diff --git "a/test.de-en.de" "b/test.de-en.de" new file mode 100644--- /dev/null +++ "b/test.de-en.de" @@ -0,0 +1,2000 @@ +Schöne Münchnerin 2018: Schöne Münchnerin 2018 in Hvar: Neun Dates +Von az, aktualisiert am 04.05.2018 um 11:11 +Ja, sie will... +"Schöne Münchnerin" 2018 werden! +Am Nachmittag wartet erneut eine Überraschung auf unsere Kandidatinnen: sie werden das romantische Candlelight-Shooting vor der MY SOLARIS nicht alleine bestreiten, sondern an der Seite von Male-Model Fabian! +Hvar - Flirten, kokettieren, verführen - keine einfachen Aufgaben für unsere Mädchen. +Insbesondere dann, wenn in Deutschland ein Freund wartet. +Dennoch liefern die neun "Schöne Münchnerin"-Kandidatinnen beim Shooting mit People-Fotograf Tuan ab und trotzen Wind, Gischt und Regen wie echte Profis. +Das romantische Shooting gibt's im Video: +DFB-Chef Grindel sieht keine Grundlage für Özil-Comeback +Berlin DFB-Präsident Reinhard Grindel sieht derzeit keine Grundlage für eine Rückkehr von Mesut Özil in die Nationalmannschaft. +"Das ist eine Frage, die natürlich davon abhängt, dass man einmal ins Gespräch kommt, dass man mit ihm auch darüber spricht, warum er das eine oder andere offenbar so empfunden hat, wie das in seinem Statement niedergelegt ist", sagte Grindel im Fußball-Podcast "Phrasenmäher" der "Bild-Zeitung. +Trotz der nun monatelangen Debatte um die Fotos von Özil mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan bedauere er den Rücktritt des 92-fachen Nationalspielers Özil. +"Ich hätte mich gefreut, wenn Mesut Özil weiter für Deutschland gespielt hätte. +Ich bin auch bis zu einem gewissen Zeitpunkt davon ausgegangen, dass das so sein würde", sagte Grindel. +De 29-Jährige hatte im Juli seinen Rücktritt aus dem DFB-Team erklärt und diesen auch damit begründet, dass ihn Grindel nicht gegen rassistische Anfeindungen während der WM verteidigt habe. +Der DFB-Chef wiederholte seine Kritik an Özil, dass dieser nicht für ein Gespräch mit Bundestrainer Joachim Löw und Teammanager Oliver Bierhoff bereit sei. +Er habe keinen Druck aufbauen wollen, aber er kenne es aus dem Fußball so, dass wenn "man eine Mannschaft verlässt oder einen Verein wechselt, dass man darüber mit seinem Trainer spricht und ich es schade finde, dass dieses Gespräch bisher nicht zustande gekommen ist". +Linz: Gartenhütte in Schrebergartensiedlung brannte +Um 14.13 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Linz zu einem Brand in den Angererhofweg alarmiert. +Weil eine Hochspannungsleitung direkt über die Schrebergartensiedlung führt, war Gefahr in Verzug. +Die Berufsfeuerwehr rückte aus und fand beim eintreffen die Hütte in Vollbrand vor. +Das Dach musste praktisch zur Gänze entfernt und Brandschutt im unbedingt erforderlichen Ausmaß ausgeräumt werden. +Laut Besitzer der brennenden Gartenhütte hatte er zu Mittag einen Akku zum Laden angesteckt. +Das könnte eventuell die Brandursache sein. +Jedenfalls befand sich das Ladegerät laut Feuerwehr im Bereich der größten Brandintensität. +Der Schaden, der durch den Brand entstanden ist, muss noch - ebenso wie die Brandursache - ermittelt werden. +Er dürfte allerdings beträchtlich sein, denn der Besitzer hatte in seiner Gartenhütte viele Sammlerstücke. +Wütende Mutter wehrt sich: Lindsay Lohan greift Flüchtlingsfamilie auf offener Straße an +Was hat Lindsay Lohan nur zu dieser äußerst merkwürdigen Aktion getrieben? +Sie wollte einer angeblichen Flüchtlingsfamilie offenbar die Kinder entreißen. +Lindsay Lohan (32, "Herbie: Fully Loaded") hat selbst live gestreamt, wie sie einer Familie in Moskau offenbar die Kinder entreißen möchte. +Das berichtet das US-Portal "TMZ" und veröffentlicht dazu einen teilweisen Mitschnitt des Streams. +Hier sehen Sie "Zum Glück geküsst" mit Lindsay Lohan +In dem Clip ist zu sehen, wie Lohan aus einem Wagen aussteigt und zu einer womöglich obdachlosen Familie geht, die sie als Flüchtlingsfamilie aus Syrien ausgemacht haben will. +Als die Familie geradezu vor der Schauspielerin flüchtet, verfolgt Lohan die Eltern und ihre Kinder. +Sie bezichtigt die Erwachsenen Kinderhandel zu betreiben. +Für all das liefert sie in dem Clip keine Beweise. +"Die ganze Welt sieht das gerade", ist Lohan in dem Video zu hören, wie sie die Familie weiter die Straße entlang verfolgt. +Offenbar versucht sie die Kinder von ihren Eltern zu trennen. +Irgendwann scheint es der offensichtlich wütenden Mutter jedoch genug zu sein. +Es sieht so aus, als ob sie sich umdreht und Lohan eine Ohrfeige verpasst. +Unter Tränen beteuert die Schauspielerin daraufhin, wie schockiert sie ist - und sie hält sich die Wange. +Was Lohan zu dieser Aktion bewogen hat, ist derzeit völlig unklar. +Landung auf Ryugu: Diese Aufgabe hat "Mascot" auf dem Asteroiden +Die Sonde "Hayabusa2" startete im Dezember 2014 in Japan. +Sie soll sich dem Asteroiden Ryugu so sehr nähern, dass sie Material von seiner Oberfläche einsaugen und zur Erde bringen kann. +Der Lander "Mascot" wird auf Ryugu bleiben. +Auslands-Ticker: Zahl der Toten auf Sulawesi steigt auf mehr als 400 +Nach dem schweren Erdbeben der Stärke 7,5 und anschließenden Tsunami auf der indonesischen Insel Sulawesi ist von mindestens 420 Todesopfer die Rede. +Die Opferzahl könne noch weiter steigen. +Die Rettungsmannschaften sind noch nicht in die verwüsteten und von der Außenwelt abgeschnittenen Gebiete vorgedrungen. +Elon Musk tritt als Tesla-Aufsichtsratschef zurück +Am Anfang war ein Tweet. +Tesla-Chef Elon Musk sorgte Anfang August für Unruhe an den Aktienmärkten, als er einen Rückzug des Eletroautobauers ankündigte. +Die US-Börsenaufsicht verklagte ihn wegen Betrugs, doch jetzt haben sich beide geeinigt. +Tesla und Musk müssen zahlen, und der Tesla-Chef zieht sich aus dem Aufsichtsrat zurück, Vorstandsvorsitzender darf er aber bleiben. +Parteitag der britischen Konservativen +Scharf bewacht - der Parteitag der Tories +Birmingham wird zur Bühne eines Machtkampfes. +Auf dem Parteitag soll es um Außenpolitik, Handelsfragen und Entwicklungspolitik gehen, doch überschattet wird die viertägige Konferenz von dem Streit zwischen Premierministerin Theresa May und den Brexit-Hardlinern, an vorderster Front Ex-Außenminister Boris Johnson. +Referendum für einen neuen Staatsnamen +Die Außenminister Mazedoniens (rechts) und Griechenlands haben sich schon geeinigt +Mazedonien ist ein Staat auf dem Balkan, Mazedonien ist aber auch eine Provinz in Nord-Griechenland. +Skopje und Athen streiten über diese Namensdopplungen schon seit Jahren. +Jetzt haben sie sich geeinigt. +Der Staat Mazedonien soll künftig Nord-Mazedonien heißen und darüber stimmt an diesem Sonntag die Bevölkerung ab - ob es gut geht? +Proteste in Brasilien gegen Rechtspopulisten Bolsonaro. +"Ele Nao" ("Der nicht") - gemeint ist Jair Bolsonaro. +Eine Woche vor der Präsidentschaftswahl in Brasilien ist die Stimmung im Land gespalten. +Tausende gingen in mehreren Städten auf die Straße, um gegen den Rechtspopulisten Jair Bolsonaro zu protestieren. +Der "Trump Brasiliens" gibt sich als Anti-System-Kandidat und liegt damit in den Umfragen vorne. +Sein schärfster Konkurrent ist Fernando Haddad von der Linken Arbeiterpartei. +Audi: "Dieselgate"-Aufarbeitung dauert länger als geplant +"Die Diesel-Taskforce gibt es immer noch", sagte Entwicklungsvorstand Peter Mertens dem Branchenblatt "Automobilwoche". +Der inhaftierte und beurlaubte Audi-Chef Rupert Stadler hatte im Dezember 2017 angekündigt, die Taskforce werde bald aufgelöst. +"Im ersten Quartal 2018 sind voraussichtlich alle Motor/Getriebe-Kombinationen geprüft", hatte er damals gesagt. +Mertens sagte nun: "Anfang Juli haben wir ein wichtiges Etappenziel in der Aufarbeitung der Dieselkrise erreicht. +Wir haben die internen technischen Analysen unserer VTDI-Motoren abgeschlossen. +Die Taskforce war im September 2015 nach der Entdeckung des Dieselskandals bei der Audi-Mutter Volkswagen gegründet worden. +Mertens betonte, der Autobauer habe "gravierende organisatorische Änderungen" vorgenommen, damit ein solcher Skandal nie wieder vorkomme. +Der VW-Aufsichtsrat hatte am Freitag eine Entscheidung über Stadlers Zukunft vertagt und will an diesem Dienstag weiter diskutieren. +Die Ermittlungsbehörden werfen dem Audi-Chef vor, nach Bekanntwerden der Abgasbetrügereien den Verkauf von Dieselautos mit falschen Abgaswerten zugelassen zu haben. +Dabei habe er von den Manipulationen gewusst oder sie bewusst ignoriert. +Derzeit leitet Vertriebsvorstand Bram Schot das Unternehmen als kommissarischer Vorstandschef. +Wegen der Umstellung auf den neuen Abgas- und Verbrauchsprüfstandard WLTP gebe es Produktionsausfälle bei Audi, sagte Schot der "Heilbronner Stimme". +Grundsätzlich sehe er eine sinkende Nachfrage nach Limousinen wie den Audimodellen A6, A7 und A8, die in Neckarsulm produziert werden. +"Das Segment an sich ist schwierig", sagte er. +Schot setzt auf Elektromobilität. +Für den e-tron, das erste Audi-Elektroauto, lägen bereits 15.000 Reservierungen vor. +Grindel strebt Wiederwahl an - Lahm soll ins DFB-Präsidium +Mainz (dpa) - Reinhard Grindel will trotz der Kritik an seiner Person nach dem WM-Aus und der Özil-Affäre im kommenden Jahr erneut für das Amt als DFB-Präsident kandidieren. +"Ich mache meine Arbeit und bemühe mich, sie so gut zu machen, wie es geht", sagte Grindel als Gast am frühen Sonntagmorgen im "Aktuellen Sportstudio" des ZDF. +Man muss sich ja immer wieder um eine Wiederwahl bemühen, das werde ich tun. +Und dann muss man mal gucken, ob die Unterstützung dann auch da ist. +Der Verbandschef fände es nach eigenen Worten "merkwürdig", wenn er nach dem Zuschlag für die Fußball-EM 2024 nicht "Lust hätte, an dem Zukunftsprojekt mitzuarbeiten". +Grindel ist seit April 2016 Verbandschef als Nachfolger des über die Sommermärchen-Affäre gestürzten Wolfgang Niersbach. +Im Herbst 2016 wurde er für eine erste komplette Amtszeit von drei Jahren gewählt. +Die nächste Abstimmung steht beim DFB-Bundestag am 27. September 2019 an. +Der künftige EM-Cheforganisator Philipp Lahm soll laut Grindel im DFB-Präsidium mitarbeiten. +"Ich würde mich freuen, wenn meine Kollegen im Präsidium einverstanden sind, dass er in dieser Rolle auch zukünftig im Präsidium mit berät und dann natürlich herzlich eingeladen ist, bei sportlichen Fragen seine Erfahrung zur Verfügung zu stellen", sagte Grindel. +An Spekulationen, ob Lahm sein Nachfolger als DFB-Chef werden könnte, wollte er sich nicht beteiligen. +Als Konsequenz aus der Affäre um die Fotos von Mesut Özil und Ilkay Gündogan mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan äußerte Grindel den Wunsch, dass künftig ein Nationalspieler ohne Migrationshintergrund Integrationsbotschafter des DFB werden solle. +Derzeit üben dieses Amt der gebürtige Brasilianer Cacau und Celia Sasic aus, letztere hat familiäre Wurzeln in Kamerun. +"Wenn da einer ohne Migrationshintergrund deutlich in die Gesellschaft und den Fußball hineinwirkt und sagt, "das Thema ist wichtig, da müssen wir uns kümmern", das wäre auch eine Initiative, um für eine bessere Grundlage zu sorgen für unsere Vereine vor Ort, wo Integration funktionieren muss", sagte Grindel. +Richtig abnehmen mit halbkluger Waage +Ich besitze seit vier Wochen ein neues Spielzeug. +Eine Waage, die nicht nur mein Gewicht misst, sondern auch den Körperfettanteil. +Auch Muskel- und Knochenmasse kann sie anzeigen. +Den Body-Mass-Index berechnet das Ding auch, aber der ist eher für die Würscht. +Sagt er doch nichts darüber aus, ob ich Fett durch Muskeln ersetzt habe. +Basketball-Bundesliga: Klare Auftakterfolge für Berlin und Oldenburg +Berlin - ALBA Berlin ist mit einem deutlichen Sieg in die neue Saison der Basketball-Bundesliga gestartet. +Gegen Science City Jena gewann der Vizemeister problemlos mit 112:55 (52:31) und bot über 40 Minuten eine überzeugende Partie. +Neuzugang Rokas Giedraitis war mit 20 Punkten Top-Scorer der dominierenden Berliner. +Der aus Ludwigsburg verpflichtete Nationalspieler Johannes Thiemann (18 Zähler) zeigte vor 9113 Zuschauern bei seinem Pflichtspiel-Debüt ebenfalls eine ansprechende Leistung. +Ex-Meister Brose Bamberg siegte beim Pflichtspiel-Debüt von Trainer Ainars Bagatskis mit 84:80 (39:37) bei s.Oliver Würzburg. +Augustine Rubit war mit 24 Punkten bester Werfer bei den Gästen. +Würzburg-Profi Gabriel Olaseni kam auf 14 Zähler. +Der letztjährige Playoff-Halbfinalist MHP Riesen Ludwigsburg bezwang die Fraport Skyliners aus Frankfurt mit 83:76 (41:34). +Neu-Nationalspieler Karim Jallow war mit 24 Punkten treffsicherster Schütze beim Team von Trainer John Patrick. +Die EWE Baskets Oldenburg begannen die neue Spielzeit mit einem deutlichen Erfolg. +Bei den Basketball Löwen Braunschweig gab es ein klares 100:64 (48:30) und die ersten beiden Punkte. +Der neue Spielmacher Will Cummings überragte bei den Oldenburgern mit 25 Zählern. +Die Braunschweiger, bei denen NBA-Star Dennis Schröder seit Saisonbeginn Mehrheitseigner ist, enttäuschte nach einem guten ersten Viertel. +Ein 26:1-Lauf der Baskets sorgte schnell für klare Verhältnisse. +Erdoğan eröffnet Moschee in Köln +Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat am Samstag die Ditib-Moschee in Köln offiziell eröffnet. +Erdoğan hatte sich zuvor bei seinem dreitägigen Staatsbesuch unter anderem mit Kanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier getroffen. +Kritik an Deutschland +In seiner Eröffnungsrede forderte Erdoğan die deutsche Regierung dazu auf, in Deutschland lebende Anhänger der Gülen-Bewegung auszuliefern und gegen kurdische Separatisten vorzugehen. +Wir werden unsere Bürger schützten - egal, wo sie leben. +Wir werden nicht zulassen, dass Sympathisanten der PKK oder Gülen-Bewegung unsere Bürger erschüttern und der deutsch-türkischen Freundschaft schaden", sagte er. +Für die Eröffnung der Ditib-Moschee war die Kölner Innenstadt teilweise gesperrt worden. +Mehrere tausend Polizisten waren im Einsatz - unter ihnen auch Scharfschützen. +Der Islamverband Ditib steht in der Kritik, weil er als verlängerter Arm der türkischen Regierung gilt. +"Global Citizen Festival": Musik gegen Armut: Stars, Buhrufe und Schrecksekunde +Musiker wie Janet Jackson, John Legend, Shawn Mendes und Cardi B haben bei einem gemeinsamen Konzert im New Yorker Central Park für mehr Engagement im Kampf gegen Armut und Krankheiten geworben. +"Engagiert Euch, wo auch immer ihr nur könnt", sagte Mendes bei dem Festival in der Nacht zum Sonntag vor rund 60.0000 Zuschauern. +Danke, dass Ihr hierher gekommen seid, das ist ein Traum. +Cardi B trat in einem roten Outfit mit Fransen und goldenem Mikrofon auf. +Ich bin nervös, ich schwitze, aber es ist okay, denn ich bin hier und bereit, die Welt zu verändern. +Auch Schauspieler wie Hugh Jackman und Forest Whitaker sowie Vertreter von Regierungen, den Vereinten Nationen und Hilfsorganisationen zeigten sich bei dem mehrstündigen Spektakel auf der Bühne. +Zwischendurch gab es allerdings eine Schrecksekunde, als viele Zuschauer das Geräusch einer umfallenden Metallabsperrung für Schüsse hielten, Angst bekamen und versuchten zu fliehen. +Kurz entstand Panik, Menschen rannten durcheinander. +Sieben Zuschauer seien dabei leicht verletzt worden, sagte der Veranstalter Hugh Evans. +Die New Yorker Polizei und der Musiker Chris Martin beruhigten die Menschen dann jedoch von der Bühne aus. +"Niemand versucht, irgendjemanden zu verletzen", sagte Martin. +Ihr seid alle in Sicherheit. +Tickets für das "Global Citizen Festival"-Konzert gab es wie jedes Jahr kostenlos im Internet. +Wer eines ergattern wollte, musste im Internet Texte, Fotos und Videos über den globalen Kampf gegen Armut und Krankheiten lesen und weiterverbreiten. +Für die zahlreichen Musiker und Schauspieler gab es vom Publikum Jubel und Applaus - Buhrufe dagegen für den republikanischen Senator Jeff Flake. +Dieser sprach sich zwar gemeinsam mit seinem demokratischen Kollegen Chris Coons auf der Bühne für mehr Gleichberechtigung von Männern und Frauen aus. +Am Freitag hatte sich Flake aber im Justizausschuss des US-Senats für die Nominierung von Brett Kavanaugh als Richter am Supreme Court ausgesprochen und damit viele Frauen vor den Kopf gestoßen. +Mindestens drei Frauen haben Missbrauchsvorwürfe bis hin zur versuchten Vergewaltigung gegen Kavanaugh erhoben, die dieser zurückweist. +Flake forderte eine FBI-Untersuchung der Vorwürfe, nachdem ihn zwei Frauen, die eigenen Angaben zufolge selbst sexuelle Übergriffe erlebt haben, auf dem Weg zur Ausschusssitzung in einem Aufzug konfrontierten. +"Ihr könnt auch gerne jederzeit in einem Aufzug mit mir zusammenkommen", sagte Flake nun bei dem Konzert in New York zur Zuschauermenge. +Pressefreiheit: Bundesregierung verteidigt Rauswurf des Journalisten +Regierungssprecher Steffen Seibert hat den Rauswurf eines Journalisten von der Pressekonferenz von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan verteidigt. +Im Kanzleramt hatte der in Hamburg lebende türkische Journalist ein T-Shirt mit der türkischen und deutschen Aufschrift "Freiheit für Journalisten" übergezogen und war in die erste Reihe gegangen. +Das T-Shirt, sei nicht das Problem gewesen, sagte Seibert der Bild am Sonntag. +Es ging um eine Störung des Ablaufs der Pressekonferenz. +Durch die Aktion des Journalisten sei eine starke Unruhe entstanden, was nicht hinnehmbar sei. +Er habe deswegen veranlasst, dass Personenschützer den Mann hinausbringen. +Seibert sagte, dass es nicht gestattet sei, bei Pressekonferenzen im Bundeskanzleramt politische Anliegen zu demonstrieren. +Das gilt völlig unabhängig davon, ob es sich um ein berechtigtes Anliegen handelt oder nicht. +Die Regeln sind die Regeln. +In der Türkei sitzen zahlreiche Journalisten im Gefängnis. +Vielen von ihnen werden angebliche Spionagetätigkeiten oder die Unterstützung oder Mitgliedschaft in verbotenen Parteien oder der Fethullah-Gülen-Bewegung vorgeworfen. +Die türkische Führung macht die Bewegung für den gescheiterten Putschversuch am 15. Juli 2016 verantwortlich. +Einigen der beschuldigten Journalisten drohen mehrere Jahrzehnte Haft. +Auch ausländische Journalisten sind vor den türkischen Behörden nicht sicher: Erst Anfang September wurde der österreichische Journalist Max Zirngast verhaftet. +Zuletzt hatten die Fälle der inhaftierten Journalisten Meşale Tolu und Deniz Yücel für Aufsehen gesorgt. +Sie kamen zwar frei und konnten nach Deutschland zurückkehren, doch laufen in der Türkei noch Prozesse gegen die beiden. +München: Florian David Fitz völlig betrunken mit Ina Müller +So frisch und gutausehend kennen ihn seine Fans normalerweise: Florian David Fitz. +Da muss man schon zweimal hinschauen: Ja, das ist wirklich Florian David Fitz. +Der beliebte Schauspieler war in Hamburg - und erlebte eine wilde Nacht! +Hamburg - Die vom NDR produzierte Talkshow "Inas Nacht" ist für feuchtfröhliche Gespräche an der Theke der Hamburger Hafenkneipe "Schellfischposten" bekannt. +Moderatorin Ina Müller stößt mit ihrem Gästen auf manches Bier, manchen Wein oder auch hochprozentigere Getränke an, um die Stimmung und Zungen aufzulockern. +Nicht wenige Promis trinken sich auch für die obligatorischen Gesangseinlagen Mut an. +Am Freitag wurde eine weitere Folge der beliebten Talkshow aufgezeichnet. +Diesmal dabei: Der Schauspieler Florian David Fitz bekannt aus Filmen wie "Männerherzen", "Terror - Ihr Urteil" oder "Der geilste Tag". +Dem Münchner bekam der Ausflug in den hohen Norden aber gar nicht gut. +Am Samstag postete er ein Selfie - sein Gesicht ist darauf völlig zerknautscht, die Augen nur noch zwei kleine Schlitze. +Das Bett-Selfie zeigt einen völlig ausgelaugten Florian David Fitz. +Doch er ist nicht krank, er hat nur einen mächtigen Kater. +An seine Fans gerichtet postete er einige - wohl nicht ganz ernstgemeinte - Erkenntnisse, die er nun gewonnen hat: "Regel eins: geht NIE zu Inas Nacht. +Regel zwei: trinkt nie die schwarze Sau. +Und Spritz. +Und die Runde Eierlikör, die Ina um halb drei schmeißt, lasst auch weg. +Der Alkoholkonsum steht dem 43-Jährigen wahrlich ins Gesicht geschrieben. +Seine Fans posteten gleich ein paar Tipps zur Bekämpfung der Nachwehen. +Sie reichten von Instantbrühe, Fischbrötchen oder - vermutlich am zielführendsten - Kopfschmerztabletten. +Andere amüsierten sich einfach über den Anblick des normalerweise attraktiven Kinostars. +Wie Ina Müller das nächtliche Saufgelage überstanden hat, ist bislang nicht bekannt. +Da sie den TV-Spaß an der Theke aber bereits seit 2007 moderiert, scheint die 53-Jährige deutlich erprobter zu sein... +Auf ein Bier mit Ina Müller. +Treysa hat mit Vandalismus und Unrat zu kämpfen +Der Einstieg in den 36 Kilometer langen Bahnradweg im Rotkäppchenland in Treysa präsentiert sich schwer auffindbar und vermüllt. +Rezepte gegen den grassierenden Vandalismus werden gesucht, aber Lösungen zeichnen sich kaum ab. +Scherben, Zigarettenkippen, Müll und Unrat, demolierte Mülleimer und mittlerweile demontierte Hinweisschilder - so präsentiert sich seit Längerem der Einstieg mit Sitzgruppe zum Radweg auf dem Haaße-Hügel in Treysa. +Für das Vorzeigeobjekt Bahnradweg im Rotkäppchenland ein mehr als unrühmlicher Anblick. +Das Thema beschäftigt Mitglieder der ADFC-Ortsgruppe Schwalmstadt aber auch andere schon länger, so der Radverkehrsbeauftragte der Stadt Ulrich Wüstenhagen. +Das Problem sei bereits im Radverkehrsbeirat angesprochen worden. +Eine Lösung gebe es bisher nicht. +Die Vorschläge reichten von der Verlegung der Sitzgruppe bis hin zu regelmäßiger Entleerung der Abfallbehälter und Reinigung der Flächen an der Einstiegsstelle. +"Ich denke, Letzteres wäre das Gebot der Stunde - unabhängig von möglichen weiteren Aktivitäten", sagt Wüstenhagen. +Guido Hahn (ADFC) berichtet, das Thema ebenfalls in den Ortsbeirat eingebracht zu haben. +Nicht nur der Müll treibt Radfahrer und Anwohner um - die Sitzgruppe ist an Wochenenden regelmäßiger Treffpunkt zum Feiern. +Dabei geht es nicht nur häufig laut zu, bei den Gelagen wird auch zerstört: Pfosten aus der Erde gerissen, Mülleimer demoliert, Schilder umgeknickt, Sitzmöbel beschmiert. +Freiwillige hätten bereits häufiger aufgeräumt, erzählt ADFC-Mitglied Susanne Klippert. +Die Aktionen seien aber nur der sprichwörtliche Tropfen auf den heißen Stein. +Sie ärgern sich, dass der Rastplatz am Radweg in Treysa Treffpunkt für Saufgelage ist. +"Entlang des gesamten Radweges liegt hier am Haaße-Hügel eindeutig der Schwerpunkt", bestätigt der Radverkehrsbeauftragte, der sich nun auch um die neue Radstätte in Ziegenhain sorgt, die heute eröffnet wird. +"Erleidet sie dasselbe Schicksal, wird es richtig teuer". +Eine weitere Idee sei eine Videoüberwachung am Hügel: "Möglicherweise setzt das die Schwelle deutlich höher, sich an Gemeingut zu vergreifen. +Das würde allerdings voraussetzen, dass dann zeitnah eine Polizeistreife vorbeikommt. +Grundsätzlich wünscht sich Wüstenhagen eine Entwicklung des Haaße-Hügels. +Er müsse attraktiver gestaltet werden. +Mit der Frequentierung des Radweges bisher könne man nämlich sehr zufrieden sein. +Die touristische Vermarktung ist noch ausbaufähig. +Unser Radweg ist im Vergleich zu anderen in Deutschland sehr hochwertig", so die ADFC-Mitglieder. +Als äußerst kritische Gefahrenstelle schätzt ADFC-Mitglied Susanne Klippert die Situation in der Ascheröder Straße in Treysa ein. +Es gibt keine Abbiegespur auf den Haaße-Hügel. +Bei regem Verkehr kann es passieren, dass Radfahrer mitten auf der Straße zwischen beidseitigem Verkehrsfluss warten müssen", erläutert sie. +Das sei für sportliche Fahrer kein Problem, wohl aber für Ältere und besonders für Kinder. +Musik-Contest im Kulturbahnhof: Die "Kö von Hiltrup" und der See +Der erste Aufruf zum Musikcontest war ein Erfolg, kreativ und im Miteinander. +" D ein Lied für Hiltrup" darzubieten, lautet der Appell der Stadtteiloffensive Hiltrup, im "Musikcontest für große und kleine, junge und erfahrene Musiker". +Ein Contest "mit Augenzwinkern in der sympathischen Hiltruper Familie", wie Karl Franke formulierte. +Tatsächlich war es bald ein familiäres Miteinander bei Kaffee und Kuchen von den Ehrenamtlichen des Kulturbahnhofs. +Sieben Formationen traten an, von der Ein-Mann-Band bis zum großen Ensemble: Alvin Jasic mit Pianist Marcel Untied, Henk Humberg mit Gitarre, Rolf Ihmig, ein lange in Hiltrup lebender Albachtener, die Neun von den "Hiltruper Sternfarben", drei Mitglieder und drei Generationen der Familien Trenkamp und Claus, ein Ensemble aus dem Kindergarten Lummerland und schließlich Rike Weßling und die Zwarties. +Dieser Contest, so erklärte Bezirksbürgermeister Joachim Schmidt, sei eine Neuheit. +Das haben wir in anderen Stadtteilen noch nicht erlebt. +Womit sahen sich die Texter verbunden? +Bei den Orten fanden der Hiltruper See und die Marktallee besonders häufig Erwähnung. +Rolf Ihmig kürte die Allee in seinem schlagerartigen Lied zur "Kö von Hiltrup". +Auch der Kulturbahnhof wurde gewürdigt. +Immer wieder ging es um das Erleben von Miteinander an diesen Orten, besonders bei Alvin Jasic. +Karl Franke belebte die kurzen Umbaupausen mit Kurz-Interviews mit den Interpreten oder Hinweisen zu ihrem Schaffen. +So erfuhr man von Humberg, dass er eigentlich Chemie studiert habe, jetzt aber auch Gitarre unterrichte. +Vom Tontechniker Stefan Schemmelmann wusste Franke zu berichten, dass der jüngst in Ludwigshafen auftrat - auf einer großen Veranstaltung der BASF mit Barclay James Harvest im Programm. +Und Alvin Jasic hat unterdessen allerhand auf Youtube platziert. +"Es geht nicht ums Gewinnen", hatte Franke gesagt. +Tatsächlich bekamen alle Teilnehmer ein Geschenk aus der Hiltruper Gastronomie. +Für die Favoriten der Jury gab es dennoch etwas Besonderes - damit auch andere ihre Songs hören können. +Eine ganze CD können Alvin Jasic und sein Pianist Marcel Untied mit Tontechniker Schemmelmann einspielen. +Weitere Musiker können ein Lied aufnehmen: Ihmig mit seinem Hiltrup-Schlager, der Franke besonders mit seiner Musikalität beeindruckte, und das "Lummerland-Rudel": "ein sehr schöner Auftritt" mit zehn Kindern und zwei Erzieherinnen an Gitarre und Cajon, Laura Kastner und Lina Tölle. +Wie alle traten auch die Kinder zum Finale noch einmal auf - und klangen sogar ohne elektronische Unterstützung "richtig gut", wie Franke sagte. +Leiten ließ sich die Jury von den Aspekten Originalität, Bezug zu Hiltrup, Eingängigkeit der Melodie und Wiedererkennungswert. +Der Jury gehörten Gisbert Keller von der Westfälischen Schule für Musik, Andreas Klomfaß vom KvG-Gymnasium und Oliver Ahlers vom Wirtschaftsverbund sowie Jan Kaven, Vorsitzender der Stadtteiloffensive, an. +Die Stadtteiloffensive hatte das Ereignis aus Anlass ihres zehnjährigen Bestehens ins Leben gerufen. +Sie wertete das Event als vollen Erfolg. +Alle seien "sehr zufrieden", und "die Atmosphäre war gut" im bald sehr vollen Kulturbahnhof. +Das Wort-Spiel: "Decrypto" im Spieletest +Die Spieler bilden zwei Teams, die einander gegenübersitzen. +Für jede Seite gibt es einen Sichtschirm, darin vier Karten mit Schlüsselwörtern, die man - der alte Trick mit der roten Folie - erst entziffern kann, wenn man sie hineingesteckt hat. +So ist gewährleistet, dass die Gegenseite auch aus Versehen nichts lesen kann. +Auf den Karten steht dann zum Beispiel, von links nach rechts zu lesen: "1. Renaissance. +2. Fenster. +3. Würfel. +4. Fest". +Das sind die Begriffe, die es fortan zu verschlüsseln gilt. +Denn erraten werden sollen hier nicht die Begriffe, sondern Codes. +Abwechselnd ein Spieler pro Team ist der Verschlüsseler. +Er bekommt eine Codekarte, auf der vielleicht "3.4.2". steht. +Erraten werden sollen in "Decrypto" nicht die Begriffe hinter der Geheimfolie, sondern ihre Verschlüsselungscodes. +Seine Aufgabe in diesem Fall: Er soll - in dieser Reihenfolge und in diesem Beispiel - die Begriffe "Würfel", "Fest" und "Fenster" beschreiben - und zwar so, dass sein eigenes Team die korrekte Reihenfolge erkennt und das gegnerische Team möglichst nicht; denn das gewinnt die Partie, wenn es ihm zweimal gelingt, den Code zu knacken. +Der Verschlüsseler notiert also und liest laut vor: "Werfen" für die Würfel, "Lose" als Gegensatz zu Fest; hier wäre natürlich auch so etwas wie "Party" möglich und "Prag" weil er in der Schule aufgepasst hat und den dortigen Fenstersturz kennt. +So geht es Runde für Runde, Team für Team weiter. +Man kennt zwar nicht die Begriffe der Gegenseite - kann sich diese aber mit jedem Hinweis, den der Verschlüsseler dort gibt, besser zusammenreimen. +Möglichst mysteriös, aber nicht zu abgedreht sollten die Umschreibungen also sein, sonst macht man es seinem Team unnötig schwer. +Das Kryptischste an "Decrypto" ist leider das Regelheft. +Die Mitspieler müssen es vermutlich recht lange und ausführlich studieren, bis sie endlich spielen können. +Das Erklärungsvideo unter decrypto.info im Netz macht es leichter. +Doch wer erst einmal losgelegt hat, wird fasziniert sein, wie viel Gefühl in diesem unscheinbaren Spiel steckt. +Insgesamt aber ist "Decrypto" nicht ganz so schlüssig wie Vorgänger und Genre-Primus "Codenames", das ebenfalls eine Agententhematik auf ein Spiel weniger Worte stülpt, dafür aber viel besser in kleinen Gruppen zu spielen ist. +Und wem es nur ums Raten geht und nicht um Siegpunkte, der kann auch leicht eine Version für zwei dazuerfinden. +Kulmbach: Mann zeigt Polizei Hitlergruß und belästigt Gäste in der Kneipe +Ein 48-Jähriger Mann beschäftigte die Polizeiinspektion Kulmbach in der Nacht von Samstag auf Sonntag gleich doppelt. +Erst zeigte er in der Oberen Stadt einer vorbeifahrenden Polizeistreife den Hitlergruß, später dann fiel er ebenfalls in der Oberen Stadt in einer Kneipe auf, als er andere Gäste belästigte. +Nachdem er deutlich alkoholisiert dem erteilten Platzverweis durch die Polizei nicht nachkam, musste er die Nacht bei der Polizeiinspektion Kulmbach in der Haftzelle verbringen. +Im nüchternen Zustand muss er sich dann auch wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen strafrechtlich verantworten. +Betriebswerk Pressig war Heimat der Schubloks +Das Bahnbetriebswerk in Pressig war jahrzehntelang die Drehscheibe im Frankenwald. +1991 endete ein Stück Eisenbahn-Historie. +"Wenn Puffer an Puffer knallten, hörte man es in ganz Pressig", erinnert sich Georg Dinkel, der die Geschichte des Ortes und des Bahnhofs archiviert. +Das regte niemanden auf. +Da quietschten auch die Bremsen und knatterten die Waggons. +Das war eben Eisenbahn pur. +Aussagen, die sinnbildlich für Dinkels Heimat Pressig stehen. +Nirgendwo im Frankenwald wurde ein Ort so durch die Eisenbahn geprägt. +Hier war der Ausgangspunkt der Steilrampen-Bergstrecke nach Norden, die nach einem Anstieg um etwa 220 Höhenmeter ihren Scheitelpunkt in Steinbach am Wald hat. +Um das zu bewältigen, wurden früher Zug- und Schubloks benötigt, die in Pressig ihre Heimat hatten. +1901 genehmigte der bayerische Landtag den Bau einer Bahnbetriebswerkstätte mit 21 Lokschuppen, Lehrlingswerkstätte, Fahrleitungs- und Bahnmeisterei. +"Herzstück war die Drehscheibe, die nach einem Umbau 1899 einen Durchmesser von 18 Metern hatte", erzählt Norbert Heidrich aus Hirschaid, Bahnhistoriker und 47 Jahre lang Berufseisenbahner. +Vom Bahnbetriebswerk (BW) Pressig, das 1968 Bamberg unterstellt wurde, wurden auch Loks für die Nebenstrecken Pressig - Tettau, Ludwigsstadt - Lehesten, Stockheim - Sonneberg und Kronach - Nordhalben betrieben. +Am 15. Juli 1950 berichtete das "Volksblatt" von einem Personalbestand von 160 Mann; 13 Dampf- und acht Elloks waren damals in Pressig stationiert. +Die Elektrifizierung der Strecke 1939 minimierte bereits den Bedarf an Zug- und Schubloks. +Ab 1977 wurden sie nur noch bei Güterzügen gebraucht. +Bis 1991 wurden im Monat noch mindestens 10 000 Wägen rangiert. +1982 wurden Teile des Betriebswerks, 1991 der Rest abgebrochen. +Heidrich: "Es ist bedauerlich, dass man nicht eine bessere Nutzung des Standortes, auch in puncto Güterverkehr, ins Auge gefasst hat". +Noch an Pfingsten 1989 feierte die Bahndirektion Nürnberg zum Jubiläum "50 Jahre Elektrifizierung Nürnberg - Saalfeld" ein pompöses Bahnhofsfest in Pressig. +"Da waren 10 000 begeisterte Zuschauer hier", erinnert sich Georg Dinkel. +Wenig später das Aus. +Am 1. Juni 1991 wurden die letzten 30 Mann abgezogen, der Rangierbahnhof Pressig war Geschichte. +"Die Rangierer und Hemmschuhleger erledigten die schwierigsten Arbeiten im Zugverkehr", erinnert Dinkel. +Jeder Fehlgriff hätte fatale Folgen gehabt. +Warum der Bahnhof Pressig-Rothenkirchen für die Umkehr der Hierarchie der beiden Orte geführt hat und viele weitere historische und aktuelle Bilder gibt es hier im infrankenPlus-Artikel. +Kerber mit Auftakterfolg bei China Open +Peking (dpa) - Wimbledonsiegerin Angelique Kerber und Laura Siegemund haben beim Tennis-Turnier in Peking wie zuvor schon Julia Görges die zweite Runde erreicht. +Kerber siegtebei den China Open 6:2, 6:2 gegen die Französin Kristina Mladenovic. +Nächste Gegnerin der Weltranglisten-Dritten ist entweder Julia Putinzewa aus Kasachsten oder die Spanierin Carla Suárez Navarro. +Siegemund führte 6:3, 4:2 gegen Darja Kassatkina, als die an Nummer 13 gesetzte Russin aufgab. +Die Schwäbin bekommt es nun mit Anett Kontaveit aus Estland zu tun. +Im Rahmen der Serie "Kunst und Genuss" wurde am Wochenende eine besondere Ausstellung in Mittelehrenbach eröffnet. +Mit großer Erleichterung registrierten Veranstalter und Besucher das ideale Wetter schauten, als im Freigelände des Anwesen Dahlmann- Schmidt, Mittelehrenbach, die Special Vernissage "Windspiel-Performance" eröffnet wurde. +Sie findet unter dem Dach des Tourismusvereins "Rund ums Walberla" im Rahmen der Serie "Kunst und Genuss" statt. +Diese öffnete im 15. Jahr ihre Pforten. +Ein großer Besucherzuspruch zeigte die Faszination der Ausstellung. +21 Exemplare von 20 Künstlern sind nun in Mittelehrenbach zu besichtigen. +Hausherr Ernst Jürgen Dahlmann begrüßte die Künstler zur Eröffnung der Vernissage. +Er selbst ist seit der ersten Stunde dabei. +Ebenso wie Volker Hahn, der sich als Hauptorganisator und Künstler gleichermaßen einen Namen machte. +Etwas überraschend aber verkündete Hahn vor einigen Tagen seinen Rücktritt. +Mit Tania Engelke und Kurt Neubauer legte er seine Aufgabe aber in bewährte, junge Hände mit guter Zukunftsperspektive. +Beide haben in der Vergangenheit bereits aktiv bei der Auswahl der Künstler mitgewirkt und Flyer mitgestaltet. +Auch in diesem Jahr gibt es anlässlich von Kunst & Genuss wieder eine von ihnen entworfene 70-Cent-Sonderbriefmarke, erhältlich an jeder Kunststation. +Dort kann auch das diesjährige Poster "Betzn austanzen", von Volker Hahn entworfen, für acht Euro erworben werden. +Hahn freute sich über den hohen Zuspruch der Sonderausstellung. +Für die musikalische Umrahmung konnte Max Marcus Stadler aus Nürnberg gewonnen werden. +Beim Gang durch den großzügigen Garten wird dem Besucher schnell klar, dass der Titel "Windspiel-Performance" die künstlerische Phantasie förmlich herausfordert und spielerisch letztlich zum Ausdruck bringt. +Es sind Kunstwerke aus Metall oder Keramik, oft mit farblichen Akzenten versehen. +Bereits am Eingang des Anwesens erwartet den Besucher auf der rechten Seite der "Glücksbaum" vom Künstler Werner Baur, Eschenau. +Es ist ein Baumstumpf, farblich aufgehellt, spielerisch mit 20 Windrädchen, 24 Hufeisen und 24 Alu-Röhren als Klangstück versehen. +Mit der durch das Buschwerk durchblitzenden Sonne im Hintergrund wirkt das Objekt märchenhaft versonnen und lädt zum Verweilen. +Aus Eckental kommt Barbara Waschneck, die sich bevorzugt in dreidimensionalen Buchstaben dem Ereignis 15 Jahre K&G widmet. +Es sind viele Teile, im Wind in Bewegung. +Auf halber Strecke hat Siegrid Frey aus Eckental ihr Werk "Der Wind das himmlische Kind" ausgestellt. +Und am Ende des Areals zeigt Volker Hahn sein buntes Phantasie-Gebilde aus Ton, Zement und Edelstahl. +Die Thematik "Windspiel-Performance" zum Schlendern durch die vielseitige Kunstausstellung ein. +Bis 31. Dezember 2018 kann die Sonderausstellung besichtigt werden. +50 Jahre MGV 68 Albachten: Sänger feiern 50. Geburtstag festlich +1968 - das war die Zeit des Protests und der Studentenbewegung. +Und auch die Albachtener machten damals ihrem Unmut Luft. +Zumindest fünf von ihnen. +Sie wollten sich partout nicht damit abfinden, dass es nach der Auflösung des Kirchenchors "Cäcilia" kein Sangesleben mehr im Stadtteil geben sollte. +Es ist inzwischen zur Legende geworden: An einer Bank im Tinnenbusch hoben sie den MGV 68 Albachten aus der Taufe. +Das war vor 50 Jahren. +Nun wurde das Jubiläum groß im " Haus der Begegnung" gefeiert. +"Es wird voll heute", ahnte Vorsitzender Jürgen Holstiege, und er sollte Recht behalten. +150 Gäste gab es, ein echter Erfolg für die Albachtener Sänger. +Eigens zum Jubiläum hatten sie das Stiftungsfest wieder aufleben lassen. +Jahrelang war es Tradition, dann gab es erst mal eine Pause. +Pünktlich zum 50-jährigen Bestehen war das Traditionsfest wieder da. +Ein eleganter Ball wurde es, um festliche Kleidung war vorher gebeten worden. +Die Gäste saßen nicht wie sonst im "Haus der Begegnung" in Sitzreihen, sondern gemütlich an Tischen. +Zwischendurch war Bewegung angesagt: DJ Matthias Drees aus Nottuln zog die Regler an und bat auf die Tanzfläche. +Ehrensache, dass die Sänger vom MGV 68 Albachten selbst die Stimme erklingen ließen. +Passend zum Anlass waren fröhliche Lieder angesagt. +Fast schon gesetzt: "So ein Tag, so wunderschön wie heute". +Passend zum exquisiten Rebsaft, den viele vor sich hatten, gab es den "Rüdesheimer Wein". +In Anspielung auf ein anderes kühles Getränk erklang "Humulus lupulus", was die lateinische Bezeichnung für "Hopfen" ist. +Wieder souverän war die Chorleitung von Richard Homann, der einer von den Fünfen ist, die damals im Tinnenbusch waren. +"Es macht einfach Spaß, unter seiner Leitung zu singen", sagte Holstiege: "Er hat eine so leichte Art, es ist eine Meisterleistung, die er vollbringt". Übrigens präsentierten sich dieses Mal nicht nur Männer sängerisch. +Auch der Damenchor "Hohes C" war zu Gast, dessen Repertoire vor allem Evergreens von den 20er- bis zu den 60er-Jahren umfasst. +Schließlich gab es noch Dichtkunst. +Sänger Theo Weber hatte bis um drei Uhr morgens am Schreibtisch gesessen, um eigene Reime zu kreieren. +Und auch Andreas Winterhoff präsentierte wohlklingende Dichtkunst. +Eine große Tombola gab es ebenfalls. +Mit dem Erlös soll den Kindern des Albatros-Jugendzentrums ein Besuch im Allwetterzoo finanziert werden. +Schlagwörter des Artikels "Sänger feiern 50. Geburtstag festlich" +Volleyball: 3. Liga Frauen: USC II gewinnt hochklassiges Derby gegen BW Aasee +Der Aufsteiger marschiert. +Drei Spiele, drei Siege - die Reserve des USC Münster unter Schirmherrschaft von Axel Büring findet sich richtig gut zurecht in Liga drei. +Keine Spur von Scheu oder Fracksausen, die Unabhängigen machen ihr Ding. +Und das beim 3:0 (25:15, 25:23, 26:24) gegen Stadtkonkurrent BW Aasee richtig gut. +"Das war nicht glasklar, aber wir haben schon Eindruck hinterlassen", sagt der einigermaßen zufriedene Trainer. +BWA-Coach Kai Annacker pflichtete dem sofort bei: "Das ist eine Niederlage, mit der wir sehr gut leben können. +Unzufrieden sind wir nicht". Im Gegenteil. +Abends bei einer nachträglichen Geburtstagsfeier von Ronja de Boer war die Stimmung gut, das Spiel abgehakt. +Ja, das Ergebnis ist in der Tat eine optische Täuschung. +Im dritten Satz hatten die Gäste einen Satzball. +"Wenn sie den ins Ziel bringen, kann so ein Spiel schon mal kippen", weiß Büring aus jahrelanger Erfahrung. +Schließlich machte der USC mit seinen routinierten Kräften alles klar und brachte die volle Ausbeute ins Ziel. +"Uns allen ist bewusst, wer in so einem Derby auf der anderen Seite steht. +Das bricht uns nicht das Genick. +Ich habe phasenweise richtig guten Volleyball gesehen", haderte Annacker nicht mit dem 0:3 - und ging umgehend zur Tagesordnung über. +Wohin die Reise für die Unabhängigen geht, scheint nach gerade drei Spieltagen nicht absehbar. +"Dafür ist es einfach zu früh", sagt Axel Büring. +Nur in einem fühlt er sich bestätigt: "Die 3. Liga hat ein unglaublich gutes Niveau. +Mit Regionalliga-Volleyball ist das nicht annähernd vergleichbar". In die vierte Liga wollen sie ihren Blick ohnehin nicht mehr nach unten richten. +Sollte die Weste in den nächsten Wochen nicht beschmutzt werden, müssen sie nach oben schauen. +Eine erste Bilanz lässt sich aber erst nach zehn, elf Partien ziehen. +Am Samstag geht es erst mal nach Emlichheim. +Aasee tritt am 14. Oktober in Essen an. +Djuricin-Aus: So reagiert das Netz +Rapid trennt sich von Trainer Djuricin. +Die besten Reaktionen im Netz. +In den sozialen Medien wurde natürlich auch über das Djuricin-Aus diskutiert. +Während sich zahlreiche Fans auf Twitter erleichtert zeigten, bedankten sich andere hingegen beim Trainer für sein Engagement trotz aller Widrigkeiten. +Bei den Fans macht man sich nun natürlich auch schon Gedanken über einen Nachfolger. +Während Didi Kühbauer als Favorit gilt, beweisen manche Fans Humor. +Trendsport sorgt am Wochenende für Besucherrekord in Braunschweig +Die Innenstadt am Samstag voll wie selten. +Am Sonntag nur noch wenige Restplätze in den Parkhäusern der Stadt. +Das Stadtmarketing vermeldet einen Besucher-Rekord. +Das Trendsport-Wochenende hat beste Werbung für die Einkaufsstadt Braunschweig gemacht. +Einen maßgeblichen Anteil daran hatte ein höchst attraktives Rahmenprogramm. +Trendsport-Wochenende, das hieß bislang, dass BMXer und Skateboarder voll auf ihre Kosten kommen. +Vier Verletzte nach Unfall auf Kreuzung in Hildburghausen +Bei einem Unfall sind vier Menschen verletzt worden. +Nach bisherigen Informationen hatte ein Autofahrer am Sonntag kurz vor Mittag die Vorfahrt des anderen in der Coburger Straße nicht beachtet. +Die Autos prallten zusammen. +Die insgesamt vier Verletzten wurden mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. +Es kam zu Verkehrsbehinderungen. +Die Autos mussten abgeschleppt werden. +Einsatzkräfte der Hildburghäuser Feuerwehr beräumten die Unfallstelle. +Segelflugzeug stürzt ab - Flugschüler tödlich verunglückt +Beim Absturz eines Segelflugzeugs in Essen ist der Pilot gestorben. +Der einsitzige Flieger sei am Sonntagnachmittag bei der Landung auf einen Parkplatz unweit des Flughafens Essen-Mülheim gestürzt, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag in Essen. +Der Parkplatz neben der Autobahn 52, der normalerweise für Shuttle-Verkehr zur Messe genutzt wird, war weitgehend leer, andere Menschen wurden bei dem Absturz nicht verletzt. +Notfallseelsorger betreuten weiter Flugschüler und Augenzeugen vor Ort. +In unmittelbarer Nähe war der Veranstaltungsort eines Oktoberfests, am Abend wurden dort zahlreiche Gäste erwartet. +Die Absturzursache war zunächst unklar - das Wetter war gut, es gab leichten Wind und Sonnenschein. +Essen-Mülheim ist ein kleiner Airport, der viel von Piloten mit leichten Privatfliegern genutzt. +Über ihre Ehe zu Hans von Borsody: Heide Keller fühlte sich nie gut genug für ihren Ehemann +Auf dem "Traumschiff" wurde Heide Keller zum Star. +Nun spricht sie offen darüber, dass die Serie eine Mitschuld an ihrem Ehe-Aus mit Hans von Borsody gehabt haben könnte. +Ihre Rolle der Chefhostess Beatrice von Ledebur auf dem "Traumschiff" machte Heide Keller (76) berühmt, doch am 01.Januar 2018 ging sie für immer von Bord. +Die Serie, die sie zum Star werden ließ, könnte mitverantwortlich für ihre gescheiterte Ehe zu Hans von Borsody (1929 - 2013) sein, mit dem sie zehn Jahre lang verheiratet war. +"Das könnte auch ein Grund gewesen sein. +Denn ich wurde mit dieser Arbeit erwachsen, reiste mit einem Koffer allein um die Welt und viele von mir bewunderte Kollegen nahmen mich auf Augenhöhe wahr", erzählt Keller im Gespräch mit der "Bild am Sonntag". +Zunächst sei sie immer nur "die Frau von Hans von Borsody" gewesen, doch das habe sich mit dem "Traumschiff" geändert. +Denn jetzt riefen die Journalisten nur noch bei Heide Keller an. +"Ob ihm das so gut gefallen hat, weiß ich nicht". +Sie hält es für möglich, dass ihr damaliger Mann durchaus neidisch gewesen sein könnte, aber "wie viele Männer scheute auch Hans Gespräche über Probleme und Gefühle". +Keller habe stets versucht für Hans von Borsody "die einzig Richtige zu sein und er wollte meine Ängste, meine Schwächen nicht kennenlernen. +Das heißt auf gut Deutsch: Ich habe mich verstellt", wie sie weiter erklärt. +Sie habe stets das Gefühl gehabt, "nicht gut genug für ihn zu sein. +Er sah in mir eine emanzipierte Frau, die ich in Wahrheit nie war, auch wenn ich auf der Bühne manchmal frech und mutig erschien. +Ich wollte, dass unsere Liebe für immer ist". +Nach einer bereits zuvor gescheiterten Ehe zu Thomas Härtner, sagte Keller doch noch einmal Ja, "obwohl ich Angst davor hatte, dass es auch ein zweites Mal schiefgehen könnte". +Am Tag vor der standesamtlichen Trauung saß ich heulend in der Garderobe und wollte alles absagen. +Auch die Ehe zu von Borsody scheiterte. +Warum es nie mit den Männern geklappt habe? +Weil ich zu viel wollte. +Keller habe sich die Liebe damals "wie im Film vorgestellt. +Leider ist diese Vision nicht alltagstauglich. +Ich bin viel zu naiv an die Liebe herangegangen". +Der Nachtfalter, der im NZZ-Ressort Zürich regelmässig das Nachtleben der Stadt erkundet, hat sich diesmal an die ZFF-Eröffnungsparty gewagt. +Unser Falter ist keine Motte, aber doch ein wenig lichtscheu. +Und der grelle Glanz, in den ein grüner Teppich auf dem Sechseläutenplatz getaucht ist, blendet ihn über Gebühr. +Aber es ist halt Filmfestival, da möchten sich mehr oder weniger Berühmte im Scheinwerferlicht sonnen. +So torkelt er an diesem späten Donnerstagabend über den Platz, um sich in der "Aquaclean-WC-Oase" kurz zu erleichtern. +So nennt sich die von einem grossen Sanitärunternehmen gesponserte öffentliche Toilettenanlage, die am Festival ihre Premiere feiert: Die Bedürfnisanstalt im Parterre eines neuen Pavillons gibt sich viel Mühe, ein luxuriöses Ambiente zu verströmen. +An diesem Abend allerdings stinkt's in der Herren-Oase aus irgendwelchen Gründen zum Himmel. +Also raus hier, rüber auf die andere Strassenseite: Geladene Gäste, die im Kino nebenan der Eröffnungsfilm "Green Book" gerade auf bestem Niveau unterhalten hat, feiern wie jedes Jahr den Festivalbeginn mit einer Party im dreigeschossigen Warenhaus. +Dessen Name passt perfekt zu diesem Filmfest: Vom ganzen Erdball stammen bekanntlich die gezeigten Werke . +Was muss man sich bei einem Artikel über dieses Festival nicht alles einfallen lassen, um nicht in Schleichwerbung für dessen 190 Partnerfirmen zu verfallen. +Der Falter bindet sich ein Bändelchen um die Fühler, das ihm eine gute Fee zugesteckt hat, und zwei bullige Türsteher winken ihn tatsächlich generös herein. +Drinnen drängen sich die Geladenen, sie tanzen weit nach Mitternacht zu Live-Musik oder lassen sich von DJ Rhythmen vorgeben, zu denen sie sich gegenseitig anschreien, und spülen mit Cüpli exquisite Häppchen hinunter. +Im Delikatessenladen im Souterrain warten Austern auf schlürfende Münder, nebenan wird der unvergleichliche Rohschinken Culatello di Zibello frisch aufgeschnitten, ein Schokoladebrunnen sprudelt. +Und der Hammer ist: All die Verkaufsregale voll exklusiver Produkte sind für den Anlass nicht ausgeräumt worden. +Das ist seit Jahren so, scheint also ohne grosse Verluste zu funktionieren. +Man muss dieses Land lieben dafür! +Der Falter studiert das Schild bei der Rolltreppe: "Tragen Sie ein langes Kleid, bitte Vorsicht auf der Rolltreppe". +Sollten das zwei gesonderte Anweisungen sein, hat er sich im Dresscode vertan. +Aber es ist eher eine Konditionalkonstruktion, und die hat gewiss schon Leben gerettet. +In der Haushaltwarenabteilung im Obergeschoss kippt der Geflügelte einen mit Espresso zubereiteten Cocktail namens "Golden Eye", passend zum Festival-Award. +Den Preis für den besten Drink erhält dieser Mix, mit dem ein Kapselhersteller sich präsentiert, nicht zwingend. +Und George Clooney, der seit Jahren für besagte Marke wirbt, ist an dem Abend auch nicht hier. +Da aber zieht, zwischen Lokalprominenz, Kassentisch und Küchenartikeln, ein Gesicht vorüber, das dem Beobachter bekannt vorkommt: Peter Farrelly, der Regisseur des Eröffnungsfilms. +Da dürfte sein Hauptdarsteller nicht weit sein. +Und wirklich: Gleich spaziert Viggo Mortensen, mit bald sechzig fast wie ein Chorknabe wirkend, durch die Menge. +Er wird nicht angequatscht, nicht begafft, man schielt höchstens verstohlen. +Gerade für diese Zurückhaltung, gerne als Verklemmtheit missverstanden, lieben internationale Stars dieses Filmfest. +Maradona feiert Sieg in Mexiko mit Cumbia-Tänzchen +Trainer und Ex-Fußballstar Diego Maradona freut sich über den Sieg seines Teams. +Argentiniens Fußball-Legende Diego Maradona scheint sich offenbar gut in seiner neuen Heimat Mexiko eingelebt zu haben. +Nach einem 2:0-Sieg seines Clubs Dorados de Sinaloa tanzte der 57 Jahre alte Trainer mit einem Spieler in der Kabine zu Cumbia-Rythmen, wie in einem am bereits am Samstag veröffentlichten Video zu sehen ist. +In dem 15-sekündigen Clip eines Mannschaftsmitglieds tanzt Maradona im gelbfarbenen Trikot, angefeuert von den Spielern. +Der mexikanische Zweitligist hatte am Samstag die Leones Negros mit 2:0 besiegt. +Nach dem Spiel rief Maradona in eine TV-Kamera "Immer mit meinen Jungs, immer". +Der 57-Jährige trainiert den mexikanischen Club seit Anfang September. +Handball: Verbandsliga 1: ASV Senden nach Last-Minute-Pleite "am Boden zerstört" +Swen Bieletzki, Coach des Handball-Verbandsligisten ASV Senden, konnte es kaum fassen: "So eine bittere Niederlage". Seine Schützlinge waren "am Boden zerstört" nach der unglücklichen 29:30 (12:14) - Pleite - der vierten im vierten Spiel - am Samstagabend bei LIT Germania 2. +Sie hatten ja - wie in Steinhagen, wie gegen Hüllhorst - über weite Phasen nicht schlecht gespielt, die Sendener. +Nur die Anfangsphase "haben wir total verschlafen", ärgerte sich der ASV-Trainer. +Schnell führten die Hausherren mit 8:1, auch die frühe Auszeit, die Bieletzki genommen hatte, fruchtete zunächst nicht. +"Dann aber ist plötzlich ein Ruck durchs Team gegangen", fasste Bieletzki die zweite Viertelstunde zusammen. +Zur Pause betrug der Rückstand nur mehr zwei Tore. +Vor allem Sendens Bester, Marius Hintze, traf in der Phase ein ums andere Mal. +Nach dem Wechsel wurde es aus Besuchersicht sogar noch besser. +Nach 33 Minuten glich David Ernst zum 15:15 aus, anschließend führte der Staffelwechsler fast durchgängig. +Vier Minuten vor der Sirene betrug der Vorsprung immer noch scheinbar beruhigende drei Treffer (29:26). +Und dann? +Griffen die Unparteiischen ins Geschehen ein. +Bieletzki hütet sich üblicherweise davor, die Schuld bei anderen zu suchen. +Aber: Die 120-Sekunden-Zeitstrafe, die Steffen Mühlhoff kassierte, "war ein Witz". +LIT hatte gut lachen und traf bis zum Ende noch vier Mal - während der dezimierte ASV auch im letzten Angriff scheiterte. +Die Jungs haben toll gekämpft, hinten auch gegen sieben Mann gut gestanden und immer wieder aufs leere Tor geworfen. +Nur können sie sich für die Komplimente wenig kaufen. +"Jetzt muss ein verdammter Sieg her", so der restlos bediente Bieletzki. +ASV-Tore: Hintze (9), Ernst (6), Schlögl (4), Kretschmer (3), Kümper (2), Mühlhoff (2), van de Pol (2). +Hüging (1). +Bayern: Frau seit 30 Jahren vermisst - Polizei gräbt nach Leichenteilen +Mehr als 30 Jahre nach dem Verschwinden einer damals 18-Jährigen aus Naila (Landkreis Hof) sucht die Polizei nach den sterblichen Überresten der Frau. +Einsatzkräfte gruben am Samstag bei Marxgrün eine Straße auf. +Dazu wurden der Straßenbelag und mehrere Schichten darunter abgetragen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft gemeinsam mitteilten. +Neuen Erkenntnissen zufolge könnte die Vermisste möglicherweise nicht weit entfernt von ihrem damaligen Wohnort vergraben worden sein. +Die Frau ist seit dem 4. November 1986 verschwunden. +Die Ermittler schlossen damals auch ein Verbrechen nicht aus. +Seit dem vergangenen Jahr arbeitet die Kriminalpolizei Hof zusammen mit der Staatsanwaltschaft den Angaben nach erneut intensiv an dem Fall. +Zusammen mit Wissenschaftlern der Technischen Universität München und der bayerischen Denkmalschutzbehörde stießen die Ermittler mittels eines Bodenradars auf eine Auffälligkeit unter der Straße bei Marxgrün. +Mit Hilfe eines auf den Geruch von Menschenknochen ausgebildeten Hundes grenzten die Beamten die Stelle auf wenige Meter ein. +Die Ergebnisse der Grabungen sollten im Laufe des Nachmittags bekanntgegeben werden. +Die Hacker-Attacke auf Millionen Facebook-Nutzer zeigt auf, welche Gefahren im Netz lauern. +Allerdings können Nutzer selbst auch für zusätzliche Sicherheit sorgen. +Statt komplizierten Buchstabenfolgen sollten Nutzer lieber Passphrasen nutzen, um ihre Accounts im Netz abzusichern. +Zusätzlich sollten Sicherheitsupdates, etwa für Windows, zügig installiert werden, auch schadet es nicht, Rechner mit einem Antivirenschutz auszurüsten. +Elon Musk, Gründer des Elektroauto-Herstellers Tesla, ist seiner drohenden Abberufung als Chef der milliardenschweren Firma entgangen. +Er und die US-Börsenaufsicht SEC legten außergerichtlich einen Rechtsstreit über irreführende Twitter-Nachrichten bei, in dem Musk die Erlaubnis zum Führen börsennotierter Unternehmen hätte verlieren können. +Als Teil des Vergleichs zahlen Musk und Tesla je 20 Millionen Dollar, außerdem gibt Musk für drei Jahre das Amt des Chairman ab, eine dem deutschen Aufsichtsratschef vergleichbare Position. +Vorstandschef darf er dagegen bleiben. +In dem Vergleich, der noch von einem Gericht bestätigt werden muss, räumten weder Musk noch Tesla Fehlverhalten ein. +Die SEC hatte den weltweit bekannten Manager vor dem US-Bundesgericht Manhattan wegen Betrugs verklagt. +Musk, der auch der Weltraumfirma SpaceX vorsteht, ist das öffentliche Gesicht des Verluste schreibenden Elektroauto-Pioniers, der inzwischen an der Börse mit mehr als 50 Milliarden Dollar bewertet wird. +Musk ist sich keiner Schuld bewusst +Musk ließ erklären, er habe nichts Falsches getan und sei traurig und enttäuscht über die Klage. +Er habe immer im Sinne der Wahrheit, der Transparenz und der Investoren gehandelt. +Am 7. August hatte Musk seinen mehr als 22 Millionen Twitter-Anhängern geschrieben, er werde das Unternehmen vielleicht von der Börse nehmen und dabei 420 Dollar je Aktie zahlen, die Finanzierung sei gesichert. +Damit wäre Tesla insgesamt mit 72 Milliarden Dollar bewertet worden. +Später ruderte Musk zurück: Tesla bleibe an der Börse. +Nach der Einigung muss Tesla nun einen von außen kommenden Chairman finden, zwei unabhängige Vorstandsmitglieder einstellen und außerdem einen Ausschuss einrichten, der Musks Kommunikation überwacht. +Fußball: Sturridge rettet Liverpool: Klopp-Team 1:1 beim FC Chelsea +Der FC Liverpool kam noch zu einem 1:1 beim FC Chelsea. +Im Topspiel beim FC Chelsea sorgte der gerade von Trainer Jürgen Klopp eingewechselte Angreifer in der 89. Minute für das 1:1 (0:1). +Nach sechs Siegen zum Start fiel Liverpool auf Platz zwei zurück. +Chelsea bleibt Dritter, neuer Spitzenreiter ist Manchester City. +Eden Hazard sorgte in der 25. Minuten mit seinem sechsten Saisontreffer für die Chelsea-Führung. +Danach verpasste die Klopp-Mannschaft mehrfach den Ausgleich. +Nationalspieler Antonio Rüdiger klärte nach einem Solo von Liverpools Torjäger Mohamed Salah auf der Linie (31.). +Kurz vor Schluss erlöste Sturridge die Reds mit einem Schlenzer in den Winkel. +Rekordmeister Manchester United rutscht nach dem schlechtesten Saisonstart seit 1989 immer tiefer in die Krise. +Die Mannschaft des umstrittenen Trainers José Mourinho verlor bei West Ham United verdient mit 1:3 (0:2) und bleibt mit zehn Punkten nach sieben Spieltagen nur im Tabellen-Mittelfeld. +Der Druck auf Mourinho wird vor dem Champions-League-Match am Dienstag gegen den FC Valencia weiter wachsen. +Der frühere Leverkusen-Torhüter Bernd Leno kam nach einer Verletzung von Petr Cech zu seinem ersten Premier-League-Einsatz. +Vor dem Champions-League-Spiel bei 1899 Hoffenheim am Dienstag gewann Manchester City durch Tore von Raheem Sterling (29.) und Sergio Agüero (65.) 2:0 gegen Brighton&Hove Albion. +Leroy Sané bereitete das 1:0 vor, Ilkay Gündogan kam beim neuen Spitzenreiter nicht zum Einsatz. +"Let's Dance"-Juror Joachim Llambi und Frau Ilona getrennt +Joachim Llambi hat sich wohl von seiner Frau Ilona getrennt. +Der Tanz-Experte ist durch die RTL-Show "Let's Dance" bekannt geworden. +Nach 13 Jahren Ehe sind Joachim Llambi (54) und seine Frau Ilona (45) nun getrennt. +Die "Bild am Sonntag" (Bezhalinhalt) berichtet unter Berufung auf Llambis Anwalt über die Trennung des bekannten Moderators und Tanz-Experten. +"Unsere Mandanten haben sich einvernehmlich und freundschaftlich getrennt", teilte der Jurist Christian-Oliver Moser laut "BamS" mit. +Am wichtigsten ist den beiden nun das Wohlergehen ihrer beiden Töchter. +Das Paar hatte sich dem Bericht zufolge 2003 in einer Pizzeria kennengelernt und zwei Jahre später geheiratet. +Joachim Llambi stammt aus Duisburg und war erfolgreicher Turnier-Tänzer und Aktienmakler. +Bekannt wurde Llambi im Fernsehen durch seine Jurorentätigkeit bei der Promi-Tanzshow "Let's Dance" auf RTL, sowie durch diverse Auftritte in Quiz- und Unterhaltungssendungen. +Festnahmen bei Demonstration in Barcelona +Barcelona - Bei Demonstrationen in Barcelona ist es am Samstag zu Zusammenstößen mit der Polizei gekommen. +Anhänger der Separatisten warfen Farbpulver auf Bereitschaftspolizisten, die sie von einer Gegendemonstration fernhielten. +Örtlichen Medienberichten zufolge wurden 14 Menschen leicht verletzt. +Insgesamt sechs Menschen wurden festgenommen. +Umfragen: 46 Prozent wollen Merkel nicht bis 2021 als Kanzlerin +Nach den Querelen der vergangenen Wochen kassiert die GroKo mehrere Umfrage-Tiefschläge. +Die SPD fällt in einer Befragung hinter die AfD zurück - Angela Merkel wird kritisch gesehen. +Berlin - Die AfD hat die SPD im Emnid-Sonntagstrend für die Bild am Sonntag bundesweit erstmals überholt. +In der wöchentlichen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts legt die AfD um einen Zähler auf 17 Prozent zu, die SPD gibt im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt ab und landet bei 16 Prozent. +Auch CDU und CSU verlieren einen Zähler und kommen nur noch auf 27 Prozent. +Das ist der bisher tiefste Wert für die Union im Sonntagstrend. +Die Grünen erreichen 15 Prozent, die Linken 11 und die FDP 10 Prozent. +Wäre am Sonntag Bundestagswahl, würden die Regierungsparteien SPD, CDU und CSU laut Emnid zusammen nur noch 43 Prozent der Stimmen bekommen. +Damit hat die große Koalition derzeit bei allen großen Forschungsinstituten - mit Ausnahme von Allensbach - die Mehrheit bei der Sonntagsfrage verloren. +Die Regierungsparteien kommen durchgängig auf 43 bis 45 Prozent der Stimmen (Allensbach: 51 Prozent). +Bei der Bundestagswahl 2017 erhielten sie zusammen noch 53,4 Prozent. +Bei den anderen Parteien ist die Bandbreite ebenfalls groß: Die AfD, in mehreren Umfragen zweitstärkste Partei, kommt auf 15 bis 18 Prozent. +Die Grünen erreichen Stimmenanteile von 12,5 bis 17 Prozent. +Die Linke liegt bei durchschnittlich 10 Prozent, FDP bei 9 Prozent. +Aus statistischen Gründen haben solche Umfragen je nach Stimmenanteil eine Unsicherheit von 2 bis 3 Prozent nach oben und nach unten. +Aber auch der Rückhalt für Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in der Bevölkerung ist seit der Bundestagswahl 2017 deutlich gesunken. +Derzeit finden nur noch 48 Prozent der Bürger, dass Merkel die Richtige im Kanzleramt ist, wie die Emnid-Umfrage im Auftrag der BamS ergab. +Nur jeder Zweite (50 Prozent) wünscht sich der Umfrage zufolge aktuell, dass die große Koalition bis zur nächsten regulären Bundestagswahl in drei Jahren hält, 41 Prozent sind für eine Neuwahl. +Auch in einer am Samstag veröffentlichten weiteren Umfrage waren deutliche Beliebtheitseinbußen für Merkel zu erkennen gewesen. +Gespalten beurteilen die Deutschen auch, ob Merkel im Dezember erneut für den CDU-Vorsitz kandidieren sollte. +47 Prozent sind laut Emnid dafür, 44 Prozent dagegen. +Bei den Unionsanhängern wünschen sich demnach 64 Prozent eine Kandidatur, 35 Prozent nicht. +Aushang bei Aldi: Preisreduziert zum Liebesglück +Wird Aldi zu Tinder 2.0? +Wer sagt, in Zeiten von Tinder gebe es keine romantischen Kennenlern-Geschichten mehr - der sollte sich bei Aldi mal über Putenfleisch unterhalten. +München - In Zeiten des digitalen "Fastfood-Datings" durch Tinder und Co. strahlt der Supermarkt als Kennenlern-Ort für die große Liebe beinahe eine anachronistische Romantik aus. +Ja, richtig, ein Gespräch über reduziertes Putenfleisch, Boxershort-Schnäppchen am Wühltisch oder den Lieblings-Pudding ist im Zweifel immer noch eine bessere Geschichte für die späteren Enkelkinder als ein bloßer Swipe nach rechts. +Die App Tinder steht im Ruf, weniger eine Kontakt-, sondern vielmehr eine schlüpfrige Börse zu sein. +Wir haben den Test gewagt: Wie reagieren Frauen, man gleich in der ersten Nachricht nicht lange um den heißen Brei herumredet? +Hier das erstaunliche Ergebnis. +Regelrechtes Hollywood-Lovestory-Potenzial hat es dann, wenn dem Liebesglück ein Aus-den-Augen-verloren-und-wiedergefunden-Plot vorausgeht. +Wenn der Typ sich dann auch noch unter der E-Mail-Adresse bio-putenfleisch@gmx.de bei seiner Angebeteten meldet, dann klingt das schon sehr nach Meg Ryan, Hugh Grant und Konsorten - Romantic Comedy at it's best. +So ist es der Urheberin dieser Annonce in einer uns unbekannten Aldi-Filiale durchaus zu wünschen, dass sie ihren Traummann, mit dem sie sich kurz über das "30 Prozent reduzierte Bio-Putenfleisch" unterhalten hat, auch finden wird. +Für den Glauben an die Magie des analogen Kennenlernens hat sie ihr Happy End à la Hollywood auf jeden Fall verdient. +Billerbeck: 500 Deckel für ein Leben ohne Lähmung +Seit Beginn des neuen Schuljahres beteiligt sich die Ludgerischule an der Aktion "Deckel gegen Polio - 500 Deckel für ein Leben ohne Kinderlähmung". +Polio ist die Abkürzung für Poliomyelitis, eine durch Polioviren hervorgerufene Infektionskrankheit. +Die im Deutschen als Kinderlähmung bezeichnete Erkrankung führt von Lähmungserscheinungen bis hin zum Tod. +In Deutschland gilt Polio als ausgerottet, weltweit gibt es jedoch noch drei Länder, in denen die Krankheit auftritt. +Die Ursache der Poliomyelitis, die Polioviren, können bisher nur durch Impfungen eingedämmt werden, wie es in einer Pressemitteilung heißt. +Fußball: Reus und Zorc fordern Ruhe für Götze +Leverkusen (dpa) - BVB-Sportdirektor Michael Zorc und Kapitän Marco Reus haben ein Ende der öffentlichen Diskussion über Form und Fitness von Mario Götze gefordert. +"Wir sollten aufhören, uns über Mario Gedanken zu machen. +Das tut dem Jungen nicht gut. +Und das tut uns nicht gut", sagte der mit Götze befreundete Reus nach dem 4:2-Sieg in Leverkusen beim TV-Sender Sky. +Zorc hatte bereits vor dem Spiel betont. +Für ihn persönlich ist das keine einfache Situation. +Fußball: Eberl: Keine Eile bei Vertragsgesprächen mit Hecking +Mönchengladbach (dpa) - Manager Max Eberl vom Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach sieht keine Eile bei einer möglichen Vertragsverlängerung mit Trainer Dieter Hecking. +Wir haben bislang noch nicht einmal über einen Vertrag gesprochen. +Es gibt kein fixes Datum, wann wir das machen. +"Es wird aber ganz sicher den Moment geben, wo wir uns hinsetzen und reden", sagte Eberl am Sonntagabend im TV-Sender Sky. +Fußball: Bezirksliga: Forscher Auftritt des VfL Wolbeck gegen den SC Altenrheine macht Mut +Es gab Momente in dieser noch jungen Saison, da ging Alois Fetsch mit den Seinen hart ins Gericht. +Wortkarg gab er sich, der Coach des Fußball-Bezirksligisten VfL Wolbeck, zog sich erst mal (innerlich) zurück, um über die fehlende Leistungsbereitschaft auf dem Grün zu sinnieren. +Alles Geschichte. +Inzwischen läuft es wieder rund am Brandhoveweg. +Taufrischer Beleg ist das 1:1 am Sonntag gegen den SC Altenrheine, in der vergangenen Spielzeit nur hauchdünn am Aufstieg vorbeigeschrappt. +Ja, ich bin sehr zufrieden mit dem Auftritt. +"Wir haben die Räume eng gemacht und Druck auf den Ball ausgeübt. +Das konnte sich sehen lassen", lobte Fetsch seine Jungs und suchte jeden Einzelnen nach der Partie auf, um schlicht "Danke" zu sagen für so viel Gegenwehr gegen die ambitionierten Gäste. +Dabei musste der Coach nach 26 Minuten eine Systemumstellung vornehmen. +Nach der Verletzung von Nico Frerichs (muskuläre Probleme) - für ihn kam Luca Rehberg - ging es aus dem 4-4-2 fast nahtlos über in ein 4-2-3-1, in dem Niklas Thewes in vorderster Front auf Bälle wartete. +Wolbeck hatte deutlich mehr Spielanteile im ersten Abschnitt. +Und Chancen. +Aber Frerichs vor seinem Aus (17.), der eingewechselte Luca Rehberg (26.) und Jan Schroer (38.) verpassten die Führung. +Fast hätte sich das gerächt, als der SCA in Minute 41 gleich zwei Mal in Person von Kevin Vollrath und Chris Naberbäumer gefährlich vor dem Wolbecker Kasten aufschlug - Tormann Damian Hallas erwies sich als Meister seines Faches. +Nach der Pause übernahm der VfL frecherweise die volle Kontrolle. +Thewes aus 18 Metern scheiterte knapp. +Auch Schroer kam nach 58 Minuten bei einer Thewes-Hereingabe zu spät. +Mit der Einwechslung von Miles Geske verpasste Fetsch der linken Seite nochmals eine Frischzellenkur. +Als Altenrheines Chris Naberbäumer in der 70. Minute Robin Westhues fällte, gab es 18 Meter vor dem Gästegehäuse einen indirekten Freistoß für die Platzherren. +Der Gefoulte trat selbst an und demonstrierte seine Gefährlichkeit bei Standards. +Westhues" Ding mit dem rechten Schlappen schlug unten links aus Sicht des Schützen ein - 1:0 (71.). +20 Minuten noch, die verdammt lang werden sollten. +Und dann das: VfL-Kapitän Florian Quabeck flog in der 80. Minute das Leder im Strafraum unglücklich an die Hand. +Schiedsrichter Hüseyin Sahin (Hamm) zeigte sofort auf den Punkt. +Jannis Schneider ließ sich das Geschenk nicht entgehen (79.). +Bange Minuten musste Wolbeck in der Schlussphase überstehen, ehe Geske in der 87. Minute aus zwölf Metern doch noch den Siegtreffer auf dem Puschen hatte. +Wäre vielleicht zu viel des Guten gewesen. +VfL: Hallas - N. Rehberg, Quabeck, Bodin, J. Schroer - Klemke (75. Seidel), Bensmann - Frerichs (26. L. Rehberg), Westhues, Vielmeyer (66. Geske) - Thewes +Schlagwörter des Artikels "Forscher Auftritt des VfL Wolbeck gegen den SC Altenrheine macht Mut" +Eintracht Frankfurt gewinnt 4:1 gegen Hannover 96 +Ausgangslage: Vier Punkte nach fünf Spieltagen - das konnte Trainer Adi Hütter nicht reichen. +Gegen Hannover 96 wollte Eintracht Frankfurt endlich für den ersten Heimsieg sorgen. +Stürmer Ante Rebic, der nach einer Verletzung erstmals in der Startelf stand, sollte dabei helfen. +Auch Mittelfeldspieler Luca Torró war nach einer Schambeinverletzung wieder dabei und sollte mit seiner Kopfballstärke verhindern, dass die SGE weitere Tore nach Standards kassiert. +Lesestoff vor dem Spiel: Wie Eintracht Frankfurt weiter nach oben kraxeln will, welche Baustellen Eintracht Frankfurt recht bald schließen muss - und wie sich Allan Souza irgendwie noch bei Eintracht Frankfurt durchsetzen will. +Rückblick: Gegen Borussia Mönchengladbach verliert Eintracht Frankfurt nach einer enttäuschenden Leistung mit 1:3 - die Analyse unserer Sportreporter Ingo Durstewitz und Thomas Kilchenstein. +Hubschrauber in Kottingbrunn gecrasht +Bei der Landung kam es am noch am Flugfeld zum Unfall. +Die vier Insassen wurden leicht verletzt. +Gegen 14 Uhr kam es am Sonntag am Flugplatz in Kottingbrunn zu einem Drama. +Bei der Landung eines Hubschraubers kam es zu Turbulenzen, wie die Polizei gegenüber oe24 bestätigt. +Der Heli wurde von einer Windböe erfasst, krachte auf den Boden und kam seitlich zum Erliegen. +Sofort wurden Polizei, Rettung und Feuerwehr verständigt. +Mit einem Großaufgebot kamen die Einsatzkräfte an die Unglücksstelle. +Zur Vorsicht wurde auch noch der ÖAMTC-Notarzthubschrauber gerufen. +Insassen nur leicht verletzt +Zum Glück stellte sich alles als weitgehend harmlos heraus. +Es gibt nur einen Sachschaden. +Die vier Insassen wurden nur leicht verletzt und konnten selbstständig wieder nach Hause gehen. +Die genauen Umstände zum Unfall sind noch nicht geklärt und Gegenstand der Ermittlungen. +Laut Feuerwehrsprecher Franz Resperger kam es zu einem kleinen Entstehungsbrand, der allerdings rasch wieder gelöscht werden konnte. +Bericht der Allbright-Stiftung: Frauen bleiben in Unternehmensvorständen eine Seltenheit +Damit waren lediglich 8 Prozent der Vorstände zum Stichtag 1. September weiblich, wie aus dem Bericht "Die Macht der Monokultur" hervorgeht, der an diesem Montag von der Allbright-Stiftung offiziell vorgestellt wird und der Deutschen Presse-Agentur vorab vorlag. +"Die Unternehmen werden sich anders aufstellen müssen, sonst ziehen die internationalen Wettbewerber an ihnen vorbei", sagte Stiftungs-Geschäftsführerin Wiebke Ankersen. +In den USA, Großbritannien oder Schweden seien rein männlich besetzte Führungsmannschaften - mit wenigen Ausnahmen - längst nicht mehr denkbar. +Der Rückstand mache die deutschen Wettbewerber im Vergleich weniger vielfältig, innovationsfreundlich und zukunftsorientiert. +Es ist eine andere Unternehmenskultur. +Der geringfügige Anstieg des Frauenanteils unter den deutschen Börsenunternehmen sei zudem allein auf positive Impulse bei den Unternehmen des Index der mittelgroßen Werte (MDax) zurückzuführen. +Zwar sind nach Allbright-Angaben nur 6,8 Prozent der Vorstände weiblich. +Im Vorjahr hatte der Wert allerdings noch bei 3,8 Prozent gelegen. +Bei den 30 Dax-Unternehmen - in den vergangenen Jahren Vorreiter - stagnierte der Frauenanteil. +Zuletzt arbeiteten 26 Frauen in den Vorständen. +"Ich bin sicher, dass die Dax-Unternehmen im kommenden Jahr wieder konsequenter Frauen rekrutieren werden - im eigenen Interesse", sagte Ankersen. +Einzig RWE und Heidelberg Cement hätten signalisiert, weiterhin keine Selbstverpflichtung einzugehen, den Anteil von bislang "null Prozent" zu steigern. +Ein anderes Bild ergibt sich bei den Aufsichtsräten: Zum 1. September lag dort der Frauenanteil bei 30,5 Prozent - 45 Frauen mehr und 68 Männer weniger als noch vor einem Jahr. +"Rekrutierte man jährlich ebenso viele Frauen für die Vorstände, wäre schon im Jahr 2023 ein Anteil von 40 Prozent erreicht", heißt es im Bericht. +Einige machen sogar Miese: Luxus-Karossen: Welcher Hersteller verdient am meisten pro Auto? +Am besten verdient Ferrari. +Die Italiener nehmen mit jedem verkauften Ferrari 280.000 Euro ein und machen 69.000 Euro Betriebsgewinn. +Große Autos, große Profite: Dieser Slogan gilt heute noch - in den meisten Fällen. +Wer unter den Edel-Anbietern am meisten Gewinn pro Wagen macht. +München - Ferrari, Maserati, Bentley: Wie viel kassieren die Luxus-Hersteller pro Auto, das sie verkaufen? +Mit dieser Frage hat sich "Autopapst" und Wirtschaftsprofessor Ferdinand Dudenhöffer beschäftigt. +Seine Studie zeigt: Die Unterschiede sind massiv. +Ferrari machte im ersten Halbjahr mit jedem verkauften Auto 69.000 Euro Betriebsgewinn - Jaguar Land Rover dagegen kommt nur auf rund 800 Euro, Tesla und Bentley legen sogar bei jedem Auto kräftig drauf. +Mercedes, BMW und Audi sind mit Preisen von im Schnitt 33.000 bis 38.000 Euro pro Auto und rund 3.000 Euro Gewinn vor Zinsen und Steuern EBIT gut im Rennen. +(sda) Am Tag ihres 38. Geburtstags gab Tennislegende Martina Hingis auf Twitter bekannt, dass sie erstmals Mutter wird. +Die langjährige Nummer 1 beendete ihre Karriere Ende des letzten Jahres mit 25 Grand-Slam-Titeln - fünf im Einzel - endgültig. +Im Juli heiratete sie den Zuger Harald Leemann. +Den Geburtstermin verriet sie nicht. +Fackelzug zur Eröffnung des 60. Abtswinder Weinfest +Mit einem Fackelzug eröffnete der Fremdenverkehrsverein in Abtswind seine Weinfest-Session. +Zum 60. Mal richtet der Verein die Weinfeste aus, die fortan jeden Samstag im Oktober im großen Festzelt an der Rehweiler Straße steigen. +Zum Start des Jubiläums zogen die Verantwortlichen unter den Klängen des Spielmannszuges aus Wiesenbronn durch den Ort zum Festplatz. +Im bereits proppenvollen Festzelt begrüßten der Vorsitzende des Fremdenverkehrsvereins, Wolfgang Starz, Bürgermeister Jürgen Schulz und Weinprinzessin Lisa Kursawe die Gäste. "60 Jahre so etwas auszurichten - das ist eine Wahnsinnsleistung für einen kleinen Ort mit 800 Einwohner. +Darauf kann man stolz sein", dankte Starz allen Helfern. +Weinprinzessin Lisa II. stieß später symbolisch mit den Gästen von der Bühne aus an. +"Schön, dass wieder so viele den Weg zu uns nach Abtswind gefunden haben". Später sorgten "Die Troglauer" für Stimmung. +Am Sonntag, an dem auch die Abtswinder Kirchweih gefeiert wurde, hatte der Verein aus Anlass des Jubiläums am Nachmittag die Getränkepreise wie vor 60 Jahren festgesetzt. +Ein Festabend zum 60. Weinfest findet am Freitag, 5. Oktober, im Haus des Gastes statt, ehe es einen Tag später im Festzelt in die zweite Runde geht. +In Bonn: Notarztauto kracht in Taxi +Ein Notarztwagen steht stark beschädigt neben einer Straße. +Bei der Kollision des Einsatzfahrzeugs mit einem Taxi ist eine 27-jährige Passantin tödlich verletzt worden. +Wenn Notärzte gerufen werden, sollen sie helfen - am besten gar Menschenleben retten. +Eine solche Rettungsfahrt nahm in Bonn ein tödliches Ende für eine 26-Jährige. +Bonn - Bei der Kollision eines Notarztwagens mit einem Taxi ist in Bonn eine 26 Jahre alte Fußgängerin tödlich verletzt worden. +Die Taxifahrerin, die Notärztin und deren Fahrer wurden schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte. +Der 46-jährige Fahrer des Notarztautos hatte am Samstagnachmittag mit Blaulicht und Martinshorn eine rote Ampel überfahren. +Er stieß dann auf einer Kreuzung mit dem Taxi zusammen, das bei Grün fuhr. +Der Arztwagen schleuderte nach der Kollision gegen einen Ampelmast und einen Baum. +Dabei erfasste er die Passantin, die noch am Unfallort starb. +Fahrer des Notarztwagens und Taxifahrerin schwer verletzt +Die 62 Jahre alte Taxifahrerin und der Fahrer des Notarztwagens wurden schwer verletzt in ihren Fahrzeugen eingeschlossen und mussten von Einsatzkräften befreit werden. +Die ebenfalls schwer verletzte 29 Jahre alte Notärztin konnte sich selbst befreien, der Fußgängerin konnte sie aber nicht mehr helfen. +Ein anderer herbeigerufener Notarzt versuchte dies - allerdings ohne Erfolg. +Die drei Schwerverletzten wurden in Krankenhäuser gebracht. +Die Polizei ermittelt in enger Abstimmung mit der Bonner Staatsanwaltschaft, wer die Schuld an dem Unfall trägt. +Manchester United verliert erneut, für Mourinho wir es ungemütlich +Nach dem blamablen Aus im Ligacup verliert Manchester United nun auch in der 7. Runde der Premier League. +Gegen West Ham United unterliegt ManU 1:3. Die Art und Weise der Niederlage dürfte noch zu reden geben. +Sinnbildlich war die Szene in der 74. Minute, in der der wiedergenesene Marko Arnautovic für West Ham das 3:1 schoss; nur drei Minuten nachdem Marcus Rashford die Red Devils vermeintlich zurück ins Spiel geführt hatte. +Da sie beim Pass von Mark Nobel ein Offside vermuteten, blieben sämtliche Abwehrspieler von Manchester stehen, und liessen Arnautovic alle Zeit der Welt, den Ball am hilflosen David de Gea vorbeizuschiessen. +Es war dies der negative Höhepunkt einer zuvor bereits über weite Strecken ungenügender Leistung. +Ganz anders ist derzeit die Gemütslage bei Uniteds Stadtrivale Manchester City. +Die von Mourinhos grossem Konkurrenten Pep Guardiola trainierten Citizens kamen gegen Brighton & Hove Albion zu einem ungefährdeten 2:0-Sieg. +Nach einer halben Stunde durchbrach Raheem Sterling für das Heimteam erstmals den Abwehrriegel des Aussenseiters. +Sergio Agüero sorgte nach einer guten Stunde und einem Doppelpass mit dem vormaligen Torschützen für die Sicherstellung des sechsten Sieges im siebenten Spiel, und damit auch für den Sprung an die Tabellenspitze. +Liverpool nicht mehr Tabellenleader +Drei Tage nach der 1:2-Niederlage im Ligacup erkämpfte sich Xherdan Shaqiri mit Liverpool in der Premier League ein 1:1 gegen Chelsea. +Wie beim Cup-Aus war der Belgier Eden Hazard der beste Mann bei den Londoner. +Der Treffer des 27-Jährigen in der 25. Minute blieb bis in die Schlussphase der einzige Treffer des Spiels. +Shaqiri, der in der 66. Minute für Mohamed Salah auf das Feld kam, verpasste nach 70 Minuten den Ausgleich noch knapp. +Besser machte es Daniel Sturridge in der 89. Minute mit seinem Schlenzer. +Nachdem die Reds mit einer makellosen Bilanz in die Woche gestartet waren, war Chelsea also zum zweiten Mal nicht zu schlagen. +Zuerst eliminierten die Londoner das Team von Jürgen Klopp im Cup, durch das Remis in der Liga stürzten die Blues Liverpool nun auch noch von der Tabellenspitze. +Wie City feierten auch die beiden Londoner Stadtklubs Tottenham (in Huddersfield) und Arsenal (gegen Watford) 2:0-Siege. +Die Fans der Gunners, bei denen Granit Xhaka durchspielte, mussten sich gegen das Überraschungsteam aus der Grafschaft Hertfordshire allerdings bis in der 81. Minute auf eine Erfolgsmeldung gedulden. +Neun Minuten vor Schluss buxierte Watford-Verteidiger Craig Cathcart eine Hereingabe von Alex Iwobi unglücklich ins eigene Tor, nur zwei Minuten später sorgte Mesut Özil mit seinem dritten Saisontreffer für die Entscheidung. +Arsenal zog dank dem fünften Sieg in Folge an Watford vorbei und liegt neu unmittelbar hinter dem grossen Rivalen Tottenham auf Rang 5. Einen starken Eindruck hinterlässt weiterhin Aufsteiger Wolverhampton unter seinem portugiesischen Trainer Espirito Santo. +Die Wolves blieben beim 2:0 gegen Southampton in der Liga zum fünften Mal in Folge ungeschlagen und belegen den 8. Platz. +VW-Kernmarke fehlt: Pariser Automobilsalon im Zeichen der Diesel-Debatte +Der Pariser Automobilsalon findet alle zwei Jahre jeweils im Wechsel mit der IAA in Frankfurt statt. +Paris - Offiziell kein Thema und doch allgegenwärtig: Der Dieselskandal und das Ringen um Fahrverbote und Nachrüstungen dürfte die deutschen Autokonzerne auch beim Branchentreffen in Paris nicht loslassen. +Beim Automobilsalon 2018 zeigen sie von kommender Woche an zusammen mit der Konkurrenz aus aller Welt in der französischen Hauptstadt ihre Neuheiten. +Der Diesel spielt dabei eigentlich keine große Rolle mehr. +Die möglichen Umtausch- und Nachrüst-Angebote für Diesel-Besitzer in Deutschland, die bis dahin noch mit der Regierung in Berlin ausgehandelt werden sollen, dürften aber trotzdem ein wichtiges Thema zumindest hinter den glänzenden Kulissen der Messestände sein. +Ein großer Name fehlt in Paris: Der Volkswagen-Konzern ist zwar mit Audi, Porsche und weiteren Töchtern dabei, nicht aber mit der Kernmarke VW selbst. +Audi und Mercedes-Benz sind da und haben unter anderem ihre ersten reinen Elektromodelle dabei: Der e-tron der Ingolstädter soll Ende des Jahres auf den Markt kommen, der EQC der Stuttgarter 2019. +Offiziell präsentiert wurden beide aber schon. +Der iNext von BMW soll erst 2021 starten. +Im Mittelpunkt in Paris steht der neue 3er. +Insgesamt sind in diesem Jahr vom 4. bis zum 14. Oktober mehr als 250 Aussteller vertreten. +Neben Autokonzernen sind auch Motorradbauer sowie zahlreiche Mobilitätsdienst- und Softwareanbieter in jeweils eigenen Hallen präsent. +Die Messe, die dieses Jahr ihren 120.Geburtstag feiert, findet alle zwei Jahre jeweils im Wechsel mit der IAA in Frankfurt statt. +Im Jahr 2016 kamen gut eine Million Besucher. +Bei den schweren Erdbeben und dem folgenden Tsunami sind auf der indonesischen Insel Sulawesi mindestens 380 Menschen ums Leben gekommen. +Dutzende werden noch vermisst. +Zudem gibt es mehr als 500 Verletzte. +Die Insel war am Freitag von zwei Erdbeben erschüttert worden. +Das erste Beben hatte die Stärke 5,9, das zweite die Stärke 7,4. +Kommunikations- und Verkehrsverbindungen sind beschädigt, es entstand enormer Sachschaden. +Nach den Beben brach der Tsunami über die Westküste von Sulawesi herein. +In der Küstenstadt Palu hatten sich Hunderte am Strand zu einem Fest versammelt. +Es wird befürchtet, dass die Opferzahlen noch deutlich in die Höhe gehen. +Die Zahlen stammen bislang nur aus Palu. +Betroffen sind aber auch zahlreiche andere Gemeinden - entlang von Sulawesis Westküste. +Etwa 150 Biker feiern Gottesdienst in Werdohl +Motorrad-Pastor Frank Schröder (rechts) aus Herne hat am Sonntag mit einem Helferteam den Abschlussgottesdienst für die Motorradfahrer in der Friedenskirche in Eveking gefeiert. +Werdohl - Der Platz vor der Friedenskirche in Eveking gehörte am Sonntag den Motorradfahrern. +Immerhin stand der Abschlussgottesdienst für die Biker auf dem Programm. +Frank Schröder ist der Motor-Pastor innerhalb der Evangelischen Kirche von Westfalen und damit für die seelsorgerischen Belange der PS-starken Zweiradfahrer zuständig. +Zwischen April und September findet immer am letzten Sonntag eines Monats der traditionelle Motorradgottesdienst (MoGo) am Haus Nordhelle statt. +Den Abschluss der Saison feiern die Biker traditionell in der Friedenskirche in Eveking. +Dort waren am Sonntag rund 150 Biker zusammengekommen, um einen alles andere als gewöhnlichen Gottesdienst zu begehen. +Bereits ab 10 Uhr waren die Boliden vor dem Eingangsportal der Kirche aufgereiht. +Zunächst stand der Biker-Frühschoppen auf dem Programm und es durfte sich mit Kaffee und Kuchen oder auch schon mit einer deftigen Currywurst gestärkt werden. +Neben dem MoGo-Team waren auch die Holy Riders, eine christliche Motorradgruppe aus Gummersbach, dabei. +Die Predigt hielt während des Biker-Gottesdienstes Pfarrer Dirk Grzegorek. +Für die musikalische Untermalung sorgte die Singer-Songwriterin Valerie Lill. +"Obwohl die Biker den Blues-Rock bevorzugen, schlägt Valerie Lill eher poetisch-ruhige Töne an", so Pfarrer Frank Schröder. +Auch dies war gestern sicherlich ein Novum in der Geschichte des Motorradgottesdienstes. +Füchtorfer Heimatverein feiert großes Fest: Nach dem Apfel kommt die Milch +Und auch beim eigentlichen Aktionstag war Borisch aktiv. +Sie versorgte ihre hungrigen Gäste mit frisch zubereiteten Apfelpfannkuchen. +Großes Interesse weckte auch Georg Hartmann-Niemerg. +Er hatte seine Apfelpresse im Gepäck und demonstrierte seinen staunenden Zuschauern Schritt für Schritt den Prozess vom reifen Apfel hin zum Apfelsaft. +Dann und wann überließ Hartmann-Niemerg den Kindern das Feld und ließ sie die Äpfel in den großen Trichter füllen. +Mit ein wenig Muskelkraft wurde aus den Äpfeln eine fein zerkleinerte Masse. +Noch konnten sich wohl nicht viele der Kinder vorstellen, wie daraus einmal ein schmackhaftes Getränk werden sollte. +Doch auch diesen wichtigen Arbeitsschritt konnten sie sich an diesem späten Freitagnachmittag anschauen. +In Formen gepackt und von Netzen umhüllt, stapelte Georg Hartmann-Niemerg die ein wenig wie Häckselgut aussehenden Apfelstückchen Schicht für Schicht übereinander. +Dank einer gewissen technischen Unterstützung fiel der letzte Arbeitsschritt gar nicht mehr so schwer. +Der frisch gepresste Saft lief nach und nach in ein großes Gefäß. +Doch der Füchtorfer Landwirt hatte auch bereits fertig abgefüllte Spezialitäten dabei. +So öffnete er seine "Schatzkiste" und präsentierte den älteren Besuchern den neuesten Federweißen. +Die Nachfrage nach dem guten Tropfen "Made in Füchtorf" war entsprechend groß. +In gemütlicher Atmosphäre kamen die Eltern ins Gespräch, während die Kinder nicht nur den Prozess des Apfelpressens verfolgen konnten, sondern auch die aufgebaute Hüpfburg für sich entdeckten. +Auch Aktive der Füchtorfer Kameradschaft ehemaliger Soldaten engagierten sich im Rahmen des Festes und luden an einigen Stationen zu kurzweiligen Spielen ein. +Auch im kommenden Jahr wird der Heimatverein einen Aktionstag anbieten. +Dann allerdings, so betonte Gregor Krützkamp, wird nicht das Heimathaus im Herzen des Spargeldorfs der Ort des Geschehens sein. +Stattdessen wird ein Bauernhof besucht werden. +Das liege auch aufgrund des Themas auf der Hand: Schließlich wird es dann rund die Milch gehen. +1:4 gegen Frankfurt: Hannover mit vierter Saison-Pleite: "Beschissene Situation" +Frankfurt/Main Nach der vierten Bundesliga-Niederlage nacheinander versammelte Trainer André Breitenreiter seine enttäuschten Profis von Hannover 96 um sich und sprach ihnen Mut zu. +Viel Positives gab es zuvor beim 1:4 (0:2) des Tabellenletzten bei Eintracht Frankfurt jedoch nicht zu sehen. +"Es ist eine beschissene Situation, aber man muss da als Mannschaft rauskommen", sagte 96-Fußballprofi Pirmin Schwegler und schob nach: "Das ist natürlich enttäuschend, denn man nimmt sich immer viel vor". +Die weiter sieglosen Niedersachsen, für die nur Florent Muslija (86.) zum Anschluss traf, stehen mit zwei Zählern ganz unten und sind in ihrer momentanen Verfassung ein Abstiegskandidat. +Angeführt vom überragenden Ante Rebic feierte Frankfurt hingegen den ersten Saison-Heimsieg. +Evan Obite Ndicka in der 36. Minute, Rebic (45.+1), Jonathan de Guzmán (59.) und Luka Jovic (89.) erzielten vor 46.300 Zuschauern die Tore für den DFB-Pokalsieger, der sich nach der gelungenen Generalprobe für das Europa-League-Spiel gegen Lazio Rom mit sieben Punkten ins Mittelfeld der Tabelle vorschob. +Kroatiens Vize-Weltmeister Rebic war bei seinem Startelfdebüt fast an jeder gefährlichen Offensivaktion der Hessen beteiligt und von Hannovers Abwehr nie in den Griff zu bekommen. +Der nach der WM lange angeschlagene Stürmer zeigte mit seinem Tempo und Durchsetzungsvermögen, warum er so wertvoll für die Eintracht ist. +Neben Rebic stand auch der vom FC Liverpool ausgeliehene Brasilianer Allan das erste Mal in der Anfangsformation der Frankfurter, die schwungvoll begannen. +Ein auf das Tornetz abgefälschter Kopfball von Lucas Torró (17.) brachte erstmals Gefahr. +Sechs Minuten später wurde Sébastien Haller in aussichtsreicher Position im letzten Moment von der 96-Abwehr um den Brasilianer Felipe, der den kurzfristig ausgefallen Kevin Wimmer (Rücken) ersetzte, gestoppt. +Die Führung für die Hausherren fiel fast zwangsläufig und völlig verdient. +Filip Kostic hob den Ball nach einer abgewehrten Ecke in den Strafraum, Haller verlängerte per Kopf vor das Tor, wo Ndicka nur noch den Fuß hinzuhalten brauchte. +Es war der erste Bundesligatreffer für den im Sommer vom französischen Zweitligisten AJ Auxerre gekommenen Abwehrspieler. +Und Frankfurt legte noch vor der Pause nach. +Dieses Mal passte Haller auf seinen Sturmpartner Rebic, der sich gekonnt durchtankte und 96-Torwart Michael Esser keine Chance ließ. +In der Halbzeit reagierte Hannover-Coach Breitenreiter auf die schwache Vorstellung seiner Elf und brachte in Bobby Wood und Hendrik Weydandt zwei neue Offensivkräfte. +Die Niedersachsen spielten nun zwar etwas mutiger nach vorne, zündende Ideen blieben jedoch bis kurz vor Ende aus, als immerhin noch der Anschlusstreffer gelang. +Die Hessen waren da viel effizienter. +Nach einer knappen Stunde startete Rebic ein Solo und legte dann quer auf De Guzmán, der den Ball nur noch ins leere Tor schieben musste. +Der Rest war für die Frankfurter gegen überforderte Gäste nur noch Schaulaufen, auch Jovic traf eine Minute vor dem Ende noch. +Der Morlaixplatz wird zur Partymeile +Würselen Trotz kühler Temperaturen herrschte gute Stimmung beim Oktoberfest in der Innenstadt. +Der Münchener Oberbürgermeister Dieter Reiter schaffte es vor Millionenpublikum bei der Eröffnung der 185. +Münchener Wies'n in der letzten Woche mit zwei Schlägen. +Geisingen: Geisinger Christen feiern Heilig-Kreuz-Fest +Die Geisinger Katholiken feiern das Heilig-Kreuz-Fest am 14. September oder am Sonntag danach. +Der Festgottesdienst findet in der Stadtkirche statt, anschließend ist dann eine Prozession zur Heilig-Kreuz-Kirche mit dem Abschlusssegen. +Die Heilig-Kreuz-Kirche beherbergt den geschossenen Christus, der aus dem 30-Jährigen Krieg stammt und auf den der Legende nach ein schwedischer Soldat geschossen haben soll. +Aus der Schusswunde floss dann Blut. +Daraus entwickelte sich eine große Wallfahrt zum geschossenen Christus, die dann auch zum Bau der Heilig-Kreuz-Kirche führte. +Diese ist bis heute nicht fertiggebaut, lediglich der Altarraum steht, das fehlende Langhaus wird durch die Bäume angedeutet. +In seiner Predigt erinnert Pfarrer Adolf Buhl daran, dass das Kreuz ein Zeichen der Hoffnung, des Trostes und des Lebens sei. +Der Gottesdienst war trotz der Bedeutung für die Geisinger Pfarrei schlecht besucht. +Nach dem Gottesdienst fand die Prozession zur Heilig-Kreuz-Kirche statt und mit dem Schlusssegen endete der kirchliche Teil des Kreuzfestes. +Seit vielen Jahren lädt der katholische Kirchenchor dann noch zum weltlichen Teil des Festes ins katholische Pfarrheim ein. +Die Chormitglieder versorgten die Besucher mit herzhaften Speisen sowie einer großen Auswahl an Kuchen und dem Wetter angepasst, Bauernhofeis. +Am Nachmittag bot die Pfarrgemeinde noch Führungen rund um die Stadtkirche an, Bernd Bendschneider und Petra Schmid-Seger informierten im Auftrag der Pfarrgemeinde die Besucher über die Schäden an Fassade, Dach, den Sandsteinarbeiten und Fenstern sowie die anstehenden Baumaßnahmen, die sich noch bis ins nächste Jahr hinziehen werden. +Nachdem das Gerüst schon einige Zeit steht, konnten die Schäden genauer festgestellt werden und die einzelnen Ausschreibungen konkreter vorbereitet werden. +Sicher ist, dass die Renovierung teurer kommt als geplant, denn die vor einigen Jahren bereits vorhandenen Schäden sind größer geworden, es sind aber auch mehr festgestellt worden, was erst durch die Inaugenscheinnahme mittels Gerüst möglich wurde. +Die Sockelverputzarbeiten sind abgeschlossen, vor dem Winter soll noch mit den Natursteinarbeiten begonnen werden und man hofft noch gut die Hälfte dieser Arbeiten in diesem Jahr abschließen zu können. +Einweihung: Neues Wohnheim in der Neu-Ulmer Münsterblickstraße +Die Lebenshilfe Donau-Iller eröffnet in der Münsterblickstraße ein neues Wohnheim für Menschen mit Behinderung. +Dass in der Münsterblickstraße jetzt "ein ganz besonderes Haus" seiner Bestimmung übergeben wird - da waren sich beim Einweihungstermin alle Anwesenden einig. +Schließlich sind die bisher zwölf Rollstuhlfahrer, die im Wohnheim der Lebenshilfe Donau-Iller bereits schon seit einiger Zeit leben, auf die besondere Architektur des Neubaus angewiesen. +Breitere Gänge, Flure und Türen, größere Räume und barrierefreie Zugänge für alle Bereiche hat Architekt Rudolf Bader in seinem Konzept berücksichtigt. +Die ersten Planungen begannen vor rund acht Jahren, als das ehemalige Offiziersgebäude der US-Army auf den Prüfstand für die Bewohner mit Handycap gestellt wurde: "Das Haus war in die Jahre gekommen und nicht mehr zeitgemäß in der Ausstattung", erklärte Bader rückblickend. +2016 rückten die Bagger an, um das Haus abzureißen. +Der Neubau sollte möglichst freundlich und hell gestaltet werden, damit sich die Bewohner darin wohlfühlen können, so der Architekt. +Lebenshilfe Donau-Iller eröffnet neues Wohnheim +Rund 4,6 Millionen Euro investierte die Lebenshilfe in den Neubau. +Der Freistaat steuerte 2,4 Millionen Euro zu, der Bezirk Schwaben 450000 Euro. +Die Bauarbeiten sind laut Architekt Bader im geplanten Rahmen geblieben - zeitlich sowie finanziell. +Auch dafür dankte ihm der Geschäftsführer der Lebenshilfe, Jürgen Heinz. +Den Spagat zwischen einer barrierefreien und gleichzeitig feuersicheren Bauweise sei nicht immer einfach gewesen. +Dennoch hatten die Planer und Handwerker mit den vielen Vorgaben ein Heim errichtet, das den Bewohnern die Freiheit erleben lasse, sich auch ohne fremde Hilfe bewegen zu können. +Ähnlich äußerte sich auch die Leiterin der Sozialverwaltung des Bezirks Schwaben, Gertrud Kreutmayer: "Das Haus orientiert sich an den besonderen Bedürfnissen seiner Bewohner, die Hilfsmittel brauchen, um mobil zu sein". +Dabei sei die Wohnlichkeit und Funktionalität gut kombiniert worden, sagte Kreutmayer. +Und weiter: "Das Grundstück in dieser Lage ist ein echter Glücksfall, weil es so in der heutigen Situation nicht mehr zu erwerben ist". +Insgesamt bietet das neue Wohnheim in der Münsterblickstraße auf fast 1500 Quadratmetern Platz für 30 Menschen mit Behinderung, die auf drei Wohngruppen aufgeteilt sind. +Stolz ist Lebenshilfe-Geschäftsführer Heinz auf die elf Vollzeitkräfte, die allesamt nach Tarif angestellt seien. +Deutschland: Schwesig beklagt Unterschiede zwischen Ost und West +Berlin - Vor dem Tag der Einheit hat die stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende Manuela Schwesig an alle Landsleute appelliert, sich nicht mit der Benachteiligung von Ostdeutschen abzufinden. +Es gibt Unterschiede, die nach fast 30 Jahren Einheit schmerzen. +Mit diesen Unterschieden dürfen wir uns nicht zufriedengeben", sagte die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern dem "Tagesspiegel am Sonntag". +Das Ziel müsse bleiben, gleiche Lebensverhältnisse im ganzen Land zu schaffen. +Es sei inakzeptabel, dass Ostdeutsche im Schnitt länger arbeiteten als die Menschen in Westdeutschland, aber 15 Prozent weniger Gehalt bekämen. +"Das kann ich fast 30 Jahre nach der Deutschen Einheit niemandem erklären", sagte Schwesig. +Nordkorea: Beendet dieser putzige Hund den Koreakonflikt? +Der einjährige Pungsan-Jagdhund soll die Wogen zwischen den beiden Koreas glätten. +Im Bemühen um eine Entspannung der Beziehungen zu Seoul hat Pjöngjang dem südkoreanischen Präsidenten Moon Jae In zwei nordkoreanische Pungsan-Jagdhunde zum Geschenk gemacht. +Wie Moons Büro am Sonntag mitteilte, erreichten die beiden etwa ein Jahr alten Hunde ihren Empfänger bereits am Donnerstag. +Sie passierten demnach den Grenzort Panmunjom zusammen mit drei Kilogramm Hundefutter, um den Tieren die "Eingewöhnung zu erleichtern". +Die Hunde mit dem dicken weißen Fell, spitzen Ohren und braunen Augen gelten als loyal und intelligent. +Sie gehören zum nationalen Kulturgut der Demokratischen Volksrepublik Korea. +Die Freundschaftsgabe hatte der Norden beim dritten Gipfeltreffen in diesem Jahr zwischen Moon und dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un Mitte September in Pjöngjang angekündigt. +Dabei vereinbarten beide Länder auch, gemeinsam bei internationalen Sportwettkämpfen wie den Olympischen Spielen 2020 anzutreten und sich gemeinsam für die Austragung der Olympischen Spiele im Jahr 2032 bewerben. +Im Zuge der gegenseitigen Annäherung willigte Kim außerdem ein, die Testanlage Tongchang Ri für Raketenantriebe zu schließen. +Österreichs bewegte Geschichte im Spiegel von 99 Dokumenten +Was ist Österreich? +Zum 100-Jahr-Jubiläum der Republik, das in diesem Gedenkjahr seit mittlerweile fast zehn Monaten gefeiert wird, sind zahlreiche neue Bücher erschienen, die diese Frage meist im Rückblick auf die vergangenen hundert Jahre beantworten. +Ganz anders legt es Wolfgang Maderthaner, Historiker und Generaldirektor des Österreichischen Staatsarchivs, im prächtigen "Bilderbuch" Österreich an, das am 1. Oktober erscheinen wird. +Neue Woche, neue Chance für die Regierung +Zurück zur Sacharbeit - so lautet das inoffizielle Motto für die heute beginnende Arbeitswoche der Großen Koalition. +Kaum ein Interview, kaum eine Rede, in der die Kanzlerin und ihre Minister aus CDU, SPD und auch aus der CSU zuletzt nicht die "Rückkehr zur Sacharbeit" mantraartig beschworen haben. +Das mag so manche Handwerker, Ärztinnen, Kassierer und anderweitig erwerbstätige Bürger in diesem Land zu der berechtigten Frage verleitet haben, was eigentlich der Unterschied ist zwischen Arbeit und Sacharbeit, aber sei's drum. +Wenn die Bundesregierung nun soweit ist, sich wieder ihrem Auftrag zu widmen - dem Regieren -, sollte man sie jetzt nicht mit Begriffsdebatten davon abhalten. +Ob Union und SPD nach den Provokationen und Blamagen der letzten Wochen tatsächlich noch gemeinsam etwas zuwege bringen können, wird womöglich schon der Montag zeigen. +Am Abend kommen die Spitzen der Regierungsparteien zum Koalitionsausschuss zusammen. +Kanzlerin Angela Merkel will diese Runde nun regelmäßig einberufen, um Konflikte früh zu entschärfen; eine Lehre aus all dem Streit. +Zunächst aber stehen mit den Diesel-Nachrüstungen und dem Fachkräftezuwanderungsgesetz wieder konfliktträchtige Themen auf der Tagesordnung. +CSU-Verkehrsminister Scheuer will die Autokonzerne mit Umtauschprämien glimpflich davonkommen lassen, SPD und CDU sehen die Hersteller in der Pflicht zur technischen Nachrüstung älterer Diesel. +Während sich in der Dieselkrise übers Wochenende eine Annäherung abgezeichnet hat, liegen Union und SPD beim geplanten Fachkräftezuwanderungsgesetz noch weit auseinander. +Die SPD fordert eine Bleibeperspektive für abgelehnte Asylbewerber, die arbeiten oder eine Ausbildung machen. +Die Union ist strikt gegen den "Spurwechsel" aus dem Asylsystem in den Arbeitsmarkt. +Es wird also wieder Streit geben unter den Koalitionspartnern - und wie sollte es auch anders sein? +Nicht Gleich und Gleich hat sich zur GroKo zusammengetan, sondern drei Partner mit teils sehr unterschiedlichen Gesellschaftsbildern und Prioritäten. +Streit ist gut. +Ohne Streit kommt eine von so vielfältigen, mitunter widersprüchlichen Interessen gezeichnete Gesellschaft nicht voran. +Um aber konstruktiv zu sein, darf Streit nicht wieder aus parteitaktischen Gründen zur Frage von Sein oder Nichtsein aufgebauscht werden. +Es geht hier immer noch um Politik, nicht um Theater. +Union und SPD sollen streiten - dabei aber stets die Lebenswirklichkeit der Menschen im Blick haben. +Was ist machbar und nützt vielen? +Mit dieser Leitfrage lässt sich sowohl die Diesel- als auch die Spurwechsel-Frage pragmatisch klären - und so Vertrauen zurückgewinnen. +Vor allem darum müssen die Volksparteien jetzt kämpfen. +Pilz überprüft Arbeitszeiten bei Hartinger +Ministerin im Visier +Verstößt ausgerechnet die Arbeitsministerin gegen das geltende Dienstrecht? +Daniela Holzinger will sich das genauer ansehen. +"Wirklich Tag und Nacht" hätten ihre Legisten an der Sozialversicherungs­reform gearbeitet, berichtete eine überschwängliche Sozialministerin bei der Präsentation selbiger vor zwei Wochen. +Bei Liste-Pilz-Mandatarin Daniela Holzinger stößt die Aussage von Beate Hartinger-Klein (FPÖ) auf Verwunderung - sie bringt die Sache jetzt via Anfrage ins Parlament. +Sie gehe davon aus, "dass die Ministerin nur ihre Begeisterung über den Einsatz ihres Teams zum Ausdruck bringen und keinesfalls Verstöße gegen geltendes Dienstrecht vor laufenden Kameras verkünden wollte". +Trotzdem habe sie jetzt Fragen, um Har­tinger "von jedem Verdacht freisprechen zu können". +Polizei reißt auf Suche nach Frauenleiche eine Straße auf +Marxgrün - Lange wollte sich die Polizei dazu nicht äußern. +Jetzt gibt es eine Bestätigung. +Seit frühen Samstagmorgen wird auf der Staatsstraße zwischen Naila und Bad Steben gegraben. +Die Strecke ist im Bereich Marxgrün noch bis Montag gesperrt. +Vorausgegangen war, dass die Ermittler zuvor einen Archäologiehund eingesetzt hatten. +Der speziell für den Geruch alter Menschenknochen ausgebildete Hund konnte zusammen mit seinem Führer im mehrmaligen Einsatz schließlich die relevante Stelle auf wenige Meter eingrenzen. +Zudem wurde gemeinsam mit Wissenschaftlern der Technischen Universität München und der obersten bayerischen Denkmalschutzbehörde im Bereich des besagten Straßenstücks eine Bodenanomalie entdeckt. +Seit mehr als einem Jahr schon bearbeiten Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei Hof den Vermisstenfall. +Immer wieder wurde bei Marxgrün ein Radweg gesperrt und mit Sonargeräten untersucht, weil die Ermittler vermuten, dass hier im Zuge des Neubaus der Staatsstraße vor 30 Jahren Heikes Körper verscharrt worden sein könnte. +Farbpulver und Eier: Krawalle in Barcelona vor Katalonien-Jahrestag +Am Montag jährt sich das umstrittene Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien zum ersten Mal. +Aber bereits vorher kommt es zu Krawallen. +Die Separatisten haben den Polizeieinsatz vom Herbst 2017 nicht vergessen. +Barcelona - Kurz vor dem Jahrestag des katalanischen Unabhängigkeitsreferendums vom 1. Oktober 2017 ist es im Zentrum von Barcelona zu Zusammenstößen zwischen Separatisten und der Polizei gekommen. +Katalanische Sicherheitskräfte wurden von den Unabhängigkeitsbefürwortern unter anderem mit Farbpulver attackiert, als sie verhindern wollten, dass diese sich einer Demonstration der Nationalpolizei und der Zivilgarde näherten. +Rund 3000 Beamte der Polizeieinheiten Policía Nacional und Guardia Civil wollten mit einer Kundgebung ihre Kollegen ehren, die im vergangenen Jahr bei dem als illegal eingestuften Referendum in den Wahllokalen im Einsatz waren. +Beim Versuch, Bürger an der Stimmabgabe zu hindern, war es damals auch zu Gewalt gekommen. +Die katalanische Polizei hätte eine Kette gebildet, um die Demonstrationen der Separatisten und der zentralstaatlichen Sicherheitskräfte getrennt zu halten, berichteten spanische Medien. +Einige der rund 6000 Separatisten hätten dann aber mit Gewalt versucht, die Polizeikette zu durchbrechen, und die Beamten unter anderem mit Farbbeuteln und Eiern beworfen. +Sechs Personen seien festgenommen worden, 24 weitere seien leicht verletzt worden, hieß es unter Berufung auf die Behörden. +Am Montag jährt sich zum ersten Mal das Unabhängigkeitsreferendum. +Nach der Abstimmung und einem anschließenden Beschluss zur Abspaltung der wohlhabenden Region von Spanien hatte die Zentralregierung in Madrid Katalonien im Herbst 2017 unter Zwangsverwaltung gestellt. +Der damalige Regionalpräsident Carles Puigdemont floh ins Exil nach Belgien. +Auch andere Politiker setzten sich ins Ausland ab. +Mehrere Minister der damaligen Regionalregierung und weitere Aktivisten der Separatistenbewegung sitzen hingegen weiterhin in U-Haft. +Im Dezember waren in der Region Neuwahlen abgehalten worden. +Nach dem Amtsantritt der neuen katalanischen Regierung im Mai wurde die Zwangsverwaltung beendet. +Aber auch der neue Regionalpräsident Quim Torra besteht auf das "Recht auf Selbstbestimmung" der Katalanen. +Fußball: Oberliga Westfalen: Versammelte Ratlosigkeit: FC Gütersloh und RW Ahlen trennen sich torlos +Rot-Weiß Ahlen tritt weiter auf der Stelle. +Auch beim FC Gütersloh reichte es nur zu einem 0:0-Unentschieden. +Das Schlusslicht und der Drittletzte entpuppten sie vor 438 Zuschauern im Heidewaldstadion als versammelte Ratlosigkeit. +Die erste Hälfte war vom Unterhaltungsfaktor arg überschaubar. +Wer sich deshalb lieber ein Bier oder eine Bratwurst holen wollte, konnte dies unbesorgt tun. +Es bestand nicht die Gefahr, eine Torchance zu verpassen, denn es gab praktisch keine. +Erster Schuss nach einer halben Stunde +Für den ersten (harmlosen) Torschuss der gesamten Partie zeichnete Güterslohs Nick Flock in der 28. Minute verantwortlich. +Die beste - und im Prinzip auch einzig echte - Möglichkeit hatten die Ahlener, als Cihan Yilmaz FCG-Torwart Frederic Westergerling nach 32 Minuten mit einem Schuss von der Strafraumgrenze aus zu einer Parade zwang. +Noch harmloser waren die Gastgeber. +Deren effektivste Aktion bestand in einem frühzeitigen Wechsel. +Stürmer Lars Schröder musste verletzungsbedingt ausgetauscht werden, für ihn kam Sinan Aygün. +Nach dem Wechsel entschlossen sich beide Teams dazu, etwas gegen die zunehmend aufkommende Langeweile zu tun. +In der 48. Minute zielte Sebastian Mützel aus 18 Metern knapp über das Gehäuse und nach einer Stunde traten auch die Gütersloher erstmals offensiv in Erscheinung. +Nach einer Balleroberung von Matthäus Wieckowicz ging es fix. +Den zügig vorgetragenen Konter über Sinan Aygün "krönte" Nick Flock (62.) mit einem allerdings laschen Schuss in die Arme von RWA-Torwart Bernd Schipmann. +Außerdem legten sie mit einem Kopfball von Wieckowicz (66.) nach einem Eckball des Ex-Ahleners Tim Manstein nach. +RWA-Interimstrainer Angelo Daut reagierte, brachte zunächst Marko Onucka für Martin Fuhsy (60.) und etwas später Enes Güney für Sebastian Mützel (70.). +Es bewirkte - nichts. +Mehr als optische Überlegenheit dank eigener Initiative brachten die Ahlener nicht zustande. +Erst in der 91. Minute hatte Cihan Yilmaz die letzte Chance, aber auch die brachte nichts ein. +Angelo Daut bemühte sich hernach, das Positive herauszustreichen: "Es gefällt mir, dass wir zu Null gespielt haben". Aber leider habe die Null auch vorne gestanden. +"Wir waren diesmal nicht so torgefährlich wie noch gegen Holzwickede und das obwohl unser Gegner keine Lust hatte, hier mitzuspielen", konstatierte RW Ahlens Interimstrainer. +Offensiv "plätscherte alles so ein bisschen" gegen ein Team, "das nur verteidigen wollte. +Ich hatte jedenfalls nicht das Gefühl, dass wir ein Gegentor kriegen könnten", so Daut. +Zu seinem Leidwesen hatte man als Zuschauer allerdings auch nicht das Gefühl, als könnte sein Team ein Tor schießen. +Dafür war die Vorstellung zu dürftig. +Reckenfelder Erntedankmarkt: Zum Glück gibt es genug Kreimers +Das freut Brigitte Ransmann, Petra Gronemann und Elke Fritzler von der Reckenfelder Tafelausgabestelle, für die diese Spenden bestimmt sind. +Die Ehrenamtlichen versichern: "Diese Spenden verbleiben auch in Reckenfeld". +Zu Eröffnung zeigte sich der Himmel strahlend blau, der Platz dagegen noch etwas leer, aber das sollte sich im Laufe des Tages noch ändern. +Denn: "Hier ist es so schön gesellig, deshalb sind wir heute hier", sagte eine Besucherin. +Organisator des Festes Franz Josef Holthaus begrüßte die Gäste im Kiepenkerl-Outfit wie immer mit einer ordentlichen Prise Humor. +Für das Ehepaar Brockmann, das eigentlich gegen Lebensmittel aufgewogen werden sollte, sprangen kurzfristig Ferdi und Marcel Kreimer ein. +Die Verena (Tochter von Ferdi Kreimer) ist krank geworden. +Aber es gibt ja genug Kreimers. +Und der "Ersatz" ließ es sich nicht nehmen, zwischendurch musikalisch die immer mehr werdenden Besucher zu unterhalten. +Das kam so gut an, dass zu später Stunde einige Volkslieder mitgesungen wurden. +"Einfach toll", freute sich Marcel Kreimer. +Bürgermeister Peter Vennemeyer konnte den Eröffnungstermin dieses Mal in seinem Terminplan unterbringen. +Er freut sich über die vielen Aktiven mit ihren Ständen, darunter überwiegend Vereine. +"Eigentlich sollte es so etwas wie eine Tafel gar nicht geben", bedankte er sich dennoch für die Aktion des Männerchores. +Andreas Hajek lobte den Einsatz aller, die an den Ständen im Einsatz waren und schloss auch die weiteren im September stattgefundenen Feste und die "Clean up"-Aktion ein. +Unsere Gartenstadt gibt sich einen bunten Anstrich - hier geht was. +Dann wurde der Maikranz von Georg Knorr und Gerd Klück mit Hilfe der Feuerwehr abgenommen und ins Winterquartier gebracht. +An vielen Ständen wurde für das leibliche Wohl gearbeitet. +Von Süß bis Herzhaft war alles zu haben. +Stefan Hagemeyer, der erst seit einem Jahr in Reckenfeld wohnt, wurde an seiner Dekupiersäge kreativ. +Furnierarbeiten, Bierdeckel mit Reckenfelder Motiven und einiges mehr hatte er im Angebot. +Eine Spezialität boten drei Reckenfelder Imker: "Reckenfelder Honig", mitgebracht von Maria-Theresia Smolka, Christian Wedershoven und Helen Roth-Buschschlüter. +Letztgenannte hat noch eine Spezialität dabei. +Honigkuchen im Glas, natürlich mit Honig aus meiner eigenen Produktion. +Da musste die kleine Elsa immer wieder zugreifen, so gut schmeckte der Kuchen. +Die Geselligkeit ist es, die die Besucher dann lange bis in die Abendstunden, auch ohne Bühnenprogramm das es beim Herbstfest nicht gibt, verweilen ließ. +Schmierereien mit lokalpolitischer Botschaft: Keine gelungene Werbung für Skateanlage +In Lengerich haben Unbekannte auf wohl kaum förderliche Art und Weise für den Bau einer Skateanlage geworben. +An mehreren Stellen gebe es entsprechende Schmierereien, sagt Jürgen Kohne von der Stadtverwaltung auf Anfrage der WN. +In zumindest einem Fall ist bei der Polizei Strafanzeige wegen Sachbeschädigung gestellt worden. +In großen Buchstaben prangen auf Schildern unter anderem an der Gempt-Halle und am Alten Rathaus die drei Worte "Skatepark für Lengerich!". +Michael Rottmann, Manager der Halle, berichtet, dass bereits nach der Berufswahlmesse am 19. September ein entsprechender Schriftzug auf dem Werbeschild am Treppenaufgang zum Gempt-Bistro entdeckt worden sei. +Da die kurze Botschaft seinerzeit offenbar "nur" mit einem Edding hinterlassen worden sei, habe sie problemlos entfernt werden können. +"Wenige Tage später stand das dann aber wieder da, diesmal aufgesprüht", so Rottmann. +Er geht davon aus, dass das entsprechende Werbeschild ersetzt werden muss. +Eine besondere Note bekommt gerade dieser Fall dadurch, dass auf der Tafel auch mehrere große Firmen aus Lengerich genannt werden. +Wird die Skateanlage gebaut, soll deren Realisierung auch durch Sponsoren ermöglicht werden. +Zusagen gebe es bereits, erläutert Jörg Hesselmann vom städtischen Fachbereich Schule, Sport und Kultur, ohne Namen zu nennen. +Gut möglich aber, dass ein oder mehrere der Sponsoren identisch sind mit jenen Unternehmen, die auf der beschmierten Tafel stehen. +Seit Jahren beschäftigen sich Lokalpolitik und Verwaltung mit dem Thema Skateanlage. +Nachdem die alte an der LWL-Klinik abgebaut worden war, begann nach einiger Zeit die Suche nach einem Alternativstandort. +Der Rat sprach sich schließlich mehrheitlich für den Feuerwehrparkplatz aus. +Umgesetzt wurde dieses Ansinnen indes nicht - zu viele Faktoren sprachen anscheinend gegen einen Bau an dieser Stelle. +Ende Juni folgte eine Kehrtwende. +Die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses votierten nun einstimmig für das Areal der Gutenberg-Schule. +Jürgen Kohne sagt zum Stand der Dinge, dass die Verwaltung momentan mitten in der konkreten Planung stecke. +Das letzte Wort habe dann der Stadtrat. +Er gehe von einer Entscheidung in diesem Jahr aus, sodass bei einem positiven Votum 2019 gebaut werden könnte. +Engpass bei Flugsicherung wird noch schlimmer +Frankfurt/Hamburg Nach dem europäischen Luftverkehrschaos im Sommer sehen die deutschen Fluglotsen keine Anzeichen für eine Verbesserung im kommenden Jahr. +"In diesem Jahr hatten wir Wind, 2019 werden wir starken Wind haben und dann kommt der Sturm", sagte der Chef der Gewerkschaft der Flugsicherung, Matthias Maas, der Deutschen Presse-Agentur vor dem Luftfahrtgipfel am 5. Oktober in Hamburg. +Ein wichtiger Grund für die zahlreichen Verspätungen und Flugausfälle sei die seit langem bekannte Personalnot bei den europäischen Flugsicherungen, für die es keine schnelle Lösung gebe. +"Die Airlines und die Flughäfen können schnelle Verbesserungen für das kommende Jahr erreichen, aber die Ausbildung neuer Lotsen dauert vier bis fünf Jahre", sagte der Gewerkschafter. +Europaweit sei der Markt für fertig ausgebildete Lotsen leergefegt. +Allein im Zentrum Karlsruhe zur Überwachung des oberen deutschen Luftraums fehlten rund hundert Leute. +Maas kritisierte erneut, dass verschiedene Luftverkehrs- Gewerkschaften nicht zu dem Gipfel eingeladen wurden. +In der Hansestadt kommen am Freitag Vertreter des Bundes, der Länder, der Flugsicherung, der Airlines und der Flughäfen zusammen, um die Ursachen der Verspätungen anzugehen. +"Wenn man über zusätzliche Arbeitsverdichtung und Überstunden sprechen will, wird das ohne uns nicht gehen", erklärte der Chef der GdF, die bei der bundeseigenen Deutschen Flugsicherung viele Mitglieder hat. +Maas machte erneut Vorgaben der EU-Kommission für die Lotsen-Misere verantwortlich. +Die Verkehrsprognosen für die bis 2019 laufende Regulierungsperiode seien viel zu niedrig gewesen. +Die daraus abgeleiteten Kostenvorgaben und Personaleinsparungen bei den nationalen Flugsicherungen schlügen nunmehr voll auf das operative Geschäft durch. +Maas appellierte an Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), sich in Brüssel für Regelungen einzusetzen, die den Flugsicherungen "die Luft nicht noch weiter abschnüren". +Derzeit würden die EU-Vorgaben bis 2024 abgestimmt und es seien weitere Verschärfungen zu befürchten. +Die EU sei ständigem Lobby-Druck seitens der Airlines ausgesetzt. +"Ryanair-Chef Michael O'Leary und seine Kollegen ernten jetzt genau das, was sie in den letzten Jahren selbst gesät haben", meinte Maas. +Er hoffe, dass die hohen Verspätungskosten bei den Fluggesellschaften ein Umdenken einleiteten. +Die GdF werde an der Verbesserung der Situation nur mitwirken, wenn die Deutsche Flugsicherung (DFS) einen "stimmigen Ausbildungs- und Zukunftspakt" anbiete, sagte Maas. +Die bislang angekündigte Aufnahme von jährlich 120 Lotsenschülern über die kommenden fünf Jahre reiche gerade aus, um die altersbedingten Abgänge auszugleichen. +Der notwendige Personalaufbau ist damit noch nicht verbunden. +Thyssenkrupp-Aufsichtsrat stimmt für Konzernumbau +Die Mitglieder des Thyssenkrupp-Aufsichtsrats haben einstimmig für die Pläne zum Umbau des Konzerns gestimmt. +Nach dem Willen von Thyssenkrupp-Interimschef Guido Kerkhoff, der auf der Sitzung am Sonntag zum Vorstandsvorsitzenden bestellt wurde, soll der kriselnde Konzern in zwei selbstständige Gesellschaften aufgespalten werden. +Beide Unternehmen sollen ihren Sitz in Essen haben und an der Börse notiert sein. +Einen zusätzlichen Personalabbau über die bereits bekannten Kürzungen in der Verwaltung hinaus soll es nicht geben. +Nach zwei Rücktritten zählt das Kontrollgremium auf der Kapitalseite nur acht Köpfe. +Dem stehen zehn Vertreter der Beschäftigten gegenüber. +Die endgültige Entscheidung soll jedoch eine Hauptversammlung voraussichtlich 2020 treffen. +Die neue Thyssenkrupp Materials AG soll unter anderem den 50-Prozent-Anteil aus dem fusionierten Stahlgeschäft mit dem indischen Partner Tata enthalten. +Im zweiten Unternehmen Thyssenkrupp Industrials AG soll das Geschäft mit Aufzügen und Zulieferungen gebündelt werden. +Barcelona: Gewalt bei Demos von Polizisten und katalanischen Unabhängigkeitsbefürwortern. +Bei zwei zeitgleichen Demonstrationen von spanischen Polizisten und katalanischen Unabhängigkeitsbefürwortern in Barcelona hat es gewalttätige Auseinandersetzungen mit zahlreichen Verletzten gegeben. +Nach Angaben der Stadtverwaltung versammelten sich am Samstag etwa 3000 Polizisten aus ganz Spanien, als auch etwa 6000 Unabhängigkeitsbefürworter demonstrierten. +Die katalanische Polizei habe mit einem Großaufgebot versucht, die beiden Protestzüge voneinander fernzuhalten. +Nach Angaben der Einsatzkräfte versuchten Unabhängigkeitsbefürworter aber wiederholt, die Sicherheitsabsperrung zu durchbrechen. +Sie hätten die Beamten mit Farbe und Wurfgeschossen angegriffen. +Rangeleien gab es den Angaben zufolge auch zwischen den Teilnehmern der verschiedenen Protestzüge. +Nach Angaben von Rettungskräften wurden 24 Menschen verletzt. +Die Polizei teilte mit, es habe sechs Festnahmen gegeben. +Bessere Gehälter und Würdigung der Kollegen +Die Polizisten hatten mit ihrer Demonstration die Kollegen würdigen wollen, die vor fast genau einem Jahr gegen das von der spanischen Zentralregierung verbotene Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien vorgegangen waren. +Zugleich forderten sie bessere Gehälter. +Angehörige der spanischen Polizei und der Guardia Civil empfinden es als ungerecht, dass katalanischen und baskischen Polizeibeamten deutlich mehr verdienen als sie. +Die Demonstranten empfanden es als Provokation, dass die spanischen Polizisten ausgerechnet in Barcelona demonstrierten. +"Warum sind sie zum Protestieren hierher gekommen?", fragte der 55-jährige katalanische Demonstrant Manel Perez der Nachrichtenagentur AFP. +Nur um zu provozieren und die Tatsache zu feiern, dass sie uns vor einem Jahr verdroschen haben. +Ein 31-jähriger Polizist von den Balearen, der seinen Namen nur mit Daniel angeben wollte, wies den Vorwurf zurück. +"Natürlich wollen wir unsere Kameraden unterstützen, die vergangenes Jahr nur ihre Pflicht getan haben: das Gesetz verteidigen", sagte er. +Aber die Demonstration ist dafür da, unsere Rechte durchzusetzen und wir machen es in Barcelona, weil das eine große europäische Stadt ist und es hier mehr Echo gibt. +Er und seine Kollegen seien aber "nicht gekommen, um zu provozieren", versicherte der Polizist. +Panne erlaubte Zugriff auf persönliche Daten britischer Minister +Eine Sicherheitslücke bei einer Handy-App hat dazu geführt, dass die persönlichen Daten von Ministern und Abgeordneten der konservativen britischen Tory-Partei am Samstag vorübergehend für Jedermann zugänglich waren. +Laut britischen Medienberichten erhielten mehrere Minister Anrufe von Unbekannten, nachdem die Panne einen Tag vor dem Tory-Parteitag in Birmingham bekannt wurde. +Zwei Menschen auf B217 eingeklemmt +Die Polizei Hannover meldet am Sonntagmorgen einen schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 217, Hamelner Chaussee, am Ortsausgang von Wettbergen in Fahrtrichtung Ronnenberg. +Zwei Menschen sind ums Leben gekommen, als sie mit ihrem Auto gegen einen Baum fuhren. +Der Pkw steht aktuell in Flammen. +Die Einsatzkräfte sind vor Ort. +Der Artikel wird laufend aktualisiert. +Fußball: Juve-Trainer lobt nach Spitzenpartie: Ronaldos bestes Spiel +Der portugiesische Star-Stürmer habe "an diesem Abend das beste Spiel zusammen mit der halben Stunde von Valencia gespielt", lobte Juve-Coach Massimiliano Allegri nach dem 3:1 (1:1) -Sieg des Rekordmeisters gegen den SSC Neapel. +Für den Trainer war der teuer eingekaufte Star auch ohne eigenes Tor der entscheidende Mann in der wichtigen Partie gegen den Verfolger. +"Ronaldo hatte viel Spaß und macht es gut", sagte Allegri. +Auch wenn wir mit taktischen Fehlern begonnen haben, war Ronaldo bei unserem ersten Tor sehr gut - und von dem Moment an sind wir gewachsen. +Dank der drei Torvorlagen von Ronaldo drehte Juve das Spiel nach dem frühen Rückstand durch den Treffer von Dries Mertens (10. Minute) und hängte den ärgsten Verfolger vorerst ab. +Der von Real Madrid geholte Torjäger legte zunächst dem früheren Bundesliga-Profi Mario Mandzukic auf, der mit einem Doppelpack (26./49.) für die Führung sorgte. +Und Ronaldo leistete nach einer Ecke per Kopfball auch die Vorarbeit zum Treffer von Abwehrchef Leonardo Bonucci (76.), der kurz vor der Torlinie nur noch einschieben musste. +"Er gibt viele Vorlagen", lobte der Trainer. +Doch Allegri will natürlich auch Tore sehen von dem Angreifer, der sowohl in der Champions League als auch in der portugiesischen Nationalmannschaft der Rekord-Torschütze ist. +"Wir müssen noch besser darin werden, ihn zu bedienen", forderte der Coach. +Bester Juve-Torschütze ist derzeit Mandzukic mit vier Treffern - Ronaldo hat drei auf dem Konto. +Mit dem Einkauf von Ronaldo für mehr als 100 Millionen Euro scheint die Übermacht von Juventus noch erdrückender zu werden. +Sieben Siege in sieben Spielen lautet die makellose Serie in der Serie A. Bei 21 Punkten hat der Meister der zurückliegenden sieben Jahre bereits sechs Zähler Vorsprung auf Neapel. +Der vom ehemaligen Bayer-Coach Carlo Ancelotti trainierte Tabellenzweite war gegen Turin zwar nicht chancenlos. +Aber spätestens nach dem Platzverweis des bereits verwarnten Mario Rui (58.) war die Spitzenpartie entschieden. +Der Portugiese musste nach zu hartem Einsteigen gegen Paulo Dybala mit Gelb-Rot vom Platz. +"Wir haben gut gespielt gegen ein gutes Neapel", kommentierte der Turiner Coach. +Angesprochen durfte sich da auch Emre Can fühlen. +Der deutsche Nationalspieler hat sich bei Juve durchgesetzt. +Der vom FC Liverpool gekommene Profi war bei allen sieben Liga-Partien im Einsatz. +Der Mittelfeldakteur spielte auch in der Champions- League-Partie gegen Valencia, die Allegri mit der "halben Stunde" meinte: Ronaldo war beim 2:0-Sieg der Turiner vom Platz geflogen und ist für das Heimspiel am Dienstag gegen Young Boys Bern gesperrt. +Kanye West ändert seinen Namen +Mit einem besonders skurrilen Auftritt hat Rapper Kanye West bei der US-TV-Show "Saturday Night Live" am Wochenende für Aufmerksamkeit gesorgt. +Unter anderem sorgte seine gemeinsame Performance mit Lil Pump in einem Mineralwasser-Kostüm für Stirnrunzeln und Fragezeichen bei den Zuschauern. +Zudem verkündete der 41-Jährige pünktlich zur Veröffentlichung seines neuen Albums eine Namensänderung. +Fortan möge man ihn nur noch "Ye" nennen, so der Musiker. +"Das Wesen, das früher als Kanye West bekannt war", twitterte er in Anlehnung an den verstorbenen Sänger Prince, als dieser seinen Künstlernamen ablegte. +Das Pseudonym ist allerdings keine Neuigkeit. +Bereits das zehnte Album erschien unter diesem Namen. +In einem Interview mit dem Radiosender KRRL hatte der Künstler erklärt, dass "Ye" für ihn eine religiöse Bedeutung habe. +"Ich glaube "Ye" ist das am häufigsten benutzte Wort in der Bibel und dort bedeutet es "du"", so der Rapper. +Fußball: Kreisliga A1 Münster: Endlich! +Geschafft! +Hoetmars Trainer Averhage machte aus seiner Enttäuschung keinen Hehl. +Das war heute ein schwaches Spiel von uns. +Der Gegner war einfach griffiger, wir haben ihn so gut wie nie vor Probleme gestellt". Entsprechend dünn liest sich die Liste der Hoetmarer Einschussmöglichkeiten. +Grade mal zwei Torchancen in 90 Minuten, damit lassen sich nur selten Spiele positiv gestalten. +Fußball-Kreisliga A1: SC Hoetmar unterliegt SG Sendenhorst mit 0:2 (0:1) Foto: Heinz Schwackenberg +Auch die SG hatte im ersten Durchgang nur zwei Möglichkeiten, die erste aber nutzte Maik Krause aus spitzem Winkel zur frühen Führung (7.). +In der 43. Minute hätte Steffen Uphus erhöhen können, nach toller Vorarbeit von Krause vertändelte er aber frei stehend. +Die Gastgeber hatten lediglich eine Doppelmöglichkeit als zunächst Moritz Höne an Torsteher Jos Schuhmacher scheiterte und im Nachschuss Jan Blome ebenfalls im Sendenhorster Keeper seinen Meister fand. +Nach der Pause wurden die Gäste noch dominanter und hatten eine Reihe guter Chancen. +Aber Uphus (49.), Julian Turl (61,) und Heinz Linnemann (69.) vergaben allesamt. +Einen Handelfmeter - Louis Kortenjann hatte auf der Torlinie mit der Hand gerettet und sah dafür Rot - konnte Niklas Eilmann zudem ebenfalls nicht für die Gäste nutzen (75.). +Erst als Nils Berheide den Ball über die Linie stocherte, war die Partie entschieden (81.). +"Wir hatten uns vorher hart kritisiert, das war dann heute anders als in den letzten Wochen", lautete das Fazit von Florian Kraus. +Sendenhorst: J. Schomacher - Linnemann, Scholz, Eilmann, Mey, Kraus, Krause (77. Berheide), L. Hartleif, Uphus, Abu Dalal (90. Leibig), Turl. +Tore: 0:1 Krause (7.), 0:2 Berheide (81.). +Rote Karte: Kortenjann (75./Hoetmar). +Fußball: Kreisliga A2 Münster: Spektakelfußball in Albachten: GW Albersloh unterliegt Concordia mit 3:4 +"Da weiß ich gar nicht, was ich davon halten soll", rang er nach Worten. +"Wir haben gar keinen Zugriff auf die bekommen". Mit die meinte er mutmaßlich die Flügelzange mit Colby McGill und Janis Kröger, wohl aber auch alle anderen Grün-Weißen, die mit kollektivem Offensivdrang auffielen. +Lachen konnte er trotzdem: "Ein dreckiger Sieg", sagte er noch, zwinkerte frech und zog von dannen Seinen Spielern hingegen war die Erleichterung anzumerken, dass sie sich mit drei Punkte aus der Affäre gezogen hatten. +Wohlgemerkt, nach einem Duell zweier Mannschaften, von denen eine, nämlich Albachten, um die Meisterschaft spielt und die andere, Albersloh, um den Klassenerhalt kämpft. +Mit verständlicherweise gemischten Gefühlen blickte GWA-Trainer Sven Lewandowski auf die 90 Minuten zurück, die hinter ihm lagen. +"Das war mit Abstand unsere beste Saisonleistung", sagt er. +"Wie wir nach dem 0:2 zurückkommen, wie wir über die gesamte Spielzeit gegen eine der Top-Mannschaften der Liga dagegen halten, das war schon wirklich phänomenal". +Umso bitterer wirke es nach, dass man nun mit leeren Händen nach Hause fahren müsse. +Top-Torjäger Lars Zymner brachte die Gastgeber mit seinem 12. Saisontreffer in Führung (24.). +Er brauchte exakt zwei Ballkontakte in diesem Spiel für dieses Tor. +Das 2:0 legte er über die linke Seite mustergültig auf für Fabian Fröhning (39.). +Wir wussten das zwar, aber so einen Spieler kann man halt nicht komplett rausnehmen. +"Das war schon Wahnsinn, was der gemacht hat", erkannte Lewandowski die Qualität des Gegners neidlos an. +Kurz vor dem Seitenwechsel schaffte seine eigene Elf den Ausgleich: McGills Freistoß von links segelte zwischen Hövelmann und Concordia-Torhüter Hinkerohe hindurch ins lange Toreck (45.). +Nach dem Seitenwechsel war es wieder McGill, der den Ausgleich erzielte (59.). +Danach ging es hin und her. +Es war ein knackiges, actiongeladenes Spiel. +Nübel schockte Albachten erneut (64.), nur fünf Minuten später glich Patrick Horstmann aus (69.). +Trotz Überzahl gelang es Albersloh nicht mehr, den letzten Concordia-Treffer (80.) erneut zu kontern. +Wir müssen jetzt unsere volle Konzentration auf Mittwoch richten. +"Das Spiel gegen Schapdetten, das ist es, was wir nun gewinnen müssen", sagte Lewandowski. +Albersloh: Spangenberg - Hecker, Strohbücker, Adolph, Zur Mühlen - Kröger (87. Diallo), P. Horstmann, Thale, McGill - Hövelmann, Bonse (87. Bareksai). +Tore: 1:0 Zymner (24.), 2:0 Fröhning (39.), 2:1 McGill (45.), 2:2 McGill (59.), 3:2 Nübel (64.), 3:3 P. Horstmann (69.), 4:3 Jülkenbeck (80.). +Gelb-Rot: Atalan (74./Albachten). +Fußball: TSV Straßberg erkämpft Punkt gegen Primus +Keinen Sieger hat es im Landesliga-Duell zwischen dem TSV Straßberg und dem FV Biberach gegeben. +Der Tabellenführer war eigentlich für drei Punkte angereist, allerdings stand das Team von Trainer Oliver Pfaff sehr gut und am Ende endete das Spiel 0:0. +Medien: Gesamtes Präsidium von Dynamo Dresden zurückgetreten +Das gesamte Präsidium von Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden ist Medienberichten zufolge zurückgetreten. +Mehrere Medien beriefen sich am Abend übereinstimmend auf ein gemeinsames Schreiben des Gremiums der Sachsen. +Eine Bestätigung des Vereins lag zunächst nicht vor. +Grund für den Rückzug sollen interne Machtkämpfe beim ehemaligen Bundesligisten sein. +Erdogan in Deutschland: Politik statt Pomp +Gut, dass er wieder weg ist. +Es gibt nur wenige Staatsgäste, deren Abreise in Deutschland für so große Erleichterung sorgt wie jene von Recep Tayyip Erdogan. +Drei Tage war der türkische Präsident in Berlin und Köln zu Gast, und viele hatten gemeint, er hätte eigentlich gar nicht eingeladen werden sollen. +Evangelische Akademie Tutzing: Prominente Gäste und neue Angebote +Die Evangelische Akademie Tutzing bietet bis Mitte nächsten Jahres etwa 80 Tagungen an. +Derweil hat Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron signalisiert, sich den Toleranzpreis persönlich in Tutzing abholen zu wollen. +Für Christian Wulff war die Amtszeit zu kurz: Als Bundespräsident war er nicht in Tutzings Evangelischer Akademie. +Aber vorher und nachher war Wulff dort zu Gast. +So rechnete ihn Akademiedirektor Udo Hahn ein, als er stolz sagte: "Alle Bundespräsidenten und Bundeskanzler waren schon bei uns". Dass bei der Akademie im Schloss Tutzing immer wieder Prominente auftauchen, war aber bei der Präsentation des Jahresprogramms auch ein Thema. +Ende Oktober nimmt Liedermacher Konstantin Wecker an einer Tagung über spirituelle Erfahrung in philosophischer Perspektive teil, am 29. September ist der Schriftsteller Frido Mann bei einer Tagung über seinen Großvater Thomas Mann. +Mittlerweile hat auch Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron zugesagt: Er will den ihm von der Akademie verliehenen "Toleranz-Preis" persönlich in Tutzing entgegennehmen, den in einer anderen Kategorie auch Fernsehmoderatorin Dunja Hayali erhält (wir berichteten). +Die rund 80 Tagungen bis Mitte 2019 haben es in sich. +"Die Rente ist eben nicht sicher!" steht in einem Tagungstitel. +"SOS an Europas Grenzen" - so beschreibt die Akademie die "riskante und tödliche Route über das Mittelmeer". +"Und zu einer Tagung über Syrien: "Barbarei ohne Limit". +Waffendeals, Zerstörung, Folter, Tod - der Krieg verhöhnt jede humane Idee". +Vom strukturellen Rassismus in der Gesellschaft über die Schere zwischen Arm und Reich bis zur radikalen Veränderung der Arbeit durch Digitalisierung reicht das Spektrum. +Akademie-Direktor Hahn gab sich überzeugt: "Eine freie Demokratie braucht Orte, an denen eine Bürgergesellschaft zusammenkommen kann, um nach Lösungen oder wenigstens nach Teillösungen zu suchen". +Bei einer Tagung zum 200. +Geburtstag von Karl Marx demnächst erwarten die einen mehr Besucher der Richtung Kapitalismus-Kritik, die anderen eher eine Tendenz "von Linksaußen zur Mitte". +Wie es mit der Neutralität aussieht? +"Wir sind ja zu 100 Prozent eine Tochter der Evangelischen Landeskirche", sagte Studienleiterin Dr. Ulrike Haerendel, "also sind wir nicht zu 100 Prozent neutral". +Musikkabarett: Geschlechterverständigung mit Herz - Wolbeck - Westfälische Nachrichten +"Sowohl für Erwachsene als auch für Männer geeignet" war das musikalische Kabarett mit Tina Teubner am Freitagabend im Saal der Christuskirche in Wolbeck. +Als Kabarettestin knöpfte Teubner sich die Geschlechterverständigung vor, nicht nur mit Humor und Herzenswärme für die (gefühlte) Frau undden (gefühlten) Mann und was es sonst noch geben möge, sondern auch mit Musik. +Die Mini-Gitarre setzte sie ein und meisterte auch ihre Violine. +Am Flügel saß Ben Süverkrüp. +Der ist zum einen der männliche Sparringspartner, der mitunter auch bis zum Schluss des Satzes zu Worte kommt, zum anderen ein wahrer Pianist: So kongenial harmonisch begleitet Süverkrüp Teubner, dass manche sich ein Solo gewünscht haben mögen. +Das gab es auch, mit Beethoven und Chopin, aber anders, nämlich so, wie es zum Roten Faden des Abends passte. +Da hatte Teubner ein Paradoxon ins Spiel gebracht: Die Zufriedenheit beim Manne komme, wenn er zwar eine Partnerin habe, diese aber die Tür nicht aufmache. +Eine geschlossene Tür ohne Partnerin dagegen bringe keinen Nutzen. +Das Klavier-Solo demonstriert nun selbiges: Was wäre aus dem Komponieren Mozarts entsprungen, hätte "das Nannerl" die Tür unverhofft aufgemacht? +So gleitet Süverkrüp in Improvisationen hinüber, von Bachs "O Haupt voll Blut und Wunden" in das "Lied vom Tod", und aus Mozart g-Moll-Symphonie in ein verspieltes Tänzchen. +Da gab es großen Applaus und "Bravo" aus dem vollen Saal. +Blumen überreichte Karlheinz Kleintje, Schatzmeister des Vereins, der Chansonette. +Doch die Vorsitzende Heidemarie Markenbeck ließ sich einen zusätzlichen Dank nicht nehmen. +Sie hatte die Idee, dem Duo neben Auftritten in Stuttgart und Frankfurt auch einen in Wolbeck zu gönnen. +Schlagwörter des Artikels "Geschlechterverständigung mit Herz" +Der umstrittene Tech-Milliardär Elon Musk darf Vorstandschef beim Elektroautobauer Tesla bleiben, muss aber den Vorsitz des Verwaltungsrates abgeben. +Musk einigte sich mit der US-Börsenaufsicht SEC außerdem darauf, eine zweistellige Millionenstrafe zu bezahlen, wie die SEC mitteilte. +Hintergrund ist Musks überraschende Ankündigung vom August, Tesla von der Börse nehmen zu wollen. +Die SEC warf Musk in ihrer Klage vor, dabei falsche und irreführende Angaben gemacht zu haben. +Bruchsal. +Nach einem Busunfall auf der A5 in Baden-Württemberg hat die Polizei die Opferzahlen leicht nach unten korrigiert. +Es seien 10 statt 15 Fahrgäste leicht verletzt worden. +Alle seien inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen. +Der französische Busfahrer war zur Beobachtung für eine Nacht im Krankenhaus geblieben. +Er werde im Laufe des Tages entlassen, sagte ein Sprecher der Polizei. +Noch immer unklar sei die Ursache für den Unfall des Fernbusses bei Bruchsal. +Der Fernbus war am Samstagmorgen ungebremst frontal gegen eine Leitplanke gekracht. +Handball: Damen-Landesliga: Ahlener SG behält gegen TV Wattenscheid knapp die weiße Weste +Probleme hatten die Ahlenerinnen vor allem mit der Drittliga-Spielerin Carolin Stallmann, die allein zehn Treffer markierte. +"Eigentlich war ich mit der Abwehr gut zufrieden, nur eine Spielerin hat zu viele Tore gemacht. +Die haben wir nicht in den Griff bekommen", so ASG-Coach Dogan Aydogdu. +Der ärgerte sich aber mehr über die vielen ausgelassenen Chancen. +Die Konzentriertheit im Abschluss ließ seine Mannschaft dieses Mal vermissen. +Die ASG lief deshalb fast bis zum Schluss einem Rückstand hinterher, lag zur Pause mit 11:12 und später noch mit 15:18 (45.) hinten. +Erst gegen Ende machte sich die breitere Bank der Gastgeberinnen entscheidend bemerkbar. +Zudem stellte Aydogdu Rückraum Merle Klement auf Linksaußen, die dann "extrem clever die entscheidenden Tore" (Aydogdu) machte. +ASG: Buschkötter, Bolte - Bruland (2), Pumpe, Exner, Klement (5), Colbatzky (5/3), Drewes (1), Schlautmann (1), Deventer (6), Baer (1), C. Fitzek, Ruschhaupt (4), S. Fitzek. +Volleyball: 3. Liga Frauen: Topleistung des BSV Ostbevern im Spitzenspiel beim VC Allbau Essen +Dank einer Topleistung im Spitzenspiel haben sich die Volleyballerinnen des BSV Ostbevern erneut in der Spitzengruppe der 3. Liga West etabliert. +Beim Zweitliga-Absteiger VC Allbau Essen siegten die Blau-Weißen mit 3:1. +"Das war ein Riesenschritt für eine coole Saison. +Es macht Lenz, im oberen Drittel der Liga mitzuspielen. +Das haben wir uns nun erarbeitet", freute sich Trainer Dominik Münch nach einer fast tadellosen Leistung seiner Mannschaft beim gestürzten Tabellenführer. +Den ersten Durchgang dominierten die Gäste fast nach Belieben. +Über 4:1, 16:10 und 22:12 ging er mit 25:15 an den Vizemeister des Vorjahres. +Essen hat im Zweierriegel angenommen, ist aber nicht ins Spiel gekommen. +Wir haben sie gut beschäftigt. +Unser Gegner hat mit hohem Risiko aufgeschlagen, aber auch etliche Fahrkarten produziert. +Im zweiten Satz führte der BSV schon mit 12:8. "Essen hat die Annahme auf Dreierriegel umgestellt. +Wir konnten den Aufschlagdruck nicht halten. +Essen hat sich rangesaugt, und wir haben uns ein bisschen einlullen lassen", so Münch weiter. +Beim 18:17 hatten erstmals die Volleyballerinnen aus dem Ruhrgebiet die Nase vorn. +Zwar wehrte Ostbevern beim 19:24 noch vier Satzbälle ab, der fünfte Versuch fand jedoch sein Ziel. +"Das Spiel war nun eine Klasse besser", befand der Übungsleiter zum ansteigenden Niveau. +Maike Rüdingloh und abschließend Wiebke Silge trugen mit ihren Aufschlägen wesentlich dazu bei, dass der BSV das Blatt im dritten Abschnitt vom 14:16 auf 25:21 wendete. +Münch: "Da haben wir konsequent und ruhig gespielt". +Über 7:3 und 15:13 brachten die Blau-Weißen Durchgang vier mit 25:22 auf ihre Seite. +Vera Horstmann wurde zur wertvollsten Spielerin gewählt, aber auch Maren Flachmeier hatte einen vorzüglichen Tag erwischt. +BSV-Frauen: Eggenhaus, Rüdingloh, Lea und Anna Dreckmann, Auen, Flachmeier, Mersch-Schneider, Silge, Horstmann, Roer. +International: Türkische Gemeinde: Moschee-Eröffnung als verpasste Chance +Die Türkische Gemeinde in Deutschland (TGD) hat die Art und Weise der Einweihung der großen Ditib-Moschee in Köln durch den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan kritisiert. +"Die Moscheeeröffnung in Köln hat im deutsch-türkischen Verhältnis einen Scherbenhaufen hinterlassen, der nur mühsam zusammengekehrt werden kann", sagte der Vorsitzende der TGD, Gökay Sofuoglu, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. +Sowohl die türkische als auch die deutsche Seite hätten die Chance zu einem gemeinsamen, versöhnlichen Auftritt verpasst. +"Statt Seite an Seite mit deutschen Spitzenpolitikern die Zugehörigkeit der Muslime zu Deutschland zu unterstreichen, hat Erdogan den Termin für seine Zwecke genutzt", beklagte Sofuoglu. +Der weitgehende Ausschluss der deutschen Öffentlichkeit habe "viele Vorbehalte bestärkt". +Heimatverein Nottuln: Angebot hat sich bereits etabliert +Nach der langen Sommerpause ist endlich wieder Folktreff-Zeit. +Am 18. Oktober (Donnerstag) um 19.30 Uhr veranstaltet der Heimatverein Nottuln bereits seinen fünften Nottulner Folktreff im Kaminzimmer der Alten Amtmannei. +Fast auf den Tag genau ist es dann ein Jahr her, dass wir zum ersten Mal einen Folktreff durchgeführt haben. +Inzwischen ist diese Veranstaltung ein fester Bestandteil im musikalischen Veranstaltungskalender in Nottuln geworden", freut sich Hanns Moormann, Vorsitzender des Nottulner Heimatvereins. +Dass sich unser Folktreff so schnell in Nottuln eta­bliert, hätte ich nicht gedacht. +Egal ob Sturmtief Friederike im Januar oder Hitzewelle im Juli, das Kaminzimmer der Amtmannei war immer voll besetzt. +"Das Programm beim nächsten Folktreff ist wie immer eine bunte Mischung aus deutschen Volks-, Wander- und Seemannsliedern, Folksongs, Evergreens und alten Schlagern", erzählt Karl-Heinz Stevermüer, der immer wieder befreundete Musiker nach Nottuln einlädt. +Zum ersten Folktreff-"Geburtstag" hat Klaus Spellmeyer mit seinem Akkordeon zugesagt. +Er war viele Jahre Mitglied bei "Gaitling", einer Gruppe aus dem Nachbarkreis Steinfurt, die Musik mit plattdeutschen Texten spielte. +Jetzt ist er mit einer Irish-Folk-Band unterwegs. +Gern erinnern sich die Macher des Folktreffs an die letzte Veranstaltung im Sommer, als Christoph Schulz vom Folktreff Emsdetten mit seiner internationalen Fassung des Liedes "Frösche in der Nacht" die Zuhörer begeisterte und mit einem Ohrwurm nach Hause schickte. +"Wir rechnen mit vielen fröhlichen Gästen, um wieder einmal einen geselligen und humorvollen Abend zu verbringen", heißt es in der Einladung des Heimatvereins. +Wer ein Instrument spielt und Lust hat, sich aktiv einzubringen, ist eingeladen mitzumachen. +Da die begehrten Sitzplätze immer schnell belegt sind, empfiehlt es sich, zeitig genug da zu sein. +Der Folktreff beginnt um 19.30 Uhr, Einlass ist aber schon um 19 Uhr. +China genehmigt geplante Fusion von Linde und Praxair +Aus rechtlichen Gründen müssen alle offenen Fragen bis zum 24. Oktober geklärt sein. +FrankfurtLinde und Praxair kommen auf dem Weg zum weltgrößten Industriegaskonzern einen weiteren Schritt voran. +Die chinesische Wettbewerbsbehörde habe die geplante Fusion genehmigt, teilte Linde am Sonntag mit. +Damit stehen für den milliardenschweren Zusammenschluss noch die Genehmigungen in Südkorea und - als größte Hürde - in den USA aus. +Zuletzt hatten sich dort die Chancen auf eine Zustimmung einem Insider zufolge verbessert, weil Linde den Verkauf zusätzlicher Firmenteile zugesagt hat. +Aus rechtlichen Gründen müssen alle offenen Fragen bis zum 24. Oktober geklärt sein, damit die Fusion gelingt. +Vom reinen Obstbau hin zur Ökologie +Mit einer Gala in der Dr.-Stammberger-Halle wurde das 125-jährige Bestehen des Kreisverbands für Gartenbau und Landespflege gefeiert. +Am 29. September 1893 wurden mit einer Obstschau im Kulmbacher Vereinshaus die letzten Gründungsimpulse für den Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Kulmbach gesetzt, und exakt 125 Jahre später feierte er am Samstagabend ein großes Jubiläum in der Kulmbacher Stadthalle. +Freilich hieß er damals noch anders: Als "Bezirksobstbauverein Kulmbach Stadt und Land" wurde er von Bürgermeister Wilhelm Flessa 1893 aus der Taufe gehoben. +Auch der Zweck des Obstbauvereins unterschied sich von der heutigen Arbeit - es ging tatsächlich rein um den Obstbau, über Blumen und Gartenbau dachte damals noch niemand nach. +"Zu jener Zeit, in der Epoche der Aufklärung, war der Obstbaum ein Lieblingskind der Eliten", erklärte Kreisheimatpfleger Günter Dippold in seinem Festvortrag. +Obstbäume sollten Fernstraßen säumen, bei Schulen wurden sogenannte Industriegärten angelegt. +Der Obstanbau ist auch heute noch Aufgabe der 55 Gartenbauvereine im Landkreis Kulmbach, die knapp 7000 Mitglieder umfassen. +Doch damit ist das Spektrum bei weitem nicht erschöpft. +Ein naturnaher Gartenbau, biologischer Pflanzenschutz, Dorfverschönerung und Ernährung spielen eine ebenso große Rolle wie das Vermitteln von Wissen, eine gesunde Ernährung und die Jugendarbeit. +Wie vielseitig die Aufgabenbereiche eines Gartenbauvereins sind, zeigten die Mitglieder der Hutschdorfer Jugendgruppe "Maulwürfe" unterhaltsam auf der Bühne. +"Die Jugendarbeit ist insbesondere im digitalen Zeitalter dringend notwendig", sagte der Kreisvorsitzende Günter Reif, und auch OB Henry Schramm betonte, wie wichtig Erlebnisse in der Natur für das Leben seien. +Das Kastaniensammeln war für uns Kinder eine Riesensache, ich bezweifle, dass man mit Smartphone & Co. ähnlich viel Freude sammeln kann. +Schramm versprach, zusammen mit Landrat Klaus Peter Söllner zum Jubiläum zwei Bäume zu pflanzen. +"Wo die stehen sollen, entscheidet der Kreisverband", ergänzte Landrat Söllner und hob die besondere Bedeutung der Gartenbauvereine für die Dörfer hervor. +Der Kreisverband steht für Ökologie, Schönheit des Gartens und Grünflächen im Dorf. +Dass dies ein echtes Anliegen der vielen Gartenbauvereine im Landkreis ist, daran ließ auch Kreisgeschäftsführer und Fachberater Friedhelm Haun keinen Zweifel. +Er führte die vielen Besucher mit einem Bildvortrag durch die lange Geschichte des Kreisverbands und berichtete unter anderem von der Notwendigkeit der Selbstversorgung nach dem Krieg. +Früher kam alles aus dem Garten, für den Winter wurde es eingedost. +Ende der 50er Jahre habe sich jedoch der Nutzgarten hin zu einem Zier- und Wohngarten verwandelt. +"Die Natur hat Bestand, sie war schon vor uns da und wir müssen uns an ihr orientieren", plädierte der Fachmann für Obst- und Nussbäume. +Deshalb gebe es für die Gartenbauvereine den Ansporn, nicht nachzulassen, damit unsere Heimat schön und lebenswert bleibe. +Dazu gehöre es auch, die neuen Bürger in unseren Vereinen zu begrüßen, ergänzte der Präsident des bayerischen Landesverbandes, Wolfram Vaitl. +"Wir müssen den eklatanten Rückgang an Insekten stoppen, das sind wir unseren Kindern und Enkeln schuldig", schloss Günter Reif den gelungen Festakt, der feierlich von den Turmbläsern des Musikvereins Thurnau umrahmt wurde. +Daniel Huber gewann Sommer-GP in Hinzenbach +Der Salzburger gewann mit 245,7 Punkten deutlich vor Peier und Geiger. +Daniel Huber hat am Sonntag beim Sommer-Grand-Prix der Skispringer in Hinzenbach für einen Heimsieg gesorgt. +Der Salzburger gewann mit 245,7 Punkten deutlich vor dem Schweizer Kilian Peier (237,7) und dem Deutschen Karl Geiger (237,3). +Weltcup-Rekordsieger Gregor Schlierenzauer (236,2) wurde knapp hinter dem russischen Gesamtführenden Jewgenij Klimow (236,3) Fünfter. +Auch Clemens Aigner (7.) und Michael Hayböck (9.) kamen noch in die Top Ten. +Doppelweltmeister Stefan Kraft landete an der 17. Stelle. +In der Gesamtwertung ist Huber vor dem letzten Bewerb am Mittwoch in Klingenthal als bester Österreicher Fünfter. +Skisprung-Ergebnisse Sommer-Grand-Prix in Hinzenbach (OÖ) vom Sonntag: 1. Daniel Huber (AUT) 245,7 Punkte (88,0 m/89,0 m) - 2. Kilian Peier (SUI) 237,7 (91,0/86,5) - 3. Karl Geiger (GER) 237,3 (87,0/88,0) - 4. Jewgenij Klimow (RUS) 236,3 (85,0/91,0) - 5. Gregor Schlierenzauer (AUT) 236,2 (85,5/90,5). +Gesamtwertung nach 9 von 10 Bewerben: 1. Klimow 555 - 2. Geiger 416 - 3. Piotr Zyla (POL) 382 - 4. Kamil Stoch (POL) 376 - 5. Huber 305 +Priorität auf Nafta-Gespräche: Kanadas Außenministerin verlegt UN-Rede +Mexikos Regierung will Klarheit in Sachen Nafta: Sie stellen beiden Handelspartnern ein Ultimatum für eine Einigung. +Kanadas Außenministerin räumt dem Handelsabkommen nun absolute Priorität ein - und verschiebt ihre Rede vor den Vereinten Nationen. +Wegen des Zeitdrucks beim Ringen um eine Neuauflage des Nordamerikanischen Freihandelsabkommens (Nafta) mit den USA und Mexiko hat die kanadische Außenministerin Chrystia Freeland ihre Rede bei der UN-Generaldebatte in New York verschoben. +Statt am heutigen Samstag werde die Ministerin erst am Montag vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen sprechen, teilte ihr Sprecher Adam Austen mit. +In der Zwischenzeit konzentriere sie sich auf die Neuverhandlung von Nafta. +Der mexikanische Wirtschaftsminister Ildefonso Guajardo hatte am Freitag erklärt, die Verhandlungsführer Kanadas und der USA hätten 48 Stunden Zeit sich zu einigen, wenn Kanada tatsächlich der zwischen seinem Land und den USA bereits getroffenen Handelsvereinbarung beitreten wolle. +Die USA und Mexiko hatten sich im August auf eine Neufassung des regionalen Freihandelsabkommens Nafta verständigt. +US-Präsident Donald Trump deutete an, dass Kanada künftig von Nafta ausgeschlossen werden könnte. +Die Gespräche über eine Neuauflage laufen schon seit über einem Jahr. +Bis Sonntagabend (Ortszeit) sollen sie nun zum Abschluss gebracht werden, Trumps Regierung will die Einigung noch vor dem 1. Oktober dem US-Senat vorlegen. +Für den Fall eines Scheiterns der Verhandlungen hatte Mexikos designierter Präsident Andres Manuel López Obrador am Freitag angekündigt, sich um ein bilaterales Abkommen mit Kanada zu bemühen. +Das sind die gefährlichsten Straßen in Hannover. +Der Unfallatlas des Statistischen Bundesamtes zeigt alle Zusammenstöße von 2017 mit Verletzten und Getöteten in Hannover. +Die gefährlichste Kreuzung ist demnach der Königsworther Platz. +Stadt und ADFC wollen die Daten nutzen, um die Straßen sicherer zu machen. +Proteste gegen Präsidentschaftskandidaten Bolsonaro +Der bei einem Messerangriff verletzte brasilianische Präsidentschaftskandidat Jair Bolsonaro hat das Krankenhaus verlassen. +Der rechtsextreme Ex-Militär wollte nach einem Bericht der Tageszeitung "O Globo" nach Río de Janeiro fliegen, wo er wohnt. +Nach seiner Entlassung ist noch unklar, ob der 63-Jährige in der letzten Woche vor den Präsidentschaftswahlen in dem südamerikanischen Land öffentliche Auftritte wahrnehmen wird. +Der Politiker war Anfang September während einer Wahlkampfveranstaltung in Südbrasilien auf offener Straße angegriffen worden. +Währenddessen gingen in mehrere brasilianischen Städten Tausende Menschen auf die Straßen, um gegen Bolsonaro zu demonstrieren. +Unter dem Titel "Ele não" (auf Deutsch: "Der nicht") hatten vor allem Frauenverbände zu Protesten gegen den Ex-Militär aufgerufen. +Auch in den sozialen Netzwerken machten die Verbände gegen Bolsonaros rassistische und frauenverachtende Aussagen mobil. +In der Wirtschaftsmetropole São Paulo wurden mehrere Tausend Demonstranten erwartet. +In der Hauptstadt Brasilia mischten sich die Proteste mit einer Kundgebung des Präsidentschaftskandidaten der brasilianische Arbeiterpartei (PT), Fernando Haddad. +Er trat an die Stelle von Ex-Präsident Inácio Lula da Silva, der wegen Korruption zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden war und deshalb nicht kandidieren darf. +Die Präsidentenwahl in Brasilien ist am 7. Oktober. +Als Ex-Bürgermeister der Millionenstadt São Paulo lag Haddad in Umfragen bislang weit hinter dem rechtsextremen Kandidaten Bolsonaro. +Der "Trump Brasiliens" mischt zwar schon lange im Politikbetrieb mit, präsentiert sich neuerdings aber als Anti-System-Kandidat. +Erreicht keiner der Kandidaten in der ersten Wahlrunde die absolute Mehrheit, gibt es am 28. Oktober eine Stichwahl. +Beobachter gehen davon aus, dass Bolsonaro aus dieser nicht erfolgreich hervorgehen wird - egal, gegen wen er antritt. +Bolsonaro ist dafür bekannt, dass er gegen Homosexuelle und Schwarze hetzt und die Militärdiktatur (1964-1985) verherrlicht. +Immer wieder schockiert er mit verbalen Entgleisungen. +Ein anderes Mal sagte er, die Anhänger von Lulas linker Arbeiterpartei sollten erschossen werden. +Europa holt sich Ryder-Cup-Titel zurück +Saint-Quentin-en-Yvelines - Nur eine Stunde von Disneyland entfernt haben die europäischen Golfer vor den Toren von Paris ein weiteres Ryder-Cup-Märchen geschrieben. +Das Außenseiter-Team von Kapitän Thomas Björn entthronte vor mehr als 150.000 Zuschauern an den drei Tagen im Le Golf National mit tollen Schlägen und herausragendem Teamgeist den favorisierten Titelverteidiger USA um einen zahnlosen Tiger Woods. +Nach langer Krankheit: Dänische Rock-Legende gestorben +Die dänische Rock-Ikone Kim Larsen ist tot. +Der Sänger sei am Sonntag im Alter von 72 Jahren nach langer Krankheit gestorben, teilte sein Produzent Jörn Jeppesen auf Larsens Website mit. +Am Sterbebett sei Larsen von seiner Frau und seinen sechs Kindern umgeben gewesen. +Der Musiker war seit Anfang des Jahres wegen Prostatakrebs in Behandlung gewesen. +Larsen war mit der Band Gasolin' bekannt geworden, die in den 70er Jahren in Skandinavien enorm erfolgreich war. +Ihre Songs waren von internationalen Musikgrößen wie Jimi Hendrix, Bob Dylan und den Beatles beeinflusst. +Nach der Auflösung der Band 1978 war Larsen als Solo-Künstler erfolgreich. +Er verkaufte in Dänemark rund drei Millionen Platten. +Sein Album "Midt om natten" von 1983 ist bis heute das meistverkaufte Album in Dänemark. +Der dänische Ministerpräsident Lars Lökke Rasmussen würdigte Larsen am Sonntag in einer Erklärung als "Straßenjungen", der "gegen alles, aber in allen Herzen war". +Der Regierungschef erinnerte überdies daran, dass der Monarchie-Gegner Larsen 2010 beim 70. Geburtstag der dänischen Königin Margrethe II. aufgetreten war. +Rocknacht in der Schuhfabrik: Lautstärke auf Presslufthammerniveau +"Hier stehen wir, nehmen die Knochensäge und zünden einen Konzertabend mit der Kraft eines Tigers". Allein die Bandnamen von "Here We Stand", "Tiger Bonesaw" und "The Ignition" legen eine solche Umschreibung des rockigen Livemusikerlebnisses am Samstagabend im Saal des Bürgerzentrums Schuhfabrik nahe: Hardrock pur von drei mitein­ander befreundeten Bands. +Nach dem Soundcheck und kurz vor Konzertbeginn nehmen sich die Musiker sogar noch Zeit für ein Gruppenfoto. +Von Lampenfieber dabei keine Spur. +Danach begeistern die Rock-Protagonisten aus Ahlen und Umgebung - alle im Verbund mit der Booking-Agentur "Mosquito" aus Oelde - mit ihren Bands lautstark die rund 120 Besucher der "Mint Mosquito"-Rocknacht sichtlich. +Schon das Quartett "Tiger Bonesaw" mit Frontmann und Gitarrist Dennis Hadrika weiß zum Auftakt des Konzertabends auch mit neuesten, unbekannten Stücken aus eigener Feder und der demnächst erscheinenden CD zu überzeugen. +Vor der Bühne wird beim Auftritt zum stimmigen und druckvollen Zusammenspiel der Band getanzt. +Obschon "Zugabe"-Rufe nicht zu überhören sind, überlassen "Tiger Bonesaw" dann dem Trio "Here We Stand" die Bühne. +Dass Hardrock nicht gleich Hardrock ist, demonstrieren dabei Gitarrist Sascha Bregenhorn, Golo Meierhenrich am Bass und Schlagzeuger Kai Hölscher mit ihren alternativen, zuweilen an klassischen Rock der 1970er Jahre erinnernden Klängen. +Nach dem "High Energy Rock" der "Tigers" kommt bei "Here We Stand"zusätzlich zum Gitarrenrock nämlich auch ein Synthesizer zum Einsatz. +Nicht nur das sehnsüchtige, geradezu balladenhafte "Take Me Home" besticht durch den Wechsel von melodischen Passagen zu den gitarrenlastigen Rockriffs der vielschichtigen Songs. +Das Quartett "The Ignition" aus Tönnishäuschen hat sich indessen seit seiner Gründung im Jahr 2005 einen besonderen Bekanntheitsgrad erspielt. +Voller Agilität präsentiert die Band am Samstag ihren Hardrock. +Dass "The Ignition" mit ihren Auftritten vor ganz großem Publikum - jüngst in einem Film von Max Meis über die Tournee in China von 2017 dokumentiert - besondere Bühnenerfahrung hat, ist offensichtlich und unüberhörbar. +Sänger und Gitarrist Tim Jungmann setzt im Zusammenspiel mit der Band auch beim einzigen gecoverten Song des Abends, "Word Up" von Cameo aus den 80ern, ganz eigene Akzente. +Zum beim gefühlt noch höher ausgesteuerten Sound als zuvor liefert Gitarrist Norbert Brinkmann währenddessen ein umjubeltes Solo, wobei er durchs Publikum läuft. +Eine gewisse Lautstärke gehört genrebedingt bei ei­nem solchen Hardrock-Konzert selbstverständlich dazu: Bei der "Mint Mosquito"- Rocknacht liegt die laut Auskunft des Mischpult-Teams beim Dreier-Konzert von "Here We Stand", "Tiger Bonesaw" und "The Ignition" bei etwa 98 Dezibel. +Das ist etwa auf Presslufthammerniveau, liegt damit aber noch deutlich unter den Aussteuerungen des "Wacken-Fesitvals", auf das "The Ignition" auf ihrer Internetseite hinweisen. +Ohrenbetäubende 120 Dezibel in Düsentrieblautstärke wie beim jährlichen Metal-Stelldichein im Norden der Republik üblich, braucht das Ahlener Publikum bei dieser Rocknacht indessen nicht. +Nach knapp vier Stunden haben die drei Bands der härteren, rockigen Gangart längst mit ihrem souveränen, virtuosen Spiel und den eigenen Kompositionen überzeugt. +"Hier stehen wir, haben die Knochensäge genommen und einen Konzertabend mit der Kraft eines Tigers gezündet", können alle drei Gruppen, freilich im übertragenen Sinn, am Ende sagen. +Und vor allem den großen Applaus der Besucher genießen. +Rot-Weiss Cuxhaven gewinnt in Lamstedt +Fußballerische Magerkost, lange Zeit ohne Spannung, bekamen die Zuschauer auf Hertas Höhe bei der Partie zwischen dem TSV Lamstedt und Rot-Weiss Cuxhaven geboten. +Erst zum Ende der +Pinguins kämpfen sich zum Sieg gegen Mannheim +Die Fischtown Pinguins haben am 6. Spieltag der DEL nach großem Kampf einen Sieg gegen den großen Favoriten Adler Mannheim gefeiert. lb +Nein zu Hass und Gewalt +Die Botschaft war deutlich: Geschätzt 1200 Cuxhavener aus allen Teilen der Gesellschaft sagten auf dem Kaemmererplatz "Nein zu Hass und Gewalt". +Ein Toter bei Segelflugzeugunfall am Flughafen Essen/Mülheim +Am Flughafen Mülheim/Essen ist es zu einem tödlichen Unfall gekommen. +Auf einem Parkplatz am Flughafen Mülheim/Essen ist am Sonntag ein Segelflugzeug abgestürzt. +Der Pilot ist bei dem Unglück gestorben. +In der Nähe des Flughafens Mülheim/Essen ist es am Sonntag zu einem tödlichen Unfall gekommen. +Wie die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" berichtet, war auf dem Messeparkplatz am Flughafen ein Segelflugzeug abgestürzt. +Der Pilot sei dabei ums Leben gekommen. +Wie die "WAZ" weiter berichtet, sei der Flugschüler alleine an Bord gewesen - bei dem Flieger soll es sich um einen Einsitzer handeln. +Das Flugzeug habe sich zum Unfallzeitpunkt schon im Landeanflug befunden. +Die Absturzstelle liegt nur unweit eines Festzeltes auf dem Flughafengelände entfernt. +Doch findet seit diesem Wochenende ein Oktoberfest statt. +Der Flughafen Mülheim/Essen liegt an der Stadtgrenze der beiden Ruhrgebietsstädte und direkt an der Auffahrt zur Autobahn 52. +Von dem Parkplatz gibt es einen Park&Ride-Angebot bei großen Veranstaltungen in der Messe Essen oder der Gruga-Halle in Essen. +Trump himmelt Kim an: "Und dann haben wir uns verliebt" +Dass der US-Präsident Nordkoreas Machthaber Kim trotz Atomkrise durchaus wohlgesonnen ist, ist kein Geheimnis. +Nun hat Trump seinem Kollegen aber eine regelrechte Liebeserklärung gemacht. +Die hat auch mit Kims "wunderschönen Briefen" zu tun. +Im zarten Alter von 72 Jahren hat sich der verheiratete US-Präsident zu einer neuen Flamme bekannt. +Das Tragische: Es ist eine Fernbeziehung. +In aller Öffentlichkeit machte Donald Trump am Samstag dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un eine ungewöhnliche Liebeserklärung. +Vor Anhängern im US-Bundesstaat West Virginia fand Trump fast schon zärtliche Worte für den halb so alten Spross der Herrscherdynastie aus Pjöngjang, obwohl der sich im Ringen um Nordkoreas atomare Abrüstung als recht zäher Brocken erweist. +"Ich war knallhart, er auch, und zwischen uns ging es hin und her", berichtete Trump. +Und dann haben wir uns verliebt. +Okay? +Nein, wirklich. +Und nicht nur die Gespräche mit Kim hätten sein Herz zum Schmelzen gebracht. +Er schrieb mir wunderschöne Briefe, es waren großartige Briefe. +Ihre persönliche Verbindung habe auch politisch Früchte getragen: Trump verwies auf den von Kim angekündigten Stopp aller Atom- und Raketentests, auch wenn Kritiker dahinter bislang wenig mehr als Lippenbekenntnisse sehen. +Dass die Zuneigung für den ob seiner martialischen Drohgebärden berüchtigten "Rocket Man" - so Trumps Spitzname für Kim - nicht jedem geheuer sein dürfte, schien dem US-Präsidenten durchaus bewusst zu sein. +Jedenfalls nahm er die zu erwartende Kritik daran bei seinem Auftritt in einer großen Sporthalle der Stadt Wheeling gleich vorweg: "Donald Trump sagt, sie haben sich verliebt". +Wie schrecklich, wie schrecklich ist das denn? +Das ist so unpräsidial. +Ihn kümmere das aber herzlich wenig, erklärte Trump und richtete seinen Zeigefinger sodann auf die Menschenmenge: "Ich habe euch immer gesagt, es ist so einfach präsidial zu sein". +Aber dann würden da draußen nicht 10.000 Menschen in diese prall gefüllte Arena drängen, sondern wir hätten nur 200 Leute draußen stehen. +Oktoberfest lockt viele Gäste nach Baesweiler +Baesweiler Bestens besucht, stimmungsvoll sowie obendrein verwöhnt von Sonne satt: Sehr abwechslungsreich und mit einem guten Schuss Oktoberfestflair hat sich Baesweilers Innenstadt am Sonntag herausgeputzt. +Erstmals fand das Oktoberfest nämlich nicht bloß im Festzelt am Feuerwehrturm statt, sondern wurde vom Gewerbeverband am Sonntag auf die City ausgedehnt. +Flüchtlinge dank Video aus libyschem Gefängnis gerettet +Nigerianische Flüchtlinge haben mithilfe eines Handy-Videos auf ihre katastrophalen Haftbedingungen in Libyen hingewiesen und so ihre Rettung ermöglicht. +Die Gruppe hatte die Aufnahme in ihrer Zelle in der Küstenstadt Sawija im Juli unter Lebensgefahr gedreht und online verbreitet. +"Sie weigern sich, uns zurückzuschicken", sagte ein Mann in der Videobotschaft. +Wir leiden hier, wir sterben hier. +Die Aufnahme wurde an die Website "France 24 Observers" geschickt, deren Redakteure die Internationale Organisation für Migration (IOM) alarmierten. +Die Flüchtlinge wurden schließlich Ende August nach Nigeria ausgeflogen. +"Ohne das Video hätten wir wohl nicht nach Nigeria zurückkehren können", sagte Efe Onyeka, der das Video aufgenommen hatte, der Nachrichtenagentur AFP. +Der 25-Jährige war beim Versuch, über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen, in Libyen festgenommen worden. +Mit dem Video brachte er sich nach eigener Aussage in Lebensgefahr. +Einer seiner Mitstreiter sei von den Wärtern fast zu Tode geprügelt worden, sagte Onyeka. +Generell seien die Haftbedingungen katastrophal gewesen: "Sie schlugen uns alle mit Rohren und Stöcken." +Sie gaben uns nichts zu essen, wir mussten aus der Latrine trinken. +Die IOM organisiert die freiwillige Rückführung von Flüchtlingen, die in Libyen gestrandet sind. +Etwa 2.700 Migranten aus Nigeria seien in diesem Jahr mithilfe des Programms in ihre Heimat zurückgeschickt worden, sagte der IOM-Sprecher in dem westafrikanischen Land, Jorge Galindo. +Der Fall der nun geretteten Nigerianer sei mit Blick auf die schlechten Haftbedingungen in Libyen nicht außergewöhnlich. +Von einem Hilferuf per Handy-Video habe er bisher aber nicht gehört. +Internationale Organisationen kritisieren die Zustände in den libyschen Flüchtlingslagern seit Langem als menschenunwürdig. +Der nordafrikanische Staat, der zu weiten Teilen von Milizen beherrscht wird, ist das Hauptdurchgangsland für Migranten auf dem Weg von Afrika nach Europa. +Als eine Lehrerin am Sonntagnachmittag in die Volksschule Ort ging, um ihren Unterricht für Montag vorzubereiten, überraschte sie einen Einbrecher. +Gegen 16:50 Uhr betrat die Lehrerin das Gebäude über den Haupteingang. +Im Vorhaus des 1. Stockwerkes sah sie einen Mann, der sofort flüchtete. +Erst durch eine Tür, dann über die Dachterrasse und von dort über eine Stiege ins Erdgeschoß bzw. den Vorplatz. +Die Lehrerin verständigte die Polizei, die die Ermittlungen aufgenommen hat. +Ob Sachen bzw. Geld gestohlen wurden, kann noch nicht gesagt werden. +Täterbeschreibung: ca. 16 Jahre alt, schwarze, ganz kurze Haare, etwas dunkleres Aussehen, dunkle Hose, dunkles T-Shirt. +Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Obernberg am Inn, Telefonnummer 059 133 4244. +Deutscher war tagelang im eigenen Auto gefangen +Ein 75-Jähriger hat in einem Waldgebiet in Mittelfranken mehrere Tage und Nächte in seinem Auto ausharren müssen, nachdem er den Wagen abseits sämtlicher Waldwege festgefahren hatte und ein Baum die Autotür blockierte. +Rettungskräfte entdeckten den Pkw am Samstagnachmittag zufällig unweit einer Weide und befreiten den seit Dienstagabend Vermissten, teilte die Polizei am Sonntag mit. +Der 75-Jährige aus Pleinfeld befand sich den Angaben zufolge trotz der kalten Nächte und der langen Zeit ohne Versorgung in gutem gesundheitlichen Zustand. +Er gab an, sich nun auf sein Zuhause zu freuen. +Der Rentner war von seiner Familie als vermisst gemeldet worden, nachdem er am Dienstag von einer Fahrt mit seinem Geländewagen über die örtlichen Wiesen und Felder nicht zurückgekehrt war. +Trotz intensiver Suchmaßnahmen war der Verbleib des Mannes tagelang unklar geblieben. +Laschet mahnt Rechtsstaatlichkeit in Türkei an +Köln NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat im Gespräch mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan nach eigenen Angaben Rechtsstaatlichkeit in der Türkei angemahnt. +Die Beziehungen der beiden Länder seien aktuell "überschattet", sagte Laschet am Samstag nach einem Treffen mit Erdogan am Kölner Flughafen. +Das betreffe vor allem Verhaftungswellen, die Presse- und die Religionsfreiheit. +Er habe daher bei Erdogan "deutlich gemacht, dass wenn die Beziehungen sich normalisieren sollen in der Zukunft, wenn die wirtschaftlichen Beziehungen vertieft werden sollen, dass dafür Rechtsstaatlichkeit eine ganz wichtige Voraussetzung ist". +Laschet sprach nach eigenen Angaben auch die Fälle von Deutschen an, die in der Türkei im Gefängnis sitzen. +Er habe die Erwartung formuliert, dass die Meinungsfreiheit geachtet werde. +Erdogan habe daraufhin erneut die Unabhängigkeit der türkischen Justiz betont. +Das Gespräch von Laschet und Erdogan war kurzfristig in ein Gebäude der Flugbereitschaft des Bundesverteidigungsministeriums am Kölner Flughafen verlegt worden. +Ursprünglich hatte es auf Schloss Wahn stattfinden sollen - das hatten die Schlossbesitzer aber aus politischer Überzeugung gegen Erdogan abgelehnt. +Erdogan reiste nach dem Gespräch weiter zur Eröffnung der Ditib-Moschee in Köln. +Laschet hatte einen gemeinsamen Auftritt in dem Bauwerk abgesagt. +Er sagte aber: "Die Muslime, die in diese Moschee gehen, sind auch Bürger unseres Landes". +Und wir sind auch deren Ansprechpartner - und nicht der türkische Präsident. +Fehlendes Vertrauen in die USA: Nordkorea stellt Forderung für Abrüstung +Während US-Präsident Trump nicht müde wird, die Erfolge bei den Verhandlungen über die Denuklearisierung Nordkoreas zu betonen, stellt das ostasiatische Regime die Verhältnisse nüchterner dar. +Außenminister Ri fordert ein Entgegenkommen Washingtons. +Nordkoreas Außenminister Ri Yong Ho hat der US-Regierung bei der UN-Generaldebatte vorgeworfen, mit ihren fortbestehenden Sanktionen die Verhandlungen für eine atomwaffenfreie koreanische Halbinsel zu blockieren. +"Der jüngste Stillstand kommt daher, dass die USA auf Zwangsmaßnahmen bauen, die tödlich für die Vertrauensbildung sind", sagte Ri in New York. +Eine Abrüstung sei für Nordkorea unter diesen Umständen undenkbar. +"Ohne jegliches Vertrauen in die USA wird es kein Vertrauen in unsere nationale Sicherheit geben und unter solchen Umständen gibt es keinen Weg, dass wir uns als erste selbst entwaffnen", führte der nordkoreanische Chefdiplomat aus. +Dass Strafmaßnahmen Nordkorea auf die "Knie zwingen" könnten, sei "ein Wunschtraum von Leuten, die uns nicht kennen". +Um Vertrauen aufzubauen, habe sein Land allerdings seine Atom- und Raketentests gestoppt und eine Atomtestanlage zerstört, hob Ri hervor. +Von der US-Seite habe es darauf jedoch keine "entsprechende Reaktionen" gegeben, kritisierte der Minister. +Wegen Nordkoreas Atom- und Raketenprogramm hatte der UN-Sicherheitsrat allein vergangenes Jahr drei Mal Sanktionen gegen das international isolierte Land beschlossen. +US-Präsident Donald Trump und sein Außenminister Mike Pompeo drangen in den vergangenen Tagen bei den Vereinten Nationen auf eine strikte Einhaltung der Strafmaßnahmen. +Zugleich arbeitet die US-Regierung an einer Annäherung. +Im Juni hatte Trump erstmals Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un getroffen. +Nach dem ersten Gipfel in Singapur strebt der US-Präsident ein zweites Gipfeltreffen mit Kim an. +Im Oktober soll Pompeo erneut zu Gesprächen über die Beendigung des nordkoreanischen Atomwaffenprogramms nach Pjöngjang reisen. +Das HoT serviert: Neue Küche mit Spenden aus der Gemeinde +Dass sie sich eigentlich in einem Jugendtreff befanden, davon bekamen die vielen Besucher des Hauses der offenen Tür HoT nichts mit: Weiße Decken und Blumenschmuck auf den Tischen und ein großes Buffet warteten auf die Gäste nach dem Erntedank-Gottesdienst. +Gezaubert hatten die Jugendlichen des HoT das Buffet mit Köstlichkeiten aus verschiedenen Ländern in der neuen Küche. +Finanziert wurde die Einrichtung durch Spenden aus der Gemeinde, wofür sich die Jugendlichen mit dem Essen bedanken wollten. +Dabei war der Start mit der neuen Einrichtung nicht gerade einfach, wie sich Henriette Westbuer, die Leiterin des HoT, erinnert. +Wir hatten unsere Kühlschränke schon vor der Sommerpause prall mit Speisen und Zutaten gefüllt und waren auf den großen Tag bestens vorbereitet. +Doch dann kam am ersten Tag nach der Sommerpause die böse Überraschung: Ein Stromausfall hatte den riesigen, zweiteiligen Kühlschrank außer Betrieb gesetzt, das Essen war verdorben und musste entsorgt werden. +"Nun mussten wir wieder von vorne anfangen: Wir haben zwar sehr viel Unterstützung von Freunden und Nachbarn bekommen, aber die Kinder und Jugendlichen wollten es allein schaffen", so Westbuer. +Und so packten alle mit an. +Das Resultat konnte sich sehen lassen, die Gäste waren begeistert. +"Besser können es Köche auch nicht", lobte eine Besucherin beeindruckt, während Hokkaido-Kürbissuppe serviert wurde oder sich die Gäste an Quiche, Leberkäse oder Kuchen bedienen durften. +"Es ist wirklich toll, was die Kinder und Jugendlichen auf die Beine gestellt haben", betonte Pfarrer Frank Beckmann, während Zauberer Stephan Lammen mit Kartentricks und anderen Kunststücken für Erstaunen sorgte. +Jürgen Sator verlässt den Landesvorstand NRW der Tafel +Aus Frust über Kritik aus den eigenen Reihen hat der Chef der Essener Tafel, Jörg Sartor, seinen Posten im Landesverband abgegeben. +Sartor war bundesweit bekannt geworden, weil die Essener Tafel einen Aufnahmestopp für Ausländer eingeführt hatte. +Er sei bereits im Juli als Vizechef der NRW-Tafeln zurückgetreten, sagte Sartor der "Welt am Sonntag". +Mir sind da zu viele in den Rücken gefallen. +Der Chef des Tafeln-Landesverbandes NRW, Wolfgang Weilerswist, äußerte gegenüber der dpa Verständnis für die Entscheidung seines langjährigen Stellvertreters. +Die scharfe Kritik habe Sartor mitgenommen. +"Ich kann seinen Schritt nachvollziehen - da haben sich Leute geäußert, die gar nicht genau wussten, warum die Essener Tafel das macht". +Sartor sei aber immer noch aktiv für die Essener Tafel - "sechs Tage die Woche, da ändert sich nichts dran", so Weilerswist. +Sartor kritisierte in der "Welt am Sonntag" wiederum Kritik an Kollegen von anderen Tafeln. +Man dürfe nicht den Ansatz verfolgen, "ohne uns verhungern die Menschen in der Stadt". +Es sei Aufgabe des Staates dafür zu sorgen, dass Menschen nicht verhungerten. +An einem Kongress der Tafeln am Freitag in Berlin nahm der Essener nicht teil. +"Da wird mir zu viel süßer Schmus erzählt", sagte er. +Da sind diese ganzen Sozialfuzzis, die mich damals auch so kritisiert haben. +SF Lorch verspielen 2:0-Führung - Gmünder Tagespost +Fußball, Bezirksliga Lorch verliert gegen Neuler 2:3 - TV Heuchlingen siegt in Kirchheim nach Rückstand - Bettringen schlägt Lauchheim klar. +Mit 2:0 lag Lorch im Heimspiel gegen den TV Neuler bereits in Führung - am Ende stand's 2:3 und die Enttäuschung bei den Sportfreunden war groß. +Ganz anders der TV Heuchlingen: In Kirchheim geriet der TVH schnell mit 0:1 ins Hintertreffen, siegte nach 90 Minuten jedoch mit 2:1. An der Tabellenspitze konnte die SGB derweil mit einem 3:0 +Gladbach verspielt zweimalige Führung - Schalke ohne Embolo mit erstem Sieg +Borussia Mönchengladbach muss weiter auf einen Auswärtssieg in Wolfsburg warten. +Beim 2:2 verspielen die Fohlen zweimal eine Führung. +Schalke kommt gegen Mainz zum ersten Saisonsieg (1:0). +(sda) Viermal hat sich Schalke in den ersten fünf Ligaspielen mit frühen Gegentoren ins Abseits manövriert. +Nun legte das Team von Domenico Tedesco wieder jene Stärke an den Tag, mit der es in der letzten Saison den ersten Platz hinter den Bayern belegt hatte. +Alessandro Schöpf brachte die Heimequipe in der elften Minute nach starker Vorarbeit von Jewgeni Konopljanka per Kopf in Führung, in der Folge konservierten die Gastgeber das Minipolster mit einer kompakten Defensivleistung. +Dank einem aussergewöhnlichen Comeback grüsst Borussia Dortmund neu von der Spitze der Bundesliga. +Das Team von Lucien Favre hatte sich gegen Bayer Leverkusen bis zur Pause einen 0:2-Rückstand eingehandelt, kam allerdings in der 2. Halbzeit noch zum 4:2-Sieg. +Jacob-Bruun Larsen (65.) und Marco Reus (69.) glichen mit einer Doublette innert vier Minuten aus, Paco Alcacer, der von Favre in der 63. Minute eingewechselt wurde, sorgte mit einer weiteren Doublette in der Schlussphase (86./94.) für den krönenden Abschluss der Leistungssteigerung nach der Pause. +Zum ersten Sieg kam auch der VfB Stuttgart. +Gegen das wegen einer Gelb-roten Karte gegen Milos Veljkovic schon vor der Pause dezimierte Werder Bremen mussten die Stuttgarter zwischenzeitlich bangen. +Borna Sosa und der unaufmerksame Goalie Ron-Robert Zieler fabrizierten ein kurioses Einwurf-Eigentor, das den Gästen in der 68. Minute zum Ausgleich verhalf. +Sieben Minuten später führte Gonzalo Castro den VfB doch noch zum ersten Sieg. +In Wolfsburg erlebte Michael Lang kein vollends geglücktes, aber auch kein misslungenes Debüt für Borussia Mönchengladbach. +Die mit dem Schweizer Quartett Yann Sommer, Nico Elvedi, Denis Zakaria und Lang angetretenen Gladbacher gaben zweimal eine Führung aus der Hand, spielten letztlich 2:2 und warten nach wie vor seit 2003 auf einen Auswärtssieg in der VW-Stadt. +Für Wolfsburgs Ausgleich zum 1:1 war Renato Steffen mit seinem zweiten Bundesligator zuständig. +Beim Flachschuss aus 20 Metern des Aargauers war Yann Sommer machtlos, ebenso wie beim zweiten Gegentreffer nach einer Stunde. +Dennoch sind die Tendenzen bei Gladbach durchaus verheissungsvoll. +Alassane Pléa erweist sich im Sturm der Fohlen zusehends als Goalgetter. +Gegen Wolfsburg traf der vom OGC Nice gekommene französische Rekordeinkauf zum dritten Mal in Folge und zum siebenten Mal im siebten Pflichtspiel. +Nach sieben Runden belegt Gladbach den 4. Platz. +Innerhalb von 40 Minuten manövrierte sich das zuvor ungeschlagene Werder Bremen gegen den VfB Stuttgart in eine ungemütliche Lage. +Nach 19 Minuten liess sich das Team von Florian Kohlfeldt von einem Stuttgarter Konter überraschen, den der Ex-Luganesi Anastasios Donis mit seinem ersten Saisontreffer abschloss, nach 36 Minuten setzte Milos Veljkovic seinem Team weiter zu: Der 23-jährige Serbe kassierte nach einem Trikotzupfer gegen Daniel Didavi Gelb-Rot. +Zwar brachten Stuttgarts Verteidiger Borna Sosa und Goalie Ron-Robert Zieler die Bremer durch ein kurioses Einwurf-Eigentor (68.) zurück ins Spiel, eine Viertelstunde vor Schluss schoss Gonzalo Castro die in Überzahl agierenden Stuttgarter zurück auf die Siegesstrasse. +Nürnberg entschied das Duell gegen Düsseldorf 3:0 souverän für sich. +Nach einer halben Stunde brachte Hanno Behrens das Heimteam mittels Foulpenalty bereits auf Kurs. +Mazedonier stimmen über neuen Staatsnamen ab +In Mazedonien stimmen heute rund 1,8 Millionen Bürger darüber ab, ob der Name ihres Landes in Nord-Mazedonien geändert werden soll. +Bei einem Ja könnte der fast drei Jahrzehnte schwelende Konflikt mit dem Nachbarn Griechenland gelöst werden. +Athen hatte wegen seiner gleichnamigen nördlichen Provinz auf einer Namensänderung bestanden und jede Annäherung Mazedoniens an den Westen blockiert. +Die Wähler entscheiden daher auch über die zukünftige Westintegration. +Die USA hatten angekündigt, das Land könne bei einem positiven Ausgang des Referendums zügig Nato-Mitglied werden. +Syrer in U-Haft. +Flüchtling attackierte drei Frauen. +Ein Syrer verprügelte drei Pensionistinnen brutal und verletzte sie dadurch teils schwer. +Der 41-jährige Asylwerber hatte am Freitag gegen 22 Uhr in der Fluchtgasse in Alsergrund randaliert. +Als die Polizisten eintrafen, sprachen sie den Beschuldigten, der mit geballten Fäusten auf Passanten losging und diese zu attackierten versuchte, auf sein Verhalten an. +Daraufhin versuchte der Syrer, die Beamten zu schlagen und zu treten. +Wenig später stellte sich heraus, dass der Verdächtige kurz zuvor in der Währinger Straße bei einer Straßenbahnhaltestelle drei ältere Damen (65, 67, 75) mit seinen Fäusten zu Boden geschlagen hatte. +Zudem hatte er das Trio mit seinen Füßen getreten. +Die Pensionistinnen wurden zum Teil schwer verletzt. +Sie erlitten Hämatome, Prellungen und Gehirnerschütterungen. +Der Asylwerber wurde "aus noch unbekannter Ursache", wie es seitens der Polizei hieß, ebenfalls schwer verletzt. +Er wurde ins Spital gebracht und während der Behandlung durchgehend überwacht. +SPD-Politiker: Johannes Kahrs heiratet seinen Freund +Fast genau ein Jahr nach Inkrafttreten der Ehe für alle hat der SPD-Politiker Johannes Kahrs seinen langjährigen Freund Christoph Rohde geheiratet. +Die beiden gaben sich am Samstag in Hamburg das Jawort. +Eine eingetragene Lebenspartnerschaft sei für sie nicht infrage gekommen, hatte Kahrs zuvor der "Bild"-Zeitung gesagt. +"Wenn wir heiraten, dann richtig". Er sei seit 25 Jahren mit seinem Partner zusammen. +Der 55-jährige Kahrs ist haushaltspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion und einer der Sprecher des Seeheimer Kreises, des konservativen SPD-Flügels. +In der Bundestagsdebatte über die Öffnung der Ehe für Homosexuelle hatte Kahrs am 30. Juni 2017 mit einer Wutrede Aufsehen erregt. +So hatte er Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vorgeworfen, sich bei dem Thema "verstolpert" zu haben. +"Das war Ihr Schabowski-Moment", meinte er in Anspielung auf die versehentliche Verkündung der DDR-Grenzöffnung durch Günter Schabowski. +Seit dem 1. Oktober 2017 können gleichgeschlechtliche Paare genau wie Heterosexuelle heiraten. +Zuvor hatten sie ihre Lebenspartnerschaft seit 2001 eintragen lassen können, es gab aber keine Gleichstellung mit der Ehe, etwa beim Adoptionsrecht. +Gartentag: 400 Meter Hecke geschnitten +Es lag eine ganze Menge Arbeit vor den Mitgliedern der Bürgervereinigung Kinderhaus und der Gesellschaft für Leprakunde. +Denn rund 400 Meter Hecke rund um die Gärten der Bewohner des Pfründnerhauses sollten geschnitten werden. +Unterstützt von den Bewohnern, ging es für rund zwölf Unterstützer ans Werk. +"Wir machen das, um die Kosten zu senken", erklärte der Vorsitzende der Bürgervereinigung Walter Schröer. +Und es habe sich auch so einiges angesammelt. +Aufgrund des heißen Sommers sind wir dieses Mal spät dran, aber zum Glück ist es nun nur ein Formschnitt. +Denn bereits im Frühjahr habe man die Hecke schon einmal geschoren. +Das auf die Arbeit stets folgende Frühstück hat ebenfalls schon eine lange Tradition. +"Es sollen ja auch alle bei Kräften bleiben", sagte Walter Schröer. +Weltmeisterschaft in Rio: Hannes Aigner holt Gold bei der Kanuslalom-WM +Der Augsburger Hannes Aigner hat zum Abschluss der Kanuslalom-Weltmeisterschaft in Rio de Janeiro die Goldmedaille gewonnen. +Der 29-Jährige legte am Sonntag auf der Olympia-Strecke einen perfekten Lauf hin. +Vor zwei Jahren hatte er Olympia-Bronze noch um drei Hundertstelsekunden verpasst. +Ich war gut vorbereitet, hatte hier auf der Anlage ja schon genug Fahrten und es hat heute alles gepasst", sagte der Olympia-Dritte von London 2012. +Im Ziel warf er sein Paddel vor Freude weg und reckte beide Arme siegessicher in die Höhe - wohlwissend, dass es mindestens für eine Medaille reichen würde. +Immerhin hatte er Startnummer vier. +Doch die sechs noch verbleibenden Starter konnten seine Fabelzeit von 89,69 Sekunden nicht toppen. +Zweiter wurde der Tscheche Jiri Prskavec vor dem Russen Pawel Eigel. +Die Polizeiinspektion Gauting vermeldet den ersten Einbruchsversuch dieses Herbstes in ein Einfamilienhaus. +Zum Glück scheiterten die Täter. +Die Tage werden kürzer - das wollen sich Einbrecher wieder zunutze machen. +So vermeldete die Polizeiinspektion Gauting gestern den ersten Einbruchsversuch dieses Herbstes. +Dass es beim Versuch an dem Einfamilienhaus an der Königswieser Straße geblieben ist, ist der Alarmanlage zu verdanken. +Die ging nämlich los, als die Täter am Freitag kurz vor 20 Uhr Hand anlegten. +Die Einbrecher ahnten zwar, dass die Bewohner nicht zu Hause waren. +Die Alarmanlage überraschte sie aber offenbar dermaßen, dass sie ohne Beute die Flucht ergriffen. +Hinweise an die PI Gauting, Telefon (089) 8 93 13 30. +Pleite bei Hertha: Von der Realität eingeholt: Bayern gegen Ajax gefordert +Das Prädikat unschlagbar ist dahin: Die Niederlage in Berlin will sich der FC Bayern "nicht gefallen lassen". +Die nächsten beiden Klassiker gegen Ajax und Gladbach bestimmen nun das erste Zwischenfazit für die Amtszeit von Niko Kovac. +Die erste kleine Leistungsdelle unter dem neuen Coach Niko Kovac soll sich für die Münchner keinesfalls zum größeren herbstlichen Tief steigern. +"Vor einer Woche hatte man noch den Eindruck, wir sind unbesiegbar. +Jetzt hat uns ein bisschen die Realität eingeholt", konstatierte Thomas Müller nach der verdienten 0:2-Niederlage bei Hertha BSC und forderte eine Reaktion für das Champions-League-Duell mit Ajax Amsterdam. +Wer uns kennt, der weiß, dass uns das richtig ärgert und wir deswegen Richtung Dienstag Gas geben. +Erstmals seit mehr als einem Jahr auswärts kein eigenes Tor geschossen, wie zur gleichen Zeit der Vorsaison zwei Pflichtspiele in Serie ohne Sieg, die Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga vorerst an Borussia Dortmund verloren. +Die Gesamtsituation stellt sich zwar längst nicht so dramatisch wie zur Endphase des gescheiterten Carlo Ancelotti Ende September 2017 dar, dennoch muss der Rekordmeister gewarnt sein. +Der FC Augsburg beim 1:1 mit seiner laufintensiven Mann-gegen-Mann-Taktik und die Berliner durch ihre spielerischen Nadelstiche über die Außen haben binnen drei Tagen gleich zwei Blaupausen geliefert, wie die zuletzt übermächtig erscheinenden Bayern doch zu knacken sind. +"Die, die den FC Bayern kennen, wissen, dass wir uns das nicht gefallen lassen und wir alles tun werden, damit wir wieder erfolgreich sind", betonte Kovac. +Ansonsten ging er mit seinen Verlierern in seiner Geburtsstadt allerdings überraschend sanft um und schob seine erste Niederlage als Münchner Coach lediglich auf den erneut mangelhaften Umgang mit Chancen. +Ein Sieg gegen Amsterdam und gegen Borussia Mönchengladbach am Samstag würde vor der Länderspielpause das erste Zwischenfazit seiner Amtszeit dennoch positiv ausfallen lassen - andernfalls dürfte sich der Ton wohl verschärfen. +So unternahm Kovac vor dem zweiten Königsklassen-Auftritt dieser Saison nach dem 2:0 bei Benfica Lissabon auch keine außergewöhnlichen Maßnahmen. +Nach dem freien Tag am Sonntag beginnt wie geplant die kurze Vorbereitung auf das zweite Vorrundenspiel gegen Ajax, das zum Auftakt AEK Athen ebenfalls souverän mit 3:0 bezwungen hatte. +"Jetzt hat's uns in zwei Spielen erwischt, wir werden aber auch wieder unsere Tore machen", kündigte Nationalmannschafts-Kapitän Manuel Neuer an. +Wie schon nach dem verlorenen Pokalfinale gegen Eintracht Frankfurt an gleicher Stelle sprach vor allem Joshua Kimmich Klartext. +Der Rechtsverteidiger trat in der Rolle als Mahner auf. +"Ich glaube nicht, dass das alles Pech ist, wir müssen es uns auch schon wieder erarbeiten, weil wir die Vielzahl an Chancen nicht machen und hinten die Fehler machen", betonte der 23-Jährige kurz vor der Abfahrt aus dem Olympiastadion. +Am siebten Spieltag der vorigen Spielzeit lagen die Bayern sogar schon mit fünf Zählern hinter Dortmund, das nun mit einem Punkt Vorsprung wieder die Spitze übernommen hat. +Und so wertete Kimmich mit einem Augenzwinkern zumindest positiv, dass nun die öffentliche Debatte um die vermeintlich unschlagbaren Bayern ein Ende gefunden hat. +"Ja, das ist doch schon mal gut", sagte der Nationalspieler. +Für die Liga ist es schon mal gut. +DFB-Boss in Schusslinie: Özil-Causa: Scharfe Attacke von Erdogan an Grindel +Mit schweren Vorwürfen prangert der türkische Staatspräsident Erdogan eine Ausgrenzung von Mesut Özil und Ilkay Gündogan in Deutschland an. +DFB-Präsident Grindel sieht zwar Fehler, verteidigt aber die Verbandslinie. +Nun soll ein neuer Posten geschaffen werden. +Berlin - Auf unterschiedlichen Bühnen kämpften Recep Tayyip Erdogan und Reinhard Grindel um die Deutungshoheit im Dauer-Streitthema Mesut Özil. +Nachdem der türkische Staatspräsident zur Eröffnung der großen Ditib-Moschee in Köln den Umgang mit dem Ex-Weltmeister in Deutschland heftig kritisierte, verteidigte der DFB-Chef die Verbandslinie. +Am frühen Sonntagmorgen kündigte der von Özil persönlich scharf attackierte Grindel im Mainzer ZDF-"Sportstudio" Konsequenzen aus der Causa an. +"Da müssen wir in Zukunft - weil wir auch viele Spieler mit Migrationshintergrund in den U-Mannschaften haben - sehr genau Schlussfolgerungen ziehen, dass sich so etwas nicht wiederholt", sagte der 57-Jährige und will einen Nationalspieler ohne Migrationshintergrund als weiteren Integrationsbeauftragten gewinnen. +Gleichzeitig erklärte Grindel erneut, dass Erdogan nicht für die Werte des Fußballs und des DFB stehe. +Dieser hatte mit scharfen Worten einen Rassismus gegenüber Özil und Ilkay Gündogan angeprangert. +Unser in Deutschland geborener und aufgewachsener Mesut Özil und unser Ilkay. +Sie haben sie aus dieser Gesellschaft ausgegrenzt, weil sie sich mit mir in England fotografieren ließen", sagte Erdogan am Samstag in der Domstadt. +Ehrlich gesagt konnte ich es als ihr Präsident nicht verdauen, dass unsere zwei jungen Männer, die bis in die deutsche Nationalmannschaft aufgestiegen sind, ausgegrenzt wurden. +Grindel verwies auf Gündogans Aussage, dass dieser sich im Gegensatz zu Özil nach der WM-Affäre, die durch Fotos der beiden mit Erdogan ihren Anfang genommen hatte, "vernünftig vom DFB behandelt" gefühlt habe. +Gleichzeitig kündigte er an, sich zukünftig vor Spieler stellen zu wollen. +Dass jemand sagt: Wenn ich gewinne, bin ich Deutscher, wenn ich verliere, bin ich Migrant - das geht nicht. +"Dass er einen solchen Eindruck hat, bedauere ich sehr", sagte Grindel. +Wir hätten Mesut mehr verteidigen müssen, das habe ich immer gesagt. +Eine Grundlage für eine Rückkehr Özils ins Nationalteam sieht er aber auch nicht. +Als Folgerung soll nun neben dem gebürtigen Brasilianer Cacau und Celia Sasic, die familiäre Wurzeln in Kamerun hat, ein zusätzlicher Integrationsbeauftragter berufen werden. +"Wenn da einer ohne Migrationshintergrund deutlich in die Gesellschaft und den Fußball hineinwirkt und sagt: "Das Thema ist wichtig, da müssen wir uns kümmern", das wäre auch eine Initiative, um für eine bessere Grundlage zu sorgen für unsere Vereine vor Ort, wo Integration funktionieren muss", sagte Grindel. +Trotz der Kritik an seiner Person nach dem WM-Aus und der Özil-Affäre will er im kommenden Jahr erneut für das Amt als DFB-Präsident kandidieren. +"Ich mache meine Arbeit und bemühe mich, sie so gut zu machen, wie es geht", sagte Grindel. +Jähriger baut drei Unfälle innerhalb von drei Stunden +Coburg/Rödental - Wie die Polizei berichtet, hat der 75-Jährige die Unfälle am Freitag zwischen 10 und 13 Uhr verursacht. +Zunächst wurde der 75-jährige Fahrer von einer Dame an der roten Ampel im Bereich Lauterer Höhe angesprochen. +Diese teilte dem Rentner mit, dass er gegen ihr Auto gefahren wäre. +Zu einem Personalienaustausch kam es aber nicht, da der 75-Jährige die Dame auf dem Parkplatz nicht mehr finden konnte. +Eine kurze Zeit später ging bei der Polizei eine telefonische Meldung über einen Autofahrer ein, der von der Straße abgekommen und gegen einen Leitpfosten gefahren wäre. +Darauf angesprochen, wollte der Mann keine Polizei vor Ort und ist anschließend davon gefahren. +Danach fuhr der Rödentaler nach Hause. +Allerdings hat sich der Rentner in seinem Wohnort, in dem er seit Jahrzehnten wohnt, verfahren und beim Wenden ein Baufahrzeug gerammt. +Schließlich konnte die Polizei ihn finden und anhalten. +Sein Auto wies deutliche Unfallschäden auf. +Der 75-Jährige machte einen wirren Eindruck und konnte sich an vieles nicht mehr entsinnen. +Die Schaden beträgt zirka 1300 Euro. +Moorbrand in Meppen: Noch immer fast 1000 Einsatzkräfte im Einsatz. +Rund vier Wochen nach dem Ausbruch des Moorbrands auf einem Bundeswehrgelände im Emsland sind noch 980 Einsatzkräfte mit den Löscharbeiten beschäftigt. +Das teilte die Bundeswehr am Sonntag mit. +Da sich die Lage einem Sprecher zufolge weiter stabil entwickelt, wurden zuletzt 70 ehrenamtliche Helfer abgezogen. +Eine weitere Reduzierung der Zahl der Einsatzkräfte sei geplant, heißt es. +In der Nacht zum Sonntag war ein oberirdisches Feuer entdeckt und gelöscht worden. +Vergangene Woche war der Katastrophenfall aufgehoben worden, der gut eine Woche zuvor am 21. September ausgerufen wurde, weil befürchtet worden war, dass die Flammen durch Wind und Funkenflug angrenzende Wälder und Siedlungen in Gefahr bringen. +Donnerstag hieß es dann, ein Übergreifen des Brands auf angrenzende Gemeinden drohe nicht mehr. +Zeitweise versuchten vor Ort mehr als 1500 Einsatzkräfte, den Großbrand unter Kontrolle zu bekommen. +Die Luftwaffe unterstützt die Arbeiten auf dem Bundeswehrtestgelände bei Meppen weiter mit einem Transporthubschrauber. +Es gibt zudem Aufklärungsflüge mit Drohnen der Bundeswehr. +Für den 2. und 5. Oktober sind laut Bundeswehr auch wieder Aufklärungsflüge mit "Tornados" geplant. +Der Brand war durch Testraketen ausgelöst worden, die Airbus-Techniker abgefeuert hatten. +Die Rauchfahne des Moorbrands war zeitweise bis zu hundert Kilometer weit über den Nordwesten Deutschlands bis nach Bremen gezogen. +Am Montag will die Bundeswehr eine Ansprechstelle einrichten, die Schadensmeldungen entgegennimmt. +Erste Schadensersatzforderungen waren bereits von Hoteliers und Ferienhausbesitzern angekündigt worden. +SPD-Politiker: Johannes Kahrs heiratet seinen Freund +Johannes Kahrs (SPD, r) und sein Ehemann Christoph Rohde verlassen nach ihrer Hochzeit die Hauptkirche St. Katharinen in Hamburg. +Fast genau ein Jahr nach Inkrafttreten der Ehe für alle hat der Politiker seinen langjährigen Freund in Hamburg geheiratet. +Die beiden sind seit 25 Jahren ein Paar. +Hamburg - Fast genau ein Jahr nach Inkrafttreten der Ehe für alle hat der SPD-Politiker Johannes Kahrs seinen langjährigen Freund Christoph Rohde geheiratet. +Die beiden gaben sich am Samstag in Hamburg das Jawort. +Eine eingetragene Lebenspartnerschaft sei für sie nicht infrage gekommen, hatte Kahrs zuvor der "Bild"-Zeitung gesagt. +Wenn wir heiraten, dann richtig. +Er sei seit 25 Jahren mit seinem Partner zusammen. +Der 55-jährige Kahrs ist haushaltspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion und einer der Sprecher des Seeheimer Kreises, des konservativen SPD-Flügels. +In der Bundestagsdebatte über die Öffnung der Ehe für Homosexuelle hatte Kahrs am 30. Juni 2017 mit einer Wutrede Aufsehen erregt. +So hatte er Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vorgeworfen, sich bei dem Thema "verstolpert" zu haben. +"Das war Ihr Schabowski-Moment", meinte er in Anspielung auf die versehentliche Verkündung der DDR-Grenzöffnung durch Günter Schabowski. +Seit dem 1. Oktober 2017 können gleichgeschlechtliche Paare genau wie Heterosexuelle heiraten. +Zuvor hatten sie ihre Lebenspartnerschaft seit 2001 eintragen lassen können, es gab aber keine Gleichstellung mit der Ehe, etwa beim Adoptionsrecht. +Referendum in Mazedonien über neuen Staatsnamen begonnen +In Mazedonien hat das mit Spannung erwartete Referendum über einen neuen Namen für diesen kleinen Balkanstaat begonnen. +Rund 1,8 Millionen Wähler sollen darüber entscheiden, ob ihr Staat in Zukunft Nord-Mazedonien heißen soll. +Darauf besteht wegen seiner gleichnamigen nördlichen Provinz der Nachbar Griechenland. +Als Druckmittel hatte Athen seit fast drei Jahrzehnten jede Annäherung von Skopje an die EU und die Nato blockiert. +Sollten die Bürger mit Ja stimmen, geben sie damit auch den Startschuss für die Westintegration ihres Landes. +Elie Wiesel - Der Autor, der die Shoah vor dem Vergessen rettet +Der Holocaust-Überlebende Elie Wiesel wäre am 30. September 90 Jahre alt geworden. +Der Friedensnobelpreisträger von 1986 stirbt 2016 in den USA und hinterlässt ein Werk, das den Schrecken der Shoah für die Nachwelt konserviert. +Schweiz startet elektronisches Register für Organspender +Das Register soll Organspenden erleichtern und Angehörige in Stresssituationen entlasten. +Das neue Verfahren ändert nichts daran, dass Organe weiterhin nur mit ausdrücklicher Zustimmung entnommen werden dürfen, betont Swisstransplant. +(dpa) Die Schweiz startet an diesem Montag ein elektronisches Register für Organspender. +Das soll Organspenden erleichtern und Angehörige in Stresssituationen entlasten. +Menschen, die im Todesfall ihre Organe zur Verfügung stellen wollen, können sich dort registrieren lassen. +Ihre Wünsche sind dann im Bedarfsfall von Swisstransplant abrufbar. +Das neue Verfahren ändert nichts daran, dass Organe weiterhin - wie in Deutschland - nur mit ausdrücklicher Zustimmung entnommen werden dürfen, betont Swisstransplant. +Man gehe davon aus, dass 15 Prozent der Schweizer einen Spenderausweis haben, sagt Franz Immer, Direktor der Stiftung Swisstransplant. +Aber nur in fünf Prozent der Fälle werde eine Karte im entscheidenden Moment bei möglichen Spendern gefunden. +In über 60 Prozent der Gespräche kennen die Angehörigen den Wunsch des Verstorbenen nicht. +"Sie müssen dann stellvertretend im Sinne des Verstorbenen entscheiden, was oftmals sehr belastend ist", so Immer. +Ein ähnliches Registrierungssystem gebe es schon in Grossbritannien. +In Deutschland gibt es Überlegungen, Angaben zur möglichen Organspende auf der Krankenkassenkarte zu speichern, wie die Sprecherin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Marita Völker-Albert sagt. +"Ein Register, in dem Menschen ihre Wünsche - pro oder kontra Organspende - eintragen können, gibt es nicht", sagt sie. +Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat sich für eine Neuregelung der Organspende ausgesprochen. +Nach seinem Vorschlag würde zunächst jeder als Organspender gelten, es sei denn, er oder Angehörige widersprechen. +Unter anderem lehnt die katholische Kirche das ab. +14-jähriger Schüler ist Weltmeister im Kopfrechnen +Der 14 Jahre alte Schüler Tomohiro Iseda aus Japan ist Weltmeister im Kopfrechnen. +Er setzte sich am Wochenende in Wolfsburg gegen 39 Mitstreiter durch. +Das teilte Martina Flamme-Jasper vom Wissenschaftsmuseum Phaeno, dem Austragungsort des Wettkampfes, am Sonntag mit. +Der 16 Jahre alte Wenzel Grüß aus Deutschland belegte den dritten Platz. +Der jüngste WM-Teilnehmer war ein zwölf Jahre alter japanischer Schüler, der älteste ein 74 Jahre alter Pensionär aus Frankreich, wie Hauptschiedsrichter Ralf Laue sagte. +Der Informatikprofessor aus Zwickau (Sachsen) organisiert den Wettbewerb alle zwei Jahre. +Bisherige Aufgaben waren zum Beispiel: 14.130 214 x 17.981.822 oder 57.809.355 + 28 x 16.448.333. +Da Zuschauer nicht erlaubt waren, gab es am Samstagnachmittag eine Show, bei der Teilnehmer gegen Gäste aus dem Publikum mit Taschenrechner antraten. +Wenzel Grüß aus Lastrup demonstrierte, wie er beim Rechnen einen Ball mit dem Kopf in der Luft hält. +Er ist einer von sieben Deutschen im Wettbewerb. +Insgesamt versuchten 82 Kandidaten aus mehr als 20 Ländern, sich für den Wettbewerb zu qualifizieren. +Grüß war schon vor zwei Jahren als damals 14-Jähriger in Bielefeld dabei. +Mit Begriffen wie Superhirn, Genie oder Wunderkind kann Veranstalter Laue wenig anfangen. +"Kopfrechnen lässt sich trainieren", sagte er. +Viele Teilnehmer übten etliche Stunden am Tag. +In Indien oder Singapur gebe es sogar in Stadien ausgerichtete Rechenwettbewerbe. +Zu den Disziplinen zählt zum Beispiel das Quadratwurzelziehen aus sechsstelligen Zahlen. +Beim Vielseitigkeitsrechnen bekommen die Kandidaten Überraschungsaufgaben, für die sie schnell eine Lösungsstrategie finden müssen. +Hier hätten auch die Deutschen gute Chancen, sagte der Hauptschiedsrichter. +Ansonsten seien häufig Asiaten im Vorteil, weil dort schon im frühen Kindesalter Kopfrechnen intensiver und mit anderen, effektiven Methoden gelernt werde. +Eindringlicher Appell: Video mit nackter Serena Williams: Es geht um Brustkrebs-Früherkennung +Tennis-Ass Serena Williams zeigt sich von ihrer gefühlvollen und sensiblen Seite. +Die 37-Jährige will mit diesem Video auf Brustkrebs hinweisen und sich für Früherkennung stark machen. +Es geht um Leben und Tod, aber auch um Mut und Aufklärung. +Serena Williams singt oben ohne den Song "I Touch Myself" von der Gruppe "The Divinyls" - nur ihre Hände verdecken ihre intimsten Stellen. +Die Sängerin Chrissy Amphlett ist daran gestorben. +Das emotionale Video ist Teil des "I Touch Myself"-Projekts, bei dem um Brustkrebs-Früherkennung geht, die Leben retten kann. +Serena Williams wäre selbst beinahe vor einem Jahr gestorben. +Bei der Geburt ihrer Tochter Alexis Olympia gab es Komplikationen. +Eine Not-OP wurde eingeleitet, um das Leben des Babys zu retten. +Bei einem anschließenden CT seien daraufhin Blutklumpen in Serenas Lunge entdeckt worden. +Gerade noch rechtzeitig... +Regierung will mehr extremistische Symbole verbieten +Wien - Die Bundesregierung plant eine deutliche Ausweitung des Verbots der Verwendung von extremistischen Symbolen. +Kommende Woche wird die türkis-blaue Koalition einen entsprechenden Gesetzesentwurf zum sogenannten "Symbole-Gesetz" in Begutachtung schicken. +Damit soll die Zahl jener terroristischen oder vergleichbaren Gruppierungen deutlich ausgedehnt werden, die vom Verbot erfasst sind. +Polare Kaltluft bringt im Westen Neuschnee auf den Bergen +Frau Holle schüttelt kommende Woche im Westen zum ersten Mal ihre Betten aus: Polare Kaltluft erreicht am Montag Vorarlberg, Nordtirol und Salzburg. +Laut den Meteorologen der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) sinkt die Schneefallgrenze zu Wochenbeginn auf 1.500 bis 1.200 Meter - in engen Tälern könne es bei starker Intensität bis etwa 1.000 Meter hinunter schneien, hieß es. +Vom Bregenzerwald bis zu den Hohen Tauern sei oberhalb von 2.000 Metern mit 20 bis 40 Zentimeter Neuschnee zu rechnen. +Auf höher gelegenen Passstraßen (Arlbergpass, Timmelsjoch, Bieler Höhe, Brennerpass, Gerlospass, Felbertauern, Großglockner Hochalpenstraße) werden die Straßenverhältnisse daher winterlich. +Bauern dürfen am Montag mit der jährlichen Knickpflege beginnen +Schleswig-Holsteins Bauern dürfen am Montag mit der jährlichen Knickpflege beginnen. +Die in Deutschland einzigartigen "grünen Wälle" prägen seit rund 200 Jahren die Landschaft des waldarmen Bundeslandes. +Die bis zu fünf Meter breiten Baum- und Gestrüpphecken sind "Waldersatz" und für viele Tiere und Pflanzen die letzten Rückzugsräume. +Knicks verbinden als Korridore verstreut gelegene Lebensräume, über den der Austausch von Organismen noch funktionieren kann, wie der Geschäftsführer des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) in Schleswig-Holstein, Ingo Ludwichowski, sagte. +Knicks sind lebende Zäune +Angelegt wurden die Knicks auf Grund eines Befehls des Dänenkönigs Christian VI. im Jahr 1766, der über Schleswig-Holstein herrschte. +Die "lebenden Zäune" waren nicht nur Feldbegrenzung und Viehzaun, sie lieferten den Bauern auch Brennholz und Balken für ihre Fachwerkhäuser. +Aus jener Zeit stammt auch noch sein Name "Knick": Durch "Umknicken" der Äste konnten sich die dichten, verflochtenen Abgrenzungen entwickeln. +Heute erstrecken sich zwischen Nord- und Ostsee rund 45 000 Kilometer der Hecken und verleihen das Bild einer gehölzreichen, vielfältig strukturierten Landschaft. +Nach Angaben des NABU werden sie mittlerweile von rund 7000 Tierarten als Ersatzlebensraum genutzt. +In einem Kilometer Knick könnten bis zu 1800 unterschiedliche Arten leben und bis zu 30 Vogelpaare brüten. +Seine ökologisch wichtige Funktion kann der Knick jedoch nur erfüllen, wenn er im Winter entsprechend gepflegt wird. +Sonst verkümmert er zu einer lichten Baumreihe, der neben der Artenvielfalt auch die Windschutzwirkung einbüßt, sagte Ludwichowski. +Die Knickpflege darf nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums nur außerhalb der Brutzeit von Oktober bis März betrieben werden. +Nach Tsunami auf Sulawesi Indonesier spricht über SItuation vor Ort +Der Einheimische Radika Pinto beschreibt im Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) die Situation vor Ort auf der Insel Sulawesi nach den Erdbeben und dem Tsunami: +Waren Sie während des Tsunamis selbst vor Ort? +Nein, ich war zu dem Zeitpunkt gerade in Jakarta auf der Insel Java. +Als die Erdbeben waren, hat meine Frau mich angerufen, sie war in Palu. +Als ich dann von dem Tsunami erfahren habe, habe ich mich sofort auf den Rückweg nach Sulawesi gemacht. +Da bin ich am Sonntagmorgen angekommen, weil ich nach einem Flug noch mehr als 20 Stunden Auto fahren musste, da der Flughafen auf Palu zu dem Zeitpunkt geschlossen war. +Wie ist jetzt die Situation auf der Insel? +Die nationale Regierung hat den Flughafen wieder geöffnet, sodass auch Hilfsgüter eingeflogen werden können. +Als ich angekommen bin, habe ich die Häuser an der Küste gesehen, die alle komplett zerstört sind. +Auch unser Büro von "World Vision" ist zerstört, aber wir haben provisorisch etwas eingerichtet, wo wir auch andere Leute untergebracht haben. +Wo halten sich die auf Sulawesi lebenden Menschen jetzt auf? +Viele sind auf umliegende Hügel gerannt, auf denen sie immer noch aus Angst vor einem weiteren Tsunami und Erdbeben ausharren und wo sie keinen Zugang zu Wasser und Essen haben. +Manche halten sich vor ihren Häusern auf, es gibt immer noch Nachbeben. +Weil viele Lebensmittelgeschäfte und auch die Tankstellen komplett geschlossen sind, klauen die Menschen teilweise Lebensmittel und Benzin. +Der öffentliche Dienst ist komplett heruntergefahren, die nationale Regierung hilft aus. +Auch ein Gefängnis wurde zerstört, die Häftlinge laufen teilweise frei herum und die Suche nach ihnen ist schwierig. +Es liegen immer noch viele Leichen herum, viele Menschen wurden noch nicht gefunden und werden vermisst. +Wie läuft die Kommunikation und Informationsversorgung auf der Insel? +Im Moment haben wir Handyempfang, vorher hat das allerdings nicht funktioniert und wir haben Informationen nur übers Radio bekommen. +Viele Leute suchen immer noch nach ihren Kindern, Nachbarn und anderen Menschen, von denen sie nicht wissen, ob sie leben und wo sie sich aufhalten, weil die Menschen während der Erdbeben nicht zu Hause, sondern zum Beispiel auf der Arbeit unterwegs waren. +Das Tsunami-Warnsystem hat nicht richtig funktioniert. +Haben Sie Informationen dazu? +Wir kennen die Gründe dafür nicht, aber als die Entwarnung kam, dachten viele "Okay, kein Tsunami" - und dann kam er doch. +In anderen Regionen, die nicht vom Tsunami getroffen wurden, gab es die Fehlinformation, dass ein Tsunami auf die Region trifft und sie sind auf die umliegenden Berge gerannt. +Ist eine Insel wie Sulawesi, die auf dem Pazifischen Feuerring liegt, nicht auf Erdbeben vorbereitet? +Doch, es gibt jeden Tag Erdbeben, aber das hier war das schlimmste. +Wir wissen normalerweise, wie wir auf Erdbeben reagieren und trainieren auch Evakuierungen. +Aber die komplette Infrastruktur ist zusammengebrochen, das Erdbeben hat sehr viele Menschen getroffen. +Muskelverletzungen gegen Werder: VfB muss lange auf Aogo und Donis verzichten +Anastasios Donis und Dennis Aogo werden dem VfB Stuttgart mit schweren Muskelverletzungen für längere Zeit fehlen. +Aogo habe sich beim 2:1 gegen Werder Bremen am Samstag einen Muskelfaserriss im hinteren linken Oberschenkel zugezogen, teilte der Fußball-Bundesligist am Sonntag mit. +Bei Donis diagnostizierten die Ärzte einen Muskelbündelriss im Oberschenkel. +Beide Spieler sind gegen Hannover 96 am Samstag definitiv keine Option und werden wohl auch nach der folgenden Länderspielpause noch Partien verpassen. +Eine Prognose zur Ausfallzeit gab der VfB Stuttgart nicht ab. +Ein Muskelbündelriss heilt in der Regel binnen sechs bis acht Wochen aus, ein Muskelfaserriss verheilt in der Regel etwas schneller. +Triumph des Hyperrealismus beim San Sebástian Filmfestival +San Sebastián - Mit dem Film Festival von San Sebastián schließt jährlich der Reigen der prestigereichsten europäischen Festivals. +Allen Abgesängen auf das Kino zum Trotz lässt sich resümieren: 2018 war ein bemerkenswertes Jahr für den Film. +Nach einem überzeugenden Wettbewerb in Cannes vor allem mit starken Beiträgen aus Europa und Asien und einem Venedig, das mit Oscarkandidaten aus Hollywood viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen konnte, lieferte auch San Sebastian einen seiner besten Wettbewerbe der letzten Jahre. +Am Sonntagmorgen versuchte die Feuerwehr Olching eine verletzte Ente einzufangen. +Die Aktion zog sich jedoch einige Zeit lang hin. +Sogar ein Boot kam zum Einsatz. +Olching - Spaziergängern am Olchinger See fiel am Sonntagmorgen eine weiße, verletzte Ente auf. +Sie hielt sich im Bereich der Wasserwachtstation auf. +Um dem Tier zu helfen, riefen die Passanten die Polizei und die Feuerwehr. +Die ersten Versuche, die Ente einzufangen, gingen jedoch schief. +Trotz der Verletzung konnte sie den Einsatzkräften immer wieder ausweichen. +Am Ende floh sie auf den See. +Mit einem Rettungsboot konnte die Feuerwehr das Tier einkreisen und zurück an Land drängen, wo es dann nach fast einer Stunde von einem Feuerwehrmann mit einem beherzten Griff in eine Transportkiste gesteckt wurde. +Die an der Brust verletzte Ente wurde daraufhin in die Tierklinik der LMU nach Oberschleißheim gebracht. +Aber nach den ersten Einschätzungen sind ihre Überlebenschancen eher gering. +Biathlet Julian Eberhard peilt WM-Medaille an +Platz vier bei Olympia lag Biathlet Julian Eberhard lange im Magen. +Im kommenden Winter will der Saalfeldener das verpasste Edelmetall bei der WM in Östersund nachholen. +Der letzte Schuss kostete dem 31-Jährigen im Olympia-Sprint von Pyeongchang die zum Greifen nahe Medaille. +Sieben Zehntelsekunden fehlten am Ende auf Bronze. +"Ich habe mir bewusst Zeit gelassen, das zu verarbeiten", sagt Eberhard bei der Eröffnung des MyGym-Fitnessstudios in seiner Heimatstadt Saalfelden. +Eine Medaille war das Ziel, ich war in Topform, aber es wollte einfach nicht sein. +Umso motivierter ist der Pinzgauer, das verfehlte Edelmetall in der neuen Saison nachzuholen: "Das Ziel kann nur sein, wieder mit der Verfassung zu einem Großereignis zu kommen, etwas zu gewinnen. +Irgendwann muss man dann auch zuschlagen. +Die WM-Loipe in Östersund (SWE) liegt Eberhard: "Die Strecke habe ich schon ins Herz geschlossen", erinnert er sich er sich mit Freuden an seinen vierten Weltcupplatz im Einzelrennen im Vorjahr. +Unmittelbar nach Olympia feierte er im Massenstartbewerb von Kontiolahti (FIN) den einzigen Einzelsieg für Österreich im vergangenen Weltcupwinter. +Mit der Staffel lief er in Oslo (NOR) auf Rang zwei. +Brett Kavanaugh: FBI-Untersuchung im Turbotempo +Die Zeit ist extrem knapp und die Zahl der geplanten Vernehmungen stark beschränkt. +Mit einer FBI-Untersuchung im Turbotempo wollen die Republikaner im US-Senat die hauchdünne Mehrheit für den wegen Nötigungsvorwürfen umstrittenen Richterkandidaten Brett Kavanaugh sichern. +Präsident Donald Trump hat den Ermittlern eine Frist bis Freitag gesetzt, um die mehr als 30 Jahre zurückliegenden mutmaßlichen Vorfälle aufzuklären. +Die jüngste Wende in dem Drama um die von einem Kulturkampf begleitete Berufung Kavanaughs war am Freitag ausgelöst worden. +Nach einer achtstündigen Anhörung von Kavanaugh und der ersten Anklägerin Christine Blasey Ford, in deren Verlauf der Jurist wütende Tiraden gegen die oppositionellen Demokraten ausstieß, sollte der Justizausschuss des Senats den Weg frei machen für die endgültige Bestätigung des erzkonservativen Richters am Obersten US-Gericht. +Die Mehrheit der Republikaner schien gesichert, als plötzlich Senator Jeff Flake entgegen seiner ursprünglichen Ankündigung erklärte, er werde zwar zustimmen, verlange aber eine FBI-Untersuchung. +Nach tumultartigen Szenen willigten seine Parteifreunde ein. +Präsident Trump, der die schweren Vorhaltungen am Donnerstag noch als "Beschiss" bezeichnet hatte, enthielt sich zunächst weiterer Angriffe gegen die Frauen und sprach im Gegenteil von "Glück im Unglück". +Auf diese Weise könnten letzte Zweifel ausgeräumt werden, sagte er. +Später griff Trump bei einer Wahlkundgebung die Demokraten scharf an, weil sie Kavanaugh ablehnen: "Sie versuchen zu blockieren und zu zerstören". +Trump ordnet FBI-Untersuchung im Fall Kavanaugh an +Auch hat das Weiße Haus die Befugnisse der Ermittler extrem eingegrenzt. +Man werde gezielt die bekannten Anschuldigungen von zwei Frauen untersuchen, mehr nicht, sagte ein Regierungsvertreter dem "Wall Street Journal": "Die gehen nicht auf einen Angelausflug". +Laut der "New York Times" sollen nur vier Zeugen gehört werden. +Das mobile, in einem "Zivilfahrzeug" installierte Radargerät der Stadtgemeinde Ried zur Überwachung des Tempolimits ist laut Stadtgemeinde ab Montag, 1. Oktober, an der Gartenstraße stationiert. +Dort befindet sich auch das Bundesschulzentrum. +Die Stadtgemeinde betreibt zudem mehrere fix installierte Radarboxen. +FC Schalke 04 nach Sieg gegen Mainz: Man hat die Angst gespürt +Trainer Domenico Tedesco und Schalke 04 feierten gegen Mainz den ersten Saisonsieg. +Die Erleichterung auf Schalke ist nach dem ersten Saisonsieg groß. +Dennoch spielte gegen Mainz auch der Faktor Zeit eine Rolle. +Gelsenkirchen - Mittlerweile ist hinlänglich bekannt, dass Christian Heidel bei Fußballspielen ein riesengroßer Pessimist ist. +Das war im Heimspiel gegen Mainz 05 nicht anders. +"Ich habe jeden Ball drin gesehen. +Und es waren viele Ecken und viele Bälle in unserem Strafraum", sagte der Sportvorstand von Schalke 04 - und atmete auf. +Schließlich war es den Königsblauen doch noch gelungen, das knappe 1:0 gegen die Rheinhessen über die Zeit und damit den ersten Saisonsieg unter Dach und Fach zu bringen. +Dabei hätte es tatsächlich anders kommen können. +Nachdem die Führung durch Alessandro Schöpf 11. der Mannschaft von Cheftrainer Domenico Tedesco Sicherheit gegeben hatte Tedesco: "In Summe war die erste Halbzeit gut, sowohl spielerisch als auch vom Pressing her"., spielte mit zunehmender Spieldauer offensichtlich immer mehr der Kopf eine Rolle. +Schöpf eigentlich kein Kopfball-Ungeheuer +"Die letzten zehn Minuten haben sich für mich wie zwei Stunden angefühlt", meinte Heidel: "Wenn die Mannschaft nur halb so nervös war wie ich auf der Bank, kann ich das verstehen". +Die Jungs hatten Angst, das noch aus den Händen zu geben und sich deshalb immer weiter zurückgezogen. +Und mit Mann und Maus gegen Mainz verteidigt. +Um die ersten drei Zähler der Saison zu retten. +"Uns ist allen ein riesiger Stein vom Herzen gefallen", sagte Schöpf, der daran mit seinem Kopfballtreffer keinen unwesentlichen Anteil hatte: "Dabei bin ich eigentlich der schlechteste Kopfballspieler in der Mannschafft". +Aber am Ende zählt nur der Sieg. +Die Erleichterung war in der gesamten Arena spürbar, natürlich auch bei Tedesco. +"Wir wollten in der Anfangsphase druckvoll beginnen und ein Feuerwerk daraus machen", sagte Schalkes Chefcoach. +Der Sieg war wichtig. +Endlich können wir uns mal ein paar Stunden freuen. +Ich bin sehr, sehr glücklich für die Mannschaft und die Fans. +Wir haben intelligent, ruhig und mutig gespielt, so müssen wir Partien über 90 Minuten angehen +Das wohl größte Manko des Nachmittags: Königsblau verpasste es, eher für klarere Verhältnisse zu Sorgen. +Die Möglichkeiten dazu waren schließlich da, etwa durch den starken Yevhen Konpplyanka, der zweimal die Latte traf 59./72. oder Amine Harit 62. +"Dann wäre es kein Zittersieg geworden", meinte Tedesco: "Man hat die Angst schon ein bisschen gespürt". +Daher bin ich froh, dass wir gewonnen haben. +Damit war er nicht der einzige Schalker. +Fischbachau: Rauchsäule im Leitzachtal 2 km sichtbar +Der Rauch war nicht zu übersehen. +Aus rund zwei Kilometern Entfernung hat ein Wanderer im Leitzachtal am Sonntag gegen 13.30 Uhr einen Brand beobachtet. +Jetzt ermittelt die Polizei. +Fischbachau - Die Ursache fanden Polizei und Feuerwehr bald heraus: Ein Unbekannter hatte auf einer zwei Quadratmeter großen Fläche am Gschwendner Berg Müll angezündet. +Laut Polizei hatte es den Anschein, als habe er das Feuer längere Zeit überwacht, dann aber die Glut unbeaufsichtigt zurückgelassen. +Und das in der Nähe des Waldes. +30 Fischbachauer Feuerwehrler waren mit dem Auseinanderziehen und Löschen beschäftigt. +Die Polizei ermittelt jetzt wegen Brandstiftung. +Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani diskutiert über Integration: Eine Diskussion auf Augenhöhe +Vor ihnen steht der Autor, Professor Doktor Aladin El-Mafaalani. +Er ist zum wiederholten Mal der Einladung von Ernst Reiling und Lore Hauschild gefolgt. +"Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, schon seit vielen Jahren, interessante Menschen nach Greven zu holen", erklärt der Gründer und Vorsitzende des "Reckenfelder Treffs" - jener Verein, der bei der Ausrichtung des Abends mit dem Bündnis "Kulturpolitik" kooperiert. +El-Mafaalani steigt sehr locker in die Lesung ein, beschreibt den Schreibprozess des Buches, spricht darüber, wie schwierig es war, das Thema verständlich zu erläutern. +Mit viel Gestik, handfesten Zahlen und dem ein oder anderen Witz bringt er den Zuhörern eine der konfliktreichsten Thematiken näher: Migration und Integration. +Warum entstehen trotz gelungener Integration zunehmend Konflikte? +Der syrischstämmige Autor bedient sich bei der Beantwortung der Frage einer Metapher. +An einem Tisch sitzt die deutsche Gesellschaft, am Katzentisch die Migranten der ersten Generation. +Deren Kinder wachsen in Deutschland auf und wollen an den Tisch. +Die dritte Generation der Migranten ist in Deutschland geboren, sie saßen schon immer am großen Tisch und wollen nun mitbestimmen. +Das führe zu Konflikten. +Entscheidend sei deshalb nicht, ob man sich politisch rechts oder links einordnet, sondern: "Bin ich für oder gegen eine offene Gesellschaft?", betont er. +Anfangs eher verhalten, dann immer reger läuft die Diskussionsrunde an. +Und es besteht Redebedarf. +Ein afghanischer Flüchtling berichtet aus seiner Perspektive, zwei Lehrerinnen erzählen, wie sie gelungene oder nicht gelungene Integration bei Schülern sehen. +El-Mafaalani steht vor, nicht auf der Bühne, ein Sinnbild für die Diskussion: Sie ist auf Augenhöhe. +Der Soziologie Professor drängt seine Meinung nicht auf, betont, dass er von dem Durchschnitt spricht, nicht von einzelnen Schicksalen. +Er freut sich, dass Interesse an dem Thema besteht, denn "erst, wenn wir verstehen, was das Problem ist, können wir Lösungen finden", sagt El-Mafaalani. +Auch während der anschließenden Signierstunde hat er noch ein offenes Ohr für die Fragen der Gäste und auch im Foyer wurde, bei vorbereiteten kurdischen Spezialitäten, intensiv weiter diskutiert. +Basketball: Bonn und Gießen gewinnen Auftaktspiele +Die Giessen 46ers und die Telekom Baskets Bonn haben den ersten Spieltag der Basketball Bundesliga (BBL) mit einem Heim- und einem Auswärtssieg beendet. +Gießen setzte sich in einer hartumkämpften Partie in eigener Halle mit 91:84 (43:46) gegen den Mitteldeutschen BC durch. +Die ambitionierten Bonner gewannen bei der BG Göttingen mit 86:79 (49:47). +Erster Tabellenführer der Saison ist Alba Berlin nach der 112:55-Gala am Samstag gegen Science City Jena. +Deutlich mehr Mühe hatten zu Beginn der neuen Spielzeit der deutsche Meister Bayern München und der frühere Serienmeister Brose Bamberg. +München mühte sich bereits am Freitag zu einem 83:77 bei ratiopharm Ulm, Bamberg gewann am Samstag das Frankenderby bei s.Oliver Würzburg mit 84:80. +Bauen in Landsham: 100 Bewerbungen für 20 Grundstücke +Der Bedarf ist offenbar riesig: Über 100 Interessenten haben sich um den Kauf eines des Grundstücke in Landsham-Süd beworben. +Die Gemeinde Pliening hat die ersten Grundstücke im Neubaugebiet Landsham-Süd auf dem freien Markt verkauft. +Das teilt Bürgermeister Roland Frick mit. +Außerdem ist die Bewerbungsphase für jene 20 Grundstücke abgeschlossen, die die Gemeinde zu günstigeren Bedingungen bzw. Preisen anbietet - ähnlich dem früheren Einheimischenmodell. +Gut 100 Bewerbungen seien eingegangen, so Frick. +"Derzeit werden die Unterlagen geprüft", hinsichtlich der Bewerbungskriterien, Vollständigkeit und Richtigkeit. +Laut dem Plieninger Bürgermeister sei es Ziel, bis Ende des Jahres die Bewerber-Rangliste für die 20 Grundstücke erstellt zu haben und diese dem Gemeinderat vorzulegen. +Danach könne die Vergabe erfolgen. +Insgesamt werden auf dem Areal im Süden von Landsham 50 Grundstücke für Einzel- und Doppelhäuser geschaffen sowie vier Flächen für Mehrfamilienhäuser mit voraussichtlich jeweils acht Wohneinheiten. +Die Erschließung ist inzwischen so gut wie abgeschlossen, die Straßen und Wege sollen demnächst asphaltiert werden. +Ein Einzelgrundstück sowie zwei der Mehrfamilienhäuser gehören einer Privatperson, der Rest der Gemeinde Pliening. +Sie verkauft den Großteil auf dem freien Markt, 20 Grundstücke im sozial-verträglichen Modell. +Die beiden Mehrfamilienhäuser der Gemeinde sollen laut Frick als bezahlbarer Wohnraum errichtet werden. +Mit insgesamt 16 vom Freistaat geförderten, einkommensorientierten Wohnungen. +Platz für 200 Menschen +Grob geschätzt wird auf der Fläche des Neubaugebiets Landsham-Süd Wohnraum für etwa 200 Menschen geschaffen. +Nicht nur das: Jetzt, Anfang Oktober, erfolgt laut Frick dort der Start für den Neubau einer Kindertagesstätte. +Darin sollen drei Kindergarten- und drei Krippengruppen sowie ein Mehrzweckraum untergebracht werden. +Die Eröffnung ist für September 2019 vorgesehen, zum Start des nächsten Kindergartenjahres. +So gelingt Schalkes Naldo "großer Sport" auch auf der Bank +Zum dritten Mal hintereinander nicht in der Startelf: Trotzdem bedankt sich Naldo bei Schalke-Trainer Domenico Tedesco. +Gelsenkirchen - Nachdem Ronaldo Aparecido Rodrigues zum dritten Mal in Folge nicht in der Schalker Startelf, sondern auf der Auswechselbank gesessen hatte, wäre das Verständnis bei vielen Menschen groß gewesen, wenn sich der fast zwei Meter große Brasilianer mal so richtig den Frust von der Seele geredet hätte. +Doch als sich die Schalker Spieler nach dem 1:0-Sieg über den FSV Mainz 05 wie gewohnt im Mittelkreis versammelten und sich Cheftrainer Domenico Tedesco bei all seinen Profis bedankte, schaltete sich der 36-Jährige, den alle einfachheitshalber Naldo nennen, ein und sagte; "Wir haben zu danken, Trainer!" +"Das war sehr emotional, das war großer Sport", meinte später Tedesco über die Reaktion seinen Vize-Kapitäns, der trotz seines erneuten Reservisten-Daseins keinerlei Groll hegte. +Wahrscheinlích weiß Naldo, der in der vergangenen Saison als bester Schalker gefeiert wurde, dass er bei seinem Trainer tatsächlich nicht aufs Abstellgleis geraten ist - sondern aus gutem Gründen eine Pause erhält. +Ein Grund namens "Belastungssteuerung". +Es war nicht einfach, ihm das mitzuteilen +"Es war nicht einfach, ihm das mitzuteilen, das sage ich Ihnen ganz ehrlich", berichtete Tedesco von dem Moment, als er Naldo gesagt hatte, dass er nicht in der Startelf stehe. +Er ist ein wichtiger Spieler, er ist eine wichtige Person. +Aber es geht immer wieder um die Sache, es geht um den Verein", begründete Tedesco den Schritt. +Naldo hat gegen Bayern und Porto 90 Minuten gespielt. +Er ist 36 Jahre alt. +Es ist wichtig, dass derzeit alle mal durchschnaufen können. +Und dass wir alle im Boot behalten", erklärte Tedesco die Rotation, die zuletzt auch Naldo erwischt hat. +Und auf die der Brasilianer mit der Weisheit seines fortgeschrittenen Alters reagierte: indem er sich auch auf der Bank als vorbildlicher Teamplayer erwies. +Die Stimmung in Österreichs Industrie hat im August seine Talfahrt im Vergleich zur Eurozone beschleunigt fortgesetzt. +Der Einkaufsmanagerindex (PMI) lag mit 46,7 Punkten auf einem 37-Monatstief. +Europaweit hat Österreich dennoch hinter Irland und den Niederlanden die drittbeste Stimmung, teilte das Markit-Institut am Montag zu seiner Umfrage unter 3.000 Unternehmen mit. +Anders als in Österreich stieg der PMI der Euro-Zone zwar um 1,1 auf 45,1 Punkte, der Index liegt damit trotzdem den 13. Monat in Folge unter der Marke von 50 Zählern, die Wachstum andeutet. +Einzig Irlands Industrie knackte im August mit 50,9 Punkte diese Schwelle. +Schlusslicht waren die Griechen (42,1 Punkte). +In Deutschland, Frankreich und Spanien sank das Stimmungsbarometer zwar, allerdings langsamer als in den Monaten zuvor. +In Spanien erreichte der Index mit 44,0 Punkten den höchsten Stand seit März. +"Die leicht abgeschwächte Talfahrt könnte zwar bedeuten, dass das Schlimmste überstanden ist", sagte Markit-Ökonom Rob Dobson. +Doch bleibt die Industrie - im dritten Quartal jedenfalls - Wachstumsbremse Nummer eins. +Eine rasche Rückkehr in die Wachstumszone ist nicht in Sicht: Die Exportaufträge in der Eurozone fielen so stark wie seit November 2011 nicht mehr. +Die Unternehmen bauten deshalb den siebenten Monat in Folge Stellen ab. +Auch in China sank die Industrieproduktion im August stärker als zunächst angenommen. +Das Stimmungsbarometer sank von 49,3 Punkten im Vormonat auf 47,6 Punkte. +Experten hatten zunächst 47,8 Punkte erwartet. +Der Einkaufsmanagerindex stützt seine Zahlen auf repräsentative Befragungen von 3.000 europäischen Industrieunternehmen. +Erhoben werden unter anderem die Entwicklungen bei Umsätzen, Beschäftigung, Lagern und Preisen. +Tuchels PSG-Team gelingt achter Sieg im achten Ligaspiel +29. September 2018 um 19:45 Uhr +Nizza Trainer Thomas Tuchel eilt mit Paris Saint-Germain in Frankreichs Fußball-Meisterschaft weiter von Sieg zu Sieg. +Beim OGC Nizza gewann der Titelverteidiger dank zwei Treffern von Superstar Neymar mit 3:0 (1:0) und war damit auch im achten Ligaspiel erfolgreich. +Zuletzt hatte Olympique Lyon in Frankreich vor 82 Jahren einen derart guten Start in die Spielzeit hingelegt. +Der Brasilianer Neymar brachte PSG nach 22 Minuten in Führung und stellte in der Nachspielzeit den Endstand her. +Für das zwischenzeitliche 2:0 sorgte Christopher Nkunku (46.). +Damit gelang Paris auch die Generalprobe für das wegweisende zweite Champions-League-Gruppenspiel gegen Roter Stern Belgrad am Mittwoch. +Zum Auftakt der Königsklasse hatte Tuchels Team beim 2:3 in Liverpool die bislang einzige Pflichtspiel-Niederlage in dieser Saison hinnehmen müssen.