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Daten/Audio1.mp3, "Ulrich Sattler geboren am 3.8.1970 in Ulm wohnhaft in Waldshut Ahornweg 25 wird angeklagt er habe folgende Straftaten begangen: 1. Er habe am 8.9.2013 gegen 1 Uhr – nach Genuss zweier Gläsern Bier und 25 Schnäpsen in der Zeit vom 7.9.2013 gegen 18 Uhr bis 8.9.2013 gegen 1 Uhr und dadurch erheblich verminderter Schuldfähigkeit – seinen PKW Marke Fiat polizeiliches Kennzeichen LÖ NA 15 von der Gaststätte „Kupferpfanne“ in Waldshut zu seiner einige hundert Meter entfernt befindlichen Wohnung Ahornweg 25 gefahren obwohl er – wie er gewusst habe – infolge seiner alkoholischen Beeinflussung fahrunfähig gewesen sei. Blutalkoholgehalt zwischen 1 Uhr und 1 Uhr 30 ungefähr 2 5‰ bis 3‰.2. Nach Betreten des Hofes des Anwesens Ahornweg 25 sei er von seinem 72- jährigen als sehr streitsüchtig bekannten Vater Jakob Sattler erheblich beschimpft und mit einem Beil bedroht worden. Die dadurch hervorgerufene Erregung und die Blutalkoholkonzentration haben ihn in einen die strafrechtliche Verantwortlichkeit ausschließenden Zustand versetzt. In diesem Zustand habe er sich gewaltsam Zutritt zu dem im Erdgeschoss gelegenen Schlafzimmer seines Vaters verschafft worauf es dort zu einer tätlichen Auseinandersetzung gekommen sei. Im Verlauf dieser Auseinandersetzung habe er seinem Vater – teilweise mittels eines stumpfen Werkzeuges – mehrere heftige Schläge auf den Schädel und den Körper versetzt so dass Jakob Sattler Weichteilverletzungen und einige Rippenbrüche erlitten habe die seine Einlieferung ins Krankenhaus Waldshut erforderlich gemacht haben. Dort sei er am 8.9.2013 gegen 17 Uhr 40 an einem durch die Verletzungen bedingten Herzversagen bei Fettembolie gestorben. Er habe somit in zwei rechtlich selbstständigen Handlungen:1. Im Falle 1 im Verkehr ein Fahrzeug geführt obwohl er infolge des Genusses alkoholischer Getränke nicht in der Lage gewesen sei das Fahrzeug sicher zu führen wobei die Fähigkeit das Unrecht der Tat einzusehen oder nach dieser Einsicht zu handeln bei Begehung der Tat wegen einer tiefgreifenden Bewusstseinsstörung erheblich vermindert gewesen sei.2. im Falle 2 sich fahrlässig durch alkoholische Getränke in einen Rausch versetzt und in diesem Zustand eine rechtswidrige Tat – nämlich einen Totschlag – begangen und könne ihretwegen nicht bestraft werden weil er infolge des Rausches schuldunfähig gewesen sei. Aus der Tat unter Ziffer 1 ergebe sich dass er zum Führen von Kraftfahrzeugen ungeeignet sei. Vergehen strafbar nach den Paragrafen 323a Strafgesetzbuch in Verbindung mit Paragrafen 212 316 Abs. 1 20 21 53 69 69a Strafgesetzbuch gemacht."
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Daten/Audio2.mp3, "Ulrich Sattler geboren am 3.8.1970 in Ulm wohnhaft in Waldshut Ahornweg 25 wird angeklagt er habe folgende Straftaten begangen: 1. Er habe am 8.9.2013 gegen 1 Uhr – nach Genuss von zwei Gläsern Bier und 25 Schnäpsen in der Zeit vom 7.9.2013 gegen 18 Uhr bis 8.9. gegen 1 Uhr und dadurch erheblich verminderter Schuldfähigkeit – seinen PKW Marke Fiat polizeiliches Kennzeichen LÖ NA 15 von der Gaststätte „Kupferpfanne“ in Waldshut zu seiner einige hundert Meter entfernt befindlichen Wohnung Ahornweg 25 gefahren obwohl er – wie er gewusst habe – infolge seiner alkoholischen Beeinflussung fahrunfähig gewesen sei. Blutalkoholgehalt zwischen 1 Uhr und 1 Uhr 30 circa 25 bis 30‰. 2. Nach Betreten des Hofes des Anwesens Ahornweg 25 sei er von seinem 72- jährigen als sehr streitsüchtig bekannten Vater Jakob Sattler erheblich beschimpft und mit einem Beil bedroht worden. Die dadurch hervorgerufene Erregung und die hohe Blutalkoholkonzentration haben ihn in einen die strafrechtliche Verantwortlichkeit ausschließenden Zustand versetzt. In diesem Zustand habe er sich gewaltsam Zutritt zu dem im Erdgeschoss gelegenen Schlafzimmer seines Vaters verschafft worauf es dort zu einer tätlichen Auseinandersetzung gekommen sei. Im Verlauf dieser Auseinandersetzung habe er seinem Vater – teilweise mittels eines stumpfen Werkzeuges – mehrere heftige Schläge auf den Schädel und den Körper versetzt so dass Jakob Sattler Weichteilverletzungen und einige Rippenbrüche erlitten habe die seine Einlieferung ins Krankenhaus Waldshut erforderlich gemacht haben. Dort sei er am 8.9.2013 gegen 17 Uhr 40 an einem durch die Verletzungen bedingten Herzversagen bei Fettembolie gestorben. Er habe somit in rechtlich zwei selbstständigen Handlungen: 1. im Falle 1 im Verkehr ein Fahrzeug geführt obwohl er infolge des Genusses alkoholischer Getränke nicht in der Lage gewesen sei das Fahrzeug sicher zu führen wobei die Fähigkeit das Unrecht der Tat einzusehen oder nach dieser Einsicht zu handeln bei Begehung der Tat wegen einer tiefgreifenden Bewusstseinsstörung erheblich vermindert gewesen sei. 2. im Falle 2 sich fahrlässig durch alkoholische Getränke in einen Rausch versetzt und in diesem Zustand eine rechtswidrige Tat – nämlich einen Totschlag – begangen und könne ihretwegen nicht bestraft werden weil er infolge des Rausches schuldunfähig gewesen sei. Aus der Tat unter Ziffer 1 ergebe sich dass er zum Führen von Kraftfahrzeugen ungeeignet sei. Vergehen strafbar nach den Paragrafen 323a Strafgesetzbuch in Verbindung mit Paragrafen 212 316 Abs. 1 20 21 53 69 und 69a Strafgesetzbuch gemacht."
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Daten/Audio3.mp3, "Der Autoschlosser Walter Reichard geboren am 15.3.1975 in Frankfurt am Main wohnhaft in 61250 Usingen Taunusstraße 15 Deutscher ledig wird angeklagt am 5. Juni 2014 in Frankfurt am Main durch drei selbstständige Taten 1 und 2 in zwei Fällen einen weit anderen körperlich misshandelt oder an der Gesundheit beschädigt zu haben und zwar teilweise mittels eines gefährlichen Werkzeugs oder mittels einer das Leben gefährdenden Behandlung davon in einem Fall tateinheitlich hiermit einen Menschen der Freiheit beraubt zu haben in einem weiteren Fall als Unfallbeteiligter nach einem Unfall im Straßenverkehr sich vom Unfallort entfernt zu haben bevor er zugunsten des Geschädigten die Feststellung seiner Person seines Fahrzeugs und der Art seiner Beteiligung durch eine Anwesenheit und durch die Angabe dass er an dem Unfall beteiligt ist ermöglicht hat. Zu erstens: Am 5.6.2014 gegen 20 Uhr traf der Angeschuldigte an der Bar der Tanzschule Ritter in Frankfurt am Main seine ehemalige Freundin die Sekretärin Elke Wiegand. Er äußerte sich gegenüber der Zeugin es sei eine Frechheit dass sie sich in der Tanzschule aufhalte sie solle sofort verschwinden. Die Zeugin Wiegand lief daraufhin in den Hof des Hauses und von dort auf den Gehweg. Dort hielt der Angeklagte sie am Arm fest zog sie an ihren Haaren und trat sie gegen den linken Oberschenkel und das Gesäß. Sie fiel infolge dieser Misshandlung zu Boden. Nunmehr traf der Angeschuldigte mit den beschuhten Füßen auf sie ein. Sie zog sich Prellungen am Kopf Gesäß und an den Beinen zu. Zu zweitens: Nachdem der Angeschuldigte von der Zeugin Wiegand abgelassen hatte fuhr er mit seinem in einer Seitenstraße geparkten PKW vor die Tanzschule und parkte auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Der Zeuge Berg der von Freunden der Zeugin Wiegand erfahren hatte dass diese geschlagen worden sei begab sich zu dem Fahrzeug der Angeschuldigten und stellte sich vor den Wagen um das Eintreffen der herbeigerufenen Polizei abzuwarten. Der Angeschuldigte ließ daraufhin den Wagen plötzlich an und fuhr mit erheblicher Geschwindigkeit los. Der Zeuge Berg der nicht mehr ausweichen konnte fiel auf die Kühlerhaube des Wagens. Er konnte sich nur mit Mühe am Dach des Fahrzeugs festhalten. Der Angeschuldigte fuhr ohne anzuhalten weiter durch verschiedene Seitenstraßen. Erst als er vor einer Ampel halten musste konnte der Zeuge Berg von dem Wagendach springen auf das er inzwischen geklettert war. Er zog sich durch die Fahrt auf dem Dach des Angeschuldigten erhebliche Prellungen am rechten Knie an der linken Schulter und am Oberarm sowie Hautabschürfungen am linken Schienbein zu. Zu drittens: Als der Zeuge Berg den Angeschuldigten unter Hinweis auf seine Verletzungen zur Rede stellte fuhr dieser sofort weiter. Seine Personalien konnten erst in der Wohnung des Angeschuldigten von der Polizei festgestellt werden. Vergehen strafbar nach Paragraf 142 224 Absatz 1 Nummer 2 und Nummer 5 239 52 53 69 69a StGB. Der Angeschuldigte hat sich durch diese Taten als ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen erwiesen."
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Daten/Audio1.mp3, "Ulrich Sattler geboren am 3.8.1970 in Ulm wohnhaft in Waldshut Ahornweg 25 wird angeklagt er habe folgende Straftaten begangen: 1. Er habe am 8.9.2013 gegen 1 Uhr – nach Genuss zweier Gläsern Bier und 25 Schnäpsen in der Zeit vom 7.9.2013 gegen 18 Uhr bis 8.9.2013 gegen 1 Uhr und dadurch erheblich verminderter Schuldfähigkeit – seinen PKW Marke Fiat polizeiliches Kennzeichen LÖ NA 15 von der Gaststätte „Kupferpfanne“ in Waldshut zu seiner einige hundert Meter entfernt befindlichen Wohnung Ahornweg 25 gefahren obwohl er – wie er gewusst habe – infolge seiner alkoholischen Beeinflussung fahrunfähig gewesen sei. Blutalkoholgehalt zwischen 1 Uhr und 1 Uhr 30 ungefähr 2 5‰ bis 3‰.2. Nach Betreten des Hofes des Anwesens Ahornweg 25 sei er von seinem 72- jährigen als sehr streitsüchtig bekannten Vater Jakob Sattler erheblich beschimpft und mit einem Beil bedroht worden. Die dadurch hervorgerufene Erregung und die Blutalkoholkonzentration haben ihn in einen die strafrechtliche Verantwortlichkeit ausschließenden Zustand versetzt. In diesem Zustand habe er sich gewaltsam Zutritt zu dem im Erdgeschoss gelegenen Schlafzimmer seines Vaters verschafft worauf es dort zu einer tätlichen Auseinandersetzung gekommen sei. Im Verlauf dieser Auseinandersetzung habe er seinem Vater – teilweise mittels eines stumpfen Werkzeuges – mehrere heftige Schläge auf den Schädel und den Körper versetzt so dass Jakob Sattler Weichteilverletzungen und einige Rippenbrüche erlitten habe die seine Einlieferung ins Krankenhaus Waldshut erforderlich gemacht haben. Dort sei er am 8.9.2013 gegen 17 Uhr 40 an einem durch die Verletzungen bedingten Herzversagen bei Fettembolie gestorben. Er habe somit in zwei rechtlich selbstständigen Handlungen:1. Im Falle 1 im Verkehr ein Fahrzeug geführt obwohl er infolge des Genusses alkoholischer Getränke nicht in der Lage gewesen sei das Fahrzeug sicher zu führen wobei die Fähigkeit das Unrecht der Tat einzusehen oder nach dieser Einsicht zu handeln bei Begehung der Tat wegen einer tiefgreifenden Bewusstseinsstörung erheblich vermindert gewesen sei.2. im Falle 2 sich fahrlässig durch alkoholische Getränke in einen Rausch versetzt und in diesem Zustand eine rechtswidrige Tat – nämlich einen Totschlag – begangen und könne ihretwegen nicht bestraft werden weil er infolge des Rausches schuldunfähig gewesen sei. Aus der Tat unter Ziffer 1 ergebe sich dass er zum Führen von Kraftfahrzeugen ungeeignet sei. Vergehen strafbar nach den Paragrafen 323a Strafgesetzbuch in Verbindung mit Paragrafen 212 316 Abs. 1 20 21 53 69 69a Strafgesetzbuch gemacht."
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Daten/Audio2.mp3, "Ulrich Sattler geboren am 3.8.1970 in Ulm wohnhaft in Waldshut Ahornweg 25 wird angeklagt er habe folgende Straftaten begangen: 1. Er habe am 8.9.2013 gegen 1 Uhr – nach Genuss von zwei Gläsern Bier und 25 Schnäpsen in der Zeit vom 7.9.2013 gegen 18 Uhr bis 8.9. gegen 1 Uhr und dadurch erheblich verminderter Schuldfähigkeit – seinen PKW Marke Fiat polizeiliches Kennzeichen LÖ NA 15 von der Gaststätte „Kupferpfanne“ in Waldshut zu seiner einige hundert Meter entfernt befindlichen Wohnung Ahornweg 25 gefahren obwohl er – wie er gewusst habe – infolge seiner alkoholischen Beeinflussung fahrunfähig gewesen sei. Blutalkoholgehalt zwischen 1 Uhr und 1 Uhr 30 circa 25 bis 30‰. 2. Nach Betreten des Hofes des Anwesens Ahornweg 25 sei er von seinem 72- jährigen als sehr streitsüchtig bekannten Vater Jakob Sattler erheblich beschimpft und mit einem Beil bedroht worden. Die dadurch hervorgerufene Erregung und die hohe Blutalkoholkonzentration haben ihn in einen die strafrechtliche Verantwortlichkeit ausschließenden Zustand versetzt. In diesem Zustand habe er sich gewaltsam Zutritt zu dem im Erdgeschoss gelegenen Schlafzimmer seines Vaters verschafft worauf es dort zu einer tätlichen Auseinandersetzung gekommen sei. Im Verlauf dieser Auseinandersetzung habe er seinem Vater – teilweise mittels eines stumpfen Werkzeuges – mehrere heftige Schläge auf den Schädel und den Körper versetzt so dass Jakob Sattler Weichteilverletzungen und einige Rippenbrüche erlitten habe die seine Einlieferung ins Krankenhaus Waldshut erforderlich gemacht haben. Dort sei er am 8.9.2013 gegen 17 Uhr 40 an einem durch die Verletzungen bedingten Herzversagen bei Fettembolie gestorben. Er habe somit in rechtlich zwei selbstständigen Handlungen: 1. im Falle 1 im Verkehr ein Fahrzeug geführt obwohl er infolge des Genusses alkoholischer Getränke nicht in der Lage gewesen sei das Fahrzeug sicher zu führen wobei die Fähigkeit das Unrecht der Tat einzusehen oder nach dieser Einsicht zu handeln bei Begehung der Tat wegen einer tiefgreifenden Bewusstseinsstörung erheblich vermindert gewesen sei. 2. im Falle 2 sich fahrlässig durch alkoholische Getränke in einen Rausch versetzt und in diesem Zustand eine rechtswidrige Tat – nämlich einen Totschlag – begangen und könne ihretwegen nicht bestraft werden weil er infolge des Rausches schuldunfähig gewesen sei. Aus der Tat unter Ziffer 1 ergebe sich dass er zum Führen von Kraftfahrzeugen ungeeignet sei. Vergehen strafbar nach den Paragrafen 323a Strafgesetzbuch in Verbindung mit Paragrafen 212 316 Abs. 1 20 21 53 69 und 69a Strafgesetzbuch gemacht."
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Daten/Audio3.mp3, "Der Autoschlosser Walter Reichard geboren am 15.3.1975 in Frankfurt am Main wohnhaft in 61250 Usingen Taunusstraße 15 Deutscher ledig wird angeklagt am 5. Juni 2014 in Frankfurt am Main durch drei selbstständige Taten 1 und 2 in zwei Fällen einen weit anderen körperlich misshandelt oder an der Gesundheit beschädigt zu haben und zwar teilweise mittels eines gefährlichen Werkzeugs oder mittels einer das Leben gefährdenden Behandlung davon in einem Fall tateinheitlich hiermit einen Menschen der Freiheit beraubt zu haben in einem weiteren Fall als Unfallbeteiligter nach einem Unfall im Straßenverkehr sich vom Unfallort entfernt zu haben bevor er zugunsten des Geschädigten die Feststellung seiner Person seines Fahrzeugs und der Art seiner Beteiligung durch eine Anwesenheit und durch die Angabe dass er an dem Unfall beteiligt ist ermöglicht hat. Zu erstens: Am 5.6.2014 gegen 20 Uhr traf der Angeschuldigte an der Bar der Tanzschule Ritter in Frankfurt am Main seine ehemalige Freundin die Sekretärin Elke Wiegand. Er äußerte sich gegenüber der Zeugin es sei eine Frechheit dass sie sich in der Tanzschule aufhalte sie solle sofort verschwinden. Die Zeugin Wiegand lief daraufhin in den Hof des Hauses und von dort auf den Gehweg. Dort hielt der Angeklagte sie am Arm fest zog sie an ihren Haaren und trat sie gegen den linken Oberschenkel und das Gesäß. Sie fiel infolge dieser Misshandlung zu Boden. Nunmehr traf der Angeschuldigte mit den beschuhten Füßen auf sie ein. Sie zog sich Prellungen am Kopf Gesäß und an den Beinen zu. Zu zweitens: Nachdem der Angeschuldigte von der Zeugin Wiegand abgelassen hatte fuhr er mit seinem in einer Seitenstraße geparkten PKW vor die Tanzschule und parkte auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Der Zeuge Berg der von Freunden der Zeugin Wiegand erfahren hatte dass diese geschlagen worden sei begab sich zu dem Fahrzeug der Angeschuldigten und stellte sich vor den Wagen um das Eintreffen der herbeigerufenen Polizei abzuwarten. Der Angeschuldigte ließ daraufhin den Wagen plötzlich an und fuhr mit erheblicher Geschwindigkeit los. Der Zeuge Berg der nicht mehr ausweichen konnte fiel auf die Kühlerhaube des Wagens. Er konnte sich nur mit Mühe am Dach des Fahrzeugs festhalten. Der Angeschuldigte fuhr ohne anzuhalten weiter durch verschiedene Seitenstraßen. Erst als er vor einer Ampel halten musste konnte der Zeuge Berg von dem Wagendach springen auf das er inzwischen geklettert war. Er zog sich durch die Fahrt auf dem Dach des Angeschuldigten erhebliche Prellungen am rechten Knie an der linken Schulter und am Oberarm sowie Hautabschürfungen am linken Schienbein zu. Zu drittens: Als der Zeuge Berg den Angeschuldigten unter Hinweis auf seine Verletzungen zur Rede stellte fuhr dieser sofort weiter. Seine Personalien konnten erst in der Wohnung des Angeschuldigten von der Polizei festgestellt werden. Vergehen strafbar nach Paragraf 142 224 Absatz 1 Nummer 2 und Nummer 5 239 52 53 69 69a StGB. Der Angeschuldigte hat sich durch diese Taten als ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen erwiesen."
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