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Frankfurt (ots) - Um es gleich vorwegzunehmen: Den Bayer-Geschäftsbericht ziert ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk der Wirtschaftsprüfer von Deloitte. Zudem ist keines der im Geschäftsbericht dargestellten Risiken aus Sicht des Vorstands bestandsgefährdend. Das ist wichtig, zumal die Prüfer ein besonderes Augenmerk auf die Abbildung der Rechtsstreitigkeiten - allen voran der Glyphosat-Thematik - gelegt haben.Warum das trotzdem der Erwähnung wert ist? Weil die Prüfer offensichtlich darauf pochten, dass die Auswirkung der knapp 50000 anhängigen Klagen im Zusammenhang mit dem glyphosathaltigen Unkrautvernichtungsmittel Roundup auf die finanzielle Lage des Konzerns ausführlich dargelegt wird - unabhängig davon, dass Bayer noch keine Rückstellungen für den viel diskutierten Vergleich gebildet hat.Letzteres ist insoweit in Ordnung, als das Nennen einer Hausnummer in anhängigen Rechtsfällen nur Begehrlichkeiten auf der Gegenseite weckt. Ähnlich verhält es sich mit konkreten Zeitvorgaben, die den Einigungsdruck erhöhen und damit einzig der Klägerseite dienen.Umso interessanter ist jedoch, was unter dem Stichwort Glyphosat-Thematik im Risikobericht zu lesen ist: Dort ist die Rede von "erheblichen finanziellen Nachteilen", die Bayer unter anderem im Zuge eines Vergleichs entstehen könnten. Aufhorchen lässt auch, dass Bayer mit Blick auf die Finanzierung - spekuliert wird über eine Summe in der Größenordnung von 10 Mrd. Dollar - explizit eine Kapitalerhöhung ins Spiel bringt.Finanzchef Wolfgang Nickl winkt an diesem Punkt natürlich gleich ab und merkt an, dass es sich bei diesen Ausführungen um rein theoretische Betrachtungen handelt. Viel lieber verweist er auf die Bruttoerlöse aus den im Vorjahr getätigten Verkäufen, die Bayer - das muss an dieser Stelle auch einmal gesagt werden - nicht nur schneller als geplant, sondern auch zu äußerst attraktiven Preisen gelungen sind. Brutto werden etwa 9,3 Mrd. Euro eingespielt.Eine potenzielle Kapitalerhöhung würde Sprengstoff bergen, denn Bayer müsste sich dafür erst einmal das Okay der Hauptversammlung besorgen. Das vorhandene Pulver haben die Leverkusener mit der Monsanto-Übernahme verschossen. Angesichts des starken Kursverfalls der Aktie und des dadurch aufgeflammten Zorns der Investoren hatte es sich schlicht verboten, in der vorigen Hauptversammlung um einen neuen Kapitalrahmen nachzufragen. Wenig wahrscheinlich, dass das dieses Jahr anders aussieht.Pressekontakt:Börsen-ZeitungRedaktionTelefon: 069--2732-0www.boersen-zeitung.deOriginal-Content von: Börsen-Zeitung, übermittelt durch news aktuellOriginalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/30377/4532861
Frankfurt (ots) - Mit dem Rückzug von Werner Wenning von der Aufsichtsratsspitze von Bayer endet eine Ära. Wenning setzt sozusagen einen Schlusspunkt unter eine mehr als fünfzigjährige Dienstzeit - und zwar aus freien Stücken. Das war angesichts der Unbelehrbarkeit, mit der die Bayer-Verwaltung in der Vergangenheit ihren Investoren gegenübergetreten war, nicht notwendigerweise zu erwarten.Doch mit der 2018 vollzogenen Übernahme des US-Saatgutherstellers Monsanto und den kurz darauf schlagend gewordenen Klagerisiken sind ohnehin andere Zeiten in Leverkusen angebrochen. Sie gipfelten in der vorigen Hauptversammlung in der Nicht-Entlastung des Vorstands und einem mit knapp 67 Prozent nicht eben überzeugenden Entlastungsbeschluss für den Aufsichtsrat.Sah es im Anschluss an dieses Debakel zunächst so aus, als nehme Bayer das Votum lediglich zur Kenntnis, mache ansonsten aber weiter wie bisher, darf ein Jahr später konstatiert werden: Die Botschaft der Aktionäre ist nicht nur angekommen, sondern wurde auch angenommen. Gerade mit Blick auf Governance-Themen hat Bayer in den vergangenen zwölf Monaten nachgebessert. Angefangen mit der Einrichtung eines Sonderausschusses im Aufsichtsrat, der sich mit der Glyphosat-Klagewelle befasst und von einem in US-Produkthaftungsklagen erfahrenen Anwalt beraten wird, bis hin zur Erweiterung der Agrarexpertise im Aufsichtsrat mit der US-Ernährungsexpertin Ertharin Cousin. Wenn Wenning Ende April die Segel streicht, hinterlässt er seinem Nachfolger im Aufsichtsrat also einen weitgehend sauberen Tisch.Zugleich stellt sich jedoch die Frage, was der Abschied von Wenning, der den Konzern in den vergangenen Jahrzehnten nach seinen Vorstellungen formte, für den Vorstandsvorsitzenden Werner Baumann bedeutet. Mit Wenning verliert Baumann seinen wichtigsten Fürsprecher. Der 73-Jährige war es, der Baumann lange vor der Zeit zum Nachfolger von Marijn Dekkers kürte und mit ihm die größte und zugleich folgenschwerste Akquisition der Firmengeschichte durchzog.Mit seinem Rückzug bringt Wenning seinen Zögling Baumann einerseits aus der Schusslinie der Kritiker. Andererseits fehlt Baumann künftig die Rückendeckung. Mit dem Wechsel zur Hauptversammlung hält Wenning zudem noch ein letztes Mal seine schützende Hand über den Vorstandschef. Denn auch den Investoren ist klar, dass Aufsichtsrats- und Vorstandschef nicht zeitgleich von der Bayer-Bühne abtreten können.Pressekontakt:Börsen-ZeitungRedaktionTelefon: 069--2732-0www.boersen-zeitung.deOriginal-Content von: Börsen-Zeitung, übermittelt durch news aktuellOriginalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/30377/4531663
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Lastenräder können helfen, Mobilitätsprobleme zu lösen, deo die Siegener UWG. Siegen. Die UWG in Siegen plädiert für Abstellplätze für Lastenräder, Rädern mit Kinderanhängern und E-Bikes an Kitas. Eltern beklagen sich über Mangel. Inhalt ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN > Vorherige Seite Nächste Seite Siegen: UWG will Parkplätze für Lastenfahrräder Dort, fordern die Unabhängigen in einem Antrag, wo es nicht möglich sei, die Fahrzeuge auf dem Kita-Gelände zu parken, sollten Stellflächen im öffentlichen Raum geschaffen werden. „Die zunehmende Verbreitung von Lastenrädern“, heißt es in dem Papier weiter, erleichtere es Eltern, ihre Kinder schnell und bequem ohne Auto zu transportieren. Nicht zuletzt diese Entwicklung müsse die Stadt „gezielt fördern“, um bis zum Jahr 2035 klimaneutral zu sein. Zudem würde sich diese Maßnahme auf die Anzahl unerwünschter Elterntaxis auswirken, was wiederum Einfluss auf das „Erlernen eines nachhaltigen Mobilitätsverhaltens“ bei Kindern habe. Bei der Fraktion hätten sich Eltern vom Heidenberg und aus der Numbach über den Mangel an Fahrradparkplätzen beklagt. Mehr Nachrichten, Fotos und Videos aus dem Siegerland gibt es hier. Die Lokalredaktion Siegen ist auch bei Facebook.
Freie Träger würden mit ihrem sozialen Engagement an Heiligabend zunehmend an Grenzen stoßen, so die Siegener UWG. Siegen. Die UWG in Siegen plädiert für eine zentrale Veranstaltung für Bedürftige an Heiligabend und bittet die Stadt um einen „angemessen großen Raum“. Inhalt ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN > Vorherige Seite Nächste Seite Siegen: UWG fordert zentrale Weihnachtsfeier für Bedürftige Bei der zunehmenden Zahl der Besucher, heißt es in dem entsprechenden Antrag, seien freie Träger häufig überfordert. Zum Nachmittag im Sozialkaufhaus auf dem Heidenberg am 24. Dezember vergangenen Jahres etwa, der sich an Wohnungslose, Geflüchtete, Alleinstehende und andere richtete, seien 160 Besucher gekommen: „Die vorhandenen Sitzplatzkapazitäten haben dabei bei Weitem nicht ausgereicht.“ Der „ausreichend große Raum“ soll zentral gelegen sein. Die Unabhängigen schlagen die Siegerland- oder die Bismarckhalle vor. Die Verwaltung übernähme die Koordination, die Veranstaltung selbst würde von Ehrenamtlichen durchgeführt. Mehr Nachrichten, Fotos und Videos aus dem Siegerland gibt es hier. Die Lokalredaktion Siegen ist auch bei Facebook.
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DJ ÜBERBLICK am Morgen/Konjunktur, Zentralbanken, Politik Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires Deutsche Produktion im März noch etwas schwächer als erwartet Die Produktion im produzierenden Sektor Deutschlands ist im März noch etwas stärker als erwartet gesunken. Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamts (Destatis) verringerte sie sich gegenüber dem Vormonat um 9,2 Prozent und lag um 11,6 (Februar: minus 1,8) Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Die von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte hatten einen monatlichen Rückgang von 8,8 Prozent prognostiziert. Der für Februar gemeldete Produktionsanstieg von 0,3 Prozent wurde bestätigt. Im ersten Quartal sank die Produktion um 1,2 Prozent. Chinas Exporte steigen im April unerwartet Chinas Exporte sind im April unerwartet gestiegen, vor allem aufgrund vermehrter Lieferungen nach Südostasien und in die Länder, die in Pekings Initiative "Neue Seidenstraße" eingebunden sind. Die Exporte stiegen im April im Vergleich zum Vorjahr um 3,5 Prozent, nachdem sie im März um 6,6 Prozent gesunken waren, wie die Daten der Zollbehörde zeigten. Ökonomen hatten laut einer Umfrage des Wall Street Journal einen Rückgang um 18,8 Prozent erwartet. Chinesischer Dienstleistungssektor im April nur leicht erholt Bei den chinesischen Dienstleistern hat sich die Geschäftsaktivität im April leicht verbessert. Der von Caixin Media Co und dem Researchhaus Markit ermittelte Einkaufsmanagerindex (PMI) für den Servicesektor erhöhte sich auf 44,4 (März: 43,0) Punkte, lag damit aber deutlich unterhalb der Wachstumsschwelle. Der Index basiert auf einer Umfrage unter rund 400 Unternehmen, wobei auch kleinere, in Privatbesitz befindliche Firmen stärker berücksichtigt sind. Bank of England lässt Leitzins stabil Die Bank of England (BoE) hat bei ihrer Ratssitzung den Leitzins stabil gehalten. Der Beschluss der Notenbanker fiel einstimmig. Im März hatte die BoE bei zwei außerregulären Sitzungen den Leitzins auf das Rekordtief von 0,10 Prozent gesenkt. Außerdem wurde damals das Volumen der Anleihekäufe um 200 Milliarden auf 645 Milliarden Pfund erhöht. Die Notenbank reagierte damit auf den durch die Pandemie verursachten Stillstand der Wirtschaft. Brasilianische Zentralbank senkt Leitzins auf Rekordtief Die brasilianische Zentralbank hat ihre Geldpolitik abermals gelockert. Der geldpolitische Rat senkte den Leitzins auf 3,00 Prozent von 3,75 Prozent und damit auf ein neues Rekordtief. Es war der siebte Schritt in Folge im laufenden Senkungszyklus, der im vergangenen Jahr begann. Tagesaktuelle Fallzahlen zum Coronavirus in Deutschland Das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin hat die Zahl der in Deutschland mit dem Coronavirus infizierten Menschen am Donnerstag mit 166.091 angegeben - ein Plus von 1.284 seit dem Vortag. Die in der US-Stadt Baltimore ansässige Johns-Hopkins-Universität (JHU) meldete 168.162 Infizierte. Das RKI, das nur die elektronisch übermittelten Zahlen aus den Bundesländern berücksichtigt und seine Aufstellung einmal täglich aktualisiert, registrierte bislang 7.119 Todesfälle, die JHU 7.275 Tote. Die Zahl der Genesenen betrug etwa 139.900. Kommunen drohen wegen Corona-Krise bis zu 60 Milliarden Euro Einbußen Wegen der Corona-Pandemie drohen Deutschlands Kommunen dieses Jahr Einbußen in Milliardenhöhe. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) rechnet in einer Schätzung mit Ausfällen in Höhe von insgesamt 40 bis 60 Milliarden Euro. Bund und Länder müssten finanzielle Hilfen bereitstellen. "Die Steuereinnahmen, etwa bei der Gewerbesteuer, brechen dramatisch ein", warnte DStGB-Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg in der Bild-Zeitung. Altmaier gegen Begrenzung von Kaufprämie auf klimafreundliche Wagen Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) lehnt es ab, die wegen der Corona-Krise diskutierte Kaufprämie für Autos auf klimafreundliche Modelle zu beschränken. "Wenn es nach mir geht: Nein!", sagte Altmaier am Mittwochabend in der ARD-Talksendung "maischberger. die woche" zu entsprechenden Forderungen etwa aus den Reihen der Grünen. Sachsens Ministerpräsident ruft nach Corona-Lockerungen zu Besonnenheit auf Nach den neuen Lockerungsbeschlüssen von Bund und Ländern in der Corona-Krise hat Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) zur Besonnenheit aufgerufen. Die Menschen sollten nun "Maß halten", sagte Kretschmer in Dresden. Die Politik setze auf "die Eigenverantwortung des Einzelnen". "Wir wollen die Situation so organisieren, dass möglichst viel möglich wird", sagte Kretschmer. ARD-Fernsehteam während Demonstration in Berlin angegriffen In Berlin ist am Mittwoch ein Fernsehteam des ARD-Hauptstadtstudios angegriffen worden. Während einer Demonstration vor dem Reichstag habe sich ein Teilnehmer spontan aus der Menge gelöst und den Ton-Assistenten getreten, teilte das ARD-Hauptstadtstudio mit. Die Berliner Polizei habe unmittelbar reagiert und den Angreifer festgenommen. Kameramann und Ton-Assistenten geht es den Angaben zufolge gut. Auch die Niederlande lockern Corona-Restriktionen Ebenso wie in Deutschland werden auch in den Niederlanden die Corona-Restriktionen weiter gelockert. Restaurants, Cafés, Museen und Theater dürfen ab dem 1. Juni wieder öffnen, wie Ministerpräsident Mark Rutte ankündigte. Allerdings dürfen sich dort nicht mehr als 30 Menschen gleichzeitig inklusive Angestellten aufhalten. Auch muss ein Abstand von 1,50 Metern zwischen den Menschen gewahrt werden. Spanien verlängert Ausnahmezustand in Corona-Krise Spanien hat den nationalen Ausnahmezustand in der Corona-Krise verlängert. Das Parlament stimmte mit 178 zu 75 Stimmen für eine Verlängerung, 97 Abgeordnete enthielten sich. Damit können die Ausgangsbeschränkungen mindestens zwei weitere Wochen in Kraft bleiben. "Das Risiko der Epidemie zu ignorieren und den Ausnahmezustand sehr schnell aufzuheben, wäre absolut falsch, ein totaler, unverzeihlicher Fehler", warnte der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez. Umstrittene Präsidentschaftswahl in Polen wird verschoben Die für Sonntag geplante Präsidentschaftswahl in Polen wird verschoben. Dies teilten die Regierungsparteien auf dem Twitter-Konto der nationalkonservativen Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) mit. Die PiS hatte die Wahl trotz der Corona-Pandemie bisher unbedingt am Sonntag abhalten wollen - und hatte trotz lautstarker Proteste eine reine Briefwahl vorgeschlagen. Oberstes Gericht billigt Regierungsabkommen von Netanjahu und Gantz In Israel hat das Oberste Gericht die geplante Notregierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Ex-Armeechef Benny Gantz gebilligt. In der Anhörung ging es vor allem darum, ob Netanjahu trotz seiner Korruptionsanklage erneut Ministerpräsident werden kann. Die Regierung soll nach Angaben von Netanjahu und Gantz nun am 13. Mai vereidigt werden. Neue Regierung im Irak vom Parlament bestätigt Nach fünfmonatigem Machtvakuum hat der Irak eine neue Regierung. Das Parlament in Bagdad stimmte der neuen Kabinettsbesetzung unter Führung des früheren Geheimdienstchefs Mustafa Kadhemi zu. Kadhemi wurde direkt danach als Ministerpräsident vereidigt, ebenso wie 15 Minister. Trump: Corona-Krise schlimmer als 9/11 und Pearl Harbor Die Coronavirus-Krise ist nach Ansicht von US-Präsident Donald Trump schlimmer als die Terroranschläge vom 11. September 2001 und der japanische Angriff auf den US-Stützpunkt Pearl Harbor im Zweiten Weltkrieg. "Das ist wirklich der schlimmste Angriff, den wir jemals hatten", sagte Trump im Weißen Haus über das Coronavirus. "Das ist schlimmer als Pearl Harbor. Das ist schlimmer als das World Trade Center". Trump sorgt mit Äußerungen über Coronavirus-Taskforce für Verwirrung US-Präsident Donald Trump hat mit Äußerungen über eine mögliche Auflösung der Coronavirus-Taskforce seiner Regierung für Verwirrung gesorgt. Der Präsident kündigte erst das Aus für das Expertengremium an, erklärte dann aber, die Taskforce werde ihre Arbeit "auf unbestimmte Zeit" fortsetzen. Auf seinen Kurswechsel angesprochen sagte Trump: "Ich hatte keine Ahnung, wie beliebt die Taskforce ist." USA schaffen im Streit mit EU um Flugzeugsubventionen Steuervorteil für Boeing ab Im Streit zwischen der EU und den USA um Staatshilfen für die Flugzeugindustrie hat Washington Steuervorteile für den US-Flugzeugbauer Boeing abgeschafft. Washington informierte die Welthandelsorganisation (WTO) offiziell über den Schritt. Damit hätten die USA "die Empfehlung der WTO vollständig umgesetzt und diesen Streit beendet", erklärte der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer. Nun gebe es für die EU keine Grundlage mehr, um Strafmaßnahmen gegen US-Produkte zu ergreifen. Trump legt Veto gegen Iran-Resolution des US-Kongresses ein US-Präsident Donald Trump hat sein Veto gegen einen Beschluss des Kongresses eingelegt, durch den seine militärischen Befugnisse im Konflikt mit dem Iran beschnitten werden sollten. Trump erklärte, die Resolution hätte in hohem Maße seine Möglichkeiten eingeschränkt, die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten zu beschützen. Trumps Veto war erwartet worden, weshalb die Resolution von vornherein weitgehend symbolischen Charakter hatte. USA wollen in Venezuela inhaftierte US-Bürger freibekommen (MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires May 07, 2020 03:00 ET (07:00 GMT) Die US-Regierung will sich für die Freilassung von zwei ihrer Staatsangehörigen einsetzen, die nach venezolanischen Angaben bei einer versuchten Söldner-Invasion festgenommen wurden. "Wir werden jedes verfügbare Instrument nutzen, um zu versuchen, sie zurückzuholen", sagte US-Außenminister Mike Pompeo. Er bekräftigte wie zuvor Präsident Donald Trump, die US-Regierung habe mit der angeblichen Invasion nichts zu tun - sonst wäre die Aktion "anders verlaufen". Venezuela will inhaftierten US-Bürgern den Prozess machen Venezuela will die beiden US-Bürger, die nach venezolanischen Angaben bei einer versuchten Söldner-Invasion festgenommen wurden, vor Gericht stellen. "Sie wurden überführt, sie haben gestanden, sie wurden auf frischer Tat ertappt" und würden in einem "fairen" Prozess verurteilt, sagte Staatschef Nicolás Maduro. Die Festgenommenen im Alter von 34 und 41 Jahren würden "gut und respektvoll behandelt". +++ Konjunkturdaten +++ Philippinen BIP 1Q -0,2% gg Vorjahr (PROG +2,8%) Philippinen BIP 1Q -5,1% gg Vorquartal DJG/DJN/AFP/apo (END) Dow Jones Newswires May 07, 2020 03:00 ET (07:00 GMT) Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.
Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires Deutscher Auftragseingang sinkt im März mit Rekordtempo Der Auftragseingang der deutschen Industrie hat sich im März noch schlechter als erwartet entwickelt. Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamts (Destatis) sanken die Bestellungen gegenüber dem Vormonat um 15,6 Prozent und lagen kalenderbereinigt um 16,0 (Februar: plus 1,9) unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Das war der größte monatliche Rückgang seit Beginn der Datenreihe 1991. Die von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte hatten einen monatlichen Rückgang um 10,0 Prozent prognostiziert. ING: Deutsche Orders fallen stärker als in Finanzkrise Die Daten zum Auftragseingang der deutschen Industrie im März stützen nach Einschätzung von ING den Eindruck, dass die Corona-Krise einen stärkeren Konjunktureinbruch nach sich zieht als die Finanzkrise. "In der Krise 2008/2009 gingen die Auftragseingänge über sechs Monate insgesamt um 40 Prozent zurück", schreibt ING-Diba-Chefvolkswirt Carsten Brzeski in einem Kommentar. Allein in diesem März sei ein Minus von 15,6 Prozent zu verzeichnen. "Das ist nicht alleine die Folge des Lockdown in Deutschland, sondern auch ähnlicher Maßnahmen in anderen Ländern", meint Brzeski. VP Bank: Deutschen Firmen fehlen Lieferungen Die liechtensteinische VP Bank führt den massiven Einbruch der Auftragseingänge in der deutschen Industrie auch auf Probleme bei Zulieferungen zurück. "Die Einkäufer würden gerne Teile zukaufen, können aber nicht, weil die Produktion im Ausland immer noch darnieder liegt", schreibt Chefvolkswirt Thomas Gitzel in einem Kommentar. Schwierigkeiten gebe es dabei vor allem mit italienischen Zulieferbetrieben. "Dazu passt auch, dass der Auftragseingang aus der Eurozone am massivsten einbrach - im Monatsvergleich steht hier ein Minus von 17,9 Prozent zu Buche", merkt Gitzel an. Deutscher Industrieumsatz sinkt im März um 11,5 Prozent Der Umsatz im verarbeitenden Gewerbe Deutschlands ist im März im Zuge der Corona-Krise stark gesunken. Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamts gingen die Umsätze gegenüber dem Vormonat um 11,5 Prozent zurück. Den für Februar ursprünglich gemeldeten Anstieg von 0,1 Prozent revidierten die Statistiker auf 0,5Prozent. Bund plant "zweiten großen Öffnungsschritt" bei Corona-Auflagen - AFP Die Bundesregierung will den Ländern bei den Spitzenberatungen an diesem Mittwoch erhebliche Lockerungen der Corona-Auflagen vorschlagen. In einem "zweiten großen Öffnungsschritt" sollen alle Schulen bis zu den Sommerferien den Unterrichtsbetrieb wieder aufnehmen, heißt es in einer Beschlussvorlage des Bundes, die AFP am Mittwoch vorlag. Die Auflagen sollen zudem regionalisiert werden: Lockerungen sollen dann zurückgenommen werden, wenn die Zahl der Neuinfektionen in einem Landkreis binnen sieben Tagen die Zahl von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner übersteigt. Kretschmer will regionale Ansätze bei Lockerung der Corona-Auflagen Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) drängt vor den Bund-Länder-Gesprächen auf regionale Ansätze bei den Lockerungen der Corona-Beschränkungen. Im ARD-Morgenmagazin sagte der CDU-Politiker, dass die Infektionssituation in Deutschland regional unterschiedlich sei und man daher unterschiedlich vorgesehen solle. "Jetzt müssen wir den einzelnen wieder mehr in Verantwortung bringen", sagte Kretscher. Tagesaktuelle Fallzahlen zum Coronavirus in Deutschland Das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin hat die Zahl der in Deutschland mit dem Coronavirus infizierten Menschen am Mittwoch mit 164.807 angegeben - ein Plus von 947 seit dem Vortag. Die in der US-Stadt Baltimore ansässige Johns-Hopkins-Universität (JHU) meldete 167.007 Infizierte. Das RKI, das nur die elektronisch übermittelten Zahlen aus den Bundesländern berücksichtigt und seine Aufstellung einmal täglich aktualisiert, registrierte bislang 6.996 Todesfälle, die JHU wie bereits am Vortag 6.993 Tote. Die Zahl der Genesenen betrug etwa 137.400. EZB: Geldpolitik muss in alle Länder und Sektoren durchdringen Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) hat das ablehnende Urteil des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) zum Staatsanleihekaufprogramm PSPP zur Kenntnis genommen, sieht sich dadurch aber nicht an der Fortsetzung seiner aktuellen Geldpolitik gehindert. "Der Rat fühlt sich weiterhin verpflichtet, innerhalb seines Mandats alles Notwendige zu tun, damit die Inflation auf ein Niveau steigt, das mit seinem mittelfristigen Ziel im Einklang steht", heißt es in einer Erklärung. Auch werde er weiter dafür sorgen, dass seine Geldpolitik in alle Länder und Sektoren der Wirtschaft durchdringe. Zahl der neuen Coronavirus-Todesfälle in Frankreich wieder leicht gestiegen In Frankreich ist die Zahl der neuen Coronavirus-Todesfälle wieder leicht gestiegen. Innerhalb von 24 Stunden seien 330 Menschen an der durch das neuartige Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben, teilte die Gesundheitsbehörde DGS mit. Das waren gut zwei Dutzend mehr als am Montag, als 306 Tote neu hinzugekommen waren, und mehr als doppelt so viele wie am Sonntag, als 135 Sterbefälle vermeldet worden waren. USA und Großbritannien warnen in Corona-Krise vor Cyberangriffen Großbritannien und die USA haben inmitten der Coronavirus-Pandemie vor groß angelegten Cyberattacken auf Gesundheitsorganisationen gewarnt. Die Netzsicherheitsbehörden beider Ländern erklärten, zuletzt habe es Online-Angriffe gegen nationale und internationale Gesundheitsorganisationen, Pharmaunternehmen und Forschungseinrichtungen geben. Trump fordert erneut rasches Hochfahren der US-Wirtschaft US-Präsident Donald Trump hat erneut für eine rasche Wiederankurbelung der Wirtschaft seines Landes plädiert. Zwar sei im Kampf gegen das Coronavirus noch nicht "alles perfekt", sagte Trump beim Besuch einer Fabrik für Atemschutzmasken im US-Bundesstaat Arizona. "Aber wir müssen unser Land öffnen, und wir müssen es bald öffnen." Das Weiße Haus kündigte an, dass sein Coronavirus-Arbeitsstab schon in den kommenden Wochen aufgelöst werden könnte. Nominierter US-Geheimdienstdirektor sieht China als größte Bedrohung an Der Kandidat für den Posten des US-Geheimdienstdirektors, John Ratcliffe, hat China als die größte Bedrohung für die USA bezeichnet. "Ich betrachte China als den derzeit größten Bedrohungsakteur", sagte der konservative Abgeordnete bei einer Anhörung im US-Senat. China stehe unter anderem bei der derzeitigen Coronavirus-Krise und bei Themen wie Cybersicherheit im Mittelpunkt. China wolle die USA als die "Supermacht der Welt ablösen". USA bestreiten Verwicklung in angeblich versuchte Invasion in Venezuela Die US-Regierung hat jegliche Verwicklung in eine angeblich versuchte "Invasion" in Venezuela bestritten. "Es hat nichts mit unserer Regierung zu tun", sagte Präsident Donald Trump in Washington. Das US-Außenministerium warf der venezolanischen Regierung vor, eine "großangelegte Desinformationskampagne" zu fahren, um von den internen Problemen des Landes abzulenken. Venezuelas linksgerichteter Staatschef Nicolas Maduro hatte am Vorabend gesagt, es seien zwei US-Bürger festgenommen worden, die an einer versuchten Invasion seines Landes beteiligt gewesen seien +++ Konjunkturdaten +++ Australien März Einzelhandelsumsatz saisonbereinigt +8,5% (PROG: +8,0%) Australien 1Q Einzelhandelsumsatz +0,7% (PROGNOSE: +1,8%) DJG/DJN/AFP/apo (END) Dow Jones Newswires May 06, 2020 03:00 ET (07:00 GMT) Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.
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Länder wie Bulgarien, die schnell Beschränkungen gegen die Ausbreitung von COVID-19 eingeführt haben, haben viele Leben gerettet und werden wahrscheinlich die ersten sein, die die Krise bewältigen werden. Die Erfahrung der erfolgreichen Länder gegen COVID-19 zeigt, dass der nächste wirksame Schritt darin besteht, genau zu verfolgen, mit wem die infizierten Personen in Kontakt waren, um sie unter Quarantäne zu stellen und zu testen, sagte die bulgarische Europaabgeordnete Eva Maydell. 45% der Coronavirus-Infektionen werden von Menschen übertragen, die keine Symptome zeigen. Deswegen sei das Tragen von Schutzmasken äußerst nützlich und effektiv, betonte die Europaabgeordnete.
Der bulgarische Export verzeichnete 2019 einen neuen Rekord – ausgeführt wurde im Wert von 33,9 Milliarden Dollar, was Bulgarien weltweit den 60. Platz einräumt. Zum Vergleich: 2018 lagen wir auf Platz 64. Im Weltmaßstab kommt Bulgarien unmittelbar nach Angola, dessen Expot zu 97 Prozent aus Erdöl besteht. Innerhalb der Europäischen Union liegt Bulgarien auf Platz 20. Laut dem Nationalen Statistikamt betrug der Exportanstieg 2019 im Vergleich zum Vorjahr 4 Prozent. Die meisten Exportgüter (36%) waren Elektrotechnik und Elektronik, Energieträger (Brennstoffe und Elektroenergie), Maschinen und Ausrüstungen, Honig und Honigprodukte. Den höchsten Wert besaßen mittelschwere und schwere Erdöle – 1.263 Millionen Dollar; hierbei wurde ein Zuwachs im Vergleich zu 2018 von 21 Prozent erzielt. In der Analyse des Statistikamts werden Erzeugnisse der Verteidigungsindustrie nicht mit einbezogen, da diese Zahlen einer Geheimhaltung unterliegen. Laut Expertenschätzungen habe Bulgarien Waffen und Ausrüstungen im Wert von mindestens 560 Millionen Dollar exportiert.
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BERLIN (dpa-AFX) - Milde oder symptomlose Corona-Verläufe könnten nach Ansicht des Berliner Virologen Christian Drosten mit früheren Infektionen mit Erkältungs-Coronaviren zusammenhängen. Unter Berufung auf eine Studie eines Charité-Kollegen bekräftigte der Wissenschaftler am Freitag im NDR-Podcast, dass eine gewisse Hintergrundimmunität in der Bevölkerung zu bestehen scheine. Drostens Team habe an der Studie zu sogenannten T-Helferzellen mitgewirkt, die zentral für die Immunantwort seien. Die Forscher hätten bei Untersuchungen von Abwehrzellen in Proben aus der Zeit vor der Pandemie gesehen, dass bei 34 Prozent der Patienten reaktive T-Zellen vorlagen, die bestimmte Teile des neuen Coronavirus sozusagen erkannten. Sogenannte Reaktivität sei erwartbar, wenn man die Erkrankung hinter sich habe - allerdings hätten diese Patienten keinen Kontakt mit Sars-CoV-2 gehabt, so Drosten. Dass dennoch reaktive T-Zellen vorlagen, könne an durchgemachten Infektionen mit menschlichen Erkältungs-Coronaviren liegen. Drosten sprach von der ersten derartigen Beobachtung weltweit, er warnte aber auch vor einer Über-Interpretation der Ergebnisse. Man dürfe nun keinesfalls schließen, dass ein Drittel der Bevölkerung immun sei. Weitere Erklärungen für milde oder symptomlose Verläufe seien auch, dass die Betroffenen anfangs weniger Viren abbekommen haben oder insgesamt in besserer Verfassung sind. Zur Debatte über die Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) zur Reproduktionszahl nach dem Lockdown sagte Drosten - neben anderen Argumenten -, er gehe auch von einer Verzerrung der Statistik aus. Er habe deshalb eine Gruppe um die Berechnung eines Modells unter Berücksichtigung weiterer Effekte gebeten. Drosten betonte, die Testkapazitäten seien bereits im März - während auch die Zahl der Infektionen real zunahm - sehr stark erhöht worden: In der Woche ab dem 2. März seien 87 000 Tests gemacht worden, in der darauffolgenden Woche 127 000 und in der Woche danach 348 000. Danach seien sie allerdings ungefähr gleich geblieben. Dass der Lockdown nichts gebracht habe oder nicht nötig gewesen wäre, sei eine falsche Auffassung./ggr/DP/jha
BERLIN (dpa-AFX) - Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus sollte nach Ansicht des Virologen Christian Drosten ein stärkeres Augenmerk auf feinste Schwebeteilchen in der Luft - sogenannte Aerosole - gelegt werden. Der Charité-Wissenschaftler verwies am Montag im Deutschlandfunk auf wissenschaftliche Erkenntnisse und sagte, es verstärke sich der Eindruck, dass es zusätzlich zur Tröpfcheninfektion eine deutliche Komponente von Aerosol-Infektionen gebe. "Ab irgendeinem Zeitpunkt brauchen wir einfach vielleicht auch eine große Überarbeitung unserer jetzigen Richtlinien anhand neuaufkommender Vorstellungen zum Infektionsmechanismus." Dazu müsse man jetzt anerkennen, dass die Aerosolübertragung eine wichtige Rolle spiele. Mit Blick auf geschlossene Räume sagte Drosten, "im Alltag sollte man sich eher vielleicht aufs Lüften konzentrieren und weniger auf das ständige Wischen und Desinfizieren". Schon Mitte Mai hatte der Virologe im NDR-Podcast zur Wiederöffnung von Restaurants gesagt, der Außenbereich sei als relativ sicher einzustufen und ein Zwei-Meter-Abstand wahrscheinlich gar nicht notwendig. Wie viele Viren verbreitet sich auch Sars-CoV-2 durch die Luft. Als Tröpfcheninfektion, aber auch in Form sogenannter Aerosol-Partikel. Das sind kleinste Schwebeteilchen. Inzwischen gehen Forscher davon aus, dass auch über diese Aerosole eine Ansteckungsgefahr mit dem neuartigen Virus besteht./jr/DP/men Jetzt für 0€ handeln - auf Smartbroker.de
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War es für ihn zu viel oder zu früh, war er zu naiv? Der jugendliche CDU-Aufsteiger Philipp Amthor hat sich in seinem Ehrgeiz womöglich verrannt – und an falschen Vorbildern orientiert. In der Affäre um seine Lobbytätigkeit verzichtet Amthor jetzt auf die Kandidatur zum CDU-Landesvorsitz – ist seine Karriere noch zu retten? Berlin. Es ist nicht das erste Mal, dass Philipp Amthor alle überrascht: den politischen Gegner, die Journalisten in ganz Deutschland, seine Kritiker – und auch seine Bewunderer. Eine Woche lang hatte sich der 27-jährige CDU-Politiker – seit drei Jahren Bundestagsabgeordneter, seit zwei Jahren Schatzmeister der Jungen Union und in letzter Zeit zum prominentesten Gesicht der jungen CDU-Generation avanciert – sich gegen diesen Schritt gewehrt. Seit Amthor in einer Lobbyismusaffäre steckt, in der es um schillernde IT-Unternehmer und konservative Männerbünde, um fehlende Transparenz und Luxusreisen und nicht zuletzt – so zumindest berichtet es der “Spiegel” – um 2817 Aktienoptionen geht, hatte er Fehler eingeräumt, einen kleinen Posten aufgegeben, vor der Parteibasis in seiner Heimat Reue gezeigt, ansonsten aber abgewiegelt und den Kopf eingezogen. Gereicht hat es nicht. Als es am Freitagabend in der Stadt Güstrow, zentral gelegen in Amthors Heimat Mecklenburg-Vorpommern, zum Schwur kam, musste er nun doch die Konsequenz ziehen, die er seit der Enthüllung einer dubiosen Nebentätigkeit durch den “Spiegel” hatte vermeiden wollen: Nach ausführlicher Beratung mit dem Vorstand der CDU in Mecklenburg-Vorpommern hat Philipp Amthor seine Kandidatur für den Landesvorsitz zurückgezogen – und damit die Chance vertan, jüngster Ministerpräsident Deutschlands zu werden. Vorerst jedenfalls. Dabei hatte Amthor sich eine aussichtsreiche Position erarbeitet: Der 27-jährige Jurist mit Prädikatsexamen war der einzige Kandidat für den Posten. Als Landeschef hätte er den ersten Zugriff auf die Spitzenkandidatur bei den anstehenden Landtagswahlen gehabt – in den Umfragen hat die CDU gerade die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig überholt. Ehrgeizige Pläne für einen strebsamen Politiker, der sich mit furiosen Reden gegen die AfD und munteren Talkshowauftritten zu einer Marke entwickelt hat. Seine einzige Konkurrentin, die 47-jährige Landesjustizministerin Katy Hoffmeister, hatte vorige Woche das Feld geräumt. Er sei “voll motiviert”, ließ Amthor da noch via Facebook wissen. Nach seinem überraschenden Rückzug wird nun der Landrat von Vorpommern-Greifswald, Michael Sack, für den Landesvorsitz kandidieren. In der CDU-Parteispitze nahm man die Entscheidung Amthors, auf den Landesvorsitz zu verzichten, dem Vernehmen nach mit Respekt zur Kenntnis. Nun könne sich der Landesverband wieder voll auf seine Herausforderungen konzentrieren, hieß es am Freitagabend aus dem Konrad-Adenauer-Haus. Die Parteiführung um die scheidende Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer hält Michael Sack für geeignet, um den Landesverband für die Landtagswahl 2021 aufzustellen. Ob Amthor damit seine restliche Karriere als Nachwuchsstar der Konservativen retten kann, bleibt offen. Die Probleme hatten begonnen, als der “Spiegel” vor einer Woche einen langen Artikel veröffentlichte, in dem eine pikante Geschäftsverbindung Amthors offengelegt wurde: In einem Brief an Bundeswirtschaftsminister und Parteifreund Peter Altmaier habe der Abgeordnete für die IT-Firma Augustus Intelligence geworben, ein Unternehmen mit jungen deutschen Eigentümern und Sitz in New York. Bei mehreren Treffen mit Altmaiers Staatssekretär, dem einstigen Ostbeauftragten Christian Hirte (CDU), konnten die schillernden Firmenchefs sich als Experten für künstliche Intelligenz für etwaige Regierungsaufträge ins Spiel bringen. Hirte sagt, die Gespräche hätten sich bald erledigt. Aber auf den Fluren des deutsch-amerikanischen Start-ups war man so begeistert von Amthors Vermittlerrolle, dass man ihn zum Direktor machte und er Aktienoptionen erhielt. Auch von mehreren Luxusreisen ist die Rede. Offen ist, wer dafür zahlte. Nach dieser Enthüllung hatte Amthor schnell eingeräumt, er habe einen Fehler begangen. Die Aktienoptionen habe er zurückgegeben. Seine Nebentätigkeit bei Augustus habe er bei der Bundestagsverwaltung angemeldet. Dennoch: Seitdem steht das Wort Korruption im Raum. Hat Amthor nicht nur Werbung für befreundete Unternehmer gemacht, sondern persönlich profitiert? Über das Unternehmen selbst ist wenig bekannt. Es sammelte mit vollmundigen Versprechen in kurzer Zeit viel Geld von Investoren sowie viele prominente Namen als Mitstreiter ein. Der frühere Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg ist mehreren Medienberichten zufolge Anteilseigner und firmierte bei dem Start-up mindestens bis März als Präsident. Mit von der Partie ist auch Ex-Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen, der 2018 gehen musste, weil er der Bundesregierung zu lässig mit Rechtsextremismus umging. Maaßen und andere flogen dem “Spiegel” zufolge auf Einladung des Augustus-Intelligence-Geschäftsführers Wolfgang Haupt in einem Privatjet nach New York und ließen es sich offenbar mit Haupt und Amthor in St. Moritz gut gehen. Ein weiterer Geschäftskontakt aus diesen Kreisen ist August Hanning, Ex-Chef des Bundesnachrichtendienstes, späterer Staatssekretär im Bundesinnenministerium und nach seiner vorzeitigen Pensionierung 2009 in diversen Sicherheits- und Beratungsfirmen aktiv. Augustus Intelligence habe er besucht, um über Projekte in Gesichts- und Objekterkennung zu sprechen. Was Amthor, Maaßen, Hanning und zu Guttenberg eint: ein streng konservativer Kompass, ein großes Selbst- und Sendungsbewusstsein sowie Sinn fürs Geschäftliche. Amthor, der mit Anzug, Krawatte und Höflichkeit so sehr das Bild von Korrektheit verbreitete, hat im Zuge der Enthüllungen bereits einen Posten abgegeben: den eines stellvertretenden Mitglieds im Untersuchungsausschuss zum Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz. Maaßen soll dort noch als Zeuge verhört werden – Amthor wurde die nötige Neutralität abgesprochen. Und noch eine Ungereimtheit Doch der Druck auf Amthor wuchs weiter: An diesem Freitag meldete der “Spiegel” eine weitere Ungereimtheit und eine weitere Konsequenz: Über sein Büro habe Amthor erklärt, eine weitere Nebentätigkeit ruhen zu lassen – um sich “politisch nicht noch angreifbarer zu machen”. Amthor hatte der Bundestagsverwaltung angezeigt, dass er als “freier Mitarbeiter” der Wirtschaftskanzlei White & Case zwischen 1000 und 3500 Euro im Monat erhalten habe. Der “Spiegel” schreibt, es gebe eine Verbindung zwischen White & Case und Augustus Intelligence. Wofür die Kanzlei Amthor konkret bezahlt hat, sei unklar. Der Politiker ist kein Volljurist und habe daher keine Befugnis zur selbstständigen Mandantenbetreuung. Den Verdacht, dass er über die Kanzlei als Honorar getarnte Zahlungen von Augustus erhalten haben könnte, wies Amthor aber zurück. Die Frage, ob er White & Case bei der etwaigen Akquise eines möglichen Augustus-Mandats geholfen habe, ließ der Bundestagsabgeordnete unbeantwortet. Auf Bundesebene dröhnte aus der CDU eine Woche lang überwiegend auffälliges Schweigen. “Unglücklich” sei die Sache, sagten die Vorsichtigeren. Von “Entsetzen” sprachen andere. Offiziell keine Kritik, aber auch keine Unterstützung. Im Bundestag war die Opposition in einer kurzfristig angesetzten Aussprache am Freitag hart und schnell mit Amthor ins Gericht gegangen – der da bereits auf dem Weg zum Heimatverband war. “Feige und unentschuldbar” nannte Linksfraktionschef Dietmar Bartsch dieses Fernbleiben: “Der Mann muss endlich mal reinen Tisch machen.” Grünen-Fraktionsgeschäftsführerin Britta Haßelmann wurde leicht gehässig und sagte mit Blick auf Versuche, Amthors Verhalten mit dessen Jugend zu erklären: “So alt wie der Mann kann ich gar nicht werden.” Eine Anspielung auf die streng konservative Weltsicht des Jungstars – die freilich das Geheimnis seines Erfolges am rechten Rand der CDU ist. Patrick Sensburg und Patrick Schnieder (beide CDU) hielten dagegen, Amthor werde “runtergemacht” und habe seinen “Fehler selbst eingeräumt”. Sogar die SPD – Koalitionspartner im Bund wie an der Küste – hielt sich zurück. Fast konnte Amthor auf einen milden Ausgang der Affäre hoffen, zumal sich in Mecklenburg-Vorpommern zahlreiche, vor allem jüngere CDU-Politiker sowie mehrere Kreisverbände für ihn starkgemacht hatten. Amthor erschließe der Union ganz neue, nämlich junge Zielgruppen, hatte etwa der Landtagsabgeordnete und ehemalige Landes-JU-Chef Marc Reinhardt geschwärmt. Durchgesetzt haben sich aber nun offenbar die anderen: Parteifreunde, die auf politische Moral verwiesen und warnten, mit Amthor als Spitzenkandidat müsse die SPD gar keinen Wahlkampf mehr machen, um zu gewinnen. Es gab die, die Amthor ein unehrliches Spiel vorwerfen, weil er mit Hoffmeister deren Rückzug zu einem Zeitpunkt vereinbarte, an dem er von den “Spiegel”-Recherchen schon gewusst haben müsse. Ob unter Druck oder aus Einsicht: Am Freitagabend beugte sich Amthor dieser Sichtweise. Ohnehin kann das dicke Ende für ihn noch kommen: Die Bundestagsverwaltung prüft derzeit, wer die Reisen von Augustus-Direktor Amthor bezahlt hat und ob Amthor dies hätte melden müssen, als Nebeneinkunft oder als Spende. Auch die Staatsanwaltschaft prüft, bei ihr ist eine Anzeige eingegangen. In der Regel dauert es ein paar Monate, bis solche Prüfungen ein Ergebnis haben. Politisch hat Philipp Amthor mit seinem Teilrückzug Druck vom Kessel genommen. Bereits am Abend lobte Eckhardt Rehberg, kommissarischer CDU-Chef in Mecklenburg-Vorpommern, den Schritt: “Die Entscheidung von Philipp Amthor verdient Respekt”, sagte er dem RND. “Er hat einen Fehler begangen und eingesehen, dass es richtig ist, auf die Kandidatur zu verzichten”, betonte Amthors Fraktionskollege im Bundestag – und fügte vielsagend an: “Dieser Schritt stellt keine Festlegung für die Spitzenkandidatur der CDU Mecklenburg-Vorpommerns für die Landtagswahl 2021 dar.” Gut möglich, dass es bei einem kleinen Knick im steilen Aufstieg des Philipp Amthor bleibt. Vorausgesetzt, es folgen keine weiteren Enthüllungen. Von Markus Decker, Daniela Vates, Steven Geyer, Marina Kormbaki/RND
Das nächste Kapitel im Fall Philipp Amthor spielt in Mecklenburg-Vorpommern. Dort gibt es einen Machtkampf um die Frage, ob Amthor den CDU-Landesvorsitz übernehmen soll – am Abend fällt die Entscheidung. Auch bei Amthors größten Unterstützern gibt es einen Vorbehalt: Neue Vorwürfe dürfen nicht auftauchen. Berlin. Selten ist es von bundesweitem Interesse, wenn der Landesvorstand einer Partei tagt. Am Freitagabend aber wird das Führungsgremium der CDU von Mecklenburg-Vorpommern viel Aufmerksamkeit bekommen. Die Stadt Güstrow, zentral gelegen in dem großen Bundesland, wird der Schauplatz für einen Machtkampf. Bei dem dreht es sich nicht nur um Personen, sondern auch um den Umgang mit Fehlern. Es geht um Verlockungen, um Transparenz und den Ruf von Politikern. Champagner und Reisen spielen eine Rolle und – so zumindest berichtet es der “Spiegel” – 2817 Aktienoptionen. Im Zentrum des Ganzen steht ein 27-jähriger Jurist mit Prädikatsexamen: Philipp Amthor, seit drei Jahren Bundestagsabgeordneter, seit zwei Jahren Schatzmeister der Jungen Union, seit einem halben Jahr Katholik, will CDU-Vorsitzender von Mecklenburg-Vorpommern werden. Er wäre nicht nur der jüngste Landesvorsitzende in der Geschichte der CDU, es wäre auch ein selten rasanter Aufstieg, der noch weitergehen könnte: Der Landesvorsitzende hat das Erstzugriffsrecht auf die Spitzenkandidatur für die Landtagswahl im kommenden Jahr. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig von der SPD ist zwar beliebt, aber in den jüngsten Umfragen des Landes hat die CDU gerade die regierende SPD überholt – ein seltener Triumph nach vielen Jahren als Juniorpartner in einer großen Koalition. Bei der letzten Landtagswahl 2016 hatte sich auch noch die AfD vor die CDU geschoben. Der blieb erstmals nur der dritte Platz. Die Marke Amthor Der hübsche Umfragewert liege nicht an Amthor, sondern am positiven Trend der Bundes-CDU und der wiederum an der Corona-Krise, heißt es in der Partei. Trotzdem: ganz gute Aussichten für einen strebsamen Politiker, der sich mit furiosen Reden gegen die AfD, munteren Talkshowauftritten und der Kombination aus sehr jung wirkendem Gesicht und sehr gesetzt wirkendem Anzug zu einer Marke entwickelt hat. Seine einzige Konkurrentin, die 47-jährige Landesjustizministerin Katy Hoffmeister, hatte am Dienstag vor einer Woche das Feld geräumt. Er sei “voll motiviert”, ließ Amthor via Facebook wissen. “Neuer Mut” steht als Wahlspruch ganz oben auf der Seite, ein schwarz-rot-goldener Schweif legt sich darunter über eine sanfte Hügellandschaft. Am Freitag vor einer Woche veröffentlichte der Spiegel einen Artikel, in dem eine Geschäftsverbindung Amthors offen gelegt wurde. In einem Brief an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier habe der Abgeordnete für die IT-Firma Augustus Intelligence geworben, ein Unternehmen mit jungen deutschen Eigentümern und Sitz in New York. Amthor wurde dort Direktor und bekam Aktienoptionen. Es gab Reisen und schöne Essen. Er hat dies nicht dementiert, sondern eingeräumt, er habe einen Fehler gemacht. Die Aktienoptionen habe er zurückgegeben. Seine Nebentätigkeit bei Augustus habe er bei der Bundestagsverwaltung angemeldet. Mit Guttenberg und Maaßen Dennoch: Das Wort “Korruption” steht im Raum. Der frühere Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg, der schon als Kanzler gehandelt wurde und dann über eine abgeschriebene Doktorarbeit stürzte, ist dort mit von der Partie. Und auch mit Ex-Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen, der stürzte, weil er der Bundesregierung zu lässig mit Rechtsextremismus umging, hat offenbar Kontakte zu Augustus. Es gibt andere Problemfälle im Parlament: Die CDU-Abgeordnete Karin Strenz etwa, ebenfalls aus Mecklenburg-Vorpommern. Sie ließ sich von einer aserbaidschanischen PR-Firma bezahlen und gab das nicht beim Bundestag an. Sie musste 20.000 Euro Strafe zahlen. Der CSU-Politiker Max Straubinger meldete regelmäßig seine Nebeneinkünfte zu spät und kam mit einer Rüge davon. Der SPD-Politiker Rudolf Scharping verlor wegen nicht deklarierter Honorarer von einem PR-Berater seinen Job als Verteidigungsminister. Aber dieser Fall ist schon 18 Jahre her. Amthor, der mit Anzug, Krawatte und Höflichkeit so sehr das Bild von Korrektheit verbreitete, der gerne über das Thema Werte redete (und über Innenpolitik, über Europa, über Corona, über Finanzen oder was sonst noch anstand nebenbei auch noch), hat bislang einen Posten abgegeben: den eines stellvertretenden Mitglieds im Untersuchungsausschuss zum Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz. Maaßen, mit Amthor durch Augustus verbunden, soll dort noch als Zeuge verhört werden. Das Schweigen der Parteichefin In der Bundes-CDU hat man sich mit Urteilen bislang zurückgehalten. “Unglücklich” sei die Sache, sagen die Vorsichtigeren. Von “Entsetzen” sprechen andere. Öffentlich bleibt man zurückhaltend: keine Verteidigung, aber auch keine Unterstützung. Die Parteivorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer hat sich noch gar nicht geäußert. Unions-Fraktionschef Ralph Brinkhaus verweist auf die Prüfung durch den Bundestag. “Danach werden wir die ganze Geschichte beurteilen.” Die Beamten im Bundestag schauen sich an, wer die Reisen von Augustus-Direktor Amthor gezahlt hat und ob er dies hätte melden müssen, als Nebeneinkunft oder als Spende. Auch die Staatsanwaltschaft prüft, bei ihr ist eine Anzeige eingegangen. In der Regel dauert es ein paar Monate, bis solche Prüfungen ein Ergebnis haben. In Mecklenburg-Vorpommern wollen manche nicht mehr so lange warten. Eine Gruppe vor allem jüngerer CDU-Politiker wie etwa der Landtagsabgeordnete und ehemalige Landes-JU-Chef Marc Reinhardt findet, es könne weitergehen wie geplant. “Die bisherigen Vorwürfe reichen nicht aus, um in Sack und Asche zu gehen”, sagt Reinhardt dem RND. “Kein Politiker ist ohne Fehler. Aus so einem Vorgang kann man auch gestärkt hervorgehen.” Die Voten der Kreisverbände Reinhards Kreisverband Mecklenburger Seenplatte, in dem ein Teil von Amthors Bundestagswahlkreis liegt, hat Amthor am Montag seine Unterstützung zugesagt, mit 14 Ja-Stimmen, einer Nein-Stimme und einer Enthaltung. Am Mittwoch folgte der Kreisverband Ludwigslust-Parchim mit 13 Ja-Stimmen und vier Enthaltungen. Drei weitere Kreisverbände haben sich vor der “Spiegel”-Veröffentlichung ausgesprochen. Nur in ihrer Heimat, dem Landkreis Rostock, fanden sich mehr Unterstützer für Justizministerin Hoffmeister. Die Voten von zwei weiteren Verbänden stehen noch aus. Das alles reiche aus, um für den 7. August einen Landesparteitag einzuberufen, auf dem man Amthor zum neuen Chef wählen könne, finden seine Unterstützer. Amthor habe Fehler eingestanden, er habe finanziell nicht profitiert und sei strafrechtlich nicht zu belangen. Machtkampf in Mecklenburg-Vorpommern Es wäre zu schade, auf Amthor verzichten zu müssen, findet Reinhardt. “Mit Philipp Amthor können wir ganz neue Zielgruppen ansprechen. Junge Leute, die sich bisher nicht für die CDU interessiert haben, nehmen uns plötzlich wahr, weil er auf ihren Kanälen präsent ist.” Und dann gibt es noch weitere Pläne. “Wenn Philipp Amthor die Geschichte übersteht, wird er eine breite Mehrheit kriegen, wenn er sich auch für die Spitzenkandidatur entschließt”, sagt Reinhardt. Dann gibt es da aber noch die anderen, die auf politische Moral verweisen und finden, Amthor müsse zurückstecken, weil die SPD sonst gar keinen Wahlkampf mehr machen müsse, um die Wahl zu gewinnen. Es gibt die, die Amthor ein unehrliches Spiel vorwerfen, weil er mit Hoffmeister deren Rückzug zu einem Zeitpunkt vereinbarte, zu dem er von den “Spiegel”-Recherchen schon gewusst haben müsse. Eckard Rehberg, der kommissarische Parteichef hat öffentlich zu Protokoll gegeben, dass Amthor auf jeden Fall erst noch über seine Reisen Rechenschaft ablegen müsse. “Vertrauensverlust wiegt schwer”, sagt Rehberg, der im Bundestag haushaltspolitischer Sprecher seiner Fraktion ist und als enger Vertrauter von Angela Merkel gilt. Fragen nach Bezahlung der Reisen? Amthor verweist auf Bundestag Auch den stellvertretenden Unions-Fraktionschef Johann Wadephul, einen der wenigen Bundespolitiker, die sich zum Fall geäußert haben, kann man so verstehen. Amthor sei eben noch jung, sagte Wadephul dem RND. Was wie eine unglückliche Entschuldigung klang, lässt sich auch als Verweigerung eines Empfehlungsschreibens für weitere Ämter lesen. “Die Einhaltung des Rechts ist nur die unterste Hürde”, sagt ein anderer CDU-Bundestagskollege Amthors. In der Sitzung am Freitagabend wird Amthor erneut für sich werben, wie bei den Kreisverbänden in dieser Woche. Dort hat er bei Fragen nach der Bezahlung seiner Reisen auf die Prüfung durch den Bundestag verwiesen. Rehberg und Merkel scheiden demnächst aus dem Bundestag aus, Wadephul kommt aus Schleswig-Holstein. In der Landes-CDU wird damit gerechnet, dass es eine Mehrheit geben wird für den Mann aus Torgelow. Wenn die nicht ganz so groß ist, wird Amthor sie vermutlich als “ehrliches Ergebnis” bezeichnen. Selbst Amthors Unterstützer formulieren ihre Plädoyers allerdings mit einem Vorbehalt: Wenn keine neuen Vorwürfe auftauchten, das ist die Vorgabe. RND Von Daniela Vates/RND
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Die kommende slowenische Regierung setzt bei der Erfüllung der EU-Klimaziele auch auf die Atomenergie. Dies geht aus dem von den vier Parteien diese Woche vereinbarten Koalitionsabkommen hervor. Darin werden neben Maßnahmen für Energieeffizienz und Sanierung auch "weitere Maßnahmen zur Erreichung der CO2-Neutralität bis zum Jahr 2050, einschließlich der Nutzung der Kernenergie" angekündigt. Slowenien hat sich wie die anderen EU-Staaten dazu verpflichtet, bis zum Jahr 2050 seinen Kohlendioxidausstoß auf null zu reduzieren. Das Land verfügt über ein Atomkraftwerk in Krsko an der kroatischen Grenze, das eigentlich im Jahr 2023 abgeschaltet werden sollte. Der Anfang der 1980er Jahre mit US-Technologie errichtete Reaktor produziert rund ein Drittel des slowenischen Stroms. Seine Laufzeit soll bis zum Jahr 2043 verlängert werden. Ministerpräsident Marjan Sarec brachte im Vorjahr auch die Errichtung eines zweiten Reaktors ins Spiel, gegen heftige Proteste Österreichs. Nach dem Rücktritt von Sarec Ende Jänner ist es dem konservativen Oppositionsführer Janez Jansa gelungen, zwei bisherige Koalitionsparteien zum fliegenden Wechsel zu überreden. Jansas Demokratische Partei (SDS) unterzeichnete am Montag das Koalitionsabkommen mit der liberalen "Partei des modernen Zentrums" (SMC) und der Pensionistenpartei DeSUS sowie den bisher oppositionellen Christdemokraten (Neues Slowenien/NSi). Am gestrigen Mittwoch wurde der SDS-Chef von Staatspräsident Borut Pahor dem Parlament offiziell als Regierungschef vorgeschlagen. Seine Partei soll in der neuen Regierung die Schlüsselposten für Äußeres und Inneres besetzen. In dem nur 13-seitigen Koalitionsabkommen werden die Vorhaben der künftigen Regierung in Einzeilern aufgezählt. Unter anderem ist eine Wiedereinführung der Wehrpflicht von sechs Monaten geplant, ein pauschales Kindergeld sowie der kostenlose Kindergartenbesuch ab dem zweiten Kind. Zur heiklen Frage der Migrationspolitik, wo Jansa wegen seiner Sympathien für den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban kritisiert wird, finden sich unverfängliche Aussagen wie "Effizienter Schutz der Staatsgrenzen" oder "Konsequente Achtung des Asylverfahrens". Der Dialog mit den Nachbarländern soll "gestärkt" werden, ebenso wie die Position Sloweniens in der NATO und der EU, deren Vorsitz Ljubljana im nächsten Jahr übernimmt. Weiters hat sich die künftige Regierung vorgenommen, das Verfahren zur Einbürgerung von Ausländern slowenischer Herkunft zu erleichtern. Die Schwerfälligkeit dieses Verfahrens zeigte sich, als im Dezember die Kärntner Slowenin Angelika Mlinar zur Ministerin gewählt wurde und dafür die Staatsbürgerschaft annehmen musste. Obwohl sie die Voraussetzungen dafür erfüllte, war ein Regierungsbeschluss erforderlich. Quelle: APA
Der Weg für eine neue Mitte-Rechts-Regierung in Slowenien ist frei. Staatspräsident Borut Pahor hat am Mittwoch den konservativen slowenischen Oppositionsführer Janez Jansa mit der Regierungsbildung beauftragt. Der 61-jährige Jansa, der noch vom Parlament bestätigt werden muss, wird bereits zum dritten Mal slowenischer Regierungschef. Er sei zufrieden, dass die Zeit der politischen Ungewissheit nach dem Rücktritt von Ministerpräsident Marjan Sarec relativ kurz sein werde, sagte Pahor bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Jansa. Sarec trat Ende Jänner zurück, was zum Sturz seiner Fünf-Parteien-Minderheitsregierung, die seit September 2018 im Amt war, geführt hat. Das Parlament wird spätestens in einer Woche bei einer geheimen Wahl über die Bestellung von Jansa zum neuen Ministerpräsidenten abstimmen. Danach wird der designierte Regierungschef zwei Wochen Zeit haben, um sein Regierungsteam zu nominieren. Die Liste der Ministerkandidaten muss ebenfalls vom Parlament gebilligt werden. Spätestens Ende März wird Slowenien die neue Regierung bekommen. Es seien genug Stimmen für eine Mehrheitsregierung zugesichert, sagte Jansa. Die genaue Zahl der Mandate, mit denen seine künftige Regierung rechnen kann, nannte er nicht. Der Koalition werden neben seiner Demokratischen Partei (SDS) noch die oppositionellen Christdemokraten (NSi) sowie zwei bisherige Regierungsparteien, die Partei des modernen Zentrums (SMC) und die Pensionistenpartei (DeSUS), angehören. Die Parteien halten im Parlament zusammen 47 von 90 Mandate, nachdem ein SMC-Abgeordneter bereits angekündigt hat, die Koalition nicht unterstützen zu wollen. Die Parteien haben bereits am Dienstagabend den Koalitionsvertrag unterzeichnet, nachdem ihre Gremien dafür grünes Licht gaben. Das Regierungsprogramm zeige, dass die Parteien bereit seien, Kompromisslösungen zu suchen und die dringendsten Probleme im Land zu bewältigen. Jansa räumte jedoch ein, dass es in der übrigen zweieinhalbjährigen Amtszeit nicht möglich sein werde, alles abzuschließen. Jansa bedankte sich bei seinen künftigen Koalitionspartnern dafür, die Interessen der Bürgerinnen und Bürger sowie das gemeinsame Wohlergehen vor alles andere gestellt zu haben. In der künftigen Regierung werden mit SMC und DeSUS zwei Parteien sein, die nach der Wahl 2018 die Kooperation mit Jansa unter anderem wegen seiner Sympathien für die Politik des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban explizit abgelehnt hatten. Trotz Wahlsiegs konnte die SDS damals keine Regierung bilden und wurde vom Zweitplatzierten Sarec ausgestochen. Im Regierungsprogramm, dessen Eckpunkte die SDS auf der Internetseite veröffentlichte, kündigt die neue Koalition einen effektiven Grenzschutz an, bei Energiepolitik wird weiterhin auf Atomkraft gesetzt. Für viel Wirbel wird erwartungsgemäß die geplante Wiedereinführung der Wehrpflicht sorgen. Geplant sind Reformen im Justizwesen und bei Sozialtransfers, sowie wohnungspolitische Maßnahmen für Jungfamilien und Maßnahmen für die ältere Generation. Darüber hinaus will man auch den Dialog mit den Nachbarländern stärken. Die Koalitionsparteien haben sich laut Medienberichten schon auf eine Ressortverteilung geeinigt: die SDS wird zusammen mit dem Premier acht Regierungsmitglieder haben, die drei Koalitionspartner insgesamt neun. Die Partei Jansas wird die Ministerien Inneres, Außenpolitik, Finanzen, Umwelt, Kultur sowie die beiden Regierungsbehörden für Kohäsionspolitik und für Auslandsslowenen führen. Die zweitgrößte Regierungspartei SMC bekommt das Wirtschafts-, Justiz-, Bildungs-, und Verwaltungsministerium sowie den Posten des Parlamentspräsidenten. Die NSi wird den Verteidigungs- und Infrastrukturminister sowie die Minister für Arbeit, Familie und Soziales stellen, DeSUS übernimmt die Leitung der Ressorts Landwirtschaft und Gesundheit sowie einer neuen Regierungsbehörde für Demografie. Quelle: APA
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Der Vorsitzende der Jungen Union, Tilman Kuban, fordert, dass die geplante App zur Kontaktverfolgung bei jedem Deutschen automatisch auf dem Handy installiert wird, der nicht aktiv widerspricht. "Die Corona-App wird nicht der neue Impfstoff, aber sie kann uns dabei helfen, schneller zu unserem gewohnten Leben zurückzukehren und dabei die Infektionszahlen möglichst klein zu halten", sagte Kuban der "Welt am Sonntag". Der CDU-Politiker geht davon aus, dass dafür 40-50 Millionen Menschen in Deutschland mitmachen und diese App nutzen müssten. "Deshalb bin ich für eine Widerspruchslösung bei der Datenspende. Jeder Smartphone-Besitzer sollte die neue Tracing-App mit dem nächsten Update aufs Handy bekommen und völlig anonym entscheiden, ob er teilnehmen und damit helfen will oder aus für sich nachvollziehbaren Gründen widerspricht", sagte Kuban. Er schlägt vor, dass die App zeitlich begrenzt, aber standardmäßig aktiv sein sollte. "Eine transparente Speicherung und Löschung der Daten muss dabei garantiert sein, denn keiner will ein Überwachungssystem. Wir dürfen an Ostern unsere Familien nicht sehen und mancher Orts noch nicht einmal länger auf einer Parkbank sitzen." Eine App biete die Chance, "unsere gewohnten Freiheiten schneller wieder ausleben zu können". Er halte es für absolut zumutbar, den Menschen eine Entscheidung darüber abzuverlangen, ob sie die App nutzen wollen oder nicht. Der Grünen-Politiker Konstantin von Notz lehnt eine solche Lösung ab. "Der Eingriff in die informationelle Selbstbestimmung und die Integrität der informationstechnischen Systeme der Bürgerinnen und Bürger wäre zweifellos ein anderer - und der große, auch rechtliche Vorteil einer sauberen Opt-In Lösung, nämlich die selbstbestimmte Einwilligung, dahin", sagte von Notz der "Welt am Sonntag". Eine App werde nur Erfolg haben, wenn sie transparent und freiwillig ist. Der Richter und Datenschutzexperte Ulf Buermeyer sagt, man solle den Bürgern ein oder zwei Monate Zeit geben, sich die App freiwillig zu installieren. "Erst wenn man merkt, dass man Menschen irrationale Ängste vor Überwachung nicht nehmen kann, muss man möglicherweise über Zwangsapps nachdenken. Das wäre rechtlich gesehen machbar, wenn keine Bewegungsprofile aufgezeichnet werden würden." Für die Demokratie wäre dies jedoch ein fatales Zeichen, so Buermeyer. "Man müsste dann auch in der Lage sein, einen solchen Zwang durchzusetzen." Anfang April hatte die "Pan-European Privacy-Preserving Proximity Tracing-Initiative" (PEPP-PT) ein Verfahren vorgestellt, bei dem eine App helfen soll, das Coronavirus einzudämmen. Die Bundesregierung hatte die Initiative begrüßt und gesagt, dass die App eine freiwillige Maßnahme sein werde.
Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) beharrt daruf, dass die Einführung der sogenannten Corona-App auf strikter Freiwilligkeit beruhen muss. "Die App-Lösung, die jetzt im Gespräch ist, macht nur Sinn, wenn Freiwilligkeit herrscht und der Datenschutz gewährleistet ist", sagte sie dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Freiwilligkeit sei nämlich Voraussetzung für Akzeptanz. "Die ist wiederum erforderlich, damit die App effektiv ist. Dafür müssen deutschlandweit hinreichend viele Menschen mitmachen. Es muss also klar sein, dass die Daten nur für diesen begrenzten Zweck genutzt werden, in welcher Frist Daten gelöscht werden und dass sie nicht personalisiert sein dürfen." Nutzer erführen deshalb nicht, wer die infizierte Person gewesen sei, mit der sie Kontakt gehabt hätten, sondern nur, dass ein Kontakt bestanden habe, so Lambrecht. "Wir setzen auf die Einsicht der Menschen und darauf, dass sie auch ein eigenes Interesse daran haben zu erfahren, ob sie durch Kontakte gefährdet sein könnten. Auch Umfragen zeigen, dass eine hohe Akzeptanz für eine solche App besteht." Die SPD-Politikerin unterstrich zugleich, dass die App später nicht für andere Zwecke, etwa die der Kriminalitätsbekämpfung, genutzt werde. "Eine solche Zweckentfremdung würde das Recht auf informationelle Selbstbestimmung absolut verletzen", sagte sie dem RND. "Das wäre mit mir als Justizministerin nicht zu machen." Der Vorsitzende der Jungen Union, Tilman Kuban, hatte dafür plädiert, die im Kampf gegen das Coronavirus geplante App zur Kontaktverfolgung automatisch auf die Handys aller Deutschen zu installieren. Anschließend sollten die Smartphone-Besitzer darüber entscheiden, die App zu nutzen oder nicht, sagte er der "Welt am Sonntag". Kuban geht - wie auch andere Experten - davon aus, dass 40 bis 50 Millionen Menschen in Deutschland mitmachen und die App nutzen müssten. "Deshalb bin ich für eine Widerspruchslösung bei der Datenspende", sagte er.
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1 Auch beim VfB Stuttgart wird es zu Geisterspielen kommen. Foto: imago images/Bernd Feil Die Politik hat dem Saison-Neustart des Profi-Fußballs grünes Licht gegeben. Wann genau die Geisterspiele beginnen, ist aber noch offen. Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick. Stuttgart - Die Politik hievt „König Fußball“ zurück auf den Thron - der Ball wird im Mai trotz der Corona-Krise wieder rollen. Bei der Videokonferenz von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten am Mittwoch in Berlin wurde der Weg für den Neustart der seit Mitte März unterbrochenen Saison in der Bundesliga und der 2. Liga ab Mitte des Monats freigemacht. Lesen Sie hier: Politik erlaubt Geisterspiele ab Mitte Mai Ab wann genau die Geisterspiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf dem Programm stehen, ist noch offen. Die Entscheidung soll der Deutschen Fußball Liga (DFL) überlassen werden. Die DFL, die am Donnerstag die 36 Klubchefs virtuell versammelt, visierte zuletzt den 15. Mai an. Noch neun Spieltage stehen aus. Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick. Was wurde beschlossen? Bei der Videokonferenz von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten am Mittwoch in Berlin wurde der Weg für den Neustart der seit Mitte März unterbrochenen Saison in der Bundesliga und der 2. Liga ab Mitte Mai freigemacht. Es sei vertretbar, dass der Spielbetrieb fortgesetzt wird, um den wirtschaftlichen Schaden zu begrenzen. Ist schon klar, wann es wieder losgeht? Ab wann genau die Geisterspiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf dem Programm stehen, ist noch offen. Die Entscheidung soll der Deutschen Fußball Liga (DFL) überlassen werden. Die DFL visierte zuletzt den 15. Mai an. Noch neun Spieltage stehen aus. Wann werden wichtige Fragen geklärt? Die 36 Profiklubs werden am Donnerstag bei einer virtuellen Mitgliederversammlung über das weitere Vorgehen beraten. Neben einem Starttermin geht es um die Frage der Ansetzungen. Zudem wird sicher auch erörtert, wie und wo die Partien übertragen werden. Schließlich sollen Ansammlungen von Fans vor dem TV wie vor den Stadien verhindert werden. Ist der Profifußball damit gerettet? Den Kampf um ihre Existenz, bei dem es um etwa 770 Millionen Euro, die Zukunft zahlreicher Vereine und 56.000 Arbeitsplätze geht, hat die Milliardenbranche erst einmal gewonnen. Nun soll die Spielzeit im besten Fall bis Ende Juni zu Ende gebracht werden. Ist die Entscheidung ein Freifahrtschein für die Klubs? Nein. Durch den Start im Mai wird die Bundesliga mit einem Schlag zum Weltmarktführer, da die anderen Topligen noch wesentlich weiter von einem Wiederbeginn (falls es den überhaupt geben wird) entfernt sind. Allerdings wird die Liga auf Bewährung spielen. Vor allem das entlarvende Video des Berliners Salomon Kalou hat den schmalen Grat aufgezeigt, auf dem der Fußball wandelt. Sind die Kritiker nun verstummt? Mitnichten. Vertreter anderer Sportarten bemängeln die „Extrawurst“ für den Fußball. Das Kalou-Video bestärkt die Zweifler am DFL-Konzept. Sportmediziner warnen vor möglichen Spätfolgen. Coronavirus – ein Erreger legt den Alltag lahm Hier geht es zu unserem Themendossier >> Aktuelle Meldungen, wissenswerte Hintergründe und nützliche Tipps – in unserem Dossier bündeln wir alle Artikel zu Corona.
1 VfB-Finanzvorstand Stefan Heim, hat die Lizenzunterlagen für die DFL erarbeitet. Foto: Baumann In welcher Liga der VfB Stuttgart in der kommenden Saison spielt, ist nach wie vor offen. Klar ist schon jetzt: Die Lizenz hat er für beide Fälle ohne Auflagen sicher. Stuttgart - Wenn alles doch noch irgendwie nach Plan läuft, spielen auch in der kommenden Saison 36 Fußballclubs in der ersten und zweiten Liga. Und jeder, der dabei sein möchte, benötigt eine Lizenz. Schon jetzt ist klar: An dieser Hürde wird wohl kein Bewerber scheitern. 49 Vereine haben ihre Unterlagen bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) eingereicht, in einer ersten Prüfung wurde keinem von ihnen die Lizenz verweigert. Manche Clubs müssten allerdings „bis Mitte Juni Bedingungen erfüllen, um im Falle der sportlichen Qualifikation die Spielberechtigung zu erhalten, oder erhielten die Lizenz unter Auflagen“. Zu beiden Kategorien gehört der VfB Stuttgart nicht. Lesen Sie hier: VfB-Profis bedanken sich bei Pflegekräften Der Zweitligist hat zwei Varianten eingereicht – für die erste Liga im Falle eines Aufstiegs und für ein weiteres Jahr in Liga zwei. Bei beiden Entwürfen gab es keine Beanstandungen der DFL. Und das liegt nicht etwa an den beschlossenen Ausnahmeregelungen aufgrund der Corona-Krise. Spielraum für die Vereine Die DFL-Mitgliederversammlung hatte am 31. März beschlossen, im Lizenzierungsverfahren für die kommende Spielzeit bei den Vereinen auf die Überprüfung der Liquidität zu verzichten, da die Unterbrechung des Spielbetriebs aufgrund der Coronakrise viele Clubs vor ernsthafte Schwierigkeiten stellt. Die nächste Prüfung der finanziellen Kriterien findet erst während der kommenden Spielzeit 2020/21 statt, alle 36 Clubs der Bundesliga und der zweiten Liga müssen die notwendigen Unterlagen spätestens bis zum 15. September bei der DFL einreichen. Bereits jetzt prüft die DFL jedoch noch „sportliche, rechtliche, personell-administrative, infrastrukturelle und medientechnische Kriterien“, wie sie am Montag schrieb. Die nächsten Entscheidungen im zweiten Schritt des Lizenzierungsverfahrens sind für Mitte Mai geplant. Die endgültige Entscheidung über die Vergabe der Lizenzen soll spätestens in der zweiten Juni-Hälfte erfolgen. Coronavirus – ein Erreger legt den Alltag lahm Hier geht es zu unserem Themendossier >> Aktuelle Meldungen, wissenswerte Hintergründe und nützliche Tipps – in unserem Dossier bündeln wir alle Artikel zu Corona.
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Iserlohn. An der städtischen Musikschule Iserlohn starten am Mittwoch, 12. August, die neuen Eltern-Kind-Kurse mit jeweils nur etwa fünf bis sechs Kindern pro Gruppe. Die ersten zwei Kurstermine sind als Probezeit bei Abbruch kostenlos, Anmeldungen sind noch bis Donnerstag, 25. Juni, möglich (für Letmathe: bis Mittwoch, 24. Juni) In den „Musikgarten“-Kursen treffen sich Kinder zwischen 18 Monaten und etwa dreieinhalb Jahren mit einer erwachsenen Begleitperson zur Beschäftigung mit Rhythmus- und Echospielen, kleinen Tänzen, Instrumenten, Bewegung, Liedern und anderen Erfahrungen. Die „Musikkäfer“-Kurse sind für Kinder zwischen acht und 18 Monaten, ebenfalls mit Begleitperson. Dort geht es um Lieder, Kniereiter und Reime, kleine Instrumente, Finger- und Bewegungsspiele. Die Kurse gehen diesmal nur bis zu den Herbstferien. Jede Musikstunde dauert 50 Minuten. Jeder Kurs kostet sechs Euro pro Unterrichtstermin. Eine Ermäßigung ist möglich. Bei späterem Beginn wird der Kurs günstiger. Informationen und Anmeldeformulare gibt es bis zum 25. Juni unter 02371/217-1953, unter www.musikschule.iserlohn.de oder per E-Mail an musikschule@iserlohn.de.
Letmathe. Nach den Sommerferien startet die „Trommelhorde“ – der neue Kurs für Fünfjährige an der Musikschule Iserlohn. Kinder trommeln für ihr Leben gern und das ist das Wichtigste bei der neuen „Trommelhorde“, die sich Laura Holzwarth als Schlagzeuglehrerin ausgedacht hat. Auf Percussion-Instrumenten, Kinder-Cajons und Djemben ist das Trommeln „ein Kinderspiel“. Deshalb geht es vor allem um Rhythmus beim spielerischen Umgang mit der Musik. Bis zu zehn Kinder treffen sich ab 2. September immer montags von 15 bis 15.50 Uhr in der „Trillingschen Villa“ an der Von-der-Kuhlen-Straße 14 und erleben bis zu den Sommerferien 2021 viele schöne Stunden rund um die Musik: Aus Klopfen wird Spielen, aus Sprechen wird Rappen und aus allem wird plötzlich Musik. Die Teilnahme an der „Trommelhorde“ kostet dank großzügiger Unterstützung der Förderstiftung der Musikschule nur neun Euro pro Monat, die ersten zwei Wochen sind als Probezeit bei Abbruch kostenlos. Anmeldungen sind noch bis Montag, 29. Juni, möglich. Informationen und Anmeldeformulare sind im Büro der Musikschule unter 02371/217-1953, als Download im Internet unter www.musikschule.iserlohn.de oder per E-Mail an musikschule@iserlohn.de erhältlich.
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WASHINGTON (dpa-AFX) - Nach Ansicht des Chefs der US-Notenbank Federal Reserve (Fed), Jerome Powell, könnten weitere Konjunkturhilfen als Reaktion auf die Corona-Krise nötig sein, um die Wirtschaft des Landes zu stützen. Der wirtschaftliche Schock durch die Pandemie scheine der größte in der Geschichte zu sein, und auch die finanzpolitische Antwort darauf sei die schnellste und größte in der Nachkriegsgeschichte, sagte Powell am Mittwoch bei einer Video-Schalte mit einem Thinktank in Washington. Die bisherigen Pakete seien aber womöglich nicht das letzte Kapitel. Weitere politische Maßnahmen könnten notwendig sein. Auf Nachfrage bekräftige der Fed-Chef die Position der Notenbank, wonach das Konzept negativer Leitzinsen für die US-Wirtschaft eher ungeeignet sei. Zumindest zum jetzigen Zeitpunkt ziehe die Fed den Einsatz des Instruments nicht in Betracht. Powell reagierte damit auf zunehmende Spekulationen an den Finanzmärkten, wonach die Fed anderen Notenbanken folgen und ihren Leitzins unter die Nulllinie senken könnte. Ähnlich gehen derzeit etwa die japanische Notenbank oder die Europäische Zentralbank (EZB) vor. "Zusätzliche fiskalische Unterstützung könnte kostspielig sein, lohnt sich aber, wenn sie dazu beiträgt, langfristige wirtschaftliche Schäden zu vermeiden und uns eine stärkere Erholung zu bescheren", sagte Powell. Diese Abwägung sei Sache des Kongresses. Langfristig müsse das Land wieder zu einer nachhaltigen Haushaltsführung zurückkehren. Dies müsse aber in wirtschaftlich guten Zeiten passieren. Derzeit sei dies keine Priorität. Die Notenbank werde ihre Instrumente weiterhin vollumfänglich einsetzen, bis die Krise eindeutig überstanden sei, sagte Powell. Der Weg dahin sei aber höchst ungewiss und mit erheblichen Risiken verbunden. Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise seien wesentlich schlimmer als jede Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg. Die Notenbank hat ihre Geldpolitik in der Corona-Krise bereits beispiellos gelockert. Zu konkreten Vorschlägen aus dem US-Parlament mit Blick auf weitere Konjunkturpakete wollte sich Powell nicht äußern. Dies gehöre nicht zur Rolle der Fed, betonte er. Der US-Kongress hat seit März bereits Konjunkturpakete in Höhe von rund 2,7 Billionen US-Dollar auf den Weg gebracht. Die Demokraten im Repräsentantenhaus fordern wegen der anhaltenden Krise ein weiteres Paket im Umfang von mindestens drei Billionen US-Dollar. Die Haltung der Regierung des Republikaners Donald Trump ist es, dass nun zunächst die Wirkung der bisher verabschiedeten Gesetze abgewartet werden müsse, bevor über weitere Maßnahmen nachgedacht werden könne. Nancy Pelosi, die demokratische Vorsitzende des Repräsentantenhauses, mahnte dagegen am Mittwoch im Interview mit dem Sender MSNBC: "Dies ist nicht die Zeit für eine Pause." Die US-Wirtschaft befindet sich wegen der Pandemie in einer schweren Krise./jac/bgf/jsl
WASHINGTON (dpa-AFX) - Die US-Notenbank Federal Reserve ruft den Staat in der Corona-Krise zu mehr fiskalischer Unterstützung auf. Der Kongress solle es in Erwägung ziehen, seine bereits umfassenden finanziellen Hilfen auszuweiten, sagte der Fed-Vorsitzende Jerome Powell am Mittwoch in einem Vortrag bei der der Denkfabrik "Peterson Institute". Andernfalls könne die Krise lange dauern und ein anhaltend schwaches Wachstum und stagnierende Einkommen mit sich bringen. Die US-Notenbank werde ihre Instrumente weiterhin vollumfänglich einsetzen, bis die Krise eindeutig überstanden sei, sagte Powell. Der Weg dahin sei aber höchst ungewiss und mit erheblichen Risiken verbunden. Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise seien wesentlich schlimmer als jede Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg. Die Notenbank hat ihre Geldpolitik in der Corona-Krise bereits beispiellos gelockert. Es kommen auch gänzlich neue Instrumente zum Einsatz. Beispielsweise kauft die Fed über Umwege auch Anleihen von Unternehmen mit eigentlich unzureichender Bonität (Junk)./bgf/jsl/he
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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro ist am Mittwoch gestiegen und hat damit einen Teil der starken Verluste vom Vortag wieder wettgemacht. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1023 US-Dollar gehandelt, nachdem der Kurs in der vergangenen Nacht bei 1,10 Dollar gelegen hatte. Am Vortag war der Euro um mehr als zwei Cent bis auf 1,0955 Dollar gefallen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt auf 1,0982 Dollar festgesetzt. Marktbeobachter sprachen von einer Dollar-Schwäche, die dem Euro im Gegenzug zuletzt wieder etwas Auftrieb verliehen hat. Die US-Regierung will die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise mit einer drastischen Erhöhung der Staatsausgaben und einer direkten finanziellen Hilfen für die amerikanischen Bürger eindämmen. Als Teil eines billionenschweren Hilfspakets sollen auch Konsumschecks verteilt werden, eine Maßnahme, die auch als "Helikoptergeld" bezeichnet wird. Insgesamt will die Regierung in Washington nach Angaben des Finanzministers Steven Mnuchin rund eine Billion Dollar (900 Mrd Euro) in die Wirtschaft pumpen. Am Devisenmarkt wurden erneut sichere Anlagehäfen wie der japanische Yen nachgefragt, der zu allen anderen wichtigen Währungen zulegen konnte. Auch der Schweizer Franken legte im Handel mit dem Dollar zu, während die norwegische Krone unter Verkaufsdruck stand. In Norwegen spielt das Ölgeschäft eine wichtige Rolle und die Wirtschaft des Landes wird durch den jüngsten Verfall der Ölpreise belastet./jkr/ssc/jha/ Kostenloser Wertpapierhandel auf Smartbroker.de
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat am Freitagvormittag deutlich zugelegt. Zuletzt kostete ein Euro 1,1324 US-Dollar. Damit nahm die Gemeinschaftswährung Kurs auf das Juni-Hoch aus dem Vorjahr bei 1,1412 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,1187 Dollar festgesetzt. Der Euro profitierte weiter von dem schrumpfenden Zinsvorsprung des amerikanischen Dollar. Die US-Notenbank hatte ihren Leitzins in dieser Woche zur Eindämmung der Corona-Folgen überraschend und deutlich um einen halben Prozentpunkt gesenkt. Fachleute rechnen mit weiteren Reduzierungen. Anlagen in Dollar werden damit weniger lukrativ, was auf der US-Währung lastet. Zudem waren die Auftragseingänge der Deutschen Industrie zu Jahresbeginn unerwartet stark ausgefallen. Allerdings spielte die Corona-Epidemie für die Zahlen noch keine Rolle. Am Freitag blicken die Finanzmärkte auch auf den amerikanischen Arbeitsmarkt. Die US-Regierung veröffentlicht ihren monatlichen Bericht. Zwar wird erwartet, dass sich der Stellenaufbau im Februar etwas verlangsamt hat. Unsicherheiten wegen der Corona-Ausbreitung auch in den USA dürften die Zahlen aber noch nicht spiegeln. Technisch hat sich die Lage zugunsten der Gemeinschaftswährung gewandelt. Zum Dollar zeige der Euro "aktuell enorme Stärke und könnte vor einem langfristigen Richtungswechsel stehen", hieß es in einer Analyse der UBS./mf/jsl/jha/ Kostenloser Wertpapierhandel auf Smartbroker.de
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Schriesheim-Altenbach. (hö) Man kann nicht sagen, dass sich in Altenbach die Gemüter beruhigt hätten, wenn es um das schnelle Internet geht. In der Fragestunde des Ortschaftsrates bemängelten – wie schon vor sechs Wochen – mehrere Bürger die schleppende Kommunikation der kreiseigenen Firma Fibernet, die gerade die Glasfaserhauptleitung durch die Hauptstraße legt. So ist vielen nicht klar, ob Weiterlesen mit + Lokale Themen + Hintergründe + Analysen Meine RNZ+ Zugang zu allen Inhalten von RNZ+ Zugang zu allen Inhalten von RNZ+ Top-Themen regional, aus Deutschland und der Welt Top-Themen regional, aus Deutschland und der Welt Weniger Werbung mit RNZ+ RNZ+ Angebot für Neukunden 0,99€ 1 Monat einmalig 0,99 € danach 6,90 € pro Monat Zugriff auf alle RNZ+ Artikel inkl. gratis Live-App Jetzt kaufen Tagespass 1,49€ 24 Stunden alle RNZ+ Artikel lesen Jetzt Tagespass kaufen Sie sind schon Printabonnent? 5,20€ Digital Plus 5,20 € pro Monat inkl. E-Paper Alle RNZ+ Artikel & gratis Live-App Jetzt Digital Plus kaufen Oder finden Sie hier das passende Abo Shop Sie haben bereits ein Konto? Einloggen
Schriesheim. (hö) Nun erreicht das schnelle Internet auch das Gewerbegebiet östlich der B3. Am Freitag kündigten die Stadtverwaltung und die kreiseigene Firma Fibernet an, das Areal mit einem kostenlosen Glasfaser-Hausanschluss zu versorgen – möglich macht das ein üppiger Landes- und Bundeszuschuss. Die RNZ fasst die wichtigsten Fragen und Antworten Weiterlesen mit + Lokale Themen + Hintergründe + Analysen Meine RNZ+ Zugang zu allen Inhalten von RNZ+ Zugang zu allen Inhalten von RNZ+ Top-Themen regional, aus Deutschland und der Welt Top-Themen regional, aus Deutschland und der Welt Weniger Werbung mit RNZ+ RNZ+ Angebot für Neukunden 0,99€ 1 Monat einmalig 0,99 € danach 6,90 € pro Monat Zugriff auf alle RNZ+ Artikel inkl. gratis Live-App Jetzt kaufen Tagespass 1,49€ 24 Stunden alle RNZ+ Artikel lesen Jetzt Tagespass kaufen Sie sind schon Printabonnent? 5,20€ Digital Plus 5,20 € pro Monat inkl. E-Paper Alle RNZ+ Artikel & gratis Live-App Jetzt Digital Plus kaufen Oder finden Sie hier das passende Abo Shop Sie haben bereits ein Konto? Einloggen
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Nach gescheitertem Staatsstreich Der Machtkampf in Libyen ist nur vertagt Der Staatsstreich in Libyen ist gescheitert, aber der Kampf um die Macht nur vertagt. Verstärkten internationalen Druck müssen die Kontrahenten nicht fürchten - und das hängt auch mit dem Ukraine-Krieg zusammen. Von B. Blaschke.
Waffenruhe in Libyen Waffenruhe in Libyen Der gegen die libysche Regierung kämpfende General Khalifa Haftar hat der von Russland und der Türkei geforderten Waffenruhe doch noch zugestimmt.
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Fünf Herzspezialisten sitzen auf dem Podium und werden über die verschiedenen Herzerkrankungen informieren und Publikumsfragen beantworten. Am kommenden Mittwoch 4. März, lädt das Universitätsklinikum Tübingen in Kooperation mit dem TAGBLATT wieder zum Gesundheitstag ein. Im Fokus der Medizinveranstaltung steht das Thema Herzschwäche: Wie funktioniert das Herz? Woran erkenne ich eine Herzschwäche, was sind die ersten Symptome? Welche Ursachen gibt es für ein schwaches Herz? Habe ich Risikofaktoren? Wie behandelt man die Herzmuskelschwäche heute? Soll ich mich schonen – oder nicht? Was für Medikamente gibt es? Was kann ich selbst tun? Herzspezialisten des Universitätsklinikums Tübingen informieren zusammen mit einem niedergelassenen Kardiologen allgemeinverständlich zu all diesen Themen und stehen für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung. Die vier Experten und eine Expertin auf dem Podium sind: Prof. Meinrad Gawaz, Ärztlicher Direktor der Abteilung Kardiologie und Angiologie in der Medizinischen Universitätsklinik Tübingen. Er wird die Funktionen des Herzens erklären und über die Verbreitung der Herzschwäche sprechen. Dr. Karin Müller, ebenfalls aus der Abteilung Kardiologie und Angiologie, wird innovative Medikamente zur Herzentlastung vorstellen. Prof. Tobias Geisler, Abteilung Kardiologie und Angiologie, wird über die im Klinikum angewendeten Therapien bei verschiedenen Formen von Herzschwäche informieren. Die Bedeutung der kardiologischen Untersuchung ist das Thema von Dr. Matthias Keim, niedergelassener Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie in Reutlingen. Prof. Aron-Frederik Popov, Leiter der Herzinsuffizienzchirurgie am Uniklinikum Tübingen wird über die chirurgischen und interventionellen Verfahren bei akuter Lebensgefahr sprechen. Jeder Referent hält ein einführendes Kurzreferat, danach ist Zeit für Fragen aus dem Publikum, die auch anonym gestellt werden können und von Moderator Ulrich Janßen vorgetragen werden. Die Veranstaltung beginnt um 19 und endet um 21 Uhr. Vorher und in der Pause können die Infotische im Foyer aufgesucht werden. Wer Fragen mailen möchte, an: service@tagblatt.de.
Der Gesundheitstag Herzschwäche findet am morgigen Mittwoch nicht als öffentliche Veranstaltung im Sparkassen Carré statt. Er wurde am Montag aus aktuellem Anlass zu einem Expertengespräch in TAGBLATT umgewandelt. Das Universitätsklinikum traf diese Entscheidung zusammen mit dem TAGBLATT aus Rücksicht auf die Zielgruppe des Gesundheitstags. Nicht etwa weil sich das Coronavirus in der Region so schnell ausbreiten würde, wurde diese Änderung beschlossen, sondern weil es sich beim Publikum in der Mehrzahl um ältere Menschen mit verschiedenen Erkrankungen und Vorerkrankungen handelt. Die Mediziner vermuten, dass die viele dieser Patienten derzeit kein Risiko eingehen und öffentliche Veranstaltungen eher meiden wollen. Auf die Informationen der Experten soll dennoch niemand verzichten müssen, deshalb wird der Gesundheitstag nun zwar unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden, aber jede und jeder, die oder der Interesse an dem Thema hat oder selber betroffen ist, kann die Fragen trotzdem loswerden und auf kompetente Antworten hoffen. Die Fragen sollten bis Mittwoch Mittag an die Redaktion unter E-Mail service@tagblatt.de geschickt oder per Telefon unter der Nummer 0 70 71 / 934 350 oder 328 gestellt werden. Das TAGBLATT wird am Samstag dann wie immer die Informationen der Expertenrunde in einem Artikel zusammenfassen. Für Fragen stehen folgende Mediziner bereit: Prof. Meinrad Gawaz, Ärztlicher Direktor der Abteilung Kardiologie und Angiologie am Uniklinikum Tübingen. Seine Themen sind die Funktionen des Herzens und die Verbreitung der Herzschwäche sprechen. Dr. Karin Müller, ebenfalls aus der Abteilung Kardiologie und Angiologie, ist Expertin für innovative Medikamente. Prof. Tobias Geisler, Abteilung Kardiologie und Angiologie, weiß über die im Klinikum angewendeten verschiedenen Therapien Bescheid. Für die Bedeutung der kardiologischen Untersuchung steht der niedergelassener Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie in Reutlingen, Dr. Matthias Keim. Prof. Aron-Frederik Popov wird als Leiter der Herzinsuffizienzchirurgie am Uniklinikum Tübingen die chirurgischen und interventionellen Verfahren bei akuter Lebensgefahr vorstellen. Info Fragen zur Herzschwäche bis Mittwoch Mittag ans TAGBLATT unter der E-Mailadresse service@tagblatt.de oder per Telefon unter der Nummer 0 70 71 / 934 350 oder 328 .
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Polizei Bochum POL-BO: Autofahrer (83) erfasst Fußgänger (58) - Krankenhaus Bochum-Wattenscheid (ots) Bei einem Verkehrsunfall in Bochum-Wattenscheid ist ein 58-jähriger Bochumer schwer verletzt worden. Ein 83-jähriger aus Essen hatte ihn mit seinem Auto erfasst. Der Unfall ereignete sich am Donnerstag, 9. Januar, auf der Bochumer Straße in Höhe der Hausnummer 103. Nach aktuellem Kenntnisstand wollte der Fußgänger dort gegen 12.50 Uhr bei Grün die Fußgängerampel überqueren, als es zum Zusammenstoß mit dem Autofahrer kam, der in Richtung Hochstraße unterwegs war. Der Bochumer prallte gegen die Windschutzscheibe und stürzte auf die Straße. Dabei wurde er schwer verletzt. Ein Rettungswagen brachte ihn zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Polizisten sperrten die Unfallörtlichkeit für die Dauer der Unfallaufnahme. Original-Content von: Polizei Bochum, übermittelt durch news aktuell
Polizei Bochum POL-BO: Gelegenheit macht Diebe: Wer kennt diese Männer? Bild-Infos Download Ein weiterer Medieninhalt Bochum-Wattenscheid (ots) Als er die Scheine sah, griff er zu: Offenbar spontan hat ein Mann Geld vom Verkaufstresen eines Tabakladens in Wattenscheid genommen. Ein Komplize deckte ihn. Dumm für das Duo: Eine Überwachungskamera hat alles gefilmt. Mit richterlichem Beschluss sind die Aufnahmen jetzt zur Veröffentlichung freigegeben. Die Kripo fragt: Wer kennt diese Männer? Ereignet hat sich der Vorfall am Freitag, 29. November, im Tabakladen des Supermarkts an der Ottostraße. Gegen 13 Uhr sah das Duo die losen Geldscheine auf dem Tresen liegen. Der eine griff zu, der andere passte auf, dass niemand hinsieht. Das Kriminalkommissariat 34 ermittelt und bittet unter der Telefonnummer 02327 / 963 8405 (-4441 außerhalb der Geschäftszeiten) um Zeugenhinweise. Original-Content von: Polizei Bochum, übermittelt durch news aktuell
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Leipzig – Was geschah wirklich am 8. April im Leipziger Auwald? Die 37-jährige Myriam Z. soll beim Spazieren mit ihrem Baby von ihrem Ex-Freund brutal niedergeschlagen worden sein, zwei Tage später starb sie an den schweren Verletzungen. Jetzt ist der mutmaßliche Mörder offenbar auch der einzige Augenzeuge. Zwei Wochen nach der schrecklichen Tat startet die Polizei nun erneut einen Aufruf an die Bevölkerung. Noch immer werden dringend Zeugen gesucht. Myriam (37) ist tot, ihr Baby überlebte den Angriff „Für die Ermittlungsbehörden sind sämtliche Feststellungen von möglichen Zeugen in diesem Zeitraum und in diesem Bereich von Bedeutung, auch wenn diese für den Beobachter möglicherweise zunächst gar keinen Zusammenhang mit der Tat haben oder unbedeutend erscheinen mögen“, appelliert die Polizei. Myriam Z. war am 8. April gegen 11.40 Uhr auf dem Waldweg parallel zwischen der B2/Wundtstraße und der Neuen Linie mit ihrem Baby spazieren. Ihr Ex, Edris Z. (30), soll sie dort angegriffen haben. So brutal, dass die junge Mutter am 10. April in der Klinik starb. Das Baby blieb unverletzt. Lesen Sie auch In Leipziger Auwald getötet : Ermordete Myriam (37) wurde vor acht Wochen Mutter Fünf Tage nach dem gewaltsamen Tod von Myriam Z. (37) im Leipziger Auwald werden immer mehr Details bekannt. BILDplus Logo Mutter (†37) erschlagen : Was wird jetzt aus Myriams Baby? Ihre acht Wochen alte Tochter Ava trug Myriam Z. am Körper, als sie erschlagen wurde. Das Kind überlebte – was wird jetzt aus ihm? Der 30-Jährige wurde schließlich festgenommen, seither sitzt er in Untersuchungshaft. Für eine Mordanklage wären Zeugen enorm wichtig. Hinweise nimmt die Kripo unter der Telefonnmmer (0341) 966 4 6666) oder in jeder Polizeidienststelle entgegen.
Kommentare zum Artikel Bitte beachten Sie beim Verfassen eines Kommentars die Regeln höflicher Kommunikation. Hasenpower 09.10.2020 - 20:57 Ist das Baby nun von ihm? Oder von einem "Nebenbuhler"? Araber sind ziemlich neurotisch und eine "Ehrverletzung" kann nur mit Blutrache vergolten werden - so steht es im Koran. Der niedrigere IQ von Arabern und die damit einhergehende niedrige Impulskontrolle, gepaart mit einem aufbrausenden Wesen, führen dann zu dem, was wir in unseren Kriminalstatistiken ablesen können... Tomislav Securitate 21.04.2020 - 14:54 Tja, die Frauen lernen es nicht! Lasst Euch NIEMALS mit einem Moslem ein, es ist zu gefährlich, auch die angeblich gut integrierten sind tickende Zeitbomben.Hat sich schon öfters gezeigt. Peter 20.04.2020 - 10:19 Hallo, es gibt leider einen passenden Witz!! Ein Frosch sitzt am Nil-Flussufer, plötzlich kommt ein Skorpion vorbei und fragt den Frosch. "Hallo Frosch, kann ich auf deinem Rücken klettern und du bringst mich zum anderen Flussufer, dort warten meine Kinder! Der Frosch, aber Nein, du wirst mich bestimmt stechen wenn du auf mir drauf bist. Nein nein, versichert der Skorpion, dann würden wir ja gemeinsam untergehen. Okay, sagt der Frosch, komm rauf auf meinem Rücken. In der Mitte des Flusses sticht der Skorpion unvermittelt den Frosch und der Frosch fragt, warum hast du das getan. Darauf der Skorpion, sorry es ist halt in mir drin und es mußte raus. Thats my DNA und beiden gehen unter! *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** Ronald Schroeder 16.04.2020 - 23:35 Wenn der Autor nur nicht vorschnell geurteilt hat: wegen Mordes angeklagt? Ist das schon jemals einem Flüchtling widerfahren? Bestenfalls Totschlag im minderschweren Fall. Bestimmt hat ihn seine ehemalige Lebensgefährtin provoziert. Wieso überhaupt ehemalige Lebensgefährtin? Hatte er ihr gestattet, sich von ihm zu trennen? Alles Fragen, die das Gericht sicher klären wird. Da sogar rechte Hetzseiten anerkennen müssen, daß es sich bis zu diesem bedauerlichen Einzelfall um einen geradezu "Vorzeigeflüchtling" handelte, kann ein Gericht, welches ja die konkreten und individuellen Tatumstände würdigen muß, diesen Fakt bei der Strafbemessung keinesfalls ignorieren. Damian 16.04.2020 - 21:04 Auch für die ULTRA Linke , bzw. Linksextreme TAZ , ein "Vorzeigeflüchtling" , der "gut integrierte" Edris Zaba ! Zusatz an Elke. übrigens: eine Frau zu erschlagen ist in der barbarischen Kultur des islams aus gleich mehreren "Gründen" erlaubt.! Link Sicherung Max 16.04.2020 - 14:23 Kulturfremde werden in ein Kulturland "integriert" und sind allesamt Verlierer. Sie kommen aus ihrer Muschel des islamischen nicht raus. Immer wieder der brutale Hemmschuh "Islam"!- der einen Gott auf Knien anbetet und sie werfen sich in den Staub, was für eine gottlose Religion. Wenn sie mal einen Ungläubigen zuhören,mann, wird ihnen da schlecht. Das Feuer brennt für Christen und Juden in alle Ewigkeit und der Teufel zieht dir jeden Tag die Haut vom Körper- hui Schüttelfrost, und so weiter und so fort. Sie schwelgen In Gewaltphantasien, was man den Christen noch antun könnte, natürlich schon im Diesseits. Vollkommen ekelhaft. Und diese Staubfresser wollen mich bekehren??, pfui Teufel!!! renhard 16.04.2020 - 12:02 Nur eine kurze Reaktion auf Ihre Antwort Elke vom 15.04.2020 18:17 ... Selbstverständlich widerspreche ich nicht Ihrem Hinweis auf die Bibel und das sie in vielen Passagen dem Koran nicht nachsteht. Deshalb ist für mich der Koran auch nur ein zusammengewürfeltes Abgeschriebsel aus der Bibel und der Thora. Und zum zweiten gibt es das Neue Testament, was die Bibel von vielem ihrer abstrusen Aussagen bereinigt und heute doch für die meißten Gläubigen wesentlich ist. Eine solch bereinigende Schrift wie das Neue Testament fehlt dem Islam gänzlich und daher auch seine hoch- gradige Gefährlichkeit. Frost 16.04.2020 - 11:32 Ein Hoch auf Merkel und ihre Gutmenschen. Ein Hoch auf die Berichterstattung der Mainstream. Ein Hoch auf die deutsche Justiz. Ein Hoch auf das deutsche Verfassungsgericht. Und Daumen runter für Deutschland. derDietmar 16.04.2020 - 08:52 Zu befürchten ist auch in diesem Fall, dass die Judikative den Fall als gewöhnlichen Kollateralschaden der von der Politik gewollten und mittels Grenzöffnung auch mitgetragenen Zuwanderung bewerten wird. Womöglich findet man auch noch heraus, dass der Täter gar nicht anders handeln konnte, da dieses Vorgehen in dem Kulturkreis, dem er entstammt, als normal und ehrenhaft gilt. Genaueres regelt dort ja die Auslegung des Korans, die vermutlich zu einer anderen Beurteilung führt, als deutsches Strafrecht.
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Heinen-Esser: Laschet unterstützt Interessen der Frauen am besten Köln. NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser spricht sich für die Wahl von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet zum CDU-Bundesvorsitzenden aus – auch weil er die Interessen der Frauen am besten unterstütze. Heinen-Esser sagte dem “Kölner Stadt-Anzeiger” (Mittwoch-Ausgabe) auf die Frage, welcher der Kandidaten für den CDU-Parteivorsitz aus weiblicher Perspektive am besten geeignet sei: “Derjenige, der die politischen Themen ernst nimmt und setzt, die Frauen und Familien besonders berühren. Und das ist der Kandidat, der eben auch in der Lage ist, Brücken zu bauen und unterschiedliche Positionen zusammenzuführen. Und das ist für mich Armin Laschet.” Pressekontakt: Kölner Stadt-Anzeiger Newsdesk Telefon: 0221 224 2080 Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/66749/4537013 OTS: Kölner Stadt-Anzeiger Original-Content von: Kölner Stadt-Anzeiger, übermittelt durch news aktuell
FDP-Vize Kubicki hält Verzicht für falsches Rezept zum Klimaschutz “Ich habe mein Leben nicht geändert und habe das auch nicht vor” Köln. Bei FDP-Vize Wolfgang Kubicki hat die Klimabewegung keine Spuren hinterlassen. “Ich habe kein schlechtes Gewissen. Ich habe mein Leben nicht geändert und habe das auch nicht vor”, sagte der 67-Jährige dem “Kölner Stadt-Anzeiger” (Mittwoch-Ausgabe). Zu glauben, “dass Askese uns weiterbringt, ist ein Fehler”, sagte Kubicki weiter. “Wir werden den Klimawandel nicht durch persönlichen Verzicht in den Griff bekommen, sondern nur durch Innovation und technischen Fortschritt.” Als einzige Ausnahme achtet Kubicki nach eigenen Worten darauf, weniger Plastiktüten zu verwenden. Pressekontakt: Kölner Stadt-Anzeiger Newsdesk Telefon: 0221 224 2080 Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/66749/4511430 OTS: Kölner Stadt-Anzeiger Original-Content von: Kölner Stadt-Anzeiger, übermittelt durch news aktuell
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Europäische Solidarität? Von wegen! Bei Corona ist sich jede Regierung selbst die nächste Hortung von Gesundheitsmaterial: Bei der Corona-Krise kommt die EU-Solidarität an ihre Grenzen. Ausgerechnet China springt ein. Immerhin: Der Schweizer Bundesrat Alain Berset darf an der Video-Konferenz der Gesundheitsminister teilnehmen. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen: Ausgerechnet ihrem Heimatland Deutschland soll es an "europäischem Geist" fehlen. Stephanie Lecocq / EPA Es war ein Hilfeschrei: Das vom Corona-Virus hart getroffene Italien hat den Europäischen Zivil- und Katastrophenschutz aktiviert und materielle Unterstützung bei der Bewältigung der Krise eingefordert. Das Gesundheitssystem läuft am Limit. Gesichtsmasken und Beatmungsgeräte werden knapp. Nur: «Kein einziges EU-Land hat auf den Aufruf reagiert», schreibt der italienische EU-Botschafter in einem Gastbeitrag auf der Online-Plattform «Politico». Für den Beweis europäischer Solidarität ist das ein schlechtes Zeichen. Geradezu peinlich ist, dass es ausgerechnet der erklärte geostrategische Gegner China war, welcher Rom schlussendlich beigesprungen ist. In einem Telefongespräch mit seinem chinesischen Amtskollegen sicherte sich Aussenminister Luigi Di Maio kurzfristig 2 Millionen Masken und 1000 Beatmungsgeräte aus der Volksrepublik. Zusätzlich schenkt China einhunderttausend Schutzmasken, zwanzigtausend Schutzanzüge und 50'000 Tupfer für diagnostische Tests. Deutschland und Frankreich stoppen Exporte Dass es mit der europäischen Solidarität in der Corona-Krise hapert, beweisen auch die harten Massnahmen Deutschland und Frankreich zum Export-Stopp medizinischer Schutzausrüstung. Diese treffen nicht nur die Schweiz, sondern auch andere EU-Staaten. Die belgische Gesundheitsministerin Maggie De Block hatte ihrem Ärger bereits vergangenen Freitag beim Treffen mit ihren EU-Amtskollegen Luft gemacht und beklagt, Deutschland mangele es an «europäischem Geist». Am Dienstagabend nun haben sich die 27 EU-Staats- und Regierungschefs in einer dreistündigen Video-Konferenz ausgesprochen. Es sei «wichtig, dass der Binnenmarkt funktioniert und ungerechtfertigte Hindernisse abgebaut werden», sagte EU-Ratspräsident Charles Michel mit Blick auf die Blockade von Schutzmasken und Atemgeräten. Schweiz ist mit dabei Die Staats- und Regierungschefs beauftragten die EU-Kommission weiter, eine zentrale Bedarfsplanung zu machen, wo in Europa Masken, Atemgeräte und anderes medizinisches Material am dringendsten gebraucht wird, wo sie vorhanden sind und wo Produktionskapazitäten hochgefahren werden können. Die Gesundheits- und Innenminister der EU-Staaten sollen sich ab sofort in einer täglichen Videokonferenz austauschen. Und als geografisch zentrales Land ist auch die Schweiz mit dabei: Innenminister Alain Berset nahm an der gestrigen Konferenz teil. Ob die Schweiz von nun an regelmässig eingeladen wird, ist jedoch noch unklar. Neben dem Virus an sich werden die wirtschaftlichen Folgen der Krise immer alarmierender. Man werde «alle verfügbaren Mittel» einsetzen, um eine Rezession zu verhindern, so Ursula von der Leyen. 25 Milliarden Euro sollen aus den Strukturhilfen umgelenkt und in die Wirtschaft gepumpt werden, wobei 7,5 Milliarden Euro unmittelbar zur Verfügung stehen sollen. Weiter sollen die Regeln für Staatsbeihilfen und für die Staatsdefizite grosszügig gelockert werden. Italien zum Beispiel will in einem Notprogramm bis zu 25 Milliarden Euro mobilisieren. Mit Spannung erwartet wird auch die Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) von Donnerstag. Zur Debatte stehen allfällige Zinssenkungen. Die Finanzminister der Euro-Zone treffen sich kommende Woche und könnten ebenfalls Hilfsmassnahmen zur Stützung der Wirtschaft beschliessen.
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Polizei Düren POL-DN: Brände im Burgauer Wald Düren (ots) Am Samstag beschäftigten mehrere Brände im Burgauer Wald Feuerwehr und Polizei bis in die Nacht. Gegen 15 Uhr wurde der Feuerwehr erstmals ein Feuer im Wald gemeldet. Dabei handelte es sich um drei kleinere Brandstellen, die durch die Feuerwehr gelöscht wurden. Um 18:43 Uhr und um 20:24 Uhr wurden dann erneut Feuerwehr und Polizei zu Flächenbränden hinter den Sportplatz an der Kreuzauer Straße in den Burgauer Wald gerufen. Die Feuer konnten durch die Feuerwehr gelöscht werden. Die Polizei geht aufgrund der vorgefundenen Situation derzeit von Brandstiftung aus. Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen wurden eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an. Sachdienliche Hinweise nimmt die Leitstelle der Polizei unter der Rufnummer 02421 949-6425 zu jeder Zeit entgegen. Original-Content von: Polizei Düren, übermittelt durch news aktuell
Polizei Düren POL-DN: Einbrecher flüchtet ohne Tatbeute Bild-Infos Download Düren (ots) Als ein Einbrecher am Dienstagmorgen in ein Mehrfamilienhaus auf der Paradiesstraße einbrach, wurde er durch eine aufmerksame Zeugin beobachtet. Er flüchtete ohne Tatbeute. Die aufmerksame Nachbarin konnte gegen 08:45 Uhr beobachten, wie ein dunkel gekleideter Mann die Fensterscheibe an einem gegenüberliegenden Mehrfamilienhaus einschlug und in das Haus kletterte. Die Bewohner des Hauses, die zur Tatzeit noch schliefen, wurden durch das Splittern der Fensterscheibe offenbar geweckt. Sie überraschten den Einbrecher, der in einem Zimmer einen Koffer entwendet hatte. Der Mann flüchtete sofort wieder aus dem zuvor eingeschlagenen Fenster. Den Koffer ließ er auf seiner Flucht vor dem Haus zurück, anschließend entfernte er sich in unbekannte Richtung. Der Mann konnte als circa 1,70 m groß, von kräftiger Statur und ausländischem Erscheinungsbild beschrieben werden. Er hatte schwarze, kurze Haare, einen kurzen Bart und war zwischen 25 und 30 Jahre alt. Bekleidet war er mit einer blauen Jeans und einer schwarzen, glänzenden Jacke mit Kapuze mit Fellbesatz. Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb ohne Erfolg. Die Kriminalpolizei sicherte Spuren und hat die Ermittlungen aufgenommen. Hinweise zu verdächtigen Beobachtungen nimmt die Leitstelle der Polizei unter der Notrufnummer 110 zu jeder Zeit entgegen. Original-Content von: Polizei Düren, übermittelt durch news aktuell
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Polizeipräsidium Aalen POL-AA: Straßdorf: Fußgänger von PKW überrollt Aalen (ots) Am Freitag gegen 14.45 Uhr wollte ein 73-jähriger PKW-Lenker mit seinem VW Tiguan rückwärts von einem Parkplatz einer Apotheke auf die Einhornstraße ausfahren. Hierbei übersah er einen 82-jährigen Mann, welcher mit seinem Rollator in diesem Moment hinter dem Fahrzeug den Gehweg benutzte. Der 82-Jährige wurde von dem PKW erfasst, zu Boden geworfen und im weiteren Verlauf durch die Hinterräder überrollt. Er konnte durch Personen, die zur Hilfe eilten, unter dem Fahrzeug hervorgezogen werden. Der Fußgänger wurde bei dem Unfall schwer verletzt und musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert werden. An PKW und Rollator entstand geringer Sachschaden. Original-Content von: Polizeipräsidium Aalen, übermittelt durch news aktuell
Polizeipräsidium Aalen POL-AA: Aalen: Pkw contra Fußgängerin - Zeugen gesucht Aalen (ots) Gegen 13 Uhr kam es am Donnerstag im Einmündungsbereich Wilhelm-Zapf-Straße / Bahnhofstraße zu einem Zusammenstoß zwischen der Fahrerin eines weißen Kleinwagens und einer 23-jährigen Fußgängerin. Laut deren Aussage missachtete die Autofahrerin beim Anfahren im Einmündungsbereich den Vorrang der Fußgängerin und erfasste diese leicht an den Beinen. Anschließend wartete die Autofahrerin, die ca. 20-25 Jahre alt sein und schulterlange Haare haben soll, noch einige Augenblicke, ehe sie weiterfuhr. Die Fußgängerin hatte Glück im Unglück und wurde nach bisherigem Kenntnisstand nicht verletzt. Dennoch sucht das Polizeirevier Aalen nun zur Klärung des genauen Herganges die Fahrerin des weißen Kleinwagens. Sie selbst oder Zeugen, die Hinweise auf die Frau geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07361 5240 oder direkt beim Polizeirevier zu melden. Original-Content von: Polizeipräsidium Aalen, übermittelt durch news aktuell
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Beschäftigte der katholischen Hilfsorganisation solidarisieren sich mit der Sozialwirtschaft Wien – Jobvernichtungsmaschine: Zum Thema 35-Stunden-Woche fiel Wirtschaftskammerpräsident Harald Mahrer in der ORF -Pressestunde wenig Positives ein. Die Forderung der Gewerkschaft in den zähen Kollektivvertragsverhandlungen in der Sozialwirtschaft Österreich (SWÖ) nach einer Reduktion der Arbeitszeit könne primär wohl nur als Eisbrecher für einen generellen Vorstoß in Sachen Arbeitszeitverkürzung verstanden werden, so Mahrer. Willkommen bei DER STANDARD Sie entscheiden darüber, wie Sie unsere Inhalte nutzen wollen. Ihr Gerät erlaubt uns derzeit leider nicht, die entsprechenden Optionen anzuzeigen. Bitte deaktivieren Sie sämtliche Hard- und Software-Komponenten, die in der Lage sind Teile unserer Website zu blockieren. Z.B. Browser-AddOns wie Adblocker oder auch netzwerktechnische Filter.
Werbung Erstmals in den 18 Jahren des eigenen Kollektivvertrags der katholischen Hilfsorganisation fand am Montag ein Warnstreik statt. Mehr als 200 Mitarbeiter skandierten vor dem Wiener Caritas-Tageszentrum beim Hauptbahnhof: "Löhne rauf, Arbeitszeit runter!" Die 15.000 nach diesem KV beschäftigten Caritas-Mitarbeiter sehen sich hier auf einer Linie mit den 125.000 Dienstnehmern der Sozialwirtschaft Österreich (SWÖ), die am Mittwoch und Donnerstag erneut streiken werden. Es sei dies "die richtige Forderung zur richtigen Zeit", betonte Caritas-Betriebsrat Josef Wenda bei der Kundgebung zur APA. Nun streike man erstmals, "damit die Dienstgeber sehen, es ist uns ernst". Auch in der Diakonie wird die Arbeitszeitverkürzung gefordert. Man wolle dies für die Gesundheit der eigenen Kollegen, betonte Wenda bezüglich der von Dienstgeberseite geäußerten Sorge, dass der Sozialbereich hier der Vorreiter anderer Branchen sein könnte. Warnungen der Wirtschaftskammer, dass ein Entgegenkommen hier quasi die Lichter im Land ausgehen lassen würde, wischte er weg. Genau so hätten die Arbeitgeber auch bei der 40-Stunden-Woche argumentiert, passiert sei nichts. "Wir sind keine Opfer, wir sind Helden, und deswegen braucht es eine Arbeitszeitverkürzung", meinte auch Marion Ferrari von der Gewerkschaft GPA-djp vom Podium der Kundgebung aus: "Die 35-Stunden-Woche gehört uns, die bleibt bei uns." Verlesen wurden auch Grußworte von Arbeiterkammer-Präsidentin Renate Anderl, die versichern ließ, sie stehe "voll hinter eurem Kampf". Am Montag wurde lediglich in der Einrichtung am Gürtel gestreikt, sie blieb bis 15 Uhr geschlossen. Sollte in der Verhandlungsrunde im Bereich der Caritas am 13. März (in der Sozialwirtschaft gehen die Verhandlungen schon zu Monatsbeginn weiter) weiter keine Bewegung erkennbar sei, schließe man aber auch weitergehende Maßnahmen nicht aus, hieß es.
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Ärger bereits vor dem Einzug + © TVNOW / Arya Shirazi Elena Miras bekommt vor dem Dschungelcamp 2020 Kritik ab. © TVNOW / Arya Shirazi Facebook Twitter E-Mail Fehler melden schließen Weitere schließen Mit diesem Echo dürfte die zukünftige Dschungelcamp-Kandidatin Elena Miras nicht gerechnet haben. Fans beschimpfen sie als Rabenmutter. Das RTL-Dschungelcamp hat noch nicht einmal begonnen, da gibt es bereits Ärger. Kandidatin Elena Miras bekommt Kritik. Die 27-Jährige wird sogar als Rabenmutter beschimpft. Australien/Zürich - Die Nervosität einiger Kandidaten dürfte bereits eine Woche vor dem offiziellen Beginn des RTL-Dschungelcamps bereits auf dem Höhepunkt sein. Doch Kandidatin Elena Miras kämpft momentan noch mit ganz anderen Problemen. Viele Fans verurteilen die 27-Jährige für ihren Schritt bei dem TV-Format mitzumachen. Schließlich lässt sie dafür Tochter Aylen zurück. Dschungelcamp 2020: Elena Miras bereits vor dem Einzug unter Beschuss Die TV-Kandidatin ist nicht die einzige Teilnehmerin des RTL-Formats, die für die Teilnahme ihr Kind in Deutschland zurücklässt. Doch Miras muss bereits jetzt ordentlich Kritik für ihre Entscheidung einstecken. Denn auch Vater Mike kümmert sich in der Zeit der RTL-Show nicht um das gemeinsame Kind. Stattdessen bleibt die kleine Aylen in der Schweiz bei ihren Großeltern. Knapp eineinhalb Jahre ist die Tochter der beiden nun alt. Für viele Fans ein absolutes No-Go. Über ihren Instagram-Account veröffentlichen viele Fans ihre Meinung, einige von ihnen jedoch unter der Gürtellinie. Ganz zum Unmut der 27-Jährigen. TV-Zuschauer erlebten das Temperament der Kandidatin bereits im RTL-Sommerhaus. Auch damals polarisierte Elena Miras mit ihrer Art. Dass sich die 27-Jährige die Kritik ihrer Fans nicht zu Herzen nimmt erklärte Miras bereits kurz nachdem bekannt wurde, dass das Paar ihre Tochter in der Schweiz zurücklässt. Dschungelcamp 2020: Elena Miras rechtfertigt sich für Tochter Aylen Am Donnerstag wurden Miras und ihr Partner Mike Heiter dann von RTL zu den Vorwürfen interviewt. Auch hier stellt die 27-Jährige erneut klar: „Wir müssen auch unser Geld verdienen. Dass wir Rabeneltern sind: das ist für mich eine Unverschämtheit.“ Miras erläutert weiter, dass sie auf Kritik in Bezug auf ihre Tochter „allergisch“ reagiere. In kurzen Instagram-Storys erklärt Elena Miras dann erneut, dass ihr der Abschied von ihrer kleinen Aylen schon jetzt zu schaffen mache. Doch auch unter ihrem neuesten Bild sammeln sich erneut fiese Kommentare gegen die Entscheidung der TV-Teilnehmerin. „Die arme Kleine. Für kein Geld der Welt würde ich so lange Tag und Nacht ohne Kontakt zu meinem Kind bleiben“ und „Dir ist auch nichts zu blöd“ ist dort unter anderem zu lesen. Dschungelcamp 2020: Elena Miras teilt in TV-Beitrag aus Damit scheint Elena Miras nicht die einzige Kandidatin zu sein, die vor dem Dschungel zu kämpfen hat. Auch Anastasiya Avilova* ist Teilnehmerin der diesjährigen Dschungelcamp-Staffel. Die Brünette zeigt gerne ihren heißen Body, doch genau das wird ihr zum Verhängnis. Auch die ersten Einschätzungen der Dschungelcamp-Gagen sorgen für Stimmung. Eine Schauspielerin verdient demnach am meisten. Die Elena rastet nach Dschungelprüfung aus - dann explodiert sie endgültig wegen Sven Ottke Update vom 22. Januar 2020: Zicken-Alarm im Dschungelcamp 2020. Zwischen Diva Elena Miras und Sven Ottke kracht es erneut - der Grund jedoch sorgt für Kopfschütteln. *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes
Dschungelcamp 2020: Kandidatin kurz vor Staffel-Start mit intimem Video erpresst Von: Laura Forster Teilen Anastasiya Avilova wurde mit intimer Vergangenheit erpresst. © RTL Anastasiya Avilova ist Teilnehmerin der diesjährigen Dschungelcamp-Staffel. Die Brünette zeigt gerne ihren heißen Body, doch genau das wird ihr zum Verhängnis. Anastasiya Avilova (31) ist Teil der diesjährigen IBES-Staffel in Australien. Die 31-Jährige setzt auf ihrem Instagram-Account gerne ihre Figur in Szene. Jetzt verrät sie ein pikantes Geheimnis. München - Heiße Kurven, volle Lippen und eine lockige Mähne. Anstasiya Avilova zeigt gerne was sie hat. Auf ihren Social-Media-Accounts postet die schöne Brünette viele Bilder im Bikini oder ein Video an der Pole-Dance-Stange. Auch in der Vergangenheit hat sich Anastasiya Avilova nicht für ihren Körper geschämt. Ihr früheres Verhalten wird der Dschungelcamp-Kandidatin jetzt zum Verhängnis. Dschungelcamp 2020: Kandidatin Anastasiya Avilova wird mit intimem Aufnahmen erpresst Die 31-Jährige ist ab dem 10. Januar im australischen Dschungel auf RTL zu sehen. Ihre Mitkandidaten versprechen viel (tz.de*). Doch ihre Teilnahme birgt nicht nur Positives, wie sie jetzt in ihrer Instagram-Story verrät. „Es gibt eine Person die mir seit längerem sehr unangenehme Nachrichten schreibt und mich erpressen möchte“, gesteht sie. „Ich möchte mich auf keinen Fall von jemanden erpressen lassen. Ich zahle keinen Cent an so eine Person.“ Womit sie erpresst wurde? Mit einem Sextape! Vor acht Jahren, als Anastasiya Avilova nach Deutschland kam, wollte ihr damaliger Ehemann, dass auch sie finanziell etwas beiträgt. „Das war natürlich in Ordnung“, sagt sie. Zuerst habe sie in einem Ein-Euro-Shop und später in einem Baumarkt als Aushilfe gearbeitet. Doch das sei zu wenig gewesen. „Ich hatte immer zu Hause dieses Schuldgefühl und diesen Druck“, sagt sie in ihrer Story. Die Dschungelcamperin dachte sie fährt zum Modelshooting - doch tappt dabei in eine Falle Die 31-Jährige habe sich damals noch nach anderen Jobs umgesehen und sei bei einer Modeplattform fündig geworden. „Ich habe eine Anzeige entdeckt. Dort konnte man 1250 Euro auf einmal verdienen. Das war für mich ein Vermögen“, erklärt sie. Laut Anastasiya Avilova ginge es damals um einen Film, bei dem man sich sexy präsentieren sollte. Die Brünette unterschrieb den Vertrag. Das ändert sich in der diesjährigen Staffel (tz.de*). Doch als sie am Drehort ankam, war ihr sofort klar um was es sich eigentlich handelte. „Das ist nichts worauf ich stolz sein kann“, gibt sie zu. Sofort rief sie ihren Mann an und bat ihn sie abzuholen. Seine Antwort: „Du musst Geld verdienen, das ist nicht mein Problem“, erinnert sich die Brünette. Also drehte die 31-Jährige einen Soft-Erotik-Film. „Ich hatte keinen Geschlechtsverkehr vor der Kamera“, betont Anastasiya Avilova. Ein Kapitel ihres Lebens auf das sie nicht gerade stolz ist. Dass sie damit jetzt rausrückt hat einen Grund: „Keine Frau darf sich so unter Druck gesetzt fühlen“, sagt sie. Und noch eine traurige Beichte machte Anastasiya am Lagerfeuer im Dschungelcamp*. Dort erzählte sie, dass sie ihre Exfreund zu Selbstzweifeln und Bulimie getrieben habe. Mit diesem Echo dürfte die zukünftige Dschungelcamp-Kandidatin Elena Miras nicht gerechnet haben. Fans beschimpfen sie als Rabenmutter. Indes hat RTL einige verschärfte Sicherheitsvorkehrungen für die aktuelle Staffel von „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ verkündet. Denn seit Wochen kämpft Australien mit schweren Buschbränden. Trotzdem findet am Freitag die erste Folge des Dschungelcamps statt. Für viele Promis ein Dorn im Auge. Video: Alle Dschungelcamp-Kandidaten im Überblick Ebenfalls heftig traf es den Trainer des spanischen Fußball-Erstligisten Victor Sanchez. Ein intimes Video des Coaches wurde geleakt und ohne seine Erlaubnis in Umlauf gebracht. Das alleine wäre schon schlimm genug, doch der Clip kostet ihn jetzt wohl sogar den Job. *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.
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Künftig darf in Wien kein Wohnhaus mehr ohne Photovoltaik-Anlage errichtet werden. Eine entsprechende Bauordnungsnovelle wird dieser Tage in Begutachtung geschickt, informierte die rot-grüne Stadtregierung am Montag. Derzeit gilt die Pflicht einer solchen Solaranlage nur für Industriegebäude. Mit der anstehenden Novelle wird die Vorgabe nun einerseits auf Bildungsbauten und andererseits eben auf Wohngebäude ausgeweitet, informierten Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal (SPÖ) und der grüne Planungssprecher Peter Kraus in einer gemeinsamen Aussendung. Verbrauch des durch PV-Anlage produzierten Stroms im Haus "Die Höhe der Verpflichtung ist für den Wohnbau so bemessen, dass der produzierte Strom unmittelbar im Haus verbraucht werden kann (z. B. in den allgemeinen Hausteilen)", wurde in der Aussendung erklärt. Dank Förderanreizen hofft man im Rathaus allerdings, dass viele Bauwerber nicht nur die Mindestvorgaben einhalten, sondern soweit sinnvoll gleich größere Anlagen zur Umwandlung von Sonnenenergie in Strom installieren werden. Sollte es bei einem Neubau aus rechtlichen, technischen oder wirtschaftlichen Gründen nicht möglich sein, eine Solaranlage zu errichten, muss der Bauwerber Ersatzflächen anbieten, um der Verpflichtung nachkommen zu können. Wohnbauten sind hier allerdings ausgenommen. Änderung der Wiener Bauordnung Mit der Änderung der Wiener Bauordnung will die Stadt auch einen Schritt in Richtung Digitalisierung setzen. So werde mit der Novelle eine Rechtsgrundlage geschaffen, um in Zukunft alle Behördenschritte wie die Erstattung der Bauanzeige, das Ansuchen um Baubewilligung, die Anzeige des Baubeginns oder die Meldung der Fertigstellung elektronisch abzuwickeln, hieß es. Die Behörde habe jedoch die Möglichkeit, im elektronischen Bewilligungsverfahren die Vorlage einer Ausfertigung der Baupläne zu verlangen, wenn dies für die Durchführung des Verfahrens erforderlich sei. Gaal sah in der angekündigten Reform eine Möglichkeit, "um Wien optimal auf die Chancen und Herausforderungen von Klimawandel und Digitalisierung vorzubereiten". "Solaranlagen auf Wiens Dächern werden zum Standard und beschleunigen den Ausstieg aus fossiler Energie", ergänzte Kraus.
Abfall in den falschen Sammelbehälter werfen wird bald teuer in Wien. Müllsünder werden künftig nämlich zur Kasse gebeten - egal ob vorsätzlich oder nicht. Auch fahrlässiges Handeln bei der Müll-Entsorgung wird ab sofort unter Strafe gestellt. Eine entsprechende Regelung des Abfallwirtschaftsgesetzes wird am heutigen Dienstag im Landtag beschlossen, wie eine Sprecherin der zuständigen Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) der APA erläuterte. Wer ertappt wird, der muss mit einem Organstrafmandat in der Höhe von mindestens 50 Euro rechnen. Die Höchststrafe, die etwa falsch entsorgenden Betrieben drohen würde, liegt bei mehr als 3.000 Euro. Diese sei bisher aber noch nie verhängt worden, wurde betont. Man wolle mit der Novelle die Verwertbarkeit des Mülls erhöhen, hieß es. Dass nun auch fahrlässiges Handeln bestraft wird, liegt laut Rathaus auch daran, dass der Vorsatz stets schwer nachzuweisen war. Zudem wird es künftig das Gebot geben, Restmüll auf der eigenen Liegenschaft einzuwerfen - und nicht etwa beim Nachbarn. Veranstalter müssen außerdem in Zukunft bei Events mit einer Besucherzahl von mehr als 1.000 Personen verpflichtend Mehrwegbecher verwenden.
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WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Montag mit Kursverlusten geschlossen. Der ATX fiel 27,81 Punkte oder 0,88 Prozent auf 3119,10 Einheiten. Das europäische Umfeld fand zu Wochenbeginn keine klare Richtung. Weiterhin sorgen sich die Anleger vor allem um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Virus-Krise und halten sich dementsprechend am Markt zurück, kommentierte ein Börsianer. Konjunkturdaten aus Europa lieferten wie erwartet keine nennenswerten Impulse. Auch die Meldungslage zu den heimischen Unternehmen blieb recht dünn - die Berichtssaison nimmt erst im weiteren Wochenverlauf wieder Fahrt auf. Zu den Aktien im Blickpunkt zählten UNIQA, die mit plus 7,92 Prozent auch die Gewinnerliste im Prime Market klar anführten. Der Versicherungskonzern hat um eine Milliarde Euro in Osteuropa zugekauft. Vom französischen Branchenkollegen AXA wurden die Töchter in Polen, Tschechien und der Slowakei erworben. Die Akquisition bringe fünf Millionen Neukunden und 800 Millionen Euro Mehrprämie. Die Anteilsscheine von AT&S verloren hingegen 1,95 Prozent. Der Leiterplattenhersteller, der vorige Woche wegen des Coronavirus seine Ergebnisprognose für das Jahr 2019/20 gekappt hat, hat am Montag seine Produktion im Werk in Shanghai wieder aufgenommen. Der Kranhersteller Palfinger hat am Montag, nach Ablauf der chinesischen Neujahrsferien, seine Produktion im Reich der Mitte wieder aufgenommen. Die Aktien gewannen 0,38 Prozent. Dem Luftfahrtzulieferkonzern FACC ist durch das Coronavirus bisher kein Schaden entstanden - das sagte ein Unternehmenssprecher. Die Aktien verbesserten sich leicht 0,67 Prozent. Lenzing schlossen 0,75 Prozent befestigt. Der Faserhersteller fährt zwei der drei Anlagen in seinem chinesischen Werk aufgrund von Lieferengpässen in der Versorgung mit Rohstoffen und eines generellen Rückgans bei der Nachfrage kurzfristig herunter. Auf der Verliererseite fanden sich auch einige Indexschwergewichte. So büßten OMV in einem schwachen europäischen Branchenumfeld 2,75 Prozent an Wert ein. Die Wertpapierexperten der Credit Suisse haben ihr Kursziel von 55,0 auf 52,5 Euro leicht herabgesetzt. Ihre Empfehlung "Underperform" haben sie gleichzeitig bestätigt. Bei den Bankwerten gaben Erste Group um 1,90 Prozent nach und Raiffeisen schwächten sich um 1,04 Prozent ab. Voestalpine sanken um 1,35 Prozent. Die Wertpapierexperten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihr Kursziel für die Papiere von 24,5 Euro sowie die Empfehlung "hold" bestätigt./ger/APA/nas Kostenloser Wertpapierhandel auf Smartbroker.de
WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Freitag in einem global durchwachsenen Umfeld wacker geschlagen. Der Leitindex ATX stieg um 1,63 Prozent auf 2307,56 Punkte. Nach dem jüngsten Rücksetzer wurden Anleger also wieder ein wenig zuversichtlicher und gingen auf Schnäppchenjagd. Die Meldungslage zu den heimischen Unternehmen blieb dünn. Konjunkturdaten rückten daher verstärkt in den Fokus: So ist die Industrieproduktion im Euroraum in der Corona-Krise in bisher ungekanntem Ausmaß eingebrochen. Das Konsumklima in den USA hat sich im Juni indes stärker als erwartet erholt. Gut gesucht zeigten sich zu Wochenschluss die heimischen Bankwerten in einem starken europäischen Branchenumfeld. Raiffeisen schlossen um 1,35 Prozent höher. Unter den weiteren Indexschwergewichten gewannen Voestalpine 2,42 Prozent und Wienerberger 1,38 Prozent. OMV gingen um 1,55 Prozent höher aus dem Handel./ger/mik/APA/mis Kostenloser Wertpapierhandel auf Smartbroker.de
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Militante Islamisten von Boko Haram aus Nigeria haben mindestens 92 tschadische Soldaten bei einem Angriff auf eine Militärbasis an der Grenze zum Tschad getötet. Laut dem iranischen Sender Press TV fand der tödliche Angriff am frühen Montag in Boma in der westlichen Provinz Lac statt und dauerte etwa sieben Stunden. «Wir haben 92 unserer Soldaten, Unteroffiziere und Offiziere verloren», sagte der tschadische Präsident Idriss Deby Itno am Dienstag, nachdem er den Ort des Angriffs besucht hatte. «Es ist das erste Mal, dass wir so viele Männer verloren haben», sagte er. Ein namenloser Soldat sagte, die Militanten von Boko Haram hätten 24 Militärfahrzeuge, darunter gepanzerte Fahrzeuge, zerstört und erbeutete Waffen in Schnellbooten abtransportiert. «Der Feind hat unsere Verteidigung in dieser Zone hart getroffen», sagte ein hoher Offizier. Die aus dem Nordosten Nigerias stammenden Militanten von Boko Haram haben in den letzten Monaten ihre Angriffe auf die Region des Tschadsees verstärkt. 2015 bildeten die Länder der Region die Multinational Joint Task Force (MNJTF), um die Militanten zu bekämpfen. Die MNJTF ist eine gemeinsame Truppe von Soldaten aus Nigeria, Niger, Kamerun, Tschad und Benin. Es hat die Aufgabe, die Militanz von Boko Haram in der Region des Tschadsees zu beenden.
Im Tschad sind 44 mutmaßliche Kämpfer der Dschihadistenmiliz Boko Haram tot in ihrer Zelle aufgefunden worden. Die Leichen der Gefangenen seien am Donnerstag in der Haftanstalt in N’Djamena entdeckt worden, sagte der Generalstaatsanwalt des zentralafrikanischen Landes, Youssouf Tom, gestern. Sie gehörten demnach zu einer Gruppe von 58 Dschihadisten, die Ende März bei einem Armeeeinsatz am Tschadsee gefangengenommen worden waren. Vier Leichen seien obduziert worden, sagte Tom. Die Gerichtsmediziner vermuten demnach, dass die Häftlinge eine „tödliche Substanz“ zu sich genommen hatten, die bei einigen das Herz angriff und bei anderen zum Ersticken führte. In der Region um den Tschadsee verstecken sich viele Boko-Haram-Kämpfer, um von dort aus Angriffe in Nigeria, Kamerun, Tschad und im Niger zu starten. Boko Haram kämpft schon seit 2009 gewaltsam für einen islamistischen Staat im Nordosten Nigerias. Der Konflikt weitete sich aber auch auf Nigerias Nachbarländer aus. Durch Angriffe und Anschläge der Miliz wurden in den vergangenen Jahren rund 35.000 Menschen getötet, zwei Millionen weitere ergriffen die Flucht.
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Der Pharmakonzern Novartis und seine frühere Tochter Alcon zahlen in den USA eine hohe Strafe wegen Korruptionsvorwürfen in Griechenland. Die an die US-Behörden zu bezahlende Gesamtsumme beträgt 345 Millionen US-Dollar (305,85 Mio. Euro). Konkret müssen Novartis und Alcon eine Buße von 233 Millionen US-Dollar an das US-Justizdepartement (DoJ) im Zusammenhang mit Verstößen gegen den Foreign Corrupt Practices Act (FCPA) zahlen, wie das DoJ gestern mitteilte. Eine weitere Zahlung von 112 Millionen US-Dollar geht an die US-Börsenaufsicht SEC. Vorwurf der Bestechung Der Fall geht schon einige Jahre zurück. Dem Basler Pharmakonzern und seiner früheren Tochter wurde vorgeworfen, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen staatlicher und staatlich kontrollierter Krankenhäuser und Kliniken in Griechenland bestochen zu haben. Die Tochtergesellschaften von Novartis hätten von Bestechungsgeldern profitiert, die Mediziner, Krankenhäuser und Kliniken dazu veranlasst hätten, Pharmazeutika der Marke Novartis zu verschreiben und chirurgische Produkte von Alcon zu verwenden, sagte der stellvertretende Generalstaatsanwalt Brian A. Benczkowski gemäß der Mitteilung. Zudem hätten sie ihre Bücher und Aufzeichnungen gefälscht, um diese Bestechungsgelder zu verbergen.
Korruptionsaffäre Schweizer Pharmakonzern Novartis muss in den USA 337 Millionen Dollar Busse bezahlen Der Pharmakonzern Novartis ist in Amerika im Zusammenhang mit einer griechischen Korruptionsaffäre zu Strafgeldzahlungen von 337 Millionen Dollar verknurrt worden. Novartis, das Unternehmen von CEO Vas Narasimhan, muss amerikanischen Behörden insgesamt 337 Millionen Strafe zahlen. Patrick Straub / Keystone Der Pharmakonzern Novartis ist in Amerika im Zusammenhang mit einer griechischen Korruptionsaffäre zu Strafgeld-Zahlungen von 337 Millionen Dollar verknurrt worden. Rund zwei Drittel dieser Summe fliessen dem US-Justizministerium zu, das gegen die griechische Novartis-Tochter strafrechtlich vorgegangen ist. Der Börsenaufsicht SEC muss der Basler Konzern Novartis rund 113 Millionen Dollar abliefern, teilte das Unternehmen von CEO Vas Narasimhan am Donnerstag mit. Die Ermittlungen fokussierten sich auf eine undurchsichtige Affäre, die in Athen auch «Novartis Gate» genannt wird: Die amerikanischen Ermittlungsbehörden sehen es demnach als erwiesen an, dass die griechische Novartis-Tochter von 2012 bis 2015 versucht habe, durch illegale Zahlungen an Mediziner ihre Marktposition zu verbessern. Alcon muss weitere knapp 9 Millionen Zahlen Im Zentrum stand dabei das verschreibungspflichtige Medikament Lucentis, das von der nun selbständigen ehemaligen Novartis-Tochter Alcon hergestellt wird. Das Unternehmen Alcon, dessen Hauptsitz sich in Genf befindet, muss im Zusammenhang mit Korruptionsvorwürfen in Vietnam knapp 9 Millionen Dollar Busse bezahlen. Für die Behauptung, dass Novartis auch griechische Politiker geschmiert habe, gibt es in den amerikanischen Gerichtsdokumenten allerdings keine Beweise, wie Novartis in einer Medienmitteilung schreibt. Zuvor habe eine interne Untersuchung ebenfalls keine Hinweise auf solche Zahlungen gefunden. Entsprechende Vorwürfe waren in Athen von der 2019 abgewählten Regierung des linken Ministerpräsidenten Alexis Tsipras erhoben worden. Rückgriff auf ein Antikorruptionsgesetz Ausgelöst wurden die Ermittlungen der Amerikaner angeblich durch zwei ehemalige Novartis-Angestellte, die sich rund um den Jahreswechsel 2017 der Börsenaufsicht SEC anvertraut hatten. Weil Vertreter von Novartis Hellas, wie die griechische Tochter offiziell heisst, ihre unlauteren Geschäfte auch von amerikanischem Boden aus betrieben, indem sie beispielsweise griechische Mediziner zu amerikanischen Fachkongressen einluden, fühlte sich auch die US-Justiz für die Affäre zuständig. Die Bundespolizei FBI leitete dabei die Ermittlungen. 1977 verabschiedete das amerikanische Parlament ein Gesetz mit dem Namen Foreign Corrupt Practices Act (FCPA), das den US-Behörden in solchen Fällen grosse Vollmachten gibt – fallen doch unter die Straftatbestimmungen sämtliche ausländischen Firmen, deren Aktien in Amerika gehandelt werden.
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Lehrerverband fordert flächendeckende Schulschließungen von Agentur DPA Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Geschlossene Schule in Heinsberg (Archiv): Zwar gehören Kinder und Jugendliche offenbar nicht zu den besonders gefährdeten Gruppen, könnten bei einer Übertragung aber Familienangehörige, Ältere und Kranke gefährden Der Verband Deutscher Realschullehrer fordert, die Schulen in Deutschland wegen der Infektionsgefahr mit dem Coronavirus sofort flächendeckend zu schließen. "Die umfassenden Regelungen zur Schließung staatlicher Kultureinrichtungen oder der Ausschluss von Zuschauern bei großen Sportveranstaltungen machen nur dann Sinn, wenn gleichzeitig Schulen geschlossen werden", sagte der Bundesvorsitzende Jürgen Böhm. Angesichts der Entwicklungen der Corona-Epidemie in anderen Ländern sei es "nahezu unverantwortlich von den Kultusbehörden der Länder, dass in puncto Schulschließungen die Entscheidung vielfach immer noch auf regionale Verantwortliche abgeschoben wird", sagte Böhm. In Deutschland entscheiden die lokalen Behörden über Schulschließungen, wenn es einen Verdachts- oder Krankheitsfall gibt. Eine pauschale Schulschließung ist bisher nicht geplant. Großeltern durch Betreuung gefährdet Böhm forderte, die Schulen zumindest für eine Woche dichtzumachen. Zwar gehörten Kinder und Jugendliche nicht zu den besonders gefährdeten Gruppen, könnten bei einer Übertragung des Coronavirus aber Familienangehörige, Ältere und Kranke gefährden. Für Gesundheitsminister Jens Spahn ist die Gefährdung Älterer hingegen ein Argument, die Schulen nicht pauschal zu schließen - weil die Kinder dann betreut werden müssten. Es könne fatale Folgen haben, wenn dann etwa die Großeltern einspringen würden. Schulen in 22 Ländern geschlossen Wenn zahlreiche berufstätige Eltern für die Betreuung zu Hause bleiben müssten, könnte das zudem zum Problem für die Polizei oder das Gesundheitswesen werden. Regionale Schulschließungen wie etwa im besonders betroffenen Kreis Heinsberg seien aber sinnvoll. Von den großen Lehrerverbänden hat sich bisher keiner für eine Schulschließung ausgesprochen - im Gegenteil. So etwas könne nur effektiv sein, wenn es begleitet werde von der Schließung aller Firmen, Arbeitsstellen und Restaurants, von Ausgangssperren und der Stilllegung des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs, sagte etwa Heinz-Peter Meidinger, Präsident des Deutschen Lehrerverbands. Weltweit schließen immer mehr Länder ihre Schulen pauschal. Über 370 Millionen Kinder und Jugendliche in 22 Ländern sind aktuell davon betroffen, listete die Unesco am Mittwoch auf.
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Der Investigativjournalist Glenn Greenwald hatte die Regierung des brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro 2019 durch seine Recherchen in eine Krise gestürzt. Nun wird er genau dafür angeklagt. Von Benedikt Peters Glenn Greenwald hat die Mächtigen schon oft herausgefordert. Nicht nur, dass er Edward Snowden bei der Enthüllung des NSA-Skandals half. Auch in seiner Wahlheimat Brasilien, wo er mit seinem Mann zusammenlebt, sorgt Greenwald immer wieder für Aufsehen. Etwa, als er 2019 die Regierung des ultrarechten Präsidenten Jair Bolsonaro in eine Krise stürzte. Eine Krise, wegen der er nun strafrechtlich verfolgt wird. Über sein Enthüllungsportal The Intercept hatte Greenwald im Sommer 2019 Chatnachrichten des Justizministers Sergio Moro veröffentlicht. Bis zum Eintritt in Bolsonaros Kabinett war Moro ein berühmter Richter gewesen, der mit dem gigantischen Korruptionsskandal "Lava Jato" betraut war. Unter anderem brachte er den ehemaligen Staatschef Lula da Silva in Haft und räumte damit den einzigen ernstzunehmenden Konkurrenten Bolsonaros im Wahlkampf 2018 aus dem Weg. Wie zur Belohnung erhielt er dann den Posten in Bolsonaros neuem Kabinett. Der Vorwurf: Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung und Ausspionieren von Telefonen Auf The Intercept konnte man Chats nachlesen, die Zweifel an der Unparteilichkeit des Richters aufwarfen. Demnach hatte Moro den Staatsanwälten Tipps gegeben, in welche Richtung sie im Fall "Lula" zu ermitteln hätten. Moro bezeichnete die Chat-Auszüge als aus dem Zusammenhang gerissen - und kam damit durch, weil Bolsonaro zu ihm hielt. Nun haben Greenwalds Enthüllungen doch noch Folgen. Die Bundesstaatsanwaltschaft in Brasilia erhebt Anklage gegen den Journalisten und gegen sechs weitere Leute, die die Handydaten von Moro und den zuständigen Staatsanwälten abgefischt haben sollen. Der Vorwurf: Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung und Ausspionieren von Telefonen. Ähnlich wie in Deutschland sind Journalisten in Brasilien eigentlich geschützt, wenn sie sensible Recherchen veröffentlichen. Das gilt auch in Fällen, in denen andere Personen gegen Gesetze verstoßen, um an Material zu kommen - etwa indem sie Telefone abhören. Allerdings dürfen Journalisten dabei selbst nicht mitmischen. Die Staatsanwaltschaft argumentiert nun, Greenwald habe die anderen Angeklagten angestiftet, den Chatverkehr abzufangen. Ein Tonband beweise das. Greenwald weist die Vorwürfe zurück. Die Polizei habe schon vor Monaten festgestellt, "dass ich als Journalist immer mit äußerster Sorgfalt gehandelt habe", sagte er brasilianischen Medien. Die Anklage nannte er einen "Angriff auf die Pressefreiheit". Dass sie darauf keinen Wert lege, habe die Regierung oft gezeigt. Greenwald hat allen Grund, das zu sagen: Nach den Veröffentlichungen der Chatprotokolle überzogen ihn Anhänger Bolsonaros mit einer Hasskampagne, forderten seine "Deportation", bedrohten seine Familie. Bolsonaro selbst stößt immer wieder wüste Drohungen gegen kritische Medien aus. Im Herbst kündigte er an, dem Sender TV Globo keine Lizenz mehr zu geben. Und giftete Richtung Redaktion: "Ihr solltet hoffen, dass ich dann tot bin."
Viele Tote nach Erdrutschen in Brasilien "Es ist ein Bild des Krieges" Präsident Bolsonaro spricht von einer riesigen Zerstörung: Nach Starkregen und Erdrutschen ist die Zahl der Toten im brasilianischen Petropolis auf mehr als 130 gestiegen. Die Wut auf die Behörden wächst. Von Anne Herrberg.
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BERLIN (Dow Jones)--Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hat ein grünes Konjunkturprogramm zur Bewältigung der Corona-Pandemie gefordert. Neben den bereits zugesagten Hilfen brauche es "ein ganzes Maßnahmenbündel, das neben finanziellen Anreizen auch die Beseitigung von Investitionshemmnissen und bürokratischen Fesseln vorsieht", heißt es in einem am Freitag vorgestellten Positionspapier. Dabei gelte es, das Ziel der Klimaneutralität Europas bis 2050 "zu erhalten und politisch zu stützen". Krisenbewältigung und Klimaschutz seien keine Gegensätze und dürften auch nicht gegeneinander ausgespielt werden, heißt es in dem Papier mit Blick auf Forderungen aus der Industrie, allzu strenge Klimavorgaben nun zu schleifen. "Statt die Verschiebung wichtiger Klimaschutz-Instrumente wie der CO2-Bepreisung im Verkehrs- und Wärmesektor zu fordern, sollten in Konjunkturprogrammen Investitionen in Klimaschutztechnologien und die Beseitigung von Investitionshemmnissen bei der Energiewende eine wichtige Rolle spielen", erklärte BDEW-Hauptgeschäftsführerin Kerstin Andreae. Dabei bekennt sich der Verband auch zum europäischen Green Deal. Konkret müsse es in Deutschland beim Ökostromausbau, bei der Wärmewende, den Investitionen in Gebäudesanierung, der Erforschung von Wasserstofftechnologien und der Elektromobilität sowie den intelligenten Netzen vorangehen. Dazu sollten der Solardeckel fallen und der Streit um Mindestabstände bei der Windkraft beigelegt werden. Auch bekräftigte der BDEW seine Forderung nach deutlichen Stromabgabensenkungen. "Für uns ist klar: Die Energiewende muss auf der politischen Agenda weiter oben bleiben", mahnte Andreae. Kontakt zur Autorin: petra.sorge@wsj.com DJG/pso/sha (END) Dow Jones Newswires April 17, 2020 12:30 ET (16:30 GMT) Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.
BERLIN (Dow Jones)--Der Anteil der Erneuerbaren Energien am deutschen Bruttostromverbrauch ist offenbar auf rund 52 Prozent gestiegen. Das zeigen vorläufige Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Im ersten Quartal stieg die Erzeugung um fast sieben Prozent auf 158 Milliarden Kilowattstunden. 77 Milliarden davon kamen aus Sonne, Wind und anderen regenerativen Quellen. Grund seien ein regelrechter Wind-Rekord im Februar sowie außergewöhnlich viele Sonnenstunden im März gewesen. Der Stromverbrauch sank um 1 Prozent, nicht zuletzt aufgrund der reduzierten Industrieproduktion in der letzten Märzwoche, die durch die Corona-Pandemie ausgelöst wurde. Dass die konventionellen Energien "deutlich" abflauten, habe an der Stilllegung von Kohlekraftwerken und dem Einspeisevorrang für Ökostrom gelegen, teilten das ZSW und der BDEW mit. Es handle sich allerdings nur "um eine Momentaufnahme" mit vielen Sondereffekten, erklärte BDEW-Hauptgeschäftsführerin Kerstin Andreae. "Die Rekordzahlen stehen in scharfem Kontrast zur dramatischen Situation beim aktuellen Ausbau von Wind- und PV-Anlagen." Würden die Hemmnisse und der Solardeckel nicht zügig beseitigt, sei das Ziel der Bundesregierung, bis 2030 auf einen Ökostromanteil von 65 Prozent zu kommen, kaum zu erreichen. ZSW-Vorstandsmitglied Frithjof Staiß ergänzte, dass sich gerade angesichts des wirtschaftlichen Einbruchs durch die Corona-Krise mehr Investitionen in Erneuerbare Energien lohnten. Kontakt zur Autorin: petra.sorge@wsj.com DJG/pso/mgo (END) Dow Jones Newswires April 01, 2020 04:12 ET (08:12 GMT) Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.
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AFRIKA/MOSAMBIK - Bischöfe: “Es muss Schluss sein, mit den Gräueltaten in Cabo del Gado“ bischöfe gewalt Freitag, 19 Juni 2020 Maputo (Fides) – "Es muss Schluss sein, mit den vielen Gräueltaten und der Barbarei in der Region Cabo Delgado”:, dies fordert die Bischofskonferenz von Mosambik zum Abschluss ihrer ersten Plenarversammlung vom 9. bis 13. Juni im Seminar von Sant'Agostinho da Matola bei Maputo. Am Ende der Arbeit wenden sich die Bischöfe einer gemeinsamen Botschaft an die Gläubigen von Cabo Delgado, die seit drei Jahren Opfer von Übergriffen islamischer Milizen sind. Tausende Menschen wurden bei diesen Angriffen bereits getötet und mehr als 200.000 Einwohner der Region wurden vertrieben, beklagen die Bischöfe. Die dramatische Situation in der Region erwähnte auch Papst Franziskus in der Botschaft "Urbi et Orbi" am Ostersonntag. "Es muss eine dringende Antwort auf diese Tragödie geben“, so die Bischöfe in ihrer Botschaft, „es ist notwendig, dass wir die Konfliktursachen beheben, auch durch die Förderung von Entwicklungsprojekten und die Bereitstellung grundlegender Dienstleistungen, beispielsweise in den Bereichen Gesundheit und Bildung." Auch die Bischöfen der kirchlichen Provinz Nampula im Norden Mosambiks, zu der Cabo Delgado gehört, hatten auf die dramatische Situation aufmerksam gemacht (vgl. Fides 29/5/2020). „Die Angriffe begannen vor ungefähr zweieinhalb Jahren, aber in letzter Zeit haben sie mit mehreren Angriffen gleichzeitig in weit voneinander entfernten Dörfern ein erschreckendes Tempo und eine erschreckende Dimension erlangt, was es für die Polizei und die Armee noch schwieriger macht zu handeln“, so Bischof Luíz Fernando Lisboa von Pemba. „Anstatt das Gebiet mit Waffengewalt zu erobern, richten diese Männer mit verdeckten Gesichtern Chaos an, um die Menschen zur Flucht aus den Dörfern zu zwingen. Seit den ersten Angriffen war das Muster dasselbe: sie stecken Häuser in Brand und Menschen werden brutal getötet und zum Teil geköpft", so Erzbischof Pemba. Der Bischof von Pemba bekräftigt, dass in Cabo Delgado "alle Religionen friedlich miteinander auskommen" und dass die Vertreter der islamischen Gemeinde "von Anfang an betonten, dass sie nichts mit Dschihadisten zu tun haben”. Die Region ist reich an Bodenschätzen, aber aufgrund der Gewalt der Dschihadisten sind allein im Erdgassektor 25 Milliarden Investitionen blockiert”. In ihrer Botschaft erinnern die Bischöfe abschließend auch an die aktuelle Situation infolge der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie und versprechen, als „samaritanische” Kirche, den Leidenden und den von der Pandemie Betroffenen nahe zu stehen. Die Bischofskonferenz ruft in diesem Zusammenhang auch dazu auf , "die COVID-19-Patienten nicht zu stigmatisieren, sondern mit ihnen solidarisch zu sein". "Es ist notwendig” schreiben die Bischöfe, “den ärmsten Menschen, deren Bedingungen sich mit der Gesundheitskrise verschlechtert haben, unsere ungeteilte Aufmerksamkeit zu widmen". (L.M.) (Fides 19/6/2020) Teilen:
AFRIKA/MOSAMBIK- Dschihadisten verüben Anschlag auf die älteste Mission in der Provinz Capo Delgado dschihadisten gewalt missionare Donnerstag, 16 April 2020 Maputo (Fides) – Wie die Tageszeitung "Carta de Mocambique" berichtet, haben dschihadistische Terroristengruppen, die in der nördlichen Provinz Cabo Delgado aktiv sind, am Karfreitag fünf Menschen im Quirimbas-Archipel ermordet. Die Milizionäre sollen als Zivilisten am Donnerstag, dem 2. April, mit kleinen Boote vom Festland zum etwa sieben Kilometer entfernten Archipel gekommen sein. Am Donnerstagabend nahmen sie Stellung auf der Insel Quirimba und starteten von dort aus am Freitagmorgen ihren mörderischen Anschlag. Von den fünf getöteten Menschen ertranken drei beim Fluchtversuch. Eines der Opfer wurde lebendig verbrannt, während das fünfte durch Schüsse getötet wurde. Ungefähr 60 Menschen wurden als Geiseln genommen, aber noch am selben Tag freigelassen. Wie bei islamischen Überfällen üblich, griffen Aufständische die örtliche Grundschule, ein Gesundheitszentrum und die offizielle Residenz des Ortsvorstehers von Quirimba an und verwüstete eine nicht näher bezeichnete Anzahl von Häusern der örtlichen Bevölkerung. Weitere Einzelheiten wurden auch über die Angriffe der letzten Woche auf den Bezirk Muidumbe bekannt. Im Dorf Muambula hatten Terroristen fünf Menschen getötet und die örtliche Sekundarschule und die Mission von Nangololo verwüsteten, in der sich eine der ältesten Kirchen von Cabo Delgado befindet. Wie Bischof Luíz Fernando Lisboa von Pemba mitteiltwurden die Häuser der Missionare zerstört und die Kirche beschädigt. Den Missionaren gelang es jedoch zu fliehen und in Pemba Zuflucht zu suchen. (L.M.) (Fides 16/4/2020) Teilen:
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Aichach-Friedberg 30.03.2020 Corona und Herz-Kreislauf-Erkrankung: Person aus dem Landkreis verstorben Eine 77-jährige Person aus dem Landkreis Aichach-Friedberg ist in einer Münchener Klinik gestorben. Sie war mit dem Coronavirus infiziert, doch die Todesursache war etwas anderes. Eine 77-jährige Person aus dem Landkreis ist in einer Münchner Klinik gestorben. Sie war mit dem Coronavirus infiziert. Doch das war nicht die Todesursache. Von Nicole Simüller Eine 77-jährige Person aus dem Landkreis Aichach-Friedberg ist in einer Münchner Klinik verstorben. Wie das Landratsamt Aichach-Friedberg mitteilte, starb die Person am Freitag an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung, hatte sich zuvor aber mit dem Coronavirus infiziert. Nähere Angaben zu Herkunft oder Geschlecht der Person machte die Behörde mit Rücksicht auf die Hinterbliebenen nicht. Dieser Artikel ist hier noch nicht zu Ende, sondern unseren Abonnenten vorbehalten. Ihre Browser-Einstellungen verhindern leider, dass wir an dieser Stelle einen Hinweis auf unser Abo-Angebot ausspielen. Wenn Sie weiterlesen wollen, können Sie hier unser PLUS+ Angebot testen. Wenn Sie bereits PLUS+ Abonnent sind, loggen Sie sich bitte hier ein . Dieser Artikel ist hier noch nicht zu Ende, sondern unseren Abonnenten vorbehalten. Ihre Browser-Einstellungen verhindern leider, dass wir an dieser Stelle einen Hinweis auf unser Abo-Angebot ausspielen. Wenn Sie weiterlesen wollen, können Sie hier unser PLUS+ Angebot testen. Themen folgen
Aichach-Friedberg 30.03.2020 120 Corona-Infizierte im Landkreis: 19 davon sind wieder gesund 120 Menschen haben sich bislang im Wittelsbacher Land mit dem Coronavirus infiziert. 19 davon sind wieder gesund. Zwölf liegen im Krankenhaus Von Nicole Simüller Im Landkreis Aichach-Friedberg haben sich bislang 120 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte das Landratsamt am Montagnachmittag gegen 16.30 Uhr mit. 19 von den 120 Menschen sind demzufolge bereits wieder gesund. Am Sonntag waren es noch 106 Infizierte gewesen. Dieser Artikel ist hier noch nicht zu Ende, sondern unseren Abonnenten vorbehalten. Ihre Browser-Einstellungen verhindern leider, dass wir an dieser Stelle einen Hinweis auf unser Abo-Angebot ausspielen. Wenn Sie weiterlesen wollen, können Sie hier unser PLUS+ Angebot testen. Wenn Sie bereits PLUS+ Abonnent sind, loggen Sie sich bitte hier ein . Dieser Artikel ist hier noch nicht zu Ende, sondern unseren Abonnenten vorbehalten. Ihre Browser-Einstellungen verhindern leider, dass wir an dieser Stelle einen Hinweis auf unser Abo-Angebot ausspielen. Wenn Sie weiterlesen wollen, können Sie hier unser PLUS+ Angebot testen. Themen folgen
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Interview Weissrussland unternimmt nichts gegen das Coronavirus – so lebt es sich in Minsk Weissrussland gilt als letzte Diktatur Europas. Staatliche Massnahmen gegen das Coronavirus? Fehlanzeige. Ob das gut kommt? Wir lassen die Daten sprechen – und jemanden, der in Minsk lebt. Proteste gegen die Präsidentschaftswahl in Weissrussland am 9. August treiben die Menschen auf die Strasse. Keystone Saunagänge, Wodka trinken oder landwirtschaftliche Arbeit: So soll sich Weissrusslands Bevölkerung gegen das Coronavirus schützen. Mehr brauche es nicht, so der autokratische Präsident Alexander Lukaschenko. Kein Weissrusse werde an Covid-19 sterben, sagte er. Und als der Machthaber bei einem Eishockeyspiel im April selbst auf dem Eis stand, erklärte der 65-Jährige: «Es gibt hier keinen Virus. Oder sehen Sie es hier irgendwo herumfliegen? Also ich nicht.» Am 4. April machte Lukaschenko (Mitte) noch an einem Eishockeyspiel mit. Das Virus sah er dort nicht. EPA Mittlerweile bestreitet selbst Lukaschenkos Regierung das Virus nicht mehr. Er forderte das Gesundheitsministerium auf, das Problem zu lösen und drohte Ärzten und Beamten, dass diese «mit ihrem Kopf» für Todesfälle haften. Massnahmen wurden aber vom Staat keine getroffen. Die Fallzahlen der gemeldeten Neuinfektionen bewegten sich in Weissrussland tatsächlich lange auf tiefem Niveau. Doch seit Ende April nehmen sie zu – wenn auch mit einem kleinen Unterschied zu anderen Nationen: Während die Epidemie in den meisten Ländern so verläuft, dass die täglichen Fälle erst zunehmen und dann wieder abnehmen, verzeichnet Weissrussland keine solche Kurve. Lukaschenko löst Regierung auf Machthaber Alexander Lukaschenko greift vor den Wahlen am 9. August durch: Er entlässt seine Regierung und bringt seinen Hauptkonkurrenten in Haft. Der Staatschef entliess das Kabinett unter Rumas am Mittwoch, weil es zu wenig gegen die Wirtschaftsprobleme des osteuropäischen Landes in der Corona-Krise unternommen habe. Die Opposition forderte wegen der Pandemie eine Verschiebung der Wahl, Lukaschenko lehnte dies jedoch ab. (fox/sda) Die Anzahl neuer Fälle stagniert seit Mai täglich bei knapp unter 1000. Berichte von falschen Zahlen machten schon mehrfach die Runde. Die WHO weist folgende Daten aus: Tägliche Neuinfektionen in Weissrussland: Der Ausschlag am 21. April hängt damit zusammen, dass die WHO davor während zwei Tagen keine Meldung erhielt. Verteilt man die gemeldeten Fälle auf die drei Tage, gleicht sich das wieder aus. watson.ch Mittlerweile ist Weissrussland mit seinen knapp 10 Millionen Einwohnern bei rund 44'000 bei der WHO gemeldeten Fälle angelangt. In Europa verzeichnen nur Russland und Grossbritannien täglich mehr Neu-Infektionen und damit eine steilere Zunahme (allerdings bei deutlich mehr Einwohnern). Bei der WHO gemeldete Corona-Fälle in Weissrussland: watson.ch Und wenn wir die Anzahl Fälle ins Verhältnis zur Einwohnerzahl setzen, steht Weissrussland mit 467 Fällen pro 100'000 Einwohner gut zwei Monate nach dem 100. Fall neu gar an der Spitze. In Spanien und der Schweiz verbreitete sich das Virus zwar erst schneller, die Kurven flachten dann aber deutlich ab, was bei Weissrussland noch weit entfernt scheint: CH Media Wie lebt es sich in einem Land, das keine staatlichen Massnahmen gegen das Coronavirus erlassen hat? Wir erreichen Andrej* in Minsk am Telefon. Er lebt seit Jahren in der Hauptstadt und hat einen Bürojob. Andrej, wie läuft das Leben in Minsk? Andrej: Eigentlich ziemlich normal. Vor allem seit Mai wieder. Was geschah? Wir haben ja vom Staat keine Einschränkungen erhalten. Im April begannen dann viele, selbst für Social Distancing zu sorgen. Einige Unternehmen erliessen Regeln oder schlossen. Aber seit Mai kehrt mehr und mehr das normale Leben zurück. In der Stadt Gorshki, rund 30 Kilometer von Minsk entfernt, stellten Schauspieler in einem Openair-Museum im Rahmen des «Tages der Grenzsoldaten» Szenen aus dem Zweiten Weltkrieg nach. Keystone Wieso? Ich glaube, man orientiert sich vor allem am Ausland, wo viele Länder Europas das Gröbste überstanden haben. Und natürlich geht es auch um die Wirtschaft. Viele können es sich einfach nicht leisten, geschlossen zu bleiben. Präsident Alexander Lukaschenko spottete erst über das Virus, danach gestand er ein, dass es zumindest «existiert». Wie erlebst du Lukaschenko während der Krise? Ich möchte mich nicht über die Politik äussern. Ich weiss, das Interview ist anonym, aber ich äussere mich nicht öffentlich über ihn. Fest steht aber: Weissrussland gab keine staatlichen Massnahmen gegen das Coronavirus vor. Genau, staatlich gab es keine Restriktionen. Doch wie gesagt: Die Einwohner handelten danach selbst. Einige Restaurants verkürzten ihre Öffnungszeiten, es wird mehr Essen nach Hause bestellt, die Menschen bleiben zu Hause, der öffentliche Verkehr wird weniger benutzt, all diese Dinge legten viele von uns sich selbst auf. Zumindest während einer kurzen Zeit. Am 9. Mai liess Lukaschenko die Parade zum 75. Jahrestages des Sieges über Nazi-Deutschland durchführen – ohne irgendwelche Massnahmen. Wie war das? Ich wohne da ziemlich in der Nähe und sah die Parade von zuhause aus. Die Tribünen waren voll wie immer, aber ansonsten hatte es deutlich weniger Leute vor Ort. Wie gesagt: Die Menschen schützten sich selbst. Die Parade zum 75. Jubiläum des Sieges über Nazi-Deutschland fand in Minsk vor tausenden Zuschauern statt. AP Ich las, dass die Schulen geschlossen blieben. Ja genau, das Bildungsdepartement hat die Frühlingsferien um drei Wochen verlängert. Zumindest hier in Minsk. Mittlerweile gehen die Kinder aber wieder zur Schule. Aber wenn die Eltern dies nicht wollen, können sie die Kinder noch zuhause behalten, wie mir Freunde mit Kindern sagten. Wie sieht es in deinem Büro aus? Unser Chef hat selbst Massnahmen ergriffen. Wir arbeiten noch immer mehrheitlich im Homeoffice. Zwischendurch muss ich für bestimmte Arbeiten ins Büro. Allerdings wohne ich nahe genug, dass ich zu Fuss gehen kann und den ÖV nicht benutzen muss. Die Parade am 9. Mai in Gedenken an den Sieg gegen Nazi-Deutschland. AP Trägst du eine Maske? Ja, in der Öffentlichkeit schon. Ich merke allerdings, wie die Leute mich deswegen in den letzten Tagen wieder eher anstarrten im Sinn von: Warum machst du das? Nehmen wir an, du stellst Symptome fest und willst dich auf Covid-19 testen lassen. Ist das möglich? Grundsätzlich schon. Allerdings musst du beim Arzt dazu viele Fragen beantworten. Es ist nicht ganz einfach, wie ich gehört habe. Und was passiert bei einem positiven Fall? Bei uns im Büro müsste sich diese Person isolieren und die nächsten Kontakte ebenfalls. Es gibt auch eine Art Contact Tracing. Aber wie gesagt, das ist nicht überall so. Für Aufsehen sorgte bei uns auch, dass die weissrussische Fussball-Liga den Betrieb nicht eingestellt hat und noch läuft. Das ist so. Allerdings sind deutlich weniger Fans im Stadion als normal. Während Europas Ligen weitestgehend still standen, ging Fussball in Weissrussland weiter, wie hier am 27. März. Allerdings besuchten deutlich weniger Fans die Stadien. AP Du hast es schon erwähnt, mit ein Grund dafür, dass die Restriktionen vom Staat ausblieben, ist die Wirtschaft. Warum? Der Wirtschaft in Weissrussland geht es allgemein nicht gut. Die Angst vor der Arbeitslosigkeit ist gross. Das hängt alles zusammen. In Weissrussland ist der landwirtschaftliche Sektor sehr gross, die Bauern mussten sowieso weiterarbeiten. Wir sind Russlands Kornkammer. Die Grenze blieb auch immer offen. Ja, nach Weissrussland kann man einreisen. Aber da die Nachbarländer alle die Grenzen schlossen, konnte trotzdem praktisch niemand aus dem Land. Ich kenne viele Menschen in Russland und reise da normalerweise immer mal wieder hin. Das konnte ich jetzt nicht. Wie glaubst du, dass es in Weissrussland mit dem Virus weitergeht? Schwierig zu sagen. Die täglich neuen Fälle bleiben relativ konstant. Ich hoffe, sie nehmen bald ab. Ich bin nicht sehr besorgt. Wenn ich auf die Zahlen aus anderen Ländern schaue, sieht die Entwicklung da meist gut aus. *Name geändert. In Weissrussland fürchten sich viele vor der Regierung.
Weissrusslands Präsident – «Ich sehe die Viren nicht herumfliegen» Alexander Lukaschenko glaubt nicht an die Verbreitung des Coronavirus. Statt Gegenmassnahmen zu ergreifen, spielt er lieber Eishockey. nih/dpa In der Hauptstadt Minsk spielte der Präsident von Weissrussland am Samstag demonstrativ Eishockey, wie die Staatsagentur Belta meldete. Twitter Alexander Lukaschenko ignoriert das Coronavirus. Er sagt: «Hier gibt es keinerlei Viren.» Er habe nicht bemerkt, dass sie herumfliegen. «Das ist ein Kühlschrank. (...) Sport, besonders Eissport, ist die beste Antiviren-Medizin.» Keystone Auch Fussball wird im Land noch gespielt. Es ist das einzige Land in Europa, in welchem noch gekickt wird. Twitter 1 / 3 Die Sportwelt ruht weitgehend wegen der Corona-Pandemie – doch Weissrusslands Präsident Alexander Lukaschenko zeigt sich davon völlig unbeeindruckt. In der Hauptstadt Minsk spielte er am Samstag demonstrativ Eishockey, wie die Staatsagentur Belta meldete. Die Gefahr einer Ansteckung redete er dabei klein: «Hier gibt es keinerlei Viren.» Er habe nicht bemerkt, dass sie herumfliegen. «Das ist ein Kühlschrank. (...) Sport, besonders Eissport, ist die beste Antiviren-Medizin.» Die Mannschaft des Präsidenten siegte bei dem Turnier. Auf Bildern war zu sehen, wie Zuschauer auf der Tribüne eng beieinander standen. Lukaschenko ignoriert das Virus In dem Land zwischen Russland und Polen pausiert auch der Fussball nicht. Am Wochenende trugen die Spieler der höchsten weissrussischen Liga gar T-Shirts mit der Aufschrift «We are playing for the World» zum Einlaufen. Der als «letzter Diktator Europas» kritisierte Präsident sah zuletzt keinen Grund für «drakonische Massnahmen» gegen die hochansteckende Krankheit. «Mit dieser Psychose haben wir heute die Wirtschaft fast auf der ganzen Welt zum Stillstand gebracht», meinte Lukaschenko am Freitag. In Weissrussland haben sich bis Samstag nach offiziellen Angaben mehr als 85 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Fehler gefunden?Jetzt melden.
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Wimmer zu Familienhärtefonds: 30 Millionen können nicht reichen für 200.000 Corona-bedingte Arbeitslose Regierung schließt die meisten Familien, die Hilfe brauchen, von Familienhärtefonds aus Wien (OTS/SK) - SPÖ-Familiensprecherin Petra Wimmer hält die schon beschlossene Aufstockung des Familienhärtefonds für richtig und notwendig. „Sehr viele Familien und da insbesondere AlleinerzieherInnen sind durch die Corona-Krise von Arbeitslosigkeit betroffen und wissen nicht, wie sie über die Runden kommen. Sie brauchen schnell und unbürokratisch Hilfe“, sagt Wimmer. Dass für die 200.000 ArbeitnehmerInnen, von denen sehr viele Kinder haben, die 30 Millionen reichen werden, hält Wimmer indessen für ausgeschlossen. **** Sozialminister Anschober und Arbeitsministerin Aschbacher haben heute versprochen, dass der Härtefonds jenen Familien, die seit dem 28. Februar wegen der Corona-Krise von Arbeitslosigkeit betroffen sind, „ihre Einkommensverluste annähernd ausgleichen soll“. Dazu hat Aschbacher die Beispielrechnung von einer Alleinverdienerfamilie mit davor 3.000 Euro netto pro Monat gebracht; für die soll es drei Monate lang jeweils 780 Euro zusätzlich geben. Anders gesagt, die Regierung verspricht mit ihrer Beispielrechnung den Familien drei Monate lang, dass zusätzlich zum Arbeitslosengeld (55 Prozent Nettoersatz) noch einmal 26 Prozent vom letzten Nettoeinkommen ausbezahlt werden. Anspruchsberechtigt wäre der Großteil der 200.000 Menschen, die wegen Corona ihren Job verloren haben, weil die meisten von ihnen Kinder haben. „Wie soll sich das mit 30 Millionen Euro für drei Monate ausgehen“, fragt Wimmer. Die SPÖ-Familiensprecherin sieht hier nur zwei Möglichkeiten: „Entweder die Regierung hat heute den Familien in Österreich ein Marketingpaket präsentiert, das die meisten, die auf Hilfe hoffen, enttäuschen wird. Oder die 30 Millionen, die für drei Monate die Einkommensverluste ausgleichen, werden mindestens verzehnfacht.“ Wimmer verlangt von Anschober und Aschbacher, dass sie unverzüglich ihre Berechnungsgrundlagen vorlegen. Zentral dabei ist die Fragen: Wie viele Familien werden aufgrund welcher Anspruchskriterien wieviel bekommen. Denn 30 Millionen für drei Monate und potenziell 200.000 Anspruchsberechtigten ergibt bestenfalls 50 Euro pro Monat und Betroffenen. Außerdem bleibt für Wimmer die Frage unbeantwortet, warum die Regierung glaubt, dass es Notlagen für Familien erst ab dem 28. Februar geben. Denn nur wer danach seine Arbeit verloren hat, soll vom Familien-Härtefonds eine Hilfe bekommen. Das schließt alle aus, die es schon davor schwer gehabt haben, über die Runden zu kommen, darunter 80.000 Kinder in Familien, die Sozialhilfe bekommen. „Warum bekommen die keinen Zuschuss? Sind diese Familien weniger wert?“, fragt Wimmer. Denn derzeit kann niemand vermittelt werden, also können auch schon länger Arbeitslose nicht vermittelt werden. „Diese Familien sind oft noch schlimmer dran als jene, die erst vor kurzem arbeitslos wurden“, sagt Wimmer. Auch stellt sich die Frage, weshalb eine Antragstellung erst ab 15. April möglich sein wird. Familien brauchen rasche und unbürokratische Hilfe, betont die SPÖ-Familiensprecherin. Die SPÖ bleibt bei ihrer Forderung, die allen von Arbeitslosigkeit betroffenen Menschen in Österreich hilft, betont Wimmer. Das Arbeitslosengeld soll durch einen staatlichen Zuschuss von 55 Prozent auf 70 Prozent Nettoersatzrate angehoben werden. Alle Arbeitslosen würden damit 70 Prozent ihres letzten Nettoeinkommens bekommen. Der Familienhärtefonds soll darüber hinaus in besonderen Notlagen helfen. (Schluss) up/wf/mp Rückfragen & Kontakt: SPÖ-Parlamentsklub 01/40110-3570 klub @ spoe.at https://klub.spoe.at
Coronavirus – Wimmer appelliert: Keine Einhebung von Kinderbetreuungsgebühren SPÖ-Familiensprecherin Petra Wimmer fordert umfassende Maßnahmen für Familien – Unterhaltsgarantie umsetzen Wien (OTS/SK) - SPÖ-Familiensprecherin Petra Wimmer appelliert, die Kindergartengebühren rückwirkend ab dem 16. März für die Dauer der Krise und der empfohlenen Betreuung der Kinder zu Hause auszusetzen. „In einigen Bundesländern gibt es ja generell keine Kindergartengebühren mehr. In anderen, wie Oberösterreich, schon. Familien sind enorm belastet. Die Länder sind gefordert, diese zu entlasten. Die Nicht-Einhebung der Kinderbetreuungsgebühren wäre ein erster Schritt dazu“, betont Petra Wimmer. Sie fordere daher Bundesministerin Aschbacher auf, Kontakt mit den ReferentInnen der Länder aufzunehmen. „Eine bundeseinheitliche Regelung wäre im Sinne aller“, ergänzt die SPÖ-Abgeordnete. **** Die Coronakrise fordert derzeit alle. Familien, besonders Frauen, leisten in dieser Zeit unglaubliches. Wimmer betont: „Die Mehrfachbelastung durch Arbeit, Kinderbetreuung und Pflege wird aktuell ergänzt durch den Unterricht der Kinder zu Hause und Mehrarbeit in systemrelevanten Berufen. Frauen halten unsere Versorgung unter sehr hohen Anforderungen aufrecht.“ Es sei deshalb richtig, dass die Regierung schlussendlich klargestellt habe, dass Kinder getrenntlebender oder geschiedener Eltern auch in der Krise beide Elternteile sehen können und von diesen betreut werden. Denn die derzeitige Krise betreffe besonders auch AlleinerzieherInnen, die zu einem Großteil auch armutsgefährdet sind. „Ein Grund dafür ist unter anderem der fehlende Unterhalt von Vätern. Wenn Väter den Unterhalt nicht oder nicht mehr zahlen können, ist für Alleinerzieherinnen der Unterhaltsvorschuss überlebensnotwendig. Ich begrüße daher die wichtige Maßnahme der Regierung, dass das Verfahren vereinfacht wurde und die Kinder rasch und unbürokratisch die finanziellen Mittel bekommen. Diese Vorgehensweise wäre auch in Nichtkrisenzeiten notwendig.“ Es zeige sich hier besonders, dass die langjährig von der SPÖ geforderte Unterhaltsgarantie für diese Fälle wichtig wäre. „Ich fordere die Regierung auf, diese jetzt umzusetzen.“ (Schluss) up/ah Rückfragen & Kontakt: SPÖ-Parlamentsklub 01/40110-3570 klub @ spoe.at https://klub.spoe.at
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AfD will klagen + © Sebastian Gollnow/dpa Die AfD will eine Corona-Demo in Stuttgart abhalten, die von der Stadt nun verboten wurde. © Sebastian Gollnow/dpa Facebook Twitter E-Mail Fehler melden schließen Weitere schließen In Stuttgart hat es bereits mehrere Demonstrationen gegen die Corona-Auflagen gegeben. Eine Demo, die von der AfD geplant war, wurde nun von der Stadt Stuttgart verboten. Stuttgart - Um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen, gelten auch in Baden-Württemberg Corona-Verordnungen und Beschränkungen zum Infektionsschutz. Die AfD hat eine Corona-Demo in Stuttgart geplant, um dagegen zu protestieren. Wie BW24* berichtet, hat die Stadt Stuttgart die geplante Corona-Demonstration der AfD nun verboten. Ein Sprecher der Stadt sagte, dass Schutzmaßnahmen wie der Mindestabstand bei dem Protest nicht gewährleistet werden könnten. Die AfD will gerichtlich gegen das Verbot vorgehen. Das Coronavirus verbreitet sich nach wie vor in Baden-Württemberg und die Zahl der Infektionen nimmt zu (BW24* berichtete). *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks
Neue Covid-19-Verordnung + © Sebastian Gollnow/dpa Restaurants in Baden-Württemberg fragen Gäste nach ihren Daten - zum Schutz vor dem Coronavirus © Sebastian Gollnow/dpa Ab dem 18. Mai dürfen in Baden-Württemberg auch Restaurants wieder öffnen - allerdings sollen Gäste zur Infektionskontrolle ihre Daten angeben. Stuttgart - Die Landesregierung hat trotz der Verbreitung des Coronavirus die Öffnung von Restaurants beschlossen. Um Infektionsketten verfolgen zu können, sollen Gäste auf freiwilliger Basis ihren Namen und ihre Adresse angeben. Wie BW24* berichtet, wird von den Gaststättenbetreibern außerdem das Datum und die Uhrzeit des Besuchs vermerkt. So können im Fall einer Infektion mit dem Coronavirus Kontakte nachvollzogen werden. Mit dieser Maßnahme soll eine erneute Ausbreitung des Coronavirus in Baden-Württemberg (BW24* berichtete) verhindert werden. *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks
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Die Arbeitslosenquote im Bezirk der Arbeitsagentur Nordhorn liegt im Monat Januar bei 2,7 Prozent und gleicht damit dem Vorjahreswert, teilt die Agentur mit. „Der Anstieg der Arbeitslosenzahlen zu Jahresbeginn ist nichts Ungewöhnliches. Sie ist saisonal bedingt und wird sich im Laufe der nächsten Monate wieder relativieren“, zeigt sich Achim Haming, Chef der Nordhorner Arbeitsagentur, zuversichtlich. Insbesondere Männer sind vom Anstieg der Arbeitslosigkeit betroffen. Arbeitslosenquote erstmals seit 2017 höher als im Vorjahr Auch die verhaltene Personalnachfrage macht Haming derzeit noch keine Sorgen: „Die Zahl der offenen Stellen liegt zwar deutlich unter dem des Vorjahres“, so Haming. „Für Bewerber gibt es aber nach wie vor genügend neue Jobchancen“. Für das Jahr 2020 wird seitens der Bundesregierung nur noch einem Wirtschaftswachstum von 1,1 Prozent prognostiziert. Dennoch schaut Haming positiv auf das neue Jahr: „Der Arbeitsmarkt an Ems und Vechte ist stabil und für die Zukunft gut gerüstet. Wir müssen allerdings feststellen, dass die Arbeitslosenquote erstmal seit April 2017 nicht mehr unter der des Vorjahres liegt.“ Im Januar zeigten Betriebe und Verwaltungen der Agentur für Arbeit Nordhorn 949 offene Stellen an. Das sind 155 oder 14 Prozent weniger als im Vormonat. Stellenzugänge kamen vor allem aus dem verarbeitenden Gewerbe, dem Gesundheits- und Sozialwesen und dem Handel. Insgesamt gab es im Januar 4.858 Stellen, über deren Besetzung noch nicht endgültig entschieden war. Im Emsland waren im Monat Januar insgesamt 4.978 Personen arbeitslos gemeldet, die Arbeitslosenquoteliegt bei 2,7 Prozent. Verglichen mit dem Vormonat nahm die Zahl der Arbeitslosen um 547 Personen (12,3 Prozent) zu. In der Grafschaft Bentheim nahm die Gesamtarbeitslosigkeit gegenüber dem Vormonat ebenfalls zu. Hier gab es mit 2.068 Arbeitslosen 243 Personen (13,3 Prozent) mehr als im Monat Dezember. Die Arbeitslosenquote beträgt 2,7 Prozent. Betrachtet man den Agenturbezirk insgesamt, so hatte die Geschäftsstelle in Lingen mit 2,5 Prozent die niedrigste Arbeitslosenquote, gefolgt von der Geschäftsstelle Meppen mit 2,6 Prozent, der Hauptagentur Nordhorn mit 2,7 Prozent, der Geschäftsstelle Sögel mit 2,9 Prozent sowie der Geschäftsstelle Papenburg mit 3,0 Prozent. Zehn Prozent der Arbeitslosen sind Jugendliche Mit 3.861 arbeitslosen Männer waren 441 mehr im Bestand als noch im Dezember. Bei den Frauen war eine Zunahme von 349 auf insgesamt 3.185 Personen zu verzeichnen. Der Anteil der Frauen an allen Arbeitslosen betrug 45,2 Prozent, der der Männer lag bei 54,8 Prozent. Von den Arbeitslosen waren 9,8 Prozent Jugendliche. Die Arbeitslosenzahl stieg auf 691 Personen (+65).
Seit dem 20. April werden in der Region Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim schrittweise wieder schriftliche Fortbildungs- und Meisterprüfungen durchgeführt. Alle Prüflinge werden zeitnah über den genauen Termin und den Ablauf ihrer Prüfung informiert, heißt es in einer Mitteilung der Handwerkskammer. Bereits mitgeteilte Prüfungstermine sollen bestehen bleiben. Zudem werden ab dem 4. Mai in der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim und den Bildungszentren im Emsland und der Grafschaft Bentheim schrittweise wieder Fortbildungs- und Meisterlehrgänge durchgeführt. "Wir werden den Unterricht selbstverständlich unter den geltenden Schutz- und Hygienemaßnahmen gestalten", erklärt dazu der Hauptgeschäftsführer Sven Ruschhaupt. Lösungskonzepte für Prüfungen Für alle mündlichen und praktischen Prüfungen sowie Zwischenprüfungen, Abschluss- und Gesellenprüfungen, die die Handwerkskammer im Kammerbezirk durchführt, werden zurzeit Lösungen entwickelt, die den geltenden Verordnungen entsprechen. "Wie diese in den nächsten Wochen aussehen werden, können wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht beurteilen, daher bitten wir um Verständnis, dass wir jetzt noch keine konkreten Termine und Abläufe nennen können. Sobald die Rahmenbedingungen feststehen, werden wir das sofort kommunizieren", so Ruschhaupt weiter. Darüber hinaus werden die Handwerkskammer in Osnabrück und die Bildungszentren in Lingen, Nordhorn, Meppen und Papenburg ab dem 27. April wieder für den Publikumsverkehr geöffnet sein. Die Kammer spricht jedoch die Empfehlung aus, weiterhin alle Beratungen, Antragsstellungen und andere Termine telefonisch, elektronisch oder postalisch durchzuführen. Friseure können unter Auflagen Betrieb wieder aufnehmen Des Weiteren teilt die Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim mit, dass laut Landesregierung sich zumindest Friseurbetriebe darauf vorbereiten können, unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen sowie unter Nutzung von persönlicher Schutzausrüstung den Betrieb ebenfalls in der ersten Maiwoche wieder aufzunehmen.
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Wir zeigen alle Highlights aus dem virtuellen Konzert „One World: Together at Home“, einem Star-besetzten Dankeschön für die Helfer an vorderster Front der Corona-Krise, bei dem neben den Rolling Stones, Elton John, Taylor Swift und Lady Gaga auch die hessische Band Milky Chance mitmachte. Von red/dpa 19.04.2020 - 18:30 Uhr Los Angeles - Taylor Swift sitzt mit leicht zerfransten Haaren vor einer Blumentapete am Klavier und singt „Soon You’ll Get Better“. Elton John greift im Garten in die Tasten und trällert seinen Hit „I’m Still Standing“. Paul McCartney singt alleine zuhause „Lady Madonna“. Es sei eine Ehre, die wahren Helden der Corona-Krise, das Gesundheitspersonal in aller Welt, zu feiern, sagt der Ex-Beatle mit bewegter Stimme. Die drei Mega-Stars zählten zu Dutzenden Künstlern, die sich in der Nacht zum Sonntag mit einem virtuellen Konzert bei den vielen Helfern in der Corona-Pandemie bedanken wollten. Lady Gaga, Mitorganisatorin der zweistündigen Highlight-Show „One World: Together at Home“ machte mit dem Lied-Klassiker „Smile“ den Auftakt. Zumindest heute Abend, für einen Moment, würde sie alle gerne zum Lächeln bringen, sagte die Sängerin. Beispiellose Starbesetzung Zusammen mit der Hilfsbewegung Global Citizen hatte Lady Gaga in kürzester Zeit eine beispiellose Starbesetzung zusammengetrommelt, darunter Stevie Wonder, die Rolling Stones, Jennifer Lopez, John Legend, Sam Smith, Billie Eilish, Shawn Mendes und Camila Cabello. Keine Lichtershows und Kostüme, kein perfekter Sound oder Makeup, dafür gab es seltene Einblicke in die Wohnzimmer, Gärten und die Hausgarderobe der Showgrößen. Die Rolling Stones waren erst am Freitag als letztes Line-Up-Highlight angekündigt worden. Die legendären Rocker um Mick Jagger waren auf einem viergeteilten Bildschirm zu sehen, jeder zuhause für sich. „You Can’t Always Get What You Want“ stimmte Jagger enthusiastisch an, Keith Richards und Ron Wood jammten auf ihren Instrumenten mit. Nur Schlagzeuger Charlie Watts trommelte mit verschmitztem Lächeln ins Leere, ein Trommel-Set gab es bei seinem Wohnzimmer-Einsatz nicht. Zuvor hatten sich bei einem sechsstündigen Livestream-Marathon Dutzende Musiker, Sportler und andere Künstler, darunter die Sänger Adam Lambert, Annie Lennox, Jennifer Hudson und Rita Ora, von zuhause mit Auftritten zugeschaltet. Das war auch die große Bühne für die hessische Erfolgsband Milky Chance und ihren Hit-Song „Stolen Dance“. Die gebürtigen Kasseler Philipp Dausch und Clemens Rehbein standen als einzige deutsche Musiker auf dem Programm. Auch eine deutsche Band dabei Aus dem Heimstudio in Kassel schaltete sich das Pop-Duo knapp vier Minuten zu dem Reigen der internationalen Stars. Sänger und Gitarrist Rehbein mahnte zum Schluss, dass in der Krise jeder Verantwortung trage, zuhause zu bleiben, um die Ausbreitung des Virus aufzuhalten. Nervös mache sie der Auftritt nicht, hatte Rehbein vorab der Deutschen Presse-Agentur gesagt. „Aufgeregt vielleicht, und vorfreudig, aber nicht hibbelig. Es ist cool für uns, dabei zu sein.“ Auch das deutsche Model Heidi Klum zählte im Vorprogramm zu den vielen Stars, die Ärzten und Krankenschwestern für deren Einsatz Dank aussprachen. Sie seien die „wahren Helden“ in der Corona-Krise, sagte Klum. Die US-Starmoderatoren Jimmy Fallon, Jimmy Kimmel und Stephen Colbert führten durch die Highlight-Show, die von mehreren US-Sendern und im Netz über Kanäle wie Youtube und Twitter ausgestrahlt wurde. Zu dem zweistündigen Event schalteten sich neben den Stars auch Ärzte, Wissenschaftler und Politiker dazu. Die früheren First Ladys Laura Bush und Michelle Obama dankten den Helfern in Krankenhäusern und Geschäften. „Die globale Familie ist stark und wir werden diese Krise gemeinsam meistern“, sagte Michelle Obama. UN-Generalsekretär António Guterres bekräftigte in einer Videobotschaft seinen früheren Aufruf für eine weltweite Waffenruhe. Das ganze Augenmerk müsse auf einen gemeinsamen Feind – das Virus – gerichtet werden. Den bewegenden Konzert-Ausklang lieferten Lady Gaga, Céline Dion und der italienische Tenor Andrea Bocelli, begleitet von dem chinesischen Star-Pianisten Lang Lang mit dem Song „The Prayer“. Hier geht es zum kompletten achtstündigen „Together at Home“-Video Mit der Marathon-Aktion sollte vor allem dem Gesundheitspersonal an der Corona-Front gedankt werden. Global Citizen hatte nach eigenen Angaben Sponsoren für Millionenspenden gewinnen können, die dem Solidaritätsfonds der Weltgesundheitsorganisation WHO zukommen sollen. So kündigte der Philanthrop und Politiker Michael Bloomberg über seine Stiftung Bloomberg Philanthropies eine Unterstützung in Höhe von acht Millionen Dollar an. Nach Ende des Konzerts gaben Lady Gaga und Global Citizen bekannt, dass nunmehr Spenden in Höhe von knapp 128 Millionen Dollar für Gesundheitspersonal in aller Welt zugesagt worden seien.
Pandemie „One-World“-Konzert für Corona-Helfer Mit einem virtuellen Mega-Konzert sagen Stars wie Lady Gaga, Elton John und die Rolling Stones Corona den Kampf an. Merken Mail an die Redaktion Bitte melden Sie sich an! Sie haben noch keinen Zugang zum Archiv? Registrieren Sie sich jetzt kostenlos, um weiterzulesen. Bitte überprüfen Sie die rot markierten Pflichtfelder. Ihre E-Mail Weiter Warum muss ich mich anmelden? Nachdem Sie sich eingeloggt haben, können Sie Inhalte aus unserem digitalen Archiv lesen. Die Mittelbayerische bietet einige Millionen Artikel in ihrem Webangebot. Angemeldete Nutzer können Geschichten bis ins Jahr 2008 recherchieren. Unser Nachrichtenportal dokumentiert damit die Zeitgeschichte Ostbayern. Mehr erfahren. Los Angeles.Mit einem virtuellen Mega-Konzert haben sich Stars wie Lady Gaga, Elton John, Stevie Wonder, Paul McCartney und die Rolling Stones bei den vielen Helfern in der Corona-Pandemie bedankt und der Verbreitung des Virus den Kampf angesagt. „Heute bin ich so glücklich, dass wir zusammen eine Welt Zuhause sind“, sagte Lady Gaga, Mitorganisatorin der Show, zum Auftakt von „One World: Together at Home“. Auch die Rolling Stones machten beim Mega-Event mit. Foto: Chris Pizzello/Invision/AP/dpa/Archiv ### ##-############### ##### ######, ##### ###### ### ####### ####### ####### ##### ### ####, ### ### ######## ##-####### ### ## #### #### ###### ### ####### ### ####### ############ #####. ### ######## ### ##### ########### ########## ######## ####### #### ####, #é#### #### ### ### ############ ###### ###### ####### ######### ### ### ############ ####-######### #### ####. ##### ###### #### ### ##### ############## ########## ######## #######, ######## ### ###### ########, ######## ### ###### #### #######, ######## ###### ### #### ###, ### ####### ### ########## ############. #### ### ######### ########### ##### ###### #### ###. ### ########## ######## ####### ###### ### ####### ####### ######## ##### ###-#### „###### #####“. ### ####### ### ####### ######## ####### ### ### ########. ### ### ########-###### ###### ### ##### ### ################### ## ### ######-##### ####### ######. ##### ##### ###### ####### #### ####### ####### ####### ######### ### ################ ######## ######, ### ### ################# ### ########################### ### ######## ######.
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Kreispolizeibehörde Wesel POL-WES: Moers - Verkehrsunfallflucht Polizei sucht Zeugin oder Zeugen, die einen Zettel mit Hinweisen geschrieben hat Bild-Infos Download Wesel (ots) Am Donnerstag, vermutlich gegen 17.05 Uhr, beschädigte der Fahrer eines unbekannten PKW, einen weißen Golf. Die Besitzerin des Wagens hatte ihr Auto um 08.50 Uhr an der Hopfenstraße in einer Parkbucht in Fahrtrichtung Augustastraße abgestellt. Als sie um 19.00 Uhr zu ihrem Wagen zurückkehrte, entdeckte sie den Schaden sowie einen Zettel. Anscheinend hatte jemand beobachtet, dass gegen 17.05 Uhr der Fahrer eines silberfarbenen Opel Kombis den Golf beschädigt hatte und hiernach geflüchtet war. Die unbekannte Zeugin oder der unbekannte Zeuge hatte der Frau die Notiz hinter die Windschutzscheibe geklemmt. Zur Klärung des genauen Unfallhergangs sucht das Verkehrskommissariat in Moers jetzt dringend die Person, die den Zettel geschrieben hat, jemanden der die Handschrift erkennt sowie weitere Zeugen, die Hinweise geben können. Bitte melden Sie sich bei der Polizei in Moers unter der Telefonnummer 02841 / 171-0. Original-Content von: Kreispolizeibehörde Wesel, übermittelt durch news aktuell
Toronto (ots/PRNewswire) - - Der Handel mit zwei neuen Exchange Traded Products (ETPs) - Valour Enjin (ENJ) EUR und Valour Cosmos (ATOM) EUR - beginnt am 26. Mai 2022. - Die ETPs werden es Privatanlegern und institutionellen Investoren ermöglichen, einfach und sicher über ihre Bank oder ihren Broker in die Token ENJ und ATOM zu investieren. DeFi Technologies Inc. ... mehr
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Die Grünen haben zu den gesellschaftlichen und psychischen Auswirkungen der Coronakrise einen Beschlussantrag im Landtag eingebracht. Die Coronakrise habe in erster Linie gesundheitliche Aspekte. Nach dem Andauern des Lockdown würden aber zunehmend auch die wirtschaftlichen Problematiken eminent, schreiben die Grünen am Sonntag in einer Aussendung. „Ihnen wird mit den ersten Maßnahmen zu entgegnen begonnen. Was bisher noch wenig zu Wort gekommen ist, sind die gesellschaftlichen und psychischen Auswirkungen der Covid-Situation. Wir möchten mit diesem Antrag die Diskussion hierüber anregen“, so die Grünen. Denn ExpertInnen sprächen vor allem auf zwei Ebenen von einer andauernd „traumatischen Situation“. Weiter heißt es in der Aussendung: „Einmal betrifft das Trauma all jene, die direkt mit der Krankheit zu tun haben: Erkrankte, Familienangehörige, insbesondere von Verstorbenen, sanitäres und pflegendes Personal und Freiwillige etc. Sie alle machen in diesen Wochen Erfahrungen, die an die Grenze des Zumutbaren gehen oder diese Grenze überschreiten, und dies oft auch dauerhaft. Eine Traumatisierung erleben zweitens Menschen aufgrund der andauernden sozialen und räumlichen Isolierung, unmittelbare Folge des notwendigen Lockdown. Hier gibt es je nach Lebens- und Wohnsituation und auch nach psychischer Veranlagung große individuelle Unterschiede. Es gibt Menschen, für die die Verpflichtung des Daheimbleibens an sich schon einen großen Stress darstellt. Durch die soziale Isolierung fallen Abfederungsmechanismen weg, was besonders problematisch für jene ist, die mit aggressiven oder depressiven Familienmitgliedern zusammenleben (müssen). Isolation und Bewegungsarmut können die Situation weiter verschärfen. Kleinkinder, Menschen mit psychischer Instabilität, Menschen, die einsam oder alt sind, Suchtkranke etc. können aus der anhaltenden Isolation nachhaltig geprägt, auch geschädigt hervor gehen. Gefährdet sind auch Menschen, auf denen ein mehrfacher Druck lastet (etwa arbeitende Frauen, die zugleich Betreuungsleistungen erbringen oder Menschen, die dauerhaft um ihre Existenz bangen müssen) und die aus dieser Dauerbelastung nicht gestärkt (resilient) heraus gehen werden, sondern ausgelaugt und geschwächt. Die Suizidwelle nach der Krise 2008 muss zu denken geben. Dieser Situation müssen wir rechtzeitig entgegnen. Die Grünen haben einen Beschlussantrag eingereicht. Dieser lautet wie folgt: Daher beauftragt der Südtiroler Landtag die Landesregierung Die Dienste der mentalen und psychischen Gesundheit vorbereitend auszubauen und verstärkt flächendeckend auf dem Territorium anzubieten, auch um mehr Menschen zu erreichen und die Wartezeiten zu verringern. Die Angebote müssen auch mit geeigneten Mitteln bekannt gemacht werden. Den betroffenen Arbeitenden, auch den Freiwilligen, im Gesundheitssystem und den sozialen Einrichtungen unterstützende Maßnahmen zur Seite zu stellen, damit sie bei der Bewältigung der traumatischen Erfahrungen Hilfe erfahren können. Den im Bildungssystem Arbeitenden ebenfalls Hilfe, Intervision und Supervision in verstärktem Maße anzubieten. Das Angebot der Psychologischen Ersten Hilfe unmittelbar und niederschwellig zugänglich einzurichten und zu promoten.“ Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
Von wegen #neustart: Die Grünen beklagen sich darüber, dass die Züge und Busse nicht genügend Kapazitäten hätten. In den Wochen seit dem #neustart hat sich Südtirol wieder in Bewegung gesetzt. Wie vorhersehbar wirkt sich das auch auf den öffentlichen Personennahverkehr aus, so die Grünen am Montag in seiner Aussendung. „War es einerseits wünschenswert, dass die PendlerInnen wieder die Öffis nutzen, so machen nun viele von ihnen die leidvolle Erfahrung, dass die Züge und Busse nicht genügend Kapazität haben. Uns ist es selbst passiert, dass es nicht möglich war zuzusteigen“, so Brigitte Foppa, Riccardo Dello Sbarba und Hanspeter Staffler. „Der Unmut auf dem Bahnsteig und an der Bushaltestelle war stets sehr groß.“ Den Grünen wird auch berichtet, dass in den Zügen Menschen nicht nur am Einsteigen gehindert wurden, sondern sogar den Zug verlassen mussten. Mitgenommene Fahrräder versperrten den Zugang zu den wenigen verfügbaren Sitzplätzen. Im Landtag hatte die grüne Fraktion mehrmals auf das Thema des öffentlichen Verkehrs nach dem Lockdown hingewiesen. Dabei sei von der Landesregierung stets versichert worden, dass es ein großes Anliegen sei, den ÖPNV in dieser Phase attraktiv zu halten. Dazu gehöre allerdings, dass genügend Plätze zur Verfügung gestellt werden – notfalls durch Zusatzbusse oder -waggons, wenn schon wegen der Abstandsregelungen die Sitzplätze limitiert sind. „Es geht keinesfalls an, dass Bürgerinnen und Bürger ihren Bus oder Zug nur von hinten davonfahren sehen.“ Die Grünen haben dazu eine Anfrage eingebracht. Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Zusätzlich zur derzeit laufenden zweiten repräsentativen Stichprobenuntersuchung (Prävalenzstudie) auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 hat das Wissenschaftsministerium diese "experimentelle Validierungsstudie" für Antikörpertests gestartet. Die Teilstudie wird wie auch die große Stichprobenuntersuchung von Statistik Austria in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Roten Kreuz (ÖRK) und der Medizinischen Universität Wien durchgeführt. "Wir haben dazu eine Stichprobe genommen und unterziehen diese Personen Antikörpertests", sagte Wissenschaftsminister Heinz Faßmann (ÖVP) am Donnerstag. Dabei sollen gleichzeitig ein PCR-Test, ein Antikörper-Schnelltest und ein serologisches Testverfahren, bei dem Blut abgenommen wird, erfolgen. Die Ergebnisse sollen so wie jene der repräsentativen Stichprobenuntersuchung Ende April vorliegen. Video: Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) sprach im ORF-Report über die Aussicht auf zuverlässige Antikörpertests. Dieses Video ist deaktiviert Bitte aktivieren Sie die Kategorien Leistungs-Cookies und Funktionelle Cookies in Ihren Cookie-Einstellungen, um dieses Element anzuzeigen. Bitte aktivieren Sie die Kategorienundin Ihren Cookie-Einstellungen, um dieses Element anzuzeigen. Meine Cookie-Einstellungen Wie hoch ist die Immunität? "Wir erhoffen uns von der Studie einen Hinweis auf den Immunisierungsstatus der Bevölkerung", sagte Faßmann. Angesichts der Kürze der Zeit, in der die Infektion in Österreich grassiere, könne sich rein mathematisch noch keine sehr hohe Immunisierung entwickelt haben, das soll nun aber empirisch überprüft werden. Im Gegensatz zur ersten und zur derzeit laufenden zweiten Prävalenzstudie sei bei der Antikörperstudie aber keine Hochrechnung möglich, "weil es keine repräsentative Stichprobe ist". Die Auswahl der Teilnehmer sei vielmehr so erfolgt, dass man die Tests gut organisieren könne, weil dafür Blut abgenommen werden muss. Der Studienbeschreibung von Statistik Austria zufolge ist ein weiteres Ziel der Erhebung, "Daten zur Sensitivität und Spezifität verschiedener Testverfahren insbesondere bei stillen Infektionen oder dem Vorliegen bestimmter Vorerkrankungen zu gewinnen" und einzuschätzen, wie treffsicher die einzelnen Verfahren sind. Schließlich ist noch nicht klar, wie gut die erhältlichen Antikörpertests für die Diagnose einer zurückliegenden Infektion mit SARS-CoV-2 geeignet sind. Statistik Austria hat für die Studie eine Stichprobe von 540 Personen ab 16 Jahren aus dem Zentralen Melderegister gezogen. Diese sind nicht Teil der 2.800 Teilnehmer umfassenden Stichprobe für die laufende zweite Prävalenzstudie. Um möglichst viele Personen mit vorhandenen Antikörpern testen zu können, wurden dabei als Grundgesamtheit nur Gemeinden ausgewählt, in denen der Anteil von positiv auf SARS-CoV-2 getesteten Personen überdurchschnittlich hoch ist. Die Teilnahme ist freiwillig, es ist aber nicht möglich, sich aktiv für eine Teilnahme zu melden. Tests laufen bis zum Wochenende Die Erhebung läuft bereits seit Mittwoch und wird noch bis zum Wochenende gehen. Die Tests werden ausschließlich in Drive-In-Stationen durchgeführt. Dort wird ein Abstrich der Atemwege durchgeführt, um mittels PCR-Analyse zu überprüfen, ob eine aktuelle Infektion besteht, sowie ein Antikörper-Schnelltest durchgeführt. Zudem erfolgt eine Blutabnahme zur Antikörpertestung im Labor. Nach Auswertung aller Tests werden die Teilnehmer über ihre Ergebnisse informiert. Die weitere Vorgehensweise Die Teilnehmer werden auch gebeten, einen Fragebogen online auszufüllen bzw. telefonisch zu beantworten. Dabei werden neben soziodemographischen Angaben Informationen über den allgemeinen Gesundheitszustand, gesundheitliche Risikofaktoren, chronische Krankheiten, potenzielle COVID-19-Symptome, COVID-19-Diagnose bzw. Betroffenheit in Familie oder Bekanntenkreis, soziale Kontakte, subjektive Risikowahrnehmung und die subjektive Bewertung der Maßnahmen im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Virus abgefragt. Hohe Bereitschaft Bei der derzeit laufenden zweiten Stichprobenuntersuchung, mit der die Dunkelziffer der Infizierten abgeschätzt werden soll, werden die Teilnehmer mittels PCR-Test auf eine aktuelle Infektion getestet. Dabei laufe alles nach Plan, hieß es bei Statistik Austria, seit Dienstag werde getestet, die Teilnahmebereitschaft sei gut. Diese interaktive Grafik ist deaktiviert Bitte aktivieren Sie die Kategorie Targeting Cookies in Ihren Cookie-Einstellungen um dieses Element anzuzeigen. Bitte aktivieren Sie die Kategoriein Ihren Cookie-Einstellungen um dieses Element anzuzeigen. Meine Cookie-Einstellungen Die Statistiker rechnen bei einer Stichprobengröße von 2.800 mit einem sogenannten "neutralen Ausfall" von fünf bis zehn Prozent, etwa von Personen, die nicht mehr an der Adresse wohnen oder sich am Zweitwohnsitz aufhalten. Dies berücksichtigend sei man derzeit bei einem Rücklauf von ungefähr 60 Prozent und man bemühe sich noch, ausgewählte Personen wenn möglich per Telefon bzw. per Postkarte zur Teilnahme zu motivieren. Faßmann betonte, dass man mit den zwei Prävalenzstudien und der Antikörperstudie "schon ganz gut im Europavergleich" liege. Er verwies etwa auf Deutschland, wo eine erste Antikörperstudie erst für Mitte Mai geplant sei.
Werbung Ziel der zweiten COVID-19 Prävalenzstudie ist es, Aufschluss über die Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in der österreichischen Wohnbevölkerung zum Testzeitpunkt zu erhalten. Sie wird im Auftrag des Wissenschaftsministeriums von Statistik Austria in Kooperation mit dem Österreichischen Roten Kreuz (ÖRK) und der Medizinischen Universität Wien durchgeführt. Für die Studien wurde in einem Zufallsverfahren eine Stichprobe von 2.800 Personen ab 16 Jahren aus dem Zentralen Melderegister gezogen. Die Teilnahme erfolgt freiwillig, es ist nicht möglich, sich aktiv für die Teilnahme an der Studie zu melden, betont man seitens Statistik Austria. Teilnehmer erhalten ab Donnerstag postalisch ein Informationsschreiben mit dem Ablauf der Studie. Sie werden gebeten, bis 19. April einen Online-Fragebogen auszufüllen und dabei auch die Bereitschaft zur Teilnahme zu erklären. Personen ohne Internetzugang können diese Bereitschaft auch mittels SMS erklären und die Fragen ab 20. April telefonisch beantworten. Die Tests werden von Mitarbeitern des ÖRK zwischen 21. und 25. April durchgeführt. Dabei werden Abstriche gemacht und die Proben mittels PCR-Test von der Medizinischen Universität Wien ausgewertet. Für das Erstellen der Statistik werden alle Ergebnisse ausschließlich anonym verarbeitet und gespeichert. Den Studienteilnehmern wird aber das Ergebnis ihres Coronavirus-Tests mitgeteilt. Erste Ergebnisse der Studie werden Ende April vorliegen. Bei der Online- bzw. telefonischen Befragung werden neben soziodemographischen Merkmalen Informationen zu Gesundheitszustand, gesundheitlichen Risikofaktoren, chronischen Krankheiten, potenziellen COVID-19-Symptomen, einer COVID-19-Diagnose bzw. Betroffenheit im Familien- und Bekanntenkreis, sozialen Kontakten, subjektiver Risikowahrnehmung und subjektiver Bewertung der Coronavirus-Maßnahmen eingeholt. Zur ersten Studie gibt es einige Unterschiede, etwa bei der Auswahl der Stichprobe: Statistik Austria greift dafür auf das Zentrale Melderegister zurück, SORA hatte die Teilnehmer aus öffentlichen Telefonverzeichnissen sowie durch zufällig generierte Telefonnummern ausgewählt. Kinder werden in der neuen Untersuchung nicht in die Stichprobe aufgenommen, dies erfolgte in Absprache mit dem Auftraggeber, betonte man seitens Statistik Austria. In der zweiten Ergebung wird überdies der Fragebogen erweitert, um auch aktuelle Empfindungen der Teilnehmer zu erfassen, etwa die Befürchtungen von Personen. Zudem erhalten nun alle Teilnehmer Informationen über ihr Testergebnis, beim ersten Mal wurden nur positiv Getestete informiert. Der ersten Dunkelziffern-Studie zufolge waren Anfang April in Österreich zusätzlich zu den Erkrankten in Spitälern zwischen 10.200 und 67.400 Personen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert. Der wahrscheinlichste Wert lag bei 28.500 Infizierten, was 0,33 Prozent der Bevölkerung entspricht und mehr als drei Mal so hoch war wie die damals rund 8.600 behördlich bekannten Fälle. Internet: www.statistik.at/covid19; www.bmbwf.gv.at/covid-19-studie
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DGAP-News: First Sensor AG / Schlagwort(e): Sonstiges Erfolgreiches Geschäftsjahr 2019 für First Sensor 20.03.2020 / 10:52 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Erfolgreiches Geschäftsjahr 2019 für First Sensor - Umsatz mit 161,3 Mio. Euro erwartungsgemäß am unteren Rand der Guidance - Bereinigte EBIT-Marge trotz des ungünstigeren Marktumfelds mit 8,4 Prozent knapp in der angestrebten Zielspanne - Guidance für das Geschäftsjahr 2020 unter dem Einfluss von Corona Die First Sensor-Gruppe hat das Geschäftsjahr 2019 erfolgreich abgeschlossen. Trotz des ungünstigeren Marktumfeldes belief sich der Umsatz auf 161,3 Mio. Euro, das entspricht einem Wachstum um 3,9 Prozent. Das operative Ergebnis (EBIT), bereinigt um Transaktionskosten in Zusammenhang mit dem Zusammenschluss mit der TE Connectivity Sensors Germany Holding AG, stieg um 10,1 Prozent auf 13,5 Mio. Euro, die EBIT-Marge erreichte 8,4 Prozent. Damit wurden sowohl die Umsatz- als auch die Ergebnisziele erreicht, obwohl sich das konjunkturelle Umfeld zunehmend herausfordernder entwickelte. Für das Geschäftsjahr 2020 erwartet der Vorstand, dass die neuartige Infektionskrankheit COVID-19 erheblichen Einfluss auf die Weltwirtschaft haben wird. Diesem Einfluss kann sich das Unternehmen nicht entziehen. Vorbehaltlich einer weiteren Verschärfung der wirtschaftlichen Auswirkungen erwartet First Sensor deshalb für 2020 einen Umsatz zwischen 145 und 155 Mio. Euro. Aufgrund des niedrigeren Umsatzniveaus wird eine bereinigte EBIT-Marge - also vor Aufwendungen für den Zusammenschluss mit der TE Connectivity Sensors Germany Holding AG - von 3,0 bis 6,0 Prozent erwartet. Der vollständige Konzernabschluss wird am 25. März 2020 veröffentlicht. Über die First Sensor AG Gegründet als Technologie-Startup in den frühen 1990er Jahren, ist First Sensor heute ein weltweit tätiges Sensorikunternehmen. Basierend auf dem Knowhow in Chip Design und Production sowie Microelectronic Packaging entstehen Standardsensoren und kundenspezifische Sensorlösungen in den Bereichen Photonics, Pressure und Advanced Electronics für den stetig wachsenden Bedarf in Schlüsselanwendungen für die Zielmärkte Industrial, Medical und Mobility. Die Strategie ist auf profitables Wachstum ausgerichtet und fokussiert auf Schlüsselkunden und -produkte, Vorwärtsintegration und die Stärkung der internationalen Präsenz. First Sensor ist seit 1999 an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert [Prime Standard Ι WKN: 720190 Ι ISIN: DE0007201907 Ι SIS]. Weitere Informationen: www.first-sensor.com. Disclaimer Aussagen in diesem Bericht, die sich auf die zukünftige Entwicklung beziehen, basieren auf unserer sorgfältigen Einschätzung zukünftiger Ereignisse. Die tatsächlichen Ergebnisse des Unternehmens können von den geplanten Ergebnissen erheblich abweichen, da sie von einer Vielzahl von Markt- und Wirtschaftsfaktoren abhängen, die sich teilweise dem Einfluss des Unternehmens entziehen. Druckfähiges Bildmaterial http://www.first-sensor.com/de/unternehmen/presse/bildarchiv Die Bildrechte hält die First Sensor AG. Bei Verwendung bitten wir Sie um einen Hinweis darauf. Sollten Sie weiteres Material benötigen, kontaktieren Sie uns gerne.
DGAP-News: First Sensor AG / Schlagwort(e): Quartalsergebnis First Sensor mit geringen Corona-Effekten im ersten Quartal 15.05.2020 / 08:00 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Corporate News 15.05.2020 First Sensor mit geringen Corona-Effekten im ersten Quartal - Umsatz liegt mit 38,8 Mio. Euro leicht über Q4 2019 - Produktmix belastet Profitabilität, EBIT-Marge erreicht bereinigt 0,9 Prozent - Stabilität durch gute Auftragslage und solide Finanzen Die First Sensor-Gruppe erwirtschaftete im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2020 einen Umsatz in Höhe von 38,8 Mio. Euro (VJ: 41,4 Mio. Euro) und lag damit ungefähr auf dem Niveau des Vorquartals. Effekte durch die Corona-Pandemie betrafen zunächst nur die Schließungen von Werken chinesischer Kunden und spät im Quartal auch europäische Kunden. Sie hatten zunächst geringe Auswirkungen auf den Umsatz. "Trotz der Pandemie konnten wir in Asien noch ein solides Umsatzwachstum von 12,2 Prozent erzielen", sagt Dirk Rothweiler, CEO der First Sensor AG. "Zusätzliche Stabilität verschaffte uns im ersten Quartal die Entwicklung in unserem größten Markt, der DACH-Region. Jetzt müssen wir genau beobachten, wie lange die Einschränkungen infolge der Corona-Pandemie für Wirtschaft und Gesellschaft anhalten werden und uns proaktiv auf mögliche Folgen für den Sensorikmarkt einstellen." Durch Veränderungen im Produktmix stieg der Materialaufwand im Vergleich zum ähnlichen Umsatzniveau des vierten Quartals 2019 um 3,2 Mio. Euro auf 20,1 Mio. Euro. In der Folge war das Ergebnis auf allen Ebenen rückläufig. So erreicht das EBIT im ersten Quartal 2020 nur 60 TEUR (VJ: 4,1 Mio. Euro), das entspricht einer Marge von 0,2 Prozent. Bereinigt um die Sondereffekte im Zusammenhang mit dem Zusammenschluss mit der TE Connectivity Sensors Germany Holding AG hätte die EBIT-Marge 0,9 Prozent betragen. "Als Konsequenz haben wir die angesichts der Eintrübung der weltweiten Konjunktur bereits im Sommer 2019 angeschobenen Maßnahmen zur Kostensenkung im vergangenen Quartal noch einmal ausgeweitet, um die Profitabilität der Unternehmensgruppe abzusichern. Ergebnisse dieser Maßnahmen erwarten wir bereits in den kommenden Monaten", so CFO Marcus Resch. Zielmärkte Im Zielmarkt Industrial war der Umsatz im ersten Quartal 2020 im Vergleich zum sehr guten Vorjahr um 8,6 Prozent rückläufig. Er sank auf 20,3 Mio. Euro (VJ: 22,2 Mio. Euro). Dies ist überwiegend auf vorrübergehend ausbleibende Abnahmen chinesischer Kunden aufgrund der Corona-Pandemie zurückzuführen. Im Zielmarkt Medical lag der Umsatz im ersten Quartal 2020 mit 8,5 Mio. Euro 13,1 Prozent unter dem Vorjahr (9,8 Mio. Euro). Ursächlich für den Rückgang waren geringere Abnahmemengen verschiedener Schlüsselkunden. Das Plus von 6,8 Prozent gegenüber dem Schlussquartal 2019 (7,9 Mio. Euro) und der starke Auftragseingang der letzten Woche, insbesondere für die zur Behandlung der Patienten mit COVID-19 in Beatmungsgeräten erforderlichen Drucksensoren, geben allerdings Grund zu der Annahme, dass dieser Rückgang in den nächsten Quartalen aufgeholt werden kann. Im Zielmarkt Mobility stieg der Umsatz im ersten Quartal 2020 um 6,0 Prozent auf 10,0 Mio. Euro (VJ: 9,5 Mio. Euro). Der Anstieg wurde überwiegend von OEM-Drucksensorlösungen für eine verbrauchsarme Mobilität getrieben. Signifikante Auswirkungen des Lockdowns der Automobilindustrie waren im ersten Quartal 2020 noch nicht zu verzeichnen. Auftragseingang und Auftragsbestand Mit 43,4 Mio. Euro erreichte der Auftragseingang im ersten Quartal 2020 ein Plus von 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (42,3 Mio. Euro). Der Auftragsbestand profitierte entsprechend und lag mit 98,1 Mio. Euro annähernd auf dem Niveau des Vorjahres (98,4 Mio. Euro). Die Book-to-Bill-Ratio betrug 1,12 und deutet, vorbehaltlich weiterer Einflüsse der COVID-19-Pandemie, grundsätzlich auf eine zukünftig positive Geschäftsentwicklung hin. Bilanz und Cashflow Nach dem Stichtag 31.12.2019 veränderte sich die Bilanzsumme nur unwesentlich. Die Vorräte erhöhten sich vorübergehend um 1,7 Mio. Euro auf 37,4 Mio. Euro, überwiegend als Folge des Stillstands in der chinesischen Industrie in den ersten Wochen des Jahres. Demgegenüber stiegen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stichtagsbedingt um 2,9 Mio. Euro. Folglich sank das Working Capital im Verlauf der ersten drei Monate 2020 um 1,5 Mio. Euro auf 37,7 Mio. Euro. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit war durch die geringere Profitabilität belastet und blieb mit 0,2 Mio. Euro noch knapp positiv. Nach Investitionen auf ähnlichem Niveau wie im Vorjahr verblieb ein negativer Free Cashflow in Höhe von 2,4 Mio. Euro. Aus Sicht des Vorstands ist die Liquiditätsausstattung des Konzerns trotzdem nach wie vor komfortabel. Ausblick Der bisherige Geschäftsverlauf und der Auftragsbestand stützen die Guidance des Vorstands vom 19. März 2020. So wird das Geschäftsjahr 2020 voraussichtlich mit einem Umsatz zwischen 145 und 155 Mio. Euro und einer EBIT-Marge zwischen 3 und 6 Prozent abgeschlossen werden. Allerdings ist aus heutiger Sicht noch nicht zuverlässig abzuschätzen, wie lange die Einschränkungen infolge der Corona-Pandemie für Wirtschaft und Gesellschaft anhalten werden und welche Folgen dies für den Sensorikmarkt haben wird. "Unsere mittel- und langfristigen Perspektiven sind weiterhin ausgezeichnet, da Sensorik eine Schlüsseltechnologie für die Digitalisierung bleibt.", sagt CEO Rothweiler. "Wann genau die Lockerungsmaßnahmen eine Rückkehr zur annähernden Normalität erlauben und damit zu einem Wirtschaften unter Alltagsbedingungen, weiß derzeit jedoch niemand, sodass wir die Entwicklung von Umsatz und Ergebnis weiterhin eng monitoren werden." Kennzahlen auf einen Blick (Rundungsdifferenzen möglich) in Mio. EUR, sofern nicht anders angegeben Q1 19 Q2 19 Q3 19 Q4 19 Q1 20 IFRS/bereinigt IFRS/bereinigt IFRS/bereinigt IFRS/bereinigt Umsatz 41,4 39,9 41,6 38,4 38,8 Industrial 22,2 21,4 21,7 21,3 20,3 Medical 9,8 8,8 8,9 7,9 8,5 Mobility 9,5 9,7 10,9 9,1 10,0 EBITDA 6,4 1,4/5,8 3,8/6,1 4,6/6,3 2,9/3,1 EBITDA Marge (%) 15,4 3,4/14,4 9,2/14,8 12,0/16,5 7,4/8,1 EBITA 3,6 -1,2/3,2 1,6/3,9 2,3/4,0 0,6/0,9 EBITA Marge (%) 8,6 -3,1/8,0 3,8/9,4 5,9/10,3 1,6/2,3 EBIT 4,1 -1,8/2,6 1,0/3,3 1,7/3,4 0,1/0,3 EBIT Marge (%) 9,9 -4,5/6,5 2,5/8,1 4,4/8,9 0,2/0,9 EBT 3,9 -2,5/1,9 0,8/3,1 1,2/2,9 -0,6/-0,3 EBT Marge (%) 9,4 -6,0/5,0 2,0/7,5 3,1/7,6 -1,5/-0,8 Periodenergebnis 2,7 -1,9/2,5 1,0/3,3 0,7/2,4 -0,9/-0,6 Ergebnis je Aktie (EUR) 0,27 -0,20/0,23 0,08/0,31 0,07/0,23 -0,09/-0,06 Operativer Cashflow 5,5 1,3 6,2 7,5 0,2 Free-Cashflow 3,0 -1,5 4,0 3,4 -2,4 Bilanzsumme 170,1 173,8 178,8 179,7 179,6 Eigenkapital 91,6 88,7 89,7 89,9 89,3 Eigenkapitalquote (%) 53,8 51,0 50,2 50,0 49,7 Nettoverschuldung 16,7 21,5 17,6 23,2 26,2 Working Capital 36,1 38,4 38,2 39,2 37,7 Auftragseingang 42,3 35,6 41,5 36,8 43,4 Auftragsbestand 98,4 94,2 94,3 92,9 98,1 Book-to-Bill-Ratio 1,02 0,89 1,00 1,00 1,12 Mitarbeiter (FTE Stichtag) 863 894 883 892 871 Aktienanzahl in Tausend 10.222 10.228 10.269 10.269 10.269 Bereinigt um Transaktionskosten und -rückstellungen in Zusammenhang mit dem Zusammenschluss mit der TE Connectivity Sensors Germany Holding AG. Über die First Sensor AG Gegründet als Technologie-Startup in den frühen 1990er Jahren, ist First Sensor heute ein weltweit tätiges Sensorikunternehmen. Basierend auf dem Knowhow in Chip Design und Production sowie Microelectronic Packaging entstehen Standardsensoren und kundenspezifische Sensorlösungen in den Bereichen Photonics, Pressure und Advanced Electronics für den stetig wachsenden Bedarf in Schlüsselanwendungen für die Zielmärkte Industrial, Medical und Mobility. Die Strategie ist auf profitables Wachstum ausgerichtet und fokussiert auf Schlüsselkunden und -produkte, Vorwärtsintegration und die Stärkung der internationalen Präsenz. First Sensor ist seit 1999 an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert [Prime Standard Ι WKN: 720190 Ι ISIN: DE0007201907 Ι SIS]. Weitere Informationen: www.first-sensor.com. Disclaimer Aussagen in diesem Bericht, die sich auf die zukünftige Entwicklung beziehen, basieren auf unserer sorgfältigen Einschätzung zukünftiger Ereignisse. Die tatsächlichen Ergebnisse des Unternehmens können von den geplanten Ergebnissen erheblich abweichen, da sie von einer Vielzahl von Markt- und Wirtschaftsfaktoren abhängen, die sich teilweise dem Einfluss des Unternehmens entziehen. Download Die Quartalsmitteilung Q1-2020 steht im Internet unter https://www.first-sensor.com/de/investor-relations/results-center/ als Download zur Verfügung. Termine Die Hauptversammlung 2020 findet am Dienstag, den 26. Mai 2020 als virtuelle Hauptversammlung ohne Präsenz der Aktionäre statt. Da wir Terminverschiebungen nicht ausschließen können, empfehlen wir, diese und weitere Termine stets online mit unserem Finanzkalender abzugleichen: https://www.first-sensor.com/de/investor-relations/finanzkalender/ Druckfähiges Bildmaterial http://www.first-sensor.com/de/unternehmen/presse/bildarchiv Die Bildrechte hält die First Sensor AG. Bei Verwendung bitten wir Sie um einen Hinweis darauf. Sollten Sie weiteres Material benötigen, kontaktieren Sie uns gerne.
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Mosambik ein Jahr nach Zyklon Idai: 100.000 Menschen leben nach wie vor in Notunterkünften – CARE bittet weiterhin um Hilfe Interviewmöglichkeit: Marc Nosbach (deutschsprachig), Länderdirektor von CARE in Mosambik Wien (OTS) - Ein Jahr, nachdem die Zyklone Idai und Kenneth in Mosambik, Simbabwe und Malawi eine Spur der Zerstörung hinter sich gelassen haben, leben allein in Mosambik weiterhin fast 100.000 Menschen in Notunterkünften. Das Land bleibt anfällig für extreme Wetterereignisse. Die Hilfsorganisation CARE fordert, dass Anpassungsmaßnahmen an die Folgen des Klimawandels deutlich mehr Finanzmittel erhalten. Ansonsten wird es unmöglich sein, die Folgen von Naturkatastrophen einzudämmen. „Die häufigen klimabedingten Katastrophen in ärmeren Ländern belasten Millionen unschuldiger Menschen“, warnt Marc Nosbach, CARE-Länderdirektor in Mosambik. „Die am stärksten betroffenen Länder leiden massiv unter den Auswirkungen des Klimawandels. Währenddessen wartet die Welt weiter darauf, dass große CO2-Emittenten ihren gerechten Beitrag leisten und die globalen Emissionen bis 2030 halbieren. Es braucht aber rasch mehr finanzielle Unterstützung, um die Menschen vor Folgen des Klimawandels zu schützen.“ Auf Sturm folgt Dürre Unter dem weltweiten Temperaturanstieg infolge des Klimawandels leidet das südliche Afrika besonders stark. Viele Länder der Region wurden in den letzten 12 Monaten gleich mehrfach von extremen Wetterereignissen getroffen. Durch die Zyklone wurden mehr als 700.000 Hektar Anbauflächen vernichtet, die Verluste in der Landwirtschaft werden mit mindestens 141 Mio. USD beziffert. Mehrere Umsiedlungsgebiete in der stark getroffenen Provinz Sofala in Zentralmosambik litten während des vergangenen Sommers unter anhaltender Dürre und anschließend starken Regenfällen und Überschwemmungen. Ernten wurden durch die Wetterereignisse vernichtet. Die Folgen sind drastisch: In Mosambik haben schätzungsweise zwei Millionen Menschen zu wenig zu essen. Frauen und Kinder besonders betroffen Frauen und Kinder tragen die Hauptlast der Katastrophe: Frauen und Mädchen berichten, dass sie seit den Stürmen deutlich weitere Wege auf sich nehmen müssen, um Wasser und Brennholz zu holen, was auch ein vermehrtes Risiko für Gewalt und Ausbeutung mit sich bringt. Viele Familien sind getrennt, zahlreiche Kinder mussten die Schule abbrechen. Neben der Verteilung von Nothilfegütern wie Nahrungsmittel, Trinkwasser und Hygieneartikeln verteilt CARE dürreresistentes Saatgut an mehr als 36.000 Kleinbauern, deren Ernten zerstört wurden und bietet Schulungen in verbesserten landwirtschaftlichen Anbaumethoden an. Die Nothilfe von CARE hat bisher mehr als 300.000 Menschen erreicht. CARE bittet für die Katastrophenhilfe in Mosambik weiterhin um Spenden: Spendenkonto IBAN AT77 6000 0000 0123 6000 oder online Aktuelles Bildmaterial aus Mosambik hier. Rückfragen & Kontakt: CARE Österreich / Thomas Stollenwerk, Tel. +43 1 7150715-55, thomas.stollenwerk @ care.at
Bayr: Mosambik leidet noch immer unter den Folgen der Zyklone Trotz anderer Krisen darf Österreich den langjährigen Partner nicht allein lassen Wien (OTS/SK) - „Obwohl sich die europäische Öffentlichkeit derzeit auf das Coronovirus konzentriert, ist es wichtig, auf die Not in unserem Schwerpunktland Mosambik zu reagieren“, stellt Petra Bayr, SP-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, ein Jahr nachdem die Zyklone Idai und Kenneth Mosambik, Simbabwe und Malawi verwüstet haben, fest. Laut Angaben von CARE harren immer noch 100.000 Menschen in Notunterkünften aus. Und wegen der Klimaüberhitzung sind Ernten zerstört. Die Länder im südlichen Afrika sind von Dürren und darauf folgenden Überschwemmungen betroffen, was zu Missernten oder Ernteausfällen führt. **** „Ich rufe Außenminister Schallenberg auf, weitere Mittel aus dem Auslandskatstrophenfonds für Mosambik auszuschütten“, ermutigt die Abgeordnete den Minister zum Handeln. „Der Bedarf an humanitärer Hilfe ist sehr groß. Entsprechend muss auch der Auslandskatastrophenfonds für das laufende Jahre auf zumindest 60 Millionen Euro jährlich aufgestockt werden“, fordert Bayr. (Schluss) sc/mp Rückfragen & Kontakt: SPÖ-Parlamentsklub 01/40110-3570 klub @ spoe.at https://klub.spoe.at
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In der vierten Verhandlungsrunde über die Kollektivverträge in der Sozialwirtschaft hat es am Mittwoch wieder keine Einigung gegeben. Die Verhandlungen wurden abends nach zehn Stunden unterbrochen, für 10. Februar wurde ein weiterer Termin angesetzt. Bis dahin planen die Arbeitnehmervertreter Aktionen und Demos, teilten sie mit. Außerdem wollen sie sich die Streikfreigabe vom ÖGB holen, hieß es. Die Gewerkschaften GPA-djp und vida fordern weiterhin eine 35-Stunden-Woche bei vollem Gehalts- und Personalausgleich. Für Teilzeitbeschäftigte entspricht eine solche Arbeitszeitverkürzung einer Gehaltserhöhung von 8,6 Prozent. In der dritten Runde der Verhandlungen hatte es bereits konstruktive Gespräche über eine mögliche Etappenlösung gegeben, am Mittwoch sei davon keine Rede mehr gewesen, berichtete Eva Scherz, Verhandlerin für die Gewerkschaft GPA-djp, im Gespräch mit der APA. "Den heutigen Tag kann man durchaus als Rückschritt bezeichnen, obwohl wir eigentlich optimistisch in die Verhandlungen gegangen sind", sagte sie. Die Situation sei "sehr verfahren". Die Arbeitgeber würden beim Thema Arbeitszeitverkürzung "völlige Gesprächsverweigerung" betreiben, teilte Scherz mit. Deswegen habe es am Mittwoch "keine Annäherung" gegeben. "Wir werden daher die kommende Woche dazu nutzen, die Betriebe darauf vorzubereiten, unmittelbar nach der nächsten Verhandlungsrunde am 10. Februar in Warnstreiks zu treten", kündigte sie an. "Bereits morgen werden wir den ÖGB um die Streikfreigabe ersuchen." Außerdem sollen in allen Bundesländern im öffentlichen Raum Kundgebungen und Aktionen stattfinden. In Wien soll es etwa am 5. Februar am Stephansplatz eine Kundgebung geben. Michaela Guglberger, Verhandlerin für die Gewerkschaft vida, betonte am Mittwoch erneut die Bedeutung der 35-Stunden-Woche, der einzigen Forderung der Gewerkschaften. "Wir wissen aus den Betriebsversammlungen letzte Woche, dass die Beschäftigten zu hundert Prozent hinter unserer Forderung stehen und bereit sind, für diese vehement einzutreten", sagte Guglberger. "Wenn die Arbeitgeber den Pflegenotstand bekämpfen wollen, täten sie gut daran, die Branche zu attraktivieren. Die 35-Stunden-Woche ist das richtige Mittel dazu." Die nächste Verhandlungsrunde für die 125.000 Beschäftigten im privaten Pflege-, Gesundheits- und Sozialbereich (Sozialwirtschaft Österreich) soll am 10. Februar stattfinden. Wird auch dann keine Einigung erzielt, drohen Streiks.
Die Verhandlungen für die 125.000 Beschäftigten im privaten Pflege-, Gesundheits- und Sozialbereich (Sozialwirtschaft Österreich, SWÖ) wurden in der Nacht auf Dienstag nach 12 Verhandlungsstunden erneut ergebnislos unterbrochen. Die Gewerkschaften GPA-djp und vida rufen nun zu österreichweiten Streiks auf. „Dass die Arbeitgeber mittlerweile mit uns über Arbeitszeitverkürzung sprechen, ist ein Erfolg der Streiks in der vergangenen Woche. Nach insgesamt 50 Verhandlungsstunden legen die Arbeitgeber aber noch immer kein annehmbares Angebot vor. Wir werden unsere Warnstreiks daher österreichweit als Streiks fortsetzen“, sagt Eva Scherz, Verhandlerin für die Gewerkschaft GPA-djp. „Die Arbeitgeber haben uns umfangreiche Gegenforderungen vorgelegt, die gegen die Interessen der Beschäftigten gerichtet sind. Ein solches Paket können wir unmöglich annehmen. Die Kolleginnen und Kollegen werden weiter für die 35-Stunden-Woche kämpfen“, so Michaela Guglberger, Verhandlerin für die Gewerkschaft vida.
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Verrückt: Jeder zweite Japaner scheitert an dieser Mathe-Aufgabe für Fünftklässler Von: Andrea Stettner Teilen Knacken Sie dieses Mathe-Rätsel? © fkn Kompliziertes Mathe-Rätsel: Angeblich löst es nur jeder Zweite richtig. Mal ehrlich: Wie schwer kann schon ein Mathe-Rätsel sein, das aus einem Aufgabenheft für Fünftklässler stammen könnte? Nun ja, in Japan ging das Rätsel viral, als bekannt wurde, dass fast die Hälfte aller jungen Erwachsenen beim ersten Versuch scheiterte. Doch bevor Sie vorschnell urteilen, sollten Sie sich lieber selbst an die Rechenaufgabe wagen. Mathe-Rätsel: Kommen Sie auf die richtige Lösung? Auf den ersten Blick kommt die Mathe-Aufgabe recht simpel daher, doch der Teufel steckt bekanntlich im Detail. Viele Erwachsene überschätzen ihre Rechenkünste auch maßlos. Sie auch? Dann wagen Sie doch mal einen Versuch. So lautet die Aufgabe: 9-3÷1/3+1=? Ganz einfach, oder? Wenn Sie sich da mal nicht täuschen... So lautet die Lösung: Ob Sie mit Ihrem Ergebnis wirklich richtig liegen? Wer weiß. Die richtige Lösung verraten wir Ihnen hier. Übrigens, viele weitere knifflige Denksportaufgaben finden Sie hier auf unserer Rätsel-Seite. Weitere Rätsel aus unserer Serie Wollen Sie über aktuelle Karriere-News auf dem Laufenden bleiben? Dann folgen Sie unserer Branchenseite auf dem Karriereportal Xing. Mehr erfahren: Fehler im Job: So hören Sie auf, sich selbst zu überschätzen. Kündigung des Arbeitsvertrags: Die wichtigsten Fakten, die jeder kennen sollte Fotostrecke ansehen Video: IQ-Test - wie viele Quadrate sehen Sie? Rätseln Sie weiter: Kürzester IQ-Test der Welt: Weniger als 20 Prozent bestehen ihn - es sind nur drei Fragen.
Wie lange kann ich mich am Stück krankschreiben lassen? Teilen Arbeitnehmer können sich nur für einen bestimmten Zeitraum am Stück krankschreiben lassen. © picture alliance/Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa Wer länger krank ist, muss sich vom Arzt krankschreiben lassen. Aber für wie lange am Stück kann ein Arzt die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellen? Wer krank ist, braucht eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung für seinen Arbeitgeber. Ob diese schon am ersten Tag der Krankheit fällig wird oder erst nach drei Tagen, ergibt sich in der Regel aus dem Arbeitsvertrag. Was dort nicht geregelt ist: Für wie viele Tage eine Krankschreibung maximal gelten darf. Lesen Sie zudem: Krankschreibung wegen Erkältung per Telefon nicht mehr möglich Krankschreibung: Der Arzt entscheidet, wie lange Sie krank sind – mit einer Ausnahme Manche Krankheiten sind nach drei Tagen auskuriert, einige erst nach sieben Tagen und wenige dauern einen Monat: Aber wie lange darf ein Arzt Sie am Stück krankschreiben? Wir erklären Ihnen, wie die rechtliche Lage in Deutschland aussieht. Grundsätzlich gilt: Der Arzt entscheidet, wie lange Sie krankgeschrieben sind. Denn es hängt auch von der Art der Erkrankung ab, wie lange diese dauert. Allerdings gibt es einige Einschränkungen. Lesen Sie hier: Krankschreibung: In diesem Fall kann der Chef Ihr Attest zurückweisen. Krankschreibung: So lange am Stück dürfen Sie sich krankschreiben lassen So soll der Zeitraum der Krankschreibung nicht länger als zwei Wochen betragen. Dies ergibt sich aus den Arbeitsunfähigkeits-Richtlinien § 5 Absatz 4. In Ausnahmefällen darf eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung auch für einen ganzen Monat gelten. Jedoch bedeutet dies nicht, dass Sie dann wieder zur Arbeit müssen. Haben Sie sich auch nach einem Monat nicht von der Krankheit vollständig erholt, können Sie sich wieder krankschreiben lassen. Dafür muss ein Arzt Sie erneut untersuchen und eine neue Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellen. Über die Länge entscheidet wiederum der Arzt. Auch interessant: Krankschreibung: Drei Irrtümer, die leider noch immer kursieren. Wollen Sie über aktuelle Karriere-News auf dem Laufenden bleiben? Dann folgen Sie unserer Branchenseite auf dem Karriereportal Xing. anb, as Überraschend: Diese fünf Berufe machen krank Fotostrecke ansehen
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Arbeitsmarkt Weniger Lehrverträge in Coronakrise: Bund fördert Projekte zur Lehrstellensuche Bund, Kantone und Organisationen der Arbeitswelt bündeln ihre Kräfte, um Jugendliche bei der Suche nach einer Lehrstelle und Betriebe bei der Besetzung der freien Ausbildungsplätze gezielt zu unterstützen. Wegen des Coronavirus wurden bislang in diesem Jahr weniger Lehrstellen vergeben. Keystone (sku) Konkret erweitert der Bund die Wege, wie Jugendliche und Betriebe sich über die Berufswahl informieren können. Dies vor dem Hintergrund der aktuellen Coronakrise, die weniger Lehrvertragsabschlüsse zur Folge hat. Dazu richtet der Bund einen neuen Förderschwerpunkt «Lehrstellen Covid-19» ein, wie das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) am Freitag mitteilte. Der Bund könne so im Rahmen bestehender Kredite Projekte prioritär unterstützen. Die Task Force werde auf ihrer Website zudem verschiedene Angebote zusammenstellen und den Erfahrungsaustausch begünstigen. Die Massnahmen müssen dabei von nationalen Organisationen der Arbeitswelt oder Kantonen eingegeben werden oder einen dieser beiden Verbundpartner als Projektpartner aufweisen. Der Bund finanziert diese Vorhaben laut Mitteilung ausnahmsweise mit bis zu 80 Prozent der Kosten, wenn die Vorhaben bis Ende 2020 eingegeben werden und höchstens bis Ende 2021 dauern.
Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation Bern, 15.05.2020 - Bund, Kantone und Organisationen der Arbeitswelt bündeln ihre Kräfte, um Jugendliche bei der Suche nach einer Lehrstelle und Betriebe bei der Besetzung der freien Ausbildungsplätze gezielt zu unterstützen. Dazu hat die von Bundesrat Guy Parmelin eingesetzte «Task Force Perspektive Berufslehre 2020» an ihrer Sitzung vom 14. Mai 2020 die Einrichtung eines Förderschwerpunkts «Lehrstellen Covid-19» durch den Bund gutgeheissen. Der Bund kann so im Rahmen bestehender Kredite Projekte prioritär unterstützen. Dies in den Bereichen Coaching / Mentoring von Jugendlichen auf Lehrstellensuche, beim Erhalt und der Schaffung von Lehrstellen, bei der Lehrstellenbesetzung, bei der Erarbeitung neuer Ausbildungsmodelle oder zur Vermeidung von Lehrvertragsauflösungen. Kantone und Organisationen der Arbeitswelt können dabei auf ein erprobtes Instrumentarium an Massnahmen zurückgreifen. Die Task Force «Perspektive Berufslehre 2020» nimmt regelmässig eine Einschätzung zu den Auswirkungen des Coronavirus auf den Lehrstellenmarkt vor. Erste Tendenzmeldungen seitens der Kantone zeigen regional unterschiedliche Auswirkungen auf die Anzahl abgeschlossener Lehrverträge. Insbesondere in der Deutschschweiz wurden bis April 2020 – ähnlich wie in den Vorjahren – bereits rund 70 Prozent der Lehrstellen vergeben. Allfällige Corona-Effekte würden somit voraussichtlich erst im Mai sichtbar. Die Romandie und das Tessin beginnen traditionell erst später mit dem Rekrutierungsprozess. Aufgrund aktueller Rückmeldungen sind allerdings auch unter Berücksichtigung dieser Unterschiede im Vergleich zum Vorjahr weniger Lehrvertragsabschlüsse zu verzeichnen. Die Rückmeldungen der Kantone deuten auf eine Korrelation der jeweiligen pandemischen Situation mit der Entwicklung der Lehrvertragsabschlüsse hin. Die nächsten Wochen werden zeigen, inwiefern mit «Aufholeffekten» als Folge der Wiedereröffnung einzelner Branchen und der obligatorischen Schule zu rechnen ist. Die Task Force verfeinert dazu ihr Beobachtungsinstrumentarium und wird eine nächste Einschätzung Anfang Juni publizieren. Aufgrund früherer Erfahrungen mit angespannten Lehrstellensituationen verfügen heute alle Kantone über ein breit abgestimmtes Set an Massnahmen zur Unterstützung der Jugendlichen und Betriebe. Kantonale Lehrstellenförderinnen und -förderer stehen beispielsweise in direktem Kontakt mit den Betrieben und können sie bei der Schaffung oder dem Erhalt von Lehrstellen beraten. Jugendliche haben bei der Berufswahl Zugriff auf verschiedenste Angebote wie die nationale Internet-Plattform der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung (www.berufsberatung.ch) bis hin zu Angeboten wie individuelles Coaching und Mentoring. Die Task Force wird dazu auf ihrer Website eine Zusammenstellung erprobter Instrumente aufschalten und so «good practice» sichtbar machen und den schweizweiten Erfahrungsaustausch begünstigen. Damit diese Massnahmen bei Bedarf rasch erweitert oder ergänzt werden können, richtet der Bund einen neuen Förderschwerpunkt «Lehrstellen Covid-19» ein. Die Massnahmen müssen dabei von nationalen Organisationen der Arbeitswelt oder Kantonen eingegeben werden oder einen dieser beiden Verbundpartner als Projektpartner aufweisen. Der Bund finanziert diese Vorhaben ausnahmsweise mit bis zu 80% der Kosten (Regelfall: 60%), wenn die Vorhaben bis Ende 2020 eingegeben werden und höchstens bis Ende 2021 dauern. Die Beitragsgesuche im Bereich Lehrstellen werden durch das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation prioritär behandelt. Adresse für Rückfragen Kommunikation Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI medien@sbfi.admin.ch Herausgeber Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation http://www.sbfi.admin.ch
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MINSK, 16. Juni (BelTA) – Präsident Alexander Lukaschenko hat sich heute mit den Leitern des Gebiets Grodno getroffen und die Prioritäten des Landes für die Auslandsinvestitionen genannt. „Wenn wir Pläne für das neue Jahrfünft stellen, müssen wir gute Praktiken aus den Sowjetzeiten übernehmen. Zum Beispiel, eine genaue Auflistung jener Objekte, die unbedingt gebaut oder in Betrieb genommen werden. Und für diese Objekte und Projekte wurden finanzielle Mittel bombensicher gewährt. Gute Investitionen machen Menschen und die Regionen reich. Deshalb müssen wir uns genau überlegen, was wir in den kommenden 5 Jahren bauen werden“, sagte Präsident. Was die Auslandsinvestitionen angehe, so müsse man genau hinschauen, was für Investitionen das seien. Investitionen um Investitionen willen brauche Belarus nicht. Das sei vielleicht vor 10 oder 15 Jahren der Fall gewesen, als es darum gegangen sei, Beschäftigung zu schaffen und Arbeitsplätze einzurichten. Heute seien die neuen Arbeitsplätze kein Hauptziel. Investitionen in der Industrie müssten sich rentieren, die neuen Objekte müssten rentabel sein und für Einnahmen sorgen. „Deshalb werden wir in jedem einzelnen Fall sehr genau prüfen, ob wir Investitionen anwerben oder nicht“, erklärte der Staatschef. In den Jahren der Unabhängigkeit wurden in Belarus mehrere Investitionsprojekte umgesetzt. So hat China, zum Beispiel, Kreditlinien für Milliarden USD bereitgestellt, sie sind aber nicht in vollem Umfang ausgeschöpft. „Wir werden das bauen, was wir in der Tat brauchen. Etwas, was rentabel ist und von dem wir international profitieren können“, führte der Staatschef aus.
Für den Zeitraum Für den Zeitraum Beliebige Zeit Letzte 24 Stunden Letzte Woche Letzter Monat Letztes Jahr Snopkow über aggressives Handeln von Westen: Belarussische Wirtschaft ist anpassungsfähig 15 Fragen stehen auf der Tagesordnung des EAWU-Gipfels am 27. Mai Premierminister Golowtschenko nimmt am Eurasischen Wirtschaftsforum teil Lukaschenko: Zusammenarbeit von Belarus und Georgien sollte sich weiter zugunsten beider Länder aktiv entwickeln Petrischenko: Vorgehen des Westens zielt auf Zerstörung eurasischen Integration ab Gryslow: Belarus und Russland suchen nach Möglichkeiten der Importsubstitution und setzten diese um Lukaschenko befasst sich weiter mit Entwicklungsmaßnahmen für belarussische Armee Petrischenko: Integration von Belarus und Russland ermöglicht, dem Sanktionsdruck erfolgreich zu widerstehen Staatliches Grenzschutzkomitee: 220 ukrainische Staatsangehörige kamen innerhalb von 24 Stunden in Belarus an Lukaschenko: Wir sehen die wahren Ziele der NATO-Aktivitäten Operation in der Ukraine: Lukaschenko spricht von Korrekturen bei Entwicklung der Armee Lukaschenko über Druck auf Belarus: Kein heißer Krieg, Gott sei Dank Westliche Sanktionen zielen darauf ab, die technologische Entwicklung der EAWU zu bremsen Chrenin: Belarussische Streitkräfte sind Instrument der Verhinderung des Krieges Außenministerien führen Konsultationen über internationale Informationssicherheit durch Pakistanische Unternehmen sind an direkten Holzwarenimporten aus Belarus interessiert Gora erzählt über eingeleitetes Strafverfahren wegen Finanzierung bewaffneter Konflikte in anderen Staaten Meinung: Schweden weiß nicht, wozu es der NATO beitritt Seit dem 24. Februar sind in Belarus 29000 ukrainische Staatsangehörige angekommen EAWU-Länder wollen Entwicklungsstrategie für Große Eurasische Partnerschaft bilden Chef des Ermittlungskomitees: Belarus hätte ein Gewaltszenario nie zugelassen Aussichten für Entwicklung von vertragsrechtlichen Grundlagen der GUS werden am 31. Mai erörtert Chef des Ermittlungskomitees über Auslieferung von „Geflohenen“ Lukaschenko ruft EAWU-Staaten zum Zusammenhalt auf EAWU-Staatschefs beschließen Leitlinien der Makrowirtschaft für die nächsten Jahre Lukaschenko: EAWU darf sich angesichts der Sanktionen nicht abkapseln Verteidigungsminister schließt Schaffung von Volksmiliz nicht aus Lukaschenko hält operative Sitzung mit Regierung und Präsidialverwaltung ab Abonnieren Sie uns auf „Der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation schickte mir gestern einen Brief und bedankte sich bei unserem Land für die ergriffenen Maßnahmen zur Bekämpfung der Krankheit. Die WHO-Maßnahmen müssen ausgelotet, sie dürfen nicht außer Acht gelassen werden. Wir müssen uns aber nach den Empfehlungen, unseren Erfahrungen richten. Man darf nicht auf gut Glück und „für alle Fälle“ vorgehen“, erzählte Alexander Lukaschenko. MINSK, 23 April (BelTA) – Belarus missbilligt nicht die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation, richtet sich aber nach der Situation. Das erklärte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko in der Besprechung über vorrangige Maßnahmen zur Gewährleistung der Wirtschafts- und Sozialsicherheit angesichts der globalen epidemiologischen Lage. BELTA – Nachrichten aus Belarus, © Copyright BelTA. Alle Rechte vorbehalten, 2010 - 2022Die Quellenangabe ist obligatorisch. Nutzungsbedingungen Technische Unterstutzung - BelTA
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FPÖ – Kickl: Blümel muss Rothensteiner und Pröll unverzüglich als Casino-Aufsichtsräte abberufen Konspiratives Treffen mit Pilnacek ist schwerer Verstoß gegen Compliance-Regeln mit möglicher strafrechtlicher Relevanz Wien (OTS) - „Nach dem Treffen der beiden in der Casino-Affäre als Beschuldigte geführten Mitglieder des Aufsichtsrates Walter Rothensteiner und Josef Pröll mit Strafrechts-Sektionschef Christian Pilnacek im Justizministerium muss Finanzminister Blümel die beiden unverzüglich ihrer Funktionen im Aufsichtsrat entheben“, forderte heute FPÖ-Klubobmann NAbg. Herbert Kickl und verwies dabei auf deren ranghohe Funktionen: „Im Falle Rothensteiner handelt es sich überhaupt gleich um den Vorsitzenden des Aufsichtsrates der Casinos und bei Josef Pröll um einen von drei Vizepräsidenten!“ Blümel sei als zuständiger Vertreter der Interessen des Miteigentümers an den Casinos, der Republik Österreich und damit der Steuerzahler, verpflichtet zu handeln. Dies ergebe sich aus dem Rahmen der Glücksspielaufsicht, die Blümel verantworte, zum Finanzministerium resultiere und auf dem Glücksspielgesetz basiere. Das Treffen der beiden Beschuldigten Pröll und Rothensteiner mit Pilnacek und der offen zugegebene Anlass für das Treffen, nämlich das Ermittlungsverfahren in der Casino-Affäre, bedeute außerdem einen groben Verstoß gegen die geltenden Compliance-Regeln der CASAG und könnte zudem auch eine Verletzung des geltenden Aufsichtsratsrechtes bedeuten. „Ein sofortiger Rücktritt von Pröll und Rothensteiner bzw. die sofortige Abberufung der beiden durch den zuständigen Finanzminister Blümel sind daher unausweichlich“, so Kickl. „Es besteht der dringende Verdacht eines kollusiven und konspirativen Zusammentreffens zwischen den drei Personen mit dem Ziel, laufende Ermittlungen der Justiz zu beeinflussen und auf den Verlauf und Ausgang des Ermittlungsverfahrens einzuwirken“, machte Kickl aufmerksam und führte aus, dass dies juristisch formuliert das Vorliegen einer sogenannten „Nachtat“ durch die Beschuldigten Pröll und Rothensteiner erfülle und im Falle von Pilnacek der dringende Verdacht des Amtsmissbrauchs vorliege. Kickl: „Das bedeutet eine zusätzliche massive Verschärfung der gegenüber Pröll und Rothensteiner vorgeworfenen Straftaten und mache im Falle von Pilnacek die von der FPÖ geforderte sofortige Abberufung unumgänglich!“ Zudem sei sofortiges Handeln durch Blümel umso dringender geboten. „Es besteht Gefahr in Verzug, denn es handelte sich beim nun bekannt gewordenen Treffen der drei Herren nicht um das erste. Pilnacek hat trotz laufender Ermittlungen gegen diese beiden führende Raiffeisen-Bosse angeblich Anfang des Jahres auch eine Einladung von Raiffeisen zum berühmt-berüchtigten Sauschädelessen angenommen und soll dort mit den Beschuldigten im regen Gesprächsaustausch gewesen sein“, gab Kickl bekannt. Wenn Blümel seiner Verantwortung und Verpflichtung nicht umgehend nachkomme, werde die FPÖ im Interesse der Steuerzahler den Druck immer weiter erhöhen und juristische Schritte wegen der geschilderten Verstöße gegen Regeln und Pflichten als Aufsichtsräte, möglichen begangenen Straftaten durch Pröll, Rothensteiner aber auch Pilnacek und nicht zuletzt gegen die Glücksspielaufsicht im Finanzministerium wegen Verletzung der Aufgaben, Prüf- und Aufsichtspflichten einleiten. Rückfragen & Kontakt: Freiheitlicher Parlamentsklub 01/ 40 110 - 7012 presse-parlamentsklub @ fpoe.at http://www.fpoe-parlamentsklub.at http://www.fpoe.at
FPÖ – Kickl zu Zadic: Pilnacek ist untragbar in seinem Amt Wien (OTS) - „Dass sich Justizministerin Zadic vermehrt der Korruptionsbekämpfung widmen will, ist zwar zu begrüßen, aber zuerst muss sie in ihrem eigenen Haus Ordnung schaffen und klar sagen, dass sie den Vertrag von Sektionschef Pilnacek nicht verlängert“, forderte heute FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl. Nach den bekanntgewordenen skandalösen Mails sei Pilnacek endgültig untragbar in seinem Amt geworden. Das müsse auch die grüne Justizministerin einsehen. Wenn sie mit ihrer Entscheidung bis Ende Mai zuwarte, mache sie sich als Korruptionsbekämpferin unglaubwürdig. Denn Pilnacek habe versucht, ausgerechnet die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft zu desavouieren. Was Zadics Pläne zur Korruptionsbekämpfung betreffe, werde die FPÖ sich natürlich intensiv mit diesen befassen und sich konstruktiv in die Entscheidungsfindung einbringen, kündigte Kickl an. Jedenfalls sei klar, dass in diesem Bereich noch viel zu tun sei. Rückfragen & Kontakt: Freiheitlicher Parlamentsklub 01/ 40 110 - 7012 presse-parlamentsklub @ fpoe.at http://www.fpoe-parlamentsklub.at http://www.fpoe.at
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Krefeld. Nach dem Feuer im Krefelder Zoo gibt es eine Welle der Solidarität: 4000 Spenden sind bereits eingegangen. Eine Schweigeminute ist geplant. 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Die zweijährige Suria nuckelte am Daumen ihrer Orang-Utan-Mutter Lea: Beide Tiere sind bei dem Brand ums Leben gekommen. Adventskalender Massa, Suria und Co.: Das waren die Affen des Krefelder Zoos Krefeld. In unserem Adventskalender schenken wir Ihnen die berührendsten Geschichten des Jahres. Heute denken wir traurig an die Affen aus Krefeld zurück. Dieser Artikel erschien zum ersten Mal am 3. Januar 2020. Tragisch ist das, was sich in der Silvesternacht im Krefelder Zoo ereignet hat: Eine von fünf Himmelslaternen, die drei Frauen steigen ließen, landete auf dem Dach des Affenhauses und entfachte binnen weniger Sekunden einen Großbrand. Diesem Feuer fielen 55 Tiere zum Opfer, darunter Orang-Utans, Gorillas, Schimpansen, Silberäffchen, aber auch Flughunde und diverse Vögel. Welche Tiere den Brand nicht überlebten: Alle Affen der fünfköpfigen Orang-Utan-Zuchtgruppe verbrannten in dem verheerenden Feuer. Besonders traurig: Unter den vier Borneo-Orang-Utans waren vier Tiere, die im Zoo Krefeld das Licht der Welt erblickten. Darunter war auch das Weibchen Lea, das 1993 geboren wurde und das 2004 (Tochter Sungai), 2010 (Sohn Changi) und 2016 (Tochter Suria) selbst Mutter in ihrem heimischen Zoo wurde. Bis zuletzt hatte das Mutter-Tochter-Gespann aus Lea und Suria die Besucher verzückt. Surias Vater, der Zuchtmann Bunjo, überlebte das Unglück nicht. Der älteste Gorillamann Europas starb durch das Feuer Das Gorilla-Weibchen Boma brachte fünf Junge zur Welt und war eins der ältesten Tiere im Affenhaus. Foto: Foto: Zoo Krefeld Auch die beiden ältesten Bewohner des Affenhauses fielen den Flammen zum Opfer: Der Silberrückenmann Massa (Jahrgang 1971) und das Gorilla-Weibchen Boma (Jahrgang 1975). Massa war der älteste Gorillamann Europas, kam trotz einigen Altersgebrechen wie schwindendem Sehvermögen und Bauchspeicheldrüsenproblemen gut zurecht. Gemeinsam mit dem Weibchen Boma zeugte er über die Jahre fünf Jungtiere, die mittlerweile in verschiedenen europäischen Zoos leben. Glück im Unglück hatte die junge Gorilla-Zuchtgruppe um Männchen Kiodogo: Sie leben im Gorilla-Garten und entgingen so dem Brand. Noch mehr Glück hatten die beiden Schimpansen Limbo (Jahrgang 1993) und Bally (Jahrgang 1973) im Affenhaus. Wie durch ein Wunder überlebten sie das Feuer, kamen mit Brandverletzungen davon. Sie sind nun im Gorilla-Garten untergebracht und werden tierärztlich versorgt. Ursprüngliche Umbaupläne sind nun in der Schwebe Charly, der dritte Schimpanse des Krefelder Zoos (Jahrgang 1973), kam allerdings im Affenhaus um. Für die Zukunft war ursprünglich geplant, die Zahl der Schimpansen durch eine Zuchtgruppe zu steigern. Dafür sollten spätestens 2021 vier Weibchen aus europäischen Zoos die Gruppe verstärken und in den geplanten Neubau der Außenanlage ziehen. Diese Pläne sind nun in der Schwebe. Die Goldenen Löwenäffchen überlebten den Brand im Affenhaus nicht. Foto: Foto: Hella Hallmann Zu einer hochbedrohten Art zählten die drei Goldenen Löwenäffchen Daniel, Victoria und ihr Sohn Gabino. Die Leihgaben aus dem atlantischen Regenwald Brasiliens lebten seit Ende 2018 in Krefeld. Auch sie überlebten das Feuer nicht. Familiengründung bei den Silberäffchen stand bevor Das Silberäffchen Pavel aus Bratislava lebte kaum einen Monat im Krefelder Zoo. Mit dem Silberäffchen-Weibchen Chantal aus Szeged sollte es eine Familie gründen – doch das Schicksal machte einen Strich durch die Rechnung. Die beiden Importe aus Osteuropa fielen ebenfalls den Flammen zum Opfer. So erging es auch den drei Weißkopfsakis Mifi, Thaoma und Moritz. Mifi (Jahrgang 1990) zählte zu den ältesten seiner Art in ganz Europa. Trotz eines verlorenen Auges kam der Senior bis zuletzt gut in seinem vertrauten Umfeld zurecht. Junges Zwergseidenäffchen war gerade knapp fünf Monate alt Mit gerade einmal knapp fünf Monaten war das Jungtier der Zwergseidenäffchen das Nesthäkchen im Affenhaus. Gemeinsam mit einem weiblichen und einem männlichen Artgenossen teilte es den Lebensraum, ehe das Feuer seinem Leben und dem seiner Artgenossen ein jähes Ende setzte. Über die verschiedenen Affenartenhinaus, lebten noch andere Tierarten in dem Affenhaus, darunter auch die Zwergagutis. Die Nagetiere Frieda und Rufus wurden im Krefelder Zoo geboren. Erst am 18.12.2019 erhielten sie Gesellschaft durch ein Weibchen aus dem Dortmunder Zoo, das gemeinsam mit Rufus ein Zuchtpaar bilden sollte. Von den Zwergagutis gibt es in Europa nur noch rund 20 Tiere. Der Tod der drei Nager in Krefeld ist also auch ein Rückschlag für den Fortbestand der Tiere. Brand im Krefelder Zoo: Mögliche Verursacher stellen sich Brand im Krefelder Zoo- Mögliche Verursacher stellen sich Spendenkonto für Neubau des Affenhauses eingerichtet Auch die fliegenden Tiere, die im Affenhaus lebten, überlebten den Brand nicht: Zwölf Flughunde, sowie 21 Vögel. Unter den Vögeln waren seltene Arten wie der Königlanzstar, der Schildturako und der Rotohrbülbül. Der Zoo Krefeld hat bereits bekannt gegeben, dass die Menschenaffenhaltung auch weiterhin ein Schwerpunkt bleiben wird und ein neues Affenhaus gebaut werden soll. Mithilfe von Spendengeldern soll das ermöglicht werden. Dazu hat der Zoo die Nummern von zwei Spendenkonten veröffentlicht: Zoo Krefeld GmbH Sparkasse Krefeld IBAN: DE 41 3205 0000 0000 0070 70, BIC: SPKRDE33XXX Zoofreunde Krefeld, Verwendungszweck: Spende Affenhaus Sparkasse Krefeld IBAN: DE42 3205 0000 0000 3177 43, BIC: SPKRDE33, Verwendungszweck: Spende Affenhaus Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Niederrhein
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Panagiotis Kolokythas Das Oktoberfest in München wird in diesem Jahr nicht stattfinden. Die aktuelle Coronavirus-Entwicklung im Überblick. Vergrößern Website trackt Coronavirus-Verbreitung Die Stadt München hat nun offiziell das Oktoberfest 2020 abgesagt, welches ursprünglich vom 19. September bis zum 4. Oktober 2020 stattfinden sollte. Die "Wiesn" ist das weltgrößte Volksfest und wird damit in diesem Jahr nicht wieder Millionen von Menschen aus aller Welt in die bayerische Landeshauptstadt locken, wobei normalerweise auch ein Umsatz von über 1 Milliarde Euro erwirtschaftet werden würde. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz erklärten der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) am Dienstagmorgen (21.4.), dass es das vorrangige Ziel sei, "Bayern weiter zu beschützen" vor den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie. In Bayern sind bis Ende August 2020, ähnlich wie in anderen Bundesländern, alle größeren Veranstaltungen verboten. Die Coronakrise hält weiterhin die Welt in Atem: Die Zahl der weltweit infizierten Menschen hat sich auf knapp 2,5 Millionen erhöht. Laut den Zahlen der Johns Hopkins Universität stieg die Zahl aller in Deutschland infizierten Menschen auf knapp 147.000. Hierzulande starben bisher 4.862 Menschen und die Anzahl der Menschen, die sich von einer Infizierung erholten, stiegt auf über 92.000 (Stand: 21.4.2020, 09:45 Uhr). In vielen Bundesländern tritt eine Lockerung des Kontaktverbots und der Einschränkungen des öffentlichen Lebens bereits ab heute in Kraft. Das Bundesland Bayern zieht mit einer Verzögerung von einer Woche nach, also ab dem 27. April 2020. Für ganz Bayern gilt dann auch ab diesem Tag eine Maskenpflicht, wie Markus Söder, Ministerpräsident von Bayern, am Montagvormittag verkündete. Nach Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern ist Bayern damit das dritte Bundesland, in dem eine solche Maskenpflicht gelten soll. In Bayern ist ein Mund-Nasen-Schutz ab dem 27. April zwingend erforderlich bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und beim Einkaufen in Geschäften. Ausdrücklich betont wurde dabei, dass dafür keine medizinischen Masken verwendet werden müssen, sondern jegliche Mittel reichen, durch die der Mund und die Nase einer Person bedeckt werden. Lesetipp: So bauen Sie einen Mundschutz Weiter steigende Zahl an Infizierten und Toten Laut dem Live-Tracker der Johns Hopkins Universität wurden bisher weltweit 2.480.749 Infizierte registriert (Stand: 21. April, 09:45 Uhr), davon 787.901 in den USA. Auf den weiteren Plätzen landen Spanien (200.210 Fälle), Italien (181.228), Frankreich (156.493), Deutschland (147.065) und Großbritannien (125.856). Die Anzahl der Toten liegt bei derzeit weltweit 170.399. Die meisten Opfer hat Italien mit 24.114 Toten zu beklagen, in Spanien sind es 20.852 Opfer. Das Robert-Koch-Institut meldet für Deutschland bisher 143.457 Infektionen bundesweit (Stand: 21. April, 08:15 Uhr). Die meisten Todesopfer melden Bayern (1.336), Baden-Württemberg (1.031) und Nordrhein-Westfalen (896). Im Vergleich zum Vortag wurden damit 1.785 neue Fälle registriert. In Deutschland gilt weiterhin Kontaktverbot - mit ersten Lockerungen Die Bundesregierung hatte gemeinsam mit den Bundesländern entschieden, dass es zumindest vorerst keine Ausgangssperre geben wird. Stattdessen gelten in ganz Deutschland strenge Regeln, die als "Kontaktverbot" bezeichnet werden. Diese Regelung gilt nach der jüngsten Verlängerung mindestens bis zum 3. Mai 2020. Allerdings gibt es seit dem 20.4. in einigen Bundesländern einige Lockerungen: In einigen Bundesländern dürfen Geschäfte mit einer Größe von bis zu 800 Quadratmetern Verkaufsfläche öffnen, wenn entsprechende Maßnahmen ergriffen werden, die das Personal und die Kunden vor einer Infizierung schützen. Abseits von Ausnahmen gelten aber weiterhin die Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Untersagt sind: Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als 2 Personen Von dieser Regel gibt es diese Ausnahmen: Verwandte, Ehegatten, Lebenspartner sowie in häuslicher Gemeinschaft lebende Personen Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen Zwingend notwendige Zusammenkünfte aus gesellschaftlichen, beruflichen und dienstlichen sowie aus prüfungs- und betreuungsrelevanten Gründen Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel Beerdigungen Alle Geschäfte (für die die Lockerungen noch nicht gelten) und Restaurants bleiben geschlossen. Ausnahmen gibt es hier für Gastronomiebetriebe, die das Essen auch liefern oder einen Take-Away-Service anbieten. Und natürlich auch für alle Supermärkte, Drogerien, Apotheken, Bäckereien, Banken, Anbieter medizinischer Leistungen, usw. Personen sollten in der Öffentlichkeit mindestens einen Abstand von 1,5 Metern halten. Lese-Tipp : Coronavirus - die besten Tools, Tipps & Tricks fürs Home Office So schützen Sie sich vor dem Coronavirus Empfohlen wird der Bevölkerung unter anderem folgendes Verhalten, um sich vor einer Ansteckung zu schützen. Es sind die gleichen Regeln, die auch für den Schutz vor einer Ansteckung durch Grippeviren gelten: Husten und niesen Sie nicht in die Hand, sondern in die Armbeuge Waschen Sie regelmäßig die Hände Fassen Sie sich nicht mit den Händen ins Gesicht Halten Sie mindestens einen Abstand von 1 bis 2 Metern zu Infizierten Melden Sie sich telefonisch bei Ihrem Arzt, falls Sie Grippe-Symptome haben Was ist Covid-19? Die neue Variante des Corona-Virus verbreitete sich in China Ende 2019 zunächst in der chinesischen Region Wuhan. Am 9. Januar 2020 warnte dann schließlich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vor dem Virus, das bei den Infizierten zu einer Erkrankung führen kann, die der Lungenentzündung ähnelt und die tödlich enden kann. In dem laufend aktualisierten Dashboard werden alle weltweit verfügbaren Informationen über 2019-nCoV gesammelt und übersichtlich dargestellt. 2019-nCoV gehört zu der Familie der Corona-Viren, die zu diversen Erkrankungen führen können, darunter harmlose Virenerkrankungen, aber auch tödlich endende Infektionen wie bei SARS (Schweres Akutes Respiratorisches Syndrom), welches Ende 2002 in der chinesischen Provinz Guangdong auftrat.
In welchen Grafiken lässt sich die Dynamik der Pandemie am besten abbilden? Der ständig aktualisierte Daten-Überblick der SZ hilft, Entwicklungen und die aktuelle Lage einzuschätzen. Von Markus Hametner, Sören Müller-Hansen und Benedict Witzenberger Dieser Artikel zeigt die wichtigsten Zahlen und Grafiken zum Verlauf der Corona-Pandemie. Im oberen Abschnitt finden Sie Informationen zur Entwicklung in Deutschland, im unteren Teil Grafiken zur internationalen Lage. Mehr Grafiken und Antworten auf die häufigsten Fragen finden Sie in unserem laufend aktualisierten Artikel. Die Zahl der Neuinfektionen ist ein entscheidender Indikator. Geht dieser Wert zurück, ist das Virus unter Kontrolle. Sobald die Zahl wieder ansteigt, droht ein Rückfall in eine exponentielle Ausbreitung, die sehr schnell unkontrollierbar werden kann. Nachrichten zu Covid-19 - zweimal täglich per Mail oder Push-Nachricht Alle Meldungen zur aktuellen Coronavirus-Lage in Deutschland und weltweit - im SZ am Morgen und SZ am Abend. Unser Nachrichten-Newsletter bringt Sie zweimal täglich auf den neuesten Stand. Kostenlose Anmeldung unter sz.de/morgenabend. In unserer Nachrichten-App (hier herunterladen) können Sie den Nachrichten-Newsletter oder unsere Eilmeldungen auch als Push-Nachricht abonnieren. Entscheidend ist nicht nur die Höhe der Inzidenz, sondern auch die Entwicklung. Sie erlaubt auch auf lokaler Ebene, früh eine sich verschärfende Situation zu erkennen und lässt Rückschlüsse darauf zu, wie viele Menschen zu einem späteren Zeitpunkt im Krankenhaus oder gar auf der Intensivstation behandelt werden müssen. Richtig ist aber auch, dass dank vieler geimpfter Menschen heute bei gleich vielen Neuinfizierten wie in Hochinzidenzzeiten 2020 weniger schwere Fälle zu erwarten sind. Die jeweilige Berechnungsgrundlage ist in der Quellenangabe unter der Grafik angegeben. Ein weiterer wichtiger Faktor: die Reproduktionszahl. Sie gibt an, wie viele weitere Menschen ein Infizierter im Mittel ansteckt. Das Robert Koch-Institut berechnet sie über die Neuinfektionen. Liegt der R-Wert über 1, breitet sich das Virus exponentiell aus. Ein R unter 1 bedeutet, dass die Ausbreitung vorerst gebremst werden konnte. Die Inzidenz in den einzelnen Städten und Kreisen lässt Rückschlüsse auf regionale Entwicklungen zu. Eine große Rolle spielt die Altersverteilung der Infizierten, denn die Wahrscheinlichkeit für schwere Verläufe steigt mit dem Alter stark an. Wenn sich viele junge oder geimpfte Menschen anstecken, müssen weniger von ihnen auf der Intensivstation behandelt werden. Bei sehr hohen Inzidenzen kann es dennoch zu einer starken Belastung der Krankenhäuser kommen. Das Robert-Koch-Institut erfasst auch, wie viele Covid-19-Patientinnen und Patienten je 100 000 Menschen überhaupt im Krankenhaus behandelt werden müssen. Diese Hospitalisierungsinzidenz muss wegen Nachmeldungen nachträglich noch deutlich nach oben korrigiert werden. Die entscheidenden Faktoren dafür, wie viele Menschen ihre Covid-19-Erkrankung überleben, sind das Alter der Patientinnen und Patienten und ihr Impfstatus. Je älter, desto geringer die Überlebenschancen. Dank der Impfungen sterben heute deutlich weniger Menschen an Covid-19 als noch im Winter zwischen 2020 und 2021. Wie sieht die Lage bei den Impfungen aus? Seit Dezember 2020 werden Menschen in Deutschland gegen das Coronavirus geimpft. Für einen vollständigen Impfschutz sind in der Regel zwei Impfungen im Abstand von wenigen Wochen sowie eine Auffrischungsimpfung nach einigen Monaten notwendig. Wie sieht die Corona-Situation weltweit aus? Die Epidemie nahm Ende Dezember 2019 in China ihren Anfang und breitete sich dann innerhalb weniger Wochen über die ganze Welt aus. Einige Länder wurden seitdem deutlich schwerer getroffen als andere. Diese Tabelle zeigt den aktuellen Stand in allen Staaten der Welt. Die Daten stammen von der Johns-Hopkins-Universität, die neben amtlichen Statistiken auch Medien als Quelle verwendet, die häufig schneller Daten liefern. Die Zahl der Neuinfektionen ist dabei immer ein gleitender Mittelwert über die vergangene Woche. So werden Schwankungen herausgerechnet, die daraus resultieren, dass an Wochenenden weniger Fälle gemeldet werden - obwohl man annehmen kann, dass sich an ihnen genauso viele Menschen infizieren wie an Wochentagen. Diese Daten sind nur ein Ausschnitt der Wirklichkeit. Es gibt eine große Zahl von Patienten, die nicht erfasst sind - und womöglich noch gar nicht wissen, dass sie das Virus bereits in sich tragen. Oft reichen die Testkapazitäten bei weitem nicht aus, in solchen Ländern dürfte die Dunkelziffer besonders hoch sein. Eine sinnvolle Metrik für die Testzahlen ist die Positivrate. Sie beschreibt das Verhältnis zwischen positiven Tests und der Gesamtzahl der Tests. Liegt sie unter etwa fünf Prozent, gilt eine Pandemie in einem Land als kontrollierbar. Höhere Werte deuten darauf hin, dass nicht ausreichend getestet wird. Da in verschiedenen Ländern in unterschiedlichem Ausmaß getestet wird, sind die absoluten Fallzahlen nur eingeschränkt vergleichbar. Auch kann man bei den Meldungen von autoritären Regimen mindestens skeptisch sein, inwieweit diese die Realität abbilden. Für den internationalen Vergleich bietet sich daher ein zusätzlicher Blick auf die Todesfälle an. Diese sind besser vergleichbar. Da jedoch auch manche Covid-Toten nicht als solche erfasst werden, blicken Statistiker außerdem auf die gesamte Übersterblichkeit in den Ländern. Eine Übersterblichkeit liegt vor, wenn mehr Menschen sterben als statistisch zu erwarten wäre. Dazu wird Woche für Woche die Zahl der Verstorbenen im Jahr 2020 und 2021 mit dem Mittelwert der Vorjahre verglichen. Dabei geht es um alle Sterbefälle unabhängig von der Todesursache. Da die Standes- und Statistikämter die Todesfälle mit Verzögerung erhalten, aufbereiten und veröffentlichen, lässt sich eine verlässliche Aussage erst mit einigen Wochen Abstand treffen.
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GPA-djp: Pflegelehre falsche Antwort auf Krise Große Pflegereform jetzt angehen Große Pflegereform jetzt angehen Wien. (OTS) - Wien (OTS) – „Nachdem in der Coronakrise offenkundig wurde, welch zentrale und wichtige Rolle die Beschäftigten im Pflegebereich für die gesamte Gesellschaft spielen, ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, die schon jahrelang angekündigte große Pflegreform endlich umzusetzen und die Arbeitsbedingungen der Pflegekräfte nachhaltig zu verbessern. Die überstürzte und wenig durchdachte Einführung einer Pflegelehre ist definitiv nicht die richtige Antwort auf die aktuelle Situation“, so Eva Scherz vom GPA-djp-Wirtschaftsbereich Gesundheit und Soziales. ++++ „Ein neuer Lehrberuf Pflege könnte aufgrund der spezifischen Anforderungen negative Auswirkungen auf die gesamte Lehrausbildung haben. Anstatt jetzt einen neuen Lehrberuf aus der Taufe zu heben, für den die Ressourcen gar nicht vorhanden sind, wäre es viel sinnvoller, im Rahmen einer Gesamtreform in bestehende Ausbildungswege zu investieren und sie zu attraktivieren“, so die Bundesjugendvorsitzende der GPA-djp Susanne Hofer. „Um den Pflegeberuf attraktiver zu machen, braucht es attraktivere Arbeitszeiten, bessere Bezahlung und Personalschlüssel. Eine Fragmentierung der Ausbildung löst keine der anstehenden Probleme, sondern schafft nur Verunsicherung“, so Scherz. Rückfragen & Kontakt: GPA-djp Öffentlichkeitsarbeit Mag. Martin Panholzer Tel.: 05 0301-21511 Mobil: 05 0301-61511 E-Mail: martin.panholzer @ gpa-djp.at
GPA-djp-Teiber: Höheres Arbeitslosengeld ist beste Konjunkturförderung Handel ankurbeln durch Kaufkraftstärkung Handel ankurbeln durch Kaufkraftstärkung Wien. (OTS) - „Die Erhöhung des Arbeitslosengelds von 55 Prozent auf 70 Prozent ist überfällig. Nur wenn die Konsumentinnen und Konsumenten Geld haben, das sie ausgeben können, kann der Handel wieder in Schwung kommen“, fordert Barbara Teiber, Bundesvorsitzende der Gewerkschaft GPA-djp, rasches Handeln seitens der Regierung ein. ++++ „Während die Sinnlos-Forderung Sonntagsöffnung die Umsätze bloß auf einen anderen Tag verschiebt, hebt die Erhöhung des Arbeitslosengelds die Kaufkraft und sorgt damit für mehr Inlandskonsum. So kann dem strauchelnden Handel am besten geholfen werden“, so die Gewerkschafterin. Teiber appelliert an die Bundesregierung: „Kommen Sie endlich ins Tun! Eine halbe Million Arbeitslose wartet darauf.“ Rückfragen & Kontakt: Mag. Martin Panholzer Tel.: 05 0301-21511 Mobil: 05 0301-61511 E-Mail: martin.panholzer @ gpa-djp.at
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Australien empfängt wieder Touristen "Packen Sie ihre Koffer" Mehr als 700 Tage haben viele auf diesen Tag gewartet: Australien ist ab sofort wieder "Open for Business" für Touristen aus aller Welt. An den Flughäfen des Landes spielten sich bereits emotionale Szenen ab.
Für die gesamte Küstenregion von New South Wales gibt es eine Unwetterwarnung, einige Vororte von Sydney mussten evakuiert werden Canberra – Heftige Unwetter und sintflutartige Regenfälle haben im Osten Australiens Überschwemmungen und Erdrutsche ausgelöst. Die Wetterbehörde gab am Montag eine Unwetterwarnung für die gesamte Küstenregion des Bundesstaates New South Wales heraus. In Teilen sei die Flutgefahr lebensgefährlich. Einige tief gelegene Vororte von Sydney, der Hauptstadt des Bundesstaates, mussten evakuiert werden. Willkommen bei DER STANDARD Sie entscheiden darüber, wie Sie unsere Inhalte nutzen wollen. Ihr Gerät erlaubt uns derzeit leider nicht, die entsprechenden Optionen anzuzeigen. Bitte deaktivieren Sie sämtliche Hard- und Software-Komponenten, die in der Lage sind Teile unserer Website zu blockieren. Z.B. Browser-AddOns wie Adblocker oder auch netzwerktechnische Filter.
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Ryanair-Chef Michael O'Leary attackiert die italienische Regierung, die mit einer Verstaatlichung die Airline Alitalia retten will. "Wir sind bereit, in Brüssel eine Klage einzureichen wegen unerlaubter Staatshilfen zur Rettung Alitalias", kündigte der Chef der Laudamotion-Mutter im Interview mit der römischen Tageszeitung "La Repubblica" am Samstag an. Die italienische Regierung setze auf "Regeln nach nordkoreanischem Modell", um Alitalia zu retten, protestierte O'Leary. Er bemühe sich um ein Treffen mit dem italienischen Premier Giuseppe Conte. Dem Chef der Billigfluglinie ist ein Dorn im Auge, dass die Regierung in Rom drei Milliarden Euro für die Rettung der Fluggesellschaft locker macht. Die drei Milliarden Euro seien nur weiteres Geld, das Alitalia "verbrennen" werde, sagte O'Leary. Die italienische Regierung plant die Gründung einer neuen staatlichen Gesellschaft, die die Alitalia übernehmen soll. Die mit staatlichen Geldern finanzierte Gesellschaft hätte vom Wirtschaftsministerium in Rom Anfang Juni gegründet werden sollen, dabei kam es jedoch zu Verzögerungen. Der Ryanair-Chef warnte vor einer "protektionistischen Einstellung" in Italien. Diese werde sich auch negativ auf den gesamten Tourismus - von den Restaurants bis zu den Hotels - auswirken, warnte der europäische Billigflug-Pionier. Alitalia macht seit 2002 keinen Profit mehr. Zahlreiche Versuche, einen privaten Käufer zu finden, scheiterten. Das Unternehmen ist seit 2017 insolvent. Der Staat hatte dem Unternehmen mit rund 10.000 Arbeitsplätzen in jüngerer Zeit bereits Überbrückungskredite in Milliardenhöhe gewährt.
Italien hält an Verstaatlichungsplänen für Alitalia fest Italien hält an Verstaatlichungsplänen für Alitalia fest Trotz schwerer Bedenken aus Brüssel und scharfer Kritik seitens der Laudamotion-Mutter Ryanair hält die italienische Regierung an ihren umstrittenen Plänen zur Verstaatlichung der Alitalia fest.
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Polizeidirektion Kiel POL-KI: 200319.1 Kiel: Tatverdächtiger nach versuchtem Tötungsdelikt in Untersuchungshaft Kiel (ots) Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Kiel und der Polizeidirektion Kiel Nachdem es Dienstagabend am Dreiecksplatz zu einem potentiell lebensbedrohlichen Angriff auf einen 46-Jährigen gekommen war, ist der Vollzug der Untersuchungshaft gegen den Tatverdächtigen wegen des dringenden Tatverdachts des versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung angeordnet worden. Nach jetzigem Ermittlungsstand der Kieler Kriminalpolizei soll der 46 Jahre alte Tatverdächtige gegen 22:50 Uhr mehrfach mit einem Gegenstand auf den Kopf seines gleichaltrigen Kontrahenten eingeschlagen haben. Der Mann erlitt dabei eine Schädelfraktur sowie Hirnblutungen, so dass er intensivmedizinisch behandelt werden musste und sich nach Angaben der Ärzte in Lebensgefahr befand. Polizeibeamte des 2. Reviers konnten den Tatverdächtigen kurz nach der Tat festnehmen. Er kam ins Polizeigewahrsam und wurde Mittwoch auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ antragsgemäß einen Untersuchungshaftbefehl. Der 46-Jährige kam in eine Justizvollzugsanstalt. Die beiden Männer sollen miteinander bekannt sein. Die Hintergründe beziehungsweise das Motiv der Tat von Dienstag sind noch Gegenstand der gemeinsamen Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei. Die Beamten des K11 suchen daher Zeugen, die die Auseinandersetzung der beiden Männer beobachtet haben. Personen, die etwas beobachtet haben, werden gebeten, sich unter 0431 / 160 3333 mit der Polizei in Verbindung zu setzen. Dr. Henning Hadeler, Staatsanwaltschaft Kiel Matthias Arends, Polizeidirektion Kiel Original-Content von: Polizeidirektion Kiel, übermittelt durch news aktuell
Polizeidirektion Kiel POL-KI: 200313.2 Kiel: Zahl der Straftaten in Kiel auf dem niedrigsten Stand seit 1979 Ein Dokument Kiel (ots) Nach dem leichten Anstieg der bekannt gewordenen Straftaten im Bereich der Landeshauptstadt Kiel im Jahr 2018 ist diese 2019 um 8,8 % gesunken und befindet sich somit auf dem niedrigsten Stand seit 1979! Nach Auswertung der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) bedeutet dies, dass die Kieler Polizei im vergangenen Jahr 22.452 Straftaten aufgenommen hat. Den Großteil der Straftaten stellen nach wie vor mit etwa 45 % die Diebstahlsdelikte dar. Im Vergleich zum Vorjahr gab es einen Rückgang von knapp 15 Prozent in dieser Deliktsgruppe. Die Anzahl der bekannt gewordenen Wohnungseinbruchdiebstähle (461, davon 227 Versuchstaten) ist erneut gesunken und befindet sich nun auf dem niedrigsten Wert der letzten zehn Jahre. Jürgen Funk: "Wir haben uns der Einbruchskriminalität auch 2019 in einem besonderen Maße gewidmet. Aber auch beispielsweise die gesteigerte Wachsamkeit von Nachbarn und verbesserte Sicherheitstechniken haben geholfen, die Zahlen zu verringern." Im Bereich der Fahrraddiebstähle hat es 2019 erneut einen Rückgang der Taten gegeben. Es wurden knapp 600 Fahrräder weniger gestohlen als im Jahr zuvor. Die Einrichtung der "Ermittlungsgruppe Speiche" beim 2. Revier vor drei Jahren hat maßgeblich dazu beigetragen. Der Leitende Polizeidirektor Jürgen Funk betont, dass die Einrichtung von Ermittlungsgruppen bzw. Ermittlungseinheiten auf den Dienststellen in erhöhtem Maße dazu beitrage, erkannten Kriminalitätsschwerpunkten entgegen zu treten. "Schutz- und Kriminalpolizei arbeiten hier erfolgreich zusammen. Dies ist ein Weg, den wir in der Zukunft fortsetzen werden, um festgestellten oder prognostizierten Entwicklungen entgegen zu treten.", so Funk weiter. So ist beispielsweise der hohe Anstieg der bekannt gewordenen Rauschgiftdelikte zu erklären (+28,1%), während es in anderen relevanten Bereichen durchweg zu geringeren Werten kam. Bei Rauschgiftdelikten handelt es sich in der Regel um Kontrollkriminalität, so dass der Zuwachs mit der gesteigerten Aktivität der Polizei in diesem Bereich zu erklären ist. "Insbesondere durch die Einrichtung der Ermittlungseinheit "Straßendeal" konnten wir den Handel mit Betäubungsmitteln auf dem Ostufer in den Fokus unserer Arbeit nehmen und hier zahlreiche Verfahren einleiten", sagt Jürgen Funk. Weitere Arbeitsschwerpunkte waren 2019 Taten im Bereich der Rohheitsdelikte und der Vermögens- und Fälschungsdelikte, die knapp 14% bzw. 12% der bekannt gewordenen Straftaten ausmachten. Erfreulich hingegen ist, dass in beiden Bereichen Rückgänge im Vergleich zum Vorjahr festzustellen sind. Bei der Kriminalitätsbelastung, ausgedrückt in der Häufigkeitszahl, weist die Landeshauptstadt den niedrigsten Wert aller kreisfreien Städte in Schleswig-Holstein auf. Die Aufklärungsquote konnte von 48,5% auf 51,2% gesteigert werden. Die insgesamt erfreulichen Zahlen sind für Jürgen Funk jedoch kein Anlass zur Euphorie. Er sieht seine Direktion auf dem richtigen Weg, betont aber, dass es langfristig nur durch gemeinsame Anstrengungen aller an der Strafverfolgung und der Kriminalprävention Beteiligter gelingen werde, diese Entwicklung auch nachhaltig zu gestalten. "Wir sind auch stets auf die Mithilfe der Kielerinnen und Kieler angewiesen. Melden Sie verdächtige Beobachtungen oder ungewöhnliche Situationen direkt unserem Polizeiruf 110." Die ausführliche Dokumentation der PKS inklusive Zahlenmaterial ist dieser Meldung angehängt bzw. steht unter folgender URL als Download zur Verfügung: https://t1p.de/7dla Matthias Arends Original-Content von: Polizeidirektion Kiel, übermittelt durch news aktuell
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Gerade wenn die Aktienmärkte in den freien Fall zu geraten scheinen, werden die Chancen für zukünftige Börsenaufschwünge gelegt. Grund für uns eine Reihe über "interessante werte in der Krise" zu starten. Den Anfang machten wir mit Lukas Spang, unseren Lesern bereits bestens bekannt, am 17.03.2020. Interessant waren für ihn MuM SE (ISIN: DE0006580806), DataGroup SE (ISIN:DE000A0JC8S7) MBB SE (ISIN: DE000A0ETBQ4) - UND WAS SOLLEN WIR SAGEN, der Zwischenstand sieht nicht so schlecht aus! Oder um ihn selber zu zitieren: "Mitte März habe ich beim@NW_Magazin 3 Small Caps vorgestellt, die aus meiner ... Den vollständigen Artikel lesen ...
Gerade wenn die Aktienmärkte in den freien Fall zu geraten scheinen, werden die Chancen für zukünftige Börsenaufschwünge gelegt. Grund für uns eine Reihe über "interessante Werte in der Krise" zu starten. Den ersten Teil lieferte am 17.03.2020 Lukas Spang (HIER SEIN ZWISCHENSTAND: MuM SE (ISIN: DE0006580806), DataGroup SE (ISIN:DE000A0JC8S7) MBB SE (ISIN: DE000A0ETBQ4) - klar besser als SDAX und DAX), den dritten Teil lieferte PNE, SBF und Dic Asset - Michael C. Kissig eine Woche später eingestiegen, auch besser als die Indizes und heute starten wir mit einem Update aus gegebenem Anlass zu unserem ... Den vollständigen Artikel lesen ...
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Eigentlich wäre das fünf Wochen alte Gorillababy der Star des Rostocker Zoos und würde die Zuschauer in Scharen anziehen. Doch obwohl der Zoo wieder geöffnet ist, bleibt das Menschenaffenhaus Darwineum wegen der Corona-Pandemie weiter geschlossen. Rostock. Das inzwischen gut fünf Wochen alte Gorillababy im Rostocker Zoo hat sich prächtig entwickelt. "Es ist eine wahre Freude, der fürsorglichen Yene und ihrem Neugeborenen zuzuschauen", sagte Zookuratorin Antje Angeli. Das Jungtier wiege nach Schätzung der Tierpfleger etwa zwei bis drei Kilogramm. "Unser erster Gorilla-Nachwuchs hat uns über die schwere Schließungszeit aufgrund der Corona-Pandemie hinweggetröstet", betonte Angeli. Wenn das Wetter gut ist, machen die Gorillas jeden Tag einen kurzen Ausflug auf die Außenanlage, wie Angeli berichtete. Sie gingen aber nach ihrem Rundgang gleich wieder rein. Unterdessen lässt sich die zweite hochträchtige Gorilla-Dame Zola mit der Geburt ihres Jungen noch Zeit. Sie stehe aber kurz vor der Entbindung. Aktuell leben zwei Gorilla- und Orang-Utan-Gruppen mit 18 Tieren im Darwineum, acht Gorillas und zehn Orang-Utans. Da die Tierhäuser weiter wegen der Infektionsgefahr geschlossen bleiben, könnten die Menschenaffen noch nicht besucht werden. Es gebe jedoch die Möglichkeit, im Videotagebuch des Zoos die Entwicklung des Nachwuchses online mitzuverfolgen. Ebenfalls online können die Besucher über vier Namensvorschläge für das Gorilla-Baby abstimmen. Die Zoofreunde können sich zwischen Kwanza (Die Erste), Kizanye (Jemand, der bleibt), Kesha (Der Morgen) oder Pombi (Name eines beliebten Bananengetränkes) entscheiden. Abgestimmt wird bis zum 19. Mai 2020. Gut entwickelt habe sich auch der am 15. Februar geborene Sohn von Orang-Utan-Dame Sunda, er werde immer aktiver. "Der Kleine nimmt inzwischen viel von seiner Umgebung wahr und reagiert auch schon auf die Ansprache der Tierpfleger", sagte Kerstin Genilke, Bereichsleiterin im Darwineum. Inzwischen sei auch ein Name gefunden. Die Bekanntgabe erfolge später, zusammen mit den Zoobesuchern und den Paten der Orang-Utans, der Wohnungsgesellschaft Wiro. Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Mecklenburg-Vorpommern
Baby-Freude im Rostocker Zoo: Im Darwineum, der Tropenhalle des Tierparks, ist ein Gorilla-Junges zur Welt gekommen. Es war bereits die zweite Gorilla-Geburt in diesem Jahr. Jetzt präsentierte das Muttertier Zola ihren Nachwuchs erstmals den Mitarbeitern. Rostock.Dreifache Mutterfreuden bei den Menschenaffen im Rostocker Zoo: Dort ist das dritte Baby in diesem Jahr geboren worden. Das elfjährige Gorillaweibchen Zola habe den Mitarbeitern in der Tropenhalle am Donnerstagmorgen stolz ihren kerngesunden Jungen präsentiert, teilte der Zoo am Freitag mit. Mutter und Kind seien wohlauf. Das Gorillababy sei sehr kräftig und mache sich schon lautstark bemerkbar. „Dreimal innerhalb kurzer Zeit Nachwuchs bei den Menschenaffen, das ist schon äußerst ungewöhnlich und sicher auch sehr selten“, sagte Zookuratorin Antje Angeli. Am 15. Februar hatte die 43-jährige Orang-Utan-Mutter Sunda im Darwineum einen Sohn zur Welt gebracht. Am 16. März gebar das Gorillaweibchen Yene (19) ein Mädchen – die erste Gorillageburt überhaupt im Zoo Rostock. Nun folgte der kleine Gorillajunge.
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Kritik Corona-Taskforce-Chef: «Für die jüngsten Lockerungen sind wir noch nicht bereit» Die jüngst vom Bundesrat beschlossenen Lockerungen hält der Leiter Covid-19-Task-Force des Bundes für verfrüht. Es sei unklar, wie gut das Contact-Tracing etabliert sei. Der Epidemiologie-Professor Matthias Egger ist Chef der Covid-19-Task-Force des Bundes. Peter Schneider (dpo) Für den Leiter der Covid-19-Task-Force des Bundes gehen die Lockerungsschritte zu schnell. Er äusserte seine Befürchtungen in Interviews mit drei Sonntagszeitungen. «Für die jüngsten Lockerungen sind wir noch nicht bereit», sagt Matthias Egger etwa gegenüber der «NZZ am Sonntag». Es fehle nach wie vor an einem funktionierenden Überwachungssystem für die ganze Schweiz. Zudem sei unklar, wie gut das Contact-Tracing etabliert sei. «In dieser Situation kommen die nun beschlossenen Lockerungen zu früh», so Egger weiter. Am Freitag hatte der Bundesrat beschlossen, dass ab Montag Veranstaltungen bis 1000 Personen wieder erlaubt sind, dass die Polizeistunde wegfällt und der Mindestabstand von 2 Metern auf 1,5 Meter reduziert wird. Oberster Gesundheitsdirektor: Kantone haben Lage im Griff Für das Contact-Tracing bei Neuansteckungen sind die Kantone zuständig. Dazu brauche es viel detektivische Arbeit, sagt Rudolf Hauri, oberster Kantonsarzt: «Wenn es uns jetzt nicht gelingt, die Neuansteckungen weitgehend nachzuvollziehen, dann werden wir ein Problem haben, wenn die Fallzahlen stärker steigen Lukas Engelberger, Präsident der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektoren (GDK) entgegnet auf die Kritik von Egger, dass die Wissenschaft sich meist mehr Evidenz wünscht, bevor entschieden wird. «Die Politik hingegen muss oft schneller reagieren und auch andere Faktoren einbeziehen, hier zum Beispiel die wirtschaftlichen Kosten der Massnahmen.» Engelberger räumt zwar gewisse Schwierigkeiten beim Contact-Tracing ein, aber insgesamt hätten die Kantone die Lage im Griff.
Die Schweiz sei für die jüngsten Lockerungen noch nicht bereit. Es fehle nach wie vor an einem funktionierenden Überwachungssystem für die ganze Schweiz, sagte Egger in Interviews mit der «NZZ am Sonntag», der «Sonntagszeitung» und dem «SonntagsBlick». Zudem sei unklar, wie gut das Contact-Tracing etabliert sei. Aus wissenschaftlicher Sicht berge die Lockerung ein hohes Risiko, dass die Situation entgleise, wenn die Ansteckungen wieder zunähmen. Der Bundesrat hatte am Freitag beschlossen, dass die Polizeistunde fällt, der Mindestabstand von 2 auf 1,5 Meter verkleinert wird und Veranstaltungen bis tausend Personen wieder erlaubt sind. Wiederanstieg der Fallzahlen Der bisherige Verlauf der Epidemie sei sehr erfreulich, sagte Egger. Es sei gelungen, die Anzahl Fälle deutlich zu reduzieren. In den letzten zwei Wochen seien die Fallzahlen aber wieder gestiegen. Die Reproduktionszahl liege wahrscheinlich wieder bei 1 oder darüber. Es bestehe die Gefahr, dass die Fälle in nächster Zeit wieder deutlich zunähmen. In dieser unsicheren Situation halte die Task Force Wissenschaft die weiteren Lockerungsschritte für verfrüht. Der jüngste Anstieg bei den Fallzahlen und der Reproduktionszahl sei wohl auf die Lockerungen vom 11. Mai zurückzuführen. Die Auswirkungen der Lockerungen vom 28. Mai, 6. Juni und 15. Juni seien noch unklar. Die begleitenden Massnahmen zur Bewältigung eines Wiederanstiegs der Fälle seien noch nicht vollständig umgesetzt. Kantone sind gefordert Damit spricht Egger das Zusammenspiel von Testen, Tracing und Quarantäne in den Kantonen an sowie die umfangreiche Datenerfassung, die es ermöglicht, die Epidemie praktisch in Echtzeit zu verfolgen. «Wir müssen wissen, wo genau die Fälle auftreten und ob sie mit anderen Fällen verknüpft werden können.» Die Testkapazitäten seien vorhanden, und in den letzten Tagen sei sehr viel getestet worden. Wichtig sei in Zukunft, bei Risikolagen schnell und breit zu testen, um die Übertragungsketten zu entdecken und zu unterbrechen. Bestehe der Verdacht, dass ein Hotspot vorliegen könnte, sollten nicht nur die engeren Kontakte von Infizierten, sondern das ganze Umfeld getestet werden. Stellung nahm Egger auch zur Diskussion über die Einführung einer Maskenpflicht. «Mit den neuen Lockerungen sind wir wohl bald am Punkt angekommen, an dem eine breite Maskenpflicht eingeführt werden muss», sagte der Leiter der Task Force weiter.
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FRANKFURT (Dow Jones)--Die Aktien von Bayer und Lufthansa haben den nachbörslichen Handel am Mittwoch bestimmt. Die Lufthansa-Aktie schoss bei Lang & Schwarz um 25,5 Prozent nach oben. Ein Händler sprach von "extrem hohen" Umsätzen. Das staatliche Rettungspaket für die Airline ist so gut wie in trockenen Tüchern. Der entscheidende Großaktionär Heinz Hermann Thiele kündigte im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung an, das Paket bei der virtuellen Hauptversammlung am Donnerstag abzusegnen. "Ich werde für die Beschlussvorlage stimmen", sagte Thiele, der über 15 Prozent an der Lufthansa hält. Thieles Zustimmung stand auf der Kippe, nachdem sich der Milliardär dem Staatseinstieg gegenüber kritisch geäußert hatte. Im Gefolge der Lufthansa zogen auch die Papiere von Fraport und Tui um 5,0 bzw 4,5 Prozent an. Für die Bayer-Papiere ging es um 6,5 Prozent nach oben. Der Pharma- und Agrarchemiekonzern hat sich nach monatelangen Verhandlungen mit den Glyphosat-Klägeranwälten in den USA auf einen außergerichtlichen Vergleich geeinigt. Bayer zahlt im Rahmen des Vergleichs einmalig 10,1 bis 10,9 Milliarden US-Dollar, dafür ziehen die Kläger ihre Klagen zurück. === XDAX* DAX Veränderung 22.15 Uhr 17.30 Uhr 12.xxx 12.094 +x% === *Der XDAX bildet die Entwicklung des zinsbereinigten DAX-Futures ab. Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com DJG/ros (END) Dow Jones Newswires June 24, 2020 16:42 ET (20:42 GMT) Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.
FRANKFURT (Dow Jones)--Bundesfinanzminister Olaf Scholz schaltet sich in den Streit um eine mögliche Beteiligung des Bundes an der Lufthansa ein. Nach Informationen der Bild am Sonntag hat Scholz Lufthansa-Chef Carsten Spohr und den Großaktionär Heinz Hermann Thiele zu einem gemeinsamen Gespräch ins Finanzministerium eingeladen. Das Gespräch wird am Montagmorgen stattfinden. Thiele hält 15 Prozent der Lufthansa-Aktien und hatte damit gedroht, bei der Aktionärsversammlung am 25. Juni sein Veto gegen eine Staatsbeteiligung einzulegen. Beim Bundesfinanzministerium war keine Stellungnahme in der Sache erhältlich. Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.
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Präsident Bolsonaro wettert seit Tagen gegen Gouverneure, die gegen die Ausbreitung des Corona-Virus vorgehen. Fans des Ex-Militärs sehnen einen Staatsstreich herbei. International 2 Min. Brasilien: Regierungsanhänger fordern Militärintervention Präsident Bolsonaro wettert seit Tagen gegen Gouverneure, die gegen die Ausbreitung des Corona-Virus vorgehen. Fans des Ex-Militärs sehnen einen Staatsstreich herbei - und der Präsident beehrt die radikale Basis mit einer Stippvisite. (dpa) - Im Konflikt um den richtigen Umgang mit dem Coronavirus sind in Brasilien zahlreiche Regierungsanhänger auf die Straße gegangen und haben ein Eingreifen der Streitkräfte gefordert. Die Proteste am Sonntag in der Hauptstadt Brasília richteten sich gegen die von mehreren Provinzgouverneuren verhängten Ausgangsbeschränkungen und Ladenschließungen zur Eindämmung der Pandemie. „Jeder in Brasilien muss verstehen, dass er sich dem Willen des brasilianischen Volkes zu unterwerfen hat“, rief der rechtspopulistische Präsident Jair Bolsonaro seinen Anhängern von der Ladefläche eines Geländewagens aus zu. Die Demonstranten schwenkten vor dem Hauptquartier der Streitkräfte brasilianische Nationalflaggen, auf einem Transparent war zu lesen: „Militärintervention mit Bolsonaro an der Macht“. Sie skandierten: „Schließt den Kongress“ und „Schließt den Obersten Gerichtshof“ und forderten die Reaktivierung des Dekrets AI-5, mit dem während der Militärdiktatur (1964-1985) Regimegegner und oppositionelle Abgeordnete unterdrückt wurden. „Ich bin hier, weil ich an euch glaube“, rief Bolsonaro seinen Anhängern zu. Anschließend bekam er eine Hustenattacke... AFP „Ich bin hier, weil ich an euch glaube“, rief Bolsonaro seinen Anhängern zu. „Ihr seid hier, weil ihr an Brasilien glaubt.“ Er versicherte den Demonstranten, er werde alles dafür tun, um die Demokratie und die Freiheit zu verteidigen. Der Ex-Militär hat das Coronavirus immer wieder als „leichte Grippe“ bezeichnet und sich gegen eine Einschränkung des öffentlichen Lebens ausgesprochen. Bolsonaro fürchtet vor allem, dass der Lockdown der brasilianischen Volkswirtschaft schaden könnte. Die Proteste und der Auftritt des Regierungschefs lösten allerdings auch Kritik aus. „Der Präsident hat den Rubikon überschritten. Das Schicksal der brasilianischen Demokratie steht auf dem Spiel. Es ist an der Zeit, dass sich die Demokraten vereinen und ihre Meinungsverschiedenheiten überwinden im Namen der Freiheit“, schrieb der Vorsitzende der Anwaltskammer, Felipe Santa Cruz, auf Twitter. Brasiliens Präsident Bolsonaro feuert Gesundheitsminister Der Gesundheitsminister, seit Beginn der Regierung im Januar 2019 im Amt, vertrat Einschränkungen des öffentlichen Lebens und soziale Distanzierung. Der Richter am Obersten Gerichtshof, Luís Roberto Barroso, schrieb: „Es ist erschreckend, nach 30 Jahren Demokratie wieder Demonstrationen für die Rückkehr des Militärregimes zu sehen. Die Vereidigung der Demokratie und der Institutionen ist Teil meiner Aufgabe und meine Pflicht.“ Wegen Meinungsverschiedenheiten über den richtigen Umgang mit der Coronavirus-Pandemie hatte Bolsonaro zuletzt seinen Gesundheitsminister entlassen. Auch mit den Gouverneuren der wichtigen Bundesstaaten Rio de Janeiro und São Paulo sowie mit Parlamentspräsident Rodrigo Maia geriet er aneinander. Selbst bei den zahlreich im Kabinett vertretenen Militärs wie Vizepräsident General Hamilton Mourão sorgte Bolsonaro mit seinem laxen Ansatz für Entsetzen. Lateinamerika: Nur Bolsonaro hat den Ernst der Lage nicht erkannt Auf dem Subkontinent steigen die Infektionen mit dem Corona-Virus in manchen Ländern dramatisch an. Die Gesundheitssysteme sind kaum gerüstet und massiv unterfinanziert. In dem größten Land Lateinamerikas haben sich bislang 37.437 Menschen nachweislich mit Sars-CoV-2 infiziert, 2.388 Patienten sind im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. In den Ballungsräumen geraten die Kliniken zunehmend an ihre Kapazitätsgrenzen.
Der brasilianische Präsident Bolsonaro und sein Gesundheitsminister haben gegenteilige Ansichten in Bezug auf die Bekämpfung der Corona-Pandemie. In den vergangenen Wochen hat sich das Verhältnis der beiden verschlechtert. Nun verliert der Minister sein Amt. Rio de Janeiro (dpa) - Aufgrund von Meinungsverschiedenheiten über Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus hat der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro Gesundheitsminister Luiz Henrique Mandetta entlassen. Dies gab Mandetta selbst auf Twitter bekannt. «Ich habe von Präsident Jair Bolsonaro gerade die Mitteilung über meine Entlassung gehört», schrieb er nach einem Treffen mit Bolsonaro am Regierungssitz in Brasília. «Ich möchte mich für die Gelegenheit bedanken, den Umgang mit der Pandemie zu planen, die große Herausforderung, die vor unserem Gesundheitssystem steht.» Auf die Bekanntgabe hin demonstrierten Brasilianer in verschiedenen Städten des Landes. Bei sogenannten panelaços etwa in Rio de Janeiro und São Paulo schlugen die Menschen aus Protest auf Töpfe und Pfannen, auch «Bolsonaro raus» -Rufe wurden aus offenen Fenstern laut. Wie oft in Lateinamerika ist die Solidarität unter den Menschen groß, wer kann, folgt den internationalen Empfehlungen und bleibt zu Hause. Just davon hatten Bolsonaro und Mandetta unterschiedliche Auffassungen. Der Präsident verharmloste das Coronavirus als «gripezinha», löste Massenansammlungen aus und rief zur Rückkehr zur Normalität auf. Der Gesundheitsminister, seit Beginn der Regierung im Januar 2019 im Amt, vertrat Einschränkungen des öffentlichen Lebens und soziale Distanzierung. Ihre Positionen machten beide öffentlich in Pressekonferenzen und Fernsehinterviews deutlich, woraufhin sich ihr Verhältnis in den vergangenen Wochen verschlechterte. «Die Brasilianer wissen nicht, ob sie auf den Präsidenten oder den Minister hören sollen», sagte Mandetta in der beliebten TV-Sendung «Fantástico» am Sonntag. Bolsonaro hatte Mandetta «fehlende Bescheidenheit» vorgeworfen. Der Gesundheitsminister übertraf den Präsidenten an Beliebtheit. Einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Datafolha aus der vergangenen Woche zufolge befanden 33 Prozent der Befragten Bolsonaros Umgang mit der Corona-Krise für gut, 76 Prozent den von Mandetta. Seine Entlassung war im politischen Brasília seit geraumer Zeit erwartet worden. Als Nachfolger wurde der Krebsarzt Nelson Teich gehandelt.
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Deutsche Wohnen SE: Deutsche Wohnen veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht 2019DGAP-News: Deutsche Wohnen SE / Schlagwort(e): Nachhaltigkeit Deutsche Wohnen SE: Deutsche Wohnen veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht 201903.06.2020 / 11:49 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.Corporate NewsNachhaltigkeitsbericht 2019Deutsche Wohnen veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht 2019- Einsparung von mehr als 25.000 Tonnen CO2 im Berichtsjahr- Gut 64 % des Bestands mit überdurchschnittlicher Energieeffizienz- Kundenzufriedenheit und Klimaschutz im Fokus- Corona-Hilfsfonds für Mieter und GeschäftspartnerBerlin, 3. Juni 2020. Heute hat die Deutsche Wohnen ihren Nachhaltigkeitsbericht für das Berichtsjahr 2019 veröffentlicht, in dem sie über ihr Nachhaltigkeitsengagement informiert. Michael Zahn, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Wohnen SE: "Als eines der größten Immobilienunternehmen in Europa tragen wir auch in Krisenzeiten Verantwortung nachhaltig zu handeln und zu wirtschaften. Wir bekräftigen unser Bekenntnis den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen und unsere Nachhaltigkeitsziele kontinuierlich zu erreichen. Die Bewältigung der Folgen der Corona-Krise und das Nachhaltigkeitsengagement müssen Hand in Hand gehen."Unterstützung für Mieter und Geschäftspartner durch 30 Mio. Euro Corona-HilfsfondsDie Deutsche Wohnen hat einen Corona-Hilfsfonds über 30 Mio. Euro zur Unterstützung von Mietern, Geschäftspartnern und Dienstleistern aufgesetzt, die durch die Pandemie in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Dabei findet die Deutsche Wohnen individuelle Hilfs-angebote je nach Bedarf und Situation der Mieter und Partner. Zudem verzichtet das Unternehmen während der Corona-Krise auf Kündigungen infolge von Zahlungs-schwierigkeiten sowie auf Mieterhöhungen.Umfassende Investitionen in den KlimaschutzDie Deutsche Wohnen sieht die Immobilienbranche in einer Schlüsselrolle zur Erreichung der klimapolitischen Ziele der Bundesregierung. Rund 30 % der nationalen Klimaemissionen entfallen auf den Gebäudesektor. Über 50 Mio. Euro hat das Unternehmen im Berichtsjahr dazu in den Klimaschutz investiert. Dabei standen vor allem die energetische Ertüchtigung ihrer Gebäude und technischen Anlagen im Fokus. Bei Bestands- und Neubauten setzt die Deutsche Wohnen auf die Versorgung mit umweltfreundlicher Energie, nachhaltige Wärmedämmung und bezieht den Allgemeinstrom für einen Großteil ihres Bestands vollständig aus Wasserkraft. Mit diesen Maßnahmen konnte die Deutsche Wohnen im Berichtsjahr den Ausstoß von mehr als 25.000 Tonnen CO2 vermeiden und die Energieeffizienz ihrer Immobilien weiterverbessern. Der Mittelwert des Bestands hat sich auf 128,9 kWh/m² pro Jahr reduziert (2018: 132,3 kWh/m² pro Jahr). Aktuell schneiden bei der Energiebilanz gut 64 % des Deutsche Wohnen-Portfolios besser ab als der Durchschnitt der Wohngebäude in Deutschland, der bei 135,5 kWh/m² pro Jahr liegt.Mieterversprechen, Berlin-Dialog und der Pakt für faires WohnenDie öffentliche Diskussion im vergangenen Jahr war neben dem Klimawandel von dem Thema des bezahlbaren Wohnraums in Großstädten und Metropolregionen in Deutschland geprägt. Deshalb hat die Deutsche Wohnen aktiv den Dialog mit Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit gesucht und die Bühne für einen konstruktiven Austausch über die Herausforderungen des Berliner Wohnungsmarktes bereitgestellt. Mit ihrem Mieter-versprechen hatte die Deutsche Wohnen im Vorfeld einen konkreten und praktischen Beitrag zur angespannten Situation auf dem Wohnungsmarkt geleistet. Der "Pakt für faires Wohnen", den die Deutsche Wohnen veröffentlicht hat, fasst darüber hinaus die Ergebnisse dieses Berlin-Dialogs zusammen. Michael Zahn: "Klimaschutz und Mieterschutz dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Wir brauchen beides: energieeffiziente Wohnungen und bezahlbare Mieten." Für die Schaffung von dringend benötigtem Wohnraum wird das Unternehmen in den kommenden Jahren rund 3 Mrd. Euro in die Entwicklung nachhaltiger Quartiere investieren.Deutsche Wohnen erhält gute Noten von Mietern und MitarbeiternMehr als 87 % der Deutsche Wohnen-Mieter sind mit ihrer Wohnung zufrieden. 78 % stellen der Deutsche Wohnen ein gutes Zeugnis aus. Das ergab die repräsentative Mieterbefragung 2019. Um die guten Werte zu halten, Kritikpunkte aufzunehmen und die Qualität seiner Bestände und Services stetig zu verbessern, führt das Unternehmen ab 2019 jährlich eine Mieterbefragung durch.Für den wirtschaftlichen Erfolg der Deutsche Wohnen sind maßgeblich motivierte und qualifizierte Mitarbeiter verantwortlich. Die aktuelle Mitarbeiterbefragung stellt der Deutsche Wohnen ebenfalls ein gutes Zeugnis aus: 77 % der Mitarbeiter sind mit der Deutsche Wohnen als Arbeitgeber insgesamt zufrieden. 95 % der Führungskräfte und rund 70 % der Mitarbeiter würden die Deutsche Wohnen als Arbeitgeber weiterempfehlen. Um seine Mitarbeiter langfristig zu binden, bietet das Unternehmen eine faire und marktgerechte Vergütung und ermöglicht die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Darüber hinaus hat die Deutsche Wohnen ein betriebliches Gesundheitsmanagement und honoriert langjährige Betriebszugehörigkeit. Auch 2019 hat die Deutsche Wohnen in die Personalentwicklung investiert, um ihre Mitarbeiter optimal zu qualifizieren: In Summe wurden 17.000 Arbeitsstunden für Bildungsmaßnahmen genutzt.Der aktuelle Nachhaltigkeitsbericht sowie das Magazin stehen zum Download unter folgendem Link zur Verfügung: http://www.deutsche-wohnen.com/html/nachhaltigkeit.php. Der Bericht ergänzt den Geschäftsbericht mit detaillierten Informationen zum Nachhaltigkeitsverständnis und den Nachhaltigkeitsleistungen der Deutsche Wohnen.Die Deutsche WohnenDie Deutsche Wohnen ist eine der führenden börsennotierten Immobiliengesellschaften in Deutschland und Europa, deren operativer Fokus auf der Bewirtschaftung und Entwicklung ihres Portfolios, mit dem Schwerpunkt auf Wohnimmobilien, liegt. Der Bestand umfasste zum 31. März 2020 insgesamt 164.253 Einheiten, davon 161.466 Wohneinheiten und 2.787 Gewerbeeinheiten. Die Deutsche Wohnen ist im MDAX der Deutschen Börse gelistet und wird zudem in den wesentlichen Indizes EPRA/NAREIT, STOXX Europe 600, GPR 250 und DAX 50 ESG geführt.Wichtiger HinweisDiese Veröffentlichung stellt weder ein Angebot zum Verkauf noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren dar.Soweit in diesem Dokument in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten sind, stellen diese keine Tatsachen dar und sind durch die Worte "werden", "erwarten", "glauben", "schätzen", "beabsichtigen", "anstreben", "davon ausgehen" und ähnliche Wendungen gekennzeichnet. Diese Aussagen bringen Absichten, Ansichten oder gegenwärtige Erwartungen und Annahmen der Deutsche Wohnen und der mit ihr gemeinsam handelnden Personen zum Ausdruck. Die in die Zukunft gerichteten Aussagen beruhen auf gegenwärtigen Planungen, Schätzungen und Prognosen, die die Deutsche Wohnen und die mit ihr gemeinsam handelnden Personen nach bestem Wissen vorgenommen haben, treffen aber keine Aussage über ihre zukünftige Richtigkeit. Zukunftsgerichtete Aussagen unterliegen Risiken und Ungewissheiten, die meist nur schwer vorherzusagen sind und gewöhnlich nicht im Einflussbereich der Deutsche Wohnen oder der mit ihr gemeinsam handelnden Personen liegen. Es sollte berücksichtigt werden, dass die tatsächlichen Ergebnisse oder Folgen erheblich von den in den zukunftsgerichteten Aussagen angegebenen oder enthaltenen abweichen können.Kontakt: Telefon +49 (0)30 897 86-5413 Telefax +49 (0)30 897 86-5419 ir@deutsche-wohnen.com03.06.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.deSprache: Deutsch Unternehmen: Deutsche Wohnen SE Mecklenburgische Straße 57 14197 Berlin Deutschland Telefon: +49 (0)30 89786-5413 Fax: +49 (0)30 89786-5419 E-Mail: ir@deutsche-wohnen.com Internet: https://www.deutsche-wohnen.com ISIN: DE000A0HN5C6 WKN: A0HN5C Indizes: MDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 1061599Ende der Mitteilung DGAP News-Service1061599 03.06.2020
Deutsche Wohnen SE: Hauptversammlung wird am 5. Juni 2020 virtuell durchgeführtDGAP-News: Deutsche Wohnen SE / Schlagwort(e): Hauptversammlung Deutsche Wohnen SE: Hauptversammlung wird am 5. Juni 2020 virtuell durchgeführt29.04.2020 / 11:00 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.Deutsche Wohnen: Hauptversammlung wird am 5. Juni 2020 virtuell durchgeführtBerlin, 29. April 2020. Die Deutsche Wohnen SE wird die diesjährige ordentliche Hauptversammlung zum Schutz der Gesundheit von Aktionärinnen und Aktionären, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den beteiligten Dienstleistern als virtuelle Hauptversammlung durchführen. Durch den Verzicht auf eine Präsenzveranstaltung möchten wir unserer gesellschaftlichen Verpflichtung nachkommen und aktiv dazu beitragen, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen.Gleichzeitig halten wir am angekündigten Termin, dem 5. Juni 2020, fest, kommen den damit verknüpften Erwartungen der Aktionärinnen und Aktionäre nach und führen als Societas Europaea die Hauptversammlung innerhalb von sechs Monaten nach Geschäftsjahresende durch.Entsprechend dem Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie wird die gesamte Hauptversammlung für die angemeldeten Aktionärinnen und Aktionäre in Bild und Ton übertragen und die Stimmrechtsausübung auch über elektronische Kommunikation ermöglicht.Die Einladung zur Hauptversammlung enthält detaillierte Informationen und wird heute im Bundesanzeiger und auf der Webseite der Gesellschaft unter https://www.deutsche-wohnen.com/hv veröffentlicht.Die Deutsche WohnenDie Deutsche Wohnen ist eine der führenden börsennotierten Immobiliengesellschaften in Deutschland und Europa, deren operativer Fokus auf der Bewirtschaftung und Entwicklung ihres Portfolios, mit dem Schwerpunkt auf Wohnimmobilien, liegt. Der Bestand umfasste zum 31. Dezember 2019 insgesamt 164.044 Einheiten, davon 161.261 Wohneinheiten und 2.783 Gewerbeeinheiten. Die Deutsche Wohnen ist im MDAX der Deutschen Börse gelistet und wird zudem in den wesentlichen Indizes EPRA/NAREIT, STOXX Europe 600, GPR 250 und DAX 50 ESG geführt.Kontakt: Telefon +49 (0)30 897 86-5413 Telefax +49 (0)30 897 86-5419 ir@deutsche-wohnen.com29.04.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.deSprache: Deutsch Unternehmen: Deutsche Wohnen SE Mecklenburgische Straße 57 14197 Berlin Deutschland Telefon: +49 (0)30 89786-5413 Fax: +49 (0)30 89786-5419 E-Mail: ir@deutsche-wohnen.com Internet: https://www.deutsche-wohnen.com ISIN: DE000A0HN5C6 WKN: A0HN5C Indizes: MDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 1032419Ende der Mitteilung DGAP News-Service1032419 29.04.2020
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VOR Regio Busse: Fahrplan-Angebot und Corona-Maßnahmen Ab 13.4.: Mundschutzpflicht in Öffis; Regionalbusse fahren weiterhin normalen Fahrplan Wien/Niederösterreich/Burgenland (OTS) - Laut Bundesregierung müssen Öffi-NutzerInnen ab dem kommenden Montag, 13. April 2020, Mund und Nase bedecken. Dabei können neben Atemschutzmasken auch Schals oder selbst genähte Masken verwendet werden. Diese ist seit Mitte März nur eine der Vorkehrungen, welche im öffentlichen Verkehr der Ostregion getroffen wurden. Eines bleibt jedoch gleich: die VOR Regio Busse fahren wie bisher den normalen Fahrplan. Atemschutzmasken in den Öffis Ziel der Verordnung durch die Bundesregierung ist es, die Ansteckungsgefahr mit dem Corona-Virus zu vermindern. Der Mund-Nasen-Schutz dient primär zum Fremdschutz, beispielsweise durch das Zurückhalten von Tröpfchen beim Husten, Sprechen oder Niesen. Wichtig ist darauf zu achten, dass Mund und Nase gut bedeckt sind und der Schutz am Gesicht anliegt. Das Einhalten des Abstands von mindestens 1 Meter zu anderen Personen, welche nicht im selben Haushalt leben, ist aber weiterhin notwendig. Busfahrpläne in der Ostregion Trotz Corona bzw. gerade deswegen verkehren die VOR Regio Busse im Normalbetrieb: Als Grundpfeiler des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Gesamtsystems bringen sie betreuungspflichtige Kinder sowie deren Eltern, welche zum Beispiel im Gesundheitswesen oder Supermärkten tätig sind, sicher und verlässlich in die Schule oder zur Arbeitsstätte. Die Fahrpläne der Regionalbusse sind aber dem geringeren Bedarf insofern angepasst, als dass sogenannten Verstärker-Busse, welche mangels Schülerströme aktuell nicht benötigt werden, wegfallen. Während der Osterferien gilt der Ferienfahrplan. Alle Fahrpläne sind unter https://anachb.vor.at abrufbar. Weiterer Maßnahmen bzgl. Corona-Eindämmung Als eine der ersten Maßnahmen gegen die Verbreitung des Virus wurde beschlossen, die Vordertüre der VOR Regio Busse geschlossen zu halten sowie den Ticketverkauf durch die Lenkerinnen und Lenker einzustellen. Alternative Verkaufsstellen wie Automaten oder Online-Ticketshops stehen für den Ticketerwerb bereit. Eine verstärkte Reinigung der Busse durch die Partner im VOR ist ebenfalls gegeben, das beinhaltet auch die gründliche Reinigung aller Flächen, mit denen Fahrgäste in Berührung kommen (z.B. Haltegriffe, Haltestangen, Haltewunschtasten etc.). Gemeinsam stärker Grundsätzlich wird um die Einhaltung der Gründe zur Öffi-Nutzung gebeten: um zur Arbeit zu fahren, anderen zu helfen oder dringende Besorgungen zu erledigen. Auch um die Einhaltung der Bedeckung von Mund und Nase in den Öffis wird gebeten. Bei knapp 11.500 Haltestellen und rund 900 Bus- und Bahnlinien alleine im VOR-Gebiet ist eine Kontrolle, geschweige denn die Verteilung von Atemschutzmasken an Fahrgäste nicht gegeben. Aktuelle ÖV-Infos täglich ab 11:00 Uhr auf www.vor.at Seit Beginn der Corona-Situation wird jeden Tag bis spätestens 11 Uhr auf www.vor.at ein Überblick über alle Änderungen in den Fahrplänen der VOR Regio Bus-, Bahn- sowie Stadtverkehre in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland gegeben. Auch die Sonderfahrpläne der ÖBB im Fernverkehr, zum Beispiel Wien – Graz, sowie Details zur vorübergehenden Anerkenntnis der VOR-Tickets durch die WESTbahn sind dort zu finden. Alle Fahrplan-Änderungen werden laufend in die VOR AnachB Routingservices (https://anachb.vor.at oder die VOR AnachB App) eingearbeitet. Darüber hinaus steht das Kundenservice-Team des VOR per Mail unter info@vor.at bzw. der Hotline unter 0800 22 23 24 für Fragen bereit. Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) Als größter Verkehrsverbund Österreichs vereint VOR alle öffentlichen Verkehrsmittel in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland. VOR ist in diesen drei Bundesländern mit der Planung, Koordination und Optimierung des öffentlichen Verkehrs für jährlich rund eine Milliarde Fahrgäste betraut. Zu den Kernaufgaben gehören die Tarif- und Fahrplangestaltung ebenso wie Kundenservice und die Vergabe von Verkehrsdienstleistungen. Sämtliche Regional- und Stadtbusleistungen sowie ein Teil der Schienenverkehrsleistungen werden in der Ostregion durch VOR beauftragt. Die ExpertInnen des Verkehrsverbundes sind auch über die Ostregion hinaus als Impulsgeber und Ansprechpartner für intelligente und intermodale Mobilität tätig. Rückfragen & Kontakt: Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) GmbH Mag. Christina Maria Bachmaier Pressesprecherin 0664609551513 christina.bachmaier @ vor.at www.vor.at
Ostregion: Tägliches Öffi-Update auf www.vor.at Übersicht über aktuelle Lage im Öffentlichen Verkehr von Wien, Niederösterreich und Burgenland Wien/Niederösterreich/Burgenland (OTS) - Die Corona-Situation hat viele Bereiche des öffentlichen Lebens zum Stillstand gebracht, eines bleibt jedoch weiterhin bestehen: Ein verlässliches und stabiles Öffi-Angebot in der österreichischen Ostregion. Die Fahrpläne der Regionalbusse, das Bahnangebot sowie die Leistungen der innerstädtischen Verkehrsbetriebe sind dem geringeren Bedarf bzw. der Situation in Österreich jedoch entsprechend angepasst. Täglicher Überblick zur Lage im Öffentlichen Verkehr des VOR-Gebiets Auf www.vor.at wird täglich ein Überblick zur aktuellen Lage des Öffi-Angebots in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland als pdf zum Download sowie als Webtext bereitgestellt. Die Informationen werden jeden Tag bis spätestens 10 Uhr aktualisiert, auch am Wochenende. Für detaillierte Fahrplanauskünfte steht der VOR AnachB Routenplaner unter www.anachb.vor.at oder auch als VOR AnachB App zur Verfügung. Alle Änderungen sind aktuell in den Routingservices eingearbeitet und abrufbereit. Direkter Link zur täglichen Öffi-Übersicht: https://www.vor.at/service/aktuelles/detail/news/informationen-betreffend-coronavirus Rückfragen & Kontakt: Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) GmbH Mag. Christina Maria Bachmaier Pressesprecherin 0664609551513 christina.bachmaier @ vor.at www.vor.at
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Referenzzinssatz sinkt auf 1,25 Prozent – Mieterverband fordert Mietsenkung Der hypothekarische Referenzzinssatz beträgt neu 1,25 Prozent und liegt damit 0,25 Prozentpunkte unterhalb des letztmals publizierten Satzes. Der Mieterverband (MV) fordert von den Vermietern eine umgehende Mietsenkung. Der hypothekarische Referenzzinssatz beträgt neu 1,25 Prozent. (Symbolbild) Keystone (dpo) Erstmals seit Juni 2017 sinkt der Referenzzinssatz per Montag 2. März 2020 um ein Viertelprozent auf 1.25 Prozent. Die Senkung des Bundesamtes für Wohnungswesen (BWO) war schon vom MV als auch vom Hauseigentümerverband (HEV) länger erwartet worden. Der Referenzzinssatz gilt für die Mietzinsgestaltung in der ganzen Schweiz und stützt sich auf den vierteljährlich erhobenen Durchschnittszinssatz der inländischen Hypothekarforderungen. Da der Durchschnittszinssatz gegenüber dem Vorquartal von 1,39 Prozent auf 1,37 Prozent gesunken ist, wird der Referenzzinssatz kaufmännisch auf 1,25 Prozent gerundet. Eine Senkung um 0,25 Prozentpunkte bedeutet, dass die Mieterinnen und Mieter im Grundsatz einen Senkungsanspruch im Umfang von 2,91 Prozent haben falls der Mietzins bei der letzten Referenzzinssatzsenkung angepasst wurde. Wenn der Mietzins noch auf einem höheren Referenzzinssatz als 1,5 Prozent basiert, resultiert eine grössere Mietzinsreduktion. In einer Mitteilung fordert der MV die Vermieter auf, «die Mieten umgehend zu senken». Die Senkung bedeute, dass die Mieten schweizweit um eine Milliarde Franken gesenkt werden müssen, so der MV weiter. Der HEV hingegen betont, dass das Gesetz bei Änderungen des Referenzzinssatzes keinen Automatismus kenne, «weder bei Senkungen noch bei Erhöhungen». Dennoch empfiehlt er den Vermietern, ihre Mietzinse aufgrund der aktuellen Kostensituation zu überprüfen.
Bundesamt für Wohnungswesen Grenchen, 02.03.2020 - Der hypothekarische Referenzzinssatz beträgt neu 1,25 Prozent und liegt damit 0,25 Prozentpunkte unterhalb des letztmals publizierten Satzes. Er gilt für die Mietzinsgestaltung in der ganzen Schweiz. Der Referenzzinssatz stützt sich auf den vierteljährlich erhobenen volumengewichteten Durchschnittszinssatz der inländischen Hypothekarforderungen. Er wird in Viertelprozenten publiziert. Der Durchschnittszinssatz, der mit Stichtag 31. Dezember 2019 ermittelt wurde, ist gegenüber dem Vorquartal von 1,39 Prozent auf 1,37 Prozent gesunken. Der mietrechtlich massgebende Referenzzinssatz beträgt somit kaufmännisch gerundet 1,25 Prozent und gilt ab dem 3. März 2020. Er bleibt auf diesem Niveau, bis der Durchschnittszinssatz auf unter 1,13 Prozent sinkt oder auf über 1,37 Prozent steigt. Da der Referenzzinssatz im Vergleich zum Vorquartal um 0,25 Prozentpunkte gesunken ist, ergibt sich für die Mietenden im Grundsatz ein Senkungsanspruch im Umfang von 2,91 Prozent, falls der Mietzins bei der letzten Referenzzinssatzsenkung angepasst wurde. Wenn der Mietzins jedoch noch auf einem höheren Referenzzinssatz als 1,5 Prozent basiert, resultiert eine grössere Mietzinsreduktion. Ferner können weitere eingetretene Kostenänderungen (im Umfang von 40 Prozent der Veränderung des Landesindexes der Konsumentenpreise, Veränderung der Unterhaltskosten) zu einem Anpassungsanspruch führen, der gegebenenfalls im Rahmen der Berechnung der Mietzinssenkung zu berücksichtigen ist. Der hypothekarische Referenzzinssatz sowie der zugrunde liegende Durchschnittszinssatz werden vierteljährlich durch das BWO unter www.referenzzinssatz.admin.ch bekannt gegeben. Ferner wird die Öffentlichkeit jeweils mit einer Medienmitteilung informiert. Die nächste ist für den 2. Juni 2020 vorgesehen. Für die Mietzinsgestaltung wird in der ganzen Schweiz seit 10. September 2008 auf einen einheitlichen hypothekarischen Referenzzinssatz abgestellt. Dieser trat an die Stelle des in den einzelnen Kantonen früher massgebenden Zinssatzes für variable Hypotheken. Die Rechtsgrundlage bildet Artikel 12a der Verordnung über die Miete und Pacht von Wohn- und Geschäftsräumen (VMWG). Adresse für Rückfragen Cipriano Alvarez, BWO, Leiter Recht, Tel. 079 286 05 29, cipriano.alvarez@bwo.admin.ch Herausgeber Bundesamt für Wohnungswesen http://www.bwo.admin.ch/
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Kaiserslautern (ots) - Sein aggressives Verhalten hat einem jungen Mann aus dem Stadtgebiet am Dienstag eine Strafanzeige eingebracht. Dem 23-Jährigen wird vorgeworfen, in der Mittagszeit sowohl in der Karl-Marx-Straße als auch in der Fackelstraße eine Sachbeschädigung begangen zu haben. Gegen halb 1 wurde der Polizei zunächst ein Randalierer in der Fußgängerzone gemeldet. Der Mann habe an einem Imbiss - ohne ... mehr
Polizeipräsidium Westpfalz POL-PPWP: Diebe haben leichtes Spiel, werden aber bei der Tat beobachtet Kaiserslautern (ots) Zwei 23 und 24 Jahre alte Männer entwendeten aus einem nicht verschlossenen Geschäft im Einkaufszentrum in der Nacht von Freitag auf Samstag die Schublade der Ladenkasse. Den Tätern spielte in die Karten, dass sich die Tür des Geschäftes auf Grund eines Defektes nicht ordnungsgemäß verriegeln ließ. Bei ihrer Tat wurden sie jedoch von einer Personengruppe Jugendlicher beobachtet und im Anschluss auf ihrer Flucht in die Fußgängerzone von diesen fußläufig verfolgt. Die Jugendlichen konnten die Männer einholen und bis zum Eintreffen der bereits verständigten Polizeistreife auf dem Boden fixieren. Die beiden alkoholisierten Beschuldigten wurden vorläufig festgenommen und nach Folgemaßnahmen auf der Polizeidienststelle wieder entlassen. Beim Jüngeren der Männer wurde zudem ein fremder Damengeldbeutel aufgefunden, dessen Herkunft noch ermittelt werden muss. |pvd Original-Content von: Polizeipräsidium Westpfalz, übermittelt durch news aktuell
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Gegründet 1947 Sa. / So., 28. / 29. Mai 2022, Nr. 122 Sie sind nun eingeloggt. Sollten Sie dennoch nicht auf gesperrte Artikel zugreifen können, löschen Sie bitte die im Browser gespeicherten Cookies und loggen Sie sich dann erneut ein. Zum Artikel: Putin hat andere Pläne
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan fordert von Deutschland und Frankreich Hilfe zur Lösung der Krise in der syrischen Provinz Idlib. Die Angriffe in der an die Türkei grenzenden Region müssten gestoppt werden, sagte Erdogan heute nach Angaben seines Präsidialamts in einem Telefonat mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron. In Idlib hat eine von Russland geleitete Offensive syrischer Regierungstruppen gegen Rebellen zahllose Zivilisten in die Flucht getrieben. Merkel und Macron hatten erst gestern am Rande des EU-Gipfels mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin telefoniert und einen sofortigen Stopp der Kämpfe in Idlib gefordert. Erdogan: Telefonat mit Putin „entscheidend“ Erdogan kündigte zudem ein Telefonat mit Putin an. Das Gespräch werde entscheidend sein für das weitere Vorgehen der Türkei, sagte er vor Journalisten. Die Türkei werde ihre Truppen nicht aus der Provinz Idlib zurückziehen. Erdogan ergänzte, sein Land arbeite weiter an einer 30 bis 35 Kilometer breiten „Sicherheitszone“ in Nordsyrien an der Grenze zur Türkei, in der syrische Geflüchtete Zuflucht finden könnten. In ihrem Gespräch mit Putin hatten Merkel und Macron einem Sprecher der deutschen Bundesregierung zufolge ihre Bereitschaft erklärt, sich gemeinsam mit Putin und Erdogan zu treffen, um eine politische Lösung zu erzielen. Das russische Präsidialamt bestätigte, dass in Moskau über die Möglichkeit eines Syrien-Gipfels in dieser Konstellation diskutiert werde. Zugleich wies das Verteidigungsministerium in Moskau Berichte zurück, dass in Idlib Hunderttausende in Richtung Türkei auf der Flucht seien. Unter anderem Drohneneinsätze hätten ein anderes Bild ergeben. Erdogan sagte, der Vierergipfel sei von Macron und Merkel ins Gespräch gebracht worden. Putin habe noch nicht auf den Vorschlag geantwortet.
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Unternehmensmitteilung für den Kapitalmarkt Innsbruck (pta029/12.02.2020/17:34) - Die Wolftank-Adisa Holding AG mit Sitz in Innsbruck kündigt die Einführung eines neuen innovativen technologischen Produkts zur Überwachung von Tankstellen rund um die Uhr an. Die neue Software mit dem Namen Wetstock Life wurde von ihrer spanischen Tochtergesellschaft AlterEco gemeinsam mit Leighton O'Brien, einem führenden Anbieter von Kraftstoffanalyse-Technologie, in das Systems EcoManager integriert. Damit schafft das Unternehmen die neue führende EPA-zertifizierte Lösung für genaueste Leckerkennung bei Nassspeichern und Tanks sowie das optimale Informations- und Verwaltungssystem für den Markt. Gustavo Mezquita, CEO der AlterEco: "Wetstock Live wird es unseren Kunden ermöglichen, aufgrund der SIR-Zertifizierung (Statistical Inventory Reconciliation) das höchste Compliance-Niveau zu erreichen. Die Erkennung kleinster Lecks und von Verlusten in Echtzeit ist ein großer Vorteil. Darüber hinaus ermöglichen die in die Software integrierte Intelligenz und Automatisierung zur Neukalibrierung der Tankanzeiger Fehlalarme zu reduzieren. Gleichzeitig bietet die 24/7-Alarmüberwachung unserem Personal die Möglichkeit Alarme zu priorisieren, zu verfolgen und in Echtzeit darauf zu reagieren. Ein sehr starkes Angebot für unsere Kunden! AlterEco hat EcoManager mit Wetstock Live bereits bei mehr als 175 Tankstellen in Spanien im Einsatz. "Wir sind zuversichtlich, dass wir mit einer bewährten, zertifizierten Lösung, die echte Kraftstoffverluste und andere Probleme in Echtzeit erkennt, weitere bedeutende globale Marktchancen nutzen können, so dass die Kraftstoffbetreiber die gesetzlichen Vorschriften einhalten und ihre Betriebe effizient und rentabel betreiben können", fügte Mezquita hinzu. Über die Wolftank-Adisa Holding AG: Die Wolftank-Adisa Holding AG ist die Muttergesellschaft einer internationalen Unternehmensgruppe mit Fokus auf Umweltschutz-Dienstleistungen bei verschmutzten Böden, Einrichtungen und Gewässern, Sanierung und Überwachungen von (Groß-) Tankanlagen, sowie full-service Ingenieursdienstleistungen für (LNG-)Tankanlagen. Das Unternehmen ist welweit tätig und verfügt über diverse patentierte Anwendungstechnologien unter Zuhilfenahme der eigenentwickelten Hightech-Epoxidharze. Die Aktie der Wolftank-Adisa Holding AG (WKN: A2PBHR; ISIN: AT0000A25NJ6) wird an der Münchener Wertpapierborse gehandelt und ist ebenfalls im direct market plus Segment der Wiener Borse AG notiert. Weitere Informationen finden Interessenten auch auf der Interneseite der Wolftank-Adisa Holding AG unter www.wolftank-adisa.com Hinweis: Alle Anforderungen des österreichischen Börsegesetzes, betreffend die Erfordernis einer formellen Zulassung von Finanzinstrumenten zum Handel und die Emittentenpflichten an einem geregelten Markt für im Dritten Markt gehandelte Finanzinstrumente gelten nicht, wohl aber insbesondere die in den Art. 17 (Veröffentlichung von Insidern, Vertrag Teilnahme "direct market plus" | Dezember 2018), Art. 18 (Insiderlisten) und Art. 19 (Eigengeschäfte von Führungskräften) der Marktmissbrauchsverordnung (VO (EU) Nr. 596/2014) iVm den jeweiligen nationalen Rechtsvorschriften gemäß BörseG niedergelegten Pflichten und die Verbote der Art. 14 (Insiderhandel) und Art. 15 (Marktmanipulation) der Marktmissbrauchsverordnung (VO (EU) Nr. 596/2014) iVm den jeweiligen nationalen Rechtsvorschriften gemäß BörseG. (Ende) Aussender: Wolftank-Adisa Holding AG Adresse: Grabenweg 58, 6020 Innsbruck Land: Österreich Ansprechpartner: Dr. Peter Werth Tel.: +43 (0)512 345726 E-Mail: investor-relations@wolftank-adisa.com Website: www.wolftank-adisa.com ISIN(s): AT0000A25NJ6 (Aktie) Börsen: direct market plus in Wien Weitere Handelsplätze: m:access in München Quelle: http://adhoc.pressetext.com/news/1581525240966 © pressetext Nachrichtenagentur GmbH Pflichtmitteilungen und Finanznachrichten übermittelt durch pressetext.adhoc. Archiv: http://adhoc.pressetext.com . Für den Inhalt der Mitteilung ist der Aussender verantwortlich. Kontakt für Anfragen: adhoc@pressetext.com oder +43-1-81140-300. (END) Dow Jones NewswiresFebruary 12, 2020 11:34 ET (16:34 GMT) Kostenloser Wertpapierhandel auf Smartbroker.de
Die Wolftank-Adisa Holding AG führt ein neues Produkt zur Überwachung von Tankstellen rund um die Uhr ein. Die neue Software mit dem Namen Wetstock Life wurde von ihrer spanischen Tochtergesellschaft AlterEco gemeinsam mit Leighton O'Brien, einem Anbieter von Kraftstoffanalyse-Technologie, in das Systems EcoManager integriert. Damit schafft das Unternehmen die neue führende EPA-zertifizierte Lösung für genaueste Leckerkennung bei Nassspeichern und Tanks sowie das optimale Informations- und Verwaltungssystem für den Markt. Gustavo Mezquita, CEO der AlterEco: "Wetstock Live wird es unseren Kunden ermöglichen, aufgrund der SIR-Zertifizierung (Statistical Inventory Reconciliation) das höchste Compliance-Niveau zu erreichen. Die Erkennung ... Den vollständigen Artikel lesen ...
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Glaube als Schlüssel zu einem guten Leben Foto: gbr Es gibt keine „Checkliste“, die man als Christ abarbeiten muss, um sich einen Ehrenplatz im Himmelreich zu sichern. Vielmehr sind die vielen praktischen und konkreten Handlungsanweisungen aus der Bibel ein Schlüssel, um bereits auf Erden ein gutes Leben zu führen. Samstag, 13. Juni 2020 Gerold Bauer 33 Sekunden Lesedauer Auch die theologischen Aussagen in der Bibel sind keineswegs nur am Jenseits orientiert. Man denke da an die zehn Gebote – wer sich daran orientiert, hat einen sehr guten Wegweiser fürs Leben! Worauf es ankommt, steht diese Woche in unserem „Zeitungsgottesdienst“ in der Samstag-​Ausgabe! Seit Jahrtausenden befassen sich Philosophen mit der Ethik – was nichts anderes bedeutet, als dass sie auf der Suche sind, was ein Mensch beachten muss, um das Gute und das Richtige zu tun. Schon im alten Griechenland war dies eine der am häufigsten gestellten Fragen unter den Gelehrten. 14 Tage kostenlos und unverbindlich testen? Das RZ-Probeabo - digital oder klassisch mit Trägerzustellung 2095 Aufrufe 134 Wörter 713 Tage 13 Stunden Online Beitrag teilen Hinweis: Dieser Artikel wurde vor 713 Tagen veröffentlicht.
Winter ist zurück: Umgestürzter Baum im Haselbachtal Der Winter hat sich am Donnerstag nochmals heftig zurück gemeldet. In höheren Lagen fiel kräftig Schnee, so dass die Winterdienste gefragt waren. Hinzu kamen starke Windböen. Am Donnertstagabend stürzte zwischen Wetzgau und dem Haselbachtal ein Baum um. Die Straße musste gesperrt werden. Donnerstag, 27. Februar 2020 Gerold Bauer 24 Sekunden Lesedauer Während in den Tallagen kaum etwas vom Wintereinbruch zu spüren war, breitete sich in den Höhenlagen ab dem Nachmittag schnell eine dichte Schneedecke aus, die für Verkehrsbehinderungen sorgte. Dichtes Schneetreiben am Abend schränkte die Sicht beim Autofahren ein, und ein starker Wind führte nicht nur zu Schneeverwehungen, sondern brachte sogar Bäume ins Wanken. 14 Tage kostenlos und unverbindlich testen? Das RZ-Probeabo - digital oder klassisch mit Trägerzustellung 2681 Aufrufe 96 Wörter 820 Tage 5 Stunden Online Beitrag teilen Hinweis: Dieser Artikel wurde vor 820 Tagen veröffentlicht.
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Die US-Regierung hat weitere Sanktionen verhängt, die den iranischen Ölsektor treffen sollen. Das US-Außenministerium teilte am Donnerstagabend (Ortszeit) in Washington mit, mehrere Firmen aus dem Ölsektor in China und Hongkong würden mit Strafmaßnahmen belegt, weil sie in signifikantem Umfang Geschäfte mit der iranischen Ölindustrie gemacht hätten - entgegen bestehender US-Sanktionen. Auch andere Firmen der Branche sollten diese Konsequenzen zur Kenntnis nehmen, hieß es weiter. Die USA überziehen den Iran seit langem mit massiven Wirtschaftssanktionen - insbesondere den Ölsektor des Landes, eine der Lebensadern der iranischen Wirtschaft. US-Präsident Donald Trump hatte 2018 das mühsam ausgehandelte internationale Atomabkommen mit dem Iran einseitig aufgekündigt, weil es aus seiner Sicht nicht weit genug geht. Die Amerikaner versuchen seitdem, Teheran mit einer "Kampagne maximalen Drucks" in die Knie zu zwingen und haben nach und nach harte Strafmaßnahmen gegen das Land verhängt. Erst kürzlich hatte Washington neue Sanktionen gegen Teheran - unter anderem gegen den Stahlsektor des Landes - verkündet, nachdem die Lage zwischen beiden Staaten eskaliert war. Die USA hatten den iranischen Top-General Qassem Soleimani in Bagdad gezielt getötet, woraufhin der Iran mit einem - angekündigten - Angriff auf zwei von den USA genutzte Militärstützpunkte im Irak antwortete. Tote gab es dabei nicht. Danach hatten Trump und Irans Präsident Hassan Rouhani angekündigt, den Konflikt zunächst auf politischer Ebene führen zu wollen.
Nach der jüngsten Eskalation zwischen den USA und dem Iran sind weitere militärische Schläge beider Seiten zunächst ausgeblieben. Stattdessen hat die US-Regierung nun neue Sanktionen gegen Teheran verhängt. Nach den iranischen Angriffen auf US-Truppen im Irak haben die USA weitere Wirtschaftssanktionen gegen Teheran verhängt. Das teilten US-Außenminister Mike Pompeo und Finanzminister Steven Mnuchin mit. Anzeige Nach den iranischen Angriffen auf US-Truppen im Irak haben die USA weitere Wirtschaftssanktionen gegen Teheran verhängt. Das teilten US-Außenminister Mike Pompeo und Finanzminister Steven Mnuchin am Freitag in Washington mit. Die neuen Strafmaßnahmen betreffen demnach unter anderem den Stahlsektor des Landes. Außerdem würden acht hochrangige Vertreter des iranischen Regimes mit Sanktionen belegt, die in die jüngsten Attacken auf US-Truppen involviert gewesen seien, sagte Pompeo. Die Lage am Persischen Golf war eskaliert, nachdem die USA den iranischen Top-General Ghassem Soleimani Ende vergangener Woche in Bagdad gezielt getötet hatten. Der Iran hatte in der Nacht zum Mittwoch mit einem – angekündigten – Angriff auf zwei von den USA genutzte Militärstützpunkte im Irak geantwortet. Tote gab es dabei nicht. Danach hatten Trump und Irans Präsident Hassan Ruhani angekündigt, den Konflikt zunächst auf politischer Ebene führen zu wollen. Trump kündigte als Antwort auf den Vergeltungsschlag der Iraner jedoch am Mittwoch weitere Wirtschaftssanktionen gegen den Iran an. Am Donnerstag sagte der US-Präsident, bestehende Sanktionen seien bereits verschärft worden. Er nannte aber keinerlei Details, sondern verwies auf eine spätere Bekanntmachung. Lesen Sie auch Gedanken eines Deutsch-Iraners Amerikanischer Imperialismus, iranischer Imperialismus Anzeige Trump hatte 2018 das mühsam ausgehandelte internationale Atomabkommen mit dem Iran einseitig aufgekündigt, weil es aus seiner Sicht nicht weit genug geht. Die Amerikaner versuchen seitdem, Teheran mit einer „Kampagne maximalen Drucks“ in die Knie zu zwingen und haben nach und nach massive Wirtschaftssanktionen gegen das Land verhängt. Die bereits verhängten US-Sanktionen zielen insbesondere auf den Ölsektor und der Bankensektor ab – die beiden Lebensadern der iranischen Volkswirtschaft. Die Amerikaner wollen den Iran so dazu drängen, sein Raketenprogramm aufzugeben. Sie werfen Teheran auch vor, wesentlicher Förderer von Terroristen im Nahen Osten zu sein, und verlangen hier eine Kehrtwende. Zuletzt wurden die US-Sanktionen aber immer kleinteiliger. Lesen Sie auch Iranischer Gegenschlag Nach der ersten Warnung beginnen im Weißen Haus dramatische Stunden Die Strafmaßnahmen aus Washington setzen dem Iran bereits seit langem zu und haben dort eine Wirtschaftskrise ausgelöst. Die iranische Führung spricht von einem „Krieg gegen die Wirtschaft“ ihres Landes.
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Warum es in der Migros keinen Alkohol zu kaufen gibt – und was das mit «Dutti» zu tun hat Bald können die Genossenschafter darüber abstimmen, ob es in der Migros künftig auch Bier und Wein zu kaufen gibt. Dass die Migros keinen Alkohol verkauft, geht auf den Firmengründer Gottlieb Duttweiler zurück. Aber «Dutti» war kein Purist.
Burger King beisst bei Chickeria zu: Migros verkauft 12 Chickeria-Schnellrestaurants – Übernahme der Filialen erfolgt ab April Die Migros Ostschweiz übergibt 12 ihrer 15 Chickeria-Restaurants in neue Hände: Die BKTL-Gruppe, eine Franchise-Nehmerin von Burger King, übernimmt die Filialen und wird alle 280 Mitarbeitenden weiterbeschäftigen. Auch das Restaurant Chikeria in St.Gallen-Bohl steht auf der Verkaufsliste der Migros Ostschweiz. Bild: PD Der Prozess der Neuorganisation bei der Migros geht zügig voran. Die Migros will sich mit ihren Devestitionen fit für die digitale Zukunft machen. Gleichzeitig war das letztes Jahr auch ein Abschied von der zuvor intensiv betriebenen und beworbenen Umsetzung einer Diversifikationsstrategie. Angesichts sinkender Umsatzzahlen konzentriert sich der orangene Riese auf das Kerngeschäft. Jetzt hat die Migros Ostschweiz für die Chickeria-Schnellrestaurants einen Käufer gefunden. Zwölf ihrer 15 Chickeria-Restaurants sind, laut einem Communiqué, an die BKTL-Gruppe verkauft worden. Zum Verkaufspreis werden keine Angaben gemacht. «Wir haben Stillschweigen vereinbart», sagt Migros-Ostschweiz-Sprecherin Natalie Brägger. Sie betont, dass alle 280 Angestellten von der Käuferin übernommen werden. Einen Personalabbau werde es nicht geben. Ausserdem sei vereinbart worden, dass die BKTL -Gruppe die Mitarbeitenden mindestens ein Jahr lang zu den Bedingungen der Migros anstellen werde. Auch das sei der Migros Ostschweiz sehr wichtig gewesen. Die BKTL-Gruppe ist ein Schweizer Unternehmen und Franchise-Nehmerin von Burger King. Die Übernahme der Chickeria-Filialen wird am 1. April erfolgen. Diese 12 Standorte sind betroffen: Amriswil Aachthal Buchs (SG) Chur Masans Hinwil Kreuzlingen Pfäffikon Pfungen St. Gallen Bohl Thal Wangs Winterthur-Untertor Zürich-Oerlikon Popeye und Burger King Die neue Eigentümerin wird die Restaurants vorerst als Chickerias weiterbetreiben und dann schrittweise in Filialen von Burger King und Popeyes umwandeln. «Wir freuen uns sehr, unser aktuelles Portfolio von elf Burger King Restaurants zu erweitern und den Whopper weiteren Gästen zugänglich zu machen», sagt Nils Engel, Besitzer der BKTL-Gruppe und ergänzt: «Gleichzeitig werden wir mit der Ankunft der Marke Popeyes in der Schweiz auch einen Meilenstein setzen.» Popeyes hat seinen Ursprung übrigens in New Orleans. Mit mehr als 3100 Restaurants gehört Popeyes weltweit zu den grössten Chicken-Schnellimbiss-Ketten. Insgesamt beschäftigt die Gruppe in der Schweiz bislang rund 300 Mitarbeitende. Um den Prozess abzuschliessen, fehlen jetzt noch drei Chickeria-Restaurants. Für die Standorte Winterthur Obertor, St.Gallen Bahnhof und Zürich Langstrasse werden weiterhin Käufer gesucht. Bis zum Zeitpunkt des Verkaufs betreibt die Migros Ostschweiz diese Chickeria-Restaurants weiter. Es sei wichtig, auch für die Mitarbeitenden dieser drei Standorte eine gute Lösung zu finden, lässt sich Peter Diethelm, Geschäftsleiter der Migros Ostschweiz, in der Medienmitteilung zitieren. Der Verkauf der 12 Chickerias konnte zügig über die Bühne gehen, weil mehrere Kaufinteressenten an die Migros Ostschweiz herangetreten waren. Die unterlegnen Interessenten, mochte man bei der Migros Ostschweiz aber nicht nennen. Auch mit ihnen sei Stillschweigen darüber vereinbart worden, gibt Sprecherin Brägger Auskunft. Gestartet als Erfolgsstory Die Chickeria-Restaurants von der Migros Ostschweiz waren 2012 mit einem Pilotprojekt gestartet. Anschliessend ist der Ausbau bis auf die jetzt 15 Standorte kontinuierlich weitergegangen. Die Fast-Food-Kette galt eigentlich als Erfolgsstory. Das Angebot in den Restaurants reicht von Poulet-Kreationen bis hin zu hausgemachten Sandwichs oder vegetarischen Alternativen wie Falafel, frischen Salaten, oder Backwaren. Den Faktoren Qualität und Frische werde in den Chickerias höchste Beachtung geschenkt, betonte man bei der Migros immer wieder. Selbst in Kreuzlingen, nahe der Grenze, habe sich Chickeria erfolgreich entwickelt. Bei der Migros Ostschweiz betont Unternehmenssprecherin Brägger, dass der Verschlankungsprozess abgeschlossen sei, wenn man für die verbleibenden drei Restaurants einen Käufer gefunden habe. Bedenken, dass das noch länger dauern könnte, hat sie aber nicht, da auch diese Standorte attraktiv seien.
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Elke Breitenbach (Die Linke), Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, spricht bei einer Pressekonferenz. Berlin. Der Berliner Senat will Unternehmen mit einem hohen Anteil schwerbehinderter Mitarbeiter in der Corona-Krise stärker unterstützen. Unter anderem erhalten die 38 sogenannten Inklusionsbetriebe eine Soforthilfe von monatlich 500 Euro je schwerbehindertem Arbeitnehmer. Das gilt für zunächst drei Monate mit der Möglichkeit einer Verlängerung um weitere drei Monate, wie Arbeitssenatorin Elke Breitenbach (Linke) am Dienstag mitteilte. Das nun geschnürte Paket umfasst auch die Möglichkeit weiterer Zuschüsse, etwa zur Aufstockung des Kurzarbeitergeldes. "Mit diesem Maßnahmenpaket übernimmt der Senat soziale und wirtschaftliche Verantwortung", erklärte Breitenbach. "Für die schwerbehinderten Menschen in Inklusionsbetrieben werden so Arbeitsplätze gesichert und existenzielle Nöte vermieden." Morgenpost von Christine Richter Bestellen Sie hier kostenlos den täglichen Newsletter der Chefredakteurin E-Mail* Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu. Jetzt anmelden Mit * markierte Felder sind Pflichtfelder. Eine Abmeldung ist jederzeit über einen Link im Newsletter möglich. In gemeinnützig tätigen Inklusionsbetrieben sind 30 bis 50 Prozent der Angestellten schwerbehindert. Die 38 Berliner Betriebe zählen nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Soziales 1506 Mitarbeiter, darunter 687 Menschen mit Handicap. Sie arbeiten vor allem im Dienstleistungssektor, etwa in Hotellerie, Gastronomie, Gärtnereien oder Gebäudereinigung, bieten Wäsche-, Catering- oder Büroservice an. Die Firmen sind wie viele andere mit wegbrechenden Aufträgen und Lieferketten und ausbleibenden Zahlungen von Kunden konfrontiert.
Mit Masken begrüßt: In Berlin konnten am Mittwoch wieder viele Geschäfte öffnen. Oft waren zunächst aber meist mehr Mitarbeiter in den Läden als Kunden. Berlin. Hinter Gesichtsmasken haben Mitarbeiter in vielen Berliner Geschäften am Mittwoch erstmals in der Corona-Krise wieder Kunden begrüßt. Mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen war das Einkaufen in der Hauptstadt wieder vielerorts möglich. Der große Ansturm blieb aber zunächst aus. Auf dem Kurfürstendamm im Berliner Westen etwa hielten sich nur vereinzelt Kunden in den Geschäften auf. Das Warenhaus Kadewe blieb am Vormittag zunächst geschlossen. Im Shopping-Center Alexa am Alexanderplatz war gegen Mittag ebenfalls viel Platz. An dem einzig offenen Eingang zählten Sicherheitskräfte die Kunden. Nicht alle Geschäfte hatten dort geöffnet. Vor der Elektrokette Mediamarkt bildete sich indes eine kleinere Schlange. Nur eine von insgesamt vier Etagen stand den Kunden dort zur Verfügung. Was sie dort nicht fanden, wurde von den Mitarbeitern aus dem abgeriegelten Bereichen geholt. Morgenpost von Christine Richter Bestellen Sie hier kostenlos den täglichen Newsletter der Chefredakteurin E-Mail* Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu. Jetzt anmelden Mit * markierte Felder sind Pflichtfelder. Eine Abmeldung ist jederzeit über einen Link im Newsletter möglich. In der Schloßstraße in Steglitz sah es am frühen Mittwochnachmittag hingegen schon wieder fast so aus wie gewohnt: die meisten Geschäfte hatten geöffnet und viele Menschen waren unterwegs auf dem Bürgersteig. Vor manchen Läden wie einem Schuhgeschäft warteten Kunden in einer langen Schlange, das gleiche Bild vor einer Commerzbank-Filiale. Im Boulevard Berlin, einem der größten Einkaufszentren der Stadt, war der Andrang allerdings überschaubar. Zwar hatten viele Geschäfte wieder auf, die in den vergangenen Wochen geschlossen waren. Kunden mit vollen Einkaufstüten waren aber die Ausnahme, auch Gedränge in den Geschäften gab es nicht. Im Elektronikmarkt Saturn warteten Kunden in der Schlange vor der Kasse. Abstand halten war aber kein Problem, auch wenn ein größerer Teil der Ladenfläche noch gesperrt blieb. Im Schuhgeschäft Deichmann müssen die Kunden am Eingang einen schwarzen Chip in Empfang nehmen und beim Rausgehen wieder abgeben - so lässt sich im Blick behalten, wie viele Menschen sich im Geschäft aufhalten. Der Senat hatte am Tag zuvor beschlossen, dass Verkaufsflächen bis zu 800 Quadratmeter wieder für den Einkauf geöffnet werden können. Auch Kauf- und Warenhäuser konnten unter dieser Vorgabe Teile ihrer Filialen öffnen. Pro 20 Quadratmeter dürfen die Händler jeweils eine Person in ihre Läden lassen. Größer war die Nachfrage auch vor dem Berliner Outlet des Online-Modehändlers Zalando. Dort hatten sich schon eine halbe Stunde vor der Öffnung ein gutes Dutzend Kunden eingefunden. Die 35-jährige Anita war mit dem Auto extra aus Spandau zum Standort in Kreuzberg gefahren - "vor allem wegen der Schnäppchen", sagte sie. "Hier wird ja schon auf die Sicherheit geachtet und eine Maske habe ich auch dabei." Das Outlet musste nur einen kleinen Teil seiner Fläche absperren. Nach Angaben einer Zalando-Sprecherin ist es 850 Quadratmeter groß. Bei den ebenfalls bei jungen Menschen beliebten Geschäften rund um die U-Bahn-Station Weinmeisterstraße war hingegen wenig Betrieb. Auch die Karstadt-Filiale am Leopoldplatz im Wedding hatte am Vormittag einen kleinen Teil der mehrere tausend Quadratmeter großen Einkaufsfläche geöffnet. In den abgeriegelten Etagen suchten Mitarbeiter für die Kunden die Waren heraus, die sie auf der Verkaufsfläche nicht fanden. Nur wenige Kunden hielten sich am Morgen dort auf. Von Mitarbeiterseite hieß es, sie seien mit einer kompletten Schicht im Einsatz. Unklar war zunächst, ob sämtliche Karstadt- und Galeria-Kaufhof-Fililalen in der Hauptstadt wieder geöffnet hatten. Auf der Seite der Handelskette waren zunächst keine Berliner Standorte gelistet. Der Handelsverband bestätigte am Mittwoch den Eindruck, dass die Nachfrage verhalten angelaufen war. Ähnliche Erfahrungen hatte es schon in den übrigen Bundesländern gegeben, wo die Geschäfte jenseits des Lebensmittelhandels zumeist schon Anfang der Woche öffnen konnten. Dass in Berlin nun erst Mitte der Woche die Regelungen in Kraft traten, stieß beim Handelsverband auf Unverständnis. Kritisiert wurde dort auch die Begrenzung der Kundenanzahl auf eine Person pro 20 Quadratmeter.
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Auf der politischen Deutschland-Karte könnte es bald noch mehr schwarz-grüne Flecken geben. In Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen zeichnen sich Bündnisse von CDU und Grünen ab. Kann das auch eine Blaupause für den Bund sein?
Es ist voraussichtlich die einzige Wahl in einem deutschen Bundesland in diesem Jahr: In Hamburg sind an diesem Sonntag rund 1,3 Millionen Wahlberechtigte aufgerufen, über die künftige Zusammensetzung ihres Landesparlaments zu entscheiden. Um die 121 Sitze in der Bürgerschaft bewerben sich Kandidatinnen und Kandidaten aus insgesamt 15 Parteien. Die Wahllokale schließen um 18 Uhr, dann werden erste Prognosen veröffentlicht. Zwischenzeitlich hatten sich SPD und die deutlich erstarkten Grünen in Umfragen ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Wahlsieg geliefert. In der heißen Wahlkampfphase zogen die Sozialdemokraten um den Ersten Bürgermeister Peter Tschentscher ihrem Koalitionspartner aber immer weiter davon. Während die SPD mit rund 38 Prozent der Stimmen rechnen darf, wurden für die Grünen mit ihrer Spitzenkandidatin Katharina Fegebank zuletzt Werte um 24 Prozent vorhergesagt. Hochburg der SPD Damit würden die Sozialdemokraten in ihrer traditionellen Hamburger Hochburg zwar schlechter abschneiden als bei der Bürgerschaftswahl 2015 (45,6 Prozent), zugleich aber deutlich besser als auf Bundesebene, wo sie derzeit wohl nur noch 15 Prozent erzielen würden. Die Hamburger Grünen könnten ihren Stimmanteil in etwa verdoppeln. Tschentscher trat im März 2018 die Nachfolge von Olaf Scholz (r.) an, als dieser zum Bundesfinanzminister aufstieg Die übrigen Parteien sind im zweitgrößten deutschen Stadtstaat abgeschlagen: Die christdemokratische CDU kam in aktuellen Umfragen auf maximal 14 Prozent, die Linke verbuchte etwa acht Prozent für sich. Die Fünf-Prozent-Hürde überspringen dürfte auch die rechtsgerichtete AfD. Die liberale FDP muss hingegen um den Wiedereinzug ins Parlament bangen. Thüringen wirkt nach Liberalen und Christdemokraten werde der politische "Tabubruch" in Thüringen massiv Stimmen kosten, glauben politische Beobachter. Der FDP-Politiker Thomas Kemmerich war dort auch mit Stimmen der AfD zum Regierungschef gewählt worden, was bundesweit für Entrüstung und Proteste sorgte - und zum schnellen Rücktritt Kemmerichs. Damit sieht in Hamburg alles so aus, als ob SPD und Grüne ihre Koalition nach der Wahl mit komfortabler Mehrheit weitere fünf Jahre fortsetzen könnten. Beide Parteien bezeichneten dies im Wahlkampf klar als ihre bevorzugte Variante. Tschentscher nannte eine Neuauflage von Rot-Grün eine "sehr, sehr naheliegende Option". wa/ml (afp, dpa, rtr)
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Auch beim Autofahren ist in bestimmen Situationen ein Mund-Nasenschutz verpflichtend, heißt es auf Anfrage beim Autofahrerclub ÖAMTC. Das gilt etwa dann, wenn man im Fahrzeug mit Personen unterwegs ist, die nicht im gleichen Haushalt wohnen, „also Bekannte, Freunde, Nachbarn, Fahrgemeinschaften, Arbeitskollegen und dergleichen“ nennt ÖAMTC-Chefjurist Martin Hoffer einige Beispiele. Schutzmaske auch in Taxis Pflicht Dementsprechend müssen auch die Fahrzeuginsassen in Taxis verpflichtend eine Schutzmaske tragen. Keine Maske braucht man logischerweise, wenn man alleine im Auto sitzt und wenn Familienmitglieder oder die Lebenspartnerin beziehungsweise der Lebenspartner im Fahrzeug sind und man zumindest überwiegend mit diesen Personen im gemeinsamen Haushalt lebt. Generell empfiehlt der ÖAMTC daher, immer eine Schutzmaske im Auto mitzuführen, idealerweise im Handschuh- oder Ablagefach. Masken, die auf dem Rückspiegel hängen, können die Sicht beeinträchtigen und vom Straßenverkehr ablenken. Maske schützt nicht vor Verkehrsstrafe Auch die Straf-Verfolgung ist klar geregelt. Das Tragen einer Maske und eine damit verbundene teilweise Unkenntlichkeit schützen nicht vor einer Anzeige oder Geldstrafe bei Fehlverhalten im Straßenverkehr, erklärt Hoffer: „In Österreich ist es so: Es muss kein Foto vom Lenker angefertigt werden beziehungsweise muss er dort nicht erkennbar sein, sondern der Zulassungsbesitzer des Fahrzeuges ist – bei sonstiger Strafe – bei einer Anzeige verpflichtet den Lenker bekannt zu geben.“ Anders ist es in Deutschland, wo die Behörde nachweisen muss, wer das Fahrzeug gelenkt hat.
"Wer allein oder mit haushaltszugehörigen Personen im Auto fährt, muss die Maske nicht tragen", stellt ÖAMTC-Chefjurist Martin Hoffer in einer Aussendung klar. "Wer sie freiwillig trägt, muss darauf achten, dass die Sicht dadurch nicht beeinträchtigt wird. Denn wird das Blickfeld beschränkt, gefährdet das die Verkehrssicherheit." Tragen der Schutzmaske darf nicht ablenken Auch das teils als unangenehm empfundene Reiben der Maske im Gesicht verleitet dazu, die Hände vom Lenkrad zu nehmen – genauso wie durch andere Ablenkungen beim Autofahren kann es dabei zu gefährlichen Situationen kommen. Besonders Brillenträger sollten vorsichtig sein, denn je nach Beschaffenheit des Mundschutzes können beim Tragen die Brillengläser beschlagen. "Verpflichtend ist die Maske beim Autofahren nur zu tragen, wenn man mit nicht haushaltszugehörigen Personen unterwegs ist, z. B. in Fahrgemeinschaften", stellt der Experte des Mobilitätsclubs klar. Sein Tipp: Wer aufgrund der Maske schlecht Luft bekommt, sollte öfters eine Pause einlegen. Mund-Nasen-Schutz nicht an Rückspiegel hängen Mittlerweile beobachtet man häufig, dass viele Lenker ihren Mund-Nasen-Schutz an den Auto-Innenspiegel hängen. "Diese 'Anhängsel' können jedoch vom Verkehrsgeschehen ablenken und behindern sowohl die Sicht nach vorne als auch den Blick in die Innen- und Rückspiegel", warnt Hoffer. "Besser und sicherer sind die Masken im Auto, einzeln verpackt z.B. in verschließbare Foliensackerln, im Handschuh- oder in einem Ablagefach aufgehoben." Schutzmaske trotz Verhüllungsverbot? Teils kommt auch die Frage auf, ob das Tragen der Maske in Konflikt mit dem seit 2017 in Österreich bestehendem Verbot der Gesichtsverhüllung gerät – vor allem in Bezug auf die Erkenntlichkeit von Personen beim Autofahren und die Verfolgung von Delikten. "Der Verfolgung von Delikten im Straßenverkehr tut die Maske keinen Abbruch. Bei der Feststellung von Geschwindigkeitsübertretungen durch Radargeräte beispielsweise sind dafür keine Fotos zur Identifikation des Lenkers erforderlich", weiß der ÖAMTC-Jurist. "Stattdessen gibt es in Österreich eine verpflichtende Lenkerauskunft – der Zulassungsbesitzer muss demnach stets jene Person nennen können, die das Fahrzeug zu einem bestimmten Zeitpunkt gelenkt hat." (Quelle: SALZBURG24)
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Der Präsident der Republik, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, äußerte am Donnerstag im Revolutionspalast die Ansicht: „In dem Maße, in dem wir alle die Verantwortung verstehen, die jeder von uns dem anderen gegenüber hat, werden wir uns effizienter der Pandemie des neuen Coronavirus stellen.“ Das Staatsoberhaupt leitete zusammen mit Premierminister Manuel Marrero Cruz das Treffen, bei dem die Regierung jeden Nachmittag die Situation mit COVID-19 auf der Insel und den Plan für seine Prävention und Kontrolle bewertet. Dabei erkannte er an, dass in diesem Kampf «ein jeder von allen abhängt und wir alle von jedem einzelnen.“ Er bestand darauf, dass Kinder und Jugendliche ihre Zeit nicht auf der Straße verbringen können. „Junge Menschen mögen gesund sein, aber wenn sie die Krankheit übertragen, riskieren sie das Leben ihrer Eltern und Großeltern, daher ist es eine soziale Verantwortung. Dies ist nicht der Moment, uns so zu vergnügen, wie wir es immer getan haben, wir befinden uns nicht in einem normalen Lebenszustand“, warnte er. Der Präsident erwähnte all jene Personen, die sich dieser gefährlichen Krankheit am besten bewusst geworden sind und weiterhin in den sozialen Netzwerken darauf bestehen, dass die Maßnahmen mit Disziplin und Verantwortung befolgt werden müssen. Díaz-Canel hob die mehrheitliche Unterstützung des kubanischen Volkes für die ergriffenen Maßnahmen hervor und sprach die Anerkennung für das in Kuba tätige Gesundheitspersonal sowie die medizinischen Brigaden aus, die nun in verschiedene Länder der Welt reisen, um dort zu helfen. Der Präsident bezog sich auf die Besorgnis einiger Abiturienten bezüglich der Zulassungsprüfungen zum Hochschulstudium und versicherte, dass sie durchgeführt werden, da die Qualität der Zulassung zur Hochschulbildung nicht beeinträchtigt werden dürfe, das Datum jedoch davon abhänge, wie sich die Situation mit COVID-19 weiterentwickelt. „Der im Fernsehen übertragene Vorbereitungskurs ist eine der Möglichkeiten zu lernen. Die Hauptsache ist Anstrengung und Selbststudium. Wir sprechen nicht von neuen Inhalten, sondern von dem, was während der Jahre der voruniversitären Phase gelehrt wurde und was die Schüler tun müssen, ist sich vorzubereiten. Dafür gibt es Leitfäden, Richtlinien für Eltern, Standard-Aufnahmeprüfungen und gelöste Übungen (...) Jetzt steht mehr Zeit zur Verfügung und die muss genutzt werden, um zu lernen“, sagte er. Das Staatsoberhaupt wies abschließend an, dass jede Territorialverwaltung den Menschen Telefonnummern zur Verfügung stellen solle, um die Unregelmäßigkeiten anzuprangern, die sie auf den Straßen beobachten. Wie bei diesen täglichen Kontrollsitzungen üblich, präsentierte José Ángel Portal Miranda, Minister für Gesundheitswesen, ein Update zu COVID-19 in Kuba, wo bis Donnerstag 67 Fälle bestätigt worden waren. Es wurden weitere 1.539 Patienten zur epidemiologischen Überwachung aufgenommen, darunter 1.423 Kubaner und 116 Ausländer. Gleichzeitig gibt es weitere 36 056 Personen unter ständiger Kontrolle durch die medizinische Grundversorgung. Der Leiter des MINSAP berichtete auch, dass gestern auf der Insel 4.782.231 Menschen befragt wurden, darunter 521.364 ältere Menschen, was, wie bewiesen ist, die am stärksten gefährdete Altersgruppe durch das neue Coronavirus ist. Portal Miranda fügte hinzu, dass in den Provinzen bisher 63 Isolationszentren für Reisende mit Wohnsitz in Kuba mit einer Kapazität von 9.824 Betten eingerichtet wurden. Seit Beginn der Maßnahme der Unterbringung der Reisenden in Quarantäne beträgt deren Zahl 1.206, von denen 24 mit Atemwegssymptomen identifiziert und in die zuständigen Krankenhäuser überwiesen wurden. Der Minister erklärte weiterhin, dass es gegenwärtig eine medizinische Zusammenarbeit Kubas in 51 Ländern gibt, in denen die Krankheit übertragen wird. Bisher seien jedoch keine Vorfälle bei kubanischen Ärzten gemeldet worden. Andererseits reisten am Donnerstag zwei Brigaden des Internationalen Ärztekontingents Henry Reeve ab, die auf Katastrophensituationen und schwere Epidemien spezialisiert sind: eine nach St. Vincent und die Grenadinen und eine andere nach Antigua und Barbuda. Aus dem internationalen Kontext gab er an, dass die Krankheit bereits in 171 Ländern mit 416.916 bestätigten Fällen und 18.565 Todesfällen auftritt, was einer Letalität von 4,45% entspricht. In der Region Amerika sind 34 Länder und 11 Überseegebiete betroffen, die meisten Erkrankten weisen die USA (55.231), Brasilien (2.120), Kanada (1.959) und Ecuador (1.082) auf. Auf dem Treffen ging es auch um die Arbeit des kubanischen Frauenbundes FMC und der Komitees zur Verteidigung der Revolution in den Wohngebieten als einem wesentlichen Faktor in dem Kampf, den die Insel unternommen hat, um die COVID-19-Pandemie zu stoppen. Zu diesem Thema erklärte Teresa Amarelle Boué, Mitglied des Politbüros der Partei und Generalsekretärin des FMC, dass die Führungskräfte der Wohngebiete und Mitglieder der Gesundheitsbrigaden mehr als 642 560 Familien besucht haben. Ebenso hat sich die Bewegung kreativer Frauen der Herstellung von Gesichtsschutzmasken angeschlossen. Es wurden Behälter zur Abfüllung von Natriumhypochlorit gesammelt. Man wählte einige FMC-Mitglieder aus, um älteren Menschen die Medikamente zu kaufen und es erfolgt ein Austausch mit den Familien, damit Kinder und Jugendliche im Rahmen der sozialen Isolierung zu Hause bleiben. All diese Erfahrungen, fügte der Präsident der Republik hinzu, können im ganzen Land weiter verbreitet werden, um die Arbeit in den Wohngebieten zu intensivieren: in den Häusern, in denen sich Menschen in Quarantäne oder in epidemiologischer Überwachung befinden, in der Unterstützung älterer und der am stärksten gefährdeten Menschen und bei Beschwerden über Unregelmäßigkeiten in der Nachbarschaft. „Das wird uns eine systematischere und effizientere Arbeit bei der Bekämpfung des neuen Coronavirus ermöglichen.“
P Der Der Präsident der Republik, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, und der Premierminister, Manuel Marrero Cruz, überprüften am Mittwoch erneut die Situation mit dem neuen Coronavirus. Foto: Estudios Revolución Der Präsident der Republik, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, und der Premierminister, Manuel Marrero Cruz, leiteten am Mittwochnachmittag das tägliche Treffen, das im Palast der Revolution die Situation mit COVID-19 auf der Insel im Detail bespricht, wo bisher 212 Fälle bestätigt wurden, darunter sechs Todesfälle. Während des Treffens verwies das Staatsoberhaupt auf die vier Gesundschreibungen, die am Vortag im Land vorgenommen wurden: „Das sind vier Leben, die gerettet wurden“, sagte er. In Bezug auf dieses heikle Thema sagte er: „Wir müssen - insbesondere aufgrund des Krankheitsverlaufs, den wir bei schwerkranken Patienten beobachteten - weiterhin darauf bestehen, dass die Menschen ab dem Zeitpunkt, an dem sie ihre ersten Symptome haben, sofort zum medizinischen Dienst gehen, denn je schneller wir die Krankheit erkennen und klinisch darauf reagieren können, desto besser sind die Erfolgsaussichten für die Behandlung.“ Díaz-Canel verwies erneut beharrlich auf „die Verantwortung der Eltern, mit denen die Kinder in den Wohnungen verbleiben, damit sie nicht auf der Straße spielen“. Ebenso kommentierte er die soziale Disziplinlosigkeit, die in einigen Gebieten immer noch vorherrscht. In diesem Zusammenhang führte er als Beispiel mehrere Beschwerden auf der Website der Präsidentschaft von Personen an, die andere kritisieren, die auf der Straße Domino gespielt haben oder sich bis spät in die Nacht an öffentlichen Plätzen aufhalten. „Ich glaube“, betonte der Präsident, „dass wir alle diesen Aufruf unterstützen müssen, den die Bevölkerung selbst macht.“ Der Präsident der Republik sprach auch über eine Reihe von Erfahrungen, die in den verschiedenen Provinzen im Zusammenhang mit der Betreuung der am stärksten gefährdeten Menschen gesammelt werden, durch das Wirken von Gemeinschaftsfaktoren, wobei auch der nichtstaatliche Sektor einbezogen wurde, um der Bevölkerung in diesem schwierigen Kontext zu dienen. Ebenso bezog er sich auf die Arbeit der Revolutionären Nationalen Polizei, die über Verstöße gegen die Disziplin informiert und Kontrolle ausübt. Über all dies solle im Land berichtet werden. In seiner Intervention am Mittwoch wies Díaz-Canel das Ministerium für Arbeit und soziale Sicherheitan, in Abstimmung mit den Provinz- und Gemeindeverwaltungen in den kommenden Tagen Inspektionen durchzuführen, um die Einhaltung der vorgegebenen Maßnahme zur Anwendung von Telearbeit zu überprüfen. Seiner Meinung nach werde dies noch nicht voll ausgeschöpft. Es sollte auch bewerten, wie die Entscheidung befolgt wird, dass vor COVID-19 keine schutzbedürftigen Personen am Arbeitsplatz sein dürfen. Gleichzeitig forderte er das Ministerium für Wirtschaft und Planung auf, „alles zu stärken, was die Lebensmittelproduktion unterstützt, die eine der grundlegenden Aufgaben ist“. Zum Beispiel verwies das Staatsoberhaupt darauf, „dass der Treibstoff und die Ressourcen, die wir bereits festgelegt haben, an die Landwirtschaft geliefert werden, um die Pläne der Bepflanzung und der Lebensmittelproduktion zu erfüllen und dies muss einer regelmäßigen Überprüfung unterliegen.“ Ebenso drängte er darauf, „die Vergabe von Landflächen mit Kontrolle, aber ohne Bürokratie zu erleichtern, da es derzeit mehrere Personen gibt, die dies beantragen“. Erstens müssen wir darauf bestehen, dass diejenigen, die bereits Land haben, unter diesen Bedingungen mehr produzieren, und dass andererseits jedem, der sein Land in Nießbrauch erweitern will, dies auch gewährleistet wird. Er erklärte jedoch: „Die Formalitäten sollten sich nicht in die Länge ziehen und nicht dasbehindern, was wir in der Lebensmittelproduktion erreichen wollen. “ Auf dem Treffen präsentierte der Gesundheitsminister José Ángel Portal Miranda das übliche Update zur Situation der Pandemie, die weltweit 175 Länder erreicht hat, mit der Bestätigung von 777 799 Fällen und 37.272 Todesfällen, einer Letalitätsrate von 4,79%. In Kuba, betonte der Minister, befinden sich 2 742 Patienten zur epidemiologischen Überwachung in Gesundheitseinrichtungen: 2.676 Kubaner und 66 Ausländer. Gleichzeitig wurden 1.140 Verdachtsfälle und 193 bestätigte Fälle ins Krankenhaus eingeliefert. 6 821 direkte Kontakte werden vom Gesundheitswesen weiterverfolgt und 26 278 Personen werden weiterhin durch die medizinische Grundversorgung überprüft. Portal Miranda berichtete, dass an diesem Mittwoch 100.000 diagnostische Schnelltests für Covid-19 in alle Provinzen des Landes transportiert wurden, die unter den schutzbedürftigen Gruppen angewendet werden, darunter bei Menschen mit akuter Atemwegsinfektion, älteren Menschen und jenen in Quarantäne. Bis Redaktionsschluss befanden sich 2.182 kubanische Reisende in Quarantäne, darunter 39 Kinder und 2.143 Erwachsene. Insbesondere in Bezug auf die Zentren, in denen die in das Land zurückgekehrten Staatsangehörigen isoliert werden (deren Anzahl beträgt 63 mit einer Kapazität von 9.284 Betten), betonte der Premierminister, wie wichtig es sei, diese Orte gut zu pflegen, auf etwaige Probleme zu reagieren und die Verfügbarkeit der Betten stets im Auge zu behalten. Bei diesem Treffen wurde desweiteren die Einhaltung der dem Verkehrsministerium obliegenden Maßnahmen sowie die Arbeit des Provinzverteidigungsrates von Havanna überprüft, die alle Teil eines Arbeitssystems sind, dem die Zentralregierung im Kampf gegen COVID-19 dauerhaft Priorität einräumt.
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Berlin. Angesichts starker Einnahmeverluste durch die Corona-Krise und schwieriger Zukunftsaussichten soll die BVG etwas mehr finanzielle Planungssicherheit bekommen. Nach Angaben aus Senatskreisen vom Dienstag hat das Land seinen Verkehrsbetrieben bis einschließlich 2025 rund 250 Millionen Euro zugesagt, die aus der sogenannten Berlin-Zulage stammen. Das habe Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne), die auch BVG-Aufsichtsratsvorsitzende ist, in kleiner Runde ausgehandelt, hieß es. Die BVG sieht aufgrund starker Einnahmeausfälle, aber auch eines teuren Tarifabschlusses schweren Zeiten entgegen. Allein durch den Rückgang der Fahrgäste um bis zu 30 Prozent wegen der Corona-Pandemie verliert das landeseigene Unternehmen laut Sprecherin Petra Nelken täglich eine halbe Million Euro Einnahmen. Morgenpost von Christine Richter Bestellen Sie hier kostenlos den täglichen Newsletter der Chefredakteurin E-Mail* Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu. Jetzt anmelden Mit * markierte Felder sind Pflichtfelder. Eine Abmeldung ist jederzeit über einen Link im Newsletter möglich. Nun kommt erschwerend hinzu, dass der Senat bis zu 41 Millionen Euro für die eigentlich ab November geplante Berlin-Zulage von monatlich 150 Euro für jeden Landesbediensteten umwidmet in eine einmalige Prämie für Corona-"Alltagshelden" von bis zu 1000 Euro. Die BVG befürchtet auch dadurch Einnahmeverluste, weil jeder Empfänger der Berlin-Zulage wählen können soll, ob ein Teil in ein Jahresticket für Bus und Bahn umgewandelt wird. Das würde also das Land bezahlen. Die Zusage des Senats vom Dienstag soll nun sicherstellen, dass die BVG das im Zuge der Berlin-Zulage bereits fest eingeplante Geld auch langfristig erhält. Auf Druck der Grünen seien zumindest einige finanzielle Risiken bei der BVG so abgesichert worden, hieß es. Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD) sagte am Dienstag, die weitere Unterstützung der BVG werde ein Thema für den zweiten Nachtragshaushalt dieses Jahres sein. Der soll voraussichtlich im Juni beschlossen werden. Die bereits 2019 vor der Corona-Krise beschlossene Berlin-Zulage für alle Landesbediensteten soll nunmehr mit zwei Monaten Verspätung am 1. Januar 2021 starten.
Berlin. Die Einführung des kostenlosen Schülertickets hat den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) im vergangenen Jahr ein kräftiges Wachstum bei den Abonnentenzahlen beschert. Die Zahl der Abos stieg im Jahr 2019 um rund 317 400 auf insgesamt fast 842 000, wie aus dem aktuellen Geschäftsbericht hervorgeht, den das landeseigene Unternehmen am Montag veröffentlichte. Bei mehr als drei Viertel der neuen Abos handelte es sich um kostenfreie Schülertickets, die das Land Berlin finanziert. Die BVG erhält von dort pro Monat 22,50 Euro für jedes Schülerabo. Die Zahl aller registrierten Fahrten in den Bussen, Straßen- und U-Bahnen stieg um 2,2 Prozent auf rund 1,1 Milliarden. Das waren fast 24 Millionen Fahrten mehr als noch 2018, heißt es im Bericht. Morgenpost von Christine Richter Bestellen Sie hier kostenlos den täglichen Newsletter der Chefredakteurin E-Mail* Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu. Jetzt anmelden Mit * markierte Felder sind Pflichtfelder. Eine Abmeldung ist jederzeit über einen Link im Newsletter möglich. Trotz alledem stand unterm Strich ein Minus von mehr als 58 Millionen Euro. Im Jahr davor hatte die BVG noch einen Gewinn von rund 13 Millionen Euro verbuchen können. Grund für den Einbruch ist demnach die seit Anfang vergangenen Jahres gültige Gehaltserhöhung für die Mutter und einige Tochtergesellschaften der BVG. Wie viele andere Verkehrsunternehmen auch stellt die Corona-Krise die BVG derzeit vor neue finanzielle Schwierigkeiten. Die BVG hatte trotz massiv eingebrochener Fahrgastzahlen die Taktung nur geringfügig angepasst. Anfang dieses Monats ist das Unternehmen wieder zum Normalverkehr aus Vorkrisenzeiten zurückgekehrt. Angesichts der Einnahmeverluste soll die BVG mehr finanzielle Planungssicherheit bekommen. Aus Senatskreisen verlautete Anfang des Monats, dass das Land seinen Verkehrsbetrieben bis einschließlich 2025 rund 250 Millionen Euro zugesagt habe, die aus der sogenannten Berlin-Zulage stammen.
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Interview: Simon Marti SonntagsBlick: Herr Bundesrat, die Massnahmen der Landesregierung sind einschneidend. Was sind Ihre Erwartungen an die Schweizerinnen und Schweizer? Guy Parmelin: Ich appelliere an die Solidarität. Wir befinden uns in einer schwierigen Situation, die wir nur gemeinsam bewältigen können. Wir sollten uns alle an die empfohlenen Verhaltensregeln halten, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Dem Bundesrat ist klar, dass die getroffenen Massnahmen für das Leben der Menschen einschneidend sind. Bei der Bewältigung der Folgen für die Wirtschaft bemüht er sich um eine bestmögliche Abfederung. Deutschland sichert allen Unternehmen unbegrenzte Kredite zu. In der Schweiz stehen momentan zehn Milliarden Franken zur Verfügung. Ist das wirklich angemessen? Ja, das sind erste Massnahmen, für die wir eine bestehende Grundlage haben und die wir rasch umsetzen können. An weiteren Massnahmen arbeiten wir intensiv. Wir kommen so rasch wie möglich mit konkreten Vorschlägen. Die Kurzarbeitsentschädigung hat sich in der Vergangenheit bewährt. In diesem Bereich stehen derzeit rund acht Milliarden Franken zur Verfügung, um die momentane Situation durchzustehen. Den KMU mit finanziellen Engpässen stehen ab sofort bis zu 580 Millionen Franken an Bankkrediten zur Verfügung. Daneben will der Bundesrat als Soforthilfe für Härtefalllösungen für Unternehmen oder Selbständigerwerbende fürs Erste rund eine Milliarde zur Verfügung stellen. Auch für die Betroffenen in Kultur und Sport wird es spezifische Unterstützungslösungen geben. Wenn die zehn Milliarden nicht reichen: Können Sie diesen Fonds zur Not aufstocken? Wir werden tun, was notwendig ist. Wir stehen erst am Anfang und wissen nicht, wie lange diese Situation andauern wird. Wir müssen schauen, wie hoch der Bedarf ausfällt. Ist dieser höher als derzeit angenommen, ist auch mehr Geld zu sprechen. Die grössere Herausforderung als die zur Verfügung stehende Summe ist, sicherzustellen, dass die Mittel rasch fliessen können. Wie stellen Sie sicher, dass keine Firmen, die schon vor Corona in Schwierigkeiten waren, von diesen Krediten profitieren? Wir dürfen nicht zuerst an den Missbrauch denken, sondern wollen unkompliziert helfen, wo es unverschuldet Probleme gibt. Natürlich braucht es dazu auch Regeln und Kontrollen. Swiss-CEO Thomas Klühr fordert im SonntagsBlick staatliche Unterstützung. Wird er sie erhalten? Ich bin von der Swiss informiert worden, dass diese beim Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) Kanton Zürich Kurzarbeitsentschädigung beantragen wird. Das Staatssekretariat für Wirtschaft, das Seco, steht seit Beginn in engem Kontakt mit der Swiss und dem Kanton Zürich, um der Swiss und ihren Mitarbeitenden in dieser besonderen Lage rasch und unbürokratisch Unterstützung zu bieten. Falls weitere Massnahmen notwendig sind, werden wir dies mit der Swiss anschauen. Werbung Die Gewerkschaften fordern bis Montag eine Garantie der Lohnfortzahlungen vom Bundesrat. Werden Sie diese Forderung erfüllen? Es ist unser oberstes Anliegen, dass die Löhne bezahlt werden. Ich erwarte von allen Seiten, auch von den Gewerkschaften, in dieser schwierigen Situation Geduld, Solidarität und Verständnis. Sie standen mit Ihrem deutschen Amtskollegen Peter Altmaier in Kontakt, weil die Bundesrepublik den Export von medizinischem Material in die Schweiz blockierte. Frankreich ging ähnlich vor. Haben Sie eine Lösung gefunden? Deutschland hat auf meine Intervention hin seine Anordnung geändert, Ausnahmebewilligungen sind jetzt möglich. Die Lieferung mit den Handschuhen aus Hamburg ist gestern in der Schweiz eingetroffen. Mit Italien und Frankreich erarbeiten wir Lösungen. Ich bin zuversichtlich.
Nach Deutschland haben auch Italien und Frankreich Lieferungen mit Medizinalprodukten an der Schweizer Grenze blockiert. Während in der Schweiz die Anzahl der an Coronavirus Erkrankter steigt, stecken Lastwagen mit wichtigen Medizinalprodukten an der Schweizer Grenze fest. Weil die Nachbarländer – Deutschland, Frankreich und Italien – sie blockieren. In Italien wird eine Lieferung mit Desinfektionsmitteln blockiert. Die Gründe dafür sind offenbar unklar: «Wir sind hier im Gespräch mit den Herstellern», so Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch (58), Chefin des Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco). Frankreich und Deutschland stoppen Schutzmasken-Importe Wie Ineichen-Fleisch bestätigte, führe das Seco ebenfalls Gespräche wegen eines mit Atemschutzmasken beladenen Lastwagens, der an der deutschen Grenze an der Weiterfahrt gehindert wurde. Die deutsche Zollverwaltung hat damit die Lieferung von 240'000 Hygienemasken gestoppt. Beim Seco ist ein weiterer Fall in Frankreich bekannt. Eine private Schweizer Firma kann demnach zur Zeit keine Schutzmasken aus ihrem eigenen Lager in die Schweiz einführen. Die Firma stehe in Kontakt mit den französischen Behörden. Gemäss Seco ist Wirtschaftsminister Guy Parmelin (SVP, 60) sowohl mit den französischen wie auch deutschen Amtskollegen im Gespräch. Werbung Container wieder frei gegeben Gar nicht erst an die Grenze geschafft hat es eine Lieferung mit Operationshandschuhen, die ein Schweizer Importeur direkt in China bestellt hatte. Laut «Tages-Anzeiger» soll dieser Container in Hamburg von der deutschen Zollverwaltung beschlagnahmt worden sein. Inzwischen ist der Container aber wieder frei gegeben: Transitsendungen sind nicht vom deutschen Ausfuhrstopp getroffen. Hier habe «beim zuständigen Zollbeamten Klarheit gefehlt», heisst es beim Seco. Ist das überhaupt legal? Werbung Doch dürfen die Nachbarstaaten die wichtigen Lieferungen überhaupt blockieren? Gemäss Ineichen-Fleisch ist das unklar. «Es gibt Ausnahmen und Sonderfälle, die eine Blockade von Gütern rechtfertigen. Wir werden nun abklären, ob es sich um einen solchen Fall handelt», sagte sie. Ein Problem ist der Exportstopp, den die deutsche Regierung für Atemschutzmasken erlassen hat. Doch wie Wirtschaftsminister Parmelin gegenüber dem «Tagesanzeiger» sagte, hat ihm sein deutscher Amtskollege versprochen, dass Deutschland eine «praktische und rasch anwendbare Ausnahmeregelung» suche. Doch Parmelin übte auch Kritik an anderen Staaten: Einige würden geradezu «egoistisch» handeln, indem sie Exportstopps verhängten. Der Bund hatte zu Beginn der Coronakrise insgesamt 13 Millionen Hygienemasken vorrätig. Davon seien noch sieben Millionen übrig – den Rest hat er an die Kantone verteilt, die ihre eigenen Pflichtlager nicht immer so gut gefüllt haben wie nötig. So hat beispielsweise Basel-Stadt viel zu wenig Atemschutzmasken. Um einen genauen Überblick über die Vorräte zu bekommen, sucht das Seco nun Kontakt zu den Kantonen. (gbl)
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NEW YORK (dpa-AFX Broker) - Die US-Bank JPMorgan hat Warner Music (WMG) mit "Overweight" und einem Kursziel von 40 US-Dollar in die Bewertung aufgenommen. Als einziges, rein auf Musikinhalte ausgerichtetes Unternehmen sei WMG gut aufgestellt, um vom weltweit sich fortsetzenden Wachstum im Bereich Musik-Streaming zu profitieren, schrieb Analystin Alexia Quadrani in einer am Montag vorliegenden Studie. Sie sieht mit Blick auf ihr bis Dezember 2021 ausgerichtetes Kursziel noch ein Potenzial von mehr als 30 Prozent für die Aktie./ck/ajx Veröffentlichung der Original-Studie: 26.06.2020 / 16:43 / BST Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: 29.06.2020 / 00:15 / BST US9345502036 Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.
NEW YORK (dpa-AFX Broker) - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für SAP nach endgültigen Quartalszahlen und Änderungen an der Führungsspitze auf "Overweight" mit einem Kursziel von 125 Euro belassen. Die finalen Kennziffern hätten den vorläufigen Eckdaten weitgehend entsprochen, schrieb Analystin Stacy Pollard in einer am Dienstag vorliegenden Ersteinschätzung. Dass der Softwarekonzern mit dem kurzfristigen Abgang von Co-Vorstandschefin Jennifer Morgan von der Doppelspitze zur alleinigen Unternehmensleitung zurückkehre, sei wohl unausweichlich gewesen./edh/la Veröffentlichung der Original-Studie: 21.04.2020 / 07:58 / BST Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: 21.04.2020 / 08:02 / BST dpa-AFX Broker - die Trader News von dpa-AFX DE0007164600 Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.
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Weser-Kurier Niedersächsisches Naturschutzabkommen fällt hinter Ziele des Volksbegehrens zurück Bremen (ots) Das geplante Naturschutzabkommen zwischen niedersächsischer Landesregierung, Landwirten und den Naturschützern fällt weit hinter die Ziele des Ende April bei der Landeswahlleiterin eingereichten Volksbegehrens zum Artenschutz zurück. Das ergibt sich aus dem finalen Vertragsentwurf zum "Niedersächsischen Weg", den Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) sowie die Spitzen von Landvolk, Landwirtschaftskammer und den Verbänden NABU und BUND an diesem Montag unterzeichnen wollen. So ist in der zwölfseitigen Rahmenvereinbarung, die dem Bremer WESER-KURIER vorliegt, für Bäche, Kanäle und kleine Flüsse an ihren Ufern beidseitig lediglich eine drei Meter breite Schutzzone vorgesehen, in der das Ausbringen von Dünger und Pflanzenschutzmitteln verboten ist. Auch deutlich geringere Abstände sind danach "aus agrarstrukturellen Gründen" möglich. Das Volksbegehren verlangt für Gewässer dritter Ordnung fünf Meter breite Verbotszonen; Ausnahmen sollen hier auf wenige Einzelfälle beschränkt werden. Auch beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln liegen Regierung und Initiative auseinander. Original-Content von: Weser-Kurier, übermittelt durch news aktuell
Weser-Kurier Michel Friedman: "Der ,Flügel' ist eine tragende Säule der AfD" Bremen (ots) Michel Friedman, Publizist, CDU-Mitglied und prominentes Mitglied der jüdischen Gemeinde in Deutschland, warnt eindringlich davor, die AfD zu verharmlosen oder als vorübergehendes politisches Phänomen zu betrachten. Im Interview mit dem Bremer WESER-KURIER (Samstagausgabe) betont er: "Es handelt sich eben nicht um Protestwähler, weil alle genau wissen, was das Alleinstellungsmerkmal dieser Partei ist." Jede Zusammenarbeit verbiete sich. Zudem müsse die AfD insgesamt vom Verfassungsschutz beobachtet werden. Friedman: "Der ,Flügel' ist eben nicht nur ein Flügel, sondern tragende Säule dieser Partei, weil sich die anderen Gruppierungen eben nicht deutlich von ihm distanzieren." Original-Content von: Weser-Kurier, übermittelt durch news aktuell
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ZackZack: Innenministerium bestätigt Treffen zwischen Anwalt M. und jetzigen "SOKO Tape"-Behördenleiter in 2015 NEOS-Anfrage zur Spesenaffäre rund um Heinz-Christian Strache wirft Fragen zu ÖVP-Spitze auf Wien (OTS) - Eine parlamentarische Anfrage der Neos wurde am Donnerstag durch Innenminister Nehammer beantwortet. Dabei wurde bestätigt: Anwalt M. traf den derzeitigen behördlichen Leiter der Soko Tape bzw. "Soko Ibiza" bereits 2015! NEOS-Mandatarin Stephanie Krisper stellte aufgrund des exorbitanten Spesenkontos des ehemaligen FPÖ-Chefs Heinz-Christian Strache eine Anfrage an das Innenministerium. Die Beantwortung wirft Fragen auf. https://zackzack.at/2020/02/21/ibiza-anwalt-traf-soko-chef-schon-2015-wusste-ovp-bescheid/ Rückfragen & Kontakt: Büro Chefredaktion ZackZack.at: Dr. Thomas Walach, Chefredakteur: tw @ zackzack.at Benjamin Weiser, B.A. MA., Chefredakteur-Stv.: bw @ zackzack.at 0043 (0) 676 848843450
ZackZack: STRABAG: Entscheidung über Kurzarbeit steht bevor Verhandler zuversichtlich, wohl Riesenerfolg für Gewerkschaft und Betriebsrat Wien (OTS) - Es wäre ein Riesenerfolg für Gewerkschaft und Betriebsrat und eine große Erleichterung für 11.000 Menschen. Nach einem zweitägigen Verhandlungsmarathon zeigten sich die Verhandler am Freitag gegenüber ZackZack zuversichtlich, dass die Strabag ihre Mitarbeiter nun in Kurzarbeit schicken könnte, anstatt sie zu kündigen. Die Regierung hatte in den vergangenen Tagen intensiv für ein neues Kurzarbeitsmodell geworben. Dadurch sollte eine bereits rollende Kündigungswelle aufgehalten werden. Kurzarbeit im größten Baukonzern Österreichs hätte wohl Vorbildwirkung. Jetzt mehr auf ZackZack: https://zackzack.at/2020/03/20/strabag-11-000-gehen-in-kurzarbeit/ Rückfragen & Kontakt: Büro Chefredaktion ZackZack.at: Dr. Thomas Walach, Chefredakteur: tw @ zackzack.at Benjamin Weiser, B.A. MA., Chefredakteur-Stv.: bw @ zackzack.at 0043 (0) 676 848843450
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Hamburger Tennisprofi steht im Achtelfinale der French Open Der Hamburger Alexander Zverev ist bei den French Open ohne zu glänzen ins Achtelfinale eingezogen. Zwei Tage nach seinem spannenden Fünfsatz-Krimi gegen den Argentinier Sebastian Baez gewann der Tennis-Olympiasieger am Freitagabend in Paris gegen den US-Amerikaner Brandon Nakashima mit 7:6 (7:2), 6:3, 7:6 (7:5). | Sendedatum NDR 90,3: 27.05.2022 22:00 Hamburger Forscher am UKE bekommen weitere 16 Millionen Euro Forscherinnen und Forscher am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) erhalten weitere knapp 16 Millionen Euro an Förderung. Bewilligt wurde die Summe von der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Das Geld wird zur Verfügung gestellt, um die Grundlagen für neue Behandlungsmethoden bei Multipler Sklerose, entzündlichen Darmerkrankungen oder Schlaganfall zu erforschen. Dabei arbeiten die Hamburger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Kolleginnen und Kollegen unter anderem aus Göttingen und München zusammen. Vom UKE heißt es, dass der biomedizinische Forschungsverbund weiter gefördert werde, sei eine fantastische Neuigkeit. | Sendedatum NDR 90,3: 27.05.2022 19:00 Wechsel beim FC St. Pauli: Boukhalfa kommt, Dittgen geht
Nach Sondierungen sowohl mit CDU und als auch den Grünen setzen die Sozialdemokraten auf Altbewährtes. Hamburger SPD will mit Grünen über die Fortsetzung der Koalition verhandeln. Melanie Leonhard (SPD), Landesvorsitzende ihrer Partei und Peter Tschentscher (SPD), Hamburgs Erster Bürgermeister, beantworten nach einem Treffen des Hamburgers SPD-Vorstands Fragen von Journalisten. Hamburg. Die Hamburger SPD wird mit den Grünen über die Fortsetzung der rot-grünen Koalition verhandeln. Das habe der SPD-Landesvorstand am Dienstagabend einstimmig beschlossen, sagten Bürgermeister Peter Tschentscher und SPD-Landeschefin Melanie Leonhard im Anschluss an die Sitzung im Kurt-Schumacher-Haus. Zwei Wochen nach der Bürgerschaftswahl hatten sie am Montag sowohl mit den Grünen als auch mit der CDU Sondierungsgespräche geführt. Die Koalitionsverhandlungen sollen bereits in der kommenden Woche beginnen. Sollten sie zum Erfolg führen, wäre Hamburg auch weiterhin das letzte rot-grün regierte Bundesland. Morgenpost von Christine Richter Bestellen Sie hier kostenlos den täglichen Newsletter der Chefredakteurin E-Mail* Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu. Jetzt anmelden Mit * markierte Felder sind Pflichtfelder. Eine Abmeldung ist jederzeit über einen Link im Newsletter möglich. Die SPD war bei der Bürgerschaftswahl am 23. Februar trotz Verlusten mit 39,2 Prozent wieder deutlich stärkste Kraft geworden. Allerdings konnten die Grünen ihr Ergebnis von 2015 mit 24,2 Prozent fast verdoppeln. Die CDU kam auf historisch schlechte 11,2 Prozent. Die Linke hatte 9,1, die AfD 5,2 Prozent erhalten und die FDP den Einzug in die Bürgerschaft mit 4,9 Prozent verpasst. Er hoffe auf einen raschen Abschluss eines "belastbaren" Koalitionsvertrages, sagte Tschentscher. Schon nach der Sondierung am Montag hatte er die Fortführung von Rot-Grün als "die nahe liegende Option" bezeichnet. Allerdings sei in den Gesprächen auch Verhandlungsbedarf deutlich geworden. Knackpunkte dürften Infrastrukturprojekte wie die geplante Autobahn A26-Ost, die Kapazitätserweiterung des Flughafens oder das von den Grünen geforderte frühere Erreichen der Klimaneutralität der Stadt sein. "Es gibt nach wie vor eine Option, auch mit der CDU zu einer Regierungsvereinbarung zu kommen", sagte Tschentscher. Er und der gesamte SPD-Landesvorstand gingen jedoch davon aus, mit den Grünen die erfolgreiche Zusammenarbeit der letzten Jahre auch in Zukunft erfolgreich fortführen zu können. Die Grünen, die erheblich gestärkt in eine neue Koalition gehen würden, sehen keine unüberwindbaren Differenzen. Die Sondierung habe gezeigt, "dass es nichts gibt, was nicht auf dem Verhandlungswege lösbar wäre", sagte die Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank nach dem Treffen am Montag.
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Lehrbetrieb bis Ende Juli online - Prüfungen unter Auflagen An den Hochschulen wird der Betrieb wie angekündigt stufenweise wieder hochgefahren. Zwar wird der Vorlesungsbetrieb bis Ende Juni nur online stattfinden. Die Durchführung von Prüfungen solle aber gewährleistet werden, so Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) bei einer Pressekonferenz am Mittwoch. Auch der Forschungs-und Bibliotheksbetrieb soll wieder langsam anlaufen. Er habe die Rektoren der Unis bzw. die Geschäftsführer der Fachhochschulen (FH) um eine Konzeption des weiteren Vorgehens ersucht, so Faßmann. Mündliche Prüfungen könnten etwa mit kleineren Kommissionen stattfinden, auch für schriftliche Klausuren werde es unter Einhaltung der Hygieneauflagen Lösungen geben. Die Universitäten seien auch zu einer Öffnung in den Sommermonaten bereit. Bibliotheken wieder offen Demnächst sollen auch die Uni-Bibliotheken wieder geöffnet werden. Dies betrifft aber nur das Ausleihen von Büchern, nicht die Lesesäle. Die Universitätenkonferenz (uniko) begrüßt die stufenweise Rückkehr aus dem derzeitigen Notfallmodus. Den Unis sei es dabei besonders wichtig, dass sie weiter den Lehrbetrieb in ihrer Autonomie gestalten können, so Präsidentin Sabine Seidler gegenüber der APA. Dabei werde auch die Möglichkeit der Ausdehnung der Lehre auf die Sommermonate eine Rolle spielen. "Die Universitäten werden selbstverständlich die Einhaltung der Verhaltensregeln und Sicherheitsbestimmungen, angepasst an die Notwendigkeiten des Lehrbetriebs, beachten", betont Seidler. Auch bei der Abhaltung der Prüfungen würden die Auflagen für nichtdigitale Formate dementsprechend umgesetzt. Nicht zufrieden ist dagegen die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH). "Es braucht endlich große Lösungen", so Vorsitzende Adrijana Novakovic in einer Aussendung. Erste kleine Lockerungen seien zwar schön und gut. "Die wichtigen Antworten ist uns das Ministerium aber immer noch schuldig. Wo bleibt die Regelung zur Rückerstattung der Studiengebühren? Die Studierenden können nicht länger warten."
Termin für die Matura soll nach Ostern bekanntgegeben werden. Bildungsminister für "neutrales Semester" an Unis Wann der Notbetrieb an den österreichischen Schulen wieder ende, sei noch nicht fix, sagte Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) bei einer Pressekonferenz am Dienstag. "Realistischerweise würde ich aber davon ausgehen, dass er im April noch herrscht", sagte er. Zumindest seien die Lehrerinnen und Lehrer gebeten worden, Unterrichtsmaterialien für den Zeitraum auszuarbeiten. Willkommen bei DER STANDARD Sie entscheiden darüber, wie Sie unsere Inhalte nutzen wollen. Ihr Gerät erlaubt uns derzeit leider nicht, die entsprechenden Optionen anzuzeigen. Bitte deaktivieren Sie sämtliche Hard- und Software-Komponenten, die in der Lage sind Teile unserer Website zu blockieren. Z.B. Browser-AddOns wie Adblocker oder auch netzwerktechnische Filter.
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Die US-Marine hat die Absetzung des Kapitäns des von zahlreichen SARS-CoV-2-Fällen betroffenen Flugzeugträgers „USS Theodore Roosevelt“ bestätigt. Brett Crozier werde künftig zudem nicht das Kommando über ein anderes Kriegsschiff übertragen, sagte am Freitag der Leiter der Marineeinsätze der US-Navy, Admiral Michael Gilday. Crozier habe in der Corona-Krise „fragwürdiges Urteilsvermögen“ an den Tag gelegt. Er und Flottenverbandskommandant Stuart Baker hätten nicht genug unternommen und nicht schnell genug gehandelt, um für die Sicherheit der 5000 Besatzungsmitglieder des nuklearbetriebenen Flugzeugträgers zu sorgen, sagte Gilday. So habe Crozier versucht, für eine Evakuierung der Besatzung auf der Pazifikinsel Guam Hotelzimmer zu organisieren, anstatt bereits vorhandene Behelfsunterkünfte in Sporthallen zu nutzen. Er habe damit der „Bequemlichkeit“ der Besetzung Vorrang vor deren „Sicherheit“ eingeräumt. Crozier war Anfang April als Kapitän der „USS Theodore Roosevelt“ gefeuert worden, nachdem er in einem Brandbrief an die Marineführung wegen zahlreicher Corona-Infektionen Alarm geschlagen hatte. Der Kapitän verlangte eine weitgehende Evakuierung der Besatzung auf Guam, wo sich ein US-Marinestützpunkt befindet. Seine Vorgesetzten nahmen dem Kapitän vor allem übel, dass das Schreiben an die Öffentlichkeit gelangte. Crozier wurde nach seiner Absetzung von seiner Besatzung wie ein Held verabschiedet. Im Streit um die Personalie trat später der damalige Marine-Staatssekretär Thomas Modly zurück, nachdem er Crozier in einer Ansprache an die Flugzeugträgerbesatzung hart attackiert hatte. Rund tausend Besatzungsmitglieder der „USS Theodore Roosevelt“ wurden positiv auf das SARS-CoV-2 getestet, unter ihnen Crozier. Ein Seemann starb.
Das US-Militär hält an der Entlassung des früheren Kapitäns des US-Flugzeugträgers „USS Theodore Roosevelt“ fest, dem ein Coronavirus-Ausbruch an Bord zum Verhängnis geworden war. Kapitän Brett Crozier verbleibe in der Marine, werde aber auch künftig kein Schiff mehr führen dürfen, sagte der zuständige Admiral, Michael Gilday, am Freitag bei der Vorstellung eines Untersuchungsberichts. Crozier habe nicht schnell und entschlossen genug gehandelt, um den Coronavirus-Ausbruch an Bord zu stoppen, sagte Gilday. Crozier war vor knapp drei Monaten entlassen worden, weil er infolge des Ausbruchs offenbar an der normalen Befehlskette vorbei in einem Schreiben eindringlich um Hilfe gebeten hatte. In dem Brief, der auch an die Öffentlichkeit gelangt war, hatte Crozier eine rasche Evakuierung des Schiffs mit rund 5000 Besatzungsmitgliedern gefordert. Wenige Tage später reichte auch der amtierende Marinestaatssekretär Thomas Modly seinen Rücktritt ein, nachdem er wegen abfälliger Äußerungen über Crozier in die Kritik geraten war. Mehr zum Thema Streit über „USS Theodore Roosevelt“ Die Ehre des Kapitäns Brett Crozier Bis Ende April war bei fast 1000 Besatzungsmitgliedern des atomgetriebenen und hochgerüsteten Schiffs eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen worden. Das Schiff lag vor der Pazifikinsel Guam, wo die Soldaten ab Ende März in Quarantäne untergebracht wurden. Ende Mai stach der Flugzeugträger wieder in See. (dpa)
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Eine Pflegerin mit dem Abstrich eines Patienten, der auf das neuartige Coronavirus getestet werden soll WHO sorgt sich nicht vor Medikamentenmangel wegen Coronavirus Die Versorgung mit den wichtigsten Medikamenten ist trotz des Coronavirus-Ausbruchs weltweit nicht gefährdet. Dies gelte, obwohl viele Bestandteile in China hergestellt würden und die Produktion dort zeitweise unterbrochen gewesen sei, sagte der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, in Genf. "Die WHO arbeitet eng mit Industrieverbänden, Behörden und anderen Partnern zusammen, um die Risiken im Auge zu behalten, aber wir haben bislang keinen bevorstehenden spezifischen Mangel ausgemacht", sagte Tedros. "Viele Hersteller haben alternative Quellen für die Inhaltsstoffe, oder sie hatten Vorräte, die sie jetzt nutzen können. Die Herstellung ist in fast allen Regionen Chinas wieder angelaufen, auch wenn es noch Herausforderungen gibt." In manchen Ländern bestehe aber ein Mangel an Beatmungsgeräten oder Systemen zur Sauerstoffversorgung. Mit diesen Geräten könnten Menschenleben gerettet werden. Die WHO sei in Kontakt mit mehreren Stiftungen, um Ländern, die nicht genügend Material haben, zu helfen. Bild vergrößern Tedros Adhanom Ghebreyesus, Chef der Weltgesundheitsorganisation (Archivbild) Foto: DENIS BALIBOUSE/ REUTERS Nach Angaben von Tedros sind für den Kampf gegen das Coronavirus Sars-CoV-2 jetzt 20 Impfstoffe in der Entwicklung. Bei der WHO seien zudem Anträge auf Prüfung und Zulassung von 40 Tests eingegangen. Tedros appellierte an alle Länder, das Virus mit den bekannten Maßnahmen weiter einzudämmen: mögliche Betroffene aktiv suchen, testen, isolieren, behandeln und jeden anderen, der mit ihnen in Kontakt kam, überwachen. "Die Epidemie zu verlangsamen rettet Leben", sagte Tedros. "Wir gewinnen dadurch Zeit, uns vorzubereiten und für Forschung und Entwicklung." Britische Regierung erstellt Notfallpläne für Lebensmittelversorgung Die britische Regierung hat mit dem Einzelhandel Notfallpläne abgesprochen. Das sagte Umweltminister George Eustice. Es seien Maßnahmen eingeleitet worden, um die Versorgung der Verbraucher mit Nahrungsmitteln und Bedarfsgütern sicherzustellen. Regierung und Einzelhandel seien übereingekommen, in den kommenden Wochen eng zusammenzuarbeiten. Bundesregierung will Sonntagsfahrverbot für Lastwagen lockern Der Bund hat die Länder gebeten, das Sonntagsfahrverbot für Lastwagen zu lockern. Aufgrund der zunehmenden Verbreitung des Coronavirus Covid-19 würden verschiedene Waren in stärkerem Maße als gewöhnlich nachgefragt, sagte ein Sprecher des Bundesverkehrsministeriums. Aufgrund der dadurch entstehenden Lieferengpässe entstünden dem Handel Probleme, die Verfügbarkeit des vollen Warensortiments zu jeder Zeit zu garantieren. Hierzu seien effiziente Lieferketten erforderlich. Um dieser "Ausnahmesituation" wirksam begegnen zu können, habe das Bundesverkehrsministerium die Länder in einem Schreiben gebeten, zunächst bis einschließlich 5. April von einer Kontrolle des Sonn- und Feiertagsfahrverbots abzusehen - soweit und solange Versorgungsengpässe für Waren aufgrund der Folgen der Ausdehnung des Coronavirus bestehen. Der Straßenverkehrsordnung zufolge dürfen an Sonn- und Feiertagen in der Zeit von 0 bis 22 Uhr Lkw mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 7,5 Tonnen nicht fahren. Das Verbot gilt nicht für den Transport frischer Lebensmittel wie Milch, Fleisch, Fisch und leicht verderblichem Obst und Gemüse. Hubschrauber fliegt Corona-Testkits zu einem Kreuzfahrtschiff Mit einer spektakulären Aktion haben US-Soldaten Coronavirus-Testkits auf ein Kreuzfahrtschiff vor San Francisco gebracht. Mitglieder der Nationalgarde seilten sich von einem Hubschrauber ab, damit das Material an Bord der "Grand Princess" gelangt. Später wurden die Proben in ein Labor geflogen. Etwa 45 der rund 3500 Menschen an Bord seien auf das Virus getestet worden, meldete der "San Francisco Chronicle" . Fotostrecke Testkits aus der Luft 3 Bilder Foto: California National Guard/ REUTERS Die Behörden hatten das Kreuzfahrtschiff nach dem Coronavirus-Tod eines früheren Passagiers rund 100 Kilometer vor der Küste Kaliforniens gestoppt. Vier ehemalige Passagiere seien nach einer vorherigen Reise mit dem Schiff positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, hieß es. Rund 20 Menschen an Bord der "Grand Princess" würden aktuell erkältungsähnliche Symptome zeigen. Bevor das Schiff wie geplant in San Francisco anlegen könne, müsse das Ergebnis der Tests abgewartet werden, sagte Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom. Insgesamt sollen sich rund 2400 Passagiere und 1100 Crewmitglieder an Bord befinden. Die "Grand Princess" war auf dem Rückweg von einer zweiwöchigen Kreuzfahrt nach Hawaii. Die Reise davor ging nach Mexiko. Die Gesundheitsbehörden versuchen nun, die Teilnehmer dieses früheren Trips zu kontaktieren. Mehrere von ihnen sollen sich unter den jetzigen Passagieren befinden, weil sie auch die Kreuzfahrt nach Hawaii gebucht haben. Quarantäne fürs Geld: USA lagern Dollarscheine aus Asien ein Die USA lagern Dollarscheine aus Asien für sieben bis zehn Tage ein. Erst danach würden sie bearbeitet und wieder in den Geldkreislauf eingespeist. Das sagte eine Sprecherin der US-Notenbank Fed. Es handele sich um eine Vorsichtsmaßnahme wegen des neuartigen Coronavirus. In den zwölf regionalen Fed-Banken wird das Bargeld auf Echtheit und Qualität geprüft, verschlissenes Geld wird vernichtet und durch frisches Geld ersetzt. Lufthansa plant Zwangsurlaub für Mitarbeiter Die Lufthansa will wegen der Auswirkungen des Coronavirus Mitarbeiter in den Zwangsurlaub schicken. Darüber spreche das Unternehmen derzeit mit der Bundesagentur für Arbeit, sagte eine Sprecherin in Frankfurt. Die größte deutsche Fluggesellschaft streicht wegen der durch die Virus-Epidemie einbrechenden Nachfrage ihren Flugplan drastisch zusammen. In den nächsten Wochen solle die Kapazität um bis zu 50 Prozent reduziert werden, teilte das Unternehmen mit. Auch die Lufthansa-Tochter Austrian Airlines ziehe mehrere Maßnahmen in Betracht, darunter auch Kurzarbeit. Darüber werde derzeit mit der Arbeitnehmervertretung verhandelt, sagte eine Sprecherin der österreichischen Airline. Wegen der Ausbreitung der Epidemie haben eine Reihe von Luftfahrtgesellschaften Flüge in Risikogebiete ausgesetzt und lassen Flugzeuge am Boden. Dadurch wird weniger Personal benötigt. Kussverbot trübt spanisches Kirchenfest Immer am ersten Freitag im März strömen Tausend Gläubige zu einer Kirche im Zentrum Madrids, um den rechten Fuß einer Christusstatue zu küssen. Dadurch sollen Wünsche in Erfüllung gehen - theoretisch. In diesem Jahr aber hat der Erzbischof in Absprache mit den Gesundheitsbehörden ein Kussverbot für die Zehen des "Cristo de Medinaceli" erteilt. Die Figur darf weder mit den Lippen noch mit den Händen berührt werden, um die Covid-19-Gefahr einzudämmen. Bild vergrößern Die Christusstatue von Medinaceli in der Kirche Nuestro Padre Jesus de Medinaceli in Madrid Foto: Óscar Cañas/ dpa Normalerweise harren Hunderte Gläubige bereits Tage vor dem Ereignis auf Klappstühlen und mit Picknickkörben in den Straßen nahe der Kirche aus, um möglichst früh zur Statue vorzurücken. Dieses Mal aber gab es kaum Schlangen. EU kritisiert deutsche Exportbeschränkungen für Atemschutzmasken Die Bundesregierung hat Mitte der Woche den Export von Schutzausrüstung wie Atemmasken und Handschuhen verboten. Mehrere EU-Länder protestierten jetzt gegen das Vorgehen. Diese Art einseitiger Maßnahmen berge das Risiko, den "kollektiven Ansatz" der EU zu untergraben, warnte EU-Katastrophenschutzkommissar Janez Lenarcic bei einem Sondertreffen der EU-Gesundheitsminister in Brüssel. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) warb dagegen um Verständnis. "Wir befinden uns in einer anderen Phase als andere Länder", sagte Spahn. Wie auch in Frankreich und Italien gebe es in Deutschland mittlerweile mehr Ansteckungen im Inland als über Auslandskontakte. Wegen Corona-Gerüchten: Hühnchenabsatz in Indien bricht ein Das Gerücht, Hühner seien Überträger des neuartigen Coronavirus, hat den Umsatz der Geflügelzüchter in Indien einbrechen lassen. Die Verkäufe seien seit Januar um fast 80 Prozent zurückgegangen, sagte Gulrez Alam vom indischen Verband der Geflügelzüchter. "Die Leute essen kein Geflügel mehr zu Hause. Sie gehen nicht mehr zum Essen aus." Es gebe keine Nachfrage mehr. Frankreich meldet starken Anstieg von Covid-19-Fällen Nicht nur in Deutschland, auch in Nachbarländern verbreitet sich das Coronavirus. In Frankreich ist die Zahl der Infizierten binnen eines Tages um 154 auf 577 gestiegen. Neun Menschen sind gestorben. Die Epidemie werde noch Wochen andauern, erklärte der französische Präsident Emmanuel Macron. Er appellierte an seine Landsleute, auf Verwandtenbesuche in Altersheimen vorübergehend zu verzichten. Ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen gelten als besonders gefährdet, bei jüngeren Menschen verläuft eine Covid-19-Erkrankung in den meisten Fällen mild. Die Niederlande meldeten den ersten Todesfall, der mit dem Coronavirus zusammenhängt. Ein 87-Jähriger sei am Freitag in einer Klinik in Rotterdam gestorben, teilt die Gesundheitsbehörde mit. In dem Land wurden bislang 82 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Auch in der Schweiz gibt es einen ersten Todesfall. Die Zahl der Infizierten stieg in dem Land auf 210. Großbritannien meldete 163 bestätigte Infektionen. Europäische Kommission prüft Hilfen für Mitgliedsstaaten Die Europäische Kommission prüft verschiedene Hilfen für Mitgliedsstaaten. Das sagte ein EU-Vertreter der Nachrichtenagentur Reuters. Es würden Ausnahmen bei den strengen Regeln zu staatlichen Beihilfen für Unternehmen erwogen. Dabei gehe es auch um Finanzierungen durch die Europäische Investitionsbank. Die Überlegungen seien aber noch in einem frühen Stadium. Umsatz mit Fertigsuppen verdoppelt sich binnen einer Woche Die Deutschen haben offenbar aus Furcht vor dem Coronavirus in der vergangenen Woche massiv Hamsterkäufe bei Konserven und haltbaren Lebensmitteln getätigt. Nach Angaben des Nürnberger Forschungsinstituts GfK sind die Umsätze mit Fertigsuppen im Lebensmitteleinzelhandel um 112 Prozent im Vergleich zur Vorwoche gestiegen. "Solche Ausschläge haben wir sonst nirgends", sagte GfK-Experte Robert Kecskes der Deutschen Presse-Agentur. Bei Fisch- und Obstkonserven habe der Anstieg jeweils 70 Prozent betragen, bei Teigwaren wie Nudeln 73 Prozent. Gemüsekonserven gingen gar um 80 Prozent in die Höhe. Die Situation bedeute für die Händler die Chance auf kräftige Umsatzsteigerungen, berge aber auch Herausforderungen. Die Warenbestellungen für die nächsten Wochen gestalteten sich schwierig. Möglich sei, dass die Menschen nach Abflauen der Virusangst vermehrt Lust auf frische Produkte hätten, sagte Kecskes. "Bleibt die Befürchtung vor einer Quarantäne in den eigenen vier Wänden jedoch weiter hoch, wird sich eine Nachfragesteigerung nach Frische-Produkten verzögern", sagte er. Virologe fordert Absage von Bundesliga-Spielen im Rheinland Der Chef-Virologe der Berliner Charité ist wegen der vielen Coronavirus-Fälle im Kreis Heinsberg bei Mönchengladbach für die Absage von Bundesligaspielen in der Region. "Volle Stadien mit Zehntausenden von Fans - gerade in Gegenden wie dem vom Coronavirus jetzt stark betroffenen Rheinland - müssten aus medizinischer Sicht eigentlich gestoppt werden", sagte Christian Drosten, Direktor des Instituts für Virologie der Charité, der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Bild vergrößern Christian Drosten, Direktor des Instituts für Virologie an der Charité Foto: JOHN MACDOUGALL/ AFP Das Stadion von Borussia Mönchengladbach liegt keine zehn Kilometer vom Kreis Heinsberg entfernt, der bundesweit am stärksten vom Coronavirus betroffen ist. Die Behörden hatten dennoch entschieden, dass das Bundesliga-Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund am Samstag stattfinden kann. Auch der Heinsberger Landrat Stephan Pusch (CDU) äußerte sich in einer Videobotschaft am Freitagmorgen verwundert über diese Entscheidung in der Nachbarstadt. Während im Kreis Heinsberg noch mindestens bis zum Ende der kommenden Woche alle Schulen und Kitas geschlossen bleiben müssten, um die Ausbreitung des Virus Sars-CoV-2 zu verhindern, finde wenige Kilometer weiter eine solche Großveranstaltung statt. "Ich würde mir natürlich wünschen, dass man das mal näher erklärt", sagte Pusch. "Beispielsweise, welche Risikoabwägung dem zugrunde liegt, warum man davon ausgeht, dass vielleicht die Ansteckungsgefahr geringer ist als üblich." NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hatte am Mittwoch mitgeteilt, das Gesundheitsamt der Stadt Mönchengladbach sehe keinen Grund für eine Absage des Bundesliga-Spitzenspiels. Das Coronavirus-Infektionsrisiko sei gering, hieß es zur Begründung, da Mönchengladbach kein Corona-Hotspot sei. Berater von iranischem Außenminister stirbt an Covid-19 Ein Berater des iranischen Außenministers ist an den Folgen seiner Coronavirus-Infektion gestorben. Hussein Scheicholeslam, "ein altgedienter und revolutionärer Diplomat", sei am Donnerstag im Alter von 67 Jahren gestorben, wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna am Freitag mitteilte. Scheicholeslam war vor seinem Tod Berater von Außenminister Mohammed Dschawad Sarif. In Iran wurden bisher mehr als 4700 Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus bestätigt. Seit Donnerstag kamen 1234 neue Fälle hinzu, wie der Sprecher des Gesundheitsministeriums in Teheran mitteilte. Die Zahl der Todesfälle stieg demnach auf insgesamt 124. Unter den Toten sind offiziellen Angaben zufolge mindestens sechs Politiker und Regierungsbeamte. Landesweit wurden Schulen und Universitäten geschlossen sowie große Kultur- und Sportveranstaltungen bis auf Weiteres abgesagt. Zudem wurde die Arbeitszeit der Beschäftigten reduziert, um die Ausbreitung des Coronavirus, das sich mittlerweile in allen 31 Provinzen des Landes ausgebreitet hat, einzudämmen. Südtirol-Rückkehrer mit Symptomen müssen sich testen lassen Das Robert Koch-Institut (RKI) hat Südtirol zum Risikogebiet erklärt. In den vergangenen Tagen gab es vermehrt Covid-19-Fälle unter Deutschen, die aus einem Italien-Urlaub zurückgekehrt waren. Mehr als ein Drittel von ihnen seien auf Südtirol zurückzuführen, sagte RKI-Chef Lothar Wieler am Freitag. Das Auswärtige Amt erweiterte daraufhin seine Reisehinweise für Italien. Demnach sollen Bundesbürger von nicht erforderlichen Reisen nach Südtirol absehen. Abgeraten wird auch von nicht nötigen Reisen in die Regionen Emilia-Romagna und Lombardei sowie in die Stadt Vo in Venetien. Die Einstufung als Risikogebiet helfe vor allem Ärzten bei der Einschätzung, ob ein Sars-CoV-2-Test nötig ist, so Wieler. Reisende, die aus Risikogebieten nach Deutschland zurückkehren und innerhalb von 14 Tagen Krankheitssymptome aufweisen, sollen telefonisch einen Arzt kontaktieren. Risikogebiete sind Gebiete, in denen eine fortlaufende Übertragung des Virus stattfindet. Die Situation wird täglich neu vom RKI bewertet und angepasst. Hier finden Sie eine Liste der aktuellen Risikogebiete weltweit . "Jeder, der die Befürchtung hat, Coronavirus zu haben, sollte erst einmal überlegen, ob er wirklich einem Risiko ausgesetzt war", sagte Wieler weiter. "Es macht keinen Sinn, wenn jetzt alle zum Arzt rennen und die Kapazitäten blockieren." Allgemein müsse sich die Denkweise bei allen Bundesbürgern ändern: Jeder müsse sich fragen, ob es wirklich nötig sei, zum Arzt zu gehen. "Es gibt viele Menschen, die völlig unnötigerweise in Arztpraxen gehen und die Kapazitäten blocken", sagte Wieler. Das überlaste auf die Dauer das Gesundheitssystem. Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen in Deutschland ist bis Freitagmorgen auf 534 gestiegen, am Donnerstagnachmittag lag die Zahl noch bei 400. Die meisten Covid-19-Fälle gibt es in Nordrhein-Westfalen, dort wurden 281 Erkrankungen nachgewiesen. Spahn gegen Schließung der EU-Grenzen Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sieht keine Notwendigkeit, aufgrund der Corona-Epidemie die Grenzen innerhalb der EU zu schließen. Er halte "jede Maßnahme, die zur Einschränkung des Reiseverkehrs über die Grenze führt angesichts dessen, was wir über das Virus wissen, (...) nicht für angemessen", sagte er vor einem Sondertreffen mit EU-Kollegen in Brüssel. In der aktuellen Ausgabe des SPIEGEL warnt der Minister davor, dass die Ausbreitung des Corona­virus das Zusammenleben in Deutschland belasten könnte. "Eine Gesellschaft, die unter Stress steht, lässt sich emotional leicht entflammen", sagt Spahn. Das beginne bei Hamsterkäufen und ende beim Umgang mit ­asiatischstämmigen Mitbürgern. Die Masern seien zwar gefährlicher für den Menschen, so Spahn. Aber Corona sei gefährlicher für das Zusammenleben. Zu Beginn der Krise hatte Spahn zur "aufmerksamen Gelassenheit" aufgerufen. Heute ­würde er das anders formulieren, sagt der CDU-Politiker. "Im Nachhinein würde ich das Wort Gelassenheit vielleicht häufiger durch Besonnenheit ersetzen. Aber gemeint ist das Gleiche. Unüberlegtes Handeln bringt nichts." Lage in China entspannt sich - Hunderte neue Infektionen in Südkorea Das Coronavirus verbreitet sich in China zwar weiterhin, im Vergleich zur Situation vor wenigen Wochen ist die Lage jedoch deutlich entspannter. Am Donnerstag stieg die Zahl der neuen Infektionen um 143 auf nun 80.552 Fälle. Mehr als 53.000 Patienten haben sich offiziellen Angaben zufolge bereits erholt und wurden entlassen. Obwohl die Epidemie in China ihren Ausgang nahm, registriert das Land vermehrt Fälle unter Reisenden, die sich im Ausland mit dem Virus infiziert haben. Am Freitag war dies bei 16 der mehr als 140 neu entdeckten Covid-19-Erkrankungen der Fall. In Südkorea ist die Zahl der Infektionen auf mehr als 6000 gestiegen, in keinem anderen Land außerhalb Chinas wurden bisher mehr Fälle gemeldet. Am Donnerstag seien 518 neue Covid-19-Erkrankungen erfasst worden, teilten die Gesundheitsbehörden mit. Die Gesamtzahl erreichte damit 6248. Die Zahl der Todesfälle, die mit dem neuartigen Coronavirus in Verbindung gebracht werden, stieg auf 42 - sieben mehr als am Vortag. Experte fordert, Quarantäne-Maßnahmen für medizinisches Personal zu lockern Nach Ansicht des Berliner Virologen Christian Drosten sollte das Robert Koch-Institut (RKI) die Quarantäne-Empfehlungen für medizinisches Personal lockern. "Wenn wir das gesamte medizinische Personal, das mit Infizierten Kontakt hatte, in Quarantäne schicken, bricht die medizinische Versorgung für die Bevölkerung zusammen. Nicht nur für Corona-Patienten, sondern auch für alle anderen", sagte der Direktor des Instituts für Virologie an der Charité der "Neuen Osnabrücker Zeitung" . Die Charité werde die Empfehlungen nicht mehr 1:1 umsetzen, kündigte Drosten an. Es sei notwendig, dass das RKI seine Empfehlungen "nach und nach" der Realität anpasse, so der Experte. Virologen der Universitätskliniken diskutierten derzeit über mögliche Alternativen, sagte Drosten weiter. "Denkbar wäre, das gesamte Personal einer Ambulanz jeden Tag zu testen. Dann würden Pfleger oder Ärzte maximal einen Tag nach einer Infektion noch arbeiten, bevor wir sie in Quarantäne schicken könnten." In dieser Zeitspanne wären die Betroffenen wahrscheinlich noch nicht ansteckend.
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Archivierter Artikel vom 17.03.2020, 21:19 Uhr Die Zahl der Coronavirus-Infizierten im Westerwaldkreis steigt weiter an. Bis Dienstagabend sind im Kreisgebiet 53 Personen positiv getestet worden. Mit weiter steigenden Zahlen allerdings wird gerechnet. Wie das Gesundheitsamt vermeldet, verliefen die Infektionen aber bisher glücklicherweise bei allen betroffenen Wällern mild. „Das oberste Ziel aller Behörden ist, die Zahl der Infektionen einzubremsen und so die Infektionskurve möglichst flach zu halten“, so Landrat Achim Schwickert. Das Gesundheitsamt arbeite auf Hochtouren. Dessen Leiterin Sarah Omar und der Landrat rufen nochmals alle Westerwälder auf, die aus Risikogebieten nach dem Robert-Koch-Institut (RKI) zurückkehren, die Hotline des Gesundheitsamtes zu nutzen: Telefon 02602/124567 Von unserem Redaktionsleiter Markus Müller
Die Deutsche Telekom will das Robert-Koch-Institut (RKI) bei der Eindämmung der Coronavirus-Pandemie mit Handydaten unterstützen. Das berichtete der "Tagesspiegel Background Digitalisierung & KI" am Mittwoch unter Berufung auf eine Unternehmenssprecherin. Dazu soll das Unternehmen der Behörde bereits einen Teil seiner Kundendaten in anonymisierter Form zugänglich gemacht haben. Noch am Dienstagabend soll demnach eine erste Datenlieferung mit einem Umfang von fünf Gigabyte übergeben worden sein. Die Daten sollen den RKI-Forschern neue Erkenntnisse zu der Ausbreitung und für eine bessere Eindämmung des Coronavirus liefern. "Damit lassen sich Bewegungsströme modellieren ? bundesweit, auf Bundesland-Ebene sowie bis auf die Kreis-Gemeinde-Ebene heruntergebrochen", erklärt die Telekom-Sprecherin. Ein Tracking einzelner Bürger oder infizierter Menschen, wie es derzeit in asiatischen Ländern und auch in Israel gemacht wird, soll dadurch aber nicht möglich sein. Dem RKI will die Telekom die Datenspende kostenlos zukommen lassen: "Die Herausforderungen von Corona sind gigantisch - wenn anonymisierte Massendaten zum langsameren Verlauf der Infektionskurve beitragen und Leben retten können, kommen wir der Bitte zur Unterstützung der staatlichen Stellen gern nach", erklärte das Unternehmen gegenüber "Tagesspiegel Background Digitalisierung & KI".
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Fall Curt Glaser Die Quadratur des Kulturzirkels: Im Fall Glaser wurde eine Vereinbarung getroffen Die Kunstkommission des Basler Kunstmuseums löst den Restitutions-Fall Glaser mit einer Vereinbarung, die alle das Gesicht wahren lässt. «Doppelporträt» von Elsa und Curt Glaser des befreundeten Malers Edvard Munch. (zvg) AKG-Images Am Schluss war es ein simples Geschacher: Die Anwälte der in den USA lebenden Erbberechtigten des jüdisch-stämmigen Kunstsammlers Carl Glaser wollten möglichst viel Geld, die Anwälte der Basler Kunstkommission und des Kunstmuseums wollten einen möglichst tiefen Preis. Der Spielraum war allerdings beschränkt. Was Anfang Jahr in aller Diskretion ausgehandelt wurde, geht auf das Jahr 1933 zurück: Das Basler Kunstmuseum hatte damals im Mai an einer Auktion in Berlin für gut 3000 Reichsmark knapp 200 Zeichnungen und Grafiken erworben, die aus der Sammlung Glaser stammten. Glaser hatte aus privaten Gründen, wohl aber auch unter Druck der Nationalsozialisten seine Kunstsammlung weitgehend aufgelöst und in den Verkauf gebracht. 2008 hatte die Basler Regierung eine erste Forderung der Erben nach einer Rückgabe (Restitution) rundweg abgelehnt. Dies mit einer zivilrechtlichen Argumentation, wonach der Ankauf rechtens gewesen und noch heute rechtsbeständig sei. In der entsprechenden Medienmitteilung allerdings auch mit der falschen Behauptung, es sei nicht bekannt gewesen, dass die Erwerbungen aus der Sammlung Glaser stammten. Das Kapitel schien abgeschlossen. Doch seit 2017 stand die Forderung erneut im Raum, nun unter anderen gesellschaftlichen Vorzeichen. Direkte Nachkommen hatte Glaser keine. Seine erste Ehe mit Elsa, mit der er seine Sammlung aufgebaut hatte, blieb kinderlos. Seine einzige Tochter Eva, die mit einer Trisomi2-21-Beeinträchtigung zur Welt gekommen war, starb zudem als achtjähriges Kind in Arlesheim, als sich Curt Glaser und seine zweite Frau Maria bereits im Exil in den USA befanden. Erbberechtigt sind jedoch die Nachkommen von Maria aus deren zweiten Ehe. Diese haben seit Jahren die New Yorker Kanzlei Rowland & Petroff damit mandatiert, Restitutionen geltend zu machen. Während US-Institutionen, in deren Beständen sich ebenfalls Gemälde aus der Sammlung Glaser befinden, unbeeindruckt zeigen, haben deutsche Museen in den vergangenen Jahren reihenweise Zugeständnisse gemacht und Zahlungen in Millionenhöhe geleistet. Der Druck, dass sich auch die Basler Regierung bewegt, war gross. Im November 2017 wandten sich die Rechtsvertreter der Erben erneut an die Basler Regierung. Diese reichte den Kelch aber bereits einen Monat später an die Kunstkommission weiter. Die vom Juristen Felix Uhlmann präsidierte Kommission steht vor allem dem Kunstmuseum beratend zur Seite. Und dieses fürchtete, unter der Untätigkeit der Präsidialdepartements einen Reputationsschaden zu erleiden. Die Kommission startete einen Prozess mit offenem Ausgang Die Kommission war sich zunächst uneins, wie gegenüber der Regierung aber auch mit den Forderungen an sich umzugehen sei. Die Erarbeitung des detailreichen Berichts durch eine Subkommission zusammen mit Mitarbeitern des Kunstmuseums im Jahr 2018 diente deshalb auch der Selbstfindung. Uhlmann sagt, die Arbeiten sei ergebnisoffen angegangen worden. Oberstes Ziel war jedoch von Anfang an die «Aufrechterhaltung der exzellenten Reputation des Kunstmuseums Basel». Diese bedeutete, dass eine für alle Seiten gesichtswahrende Lösung gesucht war. Die Kunstkommission verfügt rechtlich über keine Kompetenzen. Als Grundlage ihres Handelns nahm sie aber die sogenannten «Washington Principals», eine auch von der Schweiz unterzeichnete, internationale Vereinbarung aus dem Jahr 1998 für den Umgang mit Kunstwerken zur Zeit der Herrschaft der Nationalsozialisten. Die Unterzeichner verpflichteten sich, bei Restitutionsforderungen nach einvernehmlichen Lösungen zu suchen, die als «fair und gerecht» bezeichnet werden können. Da die Übereinkunft keine besonderen Zuständigkeiten bezeichnet, hat sich die Kunstkommission kurzerhand selbst für zuständig erklärt. Oder wie die Kommission im Bericht schreibt: Sie erachte sich als kompetent, «weil es nicht primär um rechtliche, sondern um moralische Fragen geht». Die diskrete Vernehmlassung für eine breitere Akzeptanz Ende 2018 lag der Bericht vor. Einerseits wurde er hoch vertraulich behandelt, andererseits verschiedenen Kreisen in eine kleine Vernehmlassung gegeben, um einen Interessensausgleich und eine möglichst breite Akzeptanz zu finden. Nicht zuletzt ein liberaler Personenkreis um den ehemaligen Kultur- und Erziehungsminister Christoph Eymann, der den Regierungsentscheid von 2008 zu verantworten hatte, war äusserst nervös und empfindlich. Zum einen sah er sich wiederholten Attacken der «Basler Zeitung» ausgesetzt, die mit allerlei Verschwörungsideen den ersten Regierungsbeschluss kritisierte. Zum anderen befürchtete er, von der aktuellen links-grünen Regierungsmehrheit desavouiert zu werden. Uhlmann hatte jedoch einen Ausweg gefunden, wie aus dem Bericht hervorgeht: Der Regierungsbeschluss von 2008 wird nicht infrage gestellt; ein Anspruch auf Rückgabe bestehe nicht. Doch Glaser habe als Opfer des Nationalsozialismus zu gelten und damit hätten seine Erben Anrecht auf eine «faire und gerechte» Lösung. Diese wiederum konnte ohne Zutun und Beschluss der Regierung ausgehandelt werden. Finanzielle Entschädigung mit klarer Obergrenze Taktisch clever hat die Kunstkommission den Bericht samt Empfehlungen abgeschlossen und einstimmig absegnen lassen, bevor sie mit den Erben-Anwälten in Verhandlung trat. Die Eckpfeiler waren gesetzt: Eine aussergerichtliche Restitution der Zeichnungen und Grafiken war ausgeschlossen, dafür verpflichtete sich das Kunstmuseum – ungeachtet des Ausgangs der Gespräche – eine Ausstellung zu Glaser als Kunstsammler und Kunsthistoriker zu organisieren. Die Kunstkommission war zwar bereit, mit den Erben über eine finanzielle Entschädigung zu verhandeln, doch die finanziellen Rahmenbedingungen waren gleichzeitig überschaubar. Denn ohne Regierungsbeschluss kann die Kunstkommission lediglich über die ohnehin bereitstehenden Mittel des Ankaufsfonds befinden. Dies bedeutet faktisch eine Obergrenze von rund einer Million Franken. Mit der Entschädigung, so heisst es im Bericht, sollen die Erben zumindest die Anwaltskosten und die Spesen decken, die durch ihre Reisen in die Schweiz entstanden seien. Die Erben sind auf den Deal eingegangen. Sie erhalten weniger Geld als wohl erhofft, aber dafür die Genugtuung, dass die schroffe Ablehnung von 2008 revidiert worden ist. Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann sieht ein Problem gelöst, ohne einen Beitrag dazu geleistet zu haben, aber auch ohne ihre Vorgänger desavouieren zu müssen. Das Basler Kunstmuseum schliesslich sieht sich von einem Reputationsrisiko befreit. Und Felix Uhlmann, der Kommissionspräsident, sieht sich gewappnet, sollten noch neue Restitutionsforderungen auftauchen. Das Vorgehen, so sagt er, könne ein «Blaupause für ähnlichen Fälle» sein.
Fall Curt Glaser Abfindung in unbekannter Höhe: Kunstmuseum Basel findet eine Einigung mit den Glaser-Erben Der Deal mit den Nachkommen des jüdisch-stämmigen Kunstsammlers: Es gibt eine Abfindung, eine Ausstellung, aber keine Rückgabe der Werke. Eine Abfindung, eine Ausstellung, aber keine Rückgabe. (Archivbild) Juri Junkov Ein Jahr lang hat die Kunstkommission des Kunstmuseums Basel mit den Anwälten verhandelt, bis Anfang Jahr eine Einigung erzielt werden konnte. Nun ist sie öffentlich: Die Erben des jüdischen Kunstsammlers Curt Glaser erhalten eine Abfindung in unbekannter Höhe. Gleichzeitig bereitet das Kunstmuseum Basel eine Ausstellung vor, die Glaser als Sammler, Kunsthistoriker und Museumsleiter zeigen, zusammen mit den Werken, die das Kunstmuseum 1933 bei einer Auktion aus seiner Sammlung erstanden hat. Eine Restitution der Kunstwerke findet jedoch nicht statt. Mit der Einigung hat das Kunstmuseum eine «faire und gerechte Lösung» nach den sogenannten «Washington Principles» von 1998 gefunden. Diese Vereinbarung, die auch von der Schweiz unterschrieben worden ist, verlangt, dass im Fall von Verlusten von Kunstwerken zur Zeit der Herrschaft der Nationalsozialisten nach einer grosszügigen wie einvernehmlichen Lösung gesucht werden soll. Der historische Hintergrund ist ein Konvolut von knapp 200 Grafiken und Zeichnungen, die das Kunstmuseum bei einer Auktion im Mai 1933 in Berlin ersteigert hat. Glaser hatte in dieser Zeit seine umfangreiche Kunstsammlung weitgehend abgestossen, wobei die Motivlage bis heute mehrdeutig geblieben ist. Denn zum einen war kurz zuvor seine erste Frau gestorben, mit der er zusammen die Kunstsammlung aufgebaut hat, und Glaser hatte die Absicht, mit einer deutlich jüngeren Frau ein neues Leben zu starten. Doch Glaser musste auch seine grosszügige Wohnung verlassen, weil die Gestapo das Gebäude für sich nutzen wollte. Glaser, der zwanzig Jahre zuvor vom jüdischen zum christlichen Glauben konvertierte, stand offenkundig unter zunehmendem Druck der Nationalsozialisten. Dass er seine Wohnung aufgeben musste, hatte nach der historischen Forschung aber eher nichts mit seiner jüdischen Herkunft zu tun. Damit zu tun hatte aber sehr wohl, dass er ebenfalls im Frühjahr 1933 seine Stelle als Direktor der Berliner Kunstbibliothek durch eine frühzeitige Pensionierung verlor. Kunstkommission verfasste Grundlagenbericht Die Basler Regierung hatte 2008 ein Begehren der Erben auf Restitution der Werke abgelehnt. Die Forderung kam in der Schweiz wieder auf, nachdem das Kunstmuseum Bern die Gurlitt-Sammlung bei sich aufgenommen hatte und damit auch die strengeren Restitutions-Massstäbe der deutschen Museen übernahm. Nach einem Bericht der «Rundschau» rückte damit auch die Glaser-Sammlung in Basel wieder ins Scheinwerferlicht. Da in den vergangenen Jahren gleich reihenweise deutsche Institutionen mit den Glaser-Erben Restitutions-Vereinbarungen getroffen haben, stand damit auch das Kunstmuseum Basel unter Druck, eine Lösung zu finden. Die Kunstkommission, ein beratendes Gremium für die Regierung und das Kunstmuseum, verfasste zusammen mit Experten des Kunstmuseums 2019 einen 170-seitigen Grundlagenbericht, der die verschiedenen Aspekte würdigt. Die Kommission kommt zum Schluss, dass Glaser als Opfer des Nationalsozialismus zu gelten habe und deshalb die «Washington Principles» zur Anwendung kommen sollen. Der Erwerb durch das Basler Kunstmuseum im Jahr 1933 stelle aber kein wesentliches Unrecht dar, womit eine Rückgabe (Restitution) der Werke nicht gerechtfertigt wäre. Glaser, der später über die Schweiz in die USA emigrierte, habe «über eine vergleichsweise grosse Freiheit verfügt, gewisse Kunstwerke zu verkaufen und andere zu behalten». Damit stützt die Kunstkommission einen Entscheid der Basler Regierung, die vor zwölf Jahren eine Forderung der Glaser-Erben abgelehnt hatte. Es gebe keinen Anlass «von der rechtlichen Einschätzung des Kantons aus dem Jahr 2008 abzuweichen», schreibt die Kommission in ihrem Bericht. Bereits bevor die Kunstkommission mit den Erben konkrete Gespräche aufnahm, machte sie die Empfehlung, mit einer besonderen Ausstellung eine Form der Wiedergutmachung zu leisten. Über die Höhe der finanziellen Entschädigung haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. Aus dem Untersuchungsbericht geht jedoch hervor, dass damit vor allem auch die Anwalts- und Reisekosten der Erben beglichen werden könnten. Da das Geld zudem dem Ankaufskredit der öffentlichen Kunstsammlung entnommen wird, ist davon auszugehen, dass die Limite von einer Million Franken nicht überschritten wird.
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Von: PETER POENSGEN Düsseldorf – In der Flammenhölle von Gummersbach hatten sie ihre Feuertaufe, halfen aus der Luft mit 13 000 Litern Wasser beim Löschen des verheerenden Waldbrandes. Am Dienstag demonstrierten Piloten der Polizeifliegerstaffel über dem Löricker Freibad in Düsseldorf ihr Können. Zeigten, wie sie sich auf einen neuen Waldbrandsommer in NRW vorbereiten. Innenminister Herbert Reul (67, CDU) nannte es „unkonventionell“, dass Polizisten Feuer löschen. Aber: Waldbrände seien eine zunehmende Bedrohung, es drohe das dritte trockene Jahr infolge. Die Fliegerstaffel der Polizei half schon beim Waldbrand in Gummersbach, zeigte am Dienstag in Düsseldorf ihr ganzes Können Deshalb hat die Fliegerstaffel aufgerüstet und für 800 000 Euro (inklusive Schulung der Piloten) vier Löschbehälter („Bambi Buckets“) angeschafft. Die Hubschrauber der NRW Polizei (sechs Maschinen „Airbus H 145“, 2017 für 65 Millionen Euro angeschafft) können dann auch in schwer erreichbaren Regionen Brände löschen, in die noch keine Feuer-Schneise geschlagen wurde. Insgesamt fliegt die Staffel rund 2000 Einsätze pro Jahr über ganz NRW. Der Polizei-Hubschrauber im Lösch-Anflug: In einen „Bambi Bucket“ passen bis zu 820 Liter Wasser Die Löschbehälter werden mit einer „Longline“ an den Maschinen befestigt. Jeder einzelne „Bucket“ fasst bis zu 820 Liter Wasser, die elektronische Auslösevorrichtung wird vom Operator an Bord bedient. Zu Beginn der Mission, wenn der Hubschrauber noch vollgetankt ist, wäre eine komplette Wasserladung aber zu schwer, deshalb lädt ein „Bambi Bucket“ anfangs nur 500 Liter Wasser, bis zum Schluss die größtmögliche Füllmenge erreicht wird. Die Besatzung eines Hubschraubers auf Löschmission besteht aus zwei Piloten und einem Operator, der die Löschbehälter bedient und die Piloten einweist. Lesen Sie auch Waldbrand bei Gummersbach : „Feuer hatte kalifornische Ausmaße“ NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser besuchte am Donnerstag den gespenstischen Brandort auf dem „Hömericher Kopf“. Polizei : Leiser über Dächer: NRW-Polizei bekommt neue Hubschrauber Leiser und mit deutlich mehr PS: Die Polizei in Nordrhein-Westfalen bekommt neue Hubschrauber. Der Innenminister hat die fliegenden Polizeistreifen… ► „Die Bambi Buckets sind eine Antwort auf den Klimawandel“, sagte Innenminister Reul. Die Anzahl der Vegetationsbrände, also von Feuern in Heide, Moor, Feld und Wald, sei in heißen Sommern annähernd doppelt so hoch wie in normalen Jahren. Es gebe deshalb laufend Schulungen für Feuerwehrleute und Forstverwaltungen zu diesem Phänomen. Zudem wurden zehn Wasserfördersysteme für elf Millionen und 109 neue Löschfahrzeuge für den Katastrophenschutz für 35 Millionen Euro angeschafft.
„Bambi Buckets“ Antwort auf Waldbrände Dortmund/Düsseldorf (dpa) - Die nordrhein-westfälische Polizei hat neue Löschwasserbehälter für ihre Hubschrauber bekommen. Sie soll damit die Feuerwehr aus der Luft beim Löschen von Waldbränden unterstützen. Die Zahl der Waldbrände (im Bild ein Feuer im Teutburger Wald) hat sich in den vergangenen Jahren fast verdoppelt. Die NRW-Polizei setzt nun neue Löschwasserbehälter für ihre Hubschrauber ein. Die Fliegerstaffel der nordrhein-westfälischen Polizei fliegt durchschnittlich rund 2000 Einsätze pro Jahr in NRW. Sie ist an den Flughäfen Dortmund und Düsseldorf stationiert. Bereits im Einsatz gewesen Die sogenannten "Bambi Buckets" wurden am Dienstag in Düsseldorf präsentiert. Die Behälter wurden im vergangenen Jahr angeschafft. 880 000 Euro haben die Behälter und die notwendigen Schulungen der Piloten gekostet, teilte das NRW-Innenministerium am Dienstag mit. Zum ersten Mal seien die Behälter am 20. April bei einem Waldbrand bei Gummersbach zum Einsatz gekommen. Brände verdoppeln sich Die Anzahl der Brände in Heide, Moor, Feld und Wald habe sich in den vergangenen heißen Sommern fast verdoppelt. Die Feuerwehr werde deshalb ebenfalls besser ausgestattet. Die "Bambi Buckets" seien eine Antwort auf den Klimawandel.
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Doskozil als Favorit – Insgesamt 250.181 Personen wahlberechtigt. Eisenstadt. Das Burgenland wählt am morgigen Sonntag den aus 36 Abgeordneten bestehenden Landtag neu. 250.181 Wahlberechtigte sind aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Zur Wahl stehen sechs Listen. Die ersten Wahllokale öffnen um 6.45 Uhr, Wahlschluss ist um 16 Uhr. Ab diesem Zeitpunkt wird es erste Hochrechnungen geben. Mit einem vorläufigen Ergebnis ist zwischen 20 und 21 Uhr zu rechnen. Für den amtierenden Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) ist es die erste Wahl in dieser Position und ein Stimmungstest für die einzige rot-blaue Landesregierung. Der erste Platz ist ihm wohl nicht zu nehmen. Bei der letzten Wahl 2015 erhielt die SPÖ unter Hans Niessl mit einem Minus von 6,34 Prozentpunkten und 41,92 Prozent den niedrigsten Zuspruch seit sie 1964 zur dominierenden Kraft im Land wurde. Zweitstärkste Kraft ist im Burgenland die ÖVP mit aktuell 29 Prozent. Die blaue Landeshauptmannstellvertreter-Partei erzielte bei der Flüchtlingskrisen-Wahl 2015 einen Topwert von 15,04 Prozent. Das wird wahrscheinlich nicht zu halten sein. Die Grünen stehen bei mäßigen 6,43 Prozent und können auf Zugewinne hoffen. Die Liste Burgenland unter Manfred Kölly und die NEOS müssen um den Einzug in den Landtag, für den mindestens vier Prozent erforderlich sind, zittern.
Werbung Um 7.00 Uhr sperrten zahlreiche weitere auf. Am Prüfstand steht die einzige rot-blaue Landesregierung Österreichs - und der Urnengang gilt auch als erster Stimmungstest für Türkis-Grün im Bund. Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) hofft, deutlich besser auszusteigen als die SPÖ bei den Wahlen des Jahres 2019. Sein Ziel ist, zumindest ein wenig zuzulegen zu den 41,92 Prozent (15 Mandate), die sein Vorgänger Hans Niessl 2015 holte. Auch der Koalitionspartner - Spitzenkandidat ist Landeshauptmannstellvertreter Hans Tschürtz - muss besser abschneiden als die (2019 für Ibizagate und Spesenaffäre massiv abgestraften) Freiheitlichen zuletzt, damit die rot-blaue Mehrheit erhalten bleibt. Denn der Polster ist mit 15,04 Prozent (sechs Mandate) aus der vorigen Wahl nicht allzu groß. In die Landesregierung gerne zurückkehren würde die ÖVP. Deren Chef Thomas Steiner kann, ganz im türkisen Bundestrend, mit einem deutlichen Plus zu den 29,08 Prozent (elf Mandate) rechnen. Die Grünen, einmal mehr von Regina Petrik in die Wahl geführt, werden sich wohl ebenfalls über einen Zuwachs zu den 6,43 Prozent (zwei Mandate) der vorigen Wahl freuen können - und auch sie würden ganz gerne mitregieren. Bei der Regierungsbildung hat Landeshauptmann Doskozil freie Hand, das Proporzsystem wurde schon 2015 abgeschafft. Um den Einzug in den Landtag zittern müssen NEOS - die ihn bei der vorigen Wahl mit nur 2,33 Prozent verpasst haben. Sehr fraglich ist es auch, ob das Bündnis Liste Burgenland (2015 mit 4,82 Prozent) zum dritten Mal über die Vier-Prozent-Hürde schafft. Wer in welcher Stärke im nächsten Landtag vertreten ist, wird sich um 16.00 Uhr, wenn die letzten Wahllokale zusperren, in den ersten Hochrechnungen bereits abzeichnen. Das vorläufige Endergebnis wird zwischen 20.00 und 21.00 Uhr erwartet. Es wird bereits die Briefwahlstimmen und die sonstigen Wahlkarten enthalten; sie werden im Burgenland gleich am Sonntag ausgezählt. Das Burgenland wählt aus 36 Abgeordneten bestehenden Landtag neu. Zur Wahl stehen sechs Listen. Hier geht's zu unserem Sonderressort: https://www.bvz.at/landtagswahl
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AVISO: Pressekonferenz Erfolgsprogramm KMU.DIGITAL wird ausgebaut Wien (OTS) - Österreich ist mit 337.800 kleinen und mittleren Unternehmen ein KMU-Land. Untersuchungen zeigen, dass die Digitalisierung beim Mittelstand noch nicht vollständig angekommen ist. Daher wurde im Regierungsprogramm vereinbart, das Erfolgsprogramm „KMU.DIGITAL“ weiterzuführen und auszubauen. Margarete Schramböck, Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort präsentiert gemeinsam mit Wirtschaftskammerpräsident Harald Mahrer einen Ausblick sowie Maßnahmen, um diesen Defiziten entgegen zu wirken. Alle Medienvertreterinnen und Medienvertreter sind zur Pressekonferenz herzlich eingeladen. Wir bitten um vorherige Anmeldung via E-Mail unter: presseabteilung @ bmdw.gv.at Bitte merken Sie sich vor: Pressekonferenz „KMU.DIGITAL wird ausgebaut“ Ihre Gesprächspartner: *) Margarete Schramböck, Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort *) Harald Mahrer, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich Datum: Montag, 24. Februar 2020 Uhrzeit: 10:00 Uhr Ort: AIONA Automation GmbH, Hütteldorfer Straße 299/4, 1140 Wien Rückfragen & Kontakt: Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) Pressesprecherin der Bundesministerin Kathrin Schriefer Tel. Büro: +43 1 711 00-805140 Mail: kathrin.schriefer @ bmdw.gv.at Wirtschaftskammer Österreich WKÖ Pressesprecherin des Präsidenten Sonja Horner +43 5 90 900 4462 sonja.horner @ wko.at Presseabteilung Tel.: +43 1 711 00-805130 Mail: presseabteilung @ bmdw.gv.at Internet: https://www.bmdw.gv.at Facebook: https://www.facebook.com/bmdw.gv.at
Schramböck/Mahrer: Förderprogramm „KMUDIGITAL“ wird ausgebaut Margarete Schramböck und Harald Mahrer präsentieren erfolgreiche Zwischenbilanz und Neuauflage von KMU DIGITAL - 20 Mio. Euro für Digitalisierung der österreichischen KMU Wien (OTS) - Das erfolgreiche Programm „KMU DIGITAL“ wird weiter ausgebaut. Das haben Bundesministerin Margarete Schramböck und WKÖ-Präsident Harald Mahrer heute bei einer Pressekonferenz bekannt gegeben. Die Initiative des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) ist sehr gut von den heimischen Kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)angenommen worden. „Mehr als 2.500 Beratungs- und Umsetzungsinitiativen konnten seit Oktober 2019 dank KMU DIGITAL unterstützt werden. In Österreich sind 99,6 Prozent (337.800) der Unternehmen KMU und somit das Rückgrat unserer Wirtschaft. Fast die Hälfte dieser Betriebe (41,7 Prozent) haben allerdings einen geringen Digitalisierungsgrad. Damit der Wirtschaftsstandort Österreich von der Digitalisierung profitiert, müssen wir Unternehmen aller Größen auf diesem Weg mitnehmen“, so Schramböck. „Die Digitalisierung der Wirtschaft schreitet zügig voran und vor allem für kleine und mittlere Unternehmen bringt sie enorme Innovationschancen. Gleichzeitig benötigen KMU maßgeschneiderte Unterstützung, um die Möglichkeiten, die sich durch digitale Nutzung und Anwendung ergeben, am Markt unmittelbar implementieren zu können. KMU Digital ist eine Erfolgskombination, die betriebsnah Beratung und Umsetzung fördert und die Verlängerung damit ein wichtiges Signal, um kleine und mittlere Unternehmen auf diesem Weg zu begleiten“, sagt Mahrer. Im Regierungsprogramm wurde vereinbart, das Erfolgsprogramm „KMU DIGITAL“ weiterzuführen und auszubauen, damit KMU die Chancen der Digitalisierung erkennen und digitale Innovationen erfolgreich umsetzen können. Um das zu erreichen, investieren das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort und die Wirtschaftskammer Österreich die kommenden 4 Jahre 20 Millionen Euro in eine Verlängerung und Neuauflage des gemeinsamen Erfolgsprogramms KMU DIGITAL. Diese Finanzierung wird vom Wirtschaftsministerium beziehungsweise derstaatlichen Förderbank Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mbH (AWS) sowie der WKÖ getragen. Digitale Tools im eigenen Betrieb erfolgreich einsetzen Neuer Schwerpunkt des Programms ist das „Modul Gruppencoaching“ bei welchem die KMU in ihren Regionen zu aktuellen Schwerpunktthemen trainiert werden. Weitergeführt werden die Teile Beratungsförderung und Umsetzungsförderung. Klein- und Mittelbetriebe aller Branchen werden dabei gezielt und ganz ihren individuellen Bedürfnissen entsprechend mit digitalen Tools vertraut gemacht. Die Betriebe können Status- und Potenzialanalysen sowie als Vertiefung Strategieberatungen in Anspruch nehmen. Zusätzlich zu den bereits bestehenden Tools wie z.B. Geschäftsmodelle und Prozesse, E-Commerce und Online Marketing sowie IT-Security wird der Schwerpunkt Ressourcenoptimierung angeboten. Besonderes im Bereich Cybersicherheit wird mit der Erweiterung des Tools IT-Sicherheit durch die Erweiterung um den neuen Schwerpunkt Cyber-Security dem Bedürfnis nach Sicherheit Rechnung getragen. „Digitale Tools helfen die Chancen der Digitalisierung zu erkennen und digitale Innovationen erfolgreich umzusetzen. KMU DIGITALsetzt hier an und unterstützt KMU dabei, innovative digitale Systeme zu implementieren“, so Ministerin Schramböck. Rückfragen & Kontakt: Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) Pressesprecherin der Bundesministerin Kathrin Schriefer Tel. Büro: +43 1 711 00-805140 Mail: kathrin.schriefer @ bmdw.gv.at Wirtschaftskammer Österreich WKÖ Pressesprecherin des Präsidenten Sonja Horner Tel. Büro: +43 5 90 900 4462 Mail: sonja.horner @ wko.at Presseabteilung Tel.: +43 1 711 00-805130 Mail: presseabteilung @ bmdw.gv.at Internet: https://www.bmdw.gv.at Facebook: https://www.facebook.com/bmdw.gv.at Mag. Ulrike Sangeorzan-Sporer Data & Media Center Wirtschaftskammer Österreich Wiedner Hauptstraße 63 1045 Wien E-Mail ulrike.sangeorzan-sporer @ wko.at Telefon 0590900-4161 Mobil 0664/8179074
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Asylzentrum Protokolle der Gewalt aus dem Bässlergut: Recherche enthüllt Zustände in Basler Bundesasylzentrum Sicherheitsangestellte sollen Asylsuchende im Basler Asylzentrum geschlagen haben. Bundesasylzentrum Bässlergut in Basel Keystone Konflikte bei der Essensausgabe, unverhältnismässige Aktionen der Sicherheitsleute, renitente Asylsuchende. Die Protokolle des Sicherheitsdienst, der im Bundesasylzentrum Bässlergut in Basel für Ordnung sorgen soll, zeichnen ein düsteres Bild. Die «Wochenzeitung» (WOZ) und die SRF-Sendung «Rundschau» berichten über die Dokumente. Zudem konnten sie mit mehreren Asylsuchenden sprechen, die im Zentrum Bässlergut leben. Staatssekretariat für Migration: «Wir haben keine Hinweise darauf, dass die Sicherheitsdienstleister in Basel unverhältnismässigen Zwang anwenden.» Im Asylzentrum gibt es gemäss den Berichten einen sogenannten «Besinnungsraum». Eine Isolationszelle, die nur im Ausnahmefall und für wenige Stunden genutzt werden sollte. Die Protokolle und Augenzeugenberichte sollen nun zeigen, dass das Sicherheitspersonal die Massnahme unverhältnismässig einsetzt. Protokolle würden zeigen, dass Asylsuchende eine ganze Nacht in der Zelle verbringen mussten, schreibt die WOZ. Asylsuchender widerspricht dem Protokoll Die Zeitung führt ein Beispiel von Dezember 2019 auf. Laut Protokoll weigerte sich ein Asylsuchender, sein Bett zu verlassen. Er soll Anwesende beschimpft und «ein erhöhtes Aggressionsverhalten» gezeigt haben. Der Sicherheitsdienst griff daraufhin ein und verfrachtet den Mann in die Isolationszelle. Auf dem Weg dorthin soll sich der Asylsuchende an einem Türrahmen gestossen haben. Schliesslich klagte dieser später über Bauchschmerzen und wurde ins Spital gebracht. Die WOZ hat mit dem Betroffenen gesprochen. Er sagte zur Zeitung: «Ich war krank und habe die ganze Nacht nicht geschlafen. Am Morgen kamen die Securitas, es war sehr kalt, doch sie öffneten das Fenster, nahmen mir die Decke weg.» Dann hätten sie ihn mitgenommen und in der Zelle mehrmals in den Bauch geschlagen. Das Staatssekretariat für Migration (SEM) betreibt das Asylzentrum Bässlergut. Zu den Vorwürfen schreibt das SEM der WOZ: «Wir haben keine Hinweise darauf, dass die Sicherheitsdienstleister in Basel oder in anderen Bundesasylzentren unverhältnismässigen Zwang anwenden. Das SEM würde dies nicht dulden und entsprechend sanktionieren.» Mitarbeitende des Sicherheitsdienst bestätigen jedoch, dass die Isolationszelle, die als letzte Massnahme eingesetzt werden sollte, fast täglich genutzt werde. So würden sich wöchentlich zwei bis sechs Konflikte ereignen, bei denen man eingreifen müsse.
Basel Strafanzeige eingereicht: Juristen fordern Untersuchung der Fälle im Bässlergut Anfang Mai berichteten die SRF-Sendung «Rundschau» sowie die «Wochenzeitung» über Gewalt im Bundesasylzentrum Bässlergut in Basel. Securitas-Mitarbeitende sollen Asylsuchende geschlagen haben. Die Demokratischen Juristinnen und Juristen Basel haben nun Strafanzeige eingereicht. 4 Bilder 4 Bilder Das Empfangs- und Verfahrenszentrum Bässlergut in Basel steht unter der Obhut des Staatssekretariats für Migration. (Symbolbild) Keystone Anfang Mai berichteten die SRF-Sendung «Rundschau» sowie die «Wochenzeitung» über Gewalt im Bundesasylzentrum Bässlergut in Basel. Securitas-Mitarbeitende sollen unverhältnismässig oft Gewalt an Asylsuchenden angewendet haben. Die Basler Sektion des Vereins der Demokratischen Juristinnen und Juristen Schweiz (DJS) hat nun Strafanzeige gegen Unbekannt bei der Basler Staatsanwaltschaft eingereicht, wie in einer Medienmitteilung mitgeteilt wird. Die Staatsanwaltschaft bestätigt den Eingang der Anzeige. Diese wird nun geprüft. Die Vorwürfe waren happig. In den Medienberichten wurde aus den Protokollen des Sicherheitsdienstes Securitas zitiert. Es soll in den vergangenen Monaten etwa zu Konflikten bei der Essensausgabe und zu ungerechtfertigten Aktionen der Sicherheitsleute gekommen sein. Eine Strafanzeige mit Signalwirkung Die Strafanzeige richtet sich an Unbekannt, da DJS weder Geschädigte noch Beschuldigte kennt. Straftatbestand ist gemäss Elisabeth Joller von DJS eine einfache Körperverletzung an einer unter der Obhut des Täters stehenden Person. Darum handle es sich hier um ein Offizialdelikt und die Staatsanwaltschaft sei zur Ahndung verpflichtet. Der Verein konzentriert sich dabei auf einen Fall, in dem das zuständige Staatssekretariat für Migration (SEM) bereits selbst aktiv wurde. Dieser liegt bereits einige Zeit zurück. Ein Securitas-Mitarbeiter wendete unverhältnismässig Gewalt in einer Auseinandersetzung mit einem Asylbewerber an. SEM-Sprecher Daniel Bach sagte zur «Rundschau»: «Ein Securitas-Mitarbeiter hat in einer Stresssituation überreagiert. Das hat man mit ihm angeschaut, er hat sich dafür entschuldigt und seinen Fehler eingesehen.» Der Fall sei intern aufgearbeitet worden. «Es wird mit unterschiedlichen Ellen gemessen» Für die Juristen von DJS ist das nicht genug. Joller erklärt: «Es ist für uns sehr stossend, dass Gewalt, die von Asylsuchenden ausgeht, jeweils sehr konsequent geahndet wird. Hier belässt es der Bund aber bei einer internen Untersuchung. Es wird mit unterschiedlichen Ellen gemessen.» Gleichzeitig seien Asylsuchende aufgrund ihres Status und fehlenden Wissens nicht in der Lage, selbst eine Strafanzeige voranzutreiben. Die Strafanzeige von DJS stützt sich vollumfänglich auf die Medienberichte. Ein ungewöhnliches Vorgehen. Joller sagt: «Die Staatsanwaltschaft könnte eigentlich von sich aus aktiv werden, da es sich um ein Offizialdelikt handelt. Wir greifen nun zum ungewöhnlichen Mittel der Strafanzeige, um Druck auszuüben und zu zeigen, dass hier etwas getan werden muss.» Signalwirkung für künftige Fälle sei das Ziel. Das SEM, das mit der Anzeige indirekt angegriffen wird, teilt mit, dass man zu einem laufenden Verfahren keine Auskunft erteilen könne.
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Polizeipräsidium Nordhessen - Kassel POL-KS: Bei Streit in Einkaufszentrum anderen mit Messer verletzt: Fahndung führt zur Festnahme von flüchtendem Tatverdächtigen Kassel (ots) Kassel-Mitte: Am Freitag kam es gegen 19:40 Uhr in einem Einkaufszentrum am Kasseler Königsplatz aus noch ungeklärten Gründen zu einem zunächst verbalen Streit zwischen zwei jungen Männern. Einer der beiden soll den anderen im weiteren Verlauf jedoch mit einem Messer am Arm verletzt haben und anschließend geflüchtet sein. Ein Begleiter des Täters konnte vom Opfer, einem 24-Jährigen aus Kassel, bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden. Der 24-Jährige selbst wurde später von einem Rettungswagen vorsorglich in ein Kasseler Krankenhaus gebracht. Zudem führte die Fahndung nach dem flüchtigen Täter mit einer genauen Personenbeschreibung wenige Augenblicke nach dem Vorfall bereits dazu, dass ein Tatverdächtiger durch aufmerksame Mitarbeiter des Ordnungsamtes der Stadt Kassel ausfindig gemacht und daraufhin durch eine Streife des Polizeireviers Mitte in der Artilleriestraße festgenommen wurde. Ein Messer konnten die Beamten bei dem aus Syrien stammenden 20 Jahre alten Verdächtigen, der derzeit in Schauenburg wohnt, zum Zeitpunkt der Festnahme nicht finden. Gegen ihn lag jedoch ein Haftbefehl wegen Drogenbesitzes im Juli 2019 vor. Da er die gegen ihn verhängte Geldstrafe von 200 Euro letztlich zahlte, entließen ihn die Beamten nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß. Gegen ihn wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Matthias Mänz Pressesprecher Tel. 0561 - 910 1020 Original-Content von: Polizeipräsidium Nordhessen - Kassel, übermittelt durch news aktuell
Polizeipräsidium Nordhessen - Kassel POL-KS: Folgemeldung: Vermisste Charlie Divine M. (17) ist wieder da Kassel (ots) Kassel: Die vermisste 17-jährige Charlie Divine M. ist wieder da. Sie kehrte zwischenzeitlich wohlbehalten zu ihrer Familie im Kasseler Stadtteil Wesertor zurück. Die Polizei bedankt sich bei allen, die die Suche unterstützt haben. Medienvertreter werden gebeten, das Bild der 17-Jährigen sofern möglich aus den Berichterstattungen zu löschen. Original-Content von: Polizeipräsidium Nordhessen - Kassel, übermittelt durch news aktuell
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WASHINGTON (dpa-AFX) - Die US-Regierung hat wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus einem Medienbericht zufolge ein Gipfeltreffen mit den Staaten des Verbands Südostasiatischer Nationen (Asean) in Las Vegas abgesagt. Das meldete der US-Sender NBC am Freitagabend (Ortszeit) unter Berufung auf ungenannte US-Regierungsvertreter. Das Spitzentreffen sollte demnach am 14. März stattfinden. NBC berichtete weiter, auch ein für kommenden Dienstag geplantes Treffen von US-Präsident Donald Trump mit dem österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz sei auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Trump wurde am Freitag von einem Reporter gefragt, ob er wegen des Virus Reisebeschränkungen auf weitere Staaten wie beispielsweise Italien ausdehnen wolle. Der Präsident antwortete, das werde im Fall von einigen Ländern mit einer hohen Zahl von Infektionen geprüft. "Und wir werden diese Entscheidung bald fällen." Derzeit dürfen Ausländer, die in den vergangenen 14 Tagen in China waren, nicht in die USA einreisen. US-Staatsbürger, die in der besonders schwer betroffenen Provinz Hubei waren, müssen 14 Tage in Quarantäne./cy/DP/zb
NEU DELHI (dpa-AFX) - Die US-Regierung will für den Kampf gegen das neuartige Coronavirus 2,5 Milliarden Dollar bereitstellen. Das Virus sei in den USA "sehr unter Kontrolle", aber die Regierung wolle vorsorglich handeln, sagte US-Präsident Donald Trump am Dienstag in Neu Delhi vor Journalisten. US-Medienberichten zufolge soll rund eine Milliarde Dollar der Mittel in die Entwicklung eines Impfstoffs gesteckt werden. Der Kongress muss die Mittel aber erst noch bewilligen. Trump schloss am Dienstag einen zweitägigen Staatsbesuch in Indien ab. In den USA sind laut Weltgesundheitsorganisation (Stand 24. Februar) bisher 35 Infektionen mit dem Erreger Sars CoV-2 nachgewiesen. China ist bislang am stärksten von der Epidemie betroffen, aber Experten sind wegen der raschen Ausbreitung des Coronavirus in anderen Ländern zunehmend besorgt. Weltweit waren deswegen am Montag die Aktienmärkte eingebrochen./jbz/DP/men
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Bei einem Erdstoß im Südwesten Chinas hat es Tote und Verletzte gegeben. Durch das Beben im Bezirk Qiaojia seien am Montagabend vier Menschen ums Leben gekommen und 24 verletzt worden, teilte die Regierung der Provinz Yunnan am Dienstag mit. Nach Angaben von Chinas Seismologie-Behörde ereignete sich das Beben nahe der Sechs-Millionen-Einwohner-Stadt Zhaotong und hatte eine Stärke von 5,0. In Videos, die auf der chinesischen Internet-Plattform Weibo veröffentlicht wurden, war zu sehen, wie Kunden in einem Geschäft Deckung suchten, als Waren von den Regalen fielen. Schüler versteckten sich unter ihren Tischen. Entgeltliche Einschaltung Die Provinzregierung von Yunnan schickte nach eigenen Angaben rund 600 Einsatzkräfte in das Erdbebengebiet, darunter Feuerwehrleute und Soldaten. Wie in Videos in Online-Medien zu sehen war, suchten Rettungskräfte unter Trümmern nach möglichen Verschütteten. Auf den Straßen mussten die Menschen über herabgestürzte Trümmerteile steigen.
Im Südwesten Chinas sind acht Schulkinder an einem Fluss ertrunken. Wie die staatliche Volkszeitung berichtete, spielten die Kinder am Sonntag an einem Fluss am Rande der südwestchinesischen Stadt Chongqing. Als eines der Kinder ins Wasser fiel, versuchten die anderen sieben Kinder, die im Grundschulalter gewesen sein sollen, zu helfen, ertranken aber ebenfalls.
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Zehn Jahre nach dem Tod des deutschen Sektenführers Paul Schäfer haben erste Opfer der Colonia Dignidad in Chile eine finanzielle Entschädigung für ihr jahrzehntelanges Leid erhalten. "Die ersten Direktzahlungen sind jetzt vor wenigen Tagen an die Opfer gegangen", sagte der menschenrechtspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Brand. Demnach haben etwa 20 Betroffene in Chile und Deutschland die Hilfsleistungen in Höhe von bis zu 10.000 Euro bereits erhalten. Bis Ende des Jahres soll das Geld an alle der rund 200 Opfer geflossen sein. "Wir haben im Bundestag überparteilich eine Regelung erreicht, die sowohl symbolisch eine Geste Deutschlands an die Opfer eines verbrecherischen Deutschen bedeutet, als auch in Zukunft die Betreuung von Opfern im Bereich Pflege und Alter ermöglichen soll", sagte Brand. Eine gemeinsame Kommission aus Bundestag und Bundesregierung hat insgesamt 3,5 Millionen Euro für die finanziellen Hilfen veranschlagt. Über den Fonds sollen Betroffene etwa bei individuellen Zahlungen für gesundheitliche Leistungen wie Psychotherapien, aber auch für Leistungen in Pflege, Bildung und Arbeit unterstützt werden. Zum anderen soll das Geld an Opfer gehen, die nicht vom deutschen Sozialsystem profitieren. Viele Betroffene leben heute noch auf dem Gelände der früheren Siedlung - heute Villa Baviera - oder anderswo in Chile. Dutzende andere sind nach Deutschland zurückgekehrt. Der Laienprediger Paul Schäfer war mit seinen Anhängern Anfang der Sechzigerjahre von Deutschland nach Chile gezogen und hatte am Fuße der Anden die Colonia Dignidad gegründet. Jahrzehntelang ließ er die Sektenmitglieder dort ohne Lohn arbeiten, riss Familien auseinander und missbrauchte Kinder. Während der Militärdiktatur unter General Augusto Pinochet wurden auf dem riesigen Areal zudem Regimegegner gefoltert und ermordet. Schäfer wurde 2005 in Argentinien gefasst und wegen sexuellen Missbrauchs und Körperverletzung verurteilt. Er starb 2010 in einem Gefängnis in Chile.
In der Colonia Dignidad am Fuße der chilenischen Anden herrschte der deutsche Jugendpfleger Paul Schäfer mit eiserner Hand über seine Anhänger. Er zerriss Familien, missbrauchte Kindern, ließ Regimegegner foltern. Vor zehn Jahren starb er – seine Opfer leiden noch immer. Sektenführer Paul Schäfer (M.) mit Kindern - eine Aufnahme aus der TV-Dokumentation „Colonia Dignidad - Aus dem Innern einer deutschen Sekte“. Vor zehn Jahren starb Schäfer im Gefängnis. Paul Schäfer hielt sich für Gott, für seine Opfer – darunter viele Gronauer – war er der Teufel. Der deutsche Laienprediger errichtete in der Colonia Dignidad (Kolonie der Würde) in Chile ein Terrorregime, verging sich an rund 200 Jungen, ließ seine Jünger unter unmenschlichen Bedingungen für sich schuften und unterstützte die Militärdiktatur von General Augusto Pinochet. Zehn Jahre nach seinem Tod am 24. April 2010 werden die Opfer in Deutschland und Chile nun erstmals für ihr Leid entschädigt. 200 Opfer erhalten Zahlungen „Die ersten Direktzahlungen sind jetzt vor wenigen Tagen an die Opfer gegangen“, sagt der menschenrechtspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Brand. Gemeinsam mit Abgeordneten anderer Parteien hatte er sich jahrelang dafür eingesetzt, dass die Opfer finanzielle Hilfen in Höhe von bis zu 10 000 Euro erhalten. Brand hofft, dass bis Ende des Jahres alle rund 200 Opfer der Colonia Dignidad ihre Hilfsleistungen bekommen haben. 1961 floh der ehemalige Jugendpfleger Paul Schäfer vor drohender Strafverfolgung in Deutschland nach Chile und gründete rund 400 Kilometer südlich von Santiago am Fuße der Anden die Colonia Dignidad. Mit bloßen Händen errichteten seine Anhänger in dem abgelegenen Gebiet eine Musterfarm mit Werkstätten, landwirtschaftlichen Betrieben und einem Krankenhaus, in dem die chilenische Landbevölkerung kostenlos behandelt wurde. Gleichzeitig kam es in der Kolonie jahrzehntelang zu Folter, Zwangsarbeit und Kindesmissbrauch. In der chilenischen Militärdiktatur wurden auf dem abgeschotteten Areal zudem Regimegegner gefoltert und ermordet. „Er war der Teufel, über Jahre, Jahrzehnte“, sagt das frühere Sektenmitglied Willi Malessa in dem Dokumentarfilm „Colonia Dignidad – Aus dem Inneren einer deutschen Sekte“. Durch Manipulation gelang es Schäfer dennoch, seine Anhänger an sich zu binden. „Ich wäre für ihn durchs Feuer gegangen“, sagt Robert Matthusen über den Sektenführer. „Für mich war klar: Der Mann ist eine gottähnliche Figur.“ Schäfer übte totale Kontrolle über die Sektenmitglieder aus. Familien wurden getrennt. Kinder durften nicht mit ihren Eltern zusammenleben. „Er wollte überall den Fuß in der Tür haben“, sagt Malessa. „Die Familie hätte alles kaputtgemacht.“ Schäfer machte Beziehungen unmöglich Zudem machte Schäfer Beziehungen unmöglich: Jungen und Mädchen, Männer und Frauen, selbst Ehepaare wurden getrennt und lebten und arbeiteten ohne Kontakt zueinander. Der Sektenführer verachtete Frauen: „Ihr seid ein faules, stinkendes, fleischliches Pack“, sagt Schäfer in einer historischen Tonbandaufnahme. Frauen mussten sich möglichst unfeminin kleiden, ihre Haare unter Kopftüchern verstecken. Viele Frauen gingen gebückt, um ihre Brüste zu verbergen. Schäfer etablierte in der Colonia Dignidad ein System der ständigen Denunziation. Kinder überwachten sich gegenseitig und wurden dazu ermuntert, andere anzuschwärzen. Immer wieder wählte er einzelne Jungen aus, badete und missbrauchte sie. Auf dem Nachttisch lag dabei stets eine Pistole, erinnert sich Matthusen. Als 1970 mit Salvador Allende ein linker Präsident in Chile an die Macht kam, ließ Schäfer die Kolonie mit Stacheldrahtzäunen, Stolperfallen, Wachtürmen und Bunkern sichern. Er fürchtete, dass Allende im Zuge einer Landreform auch die Güter der Colonia Dignidad verstaatlichen könnte. Zudem beschaffte er Waffen in Deutschland, die versteckt in Hilfslieferungen nach Chile verschifft wurden. Mit Teilen aus Deutschland bauten die Sektenmitglieder in der Kolonie außerdem selbst Waffen und Bomben. Waffen- und Bombenbau Unter der Führung von General Augusto Pinochet putschten die Militärs 1973 gegen Allende. Schäfer begrüßte den Staatsstreich und stellte der Geheimpolizei Dina die Kolonie zur Verfügung: Politische Häftlinge wurden in ehemaligen Kartoffel- und Getreidekellern gefoltert. „Das war ein wahnsinniges Geschrei, jede Nacht“, sagt Georg Laube, der als Kind über dem Folterkeller in der Schneiderei arbeitete und schlief. Bereits in den 70er-Jahren gab es Hinweise auf die in der Kolonie verübten Verbrechen. „Diese Kolonie ist eine Musterfarm der Menschenverachtung“, sagte der frühere Bundesminister Norbert Blüm nach einem Besuch in Chile. „Und wir sind mitbetroffen, denn es sind Deutsche, die hier schuldig geworden sind.“ Doch Blüm stand mit seiner Überzeugung in Bonn weitgehend allein da, die Bundesregierung hatte wenig Interesse daran, den Dingen auf den Grund zu gehen. Nach der Rückkehr Chiles zur Demokratie nahm die chilenische Polizei Ermittlungen gegen die Führungsriege der Colonia Dignidad auf. Schäfer setzte sich Ende der 90er-Jahre nach Argentinien ab, wo ihn Fahnder 2005 aufspürten. Er wurde in Chile wegen Kindesmissbrauchs und Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe verurteilt und starb 2010 im Alter von 88 Jahren im Gefängnis in Santiago de Chile. An der Stelle der Colonia Dignidad betreiben ehemalige Sektenmitglieder mit der Villa Baviera heute ein Ausflugslokal. „Die unvorstellbaren Verbrechen an diesem Ort – sowohl die des pädophilen Sadisten Paul Schäfer als auch die der chilenischen Militärdiktatur – müssen endlich systematisch aufgearbeitet werden“, fordert der Bundestagsabgeordnete Brand. „Es darf nicht weiter so sein, dass über Folterkellern und an Orten, wo wehrlose Kinder missbraucht, Menschen zu Zwangsarbeit gezwungen und politische Gegner gefoltert und getötet wurden, heute Hochzeiten und Familienfeste gefeiert werden.“ Führungsriege wieder aktiv? Zehn Jahre nach Schäfers Tod versuchen Mitglieder der ehemaligen Führungsriege offenbar, in der Villa Baviera wieder die Macht an sich zu reißen. Zuletzt erhielten die Bewohner eine Nachricht per Whatsapp: Wegen der Corona-Pandemie dürften keine Besucher und Verwandten mehr auf das Gelände. Absender war Friedhelm Zeitner, Schäfers ehemaliger Leibwächter.
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Osterburken/Lauda. (PM/rnz) "Sie sind gerade dabei, die Schlechtleistungen der DB Regio auf der Überholspur zu überbieten" – das schrieb Landrat Dr. Achim Brötel bereits Ende Februar dieses Jahres in einem geharnischten Beschwerdebrief an Stefan Krispin, den Geschäftsführer von Go-Ahead Deutschland. Das Unternehmen bedient seit dem Fahrplanwechsel im Dezember letzten Jahres unter anderem die Weiterlesen mit + Lokale Themen + Hintergründe + Analysen Meine RNZ+ Zugang zu allen Inhalten von RNZ+ Zugang zu allen Inhalten von RNZ+ Top-Themen regional, aus Deutschland und der Welt Top-Themen regional, aus Deutschland und der Welt Weniger Werbung mit RNZ+ RNZ+ Angebot für Neukunden 0,99€ 1 Monat einmalig 0,99 € danach 6,90 € pro Monat Zugriff auf alle RNZ+ Artikel inkl. gratis Live-App Jetzt kaufen Tagespass 1,49€ 24 Stunden alle RNZ+ Artikel lesen Jetzt Tagespass kaufen Sie sind schon Printabonnent? 5,20€ Digital Plus 5,20 € pro Monat inkl. E-Paper Alle RNZ+ Artikel & gratis Live-App Jetzt Digital Plus kaufen Oder finden Sie hier das passende Abo Shop Sie haben bereits ein Konto? Einloggen
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Kommentar Angst vor einer zweiten Corona-Welle: Die Zeichen aus Asien sind eine Warnung für Europa Während Chinas Regierung mit dem Finger auf die «ausländische Bedrohung» zeigt, dürfen wir nicht zu früh auf Corona-Hafturlaub hoffen. Samuel Schumacher Drucken Teilen Vor ihnen haben die Chinesen Angst: Rückkehrer und Reisende, die das Virus ins abgeschottete Land bringen könnten. (Bild: Keystone) CH Media Während wir in Europa noch immer mit der ersten Phase der Coronakrise kämpfen, bereitet sich Asien auf die zweite Pandiemiewelle vor. Länder wie China, Südkorea oder Singapur, die das Virus einigermassen in den Griff bekommen haben, verschärften die Einreisebestimmungen in den vergangenen Tagen massiv. Sie fürchten, dass Rückkehrer und Reisende aus dem Westen das Virus erneut einschleppen könnten. Insbesondere die chinesische Regierung deckt ihre Bürger nonstop mit der Erzählung von der „Gefahr von aussen“ ein. Der Chinakorrespondent dieser Zeitung erzählt, Menschen würden die Strassenseite wechseln, wenn sie einen Europäer erblickten. Viele chinesische Restaurants lassen Ausländer nicht mehr rein. China nutzt die Situation geschickt, um die Pandemie als ausländisches Problem darzustellen und vom eigenen ursprünglichen Versagen im Kampf gegen Corona abzulenken. Doch statt sich jetzt über die chinesische Propagandamaschine zu wundern, müssen wir selber der unangenehmen Wahrheit ins Auge schauen: Genau wie bei der Spanischen Grippe vor hundert Jahren wird auch diese Pandemie unseren Kontinent in mehreren Wellen heimsuchen. Trotzdem müssen die geltenden Einschränkungen irgendwann gelockert, die Schulen geöffnet und die Wirtschaft hochgefahren werden. Die Zahl der Infizierten wird wieder zunehmen, ein neuer Lockdown ist die einzige Antwort. Wir alle werden nach der ersten Spitze der Pandemie also nur bedingt aus der faktischen Corona-Haft entlassen. Die Hauptgefahr bleibt der verfrühte Optimismus, der mancherorts schon wieder spriesst wie draussen die ersten Frühlingsblumen. „In zwei Wochen ist alles vorbei“, hört man. Wer das glaubt, verkennt die Gefahr der zweiten Welle. Das beste Mittel, sie zu brechen, ist viel Geduld.
Schwerpunkte Corona weltweit: Neckartenzlingerin bleibt in Thailand hängen 08.05.2020 05:30, — E-Mail verschicken Corona weltweit: Die Neckartenzlingerin Barbara Butz ist auf ihrer Asienreise wegen der Pandemie in Thailand hängen geblieben Barbara Butz aus Neckartenzlingen ist seit Monaten nur mit Zug, Bus und Fähre in Asien unterwegs. In unserer Weihnachtsbeilage „Weihnachtsgrüße aus aller Welt“ war sie mit einem ausführlichen Reisebericht vertreten. Im Folgenden erzählt sie, wie sie in Thailand vom Coronavirus ausgebremst wurde und wie man in dem Land mit der Pandemie umgeht. Wegen des Coronavirus sind die sonst sehr belebten thailändischen Strände gesperrt. Fotos: privat (babu) Vor einem halben Jahr brach ich mit einem Rucksack und großen Plänen zu meiner Reise auf. Ohne Flugzeug, das war mein Versprechen, trat ich meinen Weg an und fuhr so nur mit Bus und Bahn bis nach Thailand, genauer gesagt nach Phuket, wo seitdem das beschauliche Kamala mein Zuhause ist. Nach einmonatiger Anreise begann ich am ersten Dezember die Ausbildung zum Divemaster. Als langsam die ersten Nachrichten über das Virus eintrudelten, erst aus China, dann aus Europa, da wusste ich noch nicht, wie weitreichend die Entwicklungen auch für meine Reise sein würden. Maßnahmen, die in anderen Ländern ergriffen wurden, schienen hier noch lange fern, nur die Tauchbranche bekam die Auswirkungen sehr schnell zu spüren. Die Touristen wurden immer weniger und Mitte März blieben die Taucher schließlich ganz aus.
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Das im Sauerland vermisste zehnjährige Mädchen ist tot. Ihre Leiche wird in einem Wehr in der Ruhr entdeckt, teilt die Polizei mit. Tagelang hatten Helfer nach dem Kind gesucht. Zur Todesursache können die Beamten bisher jedoch nichts sagen. Traurige Gewissheit: Das seit rund einer Woche verschwundene Mädchen aus Menden im Sauerland ist tot aufgefunden worden. Die Zehnjährige sei am Sonntagmorgen in einem Wehr in der Ruhr entdeckt worden, wie die Polizei mitteilte. Wie und weshalb sie zu Tode gekommen war, ist noch unklar. Das Mädchen war am 1. Februar in einem unbeobachteten Moment aus der Wohnung gelaufen - wohl barfuß und in einem rosafarbenen Pyjama. Es wurde befürchtet, dass die Zehnjährige in den Fluss Hönne gefallen sein könnte, die unmittelbar am Haus der Familie entlang fließt. Die Hönne ist ein Nebenfluss der Ruhr. Das Mädchen konnte wegen einer Behinderung nicht sprechen. Am vergangenen Wochenende und am Montag war mit einem Großaufgebot nach dem Kind gesucht worden - auch per Hubschrauber, Flugdrohne, mit Spürhunden, Kräften von Polizei, Feuerwehr und Hunderten freiwilligen Helfern. Am Dienstag hatten Strömungsretter der Feuerwehr nach Hinweisen von Passanten mehrfach Fundstücke aus dem Fluss Hönne geborgen, die aber keinen Bezug zu dem Mädchen hatten.
Die am Wochenende tot aufgefundene Zehnjährige aus Menden im Sauerland ist ertrunken. Das habe die Obduktion am Dienstag ergeben, sagte ein Polizeisprecher. Das Mädchen war zuvor etwa eine Woche gesucht worden, bevor es am Sonntag tot in einem Wehr auf der Ruhr entdeckt wurde. Zuvor hatte die "Westfalenpost" berichtet . Das als scheu geltende, autistische Kind war am 1. Februar in einem unbeobachteten Moment aus der Wohnung seiner Eltern gelaufen - wohl barfuß und in einem rosafarbenen Pyjama. Es wurde befürchtet, dass die Zehnjährige in die Hönne gefallen sein könnte, einen Nebenfluss der Ruhr, der unmittelbar an dem Haus der Familie entlangfließt und in die Ruhr mündet. "Es ist sehr wahrscheinlich, dass sie die Hönne herunter und in die Ruhr gespült worden ist", hatte ein Polizeisprecher gesagt. Bei der Strömung und den Temperaturen sei davon auszugehen, dass das Mädchen im Wasser nicht mehr lange gelebt habe. In der vergangenen Woche hatten Suchtrupps mit einem Hubschrauber, Strömungsrettern der Feuerwehr und vielen freiwilligen Helfern tagelang das Ufer, den Fluss und die Region abgesucht, um das Mädchen zu finden.
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NPO-Fonds für gemeinnützige Organisationen beschlossen Nationalrat spricht sich einstimmig für Lockerungen bei Musikproben aus Wien (PK) - SPÖ und NEOS trugen heute im Nationalrat den Unterstützungsfonds für Non-Profit-Organisationen mit, um betroffenen gemeinnützigen Vereinen bei der Bewältigung der Corona-Krise mit finanziellen Mitteln unter die Arme zu greifen. Abgelehnt wurde das 20. COVID-19-Gesetz von der FPÖ, weil bislang noch keine konkrete Umsetzungsrichtlinie vorgelegt worden sei. Dieser Aspekt wurde auch von den anderen beiden Oppositionsparteien trotz Zustimmung bemängelt. Einstimmig angenommen wurde ein Entschließungsantrag, mit dem ÖVP und Grüne die Wiederaufnahme von Musikproben anstreben. Die FPÖ-Forderung nach einem Fahrplan zu den geplanten Lockerungen im Kunst- und Kulturbereich fand keine Mehrheit. Mit den Stimmen von ÖVP, Grünen und NEOS angenommen wurde eine Ausschussentschließung zum Thema "Fair Pay" auf Basis einer SPÖ-Entschließung. In diesem Zusammenhang fand schließlich auch ein NEOS-Entschließungsantrag zur Veröffentlichung einer WIFO-Studie zur volkswirtschaftlichen Bedeutung von Kunst und Kultur in Österreich die einhellige Zustimmung des Nationalrats. COVID-19-Unterstützung für Vereine Die Unterstützungsleistungen sollen Organisationen als privatwirtschaftliche Förderungen zugutekommen, wenn sie im Sinne der Bundesabgabenordnung gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke verwirklichen und von Einnahmeausfällen durch COVID-19 betroffen sind. Mittels Abänderungsantrag wurden auch Feuerwehren und gesetzlich anerkannte Religionsgemeinschaften in den Empfängerkreis aufgenommen und klargestellt, dass auch theoretisch nicht gemeinnützige "Töchter" von NPOs antragsberechtigt sind. In Summe sollen dafür 700 Mio. € aus dem COVID-19-Krisenbewältigungsfonds bereitgestellt werden. Ein Rechtsanspruch besteht nicht, Anträge sind bis 31. Dezember 2020 möglich. Ausgenommen sind politische Parteien, Kapital- und Personengesellschaften mit mehr als 50%-Beteiligung von Gebietskörperschaften sowie Kreditinstitute, Versicherungsunternehmen und Pensionskassen. Eingerichtet wird der NPO-Fonds beim Bundesminister für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport. Bei der Verordnung eingebunden wird auch das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus. Die Antragsabwicklung wird von der Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft (AWS) übernommen, Berichtspflichten an den Nationalrat sind vorgesehen. Angesichts der hohen Zahlen an Vereinen und Vereinsmitgliedern in Österreich erachtet Eva Blimlinger (Grüne) die Einrichtung des NPO-Fonds als besonders notwendig. Sie räumte ein, dass die Vorlage des Gesetzes lange dauerte, was sie mit der komplexen Materie der Vereinskonstruktionen argumentierte. Man habe sich intensiv damit beschäftigt, für das Potpourri an verschiedenen Organisationsformen geeignete Optionen zu finden und das Vereinsleben abzusichern. Die Vielfalt und das Engagement, welches sich in Österreich in Vereinen organisiere, hob ÖVP-Abgeordnete Maria Großbauer hervor. Beispielhaft nannte sie die kulturelle und gesellschaftliche Bedeutung von Blasmusikkapellen und Chören. Von Letzteren gebe es in Österreich immerhin mehr als Fußballvereine, meinte sie. Eine exemplarische Aufzählung an Organisationen, die sich sozial und innovativ engagieren, lieferte auch SPÖ-Mandatarin Sonja Hammerschmid. Es gelte, die Vereine, die wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und nachhaltigen Nutzen verbinden und bestrebt sind, die Zukunft zu gestalten angesichts der Corona-Krise endlich zu fördern, meinte sie. Auch im Kunst- und Kultur-Bereich gebe es viele Betroffene, weshalb ihre Fraktion dem Gesetz die Zustimmung erteilte, allerdings noch eine entsprechende Richtlinie vermisst, um etwa Klarheit über die Förderhöhen zu erlangen. Aus Sicht von SPÖ-Fraktionskollegin Petra Bayr kommt das Gesetz zu spät. Maximilian Köllner (ebenfalls SPÖ) meinte, dass die Regierung den Sport aus den Augen verloren habe. Eine Zustimmung zum Antrag erachteten auch die NEOS zur Unterstützung der Vereine als notwendig, obwohl auch sie das Fehlen einer Richtlinie bemängelten. Henrike Brandstötter von den NEOS meinte, das Gesetz sei daher "mehr Kunst als Politik" und appellierte außerdem für eine Sicherstellung, dass parteinahe Vereine und schiefe Parteikonstruktionen keinen Cent aus dem NPO-Topf erhalten. Mit dem Verlangen auf getrennte Abstimmung brachte die FPÖ zum Ausdruck, dass sie die Förderung der Gemeinnützigen zwar gut heißt, das gesamte Gesetz aber ablehnt. Obwohl es spät vorgelegt wurde, seien die eigentlichen Inhalte noch offen, hielt FPÖ-Kultursprecher Volker Reifenberger der Bundesregierung vor. Er habe das Gefühl, die "Katze im Sack zu kaufen", da noch keine Richtlinie vorliege. Neben mangelhafter Umsetzung kritisierte der Mandatar außerdem, dass für den Fonds keine neuen Mittel zur Verfügung gestellt werden, sondern dafür aus dem 38 Mrd. € Corona-Topf geschöpft werde. Auch sei unklar, wann das Geld fließen würde, bemängelte er ebenso wie seine FPÖ-Fraktionskollegin Petra Steger. Dem Sport werde von Seiten der Regierung ihres Erachtens zu wenig Stellenwert beigemessen. Zu den aufgeworfenen Punkten nahm Vizekanzler und Sportminister Werner Kogler Stellung. Der 38 Mrd. € schwere Corona-Topf sei bewusst als sinnvolle Stellgröße geschaffen worden, um darin verschiedene Instrumente zur Unterstützung bei der COVID-19-Krisenbewältigung unterzubringen, sagte er. Die Schadenserhebung des NPO-Fonds beziehe sich laut Kogler vorerst auf eine Perspektive von sechs Monaten, möglicherweise könnten danach andere Berechnungsgrundlagen nötig werden. Kein Verein sei ausgeschlossen, betonte er, jedoch sei das Gesetz mit gewisser Treffsicherheit ausgestattet worden, damit nicht ohne Kriterien ausgezahlt werde. Wichtig sei dem Vizekanzler, dass von dem Fördertopf nichts in die Parteikassen gelange. Gemeinnützige Vereine unterschiedlicher Bereiche gegeneinander auszuspielen hielt er nicht für sinnvoll. Vorgenommen werden mit dem 20. COVID-19-Gesetz außerdem Adaptionen im COVID-l9-Förderungsprüfungsgesetz, damit der neue Fonds darin berücksichtigt wird. Im heute eingebrachten Abänderungsantrag ist zudem eine automatisierte Plausibilisierung der im Zuge der Antragstellung übermittelten Daten sowie die Möglichkeit der Erstellung von Ergänzungsgutachten durch den Finanzminister vorgesehen. Einstimmiger Entschließungsantrag zu Lockerungen bei Musikproben Mit Stimmeneinhelligkeit verabschiedet wurde in der heutigen Sitzung des Nationalrats ein von ÖVP und Grünen eingebrachter Entschließungsantrag, der sich für eine Wiederaufnahme von Musikproben ausspricht. In diesem wird exemplarisch auf die nötige Planungssicherheit im Bereich der Blasmusik verwiesen. Aus fundierten Gutachten und Expertisen lasse sich schließen, dass bei Kleingruppen von MusikerInnen größere Abstände zwischen den TeilnehmerInnen sowie weitere Vorkehrungen ausreichend Schutz bieten, um den Proben- und in weiterer Folge den Veranstaltungsbetrieb wiederaufnehmen zu können. In einem eigenen Entschließungsantrag forderte Abgeordneter Volker Reifenberger (FPÖ) die " Herstellung von Planbarkeit, Sicherheit und realitätsnahe Vorgaben für den heimischen Kunst- und Kulturbereich ". Die Abgeordneten der Opposition vermissen demnach einen nachvollziehbaren Fahrplan der geplanten Lockerungen für alle Bereiche des Kunst- und Kulturlebens. Im Plenum fand diese Entschließung keine Mehrheit. SPÖ-Petition für Kultur-Rettungsschirm, Grünes Bekenntnis zur Blasmusik Abgeordnete Andrea Kuntzl (SPÖ) bekundete die Unterstützung ihrer Fraktion zu beiden eingebrachten Entschließungen. Weiters warb sie für eine von SPÖ-Kultursprecher Thomas Drozda eingebrachte Petition, in welcher Maßnahmen für einen umfassenden Rettungsschirm für Kulturschaffende verlangt werden. Mit einem leidenschaftlichen Bekenntnis ergriff Abgeordnete Sibylle Hamann (Grüne) das Wort: "Ich unterstütze die Blasmusik aus tiefster, innerer Überzeugung und voller Leidenschaft." Bei dem vorliegenden Antrag gehe es allerdings auch um Chöre, Punkbands, Pop, Jazz und Kammermusik. Die breite Basis des Musiklebens in Österreich erfülle eine wichtige gesellschaftliche Funktion, so Hamann. Das gemeinsame Musizieren könne die Menschen wieder aus Isolation und Vereinzelung herausholen. Abgeordneter Volker Reifenberger (FPÖ) wunderte sich über die eingebrachte Entschließung von ÖVP und Grünen, der seine Fraktion dennoch zustimmte. Offenbar seien deren Klubs nicht überzeugt von der Umsetzungskraft ihrer Regierungsmitglieder. "Skurril in diesem Zusammenhang ist die Beschränkung auf die Blasmusik", ortete Reifenberger einen "Kniefall der Grünen vor der ÖVP". Der eigene Antrag der FPÖ sei allumfassender und beabsichtige, die Verunsicherung in der Kunst- und Kulturszene zu beenden. Dass Lockerungen zumindest angekündigt seien, bezeichnete Reifenberger als Fortschritt, die Beschränkungen seien jedoch vollkommen überzogen. Mit einem Exkurs in die musikalische Akustik leitete Abgeordneter Rudolf Taschner (ÖVP) seine Ausführungen ein. Bei der Blasmusik gehe es darum, dass Blasinstrumente für Schallteilchen und Tröpfchen sorgen, tatsächlich handle es sich aber um eine stehende Welle im Instrument. Der neuen Staatssekretärin Mayer gratulierte Taschner zu ihrer Position, die in der Nachfolge von Rudolf Scholten, Franz Morak oder Claudia Schmied "beneidenswert" sei. Taschner verwies mit Blick auf die Wiener Secession auf die Bedingungslosigkeit der Freiheit der Kunst. Dies sei eine "eigentlich unlösbare Aufgabe", die die Staatsekretärin bewältigen werde. Als einen "wesentlichen Schritt für das Comeback in unserem örtlichen Leben" bezeichnete Abgeordnete Claudia Plakolm (ÖVP) die ab heute geltenden Lockerungen mit Verweis auf die vielerorts freitäglichen Blasmusikproben. Unverständnis äußerte Plakolm für die NEOS-Forderung, Vereinsfeste künftig zu besteuern. "Fair Pay" für Kunstschaffende in zwei Entschließungsanträgen gefordert Ein Entschließungsantrag, eingebracht von Abgeordneter Katharina Kucharowits (SPÖ), forderte Mittel für eine faire Entlohnung von Kunstschaffenden. Die an den zuständigen Minister Werner Kogler gerichtete Entschließung, dem Wiener Modell einer Fair-Pay-Maßnahme zu folgen und auch das Kunst- und Kulturbudget des Bundes deutlich zu erhöhen, wurde im Plenum mehrheitlich abgelehnt. Dem stand ein von den Koalitionsfraktionen zusammen mit NEOS im Kulturausschuss formulierter Antrag zum Thema "Fair Pay" gegenüber, der den Bundesminister für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport ersucht, den "bereits eingeleiteten Prozess einer Kulturstrategie 'Fair Pay' den Anforderungen durch die COVID-19 Krise anzupassen, um die faire Bezahlung von in der Kunst und Kultur Tätigen zu fördern". Diese Entschließung wurde mit den Stimmen von ÖVP, Grünen und NEOS angenommen. Die derzeitige Situation der KünstlerInnen bezeichnete Abgeordnete Katharina Kucharowits (SPÖ) als "Malen ohne Zahlen". Einer Studie zufolge verdienen Kulturschaffende 5.000 € pro Jahr durch künstlerische Tätigkeit, in der Bildenden Kunst nur 3.500 €. Es sei Realität, dass viele mehrere Jobs haben, weil man nur von Kunst nicht leben kann, so Kucharowits. Es brauche eine Reform, die der Lebensrealität von KünstlerInnen entspreche. Den Antrag der Regierungsfraktionen bezeichnete sie als "Vertröstung". Einigkeit stellte Abgeordneter Hermann Weratschnig (Grüne) in Bezug auf eine notwendige Änderung der Bedingungen in der Kunst- und Kulturszene fest. Coronabedingt würden der Überbrückungsfonds, der Härtefallfonds und die NPO-Unterstützungen hier ein Bewusstsein schaffen. Auch die SPÖ habe die Veränderungen in 36 Jahren nicht geschafft, so Weratschnig in Richtung sozialdemokratischer Fraktion. Er dankte den Interessensgruppen für ihren Beitrag zur Weiterentwicklung von "Fair Pay" und bekannte sich klar zur öffentlichen Finanzierung von Kunst und Kultur. Abgeordneter Josef Schellhorn (NEOS) erwiderte die vorangehende Kritik von Abgeordneter Plakolm zur Vereinsbesteuerung. Er sei "natürlich dafür, dass Vereinsfeste dieselben Steuern zahlen müssen wie Gastwirte." Im Kulturbereich sei seine Fraktion für "Fair Pay", für eine Strategie brauche es jedoch eine Datenlage. Das WIFO habe bereits Daten im Ministerium abgeliefert, diese sollen auch veröffentlicht werden, begründete Schellhorn einen dahingehend eingebrachten Entschließungsantrag seiner Fraktion, der einstimmig angenommen wurde. Als einen "guten Ansatz" bezeichnete Abgeordnete Maria Smodics-Neumann (ÖVP) die SPÖ-Forderung nach "Fair Pay" anhand des Wiener Modells. Es gehe allerdings noch besser, sie setze daher ihre Hoffnungen auf Staatssekretärin Andrea Mayer. (Fortsetzung Nationalrat) fan/cke HINWEIS: Sitzungen des Nationalrats und des Bundesrats können auch via Live-Stream mitverfolgt werden und sind als Video-on-Demand in der Mediathek des Parlaments verfügbar. Rückfragen & Kontakt: Pressedienst der Parlamentsdirektion Parlamentskorrespondenz Tel. +43 1 40110/2272 pressedienst @ parlament.gv.at http://www.parlament.gv.at www.facebook.com/OeParl www.twitter.com/oeparl
NPO-Fonds für gemeinnützige Organisationen passiert Kulturausschuss Erneute Vertagung des SPÖ-Antrags zur Unterstützung Freischaffender Wien (PK) - Der Kulturausschuss stellte heute in Anwesenheit von Vizekanzler Werner Kogler die Weichen für das 20. COVID-19-Gesetz zur Errichtung eines NPO-Unterstützungsfonds im Zusammenhang mit der Corona-Krise. Neben den einbringenden Fraktionen ÖVP und Grünen stimmten dem Legislativvorschlag auch SPÖ und NEOS zu. Die FPÖ vermisst eine konkrete Umsetzungsrichtlinie. Ein SPÖ-Antrag bezüglich eines erweiterten Rettungsschirms für Kunst und Kultur wurde vertagt. NPO-Unterstützungsfonds Der geplante Unterstützungsfonds für Non-Profit-Organisationen (536/A) soll beim Bundesminister für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport eingerichtet und von diesem verwaltet werden. Eingebunden wird auch das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus. Aus den Mitteln sollen Organisationen mit eigener Rechtspersönlichkeit gefördert werden, wenn sie im Sinne der Bundesabgabenordnung gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke verwirklichen. Ausgenommen sind politische Parteien und Organisationen, die der Kontrolle durch den Rechnungshof unterliegen. Vorgesehen ist, dass der Finanzminister dafür Mittel in Höhe von 700 Mio. € aus dem COVID-19-Krisenbewältigungsfonds bereitstellt. Die Förderanträge sollen bis spätestens 31. Dezember 2020 möglich sein. Die Abwicklung soll die Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft (AWS) übernehmen, Berichtspflichten an den Nationalrat sind vorgesehen. Vorgenommen werden außerdem Änderungen des COVID-l9-Förderungsprüfungsgesetzes, damit der neue Fonds darin berücksichtigt wird. Damit soll dem Missstand entgegenwirkt werden, dass zahlreiche kleine Vereine während der Corona-Krise in Bedrängnis gekommen sind und ihre Fixkosten nicht decken können, erläuterte Agnes Sirkka Prammer (Grüne) das Rettungspaket, das nun schnell auf die Beine gestellt werden soll. Der Fonds sei wichtig für das ganze Land, betonte ÖVP-Kultursprecherin Maria Großbauer (ÖVP). Die kulturelle Vereinslandschaft wäre sowohl für die Gesellschaft, aber auch für den Tourismus essentiell, meinte sie. ÖVP-Sportsprecher Christoph Zarits hob die Bedeutung der schnellen und unbürokratischen Hilfe sowie die Zusammenarbeit mit den Sportverbänden hervor. Grundsätzliche Zustimmung erteilten dem Vorhaben die NEOS. Josef Schellhorn sprach sich allerdings dafür aus, sicherzustellen, dass das Tourismusressort bei der Abwicklung eingebunden sowie die Transparenzdatenbank zur effektiven Nutzung funktioneller wird. Für Henrike Brandstötter (ebenfalls NEOS) ist es von besonderer Bedeutung, dass parteinahe Vereine keine Gelder aus dem Fördertopf bekommen. Auch die SPÖ stimmte dem 20. COVID-19-Gesetz zu und informierte sich zunächst über die Details, Thomas Drozda etwa über die Aufteilung der dotierten 700 Mio. €. Weil man alle gemeinnützigen Vereine, die die Kriterien erfüllen, als Förderempfänger ausgewiesen habe, sei eine Summenzuteilung nicht ohne weiteres zu prognostizieren, erklärte Vizekanzler Werner Kogler. Für diese schlichte Definition habe man sich bewusst entschieden, um eine Gleichbehandlung zu erreichen, antwortete er auf eine Frage von SPÖ-Mandatarin Katharina Kucharowits. Kunst, Kultur und Sport wären zwar die größten Bereiche, der Fonds gelte aber auch etwa für gemeinnützige Sozialvereine, sofern sie durch die Pandemie von einem Kostenausfall betroffen sind, oder Vereine im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit. Mit den Erstauszahlungen soll so schnell als möglich nach der Gesetzes-Kundmachung Anfang Juni begonnen werden, so Kogler. Vorerst abgelehnt wurde der Gesetzesantrag von der FPÖ. Mandatar Volker Reifenberger schloss eine Zustimmung im Plenum aber nicht aus. Ihm zufolge käme das Paket zu spät, immerhin sei es unbestritten, dass es im Kulturbereich entsprechende Unterstützung braucht, sagte er. Er kritisierte ebenso wie sein FPÖ-Fraktionskollege Christian Lausch, dass noch keine konkrete Richtlinie zur Umsetzung vorliege und konnte nicht nachvollziehen, warum die Anträge nicht im Finanzamt abgewickelt werden. Der Vizekanzler informierte, dass die Wahl auf das AWS gefallen ist, weil man dort das wesentliche Know-How vermuten darf. Gerechnet wird mit über 20.000 Anträgen. SPÖ-Initiative zur Unterstützung freischaffender KünstlerInnen Auf einen umfassenden Rettungsschirm, der KünstlerInnen, Kulturinstitutionen und der Kreativbranche rasche, unbürokratische Hilfe während der Corona-Krise leistet, pochte bereits die SPÖ mittels eines Entschließungsantrags, der erneut vertagt wurde (419/A(E)). Zur Sicherung des Kulturstandortes Österreich werden konkrete Maßnahmen für den Kulturbereich inklusive der Kulturvermittlung, für Kulturinstitutionen sowie für die Kreativwirtschaft gefordert, die über die bereits getroffenen Einzelmaßnahmen hinaus gehen. SPÖ-Kultursprecher Thomas Drozda erläuterte, dass es seiner Fraktion vor allem darum geht, den durch die COVID-19-Maßnahmen ausgelösten Verdienstentgang für freischaffende KünstlerInnen zu kompensieren und ihnen eine finanzielle Perspektive zu geben. Dieser Bereich sei nicht aus dem Blickfeld geraten, sagte Vizekanzler Werner Kogler. Derzeit werde die bestmögliche Methode verhandelt, um die Freischaffenden zu unterstützen. Angedacht werde laut Kogler etwa ein eigenes COVID-19 Förderinstrument im Rahmen des Künstlersozialversicherungsfonds. Außerdem bestätigte der Vizekanzler die Nachfrage von SPÖ-Mandatarin Katharina Kucharowits, dass die Zahlungen der Soforthilfe innerhalb der Künstlersozialversicherung von 500 € auf 1.000 € erhöht werden. (Schluss Kulturausschuss) fan Rückfragen & Kontakt: Pressedienst der Parlamentsdirektion Parlamentskorrespondenz Tel. +43 1 40110/2272 pressedienst @ parlament.gv.at http://www.parlament.gv.at www.facebook.com/OeParl www.twitter.com/oeparl
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Im Landkreis Tirschenreuth sind am Freitag sechs weitere Corona-Fälle bestätigt worden. Damit steigt die Zahl der Infizierten im Landkreis auf zehn.
Hintergrund: Coronavirus fordert weitere Opfer: Zwei neue Todesfälle im Landkreis Tirschenreuth Bild: Center for Disease Control/Planet Pix via ZUMA Wire/dpa Mil Yqcj jlj xqicililjiic qx QZMQ-DqA-2 cljlxqjclxlx Yqjllxäjjl ilx cqx Mqxxljlxqq qqx Yjlixqq (Qxqxj clilijl 14 Zcj) ilixlj ql 2 Yäjjl qxqllxilqlx. 102 Qlxliclx lixj xqx il Mqxjijlil Yijliclxjlqxc qx jlj Aijqlljijqxiqxq cljlxqjclx. Mil Yqcj jlj Zcxlj, jil qx qxj lix QZMQ-DqA-2 cljlxqjclx lixj, jilqx jqqx Mqxjllqlx xüj Zllqxjclix qxj Mlclxllixxljliicljclix xqx cli 126 (+1), jil jlj Dqjqxq-Aijql-Dxxixiljxlx ilx qqx 1121 (+1) qxqliqicllx. Ylq 7-Aiiq-Qcclxqcc, xlq iic 100 000 Zlclijcqx jiljiqxqljcqcq Aijc xqx Aqilccqqclicqc, lqc li Aicxqxqlq Alxqljqcxqicj ciic Aicxqqiic iic 9,65 iqqicqqc (ii Mixcii cii qlq cilj jql 11,09). Zlq qccqjxlljc xiilc cic ciqc iqcii xqi jiqqxlqljqc Yixljqljclccqlqxc (9,54). Ylq Ailjjixcicxqxqlqq Miqxqicj (12,54) icx Qicqlqxqc (10,93) lc Djqxcxicqqc jijqc jql xqx 7-Aiiq-Qcclxqcc iqxlcicüili jöjqxq Qqxcq, xqx Aicxqxqlq Aqiqcixc clqic qcliq xixiccqx (8,48). Yqx Yixljqljclccqlqxc cüx xlq Djqxjcicc jqcxäic jql xqx 7-Aiiq-Qcclxqcc 9,92 icx cüx Djqxcxicqqc jql 10,49 cqi Zxqxicqcq jxi 100.000 Zlclijcqx.
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Düsseldorf (ots) - Grünen-Chef Robert Habeck hat die Ministerpräsidenten der Länder zu mehr Einheitlichkeit im Vorgehen in der Corona-Krise aufgerufen und vor "Machttaktik" gewarnt. "Im Moment geht es unter den Ländern zu wie beim Hornberger Schießen, auch darum, wer der schönste Schützenkönig ist", sagte Habeck der Düsseldorfer "Rheinischen Post". Die Lage sei zu ernst für die Machttaktik in innerparteilichen Auseinandersetzungen, sagte Habeck insbesondere mit Blick auf die Auseinandersetzung zwischen Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU). Deutschland brauche einen gemeinsamen Plan. "Und da sollten sich die Länderfürsten besser abstimmen und mehr zurückhalten. Führen bedeutet nicht vorpreschen, sondern sich zurückzunehmen", sagte Habeck. Der Grünen-Chef betonte zugleich, die Länder seien unterschiedlich stark betroffen. Eine Stärke des Föderalismus sei, dass er regional unterschiedlich agieren kann. "Aber das müsste auf einer gemeinsamen, objektiven Grundlage, Risikoeinschätzung und nach klaren Kriterien passieren." Die Bundesregierung müsse das vielstimmige Orchester der Länder so dirigieren, dass diese zwar ihre unterschiedlichen Instrumente spielten, aber die Noten müssten gleich sein, forderte Habeck. "Dann wäre es in Ordnung, wenn das eine Land seine Restaurants früher öffnet als ein anderes." Pressekontakt: Rheinische Post Redaktion Telefon: (0211) 505-2627 Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/30621/4585614 Kostenloser Wertpapierhandel auf Smartbroker.de
Düsseldorf (ots) - Wegen der Corona-Krise erwartet Insolvenzverwalter Biner Bähr eine Pleitewelle. "Seit 2010 ist die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland kontinuierlich gesunken, bis auf knapp 19.000 im vergangenen Jahr. Das wird sich jetzt rapide ändern. Ich persönlich rechne für das kommende Jahr mit mehr als 30.000 Unternehmensinsolvenzen und einer Arbeitslosenzahl zwischen vier und fünf Millionen", sagte Bähr der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Montag). Weiter erklärte er, die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht durch die Bundesregierung sei zwar in der gegenwärtigen Lage sinnvoll. "Allerdings wird die Gefahr einer Insolvenzwelle dadurch nicht gebannt, sondern nur in die Zukunft verschoben. Denn viele Unternehmen werden die Umsätze, die ihnen durch die Schließungen entgehen, nicht oder nicht ganz nachholen können. Gleichzeitig bleiben die Verbindlichkeiten bestehen." Pressekontakt: Rheinische Post Redaktion Telefon: (0211) 505-2627 Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/30621/4593368 Kostenloser Wertpapierhandel auf Smartbroker.de
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Laut einer Studie der Universität Leipzig vertreten AfD-Wähler antidemokratische, antisemitische und muslimfeindliche Positionen. Anhänger dieses politischen Gedankenguts hätten in der AfD „eine politische Heimat gefunden“. Der Thüringer AfD-Vorsitzende Björn Höcke (Mitte) nimmt am 1. September 2018 in Chemnitz an einer Demonstration von AfD und Pegida teil. Rechts neben ihm: Pegida-Chef Lutz Bachmann. Bild: dpa Viele AfD-Anhänger wählen die Partei offenbar nicht trotz, sondern wegen ihrer antidemokratischen Positionen. Das geht aus einer am Dienstag veröffentlichten repräsentativen Umfrage der Universität Leipzig hervor. In keiner anderen Wählergruppe seien rechtsextreme Einstellungen und Muslimfeindschaft weiter verbreitet als unter den Wählern der AfD, erklärte der Extremismusforscher und Leiter der Studie, Oliver Decker. Zudem hätte sie deutlichere antisemitische Einstellungen. Insgesamt zeigten die AfD-Wähler laut Studie bei antidemokratischen Einstellungen deutlich höhere Zustimmungswerte als die Anhänger anderer Parteien. 80,6 Prozent der AfD-Wähler gaben demnach an, sich durch „die vielen Muslime“ fremd im eigenen Land zu fühlen. Mehr als 70 Prozent fanden, Muslimen sollte die Zuwanderung nach Deutschland untersagt werden. Zudem ist der Umfrage zufolge jeder fünfte AfD-Anhänger bereit zur Anwendung körperlicher Gewalt, um eigene Interessen durchzusetzen. Mehr als die Hälfte der AfD-Wähler findet Ressentiments gegen Juden mindestens teilweise verständlich Decker erläuterte, jene Bundesbürger, die zwar schon lange extrem rechte Einstellungen teilten – sei es Chauvinismus, Befürwortung einer Diktatur, Antisemitismus oder Ausländerfeindlichkeit – aber bis 2014 SPD oder CDU wählten, stimmten jetzt für eine Partei, die eine Programmatik entsprechend ihrer Einstellung umsetzt. „Sie haben in der AfD eine politische Heimat gefunden“, so der Wissenschaftler. Vor dem Hintergrund der Ereignisse der vergangenen Monate, der Ermordung des hessischen Politikers Walter Lübcke, des Attentats auf die Synagoge in Halle und der anschließenden Morde sowie des jüngsten rassistischen Terroranschlags in Hanau, „ist diese klare Positionierung gegen den demokratischen Zusammenhalt mit Sorge zu betrachten“, sagte Decker. Im Rahmen der Leipziger Autoritarismus-Studien befragten die Forscher von Mai bis Juli 2018 insgesamt 2344 Personen im Alter zwischen 18 und 91 Jahren zu ihren politischen Einstellungen.
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