין. כֵּיצַד יַעֲשֶׂה, מַטְבִּילָן וּמַעֲלֶה אוֹתָם דֶּרֶךְ שׁוּלֵיהֶם: \n",
+ "הִטְבִּיל בּוֹ אֶת הַמִּטָּה, אַף עַל פִּי שֶׁרַגְלֶיהָ שׁוֹקְעוֹת בַּטִּיט הֶעָבֶה, טְהוֹרָה, מִפְּנֵי שֶׁהַמַּיִם מְקַדְּמִין. מִקְוֶה שֶׁמֵּימָיו מְרֻדָּדִין, כּוֹבֵשׁ אֲפִלּוּ חֲבִילֵי עֵצִים, אֲפִלּוּ חֲבִילֵי קָנִים, כְּדֵי שֶׁיִּתְפְּחוּ הַמַּיִם, וְיוֹרֵד וְטוֹבֵל. מַחַט שֶׁהִיא נְתוּנָה עַל מַעֲלוֹת הַמְּעָרָה, הָיָה מוֹלִיךְ וּמֵבִיא בַמַּיִם, כֵּיוָן שֶׁעָבַר עָלֶיהָ הַגַּל, טְהוֹרָה: \n"
+ ],
+ [
+ "אֶרֶץ יִשְׂרָאֵל טְהוֹרָה, וּמִקְוְאוֹתֶיהָ טְהוֹרִים. מִקְוְאוֹת הָעַמִּים שֶׁבְּחוּצָה לָאָרֶץ, כְּשֵׁרִים לְבַעֲלֵי קְרָיִין, אֲפִלּוּ נִתְמַלְּאוּ בְקִילוֹן. שֶׁבְּאֶרֶץ יִשְׂרָאֵל, שֶׁחוּץ לַמַּפְתֵּחַ, כְּשֵׁרִים אַף לְנִדּוֹת. מִלִּפְנִים מִן הַמַּפְתֵּחַ, כְּשֵׁרִים לְבַעֲלֵי קְרָיִין, וּפְסוּלִים לְכָל הַטְּמֵאִים. רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, הַקְּרוֹבִים לָעִיר וְלַדֶּרֶךְ, טְמֵאִים, מִפְּנֵי הַכְּבִיסָה. וְהָרְחוֹקִים, טְהוֹרִים: ",
+ "אֵלּוּ בַעֲלֵי קְרָיִין שֶׁהֵם צְרִיכִין טְבִילָה. רָאָה מַיִם חֲלוּקִים אוֹ עֲכוּרִים, בַּתְּחִלָּה, טָהוֹר. בָּאֶמְצַע וּבַסּוֹף, טָמֵא. מִתְּחִלָּה וְעַד סוֹף, טָהוֹר. לְבָנִים וְנִמְשָׁכִים, טָמֵא. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, לְבָנִים כָּעֲכוּרִים: ",
+ "הַמֵּטִיל טִפִּין עָבוֹת מִתּוֹךְ הָאַמָּה, טָמֵא, דִּבְרֵי רַבִּי אֶלְעָזָר חִסְמָא. הַמְהַרְהֵר בַּלַּיְלָה וְעָמַד וּמָצָא בְשָׂרוֹ חַם, טָמֵא. הַפּוֹלֶטֶת זֶרַע בַּיּוֹם הַשְּׁלִישִׁי, טְהוֹרָה, דִּבְרֵי רַבִּי אֶלְעָזָר בֶּן עֲזַרְיָה. רַבִּי יִשְׁמָעֵאל אוֹמֵר, פְּעָמִים שֶׁהֵם אַרְבַּע עוֹנוֹת, פְּעָמִים שֶׁהֵם חָמֵשׁ, פְּעָמִים שֶׁהֵם שֵׁשׁ. רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, לְעוֹלָם חָמֵשׁ: ",
+ "נָכְרִית שֶׁפָּלְטָה שִׁכְבַת זֶרַע מִיִּשְׂרָאֵל, טְמֵאָה. בַּת יִשְׂרָאֵל שֶׁפָּלְטָה שִׁכְבַת זֶרַע מִנָּכְרִי, טְהוֹרָה. הָאִשָּׁה שֶׁשִּׁמְּשָׁה בֵיתָהּ, וְיָרְדָה וְטָבְלָה, וְלֹא כִבְּדָה אֶת הַבַּיִת, כְּאִלּוּ לֹא טָבְלָה. בַּעַל קֶרִי שֶׁטָּבַל וְלֹא הֵטִיל אֶת הַמַּיִם, כְּשֶׁיָטִיל אֶת הַמַּיִם, טָמֵא. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, בְּחוֹלֶה וּבְזָקֵן, טָמֵא. בְּיֶלֶד וּבְבָרִיא, טָהוֹר: ",
+ "נִדָּה שֶׁנָּתְנָה מָעוֹת בְּפִיהָ וְיָרְדָה וְטָבְלָה, טְהוֹרָה מִטֻּמְאָתָהּ, אֲבָל טְמֵאָה הִיא עַל גַּב רֻקָּהּ. נָתְנָה שְׂעָרָהּ בְּפִיהָ, קָפְצָה יָדָהּ, קָרְצָה שִׂפְתוֹתֶיהָ, כְּאִלּוּ לֹא טָבְלָה. הָאוֹחֵז בְּאָדָם וּבְכֵלִים וּמַטְבִּילָן, טְמֵאִין. וְאִם הֵדִיחַ אֶת יָדוֹ בַּמַּיִם, טְהוֹרִים. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, יְרַפֶּה, כְּדֵי שֶׁיָּבֹאוּ בָהֶם מָיִם. בֵּית הַסְּתָרִים, בֵּית הַקְּמָטִים, אֵינָן צְרִיכִין שֶׁיָּבֹאוּ בָהֶן מָיִם: "
+ ],
+ [
+ "אֵלּוּ חוֹצְצִין בָּאָדָם, חוּטֵי צֶמֶר וְחוּטֵי פִשְׁתָּן וְהָרְצוּעוֹת שֶׁבְּרָאשֵׁי הַבָּנוֹת. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, שֶׁל צֶמֶר וְשֶׁל שֵׂעָר אֵינָם חוֹצְצִין, מִפְּנֵי שֶׁהַמַּיִם בָּאִין בָּהֶם: \n",
+ "קִלְקֵי הַלֵּב וְהַזָּקָן, וּבֵית הַסְּתָרִים בָּאִשָּׁה, לִפְלוּף שֶׁחוּץ לָעַיִן, וְגֶלֶד שֶׁחוּץ לַמַּכָּה, וְהָרְטִיָּה שֶׁעָלֶיהָ, וּשְׂרָף הַיָּבֵשׁ, וְגִלְדֵי צוֹאָה שֶׁעַל בְּשָׂרוֹ, וּבָצֵק שֶׁתַּחַת הַצִּפֹּרֶן, וְהַמִּלְמוּלִין, וְטִיט הַיָּוֵן, וְטִיט הַיּוֹצְרִים, וְגֵץ יְוֵנִי. אֵיזֶהוּ טִיט הַיָּוֵן, זֶה טִיט הַבּוֹרוֹת, שֶׁנֶּאֱמַר (תהלים מ), וַיַּעֲלֵנִי מִבּוֹר שָׁאוֹן מִטִּיט הַיָּוֵן. טִיט הַיּוֹצְרִין, כְּמַשְׁמָעוֹ. רַבִּי יוֹסֵי מְטַהֵר בְּשֶׁל יוֹצְרִין וּמְטַמֵּא בְּשֶׁל מָרֵקָה. וְגֵץ יְוֵנִי, אֵלּוּ יִתְדוֹת הַדְּרָכִים, שֶׁאֵין טוֹבְלִין בָּהֶן וְלֹא מַטְבִּילִין אוֹתָן. וּשְׁאָר כָּל הַטִּיט, מַטְבִּילִין בּוֹ כְּשֶׁהוּא לַח. וְלֹא יִטְבֹּל בָּאָבָק שֶׁעַל רַגְלָיו. לֹא יִטְבֹּל אֶת הַקֻּמְקְמוּס בַּפֶּחָמִין, אֶלָּא אִם כֵּן שִׁפְשֵׁף: \n",
+ "אֵלּוּ שֶׁאֵין חוֹצְצִין, קִלְקֵי הָרֹאשׁ, וּבֵית הַשֶּׁחִי, וּבֵית הַסְּתָרִים בָּאִישׁ. רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, אֶחָד הָאִישׁ וְאֶחָד הָאִשָּׁה, כָּל הַמַּקְפִּיד עָלָיו, חוֹצֵץ. וְשֶׁאֵין מַקְפִּיד עָלָיו, אֵין חוֹצֵץ: \n",
+ "לִפְלוּף שֶׁבָּעַיִן, וְגֶלֶד שֶׁעַל הַמַּכָּה, וּשְׂרָף הַלַּח, וְלִכְלוּכֵי צוֹאָה שֶׁעַל בְּשָׂרוֹ, וְצוֹאָה שֶׁתַּחַת הַצִּפֹּרֶן, וְצִפֹּרֶן הַמְדֻלְדֶּלֶת, כְּשׁוּת שֶׁל קָטָן, לֹא טָמֵא וְלֹא מְטַמֵּא. קְרוּם שֶׁעַל הַמַּכָּה, טָמֵא וּמְטַמֵּא: \n",
+ "אֵלּוּ חוֹצְצִים בַּכֵּלִים. הַזֶּפֶת וְהַמּוֹר בִּכְלֵי זְכוּכִית, בֵּין מִבִּפְנִים בֵּין מִבַּחוּץ. עַל הַשֻּׁלְחָן וְעַל הַטַּבְלָה וְעַל הַדַּרְגָּשׁ, עַל הַנְּקִיִּים, חוֹצְצִין. עַל הַבְּלוּסִין, אֵינָן חוֹצְצִין. עַל מִטּוֹת בַּעַל הַבַּיִת, חוֹצֵץ. וְעַל שֶׁל עָנִי, אֵינוֹ חוֹצֵץ. עַל אִכּוּף שֶׁל בַּעַל הַבַּיִת, חוֹצֵץ. וְעַל שֶׁל זַקָּקִין, אֵינוֹ חוֹצֵץ. וְעַל הַמַּרְדַּעַת, חוֹצֵץ. רַבָּן שִׁמְעוֹן בֶּן גַּמְלִיאֵל אוֹמֵר, עַד כְּאִסָּר הָאִיטַלְקִי: \n",
+ "עַל הַבְּגָדִים, מִצַּד אֶחָד, אֵינוֹ חוֹצֵץ. מִשְּׁנֵי צְדָדִין, חוֹצֵץ. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר מִשּׁוּם רַבִּי יִשְׁמָעֵאל, אַף מִצַּד אֶחָד. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, שֶׁל בַּנָּאִים, מִצַּד אֶחָד. וְשֶׁל בּוּר, מִשְּׁנֵי צְדָדִין: \n",
+ "מִטְפַּחַת שֶׁל זַפָּתִין וְשֶׁל יוֹצְרִין וְשֶׁל מְפַסְּלֵי אִילָנוֹת, אֵין חוֹצְצִין. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אַף שֶׁל קַיָּצִין, כַּיּוֹצֵא בָהֶן. זֶה הַכְּלָל, כָּל הַמַּקְפִּיד עָלָיו, חוֹצֵץ. וְשֶׁאֵינוֹ מַקְפִּיד עָלָיו, אֵינוֹ חוֹצֵץ: \n"
+ ],
+ [
+ "כָּל יְדוֹת הַכֵּלִים שֶׁהִכְנִיסָן שֶׁלֹּא כְדַרְכָּן, אוֹ שֶׁהִכְנִיסָן כְּדַרְכָּן וְלֹא מֵרְקָן, אוֹ שֶׁמֵּרְקָן וְנִשְׁבְּרוּ, הֲרֵי אֵלּוּ חוֹצְצִין. כְּלִי שֶׁהִטְבִּילוֹ דֶּרֶךְ פִּיו, כְּאִלּוּ לֹא טָבָל. הִטְבִּילוֹ כְדַרְכּוֹ בְלֹא זִבּוֹרִית, עַד שֶׁיַּטֶּנּוּ עַל צִדּוֹ. כְּלִי שֶׁהוּא צַר מִכָּאן וּמִכָּאן וְרָחָב מִן הָאֶמְצַע, אֵינוֹ טָהוֹר עַד שֶׁיַּטֶּנּוּ עַל צִדּוֹ. צְלוֹחִית שֶׁפִּיהָ שׁוֹקֵעַ, אֵינָהּ טְהוֹרָה עַד שֶׁיְּנַקְּבֶנָּה מִצִּדָּהּ. קַלְמָרִין הֶדְיוֹטוֹת, אֵינָהּ טְהוֹרָה עַד שֶׁיְּנַקְּבֶנָּה מִצִּדָּהּ. וְקַלְמָרִין שֶׁל יוֹסֵף הַכֹּהֵן הָיְתָה נְקוּבָה בְצִדָּהּ: \n",
+ "הַכַּר וְהַכֶּסֶת שֶׁל עוֹר, הֲרֵי אֵלּוּ צְרִיכִין שֶׁיָּבֹאוּ בָהֶם הַמָּיִם. כֶּסֶת עֲגֻלָּה, וְהַכַּדּוּר, וְהָאֵמוּם, וְהַקָּמֵעַ, וְהַתְּפִלָּה, אֵינָן צְרִיכִין שֶׁיָּבֹאוּ בָהֶם הַמָּיִם. זֶה הַכְּלָל, כֹּל שֶׁאֵין דַּרְכּוֹ לְהַכְנִיס וּלְהוֹצִיא, טוֹבְלִים סְתוּמִים: \n",
+ "אֵלּוּ שֶׁאֵינָם צְרִיכִים שֶׁיָּבֹאוּ בָהֶם הַמַּיִם, קִשְׁרֵי הֶעָנִי, וְהַנִּימִין, וַחֲבַט שֶׁל סַנְדָּל, וּתְפִלָּה שֶׁל רֹאשׁ בִּזְמַן שֶׁהִיא חוֹצָה, וְשֶׁל זְרוֹעַ בִּזְמַן שֶׁאֵינָהּ עוֹלָה וְיוֹרֶדֶת, וְאָזְנֵי הַחֵמֶת, וְאָזְנֵי הַתַּרְמוּל: \n",
+ "אֵלּוּ שֶׁהֵם צְרִיכִים שֶׁיָּבֹאוּ בָהֶן הַמַּיִם, הַקֶּשֶׁר שֶׁבַּפְּרַקְסִים שֶׁבַּכָּתֵף, וְשָׂפָה שֶׁל סָדִין צָרִיךְ לְמַתֵּחַ, וּתְפִלָּה שֶׁל רֹאשׁ בִּזְמַן שֶׁאֵינָהּ חוֹצָה, וְשֶׁל זְרוֹעַ בִּזְמַן שֶׁהִיא עוֹלָה וְיוֹרֶדֶת, וּשְׁנָצִין שֶׁל סַנְדָּל, וּבְגָדִים שֶׁהִטְבִּילָן מְכֻבָּסִין, עַד שֶׁיְּבַעְבְּעוּ. הִטְבִּילָן נְגוּבִין, עַד שֶׁיְּבַעְבְּעוּ וְיָנוּחוּ מִבִּעְבּוּעָן: \n",
+ "כָּל יְדוֹת הַכֵּלִים שֶׁהֵם אֲרֻכִּין וְעָתִיד לִקְצֹץ, מַטְבִּילָן עַד מְקוֹם הַמִּדָּה. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, עַד שֶׁיַּטְבִּיל אֶת כֻּלּוֹ. שַׁלְשֶׁלֶת דְּלִי גָדוֹל, אַרְבָּעָה טְפָחִים, וְשֶׁל קָטָן, עֲשָׂרָה, מַטְבִּילָן עַד מְקוֹם הַמִּדָּה. רַבִּי טַרְפוֹן אוֹמֵר, עַד שֶׁיַּטְבִּיל אֶת כָּל הַטַּבַּעַת. הַחֶבֶל שֶׁהוּא קָשׁוּר בַּקֻּפָּה אֵינוֹ חִבּוּר, אֶלָּא אִם כֵּן תָּפָר: \n",
+ "בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, אֵין מַטְבִּילִין חַמִּין בְּצוֹנֵן וְלֹא צוֹנֵן בְּחַמִּין, לֹא יָפִים בְּרָעִים וְלֹא רָעִים בְּיָפִים. בֵּית הִלֵּל אוֹמְרִים, מַטְבִּילִין. כְּלִי שֶׁהוּא מָלֵא מַשְׁקִין וְהִטְבִּילוֹ, כְּאִלּוּ לֹא טָבָל. מָלֵא מֵי רַגְלַיִם, רוֹאִים אוֹתָם כְּאִלּוּ הֵם מָיִם. מָלֵא מֵי חַטָּאת, עַד שֶׁיִּרְבּוּ הַמַּיִם עַל מֵי חַטָּאת. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, אֲפִלּוּ כְלִי מַחֲזִיק כּוֹר וְאֵין בּוֹ אֶלָּא רְבִיעִית, כְּאִלּוּ לֹא טָבָל: \n",
+ "כָּל הָאֳכָלִין מִצְטָרְפִין לִפְסֹל אֶת הַגְּוִיָּה בְּכַחֲצִי פְרָס. כָּל הַמַּשְׁקִין מִצְטָרְפִין לִפְסֹל אֶת הַגְּוִיָּה בִּרְבִיעִית. זֶה חֹמֶר בְּשׁוֹתֶה מַשְׁקִין טְמֵאִין מִבַּמִּקְוֶה, שֶׁעָשׂוּ בוֹ שְׁאָר הַמַּשְׁקִין כַּמָּיִם: \n",
+ "אָכַל אֳכָלִים טְמֵאִים, וְשָׁתָה מַשְׁקִים טְמֵאִים, טָבַל וֶהֱקִיאָן, טְמֵאִים, מִפְּנֵי שֶׁאֵינָן טְהוֹרִים בַּגּוּף. שָׁתָה מַיִם טְמֵאִים, טָבַל וֶהֱקִיאָם, טְהוֹרִים, מִפְּנֵי שֶׁהֵם טְהוֹרִים בַּגּוּף. בָּלַע טַבַּעַת טְהוֹרָה, נִכְנַס לְאֹהֶל הַמֵּת, הִזָּה וְשָׁנָה וְטָבַל וֶהֱקִיאָהּ, הֲרֵי הִיא כְמוֹת שֶׁהָיְתָה. בָּלַע טַבַּעַת טְמֵאָה, טוֹבֵל וְאוֹכֵל בַּתְּרוּמָה. הֱקִיאָהּ, טְמֵאָה וְטִמְּאַתּוּ. חֵץ שֶׁהוּא תָחוּב בָּאָדָם, בִּזְמַן שֶׁהוּא נִרְאֶה, חוֹצֵץ. וְאִם אֵינוֹ נִרְאֶה, טוֹבֵל וְאוֹכֵל בִּתְרוּמָתוֹ: \n"
+ ]
+ ],
+ "sectionNames": [
+ "Chapter",
+ "Mishnah"
+ ]
+}
\ No newline at end of file
diff --git a/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Mikvaot/Hebrew/merged.json b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Mikvaot/Hebrew/merged.json
new file mode 100644
index 0000000000000000000000000000000000000000..7716616ed468da0262480fde10d6bcfed1c3a4da
--- /dev/null
+++ b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Mikvaot/Hebrew/merged.json
@@ -0,0 +1,114 @@
+{
+ "title": "Mishnah Mikvaot",
+ "language": "he",
+ "versionTitle": "merged",
+ "versionSource": "https://www.sefaria.org/Mishnah_Mikvaot",
+ "text": [
+ [
+ "שֵׁשׁ מַעֲלוֹת בַּמִּקְוָאוֹת, זוֹ לְמַעְלָה מִזּוֹ, וְזוֹ לְמַעְלָה מִזּוֹ. מֵי גְבָאִים, שָׁתָה טָמֵא וְשָׁתָה טָהוֹר, טָמֵא. שָׁתָה טָמֵא וּמִלֵּא בִכְלִי טָהוֹר, טָמֵא. שָׁתָה טָמֵא וְנָפַל כִּכָּר שֶׁל תְּרוּמָה, אִם הֵדִיחַ, טָמֵא. וְאִם לֹא הֵדִיחַ, טָהוֹר: \n",
+ "מִלֵּא בִכְלִי טָמֵא וְשָׁתָה טָהוֹר, טָמֵא. מִלֵּא בִכְלִי טָמֵא וּמִלֵּא בִכְלִי טָהוֹר, טָמֵא. מִלֵּא בִכְלִי טָמֵא וְנָפַל כִּכָּר שֶׁל תְּרוּמָה, אִם הֵדִיחַ, טָמֵא. וְאִם לֹא הֵדִיחַ, טָהוֹר: \n",
+ "נָפְלוּ מַיִם טְמֵאִים וְשָׁתָה טָהוֹר, טָמֵא. נָפְלוּ מַיִם טְמֵאִים וּמִלֵּא בִכְלִי טָהוֹר, טָמֵא. נָפְלוּ מַיִם טְמֵאִים וְנָפַל כִּכָּר שֶׁל תְּרוּמָה, אִם הֵדִיחַ, טָמֵא. וְאִם לֹא הֵדִיחַ, טָהוֹר. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, בֵּין שֶׁהֵדִיחַ בֵּין שֶׁלֹּא הֵדִיחַ, טָמֵא: \n",
+ "נָפַל לְתוֹכָן מֵת, אוֹ שֶׁהָלַךְ בָּהֶן הַטָּמֵא, וְשָׁתָה טָהוֹר, טָהוֹר. אֶחָד מֵי גְבָאִים, מֵי בוֹרוֹת, מֵי שִׁיחִים, מֵי מְעָרוֹת, מֵי תַמְצִיּוֹת שֶׁפָּסְקוּ, וּמִקְוָאוֹת שֶׁאֵין בָּהֶם אַרְבָּעִים סְאָה, בִּשְׁעַת הַגְּשָׁמִים הַכֹּל טָהוֹר. פָּסְקוּ הַגְּשָׁמִים, הַקְּרוֹבִים לָעִיר וְלַדֶּרֶךְ, טְמֵאִים. וְהָרְחוֹקִים, טְהוֹרִין, עַד שֶׁיְּהַלְּכוּ רֹב בְּנֵי אָדָם: \n",
+ "מֵאֵימָתַי טָהֳרָתָן. בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, מִשֶּׁיִּרְבּוּ וְיִשְׁטֹפוּ. וּבֵית הִלֵּל אוֹמְרִים, רַבּוּ אַף עַל פִּי שֶׁלֹּא שָׁטְפוּ. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, שָׁטְפוּ אַף עַל פִּי שֶׁלֹּא רַבּוּ. כְּשֵׁרִין לַחַלָּה וְלִטֹּל מֵהֶן לַיָּדָיִם: \n",
+ "לְמַעְלָה מֵהֶן, מֵי תַמְצִיּוֹת שֶׁלֹּא פָסְקוּ. שָׁתָה טָמֵא וְשָׁתָה טָהוֹר, טָהוֹר. שָׁתָה טָמֵא וּמִלֵּא בִכְלִי טָהוֹר, טָהוֹר. שָׁתָה טָמֵא וְנָפַל כִּכָּר שֶׁל תְּרוּמָה, אַף עַל פִּי שֶׁהֵדִיחַ, טָהוֹר. מִלֵּא בִכְלִי טָמֵא וְשָׁתָה טָהוֹר, טָהוֹר. מִלֵּא בִכְלִי טָמֵא וּמִלֵּא בִכְלִי טָהוֹר, טָהוֹר. מִלֵּא בִכְלִי טָמֵא וְנָפַל כִּכָּר שֶׁל תְּרוּמָה, אַף עַל פִּי שֶׁהֵדִיחַ, טָהוֹר. נָפְלוּ מַיִם טְמֵאִים וְשָׁתָה טָהוֹר, טָהוֹר. נָפְלוּ מַיִם טְמֵאִים וּמִלֵּא בִכְלִי טָהוֹר, טָהוֹר. נָפְלוּ מַיִם טְמֵאִים וְנָפַל כִּכָּר שֶׁל תְּרוּמָה, אַף עַל פִּי שֶׁהֵדִיחַ, טָהוֹר. כְּשֵׁרִים לַתְּרוּמָה וְלִטֹּל מֵהֶם לַיָּדָיִם: \n",
+ "לְמַעְלָה מֵהֶן, מִקְוֶה שֶׁיֶּשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה, שֶׁבּוֹ טוֹבְלִין וּמַטְבִּילִין. לְמַעְלָה מֵהֶן, מַעְיָן שֶׁמֵּימָיו מֻעָטִין וְרַבּוּ עָלָיו מַיִם שְׁאוּבִין, שָׁוֶה לַמִּקְוֶה לְטַהֵר בְּאַשְׁבֹּרֶן, וְלַמַּעְיָן לְהַטְבִּיל בּוֹ בְּכָל שֶׁהוּא: \n",
+ "לְמַעְלָה מֵהֶן, מַיִם מֻכִּין, שֶׁהֵן מְטַהֲרִין בְּזוֹחֲלִין. לְמַעְלָה מֵהֶן, מַיִם חַיִּים, שֶׁבָּהֶן טְבִילָה לַזָּבִים, וְהַזָּיָה לַמְצֹרָעִים, וּכְשֵׁרִים לְקַדֵּשׁ מֵהֶן מֵי חַטָּאת: \n"
+ ],
+ [
+ "הַטָּמֵא שֶׁיָּרַד לִטְבֹּל, סָפֵק טָבַל סָפֵק לֹא טָבַל, אֲפִלּוּ טָבַל, סָפֵק יֶשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה סָפֵק אֵין בּוֹ. שְׁנֵי מִקְוָאוֹת, אֶחָד יֶשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה וְאֶחָד שֶׁאֵין בּוֹ, טָבַל בְּאַחַד מֵהֶם וְאֵינוֹ יוֹדֵעַ בְּאֵיזֶה מֵהֶן טָבַל, סְפֵקוֹ טָמֵא: \n",
+ "מִקְוֶה שֶׁנִּמְדַּד וְנִמְצָא חָסֵר, כָּל טָהֳרוֹת שֶׁנַּעֲשׂוּ עַל גַּבָּיו לְמַפְרֵעַ, בֵּין בִּרְשׁוּת הַיָּחִיד בֵּין בִּרְשׁוּת הָרַבִּים, טְמֵאוֹת. בַּמֶּה דְבָרִים אֲמוּרִים, בְּטֻמְאָה חֲמוּרָה. אֲבָל בְּטֻמְאָה קַלָּה, כְּגוֹן אָכַל אֳכָלִים טְמֵאִים, וְשָׁתָה מַשְׁקִין טְמֵאִים, בָּא רֹאשׁוֹ וְרֻבּוֹ בְּמַיִם שְׁאוּבִים, אוֹ שֶׁנָּפְלוּ עַל רֹאשׁוֹ וְעַל רֻבּוֹ שְׁלשָׁה לֻגִּין מַיִם שְׁאוּבִין, וְיָרַד לִטְבֹּל, סָפֵק טָבַל סָפֵק לֹא טָבַל, אֲפִלּוּ טָבַל, סָפֵק יֶשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה סָפֵק אֵין בּוֹ. שְׁנֵי מִקְוָאוֹת, אֶחָד יֶשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה, וְאֶחָד שֶׁאֵין בּוֹ, טָבַל בְּאַחַד מֵהֶן וְאֵינוֹ יוֹדֵעַ בְּאֵיזֶה מֵהֶן טָבַל, סְפֵקוֹ טָהוֹר. רַבִּי יוֹסֵי מְטַמֵּא, שֶׁרַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, כָּל דָּבָר שֶׁהוּא בְחֶזְקַת טֻמְאָה, לְעוֹלָם הוּא בִפְסוּלוֹ, עַד שֶׁיִּוָּדַע שֶׁטָּהַר. אֲבָל סְפֵקוֹ לִטָּמֵא וּלְטַמֵּא, טָהוֹר: \n",
+ "סְפֵק מַיִם שְׁאוּבִין שֶׁטִּהֲרוּ חֲכָמִים, סָפֵק נָפְלוּ, סָפֵק לֹא נָפְלוּ, אֲפִלּוּ נָפְלוּ, סָפֵק יֶשׁ בָּהֶם אַרְבָּעִים סְאָה סָפֵק אֵין בָּהֶם, שְׁנֵי מִקְוָאוֹת, אֶחָד יֶשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה וְאֶחָד אֵין בּוֹ, נָפַל לְאַחַד מֵהֶן וְאֵינוֹ יוֹדֵעַ לְאֵיזֶה מֵהֶן נָפַל, סְפֵקוֹ טָהוֹר, מִפְּנֵי שֶׁיֶּשׁ לוֹ בַמֶּה יִתְלֶה. הָיוּ שְׁנֵיהֶם פְּחוּתִים מֵאַרְבָּעִים סְאָה, וְנָפַל לְאַחַד מֵהֶם וְאֵינוֹ יוֹדֵעַ לְאֵיזֶה מֵהֶן נָפַל, סְפֵקוֹ טָמֵא, מִפְּנֵי שֶׁאֵין לוֹ בַמֶּה יִתְלֶה: \n",
+ "רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, רְבִיעִית מַיִם שְׁאוּבִין בַּתְּחִלָּה, פּוֹסְלִין אֶת הַמִּקְוֶה, וּשְׁלשָׁה לֻגִּין עַל פְּנֵי הַמַּיִם. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, בֵּין בַּתְּחִלָּה בֵּין בַּסּוֹף, שִׁעוּרוֹ שְׁלשָׁה לֻגִּין: \n",
+ "מִקְוֶה שֶׁיֶּשׁ בּוֹ שָׁלשׁ גֻּמּוֹת שֶׁל מַיִם שְׁאוּבִין שֶׁל לֹג לֹג, אִם יָדוּעַ שֶׁנָּפַל לְתוֹכוֹ אַרְבָּעִים סְאִין מַיִם כְּשֵׁרִין עַד שֶׁלֹּא הִגִּיעוּ לַגֻּמָּא הַשְּׁלִישִׁית, כָּשֵׁר. וְאִם לָאו, פָּסוּל. וְרַבִּי שִׁמְעוֹן מַכְשִׁיר, מִפְּנֵי שֶׁהוּא כְמִקְוֶה סָמוּךְ לְמִקְוֶה: \n",
+ "הַמְסַנֵּק אֶת הַטִּיט לַצְּדָדִין וּמָשְׁכוּ מִמֶּנּוּ שְׁלשָׁה לֻגִּין, כָּשֵׁר. הָיָה תוֹלֵשׁ וּמָשְׁכוּ מִמֶּנּוּ שְׁלשָׁה לֻגִּין, פָּסוּל. וְרַבִּי שִׁמְעוֹן מַכְשִׁיר, מִפְּנֵי שֶׁלֹּא נִתְכַּוֵּן לִשְׁאֹב: \n",
+ "הַמַּנִּיחַ קַנְקַנִּים בְּרֹאשׁ הַגַּג לְנַגְּבָן וְנִתְמַלְּאוּ מַיִם, רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, אִם עוֹנַת גְּשָׁמִים הִיא, אִם יֶשׁ בּוֹ כִמְעַט מַיִם בַּבּוֹר, יְשַׁבֵּר. וְאִם לָאו, לֹא יְשַׁבֵּר. רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ אוֹמֵר, בֵּין כָּךְ וּבֵין כָּךְ יְשַׁבֵּר, אוֹ יִכְפֶּה, אֲבָל לֹא יְעָרֶה: \n",
+ "הַסַּיָּד שֶׁשָּׁכַח עָצִיץ בַּבּוֹר וְנִתְמַלֵּא מַיִם, אִם הָיוּ הַמַּיִם צָפִים עַל גַּבָּיו כָּל שֶׁהוּא, יְשַׁבֵּר. וְאִם לָאו, לֹא יְשַׁבֵּר, דִּבְרֵי רַבִּי אֱלִיעֶזֶר. וְרַבִּי יְהוֹשֻׁעַ אוֹמֵר, בֵּין כָּךְ וּבֵין כָּךְ יְשַׁבֵּר: \n",
+ "הַמְסַדֵּר קַנְקַנִּים בְּתוֹךְ הַבּוֹר וְנִתְמַלְּאוּ מַיִם, אַף עַל פִּי שֶׁבָּלַע הַבּוֹר אֶת מֵימָיו, הֲרֵי זֶה יְשַׁבֵּר: \n",
+ "מִקְוֶה שֶׁיֶּשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה מַיִם וָטִיט, רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, מַטְבִּילִין בַּמַּיִם וְאֵין מַטְבִּילִין בַּטִּיט. רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ אוֹמֵר, בַּמַּיִם וּבַטִּיט. בְּאֵיזֶה טִיט מַטְבִּילִין. בְּטִיט שֶׁהַמַּיִם צָפִים עַל גַּבָּיו. הָיוּ הַמַּיִם מִצַּד אֶחָד, מוֹדֶה רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ שֶׁמַּטְבִּילִין בַּמַּיִם וְאֵין מַטְבִּילִין בַּטִּיט. בְּאֵיזֶה טִיט אָמְרוּ. בְּטִיט שֶׁהַקָּנֶה יוֹרֵד מֵאֵלָיו, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, מְקוֹם שֶׁאֵין קְנֵה הַמִּדָּה עוֹמֵד. אַבָּא אֶלְעָזָר בֶּן דּוֹלְעַאי אוֹמֵר, מְקוֹם שֶׁהַמִּשְׁקֹלֶת יוֹרֶדֶת. רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, הַיּוֹרֵד בְּפִי חָבִית. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, הַנִּכְנָס בִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד. רַבִּי אֶלְעָזָר בַּר צָדוֹק אוֹמֵר, הַנִּמְדָּד בַּלֹּג: \n"
+ ],
+ [
+ "רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, שְׁנֵי מִקְוָאוֹת שֶׁאֵין בָּהֶם אַרְבָּעִים סְאָה, וְנָפְלוּ לָזֶה לֹג וּמֶחֱצָה וְלָזֶה לֹג וּמֶחֱצָה וְנִתְעָרְבוּ, כְּשֵׁרִים, מִפְּנֵי שֶׁלֹּא נִקְרָא עֲלֵיהֶן שֵׁם פְּסוּל. אֲבָל מִקְוֶה שֶׁאֵין בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה וְנָפְלוּ בוֹ שְׁלשָׁה לֻגִּין וְנֶחֱלַק לִשְׁנַיִם, פָּסוּל, מִפְּנֵי שֶׁנִּקְרָא עָלָיו שֵׁם פְּסוּל. וְרַבִּי יְהוֹשֻׁעַ מַכְשִׁיר, שֶׁהָיָה רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ אוֹמֵר, כָּל מִקְוֶה שֶׁאֵין בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה וְנָפְלוּ לוֹ שְׁלשָׁה לֻגִּין וְחָסַר אֲפִלּוּ קֹרְטוֹב, כָּשֵׁר, מִפְּנֵי שֶׁחָסְרוּ לוֹ שְׁלשָׁה לֻגִּין. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, לְעוֹלָם הוּא בִפְסוּלוֹ, עַד שֶׁיֵּצֵא מִמֶּנּוּ מְלוֹאוֹ וָעוֹד: \n",
+ "כֵּיצַד. הַבּוֹר שֶׁבְּחָצֵר וְנָפְלוּ לוֹ שְׁלשָׁה לֻגִּין, לְעוֹלָם הוּא בִפְסוּלוֹ, עַד שֶׁיֵּצֵא מִמֶּנּוּ מְלוֹאוֹ וָעוֹד, אוֹ עַד שֶׁיַּעֲמִיד בֶּחָצֵר אַרְבָּעִים סְאָה וְיִטְהֲרוּ הָעֶלְיוֹנִים מִן הַתַּחְתּוֹנִים. רַבִּי אֶלְעָזָר בֶּן עֲזַרְיָה פּוֹסֵל, אֶלָּא אִם כֵּן פָּקָק: \n",
+ "בּוֹר שֶׁהוּא מָלֵא מַיִם שְׁאוּבִין וְהָאַמָּה נִכְנֶסֶת לוֹ וְיוֹצְאָה מִמֶּנּוּ, לְעוֹלָם הוּא בִפְסוּלוֹ, עַד שֶׁיִּתְחַשֵּׁב שֶׁלֹּא נִשְׁתַּיֵּר מִן הָרִאשׁוֹנִים שְׁלשָׁה לֻגִּין. שְׁנַיִם שֶׁהָיוּ מַטִּילִין לַמִּקְוֶה, זֶה לֹג וּמֶחֱצָה וָזֶה לֹג וּמֶחֱצָה, הַסּוֹחֵט אֶת כְּסוּתוֹ וּמַטִּיל מִמְּקוֹמוֹת הַרְבֵּה, וְהַמְּעָרֶה מִן הַצַּרְצוּר וּמַטִּיל מִמְּקוֹמוֹת הַרְבֵּה, רַבִּי עֲקִיבָא מַכְשִׁיר, וַחֲכָמִים פּוֹסְלִין. אָמַר רַבִּי עֲקִיבָא, לֹא אָמְרוּ מַטִּילִין, אֶלָּא מַטִּיל. אָמְרוּ לוֹ, לֹא כָךְ וְלֹא כָךְ אָמְרוּ, אֶלָּא שֶׁנָּפְלוּ לוֹ שְׁלשָׁה לֻגִּין: \n",
+ "מִכְּלִי אֶחָד, מִשְּׁנַיִם וּמִשְּׁלשָׁה, מִצְטָרְפִין. וּמֵאַרְבָּעָה, אֵין מִצְטָרְפִין. בַּעַל קֶרִי הַחוֹלֶה שֶׁנָּפְלוּ עָלָיו תִּשְׁעָה קַבִּין מַיִם, וְטָהוֹר שֶׁנָּפְלוּ עַל רֹאשׁוֹ וְעַל רֻבּוֹ שְׁלשָׁה לֻגִּין מַיִם שְׁאוּבִין, מִכְּלִי אֶחָד, מִשְּׁנַיִם וּמִשְּׁלשָׁה, מִצְטָרְפִין. מֵאַרְבָּעָה, אֵין מִצְטָרְפִין. בַּמֶּה דְבָרִים אֲמוּרִים. בִּזְמַן שֶׁהִתְחִיל הַשֵּׁנִי עַד שֶׁלֹּא פָסַק הָרִאשׁוֹן. וּבַמֶּה דְבָרִים אֲמוּרִים. בִּזְמַן שֶׁלֹּא נִתְכַּוֵּן לְרַבּוֹת. אֲבָל נִתְכַּוֵּן לְרַבּוֹת, אֲפִלּוּ קֹרְטוֹב בְּכָל הַשָּׁנָה, מִצְטָרְפִין לִשְׁלשָׁה לֻגִּין: \n"
+ ],
+ [
+ "הַמַּנִּיחַ כֵּלִים תַּחַת הַצִּנּוֹר, אֶחָד כֵּלִים גְּדוֹלִים וְאֶחָד כֵּלִים קְטַנִּים, אֲפִלּוּ כְלֵי גְלָלִים, כְּלֵי אֲבָנִים, כְּלֵי אֲדָמָה, פּוֹסְלִין אֶת הַמִּקְוֶה. אֶחָד הַמַּנִּיחַ וְאֶחָד הַשּׁוֹכֵחַ, כְּדִבְרֵי בֵית שַׁמַּאי. וּבֵית הִלֵּל מְטַהֲרִין בְּשׁוֹכֵחַ. אָמַר רַבִּי מֵאִיר, נִמְנוּ וְרַבּוּ בֵית שַׁמַּאי עַל בֵּית הִלֵּל. וּמוֹדִים בְּשׁוֹכֵחַ בֶּחָצֵר שֶׁהוּא טָהוֹר. אָמַר רַבִּי יוֹסֵי, עֲדַיִין מַחֲלֹקֶת בִּמְקוֹמָהּ עוֹמָדֶת: \n",
+ "הַמַּנִּיחַ טַבְלָא תַּחַת הַצִּנּוֹר, אִם יֶשׁ לָהּ לְבִזְבֵּז, פּוֹסֶלֶת אֶת הַמִּקְוֶה. וְאִם לָאו, אֵינָהּ פּוֹסֶלֶת אֶת הַמִּקְוֶה. זְקָפָהּ לִדּוֹחַ, בֵּין כָּךְ וּבֵין כָּךְ אֵינָהּ פּוֹסֶלֶת אֶת הַמִּקְוֶה: \n",
+ "הַחוֹטֵט בְּצִנּוֹר לְקַבֵּל צְרוֹרוֹת, בְּשֶׁל עֵץ, כָּל שֶׁהוּא. וּבְשֶׁל חֶרֶס, רְבִיעִית. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, אַף בְּשֶׁל חֶרֶס, כָּל שֶׁהוּא. לֹא אָמְרוּ רְבִיעִית אֶלָּא בְשִׁבְרֵי כְלֵי חֶרֶס. הָיוּ צְרוֹרוֹת מִתְחַלְחֲלִים בְּתוֹכוֹ, פּוֹסְלִים אֶת הַמִּקְוֶה. יָרַד לְתוֹכוֹ עָפָר וְנִכְבַּשׁ, כָּשֵׁר. סִלּוֹן שֶׁהוּא צַר מִכָּאן וּמִכָּאן וְרָחָב מִן הָאֶמְצַע, אֵינוֹ פוֹסֵל, מִפְּנֵי שֶׁלֹּא נַעֲשָׂה לְקַבָּלָה: \n",
+ "מַיִם שְׁאוּבִין וּמֵי גְשָׁמִים שֶׁנִּתְעָרְבוּ בֶחָצֵר, וּבָעֻקָּה, וְעַל מַעֲלוֹת הַמְּעָרָה, אִם רֹב מִן הַכָּשֵׁר, כָּשֵׁר. וְאִם רֹב מִן הַפָּסוּל, פָּסוּל. מֶחֱצָה לְמֶחֱצָה, פָּסוּל. אֵימָתַי, בִּזְמַן שֶׁמִּתְעָרְבִין עַד שֶׁלֹּא יַגִּיעוּ לַמִּקְוֶה. הָיוּ מְקַלְּחִין בְּתוֹךְ הַמַּיִם, אִם יָדוּעַ שֶׁנָּפַל לְתוֹכוֹ אַרְבָּעִים סְאָה מַיִם כְּשֵׁרִים, עַד שֶׁלֹּא יָרַד לְתוֹכוֹ שְׁלשָׁה לֻגִּין מַיִם שְׁאוּבִין, כָּשֵׁר. וְאִם לָאו, פָּסוּל: \n",
+ "הַשֹּׁקֶת שֶׁבַּסֶּלַע, אֵין מְמַלְּאִין מִמֶּנָּה, וְאֵין מְקַדְּשִׁין בָּהּ, וְאֵין מַזִּין מִמֶּנָּה, וְאֵינָהּ צְרִיכָה צָמִיד פָּתִיל, וְאֵינָהּ פּוֹסֶלֶת אֶת הַמִּקְוֶה. הָיְתָה כְלִי וְחִבְּרָהּ בְּסִיד, מְמַלְּאִין בָּהּ, וּמְקַדְּשִׁין בָּהּ, וּמַזִּין מִמֶּנָּה, וּצְרִיכָה צָמִיד פָּתִיל, וּפוֹסֶלֶת אֶת הַמִּקְוֶה. נִקְּבָה מִלְּמַטָּה אוֹ מִן הַצַּד וְאֵינָהּ יְכוֹלָה לְקַבֵּל מַיִם כָּל שֶׁהֵם, כְּשֵׁרָה. וְכַמָּה יִהְיֶה בַנֶּקֶב. כִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד. אָמַר רַבִּי יְהוּדָה בֶּן בְּתֵירָא, מַעֲשֶׂה בְשֹׁקֶת יֵהוּא שֶׁהָיְתָה בִירוּשָׁלַיִם, וְהָיְתָה נְקוּבָה כִשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד, וְהָיוּ כָל הַטָּהֳרוֹת שֶׁבִּירוּשָׁלַיִם נַעֲשׂוֹת עַל גַּבָּהּ, וְשָׁלְחוּ בֵית שַׁמַּאי וּפְחָתוּהָ, שֶׁבֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, עַד שֶׁיִּפְחֲתוּ רֻבָּהּ: \n"
+ ],
+ [
+ "מַעְיָן שֶׁהֶעֱבִירוֹ עַל גַּבֵּי הַשֹּׁקֶת, פָּסוּל. הֶעֱבִירוֹ עַל גַּבֵּי שָׂפָה כָל שֶׁהוּא, כָּשֵׁר חוּצָה לָהּ, שֶׁהַמַּעְיָן מְטַהֵר בְּכָל שֶׁהוּא. הֶעֱבִירוֹ עַל גַּבֵּי בְרֵכָה וְהִפְסִיקוֹ, הֲרֵי הוּא כְמִקְוֶה. חָזַר וְהִמְשִׁיכוֹ, פָּסוּל לַזָּבִים וְלַמְצֹרָעִים וּלְקַדֵּשׁ מֵהֶן מֵי חַטָּאת, עַד שֶׁיֵּדַע שֶׁיָּצְאוּ הָרִאשׁוֹנִים: \n",
+ "הֶעֱבִירוֹ עַל גַּבֵּי כֵלִים אוֹ עַל גַּבֵּי סַפְסָל, רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, הֲרֵי הוּא כְמוֹ שֶׁהָיָה. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, הֲרֵי הוּא כְמִקְוֶה, וּבִלְבַד שֶׁלֹּא יַטְבִּיל עַל גַּבֵּי הַסַּפְסָל: \n",
+ "מַעְיָן שֶׁהוּא מָשׁוּךְ כְּנָדָל, רִבָּה עָלָיו וְהִמְשִׁיכוֹ, הֲרֵי הוּא כְמוֹ שֶׁהָיָה. הָיָה עוֹמֵד וְרִבָּה עָלָיו וְהִמְשִׁיכוֹ, שָׁוֶה לְמִקְוֶה לְטַהֵר בְּאַשְׁבֹּרֶן, וּלְמַעְיָן לְהַטְבִּיל בּוֹ בְּכָל שֶׁהוּא: \n",
+ "כָּל הַיַּמִּים כְּמִקְוֶה, שֶׁנֶּאֱמַר (בראשית א), וּלְמִקְוֵה הַמַּיִם קָרָא יַמִּים, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, הַיָּם הַגָּדוֹל כְּמִקְוֶה. לֹא נֶאֱמַר יַמִּים, אֶלָּא שֶׁיֶּשׁ בּוֹ מִינֵי יַמִּים הַרְבֵּה. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, כָּל הַיַּמִּים מְטַהֲרִים בְּזוֹחֲלִין, וּפְסוּלִין לַזָּבִין וְלַמְצֹרָעִים, וּלְקַדֵּשׁ מֵהֶם מֵי חַטָּאת: \n",
+ "הַזּוֹחֲלִין, כְּמַעְיָן. וְהַנּוֹטְפִים, כְּמִקְוֶה. הֵעִיד רַבִּי צָדוֹק עַל הַזּוֹחֲלִין שֶׁרַבּוּ עַל הַנּוֹטְפִים, שֶׁהֵם כְּשֵׁרִים. וְנוֹטְפִים שֶׁעֲשָׂאָן זוֹחֲלִין, סוֹמֵךְ אֲפִלּוּ מַקֵּל, אֲפִלּוּ קָנֶה, אֲפִלּוּ זָב וְזָבָה, יוֹרֵד וְטוֹבֵל, דִּבְרֵי רַבִּי יְהוּדָה. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, כָּל דָּבָר שֶׁהוּא מְקַבֵּל טֻמְאָה, אֵין מַזְחִילִין בּוֹ: \n",
+ "גַּל שֶׁנִּתְלַשׁ וּבוֹ אַרְבָּעִים סְאָה, וְנָפַל עַל הָאָדָם וְעַל הַכֵּלִים, טְהוֹרִים. כָּל מָקוֹם שֶׁיֶּשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה, טוֹבְלִין וּמַטְבִּילִין. מַטְבִּילִין בַּחֲרִיצִין וּבִנְעָצִים וּבְפַרְסַת הַחֲמוֹר הַמְעֹרֶבֶת בַּבִּקְעָה. בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, מַטְבִּילִין בְּחַרְדָּלִית. בֵּית הִלֵּל אוֹמְרִים, אֵין מַטְבִּילִין. וּמוֹדִים שֶׁהוּא גוֹדֵר כֵּלִים וְטוֹבֵל בָּהֶם. וְכֵלִים שֶׁגָּדַר בָּהֶם, לֹא הֻטְבְּלוּ: \n"
+ ],
+ [
+ "כָּל הַמְעֹרָב לַמִּקְוֶה, כַּמִּקְוֶה. חוֹרֵי הַמְּעָרָה וְסִדְקֵי הַמְּעָרָה, מַטְבִּיל בָּהֶם כְּמָה שֶׁהֵם. עֻקַּת הַמְּעָרָה, אֵין מַטְבִּילִין בָּהּ אֶלָּא אִם כֵּן הָיְתָה נְקוּבָה כִשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד. אָמַר רַבִּי יְהוּדָה, אֵימָתַי, בִּזְמַן שֶׁהִיא מַעֲמֶדֶת עַצְמָהּ. אֲבָל אִם אֵינָהּ מַעֲמֶדֶת עַצְמָהּ, מַטְבִּילִין בָּהּ כְּמָה שֶׁהִיא: \n",
+ "דְּלִי שֶׁהוּא מָלֵא כֵלִים וְהִטְבִּילָן, הֲרֵי אֵלּוּ טְהוֹרִים. וְאִם לֹא טָבַל, אֵין הַמַּיִם מְעֹרָבִין, עַד שֶׁיִּהְיוּ מְעֹרָבִין כִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד: \n",
+ "שְׁלשָׁה מִקְוָאוֹת, בָּזֶה עֶשְׂרִים סְאָה, וּבָזֶה עֶשְׂרִים סְאָה, וּבָזֶה עֶשְׂרִים סְאָה מַיִם שְׁאוּבִין, וְהַשָּׁאוּב מִן הַצַּד, וְיָרְדוּ שְׁלשָׁה וְטָבְלוּ בָהֶן וְנִתְעָרְבוּ, הַמִּקְוָאוֹת טְהוֹרִין וְהַטּוֹבְלִים טְהוֹרִים. הָיָה הַשָּׁאוּב בָּאֶמְצַע, וְיָרְדוּ שְׁלשָׁה וְטָבְלוּ בָהֶם וְנִתְעָרְבוּ, הַמִּקְוָאוֹת כְּמוֹת שֶׁהָיוּ, וְהַטּוֹבְלִים כְּמוֹת שֶׁהָיוּ: \n",
+ "הַסְּפוֹג וְהַדְּלִי שֶׁהָיוּ בָהֶן שְׁלשָׁה לֻגִּין מַיִם וְנָפְלוּ לַמִּקְוֶה, לֹא פְסָלוּהוּ, שֶׁלֹּא אָמְרוּ אֶלָּא שְׁלשָׁה לֻגִּין שֶׁנָּפְלוּ: \n",
+ "הַשִּׁדָּה וְהַתֵּבָה שֶׁבַּיָּם, אֵין מַטְבִּילִין בָּהֶם, אֶלָּא אִם כֵּן הָיוּ נְקוּבִין כִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, בִּכְלִי גָדוֹל, אַרְבָּעָה טְפָחִים. וּבְקָטָן, רֻבּוֹ. אִם הָיָה שַׂק אוֹ קֻפָּה, מַטְבִּילִין בָּהֶם כְּמָה שֶׁהֵם, מִפְּנֵי שֶׁהַמַּיִם מְעֹרָבִין. הָיוּ נְתוּנִים תַּחַת הַצִּנּוֹר, אֵינָם פּוֹסְלִים אֶת הַמִּקְוֶה, אֶלָּא מַטְבִּילִין אוֹתָן וּמַעֲלִין אוֹתָן כְּדַרְכָּן: \n",
+ "גִּסְטְרָא שֶׁבַּמִּקְוֶה וְהִטְבִּיל בָּהּ אֶת הַכֵּלִים, טָהֲרוּ מִטֻּמְאָתָן, אֲבָל טְמֵאִים עַל גַּב כְּלִי חֶרֶס. אִם הָיוּ הַמַּיִם צָפִים עַל גַּבָּיו כָּל שֶׁהֵן, טְהוֹרִין. מַעְיָן הַיּוֹצֵא מִן הַתַּנּוּר וְיָרַד וְטָבַל בְּתוֹכוֹ, הוּא טָהוֹר וְיָדָיו טְמֵאוֹת. וְאִם הָיוּ עַל גַּבָּיו רוּם יָדָיו, אַף יָדָיו טְהוֹרוֹת: \n",
+ "עֵרוּב מִקְוָאוֹת, כִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד, כְּעָבְיָהּ וְכַחֲלָלָהּ, כִּשְׁתֵּי אֶצְבָּעוֹת חוֹזְרוֹת לִמְקוֹמָן. סָפֵק כִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד, סָפֵק שֶׁאֵינָהּ כִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד, פְּסוּלָה, מִפְּנֵי שֶׁהִיא מִן הַתּוֹרָה. וְכֵן כַּזַּיִת מִן הַמֵּת וְכַזַּיִת מִן הַנְּבֵלָה וְכָעֲדָשָׁה מִן הַשֶּׁרֶץ. כֹּל שֶׁיַּעֲמֹד כִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד, מְמַעֲטָהּ. רַבָּן שִׁמְעוֹן בֶּן גַּמְלִיאֵל אוֹמֵר, כֹּל שֶׁהוּא מִבְּרִיַּת הַמַּיִם, טָהוֹר: \n",
+ "מְטַהֲרִים אֶת הַמִּקְוָאוֹת, הָעֶלְיוֹן מִן הַתַּחְתּוֹן, וְהָרָחוֹק מִן הַקָּרוֹב. כֵּיצַד. מֵבִיא סִלּוֹן שֶׁל חֶרֶס אוֹ שֶׁל אֲבָר, וּמַנִּיחַ יָדוֹ תַּחְתָּיו, עַד שֶׁהוּא מִתְמַלֵּא מַיִם, וּמוֹשְׁכוֹ וּמַשִּׁיקוֹ, אֲפִלּוּ כַשַּׂעֲרָה, דַּיּוֹ. הָיָה בָעֶלְיוֹן אַרְבָּעִים סְאָה וּבַתַּחְתּוֹן אֵין כְּלוּם, מְמַלֵּא בַכָּתֵף וְנוֹתֵן לָעֶלְיוֹן, עַד שֶׁיֵּרְדוּ לַתַּחְתּוֹן אַרְבָּעִים סְאָה: \n",
+ "כֹּתֶל שֶׁבֵּין שְׁתֵּי מִקְוָאוֹת שֶׁנִּסְדַּק לַשְּׁתִי, מִצְטָרֵף. וְלָעֵרֶב, אֵין מִצְטָרֵף, עַד שֶׁיְּהֵא בְמָקוֹם אֶחָד כִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, חִלּוּף הַדְּבָרִים. נִפְרְצוּ זֶה בְתוֹךְ זֶה, עַל רוּם, כִּקְלִפַּת הַשּׁוּם. וְעַל רֹחַב, כִּשְׁפוֹפֶרֶת הַנּוֹד: \n",
+ "הָאָבִיק שֶׁבַּמֶּרְחָץ, בִּזְמַן שֶׁהוּא בָאֶמְצַע, פּוֹסֵל. מִן הַצַּד, אֵינוֹ פוֹסֵל, מִפְּנֵי שֶׁהוּא כְמִקְוֶה סָמוּךְ לְמִקְוֶה, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, אִם מְקַבֶּלֶת הָאַמְבָּטִי רְבִיעִית עַד שֶׁלֹּא יַגִּיעוּ לָאָבִיק, כָּשֵׁר. וְאִם לָאו, פָּסוּל. רַבִּי אֶלְעָזָר בְּרַבִּי צָדוֹק אוֹמֵר, אִם מְקַבֵּל הָאָבִיק כָּל שֶׁהוּא, פָּסוּל: \n",
+ "הַמַּטְהֶרֶת שֶׁבַּמֶּרְחָץ, הַתַּחְתּוֹנָה מְלֵאָה שְׁאוּבִין וְהָעֶלְיוֹנָה מְלֵאָה כְשֵׁרִין, אִם יֵשׁ כְּנֶגֶד הַנֶּקֶב שְׁלשָׁה לֻגִּין, פָּסוּל. כַּמָּה יְהֵא בַנֶּקֶב וְיִהְיֶה בוֹ שְׁלשָׁה לֻגִּין. אַחַד מִשְּׁלשׁ מֵאוֹת וְעֶשְׂרִים לַבְּרֵכָה, דִּבְרֵי רַבִּי יוֹסֵי. וְרַבִּי אֶלְעָזָר אוֹמֵר, אֲפִלּוּ הַתַּחְתּוֹנָה מְלֵאָה כְשֵׁרִים וְהָעֶלְיוֹנָה מְלֵאָה שְׁאוּבִין וְיֵשׁ בְּצַד הַנֶּקֶב שְׁלשָׁה לֻגִּין, כָּשֵׁר, שֶׁלֹּא אָמְרוּ אֶלָּא שְׁלשָׁה לֻגִּין שֶׁנָּפְלוּ: \n"
+ ],
+ [
+ "יֵשׁ מַעֲלִין אֶת הַמִּקְוֶה וְלֹא פוֹסְלִין, פּוֹסְלִין וְלֹא מַעֲלִין, לֹא מַעֲלִין וְלֹא פוֹסְלִין. אֵלּוּ מַעֲלִין וְלֹא פוֹסְלִין, הַשֶּׁלֶג, וְהַבָּרָד, וְהַכְּפוֹר, וְהַגְּלִיד, וְהַמֶּלַח, וְהַטִּיט הַנָּרוֹק. אָמַר רַבִּי עֲקִיבָא, הָיָה רַבִּי יִשְׁמָעֵאל דָּן כְּנֶגְדִּי לוֹמַר, הַשֶּׁלֶג אֵינוֹ מַעֲלֶה אֶת הַמִּקְוֶה. וְהֵעִידוּ אַנְשֵׁי מֵידְבָא מִשְּׁמוֹ שֶׁאָמַר לָהֶם, צְאוּ וְהָבִיאוּ שֶׁלֶג וַעֲשׂוּ מִקְוֶה בַּתְּחִלָּה. רַבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי אוֹמֵר, אֶבֶן הַבָּרָד, כַּמָּיִם. כֵּיצַד מַעֲלִין וְלֹא פוֹסְלִין. מִקְוֶה שֶׁיֶּשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה חָסֵר אַחַת, נָפַל מֵהֶם סְאָה לְתוֹכוֹ וְהֶעֱלָהוּ, נִמְצְאוּ מַעֲלִין וְלֹא פוֹסְלִין: \n",
+ "אֵלּוּ פוֹסְלִין וְלֹא מַעֲלִין, הַמַּיִם, בֵּין טְמֵאִים בֵּין טְהוֹרִים, וּמֵי כְבָשִׁים וּמֵי שְׁלָקוֹת, וְהַתֶּמֶד עַד שֶׁלֹּא הֶחֱמִיץ. כֵּיצַד פּוֹסְלִין וְלֹא מַעֲלִין. מִקְוֶה שֶׁיֶּשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה חָסֵר קֹרְטוֹב, וְנָפַל מֵהֶן קֹרְטוֹב לְתוֹכוֹ, לֹא הֶעֱלָהוּ, פּוֹסְלוֹ בִשְׁלשָׁה לֻגִּין. אֲבָל שְׁאָר הַמַּשְׁקִין, וּמֵי פֵרוֹת, וְהַצִּיר, וְהַמֻּרְיָס, וְהַתֶּמֶד מִשֶּׁהֶחֱמִיץ, פְּעָמִים מַעֲלִין וּפְעָמִים שֶׁאֵינָן מַעֲלִין. כֵּיצַד. מִקְוֶה שֶׁיֶּשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה חָסֵר אַחַת, נָפַל לְתוֹכוֹ סְאָה מֵהֶם, לֹא הֶעֱלָהוּ. הָיוּ בוֹ אַרְבָּעִים סְאָה, נָתַן סְאָה וְנָטַל סְאָה, הֲרֵי זֶה כָשֵׁר: \n",
+ "הֵדִיחַ בּוֹ סַלֵּי זֵיתִים וְסַלֵּי עֲנָבִים, וְשִׁנּוּ אֶת מַרְאָיו, כָּשֵׁר. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, מֵי הַצֶּבַע פּוֹסְלִין אוֹתוֹ בִשְׁלשָׁה לֻגִּין, וְאֵינָן פּוֹסְלִין אוֹתוֹ בְשִׁנּוּי מַרְאֶה. נָפַל לְתוֹכוֹ יַיִן, וּמֹחַל, וְשִׁנּוּ אֶת מַרְאָיו, פָּסוּל. כֵּיצַד יַעֲשֶׂה. יַמְתִּין לוֹ עַד שֶׁיֵּרְדוּ גְשָׁמִים וְיַחְזְרוּ מַרְאֵיהֶן לְמַרְאֵה הַמָּיִם. הָיוּ בוֹ אַרְבָּעִים סְאָה, מְמַלֵּא בַכָּתֵף וְנוֹתֵן לְתוֹכוֹ עַד שֶׁיַּחְזְרוּ מַרְאֵיהֶן לְמַרְאֵה הַמָּיִם: \n",
+ "נָפַל לְתוֹכוֹ יַיִן אוֹ מֹחַל וְשִׁנּוּ מִקְצָת מַרְאָיו, אִם אֵין בּוֹ מַרְאֵה מַיִם אַרְבָּעִים סְאָה, הֲרֵי זֶה לֹא יִטְבֹּל בּוֹ: \n",
+ "שְׁלשָׁה לֻגִּין מַיִם, וְנָפַל לְתוֹכָן קֹרְטוֹב יַיִן, וַהֲרֵי מַרְאֵיהֶן כְּמַרְאֵה הַיַּיִן, וְנָפְלוּ לְמִקְוֶה, לֹא פְסָלוּהוּ. שְׁלשָׁה לֻגִּין מַיִם חָסֵר קֹרְטוֹב, וְנָפַל לְתוֹכָן קֹרְטוֹב חָלָב, וַהֲרֵי מַרְאֵיהֶן כְּמַרְאֵה הַמַּיִם, וְנָפְלוּ לְמִקְוֶה, לֹא פְסָלוּהוּ. רַבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי אוֹמֵר, הַכֹּל הוֹלֵךְ אַחַר הַמַּרְאֶה: \n",
+ "מִקְוֶה שֶׁיֶּשׁ בּוֹ אַרְבָּעִים סְאָה מְכֻוָּנוֹת, יָרְדוּ שְׁנַיִם וְטָבְלוּ זֶה אַחַר זֶה, הָרִאשׁוֹן טָהוֹר, וְהַשֵּׁנִי טָמֵא. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אִם הָיוּ רַגְלָיו שֶׁל רִאשׁוֹן נוֹגְעוֹת בַּמַּיִם, אַף הַשֵּׁנִי טָהוֹר. הִטְבִּיל בּוֹ אֶת הַסָּגוֹס וְהֶעֱלָהוּ, מִקְצָתוֹ נוֹגֵעַ בַּמַּיִם, טָהוֹר. הַכַּר וְהַכֶּסֶת שֶׁל עוֹר, כֵּיוָן שֶׁהִגְבִּיהַּ שִׂפְתוֹתֵיהֶם מִן הַמַּיִם, הַמַּיִם שֶׁבְּתוֹכָן שְׁאוּבִין. כֵּיצַד יַעֲשֶׂה, מַטְבִּילָן וּמַעֲלֶה אוֹתָם דֶּרֶךְ שׁוּלֵיהֶם: \n",
+ "הִטְבִּיל בּוֹ אֶת הַמִּטָּה, אַף עַל פִּי שֶׁרַגְלֶיהָ שׁוֹקְעוֹת בַּטִּיט הֶעָבֶה, טְהוֹרָה, מִפְּנֵי שֶׁהַמַּיִם מְקַדְּמִין. מִקְוֶה שֶׁמֵּימָיו מְרֻדָּדִין, כּוֹבֵשׁ אֲפִלּוּ חֲבִילֵי עֵצִים, אֲפִלּוּ חֲבִילֵי קָנִים, כְּדֵי שֶׁיִּתְפְּחוּ הַמַּיִם, וְיוֹרֵד וְטוֹבֵל. מַחַט שֶׁהִיא נְתוּנָה עַל מַעֲלוֹת הַמְּעָרָה, הָיָה מוֹלִיךְ וּמֵבִיא בַמַּיִם, כֵּיוָן שֶׁעָבַר עָלֶיהָ הַגַּל, טְהוֹרָה: \n"
+ ],
+ [
+ "אֶרֶץ יִשְׂרָאֵל טְהוֹרָה, וּמִקְוְאוֹתֶיהָ טְהוֹרִים. מִקְוְאוֹת הָעַמִּים שֶׁבְּחוּצָה לָאָרֶץ, כְּשֵׁרִים לְבַעֲלֵי קְרָיִין, אֲפִלּוּ נִתְמַלְּאוּ בְקִילוֹן. שֶׁבְּאֶרֶץ יִשְׂרָאֵל, שֶׁחוּץ לַמַּפְתֵּחַ, כְּשֵׁרִים אַף לְנִדּוֹת. מִלִּפְנִים מִן הַמַּפְתֵּחַ, כְּשֵׁרִים לְבַעֲלֵי קְרָיִין, וּפְסוּלִים לְכָל הַטְּמֵאִים. רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, הַקְּרוֹבִים לָעִיר וְלַדֶּרֶךְ, טְמֵאִים, מִפְּנֵי הַכְּבִיסָה. וְהָרְחוֹקִים, טְהוֹרִים: ",
+ "אֵלּוּ בַעֲלֵי קְרָיִין שֶׁהֵם צְרִיכִין טְבִילָה. רָאָה מַיִם חֲלוּקִים אוֹ עֲכוּרִים, בַּתְּחִלָּה, טָהוֹר. בָּאֶמְצַע וּבַסּוֹף, טָמֵא. מִתְּחִלָּה וְעַד סוֹף, טָהוֹר. לְבָנִים וְנִמְשָׁכִים, טָמֵא. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, לְבָנִים כָּעֲכוּרִים: ",
+ "הַמֵּטִיל טִפִּין עָבוֹת מִתּוֹךְ הָאַמָּה, טָמֵא, דִּבְרֵי רַבִּי אֶלְעָזָר חִסְמָא. הַמְהַרְהֵר בַּלַּיְלָה וְעָמַד וּמָצָא בְשָׂרוֹ חַם, טָמֵא. הַפּוֹלֶטֶת זֶרַע בַּיּוֹם הַשְּׁלִישִׁי, טְהוֹרָה, דִּבְרֵי רַבִּי אֶלְעָזָר בֶּן עֲזַרְיָה. רַבִּי יִשְׁמָעֵאל אוֹמֵר, פְּעָמִים שֶׁהֵם אַרְבַּע עוֹנוֹת, פְּעָמִים שֶׁהֵם חָמֵשׁ, פְּעָמִים שֶׁהֵם שֵׁשׁ. רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, לְעוֹלָם חָמֵשׁ: ",
+ "נָכְרִית שֶׁפָּלְטָה שִׁכְבַת זֶרַע מִיִּשְׂרָאֵל, טְמֵאָה. בַּת יִשְׂרָאֵל שֶׁפָּלְטָה שִׁכְבַת זֶרַע מִנָּכְרִי, טְהוֹרָה. הָאִשָּׁה שֶׁשִּׁמְּשָׁה בֵיתָהּ, וְיָרְדָה וְטָבְלָה, וְלֹא כִבְּדָה אֶת הַבַּיִת, כְּאִלּוּ לֹא טָבְלָה. בַּעַל קֶרִי שֶׁטָּבַל וְלֹא הֵטִיל אֶת הַמַּיִם, כְּשֶׁיָטִיל אֶת הַמַּיִם, טָמֵא. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, בְּחוֹלֶה וּבְזָקֵן, טָמֵא. בְּיֶלֶד וּבְבָרִיא, טָהוֹר: ",
+ "נִדָּה שֶׁנָּתְנָה מָעוֹת בְּפִיהָ וְיָרְדָה וְטָבְלָה, טְהוֹרָה מִטֻּמְאָתָהּ, אֲבָל טְמֵאָה הִיא עַל גַּב רֻקָּהּ. נָתְנָה שְׂעָרָהּ בְּפִיהָ, קָפְצָה יָדָהּ, קָרְצָה שִׂפְתוֹתֶיהָ, כְּאִלּוּ לֹא טָבְלָה. הָאוֹחֵז בְּאָדָם וּבְכֵלִים וּמַטְבִּילָן, טְמֵאִין. וְאִם הֵדִיחַ אֶת יָדוֹ בַּמַּיִם, טְהוֹרִים. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, יְרַפֶּה, כְּדֵי שֶׁיָּבֹאוּ בָהֶם מָיִם. בֵּית הַסְּתָרִים, בֵּית הַקְּמָטִים, אֵינָן צְרִיכִין שֶׁיָּבֹאוּ בָהֶן מָיִם: "
+ ],
+ [
+ "אֵלּוּ חוֹצְצִין בָּאָדָם, חוּטֵי צֶמֶר וְחוּטֵי פִשְׁתָּן וְהָרְצוּעוֹת שֶׁבְּרָאשֵׁי הַבָּנוֹת. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, שֶׁל צֶמֶר וְשֶׁל שֵׂעָר אֵינָם חוֹצְצִין, מִפְּנֵי שֶׁהַמַּיִם בָּאִין בָּהֶם: \n",
+ "קִלְקֵי הַלֵּב וְהַזָּקָן, וּבֵית הַסְּתָרִים בָּאִשָּׁה, לִפְלוּף שֶׁחוּץ לָעַיִן, וְגֶלֶד שֶׁחוּץ לַמַּכָּה, וְהָרְטִיָּה שֶׁעָלֶיהָ, וּשְׂרָף הַיָּבֵשׁ, וְגִלְדֵי צוֹאָה שֶׁעַל בְּשָׂרוֹ, וּבָצֵק שֶׁתַּחַת הַצִּפֹּרֶן, וְהַמִּלְמוּלִין, וְטִיט הַיָּוֵן, וְטִיט הַיּוֹצְרִים, וְגֵץ יְוֵנִי. אֵיזֶהוּ טִיט הַיָּוֵן, זֶה טִיט הַבּוֹרוֹת, שֶׁנֶּאֱמַר (תהלים מ), וַיַּעֲלֵנִי מִבּוֹר שָׁאוֹן מִטִּיט הַיָּוֵן. טִיט הַיּוֹצְרִין, כְּמַשְׁמָעוֹ. רַבִּי יוֹסֵי מְטַהֵר בְּשֶׁל יוֹצְרִין וּמְטַמֵּא בְּשֶׁל מָרֵקָה. וְגֵץ יְוֵנִי, אֵלּוּ יִתְדוֹת הַדְּרָכִים, שֶׁאֵין טוֹבְלִין בָּהֶן וְלֹא מַטְבִּילִין אוֹתָן. וּשְׁאָר כָּל הַטִּיט, מַטְבִּילִין בּוֹ כְּשֶׁהוּא לַח. וְלֹא יִטְבֹּל בָּאָבָק שֶׁעַל רַגְלָיו. לֹא יִטְבֹּל אֶת הַקֻּמְקְמוּס בַּפֶּחָמִין, אֶלָּא אִם כֵּן שִׁפְשֵׁף: \n",
+ "אֵלּוּ שֶׁאֵין חוֹצְצִין, קִלְקֵי הָרֹאשׁ, וּבֵית הַשֶּׁחִי, וּבֵית הַסְּתָרִים בָּאִישׁ. רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, אֶחָד הָאִישׁ וְאֶחָד הָאִשָּׁה, כָּל הַמַּקְפִּיד עָלָיו, חוֹצֵץ. וְשֶׁאֵין מַקְפִּיד עָלָיו, אֵין חוֹצֵץ: \n",
+ "לִפְלוּף שֶׁבָּעַיִן, וְגֶלֶד שֶׁעַל הַמַּכָּה, וּשְׂרָף הַלַּח, וְלִכְלוּכֵי צוֹאָה שֶׁעַל בְּשָׂרוֹ, וְצוֹאָה שֶׁתַּחַת הַצִּפֹּרֶן, וְצִפֹּרֶן הַמְדֻלְדֶּלֶת, כְּשׁוּת שֶׁל קָטָן, לֹא טָמֵא וְלֹא מְטַמֵּא. קְרוּם שֶׁעַל הַמַּכָּה, טָמֵא וּמְטַמֵּא: \n",
+ "אֵלּוּ חוֹצְצִים בַּכֵּלִים. הַזֶּפֶת וְהַמּוֹר בִּכְלֵי זְכוּכִית, בֵּין מִבִּפְנִים בֵּין מִבַּחוּץ. עַל הַשֻּׁלְחָן וְעַל הַטַּבְלָה וְעַל הַדַּרְגָּשׁ, עַל הַנְּקִיִּים, חוֹצְצִין. עַל הַבְּלוּסִין, אֵינָן חוֹצְצִין. עַל מִטּוֹת בַּעַל הַבַּיִת, חוֹצֵץ. וְעַל שֶׁל עָנִי, אֵינוֹ חוֹצֵץ. עַל אִכּוּף שֶׁל בַּעַל הַבַּיִת, חוֹצֵץ. וְעַל שֶׁל זַקָּקִין, אֵינוֹ חוֹצֵץ. וְעַל הַמַּרְדַּעַת, חוֹצֵץ. רַבָּן שִׁמְעוֹן בֶּן גַּמְלִיאֵל אוֹמֵר, עַד כְּאִסָּר הָאִיטַלְקִי: \n",
+ "עַל הַבְּגָדִים, מִצַּד אֶחָד, אֵינוֹ חוֹצֵץ. מִשְּׁנֵי צְדָדִין, חוֹצֵץ. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר מִשּׁוּם רַבִּי יִשְׁמָעֵאל, אַף מִצַּד אֶחָד. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, שֶׁל בַּנָּאִים, מִצַּד אֶחָד. וְשֶׁל בּוּר, מִשְּׁנֵי צְדָדִין: \n",
+ "מִטְפַּחַת שֶׁל זַפָּתִין וְשֶׁל יוֹצְרִין וְשֶׁל מְפַסְּלֵי אִילָנוֹת, אֵין חוֹצְצִין. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אַף שֶׁל קַיָּצִין, כַּיּוֹצֵא בָהֶן. זֶה הַכְּלָל, כָּל הַמַּקְפִּיד עָלָיו, חוֹצֵץ. וְשֶׁאֵינוֹ מַקְפִּיד עָלָיו, אֵינוֹ חוֹצֵץ: \n"
+ ],
+ [
+ "כָּל יְדוֹת הַכֵּלִים שֶׁהִכְנִיסָן שֶׁלֹּא כְדַרְכָּן, אוֹ שֶׁהִכְנִיסָן כְּדַרְכָּן וְלֹא מֵרְקָן, אוֹ שֶׁמֵּרְקָן וְנִשְׁבְּרוּ, הֲרֵי אֵלּוּ חוֹצְצִין. כְּלִי שֶׁהִטְבִּילוֹ דֶּרֶךְ פִּיו, כְּאִלּוּ לֹא טָבָל. הִטְבִּילוֹ כְדַרְכּוֹ בְלֹא זִבּוֹרִית, עַד שֶׁיַּטֶּנּוּ עַל צִדּוֹ. כְּלִי שֶׁהוּא צַר מִכָּאן וּמִכָּאן וְרָחָב מִן הָאֶמְצַע, אֵינוֹ טָהוֹר עַד שֶׁיַּטֶּנּוּ עַל צִדּוֹ. צְלוֹחִית שֶׁפִּיהָ שׁוֹקֵעַ, אֵינָהּ טְהוֹרָה עַד שֶׁיְּנַקְּבֶנָּה מִצִּדָּהּ. קַלְמָרִין הֶדְיוֹטוֹת, אֵינָהּ טְהוֹרָה עַד שֶׁיְּנַקְּבֶנָּה מִצִּדָּהּ. וְקַלְמָרִין שֶׁל יוֹסֵף הַכֹּהֵן הָיְתָה נְקוּבָה בְצִדָּהּ: \n",
+ "הַכַּר וְהַכֶּסֶת שֶׁל עוֹר, הֲרֵי אֵלּוּ צְרִיכִין שֶׁיָּבֹאוּ בָהֶם הַמָּיִם. כֶּסֶת עֲגֻלָּה, וְהַכַּדּוּר, וְהָאֵמוּם, וְהַקָּמֵעַ, וְהַתְּפִלָּה, אֵינָן צְרִיכִין שֶׁיָּבֹאוּ בָהֶם הַמָּיִם. זֶה הַכְּלָל, כֹּל שֶׁאֵין דַּרְכּוֹ לְהַכְנִיס וּלְהוֹצִיא, טוֹבְלִים סְתוּמִים: \n",
+ "אֵלּוּ שֶׁאֵינָם צְרִיכִים שֶׁיָּבֹאוּ בָהֶם הַמַּיִם, קִשְׁרֵי הֶעָנִי, וְהַנִּימִין, וַחֲבַט שֶׁל סַנְדָּל, וּתְפִלָּה שֶׁל רֹאשׁ בִּזְמַן שֶׁהִיא חוֹצָה, וְשֶׁל זְרוֹעַ בִּזְמַן שֶׁאֵינָהּ עוֹלָה וְיוֹרֶדֶת, וְאָזְנֵי הַחֵמֶת, וְאָזְנֵי הַתַּרְמוּל: \n",
+ "אֵלּוּ שֶׁהֵם צְרִיכִים שֶׁיָּבֹאוּ בָהֶן הַמַּיִם, הַקֶּשֶׁר שֶׁבַּפְּרַקְסִים שֶׁבַּכָּתֵף, וְשָׂפָה שֶׁל סָדִין צָרִיךְ לְמַתֵּחַ, וּתְפִלָּה שֶׁל רֹאשׁ בִּזְמַן שֶׁאֵינָהּ חוֹצָה, וְשֶׁל זְרוֹעַ בִּזְמַן שֶׁהִיא עוֹלָה וְיוֹרֶדֶת, וּשְׁנָצִין שֶׁל סַנְדָּל, וּבְגָדִים שֶׁהִטְבִּילָן מְכֻבָּסִין, עַד שֶׁיְּבַעְבְּעוּ. הִטְבִּילָן נְגוּבִין, עַד שֶׁיְּבַעְבְּעוּ וְיָנוּחוּ מִבִּעְבּוּעָן: \n",
+ "כָּל יְדוֹת הַכֵּלִים שֶׁהֵם אֲרֻכִּין וְעָתִיד לִקְצֹץ, מַטְבִּילָן עַד מְקוֹם הַמִּדָּה. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, עַד שֶׁיַּטְבִּיל אֶת כֻּלּוֹ. שַׁלְשֶׁלֶת דְּלִי גָדוֹל, אַרְבָּעָה טְפָחִים, וְשֶׁל קָטָן, עֲשָׂרָה, מַטְבִּילָן עַד מְקוֹם הַמִּדָּה. רַבִּי טַרְפוֹן אוֹמֵר, עַד שֶׁיַּטְבִּיל אֶת כָּל הַטַּבַּעַת. הַחֶבֶל שֶׁהוּא קָשׁוּר בַּקֻּפָּה אֵינוֹ חִבּוּר, אֶלָּא אִם כֵּן תָּפָר: \n",
+ "בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, אֵין מַטְבִּילִין חַמִּין בְּצוֹנֵן וְלֹא צוֹנֵן בְּחַמִּין, לֹא יָפִים בְּרָעִים וְלֹא רָעִים בְּיָפִים. בֵּית הִלֵּל אוֹמְרִים, מַטְבִּילִין. כְּלִי שֶׁהוּא מָלֵא מַשְׁקִין וְהִטְבִּילוֹ, כְּאִלּוּ לֹא טָבָל. מָלֵא מֵי רַגְלַיִם, רוֹאִים אוֹתָם כְּאִלּוּ הֵם מָיִם. מָלֵא מֵי חַטָּאת, עַד שֶׁיִּרְבּוּ הַמַּיִם עַל מֵי חַטָּאת. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, אֲפִלּוּ כְלִי מַחֲזִיק כּוֹר וְאֵין בּוֹ אֶלָּא רְבִיעִית, כְּאִלּוּ לֹא טָבָל: \n",
+ "כָּל הָאֳכָלִין מִצְטָרְפִין לִפְסֹל אֶת הַגְּוִיָּה בְּכַחֲצִי פְרָס. כָּל הַמַּשְׁקִין מִצְטָרְפִין לִפְסֹל אֶת הַגְּוִיָּה בִּרְבִיעִית. זֶה חֹמֶר בְּשׁוֹתֶה מַשְׁקִין טְמֵאִין מִבַּמִּקְוֶה, שֶׁעָשׂוּ בוֹ שְׁאָר הַמַּשְׁקִין כַּמָּיִם: \n",
+ "אָכַל אֳכָלִים טְמֵאִים, וְשָׁתָה מַשְׁקִים טְמֵאִים, טָבַל וֶהֱקִיאָן, טְמֵאִים, מִפְּנֵי שֶׁאֵינָן טְהוֹרִים בַּגּוּף. שָׁתָה מַיִם טְמֵאִים, טָבַל וֶהֱקִיאָם, טְהוֹרִים, מִפְּנֵי שֶׁהֵם טְהוֹרִים בַּגּוּף. בָּלַע טַבַּעַת טְהוֹרָה, נִכְנַס לְאֹהֶל הַמֵּת, הִזָּה וְשָׁנָה וְטָבַל וֶהֱקִיאָהּ, הֲרֵי הִיא כְמוֹת שֶׁהָיְתָה. בָּלַע טַבַּעַת טְמֵאָה, טוֹבֵל וְאוֹכֵל בַּתְּרוּמָה. הֱקִיאָהּ, טְמֵאָה וְטִמְּאַתּוּ. חֵץ שֶׁהוּא תָחוּב בָּאָדָם, בִּזְמַן שֶׁהוּא נִרְאֶה, חוֹצֵץ. וְאִם אֵינוֹ נִרְאֶה, טוֹבֵל וְאוֹכֵל בִּתְרוּמָתוֹ: \n"
+ ]
+ ],
+ "versions": [
+ [
+ "Torat Emet 357",
+ "http://www.toratemetfreeware.com/index.html?downloads"
+ ]
+ ],
+ "heTitle": "משנה מקואות",
+ "categories": [
+ "Mishnah",
+ "Seder Tahorot"
+ ],
+ "sectionNames": [
+ "Chapter",
+ "Mishnah"
+ ]
+}
\ No newline at end of file
diff --git "a/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Negaim/English/Mischnajot mit deutscher \303\234bersetzung und Erkl\303\244rung. Berlin 1887-1933 [de].json" "b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Negaim/English/Mischnajot mit deutscher \303\234bersetzung und Erkl\303\244rung. Berlin 1887-1933 [de].json"
new file mode 100644
index 0000000000000000000000000000000000000000..2d496bdf442db8f68075e1f51c584889555de363
--- /dev/null
+++ "b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Negaim/English/Mischnajot mit deutscher \303\234bersetzung und Erkl\303\244rung. Berlin 1887-1933 [de].json"
@@ -0,0 +1,167 @@
+{
+ "language": "en",
+ "title": "Mishnah Negaim",
+ "versionSource": "https://www.talmud.de/tlmd/die-deutsche-mischna-uebersetzung",
+ "versionTitle": "Mischnajot mit deutscher Übersetzung und Erklärung. Berlin 1887-1933 [de]",
+ "priority": 0.5,
+ "versionNotes": "Ordnung Seraïm, übers. und erklärt von Ascher Samter. 1887.
Ordnung Moed, von Eduard Baneth. 1887-1927.
Ordnung Naschim, von Marcus Petuchowski u. Simon Schlesinger. 1896-1933.
Ordnung Nesikin, von David Hoffmann. 1893-1898.
Ordnung Kodaschim, von John Cohn. 1910-1925.
Ordnung Toharot, von David Hoffmann, John Cohn und Moses Auerbach. 1910-1933.",
+ "actualLanguage": "de",
+ "languageFamilyName": "german",
+ "isBaseText": false,
+ "isSource": false,
+ "direction": "ltr",
+ "heTitle": "משנה נגעים",
+ "categories": [
+ "Mishnah",
+ "Seder Tahorot"
+ ],
+ "text": [
+ [
+ "Der Farben1 Schebuot 2 a; 5 b; Sifra Neg. II,4. der Aussatzschäden2 liier ist die Rede von den Aussatzschäden an der glatten Haut (נגעי עור בשר), die auch in der Thora (Lev. 13, 1 ff.) zuerst behandelt werden (vgl. VN 5). gibt es zwei Arten3 Die weiter genannten Hauptarien בחרת und שאת., welche in vier zerfallen4 Indem jede der Hauptschäden (אבות) noch eine Unterart (תולדה) hat, die in der Thora (Lev. 13,2) ספחת genannt wird (vgl. meinen Kommentar das.).. Die Bahereth5 כהרת, von בהר, leuchten, eine lichte Stelle und ein Fleck auf der Haut. ist hochweiss6 עזה, stark, hochweiss. wie Schnee, die Unterart derselben ist wie der Kalk des Tempels7 Des heiligen Tempels, der besonders weise war.. Die Seëth8 שאת, eine Erhebung, Erhabenheit; שאת לכנה (Lev. 13, 10) eine weisse Erhebung. ist wie das Eihäutchen9 Das unter der äussern Schale liegt., die Unterart derselben wie weisse Wolle10 Nach Schebuoth 6b: כצמר נקי בן יומו שמכבנין אותו למילת, wie die Wolle, [die man erhält] wenn man ein Lämmchen am Tage seiner Geburt mit einer Decke umwickelt, um die feine Schafwolle zu gewinnen. נקי bedeutet im Samaritanischen (vgl. die sam. Übers. zu Gen. 22,8) ein Lamm, ebenso im Syr. ܢܶܩܝܳܐ. מילת stammt ans dem gr. μηλωτή (Schaffell, Schafpelz).. So R. Meir. Die Weisen sagen: die Seëth ist wie weisse Wolle, die Unterart derselben wie das Eihäutchen11 Die Reihe der weissen Farben ist nach den meisten Erklärern: Schneeweiss, Wollweiss, Kalkweiss, Eihäutchenweiss. Nach den Weisen sind demnach die 2 אבות (Note 8) am stärksten weiss. Nach R. Meïr dagegen ist בחרת das stärkste und שאת das dunkelste Weiss. Nach א״ר ist die Reihenfolge: Schnee, Kalk, Wolle, Eihäutchen..",
+ "Die Mischung12 פתוך, von chald. פחך, vermischen. Hier ist gemeint: eine Mischung von Weiss und Rot. Davon ist in der Thora (Lev. 18,19) die Rede (בחרת לבנת אדמדמת). Dies steht zwar bei שחין, gilt aber auch für נגע עור בשר (VN 6). beim Schneeweissen12a Sifra Neg. II, 5 ist wie Wein mit Schnee vermengt13 מזוג (das gewöhnlich bei einer Mischung von Wein mit Wasser gebraucht wird) bezeichnet auch hier eine Mischung von 2 Teilen Weiss mit einem Teile Rot (א״ר); nach יו״ב 3 Teile Weiss und ein Teil Rot., die Mischung beim Kalkweissen wie Blut14 Tos. Schebuoth 6 b v. ואם liest: 1 כ״ן (wie Wein). mit Milch gemengt15 In demselben Verhältnis wie Note 13 angegeben. Jedoch ist bei dieser Mischung das Rot etwas stärker. Was hier von בהרת und ihrer Unterart bestimmt wird, das gilt auch von שאת und ihrer Unterart (Sifra).. So R. Ismaël. R. Akiba sagt: Das Rötliche16 אדמדם ist dasselbe, wie פתוך des R. Ismaël; nur gebraucht jeder Tanna den Ausdruck, den er von seinem Lehrer vernommen (א״ר nach Edujot 1,3). bei beiden Arten17 Bei Schneeweiss und Kalkweise. ist wie Wein mit Wasser gemischt; nur ist es beim Schneeweissen hell und beim Kalk weissen dunkler18 ויה (wie דיה) schwach, matt, dunkel, d. h. weniger weise. als bei jenem,",
+ "Von diesen18a Sifra Neg. I,4. vier Farben19 Nach ר״ש und ראב״ד gilt diese Bestimmung nur von jedem אב mit seiner תולדה. Demnach liest Bart. מארבעה statt ארבעה, d. h. unter diesen 4 Farben gibt es welche, die miteinander zusammengerechnet werden. Dagegen meint Maim., dass jede der 4 Farben mit jeder andern zusammengerechnet wird; dafür spricht auch die Tosefta. wird die eine mit der andern zusammengerechnet20 Zum Quantum eines גרים (VN 4) Ausserdem sagt auch diese Bestimmung, dass diese 4 Farben als einander gesetzlich gleich betrachtet werden, so dass, wenn am Ende einer Einschliessungs-Woche anstatt der einen Farbe die andere Farbe vorgefunden wurde, dies nicht als ein anderer נגע, sondern so beurteilt wird, als wäre noch die ursprüngliche Farbe vorliegend., freizusprechen21 פטר, entlassen, freisprechen, d. h. für vollständig rein erklären., [als aussätzig] zu entscheiden22 חלט (verwandt mit חלד) die Dauer, die Ewigkeit (arab. خلد) chald. לחלוטין, für immer; daher החלט, endgültig [für unrein] erklären. oder einzuschliessen23 Was hierunter zu verstehen ist, vgl. VN 16 und מ״א. Über den Unterschied zwischen הסגר und החלט s. VN 17.; einzuschliessen24 Auf weitere 7 Tage. Dass man am Anfang verschliesst, wenn auch zwei Farben zusammengerechnet einen גרים betragen, ist bereits in dem ersten להסגיר ausgesagt. nämlich, wenn [der Fleck] am Ende der ersten Woche stehen geblieben25 Sowohl bezüglich der Quantität (er ist nicht grösser geworden), als bezüglich des Aussehens, er hat die נגע-Farbe (mindestens כקרום ביצה, vgl, Note 11) beibehalten. Wenn nur der Fleck in einer der 4 verschiedenen נגצים-Farben geblieben, trotzdem das stärkere Weiss sich in ein schwächeres, oder das schwächere Weiss sich in ein stärkeres verwandelt hat, so wird dies als „stehen geblieben“ (עוטר) betrachtet (vgl. 4,7).; freizusprechen, wenn er noch am Ende der zweiten Woche stehen geblieben26 Wie in Note 25. Wenn auch der נגע nicht dunkler geworden ist, erfolgt dennoch die Freisprechung. Über den Satz והנה נהח הנגע in Lev. 13, 6, welcher dieser Bestimmung zu widersprechen scheint, vgl. meinen Comment, zu Lev. I S. 371 f.; [als aussätzig] zu entscheiden22 חלט (verwandt mit חלד) die Dauer, die Ewigkeit (arab. خلد) chald. לחלוטין, für immer; daher החלט, endgiltig [für unrein] erklären., wenn darin gesundes Fleisch27 מחיה (Lev. 13,10), von חיה, die Stelle, wo sich das lebende Fleisch (כשר חי) befindet, im Gegensatz zum Aussätzigen, das gefühllos und abgestorben ist (Nmn. 12,12). Das Quantum der מחיה muss derart sein, dass sie den Raum im Quadrat ausfüllt, den die Entfernung zweier Haare am Körper einnimmt, d. h. שתי שערות על שתי שערות, d. i. gleich einem Quadrate von der Grösse einer Linse (כעושה. oder weisses Haar28 שֵעָד bedeutet mindestens zwei Haare, denn ein Haar heisst שְׂערָה. gleich anfangs29 Bei der ersten Besichtigung durch den Priester., oder am Ende der ersten Woche30 Wenn diese Unreinheitszeichen anfangs nicht vorgefunden wurden, sondern erst nachdem der נגע eine Woche eingeschlossen war., oder am Ende der zweiten Woche31 Nach der zweiten Einschliessung., oder auch nach der Freisprechung32 Selbst wenn auch nach der zweiten Woche kein Unreinheitszeichen sichtbar war und infolge dessen Freisprechung erfolgte, aber nach einigen Tagen ein Unreinheitszeichen wahrgenommen wurde, so wird es ebenfalls als entschieden unreiner Aussatz erklärt. entstanden ist; ferner [als aussätzig] zu entscheiden22 חלט (verwandt mit חלד) die Dauer, die Ewigkeit (arab. خلد) chald. לחלוטין, für immer; daher החלט, endgültig [für unrein] erklären., wenn daran eine Ausbreitung33 von פשה, sich ausbreiten; der נגע ist grösser geworden, als er früher bei der ersten Besichtigung war. Dieses Unreinheitszeichen kann erst bei der zweiten Besichtigung (die erst nach 7 Tagen erfolgt) zur Geltung kommen. Eine Ausbreitung vor der ersten Einschliessung gilt nicht als Unreinheitszeichen. am Ende der ersten Woche, oder am Ende der zweiten Woche, oder nach der Freisprechung32 Selbst wenn auch nach der zweiten Woche kein Unreinheitszeichen sichtbar war und infolge dessen Freisprechung erfolgte, aber nach einigen Tagen ein Unreinheitszeichen wahrgenommen wurde, so wird es ebenfalls als entschieden unreiner Aussatz erklärt. entstanden ist; endlich zu entscheiden22 חלט (verwandt mit חלד) die Dauer, die Ewigkeit (arab. خلد) chald. לחלוטין, für immer; daher החלט, endgültig [für unrein] erklären., wenn nach der Freisprechung die ganze Körperhaut weiss geworden ist34 Wenn die ganze Körperhaut sich nach der Reinsprechung in Weiss verwandelt, so wird dies als ein grosser פשיון betrachtet, der ebenso unrein macht, wie ein kleiner פשיון.; dagegen freizusprechen, wenn nach der Entscheidung [als aussätzig], oder nach der Einschliessung die ganze Haut weiss geworden35 Nach einer טומאה, sowohl nach הסגר als nach החלט, ist כולו הפך לבן für rein zu erklären, vgl. Lev. 13,13. Dagegen ist nach einer טהרה dies entweder nach den פטור als פשיון verunreinigend, oder wenn jemand von vornherein ganz weiss vor den Priester gebracht wird, so muss er eingeschlossen werden, damit man sehe, ob sich nicht nach der ersten oder zweiten Woche ein סימן טומאה zeigen wird, vgl. weiter Abschnitt 8. In allen bisher genannten Fällen gilt die am Anfang dieser Mischna ausgesprochene Bestimmung, dass die eine Farbe mit der andern zum Quantum eines גריס zusammengerechnet wird.. — Diese36 Die oben genannten weissen, rötlichen, oder aus zwei verschiedenen Farben zusammengesetzten. sind die Aussatzfarben, von denen alle [Bestimmungen über die] Aussatzschäden37 Die נגעי עור בשר sowie Entzündung und Brandgeschwür und קרחת וגבחת ; dagegen gelten für den Haar-Aussatz (נתק) andere Vorschriften, vgl. VN 8. abhängen.",
+ "R. Chanina38 Vgl. Sebachim 88 b; Sifra Neg. II, 6., Vorsteher der Priester39 סגן, der Vorsteher, der zugleich unter Umständen den Hohepriester vertrat, Joma 39 a., sagt: Der Farben der Aussatzschäden gibt es sechzehn40 Diesen Satz des R. Chanina hat Bart. gestrichen, auch Maimon. hat er nicht vorgelegen. In der Tosefta wird noch die Ansicht dess R. Ismael angeführt, der zwölf Aussatz-Farben zählt. Diese Zahl erklärt ד״ש so, dass R. Ismael der Ansicht ist, dass von den 4 Farben nur der אב mit seiner חולדה zusammengerechnet werden (oben Note 19). Demnach gibt es sechserlei Farben, 4 einfache und zwei zusammengesetzte. Dazu kommen noch 6, wenn jede dieser Farben mit Rot gemischt ist (VN 6). Die Zahl 16 erhält man am einfachsten, wenn man zu diesen zwölf noch ירקרק und אדמדם vom Kleider-Aussatz und dieselben Farben von Häuser-Aussatz hinzuzählt (VN 24 und 28).. R. Dosa, Sohn Archinos’41 Ohalot 3,1, Note 5., sagt: Es gibt sechsund-dreissig Farben der Aussatzschäden42 Wir erklären nach Bart. und Maimon.: 4 Farben und 4 mit Rot gemischte (VN 6) sind 8. Diese können Vorkommen 1. bei נגעי עור בשר; 2. bei שחין und מכוה (die, weil gleichen Bestimmungen unterliegend, für eins gezählt werden) ; 3. קרחת und גבהת (die ebenfalls für eins zählen); 4. נתקים (bei denen zwar alle andern Farben auch טמא sind, nichtsdestoweniger aber obige 8 Farben als טמא erklärt werden, (יר״ב). Dies gibt 4 mal 8 = 32 ; dazu noch die Farben ירקרק und אדמדם bei Kleidern und Häusern, wie in Note 40.. Akabja, Sohn Mahalalels, sagt: Zweiundsiebzig43 Er rechnet die 36 des R. Dosa doppelt, das Aussehen der Farbe bei der ersten Besichtigung des Priesters und das bei der letzten Besichtigung nach der letzten Einschliessung (vgl. יו״ב), wobei die endgültige Entscheidung erfolgt, ob rein oder unrein. Andere Erklärungen bei ר״ש und א״ר.. R. Chanina, Vorsteher der Priester, sagt: Man besieht die Aussatzschäden Anfangs nicht am Tage nach dem Schabbat44 Am Sonntag., weil das Ende seiner Woche45 Der ersten Einschliessung. dann auf den Schabbat fiele46 An welchem Tage der Priester den נגע nicht besichtigen dürfte.; auch nicht am zweiten Wochentage, weil dann das Ende seiner zweiten Woche47 Der zweiten Einschliessung. auf den Schabbat fiele48 Da die beiden Einschliessungs-Wochen nur 13 Tage betragen, indem der siebente Tag zur ersten und zweiten Woche zählt (VN 15).; und die der Häuser nicht am dritten Wochentage, weil dann das Ende ihrer dritten Woche auf den Schabbat fiele49 Die 3 Einschliessungswochen bei dem Häuser-Aussatz betragen zusammen nur 19 Tage, da der erste und siebente Tag der mittleren Woche zur vorhergehenden und zur folgenden Woche gezählt werden (VN 31,3e).. R. Akiba sagt: Man kann sie jederzeit besehen50 Nur nicht am Schabbat nnd an den Feiertagen, vgl. weiter Note 52.; fällt die folgende Besichtigung51 Der siebente Tag der Einschliessung. auf den Schabbat52 Am Schabbat (und am Feiertage) darf man keinen נגע besichtigen und darüber ein Urteil fällen, denn dies gliche dem Reehtsprechen, das an den heiligen Tagen verboten ist, nach Beza 5,2; so Maimon., Bart. und יו״ב, anders מ״א., so verschiebt man sie bis auf nach dem Schabbat53 Die zweite Woche beginnt auch dann erst am Sonntag.. Dies54 Die Aufschiebung der Besichtigung. dient manchmal zur Erleichterung, manchmal zur Erschwerung.",
+ "Wie zur Erleichterung? War darin [am Schabbat] weisses Haar55 Hätte der Priester dies gesehen, so würde er den Aussätzigen für entschieden unrein (מוחלט) erklärt haben (VN 12)., und das weisse Haar ist [am folgenden Tage] verschwunden56 In diesem Falle würde er zwar auch, wenn er gestern für מוחלט erklärt worden wäre, heute nach Verschwinden des Unreinheitszeichens wieder reingesprochen werden. Dennoch aber dient ihm die Aufschiebung zur Erleichterung, da er dadurch von den erschwerenden Vorschriften und von den Opfern des מוחלט befreit ist (VN 17).; waren [die Haare] weiss und wurden schwarz, [nämlich] entweder eins weiss und eins schwarz57 Da unter שער mindestens 2 Haare zu verstehen sind (Note 28), so ist es kein Unreinheitszeichen, wenn eines davon nicht den dafür geltenden Bestimmungen entspricht., oder beide schwarz; waren sie58 Am Schabbat. lang59 Sie hatten die Länge, wie sie in Nidda 6, 12 (vgl. weiter 4,4) bestimmt wild. und wurden zu kurz, [nämlich] entweder eins lang57 Da unter שער mindestens 2 Haare zu verstehen sind (Note 28), so ist es kein Unreinheitszeichen, wenn eines davon nicht den dafür geltenden Bestimmungen entspricht. und eins kurz, oder beide kurz; hat sich [nach dem Schabbat] eine Entzündung an beide [Haare]60 Dadurch hören die weissen Haare auf als Unreinheitszeichen zu gelten, vgl. weiter 8, 7. oder an eines angesetzt61 Am Schabbat waren aber die weissen Haare noch im נהרת und wären als סימן טימאה erklärt worden.; hat die Entzündung beide [Haare]60 Dadurch hören die weissen Haare auf als Unreinheitszeichen zu gelten, vgl. weiter 8, 7. oder eines umgeben62 Da Dach 4, 3 auch bei der Entzündung das weisse Haar als Unreinheitszeichen gilt, so meint תוי״ט u. A., es sei hier von einem שהין המורד die Rede, der nicht unrein werden kann (VN7); anders מ״א.; oder hat die beiden Haare voneinander gesondert60 Dadurch hören die weissen Haare auf als Unreinheitszeichen zu gelten, vgl. weiter 8, 7. die Entzündung, oder geheiltes Fleisch der Entzündung, oder ein Brandgeschwür, odergeheiltes Fleisch eines Brandgeschwürs, oder ein Bohak63 Vgl. VN 11.; Avar darin gesundes Fleisch64 Was ein Unreinheitszeichen ist, VN 12. und ist [nach Schabbat] verschwunden56 In diesem Falle würde er zwar auch, wenn er gestern für מוחלט erklärt worden wäre, heute nach Verschwinden des Unreinheitszeichens wieder reingesprochen werden. Dennoch aber dient ihm die Aufschiebung zur Erleichterung, da er dadurch von den erschwerenden Vorschriften und von den Opfern des מוחלט befreit ist (VN 17).; war es viereckig65 Nur in dieser Form ist die מחיה ein Unreinheitszeichen. Allerdings genügt es, dass die מחיה einen Flächenraum einnimmt, auf dem ein Quadrat von שתי שערות עד שתי שערות Platz hat, vgl. Note 27 und 6,2. und ist rund oder lang geworden; war es umgeben66 Eine מחיה muss allseitig von dem נגע (in der Breite von 2 Haaren) umgeben sein, VN 12. und ist nun an der Seite; war es58 Am Schabbat. gesammelt67 So, dass an einer Stelle ein Quadrat von der in Note 65 angegebenen Grösse Platz hatte. und nun68 Am Sonntag. verstreut69 So, dass nicht das erforderliche Quantum an einer Stelle zu finden ist., oder es ist nun68 Am Sonntag. eine Entzündung gekommen und darin eingedrungen65 Nur in dieser Form ist die מחיה ein Unreinheitszeichen. Allerdings genügt es, dass die מחיה einen Flächenraum einnimmt, auf dem ein Quadrat von שתי שערות עד שתי שערות Platz hat, vgl. Note 27 und 6,2.; oder es hat68 Am Sonntag. eine Entzündung, das geheilte Fleisch einer Entzündung, ein Brandgeschwür, das geheilte Fleisch eines Brandgeschwürs oder ein Bohak63 Vgl. VN 11. es umgeben70 So, dass es nicht, wie erforderlich (Note 66), vom נגע allseitig umgeben ist., geteilt oder vermindert69 So, dass nicht das erforderliche Quantum an einer Stelle zu finden ist.; war58 Am Schabbat. Ausbreitung daran64 Was ein Unreinheitszeichen ist, VN 12., und die Ausbreitung ist nun68 Am Sonntag. vergangen72 Der נגע, der am Schabbat sich ausgebreitet hatte, ist am Sonntag wieder zurückgegangen,, oder der ursprüngliche Fleck73 אום = אם, Mutter, Stamm, Ursprung, das Ursprüngliche. ist verschwunden74 Und es ist nur die Ausbreitung zurückgeblieben. oder so vermindert, dass er68 Am Sonntag. samt der Ausbreitung nicht die Grösse einer Bohnengraupe hat75 Würde heute, am Schluss der ersten Woche, noch ein גייס geblieben sein, so müsste er noch eine Woche eingeschlossen werden (VN 15)., oder ist68 Am Sonntag. zwischen den ursprünglichen Fleck73 אום = אם, Mutter, Stamm, Ursprung, das Ursprüngliche. und die Ausbreitung eine Entzündung, das geheilte Fleisch einer Entzündung, ein Brandgeschwür, das geheilte Fleisch eines Brandgeschwürs, oder ein Bohak eingedrungen76 Während am Schabbat zwischen dem אום und der Ausbreitung nichts Scheidendes vorhanden war.; alle diese Fälle bringen eine Erleichterung mit sieb.",
+ "Wie zur Erschwerung?77 Diese Mischna wiederholt nur die vorhergehende, aber in umgekehrter Ordnung, so nämlich, dass am Schabbat kein Unreinheitszeichen vorbanden war und am Sonntag sich ein solches gezeigt hat. War58 Am Schabbat. kein weisses Haar darin, und es ist [nach Schabbat] weisses Haar darin entstanden; waren [die Haare]58 Am Schabbat. schwarz, und sie wurden68 Am Sonntag. weiss, oder es war58 Am Schabbat. ein Haar schwarz und eins weise57 Da unter שער mindestens 2 Haare zu verstehen sind (Note 28), so ist es kein Unreinheitszeichen, wenn eines davon nicht den dafür geltenden Bestimmungen entspricht., und es wurden68 Am Sonntag. beide weiss ; waren sie58 Am Schabbat. zu kurz und wurden68 Am Sonntag. lang59 Sie hatten die Länge, wie sie in Nidda 6, 12 (vgl. weiter 4,4) bestimmt wild., oder es Avar58 Am Schabbat. eins kurz und eins lang57 Da unter שער mindestens 2 Haare zu verstehen sind (Note 28), so ist es kein Unreinheitszeichen, wenn eines davon nicht den dafür geltenden Bestimmungen entspricht., und es wurden68 Am Sonntag. beide lang; war eine Entzündung an beiden [Haaren] oder an einem derselben angesetzt60 Dadurch hören die weissen Haare auf als Unreinheitszeichen zu gelten, vgl. weiter 8, 7., oder hat die Entzündung beide [Haare] oder eins derselben umgeben62 Da Dach 4, 3 auch bei der Entzündung das weisse Haar als Unreinheitszeichen gilt, so meint תוי״ט u. A., es sei hier von einem שהין המורד die Rede, der nicht unrein werden kann (VN7); anders מ״א., oder sonderte sie von einander die Entzündung, das geheilte Fleisch der Entzündung, ein Brandgeschwür, das geheilte Fleisch eines Brandgeschwürs oder der Bohak63 Vgl. VN 11., und nun sind diese verschwunden; war58 Am Schabbat. darin kein gesundes Fleisch, und nun entstand darin gesundes Fleisch64 Was ein Unreinheitszeichen ist, VN 12.; war es58 Am Schabbat. rund oder länglich, und nun68 Am Sonntag. wurde es viereckig65 Nur iu dieser Form ist die מחיה ein Unreinheitszeichen. Allerdings genügt es, dass die מחיה einen Flächenraum einnimmt, auf dem ein Quadrat von שתי שערות עד שתי שערות Platz hat, vgl. Note 27 und 6,2.; oder es war58 Am Schabbat. an der Seite, und nun68 Am Sonntag. ward es umgeben66 Eine מחיה muss allseitig von dem נגע (in der Breite von 2 Haaren) umgeben sein, VN 12., oder es war58 Am Schabbat. verstreut69 So, dass nicht das erforderliche Quantum an einer Stelle zu finden ist., und nun ist es gesammelt67 So, dass an einer Stelle ein Quadrat von der in Note 65 angegebenen Grösse Platz hatte.; oder es war58 Am Schabbat. eine Entzündung gekommen und hineingedrungen69 So, dass nicht das erforderliche Quantum an einer Stelle zu finden ist., oder eine Entzündung, geheiltes Fleisch einer Entzündung, ein Brandgeschwür, geheiltes Fleisch eines Brandgeschwürs, oder ein Bohak63 Vgl. VN 11. hatte es58 Am Schabbat. umgeben70 So, dass es nicht, wie erforderlich (Note 66), vom נגע allseitig umgeben ist., geteilt, oder vermindert69 So, dass nicht das erforderliche Quantum an einer Stelle zu finden ist., und nun68 Am Sonntag. sind sie vergangen78 Und die מחיה ist wieder, wie erforderlich (Note 66), vom וגע allseitig umgeben.; Avar58 Am Schabbat. keine Ausbreitung daran, und es entstand68 Am Sonntag. daran eine Ausbreitung64 Was ein Unreinheitszeichen ist, VN 12.; Avar58 Am Schabbat. zwischen dem ursprünglichen Fleck73 אום = אם, Mutter, Stamm, Ursprung, das Ursprüngliche. und der Ausbreitung eine Entzündung, geheiltes Fleisch einer Entzündung, ein Brandgeschwür, geheiltes Fleisch eines Brandgeschwürs, oder ein Bohak vorhanden79 Welche den אום von der Ausbreitung schieden. und nun68 Am Sonntag. sind sie verschwunden80 So dass nun der אום mit der Ausbreitung zusammenhängt.; — alle diese Fälle bringen eine Erschwerung mit sich."
+ ],
+ [
+ "Der hellweisse Fleck1 Sifra Neg. 1,4 f. sieht an einem Germanen1a גרמני, ein Germane, gemeint ist einer, der eine weisse Hautfarbe hat. dunkel aus2 Dunkler als קרום ביצה (1,1); er muss also freigesprochen werden, da man den נגע nach der Haut der zu besichtigenden Person beurteilt., während der dunkle3 Der dunkler als קרום ניצח ist. beim Äthiopier4 כושי, ein Äthiopier, eine Person mit schwarzer Hautfarbe. hochweiss aussiebt5 So dass er mit einem solchen נגע eingeschlossen oder für entschieden unrein erklärt wird, obgleich eine mittelfarbige Person hierbei freigesprochen würde.. R. Ismael sagt: Die Kinder Israel — ich will ihre Sühne sein6 D. h. ich will die Leiden, die über sie verhängt werden, auf mich nehmen, um für sie Sühne zu erwirken. Aus Liebe zu seinem Volke gebraucht R. Ismael hier diese Redeweise, da er von einem Aussatz des Israeliten spricht. — sehen wie Buchsbaum7 אשכרוע, Targ. zu תאשור (Jes. 41,19) Buchsbaum, vgl. Löw, Aram. Pflanzennamen 37f. aus, sie sind nicht schwarz und nicht weiss, sondern mittelfarbig8 Nach R. Ismael sind alle Personen so zu beurteilen, als wenn sie mittelfarbig (Buchsbaumfarbig) wären, und was bei dem einen rein oder unrein ist, wird auch bei dem andern so erklärt, wiewohl seine Hautfarbe anders geartet ist. (Nach ראב״ר ist die Ansicht des R. Ismael, dass bei einem besonders Weissen (Germanen) oder besonders dunklen (Äthiopier) das Aussatz-Gesetz nicht anzuwenden sei).. R. Akiba sagt9 Nach יו״ב stimmt R. Akiba insofern mit R. Ismael überein, dass die נגעים bei allen Personen in gleicher Weise zu beurteilen sind; nur ist nach R. Ismael das Weise des Buchsbaumes und nach R. Akiba ein mittelfarbiges Weiss, das von jenem etwas verschieden ist, als Umgebung des Aussatzes anzunehmen. Ausserdem hat R. Ismael kein bestimmtes Verfahren angegeben, wie der Priester eine solche Umgebung zustande bringt, sondern es der Schätzung des Priesters überlassen, zu beurteilen, wie der נגע bei solcher Umgebung aussehen würde, während R. Akiba das folgende Verfahren vorschreibt.: Die Maler haben Farben, womit sie schwarze, weisse und mittelfarbige Figuren malen; man bringe daher eine Mittelfarbe, umgebe damit [den Schaden] von aussen10 Man mache eine Linie mit einer Mittelfarbe rings am den נגע., so wird es sich, wie beim Mittelfarbigen, zeigen11 Dadurch lässt sich beurteilen, wie das Weisse des נגע auf einer mittelfarbigen Haut aussehen würde.. R. Jehuda sagt: Die Aussatz-Farben werden zur Erleichterung, aber nicht zur Erschwerung beurteilt; es wird also beurteilt der Germane nach seiner Leibfarbe zur Erleichterung12 Da bei ihm die Farbe des נגע dunkler aussieht, wird er freigesprochen (Note 2)., und der Äthiopier nach der Mittelfarbe zur Erleichterung13 Er wird freigesprochen, wenn der נגע bei einem Mittelfarbigen dunkler als קרום ביצה erschiene, wiewohl derselbe bei diesem כושי heller aussieht. Vgl. 5, 1, wonach man bei zweifelhaften Aussatzschäden erleichtern soll.. Die Weisen sagen: Beide14 Der Germane und der Äthiopier. werden nach der Mittelfarbe beurteilt15 Wie R. Akiba sagt. Doch wird dies nach den “Weisen durch Schätzung beurteilt, (vgl. Noto 9)..",
+ "Man16 Sanhedrin 34 b; Sifra Neg. 2,3. besichtigt die Schäden nicht frühmorgens17 Weil da das Tageslicht nicht hell genug ist. und nicht zwischen den Abenden18 בין הערבים ist hier nicht, wie in der Thora, die Zeit zwischen Mittag und Abend, sondern nach der neunten Tagesstunde (3 Uhr Nachmittag) bis Abend (מ״א).; nicht im Hause,19 Selbstverständlich gilt dies nur für Menschen- und Kleideraussatz; dagegen kann der Häuseraussatz nur im Hause besichtigt werden nicht am wolkigen Tage, weil alsdann die dunkle Farbe hell-weiss aussieht20 Dies bezieht sich auf sämtliche vorhergehenden Sätze. Es könnte dadurch die unstatthafte Erschwerung erfolgen, dass ein reiner Fleck für unrein erklärt wird.; auch nicht am Mittag, weil dann die hellweisse Farbe dunkel scheint21 Man könnte also einen unreinen נגע für rein erklären.. Wann besichtigt man? Um die dritte22 Vor der dritten Stunde ist „Frühmorgens“., vierte, fünfte, siebente23 Die sechste Stunde aber heisst „Mittags“., achte und neunte Stunde24 Nachher ist zwischen den Abenden (Note 18).; so R. Meïir; R. Jehuda sagt: Um die vierte, fünfte, achte25 Nach R. Jehuda ist bis zur vierten Stunde „Frühmorgens“, und die sechste und siebente Stunde „Mittags“. und neunte Stunde26 Die Stunden sind hier, wie in Berachot 1,2 „Zeitstunden“ (שעות זמניות), indem der Tag zu jeder Jahreszeit in 12 Teile geteilt und jeder solche Teil „eine Stunde“ genannt wird.",
+ "Ein Priester27 Sifra Neg. 4,4., der auf einem Auge erblindet oder dessen Augenlicht28 Hier ist gemeint, dass beider Augen Licht verdunkelt ist (תו״ט, nicht so תא״ש). verdunkelt ist, darf die Aussatzschäden nicht besichtigen, weil es heisst(Lev.13,12): „Nach allem, was die Augen29 Er muss mit beiden Augen sehen, darf also auch nicht auf einem Auge blind sein. des Priesters sehen.“ In einem dunkeln Hause30 Chullin 10b; Jerusch. Beza 3,5; Sifra Mez. V, 11. bricht man keine Fenster aus31 Sind aber Fenster vorhanden, die durch Läden verschlossen sind, so müssen diese geöffnet werden (Tosefta)., um den Schaden darin zu besichtigen.",
+ "Wie ist die Besichtigung des Schadens32 D. h. welche Stellen des Körpers müssen besichtigt werden, indem sie nicht zu den durch Hautfalten und Körperbiegungen verdeckten Teilen (בית הסתרים) gehören, an denen ein נגע nicht unrein macht. ? Der Mann33 Nidda 67 b, Sifra Neg. 4,3. muss aussehen, wie grabend34 Dies bezieht sich auf die Stellung der Beine, dass sie auseinander gesperrt werden. und Oliven pflückend35 Dies bezieht sich auf die Haltung der Arme, dass sie emporgehoben werden.; das Weib wie Brot zurichtend36 Bezüglich der Haltung der Beine. und37 Falls der נגע unter der Brust sich befindet. ihr Kind säugend38 Nur wenn bei solcher Stellung der נגע sichtbar ist, kann er Unreinheit bringen; was da nicht sichtbar ist, heisst בית הסתרים (Note 32). und wie an einem aufrechtstehenden Stuhl39 Vgl. Kelim 21,1, Note 3. webend, wobei die rechte Armhöhle40 שחי (von שחה, sich bücken), die Biegung, daher Achselhöhlung. sichtbar ist41 Indem der rechte Arm emporgehoben wird.. R. Jehuda sagt: Auch wie eine, die Flachs spinnt betreffs der linken42 Wenn an der linken Armhöhle ein נגע sich befindet.. So wie man bei der Schaden-Besichtigung aussehen muss, ebenso muss man beim Scheren aussehen43 Nur das Haar, dass bei den oben angegebenen Stellungen sichtbar ist, muss (nach Lev. 14, 9) bescheren weiden; was man da nicht sieht, heisst בית הסתרים und braucht nicht abgeschoren zu werden..",
+ "Alle Schäden darf ein Mensch besichtigen44 Auch die seiner Verwandten., ausgenommen seine eigenen. R. Meïr sagt: Auch nicht die Schäden seiner Verwandten45 Weil in Deut. 21,5 נגע mit ריב (Rechtsstreit) zusammengestellt wird. Sowie der Rechtsstreit nicht durch einen Verwandten beurteilt werden darf, ebenso der נגע; vgl. Sanhedrin 34b, Sifre Deut. 208, Sifra Neg. I,10.. Alle Gelübde darf ein Mensch46 Ein Gesetzes-Gelehrter (חנם); vgl. Sifre Num. 163 v. זה הדבר. lösen, nur nicht seine eigenen47 Sifre Num. 153 v. לא יחל. R. Jehuda sagt: Auch48 Vgl. Jerusch. Nedarim 10,8. nicht49 Wenn er auch ein חכם ist. die Gelübde seiner Frau, die auf ihr Verhalten zu andern Leuten Bezug haben50 Wohl aber kann der Gatte die Gelübde seiner Frau lösen, die ihr Verhalten zu ihm selbst betreffen, vgl. Nedarim 11,1, Note 3.. Alle Erstgeburten51 Bechoroth 31 a. darf ein Mensch besichtigen52 Ob eie einen Leibesfehler haben und ausserhalb des Heiligtums geschlachtet werden dürfen., ausgenommen seine eigenen Erstgeburten."
+ ],
+ [
+ "Alle1 Arachin 3a. Menschen2 Selbst ein Kind; auch ein kanaanitischer Sklave, den man beschnitten und in einem Reinigungsbade untergetaucht hat, der in bezug auf die jüdischen Pflichten den Frauen gleich gestellt ist. werden durch Aussatzschäden unrein, ausgenommen Nicht - Israeliten3 Bei denen die Unreinheitsgesetze überhaupt keine Anwendung finden (Nasir 61b), vgl. auch weiter Anfang Abschn. XI und XII. und Beisass-Proselyten4 Das sind, nach der rezipierten Halacha, Proselyten, welche die sieben Gebote der Noachiden angenommen haben und infolge dessen im Lande Israel wohnen dürfen. Diese sieben Gebote sind: Die Verbote von 1. Götzendienst, 2. Gotteslästerung, 3. Mord, 4. Raub, 5. Inzest, 6. Genuss eines von einem lebenden Säugetier oder Vogel abgetrennten Gliedes, 7. Das Gebot der Rechtspflege.. Jeder5 Auch ein Nicht-Priester (vgl. יו׳׳ב). ist6 Wenn er die נגעים-Gesetze genau kennt. befugt, die Aussatzschäden zu besichtigen, nur die Unreinheits- und Reinheitserklärung muss durch einen Priester7 Auch wenn derselbe kein Gesetzeskundiger ist. erfolgen. Man8 Der gesetzkundige Nicht-Priester. kann zu ihm9 Zum unkundigen Priester. sagen: sprich: „unrein“, und er spreche: „unrein“; oder: sprich: „rein,” und er spricht: „rein“10 Wenn der Aussätzige verschlossen werden soll, sagt ebenfalls der Gesetzkundige zum Priester: Sage: „Du bist unter Verschluss“ (VN 16), und der Priester muss dies nachsprechen (יו״ב).. Man darf nicht zwei Schäden auf einmal besichtigen11 Weil man da nicht jeden einzelnen genau untersuchen würde., es sei an einer Person oder an zwei Personen12 Wenn auch die zwei Schäden an zwei Personen sich befinden, darf nicht ein Priester beide auf einmal besichtigen.; sondern man besichtigt den einen, verschliesst ihn13 Wenn er bloß eine der 4 Farben und kein Unreinheitszeichen findet., oder erklärt ihn für entschieden unrein14 Wenn er ein Unreinheitszeichen (weisses Haar oder gesundes Fleisch) findet., oder er spricht ihn frei15 Wenn die Farbe dunkler als קיום ביצת ist (VN 11).; dann schreitet man zum zweiten16 Zum zweiten Schaden; auch wenn er an demselben Manne sich befindet. Dies gilt aber nur, wenn dieser Schaden bereits vorher, bevor noch über den ersten Schaden das Urteil gesprochen worden, entstanden war. Ist aber erst nach dem Urteilsspruch an derselben Person noch ein zweiter Schaden entstanden, so gelten dafür die folgenden Bestimmungen.. Man kann16a Sifra Neg. 2, 6—8. den schon Verschlossenen nicht noch einmal verschliessen17 Wenn etwa inmitten der Verschluss-Woche noch ein zweiter נגע entstanden ist, so wird dieser nicht besichtigt, um etwa, wenn dieser נגע ebenfalls eine Verschliessung erforderlich machte, die Verschluss-Woche erst von dieser zweiten Besichtigung ab zu rechnen., auch nicht den entschieden Unreinen abermals für entschieden unrein erklären18 Vielmehr muss man warten, bis der erste נגע geheilt ist und dafür die Reinigungsopfer dargebracht worden sind. Dann erst kann man zur Beurteilung des zweiten נגע schreiten. Bevor dies letztere geschieht, gilt die Person als rein (ראכ״ד).; man darf nicht den entschieden Unreinen wiederum verschliessen19 Wenn ein neuer נגע entstanden ist, der eine Verschliessung erforderlich machen würde, wird dieser nicht eher besichtigt, bis der erste geheilt und dafür Reinigungsopfer dargebracht sind. Dann erst kann die Verschliessung wegen des zweiten נגע erfolgen, und die Verschlusswoche wird erst von dieser Zeit ab gerechnet., oder den Verschlossenen wiederum für entschieden unrein erklären20 Wenn innerhalb der Verschlusswoche ein zweiter נגע mit einem טומאת סימן entstanden ist, so erfolgt nicht die Entscheidung wegen dieses Schadens. Wenn daher am Ende der Verschlusswoche der סימן טומאת vergangen ist, so findet keine entschiedene Unreinheits-Erklärung statt, und es bedarf keiner Reinigungsopfer.. Aber anfangs21 Wenn der zweite Schaden anfangs entstanden ist, bevor noch die Person wegen des ersten verschlossen worden ist. oder am Ende der Woche22 Wenn der zweite נגע am Ende der ersten, oder am Ende der zweiten Woche entstanden ist, bevor noch über den ersten נגע das Urteil gesprochen worden (יו״ב und מ״א). kann man23 Den Besichtigten. verschliessen24 Wegen des einen ננע. und nochmals25 Zu derselben Zeit wegen des andern נגע. verschliessen26 Nachdem man zu ihm gesagt hat: „Du stehst unter Verschluss wegen dieses נגע“, besichtigt man den zweiten und kann ev. sagen: „Du stehst auch wegen dieses zweiten נגע unter Verschluss“.; für entschieden unrein erklären24 Wegen des einen נגע. und abermals25 Zu derselben Zeit wegen des andern נגע. für entschieden unrein erklären27 Falls man an beiden Unreinheitszeichen gefunden hat.; verschliessen24 Wegen des einen נגע. und freisprechen25 Zu derselben Zeit wegen des andern נגע.; für entschieden unrein erklären24 Wegen des einen נגע. und25 Zu derselben Zeit wegen des andern נגע. freifreisprechen28 Man kann auch wegen des einen נגע verschliessen und wegen des andern für unrein entscheiden. Über die verschiedenen Konsequenzen, welche die gleichzeitige Beurteilung beider Schäden nach sich zieht, vgl. יו״ב..",
+ "Wenn an einem Bräutigam29 Sifra Neg. 5,2; Moëd katan 7 b, Bechoroth 34 b. sich ein Schaden zeigt, so lässt man ihm noch die sieben Hochzeitstage30 Während dieser Tage wird der Schaden nicht besichtigt.; dies gilt sowohl für seine Person als für sein Haus und für sein Gewand31 Auch an diesen wird der Schaden nicht besichtigt.. Ebenso lässt man32 Bei jedermann. an einem Feste33 Wenn während der Festtage ein נגע entsteht., alle Festtage hingehen.30 Während dieser Tage wird der Schaden nicht besichtigt.",
+ "Die Haut des Fleisches34 Wenn an dieser ein נגע entsteht. kann unrein werden35 Entschieden unrein. innerhalb zweier Wochen,36 Vgl. VN 15. und zwar durch drei Zeichen:37 Durch eines der drei Zeichen Durch weisses Haar, gesundes Fleisch oder Ausbreitung; durch weisses Haar oder gesundes Fleisch anfangs,38 Gleich bei der ersten Besichtigung durch den Priester. oder am Ende der ersten Woche, oder am Ende der zweiten Woche, oder auch nach der Freisprechung;39 Wenn er auch bereits rein gesprochen worden war und nachträglich sich ein Unreinheitszeichen einstellt, wird er für entschieden unrein erklärt. durch Ausbreitung am Ende der ersten Woche,40 Aber am Anfang kann wegen Ausbreitung keine Unreinheits-Erklärung stattfinden. oder am Ende der zweiten Woche, oder auch nach der Freisprechung.39 Wenn er auch bereits rein gesprochen worden war und nachträglich sich ein Unreinheitszeichen einstellt, wird er für entschieden unrein erklärt. Er wird unrein in zwei Wochen, welche nur dreizehn Tage sind.41 Da der siebente Tag zur ersten und zur zweiten Woche gerechnet wird (VN 15).",
+ "Die Entzündung42 Weiter 9,1; Chullin 8a. und das Brandgeschwür43 Vgl. VN 7. werden unrein35 Entschieden unrein. in einer Woche,44 Diese werden, wenn kein Unreinheitszeichen anfangs gefunden wird, nur eine Woche verschlossen. und zwar durch zwei Zeichen: durch weisses Haar oder Ausbreitung; durch weisses Haar anfangs38 Gleich bei der ersten Besichtigung durch den Priester. oder am Ende der Woche, oder auch nach der Freisprechung;39 Wenn er auch bereits rein gesprochen worden war und nachträglich sich ein Unreinheitszeichen einstellt, wird er für entschieden unrein erklärt. durch Ausbreitung am Ende der Woche,40 Aber am Anfang kann wegen Ausbreitung keine Unreinheits-Erklärung stattfinden. oder auch nach der Freisprechung.39 Wenn er auch bereits rein gesprochen worden war und nachträglich sich ein Unreinheitszeichen einstellt, wird er für entschieden unrein erklärt. Sie werden unrein in einer Woche, die aus sieben Tagen45 Wenn auch erst am Ende des siebenten Tages ein סימן טומאה gefunden wird, ist er unrein. besteht.",
+ "Die Haar-Aussatzschäden46 Vgl. VN 8 und weiter unten 10, 1. werden unrein36 Vgl. VN 15. innerhalb zweier Wochen,46a Vgl. VN 21. und zwar durch zwei Zeichen: durch dünnes goldgelbes Haar47 Mindestens zwei Haare. oder durch Ausbreitung; durch dünnes goldgelbes Haar anfangs,38 Gleich bei der ersten Besichtigung durch den Priester. oder am Ende der ersten Woche, oder am Ende der zweiten Woche, oder auch nach der Freisprechung;39 Wenn er auch bereits rein gesprochen worden war und nachträglich sich ein Unreinheitszeichen einstellt, wird er für entschieden unrein erklärt. durch Ausbreitung am Ende der ersten Woche,40 Aber am Anfang kann wegen Ausbreitung keine Unreinheits-Erklärung stattfinden. oder am Ende der zweiten Woche, oder auch nach der Freisprechung.39 Wenn er auch bereits rein gesprochen worden war und nachträglich sich ein Unreinheitszeichen einstellt, wird er für entschieden unrein erklärt. Sie werden unrein in zwei Wochen, welche nur dreizehn Tage sind.41 Da der siebente Tag zur ersten und zur zweiten Woche gerechnet wird (VN 15).",
+ "Die48 Weiter 10, 10. Hinter- oder Vorderglatze49 Vgl. VN 9; über den Unterschied zwischen diesen und נתק vgl, VN 10. werden unrein35 Entschieden unrein. innerhalb zweier Wochen, und zwar durch zwei Zeichen: durch gesundes Fleisch, oder durch Ausbreitung;50 Weisses Haar ist dort kein Unreinheitszeichen, weil dort kein Haar wächst. durch gesundes Fleisch anfangs,38 Gleich bei der ersten Besichtigung durch den Priester. oder am Ende der ersten Woche, oder am Ende der zweiten Woche, oder auch nach der Freisprechung;39 Wenn er auch bereits rein gesprochen worden war und nachträglich sich ein Unreinheitszeichen einstellt, wird er für entschieden unrein erklärt. durch Ausbreitung am Ende der ersten Woche,40 Aber am Anfang kann wegen Ausbreitung keine Unreinheits-Erklärung stattfinden. oder am Ende der zweiten Woche, oder auch nach der Freisprechung.39 Wenn er auch bereits rein gesprochen worden war und nachträglich sich ein Unreinheitszeichen einstellt, wird er für entschieden unrein erklärt. Sie werden unrein in zwei Wochen, welche dreizehn Tage sind.41 Da der siebente Tag zur ersten und zur zweiten Woche gerechnet wird (VN 15).",
+ "Die Kleider51 Vgl. VN 23. werden unrein innerhalb zweier Wochen, und zwar durch drei Zeichen: durch dunkelgrün, oder dunkelrot,52 Vgl. VN 24. oder Ausbreitung. Durch dunkelgrün oder dunkelrot anfangs,53 Wenn eine dieser beiden Farben bei der ersten Besichtigung sich zeigt, wird das Kleid eingeschlossen. בתחילה hat sonach hier nicht dieselbe Bedeutung, wie oben beim Menschen-Aussatz, wo derselbe für entschieden unrein erklärt wird. oder am Ende der ersten Woche,54 Dies ist ebenfalls so zu verstehen, dass, wenn am Ende der ersten Woche eine dieser Farben stehen geblieben, das Kleid auf eine zweite Woche verschlossen wird. oder am Ende der zweiten Woche,55 Wenn die Farbe auch in der zweiten Woche stehen geblieben ist, muss das Kleid verbrannt werden. Vgl. 11,5 und VN 26. Damit erklärt es sich, dass hier beim Kleider-Aussatz die Farben als סימני טומאה bezeichnet werden, was oben beim Menschen-Aussatz nicht geschieht. Denn beim Kleider-Aussatz bewirken die Farben ירקרק und אדמדם, wenn sie zwei Wochen stehen geblieben, die entschiedene Unreinheits-Erklärung, worauf das Kleid verbrannt werden muss. Dagegen können die Aussatz-Farben beim Menschen, wenn sie auch viele Jahre stehen bleiben, sobald sie nur sich nicht ausbreiten, keine entschiedene Unreinheits-Erklärung bewirken; sie werden daher nicht „Unreinheits-Zeichen“ genannt. oder auch nach der Freisprechung56 Auch nach der Freisprechung kann das Wiedererscheinen einer dieser Farben unter Umständen, wie sie in VN. 26 angegeben sind, die Unreinheitserklärung und die Verbrennung des Kleides erforderlich machen.; durch Ausbreitung am Ende der ersten Woche40 Aber am Anfang kann wegen Ausbreitung keine Unreinheits-Erklärung stattfinden., oder am Ende der zweiten Woche, oder auch nach der Freisprechung56a Das ist, wenn der נגע, nachdem er geschwunden, wieder in גרים Grösse gekommen ist, vgl. VN. 67.. Sie werden unrein in zwei Wochen, welche nur dreizehn Tage sind41 Da der siebente Tag zur ersten und zur zweiten Woche gerechnet wird (VN 15)..",
+ "Die Häuser57 An denen sich Aussatz-Erscheinungen zeigen, vgl. VN. 28. werden unrein innerhalb dreier Wochen58 Es kann drei Wochen dauern, bis die entschiedene Unreinheitserklärung erfolgt., und zwar durch drei Zeichen: durch dunkelgrün oder dunkelrot59 Vgl. VN. 24 und 28. Den Grund, dass hier ebenso wie beim Kleider-Aussatz die Farben als סימני טומאה bezeichnet werden, ersieht man aus Note 55., oder Ausbreitung. Durch dunkelgrün oder dunkelrot anfangs60 Wenn Flecken in der Grösse von 2 גרים in einer dieser beiden Farben oder in beiden zusammen sich zeigen, muss das Haus verschlossen werden. בתהלה ist also hier ebenso wie oben beim Kleide zu erklären (Note 53)., oder am Ende der ersten Woche61 Wenn am Ende der ersten Woche die Farben in derselben Grösse stehen geblieben sind, muss das Haus auf noch eine zweite Woche verschlossen werden., oder am Ende der zweiten Woche62 Bleiben die Farben in derselben Grösse noch die zweite Woche stehen, so erfolgt zuerst חולץ וקוצה וטח (vgl. VN. 31, 4) und darauf eine nochmalige Verschliessung auf eine dritte Woche., oder am Ende der dritten Woche63 Wenn die נגע-Farben am Ende der dritten Woche wieder in der Grösse von mindestens 2 גרים erscheinen, wird das Haus als entschieden unrein niedergerissen., oder auch nach der Freisprechung64 Wenn nach Verschwinden der Aussatz Farbe das Haus reingesprochen wurde und vor der Entsündigung des Hauses durch die Vögel (nach Lev. 14, 49—53) die נגע-Farbe wieder zum Vorschein kommt, so muss es für entschieden unrein erklärt und niedergerissen werden. Hat aber die Entsündigung durch Vögel bereits stattgefunden, so wird die wieder erscheinende Aussatz-Farbe wie ein neuer נגע nach VN. 30—31 behandelt.; durch Ausbreitung40 Aber am Anfang kann wegen Ausbreitung keine Unreinheits-Erklärung stattfinden. am Ende der ersten Woche65 Hat sich der נגע bis Ende der ersten Verschluss-Woche ausgebreitet, so gilt die Vorschrift: חולץ וקוצה וטח, und es erfolgt eine abermalige Verschliessung auf eine Woche., oder am Ende der zweiten Woche66 Ist der נגע nach der ersten Woche stehen geblieben und infolge dessen nochmals auf eine Woche eingeschlossen worden, er hat sich aber nach dieser Zeit ausgebreitet, so erfolgt חולץ וקוצה וטח und eine drittmalige Verschliessung auf eine Woche (VN. 31, 3)., oder am Ende der dritten Woche67 Von einer Ausbreitung in buchstäblichem Sinne des Wortes kann am Ende der dritten Woche keine Rede sein, da doch vor der dritten Verschliessung (nach Note 66) חולץ וקוצה וטח stattgefunden hat und so der נגע entfernt worden ist. Vielmehr wird in diesem Falle jede Wiederkehr des נגע in der Grösse von 2 גרים als eine „Ausbreitung“ bezeichnet, da hier der נגע im Hause verborgen war und sich aus dem Verborgenen an eine sichtbare Stelle ausgebreitet hat., oder auch nach der Freisprechung68 Auch da wird die Wiederkehr des נגע als „Ausbreitung“ betrachtet. Ist diese vor der Entsündigung erfolgt, so wird das Haus niedergerissen, wenn aber erst nach der Entsündigung, dann wird dies gleich einem neuen נגע behandelt, wie Note 64.. Sie werden unrein in drei Wochen, welche nur neunzehn Tage sind69 Da der siebente und der dreizehnte Tag zur vorhergehenden und zur folgenden Woche gerechnet werden.. Es gibt bei den Aussatzschäden nicht [eine Verschliessungszeit von] weniger als einer Woche70 Nämlich bei der Entzündung und dem Brandschaden (Mischna 4). und nicht [eine solche von] mehr als drei Wochen71 Beim Häuser-Aussatz. Bei den anderen Aussatz* Schäden gibt es eine Verschliessungszeit von zwei Wochen.."
+ ],
+ [
+ "Es gibt [Bestimmungen1 Erschwerender Art. ] für das weisse Haar, die nicht für die Ausbreitung, und solche für die Ausbreitung, die nicht für das weisse Haar gelten. Das weisse Haar macht gleich anfangs2 Bei der ersten Besichtigung durch den Priester. Auch wenn es zweifelhaft ist, ob nicht das weisse Haar schon vor dem Aussatzschaden da war, ist der Schaden für unrein zu erklären (s. weiter Mischna 11). Durch Ausbreitung dagegen wird der Aussatzschaden erst unrein, wenn sie nach vorausgegangener Besichtigung und Verschliessung eingetreten ist. unrein, es macht in jeder weissen Färbung3 Auch wenn es ein so dunkles Weiss ist, dass ein Fleck von solcher Farbe nicht als Aussatzschaden gelten würde. Die Ausbreitung dagegen macht nur unrein, wenn sie eine der vier Aussatzfarben hat. unrein, und es kann niemals ein Reinheitszeichen werden4 Auch nicht, wenn sich der ganze Körper mit weissem Haar bedeckt. Dagegen wird durch Ausbreitung, wenn sie sich über den ganzen Körper erstreckt, der Aussätzige rein.. Dagegen gilt für die Ausbreitung, dass die Ausbreitung in noch so geringem Umfange5 Während weisses Haar nur unrein macht, wenn es wenigstens zwei Haare sind, die so lang sind, dass man sie mit der Schere abschneiden kann (s. Nidda VI, 12). unrein macht, dass sie bei allen Aussatzschäden6 Während weisses Haar nur beim Aussatz auf der glatten Haut (עור בשר), der Hautentzündung und dem Brandgeschwür ein Unreinheitszeichen ist. unrein macht, ausserhalb des Aussatzschadens7 Weisses Haar dagegen ist nur dann ein Unreinheitszeichen, wenn es innerhalb des Aussatzschadens entsteht., was für das weisse Haar nicht gilt.",
+ "Es gibt [Bestimmungen1 Erschwerender Art. ] für das gesunde Fleisch, die nicht für die Ausbreitung, und solche für die Ausbreitung, die nicht für das gesunde Fleisch gelten. Das gesunde Fleisch macht gleich anfangs2 Bei der ersten Besichtigung durch den Priester. Auch wenn es zweifelhaft ist, ob nicht das weisse Haar schon vor dem Aussatzschaden da war, ist der Schaden für unrein zu erklären (s. weiter Mischna 11). Durch Ausbreitung dagegen wird der Aussatzschaden erst unrein, wenn sie nach vorausgegangener Besichtigung und Verschliessung eingetreten ist. unrein, es macht in jeder Farbe8 Sobald es nur die Farbe von gesundem Fleisch des betreffenden Aussätzigen hat (ריש und רא״ש). Die Ausbreitung dagegen macht nur unrein, wenn sie eine der vier Aussatzfarben hat. unrein, und es kann niemals ein Reinheitszeichen werden4 Auch nicht, wenn sich der ganze Körper mit weissem Haar bedeckt. Dagegen wird durch Ausbreitung, wenn sie sich über den ganzen Körper erstreckt, der Aussätzige rein.. Dagegen gilt für die Ausbreitung, dass eine noch so geringe Ausbreitung9 Während das gesunde Fleisch wenigstens die Grösse einer Linse im Quadrat haben muss (ר״ש, s. I Note 27). unrein macht, dass sie bei allen Aussalzschäden10 Gesundes Fleisch dagegen nur bei Aussatzschäden auf der glatten Haut und der Hinter- und Vorderglatze. unrein macht, ausserhalb des Aussatzschadens11 Gesundes Fleisch dagegen nur, wenn es ringsum von dem Aussatzschaden umgeben ist., was für das gesunde Fleisch nicht gilt.",
+ "Es gibt [Bestimmungen1 Erschwerender Art. ] für das weisse Haar, die nicht für das gesunde Fleisch, und solche für das gesunde Fleisch, die nicht für das weisse Haar gelten. Das weisse Haar macht bei der Entzündung und beim Brandgeschwür12 Ebenso wie bei dem Aussatzschaden auf der glatten Haut, während gesundes Fleisch bei der Entzündung und beim Brandgeschwür kein Unreinheitszeichen ist. unrein, beisammenstehend und zerstreut13 Auch wenn die zwei Haare auf zwei auseinander liegenden Stellen des Aussatzschadens stehen, während gesundes Fleisch nur dann ein Unreinheitszeichen ist, wenn es ein zusammenhängendes Stück von der Grösse einer Linse im Quadrat bildet., eingeschlossen14 Von dem Aussatzschaden rings umgeben. und nicht eingeschlossen15 Sondern ganz am Rande des Aussatzschadens stehend. Gesundes Fleisch dagegen ist nur dann ein Unreinheitszeichen, wenn es allseitig von dem Aussatzschaden in der Breite von mindestens zwei Haaren umgeben ist.. Dagegen gilt für das gesunde Fleisch, dass es beim Hinterkahlkopf und beim Vorderkahlkopf16 Wo weisses Haar kein Unreinheitszeichen ist. unrein macht, umgewandelt und nicht umgewandelt17 Gleichviel ob zuerst der Aussatzschaden da war und dann gesundes Fleisch darauf entstanden ist oder ob das gesunde Fleisch vorher da war und dann der Aussatzschaden um dasselbe herum entstanden ist. Weisses Haar dagegen macht nur unrein, wenn der Aussatzschaden vorher da war und dann weisses Haar sich darauf gezeigt hat., bei dem ganz in weiss verwandelten stört18 Wenn nach der Verschliessung oder Unreinerklärung das Weiss des Aussatzes sich über den ganzen Körper ausgebreitet hat, ist der Aussätzige für rein zu erklären (Lev. 13,13). War aber gesundes Fleisch auf dem Aussatzschaden und dieses ist nicht weiss geworden, oder ist gesundes Fleisch von der in Note 9 angegebenen Grösse nachher darauf entstanden, so ist der Aussätzige unrein. Bleibt dagegen in einem solchen Falle weisses Haar zurück oder ist es nachher darauf entstanden, so stört dieses die Reinerklärung des Aussätzigen nicht., und in jeder Färbung8 Sobald es nur die Farbe von gesundem Fleisch des betreffenden Aussätzigen hat (ריש und רא״ש). Die Ausbreitung dagegen macht nur unrein, wenn sie eine der vier Aussatzfarben hat. unrein macht, was für das weisse Haar nicht gilt.",
+ "Sind die zwei Haare an der Wurzel schwarz19 משחיר und מלבין Hifil wie יאדימי und ילכינו, Jes. 1,18. und an der Spitze weiss19 משחיר und מלבין Hifil wie יאדימו und ילבינו, Jes. 1,18., so ist er rein, an der Wurzel weiss und an der Spitze schwarz, so ist er unrein20 Es kommt nur auf den untersten Teil des Haares an, weil es heisst (Lev. 13,3): ושער בנגע הפך לבן, „das Haar in dem נגע hat sich in weiss verwandelt“, d. h. das Haar, wo es aus dem נגע herauswächst.. Wieviel muss daran weiss gefärbt sein? R. Meïr sagt: ein wenn auch noch so kleines Teilchen; R. Simon sagt: soviel dass man es mit der Schere abschneiden kann21 Die Halacha entscheidet wie R. Meïr, es braucht nur das geringste Teilchen des Haares an der Wurzel weiss gefärbt zu sein, das Haar selbst muss aber wenigstens so lang sein, dass man es mit der Schere abschneiden kann (Ansicht des R. Akiba, Nidda VI, 12).. War es unten nur ein Haar, es hat sich aber oben geteilt, so dass es aussieht, als wären es zwei, so ist er rein22 Auch hierin kommt es nur auf den untersten Teil des Haares an, s. Note 20.. Ein Fleck23 Den Ausdruck בהרת gebraucht die Mischna hier und weiter als allgemeine Bezeichnung für alle נגעים, die nur unrein sind, wenn die Haut eine weisse Färbung angenommen hat., auf dem weisses Haar oder schwarzes Haar steht, ist unrein24 Nach der Erklärung des ר״ש meint die Mischna: wenn der נגע genau die Grösse eines גרים hat und es stehen darauf nicht nur zwei, sondern noch mehr weisse Haare, sage ich nicht, die Stellen der Haut, auf denen die weiteren weissen Haare stehen, gehören nicht mit zu dem נגע und dieser hat daher nicht die volle Grösse eines גרים, sondern der נגע ist unrein; oder wenn auf einem נגע, der genau die Grösse eines גרים hat und der verschlossen werden müsste, schwarze Haare stehen, sage ich ebenso nicht, durch diese schwarzen Haare ist der נגע kleiner als ein גרים und deshalb für rein zu erklären, sondern er ist unrein, d. h. er muss verschlossen werden. Maim. und Bart. haben die Lesart ושער שחור, die der ר״ש ebenfalls zitiert, sie erklären danach die Mischna folgendermassen: wenn der נגע genau die Grösse eines גרים hat und neben den zwei weissen Haaren auch schwarzes Haar darauf steht, wird durch das schwarze Haar die Grösse des נגע nicht verkleinert, sondern ist er trotzdem unrein. Nach א״ר, der ebenfalls ושער שחור liest, will die Mischna zwei Dinge sagen: erstens, dass ein נגע, auf dem zwei weisse Haare stehen, unrein ist, auch wenn daneben schwarze Haare stehen, im Gegensatz zu der Bestimmung beim נתק, der für rein zu erklären ist, sobald schwarzes Haar darauf entsteht, selbst wenn das goldgelbe Haar, das ihn unrein gemacht hat, nicht verschwunden ist (s. weiter X, 8); das אין חוששין der Mischna gibt nicht die Begründung zu dem Vorhergehenden, wie nach der Erklärung der anderen, sondern ist ein zweiter mit dem Vorangehenden garnicht zusammenhängender Ausspruch der Mischna., man achtet nicht darauf, dass vielleicht die Stelle, auf der das schwarze Haar25 Nach der Lesart או שער שחור wäre hier zu ergänzen: „oder das weisse Haar“. steht, die Grösse des Flecks verkleinert, weil sie gar nicht zu erfassen ist26 Die Löcher in der Haut, auf denen die Haare stehen, sind so verschwindend klein, dass sie bei Bemessung der Grösse des נגע garnicht in Betracht kommen..",
+ "Ein Fleck von der Grösse einer Bohnengraupe27 S. VI. Note 1. und ein Streifen geht von ihm heraus, wenn dieser die Breite von zwei Haaren hat, gehört er zu ihm28 זוקק = verbinden, verpflichten, zu einer Verpflichtung zu sich heranziehen, danach ist זקקה zu erklären: der Streifen bewirkt durch das auf ihm entstandene Unreinheitszeichen, dass der נגע als mit ihm verbunden unrein wird, als wenn es sich auf dem נגע selbst gezeigt hätte. inbezug auf weisses Haar und auf Ausbreitung29 Insofern dass, wenn auf dem Streifen weisses Haar entsteht oder er sich ausbreitet, der נגע unrein ist., aber nicht inbezug auf gesundes Fleisch30 Weil auf dem nur zwei Haare breiten Streifen eine מחיה überhaupt keinen Platz hat, denn eine מחיה muss mindestens so gross sein wie das Quadrat des Raumes, den zwei Haare auf der Haut des Menschen einnehmen, und ausserdem noch von allen Seiten von einem mindestens zwei Haare breiten Streifen des נגע umgeben sein.. Zwei Flecken31 Jeder von der Grösse eines גרים; sind aber die beiden Flecken zusammen nur von der Grösse eines גרים, verbindet der Streifen sie nicht, um als נגע zu gelten, auch nicht, wenn er die Breite von zwei Haaren hat (so nach מ״א im Gegensatz zu יו״ב). und ein Streifen geht von dem einen zum anderen, wenn er die Breite von zwei Haaren hat, verbindet er sie32 Inbezug auf die Unreinheitszeichen bilden sie einen נגע, wenn z. B. auf jedem der beiden Flecke nur ein weisses Haar entstanden ist, ist der Betreffende unrein., wenn nicht, verbindet er sie nicht.",
+ "Ein Fleck von der Grösse einer Bohnengraupe und darauf gesundes Fleisch von der Grösse einer Linse33 Gemeint ist, dass der נגע die Grösse eines גרים hat ohne das von ihm umschlossene gesunde Fleisch. und inmitten des gesunden Fleisches weisses Haar34 Der נגע ist in diesem Zustande für unrein zu erklären, nicht wogen des weissen Haares, weil dieses nicht auf dem נגע selbst steht, dagegen wegen dos gesunden Fleisches., schwindet das gesunde Fleisch35 Indem sich der נגע auch über die Stelle ausbreitet, an der bisher das gesunde Fleisch war., ist er unrein36 Ed. Ven. 1625 hat auch hier die Form טמא, nicht טמאה, siehe תוי״ט und die Erklärungsversuche von תא״ש und יו״ב. wegen des weissen Haares37 Weil dieses jetzt auf dem נגע selbst steht. Obwohl es als Grundsatz gilt, dass weisses Haar nur dann als ein Unreinheitszeichen gilt, wenn an der Stelle, wo es entstanden ist, der נגע schon vorher vorhanden war, gilt in diesem Falle der נגע für unrein, weil das gesunde Fleisch auf dem נגע als mit zu dem נגע gehörend betrachtet wird., schwindet das weisse Haar, ist er unrein wegen des gesunden Fleisches38 D. h. er bleibt unrein wegen des gesunden Fleisches.; R. Simon erklärt ihn für rein39 Im ersteren Falle, wenn das gesunde Fleisch geschwunden und das weisse Haar geblieben ist., weil es nicht auf dem Fleck sich umgewandelt hat40 Als es entstanden oder weiss geworden ist, war auf dieser Stelle noch kein נגע. R. Simon ist nicht der Ansicht, dass das gesunde Fleisch inmitten des נגע in dieser Beziehung als zu dem נגע gehörend betrachtet wird.. Ein Fleck und gesundes Fleisch zusammen von der Grösse einer Bohnengraupe und weisses Haar inmitten des Flecks41 In diesem Zustande ist der נגע zwar unrein wegen des gesunden Fleisches, denn auch wenn der נגע nur mit dem gesunden Fleisch zusammen die Grösse eines גרים hat, ist er unrein, er ist aber nicht unrein wegen des weissen Haares, weil dieses nur dann ein Unreinheitszeichen ist, wenn der נגע allein für sich die Grösse eines גרים hat., schwindet das gesunde Fleisch35 Indem sich der נגע auch über die Stelle ausbreitet, an der bisher das gesunde Fleisch war., ist er unrein36 Ed. Ven. 1625 hat auch hier die Form טמא, nicht טמאה, siehe תוי״ט und die Erklärungsversuche von תא״ש und יו״ב. wegen des weissen Haares42 Obgleich das weisse Haar schon da war, bevor der נגע allein für sich die Grösse eines נרים hatte, wird auch in dieser Beziehung das gesunde Fleisch als zu dem נגע gehörend betrachtet, dass, nachdem jetzt der נגע sich über die Stelle des gesunden Fleisches auegebreitet und der נגע die Grösse eines גרים erreicht hat, angenommen wird, das weisse Haar habe schon vorher auf einem נגע כגרים gestanden, und der נגע ist deshalb unrein (s. oben Note 2)., schwindet das weisse Haar, ist er unrein wegen des gesunden Fleisches38 D. h. er bleibt unrein wegen des gesunden Fleisches.; R. Simon erklärt ihn für rein39 Im ersteren Falle, wenn das gesunde Fleisch geschwunden und das weisse Haar geblieben ist., weil es nicht auf einem Fleck von der Grösse einer Bohnengraupe sich umgewandelt hat43 Das weisse Haar, das auf dem נגע entstanden ist, bevor er für sich allein die Grösse eines גרים hatte, wird nicht zu einem Unreinheitszeichen, auch wenn nachher durch die Umwandlung des gesunden Fleisches in נגע der נגע die Grösse eines גרים erlangt hat.; er stimmt aber zu, dass er unrein ist, wenn er an der Stelle des weissen Haares so gross wie eine Bohnengraupe ist44 Ohne dass die Stelle; auf der vorher das gesunde Fleisch war, hinzugerechnet zu werden braucht; es wäre damit nur gesagt, dass auch R. Simon der Ansicht des Tanna in Mischna 11 dieses Abschnittes zustimmt, dass auch wenn es zweifelhaft ist, ob zuerst der נגע oder zuerst das weisse Haar da war, der נגע unrein ist (תויי׳ט). Aber auch R. Josua, der dort dieser Ansicht nicht zustimmt, könnte hier der Ansicht sein, dass der נגע unrein ist, weil in diesem Falle der נגע schon vorher wegen des gesunden Fleisches unrein war (חזקת טומאה) und deshalb, wenn dieser Unreinheitsgrund jetzt auch geschwunden ist, der נגע trotz des Zweifels, ob das weisse Haar erst nach dem נגע entstanden ist, wegen des weissen Haares für unrein zu erklären ist (יו״ב). Eine andere Erklärung begründet die abweichende Ansicht des R. Simon damit, dass er meint, weisses Haar sei nur dann ein Unreinheitszeichen, wenn es durch einen נגע von der Grösse eines גרים entstanden ist, deshalb könne es nie ein Unreinheitszeichen werden, wenn es auf gesundem Fleisch entstanden ist oder auf einem נגע, der erst zusammen mit gesundem Fleisch die Grösse eines גרים hat, wo das gesunde Fleisch mit zu seinem Entstehen beigetragen hat. Danach könnte man aber vielleicht meinen, dass auch, wenn es auf einem נגע von der Grösse eines גרים entstanden ist, in dessen Mitte gesundes Fleisch ist, es ebenfalls nicht als ein Unreinheitszeichen zu betrachten sei, weil das gesunde Fleisch mit zu seinem Entstehen beigetragen habe, deshalb erklärt die Mischna, dass in diesem Falle R. Simon zustimmt, dass der נגע unrein ist, weil das weisse Haar durch den נגע נגרים auch ohne das gesunde Fleisch entstanden ist (מ״א)..",
+ "Ein Fleck45 Von der Grösse eines גרים., auf dem46 Nachdem er eine Woche verschlossen war. gesundes Fleisch und Ausbreitung entstanden sind47 Und der deshalb von dem Priester für unrein erklärt worden ist., schwindet das gesunde Fleisch, ist er unrein wegen der Ausbreitung, schwindet die Ausbreitung, ist er unrein wegen des gesunden Fleisches48 Auch wenn die Unreinheitserklärung wegen des geschwundenen und nicht wegen des verbliebenen Unreinheitszeichens erfolgt war (יו״ב).; ebenso bei weissem Haar und Ausbreitung. Ist er49 Ein נגע von der Grösse eines גרים, der von dem Priester auf eine Woche verschlossen worden ist. geschwunden50 Vor der zweiten oder bei der zweiten Besichtigung durch den Priester. und wiedergekommen, am Ende der Woche, ist es so, als wäre er geblieben, wie er war51 Er wird nicht als ein neuer נגע betrachtet, sondern als der alte, der eine zweite Woche zu verschliessen, und, wenn er auch dann sich gleich geblieben ist, für rein zu erklären ist., nach der Freisprechung52 Wenn nach erfolgter Freisprechung der verschwundene נגע an derselben Stelle sich wieder gezeigt hat., muss er wie ein neuer besichtigt werden. War er hellweiss und ist dunkelweiss geworden53 Bei der Besichtigung am Ende der ersten oder der zweiten Woche., dunkelweiss und ist hellweiss geworden, ist es so, als wäre er geblieben, wie er war, jedoch nur, wenn er nicht bis unter die vier Aussatzfärben abgeblasst ist54 Ist er jedoch bei der Besichtigung so weit abgeblasst, dass der Priester ihn für rein erklärt hat, und er nimmt dann wieder eine Unreinheitsfarbe an, so gilt er als ein neuer נגע.. Ist er55 Ein נגע von der Grösse eines גרים. zurückgegangen56 Am Ende der ersten oder zweiten Woche, 80 dass der נגע für rein za erklären wäre, oder der Priester ihn schon für rein erklärt hat (nicht so ר״ש), כנס intrans. = hineingehen, eingehen, kleiner werden. und hat sich wieder ausgebreitet57 Er hat wieder genau die Grösse eines גרים erlangt, wie er sie vorher hatte., hat er sich ausgebreitet58 Am Ende der ersten oder der zweiten Woche, so dass der נגע für unrein zu erklären wäre oder der Priester ihn schon für unrein erklärt hat. und ist wieder zurückgegangen59 Er ist wieder auf die Grösse eines גרים zurückgegangen, wie er vorher war., erklärt R. Akiba ihn für unrein60 R. Akiba betrachtet auch die Ausbreitung nach vorhergegangener Abnahme und ebenso die Ausbreitung, die wieder zurückgegangen ist, als ein Unreinheitszeichen., die Weisen erklären ihn für rein61 Sie sind der Ansicht, dass das nicht als Ausbreitung gilt, der נגע ist doch in beiden Fällen jetzt genau so, wie er am Anfang war, deshalb ist er, wenn es am Ende der ersten Woche war, auf eine zweite Woche einzuschliessen, wenn am Ende der zweiten Woche, für rein zu erklären. So nach der Erklärung von Bart. Nach der Erklärung des ר״ש und רא״ש, denen מ״ש, יו״ב und מ״א folgen, spricht die Mischna von einem נגע, der die Grösse von mehr als einem גרים hatte, um dieses mehr ist der נגע zunächst zurückgegangen und dann ist es wiedergekommen, oder der נגע hat sich zuerst noch weiter ausgebreitet und ist dann wieder auf seine ursprüngliche Grösse zurückgegangen; einen נגע von der Grösse von genau einem גרים dagegen, der auf weniger als ein גרים zurückgegangen, würde selbst R Akiba nicht wegen Ausbreitung für unrein erklären. Ganz abweichend von diesen Erklärungen legt א״ר das כנסת und פשתה der Mischna aus Nach ihm wäre unter כנסה ופשתה zu verstehen: der נגע hat sich zuerst auf einer Seite verkleinert und dann auf einer anderen Seite sich vergrössert, und unter פשתה וכנסה: er hat sich zuerst auf einer Seite vergrössert und dann auf einer anderen sich verkleinert, und die Streitfrage zwischen R. Akiba und den Weisen ist die, ob das Stück, um das der נגע sich vergrössert hat, mit zu dem נגע hinzuzurechnen ist, obgleich der ursprüngliche נגע sich auf weniger als ein גרים verkleinert hat, oder nicht; die folgenden Mischna 8 und 9 wären danach nur die weitere Ausführung der hier zunächst allgemein gegebenen Regel..",
+ "Ein Fleck von der Grösse einer Bohnengraupe, der sich um die Grösse einer halben Bohnengraupe ausgebreitet hat, während von dem ursprünglichen Fleck62 S. I Note 73. soviel wie eine halbe Bohnengraupe geschwunden ist63 So dass jetzt wieder ein נגע von der Grösse eines גרים da ist, von dem ursprünglichen נגע jedoch nur ein Stück von der Grösse eines halben גרים geblieben ist., muss nach R. Akiba wie ein neuer besichtigt werden64 Da von dem ursprünglichen נגע nur ein Stück von der Grösse eines halben גרים übrig geblieben ist, ist dieser נגע als geschwunden zu betrachten, jedoch wird dieses zurückgebliebene Stück zu dem neu hinzugetretenen halben גרים hinzugerechnet, um das Ganze als einen neuen נגע zu betrachten. Mit der Erklärung des א״ר zu der vorhergehenden Mischna (Note 61) vereinigt sich dieser Ausspruch des R. Akiba natürlich nicht, nach ihm ist als Ausspruch des R. Akiba nicht תראה בתחלה, sondern: הרי הוא כבתחלה zu lesen, die Ausbreitung auf der einen Seite wird zu dem נגע hinzugerechnet, es ist demnach so, als wäre der נגע geblieben, wie er war.; die Weisen erklären ihn für rein65 Sie sind der Ansicht, da der ursprüngliche נגע auf die Grösse eines halben גרים zurückgegangen ist, ist dieser נגע als vollständig geschwunden zu betrachten, der zurückgebliebene Teil kann deshalb nicht zu dem neu hinzugetretenen hinzugerechnet werden, dieser hat aber nur die Grösse eines halben גרים, deshalb ist er für rein zu erklären (יו״ב). Bart, erklärt: die Weisen erklären ihn für rein, weil der נגע jetzt nur wieder ebenso gross ist, wie er war, sich also nicht ausgebreitet hat, deshalb ist er, wenn es am Ende der ersten Woche ist, nochmals zu verschliessen, am Ende der zweiten Woche für rein zu erklären. Dagegen wendet schon תוי״ט ein, dass danach R. Akiba der Ansicht sein müsste, dass es trotzdem als eine Ausbreitung betrachtet werde, er danach ihn aber für unrein erklären müsste..",
+ "Ein Fleck von der Grösse einer Bohnengraupe, der sich um eine halbe Bohnengraupe und etwas ausgebreitet hat, während von dem ursprünglichen Fleck soviel wie eine halbe Bohnengraupe geschwunden ist66 So dass der נגע jetzt grösser ist, als er anfangs war., ist nach R. Akiba unrein67 Da von dem ursprünglichen נגע weniger geschwunden ist, als auf der anderen Seite hinzugekommen ist, wird in diesem Falle der ursprüngliche נגע immer noch als vorhanden betrachtet und ist, da er jetzt grösser als ein גרים ist, für unrein zu erklären (יו״ב).; die Weisen erklären ihn für rein68 Sie sind der Ansicht, dass auch in diesem Falle der ursprüngliche נגע, da er kleiner als ein גרים geworden ist, als vollständig geschwunden zu betrachten ist, der hinzugekommene Teil hat aber nur die Grösse eines halben גרים und etwas, deshalb ist er für rein zu erklären. Nach einigen Erklärern spricht die Mischna hier und in den vorhergehenden Fällen nur von dem Falle, dass die angeführten Veränderungen an dem נגע erst eingetreten sind, nachdem dieser von dem Priester bereits für rein erklärt worden war; R. Akiba ist der Ansicht, dass ebenso wie, wenn der נגע zwei Wochen sich gleich geblieben und deshalb von dem Priester für rein erklärt worden ist, eine nachher eintretende Ausbreitung dennoch ihn wieder unrein macht und der נגע nicht als nicht mehr vorhanden betrachtet wird, so auch in diesen Fällen der zurückgebliebene Teil des ursprünglichen נגע zu dem hinzugekommenen mit hinzuzurechnen ist, während die Weisen der Ansicht sind, dass dieses nur der Fall ist, wenn der ursprüngliche נגע in Grösse eines גריס noch vorhanden ist, nicht aber, wenn er diese Grösse nicht mehr hat.. Ein Fleck so gross wie eine Bohnengraupe, der sich um eine Bohnengraupe und etwas ausgebreitet hat, während der ursprüngliche Fleck geschwunden ist, ist nach R. Akiba unrein69 Aus dem Note 67 angegebenen Grunde. Würde sich der נגע jedoch nur um die Grösse eines גרים ausgebreitet haben, würde er auch nach R. Akiba nicht für unrein zu erklären, sondern als ein neuer נגע zu betrachten sein (יר״ב).; die Weisen sagen: Er muss wie ein neuer besichtigt werden.",
+ "Ein Fleck von der Grösse einer Bohnengraupe, der sich um eine Bohnengraupe ausgebreitet hat70 Und der deshalb für unrein erklärt worden ist., auf dessen Ausbreitung71 Nach der Unreinheitserklärung (מ״א). gesundes Fleisch oder weisses Haar entstanden ist, während der ursprüngliche Fleck geschwunden ist, ist nach R. Akiba unrein72 Da wegen der Ausbreitung der נגע, als noch der ursprüngliche Teil des נגע vorhanden war, für unrein erklärt worden war, ist die Ausbreitung, auch nachdem jetzt der ursprüngliche Teil geschwunden ist, als Teil des ursprünglichen נגע zu betrachten. Deshalb bleibt der נגע, wenn auf der Ausbreitung andere Unreinheitszeichen entstanden sind, unrein, auch wenn der ursprüngliche Fleck geschwunden ist, und braucht nicht erst von neuem besichtigt zu werden (s. weiter V, 2).; die Weisen sagen: Er muss wie ein neuer besichtigt werden73 Obgleich auch bei dieser neuen Besichtigung der נגע sofort für unrein zu erklären wäre, ergibt sich doch ein Unterschied zwischen der Ansicht der Weisen und der des R. Akiba, wenn ein solcher Fall gerade während eines Festes eintritt (s. oben III, 2) und in Hinsicht auf die nach der Reinerklärung zu bringenden Opfer (יו״ב).. Ein Fleck von der Grösse einer halben Bohnengraupe, auf dem nichts weiter war, zu dem ein Fleck von einer halben Bohnengraupe hinzugekommen ist, und auf diesem ein Haar, ist zu verschliessen74 Wie jeder נגע von der Grösse eines גרים, auf dem nicht zwei weisse Haare stehen.. Ein Fleck von der Grösse einer halben Bohnengraupe, auf dem ein Haar war, zu dem ein Fleck von einer halben Bohnengraupe hinzugekommen ist, und auf diesem ein Haar, ist zu verschliessen75 Obgleich jetzt zwei weisse Haare auf einem נגע von der Grösse eines גרים stehen, ist dieser dennoch nicht für unrein zu erklären, weil das erste Haar schon da war, als der נגע noch nicht die Grösse eines גרים hatte.. Ein Fleck von der Grösse einer halben Bohnengraupe, auf dem zwei Haare waren, zu dem ein Fleck von einer halben Bohnengraupe hinzugekommen ist, und auf diesem ein Haar, ist zu verschliessen76 Weil weder die zwei Haare, die auf dem נגע entstanden sind, als er noch nicht die Grösse eines גרים hatte, noch das eine Haar, das entstanden ist, als er die Grösse eines גרים hatte, noch beide zusammen den נגע unrein machen..",
+ "Ein Fleck von der Grösse einer halben Bohnengraupe, auf dem nichts weiter war, zu dem ein Fleck von einer halben Bohnengraupe hinzugekommen ist, und auf ihm zwei Haare, ist für entschieden unrein zu erklären77 Denn beide Haare sind auf dem נגע entstanden, als er die Grösse eines גרים hatte, wenn sie auch nur auf der hinzugekommenen Hälfte gewachsen sind oder sich gefärbt haben., weil sie gesagt haben78 Die Mischna gibt zum Schluss den Grund an, auf dem die vorangehenden Bestimmungen beruhen: Wenn der Fleck79 In der Grösse eines גרים. vor dem weissen Haar da war, ist er unrein80Es wird dieses daraus geschlossen, weil es Lev. 13,10 heisst: והיא הפכה שער לבן, der Aussatz hat das Haar in weiss verwandelt, was nicht der Fall ist, wenn das weisse Haar schon vor ihm da war., wenn das weisse Haar vor dem Fleck da war, ist er rein81 D. h. es ist kein Unreinheitszeichen, sondern der נגע muss, als wenn kein weisses Haar da wäre, verschlossen werden., wenn es zweifelhaft ist82 Indem der Aussätzige selbst nicht weiss, welches zuerst da war (מ׳׳א)., ist er unrein83 Weil die Wahrscheinlichkeit dafür spricht, dass das Entstehen des weissen Haares eine Folge-erscheinung des נגע ist (יו״ב).; R. Josua erkannte84 קהה verw. mit כהה = stumpf sein oder werden, davon קיהה Piel trans. wie Hifil. הקהה = stumpf machen, hier in übertragenem Sinne: eine Ansicht als unrichtig nachweisen, sie nicht anerkennen. (Der Talmud (Nidda 19 b) hat die Lesart: ורבי יהושע אומר כהה, s. dort רש״י und תוספות). dies85 Dass im Zweifelfalle der נגע unrein ist. nicht an."
+ ],
+ [
+ "Jeder zweifelhafte Aussatzschaden ist rein, ausser diesem1 Dem in der vorhergehenden Mischna erwähnten. und noch einem anderen, und welcher ist das? Wenn an jemandem ein Fleck von der Grösse einer Bohnengraupe war, man hat ihn verschlossen, und am Ende der Woche ist er so gross wie ein Sela, und es ist zweifelhaft, ob es derselbe ist oder ein anderer statt2 Nicht an derselben Stelle, indem man nicht mehr genau weise, auf welcher Stelle der נגע vorher gewesen ist. seiner entstanden ist, so ist er unrein3 Selbst wenn es dem Priester und dem Aussätzigen so vorkommt, als wenn der נגע vorher an einer anderen Stelle gewesen wäre und dieser נגע deshalb als ein neuer verschlossen werden müsste (יו״ב)..",
+ "Ist er wegen weissen Haares für entschieden unrein erklärt worden, darauf ist das weisse Haar geschwunden und dann ist weisses Haar wiedergekommen4 Bevor der Priester den נגע wegen des Verschwindens des weissen Haares für rein erklärt hat., ebenso wenn es gesundes Fleisch oder Ausbreitung ist5 Das sich nach dem Verschwinden des weissen Haares auf dem נגע gezeigt hat., am Anfang, am Ende der ersten Woche, am Ende der zweiten Woche oder nach der Freisprechung6 Gleichviel zu welchen von diesen Zeiten die Unreinheitserklärung vor dem Schwinden und Wiederkommen stattgefunden hatte., so bleibt es, wie es gewesen7 Es bedarf nicht erst der erneuten Unreinheitserklärung durch den Priester, sondern er gilt als ein für unrein erklärter נגע, an dessen Unreinheit sich nichts geändert hat.. Ist er wegen gesunden Fleisches für entschieden unrein erklärt worden, darauf ist das gesunde Fleisch geschwunden und dann ist gesundes Fleisch wiedergekommen, ebenso wenn es weisses Haar oder Ausbreitung ist8 Das sich nach dem Verschwinden des gesunden Fleisches gezeigt hat., am Anfang, am Ende der ersten Woche, am Ende der zweiten Woche oder nach der Freisprechung6 Gleichviel zu welchen von diesen Zeiten die Unreinheitserklärung vor dem Schwinden und Wiederkommen stattgefunden hatte., so bleibt es, wie es gewesen7 Es bedarf nicht erst der erneuten Unreinheitserklärung durch den Priester, sondern er gilt als ein für unrein erklärter נגע, an dessen Unreinheit sich nichts geändert hat.. Ist er wegen Ausbreitung für entschieden unrein erklärt worden, darauf ist die Ausbreitung geschwunden und dann ist die Ausbreitung wiedergekommen, ebenso wenn es weisses Haar9 Hier fehlt auffallender Weise das erwartete ומחיה; Erklärungsversuche dafür s. Maim., ר״ש und יו״ב ,ר״אש und תא״ש. ist, am Ende der ersten Woche, am Ende der zweiten Woche oder nach der Freisprechung6 Gleichviel zu welchen von diesen Zeiten die Unreinheitserklärung vor dem Schwinden und Wiederkommen stattgefunden hatte., so bleibt es, wie es gewesen7 Es bedarf nicht erst der erneuten Unreinheitserklärung durch den Priester, sondern er gilt als ein für unrein erklärter נגע, an dessen Unreinheit sich nichts geändert hat..",
+ "Zurückgelassenes10 פקודה, s. Edujot V, Note 82. Haar ist nach Akabia, Sohn des Mahalalel, unrein, nach den Weisen rein. Was ist zurückgelassenes Haar? Wenn an jemandem ein Fleck war und auf diesem Weisses Haar, ist der Fleck geschwunden, aber das weisse Haar hat er an seinem Platz zurückgelassen, dann ist er wiedergekommen, so erklärt Akabia, Sohn des Mahalalel, ihn für unrein11 Obgleich der jetzt wieder aufgetretene נגע dem weissen Haar nicht vorangegangen ist, trifft nach Ansicht Akabias die Bestimmung ושערה הפך לבן dennoch darauf zu, weil doch immerhin ein נגע, der vorher dagewesene, das Haar in weise verwandelt hat. Nach einer anderen Erklärung: Der Umstand, dass mit dem נגע nicht auch zugleich das weisse Haar verschwunden ist, ist ein Beweis dafür, dass der Aussatz noch nicht geheilt war und dass der wiedergekommene Fleck derselbe ist, wie der zuerst dagewesene, der dem weissen Haar vorangegangen war (ראב״ד)., die Weisen dagegen für rein12 Das weisse Haar ist als dem נגע vorangegangen zu betrachten und deshalb für ihn kein Unreinheitszeichen, der נגע muss vielmehr wie ein neuer besichtigt werden (s. oben IV, 7).. Es sagte R. Akiba: In diesem Falle stimme ich zu, dass er rein ist13 Weil der ursprüngliche נגע vollständig verschwunden war.. Was aber ist zurückgelassenes Haar14 Das als Unreinheitszeichen zu betrachten ist. ? Wenn an jemandem ein Fleck von der Grösse einer Bohnengraupe war und darauf waren zwei Haare, es ist nun soviel wie eine halbe Bohnengraupe davon geschwunden, hat aber das weisse Haar auf dem Platz des Flecks zurückgelassen und ist dann wiedergekommen15 In diesem Falle spricht der zurückgebliebene Teil des נגע dafür, dass auch der wiedergekommene ein Teil des ursprünglichen נגע war, es demnach noch derselbe נגע ist, der dem weissen Haar vorangegangen war.. Darauf sagten sie zu ihm: Ebenso wie man das, was Akabia gesagt hat, für nichtig erklärt hat16 Eine andere Lesart ist: כשם שבטלת (א״ר)., so hat auch das, was du sagst, keine Geltung17 Sondern auch in diesem Falle ist der נגע wegen des zurückgelassenen Haares für unrein zu erklären..",
+ "Jeder zweifelhafte Fall bei einem Aussatzschaden ist, wenn er gleich am Anfang vorliegt18 Im Gegensatz zu den in den vorhergehenden Absätzen behandelten Fällen, in denen der Zweifel erst nach der Unreinheitserklärung entstanden ist., rein, so lange er noch nicht in den Zustand der Unreinheit eingetreten war19 D. h. noch nicht für entschieden unrein erklärt worden ist, selbst wenn er bereits verschlossen war. Zu נזקק s. Bechor. IV, Note 53., sobald er in den Zustand der Unreinheit eingetreten war, ist er auch im Zweifelsfalle unrein. Wie ist das? Wenn zwei20 Aussatzschäden. vor den Priester kommen, an dem einen ist ein Fleck von der Grösse einer Bohnengraupe und an dem anderen einer von der Grösse eines Sela, am Ende der ersten Woche ist er an diesem so gross wie ein Sela und an jenem so gross wie ein Sela21 Ebenso, wenn an einem von beiden ein anderes Unreinheitszeichen entstanden ist (יו״ב)., und man weiss nicht, an welchem von beiden er sich ausgebreitet hat, sei es an einem Manne22 Wenn beide נגעים an einem Manne waren, obgleich in diesem Falle der Betreffende wegen des einen נגע, der sich erweitert hat, eigentlich hätte für entschieden unrein erklärt, und wegen des anderen, der sich gleich geblieben ist, hätte verschlossen werden müssen. sei es an zwei Männern23 Obgleich da doch selbst derjenige, bei dem der נגע sich gleich geblieben ist, hätte verschlossen werden müssen., ist er rein24 Es wird dies damit begründet, dass es in der Schrift (Lev. 13,22) heisst: וטמא אותו הכהן, der Priester soll „ihn“, d. h. den נגע, für unrein erklären, in diesem Falle kann aber der Priester weder den einen noch den anderen נגע bestimmt für unrein erklären, da er ja nicht weiss, welcher von beiden derjenige ist, der sich ausgebreitet hat. Deshalb hat es aber auch keinen Zweck, die beiden נגעים noch eine Woche zu verschliessen, da das Verschliessen nur den Zweck hat, zu sehen, ob nach einer Woche ein סימן טומאה an dem נגע entstanden und er danach für unrein zu erklären ist, in diesem Falle der Priester aber, auch wenn nach einer Woche beide נגעים sich auf mehr als einen Sela ausgebreitet haben, dennoch keinen von beiden wegen dieser jetzt entstandenen Ausbreitung für unrein erklären kann, da er doch vielleicht schon bei der vorangegangenen Besichtigung sich ausgebreitet hatte und schon deswegen hätte für unrein erklärt werden müssen; deshalb bleibt nur übrig, beide נגעים für rein zu erklären (הרא״ש).. R. Akiba sagt: An einem Manne ist er unrein und an zwei Männern ist er rein25 Nach Ansicht des R. Akiba bezieht sich das אותו „ihn“ nicht auf den נגע, sondern auf den vom Aussatz Behafteten. Sind beide נגעים an einem Manne, so kann er diesen mit Bestimmtheit für unrein erklären, im anderen Falle aber weiss er ja nicht, welchen von beiden Aussätzigen er für unrein erklären soll..",
+ "Sobald er in den Zustand der Unreinheit eingetreten war, ist er auch im Zweifelsfalle unrein, wie ist das? Wenn zwei zum Priester kommen, an dem einen ist ein Fleck von der Grösse einer Bohnengraupe und an dem anderen einer von der Grösse eines Sela, am Ende der Woche ist er an diesem so gross wie ein Sela und etwas und an jenem so gross wie ein Sela und etwas, sind sie beide unrein26 Da beide sich ausgebreitet haben., wenn sie dann beide selbst wieder auf die Grösse eines Sela zurückgegangen sind, sind sie beide unrein27 Obgleich bei demjenigen, der am Anfang schon so gross wie ein Sela war, die Ausbreitung jetzt wieder geschwunden ist und er demnach für rein zu erklären wäre., bis sie auf die Grösse einer Bohnengraupe zurückgegangen sind28 Und demnach beide, weil die Ausbreitung wieder bei ihnen geschwunden ist, für rein erklärt werden können.; das ist mit dem Ausspruche gemeint: Sobald er in den Zustand der Unreinheit eingetreten war, ist er auch im Zweifelsfalle unrein."
+ ],
+ [
+ "Der Flächenraum des Fleckens muss ein Quadrat von der Grösse einer Kilikischen Bohnengraupe1 גרים von גרס = brechen, zerteilen. Die Bohne ist länglich und rund, wenn man sie in der Mitte der Länge nach durchschneidet, erhält man eine grade Fläche, nach der man die Länge der Bohne bemessen kann. Die so gewonnene Bohnenhälfte heisst גריס. Es gibt kleinere und grössere Bohnen, die Kilikische gehört zu den grösseren Bohnenarten. Der Aussatzflecken muss so lang sein, wie diese Bohnengraupe lang ist, und ebenso breit, so dass man eine zu einem Quadrat ihrer Länge erweiterte Bohnengraupe in ihn hineinsetzen kann. Hat der Aussatzflecken nicht diese Länge, wenn er auch noch so breit ist, ist er rein, und ebenso umgekehrt (Maim. הלכות טו״צ I,8). sein. Eine Bohnengraupe2 Gemeint ist: ein Quadrat von der Länge einer Bohnengraupe. nimmt den Raum von neun Linsen3 Auch hier ist wieder gemeint: von neun quadratförmig erweiterten Linsen. ein, eine Linse den Raum von vier Haaren4 שתי שערות על שתי שערות ein Quadrat von שתי שערות. Unter שחי שערות versteht man den Raum, den die Entfernung zweier Haare am Körper (nicht am Kopf oder Bart) des Menschen von einander einnimmt, ein Quadrat dieser Entfernung wird demnach von vier solchen Haaren begrenzt (so nach den Erklärern, siehe dagegen weiter Note 5)., das ergibt einen Raum von 36 Haaren5 Neun Linsen - Quadrate, jedes von vier Haaren, zusammen also von 36 Haaren begrenzt, aneinander gefügt, ergeben ein Bohnengraupen - Quadrat. Nach dieser Erklärung würde allerdings für die Abmessung auf dem Körper des Menschen das נמצאו שלשים ושש שערות gar nichts zu bedeuten haben und deshalb eigentlich ganz überflüssig dastehen. Soll aber, wie die übliche Erklärung annimmt, dieser Zusatz besagen, dass ein Bohnengraupen-Quadrat den Raum von 36 Haaren auf dem Körper des Menschen einnimmt, nämlich den Raum zwischen 6 Haaren in der Länge und 6 Haaren in der Breite, so würde das mit dem vorher Gesagten nicht übereinstimmen. Wenn ein Linsenquadrat auf die Haut aufgelegt in der Länge die Entfernung von einem Haar zum zweiten, das zweite die vom zweiten zum dritten, das dritte die vom dritten zum vierten bedeckt, und ebenso in der Breite, so ergibt sich, dass die 9 Linsenquadrate, die den Raum eines Bohnengraupen-Quadrates einnehmen sollen, nur den Raum zwischen 16 Haaren bedecken, und nicht, wie die Mischna sagt, den von 36 Haaren. Das נמצאו שלשים ושש שערות ist nur zu verstehen, wenn man annimmt, dass mit שתי שערות nicht die Entfernung zweier Haare voneinander gemeint ist, sondern der Raum der Haut, auf dem zwei Haare wachsen, d. h. jedes Haar als der Mittelpunkt gedacht des ihn umgebenden Teiles der Haut. Danach würde שתי שערות nicht nur die Entfernung zweier Haare voneinander bedeuten, sondern zu dieser Entfernung würde noch auf beiden Seiten die halbe Entfernung von dem nächsten Haare hinzukommen. So würde jedes Linsen-Quadrat nicht von vier Haaren begrenzt sein, so dass das zweite Haar des ersten Quadrats mit dem ersten des zweiten Quadrats usw. zusammenfällt, sondern jedes Quadrat würde vier andere Haare bedecken, und danach die neun Linsen Quadrate, die den Raum eines Bohnengraupen-Quadrats ausmachen, in der Tat einen Raum von 36 Haaren auf dem Körper des Menschen einnehmen. Siehe die nebenstehende Abbildung..",
+ "Ein Fleck von der Grösse einer Bohnengraupe und darauf gesundes Fleisch von der Grösse einer Linse6 Gesundes Fleisch auf einem נגע ist nur dann ein סימן טומאה, wenn es so gross wie eine Linse gleich dem Quadrat eines Baumes von שתי שערות ist und auf allen Seiten von dem נגע in der Breite einer Linse umgeben ist; das ist der Fall, wenn der נגע auch nur genau so gross wie ein גריס = neun Linsen ist und das gesunde Fleisch genau auf der Mitte des נגע sich befindet. Danach erklären die meisten Ausleger (Maim. Bart., ר״ש und רא״ש), dass die Mischna hier von einem solchen נגע spricht, der mit dem gesunden Fleisch zusammen nur genau so gross wie eia גרים ist., hat der Fleck zugenommen7 Nach aussen hin sich erweitert, nachdem er wegen des gesunden Fleisches für unrein erklärt worden war., ist er unrein8 Wegen der Ausbreitung, der נגע ist deshalb auch unrein, wenn das gesunde Fleisch wieder verschwindet, die Ausbreitung gilt als ein סימן טומאה auch an einem נגע, der bereits ohne sie unrein war., hat er abgenommen, ist er rein9 Weil er jetzt nicht mehr die Grosse eines גריס hat. Nach einer anderen Erklärung (s. ר״ש רא׳יש und יו״ב) spricht die Mischna von einem נגע, der ohne das gesunde Fleisch so gross wie ein גריס ist, danach muss hier gemeint sein, wenn der נגע soweit abgenommen hat, dass er nicht mehr das gesunde Fleisch auf allen Seiten in der Breite eines Raumes von שתי שערות umgibt., hat das gesunde Fleisch zugenommen10 Sich auf dem נגע ausgebreitet., ist er unrein11 Ed. Löwe: טהורה. Nach der ersten Erklärung kann es hier nicht טמאה heissen, sondern ist statt dessen טהורה zu lesen, denn da das gesunde Fleisch sich ausgebreitet hat und der ganze נגע mit dem gesunden Fleisch zusammen nur so gross wie ein גרים war, ist nun das gesunde Fleisch nicht mehr auf allen Seiten von einem Raum von שתי שערות umgeben und der נגע deshalb für rein zu erklären. Nach der zweiten Erklärung, nach der der נגע ohne das gesunde Fleisch so gross wie ein גרים war, bleibt er auch nach der Zunahme des gesunden Fleisches unrein, solange dieses noch auf allen Seiten von שתי שערות des נגע umgeben ist., hat es abgenommen, ist er rein12 Da gesundes Fleisch, das weniger gross als eine Linse ist, kein Zeichen der Unreinheit ist (s. weiter Note 18)..",
+ "Ein Fleck von der Grösse einer Bohnengraupe und darauf gesundes Fleisch weniger gross als eine Linse13 Der verschlossen worden ist, um zu sehen, ob sich ein סימן טומאה darauf entwickeln wird. Hier kann die Mischna nur meinen, wenn der Fleck ohne das gesunde Fleisch so gross wie ein גרים ist. Gesundes Fleisch wird bei der Abmessung der גריס-Grösse eines נגע nur dann mitgerechnet, wenn es die Grösse einer Linse hat, hat es diese Grösse nicht, wird es wie gesunde Haut betrachtet, der נגע hätte demnach hier nicht die Grösse eines גרים und brauchte daher nicht verschlossen zu werden; auch wenn er danach zugenommen hat, wäre er aber dann nicht für unrein zu erklären, da eine Ausbreitung vor stattgefundenem Verschluss nicht als סימן טומאה gilt (s. oben IV, 1). — hat der Fleck zugenommen14 Nach aussen hin, so dass er jetzt ohne das gesunde Fleisch so gross wie ein גרים ist., ist er unrein, hat er abgenommen15 So dass er jetzt weniger gross als ein גרים oder auch mit dem gesunden Fleisch zusammen so gross wie ein גרים ist (רא״ש; s. Note 13)., ist er rein, hat das gesunde Fleisch zugenommen16 Und ist so gross wie eine Linse geworden, aber nicht grösser, denn da der נגע nur so gross wie ein גרים ist, würde es dann nicht auf allen Seiten von dem נגע in der Breite von שתי שערות umgeben sein., ist er unrein, hat es abgenommen17 Und der Fleck sich an die Stelle, wo es war, ausgebreitet, so dass dieser jetzt grösser als ein גרים geworden ist., ist er nach R. Meïr unrein18 R. Meïr ist der Ansicht, dass in diesem Falle auch die Ausbreitung nach innen als Ausbreitung gilt. In der vorhergehenden Mischna heisst es allerdings, ohne dass R. Meïr dem widerspricht, dass wenn das gesunde Fleisch abgenommen hat, der נגע rein ist, trotzdem doch auch dort durch die Abnahme des gesunden Fleisches der Fleck sich vergrössert hat. Dort aber hatte das gesunde Fleisch die Grösse einer Linse, war also ein סימן טומאה, hat es abgenommen und ist kleiner als eine Linse geworden, so ist das ein Zeichen der Heilung, nicht der Ausbreitung des נגע, während hier, wo das gesunde Fleisch nicht die Grösse einer Linse hatte, die Stelle, welche es einnahm, noch wie die übrige gesunde Haut zu betrachten war und deshalb die Ausbreitung des נגע über diese Stelle wohl als eine Ausbreitung des נגע zu betrachten ist (א״ר). Nach der Erklärung, wonach es sich in der obigen Mischna um den Fall handelt, dass der נגע einschliesslich des gesunden Fleisches nur so gross wie ein גרים war, lässt sich der Unterschied noch einfacher begründen. Gesundes Fleisch wird zu dem נגע nur hinzugerechnet, wenn es die Grösse einer Linse hat, so lange es diese Grösse hatte, hatte also der נגע die Grösse eines גרים und konnte durch Ausbreitung nach aussen unrein werden. Sobald aber das gesunde Fleisch abgenommen und nicht mehr die Grösse einer Linse bat, wird es, wie oben ausgeführt, nicht mehr zu dem נגע hinzugerechnet, der נגע hat demnach nicht mehr die Grösse eines גרים, nur ein נגע von der Grösse eines גרים wird aber durch Ausbreitung unrein. Hier dagegen spricht die Mischna von einem נגע, der ohne das gesunde Fleisch die Grösse eines גרים hatte, deshalb wird nach Ansicht des R. Meïr hier auch die Ausbreitung über die Stelle, an der das gesunde Fleisch war, als Ausbeutung betrachtet, obgleich es eine Ausbreitung nach innen ist (ר״ש und (רא״ש)., nach den Weisen ist er rein19 Gemeint ist, er ist nicht wegen Ausbreitung für unrein zu erklären, sondern es ist so, als wenn er sich nicht verändert hätte (Maim. ה׳ טו״צ III, 5)., weil eine Ausbreitung des Aussatzschadens nach innen nicht als solche gilt.",
+ "Ein Fleck grösser als eine Bohnengraupe und darauf gesundes Fleisch grösser als eine Linse — haben sie zugenommen oder haben sie abgenommen20 Sowohl wenn das gesunde Fleisch zugenommen und dadurch der Fleck sich verkleinert hat, als auch wenn der Fleck nach innen sich ausgebreitet und dadurch das gesunde Fleisch sich verkleinert hat, obgleich diese Ausbreitung nach innen nicht als Ausbreitung gilt, solange das gesunde Fleisch die Grösse einer Linse und der Fleck zusammen mit dem gesunden Fleisch die eines גרים hat, bleibt der נגע wegen des gesunden Fleisches unrein., sind sie unrein, wenn sie sich nur nicht bis auf weniger als ihr Mass verkleinert haben21 Das gesunde Fleisch nicht weniger gross als eine Linse und der Fleck zusammen mit ihm nicht kleiner als ein גרים geworden ist, und bei Zunahme des gesunden Fleisches dieses noch auf allen Seiten von dem Fleck in der Breite von שתי שערות umgeben ist..",
+ "Ein Fleck von der Grösse einer Bohnengraupe, der von gesundem Fleisch von der Grösse einer Linse rings umgeben ist, und ausserhalb des gesunden Fleisches ist wieder ein Fleck22 Der wieder das gesunde Fleisch rings umgibt. — da kommt der innere [Fleck] unter Verschluss23 Das gesunde Fleisch ist für ihn kein סיסן טומאת, da es von ihm nicht rings umgeben ist, er muss aber verschlossen werden, und der Aussätzige kann, auch nachdem der für unrein erklärte äussere Fleck wieder geheilt ist, nicht für rein erklärt werden, so lange es sich nicht entschieden hat, ob an dem inneren Fleck nicht noch ein סימן טומאה sich gezeigt hat. und der äussere ist für entschieden unrein zu erklären24 Weil er das gesunde Fleisch rings umschliesst.; R. Jose sagt: Das gesunde Fleisch ist kein Unreinheitszeichen für den äusseren, da der Fleck25 Der innere. in ihm eingeschlossen ist26 Das gesunde Fleisch ist nach R. Jose nicht als von dem äusseren Fleck rings umgeben zu betrachten, weil es in der Mitte von dem inneren Fleck rings umgrenzt wird.. Hat es abgenommen oder ist es geschwunden, so sagt R. Gamliel: Wenn es an der Innenseite geschwunden ist27 Indem der innere Fleck sich über die Stelle, wo es war, ausgebreitet bat., ist es ein Zeichen für Ausbreitung des inneren [Flecks] und der äussere ist rein28 Da das gesunde Fleisch jetzt nicht mehr so gross wie eine Linse oder ganz geschwunden ist, um dessentwillen der Fleck für unrein erklärt worden war., und wenn an der Aussenseite29 Indem der äussere Fleck sich über die Stelle, wo es war, ausgebreitet hat., ist der äussere rein30 Da das gesunde Fleisch geschwunden ist oder sich verkleinert hat, und die Ausbreitung des äusseren Flecks nach innen nicht als Ausbreitung gilt. und der innere30a והפנימית להסגיר fehlt in L. und N. kommt unter Verschluss31 Da an ihm sich nichts geändert hat; ist es am Ende der zweiten Woche, so ist auch er deshalb für rein zu erklären.; R. Akiba sagt: Sei es so, sei es so, ist er32 Auch der innere Fleck. rein33 Nach R. Akiba gilt auch die Ausbreitung des inneren Flecks über das gesunde Fleisch als eine Ausbreitung nach innen, weil sie doch innerhalb des äusseren Flecks liegt, sie gilt deshalb nicht als Ausbreitung und macht den Fleck nicht unrein, dieser muss deshalb je nach dem verschlossen oder auch für rein erklärt werden (anders ר״ש, der die Lesart hat: בין כך ובין כך החיצונה טהורה und erklärt, einerlei ob wie in dem zuerst besprochenen Fall das gesunde Fleisch die Grösse einer Linse hat, oder ob es an der Innenseite oder Aussenseite geschwunden ist)..",
+ "R Simon sagt: Wann ist es so? Wenn es nur so gross wie eine herbeigebrachte34 Das heisst, wenn das gesunde Fleisch nur genau die Grösse einer Linse hat. Linse war. War es mehr als von der Grösse einer Linse, so ist das, was darüber hinaus war35 Wenn sich der innere Fleck darüber ausgebreitet hat., ein Zeichen für die Ausbreitung des inneren [Flecks]36 Selbst nach der Ansicht des R. Akiba, wonach eine Ausbreitung des inneren Flecks über das gesunde Fleisch als eine Ausbreitung im Innern des נגע nicht als solche gilt, ist dieses jedoch nur dann der Fall, wenn das gesunde Fleisch nur genau die Grösse einer Linse hatte und der äussere Fleck mit ihm zusammen so gross wie ein גרים war, das gesunde Fleisch somit mit zu dem äusseren Fleck gehörte. War dagegen das gesunde Fleisch grösser als eine Linse und der innere Fleck hat sich über die Stelle, um die es grösser als eine Linse war, ausgebreitet, ist dies keine Ausbreitung im Innern, sondern wie eine Ausbreitung nach irgend einer anderen Stelle der Haut (רא״ש)., und der äussere ist unrein37 Wenn von dem gesunden Fleisch noch so viel wie eine Linsengrösse zurückgeblieben ist.. War dort38 Zwischen dem inneren und dem äusseren Fleck. ein Bohak39 בהק (Lev. 13, 39) = eine dunkelweisse Lichtung auf der Haut, nicht hellweiss wie die Aussatzfarben, und deshalb rein. weniger gross als eine Linse40 Selbst wenn er weniger gross als eine Linse ist (יו״ב). Anders Maim. und Bart., nach denen ein בהק von der Grösse einer Linse wie gesundes Fleisch zu beurteilen wäre (s. dagegen תוי״ט)., so ist es ein Zeichen der Ausbreitung für den inneren [Fleck]41 Wenn dieser sich über den בהק ausgebreitet hat. Auch nach R. Akiba, nach dessen Ansicht eine Ausbreitung des inneren Flecks über das gesunde Fleisch nicht als Ausbreitung gilt, weil das gesunde Fleisch den äusseren Fleck unrein macht und demnach zu diesem gehört, der innere Fleck sich danach nicht nach aussen, sondern in den äusseren Fleck hinein ausgebreitet hat, gilt hier die Ausbreitung des inneren Flecks als eine Ausbreitung nach aussen, weil der בהק gar nicht zu dem äusseren Fleck gehört, der innere Fleck sich also auf einen ausserhalb von ihm liegenden gesunden Teil der Haut ausgedehnt hat., aber kein Zeichen der Ausbreitung für den äusseren42 Wenn der äussere Fleck sich über den בהק ausgebreitet bat, gilt dieses trotzdem als eine Ausbreitung nach innen, da doch dieser den נהק von allen Seiten umschliesst. So nach der Erklärung von יו״ב. Nach der Erklärung des ר״ש meint die Mischna: wenn zwischen dem inneren Fleck und dem gesunden Fleisch noch ein Bohak weniger gross als eine Linse ist, und nun der innere Fleck sich über das gesunde Fleisch ausbreitet, gilt das als Ausbreitung, trotzdem der בהק dazwischen liegt, weil dieser nicht die Grösse einer Linse bat (vgl. oben I, 5), wenn der äussere Fleck sich darüber ausbreitet, gilt es nicht als Ausbreitung, weil es eine Ausbreitung nach innen ist. Ähnlich wie יו״ב erklärt מ״א, nur dass er annimmt, die Mischna meine mit היה בוהק פחות מכעדשה: war dort ein בהק, gleichviel wie gross, oder gesundes Fleisch, weniger gross als eine Linse, bei beiden liege der Fall gleich; ebenso א״ר, der das סימן פשיון וכו׳ auf alle in dieser und der vorhergehenden Mischna angeführten Fälle bezieht..",
+ "42a Kidduschin 25a. Vierundzwanzig Gliederspitzen gibt es am Menschen, die wegen gesunden Fleisches nicht unrein werden können43 Aus dem Schriftausdruck וראהו הכהן der Priester soll „ihn“ den נגע sehen, wird geschlossen, dass er den ganzen נגע mit einem Blick übersehen muss. Die nachgenannten Gliederspitzen sind aber nur klein und gewölbt, und wenn auf ihnen gesundes Fleisch entstanden ist, hindert dieses das Auge, den ganzen נגע mit einem Blick zu überblicken.: Die Fingerspitzen an den Händen und Füssen44 Das sind zwanzig., die Ohrenspitzen45 Der ganze Rand der beiden Ohrmuscheln, da sie sich vollständig gleich sind, werden sie nur als eines gezählt., die Nasenspitze46 Das ist die zweiundzwanzigste., die Spitze des männlichen Gliedes47 Das sind dreiundzwanzig. גויה = Körper, oder ראש הגויה, wird ebenso wie אבר = Glied oft als Bezeichnung für das männliche Glied gebraucht. und die Spitzen der Brüste48 Die wieder, weil sie sich vollständig gleich sind, nur als eines gezählt werden. beim Weibe49 Nicht aber beim Manne, weil sie da nicht so stark gewölbt sind.; R. Jehuda sagt: Auch beim Manne; R. Elieser sagt: Auch Warzen und Gewächse können wegen gesunden Fleisches nicht unrein werden50 Wenn sie nicht auf der Oberfläche ein גרים breit sind (תוספתא)..",
+ "Dies sind die Stellen am Menschen, die durch einen Fleck nicht unrein werden51 Weil es beim Aussatzschaden heisst (Lev. 13, 2): נעור בשרו, sind solche Stellen des Körpers ausgeschlossen, die nicht Haut und Fleisch sind, und weil es heisst (Lev. 13,12): לכל מראה עיני הכהן „soweit die Augen des Priesters sehen“, sind solche Stellen ausgeschlossen, die sich nicht in ungezwungener Stellung dem Auge des Priesters darbieten. Die nachstehend aufgeführten Körperteilen gehören teils zu der erstem teils zu der letzteren Art.: Das Innere des Auges, das Innere des Ohres, das Innere der Nase, das Innere des Mundes52 Wozu auch die Röte der Lippen gehört, die nicht sichtbar ist, wenn der Mund geschlossen ist (תוספתא)., die Falten53 Die Fettfalten am Körper eines fetten Menschen. und die Falten am Halse54 Wie sie jeder Mensch hat., unter der Brust55 Was beim Säugen des Kindes davon nicht sichtbar ist, siehe oben II, 4. und die Achselhöhle56 Ebenso die Höhlung zwischen Körper und Schenkeln, s. II, 4., die Fusssohle57 Die durch das ständige Auftreten eine so harte Haut bat, dass sie nicht mehr עור הבשר genannt werden kann (רא״ש). und die Nägel, der Kopf und der Bart58 Wenn nicht durch Ausfallen der Haare kahle Stellen darauf entstanden sind., eine Entzündung59 Die durch innere Hitze entstanden ist. oder ein Brandgeschwür60 Das durch Verbrennen am Feuer entstanden ist. oder eine Hitzewunde61 קדח ist die Bezeichnung für eine Entzündung, die nicht von innen heraus entstanden ist, sondern durch einen Schlag oder Stoss von aussen durch einen nicht am Feuer erhitzten Gegenstand, sowie für ein Brandgeschwür, das nicht direkt durch Verbrennen am Feuer, sondern an einem durch Feuer erhitzten Gegenstand entstanden ist., die noch [der Heilung] widerstreben62 So lange sich an Stelle der durch die Entzündung zerstörten Haut nicht eine neue feine Haut gebildet hat (s. V N. 7)., diese werden durch einen Aussatzschaden nicht unrein63 Weil sie nicht עור הבשר heissen. und werden64 Wenn auf ihnen ein Aussatzschaden entsteht. zu einem Aussatzschaden65 Einem daneben liegenden, der nicht die Grösse eines גרים hat. nicht hinzugerechnet, der Aussatzschaden kann sich in sie hinein nicht ausbreiten66 Auch wenn er sich über sie ausbreitet, gilt dies nicht als Ausbreitung., sie machen nicht unrein wegen gesunden Fleisches67 Wenn sie von einem נגע eingeschlossen sind, gelten sie nicht als gesundes Fleisch, den נגע unrein zu machen. und sie stören nicht das sich ganz in weiss verwandeln68 Wenn der Aussatz sich über den ganzen Körper ausgebreitet hat ausser über eine oder mehrere solcher Stellen, ist der Betreffende für rein zu erklären.. Hat sich auf dem Kopf oder Bart eine Glatze entwickelt69 Eine kahle Stelle auf Kopf oder Bart hat den gesetzlichen Charakter von עור ובשר (s. V N 9)., ist aus der Entzündung, dem Brandgeschwür, der Hitzewunde eine Vernarbung geworden70 S. V N 7., so werden sie durch einen Aussatzschaden unrein71 Wenn dann auf ihnen ein נגע in einer der vier Farben oder deren Mischung entsteht (s. VII, 1)., dagegen worden sie72 Wenn auf ihnen ein Aussatzschaden entsteht. zu Aussatzschäden73 Auf anderen Stellen der Haut. nicht hinzugerechnet74 Weil die auf diesen Stellen entstehenden Aussatzschäden in der Schrift besonders behandelt werden, woraus zu schliessen ist, dass sie nicht der gleichen Art sind wie die auf anderen Stellen der Haut., und der Aussatzschaden kann sich in sie hinein nicht ausbreiten75 Ebenso ein Aussatzschaden von ihnen nicht auf einen auf anderen Stellen der Haut (Maim.)., und sie machen nicht unrein wegen gesunden Fleisches76 Selbst die vernarbte Entzündung oder die kahl gewordene Kopf- oder Bartstelle gelten nicht als gesundes Fleisch, einen sie einschliessenden נגע unrein zu machen., aber sie stören das sich ganz in weiss Verwandeln77 Wenn der Aussatz sich über den ganzen Körper ausgebreitet hat bis auf eine dieser Stellen, bleibt der Betreffende unrein, weil auch diese Stellen durch einen נגע unrein werden können (s. weiter VIII, 5).. Der Kopf und der Bart78 Die Stellen, auf denen der Bart zu wachsen pflegt., so lange noch kein Haar darauf gewachsen ist, und die Gewächse auf dem Kopf und am Bart79 Aus der Kopf- oder Barthaut herausgewachsene Gewächse, auf denen keine Haare wachsen. Nach anderen: Haarbüschel, die vom Kopf oder Bart ausgehend an Stellen der Haut gewachsen sind, die nicht zur Kopf- und Barthaut gehören. unterliegen den gleichen Vorschriften wie die Haut des Fleisches80 Ihre Haut wird in allen Beziehungen wie die übrige Haut des Körpers betrachtet.."
+ ],
+ [
+ "Folgende Flecke sind rein1 Selbst wenn erst nachher ein Unreinheitszeichen auf ihnen entstanden ist (יו״ב).: Die schon da waren2 Aus den einleitenden Worten der Schrift (Lev. 13,2): בשרו אדם ני יהיה בעור wird geschlossen, dass die nachfolgenden נגעים-Vorschriften nur Geltung haben, „כי יהיה״ wenn der נגע entstanden ist, als für den von ihm Betroffenen die נגע-Gesetze bereits in Geltung waren, nicht aber „שהיה כנר״ wenn er bereits vorher da war., bevor die Tora gegeben worden ist, die an einem Nichtjuden, der damit Jude geworden ist, an einem Kinde, das damit geboren ist, auf einer Falte3 Auf der ein נגע nie unrein wird, s. oben VI, 8., die dann bloßgelegt worden ist. Waren sie auf dem Kopf, am Bart, auf einer Entzündung oder einem Brandgeschwür oder einer Hitzewunde, während sie noch [der Heilung] widerstrebten4 S. VI, Note 58—63., und ist dann der Kopf oder der Bart kahl geworden, aus der Entzündung, dem Brandgeschwür, der Hitzewunde eine Vernarbung geworden5 So dass der נגע, wenn er jetzt darauf entstehen würde, unrein wäre., sind sie rein6 Weil in allen diesen Fällen der נגע schon da gewesen ist, als für die betreffenden Stellen die נגע-Gesetze noch nicht anzuwenden waren.. Waren sie am Kopf oder Bart, bevor noch Haare darauf gewachsen waren7 Als für sie, wie für die übrige Haut des Körpers, die נגע-Vorschriften noch galten., dann sind Haare darauf gewachsen8 So dass, wenn der נגע jetzt darauf entstanden wäre, er nicht als solcher gelten würde., und dann sind sie wieder kahl geworden9 So dass jetzt der נגע wieder auf einer Stelle steht, für die die gleichen Vorschriften wie für die übrige Haut des Körpers gelten., waren die Entzündung, das Brandgeschwür oder die Hitzewunde noch nicht vernarbt, dann sind sie vernarbt, und dann geheilt10 Dieser Absatz der Mischna wird von den Erklärern verschieden verstanden und ausgelegt. Aus der Erklärung des Maim. Comm, ist zu entnehmen, dass er die Worte der Mischna folgendermassen auffasst: War ein Fleck auf der Haut und dann ist eine Entzündung darauf entstanden, so ist der Fleck als ein נגע על עור בשרו unrein, so lange die Entzündung nicht vernarbt ist. Allerdings ist ein Fleck, der auf einer noch nicht vernarbten Entzündung (שחין המורד) entsteht, niemals unrein, ein schon vorher auf der Haut gewesener Fleck bleibt aber als נגע על עור בשרו unrein, bis die Entzündung vernarbt ist. Ist nun die Entzündung vernarbt und שחין ונרפא (Lev. 13,18) geworden, so treten die hierfür gegebenen Bestimmungen in Kraft, der Fleck ist nicht mehr als נגע על עור בשרו unrein, sondern nach den Vorschriften von שחין zu behandeln Ist die Entzündung dann vollständig geheilt, so ist der Fleck wieder ein נגע על עור בשרו und als solcher unrein. Anders erklären ר״ש und Bart., nach ihnen ist das eiste צרבת zu streichen und sind die Worte der Mischna so zu verstehen: War ein Fleck da, bevor die Entzündung entstanden war (עד שלא נעשו), und war der Fleck deshalb unrein, dann ist eine Entzündung darauf entstanden, so hat dieses die Folge, dass der Fleck jetzt für rein zu erklären ist, weil es in der Schrift heisst (Lev. 13,19): שאת והיה במקום השחין, nur wenn auf der Entzündung ein Fleck entsteht, ist er als נגע zu betrachten, nicht aber ein Fleck, der schon vor der Entzündung da war. Ist nun die Entzündung vernarbt und wieder ganz geheilt, so tritt wieder der frühere Zustand ein und der נגע ist unrein. Gegen diese Erklärung ist einzuwenden, dass danach der mittlere Zustand in den Worten der Mischna gar nicht ausgesprochen wäre, auch nicht einzusehen wäre, warum es in der Mischna heisst: נעשו צרבת וחיו vernarbt und geheilt (s. תוי״ט)., sind sie nach R. Elieser, Sohn des Jakob, unrein11 Das heisst, sie werden wie jeder andere נגע על עור בשרו betrachtet., weil sie am Anfang und am Ende unrein waren, die Weisen erklären sie für rein12 Weil ein נגע nur dann als ein solcher gilt, wenn die Stelle, auf der er sich befindet, ununterbrochen eine solche war, dass ein darauf sich befindender נגע für unrein erklärt werden kann..",
+ "Haben sie13 Solche Flecken, die bei ihrem Entstehen nicht als solche gegolten haben. ihre Farbe geändert,14 Nachdem zum Beispiel der Nichtjude Jude geworden ist., sei es zur Erleichterung sei es zur Erschwerung15 Indem aus dem glänzend weissen Fleck ein weniger weisser geworden ist oder umgekehrt. — wie ist es zur Erleichterung? War er schneeweiss17 Die weisseste Aussatzfarbe. und ist wie der Kalk des Tempels geworden18 Die Nebenfarbe der schneeweissen, s. VN. 5., wie weisse Wolle19 Die zweite Hauptfarbe. oder eihäutchenweiss20 Die Nebenfarbe der wollweissen. Die schneeweisse Farbe hat sich in eine der drei minder weissen Farben verändert, so nach יו״ב. Bart. erklärt: Die schneeweisse Farbe hat sich in die kalkweisse oder die wollweisse in die eihäutchenweisse verändert., ist er annähernd21 So nach א״ר und יו״ב. Das ספחת der Schrift erklärt der Talmud (Schebuot 6 b) als abgeleitet von ספח = anschliessen: etwas, das den beiden anderen, שאת und בהרת, nahekommt. Danach erklärt א״ר: War der נגע ein שאת, d. h. wollweiss und ist er nicht so weit abgeblasst, dass er nur noch so weiss, wie ein Eihäutchen ist, sondern ist er nur etwas dunkler als wollweiss geworden, oder war er hochweiss wie Schnee und ist er nicht so weit abgeblasst, dass er nur noch so weiss wie der Kalk des Tempels ist, sondern ist er nur etwas dunkler als schneeweiss geworden. Nach יו״ב bezieht sich beides auf das היתה כשלג der Mischna: war der Fleck schneeweiss und hat er eine Farbe angenommen, die zwischen eihäutchen- und wollweiss oder zwischen kalkweiss und hochweiss liegt. Anders erklärt Bart., nach ihm spricht die Mischna von zwei Fällen, der Fleck war schneeweiss und ist kalkweiss geworden, oder er war wollweiss und ist eihäutchenweiss geworden, und sie fährt nun nur erklärend fort: es ist demnach aus dem שאת, der wollweissen Farbe, ein מספחת שאת die Nebenfarbe der wollweissen d. i. die eihäutchenweisse, oder aus der עזה der schneeweissen ein מספחת עזה die Nebenfarbe der schneeweissen d. i. die kalkweisse geworden. wie ein Seëth22 S. I,1 und V N 5. oder annähernd hochweiss23 עזה steht hier abgekürzt für עזת כשלג. geworden. Wie ist es zur Erschwerung? War er eihäutchenweiss und ist wollweiss geworden, wie der Kalk des Tempels oder schneeweiss24 Auch hier erklärt Bart, wieder: oder war er wie der Kalk des Tempels und ist schneeweiss geworden. — so ist er nach R. Elasar, Sohn des Asarja, rein25 Da die jetzige sowohl wie die ursprüngliche Farbe zu den Aussatzfarben gehören, gilt er immer noch als derselbe נגע.; R. Eleasar Chisma sagt: Wenn zur Erleichterung, ist er rein26 Wenn die Aussatzfarbe abgeblasst ist, ist es immer noch derselbe נגע., wenn zur Erschwerung, muss er wie ein neuer besichtigt werden27 Wenn die Aussatzfarbe stärker geworden ist, ist er als ein neuer נגע zu betrachten.; R. Akiba sagt: Sei es zur Erleichterung sei es zur Erschwerung, muss er wie ein neuer besichtigt werden28 Sobald die Farbe sich auch nur um ein weniges geändert hat, gilt er nicht mehr als derselbe נגע..",
+ "Ein Fleck29 Von der Grösse eines גרים., auf dem nichts weiter ist, ist am Anfang30 Lev. 13, 4. und am Ende der ersten Woche31 Wenn er unverändert geblieben ist, Lev. 13, 5. zu verschliessen, am Ende der zweiten Woche32 Lev. 13, 5. und nach der Freisprechung33 Wenn er nach der zweiten Woche, weil er sich nicht verändert hat, freigesprochen worden ist, braucht er nicht wieder verschlossen zu werden, selbst wenn er dann eine andere Farbe angenommen hat (רא״ש). freizusprechen. War er34 Der Priester. noch im Begriff, ihn zu verschliessen oder ihn freizusprechen35 Er hat aber den entscheidenden Ausspruch noch nicht getan (VN. 16)., und es sind Unreinheitszeichen daran entstanden, ist er für entschieden unrein zu erklären36 Während der Zeit des Verschlusses dagegen kann er wegen entstandener Unreinheitszeichen nicht für entschieden unrein erklärt werden, sondern er bleibt bis zum Ende der Woche unter Verschluss.. Ein Fleck, auf dem Unreinheitszeichen sind, ist37 Auch gleich am Anfang. für entschieden unrein zu erklären. War er noch im Begriff, ihn für entschieden unrein zu erklären35 Er hat aber den entscheidenden Ausspruch noch nicht getan (VN. 16)., und die Unreinheitszeichen sind geschwunden, so ist er am Anfang und am Ende der ersten Woche zu verschliessen38 Hatte er ihn dagegen schon für entschieden unrein erklärt und dann sind die Unreinheitszeichen geschwunden, so ist er für rein zu erklären., am Ende der zweiten Woche und nach der Freisprechung39 Wenn er am Ende der ersten Woche freigesprochen war, weil die Unreinheitszeichen geschwunden waren, dann aber wieder Unreinheitszeichen entstanden und, während er noch im Begriff war, ihn für entschieden unrein zu erklären, wieder geschwunden sind, so ist er freizusprechen, weil über einen נגע, der einmal nach vorangegangenem Verschluss oder nach vorangegangener Unreinerklärung für rein erklärt worden ist, nicht wieder Verschliessung verhängt werden kann (מ״א). freizusprechen.",
+ "39a Sabb. 94b. Wer Unreinheitszeichen herausreisst40 Sodass der נגע ihretwegen nicht mehr für unrein erklärt werden kann, wenn er z. B. von zwei weissen Haaren eines herausreisst. Bleibt auch nach dem Herausreissen das Unreinheitszeichen noch bestehen, reiset er z. B. von drei weissen Haaren eines heraus, so übertritt er nach Maim. (הלכות טו״צ, X, 1) auch ein Verbot, erhält aber keine Geisselstrafe. oder gesundes Fleisch herausbrennt41 So dass es aufhört, als gesundes Fleisch zu gelten, und als Brandgeschwür zu behandeln ist., übertritt ein Verbot42 Das Verbot beruht auf dem Schriftvers (Deut. 24, 8): השטר בנגע הצרעת und erstreckt sich auf alle Arten von Aussatz, auf jeden Zustand, in dem er sich befindet, sei es bevor der Priester ihn besichtigt hat. sei es während der Verschliessung, sei es nach der Unreinerklärung, und auch auf das Herausschneiden des ganzen Aussatzes., und was die Reinheitsbestimmung betrifft, so ist er, wenn es geschehen ist, bevor er zum Priester gekommen ist, rein, nachdem er für entschieden unrein erklärt worden ist, unrein43 Er verbleibt trotz der Entfernung des Unreinheitszeichens unrein.. Es sagte R. Akiba: Ich habe den Rabban Gamliel und R. Josua gefragt, als sie nach Narwad44 L. und N. lesen: נדבה, andere Mischnaausgaben: נדווד oder גדווד. gingen, wie es während des Verschlusses ist, darauf sagten sie zu mir: Das haben wir nicht gehört, aber wir haben gehört, dass45 Wenn es geschehen ist., bevor er zum Priester gekommen ist, er rein ist, nachdem er für entschieden unrein erklärt worden ist, dagegen unrein. Darauf habe ich angefangen, ihnen Beweisgründe vor zubringen46 Nach Tosefta hat R. Akiba folgenden Beweis für seine Ansicht vorgebracht: Warum ist er rein, wenn er die Unreinheitszeichen herausgerissen hat, bevor er zum Priester gekommen ist? Weil der Priester sie noch nicht gesehen hatte. So ist er auch rein, wenn er sie während des Verschlusses ausgerissen hat, da auch da der Priester sie noch nicht gesehen hatte. Unter dem Sehen des Priesters ist die Besichtigung durch den Priester zu verstehen, die erst dann als erfolgt gilt, wenn der Priester sein Urteil gesprochen hat: Es ist also einerlei, ob er vor dem Priester steht47 Und sie ausreisst, bevor der Priester ihn für unrein erklärt hat., und einerlei, ob es während seines Verschlusses ist, er ist rein48 D. h. er wird nicht wegen der herausgerissenen Unreinheitszeichen für unrein erklärt, sondern weiter behandelt, als wären keine Unreinheitszeichen dagewesen., bis dass ihn der Priester49 Schon vor dem Herausreissen. für unrein erklärt hat. Von wann an wird er wieder rein50 Wenn er die Unreinheitszeichen nach der Unreinerklärung durch den Priester herausgerissen hat. ? R. Elieser sagt: Wenn an ihm ein anderer Aussatzschaden entstanden und er von diesem rein geworden ist51 Aussatz gilt als eine Strafe für üble Nachrede; wenn er von dem zweiten Aussatz, der ihn befallen hat, geheilt worden ist, ist anzunehmen, dass er auch von dem ersten, auch wenn er die Unreinheitszeichen nicht herausgerissen hätte, wieder befreit worden wäre. Eine andere Begründung: die Unreinerklärung ist nur eine Strafe für sein unbefugtes Handeln, ist er von einem neuen Aussatz befallen worden, so ist er dadurch schon für sein Vergehen bestraft, schwindet dieser Aussatz wieder, so ist er deshalb für rein zu erklären (מ״א).; die Weisen sagen: Erst wenn er52 Der neue Aussatz, so nach ר״ש und Bart., weil dadurch der Betreffende rein geworden wäre, auch wenn er die Unreinheitszeichen nicht ausgerissen hätte. Auf den alten Aussatz kann sich das עד שתפרח בכולו nicht beziehen, da dieser nach Toragesetz rein ist, auch wenn die Unreinheitszeichen gegen die Vorschrift herausgerissen worden sind, und es als Grundsatz gilt, dass nur ein unreiner נגע durch Ausbreitung über den ganzen Körper rein wird (s. weiter VIII, 1). Der רא״ש bezieht es trotzdem übereinstimmend mit dem nachfolgenden עד שתתמעט בהרתו auf den alten Aussatz, indem er meint, dass in diesem Falle der Aussatz durch Ausbreitung über den ganzen Körper rein wird, weil er doch nach Toragesetz schon vorher eigentlich für rein zu erklären gewesen wäre. am ganzen Körper ausgebrochen oder der Fleck53 Der ursprüngliche, aus dem er die Unreinheitszeichen entfernt hat. kleiner als eine Bohnengraupe geworden ist54 Auch R. Elieser stimmt zu, dass er dadurch rein wird (יו״ב)..",
+ "54a Bechor. 34a. Wer einen Fleck55 Entsprechend dem in der vorhergehenden Mischna besprochenen Fall einen für unrein erklärten Fleck. an sich hatte, und er ist herausgeschnitten worden56 Ohne dass er die Absicht hatte, ihn herauszuschneiden., ist rein57 Weil es in der Schrift (Lev. 13,46) heisst: כל ימי אשר הנגע בו יטמא nur so lange der Aussatzschaden an ihm ist, ist er unrein., hat er ihn mit Absicht herausgeschnitten, so sagt R. Elieser, [wird er erst rein], wenn ein anderer Aussatzschaden an ihm entsteht und er von diesem rein wird58 S. Note 51.; die Weisen sagen: Erst wenn er59 Der neue Aussatz. am ganzen Körper ausgebrochen ist60 Der Talmud (Bechor. 34b) hat auch hier den Zusatz: או עד שתמעט בהרתו מכגרים, siehe die Erklärung dazu dort in רש״י.. Ist er oben auf der Vorhaut61 Nach der Ansicht des ראב״ד (הלכות טו״צ, III,8) ist ebenso wie gesundes Fleisch auch ein Fleck auf der Spitze des männlichen Gliedes nicht unrein (s. oben VI, 7). Trotzdem dürfte ein solcher Fleck auch nach seiner Ansicht eigentlich nicht abgeschnitten werden, denn das Verbot des Herausschneidens eines Aussatzes bezieht sich auch auf reine Aussatzschäden (s. Talm. Sabb. 132b). Auch braucht es sich nicht um einen Fleck zu handeln, der auf der Vorhaut entstanden ist, sondern auf einer anderen Stelle, und der sich dann über die Vorhaut ausgebreitet hat und als Ausbreitung eines נגע unrein ist (יר״ב)., darf die Beschneidung vorgenommen werden62 Das Gebot der Beschneidung verdrängt, wann immer sie vorgenommen wird, das Verbot des Ausschneidens des Aussatzes."
+ ],
+ [
+ "Ist [ein Aussatzschaden] aus dem Zustande der Unreinheit1 Nachdem der Priester ihn verschlossen oder für entschieden unrein erklärt hatte. [über die ganze Haut] ausgebrochen, ist er rein2 Lev. 13,13., ist er auch nur] an Gliederspitzen3 Auf denen gesundes Fleisch nicht als Unreinheitszeichen gilt, s. oben VI, 7. wieder zurückgegangen, ist er unrein4 Weil es in der Schrift (Lev. 13,14) heisst: חי יטמא וביום הראות בו בשר „an dem Tage, wo auf ihm“ — auch nur auf den Gliederspitzen — „gesundes Fleisch gesehen wird, ist er unrein“. Die Stelle, auf der das gesunde Fleisch wieder sichtbar ist, muss aber mindestens so gross wie eine Linse sein (Maim.)., bis der Fleck wieder kleiner wird als eine Bohnengraupe5 Dann erst ist er wieder rein, auch wenn das Unreinheitszeichen, das ihn unrein gemacht hat, noch vorhanden ist; ist dieses geschwunden, ist er selbstverständlich rein, auch wenn er noch grösser als eine Bohnengraupe ist.. Aus dem Zustande der Reinheit6 Nicht wenn vorher überhaupt kein נגע da war, denn wer von vorneherein mit einem Aussatz über den ganzen Körper vor den Priester kommt, ist nach Mischna 7 dieses Abschnitts zu verschliessen, sondern gemeint ist: wenn jemand wegen eines נגע für unrein erklärt war, dann nach Verschwinden des Unreinheitszeichens für rein erklärt worden ist, oder wenn der נגע nach zweimaligem Verschliessen sich nicht verändert hat und deshalb für rein erklärt worden ist (so nach Maim., s. dagegen ר״ש), oder ein נגע auf einer Stelle war, auf der kein נגע unrein ist, und er sich dann über den ganzen Körper ausgebreitet hat., ist er unrein7 Weil die Schriftstelle, nach der der Aussatz durch Ausbreitung über den ganzen Körper rein wird, nur von einem bereits für unrein erklärten Aussatz spricht, ein reiner dagegen wird dadurch wie durch jede Ausbreitung unrein., ist er an Gliederspitzen wieder zurückgegangen, ist er unrein8 Das will sagen, in diesem Falle ändert der Rückgang von den Gliederspitzen den Zustand nicht wie in dem ersten Falle, wo dadurch der reine נגע wieder unrein wird., bis der Fleck wieder geworden ist, wie er gewesen9 Bevor er angefangen hat, sich über den ganzen Körper auszubreiten..",
+ "Ein Fleck von der Grösse einer Bohnengraupe, auf dem gesundes Fleisch von der Grösse einer Linse ist10 Und der deshalb vom Priester für unrein erklärt worden ist., der dann über die ganze [Haut] ausgebrochen ist, und nachher11 Bevor der Priester nach der Ausbreitung sein Urteil über ihn ausgesprochen hat. ist das gesunde Fleisch geschwunden12 Obgleich der נגע sich zunächst nicht über die ganze Haut ausgebreitet, sondern erst nachträglich auch das gesunde Fleisch überzogen hat, hat der Priester ihn für rein zu erklären., oder von dem13 Zuerst. das gesunde Fleisch geschwunden ist, und nachher14 Bevor der Priester nach der Veränderung sein Urteil ausgesprochen hat. Hätte er sein Urteil ausgesprochen, so hätte er den נגע für rein erklären müssen, da das Unreinheitszeichen geschwunden war und eine Ausbreitung des נגע nach innen nicht als Ausbreitung gilt. Wenn danach der נגע sich dann über die ganze Haut ausgebreitet hat, so müsste er für unrein erklärt werden nach dem oben angegebenen Grundsatz: הפורח מן הטהור טמא. ist er über die ganze Haut ausgebrochen, ist rein15 Das Schwinden des gesunden Fleisches auf dem נגע gilt schon als der Anfang seiner Ausbreitung über die ganze Haut, er hat sich danach aus dem Zustande der Unreinheit über die ganze Haut ausgebreitet und ist deshalb rein.. Ist dann gesundes Fleisch darauf entstanden, ist er unrein16 Lev. 13,14., ist weisses Haar darauf entstanden, ist er nach R. Josua unrein17 R. Josua ist der Ansicht, die Schrift spreche allerdings nur von gesundem Fleisch, meine aber damit, wenn überhaupt ein Unreinheitszeichen darauf entsteht, deshalb habe weisses Haar dieselbe Wirkung wie gesundes Fleisch., nach Ansicht der Weisen rein18 Weil die Schrift nur von gesundem Fleisch spricht..",
+ "Ein Fleck, auf dem weisses Haar ist19 Der deshalb vom Priester für unrein erklärt worden ist., der über die ganze Haut ausgebrochen ist, ist rein, selbst wenn das weisse Haar auf seiner Stelle geblieben ist20 Durch Ausbreitung über die ganze Haut wird ein unreiner נגע rein, selbst wenn die Unreinheitszeichen nicht geschwunden sind, nur wenn gesundes Fleisch sich darauf zeigt oder darauf geblieben ist, ist er nach der Schrift (Lev. 13, 15) unrein. Auch R. Josua erklärt den נגע nur für unrein, wenn nach der Ausbreitung über die ganze Haut weisses Haar darauf entstanden ist, aber nicht, wenn das bereits vorhandene weisse Haar darauf geblieben ist (Maim.).. Ein Fleck, der sich ausgebreitet hat19 Der deshalb vom Priester für unrein erklärt worden ist. und dann über die ganze Haut ausgebrochen ist, ist rein. Wenn er bei diesen allen21 Wo der נגע durch die Ausbreitung über die ganze Haut rein geworden ist, nachdem er vorher wegen gesunden Fleisches oder wegen weissen Haares oder wegen Ausbreitung für unrein erklärt worden war. auch nur an Gliederspitzen wieder zurückgegangen ist, so sind sie unrein. Ist er über einen Teil [der Haut] ausgebrochen, ist er unrein, ist er über die ganze [Haut] ausgebrochen, ist er rein22 Ein allgemeiner Schlusssatz zu dem Vorhergehenden: nur wenn die Ausbreitung über die ganze Haut stattgefunden hat, ist der נגע rein, wenn nur über einen Teil, dagegen unrein..",
+ "Überall, wo durch das Ausbrechen über die Gliederspitzen der unreine [Fleck] rein geworden ist23 Wenn erst durch die Ausbreitung über die Gliederspitzen der vorher unreine נגע rein geworden ist, wenn z. B. nach der Verschliessung sich findet, dass er über den ganzen Körper sich ausgebreitet hat, die Gliederspitzen aber frei geblieben sind, und er deshalb für unrein erklärt worden ist, und er dann auch über die Gliederspitzen sich ausgedehnt hat und danach für rein erklärt worden ist., wird er durch das Zurückgehen wieder unrein24 Ist dagegen der נגע von vorneherein über die ganze Haut und über die Gliederspitzen ausgebreitet gewesen und deshalb nach zweimaligem Verschluss für rein erklärt worden, und dann ist er von den Gliederspitzen zurückgegangen, wird er dadurch nicht unrein, weil da die Reinerklärung nicht von der Ausbreitung über die Gliederspitzen abgehängt hat, denn gleichviel ob diese nach der ersten Woche bedeckt geblieben oder bloßgelegt worden wären, hätte der נגע zum zweiten Male verschlossen werden müssen, und gleichviel ob sie am Ende der zweiten Woche noch bedeckt oder bloßgelegt waren, musste er für rein erklärt werden (א״ר und יו״ב). Überall, wo durch das Zurückgehen von den Gliederspitzen der reine unrein geworden ist25 Wie angegeben, wenn erst durch die Ausbreitung über die Gliederspitzen der vorher unreine נגע rein geworden war., wird er durch ihre Wiederbedeckung wieder rein, durch ihre Bloßlegung wieder unrein, selbsthundertmal26 Die Bestimmung der Schrift, dass durch die Bloßlegung der נגע unrein wird (וביום הראות בו בשר חי יטמא) und durch die Wiederbedeckung (כי ישוב הבשר החי ונהפך ללבן) wieder rein wird, gilt nicht nur für ein Mal, sondern auch, wenn es sich noch so oft wiederholt..",
+ "Alles, was durch einen Aussatzfleck unrein werden kann, stört beim Ausbrechen [über die ganze Haut]27 Es gilt nicht als ein Ausbrechen über die ganze Haut, wenn eine solche Stelle von ihm frei geblieben ist., und alles, was durch einen Aussatzfleck nicht unrein werden kann28 Das sind die nachher genannten Stellen. Die Gliederspitzen sind darunter nicht aufgeführt, weil auf ihnen nach VI, 7 gesundes Fleisch allerdings nicht unrein macht, wohl aber ein Aussatzfleck, so nach Ansicht des Maim. Aber selbst nach Ansicht des ראביד, nach der auch ein auf ihnen entstandener Aussatzfleck nie unrein werden kann, können sie dennoch das Unreinwerden eines Aussatzfleckes verursachen, wenn nämlich ein auf der übrigen Haut befindlicher Fleck sich auf sie ausbreitet., stört nicht beim Ausbrechen. Wie ist dieses? Ist er29 Nachdem er unter Verschluss gewesen oder für unrein erklärt war. über die ganze Haut ausgebrochen, nur nicht auf dem Kopf, am Bart, auf einer Entzündung oder einem Brandgeschwür oder einer Hitzewunde, während sie noch widerstrebten30 S. VII, 1., und dann31 Nachdem er deshalb für rein erklärt war. ist der Kopf oder der Bart kahl geworden, aus der Entzündung, dem Brandgeschwür, der Hitzewunde eine Vernarbung geworden32 So dass jetzt ein Aussatzfleck auf ihnen unrein werden kann., ist er rein33 Weil sie beim Ausbrechen über die ganze Haut das Reinwerden nicht gestört haben, stören sie auch jetzt die Reinheit nicht.. Ist er über die ganze Haut ausgebrochen bis auf eine halbe Linsengrösse34 Gesundes Fleisch, das nach dem Ausbrechen des נגע über die ganze Haut sich zeigt, macht nur dann unrein, wenn es die Grösse einer Linse hat, beim Ausbrechen aber stört es, auch wenn es kleiner als eine Linse ist. Nach Maim. (הלכות טו״צ VII, 6) stört es, wenn es kleiner als eine Linse dicht an dem behaarten Kopf usw. sich befindet, auch bei dem Ausbrechen über die ganze Haut nicht, er hatte in unserer Mischna jedenfalls eine andere Lesart vor sich (s. כסף משנה z. St.). nahe am Kopf, am Bart, an einer Entzündung oder einem Brandgeschwür oder einer Hitzewunde35 Und ist er also wegen der halben Linsengrösse unrein geblieben., dann ist der Kopf oder der Bart kahl geworden, aus der Entzündung, dem Brandgeschwür, der Hitzewunde eine Vernarbung geworden, ist er unrein36 Weil er auch vorher, als diese Stellen noch nicht gestört hatten wegen der halben Linsengrösse, über die er sich nicht ausgebreitet hatte, unrein war., selbst wenn an der Stelle des gesunden Fleisches37 Der halben Linsengrösse, über die er sich zunächst nicht ausgebreitet hatte. ein Fleck entstanden ist38 So dass jetzt nur noch die Stellen am Kopf usw., die anfänglich nicht gestört hatten, stören., bis er über die ganze Haut ausgebrochen ist39 Sowohl über den Kopf usw. als auch über die anfänglich frei gebliebene halbe Linsengrösse..",
+ "Wenn bei zwei Flecken, von denen der eine unrein und der andere rein ist, [der Aussatz]40 Selbst wenn die Ausbreitung von dem reinen Fleck ihren Ausgang genommen hat, so dass man annehmen könnte, dass er trotz der Ausbreitung über die ganze Haut unrein wäre nach dem Grundsatz הפורח מן הטהור טמא. von dem einen zum anderen hin ausgebrochen und danach über die ganze Haut ausgebrochen ist, ist er rein41 Weil der Aussätzige doch wegen des unreinen Flecks unrein war und demnach die Ausbreitung über die ganze Haut aus dem Zustande der Unreinheit erfolgt ist (Maim.).. An der Oberlippe und zu der Unterlippe, an zwei seiner Finger, an den beiden Augenlidern42 Wenn beim Ausbrechen über die ganze Haut der Aussatz über Ober- und Unterlippe, über neben einander liegende Finger, über Unter- und Oberlid des Auges sich ausgebreitet hat, aber nicht über die zwischen ihnen liegenden Stellen der Haut., selbst wenn sie [nur] beim Zusammenschliessen wie einer aussehen, ist er rein43 Die zwischen ihnen liegenden Stellen der Haut stören nicht, sondern es gilt als ein Ausbrechen des Aussatzes über den ganzen Körper (so nach Maim., anders nach ריש und Bart.). Eine den Zusammenhang mit den Vorhergehenden und das אן על שי der Mischna mehr rechtfertigende Erklärung gibt מ״א: Ist von zwei Flecken, von denen der eine auf der Ober- und der andere auf der Unterlippe war, der eine durch Rückgang der Ausbreitung rein geworden, so sind nicht etwa die beiden Flecken als einer zu betrachten und deshalb auch der zweite Fleck rein, so dass dann beim Ausbrechen über den ganzen Körper der Betreffende unrein ist, selbst wenn beim Zusammenschliessen die beiden Flecken nur wie einer aus- sehen, sondern er wird durch das Ausbrechen des Aussatzes über den ganzen Körper rein.. Ist er über die ganze Haut ausgebrochen, aber nicht über einen Bohak44 S. VI Note 39., ist er unrein45 Wenn ein verschlossener נגע sich über die ganze Haut bis auf einen בוהק ausgebreitet hat, ist er unrein wegen Ausbreitung, wenn ein für unrein Erklärter נגע, bleibt er unrein, weil er nicht über die ganze Haut sich ausgebreitet hat.. Ist er an Gliederspitzen wieder zurückgegangen46 Nachdem er für rein erklärt war, weil er sich über die ganze Haut ausgebreitet hatte. und wie eine Art Bohak geworden, ist er rein47 Weil nach der Schrift nur das Auftreten von בשר הי den durch Ausbreitung über die ganze Haut rein gewordenen wieder unrein macht, ein בוהק aber nicht dem בשר חי gleichzustellen ist. Auch wenn ein בוהק an irgend einer anderen Stelle der Haut auftritt, wird dadurch der durch Ausbreitung über die ganze Haut rein gewordene nicht unrein. Man hätte nur annehmen können, dass trotzdem vielleicht ein an den Gliederspitzen auftretender בוהק doch unrein machen könnte und zwar aus folgendem Grunde: es kann hier nur ein נגע gemeint sein, der zunächst wegen Freibleibens der Gliederspitzen für unrein erklärt war, der dann durch Ausbreitung über die Gliederspitzen rein geworden ist und der dann von den Gliederspitzen wieder zurückgegangen ist, denn wäre er nicht vorher durch Freibleiben der Gliederspitzen für unrein erklärt worden, kann das nachherige Zurückgehen von den Gliederspitzen ihn überhaupt nicht unrein machen (s. oben Note 24); da demnach der נגע wegen Freibleibens der Gliederspitzen vorher für unrein erklärt war, hätte man annehmen können, dass deshalb, auch wenn auf ihnen sich jetzt nur ein בוהק gezeigt hat, der נגע wieder unrein wird, deshalb erklärt die Mischna, dass selbst ein auf den Gliederspitzen auftretender בוחק nicht unrein macht (יו״ב).. Ist er an Gliederspitzen um weniger als eine Linsengrösse zurückgegangen48 Es hat sich darauf gesundes Fleisch, aber nicht in der Grösse einer Linse, gezeigt (s. dagegen תוי״ט)., ist er nach R. Meïr unrein49 R. Meïr ist der Ansicht, dass gesundes Fleisch ebenso wie beim Aasbrechen so auch beim Zurückgehen stört, auch wenn es weniger gross als eine Linse ist.; die Weisen sagen: Ein Bohak [wie]50 Die meisten Erklärer lesen oder erklären im Sinne von: בוהק ופחות מכעדשה. weniger als eine Linsengrösse ist ein Unreinheitszeichen nur am Anfang, aber kein Unreinheitszeichen am Ende51 Im Gegensatz zu R. Meïr, der einen בוהק beim Zurückgehen nicht für ein Unreinheitszeichen erklärt, wohl aber gesundes Fleisch, wenn es weniger gross als eine Linse ist. Nach Maim. ist gesundes Fleisch weniger gross als eine Linse auch am Anfang kein Unreinheitszeichen (s. oben Note 34), er erklärt בוהק פחות מכעדשה: eine freigewordene Stelle von der Grösse einer Linse, von der nur ein Teil בוהק ist..",
+ "Wer vollständig weise [vor den Priester] kommt, ist zu verschliessen, ist weisses Haar52 Ebenso wenn sich gesundes Fleisch darauf gezeigt hat. darauf entstanden53 Am Ende der ersten oder der zweiten Woche., ist er für entschieden unrein zu erklären. Sind54 Nach der Unreinerklärung. beide [Haare] oder einer wieder schwarz geworden, sind beide oder eines zu kurz geworden, hat sich eine Entzündung an beide oder eines von ihnen angesetzt, hat eine Entzündung beide oder eines von ihnen umgeben, oder hat sie eine Entzündung, geheiltes Fleisch einer Entzündung, ein Brandgeschwür, geheiltes Fleisch eines Brandgeschwürs oder ein Bohak von einander gesondert55 S. oben I Noten 57—63. Durch eine jede dieser Veränderungen hat das weisse Haar aufgehört, ein Unreinheitszeichen zu sein und ist deshalb der נגע rein geworden., ist [dann] auf ihm gesundes Fleisch oder weisses Haar56 Obgleich nach der Reinerklärung wegen Ausbreitung über die ganze Haut nur gesundes Fleisch unrein macht, nicht aber weisses Haar (s. oben Note 18), ist hier auch das weisse Haar ein Unreinheitszeichen, weil es nicht nach der Reinerklärung wegen Ausbreitung über die ganze Haut aufgetreten ist, sondern nach Reinerklärung wegen Verschwindens der vorher vorhanden gewesenen Unreinheitszeichen. entstanden, so ist er unrein, ist kein gesundes Fleisch und kein weisses Haar auf ihm entstanden, ist er rein57 Auch wenn die Veränderung, durch die das weisse Haar aufgehört hat, ein Unreinheitszeichen zu sein, am Ende der ersten Woche geschehen ist, ist er für rein zu erklären und braucht nicht noch eine zweite Woche verschlossen zu werden (יו״ב). Wenn in allen diesen Fällen58 Sei es, dass auf dem von vorneherein über die ganze Haut ausgebreiteten נגע ein Unreinheitszeichen entstanden ist, sei es nicht, sei es, dass es entstanden aber durch eine der genannten Veränderungen aufgehört hat, ein Unreinheitszeichen zu sein. Gliederspitzen wieder frei geworden sind, bleibt er, wie er gewesen ist59 Weil nach Mischna 4 (s. dort Note 23) das Zurückgehen von den Gliederspitzen nur dann unrein macht, wenn durch die Ausbreitung über sie der vorher unrein gewesene rein geworden ist, hier dagegen sich der נגע von vorneherein über die ganze Haut erstreckt hatte und deshalb das Zurückgehen von den Gliederspitzen gar keinen Einfluss ausübt (א״ר). Nach Maim. bedeutet הרי אלו כסות שהיו: sie werden wieder, wie sie vorher waren, d. h. bevor sich der נגע über die ganze Haut ausgebreitet hatte (s. dagegen תא״ש).. Ist er [dann]60 Nachdem er von den Gliederspitzen zurückgegangen war. an ihnen zum Teil60a Über einen Teil einer Gliederspitze, nicht über die ganze. wieder ausgebrochen, ist er unrein61 Wegen Ausbreitung (s. oben Note 28)., ist er dann62 Nachdem er durch die Ausbreitung über einen Teil der Gliederspitze wieder für unrein erklärt worden ist. über sie im ganzen wieder ausgebrochen, ist er rein63 Nach dem Grundsatz, dass ein Ausbrechen über die ganze Haut aus dem Zustande der Unreinheit rein macht. Ist er dagegen bald nach dem Zurückgehen von den Gliederspitzen wieder über sie im ganzen ausgebrochen, siehe die folgende Mischna..",
+ "Ist er über sie gleich im ganzen aus dem Zustande der Reinheit ausgebrochen, ist er unrein64 Die Erklärer fassen diesen Satz als Fortsetzung des Schlusses der vorhergehenden Mischna auf: Beim Freiwerden der Gliederspitzen bleibt der נגע, wie er vorher war, war er vorher rein, wenn z. B. kein Unreinheitszeichen darauf entstanden ist oder durch eine der erwähnten Veränderungen das Unreinheitszeichen aufgehört hat, ein solches zu sein, so ist er auch nach dem Freiwerden der Gliederspitzen rein geblieben, und wenn diese jetzt wieder ganz von dem נגע bedeckt werden, ist das ein Ausbrechen über die ganze Haut aus dem Zustande der Reinheit, deshalb ist er unrein., aus dem Zustande der Unreinheit65 Wenn ein Unreinheitszeichen auf ihm entstanden und er deshalb für unrein erklärt worden war, dann die Gliederspitzen frei geworden sind, und diese jetzt wieder ganz bedeckt werden, so ist das ein Ausbrechen über die ganze Haut aus dem Zustande der Unreinheit, deshalb ist er rein., ist er rein. Der66 Megilla I,7. aus der Verschliessung rein Hervorgegangene ist frei67 Während der Verschliessung. vom Wildwachsenlassen der Haare und dem Einreissen der Kleider68 Lev. 13,45., braucht sich69 Nach der Entlassung aus dem Verschluss. nicht scheren zu lassen70 Lev. 14,8. 9. und kein Vogelpaar zu bringen71 Lev. 14,4., der aus der Unreinerklärung wieder rein Gewordene ist zu allem diesen verpflichtet, beide verunreinigen durch Hineinkommen72 In einen allseitig abgegrenzten Raum z. B. in ein Haus, s. V K 24..",
+ "Wenn jemand vollständig weiss mit einer Linsengrösse von gesundem Fleisch [vor den Priester] kommt73 Und demgemäss für unrein erklärt worden ist., dann ist [der Aussatz] über die ganze Haut ausgebrochen74 Er hat auch über das gesunde Fleisch sich ausgehreitet, so dass jetzt der Aussatz rein geworden ist. und nachher sind Gliederspitzen wieder frei geworden, so ist es nach R. Ismael, wie wenn die Gliederspitzen bei einem grossen75 Einen grossen Fleck nennt man einen Fleck, der über die ganze Haut ausgebrochen ist, einen kleinen, der nur eine Stelle der Haut bedeckt. Fleck wieder frei geworden sind76 Da der נגע von vorneherein über die ganze Haut bis auf die Linsengrösse gesunden Fleisches ausgebrochen und nach Verschwinden des gesunden Fleisches für rein erklärt worden war, macht das Freiwerden der Gliederspitzen ihn nicht unrein, da er nicht erst durch das Ausbrechen über die Gliederspitzen aus dem unreinen Zustande rein geworden ist (s. oben Note 24)., nach R. Eleasar, Sohn des Asarja, wie wenn sie bei einem kleinen Fleck wieder frei geworden sind77 Er ist der Ansicht, dass der נגע nicht als ein von vorneherein über die ganze Haut ausgebrochener gelten kann, da ja eine Linsengrösse noch frei von ihm war, erst durch die Ausbreitung auch über diese Stelle ist er rein geworden, es ist demnach ein נגע, der erst durch Ausbrechen über die ganze Haut rein geworden ist und der durch das Freiwerden von Gliederspitzen wieder unrein wird, so nach א״ר. Dagegen wäre einzuwenden, dass immerhin der נגע doch nicht erst durch die Ausbreitung über die Gliederspitzen rein geworden ist, sondern diese schon vorher von ihm bedeckt waren. Deshalb meint יו״ב, dass auch nach Ansicht des R. Eleasar der נגע durch das Freiwerden von Gliederspitzen nicht unrein wird, im Gegensatz zu R. Ismael ist er nur der Ansicht, dass nach dem Freiwerden von Gliederspitzen der נגע nicht als ein über die ganze Haut ausgebrochener gilt und deshalb, wenn weisses Haar auf ihm entsteht, er wieder unrein wird, während R. Ismael der Ansicht ist, er gilt als ein über die ganze Haut ausgebrochener נגע, der rein bleibt, selbst wenn nachher weisses Haar darauf entsteht (s. VIII, 2). Hiervon abweichende Erklärungen s. רא״ש ,ר״ש, Bart. u. תוי״ט..",
+ "Mancher hat dadurch, dass er seinen Aussatzschaden durch den Priester besichtigen lässt, einen Vorteil, und mancher hat durch die Besichtigung einen Schaden. Wie ist das? Wer für entschieden unrein erklärt war78 Weil ein Unreinheitszeichen auf dem נגע war., dann waren die Unreinheitszeichen geschwunden, und bevor er noch dazu gekommen war, ihn von dem Priester besichtigen79 Und nach dem jetzigen Befund über ihn entscheiden. zu lassen, hat der Aussatz sich über die ganze Haut ausgebreitet, der ist rein80 Da der Priester ihn noch nicht wegen des Schwindens der Unreinheitszeichen für rein erklärt hatte, war er noch unrein, und ist er demnach aus dem Zustande der Unreinheit über die ganze Haut ausgebrochen und deshalb rein., während er, hätte er ihn von dem Priester besichtigen lassen, unrein wäre81 Da er dann für rein erklärt worden wäre und ein Ausbrechen über die ganze Haut aus dem Zustande der Reinheit unrein macht.. Wer einen Fleck hatte, auf dem nichts weiter war, und bevor er dazu gekommen war, ihn von dem Priester besichtigen zu lassen, ist er über die ganze Haut ausgebrochen, der ist unrein82 D. h. er muss verschlossen werden., während er, hätte er ihn von dem Priester besichtigen lassen83 Bevor er über die ganze Haut ausgebrochen war, und wäre er deshalb vom Priester verschlossen worden., rein wäre84 Er wäre, nachdem er sich über die ganze Haut ausgebreitet hat, für rein erklärt worden und hätte nicht mehr verschlossen zu werden brauchen, er hätte also jetzt durch die vorher geschehene Besichtigung einen Vorteil.."
+ ],
+ [
+ "Die Entzündung1 Oben III,4. und das Brandgeschwür werden unrein innerhalb einer Woche2 Wenn auf ihnen ein Aussatzfleck entsteht ohne weiteres Unreinheitszeichen, werden sie nur für eine Woche verschlossen. Ist am Ende der Woche ein Unreinheitszeichen auf ihnen entstanden, werden sie für unrein erklärt, wenn nicht, erfolgt ihre Freisprechung. und zwar durch zwei Zeichen, durch weisses Haar3 Gleich am Anfang oder am Ende der Woche oder auch nach erfolgter Freisprechung. oder durch Ausbreitung4 Am Ende der Woche oder auch nach erfolgter Freisprechung.. Was ist eine Entzündung5 Unter שהין ist zunächst eine aus innen heraus entstandene Entzündung der Haut zu verstehen. Was fällt ausserdem unter diesen Begriff? ? Ist sie6 Die Haut. durch ein Holz oder einen Stein beschädigt7 Und infolge des Stosses hat sich die Haut entzündet. worden, durch Öltrester8 Überreste von ausgepressten Oliven, in denen sich durch die Zusammenpressung Wärme entwickelt (s. Bab. Bat. II, 1). oder durch Tiberias-Wasser9 Aus den dortigen warmen Quellen., alles, was nicht durch Feuer entstanden ist, das ist eine Entzündung. Was ist ein Brandgeschwür10 מכוח wird in der Schrift selbst genauer als מכות אש bezeichnet, ein durch Feuer entstandenes Brandmal. Was fällt ausserdem unter diesen Begriff? ? Ist sie an Kohle11 An durch Feuer erhitzter Kohle. oder an Aschenglut verbrannt, alles, was durch Feuer entstanden ist12 Durch irgendwelche Dinge, die durch Feuer erhitzt worden sind., das ist ein Brandgeschwür.",
+ "Entzündung und Brandgeschwür werden nicht mit einander zusammengerechnet13 Wenn sie beide neben einander liegen, gilt nur dasjenige für einen נגע, das für sich allein so gross wie eine Bohnengraupe ist., die Ausbreitung von einem zum anderen oder von ihnen zur Haut des Fleisches oder von der Haut des Fleisches14 Von einem נגע auf der übrigen Haut. zu ihnen gilt nicht als Ausbreitung15 Als Ausbreitung gilt nur, wenn sich der auf dem Brandgeschwür entstandene Fleck über den übrigen Teil des Brandgeschwürs ausgebreitet bat.. So lange sie noch [der Heilung] widerstreben16 D. h. so lange die Wunde noch offen ist., sind sie rein17 Auch wenn ein Aussatzfleck auf ihnen entsteht, denn die Schrift spricht nur von einem שהין ונרפא (Lev. 13, 18), einer in der Heilung begriffenen Entzündung, und einer מחית המכוה (Lev. 13,24), einem gesundenden Brandgeschwür.. Hat sich auf ihnen eine Haut wie die Schale des Knoblauchs gebildet, das ist die Entzündungs-Vernarbung, von der in der Tora gesprochen wird18 Von der es in der Schrift (Lev. 13, 23) heisst, dass sie auf eine Woche zu verschliessen und, wenn kein Unreinheitszeichen darauf entstanden ist für rein zu erklären ist.. Sind sie wieder geheilt19 Vollständig zugeheilt., selbst wenn an ihrer Stelle noch eine Narbe20 צלק = spalten, davon צלקת eine Spalte, Vertiefung. ist, gelten für sie die Bestimmungen wie für die Haut des Fleisches.",
+ "Man fragte den R. Elieser: „[Wie ist es,] wenn jemandem an der Innenfläche der Hand ein Fleck von der Grösse eines Sela entstanden ist und die Stelle21 Auf der der einen Sela grosse Fleck entstanden ist. ist eine Entzündungs-Vernarbung22 Der Fleck bedeckt die ganze Entzündungs-Vernarbung. ?“ Darauf sagte er zu ihnen: „Er ist zu verschliessen“. Da sagten sie zu ihm: „Warum? Dass weisses Haar darauf wächst, ist die Stelle nicht geeignet23 Da auf der Innenfläche der Hand kein Haar wächst., eine Ausbreitung gibt es bei ihm nicht24 Da der Fleck sich nur über eine Stelle ausserhalb der Entzündung ausbreiten kann und dieses nach Mischna 2 nicht als Ausbreitung gilt., und gesundes Fleisch macht ihn nicht unrein25 Da gesundes Fleisch bei Entzündung und Brandgeschwür nicht als Unreinheitszeichen gilt. Das Verschliessen hat doch nur den Zweck, zu sehen, ob am Ende der Woche ein Unreinheitszeichen auf dem נגע entstanden ist, während hier ein solches doch gar nicht entstehen kann. “. Darauf erwiderte er ihnen: „Vielleicht geht er zurück26 Nachdem er am Ende der Woche für rein erklärt war, wird der Fleck kleiner, so dass er nicht mehr die ganze Entzündung bedeckt. und breitet sich dann wieder aus27 So dass er jetzt sofort für unrein erklärt werden muss. Würde er dagegen nicht verschlossen worden sein, als der Fleck noch die ganze Entzündung bedeckte, weil er sich ja nicht ausbreiten konnte, und man hätte ihn erst verschlossen, als er kleiner geworden war, würde er, wenn er sich dann wieder ausbreitet, doch erst am Ende der Woche für unrein erklärt werden können, es kann demnach das Verschliessen des Fleckes, als er noch so gross wie die Entzündung war, doch eine sonst nicht eintretende Folge haben (so nach יו״ב; anders Maim. und Bart.). “. Da sagten sie zu ihm: „Bleibt nicht aber [die Frage, wenn] die Stelle nur 80 gross wie eine Bohnengraupe ist28 Wie ist es da? Da kannst du doch nicht sagen: der Fleck könnte nach dem Verschluss zurückgehen und sich dann wieder ausbreiten und müsste dann wegen Ausbreitung für unrein erklärt werden, denn nachdem er nach dem Verschluss kleiner als eine Bohnengraupe geworden ist, hat er aufgehört, ein נגע zu sein, wird er dann wieder grösser, kann er nicht wegen Ausbreitung für unrein erklärt werden, sondern muss er wie ein neuer נגע verschlossen werden. ?“ Darauf sagte er zu ihnen: „Darüber29 Über den Grund, warum auch in diesem Falle der נגע trotzdem zu verschliessen ist, ist mir nichts überliefert, wohl aber ist mir überliefert, dass er auch in diesem Falle zu verschliessen ist. habe ich nichts gehört“. Da sagte zu ihm R. Jehuda, Sohn des Bethera: Ich möchte es erklären“. Da sagte er zu ihm: „Wenn, um die Worte der Weisen zu bestätigen30 Wenn durch diese Erklärung meine Überlieferung als richtig und begründet bestätigt wird., so tue es“. Da sagte er zu ihm: „Vielleicht entsteht an ihm eine andere Entzündung ausserhalb der ersten31 Auf der Innenfläche der Hand. und er32 Der auf der ersten Entzündung befindliche Fleck. breitet sich in diese hinein aus33 So dass der נגע wegen Ausbreitung unrein wird, da eine Ausbreitung von einer Entzündung auf eine andere als Ausbreitung gilt. “ Da sagte er zu ihm: „Du bist ein grosser Weiser, denn du hast die Worte der Weisen bestätigt“."
+ ],
+ [
+ "Die Haaraussatze1 Vgl. VN 8 und oben III, 5. werden unrein innerhalb zweier Wochen2 Wenn kein Unreinheitszeichen auf ihnen ist, werden sie wie ein נגע auf der Haut zweimal verschlossen, und wenn ein Unreinheitszeichen auf ihnen entsteht, am Ende der ersten oder zweiten Woche unrein. Vgl. VN 21. und zwar durch zwei Zeichen, durch dünnes goldgelbes Haar3 Mindestens zwei Haare. oder durch Ausbreitung. Durch dünnes goldgelbes Haar, wenn es krankhaft4 לקוי = geschlagen, geschwächt. kurz5 Durch seine Kürze vom übrigen Haar abstechend. Der Ausdruck דק = schwach, den die Schrift gebraucht, bezieht sich nicht auf die Dicke, sondern auf die Länge. ist, das sind die Worte von R Akiba; R. Jochanan, Sohn des Nuri sagt: selbst wenn es lang6 Der Ausdruck דק bezieht sich nur auf die Dicke. ist. Es sagte R. Jochanan, Sohn des Nuri: „Was meint der Sprachgebrauch, wenn man sagt: dieser Stock ist dünn, dieses Rohr ist dünn? Auffallend dünn und kurz, oder6a Eine andere Lesart hat statt ״ולא״ או, fragend; und nicht ebensowohl auffallend dünn und lang? [ebensowohl] auffallend dünn und lang7 Ob sie kurz oder lang sind, man meint nur, dass sie auffallend dünn sind. “. Darauf sagte zu ihm R. Akiba: „Anstatt dass wir uns fragen, wie es beim Rohre ist, fragen wir, wie es beim Haare ist; [wenn wir sagen], jener hat dünnes Haar, [so ist gemeint] auffallend dünn und kurz, und nicht auffallend dünn und lang8 Beim Haar ist eben der Sprachgebrauch ein anderer als beim Stock oder Bohr. “.",
+ "Dünnes goldgelbes Haar macht unrein beisammenstehend und zerstreut9 Wenn sie auf zwei ganz auseinanderliegenden Stellen des Aussatzes stehen., eingeschlossen10 Von dem Aussatz rings umgeben. und nicht eingeschlossen11 Ganz am Rande des Aussatzes stehend., umgewandelt und nicht umgewandelt12 Gleichviel ob zuerst der Aussatz da war und dann das goldgelbe Haar darauf entstanden ist oder umgekehrt., das sind die Worte des R. Jebuda; R. Simon sagt: Es verunreinigt nur, wenn es umgewandelt ist. Es sagte R. Simon: Es ist doch eine berechtigte Schlussfolgerung: wenn weisses Haar, dessen Wirkung durch anderes Haar nicht aufgehoben wird13 Wenn ausser den zwei weissen Haaren auch schwarzes Haar auf dem נגע ist, wird dadurch die Wirkung des weissen Haares nicht aufgehoben., nur unrein macht, wenn es umgewandelt ist, ist daraus nicht zu schliessen, dass dünnes goldgelbes Haar, dessen Wirkung durch anderes Haar aufgehoben wird14 Lev. 13, 31. 37., erst recht nur unrein macht, wenn es umgewandelt ist? R. Jehuda aber sagte: Überall, wo es nötig war zu sagen15 Wo die Schrift das nicht umgewandelte ausschliessen wollte. „umgewandelt“, hat die Schrift gesagt „umgewandelt“, beim Haaraussatz, bei dem es heisst16 Lev. 13,32.: „und es ist kein goldgelbes Haar darauf entstanden17 Und es nicht heisst: ולא הפך שער צהוב. “, macht dieses sowohl umgewandelt wie nicht umgewandelt unrein.",
+ "Das nachgewachsene [schwarze Haar] hebt die Wirkung des goldgelben Haares und der Ausbreitung auf18 Wenn der Aussatz wegen darauf gewachsenen goldgelben Haares oder wegen Ausbreitung für unrein erklärt worden ist, und es sind zwei schwarze Haare darauf gewachsen, ist der Aussatz rein, weil dieses ein Zeichen für die Heilung des Aussatzes ist (s. Lev. 13,37). Nach Maim. müssen die Haare schwarz sein, nach den anderen Erklärern können sie auch jede andere Farbe haben, wenn sie nur nicht goldgelb sind., beisammenstehend und zerstreut9 Wenn sie auf zwei ganz auseinanderliegenden Stellen des Aussatzes stehen., eingeschlossen10 Von dem Aussatz rings umgeben. und nicht eingeschlossen11 Ganz am Rande des Aussatzes stehend.. Das zurückgebliebene19 Wenn zwei schwarze Haare auf dem Aussatzfleck zurückgeblieben sind. [schwarze Haar] hebt die Wirkung des goldgelben Haares und der Ausbreitung auf20 Er ist für rein zu erklären, auch wenn goldgelbes Haar darauf ist, und braucht nicht verschlossen zu werden, wenn kein goldgelbes Haar darauf ist, da er weder durch Entstehen von goldgelbem Haar noch durch Ausbreitung unrein werden kann (תא״ש)., beisammenstehend und zerstreut, eingeschlossen, aber nicht, wenn es an der Seite21 Am Rande des Aussatzes. steht, wenn es nicht von dem stehengebliebenen22 Dem mit Haar bedeckten Teile des Kopfes oder Bartes. um den Raum von zwei Haaren entfernt23 Und demnach von dem Aussatz ringsum eingeschlossen ist, ist. Ein goldgelbes und ein schwarzes, ein goldgelbes und ein weisses24 Die schon vorher auf der Aussatzstelle waren. heben die Wirkung nicht auf25 Obgleich (s. folgende Mischna) goldgelbes Haar, das schon vor dem Aussatz da war, nicht als Unreinheitszeichen gilt, gilt es doch selbst zusammen mit einem schwarzen oder weissen Haar auch nicht als Reinheitszeichen, nach Maim. (s. oben Note 18) zusammen mit einem schwarzen Haar nicht, um wieviel weniger zusammen mit einem weissen Haare, das nach seiner Ansicht selbst kein Reinheitszeichen ist..",
+ "Goldgelbes Haar, das vor dem Haaraussatz da war, ist rein26 Es macht den Aussatz nicht unrein.; R. Jehuda erklärt es für unrein27 S. oben Mischna 2.. R. Elieser, Sohn des Jakob, sagt: Es macht nicht unrein, hebt aber nicht die Wirkung auf28 Es ist, wie der erste Tanna sagt, kein Unreinheitszeichen, sie ist aber auch kein Reinheitszeichen.. R. Simon sagt: Alles, was kein Unreinheitszeichen beim Haaraussatz ist29 Sowohl goldgelbes Haar, das vor dem Aussatz da war, wie alles andere nicht dünne goldgelbe Haar., ist ein Reinheitszeichen beim Haaraussatz.",
+ "Wie schert man beim Haaraussatz30 Nach Lev. 13,33 ist bei dem vom Haaraussatz Befallenen, wenn am Schluss der ersten Woche kein Unreinheitszeichen sich an ihm gezeigt hat, ein Scheren vorzunehmen, und zwar ist der Körperteil, auf dem der Aussatz ist, zu scheren; die Stelle, auf der der Aussatz ist, kann nicht geschoren werden, da ja der Haaraussatz sich gerade in dem Ausfallen des Haares zeigt (s. V N. 8), der Zusatz der Schrift: ואת הנתק לא יגלח kann sich deshalb nicht auf den Haaraussatz selbst, sondern nur auf seine nächste Umgebung beziehen. ? Man schert aussen um ihn herum und lässt zwei Haare nächst dem Rande31 Rund um die Stelle des Aussatzes herum. stehen, damit zu erkennen ist, wenn er sich ausbreitet32 Da der Haaraussatz durch Ausfallen des Haares sich zu erkennen gibt, würde seine Ausbreitung gar nicht zu erkennen sein, wenn man den ganzen Kopf kahl scheren würde.. Ist er wegen goldgelben Haares für entschieden unrein erklärt worden, ist dann das goldgelbe Haar geschwunden und dann goldgelbes Haar wiedergekommen, ebenso wenn er sich dann33 Nach dem das goldgelbe Haar geschwunden war. ausgebreitet hat, am Anfang, am Ende der ersten Woche, am Ende der zweiten Woche, selbst nach der Freisprechung34 Gleichviel wann er wegen des goldgelben Haares für unrein erklärt worden war., so ist er, wie er gewesen35 Er bleibt weiter entschieden unrein und braucht nicht erst wegen des wiedererschienenen oder neu erschienenen Unreinheitszeichens von dem Priester für unrein erklärt zu werden.. Ist er wegen Ausbreitung für entschieden unrein erklärt worden, ist dann die Ausbreitung geschwunden und dann die Ausbreitung36 Nach irgend einer Seite. wiedergekommen, ebenso wenn dann goldgelbes Haar sich gezeigt hat, am Ende der ersten Woche37 Gleichviel wann er wegen Ausbreitung für unrein erklärt worden war. Hier fehlt das בתחלה, weil eine Ausbreitung gleich am Anfang nicht unrein macht., am Ende der zweiten Woche, selbst nach der Freisprechung, so ist er, wie er gewesen.",
+ "Wenn zwei Haaraussätze38 Jeder mindestens eine Bohnengraupe gross. neben einander liegen, die durch eine Haarreihe voneinander getrennt sind39 Diese Haarreihe gilt nicht wie sonst schwarzes Haar als Reinheitszeichen, weil sie schon vor den beiden Aussätzen da war, und solches Haar nach Mischna 3 nur dann als Reinheitszeichen gilt, wenn es von dem Aussatz ringsum eingeschlossen ist, hier aber das Haar für jeden der beiden Aussätze am Rande steht., und es entsteht an einer Stelle40 Der Haarreihe. eine Lücke41 Indem dort die Haare ausfallen., ist er42 Der Aussätzige. unrein43 Weil jedenfalls einer der beiden Aussätze sich ausgebreitet hat, so nach יו״ב. Das würde aber dem oben V, 4 Gesagten widersprechen, wonach in Zweifelsfällen, wenn man nicht weiss, welcher von zwei Aussatzschäden selbst an einem und demselben Menschen sich ausgebreitet hat, der Betreffende nicht für unrein erklärt werden kann. Der רא״ש erklärt: der von den beiden Aussätzen ist unrein, der auf der Seite liegt, auf der zuerst das eine der beiden Haare, welche zu der Haarreihe gehörten, ausgefallen ist, weil dieser sich ausgebreitet hat, der andere dagegen muss weiter verschlossen werden., wenn an zwei Stellen, ist er rein44 Weil dadurch beide Aussätze zu einem geworden sind und nun die Haare zwischen den beiden Lücken von allen Seiten von dem Aussatz eingeschlossen sind und deshalb ein Reinheitszeichen geworden sind.. Wie gross muss die Lücke sein45 Jede der beiden Lücken, die das zwischen ihnen stehen gebliebene Haar einschliessen. ? Wie der Raum von zwei Haaren. Ist nur an einer Stelle eine Lücke, ist er unrein, [selbst] wenn sie so gross wie eine Bohnengraupe ist46 Selbst dann werden die beiden Aussätze nicht wie einer betrachtet, so dass sie durch das in der Mitte verbliebene Haar rein werden, sondern nur wenn an zwei Stellen eine Lücke entsteht..",
+ "Wenn von zwei Haaraussätzen der eine innerhalb des anderen liegt und sie durch eine Haarreihe voneinander getrennt sind47 Innerhalb eines Haaraussatzes befindet sich ein zweiter, der von ihm rings umgeben, aber durch eine Haarreihe ringsum von ihm getrennt ist. Wie nach Miscbna VI, 5 gesundes Fleisch, das einen Fleck ringsum umgibt, der wieder von einem äusseren Fleck rings umgeben ist, zu dem äusseren Fleck gerechnet wird, weil es von diesem rings umgeben ist, und nicht zu dem inneren Fleck, so macht auch hier die zurückgebliebene Haarreihe den äusseren Aussatz rein, nicht aber den inneren, dieser muss vielmehr verschlossen werden., und es entsteht48 Nachdem er verschlossen worden ist. an einer Stelle eine Lücke, ist er49 Der Aussätzige. unrein50 Weil der innere Aussatz durch die entstandene Lücke sich ausgebreitet hat. Der äussere Aussatz dagegen bleibt rein, da noch immer genug schwarze Haare da sind, die von ihm rings umschlossen werden, aber auch abgesehen davon der äussere Aussatz nicht etwa wegen Ausbreitung für unrein erklärt werden kann, da eine Ausbreitung nach der von ihm eingeschlossenen Innenfläche hin nicht als Ausbreitung gilt (יו״ב)., wenn an zwei Stellen, ist er rein51 Beide Aussätze werden nunmehr als einer betrachtet, der rein ist, weil das zurückgebliebene Haar von ihm ringsum eingeschlossen ist.. Wie gross muss die Lücke sein? Wie der Raum von zwei Haaren52 Beide Lücken müssen auch hier mindestens den Raum von zwei Haaren ausmachen.. Ist nur an einer Stelle eine Lücke, ist er rein, wenn sie so gross wie eine Bohnengraupe ist53 Weil dadurch auch schon beide Aussätze zu einem geworden sind. Bei zwei neben einander liegenden Aussätzen ist auch in diesem Falle der Betreffende unrein (siehe die vorhergehende Mischna), weil die zwischen ihnen stehen gebliebene Haarreihe an ihren Enden mit dem übrigen Kopfhaar verbunden ist, die Haare demnach nicht auf allen Seiten von dem Aussatz umschlossen sind, hier dagegen ist die Haarreihe ringsum von dem übrigen Kopfhaar getrennt, deshalb macht sie den Aussatz rein. Ist dagegen die Lücke nicht so gross wie eine Bohnengraupe, wird die ganze Haarreihe noch als zusammenhängender Teil des Kopfhaares betrachtet, an den sich nach innen und nach aussen je ein Aussatz anschliesst, die Haare sind danach nicht vom Aussatz eingeschlossen und gelten deshalb nicht als Reinheitszeichen (ר״ש).",
+ "Wer einen Haaraussatz hat, auf dem goldgelbes Haar ist, ist unrein. Ist schwarzes Haar darauf entstanden54 Auch wenn es schon vorher darauf war, nur muss es dann ringsum von dem Aussatz eingeschlossen sein, siehe oben Mischna 3., ist er rein55 Auch wenn das goldgelbe Haar auf dem Aussatz geblieben ist., auch wenn das schwarze Haar wieder geschwunden ist56 Nachdem der Aussatz wegen des schwarzen Haares für rein erklärt worden ist., ist er rein57 Auch wenn das goldgelbe Haar darauf geblieben ist, denn es heisst in der Schrift (Lev. 13,37): נרפא הנתק טהור הוא „der Aussatz ist geheilt, er ist rein“, das schwarze Haar ist ein Zeichen, dass der Aussatz geheilt ist, er ist rein, und es bedarf jetzt nicht mehr des schwarzen Haares, sondern er ist rein, auch wenn dieses wieder verschwindet.. R. Simon, Sohn des Jehuda, sagt im Namen des R. Simon: Jeder Haaraussatz, der einmal für rein erklärt worden ist58 Weil sich schwarzes Haar auf ihm gezeigt hat., wird niemals wieder unrein59 Der Aussatz bleibt rein, auch wenn er vorher wegen Ausbreitung für unrein erklärt, durch das Erscheinen von schwarzem Haar rein geworden war und dann das schwarze Haar wieder geschwunden ist, oder nach dem Schwinden des schwarzen Haares wieder goldgelbes Haar sich gezeigt oder der Aussatz sich ausgebreitet hat. Diese Ansicht braucht nicht in Widerspruch zu stehen mit der in Mischna 5, wonach ein Aussatz, der wegen goldgelben Haares für unrein erklärt war, wenn dieses schwindet und dann wiederkommt oder der Aussatz sich ausbreitet, er unrein bleibt, denn dort war durch das Schwinden des goldgelben Haares nur ein Unreinheitszeichen geschwunden, deshalb wird der Aussatz durch Wiedererscheinen eines Unreinheitszeichens wieder unrein, hier dagegen ist durch das schwarze Haar als Reinheitszeichen der Aussatz rein geworden, deshalb bleibt er rein, auch wenn sich wieder ein Unreinheitszeichen darauf zeigt (יו״ב).. R. Simon sagt: Jedes goldgelbe Haar, das einmal für rein erklärt worden ist, wird niemals wieder unrein60 Jeder Aussatz, der einmal trotz goldgelben Haares für rein erklärt worden ist, kann durch goldgelbes Haar niemals wieder unrein werden. So fasst יו״ב diesen Ausspruch des R. Simon, danach schränkt dieser das von R. Simon ben Jehuda Gesagte dahin ein, dass nach Schwinden des schwarzen Haares nur ein Wiederkehren des vorher dagewesenen Unreinheitszeichens nicht unrein macht, nicht aber, wenn der Aussatz vorher wegen Ausbreitung unrein war und nach Schwinden des schwarzen Haares sich goldgelbes Haar gezeigt hat oder umgekehrt. Dagegen geht R. Simon weiter als der erste Tanna, da nach dessen Ansicht nach Schwinden des schwarzen Haares nur das vorher schon dagewesene goldgelbe Haar nicht unrein macht, wohl aber neues goldgelbes Haar, das sich auf dem Aussatz zeigt (anders ר״ש und Bart.). Nach א״ר meint der erste Tanna: durch das schwarze Haar hat das goldgelbe aufgehört, ein Unreinheitszeichen zu sein, auch nach dem Schwinden des schwarzen Haares bleibt deshalb der Aussatz rein, entsteht aber ein neues Unreinheitszeichen, kann dieses nicht durch das goldgelbe Haar aufgehoben werden gemäss der Ansicht des R. Elieser ben Jakob in Mischna 4. R. Simon, der dort die Ansicht vertritt, dass alles, was beim Haaraussatz nicht als Unreinheitszeichen gilt, als Reinheitszeichen anzusehen ist, erklärt demgemäss auch hier, das goldgelbe Haar, nachdem es durch das schwarze Haar ein Reinheitszeichen geworden ist, hebt, so lange es da ist, jedes Unreinheitszeichen, auch ein erst nachher entstehendes, auf, verschwindet es aber, wird der Aussatz durch ein neu entstehendes Unreinheitszeichen unrein. R. Simon ben Jehuda dagegen ist der Ansicht, dass der Aussatz niemals wieder unrein werden kann, auch nicht, wenn das goldgelbe Haar verschwindet und anderes wiederkommt oder der Aussatz sich ausbreitet..",
+ "Wer einen Haaraussatz von der Grösse einer Bohnengraupe hatte, und dann61 Nachdem er durch goldgelbes Haar oder Ausbreitung für unrein erklärt, oder selbst nach zweimaligem Verschluss für rein erklärt war, dieses im Gegensatz zum Hautaussatz, der, wenn er aus dem Zustande der Reinheit sich über den ganzen Körper ausbreitet, unrein ist (ר״ש). Dagegen ist auch der Haaraussatz nicht rein, wenn er von vorneherein über den ganzen Kopf ausgebreitet war. hat sich der Aussatz über den ganzen Kopf62 Oder über den ganzen Bart. ausgebreitet63 Der Haaraussatz wird נתק genannt von נתק = losreissen, ניתק כל ראשו heisst demnach: der Haarausfall hat sich über den ganzen Kopf ausgebreitet., ist rein. Der Kopf und der Bart stören sich gegenseitig nicht64 Es genügt, wenn der Aussatz sich nur über den ganzen Kopf und nicht über den Bart ausgebreitet hat, und ebenso umgekehrt., das sind die Worte des R. Jehuda; R. Simon sagt: Sie stören sich gegenseitig. Es sagte R. Simon: Es ist doch eine berechtigte Schlussfolgerung: Wenn die Haut des Gesichts und die Haut des [übrigen] Körpers, die durch etwas anderes voneinander geschieden sind65 Durch das Bart- und Kopfhaar., dennoch sich gegenseitig stören66 Ein Hautaussatz gilt erst dann als über die ganze Körperhaut ausgebrochen, wenn er sich über alle Stellen ausgebreitet hat, auf denen ein Aussatzfleck unrein sein kann., ist daraus nicht zu schliessen, dass der Kopf und der Bart, die nicht durch etwas anderes voneinander geschieden sind67 Das Barthaar schliesst unmittelbar an das Kopfhaar an., erst recht sich gegenseitig stören68 R. Jehuda stimmt dem trotzdem nicht zu, weil die Gesichtshaut der übrigen Körperhaut vollständig gleich ist, würden sie nicht durch das Haar voneinander getrennt sein, würde auch ein Aussatz von der einen zur anderen sich ausbreiten und ein Aussatz auf der einen mit einem auf der anderen zusammengerechnet werden, deshalb ist es folgerichtig, dass sie sich auch gegenseitig stören; Kopf- und Bartaussatz dagegen sind verschiedener Art, sie werden nicht zusammengerechnet und eine Ausbreitung vom Kopf zum Bart und umgekehrt gilt nicht als Ausbreitung, deshalb ist es folgerichtig, dass sie einander auch nicht stören. ? Der Kopf und der Bart werden nicht mit einander zusammengerechnet69 Wenn ein Teil des Aussatzes auf dem einen und ein Teil auf dem anderen ist., und die Ausbreitung von dem einen zum anderen gilt nicht als Ausbreitung. Was gehört zum Bart? Vom Gelenk des Kinnbackens70 Die Tosefta erklärt: wenn man einen Faden von einem Ohr zum anderen zieht, so gehört alles, was oberhalb dieses Fadens wächst, zum Kopfhaar, was unterhalb desselben, zum Bart. bis zum Knorpelring der Luftröhre71 S. Chullin X Note 54..",
+ "Die Hinterglatze und die Vorderglatze72 Über den Unterschied zwischen נתק und קרחת und גבחת vgl. VN 10. werden unrein73 Hinterglatze und Vorderglatze an sich Bind rein (Lev. 13,40.41) und brauchen nicht verschlossen zu werden, erst wenn ein Fleck von der Grösse einer Bohnengraupe in einer der Aussatzfarben darauf entsteht, muss er verschlossen werden. innerhalb zweier Wochen74 Wie ein Aussatzfleck auf der übrigen Haut., und zwar durch zwei Zeichen, durch gesundes Fleisch und durch Ausbreitung75 Aber nicht durch weisses Haar.. Was ist eine Glatze76 קרחת bedeutet sowohl allgemein Glatze wie insbesondere die Hinterglatze. ? Wenn jemand Nesam77 Nach Levy Wörterbuch = סם mit vorges. נ, ein Pulver, das das Wachstum der Haare verhindert. gegessen oder sich mit Nesam bestrichen oder [sich] eine Wunde [zugezogen bat], auf der kein Haar mehr wachsen kann78 Oder wenn die Haare infolge von Krankheit oder Alter ausgefallen sind (יו״ב).. Was ist eine Hinterglatze? Von da, wo der Schädel nach der Hinterseite abfällt, bis zum Nackenwulst79 Nach יו״ב der oberste Halswirbel vgl. Obal. I 8.. Was ist eine Vorderglatze? Von da, wo der Schädel nach der Vorderseite abfällt bis zum oberen Rand des Haares80 Bis zu den Stellen oberhalb der Stirn, wo der Haarwuchs anfängt, einschliesslich der Schläfenhaare (Tosefta).. Die Hinterglatze und die Vorderglatze werden nicht mit einander zusammengerechnet81 Wenn sich neben einander auf jeder von ihnen ein Fleck befindet, der weniger gross als eine Bohnengraupe ist., und die Ausbreitung von der einen zur anderen gilt nicht als Ausbreitung; R. Jehuda sagt: Wenn sich zwischen ihnen Haar befindet82 Das die beiden Flecke voneinander trennt., werden sie nicht zusammengerechnet, und wenn nicht, werden sie zusammengerechnet."
+ ],
+ [
+ "Alle Kleider1 Unter dem Ausdruck בגדים wird hier alles zusammengefasst, worauf sich die Vorschriften über den Kleideraussatz beziehen, s. VN 23. werden durch Aussatzschäden2 Die ebenso wie bei dem Hautaussatz mindestens so gross wie eine Bohnengraupe sein müssen. unrein, ausgenommen die von Nichtisraeliten3 Beim Hautaussatz (oben III, 1) wird auch der eines גר חושב ausgenommen, nach Bart, und יו״ב bildet beim Kleideraussatz dagegen der eines גר תושב keine Ausnahme.. Kauft jemand Kleider von einem Nichtisraeliten, werden sie besichtigt wie bei einer Anfangs-Besichtigung4 Im Gegensatz zu der Bestimmung beim Hautaussatz (oben VII, 1), wonach der Aussatz, den ein Nichtisraelite an sich hatte, bevor er Israelit geworden, gar nicht unrein ist.. Felle von Wassertieren5 Mit ים ist hier nicht nur das Meer gemeint, sondern jedes Wasser, im Gegensatz zum Trockenen, wie Gen. 1,10. werden durch Aussatzschäden nicht unrein6 Weil beim Kleideraussatz Felle neben Flachs und Wolle genannt werden, daraus wird geschlossen, dass wie der Flachs aus der Erde kommt und die Wolle von auf dem Lande lebenden Tieren, auch nur die Felle von Landtieren gemeint sind, nicht aber solche von Wassertieren.. Hat7 Kelim XVII, 13. man mit ihnen etwas von einem auf dem Lande entstehenden [Tiere] verbunden8 Und zwar so, dass sie inbezug auf Verunreinigungsfähigkeit ein Zusammengehörendes bilden., selbst nur einen Faden, selbst nur eine Schnur9 Die für sich allein gar nicht das Mass haben, um eine Unreinheit annehmen zu können., etwas, was Unreinheit annimmt10 Wenn es nur ein Stoff ist, der überhaupt Unreinheit annimmt, selbst wenn es nicht Wolle oder Leinen oder Fell von einem Landtier ist (so nach א״ר und יו״ב)., so ist es verunreinigungsfähig11 Gleichviel ob der Aussatz auf dem Fell oder auf dem angefügten Teil entsteht..",
+ "Kamel-Wolle12 Unter dem Ausdruck צמר ist nur Schafwolle zu verstehen, dagegen nicht die Wolle von Kamelen. und Schaf-Wolle, die man mit einander vermischt hat13 Und dann sie gesponnen und ein Kleid oder auch nur Fäden daraus gemacht hat., ist mehr Kamel-Wolle darin, werden sie durch Aussatzschäden nicht unrein14 Weil die darin enthaltene Schafwolle durch die grössere Menge der Kamelwolle aufgehoben wird, als wäre sie überhaupt nicht darin vorhanden., wenn mehr Schaf-Wolle, werden sie durch Aussätzschäden unrein, wenn von jeder die Hälfte, werden sie durch Aussatzschäden unrein15 Weil da die Schafwolle nicht in der Kamelwolle aufgegangen ist und nach der vorhergehenden Mischna schon das kleinste Stück von verunreinigungsfähigem Stoff, das mit dem nicht verunreinigungsfähigem verbunden ist, das Ganze verunreinigungsfähig macht.. Ebenso ist es bei Flachs und Hanf16 Obgleich sie sich einander sehr ähnlich sind, werden sie dennoch als zwei Stoffe verschiedener Art betrachtet, von denen der eine in dem anderen aufgehen kann., die man mit einander vermischt hat.",
+ "Farbige17 Gleichviel ob von Natur oder von Menschenhand gefärbt. Felle und Kleider werden durch Aussatzschäden nicht unrein18 Wie Flachs von Natur weiss ist und nicht gefärbt zu werden pflegt, so ist auch Wolle nur dann durch Aussatz verunreinigungsfähig, wenn sie von Natur weiss und nicht gefärbt worden ist, ebenso das Fell (Sifra).. Häuser werden sowohl farbig wie nichtfarbig durch Aussatzschäden unrein, das sind die Worte von R. Meïr; R. Jehuda sagt: Die Felle sind wie die Häuser19 Sie sind auch gefärbt, gleichviel ob von Natur oder durch Menschenhand, verunreinigungsfähig.; R. Simon sagt: Die von Natur farbigen20 Felle. werden unrein, die durch Menschenhand gefärbten werden nicht unrein.",
+ "Bei einem Kleid, an dem der Aufzug21 שתי, von aram. שתא = weben, heissen die Fäden, welche auf dem Webstuhl in die Länge aufgezogen werden. farbig und der Einschlag22 ערב, von ערב = mischen, verbinden, heissen die Fäden, welche in den Aufzug hineingefügt werden und mit ihm das Gewebe bilden. weiss ist, oder der Einschlag farbig und der Aufzug weiss, lichtet es sich nach dem [mehr] sichtbaren23 Bei Kleidern pflegt der Einschlag mehr hervorzutreten, bei Kissen und Decken mehr der Aufzug (Tosefta).. Die Kleider werden unrein durch stärkstes Grün und durch stärkstes Rot24 Die Formen ירקרק und אדמדם in der Schrift werden als Steigerungsformen aufgefasst: das grünste unter dem grünen und das roteste unter dem roten, ersteres pfauengrün, letzteres karmesinrot.. War er25 Der Aussatzflecken. grün und hat sich in rot ausgebreitet, rot und hat sich in grün ausgebreitet26 Am Schluss der Woche zeigt der Aussatz eine Ausbreitung, aber nicht in der gleichen, sondern in der anderen Aussatzfarbe., ist er unrein. Hat er sich verändert27 Von grün in rot oder von rot in grün. und sich ausgebreitet, sich verändert und sich nicht ausgebreitet28 Abweichend von den anderen Erklärern erklärt מ״ש: ist das Grün oder Bot blasser geworden, hat sich aber dabei ausgebreitet, oder ist es stärker grün oder rot geworden, hat sich dagegen nicht ausgebreitet (vgl. Maim. הטו״צ XII, 1 und VN 25)., gilt es, als hätte er sich nicht verändert29 Ist es am Schluss der ersten Woche, wird deshalb im ersteren Falle das Kleid verbrannt, im letzteren gewaschen und nochmals verschlossen. Ist es am Schluss der zweiten Woche, wird es in beiden Fällen verbrannt, nach Maim. dagegen im letzteren Falle, wie wenn der Aussatz nach dem zweiten Verschluss abgeblasst ist (s. die folgende Mischna), nur der Aussatz herausgeschnitten und verbrannt.; R. Jehuda sagt: Er muss wie ein neuer besichtigt werden30 Er wird, weil er eine andere Färbung angenommen hat, wie ein neu entstandener Aussatz angesehen..",
+ "Ist er in der ersten Woche unverändert31 In Grösse und Farbe. geblieben, wird er32 Der Aussatzfleck mit der Stelle des Kleides, auf der er sich befindet. gewaschen33 Mit den sieben Nidda IX, 6 aufgeführten Reinigungsmitteln (א״ר). und [wieder] verschlossen34 1st jedoch durch das Waschen der Aussatz vollständig geschwunden, so ist das Kleid rein und bedarf nur noch des Reinigungsbades (Lev. 13,58).. Ist er in der zweiten unverändert geblieben, wird es35 Das ganze Kleid. verbrannt. Hat er sich in dieser oder in jener ausgebreitet, wird es verbrannt36 Nachdem die Ausbreitung festgestellt worden ist.. Ist er gleich anfangs37 Als er vom Priester besichtigt wurde, bevor dieser noch entschieden hatte, dass er zu verschliessen ist. dunkler geworden38 So dass er jetzt nicht mehr die stärkstgrüne oder stärkstrote Farbe hat, aber immerhin noch als grün bzw. rot anzusprechen ist., wird es nach R. Ismael gewaschen und verschlossen39 Wie wenn er nach der ersten Woche dunkler geworden wäre. Hierin wäre danach die Bestimmung beim Kleideraussatz strenger als beim Hautaussatz, da bei diesem, wenn das Unreinheitszeichen geschwunden ist, bevor der Priester seine Entscheidung getroffen hat, der Aussatz nicht verschlossen zu werden braucht.; die Weisen sagen: Man braucht sich mit ihm nicht zu befassen40 Sondern er ist sofort für rein zu erklären.. Ist er in der ersten41 Woche. dunkler42 S. Note 38. geworden, wird er gewaschen und verschlossen43 Hätte er gleich im Anfang diese Farbe gehabt, wäre er gar nicht erst verschlossen worden. Da er aber bereits mit der eigentlichen Aussatzfarbe verschlossen worden war, kann er jetzt Dicht für rein erklärt werden, sondern muss nochmals verschlossen werden, damit sich herausstellt, ob die frühere Farbe wiederkehrt oder nicht.. Ist er in der zweiten dunkler geworden44 Nachdem er in der ersten Woche unverändert geblieben war, ist er am Schluss der zweiten weniger stark grün bzw. rot., reisst man ihn heraus und verbrennt, was man herausgerissen hat, und man muss einen Flicken45 מטרית von טלא = mit Flecken versehen, flicken. einsetzen46 Um zu sehen, ob an derselben Stelle der Aussatz wiederkehrt.; R. Nehemia sagt: Man braucht keinen Flicken einzusetzen.",
+ "Ist wieder ein Aussatzschaden auf dem Kleide47 Nachdem man an die Stelle des herausgerissenen Stückes ein anderes eingesetzt hat. entstanden, wird der Flicken nicht mit davon betroffen48 Wörtlich: mau rettet sich den Flicken, indem man ihn nicht mit zu verbrennen braucht, wenn man das Kleid verbrennen muss, weil an ihm ursprünglich gar kein Aussatz gewesen war., ist er auf dem Flicken wieder entstanden, verbrennt man das Kleid49 Insofern wird der Flicken als zu dem Kleide gehörend betrachtet, in das er eingesetzt worden ist, dass das Kleid verbrannt werden muss, wie wenn der Aussatz auf irgend einer Stelle des Kleides selbst wiedergekehrt ist. Dagegen wird er insofern nicht als zu dem Kleide gehörend betrachtet, dass er seihst nicht mit verbrannt zu werden braucht, sondern er muss erst verbrannt werden, wenn er nach Verschluss sich ausgebreitet hat oder nach zweimaligem Verschluss unverändert geblieben ist; wenn er kleiner als drei Fingerbreiten im Quadrat ist, kann er überhaupt durch Aussatz nicht unrein werden. Hat man von dem verschlossenen Kleide50 Von dem verschlossen gewesenen, aus dem man nach dem zweiten Verschluss den Aussatzflecken herausgerissen hat. einen Flicken in ein reines eingesetzt und dann ist auf dem Kleide51 Aus dem dieser Flecken genommen ist. wieder ein Aussatzschaden entstanden52 So dass dieses Kleid verbrannt werden muss., verbrennt man den Flicken53 Weil er insofern noch als zu dem Kleid, von dem er genommen worden ist, gehörend betrachtet wird, dass er durch das Wiederkehren des Aussatzes auf dem Kleide auch mit unrein wird. Entsteht auf dem Kleide, in das er eingesetzt worden ist, das bisher rein war, ein Aussatz, so trifft dieser selbstverständlich auch den Flicken mit, und dieser muss verbrannt werden, weil er von einem Kleide stammt, auf dem schon ein Aussatz gewesen war, und jetzt auf ihm ein Aussatz wiedergekehrt ist (ר״ש). In unserer Mischna lesen ר״ש und Bart. auch hier nicht את המטלית שורף, sondern מציל את המטלית und erklären: die Verbindung mit dem reinen Kleide rettet den Flicken, dass er nicht mehr als zu dem Kleide, von dem er stammt, gehörend betrachtet wird und nicht dadurch unrein wird, dass auf jenem der Aussatz wiedergekehrt ist., ist er auf dem Flicken wieder entstanden, verbrennt man das erste Kleid54 Weil der Flicken noch als zu dem ersten Kleide gehörend betrachtet wird und es deshalb ebenso ist, als wenn der Aussatz auf diesem wiedergekehrt ist. Auch nach der Lesart von ר״ש und Bart. wird in diesem Falle durch den Aussatz auf dem Flicken auch das erste Kleid unrein, weil das Wiederauftreten des Aussatzes auf dem Flicken dafür spricht, dass er noch von dem Aussatz, der auf dem ersten Kleide war, infiziert war, deshalb wird er trotz seiner Verbindung mit dem reinen Kleide noch als zu dem ersten Kleide gehörend betrachtet (יו״ב), und der Flicken dient dem zweiten Kleide bei dem [Auftreten der] Zeichen55 D. h. man verschliesst das zweite Kleid mit dem Flicken, und wenn nach dem Verschluss das Kleid für rein erklärt worden ist, weil es durch kein Unreinheitszeichen unrein geworden ist, verbrennt man dann den Flicken (Tosefta)..",
+ "Bei einem Tuch56 קייטא nach Maim. von קיט = Sommer, ein Sommerkleid, das aus verschiedenfarbigen Teilen zusammengesetzt ist. Levy Wörterbuch leitet es von קטה = קטע zerhacken ab und übersetzt: ein aus kleinen Stücken zusammengesetzter Vorhang. Nach Krauss Talmud. Archäologie I S. 333 ist קייטא = κοίτη Tuch, Vorhang., auf dem farbige und weisse Felder57 פספס = ψήϕος Mosaikstein. sind, hat die Ausbreitung von einem zum anderen58 von einem weissen zum anderen weissen Felde. Geltung59 Obgleich ein farbiges Feld dazwischen liegt. Beim Hautaussatz macht eine Ausbreitung nicht unrein, wenn zwischen ihr und dem Aussatzfleck eine Stelle ist, die nicht unrein werden kann. Beim Kleideraussatz dagegen, bei dem, wie weiter in der Mischna aasgeführt wird, eine Ausbreitung auch dann als solche gilt, wenn sie sich nicht unmittelbar an den Aussatz anschliesst (פשיון רחוק), macht sie auch in diesem Falle unrein. Ist durch eine solche Ausbreitung der Aussatz unrein geworden, so muss das ganze Tuch, auch die farbigen Felder eingeschlossen, verbrannt werden (Maim.).. Man fragte den R. Elieser: „Wenn aber60 Vgl. den ähnlich formulierten Einwand oben IX, 3, wo Bart. ebenso wie hier א״ל הרי מקומח כגרים liest Hinter dem ״ו„ ist wohl der Fragesatz hinzuzudenken: wie ist es in dem Falle, dass statt der vielen weissen Felder ״הרי הוא פספס יחידי״ es nur ein einziges Feld ist, das weiss ist. nur ein einziges [weisses] Feld da ist?“ Darauf sagte er zu ihnen: „Darüber61 Warum auch da der Aussatz erst verschlossen werden muss, wenn er das weisse Feld ganz bedeckt, da dort kein anderes weisses Feld da ist, auf das er sich ausbreiten kann. habe ich nichts gehört“. Da sagte zu ihm R. Jehuda, Sohn des Bethera: „Ich möchte es erklären“. Darauf sagte er zu ihm: „Wenn, um die Worte der Weisen zu bestätigen62 Dass es auch in diesem Falle verschlossen werden muss., so tue es“. Da sagte er zu ihm: „Vielleicht wird er zwei Wochen unverändert darauf bleiben, und wenn er zwei Wochen unverändert eine Bohnengraupe gross bleibt, ist er unrein“. Darauf sagte er zu ihm: „Du bist ein grosser Weiser63 Aus den Worten der Schrift, dass der Aussatz für unrein zu erklären ist, wenn der Priester bei der zweiten Besichtigung sieht, dass der Aussatz sein Aussehen nicht geändert hat und der Aussatz sich nicht ausgebreitet hat (Lev. 13,55: פשה והנגע לא), hätte man schliessen können, dass er nur dann für unrein zu erklären ist, wenn die Möglichkeit Vorgelegen bat, dass er sich ausbreitet, und der Priester feststellt, dass dieses nicht geschehen ist. Dem gegenüber erklärt R. Jehuda ben Bethera, dass das Schriftwort nicht so zu deuten ist, sondern der Aussatz in jedem Falle, wenn er nach zwei Wochen unverändert geblieben ist, für unrein zu erklären ist (יד״ב und ם״א), denn du hast die Worte der Weisen bestätigt“. Eine sich anschliessende Ausbreitung gilt als solche, wenn sie noch so gering ist, eine entfernt liegende in der Grösse einer Bohnengraupe64 Und dieses auch nur beim Kleideraussatz, nicht aber beim Hautaussatz. Auch beim Kleideraussatz gilt nur eine Ausbreitung auf der gleichen Tuchseite, nicht aber von der Vorder- auf die Rückseite oder umgekehrt, die gilt nur bei Fellen auch als Ausbreitung s. weiter Mischna 11., und ein wieder auftretender65 Wenn, nachdem der Aussatz am Schluss der zweiten Woche abgeblasst und herausgerissen war, er sich von neuem auf dem Kleide zeigt. in der Grösse einer Bohnengraupe.",
+ "65a Sabb 27 b. Der Aufzug und der Einschlag66 Die Webfäden, die zum Aufzug und zum Einschlag bestimmt sind. Nach fast sämtlichen Erklärern sind sowohl Woll- wie Flachsfäden gemeint und macht nur R. Jehuda einen Unterschied zwischen diesen und jenen Nach Bart, der die Worte des ersten Tanna nur auf Wollfäden bezieht, gehören die Worte והאונין של פשתן משיתלבנו nicht mehr zu den Worten des R. Jehuda, sondern sie sind die Fortsetzung der Worte des ersten Tanna, der auch R. Jehuda nicht widerspricht. werden sofort67 Nachdem sie gesponnen sind. durch Aussatzschäden unrein67a Wenn sie nebeneinander liegend den Raum einer Bohnengraupe im Geviert einnehmen.; B. Jehuda sagt: Der Aufzug, wenn er abgekocht68 Man pflegte die Fäden, die für den Aufzug bestimmt waren, vor ihrer Verwendung in heisses Wasser zu tun, um sie fein und geschmeidig zu machen. Eine andere Lesart ist: משישלה = wenn sie herausgezogen ist, nämlich aus dem heissen Wasser. ist, der Einschlag sofort69 R. Jehuda ist der Ansicht, dass Aufzug und Einschlag nur verunreinigungsfähig sind, wenn sie fertig zur Verwendung sind (נגמרה מלאכתן), wie auch nur fertig gegerbte Felle verunreinigungsfähig sind. Deshalb werden die dünnen für den Aufzug bestimmten Fäden erst unrein, wenn sie durch das heisse Wasser fein und geschmeidig gemacht worden sind Für den Einschlag dagegen wurden gröbere Fäden verwendet, deshalb werden diese sofort unrein, so nach Maim. Nach יו״ב pflegte man die Aufzugsfäden vorher in heissem Wasser zu reinigen, weil sie in dem Gewebe mehr hervortreten, die Einschlagsfäden dagegen, die von den Aufzugsfäden von beiden Seiten bedeckt werden, reinigte man vorher nicht, deshalb sind sie sofort verunreinigungsfähig., und die Flachsfäden70 Bei denen sich die für den Aufzug von denen für den Einschlag gar nicht unterscheiden, oder nach der Erklärung von יו״ב, bei denen der Einschlag von den Aufzugsfäden nicht verdeckt wird., nachdem sie gebleicht sind71 Die Flachsfasern werden im Ofen gebleicht und dann erst gesponnen.. Wie gross muss das Knäuel72 פקעת s. Kelim X, 4. sein73 Die Fäden pflegen in Knäuel aufgewickelt zu werden., dass es durch Aussatzschäden74 Durch einen Aussatzschaden von der Grösse eines גרים, der sich auf der Oberfläche des aufgewickelten Garns zeigt. unrein wird? Dass man daraus [ein Gewebe von] drei [Fingerbreiten] im Geviert Aufzug und Einschlag weben kann75 Das Knäuel muss den Umfang haben, der sich ergibt, wenn man so viel Aufzugsfaden und so viel Einschlagsfaden, wie man zu einem solchen Gewebe braucht, zusammenwickelt. Würde es nur Aufzugsfaden von solcher Länge sein, würde der Umfang kleiner sein, da dieser dünner ist als der Einschlagsfaden, ebenso umgekehrt, wenn es nur Einschlagsfaden wäre., selbst wenn es nur aus Aufzug76 Der, wenn man ihn allein zu dem Gewebe benützen würde, schon bei einem geringen Umfange des Knäuels für ein solches Gewebe ausreichen würde. oder nur aus Einschlag77 Der, wenn man ihn allein zu dem Gewebe benützen würde, bei einem solchen Umfange des Knäuels nicht für ein solches Gewebe ausreichen würde besteht. Besteht es aus gerissenen Fäden78 פסיקות von פסק = trennen, das Knäuel besteht nicht aus einem zusammenhängenden Faden, sondern aus Fadenstücken, die nicht wieder zusammengeknüpft sind., wird es durch Aussatzschäden nicht unrein; R. Jehuda sagt: Selbst wenn es nur an einer Stelle gerissen und wieder zusammengeknüpft ist, wird es durch Aussatzschäden nicht unrein.",
+ "Wenn man von dem einen Knäuel auf das andere, von der einen Spule79 סליל, so heissen die Spulen auf dem Webstuhl, durch die das Garn sich abwickelt, von סלל = sich drehen, schwenken. auf die andere, von dem oberen Querbalken80 Der obere Weberbaum, um welchen die Aufzugsfäden gewickelt sind, s. Kelim XXI Note 2. auf den unteren81 Um den das fertige Gewebe gelegt wird. aufwickelt82 So dass das, was auf dem einen Teile sich befindet, mit dem auf dem anderen durch das dazwischen liegende verbunden ist., ebenso bei zwei Seiten eines Hemdes83 Vorderteil und Hinterteil, die nur oben an den Achseln lose mit einander verbunden sind., und es zeigt sich ein Aussatzschaden auf einem von ihnen, so ist das zweite rein. [Zeigt er sich] an den eingeschlagenen Fäden84 נפש המסכת heissen die Einschlagsfäden, die noch nicht mit den Aufzugsfäden fest verbunden sind, sondern noch lose zwischen ihnen liegen. Sie werden die „Seele“ des Gewebes genannt, weil erst durch sie das Gewebe fest zusammengezogen und ihm Festigkeit verliehen wird. מסכת —Gewebe, s. Richter 16, 13., oder an der stehenden Kette85 Die Aufzugsfäden, die auf dem oberen Querbalken aufgewickelt und nach dem untern hin angeknotet oder gespannt sind., so werden sie durch Aussatzschäden sofort85a V. fehlt מיד. unrein86 Obwohl sie noch nicht durch das Weben zusammengefügt sind, werden sie durch einen auf ihnen sich zeigenden Aussatz unrein, auch wenn der Aussatz zum Teil auf dem einen und zum Teil auf dem anderen sich zeigt (יו״ב). Nach Maim. (הלכות מו״צ XIII, 9) spricht die Mischna nur von dem Fall, dass sich der Aussatz sowohl auf dem einen als auch auf dem anderen zeigt, und ist in diesem Falle auch alles unrein, selbst wenn ein Teil des Aussatzes auf dem schon gewebten Zeug liegt, während er das נראה בשתי in der folgenden Mischna erklärt, wenn er בשתי לבדו nur auf dem Aufzug und nicht auf dem Einschlag sich zeigt.; R. Simon sagt: Die Kettenfäden werden erst unrein, wenn sie dicht aneinander gereiht sind87 Nur die straff aufgespannten Kettenfäden werden durch den auf den Einschlagsfäden auftretenden Aussatz auch unrein, nicht aber, wenn sie noch lose herunterhängen und nicht neben einander festgespannt sind (Maim)..",
+ "Zeigt er sich an der stehenden Kette, ist das Gewebte rein88 Wenn das Tuch schon fertig gewebt ist, weil dann, wie es in der Mischna gleich weiter heisst, selbst wenn die Fäden als Saumfäden an dem Tuche bleiben würden, dieses dennoch rein bleiben würde., zeigt er sich an dem Gewebten, ist die stehende Kette rein89 Nur wenn man nicht die Absicht hat, die Kettenfäden als Saumfäden an dem Tuch zu belassen, im anderen Falle ist auch die Kette unrein (ר״ש).. Zeigt er sich am Leintuch, verbrennt man die Saumfaden90 נימא gr. νῇμα — Faden, hier die Fäden, die vom Saume des Tuches herunterhängen. Die Fäden sind ein Anhängsel des Tuches und werden deshalb durch den Aussatz auf diesem mit unrein., zeigt er sich an den Saumfäden, ist das Leintuch rein91 Weil das Tuch nicht als Anhängsel der Fäden betrachtet werden kann, die Fäden aber auch kein Bestandteil des Tuches sind, dass dieses durch den Aussatz auf ihnen unrein werden sollte.. Zeigt sich an einem Hemd ein Aussatzschaden, kann man die Borten92 אמרא, Ableitung zweifelhaft, Borten oder Quasten, die man zum Schmuck am Saum der Gewänder anbrachte. weiter gebrauchen93 Wörtlich: man rettet sie und braucht sie nicht zu verbrennen, wenn das Gewand unrein geworden ist und verbrannt werden muss. Aus dem überflüssigem Zusatz בצמר או בפשתים in dem Schriftverse (Lev. 13,52), in dem geboten wird, das aussätzige Kleid zu verbrennen, wird geschlossen, dass nur das aus Wolle oder Leinen gefertigte Kleid verbrannt werden muss, nicht aber die aus anderen Stoffen bestehenden Borten., selbst wenn sie aus Purpurwolle sind94 Aus dem ebenfalls überflüssigen אשר יהיה בו הנגע in demselben Schriftverse wird geschlossen, dass die Borten, selbst wenn sie aus Wolle sind, aber gefärbt, so dass sie selbst keinen Aussatz annehmen können, auch nicht verbrannt zu werden brauchen (Sifra; s. dagegen Maim. הטו״צ XIII, 10)..",
+ "Alles95 Aus Wolle oder Leinen oder gegerbten Fellen gefertigte., was verunreinigungsfähig durch Toten-Unreinheit ist96 Wenn es in Grösse und Art die Bedingungen erfüllt, unter denen es durch Toten-Unreinheit unrein werden kann., wenn es auch nicht verunreinigungsfähig durch Midras97 Siehe VK 30. ist, kann durch Aussatzschäden unrein werden, zum Beispiel: das Segel98 Von קלע = in Bewegung sein, schwanken, schleudern. eines Schiffes, ein Vorhang99 וילון = velum, Vorhang, Tür-Vorhang. Diese beiden können nicht midras-unrein werden, da sie nicht zum Darauftreten oder liegen bestimmt sind (s. Kel. XX, 6)., das Stirnband100 שביס (Jes. 3,18) ein am Kopfnetz befestigter Stirnschmuck. eines Kopfnetzes101 סבכה von סבך = flechten, Netz, hier Kopfnetz. Das Stirnband kann als Schmuckstück durch Toten-Unreinheit unrein werden (s. Kelim XXVIII, 10), dagegen kann es nicht midras-unrein werden, weil es nicht die hierfür nötige Grösse von drei Handbreiten im Geviert hat., Bücher-Umhüllungen102 Sie werden durch Totenunreinheit unrein, weil sie zuweilen auch zum Gebrauch des Menschen dienen, indem man sie auf den Schoß legt und sich damit wärmt (s. Kelim XXIV, 14), dagegen können sie nicht midras-unrein werden, da sie nicht dazu bestimmt sind, sich darauf zu setzen oder zu legen., Gürtel103 גלגלון, Etymologie unsicher, s. Eduj. III, 4. Ein Gürtel kann, weil er ein Kleidungsstück ist, durch Totenunreinheit unrein werden, wenn er auch nicht die vorgeschriebene Grösse hat, nicht aber midras-unrein (Maim. הלכות כלים XXII, 1)., Schuh- und Sandalen-Riemen104 Sie können nicht midras-unrein werden, weil sie nicht das vorgeschriebene Mass haben, wohl aber unrein durch Toten-Unreinheit (s. Kel. XXIV Note 51)., die eine Bohnengraupe breit sind105 Da ein Aussatz, der nicht die Grösse einer Bohnengraupe im Geviert hat, rein ist., diese werden durch Aussatzschäden unrein Zeigt sich an einem Filz-Mantel106 סגוס = σαγος, ein Mantel aus grobem filzigem Wollstoff. ein Aussatzschaden, sagt R. Elieser, Sohn des Jakob, nur wenn er sich an dem Gewebten und an den Wollflocken107 Die aus dem Gewebe hervorragen und es bedecken. zeigt. Der Schlauch und die Hirtentasche108 תורמל aram. und syr. Hirtentasche, auch Ranzen und Tasche aus Leder überhaupt. werden besichtigt, wie man sie gewöhnlich zu tragen pflegt109 Wenn sich auf ihnen ein Aussatz zeigt, zieht man nicht die zusammengefalteten Stellen aus einander, so dass der Aussatz dadurch durch die unter den Falten liegenden aussalzfreien Stellen zerteilt wird und dann vielleicht nicht ein Aussatz von der Grösse einer Bohnengraupe an einer Stelle zurückbleibt, sondern der Aussatz wird an der Tasche, zusammengefaltet wie sie ist, besichtigt (יו״ב und מ׳יא)., und die Ausbreitung gilt bei ihnen [auch] von ihrer Innenseite nach ihrer Rückseite und von ihrer Rückseite nach ihrer Innenseite110 So bei allen aus Fellen gefertigten Gegenständen, nicht aber bei den aus Wolle und Leinen (s. oben Note 64). Die Ausbreitung muss aber als פשיון רחוק die Grösse einer Bohnengraupe haben, s. oben Mischna 7..",
+ "Ist ein verschlossenes Kleid111 Bevor über es entschieden war. unter andere geraten112 Indem entweder der verschlossene Aussatz während des Verschlusses abgeblasst war und das Kleid unter andere Kleider geraten ist, auf denen der Aussatz von vornherein blass war, die deshalb überhaupt rein sind. Oder man hat das verschlossene Kleid gefärbt und es ist unter andere farbige Kleider geraten, die durch Aussatz nicht unrein werden, oder das verschlossene Kleid ist unter aussätzige Kleider von Nichtisraeliten geraten, die auch durch Aussatz nicht unrein werden., sind sie alle rein113 Nach dem Grundsatz, dass jeder Zweifelsfall bei einem Aussatz, so lange sich kein Unreinheitszeichen an ihm gezeigt hat, rein ist, s. oben V, 4., hat man es114 Obgleich es nicht erlaubt ist. zerschnitten115 In Stücke, die kleiner als drei Fingerbreiten im Geviert und deshalb nicht verunreinigungsfähig sind. oder Charpie daraus gemacht116 Das Gewebe vollständig aufgelöst., ist es rein, und es ist erlaubt, es zu benützen117 Die Bezeichnung des Aussatzes (Lev. 13,52) als צרעת ממארת = eines bösartigen Aussatzes wird dahin gedeutet, dass man von dem für unrein erklärten Kleid keinerlei Nutzen mehr haben darf, auch nicht von dem verschlossenen, so lange es nicht zerschnitten oder vollständig zerpflückt ist.. Ist ein für entschieden unrein erklärtes unrein118 Da ein schon für unrein erklärtes unter ihnen ist, sind sie alle unrein., hat man es zerschnitten oder Charpie daraus gemacht119 Die Unreinheit bleibt bestehen, auch wenn es vollständig zerpflückt ist., ist es unrein und es ist verboten, es zu benutzen120 Auch nach dem Zerpflücken bleibt das Nutzniessungs-Verbot bestehen.."
+ ],
+ [
+ "1 Gittin 89a Alle Häuser2 Im heiligen Lande (Lev. 14,34). werden durch Aussatzschäden unrein, ausgenommen die von Nichtisraeliten3 Das אחוזתכם im Schriftverse schliesst Häuser, die im Besitz von Nichtisraeliten sind, aus.. Kauft jemand Häuser4 Im heiligen Lande. von einem Nichtisraeliten, werden sie besichtigt wie bei einer Anfangsbesichtigung5 Als hätte sich der Aussatz erst jetzt gezeigt.. Ein rundes Haus6 Daraus, dass in der Schrift zweimal קירות הבית, Wände des Hauses, erwähnt werden, wird geschlossen, dass nur ein Haus, das vier Wände hat, unrein werden kann., ein dreieckiges7 טריגון gr. τϱἰγωνος = dreieckig, ebenso wenn es nur zwei oder mehr als vier Ecken hat (Bab. Batr. 164 b; Nasir 8 b) Haus, ein auf einem Schiff8 Aus dem ארץ אחותכם der Schrift wird geschlossen, dass nur ein Haus, das fest auf dem Erdboden ruht, unrein werden kann. oder Mast9 אסקריא gr. κεραία = Segelstange, steht hier wohl für Mast. N liest: אכסדייה, wohl korrumpiert für אסכדיא gr. σχεδία = Floss. oder aus vier Balken10 Die lose auf die Erde gelegt sind oder wie bei einer Altane aus dem Mauerwerk hervorragen. gebautes Haus wird durch Aussatzschäden nicht unrein. Wenn es viereckig ist, wird es unrein, selbst wenn es [nur] auf vier Säulen steht11 Wenn es auf vier Säulen, die fest in der Erde stehen, aufgebaut ist (יו״ב), nach Bart. selbst wenn es nur aus vier Säulen mit einem Dach darüber besteht und der Zwischenraum zwischen den Säulen offen ist..",
+ "Ein Haus, in dem eine der Seiten mit Marmor überzogen ist oder eine mit Fels12 An der Stelle aus der Erde hervorgewachsenem Gestein oder eine mit Ziegeln oder eine mit Erde13 Erdschollen., ist rein14 Weil ein Haus nur unrein wird, wenn jede seiner vier Wände Steine und Holz und Erde (Lehm) enthält und nicht mit einem anderen Material überzogen ist, das den sich auf ihm zeigenden Aussatz von dem allein für Aussatz empfänglichen Material der Wand trennt. Unter Steinen versteht man nur aus der Erde losgelöste und gehobene Steine, nicht aus der Erde emporwachsenden Fels, unter Erde nur zum Zusammenhalten und Bestreichen hergerichtete Erde, nicht rohe Erdschollen.. Ein Haus, das nicht aus Steinen und Holz und Erde war15 In dem nicht jede der vier Wände diese drei Bestandteile enthalten hat., an dem sich ein Aussatzschaden gezeigt hat16 Wenn selbst an einer Wand, die alle drei Bestandteile enthalten hat, und nachher hat man Steine und Holz und Erde darin eingefügt17 So dass jetzt alle vier Wände alle drei Bestandteile enthalten., ist rein18 Weil beim Entstehen des Aussatzes das Haus nicht für Aussatz - Unreinheit empfänglich war.. Ebenso ist ein Kleid, von dem man nicht ein Stück von drei [Fingerbreiten] im Geviert gewebt hat, an dem sich ein Aussatzschaden gezeigt hat, und nachher hat man daraus ein Gewebe von drei [Fingerbreiten] im Geviert gemacht, rein19 Vorausgesetzt, dass man die Absicht hatte, weiter zu weben, denn ein fertiges Kleidungsstück kann unrein werden, auch wenn es nicht dieses Mindestmass hat (s. XI Note 103).. Ein Haus20 Die Begründung für das in der Mischna Gelehrte. Ed V.: שאין. wird durch Aussatzschäden nur unrein, wenn es21 Jede seiner vier Wände muss diese drei Bestandteile enthalten, die die Schrift (Lev 14, 45) nennt. aus Steinen und Holz und Erde ist.",
+ "Wieviel Steine müssen darin sein? R. Ismael sagt: Vier; R. Akiba sagt: Acht. Denn R. Ismael sagt: Er muss in der Grösse von zwei Bohnengraupen auf zwei Steinen oder auf einem Stein auftreten22 Deshalb muss in jeder Wand mindestens ein Stein sein, zusammen vier Steine, so dass auf jeder der vier Wände sich ein Aussatz zeigen kann. Nach ihm ist בקירות הבית zu erklären: an einer der Wände des Hauses; R. Akiba sagt: Er muss in der Grösse von zwei Bohnengraupen auf zwei Steinen auftreten, aber nicht auf einem Stein23 Es genügt nicht, wenn er auf einem Steine auftritt, weil in der Schrift immer von אבנים in der Mehrzahl gesprochen wird, deshalb müssen es mindestens acht Steine sein, zwei in jeder Wand.. R. Eleasar, Sohn des R. Simon, sagt24 Sanhed. 71b; Nidda 19 a.: Er muss in der Grösse von zwei Bohnengraupen auf zwei Steinen auftreten, auf zwei Mauern24a Der Aussatz muss auf אבנים, mindestens zwei Steinen, und בקירות, mindestens zwei Wänden sich zeigen., die in einem Winkel zueinander stehen25 Die acht Steine müssen so verteilt sein, dass jeder der beiden Steine einer Wand mit einem Stein der anstossenden Wand zusammenstösst., zwei Bohnengraupen lang und eine Bohnengraupe breit26 Das ist das Mass für den Hausaussatz auch nach Ansicht der vorher genannten Tannaim..",
+ "Holz so viel, um es unter die Oberschwelle27 שקוף wie משקוף die Oberschwelle. Es muss in jeder Wand soviel Holz sein, wie man zu der Unterlage braucht, die man unter der Oberschwelle anzubringen pflegt, damit die Tür fest anliegt und dicht schliesst. zu legen; R. Jehuda sagt: So viel, um daraus einen Überzug28 סנדל nach Maim, eine Verschalung aus Holz, um die Unebenheiten der Oberschwelle auszugleichen für die Rückseite der Oberschwelle zu machen. Erde so viel, um den Zwischenraum zwischen den Bruchstücken eines Steines auszufüllen29 פצים von פצם = aufreissen, spalten, heisst der in die Mauer gebrochene Türrand, daher auch Pfosten, Türpfosten. Hier sind unter פצים וחברו nach Maim, die beiden Hälften eines auseinander gebrochenen Steins zu verstehen, wenn sie aneinander gelegt werden, besteht eine Lücke, die mit Erde ausgefüllt wird, פצים demnach die durch Bruch ungleich gewordene Steinkante.. Krippenwände30 Wände, die in einem Wohnhause aufgeführt sind, um Krippen daran zu befestigen. und die Wände eines Verschlags31 Die nur als Scheidewände aufgeführt sind, um einen Teil des Raumes von dem anderen zu trennen (anders Bart.). werden durch Aussatzschäden nicht unrein. Jerusalem32 Das bei der Besitznahme des Landes nicht einem einzelnen Stamme zugeteilt worden ist. und das Ausland werden durch Aussatzschäden nicht unrein33 Weil die Bestimmungen über den Hausaussatz nur für ארץ אחותכם, das Erbland Israels, Geltung haben..",
+ "Wie wird das Haus besichtigt? Es kommt der, dem das Haus gehört, und berichtet dem Priester, indem er sagt34 Lev. 14,35.: „Wie ein Aussatzschaden bat es sich mir am Hause gezeigt“. Selbst ein Gelehrter, der weiss, dass es bestimmt ein Aussatzschaden ist, soll nicht aburteilend sagen: „Ein Aussatzschaden hat sich mir am Hause gezeigt“, sondern: „Wie ein Aussatzschaden hat es sich mir am Hause gezeigt“. Dann befiehlt der Priester, und man räumt das Haus aus (bevor der Priester kommt, das Haus zu besichtigen, damit nicht alles, was im Hause ist, unrein wird, und nachher kommt der Priester, um das Haus zu besichtigen34a Lev 14,36. ), selbst Holzbündel und Rohrbündel35 Die gar keine Unreinheit annehmen. [sind wegzuräumen], das sind die Worte des R. Jehuda; R. Simon sagt: Das wäre eine Beschäftigung für den Beschäftigungslosen36 Dinge hinwegzuräumen, die nicht unrein werden können, auch wenn sie drinnen bleiben, so nach ר״ש und Bart. Nach יו״ב ,א״ר und מ״א dagegen müssen nach Ansicht des R. Jehuda auch Holzbündel und Rohrbündel weggeräumt werden, damit sie nicht unrein werden, obgleich sie sonst keinerlei Unreinheit annehmen, weil beim Hausaussatz es heisst: ולא יטמא כל אשר בבית, danach durch ihn alles, was im Hause ist, unrein wird, auch was sonst keinerlei Unreinheit annehmen kann. R. Simon stimmt dem R. Jehuda darin zu, dass auch solche Dinge hinausgeräumt werden müssen, aber nicht deshalb, damit sie nicht unrein werden, denn nach seiner Ansicht bezieht sich das כל אשר בבית nur auf solche Dinge, die auch sonst unrein werden können, sondern nur, weil die Schrift es einmal so vorgeschrieben hat, danach wäre nicht zu lesen לַפָּנוּי sondern לְפִנּוּי und zu übersetzen: „Es ist das eine zum Ausräumen gehörende (wenn auch ganz unnötig erscheinende) Bemühung“. R. Meïr dagegen ist der Ansicht, dass man solche Dinge, die keine Unreinheit annehmen, auch nicht wegzuräumen braucht.. Es sagte R. Meïr: Was kann er37 Der Aussatz. ihm unrein machen38 Dass er es deshalb vorher herausschaffen muss. ? Wenn du meinst, seine Holzgeräte, seine Kleider und seine Metallgeräte, die kann er untertauchen und sie werden wieder rein. Auf was hat die Thora Rücksicht genommen39 Durch das Gebot, es vor der Besichtigung hinauszuräumen. ? Auf sein irdenes Gefäss40 Das, wenn es einmal unrein geworden ist, nur durch Zerbrechen wieder rein werden kann., seinen Krug und sein Tropffläschchen41 S. Kelim III Note 8. Eine andere Lesart ist: תפיו = Herd.. Wenn die Thora solche Rücksicht nimmt auf seinen minderwertigen Vermögensbesitz, um wieviel mehr auf sein wertvolles Vermögen, wenn auf sein Vermögen, um wieviel mehr auf das Leben seiner Söhne und Töchter, wenn selbst auf das, was einem Sünder42 Aussatz ist nach der Überlieferung eine Strafe für die Sünde der Bösrede. gehört, um wieviel mehr auf das eines Gerechten.",
+ "Er geht nicht in sein Haus und verschliesst43 Das aussätzige Haus vermittels einer Schnur oder durch einen Boten, oder indem er selbst nochmals hingeht (Raschi Chull. 10b; Nedar. 56 b). Nach הלכות טו״צ) משנה למלך XIV, 5) braucht auch beim Hausaussatz der Priester das Haus nicht wirklich zu verschliessen, sondern wie beim Haut- und Kleideraussatz es nur für vorschlossen zu erklären, danach würde die Mischna hier nur angeben, wann er diese Erklärung abzugeben hat., er bleibt auch nicht in dem Hause, in dem der Aussatzschaden ist, und verschliesst44 Nachdem er das Hans vorschriftsmässig verschlossen hat, könnte er es dann trotzdem für einen Augenblick, um hinaus zu gehen, wieder öffnen (s. יו״ב)., sondern stellt sich an den Eingang des Hauses, in dem der Aussatzschaden ist, und verschliesst, denn es heisst45 Lev. 14,38.: „Und der Priester gehe aus dem Hause an den Eingang des Hauses und verschliesse das Haus auf sieben Tage“. Dann kommt er am Ende der Woche und sieht, wenn er sich ausgebreitet hat, „dann46 Lev. 14,40. befiehlt der Priester und man zieht die Steine, an denen der Schaden ist, heraus und man wirft sie ausserhalb der Stadt an einen unreinen Ort“. „Dann47 Lev. 14,42. nimmt man andere Steine und bringt sie an die Stelle der Steine, und nimmt andere Erde und überstreicht damit das Haus“. Man darf nicht Steine von der einen Seite48 Des aussätzigen Hauses. nehmen und sie nach der anderen bringen, und nicht Erde von der einen Seite und sie nach der anderen Seite bringen, und Kalk überhaupt nicht49 Weil Kalk nicht als Erde sondern als ein Gestein betrachtet wird.. Man darf nicht einen an die Stelle von zwei, und nicht zwei an die Stelle von einem bringen50 Da die Vorschrift lautet: האבנים וחלצו את in der Mehrzahl, ebenso ולקחו אבנים אחרות müssen mindestens zwei Steine herausgezogen und zwei wieder eingesetzt werden., sondern man muss zwei an die Stelle der zwei, an die Stelle der drei oder an die Stelle der vier bringen51 Hat man zwei oder mehr Steine herausgezogen, ist es gleich, wieviel Steine man an ihrer Stelle wieder einsetzt.. Von hier52 Von der Vorschrift beim Hausaussatz, dass bei einer gemeinschaftlichen Mauer beide Hausbesitzer an dem Einreissen und Wiederaufbau der Mauer sich zu beteiligen haben. stammt der Ausspruch: Wehe dem Frevler53 S. Note 42. und wehe seinem Nachbarn, beide ziehen heraus54 Die Steine aus der gemeinschaftlichen Mauer., beide kratzen ab55 Die Erde rings um die Steine herum., beide bringen die Steine. Dagegen bringt er56 Der, in dessen Haus der Aussatz sich gezeigt hat. allein die Erde57 Um die Wände des Hauses frisch zu bestreichen., denn es heisst58 Lev. 14,42.: „Und andere Erde nehme e r und überstreiche damit das Haus“, sein Nachbar braucht am Überstreichen sich nicht mit ihm zu beteiligen59 Der Hausbesitzer hat allein die Erde zu beschaffen und allein das Überstreichen zu besorgen..",
+ "Ende der Woche60 Nachdem das Haus nach dem Überstreichen zum zweiten Male eine Woche verschlossen war. kommt er und sieht, wenn er wiedergekehrt ist, so61 Lev. 14, 45. „reisst man das Haus nieder, seine Steine, sein Holz und alle Erde des Hauses, und bringt sie ausserhalb der Stadt an einen unreinen Ort“. Eine sich anschliessende Ausbreitung gilt als solche, wenn sie noch so gering ist, eine entfernt liegende62 D. h. nicht unmittelbar an den Aussatz sich anschliessende. in der Grösse einer Bohnengraupe, und ein wiederauftretender63 Gleichviel ob er an derselben oder an einer. anderen Stelle oder an einer anderen Wand auftritt. an Häusern in der Grösse von zwei Bohnengraupen64 Zwei Bohnengraupen lang und eine breit.."
+ ],
+ [
+ "Es gibt zehn Fälle1 S. VN 31. heim [Aussatzschaden an einem] Hause: Ist er in der ersten [Woche] dunkel geworden2 So dass er nicht mehr die Aussatzfarbe hat. Die Unreinheitsfarben sind beim Hausaussatz dieselben wie beim Kleideraussatz (s. Lev. 14, 37). oder geschwunden, schält man ihn ab3 Die mit dem Aussatz behaftete Stelle. Dieses Abschälen entspricht dem Waschen beim mit Aussatz behafteten Kleide (מ״א). und es ist rein. Ist er in der zweiten dunkel geworden4 Nachdem er in der ersten Woche unverändert geblieben und deshalb nochmals verschlossen worden war. oder geschwunden, schält man ihn ab und es bedarf [zu seiner Entsündigung] der Vögel5 Lev. 14,49.. Hat er sich in der ersten ausgebreitet, zieht man ihn heraus6 Die Steine, auf denen der Aussatz ist., kratzt ab7 קצה = abschneiden. Nachdem die Steine herausgezogen sind, wird die schadhafte Stelle ringsum abgekratzt. und überstreicht8 Nachdem andere Steine an die Stelle der herausgerissenen eingesetzt worden sind, überkleidet man sie mit frischer Erde, טח von טוח = mit Erde bekleiden., und gewährt ihm noch eine Woche9 Er wird nochmals auf eine Woche verschlossen.. Kehrt er wieder, wird es niedergerissen10 Das Haus wird vollständig niedergerissen., kehrt er nicht wieder, bedarf es der Vögel11 Und dann ist das Haus rein.. Ist er in der ersten unverändert geblieben und hat sich in der zweiten ausgebreitet, zieht man ihn heraus, kratzt ah und gewährt ihm noch eine Woche. Kehrt er wieder, wird es niedergerissen, kehrt er nicht wieder, bedarf es der Vögel. Ist er in dieser und in jener unverändert geblieben, zieht man ihn heraus, kratzt ab und überstreicht, und gewährt ihm noch eine Woche. Kehrt er wieder, wird es niedergerissen, kehrt er nicht wieder, bedarf es der Vögel. Wenn, bevor es durch die Vögel rein geworden ist, sich ein Aussatzschaden an ihm gezeigt hat12 In den Fällen, wo eine Entsündigung durch die Vögel erforderlich ist., wird es niedergerissen13 Der Aussatz ist, nachdem er herausgerissen war, wiedergekehrt, deshalb muss das Haus niedergerissen werden. Ob auch in dem Falle, wo der Aussatz nur heruntergeschält zu werden brauchte, ist fraglich, s. יו״ב und מ״א., wenn, nachdem es durch die Vögel rein geworden ist, wird er wie ein neuer besichtigt14 Er wird wie ein neu aufgetretener Aussatz behandelt..",
+ "Einen14a Chullin 128 b. Stein in der Mauerecke15 Man nimmt hierzu gewöhnlich so grosse Steine, dass sie die ganze Dicke der Mauer ausfüllen, das Gleiche gilt für andere Steine, die durch die ganze Mauer gehen. zieht man, wenn man herauszieht, ganz heraus16 Auch wenn es eine gemeinschaftliche Mauer zwischen dem aussätzigen und einem Nachbarhause ist, weil es beim Herausreissen heisst (Lev. 14,40): וחלצו sie, er und der Nachbar, sollen herausreissen., wenn man [das Haus] niederreisst, reisst man das17 Den Teil des Steines., was zu ihm gehört, nieder und lässt das, was zu dem anderen gehört, an seiner Stelle18 Weil es beim Niederreissen heisst (Lev. 14,45): ונתן in der Einzahl., das ergibt für das Herausziehen eine strengere Bestimmung als für das Niederreissen. R. Elieser sagt: 1st ein Haus so gebaut, dass es aus Hauptpfeilern und Zwischenschichten19 Die Hauptpfeiler bestehen aus grossen Steinen, die durch die ganze Dicke der Mauer gehen, der Kaum zwischen ihnen wird durch kleinere Steine ausgefüllt, so dass jede Seite der Mauer ihre eigenen Steine hat. פתין wie פתים (Lev. 2,6) Bruchstücke, hier Bruchsteine. Levy Wörterbuch bringt פתין mit פותיא = Breite zusammen und erklärt ראש als die aufrecht stehende Säule und פתין als die Querschichten. besteht, und er tritt an einem Hauptpfeiler20 N. בראשין. auf, nimmt man ihn ganz heraus, tritt er an einer Zwischenschicht auf, nimmt man das, was zu ihm gehört, heraus und, was zu dem anderen gehört, lässt man an seiner Stelle21 Nach א״ר und יו״ב bezieht sich der Ansspruch des R. Elieser auf das Niederreissen, wo nach Ansicht des ersten Tanna auch von einem durch die ganze Mauer gehenden Stein nur der Teil auf der Seite des aussätzigen Hauses niedergerissen zu werden braucht, wogegen R. Elieser meint, dass ein solcher Stein ganz mit niedergerissen werden muss. Dagegen beziehen חוי״ט und מ״א den Ausspruch des R. Elieser auf das Herausreissen, nach dem ersten Tanna müssten nicht nur die durch die ganze Mauer gehenden Steine, sondern auch ein an den aussätzigen Stein sich anschliessender Stein auf der anderen Seite der Mauer mit herausgerissen werden, die Mischna spricht nur von einem אבן שבזוית, um zu sagen, dass selbst ein solcher beim Niederreissen nicht ganz mit niedergerissen zu werden braucht, wogegen R. Elieser meint, dass auch beim Herausreissen nur die durch die ganze Mauer gehenden Steine herausgerissen werden müssen, nicht aber die nicht durchgehenden Steine..",
+ "Tritt an einem Hause ein Aussatzschaden auf22 Der es unrein macht, so dass es niedergerissen werden muss. und auf dem Hause ist ein Stockwerk23 Nur die Mauern des mit dem Aussatz behafteten Raumes müssen niedergerissen werden, nicht die eines Nebenraumes oder darüber gelegenen Raumes., lässt man das Gebälk24 Das als Decke für den unteren und zugleich als Unterlage für den Fussboden des oberen Raumes dient. für das Stockwerk25 Man stützt es von unten und braucht es nicht mit niederzureissen., tritt er an dem Stockwerk auf, last man das Gebälk für das Haus. Ist kein Stockwerk darauf, werden seine Steine, sein Holz und seine Erde26 Über und zwischen den Balken. mit niedergerissen, dagegen erhält man sieb die Rahmen27 Holzrahmen an den Türeingängen und Fenstern, die nicht in die Mauer eingebaut waren. מלבן denom. von לבנה, zunächst die Form, deren man sich zum Formen der Ziegel bediente, danach jede rechteckige Einfassung. und die Fenstergitter28 שריג von שרג = flüchten, Flechtwerk oder Gitterwerk, auch diese waren nur eingesetzt, nicht eingebaut.; R. Jehuda sagt: Ein Rahmen, der oben darauf eingebaut ist29 Als Zwischenlage zwischen den Mauern und den Balken, damit diese nicht zu sehr durch die Feuchtigkeit der Mauern leiden., wird mit niedergerissen30 Wenn man das Haus einreisst und das Gebälk mit dem oberen Stockwerk stehen lässt (מ״א und יו״ב).. Seine Steine, sein Holz und seine Erde31 Eines aussätzigen Hauses. verunreinigen32 S. VN 34. in Olivengrösse; R. Eleasar Chisma sagt: Wie immer sie sind33 Auch wenn Steine darunter sind, die weniger gross als eine Olive sind, verunreinigen sie, Bruchstücke von Steinen dagegen nur, wenn sie so gross wie eine Olive sind (א״ר)..",
+ "Ein34 Jebam. 103 b. verschlossenes Haus verunreinigt an der Innenseite35 Wenn man sie berührt, auch ohne drinnen zu stehen. Nach Maim. und Bart. ist mit מתוכו gemeint, was sich drinnen befindet, nur die aussätzigen Stellen verunreinigen durch Berührung sowohl von innen wie von aussen auch bei dem verschlossenen Hause., ein für entschieden unrein erklärtes an der Innen- und an der Aussenseite; dieses und jenes verunreinigen beim Hineinkommen36 Menschen und Gegenstände, die in das Haus hineinkommen, s. weiter Mischna 9..",
+ "Wenn man [Steine] von einem verschlossenen Hause37 Nach der ersten oder zweiten Woche, nachdem das Haus abgekratzt und frisch überstrichen worden ist, oder selbst während des Verschlusses (יו״ב). in ein reines hineinbaut, und der Schaden tritt an dem Hause38 Aus dem man die Steine genommen hat. wieder auf, zieht man die Steine heraus39 Sie werden von der Unreinheit des Hauses, aus dem sie genommen sind, mit betroffen und müssen deshalb herausgerissen werden. Vgl. oben XI, 6 die gleiche Bestimmung bei dem Kleideraussatz. Auch ר״ש und Bart., die dort מציל את המטלית lesen (s. dort Note 53), lesen hier חולץ את האבנים, weil dort der Flicken von einem Kleide genommen worden ist, das nach zweimaligem Verschluss für rein erklärt worden ist, während hier die Steine aus einem Hause genommen sind, das nochmals verschlossen werden musste.. Tritt er an den Steinen wieder auf, reisst man das erste Haus nieder, und die Steine dienen dem zweiten Hause bei dem [Auftreten der] Zeichen40 Sie müssen als frühere Bestandteile des ersten Hauses auch herausgerissen werden, da sie aber jetzt Bestandteile des zweiten Hauses geworden sind, ist durch den auf ihnen aufgetretenen Aussatz auch dieses ein aussätziges Haus geworden, und muss man deshalb so lange mit dem Herausreissen warten, bis sich die gesetzlichen Folgen, die sich daraus für dieses ergeben, entschieden haben..",
+ "Wenn ein Haus ein mit Aussatz behaftetes Haus41 Ein verschlossenes oder ein für entschieden unrein erklärtes. überdacht42 Das aussätzige Haus steht im Innenraum eines anderen Hauses, so dass das Dach dieses Hauses auch das aussätzige Haus überdacht. Nach der Erklärung des ר״אש meint die Mischna nicht, dass das ganze aussätzige Haus von dem äusseren Hause überdacht wird, sondern nur ein Teil des Daches eines nebenstehenden Hauses sich über das aussätzige Haus hinzieht und zwar nicht über den Teil der Mauern, an dem sich der Aussatz befindet., ebenso wenn ein Baum ein mit Aussatz behaftetes Haus überdacht, ist der, der in das äussere hineingeht, rein43 Das aussätzige Haus verunreinigt nur den, der in es hineinkommt, nicht aber den, der mit ihm sich unter einem Dach befindet., das sind die Worte des R. Eleasar, Sohnes des Asarja; darauf sagte R. Elieser43a Ven.: ר׳ אלעזר.: Wenn schon ein Stein44 Der am Schluss der Woche aus der Mauer des verschlossenen Hauses herausgezogen worden ist, oder irgend ein Stein aus dem für entschieden unrein erklärten Hause. von ihm beim Hineinkommen45 Wenn er in ein reines Haus hineinkommt. verunreinigt, soll es selbst46 Das ganze verschlossene oder unreine Haus. nicht beim Hineinkommen47 Da es im Innern des überdachenden Hauses steht. verunreinigen?",
+ "48 Berach. 25a; Kidd. 33 b.. Steht der Unreine49 Ein wegen Aussatzes Verschlossener oder für entschieden unrein Erklärter. unter dem Baum und der Reine geht vorüber, wird er unrein50 Aus der Bestimmung (Lev. 13,46) חוץ למחנה מושכו wird geschlossen, dass jeder Ort, wo der Aussätzige sich niederlässt, als sein Aufenthaltsort betrachtet wird, und deshalb, wenn der Ort überdacht ist, alles was unter dasselbe Dach kommt, ohne von dem Aussätzigen durch eine Scheidewand geschieden zu sein, unrein wird.. Steht der Reine unter dem Baum und der Unreine geht vorüber51 Durch das bloße Vorübergehen wird der Ort nicht der מושב des Aussätzigen., bleibt er rein, ist er aber stehen geblieben, ist er unrein52 Durch das Stehenbleiben ist der Ort מושג des Aussätzigen geworden.. Ebenso bleibt er bei einem mit einem Aussatzschaden behafteten Stein rein53 Wenn ein Reiner unter dem Baume steht und es geht jemand, der einen mit Aussatz behafteten Stein trägt, vorüber., hat er ihn niedergelegt54 Oder ist er mit dem Steine unter dem Baum stehen geblieben. Das Gleiche gilt auch für den Kleideraussatz., ist er unrein.",
+ "Ein Reiner, der mit seinem Kopf und dem grösseren Teile seines Körpers in ein unreines55 Ein verschlossenes oder für entschieden unrein erklärtes (Lev. 14,46). Haus hineingekommen ist, ist unrein geworden, und ein Unreiner56 Aussätziger., der mit seinem Kopf und dem grösseren Teile seines Körpers in ein reines Haus hineingekommen ist, hat es unrein gemacht57 Alles, was sich in dem Hause befindet, ist unrein geworden, s. VK 28.. Ein reiner Mantel, von dem ein Stück von drei [Fingerbreiten] im Geviert58 Nur ein Stück von mindestens dieser Grösse wird בגד genannt und nimmt Unreinheit an. in ein unreines Haus hineingekommen ist, ist unrein geworden59 Bei einem grossen בגד wird durch das Hineinkommen eines solchen Stückes des בגד das ganze בגד unrein. Macht das hineingekommene Stück den grösseren Teil des בגד aus, ist das ganze unrein, auch wenn das hineingekommene weniger als drei Fingerbreiten im Geviert ist (א״ר)., und ein unreiner, von dem auch nur60 Auch wenn das hineingekommene Stück nicht der grössere Teil des בגד und nicht drei Fingerbreiten im Geviert gross ist. ein Stück von Olivengrösse in ein reines Haus hineingekommen ist, hat es unrein gemacht61 Aus dem Schriftwort (Num. 12,12) אל נא תהי כפת wird geschlossen, dass der Aussatz wie Toten-Unreinheit schon in Olivengrösse verunreinigt (Jebam. 103 b)..",
+ "Wenn62 Berach. 41 a. jemand in ein mit Aussatz behaftetes Haus hineingeht mit seinen Kleidern63 Nicht mit ihnen bekleidet, sondern zusammengelegt. auf seiner Schulter und seinen Sandalen und seinen Ringen in seinen Händen, sind er und sie sofort unrein64 Ebenso wie ein Mensch, der in ein aussätziges Hans hineinkommt, sofort unrein wird, wird auch jedes Gerät und Kleidungsstück, das hineingebracht wird, sofort unrein, ausgenommen Gegenstände und Kleidungsstücke, die der hineinkommende Mensch auf seinem Leibe hat, dieses werden nicht sofort unrein, s. weiter Note 66.. Ist er mit seinen Kleidern bekleidet, und hat er seine Sandalen an seinen Füssen und seine Ringe an seinen Händen65 T. באצבעותיו., ist er selbst sofort unrein, und sie sind rein66 Nach Lev. 14,47 werden die Kleider, die der in ein aussätziges Haus hineinkommende Mensch als Bekleidung trägt, nicht sofort, sondern erst nach der dort angedeuteten Frist unrein. Obgleich der Mensch selbst sofort unrein wird, bleiben die Kleider, die er auf sich hat, trotz der Berührung mit ihm zunächst rein, da der Mensch durch das Hineinkommen nur ראשון לטומאה wird und Geräte und Kleidungsstücke nur durch Berührung eines אב הטומאה unrein werden (s. VK 16 u. 28)., bis er so lange darin verweilt hat, wie man ein halbes67 פרם von סרס brechen, teilen=Teil, Hälfte, ist die Bezeichnung für die Hälfte eines Brotes, das für zwei Mahlzeiten ausreicht, das ist nach Raschi eines Brotes in der Grösse von 8 Eiern, nach Maim. von 6 Eiern, פרם demnach nach Raschi = 4 Eigrössen, nach Maim. = 3 Eigrössen. Brot verzehrt, Brot von Weizen68 Das, weil es feiner ist, schneller verzehrt wird., und nicht von Gerste, angelehnt69 In Ruhe und nicht im Umherlaufen. und mit Zukost70 Mit der Zukost zusammen lässt sich das Brot schneller verzehren. לפתן urspr. wohl ein aus Rüben (לפת) zubereitetes Gemüse, das als Zukost diente, dann Zukost überhaupt. verzehrt.",
+ "Steht er drinnen71 In dem aussätzigen Hause. und hat seine Hand nach aussen hinaus gestreckt und seine Ringe sind an seinen Händen72 An den Fingern., sind sie unrein, wenn er so lange drinnen verweilt hat, wie man ein halbes Brot verzehrt73 Weil die Hände zum Körper gehören und alles, was er auf dem Körper trägt, nach dieser Zeit unrein ist. Trägt er die Ringe nicht an den Händen, sondern in den Händen, sind sie sofort unrein, wie wenn auch die Hände drinnen gewesen wären (Tosefta, s. dagegen ר״ש). Steht er draussen und hat seine Hand hinein gestreckt und seine Ringe sind an seinen Händen, sind sie nach Ansicht des R. Jehuda sofort unrein74 Da der Körper sich draussen befindet, können die hineingekommenen Ringe nicht den Vorzug geniessen, als Bekleidung eines hineingekommenen Menschen erst nach dem Verweilen von כדי אכילת פרס unrein zu werden, sondern sie werden wie jeder andere hineingekommene Gegenstand sofort unrein., die Weisen sagen: Erst wenn er so lange verweilt hat, wie man ein halbes Brot verzehrt75 Da sie als Bekleidung der Hand hineingekommen sind, geniessen sie den Vorzug als Bekleidung, obwohl der Mensch, dem sie als Bekleidung dienen, gar nicht hineingekommen und gar nicht unrein geworden ist. Die hineingestreckte Hand bleibt nach Toravorschrift rein und ist nur nach rabbinischer Vorschrift unrein.. Sie sagten zu R. Jehuda: Wenn in dem Falle, wo sein ganzer Körper unrein wird76 Wenn er mit dem ganzen Körper in das aussätzige Haus hineingekommen ist., er das, was er auf sich hat, nicht verunreinigt, bis er so lange verweilt hat, wie man ein halbes Brot verzehrt, ist daraus nicht zu schliessen, dass in dem Falle, wo nicht sein ganzer Körper unrein wird77 Sondern nur die hineingestreckte Hand und auch diese nur nach rabbinischer Vorschrift., er das, was er auf sich hat, erst recht nicht verunreinigt hat, bis er so lange verweilt hat, wie man ein halbes Brot verzehrt78 R. Jehuda machte dagegen geltend, dass auch die Bekleidung eines Nichtisraeliten oder eines Viehs, die selbst durch das Hineinkommen nicht unrein werden, dennoch sofort unrein wird (Tosefta). ?",
+ "Betritt ein Aussätziger79 Ein verschlossener oder für entschieden unrein erklärter. ein Haus, sind alle Geräte80 Ebenso alle Menschen und Speise und Getränke., die dort sind, selbst bis an die Balkendecke, unrein; R. Simon sagt: Nur bis zur Höhe von vier Ellen81 Das ist die Höhe eines mittelgrossen Menschen mit über den Kopf ausgestreckten Armen (Tosafot Sabb. 92 a v. אשתכח). Nur Gegenstände, die in dem Raum bis zu dieser Höhe sich befinden, werden als mit dem Aussätzigen im gleichen Raume sich befindend betrachtet und deshalb durch sein Hineinkommen unrein.. Die Geräte sind sofort82 Auch wenn der Aussätzige sich gar nicht darin aufgehalten hat. Nur das unter einem nicht eingezäunten Baume (oben Mischna 7) sich Befindende verunreinigt der Aussätzige erst, wenn er unter dem Baume stehen geblieben ist (s. Tosaf. Jebam. 103 b v. כיון שנכנס). unrein; R. Jehuda sagt: Wenn er so lange darin verweilt hat, wie man eine Lampe anzündet83 R. Jehuda ist der Ansicht, dass der Aussätzige durch sein Hineinkommen das Haus nur verunreinigt, wenn er es mit Erlaubnis des Hausbesitzers betritt und dieser ihn nicht wieder hinauszugehen heisst. Ist deshalb soviel Zeit vergangen, dass der Hausbesitzer sich hätte Licht machen können, ohne dass er ihn hinauszugehen geheissen hat, so wird angenommen, dass er mit seiner Erlaubnis in das Haus hineingegangen ist, und ist das Haus deshalb unrein..",
+ "Geht er in eine Synagoge, macht man für ihn einen abgeteilten Raum84 מחיצה = Scheidewand, dann auch der durch Scheidewände abgeteilte Raum. zehn Faustbreiten hoch und vier Ellen breit85 Und ebenso lang (Maim.), dadurch wird dieser abgetrennte Raum der מושב des Aussätzigen und werden die in dem übrigen Raume sich Aufhaltenden nicht durch ihn unrein., er geht als erster hinein und als letzter heraus86 Wenn er, um dorthin zu gelangen, durch den Synagogenraum gehen muss, denn geht er hindurch, während sich Synagogenbesucher darin befinden, würden diese durch sein Hindurchgehen unrein werden, s. Note 82. Maim. führt als Grund an, er könnte beim Hindurchgehen stehen bleiben und dadurch die dort Anwesenden verunreinigen, er scheint danach der Ansicht zu sein, dass auch in der Synagoge, wie unter einem Baume, der Aussätzige die dort Befindlichen nur dann verunreinigt, wenn er stehen geblieben ist (s. יו״ב).. Alles, was mit fest anschliessendem Deckel87 S. Kelim IX Note 76. im Totenzelte schützt88 Dass es selbst und alles, was sich in ihm befindet, nicht unrein wird, s. Kelim X, 1., schützt mit fest anschliessendem Deckel im mit Aussatz behafteten Hause, und Alles, was zugedeckt89 Ohne צמיד פתיל. im Totenzelte schützt90 S. Ohalot V, 6., schützt zugedeckt im mit Aussatz behafteten Hause, dies sind die Worte des R. Meïr; R. Jose sagt: Alles, was mit fest anschliessendem Deckel im Totenzelte schützt, schützt zugedeckt im mit Aussatz behaftetem Hause91 Nach R. Jose ist die Aussatz-Unreinheit nicht der Toten-Unreinheit gleichzustellen, da sie nicht so schwer ist wie diese, deshalb schützt bei ihr schon das, was bei der Toten-Unreinheit erst in dem nächst leichteren Falle schützt., und Alles, was zugedeckt im Totenzelte schützt, ist, selbst wenn es aufgedeckt ist, im mit Aussatz behafteten Hause rein92 Danach bleibt alles, was sich, wenn auch nicht zugedeckt, in einer Grube in einem aussätzigen oder von einem Aussätzigen betretenen Hause befindet, rein.."
+ ],
+ [
+ "Wie reinigte man den Aussätzigen? Man brachte eine neue1 Sie durfte noch nicht gebraucht sein. irdene Schale2 פיילי gr. ϕιάλη = ein Trinkgefäss. und tat ein Viertel [Log] Quellwasser3 מים חיים wird nur solches Quellwasser genannt, das immer quillt und nie versiegt. hinein, dann brachte man zwei in der Freiheit lebende Vögel4 So nach R. Jose Hagalili (Sifra Lev. 14, 53), דרור = Freiheit. Nach der Ismael’schen Schule (Sabb. 106 b) Vögel, die sich nicht zähmen lassen, „die auch im Hause ebenso (d. h. ebenso ungezähmt) wohnen wie auf dem Felde“ (שדרה בבית כבשרה) דרור, danach zusammenhängend mit דור = wohnen. Nach יו״ב ist darunter der Sperling zu verstehen, nach Tosefta 8, 3 קיכל = ϰίχλη die Drossel, Chullin 69 a סנונית לבנה nach Raschi = die weisse Schwalbe., er4a Der Priester. schlachtete einen davon über dem irdenen Gefäss und über dem Quellwasser5 So dass das Blut in das Wasser hineinfloss., machte eine Grube und vergrub ihn6 S. Temura VII, 4. in seinem6a Des Aussätzigen. Beisein. Dann nahm er Zedernholz7 S. weiter Mischna 6. und Ysop und karmesinrote Wolle8 Einen Streifen glänzend roter (שני) mit den Eiernestern des Carmesinwurms (תולעת) gefärbter Wolle., umwickelte sie9 Alle drei. mit dem10 Herabhängenden. Ende des wollenen Streifens, brachte die Spitzen der Flügel und die Spitzen des Schwanzes des zweiten an sie heran11 הקיף Hifil von נקף = anreihen, heranrücken., tauchte ein12 Den Vogel mit dem Bund Zedernholz, Ysop und Wolle in das mit Wasser gemischte Blut. und sprengte damit siebenmal auf die Rückseite der Hand des Aussätzigen, einige sagen, auf seine Stirn13 Die Vorschrift והזה על המטהר, dass das Blut auf den Aussätzigen gesprengt werden soll, will nach der einen Ansicht besagen, dass es auf die am meisten nach auswärts gewendete Fläche des Körpers zu sprengen ist, das ist die äussere Handfläche, nach der anderen auf die oberste, das ist die Stirn.. Ebenso sprengte man beim Hause auf die Oberschwelle14 Die Oberschwelle beim Hause entspricht der Stirn beim Menschen. Das Dach des Hauses kommt ebenso wie der Scheitel beim Menschen nicht in Betracht, weil da das Blut für den Davorstehenden nicht so unmittelbar sichtbar ist (יו״ב). von aussen.",
+ "Dann ging er daran, den lebenden Vogel fortfliegen zu lassen15 Nachdem das Schlachten des einen Vogels und das Besprengen ausserhalb der Stadt, wo der Aussätzige sich aufhielt, vorgenommen worden war, begab sich der Priester in die Stadt zurück, um den zweiten Vogel aus der Stadt heraus fortfliegen zu lassen, s. Lev. 14, 53.. Er wandte sein Gesicht nicht nach dem Meere16 Wenn die Stadt in der Nähe des Meeres gelegen war., nicht nach der Stadt und nicht nach der Wüste17 Wenn eine solche in der Nähe war. zu, denn es heisst18 Lev. 14, 53.: „Und er lasse den lebenden Vogel aus der Stadt hinaus auf das Feld19 Nicht aber auf das Meer oder die Wüste. fliegen“. Dann ging er daran20 Er ging wieder aus der Stadt heraus zu dem Aussätzigen., den Aussätzigen zu scheren, er führte ein Schermesser über seinen ganzen Körper21 Überall, wo sich Haaransammlungen befinden, mit Ausnahme der bei gewöhnlicher Körperhaltung nicht sichtbaren Stellen, s. oben II, 4 (Bart. und א״ר; s. dagegen תוי״ט und Sote 16 a f.)., dann wusch22 Tauchte sie in ein Tauchbad. er seine Kleider23 Obgleich die Kleider, wenn der Aussätzige sie anzog, wieder unrein wurden, da er weiter ein אב הטומאה blieb, war das Reinigen der Kleider auch bei dieser ersten Reinigung vorgeschrieben, um sie von der טומאת משכב ומושב zu reinigen, da sie nun nur noch durch die Berührung des Aussätzigen unrein werden konnten (יו״ב)., er nahm ein Tauchbad, dann war er rein und verunreinigte nicht mehr durch Hineingehen, verunreinigte aber noch wie ein Kriechtier24 S Kelim I Note 2., er durfte das durch Mauern umschlossene Innere [der Stadt] betreten, war sieben Tage aus seinem Hause verbannt und25 Das וישב מחוץ לאהלו wird im Sifra dahin gedeutet, dass ihm geschlechtlicher Umgang verboten ist. Nach א״ר (vgl. auch Moed Katan 15 b) ist darunter beides zu verstehen, das Betreten seines Hauses und der geschlechtliche Umgang. geschlechtlicher Verkehr war ihm verboten.",
+ "Am siebenten Tage wurde er zum zweiten Male geschoren wie beim ersten Scheren, dann wusch er seine Kleider und nahm ein Tauchbad26 Lev. 14, 9., danach war er rein und verunreinigte nicht mehr wie ein Kriechtier, er war wie ein am Tage Untergetauchter27 Der nur Hebe und Heiliges durch Berührung verunreinigte. und durfte Zehnt28 מעשר שני. geniessen. War die Sonne untergegangen, durfte er Hebe geniessen, hatte er seine Sühnopfer dargebracht, durfte er Heiliges geniessen. So ergeben sich drei Reinheitsgrade29 Das Reinwerden unmittelbar nach dem Tauchbad zum Geniessen von Zehnt, das nach dem Untergang der Sonne zum Geniessen von Hebe und das Dach Darbringung der Sühnopfer zum Genuss von Heiligem; das Reinwerden nach dem ersten Tauchbad (s. die vorhergehende Mischna) wird nicht mitgezählt, da er auch nach diesem Tauchbad noch ein אב הטומאה bleibt. Dagegen erklärt א״ר, dass mit den drei Reinheitsgraden das Reinwerden nach dem ersten Tauchbad, das nach dem zweiten Tauchbad und darauf erfolgtem Sonnenuntergang und das nach Darbringung der Sühnopfer gemeint ist, weil nur bei diesen drei die Schrift der Ausdruck וטהר gebraucht, nicht aber das Reinwerden für das Geniessen von Zehnt zwischen dem zweiten Tauchbad und Sonnenuntergang, das als Reinwerden in der Schrift nicht ausdrücklich bezeichnet wird. Dem entsprechend gibt es auch bei der Wöchnerin drei Reinheitsgrade, das Reinwerden für den Umgang mit dem Manne nach den ersten sieben bzw. vierzehn Tagen, das für den Genuss von Hebe nach vierzig bzw. achtzig Tagen und darauf erfolgtem Sonnenuntergang und das für den Genuss von Heiligem nach Darbringung ihrer Sühnopfer. bei dem Aussätzigen, und [ebenso] drei Reinheitsgrade bei der Wöchnerin30 Nach der ersten Erklärung in der vorhergehenden Note die gleichen wie bei dem Aussätzigen, danach aber nicht nur bei der Wöchnerin, sondern ebenso auch bei dem זב und der זבה, die auch ein Sühnopfer darbringen..",
+ "Drei31 Nasir 40 a. wurden geschoren und das Scheren war für sie ein Gebot32 Dass es nur durch ein Schermesser geschehen durfte., der Nasir33 Nur das Kopfhaar., der Aussätzige und die Leviten34 Das Haar des ganzen Körpers, bei der einmaligen Weihe für ihr heiliges Amt (Num. 8, 7).. Bei ihnen allen war das Scheren, wenn es nicht mit einem Schermesser geschehen, oder wenn zwei Haare stehen geblieben waren, als wäre es nicht geschehen.",
+ "Die beiden Vögel sollten nach der Vorschrift in Farbe, Wuchs und Wert einander gleichen und gleichzeitig angeschafft werden35 S. Joma VI, 1.. Glichen sie einander nicht, waren sie dennoch tauglich, hatte man den einen an diesem und den anderen am folgenden Tage angeschafft, waren sie dennoch tauglich. Hatte man den einen geschlachtet36 Selbst wenn man den einen schon geschlachtet hat, kann man zu dem zweiten noch einen anderen hinzukaufen, ebenso aber auch, wenn man schon vor dem Schlachten den Irrtum bemerkt hat, da sich der Irrtum erst nach der Anschaffung herausgestellt hat, gilt es als ein בדיעבד und stört deshalb die nicht gleichzeitige Anschaffung nicht. und sich dann herausgestellt, dass er nicht ein in Freiheit lebender war, schaffte man zur Paar-Ergänzung zu dem zweiten einen anderen an, und den ersten37 Den geschlachteten. durfte man geniessen38 Er ist durch das Schlachten nicht für den Genuss verboten geworden, weil er von vorneherein nicht dafür geeignet war (s. Kidduschin 57 a).. Hatte man ihn geschlachtet und er war als trefa39 Die Bezeichnung חיות טהורות (Lev. 14, 4) besagt, dass die Vögel gesund, unverstümmelt und zum Genuss erlaubt sein müssen (s. Chullin 140 a). befunden worden, schaffte man zur Paar-Ergänzung zu dem zweiten einen anderen an, und von dem ersten war die Nutzniessung erlaubt40 Da der Vogel nicht für seinen Zweck geeignet war, ist er durch das Schlachten nicht verboten geworden.. War das Blut verschüttet worden41 Bevor damit die Sprengungen ausgeführt worden sind., musste der zum Fortfliegen bestimmte umkommen42 Da der geschlachtete Vogel für seinen Zweck geeignet war, ist durch sein Schlachten sowohl er selbst wie der zweite Vogel für jeden anderen Gebrauch verboten geworden, dieser darf deshalb auch nicht mehr zusammen mit einem Ersatz für den ersten verwendet werden (תרע״א). Der durch das Schlachten des ersten verboten gewordene zweite Vogel wird erst, nachdem man ihn hat fortfliegen lassen, wieder erlaubt (vgl. Kiddusch. 57 a).. War der zum Fortfliegen bestimmte umgekommen43 Nachdem der erste Vogel geschlachtet und bevor das Blut gesprengt worden war. War dagegen das Blut bereits gesprengt, war der Pflicht genügt, auch wenn man den zweiten Vogel nicht mehr fortfliegen lassen konnte (ראב״ד zu הלכות מו״צ XI, 4)., wurde das Blut fortgegossen44 Und musste ein neues Vogelpaar genommen werden..",
+ "Für das Zedernholz lautete die Vorschrift, dass es eine Elle lang und so dick wie die Viertel-Dicke eines Bettstellen-Fusses45 Der wohl gewöhnlich die gleiche Dicke hatte. sei, ein [Fuss] in zwei [Teile gespalten] und diese zwei in vier46 Das soll wohl heissen: nicht so dick wie ein Viertel der Fusslänge, sondern wie die Fussdicke, wenn durch Spalten der Dicke der eine Fuss in vier gespalten worden ist.. Für das Ysop lautete die Vorschrift, es darf nicht griechischer Ysop sein, nicht Stibiam-Ysop47 Nach der bläulichen Farbe so benannt, כוחל arab. كخل = Stibium, Augenschminke., nicht römischer Ysop, nicht Wüsten - Ysop und nicht irgend ein Ysop, der einen Beinamen hat48 Nach Nidda 26 a musste der Ysop mindestens eine Handbreite lang sein, nach Joma 42 a der Streifen Wolle das Gewicht eines Schekel haben..",
+ "Am achten Tage brachte er drei Tiere, ein Sündopfertier49 Ein weibliches Schaf., ein Schuldopfertier50 Ein männliches Schaf. und ein Ganzopfertier51 Ein männliches Schaf.; der Bedürftige brachte einen Sündopfervogel und einen Ganzopfervogel52 Als Schuldopfer dagegen ebenso wie der Bemittelte ein männliches Schaf..",
+ "Er53 Der Aussätzige. trat an das Schuldopfer heran54 Nach der Tosefta trat der Priester mit dem Opfertier an das Nikanor-Tor, der Aussätzige, der vorher nochmals ein Tauchbad genommen hatte, blieb ausserhalb des Tores stehen, weil er das Heiligtum noch nicht betreten durfte, er streckte nur seine Hände hinein und vollzog mit dem Priester gemeinsam an dem Opfer die Schwingung, dann stützte er seine Hände auf das Opfer, und dann wurde dieses nach innen geführt und geschlachtet. Nach Maim. (הלכות מחוס׳ כפ׳ IV, 2) wurde die Schwingung von dem Priester allein vollzogen; nach מ״א fand das Aufstützen der Hände ausserhalb des Heiligtums statt, weshalb die Mischna das Tauchbad des Aussätzigen und sein Herantreten an das Nikanor-Tor auch erst nach dem Schlachten des Opfers erwähnt. und stützte darauf seine beiden Hände, und man schlachtete es, zwei Priester fingen sein Blut auf, der eine in einem Gerät und der andere in der Hand. Derjenige, der es in einem Gerät aufgefangen hatte, ging und sprengte es an die Altarwand, und der, der es in der Hand aufgefangen hatte, ging55 Nachdem das Blut an den Altar gesprengt war. an den Aussätzigen heran. Der Aussätzige nahm ein Tauchbad in der Aussätzigen-Kammer56 S. Middot II Note 46. und ging und stellte sich an das Nikanor-Tor57 Nach der ersten Auslegung in Note 54 ist dieser Absatz der Mischna als Plusqpf. aufzufassen.; R. Jehuda sagt: Er brauchte kein Tauchbad zu nehmen58 Da er bereits am vorhergehenden Tage ein Tauchbad genommen hatte, s. oben Mischna 3. Nach der anderen Ansicht musste er trotzdem nochmals ein Tauchbad nehmen, weil er während der Zeit seiner Unreinheit nicht gewohnt war, sich vor Berührung mit Unreinem in Acht zu nehmen, und deshalb zu befürchten war, dass er inzwischen aus Unachtsamkeit sich wieder verunreinigt hatte. Allerdings würde in diesem Falle er auch durch das Tauchbad noch nicht rein werden, da er ja immer noch ein טבול יום wäre, immerhin sollte er soweit möglich sich von einer ihm etwa anhaftenden Unreinheit zu befreien suchen..",
+ "Er streckte seinen Kopf nach innen hinein59 Der Aussätzige darf das Heiligtum nicht betreten, so lange seine Sühnopfer noch nicht dargebracht sind, und das Blut darf nicht aus dem Heiligtum herauskommen, da es dadurch untauglich würde, deshalb muss der Aussätzige draussen bleiben und nur die betreffenden Körperteile hineinstrecken. Allerdings ist für den Unreinen auch das Hineinstrecken einzelner Körperteile verboten (ביאה במקצת שמה ביאה), da es anders aber unmöglich ist, die Tora-Vorschrift zu erfüllen, fällt in diesem Falle das Verbot weg (עשה דחי לא תעשה). Nach Ansicht von Maim. ist das Verbot von ביאה במקצת nur ein rabbinisches Verbot., und man gab [von dem Blute] auf den Knorpel60 Nach den meisten Erklären der mittlere Teil des Ohres, nach Kimchi im ס׳ השרשים das Ohrläppchen. seines Ohres61 des rechten., seine Hand61 des rechten., und man gab davon auf den Daumen seiner Hand, seinen Fuss61 des rechten., und man gab davon auf die grosse Zehe seines Fusses; R. Jehuda sagt: Er streckte alle drei zugleich hinein62 Da auf diese Weise das doch eigentlich entgegenstehende Verbot nur ein Mal übertreten zu werden braucht (מ״א).. Hatte er keinen Daumen an der Hand, keine grosse Zehe am Fuss, kein rechtes63 Das ימנית ist wohl auch auf בהן יד und בהן רגל zu beziehen. Ohr, konnte er niemals wieder rein werden64 Nach ר״ש und Bart. jedoch nur in dem Falle, wenn er beim Eintritt in die Reinigung die Glieder noch hatte, hatten sie ihm dagegen auch vorher schon gefehlt, treten die betreffenden Körperstellen für sie ein; R. Elieser sagt: Man gab es auf die betreffenden Körperstellen; R. Simon sagt: Wenn man es auf die der linken Seite gegeben hat, hat man auch dem Gebot genügt65 Deshalb gab man es, wenn die Glieder auf der rechten Seite fehlten, nicht auf die betreffenden Körperstellen der rechten Seite, sondern auf die Glieder der linken Seite. Dagegen hat man bei Vorhandensein der Glieder auf der rechten Seite auch nach R. Simon der Pflicht nicht genügt, wenn man das Blut auf die der linken Seite gegeben hat (vgl. Menachot 10 a und b). So liest auch der Talmud Sanh. 45 b und 88 a: נותן על של שמאל ויוצא, ebenso Nasir 46 mit Umstellung der Tradenten: יניח על של שמאל ויצא, wonach sich der Ausspruch des R. Simon ebenso wie das נותן des R. Elieser nur auf den angegebenen Fall bezieht..",
+ "Dann nahm er66 Der Priester, der mit dem Schuldopfer und dem Log Öl die Schwingung ausgeführt und das Schuldopfer dargebracht hatte (Lev. 14, 12). von dem Log Öl und goss davon67 Er goss nur soviel davon ab, wie zu den nachfolgenden Handlungen gebraucht wurde. in die Hand68 Die linke. eines anderen69 Weil es (Lev. 14, 15) nicht heisst: על כפו השמאלית sondern על כף הכהן השמאלית. [Priesters]. Hatte er in seine eigene Hand gegossen, war dem Gebote genügt. Er66 Der Priester, der mit dem Schuldopfer und dem Log Öl die Schwingung ausgeführt und das Schuldopfer dargebracht hatte (Lev. 14, 12). tauchte ein70 Seinen rechten Zeigefinger in das in die linke Hand gegossene Blut. und sprengte siebenmal nach der Richtung71 Das לפני ה׳ (Lev. 14, 16) wird dahin gedeutet, dass der Priester das Antlitz dem Allerheiligsten zuwenden muss, wenn er die Sprengungen vornimmt, nicht dass er das Öl in das Heiligtum hineinbringt, sondern er bleibt im Vorhof stehen und sprengt das Öl auf den Fussboden der עזרה. des Allerheiligsten, zu jeder Sprengung tauchte er wieder ein72 Seinen Finger.. Dann ging er an den Aussätzigen heran, auf dieselben Stellen, auf die man das Blut gegeben, gab man auch das Öl, denn so heisst es73 Lev. 14, 28.: „Auf das Blut des Schuldopfers“. Den Rest des Öls, der auf der Hand des Priesters war, gab man auf den Kopf des sich Reinigenden, ihn zu sühnen74 Lev. 14, 18 und 29.. Hatte man es darauf gegeben, war die Sühne vollzogen, wenn nicht, war die Sühne nicht vollzogen, das sind die Worte des R. Akiba75 Er bezieht das לכפר und וכפר in den Versen 18 und 29 auf das vorangehende Giessen des Öls auf den Kopf des Aussätzigen.; R. Jochanan, Sohn des Nuri, sagt: Es ist etwas, was von der Vorschrift Zurückbleiben kann76 Über den Ausdruck שירי מצוה s. Menach. IX Note 67., ob er es darauf gegeben hat oder nicht gegeben hat, die Sühne ist vollzogen77 Er bezieht das לכפר und וכפר auf das dargebrachte Schuldopfer., jedoch wird es ihm angerechnet, als hätte er sie nicht vollzogen. Ist von dem Log etwas, abhanden gekommen, bevor er davon abgegossen hat, macht er es wieder voll, nachdem er davon abgegossen hat, muss er von neuem ein anderes bringen78 Er hat nicht alles zur Sühne Vorgeschriebene richtig vollzogen., dies sind die Worte des R. Akiba78a Nach der Vorschrift (Lev. 14, 15): ולקח הכהן מלוג השמן ויצק muss bei den nachfolgenden Handlungen noch das volle Log Öl vorhanden sein, das hierfür bestimmt worden war, ist dieses nicht der Fall, so ist auch das noch vorhandene Öl für den weiteren Gebrauch untauglich. Nach R. Akiba wird jedoch erst beim Abgiessen das gesamte Öl für die nachfolgenden Handlungen zu einem zusammengehörenden Ganzen verbunden, so dass, wenn danach etwas von dem Öl abhanden kommt, so dass nicht mehr das volle Log da ist, auch das noch vorhandene Öl untauglich wird, weil es nicht das vorgeschriebene Mass enthält (יציקה קבעה לה s. Raschi Menach. 9 a קמיצה קבעה לה). Ist dagegen das Öl vor dem Abgiessen weniger als ein Log geworden, ist dadurch das zurückgebliebene Öl nicht untauglich geworden, sondern es darf durch Zugiessen wieder zu einem Log aufgefüllt werden. Allerdings muss mit dem aufgefüllten Log die vorher vorgenommene Schwingung nochmals wiederholt werden (יו״ב).. R. Simon sagt: Ist von dem Log etwas abhanden gekommen, bevor er davon [auf den Aussätzigen7979 So nach יו״ב, nach Bart. sind die sieben Sprengungen auf den Fussboden damit gemeint. ] gegeben hat, macht er es wieder voll, nachdem er davon gegeben hat, muss er von neuem ein anderes bringen79a Die bereits ausgeführten Handlungen braucht er aber nicht nochmals vorzunehmen (s. Joma 61 a)..",
+ "Wenn80 Arachin 17 b. ein Aussätziger seine Opfer als Armer gebracht hat, und er ist81 Bevor alle Opfer dargebracht worden. reich82 Unter einem reichen Aussätzigen versteht man den, der die Mittel hat, die drei vorgeschriebenen Tieropfer darzubringen. Reichen ihm hierzu die Mittel nicht, so hat er nur als Schuldopfer ein Lamm darzubringen, als Sündopfer und als Ganzopfer je eine junge Taube oder Turteltaube. geworden, oder als Reicher, und er ist arm geworden, richtet es sich immer nach dem Sündopfer83 Das Schuldopfer wurde zuerst dargebracht, dann das Sündopfer und dann das Ganzopfer. War er zur Zeit, als das Sündopfer dargebracht wurde, bemittelt und ist dann verarmt, muss er doch als Ganzopfer ein Schaf darbringen, war er, als das Sündopfer dargebracht wurde, unbemittelt und hat er deshalb als solches eine Taube dargebracht, und er ist dann bemittelt geworden, bringt er doch als Ganzopfer nur eine Taube dar. Nach R. Simon ist die Darbringung des Sündopfers massgebend, weil nur darin und in der des Ganzopfers sich der Arme von dem Reichen unterscheidet, nach R. Jehuda die des Schuldopfers, weil damit seine Reinigung beginnt., dies sind die Worte des R. Simon; R. Jehuda sagt: Nach dem Schuldopfer.",
+ "Ein84 Keretot 28 a. armer Aussätziger, der das Opfer eines reichen dargebracht hat85 Indem er die dazu erforderlichen Mittel sich geborgt oder anderweitig verschafft hat., hat seiner Pflicht genügt86 Es ist ihm auch von vorneherein gestattet, es darzubringen., ein reicher, der das Opfer eines armen dargebracht hat, hat seiner Pflicht nicht genügt. Es darf jemand für87 על ידי = für, anstatt, vgl. das aram. איידי. seinen Sohn, seine Tochter, seinen Sklaven und seine Sklavin88 Die alle kein eigenes Vermögen haben und von ihm unterhalten werden. das Opfer eines Armen bringen89 Obgleich er selbst vermögend ist und für sich selbst das Opfer eines Vermögenden darbringen müsste. und sie dann Opferfleisch90 Das sie vor Darbringung ihres Sühnopfers nicht essen dürfen. essen lassen; R. Jehuda sagt: Auch für seine Frau muss er91 Der Vermögende, wie für sich selbst. das Opfer eines Reichen bringen92 Wenn sie selbst auch kein Vermögen hat., ebenso ist es bei jedem Opfer, das sie zu bringen hat93 Nach Maim. und Bart. gilt dies für alle Opfer, die sie zu bringen hat, mit Ausnähme solcher, die sie freiwillig zu bringen gelobt hat, nach ר״ש gilt dieses auch nicht für Opfer, die sie für begangene Sünden zu bringen hat..",
+ "Sind die Opfertiere von zwei Aussätzigen unter einander geraten94 Jeder der beiden Aussätzigen hat ein männliches Schaf als Schuldopfer und eines als Ganzopfer und ein weibliches als Sündopfer hingebracht, man weiss aber nicht mehr, welches von den zwei Schuldopfertieren und welches von den zwei Ganzopfertieren und welches von den zwei Sündopfertieren dem einen gehört und welches dem anderen., und man hat das Opfer von einem von ihnen dargebracht95 Man hat von den drei Paaren je eines dargebracht mit der Bestimmung, dass es für denjenigen als Opfer gelten soll, dem es gehört, um danach die drei anderen mit der gleichen Bestimmung darzubringen., und dann ist einer von ihnen gestorben96 So dass die drei zurückgebliebenen Opfer nicht mehr mit der obigen Bestimmung dargebracht werden können, da es ja vielleicht gerade die Opfer des Gestorbenen sind und nur das Ganzopfer eines Gestorbenen auch nach seinem Tode dargebracht werden darf (s. Kinnim II, 5), nicht aber sein Sündopfer und sein Schuldopfer, sondern das Sündopfer muss man umkommen lassen (s. Temura IV, 1) und das Schuldopfer weiden lassen, bis es einen Leibesfehler bekommt, dann es verkaufen und den Erlös in die Spendenbüchse tun (s. Temura III, 3). Der Überlebende kann aber auch Dicht zwei andere Tiere nehmen und sie als sein Sündopfer und sein Schuldopfer darbringen, da vielleicht die bereits dargebrachten Tiere die seinen gewesen sind, er demnach bereits seine Opfer dargebracht hat, und er damit gegen das Verbot verstossen würde, Nichtheiliges im Heiligtum darzubringen. So hätte der Überlebende gar keine Möglichkeit, durch Darbringung der vorgeschriebenen Opfer sich von seiner Unreinheit zu reinigen; so erklärt יו״ב die Mischna. Nach ר״ש, Maim. und Bart. handelt es sich in der Mischna nur um die Frage der Darbringung des Sündopfers. Von den untereinander geratenen Tieren der beiden Aussätzigen ist das eine der beiden Sündopfertiere bereits dargebracht worden, bevor der eine von ihnen gestorben ist (dafür spricht das קרב קרבנו im Singular), und es handelt sich nur um die Frage, wie der Überlebende sich der Pflicht der Darbringung seines Sündopfers entledigen kann. Um das Ganzopfer handelt es sich nicht, weil dieses, wie oben schon erwähnt, auch für einen bereits Gestorbenen dargebracht werden darf, und auch um das Schuldopfer nicht, entweder weil, wie Maim. (הלכות נזירות X, 8) entscheidet, die Nichtdarbringung des Schuldopfers die Reinigung des Aussätzigen nicht hindert, oder weil in einem solchen Falle ausnahmsweise auch das Schuldopfer mit der Bestimmung dargebracht werden darf, dass im Falle das Schuldopfer des Darbringenden bereits dargebracht worden ist, es als freiwilliges Friedensopfer gelten soll, weil für das Schuldopfer die gleichen Blutsprengungen wie für das Friedensopfer vorgeschrieben sind, während bei einem Sündopfer eine solche Bestimmung nicht angängig ist, weil bei diesem die Blutsprengungen anders sind als beim Friedensopfer (vgl. Nidda 70 a)., darüber haben die Leute von Alexandria den R. Josua befragt97 Nidda 69 b., und er sagte zu ihnen: Er verschreibe sein Vermögen einem anderen98 Mit der Vereinbarung, dass er es ihm nach seiner Reinigung wieder zurückschenkt, so dass er in der Zwischenzeit unbemittelt ist. und bringe dann das Armen-Opfer99 Er bringt für den Fall, dass die bereits dargebrachten Opfer nicht die seinen waren, jetzt, da er unbemittelt ist, eine Taube als Sündopfer dar, das darf er, trotzdem er vielleicht durch das dargebrachte Sündopfer bereits seiner Pflicht genügt hat, weil ein Vogel-Sündopfer auch in einem Zweifelsfall dargebracht werden darf (s. Nasir 29 a). Als Schuldopfer und als Ganzopfer kann er, wie am Schluss von Note 96 ausgeführt, die zurückgebliebenen Tiere darbringen; dass er jetzt ein Armer ist, stört nicht, da ein Armer auch mit den für den Reichen vorgeschriebenen Opfern seiner Pflicht genügt.."
+ ]
+ ],
+ "sectionNames": [
+ "Chapter",
+ "Mishnah"
+ ]
+}
\ No newline at end of file
diff --git a/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Negaim/English/Mishnah Yomit by Dr. Joshua Kulp.json b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Negaim/English/Mishnah Yomit by Dr. Joshua Kulp.json
new file mode 100644
index 0000000000000000000000000000000000000000..767c53084e743942c7b2613e3d20c596217f716b
--- /dev/null
+++ b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Negaim/English/Mishnah Yomit by Dr. Joshua Kulp.json
@@ -0,0 +1,169 @@
+{
+ "language": "en",
+ "title": "Mishnah Negaim",
+ "versionSource": "http://learn.conservativeyeshiva.org/mishnah/",
+ "versionTitle": "Mishnah Yomit by Dr. Joshua Kulp",
+ "status": "locked",
+ "priority": 1.0,
+ "license": "CC-BY",
+ "shortVersionTitle": "Dr. Joshua Kulp",
+ "actualLanguage": "en",
+ "languageFamilyName": "english",
+ "isBaseText": false,
+ "isSource": false,
+ "direction": "ltr",
+ "heTitle": "משנה נגעים",
+ "categories": [
+ "Mishnah",
+ "Seder Tahorot"
+ ],
+ "text": [
+ [
+ "The signs of negaim are two which, in fact, are four. The bright spot (baheret) is bright white like snow; secondary to it is the sign as white as the lime of the Temple. The rising (se'et) is as white of the skin of an egg; secondary to it is the like white wool, the words of Rabbi Meir. But the sages say: the rising (se'et) is white wool and secondary to it is like the white of the skin of an egg.",
+ "The variegation of the snow-like whiteness is like wine mixed with snow. The variegation of the lime-like whiteness is like blood mixed with milk, the words of Rabbi Ishmael. Rabbi Akiva says: the reddishness in either of them is like wine mixed with water, only that in the snow-like whiteness the color is bright while in that of lime-like whiteness it is duller.",
+ "These four colors combine with each other to declare free [from uncleanness], to certify or to shut up. \"To shut up\" one who is at the end of the first week; \"To declare free [from uncleanness]\", one who is at the end of the second week. \"To certify\", one in which a discoloration or white hair arose, by the end of the first week, by the end of the second week or after it had been declared free [from uncleanness]. \"To certify\", when a spreading arose in it by the end of the first week, by the end of the second week or after it had been declared free [from uncleanness]. \"To certify\", when all one's skin turned white after it had been declared free from uncleanness; \"To declare free from uncleanness’, when all one's skin turned white after the sign had been certified unclean or after it had been shut up. These are the colors of signs of negaim upon which depend all decisions concerning negaim.",
+ "Rabbi Hanina, the vice-chief of priests, says: the colors of negaim are sixteen. Rabbi Dosa ben Harkinas says: the colors of negaim are thirty-six. Akaviah ben Mahalalel says: seventy-two. Rabbi Hanina the vice-chief of priests says: negaim may not be inspected for the first time at the end of Shabbat, since the end of that week will fall on Shabbat; Nor on a Monday, since the end of the second week will fall on Shabbat; Nor on a Tuesday, in the case of houses, since the end of the third week will fall on Shabbat. Rabbi Akiva says: they may be inspected at all times, and if the time for the second inspection falls on Shabbat it is postponed to after Shabbat; and this procedure leads sometimes to a leniency and sometimes to a stringency.",
+ "How does it lead to a leniency?If the nega had two white hairs and one white hair disappeared. If there were two white hairs and they turned black. If one hair was white and the other black and both turned black. If they were long and then they became short. If one was long and the other short and both became short. If a boil adjoined both hairs or one of them. If the boil surrounded both hairs or one of them. Or if they were separated from each other by a boil, the quick flesh of a boil, a burning, or the quick flesh of a burning, or a white scurf. If it had undiscolored flesh and this undiscolored flesh disappeared. If it was square and then became round or elongated. If it was encompassed and then moved to the side. If it was united and then it was dispersed. Or a boil appeared and made its way into it. If it was encompassed, parted or lessened by a boil, the quick flesh of a boil, a burning, the quick flesh of a burning, or a white scurf; If it had a spreading and then the spreading disappeared; Or the first sign itself disappeared or was so lessened that both are less than the size of a split bean; Or if a boil, the quick flesh of a boil, a burning, the quick flesh of a burning, or a white scurf, formed a division between the first sign and the spreading Behold these lead to a leniency in the law.",
+ "How does it lead to a stringency?If it had no white hairs and then white hairs appeared; If they were black and then turned white; If one hair was black and the other white and both turned white; If they were short and they became long; If one was short and the other long and both became long. If a boil adjoined both hairs or one of them, if a boil encompassed both hairs or one of them or if they were parted from one another by a boil, the quick flesh of a boil, a burn, or the quick flesh of a burn, or white scurf, and then [one of these things] disappeared. If it had no quick flesh and then quick flesh appeared. If it was round or long and then became four sided; If it was at the side and then it became encompassed. If it was dispersed and then it became united or a boil appeared and made its way into it. If it was encompassed, parted or lessened by a boil, the quick flesh of a boil, a burn, the quick flesh of a burn or white scurf, and then they disappeared; If it had no spreading and then a spreading appeared; If a boil, the quick flesh of a boil, a burn, the quick flesh of a burn, or white scurf formed a division between the first sign and the spreading and then they disappeared. Behold all of these lead to a stringency."
+ ],
+ [
+ "The bright spot in a German appears as dull white, and the dull white spot in an Ethiopian appears as bright white. Rabbi Ishmael says: the children of Israel (may I be atonement for them!) are like boxwood, neither black nor white but of an intermediate shade. Rabbi Akiva says: painters have materials with which they portray figures in black, in white, and in an intermediate shade; let, therefore a paint of an intermediate shade be brought and applied around the outside of the nega, and it will then appear as on skin of intermediate shade. Rabbi Judah says: in determining the colors of negaim the law is to be lenient and not stringent; let,therefore, the negaim of the German be inspected on the color of his own body so that the law is lenient, and let that of the Ethiopian be inspected as if it were on the intermediate shade so that the law is also lenient. The sages say: both are to be treated as if the nega was on the intermediate shade.",
+ "Negaim may not be inspected in the early morning or in the evening, nor in a house, nor on a cloudy day, because then the dull white appears like bright white; nor may they be inspected at noon, because then the bright white appears like dull white. When are they to be inspected? During the third, fourth, fifth, eighth or ninth hour, the words of Rabbi Meir. Rabbi Judah ruled: during the fourth, fifth, eighth or ninth hour.",
+ "A priest who is blind in one eye or the light of whose eyes is dim should not inspect negaim; for it says, \"Wherever the priest's eyes can see\" (Leviticus 13:12). In a dark house one may not open up windows in order to inspect his nega.",
+ "What is [the posture] of examining negaim? A man is inspected in the posture of one that hoes or one that gathers olives. And a woman [is inspected in the posture] of one who is arranging dough and one who nurses her child, and one that weaves at an upright loom if the nega was in the right armpit. Rabbi Judah says: also in the posture of one that spins flax if it was within the left armpit. Just as [is the posture] for examining for the nega, so too [is the posture] for shaving hair.",
+ "All negaim may be examined by a person, except his own. Rabbi Meir ruled: not even the negaim of his relatives. All vows may be released by a person, except his own. Rabbi Judah says: not even those vows of his wife that affect relationships between her and others. All firstlings may be examined by a person, except his own firstlings."
+ ],
+ [
+ "Everyone can become impure from negaim, except for a non-Jew and a resident alien. All are qualified to inspect negaim, but only a priest may declare them unclean or clean. He is told, \"Say: 'unclean,'\" and he repeats \"unclean,\" or \"Say: 'clean,'\" and he repeats \"clean.\" Two negaim may not be inspected simultaneously whether in one man or in two men; rather he inspects one first and isolates him, certifies him as unclean or pronounces him clean, and then he inspects the second. One who is isolated may not be isolated again nor may one who is certified unclean be certified unclean again. One who is certified unclean may not be isolated nor may one who is isolated be certified unclean. But in the beginning, or at the end of a week, he may isolate on account of the one nega and isolate him on account of another one; he may certify him unclean on account of one sign and also certify him unclean on account of another sign; he may isolated the one sign and declare the other clean, or certify the one unclean and declare the other clean.",
+ "A bridegroom on whom a nega has appeared is given the seven days of the marriage feast [in which he is not examined]; [This grace period is given to] him, and to his house and to his clothing. Similarly during a festival, one is granted exemption from inspection during all the days of the festival.",
+ "The skin of the flesh becomes unclean for two weeks and by one of three signs: by white hair or by quick flesh or by a spreading. \"By white hair or by quick flesh\" in the beginning, at the end of the first week, at the end of the second week, or after it had been pronounced clean. \"Or by a spreading,\" at the end of the first week, at the end of the second week, or after it had been pronounced clean. It becomes unclean for two weeks which are thirteen days.",
+ "A boil or a burn becomes unclean for one week and by one of the following two tokens: by white hair or by a spreading. By white hair, in the beginning, at the end of the week, or after it has been pronounced clean. \"Or by a spreading:\" At the end of the week, or after it had been declared clean. They become unclean for a week which is seven days.",
+ "Head or beard (scall) negaim become unclean for two weeks and by one of the following two signs: by yellow thin hair or by a spreading. \"By yellow thin hair\" in the beginning, at the end of the first week, at the end of the second week, or after they have been pronounced clean. \"Or by a spreading,\" at the end of the first week, at the end of the second week or after they have been pronounced clean. They become unclean for two weeks which are only thirteen days.",
+ "Scalp baldness or forehead baldness [negaim] become unclean for two weeks and by one of the following two signs: by quick flesh or by a spreading. \"By quick flesh,\" in the beginning, at the end of the first week, at the end of the second week, or after they have been pronounced clean. \"Or by a spreading,\" at the end of the first week, at the end of the second week, or after they have been pronounced clean. They become unclean for two weeks which are only thirteen days.",
+ "Garments become unclean for two weeks and by one of three signs: by a greenish color, by a reddish color or by a spreading. \"By a greenish colour or by a reddish color,\" in the beginning, at the end of the first week, at the end of the second week, or after they have been pronounced clean. \"Or by a spreading,\" at the end of the first week, at the end of the second week, or after they have been pronounced clean. They become unclean for two weeks which are but thirteen days.",
+ "Houses become unclean for three weeks and by one of the following three signs: by a greenish color or by a reddish color or by a spreading. \"By a greenish color or by a reddish color,\" in the beginning, at the end of the first week, at the end of the second week, at the end of the third week, or after they have been pronounced clean. \"Or by a spreading,\" at the end of the first week, at the end of the second week, at the end of the third week, or after they have been pronounced clean. They become unclean for three weeks which are nineteen days. None of the leprosy signs is for less than a week or for more than three weeks."
+ ],
+ [
+ "There are [laws] that apply to the white hair that do not apply to the spreading, while others apply to the spreading and do not apply to the white hair. That white hair causes uncleanness at the beginning, it causes uncleanness whatever the state of its whiteness, and it is never a sign of cleanness. There are laws that apply to the spreading, for the spreading causes uncleanness however small its extent, it causes uncleanness for all negaim and even when it is outside the nega, and these laws do not apply to the white hair.",
+ "There are [laws] that apply to the quick flesh that do not apply to the spreading, while other restrictions apply to the spreading and do not apply to the quick flesh. That quick flesh causes uncleanness at the beginning, it causes uncleanness whatever its color, and it is never a sign of cleanness. There are [laws] that apply to the spreading, for the spreading causes uncleanness however small its extent, it causes uncleanness in all forms of negaim and also where it is outside the leprosy sign, and these laws do not apply to the quick flesh.",
+ "There are [laws] that apply to white hair that do not apply to quick flesh, while others apply to quick flesh and not to white hair. White hair causes uncleanness in a boil and in a burn, whether growing together or dispersed, and whether encompassed or unencompassed. There are [laws] that apply to quick flesh, for quick flesh causes uncleanness in scalp baldness and in forehead baldness, whether it was turned or was not turned, it prevents the cleanness of one who is turned all white, and causes uncleanness whatever its color, and these do not apply to white hair.",
+ "If the two hairs were black at the root and white at the tip he is clean. If they were white at the root and black at the tip he is unclean. How much whiteness must there be? Rabbi Meir says: any amount. Rabbi Shimon says: enough to be cut with a pair of scissors. If it was single at the root but split at the tip, and it looks like two hairs, he is clean. If a bright spot had [two] white hairs or black hair he is unclean, for we are not concerned that the place of the black hair lessened the space of the bright spot, since the former is of no consequence.",
+ "If a bright spot was of the size of a split bean and a string extended from it, if it was two hairs in breadth, it is subject to the restrictions in respect of white hair and spreading, but not to that in respect of its quick flesh. If there were two bright spots and a streak extended from one to the other, if it was two hairs in breadth, it combines them; but if not, it does not combine them.",
+ "If a bright spot the size of a split bean had within it quick flesh the size of a lentil and there was white hair within the quick flesh: if the quick flesh disappeared the spot is unclean on account of the white hair; if the white hair disappeared it is unclean on account of the quick flesh. Rabbi Shimon makes it clean, since it was not the bright spot that caused it [the hair] to turn [white]. If a bright spot together with the quick flesh in it was of the size of a split bean and there was white hair within the spot: if the quick flesh disappeared the bright spot is unclean on account of the white hair; if the white hair disappeared it is unclean on account of the quick flesh. Rabbi Shimon says that it is clean, since it was not a bright spot the size of a split bean that caused the hair to turn [white]. He agrees that if where the white hair was, was the size of a split bean, that it is impure.",
+ "A bright spot which had quick flesh and a spreading: if the quick flesh disappeared it is unclean on account of the spreading; if the spreading disappeared it is unclean on account of the quick flesh. So also in the case of white hair and a spreading. If it [the bright spot] disappeared and appeared again at the end of the week, it is regarded as though it had remained as it was. If it reappeared after it had been pronounced clean, it must be inspected as a new one. If it had been bright white but was now dull white, or if it had been dull white but was now bright white, it is regarded as though it had remained as it was, provided that it does not become less white than the four principal colors. If it contracted and then spread, or if it spread and then contracted: Rabbi Akiva rules that it is unclean; But the sages rule that it is clean.",
+ "A bright spot the size of a split bean, and it spreads to the extent of half a split bean, while of the original spot there disappeared as much as half a split bean: Rabbi Akiba says: it must be inspected as a new one, But the sages say: it is clean.",
+ "A bright spot the size of a split bean that spread to the extent of half a split bean and a little more, while as much as half the size of a split bean disappeared from the original spot: Rabbi Akiva says that it is unclean, But the sages say that it is clean. A bright spot the size of a split bean that spread to the extent of a split bean and a little more, while the original spot disappeared: Rabbi Akiva says that is it unclean, But the sages say: it should be inspected as a new one.",
+ "A bright spot the size of a split bean spread to the extent of a split bean, and in the spreading there appeared quick flesh or white hair, while the original spot disappeared: Rabbi Akiva says: it is unclean. But the sages say: it must be inspected as a new one. A bright spot the size of half a split bean with nothing in it, and then there appeared a bright spot the size of half a split bean and with one hair, this is to be isolated. A bright spot the size of half a split bean with one hair and then there appeared another spot of the size of a half a split bean with one hair, this is to be isolated. A bright spot the size of half a split bean with two hairs and another spot of the size of half a split bean appeared with one hair, this is to be isolated.",
+ "A bright spot the size of a split bean and there was nothing else, and then there appeared a bright spot of the size of half a split bean having two hairs, this one is declared unclean. Because they said: if the bright spot preceded the white hair he is unclean; if the white hair preceded the bright spot he is clean; and if it is doubtful he is unclean. Rabbi Joshua regards this as unsolvable."
+ ],
+ [
+ "Any doubtful nega is regarded as clean, except this case and one other. Which is that? If he had a bright spot of the size of a split bean and he was isolated, and by the end of the week it was as big as a sela, and it is doubtful whether it is the original one or whether another came in its place, he must be regarded as unclean.",
+ "If one had been certified unclean on account of white hair, and the white hair disappeared and other white hair appeared, And so also in the case of quick flesh or a spreading, Whether this occurred in the beginning, at the end of the first week, at the end of the second week, or after he had been released from uncleanness, he is regarded as being in the same position as before. If he had been certified unclean on account of quick flesh, and the quick flesh disappeared and other quick flesh appeared, And so also in the case of white hair and spreading, Whether this occurred in the beginning, at the end of the first week, at the end of the second week, or after the man had been released from uncleanness, he is regarded as being in the same position as before. If he had been certified unclean on account of a spreading, and the spreading disappeared and another spreading appeared, And so also in the case of white hair, Whether this occurred at the end of the first week, at the end of the second week, or after the man had been released from uncleanness, he is in the same position as before.",
+ "Deposited hair: Akaviah ben Mahalalel holds it is unclean. But the sages hold it to be clean. What is \"deposited hair\"? If one had a bright spot with white hair in it, and the bright spot disappeared leaving the white hair in position and then it reappeared: Akaviah ben Mahalalel holds it to be unclean, But the sages hold it to be clean. Rabbi Akiva said: in this case I agree that he is clean; But what is \"deposited hair\"? If one had a bright spot of the size of a split bean with two hairs in it, and a part the size of a half a split bean disappeared leaving the white hair in the place of the white spot and then it reappeared. They said to him: just as they rejected the ruling of Akaviah so is there no validity in your ruling.",
+ "Any doubt in negaim in the beginning is regarded as clean before uncleanness has been established, but after uncleanness has been established a doubt is regarded as unclean. How is this so? If two men came to a priest one having a bright spot the size of a split bean and the other having one of the size of a sela, and at the end of the week each had one the size of a sela, and it is not known on which of them the spreading had occurred, Whether this occurred with one man or with two men, each is clean. Rabbi Akiva said: if one man is involved he is unclean, but if two men are involved each is clean.",
+ "\"But after uncleanness has been established a doubt is regarded as unclean.\" How so? If two men came to a priest, one having a bright spot of the size of a split bean and the other having one of the size of a sela and at the end of the week each was of the size of a sela and a little more, both are unclean; And even though both returned to be the size of a sela both are unclean, and remain unclean until they return to the size of a split split bean. They is what they meant when they said, \"but after uncleanness has been established a doubt is regarded as unclean.\""
+ ],
+ [
+ "The minimum size of a bright spot must be that of a Cilician split bean squared. The space covered by a split bean equals that of nine lentils. The space covered by a lentil equals that of four hairs; It turns out that the size of a bright spot must be no less than that of thirty-six hairs.",
+ "If a bright spot was of the size of a split bean and in it there was quick flesh of the size of a lentil: If the bright spot grew larger it is unclean, but if it grew smaller it is clean. If the quick flesh grew larger it is unclean, and if it grew smaller it is clean.",
+ "A bright spot the size of a split bean and in it there was quick flesh less than the size of a lentil: If the bright spot grew larger it is unclean, but if it grew smaller it is clean. If the quick flesh grew larger it is unclean, but if it grew smaller, Rabbi Meir rules that it is unclean; But the sages rule that it is clean, since a nega cannot spread within itself.",
+ "If a bright spot was larger in size than a split bean and in it there was quick flesh larger than a lentil, irrespective of whether they increased or decreased, they are unclean, provided that they do not decrease to less than the prescribed minimum.",
+ "If a bright spot was the size of a split bean and quick flesh the size of a lentil encompassed it, and outside the quick flesh there was another bright spot, the inner one must be isolated and the outer one must be certified unclean. Rabbi Yose says: the quick flesh is not a sign of uncleanness for the outer one, since the inner bright spot is within it. If it decreased or disappeared: Rabban Gamaliel says: if its destruction was on its inner side it is a sign of spreading of the inner bright spot while the outer one is clean, but if its destruction was on its outer side, the outer one is clean while the inner one must be isolated. Rabbi Akiva says: in either case it is clean.",
+ "Rabbi Shimon said: when is this the case? When the quick flesh was exactly the size of a lentil. But if it was larger than a lentil, the excess is a sign of spreading of the inner one, and the outer one is unclean. If there was white scurf less that the size of a lentil, it is a sign of the spreading of the inner bright spot but it is not a sign of spreading of the outer one.",
+ "There are twenty-four tips of limbs in the human body that do not become unclean on account of quick flesh: the tips of the fingers and the toes, the tips of the ears, the tip of the nose, the tip of the penis; and also the nipples of a woman. Rabbi Judah says: also those of a man. Rabbi Eliezer says: also warts and warts with thin necks do not become unclean on account of quick flesh.",
+ "The following places in a person do not become unclean on account of a bright spot: the inside of the eye, the inside of the ear, the inside of the nose and the inside of the mouth, wrinkles, wrinkles in the neck, under the breast and the armpit, the sole of the foot, the nails, the head and the beard; and a boil, a burn and a blister that are festering. All these: Do not become unclean on account of negaim Do not combine with other negaim, A nega is not considered to spread into them, Do not become unclean on account of quick flesh, And they do not act to prevent a person from being considered to have turned completely white. If subsequently a bald spot arose in the head or beard, or if a boil, a burn or a blister formed a scar: They may become unclean by negaim, But they do not combine with other negaim, A nega is not considered to spread into them, And they do not become unclean on account of quick flesh. But they do act to prevent a person from being considered to have all turned white. The head and the beard before they have grown hair, and warts with thin necks on the head or the beard, are treated as the skin of the flesh."
+ ],
+ [
+ "The following bright spots are clean:Those that one had before the Torah was given, Those that a non-Jew had when he converted; Or a child when it was born, Or those that were in a crease and were subsequently uncovered. If they were on the head or the beard, on a boil, a burn or a blister that is festering, and subsequently the head or the beard became bald, and the boil, burn or blister turned into a scar, they are clean. If they were on the head or the beard before they grew hair, and they then grew hair and subsequently became bald, or if they were on the body before the boil, burn or blister before they were festering and then these formed a scar or were healed: Rabbi Eliezer ben Jacob said that they are unclean since at the beginning and at the end they were unclean, But the sages say: they are clean.",
+ "If their color changed, whether to be lenient or stringent: How is it \"to be lenient\"? If it was white like snow and it became white like the lime of the Temple, or like wool or like the skin of an egg, or [as white] as the second shade of a rising or the second shade of bright white. How is it \"to be stringent\"? If it was the color of the skin of an egg and it became like white wool, the lime of the Temple or like snow. Rabbi Eliezer ben Azariah rules that they are clean. Rabbi Eliezer Hisma says: if the change was to be lenient it is clean, but if it was one to be stringent it must be inspected as if it were a new one. Rabbi Akiva says: whether the change was to be lenient or to be strict it must be inspected as if it were a new one.",
+ "A bright spot in which there were no signs of uncleanness: At the beginning, or at the end of the first week, he is isolated; At the end of the second week or after it had been pronounced clean, he is pronounced clean. If while the priest was about to isolate him or to pronounce him clean, signs of uncleanness appeared in it, he certifies him as unclean. A bright spot in which there are signs of uncleanness, he certifies him as unclean. If while the priest was about to certify it as unclean the signs of uncleanness disappeared: If at the beginning, or at the end of the first week, he isolates him; But if at the end of the second week or after the spot had been pronounced clean, he is pronounced clean.",
+ "One who plucks out signs of uncleanness or burns quick flesh transgresses a negative commandment. And as regards cleanness: If they were plucked out before he came to the priest, he is clean; But if after he had been certified as unclean, he remains unclean. Rabbi Akiva said: I asked Rabban Gamaliel and Rabbi Joshua while they were on the way to Narbata, \"What is the ruling if the plucking occurred while he was isolated?\" They said to me, \"We did not hear anything [about this case], but we have heard that if they were plucked before he came to the priest he is clean, and if after he had been certified as unclean he remains unclean.\" I began to bring them proofs: whether the man stands before the priest or whether he is isolated, he is clean unless the priest had pronounced him unclean. When does he attain cleanness [after he has been certified unclean]? Rabbi Eliezer says: after another nega arises in him and he has attained cleanness after it. But the sages says: only after another nega has spread over his whole body or after his bright spot has been reduced to less than the size of a split bean.",
+ "If one had a bright spot and it was cut off, he becomes clean; If he cut it off intentionally: Rabbi Eliezer says: [he is clean] only after another nega arises in him and he has attained cleanness after it. But the sages say: only after it has spread over all his body. If it was on the tip of one's foreskin, he should be circumcised."
+ ],
+ [
+ "If a nega broke out completely upon one who was unclean, he becomes clean; If the ends of his limbs reappeared, he becomes unclean until the bright spot is reduced to less than the size of a split bean. [If it broke out completely upon him] when he was clean, he becomes unclean; If the ends of his limbs reappeared, he remains unclean until his bright spot resumes its former size.",
+ "A bright spot the size of a split bean in which there was quick flesh the size of a lentil and then it broke out covering a person's entire skin and then the quick flesh disappeared, or if the quick flesh disappeared and then the bright spot broke out covering all his skin, he is clean. If quick flesh arose [subsequently], he is unclean. If white hair grew [subsequently]: Rabbi Joshua rules that he is unclean, But the sages rule that he is clean.",
+ "A bright spot in which there was white hair and then it broke out covering his entire skin, even though the white hair remained in its place, he is clean. A bright spot in which there was a spreading and then it broke out covering his entire skin, he is clean. But in all of these cases if [even] the ends of the his limbs reappeared [in their natural color], he is unclean. If it broke out covering a part of his skin he is unclean; If it broke out covering all his skin he is clean.",
+ "In all cases of breaking out and covering the ends of the limbs whereby the unclean have been pronounced clean, if they reappeared they become unclean again. In all cases of reappearance of the ends of the limbs whereby the clean have been pronounced unclean, if they were covered again these become clean again. If subsequently they become uncovered these are unclean, even if this occurs a hundred times.",
+ "Any part [of the body] that can be subject to the uncleanness of a bright spot nega can prevent the effectiveness of the breaking out [over the entire body], and any part that cannot be subject to the uncleanness of a bright spot nega does not prevent the effectiveness of the breaking out abroad. How so? If it broke out covering all of his skin, but not on the head or the beard, or on a festering boil, burn or blister, and then the head or the beard became bald, or the boil, burn or blister turned into a scar, he is clean. If it broke out covering all of his skin, except a spot of the size of half a lentil near the head or beard, or near a boil, burn or blister, and then the head or the beard became bald, or the boil, burn or blister turned into a scar, even though the place of the quick flesh became a bright spot, he is unclean unless it breaks out covering all his body.",
+ "If there were two bright spots, one unclean and the other clean, and they broke out from one to the other, and then [a nega] broke out covering all of his skin, he is clean. [If the bright spots] were on his upper lip and lower lip, or on two of his fingers, or on his two eyelids, even though they cleave together and appear as one, he is clean. If it broke out covering all his skin except white scurf, he is unclean. If the ends of his limbs reappeared in the color of white scurf, he is clean. If the ends of his limbs reappeared to the extent of less than a lentil: Rabbi Meir rules that he is unclean, But the sages rule that a piece of white scurf less in size than a lentil, is a sign of uncleanness in the beginning, but it is not a sign of uncleanness at the end.",
+ "One who came [in front of the priest] with all his body white is isolated. If white hair grew, he is certified unclean. If both hairs or one of them turned black, If both or one of them became short, If a boil adjoined both or one of them, If a boil surrounded both or one of them, Or if a boil, the quick flesh of a boil, a burn, the quick flesh of a burn, or white scurf divided them [he is pure]. If quick flesh or white hair arose, he is unclean; But if neither quick flesh nor white hair arose he is clean. In all these cases if the ends of his limbs reappeared he remains as he was before. If the nega broke out, covering a part of him, he is unclean. If it broke out covering all of them, he is clean.",
+ "If it broke out covering all of his skin all at once: If this originated in a condition of cleanness, he is unclean; But if it originated in a condition of uncleanness, he is clean. One who becomes clean after having been isolated is exempt from the uncovering his head and rending his clothes, from shaving his hair and from bringing the birds. If he becomes clean after he had been certified unclean, he is liable to all these. Both convey uncleanness by entering.",
+ "If one came with his whole body white, and on it there was quick flesh to the extent of a lentil, and then the nega spread out covering all his skin, and then the ends of his limbs reappeared: Rabbi Ishmael says: this is the same as when the ends of the limbs reappear in that of a large bright spot. Rabbi Elazar ben Azariah ruled: as when the ends of the limbs reappeared in a small bright spot.",
+ "There is one who shows his nega [to the priest] and thereby gains advantage, while there is one who shows and loses. How so? If one was certified unclean and the signs of his uncleanness disappeared, and before he could show it to the priest the nega broke out covering all his skin, he is clean; whereas if he had shown it to the priest he would have been unclean. If he had a bright spot in which there was nothing else, and before he could show it to the priest it broke out covering all his skin, he is unclean; whereas if he had shown it to the priest he would have been clean."
+ ],
+ [
+ "A boil or a burn may become unclean in a week and by two signs: by white hair or by a spreading. What is a \"boil\"? An injury received from wood, stone, peat, or the waters of Tiberias, of from any other object whose heat is not due to fire is a boil. What exactly is a \"burn\"? A burn caused by a live coal, hot embers, or any object whose heat is due to fire is a burning.",
+ "A boil and a burn do not combine, nor do they spread from one to the other, nor do they spread from there to the skin of the flesh, nor does [a nega] on the skin of the flesh spread to them. If they were festering they are clean. If they formed a scale as thick as garlic peel, such is the scar of the boil that is spoken of in the Torah. If they were subsequently healed, even though there was a mark in their place, they are regarded as the skin of the flesh.",
+ "They asked R. Eliezer: \"[What is the ruling concerning] one who had a bright spot the size of a sela form on the inside of his hand and it covered up the scar of a boil?\" He replied: \"He should be isolated.\" They said to him: \"Why? Since it is neither capable of growing white hair nor can it effectively spread nor does quick flesh cause it to be unclean?\" He replied, \"It is possible that it will contract and then spread again.\" They said to him, \"But what about when its only the size of a split bean?' He said to them: I have not heard anything. Rabbi Judah ben Batera said to him, \"Can I teach something about this?\" He replied, \"If you would thereby confirm the ruling of the sages, go ahead.\" He said, \"Lest another boil would arise outside it and spread into it. He replied: \"You are a great scholar for you have confirmed the words of the sages.\""
+ ],
+ [
+ "Scalls may become unclean for two weeks and by two signs: by thin yellow hair and by spreading. By thin yellow hair: means stunted and short, the words of Rabbi Akiva. Rabbi Yohanan ben Nuri said: even though it is long. Rabbi Yohanan ben Nuri said: what is the meaning of the expression when people say, \"This stick is thin,\" or \"This reed is thin\"? Does \"thin\" imply that it is stunted and short and not stunted and long? Rabbi Akiva replied: before we learn from the reed let us learn from hair, [for they say] \"So and so's hair is thin\": \"thin\" means that it is stunted and short and not stunted and long.",
+ "Yellow thin hair causes uncleanness whether it is clustered together or dispersed, whether it is encompassed or unencompassed, or whether it came after the scall or before it, the words of Rabbi Judah. Rabbi Shimon says: it causes uncleanness only when it came after the scall. Rabbi Shimon said: Is it not logical: if white hair, against which other hair affords no protection, causes uncleanness only when it comes after the nega, how much more should yellow thin hair, against which other hair does afford protection, cause uncleanness only when it comes after the scall? Rabbi Judah says: Whenever it was necessary to say, \"it turns\" Scripture says, \"it turns.\" But the scall, since about it Scripture says, \"there is no yellow hair in it,\" it causes uncleanness whether it came before or after it.",
+ "[Black hair] that sprouts up affords protection against yellow hair and against a spreading, whether it was clustered together or dispersed, whether it was encompassed or unencompassed. And that which is left [over from before the scall] affords protection against yellow hair and against a spreading, whether it is clustered together or dispersed, and also when encompassed, but it affords no protection where it is at the side unless it is distant from the standing hair by the place of two hairs. If one hair was yellow and the other black, or if one was yellow and the other white, they afford no protection.",
+ "Yellow hair that preceded a scall is clean. Rabbi Judah says that it is unclean. Rabbi Eliezer ben Jacob says: it neither causes uncleanness nor does it afford protection. Rabbi Shimon says: anything in a scall that is not a sign of uncleanness is a sign of cleanness.",
+ "How does one shave who has a scall? He shaves outside it and leaves next to it two hairs in order to determine whether it spreads. If he was certified unclean on account of yellow hair, and then the yellow hair disappeared and other yellow hair appeared, and so also if there was a spreading, irrespective of whether the certification took place at the beginning, at the end of the first week, at the end of the second week or after his release from uncleanness, behold he remains as he was before. If he was certified unclean on account of a spreading, and the spreading disappeared and then reappeared, and so also if there was yellow hair, irrespective of whether the certification took place at the end of the first week, at the end of the second week or after his release from uncleanness, he remains as he was before.",
+ "Two scalls side by side and a line of hair separating between them: If a gap opened up in one place he is unclean, But if it opened up in two places he is clean. How big should the gap be? The space of two hairs. If there was a gap in one place, even though it is as big as a split bean, he is unclean.",
+ "Two scalls one within the other and a line of hair separating between them: If there appeared a gap in one place the inner one is unclean, But if in two places it is clean. How big must the gap be? The space of two hairs. If there was a gap in one place of the size of a split bean he is clean.",
+ "One who has a scall with yellow hair within it is unclean. If subsequently black hair grew in it, he is clean; even if the black hair disappeared again he remains clean. Rabbi Shimon ben Judah says in the name of Rabbi Shimon: any scall that has once been pronounced clean can never again be unclean. Rabbi Shimon says: any yellow hair that has once been pronounced clean can never again be unclean.",
+ "If one had a scall the size of a split bean and it spread over all his head he becomes clean. The head and the beard do not prevent [one another], the words of Rabbi Judah. Rabbi Shimon says: they do prevent. Rabbi Shimon said: Is there not a logical inference: if the skin of the face and the skin of the body, between which something intervenes, do prevent [one another], the head and the beard, between which nothing intervenes, should they not also prevent [one another]? The head and the beard do not combine, nor is a spreading from one to the other effective. What exactly counts as the beard? From the joint of the jaw to the thyroid cartilage.",
+ "Scalp baldness (karahat) or forehead baldness (gabahat) may become unclean in two weeks and by two signs: by quick flesh or by spreading. What constitutes baldness? If one ate neshem or smeared himself with neshem or had a wound from which hair can no longer grow. What is the extent of scalp baldness? From the crown sloping backwards to the protruding cartilage of the neck. What is the extent of forehead baldness? From the crown sloping forwards to the region facing the hair above. Scalp baldness and forehead baldness cannot be combined, nor is spreading from one to the other effective. Rabbi Judah says: if there is hair between them they cannot be combined, but if there is none they must be combined."
+ ],
+ [
+ "All garments can contract the uncleanness of negaim except those of non-Jews. One who buys garments [with signs of negaim] from non-Jews they must be inspected as if the signs had then first appeared. The hides [of animals] of the sea do not contract the uncleanness of negaim. If one joined to them anything which grows on land, even if it is only a thread or a cord, as long as it is something that is susceptible to uncleanness, they also become susceptible to uncleanness.",
+ "Camel's wool and sheep's wool that have been hackled together: If the majority is camel's hair, they are not susceptible to negaim; But if the majority is sheep's wool they are susceptible to negaim. If it is half and half they are susceptible to negaim. And the same law applies also to linen and hemp that have been hackled together.",
+ "Colored hides and garments are not susceptible to negaim. Houses whether they are colored or not colored, are susceptible to negaim, the words of Rabbi Meir. Rabbi Judah says: hides are like houses. Rabbi Shimon says: those that are naturally [colored] are susceptible to uncleanness but those that are artificially [dyed] are not susceptible to uncleanness.",
+ "A garment whose warp was colored and whose woof was white, or whose woof was colored and whose warp was white, all depends on what is most visible. Garments contract uncleanness if they are an intense green or an intense red. If [the nega] was green and it spread out red, or if it was red and it spread out green, it is unclean. If its color changed and then it spread, or if it changed and it did not spread, it is regarded as if it had not changed. Rabbi Judah says: let it be inspected as if it then appeared for the first time.",
+ "[A nega] that remained unchanged during the first week must be washed and isolated. One that remains unchanged during the second week must be burned. One that spread during the first or the second week must be burned. If it becomes dimmer in the beginning: Rabbi Ishmael says: it should be washed and isolated. But the sages say: he is not required [to do so]. If the nega became dimmer during the first week it must be washed and isolated. If it became dimmer during the second week it must be torn out, and that which is torn out must be burnt, and it is necessary for a patch to be put on. Rabbi Nehemiah says: a patch is not necessary.",
+ "If the nega reappears on the garment, the patch is protected. If it reappears on the patch the garment must be burned. One who makes a patch from a garment that was isolated and then pronounced pure, and then the nega reappeared on the garment, the patch must be burned. If it reappeared on the patch, the first garment must be burned, and the patch serves the second garment while the two signs are under observation.",
+ "A screen that had colored and white stripes, a nega may effectively spread from one to the other. They asked Rabbi Eliezer: But the white stripe is separate? He replied: I have heard no ruling on this question. Rabbi Judah ben Batera said to him: Shall I derive the answer? He replied: If this would confirm the words of the sages, then yes! He said back: It is possible that it would remain on it in an unchanged condition for two weeks, and that which remains unchanged on garments for two weeks is unclean. He said to him: You are a great sage, for you have confirmed the words of the sages. A spreading that is close [to the original nega is effective] however small it may be. One that is distant [is effective only] if it is of the size of a split bean. And one that reappears [is effective only if it is] of the size of a split bean.",
+ "The warp and the woof can contract the uncleanness of negaim immediately. Rabbi Judah says: the warp, only after it has been boiled, but the woof immediately. And bundles of flax after they have been bleached. How much must there be in a coil for it to be capable of contracting the uncleanness of negaim? Enough to weave from it a piece of three fingerbreadths square, either warp or woof, even if it is all warp or all woof. If it consisted of broken threads it does not contract the uncleanness of negaim. Rabbi Judah says: even if the thread was broken only in one place, and he knotted together, it does not contract the uncleanness of negaim.",
+ "One who winds [a thread] from one coil to another, or from one spool to another, or from the upper beam to the lower beam, and so also in the case of the two sides of a shirt, if a nega appears on the one, the other remains clean. If it appears on the shedded woof or on the standing warp, they become susceptible to the uncleanness of negaim immediately. Rabbi Shimon says: the warp may contract uncleanness only if it is closely ordered.",
+ "[If a nega] appeared on the standing warp, the already woven cloth remains clean. If it appeared on the already woven cloth, the standing warp remains clean. If it appeared on a sheet, he must also burn the fringes. If it appeared on the fringes the sheet remains clean. A shirt on which a nega appeared affords protection to its hems, even though they are of purple wool.",
+ "Any object that is susceptible to corpse uncleanness, though not susceptible to midras uncleanness, is still susceptible to negaim uncleanness. For instance: the sail of a ship, a curtain, the forehead band of a hair-net, the wrappings of scrolls, a coiled belt, the straps of a shoe or sandal that are at least as wide as a split bean, Behold these are susceptible to the uncleanness of negaim. A thick cloak on which a nega appeared: Rabbi Eliezer ben Jacob says: unless it appears on the texture and on the stuffing. A skin bottle or a shepherd's leather wallet are inspected in the position in which they are used, and a nega may effectively spread from its inner side to its outer side and from its outer side to its inner side.",
+ "If a garment that had been isolated was mixed up with others, all are clean. If it was cut up and made into shreds, it is clean, and benefit may be derived from it. But if a garment that had been certified unclean was mixed up with others, all are unclean. If it was cut up and made into shreds it also remains unclean and it is forbidden to have any benefit from it."
+ ],
+ [
+ "All houses may contract negaim uncleanness, except those of non-Jews. If one bought houses from non-Jews, any it must be inspected as if they had then first appeared. A round house, a triangular house, or a house built on a ship, on a raft or on four beams, is not susceptible to negaim uncleanness. But if it was four-sided, even if it was built on four pillars, it is susceptible to uncleanness.",
+ "A house, one of whose walls was covered with marble, with rock, with bricks or with earth, is pure. A house that did not have in it stones, wood or earth, and a nega appeared in it and afterwards stones, wood and earth were brought into it, it remains clean. So also a garment in which there was no woven part that was three fingerbreadths square and a nega appeared in it and afterwards there was woven into it a piece of cloth three fingerbreadths square, it remains clean. A house does is not susceptible to negaim uncleanness unless there are in it stones, wood and earth.",
+ "And how many stones must there be in it [for it to be susceptible to negaim]? Rabbi Ishmael says: four. Rabbi Akiva says: eight. For Rabbi Ishmael used to say: a nega is not a cause of uncleanness unless it appeared in the size of two split beans on two stones or on one stone. Rabbi Akiva say: unless it appears in the size of two split beans on two stones, and not on one stone. Rabbi Eliezer son of Rabbi Shimon says: unless it appears in the size of two split beans, on two stones, on two walls in a corner, Its length being that of two split beans and its breadth that of one split bean.",
+ "[And how much] wood [must be in the wall for it to susceptible]? Enough to be set under the lintel. Rabbi Judah says: it must suffice to make the support at the back of the lintel. [And how much] earth [must be in the wall for it to susceptible]? Such as would suffice to fill up the space between one row of stones and another. The walls of a cattle-trough or the walls of a partition are not susceptible to the uncleanness of negaim. A house in Jerusalem or in any place outside the land of Israel is not susceptible to the uncleanness of negaim.",
+ "What is the procedure for the inspection of a house? \"The owner of the house shall come and tell the priest, saying, \"Something like a plague has appeared upon my house\" (Leviticus 14:35). Even if he is a learned sage and knows that it is definitely a nega, he may not speak with certainty saying, \"A plague has appeared upon my house,\" but rather, \"Something like a plague has appeared upon my house.\" \"The priest shall order the house cleared before the priest enters to examine the plague, so that nothing in the house may become unclean; after that the priest shall enter to examine the house.\" Even bundles of wood and even bundles of reeds [must be removed], the words of Rabbi Judah. Rabbi Shimon said: clearing keeps him occupied. Rabbi Meir said: But which [of his goods] could become unclean? If you were to say, his articles of wood, of cloth or of metal, he could immerse them and they will become clean. What is it that the Torah has spared? His earthenware, even his cruse and his bucket. If the Torah thus spared a man's humble possessions, how much more so would it spare his cherished possessions! If for his material possessions, how much more so for the life of his sons and daughters! If for the possessions of a wicked man, how much more so for the possessions of a righteous one!",
+ "[The priest] must not go into his own house to isolate it, nor may he stand within the house in which there is a nega. Rather, he must stand at the door of the house in which is there is a nega, and isolate it from there, as it is said, \"The priest shall come out of the house to the entrance of the house, and close up the house for seven days\" (Leviticus 14:38). He comes again at the end of the week and inspects the sign to see if it spread. \"The priest shall order the stones with the plague in them to be pulled out and cast outside the city into an unclean place\" (v.. \"They shall take other stones and replace those stones with them, and take other dirt and plaster the house\" (v.. He must not take stones from the one side and bring them to the other; nor earth from the one side and bring it to the other; nor lime from anywhere. He must not bring one stone to replace two, nor two to replace one. But he can bring two to replace two or to replace three or to replace four. From here they have said: Woe to the wicked, woe to his neighbor. Both must take out the stones, both must scrape the walls, and both must bring the new stones. He alone, however, brings the earth, as it is said, \"And he shall take other coating and plaster the house.\" His neighbor need not join with him in the plastering.",
+ "He comes again at the end of the week and inspects the nega. If it has returned, \"He shall break down the house, its stones, and its timber, and all the mortar of the house; and he shall carry them out of the city into an unclean place\" (Leviticus 14:45). A spreading that adjoins [the original nega] is effective however small it may be; One that is distant must be no less than the size of a split bean. And a nega that returns in houses must be no less than the size of two split beans."
+ ],
+ [
+ "There are ten [laws concerning the negaim in] houses:(1 + If during the first week a nega became faint or disappeared, it must be scraped and is then clean. (3 + If during the second week it became faint or disappeared, it must be scraped and the owner must bring the birds. If it spread during the first week, the stones must be taken out and the wall scraped and plastered, and another week must be allowed. If it then returned the entire house must be pulled down; If it did not return, the birds must be brought. If it remained unchanged during the first week but spread during the second week, the stones must be taken out and the wall scraped and plastered, and another week must be allowed. If it then returned, the house must be pulled down; If it did not return the birds must be brought. If it remained unchanged in both weeks, the stones must be taken out, and the wall scraped and plastered, and a week must be allowed. If it then returned the house must be pulled down; If it did not return, the birds must be brought. If before cleanness was attained through the birds a new nega appeared, the house must be pulled down; But if it appeared after cleanness through the birds had been attained, it must be inspected as if it had appeared for the first time.",
+ "In the case of a stone in a corner, when the stone is taken out it, he must take it all out; But when [the house is] torn down he tears down his own [part] and leaves that which belongs to his neighbor. Thus it follows that there is a greater stringency for taking out than for tearing down. Rabbi Elazar says: if a house is built of rows of head stones and small stones, and a nega appears on a head stone, all of it must be taken out; but if it appeared on the small stones, he takes out his stones and leaves the others.",
+ "A house in which a nega appeared if it had an upper chamber above it, the beams are considered part of the upper chamber. If the nega appeared in the upper chamber the beams are considered part of the lower room. If there was no upper chamber above it, its stones and wood and earth must be torn down with it. He may save the frames and the window lattices. Rabbi Judah says: a frame that is built over the house must be torn down with it. Its stones and wood and earth convey uncleanness if they are of the minimum size of an olive. Rabbi Eliezer Hisma says: whatever their size.",
+ "A house that has been isolated conveys uncleanness from its inside; And one that has been certified unclean, both from its inside and from its outside. Both convey uncleanness if one enters in.",
+ "If one who builds in cleanliness with stones from a house that was isolated and the nega returned to the [former] house, the stones must be taken out. If it returned to the stones, the first house must be torn down, and the stones serve the second house while the signs are under observation.",
+ "If a house overshadowed a house with a nega and so also if a tree overshadowed a house with a nega, anyone who enters the outer [of the two] remains clean, the words of Rabbi Elazar ben Azariah. Rabbi Elazar said: if one stone of it causes uncleanness by entering, should not the house itself cause uncleanness by entering?",
+ "If an unclean person stood under a tree and a clean person passed by, the latter becomes unclean. If a clean person stood under a tree and an unclean one passed by, the former remains clean. If the latter stood still, the former becomes unclean. Similarly in the case of a leprous stone he remains clean. But if it was set down he becomes unclean.",
+ "If a person who was clean put his head and the greater part of his body inside an unclean house, he becomes unclean. And if an unclean man put his head and the greater part of his body inside a clean house he causes it to be unclean. If he put three fingerbreadths square of a clean cloak into an unclean house, the cloak becomes unclean; And if he put even the size of an olive of an unclean [cloak] into a clean house, the house becomes unclean.",
+ "If a person entered a house afflicted with a nega, carrying his clothes upon his shoulders, and his sandals and rings in his hands, both he and they become unclean immediately. If, however, he was wearing his clothes and had his sandals on his feet and his rings on his hands, he becomes unclean immediately, but they remain clean, unless he stayed as much time as is required for the eating of half a loaf of wheat bread and not of barley bread, while in a reclining posture and eating with some condiment.",
+ "If he was standing inside, and he stretched his hands outside, with his rings on his hands, if he stayed [inside] as much time as is required for the eating of half a loaf, they become unclean. If he was standing outside, stretching his hands inside, with his rings on his hands: Rabbi Judah says that they are unclean immediately, But the sages say: only after he leaves them there as much time as is required for the eating of half a loaf. They said to Rabbi Judah: if when all his body is unclean he does not render that which is on him unclean unless he stayed there long enough to eat half a loaf, when all of his body is not unclean, is it not logical that he should not render that which is on him unclean unless he stayed there long enough to eat half a loaf?",
+ "If a metzora entered a house all the vessels in it, even up to the roof beams, become unclean. Rabbi Shimon says: only up to a height of four cubits. Vessels become unclean immediately. Rabbi Judah says: only if the metzora stayed there as much time as is required for the lighting of a lamp.",
+ "If he enters a synagogue, a partition ten handbreadths high and four cubits wide must be made for him. He should enter first and come out last. Any vessel that affords protection by having a tightly fitting cover in the tent of a corpse affords protection by a tightly fitting cover in the house of one afflicted by a nega, And whatsoever affords protection when covered in the tent of a corpse affords protection when covered in the house of one afflicted with a nega, the words of Rabbi Meir. Rabbi Yose says: any vessel that affords protection by having a tightly fitting cover in the tent of a corpse affords protection when covered in the house of one afflicted with a nega; and whatsoever affords protection when covered in the tent of a corpse remains clean even when uncovered in a leprous house."
+ ],
+ [
+ "How would they purify a metzora?A new earthenware flask and a quarter of a log of living water was put in it. Two undomesticated birds are also brought. One of these was slaughtered over the earthenware vessel and over the living water. A hole was dug and it was buried in his presence. Cedarwood, hyssop and scarlet wool were taken and bound together with the remaining ends of the strip of wool. Near to these were brought the tips of the wings and the tip of the tail of the second bird. All were dipped together, and sprinkled upon the back of the metzora's hand seven times. Some say that the sprinkling was done upon his forehead. In the same manner one would sprinkle on the lintel of a house from the outside.",
+ "He now comes to set free the living bird. He does not turn his face towards the sea or towards the city or towards the wilderness, for it is said, \"But he shall let the living bird go out of the city into the open field\" (Leviticus 14:53). He now comes to shave off the hair of the metzora. He passes a razor over the whole of his skin, and he [the metzora] washes his clothes and immerses himself. He is then clean so far as to not convey uncleanness by entrance, but he still conveys uncleanness as does a sheretz. He may enter within the walls [of Jerusalem], but must keep away from his house for seven days, and he is forbidden to have intercourse.",
+ "On the seventh day he shaves off his hair a second time in the manner of the first shaving, he washes his garments and immerses himself. He is clean in so far as not to convey uncleanness as a sheretz, but he was still like a tevul yom. He may eat second tithe. After sunset he may eat terumah. After he had brought his offering of atonement, he may also eat sacred things. Thus there are three grades in the purification of a metzora and three grades in the purification of a woman after child birth.",
+ "There are three who must shave their hair, and their shaving of it is a commandment: the nazirite, the metzora, and the Levites. If any of these cut their hair but not with a razor, or if they left even two remaining hairs, their act is of no validity.",
+ "With regard to the two birds: the commandment is that they be alike in appearance, in size and in price; and they must be purchased at the same time. But even if they are not alike they are valid; And if one was purchased on one day and the other the next they are also valid. If after one of the birds had been slaughtered it was found that it was not wild, a partner must be purchased for the second, and the first may be eaten. If after it had been slaughtered it was found to terefah, a partner must be purchased for the second and the first may be made use of. If the blood had been spilled out, the bird that was to be let go must be left to die. If the one that was to be let go died, the blood must be spilled out.",
+ "The mitzvah of the cedarwood is for it to be one cubit in length, and in thickness a quarter of that of the leg of a bed, when one leg is divided into two halves and these two into four. The mitzvah of the hyssop is that it should be neither ezovyon (lavendula) nor blue hyssop nor Roman hyssop nor wild hyssop nor any kind of hyssop that has an accompanying name.",
+ "On the eighth day he would bring three beasts: a sin-offering, a guilt-offering and a whole burnt-offering. And a poor man would bring a sin-offering of a bird and a burnt-offering of a bird.",
+ "He comes to the guilt-offering and he puts his two hands on it. He then slaughters it. Two priests receive its blood, one in a vessel and the other in his hand. He who received it in the vessel proceeded to sprinkle it on the wall of the altar. The one who received it in his hand would approach the metzora. The metzora had in the meantime immersed himself in the chamber of the metzoraim. He would come and stand at the Nikanor gate. Rabbi Judah says: he did not require immersion.",
+ "[The metzora] put in his head inside and [the priest] applied [the blood] to the tip of his ear; [He put in] his hand and [the priest] applied [the blood] to the thumb of his hand. [He put in] his foot and [the priest] applied [the blood] to the big toe of his foot. Rabbi Judah says: he put in all three at the same time. If he had no thumb on his hand or no big toe on his foot or no right ear he could never become clean. Rabbi Eliezer says: [the blood] is applied to the place where they were. Rabbi Shimon says: if he applied it to the left side, the obligation has been fulfilled.",
+ "[The priest] then took some [of the contents] of the log of oil and poured it into his colleague's hand; And if he poured it into his own hand, the obligation is fulfilled. He then dipped [his right forefinger] in the oil and sprinkled it seven times towards the Holy of Holies, dipping it for every sprinkling. He then approached the metzora, to the same places that he applied the blood he now applied the oil, as it is said, \"Over the same places as the blood of the guilt offering; 29 and what is left of the oil in his palm the priest shall put on the head of the one being cleansed, to make expiation for him before the Lord.\" (Leviticus 14:28-29). If he \"put upon,\" he has made atonement, but if he did not \"put upon,\" he did not make atonement, the words of Rabbi Akiba. Rabbi Yohanan ben Nuri says: these are but the remainders of the mitzvah. Whether he \"put upon\" or did not \"put upon,\" atonement is made, only it is accounted to him as if he did not make atonement. If any oil was missing from the log before it was poured out it may be filled up again; if after it was poured out, other oil must be brought anew, the words of Rabbi Akiva. Rabbi Shimon says: if any oil was missing from the log before it was applied, it may be filled up; but if after it had been applied, other oil must be brought anew.",
+ "If a metzora brought his sacrifice as a poor man and he became rich, or as a rich man and he became poor, all depends on the sin-offering, the words of Rabbi Shimon. Rabbi Judah says: all depends on the guilt-offering.",
+ "A poor metzora who brought the sacrifice of a rich man has fulfilled his duty; But a rich metzora that brought the sacrifice of a poor man has not fulfilled his duty. A man may bring a poor man's sacrifice for his son, his daughter, his slave or his female, and thereby enable them to eat of the offerings. Rabbi Judah says: for his wife also he must bring the sacrifice of a rich man; and the same applies to any other sacrifice to which she is liable.",
+ "If the sacrifices of two metzoraim were mixed up and after the sacrifice of one of them had been offered one of the metzoraim died: this is what the men of Alexandria asked of Rabbi Joshua. He answered them: let him assign his possessions to another person, and bring the poor man's sacrifice."
+ ]
+ ],
+ "sectionNames": [
+ "Chapter",
+ "Mishnah"
+ ]
+}
\ No newline at end of file
diff --git a/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Negaim/English/Sefaria Community Translation.json b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Negaim/English/Sefaria Community Translation.json
new file mode 100644
index 0000000000000000000000000000000000000000..7184976ffa4fc1d61e00a253e8ed0ca11d9c4789
--- /dev/null
+++ b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Negaim/English/Sefaria Community Translation.json
@@ -0,0 +1,168 @@
+{
+ "language": "en",
+ "title": "Mishnah Negaim",
+ "versionSource": "https://www.sefaria.org",
+ "versionTitle": "Sefaria Community Translation",
+ "status": "locked",
+ "license": "CC0",
+ "versionTitleInHebrew": "תרגום קהילת ספריא",
+ "actualLanguage": "en",
+ "languageFamilyName": "english",
+ "isBaseText": false,
+ "isSource": false,
+ "direction": "ltr",
+ "heTitle": "משנה נגעים",
+ "categories": [
+ "Mishnah",
+ "Seder Tahorot"
+ ],
+ "text": [
+ [
+ "The appearances of Negaim [diseased patches on skin, clothes, or houses that create impurity] are two which are four: Baheret is bright [white] like snow, its subsidiary is like the lime of the Temple. Se'et is like the membrane of an egg, its subsidiary is like white wool; the words of Rabbi Meir. The Sages say, Se'et is like white wool, its subsidiary is like the membrane of an egg.",
+ "The Patukh [red-tinge] in the snow [white patch] is like wine poured into snow. The Patukh in the lime [patch] is like blood poured into milk. These are the words of Rabbi Yishmael. Rabbi Akiva says: The ruddiness of this [one] and that [one] is like wine poured into water, except that of the snow [patch] is brighter and that of the lime is duller than it. ",
+ "These four appearances [of Negaim] combine, one with the other, to exempt [one from impurity], to decide [that one is impure], or to quarantine [one of uncertain status]. [They combine] to quarantine that which remains [unchanged] at the end of the first week [from reporting the Nega]. [They combine] to exempt that which remains [unchanged] at the end of the second week. [They combine] to decide that which develops healthy skin [in the area of the Nega] or white hair, [whether] initially, at the end of the first week, at the end of the second week, [or] after the exemption. [They combine] to decide that which develops spreading, [whether] at the end of the first week, at the end of the second week, [or] after the exemption. [They combine] to decide that which turns completely white, [coming] from [the state of] exemption. [They combine] to exempt one who turns completely white, [coming] from [the state of] the decision [that he was impure] or from quarantine. These are the appearances of Negaim which all Negaim are based upon. ",
+ "Rabbi Chanania the vice of the priests says: The appearances of Negaim are sixteen. Rabbi Dosa ben Harkinas says: The appearances of Negaim are thirty-six. Akavia ben Mahalalel says: seventy-two. Rabbi Chanania the vice of the priests says: One may not examine the Negaim initially after Shabbat [in order to diagnose them] because then [the end of] his week [of impurity] will fall on Shabbat. And not on the second day [of the week] because then [the end of] his second week will fall on Shabbat. And not on the third day [of the week] for the case of [the Nega afflicting] houses, because then [the end of] its third week will fall on Shabbat. Rabbi Akiva says: One always examines. If [the end of the week] fell out on Shabbat, they would push off [the examination] until after Shabbat. And this matter has both leniency and stringency. ",
+ "How [is waiting until after Shabbat considered] a leniency? [If] he had in [the Nega] white hair [on Shabbat] and [after Shabbat] the white hair disappeared from it, [or if] if there were white [hairs] and they blackened, [or if there were] one white and one black, and the two of them blackened, [or if the hairs were] long and they were shortened, [or if there were] one long and one short, and the two of them were shortened, [or if] a boil encroached upon the two of them or upon one of them, [or if] a boil surrounded the two of them or one of them, or divided them - [this refers to] a boil, a partly-healed boil, a burn, a partly-healed burn, or a Bohak [very white blemish]. [Other cases of leniency include if the skin] had a healed part and then the healed part went away, [or if the area of the Nega] was square and became circular or stretched, [or if a healed part of skin] was surrounded [by a Nega] and then [the Nega] moved to the side, [or if the healed part of skin] was concentrated and then became scattered, [or if] a boil came and went into [the healed part of the skin], surrounded it, split it, or diminished it - [this refers to] a boil, a partly-healed boil, a burn, a partly-healed burn, or a Bohak. [Other cases of leniency include if the Nega] had an extension and then the extension went away, or if the original [Nega] went away, or it decreased [so that] there was not between this one and that one [i.e. between the original and the extension] an [area of] a bean, [or if a] boil, a partly-healed boil, a burn, a partly-healed burn, or a Bohak separate between the original and its expansion. These are [cases in which waiting until after Shabbat is considered a] leniency.",
+ "How [is waiting until after Shabbat considered] a stringency? [If] he did not have in [the Nega] white hair [on Shabbat] and [after Shabbat] white hair grew in it, [or if] there were black [hairs] and they whitened, [or if] one was black and one was white and the two of them whitened, [or if the hairs were] short and they were lengthened, [or if there were] one long and one short, and the two of them were lengthened, [or if on Shabbat] a boil encroached upon the two of them or upon one of them, [or if] a boil surrounded the two of them or one of them, or divided them - [this refers to] a boil, a partly-healed boil, a burn, a partly-healed burn, or a Bohak - and went away [after Shabbat]. [Other cases of leniency include if the skin] did not have a healed part and then grew a healed part, [or if the area of the Nega] was circular or stretched and became square, [or if a healed part of skin] had from the side [a Nega] and then became surrounded, [or if the healed part of skin] was scattered and then became concentrated, [or if] a boil came and went into [the healed part of the skin], surrounded it, split it, or diminished it - [this refers to] a boil, a partly-healed boil, a burn, a partly-healed burn, or a Bohak - and went away [after Shabbat], [or if the Nega] did not have an extension and then grew an extension, [or if a] boil, a partly-healed boil, a burn, a partly-healed burn, or a Bohak separate between the original and its expansion and went away [after Shabbat]. These are [cases in which waiting until after Shabbat is considered a] stringency."
+ ],
+ [
+ "A bright Baheret [type of diseased patch that creates impurity] looks dull on a light-skinned person [lit. German] and a dull one looks bright on a dark-skinned person [lit. Ethiopian]. Rabbi Yishmael says: Bnei Yisrael, may I be their atonement, behold they are like box-wood, not black and not white, but intermediate. Rabbi Akiva says: Painters have pigments with which they paint forms black or white or intermediate. One brings an intermediate pigment and surrounds it [the Nega] from outside, and it will appear in the intermediate. Rabbi Yehudah says: The appearances of Negaim [diseased patches on skin, clothes, or houses that create impurity, should be decided] for leniency [when in doubt] but not for stringency: he [the examining priest] should look at the light-skinned person in [comparison with] his skin for leniency and the dark-skinned person in [comparison with] intermediate [dye] for leniency. The Sages say: Both this and this [case should be looked at in comparison with] intermediate [dye].",
+ "One may not examine Negaim [to check them] in the morning or towards evening, and not inside the house and not on the cloudy day, because the dull [Nega] seems bright [in these circumstances]. And [one may not examine] at noon, because the bright [Nega] seems dull. When does one examine? During the third, fourth, fifth, seventh, eighth and ninth [hours of the day]. These are the words of Rabbi Meir. Rabbi Yehudah says: During the fourth, fifth, eighth and ninth.",
+ "A priest who is blind in one of his eyes, or whose brightness of vision dulled, may not examine the Negaim, as it says (Leviticus 13:12) \"According to all that appears to the eyes of the priest.\" [When examining] a dark house, one does not open windows in it to [better] examine its Nega. ",
+ "How is the Nega displayed [during the examination]? The man is displayed as if he were hoeing or picking olives. A woman [is displayed] as if she were kneading dough or nursing her child, [or] like a weaver who stands [and displays] her armpit on her right arm [while weaving]. Rabbi Yehudah says: Even as if she were spinning fax by her left hand. In the way that he is displayed for [the examination of] his Nega, thus is he displayed for his shaving [after completing his purification process]. ",
+ "A man can examine all Negaim except for his own Negaim. Rabbi Meir says: Even not the Negaim of his relatives. A man may revoke all vows except for his own vows. Rabbi Yehudah says: Even not the vows of his wife that are between her and others. A man may examine all first-born [animals to see if they have a blemish that would invalidate them as sacrifices] except for his own first-born."
+ ],
+ [
+ "Everyone is made impure by Negaim except for the non-Jews and a Ger Toshav [resident non-Jew who accepted the seven Noahide laws]. Everyone is valid for examining Negaim, except that the impurity and the purity [of the examined person] is in the hands of a priest. They say to him [i.e. the priest], \"Say [he is] impure,\" and he says, \"Impure.\" [They say to him], \"Say [he is] pure,\" and he says, \"Pure.\" One may not examine two Negaim at once, whether on one person or whether on two people, but one must examine the first and quarantine it and decide upon it [whether it is impure] and exempt it, and [then] return to the second. One does not quarantine someone who has already been quarantined [if a new Nega appeared] and one does not decide upon someone who has already been decided upon. One does not quarantine someone who has already been decided upon, and one do not decide upon someone who has already been quarantined. But in the beginning [or] at the end of the week [of quarantine or impurity], he who quarantines [for the first Nega may quarantine [for the second], and he who decides [for the first] may decide [for the second], quarantine [the first] and exempt [the second], decide upon [the first] and exempt [the second]. ",
+ "A groom upon whom appears a Nega, we give him the seven days of feasting [before examining him]. [This applies] to him, to his house, or to his clothing. Also [if one got a Nega] during a pilgrimage festival, we give him all the days of the pilgrimage festival.",
+ "Skin of the flesh [that has a Nega] is made impure after two weeks or through three signs: white hair, a healed patch [of skin], or expansion. Regarding white hair and a healed patch, [they cause impurity] initially, at the end of the first week [of quarantine], at the end of the second week, or after the exemption. Regarding expansion, at the end of the first week, at the end of the second week, or after the exemption. And it is made impure after two weeks, which are [actually] thirteen days. ",
+ "[A Nega in the area of] a boil or a burn is made impure after a week or through two signs: white hair or expansion. Regarding white hair, [it causes impurity] initially, at the end of the week [of quarantine], or after the exemption. Regarding expansion, at the end of the week [or] after the exemption. And they are made impure after one week, which is seven days.",
+ "Hairless patches are made impure after two weeks or through two signs: thin yellow hair or expansion. Regarding thin yellow hair, [it is made impure] initially, at the end of the first week [of quarantine], at the end of the second week [or] after the exemption. And regarding expansion, at the end of the first week, at the end of the second week [or] after the exemption. And they are made impure after two weeks, which are [actually] thirteen days.",
+ "Posterior baldness or frontal baldness are made impure after two weeks or through two signs: a healed patch [of skin], or expansion. Regarding a healed patch, [it is made impure] initially, after the first week [of quarantine], after the second week [or] after the exemption. And regarding expansion, after the first week, after the second week, [or] after the exemption. And they are made impure after two weeks [maximum], which are [actually] thirteen days.",
+ "Clothing [that have Negaim] are made impure after two weeks or through three signs: deep green, deep red, or expansion. Regarding deep green and deep red, [they are made impure] initially, at the end of the first week, at the end of the second week, [or] after the exemption. Regarding expansion, at the end of the first week, at the end of the second week, [or] after the exemption. And they are made impure after two weeks, which are [actually] thirteen days.",
+ "Houses [that have Negaim] are made impure after three weeks or through three signs: deep green, deep red, or expansion. Regarding deep green and deep red, [they are made impure] initially, at the end of the first week, at the end of the second week, at the end of the third week, [or] after the exemption. Regarding expansion, at the end of the first week, at the end of the second week, at the end of the third week, [or] after the exemption. And they are made impure after three weeks, which are [actually] nineteen days. There is no less than a week [of quarantine time] by Negaim and no more than three weeks. "
+ ],
+ [
+ "There are [laws] that apply to white hair that do not apply to spreading, and there are [laws] that apply to spreading that do not apply to white hairs. For white hair makes [the diseased patch] impure initially and makes it impure with any appearance of whiteness and has in it no [corresponding] sign of purity. There are [also unique laws] by spreading, for spreading makes it impure with any amount, and makes any Nega [diseased patch on skin, clothes, or houses that creates impurity] impure, [as well as if it spread] outside the Nega, which is not true by white hair.",
+ "There are [laws] by a healthy patch of skin that spreading does not have, and there are [laws] by spreading that a healthy patch of skin does not have. For a healthy patch of skin makes [the Nega] impure initially, and makes impure with any appearance, and has in it no [corresponding] sign of purity. There are [also unique laws] by spreading, for spreading makes it impure with any amount, and makes any Nega impure, [as well as if it spread] outside the Nega, which is not true by a healthy patch of skin.",
+ "There are [laws] by white hair that a healthy patch of skin does not have, and there are [laws] by a healthy patch of skin that white hair does not have. For white hair makes [the Nega] impure if it was in [the area of] a boil or burn, [if the hair was] concentrated or scattered, [if it was] surrounded [by the Nega] or not surrounded. There are [also unique laws] by a healthy patch of skin, for a healthy patch of skin makes a Karachat [Nega that balds the back of the head] or Gabachat [Nega that balds the top of the head], whether [the patch] was preexisting or not preexisting, and it prevents [purification of] someone who has turned completely white [by a Nega] and makes impure with any appearance, which is not true by white hair.",
+ "Two hairs whose roots are black and tips are white are [still] pure. [Two hairs] whose roots are white and tips are black are impure. How much whiteness [is required]? Rabbi Meir says: Any amount. Rabbi Shimon says: [Enough] to be able to cut [them] with scissors. If [the hair] was one at the bottom but it split at the top and looks like two, it is [still] pure. A Baheret [type of diseased patch that creates impurity] in which there is white hair or black hair is impure, [because] we do not worry lest the area of the black hair reduced the [total area of the] Baheret [and made it smaller than the minimum size] because it does not have significance.",
+ "A Baheret like [the size of] a bean [which is the minimum size of a valid Nega] and a string [of expanded Nega] extends out of it, if it has the width of two hairs, it is obligated [in the laws of impurity] with regards to white hair [in it] and [further] expansion but not [regarding] a patch of healthy skin. Two Baherot and a narrow strip extend from one to the other, if it has the width of two hairs, he combines them [to form one Nega]. And if not, he does not combine them.",
+ "A Baheret like [the size of] a bean in which there is a healthy patch of skin like [the size of] a lentil and there is white hair inside the patch, [if] the patch of healthy skin goes away, it is [still] impure because of the white hair. If the white hair goes away, it is [still] impure because of the patch of healthy skin. Rabbi Shimon calls it pure, because the Baheret has not changed it [into becoming white]. A Baheret [in which] it and its patch of healthy skin [together fill an area] like a bean, and there is white hair in the Baheret, [if] the healthy patch goes away, it is [still] impure because of the white hair. [If] the white hair disappears, it is [still] impure because of the healthy patch. Rabbi Shimon calls it pure, because the Baheret [that fills an area] like a bean has not changed it [into becoming white]. But [Rabbi Shimon] agrees that if the area of the white hair is like a bean, it is impure. ",
+ "A Baheret in which there is a patch of healthy skin and an expansion, [if] the patch of healthy skin goes away, it is impure because of the expansion. If the expansion goes away, it is impure because of the patch of healthy skin. The same [applies] if it had white hair and an expansion. If [the Nega] goes away and comes back at the end of the week, it is treated as if it was [there the entire time]. [If it returned] after it was exempted, it should be seen as if it was the first [time]. If it was bright and became dull, [or] dull and it became bright, it is treated as if it was [there the entire time] as long as it does not become less than the four appearances [of a Nega]. If it contracted [during the quarantine time] and [then] expanded [before the priest called it impure], or expanded and [then] contracted, Rabbi Akiva calls it impure and the Sages call it pure. ",
+ "A Baheret like [the size of] a bean that expands [the size of another] half a bean but the original [Nega area] is diminished by half a bean, Rabbi Akiva says: It should be seen as if it was the first [time]. But the Sages call it pure. ",
+ "A Baheret like [the size of] a bean that expands [the size of another] half a bean and more but the original [Nega area] is diminished by half a bean, Rabbi Akiva calls it impure and the Sages call it pure. A Baheret like [the size of] a bean that expands [the size of another] bean and more, but the original [Nega area] disappears, Rabbi Akiva calls it impure. But the Sages say: It should be seen as if it was the first [time].",
+ "A Baheret like [the size of] a bean that expands like a bean [and] the expansion develops a healthy patch of skin or white hair but the original Nega goes away from it, Rabbi Akiva calls it impure and the Sages say: It should be seen as if it was the first [time]. A Baheret like [the size of] half a bean and there is nothing in it, [if another] Baheret [the size of] half a bean develops and there is one white hair in it, behold this [person] must be quarantined. A Baheret [the size of] half a bean with one [white] hair in it, [if another] Baheret [the size of] half a bean with one hair develops, behold this [person] must be quarantined. A Baheret [the size of] half a bean with two [white] hairs in it, [if another] Baheret [the size of] half a bean with one hair develops, this [person] must be quarantined.",
+ "A Baheret like [the size of] half a bean with nothing in it, [if another] Baheret [the size of] half a bean develops with two [white] hairs in it, it is decided [that he is impure] because they [the Sages] said: If the Baheret preceded the white hairs, it is impure. But if the white hair preceded the Baheret, it is [still] pure. If [a case is] unclear, it is impure. But Rabbi Yehoshua declared [the matter] unsolvable."
+ ],
+ [
+ "Any doubt regarding Negaim [diseased patches on skin, clothes, or houses that create impurity] is considered pure except for this [the following case] and another. And which is [this case]? Someone who had upon him a Baheret [type of diseased patch that creates impurity] like [the size of] a bean, and quarantined it, and behold at the end of the week it was the size of a Sela [coin bigger than a bean, but] it is doubtful whether it was it [the original Nega] or whether another [Nega] had come in place of it, [this case is ruled] impure.",
+ "[If] he decided it [to be impure] by its white hair [seen in the Nega], [if] the white hair went away and then the white hair reappeared, and so too [if the hair was replaced with] a healthy patch of skin or an expansion, [whether he decided it by its white hair] initially, at the end of the first week, at the end of the second week, or after it was exempted, behold it returns to its previous status [of impurity]. [If] he decided it [to be impure] by a healthy patch of skin [seen in the Nega], [if] the healthy patch of skin went away and then the healthy patch of skin reappeared, and so too [if the patch was replaced with] white hair or an expansion, [whether he decided it by its healthy patch of skin] initially, at the end of the first week, at the end of the second week, or after it was exempted, behold it returns to its previous status [of impurity]. [If] he decided it [to be impure] by an expansion [of the Nega], [if] the expansion went away and then the expansion reappeared, and so too [if the expansion was replaced with] white hair, [whether he decided it by its expansion] at the end of the first week, at the end of the second week, or after it was exempted, behold it returns to its previous status [of impurity]. ",
+ "The hair of Pekudah - Akavya ben Mahalal'el declares impure and the Sages declare pure. What is the hair of Pekudah? Someone who had upon him a Baheret with white hair in it, [if] the Baheret disappeared and left white hair in its place, and then returned - Akavya ben Mahalal'el declares it impure and the Sages declare it pure. Rabbi Akiva said: \"I agree [with the Sages] in this [case] that it is pure.\" What is the hair of Pekudah [about which Rabbi Akiva disagrees with the Sages]? Someone who had upon him a Baheret like [the size of] a bean with two [white] hairs in it, and then [the size of] half a bean went from it and left the white hair in the area of the Baheret and [then] returned. They [the Sages] said to him: Just like they discredited Akavya’s words, so too your words will not be established [as law]. ",
+ "Any doubt regarding Negaim initially is considered pure, until it has been obligated in impurity. Once it has been obligated in impurity, its doubt is considered impure. How so? Two who came to a priest, one with a Baheret like [the size of] a bean, and one like a Sela. At the end of the week [of quarantine], one is like a Sela and the other is like a Sela, but its unclear which one expanded. [This law applies] whether it was one person [with two Negaim] or two people, it is considered pure. Rabbi Akiva says: Regarding one person, it is impure but regarding two people, it is pure.",
+ "Once [the Nega] has been obligated in impurity, its doubt is considered impure. How so? If two [people] came to a priest, one with a Baheret like [the size of] a bean, and one like a Sela. At the end of the week [of quarantine], if one is like [the size of] a Sela and more and the other is like [the size of] a Sela and more, both of them are impure. Even if [their Negaim] return to both be like [the size of] a Sela, they are impure until they return to be like [the size of] a bean. This is as they said: Once it has been obligated in impurity, its doubt is considered impure. "
+ ],
+ [
+ "A Baheret [type of diseased patch that creates impurity] itself is [at minimum] like [the size of] a square Cilician bean. The area of a bean is nine lentils. The area of a lentil is [the area of] four hairs. Thirty-six hairs are [therefore] found [to make up a Baheret].",
+ "A Baheret like [the size of] a bean with a patch of healthy skin in it like [the size of] a lentil, [if] the Baheret spread, it is [still] impure. [If] it diminished, it becomes pure. [If] the healthy patch of skin spread, it is [still] impure. [If] it diminished, it becomes pure.",
+ "A Baheret like [the size of] a bean with a patch of healthy skin in it smaller than a lentil, [if] the Baheret spread, it becomes impure. [If] it diminished, it becomes pure. [If] the patch spread, it becomes impure. [If] it diminished, Rabbi Meir declares impure and the Sages declare pure because a Nega [diseased patch on skin, clothes, or houses that create impurity] cannot spread within itself. ",
+ "A Baheret more than [the size of] a bean and within it is a patch of healthy skin more than [the size of] a lentil, [if] they grew or diminished, they are [still] impure, as long as they do not diminish to less than the [minimum] area.",
+ "A Baheret like [the size of] a bean with a patch of healthy skin like [the size of] a lentil surrounding it and outside of the patch is [another] Baheret, the inner [Nega] requires quarantine and the outer one is decided [to be impure]. Rabbi Yossi said: The patch is not a sign of impurity for the outer one [and so the outer one also requires quarantine]. [If the patch] diminished or went away, Rabban Gamliel says: If it was disappearing from the inside [edge], it is a sign of expansion for the inner [Nega and therefore it is impure] but the outer one is pure. But if it was from the outside [edge], the outer one is pure and the inner one requires quarantine. Rabbi Akiva says: In both cases [the inner Nega] is pure.",
+ "Rabbi Shimon said: When [is the law about the patch diminishing on the inner edge true]? When [the patch] is exactly [the area of] a lentil. If it was more than a lentil, the leftover [becomes] the expansion for the inner [Nega] and the outer one is [still] impure. [If instead of a healthy patch] it was a dull patch less than [the area of] a lentil, it is a sign of expansion for the inner [Nega if the inner edge diminished] but is not a sign of expansion for the outer one [if the outer edge diminished] .",
+ "There are twenty-four tips of limbs on man that do not become impure due to a healthy patch [seen in a Nega]: The tips of the fingers of the hands and feet [i.e. toes], the tips of the ears, the tip of the nose, the tip of the male organ, the tips of the breasts on a woman. Rabbi Yehuda says: Even on a man. Rabbi Eliezer says: Even warts and thin-necked warts do not become impure due to a healthy patch [in the Nega].",
+ "These are the places on man that do not become impure due to a Baheret: inside the eye, inside the ear, inside the nose, inside the mouth, the folds [of skin on body], the folds on the neck, under the breast, the armpit, the sole of the foot, the nail, the head, [the skin of] the beard, the boil and the burn and the blister that are unhealed; [these] do not make Negaim impure and do not combine [to make impure] in [other] Negaim and a Nega cannot expand into them and they are not made impure by a healthy patch of skin [in them] and they do not prevent a person who turned completely white [due to his Nega, from becoming pure]. If the head or beard returned and became bald [or if] the boils, the burns or the blister grew a scab, behold these can make Negaim impure but do not combine [to make impure] in [other] Negaim and a Nega cannot expand into them and they are not made impure by a healthy patch of skin [in them], but they do prevent a person who turned completely white [due to his Nega, from becoming pure]. The head or the beard [of someone] who has not yet grown hair [in them] and the thin-necked warts on the head or in the beard are judged as flesh of the body. "
+ ],
+ [
+ "These Beharot [type of diseased patch that creates impurity] are pure: Ones that existed in him before the Torah was given, on a non-Jew who [then] converted, on a child or a newborn, on a fold [of skin] that was uncovered, on the head or on the beard, on a boil or burn or blister that is unhealed. [If] the head or beard returned and became bald, [or if] the boil or burn or blister [returned] and grew a scab, they are pure. [If] the head or the beard have not yet grown hair [in them and then] they grew hair and [then] balded, [or if] the boil or burn or blister have not yet grown a scab and [then] they grew a scab and [then] healed, Rabbi Eliezer ben Yaakov declares impure because [both] initially and finally they are impure. But the Sages declare pure.",
+ "Negaim [diseased patches on skin, clothes, or houses that create impurity)] that changed their appearance, whether leniently or stringently. How [can it change] leniently? [If] it was like snow and became like the lime of the sanctuary [or] like white wool [or] like the membrane of an egg [ - that is - ] a a Se'et [discolored patch of skin, of the brightest white hue, which, upon determination by a Kohen, renders its bearer leprous and thus severly impure] [becomes like its] derivative, or an Azah [discolored patch of skin, of a secondary white hue, which, upon determination by a Kohen, renders its bearer leprous and thus severly impure] [becomes like its] derivative. How [can it change] stringently? [If] it was like the membrane of an egg and became like white wool [or] like lime in the sanctuary [or] like snow. Rabbi Elazar ben Azaria declares pure. Rabbi Elazar Chisma says: [If it changed] leniently, it is pure. Stringently, it should be checked as if new. Rabbi Akiva says: Whether [it changed] leniently or stringently, it should be checked as if new. ",
+ "A Baheret with nothing in it, initially [or] at the end of the first week, it should be quarantined. At the end of the second week [or] after it has been exempted [from being a Nega], it should be exempted. [If] he was still quarantining or exempting it and it developed signs of impurity, it should be decided [as impure]. A Baheret with signs of impurity in it should be decided [as impure]. [If] he was still deciding it and the signs of impurity went away, initially [or] at the end of the first week it should be quarantined. At the end of the second week [or] after the exemption, it should be exempted.",
+ "One who removes the signs of impurity or burns the healthy patch of skin transgresses a negative commandment. And as for [the matter of] purity, as long as he does not go to the priest, he is pure. [If the removal occurred] after it had been decided [as impure], he is impure. Rabbi Akiva said: I asked Rabban Gamliel and Rabbi Yehoshua as they were walking to Gadvad, [if the removal occurred] during his quarantine, what is [the law]? They said to me: We have not heard [about this]. But we have heard that, 'As long as he does not go to the priest, he is pure. After it has been decided, he is impure.' I began to bring proofs that whether [the removal occurred] while he was standing before a priest [or] during his quarantine, it is pure until the priest declares it impure. [If the removal occurred after it had been decided,] when does he become pure? Rabbi Eliezer says: When another Nega develops upon him and he becomes pure from it. But the Sages say: [He is impure] until it spreads all over him or until his Baheret diminishes to less than [the size of] a bean.",
+ "Someone who had a Baheret and it was cut off, he is pure. If he cut it off intentionally, Rabbi Eliezer says: When he gets another Nega and becomes pure from it. But the Sages say: [He is impure] until it spreads all over him. If [the Nega] was on the tip of his foreskin, he should [still] circumcise [himself]."
+ ],
+ [
+ "[If a Nega (diseased patch on skin, clothes, or houses that creates impurity) completely] spreads over the impure [body], it becomes pure. [If] the tips of the limbs return [from being covered], it becomes impure until his Baheret [type of diseased patch that creates impurity] diminishes to less than [the size of] a bean. [If it spread over] the pure [body], it becomes impure. [If] the tips of the limbs return [from being covered], it becomes impure until his Baheret returns to what it was.",
+ "A Baheret like [the size of] a bean with a healthy patch of skin in it, if [the Baheret] spread over his entire [body] and afterwards the patch went away, or the patch went away and afterwards [the Baheret] spread over his entire [body], he becomes pure. If [subsequently] he develops a healthy patch of skin, he is impure. If he develops white hair, Rabbi Yehoshua declares impure but the Sages declare pure. ",
+ "A Baheret with white hair in it that spread over his entire [body], even though the white hair [remains] in its place, he becomes pure. A Baheret that has expansion, if it spread over his entire [body] he becomes pure. And for all of [these cases], if the tips of his limbs return [from being covered by the Baheret], they become impure. [If] it spread over part of his [body], it becomes impure. [If] it spread over his entire [body], it becomes pure. ",
+ "Any spreading over the tips of those limbs whose spreading purifies what is impure, when they return [from being covered] they are impure. Any returning of the tips of those limbs [from being covered] whose returning makes impure what is pure, if they were covered [again], he becomes pure. If they [then] became revealed, he becomes impure, even [if this were repeated] one hundred times.",
+ "Any [part of the body] that is valid for making the Nega of the Baheret impure prevents the spreading [over the entire body from making him pure]. Any [part of the body] that is not valid for making the Nega of the Baheret impure does not prevent the spreading [over the entire body from making him pure]. How so? [If] it spread over his entire [body] but not over his head or his beard [or] his boil, burn or blister that is unhealed [making him pure], and [then] his head or beard returned and balded, or the boil, burn or healing-resistant blister [returned] and developed a scab, they are [still] pure. [If] it spread over his entire [body] but not over the [area the size of] half a lentil that is adjacent to his head or his beard, or his boil, burn or blister [and then] his head or beard returned and balded, or his boil, burn, or blister [returned] and developed a scab, even if the spot of the healthy skin [that is half a lentil wide] became a Baheret, he is impure until it spreads over everything [including the newly opened areas]. ",
+ "Two Beharot, one impure and one pure, [if the Nega] spread from this one to the other one, and afterwards it spread over his entire [body], he becomes pure. [If one was] on his upper lip [and the other] on his lower lip, [or] on two of his fingers, [or] on two [halves] of his eyelids, even though they are stuck together this one to the other one and they appear like one [Baheret], he becomes pure [if it later spreads over his entire body]. If it spread over his entire [body] but not over [an area with] a Bohak [dull blemish], he becomes impure, [but if] the tips of the limbs returned [from being covered and became] a sort of Bohak, he is [still] pure. [If] the tips of the limbs returned from [an area] less than a lentil, Rabbi Meir declares impure. But the Sages say: A Bohak less than [the size of] a lentil is a sign of impurity in the beginning, but is not a sign of impurity in the end. ",
+ "[If] he comes in [to the priest initially] completely white [with a Nega], he should be quarantined. [If] he develops [two] white hairs, he should be decided [as impure]. [If later] both of them blacken or [only] one of them, [or] both of them shorten or [only] one of them, [or] a boil becomes adjacent to both of them or to one of them, [or] a boil surrounds both of them or one of them, or [the boil] divides them, [whether it was] a boil, a partially healed boil, a burn, a partially healed burn, or a Bohak, [he is pure]. [If] he [instead] develops a patch of healthy skin or white hair, he is impure. If he does not develop a patch of healthy skin nor white hair, he is pure. But in all cases in which the tips of his limbs returned [from being covered], behold they are like they were [in terms of purity status]. If [the Nega] spread over part of his [body], he is impure. [If] it spread of his entire [body], behold he becomes pure.",
+ "If it spread of his entire [body] at once, from [a state of] purity, he becomes impure. From [a state of] impurity, he becomes pure. [A person with a Nega] who is pure from being quarantined is exempt from growing out [his hair], or from ripping [his clothing], or from shaving, or from [bringing] birds [as sacrifices]. [If he became pure] from [a state of] being decided [as impure], he is obligated in all of them. Both of these make [their partners] impure through sexual relations.",
+ "Someone who comes in [to the priest initially] completely white [with a Nega, except for] a healthy patch of skin upon him [the size of] a lentil, [if afterwards it] spread over his entire [body] and then the tips of his limbs returned [from being covered], Rabbi Yishmael says: [The law is the same as] the tips of the limbs returning [from being covered] in the case of a great Baheret. Rabbi Elazar ben Azaria says: [The law is the same as] the tips of the limbs returning [from being covered] in the case of a small Baheret.",
+ "There is [a case] of [one] showing his Nega to the priest and benefiting, and there is [a case] where he shows and loses. How so? One who was decided [as impure] and then his signs of impurity went away, if he did not manage to show it to the priest before it spread over his entire [body], he becomes pure, for if he had shown it to the priest, he would have become impure [after it spread over his body]. A Baheret with nothing in it, if he did not manage to show it to the priest before it spread over his entire [body], he is [quarantined for] impurity, for if he had shown it to the priest, he would have become pure [after it spread over his body]. "
+ ],
+ [
+ "[The Negaim (diseased patches on skin, clothes, or houses that create impurity) within] a boil or burn make one impure after one week [maximum] through two signs: white hair or spreading. What is considered a boil? If he was wounded by wood or by stone or by [the heat generated by] crushed olives or the waters of [the hot springs of] Tiberius, [or] anything not because of a fire, this is considered a boil. What is considered a burn? [If] he was burnt by coals or by embers, [or] anything because of fire, this is considered a burn.",
+ "[The Negaim within] a boil and a burn do not combine with each other [to make a Nega large enough to cause impurity], and do not spread from one to another, and do not spread to [normal] skin, and [normal] skin does not spread into them. If they were unhealed, they are pure [even with a Nega]. If they formed a membrane like the skin of garlic, this is the scab of the boil mentioned in the Torah. [If] they returned [to normal] and healed, even though their area is scarred, they are judged like [normal] skin.",
+ "They asked Rabbi Eliezer: One whose palm raised a Baheret like [the size of] a Sela [coin] and the area of it [the palm] is a scabbed boil, [what is the law]? He responded to them: He should be quarantined. They responded to him: Why? [The palm] is not fit for growing white hair, and as for spreading - it does not spread, and through a healthy patch of skin it does not become impure! He said to them: Maybe it will recede and then spread. They said to him: But is not its area like [the size of] a bean! He said to them: I did not learn [this case]. Rabbi Yehuda ben Beteira said to him: I will teach it. He said to him: If you will confirm the words of the Sages [that he is confined], go on. He said to him: [The reason is] maybe he will develop another boil outside of it and it will [then] spread into it. He said to him: You are a great wise man that you have confirmed the words of the Sages!"
+ ],
+ [
+ "Netakim [diseased patches on the head or beard] make impure after two weeks [maximum] and through two signs: Thin yellow hair or spreading. Thin yellow hair [means] diseased and short. [These are] the words of Rabbi Akiva. Rabbi Yochanan ben Nuri says: Even if long. Rabbi Yochanan ben Nuri said: What does the phrase that they say [mean], \"This stick is thin\" [or] \"This reed is thin?\" [Does it mean] thin, diseased and short or thin, diseased and long? Rabbi Akiva said to him: Before we learn from the stick, let us learn from the hair. [If one says,] \"The hair of so-and-so is thin,\" [he means] \"Thin, diseased and short,\" not \"Thin, diseased and long.\"",
+ "Thin yellow hair makes impure [whether it is] concentrated or spread out, [entirely] surrounded [by the Netek] or not [entirely] surrounded, changed [to yellow by the Netek] or not changed. These are the words of Rabbi Yehuda. Rabbi Shimon says: It only makes impure if changed [by the Netek]. Rabbi Shimon said: And this is logical; just as white hair, from which another [non-white] hair does not save [his purity status], only makes impure if changed [by the Netek], thin yellow hair, from which another [non-yellow] hair does save [his purity status], is it not logical that it should only make impure if changed?! Rabbi Yehuda says: Anywhere [in the Torah] where it should say [it needs to be] changed, it said [it needs to be] changed. But the Netek, of which it is said, (Leviticus 13:32) \"It did not have in it yellow hair,\" makes him impure whether changed or not changed. ",
+ "[A Netek] that sprouts [normal hair] saves him from the [impurity caused by] yellow hair or expansion, [whether it is] concentrated or scattered, [entirely] surrounded [by the Netek] or not [entirely] surrounded. And the remaining [normal hair, which preexists the Netek,] saves him from [impurity caused by] yellow hair or from expansion, [whether it is] concentrated or scattered, or [entirely] surrounded. But it does not save when on the edge [of the Netek] unless it is a distance of two hairs from the upright [normal hairs surrounding the Netek]. One yellow [hair] and one black [hair, which preexist the Netek], [or] one yellow and one white, do not save [him from impurity].",
+ "Yellow hair that preexisted the Netek is pure. Rabbi Yehuda declares impure. Rabbi Eliezer ben Yaakov says: It does not make impure, but it does not save [from impurity]. Rabbi Shimon says: Anything that is not a sign of impurity in the Netek is surely a sign of purity in the Netek!",
+ "How does one shave the Netek [during the second week of quarantine]? He shaves outside of it and leaves two [normal] hairs adjacent to it, so that it will be recognizable if it expands. If [the priest] decided [the Netek was impure] through yellow hair, [and then] the yellow hair went away and [then] the golden hair returned, and so too with expansion, [whether this happened] initially, at the end of the first week, at the end of the second week, or after the exemption [that made the Netek pure], [the Netek] is like it was [i.e. it is impure]. If [the priest] decided [the Netek was impure] through expansion, [and then] the expansion went away and [then] the expansion returned, so too with yellow hair, [whether this happened] at the end of the first week, at the end of the second week, or after the exemption [that made the Netek pure], [the Netek] is like it was [i.e. it is impure]. ",
+ "Two Netakim, one beside the other, and a row of [normal] hair separates between them, [if the row] is broken in one place, he is impure. In two places, he is [still] pure. How [wide] is a breakage? The area of two hairs. [If] it was broken in one place [even the size of] a bean, he is impure. ",
+ "Two Netakim, one inside the other, and a row of hair separates between them, [if the row] is broken in one place, he is impure. In two places, he is pure. How [wide] is a breakage? The area of two hairs. [If] it was broken in one place [the size of] a bean, he is pure.",
+ "Someone who had a Netek with yellow hair in it, it is impure. If he develops black hair [in the Netek], he is pure. Even if the black hair goes away, he is [still] pure. Rabbi Shimon ben Yehuda says in the name of Rabbi Shimon: Any Netek that was pure at one time, never again has impurity. Rabbi Shimon says: Any yellow hair that was pure at one time, never again has impurity.",
+ "Someone who had a Netek like [the size of] a bean and [then] his entire head was [covered by the] Netek, he is pure. The head and the beard do not stop each other [from making him pure if one of them is entirely covered but the other is not]. These are the words of Rabbi Yehuda. Rabbi Shimon says: They do stop each other [if one is not fully covered]. Rabbi Shimon said: And this is logical; just as the skin of the face and the skin of the flesh, which have something else [i.e. a beard] separating between them, stop each other [if one is not fully covered], the head and the beard, which do not have something else separating between them, is it not logical that they should stop each other?! The head and the beard do not combine with each other [to constitute the minimum area required for impurity] and cannot expand from one to the other. What is [considered] the beard? From the joint of the jawbone to the thyroid cartilage. ",
+ "The Karachat [blemish that balds the back of the head] or Gabachat [blemish that balds the top of the head] are made impure after two weeks [maximum], and through two signs: a healthy patch of skin or an expansion. What is [the source of] Karachat? [If] he eats a balding medicine, [or] he anointed with a balding medicine, [or] a [head] wound that is not able to grow hair. What is [the location of] Karachat? From the crown sloping backward until the cartilage of the neck. What is [the location of] Gabachat? From the crown sloping forward until the upper hair[line]. Karachat and Gabachat do not combine with each other [to constitute the minimum area required for impurity] and cannot expand from one to the other. Rabbi Yehuda says: If there is hair between them, they do not combine. But if not, surely they combine."
+ ],
+ [
+ "All clothing can become impure from Negaim [diseased patches on skin, clothes, or houses that create impurity] except those of non-Jews. One who buys clothing from a non-Jew should examine it as if in the beginning [of the Nega]. Skins of sea creatures do not become impure from Negaim. If one attached them to [clothing made] from that which grows in the ground, even a thread or even a string or anything which can become impure, is impure. ",
+ "Wool from camels or wool from sheep which were mixed together: if most of it came from the camel, it does not become impure from Negaim, if most of it came from the sheep, it does become impure from Negaim. If it was half and half, it does become impure from Negaim. And so too with linen and hemp that were mixed together. ",
+ "Leather and garments that are colored do not become impure from Negaim. Houses, regardless of whether they are colored or not colored, become impure from Negaim, says Rabbi Meir. But Rabbi Yehuda says leather is like houses. Rabbi Shimon says those colored by the hands of Heaven [naturally] become impure, but by human hands do not become impure. ",
+ "An article of clothing whose warp is colored and its weft is white, or its warp is white and its weft is colored, everything goes according to its appearance. Clothing becomes impure by the deepest green of the green or by the deepest red of the red. If it was deep green and spread as a deep red or a deep red and spread as a deep green, it is impure. If it changed [color] and spread or changed [color] but did not spread, it is as if it did not change. Rabbi Yehuda says, it should be examined as if in the beginning [of the Nega].",
+ "That which stands [remains unchanged] after the first week should be washed and quarantined [again]. That which stands after the second week should be burnt. That which spreads in this or that [week] should be burnt. That which was initially faint, Rabbi Yishmael says it should be washed and quarantined but the Sages say he does not need to. That which was faint after the first week should be washed and quarantined. That which was faint after the second week should be torn out and what was torn should be burnt and it requires patching. Rabbi Nechemia says it does not require patching.",
+ "If the Nega returned to the clothing, the patch is saved. If it returned to the patch, the [entire article of] clothing is burnt. If [a patch of] quarantined [clothing] was attached to pure [clothing] and the spot returned to the clothing, the patch should be burnt. If it returned to the patch, the first piece of clothing should be burnt and the patch should serve the second piece of clothing as an indicator. ",
+ "A screen that has colored and white patches, they extend from one into the other. They asked Rabbi Eliezer, \"What if there was only one white section?\" and he said, \"I do not know.\" Rabbi Yehuda ben Beteira said to him, \"Shall I teach in this?\" He said to him, \"If [your purpose is] to establish the words of the Sages, go on.\" He said to him, \"Maybe it will stand [unchanged] for two weeks, and clothing that stands [unchanged] for two weeks is impure.\" He said to him, \"You are a great Sage because you established the words of the Sages.\" Connected spreading, any amount [makes it impure] and [spreading over] a distance must be the size of a bean. And a returning [Nega] must be the size of a bean.",
+ "The warp and the weft are able to become impure from Negaim immediately. Rabbi Yehuda says, the warp when it is boiled and the weft immediately, and spun threads of linen when they are bleached. How much must be on the coil for it to become impure from Negaim? Enough to weave from it three [fingers] by three [fingers], warp and weft, even if it is all warp or even if it is all weft. If there were splits [in the thread], it does not become impure from Negaim. Rabbi Yehuda says, even if it split once and he tied it [back together], it does not become impure.",
+ "When raising [thread] from one coil to another, from one spool to another, or from the upper beam to the lower beam, or similarly two sides of a shirt upon one of which a Nega appears, the second remains pure. [If it appears while still] inside the body of the loom or on warp standing [for weaving], they become impure from Negaim immediately. Rabbi Shimon says, if the warp is close together it does not become impure.",
+ "If [the Nega] appears on standing warp, the [already] woven part is still pure. If it appeared in the woven part, the standing warp remains pure. If it appears on a sheet, the fringes must be burnt. If it appears on the fringes, the rest of the sheet remains pure. A shirt upon which appears a Nega saves the trimmings even if they were made of purple wool.",
+ "Anything which can become impure from a dead body, even if it is not able to become impure by being sat on, can become impure from Negaim. For instance, the sail of a ship, a curtain, the decorative piece of a hairnet, covers of sefarim [books of the Tanach written in holiness, on parchment, and used for personal or public study, or for reading aloud in public. Sometimes the intent is specifically Torah scrolls], a belt, the laces of a shoe or of a sandal that has the width of a bean, can all become impure from Negaim. A thick wool garment upon which a Nega appeared, Rabbi Eliezer ben Yaakov says it must appear upon both the woven part and the tuft. A flask and a sack are checked as they normally would be and [a Nega] can spread from inside to the outside and from the outside to the inside.",
+ "If a quarantined piece of clothing became mixed up in other [clothing], they are all pure. If he shredded it and made it into rags, it is pure and he can derive benefit from it. If a declared [impure] piece of clothing became mixed up with other [clothing], they are all impure. If he shredded it and made it into rags, it is still impure and he is forbidden to derive benefit from it."
+ ],
+ [
+ "All houses become impure from Negaim [diseased patches on skin, clothes, or houses that create impurity] except those of non-Jews. One who buys houses from non-Jews should examine them as if in the beginning [of the Nega]. A round house, a triangular house, or a house built on a ship or on a mast or on four beams, does not become impure from Negaim. If it were square, even if it were on four pillars, it would be able to become impure.",
+ "A house that one of its sides is covered in marble, one with rocks, one with bricks and one with dirt is pure. A house that did not have in it stones, wood or dirt and a Nega appeared in it and later they brought into it stones, wood or dirt, it is pure. Similarly a piece of clothing that was not woven [an area of] three by three [fingers], and a Nega appeared on it, and later it was woven to three by three, it is pure. A house does not become impure from Negaim until it has bricks, woods and dirt.",
+ "How many stones must be in it? Rabbi Yishmael says four, Rabbi Akiva says eight, for Rabbi Yishmael used to say [that the Nega does not cause impurity] until it is the size of two beans on two stones or one stone. Rabbi Akiva says, until it is the size of two beans on two stones but not on one stone. Rabbi Elazar ben Rabbi Shimon says, until it is the size of two beans on two stones on two walls in a corner, its length being like two beans and its width being like one bean.",
+ "[How much] wood? Enough to put under a lintel. Rabbi Yehuda says, enough to make a \"sandal\" behind the lintel. Dirt? Enough to put between the cracks. Walls of a trough and partition walls do not become impure from Negaim. Jerusalem and outside of Israel do not become impure from Negaim. ",
+ "How is a house examined? (Leviticus 14:35) \"The one who owns the house comes and tells the priest saying, Something like a Nega has appeared in my house.\" Even a learned person who knows that it is definitely a Nega, cannot declare and say, \"a Nega has appeared in my house,\" but rather he must say, \"Something like a Nega has appeared in my house.\" (Leviticus 14:36) \"The priest commands the house to be emptied (before the priest comes to see the house so that everything in the house will not become impure and then the priest comes to examine the house\"). Even bundles of wood and bundles of reeds, says Rabbi Yehuda. Rabbi Shimon says is he being kept busy emptying out his house? Rabbi Meir says, What of his property becomes impure? If you want to say his wooden utensils, his clothing, and his metal objects, he can immerse them and they will become pure. For which items was the Torah concerned? For his earthenware vessels, his small jugs and his oil dropper. If the Torah was so concerned for his less valuable objects, how much more so for his valuable objects. If so for his money, how much more so for the lives of his sons and daughters. If so for what belongs to a wicked person, how much more so for what belongs to a righteous person.",
+ "He does not go into his own house to quarantine it, nor does he go inside the house with the Nega and quarantine it. Rather he stands next to the entrance of the house with the Nega in it and quarantines it, as it says \"The priest goes out of the house to the entrance of the house and quarantines the house for seven days\" (Leviticus 14:38). He comes at the end of the week and examines if it spread. \"The priest commands and they remove the stones that have the Nega on them and they send them to the outside of the city to an impure place\" (Leviticus 14:42). \"And they take other stones and bring them in place of the removed stones and he takes different dirt and plasters the house\" (Leviticus 14:42). He does not take stones from one side of it to put in the other side of it nor dirt from one side to place in another side and not lime from any place. He does not bring one in place of two [stones] nor two in place of one, but he can bring two in place of two, in place of three, or in place of four. From here they said, Woe to the evil person, woe to his neighbor. Both remove [the stones], both scrape [around them] and both bring the [new] stones. However, he alone must bring the [new] dirt as it says, \"he takes different dirt and plasters the house.\" His friend does not help with the plastering.",
+ "[The priest] returns at the end of the week and he examines: If it returns, \"And he destroys the house, its stones, its wood, and all of the dirt of the house, and removes to the outside of the city to an impure place\" (Leviticus 14:45). An adjacent spreading [causes impurity] in any amount or [a spreading] from a distance [if it is] the size of a bean, and a returning Nega in houses [if it is] the size of two beans."
+ ],
+ [
+ "There are ten [cases] of houses. If it dulls during the first [week] or goes away, he scrapes it off and it is pure. If it dulls during the second [week] or goes away, he scrapes it off and it requires [sacrificial] birds. If it spreads in the first [week], he removes, scrapes and plasters and gives it a week. If it returns, [the house] must be destroyed. If it does not return, it requires birds. If it stood [unchanged] after the first [week] and spread during the second [week], he removes, scrapes and plasters, and gives it a week. If it returned, the house must be destroyed. If it does not return, it requires birds. If it stood [unchanged] after this [first] and this [second week], he removes, scrapes, and plasters, and gives it a week. If it returns, the house must be destroyed. If it does not return, it requires birds. If before he purified it with birds the Nega [diseased patch on skin, clothes, or houses that creates impurity] reappeared, it must be destroyed. Once it has been purified with birds, if the Nega reappears, it should be examined as if in the beginning [of the Nega]. ",
+ "A cornerstone, when he removes it, is removed in its entirety, but when he destroys [the house], he destroys what belongs to him but leaves what belongs to his neighbor. We find a stringency in the case of removal beyond that of demolition. Rabbi Elazar says, a house built with a cross-beam and a king-beam, if it appeared on the cross-beam he must remove it all, if it appeared on the king-beam, he removes what belongs to him but leaves what belongs to his neighbor.",
+ "A house upon which a Nega appeared that had an attic on top of it, the beams are considered part of the attic. If it appeared in the attic, the beams are considered part of the house. If there was no attic on top of it, its stones, wood and dirt are destroyed with it, but it saves the frames and the window lattices. Rabbi Yehuda says the frame built on top of it is destroyed with it. Its stones, wood, and dirt, make it impure with [the size of] an olive. Rabbi Elazar Chisma says, in whatever size they are. ",
+ "A quarantined house causes impurity from its inside, and a [house] designated [to be destroyed] from its inside and from its outside. Both this and that [types of house] make one impure by entering it. ",
+ "One who builds a pure house [with bricks] from a quarantined house, and the Nega returned to the house, he removes those stones. If it returned to the stones, the first house should be destroyed and the new stones should serve as indicators for the second house. ",
+ "A house that extends over a house with a Nega, and similarly a tree that extends over a house with a Nega, one who enters the outer one is pure, says Rabbi Elazar ben Azariah. Rabbi Elazar said, if one of its stones causes one to become impure by entering, should not [the whole house] itself make one impure by entering?!",
+ "If an impure person is standing under a tree and a pure person passes [under that tree], he becomes impure. If a pure person is standing under a tree and an impure person passes [under the tree], he remains pure, but if he [the impure person] stood [under the tree], he would become impure. Similarly in the case of a stone with a Nega, [if it passes under] he remains pure, but if he laid it down, he would become impure. ",
+ "A pure person who extended his head and most of his body into an impure house becomes impure. An impure person who extends his head and most of his body into a pure house makes it [the house] impure. A pure cloak of which a three-by-three [finger-length] piece entered an impure house becomes impure. [If it was] an impure [cloak], if he extended even the volume of an olive [of it] into a pure house, it makes [the house] impure. ",
+ "One who enters a house with a Nega and has clothing on his shoulders and his sandals and rings are in his hands, he and all of them become impure immediately. If he was wearing his clothes and his sandals were on his feet and his rings were in his hands, he becomes impure immediately, and they are pure until he stays there long enough to eat half a loaf of bread, wheat bread and not barley bread, while leaning and eating with a condiment. ",
+ "If he was standing inside and he extended his hand outside and his rings were in his hands, if he remained there long enough to eat half a loaf of bread, they are impure. If he was standing outside and extended his hand inside and his rings were in his hands, Rabbi Yehuda declares him impure immediately but the Sages say, until he remains long enough to eat half a loaf of bread. They said to Rabbi Yehuda, \"If when his entire body is impure, things that are on him only become impure if he remains long enough to eat half a loaf of bread, when his whole body is not impure should not what is on him certainly not become impure until he remains long enough to eat half a loaf?\"",
+ "A leper who enters a house, all of the vessels within it become impure even up to the beams. Rabbi Shimon says, [only] up to four cubits. The vessels become impure immediately. Rabbi Yehuda says, not until he stays long enough to light a candle. ",
+ "If he enters a synagogue, they make for him a wall ten Tefachim [specific unit of length] high by four Tefachim wide. He enters first and exits last. Anything that is saved by a seal in the tent of a dead person is saved by a seal in a house with a Nega. Whatever is saved by being covered in the tent of a dead person is saved by being covered in a house with a Nega, says Rabbi Meir. Rabbi Yossi says, Anything that is saved by a seal in the tent of a dead person is saved by being covered in a house with a Nega. Whatever is saved by being covered in the tent of a dead person, even if it is uncovered in a house with a Nega, remains pure. "
+ ],
+ [
+ "How does one purify the leper? He would bring a new earthenware pitcher and place within it a Revi'it [specific unit of volume] of spring water and bring two wild birds. He slaughters one of them over the earthenware vessel and the spring water. He digs and buries it before him. He takes cedar wood, and hyssop and a red string and ties them together with the ends of the string. He surrounds them with the tips of the wings and the tip of the tail of the second one. He dips and sprinkles seven times on the back of the hand of the leper. Some say on his forehead. And so too would he sprinkle on the outer lintel of the house.",
+ "He comes to him to send away the living bird, he does not face the sea nor the city nor the desert, as it says (Leviticus 14) \"He shall send away the living bird outside the city toward the field.\" He comes to shave the leper, he passes a razor over all of his body, washes his clothing, and immerses. He is pure in that he does not make [places] impure by entering, but he makes things impure like a vermin. He can enter within the wall, but he cannot enter his house for seven days and he is forbidden from sexual relations. ",
+ "On the seventh day he shaves a second shaving like the first shaving, he washes his clothing and immerses. He is [now] pure in that he does not make things impure like a vermin, and is now [in terms of purity status] a Tevul Yom [someone who has immersed on that day]. He is permitted to eat tithes. Once the sun sets he can eat from Terumah [a portion of a crop given to a priest which becomes holy upon separation]. Once he brings his atonement [sacrifices] he can eat from holy things. It is found that there are three stages of purity by a leper and three stages of purity by one who gives birth. ",
+ "Three people shave and their shaving is a commandment: The Nazirite, the leper, and Levites. All of them who shaved without a razor or who left two hairs have accomplished nothing. ",
+ "The two birds, their commandment is that they be similar in appearance, height and value, and should be bought at the same time. Even if they are not the same they are [still] valid. If he bought one today and one tomorrow they are valid. If he slaughtered one of them and found that it was not wild, he should bring a partner for the second one. The first one is permitted to be eaten. If he slaughtered it and found it to be a Terefah [an animal with a mortal condition such that it would die within one year], he should bring a partner for the second one. The first is permitted in benefit. If the blood spilled, the one to be sent away must die. If the one to be sent away dies, the blood must be spilled out. ",
+ "The commandment of the cedar wood is that its length should be one cubit and its width should be a quarter of the leg of a bed, cutting one piece to two and then those two to four. The commandment of the hyssop is that it should not be Greek hyssop or blue hyssop or Roman hyssop or desert hyssop or any type of hyssop which has an accompanying name. ",
+ "On the eighth day he brings three animals: A sin-offering, a guilt-offering, and a burnt-offering. A poor person brings the bird sin-offering and the bird burnt-offering. ",
+ "He comes to the guilt-offering, and leans his two hands on it, slaughters it and two priests capture its blood, one in a vessel and one in his hand. The one who captures it in the vessel goes and throws it on the wall of the altar. The one who captures it in his hand goes to the leper. The leper immerses in the chamber of the lepers. He then goes and stands in the Gate of Nikanor. Rabbi Yehuda says he does not require immersion. ",
+ "He extends his head and [the priest] places the blood on the cartilage of his ear. [He then extends] his hand and he places the blood on the thumb of his hand. [He then extends] his food and he places the blood on the big toe of his foot. Rabbi Yehuda says he would extend all three at once. If he does not have the thumb of a hand, the big toe of a foot, or a right ear, he can never become pure. Rabbi Eliezer says, he can place [the blood] on their places. Rabbi Shimon says if he put it on his left, it is valid. ",
+ "He then takes from the Log [specific unit of volume] of oil and pours some on the palm of his friend [the other priest]. If he poured it into his own palm it is valid. He dips [his finger in the oil] and sprinkles seven times towards the Holy of Holies and before every sprinkling there was a dipping. He then came to the leper and wherever he placed the blood, there he places the oil, as it says (Leviticus 14) \"On the place of the blood of the guilt-offering. What remains from the oil in the palm of the priest he should place on the head of the person being purified to atone.\" If he placed it he atones, if not he does not atone, says Rabbi Akiva. Rabbi Yochanan ben Nuri says, they are the leftover of a commandment and regardless of whether he places it or he does not place it he atones but we consider him as if he did not atone. If part of the Log was deficient before he poured it, he must refill it, once he pours it out he must bring another as in the beginning, says Rabbi Akiva. Rabbi Shimon says, if the Log was deficient before he placed it he must refill it, once he placed it he must bring another as in the beginning. ",
+ "A leper who brought his sacrifices while poor and then became rich, or while rich and then became poor, everything goes after the sin-offering, says Rabbi Shimon. Rabbi Yehuda says it goes after the guilt-offering. ",
+ "A poor leper who brought the sacrifices of a rich man fulfilled his obligation, but a rich man who brought the sacrifices of a poor man did not fulfill his obligation. A man can bring for his son, his daughter, his slave, or his maidservant the offering of a poor person and then feed them from offerings. Rabbi Yehuda says even for his wife he can bring the offering of a rich person and so too for every offering she is obligated [to bring]. ",
+ "If the offerings of two lepers became mixed up, if the offering of one of them was offered and the other one of them died, this is what the people of Alexandria asked Rabbi Yehoshua and he said to them, he should write all of his property to the other person and bring the offering of a poor person. "
+ ]
+ ],
+ "sectionNames": [
+ "Chapter",
+ "Mishnah"
+ ]
+}
\ No newline at end of file
diff --git a/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Negaim/English/merged.json b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Negaim/English/merged.json
new file mode 100644
index 0000000000000000000000000000000000000000..db5af5451d86d5e45b07c09d2be3cb437233d52f
--- /dev/null
+++ b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Negaim/English/merged.json
@@ -0,0 +1,166 @@
+{
+ "title": "Mishnah Negaim",
+ "language": "en",
+ "versionTitle": "merged",
+ "versionSource": "https://www.sefaria.org/Mishnah_Negaim",
+ "text": [
+ [
+ "The signs of negaim are two which, in fact, are four. The bright spot (baheret) is bright white like snow; secondary to it is the sign as white as the lime of the Temple. The rising (se'et) is as white of the skin of an egg; secondary to it is the like white wool, the words of Rabbi Meir. But the sages say: the rising (se'et) is white wool and secondary to it is like the white of the skin of an egg.",
+ "The variegation of the snow-like whiteness is like wine mixed with snow. The variegation of the lime-like whiteness is like blood mixed with milk, the words of Rabbi Ishmael. Rabbi Akiva says: the reddishness in either of them is like wine mixed with water, only that in the snow-like whiteness the color is bright while in that of lime-like whiteness it is duller.",
+ "These four colors combine with each other to declare free [from uncleanness], to certify or to shut up. \"To shut up\" one who is at the end of the first week; \"To declare free [from uncleanness]\", one who is at the end of the second week. \"To certify\", one in which a discoloration or white hair arose, by the end of the first week, by the end of the second week or after it had been declared free [from uncleanness]. \"To certify\", when a spreading arose in it by the end of the first week, by the end of the second week or after it had been declared free [from uncleanness]. \"To certify\", when all one's skin turned white after it had been declared free from uncleanness; \"To declare free from uncleanness’, when all one's skin turned white after the sign had been certified unclean or after it had been shut up. These are the colors of signs of negaim upon which depend all decisions concerning negaim.",
+ "Rabbi Hanina, the vice-chief of priests, says: the colors of negaim are sixteen. Rabbi Dosa ben Harkinas says: the colors of negaim are thirty-six. Akaviah ben Mahalalel says: seventy-two. Rabbi Hanina the vice-chief of priests says: negaim may not be inspected for the first time at the end of Shabbat, since the end of that week will fall on Shabbat; Nor on a Monday, since the end of the second week will fall on Shabbat; Nor on a Tuesday, in the case of houses, since the end of the third week will fall on Shabbat. Rabbi Akiva says: they may be inspected at all times, and if the time for the second inspection falls on Shabbat it is postponed to after Shabbat; and this procedure leads sometimes to a leniency and sometimes to a stringency.",
+ "How does it lead to a leniency?If the nega had two white hairs and one white hair disappeared. If there were two white hairs and they turned black. If one hair was white and the other black and both turned black. If they were long and then they became short. If one was long and the other short and both became short. If a boil adjoined both hairs or one of them. If the boil surrounded both hairs or one of them. Or if they were separated from each other by a boil, the quick flesh of a boil, a burning, or the quick flesh of a burning, or a white scurf. If it had undiscolored flesh and this undiscolored flesh disappeared. If it was square and then became round or elongated. If it was encompassed and then moved to the side. If it was united and then it was dispersed. Or a boil appeared and made its way into it. If it was encompassed, parted or lessened by a boil, the quick flesh of a boil, a burning, the quick flesh of a burning, or a white scurf; If it had a spreading and then the spreading disappeared; Or the first sign itself disappeared or was so lessened that both are less than the size of a split bean; Or if a boil, the quick flesh of a boil, a burning, the quick flesh of a burning, or a white scurf, formed a division between the first sign and the spreading Behold these lead to a leniency in the law.",
+ "How does it lead to a stringency?If it had no white hairs and then white hairs appeared; If they were black and then turned white; If one hair was black and the other white and both turned white; If they were short and they became long; If one was short and the other long and both became long. If a boil adjoined both hairs or one of them, if a boil encompassed both hairs or one of them or if they were parted from one another by a boil, the quick flesh of a boil, a burn, or the quick flesh of a burn, or white scurf, and then [one of these things] disappeared. If it had no quick flesh and then quick flesh appeared. If it was round or long and then became four sided; If it was at the side and then it became encompassed. If it was dispersed and then it became united or a boil appeared and made its way into it. If it was encompassed, parted or lessened by a boil, the quick flesh of a boil, a burn, the quick flesh of a burn or white scurf, and then they disappeared; If it had no spreading and then a spreading appeared; If a boil, the quick flesh of a boil, a burn, the quick flesh of a burn, or white scurf formed a division between the first sign and the spreading and then they disappeared. Behold all of these lead to a stringency."
+ ],
+ [
+ "The bright spot in a German appears as dull white, and the dull white spot in an Ethiopian appears as bright white. Rabbi Ishmael says: the children of Israel (may I be atonement for them!) are like boxwood, neither black nor white but of an intermediate shade. Rabbi Akiva says: painters have materials with which they portray figures in black, in white, and in an intermediate shade; let, therefore a paint of an intermediate shade be brought and applied around the outside of the nega, and it will then appear as on skin of intermediate shade. Rabbi Judah says: in determining the colors of negaim the law is to be lenient and not stringent; let,therefore, the negaim of the German be inspected on the color of his own body so that the law is lenient, and let that of the Ethiopian be inspected as if it were on the intermediate shade so that the law is also lenient. The sages say: both are to be treated as if the nega was on the intermediate shade.",
+ "Negaim may not be inspected in the early morning or in the evening, nor in a house, nor on a cloudy day, because then the dull white appears like bright white; nor may they be inspected at noon, because then the bright white appears like dull white. When are they to be inspected? During the third, fourth, fifth, eighth or ninth hour, the words of Rabbi Meir. Rabbi Judah ruled: during the fourth, fifth, eighth or ninth hour.",
+ "A priest who is blind in one eye or the light of whose eyes is dim should not inspect negaim; for it says, \"Wherever the priest's eyes can see\" (Leviticus 13:12). In a dark house one may not open up windows in order to inspect his nega.",
+ "What is [the posture] of examining negaim? A man is inspected in the posture of one that hoes or one that gathers olives. And a woman [is inspected in the posture] of one who is arranging dough and one who nurses her child, and one that weaves at an upright loom if the nega was in the right armpit. Rabbi Judah says: also in the posture of one that spins flax if it was within the left armpit. Just as [is the posture] for examining for the nega, so too [is the posture] for shaving hair.",
+ "All negaim may be examined by a person, except his own. Rabbi Meir ruled: not even the negaim of his relatives. All vows may be released by a person, except his own. Rabbi Judah says: not even those vows of his wife that affect relationships between her and others. All firstlings may be examined by a person, except his own firstlings."
+ ],
+ [
+ "Everyone can become impure from negaim, except for a non-Jew and a resident alien. All are qualified to inspect negaim, but only a priest may declare them unclean or clean. He is told, \"Say: 'unclean,'\" and he repeats \"unclean,\" or \"Say: 'clean,'\" and he repeats \"clean.\" Two negaim may not be inspected simultaneously whether in one man or in two men; rather he inspects one first and isolates him, certifies him as unclean or pronounces him clean, and then he inspects the second. One who is isolated may not be isolated again nor may one who is certified unclean be certified unclean again. One who is certified unclean may not be isolated nor may one who is isolated be certified unclean. But in the beginning, or at the end of a week, he may isolate on account of the one nega and isolate him on account of another one; he may certify him unclean on account of one sign and also certify him unclean on account of another sign; he may isolated the one sign and declare the other clean, or certify the one unclean and declare the other clean.",
+ "A bridegroom on whom a nega has appeared is given the seven days of the marriage feast [in which he is not examined]; [This grace period is given to] him, and to his house and to his clothing. Similarly during a festival, one is granted exemption from inspection during all the days of the festival.",
+ "The skin of the flesh becomes unclean for two weeks and by one of three signs: by white hair or by quick flesh or by a spreading. \"By white hair or by quick flesh\" in the beginning, at the end of the first week, at the end of the second week, or after it had been pronounced clean. \"Or by a spreading,\" at the end of the first week, at the end of the second week, or after it had been pronounced clean. It becomes unclean for two weeks which are thirteen days.",
+ "A boil or a burn becomes unclean for one week and by one of the following two tokens: by white hair or by a spreading. By white hair, in the beginning, at the end of the week, or after it has been pronounced clean. \"Or by a spreading:\" At the end of the week, or after it had been declared clean. They become unclean for a week which is seven days.",
+ "Head or beard (scall) negaim become unclean for two weeks and by one of the following two signs: by yellow thin hair or by a spreading. \"By yellow thin hair\" in the beginning, at the end of the first week, at the end of the second week, or after they have been pronounced clean. \"Or by a spreading,\" at the end of the first week, at the end of the second week or after they have been pronounced clean. They become unclean for two weeks which are only thirteen days.",
+ "Scalp baldness or forehead baldness [negaim] become unclean for two weeks and by one of the following two signs: by quick flesh or by a spreading. \"By quick flesh,\" in the beginning, at the end of the first week, at the end of the second week, or after they have been pronounced clean. \"Or by a spreading,\" at the end of the first week, at the end of the second week, or after they have been pronounced clean. They become unclean for two weeks which are only thirteen days.",
+ "Garments become unclean for two weeks and by one of three signs: by a greenish color, by a reddish color or by a spreading. \"By a greenish colour or by a reddish color,\" in the beginning, at the end of the first week, at the end of the second week, or after they have been pronounced clean. \"Or by a spreading,\" at the end of the first week, at the end of the second week, or after they have been pronounced clean. They become unclean for two weeks which are but thirteen days.",
+ "Houses become unclean for three weeks and by one of the following three signs: by a greenish color or by a reddish color or by a spreading. \"By a greenish color or by a reddish color,\" in the beginning, at the end of the first week, at the end of the second week, at the end of the third week, or after they have been pronounced clean. \"Or by a spreading,\" at the end of the first week, at the end of the second week, at the end of the third week, or after they have been pronounced clean. They become unclean for three weeks which are nineteen days. None of the leprosy signs is for less than a week or for more than three weeks."
+ ],
+ [
+ "There are [laws] that apply to the white hair that do not apply to the spreading, while others apply to the spreading and do not apply to the white hair. That white hair causes uncleanness at the beginning, it causes uncleanness whatever the state of its whiteness, and it is never a sign of cleanness. There are laws that apply to the spreading, for the spreading causes uncleanness however small its extent, it causes uncleanness for all negaim and even when it is outside the nega, and these laws do not apply to the white hair.",
+ "There are [laws] that apply to the quick flesh that do not apply to the spreading, while other restrictions apply to the spreading and do not apply to the quick flesh. That quick flesh causes uncleanness at the beginning, it causes uncleanness whatever its color, and it is never a sign of cleanness. There are [laws] that apply to the spreading, for the spreading causes uncleanness however small its extent, it causes uncleanness in all forms of negaim and also where it is outside the leprosy sign, and these laws do not apply to the quick flesh.",
+ "There are [laws] that apply to white hair that do not apply to quick flesh, while others apply to quick flesh and not to white hair. White hair causes uncleanness in a boil and in a burn, whether growing together or dispersed, and whether encompassed or unencompassed. There are [laws] that apply to quick flesh, for quick flesh causes uncleanness in scalp baldness and in forehead baldness, whether it was turned or was not turned, it prevents the cleanness of one who is turned all white, and causes uncleanness whatever its color, and these do not apply to white hair.",
+ "If the two hairs were black at the root and white at the tip he is clean. If they were white at the root and black at the tip he is unclean. How much whiteness must there be? Rabbi Meir says: any amount. Rabbi Shimon says: enough to be cut with a pair of scissors. If it was single at the root but split at the tip, and it looks like two hairs, he is clean. If a bright spot had [two] white hairs or black hair he is unclean, for we are not concerned that the place of the black hair lessened the space of the bright spot, since the former is of no consequence.",
+ "If a bright spot was of the size of a split bean and a string extended from it, if it was two hairs in breadth, it is subject to the restrictions in respect of white hair and spreading, but not to that in respect of its quick flesh. If there were two bright spots and a streak extended from one to the other, if it was two hairs in breadth, it combines them; but if not, it does not combine them.",
+ "If a bright spot the size of a split bean had within it quick flesh the size of a lentil and there was white hair within the quick flesh: if the quick flesh disappeared the spot is unclean on account of the white hair; if the white hair disappeared it is unclean on account of the quick flesh. Rabbi Shimon makes it clean, since it was not the bright spot that caused it [the hair] to turn [white]. If a bright spot together with the quick flesh in it was of the size of a split bean and there was white hair within the spot: if the quick flesh disappeared the bright spot is unclean on account of the white hair; if the white hair disappeared it is unclean on account of the quick flesh. Rabbi Shimon says that it is clean, since it was not a bright spot the size of a split bean that caused the hair to turn [white]. He agrees that if where the white hair was, was the size of a split bean, that it is impure.",
+ "A bright spot which had quick flesh and a spreading: if the quick flesh disappeared it is unclean on account of the spreading; if the spreading disappeared it is unclean on account of the quick flesh. So also in the case of white hair and a spreading. If it [the bright spot] disappeared and appeared again at the end of the week, it is regarded as though it had remained as it was. If it reappeared after it had been pronounced clean, it must be inspected as a new one. If it had been bright white but was now dull white, or if it had been dull white but was now bright white, it is regarded as though it had remained as it was, provided that it does not become less white than the four principal colors. If it contracted and then spread, or if it spread and then contracted: Rabbi Akiva rules that it is unclean; But the sages rule that it is clean.",
+ "A bright spot the size of a split bean, and it spreads to the extent of half a split bean, while of the original spot there disappeared as much as half a split bean: Rabbi Akiba says: it must be inspected as a new one, But the sages say: it is clean.",
+ "A bright spot the size of a split bean that spread to the extent of half a split bean and a little more, while as much as half the size of a split bean disappeared from the original spot: Rabbi Akiva says that it is unclean, But the sages say that it is clean. A bright spot the size of a split bean that spread to the extent of a split bean and a little more, while the original spot disappeared: Rabbi Akiva says that is it unclean, But the sages say: it should be inspected as a new one.",
+ "A bright spot the size of a split bean spread to the extent of a split bean, and in the spreading there appeared quick flesh or white hair, while the original spot disappeared: Rabbi Akiva says: it is unclean. But the sages say: it must be inspected as a new one. A bright spot the size of half a split bean with nothing in it, and then there appeared a bright spot the size of half a split bean and with one hair, this is to be isolated. A bright spot the size of half a split bean with one hair and then there appeared another spot of the size of a half a split bean with one hair, this is to be isolated. A bright spot the size of half a split bean with two hairs and another spot of the size of half a split bean appeared with one hair, this is to be isolated.",
+ "A bright spot the size of a split bean and there was nothing else, and then there appeared a bright spot of the size of half a split bean having two hairs, this one is declared unclean. Because they said: if the bright spot preceded the white hair he is unclean; if the white hair preceded the bright spot he is clean; and if it is doubtful he is unclean. Rabbi Joshua regards this as unsolvable."
+ ],
+ [
+ "Any doubtful nega is regarded as clean, except this case and one other. Which is that? If he had a bright spot of the size of a split bean and he was isolated, and by the end of the week it was as big as a sela, and it is doubtful whether it is the original one or whether another came in its place, he must be regarded as unclean.",
+ "If one had been certified unclean on account of white hair, and the white hair disappeared and other white hair appeared, And so also in the case of quick flesh or a spreading, Whether this occurred in the beginning, at the end of the first week, at the end of the second week, or after he had been released from uncleanness, he is regarded as being in the same position as before. If he had been certified unclean on account of quick flesh, and the quick flesh disappeared and other quick flesh appeared, And so also in the case of white hair and spreading, Whether this occurred in the beginning, at the end of the first week, at the end of the second week, or after the man had been released from uncleanness, he is regarded as being in the same position as before. If he had been certified unclean on account of a spreading, and the spreading disappeared and another spreading appeared, And so also in the case of white hair, Whether this occurred at the end of the first week, at the end of the second week, or after the man had been released from uncleanness, he is in the same position as before.",
+ "Deposited hair: Akaviah ben Mahalalel holds it is unclean. But the sages hold it to be clean. What is \"deposited hair\"? If one had a bright spot with white hair in it, and the bright spot disappeared leaving the white hair in position and then it reappeared: Akaviah ben Mahalalel holds it to be unclean, But the sages hold it to be clean. Rabbi Akiva said: in this case I agree that he is clean; But what is \"deposited hair\"? If one had a bright spot of the size of a split bean with two hairs in it, and a part the size of a half a split bean disappeared leaving the white hair in the place of the white spot and then it reappeared. They said to him: just as they rejected the ruling of Akaviah so is there no validity in your ruling.",
+ "Any doubt in negaim in the beginning is regarded as clean before uncleanness has been established, but after uncleanness has been established a doubt is regarded as unclean. How is this so? If two men came to a priest one having a bright spot the size of a split bean and the other having one of the size of a sela, and at the end of the week each had one the size of a sela, and it is not known on which of them the spreading had occurred, Whether this occurred with one man or with two men, each is clean. Rabbi Akiva said: if one man is involved he is unclean, but if two men are involved each is clean.",
+ "\"But after uncleanness has been established a doubt is regarded as unclean.\" How so? If two men came to a priest, one having a bright spot of the size of a split bean and the other having one of the size of a sela and at the end of the week each was of the size of a sela and a little more, both are unclean; And even though both returned to be the size of a sela both are unclean, and remain unclean until they return to the size of a split split bean. They is what they meant when they said, \"but after uncleanness has been established a doubt is regarded as unclean.\""
+ ],
+ [
+ "The minimum size of a bright spot must be that of a Cilician split bean squared. The space covered by a split bean equals that of nine lentils. The space covered by a lentil equals that of four hairs; It turns out that the size of a bright spot must be no less than that of thirty-six hairs.",
+ "If a bright spot was of the size of a split bean and in it there was quick flesh of the size of a lentil: If the bright spot grew larger it is unclean, but if it grew smaller it is clean. If the quick flesh grew larger it is unclean, and if it grew smaller it is clean.",
+ "A bright spot the size of a split bean and in it there was quick flesh less than the size of a lentil: If the bright spot grew larger it is unclean, but if it grew smaller it is clean. If the quick flesh grew larger it is unclean, but if it grew smaller, Rabbi Meir rules that it is unclean; But the sages rule that it is clean, since a nega cannot spread within itself.",
+ "If a bright spot was larger in size than a split bean and in it there was quick flesh larger than a lentil, irrespective of whether they increased or decreased, they are unclean, provided that they do not decrease to less than the prescribed minimum.",
+ "If a bright spot was the size of a split bean and quick flesh the size of a lentil encompassed it, and outside the quick flesh there was another bright spot, the inner one must be isolated and the outer one must be certified unclean. Rabbi Yose says: the quick flesh is not a sign of uncleanness for the outer one, since the inner bright spot is within it. If it decreased or disappeared: Rabban Gamaliel says: if its destruction was on its inner side it is a sign of spreading of the inner bright spot while the outer one is clean, but if its destruction was on its outer side, the outer one is clean while the inner one must be isolated. Rabbi Akiva says: in either case it is clean.",
+ "Rabbi Shimon said: when is this the case? When the quick flesh was exactly the size of a lentil. But if it was larger than a lentil, the excess is a sign of spreading of the inner one, and the outer one is unclean. If there was white scurf less that the size of a lentil, it is a sign of the spreading of the inner bright spot but it is not a sign of spreading of the outer one.",
+ "There are twenty-four tips of limbs in the human body that do not become unclean on account of quick flesh: the tips of the fingers and the toes, the tips of the ears, the tip of the nose, the tip of the penis; and also the nipples of a woman. Rabbi Judah says: also those of a man. Rabbi Eliezer says: also warts and warts with thin necks do not become unclean on account of quick flesh.",
+ "The following places in a person do not become unclean on account of a bright spot: the inside of the eye, the inside of the ear, the inside of the nose and the inside of the mouth, wrinkles, wrinkles in the neck, under the breast and the armpit, the sole of the foot, the nails, the head and the beard; and a boil, a burn and a blister that are festering. All these: Do not become unclean on account of negaim Do not combine with other negaim, A nega is not considered to spread into them, Do not become unclean on account of quick flesh, And they do not act to prevent a person from being considered to have turned completely white. If subsequently a bald spot arose in the head or beard, or if a boil, a burn or a blister formed a scar: They may become unclean by negaim, But they do not combine with other negaim, A nega is not considered to spread into them, And they do not become unclean on account of quick flesh. But they do act to prevent a person from being considered to have all turned white. The head and the beard before they have grown hair, and warts with thin necks on the head or the beard, are treated as the skin of the flesh."
+ ],
+ [
+ "The following bright spots are clean:Those that one had before the Torah was given, Those that a non-Jew had when he converted; Or a child when it was born, Or those that were in a crease and were subsequently uncovered. If they were on the head or the beard, on a boil, a burn or a blister that is festering, and subsequently the head or the beard became bald, and the boil, burn or blister turned into a scar, they are clean. If they were on the head or the beard before they grew hair, and they then grew hair and subsequently became bald, or if they were on the body before the boil, burn or blister before they were festering and then these formed a scar or were healed: Rabbi Eliezer ben Jacob said that they are unclean since at the beginning and at the end they were unclean, But the sages say: they are clean.",
+ "If their color changed, whether to be lenient or stringent: How is it \"to be lenient\"? If it was white like snow and it became white like the lime of the Temple, or like wool or like the skin of an egg, or [as white] as the second shade of a rising or the second shade of bright white. How is it \"to be stringent\"? If it was the color of the skin of an egg and it became like white wool, the lime of the Temple or like snow. Rabbi Eliezer ben Azariah rules that they are clean. Rabbi Eliezer Hisma says: if the change was to be lenient it is clean, but if it was one to be stringent it must be inspected as if it were a new one. Rabbi Akiva says: whether the change was to be lenient or to be strict it must be inspected as if it were a new one.",
+ "A bright spot in which there were no signs of uncleanness: At the beginning, or at the end of the first week, he is isolated; At the end of the second week or after it had been pronounced clean, he is pronounced clean. If while the priest was about to isolate him or to pronounce him clean, signs of uncleanness appeared in it, he certifies him as unclean. A bright spot in which there are signs of uncleanness, he certifies him as unclean. If while the priest was about to certify it as unclean the signs of uncleanness disappeared: If at the beginning, or at the end of the first week, he isolates him; But if at the end of the second week or after the spot had been pronounced clean, he is pronounced clean.",
+ "One who plucks out signs of uncleanness or burns quick flesh transgresses a negative commandment. And as regards cleanness: If they were plucked out before he came to the priest, he is clean; But if after he had been certified as unclean, he remains unclean. Rabbi Akiva said: I asked Rabban Gamaliel and Rabbi Joshua while they were on the way to Narbata, \"What is the ruling if the plucking occurred while he was isolated?\" They said to me, \"We did not hear anything [about this case], but we have heard that if they were plucked before he came to the priest he is clean, and if after he had been certified as unclean he remains unclean.\" I began to bring them proofs: whether the man stands before the priest or whether he is isolated, he is clean unless the priest had pronounced him unclean. When does he attain cleanness [after he has been certified unclean]? Rabbi Eliezer says: after another nega arises in him and he has attained cleanness after it. But the sages says: only after another nega has spread over his whole body or after his bright spot has been reduced to less than the size of a split bean.",
+ "If one had a bright spot and it was cut off, he becomes clean; If he cut it off intentionally: Rabbi Eliezer says: [he is clean] only after another nega arises in him and he has attained cleanness after it. But the sages say: only after it has spread over all his body. If it was on the tip of one's foreskin, he should be circumcised."
+ ],
+ [
+ "If a nega broke out completely upon one who was unclean, he becomes clean; If the ends of his limbs reappeared, he becomes unclean until the bright spot is reduced to less than the size of a split bean. [If it broke out completely upon him] when he was clean, he becomes unclean; If the ends of his limbs reappeared, he remains unclean until his bright spot resumes its former size.",
+ "A bright spot the size of a split bean in which there was quick flesh the size of a lentil and then it broke out covering a person's entire skin and then the quick flesh disappeared, or if the quick flesh disappeared and then the bright spot broke out covering all his skin, he is clean. If quick flesh arose [subsequently], he is unclean. If white hair grew [subsequently]: Rabbi Joshua rules that he is unclean, But the sages rule that he is clean.",
+ "A bright spot in which there was white hair and then it broke out covering his entire skin, even though the white hair remained in its place, he is clean. A bright spot in which there was a spreading and then it broke out covering his entire skin, he is clean. But in all of these cases if [even] the ends of the his limbs reappeared [in their natural color], he is unclean. If it broke out covering a part of his skin he is unclean; If it broke out covering all his skin he is clean.",
+ "In all cases of breaking out and covering the ends of the limbs whereby the unclean have been pronounced clean, if they reappeared they become unclean again. In all cases of reappearance of the ends of the limbs whereby the clean have been pronounced unclean, if they were covered again these become clean again. If subsequently they become uncovered these are unclean, even if this occurs a hundred times.",
+ "Any part [of the body] that can be subject to the uncleanness of a bright spot nega can prevent the effectiveness of the breaking out [over the entire body], and any part that cannot be subject to the uncleanness of a bright spot nega does not prevent the effectiveness of the breaking out abroad. How so? If it broke out covering all of his skin, but not on the head or the beard, or on a festering boil, burn or blister, and then the head or the beard became bald, or the boil, burn or blister turned into a scar, he is clean. If it broke out covering all of his skin, except a spot of the size of half a lentil near the head or beard, or near a boil, burn or blister, and then the head or the beard became bald, or the boil, burn or blister turned into a scar, even though the place of the quick flesh became a bright spot, he is unclean unless it breaks out covering all his body.",
+ "If there were two bright spots, one unclean and the other clean, and they broke out from one to the other, and then [a nega] broke out covering all of his skin, he is clean. [If the bright spots] were on his upper lip and lower lip, or on two of his fingers, or on his two eyelids, even though they cleave together and appear as one, he is clean. If it broke out covering all his skin except white scurf, he is unclean. If the ends of his limbs reappeared in the color of white scurf, he is clean. If the ends of his limbs reappeared to the extent of less than a lentil: Rabbi Meir rules that he is unclean, But the sages rule that a piece of white scurf less in size than a lentil, is a sign of uncleanness in the beginning, but it is not a sign of uncleanness at the end.",
+ "One who came [in front of the priest] with all his body white is isolated. If white hair grew, he is certified unclean. If both hairs or one of them turned black, If both or one of them became short, If a boil adjoined both or one of them, If a boil surrounded both or one of them, Or if a boil, the quick flesh of a boil, a burn, the quick flesh of a burn, or white scurf divided them [he is pure]. If quick flesh or white hair arose, he is unclean; But if neither quick flesh nor white hair arose he is clean. In all these cases if the ends of his limbs reappeared he remains as he was before. If the nega broke out, covering a part of him, he is unclean. If it broke out covering all of them, he is clean.",
+ "If it broke out covering all of his skin all at once: If this originated in a condition of cleanness, he is unclean; But if it originated in a condition of uncleanness, he is clean. One who becomes clean after having been isolated is exempt from the uncovering his head and rending his clothes, from shaving his hair and from bringing the birds. If he becomes clean after he had been certified unclean, he is liable to all these. Both convey uncleanness by entering.",
+ "If one came with his whole body white, and on it there was quick flesh to the extent of a lentil, and then the nega spread out covering all his skin, and then the ends of his limbs reappeared: Rabbi Ishmael says: this is the same as when the ends of the limbs reappear in that of a large bright spot. Rabbi Elazar ben Azariah ruled: as when the ends of the limbs reappeared in a small bright spot.",
+ "There is one who shows his nega [to the priest] and thereby gains advantage, while there is one who shows and loses. How so? If one was certified unclean and the signs of his uncleanness disappeared, and before he could show it to the priest the nega broke out covering all his skin, he is clean; whereas if he had shown it to the priest he would have been unclean. If he had a bright spot in which there was nothing else, and before he could show it to the priest it broke out covering all his skin, he is unclean; whereas if he had shown it to the priest he would have been clean."
+ ],
+ [
+ "A boil or a burn may become unclean in a week and by two signs: by white hair or by a spreading. What is a \"boil\"? An injury received from wood, stone, peat, or the waters of Tiberias, of from any other object whose heat is not due to fire is a boil. What exactly is a \"burn\"? A burn caused by a live coal, hot embers, or any object whose heat is due to fire is a burning.",
+ "A boil and a burn do not combine, nor do they spread from one to the other, nor do they spread from there to the skin of the flesh, nor does [a nega] on the skin of the flesh spread to them. If they were festering they are clean. If they formed a scale as thick as garlic peel, such is the scar of the boil that is spoken of in the Torah. If they were subsequently healed, even though there was a mark in their place, they are regarded as the skin of the flesh.",
+ "They asked R. Eliezer: \"[What is the ruling concerning] one who had a bright spot the size of a sela form on the inside of his hand and it covered up the scar of a boil?\" He replied: \"He should be isolated.\" They said to him: \"Why? Since it is neither capable of growing white hair nor can it effectively spread nor does quick flesh cause it to be unclean?\" He replied, \"It is possible that it will contract and then spread again.\" They said to him, \"But what about when its only the size of a split bean?' He said to them: I have not heard anything. Rabbi Judah ben Batera said to him, \"Can I teach something about this?\" He replied, \"If you would thereby confirm the ruling of the sages, go ahead.\" He said, \"Lest another boil would arise outside it and spread into it. He replied: \"You are a great scholar for you have confirmed the words of the sages.\""
+ ],
+ [
+ "Scalls may become unclean for two weeks and by two signs: by thin yellow hair and by spreading. By thin yellow hair: means stunted and short, the words of Rabbi Akiva. Rabbi Yohanan ben Nuri said: even though it is long. Rabbi Yohanan ben Nuri said: what is the meaning of the expression when people say, \"This stick is thin,\" or \"This reed is thin\"? Does \"thin\" imply that it is stunted and short and not stunted and long? Rabbi Akiva replied: before we learn from the reed let us learn from hair, [for they say] \"So and so's hair is thin\": \"thin\" means that it is stunted and short and not stunted and long.",
+ "Yellow thin hair causes uncleanness whether it is clustered together or dispersed, whether it is encompassed or unencompassed, or whether it came after the scall or before it, the words of Rabbi Judah. Rabbi Shimon says: it causes uncleanness only when it came after the scall. Rabbi Shimon said: Is it not logical: if white hair, against which other hair affords no protection, causes uncleanness only when it comes after the nega, how much more should yellow thin hair, against which other hair does afford protection, cause uncleanness only when it comes after the scall? Rabbi Judah says: Whenever it was necessary to say, \"it turns\" Scripture says, \"it turns.\" But the scall, since about it Scripture says, \"there is no yellow hair in it,\" it causes uncleanness whether it came before or after it.",
+ "[Black hair] that sprouts up affords protection against yellow hair and against a spreading, whether it was clustered together or dispersed, whether it was encompassed or unencompassed. And that which is left [over from before the scall] affords protection against yellow hair and against a spreading, whether it is clustered together or dispersed, and also when encompassed, but it affords no protection where it is at the side unless it is distant from the standing hair by the place of two hairs. If one hair was yellow and the other black, or if one was yellow and the other white, they afford no protection.",
+ "Yellow hair that preceded a scall is clean. Rabbi Judah says that it is unclean. Rabbi Eliezer ben Jacob says: it neither causes uncleanness nor does it afford protection. Rabbi Shimon says: anything in a scall that is not a sign of uncleanness is a sign of cleanness.",
+ "How does one shave who has a scall? He shaves outside it and leaves next to it two hairs in order to determine whether it spreads. If he was certified unclean on account of yellow hair, and then the yellow hair disappeared and other yellow hair appeared, and so also if there was a spreading, irrespective of whether the certification took place at the beginning, at the end of the first week, at the end of the second week or after his release from uncleanness, behold he remains as he was before. If he was certified unclean on account of a spreading, and the spreading disappeared and then reappeared, and so also if there was yellow hair, irrespective of whether the certification took place at the end of the first week, at the end of the second week or after his release from uncleanness, he remains as he was before.",
+ "Two scalls side by side and a line of hair separating between them: If a gap opened up in one place he is unclean, But if it opened up in two places he is clean. How big should the gap be? The space of two hairs. If there was a gap in one place, even though it is as big as a split bean, he is unclean.",
+ "Two scalls one within the other and a line of hair separating between them: If there appeared a gap in one place the inner one is unclean, But if in two places it is clean. How big must the gap be? The space of two hairs. If there was a gap in one place of the size of a split bean he is clean.",
+ "One who has a scall with yellow hair within it is unclean. If subsequently black hair grew in it, he is clean; even if the black hair disappeared again he remains clean. Rabbi Shimon ben Judah says in the name of Rabbi Shimon: any scall that has once been pronounced clean can never again be unclean. Rabbi Shimon says: any yellow hair that has once been pronounced clean can never again be unclean.",
+ "If one had a scall the size of a split bean and it spread over all his head he becomes clean. The head and the beard do not prevent [one another], the words of Rabbi Judah. Rabbi Shimon says: they do prevent. Rabbi Shimon said: Is there not a logical inference: if the skin of the face and the skin of the body, between which something intervenes, do prevent [one another], the head and the beard, between which nothing intervenes, should they not also prevent [one another]? The head and the beard do not combine, nor is a spreading from one to the other effective. What exactly counts as the beard? From the joint of the jaw to the thyroid cartilage.",
+ "Scalp baldness (karahat) or forehead baldness (gabahat) may become unclean in two weeks and by two signs: by quick flesh or by spreading. What constitutes baldness? If one ate neshem or smeared himself with neshem or had a wound from which hair can no longer grow. What is the extent of scalp baldness? From the crown sloping backwards to the protruding cartilage of the neck. What is the extent of forehead baldness? From the crown sloping forwards to the region facing the hair above. Scalp baldness and forehead baldness cannot be combined, nor is spreading from one to the other effective. Rabbi Judah says: if there is hair between them they cannot be combined, but if there is none they must be combined."
+ ],
+ [
+ "All garments can contract the uncleanness of negaim except those of non-Jews. One who buys garments [with signs of negaim] from non-Jews they must be inspected as if the signs had then first appeared. The hides [of animals] of the sea do not contract the uncleanness of negaim. If one joined to them anything which grows on land, even if it is only a thread or a cord, as long as it is something that is susceptible to uncleanness, they also become susceptible to uncleanness.",
+ "Camel's wool and sheep's wool that have been hackled together: If the majority is camel's hair, they are not susceptible to negaim; But if the majority is sheep's wool they are susceptible to negaim. If it is half and half they are susceptible to negaim. And the same law applies also to linen and hemp that have been hackled together.",
+ "Colored hides and garments are not susceptible to negaim. Houses whether they are colored or not colored, are susceptible to negaim, the words of Rabbi Meir. Rabbi Judah says: hides are like houses. Rabbi Shimon says: those that are naturally [colored] are susceptible to uncleanness but those that are artificially [dyed] are not susceptible to uncleanness.",
+ "A garment whose warp was colored and whose woof was white, or whose woof was colored and whose warp was white, all depends on what is most visible. Garments contract uncleanness if they are an intense green or an intense red. If [the nega] was green and it spread out red, or if it was red and it spread out green, it is unclean. If its color changed and then it spread, or if it changed and it did not spread, it is regarded as if it had not changed. Rabbi Judah says: let it be inspected as if it then appeared for the first time.",
+ "[A nega] that remained unchanged during the first week must be washed and isolated. One that remains unchanged during the second week must be burned. One that spread during the first or the second week must be burned. If it becomes dimmer in the beginning: Rabbi Ishmael says: it should be washed and isolated. But the sages say: he is not required [to do so]. If the nega became dimmer during the first week it must be washed and isolated. If it became dimmer during the second week it must be torn out, and that which is torn out must be burnt, and it is necessary for a patch to be put on. Rabbi Nehemiah says: a patch is not necessary.",
+ "If the nega reappears on the garment, the patch is protected. If it reappears on the patch the garment must be burned. One who makes a patch from a garment that was isolated and then pronounced pure, and then the nega reappeared on the garment, the patch must be burned. If it reappeared on the patch, the first garment must be burned, and the patch serves the second garment while the two signs are under observation.",
+ "A screen that had colored and white stripes, a nega may effectively spread from one to the other. They asked Rabbi Eliezer: But the white stripe is separate? He replied: I have heard no ruling on this question. Rabbi Judah ben Batera said to him: Shall I derive the answer? He replied: If this would confirm the words of the sages, then yes! He said back: It is possible that it would remain on it in an unchanged condition for two weeks, and that which remains unchanged on garments for two weeks is unclean. He said to him: You are a great sage, for you have confirmed the words of the sages. A spreading that is close [to the original nega is effective] however small it may be. One that is distant [is effective only] if it is of the size of a split bean. And one that reappears [is effective only if it is] of the size of a split bean.",
+ "The warp and the woof can contract the uncleanness of negaim immediately. Rabbi Judah says: the warp, only after it has been boiled, but the woof immediately. And bundles of flax after they have been bleached. How much must there be in a coil for it to be capable of contracting the uncleanness of negaim? Enough to weave from it a piece of three fingerbreadths square, either warp or woof, even if it is all warp or all woof. If it consisted of broken threads it does not contract the uncleanness of negaim. Rabbi Judah says: even if the thread was broken only in one place, and he knotted together, it does not contract the uncleanness of negaim.",
+ "One who winds [a thread] from one coil to another, or from one spool to another, or from the upper beam to the lower beam, and so also in the case of the two sides of a shirt, if a nega appears on the one, the other remains clean. If it appears on the shedded woof or on the standing warp, they become susceptible to the uncleanness of negaim immediately. Rabbi Shimon says: the warp may contract uncleanness only if it is closely ordered.",
+ "[If a nega] appeared on the standing warp, the already woven cloth remains clean. If it appeared on the already woven cloth, the standing warp remains clean. If it appeared on a sheet, he must also burn the fringes. If it appeared on the fringes the sheet remains clean. A shirt on which a nega appeared affords protection to its hems, even though they are of purple wool.",
+ "Any object that is susceptible to corpse uncleanness, though not susceptible to midras uncleanness, is still susceptible to negaim uncleanness. For instance: the sail of a ship, a curtain, the forehead band of a hair-net, the wrappings of scrolls, a coiled belt, the straps of a shoe or sandal that are at least as wide as a split bean, Behold these are susceptible to the uncleanness of negaim. A thick cloak on which a nega appeared: Rabbi Eliezer ben Jacob says: unless it appears on the texture and on the stuffing. A skin bottle or a shepherd's leather wallet are inspected in the position in which they are used, and a nega may effectively spread from its inner side to its outer side and from its outer side to its inner side.",
+ "If a garment that had been isolated was mixed up with others, all are clean. If it was cut up and made into shreds, it is clean, and benefit may be derived from it. But if a garment that had been certified unclean was mixed up with others, all are unclean. If it was cut up and made into shreds it also remains unclean and it is forbidden to have any benefit from it."
+ ],
+ [
+ "All houses may contract negaim uncleanness, except those of non-Jews. If one bought houses from non-Jews, any it must be inspected as if they had then first appeared. A round house, a triangular house, or a house built on a ship, on a raft or on four beams, is not susceptible to negaim uncleanness. But if it was four-sided, even if it was built on four pillars, it is susceptible to uncleanness.",
+ "A house, one of whose walls was covered with marble, with rock, with bricks or with earth, is pure. A house that did not have in it stones, wood or earth, and a nega appeared in it and afterwards stones, wood and earth were brought into it, it remains clean. So also a garment in which there was no woven part that was three fingerbreadths square and a nega appeared in it and afterwards there was woven into it a piece of cloth three fingerbreadths square, it remains clean. A house does is not susceptible to negaim uncleanness unless there are in it stones, wood and earth.",
+ "And how many stones must there be in it [for it to be susceptible to negaim]? Rabbi Ishmael says: four. Rabbi Akiva says: eight. For Rabbi Ishmael used to say: a nega is not a cause of uncleanness unless it appeared in the size of two split beans on two stones or on one stone. Rabbi Akiva say: unless it appears in the size of two split beans on two stones, and not on one stone. Rabbi Eliezer son of Rabbi Shimon says: unless it appears in the size of two split beans, on two stones, on two walls in a corner, Its length being that of two split beans and its breadth that of one split bean.",
+ "[And how much] wood [must be in the wall for it to susceptible]? Enough to be set under the lintel. Rabbi Judah says: it must suffice to make the support at the back of the lintel. [And how much] earth [must be in the wall for it to susceptible]? Such as would suffice to fill up the space between one row of stones and another. The walls of a cattle-trough or the walls of a partition are not susceptible to the uncleanness of negaim. A house in Jerusalem or in any place outside the land of Israel is not susceptible to the uncleanness of negaim.",
+ "What is the procedure for the inspection of a house? \"The owner of the house shall come and tell the priest, saying, \"Something like a plague has appeared upon my house\" (Leviticus 14:35). Even if he is a learned sage and knows that it is definitely a nega, he may not speak with certainty saying, \"A plague has appeared upon my house,\" but rather, \"Something like a plague has appeared upon my house.\" \"The priest shall order the house cleared before the priest enters to examine the plague, so that nothing in the house may become unclean; after that the priest shall enter to examine the house.\" Even bundles of wood and even bundles of reeds [must be removed], the words of Rabbi Judah. Rabbi Shimon said: clearing keeps him occupied. Rabbi Meir said: But which [of his goods] could become unclean? If you were to say, his articles of wood, of cloth or of metal, he could immerse them and they will become clean. What is it that the Torah has spared? His earthenware, even his cruse and his bucket. If the Torah thus spared a man's humble possessions, how much more so would it spare his cherished possessions! If for his material possessions, how much more so for the life of his sons and daughters! If for the possessions of a wicked man, how much more so for the possessions of a righteous one!",
+ "[The priest] must not go into his own house to isolate it, nor may he stand within the house in which there is a nega. Rather, he must stand at the door of the house in which is there is a nega, and isolate it from there, as it is said, \"The priest shall come out of the house to the entrance of the house, and close up the house for seven days\" (Leviticus 14:38). He comes again at the end of the week and inspects the sign to see if it spread. \"The priest shall order the stones with the plague in them to be pulled out and cast outside the city into an unclean place\" (v.. \"They shall take other stones and replace those stones with them, and take other dirt and plaster the house\" (v.. He must not take stones from the one side and bring them to the other; nor earth from the one side and bring it to the other; nor lime from anywhere. He must not bring one stone to replace two, nor two to replace one. But he can bring two to replace two or to replace three or to replace four. From here they have said: Woe to the wicked, woe to his neighbor. Both must take out the stones, both must scrape the walls, and both must bring the new stones. He alone, however, brings the earth, as it is said, \"And he shall take other coating and plaster the house.\" His neighbor need not join with him in the plastering.",
+ "He comes again at the end of the week and inspects the nega. If it has returned, \"He shall break down the house, its stones, and its timber, and all the mortar of the house; and he shall carry them out of the city into an unclean place\" (Leviticus 14:45). A spreading that adjoins [the original nega] is effective however small it may be; One that is distant must be no less than the size of a split bean. And a nega that returns in houses must be no less than the size of two split beans."
+ ],
+ [
+ "There are ten [laws concerning the negaim in] houses:(1 + If during the first week a nega became faint or disappeared, it must be scraped and is then clean. (3 + If during the second week it became faint or disappeared, it must be scraped and the owner must bring the birds. If it spread during the first week, the stones must be taken out and the wall scraped and plastered, and another week must be allowed. If it then returned the entire house must be pulled down; If it did not return, the birds must be brought. If it remained unchanged during the first week but spread during the second week, the stones must be taken out and the wall scraped and plastered, and another week must be allowed. If it then returned, the house must be pulled down; If it did not return the birds must be brought. If it remained unchanged in both weeks, the stones must be taken out, and the wall scraped and plastered, and a week must be allowed. If it then returned the house must be pulled down; If it did not return, the birds must be brought. If before cleanness was attained through the birds a new nega appeared, the house must be pulled down; But if it appeared after cleanness through the birds had been attained, it must be inspected as if it had appeared for the first time.",
+ "In the case of a stone in a corner, when the stone is taken out it, he must take it all out; But when [the house is] torn down he tears down his own [part] and leaves that which belongs to his neighbor. Thus it follows that there is a greater stringency for taking out than for tearing down. Rabbi Elazar says: if a house is built of rows of head stones and small stones, and a nega appears on a head stone, all of it must be taken out; but if it appeared on the small stones, he takes out his stones and leaves the others.",
+ "A house in which a nega appeared if it had an upper chamber above it, the beams are considered part of the upper chamber. If the nega appeared in the upper chamber the beams are considered part of the lower room. If there was no upper chamber above it, its stones and wood and earth must be torn down with it. He may save the frames and the window lattices. Rabbi Judah says: a frame that is built over the house must be torn down with it. Its stones and wood and earth convey uncleanness if they are of the minimum size of an olive. Rabbi Eliezer Hisma says: whatever their size.",
+ "A house that has been isolated conveys uncleanness from its inside; And one that has been certified unclean, both from its inside and from its outside. Both convey uncleanness if one enters in.",
+ "If one who builds in cleanliness with stones from a house that was isolated and the nega returned to the [former] house, the stones must be taken out. If it returned to the stones, the first house must be torn down, and the stones serve the second house while the signs are under observation.",
+ "If a house overshadowed a house with a nega and so also if a tree overshadowed a house with a nega, anyone who enters the outer [of the two] remains clean, the words of Rabbi Elazar ben Azariah. Rabbi Elazar said: if one stone of it causes uncleanness by entering, should not the house itself cause uncleanness by entering?",
+ "If an unclean person stood under a tree and a clean person passed by, the latter becomes unclean. If a clean person stood under a tree and an unclean one passed by, the former remains clean. If the latter stood still, the former becomes unclean. Similarly in the case of a leprous stone he remains clean. But if it was set down he becomes unclean.",
+ "If a person who was clean put his head and the greater part of his body inside an unclean house, he becomes unclean. And if an unclean man put his head and the greater part of his body inside a clean house he causes it to be unclean. If he put three fingerbreadths square of a clean cloak into an unclean house, the cloak becomes unclean; And if he put even the size of an olive of an unclean [cloak] into a clean house, the house becomes unclean.",
+ "If a person entered a house afflicted with a nega, carrying his clothes upon his shoulders, and his sandals and rings in his hands, both he and they become unclean immediately. If, however, he was wearing his clothes and had his sandals on his feet and his rings on his hands, he becomes unclean immediately, but they remain clean, unless he stayed as much time as is required for the eating of half a loaf of wheat bread and not of barley bread, while in a reclining posture and eating with some condiment.",
+ "If he was standing inside, and he stretched his hands outside, with his rings on his hands, if he stayed [inside] as much time as is required for the eating of half a loaf, they become unclean. If he was standing outside, stretching his hands inside, with his rings on his hands: Rabbi Judah says that they are unclean immediately, But the sages say: only after he leaves them there as much time as is required for the eating of half a loaf. They said to Rabbi Judah: if when all his body is unclean he does not render that which is on him unclean unless he stayed there long enough to eat half a loaf, when all of his body is not unclean, is it not logical that he should not render that which is on him unclean unless he stayed there long enough to eat half a loaf?",
+ "If a metzora entered a house all the vessels in it, even up to the roof beams, become unclean. Rabbi Shimon says: only up to a height of four cubits. Vessels become unclean immediately. Rabbi Judah says: only if the metzora stayed there as much time as is required for the lighting of a lamp.",
+ "If he enters a synagogue, a partition ten handbreadths high and four cubits wide must be made for him. He should enter first and come out last. Any vessel that affords protection by having a tightly fitting cover in the tent of a corpse affords protection by a tightly fitting cover in the house of one afflicted by a nega, And whatsoever affords protection when covered in the tent of a corpse affords protection when covered in the house of one afflicted with a nega, the words of Rabbi Meir. Rabbi Yose says: any vessel that affords protection by having a tightly fitting cover in the tent of a corpse affords protection when covered in the house of one afflicted with a nega; and whatsoever affords protection when covered in the tent of a corpse remains clean even when uncovered in a leprous house."
+ ],
+ [
+ "How would they purify a metzora?A new earthenware flask and a quarter of a log of living water was put in it. Two undomesticated birds are also brought. One of these was slaughtered over the earthenware vessel and over the living water. A hole was dug and it was buried in his presence. Cedarwood, hyssop and scarlet wool were taken and bound together with the remaining ends of the strip of wool. Near to these were brought the tips of the wings and the tip of the tail of the second bird. All were dipped together, and sprinkled upon the back of the metzora's hand seven times. Some say that the sprinkling was done upon his forehead. In the same manner one would sprinkle on the lintel of a house from the outside.",
+ "He now comes to set free the living bird. He does not turn his face towards the sea or towards the city or towards the wilderness, for it is said, \"But he shall let the living bird go out of the city into the open field\" (Leviticus 14:53). He now comes to shave off the hair of the metzora. He passes a razor over the whole of his skin, and he [the metzora] washes his clothes and immerses himself. He is then clean so far as to not convey uncleanness by entrance, but he still conveys uncleanness as does a sheretz. He may enter within the walls [of Jerusalem], but must keep away from his house for seven days, and he is forbidden to have intercourse.",
+ "On the seventh day he shaves off his hair a second time in the manner of the first shaving, he washes his garments and immerses himself. He is clean in so far as not to convey uncleanness as a sheretz, but he was still like a tevul yom. He may eat second tithe. After sunset he may eat terumah. After he had brought his offering of atonement, he may also eat sacred things. Thus there are three grades in the purification of a metzora and three grades in the purification of a woman after child birth.",
+ "There are three who must shave their hair, and their shaving of it is a commandment: the nazirite, the metzora, and the Levites. If any of these cut their hair but not with a razor, or if they left even two remaining hairs, their act is of no validity.",
+ "With regard to the two birds: the commandment is that they be alike in appearance, in size and in price; and they must be purchased at the same time. But even if they are not alike they are valid; And if one was purchased on one day and the other the next they are also valid. If after one of the birds had been slaughtered it was found that it was not wild, a partner must be purchased for the second, and the first may be eaten. If after it had been slaughtered it was found to terefah, a partner must be purchased for the second and the first may be made use of. If the blood had been spilled out, the bird that was to be let go must be left to die. If the one that was to be let go died, the blood must be spilled out.",
+ "The mitzvah of the cedarwood is for it to be one cubit in length, and in thickness a quarter of that of the leg of a bed, when one leg is divided into two halves and these two into four. The mitzvah of the hyssop is that it should be neither ezovyon (lavendula) nor blue hyssop nor Roman hyssop nor wild hyssop nor any kind of hyssop that has an accompanying name.",
+ "On the eighth day he would bring three beasts: a sin-offering, a guilt-offering and a whole burnt-offering. And a poor man would bring a sin-offering of a bird and a burnt-offering of a bird.",
+ "He comes to the guilt-offering and he puts his two hands on it. He then slaughters it. Two priests receive its blood, one in a vessel and the other in his hand. He who received it in the vessel proceeded to sprinkle it on the wall of the altar. The one who received it in his hand would approach the metzora. The metzora had in the meantime immersed himself in the chamber of the metzoraim. He would come and stand at the Nikanor gate. Rabbi Judah says: he did not require immersion.",
+ "[The metzora] put in his head inside and [the priest] applied [the blood] to the tip of his ear; [He put in] his hand and [the priest] applied [the blood] to the thumb of his hand. [He put in] his foot and [the priest] applied [the blood] to the big toe of his foot. Rabbi Judah says: he put in all three at the same time. If he had no thumb on his hand or no big toe on his foot or no right ear he could never become clean. Rabbi Eliezer says: [the blood] is applied to the place where they were. Rabbi Shimon says: if he applied it to the left side, the obligation has been fulfilled.",
+ "[The priest] then took some [of the contents] of the log of oil and poured it into his colleague's hand; And if he poured it into his own hand, the obligation is fulfilled. He then dipped [his right forefinger] in the oil and sprinkled it seven times towards the Holy of Holies, dipping it for every sprinkling. He then approached the metzora, to the same places that he applied the blood he now applied the oil, as it is said, \"Over the same places as the blood of the guilt offering; 29 and what is left of the oil in his palm the priest shall put on the head of the one being cleansed, to make expiation for him before the Lord.\" (Leviticus 14:28-29). If he \"put upon,\" he has made atonement, but if he did not \"put upon,\" he did not make atonement, the words of Rabbi Akiba. Rabbi Yohanan ben Nuri says: these are but the remainders of the mitzvah. Whether he \"put upon\" or did not \"put upon,\" atonement is made, only it is accounted to him as if he did not make atonement. If any oil was missing from the log before it was poured out it may be filled up again; if after it was poured out, other oil must be brought anew, the words of Rabbi Akiva. Rabbi Shimon says: if any oil was missing from the log before it was applied, it may be filled up; but if after it had been applied, other oil must be brought anew.",
+ "If a metzora brought his sacrifice as a poor man and he became rich, or as a rich man and he became poor, all depends on the sin-offering, the words of Rabbi Shimon. Rabbi Judah says: all depends on the guilt-offering.",
+ "A poor metzora who brought the sacrifice of a rich man has fulfilled his duty; But a rich metzora that brought the sacrifice of a poor man has not fulfilled his duty. A man may bring a poor man's sacrifice for his son, his daughter, his slave or his female, and thereby enable them to eat of the offerings. Rabbi Judah says: for his wife also he must bring the sacrifice of a rich man; and the same applies to any other sacrifice to which she is liable.",
+ "If the sacrifices of two metzoraim were mixed up and after the sacrifice of one of them had been offered one of the metzoraim died: this is what the men of Alexandria asked of Rabbi Joshua. He answered them: let him assign his possessions to another person, and bring the poor man's sacrifice."
+ ]
+ ],
+ "versions": [
+ [
+ "Mishnah Yomit by Dr. Joshua Kulp",
+ "http://learn.conservativeyeshiva.org/mishnah/"
+ ]
+ ],
+ "heTitle": "משנה נגעים",
+ "categories": [
+ "Mishnah",
+ "Seder Tahorot"
+ ],
+ "sectionNames": [
+ "Chapter",
+ "Mishnah"
+ ]
+}
\ No newline at end of file
diff --git a/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Negaim/Hebrew/Mishnah based on the Kaufmann manuscript, edited by Dan Be'eri.json b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Negaim/Hebrew/Mishnah based on the Kaufmann manuscript, edited by Dan Be'eri.json
new file mode 100644
index 0000000000000000000000000000000000000000..eb43c5bdddbd6272e4d727085b4989a7fb9ea78e
--- /dev/null
+++ b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Negaim/Hebrew/Mishnah based on the Kaufmann manuscript, edited by Dan Be'eri.json
@@ -0,0 +1,168 @@
+{
+ "language": "he",
+ "title": "Mishnah Negaim",
+ "versionSource": "https://archive.org/details/MishnaCorrectedKaufman00WHOLE",
+ "versionTitle": "Mishnah based on the Kaufmann manuscript, edited by Dan Be'eri",
+ "status": "locked",
+ "license": "PD",
+ "digitizedBySefaria": true,
+ "actualLanguage": "he",
+ "languageFamilyName": "hebrew",
+ "isSource": true,
+ "isPrimary": true,
+ "direction": "rtl",
+ "heTitle": "משנה נגעים",
+ "categories": [
+ "Mishnah",
+ "Seder Tahorot"
+ ],
+ "text": [
+ [
+ "א\nמַרְאוֹת נְגָעִים שְׁנַיִם שֶׁהֵן אַרְבָּעָה: \nבַּהֶרֶת עַזָּה כַשֶּׁלֶג, \nשְׁנִיָּה לָהּ כְּסִיד הַהֵיכָל. <כַּסִּיד> \nוְהַשְּׂאֵת כִּקְרוּם בֵּיצָה, \nוּשְׁנִיָּה לָהּ כְּצֶמֶר לָבָן. \nדִּבְרֵי רְבִּי מֵאִיר. \nוַחֲכָמִים אוֹמְרִים: \nהַשְּׂאֵת כְּצֶמֶר לָבָן, \nוּשְׁנִיָּה לָהּ כִּקְרוּם בֵּיצָה. \n",
+ "ב\nהַפָּתוֹךְ שֶׁבַּשֶּׁלֶג, כְּיַיִן הַמָּזוּג בְּשֶׁלֶג; \nהַפָּתוֹךְ שֶׁבַּסִּיד, כְּדָם הַמָּזוּג בֶּחָלָב. \nדִּבְרֵי רְבִּי יִשְׁמָעֵאל. \nרְבִּי עֲקִיבָה אוֹמֵר: \nאֲדַמְדַּם שֶׁבָּזֶה וְשֶׁבָּזֶה, כְּיַיִן הַמָּזוּג בַּמַּיִם, \nאֶלָּא שֶׁלַּשֶּׁלֶג עַזָּה, וְשֶׁלַּסִּיד דְּהֵה מִמֶּנָּה. \n",
+ "ג\nאַרְבָּעָה מַרְאוֹת הָאֵלּוּ מִצְטָרְפִין זֶה עִם זֶה, \nלִפְטוֹר, לְהַחֲלִיט, וּלְהַסְגִּיר. \nלְהַסְגִּיר אֶת הָעוֹמֵד בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, \nוְלִפְטוֹר אֶת הָעוֹמֵד בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי. <לפטור> \nלְהַחֲלִיט אֶת שֶׁנּוֹלַד לוֹ מִחְיָה, אוֹ שֵׂעָר לָבָן, \nכַּתְּחִלָּה, \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, \nוּבְסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, <בסוף>\nלְאַחַר הַפְּטוּר. \nלְהַחֲלִיט אֶת שֶׁנּוֹלַד לוֹ פִסָּיוֹן, \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, \nוּבְסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, <בסוף>\nלְאַחַר הַפְּטוּר. \nלְהַחֲלִיט אֶת הַהוֹפֵךְ כֻּלּוֹ לָבָן מִתּוֹךְ הַפְּטוּר. \nלִפְטוֹר אֶת הַהוֹפֵךְ כֻּלּוֹ לָבָן מִתּוֹךְ הַחְלֵט אוֹ מִתּוֹךְ הַסְגֵּר. \nאֵלּוּ מַרְאוֹת נְגָעִים שֶׁכָּל נְגָעִים תְּלוּיִין בָּהֶן. \n",
+ "ד\nרְבִּי דוֹסָה בֶן הַרְכִינָס אוֹמֵר: \nמַרְאוֹת נְגָעִים שְׁלֹשִׁים וְשִׁשָּׁה. <שְׁלֹשָׁה> \nעֲקַבְיָה בֶן מַהֲלַלְאֵל אוֹמֵר: \nשִׁבְעִים וּשְׁנַיִם. \nרְבִּי חֲנַנְיָה סְגַן הַכֹּהֲנִים אוֹמֵר: \nאֵין רוֹאִין אֶת הַנְּגָעִים כַּתְּחִלָּה לְאַחַר הַשַּׁבָּת, \nשֶׁהַשָּׁבוּעַ שֶׁלּוֹ חָל לִהְיוֹת בַּשַּׁבָּת; \nוְלֹא בַשֵּׁנִי, \nשֶׁהַשָּׁבוּעַ שֵׁנִי שֶׁלּוֹ חָל לִהְיוֹת בַּשַּׁבָּת; \nוְלֹא בַשְּׁלִישִׁי לַבָּתִּים, \nשֶׁהַשָּׁבוּעַ שְׁלִישִׁי שֶׁלּוֹ חָל לִהְיוֹת בַּשַּׁבָּת. \nרְבִּי עֲקִיבָה אוֹמֵר: \nלְעוֹלָם רוֹאִין אֶת הַנְּגָעִים. \nחָל לִהְיוֹת בְּתוֹךְ הַשַּׁבָּת, \nמַעֲבִירִין לְאַחַר הַשַּׁבָּת. <וּמַעֲבִירִין> \nוְיֵשׁ בַּדָּבָר לְהָקֵל וּלְהַחְמִיר. \n",
+ "ה\nכֵּיצַד לְהָקֵל? \nהָיָה בוֹ שֵׂעָר לָבָן, וְהָלַךְ לוֹ שֵׂעָר לָבָן. \nהָיוּ לְבָנוֹת, וְהִשְׁחִירוּ. \nאַחַת שְׁחוֹרָה וְאַחַת לְבָנָה, וְהִשְׁחִירוּ שְׁתֵּיהֶן. \nאֲרֻכּוֹת, וְהִקְצִירוּ. \nאַחַת אֲרֻכָּה וְאַחַת קְצָרָה, וְהִקְצִירוּ שְׁתֵּיהֶן. \nנִסְמַךְ הַשְּׁחִין לִשְׁתֵּיהֶן, אוֹ לְאַחַת מֵהֶן. \nהִקִּיף הַשְּׁחִין אֶת שְׁתֵּיהֶן, אוֹ אֶת אַחַת מֵהֶן, \nאוֹ חֲלָקָן, \nהַשְּׁחִין, וּמִחְיַת הַשְּׁחִין, \nוְהַמִּכְוָה, וּמִחְיַת הַמִּכְוָה, \nוְהַבֹּהַק. \nהָיְתָה בוֹ מִחְיָה, וְהָלְכָה לָהּ הַמִּחְיָה; \nהָיְתָה מְרֻבַּעַת, וְנֶעֱשֵׂית עֲגֻלָּה אוֹ אֲרֻכָּה, \nמְבֻצֶּרֶת, וְנֶעֱשֵׂית מִן הַצַּד, \nמְכֻנֶּסֶת, וְנִתְפַּזְּרָה, \nוּבָא הַשְּׁחִין וְנִכְנַס לְתוֹכָהּ. \nהִקִּיפָהּ, חֲלָקָהּ, אוֹ מִעֲטָהּ, \nהַשְּׁחִין, אוֹ מִחְיַת הַשְּׁחִין, \nוְהַמִּכְוָה, וּמִחְיַת הַמִּכְוָה, \nוְהַבֹּהַק. \nהָיָה בוֹ פִסָּיוֹן וְהָלַךְ לוֹ פִסָּיוֹן, \nאוֹ שֶׁהָלְכָה לָהּ הָאוֹם, אוֹ שֶׁנִּתְמַעֲטָה, \nאֵין בָּזֶה וּבָזֶה כַגָּרִיס. \nהַשְּׁחִין וּמִחְיַת הַשְּׁחִין, \nוְהַמִּכְוָה וּמִחְיַת הַמִּכְוָה, \nוְהַבֹּהַק, \nוְחוֹלְקִין בֵּין הָאוֹם לַפִּסָּיוֹן. \nהֲרֵי אֵלּוּ לְהָקֵל. \n",
+ "ו\nכֵּיצַד לְהַחְמִיר? \nלֹא הָיָה בוֹ שֵׂעָר לָבָן, וְנוֹלַד לוֹ שֵׂעָר לָבָן. \nהָיוּ שְׁחוֹרוֹת, וְהִלְבִּינוּ. \nאַחַת שְׁחוֹרָה וְאַחַת לְבָנָה, וְהִלְבִּינוּ שְׁתֵּיהֶן. \nקְצָרוֹת, וְהֶאֱרִיכוּ. \nאַחַת קְצָרָה וְאַחַת אֲרֻכָּה, וְהֶאֱרִיכוּ שְׁתֵּיהֶן. \nנִסְמַךְ הַשְּׁחִין לִשְׁתֵּיהֶן, אוֹ לְאַחַת מֵהֶן. \nהִקִּיף הַשְּׁחִין לִשְׁתֵּיהֶן, אוֹ אֶת אַחַת מֵהֶן, \nאוֹ חֲלָקָן, \nהַשְּׁחִין וּמִחְיַת הַשְּׁחִין, \nוְהַמִּכְוָה וּמִחְיַת הַמִּכְוָה, \nוְהַבֹּהַק, \nוְהָלְכוּ לָהֶן. \nלֹא הָיְתָה בוֹ מִחְיָה, וְנוֹלְדָה לּוֹ מִחְיָה. \nהָיְתָה עֲגֻלָּה אוֹ אֲרֻכָּה, וְנֶעֱשֵׂית מְרֻבַּעַת, \nמִן הַצַּד, וְנֶעֱשֵׂית מְבֻצֶּרֶת, \n[מְפֻזֶּרֶת], וְנִתְכַּנָּסָה, \nוּבָא הַשְּׁחִין וְנִכְנַס לְתוֹכָהּ. \nהִקִּיפָהּ, חֲלָקָהּ, אוֹ מִעֲטָהּ, \nהַשְּׁחִין אוֹ מִחְיַת הַשְּׁחִין, \nוְהַמִּכְוָה וּמִחְיַת הַמִּכְוָה וְהַבֹּהַק, \nוְהָלְכוּ לָהֶן. \nלֹא הָיָה בוֹ פִסָּיוֹן, וְנוֹלַד לוֹ פִסָּיוֹן. \nהַשְּׁחִין וּמִחְיַת הַשְּׁחִין, \nוְהַמִּכְוָה וּמִחְיַת הַמִּכְוָה וְהַבֹּהַק, \nחוֹלְקִין בֵּין הָאוֹם לַפִּסָּיוֹן, \nוְהָלְכוּ לָהֶן. \nהֲרֵי אֵלּוּ לְהַחְמִיר. \n\n\n\n"
+ ],
+ [
+ "א\nבַּהֶרֶת עַזָּה נִרְאֵית בַּגַּרְמְנִי כֵהָה, \nוְהַכֵּהָה בַכּוּשִׁי עַזָּה. \nרְבִּי יִשְׁמָעֵאל אוֹמֵר: \nבְּנֵי יִשְׂרָאֵל, אֲנִי כַפָּרָתָן, הֲרֵי הֵן כְּאֶשְׁכְּרַע, \nלֹא שְׁחוֹרִים, וְלֹא לְבָנִים, אֶלָּא בֵינוֹנִיִּים. \nרְבִּי עֲקִיבָה אוֹמֵר: \nיֵשׁ לַצַּיָּרִים סַמְמַנִּין, \nשֶׁהֵן צָרִים צוּרוֹת שְׁחוֹרוֹת, לְבָנוֹת וּבֵינוֹנִיּוֹת. \nמֵבִיא סַם בֵּינוֹנִי וּמַקִּיפוֹ מִבַּחוּץ, \nוְתֵרָאֶה כַבֵּינוֹנִי. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nמַרְאוֹת נְגָעִים לְהָקֵל, אֲבָל לֹא לְהַחֲמִיר; \nיֵרָאֶה הַגַּרְמְנִי בִבְשָׂרוֹ לְהָקֵל, \n[וְהַכּוּשִׁי בַבֵּינוֹנִי לְהָקֵל.] \nוַחֲכָמִים אוֹמְרִים: \nזֶה וָזֶה בַּבֵּינוֹנִי. \n",
+ "ב\nאֵין רוֹאִין אֶת הַנְּגָעִין בַּשַׁחְרִית, וּבֵין הָעַרְבַּיִם, \nוְלֹא בְתוֹךְ הַבַּיִת, וְלֹא בְיוֹם מְעֻנָּן, \nלְפִי שֶׁכֵּהָה נִרְאֵית עַזָּה, \nוְלֹא בַצָּהֳרַיִם, \nלְפִי שֶׁעַזָּה נִרְאֵית כֵּהָה. \nאֵמָתַי רוֹאִין? \nבְּשָׁלוֹשׁ, וּבְאַרְבַּע, וּבְחָמֵשׁ, \nוּבְשֶׁבַע, וּבִשְׁמוֹנֶה, וּבְתֵשַׁע. \nדִּבְרֵי רְבִּי מֵאִיר. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nבְּאַרְבַּע, וּבְחָמֵשׁ, \nוּבִשְׁמוֹנֶה, וּבְתֵשַׁע. \n",
+ "ג\nכֹּהֵן הַסּוֹמֵא בְאַחַת מֵעֵינָיו, \nאוֹ שֶׁכָּהָה מְאוֹר עֵינָיו, \nלֹא יִרְאֶה הַנְּגָעִין, שֶׁנֶּאֱמַר: (וַיִּקְרָא יג,יב) \n\"לְכָל מַרְאֵה עֵינֵי הַכֹּהֵן\". \nהַבַּיִת הֶאָפֵל, \nאֵין פּוֹתְחִין בּוֹ חַלּוֹנוֹת לִרְאוֹת אֶת נִגְעוֹ. \n",
+ "ד\nכֵּיצַד רְאִיַּת הַנֶּגַע? \nהָאִישׁ נִרְאֶה כְעוֹדֵר, וּכְמוֹסֵק זֵיתִים. \nהָאִשָּׁה כְעוֹרֶכֶת, וּכְמֵנִיקָה אֶת בְּנָהּ, \nוּכְאוֹרֶגֶת בָּעֳמָדִים עַל הַשֶּׁחִי, לְיָד הַיְמָנִית. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nאַף כְּטוֹוָה בַפִּשְׁתָּן, עַל הַשְּׂמָאלִית. \nכַּשֵּׁם שֶׁהוּא נִרְאֶה לְנִגְעוֹ, \nכָּךְ הוּא נִרְאֶה לְתִגְלַחְתּוֹ. \n",
+ "ה\nכָּל הַנְּגָעִין אָדָן רוֹאֶה, \nחוּץ מִנִּגְעֵי עַצְמוֹ. \nרְבִּי מֵאִיר אוֹמֵר: \nאַף לֹא נִגְעֵי קְרוֹבָיו. \nוְכָל הַנְּדָרִין אָדָן מַתִּיר, \nחוּץ מִנִּדְרֵי עַצְמוֹ. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nאַף לֹא נִדְרֵי אִשְׁתּוֹ שֶׁבֵּינָהּ לְבֵין אֲחֵרִים. \nכָּל הַבְּכוֹרוֹת אָדָן רוֹאֶה, \nחוּץ מִבְּכוֹרֵי עַצְמוֹ. \n\n\n\n"
+ ],
+ [
+ "א\nהַכֹּל מִטַּמִּין בִּנְגָעִין, <מיטמין; מְטַמִּין>\nחוּץ מִן הַגּוֹיִם וְגֵר תּוֹשָׁב. <ותושב> \nהַכֹּל כְּשֵׁרִין לִרְאוֹת אֶת הַנְּגָעִים, \nאֶלָּא שֶׁהַטֻּמְאָה וְהַטַּהֲרָה מִפִּי כֹהֵן. \nאוֹמְרִים לוֹ: \n\"אֱמֹר טָמֵא!\" \nוְהוּא אוֹמֵר: \n\"טָמֵא\". \n\"אֱמֹר טָהוֹר!\" \nוְהוּא אוֹמֵר: \n\"טָהוֹר\". \nאֵין רוֹאִין שְׁנֵי נְגָעִים כְּאַחַת, \nבֵּין בְּאִישׁ אֶחָד, בֵּין בִּשְׁנֵי אֲנָשִׁים, \nאֶלָּא רוֹאֶה אֶת הָרִאשׁוֹן, \nמַסְגִּירוֹ, וּמַחֲלִיטוֹ, וּפוֹטְרוֹ, \nוְחוֹזֵר לַשֵּׁנִי. \nאֵין מַסְגִּירִין אֶת הַמֻּסְגָּר, \nוְלֹא מַחֲלִיטִין אֶת הַמֻּחְלָט. \nוְאֵין מַסְגִּירִין אֶת הַמֻּחְלָט, \nוְאֵין מַחֲלִיטִין אֶת הַמֻּסְגָּר. \nאֲבָל כַּתְּחִלָּה, \nוּבְסוֹף שָׁבוּעַ, מַסְגִּיר מַסְגִּיר, \nוּמַחֲלִיט מַחֲלִיט, \nמַסְגִּיר וּפוֹטֵר, \nמַחֲלִיט וּפוֹטֵר. \n",
+ "ב\nחָתָן שֶׁנִּרְאָה בוֹ נֶגַע, \nנוֹתְנִין לוֹ שִׁבְעַת יְמֵי הַמִּשְׁתֶּה, \nלוֹ וּלְבֵיתוֹ וְלִכְסוּתוֹ. \nוְכֵן בָּרֶגֶל, נוֹתְנִין לוֹ כָל יְמֵי הָרֶגֶל. \n",
+ "ג\nעוֹר הַבָּשָׂר מִטַּמֵּא בִשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, <מְטַמֵּא>\nוּבִשְׁלֹשָׁה סִימָנִין: \nבְּשֵׂעָר לָבָן, וּבְמִחְיָה, וּבְפִסָּיוֹן. \nבְּשֵׂעָר לָבָן וּבְמִחְיָה, \nכַּתְּחִלָּה, \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, \nלְאַחַר הַפְּטוּר. <ולאחר> \nוּבַפִּסָּיוֹן, \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, \nלְאַחַר הַפְּטוּר. \nוּמִטַּמֵּא בִשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, <וּמְטַמֵּא>\nשֶׁהֵן שְׁלֹשָׁה עָשָׂר יוֹם. \n",
+ "ד\nהַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה מִטַּמִּין בְּשָׁבוּעַ אֶחָד, <מְטַמִּין>\nבִּשְׁנֵי סִימָנִין: \nבְּשֵׂעָר לָבָן וּבַפִּסָּיוֹן. \nבְּשֵׂעָר לָבָן, \nכַּתְּחִלָּה, \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ, \nלְאַחַר הַפְּטוּר. \nוּבַפִּסָּיוֹן, \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ, \nלְאַחַר הַפְּטוּר. \nוּמִטַּמִּין בְּשָׁבוּעַ אֶחָד, \nשֶׁהוּא שִׁבְעַת יָמִים. \n",
+ "ה\nהַנְּתָקִין מִטַּמִּין בִּשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, <מְטַמִּין>\nבִּשְׁנֵי סִימָנִין: \nבְּשֵׂעָר צָהֹב דַּק, וּבְפִסָּיוֹן. \nבְּשֵׂעָר צָהֹב דַּק, \nכַּתְּחִלָּה, \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, \nוּבְסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, \nלְאַחַר הַפְּטוּר. \nוּבְפִסָּיוֹן, \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, \nוּבְסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, \nלְאַחַר הַפְּטוּר. \nוּמִטַּמִּין בִּשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, <וּמְטַמִּין>\nשֶׁהֵן שְׁלֹשָׁה עָשָׂר יוֹם. \n",
+ "ו\nהַקָּרַחַת וְהַגַּבַּחַת מִטַּמּוֹת בִּשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, \nוּבִשְׁנֵי סִימָנִין: \nבְּמִחְיָה וּבְפִסָּיוֹן. \nבְּמִחְיָה, \nכַּתְּחִלָּה, \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, \nוּבְסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, \nלְאַחַר הַפְּטוּר. \nוּבְפִסָּיוֹן, \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, \nוּבְסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, \nלְאַחַר הַפְּטוּר. \nוּמִטַּמּוֹת בִּשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, \nשֶׁהֵן שְׁלֹשָׁה עָשָׂר יוֹם. \n",
+ "ז\nהַבְּגָדִין מִטַּמִּין בִּשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, \nבִּשְׁלֹשָׁה סִימָנִין: \nבִּירַקְרַק, וּבַאֲדַמְדַּם, וּבַפִּסָּיוֹן. \nבִּירַקְרַק וּבַאֲדַמְדַּם, \nכַּתְּחִלָּה, \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, \nוּבְסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, \nלְאַחַר הַפְּטוּר. \nוּבַפִּסָּיוֹן, \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, \nוּבְסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, \nלְאַחַר הַפְּטוּר. \nוּמִטַּמִּין בִּשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, \nשֶׁהֵן שְׁלֹשָׁה עָשָׂר יוֹם. \n",
+ "ח\nהַבָּתִּים מִטַּמִּין בִּשְׁלֹשָׁה שָׁבוּעוֹת, \nבִּשְׁלֹשָׁה סִימָנִים: \nבִּירַקְרַק, וּבַאֲדַמְדַּם, וּבַפִּסָּיוֹן. \nבִּירַקְרַק וּבַאֲדַמְדַּם, \nכַּתְּחִלָּה, \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, \nוּבְסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, \nוּבְסוֹף שָׁבוּעַ שְׁלִישִׁי, \nלְאַחַר הַפְּטוּר. \n[וּבַפִּסָּיוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ שְׁלִישִׁי, \nלְאַחַר הַפְּטוּר.] \nוּמִטַּמִּין בִּשְׁלֹשָׁה שָׁבוּעוֹת, \nשֶׁהֵן תִּשְׁעָה עָשָׂר יוֹם. \nאֵין בִּנְגָעִים פָּחוּת מִשָּׁבוּעַ אֶחָד, \nוְלֹא יָתֵר עַל שְׁלֹשָׁה שָׁבוּעוֹת. \n\n\n\n"
+ ],
+ [
+ "א\nיֵשׁ בְּשֵׂעָר לָבָן מַה שֶּׁאֵין בַּפִּסָּיוֹן, \nוְיֵשׁ בַּפִּסָּיוֹן מַה שֶּׁאֵין בְּשֵׂעָר לָבָן. \nשֶׁשֵּׂעָר לָבָן מְטַמֵּא כַתְּחִלָּה, \nוּמְטַמֵּא בְכָל מַרְאֵה לֹבֶן, \nוְאֵין בּוֹ סִימָן טַהֲרָה. \nוְיֵשׁ בַּפִּסָּיוֹן, \nשֶׁהַפִּסָּיוֹן מְטַמֵּא בְּכָל שֶׁהוּא, \nוּמְטַמֵּא בְכָל הַנְּגָעִים, חוּץ מִן הַנֶּגַע, <לנגע>\nמַה שֶּׁאֵין כֵּן בְּשֵׂעָר לָבָן. \n",
+ "ב\nיֵשׁ בַּמִּחְיָה מַה שֶּׁאֵין בַּפִּסָּיוֹן, \nוְיֵשׁ בַּפִּסָּיוֹן מַה שֶּׁאֵין בַּמִּחְיָה. \nשֶׁהַמִּחְיָה מְטַמָּא כַּתְּחִלָּה, \nוּמְטַמָּא בְכָל מַרְאֶה, \nוְאֵין בָּהּ סִימָן טַהֲרָה. \nוְיֵשׁ בַּפִּסָּיוֹן, \nשֶׁהַפִּסָּיוֹן מְטַמֵּא בְכָל שֶׁהוּא, \nוּמְטַמֵּא בְכָל הַנְּגָעִים, חוּץ מִן הַנֶּגַע, <לנגע>\nמַה שֶּׁאֵין כֵּן בַּמִּחְיָה. \n",
+ "ג\nיֵשׁ בְּשֵׂעָר לָבָן מַה שֶּׁאֵין בַּמִּחְיָה, \nוְיֵשׁ בַּמִּחְיָה מַה שֶּׁאֵין בְּשֵׂעָר לָבָן. \nשֶׁשֵּׂעָר לָבָן מְטַמֵּא בַשְּׁחִין וּבַמִּכְוָה, \nבִּמְכֻנָּס וּבִמְפֻזָּר, \nוּבִמְבֻצָּר וְשֶׁלֹּא מְבֻצָּר. \nוְיֵשׁ בַּמִּחְיָה, \nשֶׁהַמִּחְיָה מְטַמָּא בַּקָּרַחַת וּבַגַּבַּחַת, \nהֲפוּכָה וְשֶׁלֹּא הֲפוּכָה, \nוּמְעַכֶּבֶת אֶת הַהוֹפֵךְ כֻּלּוֹ לָבָן, \nוּמְטַמָּא בְכָל מַרְאֶה, \nמַה שֶּׁאֵין כֵּן בְּשֵׂעָר לָבָן. \n",
+ "ד\nשְׁתֵּי שְׂעָרוֹת, \nעִקָּרָן מַשְׁחִיר וְרֹאשָׁן מַלְבִּין, [טָהוֹר.] \nעִקָּרָן מַלְבִּין וְרֹאשָׁן מַשְׁחִיר, טָמֵא. \nכַּמָּה יְהֵא בַּלִּבְלוֹנִית? \nרְבִּי מֵאִיר אוֹמֵר: \nכָּל שֶׁהוּא. \nרְבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר: \nכְּדֵי לִקְרֹץ בַּזּוֹג. \nהָיְתָה אַחַת מִלְּמַטָּן, וְנֶחְלְקָה מִלְמַעְלָן, \nוְהִיא נִרְאֵית כִּשְׁתַּיִם, טָהוֹר. \nבַּהֶרֶת, וּבָהּ שֵׂעָר לָבָן אוֹ שֵׂעָר שָׁחוֹר, טָמֵא. \nאֵין חוֹשְׁשִׁין שֶׁמֵּא מִעֵט מְקוֹם שֵׂעָר שָׁחוֹר אֶת הַבַּהֶרֶת, \nמִפְּנֵי שֶׁאֵין בּוֹ מַמָּשׁ. \n",
+ "ה\nבַּהֶרֶת כַּגָּרִיס וְחוּט יוֹצֵא מִמֶּנָּה, \nאִם יֶשׁ בּוֹ רֹחַב שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת, \nזֻקָּקָה לְשֵׂעָר לָבָן וּלְפִסָּיוֹן, \nאֲבָל לֹא לְמִחְיָה. \nשְׁתֵּי בֶהָרוֹת וְחוּט יוֹצֵא מִזּוֹ לָזוֹ, \nאִם יֶשׁ בּוֹ רֹחַב שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת, מְצָרְפָן; \nוְאִם לָאו, אֵין מְצָרְפָן. <אֵינָן>\n",
+ "ו\nבַּהֶרֶת כַּגָּרִיס וּבָהּ מִחְיָה כָעֲדָשָׁה, \nוְשֵׂעָר לָבָן בְּתוֹךְ הַמִּחְיָה, \nהָלְכָה הַמִּחְיָה, טְמֵאָה מִפְּנֵי שֵׂעָר לָבָן; \nהָלַךְ שֵׂעָר לָבָן, טָמֵא מִפְּנֵי הַמִּחְיָה. \nרְבִּי שִׁמְעוֹן מְטַהֵר, \nמִפְּנֵי שֶׁלֹּא הֲפָכַתּוּ הַבַּהֶרֶת. \nבַּהֶרֶת הִיא וּמִחְיָתָהּ כַּגָּרִיס, \nוְשֵׂעָר לָבָן בְּתוֹךְ הַבַּהֶרֶת, \nהָלְכָה הַמִּחְיָה, טְמֵאָה מִפְּנֵי שֵׂעָר לָבָן; \nהָלַךְ שֵׂעָר לָבָן, טָמֵא מִפְּנֵי הַמִּחְיָה. \nרְבִּי שִׁמְעוֹן מְטַהֵר, \nמִפְּנֵי שֶׁלֹּא הֲפָכַתּוּ הַבַּהֶרֶת כַּגָּרִיס. \nוּמוֹדֶה, \nשֶׁאִם יֵשׁ בִּמְקוֹם שֵׂעָר לָבָן כַּגָּרִיס, \nשֶׁהוּא טָמֵא. \n",
+ "ז\nבַּהֶרֶת וּבָהּ מִחְיָה וּפִסָּיוֹן, \nהָלְכָה הַמִּחְיָה, (הַפִּסָּיוֹן) טְמֵאָה מִפְּנֵי הַפִּסָּיוֹן; \nהָלַךְ הַפִּסָּיוֹן, טָמֵא מִפְּנֵי הַמִּחְיָה. \nוְכֵן בְּשֵׂעָר לָבָן וּבְפִסָּיוֹן. \nהָלְכָה וְחָזְרָה בְסוֹף שָׁבוּעַ, \nהֲרֵי הִיא כְמוֹת שֶׁהָיַת. <כסלע> \nלְאַחַר הַפְּטוּר, תֵּרָאֶה כַתְחִלָּה. \nהָיְתָה עַזָּה וְנֶעֱשֵׂית כֵּהָה, \nכֵּהָה וְנֶעֱשֵׂית עַזָּה, \nהֲרֵי הִיא כְמוֹת שֶׁהָיָתָה, \nוּבִלְבַד שֶׁלֹּא תִתְמַעֵט מֵאַרְבָּעָה מַרְאוֹת. \nכָּנְסָה אוֹ פָסְתָה, \n[פָּסְתָה] וְכָנְסָה, \nרְבִּי עֲקִיבָה מְטַמֵּא, \nוַחֲכָמִים מְטַהֲרִין. \n",
+ "ח\nבַּהֶרֶת כַּגָּרִיס וּפָסַת כַּחֲצִי גָרִיס, \nוְהָלַךְ מִן הָאוֹם כַּחֲצִי גָרִיס, \nרְבִּי עֲקִיבָה אוֹמֵר: \nתֵּרָאֶה כַתְּחִלָּה. \nוַחֲכָמִים מְטַהֲרִין. \n",
+ "ט\nבַּהֶרֶת כַּגָּרִיס וּפָסַת כַּחֲצִי גָרִיס וָעוֹד, \nהָלְכָה לָהּ הָאוֹם כַּחֲצִי גָרִיס, \nרְבִּי עֲקִיבָה מְטַמֵּא, \nוַחֲכָמִים מְטַהֲרִין. \n\nי\nבַּהֶרֶת כַּגָּרִיס וּפָסַת כַּגָּרִיס וָעוֹד, \nוְהָלְכָה לָהּ הָאוֹם, \nרְבִּי עֲקִיבָה מְטַמֵּא, \nוַחֲכָמִים אוֹמְרִים: \nתֵּרָאֶה כַתְּחִלָּה. \n",
+ "יא\nבַּהֶרֶת כַּגָּרִיס, וּפָסַת כַּגָּרִיס, \nוְנוֹלַד לַפִּסָּיוֹן מִחְיָה אוֹ שֵׂעָר לָבָן, \nוְהָלְכָה לָהּ הָאוֹם, \nרְבִּי עֲקִיבָה מְטַמֵּא; \nוַחֲכָמִים אוֹמְרִים: \nתֵּרָאֶה כַתְּחִלָּה. \n\nיב\nבַּהֶרֶת כַּחֲצִי גָרִיס וּבָהּ שַׂעְרָה אַחַת, \nוְנוֹלְדָה בַהֶרֶת כַּחֲצִי גָרִיס וּבָהּ שַׂעְרָה אַחַת, \nהֲרֵי זוֹ לְהַסְגִּיר. \n\nיד\nבַּהֶרֶת כַּחֲצִי גָרִיס וּבָהּ שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת, \nוְנוֹלְדָה בַהֶרֶת כַּחֲצִי גָרִיס וּבָהּ שַׂעְרָה אַחַת, \nהֲרֵי זוֹ לְהַסְגִּיר. \n",
+ "יה\nבַּהֶרֶת כַּחֲצִי גָרִיס וְאֵין בָּהּ כְּלוּם, \nנוֹלְדָה בַהֶרֶת כַּחֲצִי גָרִיס וּבָהּ שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת, \nהֲרֵי זוֹ לְהַחֲלִיט. \nמִפְּנֵי שֶׁאָמָרוּ: \nאִם בַּהֶרֶת קָדְמָה לְשֵׂעָר לָבָן, טָמֵא, \nוְאִם שֵׂעָר לָבָן קָדַם לַבַּהֶרֶת, טָהוֹר. \nוְאִם סָפֵק, טָמֵא. \nרְבִּי יְהוֹשֻׁעַ קֵהֵא. \n\n\n\n"
+ ],
+ [
+ "א\nכָּל סְפֵק נְגָעִים טָהוֹר, \nחוּץ מִזֶּה, וְעוֹד אַחֵר. \nוְאֵי זֶה זֶה? \nמִי שֶׁהָיְתָה בוֹ בַהֶרֶת כַּגָּרִיס וְהִסְגִּירוּהָ, \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ וַהֲרֵי הִיא כַסֶּלַע, \nסָפֵק שֶׁהִיא הִיא, \nסָפֵק שֶׁאַחֶרֶת בָּאָה תַחְתֶּיהָ, \nטָמֵא. \n",
+ "ב\nהֶחֱלִיטוֹ בְשֵׂעָר לָבָן, \nהָלַךְ שֵׂעָר לָבָן, וְחָזַר שֵׂעָר לָבָן; \nוְכֵן בַּמִּחְיָה, וּבַפִּסָּיוֹן. \nכַּתְּחִלָּה, \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, \nלְאַחַר הַפְּטוּר, \nהֲרֵי הִיא כְמוֹת שֶׁהָיַת. \nהֶחֱלִיטוֹ בַמִּחְיָה, \nוְהָלְכָה הַמִּחְיָה, וְחָזְרָה מִחְיָה, \nוְכֵן בְּשֵׂעָר לָבָן, וּבַפִּסָּיוֹן. \nכַּתְּחִלָּה, \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, \nלְאַחַר הַפְּטוּר, \nהֲרֵי הִיא כְמוֹת שֶׁהָיַת. \nהֶחֱלִיטוֹ בַפִּסָּיוֹן, \nהָלַךְ הַפִּסָּיוֹן וְחָזַר הַפִּסָּיוֹן, \nוְכֵן בְּשֵׂעָר לָבָן, \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, \nלְאַחַר הַפְּטוּר, \nהֲרֵי הִיא כְמוֹת שֶׁהָיַת. \n",
+ "ג\nשְׂעַר פְּקֻדָּה, \nעֲקַבְיָה בֶן מַהֲלַלְאֵל מְטַמֵּא, \nוַחֲכָמִים מְטַהֲרִין. \nאֵי זֶה הוּא שְׂעַר פְּקֻדָּה? \nמִי שֶׁהָיְתָה בוֹ בַהֶרֶת וּבָהּ שֵׂעָר לָבָן, \nהָלְכָה הַבַּהֶרֶת וְהִנִּיחָה לְשֵׂעָר לָבָן בִּמְקוֹמוֹ, \nוְחָזְרָה, \nעֲקַבְיָה בֶן מַהֲלַלְאֵל מְטַמֵּא, \nוַחֲכָמִים מְטַהֲרִין. \nאָמַר רְבִּי עֲקִיבָה: \nמוֹדֶה אֲנִי בָזֶה שֶׁהוּא טָהוֹר. \nוְאֵי זֶה הוּא שְׂעַר פְּקֻדָּה? \nמִי שֶׁהָיְתָה בוֹ בַהֶרֶת כַּגָּרִיס וּבָהּ שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת, \nהָלַךְ מִמֶּנָּה כַּחֲצִי גָרִיס, \nוְהִנִּיחַ לְשֵׂעָר לָבָן בִּמְקוֹם הַבַּהֶרֶת, \nוְחָזְרָה. \nאָמְרוּ לוֹ: \nכַּשֵּׁם שֶׁבִּטְּלוּ אֶת דִּבְרֵי רְבִּי עֲקַבְיָה, \nכָּךְ דְּבָרֶיךָ אֵינָן מְקֻיָּמִין. <אף>\n",
+ "ד\nכָּל סְפֵק נְגָעִים כַּתְּחִלָּה, טָהוֹר, \nעַד שֶׁלֹּא נִזְקַק לַטֻּמְאָה. \nמִשֶּׁנִּזְקַק לַטֻּמְאָה, סְפֵקוֹ טָמֵא. \nכֵּיצַד? \nשְׁנַיִם שֶׁבָּאוּ אֵצֶל הַכֹּהֵן, \nבָּזֶה בַהֶרֶת כַּגָּרִיס, \nוּבָזֶה בַהֶרֶת כַּסֶּלַע; \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ, \nבָּזֶה כַסֶּלַע וּבָזֶה כַסֶּלַע, \nוְאֵין יָדוּעַ בְּאֵיזֶה מֵהֶן פָּסַת, \nבֵּין בְּאִישׁ אֶחָד, בֵּין בִּשְׁנֵי אֲנָשִׁים, טָהוֹר. \nרְבִּי עֲקִיבָה אוֹמֵר: \nבְּאִישׁ אֶחָד, טָמֵא, \nבִּשְׁנֵי אֲנָשִׁים, טָהוֹר. \n",
+ "ה\nמִשֶּׁנִּזְקַק לַטֻּמְאָה סְפֵקוֹ טָמֵא, \nכֵּיצַד? \nשְׁנַיִם שֶׁבָּאוּ אֵצֶל הַכֹּהֵן, \nבָּזֶה בַהֶרֶת כַּגָּרִיס \nוּבָזֶה בַהֶרֶת כַּסֶּלַע; \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ, \nבָּזֶה כַסֶּלַע וָעוֹד וּבָזֶה כַסֶּלַע וָעוֹד, \nשְׁנֵיהֶן טְמֵאִין. \nאַף עַל פִּי שֶׁחָזְרוּ לִהְיוֹת כַּסֶּלַע וְכַסֶּלַע, \nשְׁנֵיהֶן טְמֵאִין, \nעַד שֶׁיַּחְזְרוּ לִהְיוֹת כַּגָּרִיס. \nזֶה הוּא שֶׁאָמָרוּ: \nמִשֶּׁנִּזְקַק לַטֻּמְאָה, סְפֵקוֹ טָמֵא. \n\n\n\n"
+ ],
+ [
+ "א\nגּוּפָהּ שֶׁלַּבַּהֶרֶת, כַּגָּרִיס הַקִּלְקִי מְרֻבָּע. \nמְקוֹם הַגָּרִיס, תֵּשַׁע עֲדָשׁוֹת. \nמְקוֹם עֲדָשָׁה, אַרְבַּע שְׂעָרוֹת. \nנִמְצְאוּ שְׁלֹשִׁים וָשֵׁשׁ שְׂעָרוֹת. \n",
+ "ב\nבַּהֶרֶת כַּגָּרִיס וּבָהּ מִחְיָה כָעֲדָשָׁה, \nרָבַת הַבַּהֶרֶת, טְמֵאָה, <רְבַת>\nנִתְמַעֲטָה, טְהוֹרָה. \nרָבַת הַמִּחְיָה, טְמֵאָה, <רְבַת>\nנִתְמַעֲטָה, טְהוֹרָה. \n",
+ "ג\nבַּהֶרֶת כַּגָּרִיס וּבָהּ מִחְיָה פְחוּתָה מִכָּעֲדָשָׁה, \nרְבַת הַבַּהֶרֶת, טְמֵאָה, \nנִתְמַעֲטָה, טְהוֹרָה; \nרְבַת הַמִּחְיָה, טְמֵאָה, \nנִתְמַעֲטָה, \nרְבִּי מֵאִיר מְטַמֵּא, \nוַחֲכָמִים מְטַהֲרִין, \nשֶׁאֵין הַנֶּגַע פּוֹסֶה לְתוֹכָהּ. \n",
+ "ד\nבַּהֶרֶת יְתֵרָה מִכַּגָּרִיס, \nוּבָהּ מִחְיָה יְתֵרָה מִכָּעֲדָשָׁה, \nרָבוּ אוֹ שֶׁנִּתְמַעָטוּ, טְמֵאִין, \nוּבִלְבַד שֶׁלֹּא יִתְמַעֲטוּ מִכַּשֵּׁעוּר. \n",
+ "ה\nבַּהֶרֶת כַּגָּרִיס וּמִחְיָה כָּעֲדָשָׁה מַקַּפְתָּהּ, \nוְחוּץ לַמִּחְיָה בַהֶרֶת, \nהַפְּנִימִית לְהַסְגִּיר, \nוְהַחִיצוֹנָה לְהַחֲלִיט. \nאָמַר רְבִּי יוֹסֵה: \nאֵין מִחְיָה סִימַן טֻמְאָה לַחִיצוֹנָה. \nמִחְיָה שֶׁהַבַּהֶרֶת לְתוֹכָהּ, \nנִתְמַעֲטָה וְהָלְכָה לָהּ, \nרַבָּן גַּמְלִיאֵל אוֹמֵר: \nאִם מִבִּפְנִים הִיא כָלַת, \nסִימַן פִּסָּיוֹן לַפְּנִימִית, \nוְהַחִיצוֹנָה טְהוֹרָה; \nאִם מִבַּחוּץ, הַחִיצוֹנָה טְהוֹרָה. \nרְבִּי עֲקִיבָה אוֹמֵר: \nבֵּין כָּךְ וּבֵין כָּךְ טְהוֹרָה. \n",
+ "ו\nאָמַר רְבִּי שִׁמְעוֹן: \nאֵמָתַי? \nבִּזְמַן שֶׁהִיא כָּעֲדָשָׁה מוּבַאת. \nהָיְתָה יְתֵרָה מִכָּעֲדָשָׁה, \nהַמּוֹתָר סִימַן פִּסָּיוֹן לַפְּנִימִית, \nוְהַחִיצוֹנָה טְמֵאָה. \nהָיָה בוֹ בֹהַק פָּחוּת מִכָּעֲדָשָׁה, \nסִימַן פִּסָּיוֹן לַפְּנִימִית, \nוְאֵין סִימַן הַפִּסָּיוֹן לַחִיצוֹנָה. <לפיסיון>\n",
+ "ז\nעֶשְׂרִים וְאַרְבַּע רָאשֵׁי אֵבָרִים בָּאָדָם, \nאֵינָן מִטַּמִּין מִשֵּׁם מִחְיָה: \nרָאשֵׁי אֶצְבָּעוֹת יָדַיִם וְרַגְלַיִם, \nרָאשֵׁי אָזְנַיִם, \nרֹאשׁ הַחֹטֶם, \nרֹאשׁ הַגְּוִיָּה, \nרָאשֵׁי הַדַּדִּים בָּאִשָּׁה. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nאַף שֶׁלָּאִישׁ. \nרְבִּי אֶלְעָזָר אוֹמֵר: \nאַף הַיַּבְּלוֹת וְהַדַּלְדּוּלִין, \nאֵינָן מִטַּמִּין מִשֵּׁם מִחְיָה. \n",
+ "ח\nאֵלּוּ מְקוֹמוֹת בָּאָדָם שֶׁאֵינָן מִטַּמִּין בַּבַּהֶרֶת: \nתּוֹךְ הָעַיִן, \nתּוֹךְ הָאֹזֶן, \nתּוֹךְ הַחֹטֶם, \nתּוֹךְ הַפֶּה, \nתּוֹךְ הַקְּמָטִין שֶׁבַּצַּוָּאר, \nתּוֹךְ הַדַּד, \nוּבֵית הַשֶּׁחִי, \nכַּף הָרֶגֶל, \nוְהַצִּפֹּרֶן, \nהָרֹאשׁ, \nוְהַזָּקָן. \nהַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה וְהַקֶּדַח הַמּוֹרְדִין, \nאֵינָן מִטַּמִּין בִּנְגָעִים, \nוְאֵינָן מִצְטָרְפִין בִּנְגָעִים, \nוְאֵין הַנֶּגַע פּוֹסֶה לְתוֹכָן, \nוְאֵינָן מִטַּמִּין מִשֵּׁם מִחְיָה, \nוְאֵינָן מְעַכְּבִין אֶת הַהוֹפֵךְ כֻּלּוֹ לָבָן. \nחָזַר הָרֹאשׁ וְהַזָּקָן וְנִקְרָחוּ, \nהַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה וְהַקֶּדַח וְנֶעֱשׁוּ צָרְבָה, \nהֲרֵי אֵלּוּ מִטַּמִּין בִּנְגָעִים, \nוְאֵינָן מִצְטָרְפִין עִם הַנְּגָעִים, \nוְאֵין הַנֶּגַע פּוֹסֶה לְתוֹכָן, \nוְאֵינָן מִטַּמִּין מִשֵּׁם מִחְיָה, \nאֲבָל מְעַכְּבִין אֶת הַהוֹפֵךְ כֻּלּוֹ לָבָן. \nהָרֹאשׁ וְהַזָּקָן שֶׁלֹּא הֶעֱלוּ שֵׂעָר, \nהַדַּלְדּוּלִין שֶׁבָּרֹאשׁ וְשֶׁבַּזָּקָן, \nנִדּוֹנִין כְּעוֹר הַבָּשָׂר. \n\n\n\n"
+ ],
+ [
+ "א\nאֵלּוּ בֶהָרוֹת טְהוֹרוֹת: \nשֶׁהָיוּ בוֹ קֹדֶם לְמַתַּן תּוֹרָה, \nבַּגּוֹי וְנִתְגַּיַּר, \nבַּקָּטָן וְנוֹלַד, \nבַּקֶּמֶט וְנִגְלָה, \nבָּרֹאשׁ וּבַזָּקָן, \nבַּשְּׁחִין וּבַמִּכְוָה וּבַקֶּדַח הַמּוֹדְרִין. \nחָזַר הָרֹאשׁ וְהַזָּקָן וְנִקְרָחוּ, \nהַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה וְהַקֶּדַח וְנֶעֱשׁוּ צָרְבָה, טְהוֹרִין. \nהָרֹאשׁ וְהַזָּקָן עַד שֶׁלֹּא הֶעֱלוּ שֵׂעָר, \nהֶעֱלוּ שֵׂעָר, וְנִקְרָחוּ. \nהַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה וְהַקֶּדַח עַד שֶׁלֹּא נֶעֱשׂוּ צָרְבָה, \nנֶעֱשׂוּ צָרֶבֶת, וְחָיוּ, \nרְבִּי אֱלִיעֶזֶר בֶּן יַעֲקֹב מְטַמֵּא, \nשֶׁתְּחִלָּתָן וְסוֹפָן טָמֵא, \nוַחֲכָמִין מְטַהֲרִין. \n",
+ "ב\nנִשְׁתַּנּוּ מַרְאֵיהֶן, \nבֵּין לְהָקֵל בֵּין לְהַחְמִיר. \nכֵּיצַד לְהָקֵל? \nהָיְתָה כַשֶּׁלֶג, \nוְנֶעֱשֵׂית כְּסִיד הַהֵיכָל, כְּצֶמֶר לָבָן, וְכִקְרוּם בֵּיצָה, \nוְנֶעֱשֵׁית מִסְפַּחַת שְׂאֵת, אוֹ מִסְפַּחַת עַזָּה. \nכֵּיצַד לְהַחֲמִיר? \nהָיְתָה כִקְרוּם בֵּיצָה, \nוְנֶעֱשֵׂית כְּצֶמֶר לָבָן, כְּסִיד הַהֵיכָל, וְכַשֶּׁלֶג, \nרְבִּי אֶלְעָזָר בֶּן עֲזַרְיָה מְטַהֵר, \nרְבִּי אֶלְעָזָר חֲסָמָה אוֹמֵר: \nלְהָקֵל, טָהוֹר, \nוּלְהַחְמִיר, תֵּרָאֶה כַּתְּחִלָּה. \n(רְבִּי עֲקִיבָה אוֹמֵר: \nבֵּין לְהָקֵל, בֵּין לְהַחֲמִיר, תֵּרָאֶה כַתְּחִלָּה.) \n",
+ "ג\nבַּהֶרֶת וְאֵין בָּהּ כְּלוּם, \nכַּתְּחִלָּה, \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, מַסְגִּיר; \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, \nלְאַחַר הַפְּטוּר, יִפְטֹר; \nעוֹדֵהוּ מַסְגִּיר וּפוֹטְרוֹ, \nוְנוֹלְדוּ לוֹ סִימָנֵי טֻמְאָה, יַחְלִיט. \nבַּהֶרֶת וּבָהּ סִימָנֵי טֻמְאָה, יַחְלִיט. \nעוֹדֵהוּ מַחֲלִיטוֹ, וְהָלְכוּ לָהֶן סִימָנֵי טֻמְאָה, \nכַּתְּחִלָּה, \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, יַסְגִּיר; \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, \nלְאַחַר הַפְּטוּר, יִפְטֹר. \n",
+ "ד\nהַתּוֹלֵשׁ סִימָנֵי טֻמְאָה, וְהִכְוָה אֶת הַמִּחְיָה, \nעוֹבֵר בְּ'לֹא תַעֲשֶׂה'. \nוּלְטַהֲרָה? <המגיה מוסיף לפני כן: וְלַד ומוחק וּ>\nעַד שֶׁלֹּא בָא אֵצֶל הַכֹּהֵן, טָהוֹר, \nלְאַחַר חֲלֵטוֹ, טָמֵא. \nאָמַר רְבִּי עֲקִיבָה: \nשָׁאַלְתִּי אֶת רַבָּן גַּמְלִיאֵל \nוְאֶת רְבִּי יְהוֹשֻׁעַ בָּהוֹלְכִים לַמֵּדְבַת: \nבְּתוֹךְ הֶסְגֵּרוֹ מַה הוּא? \nאָמְרוּ לִי: \nלֹא שָׁמַעְנוּ, אֲבָל שָׁמַעְנוּ: \nעַד שֶׁלֹּא בָא אֵצֶל הַכֹּהֵן, טָהוֹר, \nלְאַחַר חֲלִיטוֹ, טָמֵא. \nהִתְחַלְתִּי מֵבִיא לָהֶם רְאָיוֹת. \nאֶחָד עוֹמֵד בִּפְנֵי הַכֹּהֵן, \nוְאֶחָד בְּתוֹךְ הֶסְגֵּרוֹ, טָהוֹר, \nעַד שֶׁיְּטַמֶּנּוּ הַכֹּהֵן. \nמֵאֵמָתַי הִיא טַהֲרָתוֹ? \nרְבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר: \nלִכְשֶׁיִּוָּלֵד בּוֹ נֶגַע אַחֵר וְיִטָּהֵר מִמֶּנּוּ. \nוַחֲכָמִים אוֹמְרִים: \nעַד שֶׁתִּפְרַח בְּכֻלּוֹ, \nאוֹ עַד שֶׁתִּתְמַעֵט בַּהֶרְתּוֹ מִכַּגָּרִיס. \n",
+ "ה\nמִי שֶׁהָיְתָה בוֹ בַהֶרֶת וְנִקְצָצָה, טְהוֹרָה. \nקְצָצָהּ מִתְכַּוֵּן, \nרְבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר: \nלִכְשֶׁיִּוָּלֵד בּוֹ נֶגַע אַחֵר וְיִטָּהֵר מִמֶּנּוּ. <לו> \nוַחֲכָמִים אוֹמְרִים: \nעַד שֶׁתִּפְרַח בְּכֻלּוֹ. \nהָיְתָה בְרֹאשׁ הָעָרְלָה, יִמּוֹל. \n\n\n\n"
+ ],
+ [
+ "א\nהַפּוֹרֵחַ מִן הַטָּמֵא, טָהוֹר. \nחָזְרוּ בוֹ רָאשֵׁי אֵבָרִים, טָמֵא, \nעַד שֶׁתִּתְמַעֵט בַּהֶרְתּוֹ מִכַּגָּרִיס. \nמִן הַטָּהוֹר, טָמֵא. \nחָזְרוּ בוֹ רָאשֵׁי אֵבָרִים, טָמֵא, \nעַד שֶׁתַּחְזֹר בַּהַרְתּוֹ לִכְמוֹת שֶׁהָיַת. \n",
+ "ב\nבַּהֶרֶת כַּגָּרִיס וּבָהּ מִחְיָה כָעֲדָשָׁה, \nפָּרְחָה בְכֻלּוֹ, \nוְאַחַר כָּךְ הָלְכָה לָהּ מִחְיָה, \nאוֹ שֶׁהָלְכָה לָהּ מִחְיָה, \nוְאַחַר כָּךְ פָּרְחָה בְכֻלּוֹ, טָהוֹר. \nנוֹלְדָה לוֹ מִחְיָה, טָמֵא. \nנוֹלַד לוֹ שֵׂעָר לָבָן, \nרְבִּי יְהוֹשֻׁעַ מְטַמֵּא, \nוַחֲכָמִים מְטַהֲרִין. \n",
+ "ג\nבַּהֶרֶת וּבָהּ שֵׂעָר לָבָן, \nפָּרְחָה בְכֻלּוֹ, \nאַף עַל פִּי שֶׁשֵּׂעָר לָבָן בִּמְקוֹמוֹ, \nטָהוֹר. \nבַּהֶרֶת וּבָהּ פִּסָּיוֹן, \nפָּרְחָה בְכֻלּוֹ, טָהוֹר. \nוְכֻלָּן, שֶׁחָזְרוּ בָהֶן רָאשֵׁי אֵבָרִים, \nהֲרֵי אֵלּוּ טְמֵאִין; \nפָּרְחָה בְמִקְצָתוֹ, טָמֵא, \nפָּרְחָה בְכֻלּוֹ, הֲרֵי הוּא טָהוֹר. \n",
+ "ד\nכָּל פְּרִיחַת רָאשֵׁי אֵבָרִים, \nשֶׁבִּפְרִיחָתָן טִהֲרוּ טָמֵא, וּכְשֶׁחָזְרוּ, טְמֵאִין. \nכָּל חֲזָרַת רָאשֵׁי אֵבָרִים, <חזירת>\nשֶׁבַּחֲזָרָתָן טִמְּאוּ טָהוֹר, <שבחזירתן>\nנִתְכַּסּוּ, טָהוֹר, \nנִתְגַּלּוּ, טָמֵא, \nאֲפִלּוּ מֵאָה פַעַם. \n",
+ "ה\nכָּל הָרָאוּי לִטַּמֵּא בְּנֶגַע הַבַּהֶרֶת, \nמְעַכֵּב אֶת הַפְּרִיחָה. <מעכבת> \nכָּל שֶׁאֵינוּ רָאוּי לִטַּמֵּא בְנֶגַע הַבַּהֶרֶת, \nאֵינוּ מְעַכֵּב אֶת הַפְּרִיחָה. \nכֵּיצַד? \nפָּרְחָה בְכֻלּוֹ, אֲבָל לֹא בָרֹאשׁ וּבַזָּקָן, \nהַשְּׁחִין, וְהַמִּכְוָה וְהַקֶּדַח וְהַמּוֹרְדִין, \nחָזַר הָרֹאשׁ וְהַזָּקָן וְנִקְרָחוּ, \nהַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה וְהַקֶּדַח וְנֶעֱשׁוּ צָרְבָה, \nטְהוֹרִין. \nפָּרְחָה בְכֻלּוֹ, \nאֲבָל לֹא בְכַחֲצִי עֲדָשָׁה סָמוּךְ לָרֹאשׁ וְלַזָּקָן, \nלַשְּׁחִין, וְלַמִּכְוָה וְלַקֶּדַח, \nחָזַר הָרֹאשׁ וְהַזָּקָן וְנִקְרָחוּ, \nהַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה וְהַקֶּדַח וְנֶעֱשׁוּ צָרְבָה, \nאַף עַל פִּי שֶׁנֶּעֱשָׂה מְקוֹם הַמִּחְיָה בַהֶרֶת, \nטָמֵא, עַד שֶׁתִּפְרַח בְּכֻלּוֹ. \n",
+ "ו\nשְׁתֵּי בֶהָרוֹת, \nאַחַת טְמֵאָה וְאַחַת טְהוֹרָה, \nפָּרְחָה מִזּוֹ לָזוֹ, \nוְאַחַר כָּךְ פָּרְחָה בְכֻלּוֹ, טָהוֹר. \nבִּשְׂפָתוֹ הָעֶלְיוֹנָה, \nבִּשְׂפָתוֹ הַתַּחְתּוֹנָה, \nבִּשְׁתֵּי אֶצְבְּעוֹתָיו, \nבִּשְׁנֵי רִיסֵי עֵינָיו, \nאַף עַל פִּי מַדְבִּיקָן זֶה לָזֶה וְהֵן נִרְאִין כְּאַחַת, \nטָהוֹר. \nפָּרְחָה בְכֻלּוֹ, \nאֲבָל לֹא בַבֹּהַק, טָמֵא. \nחָזְרוּ בוֹ רָאשֵׁי אֵבָרִים כְּמִין בֹּהַק, \nטָהוֹר. \nחָזְרוּ בוֹ רָאשֵׁי אֵבָרִים פָּחוּת מִכָּעֲדָשָׁה, \nרְבִּי מֵאִיר מְטַמֵּא, \nוַחֲכָמִים אוֹמְרִים: \nבֹּהַק פָּחוּת מִכָּעֲדָשָׁה, \nסִימָן הַטֻּמְאָה כַּתְּחִלָּה, \nוְאֵין סִימַן טֻמְאָה בַסּוֹף. \n",
+ "ז\nהַבָּא בְכֻלּוֹ לָבָן, יַסְגִּיר. <יסגירו> \nנוֹלַד לוֹ שֵׂעָר לָבָן, יַחְלִיט. \nהִשְׁחִירוּ שְׁתֵּיהֶם, אוֹ אַחַת מֵהֶן, \nהִקְצִירוּ שְׁתֵּיהֶן, אוֹ אַחַת מֵהֶן, \nנִסְמַךְ הַשְּׁחִין לִשְׁתֵּיהֶן, אוֹ לְאַחַת מֵהֶן, \nהִקִּיף הַשְּׁחִין לִשְׁתֵּיהֶן, אוֹ לְאַחַת מֵהֶן, \nאוֹ חֲלָקָן; \nהַשְּׁחִין, וּמִחְיַת הַשְּׁחִין, \nוְהַמִּכְוָה, וּמִחְיַת הַמִּכְוָה, וְהַבֹּהַק, \nנוֹלַד לוֹ מִחְיָה, אוֹ שֵׂעָר לָבָן, טָמֵא. \nלֹא נוֹלַד לוֹ לֹא מִחְיָה וְלֹא שֵׂעָר לָבָן, טָהוֹר. \nוְכֻלָּם שֶׁחָזְרוּ בָהֶן רָאשֵׁי אֵבָרִים, \nהֲרֵי אֵלּוּ כְמוֹת שֶׁהָיוּ. \nפָּרְחָה בְמִקְצָתוֹ, טָמֵא. \nפָּרְחָה בְכֻלּוֹ, טָהוֹר. \n",
+ "ח\nוְאִם בְּכֻלּוֹ פָרְחָה כְּאַחַת, \nמִתּוֹךְ הַטַּהֲרָה, טָמֵא, <הטהורה>\nוּמִתּוֹךְ הַטֻּמְאָה, טָהוֹר. \nהַטָּהֵר מִתּוֹךְ הַסְגֵּר, <הטהור>\nפָּטוּר מִן הַפְּרִיעָה וּמִן הַפְּרִימָה, \nוּמִן הַתִּגְלַחַת, וּמִן הַצִּפֳּרִין; \nמִתּוֹךְ הַחְלֵט, חַיָּב בְּכֻלָּם. \nזֶה וָזֶה מִטַּמִּין בַּבִּיאָה. \n",
+ "ט\nהַבָּא בְכֻלּוֹ לָבָן וּבוֹ מִחְיָה כָעֲדָשָׁה, \nפָּרְחָה בְכֻלּוֹ, וְאַחַר כָּךְ חָזְרוּ בוֹ רָאשֵׁי אֵבָרִין, \nרְבִּי יִשְׁמָעֵאל אוֹמֵר: \nכַּחְזָרַת רָאשֵׁי אֵבָרִין בְּבַהֶרֶת גְּדוֹלָה. <כחזירת> \nרְבִּי אֶלְעָזָר בֶּן עֲזַרְיָה אוֹמֵר: \nכַּחְזָרַת רָאשֵׁי אֵבָרִין בְּבַהֶרֶת קְטַנָּה. <כחזירת> \n",
+ "י\nיֵשׁ מַרְאֶה נִגְעוֹ לַכֹּהֵן וְנִשְׂכָּר, \nוְיֵשׁ מַרְאֶה וּמַפְסִיד. \nכֵּיצַד? \nמִי שֶׁהָיָה מֻחְלָט, \nוְהָלְכוּ לָהֶן סִימָנֵי טֻמְאָה, \nלֹא הִסְפִּיק לְהַרְאוֹתָהּ לַכֹּהֵן עַד שֶׁפָּרְחָה בְכֻלּוֹ, \nטָהוֹר, שֶׁאִלּוּ הֶרְאָהּ לַכֹּהֵן, הָיָה טָמֵא. \nבַּהֶרֶת וְאֵין בָּהּ כְּלוּם, \nלֹא הִסְפִּיק לְהַרְאוֹתָהּ לַכֹּהֵן עַד שֶׁפָּרְחָה בְכֻלּוֹ, \nטָמֵא, שֶׁאִלּוּ הֶרְאָהּ לַכֹּהֵן, הָיָה טָהוֹר. \n\n\n\n"
+ ],
+ [
+ "א\nהַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה מִטַּמִּין בְּשָׁבוּעַ אֶחָד, \nבִּשְׁנֵי סִימָנִים: \nבְּשֵׂעָר לָבָן וּבְפִסָּיוֹן. \nאֵי זֶה הוּא הַשְּׁחִין? \nלָקָה בָעֵץ בָּאֶבֶן וּבַגֶּפֶת, אוֹ בְמֵי טְבֶרְיָה, \nוְכָל שֶׁאֵינוּ מֵחֲמַת הָאֵשׁ, \nזֶה הוּא הַשְּׁחִין. <זו היא> \nוְאֵי זוֹ הִיא הַמִּכְוָה? \nנִכְוָה בַגַּחֶלֶת אוֹ בָרָמָץ, \nוְכָל שֶׁהוּא מֵחֲמַת הָאֵשׁ, \nזוֹ הִיא הַמִּכְוָה. \n",
+ "ב\nהַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה אֵין מִצְטָרְפִין זֶה עִם זֶה, \nוְאֵין פּוֹסִין מִזֶּה לָזֶה, \nאֵינָן פּוֹסִין בְּעוֹר הַבָּשָׂר, \nוְלֹא עוֹר הַבָּשָׂר פּוֹסֶה לְתוֹכָן. \nהָיוּ מוֹרְדִין, טְהוֹרִין. \nוְעָשׁוּ קְרוּם כִּקְלִפַּת הַשּׁוּם, \nזוֹ הִיא צָרֶבֶת הַשְּׁחִין הָאֲמוּרָה בַתּוֹרָה. \nחָזְרוּ וְחָיוּ, \nאַף עַל פִּי שֶׁמְּקוֹמָן צַלֶּקֶת, \nנִדּוֹנִין כְּעוֹר הַבָּשָׂר. \n",
+ "ג\nשָׁאֲלוּ אֶת רְבִּי אֱלִיעֶזֶר: <אלעזר>\nמִי שֶׁעָלַת לְתוֹךְ יָדוֹ בַהֶרֶת כַּסֶּלַע, \nוּמְקוֹמָהּ צָרֶבֶת הַשְּׁחִין? \nאָמַר לָהֶם: \nיַסְגִּיר. \nאָמְרוּ לוֹ: \nלָמָּה? \nלְגַדֵּל שֵׂעָר לָבָן אֵינָה רְאוּיָה, \nוּלַפִּסָּיוֹן אֵינָה פוֹסָה, \nוְלַמִּחְיָה אֵינָה מִטַּמָּא! \nאָמַר לָהֶן: \nשָׁמַעְתִּי, שֶׁמֵּא תִכְנֹס וְתִפְסֶה. \nאָמְרוּ לוֹ: \nוַהֲלֹא מְקוֹמָהּ כַּגָּרִיס? \nאָמַר לָהֶם: \nלֹא שָׁמַעְתִּי. \nאָמַר לוֹ רְבִּי יְהוּדָה בֶן בְּתִירָה: \nאֶלְמַד בּוֹ? \nאָמַר לוֹ: \nאִם לְקַיֵּם דִּבְרֵי חֲכָמִים, הִין! \nאָמַר לוֹ: \nשֶׁמֵּא יִוָּלֵד לוֹ שְׁחִין אַחֵר חוּצָה לוֹ, \nוְיִפְסֶה לְתוֹכוֹ. \nאָמַר לוֹ: \nחָכָם גָּדוֹל אַתָּה, שֶׁקִּיַּמְתָּ דִבְרֵי חֲכָמִים! \n\n\n\n"
+ ],
+ [
+ "א\nהַנְּתָקִין מִטַּמִּין בִּשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, בִּשְׁנֵי סִימָנִים: \nבְּשֵׂעָר צָהֹב דַּק וּבְפִסָּיוֹן. \nבְּשֵׂעָר 'צָהֹב דָּק', לָקוּי קָצָר. \nדִּבְרֵי רְבִּי עֲקִיבָה. \nרְבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי אוֹמֵר: \nאֲפִלּוּ אָרוּךְ. \nאָמַר רְבִּי יוֹחָנָן: \nמַה הַלָּשׁוֹן אוֹמְרִין: \n'דַּק מַקֵּל זֶה, דַּק קָנֶה זֶה', \nדַּק לָקוּי קָצָר אוֹ דַק לָקוּי אָרוּךְ? \nאָמַר לוֹ רְבִּי עֲקִיבָה: \nעַד שֶׁאָנוּ לְמֵדִין מִן הַקָּנֶה, \nנִלְמַד מִן הַשֵּׂעָר! \n'דַּק שְׂעָרוֹ שֶׁלִּפְלוֹנִי', <דַּק שְׂעָרוֹ מַקֵּל שֶׁלִּפְלוֹנִי>\nדַּק לָקוּי קָצָר, לֹא דַק לָקוּי אָרוּךְ? \n",
+ "ב\nשֵׂעָר צָהֹב דַּק מְטַמֵּא מְכֻנָּס וּמְפֻזָּר, \nוּמְבֻצָּר, וְשֶׁלֹּא מְבֻצָּר, \nהָפוּךְ, וְשֶׁלֹּא הָפוּךְ. \nדִּבְרֵי רְבִּי יְהוּדָה. \nרְבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר: \nאֵינוּ מְטַמֵּא אֶלָּא הָפוּךְ. \nאָמַר רְבִּי שִׁמְעוֹן: \nוְדִין הוּא: \nמָה אִם שֵׂעָר לָבָן, שֶׁאֵין שֵׂעָר אַחֵר מַצִּיל מִיָּדוֹ, \nאֵינוּ מְטַמֵּא אֶלָּא הָפוּךְ, \nשֵׂעָר צָהֹב דַּק שֶׁשֵּׂעָר אַחֵר מַצִּיל מִיָּדוֹ, \nאֵינוּ דִין שֶׁלֹּא יְטַמֵּא אֶלָּא הָפוּךְ? \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nכָּל מָקוֹם שֶׁצָּרַךְ לוֹמַר הָפַךְ, <הפוך>\nאָמַר הָפַךְ. \nאֲבָל הַנֶּתֶק, שֶׁנֶּאֱמַר בּוֹ: (וַיִּקְרָא יג,לב) \n\"לֹא הָיָה בוֹ שֵׂעָר צָהֹב\", \nמְטַמֵּא הָפוּךְ וְשֶׁלֹּא הָפוּךְ. <הפך; הפך>\n",
+ "ג\nהַצּוֹמֵחַ מַצִּיל מִיַּד שֵׂעָר צָהֹב וּמִיַּד הַפִּסָּיוֹן, \nמְכֻנָּס וּמְפֻזָּר, \nמְבֻצָּר, וְשֶׁלֹּא מְבֻצָּר. \nהַמְשֹׁאָר מַצִּיל מִיַּד שֵׂעָר צָהֹב וּמִיַּד הַפִּסָּיוֹן, \nמְכֻנָּס וּמְבֻצָּר, \nמַצִּיל מִן הַצַּד, \nעַד שֶׁיְּהֵא רָחוֹק מִן הַקָּמָה מְקוֹם שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת. \nאַחַת צְהוּבָה וְאַחַת שְׁחוֹרָה, \nאַחַת צְהוּבָה וְאַחַת לְבָנָה, \nאֵינָן מַצִּילוֹת. \n",
+ "ד\nשֵׂעָר צָהֹב שֶׁקָּדַם אֶת הַנֶּתֶק, טָהוֹר. \nרְבִּי יְהוּדָה מְטַמֵּא. <יודה> \nרְבִּי אֱלִיעֶזֶר בֶּן יַעֲקֹב אוֹמֵר: <ֶלְעָזָר>\nלֹא מְטַמֵּא, וְלֹא מַצִּיל. \nרְבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר: \nכָּל שֶׁאֵינוּ סִימַן טֻמְאָה בַנֶּתֶק, \nהֲרֵי הוּא סִימַן טַהֲרָה בַנֶּתֶק. <טהורה>\n",
+ "ה\nכֵּיצַד מְגַלְּחִין אֶת הַנֶּתֶק? \nמְגַלֵּחַ חוּצָה לוֹ, \nוּמַנִּיחַ שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת סָמוּךְ לוֹ, <סימן>\nכְּדֵי שֶׁיְּהֵא נִכָּר אִם פָּסָה. \nהֶחֱלִיטוֹ בְשֵׂעָר צָהֹב, \nוְהָלַךְ שֵׂעָר צָהֹב, \nוְחָזַר שֵׂעָר צָהֹב, \nוְכֵן בַּפִּסָּיוֹן, \nכַּתְּחִלָּה, \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, \nוּבְסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, \nלְאַחַר הַפְּטוּר, \nהֲרֵי הִיא כְּמוֹת שֶׁהָיַת. \nהֶחֱלִיטוֹ בַפִּסָּיוֹן, \nוְהָלַךְ הַפִּסָּיוֹן, \nוְחָזַר הַפִּסָּיוֹן, \nוְכֵן בְּשֵׂעָר צָהֹב, \nבְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, \nוּבְסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, \nלְאַחַר הַפְּטוּר, \nהֲרֵי הִיא כְּמוֹת שֶׁהָיַת. \n",
+ "ו\nשְׁנֵי נְתָקִים זֶה בְצַד זֶה, \nוְשִׁטָּה שֶׁלַּשֵּׂעָר מַפְסֶקֶת בֵּינֵיהֶן, \nנִפְרַץ מִמָּקוֹם אֶחָד, טָמֵא; \nמִשְּׁנֵי מְקוֹמוֹת, טָהוֹר. \nכַּמָּה תְהֵא פִרְצָה? \nמְקוֹם שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת. \nנִפְרַץ מִמָּקוֹם אֶחָד כַּגָּרִיס, טָמֵא. \n",
+ "ז\nשְׁנֵי נְתָקִים זֶה לִפְנִים מִזֶּה, \nוְשִׁטָּה שֶׁלַּשֵּׂעָר מַפְסֶקֶת בֵּינֵיהֶן, \nנִפְרַץ מִמָּקוֹם אֶחָד, טָמֵא; <במקום>\nמִשְּׁנֵי מְקוֹמוֹת, טָהוֹר. \nכַּמָּה תְהֵא הַפִּרְצָה? \nמְקוֹם שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת. \nנִפְרַץ מִמָּקוֹם אֶחָד כַּגָּרִיס, טָהוֹר. <במקום>\n",
+ "ח\nמִי שֶׁהָיָה בוֹ נֶתֶק וּבוֹ שֵׂעָר טָמֵא, \nוְנוֹלַד לוֹ שֵׂעָר שָׁחוֹר, טָהוֹר; \nאַף עַל פִּי נָטָה וְהָלַךְ לוֹ שֵׂעָר שָׁחוֹר, טָהוֹר. \nרְבִּי שִׁמְעוֹן בֶּן יְהוּדָה אוֹמֵר: \nכָּל נֶתֶק שֶׁטָּהַר שָׁעָה אַחַת, \nאֵין לוֹ טֻמְאָה לְעוֹלָם. \nרְבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר: \nכָּל שֵׂעָר שָׁחוֹר שֶׁטָּהַר שָׁעָה אַחַת, <צהוב>\nאֵין לוֹ טֻמְאָה לְעוֹלָם. \n",
+ "ט\nמִי שֶׁהָיָה בוֹ נֶתֶק כַּגָּרִיס, \nוְנִתַּק כָּל רֹאשׁוֹ, טָהוֹר. \nהָרֹאשׁ וְהַזָּקָן אֵינָן מְעַכְּבִין זֶה אֶת זֶה, \nדִּבְרֵי רְבִּי יְהוּדָה. \nרְבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר: \nמְעַכְּבִין זֶה אֶת זֶה. \nאָמַר רְבִּי שִׁמְעוֹן: \nוְדִין הוּא: \nמָה עוֹר הַפָּנִים וְעוֹר הַבָּשָׂר, \nשֶׁיֵּשׁ דָּבָר אֶחָד מַפְסִיק בֵּינֵיהֶן, <אחר>\nמְעַכְּבִין זֶה אֶת זֶה, \nהָרֹאשׁ וְהַזָּקָן, \nשֶׁאֵין דָּבָר אַחֵר מַפְסִיק בֵּינֵיהֶם, \nאֵינוּ דִין שֶׁיְּעַכְּבוּ זֶה אֶת זֶה? \nהָרֹאשׁ וְהַזָּקָן אֵינָן מִצְטָרְפִין זֶה עִם זֶה, \nוְאֵינָן פּוֹסִין מִזֶּה לָזֶה. \nוְאֵי זֶה הוּא הַזָּקָן? \nמִפֶּרֶק שֶׁלַּלֶּחִי עַד פִּיקָה שֶׁלַּגַּרְגֶּרֶת. \n",
+ "י\nהַקָּרַחַת וְהַגַּבַּחַת מִטַּמּוֹת בִּשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, \nבִּשְׁנֵי סִימָנִין: \nבְּמִחְיָה וּבְפִסָּיוֹן. \nאֵי זוֹ הִיא הַקָּרַחַת? \nאָכַל נֶשֶׁם, סָךְ נֶשֶׁם, \nמַכָּה שֶׁאֵינָה רְאוּיָה לְגַדֵּל אֶת הַשֵּׂעָר. \nוְאֵי זוֹ הִיא הַקָּרַחַת? \nמִקָּדְקֹד הַשּׁוֹפֵעַ לְאַחֲרָיו עַד פִּיקָה שֶׁלַּצַּוָּאר. \nוְאֵי זוֹ הִיא הַגַּבַּחַת? \nמִקָּדְקֹד הַשּׁוֹפֵעַ לְפָנָיו עַד כְּנֶגֶד שֵׂעָר מִלְּמַעְלָן. \nהַקָּרַחַת וְהַגַּבַּחַת אֵינָן מִצְטָרְפוֹת זוֹ עִם זוֹ, \nוְאֵין פּוֹסוֹת מִזּוֹ לָזוֹ; \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: <יודה>\nאִם יֵשׁ שֵׂעָר בֵּינֵיהֶן, אֵינָן מִצְטָרְפוֹת; \nוְאִם לָאו, הֲרֵי אֵלּוּ מִצְטָרְפוֹת. \n\n\n\n"
+ ],
+ [
+ "א\nכָּל הַבְּגָדִים מִטַּמִּין בַּנְּגָעִין, \nחוּץ מִשֶּׁלַּגּוֹיִם. \nהַלּוֹקֵחַ בְּגָדִים מִן הַגּוֹיִם, \nיֵרָאוּ כַתְּחִלָּה. \nעוֹרוֹת הַיָּם אֵינָן מִטַּמִּין בִּנְגָעִים. \nחִבֵּר לָהֶן מִן הַגָּדֵל בָּאָרֶץ, \nאֲפִלּוּ חוּט, מְשִׁיחָה, \nדָּבָר שֶׁהוּא מְקַבֵּל טֻמְאָה, \nטָמֵא. \n",
+ "ב\nצֶמֶר גְּמַלִּים, צֶמֶר רְחֵלִים שֶׁטְּרָפָן זֶה בָזֶה, \nאִם רֹב מִן הַגְּמַלִּים, אֵינוּ מִטַּמֵּא בִנְגָעִים; \nאִם רֹב מִן הָרְחֵלִים, מִטַּמֵּא בִנְגָעִים; \nמַחְצָה לְמַחְצָה, מִטַּמֵּא בִנְגָעִים. \nוְכֵן הַפִּשְׁתָּן וְהַקִּנְבֵס שֶׁטְּרָפָן זֶה בָזֶה. \n",
+ "ג\nהָעוֹרוֹת וְהַבְּגָדִים הַצְּבוּעִין אֵינָן מִטַּמִּין בִּנְגָעִים. \nהַבָּתִּים, \nבֵּין צְבוּעִין, בֵּין שֶׁאֵינָן צְבוּעִים, \nמִטַּמִּין בִּנְגָעִים. \nדִּבְרֵי רְבִּי מֵאִיר. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nהָעוֹרוֹת כַּבָּתִּים. \nרְבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר: \nהַצְּבוּעִין בִּידֵי שָׁמַיִם מִטַּמִּין. \n",
+ "ד\nבֶּגֶד שֶׁשִּׁתְיוֹ צָבוּעַ וְעַרְבוֹ לָבָן, <ועירבו>\nעַרְבוֹ צָבוּעַ וְשִׁתְיוֹ לָבָן, <עירבו>\nהַכֹּל הוֹלֵךְ אַחַר הַנִּרְאֶה. \nהַבְּגָדִין מִטַּמִּין בִּירַקְרַק שֶׁבִּירוֹקִין, \nוּבַאֲדַמְדַּם שֶׁבָּאֲדֻמִּים. \nהָיָה יְרַקְרַק וּפָסָה אֲדַמְדַּם, \n[אֲדַמְדַּם] וּפָשָׂה יְרַקְרַק, \nטָמֵא. \nנִשְׁתַּנָּה וּפָסָה, נִשְׁתַּנָּה וְלֹא פָסָה, \nכְּאִלּוּ לֹא נִשְׁתַּנָּה. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nיֵרָאֶה כַּתְּחִלָּה. \n",
+ "ה\nהָעוֹמֵד בָּרִאשׁוֹן, \nיְכַבֵּס וְיַסְגִּיר. \nהָעוֹמֵד בַּשֵּׁנִי, \nיִשָּׂרֵף. \nהַפּוֹשֶׂה בָזֶה וּבָזֶה, \nיִשָּׂרֵף. \nהַכֵּהָה כַּתְּחִלָּה, \nרְבִּי יִשְׁמָעֵאל אוֹמֵר: \nיְכַבֵּס וְיַסְגִּיר. \nוַחֲכָמִים אוֹמְרִים: \nאֵינוּ זָקוּק לוֹ. \n\nו\nהַכֵּהָה בָרִאשׁוֹן, \nיְכַבֵּס וְיַסְגִּיר. \nהַכֵּהָה בַשֵּׁנִי, \nקוֹרְעוֹ וְשׂוֹרֵף מַה שֶּׁקָּרַע, \nוְצָרִיךְ מַטְלֵית. \nרְבִּי נְחֶמְיָה אוֹמֵר: \nאֵינוּ צָרִיךְ מַטְלֵית. \n",
+ "ז\nחָזַר נֶגַע לַבֶּגֶד, \nמַצִּיל אֶת הַמַּטְלֵית. \nחָזַר לַמַּטְלִית, \nשׂוֹרֵף אֶת הַבֶּגֶד. \nהַטּוֹלֶה מִן הַמֻּסְגָּר בַּטָּהוֹר, \nחָזַר נֶגַע לַבֶּגֶד, \nשׂוֹרֵף אֶת הַמַּטְלֵית; \nחָזַר לַמַּטְלִית, \nהַבֶּגֶד הָרִאשׁוֹן יִשָּׂרֵף, \nוְהַמַּטְלֵית תְּשַׁמֵּשׁ אֶת הַבֶּגֶד הַשֵּׁנִי בְּסִימָנִין. \n",
+ "ח\nקֵיטָא שֶׁיֶּשׁ בָּהּ פְּסַפְסִין צְבוּעִין וּלְבָנִים, \nוּפוֹסִין מִזֶּה לָזֶה. \nשָׁאֲלוּ אֶת רְבִּי אֱלִיעֶזֶר: \nוַהֲרֵי הוּא פְסֶפֶס יְחִידִי? \nאָמַר לָהֶם: \nלֹא שָׁמַעְתִּי. \nאָמַר לוֹ רְבִּי יְהוּדָה בֶן בְּתִירָה: \nאֲלַמֵּד בּוֹ? \nאָמַר לוֹ: \nאִם לְקַיֵּם דִּבְרֵי חֲכָמִים, הִן! \nאָמַר לוֹ: \nשֶׁמֵּא יַעֲמֹד בּוֹ שְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, טָמֵא. \nאָמַר לוֹ: \nחָכָם גָּדוֹל אַתָּה! שֶׁקִּיַּמְתָּ דִבְרֵי חֲכָמִים. \nהַפִּסְָּיוֹן וְהַסָּמוּךְ, כָּל שֶׁהוּא; \nהָרָחוֹק, כַּגָּרִיס; \nוְהַחוֹזֵר, כַּגָּרִיס. \n",
+ "ט\nהַשְּׁתִי וְהָעֵרֶב מִטַּמִּין בִּנְגָעִים מִיָּד. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nהַשְּׁתִי, מִשֶּׁיִּשָּׁלֵק, וְהָעֵרֶב מִיָּד, \nוְהָאוֹנִין שֶׁלַּפִּשְׁתָּן, מִשֶּׁיִּתְלַבֵּנוּ. \nכַּמָּה תְהֵא בַּפַּקַּעַת וּתְהֵא מִטַּמָּא בִנְגָעִים? <מִטַּמֵּא>\nכְּדֵי לֶאֱרֹג מִמֶּנָּה שָׁלוֹשׁ עַל שָׁלוֹשׁ שְׁתִי וָעֵרֶב, \nאֲפִלּוּ כֻלָּהּ שְׁתִי, וַאֲפִלּוּ כֻלָּהּ עֵרֶב. \nהָיְתָה פָסִיקוֹת, אֵינָה מִטַּמָּא בִנְגָעִים. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nאֲפִלּוּ פְסִיקָה אַחַת וּקְשׁוּרָה, \nאֵינָה מִטַּמָּא בִּנְגָעִים. \n",
+ "י\nהַמַּעֲלֶה מִן הַפַּקַּעַת לַחֲבֶרְתָּהּ, \nמִן הַסָּלִיל לַחֲבֵרוֹ, \nמִן הַכָּבֵד הָעֶלְיוֹנָה לְכָבֵד הַתַּחְתּוֹנָה, \nוְכֵן שְׁנֵי דַפֵּי חָלוּק שֶׁנִּרְאָה נֶגַע בְּאֶחָד מֵהֶן, \nהֲרֵי הַשֵּׁנִי טָהוֹר. \nבְּנֶפֶשׁ הַמַּסֶּכֶת, \nוּבַשֶּׁתִי הָעוֹמֵד, \nהֲרֵי אֵלּוּ מִטַּמְּאִין בִּנְגָעִים מִיָּד. \nרְבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר: \nשֶׁתִי, אִם הָיָה רָצוּף, מִטַּמֵּא. \n",
+ "יא\nנִרְאָה בַשֶּׁתִי הָעוֹמֵד, \nהָאָרִיג טָהוֹר. \nנִרְאָה בְאָרִיג, \nהַשֶּׁתִי הָעוֹמֵד טָהוֹר. \nנִרְאָה בַסָּדִין, \nשׂוֹרֵף אֶת הַנּוּמִין. \nנִרְאָה בַנּוּמִין, \nהַסָּדִין טָהוֹר. \nחָלוּק שֶׁנִּרְאָה בוֹ נֶגַע, \nמַצִּיל אֶת הָאָמְרְיוֹת שֶׁבּוֹ, \nאֲפִלּוּ הֵן אַרְגָּמָן. \n",
+ "יב\nכָּל הָרָאוּי לִטַּמֵּא טְמֵא מֵת, \nאַף עַל פִּי שֶׁאֵינוּ רָאוּי לִטַּמֵּא מִדְרָס, \nמִטַּמֵּא בִנְגָעִים, \nכְּגוֹן קֶלַע שֶׁלַּסְּפִינָה, \nוִילוֹן וְשָׁבִיס שֶׁלִּסְבָכָה, \nוּמִטְפְּחוֹת סְפָרִים, וְגִנְגִּלּוֹן, \nוּרְצוּעוֹת מַנְעָל וְסַנְדָּל שֶׁיֶּשׁ בָּהֶם רֹחַב כַּגָּרִיס, \nהֲרֵי אֵלּוּ מִטַּמִּין בִּנְגָעִים. \nסָגוֹס שֶׁנִּרְאָה בוֹ נֶגַע, \nרְבִּי אֱלִיעֶזֶר בֶּן יַעֲקֹב אוֹמֵר: \nעַד שֶׁיֵּרָאֶה בָאָרִיג וּבַמֻּכִּין. \nהַחֵמֶת וְהַתָּרְמֵל, נִרְאִין כְּדַרְכָּן, \nוּפוֹשֶׂה מִתּוֹכוֹ לְאַחֲרָיו, <ופוסה>\nוּמֵאַחֲרָיו לְתוֹכוֹ. \n",
+ "יג\nבֶּגֶד הַמֻּסְגָּר שֶׁנִּתְעָרַב בַּאֲחֵרִין, \nכֻּלָּם טְהוֹרִין; \nקִצְּצוֹ וַעֲשָׂאוֹ מֻכִּין, \nטָהוֹר, וּמֻתָּר בַּהֲנָיָתוֹ. \nוְהַמֻּחְלָט שֶׁנִּתְעָרַב בַּאֲחֵרִים, \nכֻּלָּם טְמֵאִים. \nקִצְּצוֹ וַעֲשָׂאוֹ מֻכִּין, \nטָמֵא, וְאָסוּר בַּהֲנָיָתוֹ. \n\n\n\n"
+ ],
+ [
+ "א\nכָּל הַבָּתִּים מִטַּמִּין בִּנְגָעִים, חוּץ מִשֶּׁלַּגּוֹיִם. \nהַלּוֹקֵחַ בָּתִּים מִן הַגּוֹיִם, \nיֵרָאוּ כַתְּחִלָּה. \nבַּיִת עָגֹל, \nבַּיִת טְרִיגוֹן, \nבַּיִת הַבָּנוּי בַּסְּפִינָה אוֹ בָאַסְכַּדְיָה, \nעַל אַרְבַּע קוֹרוֹת, \nאֵינוּ מִטַּמֵּא בִנְגָעִים. \nוְאִם הָיָה מְרֻבָּע, \nאֲפִלּוּ עַל אַרְבָּעָה עַמּוּדִים, \nמִטַּמֵּא. \n",
+ "ב\nבַּיִת שֶׁאֶחָד מִצְּדָדָיו מְחֻפֶּה בַשַּׁיִשׁ, \nאֶחָד בַּסֶּלַע וְאֶחָד בַּלְּבֵנִים וְאֶחָד בֶּעָפָר, \nטָהוֹר. \nבַּיִת שֶׁלֹּא הָיוּ בוֹ אֲבָנִים וְעֵצִים וְעָפָר, \nוְנִרְאָה בוֹ נֶגַע, \nוְאַחַר כָּךְ הֵבִיאוּ בוֹ אֲבָנִים וְעֵצִים וְעָפָר, \nטָהוֹר. \nוְכֵן בֶּגֶד שֶׁלֹּא אָרַג בּוֹ שָׁלוֹשׁ עַל שָׁלוֹשׁ, \nוְנִרְאָה בוֹ נֶגַע, \nוְאַחַר כָּךְ אָרַג בּוֹ שָׁלוֹשׁ עַל שָׁלוֹשׁ, \nטָהוֹר. \nאֵין הַבַּיִת מִטַּמֵּא בִנְגָעִים, \nעַד שֶׁיְּהוּ בוֹ אֲבָנִים וְעֵצִים וְעָפָר. \n",
+ "ג\nכַּמָּה אֲבָנִים יְהוּ בוֹ? \nרְבִּי יִשְׁמָעֵאל אוֹמֵר: \nאַרְבַּע. \nרְבִּי עֲקִיבָה אוֹמֵר: \nשְׁמוֹנֶה. \nשֶׁרֶבִּי יִשְׁמָעֵאל אוֹמֵר: \nעַד שֶׁיֵּרָאֶה כִּשְׁנֵי גְרִיסִים עַל שְׁתֵּי אֲבָנִים \nאוֹ עַל אֶבֶן אַחַת. \nרְבִּי עֲקִיבָה אוֹמֵר: \nעַד שֶׁיֵּרָאֶה כִּשְׁנֵי גְרִיסִים עַל שְׁתֵּי אֲבָנִים, \nלֹא עַל אֶבֶן אַחַת. \nרְבִּי אֶלְעָזָר בִּרְבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר: \nעַד שֶׁיֵּרָאֶה כִּשְׁנֵי גְרִיסִים עַל שְׁתֵּי אֲבָנִים, \nבִּשְׁנֵי כֳתָלִים בְּזָוִית, \nאָרְכּוֹ כִשְׁנֵי גְרִיסִין, וְרָחְבּוֹ כַּגָּרִיס. \n",
+ "ד\nעֵצִים, כְּדֵי לִתֵּן תַּחַת הַשָּׁקוֹף. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nכְּדֵי לַעֲשׁוֹת סַנְדָּל לַאֲחוֹרֵי הַשָּׁקוֹף. \nעָפָר, כְּדֵי לִתֵּן בֵּין פַּצִּים לַחֲבֵרוֹ. \nקִירוֹת הָאֲבוּס וְקִירוֹת הַמְּחִיצָה \nאֵינָן מִטַּמִּין בִּנְגָעִים. \nיְרוּשָׁלַיִם וְחוּץ לָאָרֶץ אֵינָן מִטַּמִּין בִּנְגָעִים. \n",
+ "ה\nכֵּיצַד רְאִיַּת הַבַּיִת? \n\"וּבָא אֲשֶׁר לוֹ הַבַּיִת וְהִגִּיד לַכֹּהֵן לֵאמֹר, \nכְּנֶגַע נִרְאָה לִי בַבָּיִת\" (וַיִּקְרָא יד,לה). \nאֲפִלּוּ תַלְמִיד חֲכָמִים וְיוֹדֵעַ שֶׁהוּא נֶגַע וַדַּאי, \nלֹא יִגְזֹר וְיֹאמַר \"נֶגַע נִרְאָה לִי בַּבָּיִת\", \nאֶלָּא \"כְּנֶגַע נִרְאָה לִי בַּבָּיִת\". \n\nו\n\"וְצִוָּה הַכֹּהֵן וּפִנּוּ אֶת הַבַּיִת\", \nאֲפִלּוּ חֲבִילֵי קָנִים. \nדִּבְרֵי רְבִּי יְהוּדָה. \nרְבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר: \nעֵסֶק הוּא לַפִּנּוּי? \nאָמַר רְבִּי מֵאִיר: \nוְכִי מָה מִטַּמֵּא לוֹ? \nאִם תֹּאמַר כְּלֵי עֵצוֹ וּבְגָדָיו וּמַתַּכְתּוֹ, \nמַטְבִּילָן וְהֵן טְהוֹרִין! \nוְעַל מָה חָסָה הַתּוֹרָה? \nעַל כְּלֵי חַרְשׂוֹ, וְעַל פָּכוֹ, וְעַל תַּפְיוֹ. \nאִם כֵּן חָסָה הַתּוֹרָה עַל מָמוֹנוֹ הַבָּזוּי, \nקוֹל וָחֹמֶר עַל מָמוֹנוֹ הֶחָבִיב; \nאִם כָּךְ עַל מָמוֹנוֹ, \nקוֹל וָחֹמֶר עַל נֶפֶשׁ בָּנָיו וּבְנוֹתָיו; \nאִם כָּךְ עַל שֶׁלָּרָשָׁע, \nקַל וָחֹמֶר עַל שֶׁלַּצַּדִּיק. \n",
+ "ז\nוְאֵינוּ הוֹלֵךְ לְתוֹךְ בֵּיתוֹ וּמַסְגִּיר, \nוְלֹא עוֹמֵד בְּתוֹךְ הַבַּיִת שֶׁהַנֶּגַע בְּתוֹכוֹ וּמַסְגִּיר, \nאֶלָּא עוֹמֵד עַל פֶּתַח הַבַּיִת שֶׁהַנֶּגַע בְּתוֹכוֹ וּמַסְגִּיר, \nשֶׁנֶּאֱמַר: (וַיִּקְרָא יד,לח) \n\"וְיָצָא הַכֹּהֵן מִן הַבַּיִת אֶל פֶּתַח הַבָּיִת, \nוְהִסְגִּיר אֶת הַבַּיִת שִׁבְעַת יָמִים\". \n\nח\nוּבָא בְסוֹף הַשָּׁבוּעַ וְרָאָה אִם פָּסָה, (וַיִּקְרָא יד,מ) \n\"וְצִוָּה הַכֹּהֵן וְחִלְּצוּ אֶת הָאֲבָנִים אֲשֶׁר בָּהֵן הַנָּגַע\", \n(וַיִּקְרָא יד,מב) <'וכובס שנ' וט'>\n\"וְלָקְחוּ אֲבָנִים אֲחֵרוֹת וְהֵבִיאוּ אֶל תַּחַת הָאֲבָנִים, \nוְעָפָר אַחֵר יִקַּח וְטָח אֶת הַבָּיִת\" \nוְאֵינוּ נוֹטֵל אֲבָנִים מִצַּד זֶה וּמֵבִיא לָזֶה, \nוְלֹא עָפָר מִצַּד זֶה וּמֵבִיא לָזֶה, \nוְלֹא סִיד מִכָּל מָקוֹם. \nוְאֵינוּ מֵבִיא לֹא אַחַת תַּחַת שְׁתַּיִם, \nוְלֹא שְׁתַּיִם תַּחַת אַחַת, \nאֶלָּא מֵבִיא שְׁתַּיִם תַּחַת שְׁתַּיִם, \nתַּחַת שָׁלוֹשׁ, וְתַחַת אַרְבַּע. \nמִכָּן אָמָרוּ: \n\"אִי לְרָשָׁע! אִי לִשְׁכֵנוֹ!\" \nשְׁנֵיהֶן חוֹלְצִין, \nשְׁנֵיהֶן קוֹצְעִין, \nשְׁנֵיהֶן מְבִיאִין אֶת הָאֲבָנִים, \nאֲבָל הוּא לְבַדּוֹ מֵבִיא אֶת הֶעָפָר, \nשֶׁנֶּאֱמַר: \n\"וְעָפָר אַחֵר יִקַּח וְטָח אֶת הַבָּיִת\", \nוְאֵין חֲבֵרוֹ מִטַּפֵּל עִמּוֹ בַּטִּיחָה. \n",
+ "ט\nוּבָא בְסוֹף שָׁבוּעַ וְרָאָה אִם חָזַר, (וַיִּקְרָא יד,מה) \n\"וְנָתַץ אֶת הַבַּיִת, \nאֶת אֲבָנָיו וְאֶת עֵצָיו וְאֵת כָּל עֲפַר הַבָּיִת, \nוְהוֹצִיא אֶל מִחוּץ לָעִיר אֶל מָקוֹם טָמֵא.\" \nוְהַפִּסָּיוֹן הַסָּמוּךְ, כָּל שֶׁהוּא, \nהָרָחוֹק, כַּגָרִיס, \nוְהַחוֹזֵר בַּבָּתִּין, כִּשְׁנֵי גְרִיסִין. \n\n\n\n"
+ ],
+ [
+ "א\nעֲשָׂרָה בָתִּים הֵן: \nהַכֵּהָה בָרִאשׁוֹן, וְהַהוֹלֵךְ לוֹ, \nגּוֹלְפוֹ וְהוּא טָהוֹר. \nהַכֵּהָה בַשֵּׁנִי, וְהַהוֹלֵךְ לוֹ, \nגּוֹלְפוֹ וְהוּא טָעוּן צִפֳּרִין. \nהַפּוֹשֶׂה בָרִאשׁוֹן, \nחוֹלֵץ וְקוֹצֶה וְטָח וְנוֹתֵן לוֹ שָׁבוּעַ. \nחָזַר, יִנָּתֵץ, <וְנִתַּץ>\nלֹא חָזַר, טָעוּן צִפֳּרִין. \nעָמַד בָּרִאשׁוֹן וּפָשָׂה בַשֵּׁנִי, \nחוֹלֵץ וְקוֹצֶה וְטָח וְנוֹתֵן לוֹ שָׁבוּעַ. \nחָזַר, יִנָּתֵץ, <וְנִתַּץ>\nלֹא חָזַר, טָעוּן צִפֳּרִין. \nעָמַד בָּזֶה וּבָזֶה, \nחוֹלֵץ וְקוֹצֶה וְטָח וְנוֹתֵן לוֹ שָׁבוּעַ. \nחָזַר, יִנָּתֵץ, <וְנִתַּץ>\nלֹא חָזַר, טָעוּן צִפֳּרִין. \nאִם עַד שֶׁלֹּא טִהֲרוֹ בַצִּפֳּרִין נִרְאָה בוֹ נֶגַע, \nהֲרֵי זֶה יִנָּתֵץ, \nוְאִם מִשֶּׁטִּהֲרוֹ בַצִּפֳּרִין נִרְאָה בוֹ נֶגַע, \nיֵרָאֶה כַּתְּחִלָּה. \n",
+ "ב\nהָאֶבֶן שֶׁבְּזָוִית, \nבִּזְמַן שֶׁהוּא חוֹלֵץ, \nחוֹלֵץ אֶת כֻּלָּהּ; \nוּבִזְמַן שֶׁהוּא נוֹתֵץ, \nנוֹתֵץ אֶת שֶׁלּוֹ, וּמַנִּיחַ אֶת שֶׁלַּחֲבֵרוֹ. \nנִמְצָא חֹמֶר בַּחֲלִיצָה מִבַּנְּתִיצָה. \n\nג\nרְבִּי אֶלְעָזָר אוֹמֵר: <אליעזר>\nבַּיִת הַבָּנוּי רֹאשׁ וּפָתִים, \nנִרְאָה בָרִאשׁוֹן, \nנוֹטֵל אֶת כֻּלּוֹ; <בראש>\nנִרְאָה בַפָּתִין, \nנוֹטֵל אֶת שֶׁלּוֹ, וּמַנִּיחַ אֶת שֶׁלַּחֲבֵרוֹ. \n",
+ "ד\nבַּיִת שֶׁנִּרְאָה בוֹ נֶגַע, \nוְהָיְתָה עֲלִיָּה עַל גַּבָּיו, \nנוֹתֵן אֶת הַקּוֹרוֹת לָעֲלִיָּה. \nנִרְאָה בַעֲלִיָּה, \nנוֹתֵן אֶת הַקּוֹרוֹת לַבַּיִת. \nלֹא הָיְתָה עֲלִיָּה עַל גַּבָּיו, \nאֲבָנָיו וְעֵצָיו וַעֲפָרוֹ נִתָּצִין עִמּוֹ; \nמַצִּיל עַל הַמַּלְבְּנִים וְעַל סְרִיגֵי הַחַלּוֹנוֹת. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nמַלְבֵּן הַבָּנוּי עַל גַּבָּיו נִתָּץ עִמּוֹ. \nאֲבָנָיו וְעֵצָיו וַעֲפָרוֹ מִטַּמִּין כַּזַּיִת; \nרְבִּי אֶלְעָזָר חֲסָמָה אוֹמֵר: \nבְּמַה שֶּׁהֵן. \n",
+ "ה\nבַּיִת הַמֻּסְגָּר מְטַּמֵּא מִתּוֹכוֹ, \nוְהַמֻּחְלָט, מִתּוֹכוֹ וּמֵאַחֲרָיו. \nוְזֶה וָזֶה מִטַּמִּין בַּבִּיאָה. \n",
+ "הַבּוֹנֶה מִן הַמֻּסְגָּר בַּטָּהוֹר, \nוְחָזַר נֶגַע לַבַּיִת, \nחוֹלֵץ אֶת הָאֲבָנִים. \nחָזַר לָאֲבָנִים, \nהַבַּיִת הָרִאשׁוֹן יִנָּתֵץ, \nוְהָאֲבָנִים יְשַׁמְּשׁוּ אֶת הַבַּיִת הַשֵּׁנִי בְּסִימָנִין. \n",
+ "ו\nבַּיִת שֶׁהוּא מֵסֵךְ עַל גַּבֵּי בַיִת הַמְנֻגָּע, \nוְכֵן אִילָן שֶׁהוּא מֵסֵךְ עַל גַּבֵּי בַיִת הַמְנֻגָּע, \nנִכְנַס לַחִיצוֹן, טָהוֹר. \nדִּבְרֵי רְבִּי אֶלְעָזָר בֶּן עֲזַרְיָה. \nאָמַר רְבִּי אֶלְעָזָר: \nמָה, אִם אֶבֶן אַחַת מִמֶּנּוּ מְטַמָּא בַבִּיאָה, \nהוּא עַצְמוֹ לֹא יְטַמֵּא בַבִּיאָה? \n",
+ "הַטָּמֵא עוֹמֵד תַּחַת הָאִילָן, וְהַטָּהוֹר עוֹבֵר, \nטָמֵא. \nהַטָּהוֹר עוֹמֵד תַּחַת הָאִילָן, וְהַטָּמֵא עוֹבֵר, \nטָהוֹר. \nאִם עָמַד, טָמֵא. \nוְכֵן בְּאֶבֶן הַמְנֻגַּעַת, טָהוֹר. \nוְאִם הִנִּיחָהּ, הֲרֵי זוֹ טָמֵא. \n",
+ "ז <ו>\nטָהוֹר שֶׁהִכְנִיס רֹאשׁוֹ וְרֻבּוֹ לְבַיִת טָמֵא, \nנִטְמָא, \nוְטָמֵא שֶׁהִכְנִיס רֹאשׁוֹ וְרֻבּוֹ לְבַיִת טָהוֹר, \nטִמָּהוּ. \nטַלֵּית טְהוֹרָה שֶׁהִכְנִיס מִמֶּנָּה שָׁלוֹשׁ עַל שָׁלוֹשׁ לְבַיִת טָמֵא, \nנִטְמֵה, \nוּטְמֵאָה שֶׁהִכְנִיס מִמֶּנָּה אֲפִלּוּ כַזַּיִת לְבַיִת טָהוֹר, \nטִמַּתּוּ. \n",
+ "ח <ז>\nמִי שֶׁנִּכְנַס לְבַיִת הַמְנֻגָּע, \nוְכֵלָיו עַל כְּתֵפוֹ, \nוְסַנְדַּלָּיו וְטַבְּעוֹתָיו בְּיָדָיו, \nהוּא וְהֵן טְמֵאִין מִיָּד. \nהָיָה לָבוּשׁ בְּכֵלָיו, \nוְסַנְדָּלָיו בְּרַגְלָיו, \nוְטַבְּעוֹתָיו בְּיָדָיו, \nהוּא טָמֵא מִיָּד, וְהֵן טְהוֹרִין, \nעַד שֶׁיִּשְׁהֶא כְּדֵי אֲכִילַת פֶּרֶס, \nפַּת חִטִּין וְלֹא פַת שְׂעוֹרִין, \nוּמֵסֵב וְאוֹכְלָהּ בַּלִּפְתָּן. \n",
+ "י\nהָיָה עוֹמֵד בִּפְנִים, וּפָשַׁט יָדוֹ לַחוּץ, \nוְטַבְּעוֹתָיו בְּיָדָיו, \nאִם שָׁהָה כְּדֵי אֲכִילַת פֶּרֶס, \nטְמֵאוֹת. \nהָיָה עוֹמֵד בַּחוּץ וּפָשַׁט יָדוֹ לִפְנִים, \nוְטַבְּעוֹתָיו בְּיָדָיו, \nרְבִּי יְהוּדָה מְטַמֵּא מִיָּד; \nוַחֲכָמִים אוֹמְרִים: \nעַד שֶׁיִּשְׁהֶא כְּדֵי אֲכִילַת פֶּרֶס. \n\nיא\nאָמְרוּ לוֹ לִרְבִּי יְהוּדָה: \nמָה אִם בִּזְמַן שֶׁכָּל גּוּפוֹ טָמֵא, \nלֹא טִמָּא אֶת מַה שֶּׁעָלָיו, \nעַד שֶׁיִּשְׁהֶה כְּדֵי אֲכִילַת פֶּרֶס, \nבִּזְמַן שֶׁאֵין כָּל גּוּפוֹ טָמֵא, \nלֹא יְטַמֵּא אֶת מַה שֶּׁעָלָיו, \nעַד שֶׁיִּשְׁהֶה כְּדֵי אֲכִילַת פֶּרֶס? \n",
+ "יב\nמְצֹרָע שֶׁנִּכְנַס לַבַּיִת, \nכָּל הַכֵּלִים שֶׁיֶּשׁ שָׁם טְמֵאִין, \nאֲפִלּוּ עַד הַקּוֹרוֹת. \nרְבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר: \nעַד אַרְבַּע אַמּוֹת. \nכֵּלִים מִיָּד טְמֵאִין. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nעַד שָׁהָה כְּדֵי הַדְלָקַת הַנֵּר. \n",
+ "יג\nנִכְנַס לְבֵית הַכְּנֶסֶת, \nעוֹשִׂין לוֹ מְחִצָּה גְבוֹהָה עֲשָׂרָה טְפָחִים, \nעַל רֹחַב אַרְבַּע אַמּוֹת. \nנִכְנַס רִאשׁוֹן, וְיָצָא אַחֲרוֹן. <ויוציא> \nכָּל הַמַּצִּיל צָמִיד פָּתִיל בְּאֹהֶל הַמֵּת, \nמַצִּיל צָמִיד פָּתִיל בְּבַיִת הַמְנֻגָּע, \nוְכָל הַמַּצִּיל מְכֻסֶּה בְּאֹהֶל הַמֵּת, \nמַצִּיל מְכֻסֶּה בְּבַיִת הַמְנֻגָּע. \nדִּבְרֵי רְבִּי מֵאִיר. \nרְבִּי יוֹסֵה אוֹמֵר: \nכָּל הַמַּצִּיל צָמִיד פָּתִיל בְּאֹהֶל הַמֵּת, \nמַצִּיל מְכֻסֶּה בְּבַיִת הַמְנֻגָּע, \nוְכָל הַמַּצִּיל מְכֻסֶּה בְאֹהֶל הַמֵּת, \nאֲפִלּוּ מְגֻלֶּה בְּבַיִת הַמְנֻגָּע, \nטָהוֹר. \n\n\n\n"
+ ],
+ [
+ "א\nכֵּיצַד מְטַהֲרִין אֶת הַמְּצֹרָע? \nהָיָה מֵבִיא פְיָלֵי שֶׁלְּחֶרֶשׂ חֲדָשָׁה, \nוְנוֹתֵן לְתוֹכָהּ חֲצִי לֹג מַיִם חַיִּים, <מחוק: רביעית>\nוּמֵבִיא שְׁתֵּי צִפֳּרִים דְּרוֹר. \nשָׁחַט אֶת אַחַת מֵהֶן עַל כְּלִי חֶרֶשׂ, \nעַל מַיִם חַיִּים. \nחָפַר וּקְבָרָהּ בְּפָנָיו, \nוְנָטַל עֵץ אֶרֶז וְאֵזוֹב וּשְׁנִי תוֹלַעַת, \nוּכְרָכָן בְּשִׁירֵי הַלָּשׁוֹן, \nוְהִקִּיף לָהֶם רָאשֵׁי גַפַּיִם וְרֹאשׁ הַזָּנָב שֶׁלַּשְּׁנִיָּה. \nטָבַל, וְהִזָּה שֶׁבַע פְּעָמִים לְאַחַר יָדוֹ שֶׁלִּמְצֹרָע. \nוְיֵשׁ אוֹמְרִים: \nעַל מִצְחוֹ. \nוְכָךְ הָיָה מַזֶּה עַל הַשָּׁקוֹף שֶׁבַּבַּיִת מִבַּחוּץ. \n",
+ "ב\nבָּא לוֹ לְשַׁלַּח אֶת הַצִּפּוֹר הַחַיָּה, \nאֵינוּ הוֹפֵךְ פָּנָיו, \nלֹא לַיָּם, וְלֹא לָעִיר, וְלֹא לַמִּדְבָּר, \nשֶׁנֶּאֱמַר: (וַיִּקְרָא יד,נג) \n\"וְשִׁלַּח אֶת הַצִּפֹּר הַחַיָּה, \nאֶל מִחוּץ לָעִיר אֶל פְּנֵי הַשָּׂדֶה\". \n\nג\nבָּא לוֹ לְגַלֵּחַ אֶת הַמְצֹרָע, \nהֶעֱבִיר תַּעַר עַל כָּל בְּשָׂרוֹ, \nוְכִבֵּס בְּגָדָיו, וְטָבַל, \nטָהַר מִלִּטַּמֵּא בַבִּיאָה, \nוַהֲרֵי הוּא מְטַמֵּא כַּשֶּׁרֶץ. \nנִכְנַס לִפְנִים מִן הַחוֹמָה, \nמְנֻדֶּה מִבֵּיתוֹ שִׁבְעַת יָמִים, \nוְאָסוּר בְּתַשְׁמִישׁ הַמִּטָּה. \n",
+ "ד\nבַּיּוֹם הַשְּׁבִיעִי, \nמְגַלֵּחַ תִּגְלַחַת שְׁנִיָּה כְּתִגְלַחַת רִאשׁוֹנָה. \nכִּבֵּס בְּגָדָיו וְטָבַל, \nטָהַר מִלְּטַמֵּא כַּשֶּׁרֶץ, \nוַהֲרֵי הוּא טְבוּל יוֹם, \nאוֹכֵל בַּמַּעֲשֵׂר. \nהֶעֱרִיב שִׁמְשׁוֹ, אוֹכֵל בִּתְרוּמָה. \nהֵבִיא כַּפָּרָתוֹ, אוֹכֵל בַּקָּדָשִׁין. \nנִמְצְאוּ שָׁלוֹשׁ טְהָרוֹת בַּמְצֹרָע, \nוְשָׁלוֹשׁ טְהָרוֹת בַּיּוֹלֶדֶת. \n",
+ "ה\nשְׁלֹשָׁה מְגַלְּחִין, וְתִגְלַחְתָּן מִצְוָה: \nהַנָּזִיר, וְהַמְּצֹרָע, וְהַלְוִיִּם. \nוְכֻלָּם שֶׁגִּלְּחוּ שֶׁלֹּא בְתַעַר, \nאוֹ שֶׁשִּׁיְּרוּ שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת, \nלֹא עָשׁוּ כְלוּם. \n",
+ "ו\nשְׁתֵּי צִפֳּרִים, \nמִצְוָתָן שֶׁיִּהְיוּ שָׁווֹת בְּמַרְאֶה וּבְקוֹמָה וּבְדָמִין, \nוּלְקִיחָתָן כְּאַחַת. \nאַף עַל פִּי שֶׁאֵינָן שָׁווֹת, כְּשֵׁרוֹת. \nשָׁחַט אֶת אַחַת מֵהֶן וְנִמְצֵאת שֶׁלֹּא דְרוֹר, \nיִקַּח זוֹג לַשְּׁנִיָּה. \nהָרִאשׁוֹנָה מֻתֶּרֶת בַּאֲכִילָה. \nשְׁחָטָהּ וְנִמְצֵאת טְרֵפָה, \nיִקַּח זוֹג לַשְּׁנִיָּה. \nהָרִאשׁוֹנָה מֻתֶּרֶת בַּהֲנָיָה. \nנִשְׁפַּךְ הַדָּם, תָּמוּת הַמִּשְׁתַּלַּחַת; \nמֵתָה הַמִּשְׁתַּלַּחַת, יִשָּׁפֵךְ הַדָּם. \n",
+ "ז\nמִצְוַת עֵץ אֶרֶז, \nאָרְכּוֹ אַמָּה, וְעָבְיוֹ כִרְבִיעַ כְּרַע הַמִּטָּה: \nאֶחָד לִשְׁנַיִם, וּשְׁנַיִם לְאַרְבָּעָה. \nמִצְוַת אֵזוֹב, \nלֹא אֵזוֹבְיוֹן, \nלֹא אֵזוֹב כּוֹחֶלֶת, \nוְלֹא אֵזוֹב רוֹמִי, \nוְלֹא אֵזוֹב מִדְבָּרִי, \nלֹא כָל אֵזוֹב שֶׁיֶּשׁ לוֹ שֵׁם לָווּי. \n",
+ "ח\nבַּיּוֹם הַשְּׁמִינִי,\nהָיָה מֵבִיא שָׁלוֹשׁ בְּהֵמוֹת: \nחַטָּאת וְאָשָׁם וְעוֹלָה. \nוְהַדַּל הָיָה מֵבִיא חַטָּאת הָעוֹף וְעוֹלַת הָעוֹף. \n",
+ "ט\nבָּא לוֹ אֵצֶל אָשָׁם, \nסָמַךְ שְׁתֵּי יָדָיו עָלָיו, וּשְׁחָטוֹ, \nוְקִבְּלוּ שְׁנֵי כֹהֲנִים אֶת דָּמוֹ, \nאֶחָד בְּכֶלִי, וְאֶחָד בְּיָד. \nזֶה שֶׁקִּבֵּל בְּכֶלִי, \nבָּא וּזְרָקוֹ עַל קִיר הַמִּזְבֵּחַ. \nוְזֶה שֶׁקִּבֵּל בְּיָד, \nבָּא לוֹ אֵצֶל מְצֹרָע. \nוּמְצֹרָע טָבַל בְּלִשְׁכַּת הַמְצֹרָעִין, \nבָּא וְעָמַד בְּשַׁעַרֵי נִיקָנוֹר. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nלֹא הָיָה צָרִיךְ טְבִילָה. \n",
+ "י\nהִכְנִיס רֹאשׁוֹ, וְנָתַן עַל תְּנוּךְ אָזְנוֹ. \nהִכְנִיס יָדוֹ, וְנָתַן עַל בֹּהֶן יָדוֹ. \nהִכְנִיס רַגְלוֹ, וְנָתַן עַל בֹּהֶן רַגְלוֹ. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nשְׁלָשְׁתָּם הָיָה מַכְנִיס כְּאַחַת. \nאֵין לוֹ בֹהֶן יָד, בֹּהֶן רֶגֶל, אֹזֶן יְמָנִית, \nאֵין לוֹ טַהֲרָה עוֹלָמִית. \nרְבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר: \nנוֹתֵן הוּא עַל מְקוֹמָן. \nרְבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר: \nאִם נָתַן עַל שֶׁלִּשְׂמאל, יָצָא. \n",
+ "יא\nנָטַל מִלֹּג הַשֶּׁמֶן וְיָצַק לְתוֹךְ כַּפּוֹ שֶׁלַּחֲבֵרוֹ. \nוְאִם יָצַק לְתוֹךְ כַּף עַצְמוֹ, יָצָא. \nטָבַל וְהִזָּה שֶׁבַע פְּעָמִים כְּנֶגֶד בֵּית קֹדֶשׁ הַקֳּדָשִׁים. \nעַל כָּל הַזָּיָה טְבִילָה. \nבָּא לוֹ אֵצֶל מְצֹרָע. \nמְקוֹם שֶׁהוּא נוֹתֵן אֶת הַדָּם, \nשָׁם הוּא נוֹתֵן אֶת הַשֶּׁמֶן, שֶׁנֶּאֱמַר: (וַיִּקְרָא יד, כח-כט) \n\"עַל מְקוֹם דַּם הָאָשָׁם\". <אל> \n\"וְהַנּוֹתָר מִן הַשֶּׁמֶן אֲשֶׁר עַל כַּף הַכֹּהֵן, <בשמן>\nיִתֵּן עַל רֹאשׁ הַמִּטַּהֵר לְכַפֵּר\". \nאִם נָתַן, כִּפֵּר. \nוְאִם לֹא נָתַן, לֹא כִפֵּר. \nדִּבְרֵי רְבִּי עֲקִיבָה. \nרְבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי אוֹמֵר: \nשִׁירֵי מִצְוָה הֵן, \nבֵּין שֶׁנָּתַן בֵּין שֶׁלֹּא נָתַן, כִּפֵּר, \nוּמַעֲלִין עָלָיו כְּאִלּוּ לֹא כִפֵּר. \n\nיב\nחָסַר הַלֹּג עַד שֶׁלֹּא יָצַק, יְמַלֶּנּוּ; \nמִשֶּׁיָּצַק, יָבִיא אַחֵר כַּתְּחִלָּה, \nדִּבְרֵי רְבִּי עֲקִיבָה. \nרְבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר: \nחָסַר הַלֹּג עַד שֶׁלֹּא נָתַן, יְמַלֶּנּוּ; \nמִשֶּׁנָּתַן, יָבִיא אַחֵר כַּתְּחִלָּה. \n",
+ "יג\nמְצֹרָע שֶׁהֵבִיא קָרְבָּנוֹ עָנִי, וְהֶעְשִׁיר, \nאוֹ עָשִׁיר, וְהֶעְנִי, \nהַכֹּל הוֹלֵךְ אַחַר חַטָּאת. \nדִּבְרֵי רְבִּי שִׁמְעוֹן. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nאַחַר הָאָשָׁם. \n",
+ "יד\nמְצֹרָע עָנִי שֶׁהֵבִיא קָרְבַּן עָשִׁיר, יָצָא; \nוְעָשִׁיר שֶׁהֵבִיא קָרְבַּן עָנִי, לֹא יָצָא. \nמֵבִיא אָדָם עַל יְדֵי בְנוֹ, עַל יְדֵי בִתּוֹ, \nעַל יְדֵי עַבְדּוֹ וְשִׁפְחָתוֹ קָרְבַּן עָנִי, \nוּמַאֲכִילָן בִּזְבָחִין. \nרְבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר: \nאַף עַל יְדֵי אִשְׁתּוֹ מֵבִיא קָרְבַּן עָשִׁיר, \nוְכֵן כָּל קָרְבָּן שֶׁהִיא חַיֶּבֶת. \n",
+ "יה\nשְׁנֵי מְצֹרָעִין שֶׁנִּתְעָרְבוּ קָרְבְּנוֹתֵיהֶן, \nקָרַב קָרְבָּנוֹ שֶׁלְּאֶחָד מֵהֶן, \nוּמֵת אֶחָד מֵהֶם, \nזוֹ שָׁאֲלוּ אַנְשֵׁי אֲלֶכְּסַנְדְּרִיָּה אֶת רְבִּי יְהוֹשֻׁעַ. \nאָמַר לָהֶם: \nיִכְתֹּב נְכָסָיו לְאַחֵר, \nוְיָבִיא קָרְבַּן עָנִי. \n\n\n"
+ ]
+ ],
+ "sectionNames": [
+ "Chapter",
+ "Mishnah"
+ ]
+}
\ No newline at end of file
diff --git a/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Negaim/Hebrew/Mishnah, ed. Romm, Vilna 1913.json b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Negaim/Hebrew/Mishnah, ed. Romm, Vilna 1913.json
new file mode 100644
index 0000000000000000000000000000000000000000..6b3407780d19aaba437654cb5989983e1f857c79
--- /dev/null
+++ b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Negaim/Hebrew/Mishnah, ed. Romm, Vilna 1913.json
@@ -0,0 +1,172 @@
+{
+ "language": "he",
+ "title": "Mishnah Negaim",
+ "versionSource": "https://www.nli.org.il/he/books/NNL_ALEPH001741739",
+ "versionTitle": "Mishnah, ed. Romm, Vilna 1913",
+ "status": "locked",
+ "priority": 2.0,
+ "license": "Public Domain",
+ "digitizedBySefaria": true,
+ "heversionSource": "http://primo.nli.org.il/primo_library/libweb/action/dlDisplay.do?vid=NLI&docId=NNL_ALEPH00174173",
+ "versionTitleInHebrew": "משנה, מהדורת בית דפוס ראם, וילנא 1913",
+ "actualLanguage": "he",
+ "languageFamilyName": "hebrew",
+ "isBaseText": true,
+ "isSource": true,
+ "isPrimary": true,
+ "direction": "rtl",
+ "heTitle": "משנה נגעים",
+ "categories": [
+ "Mishnah",
+ "Seder Tahorot"
+ ],
+ "text": [
+ [
+ "מראות נגעים שנים שהן ארבעה. בהרת. עזה כשלג. שניה לה כסיד ההיכל. והשאת. כקרום ביצה. שניה לה כצמר לבן. דברי ר' מאיר. וחכמים אומרים השאת. כצמר לבן. שניה לה. כקרום ביצה: ",
+ "הפתוך שבשלג. כיין המזוג בשלג. הפתוך שבסיד. כדם המזוג בחלב. דברי רבי ישמעאל. רבי עקיבא אומר. אדמדם שבזה ושבזה כיין המזוג במים. אלא של שלג עזה. ושל סיד דיהה ממנה: ",
+ "ארבעה מראות האלו מצטרפין זה עם זה לפטור. ולהחליט. ולהסגיר. להסגיר. את העומד בסוף שבוע ראשון. לפטור. את העומד בסוף שבוע שני. להחליט את שנולד לו מחיה. או שער לבן. בתחלה. בסוף שבוע ראשון. בסוף שבוע שני. לאחר הפטור. להחליט את שנולד לו פשיון. בסוף שבוע ראשון. בסוף שבוע שני. לאחר הפטור. להחליט את ההופך כולו לבן מתוך הפטור. לפטור. את ההופך כולו לבן מתוך החלט או מתוך הסגר. אלו מראות נגעים שכל נגעים תלוים בהן: ",
+ "רבי חנינה סגן הכהנים אומר מראות נגעים ששה עשר. ר' דוסא בן הרכינס אומר מראות נגעים שלשים וששה. עקביא בן מהללאל אומר שבעים ושנים. רבי חנינא סגן הכהנים אומר. אין רואים את הנגעים בתחלה לאחר השבת. ששבוע שלו חל להיות בשבת. ולא בשני ששבוע שני שלו חל להיות בשבת. ולא בשלישי לבתים. ששבוע שלישי שלו חל להיות בשבת. ר' עקיבא אומר לעולם רואים. חל להיות בתוך השבת. מעבירין לאחר השבת. ויש בדבר להקל ולהחמיר: ",
+ "כיצד להקל. היה בו שער לבן. והלך לו שער לבן. היו לבנות והשחירו. אחת לבנה ואחת שחורה. והשחירו שניהם. ארוכות והקצירו. אחת ארוכה ואחת קצרה. והקצירו שתיהן. נסמך השחין לשתיהן. או לאחת מהן. הקיף השחין לשתיהן. או לאחת מהן. או חלקן. השחין ומחית השחין והמכוה ומחית המכוה והבוהק. היתה בו מחיה והלכה לה המחיה. היתה מרובעת ונעשית עגולה או ארוכה. מבוצרת ונעשית מן הצד. מכונסת ונתפזרה ובא השחין ונכנס בתוכה. הקיפה חלקה או מעטה. השחין או מחית השחין. והמכוה ומחית המכוה. והבוהק. היה בו פסיון. והלך לו פסיון. או שהלכה לה האום. או שנתמעטה ואין בזה ובזה כגריס. השחין ומחית השחין. והמכוה ומחית המכוה והבוהק חולקין בין האום לפסיון. הרי אלו להקל: ",
+ "כיצד להחמיר לא היה בו שער לבן ונולד לו שער לבן. היו שחורות והלבינו. אחת שחורה ואחת לבנה. והלבינו שתיהן. קצרות והאריכו. אחת קצרה ואחת ארוכה והאריכו שתיהן. נסמך השחין לשתיהן. או לאחת מהן. הקיף השחין את שתיהן או את אחת מהן. או חלקו השחין ומחית השחין והמכוה ומחית המכוה והבוהק. והלכו להם. לא היתה בו מחיה. ונולדה לו מחיה. היתה עגולה או ארוכה. ונעשית מרובעת. מן הצד ונעשת מבוצרת. מפוזרת ונתכנסה. ובא השחין ונכנס בתוכה. הקיפה חלקה או מעטה השחין או מחית השחין. והמכוה ומחית המכוה והבוהק. והלכו להן. לא היה בו פסיון ונולד בו פסיון. השחין ומחית השחין. והמכוה ומחית המכוה והבוהק. חולקין בין האום לפסיון. והלכו להן. הרי אלו להחמיר: "
+ ],
+ [
+ "בהרת עזה. נראית בגרמני כהה. והכהה בכושי עזה. רבי ישמעאל אומר. בני ישראל אני כפרתן. הרי הן כאשכרוע. לא שחורים ולא לבנים. אלא בינוניים. רבי עקיבא אומר יש לציירים סממנין. שהן צרין צורות שחורות לבנות ובינוניות. מביא סם בינוני ומקיפו מבחוץ. ותראה בבינוני. רבי יהודה אומר מראות נגעים להקל. אבל לא להחמיר יראה הגרמני בבשרו. להקל. והכושי בבינוני להקל. וחכמים אומרים זה וזה בבינוני: ",
+ "אין רואים הנגעים בשחרית. ובין הערבים. ולא בתוך הבית. ולא ביום המעונן. לפי שהכהה נראית עזה. ולא בצהרים לפי שעזה נראית כהה. אימתי רואין בשלש בארבע ובחמש ובשבע ובשמנה ובתשע. דברי רבי מאיר. ר' יהודה אומר בארבע בחמש בשמנה ובתשע: ",
+ "כהן הסומא באחת מעיניו או שכהה מאור עיניו לא יראה את הנגעים שנאמר (ויקרא יג, יב) לכל מראה עיני הכהן. בית האפל אין פותחין בו חלונות לראות את נגעו: ",
+ "כיצד ראיית הנגע. האיש נראה כעודר. וכמוסק זיתים. האשה כעורכת וכמניקה את בנה. כאורגת בעומדין לשחי ליד הימנית. רבי יהודה אומר אף כטווה בפשתן לשמאלית. כשם שנראה לנגעו כך הוא נראה לתגלחתו: ",
+ "כל הנגעים אדם רואה חוץ מנגעי עצמו. ר' מאיר אומר אף לא נגעי קרוביו. כל הנדרים אדם מתיר חוץ מנדרי עצמו. רבי יהודה אומר אף לא נדרי אשתו שבינה לבין אחרים. כל הבכורות אדם רואה. חוץ מבכורות עצמו: "
+ ],
+ [
+ "הכל מיטמאין בנגעים. חוץ מן העובדי כוכבים וגר תושב. הכל כשרים לראות את הנגעים. אלא שהטומאה והטהרה בידי כהן. אומרים לו אמור טמא. והוא אומר טמא. אמור טהור והוא אומר טהור. אין רואים שני נגעים כאחד. בין באיש אחד ובין בשני אנשים. אלא רואה את האחד ומסגירו. ומחליטו. ופוטרו. וחוזר לשני. אין מסגירין את המוסגר. ולא מחליטין את המוחלט. אין מסגירין את המוחלט. ולא מחליטין את המוסגר. אבל בתחלה בסוף שבוע. המסגיר מסגיר. והמחליט מחליט. מסגיר ופוטר. מחליט ופוטר: ",
+ "חתן שנראה בו נגע. נותנין לו שבעת ימי המשתה. לו ולביתו ולכסותו. וכן ברגל. נותנין לו כל ימות הרגל: ",
+ "עור הבשר מיטמא בשני שבועות. ובשלשה סימנין. בשער לבן ובמחיה ובפסיון. בשער לבן ובמחיה. בתחלה ובסוף שבוע ראשון ובסוף שבוע שני לאחר הפטור. ובפסיון. בסוף שבוע ראשון ובסוף שבוע שני לאחר הפטור. ומיטמא בשני שבועות שהן שלשה עשר יום: ",
+ "השחין והמכוה. מיטמאין בשבוע אחד. ובשני סימנין. בשער לבן ובפסיון. בשער לבן. בתחלה בסוף שבוע. לאחר הפטור. ובפסיון בסוף שבוע. לאחר הפטור. ומיטמאין בשבוע אחד. שהוא שבעת ימים: ",
+ "הנתקין מיטמאין בשני שבועות. בשני סימנין. בשער צהוב דק ובפסיון. בשער צהוב דק. בתחלה בסוף שבוע ראשון בסוף שבוע שני לאחר הפטור. ובפסיון. בסוף שבוע ראשון בסוף שבוע שני לאחר הפטור. ומיטמאין בשני שבועות שהן שלשה עשר יום: ",
+ "הקרחת והגבחת. מיטמאות בשני שבועות. ובשני סימנין. במחיה ובפשיון. במחיה בתחלה בסוף שבוע ראשון בסוף שבוע שני לאחר הפטור. ובפסיון. בסוף שבוע ראשון בסוף שבוע שני לאחר הפטור. ומיטמאות בשני שבועות. שהן שלשה עשר יום: ",
+ "הבגדים מיטמאים בשני שבועות. ובשלשה סימנין בירקרק ובאדמדם ובפשיון. בירקרק ובאדמדם. בתחלה בסוף שבוע ראשון ובסוף שבוע שני לאחר הפטור. ובפשיון בסוף שבוע ראשון בסוף שבוע שני לאחר הפטור. ומיטמאין בשני שבועות שהן שלשה עשר יום: ",
+ "הבתים מיטמאין בשלשה שבועות ובשלשה סימנים. בירקרק ובאדמדם ובפשיון. בירקרק ובאדמדם בתחלה בסוף שבוע ראשון בסוף שבוע שני בסוף שבוע שלישי לאחר הפטור. ובפשיון בסוף שבוע ראשון בסוף שבוע שני בסוף שבוע שלישי לאחר הפטור. ומיטמאין בשלשה שבועות. שהן תשעה עשר יום. אין בנגעים פחות משבוע אחד. ולא יותר על שלשה שבועות: "
+ ],
+ [
+ "יש בשער לבן מה שאין בפשיון. ויש בפשיון מה שאין בשער לבן. ששער לבן מטמא בתחלה. ומטמא בכל מראה לובן. ואין בו סימן טהרה. יש בפשיון שהפשיון מטמא בכל שהוא ומטמא בכל הנגעים. חוץ לנגע. מה שאין כן בשער לבן: ",
+ "יש במחיה מה שאין בפשיון. ויש בפשיון מה שאין במחיה. שהמחיה מטמא בתחלה. ומטמא בכל מראה. ואין בה סימן טהרה. יש בפשיון. שהפשיון מטמא בכל שהוא. ומטמא בכל הנגעים. חוץ לנגע. מה שאין כן במחיה: ",
+ "יש בשער לבן מה שאין במחיה. ויש במחיה מה שאין בשער לבן. ששער לבן מטמא בשחין ובמכוה. במכונס ובמפוזר. במבוצר ושלא במבוצר. יש במחיה. שהמחיה מטמא בקרחת ובגבחת. הפוכה ושלא הפוכה. ומעכבת את ההופך כולו לבן. ומטמא בכל מראה. מה שאין כן בשער לבן: ",
+ "שתי שערות עקרן משחיר וראשן מלבין טהור. עקרן מלבין וראשן משחיר. טמא. כמה יהא בלבנונית. רבי מאיר אומר כל שהוא. ר' שמעון אומר כדי לקרוץ בזוג. היתה אחת מלמטה. ונחלקה מלמעלה. והיא נראית כשתים. טהור. בהרת ובו שער לבן. או שער שחור. טמא. אין חוששין שמא מיעט מקום שער שחור את הבהרת. מפני שאין בו ממש: ",
+ "בהרת כגריס. וחוט יוצא ממנה. אם יש בו רוחב שתי שערות. זוקקה לשער לבן. ולפסיון. אבל לא למחיה. שתי בהרות. וחוט יוצא מזו לזו. אם יש בו רוחב שתי שערות. מצרפן. ואם לאו אין מצרפן: ",
+ "בהרת כגריס ובה מחיה כעדשה. ושער לבן בתוך המחיה. הלכה המחיה. טמאה מפני שער לבן. הלך שער לבן. טמא מפני המחיה. ר' שמעון מטהר. מפני שלא הפכתו הבהרת. בהרת היא ומחיתה כגריס. ושער לבן בתוך הבהרת הלכה המחיה טמאה מפני שער לבן. הלך שער לבן טמא מפני המחיה. ר' שמעון מטהר. מפני שלא הפכתו בהרת כגריס. ומודה שאם יש במקום שער לבן כגריס שהוא טמא: ",
+ "בהרת ובה מחיה ופסיון. הלכה המחיה טמאה מפני הפסיון. הלך הפסיון טמאה מפני המחיה. וכן בשער לבן ובפסיון. הלכה וחזרה בסוף שבוע. הרי היא כמות שהיתה. לאחר הפטור תראה כתחלה. היתה עזה. ונעשית כהה. כהה ונעשית עזה. הרי היא כמו שהיתה. ובלבד שלא תתמעט מארבעה מראות. כנסה ופשתה. פשתה וכנסה. ר' עקיבא מטמא. וחכמים מטהרין: ",
+ "בהרת כגריס. ופשתה כחצי גריס. והלך מן האום כחצי גריס. רבי עקיבא אומר תראה בתחלה. חכמים מטהרין: ",
+ "בהרת כגריס. ופשתה כחצי גריס ועוד. והלך מן האום כחצי גריס. רבי עקיבא מטמא. וחכמים מטהרין. בהרת כגריס ופשתה כגריס ועוד. והלכה לה האום. ר' עקיבא מטמא. וחכמים אומרים תראה בתחלה: ",
+ "בהרת כגריס ופשתה כגריס. נולדה לפסיון מחיה. או שער לבן והלך לה האום. רבי עקיבא מטמא. וחכמים אומרים תראה בתחלה. בהרת כחצי גריס ואין בה כלום. נולדה בהרת כחצי גריס ובה שערה אחת. הרי זו להסגיר. בהרת כחצי גריס ובה שערה אחת. נולדה בהרת כחצי גריס. ובה שערה אחת. הרי זו להסגיר. בהרת כחצי גריס ובה שתי שערות. נולדה בהרת כחצי גריס ובה שערה אחת. הרי זו להסגיר: ",
+ "בהרת כחצי גריס ואין בה כלום. נולדה בהרת כחצי גריס ובה שתי שערות. הרי זו להחליט. מפני שאמרו אם בהרת קדמה לשער לבן. טמא. ואם שער לבן קדם לבהרת. טהור. ואם ספק. טמא. ורבי יהושע קיהה: "
+ ],
+ [
+ "כל ספק נגעים טהור. חוץ מזה ועוד אחר. ואיזה זה. מי שהיתה בו בהרת כגריס. והסגירה. בסוף שבוע והרי היא כסלע. ספק שהיא היא ספק שאחרת באה תחתיה טמא: ",
+ "החליטו בשער לבן. הלך שער לבן. וחזר שער לבן. וכן במחיה ובפשיון. בתחלה ובסוף שבוע ראשון בסוף שבוע שני לאחר הפטור. הרי היא כמו שהיתה. החליטו במחיה. והלכה המחיה וחזרה המחיה. וכן בשער לבן. ובפשיון. בתחלה בסוף שבוע ראשון בסוף שבוע שני לאחר הפטור. הרי היא כמו שהיתה. החליטו בפשיון. הלך הפשיון וחזר הפשיון. וכן בשער לבן. בסוף שבוע ראשון. בסוף שבוע שני. לאחר הפטור. הרי היא כמות שהיתה: ",
+ "שער פקודה עקביא בן מהללאל מטמא. וחכמים מטהרין. איזה הוא שער פקודה מי שהיתה בו בהרת ובה שער לבן. הלכה הבהרת והניחה לשער לבן במקומו וחזרה. עקביא בן מהללאל מטמא. וחכמים מטהרין. אמר רבי עקיבא מודה אני בזה שהוא טהור. איזה הוא שער פקודה. מי שהיתה בו בהרת כגריס. ובה שתי שערות. והלך הימנה כחצי גריס. והניחו לשער לבן במקום הבהרת וחזר. אמרו לו כשם שבטלו את דברי עקביא אף דבריך אינן מקוימין: ",
+ "כל ספק נגעים בתחלה. טהור עד שלא נזקק לטומאה. משנזקק לטומאה. ספקו טמא. כיצד שנים שבאו אצל כהן. בזה בהרת כגריס. ובזה כסלע. בסוף שבוע בזה כסלע ובזה כסלע. ואינו ידוע באיזה מהן פשה. בין באיש אחד. בין בשני אנשים. טהור. ר' עקיבא אומר באיש אחד טמא. ובשני אנשים טהור: ",
+ "משנזקק לטומאה ספקו טמא. כיצד שנים שבאו אצל כהן. בזה בהרת כגריס. ובזה כסלע. בסוף שבוע בזה כסלע ועוד. ובזה כסלע ועוד. שניהן טמאין. אף על פי שחזרו להיות כסלע וכסלע שניהן טמאין עד שיחזרו להיות כגריס. זה הוא שאמרו. משנזקק לטומאה ספקו טמא: "
+ ],
+ [
+ "גופה של בהרת. כגריס הקלקי מרובע. מקום הגריס תשע עדשות. מקום עדשה ארבעה שערות נמצאו שלשים ושש שערות: ",
+ "בהרת כגריס ובה מחיה כעדשה רבתה הבהרת טמאה. נתמעטה טהורה. רבתה המחיה טמאה. נתמעטה טהורה: ",
+ "בהרת כגריס ובה מחיה פחותה מכעדשה. רבתה הבהרת טמאה. נתמעטה טהורה. רבתה המחיה טמאה. נתמעטה. ר' מאיר מטמא. וחכמים מטהרים. שאין הנגע פושה לתוכה: ",
+ "בהרת יתרה מכגריס. ובה מחיה יתרה מכעדשה. רבו או שנתמעטו. טמאין. ובלבד שלא יתמעטו מכשיעור: ",
+ "בהרת כגריס. ומחיה כעדשה מקפתה. וחוץ למחיה בהרת. הפנימית להסגיר. והחיצונה להחליט. אמר ר' יוסי אין המחיה סימן טומאה לחיצונה. שהבהרת לתוכה. נתמעטה והלכה לה. רבן גמליאל אומר אם מבפנים היא כלה. סימן פשיון לפנימית. והחיצונה טהור. ואם מבחוץ. החיצונה טהורה והפנימית להסגיר. רבי עקיבא אומר בין כך ובין כך. טהורה: ",
+ "אמר רבי שמעון אימתי. בזמן שהיא כעדשה מובאת. היתה יתרה מכעדשה. המותר סימן פשיון לפנימית. והחיצונה טמאה. היה בהק פחות מכעדשה. סימן פשיון לפנימית. ואין סימן פשיון לחיצונה: ",
+ "עשרים וארבע ראשי איברין באדם. שאינן מיטמאין משום מחיה. ראשי אצבעות ידים ורגלים. וראשי אזנים. וראש החוטם וראש הגויה. וראשי הדדים שבאשה. ר' יהודה אומר אף של איש. ר' אליעזר אומר אף היבלות והדלדולין אינן מיטמאין משום מחיה: ",
+ "אלו מקומות באדם שאינן מיטמאין בבהרת. תוך העין. תוך האזן. תוך החטם. תוך הפה. הקמטין. והקמטין שבצואר. תחת הדד. ובית השחי כף הרגל והצפורן. הראש. והזקן. השחין והמכוה והקדח המורדין. אינן מיטמאין בנגעים. ואינן מצטרפים בנגעים. ואין הנגע פושה לתוכן. ואינן מיטמאין משום מחיה ואין מעכבין את ההופך כולו לבן. חזר הראש והזקן. ונקרחו. השחין והמכוה והקדח ונעשו צרבת. הרי אלו מיטמאין בנגעים. ואינן מצטרפין בנגעים. ואין הנגע פושה לתוכן. ואינן מיטמאין משום מחיה. אבל מעכבין את ההופך כולו לבן. הראש והזקן עד שלא העלו שער. והדלדולין שבראש ושבזקן. נדונים כעור הבשר: "
+ ],
+ [
+ "אלו בהרות טהורות. שהיו בו קודם למתן תורה בעובד כוכבים ונתגייר. בקטן ונולד. בקמט ונגלה. בראש ובזקן. בשחין ובמכוה וקדח ובמורדין. חזר הראש והזקן ונקרחו השחין והמכוה והקדח ונעשו צרבת. טהורים. הראש והזקן. עד שלא העלו שער. העלו שער. ונקרחו. השחין והמכוה והקדח עד שלא נעשו צרבת. נעשו צרבת וחיו. ר' אליעזר בן יעקב מטמא. שתחלתן וסופן טמא. וחכמים מטהרים: \n",
+ "נשתנו מראיהן בין להקל. בין להחמיר. כיצד להקל. היתה כשלג ונעשה כסיד ההיכל. כצמר לבן. וכקרום ביצה. נעשית מספחת שאת. או מספחת עזה. כיצד להחמיר. היתה כקרום ביצה ונעשה כצמר לבן. כסיד ההיכל וכשלג. רבי אלעזר בן עזריה מטהר. ר' אלעזר חסמא אומר להקל טהור. ולהחמיר תראה בתחלה. רבי עקיבא אומר בין להקל בין להחמיר. תראה בתחלה: \n",
+ "בהרת ואין בה כלום. בתחלה. בסוף שבוע ראשון. יסגיר. בסוף שבוע שני. לאחר הפטור יפטור. עודהו מסגירו. ופוטר. ונולדו לו סימני טומאה. יחליט. בהרת ובה סימני טומאה. יחליט. עודהו מחליטו והלכו להן סימני טומאה. בתחלה בסוף שבוע ראשון יסגיר. בסוף שבוע שני לאחר הפטור יפטור: \n",
+ "התולש סימני טומאה. והכווה את המחיה עובר בלא תעשה. ולטהרה. עד שלא בא אצל הכהן. טהור. לאחר החלטו. טמא. אמר רבי עקיבא שאלתי את רבן גמליאל. ואת רבי יהושע. הולכין לגדווד בתוך הסגירו מה הוא. אמרו לי לא שמענו. אבל שמענו עד שלא בא אצל הכהן. טהור. לאחר החלטו. טמא. התחלתי מביא להם ראיות. אחד עומד בפני הכהן. ואחד בתוך הסגירו. טהור. עד שיטמאנו הכהן. מאימתי היא טהרתו. ר' אליעזר אומר לכשיולד לו נגע אחר ויטהר ממנו וחכמים אומרים עד שתפרח בכולו. או עד שתתמעט בהרתו מכגריס. \n",
+ "מי שהיתה בו בהרת ונקצצה טהורה. קצצה מתכוין. ר' אליעזר אומר לכשיולד לו נגע אחר ויטהר ממנו. וחכמים אומרים עד שתפרח בכולו. היתה בראש הערלה ימול: \n"
+ ],
+ [
+ "הפורח מן הטמא טהור. חזרו בו ראשי אברים טמא. עד שתתמעט בהרתו מכגריס. מן הטהור טמא. חזרו בו ראשי אברים טמא. עד שתחזור בהרתו לכמות שהיתה: ",
+ "בהרת כגריס. ובה מחיה כעדשה. פרחה בכולו ואחר כך הלכה לה המחיה. או שהלכה לה המחיה. ואחר כך פרחה בכולו. טהור. נולדה לו מחיה טמא. נולד לו שער לבן. ר' יהושע מטמא. וחכמים מטהרין: ",
+ "בהרת ובה שער לבן פרחה בכולו. אף על פי ששער לבן במקומו. טהור. בהרת ובה פשיון. פרחה בכולו טהור. וכולן שחזרו בהן ראשי אברים הרי אלו טמאין. פרחה במקצתו טמא. פרחה בכולו טהור: ",
+ "כל פריחת ראשי אברים שבפריחתן טהרו טמא. כשיחזרו טמאים. כל חזירת ראשי אברים שבחזירתם טימאו טהור. נתכסו. טהור. נתגלו טמא. אפילו מאה פעמים: ",
+ "כל הראוי ליטמא בנגע הבהרת. מעכב את הפריחה. כל שאינו ראוי ליטמא בנגע הבהרת אינו מעכב את הפריחה. כיצד פרחה בכולו אבל לא בראש ובזקן בשחין במכוה ובקדח המורדין. חזר הראש והזקן ונקרחו. השחין והמכוה והקדח ונעשו צרבת. טהורים. פרחה בכולו. אבל לא בכחצי עדשה הסמוך לראש ולזקן לשחין למכוה ולקדח. חזר הראש והזקן ונקרחו. השחין והמכוה והקדח ונעשו צרבת. אף על פי שנעשה מקום המחיה. בהרת טמא. עד שתפרח בכולו: ",
+ "שתי בהרות אחת טמאה ואחת טהורה. פרחה מזו לזו. ואחר כך פרחה בכולו טהור. בשפתו העליונה. בשפתו התחתונה. בשתי אצבעותיו בשני ריסי עיניו. אף על פי שמדובקים זה לזה. והם נראים כאחד. טהור. פרחה בכולו אבל לא בבוהק. טמא. חזרו בו ראשי אברים כמין בוהק טהור. חזרו בו ראשי אברים פחות מכעדשה. ר' מאיר מטמא. וחכמים אומרים. בוהק פחות מכעדשה. סימן טומאה בתחלה ואין סימן טומאה בסוף: ",
+ "הבא כולו לבן יסגיר. נולד לו שער לבן יחליט. השחירו שתיהם או אחת מהן. הקצירו שתיהן או אחת מהן. נסמך השחין לשתיהן או לאחת מהן. הקיף השחין את שתיהן או את אחת מהן. או חלקן השחין ומחית השחין. המכוה ומחית המכוה והבוהק. נולד לו מחיה. או שער לבן טמא. לא נולד לו לא מחיה. ולא שער לבן טהור. וכולן שחזרו בהן ראשי אברים. הרי אלו כמות שהיו. פרחה במקצתו טמא. פרחה בכולו. הרי הוא טהור: ",
+ "אם בכולו פרחה כאחת מתוך הטהרה טמא ומתוך הטומאה טהור. הטהור מתוך הסגר פטור מן הפריעה. ומן הפרימה. ומן התגלחת. ומן הצפרים. מתוך החלט חייב בכולן. זה וזה מטמאים בביאה: ",
+ "הבא כולו לבן. ובו מחיה כעדשה. פרחה בכולו ואחר כך חזרו בו ראשי אברים. רבי ישמעאל אומר כחזירת ראשי אברים בבהרת גדולה. ר' אלעזר בן עזריה אומר כחזירת ראשי אברים בבהרת קטנה: ",
+ "יש מראה נגעו לכהן ונשכר. ויש מראה ומפסיד. כיצד מי שהיה מוחלט והלכו להן סימני טומאה. לא הספיק להראותה לכהן עד שפרחה בכולו טהור. שאילו הראה לכהן היה טמא. בהרת ואין בה כלום. לא הספיק להראותה לכהן עד שפרחה בכולו טמא. שאילו הראה לכהן היה טהור: "
+ ],
+ [
+ "השחין והמכוה מיטמאין בשבוע אחת. בשני סימנים. בשער לבן ובפשיון. איזה הוא השחין לקה בעץ או באבן או בגפת או במי טבריא. כל שאינו מחמת האש זה הוא שחין. איזו היא מכוה. נכוה בגחלת או ברמץ. כל שהוא מחמת האש זו היא מכוה: \n",
+ "השחין והמכוה. אין מצטרפין זה עם זה. ואין פושין מזה לזה. ואין פושין לעור הבשר. ולא עור הבשר פושה לתוכן. היו מורדין טהורין. עשו קרום כקליפת השום. זו היא צרבת השחין האמורה בתורה. חזרו וחיו. אף על פי שמקומן צלקת. נדונין כעור הבשר: \n",
+ "שאלו את ר' אליעזר. מי שעלתה לתוך ידו בהרת כסלע. ומקומה צרבת שחין. אמר להם יסגיר. אמרו לו למה. לגדל שער לבן אינה ראויה. ולפשיון אינה פושה. ולמחיה אינה מטמא. אמר להן שמא תכנוס ותפשה. אמרו לו והלא מקומה כגריס. אמר. להן לא שמעתי. אמר לו רבי יהודה בן בתירא אלמד בו. אמר לו אם לקיים דברי חכמים הין. אמר לו שמא יולד לו שחין אחר חוצה לו ויפשה לתוכו. אמר לו חכם גדול אתה שקיימת דברי חכמים: \n"
+ ],
+ [
+ "הנתקים מיטמאין בשני שבועות ובשני סימנים בשער צהוב דק ובפשיון בשער צהוב דק לקוי קצר דברי ר' עקיבא. ר' יוחנן בן נורי אומר אפילו ארוך. אמר ר' יוחנן בן נורי מה הלשון אומרים דק מקל זה דק קנה זה דק לקוי קצר או דק לקוי ארוך אמר לו ר' עקיבא עד שאנו למדים מן הקנה נלמד מן השער דק שערו של פלוני. דק לקוי קצר. לא דק לקוי ארוך: ",
+ "שער צהוב דק מטמא מכונס ומפוזר ומבוצר ושלא מבוצר. הפוך ושלא הפוך דברי רבי יהודה. ר' שמעון אומר אינו מטמא אלא הפוך. אמר ר' שמעון ודין הוא. מה אם שער לבן שאין שער אחר מציל מידו אינו מטמא אלא הפוך. שער צהוב דק ששער אחר מציל מידו אינו דין שלא יטמא אלא הפוך. ר' יהודה אומר כל מקום שצריך לומר הפוך. אמר הפוך. אבל הנתק שנאמר בו לא היה בו שער צהוב. מטמא הפוך. ושלא הפוך: ",
+ "הצומח מציל מיד השער צהוב ומיד הפשיון מכונס ומפוזר מבוצר ושלא מבוצר. והמשואר מציל מיד שער צהוב ומיד הפשיון מכונס ומפוזר ומבוצר. ואינו מציל מן הצד עד שיהא רחוק מן הקמה מקום שתי שערות. אחת צהובה ואחת שחורה אחת צהובה ואחת לבנה אינן מצילות: ",
+ "שער צהוב שקדם את הנתק טהור רבי יהודה מטמא רבי אליעזר בן יעקב אומר לא מטמא ולא מציל. ר' שמעון אומר כל שאינו סימן טומאה בנתק. הרי הוא סימן טהרה בנתק: ",
+ "כיצד מגלחין את הנתק. מגלח חוצה לו. ומניח שתי שערות סמוך לו כדי שיהא ניכר אם פשה. החליטו בשער צהוב הלך שער צהוב וחזר שער צהוב. וכן בפשיון בתחלה בסוף שבוע ראשון. בסוף שבוע שני לאחר הפטור. הרי הוא כמות שהיה החליטו בפשיון. והלך הפשיון וחזר הפשיון וכן בשער צהוב. בסוף שבוע ראשון. בסוף שבוע שני לאחר הפטור. הרי הוא כמו שהיה: ",
+ "שני נתקים זה בצד זה ושטה של שער מפסקת ביניהם. נפרץ ממקום אחד טמא. משני מקומות טהור. כמה תהא הפרצה מקום שתי שערות נפרץ ממקום אחד כגריס טמא: ",
+ "שני נתקין זה לפנים מזה. ושטה של שער מפסקת ביניהן נפרץ ממקום אחד. טמא. משני מקומות. טהור כמה תהא הפרצה מקום שתי שערות. נפרץ ממקום אחד כגריס. טהור: ",
+ "מי שהיה בו נתק. ובו שער צהוב. טמא. נולד לו שער שחור טהור. אף על פי שהלך לו שער שחור טהור. רבי שמעון בן יהודה אומר משום ר' שמעון. כל נתק שטהר שעה אחת אין לו טומאה לעולם. ר' שמעון אומר כל שער צהוב שטהר שעה אחת אין לו טומאה לעולם: ",
+ "מי שהיה בו נתק כגריס. וניתק כל ראשו טהור. הראש והזקן אין מעכבין זה את זה דברי ר' יהודה. ר' שמעון אומר מעכבין זה את זה. אמר ר' שמעון ודין הוא. מה אם עור הפנים ועור הבשר. שיש דבר אחר מפסיק ביניהם. מעכבין זה את זה. הראש והזקן. שאין דבר אחר מפסיק ביניהם. אינו דין שיעכבו זה את זה. הראש והזקן אין מצטרפין זה עם זה ואין פושין מזה לזה איזה הוא זקן מן הפרק של לחי עד פיקה של גרגרת: ",
+ "הקרחת והגבחת. מטמאות בשני שבועות בשני סימנים במחיה ובפסיון. איזו היא קרחת. אכל נשם סך נשם מכה שאינה ראויה לגדל שער. איזו היא קרחת מן הקדקד השופע לאחוריו עד פיקה של צואר. איזו היא גבחת. מן הקדקד השופע לפניו. עד כנגד שער מלמעלן. הקרחת והגבחת אינן מצטרפות זו עם זו. ואינן פושות מזו לזו. רבי יהודה אומר אם יש שער ביניהן אינן מצטרפות. ואם לאו. הרי אלו מצטרפות: "
+ ],
+ [
+ "כל הבגדים מיטמאין בנגעים. חוץ משל עכו\"ם. הלוקח בגדים מן העכו\"ם יראו בתחלה ועורות הים אינן מטמאין בנגעים חיבר להם מן הגדל בארץ אפילו חוט אפילו משיחה דבר שהוא מקבל טומאה טמא: ",
+ "צמר גמלים וצמר רחלים שטרפן זה בזה. אם רוב מן הגמלים אינם מיטמאין בנגעים אם רוב מן הרחלים. מיטמאים בנגעים. מחצה למחצה מיטמאין בנגעים. וכן הפשתן והקנבוס שטרפן זה בזה: ",
+ "העורות והבגדים הצבועים אין מיטמאין בנגעים. הבתים בין צבועים בין שאינן צבועים מיטמאין בנגעים. דברי רבי מאיר. רבי יהודה אומר העורות כבתים. ר' שמעון אומר הצבועים בידי שמים מיטמאין. ובידי אדם אינן מיטמאין: ",
+ "בגד ששתיו צבוע וערבו לבן. ערבו צבוע ושתיו לבן. הכל הולך אחר הנראה. הבגדים מיטמאין בירקרק שבירוקים ובאדמדם שבאדומים. היה ירקרק ופשה אדמדם. אדמדם ופשה ירקרק טמא. נשתנה ופשה נשתנה ולא פשה. כאילו לא נשתנה. ר' יהודה אומר יראה בתחלה: ",
+ "העומד בראשון יכבס ויסגיר. העומד בשני ישרף הפושה בזה ובזה ישרף הכהה בתחלה ר' ישמעאל אומר יכבס ויסגיר. וחכמים אומרים אינו זקוק לו. הכהה בראשון יכבס ויסגיר. הכהה בשני קורעו ושורף מה שקרע וצריך מטלית רבי נחמיה אומר אינו צריך מטלית: ",
+ "חזר נגע לבגד מציל את המטלית חזר למטלית שורף את הבגד. הטולה מן המוסגר בטהור. חזר נגע לבגד שורף את המטלית. חזר למטלית הבגד הראשון ישרף והמטלית תשמש את הבגד השני בסימנין: ",
+ "קייטא שיש בה פספסים צבועים ולבנים. פושין מזה לזה. שאלו את ר' אליעזר. והרי הוא פספס יחיד. אמר להן לא שמעתי. אמר לו ר' יהודה בן בתירא אלמד בו אמר לו אם לקיים דברי חכמים הן. אמר לו שמא יעמוד בו שני שבועות. והעומד בבגדים שני שבועו' טמא. אמר לו חכם גדול אתה שקיימת דברי חכמים. הפשיון הסמוך כל שהוא. הרחוק כגריס והחוזר כגריס: ",
+ "השתי והערב מיטמאים בנגעים מיד. רבי יהודה אומר השתי משישלק והערב מיד. והאונין של פשתן משיתלבנו. כמה יהא בפקעת ותהא מטמא בנגעים. כדי לארוג ממנה שלש על שלש שתי וערב. אפילו כולה שתי אפילו כולה ערב. היתה פסיקות אינה מיטמאה בנגעים. ר' יהודה אומר אפי' פסיקה אחת וקשרה. אינה מיטמאה: ",
+ "המעלה מן הפקעת לחברתה מן הסליל לחברו. מן הכובד עליונה לכובד התחתונה וכן שני דפי חלוק שנראה נגע באחד מהן. הרי השני טהור. בנפש המסכת ובשתי העומד הרי אלו מיטמאין בנגעים מיד ר' שמעון אומר השתי אם היה רצוף מיטמא: ",
+ "נראה בשתי העומד האריג טהור. נראה באריג השתי העומד טהור. נראה בסדין שורף את הנימין נראה בנימין הסדין טהור. חלוק שנראה בו נגע מציל את האומריות שבו. אפילו הן ארגמן: ",
+ "כל הראוי ליטמא טמא מת. אף על פי שאינו ראוי ליטמא מדרס מיטמא בנגעים. כגון קלע של ספינה ווילון ושביס של סבכה. ומטפחות של ספרים וגלגלון ורצועות מנעל וסנדל שיש בהן רוחב כגריס. הרי אלו מיטמאין בנגעים סגוס שנראה בו נגע. ר' אליעזר בן יעקב אומר עד שיראה באריג ובמוכין. החמת והתורמל נראין כדרכן. ופושה מתוכו לאחוריו ומאחוריו לתוכו: ",
+ "בגד המוסגר שנתערב באחרים. כולן טהורים. קצצו ועשאו מוכין טהור ומותר בהנייתו. והמוחלט שנתערב באחרים כולם טמאין. קצצו ועשאו מוכין טמא. ואסור בהנייתו: "
+ ],
+ [
+ "כל הבתים מיטמאין בנגעים. חוץ משל עובדי כוכבים. הלוקח בתים מן העובדי כוכבים. יראו בתחלה. בית עגול. בית טריגון. בית הבנוי בספינה או באסקריא. על ארבע קורות אינו מיטמא בנגעים. ואם היה מרובע אפילו על ארבע עמודים מטמא: ",
+ "בית שאחד מצדדיו מחופה בשיש אחד בסלע ואחד בלבנים ואחד בעפר טהור. בית שלא היו בו אבנים ועצים ועפר. ונראה בו נגע. ואחר כך הביאו בו אבנים ועצים ועפר טהור. וכן בגד שלא ארג בו שלש על שלש ונראה בו נגע ואחר כך ארג בו שלש על שלש טהור. אין הבית מיטמא בנגעים עד שיהא בו אבנים ועצים ועפר: ",
+ "וכמה אבנים יהו בו. ר' ישמעאל אומר ארבע. ר' עקיבא אומר שמנה. שהיה ר' ישמעאל אומר עד שיראה כשני גריסין. על שתי אבנים. או על אבן אחת. ר' עקיבא אומר. עד שיראה כשני גריסין. על שתי אבנים. לא על אבן אחת. רבי אליעזר ברבי שמעון אומר עד שיראה כשני גריסין. על שתי אבנים. בשני כתלים בזויות. ארכו כשני גריסין. ורחבו כגריס: ",
+ "עצים כדי ליתן תחת השקוף. ר' יהודה אומר כדי לעשות סנדל לאחורי השקוף עפר כדי ליתן בין פצים לחברו. קירות האבוס וקירות המחיצה אינן מיטמאין בנגעים. ירושלים וחוצה לארץ אינן מיטמאין בנגעים: ",
+ "כיצד ראיית הבית. ובא אשר לו הבית והגיד לכהן לאמר. כנגע נראה לי בבית. אפילו תלמיד חכם ויודע שהוא נגע ודאי. לא יגזור ויאמר. נגע נראה לי בבית. אלא כנגע נראה לי בבית. וצוה הכהן ופנו את הבית (ובטרם יבא הכהן לראות את הנגע ולא יטמא כל אשר בבית. ואחר כך יבא הכהן לראות את הבית). ואפילו חבילי עצים. ואפילו חבילי קנים. דברי רבי יהודה. ר' שמעון אומר עסק הוא לפנוי. אמר רבי מאיר. וכי מה מטמא לו. אם תאמר כלי עציו ובגדיו ומתכותיו מטבילן והן טהורים. על מה חסה התורה. על כלי חרסו. ועל פכו. ועל טפיו. אם כך חסה התורה. על ממונו הבזוי. קל וחמר על ממונו החביב. אם כך על ממונו. קל וחמר על נפש בניו ובנותיו. אם כך על של רשע קל וחמר על של צדיק: ",
+ "אינו הולך לתוך ביתו ומסגיר. ולא בתוך הבית שהנגע בתוכו ומסגיר אלא עומד על פתח הבית שהנגע בתוכו ומסגיר. שנאמר (ויקרא יד, לח) ויצא הכהן מן הבית אל פתח הבית והסגיר את הבית שבעת ימים. ובא בסוף השבוע וראה אם פשה וצוה הכהן וחלצו את האבנים אשר בהן הנגע והשליכו אתהן אל מחוץ לעיר אל מקום טמא. ולקחו אבנים אחרות והביאו אל תחת האבנים ועפר אחר יקח וטח את הבית. אינו נוטל אבנים מצד זה. ומביא לצד זה. ולא עפר מצד זה. ומביא לצד זה. ולא סיד מכל מקום. אינו מביא לא אחת תחת שתים ולא שתים תחת אחת. אלא מביא שתים תחת שתים. תחת שלש תחת ארבע. מכאן אמרו. אוי לרשע אוי לשכנו. שניהן חולצין. שניהן קוצעין שניהן מביאין את האבנים. אבל הוא לבדו מביא את העפר שנאמר (ויקרא יד, מב) ועפר אחר יקח וטח את הבית. אין חברו מטפל עמו בטיחה: ",
+ "בא בסוף שבוע וראה. אם חזר. ונתץ את הבית את אבניו. ואת עציו. ואת כל עפר הבית. והוציא אל מחוץ לעיר. אל מקום טמא. הפסיון הסמוך כל שהוא. והרחוק כגריס. והחוזר בבתים. כשני גריסין: "
+ ],
+ [
+ "עשרה בתים הן. הכהה בראשון וההולך לו. קולפו והוא טהור. הכהה בשני וההולך לו קולפו והוא טעון צפרים. הפושה בראשון חולץ וקוצה וטח ונותן לו שבוע חזר ינתץ. לא חזר טעון צפרים. עמד בראשון ופשה בשני. חולץ וקוצה וטח ונותן לו שבוע. חזר ינתץ. לא חזר טעון צפרים. עמד בזה ובזה. חולץ וקוצה וטח ונותן לו שבוע. חזר. ינתץ. לא חזר טעון צפרים אם עד שלא טהרו בצפרים נראה בו נגע. הרי זה ינתץ. ואם משטהרו בצפרים נראה בו נגע. יראה בתחלה: ",
+ "האבן שבזוית בזמן שהוא חולץ. חולץ את כולו. ובזמן שהוא נותץ. נותץ את שלו. ומניח את של חבירו. נמצא חומר בחליצה מבנתיצה. ר' אלעזר אומר. בית הבנוי ראש ופתין. נראה בראש. נוטל את כולו. נראין בפתין. נוטל את שלו. ומניח את של חברו: ",
+ "בית שנראה בו נגע. היתה עליה על גביו נותן את הקורות לעליה נראה בעליה נותן את הקורות לבית. לא היתה עליה על גביו אבניו ועציו ועפרו נתצין עמו. ומציל על המלבנים ועל שריגי החלונות. ר' יהודה אומר מלבן הבנוי על גביו. ניתץ עמו. אבניו ועציו ועפרו מטמאין בכזית ר' אלעזר חסמא אומר במה שהן: ",
+ "בית המוסגר מטמא מתוכו. והמוחלט מתוכו ומאחוריו. זה וזה מטמאין בביאה: ",
+ "הבונה מן המוסגר בטהור וחזר נגע לבית חולץ את האבנים חזר על האבנים הבית הראשון ינתץ. והאבנים ישמשו את הבית השני בסימנין: ",
+ "בית שהוא מיסך על גבי בית המנוגע. וכן אילן שהוא מיסך על גבי בית המנוגע. הנכנס לחיצון טהור. דברי ר' אלעזר בן עזריה. אמר רבי אלעזר. מה אם אבן אחת ממנו מטמא בביאה הוא עצמו לא יטמא בביאה: ",
+ "הטמא עומד תחת האילן והטהור עובר. טמא. הטהור עומד תחת האילן והטמא עובר. טהור. אם עמד טמא וכן באבן המנוגעת טהור. ואם הניחה הרי זה טמא: ",
+ "טהור שהכניס ראשו ורובו לבית טמא. נטמא. וטמא שהכניס ראשו ורובו לבית טהור. טמאהו. טלית טהורה שהכניס ממנה שלש על שלש לבית טמא נטמאה. וטמאה שהכניס ממנה אפילו כזית לבית טהור טמאתו: ",
+ "מי שנכנס לבית המנוגע. וכליו על כתפו. וסנדליו וטבעותיו בידיו. הוא והן טמאין מיד. היה לבוש בכליו. וסנדליו ברגליו. וטבעותיו בידיו. הוא טמא מיד. והן טהורין. עד שישהא כדי אכילת פרס. פת חטין ולא פת שעורים. מיסב ואוכלן בלפתן: ",
+ "היה עומד בפנים ופשט ידו לחוץ. וטבעותיו בידיו. אם שהה כדי אכילת פרס. טמאות. היה עומד בחוץ ופשט ידו לפנים וטבעותיו בידיו. רבי יהודה מטמא מיד וחכמים אומרים עד שישהא כדי אכילת פרס. אמרו לר' יהודה מה אם בזמן שכל גופו טמא. לא טימא את מה שעליו עד שישהה כדי אכילת פרס. בזמן שאין כל גופו טמא אינו דין שלא יטמא את מה שעליו עד שישהה כדי אכילת פרס: ",
+ "מצורע שנכנס לבית. כל הכלים שיש שם טמאין. אפי' עד הקורות. ר' שמעון אומר עד ארבע אמות כלים מיד טמאין ר' יהודה אומר אם שהה כדי הדלקת הנר: ",
+ "נכנס לבית הכנסת עושים לו מחיצה גבוהה עשרה טפחים. על רוחב ארבע אמות. נכנס ראשון ויצא אחרון. כל המציל צמיד פתיל באהל המת. מציל צמיד פתיל בבית המנוגע. וכל המציל מכוסה באהל המת מציל מכוסה בבית המנוגע. דברי ר' מאיר. ר' יוסי אומר כל המציל צמיד פתיל באהל המת. מציל מכוסה בבית המנוגע. כל המציל מכוסה באהל המת. אפילו מגולה בבית המנוגע טהור. "
+ ],
+ [
+ "כיצד מטהרין את המצורע. היה מביא פיילי של חרש חדשה. ונותן לתוכה רביעית מים חיים. ומביא שתי צפרים דרור. שחט את אחת מהן על כלי חרש. ועל מים חיים. חפר וקוברה בפניו. נטל עץ ארז ואזוב ושני תולעת. וכרכן בשירי הלשון. והקיף להם ראשי אגפים וראש הזנב של שניה טבל והזה שבע פעמים לאחר ידו של מצורע. ויש אומרים על מצחו. וכך היה מזין על השקוף שבבית מבחוץ: ",
+ "בא לו לשלח את הצפור החיה. אינו הופך פניו לא לים ולא לעיר ולא למדבר שנאמר (ויקרא יד, ז) ושלח את הצפור החיה אל מחוץ לעיר אל פני השדה בא לגלח את המצורע. העביר תער על כל בשרו וכבס בגדיו וטבל. טהור מלטמא בביאה. והרי הוא מטמא כשרץ. נכנס לפנים מן החומה. מנודה מביתו שבעת ימים. ואסור בתשמיש המטה: ",
+ "ביום השביעי מגלח תגלחת שניה כתגלחת הראשונה. כבס בגדיו וטבל טהור מלטמא כשרץ והרי הוא טבול יום. אוכל במעשר. העריב שמשו אוכל בתרומה. הביא כפרתו אוכל בקדשים. נמצאו שלש טהרות במצורע ושלש טהרות ביולדת. ",
+ "שלשה מגלחין. ותגלחתן מצוה. הנזיר. והמצורע. והלוים וכולן שגלחו שלא בתער. או ששיירו שתי שערות. לא עשו כלום: ",
+ "שתי צפרים מצותן שיהו שוות במראה ובקומה ובדמים. ולקיחתן כאחת. אף על פי שאינם שוות כשרות. לקח אחד היום ואחד למחר. כשרות. שחט אחת מהן ונמצאת שלא דרור. יקח זוג לשניה. הראשונה מותרת באכילה. שחטה ונמצאת טרפה. יקח זוג לשניה. הראשונה מותרת בהנאה. נשפך הדם תמות המשתלחת. מתה המשתלחת. ישפך הדם: ",
+ "מצות עץ ארז ארכו אמה. ועביו כרביע כרע המטה. אחד לשנים ושנים לארבעה. מצות אזוב. לא אזוב יון לא אזוב כוחלי לא אזוב רומי לא אזוב מדברית. ולא כל אזוב שיש לו שם לווי: ",
+ "ביום השמיני מביא שלש בהמות חטאת ואשם. ועולה. והדל היה מביא חטאת העוף. ועולת העוף: ",
+ "בא לו אצל האשם. וסמך שתי ידיו עליו ושחטו. וקבלו שני כהנים את דמו. אחד בכלי ואחד ביד. זה שקבל בכלי בא וזרקו על קיר המזבח. וזה שקבל ביד בא לו אצל המצורע. והמצורע טבל בלשכת המצורעים. בא ועמד בשער ניקנור. רבי יהודה אומר לא היה צריך טבילה: ",
+ "הכניס ראשו. ונתן על תנוך אזנו. ידו ונתן על בהן ידו. רגלו. ונתן על בהן רגלו. רבי יהודה אומר שלשתם היה מכניס כאחד. אין לו בהן יד. בהן רגל. אזן ימנית. אין לו טהרה עולמית. רבי אליעזר אומר נותן הוא על מקומן. ר' שמעון אומר. אם נתן על של שמאל יצא: ",
+ "נטל מלוג השמן ויצק לתוך כפו של חברו ואם יצק לתוך כף עצמו יצא. טבל והזה שבע פעמים כנגד בית קדש הקדשים. על כל הזיה טבילה. בא לו אצל המצורע. מקום שהוא נותן את הדם. שם הוא נותן את השמן שנאמר (ויקרא יד, כח) על מקום דם האשם והנותר מן השמן אשר על כף הכהן יתן על ראש המטהר לכפר. אם נתן כפר. ואם לא נתן. לא כפר דברי רבי עקיבא. רבי יוחנן בן נורי אומר. שירי מצוה הן בין שנתן בין שלא נתן כפר. ומעלין עליו כאילו לא כפר. חסר הלוג עד שלא יצק ימלאנו משיצק יביא אחר בתחלה. דברי ר' עקיבא. ר' שמעון אומר חסר הלוג. עד שלא נתן ימלאנו. משנתן יביא אחר בתחלה: ",
+ "מצורע שהביא קרבנו. עני והעשיר. או עשיר והעני. הכל הולך אחר חטאת דברי ר' שמעון. ר' יהודה אומר. אחר האשם: ",
+ "מצורע עני שהביא קרבן עשיר יצא. ועשיר שהביא קרבן עני לא יצא. מביא אדם על ידי בנו. על ידי בתו. על ידי עבדו ושפחתו. קרבן עני. ומאכילן בזבחים. ר' יהודה אומר. אף על ידי אשתו מביא קרבן עשיר. וכן כל קרבן שהיא חייבת: ",
+ " שני מצורעים שנתערבו קרבנותיהם קרב קרבנו של אחד מהם. ומת אחד מהם. זו ששאלו אנשי אלכסנדריא את ר' יהושע אמר להם יכתוב נכסיו לאחר ויביא קרבן עני: "
+ ]
+ ],
+ "sectionNames": [
+ "Chapter",
+ "Mishnah"
+ ]
+}
\ No newline at end of file
diff --git a/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Negaim/Hebrew/Torat Emet 357.json b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Negaim/Hebrew/Torat Emet 357.json
new file mode 100644
index 0000000000000000000000000000000000000000..6d2979c018e67e15e1a01927ea688cf4c654a8a2
--- /dev/null
+++ b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Negaim/Hebrew/Torat Emet 357.json
@@ -0,0 +1,170 @@
+{
+ "language": "he",
+ "title": "Mishnah Negaim",
+ "versionSource": "http://www.toratemetfreeware.com/index.html?downloads",
+ "versionTitle": "Torat Emet 357",
+ "status": "locked",
+ "priority": 3.0,
+ "license": "Public Domain",
+ "versionTitleInHebrew": "תורת אמת 357",
+ "actualLanguage": "he",
+ "languageFamilyName": "hebrew",
+ "isBaseText": true,
+ "isSource": true,
+ "isPrimary": true,
+ "direction": "rtl",
+ "heTitle": "משנה נגעים",
+ "categories": [
+ "Mishnah",
+ "Seder Tahorot"
+ ],
+ "text": [
+ [
+ "מַרְאוֹת נְגָעִים שְׁנַיִם שֶׁהֵן אַרְבָּעָה. בַּהֶרֶת עַזָּה כַשֶּׁלֶג, שְׁנִיָּה לָהּ כְּסִיד הַהֵיכָל. וְהַשְּׂאֵת כִּקְרוּם בֵּיצָה, שְׁנִיָּה לָהּ כְּצֶמֶר לָבָן, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, הַשְּׂאֵת כְּצֶמֶר לָבָן, שְׁנִיָּה לָהּ כִּקְרוּם בֵּיצָה: \n",
+ "הַפָּתוּךְ שֶׁבַּשֶּׁלֶג, כְּיַיִן הַמָּזוּג בְּשָׁלֶג, הַפָּתוּךְ שֶׁבַּסִּיד, כְּדָם הַמָּזוּג בְּחָלָב, דִּבְרֵי רַבִּי יִשְׁמָעֵאל. רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, אֲדַמְדַּם שֶׁבָּזֶה וְשֶׁבָּזֶה, כְּיַיִן הַמָּזוּג בְּמַיִם, אֶלָּא שֶׁל שֶׁלֶג עַזָּה וְשֶׁל סִיד דֵּהָה מִמֶּנָּה: \n",
+ "אַרְבָּעָה מַרְאוֹת הָאֵלּוּ מִצְטָרְפִין זֶה עִם זֶה לִפְטֹר, וּלְהַחְלִיט, וּלְהַסְגִּיר. לְהַסְגִּיר אֶת הָעוֹמֵד בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן. לִפְטֹר אֶת הָעוֹמֵד בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי. לְהַחְלִיט אֶת שֶׁנּוֹלַד לוֹ מִחְיָה אוֹ שֵׂעָר לָבָן, בַּתְּחִלָּה, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר. לְהַחְלִיט אֶת שֶׁנּוֹלַד לוֹ פִשְׂיוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר. לְהַחְלִיט אֶת הַהוֹפֵךְ כֻּלּוֹ לָבָן מִתּוֹךְ הַפְּטוּר. לִפְטֹר אֶת הַהוֹפֵךְ כֻּלּוֹ לָבָן מִתּוֹךְ הֶחְלֵט אוֹ מִתּוֹךְ הֶסְגֵּר. אֵלּוּ מַרְאוֹת נְגָעִים שֶׁכָּל נְגָעִים תְּלוּיִם בָּהֶן: \n",
+ "רַבִּי חֲנִינָא סְגַן הַכֹּהֲנִים אוֹמֵר, מַרְאוֹת נְגָעִים שִׁשָּׁה עָשָׂר. רַבִּי דוֹסָא בֶּן הַרְכִּינַס אוֹמֵר, מַרְאוֹת נְגָעִים שְׁלשִׁים וְשִׁשָּׁה. עֲקַבְיָא בֶן מַהֲלַלְאֵל אוֹמֵר, שִׁבְעִים וּשְׁנָיִם. רַבִּי חֲנִינָא סְגַן הַכֹּהֲנִים אוֹמֵר, אֵין רוֹאִים אֶת הַנְּגָעִים בַּתְּחִלָּה לְאַחַר הַשַּׁבָּת, שֶׁשָּׁבוּעַ שֶׁלּוֹ חָל לִהְיוֹת בְּשַׁבָּת. וְלֹא בַשֵּׁנִי, שֶׁשָּׁבוּעַ שֵׁנִי שֶׁלּוֹ חָל לִהְיוֹת בְּשַׁבָּת. וְלֹא בַשְּׁלִישִׁי לַבָּתִּים, שֶׁשָּׁבוּעַ שְׁלִישִׁי שֶׁלּוֹ חָל לִהְיוֹת בְּשַׁבָּת. רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, לְעוֹלָם רוֹאִים. חָל לִהְיוֹת בְּתוֹךְ הַשַּׁבָּת, מַעֲבִירִין לְאַחַר הַשַּׁבָּת. וְיֵשׁ בַּדָּבָר לְהָקֵל וּלְהַחְמִיר: \n",
+ "כֵּיצַד לְהָקֵל. הָיָה בוֹ שֵׂעָר לָבָן וְהָלַךְ לוֹ שֵׂעָר לָבָן, הָיוּ לְבָנוֹת וְהִשְׁחִירוּ, אַחַת לְבָנָה וְאַחַת שְׁחוֹרָה, וְהִשְׁחִירוּ שְׁתֵּיהֶן, אֲרֻכּוֹת וְהִקְצִירוּ, אַחַת אֲרֻכָּה וְאַחַת קְצָרָה וְהִקְצִירוּ שְׁתֵּיהֶן, נִסְמַךְ הַשְּׁחִין לִשְׁתֵּיהֶן אוֹ לְאַחַת מֵהֶן, הִקִּיף הַשְּׁחִין לִשְׁתֵּיהֶן אוֹ לְאַחַת מֵהֶן, אוֹ חִלְּקָן הַשְּׁחִין וּמִחְיַת הַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה וּמִחְיַת הַמִּכְוָה וְהַבֹּהַק, הָיְתָה בוֹ מִחְיָה וְהָלְכָה לָהּ הַמִּחְיָה, הָיְתָה מְרֻבַּעַת וְנַעֲשֵׂית עֲגֻלָּה אוֹ אֲרֻכָּה, מְבֻצֶּרֶת וְנַעֲשֵׂית מִן הַצַּד, מְכֻנֶּסֶת וְנִתְפַּזְּרָה, וּבָא הַשְּׁחִין וְנִכְנַס בְּתוֹכָהּ. הִקִּיפָהּ, חִלְּקָהּ, אוֹ מִעֲטָהּ הַשְּׁחִין אוֹ מִחְיַת הַשְּׁחִין, וְהַמִּכְוָה וּמִחְיַת הַמִּכְוָה וְהַבֹּהַק, הָיָה בוֹ פִסְיוֹן וְהָלַךְ לוֹ פִסְיוֹן, אוֹ שֶׁהָלְכָה לָהּ הָאוֹם אוֹ שֶׁנִּתְמַעֲטָה וְאֵין בָּזֶה וּבָזֶה כַגְּרִיס, הַשְּׁחִין וּמִחְיַת הַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה וּמִחְיַת הַמִּכְוָה וְהַבֹּהַק חוֹלְקִין בֵּין הָאוֹם לַפִּסְיוֹן, הֲרֵי אֵלּוּ לְהָקֵל: \n",
+ "כֵּיצַד לְהַחְמִיר. לֹא הָיָה בוֹ שֵׂעָר לָבָן וְנוֹלַד לוֹ שֵׂעָר לָבָן, הָיוּ שְׁחוֹרוֹת וְהִלְבִּינוּ, אַחַת שְׁחוֹרָה וְאַחַת לְבָנָה וְהִלְבִּינוּ שְׁתֵּיהֶן, קְצָרוֹת וְהֶאֱרִיכוּ, אַחַת קְצָרָה וְאַחַת אֲרֻכָּה וְהֶאֱרִיכוּ שְׁתֵּיהֶן, נִסְמַךְ הַשְּׁחִין לִשְׁתֵּיהֶן אוֹ לְאַחַת מֵהֶן, הִקִּיף הַשְּׁחִין אֶת שְׁתֵּיהֶן אוֹ אֶת אַחַת מֵהֶן, אוֹ חִלְּקוֹ הַשְּׁחִין וּמִחְיַת הַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה וּמִחְיַת הַמִּכְוָה וְהַבֹּהַק וְהָלְכוּ לָהֶם, לֹא הָיְתָה בוֹ מִחְיָה וְנוֹלְדָה לוֹ מִחְיָה, הָיְתָה עֲגֻלָּה אוֹ אֲרֻכָּה וְנַעֲשֵׂית מְרֻבַּעַת, מִן הַצַּד וְנַעֲשֵׂית מְבֻצֶּרֶת, מְפֻזֶּרֶת וְנִתְכַּנְּסָה וּבָא הַשְּׁחִין וְנִכְנַס בְּתוֹכָהּ, הִקִּיפָהּ, חִלְּקָהּ, אוֹ מִעֲטָהּ הַשְּׁחִין אוֹ מִחְיַת הַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה וּמִחְיַת הַמִּכְוָה וְהַבֹּהַק וְהָלְכוּ לָהֶן, לֹא הָיָה בוֹ פִסְיוֹן וְנוֹלַד בּוֹ פִסְיוֹן, הַשְּׁחִין וּמִחְיַת הַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה וּמִחְיַת הַמִּכְוָה וְהַבֹּהַק חוֹלְקִין בֵּין הָאוֹם לַפִּסְיוֹן וְהָלְכוּ לָהֶן, הֲרֵי אֵלּוּ לְהַחְמִיר: \n"
+ ],
+ [
+ "בַּהֶרֶת עַזָּה נִרְאֵית בַּגֶּרְמָנִי כֵּהָה, וְהַכֵּהָה בַכּוּשִׁי עַזָּה. רַבִּי יִשְׁמָעֵאל אוֹמֵר, בְּנֵי יִשְׂרָאֵל, אֲנִי כַפָּרָתָן, הֲרֵי הֵן כְּאֶשְׁכְּרוֹעַ, לֹא שְׁחוֹרִים וְלֹא לְבָנִים, אֶלָּא בֵינוֹנִיִּים. רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, יֵשׁ לַצַּיָּרִים סַמְמָנִין שֶׁהֵן צָרִין צוּרוֹת שְׁחוֹרוֹת, לְבָנוֹת וּבֵינוֹנִיּוֹת. מֵבִיא סַם בֵּינוֹנִי וּמַקִּיפוֹ מִבַּחוּץ, וְתֵרָאֶה בַבֵּינוֹנִי. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, מַרְאוֹת נְגָעִים לְהָקֵל אֲבָל לֹא לְהַחְמִיר, יֵרָאֶה הַגֶּרְמָנִי בִּבְשָׂרוֹ לְהָקֵל, וְהַכּוּשִׁי בַּבֵּינוֹנִי לְהָקֵל. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, זֶה וָזֶה בַּבֵּינוֹנִי: \n",
+ "אֵין רוֹאִים הַנְּגָעִים בַּשַּׁחֲרִית וּבֵין הָעַרְבַּיִם, וְלֹא בְתוֹךְ הַבַּיִת, וְלֹא בַיּוֹם הַמְעֻנָּן, לְפִי שֶׁהַכֵּהָה נִרְאֵית עַזָּה. וְלֹא בַצָּהֳרַיִם, לְפִי שֶׁעַזָּה נִרְאֵית כֵּהָה. אֵימָתַי רוֹאִין. בְּשָׁלשׁ, בְּאַרְבַּע, וּבְחָמֵשׁ, וּבְשֶׁבַע, וּבִשְׁמֹנֶה, וּבְתֵשַׁע, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, בְּאַרְבַּע, בְּחָמֵשׁ, בִּשְׁמֹנֶה, וּבְתֵשַׁע: \n",
+ "כֹּהֵן הַסּוּמָא בְאַחַת מֵעֵינָיו, אוֹ שֶׁכָּהָה מְאוֹר עֵינָיו, לֹא יִרְאֶה אֶת הַנְּגָעִים, שֶׁנֶּאֱמַר (ויקרא יג), לְכָל מַרְאֵה עֵינֵי הַכֹּהֵן. בַּיִת הָאָפֵל, אֵין פּוֹתְחִין בּוֹ חַלּוֹנוֹת לִרְאוֹת אֶת נִגְעוֹ: \n",
+ "כֵּיצַד רְאִיַּת הַנֶּגַע. הָאִישׁ נִרְאֶה כְעוֹדֵר, וּכְמוֹסֵק זֵיתִים. הָאִשָּׁה כְּעוֹרֶכֶת וּכְמֵנִיקָה אֶת בְּנָהּ, כְּאוֹרֶגֶת בְּעוֹמְדִין לַשֶּׁחִי לַיָּד הַיְמָנִית. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אַף כְּטוֹוָה בְפִשְׁתָּן לַשְּׂמָאלִית. כְּשֵׁם שֶׁנִּרְאֶה לְנִגְעוֹ, כָּךְ הוּא נִרְאֶה לְתִגְלַחְתּוֹ: \n",
+ "כָּל הַנְּגָעִים אָדָם רוֹאֶה, חוּץ מִנִּגְעֵי עַצְמוֹ. רַבִּי מֵאִיר אוֹמֵר, אַף לֹא נִגְעֵי קְרוֹבָיו. כָּל הַנְּדָרִים אָדָם מַתִּיר, חוּץ מִנִּדְרֵי עַצְמוֹ. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אַף לֹא נִדְרֵי אִשְׁתּוֹ שֶׁבֵּינָהּ לְבֵין אֲחֵרִים. כָּל הַבְּכוֹרוֹת אָדָם רוֹאֶה, חוּץ מִבְּכוֹרוֹת עַצְמוֹ: \n"
+ ],
+ [
+ "הַכֹּל מִטַּמְּאִין בַּנְּגָעִים, חוּץ מִן הַנָּכְרִים וְגֵר תּוֹשָׁב. הַכֹּל כְּשֵׁרִים לִרְאוֹת אֶת הַנְּגָעִים, אֶלָּא שֶׁהַטֻּמְאָה וְהַטָּהֳרָה בִידֵי כֹהֵן. אוֹמְרִים לוֹ אֱמֹר טָמֵא, וְהוּא אוֹמֵר טָמֵא. אֱמֹר טָהוֹר, וְהוּא אוֹמֵר טָהוֹר. אֵין רוֹאִים שְׁנֵי נְגָעִים כְּאֶחָד, בֵּין בְּאִישׁ אֶחָד וּבֵין בִּשְׁנֵי אֲנָשִׁים, אֶלָּא רוֹאֶה אֶת הָאֶחָד וּמַסְגִּירוֹ וּמַחְלִיטוֹ וּפוֹטְרוֹ, וְחוֹזֵר לַשֵּׁנִי. אֵין מַסְגִּירִין אֶת הַמֻּסְגָּר וְלֹא מַחְלִיטִין אֶת הַמֻּחְלָט. אֵין מַסְגִּירִין אֶת הַמֻּחְלָט, וְלֹא מַחְלִיטִין אֶת הַמֻּסְגָּר. אֲבָל בַּתְּחִלָּה, בְּסוֹף שָׁבוּעַ, הַמַּסְגִּיר מַסְגִּיר, וְהַמַּחְלִיט מַחְלִיט, מַסְגִּיר וּפוֹטֵר, מַחְלִיט וּפוֹטֵר: \n",
+ "חָתָן שֶׁנִּרְאָה בוֹ נֶגַע, נוֹתְנִין לוֹ שִׁבְעַת יְמֵי הַמִּשְׁתֶּה, לוֹ וּלְבֵיתוֹ וְלִכְסוּתוֹ. וְכֵן בָּרֶגֶל, נוֹתְנִין לוֹ כָל יְמוֹת הָרָגֶל: \n",
+ "עוֹר הַבָּשָׂר מִטַּמֵּא בִשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת וּבִשְׁלשָׁה סִימָנִין, בְּשֵׂעָר לָבָן וּבְמִחְיָה וּבְפִסְיוֹן. בְּשֵׂעָר לָבָן וּבְמִחְיָה, בַּתְּחִלָּה, וּבְסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, וּבְסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר. וּבְפִסְיוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, וּבְסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר. וּמִטַּמֵּא בִשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, שֶׁהֵן שְׁלשָׁה עָשָׂר יוֹם: \n",
+ "הַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה מִטַּמְּאִין בְּשָׁבוּעַ אֶחָד וּבִשְׁנֵי סִימָנִין, בְּשֵׂעָר לָבָן וּבְפִסְיוֹן. בְּשֵׂעָר לָבָן, בַּתְּחִלָּה, בְּסוֹף שָׁבוּעַ, לְאַחַר הַפְּטוּר. וּבְפִסְיוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ, לְאַחַר הַפְּטוּר. וּמִטַּמְּאִין בְּשָׁבוּעַ אֶחָד, שֶׁהוּא שִׁבְעַת יָמִים: \n",
+ "הַנְּתָקִין מִטַּמְּאִין בִּשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, בִּשְׁנֵי סִימָנִין, בְּשֵׂעָר צָהֹב דַּק וּבְפִסְיוֹן. בְּשֵׂעָר צָהֹב דַּק, בַּתְּחִלָּה, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר. וּבְפִסְיוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר. וּמִטַּמְּאִין בִּשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, שֶׁהֵן שְׁלשָׁה עָשָׂר יוֹם: \n",
+ "הַקָּרַחַת וְהַגַּבַּחַת מִטַּמְּאוֹת בִּשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, וּבִשְׁנֵי סִימָנִין, בְּמִחְיָה וּבְפִשְׂיוֹן. בְּמִחְיָה, בַּתְּחִלָּה, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר. וּבְפִסְיוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, וּלְאַחַר הַפְּטוּר. וּמִטַּמְּאוֹת בִּשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, שֶׁהֵן שְׁלשָׁה עָשָׂר יוֹם: \n",
+ "הַבְּגָדִים מִטַּמְּאִים בִּשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת וּבִשְׁלשָׁה סִימָנִין, בִּירַקְרַק וּבַאֲדַמְדַּם וּבְפִשְׂיוֹן. בִּירַקְרַק וּבַאֲדַמְדַּם, בַּתְּחִלָּה, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, וּבְסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר. וּבְפִשְׂיוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר. וּמִטַּמְּאִין בִּשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, שֶׁהֵן שְׁלֹשָׁה עָשָׂר יוֹם: \n",
+ "הַבָּתִּים מִטַּמְּאִין בִּשְׁלשָׁה שָׁבוּעוֹת וּבִשְׁלשָׁה סִימָנִים, בִּירַקְרַק וּבַאֲדַמְדַּם וּבְפִשְׂיוֹן. בִּירַקְרַק וּבַאֲדַמְדַּם, בַּתְּחִלָּה, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שְׁלִישִׁי, לְאַחַר הַפְּטוּר. וּבְפִשְׂיוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שְׁלִישִׁי, לְאַחַר הַפְּטוּר. וּמִטַּמְּאִין בִּשְׁלשָׁה שָׁבוּעוֹת, שֶׁהֵן תִּשְׁעָה עָשָׂר יוֹם. אֵין בַּנְּגָעִים פָּחוֹת מִשָּׁבוּעַ אֶחָד, וְלֹא יוֹתֵר עַל שְׁלשָׁה שָׁבוּעוֹת: \n"
+ ],
+ [
+ "יֵשׁ בְּשֵׂעָר לָבָן מַה שֶּׁאֵין בְּפִשְׂיוֹן, וְיֵשׁ בְּפִשְׂיוֹן מַה שֶּׁאֵין בְּשֵׂעָר לָבָן. שֶׁשֵּׂעָר לָבָן מְטַמֵּא בַתְּחִלָּה, וּמְטַמֵּא בְכָל מַרְאֵה לֹבֶן, וְאֵין בּוֹ סִימַן טָהֳרָה. יֵשׁ בְּפִשְׂיוֹן, שֶׁהַפִּשְׂיוֹן מְטַמֵּא בְכָל שֶׁהוּא, וּמְטַמֵּא בְכָל הַנְּגָעִים, חוּץ לַנֶּגַע, מַה שֶּׁאֵין כֵּן בְּשֵׂעָר לָבָן: \n",
+ "יֵשׁ בְּמִחְיָה מַה שֶּׁאֵין בְּפִשְׂיוֹן, וְיֵשׁ בְּפִשְׂיוֹן מַה שֶּׁאֵין בְּמִחְיָה. שֶׁהַמִּחְיָה מְטַמָּא בַתְּחִלָּה, וּמְטַמָּא בְכָל מַרְאֶה, וְאֵין בָּהּ סִימַן טָהֳרָה. יֵשׁ בְּפִשְׂיוֹן, שֶׁהַפִּשְׂיוֹן מְטַמֵּא בְכָל שֶׁהוּא, וּמְטַמֵּא בְכָל הַנְּגָעִים, חוּץ לַנֶּגַע, מַה שֶּׁאֵין כֵּן בְּמִחְיָה: \n",
+ "יֵשׁ בְּשֵׂעָר לָבָן מַה שֶּׁאֵין בְּמִחְיָה, וְיֵשׁ בְּמִחְיָה מַה שֶּׁאֵין בְּשֵׂעָר לָבָן. שֶׁשֵּׂעָר לָבָן מְטַמֵּא בַשְּׁחִין וּבַמִּכְוָה, בִּמְכֻנָּס וּבִמְפֻזָּר, בִּמְבֻצָּר וְשֶׁלֹּא בִמְבֻצָּר. יֵשׁ בְּמִחְיָה, שֶׁהַמִּחְיָה מְטַמָּא בַקָּרַחַת וּבַגַּבַּחַת, הֲפוּכָה וְשֶׁלֹּא הֲפוּכָה, וּמְעַכֶּבֶת אֶת הַהוֹפֵךְ כֻּלּוֹ לָבָן, וּמְטַמָּא בְכָל מַרְאֶה, מַה שֶּׁאֵין כֵּן בְּשֵׂעָר לָבָן: \n",
+ "שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת, עִקָּרָן מַשְׁחִיר וְרֹאשָׁן מַלְבִּין, טָהוֹר. עִקָּרָן מַלְבִּין וְרֹאשָׁן מַשְׁחִיר, טָמֵא. כַּמָּה יְהֵא בַלַּבְנוּנִית, רַבִּי מֵאִיר אוֹמֵר, כָּל שֶׁהוּא. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, כְּדֵי לִקְרֹץ בְּזוּג. הָיְתָה אַחַת מִלְּמַטָּה וְנֶחְלְקָה מִלְמַעְלָה וְהִיא נִרְאֵית כִּשְׁתַּיִם, טָהוֹר. בַּהֶרֶת וּבוֹ שֵׂעָר לָבָן אוֹ שֵׂעָר שָׁחוֹר, טָמֵא. אֵין חוֹשְׁשִׁין שֶׁמָּא מִעֵט מְקוֹם שֵׂעָר שָׁחוֹר אֶת הַבַּהֶרֶת, מִפְּנֵי שֶׁאֵין בּוֹ מַמָּשׁ: \n",
+ "בַּהֶרֶת כַּגְּרִיס וְחוּט יוֹצֵא מִמֶּנָּה, אִם יֶשׁ בּוֹ רֹחַב שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת, זוֹקְקָהּ לְשֵׂעָר לָבָן וּלְפִסְיוֹן, אֲבָל לֹא לְמִחְיָה. שְׁתֵּי בֶהָרוֹת וְחוּט יוֹצֵא מִזּוֹ לָזוֹ, אִם יֶשׁ בּוֹ רֹחַב שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת, מְצָרְפָן. וְאִם לָאו, אֵין מְצָרְפָן: \n",
+ "בַּהֶרֶת כַּגְּרִיס וּבָהּ מִחְיָה כָעֲדָשָׁה וְשֵׂעָר לָבָן בְּתוֹךְ הַמִּחְיָה, הָלְכָה הַמִּחְיָה, טְמֵאָה מִפְּנֵי שֵׂעָר לָבָן. הָלַךְ שֵׂעָר לָבָן, טָמֵא מִפְּנֵי הַמִּחְיָה. רַבִּי שִׁמְעוֹן מְטַהֵר, מִפְּנֵי שֶׁלֹּא הֲפָכַתּוּ הַבַּהֶרֶת. בַּהֶרֶת, הִיא וּמִחְיָתָהּ כַּגְּרִיס, וְשֵׂעָר לָבָן בְּתוֹךְ הַבַּהֶרֶת, הָלְכָה הַמִּחְיָה, טְמֵאָה מִפְּנֵי שֵׂעָר לָבָן. הָלַךְ שֵׂעָר לָבָן, טָמֵא מִפְּנֵי הַמִּחְיָה. רַבִּי שִׁמְעוֹן מְטַהֵר, מִפְּנֵי שֶׁלֹּא הֲפָכַתּוּ בַהֶרֶת כַּגְּרִיס. וּמוֹדֶה, שֶׁאִם יֵשׁ בִּמְקוֹם שֵׂעָר לָבָן כַּגְּרִיס, שֶׁהוּא טָמֵא: \n",
+ "בַּהֶרֶת וּבָהּ מִחְיָה וּפִסְיוֹן, הָלְכָה הַמִּחְיָה, טְמֵאָה מִפְּנֵי הַפִּסְיוֹן. הָלַךְ הַפִּסְיוֹן, טְמֵאָה מִפְּנֵי הַמִּחְיָה. וְכֵן בְּשֵׂעָר לָבָן וּבְפִסְיוֹן. הָלְכָה וְחָזְרָה בְסוֹף שָׁבוּעַ, הֲרֵי הִיא כְמוֹת שֶׁהָיְתָה. לְאַחַר הַפְּטוּר, תֵּרָאֶה כַתְּחִלָּה. הָיְתָה עַזָּה וְנַעֲשֵׂית כֵּהָה, כֵּהָה וְנַעֲשֵׂית עַזָּה, הֲרֵי הִיא כְמוֹ שֶׁהָיְתָה, וּבִלְבַד שֶׁלֹּא תִתְמַעֵט מֵאַרְבָּעָה מַרְאוֹת. כָּנְסָה וּפָשְׂתָה, פָּשְׂתָה וְכָנְסָה, רַבִּי עֲקִיבָא מְטַמֵּא, וַחֲכָמִים מְטַהֲרִין: \n",
+ "בַּהֶרֶת כַּגְּרִיס וּפָשְׂתָה כַחֲצִי גְרִיס, וְהָלַךְ מִן הָאוֹם כַּחֲצִי גְרִיס, רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, תֵּרָאֶה בַתְּחִלָּה. וַחֲכָמִים מְטַהֲרִין: \n",
+ "בַּהֶרֶת כַּגְּרִיס וּפָשְׂתָה כַחֲצִי גְרִיס וָעוֹד, וְהָלַךְ מִן הָאוֹם כַּחֲצִי גְרִיס, רַבִּי עֲקִיבָא מְטַמֵּא, וַחֲכָמִים מְטַהֲרִין. בַּהֶרֶת כַּגְּרִיס וּפָשְׂתָה כַגְּרִיס וָעוֹד, וְהָלְכָה לָהּ הָאוֹם, רַבִּי עֲקִיבָא מְטַמֵּא, וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, תֵּרָאֶה בַתְּחִלָּה: \n",
+ "בַּהֶרֶת כַּגְּרִיס וּפָשְׂתָה כַגְּרִיס, נוֹלְדָה לַפִּסְיוֹן מִחְיָה אוֹ שֵׂעָר לָבָן, וְהָלַךְ לָהּ הָאוֹם, רַבִּי עֲקִיבָא מְטַמֵּא, וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, תֵּרָאֶה בַתְּחִלָּה. בַּהֶרֶת כַּחֲצִי גְרִיס וְאֵין בָּהּ כְּלוּם, נוֹלְדָה בַהֶרֶת כַּחֲצִי גְרִיס וּבָהּ שַׂעֲרָה אַחַת, הֲרֵי זוֹ לְהַסְגִּיר. בַּהֶרֶת כַּחֲצִי גְרִיס וּבָהּ שַׂעֲרָה אַחַת, נוֹלְדָה בַהֶרֶת כַּחֲצִי גְרִיס וּבָהּ שַׂעֲרָה אַחַת, הֲרֵי זוֹ לְהַסְגִּיר. בַּהֶרֶת כַּחֲצִי גְרִיס וּבָהּ שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת, נוֹלְדָה בַהֶרֶת כַּחֲצִי גְרִיס וּבָהּ שַׂעֲרָה אַחַת, הֲרֵי זוֹ לְהַסְגִּיר: \n",
+ "בַּהֶרֶת כַּחֲצִי גְרִיס וְאֵין בָּהּ כְּלוּם, נוֹלְדָה בַהֶרֶת כַּחֲצִי גְרִיס וּבָהּ שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת, הֲרֵי זוֹ לְהַחְלִיט, מִפְּנֵי שֶׁאָמְרוּ, אִם בַּהֶרֶת קָדְמָה לְשֵׂעָר לָבָן, טָמֵא. וְאִם שֵׂעָר לָבָן קָדַם לְבַהֶרֶת, טָהוֹר. וְאִם סָפֵק, טָמֵא. וְרַבִּי יְהוֹשֻׁעַ קִהָה: \n"
+ ],
+ [
+ "כָּל סְפֵק נְגָעִים טָהוֹר, חוּץ מִזֶּה, וְעוֹד אַחֵר. וְאֵיזֶה, זֶה מִי שֶׁהָיְתָה בוֹ בַּהֶרֶת כַּגְּרִיס וְהִסְגִּירָהּ, בְּסוֹף שָׁבוּעַ וַהֲרֵי הִיא כַּסֶּלַע, סָפֵק שֶׁהִיא הִיא, סָפֵק שֶׁאַחֶרֶת בָּאָה תַחְתֶּיהָ, טָמֵא: \n",
+ "הֶחְלִיטוֹ בְשֵׂעָר לָבָן, הָלַךְ שֵׂעָר לָבָן וְחָזַר שֵׂעָר לָבָן, וְכֵן בְּמִחְיָה וּבְפִשְׂיוֹן, בַּתְּחִלָּה וּבְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר, הֲרֵי הִיא כְמוֹ שֶׁהָיְתָה. הֶחְלִיטוֹ בְמִחְיָה, וְהָלְכָה הַמִּחְיָה וְחָזְרָה הַמִּחְיָה. וְכֵן בְּשֵׂעָר לָבָן וּבְפִשְׂיוֹן, בַּתְּחִלָּה, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר, הֲרֵי הִיא כְמוֹ שֶׁהָיְתָה. הֶחְלִיטוֹ בְפִשְׂיוֹן, הָלַךְ הַפִּשְׂיוֹן וְחָזַר הַפִּשְׂיוֹן. וְכֵן בְּשֵׂעָר לָבָן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר, הֲרֵי הִיא כְמוֹת שֶׁהָיְתָה: \n",
+ "שְׂעַר פְּקֻדָּה, עֲקַבְיָא בֶן מַהֲלַלְאֵל מְטַמֵּא, וַחֲכָמִים מְטַהֲרִין. אֵיזֶה הוּא שְׂעַר פְּקֻדָּה, מִי שֶׁהָיְתָה בוֹ בַהֶרֶת וּבָהּ שֵׂעָר לָבָן, הָלְכָה הַבַּהֶרֶת וְהִנִּיחָה לְשֵׂעָר לָבָן בִּמְקוֹמוֹ וְחָזְרָה, עֲקַבְיָא בֶן מַהֲלַלְאֵל מְטַמֵּא, וַחֲכָמִים מְטַהֲרִין. אָמַר רַבִּי עֲקִיבָא, מוֹדֶה אֲנִי בְזֶה שֶׁהוּא טָהוֹר. אֵיזֶה הוּא שְׂעַר פְּקֻדָּה, מִי שֶׁהָיְתָה בוֹ בַהֶרֶת כַּגְּרִיס וּבָהּ שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת, וְהָלַךְ הֵימֶנָּה כַחֲצִי גְרִיס וְהִנִּיחוֹ לְשֵׂעָר לָבָן בִּמְקוֹם הַבַּהֶרֶת וְחָזַר. אָמְרוּ לוֹ, כְּשֵׁם שֶׁבִּטְּלוּ אֶת דִּבְרֵי עֲקַבְיָא, אַף דְּבָרֶיךָ אֵינָן מְקֻיָּמִין: \n",
+ "כָּל סְפֵק נְגָעִים בַּתְּחִלָּה טָהוֹר, עַד שֶׁלֹּא נִזְקַק לְטֻמְאָה. מִשֶּׁנִּזְקַק לְטֻמְאָה, סְפֵקוֹ טָמֵא. כֵּיצַד. שְׁנַיִם שֶׁבָּאוּ אֵצֶל כֹּהֵן, בָּזֶה בַהֶרֶת כַּגְּרִיס וּבָזֶה כַּסֶּלַע, בְּסוֹף שָׁבוּעַ בָּזֶה כַּסֶּלַע וּבָזֶה כַּסֶּלַע, וְאֵינוֹ יָדוּעַ בְּאֵיזֶה מֵהֶן פָּשָׂה, בֵּין בְּאִישׁ אֶחָד בֵּין בִּשְׁנֵי אֲנָשִׁים, טָהוֹר. רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, בְּאִישׁ אֶחָד, טָמֵא. וּבִשְׁנֵי אֲנָשִׁים, טָהוֹר: \n",
+ "מִשֶּׁנִּזְקַק לְטֻמְאָה, סְפֵקוֹ טָמֵא. כֵּיצַד. שְׁנַיִם שֶׁבָּאוּ אֵצֶל כֹּהֵן, בָּזֶה בַהֶרֶת כַּגְּרִיס וּבָזֶה כַּסֶּלַע, בְּסוֹף שָׁבוּעַ בָּזֶה כַּסֶּלַע וָעוֹד וּבָזֶה כַּסֶּלַע וָעוֹד, שְׁנֵיהֶן טְמֵאִין. אַף עַל פִּי שֶׁחָזְרוּ לִהְיוֹת כַּסֶּלַע וְכַסֶּלַע, שְׁנֵיהֶן טְמֵאִין, עַד שֶׁיַּחְזְרוּ לִהְיוֹת כַּגְּרִיס. זֶה הוּא שֶׁאָמְרוּ, מִשֶּׁנִּזְקַק לְטֻמְאָה, סְפֵקוֹ טָמֵא: \n"
+ ],
+ [
+ "גּוּפָהּ שֶׁל בַּהֶרֶת, כַּגְּרִיס הַקִּלְקִי מְרֻבָּע. מְקוֹם הַגְּרִיס, תֵּשַׁע עֲדָשׁוֹת. מְקוֹם עֲדָשָׁה, אַרְבַּע שְׂעָרוֹת. נִמְצְאוּ שְׁלשִׁים וָשֵׁשׁ שְׂעָרוֹת: \n",
+ "בַּהֶרֶת כַּגְּרִיס וּבָהּ מִחְיָה כָעֲדָשָׁה, רָבְתָה הַבַּהֶרֶת, טְמֵאָה. נִתְמַעֲטָה, טְהוֹרָה. רָבְתָה הַמִּחְיָה, טְמֵאָה. נִתְמַעֲטָה, טְהוֹרָה: \n",
+ "בַּהֶרֶת כַּגְּרִיס וּבָהּ מִחְיָה פְחוּתָה מִכָּעֲדָשָׁה, רָבְתָה הַבַּהֶרֶת, טְמֵאָה. נִתְמַעֲטָה, טְהוֹרָה. רָבְתָה הַמִּחְיָה, טְמֵאָה. נִתְמַעֲטָה, רַבִּי מֵאִיר מְטַמֵּא, וַחֲכָמִים מְטַהֲרִים, שֶׁאֵין הַנֶּגַע פּוֹשֶׂה לְתוֹכָהּ: \n",
+ "בַּהֶרֶת יְתֵרָה מִכַּגְּרִיס וּבָהּ מִחְיָה יְתֵרָה מִכָּעֲדָשָׁה, רַבּוּ אוֹ שֶׁנִּתְמַעֲטוּ, טְמֵאִין, וּבִלְבַד שֶׁלֹּא יִתְמַעֲטוּ מִכַּשִּׁעוּר: \n",
+ "בַּהֶרֶת כַּגְּרִיס וּמִחְיָה כָּעֲדָשָׁה מַקַּפְתָּהּ וְחוּץ לַמִּחְיָה בַּהֶרֶת, הַפְּנִימִית לְהַסְגִּיר, וְהַחִיצוֹנָה לְהַחְלִיט. אָמַר רַבִּי יוֹסֵי, אֵין הַמִּחְיָה סִימַן טֻמְאָה לַחִיצוֹנָה, שֶׁהַבַּהֶרֶת לְתוֹכָהּ. נִתְמַעֲטָה וְהָלְכָה לָהּ, רַבָּן גַּמְלִיאֵל אוֹמֵר, אִם מִבִּפְנִים הִיא כָלָה, סִימַן פִּשְׂיוֹן לַפְּנִימִית, וְהַחִיצוֹנָה טְהוֹרָה. וְאִם מִבַּחוּץ, הַחִיצוֹנָה טְהוֹרָה וְהַפְּנִימִית לְהַסְגִּיר. רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, בֵּין כָּךְ וּבֵין כָּךְ, טְהוֹרָה: \n",
+ "אָמַר רַבִּי שִׁמְעוֹן, אֵימָתַי, בִּזְמַן שֶׁהִיא כָעֲדָשָׁה מוּבֵאת. הָיְתָה יְתֵרָה מִכָּעֲדָשָׁה, הַמּוֹתָר סִימַן פִּשְׂיוֹן לַפְּנִימִית, וְהַחִיצוֹנָה טְמֵאָה. הָיָה בֹהַק פָּחוּת מִכָּעֲדָשָׁה, סִימַן פִּשְׂיוֹן לַפְּנִימִית, וְאֵין סִימַן פִּשְׂיוֹן לַחִיצוֹנָה: \n",
+ "עֶשְׂרִים וְאַרְבָּעָה רָאשֵׁי אֵבָרִין בָּאָדָם שֶׁאֵינָן מִטַּמְּאִין מִשּׁוּם מִחְיָה, רָאשֵׁי אֶצְבְּעוֹת יָדַיִם וְרַגְלַיִם, וְרָאשֵׁי אָזְנַיִם, וְרֹאשׁ הַחֹטֶם, וְרֹאשׁ הַגְּוִיָּה, וְרָאשֵׁי הַדַּדִּים שֶׁבָּאִשָּׁה. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אַף שֶׁל אִישׁ. רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, אַף הַיַּבָּלוֹת וְהַדִּלְדּוּלִין אֵינָן מִטַּמְּאִין מִשּׁוּם מִחְיָה: \n",
+ "אֵלּוּ מְקוֹמוֹת בָּאָדָם שֶׁאֵינָן מִטַּמְּאִין בְּבַהֶרֶת, תּוֹךְ הָעַיִן, תּוֹךְ הָאֹזֶן, תּוֹךְ הַחֹטֶם, תּוֹךְ הַפֶּה, הַקְּמָטִין, וְהַקְּמָטִין שֶׁבַּצַּוָּאר, תַּחַת הַדַּד, וּבֵית הַשֶּׁחִי, כַּף הָרֶגֶל, וְהַצִּפֹּרֶן, הָרֹאשׁ, וְהַזָּקָן, הַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה וְהַקֶּדַח הַמּוֹרְדִין, אֵינָן מִטַּמְּאִין בַּנְּגָעִים, וְאֵינָן מִצְטָרְפִים בַּנְּגָעִים, וְאֵין הַנֶּגַע פּוֹשֶׂה לְתוֹכָן, וְאֵינָן מִטַּמְּאִין מִשּׁוּם מִחְיָה, וְאֵינָן מְעַכְּבִין אֶת הַהוֹפֵךְ כֻּלּוֹ לָבָן. חָזַר הָרֹאשׁ וְהַזָּקָן וְנִקְרְחוּ, הַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה וְהַקֶּדַח וְנַעֲשׂוּ צָרֶבֶת, הֲרֵי אֵלּוּ מִטַּמְּאִין בַּנְּגָעִים, וְאֵינָן מִצְטָרְפִין בַּנְּגָעִים, וְאֵין הַנֶּגַע פּוֹשֶׂה לְתוֹכָן, וְאֵינָן מִטַּמְּאִין מִשּׁוּם מִחְיָה, אֲבָל מְעַכְּבִין אֶת הַהוֹפֵךְ כֻּלּוֹ לָבָן. הָרֹאשׁ וְהַזָּקָן עַד שֶׁלֹּא הֶעֱלוּ שֵׂעָר, וְהַדִּלְדּוּלִין שֶׁבָּרֹאשׁ וְשֶׁבַּזָּקָן, נִדּוֹנִים כְּעוֹר הַבָּשָׂר: \n"
+ ],
+ [
+ "אֵלּוּ בֶהָרוֹת טְהוֹרוֹת. שֶׁהָיוּ בוֹ קֹדֶם לְמַתַּן תּוֹרָה, בְּנָכְרִי וְנִתְגַּיֵּר, בְּקָטָן וְנוֹלַד, בְּקֶמֶט וְנִגְלָה, בָּרֹאשׁ וּבַזָּקָן, בַּשְּׁחִין וּבַמִּכְוָה וְקֶדַח וּבַמּוֹרְדִין. חָזַר הָרֹאשׁ וְהַזָּקָן וְנִקְרְחוּ, הַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה וְהַקֶּדַח וְנַעֲשׂוּ צָרֶבֶת, טְהוֹרִים. הָרֹאשׁ וְהַזָּקָן עַד שֶׁלֹּא הֶעֱלוּ שֵׂעָר, הֶעֱלוּ שֵׂעָר וְנִקְרְחוּ, הַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה וְהַקֶּדַח עַד שֶׁלֹּא נַעֲשׂוּ צָרֶבֶת, נַעֲשׂוּ צָרֶבֶת וְחָיוּ, רַבִּי אֱלִיעֶזֶר בֶּן יַעֲקֹב מְטַמֵּא, שֶׁתְּחִלָּתָן וְסוֹפָן טָמֵא. וַחֲכָמִים מְטַהֲרִים: \n",
+ "נִשְׁתַּנּוּ מַרְאֵיהֶן, בֵּין לְהָקֵל בֵּין לְהַחְמִיר. כֵּיצַד לְהָקֵל. הָיְתָה כַשֶּׁלֶג וְנַעֲשָׂה כְסִיד הַהֵיכָל כְּצֶמֶר לָבָן וְכִקְרוּם בֵּיצָה, נַעֲשֵׂית מִסְפַּחַת שְׂאֵת, אוֹ מִסְפַּחַת עַזָּה. כֵּיצַד לְהַחְמִיר. הָיְתָה כִקְרוּם בֵּיצָה וְנַעֲשֵׂית כְּצֶמֶר לָבָן כְּסִיד הַהֵיכָל וּכְשֶׁלֶג, רַבִּי אֶלְעָזָר בֶּן עֲזַרְיָה מְטַהֵר. רַבִּי אֶלְעָזָר חִסְמָא אוֹמֵר, לְהָקֵל, טָהוֹר, וּלְהַחְמִיר, תֵּרָאֶה בַתְּחִלָּה. רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, בֵּין לְהָקֵל בֵּין לְהַחְמִיר, תֵּרָאֶה בַתְּחִלָּה: \n",
+ "בַּהֶרֶת וְאֵין בָּהּ כְּלוּם, בַּתְּחִלָּה, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, יַסְגִּיר. בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר, יִפְטֹר. עוֹדֵהוּ מַסְגִּירוֹ וּפוֹטֵר וְנוֹלְדוּ לוֹ סִימָנֵי טֻמְאָה, יַחְלִיט. בַּהֶרֶת וּבָהּ סִימָנֵי טֻמְאָה, יַחְלִיט. עוֹדֵהוּ מַחְלִיטוֹ וְהָלְכוּ לָהֶן סִימָנֵי טֻמְאָה, בַּתְּחִלָּה, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, יַסְגִּיר. בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר, יִפְטֹר: \n",
+ "הַתּוֹלֵשׁ סִימָנֵי טֻמְאָה, וְהַכּוֹוֶה אֶת הַמִּחְיָה, עוֹבֵר בְּלֹא תַעֲשֶׂה. וּלְטָהֳרָה, עַד שֶׁלֹּא בָא אֵצֶל הַכֹּהֵן, טָהוֹר. לְאַחַר הֶחְלֵטוֹ, טָמֵא. אָמַר רַבִּי עֲקִיבָא, שָׁאַלְתִּי אֶת רַבָּן גַּמְלִיאֵל וְאֶת רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ הוֹלְכִין לְגַדְוָד, בְּתוֹךְ הֶסְגֵּרוֹ, מַה הוּא. אָמְרוּ לִי, לֹא שָׁמַעְנוּ. אֲבָל שָׁמַעְנוּ, עַד שֶׁלֹּא בָא אֵצֶל הַכֹּהֵן, טָהוֹר, לְאַחַר הֶחְלֵטוֹ, טָמֵא. הִתְחַלְתִּי מֵבִיא לָהֶם רְאָיוֹת. אֶחָד עוֹמֵד בִּפְנֵי הַכֹּהֵן וְאֶחָד בְּתוֹךְ הֶסְגֵּרוֹ, טָהוֹר, עַד שֶׁיְּטַמְּאֶנּוּ הַכֹּהֵן. מֵאֵימָתַי הִיא טָהֳרָתוֹ, רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, לִכְשֶׁיִּוָּלֶד לוֹ נֶגַע אַחֵר וְיִטְהַר מִמֶּנּוּ. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, עַד שֶׁתִּפְרַח בְּכֻלּוֹ, אוֹ עַד שֶׁתִּתְמַעֵט בַּהַרְתּוֹ מִכַּגְּרִיס: \n",
+ "מִי שֶׁהָיְתָה בוֹ בַהֶרֶת וְנִקְצְצָה, טְהוֹרָה. קְצָצָהּ מִתְכַּוֵּן, רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, לִכְשֶׁיִּוָּלֶד לוֹ נֶגַע אַחֵר וְיִטְהַר מִמֶּנּוּ. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, עַד שֶׁתִּפְרַח בְּכֻלּוֹ. הָיְתָה בְרֹאשׁ הָעָרְלָה, יִמֹּל: \n"
+ ],
+ [
+ "הַפּוֹרֵחַ מִן הַטָּמֵא, טָהוֹר. חָזְרוּ בוֹ רָאשֵׁי אֵבָרִים, טָמֵא, עַד שֶׁתִּתְמַעֵט בַּהַרְתּוֹ מִכַּגְּרִיס. מִן הַטָּהוֹר, טָמֵא. חָזְרוּ בוֹ רָאשֵׁי אֵבָרִים, טָמֵא, עַד שֶׁתַּחֲזֹר בַּהַרְתּוֹ לִכְמוֹת שֶׁהָיְתָה: \n",
+ "בַּהֶרֶת כַּגְּרִיס וּבָהּ מִחְיָה כָעֲדָשָׁה, פָּרְחָה בְכֻלּוֹ וְאַחַר כָּךְ הָלְכָה לָהּ הַמִּחְיָה, אוֹ שֶׁהָלְכָה לָהּ הַמִּחְיָה וְאַחַר כָּךְ פָּרְחָה בְכֻלּוֹ, טָהוֹר. נוֹלְדָה לוֹ מִחְיָה, טָמֵא. נוֹלַד לוֹ שֵׂעָר לָבָן, רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ מְטַמֵּא, וַחֲכָמִים מְטַהֲרִין: \n",
+ "בַּהֶרֶת וּבָהּ שֵׂעָר לָבָן, פָּרְחָה בְכֻלּוֹ, אַף עַל פִּי שֶׁשֵּׂעָר לָבָן בִּמְקוֹמוֹ, טָהוֹר. בַּהֶרֶת וּבָהּ פִּשְׂיוֹן, פָּרְחָה בְכֻלּוֹ, טָהוֹר. וְכֻלָּן שֶׁחָזְרוּ בָהֶן רָאשֵׁי אֵבָרִים, הֲרֵי אֵלּוּ טְמֵאִין. פָּרְחָה בְמִקְצָתוֹ, טָמֵא. פָּרְחָה בְכֻלּוֹ, טָהוֹר: \n",
+ "כָּל פְּרִיחַת רָאשֵׁי אֵבָרִים שֶׁבִּפְרִיחָתָן טִהֲרוּ טָמֵא, כְּשֶׁיַּחְזְרוּ טְמֵאִים. כָּל חֲזִירַת רָאשֵׁי אֵבָרִים שֶׁבַּחֲזִירָתָם טִמְּאוּ טָהוֹר, נִתְכַּסּוּ, טָהוֹר. נִתְגַּלּוּ, טָמֵא, אֲפִלּוּ מֵאָה פְעָמִים: \n",
+ "כֹּל הָרָאוּי לִטַּמֵּא בְנֶגַע הַבַּהֶרֶת, מְעַכֵּב אֶת הַפְּרִיחָה. כֹּל שֶׁאֵינוֹ רָאוּי לִטַּמֵּא בְנֶגַע הַבַּהֶרֶת, אֵינוֹ מְעַכֵּב אֶת הַפְּרִיחָה. כֵּיצַד. פָּרְחָה בְכֻלּוֹ, אֲבָל לֹא בָרֹאשׁ וּבַזָּקָן, בַּשְּׁחִין, בַּמִּכְוָה וּבַקֶּדַח הַמּוֹרְדִין, חָזַר הָרֹאשׁ וְהַזָּקָן וְנִקְרְחוּ, הַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה וְהַקֶּדַח וְנַעֲשׂוּ צָרֶבֶת, טְהוֹרִים. פָּרְחָה בְכֻלּוֹ, אֲבָל לֹא בְכַחֲצִי עֲדָשָׁה הַסָּמוּךְ לָרֹאשׁ וְלַזָּקָן, לַשְּׁחִין, לַמִּכְוָה, וְלַקֶּדַח, חָזַר הָרֹאשׁ וְהַזָּקָן וְנִקְרְחוּ, הַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה וְהַקֶּדַח וְנַעֲשׂוּ צָרֶבֶת, אַף עַל פִּי שֶׁנַּעֲשָׂה מְקוֹם הַמִּחְיָה בַּהֶרֶת, טָמֵא, עַד שֶׁתִּפְרַח בְּכֻלּוֹ: \n",
+ "שְׁתֵּי בֶהָרוֹת, אַחַת טְמֵאָה וְאַחַת טְהוֹרָה, פָּרְחָה מִזּוֹ לָזוֹ וְאַחַר כָּךְ פָּרְחָה בְכֻלּוֹ, טָהוֹר. בִּשְׂפָתוֹ הָעֶלְיוֹנָה, בִּשְׂפָתוֹ הַתַּחְתּוֹנָה, בִּשְׁתֵּי אֶצְבְּעוֹתָיו, בִּשְׁנֵי רִיסֵי עֵינָיו, אַף עַל פִּי שֶׁמְּדֻבָּקִים זֶה לָזֶה וְהֵם נִרְאִים כְּאֶחָד, טָהוֹר. פָּרְחָה בְכֻלּוֹ, אֲבָל לֹא בַבֹּהַק, טָמֵא. חָזְרוּ בוֹ רָאשֵׁי אֵבָרִים כְּמִין בֹּהַק, טָהוֹר. חָזְרוּ בוֹ רָאשֵׁי אֵבָרִים פָּחוֹת מִכָּעֲדָשָׁה, רַבִּי מֵאִיר מְטַמֵּא. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, בֹּהַק פָּחוֹת מִכָּעֲדָשָׁה, סִימַן טֻמְאָה בַתְּחִלָּה, וְאֵין סִימַן טֻמְאָה בַסּוֹף: \n",
+ "הַבָּא כֻלּוֹ לָבָן, יַסְגִּיר. נוֹלַד לוֹ שֵׂעָר לָבָן, יַחְלִיט. הִשְׁחִירוּ שְׁתֵּיהֶם אוֹ אַחַת מֵהֶן, הִקְצִירוּ שְׁתֵּיהֶן אוֹ אַחַת מֵהֶן, נִסְמַךְ הַשְּׁחִין לִשְׁתֵּיהֶן אוֹ לְאַחַת מֵהֶן, הִקִּיף הַשְּׁחִין אֶת שְׁתֵּיהֶן אוֹ אֶת אַחַת מֵהֶן, אוֹ חִלְּקָן הַשְּׁחִין וּמִחְיַת הַשְּׁחִין הַמִּכְוָה וּמִחְיַת הַמִּכְוָה וְהַבֹּהַק. נוֹלַד לוֹ מִחְיָה אוֹ שֵׂעָר לָבָן, טָמֵא. לֹא נוֹלַד לוֹ לֹא מִחְיָה וְלֹא שֵׂעָר לָבָן, טָהוֹר. וְכֻלָּן שֶׁחָזְרוּ בָהֶן רָאשֵׁי אֵבָרִים, הֲרֵי אֵלּוּ כְמוֹת שֶׁהָיוּ. פָּרְחָה בְמִקְצָתוֹ, טָמֵא. פָּרְחָה בְכֻלּוֹ, הֲרֵי הוּא טָהוֹר: \n",
+ "אִם בְּכֻלּוֹ פָרְחָה כְאַחַת, מִתּוֹךְ הַטָּהֳרָה, טָמֵא. וּמִתּוֹךְ הַטֻּמְאָה, טָהוֹר. הַטָּהוֹר מִתּוֹךְ הֶסְגֵּר, פָּטוּר מִן הַפְּרִיעָה וּמִן הַפְּרִימָה וּמִן הַתִּגְלַחַת וּמִן הַצִּפֳּרִים. מִתּוֹךְ הֶחְלֵט, חַיָּב בְּכֻלָּן. זֶה וָזֶה מְטַמְּאִים בְּבִיאָה: \n",
+ "הַבָּא כֻלּוֹ לָבָן וּבוֹ מִחְיָה כָעֲדָשָׁה, פָּרְחָה בְכֻלּוֹ וְאַחַר כָּךְ חָזְרוּ בוֹ רָאשֵׁי אֵבָרִים, רַבִּי יִשְׁמָעֵאל אוֹמֵר, כַּחֲזִירַת רָאשֵׁי אֵבָרִים בְּבַהֶרֶת גְּדוֹלָה. רַבִּי אֶלְעָזָר בֶּן עֲזַרְיָה אוֹמֵר, כַּחֲזִירַת רָאשֵׁי אֵבָרִים בְּבַהֶרֶת קְטַנָּה: \n",
+ "יֵשׁ מַרְאֶה נִגְעוֹ לַכֹּהֵן וְנִשְׂכָּר, וְיֵשׁ מַרְאֶה וּמַפְסִיד. כֵּיצַד. מִי שֶׁהָיָה מֻחְלָט, וְהָלְכוּ לָהֶן סִימָנֵי טֻמְאָה, לֹא הִסְפִּיק לְהַרְאוֹתָהּ לַכֹּהֵן עַד שֶׁפָּרְחָה בְכֻלּוֹ, טָהוֹר. שֶׁאִלּוּ הֶרְאָה לַכֹּהֵן, הָיָה טָמֵא. בַּהֶרֶת וְאֵין בָּהּ כְּלוּם, לֹא הִסְפִּיק לְהַרְאוֹתָהּ לַכֹּהֵן עַד שֶׁפָּרְחָה בְכֻלּוֹ, טָמֵא. שֶׁאִלּוּ הֶרְאָה לַכֹּהֵן, הָיָה טָהוֹר: \n"
+ ],
+ [
+ "הַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה מִטַּמְּאִין בְּשָׁבוּעַ אֶחָד, בִּשְׁנֵי סִימָנִים, בְּשֵׂעָר לָבָן וּבְפִשְׂיוֹן. אֵיזֶה הוּא הַשְּׁחִין. לָקָה בְעֵץ אוֹ בְאֶבֶן אוֹ בְגֶפֶת אוֹ בְמֵי טְבֶרְיָא, כֹּל שֶׁאֵינוֹ מֵחֲמַת הָאֵשׁ, זֶה הוּא שְׁחִין. אֵיזוֹ הִיא מִכְוָה. נִכְוָה בְגַחֶלֶת אוֹ בְרֶמֶץ, כֹּל שֶׁהוּא מֵחֲמַת הָאֵשׁ, זוֹ הִיא מִכְוָה: \n",
+ "הַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה אֵין מִצְטָרְפִין זֶה עִם זֶה, וְאֵין פּוֹשִׂין מִזֶּה לָזֶה, וְאֵין פּוֹשִׂין לְעוֹר הַבָּשָׂר, וְלֹא עוֹר הַבָּשָׂר פּוֹשֶׂה לְתוֹכָן. הָיוּ מוֹרְדִין, טְהוֹרִין. עָשׂוּ קְרוּם כִּקְלִפַּת הַשּׁוּם, זוֹ הִיא צָרֶבֶת הַשְּׁחִין הָאֲמוּרָה בַתּוֹרָה. חָזְרוּ וְחָיוּ, אַף עַל פִּי שֶׁמְּקוֹמָן צַלֶּקֶת, נִדּוֹנִין כְּעוֹר הַבָּשָׂר: \n",
+ "שָׁאֲלוּ אֶת רַבִּי אֱלִיעֶזֶר, מִי שֶׁעָלְתָה לְתוֹךְ יָדוֹ בַּהֶרֶת כַּסֶּלַע וּמְקוֹמָהּ צָרֶבֶת שְׁחִין. אָמַר לָהֶם, יַסְגִּיר. אָמְרוּ לוֹ, לָמָּה, לְגַדֵּל שֵׂעָר לָבָן אֵינָהּ רְאוּיָה, וּלְפִשְׂיוֹן אֵינָהּ פּוֹשָׂה, וּלְמִחְיָה אֵינָהּ מִטַּמָּא. אָמַר לָהֶן, שֶׁמָּא תִכְנֹס וְתִפְשֶׂה. אָמְרוּ לוֹ, וַהֲלֹא מְקוֹמָהּ כַּגְּרִיס. אָמַר לָהֶן, לֹא שָׁמַעְתִּי. אָמַר לוֹ רַבִּי יְהוּדָה בֶן בְּתֵירָא, אֲלַמֵּד בּוֹ. אָמַר לוֹ, אִם לְקַיֵּם דִּבְרֵי חֲכָמִים, הֵין. אָמַר לוֹ, שֶׁמָּא יִוָּלֵד לוֹ שְׁחִין אַחֵר חוּצָה לוֹ וְיִפְשֶׂה לְתוֹכוֹ. אָמַר לוֹ, חָכָם גָּדוֹל אַתָּה שֶׁקִּיַּמְתָּ דִּבְרֵי חֲכָמִים: \n"
+ ],
+ [
+ "הַנְּתָקִים מִטַּמְּאִין בִּשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, וּבִשְׁנֵי סִימָנִים, בְּשֵׂעָר צָהֹב דַּק וּבְפִשְׂיוֹן. בְּשֵׂעָר צָהֹב דַּק, לָקוּי קָצָר, דִּבְרֵי רַבִּי עֲקִיבָא. רַבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי אוֹמֵר, אֲפִלּוּ אָרֹךְ. אָמַר רַבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי, מַה הַלָּשׁוֹן אוֹמְרִים, דַּק מַקֵּל זֶה, דַּק קָנֶה זֶה, דַּק לָקוּי קָצָר, אוֹ דַק לָקוּי אָרֹךְ. אָמַר לוֹ רַבִּי עֲקִיבָא, עַד שֶׁאָנוּ לְמֵדִים מִן הַקָּנֶה, נִלְמַד מִן הַשֵּׂעָר. דַּק שְׂעָרוֹ שֶׁל פְּלוֹנִי, דַּק לָקוּי קָצָר, לֹא דַק לָקוּי אָרֹךְ: \n",
+ "שֵׂעָר צָהֹב דַּק מְטַמֵּא מְכֻנָּס, וּמְפֻזָּר, וּמְבֻצָּר, וְשֶׁלֹּא מְבֻצָּר, הָפוּךְ, וְשֶׁלֹּא הָפוּךְ, דִּבְרֵי רַבִּי יְהוּדָה. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, אֵינוֹ מְטַמֵּא אֶלָּא הָפוּךְ. אָמַר רַבִּי שִׁמְעוֹן, וְדִין הוּא, מָה אִם שֵׂעָר לָבָן, שֶׁאֵין שֵׂעָר אַחֵר מַצִּיל מִיָּדוֹ, אֵינוֹ מְטַמֵּא אֶלָּא הָפוּךְ. שֵׂעָר צָהֹב דַּק שֶׁשֵּׂעָר אַחֵר מַצִּיל מִיָּדוֹ, אֵינוֹ דִין שֶׁלֹּא יְטַמֵּא אֶלָּא הָפוּךְ. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, כָּל מָקוֹם שֶׁצָּרִיךְ לוֹמַר הָפוּךְ, אָמַר הָפוּךְ. אֲבָל הַנֶּתֶק שֶׁנֶּאֱמַר בּוֹ (ויקרא יג) וְלֹא הָיָה בוֹ שֵׂעָר צָהֹב, מְטַמֵּא הָפוּךְ וְשֶׁלֹּא הָפוּךְ: \n",
+ "הַצּוֹמֵחַ מַצִּיל מִיַּד הַשֵּׂעָר צָהֹב וּמִיַּד הַפִּשְׂיוֹן, מְכֻנָּס, וּמְפֻזָּר, מְבֻצָּר, וְשֶׁלֹּא מְבֻצָּר. וְהַמְשֹׁאָר מַצִּיל מִיַּד שֵׂעָר צָהֹב וּמִיַּד הַפִּשְׂיוֹן, מְכֻנָּס, וּמְפֻזָּר, וּמְבֻצָּר. וְאֵינוֹ מַצִּיל מִן הַצַּד, עַד שֶׁיְּהֵא רָחוֹק מִן הַקָּמָה מְקוֹם שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת. אַחַת צְהֻבָּה וְאַחַת שְׁחֹרָה, אַחַת צְהֻבָּה וְאַחַת לְבָנָה, אֵינָן מַצִּילוֹת: \n",
+ "שֵׂעָר צָהֹב שֶׁקָּדַם אֶת הַנֶּתֶק, טָהוֹר. רַבִּי יְהוּדָה מְטַמֵּא. רַבִּי אֱלִיעֶזֶר בֶּן יַעֲקֹב אוֹמֵר, לֹא מְטַמֵּא וְלֹא מַצִּיל. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, כֹּל שֶׁאֵינוֹ סִימַן טֻמְאָה בַנֶּתֶק, הֲרֵי הוּא סִימַן טָהֳרָה בַנָּתֶק: \n",
+ "כֵּיצַד מְגַלְּחִין אֶת הַנֶּתֶק. מְגַלֵּחַ חוּצָה לוֹ וּמַנִּיחַ שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת סָמוּךְ לוֹ, כְּדֵי שֶׁיְּהֵא נִכָּר אִם פָּשָׂה. הֶחְלִיטוֹ בְשֵׂעָר צָהֹב, הָלַךְ שֵׂעָר צָהֹב וְחָזַר שֵׂעָר צָהֹב, וְכֵן בְּפִשְׂיוֹן, בַּתְּחִלָּה, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר, הֲרֵי הוּא כְמוֹת שֶׁהָיָה. הֶחְלִיטוֹ בְּפִשְׂיוֹן, וְהָלַךְ הַפִּשְׂיוֹן וְחָזַר הַפִּשְׂיוֹן. וְכֵן בְּשֵׂעָר צָהֹב, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר, הֲרֵי הוּא כְמוֹ שֶׁהָיָה: \n",
+ "שְׁנֵי נְתָקִים, זֶה בְצַד זֶה, וְשִׁיטָה שֶׁל שֵׂעָר מַפְסֶקֶת בֵּינֵיהֶם, נִפְרַץ מִמָּקוֹם אֶחָד, טָמֵא. מִשְּׁנֵי מְקוֹמוֹת, טָהוֹר. כַּמָּה תְהֵא הַפִּרְצָה, מְקוֹם שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת. נִפְרַץ מִמָּקוֹם אֶחָד כַּגְּרִיס, טָמֵא: \n",
+ "שְׁנֵי נְתָקִין, זֶה לִפְנִים מִזֶּה, וְשִׁיטָה שֶׁל שֵׂעָר מַפְסֶקֶת בֵּינֵיהֶן, נִפְרַץ מִמָּקוֹם אֶחָד, טָמֵא. מִשְּׁנֵי מְקוֹמוֹת, טָהוֹר. כַּמָּה תְהֵא הַפִּרְצָה, מְקוֹם שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת. נִפְרַץ מִמָּקוֹם אֶחָד כַּגְּרִיס, טָהוֹר: \n",
+ "מִי שֶׁהָיָה בוֹ נֶתֶק וּבוֹ שֵׂעָר צָהֹב, טָמֵא. נוֹלַד לוֹ שֵׂעָר שָׁחֹר, טָהוֹר. אַף עַל פִּי שֶׁהָלַךְ לוֹ שֵׂעָר שָׁחֹר, טָהוֹר. רַבִּי שִׁמְעוֹן בֶּן יְהוּדָה אוֹמֵר מִשּׁוּם רַבִּי שִׁמְעוֹן, כָּל נֶתֶק שֶׁטָּהַר שָׁעָה אַחַת, אֵין לוֹ טֻמְאָה לְעוֹלָם. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, כָּל שֵׂעָר צָהֹב שֶׁטָּהַר שָׁעָה אַחַת, אֵין לוֹ טֻמְאָה לְעוֹלָם: \n",
+ "מִי שֶׁהָיָה בוֹ נֶתֶק כַּגְּרִיס, וְנִתַּק כָּל רֹאשׁוֹ, טָהוֹר. הָרֹאשׁ וְהַזָּקָן אֵין מְעַכְּבִין זֶה אֶת זֶה, דִּבְרֵי רַבִּי יְהוּדָה. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, מְעַכְּבִין זֶה אֶת זֶה. אָמַר רַבִּי שִׁמְעוֹן, וְדִין הוּא, מָה אִם עוֹר הַפָּנִים וְעוֹר הַבָּשָׂר, שֶׁיֵּשׁ דָּבָר אַחֵר מַפְסִיק בֵּינֵיהֶם, מְעַכְּבִין זֶה אֶת זֶה, הָרֹאשׁ וְהַזָּקָן שֶׁאֵין דָּבָר אַחֵר מַפְסִיק בֵּינֵיהֶם, אֵינוֹ דִין שֶׁיְּעַכְּבוּ זֶה אֶת זֶה. הָרֹאשׁ וְהַזָּקָן אֵין מִצְטָרְפִין זֶה עִם זֶה, וְאֵין פּוֹשִׂין מִזֶּה לָזֶה. אֵיזֶה הוּא זָקָן, מִן הַפֶּרֶק שֶׁל לֶחִי עַד פִּקָּה שֶׁל גַּרְגָּרֶת: \n",
+ "הַקָּרַחַת וְהַגַּבַּחַת מִטַּמְּאוֹת בִּשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, בִּשְׁנֵי סִימָנִים, בְּמִחְיָה וּבְפִסְיוֹן. אֵיזוֹ הִיא קָרַחַת, אָכַל נֶשֶׁם, סָךְ נֶשֶׁם, מַכָּה שֶׁאֵינָהּ רְאוּיָה לְגַדֵּל שֵׂעָר. אֵיזוֹ הִיא קָרַחַת, מִן הַקָּדְקֹד הַשּׁוֹפֵעַ לַאֲחוֹרָיו עַד פִּקָּה שֶׁל צַוָּאר. אֵיזוֹ הִיא גַּבַּחַת, מִן הַקָּדְקֹד הַשּׁוֹפֵעַ לְפָנָיו עַד כְּנֶגֶד שֵׂעָר מִלְמַעְלָן. הַקָּרַחַת וְהַגַּבַּחַת אֵינָן מִצְטָרְפוֹת זוֹ עִם זוֹ, וְאֵינָן פּוֹשׂוֹת מִזּוֹ לָזוֹ. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אִם יֵשׁ שֵׂעָר בֵּינֵיהֶן, אֵינָן מִצְטָרְפוֹת. וְאִם לָאו, הֲרֵי אֵלּוּ מִצְטָרְפוֹת: \n"
+ ],
+ [
+ "כָּל הַבְּגָדִים מִטַּמְּאִין בַּנְּגָעִים, חוּץ מִשֶּׁל נָכְרִים. הַלּוֹקֵחַ בְּגָדִים מִן הַנָּכְרִים, יֵרָאוּ בַתְּחִלָּה. וְעוֹרוֹת הַיָּם אֵינָן מִטַּמְּאִין בַּנְּגָעִים. חִבֵּר לָהֶם מִן הַגָּדֵל בָּאָרֶץ, אֲפִלּוּ חוּט, אֲפִלּוּ מְשִׁיחָה, דָּבָר שֶׁהוּא מְקַבֵּל טֻמְאָה, טָמֵא: \n",
+ "צֶמֶר גְּמַלִּים וְצֶמֶר רְחֵלִים שֶׁטְּרָפָן זֶה בָזֶה, אִם רֹב מִן הַגְּמַלִּים, אֵינָם מִטַּמְּאִין בַּנְּגָעִים. אִם רֹב מִן הָרְחֵלִים, מִטַּמְּאִים בַּנְּגָעִים. מֶחֱצָה לְמֶחֱצָה, מִטַּמְּאִין בַּנְּגָעִים. וְכֵן הַפִּשְׁתָּן וְהַקַּנְבּוֹס שֶׁטְּרָפָן זֶה בָזֶה: \n",
+ "הָעוֹרוֹת וְהַבְּגָדִים הַצְּבוּעִים, אֵין מִטַּמְּאִין בַּנְּגָעִים. הַבָּתִּים, בֵּין צְבוּעִים בֵּין שֶׁאֵינָן צְבוּעִים, מִטַּמְּאִין בַּנְּגָעִים, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, הָעוֹרוֹת כַּבָּתִּים. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, הַצְּבוּעִים בִּידֵי שָׁמַיִם, מִטַּמְּאִין. וּבִידֵי אָדָם, אֵינָן מִטַּמְּאִין: \n",
+ "בֶּגֶד שֶׁשִּׁתְיוֹ צָבוּעַ וְעֶרְבּוֹ לָבָן, עֶרְבּוֹ צָבוּעַ וְשִׁתְיוֹ לָבָן, הַכֹּל הוֹלֵךְ אַחַר הַנִּרְאֶה. הַבְּגָדִים מִטַּמְּאִין בִּירַקְרַק שֶׁבַּיְרֻקִּים, וּבַאֲדַמְדַּם שֶׁבָּאֲדֻמִּים. הָיָה יְרַקְרַק וּפָשָׂה אֲדַמְדַּם, אֲדַמְדַּם וּפָשָׂה יְרַקְרַק, טָמֵא. נִשְׁתַּנָּה וּפָשָׂה, נִשְׁתַּנָּה וְלֹא פָשָׂה, כְּאִלּוּ לֹא נִשְׁתַּנָּה. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, יֵרָאֶה בַתְּחִלָּה: \n",
+ "הָעוֹמֵד בָּרִאשׁוֹן, יְכַבֵּס וְיַסְגִּיר. הָעוֹמֵד בַּשֵּׁנִי, יִשָּׂרֵף. הַפּוֹשֶׂה בָזֶה וּבָזֶה, יִשָּׂרֵף. הִכְהָה בַתְּחִלָּה, רַבִּי יִשְׁמָעֵאל אוֹמֵר, יְכַבֵּס וְיַסְגִּיר. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, אֵינוֹ זָקוּק לוֹ. הִכְהָה בָרִאשׁוֹן, יְכַבֵּס וְיַסְגִּיר. הִכְהָה בַשֵּׁנִי, קוֹרְעוֹ וְשׂוֹרֵף מַה שֶּׁקָּרַע. וְצָרִיךְ מַטְלִית. רַבִּי נְחֶמְיָה אוֹמֵר, אֵינוֹ צָרִיךְ מַטְלִית: \n",
+ "חָזַר נֶגַע לַבֶּגֶד, מַצִּיל אֶת הַמַּטְלִית. חָזַר לַמַּטְלִית, שׂוֹרֵף אֶת הַבֶּגֶד. הַטּוֹלֶה מִן הַמֻּסְגָּר בַּטָּהוֹר, חָזַר נֶגַע לַבֶּגֶד, שׂוֹרֵף אֶת הַמַּטְלִית. חָזַר לַמַּטְלִית, הַבֶּגֶד הָרִאשׁוֹן יִשָּׂרֵף, וְהַמַּטְלִית תְּשַׁמֵּשׁ אֶת הַבֶּגֶד הַשֵּׁנִי בְּסִימָנִין: \n",
+ "קַיְטָא שֶׁיֶּשׁ בָּהּ פִּסְפָּסִים צְבוּעִים וּלְבָנִים, פּוֹשִׂין מִזֶּה לָזֶה. שָׁאֲלוּ אֶת רַבִּי אֱלִיעֶזֶר, וַהֲרֵי הוּא פִסְפָּס יָחִיד. אָמַר לָהֶן, לֹא שָׁמַעְתִּי. אָמַר לוֹ רַבִּי יְהוּדָה בֶן בְּתֵירָא, אֲלַמֵּד בּוֹ. אָמַר לוֹ, אִם לְקַיֵּם דִּבְרֵי חֲכָמִים, הֵן. אָמַר לוֹ, שֶׁמָּא יַעֲמֹד בּוֹ שְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, וְהָעוֹמֵד בַּבְּגָדִים שְׁנֵי שָׁבוּעוֹת טָמֵא. אָמַר לוֹ, חָכָם גָּדוֹל אַתָּה, שֶׁקִּיַּמְתָּ דִּבְרֵי חֲכָמִים. הַפִּשְׂיוֹן הַסָּמוּךְ, כָּל שֶׁהוּא. הָרָחוֹק, כַּגְּרִיס. וְהַחוֹזֵר, כַּגְּרִיס: \n",
+ "הַשְּׁתִי וְהָעֵרֶב מִטַּמְּאִים בַּנְּגָעִים מִיָּד. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, הַשְּׁתִי, מִשֶּׁיִּשָּׁלֵק, וְהָעֵרֶב, מִיָּד. וְהָאוּנִין שֶׁל פִּשְׁתָּן, מִשֶּׁיִּתְלַבֵּנוּ. כַּמָּה יְהֵא בַפְּקַעַת וּתְהֵא מִטַּמְּאָה בַנְּגָעִים, כְּדֵי לֶאֱרֹג מִמֶּנָּה שָׁלשׁ עַל שָׁלשׁ שְׁתִי וָעֵרֶב, אֲפִלּוּ כֻלָּהּ שְׁתִי, אֲפִלּוּ כֻלָּהּ עֵרֶב. הָיְתָה פְסִיקוֹת, אֵינָהּ מִטַּמְּאָה בַנְּגָעִים. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אֲפִלּוּ פְסִיקָה אַחַת וּקְשָׁרָהּ, אֵינָהּ מִטַּמְּאָה: \n",
+ "הַמַּעֲלֶה מִן הַפְּקַעַת לַחֲבֶרְתָּהּ, מִן הַסְּלִיל לַחֲבֵרוֹ, מִן הַכֹּבֶד הָעֶלְיוֹנָה לַכֹּבֶד הַתַּחְתּוֹנָה, וְכֵן שְׁנֵי דַפֵּי חָלוּק שֶׁנִּרְאָה נֶגַע בְּאַחַד מֵהֶן, הֲרֵי הַשֵּׁנִי טָהוֹר. בְּנֶפֶשׁ הַמַּסֶּכֶת וּבַשְּׁתִי הָעוֹמֵד, הֲרֵי אֵלּוּ מִטַּמְּאִין בַּנְּגָעִים מִיָּד. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, הַשְּׁתִי, אִם הָיָה רָצוּף, מִטַּמֵּא: \n",
+ "נִרְאָה בַּשְּׁתִי הָעוֹמֵד, הָאָרִיג טָהוֹר. נִרְאָה בָאָרִיג, הַשְּׁתִי הָעוֹמֵד טָהוֹר. נִרְאָה בַסָּדִין, שׂוֹרֵף אֶת הַנִּימִין. נִרְאָה בַנִּימִין, הַסָּדִין טָהוֹר. חָלוּק שֶׁנִּרְאָה בוֹ נֶגַע, מַצִּיל אֶת הָאֻמְרִיּוֹת שֶׁבּוֹ, אֲפִלּוּ הֵן אַרְגָּמָן: \n",
+ "כֹּל הָרָאוּי לִטַּמֵּא טְמֵא מֵת, אַף עַל פִּי שֶׁאֵינוֹ רָאוּי לִטַּמֵּא מִדְרָס, מִטַּמֵּא בַנְּגָעִים. כְּגוֹן קֶלַע שֶׁל סְפִינָה, וּוִילוֹן, וְשָׁבִיס שֶׁל סְבָכָה, וּמִטְפָּחוֹת שֶׁל סְפָרִים, וְגַלְגִּלּוֹן, וּרְצוּעוֹת מִנְעָל וְסַנְדָּל שֶׁיֶּשׁ בָּהֶן רֹחַב כַּגְּרִיס, הֲרֵי אֵלּוּ מִטַּמְּאִין בַּנְּגָעִים. סָגוֹס שֶׁנִּרְאָה בוֹ נֶגַע, רַבִּי אֱלִיעֶזֶר בֶּן יַעֲקֹב אוֹמֵר, עַד שֶׁיֵּרָאֶה בָאָרִיג וּבַמּוֹכִין. הַחֵמֶת וְהַתּוּרְמָל נִרְאִין כְּדַרְכָּן, וּפוֹשֶׂה מִתּוֹכוֹ לַאֲחוֹרָיו וּמֵאֲחוֹרָיו לְתוֹכוֹ: \n",
+ "בֶּגֶד הַמֻּסְגָּר שֶׁנִּתְעָרֵב בַּאֲחֵרִים, כֻּלָּן טְהוֹרִים. קְצָצוֹ וַעֲשָׂאוֹ מוֹכִין, טָהוֹר, וּמֻתָּר בַּהֲנָיָתוֹ. וְהַמֻּחְלָט שֶׁנִּתְעָרֵב בַּאֲחֵרִים, כֻּלָּם טְמֵאִין. קְצָצוֹ וַעֲשָׂאוֹ מוֹכִין, טָמֵא, וְאָסוּר בַּהֲנָיָתוֹ: \n"
+ ],
+ [
+ "כָּל הַבָּתִּים מִטַּמְּאִין בַּנְּגָעִים, חוּץ מִשֶּׁל נָכְרִים. הַלּוֹקֵחַ בָּתִּים מִן הַנָּכְרִים, יֵרָאוּ בַתְּחִלָּה. בַּיִת עָגֹל, בַּיִת טְרִיגוֹן, בַּיִת הַבָּנוּי בִּסְפִינָה אוֹ בְאַסְקַרְיָא, עַל אַרְבַּע קוֹרוֹת, אֵינוֹ מִטַּמֵּא בַנְּגָעִים. וְאִם הָיָה מְרֻבָּע, אֲפִלּוּ עַל אַרְבָּעָה עַמּוּדִים, מִטַּמֵּא: ",
+ "בַּיִת שֶׁאַחַד מִצְּדָדָיו מְחֻפֶּה בְשַׁיִשׁ, אֶחָד בְּסֶלַע, וְאֶחָד בִּלְבֵנִים, וְאֶחָד בְּעָפָר, טָהוֹר. בַּיִת שֶׁלֹּא הָיוּ בוֹ אֲבָנִים וְעֵצִים וְעָפָר וְנִרְאָה בוֹ נֶגַע וְאַחַר כָּךְ הֵבִיאוּ בוֹ אֲבָנִים וְעֵצִים וְעָפָר, טָהוֹר. וְכֵן בֶּגֶד שֶׁלֹּא אָרַג בּוֹ שָׁלשׁ עַל שָׁלשׁ וְנִרְאָה בוֹ נֶגַע וְאַחַר כָּךְ אָרַג בּוֹ שָׁלשׁ עַל שָׁלשׁ, טָהוֹר. אֵין הַבַּיִת מִטַּמֵּא בַנְּגָעִים עַד שֶׁיְּהֵא בוֹ אֲבָנִים וְעֵצִים וְעָפָר: ",
+ "וְכַמָּה אֲבָנִים יְהוּ בוֹ. רַבִּי יִשְׁמָעֵאל אוֹמֵר, אַרְבַּע. רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, שְׁמֹנֶה. שֶׁהָיָה רַבִּי יִשְׁמָעֵאל אוֹמֵר, עַד שֶׁיֵּרָאֶה כִשְׁנֵי גְרִיסִין עַל שְׁתֵּי אֲבָנִים אוֹ עַל אֶבֶן אֶחָת. רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, עַד שֶׁיֵּרָאֶה כִשְׁנֵי גְרִיסִין עַל שְׁתֵּי אֲבָנִים, לֹא עַל אֶבֶן אֶחָת. רַבִּי אֶלְעָזָר בְּרַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, עַד שֶׁיֵּרָאֶה כִשְׁנֵי גְרִיסִין עַל שְׁתֵּי אֲבָנִים בִּשְׁנֵי כְתָלִים בַּזָּוִית, אָרְכּוֹ כִּשְׁנֵי גְרִיסִין וְרָחְבּוֹ כַּגְּרִיס: ",
+ "עֵצִים, כְּדֵי לִתֵּן תַּחַת הַשְּׁקוֹף. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, כְּדֵי לַעֲשׂוֹת סַנְדָּל לַאֲחוֹרֵי הַשְּׁקוֹף. עָפָר, כְּדֵי לִתֵּן בֵּין פַּצִּים לַחֲבֵרוֹ. קִירוֹת הָאֵבוּס, וְקִירוֹת הַמְּחִצָּה, אֵינָן מִטַּמְּאִין בַּנְּגָעִים. יְרוּשָׁלַיִם וְחוּצָה לָאָרֶץ, אֵינָן מִטַּמְּאִין בַּנְּגָעִים: ",
+ "כֵּיצַד רְאִיַּת הַבָּיִת. וּבָא אֲשֶׁר לוֹ הַבַּיִת וְהִגִּיד לַכֹּהֵן לֵאמֹר כְּנֶגַע נִרְאָה לִי בַּבָּיִת (ויקרא יד). אֲפִלּוּ תַלְמִיד חָכָם וְיוֹדֵעַ שֶׁהוּא נֶגַע וַדַּאי, לֹא יִגְזֹר וְיֹאמַר נֶגַע נִרְאָה לִי בַּבָּיִת, אֶלָּא כְּנֶגַע נִרְאָה לִי בַּבָּיִת. וְצִוָּה הַכֹּהֵן וּפִנּוּ אֶת הַבַּיִת (בְּטֶרֶם יָבֹא הַכֹּהֵן לִרְאוֹת אֶת הַנֶּגַע וְלֹא יִטְמָא כָּל אֲשֶׁר בַּבָּיִת וְאַחַר כֵּן יָבֹא הַכֹּהֵן לִרְאוֹת אֶת הַבָּיִת) (שם), וַאֲפִלּוּ חֲבִילֵי עֵצִים, וַאֲפִלּוּ חֲבִילֵי קָנִים, דִּבְרֵי רַבִּי יְהוּדָה. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, עֵסֶק הוּא לַפִּנּוּי. אָמַר רַבִּי מֵאִיר, וְכִי מָה מִטַּמֵּא לוֹ. אִם תֹּאמַר, כְּלֵי עֵצָיו וּבְגָדָיו וּמַתְּכוֹתָיו, מַטְבִּילָן וְהֵן טְהוֹרִים. עַל מֶה חָסָה הַתּוֹרָה. עַל כְּלֵי חַרְסוֹ וְעַל פַּכּוֹ וְעַל טִפְיוֹ. אִם כָּךְ חָסָה הַתּוֹרָה עַל מָמוֹנוֹ הַבָּזוּי, קַל וָחֹמֶר עַל מָמוֹנוֹ הֶחָבִיב. אִם כָּךְ עַל מָמוֹנוֹ, קַל וָחֹמֶר עַל נֶפֶשׁ בָּנָיו וּבְנוֹתָיו. אִם כָּךְ עַל שֶׁל רָשָׁע, קַל וָחֹמֶר עַל שֶׁל צַדִּיק: ",
+ "אֵינוֹ הוֹלֵךְ לְתוֹךְ בֵּיתוֹ וּמַסְגִּיר, וְלֹא בְתוֹךְ הַבַּיִת שֶׁהַנֶּגַע בְּתוֹכוֹ וּמַסְגִּיר, אֶלָּא עוֹמֵד עַל פֶּתַח הַבַּיִת שֶׁהַנֶּגַע בְּתוֹכוֹ וּמַסְגִּיר, שֶׁנֶּאֱמַר (ויקרא יד), וְיָצָא הַכֹּהֵן מִן הַבַּיִת אֶל פֶּתַח הַבָּיִת וְהִסְגִּיר אֶת הַבַּיִת שִׁבְעַת יָמִים. וּבָא בְסוֹף הַשָּׁבוּעַ וְרָאָה אִם פָּשָׂה, וְצִוָּה הַכֹּהֵן וְחִלְּצוּ אֶת הָאֲבָנִים אֲשֶׁר בָּהֵן הַנָּגַע וְהִשְׁלִיכוּ אֶתְהֶן אֶל מִחוּץ לָעִיר אֶל מָקוֹם טָמֵא. וְלָקְחוּ אֲבָנִים אֲחֵרוֹת וְהֵבִיאוּ אֶל תַּחַת הָאֲבָנִים וְעָפָר אַחֵר יִקַּח וְטָח אֶת הַבָּיִת (שם). אֵינוֹ נוֹטֵל אֲבָנִים מִצַּד זֶה וּמֵבִיא לְצַד זֶה, וְלֹא עָפָר מִצַּד זֶה וּמֵבִיא לְצַד זֶה, וְלֹא סִיד מִכָּל מָקוֹם. אֵינוֹ מֵבִיא לֹא אַחַת תַּחַת שְׁתַּיִם וְלֹא שְׁתַּיִם תַּחַת אַחַת, אֶלָּא מֵבִיא שְׁתַּיִם תַּחַת שְׁתַּיִם, תַּחַת שָׁלשׁ, תַּחַת אַרְבַּע. מִכָּאן אָמְרוּ, אוֹי לָרָשָׁע אוֹי לִשְׁכֵנוֹ, שְׁנֵיהֶן חוֹלְצִין, שְׁנֵיהֶן קוֹצְעִין, שְׁנֵיהֶן מְבִיאִין אֶת הָאֲבָנִים. אֲבָל הוּא לְבַדּוֹ מֵבִיא אֶת הֶעָפָר, שֶׁנֶּאֱמַר (שם), וְעָפָר אַחֵר יִקַּח וְטָח אֶת הַבָּיִת, אֵין חֲבֵרוֹ מִטַּפֵּל עִמּוֹ בַּטִּיחָה: ",
+ "בָּא בְסוֹף שָׁבוּעַ וְרָאָה, אִם חָזַר, וְנָתַץ אֶת הַבַּיִת אֶת אֲבָנָיו וְאֶת עֵצָיו וְאֵת כָּל עֲפַר הַבָּיִת וְהוֹצִיא אֶל מִחוּץ לָעִיר אֶל מָקוֹם טָמֵא (שם). הַפִּסְיוֹן הַסָּמוּךְ, כָּל שֶׁהוּא. וְהָרָחוֹק, כַּגְּרִיס. וְהַחוֹזֵר בַּבָּתִּים, כִּשְׁנֵי גְרִיסִין: "
+ ],
+ [
+ "עֲשָׂרָה בָתִּים הֵן, הַכֵּהֶה בָרִאשׁוֹן, וְהַהוֹלֵךְ לוֹ, קוֹלְפוֹ וְהוּא טָהוֹר. הַכֵּהֶה בַשֵּׁנִי, וְהַהוֹלֵךְ לוֹ, קוֹלְפוֹ וְהוּא טָעוּן צִפֳּרִים. הַפּוֹשֶׂה בָרִאשׁוֹן, חוֹלֵץ וְקוֹצֶה וְטָח וְנוֹתֵן לוֹ שָׁבוּעַ. חָזַר, יִנָּתֵץ. לֹא חָזַר, טָעוּן צִפֳּרִים. עָמַד בָּרִאשׁוֹן וּפָשָׂה בַשֵּׁנִי, חוֹלֵץ וְקוֹצֶה וְטָח וְנוֹתֵן לוֹ שָׁבוּעַ. חָזַר, יִנָּתֵץ. לֹא חָזַר, טָעוּן צִפֳּרִים. עָמַד בָּזֶה וּבָזֶה, חוֹלֵץ וְקוֹצֶה וְטָח וְנוֹתֵן לוֹ שָׁבוּעַ. חָזַר, יִנָּתֵץ. לֹא חָזַר, טָעוּן צִפֳּרִים. אִם עַד שֶׁלֹּא טִהֲרוֹ בַצִּפֳּרִים נִרְאָה בוֹ נֶגַע, הֲרֵי זֶה יִנָּתֵץ. וְאִם מִשֶּׁטִּהֲרוֹ בַצִּפֳּרִים נִרְאָה בוֹ נֶגַע, יֵרָאֶה בַּתְּחִלָּה: \n",
+ "הָאֶבֶן שֶׁבַּזָּוִית, בִּזְמַן שֶׁהוּא חוֹלֵץ, חוֹלֵץ אֶת כֻּלּוֹ. וּבִזְמַן שֶׁהוּא נוֹתֵץ, נוֹתֵץ אֶת שֶׁלּוֹ וּמַנִּיחַ אֶת שֶׁל חֲבֵרוֹ. נִמְצָא חֹמֶר בַּחֲלִיצָה מִבַּנְּתִיצָה. רַבִּי אֶלְעָזָר אוֹמֵר, בַּיִת הַבָּנוּי רֹאשׁ וּפִתִּין, נִרְאָה בָרֹאשׁ, נוֹטֵל אֶת כֻּלּוֹ. נִרְאָה בַפִּתִּין, נוֹטֵל אֶת שֶׁלּוֹ וּמַנִּיחַ אֶת שֶׁל חֲבֵרוֹ: \n",
+ "בַּיִת שֶׁנִּרְאָה בוֹ נֶגַע, הָיְתָה עֲלִיָּה עַל גַּבָּיו, נוֹתֵן אֶת הַקּוֹרוֹת לָעֲלִיָּה. נִרְאָה בָעֲלִיָּה, נוֹתֵן אֶת הַקּוֹרוֹת לַבָּיִת. לֹא הָיְתָה עֲלִיָּה עַל גַּבָּיו, אֲבָנָיו וְעֵצָיו וַעֲפָרוֹ נִתָּצִין עִמּוֹ. וּמַצִּיל עַל הַמַּלְבְּנִים, וְעַל שְׂרִיגֵי הַחַלּוֹנוֹת. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, מַלְבֵּן הַבָּנוּי עַל גַּבָּיו, נִתָּץ עִמּוֹ. אֲבָנָיו וְעֵצָיו וַעֲפָרוֹ מְטַמְּאִין בְּכַזַּיִת, רַבִּי אֶלְעָזָר חִסְמָא אוֹמֵר, בְּמַה שֶּׁהֵן: \n",
+ "בַּיִת הַמֻּסְגָּר, מְטַמֵּא מִתּוֹכוֹ. וְהַמֻּחְלָט, מִתּוֹכוֹ וּמֵאֲחוֹרָיו. זֶה וָזֶה מְטַמְּאִין בְּבִיאָה: \n",
+ "הַבּוֹנֶה מִן הַמֻּסְגָּר בְּטָהוֹר, וְחָזַר נֶגַע לַבַּיִת, חוֹלֵץ אֶת הָאֲבָנִים. חָזַר עַל הָאֲבָנִים, הַבַּיִת הָרִאשׁוֹן יִנָּתֵץ, וְהָאֲבָנִים יְשַׁמְּשׁוּ אֶת הַבַּיִת הַשֵּׁנִי בְּסִימָנִין: \n",
+ "בַּיִת שֶׁהוּא מֵסֵךְ עַל גַּבֵּי בַיִת הַמְנֻגָּע, וְכֵן אִילָן שֶׁהוּא מֵסֵךְ עַל גַּבֵּי בַיִת הַמְנֻגָּע, הַנִּכְנָס לַחִיצוֹן, טָהוֹר, דִּבְרֵי רַבִּי אֶלְעָזָר בֶּן עֲזַרְיָה. אָמַר רַבִּי אֶלְעָזָר, מָה אִם אֶבֶן אַחַת מִמֶּנּוּ מְטַמָּא בְּבִיאָה, הוּא עַצְמוֹ לֹא יְטַמֵּא בְּבִיאָה: \n",
+ "הַטָּמֵא עוֹמֵד תַּחַת הָאִילָן וְהַטָּהוֹר עוֹבֵר, טָמֵא. הַטָּהוֹר עוֹמֵד תַּחַת הָאִילָן וְהַטָּמֵא עוֹבֵר, טָהוֹר. אִם עָמַד, טָמֵא. וְכֵן בְּאֶבֶן הַמְנֻגַּעַת, טָהוֹר. וְאִם הִנִּיחָהּ, הֲרֵי זֶה טָמֵא: \n",
+ "טָהוֹר שֶׁהִכְנִיס רֹאשׁוֹ וְרֻבּוֹ לְבַיִת טָמֵא, נִטְמָא. וְטָמֵא שֶׁהִכְנִיס רֹאשׁוֹ וְרֻבּוֹ לְבַיִת טָהוֹר, טִמְּאָהוּ. טַלִּית טְהוֹרָה שֶׁהִכְנִיס מִמֶּנָּה שָׁלשׁ עַל שָׁלשׁ לְבַיִת טָמֵא, נִטְמְאָה. וּטְמֵאָה שֶׁהִכְנִיס מִמֶּנָּה אֲפִלּוּ כַזַּיִת לְבַיִת טָהוֹר, טִמְּאַתּוּ: \n",
+ "מִי שֶׁנִּכְנַס לְבַיִת הַמְנֻגָּע וְכֵלָיו עַל כְּתֵפוֹ וְסַנְדָּלָיו וְטַבְּעוֹתָיו בְּיָדָיו, הוּא וָהֵן טְמֵאִין מִיָּד. הָיָה לָבוּשׁ בְּכֵלָיו וְסַנְדָּלָיו בְּרַגְלָיו וְטַבְּעוֹתָיו בְּיָדָיו, הוּא טָמֵא מִיָּד, וְהֵן טְהוֹרִין עַד שֶׁיִּשְׁהֶה כְדֵי אֲכִילַת פְּרָס. פַּת חִטִּין וְלֹא פַת שְׂעֹרִים, מֵסֵב וְאוֹכְלָן בְּלִפְתָּן: \n",
+ "הָיָה עוֹמֵד בִּפְנִים וּפָשַׁט יָדוֹ לַחוּץ וְטַבְּעוֹתָיו בְּיָדָיו, אִם שָׁהָה כְדֵי אֲכִילַת פְּרָס, טְמֵאוֹת. הָיָה עוֹמֵד בַּחוּץ וּפָשַׁט יָדוֹ לִפְנִים וְטַבְּעוֹתָיו בְּיָדָיו, רַבִּי יְהוּדָה מְטַמֵּא מִיָּד. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, עַד שֶׁיִּשְׁהֶה כְדֵי אֲכִילַת פְּרָס. אָמְרוּ לוֹ לְרַבִּי יְהוּדָה, מָה אִם בִּזְמַן שֶׁכָּל גּוּפוֹ טָמֵא, לֹא טִמֵּא אֶת מַה שֶּׁעָלָיו עַד שֶׁיִּשְׁהֶה כְדֵי אֲכִילַת פְּרָס, בִּזְמַן שֶׁאֵין כָּל גּוּפוֹ טָמֵא, אֵינוֹ דִין שֶׁלֹּא יְטַמֵּא אֶת מַה שֶּׁעָלָיו עַד שֶׁיִּשְׁהֶה כְדֵי אֲכִילַת פְּרָס: \n",
+ "מְצֹרָע שֶׁנִּכְנַס לְבַיִת, כָּל הַכֵּלִים שֶׁיֶּשׁ שָׁם טְמֵאִין, אֲפִלּוּ עַד הַקּוֹרוֹת. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, עַד אַרְבַּע אַמּוֹת. כֵּלִים, מִיָּד טְמֵאִין. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אִם שָׁהָה כְדֵי הַדְלָקַת הַנֵּר: \n",
+ "נִכְנַס לְבֵית הַכְּנֶסֶת, עוֹשִׂים לוֹ מְחִצָּה גְבוֹהָה עֲשָׂרָה טְפָחִים עַל רֹחַב אַרְבַּע אַמּוֹת. נִכְנָס רִאשׁוֹן, וְיוֹצֵא אַחֲרוֹן. כֹּל הַמַּצִּיל צָמִיד פָּתִיל בְּאֹהֶל הַמֵּת, מַצִּיל צָמִיד פָּתִיל בְּבַיִת הַמְנֻגָּע. וְכֹל הַמַּצִּיל מְכֻסֶּה בְאֹהֶל הַמֵּת, מַצִּיל מְכֻסֶּה בְּבַיִת הַמְנֻגָּע, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, כֹּל הַמַּצִּיל צָמִיד פָּתִיל בְּאֹהֶל הַמֵּת, מַצִּיל מְכֻסֶּה בְּבַיִת הַמְנֻגָּע. כֹּל הַמַּצִּיל מְכֻסֶּה בְאֹהֶל הַמֵּת, אֲפִלּוּ מְגֻלֶּה בְּבַיִת הַמְנֻגָּע, טָהוֹר: \n"
+ ],
+ [
+ "כֵּיצַד מְטַהֲרִין אֶת הַמְּצֹרָע. הָיָה מֵבִיא פְיָלִי שֶׁל חֶרֶשׂ חֲדָשָׁה וְנוֹתֵן לְתוֹכָהּ רְבִיעִית מַיִם חַיִּים, וּמֵבִיא שְׁתֵּי צִפֳּרִים דְּרוֹר. שָׁחַט אֶת אַחַת מֵהֶן עַל כְּלִי חֶרֶשׂ וְעַל מַיִם חַיִּים. חָפַר וְקוֹבְרָהּ בְּפָנָיו. נָטַל עֵץ אֶרֶז וְאֵזוֹב וּשְׁנִי תוֹלַעַת וּכְרָכָן בִּשְׁיָרֵי הַלָּשׁוֹן, וְהִקִּיף לָהֶם רָאשֵׁי אֲגַפַּיִם וְרֹאשׁ הַזָּנָב שֶׁל שְׁנִיָּה. טָבַל וְהִזָּה שֶׁבַע פְּעָמִים לְאַחַר יָדוֹ שֶׁל מְצֹרָע, וְיֵשׁ אוֹמְרִים, עַל מִצְחוֹ. וְכָךְ הָיָה מַזֶּה עַל הַשְּׁקוֹף שֶׁבַּבַּיִת מִבַּחוּץ: \n",
+ "בָּא לוֹ לְשַׁלֵּחַ אֶת הַצִּפּוֹר הַחַיָּה, אֵינוֹ הוֹפֵךְ פָּנָיו לֹא לַיָּם וְלֹא לָעִיר וְלֹא לַמִּדְבָּר, שֶׁנֶּאֱמַר (ויקרא יד), וְשִׁלַּח אֶת הַצִּפֹּר הַחַיָּה אֶל מִחוּץ לָעִיר אֶל פְּנֵי הַשָּׂדֶה. בָּא לְגַלֵּחַ אֶת הַמְּצֹרָע, הֶעֱבִיר תַּעַר עַל כָּל בְּשָׂרוֹ, וְכִבֵּס בְּגָדָיו, וְטָבַל, טָהוֹר מִלְּטַמֵּא בְּבִיאָה, וַהֲרֵי הוּא מְטַמֵּא כַשֶּׁרֶץ. נִכְנַס לִפְנִים מִן הַחוֹמָה, מְנֻדֶּה מִבֵּיתוֹ שִׁבְעַת יָמִים, וְאָסוּר בְּתַשְׁמִישׁ הַמִּטָּה: \n",
+ "בַּיּוֹם הַשְּׁבִיעִי מְגַלֵּחַ תִּגְלַחַת שְׁנִיָּה כַּתִּגְלַחַת הָרִאשׁוֹנָה, כִּבֶּס בְּגָדָיו וְטָבַל, טָהוֹר מִלְּטַמֵּא כַשֶּׁרֶץ, וַהֲרֵי הוּא טְבוּל יוֹם, אוֹכֵל בַּמַּעֲשֵׂר. הֶעֱרִיב שִׁמְשׁוֹ, אוֹכֵל בַּתְּרוּמָה. הֵבִיא כַפָּרָתוֹ, אוֹכֵל בַּקָּדָשִׁים. נִמְצְאוּ שָׁלשׁ טְהָרוֹת בַּמְּצֹרָע וְשָׁלשׁ טְהָרוֹת בַּיּוֹלֶדֶת: \n",
+ "שְׁלשָׁה מְגַלְּחִין וְתִגְלַחְתָּן מִצְוָה, הַנָּזִיר וְהַמְּצֹרָע וְהַלְוִיִּם. וְכֻלָּן שֶׁגִּלְּחוּ שֶׁלֹּא בְתַעַר אוֹ שֶׁשִּׁיְּרוּ שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת, לֹא עָשׂוּ כְלוּם: \n",
+ "שְׁתֵּי צִפֳּרִים מִצְוָתָן שֶׁיְּהוּ שָׁווֹת בַּמַּרְאֶה וּבַקּוֹמָה וּבַדָּמִים, וּלְקִיחָתָן כְּאֶחָת. אַף עַל פִּי שֶׁאֵינָם שָׁווֹת, כְּשֵׁרוֹת. לָקַח אַחַת הַיּוֹם וְאַחַת לְמָחָר, כְּשֵׁרוֹת. שָׁחַט אַחַת מֵהֶן וְנִמְצֵאת שֶׁלֹּא דְרוֹר, יִקַּח זוּג לַשְּׁנִיָּה. הָרִאשׁוֹנָה מֻתֶּרֶת בַּאֲכִילָה. שְׁחָטָהּ וְנִמְצֵאת טְרֵפָה, יִקַּח זוּג לַשְּׁנִיָּה. הָרִאשׁוֹנָה מֻתֶּרֶת בַּהֲנָאָה. נִשְׁפַּךְ הַדָּם, תָּמוּת הַמִּשְׁתַּלַּחַת. מֵתָה הַמִּשְׁתַּלַּחַת, יִשָּׁפֵךְ הַדָּם: \n",
+ "מִצְוַת עֵץ אֶרֶז, אָרְכּוֹ אַמָּה וְעָבְיוֹ כִרְבִיעַ כֶּרַע הַמִּטָּה. אֶחָד לִשְׁנַיִם, וּשְׁנַיִם לְאַרְבָּעָה. מִצְוַת אֵזוֹב, לֹא אֵזוֹב יָוָן, לֹא אֵזוֹב כּוֹחֲלִי, לֹא אֵזוֹב רוֹמִי, לֹא אֵזוֹב מִדְבָּרִית, וְלֹא כָל אֵזוֹב שֶׁיֶּשׁ לוֹ שֵׁם לְוָי: \n",
+ "בַּיּוֹם הַשְּׁמִינִי מֵבִיא שָׁלשׁ בְּהֵמוֹת, חַטָּאת וְאָשָׁם וְעוֹלָה. וְהַדַּל הָיָה מֵבִיא חַטַּאת הָעוֹף וְעוֹלַת הָעוֹף: \n",
+ "בָּא לוֹ אֵצֶל הָאָשָׁם, וְסָמַךְ שְׁתֵּי יָדָיו עָלָיו, וּשְׁחָטוֹ, וְקִבְּלוּ שְׁנֵי כֹהֲנִים אֶת דָּמוֹ, אֶחָד בִּכְלִי, וְאֶחָד בַּיָּד. זֶה שֶׁקִּבֵּל בַּכְּלִי, בָּא וּזְרָקוֹ עַל קִיר הַמִּזְבֵּחַ. וְזֶה שֶׁקִּבֵּל בַּיָּד, בָּא לוֹ אֵצֶל הַמְּצֹרָע. וְהַמְּצֹרָע טָבַל בְּלִשְׁכַּת הַמְּצֹרָעִים. בָּא וְעָמַד בְּשַׁעַר נִקָּנוֹר. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, לֹא הָיָה צָרִיךְ טְבִילָה: \n",
+ "הִכְנִיס רֹאשׁוֹ, וְנָתַן עַל תְּנוּךְ אָזְנוֹ. יָדוֹ, וְנָתַן עַל בֹּהֶן יָדוֹ. רַגְלוֹ, וְנָתַן עַל בֹּהֶן רַגְלוֹ. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, שְׁלָשְׁתָּם הָיָה מַכְנִיס כְּאֶחָד. אֵין לוֹ בֹּהֶן יָד, בֹּהֶן רֶגֶל, אֹזֶן יְמָנִית, אֵין לוֹ טָהֳרָה עוֹלָמִית. רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, נוֹתֵן הוּא עַל מְקוֹמָן. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, אִם נָתַן עַל שֶׁל שְׂמֹאל, יָצָא: \n",
+ "נָטַל מִלֹּג הַשֶּׁמֶן וְיָצַק לְתוֹךְ כַּפּוֹ שֶׁל חֲבֵרוֹ. וְאִם יָצַק לְתוֹךְ כַּף עַצְמוֹ, יָצָא. טָבַל וְהִזָּה שֶׁבַע פְּעָמִים כְּנֶגֶד בֵּית קֹדֶשׁ הַקֳּדָשִׁים, עַל כָּל הַזָּיָה טְבִילָה. בָּא לוֹ אֵצֶל הַמְּצֹרָע, מְקוֹם שֶׁהוּא נוֹתֵן אֶת הַדָּם, שָׁם הוּא נוֹתֵן אֶת הַשֶּׁמֶן, שֶׁנֶּאֱמַר (ויקרא יד), עַל מְקוֹם דַּם הָאָשָׁם. וְהַנּוֹתָר מִן הַשֶּׁמֶן אֲשֶׁר עַל כַּף הַכֹּהֵן יִתֵּן עַל רֹאשׁ הַמִּטַּהֵר לְכַפֵּר. אִם נָתַן, כִּפֵּר. וְאִם לֹא נָתַן, לֹא כִפֵּר, דִּבְרֵי רַבִּי עֲקִיבָא. רַבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי אוֹמֵר, שְׁיָרֵי מִצְוָה הֵן, בֵּין שֶׁנָּתַן בֵּין שֶׁלֹּא נָתַן, כִּפֵּר, וּמַעֲלִין עָלָיו כְּאִלּוּ לֹא כִפֵּר. חָסַר הַלֹּג עַד שֶׁלֹּא יָצַק, יְמַלְאֶנּוּ. מִשֶּׁיָּצַק, יָבִיא אַחֵר בַּתְּחִלָּה, דִּבְרֵי רַבִּי עֲקִיבָא. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, חָסַר הַלֹּג עַד שֶׁלֹּא נָתַן, יְמַלְאֶנּוּ. מִשֶּׁנָּתַן, יָבִיא אַחֵר בַּתְּחִלָּה: \n",
+ "מְצֹרָע שֶׁהֵבִיא קָרְבָּנוֹ עָנִי וְהֶעֱשִׁיר, אוֹ עָשִׁיר וְהֶעֱנִי, הַכֹּל הוֹלֵךְ אַחַר חַטָּאת, דִּבְרֵי רַבִּי שִׁמְעוֹן. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אַחַר הָאָשָׁם: \n",
+ "מְצֹרָע עָנִי שֶׁהֵבִיא קָרְבַּן עָשִׁיר, יָצָא. וְעָשִׁיר שֶׁהֵבִיא קָרְבַּן עָנִי, לֹא יָצָא. מֵבִיא אָדָם עַל יְדֵי בְנוֹ, עַל יְדֵי בִתּוֹ, עַל יְדֵי עַבְדּוֹ וְשִׁפְחָתוֹ קָרְבַּן עָנִי, וּמַאֲכִילָן בַּזְּבָחִים. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אַף עַל יְדֵי אִשְׁתּוֹ מֵבִיא קָרְבַּן עָשִׁיר, וְכֵן כָּל קָרְבָּן שֶׁהִיא חַיָּבֶת: \n",
+ "שְׁנֵי מְצֹרָעִים שֶׁנִּתְעָרְבוּ קָרְבְּנוֹתֵיהֶם, קָרַב קָרְבָּנוֹ שֶׁל אַחַד מֵהֶם, וּמֵת אַחַד מֵהֶם, זוֹ שֶׁשָּׁאֲלוּ אַנְשֵׁי אֲלֶכְּסַנְדְּרִיָּא אֶת רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ. אָמַר לָהֶם, יִכְתֹּב נְכָסָיו לְאַחֵר וְיָבִיא קָרְבַּן עָנִי: \n"
+ ]
+ ],
+ "sectionNames": [
+ "Chapter",
+ "Mishnah"
+ ]
+}
\ No newline at end of file
diff --git a/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Negaim/Hebrew/merged.json b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Negaim/Hebrew/merged.json
new file mode 100644
index 0000000000000000000000000000000000000000..1391aa35f555b4fae03165d657689d29237f6b75
--- /dev/null
+++ b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Negaim/Hebrew/merged.json
@@ -0,0 +1,166 @@
+{
+ "title": "Mishnah Negaim",
+ "language": "he",
+ "versionTitle": "merged",
+ "versionSource": "https://www.sefaria.org/Mishnah_Negaim",
+ "text": [
+ [
+ "מַרְאוֹת נְגָעִים שְׁנַיִם שֶׁהֵן אַרְבָּעָה. בַּהֶרֶת עַזָּה כַשֶּׁלֶג, שְׁנִיָּה לָהּ כְּסִיד הַהֵיכָל. וְהַשְּׂאֵת כִּקְרוּם בֵּיצָה, שְׁנִיָּה לָהּ כְּצֶמֶר לָבָן, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, הַשְּׂאֵת כְּצֶמֶר לָבָן, שְׁנִיָּה לָהּ כִּקְרוּם בֵּיצָה: \n",
+ "הַפָּתוּךְ שֶׁבַּשֶּׁלֶג, כְּיַיִן הַמָּזוּג בְּשָׁלֶג, הַפָּתוּךְ שֶׁבַּסִּיד, כְּדָם הַמָּזוּג בְּחָלָב, דִּבְרֵי רַבִּי יִשְׁמָעֵאל. רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, אֲדַמְדַּם שֶׁבָּזֶה וְשֶׁבָּזֶה, כְּיַיִן הַמָּזוּג בְּמַיִם, אֶלָּא שֶׁל שֶׁלֶג עַזָּה וְשֶׁל סִיד דֵּהָה מִמֶּנָּה: \n",
+ "אַרְבָּעָה מַרְאוֹת הָאֵלּוּ מִצְטָרְפִין זֶה עִם זֶה לִפְטֹר, וּלְהַחְלִיט, וּלְהַסְגִּיר. לְהַסְגִּיר אֶת הָעוֹמֵד בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן. לִפְטֹר אֶת הָעוֹמֵד בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי. לְהַחְלִיט אֶת שֶׁנּוֹלַד לוֹ מִחְיָה אוֹ שֵׂעָר לָבָן, בַּתְּחִלָּה, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר. לְהַחְלִיט אֶת שֶׁנּוֹלַד לוֹ פִשְׂיוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר. לְהַחְלִיט אֶת הַהוֹפֵךְ כֻּלּוֹ לָבָן מִתּוֹךְ הַפְּטוּר. לִפְטֹר אֶת הַהוֹפֵךְ כֻּלּוֹ לָבָן מִתּוֹךְ הֶחְלֵט אוֹ מִתּוֹךְ הֶסְגֵּר. אֵלּוּ מַרְאוֹת נְגָעִים שֶׁכָּל נְגָעִים תְּלוּיִם בָּהֶן: \n",
+ "רַבִּי חֲנִינָא סְגַן הַכֹּהֲנִים אוֹמֵר, מַרְאוֹת נְגָעִים שִׁשָּׁה עָשָׂר. רַבִּי דוֹסָא בֶּן הַרְכִּינַס אוֹמֵר, מַרְאוֹת נְגָעִים שְׁלשִׁים וְשִׁשָּׁה. עֲקַבְיָא בֶן מַהֲלַלְאֵל אוֹמֵר, שִׁבְעִים וּשְׁנָיִם. רַבִּי חֲנִינָא סְגַן הַכֹּהֲנִים אוֹמֵר, אֵין רוֹאִים אֶת הַנְּגָעִים בַּתְּחִלָּה לְאַחַר הַשַּׁבָּת, שֶׁשָּׁבוּעַ שֶׁלּוֹ חָל לִהְיוֹת בְּשַׁבָּת. וְלֹא בַשֵּׁנִי, שֶׁשָּׁבוּעַ שֵׁנִי שֶׁלּוֹ חָל לִהְיוֹת בְּשַׁבָּת. וְלֹא בַשְּׁלִישִׁי לַבָּתִּים, שֶׁשָּׁבוּעַ שְׁלִישִׁי שֶׁלּוֹ חָל לִהְיוֹת בְּשַׁבָּת. רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, לְעוֹלָם רוֹאִים. חָל לִהְיוֹת בְּתוֹךְ הַשַּׁבָּת, מַעֲבִירִין לְאַחַר הַשַּׁבָּת. וְיֵשׁ בַּדָּבָר לְהָקֵל וּלְהַחְמִיר: \n",
+ "כֵּיצַד לְהָקֵל. הָיָה בוֹ שֵׂעָר לָבָן וְהָלַךְ לוֹ שֵׂעָר לָבָן, הָיוּ לְבָנוֹת וְהִשְׁחִירוּ, אַחַת לְבָנָה וְאַחַת שְׁחוֹרָה, וְהִשְׁחִירוּ שְׁתֵּיהֶן, אֲרֻכּוֹת וְהִקְצִירוּ, אַחַת אֲרֻכָּה וְאַחַת קְצָרָה וְהִקְצִירוּ שְׁתֵּיהֶן, נִסְמַךְ הַשְּׁחִין לִשְׁתֵּיהֶן אוֹ לְאַחַת מֵהֶן, הִקִּיף הַשְּׁחִין לִשְׁתֵּיהֶן אוֹ לְאַחַת מֵהֶן, אוֹ חִלְּקָן הַשְּׁחִין וּמִחְיַת הַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה וּמִחְיַת הַמִּכְוָה וְהַבֹּהַק, הָיְתָה בוֹ מִחְיָה וְהָלְכָה לָהּ הַמִּחְיָה, הָיְתָה מְרֻבַּעַת וְנַעֲשֵׂית עֲגֻלָּה אוֹ אֲרֻכָּה, מְבֻצֶּרֶת וְנַעֲשֵׂית מִן הַצַּד, מְכֻנֶּסֶת וְנִתְפַּזְּרָה, וּבָא הַשְּׁחִין וְנִכְנַס בְּתוֹכָהּ. הִקִּיפָהּ, חִלְּקָהּ, אוֹ מִעֲטָהּ הַשְּׁחִין אוֹ מִחְיַת הַשְּׁחִין, וְהַמִּכְוָה וּמִחְיַת הַמִּכְוָה וְהַבֹּהַק, הָיָה בוֹ פִסְיוֹן וְהָלַךְ לוֹ פִסְיוֹן, אוֹ שֶׁהָלְכָה לָהּ הָאוֹם אוֹ שֶׁנִּתְמַעֲטָה וְאֵין בָּזֶה וּבָזֶה כַגְּרִיס, הַשְּׁחִין וּמִחְיַת הַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה וּמִחְיַת הַמִּכְוָה וְהַבֹּהַק חוֹלְקִין בֵּין הָאוֹם לַפִּסְיוֹן, הֲרֵי אֵלּוּ לְהָקֵל: \n",
+ "כֵּיצַד לְהַחְמִיר. לֹא הָיָה בוֹ שֵׂעָר לָבָן וְנוֹלַד לוֹ שֵׂעָר לָבָן, הָיוּ שְׁחוֹרוֹת וְהִלְבִּינוּ, אַחַת שְׁחוֹרָה וְאַחַת לְבָנָה וְהִלְבִּינוּ שְׁתֵּיהֶן, קְצָרוֹת וְהֶאֱרִיכוּ, אַחַת קְצָרָה וְאַחַת אֲרֻכָּה וְהֶאֱרִיכוּ שְׁתֵּיהֶן, נִסְמַךְ הַשְּׁחִין לִשְׁתֵּיהֶן אוֹ לְאַחַת מֵהֶן, הִקִּיף הַשְּׁחִין אֶת שְׁתֵּיהֶן אוֹ אֶת אַחַת מֵהֶן, אוֹ חִלְּקוֹ הַשְּׁחִין וּמִחְיַת הַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה וּמִחְיַת הַמִּכְוָה וְהַבֹּהַק וְהָלְכוּ לָהֶם, לֹא הָיְתָה בוֹ מִחְיָה וְנוֹלְדָה לוֹ מִחְיָה, הָיְתָה עֲגֻלָּה אוֹ אֲרֻכָּה וְנַעֲשֵׂית מְרֻבַּעַת, מִן הַצַּד וְנַעֲשֵׂית מְבֻצֶּרֶת, מְפֻזֶּרֶת וְנִתְכַּנְּסָה וּבָא הַשְּׁחִין וְנִכְנַס בְּתוֹכָהּ, הִקִּיפָהּ, חִלְּקָהּ, אוֹ מִעֲטָהּ הַשְּׁחִין אוֹ מִחְיַת הַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה וּמִחְיַת הַמִּכְוָה וְהַבֹּהַק וְהָלְכוּ לָהֶן, לֹא הָיָה בוֹ פִסְיוֹן וְנוֹלַד בּוֹ פִסְיוֹן, הַשְּׁחִין וּמִחְיַת הַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה וּמִחְיַת הַמִּכְוָה וְהַבֹּהַק חוֹלְקִין בֵּין הָאוֹם לַפִּסְיוֹן וְהָלְכוּ לָהֶן, הֲרֵי אֵלּוּ לְהַחְמִיר: \n"
+ ],
+ [
+ "בַּהֶרֶת עַזָּה נִרְאֵית בַּגֶּרְמָנִי כֵּהָה, וְהַכֵּהָה בַכּוּשִׁי עַזָּה. רַבִּי יִשְׁמָעֵאל אוֹמֵר, בְּנֵי יִשְׂרָאֵל, אֲנִי כַפָּרָתָן, הֲרֵי הֵן כְּאֶשְׁכְּרוֹעַ, לֹא שְׁחוֹרִים וְלֹא לְבָנִים, אֶלָּא בֵינוֹנִיִּים. רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, יֵשׁ לַצַּיָּרִים סַמְמָנִין שֶׁהֵן צָרִין צוּרוֹת שְׁחוֹרוֹת, לְבָנוֹת וּבֵינוֹנִיּוֹת. מֵבִיא סַם בֵּינוֹנִי וּמַקִּיפוֹ מִבַּחוּץ, וְתֵרָאֶה בַבֵּינוֹנִי. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, מַרְאוֹת נְגָעִים לְהָקֵל אֲבָל לֹא לְהַחְמִיר, יֵרָאֶה הַגֶּרְמָנִי בִּבְשָׂרוֹ לְהָקֵל, וְהַכּוּשִׁי בַּבֵּינוֹנִי לְהָקֵל. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, זֶה וָזֶה בַּבֵּינוֹנִי: \n",
+ "אֵין רוֹאִים הַנְּגָעִים בַּשַּׁחֲרִית וּבֵין הָעַרְבַּיִם, וְלֹא בְתוֹךְ הַבַּיִת, וְלֹא בַיּוֹם הַמְעֻנָּן, לְפִי שֶׁהַכֵּהָה נִרְאֵית עַזָּה. וְלֹא בַצָּהֳרַיִם, לְפִי שֶׁעַזָּה נִרְאֵית כֵּהָה. אֵימָתַי רוֹאִין. בְּשָׁלשׁ, בְּאַרְבַּע, וּבְחָמֵשׁ, וּבְשֶׁבַע, וּבִשְׁמֹנֶה, וּבְתֵשַׁע, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, בְּאַרְבַּע, בְּחָמֵשׁ, בִּשְׁמֹנֶה, וּבְתֵשַׁע: \n",
+ "כֹּהֵן הַסּוּמָא בְאַחַת מֵעֵינָיו, אוֹ שֶׁכָּהָה מְאוֹר עֵינָיו, לֹא יִרְאֶה אֶת הַנְּגָעִים, שֶׁנֶּאֱמַר (ויקרא יג), לְכָל מַרְאֵה עֵינֵי הַכֹּהֵן. בַּיִת הָאָפֵל, אֵין פּוֹתְחִין בּוֹ חַלּוֹנוֹת לִרְאוֹת אֶת נִגְעוֹ: \n",
+ "כֵּיצַד רְאִיַּת הַנֶּגַע. הָאִישׁ נִרְאֶה כְעוֹדֵר, וּכְמוֹסֵק זֵיתִים. הָאִשָּׁה כְּעוֹרֶכֶת וּכְמֵנִיקָה אֶת בְּנָהּ, כְּאוֹרֶגֶת בְּעוֹמְדִין לַשֶּׁחִי לַיָּד הַיְמָנִית. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אַף כְּטוֹוָה בְפִשְׁתָּן לַשְּׂמָאלִית. כְּשֵׁם שֶׁנִּרְאֶה לְנִגְעוֹ, כָּךְ הוּא נִרְאֶה לְתִגְלַחְתּוֹ: \n",
+ "כָּל הַנְּגָעִים אָדָם רוֹאֶה, חוּץ מִנִּגְעֵי עַצְמוֹ. רַבִּי מֵאִיר אוֹמֵר, אַף לֹא נִגְעֵי קְרוֹבָיו. כָּל הַנְּדָרִים אָדָם מַתִּיר, חוּץ מִנִּדְרֵי עַצְמוֹ. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אַף לֹא נִדְרֵי אִשְׁתּוֹ שֶׁבֵּינָהּ לְבֵין אֲחֵרִים. כָּל הַבְּכוֹרוֹת אָדָם רוֹאֶה, חוּץ מִבְּכוֹרוֹת עַצְמוֹ: \n"
+ ],
+ [
+ "הַכֹּל מִטַּמְּאִין בַּנְּגָעִים, חוּץ מִן הַנָּכְרִים וְגֵר תּוֹשָׁב. הַכֹּל כְּשֵׁרִים לִרְאוֹת אֶת הַנְּגָעִים, אֶלָּא שֶׁהַטֻּמְאָה וְהַטָּהֳרָה בִידֵי כֹהֵן. אוֹמְרִים לוֹ אֱמֹר טָמֵא, וְהוּא אוֹמֵר טָמֵא. אֱמֹר טָהוֹר, וְהוּא אוֹמֵר טָהוֹר. אֵין רוֹאִים שְׁנֵי נְגָעִים כְּאֶחָד, בֵּין בְּאִישׁ אֶחָד וּבֵין בִּשְׁנֵי אֲנָשִׁים, אֶלָּא רוֹאֶה אֶת הָאֶחָד וּמַסְגִּירוֹ וּמַחְלִיטוֹ וּפוֹטְרוֹ, וְחוֹזֵר לַשֵּׁנִי. אֵין מַסְגִּירִין אֶת הַמֻּסְגָּר וְלֹא מַחְלִיטִין אֶת הַמֻּחְלָט. אֵין מַסְגִּירִין אֶת הַמֻּחְלָט, וְלֹא מַחְלִיטִין אֶת הַמֻּסְגָּר. אֲבָל בַּתְּחִלָּה, בְּסוֹף שָׁבוּעַ, הַמַּסְגִּיר מַסְגִּיר, וְהַמַּחְלִיט מַחְלִיט, מַסְגִּיר וּפוֹטֵר, מַחְלִיט וּפוֹטֵר: \n",
+ "חָתָן שֶׁנִּרְאָה בוֹ נֶגַע, נוֹתְנִין לוֹ שִׁבְעַת יְמֵי הַמִּשְׁתֶּה, לוֹ וּלְבֵיתוֹ וְלִכְסוּתוֹ. וְכֵן בָּרֶגֶל, נוֹתְנִין לוֹ כָל יְמוֹת הָרָגֶל: \n",
+ "עוֹר הַבָּשָׂר מִטַּמֵּא בִשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת וּבִשְׁלשָׁה סִימָנִין, בְּשֵׂעָר לָבָן וּבְמִחְיָה וּבְפִסְיוֹן. בְּשֵׂעָר לָבָן וּבְמִחְיָה, בַּתְּחִלָּה, וּבְסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, וּבְסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר. וּבְפִסְיוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, וּבְסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר. וּמִטַּמֵּא בִשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, שֶׁהֵן שְׁלשָׁה עָשָׂר יוֹם: \n",
+ "הַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה מִטַּמְּאִין בְּשָׁבוּעַ אֶחָד וּבִשְׁנֵי סִימָנִין, בְּשֵׂעָר לָבָן וּבְפִסְיוֹן. בְּשֵׂעָר לָבָן, בַּתְּחִלָּה, בְּסוֹף שָׁבוּעַ, לְאַחַר הַפְּטוּר. וּבְפִסְיוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ, לְאַחַר הַפְּטוּר. וּמִטַּמְּאִין בְּשָׁבוּעַ אֶחָד, שֶׁהוּא שִׁבְעַת יָמִים: \n",
+ "הַנְּתָקִין מִטַּמְּאִין בִּשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, בִּשְׁנֵי סִימָנִין, בְּשֵׂעָר צָהֹב דַּק וּבְפִסְיוֹן. בְּשֵׂעָר צָהֹב דַּק, בַּתְּחִלָּה, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר. וּבְפִסְיוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר. וּמִטַּמְּאִין בִּשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, שֶׁהֵן שְׁלשָׁה עָשָׂר יוֹם: \n",
+ "הַקָּרַחַת וְהַגַּבַּחַת מִטַּמְּאוֹת בִּשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, וּבִשְׁנֵי סִימָנִין, בְּמִחְיָה וּבְפִשְׂיוֹן. בְּמִחְיָה, בַּתְּחִלָּה, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר. וּבְפִסְיוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, וּלְאַחַר הַפְּטוּר. וּמִטַּמְּאוֹת בִּשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, שֶׁהֵן שְׁלשָׁה עָשָׂר יוֹם: \n",
+ "הַבְּגָדִים מִטַּמְּאִים בִּשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת וּבִשְׁלשָׁה סִימָנִין, בִּירַקְרַק וּבַאֲדַמְדַּם וּבְפִשְׂיוֹן. בִּירַקְרַק וּבַאֲדַמְדַּם, בַּתְּחִלָּה, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, וּבְסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר. וּבְפִשְׂיוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר. וּמִטַּמְּאִין בִּשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, שֶׁהֵן שְׁלֹשָׁה עָשָׂר יוֹם: \n",
+ "הַבָּתִּים מִטַּמְּאִין בִּשְׁלשָׁה שָׁבוּעוֹת וּבִשְׁלשָׁה סִימָנִים, בִּירַקְרַק וּבַאֲדַמְדַּם וּבְפִשְׂיוֹן. בִּירַקְרַק וּבַאֲדַמְדַּם, בַּתְּחִלָּה, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שְׁלִישִׁי, לְאַחַר הַפְּטוּר. וּבְפִשְׂיוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שְׁלִישִׁי, לְאַחַר הַפְּטוּר. וּמִטַּמְּאִין בִּשְׁלשָׁה שָׁבוּעוֹת, שֶׁהֵן תִּשְׁעָה עָשָׂר יוֹם. אֵין בַּנְּגָעִים פָּחוֹת מִשָּׁבוּעַ אֶחָד, וְלֹא יוֹתֵר עַל שְׁלשָׁה שָׁבוּעוֹת: \n"
+ ],
+ [
+ "יֵשׁ בְּשֵׂעָר לָבָן מַה שֶּׁאֵין בְּפִשְׂיוֹן, וְיֵשׁ בְּפִשְׂיוֹן מַה שֶּׁאֵין בְּשֵׂעָר לָבָן. שֶׁשֵּׂעָר לָבָן מְטַמֵּא בַתְּחִלָּה, וּמְטַמֵּא בְכָל מַרְאֵה לֹבֶן, וְאֵין בּוֹ סִימַן טָהֳרָה. יֵשׁ בְּפִשְׂיוֹן, שֶׁהַפִּשְׂיוֹן מְטַמֵּא בְכָל שֶׁהוּא, וּמְטַמֵּא בְכָל הַנְּגָעִים, חוּץ לַנֶּגַע, מַה שֶּׁאֵין כֵּן בְּשֵׂעָר לָבָן: \n",
+ "יֵשׁ בְּמִחְיָה מַה שֶּׁאֵין בְּפִשְׂיוֹן, וְיֵשׁ בְּפִשְׂיוֹן מַה שֶּׁאֵין בְּמִחְיָה. שֶׁהַמִּחְיָה מְטַמָּא בַתְּחִלָּה, וּמְטַמָּא בְכָל מַרְאֶה, וְאֵין בָּהּ סִימַן טָהֳרָה. יֵשׁ בְּפִשְׂיוֹן, שֶׁהַפִּשְׂיוֹן מְטַמֵּא בְכָל שֶׁהוּא, וּמְטַמֵּא בְכָל הַנְּגָעִים, חוּץ לַנֶּגַע, מַה שֶּׁאֵין כֵּן בְּמִחְיָה: \n",
+ "יֵשׁ בְּשֵׂעָר לָבָן מַה שֶּׁאֵין בְּמִחְיָה, וְיֵשׁ בְּמִחְיָה מַה שֶּׁאֵין בְּשֵׂעָר לָבָן. שֶׁשֵּׂעָר לָבָן מְטַמֵּא בַשְּׁחִין וּבַמִּכְוָה, בִּמְכֻנָּס וּבִמְפֻזָּר, בִּמְבֻצָּר וְשֶׁלֹּא בִמְבֻצָּר. יֵשׁ בְּמִחְיָה, שֶׁהַמִּחְיָה מְטַמָּא בַקָּרַחַת וּבַגַּבַּחַת, הֲפוּכָה וְשֶׁלֹּא הֲפוּכָה, וּמְעַכֶּבֶת אֶת הַהוֹפֵךְ כֻּלּוֹ לָבָן, וּמְטַמָּא בְכָל מַרְאֶה, מַה שֶּׁאֵין כֵּן בְּשֵׂעָר לָבָן: \n",
+ "שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת, עִקָּרָן מַשְׁחִיר וְרֹאשָׁן מַלְבִּין, טָהוֹר. עִקָּרָן מַלְבִּין וְרֹאשָׁן מַשְׁחִיר, טָמֵא. כַּמָּה יְהֵא בַלַּבְנוּנִית, רַבִּי מֵאִיר אוֹמֵר, כָּל שֶׁהוּא. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, כְּדֵי לִקְרֹץ בְּזוּג. הָיְתָה אַחַת מִלְּמַטָּה וְנֶחְלְקָה מִלְמַעְלָה וְהִיא נִרְאֵית כִּשְׁתַּיִם, טָהוֹר. בַּהֶרֶת וּבוֹ שֵׂעָר לָבָן אוֹ שֵׂעָר שָׁחוֹר, טָמֵא. אֵין חוֹשְׁשִׁין שֶׁמָּא מִעֵט מְקוֹם שֵׂעָר שָׁחוֹר אֶת הַבַּהֶרֶת, מִפְּנֵי שֶׁאֵין בּוֹ מַמָּשׁ: \n",
+ "בַּהֶרֶת כַּגְּרִיס וְחוּט יוֹצֵא מִמֶּנָּה, אִם יֶשׁ בּוֹ רֹחַב שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת, זוֹקְקָהּ לְשֵׂעָר לָבָן וּלְפִסְיוֹן, אֲבָל לֹא לְמִחְיָה. שְׁתֵּי בֶהָרוֹת וְחוּט יוֹצֵא מִזּוֹ לָזוֹ, אִם יֶשׁ בּוֹ רֹחַב שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת, מְצָרְפָן. וְאִם לָאו, אֵין מְצָרְפָן: \n",
+ "בַּהֶרֶת כַּגְּרִיס וּבָהּ מִחְיָה כָעֲדָשָׁה וְשֵׂעָר לָבָן בְּתוֹךְ הַמִּחְיָה, הָלְכָה הַמִּחְיָה, טְמֵאָה מִפְּנֵי שֵׂעָר לָבָן. הָלַךְ שֵׂעָר לָבָן, טָמֵא מִפְּנֵי הַמִּחְיָה. רַבִּי שִׁמְעוֹן מְטַהֵר, מִפְּנֵי שֶׁלֹּא הֲפָכַתּוּ הַבַּהֶרֶת. בַּהֶרֶת, הִיא וּמִחְיָתָהּ כַּגְּרִיס, וְשֵׂעָר לָבָן בְּתוֹךְ הַבַּהֶרֶת, הָלְכָה הַמִּחְיָה, טְמֵאָה מִפְּנֵי שֵׂעָר לָבָן. הָלַךְ שֵׂעָר לָבָן, טָמֵא מִפְּנֵי הַמִּחְיָה. רַבִּי שִׁמְעוֹן מְטַהֵר, מִפְּנֵי שֶׁלֹּא הֲפָכַתּוּ בַהֶרֶת כַּגְּרִיס. וּמוֹדֶה, שֶׁאִם יֵשׁ בִּמְקוֹם שֵׂעָר לָבָן כַּגְּרִיס, שֶׁהוּא טָמֵא: \n",
+ "בַּהֶרֶת וּבָהּ מִחְיָה וּפִסְיוֹן, הָלְכָה הַמִּחְיָה, טְמֵאָה מִפְּנֵי הַפִּסְיוֹן. הָלַךְ הַפִּסְיוֹן, טְמֵאָה מִפְּנֵי הַמִּחְיָה. וְכֵן בְּשֵׂעָר לָבָן וּבְפִסְיוֹן. הָלְכָה וְחָזְרָה בְסוֹף שָׁבוּעַ, הֲרֵי הִיא כְמוֹת שֶׁהָיְתָה. לְאַחַר הַפְּטוּר, תֵּרָאֶה כַתְּחִלָּה. הָיְתָה עַזָּה וְנַעֲשֵׂית כֵּהָה, כֵּהָה וְנַעֲשֵׂית עַזָּה, הֲרֵי הִיא כְמוֹ שֶׁהָיְתָה, וּבִלְבַד שֶׁלֹּא תִתְמַעֵט מֵאַרְבָּעָה מַרְאוֹת. כָּנְסָה וּפָשְׂתָה, פָּשְׂתָה וְכָנְסָה, רַבִּי עֲקִיבָא מְטַמֵּא, וַחֲכָמִים מְטַהֲרִין: \n",
+ "בַּהֶרֶת כַּגְּרִיס וּפָשְׂתָה כַחֲצִי גְרִיס, וְהָלַךְ מִן הָאוֹם כַּחֲצִי גְרִיס, רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, תֵּרָאֶה בַתְּחִלָּה. וַחֲכָמִים מְטַהֲרִין: \n",
+ "בַּהֶרֶת כַּגְּרִיס וּפָשְׂתָה כַחֲצִי גְרִיס וָעוֹד, וְהָלַךְ מִן הָאוֹם כַּחֲצִי גְרִיס, רַבִּי עֲקִיבָא מְטַמֵּא, וַחֲכָמִים מְטַהֲרִין. בַּהֶרֶת כַּגְּרִיס וּפָשְׂתָה כַגְּרִיס וָעוֹד, וְהָלְכָה לָהּ הָאוֹם, רַבִּי עֲקִיבָא מְטַמֵּא, וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, תֵּרָאֶה בַתְּחִלָּה: \n",
+ "בַּהֶרֶת כַּגְּרִיס וּפָשְׂתָה כַגְּרִיס, נוֹלְדָה לַפִּסְיוֹן מִחְיָה אוֹ שֵׂעָר לָבָן, וְהָלַךְ לָהּ הָאוֹם, רַבִּי עֲקִיבָא מְטַמֵּא, וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, תֵּרָאֶה בַתְּחִלָּה. בַּהֶרֶת כַּחֲצִי גְרִיס וְאֵין בָּהּ כְּלוּם, נוֹלְדָה בַהֶרֶת כַּחֲצִי גְרִיס וּבָהּ שַׂעֲרָה אַחַת, הֲרֵי זוֹ לְהַסְגִּיר. בַּהֶרֶת כַּחֲצִי גְרִיס וּבָהּ שַׂעֲרָה אַחַת, נוֹלְדָה בַהֶרֶת כַּחֲצִי גְרִיס וּבָהּ שַׂעֲרָה אַחַת, הֲרֵי זוֹ לְהַסְגִּיר. בַּהֶרֶת כַּחֲצִי גְרִיס וּבָהּ שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת, נוֹלְדָה בַהֶרֶת כַּחֲצִי גְרִיס וּבָהּ שַׂעֲרָה אַחַת, הֲרֵי זוֹ לְהַסְגִּיר: \n",
+ "בַּהֶרֶת כַּחֲצִי גְרִיס וְאֵין בָּהּ כְּלוּם, נוֹלְדָה בַהֶרֶת כַּחֲצִי גְרִיס וּבָהּ שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת, הֲרֵי זוֹ לְהַחְלִיט, מִפְּנֵי שֶׁאָמְרוּ, אִם בַּהֶרֶת קָדְמָה לְשֵׂעָר לָבָן, טָמֵא. וְאִם שֵׂעָר לָבָן קָדַם לְבַהֶרֶת, טָהוֹר. וְאִם סָפֵק, טָמֵא. וְרַבִּי יְהוֹשֻׁעַ קִהָה: \n"
+ ],
+ [
+ "כָּל סְפֵק נְגָעִים טָהוֹר, חוּץ מִזֶּה, וְעוֹד אַחֵר. וְאֵיזֶה, זֶה מִי שֶׁהָיְתָה בוֹ בַּהֶרֶת כַּגְּרִיס וְהִסְגִּירָהּ, בְּסוֹף שָׁבוּעַ וַהֲרֵי הִיא כַּסֶּלַע, סָפֵק שֶׁהִיא הִיא, סָפֵק שֶׁאַחֶרֶת בָּאָה תַחְתֶּיהָ, טָמֵא: \n",
+ "הֶחְלִיטוֹ בְשֵׂעָר לָבָן, הָלַךְ שֵׂעָר לָבָן וְחָזַר שֵׂעָר לָבָן, וְכֵן בְּמִחְיָה וּבְפִשְׂיוֹן, בַּתְּחִלָּה וּבְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר, הֲרֵי הִיא כְמוֹ שֶׁהָיְתָה. הֶחְלִיטוֹ בְמִחְיָה, וְהָלְכָה הַמִּחְיָה וְחָזְרָה הַמִּחְיָה. וְכֵן בְּשֵׂעָר לָבָן וּבְפִשְׂיוֹן, בַּתְּחִלָּה, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר, הֲרֵי הִיא כְמוֹ שֶׁהָיְתָה. הֶחְלִיטוֹ בְפִשְׂיוֹן, הָלַךְ הַפִּשְׂיוֹן וְחָזַר הַפִּשְׂיוֹן. וְכֵן בְּשֵׂעָר לָבָן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר, הֲרֵי הִיא כְמוֹת שֶׁהָיְתָה: \n",
+ "שְׂעַר פְּקֻדָּה, עֲקַבְיָא בֶן מַהֲלַלְאֵל מְטַמֵּא, וַחֲכָמִים מְטַהֲרִין. אֵיזֶה הוּא שְׂעַר פְּקֻדָּה, מִי שֶׁהָיְתָה בוֹ בַהֶרֶת וּבָהּ שֵׂעָר לָבָן, הָלְכָה הַבַּהֶרֶת וְהִנִּיחָה לְשֵׂעָר לָבָן בִּמְקוֹמוֹ וְחָזְרָה, עֲקַבְיָא בֶן מַהֲלַלְאֵל מְטַמֵּא, וַחֲכָמִים מְטַהֲרִין. אָמַר רַבִּי עֲקִיבָא, מוֹדֶה אֲנִי בְזֶה שֶׁהוּא טָהוֹר. אֵיזֶה הוּא שְׂעַר פְּקֻדָּה, מִי שֶׁהָיְתָה בוֹ בַהֶרֶת כַּגְּרִיס וּבָהּ שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת, וְהָלַךְ הֵימֶנָּה כַחֲצִי גְרִיס וְהִנִּיחוֹ לְשֵׂעָר לָבָן בִּמְקוֹם הַבַּהֶרֶת וְחָזַר. אָמְרוּ לוֹ, כְּשֵׁם שֶׁבִּטְּלוּ אֶת דִּבְרֵי עֲקַבְיָא, אַף דְּבָרֶיךָ אֵינָן מְקֻיָּמִין: \n",
+ "כָּל סְפֵק נְגָעִים בַּתְּחִלָּה טָהוֹר, עַד שֶׁלֹּא נִזְקַק לְטֻמְאָה. מִשֶּׁנִּזְקַק לְטֻמְאָה, סְפֵקוֹ טָמֵא. כֵּיצַד. שְׁנַיִם שֶׁבָּאוּ אֵצֶל כֹּהֵן, בָּזֶה בַהֶרֶת כַּגְּרִיס וּבָזֶה כַּסֶּלַע, בְּסוֹף שָׁבוּעַ בָּזֶה כַּסֶּלַע וּבָזֶה כַּסֶּלַע, וְאֵינוֹ יָדוּעַ בְּאֵיזֶה מֵהֶן פָּשָׂה, בֵּין בְּאִישׁ אֶחָד בֵּין בִּשְׁנֵי אֲנָשִׁים, טָהוֹר. רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, בְּאִישׁ אֶחָד, טָמֵא. וּבִשְׁנֵי אֲנָשִׁים, טָהוֹר: \n",
+ "מִשֶּׁנִּזְקַק לְטֻמְאָה, סְפֵקוֹ טָמֵא. כֵּיצַד. שְׁנַיִם שֶׁבָּאוּ אֵצֶל כֹּהֵן, בָּזֶה בַהֶרֶת כַּגְּרִיס וּבָזֶה כַּסֶּלַע, בְּסוֹף שָׁבוּעַ בָּזֶה כַּסֶּלַע וָעוֹד וּבָזֶה כַּסֶּלַע וָעוֹד, שְׁנֵיהֶן טְמֵאִין. אַף עַל פִּי שֶׁחָזְרוּ לִהְיוֹת כַּסֶּלַע וְכַסֶּלַע, שְׁנֵיהֶן טְמֵאִין, עַד שֶׁיַּחְזְרוּ לִהְיוֹת כַּגְּרִיס. זֶה הוּא שֶׁאָמְרוּ, מִשֶּׁנִּזְקַק לְטֻמְאָה, סְפֵקוֹ טָמֵא: \n"
+ ],
+ [
+ "גּוּפָהּ שֶׁל בַּהֶרֶת, כַּגְּרִיס הַקִּלְקִי מְרֻבָּע. מְקוֹם הַגְּרִיס, תֵּשַׁע עֲדָשׁוֹת. מְקוֹם עֲדָשָׁה, אַרְבַּע שְׂעָרוֹת. נִמְצְאוּ שְׁלשִׁים וָשֵׁשׁ שְׂעָרוֹת: \n",
+ "בַּהֶרֶת כַּגְּרִיס וּבָהּ מִחְיָה כָעֲדָשָׁה, רָבְתָה הַבַּהֶרֶת, טְמֵאָה. נִתְמַעֲטָה, טְהוֹרָה. רָבְתָה הַמִּחְיָה, טְמֵאָה. נִתְמַעֲטָה, טְהוֹרָה: \n",
+ "בַּהֶרֶת כַּגְּרִיס וּבָהּ מִחְיָה פְחוּתָה מִכָּעֲדָשָׁה, רָבְתָה הַבַּהֶרֶת, טְמֵאָה. נִתְמַעֲטָה, טְהוֹרָה. רָבְתָה הַמִּחְיָה, טְמֵאָה. נִתְמַעֲטָה, רַבִּי מֵאִיר מְטַמֵּא, וַחֲכָמִים מְטַהֲרִים, שֶׁאֵין הַנֶּגַע פּוֹשֶׂה לְתוֹכָהּ: \n",
+ "בַּהֶרֶת יְתֵרָה מִכַּגְּרִיס וּבָהּ מִחְיָה יְתֵרָה מִכָּעֲדָשָׁה, רַבּוּ אוֹ שֶׁנִּתְמַעֲטוּ, טְמֵאִין, וּבִלְבַד שֶׁלֹּא יִתְמַעֲטוּ מִכַּשִּׁעוּר: \n",
+ "בַּהֶרֶת כַּגְּרִיס וּמִחְיָה כָּעֲדָשָׁה מַקַּפְתָּהּ וְחוּץ לַמִּחְיָה בַּהֶרֶת, הַפְּנִימִית לְהַסְגִּיר, וְהַחִיצוֹנָה לְהַחְלִיט. אָמַר רַבִּי יוֹסֵי, אֵין הַמִּחְיָה סִימַן טֻמְאָה לַחִיצוֹנָה, שֶׁהַבַּהֶרֶת לְתוֹכָהּ. נִתְמַעֲטָה וְהָלְכָה לָהּ, רַבָּן גַּמְלִיאֵל אוֹמֵר, אִם מִבִּפְנִים הִיא כָלָה, סִימַן פִּשְׂיוֹן לַפְּנִימִית, וְהַחִיצוֹנָה טְהוֹרָה. וְאִם מִבַּחוּץ, הַחִיצוֹנָה טְהוֹרָה וְהַפְּנִימִית לְהַסְגִּיר. רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, בֵּין כָּךְ וּבֵין כָּךְ, טְהוֹרָה: \n",
+ "אָמַר רַבִּי שִׁמְעוֹן, אֵימָתַי, בִּזְמַן שֶׁהִיא כָעֲדָשָׁה מוּבֵאת. הָיְתָה יְתֵרָה מִכָּעֲדָשָׁה, הַמּוֹתָר סִימַן פִּשְׂיוֹן לַפְּנִימִית, וְהַחִיצוֹנָה טְמֵאָה. הָיָה בֹהַק פָּחוּת מִכָּעֲדָשָׁה, סִימַן פִּשְׂיוֹן לַפְּנִימִית, וְאֵין סִימַן פִּשְׂיוֹן לַחִיצוֹנָה: \n",
+ "עֶשְׂרִים וְאַרְבָּעָה רָאשֵׁי אֵבָרִין בָּאָדָם שֶׁאֵינָן מִטַּמְּאִין מִשּׁוּם מִחְיָה, רָאשֵׁי אֶצְבְּעוֹת יָדַיִם וְרַגְלַיִם, וְרָאשֵׁי אָזְנַיִם, וְרֹאשׁ הַחֹטֶם, וְרֹאשׁ הַגְּוִיָּה, וְרָאשֵׁי הַדַּדִּים שֶׁבָּאִשָּׁה. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אַף שֶׁל אִישׁ. רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, אַף הַיַּבָּלוֹת וְהַדִּלְדּוּלִין אֵינָן מִטַּמְּאִין מִשּׁוּם מִחְיָה: \n",
+ "אֵלּוּ מְקוֹמוֹת בָּאָדָם שֶׁאֵינָן מִטַּמְּאִין בְּבַהֶרֶת, תּוֹךְ הָעַיִן, תּוֹךְ הָאֹזֶן, תּוֹךְ הַחֹטֶם, תּוֹךְ הַפֶּה, הַקְּמָטִין, וְהַקְּמָטִין שֶׁבַּצַּוָּאר, תַּחַת הַדַּד, וּבֵית הַשֶּׁחִי, כַּף הָרֶגֶל, וְהַצִּפֹּרֶן, הָרֹאשׁ, וְהַזָּקָן, הַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה וְהַקֶּדַח הַמּוֹרְדִין, אֵינָן מִטַּמְּאִין בַּנְּגָעִים, וְאֵינָן מִצְטָרְפִים בַּנְּגָעִים, וְאֵין הַנֶּגַע פּוֹשֶׂה לְתוֹכָן, וְאֵינָן מִטַּמְּאִין מִשּׁוּם מִחְיָה, וְאֵינָן מְעַכְּבִין אֶת הַהוֹפֵךְ כֻּלּוֹ לָבָן. חָזַר הָרֹאשׁ וְהַזָּקָן וְנִקְרְחוּ, הַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה וְהַקֶּדַח וְנַעֲשׂוּ צָרֶבֶת, הֲרֵי אֵלּוּ מִטַּמְּאִין בַּנְּגָעִים, וְאֵינָן מִצְטָרְפִין בַּנְּגָעִים, וְאֵין הַנֶּגַע פּוֹשֶׂה לְתוֹכָן, וְאֵינָן מִטַּמְּאִין מִשּׁוּם מִחְיָה, אֲבָל מְעַכְּבִין אֶת הַהוֹפֵךְ כֻּלּוֹ לָבָן. הָרֹאשׁ וְהַזָּקָן עַד שֶׁלֹּא הֶעֱלוּ שֵׂעָר, וְהַדִּלְדּוּלִין שֶׁבָּרֹאשׁ וְשֶׁבַּזָּקָן, נִדּוֹנִים כְּעוֹר הַבָּשָׂר: \n"
+ ],
+ [
+ "אֵלּוּ בֶהָרוֹת טְהוֹרוֹת. שֶׁהָיוּ בוֹ קֹדֶם לְמַתַּן תּוֹרָה, בְּנָכְרִי וְנִתְגַּיֵּר, בְּקָטָן וְנוֹלַד, בְּקֶמֶט וְנִגְלָה, בָּרֹאשׁ וּבַזָּקָן, בַּשְּׁחִין וּבַמִּכְוָה וְקֶדַח וּבַמּוֹרְדִין. חָזַר הָרֹאשׁ וְהַזָּקָן וְנִקְרְחוּ, הַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה וְהַקֶּדַח וְנַעֲשׂוּ צָרֶבֶת, טְהוֹרִים. הָרֹאשׁ וְהַזָּקָן עַד שֶׁלֹּא הֶעֱלוּ שֵׂעָר, הֶעֱלוּ שֵׂעָר וְנִקְרְחוּ, הַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה וְהַקֶּדַח עַד שֶׁלֹּא נַעֲשׂוּ צָרֶבֶת, נַעֲשׂוּ צָרֶבֶת וְחָיוּ, רַבִּי אֱלִיעֶזֶר בֶּן יַעֲקֹב מְטַמֵּא, שֶׁתְּחִלָּתָן וְסוֹפָן טָמֵא. וַחֲכָמִים מְטַהֲרִים: \n",
+ "נִשְׁתַּנּוּ מַרְאֵיהֶן, בֵּין לְהָקֵל בֵּין לְהַחְמִיר. כֵּיצַד לְהָקֵל. הָיְתָה כַשֶּׁלֶג וְנַעֲשָׂה כְסִיד הַהֵיכָל כְּצֶמֶר לָבָן וְכִקְרוּם בֵּיצָה, נַעֲשֵׂית מִסְפַּחַת שְׂאֵת, אוֹ מִסְפַּחַת עַזָּה. כֵּיצַד לְהַחְמִיר. הָיְתָה כִקְרוּם בֵּיצָה וְנַעֲשֵׂית כְּצֶמֶר לָבָן כְּסִיד הַהֵיכָל וּכְשֶׁלֶג, רַבִּי אֶלְעָזָר בֶּן עֲזַרְיָה מְטַהֵר. רַבִּי אֶלְעָזָר חִסְמָא אוֹמֵר, לְהָקֵל, טָהוֹר, וּלְהַחְמִיר, תֵּרָאֶה בַתְּחִלָּה. רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, בֵּין לְהָקֵל בֵּין לְהַחְמִיר, תֵּרָאֶה בַתְּחִלָּה: \n",
+ "בַּהֶרֶת וְאֵין בָּהּ כְּלוּם, בַּתְּחִלָּה, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, יַסְגִּיר. בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר, יִפְטֹר. עוֹדֵהוּ מַסְגִּירוֹ וּפוֹטֵר וְנוֹלְדוּ לוֹ סִימָנֵי טֻמְאָה, יַחְלִיט. בַּהֶרֶת וּבָהּ סִימָנֵי טֻמְאָה, יַחְלִיט. עוֹדֵהוּ מַחְלִיטוֹ וְהָלְכוּ לָהֶן סִימָנֵי טֻמְאָה, בַּתְּחִלָּה, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, יַסְגִּיר. בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר, יִפְטֹר: \n",
+ "הַתּוֹלֵשׁ סִימָנֵי טֻמְאָה, וְהַכּוֹוֶה אֶת הַמִּחְיָה, עוֹבֵר בְּלֹא תַעֲשֶׂה. וּלְטָהֳרָה, עַד שֶׁלֹּא בָא אֵצֶל הַכֹּהֵן, טָהוֹר. לְאַחַר הֶחְלֵטוֹ, טָמֵא. אָמַר רַבִּי עֲקִיבָא, שָׁאַלְתִּי אֶת רַבָּן גַּמְלִיאֵל וְאֶת רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ הוֹלְכִין לְגַדְוָד, בְּתוֹךְ הֶסְגֵּרוֹ, מַה הוּא. אָמְרוּ לִי, לֹא שָׁמַעְנוּ. אֲבָל שָׁמַעְנוּ, עַד שֶׁלֹּא בָא אֵצֶל הַכֹּהֵן, טָהוֹר, לְאַחַר הֶחְלֵטוֹ, טָמֵא. הִתְחַלְתִּי מֵבִיא לָהֶם רְאָיוֹת. אֶחָד עוֹמֵד בִּפְנֵי הַכֹּהֵן וְאֶחָד בְּתוֹךְ הֶסְגֵּרוֹ, טָהוֹר, עַד שֶׁיְּטַמְּאֶנּוּ הַכֹּהֵן. מֵאֵימָתַי הִיא טָהֳרָתוֹ, רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, לִכְשֶׁיִּוָּלֶד לוֹ נֶגַע אַחֵר וְיִטְהַר מִמֶּנּוּ. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, עַד שֶׁתִּפְרַח בְּכֻלּוֹ, אוֹ עַד שֶׁתִּתְמַעֵט בַּהַרְתּוֹ מִכַּגְּרִיס: \n",
+ "מִי שֶׁהָיְתָה בוֹ בַהֶרֶת וְנִקְצְצָה, טְהוֹרָה. קְצָצָהּ מִתְכַּוֵּן, רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, לִכְשֶׁיִּוָּלֶד לוֹ נֶגַע אַחֵר וְיִטְהַר מִמֶּנּוּ. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, עַד שֶׁתִּפְרַח בְּכֻלּוֹ. הָיְתָה בְרֹאשׁ הָעָרְלָה, יִמֹּל: \n"
+ ],
+ [
+ "הַפּוֹרֵחַ מִן הַטָּמֵא, טָהוֹר. חָזְרוּ בוֹ רָאשֵׁי אֵבָרִים, טָמֵא, עַד שֶׁתִּתְמַעֵט בַּהַרְתּוֹ מִכַּגְּרִיס. מִן הַטָּהוֹר, טָמֵא. חָזְרוּ בוֹ רָאשֵׁי אֵבָרִים, טָמֵא, עַד שֶׁתַּחֲזֹר בַּהַרְתּוֹ לִכְמוֹת שֶׁהָיְתָה: \n",
+ "בַּהֶרֶת כַּגְּרִיס וּבָהּ מִחְיָה כָעֲדָשָׁה, פָּרְחָה בְכֻלּוֹ וְאַחַר כָּךְ הָלְכָה לָהּ הַמִּחְיָה, אוֹ שֶׁהָלְכָה לָהּ הַמִּחְיָה וְאַחַר כָּךְ פָּרְחָה בְכֻלּוֹ, טָהוֹר. נוֹלְדָה לוֹ מִחְיָה, טָמֵא. נוֹלַד לוֹ שֵׂעָר לָבָן, רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ מְטַמֵּא, וַחֲכָמִים מְטַהֲרִין: \n",
+ "בַּהֶרֶת וּבָהּ שֵׂעָר לָבָן, פָּרְחָה בְכֻלּוֹ, אַף עַל פִּי שֶׁשֵּׂעָר לָבָן בִּמְקוֹמוֹ, טָהוֹר. בַּהֶרֶת וּבָהּ פִּשְׂיוֹן, פָּרְחָה בְכֻלּוֹ, טָהוֹר. וְכֻלָּן שֶׁחָזְרוּ בָהֶן רָאשֵׁי אֵבָרִים, הֲרֵי אֵלּוּ טְמֵאִין. פָּרְחָה בְמִקְצָתוֹ, טָמֵא. פָּרְחָה בְכֻלּוֹ, טָהוֹר: \n",
+ "כָּל פְּרִיחַת רָאשֵׁי אֵבָרִים שֶׁבִּפְרִיחָתָן טִהֲרוּ טָמֵא, כְּשֶׁיַּחְזְרוּ טְמֵאִים. כָּל חֲזִירַת רָאשֵׁי אֵבָרִים שֶׁבַּחֲזִירָתָם טִמְּאוּ טָהוֹר, נִתְכַּסּוּ, טָהוֹר. נִתְגַּלּוּ, טָמֵא, אֲפִלּוּ מֵאָה פְעָמִים: \n",
+ "כֹּל הָרָאוּי לִטַּמֵּא בְנֶגַע הַבַּהֶרֶת, מְעַכֵּב אֶת הַפְּרִיחָה. כֹּל שֶׁאֵינוֹ רָאוּי לִטַּמֵּא בְנֶגַע הַבַּהֶרֶת, אֵינוֹ מְעַכֵּב אֶת הַפְּרִיחָה. כֵּיצַד. פָּרְחָה בְכֻלּוֹ, אֲבָל לֹא בָרֹאשׁ וּבַזָּקָן, בַּשְּׁחִין, בַּמִּכְוָה וּבַקֶּדַח הַמּוֹרְדִין, חָזַר הָרֹאשׁ וְהַזָּקָן וְנִקְרְחוּ, הַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה וְהַקֶּדַח וְנַעֲשׂוּ צָרֶבֶת, טְהוֹרִים. פָּרְחָה בְכֻלּוֹ, אֲבָל לֹא בְכַחֲצִי עֲדָשָׁה הַסָּמוּךְ לָרֹאשׁ וְלַזָּקָן, לַשְּׁחִין, לַמִּכְוָה, וְלַקֶּדַח, חָזַר הָרֹאשׁ וְהַזָּקָן וְנִקְרְחוּ, הַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה וְהַקֶּדַח וְנַעֲשׂוּ צָרֶבֶת, אַף עַל פִּי שֶׁנַּעֲשָׂה מְקוֹם הַמִּחְיָה בַּהֶרֶת, טָמֵא, עַד שֶׁתִּפְרַח בְּכֻלּוֹ: \n",
+ "שְׁתֵּי בֶהָרוֹת, אַחַת טְמֵאָה וְאַחַת טְהוֹרָה, פָּרְחָה מִזּוֹ לָזוֹ וְאַחַר כָּךְ פָּרְחָה בְכֻלּוֹ, טָהוֹר. בִּשְׂפָתוֹ הָעֶלְיוֹנָה, בִּשְׂפָתוֹ הַתַּחְתּוֹנָה, בִּשְׁתֵּי אֶצְבְּעוֹתָיו, בִּשְׁנֵי רִיסֵי עֵינָיו, אַף עַל פִּי שֶׁמְּדֻבָּקִים זֶה לָזֶה וְהֵם נִרְאִים כְּאֶחָד, טָהוֹר. פָּרְחָה בְכֻלּוֹ, אֲבָל לֹא בַבֹּהַק, טָמֵא. חָזְרוּ בוֹ רָאשֵׁי אֵבָרִים כְּמִין בֹּהַק, טָהוֹר. חָזְרוּ בוֹ רָאשֵׁי אֵבָרִים פָּחוֹת מִכָּעֲדָשָׁה, רַבִּי מֵאִיר מְטַמֵּא. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, בֹּהַק פָּחוֹת מִכָּעֲדָשָׁה, סִימַן טֻמְאָה בַתְּחִלָּה, וְאֵין סִימַן טֻמְאָה בַסּוֹף: \n",
+ "הַבָּא כֻלּוֹ לָבָן, יַסְגִּיר. נוֹלַד לוֹ שֵׂעָר לָבָן, יַחְלִיט. הִשְׁחִירוּ שְׁתֵּיהֶם אוֹ אַחַת מֵהֶן, הִקְצִירוּ שְׁתֵּיהֶן אוֹ אַחַת מֵהֶן, נִסְמַךְ הַשְּׁחִין לִשְׁתֵּיהֶן אוֹ לְאַחַת מֵהֶן, הִקִּיף הַשְּׁחִין אֶת שְׁתֵּיהֶן אוֹ אֶת אַחַת מֵהֶן, אוֹ חִלְּקָן הַשְּׁחִין וּמִחְיַת הַשְּׁחִין הַמִּכְוָה וּמִחְיַת הַמִּכְוָה וְהַבֹּהַק. נוֹלַד לוֹ מִחְיָה אוֹ שֵׂעָר לָבָן, טָמֵא. לֹא נוֹלַד לוֹ לֹא מִחְיָה וְלֹא שֵׂעָר לָבָן, טָהוֹר. וְכֻלָּן שֶׁחָזְרוּ בָהֶן רָאשֵׁי אֵבָרִים, הֲרֵי אֵלּוּ כְמוֹת שֶׁהָיוּ. פָּרְחָה בְמִקְצָתוֹ, טָמֵא. פָּרְחָה בְכֻלּוֹ, הֲרֵי הוּא טָהוֹר: \n",
+ "אִם בְּכֻלּוֹ פָרְחָה כְאַחַת, מִתּוֹךְ הַטָּהֳרָה, טָמֵא. וּמִתּוֹךְ הַטֻּמְאָה, טָהוֹר. הַטָּהוֹר מִתּוֹךְ הֶסְגֵּר, פָּטוּר מִן הַפְּרִיעָה וּמִן הַפְּרִימָה וּמִן הַתִּגְלַחַת וּמִן הַצִּפֳּרִים. מִתּוֹךְ הֶחְלֵט, חַיָּב בְּכֻלָּן. זֶה וָזֶה מְטַמְּאִים בְּבִיאָה: \n",
+ "הַבָּא כֻלּוֹ לָבָן וּבוֹ מִחְיָה כָעֲדָשָׁה, פָּרְחָה בְכֻלּוֹ וְאַחַר כָּךְ חָזְרוּ בוֹ רָאשֵׁי אֵבָרִים, רַבִּי יִשְׁמָעֵאל אוֹמֵר, כַּחֲזִירַת רָאשֵׁי אֵבָרִים בְּבַהֶרֶת גְּדוֹלָה. רַבִּי אֶלְעָזָר בֶּן עֲזַרְיָה אוֹמֵר, כַּחֲזִירַת רָאשֵׁי אֵבָרִים בְּבַהֶרֶת קְטַנָּה: \n",
+ "יֵשׁ מַרְאֶה נִגְעוֹ לַכֹּהֵן וְנִשְׂכָּר, וְיֵשׁ מַרְאֶה וּמַפְסִיד. כֵּיצַד. מִי שֶׁהָיָה מֻחְלָט, וְהָלְכוּ לָהֶן סִימָנֵי טֻמְאָה, לֹא הִסְפִּיק לְהַרְאוֹתָהּ לַכֹּהֵן עַד שֶׁפָּרְחָה בְכֻלּוֹ, טָהוֹר. שֶׁאִלּוּ הֶרְאָה לַכֹּהֵן, הָיָה טָמֵא. בַּהֶרֶת וְאֵין בָּהּ כְּלוּם, לֹא הִסְפִּיק לְהַרְאוֹתָהּ לַכֹּהֵן עַד שֶׁפָּרְחָה בְכֻלּוֹ, טָמֵא. שֶׁאִלּוּ הֶרְאָה לַכֹּהֵן, הָיָה טָהוֹר: \n"
+ ],
+ [
+ "הַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה מִטַּמְּאִין בְּשָׁבוּעַ אֶחָד, בִּשְׁנֵי סִימָנִים, בְּשֵׂעָר לָבָן וּבְפִשְׂיוֹן. אֵיזֶה הוּא הַשְּׁחִין. לָקָה בְעֵץ אוֹ בְאֶבֶן אוֹ בְגֶפֶת אוֹ בְמֵי טְבֶרְיָא, כֹּל שֶׁאֵינוֹ מֵחֲמַת הָאֵשׁ, זֶה הוּא שְׁחִין. אֵיזוֹ הִיא מִכְוָה. נִכְוָה בְגַחֶלֶת אוֹ בְרֶמֶץ, כֹּל שֶׁהוּא מֵחֲמַת הָאֵשׁ, זוֹ הִיא מִכְוָה: \n",
+ "הַשְּׁחִין וְהַמִּכְוָה אֵין מִצְטָרְפִין זֶה עִם זֶה, וְאֵין פּוֹשִׂין מִזֶּה לָזֶה, וְאֵין פּוֹשִׂין לְעוֹר הַבָּשָׂר, וְלֹא עוֹר הַבָּשָׂר פּוֹשֶׂה לְתוֹכָן. הָיוּ מוֹרְדִין, טְהוֹרִין. עָשׂוּ קְרוּם כִּקְלִפַּת הַשּׁוּם, זוֹ הִיא צָרֶבֶת הַשְּׁחִין הָאֲמוּרָה בַתּוֹרָה. חָזְרוּ וְחָיוּ, אַף עַל פִּי שֶׁמְּקוֹמָן צַלֶּקֶת, נִדּוֹנִין כְּעוֹר הַבָּשָׂר: \n",
+ "שָׁאֲלוּ אֶת רַבִּי אֱלִיעֶזֶר, מִי שֶׁעָלְתָה לְתוֹךְ יָדוֹ בַּהֶרֶת כַּסֶּלַע וּמְקוֹמָהּ צָרֶבֶת שְׁחִין. אָמַר לָהֶם, יַסְגִּיר. אָמְרוּ לוֹ, לָמָּה, לְגַדֵּל שֵׂעָר לָבָן אֵינָהּ רְאוּיָה, וּלְפִשְׂיוֹן אֵינָהּ פּוֹשָׂה, וּלְמִחְיָה אֵינָהּ מִטַּמָּא. אָמַר לָהֶן, שֶׁמָּא תִכְנֹס וְתִפְשֶׂה. אָמְרוּ לוֹ, וַהֲלֹא מְקוֹמָהּ כַּגְּרִיס. אָמַר לָהֶן, לֹא שָׁמַעְתִּי. אָמַר לוֹ רַבִּי יְהוּדָה בֶן בְּתֵירָא, אֲלַמֵּד בּוֹ. אָמַר לוֹ, אִם לְקַיֵּם דִּבְרֵי חֲכָמִים, הֵין. אָמַר לוֹ, שֶׁמָּא יִוָּלֵד לוֹ שְׁחִין אַחֵר חוּצָה לוֹ וְיִפְשֶׂה לְתוֹכוֹ. אָמַר לוֹ, חָכָם גָּדוֹל אַתָּה שֶׁקִּיַּמְתָּ דִּבְרֵי חֲכָמִים: \n"
+ ],
+ [
+ "הַנְּתָקִים מִטַּמְּאִין בִּשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, וּבִשְׁנֵי סִימָנִים, בְּשֵׂעָר צָהֹב דַּק וּבְפִשְׂיוֹן. בְּשֵׂעָר צָהֹב דַּק, לָקוּי קָצָר, דִּבְרֵי רַבִּי עֲקִיבָא. רַבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי אוֹמֵר, אֲפִלּוּ אָרֹךְ. אָמַר רַבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי, מַה הַלָּשׁוֹן אוֹמְרִים, דַּק מַקֵּל זֶה, דַּק קָנֶה זֶה, דַּק לָקוּי קָצָר, אוֹ דַק לָקוּי אָרֹךְ. אָמַר לוֹ רַבִּי עֲקִיבָא, עַד שֶׁאָנוּ לְמֵדִים מִן הַקָּנֶה, נִלְמַד מִן הַשֵּׂעָר. דַּק שְׂעָרוֹ שֶׁל פְּלוֹנִי, דַּק לָקוּי קָצָר, לֹא דַק לָקוּי אָרֹךְ: \n",
+ "שֵׂעָר צָהֹב דַּק מְטַמֵּא מְכֻנָּס, וּמְפֻזָּר, וּמְבֻצָּר, וְשֶׁלֹּא מְבֻצָּר, הָפוּךְ, וְשֶׁלֹּא הָפוּךְ, דִּבְרֵי רַבִּי יְהוּדָה. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, אֵינוֹ מְטַמֵּא אֶלָּא הָפוּךְ. אָמַר רַבִּי שִׁמְעוֹן, וְדִין הוּא, מָה אִם שֵׂעָר לָבָן, שֶׁאֵין שֵׂעָר אַחֵר מַצִּיל מִיָּדוֹ, אֵינוֹ מְטַמֵּא אֶלָּא הָפוּךְ. שֵׂעָר צָהֹב דַּק שֶׁשֵּׂעָר אַחֵר מַצִּיל מִיָּדוֹ, אֵינוֹ דִין שֶׁלֹּא יְטַמֵּא אֶלָּא הָפוּךְ. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, כָּל מָקוֹם שֶׁצָּרִיךְ לוֹמַר הָפוּךְ, אָמַר הָפוּךְ. אֲבָל הַנֶּתֶק שֶׁנֶּאֱמַר בּוֹ (ויקרא יג) וְלֹא הָיָה בוֹ שֵׂעָר צָהֹב, מְטַמֵּא הָפוּךְ וְשֶׁלֹּא הָפוּךְ: \n",
+ "הַצּוֹמֵחַ מַצִּיל מִיַּד הַשֵּׂעָר צָהֹב וּמִיַּד הַפִּשְׂיוֹן, מְכֻנָּס, וּמְפֻזָּר, מְבֻצָּר, וְשֶׁלֹּא מְבֻצָּר. וְהַמְשֹׁאָר מַצִּיל מִיַּד שֵׂעָר צָהֹב וּמִיַּד הַפִּשְׂיוֹן, מְכֻנָּס, וּמְפֻזָּר, וּמְבֻצָּר. וְאֵינוֹ מַצִּיל מִן הַצַּד, עַד שֶׁיְּהֵא רָחוֹק מִן הַקָּמָה מְקוֹם שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת. אַחַת צְהֻבָּה וְאַחַת שְׁחֹרָה, אַחַת צְהֻבָּה וְאַחַת לְבָנָה, אֵינָן מַצִּילוֹת: \n",
+ "שֵׂעָר צָהֹב שֶׁקָּדַם אֶת הַנֶּתֶק, טָהוֹר. רַבִּי יְהוּדָה מְטַמֵּא. רַבִּי אֱלִיעֶזֶר בֶּן יַעֲקֹב אוֹמֵר, לֹא מְטַמֵּא וְלֹא מַצִּיל. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, כֹּל שֶׁאֵינוֹ סִימַן טֻמְאָה בַנֶּתֶק, הֲרֵי הוּא סִימַן טָהֳרָה בַנָּתֶק: \n",
+ "כֵּיצַד מְגַלְּחִין אֶת הַנֶּתֶק. מְגַלֵּחַ חוּצָה לוֹ וּמַנִּיחַ שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת סָמוּךְ לוֹ, כְּדֵי שֶׁיְּהֵא נִכָּר אִם פָּשָׂה. הֶחְלִיטוֹ בְשֵׂעָר צָהֹב, הָלַךְ שֵׂעָר צָהֹב וְחָזַר שֵׂעָר צָהֹב, וְכֵן בְּפִשְׂיוֹן, בַּתְּחִלָּה, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר, הֲרֵי הוּא כְמוֹת שֶׁהָיָה. הֶחְלִיטוֹ בְּפִשְׂיוֹן, וְהָלַךְ הַפִּשְׂיוֹן וְחָזַר הַפִּשְׂיוֹן. וְכֵן בְּשֵׂעָר צָהֹב, בְּסוֹף שָׁבוּעַ רִאשׁוֹן, בְּסוֹף שָׁבוּעַ שֵׁנִי, לְאַחַר הַפְּטוּר, הֲרֵי הוּא כְמוֹ שֶׁהָיָה: \n",
+ "שְׁנֵי נְתָקִים, זֶה בְצַד זֶה, וְשִׁיטָה שֶׁל שֵׂעָר מַפְסֶקֶת בֵּינֵיהֶם, נִפְרַץ מִמָּקוֹם אֶחָד, טָמֵא. מִשְּׁנֵי מְקוֹמוֹת, טָהוֹר. כַּמָּה תְהֵא הַפִּרְצָה, מְקוֹם שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת. נִפְרַץ מִמָּקוֹם אֶחָד כַּגְּרִיס, טָמֵא: \n",
+ "שְׁנֵי נְתָקִין, זֶה לִפְנִים מִזֶּה, וְשִׁיטָה שֶׁל שֵׂעָר מַפְסֶקֶת בֵּינֵיהֶן, נִפְרַץ מִמָּקוֹם אֶחָד, טָמֵא. מִשְּׁנֵי מְקוֹמוֹת, טָהוֹר. כַּמָּה תְהֵא הַפִּרְצָה, מְקוֹם שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת. נִפְרַץ מִמָּקוֹם אֶחָד כַּגְּרִיס, טָהוֹר: \n",
+ "מִי שֶׁהָיָה בוֹ נֶתֶק וּבוֹ שֵׂעָר צָהֹב, טָמֵא. נוֹלַד לוֹ שֵׂעָר שָׁחֹר, טָהוֹר. אַף עַל פִּי שֶׁהָלַךְ לוֹ שֵׂעָר שָׁחֹר, טָהוֹר. רַבִּי שִׁמְעוֹן בֶּן יְהוּדָה אוֹמֵר מִשּׁוּם רַבִּי שִׁמְעוֹן, כָּל נֶתֶק שֶׁטָּהַר שָׁעָה אַחַת, אֵין לוֹ טֻמְאָה לְעוֹלָם. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, כָּל שֵׂעָר צָהֹב שֶׁטָּהַר שָׁעָה אַחַת, אֵין לוֹ טֻמְאָה לְעוֹלָם: \n",
+ "מִי שֶׁהָיָה בוֹ נֶתֶק כַּגְּרִיס, וְנִתַּק כָּל רֹאשׁוֹ, טָהוֹר. הָרֹאשׁ וְהַזָּקָן אֵין מְעַכְּבִין זֶה אֶת זֶה, דִּבְרֵי רַבִּי יְהוּדָה. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, מְעַכְּבִין זֶה אֶת זֶה. אָמַר רַבִּי שִׁמְעוֹן, וְדִין הוּא, מָה אִם עוֹר הַפָּנִים וְעוֹר הַבָּשָׂר, שֶׁיֵּשׁ דָּבָר אַחֵר מַפְסִיק בֵּינֵיהֶם, מְעַכְּבִין זֶה אֶת זֶה, הָרֹאשׁ וְהַזָּקָן שֶׁאֵין דָּבָר אַחֵר מַפְסִיק בֵּינֵיהֶם, אֵינוֹ דִין שֶׁיְּעַכְּבוּ זֶה אֶת זֶה. הָרֹאשׁ וְהַזָּקָן אֵין מִצְטָרְפִין זֶה עִם זֶה, וְאֵין פּוֹשִׂין מִזֶּה לָזֶה. אֵיזֶה הוּא זָקָן, מִן הַפֶּרֶק שֶׁל לֶחִי עַד פִּקָּה שֶׁל גַּרְגָּרֶת: \n",
+ "הַקָּרַחַת וְהַגַּבַּחַת מִטַּמְּאוֹת בִּשְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, בִּשְׁנֵי סִימָנִים, בְּמִחְיָה וּבְפִסְיוֹן. אֵיזוֹ הִיא קָרַחַת, אָכַל נֶשֶׁם, סָךְ נֶשֶׁם, מַכָּה שֶׁאֵינָהּ רְאוּיָה לְגַדֵּל שֵׂעָר. אֵיזוֹ הִיא קָרַחַת, מִן הַקָּדְקֹד הַשּׁוֹפֵעַ לַאֲחוֹרָיו עַד פִּקָּה שֶׁל צַוָּאר. אֵיזוֹ הִיא גַּבַּחַת, מִן הַקָּדְקֹד הַשּׁוֹפֵעַ לְפָנָיו עַד כְּנֶגֶד שֵׂעָר מִלְמַעְלָן. הַקָּרַחַת וְהַגַּבַּחַת אֵינָן מִצְטָרְפוֹת זוֹ עִם זוֹ, וְאֵינָן פּוֹשׂוֹת מִזּוֹ לָזוֹ. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אִם יֵשׁ שֵׂעָר בֵּינֵיהֶן, אֵינָן מִצְטָרְפוֹת. וְאִם לָאו, הֲרֵי אֵלּוּ מִצְטָרְפוֹת: \n"
+ ],
+ [
+ "כָּל הַבְּגָדִים מִטַּמְּאִין בַּנְּגָעִים, חוּץ מִשֶּׁל נָכְרִים. הַלּוֹקֵחַ בְּגָדִים מִן הַנָּכְרִים, יֵרָאוּ בַתְּחִלָּה. וְעוֹרוֹת הַיָּם אֵינָן מִטַּמְּאִין בַּנְּגָעִים. חִבֵּר לָהֶם מִן הַגָּדֵל בָּאָרֶץ, אֲפִלּוּ חוּט, אֲפִלּוּ מְשִׁיחָה, דָּבָר שֶׁהוּא מְקַבֵּל טֻמְאָה, טָמֵא: \n",
+ "צֶמֶר גְּמַלִּים וְצֶמֶר רְחֵלִים שֶׁטְּרָפָן זֶה בָזֶה, אִם רֹב מִן הַגְּמַלִּים, אֵינָם מִטַּמְּאִין בַּנְּגָעִים. אִם רֹב מִן הָרְחֵלִים, מִטַּמְּאִים בַּנְּגָעִים. מֶחֱצָה לְמֶחֱצָה, מִטַּמְּאִין בַּנְּגָעִים. וְכֵן הַפִּשְׁתָּן וְהַקַּנְבּוֹס שֶׁטְּרָפָן זֶה בָזֶה: \n",
+ "הָעוֹרוֹת וְהַבְּגָדִים הַצְּבוּעִים, אֵין מִטַּמְּאִין בַּנְּגָעִים. הַבָּתִּים, בֵּין צְבוּעִים בֵּין שֶׁאֵינָן צְבוּעִים, מִטַּמְּאִין בַּנְּגָעִים, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, הָעוֹרוֹת כַּבָּתִּים. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, הַצְּבוּעִים בִּידֵי שָׁמַיִם, מִטַּמְּאִין. וּבִידֵי אָדָם, אֵינָן מִטַּמְּאִין: \n",
+ "בֶּגֶד שֶׁשִּׁתְיוֹ צָבוּעַ וְעֶרְבּוֹ לָבָן, עֶרְבּוֹ צָבוּעַ וְשִׁתְיוֹ לָבָן, הַכֹּל הוֹלֵךְ אַחַר הַנִּרְאֶה. הַבְּגָדִים מִטַּמְּאִין בִּירַקְרַק שֶׁבַּיְרֻקִּים, וּבַאֲדַמְדַּם שֶׁבָּאֲדֻמִּים. הָיָה יְרַקְרַק וּפָשָׂה אֲדַמְדַּם, אֲדַמְדַּם וּפָשָׂה יְרַקְרַק, טָמֵא. נִשְׁתַּנָּה וּפָשָׂה, נִשְׁתַּנָּה וְלֹא פָשָׂה, כְּאִלּוּ לֹא נִשְׁתַּנָּה. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, יֵרָאֶה בַתְּחִלָּה: \n",
+ "הָעוֹמֵד בָּרִאשׁוֹן, יְכַבֵּס וְיַסְגִּיר. הָעוֹמֵד בַּשֵּׁנִי, יִשָּׂרֵף. הַפּוֹשֶׂה בָזֶה וּבָזֶה, יִשָּׂרֵף. הִכְהָה בַתְּחִלָּה, רַבִּי יִשְׁמָעֵאל אוֹמֵר, יְכַבֵּס וְיַסְגִּיר. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, אֵינוֹ זָקוּק לוֹ. הִכְהָה בָרִאשׁוֹן, יְכַבֵּס וְיַסְגִּיר. הִכְהָה בַשֵּׁנִי, קוֹרְעוֹ וְשׂוֹרֵף מַה שֶּׁקָּרַע. וְצָרִיךְ מַטְלִית. רַבִּי נְחֶמְיָה אוֹמֵר, אֵינוֹ צָרִיךְ מַטְלִית: \n",
+ "חָזַר נֶגַע לַבֶּגֶד, מַצִּיל אֶת הַמַּטְלִית. חָזַר לַמַּטְלִית, שׂוֹרֵף אֶת הַבֶּגֶד. הַטּוֹלֶה מִן הַמֻּסְגָּר בַּטָּהוֹר, חָזַר נֶגַע לַבֶּגֶד, שׂוֹרֵף אֶת הַמַּטְלִית. חָזַר לַמַּטְלִית, הַבֶּגֶד הָרִאשׁוֹן יִשָּׂרֵף, וְהַמַּטְלִית תְּשַׁמֵּשׁ אֶת הַבֶּגֶד הַשֵּׁנִי בְּסִימָנִין: \n",
+ "קַיְטָא שֶׁיֶּשׁ בָּהּ פִּסְפָּסִים צְבוּעִים וּלְבָנִים, פּוֹשִׂין מִזֶּה לָזֶה. שָׁאֲלוּ אֶת רַבִּי אֱלִיעֶזֶר, וַהֲרֵי הוּא פִסְפָּס יָחִיד. אָמַר לָהֶן, לֹא שָׁמַעְתִּי. אָמַר לוֹ רַבִּי יְהוּדָה בֶן בְּתֵירָא, אֲלַמֵּד בּוֹ. אָמַר לוֹ, אִם לְקַיֵּם דִּבְרֵי חֲכָמִים, הֵן. אָמַר לוֹ, שֶׁמָּא יַעֲמֹד בּוֹ שְׁנֵי שָׁבוּעוֹת, וְהָעוֹמֵד בַּבְּגָדִים שְׁנֵי שָׁבוּעוֹת טָמֵא. אָמַר לוֹ, חָכָם גָּדוֹל אַתָּה, שֶׁקִּיַּמְתָּ דִּבְרֵי חֲכָמִים. הַפִּשְׂיוֹן הַסָּמוּךְ, כָּל שֶׁהוּא. הָרָחוֹק, כַּגְּרִיס. וְהַחוֹזֵר, כַּגְּרִיס: \n",
+ "הַשְּׁתִי וְהָעֵרֶב מִטַּמְּאִים בַּנְּגָעִים מִיָּד. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, הַשְּׁתִי, מִשֶּׁיִּשָּׁלֵק, וְהָעֵרֶב, מִיָּד. וְהָאוּנִין שֶׁל פִּשְׁתָּן, מִשֶּׁיִּתְלַבֵּנוּ. כַּמָּה יְהֵא בַפְּקַעַת וּתְהֵא מִטַּמְּאָה בַנְּגָעִים, כְּדֵי לֶאֱרֹג מִמֶּנָּה שָׁלשׁ עַל שָׁלשׁ שְׁתִי וָעֵרֶב, אֲפִלּוּ כֻלָּהּ שְׁתִי, אֲפִלּוּ כֻלָּהּ עֵרֶב. הָיְתָה פְסִיקוֹת, אֵינָהּ מִטַּמְּאָה בַנְּגָעִים. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אֲפִלּוּ פְסִיקָה אַחַת וּקְשָׁרָהּ, אֵינָהּ מִטַּמְּאָה: \n",
+ "הַמַּעֲלֶה מִן הַפְּקַעַת לַחֲבֶרְתָּהּ, מִן הַסְּלִיל לַחֲבֵרוֹ, מִן הַכֹּבֶד הָעֶלְיוֹנָה לַכֹּבֶד הַתַּחְתּוֹנָה, וְכֵן שְׁנֵי דַפֵּי חָלוּק שֶׁנִּרְאָה נֶגַע בְּאַחַד מֵהֶן, הֲרֵי הַשֵּׁנִי טָהוֹר. בְּנֶפֶשׁ הַמַּסֶּכֶת וּבַשְּׁתִי הָעוֹמֵד, הֲרֵי אֵלּוּ מִטַּמְּאִין בַּנְּגָעִים מִיָּד. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, הַשְּׁתִי, אִם הָיָה רָצוּף, מִטַּמֵּא: \n",
+ "נִרְאָה בַּשְּׁתִי הָעוֹמֵד, הָאָרִיג טָהוֹר. נִרְאָה בָאָרִיג, הַשְּׁתִי הָעוֹמֵד טָהוֹר. נִרְאָה בַסָּדִין, שׂוֹרֵף אֶת הַנִּימִין. נִרְאָה בַנִּימִין, הַסָּדִין טָהוֹר. חָלוּק שֶׁנִּרְאָה בוֹ נֶגַע, מַצִּיל אֶת הָאֻמְרִיּוֹת שֶׁבּוֹ, אֲפִלּוּ הֵן אַרְגָּמָן: \n",
+ "כֹּל הָרָאוּי לִטַּמֵּא טְמֵא מֵת, אַף עַל פִּי שֶׁאֵינוֹ רָאוּי לִטַּמֵּא מִדְרָס, מִטַּמֵּא בַנְּגָעִים. כְּגוֹן קֶלַע שֶׁל סְפִינָה, וּוִילוֹן, וְשָׁבִיס שֶׁל סְבָכָה, וּמִטְפָּחוֹת שֶׁל סְפָרִים, וְגַלְגִּלּוֹן, וּרְצוּעוֹת מִנְעָל וְסַנְדָּל שֶׁיֶּשׁ בָּהֶן רֹחַב כַּגְּרִיס, הֲרֵי אֵלּוּ מִטַּמְּאִין בַּנְּגָעִים. סָגוֹס שֶׁנִּרְאָה בוֹ נֶגַע, רַבִּי אֱלִיעֶזֶר בֶּן יַעֲקֹב אוֹמֵר, עַד שֶׁיֵּרָאֶה בָאָרִיג וּבַמּוֹכִין. הַחֵמֶת וְהַתּוּרְמָל נִרְאִין כְּדַרְכָּן, וּפוֹשֶׂה מִתּוֹכוֹ לַאֲחוֹרָיו וּמֵאֲחוֹרָיו לְתוֹכוֹ: \n",
+ "בֶּגֶד הַמֻּסְגָּר שֶׁנִּתְעָרֵב בַּאֲחֵרִים, כֻּלָּן טְהוֹרִים. קְצָצוֹ וַעֲשָׂאוֹ מוֹכִין, טָהוֹר, וּמֻתָּר בַּהֲנָיָתוֹ. וְהַמֻּחְלָט שֶׁנִּתְעָרֵב בַּאֲחֵרִים, כֻּלָּם טְמֵאִין. קְצָצוֹ וַעֲשָׂאוֹ מוֹכִין, טָמֵא, וְאָסוּר בַּהֲנָיָתוֹ: \n"
+ ],
+ [
+ "כָּל הַבָּתִּים מִטַּמְּאִין בַּנְּגָעִים, חוּץ מִשֶּׁל נָכְרִים. הַלּוֹקֵחַ בָּתִּים מִן הַנָּכְרִים, יֵרָאוּ בַתְּחִלָּה. בַּיִת עָגֹל, בַּיִת טְרִיגוֹן, בַּיִת הַבָּנוּי בִּסְפִינָה אוֹ בְאַסְקַרְיָא, עַל אַרְבַּע קוֹרוֹת, אֵינוֹ מִטַּמֵּא בַנְּגָעִים. וְאִם הָיָה מְרֻבָּע, אֲפִלּוּ עַל אַרְבָּעָה עַמּוּדִים, מִטַּמֵּא: ",
+ "בַּיִת שֶׁאַחַד מִצְּדָדָיו מְחֻפֶּה בְשַׁיִשׁ, אֶחָד בְּסֶלַע, וְאֶחָד בִּלְבֵנִים, וְאֶחָד בְּעָפָר, טָהוֹר. בַּיִת שֶׁלֹּא הָיוּ בוֹ אֲבָנִים וְעֵצִים וְעָפָר וְנִרְאָה בוֹ נֶגַע וְאַחַר כָּךְ הֵבִיאוּ בוֹ אֲבָנִים וְעֵצִים וְעָפָר, טָהוֹר. וְכֵן בֶּגֶד שֶׁלֹּא אָרַג בּוֹ שָׁלשׁ עַל שָׁלשׁ וְנִרְאָה בוֹ נֶגַע וְאַחַר כָּךְ אָרַג בּוֹ שָׁלשׁ עַל שָׁלשׁ, טָהוֹר. אֵין הַבַּיִת מִטַּמֵּא בַנְּגָעִים עַד שֶׁיְּהֵא בוֹ אֲבָנִים וְעֵצִים וְעָפָר: ",
+ "וְכַמָּה אֲבָנִים יְהוּ בוֹ. רַבִּי יִשְׁמָעֵאל אוֹמֵר, אַרְבַּע. רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, שְׁמֹנֶה. שֶׁהָיָה רַבִּי יִשְׁמָעֵאל אוֹמֵר, עַד שֶׁיֵּרָאֶה כִשְׁנֵי גְרִיסִין עַל שְׁתֵּי אֲבָנִים אוֹ עַל אֶבֶן אֶחָת. רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, עַד שֶׁיֵּרָאֶה כִשְׁנֵי גְרִיסִין עַל שְׁתֵּי אֲבָנִים, לֹא עַל אֶבֶן אֶחָת. רַבִּי אֶלְעָזָר בְּרַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, עַד שֶׁיֵּרָאֶה כִשְׁנֵי גְרִיסִין עַל שְׁתֵּי אֲבָנִים בִּשְׁנֵי כְתָלִים בַּזָּוִית, אָרְכּוֹ כִּשְׁנֵי גְרִיסִין וְרָחְבּוֹ כַּגְּרִיס: ",
+ "עֵצִים, כְּדֵי לִתֵּן תַּחַת הַשְּׁקוֹף. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, כְּדֵי לַעֲשׂוֹת סַנְדָּל לַאֲחוֹרֵי הַשְּׁקוֹף. עָפָר, כְּדֵי לִתֵּן בֵּין פַּצִּים לַחֲבֵרוֹ. קִירוֹת הָאֵבוּס, וְקִירוֹת הַמְּחִצָּה, אֵינָן מִטַּמְּאִין בַּנְּגָעִים. יְרוּשָׁלַיִם וְחוּצָה לָאָרֶץ, אֵינָן מִטַּמְּאִין בַּנְּגָעִים: ",
+ "כֵּיצַד רְאִיַּת הַבָּיִת. וּבָא אֲשֶׁר לוֹ הַבַּיִת וְהִגִּיד לַכֹּהֵן לֵאמֹר כְּנֶגַע נִרְאָה לִי בַּבָּיִת (ויקרא יד). אֲפִלּוּ תַלְמִיד חָכָם וְיוֹדֵעַ שֶׁהוּא נֶגַע וַדַּאי, לֹא יִגְזֹר וְיֹאמַר נֶגַע נִרְאָה לִי בַּבָּיִת, אֶלָּא כְּנֶגַע נִרְאָה לִי בַּבָּיִת. וְצִוָּה הַכֹּהֵן וּפִנּוּ אֶת הַבַּיִת (בְּטֶרֶם יָבֹא הַכֹּהֵן לִרְאוֹת אֶת הַנֶּגַע וְלֹא יִטְמָא כָּל אֲשֶׁר בַּבָּיִת וְאַחַר כֵּן יָבֹא הַכֹּהֵן לִרְאוֹת אֶת הַבָּיִת) (שם), וַאֲפִלּוּ חֲבִילֵי עֵצִים, וַאֲפִלּוּ חֲבִילֵי קָנִים, דִּבְרֵי רַבִּי יְהוּדָה. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, עֵסֶק הוּא לַפִּנּוּי. אָמַר רַבִּי מֵאִיר, וְכִי מָה מִטַּמֵּא לוֹ. אִם תֹּאמַר, כְּלֵי עֵצָיו וּבְגָדָיו וּמַתְּכוֹתָיו, מַטְבִּילָן וְהֵן טְהוֹרִים. עַל מֶה חָסָה הַתּוֹרָה. עַל כְּלֵי חַרְסוֹ וְעַל פַּכּוֹ וְעַל טִפְיוֹ. אִם כָּךְ חָסָה הַתּוֹרָה עַל מָמוֹנוֹ הַבָּזוּי, קַל וָחֹמֶר עַל מָמוֹנוֹ הֶחָבִיב. אִם כָּךְ עַל מָמוֹנוֹ, קַל וָחֹמֶר עַל נֶפֶשׁ בָּנָיו וּבְנוֹתָיו. אִם כָּךְ עַל שֶׁל רָשָׁע, קַל וָחֹמֶר עַל שֶׁל צַדִּיק: ",
+ "אֵינוֹ הוֹלֵךְ לְתוֹךְ בֵּיתוֹ וּמַסְגִּיר, וְלֹא בְתוֹךְ הַבַּיִת שֶׁהַנֶּגַע בְּתוֹכוֹ וּמַסְגִּיר, אֶלָּא עוֹמֵד עַל פֶּתַח הַבַּיִת שֶׁהַנֶּגַע בְּתוֹכוֹ וּמַסְגִּיר, שֶׁנֶּאֱמַר (ויקרא יד), וְיָצָא הַכֹּהֵן מִן הַבַּיִת אֶל פֶּתַח הַבָּיִת וְהִסְגִּיר אֶת הַבַּיִת שִׁבְעַת יָמִים. וּבָא בְסוֹף הַשָּׁבוּעַ וְרָאָה אִם פָּשָׂה, וְצִוָּה הַכֹּהֵן וְחִלְּצוּ אֶת הָאֲבָנִים אֲשֶׁר בָּהֵן הַנָּגַע וְהִשְׁלִיכוּ אֶתְהֶן אֶל מִחוּץ לָעִיר אֶל מָקוֹם טָמֵא. וְלָקְחוּ אֲבָנִים אֲחֵרוֹת וְהֵבִיאוּ אֶל תַּחַת הָאֲבָנִים וְעָפָר אַחֵר יִקַּח וְטָח אֶת הַבָּיִת (שם). אֵינוֹ נוֹטֵל אֲבָנִים מִצַּד זֶה וּמֵבִיא לְצַד זֶה, וְלֹא עָפָר מִצַּד זֶה וּמֵבִיא לְצַד זֶה, וְלֹא סִיד מִכָּל מָקוֹם. אֵינוֹ מֵבִיא לֹא אַחַת תַּחַת שְׁתַּיִם וְלֹא שְׁתַּיִם תַּחַת אַחַת, אֶלָּא מֵבִיא שְׁתַּיִם תַּחַת שְׁתַּיִם, תַּחַת שָׁלשׁ, תַּחַת אַרְבַּע. מִכָּאן אָמְרוּ, אוֹי לָרָשָׁע אוֹי לִשְׁכֵנוֹ, שְׁנֵיהֶן חוֹלְצִין, שְׁנֵיהֶן קוֹצְעִין, שְׁנֵיהֶן מְבִיאִין אֶת הָאֲבָנִים. אֲבָל הוּא לְבַדּוֹ מֵבִיא אֶת הֶעָפָר, שֶׁנֶּאֱמַר (שם), וְעָפָר אַחֵר יִקַּח וְטָח אֶת הַבָּיִת, אֵין חֲבֵרוֹ מִטַּפֵּל עִמּוֹ בַּטִּיחָה: ",
+ "בָּא בְסוֹף שָׁבוּעַ וְרָאָה, אִם חָזַר, וְנָתַץ אֶת הַבַּיִת אֶת אֲבָנָיו וְאֶת עֵצָיו וְאֵת כָּל עֲפַר הַבָּיִת וְהוֹצִיא אֶל מִחוּץ לָעִיר אֶל מָקוֹם טָמֵא (שם). הַפִּסְיוֹן הַסָּמוּךְ, כָּל שֶׁהוּא. וְהָרָחוֹק, כַּגְּרִיס. וְהַחוֹזֵר בַּבָּתִּים, כִּשְׁנֵי גְרִיסִין: "
+ ],
+ [
+ "עֲשָׂרָה בָתִּים הֵן, הַכֵּהֶה בָרִאשׁוֹן, וְהַהוֹלֵךְ לוֹ, קוֹלְפוֹ וְהוּא טָהוֹר. הַכֵּהֶה בַשֵּׁנִי, וְהַהוֹלֵךְ לוֹ, קוֹלְפוֹ וְהוּא טָעוּן צִפֳּרִים. הַפּוֹשֶׂה בָרִאשׁוֹן, חוֹלֵץ וְקוֹצֶה וְטָח וְנוֹתֵן לוֹ שָׁבוּעַ. חָזַר, יִנָּתֵץ. לֹא חָזַר, טָעוּן צִפֳּרִים. עָמַד בָּרִאשׁוֹן וּפָשָׂה בַשֵּׁנִי, חוֹלֵץ וְקוֹצֶה וְטָח וְנוֹתֵן לוֹ שָׁבוּעַ. חָזַר, יִנָּתֵץ. לֹא חָזַר, טָעוּן צִפֳּרִים. עָמַד בָּזֶה וּבָזֶה, חוֹלֵץ וְקוֹצֶה וְטָח וְנוֹתֵן לוֹ שָׁבוּעַ. חָזַר, יִנָּתֵץ. לֹא חָזַר, טָעוּן צִפֳּרִים. אִם עַד שֶׁלֹּא טִהֲרוֹ בַצִּפֳּרִים נִרְאָה בוֹ נֶגַע, הֲרֵי זֶה יִנָּתֵץ. וְאִם מִשֶּׁטִּהֲרוֹ בַצִּפֳּרִים נִרְאָה בוֹ נֶגַע, יֵרָאֶה בַּתְּחִלָּה: \n",
+ "הָאֶבֶן שֶׁבַּזָּוִית, בִּזְמַן שֶׁהוּא חוֹלֵץ, חוֹלֵץ אֶת כֻּלּוֹ. וּבִזְמַן שֶׁהוּא נוֹתֵץ, נוֹתֵץ אֶת שֶׁלּוֹ וּמַנִּיחַ אֶת שֶׁל חֲבֵרוֹ. נִמְצָא חֹמֶר בַּחֲלִיצָה מִבַּנְּתִיצָה. רַבִּי אֶלְעָזָר אוֹמֵר, בַּיִת הַבָּנוּי רֹאשׁ וּפִתִּין, נִרְאָה בָרֹאשׁ, נוֹטֵל אֶת כֻּלּוֹ. נִרְאָה בַפִּתִּין, נוֹטֵל אֶת שֶׁלּוֹ וּמַנִּיחַ אֶת שֶׁל חֲבֵרוֹ: \n",
+ "בַּיִת שֶׁנִּרְאָה בוֹ נֶגַע, הָיְתָה עֲלִיָּה עַל גַּבָּיו, נוֹתֵן אֶת הַקּוֹרוֹת לָעֲלִיָּה. נִרְאָה בָעֲלִיָּה, נוֹתֵן אֶת הַקּוֹרוֹת לַבָּיִת. לֹא הָיְתָה עֲלִיָּה עַל גַּבָּיו, אֲבָנָיו וְעֵצָיו וַעֲפָרוֹ נִתָּצִין עִמּוֹ. וּמַצִּיל עַל הַמַּלְבְּנִים, וְעַל שְׂרִיגֵי הַחַלּוֹנוֹת. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, מַלְבֵּן הַבָּנוּי עַל גַּבָּיו, נִתָּץ עִמּוֹ. אֲבָנָיו וְעֵצָיו וַעֲפָרוֹ מְטַמְּאִין בְּכַזַּיִת, רַבִּי אֶלְעָזָר חִסְמָא אוֹמֵר, בְּמַה שֶּׁהֵן: \n",
+ "בַּיִת הַמֻּסְגָּר, מְטַמֵּא מִתּוֹכוֹ. וְהַמֻּחְלָט, מִתּוֹכוֹ וּמֵאֲחוֹרָיו. זֶה וָזֶה מְטַמְּאִין בְּבִיאָה: \n",
+ "הַבּוֹנֶה מִן הַמֻּסְגָּר בְּטָהוֹר, וְחָזַר נֶגַע לַבַּיִת, חוֹלֵץ אֶת הָאֲבָנִים. חָזַר עַל הָאֲבָנִים, הַבַּיִת הָרִאשׁוֹן יִנָּתֵץ, וְהָאֲבָנִים יְשַׁמְּשׁוּ אֶת הַבַּיִת הַשֵּׁנִי בְּסִימָנִין: \n",
+ "בַּיִת שֶׁהוּא מֵסֵךְ עַל גַּבֵּי בַיִת הַמְנֻגָּע, וְכֵן אִילָן שֶׁהוּא מֵסֵךְ עַל גַּבֵּי בַיִת הַמְנֻגָּע, הַנִּכְנָס לַחִיצוֹן, טָהוֹר, דִּבְרֵי רַבִּי אֶלְעָזָר בֶּן עֲזַרְיָה. אָמַר רַבִּי אֶלְעָזָר, מָה אִם אֶבֶן אַחַת מִמֶּנּוּ מְטַמָּא בְּבִיאָה, הוּא עַצְמוֹ לֹא יְטַמֵּא בְּבִיאָה: \n",
+ "הַטָּמֵא עוֹמֵד תַּחַת הָאִילָן וְהַטָּהוֹר עוֹבֵר, טָמֵא. הַטָּהוֹר עוֹמֵד תַּחַת הָאִילָן וְהַטָּמֵא עוֹבֵר, טָהוֹר. אִם עָמַד, טָמֵא. וְכֵן בְּאֶבֶן הַמְנֻגַּעַת, טָהוֹר. וְאִם הִנִּיחָהּ, הֲרֵי זֶה טָמֵא: \n",
+ "טָהוֹר שֶׁהִכְנִיס רֹאשׁוֹ וְרֻבּוֹ לְבַיִת טָמֵא, נִטְמָא. וְטָמֵא שֶׁהִכְנִיס רֹאשׁוֹ וְרֻבּוֹ לְבַיִת טָהוֹר, טִמְּאָהוּ. טַלִּית טְהוֹרָה שֶׁהִכְנִיס מִמֶּנָּה שָׁלשׁ עַל שָׁלשׁ לְבַיִת טָמֵא, נִטְמְאָה. וּטְמֵאָה שֶׁהִכְנִיס מִמֶּנָּה אֲפִלּוּ כַזַּיִת לְבַיִת טָהוֹר, טִמְּאַתּוּ: \n",
+ "מִי שֶׁנִּכְנַס לְבַיִת הַמְנֻגָּע וְכֵלָיו עַל כְּתֵפוֹ וְסַנְדָּלָיו וְטַבְּעוֹתָיו בְּיָדָיו, הוּא וָהֵן טְמֵאִין מִיָּד. הָיָה לָבוּשׁ בְּכֵלָיו וְסַנְדָּלָיו בְּרַגְלָיו וְטַבְּעוֹתָיו בְּיָדָיו, הוּא טָמֵא מִיָּד, וְהֵן טְהוֹרִין עַד שֶׁיִּשְׁהֶה כְדֵי אֲכִילַת פְּרָס. פַּת חִטִּין וְלֹא פַת שְׂעֹרִים, מֵסֵב וְאוֹכְלָן בְּלִפְתָּן: \n",
+ "הָיָה עוֹמֵד בִּפְנִים וּפָשַׁט יָדוֹ לַחוּץ וְטַבְּעוֹתָיו בְּיָדָיו, אִם שָׁהָה כְדֵי אֲכִילַת פְּרָס, טְמֵאוֹת. הָיָה עוֹמֵד בַּחוּץ וּפָשַׁט יָדוֹ לִפְנִים וְטַבְּעוֹתָיו בְּיָדָיו, רַבִּי יְהוּדָה מְטַמֵּא מִיָּד. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, עַד שֶׁיִּשְׁהֶה כְדֵי אֲכִילַת פְּרָס. אָמְרוּ לוֹ לְרַבִּי יְהוּדָה, מָה אִם בִּזְמַן שֶׁכָּל גּוּפוֹ טָמֵא, לֹא טִמֵּא אֶת מַה שֶּׁעָלָיו עַד שֶׁיִּשְׁהֶה כְדֵי אֲכִילַת פְּרָס, בִּזְמַן שֶׁאֵין כָּל גּוּפוֹ טָמֵא, אֵינוֹ דִין שֶׁלֹּא יְטַמֵּא אֶת מַה שֶּׁעָלָיו עַד שֶׁיִּשְׁהֶה כְדֵי אֲכִילַת פְּרָס: \n",
+ "מְצֹרָע שֶׁנִּכְנַס לְבַיִת, כָּל הַכֵּלִים שֶׁיֶּשׁ שָׁם טְמֵאִין, אֲפִלּוּ עַד הַקּוֹרוֹת. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, עַד אַרְבַּע אַמּוֹת. כֵּלִים, מִיָּד טְמֵאִין. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אִם שָׁהָה כְדֵי הַדְלָקַת הַנֵּר: \n",
+ "נִכְנַס לְבֵית הַכְּנֶסֶת, עוֹשִׂים לוֹ מְחִצָּה גְבוֹהָה עֲשָׂרָה טְפָחִים עַל רֹחַב אַרְבַּע אַמּוֹת. נִכְנָס רִאשׁוֹן, וְיוֹצֵא אַחֲרוֹן. כֹּל הַמַּצִּיל צָמִיד פָּתִיל בְּאֹהֶל הַמֵּת, מַצִּיל צָמִיד פָּתִיל בְּבַיִת הַמְנֻגָּע. וְכֹל הַמַּצִּיל מְכֻסֶּה בְאֹהֶל הַמֵּת, מַצִּיל מְכֻסֶּה בְּבַיִת הַמְנֻגָּע, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, כֹּל הַמַּצִּיל צָמִיד פָּתִיל בְּאֹהֶל הַמֵּת, מַצִּיל מְכֻסֶּה בְּבַיִת הַמְנֻגָּע. כֹּל הַמַּצִּיל מְכֻסֶּה בְאֹהֶל הַמֵּת, אֲפִלּוּ מְגֻלֶּה בְּבַיִת הַמְנֻגָּע, טָהוֹר: \n"
+ ],
+ [
+ "כֵּיצַד מְטַהֲרִין אֶת הַמְּצֹרָע. הָיָה מֵבִיא פְיָלִי שֶׁל חֶרֶשׂ חֲדָשָׁה וְנוֹתֵן לְתוֹכָהּ רְבִיעִית מַיִם חַיִּים, וּמֵבִיא שְׁתֵּי צִפֳּרִים דְּרוֹר. שָׁחַט אֶת אַחַת מֵהֶן עַל כְּלִי חֶרֶשׂ וְעַל מַיִם חַיִּים. חָפַר וְקוֹבְרָהּ בְּפָנָיו. נָטַל עֵץ אֶרֶז וְאֵזוֹב וּשְׁנִי תוֹלַעַת וּכְרָכָן בִּשְׁיָרֵי הַלָּשׁוֹן, וְהִקִּיף לָהֶם רָאשֵׁי אֲגַפַּיִם וְרֹאשׁ הַזָּנָב שֶׁל שְׁנִיָּה. טָבַל וְהִזָּה שֶׁבַע פְּעָמִים לְאַחַר יָדוֹ שֶׁל מְצֹרָע, וְיֵשׁ אוֹמְרִים, עַל מִצְחוֹ. וְכָךְ הָיָה מַזֶּה עַל הַשְּׁקוֹף שֶׁבַּבַּיִת מִבַּחוּץ: \n",
+ "בָּא לוֹ לְשַׁלֵּחַ אֶת הַצִּפּוֹר הַחַיָּה, אֵינוֹ הוֹפֵךְ פָּנָיו לֹא לַיָּם וְלֹא לָעִיר וְלֹא לַמִּדְבָּר, שֶׁנֶּאֱמַר (ויקרא יד), וְשִׁלַּח אֶת הַצִּפֹּר הַחַיָּה אֶל מִחוּץ לָעִיר אֶל פְּנֵי הַשָּׂדֶה. בָּא לְגַלֵּחַ אֶת הַמְּצֹרָע, הֶעֱבִיר תַּעַר עַל כָּל בְּשָׂרוֹ, וְכִבֵּס בְּגָדָיו, וְטָבַל, טָהוֹר מִלְּטַמֵּא בְּבִיאָה, וַהֲרֵי הוּא מְטַמֵּא כַשֶּׁרֶץ. נִכְנַס לִפְנִים מִן הַחוֹמָה, מְנֻדֶּה מִבֵּיתוֹ שִׁבְעַת יָמִים, וְאָסוּר בְּתַשְׁמִישׁ הַמִּטָּה: \n",
+ "בַּיּוֹם הַשְּׁבִיעִי מְגַלֵּחַ תִּגְלַחַת שְׁנִיָּה כַּתִּגְלַחַת הָרִאשׁוֹנָה, כִּבֶּס בְּגָדָיו וְטָבַל, טָהוֹר מִלְּטַמֵּא כַשֶּׁרֶץ, וַהֲרֵי הוּא טְבוּל יוֹם, אוֹכֵל בַּמַּעֲשֵׂר. הֶעֱרִיב שִׁמְשׁוֹ, אוֹכֵל בַּתְּרוּמָה. הֵבִיא כַפָּרָתוֹ, אוֹכֵל בַּקָּדָשִׁים. נִמְצְאוּ שָׁלשׁ טְהָרוֹת בַּמְּצֹרָע וְשָׁלשׁ טְהָרוֹת בַּיּוֹלֶדֶת: \n",
+ "שְׁלשָׁה מְגַלְּחִין וְתִגְלַחְתָּן מִצְוָה, הַנָּזִיר וְהַמְּצֹרָע וְהַלְוִיִּם. וְכֻלָּן שֶׁגִּלְּחוּ שֶׁלֹּא בְתַעַר אוֹ שֶׁשִּׁיְּרוּ שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת, לֹא עָשׂוּ כְלוּם: \n",
+ "שְׁתֵּי צִפֳּרִים מִצְוָתָן שֶׁיְּהוּ שָׁווֹת בַּמַּרְאֶה וּבַקּוֹמָה וּבַדָּמִים, וּלְקִיחָתָן כְּאֶחָת. אַף עַל פִּי שֶׁאֵינָם שָׁווֹת, כְּשֵׁרוֹת. לָקַח אַחַת הַיּוֹם וְאַחַת לְמָחָר, כְּשֵׁרוֹת. שָׁחַט אַחַת מֵהֶן וְנִמְצֵאת שֶׁלֹּא דְרוֹר, יִקַּח זוּג לַשְּׁנִיָּה. הָרִאשׁוֹנָה מֻתֶּרֶת בַּאֲכִילָה. שְׁחָטָהּ וְנִמְצֵאת טְרֵפָה, יִקַּח זוּג לַשְּׁנִיָּה. הָרִאשׁוֹנָה מֻתֶּרֶת בַּהֲנָאָה. נִשְׁפַּךְ הַדָּם, תָּמוּת הַמִּשְׁתַּלַּחַת. מֵתָה הַמִּשְׁתַּלַּחַת, יִשָּׁפֵךְ הַדָּם: \n",
+ "מִצְוַת עֵץ אֶרֶז, אָרְכּוֹ אַמָּה וְעָבְיוֹ כִרְבִיעַ כֶּרַע הַמִּטָּה. אֶחָד לִשְׁנַיִם, וּשְׁנַיִם לְאַרְבָּעָה. מִצְוַת אֵזוֹב, לֹא אֵזוֹב יָוָן, לֹא אֵזוֹב כּוֹחֲלִי, לֹא אֵזוֹב רוֹמִי, לֹא אֵזוֹב מִדְבָּרִית, וְלֹא כָל אֵזוֹב שֶׁיֶּשׁ לוֹ שֵׁם לְוָי: \n",
+ "בַּיּוֹם הַשְּׁמִינִי מֵבִיא שָׁלשׁ בְּהֵמוֹת, חַטָּאת וְאָשָׁם וְעוֹלָה. וְהַדַּל הָיָה מֵבִיא חַטַּאת הָעוֹף וְעוֹלַת הָעוֹף: \n",
+ "בָּא לוֹ אֵצֶל הָאָשָׁם, וְסָמַךְ שְׁתֵּי יָדָיו עָלָיו, וּשְׁחָטוֹ, וְקִבְּלוּ שְׁנֵי כֹהֲנִים אֶת דָּמוֹ, אֶחָד בִּכְלִי, וְאֶחָד בַּיָּד. זֶה שֶׁקִּבֵּל בַּכְּלִי, בָּא וּזְרָקוֹ עַל קִיר הַמִּזְבֵּחַ. וְזֶה שֶׁקִּבֵּל בַּיָּד, בָּא לוֹ אֵצֶל הַמְּצֹרָע. וְהַמְּצֹרָע טָבַל בְּלִשְׁכַּת הַמְּצֹרָעִים. בָּא וְעָמַד בְּשַׁעַר נִקָּנוֹר. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, לֹא הָיָה צָרִיךְ טְבִילָה: \n",
+ "הִכְנִיס רֹאשׁוֹ, וְנָתַן עַל תְּנוּךְ אָזְנוֹ. יָדוֹ, וְנָתַן עַל בֹּהֶן יָדוֹ. רַגְלוֹ, וְנָתַן עַל בֹּהֶן רַגְלוֹ. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, שְׁלָשְׁתָּם הָיָה מַכְנִיס כְּאֶחָד. אֵין לוֹ בֹּהֶן יָד, בֹּהֶן רֶגֶל, אֹזֶן יְמָנִית, אֵין לוֹ טָהֳרָה עוֹלָמִית. רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, נוֹתֵן הוּא עַל מְקוֹמָן. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, אִם נָתַן עַל שֶׁל שְׂמֹאל, יָצָא: \n",
+ "נָטַל מִלֹּג הַשֶּׁמֶן וְיָצַק לְתוֹךְ כַּפּוֹ שֶׁל חֲבֵרוֹ. וְאִם יָצַק לְתוֹךְ כַּף עַצְמוֹ, יָצָא. טָבַל וְהִזָּה שֶׁבַע פְּעָמִים כְּנֶגֶד בֵּית קֹדֶשׁ הַקֳּדָשִׁים, עַל כָּל הַזָּיָה טְבִילָה. בָּא לוֹ אֵצֶל הַמְּצֹרָע, מְקוֹם שֶׁהוּא נוֹתֵן אֶת הַדָּם, שָׁם הוּא נוֹתֵן אֶת הַשֶּׁמֶן, שֶׁנֶּאֱמַר (ויקרא יד), עַל מְקוֹם דַּם הָאָשָׁם. וְהַנּוֹתָר מִן הַשֶּׁמֶן אֲשֶׁר עַל כַּף הַכֹּהֵן יִתֵּן עַל רֹאשׁ הַמִּטַּהֵר לְכַפֵּר. אִם נָתַן, כִּפֵּר. וְאִם לֹא נָתַן, לֹא כִפֵּר, דִּבְרֵי רַבִּי עֲקִיבָא. רַבִּי יוֹחָנָן בֶּן נוּרִי אוֹמֵר, שְׁיָרֵי מִצְוָה הֵן, בֵּין שֶׁנָּתַן בֵּין שֶׁלֹּא נָתַן, כִּפֵּר, וּמַעֲלִין עָלָיו כְּאִלּוּ לֹא כִפֵּר. חָסַר הַלֹּג עַד שֶׁלֹּא יָצַק, יְמַלְאֶנּוּ. מִשֶּׁיָּצַק, יָבִיא אַחֵר בַּתְּחִלָּה, דִּבְרֵי רַבִּי עֲקִיבָא. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, חָסַר הַלֹּג עַד שֶׁלֹּא נָתַן, יְמַלְאֶנּוּ. מִשֶּׁנָּתַן, יָבִיא אַחֵר בַּתְּחִלָּה: \n",
+ "מְצֹרָע שֶׁהֵבִיא קָרְבָּנוֹ עָנִי וְהֶעֱשִׁיר, אוֹ עָשִׁיר וְהֶעֱנִי, הַכֹּל הוֹלֵךְ אַחַר חַטָּאת, דִּבְרֵי רַבִּי שִׁמְעוֹן. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אַחַר הָאָשָׁם: \n",
+ "מְצֹרָע עָנִי שֶׁהֵבִיא קָרְבַּן עָשִׁיר, יָצָא. וְעָשִׁיר שֶׁהֵבִיא קָרְבַּן עָנִי, לֹא יָצָא. מֵבִיא אָדָם עַל יְדֵי בְנוֹ, עַל יְדֵי בִתּוֹ, עַל יְדֵי עַבְדּוֹ וְשִׁפְחָתוֹ קָרְבַּן עָנִי, וּמַאֲכִילָן בַּזְּבָחִים. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אַף עַל יְדֵי אִשְׁתּוֹ מֵבִיא קָרְבַּן עָשִׁיר, וְכֵן כָּל קָרְבָּן שֶׁהִיא חַיָּבֶת: \n",
+ "שְׁנֵי מְצֹרָעִים שֶׁנִּתְעָרְבוּ קָרְבְּנוֹתֵיהֶם, קָרַב קָרְבָּנוֹ שֶׁל אַחַד מֵהֶם, וּמֵת אַחַד מֵהֶם, זוֹ שֶׁשָּׁאֲלוּ אַנְשֵׁי אֲלֶכְּסַנְדְּרִיָּא אֶת רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ. אָמַר לָהֶם, יִכְתֹּב נְכָסָיו לְאַחֵר וְיָבִיא קָרְבַּן עָנִי: \n"
+ ]
+ ],
+ "versions": [
+ [
+ "Torat Emet 357",
+ "http://www.toratemetfreeware.com/index.html?downloads"
+ ]
+ ],
+ "heTitle": "משנה נגעים",
+ "categories": [
+ "Mishnah",
+ "Seder Tahorot"
+ ],
+ "sectionNames": [
+ "Chapter",
+ "Mishnah"
+ ]
+}
\ No newline at end of file
diff --git "a/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Oholot/English/Mischnajot mit deutscher \303\234bersetzung und Erkl\303\244rung. Berlin 1887-1933 [de].json" "b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Oholot/English/Mischnajot mit deutscher \303\234bersetzung und Erkl\303\244rung. Berlin 1887-1933 [de].json"
new file mode 100644
index 0000000000000000000000000000000000000000..2cbed068f8424e63d89e2cd5391ebe70fa8ab2dc
--- /dev/null
+++ "b/json/Mishnah/Seder Tahorot/Mishnah Oholot/English/Mischnajot mit deutscher \303\234bersetzung und Erkl\303\244rung. Berlin 1887-1933 [de].json"
@@ -0,0 +1,194 @@
+{
+ "language": "en",
+ "title": "Mishnah Oholot",
+ "versionSource": "https://www.talmud.de/tlmd/die-deutsche-mischna-uebersetzung",
+ "versionTitle": "Mischnajot mit deutscher Übersetzung und Erklärung. Berlin 1887-1933 [de]",
+ "priority": 0.5,
+ "versionNotes": "Ordnung Seraïm, übers. und erklärt von Ascher Samter. 1887.
Ordnung Moed, von Eduard Baneth. 1887-1927.
Ordnung Naschim, von Marcus Petuchowski u. Simon Schlesinger. 1896-1933.
Ordnung Nesikin, von David Hoffmann. 1893-1898.
Ordnung Kodaschim, von John Cohn. 1910-1925.
Ordnung Toharot, von David Hoffmann, John Cohn und Moses Auerbach. 1910-1933.",
+ "actualLanguage": "de",
+ "languageFamilyName": "german",
+ "isBaseText": false,
+ "isSource": false,
+ "direction": "ltr",
+ "heTitle": "משנה אהלות",
+ "categories": [
+ "Mishnah",
+ "Seder Tahorot"
+ ],
+ "text": [
+ [
+ "Manchmal werden zwei Dinge durch einen Toten1 Jeruschalmi Nasir VII Ende. Unter einem „Toten“ ist nicht bloss eine ganze Leiche zu verstehen, sondern auch Teile einer solchen, die nach Abschnitt 2 als אבי אבות הטומאה (VK, 4) anzusehen sind. unrein2 Ein drittes Ding kann aber, wenn dies ein Mensch oder ein Gerät ist, nicht mehr unrein werden., eines wird siebentägig-unrein3 Und muss noch am dritten und siebenten Tage besprengt werden und dann noch טבילה haben, nach Num. 19, 19., und eines abend-unrein4 Wörtlich: „es wird unrein mit einer Abend-Unreinheit“. Darunter versteht man, dass ein Ding bis zum Sonnenuntergang des Tages, an dem es unrein geworden, in seiner Unreinheit verbleibt. Hat vor Sonnenuntergang טבילה (VK, 9) stattgefunden, so tritt nach Sonnenuntergang die vollständige Reinheit ein.. Manchmal werden drei Dinge durch einen Toten unrein, zwei siebentägig-unrein und eines abend-unrein5 Das letztere vermag nicht mehr einen Menschen oder ein Gerät zu verunreinigen.. Manchmal endlich werden vier Dinge durch einen Toten unrein, drei siebentägig-unrein und einer abend-unrein5 Das letztere vermag nicht mehr einen Menschen oder ein Gerät zu verunreinigen.. Wieso (werden) zwei (durch einen Toten unrein)? Ein Mensch, der einen Toten6 Alles, was אבי אבות הטומאה ist. berührt, wird siebentägig-unrein7 Er ist ein אב הטימאה geworden, und jeder durch מת bewirkte אב הטומאה ist siebentägig unrein (VO, 3). und der Mensch, der diesen berührt8 Dieser ist bloss ראשון (VK, 2)., wird abend-unrein9 Das gilt aber nur, wenn der erste Mensch, während er den zweiten berührt, nicht mehr mit dem Toten in Verbindung steht (שלא בחבורין). Dagegen wird der, welcher den noch in Verbindung mit dem מת stehenden Menschen berührt, ein אב הטומאה und siebentägig unrein VO, 25..",
+ "Wieso drei? Geräte, die einen Toten berühren10 Diese werden nach dem Satze חרב חרי הוא כחלל gleich einem אבי אבות הטומאה. Vgl. VK, 5, wonach einige diesen Satz nur für Metall-Geräte gelten lassen, und nach Allen bei כלי חרס der Satz nicht gilt., und die Geräte, welche diese Geräte berühren11 Das Gerät wird nur אב הטומאה, obgleich das berührte Gerät ein אבי אבות הטומאה ist. Denn nur, wenn das Gerät einen Menschen berührt, der ein אב oder אבי אבות ist, erhält es den טומאה-Grad des Berührten; aber nicht, wenn das Gerät ein anderes Gerät berührt., werden siebentägigunrein; das dritte aber, es sei Mensch oder Geräte, wird abend-unrein12 Denn dieses ist bloss ראשון. Es hätte hier der Fall so angenommen werden können, dass zuerst ein Mensch den Toten berührt, dann כלים den Menschen, und das dritte kann zuletzt sowohl ein Mensch als ein כלי sein. Allein die Mischna hat die vorliegende Ordnung vorgezogen, um damit die in Note 11 angegebene Gesetzesbestimmung zu lehren..",
+ "Wieso vier? Geräte, die einen Toten berühren10 Diese werden nach dem Satze חרב הרי הוא כחלל gleich einem אבי אבות הטומאה. Vgl. VK, 5, wonach einige diesen Satz nur für Metall-Geräte gelten lassen, und nach Allen bei כלי חרס der Satz nicht gilt., and ein Mensch, der diese Geräte berührt13 Dieser wird אב הטומאה., und die Geräte, die diesen Menschen berühren14 Diese werden ebenfalls אב הטומאה nach VK, 5., werden siebentägig-unrein; das vierte aber, es sei Mensch oder Geräte15 Diese werden bloss ראשון, vgl. Note 11., wird abend-unrein. Es sagt R. Akiba: Ich weiss noch16 Manche lesen יש לו statt יש לי, wonach לו sich auf מת bezieht: Der Tote kann auch ein Fünftes verunreinigen. ein fünftes, nämlich: Wenn ein Zeltpflock17 השפוד (arab. سغود) eig. ein Bratspiess, aber auch sonst eine Stange. Hier ist die Rede von einer metallenen Stange, die als Zeltpflock dient und im Zeitraume steckt (Richter 4, 21). Nach Maimon. ist hier von der Zeltstange in der Mitte des Zeltes die Rede. Wäre die Stange von Holz, so würde sie als flaches Holzgerät nicht verunreinigungsfähig sein (VK 12) im Zelte18 Das nach VO, 21 durch einen Toten selbst siebentätig unrein wird. Ein solches Zelt ist, solange der Tote sich darin befindet, ein אבי אבות, und auch der Pflock ist ein אבי אבות. eingesteckt ist, so werden Zelt und Pflock19 Diese beiden sind אבי אבות. und ein Mensch, der den Pflock berührt20 Der ist ein אב הטומאה., und die Geräte, die diesen Menschen berühren21 Diese werden auch אבות הטומאה, nach Note 14., siebentägigunrein; das fünfte aber, es sei Mensch oder Geräte, wird abendunrein. Da sagte man zu ihm: Das Zelt wird nicht mitgerechnet22 Da der Pflock als Teil des Zeltes betrachtet wird, so gelten Pflock und Zelt bloss als ein Ding, denn beide empfangen die Unreinheit direkt vom Toten. R. Akiba dagegen meint, selbst wenn der Pflock erst nach der Entfernung des Toten vom Zelte in das Zelt gesteckt wird, bewirkt er dieselbe Unreinheit, wie wenn er während der Anwesenheit des Toten darin gewesen wäre, vgl. ס״ט S. 28 ff..",
+ "Mensch und Geräte werden durch einen Toten unrein23 Der Inhalt dieser Mischna folgt aus den drei vorhergehenden משניות.. In einer Beziehung wird beim Menschen mehr erschwert als bei Geräten, und in anderer Beziehung wird bei Geräten mehr erschwert als beim Menschen. Letzteres insofern, als bei Geräten (die einen Toten berühren) drei Dinge (unrein werden können24 Wie in Mischna 2. ), beim Menschen aber nur zwei25 Wie in Mischna 1.. In der Beziehung wird wieder beim Menschen mehr erschwert, dass, wenn ein Mensch in der Mitte ist, es vier Dinge sind (die unrein werden können26 Wie in Mischna 3 ); wenn er aber nicht in der Mitte ist, sind es nur drei27 Wie in Mischna 2. Jedoch können, während der Mensch oder das Gerät mit dem Toten in Verbindung steht (בחבורין), selbst tausend gleichzeitig mit einander in Verbindung befindliche Gegenstände verunreinigt werden (nach VO, 25). Die Bestimmung von חבורין findet aber nur Anwendung bei Menschen und Geräten, aber nicht bei Speisen und Getränken (יו״ב)..",
+ "Mensch und Kleider28 Anstatt כלים (in M. 4) werden hier בגדים genannt, weil diese auch für Sitz und Lager geeignet sind (מ״א). werden durch einen Flüssigen unrein. In einer Beziehung wird beim Menschen mehr erschwert als bei Kleidern, und in anderer Beziehung wird bei Kleidern mehr erschwert als bei Menschen. Ersteres insofern, als ein Mensch, der den Flüssigen berührt, seine Kleider29 Die er während der Berührung des זב anhat, oder auch nur berührt. Dasselbe gilt von jedem Geräte, das er während dieser Zeit berührt (VK 25). Diese טימאה בחבורין beim זב überträgt sich aber nur auf das erste Gerät, mit dem der ניגע בזב unmittelbar in Verbindung steht, aber nicht auf ein zweites Gerät, das vom ersten berührt wird. Anders bei מת, oben Note 26. verunreinigt; die Kleider aber, die einen Flüssigen berühren30 Ebenso die Kleider, die der זב anhat., können andere Kleider nicht verunreinigen31 Denn die Kleider sind bloss ראשון, und ein Gerät (ebenso ein Kleid) kann nur durch einen אב הטומאה verunreinigt werden (VK 16).. Bei Kleidern wird wieder in der Beziehung mehr erschwert, dass die den Flüssigen tragenden Kleider32 Auf denen er gesessen oder gelegen hat. einen Menschen33 Der sie berührt oder trägt oder darauf sitzt. verunreinigen können34 Denn der Sitz und das Lager des זב sind אב הטומאה (VK 32). Auch die Kleider des den משכב berührenden Menschen werden unrein in der Weise, wie in VK 25 bestimmt wird.; aber der den Flüssigen tragende Mensch35 Selbst während er mit dem זב in Verbindung steht (בחבורין). kann keinen andern Menschen36 Auch kein irdenes Gerät. verunreinigen37 Wohl aber kann er während dieser Zeit בחבורין ein כלי שטף (VK 10) verunreinigen..",
+ "Ein Mensch37a Jebamot 120 b, Nasir 43 a. verunreinigt nicht eher, als bis ihm die Seele ausgeht38 Wenn er das Leben gänzlich ausgehaucht hat.; selbst einer, dessen Sehnen zerschnitten sind39 גַיּדֵ (denom. von גיד, Sehne), die Sehnen zerschneiden (Aruch), überhaupt „zerschneiden“; מגויד, ein Zerschnittener; vgl. Jebamot 16, 3., selbst der Agonisierende40 גוסס, ein im Todeskampfe (Agonie) Liegender (viell. vom syr. ܓܘܰܣ kämpfen). Nach Einigen ist es von גיססא, die Brust (arab. جوش) abzuleiten, der in Brustbeklemmung Beflndliche (vgl. Aruch V. גסס). Vgl. auch Pesachim Abschn. 5, Note 42. (verunreinigt nicht). Ein solcher verpflichtet zur Leviratsehe41 Auch wenn der Levir גוסס ist, darf dessen יבמה sich nicht mit einem andern Manne verheiraten. und befreit von der Leviratsehe42 Wenn beim Tode des Mannes ein Kind zurückbleibt, so befreit es, selbst wenn es גוסס ist, die Witwe von der Leviratsehe.. Er kann zum Essen der Hebe befugen43 Wenn die Tochter eines Nichtpriesters mit einem Priester verheiratet war und von ihm einen Sohn geboren hat, darf sie selbst nach dem Tode des Mannes תרומה essen; dies darf sie, selbst wenn der Sohn גוסס ist., oder dazu untauglich machen44 Wenn eines Priesters Tochter mit einem Nichtpriester verheiratet war, darf sie zwar, wenn sie kein Kind vom Manne hat, nach dem Tode des Mannes ins Vaterhaus zurückkehren und תרומה essen, aber nicht wenn sie ein Kind von dem Nichtpriester hat, selbst wenn dieses schon גוסס ist.. So auch verunreinigen Vieh und Wild nicht eher45 Als נבלה (VK, 6 A) durch Berührung und Tragung., als bis ihnen das Leben ausgeht46 Um so mehr gilt dies vom Kriechtier (שרץ), das nur durch Berührung aber nicht durch Tragung verunreinigt.. Ist ihnen der Kopf abgeschnitten worden47 Der Nacken mit dem grössten Teil des Fleisches genügt bei Vieh, Wild und Geflügel (Chullin 20 b). Beim Kriechtier ist das Abschneiden des Kopfes erforderlich (vgl. Chullin 21 a und Raschi das.)., so sind sie, obgleich sie noch zappeln48 פיכס (von φριξός, Schauer, Schauder) zappeln, zucken., schon unrein, es ist damit, wie mit dem Schwanze einer Eidechse49 Lev. 11, 30., der50 Selbst nachdem er vom Körper abgeschnitten ist. noch zappelt51 Ein Beweis, dass das Zappeln kein Lebenszeichen ist..",
+ "Die Glieder52 Ein Glied wird nur ein Teil eines Menschen oder Tieres genannt, an dem Fleisch, Sehnen und Knochen sind (vgl. aber Chullin 128 b) haben kein (gesetzliches) Mass; selbst weniger als eine Olivengrösse vom toten Menschen, oder vom Aase, oder weniger als eine Linsengrösse vom Kriechtier bewirken die ihnen eigentümliche Verunreinigung53 Das Glied eines toten Menschen verunreinigt durch Berührung, Tragung und Überdachung, das eines Aases durch Berührung und Tragung und das eines Kriechtieres durch Berührung. Vgl. Nidda 43 b..",
+ "Zweihundert und achtundvierzig54 Sabbat 92 a Tosafot v. במרפקו. Glieder sind am menschlichen Körper55 Vgl. hierüber Preuss, Biblisch-talmudische Medizin S. 66 ff. und die dort angeführte Literatur., nämlich: Dreissig im Fuss56 פיסת הרגל, eig. Fusssohle, vgl. weiter unten zu פיסת היד., und zwar sechs an jeder Zehe, zehn am Sprunggelenk57 קורסל, bibl. קרסול (Ps. 18, 37), das Sprunggelenk, die Verbindungsstelle von Fuss und Bein., zwei am Unterschenkel58 שוק, hier der Unterschenkel, im Talmud heisst dieser ארכובה, während שוק den Oberschenkel bezeichnet (vgl. יו״ב)., fünf im Knie59 Dazu erklärt die Tosefta (Ahilot 1, 6): „jederseits zwei und die Kniescheibe in der Mitte.“ — „Gemeint sind also die Kondylen (Knochengelenke) der Unterschenkelbeine und des Oberschenkelbeines, die man offenbar als selbständige Knochen zählte“ (Preuss l. c. S. 71)., eins im Oberschenkel60 ירך, Oberschenkel, s. oben Note 58., drei im Schenkelkopf61 קטלית, (gr. κοτύλη) der Kopf des Oberschenkels (כף הירך, Gen. 32, 36) und was nach oben hin daran hängt (Maimon.)., elf Rippen62 In jeder der 18 Wirbel (חוליות, s. weiter) steckt auf jeder Seite eine Rippe. Die erste auf jeder Seite wird zur Brust gerechnet (Chullin 45 a) und wird nicht mitgezählt (über den Grund vgl. יו״ב), dann folgen auf jeder Seite 11 grosse Rippen „in denen Mark sich befindet“; darauf je drei kleine Rippen (Chullin 52 a). Die drei letzten Wirbel haben keine Rippen (vgl. לבושי שרד zu ה׳ טרפות העצמות c. 12). Obige talmudische Angaben betreffen die Säugetiere; unsere Mischna setzt dieselben Zahlen beim Menschen voraus, dreissig in der Hand63 פס ידא = פיסת היד (St. פסס, ausbreiten), die Fläche der Hand, dasselbe wie כף., und zwar sechs an jedem Finger, zwei im Vorderarm64 קנה, Rohr, Stange, hier Bezeichnung für den Vorderarm., zwei im Ellenbogen65 מרסק, chald. und arab Ellenbogen, Ellenbogengelenk (vgl. Preuss S. 71)., eins im Oberarm66 זרוע, der Oberarmschaft., vier in der Schulter67 כתף, Schulter, „die ganze Partie, die vorn durch das Schlüsselbein hinten durch die Gräte des Schulterblattes begrenzt wird (Preuss S. 53)., also hundert und eins an der einen, und ebensoviel an der andern Seite, dazu achtzehn Wirbel68 חוליות (חוליא, Ring, s. Kelim 5, 8) Wirbel. Gemeint sind nach Preuss (S. 72) die 12 Brust und 6 Lendenwirbel, die bei Individuen von besonders hoher Statur beobachtet werden am Rückgrate69 שדרה, L. u. M. שיזרה Rückgrat., neun im Kopfe70 Nach Tos. 1, 6 ist der Kiefer (לחי) in dieser Zahl mit einbegriffen., acht im Halse71 Die sieben Wirbel und das Zungenbein (Preuss l. c. 72; vgl. auch יו״ב)., sechs im Herzschlüssel72 So wird die Brust genannt, weil sie durch ihre Bewegung bewirkt, dass die Lunge dem Herzen Luft zuführt und so ihm gleichsam wie ein Schlüssel dient (Maimon.) Nach Chullin 46 a ist „die Brust“ der dem Erdboden zugewendete Teil des Tieres, nach oben bis zum Halse und nach unten bis zum Pansen reichend. Dazu gehören auch die zwei obersten Rippen (vgl. hierüber Preuss S. 73, die mit als Anteil vom Friedensopfer dem Priester gegeben werden, (s. oben Note 62)., und fünf an den Öffnungen73 Des Afters und der Harnröhre. Nach Maimon. und Bart. ist von penis und testikel allein die Rede. Die Mehrzahl steht, weil da eine Öffnung für Harn und eine für Samen vorhanden ist (Bechorot 44 b).. Jedes einzelne dieser Glieder verunreinigt74 Dagegen verunreinigen solche Glieder, in denen kein Knochen ist (wie z. B. Herz und Nieren) nur, so wie das Fleisch eines Toten, in der Grösse einer Olive. In Bechorot 45 a werden noch einige Glieder aufgezählt, die nur beim Weibe vorhanden sind; diese verunreinigen nur במגע ובמשא aber nicht באהל (vgl. יו״ב). durch Berührung, durch Tragung und durch Überdachung. Wann ? Wenn gehörig Fleisch daran ist75 Soviel, dass das Glied, wenn es am lebenden Menschen sich befände, verheilen könnte; vgl. Kelim 1, 5.; wenn aber nicht gehörig Fleisch daran ist, verunreinigen sie nur durch Berührung und Tragung76 Da hierzu ein Knochen in der Grösse eines Gersternkorns genügt (2, 3). Das gilt aber nur vom toten Menschen; dagegen ist ein Glied von נבלה und שרץ, wenn nicht gehörig Fleisch daran ist, vollständig rein (יו״ב)., aber nicht durch Überdachung77 Dies wird in Sifre Num. c. 127 aus der Schrift deduziert, vgl. Maimon.."
+ ],
+ [
+ "Folgende Dinge1 Moed katan 5 b; Tos. Chullin 89 b v. ואמר, verunreinigen durch Bedachung2 Vgl. Nasir 7, 2: Ein Toter3 Da weiter gesagt wird, dass schon ein olivengrosses Stück Fleisch oder ein Glied eines Toten diese Verunreinigung bewirkt, so meint der Talmud (Chullin 89 b), dass hier von einem toten Abortiv-Fötus die Rede ist, das noch kein כזית Fleisch und noch keine mit Sehnen versehenen Glieder hat., ein olivengrosses Stück4 Vom Fleische. von einem Toten, ein olivengrosses Stück Aufgelöstes5 נצל, vgl. Nasir 50 a, wonach man unter נצל Fleisch vom Toten versteht, das sich in Flüssigkeit aufgelöst und dann wieder geronnen und consistent geworden ist (vgl. auch Jerusch. das.), נצל von נזל, zerfliessen (syr. ܢܨܰܠ). (eines Toten), ein Löffel voll5a Das ist zwei Hände voll. Verwestes6 רקב, eine verweste Leiche, die zu Pulver zerfallen ist. Vgl. Nasir 51 a, wonach מלא תרווד רקב nur von einem solchen Toten verunreinigt, der als vollständige Leiche, ohne dass ein Glied fehlte, ohne Bekleidung in einem Sarge von Marmor oder Stein bestattet worden ist., das Rückgrat7 Wenn auch kern Fleisch daran ist., der Hirnschädel7 Wenn auch kern Fleisch daran ist., ein Glied vom Toten oder ein Glied vom Lebenden, die gehörig mit Fleisch8 Und Sehnen. versehen sind, ein viertel Kab9 Das ist soviel wie sechs Eier. Knochen vom grössten Teil des Baues10 Unter „Bau“ sind hier die grossen Knochen verstanden, die das Skelet des Körpers bilden: Unter und Oberschenkel, Rippen und Rückgrat. Das Rückgrat ist, wie oben gesagt, allein für sich verunreinigend, wenn es auch kein viertel Kab ausmacht. Unter רוב בנין sind hier nach Bechorot 45 a zwei Unterschenkel und ein Oberschenkel zu verstehen. Vgl. noch Edujot 1, 7., oder vom grössten Teil der Zahl11 Das viertel Kab Knochen muss entweder von Knochen, die רוב בנין, oder Knochen, die רוב מנין betragen, genommen worden sein. Ist es aber von Knochen genommen, die weder רוב בנין noch רוב מנין ausmachen, so verunreinigt das viertel Kab nicht im Zelte. So erklärt א״ר. Nach Maimon. und Bart. verunreinigt ein viertel Kab, wenn es auch weniger als רוב בנין oder רוב מנין ausmacht, in jedem Falle (es braucht nicht gerade von רוב בנין oder רוב מנין genommen zu werden). Sie erklären מרוב בנין „wenn es auch weniger als רוב בנין ist“, ebenso מרוב מנין. Diese Erklärung erscheint sehr gezwungen. Noch andere Erklärungen vgl. im ס׳יט., der grösste Teil des Baues oder der grösste Teil der Zahl12 Wenn es entweder vollständig רוב בנין (das sind zwei Unterschenkel und ein Oberschenkel) oder vollständig רוב מנין (125 Glieder) sind., wenn sie auch kein viertel Kab betragen13 Das kann bei einer Frühgeburt der Fall sein., alle diese verunreinigen14 Durch Berühren, Tragen und Bedachen. Eine Ausnahme macht רקב, das durch Berühren nicht verunreinigen kann, da man nicht alle Staubteile (die doch von einander getrennt sind) gleichzeitig berühren kann (Chullin 128).. Wieviel ist der grösste Teil der Zahl? Hundert fünf und zwanzig15 Diese Zahl ist verunreinigend, wenn auch ein Toter mehr oder weniger als 248 Glieder hatte (Bechorot 45)..",
+ "Ein viertel Log Blut16 Das dem Menschen nach eingetretenem Tode entflossen. Dies ist nach dem Thora-Gesetze verunreinigend., oder ein viertel Log Mischungs-Blut17 Blut, das vom Menschen zum Teil vor dem Tode, zum Teil nach dem Tode herausgeflossen ist. Über die Etymologie von תבוסה s. weiter 3, 5. Dieses gemischte Blut verunreinigt bloss nach rabbinischer Bestimmung (Nidda 62 b.). von einem Toten18 Dies bezieht sich sowohl auf דם, als auf דם תבוסה, beides verunreinigt nur, wenn es von einem Toten herrührt.. R. Akiba sagt: Selbst von zwei Toten19 Im Chullin 72 a und Parallelst, wird dies aus der Mehrzahl נפשת in Lev. 21, 11 deduziert. Der Controversant des R. Akiba weist dagegen auf die defektive Schreibung des נפשת hin, wonach nur von einem Toten die Rede ist (Sanhedrin 4 a).. Das ganz ausgelaufene Blut eines neugeborenen Kindes, sagt R. Akiba, wenn es noch so wenig ist20 Es gilt vom Blute dasselbe, wie von den Knochen Sowie die Knochen eines Menschen insgesamt, auch wenn sie nicht das entsprechende Mass (ein viertel Kab) betragen, verunreinigen, ebenso verunreinigt das Blut, auch wenn es nicht das gehörige Mass (ein viertel Log) beträgt.. Die Weisen aber sagen: Nur wenn es ein viertel Log beträgt21 Das Blut kann nicht mit den Knochen verglichen werden. Jn Tosefta 3, 3 werden hierfür drei Gründe angegeben.. Eine Olivengrosse von lebendem oder totem Gewürm22 Vgl. Temura 31 a, Tos. v. מלא. der Leiche erklärt R. Elieser für ebenso verunreinigend wie das Fleisch derselben23 Denn dass Gewürm ist aus dem Fleische der Leiche entstanden, vgl. Job. 25, 6.. Die Weisen aber erklären es für rein24 Das Gewürm ist ein neues Geschöpf und nicht mit der verwesten Leiche (רקב) zu vergleichen.. Von der Asche25 Nidda 28 a verbrannter Leichen25a Die auf eine solche Weise verbrannt worden sind, dass der Leiche keine Holzasche beigemischt ist, sagt R. Elieser, verunreinigt ein Mass eines viertel Kab26 Wie bei den Knochen.. Die Weisen aber erklären sie für rein26a Sie betrachten die Asche nicht mehr als מת, vgl. aber ר״ש.. Etwas27 Nidda 27 b. über ein Löffel voll27a In den Talmud-Ausgaben befindet sich die LA.: מלא תרווד רקב ועוד עפר קברות (ein Löffel voll Verwestes und noch Gruftstaub dazu). Dies gibt keinen rechten Sinn; denn wenn es R. Simon für rein erklärt, weil Staub beigemischt ist, dann hätte doch nicht gerade von „Gruftstaub“ gesprochen werden dürfen. Es scheint, dass durch ein Homoioteleuton einige Worte ausgefallen sind; es muss heissen: מלא תרווד רקב [ועוד עפר ומלא תרווד] ועוד עפר קברות. Es waren also ursprünglich in der Mischna zwei Controversen zwischen dem ersten Tanna und R. Simon vorhanden. Dieselben werden in Nidda 27 b aus Baraita’s angeführt (vgl. מ״א). Gruftstaub28 Nach Raschi (Nidda 27 b) ist hier die Rede von einem Toten, der im Kleide oder nicht in einem Marmorsarg bestattet worden ist, so dass nach Note 6 ein Löffel רקב von diesem Toten nicht verunreinigt, weil noch etwas Anderes beigemischt ist. Es wird nun hier gelehrt, dass wenn von einem solcherweise begrabenen Toten mehr als ein Löffel vorhanden ist, dies verunreinigt, als eine Mischung von רקב und anderem Staube. Vgl. die Rechtfertigung dieser Erklärung in ס״ט. Nach Maimon. versteht man unter עפר קברות Staub, gemischt mit Blut und anderer Flüssigkeit, den man in einem Grab findet und von dem man nicht weise, ob dies Verwestes vom Toten oder anderer Staub ist. Beide obige Erklärungen findet man in Tosefta 2, 3 vertreten. ist verunreinigend. R. Simon erklärt es für rein29 Nach R. Simon ist Verwestes, dem anderer Staub beigemischt wurde, nicht verunreinigend, wenn es auch mehr als ein Löffel voll ist (Nidda l. c.).. Wenn man einen Löffel voll Verwestes mit Wasser geknetet hat, macht es keine Verbindung aus hinsichtlich der Verunreinigung30 Es gilt nicht als ein Körper, denn „was ein Mensch verbindet, gilt nicht als verbunden“ (3, 4). Es kann daher nicht durch Berührung verunreinigen, ebenso wie unzusammenhängendes רקב (Note 14). Durch Bedachung und Tragen verunreinigt es aber den, der das Ganze trägt oder überdacht..",
+ "Folgende verunreinigen durch Berühren und Tragen, aber nicht durch Bedachen: Ein Knochen wie ein Gerstenkorn31 Berachot 41a., Erde vom Auslande32 Eine Erdscholle vom Auslande verunreinigt den, der sie berührt oder trägt auf sieben Tage. Dieser bedarf auch der Besprengung (הזאה), weil möglicherweise in der Scholle ein gerstengrosses Totengebein sein könnte. Dies ist aber bloss eine rabbinische Verordnung, über deren Ursprung Sabbat 14 b ff. zu vergleichen ist. Wie gross diese Scholle sein muss, wird in Bechorot 22 a bestimmt. Ein Mensch, der ins Ausland reist, ist, selbst wenn er die Erde nicht berührt (z. B. wenn er zu Pferde reitet) unrein, aber nur bis zum Abend; er bedarf auch nicht der Besprengung., eine Totenbein-Stätte33 בית הפרס, ein Feld, in welchem ein Grab umgeackert worden ist. Nach Maimon. von פרס, ausbreiten, weil sich Gebeinsplitter über eine grössere Fläche verbreiten. Nach Raschi (Nidda 57 a) von פרס, teilen, brechen, da die Gebeine zerbrochen wurden. Nach Tosafot (das.) weil die Fusssohlen der Menschen (פרסות) diese Stätte meiden. Mussafia erklärt es vom gr. φόρος (= forum), Vorhof eines Grabes. Zuckermandel (Ges. Aufsätze I S. 91) nimmt פרס in der Bedeutung Hälfte, indem die 100 Quadratellen des בית הפרס die Hälfte eines צמד ausmachten. Allein dies letztere lässt sich nicht beweisen. Auch hätte es dann בית פרס (ohne Art.) heissen müssen, wie אכילת פרס ,בית סאה. Vgl. noch Abschn. 17 und 18 über בית הפרס. Die Unreinheit des בית הפרס ist ebenfalls eine rabbinische Verordnung., ein Glied vom Toten oder ein Glied vom Lebenden, die nicht gehörig mit Fleisch versehen sind34 Nach Abschn. 1, Ende., ein Rückgrat oder ein Hirnschädel35 Auch beide zusammen verunreinigen nicht im Zelte, wenn jedes defekt ist., die unvollständig sind36 Und kein viertel Kab betragen.. Wie viel muss am Rückgrat fehlen37 Dass es nur durch Berühren und Tragen, aber nicht im Zelte verunreinigen soll. ? Betschammai sagen: Zwei Wirbel. Bet-Hillel sagen: Nur ein Wirbel38 Vgl. Chullin 52 b und Parallelst.. Am Hirnschädel, sagen Bet - Schammai, soviel wie die Dicke eines Bohrers39 Bechorot 37 b.. Bet-Hillel sagen: Soviel als, wenn es von einem Lebenden weggenommen würde, er sterben müsste40 Die Grösse eines סלע (Bech. das.), das ist ein drittel Handbreite (weniger eine Kleinigkeit).. Von welchem Bohrer hat man gesprochen? Von dem kleinen der Aerzte41 Dem Schädelbohrer (Trepan).; so R. Meïr. Die Weisen sagen: Von dem grossen der Tempelhalle42 S. Kelim 17, 12..",
+ "Der Grab-Verschluss und dessen Stützen43 Über גולל und דופק sind die Erklärer verschiedener Ansicht. Nach Maimon. (טומאת מת 2, 15) werden diese Ausdrücke von keinem Erdgrabe, auch von keinem am Erdboden befestigten Grabe gebraucht. Vielmehr handelt es sich um einen Fall, dass man an die Seiten eines Toten ringsum Geräte oder Steine hingestellt und darüber eine Bedeckung aus Geräten oder Steinen gemacht hat. Die Bedeckung wird da גולל, und die Seiten, die diese stützen, דופק genannt. Diese Erklärung scheint der Sifre zu Num. 19, 16 und Talm. Chullin 72 a zu fordern, wo aus den Worten על פני השדה (auf dem Felde) die Verunreinigung des גולל ודופק deduziert wird. Nach Raschi ist גולל der Sargdeckel, und דופק die Seitenbretter des Sarges (vgl. Ketubot 4 b und sonst). Nach ר״ש (ebenso R. Tam, Sabbat 152 b) ist גולל ein grosser breiter Stein, den man als Denkmal auf das Grab legt. Diesem Stein werden an zwei Seiten je ein Stein als Stütze untergelegt, und diese Stützen heissen דופק. Die meisten alten Erklärer aber (R. Hai, R. Chananel, Aruch, Rabed, auch Maimon. im Mischna-Comm. und Ramban) fassen גולל als den Verschluss des Grabes, der gewöhnlich aus einem oder mehreren grossen Steinen bestand und von den Seitenwänden, zwischen denen der Tote lag, gestützt wurde. Diese Erklärung passt für Senkgräber, die wie unsere Gräber, in den Boden getieft werden. Bei den wagrecht in die Felswände einer Höhle hineingegrabenen Schiebgräbern (כוכין, B. batra 6, 8, Note 62) muss der Verschluss gewöhnlich durch einen grossen senkrecht aufgestellten Stein bewirkt worden sein, zu dessen Stützen man noch andere Steine gebrauchte. Der Name גולל wird gewöhnlich von גלל, wälzen, abgeleitet, weil der grosse Stein herangewälzt wurde (Matth. 27, 60). דופק wird von דפק (anklopfen), nach R. Hai von דפקא (Seite) abgeleitet. verunreinigen durch Berühren und Bedachen44 Nach Raschi (Erubin 15 a) selbst nachdem sie vom Toten weggenommen worden sind. Dies aber nur, wenn diese aus verunreinigungsfähigen Gegenständen gemacht sind. גולל ודופק, die aus Stein oder anderen nicht verunreinigungsfähigen Dingen bestehen, sind, sobald sie vom Toten entfernt werden, rein (Maimon. טומאת מת 6, 4)., aber nicht durch Tragen45 Denn in Num. 19, 16 ist nur vom Berühren die Rede, aber nicht vom Tragen. אהל jedoch ist mit נגיעה verwandt (VO, 5).. R. Elieser sagt: Sie verunreinigen auch durch Tragen. R. Josua sagt: Wenn Graberde darunter ist46 Die Erde unter dem Toten, wovon 16, 3 Näheres lehrt., verunreinigen sie durch Tragen47 Weil er diese Erde mit erschüttert, was dem Tragen dieser Erde gleich geachtet wird (VK 22).; wenn nicht, so verunreinigen sie nicht durch Tragen. Was versteht man unter den Stützen? Diejenigen, wodurch der Grab-Verschluss gestützt wird; die Stützen dieser Stützen48 Das, womit der דופק gestützt wird. Im Sifre sutta heisst dies דופק אחר דופק. aber sind rein.",
+ "Folgende sind, wenn etwas daran fehlt, rein49 Weil sie nicht das gesetzlich erforderliche Mass haben.: Ein olivengrosses Stück von einem Toten50 Soviel ist die Quantität des Embryo am Anfang seiner Bildung, dasselbe gilt vom viertel Log Blut (vgl. יו״ב und ס״ט zu Kelim 5 a)., ein olivengrosses Stück Aufgelöstes, ein Löffel voll Verwestes, ein viertel Log Blut, ein Knochen wie ein Gerstenkorn und ein Glied von einem Lebenden51 Dagegen verunreinigt ein Glied vom Toten in solchem Falle wenigstens במגע ובמשא, solange es die Grösse eines Gerstenkorns hat., dessen Knochen unvollständig ist52 Selbst wenn der Knochen sehr gross ist..",
+ "Ein Rückgrat52a Jerusch. Berachot 1, 1. oder ein Hirnschädel von zwei Toten53 Die eine Hälfte der Wirbel von einem und die andere Hälfte von einem andern Toten; das Gleiche gilt vom Hirnschädel., ein viertel Log Blut53a Nasir 38 a. von zwei Toten54 Dies hat bereits oben M. 2 gestanden und wird hier nur wegen der andern gleichartigen Bestimmungen wiederholt., ein viertel Kab Knochen von zwei Toten, ein Glied von zwei Toten55 Die eine Hälfte von einem und die andere von einem andern Toten. oder ein Glied von zwei (lebenden) Menschen56 Vgl. weiter am Ende des Abschnitts und die Bem. in מ״א und יו״ב hier. erklärt R. Akiba für verunreinigend; die Weisen aber erklären sie für rein57 Sie verunreinigen nicht im Zelte, s. oben Note 51.,",
+ "Einen gerstengrossen Knochen57a Nasir 52 b., der in zwei Stückchen zerteilt ist, erklärt R. Akiba für verunreinigend58 Durch Tragen aber nicht durch Berühren (Maimon. טומאת מת 4, 4)., R. Jochanan, Sohn Nuri’s, erklärt ihn für rein. Es sagte R. Jochanan, Sohn Nuri’s: Man hat nicht gesagt: „Gerstengrosse Knochen“, sondern: „ein gerstengrosser Knochen“59 So lautet die Tradition (in der Einzahl).. Ein viertel Kab Knochen, welche so zermalmt sind, das kein einzelnes Stück davon so gross wie ein Gerstenkorn ist, erklärt R. Simon für rein60 Es verunreinigt weder durch Berühren, noch durch Tragen, noch durch Bedachen.; die Weisen aber erklären es für verunreinigend61 Im Zelte und durch Tragen; nach ר׳׳ש und רא״ש auch durch Berühren.. Ein Glied von einem Lebenden, das in zwei Stücke zerteilt ist, ist rein62 Selbst wenn es ein Mensch wieder verbunden hat, gilt dies nicht als Verbindung.. R. Jose erklärt es für verunreinigend63 Durch Tragen und im Zelte, aber nicht durch Berühren.. Er gesteht aber zu, dass dasselbe, wenn es in Hälften abgenommen worden ist, rein ist64 Weil niemals ein vollständiges Quantum vorhanden war.."
+ ],
+ [
+ "Wenn1 Edujot 3, 1; Chullin 124 a. eins von den im Zelte verunreinigenden Dingen2 Die oben 2, 1 f. aufgezählt werden. geteilt3 So dass jedes einzelne Stück nicht das gesetzlich bestimmte Quantum (שיעור) hat. und ins Haus4 Unter einer Überdachung, gebracht wird, so erklärt R. Dosa, Sohn Archinos’5 הרכינס, andere LA. ארכינס = Ἀργĩνος., (alles, was sich dort befindet) für rein6 Die beiden Teile werden nicht zum gesetzlichen Quantum verbunden.; die Weisen aber erklären es für unrein7 Nach ihrer Ansicht werden die beiden Stücke zum שיעור verbunden. ). In welcher Weise? Berührt8 Von הנוגע bis ובמת (9 Wörter) hat dem ר״ש in Edujot 3, 1 nicht Vorgelegen. In der Tat passt auch das Beispiel von נבלה nicht zur vorhergehenden Bestimmung, die von מת handelt. Nach unserer LA. muss man annehmen, es werde in diesem Beispiele gezeigt, dass R. Dosa und die Weisen auch bei נבלה controversieren (vgl. מ״א und יו״ב). oder trägt jemand zwei Stücke vom Aase, deren jedes eine halbe Olivengrösse hat9 Dasselbe gilt von der Berührung zwei halber Linsengrössen vom Kriechtier (שרץ); nur verunreinigt dies nicht durch Tragen (vgl. Kelim 1, 1).; oder berührt er eine halbe Olivengrösse vom Toten10 Chullin 125 a., während er eine (andere) halbe Olivengrösse überdacht11 Diese Überdachung wird wie eine Berührung betrachtet, nach VO, 5.; oder berührt er eine halbe Olivengrösse, während eine (andere) halbe Olivengrösse ihn überdacht12 Das gilt ebenfalls wie eine Berührung (Note 11).; oder überdacht er zwei halbe Olivengrössen13 Ebenso wenn zwei halbe Olivengrössen ihn überdachen (יו״ב).; oder überdacht er eine halbe Olivengrösse, während eine (andere) halbe Olivengrösse ihn überdacht; so erklärt R. Dosa, Sohn Archinos’, ihn für rein14 R. Dosa widerspricht auch den in 2, 7 enthaltenen Bestimmungen (יו״ב). Doch meint מ״א, dass, wenn die zwei halben Olivengrössen einander berühren, sie auch nach R. Dosa als verbunden gelten., die Weisen aber erklären ihn für unrein. Wenn er aber eine halbe Olivengrösse berührt, während eine andere Sache15 Z. B. ein Brett oder ein Balken. ihn und eine (andere) halbe Olivengrösse überdacht16 Hier soll durch die gemeinsame Überdachung die Toten-Unreinheit auf den Reinen übergeleitet werden (טומאת אהל בהמשכה). Vgl. VO, 5.; oder er überdacht eine halbe Olivengrösse11 Diese Überdachung wird wie eine Berührung betrachtet, nach VO, 5., während eine andere Sache15 Z. B. ein Brett oder ein Balken. ihn und eine (andere) halbe Olivengrösse überdacht16 Hier soll durch die gemeinsame Überdachung die Toten-Unreinheit auf den Reinen übergeleitet werden (טומאת אהל בהמשכה). Vgl. VO, 5.; so ist er rein17 Selbst nach den Weisen. Die hier in Betracht kommende „Zelt-Unreinheit durch Überleitung“ kann salbst nach den Weisen nicht mit der ihr ungleichartigen Berührungs-Unreinheit verbunden werden, während sie die oben (Note 11 und 12) erwähnte Überdachung als mit der Berührung gleichartig (אהל נגיעה) betrachten und jene mit dieser verbinden. So nach der Erklärung von Tosafot (Chullin 125 b v. ומאן א״ר) רא״ש und מ״א. Anders erklären Maimon. Bart. u. A., vgl. ס״ט S. 143.. Es sagt R. Meïr: Auch hierbei erklärt ihn R. Dosa, Sohn Archinos’, für rein, und die Weisen erklären ihn für unrein18 Nach R. Meïr verbinden die Weisen, die Berührungs-Unreinheit des Toten mit allen Zelt-Unreinheiten ohne Unterschied, da Berührung als mit jeder Überdachung gleichartig (das Zelt als mit Unreinheit gefüllt) betrachtet wird.. Alles19 Fortsetzung der Worte des R. Meïr. „Alles“, d. h. alle Fälle, wo es gilt, zwei halbe Quanta mit einander zu verbinden. macht unrein20 Nach den Weisen., ausser Berührung mit Tragen21 Wenn jemand ein halbes Quantum berührt, während er ein anderes halbes Quantum trägt oder bewegt (ohne es zu berühren), so wird er nicht unrein. oder Tragen mit Überdachung22 Wenn jemand ein halbes Quantum trägt, während er ein anderes halbes Quantum überdacht.. Das ist die Regel23 Dies ist der Schluss der Worte des ersten Tanna, die durch die Worte des R. Meïr unterbrochen worden.: Alles, was zu einem Namen gehört24 Wie Berührung mit Berührung (oder mit אהל נגיעה), Tragung mit Tragung, Überdachung mit Überdachung., macht unrein; was zu zwei Namen gehört25 Wie Berührung mit אהל המשכה, Note 17., lässt rein.",
+ "Wenn25a Nidda 27 b. ein Löffel voll Verwestes26 Das nach 2, 1 im Zelte verunreinigt. im Hause ausgestreut liegt27 Und dadurch mit etwas Staub vermischt ist., so ist das Haus unrein. R. Simon aber erklärt es für rein28 Denn sowie von vorne herein nur das als רקב gilt, dem nichts Anderes beigemischt ist (2, 1, Note 6); ebenso darf nachher dem רקב nichts beigemischt werden, wenn es seinen Charakter beibehalten soll; vgl. oben 2, 2, Note 29.. Wenn ein viertel Log Blut28a B. kamma 101 a, Nidda 62 b. im Hause eingesogen worden ist, so ist das Haus rein29 Was ins Haus kommt, nachdem das Blut von der Erde aufgesogen worden, ist rein.. Ist es aber in einem Kleide eingesogen30 Und das Kleid wird in ein Haus gebracht., so ist dies, wenn es gewaschen wird und ein Viertel Log Blut davon herauskommt31 Dies lässt sich dadurch bestimmen, dass man das Kleid in einem bestimmten Mass Wasser wäscht, dann ein gleiches Mass Wasser mit einem Viertel Log Blut vermischt, und dann sieht, ob die Röte des ersten Wassers dem des zweiten gleicht., verunreinigend32 Alles, was im Hause war, ist unrein.; wo aber nicht, so lässt es rein33 Das im Hause Befindliche bleibt rein. Dagegen bleibt das Kleid unrein, da es doch ein ganzes Viertel Log Blut berührt hat. Die Regel חרב הרי הוא כחלל gilt nicht für die Zelt-Unreinheit (VO, 4). Statt טמאה und טהורה (femin.) corrigieren Einige daher טמא und טהור (masc.). Will man die feminina beibehalten, so muss man sie auf das רביעית דם beziehen (vgl. מ״ש). Doch Tosafot in Nidda 62 b bezieht die Adjektive auf das Kleid (כסות), vgl. das., denn alles Eingesogene, das nicht wieder herausgehen kann, ist rein34 Nach R. Jochanan in Nidda 62 b, selbst wenn man es vermittels Seife (צפון) herausbringen könnte..",
+ "Ist35 Vgl. Meïla 17 a. es36 Das viertel Log Blut. in freier Luft37 Unter freiem Himmel, wo kein Zelt darüber ist. ausgegossen worden, so bleibt, wenn der Ort abschüssig ist38 קטפרס (L: קטפריס), gr. xατϕερές, abschüssig., der, welcher einen Teil desselben überdacht, rein39 Denn was auf einer abschüssigen Fläche flieset, wird nicht als verbunden betrachtet; er hat demnach nur einen Teil des שיעור überdacht.; ist aber der Ort eine Vertiefung40 אשבורן, eine Vertiefung, Grube, wo sich Wasser sammelt (wie arab. مشابر, Sumpf. Kohut). oder das Blut geronnen41 קרש syr. ܩܪܰܫ (Pa.) Wasser gefrieren machen, daher fest werden, gerinnen (vom Blut). In diesem Zustande gilt es auch auf einer abschüssigen Stelle als verbunden., so ist er unrein42 In beiden Fällen gilt das Blut als zusammenhängend (חבור), und wer auch nur einen Teil davon überdacht, ist unrein.. Ist es auf die Schwelle43 אסכופא = אסקופא (syr. ܐܶܣܟܽܘܦܬܳܐ) Schwelle, Unterschwelle (von שקף = סקף, schlagen). ausgegossen worden, und diese ist abschüssig, es sei44 Die Schwelle abschüssig. nach innen45 So dass das Blut ins Haus hineinfliessen wird. oder nach aussen46 So dass das Blut hinausfliesst. So nach der Erklärung des ר״ש und Bart. Nach רא״ש ist בין … בין mit „sowohl … als“ zu übersetzen: „Die Schwelle ist abschüssig sowohl nach innen als nach aussen“., und das Haus überdacht es47 Einen Teil des Blutes., so bleibt es48 Alles, was sich im Hause befindet. rein39 Denn was auf einer abschüssigen Fläche flieset, wird nicht als verbunden betrachtet; er hat demnach nur einen Teil des שיעור überdacht.. Ist die Schwelle aber eine Vertiefung, oder das Blut geronnen, so ist es48 Alles, was sich im Hause befindet. unrein. Alles49 Nasir 51a, Nidda 55 a., was an einem Toten ist, ist unrein, ausgenommen die Zähne, das Haar und die Nägel50 Nur das, was dem Knochen insofern ähnlich ist, dass es mit dem Menschen erschaffen und wenn es von ihm weggenommen wird, sich nicht regeneriert, ist verunreinigend; ausgeschlossen sind die Zähne, die nicht mit dem Menschen erschaffen sind; ferner Haar und Nägel, die wenn sie abgeschnitten werden, von neuem wachsen (Nidda l. c.).. Während sie aber am Körper haften, sind sie alle unrein51 Sie gelten dann als Teil des Toten (oder als Handhabe, יד, der Toten-Unreinheit, תוי״ט)..",
+ "Auf welche Weise? Wenn der Tote ausserhalb52 M, L. und מ״ש lesen בחוץ. liegt, und dessen Haar innerhalb, so ist das Haus53 Alles, was im Hause ist. unrein54 Weil das Haus das am Toten haftende Haar überdacht.. Wenn man von einem Totenknochen, woran ein olivengrosses Stück Fleisch ist, einen Teil55 Auch nur einen Teil des Knochens und nicht des Fleisches. ins Innere hineinbringt und das Haus ihn56 Diesen Teil. überdacht, so ist es53 Alles, was im Hause ist. unrein57 Denn der Knochen wird als Handhabe (יד) des Fleisches betrachtet.. Sind es zwei Totenknochen58 Vgl. Chullin 118 b, 119 b., an denen zwei halbe Olivengrössen Fleisch haften59 An jedem Knochen eine halbe Olivengrösse., und man bringt Teile derselben60 Von jedem Knochen einen Teil. ins Innere, und das Haus überdacht sie, so ist es53 Alles, was im Hause ist. unrein61 Der Knochen gilt auch für den halben שיעור als יד, und die beiden halben Quanta gelten als mit einander verbunden, nach Mischna 1.. Sind sie62 Das Fleischstück resp. die Fleischstücke an den Knochen. aber durch Menschenhände angesteckt worden, so bleibt es53 Alles, was im Hause ist. rein, denn eine Verbindung durch Menschenhände gilt nicht als Verbindung63 Dieser Satz gilt nur für solche Dinge, die gewöhnlich von Natur (בידי שמים) mit einander verbunden sind. Dagegen wird bei Geräten (oder andern Dingen), die durch Menschenhände gemacht werden, auch eine Verbindung durch Menschenhände als richtige Verbindung betrachtet (מ״א ,יו״ב und ס״ט)..",
+ "Was64 Vgl. Nidda 71 a. heisst Mischungs-Blut?65 Worüber oben 2, 2 gesprochen wurde. תבוסה, vom Stamm ביס, das „vermischen“ bedeutet. Daher ביסא die Schüssel, in welcher das Speiseopfer angerührt wird. Im samarit. Targum wird בליל (gemischt) mit פסיס übersetzt. In Jes. 22, 5 ist מבוסה synonym mit מהומה und מבוכה, Verwirrung. מתבוססת בדמיך (Ez. 16, 6; 22) heisst „dich in deinem Blute wälzend“. מתגלגל = מתבוסס (denn גלגל wird auch in der Bedeutung „mischen“ beim Teige gebraucht). Danach ist תבוסת אחזיהו לבוא (2. Chron. 22, 7) = גלגול א׳ לבוא zu erklären: „es hat sich so getroffen (gewälzt), dass Ach. kam“ (vgl. נתגלגל הדבר, Sabbat 10 b). Wenn vom Toten ein achtel Log Blut beim Leben66 Unmittelbar vor dem Tode. und ein achtel nach dem Tode herausgekommen67 Diese beiden achtel Log werden zu einem רביעית verbunden.. Dies die Worte R. Akiba’s. R. Ismael sagt: Ein viertel beim Leben und ein viertel nach dem Tode, von denen beiden dann ein viertel weggenommen wurde68 Nur in diesem Falle kann man das beim Leben ausgeflossene Blut mit dem Blute des מת verbinden, weil letzteres von einem ganzen Quantum (שיעור) herrührt.. R. Eleasar, Sohn R. Jehuda’s, sagt: Sowohl dieses als jenes69 Sowohl der Fall von R. Ismael als der des R. Akiba. wird wie Wasser betrachtet70 Und verunreinigt nicht. Welches דם חבוסה nach R. Elieser ja verunreinigt, wird in einer Baraita in Nidda 71 a bestimmt. Was heisst Mischungs-Blut?71 Dies ist nicht Fortsetzung der Worte des R. Elieser; vielmehr will die Mischna jetzt die Worte der in der Baraita mit R. Elieser controversierenden Weisen näher erklären. Nach Bart. ist dies Forts. der Worte des R. Elieser, vgl. ס״ט. Wenn unter einem Erhängten72 צלוב, ein Gekreuzigter, Jebamot 16, 3., dessen Blut fliesst73 שתת, langsam fliessen. aber stetig ohne Unterbrechung., ein viertel Log Blut73a Wovon die Hälfte nach dem Tode geflossen. gefunden wird, so ist dies verunreinigend. Wenn aber unter einem Toten, dessen Blut tropft74 Es fällt mit Unterbrechungen ein Tropfen nach dem andern., ein Viertel Log Blut gefunden wird, so ist dies rein75 In diesem Falle ist jeder Tropfen gleich bei seiner Vermischung mit dem beim Leben herausgekommenen reinen Blute durch die Mehrheit aufgehoben (בטל) worden. Wenn nun auch zuletzt das unreine Blut die Hälfte beträgt, kann es keine verunreinigende Wirkung mehr haben, da es nach und nach vernichtet worden ist (ראשון ראשון בטל), vgl. Sebachim 8, 6, Note 56.; R. Jehuda sagt: Nicht so76 לא כן = לא כי, nicht so., sondern das fliessende ist rein77 da ist anzunehmen, der Mensch kann beim Herausfliessen noch gelebt haben., und das tropfende ist verunreinigend78 Denn das tropfenweise kommende Blut ist sicherlich erst nach dem Tode herauggekommen. So erklärt Maimonides. Nach ר״ש und den meisten Erklärern ist nach R. Jehuda das fliessende Blut rein, weil wir annehmen, der Todestropfen (der Tropfen, bei dem das Leben ausgegangen ist) sei am Holze (am Galgen) kleben geblieben (שותת heisst demnach, es ist am Holze herabgeflossen), was beim tropfenden Blute nicht angenommen werden kann. Die Annahme ראשון ראשון בטל ist aber nach R. Jehuda ausgeschlossen, da nach seiner in Sebachim 8, 6 ausgesprochenen Ansicht gleichartige Dinge einander nicht aufheben (אין דם מבטל דם). — Diese Erklärung ist dem Talmud Nidda 71 b entnommen..",
+ "Bei einer Olivengrösse vom Toten79 Die in einem Zelte sich befindet. genügt eine Öffnung von einer Handbreite (im Quadrat), bei einem ganzen Toten aber muss die Öffnung vier Handbreiten (im Quadrat) messen, um alle übrigen Öffnungen vor der Verunreinigung zu schützen80 Vgl. 7, 3, wonach bei einem Hause, das mehrere Türen hat, alle Geräte, die unter den Oberschwellen liegen, durch eine im Hause befindliche Totenunreinheit unrein werden, selbst wenn die Türen geschlossen sind und dadurch der von der Oberschwelle überdachte Raum von dem Totenhause getrennt ist. Der Grund ist in VO, 13 angegeben. Hat aber das Haus eine Öffnung, die man zum Hinausschaffen der Totenunreinheit bestimmt hat, so schützt diese Öffnung alle anderen Ausgänge vor der Unreinheit. Das Mass dieser Öffnung zum Hinausschaffen der Unreinheit braucht bei einer Olivengrösse vom Toten nur eine Handbreite im Quadrat zu sein. Bei einem ganzen Toten muss die Öffnung mindestens vier Handbreiten im Quadrat messen.. Jedoch zur Hinausführung der Unreinheit81 Von einem Zelte unter die Oberschwelle oder Türe (Maim.) oder in ein anstossendes Zelt, das durch eine Scheidewand von ihm getrennt ist. (Bart.) genügt (immer) eine Öffnung von einer Handbreite (im Quadrat)82 Selbst wenn ein ganzer Toter in dem Zelte liegt. Vgl. VO, 17. Anstatt פותח טפח hat die Tosefta ed. Zuckermandl zumeist פותי טפח, d. h. die Breite oder Weite von einem טפח.. Ein Stück, das grösser als eine Olive ist, wird wie ein ganzer Toter angesehen83 Sodass dabei nur eine Öffnung von vier Handbreiten im Quadrat alle übrigen vor der Verunreinigung schützen kann.. R. Jose sagt: Das Rückgrat und der Hirnschädel sind wie ein ganzer Toter84 Selbst wenn sie nur eine Olivengrösse oder noch weniger betragen (ס״ט). Nach Andern (א״ר und יו״ב) meint R. Jose, nur diese Teile werden wie ein ganzer Toter betrachtet, nicht aber ein anderes Stück, wenn es auch grösser als eine Olive ist..",
+ "Eine84a Sukka 10a. Handbreite Länge, Breite und Höhe in Kubikform85 Darunter ist ein Raum verstanden, dessen Bedachung mindestens das Mass von einer Handbreite in der Länge und ebensoviel in der Breite hat und von der Totenunreinheit mindestens eine Handbreite entfernt ist, so dass unter der Bedachung ein freier Raum von mindestens einem Kubik-טפח vorhanden ist, vgl. VO, 6. Ist eine dieser Dimensionen kleiner als eine Handbreite, so gelten die folgenden Bestimmungen nicht, obgleich das minus der einen Dimension durch ein plus der anderen Dimensionen ersetzt wird; z. B. wenn die Höhe des Raumes bloss eine halbe Handbreite, dafür aber die Länge oder die Breite zwei Handbreiten beträgt. bringt die Unreinheit86 Von der Bedachung wird die unter ihr befindliche Toten-Unreinheit auf einen gleichzeitig unter ihr befindlichen reinen Gegenstand übergeleitet (VO, 5). und macht vor der Verunreinigung eine Scheidewand87 Diese Bedachung schützt alle über derselben befindlichen reinen Gegenstände vor der unter derselben befindlichen Toten-Unreinheit VO, 8. —. In welcher Weise88 Diese Frage bezieht sich nach den meisten Commentaren bloss auf die letztere Bestimmung. ? Wenn unter einem Hause88a Nasir 53 b Tos. v. חרב. ein gewölbter89 קמר, aus dem gr. xαμορα (Wölbung), wölben, קמור gewölbt, bedeckt. Kanal90 ביב (von נבב = בוב Hohles, Röhre, Kanal, durch den das Ausguss-Wasser aus dem Hause fortgeschafft wird. sich befindet, und derselbe hat die Weite von einer Handbreite91 Der Kanal ist so weit, dass über der darin befindlichen טומאה ein freier Raum von mindestens einem Kubik טפח (nach Note 85) vorhanden ist., und am Ausfluss92 Der an der Strasse ausserhalb des Hauses sich befindet. eine Öffnung von einer Handbreite93 Im Quadrat., so ist, wenn sich eine Unreinheit94 Eine Olivengrösse von einem Toten. Wäre es ein grösserer Teil oder gar ein ganzer Toter (z. B. ein Abortus), so müsste die Abfluss-Öffnung 4 טפחים im Quadrat messen (Tosefta V 3). in demselben befindet, das Haus94a Die in ihr befindlichen Geräte. rein95 Die Bedachung des Kanals schützt alle im Hause befindlichen Gegenstände vor der Totenunreinheit im Kanal (oben Note 87). da diese Unreinheit einen Ausgang hat (VO, 15—16). Doch darf die Öffnung, die das Ausguss-Wasser vom Hause aufnimmt, keinen טפח im Quadrat messen; denn wäre dies der Fall, so würde die Unreinheit durch diese Öffnung ins Haus dringen (VO, 17). Nach Maimon. und dem Verf. des פני יהושע kann durch diese Kanal-Öffnung, selbst wenn sie einen טפח im Quadrat beträgt, die Unreinheit nicht ins Haus kommen. Dies ist auch die Ansicht des תשב״ץ. Vgl. hierüber ספר פתח האהל (Warschau 1901) 2, 8 S. 65 f. —; ist eine Unreinheit im Hause, so ist das im Kanal Befindliche rein96 Die Bedachung schützt den Kanal vor dem Eindringen der טומאה, da die Öffnung kleiner als ein טפח ist (Note 95). —; denn die Unreinheit geht gewöhnlich hinaus, aber nicht hinein97 Im ersten Falle geht die טומאה durch die Öffnung des Kanals nach der Strasse und nicht auf der andern Seite ins Haus. Im zweiten Falle hat die טומאה zur Türe des Hauses ihren Ausgang und dringt nicht in den Kanal. — Diese Begründung ist bloss nach der Erkl. des Maim. (Note 95) nötig. Wenn aber, wie die meisten Erklärer meinen, die Öffnung des Kanals am Hause keinen Quadrat-טפח misst (Note 95), so ist diese Begründung ganz überflüssig. In der Tat fehlt auch der Satz שדרך—להכנס in manchen Codices (vgl. מ״ש).. Hat der Kanal eine Weite von einer Handbreite91 Der Kanal ist so weit, dass über der darin befindlichen טומאה ein freier Raum von mindestens einem Kubik טפח (nach Note 85) vorhanden ist., aber am Ausfluss92 Der an der Strasse ausserhalb des Hauses sich befindet. keine Öffnung von einer Handbreite93 Im Quadrat., so ist, wenn in demselben eine Unreinheit94 Eine Olivengrösse von einem Toten. Wäre es ein grösserer Teil oder gar ein ganzer Toter (z. B. ein Abortus), so müsste die Abfluss-Öffnung 4 טפחים im Quadrat messen (Tosefta V 3). sich befindet, das Haus94a Die in ihr befindlichen Geräte. unrein98 Denn da die טומאה keinen Ausgang hat, so geht sie durch die andere Seite ins Haus. So nach Maim. (Note 95). Nach den andern Erklärern ist das Haus unrein, trotzdem die Öffnung nach dem Hause ebenfalls keinen Quadrat-טפח misst, weil der Kanal wie ein verschlossenes Grab (קבר סתום) anzusehen ist. das die טומאה auf das ganze darüber befindliche Zelt verbreitet (VO, 20).; ist eine Unreinheit im Hause, so ist das im Kanal Befindliche rein99 Da der Kanal die Weite eines טפח hat, schützt er das in ihm Befindliche vor der Unreinheit.; denn die Unreinheit geht gewöhnlich hinaus100 Durch die Haustüre., aber nicht hinein101 In den Kanal, trotzdem die Öffnung nach dem Hause einen Quadrat-טפח misst (nach Maimon.). Nach den andern Erklärern wäre diese Begründung hier, wie oben (Note 97), überflüssig und mit einigen Codd. nicht zu lesen.. Hat der Kanal nicht die Weite von einer Handbreite und auch am Ausfluss keine Öffnung102 Diese letztere Bedingung ist überflüssig; denn auch eine Öffnung von einem Quadrat-טפח wäre hier nicht von Belang, da die Weite der Röhre keinen Kubik-טפח hat (Bart.). von einer Handbreite93 Im Quadrat., so ist, wenn eine Unreinheit94 Eine Olivengrösse von einem Toten. Wäre es ein grösserer Teil oder gar ein ganzer Toter (z. B. ein Abortus), so müsste die Abfluss-Öffnung 4 טפחים im Quadrat messen (Tosefta V 3). in demselben sich befindet, das Haus unrein103 Es ist im Kanal eine eingeengte טומאה (VO, 7), die sich nach der Höhe ins Zelt verbreitet. Indessen genügt dieser Grund nicht nach der Ansicht derjenigen Erklärer, dass eine טומאה רצוצה, selbst wenn sie in ein Zelt kommt, sich nur in senkrechter Richtung mitteilt, nicht aber auf die an den Seiten liegenden Gegenstände verbreitet. Es muss daher unsere Bestimmung mit der in der folgenden Note 104 gegebenen Erklärung begründet werden.; ist eine Unreinheit im Hause, so ist alles im Kanal Befindliche unrein104 Denn da die Röhre keine Höhlung hat, die als Zelt angesehen werden kann, so ist sie als zum Grund und Boden des Hauses gehörig zu betrachten, und die im Hause befindliche Unreinheit verbreitet sich bis in die tiefsten Tiefen (VO, 12) Ebenso verbreitet sich die im Hause vergrabene טומאה auf alle im Hause befindlichen Gegenstände.. Es ist einerlei105 Sukka 20 b., ob dies106 Der am Anfang unserer Mischna (Note 85) genannte Raum. ein Loch ist, das Wasser oder Kriechtiere ausgehöhlt haben, oder ob es Salpeter107 מלחת, (von מלח, Salz) Salpeter (= sal petrae, Steinsalz), das die Erde mürbe macht und aufreibt. durchgefressen hat. Ebenso ist es bei einer durch Steinlagen108 מרבך, nach ראב״ד (zu Sifra, Nedaba IV, 12), der מרבג liest, von רבג, übereinander häufen (vom ar. رجب). And. LA. נדבך = מרבך (Esra 6, 4), Steinlage, wo mitunter zwischen den Steinen eine Höhlung sich befindet. oder Balkenschichten109 סואר (and. LA. סוור und צבר), von צבד = סוור, eine Schicht von Balken, zwischen denen eine Höhlung von einem Kubik-טפח vorhanden ist. Von allen diesen Höhlungen gelten die am Anfang unserer Mischna gegebenen Bestimmungen. gebildeten Bedachung. R. Jehuda sagt: Jedes Zelt, das nicht durch Menschenhände gemacht worden110 Mit der Absicht, eine Bedachung herzustellen., gilt nicht als Bedachung111 In Bezug auf die obigen Bestimmungen.. Doch gesteht er zu112 Dieser Satz wird im Talmud (Sukka 21a) als Baraita angeführt., dass Felsenspitzen113 שקיף (vom hehr. שקף, hervorragen) eine hervorragende Felsenspitze. Nach Raschi sind שקיפים Felsenklüfte, die durch vom Sturmwind herabgeschleuderte Felsen entstehen. und Felsenklüfte114 Im Talm. (l. c.) נקיקי הסלעים, Felsenspalten. als solche gelten115 Weil diese eine grosse Faustgrösse haben, gelten sie als Bedachung, obgleich sie nicht durch Menschenhände gemacht sind, vgl. Kelim 17, 12, Note 119 und Talm. Sukka 21 a.."
+ ],
+ [
+ "Wenn1 Vgl. Sanhedrin 106 a und Raschi das. ein Schrank2 Von Holz, der wegen seiner Grösse nicht verunreinigungsfähig ist, vgl. Ende dieses Abschnitts. im Freien3 Unter freiem Himmel. steht, so sind, wenn in dessen Innern4 Im inneren Raume des Schrankes. eine Unreinheit sich befindet, die Geräte in dessen Wanddicke5 Die in der Dicke der Seitenwände angebrachten kleinen Nischen, die nach innen und nach aussen geöffnet sind, deren Öffnung aber keinen Quadrat-טפח misst (Nicht so Maimon.). rein6 Der innere Raum der Nischen wird als zum freien Himmel und nicht als zum Schranke gehörig betrachtet (תוי״ט). Ausserdem kann die Unreinheit nicht in den Raum der Nischen dringen, da sie ihren Ausgang durch die Schranktüre hat und die Öffnung der Nischen keinen Quadrat-טפח misst (vgl. מ״א).. Befindet sich eine Unreinheit in dessen Wanddicke, so sind die in dessen Innern befindlichen Geräte rein7 Aus dem in Note 6 angegebenen Grunde.. R. Jose sagt: Die Wanddicke wird so beurteilt, als wäre sie in zwei Hälften geteilt8 Die dem Innern zugewendete Hälfte der Wanddicke gehört zum Innern, die andere Hälfte nach aussen. Vgl. weiter 6, 3.. Steht der Schrank im Hause, so ist, wenn im Innern des Schrankes9 Oder auch in einer Wandnische (יו״ב und מ״א). eine Unreinheit sich befindet10 Selbst wenn die Türen des Schrankes zugemacht sind., das Haus11 Die im Hause befindlichen Geräte. unrein12 Da die טומאה nur den Ausgang durch die Schranktüren nach dem Hause hat (vgl. VO, 13).; befindet sich eine Unreinheit im Hause, so bleibt alles, was im Schranke ist, rein13 Falls die Schranktüren zugemacht sind. Dies gilt auch nur, wenn der Schrank selbst wegen seiner Grösse keine טומאה annehmen kann; denn sonst könnte er die Geräte in dessen Innern nicht vor der Unreinheit schützen., denn die Unreinheit geht gewöhnlich hinaus14 Daher ist im ersten Falle das Haus unrein., aber nicht hinein15 Vom Hause in den Schrank. Daher sind im letzteren Falle die Gerate im Schranke rein.. Die Geräte, die zwischen dem Schranke und der Erde, zwischen jenem und der Wand, zwischen jenem und dem Hausgebälke16 Der Zimmerdecke. sich befinden, sind, wenn ein freier Raum von einer Kubik-Handbreite17 Wie in Abschn. 3, Note 85 angegeben. Aber es muss hier auch der Raum nach dem Hause zu eine Öffnung von mindestens einem Quadrat-טפח haben, wenn die טומאה vom Hause in diese Räume eindringen soll. da ist, unrein18 Wenn eine Toten-Unreinheit im Hause ist.; wenn nicht, rein19 Denn diese engen Räume gelten für die טומאה wie verschlossen, sodass sie dort nicht eindringen kann.. Befindet sich aber daselbst20 An einem der oben genannten engen Räume. eine Unreinheit, so ist das Haus11 Die im Hause befindlichen Geräte. unrein21 Auch wenn unter dem Boden des Schrankes sich eine Toten-Unreinheit befindet, kann das Zelt, das der Schrank bildet, nicht das Haus vor der Unreinheit schützen, nach dem Grundsätze: Ein abschliessender Deckel und Zelte schützen die in ihnen befindlichen reinen Dinge vor Verunreinigung, verhindern aber nicht Unreines am Verunreinigen (Kelim 3, 6 Note 48)..",
+ "Betreffs22 Chullin 125 b. der Lade23 Nach Raschi, ר״ש und Bart. handelt es sich hier um mehrere kleine Laden (oder Schubladen), die im Innern des Schrankes angebracht sind, um in denselben kleine Gegenstände zu vorwahren. Nach Andern ist hier von einer Schublade die Rede, die sich unten am Schranke befindet. dieses Schrankes [gilt folgendes]: Wenn darin ein freier Raum von einer Kubik-Handbreite24 Wie in Abschn. 3 Note 85 angegeben. vorhanden ist, aber deren Öffnung keine Handbreite misst25 Nach den meisten Erklärern müsste angenommen werden, dass die Lade oben an der Öffnung schmäler ist als unten, so dass, trotzdem im Innern ein פותח טפח vorhanden ist, dennoch die Öffnung keine טפח-Breite hat. Maimon. scheint aber die Stelle so zu erklären, dass die Lade unten am Schranke angebracht und nach dem Innern des Schrankes offen ist. Diese Öffnung hat die Weite von einem טפח. Ausserdem hat aber die Lade an der vorderen Seite eine kleine Öffnung nach aussen (יציאתה), die keine טפח-Breite hat. Übrigens hat der Münchener Cod. in Chullin die LA.: תיבת המגדל שאין בה פיתח טפח, eine LA., die auch Raschi vorgelegen hat, aber von ihm verworfen wird.
Figur der תיבה nach dem handschriftl. פי׳ המשניות לרמב״ם der Kgl. Bibliothek zu Berlin.