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Problembeschreibung ❓ Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden? Die Corona-Zeit hat gezeigt, dass eine schnelle digitale Lösung nicht unbedingt eine gute Lösung ist. Viele Anwendungen oder Online-Plattformen sind nicht auf eine inklusive Bildung ausgelegt oder barrierefrei. Digitalisierung bringt Potenzial für die Schule mit, aber es bedarf einer gezielten Programmentwicklung, um jede:n Schüler:in beim digitalen Lernen mitzunehmen. ❓ Wer ist von dieser Problemstellung betroffen? Im Schulkontext sind von dieser Problemstellung Schüler:innen und Lehrer:innen betroffen. Sie sind für eine effektive Nutzung darauf angewiesen, dass Entwickler:innen spezielle Bedürfnisse bezüglich der Handhabung berücksichtigen. Gute Programme haben das Potenzial, in optimaler Form auf diese speziellen Bedürfnisse der Anwender:innen einzugehen. Ein Beispiel für unseren Ansatz ist die Verwendung von leichter Sprache: Es gibt viele Lernprogramme am Computer oder Tablet. Doch manche Schüler:innen können die Programme nicht oder nur bedingt nutzen. Zum Beispiel: Das Programm zeigt zu viel Text bzw. Informationen auf einmal. Die Entwickler von Lernprogrammen müssen deshalb Schüler:innen und Lehrer:innen besser verstehen lernen. Sie benötigen dafür entsprechende Hilfe und Tipps. Dann können sie überlegen: Wie können alle Menschen das Lernprogramm bestmöglich nutzen? Ein gutes Lernprogramm schließt niemanden aus. ❓ Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt? Derzeit gibt es kaum Handlungsempfehlungen, die eine inklusive und barrierefreie Softwareentwicklung ermöglichen. Aus unserer Sicht ist die größte Herausforderung, den Entwickler:innen von digitalen Bildungslösungen in aller Vielfalt die Kenntnisse und Fähigkeiten von Schüler:innen näherzubringen, die auf besondere Unterstützung bei der Nutzung von digitalen Angeboten angewiesen sind. Lösungsbeschreibung ❓ Was ist Euer Lösungsansatz? Der Ansatz für unser Projekt ist, Inklusion und Barrierefreiheit auf den Bereich der Entwicklung von digitalen Lösungen im Bildungskontext auszuweiten. Zu diesem Zweck entwickeln wir eine interaktive Plattform, auf der Expert:innen die speziellen Anforderungen für alle Zielgruppen beschreiben können. Softwareentwickler:innen können auf diese Handlungsempfehlungen zugreifen und sie in ihren Produkten umsetzen. ❓ Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus? Wir gehen von der Annahme aus, dass Entwickler:innen von digitalen Bildungslösungen den Bedarf an Barrierefreiheit oft nicht in der vollen Bandbreite kennen, und entwerfen deshalb Handlungsempfehlungen für sie. Wir sind der Meinung, dass barrierefreie Digitalisierung ein Schlüssel für soziale Gerechtigkeit ist. ❓ Wer profitiert von dieser Lösung? Von unseren Handlungsempfehlungen profitieren Entwickler:innen, Schüler:innen, Lehrer:innen, Eltern und vor allem die Kinder. So können sie ungehindert an Bildung teilhaben. Die gesamte Gesellschaft kann von der Vielfalt profitieren. ❓ Wer nutzt diese Lösung? Unsere Lösung nutzen Entwickler:innen bei der Programmierung von digitalen Bildungsangeboten. Eltern und Pädagog:innen können die Plattform nutzen, um die am besten geeignete Anwendung für ihre Nutzergruppe auszuwählen, und Lernende, um sich die beste Lernunterstützung individuell aussuchen zu können. ❓ Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? Im Hinblick darauf, dass weitere Phasen von Fernlernen und Homeschooling in Zukunft anstehen, können bereits bestehende digitale Angebote auf ihre Barrierefreiheit überprüft werden und gegebenenfalls überarbeitet werden. Auch Schüler:innen, die schon bisher aus welchen Gründen auch immer nicht am Präsenzunterricht teilnehmen konnten, erhalten mit unserer Lösung gezielt Optionen zum Zugang zu Bildungsangeboten. ❓ Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung? Perspektivisch fördern wir Inklusion und Barrierefreiheit in der digitalen Bildung unseres Landes und darüber hinaus. Unsere Handlungsempfehlungen sollen ein Kompendium werden, das von allen Beteiligten stetig überprüft und erweitert werden kann. Es folgt somit digitalen Innovationen und Nutzer:innen profitieren fortwährend davon. ❓ Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung? In Zusammenarbeit von Pädagog:innen, Eltern, Webentwickler:innen und Selbstvertreter:innen ist unser Projekt sehr gut umsetzbar und skalierbar. Unsere Lösung kann über Schule hinaus auch auf andere (Bildungs-) Einrichtungen, wie z.B. Universitäten und auf andere Nutzergruppen wie z.B. Senior:innen erweitert werden. Außerdem ist eine Erweiterung durch Mehrsprachigkeit über Ländergrenzen hinaus denkbar. Vorgehen und Fortschritt ❓ Wie ist der Lösungsansatz entstanden? Der Lösungsansatz ist im Rahmen des Teamaustauschs aus der Überlegung, Optimierungsbedarf in digitalen Angeboten hinsichtlich einer inklusiven Nutzung in der Schule abzubilden, entstanden. ❓ Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche? Die wichtigsten Meilensteine waren: Teamfindung bzw. Teambildung innerhalb des avisierten Themenfeldes Stoffsammlung und Brainstorming auf einem Etherpad Strukturierung unserer Stoffsammlung und Anlegen von Personas Umzug zu Trello, um die Arbeit an unserem Projekt besser zu organisieren Konzentration auf Inhalte und Entwicklung der Projektbeschreibung Entwurf der Handlungsempfehlungen Produktion des Videos Aufsetzen der Website Sicherung der Domain: digitale-bildung-barrierefrei.de ❓ Wenn Ihr auf einer bestehenden Lösung aufgebaut habt: bitte beschreibt den Status am Anfang des Hackathons, so dass wir den Fortschritt während der Woche angemessen beurteilen können. Unsere Idee einer Plattform für Handlungsempfehlungen für barrierefreie, inklusive digitale Bildungslösungen ist nicht auf einer bestehenden Lösung aufgebaut, sondern in ihrer jetzigen Form neu im Team entstanden. Nächste Schritte ❓ Wie testet ihr Eure Annahmen? Wir haben unsere Annahmen durch Webrecherchen und Erfahrungsberichte von teilnehmenden Expert:innen getestet. Unsere Handlungsempfehlungen werden von Selbstvertreter:innen der beispielhaft dargestellten Personengruppen auf Relevanz und Vollständigkeit überprüft. Wir vernetzen uns mit Entwickler:innen, die sich mit A11Y auskennen um die Handlungsempfehlungen auch aus ihrer Perspektive zu checken. ❓ Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung? Der nächste Schritt ist, eine Rechtsform oder Trägerschaft zu finden, die unsere Lösung aufgreift und weiter fördert. ❓ Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget)? Wir benötigen nationale und internationale politische Unterstützung, um nachhaltig Barrierefreiheit und Inklusion im Bildungskontext zu garantieren. Wir sehen zudem die Notwendigkeit, unser Projekt mit der europäischen Initiative Child Guarentee zu verknüpfen. ❓ Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team? Ja, denn wir haben als Pädagog:innen, Lehrer:innen, Eltern und Webentwickler:innen ein gemeinsames Ziel vor Augen. Die Symbiose im Team aus Inhaltserarbeitung, Webdesign und Management hat ein einmaliges Potential, die Plattform so weiter zu entwickeln, dass alle heute noch Benachteiligten davon profitieren können und in Zukunft auf ihrem Bildungsweg auch dank der Digitalisierung optimal mitgenommen werden. Vision und Ausblick: Unsere Vision ist, dass langfristig jeder in unserer Gesellschaft auf gerechte Weise bestmöglich von digitalen Bildungsangeboten profitiert und optimal gefördert wird. Unsere Handlungsempfehlungen für digitale inklusive Bildungsangebote sollen auf einer Website zur Verfügung stehen, die beständig erweitert wird, um Barrierefreiheit von Anwendungen für alle Nutzer:innen zu ermöglichen. Bestehende Bildungsmedien könnten danach "getaggt" werden, ob sie diesen Empfehlungen zur Zugänglichkeit folgen und barrierefrei sind. Dies würde auch Lehrer:innen ermöglichen, die am besten für ihre Schüler:innen geeigneten Anwendungen auszuwählen. Unsere Handlungsempfehlungen können von Selbstvertreter:innen evaluiert werden. Dies entspricht einer internen Qualitätskontrolle und Priorisierung, worauf Softwareentwickler:innen aufbauen können. Entwickler:innen können sich auch an eine Prüfgruppe von Selbstvertreter:innen mit unterschiedlichen Bedürfnissen wenden, oder sich mit anderen Entwickler:innen vernetzen. Sie finden auf unserer Website auch eine Liste von Expert:innen, die z.B. Texte in Leichte Sprache oder Gebärdensprache übersetzen, oder die Symbolbibliotheken anbieten. Wir wünschen uns, dass zukünftig digitale inklusive Bildungsangebote damit werben können, dass sie die Handlungsempfehlungen unserer Plattform unterstützen. Dies kann im Sinne von "Inklusion by Design" ein Qualitätsmerkmal oder Gütesiegel für digitale Lernangebote sein. Built With font-awesome google-fonts html php wordpress Try it out www.digitale-bildung-barrierefrei.de
#DigitaleBildungBarrierefrei
Inklusion und Barrierefreiheit in digitalen Bildungslösungen
['Marie Just', 'Jan Loeschner', 'Anke Schoettler', 'Andrea Bittl', 'Christian Urff', 'Kittie M', 'Heike Fuchs', 'Mario Hamann', 'Simo Suihkonen', 'Jutta Kuhlmann', 'Lilli Lala']
[]
['font-awesome', 'google-fonts', 'html', 'php', 'wordpress']
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https://devpost.com/software/platzhalter-4cz2ma
Problembeschreibung • Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden? Da wir uns eine Veränderung unseres Bildungssystems wünschen und neue innovative Konzepte begleiten, unterstützen und vernetzen wollen. • Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt? Das es viele gute Schulkonzepte gibt, die aber aktuell zu umfangreich und komplex auf Plattformen zur Verfügung stehen. Um Schulen flächendeckend die Chance zu geben sich in neue Lernorte zu verwandeln, braucht es konkretere und kleinere Bausteine von Schulkonzepten, die mit wenig Aufwand an Bildungsorten realisiert werden können. • Wer ist von dieser Problemstellung betroffen? Alle Bildungsakteure bzw. die gesamte Gesellschaft. Lösungsbeschreibung • Was ist Euer Lösungsansatz? Unser Lösungsansatz ist, an schon existierenden, revolutionären und preisgekrönten Schulen anzusetzen und diese Konzepte und deren Bausteine für die Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen und weiter zu entwickeln. Zusätzlich soll Vernetzung von kreativen und motivierten Bildungsakteuren stattfinden, die unsere Lernorte der Zukunft mitgestalten. • Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus? Wir gehen davon aus, dass viele Pädagogen und Pädagoginnen sich schwer tun konkrete Ideen zu finden, um Schulen zu innovativen Bildungsorten umzuwandeln. • Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung? Es profitieren davon alle Schulen in Deutschland und interessierte Bildungsakteure. • Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? Es gibt die Chance eines Aufbruchs im Bildungssystem, Schule auf eine neue Art zu sehen und zu gestalten. • Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung? Der langfristige Wert liegt in der Veränderung des bestehenden Bildungssystems durch die Bündelung der Kräfte, Potenziale und Ideen aller Beteiligten. Die Plattform enthält eine Eigendynamik, vernetzt Bildungsakteure und entwickelt die Bildungsorte der Zukunft immer weiter. • Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung? Unsere Lösung benötigt ein Kernteam, die alle zusammen trägt und strukturiert. Scouts würden preisgekrönte Schule auf ihre Schulkonzepte untersuchen und die Informationen sammeln. Die Erstellung der Plattform ist technisch gut machbar. Die Plattform muss eine feste Finanzierung haben, damit sie kontinuierlich und intensiv betreut wird, damit die Qualität und Aktualität der Beiträge stets gewährleistet bleibt. Vorgehen und Fortschritt • Wie ist der Lösungsansatz entstanden? Unser Prozess in der Woche des Hackathon’s war folgender: Unser channel #schule_vernetzung ist als Ableger aus dem 7. Themenfeld „Schule des 21. Jahrhunderts“ entstanden. Für das Team stand die Vernetzung bestehender Schulkonzepte bei gleichzeitiger Nutzung und Weiterentwicklung im Vordergrund. Gemäß „design-thinking“ ist das Team durch diesen Prozess gegangen, der durch folgende Phasen geprägt war: • Feststellung, dass es viele Leuchtturmschule bestehend gibt • Fragestellung, was macht eine Leuchtturmschule zu einer Leuchtturmschule • Fragebogenentwickelung • Konzepterstellung • Format finden: Website / Podcast / Social-Media Der Lösungsansatz entstand aus der Beobachtung, dass es schon sehr viele gute Konzepte im Bildungsbereich gibt, die erfolgreich in der Praxis an einzelnen Standorten umgesetzt werden (an sogenannten Leuchtturmschulen). Um diese Konzepte der Mehrheit zur Verfügung zu stellen, wollen wir eine Plattform erstellen, wo diese gesammelt und geteilt werden können. Außerdem war es uns wichtig, neue Ideen mit einzubinden und die Möglichkeit zu geben, sehr gute Konzepte weiter zu entwickeln. • Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche? Die Idee zu fokussieren, wie wir die Informationen von Schulkonzepten so aufbereiten können, dass sie für alle Interessierten zugänglich und mit einer möglichst geringen Hemmschwelle einsetzbar sind. • Wenn Ihr auf einer bestehenden Lösung aufgebaut habt: bitte beschreibt den Status am Anfang des Hackathons, so dass wir den Fortschritt während der Woche angemessen beurteilen können. Prototyp • Wenn vorhanden: Wo finden wir Euren ersten Prototypen (Link)? • Wenn vorhanden: Wo finden wir den Code zu Eurer ersten Lösung (Link)? • Alternativ: Wie könnte die kleinste nutzbare Version Eurer Lösung aussehen? Eine Plattform mit Podcast und einem Überblick über innovative und preisgekrönte Schulen mit jeweiligen Ansprechpartnern. Nächste Schritte • Wie testet ihr Eure Annahmen? Eine Idee wäre, eine kurze Marktforschungsumfrage vorzuschalten, um Bereitschaft des Teilens der Schulen abzuklopfen. Gleichzeitig könnten hier Bedürfnisse der Schulen in der Anpassung eines Produktes einfließen. • Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung? • Podcast erstellen • Namensfindung • Leuchtturmschulen für Interviews anfragen • Interviews durchführen • Podcastfolgen veröffentlichen • Socia-Media-Kanäle Aufbau von Instagram, twitter, ... • Content-Suche neben Podcast / Redaktionsplan • Website konzipieren • Inhalte weiter aufbereiten • Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget)? Ressourcen/Know how, Webdesigner, Kenntnisse aus der Marktforschung, Social Media Manager, Scout-Team, Kernteam, Budget • Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team? Alle sind an der Umsetzung interessiert aber mögliche Rollen müssen noch geklärt werden.
WeLearn Netzwerk
Allen Bildungsakteuren Mut machen und Inspiration geben, eigene Ideen zur Veränderung der Schule in Richtung wertschätzende und weltverantwortliche Bildungsgemeinschaften zu verwirklichen.
['Michael Paule']
[]
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https://devpost.com/software/differenziertes-lernen-interaktiv-und-digital
Ebenenkonzept Themenfeld: Fächerübergreifende Projektideen für die hybride Schule Herausforderung: Wie können wir die natürliche Neugier und Begeisterung von Kindern beim Lernen bewahren und entfalten. Problembeschreibung: Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden? Ohne Begeisterung und Neugier schwindet oft auch die Freude am Lernen. Daher gilt es diese zu bewahren und bestenfalls weiter zu entfalten. „Nichts Großes ist je ohne Begeisterung geschaffen worden.“ – Ralph Waldo Emerson Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt? Kinder gleich welchen Alters (kleine Kinder und Studierende unterscheiden sich in dieser Hinsicht kaum), gehen am Anfang mit viel Engagement und Freude in unsere Bildungssysteme. Diese anfängliche Neugier und Begeisterung entwickelt sich bedauerlicherweise in vielen Fällen mit der Zeit zu einem notwendigen Übel. Gründe hierfür sind vielfältig. Ein essenzieller Grund ist, die fehlende individuelle Förderung der Kinder. Angesichts der großen Klassen und der schon bestehenden hohen Belastung der Lehrer, ist ein individueller Unterricht auch nur schwer umsetzbar. Die dadurch entstehende Über- oder Unterbelastung der Kinder führt zu Demotivation, Frustration und letzten Endes zu Resignation. Wer ist von dieser Problemstellung betroffen? Schüler, Auszubildende und Studenten. Lösungsbeschreibung: Was ist Euer Lösungsansatz? Gleiche Lerninhalte werden auf drei, miteinander verlinkten Ebenen dargestellt. Das Kompetenzniveau steigt von Ebene eins nach drei. Ebene eins ist für Einsteiger, Ebene drei für besonders Motivierte. Per Mausklick gelangt man zu mehr und detaillierteren Inhalten, oder zu niederkomplexeren Darstellungen. Die Inhalte werden durch Texte, Abbildungen, audio-visuellen Beiträge und Computeranimationen dargestellt. Jede Ebene hat dabei eine, dem Kompetenzniveau angepasste Bild-, Formen- und Textausgestaltung. Das Projekt ist darauf angelegt, fächerübergreifende Beziehungen darzustellen. Es bildet also nicht nur einzelne Bereiche ab, sondern ganze Ökosysteme benachbarter Disziplinen. Mithilfe der Editorkomponente können fachliche Inhalte aufgenommen werden. Besonders spannend ist es, wenn Lehrer mit einer Arbeitsgruppe von Schülern diese Inhalte selbst gestalten. Das bedeutet, die Arbeitsgruppe muss auch die entsprechende Ebenendifferenzierung vornehmen. Dies beinhaltet, dass sich die Gruppe klar macht, mit welchen gestalterischen Mitteln Inhalte so einfach dargestellt werden können, dass sie beispielsweise sowohl von Schülern auf niedrigeren Klassenstufen als auch von Fortgeschritten verstanden werden. Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus? Kinder und Lehrer haben Zugriff auf Computer und verfügen über Grundkenntnisse im Umgang mit Computern. Lehrpersonal sollte entsprechende Voraussetzungen mitbringen. Ein Austausch im Hinblick auf den fächerübergreifenden Charakter muss zwischen unterschiedlichen Fachlehrern gewährleistet sein. Beispielsweise können Designprobleme im Kunstunterricht erarbeitet werden. Die nachhaltige Pflege der Systeme muss berücksichtigt werden. Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung? Kinder, Auszubildende, Studenten und Lehrer profitieren von dieser Lösung. Lernen erleichtern: Dem Lernfortschritt entsprechend, kann die Kompetenzebene ausgewählt und jederzeit wieder verändert werden. Schwellenängste abbauen: Der Einstieg in ein Thema auf der ersten Ebene ist niedrigschwellig. Wenig Fachbegriffe, einfache Sprache in Text, Bildern und Formen. Übergänge niedrigschwelliger machen: Erleichterte Bewältigung von Bildungsanforderungen unterschiedlicher Systeme (z.B. Schule/Universität) durch die vertikale Nutzbarkeit unterschiedlicher Kompetenzebenen. Das Niveau von Lehrern/Dozenten angleichen: In einem großen Fachgebiet besitzen Lehrkräfte nicht in allen Teilbereichen die gleichen Kenntnisse. Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? Medusys bietet eine universelle Lernplattform, die von den Nutzern durch Einbringung eigener Inhalte mitgestaltet werden kann. Weiterhin ist medusys für das Selbststudium und für den Einsatz im Onlineunterricht geeignet. Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung? Medusys verbessert das Verständnis komplexer Zusammenhänge und erhält dadurch Neugier und Begeisterung von beim Lernen. Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung? Medusys wird derzeit schon an Universitäten getestet und evaluiert. Medusys ist fächerübergreifend und unterliegt keinen thematischen Beschränkungen. Vorgehen und Fortschritt Wie ist der Lösungsansatz entstanden? Durch jahrelange Erfahrung in der akademischen Lehre. Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche? Ideenaustausch mit Lehreren, Schülern und Experten. Wenn Ihr auf einer bestehenden Lösung aufgebaut habt: bitte beschreibt den Status am Anfang des Hackathons, so dass wir den Fortschritt während der Woche angemessen beurteilen können. Wir haben unseren Prototypen in Hinblick auf die Einsetzbarkeit in der Schule mithilfe von Lehreren, Schülern und Experten weiterentwickelt. Prototyp Wenn vorhanden: Wo finden wir Euren ersten Prototypen (Link)? https://titan508.startdedicated.de/login.php Benutzername: wirfuerschule Passwort: happyHack Nächste Schritte: Wie testet ihr Eure Annahmen? Durch Einsatz und Evaluation an der Schule. Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung? Partner finden, die bereit sind das System zu testen. Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget)? Kooperationspartner und finanzielle Mittel Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team? In medusys steckt schon jahrelange Arbeit drin und wird auch nach dem Hackathon weiterentwickelt. Design, Content: Wolfgang Merz Entwicklung: Sarah Richter Built With css3 d3.js html5 javascript Try it out medu-sys.com
Differenziertes Lernen: Interaktiv und digital
Gleiche Lerninhalte werden auf drei, miteinander verlinkten Ebenen dargestellt. Das Kompetenzniveau steigt von Ebene eins nach drei.
['Sarah Richter', 'Wolfgang E. Merz Prof. Dr.']
[]
['css3', 'd3.js', 'html5', 'javascript']
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https://devpost.com/software/zubaka-digital
Inspiration Schüler*innen mit Migrationshintergrund oder aus bildungsfernen Haushalten trifft die Bildungsbenachteiligung in Folge der Corona-Pandemie am stärksten: Das Equipment und die Unterstützung zuhause fehlen, um sich gut auf den Abschluss vorzubereiten, die Zeit drängt und Verpasstes kann nur schwer nachgeholt werden. Auch ohne Einschränkungen durch Corona haben es zugewanderte Schüler*innen wesentlich schwerer, ihren Abschluss zu schaffen. Jährlich verlassen mehr als 50.000 Schüler*innen die Schule ohne Abschluss. Wir wollen, dass alle Jugendlichen, unabhängig von ihrer Herkunft und ihrer sozialen Situation, die Möglichkeit haben, sich auf ihren Abschluss vorzubereiten – zugänglich, eigenverantwortlich, mit der Technik, die sie in der Hosentasche haben, kennen und bedienen können. What it does Die Zielgruppe der zugewanderten Jugendlichen leidet besonders unter der Situation des Homeschoolings, da viele von ihnen keinen Laptop und Drucker besitzen und auch der Zugang zu stabilem Wlan für Videotelefonie fehlt. Deshalb setzt unsere Lösung auf das Smartphone: Die Jugendlichen haben ihren Hauptschulabschluss quasi schon in der Tasche! Mit Hilfe eines Chatbots können die Jugendlichen auf sprachsensible Übungen, Videos und Erklärungen zu Inhalten, Aufgaben, Aufbau und Ablauf des Hauptschulabschlusses zugreifen und Feedback erhalten. Das Wichtigste dabei: Das komplette Interface ist sprachsensibel gestaltet (d.h. nimmt darauf Rücksicht, dass die Schüler*innen Sprachanfänger*innen sind und kommuniziert dementsprechend verständlich. Außerdem werden Tipps und Techniken vermittelt, um Aufgabenstellungen zu verstehen und zu knacken), passt zu den tatsächlichen Prüfungsanforderungen und funktioniert über das Smartphone auch mit mobilen Daten. Die bedeutet, dass auch Schüler*innen, die noch nicht lange in Deutschland sind und besonderen Förderbedarf haben, selbstbestimmt lernen können. How I built it Das inhaltliche Konzept entwickeln wir im bestehenden Team: Wir vereinen Sozialunternehmerinnen, Personen, die seit mehreren Jahren mit Zugewanderten in Bildungsprojekten arbeiten und Eltern. In die weitere Entwicklung möchten wir zudem zugewanderte Schüler*innen einbinden, zu denen bereits Kontakte bestehen. Der technische Part ist noch offen. In Slack Chats haben wir uns mit Techies zum Thema Chatbots ausgetauscht und den Tipp bekommen, zunächst auf bestehende Anwendungen zurückzugreifen, um einen Prototypen zu entwickeln, den wir mit der Zielgruppe testen wollen. Unseren ersten Prototypen haben wir daraufhin über learningsnacks.de erstellt. Die Seite bietet die Vorteile, dass die Erstellung der sog. "Snacks" sehr einfach ist, Videos, Gifs, Bilder etc. eingebunden werden können und das Interface Smartphonekompatibel ist. Langfristig würden wir gerne eine Lösung etablieren, mit der wir noch freier in der Aufgabenstellung sind, also z. B. auch Freitextaufgaben möglich sind, ein "echter" Chatbot darauf reagiert und die wir direkt in die gängigen Messanger der Schüler*innen (z. B. Whatsapp oder Telegram) anbinden können. Aus der Community kam dafür als Tipp das Tool dialogflow.com. Wir prüfen diese und weitere Möglichkeiten und Anbieter (Open Source?). Challenges I ran into Unser Team besteht aus Menschen aus dem Bildungskontext – uns fehlt es momentan noch an technischem Knowhow, um einen Chatbot und die nötigen Komponenten zur Einbettung zu programmieren. Wertvolle Hinweise und Tipps kamen aus den Slack Channels und Chats, wir haben aber bisher kein festes Teammitglied mit technischem Wissen finden können. Accomplishments that I'm proud of Wir haben gemeinsam in sehr kurzer Zeit eine Idee entwickelt, die uns relevant, tragfähig und skalierbar erscheint – darauf sind wir ziemlich stolz! :) What I learned Im Laufe der Woche konnten wir uns in das Thema Chatbots und deren Möglichkeiten einarbeiten und besser verstehen, was wir damit umsetzen und erreichen können – Wissen, das wir vorher nicht hatten und uns in kurzer Zeit angeeignet haben :) What's next for ZuBaKa digital Unsere nächsten Schritte sind: Ein inhaltliches Konzept zum Thema Hauptschulabschluss erstellen und dabei zugewanderte Schüler*innen einbinden Eine Teammitglied mit technischem Knowhow in Bezug auf Chatbots finden; Einen Prototyp mit bereis bestehender Anwendung entwickeln; Den Prototypen bei der Zielgruppe testen. Wir als Team möchten die Umsetzung selbst in die Hand nehmen und können dabei das Know How aus dem Team der ZuBaKa gGmbH, der Bildungsprofis und des Vereins Chancenreich e.V. verknüpfen und miteinander kooperieren. Darüber hinaus gibt es bereits enge Kontakte zur Zielgruppe selbst. Built With chatbot Try it out www.learningsnacks.de
ZuBaKa digital
Wir bereiten Schüler*innen mit Migrationshintergrund sprachsensibel und digital auf den Hauptschulabschluss vor – niedrigschwellig und leicht verständlich über das Smartphone mit Hilfe von Chatbots!
['Frederike Guggemos', 'Petra Rahn', 'Claudia Landmann']
[]
['chatbot']
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https://devpost.com/software/kreatives-medienfestival-fur-kinder-jugendliche-17-ziele
17 Koffer Team - Hackathon #wirfuerschule „Natürlich interessiert mich die Zukunft. Ich will schließlich den Rest meines Lebens darin verbringen.“ Mark Twain Herausforderung: Wir wollen Zukunftsthemen & -kompetenzen, Nachhaltigkeit und den Umgang mit Medien zeitnah und flächendeckend in die Schulen bringen. Die Umsetzung dieser Themen erfordert im Moment oft ein besonderes Engagement der Lehrkräfte und stellt zudem einen hohen Mehraufwand dar. Unsere Vision, Unser Lösungsansatz: Wir wollen die Zukunftsthemen jetzt an die Schulen bringen. 17KOFFER ermöglicht LehrerInnen und SchülerInnen Medien- und Zukunftskompetenzen in einem analogen, digitalen oder hybriden kreativen Prozess zu entfalten. Unser Produkt: 17 digitale kuratierte KOFFER stehen auf der Website 17koffer.festival zur Verfügung. Sie enthalten Ideen, Ressourcen und Checklisten um sich analog, digital oder Hybrid mit den 17 Nachhaltigkeitszielen der UN kreativ auseinanderzusetzen. What it does: Durch Downloaden EINES Koffers kann die Lehrkraft sich in kürzester Zeit ihren Unterricht zu einem der 17 Nachhaltigkeitsziele der UN konzipieren und mit ihren Schülern kreative, analoge, digitale oder hybride Lösungsansätze und Projekte bearbeiten. Da die 17 Themenfelder vielfältig sind und unser gesamtes Leben abbilden, können sie in jedes bestehende Fach eingebaut oder auch fächerübergreifend unterrichtet werden. Dies ist sowohl für eine Einzelstunde möglich, als auch größer skaliert als Unterrichtseinheit, Projektwoche, eigenes Unterrichtsfach oder im Sinne eines “Freidays” umzusetzen. Zusätzlich können die Ergebnisse online geteilt werden und der Austausch mit anderen Schulen beginnen! Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus? Wir gehen davon aus, dass wir den Lehrkräften einen Mehrwert bieten, um nachhaltige Bildung und Zukunftskompetenzen in ihren Unterrichtsalltag leichter integrieren zu können. Die Schüler hingegen bekommen das nötige Handwerkszeug, um damit die Zukunft verantwortungsvoll und nachhaltig gestalten zu können. Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung? Ein weiterer Aspekt ist die Veröffentlichung der Projektergebnisse. Hierdurch entsteht eine Öffnung nach außen, über die Grenzen der einzelnen Klassen und Schulen hinaus. Somit werden auch die Eltern und alle anderen Interessierten Teil der Erfahrung. Diese Vernetzung ist skalierbar (Deutschland, Europa, Welt). Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? Unsere Koffer stellen ein ideales Werkzeug für das hybride Klassenzimmer dar. Es ist ein digitales Produkt und kann an jedem Ort heruntergeladen werden. Die Ergebnisse können digital geteilt werden. Die Stunden können sowohl im digitalen Klassenzimmer, zu Hause oder in der Schule bearbeitet werden. Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung? Die Beschäftigung mit den Zukunftskompetenzen trägt dazu bei, dass die Kinder zu verantwortungsbewussten Weltbürgern heranwachsen. Die globale Zusammenarbeit von Bildungssystemen wird bestärkt und kann in ein kreatives Festival der Nachhaltigkeit münden. Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung? Mit einem “Koffer” für die Grundschule fangen wir hier an. Die Skalierbarkeit ist auf verschiedenen Ebenen gegeben: Schulformen, Fächer, Alter, Anforderungsniveau, Zeitumfang, Inklusion, Sprachen und DaZ-Klassen — Die Plattform lebt dabei von der Interaktion. Eine globale Skalierbarkeit bietet die Möglichkeit an “best practice” Beispielen zu lernen: “Je bunter desto besser.” Vorgehen und Fortschritt: Wie ist der Lösungsansatz entstanden? Die Schnittmenge der einzelnen Mitglieder unserer Gruppe ist das Bedürfnis, die Bildungslandschaft unserer Kinder nachhaltig zu verändern. Damit möchten wir ihnen eine Stimme geben und das nötige Handwerkszeug ausbilden, um selbst in Aktion zu treten und ihre Lebenswelt mit beeinflussen zu können. Das Fundament bildete dabei das Vorbild der 17 Ziele der Nachhaltigkeit der UN. Im Laufe des Prozesses entwickelten wir im multiprofessionellen Team die Idee der 17KOFFER und deren Umsetzung. Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche? Erst im Laufe des Prozesses wurde uns bewusst, dass durch das gemeinsame Arbeiten auf das gleiche Ziel hin ein Format entstanden ist, das wirklich etwas bewegen kann. Aus dem ursprünglichen Filmfestival wurde ein Kreativfestival und letztendlich ein “Koffer-Festival”, bei dem wir uns selbst auf eine kreative Reise begeben haben. Inspiration für 17KOFFER fanden wir in den Formaten der 17 Nachhaltigkeitszielen und der Bildung für nachhaltige Entwicklung der UNESCO. Zudem haben wir an die unterschiedlichen Praxiserfahrungen der Gruppe angeknüpft. Prototyp: Hier findet ihr unseren Beispiel-KOFFER#14 zum download. Eine One-Page-Website (17koffer.festival) mit 17 downloadbaren Koffern je zu den 17 Nachhaltigkeitszielen der UN, ausgestattet mit 17 Dokumenten könnte die kleinste nutzbare Version unsere Lösung. Nächste Schritte: Wie testet ihr Eure Annahmen? Wir würden die Schulen unserer Kinder, sowie weitere Schulen in der Stadt ansprechen. Zudem würden wir die Schulen der am Projekt beteiligten Lehrkräfte mit ins Boot holen. Auch denkbar wäre ein Testlauf auf verschiedenen Plattformen wie Lehrermarktplatz.de oder Institutionen im Bereich der Nachhaltigkeit. Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung? Wir brauchen starke und kompetente Partner, die uns in den weiteren Prozessen und der Umsetzung beraten und unterstützen. Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt? Wir benötigen einen Schirmherren, Produktpartner, Investor. Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Ja, auf jeden Fall! Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team? Katrin Friedmann, Project Manager und Graphic Design Ulrike Orton (Lehrerin), Implementierung im Lehrplan, Alltagstauglichkeit für Lehrkräfte, Aufbereitung von Materialien Kathrin Neubert, Mitarbeit an Text und Konzept Barbara Krekeler, Mithilfe bei allen Themen rund um Medienkompetenz, Webseite und Stop Motion Animation Benjamin Krieg (Pädagoge), Mitarbeit an Text und Konzept — grundlegende Idee Gesellschaftliche Relevanz Wie groß ist der Bedarf der Betroffenengruppe für diese Lösung? Wie vielen Menschen hilft die Lösung? Es ist der Erziehungsauftrag der Schulen, junge Menschen dazu befähigen, die Zukunft verantwortungsvoll gestalten zu können. Dafür ist es unabdingbar, die Zukunftskompetenzen so früh wie möglich in den Schulalltag zu integrieren, die Kinder bei ihrer Entwicklung zur digitalen Mündigkeit zu unterstützen, so dass die nachhaltige Entwicklung in all ihren Facetten verinnerlicht werden kann. Innovationsgrad Wie innovativ und kreativ ist die Lösung? Gibt es schon ähnliche Lösungen für das Problem? Wie unterscheidet sich die Lösung von bereits bestehenden? Offensichtlich wurde uns der Bedarf für eine kreative, konkrete und alltagstaugliche Lösung zu erarbeiten. Diese Komponente fehlte uns bei bestehenden Projekten. Wir möchten das Thema in allen Schulen bunt vertreten sehen! Fortschritt im Hackathon Es gab keinen Lösungsansatz. Zunächst entwickelte sich eine Idee, die wir schrittweise weiterbearbeitet haben. Skalierbarkeit Wie lange braucht es, bis die Lösung umgesetzt werden kann? Wir zielen darauf ab, dass unsere Idee mit der Unterstützung von starken Partnern zeitnah umgesetzt werden kann. Hat das Team einen klaren und realistischen Umsetzungsplan? Definitiv! Erst die digitalen Koffer für Grundschulen, weiterführende Schulen und eine Kindergarten Version. Steht der Aufwand der Umsetzung im Verhältnis zum Mehrwert? Wir finden JA! Unser Konzept entspricht dem mini-max Prinzip: minimaler Aufwand bei maximalem Mehrwert und Reichweite. Der Aufwand und das Budget, das wir für den Start benötigen, ist vergleichsweise gering für den Impact, den das Projekt haben kann. Es geht schließlich um die Welt von Morgen! Umsetzbarkeit Wie einfach kann die Lösung verbreitet werden? Sind die Voraussetzungen dafür gegeben? Die 17KOFFER können über das Internet die Welt erobern und verändern. Unsere Koffer sind die Toolbox für einen zukunftsorientierten Lehrplan und die Website dient dem globalen Austausch. Die Kinder werden somit zu Wertebotschaftern, um die Welt in der wir leben zum Positiven zu verändern! Ein Gewinn für alle! Built With adobepdf gimp google-docs indesign procreate stiftundpapier stopmotionpro
17KOFFER — um Zukunftsthemen jetzt an die Schulen zu bringen
Wir ermöglichen LehrerInnen und SchülerInnen Medien- und Zukunftskompetenzen in einem analogen, digitalen oder hybriden kreativen Prozess zu erfahren und zu entfalten.
['Ulrike Orton', 'Katrin Friedmann', 'Barbara Krekeler', 'Benjamin Krieg', 'Sandra Fieber', 'Petra Reuß', 'Beatriz Gonzalez Mellidez', 'Karin Helneder', 'Kathrin Neubert', 'Julia Reiff']
[]
['adobepdf', 'gimp', 'google-docs', 'indesign', 'procreate', 'stiftundpapier', 'stopmotionpro']
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https://devpost.com/software/the-debate-club
Problembeschreibung: Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden? Um die großen Themen des 21. Jahrhunderts angehen zu können, müssen die Beteiligten sich derer bewusst sein, sich damit auseinandersetzen und aktiv werden. Die Beteiligten sind aufgrund der Natur der Themen sämtliche Menschen, die im 21. Jahrhundert leben, doch die jungen Menschen werden weit mehr davon betroffen sein, und sollten daher ganz besonders in die aktive Gestaltung der Welt eingebunden werden. Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt? Eine gute Debattenkultur baut nicht nur auf Meinungen, sondern auf gut gestützten und belegten Argumenten auf. Die großen Themen des 21. Jahrhunderts sind jedoch naturgemäß komplex und erfordern die fortlaufende Verarbeitung einer gewaltigen Informationsflut. Das größte Problem ist somit nicht mehr, einen Mangel an Information zu beseitigen, sondern die wachsende Flut an Informationen zielführend zu bändigen. Eine wichtige Zukunftskompetenz wird somit nicht mehr das Erlernen und die möglichst fehlerfreie Wiedergabe von Faktenwissen sein, sondern die Kompetenz, relevante Informationen zu finden, unter Bedingungen der Unsicherheit kritisch zu hinterfragen und zu bewerten und in einen größeren Kontext einordnen zu können. Dabei spielt auch die Fähigkeit, sich in andere Standpunkte hineinversetzen zu können eine große Rolle - ohne dabei in lähmenden Relativismus oder Nihilismus zu verfallen. Wer ist von dieser Problemstellung betroffen? Da die großen Themen des 21. Jahrhunderts alle Menschen, die in diesem Jahrhundert leben betreffen, betrifft diese Problemstellung im Prinzip jeden - allerdings die jungen Menschen besonders, da sie am meisten davon betroffen sind, aber gleichzeitig noch gezielt entsprechende Kompetenzen aufbauen können. Lösungsbeschreibung: Was ist Euer Lösungsansatz? Schüler*Innen sollen üben, ein Problem von mehreren Seiten zu betrachten, darüber zu debattieren, eigene Argumente mithilfe von Quellen zu belegen und Informationen kritisch betrachten zu können. Das soll in einem virtuellen Debattierklub geschehen. Die Debatte wird vom Lehrenden moderiert, jedoch von den Schüler*Innen selbst geführt, und bewertet, indem sie für Argumente anderer Schüler*Innen abstimmen können. Argumente können nur mit Quellen eingereicht werden, und auch die Quellen können von den Schüler*Innen als fragwürdig markiert werden, woraufhin der Lehrer die Quelle prüft. Eine gesunde Debattierkultur soll dadurch entstehen, dass nur “Upvotes”, keine “Downvotes” möglich sind, und dass Schüler*Innen dazu angehalten werden, Argumente für beide Positionen der Debatte finden zu können. Das geschieht, indem die Schüler*Innen vor Debattenbeginn nur das Thema kennen, aber nicht die Position, die sie vertreten sollen. Bei Debattenbeginn bekommen sie eine Position zufällig zugeteilt. Sobald sie ihr Argument eingereicht haben, können sie zu weiteren Argumenten für eine wiederum zufällig bestimmte Position aufgerufen werden. Die Debattenkultur soll auch dadurch verbessert werden, dass bei Debattenende keine einzelnen Schüler*Innen und kein Team als Gewinner deklariert wird, sondern nur die Gesamtstimmen der beiden Positionen verglichen werden. Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus? Schüler*Innen und Lehrer*Innen benötigen Geräte mit Internetzugang um an der Plattform teilnehmen zu können. Während die Plattform auch außerhalb einer Distanzlernsituation einsetzbar ist, ist sie vor diesem Hintergrund konzipiert worden. Die Schüler*Innen sollten mindestens die 5. Klasse besuchen. Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung? Die direkten Nutzer der Plattform sind in unserem Konzept Lehrer*Innen und Schüler*Innen. Von jungen Menschen, die aktiv an den Debatten des 21. Jahrhunderts teilnehmen können, profitieren alle. Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? Besonders in der aktuellen Situation, in der es von Fehlinformationen, Halbwahrheiten und Gerüchten nur so wimmelt, müssen Schüler*Innen dafür sensibilisiert werden, dass Informationen nicht fraglos aufgenommen werden sollten, aber auch ermutigt werden, an aktuellen Debatten teilzunehmen. Wir wollten eine Lösung schaffen, die den Schüler*Innen auch in einer Distanzlernsituation die Teilname an Debatten ermöglicht. Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung? Die heutigen jungen Menschen werden in Zukunft die Gesellschaft entscheidend mitprägen. Wenn die junge Generation früh eine gesunde Debattenkultur lernt, werden zukünftig qualitativere Diskurse in der Gesellschaft möglich sein. Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung? Unsere Lösung ist leicht umsetzbar. Das technische Konzept ist nicht komplex, und die Plattform ist von der ersten Debatte an voll nutzbar. Auch Skalierbarkeit ist gegeben. Auf der technischen Ebene ist eine solche Plattform mit heutigen Mitteln (Cloud-Anbieter beispielsweise) einfach zu skalieren. Auf der inhaltlichen Ebene wäre denkbar, die Plattform aus dem Lehrkontext herauszuziehen und für alle zu öffnen. In dem Fall bliebe zu klären, wer die Moderatorenrolle übernähme. Freiwillige Moderator*Innen wären eine Option. Vorgehen und Fortschritt: Wie ist der Lösungsansatz entstanden? Wir haben die Lösung mithilfe des Konzepts des Design Sprints entwickelt ( https://youtu.be/Uu8jmVhwj_o ). Dafür werden einige Übungen gemacht, um die Herausforderung zu definieren. In einigen Iterationsrunden wurden „How might we“s gesammelt, also konkretere Fragestellungen im Rahmen der Hauptherausforderung (beispielsweise „Wie können wir das Engagement der Kinder erhalten, während sie alleine arbeiten?“). Nachdem wir einen Lehrer und zwei Schülerinnen im Kontext des Zwischenstandes unserer Fragestellung („Wie können wir Kinder ab der 5. Klasse aufwärts dazu befähigen, vertrauenswürdige Informationen zu erkennen, um eine gesunde Debattenkultur zu erschaffen?“) befragt haben, und Bestätigungen für unsere Annahmen (Bereitschaft zum Debattieren ist bei den jungen Menschen vorhanden, Lehrende sind zu wenig als Moderatoren ausgebildet) gefunden hatten, haben wir die drei für uns wichtigsten Kernfragen festgehalten: Können wir eine gesunde Debattenkultur erschaffen? Können wir sicherstellen, dass das Onlinetool kein Forum für Hate Speech und „Trolls“ wird? Können wir Schüler*Innen dazu motivieren, Quellen zu hinterfragen? Daraufhin haben wir verschiedene Lösungskonzepte entwickelt, und diese zu einem Gesamtkonzept kombiniert. Für dieses Gesamtkonzept haben wir dann Skizzen erstellt und dann im Tool Framer als Prototyp umgesetzt. Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche? Die wichtigsten Meilensteine waren die Findung der konkreten Fragestellung, die Festlegung auf das Lösungskonzept und die Umsetzung mit Framer. Wenn Ihr auf einer bestehenden Lösung aufgebaut habt: bitte beschreibt den Status am Anfang des Hackathons, so dass wir den Fortschritt während der Woche angemessen beurteilen können. Wir haben auf keiner bestehenden Lösung aufgebaut. Prototyp: Wenn vorhanden: Wo finden wir Euren ersten Prototypen (Link)? Wenn vorhanden: Wo finden wir den Code zu Eurer ersten Lösung (Link)? Alternativ: Wie könnte die kleinste nutzbare Version Eurer Lösung aussehen? Nächste Schritte: Wie testet ihr Eure Annahmen? Der Prototype könnte verwendet werden um Usertesting durchzuführen. Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung? Usertesting mithilfe des Prototypen. Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget)? Für das Usertesting wäre im Wesentlichen nur eine Gruppe von Usern und die Entwicklung eines Fragebogens notwendig. Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team? Ja, Ansprechpartner: Lukas Lindner Herrero Built With framer react
The Debate Club
Wir wollen junge Menschen an eine gesunde Debattierkultur heranführen, und ihnen die Wichtigkeit legitimer Quellen vor Augen führen, um sie in ihrem Engagement für die großen Themen zu unterstützen.
['David Wabnitz', 'Irena Lämmerer', 'Alex Abt', 'James Jenkinson', 'Michał Małkiewicz', 'Shivani Sawant', 'muharrem yildirim', 'herredro-xw Lindner Herrero']
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['framer', 'react']
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https://devpost.com/software/das-lerndorf-in-zeiten-des-hybriden-unterrichts
Inspiration Schule ist das Fundament unser aller Leben. Dieses Fundament muss dafür sorgen, dass man auch später noch fest auf der Erde steht. Die Zukunft ist ungewiss, und unsere Welt wandelt sich schneller als wir ahnen können. Schule muss diesen Wandel mitgestalten, mitbegleiten und mitmachen! What it does Das Lerndorf in Zeiten des hybriden Unterrichts stellt eine Form des Unterrichts dar, die sich wegbewegt vom "klassischen" Modell der Schule, wie sie seit 100 Jahren existiert, und die Interessen der SchülerInnen in den Fokus nimmt. Darüber hinaus will das Lerndorf Kreativität, Eigenständigkeit und Selbstwirksamkeit der SchülerInnen stärken und sie so fit für die Zukunft machen. How I built it Wir arbeiten im Team zu 10 Personen, alle mit unterschiedlichem Background - LehrerInnen, ErzieherInnen, Eltern, freie Wirtschaft. Challenges I ran into Accomplishments that I'm proud of What I learned What's next for Das Lerndorf in Zeiten des hybriden Unterrichts Als nächstes steht der Feldversuch an - mindestens eine Klasse ist schon dabei :-)
Das Lerndorf in Zeiten des hybriden Unterrichts
Schule muss sich der veränderten Zeit anpassen, flexibler und freier werden! Die Kinder von heute müssen sich morgen in einer unbekannten Welt zurechtfinden - Schule sollte sie darauf vorbereiten!
['Matthias Albath', 'Lara Merz', 'Gergana Dunbar', 'Hannah Meyer', 'Alexandra Pingel', 'Susanne S']
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https://devpost.com/software/digitaler-wandel-fur-skeptiker
Mikro-Snacks mit kleinen Schritten zur Digitalisierung Problembeschreibung: Die Digitalisierung muss in Schulen ankommen! Neben einer Erleichterung des Schulalltags können so aus Schüler:innen kreative Problemlöser:innen von morgen entstehen. Der Lehrplan aller Bundesländer sieht eine konkrete Medien(kompetenz)bildung vor und Lehrkräfte aller Schulen sind daher aufgefordert, sowohl sich als auch ihre Schüler:innen fit zu machen im Hinblick digitale Elemente verstärkt in den Unterricht zu integrieren. Lehrer:innen spüren dabei nicht nur den Druck Seitens der Schulleitung, Schüler:innen und Eltern sondern auch aus Politik und Medien. Lösungsansätze sind überall präsent. Das Problem: Oft fehlen die Grundlagen, diesen Prozess überhaupt in Gang zu setzen. Um einen Schulentwicklungsprozess zu starten, braucht es das Verständnis und eine Akzeptanz eines Großteils des Kollegiums. Oft zeigt die Realität, dass Viele noch skeptisch oder unsicher sind, den digitalen Wandel voranzutreiben und mitzugestalten. Diese Thesen haben wir in Gesprächen mit Lehrer:innen verifiziert und folgende weitere Probleme identifizieren können: Digitalisierung geht bei der Akzeptanz im Kollegium los Für Innovationen und den Einsatz bestehender Lösungen fehlen wichtige Grundlagen. Skepsis der Digitalisierung gegenüber gehen mit Ängsten, Unsicherheiten und fehlenden Ideen für den sinnvollen Einsatz digitaler Elemente im Unterricht einher. Die riesige Vielfalt an Angeboten und technischen Möglichkeiten überfordert. Externe Fortbildungen lassen das knappe Schulbudget nicht zu und/oder erreichen nur einige wenige Interessierte. Die Schere zwischen den Motivierten und denjenigen denen die Grundlagen fehlen geht immer weiter auseinander und verstärkt das Problem. Viele Akteure setzen sich mit Lösungsansätzen auseinander. Im Fokus stehen Konzepte für die Versorgung der Schulen mit Endgeräten, die Vermittlung von Know-How und gesetzlichen Vorgaben zur Digitalisierung. In der Umsetzung scheitern diese an der praktischen Umsetzung in den Schulen, den zeitlichen Kapazitäten der Lehrer:innen sowie der breiten Akzeptanz im Kollegium. Wir möchten den Prozess durch Eigenmotivation in Gang setzen. Lösungsbeschreibung: Um den Digitalisierungsprozess an Schulen in Gang zu setzen, haben wir uns für eine Lösung entschieden, die den Prozess aus dem Kollegium heraus ins Rollen bringt. Dabei ist das Ziel unserer Lösung nicht das Vermitteln von Expertenwissen, sondern das Thema Digitalisierung niedrigschwellig anzusprechen und so die notwendige Akzeptanz zu fördern. Dabei möchten wir Ängste aus dem Weg räumen, Vorurteile abbauen und die positiven Seiten der Digitalisierung hervorheben. Hier kommt unser Projekt ins Spiel: Wir stellen kleine 15-minütige Einheiten bereit, die einfach in den Schulalltag zu integrieren sind. Die Einheiten wollen nicht als Fortbildungen verstanden werden, sondern setzen einen Schwerpunkt auf das Ausprobieren, Diskutieren und Austauschen. Die Snacks sollen zum Weitermachen motivieren und eigenen Ideen Platz bieten. Entwickelt haben wir dafür einen Methodenkoffer, der motivierte Lehrer:innen dazu befähigt, Mikro-Workshops ohne große Vorbereitung im gesamten Kollegium durchzuführen. In diesem Methodenkoffer ist folgendes enthalten: (1) Mikro-Workshops für ein ganzes Schuljahr (18-36 Themen, die regelmäßig durchgeführt werden können) (2) Workshop-Materialien inklusive Präsentation oder Tafelbild für den Workshop Anleitung für den/die Workshop-Leiter:in Handzettel für alle Teilnehmer:innen Plakate, um vor dem Workshop Neugierde im Kollegium zu wecken Materialien zur Ankündigung der Workshops im Kollegium Die Workshops umfassen dabei verschiedenste Themen der Digitalisierung aus den Bereichen Motivation, Tools & Technik oder Didaktik. Keiner der kurzen Workshops behandelt dabei ein Thema vollumfänglich. Es geht um den Überblick und das Schaffen von Akzeptanz und Offenheit für digitale Themen - auch ohne Expertenwissen oder viel technisches KnowHow. Thema Motivation: Diese Themen sollen die Grundlagen legen und Möglichkeiten beschreiben, warum Digitalisierung wichtig ist und wie sie den Unterrichtsalltag sinnvoll ergänzen kann. Ängste sollen diskutiert, Vorurteile angesprochen und aufgeklärt sowie das Interesse für Digitalisierung geweckt werden. Als Beispielthemen können hier Vorteile der Digitalisierung, digitale Selbst- und Klassenorganisation, digitale Zusammenarbeit oder Themen, in denen große Unsicherheiten herrschen - wie Datenschutz oder Copyright - angesprochen werden. Thema Technik & Tools: Für die sinnvolle und effektive Umsetzung der Digitalisierung gibt es eine Vielzahl hilfreicher Apps und Programme, die den Schulalltag deutlich erleichtern und entlasten können. Hier sollte zunächst mit den einfachsten und hilfreichsten Anwendungen begonnen werden und erst mit steigendem Verständnis auf komplexere Systeme zurückgegriffen werden. Wichtig ist dabei nicht das Tool nach den 15 Minuten perfekt zu kennen, sondern Möglichkeiten und Einsatzgebiete aufzuzeigen. Die Auswahl der Tools ist hier schier endlos: Ob QR-Codes, Präsentationssoftware, Notizbücher, Apps zum Lernen und Produktivität steigern oder schlichtweg die richtige Verwendung von Wiki. Idealerweise kann hier auf den Themen aus dem Bereich “Motivation” aufgebaut werden. Zum Mikro-Snack Selbst- und Klassenorganisation könnte nun in einem Mikro-Snack die digitale Pinnwand Padlet vorgestellt werden. Thema Didaktik: All die technische Ausstattung und Tools helfen nichts, wenn die Vorstellungen fehlen, wie diese Angebote sinnvoll in den Unterricht integriert werden können. Diese Thematik soll der Themenbereich Didaktik beleuchten. Diese Themen zeigen zum Beispiel, wie ein Flipped Classroom funktioniert, wie die Schüler sowohl selbständig als auch in Gruppen besser arbeiten können, was man unter dem KAKAO-Prinzip versteht und ob Netzwerke wie Twitter und Instagram etwas in der Schule verloren haben. Auch diese Themen könnten auf vorherigen Themen aufbauen. Beispielsweise könnte aufgezeigt werden, wie vorgestellte Anwendungen im Flipped-Classroom-Konzept integriert werden können. Jede:r Lehrer:in kann so aus diesen Themen individuell in seinem Tempo die passendsten Angebote kennenlernen und Ängste vor der digitalen Welt verlieren. Damit schaffen wir eine Grundlage, um weitere Angebote wahrzunehmen, da schon im Vorfeld die Frage der praktischen Anwendung geklärt ist. Ist langfristig ein großer Pool an Mikro-Snacks geschaffen, können mithilfe von sinnvollen Kategorien für verschiedenste Schulformen und technische Voraussetzungen Workshop-Reihen zusammengestellt werden. Vorgehen und Fortschritt: Am Anfang der Woche sind wir mit der Fragestellung gestartet, wie wir Lehrer:innen für den digitalen Unterricht motivieren und inspirieren können. Besonders haben wir den Fokus auf eventuelle “Skeptiker:innen” gelegt. Das Projekt basiert auf der Informationsseite EDUmentoring.de (Ideengeber für das Projekt) - ein Projekt aus dem WirvsVirus-Hackathon unter Schirmherrschaft des Bundeskanzleramts. Dort haben wir festgestellt, dass technische Anleitungen und didaktische Konzepte die ersten Schritte in Richtung Digitalisierung ermöglichen. Zu diesen ersten Schritten müssen viele Lehrer:innen aber noch bewegt werden. Mit diesen Gedanken hat ein kleines Team von EDUmentoring.de neue interessierte Mitstreiter:innen gesucht, die sich dieser Herausforderungen angenommen haben. Nach ersten Brainstormings haben wir das Konzept der Mikrofortbildungen schnell für uns entdeckt. Um den Praxisbezug zu intensivieren und den motivierenden Charakter zu stärken, haben wir das Konzept zu Mikro-Workshops hin entwickelt. Mittels eines Komplettpaketes in Form des Methodenkoffers können wir weitere Hürden abbauen. Um diese Idee voranzutreiben und erste Ergebnisse in Form von Prototypen präsentieren zu können, haben wir uns für die weitere Arbeit in Kleingruppen aufgeteilt. Das Gesamtkonzept wurde dabei agil neben den einzelnen Beispielworkshops entwickelt. Grundlage dafür waren entwickelte Vorlagen der einzelnen Bestandteile, die von den Untergruppen mit Inhalten gefüllt wurden. Am Ende der Woche wurden die Ergebnisse in Form erster Schulungspakete zusammengestellt. So können wir das erste Konzept schnell testen und unseren Lösungsansatz verifizieren. Prototyp: Unser Prototyp besteht aus den ersten Beispielworkshop sowie dem Gesamtkonzept zur Mikro-Snack-Reihe. Zusammengetragen wurden die Ergebnisse hier: https://t1p.de/mikro-snacks Nächste Schritte: In der Hackathon Woche ist der Rahmen für das Konzept sowie die ersten Beispielschulungen der Reihe entstanden. Vor einer Entwicklung der Mikro-Snack-Reihe ist es für uns wichtig, das Konzept und die ersten Workshops zu testen. Dafür möchten wir mit dem vorhandenen Material Partnerschulen finden. Eine wichtige Säule ist hier ein Feedbackbogen für Trainer:innen und Teilnehmer:innen, um die Nachhaltigkeit der Workshops zu sichern. Parallel dazu ist es wichtig, die relevantesten Themen und Problemfelder zu identifizieren, um die Themen der Workshops darauf auszulegen. Hierfür möchten wir weitere Umfragen verteilt und Interviews führen. Mit den Informationen aus diesem Test soll das Konzept weiterentwickelt werden und das Mikro-Snack-Paket so gestaltet werden, dass es die vorgenommenen Ziele erfüllt. Hier ansetzend möchten wir eine klare Strategie entwickeln, die Materialien der breiten Masse zur Verfügung zu stellen. Erste Ideen ergeben sich in der Verteilung über Online-Plattformen, die auch aus der Community befüllt werden kann oder die physische Bereitstellung der Materialien. Grundlegend sind wir von der Weiterführung des Projektes überzeugt. Durch das vielseitige Team, bestehend aus Lehrer:innen, Schüler:innen, Medienpädagog:innen sowie Teammitgliedern aus Vertrieb und Marketing, haben wir gute Grundlagen für die erfolgreiche Lösung des Problems. Gespräche um ein Team zu festigen und die weitere Vorgehensweise zu planen, sind in der kommenden Woche geplant. Um das Projekt schnellstmöglichst der breiten Masse zur Verfügung zu stellen, sehen wir die größten Hürden darin, Strukturen für die Verteilung der Materialien zu finanzieren sowie den Aufwand zu honorieren, weitere qualitativ hochwertige Materialien bereitzustellen und das Projekt zu administrieren. Try it out t1p.de
Mikro-Snacks - mit kleinen Schritten zur Digitalisierung
Wir möchten Lehrer:innen mit Mikro-Workshops dazu motivieren, inspirieren und aktivieren den ersten Schrit in der Digitalisierung zu gehen.
['Johannes König', 'Katrin Kickuth', 'Christina G.', 'Mareile Busse', 'Gunnar Klinge', 'Georg Weichselbraun', 'Tanja Konkart', 'Kerstin Reese', 'Jonas W', 'A B', 'Caroline Roos', 'Christian Wagner', 'Leevke Lübken', 'Tina Berendonck', 'Astrik Mckertichyan', 'Cornelia Treml', 'Aaron Wehde', 'Franziska He', 'Steffen Siegert', 'Christiane Renard', 'Katrin Niedermeir', 'Ruth Stocker', 'Heike Fiedler', 'P. Wi-Lei', 'Erika Shishido', 'Andreas Fischer']
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https://devpost.com/software/platzhalter
Übersicht Digital Teachers Hub Digital Teachers Hub Problembeschreibung : Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden? Mit zwei wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen, die mit der Ausbildung von Lehramtsstudierenden betraut sind, einer selbstständigen Coach für persönliche Kompetenz- und Weiterentwicklung und einem Recruiter im Bereich Human Resources haben wir uns als interdisziplinäres Team den Herausforderungen der Vernetzung und (digital-unterstützen) Weiterbildung von Lehramtsstudierenden und Lehrpersonen angenommen. Mit unseren unterschiedlichen und vielfältigen Expertisen und Perspektiven auf die Themen Vernetzung, (Weiter)Bildung und (Weiter-)Entwicklung leisten wir damit einen innovativen Beitrag zur Gestaltung der Schule von morgen. Für uns ist ein gut vernetzter und gut ausgebildeter Lehrkörper ein wichtiger Bestandteil einer zukunftsfähigen Schule. Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt ? Als größtes Problem sehen wir die schwierige, oftmals fehlende Vernetzung von Lehramtsstudierenden und Lehrpersonen mit- und untereinander, die für uns allerdings eine der Grundlagen für bedarfsgerechte und innovative (Weiter-)Bildung und die persönliche Weiterentwicklung darstellt, denn Weiterbildung ist genau dann am effektivsten, wenn sie selbstbestimmt und im sozialen Kontext stattfindet. Erfahrungen und Beobachtungen zeigen, dass das Lehramtsstudium sowie der spätere Lehrberuf häufig zu Vereinzelung führen. Wir führen dies stark auf die Zerfaserung der Studienstruktur in der Lehramtsausbildung sowie auf fehlende kollegiale und kollaborative Strukturen an Schulen und über Schulen hinweg zurück. Beispielsweise sind Lehramtsstudierende sind im Vergleich zu ihren Kommiliton*innen aus anderen Fächern in der Regel weniger stark vernetzt; durch das Studium von meistens drei verschiedenen Fächern ergeben sich seltener feste Jahrgangsstrukturen, häufig fehlt auch die Repräsentation in eigenen Fachbereichsvertretungen. Kollegiales Arbeiten und der fächerübergreifende Austausch mit und untereinander wird dadurch erschwert. Inwiefern dann im Zuge von Praxissemester und Referendariat kollegiales Arbeiten und der Austausch mit anderen Kolleg*innen stattfindet und gelebt wird, ist stark abhängig von den jeweiligen Ausbildungslehrpersonen und Mentor*innen. Zumal gerade in dieser Zeit die Möglichkeit eines Einblicks in unterschiedlichste Lehr- und Schulformen sowie Perspektiven von verschiedensten Lehrpersonen essenziell wäre. Im Lehrberuf selbst finden sich insbesondere an den weiterführenden Schulen kaum kollegiale Arbeitsstrukturen. Während an Grundschulen und Förderschulen Co-Teaching und Lehrhospitation meistens schon zum Alltag gehören, fehlen diese Formen des Lehrens und Unterrichtens an den übrigen Schulformen komplett. Lehrpersonen bestreiten alleine ihren Unterricht, gemeinsames Unterrichten, Hospitationen oder gar Supervision findet selten bis gar nicht statt. Natürlich kann ein Austausch im Lehrer*innenzimmer oder auf Lehrer*innenkonferenzen stattfinden. Dies ist allerdings ort und zeitabhängig und auf wenige Ereignisse beschränkt. Die weitere strukturelle Einbindung von Austausch und Vernetzung darüber hinaus ist sehr individuell und u.a. abhänigig vom Engagement der Schulleitung und dem Kollegium. Ein weiterer Aspekt der in der aktuellen Lehrkräfteaus- und weiterbildung häufig einen Nebenschauplatz darstellt sind sogenannte Brückenthemen und überfachliche Kompetenzen. Zu letzteren zählen u.a. persönliche Entwicklungsfelder wie das sichere Auftreten vor einer Schulklasse und der Einsatz der eigenen Stimme, der Umgang mit Schwierigkeiten und Störungen. Gleichzeitig aber auch Brückenthemen, wie bspw. Demokratiebildung, Diversität und interkulturelle Kompetenz, Inklusion, Gleichstellung, Nachhaltigkeit, aber auch Digitalität. Bislang gibt es eine mangelnde Abdeckung mit persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten in diesen Bereichen. Das universitäre Lehramtsstudium ist größtenteils geprägt von Fachunterricht, der gemeinsam mit anderen Fachstudierenden besucht wird. Darüber hinaus gibt es einige Fachdidaktikkurse und Kurse in der Bildungspsychologie. Im Bachelorstudium hat sich inzwischen fast deutschlandweit das Orientierungspraktikum (ein ca. dreiwöchiges Schulpraktikum) und im Masterstudium das Praxissemester etabliert. Damit ist die Möglichkeit, schulpraktische Erfahrung bereits im Studium zu sammeln, im Vergleich zu Zeiten vor dieser Reform (ca. 2015) gestiegen. Das ist sehr zu begrüßen. Dennoch handelt es sich dabei lediglich um zwei sehr begrenzte Gelegenheiten, den Schulalltag an einer einzelnen Schule kennenzulernen und sich als Studierende*r mit der Entwicklung der eigenen Lehrer*innenrolle auseinanderzusetzen. Im spätere Berufsalltag stehen Lehrkräfte vor vielfältigen Herausforderungen und so sind die Ressourcen Brückenthemen zu eroieren und sich selbstständig weiterzuentwickeln häufig limitiert. Auch zukünftig ist es schwierig diese Bereiche zielführend in die bestehenden Strukturen Lehrkräfteaus- und weiterbildung einzubauen, denn die behandelten Themen, u.a. im Lehramtsstudium sind wichtig, umfassend und benötigen ihren jetzt vorgesehenen zeitlichen Raum. Daher sind Zusatzangebote nötig. Ein weiterer Aspekt der ein Zusatzangebot wichtig macht ist, dass Brückenthemen meist Themen sind, die einen lebenslangen Lernprozess bzw. einen längerfristigen Lernprozess, als einen Kurs im Studium oder eine Fortbildung bieten können, nötig macht. Auch dies macht ein Zusatzangebot nötig. Zusammenfassend sind all das die Themen die im Studium und in der weiteren Ausbildung bislang zu wenig Raum bekommen, den späteren Schulalltag aber sehr stark prägen und daher eine Plattform benötigen. Auch das vielversprechende Potenzial von Peer-to-Peer-Learning sowie (reverse) Mentoring liegt im Lehramtsstudium und -beruf derzeit größtenteils noch brach. Einzelne Plattformen, die sich der offenen Bildung widmen (u.a. Wir lernen online, 4teachers, u.v.m.) aber auch Soziale Netzwerke wie Twitter (z.B. #twitterlehrerzimmer) zeigen bereits jetzt in Ansätzen, wie hoch der Bedarf an Vernetzung untereinander und dem Teilen von Wissen und Expertise untereinander ist. Diese Plattformen sind sehr spezifisch auf einzelne Themenfelder fokussiert. Unsere Plattform möchte Synergien aus bestehendem herstellen und dabei die wichtige Arbeit bereits bestehender Plattformen würdigen und die Ergebnisse zentral bündeln und zugänglich machen. Bisher finden Fortbildungen für Lehrpersonen i.d.R. in der unterrichtsfreien Zeit statt und erfordern ein hohes persönliches und zeitliches Commitment. Dies wird von vielen Lehrpersonen als belastend wahrgenommen. Projekte, in denen Mikro-Fortbildungen vor Ort an den Schulen in Mittagspausen oder Freistunden bedarfsorientiert angeboten wurden, wurden hingegen sehr positiv aufgenommen und gerne angenommen. Solche Angebote fanden bisher aber meistens im Rahmen von einzelnen, zeitlich begrenzten Projekten statt und stellen bislang keine flächendeckende Lösung dar. Grund dafür ist auch der hohe personelle Aufwand und die benötigte zeitliche Flexibilität der Fortbildungsleiter*innen. Wer ist von dieser Problemstellung betroffen? Lehramtsstudierende Lehrpersonen ## Lösungsbeschreibung : ## Was ist Euer Lösungsansatz ? Wir erstellen eine Plattform und App zur Vernetzung sowie digital-unterstützten, individuellen, bedarfsorientierten Weiterbildung und -entwicklung von und für Lehramtsstudierende und Lehrpersonen. Im Zentrum stehen dabei die Begegnung, Beteiligung und Bedeutsamkeit. Begegnung : Unsere Plattform und App ermöglicht die regionale, landes- und bundesweite Vernetzung von Lehramtsstudierenden und Lehrpersonen unter- und miteinander. Durch den Beitritt verschiedener Sub-Channels kann den unterschiedlichen Gruppenzugehörigkeiten Rechnung getragen werden. Aufgrund der föderalen Struktur des Bildungssystems kann beispielsweise bezogen auf bestimmte Themen eine lokale Vernetzung sinnvoller sein. Bezogen auf die Brücken- und persönlichen Entwicklungsthemen hingegen ist auch der überregionale Austausch sehr wertvoll. Hier sind Ländergrenzen nicht mehr relevant und auch die Gruppenzugehörigkeit (Lehramtsstudierende oder Lehrpersonen) nicht unbedingt von Interesse. Ein ortsunabhängiger Erfahrungsaustausch kann hier sogar von Vorteil sein. Beteiligung : Wir möchten Lehramtsstudierende und Lehrpersonen eine Plattform geben, um sich gegenseitig mit der eigenen Expertise zu unterstützen. Dabei sehen wir sowohl die Möglichkeiten, dass Lehramtsstudierende und Lehrpersonen sich in den jeweiligen Gruppen mit kleinen digital-unterstützten oder auch Präsenzfortbildungen gegenseitig weiterbilden (Peer-to-Peer), aber auch zwischen den Gruppen (Mentoring bzw. reverse Mentoring). Denn die Studierenden können von dem Wissen und Erfahrungen der Lehrpersonen profitieren. Genauso können die Lehrpersonen aber auch von den neuen Ideen und Kompetenzen der Lehramtsstudierenden profitieren. So kann auch intergenerationales Lernen und Arbeiten gefördert und ermöglicht werden. Das Programm wird abgerundet durch ein Fortbildungsangebot von externen Trainer*innen und Expert*innen. In Workshops und Fachvorträge ergänzen diese das Programm unserer Plattform um eine wertvolle Außenperspektive. Thematisch handelt es sich hier um zielgruppen-relevante Workshops zu überfachlichen Kompetenzen, wie beispielsweise Kurse zum Stressmangement, Selbstorganisation (v.a. zum Studienstart) Bedeutsamkeit : Durch die Registrierung auf der Plattform legen die einzelnen Studierenden und Lehrpersonen persönliche Profile an, auf denen sie ihre Expertisen, Lehrmaterialien und -konzepte hinterlegen können. Dadurch entsteht eine umfassende Expert*innendatenbank, die nach Region und Ausbildungs- bzw. Berufsstatus gefiltert werden kann. Zusätzlich wird die Plattform eine Portalfunktion haben, in der Gesuche veröffentlicht und Angebote geteilt werden können. So können einzelne Lehrpersonen, aber auch ganze Kollegien nach Expert*innen für spezifische Fortbildungsthemen oder Erfahrungen mit spezifischen Herausforderungen suchen. Genauso können Studierende sich nach Mentor*innen umsehen und diese Suche erleichtern indem sie nach für sie wichtigen Kriterien filtern können. Im Gegenzug können Personen aber auch ihre Expertise anderen zur Verfügung stellen, digitale oder Präsenzfortbildungen anbieten oder sich als Mentor*innen melden. Alle digital-unterstützen Formate sollen überdies als offene Bildungsmaterialien (OER) erhalten bleiben und in bestehende OER-Plattformen eingespeist werden. So entstehen überdies nachhaltig nutzbare und verfügbare Lernmaterialien und Synergien zwischen unserer neuen Plattform und schon bestehenden Programmen werden genutzt. Zusammenfassend ist das Ziel unseres Digital Teacher Hub eine bedarfsorientierte, flexible und kollegiale Vernetzung, welche überdies zeit- und ortsunabhängige Weiterbildungsmöglichkeiten fördert und ermöglicht. Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus? Wir gehen davon aus, dass sowohl Lehramtsstudierende als auch Lehrpersonen einen hohen Bedarf an fachlicher und persönlicher Vernetzung sowie Weiterbildung haben. Lehramtsstudierende und Lehrpersonen haben in der Regel ein besonders ausgeprägtes Bedürfnis nach sozialer Eingebundenheit, weshalb der Austausch mit Kolleg*innen die Zufriedenheit im Beruf und das Wohlbefinden noch deutlich erhöhen könnte. Unsere Idee ist wissenschaftlich fundiert und begründbar und beruht u.a. auch auf psychologischen Konzepten wie der self-determination theory, die unterstreicht, dass Motivation durch soziale Eingebundenheit (hier: Vernetzung), Autonomie (hier: Beteiligungsmöglichkeiten in selbstbestimmter und digitaler Form) und Kompetenzerleben (hier: Weitergabe von eigenen Erfahrungen und Wissen, genauso wie Stärkung durch die Workshops) erhöht werden kann. Außerdem gehen wir davon aus, dass es in unseren Zielgruppen bereits etliche Personen gibt, die mit aktuellen, innovativen, zukunftsträchtigen Ideen, Methoden und Lehrformen experimentieren und diese auch erfolgreich ein- und umsetzen. Gleichzeitig – das ist dem Lehrberuf immanent – ist die Freude am Lehren und Lernen außerordentlich hoch ausgeprägt, was das Konzept des Peer-to-Peer aber auch Mentoring-Lernens besonders erfolgreich machen kann. Gleichzeitig wird der Erfahrung und Expertise von Kolleg*innen ein besonders hoher Wert und eine besonders hohe Relevanz beigemessen, weshalb insbesondere das Lernen voneinander und nicht allein von außerschulischen Fortbildner*innen hier eine große Akzeptanz erfahren sollte. Insbesondere das Thema der Digitalisierung treibt Schulen und Bildungssysteme nicht zuletzt in der aktuellen Corona-Pandemie weltweit um. Der Bedarf nach digital-unterstützen Lösungen steigt stetig. Wir sind allerdings der Überzeugung, dass ein Abbau von Berührungsängsten und ein Anstieg in der Verwendung digitaler Medien nur dann erfolgt, wenn er als sinnvolle Ergänzung oder effiziente Alternative erlebt wird. Und dieses Erleben kann nur durch Erfahrung erfolgen und weniger durch klassische Fortbildungen, in denen vom Nutzen digitaler Tools berichtet wird. Der Vorteil, zeit- und ortsunabhängiger Nutzung von Materialien und Fortbildungen durch digitale Unterstützung, könnte ein Weg sein, Zugänge zu ermöglichen und von den positiven Anteilen zu überzeugen. Was Lehramtsstudierende und Lehrpersonen benötigen, ist die Bereitstellung einer niederschwelligen, attraktiven Plattform und App, die sowohl die Vernetzung als auch die persönliche Weiterbildung und -entwicklung nach Bedarf zeit- und ortsunabhängig ermöglicht. ## Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung ? In erster Linie nutzen und profitieren die teilnehmenden Lehramtsstudierenden und Lehrpersonen von unserer Lösung. Mittel- und langfristig werden allerdings auch unsere Schüler*innen davon profitieren, da sich erfolgversprechende Konzepte, Materialien und Formate eher durchsetzen und verbreiten und damit die Qualität von Unterricht steigt. Wird der Schulunterricht zeitgemäßer und werden unsere Schüler*innen von glücklichen, motivierten Lehrpersonen unterrichtet, dann hat das auch eine positive Wirkung auf die Gesamtgesellschaft. Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? Aktuell nicht zuletzt durch die COVID-19-Pandemie erneut auf dem Tableau ist der Diskurs zur Bildungsinnovation. Die aktuelle Situation hat abermals verdeutlicht, dass es sich ausgezahlt hätte Themen wie bspw. Digitalisierung, die schon frühzeitig immer wieder von Expert*innen angesprochen wurden, langfristig anzugehen, um in unvorhersehbaren Situationen wie der aktuellen schon gut gerüstet zu sein. So sehen wir das auch mit unserem Projekt: es ist schon jetzt wichtig gut geschultes Lehrpersonal zu haben. Das schafft man allerdings nur in einem ganzheitlichen und dadurch länger andauernden Programm. Wir folgen hier dem Ansatz, dass diese Weiterentwicklung und Vernetzung kein endlicher Prozess ist sondern vielmehr ein lebenslanger Lern und Reflexionsprozess den wir HEUTE angehen müssen. ## Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung ? Wie bereits dargestellt, ist der Bedarf an kollegialer Vernetzung unter Lehrkräften und Lehramtsstudierenden sehr hoch. Gleichzeitig ist auch der Bedarf an gut geschultem Lehrpersonal und das über die fachlichen Grenzen hinweg, in Hinblick auf die immer größer werdenden Herausforderungen die auf unser Lehrpersonal zukommen, drängender denn je. Lehrkräfte stehen vor der Herausforderung der immer heterogeneren Schüler*innenschaft und neuen Herausforderungen unserer schnelllebigen Zeit im Unterrichtsalltag gerecht zu werden sowie sich gleichzeitig qualitativ hochwertig fortzubilden. Dies erfordert neue, innovative Lösungen für Lehrkraftvernetzung und -weiterbildung und das am besten schon vor dem Berufseinstieg während des Lehramtsstudiums. Langfristig kann unsere Lösung zu nachhaltigen, qualitativ hochwertigen und aufeinander abgestimmten Programmen in der Aus-, Fort- und Weiterbildung genauso beitragen wie auch zum Empowerment und der Entlastung von Lehrkräften. Das erhöht nicht zuletzt auch das Wohlbefinden und die Zufriedenheit der Lehrkräfte, was in einem herausfordernden Alltag ein essentieller Bestandteil für fortwährende Motivation und mentale wie körperliche Gesundheit ist. Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung ? Die Plattform ist gut umsetzbar. In einem ersten Schritt kann sie beispielsweise regional oder landesweit eingesetzt werden und dann nach Bedarf schrittweise bundesweit ausgeweitet werden. Vorgehen und Fortschritt : Wie ist der Lösungsansatz entstanden ? Unser Team bestehend aus Luca Planert, Recruiter bei Nintendo, Laura Villafuerte, selbstständige Coach für persönliche Kompetenz- und Weiterentwicklung, Anne.Sophie Waag und Meike Bonefeld, beide Wissenschaftlerinnen im Bereich Bildungspsychologie und in der Lehramtsausbildung tätig, ist divers zusammengesetzt. Wir haben unterschiedliche Blickwinkel auf und Zugänge zum Thema “Schule” und Aus- und Weiterbildung in diesem Bereich. Durch verschiedene Netzwerke stehen wir allerdings immer wieder im Austausch und treffen uns auf unterschiedlichen Wegen wieder. Daran merken wir immer wieder: Austausch und Perspektivenwechsel ist wichtig und vor allem sehr motivierend. Nicht nur haben wir uns über ganz verschiedene Netzwerke selbst kennengelernt und können dabei aus eigener Erfahrung sagen wie wertvoll und bereichernd wir diese Zusammenkunft empfinden sondern wir erleben auch in unserem Alltag welche Synergien aus Netzwerken privater und beruflicher Natur entstehen können. So war uns schnell klar: Vernetzung von Lehrkräften muss her und das am besten frühzeitig also inkludierten wir auch gleich noch Lehramtsstudierende als weitere Zielgruppe in unsere Vernetzungsplattform. Als wir dann auch noch von Ines Bieler, unserer Themenfeld-Patin hörten, dass das Thema Vernetzung und gemeinsames Lernen auch Ihr sehr wichtig ist, war uns klar, dass wir uns hierauf fokussieren möchten. Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche? Wir haben uns vergleichsweise schnell als Team zusammengefunden und kannten uns schon aus anderen Kontexten. Dennoch war der erste Meilenstein als Team überhaupt zusammenzukommen. Nach einer umfassenden Ideensammlungsphase, war ein großer Meilenstein für uns die angehäuften Ideen zu reduzieren und auf die wichtigsten Aspekte einzudampfen. Der erste Expert*innenchat am Dienstag an dem Luca für uns teilnahm und wertvolle Impulse von Ines erhielt, war ein dritter Meilenstein für uns. Wir fühlten uns bestätigt in unseren ersten Ideen und trafen uns im Anschluss zur weiteren Ausarbeitung. Wir waren auf dem richtigen Weg. Juhu! Der zweite Expert*innenchat am Mittwoch an dem Anne-Sophie für uns teilnahm und von Ines und Björn wichtige Hinweise bekam, wie bspw. dass Vernetzung ein zentrales Thema ist bestärkte uns ein letztes Mal darin, dass wir ein zentrales Thema bearbeiten. Außerdem konnten wir uns hier mit anderen Gruppen aus Themenfeld 09 vernetzen. Am Donnerstag- ein erst einmal letztes großes Gruppentreffen. Wir zurren alles fest, verteilen die letzten Aufgaben und haben das Gefühl: es wird! Und stolz sind wir auch ein bissche auf das was wir neben unseren Vollzeitberufen, Ehrenämtern und allerlei anderer Aufgaben beim Hackathon doch noch auf die Beine stellen konnten. Wow! Wir haben es geschafft. Das gesamte Material steht. Wir stehen kurz vor der Einreichung. Wenn Ihr auf einer bestehenden Lösung aufgebaut habt: bitte beschreibt den Status am Anfang des Hackathons, so dass wir den Fortschritt während der Woche angemessen beurteilen können. Unsere Lösung ist neu und während dem Hackathon entstanden. Wir haben auf nichts bestehendem aufgebaut. Prototyp : Wenn vorhanden: Wo finden wir Euren ersten Prototypen (Link) ? Noch nicht vorhanden. Wenn vorhanden: Wo finden wir den Code zu Eurer ersten Lösung (Link) ? Noch nicht vorhanden. Alternativ: Wie könnte die kleinste nutzbare Version Eurer Lösung aussehen ? Es gibt heute schon die Möglichkeit Netzwerk-Plattformen mit Bildungs- und Lernfunktionen bei Drittanbietern gegen eine monatliche Gebühr einzukaufen (z.B. die digitale Plattform Mighty Network ). Allerdings präferieren es, eine eigene Plattform für die spezifische Zielgruppe und Fragestellung zu programmieren. Hierbei müssen Kosten, Nutzen und datenschutzrechtliche Fragestellungen abgewogen werden. Nächste Schritte : Wie testet ihr Eure Annahmen ? Wir möchten unser Projekt zunächst mit angehenden und erfahrenen Lehrkräften diskutieren und es so noch einmal genauer unter die Lupe nehmen. Erste Schritt dazu sind wir schon während der Hackathon-Woche gegangen. Beispielsweise haben wir Expertisegespräche mit ExertInnen aus der Bildungsadiministration geführt und erstes positives Feedback zu unseren Ideen erhalten. Den weiteren Prozess möchten wir in zwei Schritten vorantreiben: -Bedarfsanalyse unter den RezipenteInnen; Survey in Zielgruppen -Testung eines Prototypen mit einer kleinen Stichprobe Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung ? Nach einer kurzen Vorabtestung unserer Annahmen durch Feedbackgespräche mit Expert*innen und Schulpraktiker*innen möchten wir zunächst eine Bedarfsanalyse unter Lehramtsstudierenden und Lehrpersonen durchführen, um herauszufinden, ob eine solche Plattform und App genutzt werden würde und welche Applikationen und Möglichkeiten sie enthalten müsste. Im Anschluss daran würden wir einen ersten Prototypen entwickeln und ein Pilotprojekt mit einer kleineren Gruppe von Lehrkräften und Lehramtsstudierenden als Test User initiieren. Dabei werden sowohl die Inhalte als auch die Nutzbarkeit und das Design geprüft. Wichtig ist uns eine bedienerfreundliche Oberfläche und leichte Handhabbarkeit um die Barrieren bei der Nutzung gering zu halten. Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget)? Weitere Vorarbeiten: Lehramtsstudierende und Lehrpersonen als Expert*innen für die Vorbesprechung und folgende breiter Bedarfsanalyse Eine*n Programmierer*in, der*die die Plattform und App programmiert und den Bedarfen entsprechend anpasst Gehalt/Vergütung für Programmierer*in/IT Gehalt/Vergütung für App selbst, Unterhalt und Wartung Gehalt/Vergütung für Community Manager Gehalt/Vergütung für externe Trainer*innen Längerfristig: ggf. Ansprechpartner*innen aus der Bildungspolitik, um Möglichkeiten zur Anrechnung oder Zertifizierung von Fortbildungsformaten zu diskutieren. Dies würde die Anreize erhöhen an den Formaten auch tatsächlich aktiv teilzunehmen. wissenschaftliche Evaluation zur Wirksamkeit der Formate, damit verbunden Gehälter der WissenschaftlerInnen und Budget für das Begleitprojekt Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team ? Wir sind sehr an der Umsetzung interessiert. Wir würden das Projekt gerne weiter vorantreiben und gemeinsam umsetzen. Zukünftig stellen wir uns die Rollenverteilen wie folgt vor: Konzeption: Meike Bonefeld, Luca Planert, Anne-Sophie Waag, Laura Villafuerte Community Manager: Anne-Sophie Waag Public Relations Manager: Meike Bonefeld Trainer*innen Persönliche Entwicklung: Laura Villafuerte, Luca Planert, Meike Bonefeld, Anne-Sophie Waag Wissenschaftliche Begleitung : Meike Bonefeld, Anne-Sophie Waag IT: N.N. Try it out drive.google.com
Digital Teachers Hub
Plattform und App zur Vernetzung und digitalen Weiterbildung von und für Lehramtsstudierende und Lehrkräfte.
['Meike Bonefeld', 'Laura Villafuerte', 'Anne-Sophie Waag', 'Luca Planert']
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https://devpost.com/software/tf07i-brucken-bauen_wirksamevernetzung
Unser Team wirksame Vernetzung Unser Team - Details Unser 1. Teamtreffen Teamreflektion 1 Teamreflektion 2 Vernetzung im Spinnennetz Aufstellung heutiges Bild Aufstellung Bild der Zukunft Potenzialentfaltung Aufstellung gegenübergestellt Unsere Hypothesen Runder Tisch 1 Runder Tisch 2 Prototypen Problembeschreibung Schule sollte der zentrale Ort sein, an dem die ganzheitliche Bildung unserer Kinder stattfindet. Hilfreich hierfür ist, wenn das System "Schule" dabei auch Impulse aus anderen Systemen (Wirtschaft, Gemeinschaft usw.) in den Bildungsauftrag integriert und Brücken gebaut werden. Wir sind gestartet mit der Hypothese, dass Schulen nicht wirksam vernetzt sind. Eine Untersuchung mit der Frage “Woher weisst Du, dass die Protagonisten nicht wirksam vernetzt sind?” ergab folgende Aussagen: Lehrer sind auf Dienstwege angewiesen wenig kooperationsbereit gegenüber Schüler*innen, Eltern, Bildungsinitiativen, Kolleg*innen Einzelkämpfer*innen in der Fachschaft oft ängstlich insbesondere bei Grenzüberschreitungen in Unbekanntes Terrain Schule ist unterschiedlich vernetzt mit Bildungsinitiativen, Politik und Wirtschaft, sehr in Abhängigkeit von der Schulleitung in die lokale Schullandschaft nicht ausreichend integriert und hat in der Regel keine standardisierten (IT) Kommunikation untereinander nicht ausreichend strukturiert bzw. hat ineffiziente Prozesse insbesondere bezüglich IT Unterstützung Der Bildungssektor ist intransparent wenig vernetzt zwischen den Stakeholder*innen (Politik, Wirtschaft, Bildungsinitiativen, Ministerien, Schule, Eltern, SchülerInnen) sehr heterogen durch unterschiedliche Schulträger*innen und aufgrund des Föderalismus Um die Problematik besser zu verstehen, haben wir nach der “oberflächlichen” Beschreibung systemisch gearbeitet und unterschiedliche Methoden angewandt. Insbesondere eine systemische Online-Aufstellung ergab folgendes Bild und neue Erkenntnisse: _Siehe Bild Aufstellung_1_Status in Gallerie _ Die Schüler*innen und Eltern stehen am Rande des Bildungssystems Der Sinn und Zweck der Schule ist an den Rand gedrängt Die Schulleitung versperrt den Lehrer*innen die Sicht und ist den Ministerien zugewandt Die Bildungsinitiativen und unsere Initiative stehen zwischen dem Sinn und Zweck der Schule und den Schüler*innen/Eltern Die Schulträger und die Wirtschaft stehen zwischen der Schulleitung und den Ministerien Zusammenfassend lässt sich sagen, dass mit der gezeigten, nicht vorhandenen Struktur Schule ihren ursprünglichen Sinn und Zweck, nämlich Kinder für ihr Leben optimal vorzubereiten nur unzureichend erfüllen kann. Als größte Probleme haben wir die mangelnde Vernetzung der einzelnen AkteurInnen, die nicht vorhandene Durchlässigkeit zu anderen Systemen sowie die Silobildung des Schulsystems identifiziert. Daher sind ALLE Beteiligten von diesem Problem betroffen. Lösungsbeschreibung: Was ist Euer Lösungsansatz? Es braucht Räume für wirksame Vernetzung, weil wir die Gesellschaft in all ihren Akteuren fragmentiert haben, die in sich geschlossene Systeme entwickelt haben. Es gilt, diese einst sehr sinnvolle Spezialisierung der Gesellschaft zu überwinden, Prototypen zu erstellen, Brücken der wirksamen Verbindung zu schaffen und Geschichten des Gelingens zu erzählen und zu teilen. Zentrales Element dabei ist die Haltung mit der wir einander begegnen. Unser Ziel ist es, dass Menschen die Haltung und die Arbeitsprinzipien erleben, die es in der VUCA Welt braucht. VUCA ist ein Akronym für die englischen Begriffe volatility, uncertainty, complexity, ambiguity und steht zu Deutsch für Volatilität (Unbeständigkeit), Unsicherheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit). Gleichzeitig sollen die Möglichkeiten der digitalen Zusammenarbeit gestärkt und in konkreten Herausforderungen angewendet werden. Unsere Lösung besteht aus drei Prototypen (siehe Abbildung Bild_Prototypen in Gallerie): Virtuelle Lagerfeuer anzünden (Lagerfeuer als die älteste Form des Treffpunkts in Gemeinschaften - übertragen auf die Möglichkeiten der Digitalisierung) Überregionale Transparenz durch Integration der virtuellen Lagerfeuer auf der Karte von Morgen ( www.kartevonmorgen.org ) Feedback-Schleifen ins System installieren Nachfolgend fokussieren wir uns auf die Beschreibung des “virtuellen Lagerfeuers”. Jede*r am Schulleben Beteiligte (egal ob Mutter, Vater, Schüler*in, Lehrer*in, Schulleiter*in, Wirtschaftsvertreter, Politikvertreter*in etc.) kann einen virtuellen Raum aufmachen mittels eines Tools seiner/ihrer Wahl (z.B. Jitsi) Dieser Raum steht offen für alle Menschen die sich gerne treffen möchten. Eine Einladung kann jederzeit verschickt werden, am einfachsten mit dem Aufruf nach einer Austauschrunde zu einem Thema oder einer Fragestellung. (z.B. Was ist in der Kommune los? Was sind Herausforderungen in eurem Umfeld? Was ist der Sinn der Schule? Wie geht es uns mit der hybriden Schule? Was gibt es vom Hackathon #wirfürschule zu berichten?). Am “virtuellen Lagerfeuer” werden die Perspektiven rund um die Fragestellung ausgetauscht. Für das Meeting gibt es verschiedene Rollen, wie z.B. die Rolle des Facilitators und die Rolle der*des Impulsgebers*in, die auch bewusst gewechselt werden können und sollten. So entstehen neben inhaltlichen auch neue Rollenerfahrungen. Aus diesen Terminen können gemeinsame Aktionen entstehen, die dann durch die Gruppe in Eigenverantwortung gemeinsam umgesetzt werden können. Und zwar mit konkreter Wirkung in der Kommune / Schule / … Der Fokus kann dabei auch mit auf der Stärkung der Innovation liegen. Je nach Thema werden auch ganz bewusst Menschen mit eingeladen, die sonst vielleicht nicht kämen. Ziel ist es, die Barriere möglichst klein zu machen und auch jenen einen Zugang zu geben, die vielleicht anderer Meinung sind. Dabei ist die Haltung entscheidend: Jede*r arbeitet eigenverantwortlich. Jede*r spricht für sich. Wir pflegen einen CheckIn und CheckOut. Transparenz & Offenheit: Jede*r kann auf jeder Arbeitsplattform ergänzen. Verständnis und Einigkeit - trotz unserer Unterschiedlichkeit Wir sprechen Konflikte an und nutzen sie zur Veränderung (Wenn die Botschaft vorhandener Widerstände lesbar wird, kann sie in die Lösung integriert werden.) Entscheidungen werden mit Hilfe der Methode des Konsensieren getroffen … https://www.sk-prinzip.eu/ Jede*r ist willkommen so wie er*sie ist Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus? Wenn vertrauensvolle Dialogräume entstehen, wächst besseres Verständnis füreinander und zwischen den Akteuren, so dass daraus gemeinsame Aktionen entstehen. Wenn vielfältige Begegnung auf Augenhöhe realisiert wird, ist Veränderung und Zukunftsgestaltung möglich Wenn die Akteure die Chancen haben, selbständig etwas auszuprobieren, dann erleben sie Selbstwirksamkeit, erzählen sich andere Geschichten und werden andere Ergebnisse erzielen Wenn eine etablierte (und moderierte) "Feedback Schleife" in Schule existiert, dann ist die Schulleitung in der Lage, Anregungen für Systemverbesserungen leichter anzunehmen. Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung? Die Kinder rücken wieder in das Zentrum der Bildung. Gleichzeitig profitiert auch das Umfeld der Schule davon, weil sich ermutigte Kinder auch wirksam in ihrer Umgebung einbringen. Durch den Kontakt mit der Wirtschaft wird es möglich, die Ausbildung der Kinder gemeinsam bedarfsgerecht zu gestalten. Der Politik wird es möglich, mit den Eltern und Kindern in Kontakt zu kommen und zu bleiben, um so die Zukunft der Demokratie zu sichern. LehrerInnen haben damit die Möglichkeit sich wieder auf den Sinn & Zweck der Schule zu besinnen und Schulleitungen werden zu Unterstützern, die den Raum halten und gestalten anstatt zu verwalten. Durch die Einbettung von Innovation und die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft werden auch langfristig Arbeitsplätze gesichert. Kinder lernen, wie sie aktiv am Leben und der Gesellschaft teilnehmen und ihre Ideen in der Welt gemeinsam mit den anderen umsetzen können. Dies war auch das Ergebnis der Aufstellung, wenn jeder in sein Potenzial geht, um maximale Wirksamkeit zu erreichen: Siehe Bild Aufstellung_2_final in Gallerie Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? Wenn Schule in Austausch mit Bildungsinitiativen, der Wirtschaft und den Ministerien geht, dann wird die Situation im Bildungssystem besser, weil sich die Starre löst. Am virtuellen Lagerfeuer lernen Menschen eine ko-kreative, offene Haltung kennen, wodurch sie in die Lage versetzt werden, auch in ihren Systemen diese Haltung mit einzubringen und ihre Ideen in ihrem Umfeld Realität werden zu lassen. Durch den Dialog und den Austausch am virtuellen Lagerfeuer wird die neue Haltung zur Gewohnheit. Diese ko-kreative Haltung kann Strukturen aufbrechen, wenn sie auch in das eigene Umfeld und in andere Systeme getragen wird. Dadurch entsteht langfristig Veränderung und Schule kann wieder ein Ort zum Lernen werden. Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung? Silos öffnen sich, das lädt auch diejenigen ein, die bislang das Gefühl hatten, alles alleine machen zu müssen. Aus Einzelkämpfern werden Teamplayer. Es entstehen durchlässige Systeme, die die Akteure Bildung gemeinsam gestalten. Durch die konkrete Arbeit an Problemfällen in der Kommune denken wir, dass sich auch eine positive Auswirkung auf die Lebensbedingungen innerhalb der Kommune einstellen wird. Zudem denken wir, dass durch die Unterstützung der Teilnehmer bei der Umsetzung ihrer Ideen auch das Unternehmertum steigt und wir gleichzeitig neue Arbeitsplätze schaffen können. Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung? Eine Voraussetzung für das Gelingen ist die Haltung der Akteure, die den “Raum öffnen und halten”. Die Umsetzung ist über ein Netzwerk von Multiplikatoren leicht skalierbar. Verbunden durch einen gemeinsamen Sinn & Zweck können die Räume auf Basis von Vertrauen dezentral geöffnet werden. Eine Skalierung ist beispielsweise durch die Kollaboration mit der CoachingInitiative denkbar. Gleichzeitig kann das “virtuelle Lagerfeuer” als Arbeitsmodell auch an realen Räumen wie beispielsweise dem (z.B. Frei-day, Zukunftswerkstatt, Impact Hub … ) andocken. Auch Gespräche mit der Wirtschaft wurden in dieser Woche schon dazu angeregt. Zusätzlich gibt es eine Gruppe von Personen die eine Art “Feuerstelle” zur Verfügung stellt - als Anlaufstelle und Multiplikator, um selbst wieder “aufzutanken” oder “abzuladen”. Die Keimzelle dafür ist die Gruppe, die sich im Rahmen des Hackathons unter #wirksamevernetzung zusammengefunden hat. Über die Feuerstelle werden auch Lernimpulse und Wissen zur selbstorganisierten Arbeit, Innovation, Unternehmensgründung etc. zur Verfügung gestellt. Gleichzeitig ist es ein Ort an den alle “Raumhalter” zurück kommen können um Themen und Barrieren die lokal an ihrer virtuellen Feuerstelle auftauchen zu bearbeiten. Vorgehen und Fortschritt: Wie ist der Lösungsansatz entstanden? Wir haben festgestellt, dass sich die Strukturen, die wir im Bildungssystem vorfinden, sich auch so im Hackathon abgebildet haben. Wir hatten keinen Bottom Up Prozess und keine Feedback-Schleife. Die Menschen, um die es geht und die betroffen sind, wurden anfangs nicht integriert. Die KMK wurde zwar gewonnen, die Lehrer*innen haben aber selbst keine Einladung der Kultusminister*innen zum Hackathon bekommen. Das Bildungssystem in der aktuellen Form ist für vielen Menschen nicht anschlussfähig. Es gibt keine gemeinsame, kommunikative Basis, Fehler sind nicht erlaubt, Irritation auf allen Seiten wird großgeschrieben. Gleichzeitig gibt es viele unterschiedliche sehr kreative und innovative Bildungsinitiativen die ähnlich wie einige Akteure im “luftleeren” Raum umherschwirren ohne die Möglichkeit, selbstwirksam zu werden. Unserem Team geht es ähnlich, weshalb wir beschlossen haben, ein Format zu schaffen, die Vernetzung, das Andocken aneinander zu ermöglichen, um so das Tor für offene und authentische Kommunikation zu öffnen. Wir haben also unsere Expertise und unsere Erfahrung kombiniert und gemeinsam Hypothesen entwickelt, wie die einzelnen Teile des Systems sinnvoll miteinander vernetzt werden können. Im Laufe dieses Prozesses (siehe die angehängten Bilder Termin 1-4, Runder Tisch 1 und 2 in der Gallerie) haben wir irgendwann festgestellt: wir sind selbst der Prototyp :) Und die Probanden :) Wie im Großen so im Kleinen - wenn wir an den Konflikten der Welt / in uns auch in unserem Raum arbeiten, ändert sich automatisch das System Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche? 1 Woche vor dem Hackathon: Team Building bereits eine Woche vor dem Hackathon, Offener Slack Channel #wirksamevernetzung - unabhängig von den Challenges Montag: Wir erkennen, dass wir selbst der Prototyp für uns sind. Wir starten am Abend mit Konfliktarbeit im “roten Salon” Dienstag: Wir schaffen es erfolgreich, neue Team Mitglieder in unsere Gruppe zu integrieren. Wir können eine Koryphäe gewinnen, mit uns eine systemische Aufstellung im Schulsystem zu machen (Siehe Bild Aufstellung 1 und 2). Mittwoch: Wir haben eine Vertreterin der Politik mit im Team. Durch sanfte Transparenz schaffen wir es eine Abfrage im allgemeinen Channel des Hackathons sichtbar zu machen mit der Frage: “Sollen Kinder mit in die Jury aufgenommen werden?”. Kinder werden Teil der Jury. Wir besprechen unsere Thesen mit dem Schulleiter einer für die letzte Runde des deutschen Schulpreis nominierten Schule. Donnerstag: Wir organisieren zwei “Runde Tische” mit Vertretern von Politik, Ministerien und Wirtschaft zum Perspektivenaustausch Freitag: Wir öffnen uns selbst für Feedback und installieren eine Feedback Schleife in unser System Wenn Ihr auf einer bestehenden Lösung aufgebaut habt: bitte beschreibt den Status am Anfang des Hackathons, so dass wir den Fortschritt während der Woche angemessen beurteilen können. Wir haben auf keiner Lösung aufgebaut. Prototyp: Wenn vorhanden: Wo finden wir Euren ersten Prototypen (Link)? Bei uns: Die Strukturen des Bildungssystems und ihre Problematiken haben sich sowohl im Hackathon-Team als auch in unserem Team widergespiegelt. Wir haben die Strukturen durch systemische Aufstellungen, durch das Doppeln/Das Innere Team transparent gemacht und bearbeitet. Die Arbeitsbeschreibung von uns in dieser Woche ist somit unser erster Prototyp. Nachfolgend werden die Inhalte auf www.wirksamevernetzung.de zur Verfügung gestellt. Nächste Schritte: Wie testet ihr Eure Annahmen? Wir hatten während der Hackathon Woche mehrere Gespräche mit Vertretern aus der Schule (z.B. einem Schulleiter einer Schule unter den Top 15 des Deutschen Schulpreises, einem pensionierten Schulleiter), Wirtschaft und Politik (sowohl Ministerien als auch Lokalpolitik). Die Namen möchten wir aufgrund von Datenschutz hier nicht nennen. Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung? Der nächste Schritt wird ein offener Termin für alle Interessierte sein, um über die Idee zu berichten und die Piloten konkret zu identifizieren. Im Anschluss werden die “virtuellen Lagerfeuer” von den Personen an ihren Orten entfacht und ein entsprechender virtueller Raum geöffnet. Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget)? Runder Tisch zum Perspektivenwechsel mit den Initiatoren und dem Organisationsteam des Hackathons um die noch fehlende Feedbackschleife in das System zu realisieren und Hypothese 4 zu verifizieren. (Hypothese 4: "Wenn wir einen Raum schaffen in dem jede*r so sein darf wie er/sie ist, dann steckt das an.") Finanzierung, um die initiale Feuerstelle über einen Zeitraum für das nächste halbe Jahr zu betreuen und am Brennen zu halten. Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team? Ja, wir werden die Umsetzung als selbstorganisiertes Team weitertragen. Rollen sind dynamisch verteilt. Jede*r im Team kann dazu angesprochen werden. Built With adobe mural premiere-pro zoom Try it out wirksamevernetzung.de wirksamevernetzung.de wirksamevernetzung.de wirksamevernetzung.de wirksamevernetzung.de
tf07i-brücken-bauen_wirksamevernetzung
Wir vernetzen Schulen und Bildungsinitiativen wertschätzend und wirksam in einem gemeinsamen Lernraum am virtuellen Lagerfeuer mit Unternehmen und Politik zusammen kommen: Wirksame Vernetzung
['Barbara Engel', 'Margit Wietzorrek', 'Daniella Cunha Teichert', 'Gunnar Thörmer', 'Govinda Hiemer', 'Barbara Hilgert', 'Andrea Scherkamp', 'Stefanie Klicks', 'Joel Heil Escobar']
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['adobe', 'mural', 'premiere-pro', 'zoom']
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https://devpost.com/software/bildung-global-gemeinsam-stark-fur-eine-nachhaltige-bildung
Problembeschreibung Deutsche Schulen im 21. Jahrhundert sind oftmals noch zu langsam und schwerfällig, wenn es darum geht, auf aktuelle Herausforderungen , wie z.B. die Digitalisierung oder den Klimawandel zu reagieren und diese in Schulentwicklungsprozesse umgehend mit einfließen zu lassen. Aus unserer Perspektive ist der derzeitige Aufbau der Personalstruktur in Schulen das Kernproblem, dass sich Schulen nur sehr langsam weiterentwickeln. Von der Lösung sind alle am Schulleben beteiligten Menschen betroffen, denn sie führt langfristig zu mehr Partizipation und Identifikation mit der Schule. Die Eigenverantwortung wird gestärkt und steile Hierarchien werden abgebaut. Lösungsbeschreibung Statt zu verwalten und den Betrieb am Laufen zu halten, brauchen Schulleitungen Freiräume, um ihre Arbeit stärker auf Entwicklungsprozesse zu fokussieren. Unser Ansatz ist, die Leitungsaufgaben zu trennen in eine pädagogische und verwaltungstechnische Leitung. Auch Schulleitungen müssen in ihren Aufgaben entlastet werden und nicht alles alleine von oben regeln. Möglichst viel Verantwortung soll an agile Arbeitsgruppen abgegeben werden, die nach Scrum Methode arbeiten. Von flacheren und agileren Hierarchien, bei denen die Kompetenzen und nicht der Dienstgrad der einzelnen am Schulleben beteiligten Menschen im Fokus stehen, profitieren letztendlich alle, weil Entwicklungsprozesse demokratischer gestaltet werden und durch die Einbindung vieler die Identifikation mit der eigenen Schule steigt. Neue digitale Tools und die Beschaffung von Endgeräten an Schulen führen noch lang nicht zu einer festen Etablierung von neuen digitalen Strukturen an Schulen. Es muss auch das richtige Mindset vorhanden sein, welches als Basis einer transparenten und agilen Weiterentwicklung von Schule dient. Alles steht und fällt aber mit der eigenen Haltung zum Thema Führung! Vorgehen und Fortschritt Schnell ist uns in den Diskussionen deutlich geworden, dass das System Schule zu langsam und ineffizient arbeitet. Meilensteine waren, dass wir dieses Problem nicht nur auf der Personalebene bei der Schulleitung gesehen haben, sondern die gesamte Organisation in den Blick genommen und geschaut haben, wie sie auch von außen Unterstützung erfahren kann. Die Öffnung der Schulen nach außen legt den Fokus darauf Perspektiven zu erweitern, die im eigenen System vielleicht nicht wahrgenommen werden. Denn bei allen Schulentwicklungsprozessen steht immer noch der Mensch mit seinen Bedürfnissen, Kompetenzen und Fähigkeiten im Zentrum der Aufmerksamkeit. Prototyp Die kleinste Lösung: Testen der agilen Organisationsstruktur an einer Schule für einen bestimmten Zeitraum. Da für diese Testphase nicht alle beschriebenen strukturell erforderlichen Änderungen vorgenommen werden können, läge der Fokus auf der Scrum- Funktionalität und der damit verbundenen Bildung von agilen Arbeitsgruppen, die ihre Arbeitsprozesse transparent darstellen und mit Hilfe von Prozesstools organisieren. Nächste Schritte Alle Teilnehmer des Teams sind an einer Weiterarbeit an dem Projekt interessiert. Der nächste Schritt ist das Finden geeigneter Testschulen . Gerne würden wir unseren Organisationsanatz der agilen und transparenten Schulentwicklung über ein Schuljahr an einigen wenigen Schulen (z.B. unterschiedliche Schulformen/ in unterschiedlichen Bundesländern) ausprobieren. Während dieses Testschuljahres könnte nach Vorstellung des Konzeptes der Arbeitsprozess vom Entwicklungsteam begleitet und beobachtet werden. Für eine vereinfachte Einführung des agilen Organisationsansatzes würde vorab ein 10-Punkte-Plan erstellt werden, der als roter Faden durch das Testjahr führt. Durch die ständige Evaluierung von außen kann der Prozess laufend verbessert werden. Ein 10-Punkteplan für erste Umsetzungsschritte an Schulen wären beispielsweise : Information und Abstimmung mit allen Schulakteuren (Kollegium, Gremien, Eltern, Schülerschaft) Einführung der Schulleitung in neue Aufgabenverteilung (ggfs. Weiterbildung) Formierung von agilen Arbeitsgruppen und Klärung der Ziele Formulierung von Entwicklungsschritten für die Schule Einsatz einer IT Support Funktion Einführung eines Prozessmanagement-Tools für eine transparente Übersicht aller Vorgänge Veränderung der Feedbackkultur und regelmäßige Personalgespräche mit Zielformulierungen Einsatz von Eltern als Experten zur Unterstützung von Schulprozessen (z.B. Softwareentwickler, Coach etc.) Standardisierung von wiederkehrenden Ereignissen (Prüfungen, Jahrestage etc.) Einsatz von Flex-Lehrern und Coaches nach Bedarf
Agile Schule. Nachhaltig und zukunftsorientiert
Wie kann man Strukturen an Schulen besser auf Zukunftsfragen ausrichten? Durch agile Personalstrukturen nach SCRUM, die auf die Anforderungen des 21. Jh. flexibel reagieren.
['Dani Pramor', 'Hanna Bergelt', 'Marla Baisch', 'Benedikt Heitmann', 'Kathrin Jostarndt', 'Jessica Sturmheit']
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https://devpost.com/software/kompetenzen-asynchron-vermitteln-und-uberprufen
Video Das Video zu unserem Projekt finden Sie unter folgendem Link: www.ipadunterricht.de/kompetenzen.mp4 (falls kein Bild kommt: Rechtsklick -> speichern unter...) Problembeschreibung a) Für LuL: die aktuelle Situation der gesplitteten Lerngruppen sowie des asynchronen Lernens ist nicht zufriedenstellend, da man zum einen den gleichen Unterricht nicht zeitversetzt anbieten kann und zum anderen möglichst alle SuS einer Klasse von dem stattfindenden Unterricht profitieren sollen Darüber hinaus erfordert diese Art des Unterrichtens ein verstärktes Maß an Teamarbeit im Kollegium und ein bisher beispielloses Maß an Bereitschaft zur persönlichen Weiterbildung und Flexibilität Etliche Lehrer fühlen einen Kontrollverlust Mangels Erfahrung und rechtlicher Absicherung können viele KuK noch nicht die Chancen der Digitalisierung ausschöpfen b) Für SuS: der Distanzunterricht hat aufgezeigt, dass viele SuS Probleme haben, sich zu motivieren und strukturieren, auch wenn viele SuS in etwa auf ihrem Leistungs-/Arbeitsniveau geblieben sind. Diese Probleme sind aber in Präsenz- und Distanzunterricht gleichermaßen vertreten, sodass es hier ein überkonzeptionelles Problem gibt, welches angegangen werden muss, unabhängig davon, wie die Unterrichtsform in Zukunkt konkret gestaltet ist auch bei SuS steht die Gefahr der Schere im Raum --> Gute werden besser, Schlechte schlechter? Kommunikation zwischen KuK und SuS ist nach wie vor schwierig und uneinheitlich an vielen Schulen => Die größten Probleme sind fehlende Softskills auf SuS-Seite und die jahrelange Konditionierung, nur auf Befehl und Notendruck (extrinische Motivation) zu arbeiten => Betroffen sind die SuS, die mit unserer aktuellen eher passiven Lernumgebung Schule nicht auf das Leben in der heutigen Gesellschaft vorbereitet werden sowie Lehrpersonen & Poliktiker, die umdenken müssen c) Für Eltern und Erziehungsberechtigte: Kommunikation zwischen KuK und Eltern ist nach wie vor schwierig und uneinheitlich an vielen Schulen Eltern sehen sich - vor allem in unteren Klassenstufen - in die Rolle der Ersatzlehrkraft gezwungen, viele sind in Kombination mit der Bewältigung ihrer sonstigen Aufgaben an der Belastungsgrenze soziale Ungleichheiten werden durch digitalen Unterricht verschärft, da die technischen Voraussetzungen und die Unterstützung durch die Eltern sehr unterschiedlich ist Lösungsbeschreibung Wir gehen davon aus, dass in der heutigen Gesellschaft kreative Denker gefragt sind, die sich Informationen beschaffen sowie kritisch und kreativ mit diesen umgehen können. Das reine Wissen tritt in den Hintergrund, da man sich mittlerweile auf schnelle und einfache Weise viele Informationen beschaffen kann. Man muss diese Informationen finden, einordnen und damit umgehen können. Die Schule bietet die Gelegenheit, die nötigen Softskills als Vorbereitung auf das spätere Leben zu üben und anzuwenden. SuS sind nicht mehr in der Rolle des passiv Belehrten, sondern übernehmen die Rolle des aktiven Lernenden. Dadurch übernehmen sie Verantwortung und erweitern so ihre Softskills. LuL geben die Verantwortung für das Lernen schrittweise an SuS ab und entwickeln gemeinsam mit ihnen Lernziele. Wichtig dabei ist, dass das Lernziel eindeutig ist, die SuS aber auf individuellen Wegen dorthin finden können. Eltern und Erziehungsberechtigte können durch die digitalen Entwicklungen – auf freiwilliger Basis – besser mit einbezogen werden, weil sie einfacher über Lernprozesse informiert werden können. Es braucht direktere, barrierefreie Kontaktmöglichkeiten. Eltern und Erziehungsberechtigte müssen gleichsam entlastet werden. Weg hierzu ist der Übergang zu Flipped Learning – weniger Übungen zuhause, welche Eltern in die Ersatzlehrer-Rolle zwingt, mehr Erklärungvideos und interaktive Übungen mit Sofort-Feedback, Coaching in der Schule. Politiker tragen diese Umstrukturierung von Schule mit und ermöglichen die Umsetzung mittels Gesetzesänderungen und Finanzierung. Rechtliche Voraussetzungen: Rechtsabsicherung bezüglich der Aufsichtspflicht, Voraussetzungen für digitale Kommunikation, flexiblere Kerncurricula Es profitieren alle von der Lösung: die einzelnen SuS, da sie sich persönlich entwickeln und einbringen können, aber auch die Gesellschaft & die Wirtschaft, da sich die SuS zu selbstdenkenden, lösungsorientierten, selbstbewussten und gesunden Menschen entwickeln. Dies ist der nachhaltige Wert unserer Lösung. Auch Eltern und Erziehungsberechtigte können sich dadurch besser einbringen und fühlen sich wahrgenommen. Zuletzt profitieren LuL durch neue Möglichkeiten der Digitalisierung, auch die neue Lehrerrolle führt langfristig zu einer Entlastung. Wir erkennen an, dass dieser Weg zuerst anstrengend sein wird. Die größte Schwierigkeit in der Umsetzung ist die Haltung, die erforderlich ist. Umso wichtiger ist es, die nachhaltigen Chancen dieses Weges aufzuzeigen und viele zum Mit- und Umdenken zu gewinnen. Vorgehen & Fortschritt Der Lösungsansatz entstand durch einen Austausch mehrerer Lehrpersonen, die unter Lock-Down-Bedingungen Erfahrungen in unterschiedlichen Formen des Distanzlernens sowie hybriden Unterrichtens gesammelt haben. wichtiger Meilenstein: die Softskills fehlen vielen SuS, dies ist unabhängig von Präsenz- oder Distanzunterricht und erfordert dringenden Handlungsbedarf, da diese für das Leben wichtiger sind als reines fachliches (auswendig gelerntes) Wissen. Diese sind: intrinsische Motivation Arbeitsorganisation Zeitmanagement Frustrationstoleranz Selbstbestimmung Selbstreflexion Kommunikation kritischer Umgang mit (digitalen) Medien und Informationsquellen Kreativität Eigenverantwortung Sozialkompetenzen (auch bzw. gerade im digitalen Raum) Medienkompetenz Einigung auf Best Practice-Ansätze und die Bildung von Konzepten, die unterschiedliche Szenarien entsprechen (was der Erwartung entspricht, dass die verschiedenen Bundesländer im neuen Schuljahr unterschiedlich weitermachen werden) Der entscheidende Ansatz im Unterricht fußt auf zwei entscheidenden Änderungen: Übergang von Wissensvermittlung zu Coaching durch Flipped Learning und deutlich offenere Aufgabenstellung, welche mehrere Lösungsansätze begünstigt Übergang von Bulimie-Lernen zu kreativem und kritischem Umgang mit Wissen durch offene Aufgaben und stärkere Betonung von Softskills / Erwerb von Kompetenzen Wie erreichen wir das? Eine Vorschlagssammlung: Reduzierung/Entschlackung des fachlichen Kerncurriculums hin zu Vorgaben mit Mindestanforderungen und einem größeren Freiraum, die Kompetenzen liegen deutlich mehr im Fokus als das Fachwissen Jedes Schuljahr beginnt mit 14-tägigem Methoden- und Kompetenztraining: SuS lernen die Programme, mit denen sie im Distanzlernen umgehen sollen, besser kennen. Für die Rolle des eigenverantwortlich Lernenden, wird der Grundstein gelegt. Dieser Lernprozess wird kontinuierlich fortgesetzt. Umgestaltung des Unterrichts: Flipped Classroom Neue Feedback-Möglichkeiten ausschöpfen: Audio-Files, Peer2Peer-Feedback, Digitale Schreibteams, Softskillfeedback zu Teamwork, Fairplay, Methodeneinsatz, etc. Kommunikation zwischen Lehrkräften muss gestärkt werden, auch oder gerade digital. Ritualisierung von Videokonferenzen und Initiativen wie „Unterrichtsplan-Tauschtag“ können hier helfen (an einem Tag, z.B monatlich, tauschen Lehrkräfte Unterrichtsmaterial zu einer exemplarischen Stunde innerhalb der Fachschaften aus). Die gemeinsame Fortbildung aller Lehrkräfte muss selbstverständlicher sein. Mini-Barcamps, 10-Minuten-Tutorials, Lifehack-Pinnwände & Padets. Gemeinsame, fächerübergreifende Projekte sollten keine einmaligen Events mehr sein, sondern ein vom Direktorat geförderter, unkomplizierter Teil der Unterrichtsmethodenvielfalt neue Lehrerrolle: Lernbegleiter/Coach. Dies wird erreicht durch „Lernen durch Lehren“, Flipped Classroom, Projektarbeit, Arbeitspläne mit offener Herangehensweise Lehrkräfte schrittweise an das digitale Unterrichten heranführen. Methode: SAMR-Modell ( https://www.medienzentrum-harburg.de/wp-content/uploads/2016/03/SAMR_Bad.jpg ) neue Schülerrolle: verantwortungsbewusste Lernende, die Verantwortung für ihr Lernverhalten übernehmen. Ältere Schüler können sich als Experten fortbilden und helfen Jüngeren (z. B. Medienscouts, Nachhilfesystem „Schüler helfen Schülern“, Peer-teaching) LuL werden in einem freiwilligen Webinar über die Problematik und Lösungsideen informiert, eine Zwangseinführung ist wenig erfolgsversprechend Motivierte LuL werden zu Influencern im Kollegium, je mehr LuL mitziehen, desto größer ist die Erfolgswahrscheinlichkeit. Dieser Prozess wird einige Zeit und Geduld erfordern. technische Voraussetzung: Implementierung einer Lernplattform mit direkten Kommunikationsmöglichkeiten zwischen allen Beteiligten (Microsoft Teams, Google Hangout, Jitsi, etc.) Öffnung des Unterrichts auch in Bezug auf die Lernumgebung und Lernzeit: Lernen ist nicht ortsgebunden und kann bzw. sollte auch zu Hause, in Parks, etc. ermöglicht werden. Die SuS sind freier in der Zeiteinteilung (gegebenenfalls unter Einhaltung von Fristen). IT-Verwalter fest angestellt in Schulen Öffnung des Datenschutzes, um barriererefreie Kommunikation sowie Online-Unterricht zu ermöglichen Kommunikationswege für Eltern müssen geöffnet werden. Möglichkeiten: Einsatz einer Direct-Messaging-App (Signal, Threema), Eröffnung eines Kanals für Elternkommunikation (Teams, Jitsi), Videokonferenzen mit Eltern statt Elternabend, E-Mailverteiler Transparenz gegenüber Eltern erhöhen - sie müssen ebenso wie die SuS Einblick in die unmittelbaren Lernziele haben können, wenn sie das wünschen. Möglichkeiten: über die Lernplattformen (Mebis, Moodle, iServ), über digitale Pinnwände (Trello, Padlet, Wakelet), über eine Website mit Password Bundesweit die Möglichkeiten digitaler Verwaltung ermöglichen. Das beginnt bei den Abszenzen und endet bei digitalen Lehrbüchern und der Notenverwaltung. Beispiel hierfür: Claxss. Öffnung der Lehrmittel: Nutzung von Endgeräten im Unterricht und Einsatz von eBooks (auch als Schulbuch) sollte möglich sein, wenn Lehrkräfte das umsetzen können Best Practice: https://schule-in-der-digitalen-welt.de/hybrides-lernen-apps-tools/ Entlastung sozial schwacher Familien durch Leihgeräte (Tablets, Laptops) – hierfür müssen Bedingungen geschaffen werden. Prototyp Schule muss neu gedacht werden: Wir brauchen eine Lernumgebung, in der die SuS als AKTIVE Lernende Verantwortung für ihr Lernen übernehmen und dieses mitgestalten. Dazu benötigen wir Lehrpersonen, die dieses ermöglichen und entsprechende Strukturen sowie politische Entscheidungen, die den Lehrpersonen Rechtssicherheit geben. Wir gehen davon aus, dass... ...der Umgang mit Informationen wichtiger ist als Wissensreproduktion. ...SuS Softskills brauchen, um erfolgreich durchs Leben zu gehen: Motivation, Frustrationstoleranz, Selbstständigkeit, Verantwortung, ... (s. Lösungsbeschreibung) ...alle langfristig von dieser Lösung nutzen und profitieren Nächste Schritte Die Annahmen lassen sich beispielsweise in Projektschulen testen. Dies nimmt aber viel Zeit in Anspruch und ist auch gar nicht unbedingt nötig, da bereits erwiesen ist, dass SuS effektiver lernen, wenn sie ihr Lernen aktiv mitgestalten und Unterrichtsformen wie Projektlernen oder das Daltonkonzept zeigen, dass der Fokus auf das selbstverantwortliche Lernen gewinnbringend für SuS sind. In nächsten Schritten müssen die Ideen gefestigt werden. Auf politischer Ebene müssen Anforderungen an Schule und Unterricht sowie rechtliche Rahmen neu gesteckt werden. Wir benötigen entschlackte fachliche Curricula Methodenunterricht, damit SuS auf die mannigfaltigen Herausforderungen des digitalen Lernens vorbereitet sind, muss durch IT oder entsprechende Angebote gewährleistet werden. Mittelfristig muss sich auch die räumliche Situation ändern. Etliche Pilotprojekte (Lernlandschaften) geben hierfür bereits wichtige Impulse. Wir befürworten ausdrücklich die Forderung der Kanzlerin, dass IT-Verwaltung nicht länger „Nebenjob“ von Lehrkräften bleiben darf. Es braucht hier eine professionelle Kraft, die ausschließlich möglichst reibungsarme Abläufe organisiert und Lehrkräfte in ihrer pädagogischen Arbeit entlastet. Glossar In 10-Minuten-Tutorials werden die wichtigsten Aspekte eines Themas in einer zehnminütigen Einheit (z.B. in einem Video) möglichst einfach erklärt. Beim asynchronen Lernen wird die Lerngruppe während des Lernprozess in Untergruppen aufgeteilt. Am Ende sollen alle Teilnehmer die entscheidenden Inhalte gelernt haben. Während der Coronakrise waren Lehrer zum asynchronen Unterrichten gezwungen, wenn nicht alle Schüler gleichzeitig in einem Raum unterrichtet werden konnten (siehe auch hybrides Unterrichten). Barrierefreie Kontaktmöglichkeiten sollen LuL die Sicherheit geben, dass die von ihnen gewählten Kommunikationswege rechtlich abgesichert sind. Die Kommunikation mit SuS sowie Eltern und Erziehungsberechtigten soll einfach, schnell und unkompliziert sein. Best-Practice-Ansätze sind Methoden, mit denen in der Vergangenheit bereits gute Erfahrungen gemacht wurden. Beim Bulimie-Lernen wird der Stoff schnell auswendig gelernt, sodass er in der Prüfung abrufbar ist. Diese Methode ist wenig nachhaltig, da das Wissen nicht vernetzt wird und schnell in Vergessenheit gerät. Das Daltonkonzept (oder auch der Daltonplan) ist eine Methode, bei der sich SuS festgelegten Lernstoff selbstständig aneignen. Dabei wird auf Frontalunterricht komplett verzichtet. Beim Distanzunterricht begegnen sich LuL und SuS nicht direkt. Der Unterricht kann z. B. in Form von Lehrbriefen, Arbeitsaufträgen per Mail oder per Videokonferenz erfolgen. Beim Lernkonzept Flipped Learning erfolgt die Wissensvermittlung nicht direkt durch die LuL. Stattdessen eignen sich die SuS das nötige Wissen mit Texten, Lernvideos, etc. eigenständig an und haben dann im Unterricht die Gelegenheit, dieses Wissen auszuprobieren und anzuwenden. Hybrides Unterrichten beschreibt die Kombination aus Präsenz- und Distanzunterricht. Mit Lernlandschaften werden architektonische Alternativen zum Klassenraum geboten. Ziel ist es, die vorhandenen Muster zu durchbrechen und auf die SuS zugeschnittene Räume zu entwickeln, in denen Lernen auf vielfältige Weise möglich wird. Lifehack-Pinnwände sind schwarze Bretter im realen oder digitalen Raum, auf denen Tipps und Tricks ausgetauscht werden. Mit den Lock-Down-Bedingungen sind die Kontaktbeschränkungen während der Coronakrise gemeint. Diese varrieren je nach Bundesland und Zeitpunkt. (Mini)-Barcamps sind Tagungen, die in ihrer Gestaltung sehr offen sind und durch die Teilnehmer aktiv gestaltet werden können. Padlet ist eine digitale Pinnwand. In einer passiven Lernumgebung werden die SuS zum Objekt vorgegebener Inhalte und Lehrmethoden. Passive Lernumgebungen bieten keinen oder nur wenig Gestaltungsfreiraum. Beim Peer-Teaching geht es ums Lernen durch Lehren. SuS unterrichten sich gegenseitig und vertiefen dadurch den Lernstoff. Beim Unterrichtsplan-Tauschtag tauschen LuL vorbereitete Konzepte. Sie gestalten eine Unterrichtsstunde, die von jemand anders erarbeitet wurde. Abkürzungen LuL: Lehrerinnen und Lehrer KuK: Kolleginnen und Kollegen SuS: Schülerinnen und Schüler Built With hirn&herz padlet zumpad
Kompetenzen asynchron vermitteln und überprüfen
Mit welchem Konzept lassen sich Kompetenzen asynchron vermitteln und überprüfen? Welche Best-Practice-Methoden werden KuK, SuS und den Eltern gerecht? Wie verfährt man mit geteilten Klassen?
['Carsten herbst', 'Heidi Haselmann']
[]
['hirn&herz', 'padlet', 'zumpad']
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https://devpost.com/software/phygital-learning-2020
Austausch von Material im Klassenraum Austausch "Homeschooling" ohne gute Lösung Idealer Austausch App: Meine Fächer App: Inhalt eines Fachs Eltern-Kommunikation Hallo liebe Jury, uns als Firma treibt der Wunsch nach sinnvoller und zielgenauer Digitalisierung an. Wir sind eine junge Softwareschmiede mit aktuell 18 Mitarbeitenden, die sich in verschiedenen Aspekten mit damit verbundenen Themen beschäftigt. Dafür führen wir auch im Rahmen von einem Podcast Interviews zum Thema Digitalisierung ("Wege der Digitalisierung"). Außerdem sind wir nah an Bildungsthemen dran. Zum einen, weil viele unserer Mitarbeiter selber Kinder im schulpflichtigen Alter haben, zum anderen, weil wir uns bei Organisationen wie dem Nachwuchscampus (Projektleitung) der TU Hamburg oder der Hackerschool (Inspirer) beteiligen und einbringen. U.a. sind als familienfreundliches Unternehmen zertifiziert. Als die Schulschließungen losgingen, und auch wir als Eltern von schlecht laufenden Prozessen betroffen waren, haben wir eine Umfrage gestartet, um über die Probleme im Alltag zu lernen und um Lösungen zu finden. Problembeschreibung Diese Umfrage haben wir jetzt im Rahmen des Hackathons ausgewertet und haben als eines der Hauptprobleme die technisch komplizierte Kommunikation zwischen LehrerInnen und SchülerInnen identifiziert, gerade beim Austausch von (physischem) Material. Aktuell hat jede Schule und jede*r LehrerIn einen eigenen, mehr oder weniger schlecht funktionierenden Prozess, wie mit den SchülerInnen und Eltern kommuniziert wird und wie Unterrichtsmaterialien von A nach B kommen. Dabei scheitert es oft an fehlenden Druckern, überlasteten E-Mail-Servern und Cloud-Lösungen, die unter Datenschutz-Gesichtspunkten kritisch zu sehen sind. Existierende Plattformen sind oft nicht gut benutzbar, werden daher nicht akzeptiert und am Ende wird eine WhatsApp Gruppe eingerichtet und Material über Dropboxen verteilt. Das kann und sollte langfristig nicht die Lösung sein. Lösungsbeschreibung Die Lösung, die wir uns vorstellen, ist eine Plattform, die sowohl per Browser als auch aus Apps für Handys und Tablets erreichbar ist. Über diese können Videos, Bilder und Arbeitsblätter gezielt mit Schulklassen und einzelnen SchülerInnen geteilt werden. Dabei wollen wir die Plattform so offen gestalten, dass die unglaublich vielen existierenden guten Lösungen einfach eingebunden werden können. Offene Plattformen und Open Source sind unserer Meinung nach heute der einzige Weg, um nachhaltig gute Lösungen zu schaffen. Für Situationen, in denen sich ein Medienbruch (ausdrucken, bearbeiten, scannen) nicht vermeiden lässt, kann man direkt aus der App heraus mit der Kamera des Tablets/Handys scannen, um dann die Datei direkt in der Plattform auszutauschen. Ein manueller Datei Upload oder Download sollte nicht mehr nötig sein. Auch Elternbriefe könnten über diese Plattform verschickt werden, inklusive Rückkanal für „gelesen“-Markierungen. Für die Szenarien, in denen das Verteilen von Papier unumgänglich ist, stellen wir uns eine Anbindung an Druckcenter vor, die gesammelte Materialien von allen LehrerInnen gebündelt an die SchülerInnen schicken, was Ressourcen und Geld spart. Dieser Prozess wird z.B. seit langer Zeit von der Fernuniversität Hagen und vergleichbaren Institutionen verwendet. Keine einzelne Schülerin oder kein einzelner Schüler sollte Material auf unterschiedlichen Wegen bekommen und dann selber ausdrucken müssen. Wenn wieder vermehrt Präsenzunterricht stattfindet, kann diese Integration auf schulinternen Druckprozesse wie z.B. In "Kopierräumen" erfolgen, wodurch Coroona-Hotspots am Kopierer/Drucker vermieden werden. So begeben wir uns auf einen Weg, der ermöglicht, digital zu arbeiten, ohne komplett von einen Tag auf den anderen althergebrachte und etablierte Methoden zu verwerfen. Ganz explizit ist dabei zu beachten, dass existierendes Unterrichtsmaterial weiterverwendet werden kann. Bei allen guten und wichtigen Möglichkeiten digitaler Unterrichtsmaterialien, darf nicht der Zwang entstehen, nur noch neue und digitale Inhalte verwenden zu können. Genau diesen Übergang wollen wir so leicht wie möglich gestalten. Wir wollen also explizit keine Gesamtlösung für die ganze Schul-IT, da es oft schon sehr gute Teillösungen gibt, die von Schulen nicht über Bord geworfen werden sollen. Eine Veränderung wird bei der Einführung neuer Lösungen nur dann akzeptiert, wenn sie echte Probleme löst und keine unnötigen Widerstände erzeugt. Vorgehen und Fortschritt Wir haben die oben bereits erwähnte Umfrage in dieser Woche detailliert ausgewertet, Antworten verglichen und zu Problem-/ und Lösungsbereichen zusammengefasst. Dabei stellte sich heraus, das es für viele Dinge schon Komplettlösungen gibt, die aber an vielen Schulen (noch) nicht genutzt werden. Es gibt also unserer Erkenntnis nach eine Lücke zwischen den gigantischen (und teilweise sehr guten) Gesamtlösungen und den Schulen, wo jede:r LehrerIn eine eigene Notlösung finden muss. Das haben wir ausführlich diskutiert, und zusammen mit bekannten LehrerInnen und eigenen Schulkindern über Lösungen nachgedacht. Insbesondere die Tochter eines Kollegen hat sich toll eingebracht, Beispiele aus ihrem Schulalltag und bereits genutzten Apps (gebracht) und auch Teile der Zeichnungen für das Video erstellt. Zu beginn der Woche hatten wir also die noch nicht gesichteten Rohdaten der Umfrage, jetzt haben wir eine Idee für eine Plattform, die wir richtig gut finden, und wo es uns als SoftwareentwicklerInnen in den Fingern brennt, das umzusetzen. Unser Ansatz löst existierende Probleme, knüpft an existierende Lösungen an und würde gerade die Schnittstellenprobleme lösen, von denen am Häufigsten aus der Praxis berichtet wurde. Prototyp Einen Prototypen, der über Zeichnungen hinausgeht, haben wir noch nicht erstellt. Auf den Zeichnungen haben wir Architektur dokumentiert und die Prozesse beschrieben, wie sie früher, heute und hoffentlich in Zukunft aussehen werden. Nächste Schritte Wir werden uns Feedback einholen, unsere Idee weiter diskutieren, hoffen auf gutes Feedback durch den Hackathon und werden daran kritisch prüfen, ob die Welt, beziehungsweise das deutsche Bildungswesen, unsere Lösung braucht. Ca. 30% der Teilnehmer*innen unserer Umfrage haben ihre Kontaktdaten hinterlassen und sind bereit, später auf potentielle Ansätze ihr Feedback zu geben. Zudem haben wir über den Nachwuchscampus und die Hacker School gute Netzwerke zur Verfügung um ehrliches Feedback zu bekommen. Sollten die vertiefenden Gespräche ergeben, dass unsere Idee das Problem wirklich löst, dann hätten wir ein motiviertes Team mit den passenden Kompetenzen bereit um die Plattform zu bauen und auch zu betreiben. Wir würden zunächst einen Projektplan inkl. Budgetplanung erstellen und im Anschluss nach Finanzierungsmöglichkeiten suchen. Möglicherweise ergibt sich da ja etwas aus dem Hackathon heraus? Built With api react-native ruby-on-rails
Phygital Learning 2020+
Für eine gute Integration von Präsenz- und digitalem Unterricht müssen wir den Austausch von Material und die Kommunikation lösen. Wir bauen eine offene, leicht bedienbare und sichere Plattform dafür.
['Nils Löwe']
[]
['api', 'react-native', 'ruby-on-rails']
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https://devpost.com/software/change-t9zydl
Problembeschreibung: Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden? Wir haben uns für die Herausforderung C von Schulentwicklung & Schulmanagement entschieden, da wir eine wirksame Einbeziehung aller Akteur*innen als DIE wesentliche Gelingensbedingung in Veränderungsprozessen ansehen - und Veränderungen sind unabdinglich für Schule. Nur wenn Akteur*innen überzeugt und beteiligt sind, kann eine nachhaltige Transformation gelingen. Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt? Aktuell führen misslungene Kommunikation und fehlende Transparenz im Veränderungs-Prozess zu Widerständen, die nachhaltige Veränderung verhindern. Bevorstehende Veränderungen - selbst dringend erforderliche - lösen Ängste bei den Betroffenen aus und zeigen sich in Widerstand. Ehrliche Teilhabe-Möglichkeiten kombiniert mit Unterstützungsangeboten können die Sorgen der Akteur*innen deutlich reduzieren. So wird der Weg für engagierte Mitarbeit und Eigeninitiative bereitet. Hierfür bietet sich Change-Management an. Doch alleine das Wort “Change-Management” weckt in vielen einen Flucht-Instinkt. Und vielleicht auch zurecht, denn die Change Management Begrifflichkeiten stellen häufig bereits eine große Einstiegsbarriere dar. Wer ist von dieser Problemstellung betroffen? Von diesem Problem sind letztendlich alle schulischen Akteur*innen betroffen, denn die wesentlichsten Veränderungen kommen von Außen und sind unumgänglich (Beispiel Corona-Krise, gesetzliche Vorgaben,...). Schulische Akteur*innen sind zum Beispiel Schulleiter*innen, Lehrer*innen, Schulämter, Eltern, Schüler*innen, der Elternbeirat, pädagogisches Personal oder auch Hausmeister*innen. Es trifft aber nicht nur einzelne Akteur*innen, sondern auch das System und die Gesellschaft, denn dieses wandelt sich mit. Schule muss sich den Veränderungen anpassen - muss sich verändern - und das am Besten durch aktives Mitgestalten. Denn in Schule wächst die Generation der Zukunft, die diese kompetent (er-)leben möchte. Lösungsbeschreibung: Was ist Euer Lösungsansatz? Um für Schulen den Zugang zum Change Management zu erleichtern und sie zu unterstützen, möchten wir zum einen die Bedeutung der Methoden des Change Management für den schulischen Wandel aufzeigen. Zum anderen wollen wir eine Webapplikation entwickeln, welche Schulleitungen oder andere Verantwortliche beim erfolgreichen Management der anstehenden Veränderung unterstützt. Konkret wollen wir eine Website entwickeln, auf der Unterstützung-Suchende innerhalb von 10 Minuten anhand eines interaktiven Entscheidungsbaumes Lösungen für ihre spezifische Situation generieren können. Durch passende Fragestellungen und vorgegebene Antwortmöglichkeiten sollen nach Durchlaufen des Tools individualisierte Strategie- und Handlungsvorschläge gegeben werden. Diese Handlungsempfehlungen sollen den Veränderungs-Verantwortlichen und den Akteur*innen Struktur, und damit vor allem ein Gefühl von Sicherheit, stiften. Uns ist dabei wichtig, dass jeglicher Eindruck von kommerziellem Einfluss oder Interesse unterbleibt. Um auch hier die Einstiegsbarrieren möglichst gering zu halten - und den oben geschilderten Mehrwert von Change Management für Schulen aufzuzeigen - möchten wir diese interaktive Webapplikation multimedial (auch analog) begleiten, zum Beispiel durch Spickzettel zu Change Management für Schulen und einem kurzen Video. Alle Angebote dienen dazu, schulischen Akteur*innen den Zugang zu Change Management zu erleichtern. Sie haben nicht den Anspruch Veränderungsprozesse an Schulen gesamtheitlich zu begleiten. Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus? Veränderungen sind notwendig. Schulleitungen ist die Bedeutung eines richtigen, strukturierten Managements der Veränderung nicht bewusst. Veränderungen stoßen auf Widerstände, da sie Unsicherheiten bringen. Eine wohlüberlegte Kommunikation ist wesentlich. Alle Akteur*innen müssen informiert und einbezogen werden, damit die Veränderung nachhaltig erfolgreich sein kann. Schulleitungen oder andere Verantwortliche wissen nicht automatisch, wie gutes Change Management funktioniert, da sie hierin nicht ausreichend ausgebildet werden, müssen dies aber selbstständig umsetzen, da keine Gelder für externe Manager bewilligt werden. Bestehende Change Management Informationsquellen sind für das schulische Umfeld und seine Akteur*innen wenig attraktiv. Das Registrieren und Aufnehmen von Informationen ist Typsache: manche lesen lieber digital oder analog, andere werden von Videos und interaktiven Homepages überzeugt. Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung? Von unserer Lösung profitieren zunächst Schulleitungen und Change-Verantwortliche an Schulen, und langfristig die gesamte Schulgemeinschaft. Im Grunde all diejenigen, die einen Veränderungsprozess in ihrem Umfeld anstoßen wollen oder solche, die einen bewältigen. Würde die Bedeutung des Change Managements für Schulen bis in die Politik vordringen, würde unser gesamtes Bildungssystem und damit unsere Gesellschaft profitieren, da Schule wandlungsfähiger würde. Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? Mit unserer Lösung könnte Digitalisierung über eine Endgeräte-Lawine hinausgehen und einen wirklichen Wandel des schulischen Lernens hin zu einer digitalen Schule mit zufriedenen Akteur*innen bewirken! - Um hier nur ein konkretes Potential für Change Management an Schulen zu demonstrieren. Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung? Langfristig sehen wir den Wert in unserer Lösung darin, dass auf jegliche Veränderungen, die das Schulsystem oder die Einzelschule betreffen, effektiv reagiert werden kann und eine langfristige Implementierung der veränderten Strukturen möglich wird. Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung? Eine Umsetzbarkeit der Tools ist technisch gut machbar. Desweiteren können die Tools für verschiedene Zielgruppen spezifiziert und differenziert werden. Die Herausforderung liegt unseres Erachtens darin, das Tool bekannt zu machen. Wir starten mit dem aktuell-relevanten Thema Digitalisierung und ergänzen nach und nach weitere Themenfelder. Unsere Lösung lässt sich leicht auf andere Umfelder (und Sprachräume) skalieren. Das Framework (die technische Lösung) kann auf beliebige Veränderungssituationen angewendet werden. Das Maß des Mehrwertes definiert sich durch den Aufwand im entwickeln der jeweiligen Logik, für die entsprechende Expert*innen hinzugezogen werden müssen und die Annahme und Umsetzung durch die schulischen Akteur*innen. Die Kenntnisse dazu sind in der Wirtschaft bereits seit Jahren vorhanden. Aufgabe ist die Überführung dieses Wissens in das kontextuelle Zielumfeld Schule. Vorgehen und Fortschritt: Wie ist der Lösungsansatz entstanden? Unser interdisziplinäres Team setzt sich aus Change-Managern, Eltern, Digitalaffinen, Referendarinnen, Rektoren und Lehrern zusammen. Jeder und jede hat auf seine und ihre Weise bereits Erfahrungen mit Veränderungen gemacht. Dabei haben wir alle festgestellt, wie schnell “Change-Management” Flucht-Instinkte weckt - aber auch, wie hilfreich Change Management ist. So war klar: Change Management soll für schulische Akteur*innen attraktiv werden. Deshalb haben wir uns zunächst die Standards des Change Management aus der Wirtschaft angeschaut und gemerkt, dass diese in Schulen weder angewendet werden, noch so für Schulen nutzbar sind. Unmittelbar einleuchtend war deshalb die Notwendigkeit einer Überführung dieser Methoden in den schulischen Kontext. In den nächsten Schritten entwickelten wir also Möglichkeiten, diese Methoden bekannter zu machen, deren Bedeutsamkeit für schulische Veränderungsprozesse aufzuzeigen und für Verantwortliche zugänglich zu machen. Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche? Entstehung einer arbeitsfähigen Gruppe. Interdisziplinärer Austausch in der Gruppe. Durch die Ideen zur Veränderung von Schule der anderen Gruppen, wurde abermals ersichtlich wie groß das Potenzial (und die Notwendigkeit) von Change Management für Schulen ist. Erkennen der Bedarfe von Schulleitungen und Verantwortlichen zur Konkretisierung der Form. Prototyp: Wie könnte die kleinste nutzbare Version Eurer Lösung aussehen? Die kleinste nutzbare Version könnte ein Flyer oder ein Schaubild (digital oder auch analog) sein, dass die Bedeutung von Change Management für Schulen aufzeigt und konkret die ersten Schritte übersichtlich, schnell erfassbar und verständlich darstellt. Nächste Schritte: Wie testet ihr Eure Annahmen? Umfragen Zielgruppeninterviews Fokusgruppen mit schulischen Akteur*innen, womöglich direkt in Schulen Experteninterviews Test mit ersten Prototypen. Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung? Nach der Einreichung des Projektes ist der nächste Schritt die Erstellung des Prototypen: eines ersten Informationsflyers oder Schaubildes (digital und analog). In diesem soll Change Management für Schulleitungen verständlich gemacht werden. Sie sollen als Anschauung dienen, die Idee des Change Managements weiter zu tragen und auch anderen Beteiligten das Vorgehen verständlich zu machen. Darüber hinaus soll parallel dazu ein Video entstehen, in dem die Vorteile eines gemanagten Veränderungsprozesses deutlich gemacht werden. Dabei entstand auch der Gedanke, den Begriff Change Management nicht explizit in den Vordergrund zu stellen, um Fehlinterpretationen vorzubeugen. Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget)? Für den nächsten Schritt sind Kenntnisse zum Change Management wichtig, Kenntnisse über die Perspektive der zukünftigen Nutzer*innen und Kenntnisse über die ansprechende und effektive mediale Gestaltung. Budget brauchen wir zunächst keines und auch die Ressourcen könnten ehrenamtlich gestellt werden. Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team? JAAAA! Und wir nehmen super gerne weitere Unterstützung an! Arne: Schulleiter → Experte für die Bedürfnisse von Schulleitungen. (Christin: Beraterin zu Berufsorientierung und Berufsbildung.) Joana: Online-Medien-Management-Studentin → Expertin den Design Thinking, sowie die digitale Aufbereitung der Inhalte. Milena: Teamkapitänin während des Hackathons, Lehramtsstudentin → behält den Überblick und uns zusammen. Nico: Lehrer und Koordinator für digitale Schulentwicklung → Experte für Veränderungsprozesse an Schulen. Rainer: Change Manager → Experte bei Fragen rund um die Methoden.
WIALOG - Wandel im Dialog
Unser Tool verdeutlicht die Bedeutung eines klugen Managements in schulischen Veränderungsprozessen und generiert individuelle Strategievorschläge.
['Milena Jakob', 'Nico Wirtz', 'Rainer Dunkel']
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https://devpost.com/software/feedback-und-lernerfolg
Inspiration: Die Schülerinnen und Schüler benötigen - besonders nach den letzten Wochen - eine gezielte Anleitung darüber, wie sie es schaffen können durch Motivation und Feedback zum eigenständigen Lernen zu gelangen. Somit hat sich uns folgende Frage gestellt: Wie gelingt es uns, die Motivation und die Kompetenz für eigenständiges Lernen der Schülerinnen und Schüler zu fördern und dauerhaft zu stärken? Zielformulierung: Schülerinnen und Schüler sollen regelmäßig dazu angeregt werden ‑ über das Lernen im Allgemeinen sowie ihre eigenen Lernprozesse nachzudenken, ‑ ihre Stärken und Schwächen realistisch einzuschätzen, ‑ Ziele zu setzen, Veränderungsprozesse einzuleiten und diese zu reflektieren, ‑ Feedback einzuholen und anderen kriteriengeleitet zu geben Zusammenfassend soll also ein gezielter Aufbau von Sach-, Sozial-, Selbst-, und Methodenkompetenz der SchülerInnen erreicht werden. Unser Weg: Mit welcher Idee sind wir gestartet? Austausch über die aktuellen Defizite der teilweise noch fehlenden Integration des regelmäßigen Feedbacks im Unterricht Überlegungen und Gestaltung von Mindmaps, wie Schülerinnen und Schüler im Unterricht zu eigenständigem Lernen motiviert werden können Einführung eines Padlets mit den unterschiedlichen Ausführungen des Konzeptes (eine Patentlösung gibt es bei der Variabilität der Bedingungen und der Schülerschaft nicht!) Gezielter Einsatz der eingeführten Methoden mit Überprüfungsmechanismen zur Selbstreflexion und Fremdreflexion (z.B. durch Schüler, sich selbst, Lehrer und/oder Eltern) Wo stehen wir aktuell? Alle Teammitglieder bringen ihre Stärken ein und haben unterschiedlichste Konzepte zu den folgenden Unterpunkten entwickelt und diese in Padlet abgebildet ( https://padlet.com/SandravonTempski/5qthx488y9pma2u8 ). Motivation durch Wertschätzung Motivation durch Methodenkompetenz Motivation durch Feedback Motivation durch Aktivierung Motivation durch Selbstvertrauen Motivation durch Selbstbestimmung Mein digitaler Lernbegleiter Mein analoger Lernbegleiter Erfahrungen aus ganz Deutschland Fragen an die Community Wie kann es weiter gehen? Vorstellung bei der Schulleitung/ didaktischen Leitung/ Steuergruppe/ etc. Eventuell Arbeitsgruppe erstellen Zeit (und Raum) für die Arbeit mit dem Lernbegleitheft und der Lernberatung festlegen Wer macht die Lernberatung? (Klassenlehrer, Experten, ...?) Begleitheft/ Loseblattsammlung erstellen Fortbildungsmöglichkeiten klären langfristig Evaluation und dementsprechende Überarbeitung Spezifizieren z.B. nach Jahrgang Fachbezogene Elemente einfügen (z.B. Vokabeltraining) Fortbildungen ‑eventuelle Gestaltung eines gebundenen Heftes (Sponsoren, Finanzierung usw.) Digitale Erweiterungen/ Links/ QR-Codes/ Einsatz der Lerncloud Alle sind dazu eingeladen, das Padlet mit Ideen rund um unser Konzept zu erweitern. Denn nur mit einer breiten Basis an unterschiedlichen Möglichkeiten und Varianten eines Lernbegleiters kann die Lösung für den jeweiligen Schüler gefunden werden. Lasst uns das Konzept gemeinsam weiter ausprägen und zu einem Sammelort werden lassen, der DIREKT und UNMITTELBAR Lösungen und Tipps aufzeigt, um einen feedbackorientierten, motivierenden Unterricht für unsere SchülerInnen zu kreieren. Built With concepts languages Try it out padlet.com
Konzept zur Motivation, Förd. & Unterst. von eigenst. Lernen
"Begleite mich zu meinem Lernerfolg!" Konzeptideen zur Förderung, Stärkung & Unterstützung von eigenständigem Lernen. Anpassungsfähig und -willig und sofort anwendbar
['Alexandra Deters', 'inafolkers', 'nadinelindenmayer', 'Svenja Ewe Bartsch', 'Julia Durrant', 'Sandra Von Tempski']
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['concepts', 'languages']
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https://devpost.com/software/datenbankbasiertes-softwareverzeichnis-tf08-hf-b-95izvw
Softwarekatalog zur Auswahl geeigneter Schulsoftware Unsere These: Es gibt bereits für alles eine Lösung - nichts muss neu erfunden werden! Problembeschreibung: Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden? Wer schon einmal vor der Aufgabe stand aus mehreren Produkten das für einen selbst passende Produkt herauszufinden kennt das Problem: Informationen sind zwar über alles auffindbar, allerdings ist der Aufwand diese in vergleichbarer Form zusammenzufassen sehr hoch. Genau vor dieser Aufgabe der Informationsbeschaffung stehen aktuell alle Beteiligten im Bereich der digitalen Unterrichtsversorgung. Bei der Auswahl von Anwendungen stellen sie sich immer wieder die Frage Welche Lösung ist für meinen Anwendungsfall die Beste? Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt? Das größte Problem ist die tatsache, dass rein textual vorleigende Informationen nicht schnell und automatisiert ausgewertet werden können. Wer ist von dieser Problemstellung betroffen? Vor dem Problem der Auswahl geeigneter Anwendungen stehen täglich eine Vielzahl von Entscheidern. Da keine auswertbaren Daten vorliegen begeben sich die Personen selbst auf die Suche und stellen sich immer die gleichen Fragen wie beispielsweise: Welche Tools gibt es? Was kosten sie? Darf ich diese nutzen? Wie sieht die Anwendung aus? Was ist mit dem Datenschutz Lösungsbeschreibung: Was ist Euer Lösungsansatz? Unsere Idee ist das Erstellen einer frei verfügbaren Datenbank die Schulträger, Schulen, Lehrer*innen, Schüler*innen und Eltern optimal bei Auswahl geeigneter Produkte für die digitale Lernumgebung unterstützt. Die Standardfragen, die für eine erste Auswahl notwendigerweise beantwortet werden müssen, haben wir schon beantwortet und stellen diese Ergebnisse dort zur Verfügung. Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus? Wir gehen davon aus, dass es eine solche Datenbank bis heute noch nicht am Markt gibt. Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung? Unsere Datenbank hilft allen am Lernen beteiligten. Neben den Schulträgern, die sich vielleicht für ein übergreifendes LMS entscheiden wollen, sprechen wir auch Lehrer*innen oder auch Eltern an um für ihre Anforderungen die passende Lösung zu finden. Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? Wir glauben, dass gerade in der aktuellen Situation viele Verantwortliche vor der Aufgabe stehen eine passende Lösung für ein akutes Problem zu finden. Hierfür begeben sie sich im Internet auf die Suche nach möglichen Lösungen. Mit unserer Datenbank beschleunigen wir den Entscheidungsprozess zum Einsatz von digitalen Medien an Schulen und direkt im Unterricht. Wir erleichtern die Auswahl einer geeigneten Lösung für ein aktuell bestehendes Problem. Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung? Langfristig ermöglicht die Lösung einen guten Überblick über verfügbare Anwendungen zu behalten und z.B. bei zukünftigen Änderungen der Anforderungen schnell eine neue passende Anwendung zu finden. Auch die Unterstützung der Datenbankinhalte durch Anwenderberichte ist denkbar oder ein Verzeichnis von Nutzer*innen um den Austausch von Anwendungen mit nur geringen Supportmöglichkeiten zu verbessern. Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung? Die technische Umsetzung einer solchen Datenbank ist einfach zu bewerkstelligen auch die begleitende Webseite stellt keine hohen konzeptionellen Anforderungen. Ein größeres Problem stellt die Informationsbeschaffung dar. Es muss ermittelt werden welche Anwendungen es gibt und diese müssen dann bewertet/klassifiziert werden. Dies ist auch kein einmaliger Vorgang, sondern muss laufend durch eine Redaktion betreut werden. Die Klassifizierung kann auch nicht in die Hände einer Community gegeben werden, hier besteht laufend die Gefahr, dass einzelne Mitglieder "ihre" Lieblings-Anwendungen entsprechend hervorheben. Vorgehen und Fortschritt: Wie ist der Lösungsansatz entstanden? Wir gingen mit der konkreten Idee für eine Datenbank in den Wettbewerb und lernten unsere Mitstreiter erst dort kennen. Leider haben wir bei weitem nicht erreicht, was wir uns vorgenommen haben, aber die Arbeitsergebnisse möchten wir hier dennoch dokumentieren. Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche? Die Bildung eines festen Teams gestaltete sich schwierig, da der Hackathon im Laufe einer regulären Arbeitswoche stattfand waren Teammeetings nicht einfach zu organisieren. Mittels gemeinsamer Dokumentenablage gelang es aber zumindest die wesentlichen Arbeitsschritte des Teams zu dokumentieren. Wenn Ihr auf einer bestehenden Lösung aufgebaut habt: bitte beschreibt den Status am Anfang des Hackathons, so dass wir den Fortschritt während der Woche angemessen beurteilen können. Es gab keine bestehende Lösung auf der wir aufgebaut haben. Prototyp: Wenn vorhanden: Wo finden wir Euren ersten Prototypen (Link)? Leider haben wir es nicht mehr zur Gestaltung eines Prototypen geschafft. Wenn vorhanden: Wo finden wir den Code zu Eurer ersten Lösung (Link)? Leider haben wir es nicht mehr zur Gestaltung eines Prototypen geschafft. Alternativ: Wie könnte die kleinste nutzbare Version Eurer Lösung aussehen? Die kleinste Nutzbare Lösung eine entsprechend gefüllte Datenbank deren Ergebnisse über eine Webseite einsehbar und filterbar sind. Nächste Schritte: Wie testet ihr Eure Annahmen? Die Erfahrungen wurden nicht getestet, jedoch haben wir selbst im Alltag eine solche Datenbank vermisst und bisher nicht gefunden. Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung? Als nächste Schritte wäre zu klären in welche genaue struktur Anwendungen erfasst werden sollen (Kriterienkatalog) Danach folgt die testweise Füllung mit Daten und ein erster Prototyp Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget)? Von unserer Seite wird das Projekt nicht weiter verfolgt. Wir stehen aber für evtl. andere Umsetzer gern zur verfügung. Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team? Von unserer Seite wird das Projekt nicht weiter verfolgt. Wir stehen aber für evtl. andere Umsetzer gern zur verfügung. Erkenntnisse Wir haben aus unseren Gesprächen und Chatverläufen einige für die Entwicklung einer solchen Datenbank wesentlichen Schritte erarbeitet. Diese Erkenntnisse sind im nachfolgenden dokumentiert. Erkenntnis 1 Die folgenden Eckpunkte für einen Softwarekatalog sind wichtig: kostenlos verfügbar redaktionell betreut unabhängig von Herstellern umfassender Überblick feste Kategorien für die Programme (z.B. LMS, Aufgabenerstellung, ...) feste Kategorien für die Bewertung (z.B. Skalierbarkeit, Lizenzform, Datenschutz, Support, Dokumentation) neben der eigentlichen Bewertung erscheinen uns auch redaktionelle Beiträge sinnvoll (Screenshots, Referenzen, ...) vielleicht mit einem Assistenten der die Auswahl vereinfacht Als weniger wichtig sahen wir folgende Punkte an: mobile App --> eine Entscheidung für eine bestimmte App trifft man vermutlich nicht am Smartphone Bewertung im klassischen Sinne --> wir wollen keine "Stiftung Warentest" für Anwendungen schaffen Erkenntnis 2 Es ist ein Unterschied, ob ein Blogger auf seiner Webseite lange Linklisten mit persönlichen Einschätzungen zu Software pflegt oder ob es eine objektive und einheitliche Betrachtung gibt. Diese Linklisten findet man häufig im Internet und während der Projektphase wurden uns auch diverse zugesandt: https://www.medien-in-die-schule.de/werkzeugkaesten/werkzeugkasten-freie-software/uebersicht-ueber-freie-software-fuer-schule-und-unterricht/ https://t3n.de/news/schule-zu-hause-digitaler-heimunterricht-1262616/ https://homeschooling-corona.com/angebote/ selbst der Hackathon hat eine solche Liste erstellt: https://www.notion.so/Uerbersicht_tools_apps-d44781dc352e47bda50e7dae040b6c85 Bewertung: Das Problem solcher Listen ist, dass sie immer aus Sicht des Erstellers geschrieben wurden und sich die notwendigen Informationen aus einem Text nur schwer heraussammeln lassen. Erkenntnis 3 Das Thema war schon öfter Bestandteil von unterschiedlichen Hackathons. Uns wurden umfangreiche Tabellen mit schon einsortierten Anwendungen zugesandt, beispielsweise: https://docs.google.com/spreadsheets/d/1qJELgd8mCjarmmuHzicFmqID6Ca3auY9Lw3kCAhN3vQ/edit#gid=679994481 und es erreichten uns auch Hinweise auf andere Teams die ähnliche Ideen während dieses Hackathons bearbeiten: Slackchannel #digitale-metaplatform Slackchannel #digitales_lernen_in_inklusiven_settings Slackchannel #digitalisierungimschulalltag Bewertung: Wenn dieses Thema bereits öfters angegangen wurde, was hat die anderen Teams davon abgehalten einen Katalog umzusetzen? Waren/Sind andere Teams mit einem starken finanziellen Fokus an das Thema herangegangen? Aus unserer Sicht lassen sich die Punkte unabhängiger Katalog und kostendeckendes Projekt nur schwer vereinbaren. Man wird vermutlich einen Sponsor suchen müssen, der kein Interesse an der Vermarktung seines Produktes hat oder diese Interessen deutlich nach hinten stellt. Erkenntnis 4 Aber es wurden uns auch Webseiten, die unsere Idee schon umgesetzt haben, zugesandt z.B.: https://digitallearninglab.de/ https://www.eduapps.de/ Bewertung: Aus unserer Sicht verfolgen diese Seiten haben einen anderen Anspruch. Wir planen eine möglichst umfassende Darstellung aller Anwendungen und möchten keine Empfehlung für oder gegen ein Tool geben - diese Entscheidung sehen wir stets in den Händen des Anwenders. Unser Ziel ist es das mühsame Zusammensuchen von Standardinfos (Kosten, Platform, DSGVO, ...) zu vereinfachen und diese Recherchearbeit der Schulgemeinschaft zur Verfügung zu stellen. Erkenntnis 5 Die optische Darstellung der Auswahl soll so gestaltet werden, das z.B. bei den Betriebssystemen die bekannten Symbole wieder zu finden sind bzw. bei der Aufführung von Bundesländern die Wappen genutzt werden sollen. Dies würde die sonst entstehenden Textwüsten aufwerten und macht an vielen Stellen auch das Wiederfinden eines Eintrages einfacher. Bewertung: Selbstverständlich soll auch der leidvolle Teil eines Softwareauswahlprozesses möglichst gut unterstützt werden und bekanntlich isst das Auge ja mit. Ein modernes und frisches Webdesign ist dafür erforderlich. Erkenntnis 6 In der Ergebnisliste stehen alle nach den Vorauswahlkriterien ermittelten Anwendungen gleichranging nebeneinander. Die Sortierung erfolgt entweder nach dem Alphabet oder zufällig, was auch Anwendungen deren Name mit einem "P" oder "X" beginnt eine Chance gibt weiter betrachtet zu werden. Jedes Ergebnis der Übersichtsliste kann per Klick detailliert betrachtet werden und es gibt die Möglichkeit die Informationen zu einer Anwendung in Form eines Steckbriefs auf einer A4 Seite auszudrucken. Bewertung: Um den Nutzern wirklich eine Entlastung zu bieten ist der objektive Umgang mit den hinterlegten Daten wichtig. Zu keinem Zeitpunkt soll der Eindruck entstehen, dass die Auswahl eines Tools durch Dritte beeinflusst wird. Wenn dies nicht gelingt wird die Datenbank aller Vorraussicht nach wenig Akzeptanz erreichen. Erkenntnis 7 Auch erste Überlegungen für einen Namen wurden angestellt: Tool for Schul Schultoolfinder Passt-zu-Schule Schultools(-finder) Neben diesen grundsätzlichen Erkenntnissen was ein Softwarekatalog bereitstellen sollte gab es auch Ideen zum Datenmodell. Diese Überlegungen sind hier aufgeführt. Datenmodell Notwendige Daten Für die Verwaltung der Einträge im Softwareverzeichnis sind unterschiedliche Informationen notwendig. Zum einen müssen die eigentlichen Einträge abgespeichert werden, zum anderen müssen die Einträge über eine Suchmaske oder Assistenten wieder aus der Gesamtheit herausgefiltert werden. Hierfür sind entsprechende Tabellen und Filterkriterien notwendig. Kriterien für die Vorauswahl Mit den folgenden Kriterien wird eine Vorauswahl möglicher Anwendungen getroffen. Es geht nicht um eine Bewertung, sondern darum, dass beispielsweise ein Schüler eher kein Interesse an einem Verwaltungstool für Unterrichtsmaterialien hat. Ich bin Schulträger Schule Lehrer*in Schüler*in Elternteil unbestimmt Schulart Grundschule weiterführende Schule Berufsschule Förderschule unspezifiziert Klassenstufe 0 / 1 / 2 3 / 4 5 / 6 7 - 10 11 - 12 Jahrgangsübergreifend Fächerzuordnung Allgemein Fächerübergreifend Allgemein Naturwissenschaften Allgemein Sprachen Berufsvorbereitung Biologie Chemie Deutsch Englisch Erdkunde Ethik Französisch Gemeinschaftskunde Geschichte Gesellschaftslehre Informatik Kunst Latein Mathe Musik Physik Politik Philosophie Religionslehre Sachunterricht Sozialwissenschaften Spanisch Technik Wirtschaft Anwendungsfall Arbeitsorganisation Erstellen von Aufgaben Lern Management System (LMS) Selbstlernen Unterrichtsvorbereitung Weitergabe von Informationen Bundesland Baden-Württemberg Bayern Berlin Brandenburg Bremen Hamburg Hessen Mecklenburg-Vorpommern Niedersachsen Nordrhein-Westfalen Rheinland-Pfalz Saarland Sachsen Sachsen-Anhalt Schleswig-Holstein Thüringen Kriterien für die Anwendungsbeschreibung Im Folgenden findet sich eine Übersicht der Punkte die für jede Anwendung ermittelt werden sollen. Die Punkte gliedern sich in drei Bereiche: Allgemeine Informationen Hier findet sich die Rumpfbeschreibung der Anwendung wieder, die meisten uns bekannten Linksammlungen bilden diese Anforderung bereits ab. Selektionspunkte Die hier aufgenommenen Informationen beeinflussen das Ergebnis der Vorauswahl weitere Kriterien Der Kriterienkatalog nach denen Anwendungen auswertbar erfasst werden Hier werden in der Regel nur einfache Abstufungen erforderlich sein, Sinn ist es mit einem Blick die wesentlichen Merkmale zu erfassen. Der Softwarekatalog kann stets nur die spätere eingehende Bewertung durch den Nutzer vereinfachen und die immer wiederkehrenden Bewertungskriterien schnell erfassbar darstellen. Allgemeine Informationen Name des Tool Screenshots Kontaktmöglichkeit zum Hersteller Link zur Webseite-Stand der Information Geprüfte Versionsnummer Kurzbeschreibung, wichtigste Punkte Referenzen Videolinks für einen ersten Einblick Selektionspunkte Geeignet für (1:N --> Ich bin) Klassenstufe (1:N --> Klassenstufe) Fächer (1:N --> Fächerzuordnung) Anwendungstyp (1:N --> Anwendungsfall) Bundesländer die diese Anwendung in einer Freigabeliste führen (1:N --> Bundesland) weitere Kriterien Anwendungsart (Webseite, Desktop Anwendung, iOS-App, Android-App, ...) Gamification Ansätze vorhanden (ja, nein) Installations-Knowhow (keine Installation, Basic Skills erforderlich, Admin erforderlich) Installations-Art (1:N --> eigener Server, Linux, Windows, Cloud, Service, ...) Lizenzform (1:N --> OpenSource, kommerziell, anderes) Testzugang frei verfügbar (ja, nein) DSGVO konform (1:N --> unzureichende Datenlage, mit Einschränkungen nutzbar, alles ok, Freigabe durch Datenschutzbeauftragten eines Bundeslandes, ...) Dokumentation (1:N --> deutsch, englisch, keine öffentliche Dokumentation, ...) Supportmodelle (1:N --> Forum/Community, kommerzieller Support buchbar, ...) Preismodell (1:N --> lizenzfrei, Lizenz pro Schüler, Lizenz pro Klasse, Lizenz pro Lehrer, ...) Built With hand herz
Datenbankbasiertes Softwareverzeichnis (#tf08-hf-b)
Viele Schulen erfinden laufend das Rad neu. Es gibt keine, nach objektiven Kriterien auswertbare, Datenbank zur Auswahl von geeigneter Software / Lösung: Wir schaffen diese Datenbank!
['Thomas Schindzielorz']
[]
['hand', 'herz']
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https://devpost.com/software/best-practice-in-inklusiven-digitalen-settings
Digitale Ausbildung für ALLE Problembeschreibung: Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden? Wir, eine Gruppe bestehend aus Lehrer*innen, Sonderpädagog*innen an unterschiedlichsten Schulformen, Eltern und Schülern haben während der Coronakrise festgestellt, dass es zwar bereits viele Angebote zum digitalen Lernen gibt, diese aber nur in sehr geringem Maße das inklusive Unterrichten von Schüler*innen mit und ohne Beeinträchtigungen berücksichtigen. Wer ist von dieser Problemstellung betroffen? Unmittelbar ist die gesamte Schülerschaft davon betroffen, da jedes Kind individuell lernt und entsprechend seinen/ihren Möglichkeiten und Potenzialen bestmöglich gefördert werden sollte - sowohl im Präsenzunterricht als auch im Homeschooling. Lösungsbeschreibung: Was ist Euer Lösungsansatz? Eine digitale Zusammenstellung von „Best Practice in digitalen, inklusiven Settings“ als Information und Auswahlhilfe für die Planung, Durchführung und Reflexion von Unterricht. Corona ist sprichwörtlich „in aller Munde“ und mit Blick auf die Kinder natürlich auch das Thema „Homeschooling“. Wir haben Konzepte, Methoden und Tools gesammelt, die sich in unseren Augen als inklusive Lösungen im Homeschooling bewährt haben und auch über die Krise hinweg zu einem gelingenden gemeinsamen Lernen führen können. Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus? Wir gehen davon aus, dass viele Lehrer*innen und Sonderpädago*innen in der vergangenen Phase der coronabedingten Schulschließungen ebenso wie wir feststellen mussten, dass es nicht einfach ist bei der Informationsflut an digitalen Plattformen, Werkzeugen, Tools etc. die bestmöglichen für seinen eigenen inklusiven und digitalen Unterricht auszuwählen. Viele befreundete Kolleg*innen berichteten von Sorgen, dass gerade ihre Schüler*innen mit sonderpädagogischen Unterstützungsbedarfen im Homeschooling auf der Strecke bleiben würden und sie deren Erfordernissen digital nicht gerecht werden könnten bzw. einfach (noch) nicht wüssten wie dieses gelingen kann Vorgehen und Fortschritt: Wie ist der Lösungsansatz entstanden? Die Lösung ist uns im Laufe der Woche nach gemeinsamen Brainstorming-Sessions, bei denen sich jede(r) mit seinen Erfahrungen und Ideen einbringen konnte, erst gekommen. Daher haben wir zum Zeitpunkt der Abgabe des Videos am Freitag auch noch kein vollständig ausgefülltes „digitales, inklusives Klassenzimmer“. Wir denken allerdings, dass dies recht bald fertiggestellt werden kann. Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche? Folgende Meilensteine waren unserer Meinung nach ausschlaggebend für den nun entstandenen Prototypen: o Bildung des Teams o Reguläre Zoom-Meetings zu festen Zeiten innerhalb der Woche o Ideensammlung über trello.com o Zeichnerische, konzeptionelle und Mediendesigner Fähigkeiten mehrerer beteiligter Personen o Teamgeist, entstehende Dynamik im Laufe der Woche Wenn Ihr auf einer bestehenden Lösung aufgebaut habt: bitte beschreibt den Status am Anfang des Hackathons, so dass wir den Fortschritt während der Woche angemessen beurteilen können. Unsere Losung ist neu und es gab vor dem Event keine Vorarbeiten. Prototyp: Wenn vorhanden: Wo finden wir Euren ersten Prototypen (Link)? Unser Prototyp ist im Projekt als Datei eingefügt Nächste Schritte: Wie testet ihr Eure Annahmen? Es ist geplant, das Tool Lehrer*innen und Sonderpädagog*innen anderer Schulen zur Verfügung zu stellen, damit sie es in ihren Schulen testen können. Diesen Testphasen kann dann eine Evaluation folgen, in denen die Testpersonen reflektieren können, inwieweit ihnen unser Tool geholfen hat digitalen inklusiven Unterricht zu planen und durchzuführen. Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget)? Wir benötigen Software Entwickler, UX-Designer, Agile Coach. Budget muss noch kalkuliert werden. Zudem kann dieses Tool beliebig erweitert werden. Dazu benötigt man einen großflächigen Austausch unter inklusiv arbeitenden Lehrpersonen & Schulen. Gelungene Unterrichtssituationen, Tools und Plattformen müssen gesammelt und verbreitet werden. Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team? Wir haben das Prototyp gemeinsam als Team entwickelt. Projekt Manager Olga Zabello, Produktdesigner Andrea, Jasmin Stolz, Manuel Bach, Tester: Nina Rotert, Jannik Behle Mediengestalter:Janis Gottinger, Jan Loeschner Wir sind sehr an einer Umsetzung interessiert und wollen diesen Prototyp natürlich auch selbst bei unserer Unterrichtsplanung und -durchführung als Unterstützungsmaßnahme hinzuziehen. Eine Umsetzung in Form einer App o. Ä., die allen Lehrer*innen und Interessierten kostenlos zur Verfügung steht, und Tipps und Anregungen zur Arbeit in digitalen, inklusiven Settings bietet, liegt uns sehr am Herzen. Built With google-docs
Best_Practice_in_inklusiven_digitalen_Settings
BILDUNGSPLATTFORM FÜR ALLE: Austausch der Best Practices für Unterrichten in inklusiven digitalen Settings ermöglichen.
['Andrea lastname', 'Jan Loeschner', 'Jannik Behle', 'janisgottinger', 'Gute Mine', 'Manuel Bach', 'Nina Rotert']
[]
['google-docs']
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https://devpost.com/software/monteapp
Multiplikationsbrett mit Perlenstäben _ (Quelle: Adobe Stock) _ padlet: Idee und Konzept _ (Screenshot, 12.0.2020) _ Entwicklung des Protypen in adobe xD _ (Screenshot, 12.0.2020) _ Sprache - Wortarten (Beispielscreen) _ (Quelle: Prototyp) _ Kosmische Erziehung (Beispielscreen) _ (Quelle: Prototyp) _ Mathematik (Beispielscreen) _ (Quelle: Prototyp) _ Mockup_ (Quelle: placeit.com) _ padlet Spielwiese _ (Screenshot, 12.0.2020) _ "...wir sollten die Umgebung dem Kind anpassen" (M. Montessori) - Auf dem Weg zur MonteApp Die Arbeit mit dem Montessori-Material ist handlungsorientiert und steht für eine pädagogische Ausrichtung, die den Lernenden mit physischem Material die Welt fachlich näherbringt und sie be-greifbar macht. Bundesweit arbeiten über 1000 Schulen und Einrichtungen nach der Philosophie von Maria Montessori und mit ihrem Material ^1 . In der Schule ist dieses Material zugänglich für alle Lernenden und kann jederzeit genutzt werden. Im Fernunterricht ist es ein Leichtes, den Schüler*innen neue Themen darzubieten und sie neugierig auf Neues zu machen, jedoch gibt es keine Möglichkeit das Dargebotene anschließend zu üben. Denn Montessori-Materialien sind nicht für Kinderzimmer entwickelt worden. Das Original-Material ist sehr teuer – der Kauf der Materialien für den Familienhaushalt nicht zumutbar. [^2] Hier finden Sie den Text zu der Fußnote. Deshalb wollen wir eine App schaffen, die einerseits die klassischen Materialien ins digitale transformiert, gleichzeitig aber auch einen entscheidenden Mehrwert bietet. Dennoch soll den Lernenden der konkrete Umgang mit dem handlungsorientierten Material möglich gemacht werden. Wir wagen den Schritt vom Analogen ins Digitale und lösen damit nicht nur das Problem des Lernens von zu Hause. Apps, die bisher mit einem ansatzweise vergleichbaren Ziel die digitale Arbeit auf Montessori-Art ermöglichen wollen (z. B. Edokiacademy, L'Escapadou, ...), sind nicht zufriedenstellend konzipiert und greifen kaum bis gar nicht die Idee und Philosophie der Montessori-Pädagogik und des "Monte-Materials" auf (vgl. padlet ). Außerdem ist es den Monte-Kindern und -Jugendlichen fast unmöglich, zu Hause den Eltern und Geschwistern zu zeigen, wie sie arbeiten und womit sie arbeiten. Sie können dadurch kaum Unterstützung bieten. So sind also nicht nur die Schüler*innen, sondern auch die unterstützenden Eltern und Geschwister vor die Herausforderung gestellt, zu Hause ohne das gewohnte Montessori-Material zu lernen und die Welt der Mathematik, der Kosmischen Erziehung (= Naturwissenschaften und Friedenserziehung) oder der Sprache zu erfahren. Warum eine App für Montessori-Material? Wir übersetzen das analoge "Monte-Material" in eine digitale Version, die übersichtlich, intuitiv und ansprechend aufgebaut ist und die Materialien nicht nur aufgreift, sondern auf visueller und haptischer Ebene erfahrbar und nutzbar macht – als Substitut für zu Hause und unterwegs oder als digitaler Motivator in der Schule. Das Material wird in kurzen und ansprechenden Explainity-Videos erklärt, sodass nicht nur die Schüler*innen, sondern auch die Erwachsenen von dem Mehrwert der MonteApp profitieren. Stand heute, gibt es keine App für das Lernen nach Montessori . In der MonteApp finden sich in den Übungssequenzen Materialien zu verschiedenen Themen wieder, sodass nahezu ein 1:1-Transfer vom physischen zum digitalen Material möglich ist. Der physische Kontakt mit dem "Monte-Material" bleibt zwar aus, doch auch daran haben wir gedacht und ein haptisches Feedback für die Aktionen mit beispielsweise dem Rechenrahmen eingefügt. So bekommen die Lernenden bei ihren Ausführungen der Aktionen eine Antwort durch spezielle Vibrationseffekte und -muster, wie zum Beispiel dem Error und begleitend zur Aktion mit dem Finger. Ein Kippen des iPads oder Smartphones bewirkt ein Zurücksetzten der Perlen und imitiert so das Verhalten des analogen Rechenrahmens. Mit dieser simplen, aber effektiven Transformation des "Monte-Materials" in die MonteApp können auch motorisch eingeschränkte Schüler*innen die Themenbereiche ergründen. [^3] Die MonteApp ebnet den Weg für ein selbstständiges Arbeiten und Lernen von zu Hause und sogar für unterwegs im Auto, im Wartezimmer oder im Freien. Die App zeichnet sich außerdem durch die Partizipationsfunktion für die Eltern und Geschwister aus und dient somit dem homogenen Verständnis für die Themenbereiche Mathematik, Sprache und Kosmische Erziehung. Von der Idee zur App Lange Zeit standen die Vertreter*innen der Montessori-Pädagogik Digitalisierung skeptisch gegenüber und haben iPad & Co nur widerwillig Zugang zu den Klassenzimmern gewährt, doch auch hier spürt man den Aufbruch. Nicht erst seit den Corona-bedingten Schulschließungen stehen wir als Lehrkräfte, Schüler*innen und Eltern vor der Herausforderung, keinen Zugang zu schulinternen Materialien zu haben. Auch bei Übungen in den Ferien oder am Wochenende fehlt das Material zu Hause. Wir haben uns Gedanken gemacht, wie wir diesem Problem insbesondere in der Zeit der voranschreitenden Digitalisierung des deutschen Bildungssektors entgegentreten können. Für uns stand schon zu Beginn fest: Da fehlt etwas, das so naheliegend und so notwendig ist, um das Lernen am Gegenstand auch zu Hause und unterwegs möglich zu machen. Die wichtigsten und ausschlaggebenden Meilensteine der Idee waren: Zugänglichkeit und daraus resultierende Partizipation, Lernerfolg durch Motivation und Übung am gleichen Material, Intuitive, ansprechende und lerneffiziente Bedienung-Ergänzung – und beim Lernen von zu Hause vor allem die Substitution – durch eine digitale Lösung und daraus resultierende Verzahnung von Präsenzunterricht und „Homeschooling“. Am Anfang bestand das Team aus Lehrkräften mit einem großen Erfahrungsschatz aus der Montessori-Pädagogik. Kurzzeitig bestand die Befürchtung, das Projekt stünde vor dem Aus, da die Expertise aus Entwicklung und Design für die MonteApp fehlten. Nach zwei Tagen konnten wir unser Konzept mit einem Entwickler besprechen und weiterdenken, sodass schließlich mit Hilfe verschiedener Anwendungen weiteres Brainstorming, eine Konkretisierung der Idee und auch der Prototyp daraus hervorgingen. Dafür nutzen wir padlets, wire frame, miro, Slackchat und Adobe XD. [^4] Vom Jetzt ins Morgen – Blick in die Zukunft mit unserer MonteApp Die Umsetzung der App vom Prototypen zur marktreifen Version wird von uns als Projektteam unter der ständigen Prämisse begleitet, die pädagogischen und lernfördernden Aspekte der MonteApp mit der Expertise aus pädagogischer Ausbildung und Erfahrungsschatz zu spicken und zu evaluieren, aber auch als echte Alternative und Erweiterung zum "Monte-Material" zu verwirklichen. Im direkten Umgang mit der App während des Lernens von zu Hause können Eltern, Schüler*innen aber auch Kolleg*innen Feedback über das Handling geben. Darüber hinaus kann ein Netzwerk, eine MonteApp -Community entstehen und als interdisziplinäres gemeinsames Projekt ständig evaluiert und weiterentwickelt werden. Um von einem Prototyp zum Release zu gelangen brauchen wir ein Team aus Designer*innen und Entwickler*innen, die sich in einem zeitlichen Rahmen von zwei bis drei Monaten mit der Gestaltung und Entwicklung der MonteApp beschäftigt. Wir als Projektteam, glauben an die Berechtigung unserer Nischen-App MonteApp und sehen in ihr großes Potential. Im Austausch mit Schulleitungen und Vertreter*innen des Montessori Dachverbandes Deutschland (MDD) während des Hackathons wurde die Notwendigkeit dieser App für den Schulalltag und das Lernen zu Hause stark betont, sodass von dieser Seite der Support vorhanden ist. Für uns, ein Zusammenschluss von Lehrkräften aus verschiedenen Schulformen, ist die MonteApp zu einem Herzensprojekt geworden und wir möchten an der Entwicklung und Weiterentwicklung maßgeblich mit pädagogischem Blick auf die methodische und korrekte didaktische Umsetzung mitwirken und sie vorantreiben. Weitere denkbare Weiterentwicklungsschritte können sein: Sprachausgaben für Lernende mit Sehbeeinträchtigungen und zur Entlastung des visuellen Kanals themenspezifische Bastelanleitungen Komplexeres Montessorimaterial, wie z.B. der Satzstern Übungsaufgaben zu den verschiedenen Materialien implementieren Was nehmen wir für uns mit Unsere 3 Hashtags der Woche sind #montessoriwirddigital #krassvielgelernt #herzzählt. [^1] : Maria Montessori hat Unterrichtsgegenstände entwickelt, das sogenannte Material, welches in Montessori-Einrichtungen weltweit eingesetzt wird. Die bekanntesten Beispiele dafür sind das Schachbrett oder die Wortartensymbole. [^2] : Das _ goldene Perlenmaterial _ kostet bspw. 557,21€, ein _ Rechenrahmen _ 70€. (Quelle: www.nienhuis.com ) [^3] : Es ist nicht vorgesehen, dass die App zwischen richtig und falsch unterscheidet, um ein direktes Feedback zu geben. In der Montessori-Pädagogik gibt es erst einmal kein falsch, höchstens ein _ noch nicht ganz richtig _. [^4] : Hier haben wir als Team Neuland betreten, keiner von uns hatte zuvor mit _ miro, adobe xd _ oder _ wireframes _ gehört, geschweige damit gearbeitet. Built With adobe-xd Try it out xd.adobe.com padlet.com
MonteApp
Montessori-Material für iPads
['Sandra J.', 'Christa M', 'Alex Troppmann', 'Friedo Scharf', 'Heidi Haselmann']
[]
['adobe-xd']
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https://devpost.com/software/allesschonda-in-der-schule
bbbbb
a
b
[]
[]
[]
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https://devpost.com/software/it-aus-wirtschaft
Problembeschreibung: Corona-Homeschooling hat schmerzlich vor Augen geführt, dass immer noch 10% der Kinder von der digitalen Teilhabe ausgeschlossen sind: Etwa 1 Million Schüler*innen (DIW 2020) haben keinen Zugang zu einem Computer im häuslichen Umfeld. Da digitale Kompetenzen für junge Menschen über deren Chancen entscheiden und diese stark vom sozioökonomischen Umfeld abhängig sind (Eickelmann et al. 2019), muss hier Abhilfe geschaffen werden. Gleichzeitig zeigen Studien, dass Haushalte alte Hardware in großem Maße “horten” (Digitalverband Bitcom), Unternehmen diese turnusmäßig ca. alle drei Jahre austauschen (DIW) und pro Einwohner und Jahr so mehr als 9 Kilo an Altgeräten entsorgt werden (Umweltbundesamt). Ein “Second Life” bekommen dabei die wenigsten Geräte. Lösungsbeschreibung: Mit IT4Kids wollen wir sozial benachteiligten Kindern die digitale Teilhabe ermöglichen. Dafür bringen wir Unternehmen, die ihre Hardware wechseln möchten, und Schüler*innen, die einen Bedarf haben, zusammen. IT4Kids schafft eine Plattform, verbunden mit dem Angebot von Dienstleistungen, um die Spenden möglichst unkompliziert abzuwickeln. Die Plattform kann mit Grundfunktionalitäten schnell aufgesetzt werden und so auch in der aktuellen Situation benachteiligten Kindern sofort helfen. Aber auch langfristig wird Kindern aus sozial schwachen Familien damit die digitale Teilhabe ermöglicht. Vielen Unternehmen ist es ein Anliegen, aus Nachhaltigkeitsgründen ihre gebrauchte Hardware nicht zu entsorgen. Unsere Interviews haben auch gezeigt, dass den Unternehmen eine unkomplizierte Abwicklung wichtig ist. Gleichzeitig wollen Sie auch als Spender auftreten, und die Spende als CSR-Aktivität für ihr Marketing nutzen. Auch Privatpersonen oder Institutionen wissen oft nicht, wohin mit ihren Altgeräten, die in vielen Fällen für die Zwecke von Schüler*innen noch nutzbar sind. Auch sind Unternehmen aus dem Bereich der IT-Dienstleistung gerade jetzt dazu bereit, ihre Zeit zu spenden, um benachteiligten Kindern zu helfen. Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und Berufsschulen, die in IT-Bereichen ausbilden, können die Aufbereitung der Hardware vielfältig zu Unterrichtszwecken nutzen. Außerdem können Unternehmen und Privatpersonen, denen es ein Anliegen ist benachteiligten Schüler*innen zu helfen, mit finanziellen Spenden das Projekt unkompliziert unterstützen. Als Betreiber einer zentralen Plattform ist es schwer möglich, die Bedarfe der Schüler*innen vor Ort zu kennen und einzuschätzen. Daher sollen auf der Nachfrageseite die Schulen die Empfänger der Hardware sein. Die Schulen erhalten Computer als Spende und können diese dann auf Basis eines Leihsystems ihren Schüler*innen zur Verfügung stellen. Zusammengefasst: IT4Kids bieten eine zentrale Anlaufstelle für IT-Spenden. IT4Kids gibt die Spenden an Schulen im Namen der Spender weiter. IT4Kids ist Bestandteil der Initiative #WirfürSchule. Und ganz nebenbei schont IT4Kids auch noch die Umwelt, indem aussortierte, noch funktionierende Rechner nicht unnötig verschrottet werden. Vorgehen und Fortschritt: In einem Brainstorming mit Eltern, Experten und Coaches haben wir – ein buntes Team, was sich rund um die Idee von IT4KIDS zusammengefunden hat - die Idee entwickelt, Unternehmen als Sponsoren initial nur für gebrauchte IT-Hardware zu finden. Diese Idee konnten wir mit Unternehmen und IT-Dienstleistern von Unternehmen verifizieren. Im Unternehmen ausgemusterte Notebooks und PCs sind in der Regel in einem sehr guten Zustand und für die Bedürfnisse von Schülerinnen und Schülern noch ca. 3 Jahre nutzbar. Im Laufe der Hackathon-Woche haben wir darüber hinaus weitere Optionen für Unternehmensspenden erläutert und wollen sowohl die Ideen von Zeitspenden zum Support als auch finanzielle Spenden weiterverfolgen. Weiterhin haben wir die Grundstruktur für die Plattform entwickelt und erste Prozesse skizziert. Prototyp: Wir haben noch keine Prototypen erstellt. Ein minimaler Prototyp kann sehr kurzfristig, ein minimum viable product bereits innerhalb von 4 Wochen funktionsbereit aufgesetzt werden. Der Grundansatz der Plattform kann auf Basis bestehender Standardwebsite-Konstruktionen zügig entwickelt werden. Nächste Schritte: Im nächsten Schritt werden wir einen Prototyp der Website/Plattform mit zunächst abgespeckten Funktionalitäten umsetzen. Durch die Basisfunktionalitäten kann diese mit einem Zeitaufwand von 1-2 Tagen aufgesetzt werden. Die Steuerung wird vorrangig über direkte Kontakte mit den Beteiligten und der Community #wirfürschule mittels Survey und E-Mail, Telefon durchgeführt. Über einen Partner in Baden-Württemberg können wir bereits in der Folgewoche einen Test mit der Nachfrageseite, d.h. den Schulen starten. Unser Coach kann dazu den Kontakt schnell und unbürokratisch herstellen. Parallel werden potenzielle Spender identifiziert und angesprochen, um in Interviews die Spendenbereitschaft zu evaluieren. Der Zeitrahmen für eine breiter nutzbare Plattformlösung liegt bei etwa 4 Wochen. Zunächst werden detaillierte Anforderungen formuliert, welche dann in agiler Vorgehensweise umgesetzt werden. Das Ergebnis ist ein MVP, dass dann im Laufe der Zeit und mit steigender Erfahrung um weitere Funktionalitäten ergänzt werden kann. Parallel werden die bereits grundsätzlich definierten (Kern)Prozesse weiter detailliert. Die Ansprache und Kommunikation mit zukünftigen Partnern, also Spendern und Schulen, wird vorbereitet und gestartet. Wir wollen insbesondere über Multiplikatoren aus dem Hackathon Kontakte aufbauen, und dabei das entstandene Momentum nutzen. Wir sehen hier einen Zeitrahmen von 8 Wochen als realistisch an, um erste Projekte umzusetzen. Wir wollen mit geeigneten Marketingmaßnahmen eine breite Basis erreichen. Gleichzeitig werden auch die Prozesse für die Dienstleistungen aufgebaut und geeignete Partner identifiziert. Auch hier sehen wir über die Mitglieder des Hackathon viele Möglichkeiten und haben bereits Kontakte aufgebaut. Die Dienstleistungserbringung kann z.B. mit geeigneten Partnern auch zur Ausbildung genutzt werden. Für die Umsetzung gehen wir davon aus, dass ein großer Teil durch ehrenamtliches Engagement getragen wird. Dabei streben wir für das Handling der Hardware Partnerschaften über Zeitspenden oder Ausbildungssituationen an. Für die Erstellung und Wartung des Systems sowie die Koordination von Marketing und Administration sind jedoch auch feste Ressourcen notwendig. Unser Ziel ist es, diese Kosten durch finanzielle Spenden zu kompensieren, eine Anschubfinanzierung ist jedoch notwendig. Personelle Ressourcen, insgesamt etwa 12.000€ einmalig, ca. 50.000€ p.a. laufend Programmierer zum Aufsetzen der Plattform: ca. 10.000€ Legal Support: ca. 2.000€ Wartung und Weiterentwicklung des Systems: ca. 10.000€ p.a. Vertrieb und Marketing: ca. 20.000€ p.a. Administration der Prozesse: ca. 20.000€ p.a. Sachmittel, ca. 20.000€ p.a. laufend Hosting, Server etc.: 2.000€ p.a. Lagerkosten (Miete): ca. 10.000€ p.a. Handling- und Versandkosten: ca. 10.000€ p.a. Umsetzung durch das Projektteam Wir sind als Projektteam sehr daran interessiert, das Projekt weiter umzusetzen. Die Teamleitung übernimmt der Initiator des Projekts und Teamkapitän im Hackathon, Hauke Kießler.
IT4kids
IT4kids mobilisiert spendenwillige Unternehmen und vermittelt mit Hilfe der Schulen funktionsfähige IT an die Schüler, die heute keinen Zugang zu einem Computer zuhause haben und daher abgehängt sind.
['Hauke Kießler']
[]
[]
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https://devpost.com/software/studery
Problembeschreibung In den letzten Jahren hat sich das Aufgabenfeld der Lehrer enorm erweitert. Lehrer sein bedeutet längst nicht mehr "nur" Lehrinhalte aus einem Fach zu vermitteln und Unterrichtsstunden vorzubereiten. Heutzutage organisieren Lehrer auch noch schulinterne Veranstaltungen, Klassenfahrten, Projekte. Sie kämpfen tagtäglich mit großen Mengen an Bürokratie - füllen Listen und Anträge aus, beschäftigen sich mit verschiedenen rechtlichen Grundlagen wie Datenschutzbestimmungen. Dabei sind auch noch die Anforderungen an Schule und an die Lehrerinnen und Lehrer in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Die Öffentlichkeit achtet immer sensibler und kritischer auf die Effektivität der Schule und die Leistungen der Lehrkräfte. Und dabei kam in den letzten Jahren noch eine weitere große Aufgabe auf sie zu - die Digitalisierung des Bildungssystems. Ja, interaktiver Unterricht bringt sehr viele Vorteile mit sich. Ja, die Digitalisierung ist nötig. Doch auch hierbei werden die Lehrer im großen Teil alleine gelassen - sie müssen sich selbst informieren, das Wichtige von Unwichtigem trennen und immer auf dem neusten Stand sein. Doch gleichzeitig dürfen sie die Vielzahl an anderen Aufgaben nicht aus den Augen verlieren. Das Bildungssystem zu digitalisieren ist keine einfache Aufgabe - sowohl Schulen als auch die einzelnen Lehrerinnen und Lehrer müssen dabei Unterstützt werden. Sie müssen Experten als Ansprechpartner haben, die mit ihren Fachwissen ihnen zur Verfügung stehen werden. Sie müssen jemanden haben, der sie schnell und effizient im Medienbereich aufklärt und weiterbildet. Sie müssen eine zuverlässige Hilfe bei der Einführung und Instandsetzung der Hard- und Software haben. Dies ist eine große Herausforderung. Doch gemeinsam können wir sie bekämpfen. Lösungsbeschreibung Wie löst man dieses gewaltig großes Problem? Die Antwort auf diese Frage ist viel einfacher als es scheint. Mit unseren vier Grundsteinen entlasten wir die Schulleitung, das Lehrpersonal und die IT-Beauftragten, die sowohl für den technischen als auch pädagogischen Teil im Medienbereich der Bildungseinrichtung tätig ist. Wir klären die Schulen über bereits verfügbare Lösungen zur Digitalisierung auf und unterstützen die Schulen bei ihrer Umsetzung. Wir beraten. Wir klären auf. Solidarisches Netwerk Wir stellen ein Netzwerk voller Experten aus verschiedenen Bereichen zur Verfügung, welches den Schulen und dem Lehrpersonal bei den alltäglichen Problemen zur Verfügung stehen wird. Solidarität gehört zu den Kernwerten unseres Projektes. Wir solidarisieren uns mit den Lehrerinnen und Lehrern, die mit der Aufgabe "Digitalisierung" alleine gelassen worden sind. Dafür bauen wir ein diverses Netzwerk auf - egal ob es sich um kleine technische Probleme, Beratung oder die Suche nach Inspirationen für den interaktiven Unterricht handelt. Unsere Experten zu, entwickeln Konzepte und helfen bei ihrer Umsetzung. Fortbildung und Aufklärung In unserer Workshop-Serie geben wir unser Know-How an Lehrerinnern und Lehrer weiter - sowohl digital als auch mit einem Buch zum Nachlesen. Für Fragen und Anregungen sind wir stets erreichbar. Um die Medienkompetenz des Lehrpersonals weiter erfolgreich auszubauen, bieten wir Workshops in verschiedenen Themengebieten auf: Medienausstattung und Digitale Werkzeuge Datenorganisation Datenschutz und Informationssicherheit Informationsrecherche und Auswertung digitale Kommunikations- uns Kooperationsprozesse Medienproduktion und Präsentation Gestaltungsmittel Quellendokumentation Grundlagen des Persönlichkeits-, Urheber- und Nutzungsrechts. Implementierung Wir führen die Implementierung effizienter Anwendungen für Kommunikation, Digital Learning und Verwaltung durch. Wir verbessern die Webpräsenz der Schulen. Wir bieten den Schulen einen Hosting und Installationsservice von bereits bestehenden Anwendungen für das DSGVO-gerechte Teilen von Dokumenten (beispielsweise Präsentationen, Aufgabenblätter, Vokabeln, Klausuren zum Üben) für Smartphones, Tablets und Desktop, aber auch selbst gehostete Dienste für Video-, Audio- und Chat-Meetings. Nach Bedarf erstellen wir auch virtuelle Klassenräume mit gemeinsamen Kalendern und Kommunikationsmethoden. Technische Beratung Unser Expertennetzwerk ist der Perfekte Ansprechpartner, wenn es um Beratung die Entwicklung individueller Konzepte geht, welche bestens auf die Bedürfnisse der einzelnen Schulen ausgelegt sind. Bei dem riesigen Angebot an verfügbarer Software ist es nicht immer leicht den Überblick zu behalten. Daher steht unser geschultes Team gerne für eine ausführliche Beratungen zur Verfügung, um gemeinsam eine Lösung zu finden die passend auf Ihre Bedürfnisse und Infrastruktur ausgerichtet ist. Wir sorgen dafür, dass Ihre Vorstellungen schnell und einfach in die Tat umgesetzt werden können. Unsere Consultants sind während der Projektphase bei Ihnen vor Ort oder online Verfügbar und unterstützen Sie in allen Belangen. Vorgehen und Fortschritt Wir sind Marius Bolik und Igor Lapinski. Marius ist 23 Jahre alt, geprüfter Webentwickler und staatlich geprüfter Assistent für Mediengestaltung & Medienmanagement sowie Student des Fachbereichs User Experience Design. Igor ist 21 Jahre alt, Student des Fachbereichs Interaction Design an der CODE University in Berlin sowie Lead Front-End Developer bei einer TV-Bekannten Lernplattform für Schüler. Seit Jahren sind wir nicht nur in Softwareentwicklung tätig, sondern engagieren uns für verschiedene soziale Projekte. Als wir von #wirfürschule gehört haben, waren wir direkt von der Idee überzeugt und informierten uns über die verschiedenen Themenfelder. Besonderes Interesse haben wir sofort für das Themenfeld 7 "Schulentwicklung & Schulmanagement" entwickelt, da wir unserer Meinung nach in diesem Bereich unser Fachwissen besonders effektiv einsetzen konnten. Unsere Vorgehensweise richteten wir nach der Theorie von "Design Thinking", einer gängigen Methode, welche in zahlreichen internationalen Unternehmen und Organisationen jeglicher Größe genutzt wird, um Probleme zu lösen. Dieser Prozess besteht aus folgenden Stationen: Verständnis, Erkundung, Synthese, Ideen, Prototyp und Testing. Den ersten Tag des Hackathons verbrachten wir mit einer gründlichen Sekundärforschung. Dabei wurde sehr schnell deutlich, dass die Schulen unter unzureichenden IT-Beratung leiden. Es gibt zwar IT-Beauftrage an Schulen, doch diese sind größtenteils Lehrer, die selbst in vielen anderen Bereichen des Schullebens aktiv sind und nichtsdestotrotz ihren Unterricht sorgfältig vorbereiten müssen. Für diese Tätigkeiten werden oft zwar Stunden zur Verfügung gestellt, diese sind jedoch in ihrer Höhe unzureichend, um die digitale Transformation in dem erforderlichen Maße präzise und schnell durchzuführen. Dies fanden wir auch in Gesprächen mit vier verschiedenen IT-Beauftragten aus ganz Deutschland heraus. Hinzu kommt auch, dass Lehrer, die keine IT-Beauftragten sind, oft keinen Ansprechpartner für digitale Angelegenheiten haben. Wir fassten all diese Erkenntnisse zusammen und erstellten eine Liste möglicher Lösungsvorschläge. Bei der Auswahl der bestmöglichen Idee zogen wir die folgenden Fragen unter Betrachtung: Welche Idee können wir so schnell wie möglich umsetzen, um den Schulen bereits nach den Sommerferien helfen zu können? Welche vorhandenen Technologien können wir nutzen, um nicht monatelang mit Produktentwicklung beschäftigt zu sein? Welche Hindernisse bei der digitalen Transformation haben die höchste Priorität? So kamen wir zu der Idee, auf bestehende Ressourcen zurückzugreifen, um schnell ein Netzwerk von Experten zu finden, die den Schulen mit ihrer Expertise zur Verfügung stehen werden. Innerhalb des Hackathons entwickelten wir auch eine Webseite, mit denen es für die Schulen ab sofort möglich ist, die Dienstleistungen auszuwählen und zu buchen. Prototyp Auf http://studery.de/ können Sie bereits die erste Version unserer Seite ansehen. Es ist bereits möglich, Dienstleistungen zu bestellen. Nachdem wir Experten aus verschiedenen Bereichen gesammelt haben, werden dessen Profile ebenfalls aufgelistet. Mehr wird für die Umsetzung nicht benötigt, da wir für bei unserem Dienstleistungen wie **Implementierung effizienter Anwendungen für Kommunikation, Digital Learning und Verwaltung auf bereits bestehende, Datenschutzkonforme und kostenlose Lösungen wie "Nextcloud" greifen werden. Nächste Schritte Wie werden wir herausfinden, ob unserer Lösungsvorschlag bei den Schulen gut ankommt? Bevor wir mit ausführlicher Vorbereitung der Workshops anfangen, den Schulen ihre IT-Berater zuweisen, Webpräsenz der Schulen erstellen, Handbooks für Ideen zum interaktiven Unterricht mithilfe vorhandener Mediengeräte erstellen, werden wir das Interesse der Schulen über die nächsten 2-3 Monate beobachten. Unser Indikator für die Nachfrage wird hierbei die Conversion Rate auf unserer Website sein. Zuerst werden wir also auf die potenziellen Partnerschulen warten, bevor wir die Dienstleistungen vertieft vorbereiten. Auf diese Art und Weise werden wir zuerst kaum Ausgaben haben. Sobald die ersten Angebote kommen, wird erstes Geld fließen. Auf diese Weise vermindern wir das Risiko uns zu verschulden. Für den nächsten Schritt werden wir, je nach Nachfrage, Mitarbeiter benötigen, die uns bei dem Support für Schulen helfen. Die Größe des Teams sollte flexibel auf die Anzahl der Aufträge angepasst werden können. Wir sind beide an der Umsetzung interessiert und verfügen ebenfalls über das benötigte Know-How, bräuchten jedoch weitere Verstärkung um so vielen Schulen wie möglich zu helfen. Es wird ebenfalls eine Person benötigt, die uns hilft, Kontakt mit den Schulen aufzubauen. Built With wordpress Try it out studery.de
Studery
Mit unseren vier Grundsteinen entlasten wir die Schulleitung, das Lehrpersonal und die IT-Beauftragten.
['Marius Bolik', 'Igor Lapinski']
[]
['wordpress']
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https://devpost.com/software/project-ux3eo8jz5fqn
Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden? Um selbstwirksam zu lernen ist es wichtig, den individuellen Lernprozess der SchülerInnen zu begleiten und in einem wöchentlichen Gespräch konstant zu reflektieren. Das verspricht einen Lernerfolg. Wichtiger Punkt in der aktuellen Entwicklung unserer Schule --> eigenständiges Lernen Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt? SuS an das Reflektieren heranführen den Lernfortschritt "greifen" und beschreiben können Strukturen sind noch nicht vorhanden und müssen erarbeitet werden keine Erfahrungswerte mit dem Konzept Feedbackkultur wird erst eingeführt Wer ist von dieser Problemstellung betroffen? SuS (ggf. Schulbegleiter) und Lehrpersonen Eltern Was ist Euer Lösungsansatz? LEA, wöchentlicher Lernentwicklungsaustausch zwischen SuS und LuL Gespräch im Beisein der Eltern ca. einmal pro Halbjahr Zeit nehmen für die Reflektion des eigenen Lernprozesses Begleitung durch Lernbegleiter Start direkt im 5. Jahrgang tägliche Planung und Reflexion, die begleitet wird Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus? Ziel ist es, den SuS selbstwirksames Lernen zu vermitteln bzw. sie dabei zu begleiten Dabei ist es wichtig, regelmäßig den eigenen Lernfortschritt zu reflektieren und dokumentieren Notwendigkeit des Lernens Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung? SuS Eltern, Schulbegleiter LuL, FöLuL zukünftige ArbeitgeberInnen/KollegInnen der SuS Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? Umstellung für alle KuK, von der Lehrperson zum Lernbegleiter zu werden Erhöhung der Selbstwirksamkeit bei den SuS Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung? Entwicklung folgender Fähigkeiten bei den SuS: Selbstwirksames Lernen Eigenständigkeit Selbstbewusstsein Organisation/Struktur Mitbestimmung sichere Kommunikation Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung? LEA lässt sich gut in den veränderten Lernprozess integrieren bildet die Basis des Konzepts wichtiges Element des päd. Konzepts, welches nach den Sommerferien startet LEA lässt sich vollständig und problemlos an anderen Schulen ein-/durchführen Wie ist der Lösungsansatz entstanden? aus der Notwendigkeit heraus Wunsch nach veränderter Unterrichtsstruktur (themenorientierter Unterricht statt Fachunterricht) Arbeitsgruppen innerhalb des Kollegiums Telefonate mit Experten Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche? Notwendigkeit von Kommunikation --> Kommunikationstraining für das Kollegium Zeitdruck Wenn Ihr auf einer bestehenden Lösung aufgebaut habt: bitte beschreibt den Status am Anfang des Hackathons, so dass wir den Fortschritt während der Woche angemessen beurteilen können. Es war klar, dass es einen Lerndialog geben sollte, die Form war aber noch offen Wie testet ihr Eure Annahmen? stetige Evaluation der LEAs Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung? Schulung des Kollegiums Kommunikationstraining Erfahrungen sammeln Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget)? Kontakt zu Experte/Expertin zum Thema Kommunikation/Gesprächsführung Erstellung eines Leitfaden für SuS und für LuL zur Vorbereitung und Durchführung des LEAs Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team? Ja, Interesse haben wir alle gleichermaßen, da alle von uns LEAs durchführen werden Link zum Video: https://youtu.be/xxz6scq4Ea4 https://wetransfer.com/downloads/d17c07f9f52c23ba22e46cadff00721220200612122311/f4b4f82bd1503ef940926b60197496df20200612122415/4fa21b Try it out wetransfer.com
LEA (Lernentwicklungsaustausch) an der OBS Berenbostel
Um selbstwirksam zu lernen ist es wichtig, den individuellen Lernprozess der SchülerInnen zu begleiten und in einem wöchentlichen Gespräch konstant zu reflektieren. Das verspricht einen Lernerfolg.
['Saidy Dettmer', 'Magdalena Wrede', 'Dagmar Witt', 'Lara-Marleen Prick']
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https://devpost.com/software/boni-dein-lernbuddy
Ein Überblick über Boni & Toni Boni & Toni - Deine Helfer beim Lernen und Lehren Toni - Dein Lehrbuddy. Stelle Lernmaterialien einfach zur Verfügung Unser Miro-Board: Voller Ideen und Konzepte Ergebnisse aus der Umfrage Vision "Boni und Toni", die Lernbuddy-Apps, helfen Schülern und Lehrern beliebige Lern- und Lehrinhalte einfach, modern und asynchron (mit Timeline/Trigger-Elementen) auf Basis sinnvoll strukturierter Lernpfade zu erstellen und zu nutzen. Egal ob im Präsenzunterricht oder im Distance-Learning. Lehrer können über eine intuitiv zu bedienende Benutzeroberfläche die Inhalte den Lernpfaden ihrer Unterrichtsreihen zuordnen. Aber auch das Adhoc-Hinzufügen von Tafelbildern oder die Dokumentation durchgeführter Experimente mit Fotos oder Videos wird unterstützt. In der Vision soll der Lehrer durch die App im Unterricht sogar assistiert werden, indem zeit- oder ereignisgetriggert automatisch das richtige Material bereitgestellt wird oder an die Sicherung der Ergebnisse erinnert wird. Die Lösung soll sowohl die Kommunikation der Schüler untereinander, als auch die zwischen Schüler und Lehrer durch Chat und Videochat unterstützen. So können Lerninhalte besprochen, Projekt-/ Gruppenarbeit ermöglicht und schließlich der Lernerfolg überprüft werden. Auch ein gamifiziertes Feedback wäre denkbar, bei dem erreichte "Wegmarken" beispielsweise weitere Inhalte auf dem Lernpfad freigeben. Die Darstellung und der Funktionsumfang der Schüler-App kann vom Lehrer altersgruppenspezifisch konfiguriert werden, so dass bereits Grundschüler von den Möglichkeiten profitieren können. Vorhandene Learning Management Systeme (ISURF, MOODLE, EDUPORT, MEBIS) sollen durch den Lernbuddy nicht ersetzt werden. Er soll vielmehr über eine Schnittstelle lesend und schreibend auf die Inhalte dieser Plattformen zugreifen können. Technisch würde hierfür ein eigener Layer genutzt werden. In weiteren Ausbaustufen sollen auch Schuldatenbanken, Stundenplan-Systeme sowie Inhalte von Schulbuchverlagen eingebunden werden. Der Brückenbau zwischen den bisherigen Plattformen und das Anstoßen neuer Ausbau-Möglichkeiten ist ein Grundanspruch dieser Lösung. Inspiration & Problembeschreibung Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden? Wir haben uns als Gruppe von Lehrern und Eltern mit Designern und Programmierern zusammengefunden, da wir erkannt haben, dass Lehrer und Schüler während der Coronazeit zu Hause oft die gleichen, negativen Erfahrungen mit den gängigen Distance-Learning-Tools gemacht haben. Wir möchten gemeinsam als Team die heutige Situation verbessern - über Impulse, Ideen und unsere Buddy-App! Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt? Die Verzahnung von Distance-Learning und Präsenzunterricht durch die gängigen digitalen Lösungen funktioniert nicht. Durch unsere eigenen Erfahrungen als Lehrer und Eltern und eine von uns durchgeführte Umfrage unter Schülern aller Schulstufen haben wir wichtiges Feedback sammeln können und festgestellt: Es gibt einen "Dschungel" von Anwendungen, die nicht kompatibel sind. Isolierte Plattformen, die manchmal sogar pro Fach und Lehrer unterschiedlich sind. Schüler und Lehrer kämpfen mit der Bedienbarkeit und Komplexität der Tools. Ohne eine gute Struktur der Aufgaben verlieren die Schüler die Motivation. Schüler müssen diszipliniert sein und eigenständig arbeiten können, ansonsten müssen Eltern einspringen und diese Lücke füllen. Wer ist von dieser Problemstellung betroffen? Lehrer als auch Schüler in allen Klassenstufen und indirekt die Eltern, die mühsam "Lücken" schließen müssen. Lösungsbeschreibung Was ist Euer Lösungsansatz? Unsere App bietet die **Verzahnung * von Präsenz- und Fernunterricht durch eine App und berücksichtigt dabei notwendige Lernpfade und Feedback-Schleifen. Wir setzen auf bereits vorhandene Learning Management Systemen auf und schaffen so einen schnellen Start.* Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus? Der Zugang der Schüler zu digitalen Endgeräten ist effektiv möglich. Unterstützung durch Leihgabe von Endgeräten kann evtl. Lücken ausreichend abdecken. Das Smartphone ist als Minimal-Konsens verbreitet und sehr früh für Schüler verfügbar. Die Verzahnung von Distance-Learning und Präsenzunterricht ist kein temporäres Phänomen der CORONA-Auszeit, sondern eine grundsätzliche Notwendigkeit. Die Lösung sollte zeit- und ortsunabhängig arbeiten. Lehrer müssen sich selbst auf neue Möglichkeiten einstellen und müssen durch Vorteile der Lösung überzeugt werden. Die Akzeptanz der Lösung wird umso höher sein, je stärker sie sich auch kurzfristig in bestehende Lösungen integriert. Datenschutz und Freigaben sind im Alltag schwierig zu erreichen, wodurch solange wie möglich auch die Schüler "anonym" arbeiten können sollten (für Feedbacks nicht sinnvoll). Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung? Schüler aller Altersstufen - durch einen strukturierten Lernpfad. Lehrer - durch die Möglichkeit der schnellen Strukturierung von Lehrinhalten. Eltern, die schneller verstehen, was gefordert ist und wo sie Ihre Kinder unterstützen können. Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? Vereinfachung des effektiven Lernens durch strukturierten Zugang zu Lerninhalten. Wir können dadurch "effektiv" und "leichtgewichtig" Schmerzen der Schüler nehmen und Lehrer "assistieren" Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung? Mehr Effektivität in der Bereitstellung von Lerninhalten bei gleichzeitig mehr und gerichteter Kommunikation, sowohl für Präsenz- als auch Distance-Learning. Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung? Aufsetzbar für die Datenspeicherung auf bestehende Schul-Lösungen Individuelle Ansichten pro Geräteklasse (Tablet ist anders als Smartphone) Individuelle Ansichten pro Altersstufe denkbar Gesellschaftliche Relevanz: Wie groß ist der Bedarf der Betroffenengruppe für diese Lösung? Wie vielen Menschen hilft die Lösung? Allen Schülern und Lehrern. Innovationsgrad: Wie innovativ und kreativ ist die Lösung? Gibt es schon ähnliche Lösungen für das Problem? Wie unterscheidet sich die Lösung von bereits bestehenden? Wir versuchen nicht alles zu ignorieren, was bisher existiert, sondern wollen effektiv dort ansetzen, wo etwas fehlt. Gleichzeitig werden neue digitale Lösungen für Lerninhalte oder Angebote von Schulbuchverlagen explizit mitgedacht und könnten flexibel eingebunden werden. Vorgehen und Fortschritt Wie alles begann Am Anfang war der Aufruf von Jana: Ich würde mich gerne mit der **Entwicklung eines Tools (App + Webanwendung) beschäftigen, dass den Lehrern ermöglicht den Schülern unkompliziert und in Echtzeit Lerninhalte zur Verfügung * zu stellen. Dies könnte man sich zum Beispiel als eine Art Newsticker vom Unterricht vorstellen.* Dabei soll folgendes berücksichtigt werden: - Teilen von Text, Tafelbildern, Scribbles, Bilder, ... - Schüler erhalten über einen Code Zugang zum Kurs, erstmal nur lesend (Da es sonst Datenschutzprobleme gibt) - Synchrones und Asynchrones mitlesen sollte möglich sein - Durch komprimierte Daten und einer App fürs Smartphone soll der Zugang auch den Schülern möglich sein, die kein WLAN oder Laptop haben, den sie nutzen können Wer hat Lust dieses Thema weiterzudenken? Habt ihr weitere Ideen dazu? Wie es weiterging Montag Nach der Initialidee haben wir uns schnell in einem eigenen Channel bei Slack wiedergefunden. Dabei ging es nach vielen grundsätzlichen Diskussionen und Gesprächen, in denen besonders viel Frust auf Eltern und Lehrerseite vernommen werden konnte, zunächst in eine etwas andere Richtung. Dies lag allerdings vor allem daran, dass es viele Punkte gab, wie das digitale Lernen als auch die Verzahnung von Präsenz und Distance Learning neugestaltet werden könnten. Dienstag Erst am Dienstagmorgen haben wir uns wieder auf die Inital-Idee committet. Seit diesem Zeitpunkt ging es weiter mit regelmäßigen gemeinsamen Come Together und Austausch Calls. In der Zwischenzeit ging es in kleineren Teams um verschiedene Themen: Die einen haben Umfragen erstellt, um einen Einblick in die Schülerperspektive zu erhalten. Andere haben aus Lehrerperspektive Anforderungen definiert. Andere haben die Schülerperspektive skizziert. Nach den ersten Ideen ging es mit Hilfe von Miro in die Erstellung von Abläufen und Wireframes. Parallel dazu sind die ersten Designentwürfe und klickbaren Prototypen (s. Adobe XD Link) entstanden. Auch die Entwickler sind dann schnell gestartet und haben unter https://boni---dein-lernbuddy.web.app/ einen ersten technischen Prototyp gebaut. Zeitgleich wurden dann auch Boni & Toni ins Leben gerufen, die einem eine schnelle Identifikation mit der Idee ermöglicht haben. Mittwoch In den Calls wurden Visionen definiert und Ausblicke erstellt, damit die vielen Ideen nicht verloren gehen. Auch ging es ab Mittwochabend bereits in die Planung des Videos. Hierzu wurden alle Ideen nochmal festgezurrt, verschriftlicht und vertont. Videomaterial wurde gesammelt und für den finalen Schnitt freigegeben. Donnerstag Die bisherigen Ideen wurden am Donnerstag weiter vertieft. Es wurden vor allem Beispiel-Lerninhalte durch eine Lehrergruppe erstellt, die so auch lebendig zeigen, wie die Nutzung erfolgen kann. Freitag Heute, am Freitag, den letzten Tag des Hackathons, blicken wir auf eine aufregende, spannende und ideenreiche Zeit zurück. Von 0 sind wir gestartet und sind nun selbst beeindruckt, was man in dieser kurzen Zeit auf die Beine stellen kann. Wir haben während dieser Tage voneinander gelernt, sind aufeinander zugegangen, sind als Team zusammengewachsen und haben unsere ganz unterschiedlichen Fähigkeiten, Intentionen und Ideen zu einer großen Idee verbunden. BONI & TONI. Morgen früh werden wir aufstehen und der ComeTogether-Guten-Morgen-Call wir uns sicherlich fehlen... ;) Prototyp Unser erster klickbarer Prototyp (realisiert über Adobe XD): https://xd.adobe.com/view/7c639836-4c7a-4623-79b0-71438a44fcde-0a52/ Der erste technische Entwurf (über Ionic & Angular): https://boni---dein-lernbuddy.web.app/ Der Quellcode ist derzeit öffentlich einsehbar: https://github.com/Boni-dein-Lernbuddy Challenges Das Thema ist im Zusammenspiel zwischen den unterschiedlichen Nutzergruppen und auch der Komplexität von Lerninhalten nicht trivial. Das Team hat daher eine Weile gebraucht, eine gemeinsame Vision zu finden. Auf Basis dieser ging es dann darum, sinnvolle Umsetzungs-Anteile zu finden, die in der laufenden Hackathon-Woche überhaupt machbar sind. Eine zweite Challenge ist, dass der Markt für Schul-Lösungen und Apps sehr unübersichtlich ist. Es gibt hier mehr als ein Dutzend-Lösungen, die teilweise konkurrierend auch heute bereits zu einer "wilden" Mischung im Schul-Alltag führen. Diese Mischung gibt es zwischen Lehrern pro Fach, zwischen Schulen, pro Bundesland etc.. Wir haben daher Zeit benötigt, auch unsere Abgrenzung zu finden und wirklich zu prüfen, ob wir hier ein Problem lösen können. Da wir nicht noch eine weitere entkoppelte Lösung zu bestehenden Marktlösungen finden wollen (siehe auch https://edumentoring.de/lehrplattformen/uebersicht-bundeslaender/ ) haben wir uns entschieden, in der Vision bei bestehende Lösungen anzusetzen und hier eher "Brücken" zu bauen. Darauf sind wir stolz Wir haben Boni & Toni in sehr konstruktiver und kollaborativer Zusammenarbeit, in einer bisher selten da gewesenen engen Zusammenarbeit zwischen Designer-, Entwickler- & Lehrer: innen und Bildungsexperten konzipiert und umgesetzt. Wir glauben daran, dass unsere App die tatsächlichen Bedürfnisse von Lehrkräften und Ihren SuS abdeckt, dabei benutzerfreundlich gestaltet ist, und technisch reibungslos funktioniert. Das haben wir gelernt Einfach einmal anfangen und eng interdisziplinär Menschen zusammenbringen, kann in erstaunlich kurzer Zeit Lösungen hervorbringen, die "Aufbruchstimmung" erzeugen. Wie geht's weiter? Nächste Schritte: Wie testet ihr Eure Annahmen? Wir haben bereits Umfragen gestartet. Es würde sich anbieten, mit dem Prototyp nochmals in dedizierte Umfragen zu gehen, um auf den Lösungsansatz selbst Feedback zu erhalten. Eine Umfrage pro Zielgruppe d.h. für Schüler, Lehrer und opt. Eltern Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung? Die Gruppe besteht weiterhin und würde die Arbeit gerne gemeinsam fortsetzen Validierung der Arbeitsthesen und entsprechend Auswertung und Kalibrierung der bisherigen Ansätze Kontakt mit den Schul-Portal-Anbietern zur Klärung der Schnittstellen und vor allem der Bereitschaft hier zusammenzuarbeiten. Schaffung von funktionierenden technischen Lese-/Speicherungsmöglichkeiten der Lerninhalte, ums eine erste nutzbare Lösung aufzubauen. Nutzbarkeit im Alltag weiter erproben und ausbauen d.h. wie kann zwischen den digitalen Lerninhalten und der Notwendigkeit von "Papier" vermittelt werden? Integration von Gamification-Lösungen, um die Motivation für Schüler mit den Inhalten zu arbeiten zu erhöhen z.B. virtuelle Währungen (Coins) für abgeschlossene Aufgaben, Tagespläne etc. Aufbau von Best-Practice-Lösungen für Lehrinhalte für einen ersten "praktischen" und nicht theoretischen Inhalt der App MVP in einer Zielgruppe verproben PS: Weiterentwicklung durch Iteratec als IT-Dienstleister wäre bei Budget möglich Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Knowhow, Budget)? Budget Support etwa von den Schulbehörden für eine Pilot-Phase, damit wir Beta-User bekommen und vor allem die Verzahnung mit Schulsystemen ermöglichen. Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team? Ja, analog der Aufteilung in der Hackathon-Woche Skalierbarkeit: Wie lange braucht es, bis die Lösung umgesetzt werden kann? Hat das Team einen klaren und realistischen Umsetzungsplan? Steht der Aufwand der Umsetzung im Verhältnis zum Mehrwert? Wie lange: 2 Monate Entwicklungszeit a 3 Mann-Team (Agiles Setup) + Support durch Lehrer und Community für eine erste MVP-Lösung (Minimal-Lösung zur Erprobung im Alltag). Umsetzungsplan / Backlog müsste aufgebaut werden ist aber bei Projektstart sehr schnell realisierbar und abstimmbar. Zur Schärfung müssen aber noch User-Feedbacks, User-Workshops oder Umfragen gemacht werden. Das Verhältnis vom Aufwand zum Mehrwert sollte sehr gut sein, da die Lösung in fachlicher und technischer Sicht eine "verbindende Brückenfunktion" einnimmt und praktisch alle Zielgruppen vollständig adressieren kann (Schüler, Lehrer, Eltern). Umsetzbarkeit: Wie einfach kann die Lösung verbreitet werden? Sind die Voraussetzungen dafür gegeben? Die Lösung kann als IONIC-App sowohl für Google-Play-Store als auch im Apple Store publiziert werden. Auch eine reine Web-Lösung ist ergänzend denkbar abseits von den App-Varianten. IONIC-Apps sind hierfür konzipiert. Wir möchten die Grundidee von Boni & Toni kontinuierlich erweitern! Für weitere Features müssen wir die Community an Nutzer: innen miteinzubeziehen. Wir können so entlang der Wünsche und Bedürfnisse die Weiterentwicklung der App schrittweise voranbringen! Ihr wollt Kontakt zu uns aufnehmen? Dann meldet euch gerne bei boni.dein.lernbuddy@gmail.com Built With adobe adobexd angular.js davinci googlemeet html ionic miro photoshop scss slack Try it out boni---dein-lernbuddy.web.app github.com xd.adobe.com
Boni & Toni - Dein Lern- und Lehrbuddy!
Boni & Toni verbinden Fern- und Präsenzunterricht über eine für SuS niederschwellige und ansprechende App, die es Lehrkräften ermöglicht Unterricht optimal vor- und digital aufzubereiten.
['Andre Maas', 'Thi Binh Minh Nguyen', 'Peter Aufderhaar', 'Constanze Lotter', 'Sibylle Strothmann', 'Christa M', 'Verena Von Hugo', 'Janine Maass-Ediale', 'Laurent Gudemann', 'Nicole Gudemann', 'Jens Werschmoeller', 'Vanessa Meyer', 'Jana Esselborn', 'Astrid Bachmann (Hessen)', 'Elisa Kopiske', 'Stefan Heintz', 'Antje Dräger', 'Niklas Tscherny', 'nina rieke']
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['adobe', 'adobexd', 'angular.js', 'davinci', 'googlemeet', 'html', 'ionic', 'miro', 'photoshop', 'scss', 'slack']
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https://devpost.com/software/project-krp4l9cb3uxs
Clickdummy_Startscreen Clickdummy_Dashboard für Schüler*innen Clickdummy_Inhalt des Koffers Themenfeld 1 - Herausforderung b : 1. Die Problemstellung Wir haben diese Herausforderung gewählt, weil der Beginn des neuen Schuljahres ansteht. Das alte Schuljahr hat mit unmotivierten Schülern, gestressten Eltern und überforderten Lehrern geendet. Wir möchten sicherstellen, dass das neue Schuljahr mit guter Orientierung, klarer Struktur und dem für den Erfolg der hybriden Schule notwendigen Know-How beginnt. Das größte Problem, das es hier zu lösen gibt, ist die fehlende Befähigung zur digitalen Kollaboration bei allen am Lernprozess Beteiligten. Betroffen von dieser Problemstellung sind: SuS, LuL, Eltern SuS = Schülerinnen und Schüler, LuL = Lehrerinnen und Lehrer 2. Die Lösungsidee Inhaltlich: Wir nutzen unsere Erfahrungen aus drei Monaten Corona und eliminieren die "Stör- und Stressfaktoren", die zu Demotivation und Überforderung führten: chaotische Organisation des Unterrichtens und Lernens -> durch Struktur und Dashboard "virtuelles Lernhaus" fehlendes Wissen / Skills -> durch Vorab-Trainings / Coachings aller Beteiligten unklare Prozesse -> durch Checklisten und Anleitungen für alle Beteiligten fehlende Unterstützung -> durch Support Café-Konzept & durch Multiplikatoren-Konzept mit freiwilligen Eltern, LuL, SuS je Schule fehlende Motivation -> durch Gamification / Badges und begleitend strukturierten Zugang zum Unterricht, Lernen, Üben fehlende soziale Kontakte -> durch Schul-Soz-Päd Inklusion von Problemfällen und durch Aktivitäten: AGs, Referate, SMV, zusätzliche Bildungsangebote Wer profitiert von unserer Lösung? SuS, Eltern, LuL, Schulleitungen, alle Schulen! Die Lösung ist so flexibel gestaltet, dass jede Schule damit arbeiten kann, unabhängig von Digitalisierungsgrad, Ausstattung und eingesetzten Tools. In der aktuellen Situation ermöglicht es einen optimalen Start für das neue Schuljahr und damit einen optimalen Verlauf des kompletten Schuljahres! Langfristiger Wert: Mehr Zufriedenheit / Glücksgefühl bei allen Beteiligten, Stärkung des Wir-Gefühls: „Ich kann das, ich bin nicht allein!“, langfristiger Bestand auch für künftige Ausnahme- und / oder Normalzustände, motivierendes "Distance Learning“ Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit: Praktische Umsetzbarkeit als Online-Portal über die Webseite der Schule möglich, Basis-Modell innerhalb von 4 – 8 Wochen möglich, Anpassung und weiterer Ausbau künftig möglich, skalierbar für alle Schularten & Jahrgangsstufen Unsere Annahmen: LuL eignen sich digitale Kompetenzen an, um SuS auf Lernreise unterstützen zu können. LuL wollen einen motivierenden Unterricht mit vielfältigen digitalen Tools und Elementen durchführen, sowohl im Präsenz- als auch im Heimunterricht. SuS wollen durch vielfältige digitale Möglichkeiten inspiriert werden, sich mit Lerninhalten auseinanderzusetzen. SuS eignen sich bereits zu Beginn des Schuljahres das notwendige Wissen an, um die Lernreise 2020/2021 erfolgreich zu bestreiten und erhalten begleitend im Jahresverlauf die notwendige Struktur und Orientierung, um sich auf ihre eigentliche Aufgabe - das Lernen - fokussieren zu können. Eltern brauchen digitale Basis- Kompetenzen um SuS unterstützen zu können. Eltern müssen das Konzept der Schule kennen, um die SuS besser begleiten und unterstützen zu können. SMV = Schülermitverantwortung 3. Vorgehen : Angelehnt an Design Thinking: Analyse der Problemstellungen, Sammlung von Ideen, Konsens für Modell, Test, Umsetzung Meilensteine beim Hackathon: Teamfindung & Organisation Entscheidung für tf01_hfb Problem Statement, Ist-Zustand analysiert, Nutzer/Kunden Aufgabenteilung, Soll-Zustand definiert Tests Abgabe 4. Prototyp : Click Dummy -> Zugang auf Anfrage bei Alena Raaz ( AlenaRaaz@gmx.de ) verfügbar unter Angabe der eigenen E-Mail-Adresse. 5. Video : Video vorhanden zum Konzept und mit Erklärteil zum Click Dummy -> s. Link unten 6. Nächste Schritte : Tests & Umsetzung: Die nächsten Schritt in Richtung Umsetzung sind: Programmierung UX & UI Design Usability Tests Anforderungsanalyse Datenschutz klären Inhaltliche Details ausarbeiten Das Testen unserer Annahmen erfolgt bereits seit 11.06.2020 durch alle Projektmitglieder und deren Familien sowie in allen relevanten Anwendergruppen (LuL, SuS, Eltern)! Team, Budget, Know-How: Wir als Projektteam sind selbst an der Umsetzung interessiert, weil (fast) alle im Team selbst betroffen sind als LuL, SuS oder Eltern! Rollen im Team, die wir weiter übernehmen können: Projektmanagement, Kommunikation, Inhalte, Marketing, UX Design Rollen im Team, die wir zusätzlich benötigen (Know-How): UI Design, Controlling, Kontaktaufnahme zu Schulen, Entwickler, Vertrieb, Digital-Agentur Budgetabschätzung (€) / Aufwandsabschätzung (Std): Eine seriöse Abschätzung ist zum momentanen Zeitpunkt und den derzeit vorliegenden Informationen in der Kürze der Zeit beim Hackathon nicht möglich. Dies erfordert einen solide ausgearbeiteten Business Case. 7. Out of Scope, aber mögliche Verknüpfungen : Out of Scope: Hardware, technische Infrastruktur an Schulen, Internetzugang, Finanzierung, Motivation der LuL Verknüpfungsmöglichkeiten: Virtuelles Klassenzimmer, schulübergreifende Lösungen, viele Projekte in der Hackathon-Projektliste, mit denen sich Synergien ergeben könnten (auch Themenfeld übergreifend) Built With adobe-xd clickdummy
Lernreise - Digital Onboarding
Wir möchten SuS, LuL und Eltern die digitalen Kompetenzen vermitteln, um gemeinsam auf einem Level die Lernreise 2020/2021 zu starten.
['Manuela Schrenk', 'Claudia Schwemmers', 'ulrike buchholz', 'David Vilhena Klein', 'Jenny Odenthal', 'Alena Raaz', 'Deniz Iris Zwick', 'Esra A']
[]
['adobe-xd', 'clickdummy']
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https://devpost.com/software/schuler-nnenfurumwelt
Problembeschreibung: Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden? Wir wollten die Homeschooling-Zeit und diesen Hackathon als Chance nehmen, um „Schule neu zu denken“. In unserer Projektidee geht es darum, die Schüler*innen zum einen mehr in den Unterrichtsprozess mit einzubinden und ihre Ideen und Interessen miteinzuknüpfen. Schüler*innen vermissen häufig den Lebensbezug in der Schule und wünschen sich mehr Abwechslung im Unterrichtsgeschehen. Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt? Schule funktioniert häufig sehr statisch: feste Zeiten an festen Orten. Orte, die häufig nicht zum lernen motivieren und nicht immer den nötigen Hintergrund für die mit den Aufgaben intendierten Erfahrungen liefern. Wie kann Schule flexibel an Orten „passieren“, die den nötigen Background liefern? Wie können Schüler*innen selber bestimmen, was sie lernen wollen und trotzdem alle gemeinsam an einem Thema arbeiten? Wie kann man Umweltschutz mit Schule verknüpfen? Wer ist von dieser Problemstellung betroffen? Alle, die an Schule beteiligt sind: insbesondere Schüler*innen, aber auch Lehrer*innen und Eltern. Lösungsbeschreibung: Was ist Euer Lösungsansatz? Ein „Schüler*innen-Marktplatz“ zum Thema Umweltzerstörung und Nachhaltigkeit im Alltag, auf den alle Schüler*innen flexibel zugreifen können. Der sowohl kognitive als praktische Anforderungen enthält, bei dem die Schüler*innen ihre Inhalte je nach Interesse selber auswählen und gleichzeitig eigene Inhalte und Ideen mit einbringen können. Als Tool hilft uns dabei die digitale Pinnwand "Padlet". Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus? Technisch: Jede/r Schüler*in hat ein Smartphone mit Internetverbindung, aber nicht unbedingt einen Computer und Drucker. Inhaltlich: Schüler*innen haben ein Grundinteresse an Umweltproblemen. Vor allem jenen, die sie selbst erfahren. Methodisch: Um Lerninhalte besser nachvollziehen zu können, muss man kognitive Inhalte mit Praxiserfahrungen verknüpfen. Um Problemlösekompetenzen, ob allgemein oder wie hier im Bereich Umweltverschmutzung, zu erlernen, brauchen Schüler*innen motivierende und machbare Aufgabenstellungen, in denen sie ihren Lernweg zum Teil selbst steuern können. Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung? Die Schüler*innen profitieren, da sie Unterricht ganz anders kennenlernen und Inhalte abwechslungsreich und auch mal praktisch vermittelt bekommen. Die Lehrer*innen profitieren von den eingebrachten Ideen ihrer Schüler*innen, sie erleben sich in einer neuen Rolle und werden langfristig entlastet, da das padlet einmal erstellt, im Anschluss häufiger genutzt und auch immer weiterentwickelt werden kann. Die Eltern haben im Falle einer neuen Homeschoolingphase einen besseren Überblick über die Aufgabenfelder ihrer Kinder und profitieren womöglich von den nachhaltigen Produktideen ihrer Kinder. Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? Die Padlet-Seite unterstützt flexibel das Homeschooling. Trotz Phasen der Abwesenheit können Schüler*innen Ergebnisse ihrer Mitschüler*innen einsehen. Der Aspekt der "Vernetzung", ob im Bereich Wissen oder Kommunikation wird hier trainiert und "eingeschliffen". Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung? Die Padlet-Funktionen kennen einige Schüler*innen bereits aus der Homeschooling-Phase. Geklärt werden müsste noch die genaue Fächereinbindung: gut umsetzbar ist das Padlet „#WIRFUERUMWELTt“ im Praktischen Philosophieunterricht. Das Fach könnte aber zusätzlich eine Kooperation bspw. mit den Fächern Erdkunde und Biologie eingehen. Zusätzlich sollen die besten Schüler*innen-Ergebnisse auf einer bereits bestehenden Philosophie-Instagram-Seite veröffentlicht bzw. Challenges hier angekündigt werden. Da fast jede/r Schüler*in einen Instagram-Account hat, werden hier alltägliche Wege (mit)genutzt. Schlussendlich: Das Projekt wurde mit und von 7.-Klässlern entwickelt, die daher selbst am besten wissen, was geht und was nicht. Vorgehen und Fortschritt: Wie ist der Lösungsansatz entstanden? Padlet nutzen wir seit dem Homeschooling ständig, die Schüler*innen kennen also den Umgang. Wir haben spontan ein Padlet zur Ideenfindung und Aufgabenhinterlegung eröffnet, auf der wir unsere Projektideen hochgeladen haben und fast ganz von selbst ist das Padlet im Laufe der Woche selbst zum Projekt geworden. Viele im Team haben bei unseren Videokonferenzen zur Lagebesprechung angemerkt, sie wollen inhaltlich etwas machen, was mehr mit ihrem Alltag zu tun hat als es die Unterrichtsinhalte normalerweise tun. Ziemlich schnell konnten sich dann alle auf das Thema „Umwelt“ einigen. Mit dem Wunsch Sachinhalte spannend zu vermitteln, entstand die Idee, "Do-It-Yourself-Kurzprojekte" auf der Seite hochzuladen. Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche? Die Einigung auf ein gemeinsames Thema; das Programm Padlet als Plattform zu nutzen; die Anfangsidee einer fiktiven Projektwoche zum Thema "Umwelt" in ein Stationenlernen - gebunden an ein oder mehrere Unterrichtsfächer – umzuwandeln Wenn Ihr auf einer bestehenden Lösung aufgebaut habt: bitte beschreibt den Status am Anfang des Hackathons, so dass wir den Fortschritt während der Woche angemessen beurteilen können. Wir hatten keine bestehende Lösung, sondern haben bei Null angefangen! Prototyp: Wenn vorhanden: Wo finden wir Euren ersten Prototypen (Link)? ##Wenn vorhanden: Wo finden wir den Code zu Eurer ersten Lösung (Link)? ##Alternativ: Wie könnte die kleinste nutzbare Version Eurer Lösung aussehen? Siehe hier: https://padlet.com/huebschule1/t8523400xk3bmuv8 Nächste Schritte: Wie testet ihr Eure Annahmen? Einige Do-it-yourself-Projekte haben wir selbst durchgeführt, schon allein um die passenden Bilder für die Anleitung zu haben. Im Grunde wollen wir genauso weiter vorgehen: mögliche DIYs raussuchen, testen, Anleitungen schreiben, hochladen. Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung? Die Posts auf ihre Machbarkeit hin zu überarbeiten; der Schulleitung das Projekt vorzustellen; einen Probedurchlauf im kommenden Schuljahr im Philosophieunterricht zu machen; das Fach Erdkunde/Biologie mit ins Boot zu nehmen Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget)? Bessere Internetverbindung an der Schule und Zugang zum Schul-WLAN (!); Curriculare Einbindung; Interessierte Kollegen*innen, die sich "mitvernetzen" Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team? Unbedingt! Alle im Team verbessern die Inhalte und die Gestaltung des Padlets, sammeln Infos und schreiben kurze Texte und testen weitere Do-It-Yourself-Anleitungen. Die Lehrer*in des Teams erprobt das Projekt im Unterricht. Built With deutsch
#WIRFUERUMWELT
Stationenlernen zum Thema Umwelt mit offenen Aufgaben in Form von Modulen von Schülern+innen selbst erstellt
['Katrin Hüb']
[]
['deutsch']
172
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https://devpost.com/software/framework-schulentwicklung-gemeinsam-schule-neu-denken
Move4School Logo Problembeschreibung: Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden? Für das Thema haben wir uns alle aus der Leidenschaft heraus entschieden, eine gemeinsame Entwicklung für Schule zu ermöglichen. Eltern wurden in den vergangenen Wochen deutlich stärker in schulische Tätigkeiten mit verantwortlich als es vor Beginn der Corona-Pandemie der Fall war. Warum nicht die Chance nutzen, diese Partizipation von verschiedenen Stakeholdern auch in Zukunft weiter für die Schulentwicklung zu nutzen? Und zwar innerhalb eines Frameworks, dem Move4School Framework, das allen Orientierung, Transparenz und Sicherheit bietet und aufzeigt, wie sie sich bei der Lösung von Themenstellungen beteiligen können! Wir für Move4School: Aus unseren verschiedenen Perspektiven auf Schule ergibt sich die gemeinsame tiefe Überzeugung, dass ein Wandel notwendig ist, um unseren Kindern eine Schule zu ermöglichen, in der sie ihre Potenziale entfalten können und innerhalb derer sich Lehrer*innen ihren wichtigsten Aufgaben widmen können: diese Potenziale zu fördern. Wir wünschen uns, dass unsere Kinder die Erfahrung machen, dass Entwicklung und Veränderung möglich sind, wenn verschiedene Beteiligte mit Mut, Offenheit, Vertrauen und Engagement (MOVE) ein gemeinsames Ziel verfolgen. Die Corona Krise hat offengelegt, dass derzeit wenig Mitwirkung an der Schulentwicklung von allen Beteiligten möglich ist. Aus Organisationsentwicklungs-Perspektive ist dies der perfekte Zeitpunkt, an dem Wandel möglich ist. Dieses Momentum wollen wir nutzen - und ein Framework schaffen, in dem Veränderung gemeinsam gestaltet werden kann. Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt? Weil die Beteiligten - Lehrer, Eltern und Schüler - oft zu wenig Raum haben, sich auszutauschen und einander zu verstehen, kann das gemeinsame Problemlösungs-Potenzial bisher nicht genutzt werden. Durch fehlende Transparenz, wer sich an welcher Stelle in welcher Form einbringt und aufgrund des fehlenden Miteinanders, entstehen Missverständnisse. Dadurch lassen sich Lösungen schwieriger auf den Weg bringen. In der Corona Krise hat sich gezeigt, dass ein Miteinander auf Abstand vor allem davon lebt, dass es klare Rollen und (Kommunikations-) Abläufe gibt. Im größeren Kontext spüren die Schüler, dass das System ihnen nicht ausreichend dient und die "Erwachsenen" - also Schulträger, Schulleitung, Lehrer und Eltern - keine wirksamen Lösungen schaffen können, die ihnen Orientierung und Sicherheit geben. Im Gegenteil, es entstehen Konflikte und Schuldzuweisungen, die Weiterentwicklung verhindern. Zusätzlich sind das Gesamtsystem und die damit verbunden Abstimmungs- und Entscheidungsprozesse zu komplex, die Fronten zwischen den Beteiligten zu verhärtet, um tiefgreifende Veränderungen einfach zu gestalten. Schulentwicklung wird damit zu einem kräftezehrenden Thema, das mit viel Frust verbunden ist und das nur wenige aktiv mitgestalten. Die Folge ist, dass Weiterentwicklung an vielen Stellen mit viel Kraftaufwand im Kleinen stattfindet, nicht aber der tiefgreifende Wandel, den es braucht. Erfolgreiche Lösungen bleiben im Verborgenen - Lösungen, die eine breite Öffentlichkeit verdient hätten. Damit erfahren Schülern nicht, welche Potenziale in einem guten Miteinander liegen, wie Menschen gemeinsam wirklich gute Lösungen schaffen und Zukunft gestalten. Dies ist nötig, um ihnen positive und nachhaltige Lernerfahrungen zu ermöglichen - und ihnen damit wichtige Zukunftskompetenzen zu vermitteln. Wer ist von dieser Problemstellung betroffen? Betroffene sind in allererster Linie die Schüler. Sie lernen in einem Schulsystem, das gerade in der aktuellen Krise an seine Grenzen stößt und nicht mehr zeitgemäß ist. Schüler werden zu Leidtragenden des Schulsystems, geraten in Unsicherheit und unter hohen Leistungsdruck. Die Häufigkeit psychischer Erkrankungen unter Schülern hat in den vergangenen Jahren dramatisch zugenommen. Auch Schulleitung und Lehrer müssen mit viel Kraftaufwand neben den sonstigen Anforderungen die neuen Herausforderungen meistern und stehen unter hohem Erwartungsdruck vielen Erwartungen gleichzeitig gerecht zu werden. Die Rahmenbedingungen, die damit verbundene eingeschränkte Handlungsfähigkeit und der hohe Druck führen auch bei ihnen zu psychischen und physischen Problemen und schlimmstenfalls zu innerer Kündigung. Dabei sind gerade diese Berufsgruppen essentiell für die Prägung unserer Kinder und damit die Zukunft unserer Gesellschaft. Die Eltern sind ebenfalls Teil des Systems, da sie als wichtige Beteiligte im Hintergrund der Kinder stehen. Gerade in den Corona-Zeiten haben sie zusätzlich weitere Rollen übernommen als Mitgestalter, “Amateur”-Lehrende, Motivatoren und ggf. auch Tröster, die sie näher in das System Schule gebracht haben als jemals zuvor. Und schließlich sehen wir Auswirkungen in Bezug auf unsere Wettbewerbsfähigkeit unserer Schulen - was sich wiederum auf die Zukunftsfähigkeit unserer gesamten Gesellschaft auswirkt. Lösungsbeschreibung Der Lösungsansatz Was ist Euer Lösungsansatz? Mit Move4School schaffen wir ein Framework für die Schulentwicklung, in dem die Beteiligten am System Schule - Schulträger, Schulleitung, Schüler, Lehrer und Eltern und ggf. weitere Protagonisten - gemeinsam Schule weiterentwickeln. Wofür steht Move4school? Für ein Framework, in dem eine Zusammenarbeit zwischen relevanten Beteiligten stattfindet, das gegenseitiges Verständnis, Vertrauen, Wertschätzung und Transparenz schafft. Mit dem Ziel Schule gemeinsam weiterzuentwickeln. Innerhalb des Frameworks werden gemeinsam Lösungen für aktuelle verschiedene Problem- und Fragestellungen der Schule mit Mut, Offenheit, Vertrauen und Engagement erarbeitet. Diese Basis ermöglicht es, alle Kräfte zu bündeln, um Schule gemeinsam so weiterzuentwickeln, dass sie der Potenzialentfaltung der Schüler dient. Move4School schafft durch die verankerten Werte und Prinzipien einen sicheren und abgegrenzten Rahmen, in dem Lösungen frei entwickelt und ausprobiert werden können. Es nutzt interaktive Formate um den Austausch der Beteiligten zu verbessern. Das Framework wenden wir beispielhaft anhand des Use Case der besonderen Schulsituation in der Corona-Krise und den sich daraus ergebenden Herausforderungen des digitalen / hybriden Unterrichts an. Das Konzept ist jedoch explizit auf andere Themen anwendbar, die für die Schulentwicklung und die Professionalisierung der Schulorganisation relevant sind und lässt Raum für schuleigene , passende Lösungen. Move4School lässt sich in einem kontinuierlichen Entwicklungsprozess parallel zum regulären Schulbetrieb etablieren. Im Kontext der aktuellen Krise wenden Schulen das Framework an, um die gemachten Erfahrungen in der Krise zu reflektieren und Verständnis füreinander zu entwickeln. Dies reduziert im ersten wichtigen Schritt die Spannung im Beziehungssystem. Gemeinsam leiten die Beteiligten Handlungsfelder ab und entwickeln konkrete Lösungsideen für die Schule. Diese werden entweder direkt umgesetzt (Quick Wins) oder in einer Experimentierphase ausprobiert und variiert, zunächst unabhängig von den komplexen Abstimmungs- und Entscheidungsprozessen im Schulsystem. In einer anschließenden Evaluation werden die Erfahrungen ausgewertet und Schulträger und Schulleitung entscheiden über die Übernahme in den Schulbetrieb. Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus? Folgende Annahmen sehen wir als gegeben und wichtig an: Die Corona-Krise schafft ein Momentum, in dem Schulentwicklung gemeinsam mit betroffenen Beteiligten mehr denn je nötig und jetzt auch möglich wird. Mut, Offenheit, Vertrauen und Engagement der Beteiligten sind die wichtigsten Voraussetzungen, um Schule gemeinsam zeitgemäß zu gestalten. Die vielfältige Expertise der Elternschaft - vor allem aus ihren eigenen beruflichen Kontexten - stellt ein großes, heute größtenteils ungenutztes Potential für die zeitgemäße Gestaltung von Schule dar. Es gibt die Bereitschaft aller Beteiligten, die eigene Expertise einzubringen um Schule gemeinsam neu zu gestalten, um den besonderen Anforderungen gerecht zu werden Erkenntnisse und Erfahrungen aus der Organisationsentwicklung in der Wirtschaft und anderen Institutionen müssen für die Schulen nutzbar gemacht werden Wirksame Veränderung findet dann statt, wenn Lösungen von innen heraus entwickelt werden In einem co-kreativen Schulentwicklungsprozess können Schüler aktiv mitgestalten und erwerben wichtige Zukunftskompetenzen Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung? Alle Beteiligten profitieren: Das Framework bietet Sicherheit und Orientierung für alle daran beteiligten Akteuren und den Rollen, die sie innerhalb des gemeinsamen Prozesses einnehmen. Die Eltern sind mehr eingebunden in die Weiterentwicklung der Schule und fühlen sich informiert. Sie beteiligen sich und bereichern mit ihren eigenen Kompetenzen und ihrem Know-How. Lehrkräfte haben durch die Einbindung weiterer Beteiligter bei der Lösungsfindung mehr von ihren eigenen Ressourcen frei, um ihr Arbeitsfeld zu gestalten und Raum für Weiterentwicklung zu schaffen. Sie können auf andere Ressourcen und Kompetenzen zurückgreifen, um gemeinsam mit anderen an ihren Themen und deren Lösungen zu arbeiten. Darüber hinaus können sie die Erfahrungen und Lösungen auch an Lehrkräfte anderer Schulen weitergeben. Darin sind die Schüler aktiv mit eingebunden, die sich als eigenverantwortliche Mitgestalter ihrer Lernumgebung Schule empfinden. Sie lernen die unterschiedlichen Bedürfnisse der anderen an Schule Beteiligten kennen, finden den Weg zu einer konstruktiven Zusammenarbeit und arbeiten gemeinsam an einem Ziel und erwerben damit wichtige Kompetenzen - auch im Hinblick auf ihr späteres Berufsleben. Sie erweitern damit ihr Portfolio an Zukunftskompetenzen. Schulträger und übergeordnete Behörden sind ebenfalls mit im Boot und gewinnen Erkenntnisse für andere Schulen, die sich sinnvoll übertragen lassen und so Zeit und Energie für "neue Würfe" sparen. Somit wird Schulentwicklung durch Move4School zu wirklicher Teamarbeit von diversen Beteiligten, die sich gegenseitig ergänzen und bereichern. Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? Die Corona Krise hat gezeigt, dass ein Krisenmanagement maßgeblich davon abhängt, dass jeder Beteiligte seine Rolle mit den dahinter liegenden Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortungen kennt und definiert hat, damit alle Rädchen gut ineinandergreifen können. Das schafft Sicherheit im Umgang miteinander und vermindert Reibungsverluste. Es ermöglicht, dass die Beteiligten ein offenes und vertrauensvolles Miteinander pflegen. Noch ist die Krise nicht überstanden und vielleicht wartet bereits die nächste? Mit unserem Lösungsansatz Move4School gehen "Schule" und ihre beteiligten Kräfte konstruktiv und stark durch schwere Zeiten, lernen gemeinsam aus den gemachten Erfahrungen und entwickelt gemeinsam neue Lösungen. Damit machen die Beteiligten die Erfahrung, gemeinsam aus einer schwierigen Situation zu lernen und konstruktiv Veränderungen zu etablieren. Move4School: gemeinsam als diverses Team auf Augenhöhe Schulentwicklung gestalten. Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung? Das Framework Move4School besteht aus einem Set an Werten, Prinzipien und Methoden, mit dem Schulentwicklung durch ein diverses Team von Beteiligten als kontinuierlicher Prozess in der Schulorganisation verankert wird. Langfristig wird Schule und ihre "Kunden", die Schüler, den Herausforderungen in der Zukunft besser begegnen können. Sie unterstützt und nährt eine Struktur und Kultur, in der Themen frühzeitig identifiziert und offen angesprochen werden können. Die Schule wird zur lernenden Organisation, in der die Beteiligten voneinander und miteinander lernen und auch Erfahrungen von außen in die eigene Entwicklung integrieren. Die Schule stärkt ihre Resilienz im Umgang mit Krisen, indem die Beziehungen der Beteiligten untereinander gestärkt werden und der transparente Umgang mit Situationen Konflikte gar nicht erst entstehen lässt. Die defizitorientierte Sicht auf Situationen wandelt sich in eine lösungsorientierte Sicht, in der Beteiligte selbstverständlich und konstruktiv gemeinsam gestalten. Wichtig ist hierbei, dass jede Schule mit Unterstützung des Frameworks Move4School die eigenen individuellen Herausforderungen anpackt und Lösungen entwickeln kann. Es wird durch das Framework keine Lösung vorgegeben, sondern der Weg zur Lösung geebnet und ein Fahrplan aufgezeigt. In dem jeweiligen Schulkontext werden die zu meisternden Herausforderungen in einem eigenen gemeinsamen Prozess entwickelt. Die Schulen werden also nicht mit der Umsetzung eines fertigen Konzepts beauftragt, sondern sie erarbeiten passende Lösungen für eigene Schmerzpunkte mit Hilfe des Frameworks Move4School. So wird Sinn und Motivation geschaffen. Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung? Unsere Lösung ist beides: sowohl umsetzbar als auch skalierbar. Bezogen auf die Umsetzbarkeit: Das Framework Move4School besteht aus Werten, Prinzipien und Methoden, die State of the Art der modernen Organisationsentwicklung ist, und wird immer weiter mit kontextrelevanten Inhalten angereichert. Die Umsetzung hängt vor allem von der intrinsischen Motivation und der Bereitschaft der Beteiligten ab sich auf den Prozess einzulassen. Hierfür bedarf es im konkreten Fall einer guten Einladung an alle Beteiligten, um die Einstiegshürden und mögliche Ängste zu minimieren. Dies ist aus unserer Sicht der kritischste Punkt für die Umsetzbarkeit. Eine Begleitung durch einen erfahrenen Move Master und ggf. erforderlichen Coaches und/oder Experten wird empfohlen, um das Framework einzuführen. Gerade in der ersten Phase der Implementierung kann dies den Prozess enorm nach vorne bringen und wesentlich dazu beitragen, dass die vielfältigen Beteiligten sich auf den Prozess einlassen. Hierfür ist es erforderlich, dass die Coaches im Schulkontext anschlussfähig sind. Bezogen auf die Skalierbarkeit: Die Anwendung des Frameworks Move4School kann in einem Experiment ausprobiert werden und mit den gewonnen Erfahrungen auch die Anzahl und die Komplexität der Projekte innerhalb der Schule ausgeweitet werden. Zusätzlich ist das Framework auch in einem schulübergreifenden Kontext anzuwenden, um Lösungen mit einer breiteren Wirksamkeit zu erarbeiten. Wichtig ist es, die kleinen und großen Erfolgsgeschichten in andere, auch übergeordnete Kontexte zu tragen, um voneinander zu lernen und andere dazu einzuladen mit Hilfe des Frameworks Move4School gemeinsam Lösungen für ihre Themenstellungen zu erarbeiten. Dies kann bspw. innerhalb von Schulleiter-Konferenzen, Lehrer-Fortbildungen, Schüler-Konferenzen, anderen Experten-Treffen, Homepages, Blogs, etc., stattfinden. Diese Maßnahmen stärken beides - die Umsetzbarkeit und die Skalierbarkeit. Vorgehen und Fortschritt: Wie ist der Lösungsansatz entstanden? Der Lösungsansatz ist in einem co-kreativen Prozess eines diversen Teams entstanden. Schon früh gab es die Grundidee, einen partizipativen Schulentwicklungsprozess zu gestalten, der die Erkenntnisse und Erfahrungen aus der Wirtschaft für die Entwicklung von Schulen verfügbar und nutzbar macht. Dafür haben wir uns viel Raum für Austausch, Storytelling, Einbringen der verschiedenen Perspektiven und Expertisen gegeben. Das gegenseitige Zuhören und Entstehen-Lassen eines gemeinsamen Bildes ist eine wichtige Qualität in Organisations- und Produktentwicklungsprozessen, die wir auch in unserem eigenen Kontext angewendet haben. Die konkreten Inhalte des Frameworks Move4School sind dann in co-kreativen virtuellen Sessions und einem asynchronen Brainwriting Prozess entstanden. Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche? Ein wichtiger Meilenstein war der Übergang vom Austausch der verschiedenen Perspektiven hin zu einem gemeinsamen Bild. Uns wurde bewusst, dass unser multi-professionelles Team bereits bei der Entwicklung dieses Framework die Arbeit leistet, die wir auch für Move4School als grundsätzlich erachten. Der Name Move4School entstand. Mit Mut, Offenheit, Vertrauen und Engagement innerhalb unseres Frameworks wollen wir Schule und ihre Weiterentwicklung gemeinsam in Bewegung bringen. Wichtig war festzulegen, welche Zielsetzung das Framework Move4School für die Schulentwicklung verfolgt,welche Beteiligte an der Schulentwicklung davon in welcher Form profitieren, auf welcher Ebene es wirksam werden soll und welche Aspekte es beinhaltet. Wenn Ihr auf einer bestehenden Lösung aufgebaut habt: bitte beschreibt den Status am Anfang des Hackathons, so dass wir den Fortschritt während der Woche angemessen beurteilen können. Das Team hat sich im Hackathon vollkommen neu gefunden, es gab keinerlei vorgedachte Lösungen. Prototyp: Der Prototyp ist die Beschreibung des Frameworks Move4School. Des weiteren wenden wir das Framework konkret für einen Schulentwicklungsprozess an, in dem wir die Erfahrungen aus der Corona-Krise reflektieren, Handlungsfelder und Lösungsideen ableiten und diese in einer Experimentierphase ausprobieren. Nächste Schritte: Wie testet Ihr Eure Annahmen? Unsere Annahmen testen wir in einer konkreten Anwendung des Frameworks in einer Schule In einem weiteren Austausch mit Experten aus der Schulentwicklung, Bildungsforschung, Schulleitung, Lehrer- und Elternschaft und Schülern Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung? Wir sehen folgende weitere Schritte: Der nächste Schritt in Richtung Umsetzung ist die weitere Detaillierung des Frameworks im Kontext eines konkreten Anwendungsfalls. Anreichern durch Good oder Best Practices Erfahrungen, die Beteiligte am Framework bereits gemacht haben. Recherche und Entscheidungsvorlagen erarbeiten zu analogen und digitalen Plattformen/ Formaten als Orientierungshilfe für Schulen, über die das Framework Move4School umgesetzt und weiter gestaltet werden kann. Marketingkonzept für die Verbreitung des Frameworks an Schulen erstellen - Bewusst machen, dass es konkrete Ansätze gibt für Problemlösungen Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget)? Geeignete Sparrings-Partner aus der Schulentwicklung, Bildungsforschung, Schulleitung, Lehrer- und Elternschaft und Schülern, um das Framework zu challengen. Austausch mit anderen Projektgruppen aus dem #wirfuerschule Hackathon, die das Framework Move4School nutzen könnten oder auch welchen, mit denen in Hinblick auf die Lösung zusammengearbeitet werden kann. Beratungsbudget für die Pilot-Schulen. Die Höhe des Budgets kann erst nach der Erstellung des Feinkonzepts für das Framework beziffert werden. Seid Ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team? Ja - und zwar in folgenden Rollen Antje Menn Lehrerin; Beratung bei der Kommunikation mit allen an der Schule Beteiligten Julia Dobbin Personal- und Organisationsentwicklerin, Begleitung bei der Einführung des Frameworks mit dem Ziel, sich überflüssig zu machen Michael Zwick Beratung, Coaching bei der Adaption des Frameworks Miruna-Diana Sachse Begleitung bei der Einführung des Frameworks, Coaching und Moderation des Transformationsprozesses Silke Fischer Petersohn Etablierung des Frameworks und Moderation des Transformationsprozesses Susanne Speer Visualisierung, Facilitation, Moderation und Begleitung Thomas Eberhard Vater, Bürger, Projektmanager, Transformationsbegleiter
Move4School
Gemeinsam Schule bewegen
['Miruna-Diana SACHSE', 'A. M.', 'Julia Dobbin', 'Thomas Eberhard', 'Silke Fischer Petersohn']
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https://devpost.com/software/projekt-team-jf
#programmiereninderschule Lösungsbeschreibung-Tabelle Wir Für Schule Hackathon Team J&F Themenfeld 5- Zukunftskompetenzen (Bezug auch zu Themenfeld 4 und 6) Herausforderung: Wie können wir Unterricht gestalten, der Kreativität, Kollaboration und Kommunikation ins Zentrum des Lernens stellt? Projekt : Programmieren in der Schule Warum haben wir uns für diese Herausforderung entschieden? Wir sind Schüler der 6. Klasse am Gymnasium und interessieren uns seit der Grundschule fürs Programmieren, Robotic und künstliche Intelligenz. Weder in unserer Grundschulzeit noch am Gymnasium haben wir bisher etwas in diesem Bereich gelernt. Wir haben dort keine feste Medienstunde und erlernen dort kaum Grundlagen zum Umgang mit dem PC oder dem Internet. Unsere Eltern haben uns seit der 3. Klasse ermöglicht, an außerschulischen Kursen zum Programmieren teilzunehmen, so dass wir uns in den, in unserem Projekt vorgestellten Bereichen intensiv fortbilden konnten. Wir finden es wichtig, dass allen Schülern die Chance gegeben wird, diese Inhalte in der Schule kennenzulernen und sich darin fortzubilden, da nicht jeder die Möglichkeit hat, dies privat zu tun. Die Chancengleichheit ist in der Schule meist sowieso schon nicht gegeben, da man mit Eltern die ihre Kinder unterstützen können, besser vorankommt. Wenn dies nun auch für die Zukunftskompetenzen und die Digitalisierung gilt, so werden viele Schüler in Zukunft noch viel stärker benachteiligt, da sich diese Kompetenzen auch positiv auf die Chancen im Berufsleben auswirken und bei der Befähigung für neue digitale Berufsfelder. Medienkompetenz, digitale Mündigkeit und Coding sollten fester Bestandteil des Regelunterrichts an allen Schulen werden. Die Befürchtung, dass alle Schüler dann nur noch allein an ihren Rechnern sitzen, halten wir für falsch, da unserer Erfahrung nach, das Coden und die Beschäftigung mit neuen Inhalten vor allem im Austausch mit anderen und in Teamwork effektiv ist und dadurch die Teamfähigkeit, Hilfsbereitschaft und Kommunikationsfähigkeit gestärkt werden. Das größte Problem bei der Umsetzung ist die technische Ausstattung der Schulen. Wir hoffen, dass im Rahmen des Digitalpakts in naher Zukunft alle Schulen mit Wlan, Soft- und Hardware ausgestattet werden, um die Realisierung unserer Ideen zeitnah umsetzen zu können. Ein weiteres Problem ist die Stundenverteilung. Es muss Platz für neue Inhalte im Stoffverteilungsplan geschaffen werden und veraltete Inhalte gekürzt und komprimiert werden, um Platz zu schaffen für mehr projektorientiertes, Kompetenzen förderndes digitales Arbeiten. Außerdem müssen die Lehrkräfte aus- und fortgebildet werden, um die neuen Inhalte auch allen Schülern vermitteln zu können. Lösungsbeschreibung: Tabelle siehe Anhang Imagegallery Unsere Lösung beschreibt einen systematischen Aufbau digitaler Kompetenzen im Laufe der Schulzeit ab der 5. Klasse. Wir haben in unserer Animation und der Tabelle die beispielhafte, vereinfachte Verteilung der Inhalte auf die Klassen des Gymnasiums gezeigt, diese lassen sich aber auf alle anderen weiterführenden Schulformen übertragen und evtl. anpassen. Dabei sind wir davon ausgegangen, dass alle Schüler bei Eintritt in die 5.Klasse über die, in den Bildungsstandards beschriebenen Basismedienkompetenzen verfügen, um dann direkt gemeinsam in die ersten Blocksprachen einzusteigen und an eigenen Projekten arbeiten zu können. Wir gehen außerdem davon aus, dass jede Schule eine verbindliche Medienstunde einrichtet, um innerhalb dieser nicht nur Programmierkenntnisse zu vermitteln, sondern die Schüler auch im Umgang mit Opensource Webkonferenzsystemen und Kollaborationssoftware vertraut zu machen. Dadurch sind sie in der Lage auch fächerübergreifend zu kooperieren und an gemeinsamen Projekten z.B. auch schul- und länderübergreifend (und mit Partnerschulen im Ausland) zu arbeiten. Diese Systeme könnten dann auch zur Kommunikation mit Lehrkräften zum Einsatz kommen, die Schüler könnten außerhalb der Medienstunden online beraten und gecoached werden. Bei Krankheit könnten die Schüler so auch besser über alle Inhalte informiert werden und evtl. auch in Abwesenheit online am Unterricht teilnehmen. Zusätzlich zur Medienstunde gäbe es AGen, die auch durch Peer to Peer Unterstützung realisiert werden könnten. Schüler, die in einem Bereich schon Experten sind, würden andere dann innerhalb der AGen beraten und coachen. Außerdem könnten außerschulische Bildungsangebote in den Unterricht integriert werden, um nicht ausreichend ausgebildete Lehrkräfte inhaltlich zu unterstützen oder Projekte zu begleiten. (z.B. World Robot Olympiade, Hackathons, Jugend forscht, First Lego League, usw.) Mit dem Einsatz einer Medienstunde, sowie der Einrichtung zusätzlicher AGen mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung, wäre ein Minimum an Unterrichtszeit geschaffen, um sich den Zukunftskompetenzen anzunähern. Unser Traum wäre natürlich die Umsetzung innerhalb der Vision von Themenfeld 4, dem FREI Day, innerhalb dessen die Schüler in Teams an selbst gewählten Inhalten intensiv arbeiten können und von den Lehrern in offenen Gruppen Inputs und Beratung erhalten. Von unserer Lösung würden sowohl Schüler, als auch Lehrkäfte und Eltern profitieren. Eltern würden von der Notwendigkeit außerschulische Bildungsträger zu engagieren, um ihre Kinder für die digitale Zukunft fit zu machen entlastet. Schüler würden in ganz neuen Kompetenzbereichen befähigt Wissen zu erlangen und ihre Fähigkeiten zu entfalten. Sie wären konkurrenzfähig im globalen Arbeitsmarkt der Zukunft und bereit für neue Studiengänge und Berufsfelder. In vielen Ländern stehen die von uns beschriebenen digitalen Kompetenzen schon länger auf dem Lehrplan und diese Schüler haben uns gegenüber große Vorteile im internationalen Vergleich. Durch die Beschäftigung mit den von uns beschriebenen Inhalten würden die Schüler außerdem in den Bereichen Mathematik, Englisch, technisches Verständnis, Experimentierfreude, Hilfsbereitschaft, demokratische Grundhaltung, Kreativität, Teamwork, analytisches Denken, Kommunikationsfähigkeit, Durchhaltevermögen, Entfaltung eigener Interessen und Schwerpunkte durch Projektarbeit, Konzentration, strukturelles Denken, Projektmanagement, Frustrationstoleranz, Planungsfähigkeit und Präsentationsfähigkeit gefördert. Sie würden dadurch befähigt für das Leben und Arbeiten in einer digitalen Welt. Lehrkräfte würden durch neue Inhalte, Unterrichtsformate und Kommunikationsformen neue Wege zur Vermittlung von Zukunftskompetenzen erhalten, die Schüler wären durch diese motivierter und engagierter. Wir sind der Ansicht, dass unsere Vision auch zeitnah kurzfristig umsetzbar ist, wenn man mit den 5.Klassen startet und dafür die bisher vorhandenen Ressourcen der Schulen und das Vorwissen einiger schon kompetenter Lehrkräfte und Schüler nutzt. Die auf diese Art eingeführten Schüler könnten dann im darauf folgenden Schuljahr schon im Rahmen von AGen die folgenden Klassen unterstützen und durch das so entstehende Schneeballsystem ihr Wissen weitergeben. Die Aus- und Fortbildung der Lehrkräfte sowie die Erweiterung der Ausstattung könnte währenddessen weiter vorangetrieben werden. Solange die Schulen noch fehlende Bausteine hätten, könnten sie verstärkt auf die Unterstützung anderer Institutionen zurück greifen (Hackerschool, Digitalpiloten, Techeroes, usw.(dies sind die Institutionen, mit deren Hilfe wir uns bisher privat fortgebildet haben, sicher gibt es auch viele andere- dies soll keine Werbung sein!) Vorgehen und Fortschritt: Aus Neugier und Interesse an allen Themenbereichen haben wir uns für den Hackathon angemeldet. Durch unsere oben schon beschriebene Beschäftigung mit digitaler Bildung, war uns schnell klar, dass wir den Schwerpunkt auf das Themenfeld 5 Zukunftskompetenzen legen wollen, aber auch der Bereich Gerechtigkeit in der Bildung liegt uns sehr am Herzen und die Vision des FREI-Day finden wir sehr spannend. Deshalb haben wir gemeinsam lange überlegt und diskutiert, wie wir unsere Wünsche, Visionen und Ideen in einem Projekt zusammenfassen können. Zuerst waren wir auf der Suche nach einer Erweiterung unseres Teams und haben uns einer Gruppe zum Thema Soft- und Hardskills angeschlossen. Diese wurde uns dann aber schnell zu groß und das Themenfeld sehr weit gefasst und abstrakt, so dass wir das Gefühl hatten, unsere Visionen dort nicht umsetzen zu können. Daraufhin haben wir dann beschlossen, unser Projekt zu dritt anzugehen. So war es möglich, dass jeder seine Ideen direkt einbringen konnte und gehört wurde. Wir wollten auch etwas entwickeln, dass sehr konkret, praxisnah und zeitnah umsetzbar ist, so dass Schüler davon bald profitieren können. Deshalb wollten wir eine Art Lehrplan entwickeln, der den gängigen Fachcurricula der Schulen ähnelt, aber auch eine einprägsame Version für Schüler, die gleichzeitig einen kleinen Einblick in die Fähigkeiten gibt, die man durch unser Projekt erlernen kann. Wir haben im Anschluss daran dann begonnen, die verschiedenen Programmiersprachen und die Einsatzmöglichkeiten die diese für die Schule bieten zu sammeln, zu diskutieren, zu bewerten und nach Schwierigkeitsgrad zu sortieren, um sie den Klassenstufen zuordnen zu können. Dann haben wir in Scratch eine Animation programmiert, um unser Ergebnis bildlich darzustellen. Die Vorgabe von zwei Minuten war dabei ein Problem, deshalb gibt es auch noch eine etwas ausführliche Version davon, die keine zeitliche Begrenzung hat. Die Verteilung der Kompetenzen im Detail in die Tabelle, sowie die Festlegung der Voraussetzungen um diese neue Art des Medienunterrichts zu ermöglichen und die Sammlung der Probleme und des Umgangs damit, waren ebenfalls ein Hauptbestandteil unserer täglichen gemeinsamen Arbeit. Nächste Schritte: Sehr gerne würden wir, wie in unserem Projekt beschrieben, selbst auch als Peer to Peer an unseren Schulen in Frankfurt und Wiesbaden konkret beim Aufbau von AGen für die 5. und 6. Klasse mitwirken und damit die Weiterentwicklung der Zukunftskompetenzen der Schüler zeitnah mit beeinflussen. Für die Einrichtung solcher AGen benötigen auch unsere Schulen, zur Anschaffung von Microcomputern und Zubehör finanzielle Unterstützung. Wichtig wäre aber vor allem die Vermittlung der Bedeutung von digitalen Kompetenzen an die zuständigen Institutionen, damit diese die Einrichtung von Medienstunden, FREI Days, sowie die Veränderung der Stoffverteilungspläne angehen können. Gerne würden wir als Vertreter der Schülerschaft in diesem Rahmen beratend mitwirken, wenn es zu diesem Thema Praxisgruppen geben sollte. Von Team J&F Julie Steinbach Felix Dinges (Miriam Steinbach (beratend) Built With miro notion scratch
Projekt Team JF
#Programmieren in der Schule.
['Miriam & Julie Steinbach']
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['miro', 'notion', 'scratch']
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https://devpost.com/software/freiday-region-tubingen
Frei-Day for Future - Region Tübingen Problembeschreibung: Die Idee des Frei-Days als offenes Projekt-Format zur Umsetzung von Zukunftsprojekten soll im Vordergrund stehen. Uns ist es wichtig, uns regional, auch mit außerschuischen Partnern, zu vernetzen. Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden? Nicole: Ich möchte dieses Projekt an meiner Schule im kommenden Schuljahr vielleicht in Stufe 7 implementieren. Wir wollen ein regionales Netzwerk von Schulen und externen Partnerinnen aufbauen. Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt? Kolleg*innen zu gewinnen, die beim Projekt mitmachen bzw Stunden dazu geben. Eine Verzahung von Präsemz- und Fernprojektlernen. Außerdem benötigt man als Lehrkraft eine hohe adaptive Lehrkompetenz und die Fähigkeit, Schüler beim Projekt zu begleiten ohne sie bevormunden und sie an der richtigen Stelle zu unterstützen. Hier ist es wichtig, dass Lehrkräfte, die wenig Erfahrung in der Projektbegleitung haben, von erfahrenen Kolleg*innen lernen. Schüler*innen so zu unterstützen, dass sie einerseits genug Freiräume haben, ihre eigenen Ideen umzusetzen und andererseits Unterstützung, Motivation und Hilfe bekommen, wenn sienicht mehr weiter wissen. Prototyp: Miro-Board Nächste Schritte: Umsetzung in 1-2 Pilotschulen in der Region. Dort ggf nur in einzelnen Klassenstufen. Dann Evaluation und weitere Schritte.
FreiDay Region Tübingen
Implementierung des FreiDay-Gedankens in Schulen und Partner der Region Tübingen
['Eveline Wiesenhofer', 'Christian Wettke']
[]
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https://devpost.com/software/basis-einer-infrastruktur
Was hat uns angetrieben? Wir haben gemeinsam festgestellt, daß es sehr viele Defizite im technischen Bereich der Digitalisierung an Schulen gibt. Gerade die Schulschließung, bedingt durch Corona, hat gezeigt, wie schlecht die Schulen zum Teil ausgestattet sind und eine einfache Kommunikation zwischen Schule und Schülern hat das System schon oft an seine Grenzen gebracht. Viele Schulen haben sich jetzt mit improvisierten Insellösungen beholfen um ein Mindestmaß an "digitalem" Unterricht zu bieten. Gerade diese Insellösungen sind oft sehr abhängig von einzelnen Personen und erfordern einen hohen Betriebs- und Wartungsaufwand. Vielfach sind die Lösungen nicht konform mit der DSGVO und grundlegenden Sicherheitsanforderungen. Eine defekte Festplatte kann da schon das Aus einer gesamten Schulinfrastruktur bedeuten. Auch gibt es die Schulen, die von Schulträgern ausgestattet werden und hier oft kein Mitbestimmungsrecht hinsichtlich der Ausgestaltung haben und eine Lösung übergestülpt bekommen, die für Schulen nicht geeignet ist. Was haben wir gelernt? Wir haben gelernt, daß die Bundesländer hier sehr unterschiedlich agieren. Auch haben wir gelernt, daß wir größer Denken müssen und auch abstrahierter. Lösungsansätze, die bereits konkrete Hersteller oder Anbieter beinhalten sind nicht zielführend. Herausforderungen Die größte Hausforderung ist eigentlich der Bildungsföderalismus. Wir haben 16 Bundesländer, die immer noch völlig disparat agieren und die Digitalisierung ihrer Schulen mehr oder weniger gut vorantreiben. Jedes Bundesland versucht da sein eigenes Süppchen zu kochen und überlässt einfach viele Entscheidungen den Sachaufwandsträgern in den Kommunen. Eine zweite Herausforderung, die wir gesehen haben, war das Bereitstellen von Kommunikationslösungen, die rechtssicher und DSGVO-konform sind. Häufig wird diese Entscheidung Schulleitern oder gar Lehrern überlassen. Lösungsbeschreibung Basisfunktionalitäten wie Benutzerverwaltung oder Datensicherung sollten möglichst zentralisiert in einer Cloud implementiert werden. Diese Multi-Cloud kann auf Bundes-Ebene betrieben werden und lässt somit den Bundesländern die Freiheit ihre eigene Cloud innerhalb dieser Infrastruktur zu betreiben. So lassen sich Kosten für Anschaffung, Betrieb und Wartung minimieren, nicht nur auf Seiten der Schulen und Schulträger, auch für die einzelnen Kultusministerien. Ein solcher Ansatz ist auch vom Stromverbrauch her wesentlich ökologischer, als wenn jede Schule oder jeder Schulträger eigene Server betreiben würde. Diese Cloud wäre für alle deutschen Schüler einfach über das Internet zu erreichen und könnte in den Schulen über flächendeckende WLAN Ausleuchtung und Breitbandanschluss bereitgestellt werden. Ein Breitbandanschluss kann gegebenenfalls auch über mobile Anbindung mit APN am 4G/5G Mobilnetz erfolgen. Digitale Tafeln, Dateiablagen, Lernplattformen, Drucker, Beamer, Tablets und Endgeräte jeglicher Art und Betriebssystems können direkt an die Cloud angebunden werden. Über einen App-Store und durch konsequente Verwendung technischer Standards besteht die Möglichkeit, indiviuelle Lösungen zu integrieren. Damit bleibt das System offen für neue innovative Ideen und Spezialanforderungen. Unser Ansatz ist technisch auf der Höhe der Zeit, schnell umsetzbar und beliebig skalierbar. Der Support kann zentralisiert bereit gestellt werden, die Wartung vor Ort wird stark reduziert, da die aufwendige Serverarchitektur nicht mehr lokal betrieben wird. Wenn die Politik entsprechende Prioritäten setzt, könnten schon im nächsten Schuljahr die meisten Schulen wesentlich besser digitalisiert sein, als das in diesem Frühjahr der Fall war. Zusammenfassung und Ausblick Unser Vorschlag beinhaltet hier eine Herangehensweise der die einzelnen Bundesländer ihre Bildungshoheit behalten lässt, der Synergieeffekt aber über die gemeinsame Ressourcennutzung erreicht wird. Unser Ansatz ist kosteneffektiver und umweltfreundlicher als Einzellösungen von Bundesländer, Kommunen oder gar einzelnen Schulen. Der Wartungsaufwand an den Schulen wird minimiert, Lehrer können sich wieder auf ihre Kernaufgabe, den Unterricht, konzentrieren. Dieses Konzept ließe sich sehr schnell umsetzen und könnte nach den Sommerferien, falls es zu weitern Schulschließungen oder Hybridunterricht kommt, direkt zum Einsatz kommen und würde allen Schulen die zentralen Dienste rechtssicher und DSGVO-konform zur Verfügung stellen.
Basis einer Infrastruktur
Wir machen Nägel mit Anschlüssen!
['Kuhn Daniel', 'Thorsten Gau', 'Wojciech Dobosch', 'Cedric Nolte', 'Ohne Worte', 'Max Leibold', 'Martin Hollender', 'Marcello Cianciulli', 'seberb', 'Birgit Bretthauer']
[]
[]
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https://devpost.com/software/schule-neu-denken-99-ketzerische-thesen
(Fast) 99 Ketzerische Thesen Themenfeld 7/Challenge H wirfürschule Hackathon 2020 - Themenfeld 7, Challenge H: Die Schule des 21. Jahrhunderts - Ein Projekt von Juliane Becker, Nancy Meyer, Gabriele Patzschke, Margarethe Lutz, Sarah Müggenburg, Nicole Stäheli und Sophie Trautmann Die Schule des 21. Jahrhunderts - von innen heraus neu denken Das Schulsystem, wie wir es heute kennen, geht auf die preußischen Reformen und das Jahr 1808 zurück. Seitdem hat sich die ganze Welt verändert - nur unser Schulsystem nicht. Nicht etwa, weil alle damit so zufrieden waren, schon 1986 spricht zum Beispiel Roland Kirch dem Kanon der Schulfächer jede pädagogische Legitimation ab, sondern weil grundlegende Veränderungen im staatlichen Schulsystem lange als politisch nicht durchsetzbar galten. Selbst die aufkommende Digitalisierung führte nicht zu einem Break Even. Sie wurde sogar dann noch, als sie zum Greifen nah war, ignoriert - Stichwort Digitalpakt. Erst als Corona kam und unserem Schulsystem via Lockdown seine Stunde Null bescherte, waren wir bereit neu nachzudenken und die Schule des 21. Jahrhunderts von innen heraus systematisch zu verändern. Und diesmal nicht vom Staat aus, sondern von Schüler*innen und Lehrer*innen. Unsere Ziele: Bildung statt Bulimielernen Bilden statt Belehren Lust am Lernen statt Last mit Lernen Ganzheitliche Betrachtung statt Fächerstückwerk Unser Plan: Wir sehen die Digitalisierung als Chance und werden unsere Wissensvermittlung und Wertschöpfung auch hier aufsetzen. Umsetzung: 1) Wir haben den Lehrplan entmüllt, um aufzunehmen, was in Gegenwart und Zukunft wichtig ist. Die Förderung der kognitiven Fähigkeiten korreliert dabei mit der Schulung von Empathiefähigkeit in der Auseinandersetzung mit Erfahrungen, Befürchtungen, Hoffnungen, zusätzlich der Wahrnehmung und Verarbeitung gesellschaftlicher, politischer und ökonomischer Herausforderungen der Gegenwart. 2) Wir setzen auf vernetztes Wissen, statt Lexikalischem. Unsere Schüler*innen tragen via Smartphone, das Wissen der Welt mit sich - jetzt wissen sie auch, wie man es nutzt. 3) Wir haben den Fächerkanon in die Wüste geschickt und unterrichten, über die reine Grundlagenarbeit hinaus, nicht mehr isoliert betrachtet, sondern phänomen- und projektbasiert, wobei das Wissen des gesamten, früheren Kanons vernetzt wird. 4) Konzeptionell zentral ist der Grundsatz der Problemorientierung: Unterrichtlicher Ausgangspunkt ist eine konkrete Problemstellung, die einen breiteren Horizont, ein Problemfeld erschließt und darauf achtet, dies aspektorientiert und zusammenführend zu betrachten. 5) Unsere Schüler*innen versetzen wir in die Lage, über Probleme nachzudenken sowie auf der Grundlage abgesicherter Informationen und argumentativ begründeter ethischer und demokratischer Grundsätze an der Gestaltung des eigenen Lebens und der Gesellschaft teilzuhaben. 6) Sie erlernen Lösungsstrategien auf der Basis rationaler Argumentation und sind in der Lage, Auseinandersetzung mit strittigen Positionen zu führen, eine hinreichend begründete eigene Haltung zu formulieren und daran auch das eigene Handeln auszurichten. 7) Unsere Schüler*innen empfinden das Lernen nicht als Belastung. Weil sie wissen, was sie mit dem Erlernten können können. Weil es eine runde Sache für sie ist und ihnen sichtbares Benefit gibt. Wir richten den Start jedes Schultages nach dem wissenschaftlich bestätigten Biorhythmus der Schüler*innen. 8) Wir geben (fast) keine Noten mehr, sondern dokumentieren Lernfortschritte. Denn Noten blden Entwicklungen und Kompetenzen und die tatsächliche Leistung nur unzureichend ab. Die Vergleichbarkeit, die sie suggerieren, besteht nicht, weil die Leistungsbeurteilung nach Bundesland, Schule und Lehrer*innen unterschiedlich ist. Wir setzen auf Prozess/Produktportfolios. Mit individueller Förderung helfen wir Schüler*innen, deren Motivation nachlässt oder die aus anderen Gründen besondere Unterstützung benötigen. 9) Prüfungen finden, auch aufgrund der nationalen und internationalen Vergleichbarkeit, dennoch statt. Wir fragen hier nicht mehr lexikalisches Wissen ab, sondern die Fähigkeit der Vernetzung, die methodische Sicherheit in nachhaltiger Wissensgenerierung, Sichtung und Ordnung. 10) Wir setzen auf stetiges Feedback, das auch in anonymisierter Form via Padets abgefragt wird. Wo möglich und sinnvoll verlassen wir das statische Klassenprinzip, wir setzen auf kleine Lerngruppen, jahrgangsübergreifendes Lernen, Lernbüros und hybriden Unterricht, in einer Mischung aus Digital- und Präsenzunterricht . 11) Wir verstehen Schule als Team und halten Kooperation für einen Erfolgsfaktor, sowohl zwischen Schüler*innen und Lehrer*innen, wie zwischen Lehrer*innen und Eltern und auch innerhalb des Kollegiums. 12) Wir sind innerhalb der Schulgemeinschaft digital vernetzt, das macht unkomplizierte Kontaktaufnahmen und eine schnelle Lösungsfindung, wenn nötig, möglich. 13) Wir sind durch diese Vernetzung auch außerhalb der Schule für unsere Schüler ansprechbar. 14) Wir sind Bestandteil der uns umgebenden Strukturen, Gemeinden, Städte, sind mit diesen vernetzt und werden als zugehörig empfunden und sind auch eingebunden. 15) Wir geben Raum für internationales Lernen und Lehren und ermöglichen Lehrer*innen wie Schüler*innen einen Austausch über Ländergrenzen hinweg. 16) Wir initiieren Meet & Greets, bei denen sich Lehrer*innen untereinander aber auch mit Schüler*innen außerhalb des Schulkontextes treffen. Wir nutzen dabei auch digitale Verbindungen. 17) Auf Digipedia, eine digitale Plattform, auf der Materialien und Methoden für (digitales) Lehren ausgetauscht werden können, haben alle Lehrer*innen Zugriff. 18) Wir setzen auf regelmäßiges Coaching, weil es die Eigenverantwortung aller weckt, Ziele festlegt und dabei hilft, Visionen zu entwickeln. Wir ziehen dabei auch externe Fachleute regelmäßig heran. Die digitale Vernetzung ermöglicht hier den Kostenrahmen zu wahren. 19) Wir verstehen uns als demokratische Schule und sehen Demokratie als Grundlage unseres Handelns. Das ist in einer Zeit, in der die Demokratie unter Beschuss geraten ist und für viele kein tragfähiges Konzept mehr ist, in der Politik nicht mehr als Einladung zur Teilhabe verstanden, sondern im schlimmsten Fall als Feind gesehen wird - auch das hat Corona mit all seinen kruden Verschwörungstheorien nachdrücklich unter Beweis gestellt - so wichtig, wie vielleicht seit den Preußischen Reformen nicht mehr. Quellen: Gedreht, Volker : Vergessene Traditionen der Sozialpädagogik. Berlin, 2000 Harlich, Ariane u.a. (Hrsg.) Unterricht wird auch morgen noch. Königstein, 1982 Harring, Marius u.A,. (Hg.): Handbuch Schulpädagogik. Köln 2017 Key, Ellen: Das das Jahrhundert des Kindes. Berliner Ausgabe 2016 Kirsch, Roland: Horizont und Grenze. Eine Untersuchung zur pädagogischen Begründung der Schulfächer.. Tübingen, 1986 Tippelt, Rudolf, Schmidt, Bernhard (Hg.): Handbuch Bildungsforschung. Köln 2016 Winterhoff, Michael: Deutschland verdummt. München 2019 https://deutsches-schulportal.de/unterricht/schule-ohne-noten-neue-wege-der-leistungsbeurteilung/ https://www.geo.de/magazine/geo-wissen/5989-rtkl-die-ideale-schule-schule-ohne-noten-funktioniert-das https://www.sueddeutsche.de/bildung/hessen-noten-1.4312468 https://deutsches-schulportal.de/stimmen/finnland-schafft-die-schulfaecher-ab/ https://www.bildungsserver.de/Faktencheck-Schafft-Finnland-die-Schulfaecher-ab--7513_ger.html https://www.bpb.de/lernen/digitale-bildung/werkstatt/278835/der-raum-als-dritter-paedagoge-ueber-neue-konzepte-im-schulbau https://deutsches-schulportal.de/schulkultur/alemannenschule-wutoeschingen-eine-gute-schule-braucht-keine-klassenzimmer/ https://www.tag24.de/nachrichten/dresden-universitaetsschule-plauen-experiment-schule-der-zukunft-test-keine-lehrer-keine-klassen-1178076 https://fobizz.com/teamarbeit-in-schulen/ http://www.schulentwicklung-net.de/images/stories/Anlagen/801_Unterricht_Team_Beltz.pdf https://www.beltz.de/fachmedien/paedagogik/zeitschriften/paedagogik/themenschwerpunkte/themenschwerpunkt_42007.html https://www.ganztaegig-lernen.de/12-thesen-zum-bau-einer-zukunftsfaehigen-schule https://www.netzwerk-digitale-bildung.de/blog/konzept-collaborative-classroom-die-zukunft-ist-jetzt/ Try it out docs.google.com
DIe Schule des 21. Jahrhunderts
Das Feuer weitertragen, anstatt die Asche anzubeten
['Nancy Meyer', 'Sophie Trautmann', 'Gabriele Patzschke', 'Nicole Stäheli', 'Margarethe Lutz', 'Juliane Becker']
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https://devpost.com/software/politik-und-gesellschaft-dafur-gewinnen-schule-neu-zu-denken
Unser vorläufiges Titelbild Problembeschreibung: Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden? Es gibt viele Einzelpersonen und Initiativen, die eine grundlegende Neugestaltung des Schulsystems anstreben. Die Resonanz vonseiten der Politik ist jedoch bisher bescheiden. Wir finden es spannend, uns mit der Frage auseinanderzusetzen, wie man eine breite Öffentlichkeit für dieses Thema begeistern kann. Wir sind überzeugt, dass eine Mobilisierung der Bevölkerung der wirkungsvollste Weg ist, Veränderungen in der Schulpolitik herbeizuführen. Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt? Wie können wir eine breite Öffentlichkeit für eine Neugestaltung des öffentlichen Schulsystems begeistern, um diese auf politischer Ebene flächendeckend voranzubringen? Wer ist von dieser Problemstellung betroffen? SchülerInnen, LehrerInnen, Eltern, bereits bestehende Initiativen sowie alle am Schulsystem Beteiligten und Interessierten, PolitikerInnen Lösungsbeschreibung: Was ist Euer Lösungsansatz? Auf unserem Instagram-Account promoten wir jede Woche zum #mitmachmittwoch eine Aktion oder Challenge, die allen, die hinter der Idee einer Schulneugestaltung stehen, die Möglichkeit gibt, ihre Unterstützung sichtbar werden zu lassen und sich als Teil einer größeren Bewegung wahrzunehmen. Mit diesen Aktionen und weiterem Content möchten wir immer mehr Menschen für diese Idee begeistern und eine Dynamik entwickeln, die unsere Vision bis zu den Verantwortlichen des Bildungssektors vordringen lässt. Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus? Die Politik reagiert dann, wenn sich eine Mehrheit in der Bevölkerung sichtbar formiert. Es gibt bereits sehr viele, die hinter der Idee einer Schulneugestaltung stehen oder sich leicht dafür gewinnen lassen. Viele Menschen sind bereit, ihre Unterstützung dieser Vision offen sichtbar zu machen, wenn sie sich dabei als Teil einer größeren Bewegung fühlen dürfen. Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung? Alle, die dem gegenwärtigen Schulsystem kritisch gegenüberstehen und bereit sind, sich für eine Veränderung der bestehenden Verhältnisse einzusetzen. Die Aktionen unseres Profils sollen es möglich machen, sich mit wirklich minimalem Aufwand zu beteiligen. Der niedrigschwellige Zugang soll ein möglichst breites Publikum ansprechen. Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? Auf welche aktuelle Situation? Die, auf die wir uns beziehen, also die Situation an den Schulen? Der allgemeine Unmut und gleichzeitig die Hilflosigkeit, das Gefühl, nichts ändern zu können? Wenn Interessierte sehen, dass sie mit ihren Gedanken und Ideen nicht alleine dastehen, haben sie eher den Mut, z.B. auch in der Schule und im Kollegium zu ihren Ideen zu stehen. SchülerInnen sehen, dass auch LehrerInnen und Eltern mit dem Schulsystem, so wie es ist, nicht zufrieden sind. Sie schließen sich zusammen und unterstützen sich gegenseitig. Konkrete Aktionen bieten einfache Handlungsmöglichkeiten, so dass der Einzelne sofort aktiv werden kann. Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung? Viele Menschen fühlen sich als Teil dieser Bewegung in ihren Anliegen und Bedürfnissen gesehen, gehört und ernst genommen - sie erhalten eine Stimme. Die Politik erkennt, dass Handlungsbedarf besteht und unterstützt / fördert / beschließt eine grundsätzliche Neugestaltung des Schulwesens. Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung? Wir haben den Kanal bereits erstellt und erste Follower gesammelt. Da wir uns die Arbeit teilen, ist die Idee auch langfristig gut umsetzbar. Wir sind bereits dabei, zukünftigen Content zu planen und zu organisieren. Ideen für Content: Aufruf zu #mitmachmittwoch Challenges Verlinkung und Information über bereits bestehende Initiativen das #bildungsabc, das die Kernthemen von Schule im Wandel darstellt und für einen Austausch innerhalb der Nutzerschaft sorgt Vorgehen und Fortschritt: Wie ist der Lösungsansatz entstanden? Wir haben mit einer Coachin nach der vorgeschlagenen Design Thinking Methode gearbeitet, in Kleingruppen intensiv in verschiedenen Bereichen diskutiert und geforscht, Experten und Betroffene befragt. ** Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche?** Wir waren zunächst eine sehr große Gruppe von über 70 Leuten. Am Dienstag haben wir es geschafft, diese große Gruppe in Kleingruppen aufzuteilen, die an verschiedenen Themenfeldern arbeiten. Wichtig war für uns, in der Kleingruppe eine Problemstellung zu finden, mit der wir uns identifizieren können und die unser Anliegen voranbringt. Interessant war auch die Durchführung und Auswertung der qualitativen Interviews und schließlich der Startschuss für unseren Insta-Channel. Wunderbar waren die Begeisterung und die Freude bei der engagierten Zusammenarbeit mit Menschen, die das gleiche Ziel verfolgen, und dabei zu erleben, wie sich Fähigkeiten ergänzen und Ideen potenzieren! Wenn Ihr auf einer bestehenden Lösung aufgebaut habt: bitte beschreibt den Status am Anfang des Hackathons, so dass wir den Fortschritt während der Woche angemessen beurteilen können. Haben wir nicht - wir sind alle in diese Woche gestartet, ohne zu wissen, wo die Reise hingeht. Prototyp: Wenn vorhanden: Wo finden wir Euren ersten Prototypen (Link)? Unser Instagram-Kanal heißt “Schule im Wandel”: https://www.instagram.com/schuleimwandel/ Nächste Schritte: Wie testet ihr Eure Annahmen? Wir haben im Rahmen der Design Thinking Methode bereits qualitative Interviews durchgeführt, die teilweise sehr aufschlussreich für uns waren. Im weiteren Verlauf werden wir durch den Erfolg unserer Aktion bei Instagram sehen, inwiefern unsere Idee auf Resonanz trifft. Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung? Verschiedene Maßnahmen, um mehr Reichweite zu gewinnen. In erster Linie die Planung, Produktion und Platzierung von ansprechendem Content. Die Klärung, wer genau in welcher Funktion an der Umsetzung mitwirkt. Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget)? Social Media Unterstützung durch Experten größere Reichweite → Hilfe durch bekannte Profile Support bzgl. Erweiterung unseres Netzwerks Unterstützung bei der Content-Planung Budget für SocialMedia-Manager*in Built With instagram Try it out www.instagram.com videos.mysimpleshow.com
Aktionen und Challenges am #mitmachmittwoch auf Instagram
Was wäre, wenn wir diesen riesigen Wunsch nach Veränderung im Schulsystem sichtbar machen könnten? Was, wenn die Verantwortlichen in der Bildungspolitik gar nicht anders können, als hinzusehen?
['Clara Maybach']
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['instagram']
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Device patching & collecting UX prototype - device compatibility overview UX prototype - device compatibility details UX prototype - patch wizard detail UX prototype - patch wizard success Was hat uns motiviert? In der ersten Welle der Corona Pandemie hat sich die digitale Infrastruktur im schulischen Umfeld als ungenügend erwiesen. Wir sind überzeugt, dass durch entschlossenes und zielgerichtetes Handeln im Falle einer zweiten Welle digitaler Unterricht wesentlich besser durchführen lässt und digitales Lernen zukünftig auch unter normalen Bedingungen Teil des Unterrichts werden wird. Der Zugang zum digitalen Unterricht muss dabei für alle Kinder sichergestellt sein. Die Ziele des Projekts Schulen und Lehrer waren in der Corona-Pandemie auf sich allein gestellt. Es sind eine Vielzahl heterogener Lösungen entstanden, die häufig datenschutzrechtlichen und sicherheitstechnischen Anforderungen nicht genügen. Zudem erfordern viele dieser Lösungen einen unverhältnismäßigen Administrations- und Wartungsaufwand. Dieses Problem betrifft Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler und Eltern bundesweit. Hardware für Lernende bereitzustellen Dies kann zum Beispiel über Sammlung von Altgeräten geschehen, was zusätzlich die Nachhaltigkeit mit in den Blick nimmt. Mögliche Schwierigkeiten werden hier in der Administrierbarkeit solcher Geräte gesehen, hinzu kommt die Sicherheit und die Bedienerfreundlichkeit der Managementoberfläche. Dazu wird ein Abfrage-Tool erstellt, mit dem User sehen können, als wie geeignet für die Nutzung der Plattform das entsprechende Gerät ist und Unterstützung dabei bekommen alte Hardware zu aktualisieren. Somit ist nicht nur den Schülerinnen und Schülern geholfen, sondern es wird auch die Laufzeit von Geräten verlängert. Internetzugang Wir wollen Konnektivität (Internezugang) für alle Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer die bisher davon ausgeschlossen sind. Hier wird in Richtung einer EDU-Sim gedacht, die Spendenfinanziert sein sollen. Desweiteren soll es einen Support für Lehrerinnen und Lehrer und Lernende beim Anwenden der Plattform geben. Optimale Unterstützung der Lernplattform klasse.cloud In vorangegangenen Hackathons wurde die Open Source Lernplattform klasse.cloud gestartet. Im Fokus stehen vor allem Bildungseinrichtungen die bisher noch keine Lösungen haben und eine einfache und datenschutzsichere Anwendung suchen. Weitere Anwendungsmöglichkeiten bestehen für Sprachkurse und die Erwachsenenbildung. Was wir gemacht haben... Altgeräte gesammelt Zum Testen und späteren Verteilen an Schulen haben wir über 100 Smartphones, Tablets und Laptops erhalten (der Großteil aus einer Firmenspende). Diese Geräte erhalten seit längerem kein Update mehr vom Hersteller und können in ihrem aktuellen Zustand nicht ohne Sicherheitsrisiken verwendet werden. Das Aufspielen eines aktuellen Betriebssystems ist notwendig, um die Geräte im Schulbetrieb einsetzen zu können. Liste kompatibler Geräte und Update-Tool Um die gespendeten Geräte auf einen aktuellen Stand bringen zu können, haben wir damit begonnen, ein Update-Tool zu bauen, mit dessen Hilfe das technisch oft aufwändige Patchen vereinfacht werden soll. Ausgangspunkt ist eine Kompatibilitätsliste für Geräte ( hinterlegt im Github-Projekt ). Anhand dieser Liste können Geräte im Update-Tool ausgewählt werden und der User bekommt detaillierte Hinweise zum Gerät, welche Update-Möglichkeiten es gibt und für welche Zwecke das Gerät später im Schulumfeld eingesetzt werden kann. Das Update-Tool führt den Benutzer durch die notwendigen Schritte und erläutert (beispielhaft umgesetzt im UX-Prototypen . Im funktionalen Prototyp unter http://lindev.ch/reflash/ kann das Update bereits für eine erstes Geräteart durchgeführt werden. Weitere Technologien sind im Test, um die Geräte einfach mit einem Klick zu aktualisieren. Für einige Geräte wird aber nach wie vor eine geführte Anleitung notwendig sein, wie man das Update "zu Fuß" erledigen kann. Konzept Edu-SIM Damit alle Schülerinnen und Schüler einen Zugang zum Internet bekommen, wurde das Konzept einer spendenfinanzierten SIM-Karte evaluiert, die so genannte Edu-SIM. Für die Finanzierung und technische Umsetzung wurden erste Gespräche mit potenziellen Partnerfirmen geführt bzw. angestoßen. Geteilte WLAN-Zugänge Außerhalb von Schulen könnten geteilte WLAN-Zugänge ein weiterer Baustein sein, um Lücken in der Internetversorgung zu schließen. Die Absicherung und die Regelung des Datenverkehrs kann z.B. über die vom Verein Freifunk e.V. bereitgestellten Routerlösungen erfolgen. Auch hier wurden erste Gespräche über eine mögliche Kooperation geführt. Weitere Anforderungen Lernplattform Aufgrund der großen Anzahl an Lehrkräfte im Hackathon konnten nochmals intensiv die Anforderungen für den weiteren Ausbau der Lernplattform gesammelt werden. Hürden, die wir erlebt haben Das Patchen der Althardware eine gewisse Herausforderung. Wenn es zumal von technisch weniger versierten Usern genutzt werden können soll, wird eine ausführliche Anleitung nötig werden. Aus technischer Sicht fehlt ein direkter Zugriff auf die Testhardware zum Debuggen. Aus Eltern- und Lehrkräftesicht war es schwierig, 5 Tage die Zeit für den Hackathon aufzubringen. Einige fanden es schwer, sich in das Projekt einzubringen, da das Format des Hackathon für sie neu war. Leistungen, auf die wir stolz sind Auf die klasse Zusammenarbeit in einem so heterogenen und dazu noch virtuell arbeitenden Team, auf die eingesammelten Spendengeräte und das gepachte Nexus 6P. Was wir gelernt haben Da wir aus so vielen unterschiedlichen Berufszweigen kommen, hat definitiv jeder vom Know-How des anderen profitiert. Lehrkräfte haben Einblick in die Arbeit von IT-Menschen bekommen, IT-Menschen haben gelernt, was Lehrkräfte bei diesem Thema beschäftigt. Prototyp & Sourcen Funktionaler Prototyp UX-Prototyp Projekt auf Github Die nächsten Schritte Ausbau der Arbeit mit der Pilotschule, um noch mehr Erfahrung zu sammeln. Weiterarbeit am Patch-Wizard Weiterverfolgen der geknüpften Kontakte in allen Bereichen Integration der neuen Unterstützer ins Team klasse.cloud Weiterarbeit an allen 3 Komponenten von klasse.cloud Built With axure Try it out lindev.ch
tf08_klassecloud_Hardware & Internet
Wir wollen Leute ohne Geld, ohne Hardware und ohne Internet zum e-Learning bringen. Mit Schwerpunkt Hardware & Internet.
['Inga Klas', 'Lukas B.', 'Christiane Schababerle-Wagner', 'Peter Hoelzl Schoemann', 'Wojciech Dobosch', 'Werner Dräger', 'Julius Schinschke', 'Bernhard Rosenkraenzer']
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['axure']
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https://devpost.com/software/hybrider-unterricht-nach-dem-modell-design-thinking
Das Problem Das Ökosystem 'Schule' steht in der Sackgasse. Das wissen wir zwar seit einiger Zeit, jedoch hat es lange 'auch so' funktioniert. Verrostete Strukturen, nur teilweise angepasste Lehrpläne und sehr, sehr viel Zurückhaltung in den Schulen selbst. "Das geht doch nicht" / "Wie sollen wir das den bitte anstellen?!" Damit muss - spätestens jetzt - gut sein. Warum? Das erklären wir euch gerne, und zeigen auch einen Lösungsweg auf. Die Challenge Aufgrund der Corona-Krise und den damit einhergehenden Einschränkungen findet der Unterricht in einem anderen Setting, einem anderen Modus statt. In genau dieser Zeit wird uns schmerzhaft direkt vor Augen geführt, wo sich die Schwachstellen des Schulsystems befinden. Der Schuh drückt gewaltig. Das ist wohl klar geworden. Und so schlüpfen wir in die Rolle des Schusters und verschaffen Abhilfe. Der Fuß kann nichts dafür, dass er ein Fuß ist. Der Schuh, also die Rahmenbedingungen müssen sich ändern. Unsere Motivation Derzeit wird hybrider Unterricht aufgrund der Corona-Krise als 'Notlösung' gesehen. Dem widersprechen wir entschieden und sind der Meinung: "Die hybride Schule ist der neue Standard!" Unsere Prototypen Die Corona-Krise macht allen deutlich woran es schon lange fehlt: Tragfähige Konzepte für die Verknüpfung von Präsenzunterricht und Distancelearning, um die Schule der Zukunft zu gestalten und dabei niemanden zurückzulassen. In drei Schritten zeigen wir den Weg zum Gipfel des Hybrid-Unterrichtberges - Mit unserer Roadmap zeichnen wir ein klares Bild unsrer Vision und denken dabei ganz praktisch und nah am Schul- und Familienalltag. Vollkommener Digitalisierung-Newbie oder schon mitten im Prozess? Wir holen jede Schule dort ab, wo sie gerade steht und zeigen die nächsten Schritte in den Bereichen Kommunikation, Technologie und Struktur / Routine auf. Unsere Vision kennt kein Ende – auch auf Stufe drei gibt es noch viel zu tun: vernetzen, begleiten, weiterdenken. Unsere Ressourcen Im Prinzip sind alle nötigen Ressourcen oder 'Assets' ja schon vorhanden. Nur nutzen wir sie nicht, oder nicht effizient. Unser 3-Etappen-Plan baut auf genau dieser Erkenntnis auf und startet mit einer Phase der Besinnung. Digitalisierung mag kompliziert sein, aber unmöglich ist sie keineswegs. Setzt euch an den runden Tisch, sortiert eure Tools, und bündelt das, was bereits gut funktioniert. Der Rest kann weg. "Und was ist mit dem Rest" fragt ihr? Keine Sorge, wir geben euch den Plan, mit dem das funktionieren könnte. Und da drücken wir uns sehr bescheiden aus. ;-) Unser Prozess Den Endspurt mit Unmengen von Kaffee, knappen und präzisen Austausch-Video-Chats und einem spannenden Schlusssprint gestalten wir in geteilten Teams und einem kontinuierlichen Austausch mithilfe von "Springern". So wurden das Whitepaper und unser Video beinahe zeitgleich fertig und wir konnten endlich zum gemütlichen Teil der Woche übergehen: Dem Weiterspinnen von Zukunftsvisionen im Videochat. Der Prozess geht also weiter. Built With canva cryptpad miro slack
In drei Schritten zur zukunftsfähigen, hybriden Schule
"Es ist an der Zeit, dass hybrider Unterricht nicht länger als "Notlösung" gesehen wird, sondern endlich als neuer Standard anerkannt wird."
['André Malinowski', 'iFloors', 'Sabrina Müller', 'Fabian von Reinsperg', 'Sanja Methner']
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['canva', 'cryptpad', 'miro', 'slack']
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https://devpost.com/software/bildungshubs-deutschland
Wir bringen den Wal zum Fliegen! Problembeschreibung: Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden? ....weil es keinen deutschlandweiten, zentralen, generationsübergreifenden, digital wie analogen Anlaufort und Raum gibt, der alle Akteure (Bildung, Wirtschaft, Wissenschaft, Soziale Träger, Schüler/ Lernende, Eltern, Lehrende) vernetzt, um jetzt den Innovationsprozess für das Bildungssystem in Deutschland nachhaltig zu aktivieren und akute Problemstellungen schnell lösen zu können. Zudem glauben wir an eine starke Bildungsmarke Deutschland die für Innovationsgeschwindigkeit, Innovationstiefe und Chancengleichheit steht. Konkrete Problemstellungen PROBLEME DER „SCHÜLER“ Veraltete, unflexible Lehrmethoden und Mittel ( Lehrpläne/-materialien noch wie vor 30 Jahren) Schüler sind technisch affiner als die Lehrer Unterricht macht keinen Spaß, zu wenig individualisiert, erlebnisorientiert und zu wenig Praxisbezug keine Chancengleichheit (z.B. technische Ausstattung) PROBLEME DER „LEHRER“ Mangelnde (digitale) Qualifizierung in benötigter Geschwindigkeit Mangelnde Rahmenbedingungen und Mittel Bildungsstandards (Kerncurricula) sind nicht zukunftsorientiert, zu viel Lernstoff, zu wenig Zeitkontingent Angst vor Haftungsfällen, dadurch gehemmte Umsetzungsbereitschaft Den verschiedenen Anforderungen der Eltern, der Wirtschaft und der Ministerien gerecht zu werden. Die Vielzahl an on- wie offline Weiterbildungsangeboten ist unübersichtlich, es fehlt an Vernetzung zu Experten anderer Branchen. Der Zeitmangel lässt wenig Spielräume für innovative Entwicklungen und flexiblen Austausch. PROBLEME DER ELTERN Verunsicherung bezüglich der Zukunftsanforderungen und der Diskrepanz zu dem, was Schule leisten kann Herausforderung in der Erziehung im Zeitalter des „Handys" erhöhter Zeitaufwand für die Bildungsbegleitung ihrer Kinder (Seit Corona potenziert) PROBLEME DER BILDUNGSTRÄGER (Schulen etc.) Schwerfälligkeit durch zu viel Bürokratie, zu wenig finanzielle Mittel Lehrermangel PROBLEME DER SOZIALEN EINRICHTUNGEN Mangelnde Vernetzung der sozialen Kompetenzfelder mit der Bildungslandschaft Eine schnelle Umsetzung von Angeboten wird oft durch starre Strukturen verhindert. PROBLEME FÜR UNTERNEHMEN Fachkräftemangel, durch mangelnde Zukunftsausrichtung der Bildungskonzepte Die Anforderungen der Wirtschaft und das Bildungssystem klaffen durch die exponentielle Entwicklungsgeschwindigkeit zu weit auseinander. PROBLEME FÜR DEUTSCHLAND (EU) Mangelnde Innovationskraft Fehlende Standortattraktivität Kapital (Steuergelder!)-, Energie und Ressourcenverlust Chancenungleichheit im bestehenden Bildungssystem führt zur weiteren Spaltung der Gesellschaft (Extremismus, Armut etc.) Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt? (Föderalgesteuertes) Silo Denken die fehlende Vernetzung der Akteure und eines kuratierten, analogen und digitalen Wissens. Lösungsbeschreibung: Was ist Euer Lösungsansatz? Implementierung von vernetzten BildungsHubs: als zentrale, generationsübergreifende Anlauf- und Vernetzungsplattform für alle Akteure (Lehrende, Schüler*innen / Lernende, Eltern, Soziale Träger, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft) als regionaler physischer Anlaufpunkt und virtuell, global vernetzter Raum als Inkubator für Kollaboration und Co-Creation aller Akteure als geschützter, kreativer Experimentierort Lernende und Lehrende sind durch das Angebot des BildungsHubs als regionale Anlaufstelle, als virtuelle Plattform und mobilem Hub der in die Regionen fährt, immer am Entwicklungspuls der Zeit, mit dem Blick in die Zukunft. Wir schaffen Innovationsgeschwindigkeit & -tiefe für eine starke Bildungsmarke Deutschland. Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus? BEREITS BELEGTE ANNAHMEN - ERGEBNISSE ZIELGRUPPENBEFRAGUNG Welchen Mehrwert soll dir der BildungsHub geben, als SCHÜLER*IN / LERNENDE? 72% Projekt basiertes, experimentierfreudiges Lernen 55,9% Unterstützung bei der persönlichen Potentialentfaltung 53,8% Zugang zu den neuesten Technologien und Zukunftstrends 56,7% Übersichtlichen und umfangreichen Überblick über Ressourcen und Tools (z.B. Lernplattformen) 52% Vernetzung und Zusammenarbeit mit diversen Partnern (Unternehmen, Politiker, Lehrer, etc.) Welchen Mehrwert soll dir der BildungsHub geben, als ELTERN!? 60,3% Anlaufstelle für (Erziehungs-)Tipps und Infos rund um das Thema digitale Mediennutzung 55,5% Informationsstelle für die (digitale) Arbeitswelt der Zukunft. (Vorträge, Veranstaltungen, etc.) 54,8% Möglichkeit eigene Expertise in die Bildungslandschaft mit einzubringen 54,8% Übersichtlichen und umfangreichen Überblick über Ressourcen und Tools (Lernplattformen bis Events, etc.) Welchen Mehrwert soll dir der BildungsHub geben, als LEHRER*IN? 70,3% Wissensaustausch mit diversen Partnern (Schulwelt, Arbeitswelt) 64,8% Zukunftsorientierte Weiterbildungsmöglichkeiten 59,3% Zugang zu den neuesten Technologien und Zukunftstrends Welchen Mehrwert soll dir der BildungsHub geben, als SCHULLEITER!? 71,1% Wissensaustausch mit diversen Partnern (Schulwelt, Arbeitswelt) 68,9% Vernetzung und Zusammenarbeit mit diversen Partnern (Unternehmen, Politiker, Lehrer, etc.) 60% Zukunftsorientierte Weiterbildungsmöglichkeiten 61,2% Übersicht über Daten konforme Lösungen und Angebote 53% Partner Unterstützung bei Engpässen (Ausstattung, Material, Ressource, etc.) Welchen Mehrwert soll dir der BildungsHub geben, als UNTERNEHMEN!? 73,8% Den Innovationsprozess von Bildung dauerhaft mit diversen Partnern gestalten zu können (Zukunftskompetenzen gemeinsam aufbauen vs. Fachkräftemangel) 72,1% Frühe Vernetzung und Zusammenarbeit von Schüler*innen / Lernenden und Unternehmen 60,7% Eigene Innovationskraft und Diversität stärken 59,4% Wissensaustausch mit diversen Partnern zu den Themen Mensch, Bildung und Arbeitswelt der Zukunft. Welchen Mehrwert soll dir der BildungsHub geben, als POLITISCHE INSTANZ!? 76,2% Katalysator für die demokratische, zukunftsorientierte Reformierung des Schulsystems (starke Bildungsmarke Deutschland) 64,3% Vernetzung mit Bildungsakteuren auf Augenhöhe 59,5% Den Innovationsprozess von Bildung dauerhaft mit diversen Partnern gestalten zu können Welchen Mehrwert soll dir der BildungsHub geben, als SOZIALE TRÄGER / AUßERSCHU. BILDUNGSPARTNER (Vereine, Musikschule, etc.) 64,7% Präsenz, Wertigkeit, Attraktivität der sozialen Dienstleistungen über die Zusammenarbeit erhöhen 58,8% Wissensaustausch mit diversen Partnern (Schulwelt, Arbeitswelt, Soziale Träger) 58,8% Einbindung um die non-digitalen Fähigkeiten zu stärken (Fachkräftemangel im Sozialen Bereich) 59,3% Kompetenzen/Expertise der sozial-pädagogischen Arbeit(sweise) erhalten einen gleichberechtigten Stellenwert im Bildungskontext Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung? Schüler*innen, Eltern, Lehrende, Vertreter der Bildungslandschaft, Unternehmensvertreter (+ Wissenschaft), Vertreter von sozialen Einrichtungen, Politiker Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? Der Start der virtuellen Plattformlösung ermöglicht bereits nach den Sommerferien bzw. im letzten Quartal eine schnelle Vernetzung der Akteure und Zugang zu kuratiertem, globalen Wissen. Über die virtuelle Plattform wird bereits das „Bildungs“ - Ökosystem aufgebaut. Der „rollende“ BildungsHub wird flexibel, je nach Corona Status bereits zur physischen (analogen) Vernetzung eingesetzt. Die regionalen BildungsHubs, werden zunächst als Konzeptangebot (ähnlich Flixbus-Prinzip), an bestehende Einrichtungen angedockt (z.B. bereits bestehende Hubs) bis eigenständige Locations implementiert werden. Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung? Langfristig gesicherte Bildungsinnovation und Tiefe. Bildungs(-system) ist durch die BildungsHubs immer zukunftsorientiert. Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung? Die Lösung ist kurzfristig umsetzbar und global skalierbar. Vorgehen und Fortschritt: Wie ist der Lösungsansatz entstanden? Über einen Entwicklungsprozess von ca. 1,5 Jahren und Iteration durch das Hackathon SUPER-Team. (Siehe konkrete Milestones in der Präsentation) Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche? Onboarding/ Findungsphase, in der Spitze 30 Leute (Kernteam jetzt 17) Strukturierungsphase Kreativphase Umsetzungsphase Wenn Ihr auf einer bestehenden Lösung aufgebaut habt: bitte beschreibt den Status am Anfang des Hackathons, so dass wir den Fortschritt während der Woche angemessen beurteilen können. Start, siehe Impulspräsentation Ergebnis siehe Präsentation vom 12.06. Wenn vorhanden: Wo finden wir Euren ersten Prototypen (Link)? In der Präsentation und im Film Nächste Schritte: Wie testet ihr Eure Annahmen? Wir haben bereits eine erste Onlinebefragung durchgeführt, die unsere ersten Annahmen bestätigt haben. Im nächsten Schritt werden die MVPs des virtuellen, regionalen und „rollenden“ Hubs getestet. Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung? Der nächste Schritt ist die Entwicklung des Business Modells und die Implementierung des virtuellen Hubs. Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget)? Wir brauchen eine Finanzierung des Kernteams (2-5 P. zu Beginn) zur Weiterentwicklung des Business Modells und für die schnelle Implementierung des virtuellen Hubs als erste Phase. (Siehe Präsentation) Ressourcen und Know-How sind über das Kernteam abgedeckt. Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team? Das Projekt wird von einem Kernteam umgesetzt. Projektleitung liegt bei Sandra Wilson, die aktuelle Rollenverteilung siehe Präsentation. ACHTUNG, die Startpräsentation vom 08.06. hängt mit der Ergebnispräsentation vom 12.06. in einer pdf Datei da es nicht einzeln hochzuladen war.
BildungsHubs für Deutschland
Implementierung von deutschlandweit vernetzen, analogen & digitalen BildungsHubs. Lernende und Lehrende sind durch die BildungsHubs immer am Entwicklungspuls der Zeit, mit Gestaltungsraum für Zukunft.
['Daniela Kauffmann', 'Bettina Sarnes', 'Georg Weichselbraun', 'Tanja Schmalz', 'Sabrina Spillner', 'www.ayb.de', 'Katrin Schwarz', 'Silvia Kiesel', 'Swantje Blatt-Berg', 'Ralf Ehrlich', 'Sandra Wilson', 'Marita Flößer', 'Simone Lis', 'Daniela Ottacher', 'Katharina Kouniou', 'Milli Ma', 'Michael Schwirn', 'Viktoria Schmitz', 'Natalia Prost', 'Monika Mia Klaric', 'Maria Sofia Schaake', 'Roman Schefold', 'Till Wienke']
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https://devpost.com/software/tf05_mixed_reality_konzept
Mixed Reality Beispiel – Unterrichtsinhalt zum Thema Elektrotechnik Mixed Reality Prototyp – Nachgestellte Unterrichtssituation – Virtuelle Arbeitsplätze und Tafel mit Beispielinhalten Mixed Reality Beispiel – Nachgestellte Unterrichtssituation – Platzierung eines Tieres im Klassenraum Im Rahmen des WirfürSchule Hackathons , einer Initiative von Digitale Bildung für Alle e.V. und der Lehrer*innen-Community von lehrermarktplatz.de, vom 08. bis 12.06.2020 haben wir, im Themenfeld 5 „Zukunftskompetenzen“, ein Augmented/Mixed Reality Konzept für den Unterricht entworfen. Im Vordergrund stand insbesondere das Brainstormen zu spannenden Ideen und Potentialen, aber auch Herausforderungen, von, in das Unterrichtskonzept eingebundenen, immersiven Erlebnissen. In drei Worten Immersives, interaktives Unterrichtserlebnis Problem / User Story Als Biologie Lehrer oder Lehrerin planst du in der nächsten Unterrichtsstunde den menschlichen Körper einschließlich des Skeletts, der Muskulatur, Venen und Organe durchzunehmen. Du hoffst, dass das einzige Skelett-Modell der Schule nicht bereits ausgeliehen wurde. Zudem musst du den Medienwagen mit dem Beamer vor der Unterrichtsstunde holen, um Bilder und Animationen vom Inneren des Körpers zu zeigen. Im besten Fall sind auch das Herz-, das Nieren-Modell und die dazugehörigen Plakate noch aufzufinden. Wieso kann es nicht eine Möglichkeit geben, mit welcher die Inhalte schnell, einfach und mit einem Medium vorführbar sind? Ein Hologramm wie in Star Wars, welches das Skelett mitsamt des Aufbaus, der Funktionen und Zusammenhänge zeigt, wäre super. Augmented (erweiterte) bzw. Mixed Reality (im Folgenden AR) bietet heute schon die Option virtuelle Modelle und Informationen scheinbar im realen Raum einzublenden. Realität und Virtualität überlagern sich also, sodass beispielsweise im ausgeliehenen Skelett-Modell virtuelle Organe oder Muskeln eingeblendet werden können und somit klar wird an welcher Position sich zum Beispiel die Niere befindet. Sollte das Skelett-Modell tatsächlich von einer anderen Lehrkraft ausgeliehen sein, lässt sich auch der gesamte Körper virtuell im Unterrichtsraum anzeigen. Betroffene Personengruppen Die Nutzung von AR ist sowohl für Lehrkräfte zur besseren Veranschaulichung von Unterrichtsinhalten interessant als auch für Lernende zum besseren Verständnis. Die interaktive Lernerfahrungen können zudem zum selbstständigen Lernen auch zuhause genutzt werden, sodass auch Eltern und Betreuende bei der Hausaufgabenhilfe profitieren können. Lösungsansatz und Herausforderungen Ziel ist es eine interaktive, kollaborative und informative Lernumgebung zu entwerfen. Digitale Inhalte sollen als Ergänzung zu herkömmlichen Unterrichtsmaterialien und -konzepten genutzt werden können. Hierbei geht es nicht um den restlosen Ersatz beispielsweise der Tafel, sondern um das Bereitstellen ergänzender Funktionen. So lassen sich zusätzlich zum geschriebenen Text auf der Tafel Fotos und Videos einblenden. Durch das Platzieren von dreidimensionalen Objekten im Raum wird räumliches Denken gefördert und das Einnehmen verschiedener Perspektiven ermöglicht. Größen, Mengen und Entfernungen können beispielsweise besser als in Büchern veranschaulicht werden, sodass eine bessere Einschätzung der Thematik ermöglicht wird. Das Experimentieren und Erkunden in virtuellen Welten fördert selbstständiges Lernen und Problemlösungskompetenzen. Die Darstellung der Grafiken und Modelle erfolgt über Smartphones und Tablets oder mit AR Headsets. Die virtuellen Objekte werden dabei so auf den Displays angezeigt, dass es so aussieht, als stünden sie im Raum. Informationen können synchronisiert über mehrere Geräte hinweg sowohl gemeinsam als auch alleine betrachtet werden. Über Touch-Eingaben am Tablet oder das scheinbare Berühren der virtuellen Objekte mit AR Headsets kann mit Inhalten interagiert werden, sodass beispielsweise nähere Fakten eingeblendet oder Animationen ausgeführt werden können. Skalierbarkeit Um ein breites Spektrum an virtuellen Unterrichtsmaterialien bereitstellen zu können, braucht es eine übergeordnete Plattform, welche eine einfach zu erlernende Anwendungsoberfläche besitzt. Fächerübergreifende Inhalte sollen über eine Online-Bibliothek heruntergeladen werden können, sodass nicht für jede Unterrichtseinheit die Installation einer neuen App nötig ist. Außerdem sollen Informationen und Inhalte durch die Lehrkraft ähnlich wie in einer PowerPoint Präsentation verändert werden können. Texte können angepasst, Bilder ausgetauscht, Reihenfolgen geändert und interaktive Elemente hinzugefügt werden. Somit ist die freie Gestaltung des Unterrichts möglich, um auf individuelle Bedürfnisse einzugehen. Die Verfügbarkeit der notwenigen Technologie könnte unter anderem durch das Bereitstellen eines mobilen Klassenzimmers, also einem mit Tablets oder AR Headsets ausgestatteten Bus, ermöglicht werden. Kosten und Wartung können damit reduziert und auf mehrere Bildungseinrichtungen aufgeteilt werden. Entwicklungsschritte Zwei ähnliche Ansätze von Prefrontal Cortex und der Masterarbeit von Christoph Holtmann wurden während der Woche miteinander vereint und durch die Unterstützung der Teammitglieder konzeptionell erweitert. In beiden Projekten existierten bereits Prototypen, welche als Grundlage für Brainstormings, Diskussionen und Fragestellungen dienten. Durch das Beschreiben von Herausforderungen beim Unterrichten durch die Lehrkräfte im Team konnten Prioritäten herausgearbeitet werden. Aufgezeigte Wünsche und Nutzerszenarien zeigten Chancen von AR-Anwendungen gegenüber herkömmlichen Unterrichtsmaterialien auf. Vollständiges Konzept Miroboard Video Ansätze mixed.education Prefrontal Cortex – Dáskalos Ausblick – Wie geht es weiter nach dem Hackathon? Auch nach Abschluss des Hackathons freuen wir uns über jede Unterstützung, sei es beim Mit- und Weiterdenken, oder beim Testen der Anwendung mit der eigenen Schulklasse. Teammitglieder Siegfried Baldauf – Produkt- und Experiencedesigner Shéhérazade Benzerga – Innovationsmanagerin Christian Freitag – Multimedia Designer Ann-Katrin Giesen – Media Design Studentin Svenja Hannig – Studienrätin und Dozentin Christoph Holtmann – Wissenschaftlicher Mitarbeiter/Programmierer Nathalie Hölterhoff – Lehrerin für Englisch und Italienisch Katja Rempel – Multimedia Designerin Dr. Tanja Rösel-Hillgärtner – Lehrerin für Biologie und Chemie Beratung Paul Feher – Diplomdesigner Olaf Sacher – VR/AR Experte
TF05_Mixed_Reality_Konzept
Mixed Reality in der Bildung
['Tanja Rösel-Hillgärtner', 'Nathalie Hölterhoff', 'Christian Freitag', 'Ann-Katrin Giesen', 'Katja Rempel', 'Siegfried Baldauf', 'Christoph Holtmann', 'Katja R', 'Svenja Hannig', 'sheherazade benzerga']
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https://devpost.com/software/differenziert-online-programmieren-lernen
Customer Problem Statement Customer Journey Mapentwurf Mockup des Projektes Das Problem In Zeiten von Fachkräftemangel, besonders in den IT-Berufen, fällt der (praktische) Einstieg als Schüler*in schwierig. Obwohl Programmiersprachen in Zukunft einen wichtigen Stellenwert in der Ausbildung einnehmen werden, wird die Art und Weise der Vermittlung der Kentnisse stark vernachlässigt und in der Schule kaum erwähnt, da das fachlich auf dem aktuellsten Stand ausgebildete Personal an sehr vielen Schulen fehlt. Die Lehrkräfte haben einen sehr inhomogenen Pool an dem Vorwissen der Schüler*innen. Dort zu differenzieren fällt vielen schwer. Autodikatische Lehrende haben teils auch das Problem mit der richtigen Recherchetechnik sowie einer Sprachbarriere. Die Idee Vor dem eigentlichen Lernen findet eine individuelle Profilierung statt, sodass Schüler*innen ihr Lernpensum und Level individuell anpassen können. Die eigentliche didaktische Vermittlung geschieht durch die Vermittlung von allgemeinen Konzepten, die sich auf jede weitere Programmiersprache umsetzen lassen kann. tl;dr: Warum gibt es im Bereich der Sprachen so viele Methoden und Möglichkeiten, diese zu vermitteln – nicht aber beim Erlernen einer Programmiersprache? Anbieten einer Internetplattform, die Schüler*innen und Lehrenden den Zugang zu Programmieren und Programmiersprachen individuell aufbereitet. Wir wollen das Rad nicht neu erfinden, also nicht noch eine Code-Plattform bilden, sondern dem Lernenden die Links / Tools / Seiten in die Hand geben, die seinem Wissenstand bzw. Level entsprechen. "Wissen aufbauen, um es in andere Konzepte zu übertragen" Die Entwicklung Initiatoren der Idee waren die drei Schüler*innen. Sie stehen vor der Frage, wie sie aktuell selbständig eine Programmiersprache lernen können. In der Schule wird kein adäquater Kurs angeboten, allein auf sich gestellt ist es aber schwierig. Programmieren stellt in ihrer Wahrnehmung eine Zukunftskompetenz dar. Die Teambildung mit ihnen sowie zwei Lehrerinnen, einer Informatikerin und zwei Coaches mit Hintergrund Design/Software Development lief problemlos. Die verschiedenen Fragen und Ideen wurden gemeinsam in einem Miro-Board bearbeitet. Die Absprachen erfolgten in täglichen Videokonferenzen, die Aufgabenteilung ergab sich aus dem persönlichen Schwerpunkt. Die nächsten Schritte Nach Formulierung von WHY, HOW und WHAT beschrieben wir das Customer Problem Statement. Wir ermittelten die vorhandenen Angebote um online Programmieren zu lernen. Unsere Lösung sieht vor, dass zunächst über ein Quiz die Vorkenntnisse ermittelt werden. Eine erste Skizze zur Umsetzung der Plattform ist im Mockup des Projekts dargestellt Tags Programmierung, #Informatik, #Coding, #ComputationalThinking Built With miro
Differenziert online programmieren lernen
Plattform, die Schülern und Lehrern den Zugang zu Programmieren und Programmiersprachen individuell aufbereitet.
['Katharina Kouniou', 'Jens Hausdorf', 'Htot 3', 'Ein Google-Nutzer', 'Christine Skupsch', 'Benedikt Burgmaier', 'Kerstin Reese', 'Matthias Hilscher']
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['miro']
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https://devpost.com/software/jetzt-geht-s-los
Logo Problembeschreibung Wie können wir den coronabedingten Aufbruch in hybrides Lernen als Chance zur Veränderung der Schule nutzen und als Entwicklungsprozess verstetigen? Betroffen ist die gesamte Schulgemeinschaft, aber wir - als Schulleiter - sind für den Prozess verantwortlich . Lösungsbeschreibung: Grundlage ist der bekannte Entwicklungszyklus (PDCA) Annahme: Hybrides Lernen wird auch ohne Corona das Lernen der Zukunft sein Ziel: flexible und agile Schule , die den Zukunftsanforderungen gerecht wird und SuS mit Skills (4K) befähigt, um den Anforderungen des 21. Jahrhunderts gerecht zu werden. Es profitiert die gesamte Schulgemeinschaft von unserer Lösung. Unsere Lösung hilft den Schulleitungen als pragmatische Orientierungshilfe für die Gestaltung des jeweiligen Entwicklungsprozesses und ist skalierbar je nach Reifegrad in den relevanten Bereichen der Schulen Die aktuelle Situation ist eine Krisensituation, die bewältigt werden muss. Dazu können die von uns entwickelten Orientierungshilfen eine Anregung sein. Ebenso könnte unser Leitfaden als Argument in der Verhandlung mit Verantwortungsträgern dienen. Vorgehen und Fortschritt: Die ursprüngliche Gruppe hat sich in eher „Visionäre“ und „Pragmatiker“ aufgeteilt – wir „ Pragmatiker “ arbeiteten schnell als Team auf Grundlage eines bewährten Zyklusmodells, das wir immer weiter konkretisierten Inhalte haben wir für die einzelnen Phasen des Entwicklungszyklus in einem Padlet gesammelt – differenziert nach Aktivitäten, Ressourcen und Ansprechpartnern und mit konkreten digitalen Tools hinterlegt. Prototyp: Padlet: https://padlet.com/feldmannchristina77/bbuee34l2nnrri8r als Content für eine Plattform Nächste Schritte: Die im Hackathon erarbeiteten Inhalte müssen in eine geeignete Form (Plattform) gebracht und weiter ergänzt werden, ggf. gemeinsam mit anderen Teams oder Einarbeitung in bestehende Plattformen Wir wünschen uns eine länder- und schulartübergreifende Steuergruppe , die technische, finanzielle und personelle Ressourcen zur Verfügung gestellt bekommt Wir nutzen die Erkenntnisse und Kompetenzen der Team-Mitglieder für das hybride Lernen und die Entwicklung unseren Schulen Wir vernetzen uns länderübergreifend und dienen als Ansprechpartner Try it out padlet.com
Roadmap
Corona als Schulentwicklungschance begreifen
['Elmar Sing', 'Susann Hönow', 'Christina Feldmann', 'Jörg Steitz-Kallenbach', 'Seb Donath', 'Claudia Gottfried', 'Yvonne Lauer', 'Mareike Gördemann']
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https://devpost.com/software/diclaro-the-digital-classroom
Problembeschreibung: Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden? Die COVID-19-Krise zeigt uns auf dramatische Weise, welcher dringende Handlungsbedarf besteht, unser Bildungssystem fit für das 21. Jahrhundert zu machen. Inzwischen ist auch klar, dass das Modell der hybriden Schule ein wichtiger Baustein eines Schulmodells der Zukunft sein wird. Eine wichtige Aufgabe besteht daher in der sinnvollen Kombination von Präsenzunterricht und Remote Learning, dem Lernen auf Distanz. Eigenständiges Lernen gewinnt dabei dramatisch an Bedeutung und die Rolle von Präsenzunterricht sowie LehrerInnen definiert sich neu. Unsere Herausforderung fokussiert auf die sinnvolle Verknüpfung von Präsenzunterricht und “Homeschooling”. Es gilt, sinnvolle Rahmenbedingungen zu schaffen, damit SchülerInnen selbständig arbeiten können und wollen. Mit diclaro haben wir bereits Ende März eine Plattform gestartet, ebenfalls während eines Hackathons zur Corona-Krise, die auf diese Herausforderung einzahlt und die wir während des #wirfürschule Hackathons weiterentwickeln wollen. Daher haben wir uns für diese Herausforderung entschieden. Wir sehen aber auch Verbindungen zu weiteren Herausforderungen innerhalb des Themenfeld 1, z.B. “Wie kann auch im Homeschooling ein Gemeinschaftsgefühl und Teamarbeit entstehen” oder “Wie kann die derzeitige Auflösung von orts- und schulgebundenem Lernen auch zukünftig sinnvoll implementiert werden, so dass asynchrones Lernen möglich wird?”. Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt? Die große Herausforderung besteht darin, für die hybride Schule LehrerInnen zu befähigen, digital zu unterrichten und SchülerInnen zu ermöglichen und zu fördern, eigenständig zu lernen. Fragen, die wir uns in dem Zusammenhang stellen müssen: Wie fördern und unterstützen wir SchülerInnen darin, eigenständig zu lernen? Wie verknüpfen wir didaktische Fähigkeiten und digitale Kompetenzen, um Technologie sinnvoll einzusetzen? Wie reduzieren wir bei hybrider Schule die soziale Distanz und schaffen ausreichend Gemeinschaftsgefühl? Wie unterstützen wir Eltern, damit aus aktuellem Homeschooling effektives und strukturiertes Remote Learning wird? Wie können wir Lehrer entlasten und eine bessere Übersicht zum Lernerfolg geben? Wer ist von dieser Problemstellung betroffen? Grundsätzlich sind SchülerInnen aller Jahrgangsstufen von unserer Problemstellung betroffen. Jedoch fokussieren wir uns aktuell und in der nächsten Phase auf Grundschulklassen, da hier die angesprochenen Aspekte der sozialen Distanz, des Gemeinschaftsgefühls, des eigenständigen Lernens und der Unterstützung von Eltern aus unserer Sicht am dringlichsten sind. Im nächsten Schritt stehen aber auch ältere Jahrgangsstufen mit im Fokus, um hier insbesondere das eigenständige Lernen mit digitalen Lerninhalten sowie die gemeinsame Arbeit an Projekten in virtuellen Lernräumen zu fördern. Der digitale Lernbegleiter soll LehrerInnen und SchülerInnen unterstützen bei der Motivation zum selbstständigen Lernen und der besseren Vermittlung von Lerninhalten. Lösungsbeschreibung: Was ist Euer Lösungsansatz? Wir müssen Rahmenbedingungen schaffen, damit SchülerInnen in einem hybriden Schulmodell selbständig arbeiten können und wollen und LehrerInnen in ihre neu definierte Rolle hineinwachsen. Die Lösung: Mit diclaro entsteht eine E-Learning-Plattform, die SchülerInnen und LehrerInnen für die hybride Schule unterstützt und so ein wertvolles Bindeglied zwischen Präsenzunterricht und Remote Learning wird. Unsere Vision: Um den Anforderungen einer hybriden Schule gerecht zu werden, soll diclaro zu einem ständigen digitalen Lernbegleiter (“Learning-Buddy”) für Schüler und Lehrer weiterentwickelt werden, der Lernräume, personalisierte digitale Lerninhalte und Motivation durch Gamification bietet. Beschreibung der Kernfunktionen: Lernräume Digitale Lernräume für Unterricht, Team- und Projektarbeit, 1:1 Gespräche oder auch Präsentationen von externen Experten. Einfach planbar und durchführbar über einen Kalender. Digitale Lern- & Lehrinhalte 2-Way Webspace, um digitale Lerninhalte einfach zu teilen. LehrerInnen können bestehendes Lehrmaterial einfach interaktiv umsetzen, z.B. in Form von interaktiven Quizzes oder Multiple-Choice-Tests die sofort Feedback geben und Lösungswege aufzeigen. Digitale und geprüfte Lehr- und Lerninhalte für SchülerInnen und LehrerInnen zu verschiedenen Schulfächern und Lernfeldern, kuratiert aus unterschiedlichen Quellen im Internet und von ausgewählten Content-Partnern. Einfache Lernkontrolle LehrerInnen erfassen unmittelbar Stimmungschecks und den Lernfortschritt von SchülerInnen und können so SchülerInnen besser individuell betreuen. Feedback- und Belohnungssystem mit Gamification SchülerInnen bekommen direktes Feedback bei Aufgaben und interaktiven Tests und es werde Lösungsweg aufgezeigt. Sammeln von Punkten (diclaros) für aktive und regelmäßige Nutzung der Plattform. Phase 2 - Das personalisierte Lernerlebnis Kuratierte digitale Lern- und Lehrinhalte werden SchülerInnen und LehrerInnen KI-gesteuert personalisiert auf Basis von Interessen, Lernfeldern oder aktuellen Lernbedürfnissen bereitgestellt. Intelligente Empfehlungen von digitalen Lerninhalten aufgrund des Verhaltens anderer Nutzer („Nutzer, die sich für Inhalt X interessierten, haben sich auch Inhalt Y angesehen“). Digitale Lerninhalte zu Zukunftskompetenzen („das könnte Dich auch interessieren“), um fächerübergreifendes Denke und Arbeiten zu fördern. Weiterentwicklung der Gamification-Elemente für Motivation und Spass. Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus? Unsere Annahmen: Für ein optimales Zusammenspiel zwischen Präsenzunterricht und Remote Learning verändert sich die Rolle des Präsenzunterrichts. Präsenzunterricht: Impuls, Einführung in Themen, Diskussion von Lösungswegen, Praxisrelevanz aufzeigen, … Remote Learning: Eigenständiges Erlernen von und Arbeiten mit Themen, Aufgaben lösen, … Das eigenständige Lernen von SchülerInnen wird gefördert durch einfach zugängliche und interaktive Lerninhalte, die SchülerInnen ihrem Lernfortschritt entsprechend bereitgestellt werden. Unmittelbares und kontinuierliches Feedback sowie Anreizsystem fördern das eigenständige Lernen von SchülerInnen. Ohne LehrerInnen funktioniert eigenständiges Lernen nicht. Lehrer nehmen daher in der hybriden Schule eine neue Rolle ein: moderieren, coachen, inspirieren. LehrerInnen werden sich um so besser auf die hybride Schule einlassen, je besser sie in ihrer Arbeit entlastet werden und sie Zeit sparen für neue Aufgaben. Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung? Von diclaro profitieren sowohl SchülerInnen als auch LehrerInnen aller Schulformen und Jahrgangsstufen. Sie nutzen die Plattform, um in Lernräumen gemeinsam zu arbeiten, z.B. für klassischen Unterricht, für Projektarbeit, gemeinsames Arbeiten an Hausaufgaben oder auch 1:1 Gespräche zwischen LehrerInnen und SchülerInnen. LehrerInnen stellen digitale und interaktive Lerninhalte zur Verfügung und können Lernfortschritt und Stimmung von SchülerInnen verfolgen. SchülerInnen haben Zugriff auf digitale Lerninhalte, nicht nur von den LehrerInnen, sondern auch kuratierte Lerninhalte aus dem Internet und von ausgewählten Partnern. Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? diclaro unterstützt SchülerInnen und LehrerInnen im anstehenden hybriden Schuljahr und leistet folgenden Beitrag: Soziale Distanz zwischen SchülerInnen und LehrerInnen reduzieren Eigenständiges Lernen ermöglichen und fördern Gemeinschaftsgefühl aufrechterhalten und Zusammenarbeit fördern Freiraum für Projekte schaffen Eltern entlasten und Hilfestellung geben Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung? Langfristiger Wert von diclaro: Integrierter Bestandteil der hybriden Schule. Durch einfache und intuitive Benutzerführung bekommen LehrerInnen die notwendige Sicherheit, um sich auf ihre neue Rolle zu fokussieren. Erhöhung der Qualität des Lernens und des Wissenstransfers durch Zugang zu einer Vielfalt digitaler Lern- und Lehrinhalte. Stärkung der Lehrer-Schüler-Beziehung durch Nähe und Spass. Plattform für neue didaktische Konzepte und pädagogische Ansätze, z.B. virtuelle Zusammenarbeit, interaktive Lernformate, Nutzung digitaler Tools, Virtual Reality Erfahrungen. Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung? Sehr gut, da eine erste Basislösung bereits vorhanden ist und genutzt wird. Die weiteren Schritte und Funktionen treffen auf viele Bedürfnisse und Schmerzpunkte, die gerade in den letzten Wochen nochmals verstärkt deutlich wurden und die uns vor allem LehrerInnen vermittelt haben. Auch durch das Projekt-Kernteam sind bereits die wichtigsten Kernressourcen sowie Know-How intern vorhanden. Vorgehen und Fortschritt: Wie ist der Lösungsansatz entstanden? Als ihre Schule geschlossen wurde, war Valerie Pindter, eine Grundschullehrerin, mit der Herausforderung konfrontiert, mit ihren Schülern in Kontakt zu bleiben. Sie erkannte, dass es an “passenden” Werkzeugen mangelte, um leicht mit 8-jährigen Kindern zu kommunizieren und “Distance Learning” zu verwirklichen. Entweder waren die Programme zu kompliziert oder es fehlten sinnvolle Funktionen. Ihr Verlobter Raphael Remhof wollte ihr helfen und begann mit Kollegen, innerhalb einer Woche ein GDPR-konformes Tool mit den folgenden Funktionen kostenlos zu entwickeln: Videokommunikation 1:1 oder mit einer Gruppe über Mobiltelefone oder Computer. Eine Agenda zum Buchen von Online-Freizeitfenstern und zum einfachen Festlegen von Besprechungen. Webspace zum Teilen von Übungen in beiden Richtungen (Lehrer -> Schüler, Schüler -> Lehrer). Mit Leidenschaft für diese Lösung schlossen sich zahlreiche LehrerInnen dieser Idee an und gaben viel Feedback und Lob. In nur 4 Wochen entstand diclaro Version 1.0 und umfasst derzeit fast 5.000 Nutzer (LehrerInnen und SchülerInnen). Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche? Konzeptionelle Weiterentwicklung von einer Lösung für Homeschooling zu einer Lösung für die hybride Schule. Erstellung eines konkreten Prototypen für diclaro 2.0 Konkretisierung der Umsetzung von interaktiven Lerninhalten. Klarheit zu den nächsten Ausbaustufen der Plattform, um den akuten und zukünftigen Erfordernissen gerecht zu werden. Ein erster Bauplan für diclaro 2.0 wurde erarbeitet, der bis September 2020 realisiert werden kann. Wenn Ihr auf einer bestehenden Lösung aufgebaut habt: bitte beschreibt den Status am Anfang des Hackathons, so dass wir den Fortschritt während der Woche angemessen beurteilen können. Status am Anfang des Hackathon: Siehe bestehende Plattform unter www.diclaro.org Existierende Funktionen am Anfang des Hackathon: Digitale Lernräume für Unterricht, Team- und Projektarbeit, 1:1 Gespräche oder auch Präsentationen von externen Experten. Digitaler Unterricht und Meetings einfach planbar und durchführbar über einen Kalender. 2-Way Webspace, um digitale Lerninhalte einfach zu teilen. Funktionen, die bereits vor dem Hackathon als Ideen grob angedacht waren und während des Hackathon konkretisiert wurden: Interaktiver Content Einfache Lernkontrolle Feedback- und Belohnungssystem mit Gamification Kuratierte Lehr- und Lerninhalte Personalisierte Lerninhalte Prototyp: Wenn vorhanden: Wo finden wir Euren ersten Prototypen (Link)? Während des #wirfürschule Hackathon ist ein Prototyp mit weiteren Funktionen entstanden, die aufbauend auf Version 1.0 (bereits online) im nächsten Schritt umgesetzt werden sollen: https://fw229423.invisionapp.com/console/Diclaro_DE-ckbc9zjtx07g7014gttaebkhr/ckbc9ztqz0798014xm5jo21i5/play Wie könnte die kleinste nutzbare Version Eurer Lösung aussehen? Die kleinste nutzbare Version ist bereits online auf www.diclaro.org und wird aktuell als “Homeschooling”-Lösung von rund 1.000 LehrerInnen in DACH genutzt. Die kleinste nutzbare Version für eine hybride Schule und das Fördern von eigenständigem Lernen wurde während dieses Hackathon entwickelt und beschrieben. Von da aus kann die Plattform leicht skalieren und wachsen, in den vier Kernfunktionen: Digitale Lernräume, interaktiver Content, Lernerfolg verfolgen, Motivation durch einfache Gamification-Elemente. Nächste Schritte: Wie testet ihr Eure Annahmen? Durch die bereits online verfügbare Lösung haben wir von über 100 LehrerInnen sowie vereinzelt auch von SchülerInnen und Schulen wertvolles Feedback und Input bekommen. Im Rahmen des #wirfürschule Hackathon haben wir darauf basierend die Lösung weiterentwickelt, die hybride Schule wirklich unterstützt. Den weiterentwickelten vorliegenden Lösungsansatz mit seinen Annahmen werden wir im nächsten Schritt mit einigen Schulen (sowohl LehrerInnen als auch SchülerInnen) testen, um hier entsprechend Feedback einzuholen und zu überprüfen, wie gut wir die bestehenden Bedürfnisse und Schmerzpunkte adressieren. Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung? diclaro muss von der “Corona-Instant-Lösung” zu einer Lösung für die hybride Schule weiterentwickelt werden, die LehrerInnen und SchülerInnen entlastet und somit ihren Schul- und Lernalltag nicht nur erleichtert, sondern auch besseres Unterrichten ermöglicht. Das gelingt u.a. durch Transparenz des Lernerfolgs sowie das Einbringen von spielerischen Elementen, um SchülerInnen zu motivieren und die Eigenständigkeit zu unterstützen. Geplant ist daher, bis September 2020 die diclaro 2.0 Version zu entwickeln und bei ersten Schulen zu starten. Diese neue Version wird folgende Funktionen enthalten: Erste interaktive Lerninhalte sowie ein erster Content-Pool an kuratierten Lern- und Lehrinhalten. Lernerfolgs- und partizipatives Monitoring über eine Dashboard. Erste Gamification-Elemente, die mit einem Belohnungssystem SchülerInnen zur regelmäßigen Nutzung der Plattform und zur Nutzung von interaktivem Content motiviert. Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget)? Wir habe Kern-Ressourcen & Know-How intern verfügbar. Aber um diclaro 2.0 (“die hybride Schule”) zu entwickeln, benötigen wir Förderungen und finanzielle Unterstützung, damit wir tatsächlich eine einfach zu bedienende aber auch umfangreiche Plattform entwickeln können, die zum digitalen Lernbegleiter wird. Zusätzlich benötigen wir Zugang zu Content-Partnern, Verlagen und Experten (Pädagogen/Vereine), um für die Plattform einen interaktiven und qualitativ hochwertigen Content-Pool aufzubauen. Wir schätzen, das wir ca. 60.000 Euro Finanzmittel benötigen, um die nächste Phase zu entwickeln und die Plattform auch im deutschen Markt zu platzieren. Mit dieser Summe können wir die notwendigen zusätzlichen Ressourcen aufbauen, um uns zu bei diesem wichtigen nächsten Schritt zu unterstützen. Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team? Ja sind wir! Raphael Remhof (AT) und Martin Sinning (DE) haben sich bereits beim EUvsVirus Hackathon kennengelernt und teilen die Passion, den digitalen Lernbegleiter für die hybride Schule zu schaffen, zusammen mit dem bereits bestehenden Kernteam von diclaro. Martin hat seit dem EUvsVirus Hackathon eng an den nächsten Schritten mitgewirkt, vor allem in Hinsicht auf das Positionieren in Deutschland, wo sich inzwischen bereits 400 Lehrer registriert haben. Er hat das diclaro-Team für den #wirfürschule Hackathon mit ins Boot geholt und gemeinsam wurde nun eine konkrete Lösung für das angehende Schuljahr entwickelt. Raphael ist der Verlobte von Valerie Pindter, der Ideengeberin und Volksschullehrerin. Er hat in Abstimmung mit ihr das Konzept für diclaro entwickelt und das AT Projektteam innerhalb von 48 Stunden zusammengesetzt. Nach einer Woche wurde mit diesem Team schon eine richtige Erstlösung live geschaltet, die auch vom Bildungsministerium AT empfohlen sowie in diversen Presse-Artikeln erwähnt wurde. Das weitere unglaubliche Team, dass diclaro ermöglicht und auch weiterhin mit das Kernteam bildet: Valerie Pindter - Ideengeberin und Lehrerin Valentin Koch - Web Design Lukas Greul - Backend Development Thomas Candussi - Namensgeber und Content Creator Benjamin Remhof - CI, Film und Grafik Florian Würrer - Design & IT Florian Krendl - Kommunikation Built With android css css3 html html5 ios java javascript jquery php react react-native Try it out www.diclaro.org fw229423.invisionapp.com www.trendingtopics.at www.diclaro.org
diclaro - the digital classroom
Mit diclaro entsteht ein digitaler Lernbegleiter, die SchülerInnen und LehrerInnen für die hybride Schule unterstützt, als Bindeglied zwischen Präsenzunterricht und Remote Learning.
['Elvira ILMING', 'Martin Sinning', 'Raphael Remhof', 'Florian Würrer']
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['android', 'css', 'css3', 'html', 'html5', 'ios', 'java', 'javascript', 'jquery', 'php', 'react', 'react-native']
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https://devpost.com/software/der-external-digital-expert-fur-die-schule-von-morgen
Problembeschreibung Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden? Wir glauben, dass ein External Digital Expert da ansetzt, wo der Bedarf am größten ist- an der Basis, bei den Lehrkräften, bei den Schulleitern und allen Bildungsgestaltern. Und wir sind der Überzeugung, dass der digitale Erfolg an Schulen nur durch eine Kombination von analoger und digitaler Betreuung gesichert werden kann. Durch den Einsatz des Externen Digital Expert wird der Digitalpakt Schule schneller zum Erfolg geführt! Deshalb lautet unsere Mission: DIE SCHULE VON MORGEN BRAUCHT DIE ANALOGE ANSPRACHE VON GESTERN, DIE ANALOG- DIGITALE MOTIVATION VON HEUTE FÜR DIE DIGITALE BILDUNG VON MORGEN! Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt? Die größte Herausforderung bei der Umsetzung des Konzeptes ist die Komplexität und Unbeweglichkeit unseres föderalistisch geprägten Bildungssystems. Starre Strukturen, ein hohes Maß an Bürokratie und die Frage nach der Finanzierbarkeit stellen die größten Hürden dar, wenn es darum geht, digitale Bildung in der Breite zu etablieren. Wer ist von dieser Problemstellung betroffen? In erster Linie die Lehrkräfte und die bereits bestehenden Medienberater (der Landesmedienzentren) in ihrer täglichen Arbeit. Aber auch Eltern, die Schulen und Schulträger (Länder, Städte und Gemeinden) und letztendlich die Schülerinnen und Schüler sind betroffen. Lösungsbeschreibung: Was ist Euer Lösungsansatz? Wir wollen den External Digital Expert in die Schulen bringen! Er wird die Lehrer analog abholen, soll motivieren, begeistern und überzeugen. Er unterstützt die Schulen bei allen administrativen Themen wie beispielsweise beim Abruf und Einsatz von Geldern aus dem Digitalpakt oder der Selektion relevanter Medien. Der External Digital Expert legt in Absprache mit den Schulen den individuellen Schulungsbedarf fest. An dieser Stelle kann auch über ein Train- the- Trainer Konzept nachgedacht werden. Desweiteren wird er zusammen mit den Schulen langfristige Ziele formulieren, so daß Fragen wie "Wie erleichtert digitales Wissen meine tägliche Arbeit?" Oder warum brauche ich überhaupt digitales Know- How" beantwortet werden können. Dabei kann auch auf die schulübergreifende Bildung von Projektteams zurückgegriffen werden. Schulträger, Schulen und Gemeinden sollen zukünftig auf einen zentralen Expertenpool zurückgreifen können. Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus? Ausgangspunkt ist der bereits bestehende Medienberater. In jedem Bundesland gibt es bereits Medienzentren, Medienberatungen oder Medienkompetenzzentren. Diese stellen den Schulen den sog. Medienberater zur Verfügung, der im Idealfall ausführlich über Medien informiert, betreut und ausbildet. Allerdings sind die Medienberater vollkommen überlastet! Sie können den quantitativen Anforderungen der Schulen nicht gerecht werden, sind dauerhaft überlastet, überfordert und für die Schulen nur mit viel Mühe und Geduld erreichbar. Das Ergebnis ist Frustration und Resignation auf beiden Seiten. Wer profitiert von dieser Lösung? Von dieser Lösung profitieren in erster Linie die Lehrkräfte, Medienberater, Schulen und die Bildungsträger. Schaut man sich die Schullandschaft von heute an, stellen wir fest, dass sie sich in drei Gruppen aufteilt. Es gibt digital sehr gut aufgestellte Schulen, diese sind allerdings in der Minderheit. Diese bezeichnen wir als Tempomacher. Die Verfolgergruppe sind die unerfahrenen, aber handlungswilligen Schulen, und im Hauptfeld befinden sich die unerfahrenen und tendenziell zögerlichen Schulen. Diese bilden die Mehrheit. Schlussendlich profitieren am Ende alle von der Einführung eines External Digital Experts an unseren Schulen: Die Lehrer, weil Sie die Unterstützung da bekommen, wo sie benötigt wird- an der Basis mit dem stets persönlichen Kontakt. Die Schulen, weil durch das "outsourcen" Ressourcen eingespart werden und dann natürlich auch die Schüler, denn ohne begeisterte, digital aufgeklärte Lehrer keine motivierten und überzeugten Schüler. Desweiteren werden wir mit der Einführung des External Digital Expert auch die Medienzentren und deren Berater entlasten und mit zusätzlicher Experten Power stärken. Durch das Erstellen eines gemeinschaftlichen Konzeptes profitieren am Ende auch der Bund und die Länder. Die jeweiligen Fördersummen des Digitalpaktes werden nicht einfach nur von den Schulen abgerufen, vielmehr können die von den Experten erstellten Medienkonzepte von den Lehrkräften gezielt eingesetzt werden. Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? Wir sorgen mit unserem Konzept für die schnelle, direkte und gezielte Umsetzung des Digitalpakt Schule. Wir sorgen für motivierte, begeisterte Lehrkräfte und Schulträger, indem wir Ihnen Unterstützung anbieten. Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung? Unsere Vision basiert auf fünf Säulen: 1. Begeisterung Die external Digital Experts motivieren durch den persönlichen Kontakt und erreichen damit eine Selbstverständlichkeit im Umgang mit den digitalen Medien. 2. Digitale Kompetenz. Die Lehrer erlangen auf analogem Wege den Zugang zu umfassender, digitaler Medienkompetenz 3. Digital Didaktisches Verständnis Das erlernte digitale Wissen wird im Schulalltag umgesetzt und ein Mehrwert des Lehrens und Lernens mit digitalen Medien wird festgestellt. Digitale Medien werden als Bereicherung statt als Belastung empfunden! 4. Technische Infrastruktur Ausarbeitung und Implementierung von Medien und Hardware mit schulgerechtem Support. 5. Synergien Netzwerke und Projektgruppen werden gebildet, Ressourcen werden eingespart. Das Train- the- Trainer Konzept kann schulübergreifend angewendet werden. Bei Allem gilt: PÄDAGOGIK statt TECHNIK! Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung? Umsetztbarkeit zu 100% und sofort möglich. Bundesweit skalierbar. Vorgehen und Fortschritt: Wie ist der Lösungsansatz entstanden? Wir haben dieses Konzept hier gemeinsam in unserem Team während des Hackathons #wirfuerschule erarbeitet. Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche? Der wichtigste Meilenstein war sicherlich die Reise von der Idee zum fertigen Konzept. Dabei haben sich großartige Synergieeffekte ergeben und das Projekt ist mit der gemeinsamen Begeisterung für diese Idee stetig gewachsen. Nun sind wir ein Team, dass auch nach dem Hackathon noch am External Digital Expert arbeiten wird. Wenn Ihr auf einer bestehenden Lösung aufgebaut habt: bitte beschreibt den Status am Anfang des Hackathons, so dass wir den Fortschritt während der Woche angemessen beurteilen können. Wir haben bei Null angefangen. Nächste Schritte: Wie testet Ihr Eure Annahmen? Wir würden unser Konzept in Kooperation mit den Medienberatern testen. Die Medienberater von 3 Bundesländern bekommen die Möglichkeit mit einem oder mehreren External Digital Expert zusammen zu arbeiten. (Leuchtturmprojekte) Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung? Die personengebundene Freigabe von Geldern aus dem Digitalpakt zur Finanzierung des Ausbaus eines External Digital Experts Pools. Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget?) Ein Budget zum Aufbau eines Expertenpools mit einer Zertifizierung „Experte für digitale Schule“. Ein zentrale Datenbank muß aufgebaut werden und es müssen Prozesse definiert werden, wie und wo der External Digital Expert abgerufen werden kann. Die Bekanntmachung kann dabei über verschiedene Kanäle erfolgen. Zusätzlich zu den bekannten Kommunikationsstrukturen kann auch noch über weitere Kanäle online und offline geworben werden. BUDGET: 7% der gesamten Fördersumme für 44.000 Schulen in Deutschland. Das entspricht ca. 8.000 € pro Schule, in der Summe sind es 350 Mio. €. Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team? UNBEDINGT!
The EXTERNAL DIGITAL EXPERT
Die Einführung eines External Digital Experts, der im persönlichen Kontakt Lehrkräfte und Bildungsgestalter motiviert, begeistert und von dem Mehrwert der digitalen Bildung überzeugt!
['Jürgen Hossner', 'Juliana Zeidler', 'Victoria Weimert', 'Julia Bauerhaus', 'Kai-Thorsten Buchele']
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https://devpost.com/software/elternschatz-5fn8mk
Problembeschreibung: Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden? Wir sind überzeugt, dass in der Zusammenarbeit von Eltern, Schülern und Lehrern viel Potenzial schlummert. Lasst uns den Schatz heben! Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt? Angenommen, 10% der Eltern sind an einer Mitarbeit interessiert und 10% der Lehrer suchen Unterstützung - so ist die Chance, dass eben diese im täglichen Leben aufeinander treffen leider überschaubar. An genau diesem Punkt setzen wir an: lasst uns die die Menschen zusammenbringen, die das Angebot und die Nachfrage darstellen und den Schülern so weitere werthaltige Einblicke und Erfahrungen verschaffen! Wer ist von dieser Problemstellung betroffen? In Interviews zu Beginn unseres Elternschatz-Projektes wurde schnell klar, dass beidseitiger Frust den Alltag vieler Schulen beherrscht: Engagierte Eltern, die sich mit Know How, Ideen oder einfach nur Zeit und Unterstützung einbringen möchten, fühlen sich oft nicht gefragt oder konnten sogar von Zurückweisung durch Lehrer berichten. Auf der anderen Seite berichteten Lehrer, dass es ihnen an engagierten Eltern schon für die einfachsten Themen bei Arbeitseinsätzen bspw. auf einem Schulfest fehlt, ganz zu schweigen von intensiverer Mitarbeit in Arbeitsgemeinschaften (AGs) und Projekten. Schüler wiederum, die sich engagieren und Neues abseits ihres bisherigen Horizontes lernen wollen, fühlen sich oft von Lehrern und Schule in ihrem Engagement allein gelassen und können von einem erweiterten Kreis möglicher Helfer sehr profitieren. Lösungsbeschreibung: Was ist Euer Lösungsansatz? Elternschatz ist eine Plattform, auf der Nachfrage und Angebot zusammengebracht werden: Auf der einen Seite - Nachfrage - können Lehrer und Schüler Projektideen oder konkrete Hilfegesuche mit kurzen Beschreibungen einstellen. Auf der anderen Seite - Angebot - werden registrierte Eltern über Anfragen informiert und können den Umfang und Art der Unterstützung direkt mit der Anfrage verknüpfen. Und noch mehr: sie können sich über ihr Profil auch mit proaktiven Angeboten und Ideen einbringen. So kann vom Backen für einen Kuchenbasar, über fachliche und ressourcengesteuerte Unterstützung von kleinen und großen Projekten (Schulgarten, CO2 neutrale Schule, Erarbeitung eines Konzepts für den Frei-Day) bis hin zur Planung von Ausflügen und Vorträgen zur Berufsorientierung alles dabei sein. Sogar eine Kooperation mit externen Firmen (z.B. durch Kontakt über die Eltern) ist denkbar! Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus? Konkrete Annahmen betreffen die Bereitschaft von Schulen, diese Art der Unterstützung in ihren Alltag zu integrieren die Bereitschaft von Eltern, sich mit persönlichen Kontaktdaten zu registrieren die Bereitschaft von Lehrern und Schülern, um Unterstützung zu bitten die Bereitschaft von Eltern, ihre Unterstützung verlässlich zuzusagen die Bereitschaft der Schule, die Kommunikation zu führen, die den Elternschatz zum Leben erweckt und lebendig hält die digitale Affinität der Eltern, Lehrer und Schüler ein geringes finanzielles Budget zur Einführung der App Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung? Engagierte Eltern, die sich gern involvieren möchten, können nach ihren Interessen und Möglichkeiten klar umrissene Unterstützung anbieten. Dies kommt zum Beispiel jenen Eltern entgegen, die sich nicht aufdrängen möchten, die ihre Fähigkeiten oder Hilfe bisher nicht als relevant eingeschätzt haben oder auch jenen, die einfach nichts von der Notwendigkeit der Unterstützung wussten. Engagierte Lehrer, die Ideen für Projekte oder Inhalte haben, die aus eigenen Mitteln kaum umsetzbar sind, können auf einen breiten Erfahrungs- und Ressourcenschatz der Eltern zugreifen. Nicht nur persönlich bekannte Eltern von Schülern der eigenen Klasse, sondern auch Eltern des erweiterten Umfelds bis hin zu Ehemaligen können themenspezifisch angefragt werden. Engagierten Schülern bietet sich die Möglichkeit, über den üblichen - bisher meist auf die Lehrerschaft begrenzten - Personenkreis hinaus Unterstützer / Motivatoren und Mentoren zu finden, die außerschulische Erfahrung, Equipment oder auch einfach Mitarbeit an Projekten oder AGs einbringen. Diesen drei Gruppen der engagierten Eltern, Schüler und Lehrer wird eine zentrale Plattform für Angebot und Nachfrage von Unterstützung zu Gute kommen. Diese sind die hauptsächlichen Nutzer der Plattform, wobei die Plattform auch bei der konkreten Umsetzung für Transparenz sorgt. '''So können weitere Nutzer aus dem Bereich der Schule als Konsumenten gewonnen werden, die vielleicht aber keine eigenen Projekte einstellen.''' Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? Was hat sich in den letzten Jahren getan? Die Digitalisierung des täglichen Lebens verändert die Gesellschaft, Berufsbilder, Familienleben und natürlich auch Schulen in ihrem Alltag rasant. Der Ganztagsunterricht wurde stark ausgebaut, mittlerweile sind in vielen Familien beide Elternteile berufstätig, das Vorhandensein digitaler Geräte, Kommunikation über viele Kanäle und auch Netzzugang ist in breiten Schichten selbstverständlich. Auch die Veränderungen in jüngster Zeit sind stark spürbar: Die Corona-bedingte Anforderung an Schulen und Lehrer, mit der neuen Situation zurechtzukommen, hat viel Ideenreichtum und Offenheit für spontane Lösungen und neue Lösungswege zu Tage gebracht. Eltern waren durch das Lernen zu Hause oft deutlich stärker involviert in schulische Fragen als bisher und ihr Einsatz gefordert. Bei Schulträgern und der Polititk hat sich das Bewusstsein für die Notwendigkeit neuer digitaler Lösungen verstärkt. Zusätzlich zur Coronakrise ist durch die verschärfte Klimadebatte die Jugend politisch lauter und engagierter geworden, Themen wie eine CO-2 neutrale Schule werden häufig von der Schülerschaft selbst angestoßen, die Mitstreiter suchen. Der Zeitpunkt ist optimal, in dieser Phase des sich Neuerfindens auch das Thema der Elternarbeit auf eine neue Stufe zu stellen und durch eine transparente Plattform effizient zu gestalten! Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung? Unsere Vision ist eine Bereicherung des Schüler-Lebens durch Einbeziehung von Eltern, die als selbstverständlich gelebt wird. Dies schafft Motivation für Lehrer und Schüler, Ideen nachzugehen und weiterzudenken eine gute soziale Basis im Schulleben mit gemeinsamen "Erleben" externe und frische Impulse von außen durch Integration von beruflichem Know-How oder Netzwerken eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit der Umsetzung von spontanen, noch auszuformulierenden Ideen durch die frühe Möglichkeit von Rückmeldungen Elternschatz ist eine wichtige neue Kommunikationsplattform an teilnehmenden Schulen, der Schwung in die Umsetzung von neuen Ansätzen fördert. Mittelfristig jedoch kommt ein inhaltlicher Mehrwert in den Fokus: eine Bestpractice-Datenbank, Erfahrungsberichte und die Möglichkeit, die passenden Kontaktpersonen direkt auf ihre Erfahrungen hin anzusprechen verändern Rahmenbedingungen für Projekte und Ideen nachhaltig. Elternschatz schafft eine neue Dimension der natürlichen Verknüpfung der Lebenswelten von Schülern in der Schule, zu Hause und im späteren Berufsleben. So können auch Schulen mit vielleicht schwierigeren Rahmenbedingungen vereinfacht aktuelle Themen angehen. Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung? Die technische Umsetzung besticht durch ihre Einfachheit: viele Inhalte der Elternschatz-App werden durch die Akteure selbst eingebracht. Nach der Registrierung der Beteiligten lebt die Plattform durch die dort eingestellten Projekte und Ideen, die das Schulleben hervorbringt. Hier besteht die Möglichkeit die Website/App schulübergreifend, überregional oder sogar landesweit zu nutzen. Die technische Skalierbarkeit ist wiederum sehr flexibel, da die Menge der erzeugten Daten bzgl. Platz- oder Performanceanforderungen überschaubar ist. Zukünftig können weitere Features wie eine Ideendatenbank der Eltern, Projektvorlagen, Links zu verschiedenen Coaching-Angeboten (z.B. Präsentationstechniken für Eltern bei der Vorstellung ihrer Berufe), ein Projektmanagementframework, Veranstaltungskalender und eine Wissensdatenbank integriert werden. Die Vernetzung mit anderen Projektteams dieses Hackathons und ein Benchmarking wird weiteren fruchtbaren Input liefern. Die größere Herausforderung ist die Notwendigkeit einer initialen und später andauernden Kommunikation, um die Projektliste und somit den Elternschatz zum Leben zu erwecken. Das bedeutet einmal das Bekanntmachen der App für die Schulen, die Kommunikation an den Schulen selbst zur Bekanntmachung bei Eltern, Lehrern, Schülern und Vorreitern, die sie nutzen. Zunächst wird Elternschatz eher als Kommunikationsplattform wahrgenommen werden, mit der sich füllenden Datenbank von Erfahrungen und Best Practice Beispielen werden immer mehr Schulen angesprochen. Vorgehen und Fortschritt: Wie ist der Lösungsansatz entstanden? Wir haben initial Interviews mit Lehrern, Eltern und Schülern durchgeführt. Bei Eltern und Lehrern hat sich schnell der beidseitig vorhandene Frust ("Würde mich gern engagieren" versus "Keiner engagiert sich") herauskristallisiert, während in Schülerinterviews insbesondere höherer Jahrgangsstufen erschreckend oft geantwortet wurde, dass sie sich nicht an Elternengagement erinnern können, sich dieses aber gewünscht hätten. Daraus entwickelte sich die Idee, genau diese Lücke zu schließen und engagierte Personen auf Schul- und Elternseite zusammenzubringen. Dieses soll dann auch für Schüler inspirierend sein, Unterstützung anzufragen. Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche? Nach der relativ zügigen Teambildung bis zum Montagmittag von 10 völlig vorher miteinander unbekannten Personen war der erste Punkt ein Meeting mit einem Coach für Design-Thinking-Methoden. Basierend auf diesem Meeting wurden 3 Interview-Templates für Eltern, Lehrer und Schüler erstellt und über verschiedene Kanäle (privates Umfeld, Teilnehmer des Hackathons) verteilt. Am Dienstag wurden die ersten Ergebnisse der Umfragen zusammengetragen, Kundenprofile für Eltern, Lehrer und Schüler erstellt und daraus die Value Maps angelegt . Zur Verdeutlichung der Idee wurden zusätzlich verschiedene User stories generiert, die als Basis für den späteren Wireframe Prototypen dienten. Es erfolgte ein Brainstorming zum Logo der Website und zu Gestaltungsmöglichkeiten des Pitch-Videos . Außerdem folgte die Erstellung des ersten Wireframe-Prototypen mit Hilfe der Marvelapp. Auch die Website wurde erstellt und es wurde begonnen diese mit Inhalt (Blogeinträge, Vorstellung der Idee) zu füllen. Beim abschließenden Sprint wurde in effektiver Aufgabenteilung das finale Design der Website, die Erstellung von Bewerbungstext und -video, die Erstellung der Webinhalte und der Prototyp der "Elternschatz"-App über das MarvelApp-Tool parallel durchgeführt. Es wurde auf keiner bestehenden Lösung aufgebaut. Prototyp: Wenn vorhanden: Wo finden wir Euren ersten Prototypen (Link)? www.elternschatz.de ist unsere Website. Dort befinden sich Infos, Erfahrungsberichte, die Downloadmöglichkeit der App (aktuell als Marvel-Prototyp) und vieles mehr. Schau einfach rein! **Wenn vorhanden: Wo finden wir den Code zu Eurer ersten Lösung (Link)? Alternativ: Wie könnte die kleinste nutzbare Version Eurer Lösung aussehen? Der Link zu der Prototypversion der App ist https://marvelapp.com/11jgefg4/screen/70172522 . Nächste Schritte: Wie testet ihr Eure Annahmen? Wir prüfen mit Pilotschulen (z.B. Frei-Day Schulen) verschiedener Schulformen und verschiedenen lokalen Gegebenheiten die Akzeptanz, die notwendige Kommunikationsstrategie zur Belebung, als auch die Benutzerfreundlichkeit der Applikation mit ausgewählten Nutzern. Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung? Programmierung und Testen der App Pilotschulen finden Website weiterentwickeln Werbung für Elternschatz über verschiedene Medien (Social Media, Vorträge vor Bundes- und Landeselternvertretungen, persönliche Gespräche mit Schulträger, Schulleitung und Lehrern) Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget)? personelle Ressourcen: App-Entwickler, Marketingexperte, Experte für Schulorganisation finanzielle Ressourcen: für professionelle Erstellung der App, Corporate Design (ggf. eingetragene Marke & Produktmuster), Marketing/Werbung Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team? Unbedingt ist das komplette Team an der Umsetzung interessiert! Schließlich möchten wir, dass auch unsere Kinder/Schüler bereits in naher Zukunft davon profitieren können! Antonia => Websitegestaltung, Ideengeberin Beate => Fragebögenerstellung und - Auswertung, App-Konzept, Ideengeberin Heiko => Youtube-Channel, Ideengeber Lara => fachlicher Input als Sozial- und Erlebnispädagogin Linda => Blogbeiträge, Ideengeberin Martina => Corporate Design, Gestaltung, Ideengeberin Marc => fachliche Unterstützung, Meinung und Ideen als Lehrer, Lehrernetzwerk Nicole => Gruppenmanagement, Ideengeberin Rita => Blogbeiträge, Ideengeberin Tobias => Initiator, Ideengeber, Kontakt zu "Schule im Aufbruch" und "Frei Day", Networking Built With marvell wordpress Try it out www.elternschatz.de marvelapp.com
Elternschatz
Mache Möglichkeiten transparent und hebe den Elternschatz für Schüler und Schulen!
['Lara Merz', 'Heiko Lampe', 'Linda Engfeldt', 'Beate Hager', 'M Engel', 'Martina Gruhn-Bilic', 'Nicole Gerling', 'Antonia Winkler', 'Tobias Feitkenhauer', 'Rita Brechtmann']
[]
['marvell', 'wordpress']
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https://devpost.com/software/team-pgu
Inspiration What it does How I built it Challenges I ran into Accomplishments that I'm proud of What I learned What's next for Team PGU Platzhalter
Team PGU
Platzhalter
['AraxTheCoder Krüger']
[]
[]
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10,212
https://devpost.com/software/lernstories-agil-lernen-hybrid-begleiten
Team Lernstories Cover Inspiration: Das Bedürfnis nach einer Kultur der Digitalität: Die Entwicklung hybriden Unterrichts mit direktem Praxisbezug. Anpassung und Vereinfachung mithilfe von Scrum Methoden aus dem agilen Projektmanagement. What it does: Entwicklung einer zukunftsfähigen Struktur mit agilen Elementen für Lernenden und Lehrkräfte, unter Berücksichtigung der Nutzung bewährter Instrumente für den Lernalltag. Durch agille Elemente und Rituale können Ressourcen für das Lernen genutzt werden, da die Organisation transparent und motivierend in einem Kanban-Board zusammengeführt wird. Sowohl Phasen individueller wie auch kollaborativer Arbeit können dadurch unterstützt werden, synchrone und asynchrone Kommunikationsbedürfnisse werden einfacher sichbar und nutzbar. How I built it Dailys Reviews Hausaufgaben, die jeder zum nächsten Termin liefert 2 tägliche Meeting slack Kommunikation Challenges I ran into Teambuilding (Tuckmans Teamphasen at his best) Team finden, Ideenkonsolidierung und Konkretisierung des Produkts Accomplishments that I'm proud of wie wir uns als Team gefunden und zusammengewachsen sind der große Mehrwert des interdisziplinären Teams wertvoller Austausch aufgrund der diverse Hintergründe und heterogenen Blickwinkel eine bemerkenswerte Produktivität im Erstellen unserer Inhalte: effizient, effektiv, enthusiastisch What I learned Bedürfnisse der Lernenden steht im Mittelpunkt das kann das Beste aus beiden Welten ziehen (Wirtschaft und Schule) Lernen kann unabhängig sein von Raum und Zeit ohne Verlust an Transparenz, Kontinuität und Lernerfolg What's next for Lernstories - agil lernen, hybrid begleiten wenn wir ausgewählt werden, entwickeln wir einen konkreten Anforderungskatalog für eine Kanban-Extension (z.B.: Open Source Lösung LMS, plug-in für moodle), die bundesweit für Schulen bereit gestellt werden kann. Built With agile german scrum Try it out scrumblr.ca
Lernstories - agil lernen, hybrid begleiten
Praxisorientierte Struktur für die Gestaltung hybrider Lehr- und Lernprozesse durch agile Arbeitsweisen und nutzerorientierte Tools
['Ariane Kreßner', 'Jan B', 'Team 07 Lernstories', 'Nelli Mai', 'janina-mraz']
[]
['agile', 'german', 'scrum']
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10,212
https://devpost.com/software/leitfaden-datenschutz-fur-schulen
Fehlerkultur = Lernkultur Problembeschreibung Vor zwei Wochen wurden an der Schule meines Sohnes alle Videokonferenzen kurzfristig verboten. Gerade hatten sich die Lehrer:innen und Schüler:innen dran gewöhnt. Hintergrund war: niemand hatte sich bis zu dem Zeitpunkt um das Thema Datenschutz gekümmert. Die Initiative eines Datenschützers - der nun hier auch mit an Bord ist - hat für eine dramatische Überreaktion gesorgt: eben zum kompletten Stopp. Beim #wirvsvirus-Hackathon hatte ich zusammen mit meinem Mann am Thema "virtuelle mündliche Verhandlungen für Gerichte" gearbeitet. Wir hatten uns überlegt, wie und mit welchen Tools Gerichte während des Lockdowns weiter Verhandlungen durchführen können. Aus diesem Projekt ist ein Leitfaden entstanden, den federführend der Richterbund zusammen mit Datenschutzexperten geschrieben hat. Teil des Leitfadens sind auch Checklisten und Formulare, die nun zur Durchführung von digitalen Verhandlungen genutzt werden können. Die Idee war nun, diesen Leitfaden für Schulen anzupassen, so das Schuldirektor:innen eine umsetzbare Handlungsanweisung erhalten Lösungsbeschreibung Wir wollten nun einen Leitfaden erstellen, der es Schulen ermöglicht, das Thema Datenschutz zu lösen und gleichzeitig die Erleichterungen die digitale Tools bieten zu nutzen. Mit diesem Thema haben wir uns übernommen. Nicht nur sind die Anforderungen rund um den Datenschutz vielfältig, die Auffassungen sind es auch und die bundeslandspezifischen Anforderungen machen das Problem noch deutlich komplexer. Vorgehen und Fortschritt Wir haben uns im Projektteam in unterschiedlichen Konstellationen in Videokonferenzen und via Slack verabredet. Natürlich lief der Hackathon parallel zur Arbeitswoche. Lehrer:innen hatten gar keine Zeit, die anderen Teilnehmer:innen waren neben der Arbeit und dem Hackathon auch mit Kindern und Familie gebunden. Die Dokumente haben wir kollaborativ via google docs erstellt, auch die Umfrage über die google forms. Datenschutztechnisch eventuell nicht die optimale Variante, aber - Risikoabwägung - schnell und in einem Team das über die gesamte Bundesrepublik und zeitlich verteilt arbeitet eine sehr gute und machbare Option. Herausforderungen Wir sind keine Lehrer:innen und benötigen deren Input und die Mitarbeit, damit unsere Arbeit tatsächlich auch genutzt werden kann. Die Rückmeldung der Lehrer:innen haben wir uns über eine Umfrage reingeholt. Leider wissen wir dadurch noch nicht genug über den eigentlichen Arbeitsprozess. Eine weitere Herausforderung: die Abstimmung über die eigentlichen Inhalte. Da wir zeitlich nicht alle gleichzeitig am Projekt gearbeitet haben, haben wir keine einheitliche Meinung zum Thema Datenschutz entwickeln können. Auch das wäre sicher eine zu große Herausforderung gewesen. :-) Ergebnisse Was wir geschafft haben: einen Einstieg in den Datenschutz mit einem Arbeitsstand https://docs.google.com/document/d/1gImYG4K6HXm084B96i3q6OYtFgb7eAM-kY5i9Z8zj5g/edit# eine Umfrage unter Lehrer:innen, die einen Einblick in die aktuelle Meinungslandschaft gestattet https://docs.google.com/presentation/d/13a3YQzMpQRMoSqJwpNJZFuFraGEaIAtXlU5Ib4i0wS0/edit?usp=sharing ein Dokument mit Forderungen für einen machbaren und darum dann auch effektiven Datenschutz https://docs.google.com/document/d/1Q5fbWVUX3o93gkZfP7GNKn-ufhM6a51zur6TsqoQkAQ/edit?usp=sharing Wie geht es weiter? Wir werden weiter an dem Thema arbeiten und zunächst eine Petition starten, die die datenschutzrechtliche Verfolgung von Lehrer:innen verurteilt und dazu aufruft, Datenschutz und Digitalisierung endlich als Chancen für unser Bildungssystem zu sehen und nicht mehr als Verhinderungsgründe! Darüber hinaus werden wir weiter an der Idee und der Umsetzung arbeiten, einen Leitfaden zu erstellen, der es Schulen ermöglicht, den Datenschutz und die notwendige Risikoabwägung zu treffen. Wie wir die Komplexitäten innerhalb der deutschen Bildungslandschaft meistern, werden wir erarbeiten.
Leitfaden Datenschutz für Schulen
Privacy by Design - Schulen schützen Daten
['Ingo Schubert', 'Patrick Upmann', 'Dario Brickart', 'Matthias Juergens', 'Grit M.', 'Alexandra Quiring-Tegeder']
[]
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https://devpost.com/software/lehrer-fortbildung-motivation-statt-frust
Wir entwerfen ein Konzept zur Unterstützung und Motivation für einen leichten Einstieg in digitales Arbeiten
Lehrer-Fortbildung: Motivation statt Frust
Wie kann ich LuL motivieren trotz großer Berührungsängst anzufangen, digital zu arbeiten?
['Friederike Wenisch', 'Heike Kuschel']
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https://devpost.com/software/virtuelles-cafe
VIDEO https://youtu.be/yoM7HSf6wPk Problembeschreibung Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden? Wir brauchen dringend qualitativ besseres hybrides/digitales Lernen individuell/ für die gesamte Schule Wir müssen niedrigschwellig anfangen, das vorhandene Wissen der Lehrkräfte stärken, sie in den Austausch bringen und damit die Kompetenz und Sicherheit aller zu stärken Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt? Unsicherheiten und sehr unterschiedliche Kompetenzen der Lehrkräfte im Umgang mit Unterricht auf Distanz mangelnder Austausch zwischen Lehrkräften unterschiedlicher digitaler Kompetenzen (insbesondere im virtuellen Raum), kein “Raum” dafür fehlende Kapazitäten, um Kurse zu belegen oder sich "reinzufuchsen“ Wer ist von dieser Problemstellung betroffen? Lehrkräfte , die in unterschiedlichem Maß mit digitalen Medien und dem Unterrichten auf Distanz vertraut sind Schüler*innen , die bei guter Qualität des Distanzlernens in der Lage wären, stärker zu partizipieren und sich zu verbessern (Bericht von einigen Eltern an der Dt. Schule Mailand (kurz DSM), die seit März 2020 den Unterricht vollständig remote machen) Eltern , die aktuell viel Aufwand beim Betreuen und Anleiten der Kinder haben Lösungsbeschreibung Was ist Euer Lösungsansatz? Ein Konzept , das es Lehrern ermöglicht, sich produktiv und angstfrei miteinander auszutauschen zu digitalem Lernen und hybridem Unterricht - um Unsicherheiten und Barrieren abzubauen, Neugier zu befriedigen und Enthusiasmus zu teilen. Durch kompakte, direkt umsetzbare Elemente, getragen in vertrauensvoller und lösungsorientierter Grundhaltung entsteht eine höhere Qualität des digitalen bzw. hybriden Lernens Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus? Viele deutsche Schulen haben bisher noch keinen echten Unterricht auf Distanz erprobt (zumindest tw. Abbildung des Stundenplans, Tests, etc.) Schulen können nach Aussagen von Lehrkräften ausreichend zeitliche Kapazitäten anbieten, um Austausch zu fördern und Coaches (intern oder extern) bereitzustellen keine einheitliche Bereitschaft & digitale Kompetenz bei Lehrkräften, Persona-Beschreibungen (Anlage) mit divergierenden Barrieren & Kompetenzen treffen nach Lehrer-Umfragen von uns zu Wer profitiert von der Lösung? Lehrkräfte, Schüler*innen, Eltern und die Schulentwicklung als solche Externe Moderatoren, Coaches und die Schulentwicklungsberater*innen Wer nutzt diese Lösung? Lehrkräfte, insb. diejenigen die eine Moderatoren- oder Coachingrolle einnehmen und das Konzept an ihrer eigenen Schule umsetzen Coaches, die die Einführung des Cooperation Cafe in den Schulen unterstützen Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? Unser Konzept basiert auf einer Idee, die schon als Pilotprojekt an der DSM durchgeführt wurde und sich als sehr hilfreich und niedrigschwellig erwies. Die Idee kann in deutschen Schulen mit der Starthilfe des Cooperation Café von Lehrer*innen selbständig und unkompliziert umgesetzt werden und schnell zu einer spürbaren Verbesserung führen. Was ist der langfristige Wert eurer Lösung? Der echte Austausch zwischen Lehrkräften wird gefördert und so dazu beigetragen, eine gute Teamkultur in den Schulen einzuführen Das Konzept unterstützt so dabei, offen über Probleme mit digitalem bzw. hybriden unterrichten anzusprechen, und voneinander und miteinander neue digitale Lösungen kennenzulernen Die Art des Konzeptes kann auch auf andere Situationen in Schulen übertragen werden Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit eurer Lösung? Umsetzbarkeit: sehr niedrigschwellig bei Interesse der Schulleitung. Mit den toolcards und dem Manual kann man sofort anfangen. Je nach vorhandener Teamkultur empfiehlt sich am Anfang der Einsatz eines internen oder externen Coaches Skalierbarkeit: hoch und auf alle Formen des Unterrichts und andere Themen ausweitbar. Wir erhoffen uns damit perspektivisch mehr Teamkultur in den Schulen Vorgehen und Fortschritt Wie ist der Lösungsansatz entstanden Ausgehend vom Pilotprojekt: Betrachtung der unterschiedlichen Charaktere und Kompetenzen von Lehrenden (bzgl. der digitalen Kenntnisse und Vorlieben) Napkin Definition verschiedener Persona “Lehrende” und Diskussion der Bedürfnisse (Wie gewinnen wir die verschiedenen Persona?) Überlegung, was für guten Austausch im Team an Voraussetzungen gegeben sein muss und wie Initiatoren des Cooperation Café es in ihrem System möglichst unkompliziert einführen können Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche? Team-Findung/Teamallianz/Rollenverteilung, Verfügbarkeitscheck, Aufbau Trello-Board; 5-Phasenmodell in Padlet diskutiert Entwicklung der Personas von Lehrkräften Hintergrundforschung (Google-Studie, Hintergründe guter Teamarbeit, wie erreichen wir die unterschiedlichen Personas) Konzept-Visualisierung mit Phasen auf Miro, Verprobung mit Lehrer*innen & Einarbeitung des Feedback, Beispiel-Toolcards entwickeln Abschlusspräsentation und Videoproduktion Wenn Ihr auf einer bestehenden Lösung aufgebaut habt: bitte beschreibt den Status am Anfang des Hackathons, so dass wir den Fortschritt während der Woche angemessen beurteilen können? MVP des virtuellen Cafés zum informellen Austauschs zwischen Lehrern (als Pilotprojekt getestet an der DSM) Weiterentwicklung in folgenden Schritten: klare Analyse der Lehrer*innen-Bedürfnisse & Barrieren, Entwicklung von konkreten Personas, Vereinfachung des Konzepts zur eigenen Anwendbarkeit ohne externe Coaches in Eigeninitiative, Entwicklung von nutzenorientiertem Namen, Tool-Cards etc. als Prototyp Prototyp Wo finden wir euren ersten Prototypen? Prototyp Bisher erstelltes Material und Hintergrundinformationen Manual und Konzept Cooperation Cafe- mit ausführlicher Anleitung für Coaches, Moderator*innen & Interessierte Lehrkräfte ToolCards für die Vorbereitung und Durchführung Look and Feel einer App Wo finden wir den Code zu eurer ersten Lösung? Kein Code vorhanden Wie könnte die kleinste nutzbare Version eurer Lösung aussehen? Wir haben die Lösung so aufgebaut, dass sie sehr einfach zu nutzen ist. Mit der Anleitung, den Toolcards und der Beschreibung kann der Austausch in Teams sofort starten. Nächste Schritte Wie testet Ihr Eure Annahmen? Cooperation Café an den zwei Schulen der im Hacktahon-Team beteiligten Lehrkräfte durchführen Feedback-Schleifen mit weiteren an der Schulentwicklung Beteiligten Drei weitere Pilotschulen zur Testung finden. (unterschiedlicher Ausrichtung) Der nächste Schritt der Umsetzung Drei weitere Pilotschulen zur Testung finden. (unterschiedlicher Ausrichtung)Toolcard-Set fertig entwickeln und digitalisieren (Arbeitshilfe für Coaches/ Moderator*innen) Weiteres Feedback: Vorstellung des Konzeptes an Schulen, Integration der gewonnenen Erfahrungen an Schulen, Coach-the-Coach-Programm aufsetzen Digitaler Transfer zu Website www.cooperationcafe.com und App (freie Domain) Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-how, Budget)? Grafik/Design zum Entwurf professionell gestalteter Layouts Toolcards (Know-how durch uns verfügbar) UX & Programmierer zur Entwicklung der App, Website Finanzierung der Begleitung diverser Pilotprojekte zur schrittweisen Verbesserung… Kontakt zu Kultusministerien / Schulentwicklungsorganisationen / Fortbildungsbereiche der Bezirksregierungen Budgetschätzung: ca. 15.000 - 20.000 €, Pro-Bono Unterstützung mit eingerechnet Seid Ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team? Nina Rieke: Konkrete Umsetzung, Produkt- und Markenstrategie, Coach-the-Coach-Unterstützung, iterative Verbesserung des Coaching-Konzeptes nrieke@gmail.com Felix Lehmann: Konkrete Umsetzung, Multiplikator schreibelehmann@gmail.com Natalie Grüber: Konkrete Umsetzung des Projektes, Multiplikatorin, regionale Ansprache von Schulen und Bezirksregierung grueber@bkwitten.de Claudia Weiss: Konkrete Umsetzung des Projektes, Coach-the-Coach-Unterstützung, iterative Verbesserung des Coaching-Konzeptes Claudia.weiss@gmx.com Daniela Braun: Weitere Unterstützung im Webdesign daniela.henrike@gmx.de
Cooperation Café
Ein Konzept, das es Lehrern ermöglicht, sich produktiv und angstfrei untereinander auszutauschen zu digitalem Lernen und hybridem Unterricht - um Unsicherheiten und Barrieren abzubauen.
['Claudia Weiss', 'nina rieke', 'Natalie Grüber', 'schreibeLehmann']
[]
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https://devpost.com/software/faktormenschanschule_bundesweitbereit
Logo (klein) Logo (groß) Faktor Mensch an Schule - Entwurf Mindmap Übersicht möglicher Bereiche Kooperationspartner*innen Faktor Mensch an Schule - Deine bundesweite Plattform für persönliche Entwicklung und ein neues Miteinander Zentrale Ansprechpartnerin: Katja Glasmachers, info@glasmachers-training.de PROBLEMBESCHREIBUNG: · Warum haben wir uns für diese Herausforderung entschieden? Starke Erwachsene für starke Kinder Wir glauben daran, dass der Schlüssel zu guter Schule starke, gesunde, souveräne, herzoffene Erwachsene sind, die als Vorbilder und Ansprechpartner*innen für Lernen und persönliche Entwicklung an Schule und darüber hinaus dienen. Miteinander statt gegeneinander oder allein Zudem sind wir überzeugt, dass die Zeit der Einzelanstrengung und des Konkurrenzdenkens vorbei sind. Es geht darum neue Wege der wertschätzenden gegenseitigen Unterstützung, der Fortbildung, der persönlichen Entwicklung und der Zusammenarbeit zu entwerfen sowie zu gehen – im digitalen und im analogen Raum. Einfluss der Lehrperson, Beziehungen & Persönlichkeitsentwicklung Persönlichkeitsentwicklung ist im Kontext Schule ein bislang extrem vernachlässigter Bereich. Und das obwohl zahlreiche Studien darauf hinweisen, dass die Lehrer*innenpersönlichkeit deutlich mehr Einfluss auf die Leistungen der SuS hat als z.B. die Fachkompetenz der Lehrkräfte. (Hattie, John, 2013)So wirkt sich beispielsweise laut Hattie die Beziehung zwischen Lehrperson und SuS stark auf die Lernleistungen der Lernenden aus (d = 0,72). Dafür benötigen die Menschen an Schule Beziehungskompetenzen, Kompetenz der Selbstreflektion, die Fähigkeiten zu wertschätzendem Feedback, Perspektivwechsel, Kommunikation und vieles mehr. Klarheit der Lehrperson, Feedback und Lehrer*innen-Schüler*innen-Beziehung finden sich in den Top 10 der bislang 252 Einflussgrößen, die Hattie erarbeitet hat. Im Bereich der Lehrer*innenfortbildung bildet sich das bislang leider jedoch nicht ab. Aktuell in der Corona-Krise wird sichtbar, dass dort wo stabile starke Beziehungen vorhanden sind, Menschen mit den an sie gestellten Herausforderungen besser mit Krisen umgehen können. Aus diesen Gründen haben wir uns entschieden, die Erwachsenen an Schule in den Fokus unseres Projekts zu stellen. · Was ist aus unserer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt? Wir sehen folgende Problemfelder: Fehlerkultur und Umgang mit (negativen) Gefühlen Es gibt nur wenige geschützte Räume für diese Zielgruppe, in denen man sich mit seiner Verletzlichkeit, Fehlbarkeit und Menschlichkeit zeigen kann, um sich diesen zu widmen und wohlwollende Unterstützung zu erfahren. Konkurrenz, Rotstift und die Angst vor Fehlern ist meist noch vorherrschend. Die Haltung, dass aus Fehlern gelernt werden kann, wird häufig propagiert, jedoch noch viel zu wenig gelebt. Angst und Scham, bestimmte Dinge nicht zu wissen oder nicht zu können, hemmen an vielen Schulen die Entwicklung von Schule und Unterricht. “Verbrennen” Die Anforderungen an die Menschen an Schule steigen. Überforderung und Stress gehören zur Tagesordnung. Es wird meist nur noch auf Erlasse, Vorgaben oder Gesetzgebungen re-agiert (z.B. Inklusion, Integration, Digitalisierung), statt zu agieren. Ständig brennt es und in Hektik müssen viele Feuer gleichzeitig gelöscht werden. Viele Erwachsene im Kontext Schule verbrennen in dieser Situation, brennen aus oder gehen in die innere Kündigung. Es gibt kaum Räume, in denen darüber gesprochen wird, aus Angst vor Verurteilung oder Scham, es nicht hinzukriegen. Nicht umsonst wird der Lehrerberuf als einer der beanspruchendsten Berufe gewertet, gilt teilweise sogar als Gesundheitsrisiko an sich (Schaarschmidt, 2007). Dies betrifft nicht nur Lehrer*innen, sondern auch viele andere Professionen an Schule wie Sozialpädagogen*innen, pädagogische Fachkräfte, Schulpsycholog*innen, Schulbegleiter*innen, Inklusionshelfer*innen, etc. Nicht umsonst liegen die Prävalenzen für Burnout - dem Erschöpfungszustand des “ Ausgebranntseins” - je nach Kriterien zwischen 20 und 30 Prozent (Linde, 2016; Zimmermann, 2016). Einzelkämpfertum Statt voneinander zu lernen und miteinander zu wachsen, kämpft jede/r für sich. Dabei ist kollegiale Unterstützung ein großer Schutzfaktor bei beruflichen Belastungen (Schaarschmidt, 2004), welcher aktuell noch zu wenig beachtet wird. Bauer und Kopka (1996) stellen klar, dass ohne Kooperation keine Professionalisierung der Lehrer*innenarbeit möglich ist. Durch fehlende kollegiale Zusammenarbeit wird die emotionale Stabilität und Berufszufriedenheit von Lehrer*innen gefährdet, wodurch deren pädagogische Handlungskompetenz verringert wird. Der positive Synergieeffekt durch Kooperation zwischen allen Menschen im Kontext Schule - insbesondere auch zwischen den verschiedenen Professionen - bleibt aus, worunter die Qualität des Lernens, aber auch die Menschlichkeit an Schule leidet. Fehlende Fortbildungs- und Begegnungsangebote Zudem gibt es ein oft unübersichtliches länderspezifisches, professionsspezifisches, schulspezifisches Angebot an Fortbildungen. Themen wie Resilienz, mentale Ressourcenaktivierung und inneres Wachstum für die Menschen, die am Bildungsprozess beteiligt sind, nimmt dabei wenn überhaupt nur einen sehr geringen Prozentsatz ein. Es gibt Fortbildungsangebote und es gibt ein vielfältiges Angebot im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung. Die Persönlichkeitsentwicklung findet jedoch weitestgehend außerhalb des allgemeinen Fortbildungsangebots der Länder statt und die Qualität der Angebote ist nicht auf den ersten Blick ersichtlich. Einheitliche Zertifizierungen und Orientierungshilfen fehlen. # · Wer ist von dieser Problemstellung betroffen? Direkt betroffen sind alle Menschen, die im Kontext Schule und Bildung arbeiten. Dies schließt neben der großen Berufsgruppe der über 750.000 Lehrer*innen alle ein, die multiprofessionell an Schule mitarbeiten und nach Lösungen suchen. Zudem hat, wie bereits oben angeführt, die Lehrperson großen Einfluss auf den Lernerfolg der Schüler*innen. Entsprechend sind auch diese von den aufgeführten Problemen betroffen. Ausgebrannte, isolierte Erwachsene sind wenig beziehungsfähig, können kaum durch Vorbildfunktion inspirieren und neben den tatsächlichen Unterrichtsleistungen leidet auch die Persönlichkeitsentwicklung. Die Fähigkeit, neuen Herausforderungen im persönlichen wie gesellschaftlichen Kontext mit Kreativität, Wissen und im Miteinander zu begegnen, wird nicht ausgebildet, stattdessen wachsen neue ausgebrannte, isolierte Erwachsene heran. Dieser Aspekt wirkt sich wiederum auf unsere Gesellschaft aus. Erwachsene im Kontext Schule prägen die Generation von morgen und damit die Zukunft unserer Gesellschaft. LÖSUNGSBESCHREIBUNG: · Was ist unser Lösungsansatz? Wir begreifen die Digitalisierung als Chance, die Herausforderungen von morgen anzugehen! Faktor Mensch an Schule - Die bundesweite Plattform für persönliche Entwicklung und ein neues Miteinander bietet die Möglichkeit, Vernetzung und die individuelle Stärkung der eigenen Ressourcen selbst zu gestalten. Dabei soll vorhandenes Wissen sichtbar und nutzbar gemacht werden, wir wollen nicht in Konkurrenz zu bestehenden Projekten, sondern vielmehr in Co-Kreation treten. Die Möglichkeit zur Vernetzung und eines wertschätzenden Miteinanders ohne Konkurrenzdruck wird geboten, Probleme dürfen benannt werden und müssen nicht allein bewältigt werden. Die Vielfalt an Menschen, Professionen, Zugängen kann gebündelt und genutzt werden, sodass sich ein Raum öffnet, in dem innovative, bunte Lösungen entstehen können. Das Angebot umfasst unterschiedliche Themenfelder (vgl. auch Anlage 5): Informieren & Wissen, z.B. Fachartikel, Literatur, Online-Vorträge, etc. Inspirieren, z.B. Blogs, Podcasts, Social Media, etc. Unterstützung, z.B. supervision, Coaching, Ansprechkontakt in Krisen, Beratungsangebote, etc. Vernetzung & Zusammenarbeit, z.B. Tandemprogramme, Regionalgruppen, gemeinsame Projekte, Chats, etc. Lernen & Entwicklung, z.B. Seminare, Kongresse, Vorträge, Workshops, Trainings, etc. Alleinstellungsmerkmale: bundesweit unabhängig orts- und zeitunabhängig niedrigschwellig bedarfsorientiert Vernetzung - miteinander, voneinander, aneinander lernen Möglichkeit für gemeinsame Projekte Vielfalt an Zugängen in den Angeboten Ganzheitlich – Mensch im Fokus multiprofessionell und interdisziplinär aufgestellt (statt schul-, bundesland-, professionsspezifisch) kostenfreie und kostenpflichtige Angebote Qualität & ggf. Zertifizierung der Angebote kurzfristige Hilfen, akute neutrale Unterstützung Orientierung im Fortbildungsdschungel (Leuchtturm) Ein weiteres langfristiges Ziel des Projekts und entscheidender Mehrwert ist die Kooperation der Plattform mit bereits existierenden Bildungsinstitutionen ALLER Bundesländer sowie mit qualifizierten Partner*innen in der Wissenschaft, Wirtschaft sowie der Politik auf Bundes- und Länderebene (vgl. auch Anhang 2). Wir gehen von folgenden Annahmen bei unserem Lösungsansatz aus: Wir gehen davon aus, dass die Erwachsenen an Schule, die wichtigsten Einflussfaktoren auf Lernen und gute Schule sind. Stärken wir also die Erwachsenen, wirkt sich dies positiv auf die individuelle Entwicklung und den Lernerfolg der SuS aus. Denn “die Gesundheit der Lehrkräfte wirkt sich auf die Unterrichtsqualität und damit auf den Lernerfolg der SuS aus. Insbesondere bei „ausgebrannten“ Lehrkräften ist die Qualität des Unterrichts vermindert.” (Ärzteblatt.de: Lehrergesundheit. URL: https://www.aerzteblatt.de/archiv/170601/Lehrergesundheit , aufgerufen am 12.06.2020.) Wir haben zudem bereits eine Umfrage gestartet, in der wir gefragt haben, ob Menschen an Schule eine Plattform wie unsere helfen würde. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass mehr als dreiviertel der Befragten an einer solchen Plattform interessiert wären (vlg., Anhang 1). Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung? In direkter Form profitieren alle Erwachsenen im Kontext Schule von unserer Plattform, in der sie Wissen, Inspiration, Unterstützung, Vernetzung und die Möglichkeit zu Lernen und Entwicklung erhalten. Dabei sprechen wir bewusst die verschiedenen im Kontext Schule beteiligten Professionen an und fördern den Austausch auch über Schulformen und Bundesländer hinweg. Auch wenn unsere Plattform sich an Erwachsene als Nutzer*innen richtet, profitieren in hohem Maße die Schüler*innen, die starke, herzoffene Menschen als Gegenüber erfahren. Eine wertschätzende Beziehung wirkt sich förderlich auf den Lernerfolg aus (Kemna, 2012), durch Modelllernen wirkt der Vorbildcharakter der Erwachsenen auch auf die Entwicklung der Schüler*innenpersönlichkeit. Neben dem Lernerfolg an Schulen wird so auch die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen zu eigenverantwortlichen, selbst-bewussten und empathischen Erwachsenen gefördert. Langfristig profitiert von gestärkten, vernetzten Erwachsenen im Kontext Schule unsere gesamte Gesellschaft, die von den Erwachsenen von morgen gestaltet wird. Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? Die Probleme, die wir mit unserer Lösung ansprechen wollen, sind per se nicht neu. Die aktuelle Situation einer Pandemie richtet jedoch wie ein Scheinwerfer den Fokus auf die wenig vorhandene Vernetzung und den mangelnden Austausch, auf Erwachsene im Kontext Schule, die teils wenig Ressourcen und Bewältigungsstrategien für neue Hürden mitbringen sowie auf Defizite in der Digitalisierung. In den letzten Wochen wurde immer wieder deutlich, dass wir alle vor ähnlichen Herausforderungen stehen, diesen teilweise zeitversetzt begegnen und der einzig sinnvolle Weg, ein gemeinsamer ist. Nur gemeinsam können funktionierende Lösungen entwickelt werden, Erfahrungen geteilt und so aufeinander aufgebaut werden, statt isoliert den gleichen Fehler zu wiederholen. Mit unserer Plattform bieten wir genau dies: Über Professionen, Schularten und Bundesländergrenzen hinweg entsteht Austausch und geballtes “Schwarmwissen”. Neben der fehlenden Vernetzung zum Informationsaustausch wurde jedoch durch Covid19 auch sichtbar, wie isoliert und wenig unterstützt sich viele Erwachsene im Kontext Schule fühlen. Den komplexen Anforderungen einer sich ständig verändernden (Arbeits–)Welt können insbesondere Menschen begegnen, die in ihrer Kraft stehen, sich selbst Unterstützung holen und dadurch mit neuem Rückenwind wieder selbst unterstützen können. Diese Anlaufstelle mit fundierten, multiprofessionellen Unterstützungsangeboten findet sich in Faktor Mensch an Schule. Gerade in Krisensituationen, wie aktuell in Zeiten von Corona, brauchen wir Menschen, die in Führung gehen und dabei unerschrocken und empathisch den Weg ebnen. Die SuS brauchen Erwachsene, die ihnen vorleben, wie man in Zeiten von Veränderung ohne Angst agiert und mit neuen unbekannten Situationen umgehen kann. Mit unserer Onlineplattform Faktor Mensch an Schule verändern wir die Schule von morgen und finden durch ein bundesweites Netzwerk gemeinsam Lösungen für erwachsene Einzelpersonen und Gruppen, um gestärkt den Herausforderungen begegnen zu können. Krisen können nur gemeinsam bestritten werden. Dies gilt auch über den Bereich Schule hinaus. Daher bietet unsere Plattform einen bundesweiten Anlaufpunkt für Bildungspartner, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik sowie weitere Interessensvertreter*innen. Was ist der langfristige Wert unserer Lösung? Eine solche Plattform stellt einen langfristigen großen Mehrwert dar, weil Herausforderungen des Berufsalltags nun bundesweit in Co-Kreation mit einem multiprofessionell und interdisziplinär aufgestellten Team (statt schul-, bundesland-, professionsspezifisch) gelöst werden können. Durch die Vielfalt unserer Angebote schaffen wir es, Menschen dort abzuholen, wo sie gerade stehen und zeigen Unterstützungs- und Entwicklungsmöglichkeiten auf. Dabei stellt eine Plattform per se bereits einen langfristigen Wert dar: Als lebendiges, stetig wachsendes und sich entwickelndes Medium kann unsere Plattform verschiedene Lern- und Lebensphasen begleiten und als sich veränderndes Angebot den schnell wechselnden Herausforderungen unserer modernen Welt. Wir unterscheiden uns von einmaligen Workshops, die im Moment wirken, aber leider am Praxistransfer häufig scheitern, indem wir kontinuierliche Entwicklungsprozesse initiieren und begleiten (Nachhaltigkeit). Wir bieten verschiedene Zugänge und denken die Vielfalt der Bedürfnisse, Ressourcen und Möglichkeiten mit. Statt jedem Menschen isoliert zu begegnen, möchten wir die Synergieeffekte nutzen, zu Kooperation und Miteinander einladen und die vielfältigen, bereits vorhandenen Mittel und Kompetenzen nutzbar machen. Wie bewerten wir die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit unserer Lösung? Minimal-Lösung Die Onlineplattform (Homepage entstanden im Hackathon) - www.faktormenschanschule.de unter Mitwirkung von Ehrenamtlichen stellt die kleinste nutzbare Variante unserer Lösungsvision dar. Diese Website bietet auf der bereits gesicherten Domain Coaching-Angebote, ein Forum, einen Blog-Bereich, ein Inspirationstool und einen Podcast. Premium-Lösung Als Premium-Lösung betrachten wir eine Website mit vielfältigen Angeboten, die ständig aktualisiert und professionell nachhaltig unter Federführung einer. Trägergesellschaft betreut wird und bundesweite Zertifizierungen (Anlage 3) durchführt. Ziel ist ein stabiles nachhaltiges unabhängiges Netzwerk zwischen Schule, Bildung, Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft und Politik . VORGEHEN UND FORTSCHRITT Der Lösungsansatz ist folgendermaßen entstanden: Wir starteten am ersten Tag des Hackathons zunächst bei NULL: kein Thema, kein Team, keine Strukturen! Keiner im Team kannte sich vor dem Hackathon. Wir entwarfen diese Lösung in einem cokreativen Prozess auf Basis unser aller Kompetenz, Professionalität und Erfahrung. Wir haben nach einer kurzen Vorstellungsrunde in der Zoom-Konferenz, die auf der Plattform Slack im Themenfeld 9 angeboten wurde, gesehen, dass wir aus persönlicher und professioneller Erfahrung heraus denselben Bedarf sehen Persönlichkeitsentwicklung und inneres Wachstum im Bildungssektor zu verankern. Es wurde schnell klar, dass wir ein Produkt schaffen wollen, das einen weitreichenden Mehrwert für Menschen liefert und zur psychosozialen Gesunderhaltung der Menschen im Bildungssystem dient. Wir waren uns einig, dass gerade wenn eine bundesweite Vernetzung stattfinden soll, diese nur digital gelingen kann. Aufgrund dieses Erfahrungshorizontes fiel die Entscheidung, dass eine Plattform, die all dies unterstützt unser Projekt sein soll. Am Ende sicherten wir uns die Domain www.faktormenschanschule.de ! Die wichtigsten Meilensteine in unserer Zusammenarbeit waren folgende: Zoom-Meetings Entscheidungsfindung Wir denken groß, nachhaltig, langfristig. Haltung von Co-Kreation/gemeinsame Haltung Zusammenarbeit in unterschiedlichen Gruppen Blickrichtung „Fokus Mensch“ Unser Prozess ist exemplarisch für das, was wir wollen Umfrageergebnisse Konstruktive Zusammenarbeit Wir leben bereits selber unsere Vision Domain gesichert für die Umsetzung unserer Vision PROTOTYP Der erste Prototypen (Link): Die Domain www.faktormenschanschule.de ist bereits gesichert und verfügbar. Ein vorläufiger Plan zum Aufbau dieser Website hängt diesem Schreiben an. Erste Inhalte sind bereits eingefügt. Auch konnte bereits ein Logo in Co-Kreation in der Hackathon-Woche für die Plattform Faktor Mensch an Schule entwickelt werden (Image gallery). Logoidee: Sandra Stubbra-Schlütken Logogestaltung: Carolin Teupen Ein erstes Netzwerk konnte bereits während des Hackathons sowohl mit Hackathon-Teilnehmer*innen als auch bereits mit weiteren Partner*innen gebildet werden (vgl. Anhang 2 - Kooperationsnetzwerk.) Ein laufender weiterer Netzwerkauf und -ausbau wird stattfinden. Social Media Präsenz Die Social.Media-Kanäle wurden eingerichtet und sind hier zu finden: Instagram: faktormenschanschule Emailadresse: faktormenschanschule@web.de (vorübergehend) Website: http://www.faktormenschanschule.de/ Twitter: FaktorMenschaS Facebook (in Arbeit) NÄCHSTE SCHRITTE Testung der Annahmen: Wir haben bereits unsere Annahmen in unseren Netzwerken getestet. Dazu starteten wir eine Online-Befragung auf unseren Social Media Accounts. Die Ergebnisse befinden sich im Anhang. Wir werden in den nächsten Wochen für die Umsetzung unserer Vision und um das Produkt noch besser auf die Bedürfnisse unserer Zielgruppe zuzuschneiden noch stärker Bedarfe ermitteln und die Ergebnisse für die Weiterarbeit nutzen. Aus der Expertise unserer Gruppe heraus (beruflicher/professioneller Hintergrund) sind viele Annahmen bereits gesichert. Wir stützen uns auf Studienergebnisse und beziehen aktuelle interdisziplinäre Forschungen mit ein. Hierbei können wir auf die Ressourcen (Wissen, Kontakte) der Gruppe zurückgreifen. Nächster Schritt in Richtung Umsetzung: Der nächste Schritt wäre die Kontaktierung digitalen Fachpersonals (Web-Designer*innen/IT-Expert*innen), die uns einen Kostenvoranschlag machen und uns beraten, was möglich ist. Was wir für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget) brauchen: Gesellschaft/Leitung/Organisation BWLer*innen (Kostenvoranschlag und Budget-Erstellung) Rechtsberatung (z.B. Anmeldung, Eintragung ins Register, Gesellschafts/GmbH-Gründung?) Leadership/Unternehmensführung/Organisation (Klare Rollenverteilung) Projektmanagement Marketing Entwicklung von Meilensteinen Controlling Projektfortschritt Projektevaluation Kontakte/Erfahrungsaustausch mit anderen erfolgreichen Plattformbetreibern im Bildungsbereich Web-Aufbau/Betreuung Web-Designer*innen (Gestaltung der Website und Besprechung konkreter Umsetzung) IT-Expert*innen (Ggf. App-Entwicklung) Inhalte Vernetzung/Kursangebote Ausbau Kooperationsbeziehungen (Schulen, Anbieter, Wirtschaft, Verbände, Akademien, Politik...) Bildungsangebote erstellen Bildungsangebote vernetzen Zertifizierungsmodell ausarbeiten und mit Interessensvertreter*innen bundesweit abstimmen Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team? Wir sind an einer Umsetzung extrem interessiert. Aus dem Netzwerk in Anlage 2 ergeben sich bereits auch in der kurzen Zeit von 5 Tagen viele Interessensbekundungen - sowohl für die Minimale als auch für die Premium-Lösung. Für folgende Rollen haben wir uns auf folgende Zuständigkeiten committed. Management/Organisation: Prof. Dr. Barbara Kreis-Engelhardt, Katja Glasmachers, Mady Jannakakidis, (Verena Helsberg) Website: Carolin Teupen Social Media Marketing: Teresa Kaudewitz, (Verena Helsberg ) Instagram (@faktormenschanschule): Sandra Stubbra-Schlütken Facebook (FaktorMenschanSchule):Sandra Stubbra-Schlütken Twitter ( https://twitter.com/FaktorMenschaS): Carolin Teupen Projekt-e-mailadresse vorübergehend angelegt, noch nicht regelmäßig in Nutzung ( faktormenschanschule@web.de ) Podcast: Sandra Stubbra-Schlütken, Ann-Marie Backmann, Katja Glasmachers, Teresa Kaudewitz Öffentlichkeitsarbeit: Barbara Kreis-Engelhardt, Mady Jannakakidis Zertifizierung: Barbara Kreis-Engelhardt Inhalte: Barbara Kreis-Engelhardt, Anja, Sandra, Katja Glasmachers, Mady Jannakakidis, Ann-Marie, Tabea Faller, Teresa Kaudewitz, uvm. Qualitätssicherung, Controlling, Evaluation: N.N. IT-Entwicklung & IT-Support: N.N. Projektmanagement: Barbara Kreis-Engelhardt, Anja Färber Finanzierung & Fördermittelakquise: Barbara Kreis-Engelhardt, Anja Färber, Eva Zepp Kooperationen & Netzwerke: Barbara Kreis-Engelhardt Zentrale Ansprechpartnerin: Katja Glasmachers, info@glasmachers-training.de In Anlage 6 finden Sie die Projektmitglieder zur Weiterarbeit mit Namen und Profession für einen nachhaltigen Projekterfolg! Übersicht des Anhangs: Anhang 1: Umfrage-Ergebnisse zur Notwendigkeit einer bundesweiten Plattform Anhang 2: Netzwerk-Aufbau Anhang 3: Erster Entwurf für eine bundesweiten Kompetenz-Zertifizierung Anhang 4: Erster Entwurf: Beispiel Kursangebote für beteiligte Menschen am Bildungsprozess im Bereich Persönlichkeitsentwicklung Anlage 5: Themenfelder der Plattform Anlage 6: Übersicht der Projektmitglieder: Faktor Mensch an Schule Leider ist die Formatierung in diesem Format teilweise verloren gegangen. Ein übersichtliche, leserfreundliche Darstellung findet ihr im PDF-Format im Anhang. :-) Built With german Try it out www.faktormenschanschule.de
faktormenschanschule_bundesweitbereit
Entwicklung einer bundesweiten Onlineplattform für Persönlichkeitsentwicklung und ein neues Miteinander für Erwachsene an Schule
['Laura Sander', 'Verena Helsberg', 'Schatzkiste Religion', 'Frau T Punkt', 'Michaela Klein', 'Ann-Marie Backmann', 'Matthias Juergens', 'Larissa Kleinschrodt', 'Katja Glasmachers', 'Teresa Daniela', 'Anja Färber', 'Mady Jannakakidis', 'Lenka Mildner', 'Tabea Faller']
[]
['german']
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10,212
https://devpost.com/software/hybride-szenarien-in-o365
Sketchnote des Funktionsumfanges Mockup App Problembeschreibung Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden? Weil O365 gegeben ist in unserem Kontext und wir die Möglichkeiten nutzen möchten, die es bietet, Lehrer*innen bestmöglich zu entlasten. Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt? Expertise verfügbar und auffindbar zu machen Gleichgesinnte ausfindig machen, bspw. zur Durchführung fächerübergreifender Projekte Wer ist von dieser Problemstellung betroffen? In erster Linie Lehrer*innen, in der erweiterten Version auch Schüler*innen und Eltern Lösungsbeschreibung: Was ist Euer Lösungsansatz? In einem ersten Schritt das Lehrer*innenleben leichter machen, indem wir schulinterne Vernetzung mit Kolleg*innen-Experten über eine Online-Plattform erleichtern und Probleme mit Lösungen in Verbindung bringen. Darauf aufbauend sollen dann die Schüler*innen und Eltern in die Plattform eingebettet werden. Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus? Alle im Schulbetrieb beteiligten sind aktuell stark be- bzw. sogar überlastet. Problematisch ist hierbei, dass das gesuchte Know-How oft schwer zu finden ist. Vorhandenes Wissen und Expertise wird jedoch per se als (mit-)teilbar empfunden und eine grundsätzlich vorhandene Hilfsbereitschaft wird angenommen. Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung? Zunächst Lehrer*innen, nach Skalierung gesamte Schulgemeinschaft (Schüler*innen, Kolleg*innen, Eltern, Verwaltung, Haustechnik...) Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? Sie verbessert nachhaltig die Vernetzung und das Wissensmanagement aller Beteiligten. Entlastet hierdurch alle, fördert Zusammenarbeit im Kollegium, Ermöglicht besseres interdisziplinäres Lehren und Lernen und Erleichtert die Orientierung in Organisationen Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung? Wissen wird verfügbar und greifbar, dauerhaft und nachhaltig. (Selb-)Ständige Aktualisierung. Lehrperson mit Fragestellung findet mittels App eine Lehrperson im eigenen Kollegium, die sich zuvor als Experte für dieses Aufgabenfeld registriert hat. Später identische Vorgehensweise in den weiteren Zielgruppen. Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung? Sehr gut ;-) Da der Personenkreis beständig erweitert werden kann, von enger Zielgruppe (Lehrer*innen) übertragbar auf alle Beteiligten der Schulgemeinschaft und Nachbarschulen, erweitert sich auch der Anwenderkreis und damit der Expertenfundus. Außerdem ist eine Anbindung über MS O365 hinaus an weitere Lern-Management-Systeme wünschenswert und machbar, bspw. Google Classroom, Mebis, itsLearning etc. Vorgehen und Fortschritt: Wie ist der Lösungsansatz entstanden? Von allgemeiner Problemsituation (aktuell) wurde fokussiert auf den Bereich der Zusammenarbeit. Ausgangsfrage: Wie könnten wir es schaffen, dass Lehrer*innen entlastet werden und gemeinsam an den Herausforderungen der neuen Unterrichts- und Organisationsformen wachsen, um die Wirksamkeit und Effizienz neuer Wege zu erkennen und zu nutzen? Erster Lösungsansatz: Mehr Austausch zwischen Lehrer*innen, um Kräfte zu bündeln! Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche? Verbindung mit unserem Coach ;-) Design Thinking als Methode zu implementieren Zielkonkretisierung und Ideenfindung => App Wenn Ihr auf einer bestehenden Lösung aufgebaut habt: bitte beschreibt den Status am Anfang des Hackathons, so dass wir den Fortschritt während der Woche angemessen beurteilen können. Prototyp: Wie könnte die kleinste nutzbare Version Eurer Lösung aussehen? MS Teams Kanal, bei dem sich jedes Mitglied der Zielgruppe registrieren kann mit Angabe der verfügbaren Expertisen / Kenntnissen. Ausschreibung von Projektideen Indexierung des verfügbaren Wissens Nächste Schritte: Vorstellen der Idee im Kollegium Testen des Prototypen und evaluieren der Wirksamkeit und Akzeptanz Feedback einholen Anpassen Wie testet ihr Eure Annahmen? Test der "kleinsten Version" in den Fachschaften Naturwissenschaft und Geschichte am Carl-Bosch-Gymnasium Ludwigshafen. Weiterer Test an Justus-von-Liebig-Schule für Biotechnologie, Pflege, Hauswirtschaft, Ernährung und Erziehung im Berufsschulzentrum Waldshut Zweiter Testzweig: Mit Einladungslink offen für alle interessierten Kolleg*innen Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung? Konzept erstellen mit Entwicklerteam Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget)? Kontakt zu Entwicklerteam, multiprofessionell, Medienpädagog*innen, Programmierer*innen, Projektmanager*innen, Produkt-, Grafik-, und Experiencedesigner*innen Budget: € 50000,- Built With android ios linux o365 windows-10
Experten-Finder
Der Experten-Finder ist eine App, um Lehrer*innen mit unterschiedlicher Expertise zu vernetzen, sodass das gesamte Kollegium von vorhandenen Wissens- und Erfahrungsschätzen einfach profitieren kann.
['Caroline Fischer', 'Kerstin Bertram', 'Tim Pösel', 'Luisa Lobmann', 'Olga Hengge', 'Helmut Heidinger', 'Constanze Lotter', 'Patrik Fischer']
[]
['android', 'ios', 'linux', 'o365', 'windows-10']
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https://devpost.com/software/lehrerfortbildung-mittels-gamification
Problembeschreibung Gemeinsam haben wir im Team festgestellt, dass wir alle vor ähnlichen Hürden stehen. Man arbeitet intensiv an einem Medienbildungskonzept und möchte die Kolleginnen und Kollegen an Bord holen, man bietet Mini-Fortbildungen an, kurze Bootsausflüge, die mit wenig (Zeit-)Aufwand zu einem großartigen Erlebnis werden können - leider erhält man nur wenige Rückmeldungen. Der Datenschutz als Generalausrede, der hohe Zeitaufwand im Schuljahr, die vielen privaten Termine, die unglücklich terminierte Fortbildungsveranstaltung... Nur wenige Kolleginnen und Kollegen greifen nach den Tickets für eine spannende Reise mit vielen Abenteuern, die das Leben aufregender und lebenswerter machen, wenngleich sie auch spannend und zeit- bzw. kräfteraubend sein können. Aber das, was einmal an Zeit in eine solche Reise investiert wird, zahlt sich sowohl im Alltag als auch im Beruf vielfach wieder aus! Ausgehend von dieser Hürde versuchen wir, eine Lösung für das erste Problemfeld, die fehlende Motivation, zu entwickeln. Viele Kolleginnen und Kollegen freuen sich auf den Berufseinstieg nach einer langen und anstrengenden Ausbildung. Man ist motiviert und möchte all das, was man sich angeeignet hat, schnell umsetzten. Veränderungen werden allerdings immer mit dem gesamten Kollegium getroffen. Diese Tatsache erschwert einen Fortschritt in Richtung Digitalisierung sehr, da die verschiedenen Kollegien sehr heterogen sind und jeder verschiedenen Themenfeldern mehr oder weniger aufgeschlossen gegenübersteht. Ein großes Problem, welches überwunden werden muss, ist die Angst, beim Arbeiten mit digitalen Medien etwas falsch zu machen oder am Handling des Mediums selbst zu scheitern. Zu oft hört man aus dem Kollegium „Ich bin zu alt dafür, außerdem haben wir noch unser Schulbuch.” oder „Die Technik funktioniert doch sowieso nie.“. Einige fühlen sich von anderen abgehängt und trauen sich deshalb digitales Arbeiten gar nicht erst zu. Außerdem habe man sich schließlich auch schon sehr viel Material erarbeitet und gesammelt und es wäre schließlich schade und zeitaufwendig, sich nochmals neu in ein Themenfeld einzuarbeiten, wo man doch in den vergangenen Jahren auch gut ohne diesen “technischen Kram” auskam. Auch diese Hürde wollen wir überwinden, indem wir das zweite Problemfeld angehen, das Interesse an digitalen Inhalten zu wecken. Problematisch ist ein Fortschritt jeglicher Art sicher nicht nur für alle Lehrkräfte, sondern für jeden Menschen. Dies bedeutet immer Veränderung, Zeitaufwand und bringt die Gefahr des Scheiterns mit sich. Möchte man aber mit der Zeit gehen, und das sollten Schulen, wenn sie sich auf die Fahnen schreiben, die Schülerinnen und Schüler fit für das Leben und das Berufsleben zu machen, muss zuerst viel Energie und Motivation aufgewendet werden, wofür neben Berufsalltag und Privatleben häufig nur begrenzte Kapazitäten vorhanden sind. Lösungsansatz In der Ideenfindung sind wir von der Schwierigkeit, die Motivation des Kollegiums, neben vielen anderen anstehenden Aufgaben, in z. T. für sie völlig neue Bereiche aufzubauen oder aufrecht zu erhalten, ausgegangen. Es soll ein Anreizsystem geschaffen werden, das sowohl Neulinge, als auch bereits Interessierte und mit digitalen Medien intensiv arbeitende Kolleginnen und Kollegen und Experten mit Herausforderungen versorgt werden, ihre Kompetenzen weiter ausbauen. Um die Idee aufzulockern und vom schulischen Kontext, der nur allzu sehr an ein tradiertes System erinnert, zu lösen, wird appelliert: „Setze dein Segel auf Digitalisierung“. Auf diese Weise nähert man sich dem Effekt der Gamification, der durch viele weitere Features im Fokus der App liegen soll, sodass die Motivation des Kollegiums gesteigert wird, sich mit digitalen Elementen zu beschäftigen. Gleichzeitig besitzen sie ein Tool, das, wann immer sie es benötigen oder Lust haben zu spielen, verfügbar ist. Die Kollegen melden sich mit einer ID zu dem Spiel an und hinterlegen eine E-Mail-Adresse für den Fall des ID-Verlusts. Aus verschiedenen Kategorien wählen sie einen Bereich aus und ihnen wir per Zufallsprinzip eine Challenge präsentiert. Gibt es Schwierigkeiten bei der Challenge, können sie Hilfestellungen über Tipp-Karten abrufen oder sich Ideen für die Umsetzung im Unterricht ansehen. Sagt ihnen die Challenge nicht zu, können sie zu der nächsten springen. Entscheiden sie sich für die Challenge, beginnt mit dem Startsignal die Zeitmessung. Nachdem sie die Challenge bewältigt haben, beenden sie die Zeitmessung und erhalten einerseits Punkte für das Bestehen der Challenge und andererseits für besonders gute Zeiten. Mit dem Bestehen von Herausforderungen kann dann das eigene Spiellevel erhöht werden. Die erreichten Spiellevel lassen sich in Ranglisten abbilden, sodass die Lehrkräfte untereinander sehen können, welchen Ranglistenplatz sie im Vergleich zu anderen erworben haben. Außerdem soll mittels Push-Nachricht eine Meldung an ebenfalls registrierte Kolleginnen und Kollegen gesendet werden können, dass ein Spieler gerade aktiv ist, sodass auch deren Motivation noch einmal angesprochen wird. Vorbild könnte hier die App „Beer-with-me” sein. Im Hinblick auf die fachlichen Kategorien, die der Startseite der App entnommen werden können, ist es denkbar, Niveaustufen für die Challenges festzulegen, sodass die Lehrkräfte im Vorfeld auswählen können, in welcher Niveaustufe sie spielen wollen, damit nicht durch Überforderung eine Demotivation eintritt. Die Gliederung in fachliche Kategorien gewährleistet außerdem, dass immer die Möglichkeit besteht, sich in einem Gebiet fortzubilden, was dem User aktuell wichtig erscheint und er motiviert ist. Außerdem sprachen wir auch über eine Chat Funktion, um die Community Funktion noch weiter auszubauen. Dem User soll die Möglichkeit gegeben werden, im Chat die Hilfe von einem Experten in Anspruch zu nehmen, sollte sich eine Challenge als zu schwierig herausstellen und die Hilfekarte nicht ausreichend sein. Denkbar wäre, dass eine andere Lehrkraft, die die Challenge besonders gut gemeistert hat, als Experte fungieren kann, oder die Lösungen der Challenges nach einem bestimmten Muster gefiltert werden, sodass der User auch eine Art „Suchfunktion” hat, die sich ähnlich wie eine Suchmaschine bedienen lässt. Nach Rücksprache mit einem Experten sind diese Funktionen alle realisierbar, in Anbetracht der Kürze der Zeit konnten wir diese aber bis heute noch nicht weiterentwickeln. Ebenso verhält es sich mit der Funktion des Einsendens von Ergebnissen. Einige User präsentieren bestimmt gerne ihre Ergebnisse und bekommen ggf. noch einmal zusätzliche Hinweise. Außerdem könnte wiederum die o.g. Suchfunktion in der Galerie der Ergebnisse genutzt werden. Dazu müssten die Ergebnisse mithilfe eines ChatsBots, der gezielt durch Fragen durch den Upload-Prozess leitet, damit eine automatische Sortierung vorgenommen werden kann, gesammelt werden. Profitierende Von dieser Lösung profitiert das gesamte Kollegium sowie alle an Schule beteiligten Personen. Die Handhabung digitaler Tools wird auf einfache und verständliche Weise für den Schulalltag zugänglich gemacht. Lehrkräfte können neben zahlreichen organisatorischen Facetten, die durch digitale Elemente vereinfacht werden, die Unterrichtsinhalte der einzelnen Fächer digital gestalten, sodass die Schülerschaft ihre Lebenswelt unmittelbar in der Schule wiederfindet. Dies erhöht nicht nur die Praktikabilität und Wiederverwendbarkeit der eigenen Arbeit, sondern zielt ebenso auf einen höheren Materialaustausch innerhalb des Kollegiums ab und geht so mit einer damit verbundenen Kooperation und Zeitersparnis einher. Neben den positiven Effekten für die Lehrkraft wird auch die Motivation der Lernenden positiv beeinflusst. Der Einsatz von digitalen Medien im Unterrichtsalltag korreliert mit einem gesteigerten Interesse der Schülerschaft, das sich Lehrkräfte bei der Vermittlung von Wissen gezielt zu Nutze machen können. Kurzum: Die Nutzung der App kann bei intensivem und kritischem Umgang zu einer Unterrichtsqualitätsverbesserung führen. Wenn die Lehrkräfte nach und nach immer mehr digitale Elemente in ihren Unterricht einbinden und diesen digital organisieren, werden sie erkennen, dass sich die Mühen und Kräfte zu Beginn gelohnt haben: Sie gewinnen letztlich an Zeit und können in der Zukunft digitale Dinge erneut nutzen, ohne sie beschwerliche säubern oder anders wiederverwendbar machen zu müssen. Einfluss auf die aktuelle Situation Unsere App beeinflusst in besonderem Maße die Lehrkräfte, deren eigene digitale Medienkompetenz schwach ausgebildet ist. Die persönliche Hürde, die mit einem Eingeständnis fehlender Kenntnisse verbunden ist, kann durch das auf Wunsch anonymisierte Vorgehen überwunden werden. Die Auswahl eines persönlichen Avatars und des fiktiven Namens verringert zunächst einmal erste Ängste und erzeugt einen spielerischen Charakter. Die kleinschrittige Herangehensweise an die einzelnen Module mit der eventuellen Wahl der Niveaustufe und den verschiedenen Kategorien holt jede Lehrkraft von ihrem individuellen Stand ab. Darüber hinaus wird die Motivation, sich mit digitalen Inhalten zu beschäftigen, gesteigert, da die Gamification-Elemente zum Weiterlernen anregen. Folglich profitiert von der App das gesamte Kollegium, da für die Erarbeitung digitaler Unterrichtskonzepte auf vergleichbare Wissensstände aufgebaut werden kann. Außerdem könnte neben der Challenge auch ein Wir-Gefühl entstehen, da es auch denkbar ist, sich mit anderen Schulen im Ranking zu vergleichen. Auch hier wird nochmals ein besonderer Anreiz geschaffen. Außerdem wäre denkbar sich Partner zu suchen, bei denen man beim Erreichen einer gewissen Punktzahl Ermäßigungen auf den Kauf eines digitalen Tools erhalten kann. Insgesamt wird also die Bereitschaft, sich mit digitalen Elementen auseinanderzusetzen, sodass die Umsetzung der an den Schulen verfassten Medienbildungskonzepte nicht lange auf sich warten lassen muss. Langfristige Betrachtung Betrachtet man sowohl den Einfluss auf die gegenwärtige Situation als auch den Adressatenkreis der App, lässt sich zusammenfassen, dass die Nutzung der App auf lange Sicht die Unterrichtsqualität verbessert, die als zentraler Bestandteil der Qualitätsentwicklung in Schulen gilt. Nur, wenn die Lehrkräfte verschiedene Bereiche des Digitalen - sowohl Grundlegendes als auch Spezifisches - kennen, sinnvoll anwenden und kritisch reflektieren, können den Schülerinnen und Schülern die Kompetenzen von Morgen vermittelt werden: Die Erarbeitung komplexer Aufgabenformate im Rahmen einer handlungsorientierten Arbeitsweise, die die Welt des Digitalen nicht mehr ausschließt, da sie unumstritten existent ist. Als Bonus on Top kann die App durch immer neu hinzufügbare Level aktuell gehalten werden, so dass neue Trends aufgegriffen und vermittelt werden können. Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Die Umsetzbarkeit des Konzepts zeigt sich im Gespräch mit Software Entwicklern und App Designern als machbar und innovativ. Es sind einige Standard-Features vorhanden, die sich gut einbauen lassen, wie beispielsweise die Community-Funktion, Push Nachrichten oder Ähnliches. Auch die Skalierbarkeit sollte relativ hoch sein. Es gibt zwar viele junge Lehrkräfte, von denen man annähme, sie lebten die Digitalisierung, jedoch sind viele junge Lehrkräfte im Verlauf der Lehramtsausbildung mit anderen Herausforderungen bereits so sehr ausgelastet, dass auch von ihnen die Digitalisierung häufig nur als zusätzliche Last empfunden wird. Da die App jederzeit auf dem Gerät verfügbar sein soll, kann jeder seinen Kenntnisstand individuell und flexibel verbessern. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, die App so zu gestalten, dass die neuesten Challenges auch im Offline-Modus verfügbar sind. Vorgehen und Fortschritt Im Verlauf der Woche zeigte sich, dass die Motivation aller Teilnehmer dieser Gruppe eine ähnliche war. Relativ schnell war klar, dass alle ähnliche Erfahrungen gemacht hatten. Jeder hatte unterschiedliche Impulse in seiner Schule gegeben, jedoch war keiner wirklich von Erfolg gekrönt. So stand die Idee der Gamification relativ schnell fest. Eine erste Idee einer Heldenreise wurde unmittelbar angegangen. Je intensiver die Beschäftigung wurde, desto schneller merkten wir, dass wir an Grenzen stießen. Zwar ist eine erste Landkarte schnell skizziert gewesen, die Ausgestaltung erwies sich jedoch für unser Team als zu komplex, da keines der Teammitglieder erfahrener Spieler ist und komplexe Spielkreisläufe erkennen, geschweige denn ausformulieren kann. Es trat ein wenig Unzufriedenheit auf und es fehlten konkrete Ansatzpunkte zur Weiterarbeit. In einem Call wurde die Problematik analysiert und der Fokus wurde geschärft: Gamification und Community sollten zentral sein, während die Challenges einfach sein durften, Spaß machen sollten und idealerweise kreative Anstöße für den Unterricht geben. Zudem wollten wir besonders die “Verweigerer” und “Skeptiker” erreichen – auch hierfür schien uns die vor uns liegende Idee der Heldenreise, die zum Ziel hatte, sich den Weg auf einem Piratenschiff einer Schatzkarte zu erarbeiten, nicht mehr angemesssen. Der Weg zur eigentlichen Idee entstand also erst nach drei Tagen. Ausschlaggebend war die Frage nach dem Motivationsaspekte für Lehrkräfte - und warum sollte bei dieser Spezies Mensch nicht das gleiche Prinzip funktionieren wie bei anderen? Der Beschluss, einfache Challenges und gleichzeitig Tipp-Karten sowie Unterrichtsszenarien zu formulieren, wurde direkt in die Tat umgesetzt. Alle waren angespornt, der Team Effekt, der sich durch die Nutzung der App einstellen soll, stellte sich auch bei uns selbst ein. Genau das, was die App bringen soll. Wir arbeitete gemeinsam Challenges sowie Tipps und Unterrichtsszenarien auf einem Miro-Board heraus ( https://bit.ly/2zoj4DM ). Am Donnerstag war schließlich das Layout schon weit vorangeschritten und im Hinblick auf die konkrete Umsetzung und Präsentation der App, versuchten wir die Kernidee sowie die wichtigsten Buttons und Funktionen herauszuarbeiten. Es entstand ein Klick-Dummie, der uns die wesentlichen Funktionen vor Augen führte ( https://share.proto.io/3LL9EW/ ). Die Herausforderung bestand insgesamt nun darin, die Essenz der App punktgenau herauszuarbeiten. Donnerstagabend lag sie vor uns (wobei die letzten zwei Aspekte nicht im Klick-Dummie verwirklicht sind): Start-Screen: Als Mensch möchte ich mich mit Neuem vertraut machen, sodass ich an Sicherheit und Selbstständigkeit gewinne. Challenge: Als Lehrkraft möchte ich durch Challenges gefordert werden, sodass ich motiviert werde, mich mit digitalen Inhalten zu befassen. Tipps zur Umsetzung: Als Mensch möchte ich Ratschläge annehmen, sodass ich meine Arbeitszeit effektiv gestalten und in meiner Freizeit größere Freiräume nutzen kann. Hinweise zum Unterrichtseinsatz: Als Lehrkraft möchte ich durch kurze Hinweise neugierig gemacht werden, sodass ich Lust habe, schülermotivierenden und -aktivierenden Unterricht zu gestalten. Lob: Als Mensch möchte ich gelobt werden und Anerkennung erhalten, sodass ich motiviert bin, mich immer weiterzuentwickeln. Highscore: Als Lehrkraft möchte ich mit gutem Beispiel vorangehen, sodass andere motiviert sind, mir zu folgen. Ergebnisse einsenden per ChatBot: Als Lehrkraft möchte ich meine Ergebnisse präsentieren und Ergebnisse anderer einsehen, sodass das Team voneinander profitieren kann und Unterricht nicht mehr in den Grenzen der Fächer und Lernfelder gedacht wird, sondern fächerübergreifender Projektunterricht angeboten werden kann. Fragen an Experten/User: Als Mensch möchte ich mich bei Fragen an jemanden wenden können, der mir über kleinere Tipps hinaus weiterhelfen kann. Kernziel: Ich motiviere mich mit der App „Digi2Com” spielend leicht, mich zeit- und ortsunabhängig im Bereich digitaler Fragen weiterzubilden, sodass ich in unserer Lebenswelt gemeinsam mit anderen souverän agieren kann. Und damit ist klar, was das das Alleinstellungsmerkmal unserer App ist: Als Lehrkraft ist man nicht mehr auf Fortbildungen angewiesen und kann seine aufgewendete Zeit frei wählen. Das ist ganz im Sinne der Nachhaltigkeit, denn wenn von Zuhause gelernt wird, werden Dienstreisen eingespart. Der soziale Kontakt wird ebenfalls durch die Kontaktfunktion gefördert. Und zu allem hat man Dank der Gamification sogar noch Spaß am Lernen: Man lernt, ohne es zu merken. Nachdem das Kernziel formuliert war, einigten wir uns ebenfalls auf den Namen der App. „Digi2Com” steht für Digitalisierung, Compass and Competition (2 Mal Com), kann aber auch als „digitalisation to come”, also „die Digitalisierung kommt / schreitet voran” verstanden werden. Der Name untermauert nochmals unsere Kernidee, sich spielend leicht, zeit- und ortsunabhängig im Bereich der Digitalisierung weiterzubilden, ohne die Orientierung zu verlieren. Am Freitag befanden wir uns schließlich auf der Zielgeraden und arbeiteten an der Visualisierung unserer Idee. Der Kerngedanke des Präsentationsvideos soll das Alleinstellungsmerkmal darstellen. Die Lehrkraft hat die Möglichkeit die App aufzurufen, um Digitales zu erkunden, wann immer es in ihren persönlichen Tagesablauf passt. Wir entschieden uns bewusst dafür, auf viel Text und Gesprochenes zu verzichten. Das Video wurde in einem minimalistischen Stil gehalten. Der Fokus liegt auf der Darstellung der verschiedenen Screens der App, welche die Motivationskanäle einer Lehrkraft widerspiegeln. Die heroische, epische Musik im Hintergrund unterstreicht den Aufbruch zu einer Reise, in der es viel Neues zu entdecken gibt, getreu dem Motto „Setze den richtigen Kurs” (auf Digitalisierung), und ermutigt zum Aufbruch. Annahmen zu potenziellen Usern und deren Bedürfnissen Die Annahmen über die Nutzung der App (UI) können an potentiellen Usern getestet werden. Da es sich um eine App speziell für Lehrkräfte handelt, ist es von Vorteil, die Zielgruppe genauer zu beleuchten, was in Form einer Umfrage geschehen könnte. Hierfür wären folgende Fragestellungen denkbar: Wie viele Lehrkräfte gibt es in Deutschland? Wie viele Lehrkräfte davon sind digitalaffin? Wie viele Lehrkräfte möchten sich fortbilden? Wie viele Lehrkräfte sind digital nicht erreichbar? Wie viele Lehrkräfte würden eine solche App nutzen (wollen oder müssen)? Wie viele Lehrkräfte würden sie tatsächlich herunterladen? Wie viele Lehrkräfte würden sie am Ende dauerhaft nutzten? Anhand dieses Fragenkatalogs ist es möglich, anschließend eine Prozentzahl zu errechnen, die das Kundenpotenzial darstellt. Wir gehen also von der Annahme aus, dass x % der Lehrkräfte Schwierigkeiten mit der Digitalisierung (in der Schule) haben, besonders mit deren Integration im praktischen (Schul-)Alltag. Um das Need der Zielgruppe auf die App anzupassen, ließe sich die App auf im Folgenden noch besser auf den tatsächlichen Bedarf abstimmen. Die Fragen wurden aus der www.gründerplattform.de entnommen und angepasst. Wer sind unsere Kunden und welchen Nutzen schaffen wir für sie? Das wären die Lehrer generell und insbesondere die, die sich vor der Digitalisierung scheuen. Was haben sie davon, unser Angebot zu wählen? Sie lernen spielerisch neue Inhalte zu einem Themenfeld der Digitalisierung kennen. Welche Aufgabe übernehmen wir für unsere Kunden? Wir geben einen Anreiz, sich mit Neuem auseinanderzusetzen und unterstützen gleichzeitig mit Hilfestellungen und Umsetzungsbeispielen. Was für ein Problem unserer Kunden könnten wir lösen, und zwar besser (einfacher, schneller, schöner, gesünder, umweltfreundlicher, billiger etc.) als andere? Die App ist immer verfügbar, wann immer die Lehrkraft Zeit hat. Ressourcen und Umwelt werden geschont. Fortbildungen sind teurer und lassen sich nicht so individuell auf die Bedürfnisse des Einzelnen zuschneiden. Worauf kommt es uns bei der Lösung des Problems an? Die App hat eine ansprechende Visualisierung, eine einfache Bedienung, eine klare Struktur, ist praktikabel, fördert die Motivation, bringt letztlich Zeitersparnis und geht auf individuelle Bedürfnisse ein. Mithilfe dieser Leitfragen lässt sich zum einen das Marktpotential beleuchten, zum anderen das sogenannte Need der potenziellen Kunden. Idealerweise erfolgt dies in mehreren Schritten während des nun theoretisch folgenden Entwicklungsprozesses. So können die Erkenntnisse im anschließenden Programmier-Sprint direkt einfließen. Die wirtschaftlichen Annahmen wie beispielsweise mögliche Downloadzahlen, Conversionrate, UserChurn, ARPPU sollten in einem Businessplan abgebildet werden. Hierfür benötigen wir viele Annahmen und hohe Erfahrungswerte. Mögliche Zukunftsszenarien Anhand des Klick-Dummies und der Miro-Boards, das die Funktionen und Challenges darstellt, kann nun der Prototyp erstellt werden. Als nächsten Schritt in Richtung Umsetzung benötigen wir also eine Projektskizze und anschließend ein GameDesign Document. Darin sind das Konzept, die Spielebenen sowie alle Screens und Interaktionsmöglichkeiten mit den entsprechenden Konsequenzen abgebildet und so formuliert, dass ein Programmierer das in Codezeilen übersetzen kann. Arbeitsgrundlage könnte hier das Miro-Board zur Konzeption sein ( https://bit.ly/2YrXkj5 ). Idealerweise formuliert das ein Gamedesigner, der den Transfer von der alltagssprachlichen Idee des Konzepts in eine programmiererverständliche, strukturierte Sprachform bringen kann. Wir benötigen ein Projektteam (Auftraggeberseite) und eine Programmieragentur. Das Projektteam sollte mindestes aus einem Projektmanager bestehen, der den Projektplan erstellt und wichtige Meilensteine wie Gamedesign Document, UX-Design Konzept Interaktionsbuttons / Design, Screendesigns, Texte, Grafiken für Elemente/Hintergründe, MinimumViableProduct, Playable Product, AlphaVersion, BetaVersion, Master, uploadfähiger GoldMaster etc. festlegt und fertigt. Wichtig ist außerdem ein genauer Projektplan mit Timeline. Von der Idee bis zum Launch werden ca. 6 Monate veranschlagt. Neben dem Projektmanager benötigen wir zudem einen ProductOwner, der bei allen Entscheidungsfragen zum Produkt gefordert ist und sie festlegt. Auf der Seite der Programmieragentur gibt es dann ebenfalls ein Projektteam aus Projektmanagement, ProductOwner, Programmierer, Grafiker, Gamedesigner, Autor, Datenbankspezialist etc. Der Projektplan kann nur in enger Abstimmung mit dem Projektmanager der Agentur stattfinden. Höchstwahrscheinlich benötigen wir auch einen Publisher, also eine Firma, die unsere App dann im Anschluss auf den Markt bringt und auf den gängigen Plattformen zur Verfügung stellt. Als Budget veranschlagen wir 200.000 €. Das Interesse des Projektteams an der Umsetzung Da wir zum einen sehr viel Energie und Motivation aufgebracht haben, dieses Projekt innerhalb von fünf Tagen so gut wie möglich zu konzipieren, sind wir definitiv interessiert daran, dass das Projekt weitergeführt wird. Abgesehen von dem eben genannten Aspekt fanden wir uns zusammen, um an einem Problem, welches uns alle im Berufsalltag begegnet, zu arbeiten und eine Lösung zu entwickeln. Wir sind überzeugt davon, dass diese App Erleichterung für den Schulalltag und Fortschritt bedeuten kann. Dabei verteilen wir die Rollen wie folgt: Kai-Thorsten Buchele (SA) Medienpädagoge - Konzeption, Umsetzung, Sound, Finanzierung Lydia Funke (NDS) Lehrerin BBS (Wiwi, D) - Konzeption, Gestaltung, Umsetzung, Inputgeber Challenges mit Tipps und Unterrichtseinsatz Stephanie Becker (NRW) Lehrerin (D, E) - Konzeption, Inputgeber, Challenges mit Tipps und Unterrichtseinsatz Lisa Rathgeb (BW) Lehrerin Grundschule (Geo, E, D, Sport) - Konzeption, Inputgeber, Challenges mit Tipps und Unterrichtseinsatz, Vertrieb und Marketing Katrin Biedka (NRW) Lehrerin Grundschule/ Ausbildung Lehramtsanwärter (M, D, Sp, E) - Konzeption Built With proto.io Try it out pr.to
Lehrerfortbildung goes Gamification - Digi2Com
Keine Zeit für Fortbildungen? Fortbildungschance mit Hinweis auf DSGVO-Konformität abgelehnt? Sei motiviert, deine digitale Kompetenz spielend leicht zu erhöhen!
['André Kovac', 'Alex Troppmann', 'Lydia Funke', 'Stephanie Becker', 'Kai-Thorsten Buchele']
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['proto.io']
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https://devpost.com/software/flink-forschen-lernen-in-koblenz
Logo Das Team Die Ausgangssituation Unser Brainstorming Das Projekt FLinK (Forschen Lernen in Koblenz) des Instituts für Grundschulpädagogik der Universität Koblenz konstituiert sich aus Studierenden und Dozierenden der Universität die gemeinsam mit Kindern und deren Eltern die erfolgreiche Lehrmethode „forschendes und entdeckendes Lernen“ erproben. Ziel des seit Sommersemester 2018 erprobten Lehr-Lern-Konzeptes ist es, nachhaltiges Interesse an vielfältigen Themen der Grundschule bei allen Beteiligten zu wecken bzw. auszubauen „Mein Kind bekommt Zugang zu Themen, mit dem es sich bisher noch nicht beschäftigt hat“ (dt. Mutter) und gleichsam eine Vernetzung in die Stadt und Region Koblenz herzustellen. FLinK besteht aus facettenreichen Teilprojekten. So werden durch die Kooperation mit den Projekten GeKOS (Gemeinsam entdecken Kinder mit Fluchterfahrung ihren Ort mit Studierenden) und KONECS (Koblenzer Netzwerk Campus, Grundschulen, Studienseminare und Kindertagesstätten) sowie durch die Vernetzung in die Region zahlreiche heterogene Kindergruppen im Alter von 4-12 Jahren erreicht. Und dann kam Corona … Gemeinsam mit dem Lockdown kam auch das Absagen aller geplanten Aktionen ab März 2020 (vorbereitet waren die Kooperation mit dem Experimentierlabor, ein Experimentiertag an einer Partnergrundschule, eine Aktion an der Kinderuni, einen Tag der offenen Tür in der Waldökostation und mehrere Veranstaltungen im Löhr-Center). Die Projektleitung stand nun vor der Herausforderung, wie die angestrebten Ziele dennoch erreicht und konsequent weiter verfolgt werden können. Es entstand schnell die Idee, die noch kaum gefüllte Projekthomepage ( www.uni-ko-ld.de/flink ) als Plattform für LehrerInnen, Eltern und Schüler zur Verfügung zu stellen. Insgesamt knapp 185 Studierende, mehrere Seminare unter der Leitung von J. Misterek und Dr. U. Eschrich und drei studentische Hilfskräfte erarbeiteten und konzipierten Experimente2go und stellen diese nach und nach auf der Homepage zur Verfügung. Durch Werbung in den sozialen Medien und KONECS konnten die Besucherzahlen von anfänglich 10 (April 2020) auf nunmehr ca. 1100 (Mai 2020) innerhalb eines Monats gesteigert werden. Das Ziel ist es, die Seite für Lehrer, Eltern und Schüler auszubauen und die dort zur Verfügung gestellten Materialien zu optimieren. In der Woche des Hackathons wurden bereits Ideen für eine digitalen Lernwelten Deutsch sowie eine mediale Lernlandschaft Wasser entwickelt und erste Materialien eingefügt, Erklärvideos sind entstanden und die Anzahl der Experimente wächst täglich. Die Herausforderung der nächsten Wochen wird es sein, die bisher konzipierten Angebote zu ergänzen. Etwa an die Bedürfnisse von jüngeren Kindern die noch nicht lesen können, Kinder mit Leseschwierigkeiten und/ oder Deutsch ale Zweitsprache Angebote mit Bildanleitungen, weniger Text, Tondateien per QR-Codes, usw. Auch soll das Begleitmaterial für die Lehrerinnen und Lehrer erweitert werden. Die Vorschläge des bisherigen Brainstormings im Team sind vielfältig und reichen von der Erstellung eines Maskottchens über interaktive Arbeitsblätter und Rätsel bis zum Anlegen von Sammelmappen bis hin zum Erreichen von Forscherpässen und Urkunden. Die meisten der Vorschläge sind relativ leicht umsetzbar. Zur Zeit laufen Erkundigungen, wie es rechtlich mit einer Kommunikationsplattform aussehen würde und ob diese mit der DSGVO und den Anforderungen der Universität konform sind. Das Projektteam ist sehr daran interessiert, das Projekt weiter zu verwirklichen. Zur Zeit gibt es keine Finanzierung, lediglich eine Finanzspritze der chemischen Industrie für Sachmittel. Die Möglichkeit der Finanzierung zweier fester studentischer Hilfskräfte für das Projekt FlinK, würde die Arbeit unterstützen und nach vorne bringen. Da auch im kommenden Wintersemester die Seminarveranstaltungen zumindest als Kombination aus analoger und digitaler Lehre stattfinden werden und sicher auch in den Schulen noch nicht der normale Schulalltag einkehrt, soll zukunftsweisend das bestehende Angebot stetig ausgebaut und differenziert werden, durch mehr Werbung weitere interessierte Kinder, Eltern und Schulen auf die Aktionen aufmerksam werden. Und auch wenn der Regelunterricht und die die Präsenzlehre nach der Pandemie zurückkehren, kann FLinK neben den dann wieder stattfindenden regulären Aktionen durch seine Onlinepräsenz einen starken Beitrag zur Realisierung eines stärker auf neue Medien ausgerichteten Unterrichts leisten. Try it out www.uni-koblenz-landau.de
FLinK- Forschen Lernen in Koblenz
Ausbau unserer Homepage als digitales Angebot für Schüler*innen, Eltern und Lehrer*innen
['Ulrike Eschrich', 'M Br', 'Julia Misterek']
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https://devpost.com/software/verzahnung-von-prasenz-und-fernlernen-an-grundschulen
Problembeschreibung: **Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden?** Die derzeitige Situation hat Eltern, Lehrer und Schüler*innen vor große Herausforderungen gestellt. Im Verlauf des Lernens auf Distanz hat sich immer mehr gezeigt, dass Schulen und Elternhäuser nicht genügend digital geschult und mit geeigneten Geräten ausgerüstet sind. Der Kontakt zu manchen Elternhäusern konnte kaum oder gar nicht gewährleistet werden. Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt? Es gibt von Seiten der Schulämter und Kultusministerien keine allgemeingültigen Angaben zu verlässlich nutzbaren Medien. Lehrer*innen sind auf sich alleine gestellt, wenn es um die Kontaktaufnahme zu Schüler*innen geht. Eltern müssen sich schnell und auf sich alleine gestellt in neue Medien einarbeiten und sind oftmals überfordert oder verfügen nicht über die nötigen Zugangswege. Kinder ohne Zugang zu digitalen Medien sind stark benachteiligt. Wer ist von dieser Problemstellung betroffen? Schüler*innen, Lehrer*innen und Eltern Lösungsbeschreibung: **Was ist Euer Lösungsansatz?** Es ist unabdinglich, dass gleiche Voraussetzungen geschaffen werden müssen. Schulen müssen besser ausgestattet werden, Lehrer*innen umfassend geschult. Es müssen einheitliche Lösungen mindestens auf Landesebene, im Idealfall auf Bundesebene etabliert werden. Elternhäuser müssen zeitnah mit Tablets oder Laptops, bei finanzieller Not in unkomplizierter Ausleihe, versorgt werden können. **Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus?** Die Notwendigkeit, neue Medien in die Lernwelt der Schule einzubringen, wird von allen Seiten gesehen. Der Digitalpakt stellt finanzielle Mittel zur Verfügung, die dieses Ziel unterstützen. **Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung?** Schüler*innen, Lehrer*innen und Eltern **Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation?** Es müssen schnellstmöglich gleiche Voraussetzungen geschaffen werden, um Benachteiligung zu vermeiden. Die Ausleihe von Endgeräten muss schnell und unkompliziert vonstatten gehen. Die Schulung von Lehrkräften muss im nächsten Schuljahr in verpflichtenden Fortbildungen geschehen. **Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung?** Die Ausstattung von Schulen mit digitalen Endgeräten, interaktiven Whiteboards, funktionierendem WLAN und einem verlässlich nutzbaren Weg zur Kommunikation mit Elternhäusern sowie die Ausleihe von Geräten an Schüler*innen bietet gleiche Lernvoraussetzungen für alle. **Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung?** Gelder aus dem Digitalpakt müssen von Schulen ohne komplizierte Ausarbeitung von Einzelkonzepten schnell abrufbar gemacht werden. Die Ausstattung von Klassenräumen mit digitalen Whiteboards ist unumgänglich. Gelder für Eltern, die schon angekündigt sind, müssen unbürokratisch ausgezahlt werden und nicht auf die lange Bank geschoben werden. Vorgehen und Fortschritt: **Wie ist der Lösungsansatz entstanden?** Im Zusammentragen des IST-Zustandes und den dabei aufgetretenen Problemen ist das Zusammentragen von technischen Voraussetzungen der erste logische Schritt zu gleichen Lernvoraussetzungen. Die anderen Bausteine bauen darauf auf. **Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche?** Das Zusammentragen von Meinungen betroffener Lehrer*innen und Eltern und die Probleme, die sich im Verlauf der letzten Wochen im Zusammenhang mit den Schulschließungen ergeben haben. Prototyp: **Wie könnte die kleinste nutzbare Version Eurer Lösung aussehen?** Die Schulen erhalten schnellstmöglich eine adäquate Lösung, die sowohl den Zugang zu digitalen Medien als auch die Endgeräte umfasst. Lehrer werden umfassend geschult. Elternhäuser erhalten Zugang zu Endgeräten. Wer es finanziell nicht leisten kann, erhält über die Schule ein Leihgerät. Es gibt feste schulübergreifende Absprachen über: geeignete Lernplattformen, Videokonferenzplattformen, Kommunikationswege. Nächste Schritte: ** Wie testet ihr Eure Annahmen?** Auch das nächste Schuljahr wird vermutlich mit einer Mischung aus Präsenz- und Distanzlernen stattfinden. Die Umsetzung der Ideen lässt sich so überprüfen. **Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung?** Ausstattung der Schulen und Elternhäuser mit Endgeräten und Knowhow muss an erster Stelle stehen. ** Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget)?** Umsetzung des Digitalpaktes steht an erster Stelle. Sollten die Mittel nicht ausreichen, muss die Kommune/ das Land/ der Bund nachbessern. **Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team?** Die Ergebnisse unseres Teams wollen wir in den verschiedenen Kollegien und im Bekanntenkreis vorstellen. Die Weiterarbeit kann bis auf weiteres nur im Kleinen stattfinden, solange die Rahmenbedingungen sich nicht ändern.
Verzahnung von Präsenz- und Fernlernen an Grundschulen
Wir geben einen Überblick über den IST-Zustand in Schule und Elternhaus, blicken auf Konzepte anderer Länder und wagen einen Blick in die Zukunft, wie wir sie uns wünschen
['Andrea Albrecht', 'Maike Meyer', 'Sandra Reinecke']
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https://devpost.com/software/team-embrace
Ein Leitfaden zur Implementierung des FREI DAY von Team Embrace 1) Problembeschreibung Die Vision hinter dem FREI DAY und “Schule im Aufbruch” teilen wir und möchten sie weiter verbreiten, denn wir wünschen uns eine bessere Schulbildung für unsere Kinder und erhoffen uns, gemeinsam an einer besseren Version der Welt für morgen zu arbeiten. Ziel- und Angelpunkt sind dabei die Schüler*innen und ihre Hoffnungen und Wünsche: “Ein Tag für meine Ideen - das wär super!” (Leander, 12 J.). Das Format des FREI DAY entspricht unseren Vorstellungen von Erfahrungs- und Entfaltungsräumen, die den Menschen zustehen. Doch obwohl die Rahmenbedingungen die Umsetzung ermöglichen, ist die Mentalität hinter dieser neuen Lernkultur nicht weit genug verbreitet. In der Schulfamilie brauchen die Akteur*innen zusätzliche Unterstützung, um die mentalen Hürden zu überwinden und ins Handeln zu kommen. Die Wünsche auf Akteursebene entsprechen zudem den Forderungen der Agenda2030 für mehr Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Die Umsetzung unseres Leitfadens folgt den Empfehlungen des Orientierungsrahmens für den Lernbereich Globale Entwicklung (OR 2016) der Kultusministerkonferenz (KMK) und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). 2) Lösungsbeschreibung Wir entwickeln einen Leitfaden, zugeschnitten auf die unterschiedlichen Zielgruppen, um diese auf ihrem Weg zum FREI DAY zu unterstützen. Diese Zielgruppen sind: Schüler*innen, Lehrer*innen, (erweiterte) Schulleitung, Eltern und außerschulische Akteur*innen (Unternehmen, Vereine, etc.). Entsprechend seiner Zielgruppe fokussiert der Leitfaden die notwendigen Schwerpunkte: Schüler*innen - Interaktivität und Individualität Lehrer*innen - unterschiedliche Voraussetzungen aufgreifen (erweiterte) Schulleitung - Agenda für eine FREI-DAY-Lernkultur Eltern - Potenzielle Hürden Außerschulische Akteur*innen - Überzeugungsarbeit gegenüber Schulen Mithilfe des Leitfadens möchten wir die Vision des FREI DAY verbreiten. Er ist eine Stütze zur Emanzipation der Akteur*innen in der deutschen Bildungslandschaft. Er ist unkompliziert umsetzbar und kann laufend angepasst werden. Außerdem ist der Kostenaufwand gering, während der Nutzen enorm ist. Der Leitfaden wird über die bereits bestehenden einschlägigen Netzwerke (entwicklungspolitische Bildungsakteure der Landesnetzwerke, Landes-Koordinator*innen für BNE, Portal Globales Lernen, Schulverbände) verbreitet. Vernetzung Die “Agenda FREI DAY Lernkultur” ist der Impuls für Schulleitungen, sich bereits in der Phase der ersten Überlegungen mit anderen Schulen im lokalen Raum real zu vernetzen. Aus diesen Vernetzungen können Synergien für die Entwicklung der Lernkultur an den Schulen entstehen und in einem nächsten Schritt auch konkrete außerschulische Lernkooperationen. Durch diese Vernetzungsstrategie sollen vor allem dezentrale schulische Einrichtungen mit attraktiven Angeboten unterstützt und ihr Standort gestärkt werden. Aus dem derzeit vorherrschenden Wettbewerb um Schüler*innen soll ein Miteinander der Schulakteur*innen und Schulleitungen werden. Rolle der Mulitplikator*innen Ein besonders wichtiger Aspekt ist hierbei, auch Multiplikator*innen aus dem globalen Süden für die Verbreitung von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in die Schule einzuladen, damit sie ihre Perspektive auf Nachhaltigkeit in ihren Regionen erläutern können. Dies entspricht den Vorgaben des BMZ-Konzept 159: Entwicklungspolitische Informations- und Bildungsarbeit (2015). 3) Vorgehen und Fortschritt Gefunden hat sich das Team vor allem auf Basis gemeinsamer Überzeugungen. Wir begannen unsere Reise bei #wirfürschule mit einem Brainstorming. Aufgrund der Herausforderungen und Problemstellungen, die wir diskutierten, kristallisierte sich schnell heraus, dass es vor allem an Ermutigung und Hilfestellung mangelt, die unkompliziert unter den Menschen verbreitet werden könnte. Das Ergebnis des Brainstorming war es, dass die Nachfrage zwar bei einzelnen aktiven Akteur*innen (Schüler*innen sowie Lehrkräfte/Schulleitungen und Eltern) zwar vorhanden ist, sie aber nach wie vor häufig als Einzelkämpfer*innen agieren und sich über organisatorische und mentale Hürden und Mauern in den Köpfen hinwegsetzen müssen. Eine breitenwirksame Unterstützung,wie ein institutionell geförderter FREI DAY würde sie stärken. Doch wie kann man dieses Angebot auch den Menschen schmackhaft machen, die keine Notwendigkeit in Transformation und Nachhaltigkeit sehen? So entstand die Idee vom Leitfaden für mehrere Zielgruppen. Alleinstellungsmerkmal Das Alleinstellungsmerkmal unseres Leitfadens ist vor allem, dass wir eine Checkliste für die jeweiligen Zielgruppen integrieren werden, die gängige Bedenken und Vorurteile (“Das bringt doch alles nichts”, “Wir verlieren Zeit für den Unterrichtsstoff” usw.) bereits im Vorfeld ansprechen und durch inhaltliche Argumente entkräften. Vor allem der tägliche Austausch im Team 04c brachte uns hierbei stetig voran. Von einem Leitfaden für Schüler*innen und Lehrer*innen, wurde er erweitert auf Eltern und Schulleitung und schließlich auf außerschulische Akteur*innen. Eine wichtige Entwicklung war außerdem die Fokussierung auf mentale Hürden auf dem Weg zum FREI DAY. 4) Prototyp Die Entwürfe und Prototypen zu dem Leitfaden haben wir auf unserem Miroboard gesammelt: https://miro.com/app/board/o9J_krM8cwM=/ Hierbei handelt es sich um eine Ideen und Brainstorming Sammlung, wobei die orangenen Post-its zum Teil aus Zitaten der Gründerin vom FREI DAY, Margret Rasfeld, entstanden sind. Die Cluster zeigen, dass es wichtig ist, den bereits bestehenden Bedarf zu unterstützen und weiteren Bedarf in der Schul- und Bildungslandschaft zu wecken. Meet-up Gruppen Der Schlüssel, um den Bedarf bei schulischen Akteur*innen zu wecken, die bislang keinen Kontakt zu Nachhaltigkeitsthemen oder vielleicht sogar Vorbehalte hatten, ist eine gute Mundpropaganda in der Region. Der/die Schulleiter*in wird neugierig werden, wenn Schüler*innen von einer benachbarten Schule über ihre Aktionen und Erlebnisse berichten. Daher ist es von Anfang an erstrebenswert, nicht nur schulbezogen, sondern schulübergreifend, z.B. in sogenannten “Meetup” Gruppen für die Idee des FREI DAY zu werben und darüber die Leitfäden zu multiplizieren. Meetup Gruppen könnten neben den (erweiterten) Schulleitungen aus Gruppen diverser Personen, darunter Lehrkräfte, Schüler*innen von unterschiedlichen regionalen Schulen bestehen, die sich selbst organisieren und Schulentwicklung für nachhaltige Entwicklung vorantreiben wollen. Anreize schaffen Wichtig ist es, v.a. auf Schulleitungsebene Anreize zu schaffen, damit bereits engagierte Lehrkräfte und Schüler*innen ihr volles Potential für ihre Aktionen am FREI DAY entfalten können, und dieses Engagement wertgeschätzt wird. Hierfür können z.B. bereits existierende Schulsiegel mit Fokus auf Nachhaltigkeitsthemen (Faire Schule, Fairtrade Schule, Umweltschule, Grenzenlos-Schule, Schule ohne Rassismus/Schule mit Courage) angehalten werden, Aktivitäten einer Schule zum FREI DAY in ihre Richtlinien aufzunehmen und als Leistung zu berechnen. Öffentlichkeitsauftritt Außerdem tüftelten wir an einer “Landing Page” für den Leitfaden. Ganz im Sinne des Community-Gedanken sollen Social Media Kanäle (insbesondere Instagram, eventuell Facebook und Twitter) angelegt und mit bereits bestehenden Webpräsenzen verlinkt werden. Die kleinste nutzbare Version unseres Leitfadens kann ein PDF sein, das beispielsweise bei einschlägigen Plattformen wie dem Portal für Globales Lernen eingestellt werden würde. 5) Nächste Schritte Sobald wir den Leitfaden fertig entwickeln können, möchten wir ihn im Praxistest mithilfe einer Feedbackschleife erproben. Die Nutzer*innen des Leitfadens können uns mit einem kurzen elektronischen Fragebogen ihre Eindrücke mitteilen. Für die vollständige Entwicklung und Erprobung des Leitfadens brauchen wir vor allem die Unterstützung von “Schule im Aufbruch”, da der FREI DAY ihr Format ist. Für die investierte Arbeitszeit und anfallende Materialkosten an den sich einbringenden Bildungseinrichtungen kann ein Antrag über die entwicklungspolitischen Bildungsfonds der Länder sowie Engagement Global gGmbH im Förderbereich Entwicklungspolitische Bildungsarbeit (FEB) erfolgen. Das genaue Budget wird bei Antragstellung vorliegen. Meet-up Gruppen bilden Die “Agenda für eine FREI-DAY-Lernkultur” soll mit interessierten Schulleitungen und über eine lokale Meetup-Gruppe in Berlin getestet werden. Dazu wäre es hilfreich, wenn FREI DAY in ihrer Datenbank interessierter Schulen (“Zaungäste”) für den Raum Berlin Mitte (ggf. Umgebung) Schulen filtert und bei diesen nachfragt, ob Interesse an lokalen Grupppen besteht und diese von uns kontaktiert werden dürfen. Alternativ könnte FREI DAY einen Aufruf über Meetup an diesen Schulen teilen. Unsere Motivation ist groß, dieses Projekt in die Tat umzusetzen. Wir haben Spaß an der Entwicklung und Zusammenarbeit und die Vision von FREI DAY ist unser gemeinsamer Antrieb. Wir sind gut vernetzt im Bereich der Akteur*innen. Wir sehen uns dabei als eine Gemeinschaft, die auch im weiteren Prozess an der Vision des FREI DAY mitwirken möchte und offen ist für weitere Akteur*innen. Wir sehen uns gemeinsam als das Entwicklerteam, das mit all seinen verfügbaren Fähigkeiten den Leitfaden auf den Weg bringen möchte. Die vorläufigen Arbeitsrollen des Teams 04c sind: Anne Blaesen, Netzwerkkoordinatorin, tätig an Schulen in Berlin und daher Ideengeberin für lokale Meetup-Treffen für (erw. Schulleitungen) anne.blaesen@web.de Julia Boger, WUS-Bildungsreferentin, Inputs zu bereits bestehenden Multiplikator/-innen, Förderungen u. Organisationen im entwicklungspolitischen Bildungsbereich, ggf. unterstützend bei Antragstellung boger@wusgermany.de Andrea Hecking, Gymnasiallehrerin u. Mutter, Koordinatorin und Kommunikation andrea.hecking@egf-online.de Madita E. Heubach, Bildungssystemdesignerin, Konzeptentwicklung, Strategische Planung www.madita-heubach.de Grit Menzzer, tätig in der Musikindustrie, bildungspolitisch interessierte Mutter und aktiv in verschiedenen Elterngremien an einer gebundene Ganztagsschule in Berlin Schöneberg, Projekteimplementierung in der Elternschaft und Input zur Weiterentwicklung des Leitfadens aus Elternsicht und Sicht möglicher Kooperationspartner*innen contact@dogpoolpictures.eu Gisa Schütze, Sonderschullehrerin und Mutter an derselben Schule wie Grit Menzzer, Projekteimplementierung in der Elternschaft und Input zur Weiterentwicklung des Leitfadens aus Eltern- und Lehrerinnensicht gisa.schuetze@finkenkrug-schule.de Britta Ohler, Agile Coach und Mutter, technische Umsetzung z.B. Website/Social Media Accounts, Befragungen und statistische Darstellung schnittstelle101@gmail.com Heike Schmidt, Sozialpädagogin an einer weiterführenden Ganztagsschule, Inputs zur Projekte- Implementierung an Schulen mit Lehrern und außerschulischen Kooperationspartnern an Schulen he-scht@web.de Melanie Reiling Try it out miro.com
tf04-hf-c-team-embrace
Wir wollen einen Leitfaden erarbeiten, auf mehrere Zielgruppen zugeschnitten, um Initiator*innen für den FREI DAY zu unterstützen.
['Andrea Hecking', 'Grit M.', 'Melanie Reiling', 'Anne Blaesen', 'Julia Boger', 'Gisa Schütze']
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https://devpost.com/software/tf05-vielfalt_lernen
Team Foto GemeinsamEinzigartig Link zu Video: https://vimeo.com/user117600092 Link zu Youtube: https://youtu.be/r5pHW3AktHA GemeinsamEinzigartig Jeder Mensch ist einzigartig. Vielfalt zu erkennen und zu entwickeln ist eine kritische Kompetenz für die Zukunft. Einzigartigkeit wertzuschätzen und Vielfalt zu leben ist eine große Stärke. Aber wird das Thema Vielfalt in der Schule behandelt? Kaum! Genau das wollen wir ändern! GemeinsamEinzigartig bringt Vielfalt in den Schulalltag. Wir machen diverse Vorbilder sichtbar, vernetzen LehrerInnen und Expert*innen und zeigen jedem Schüler und jeder Schülerin Wege und Perspektiven auf, die eigene Persönlichkeit zu entfalten und Vielfalt zu leben. Ausgangssituation und Problem Lebenswelt Schule: “Schule” kann sehr homogen und wenig divers sein. Vor allem (oft veraltete) Unterrichtsmaterialien bilden häufig Stereotype ab oder verwenden keine gendergerechte Sprache. Diversität wird zwar als Thema behandelt, findet aber im gelebten Schulalltag nicht oder zu wenig statt. Dies widerspricht der Lebensrealität vieler Schüler*innen, die nicht “der vermeintlichen Norm” entsprechen. Integration des Themas in den Unterricht: Vielen Lehrenden fällt es aufgrund zeitlicher Ressourcen, vollgestopfter Lehrpläne oder weiteren Herausforderungen (wie z.B. der gegenwärtigen Corona-Pandemie) schwer, das Thema Diversität in ihren Unterricht zu integrieren. Viele von ihnen haben oder hatten bislang zudem wenig Berührungspunkte mit dem Thema Diversität und sind womöglich unsicher oder gehemmt im Umgang damit. Betroffenheit: Das Thema ist von gesamtgesellschaftlicher Relevanz und betrifft jeden Einzelnen. Lehrenden kommt hierbei eine besondere Verantwortung zu, da sie in der Interaktion mit Schüler*innen und durch die Gestaltung ihres Unterrichts dazu beitragen können, schon im Kindes- und Jugendalter Toleranz und Offenheit zu fördern. Als Person selbst können sie immer nur einen Teilaspekt von Diversität widerspiegeln. Problematisch scheint hier vor allem die geringe Diversität beim Lehrpersonal an Schulen. So unterrichten in Grundschulen typischerweise Frauen, MINT-Fächer an weiterführenden Schulen werden eher von Männern, Sprachen eher von Frauen unterrichtet. Vor allem Kinder, die nicht der Mehrheit angehören, werden schon früh mit ihrem “Anderssein” konfrontiert. Kinder, die der Mehrheit angehören müssen wiederum erst für das Thema sensibilisiert werden. Dabei ist wichtig: wir sind alle einzigartig, “normal” sollte nur die Wertschätzung füreinander sein! Lösungsansatz und Prototyp Diversität als Zukunftskompetenz Diversität zu erkennen, zu akzeptieren und zu leben sind wesentliche Kompetenzen für die Gestaltung einer vielfältigen, offenen und modernen Gesellschaft. Die Zukunftskompetenz “Vielfalt lernen” sollen den sozialen Zusammenhalt langfristig stärken und schon im Kindesalter die Grundlage für gesellschaftliche Teilhabe und Akzeptanz aller Menschen schaffen. Nur so können wir der (weiteren) Spaltung der Gesellschaft entgegenwirken. Vernetzung von Schule und “diversen” Expert*innen Unser Lösungsansatz verfolgt das übergeordnete Ziel, Homogenität im schulischen Kontext an verschiedensten Stellen aufzubrechen und Lehrenden die Integration von Diversität im Unterricht zu ermöglichen. Wir sind der Überzeugung, dass es ganz einfach sein kann, Diversität in den Unterricht einzubauen. Kern unserer Lösung ist die Möglichkeit, Lehrer*innen und Schüler*innen einfach mit “lebenden Vorbildern” zu vernetzen. Dabei sollen die unterschiedlichsten Dimensionen von Diversität berücksichtigt werden (Gender, körperliche Beeinträchtigungen, Fachdisziplin, Migrationshintergrund…). Durch die Möglichkeit, Expert*innen zu verschiedenen Themen einzubinden, wird der Mensch ins Zentrum des Unterrichtsgeschehens gestellt und eine Brücke zwischen Schule und realer Lebenswelt geschlagen. Auch bestehende Lücken im Stundenplan (z.B. durch Lehrerausfall) können sinnvoll genutzt werden. Umsetzung: Datenbank an Vorbildern Ziel ist es eine Datenbank inkl. Such- und Buchfunktion aufzubauen. Die Website/das Portal informiert über das Thema Vielfalt an der Schule und ermöglicht dem Schulpersonal Zugang zu Vorbildern und Expert*innen. Die Besonderheiten: Die Kontaktaufnahme und die Buchung erfolgt direkt über das Portal. Anbieter*innen hinterlegen neben Infos zu ihrer Person und Expertise auch ihre zeitliche Verfügbarkeit, sodass die Online-Abwicklung der Buchung möglich ist. Die angebotenen Formate sind vielfältig und können - je nach Bedarf - anhand von Filtern gefunden, zusammengestellt und gebucht werden: Digitales oder analoges Format Punktuelle Intervention oder Begleitung über einen längeren Zeitraum Kostenlose oder kostenpflichtig Auswahl verschiedener Anbietertypen: öffentliche Träger, Privatpersonen, Coaches, NGOs, usw. Breites Themenspektrum rund um Vielfalt und Diskriminierung: sexuelle Identität, geistige oder körperliche Beeinträchtigung, Hochbegabung, Rassismus, Antisemitismus, Mobbing, Muslimfeindlichkeit, Mädchen/Frauen in MINT usw. Angebote nach Altersgruppen Angebote für Gruppengrößen Angabe der (zeitlichen) Verfügbarkeit usw. Zusätzlich/alternativ kann das gewünschte Thema in ein Suchfeld eingegeben werden. Mögliche Angebote und Einsatzmöglichkeiten Workshops für Klassen Projektage/-wochen für Klassen Exkursionen Prozessbegleitung / Coaching Fortbildungen Job-Shadowing / Train the Trainer Persönliche (Opfer-)Beratung Freizeitangebote für Kinder Homeschooling usw. Entlang der gesuchten Themenfelder werden auch verschiedene Hacks zur Verfügung gestellt: kleine leichte Tipps und Tricks für diversen Unterricht, Unterrichtsmaterial zum leichten Einstieg in die jeweilige Thematik (z.B. kurze kindgerechte Erklärfilme). Profit und langfristiger Nutzen Von der Lösung profitieren nicht nur Schüler*innen und Lehrer*innen, sondern auch Expert*innen und Vorbilder, die mit ihrer Lebenssituation oder Fachwissen junge Menschen zu mehr Vielfalt, Offenheit und Toleranz ermutigen wollen. Für Schüler*innen und Schulpersonal: Pool an Vorbilder / “Role models”: Den Menschen in den Fokus stellen Dialog ermöglichen: Kontakte vermitteln und Expert*innen in den Unterricht einbinden → Vielfalt Lernen durch Erleben Für Expert*innen: Für Privatpersonen mit Vorbildfunktion: Mittels der Plattform für die eigene Lebenswelt sensibilisieren Für öffentliche und private Träger: zusätzlicher Kanal zur Verbreitung der Angebote. Ggf. müssen sie für die Plattform besondere, spielerische und niedrigschwellige Angebotsformate entwickeln. Als Einstieg, um dann die inhaltliche Arbeit zu vertiefen mit einem durchdachten Begleitungskonzept. Identifizierte Risiken Schutz der Privatpersonen vor Ausgrenzungen / Angriffe während des Vortrags → Thematische Vernetzung mit größeren Trägern (Coaching, Unterstützung der Privatpersonen) Auffangen der Ängste oder Fragen, die die Aufklärung bei Schüler*innen mit sich bringen sowie umfassende Vor- und Nachbereitung bzw. Bilateraler Austausch zwischen Lehrenden und Expert*in vorab → Punktuelle Angebote müssen in einem Gesamtkonzept eingebettet werden, auch wenn sie einzeln buchbar sind Qualitätssicherung der Angebote → Unterstützung bei der Selektion und Prüfung der Partner*innen durch einen Beirat; perspektivisch: Feedback der Nutzer*innen Vorgehen und Fortschritte Das Team hat sich zu Beginn des Hackathons neu zusammengefunden und hat die Idee im Laufe der Woche gemeinsam entwickelt (”Start bei null”). Phasen des Hackathons: Brainstorming Interviewleitfaden Umsetzung der Interviews mit SuS, LuL und Expert*innen / Vorbildern Analyse und Auswertung Pilottest in einer 9. Klasse Entwicklung eines Prototypen Wichtigste Meilensteine waren die Entwicklung des Interviewleitfadens (Feedback zur Idee) sowie die Durchführung eines Pilot-Tests an einer deutschen Schule in Japan. Nächste Schritte Nach erfolgreichem Pilot-Test an einer Schule während des Hackathons würden wir unsere Idee gerne weiter in der Praxis erproben sowie die Umsetzung des “Expert*innen-Portals” sicherstellen. Dabei würden wir als nächstes existierende Plattformen und Anbieter sowie Vorbilder ansprechen und als Partner zu gewinnen versuchen. Um auf unsere Idee aufmerksam zu machen und Unterstützer*innen für die tatsächliche Umsetzung zu finden, haben wir verschiedene Social Media Kanäle erstellt: Twitter: https://twitter.com/GEinzigartig Instagram: https://www.instagram.com/gemeinsameinzigartig/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/gemeinsameinzigartig/about/ Website temporär: https://spark.adobe.com/page/RBxL1bZwfzZdP/ Website final: http://gemeinsameinzigartig.org/ Anfang kommender Woche (KW25; nach Ende des Hackathons) trifft sich das Team zu einer finalen Feedback-Runde um mögliche nächsten Schritte zu diskutieren. Grundsätzlich sind wir an der Umsetzung interessiert. Team TF05-vielfalt_lernen Brunello Gianella Daniela Redding (Lead) Caroline Depierre Florian Dietzel Ioana Petrescu (Coach) Miriam Spieß Lisa Heite Thomas Clausen Ulrike Grandi-Haferstroh Verena Till
GemeinsamEinzigartig
GemeinsamEinzigartig - Wir verbinden Schulen mit Vorbildern oder Expert*innen, die im Unterricht ihre Lebensgeschichten teilen.
['Daniela Redding']
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https://devpost.com/software/bnedigital
17 Nachhaltigkeitsziele, Messestand 2019 (Foto: erkant) Im Rahmen des Hackathons #WirfuerSchule im Juni 2020 bildete sich ein Netzwerk aus Lehrkräften, freiberuflichen Referenten & Schülern, welche ihre vorhandenen digitalen BNE#-Angebote vorstell(t)en und (weiter-) entwickelten. (Projektname, Ideen, Texte: CC BY-NC-ND) BNE ist die Abkürzung für: Bildung für nachhaltige Entwicklung. Aktive Teilnehmer waren (alphabetisch nach Vornamen): Anita & Daniel Hirscher & Kinder (BW) Lisa Krispin (Nds) Irmin Bernstädt (He) Marina Wilken (Nds) Nicolai Krichevsky (Nds) Susanne Braun-Speck & Kind (SH) > Teamleiter insgesamt: 28 TN laut Slack-Channel Ist-Situation & Herausforderungen Im Rahmen des Hackathons #WirfuerSchule“ läuft das Projekt unter Kategorie 5 - „Zukunftskompetenzen“. Auf deren Fragestellungen liefern wir Antworten: Durch unsere Workshops, etc. zu Nachhaltigkeits-Themen befähigen wir junge Menschen dazu, ein Bewusstsein für die Probleme des 21. Jahrhundert zu entwickeln und Ideen für die aktive Gestaltung zu kennen und weitere zu entwickeln. Durch selbstaktive zeitgemäße digitale, medienpädagogische Angebote und interessante, altersgerechte Themen wecken wir ihr Interesse an „Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Durch wenig Theorie, viele verschiedene Methoden (analoge und digitale gemischt) und Praxisarbeit an interessanten außerschulischen Lernorten lernen sie mit Hand und Kopf, sprich mit allen Sinnen. Das Erlebte wird tief verankert. Durch die Verbindung von analogen Gruppenarbeiten und dem Erstellen von digitalen Präsentationen arbeiten sie stets kreativ und kollaborativ. Durch das Erkennen der Probleme des 21. Jahrhunderts entwickeln sie in den Workshops den Wunsch, die Welt ein Stück weit besser zu machen. Insbesondere, aber nicht nur mit Schulgruppen kann es in den Workshops auch Kreativphasen geben, in denen sie sofort umsetzbare Ideen für Nachhaltigskeits-Projekte für ihr Schule entwerfen. Unabhängig von den Herausforderungen des Bildungssystems und den Hackathon-Zielen werden bisher fast nur einfache BNE-Kurse angeboten, welche fast immer einen Natur-, Umwelt-, Tierschutzbezug haben und i.d.R. nur für Vor- und Grundschüler geeignet sind (Beispiele: „Wald/Forstwirtschaft“, „Insekten/Bienen“). Damit werden nicht annähernd alle 17 Nachhaltigkeitsziele thematisiert und eben so wenig die Zielgruppe „Jugendliche“ erreicht. Dabei sind diese in einem Alter, in dem sie handeln und wirksam werden können. Zudem sind digitale Angebote kaum zu finden. Entsprechend stellen wir uns die Aufgabe, weitere zeitgemäße und altersgerechte BNE-Workshops auf digitaler Basis mit digitalen Lerninhalten zu entwickeln. (CC BY-NC-ND) Zusammenfassung unserer Angebote: Unter dem Titel „BNEdigital“ werden medienpädagogische, fächerübergreifende Workshops zu den 17 Nachhaltigkeits-Zielen entwickelt. Darunter werden Online-Kurse zum eigenständigen Lernen (z.B. zwecks Distanzlernen) sein, ebenso wie ½-tägige Präsenz-Workshops, welche von Schul- und Jugendgruppen als Projekttage mit Referenten gebucht werden können. Jeder davon kann als Kick-Off-Event für Projekt- & Vorhabenwochen mit Nachhaltigkeits-Themen (auch zur Schulentwicklung) genutzt werden. Im Anschluss können daraus entstandene Projektideen im „echten Leben“ realisiert werden. All das passiert auf dem Portal von media4schools.de. (CC BY-NC-ND) Zielgruppe der Workshops & Online-Kurse: Referenten / Dozenten / Lehrkräfte als Workshop-ausführende und Schüler (Ki/Ju) bzw. Jugend- und Schulgruppen als Teilnehmer. Es waren bereits Workshops für Kinder/Jugendliche in allen Schulformen ab Klasse 1 entwickelt; diese sollen durch das Netzwerk um viele Weitere ergänzt werden. Urheber- und Nutzungsrechte : Der Projektname, alle Texte & Ideen in diesem Beitrag stehen unter einer CC BY-NC-ND-Lizenz des Vereins sii-kids & -talents e.V.. Die Rechte an den einzelnen Angeboten (siehe unten) liegen beim jeweiligen Urheber und sind mit Creative Common-Lizenzen markiert, das entweder mit CC BY-NC-ND oder mit CC BY. Das dahinterstehende Konzept (CC BY-NC-ND) bestand bereits und ist nicht Teil des Hackathons. Angedachte Ideen wurden wieder verworfen. Workshops, Online-Kurse & PC-Spiele der Teilnehmer (Lehrkräfte, freie Referenten, Schüler) sind folgende: Lern- & PC-Spiele der Schüler (CC BY-NC-ND) Naturerlebnistag von Teens für Kids (CC BY) Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft (2019, CC BY-NC-ND) Kleiner Klimagipfel (CC BY) Digitaler Workshop: „Fast Fashion“ (CC BY) Nachhaltige Smartphones, digital präsentiert (2019, CC BY-NC-ND) Die Teamleiterin hat auch bereits Workshops bzw. Coachings zum Thema "nachhaltige digitale Bildung in Schulen" und: "Ideen für die nachhaltige Schule" durchgeführt (in SH, alle Angebote in Zusammenarbeit mit / über öffentliche Träger). Die Ergebnisse und Angebote (CC BY-NC-ND) stehen auf: https://media4schools.de/portfolio-item/bne-digital/ Zukünftige Entwicklung: Es gibt eine ganze Reihe an Ideen und Zielen, die wir gerne realisieren würden. Ziel ist in jedem Fall eine Skalierung über ganz Deutschland. Mit einem möglichen Unterstützer sind wir dazu schon im Gespräch. Aber für den großen Wurf suchen wir noch DEN oder DIE Unterstützer! Ürigens ist Susannes Verein mit seinen Angeboten 2019 beim Nachhaltigskeitspreis von SH nominiert gewesen und manche Angebote für Ki/Ju werden bereits aus öffentlichen Mitteln aus SH gefördert. Erfreulich insbesondere: Unser 1. digitales Lernprojekt für Schüler, https://erkant.de , wurde 2x die beste Online-Schülerzeitung von Deutschland (Kategorie GYM/GMSmO) - das in 2018 und 2020. Auch das Angebot von Irmin, der ursprüngliche Naturerlebnistag-Teens (damals noch nicht digital gestützt), hat den ersten Umweltschutzpreis der Stadt Wiesbaden, den Förderpreis des Deutschen Bundesumwelt-Wettbewerbs und den 2.Platz beim Bundesjugendwettbewerb "Entdecke die Vielfalt" gewonnen. Gefördert wurde das von der Michael-Otto-Stiftung. Ergänzend sei gesagt : Mindestens 3 Personen des Teams sind bereit, auf Dauer im Rahmen von BNE.digital zu arbeiten (zwei Teilzeit, eine Fulltime). Die Teamleiterin ist Referentin für digitale Bildung und schult u.a. Lehrkräfte und Schüler in SH. Unabhängig davon und von ihrer Vereinstätigkeiten, ist sie seit 1996 in der IT- und Medienbranche selbständig tätig. Das einige Jahre als FranchiseGEBER mit 9 Franchise-Niederlassungen. Sie war zuvor als Einzelunternehmerin IBM-Businesspartner, T-Systems-Lieferant, etc. D.h. sie bringt die Fähigkeiten und Erfahrungen mit, um ein Projekt / eine Unternehmung groß zu machen. Desweiteren hat sie bereits diverse andere Konzepte für die Digitalisierung der Bildungsbranche entwickelt. Sie war bloss (erneut) damit der Zeit VORAUS; die Not war nicht groß genug in der Schullandschaft - bis CoVid19 kam ... Derjenige "große" Unterstützer wird weit mehr Projekte sehen und ggf. mit uns realisieren können. Built With cms deutsch lms wordpress Try it out media4schools.de
BNE.digital
Bildung für nachhaltige Entwicklung.digital - medienpädagogische Workshops, Online-Kurse & Projektangebote für Jugend- & Schulgruppen (LK & SuS)
['mediateam@sii-kids.de', 'Susanne Braun-Speck', 'Michael Keating', 'Minoka Braun', 'Nicolai Krichevsky', 'Kerstin Reese', 'Rethink_school Irmin Bernstädt', 'Daniel H.', 'Anita H.', 'Lisa Krispin']
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['cms', 'deutsch', 'lms', 'wordpress']
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https://devpost.com/software/skillrocket-21avcl
Start Seite Mehrere Lernpfade mit Materialien und Aufgaben Skill Rocket Icon Inspiration Gehe unterschiedliche Wege um Lernziele zu erreichen und dabei neues Wissen und Kompetenzen zu erlangen oder auszubauen. Freiheit des Weges zum Ziel Möglichkeit der Variation von Intensitätsstufen Orientierung dank einer Art "Landkarte" (Netz mit Überblick) Priorisierung nach persönlichen Präferenzen Transparenz durch Statusanzeige in Form eines Fortschrittsbalkens entspricht Zielerreichungsgrad Was unsere App macht Für Schüler*innen Individuelles Lernen unabhängig vom Präsenzunterricht Orientierung durch Themenpfade und Fortschrittsgrade Selbstbestimmung der Reihenfolge in der Abarbeitung von Aufgaben und Themenbereichen Selbstbestimmung von Intensität pro Themenbereich Wettkampf im Team Erfolgserlebnisse durch Belohnungssystem Für Lehrer*innen Entwicklung differenzierter Lernpfade unterschiedlicher Niveaustufen Kombination aus Wissen, Methoden & Sozialkompetenzen auch fächerübergreifend Transparenz des Fortschritts der Aufgaben aller Schüler*innen Konfigurierbare Teams aus Schülern Wettkampfmodus - mit Belohnungssystem Wie es gemacht wurde Hintergrund Selbstbestimmung und Motivation anhand der Lern-App Wissensvermittlung während Corona unzureichend. Unterschiedliches Niveau der Schüler*innen  Keine Kontrolle durch die Eltern - Stärkung des Vertrauensverhältnisses zwischen Lehrer*innen und Schüler*innen Transparenz des Lernfortschrittes Methode Idee definieren und Teamzusammenstellung aus Informatiker*innen und Lehrer*innen  Teammeetings online: Ziele, Vorgehen, Aufgaben, Teamleitung, Infrastuktur  Nutzung von Padlet, Teams, Slack, WebMeetings, GitHub Agile Software Entwicklung mit kurzen Iterationen Anforderungen durch User Stories und intensive Diskussion mit potentiellen Nutzer*innen Name, Icon und Layout in Zusammenarbeit mit Schüler*innen Good Teamwork!  Resultate App Prototyp - responsive Design mit Fokus auf Benutzerfreundlichkeit Source code frei auf GitHub verfügbar Voll lauffähige version verfügbar auf https://wirfuerschule.now.sh Pitch als Video auf YouTube verfügbar Integration von Belohnungssystem welches die Motivation von Schüler*innen fördert Ein individueller Lernpfad, welcher Schüler*innen unterschiedlichen Wissensstandes anspricht und zum Lernen motiviert Individuelles Lerntempo, Flexibilität und selbstbestimmtes Vorgehen Förderung von sozialen Kompetenzen Alternativer Wissensschatz mit großem Potenzial  Unsere Herausforderungen Verfügbarkeit im Team: Aufgabenverteilung und Organisation via Padlet und Slack, kurze Meetings (Stand-ups) täglich im Team Räumliche Distanz des Teams: virtuelle Meetings mit WebEx und Slack Kurzfristiges Feedback von Anwender*innen Name und Layout der App - Integration von mehr als 40 Schüler*innen zur Abstimmung Zeit :-) Errungenschaften - auf die wir stolz sind Von NULL auf den ersten Prototypen der App innerhalb von 5 Tagen Zielorientiertes und schnelles Arbeiten in einem interdisziplinären Team Begegnungen und Begeisterung für Neues bei allen Beteiligten Einblick in Arbeitsweisen anderer Berufsbilder Name der App durch Umfrage bei Schüler*innen in mehreren Schulen entschieden Verbreitung der Idee bei Schüler*innen und Lehrer*innen durch Beteiligung am Projekt Was wir gelernt haben von der Idee bis zum Prototypen - interdisziplinär - eine tolle Herausforderung :) enormer Wissenserwerb im Bereich digitaler/virtueller Kommunikation und Austausch von Daten bei allen teilnehmenden Lehrer*innen in sehr kurzer Zeit Lehrer*innen Sprache und die Sprache von Informatiker*innen unterscheidet sich enorm Nächste Schritte Integration unserer Idee in existierende Plattformen Generierung von Lerninhalten und Kompetenzen Belohnungssystem inhaltlich entwickeln Implementierung der App in Workshops mit Schüler*innen an den Schulen der Lehrer*innen aus unserem Team Prototyp an Pilotschulen testen iteratives Vorgehen um weitere Anforderungen durch Nutzer*innen zu definieren Sonstiges Unsere App ist für jeden via Google ID oder Benutzername/Password frei nutzbar auf https://wirfuerschule.now.sh/ - viel Spass beim Ausprobieren Die Source Codes des Projekts sind ebenfalls frei verfügbar auf https://github.com/KaiWedekind/wirfuerschule Link zu unserem Padlet: https://padlet.com/ines5181/jam2x3hv2q2gyhuz Built With carbon firebase html5 node.js oauth visjs vue Try it out wirfuerschule.now.sh github.com www.dropbox.com
SkillRocket
Gehe unterschiedliche Wege um Lernziele zu erreichen und dabei neues Wissen und Kompetenzen zu erlangen oder auszubauen.
['ines 5181', 'Tobias Lindener', 'Karsten Kurasch', 'Kai Wedekind', 'Melanie Riedel', 'Steffen Baumann', 'Thomas Reinecke', 'W. Schuchart', 'Michael Klaus']
[]
['carbon', 'firebase', 'html5', 'node.js', 'oauth', 'visjs', 'vue']
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https://devpost.com/software/best-practice-losungen-fur-den-fremdsprachenunterricht
optima praxis Logo Beispiellayout optima praxis Website Problembeschreibung: Wie alle Lehrer*innen sind wir als Fremdsprachenlehrer*innen jetzt in der Corona-Zeit durch die Hygienevorschriften gezwungen unserer Schüler*innen zuerst zuhause und in Zukunft (vielleicht für längere Zeit) in Halbgruppen abwechselnd zuhause und im Präsenzunterricht zu unterrichten. Wir sehen dabei 3 große Herausforderungen, die bewältigt werden müssen: Die Unterrichtsinhalte, die im fremdsprachlichen Präsenzunterricht immer einen hohen mündlichen auf Dialoge und Kommunikation ausgerichteten Anteil haben/hatten, auch im Online-Unterricht so zu gestalten, dass dieser Charakter des Lernens zuhause nicht verloren geht und dass der Fernunterricht nicht zu einer verlängerten Hausaufgabe in Form reiner Schreibarbeit degeneriert. Auch im Online-Unterricht sollen die Schüler sinnvoll und kommunikativ mit der fremden Sprache arbeiten können, doch mündliche Kommunikation, ein Herzstück des Fremdsprachenunterrichts, ist in den letzten Monaten des Online-Unterrichtens oftmals zu kurz gekommen. Den sozialen Zusammenhalt der Lerngruppe zu erhalten, da sich die Schülergruppen teilweise über Monate hinweg nicht gesehen haben und auch in Zukunft unter Umständen für lange Zeit separiert bleiben. Eine gute Verzahnung von Online-Unterricht und Präsenzunterricht sollte auch Wege finden, um die separierten Gruppen in den Kontakt zu bringen und Zusammenarbeit und einen kommunikativen Austausch durch Gruppenarbeiten, Lernen durch Lehren, Sprachbuddys/Lernpaten zwischen diesen separierten Gruppen zu ermöglichen. Für die Lehrkraft entsteht eine hohe Belastung durch die doppelte Vorbereitung (eine Gruppe zuhause und parallel die zweite Gruppe in der Schule). Das bedeutet für uns Lehrerinnen eine große Herausforderung, da sich dadurch die Menge an vorzubereitenden Unterrichtsinhalten erhöht. Bisherige Lehrpraxis des Lehrers, aber auch Schulbücher, sind jedoch nicht auf den hybriden Fremdsprachenunterricht mit zwei Lerngruppen ausgerichtet. Konzepte, Unterrichtsreihen und passende Materialien muss daher im Moment jeder Lehrer in Einzelarbeit schnell erstellen. Aufgrund des Zeitmangels wird in der hybriden Unterrichtsarbeit daher oft nicht erreicht, was theoretisch möglich und wünschenswert wäre. Lösungsbeschreibung: Beim Zusammentragen von konkreten Unterrichtsbeispielen für die Verzahnung von Online- und Präsenzunterricht haben wir festgestellt, dass viele gute inspirierende Ideen zusammenkommen, die jedem einzelnen von uns weitergeholfen haben, eigene Unterrichtsideen auszubauen und die Verzahnung von Online- und Präsenzunterricht neu, kreativ und auch digital zu denken. Unsere Annahme ist daher, dass eine offene Online-Ideen-und Materialaustausch-Börse speziell ausgerichtet auf den fremdsprachlichen Hybrid-Unterricht für alle Lehrer eine große Bereicherung wäre, die jedem einzelnen Lehrer hilft, die Verzahnung von Online- und Präsenzunterricht besser zu realisieren und auch schneller Ideen und konkrete Umsetzungsbeispiele und Arbeitsmaterialien zu finden, die für den wechselnden Fremdsprachenunterricht geeignet sind und idealerweise mit den passenden digitalen Tools und Lösungen angeboten werden. Uns ist dabei wichtig, dass diese Austauschbörse Open-Ressource und kostenlos ist, so dass sie auch eine breite Nutzerschaft erreicht. Durch diesen Austausch kann nicht nur der aktuelle Unterricht in der Corona-Situation verbessert werden, sondern auch langfristig ein Beitrag geleistet werden, Fremdsprachenunterricht digital neu zu denken bzw. zu ergänzen und digitale Elemente auch in Zukunft vermehrt fachdidaktisch sinnvoll in den Unterricht zu integrieren. Zentral ist dabei der Gedanke des Austausches von best-practice-Erfahrungen: Gute, einfache, für Schüler (benachteiligter Haushalte) auch mit einfachen technischen Mitteln (z.B. nur mit dem Smartphone) umsetzbare, aber nachhaltige Unterrichtsideen und Lernsettings. Vorgehen und Fortschritt: Dieser Lösungsansatz war zu Beginn durch die Formulierung des Gruppenthemas (“best-practice-Lösungen-für-den-Fremdsprachenunterricht”) schon zu erkennen, hat sich aber auch stetig weiterentwickelt. So haben wir zunächst in Mural grob gebrainstormt, was jedem einzelnen aus unserem Team zu diesem Thema einfällt, und haben die Ergebnisse gruppiert und strukturiert. Dabei ist uns aufgefallen, dass die wichtigste Frage, die wir beantworten wollen und aus der sich alle anderen Fragen ergeben, uns zurück zur Eingangsfrage führt: Wie können wir (im Fremdsprachenunterricht) Online- und Präsenzphasen sinnvoll (!) verzahnen? Da sich die Didaktik hinsichtlich der Unter- und Oberstufe unterscheidet und die Gruppengröße es zuließ, haben wir uns in zwei Unter-Gruppen aufgeteilt, um uns der Frage aus der Sicht auf zwei unterschiedliche Altersstufen zu nähern. Spannend war es, dass beide Gruppen unabhängig voneinander zu dem Ergebnis gekommen sind, dass das Konzept des flipped-classrooms bzw. des blended learnings besonders geeignet sind, um unsere Zielvorstellung der Verzahnung zu erreichen. Weil wir es uns aber schon zu Beginn auch zum Ziel gemacht hatten, best-practice-Beispiele zu sammeln, um möglichst anschauliche Ergebnisse zu erzielen, haben wir im Anschluss das Modell des flipped-classroom adaptiert, auf den Unterricht mit zwei oder mehr (a)synchronen Gruppen ausgeweitet und versucht mit Beispielsequenzen aus unserem eigenen Fremdsprachenunterricht zu füllen. An diesem Punkt haben wir alle einen deutlichen Wechsel in unserer Sicht auf den (hybriden) Unterricht verspürt und hätten mit diesem persönlichen Erfahrungszuwachs das Projekt beenden können. Doch wir wollten diese Erkenntnisse und auch die Idee des Austausches von best-practice-Beispielen nicht einfach versacken lassen. Daher haben wir uns entschlossen, die beiden Unter-Gruppen wieder zusammenzuführen und gemeinsam eine Website zu entwickeln, die den Austausch der Unterrichtsbeispiele ermöglicht, da wir zudem im Internet keine vergleichbare Website gefunden haben, die sich darauf spezialisiert hat, Unterrichtsbeispiele, die die Verzahnung von Online- und Präsenzunterricht berücksichtigen, zu sammeln und als OER frei zur Verfügung zu stellen. Daraufhin haben wir ein Beispiel-Layout für einen möglichen Aufbau der Website erstellt und mit Hilfe unseres Coaches eine Domain (optimapraxis.de) gesichert, sowie ein mögliches Logo und einen konkreten Namen entworfen. Prototyp: Unsere Website ist: optimapraxis.de Mögliche Funktionen der Website sind folgende: Das Finden und Einstellen von best-practice-Beispielen nach Kategorien (Lernjahr, Sprache, Lernbereich, mediale Ausstattung, die nötig ist, und vor allem nach Gruppenkonstellation (asynchrone/synchrone Gruppen)…) Zugriff auf eine Toolbox, die erprobte (Online-)Tools vorstellt, aber auch Material zur Verfügung stellt, das Schüler an verschiedene Tools und Methoden heranführt, so dass diese auch zu Hause selbstständig mit diesen Tools arbeiten können (z.B. Wie erstelle ich ein Erklärvideo?) Nächste Schritte: Unser nächster Schritt ist das für Samstag-Abend angesetzte Online-Meeting mit unserem Coach Lars Globisch, der uns bis hierher extrem unterstützt und ermutigt hat. Dort wollen wir die nächsten Schritte abklären zur Konkretisierung unserer Website. Dazu hat er uns auch schon mit dem Experten für Webentwicklung Alexander Ziebell bekannt gemacht, der bereits die Domain optimapraxis.de grob aufbereitet und mit unserem selbsterstellten Logo versehen hat. In Zusammenarbeit mit diesen Experten wollen wir die von uns angedachte Struktur der Website zeitnah umsetzen und mit ersten Unterrichtsbeispielen und Tools füllen. Damit eine solche Website sinnvoll ist, ist es wichtig, dass wir diese vielen LehrerInnen bekannt machen, die dann nicht nur auf die freiverfügbaren Dokumente zugreifen, sondern auch eigene Beispiele einstellen. Dazu müssen wir auf jeden Fall noch entsprechende Aufgaben zur Pflege der Website unter uns aufteilen, Kommunikationswege der “Werbung” eruieren, eventuell neue Teammitglieder gewinnen, die genauso begeistert von unserer Idee und deren Umsetzung sind wie wir, unseren Logo-Prototypen überarbeiten und unserem Coach Lars danken. Weiter in die Zukunft gedacht: Unser Website-Modell lässt sich auch sehr gut auf andere, nicht-fremdsprachliche Fächer und die Grundschule ausweiten. Try it out www.optimapraxis.de
optimapraxis.de - blende(n)d Fremdsprachen unterrichten!
Unser Projekt ist die Website Optima Praxis, die Ideenbörse und Austauschplattform für den hybriden Fremdsprachenunterricht.
['Jessica Rühle', 'Nicole elalina', 'Lars Globisch', 'Ingo Kleiber', 'Sarah Fäuster', 'Katharina Leitsch', 'Stefanie Lemke']
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https://devpost.com/software/team-ghgs
Der Corona-Lockdown hat wieder gezeigt, der Zusammenhang zwischen intrinsicher Motivation und Lernerfolg ist seitens der Lernenden eindeutig gegeben. DIe Herausforderung in der Zeit der Schulschließungen und in der Folgezeit des Hybridunterrichts bestand für die Lehrkräfte darin, die SuS, auch in dieser ihnen völlig neuen Lehr- und Lernumgebung stetig für den eigenen Lernerfolg zu begeistern und zu begleiten. Viele Kollegen und Kolleginnen sind in dieser Zeit über sich hinaus gewachsen, haben auf etlichen Kanälen Kommunikationswege zu den SuS aufgebaut, gepflegt und evaluiert. Trotz aller Anstrengungen, da müssen wir uns nichts vormachen, war es oftmals zermürbend, wie wenig Motivation einige SuS an den Tag legten. Man kann sich jetzt streiten und es akzeptieren, dass man, auch im Regelunterricht ohne Einschränkungen nicht alle SuS erreichen kann. Aber das wollen wir nicht akzeptieren. Man kann es schaffen, denn die Corona-Krise hat vor allem eines gezeigt: Es wird Zeit für eine neu ausgerichtete Schule. Begriffe wie agile Schule, flipped classroom oder auch blended learning zielen nicht ohne Grund auf eigenverantwortliches Lernen und ein verändertes Bild von Schule. Um dies auch an unserer Schule, einer Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe im Raum Potsdam, umzusetzen, haben wir uns das langfristige Ziel gesetzt, fächer- und jahrgangsübergreifenden Projektunterricht in unserer Schule im Format des FreiDays einzuführen, bei dem die Schüler weitestgehend selbst ihr Thema und Produkt bestimmen können. Hierbei sollen zusätzlich die Jahrgangsstufen in Tandems arbeiten können: Klassen 9 und 10 stellen sich den digitalen Herausforderungen (z.B. Wie erstelle ich einen Podcast? Wie schneide ich einen Film? etc.) und Klassen 7 und 8 übernehmen die Recherche zu den Themen des Projektunterrichts. Während der Überlegungen im Rahmen des Hackathons stellte sich uns folgende Herausforderung: Selbst wenn wir während des Hackathons all diese Ideen ausarbeiten und fertigstellen, muss für das Gelingen dieser Umsetzung, hin zum eigenverantwortlichen Lernen, das gesamte Kollegium dahinter stehen. Deshalb haben wir uns entschlossen, auf einer kleinen Ebene zu beginnen. In einer Pilotklasse wird das fächerübergreifende und selbstgesteuerte Lernen als vorrangiges Lehr-und Lernprinzip angewendet. Um zukünftig eigenverantwortlich lernen zu können, benötigen sie zunächst die notwendigen Werkzeuge, um selbstständig und selbstbestimmt lernen zu können. Durch diese Vorangehensweise werden wir bereits zum Halbjahr vorzeigbare Ergebnisse aus der eigenen Schule haben und somit konkret zeigen können, welchen Mehrwert und welche Vorteile sich aus dieser Art des Unterrichtens für SuS und Lehrer/innen ergibt. Desweiteren planen wir vor den Winterferien einen zweiwöchigen fächerübergreifenden Unterricht in den Jahrgangsstufen 7 und 8 durchzuführen. Zu dieser schulorganisatorisch günstigen Zeit sind die höheren Klassenstufen im Schülerbetriebspraktikum und die Kollegen/innen haben somit Ressourcen, sich diesem Projekt zu widmen. Unser erstes Oberthema hierfür lautet: Teltow und Umgebung - Irrungen und Wirrungen im Mittelalter; mögliche Unterthemen sind u.a.: • Sport: Ritterspiele • Geografie: Aufbau einer mittelalterlichen Stadt • Mathe: Simulationen z.B. Wirtschaftswachstum, Sterberate etc. • Englisch: Vergleich mit dem mittelalterlichen London • WAT, Physik, Chemie: Wasserreinigung • Biologie: Bestimmung der Wasserqualität • LER: Gott und die Krankheiten im Mittelalter Gewünscht und für den Lehr- und Lernerfolg unabdingbar sind natürlich auch eigene Themenvorschläge der SuS. Konzeptionell könnte in den Folgejahren zu Beginn eines Schuljahres per Losverfahren eine Fachschaft ausgewählt werden, die das Oberthema festlegen und darüber hinaus auch einige Unterthemen stellen sollte. Die Art des Produktes (eBook, Podcast, Video, Lernapp, Wiki, Strategiespiel etc.) wird vorab von der Schülerkonferenz mittels einer Abstimmung festgelegt. Am Ende der zwei Wochen werden die entstandenen Produkte in einem entsprechenden Rahmen den Schulmitgliedern, aber auch den Eltern der SuS präsentiert. Entstehen während dieser zwei Wochen so großartige Ideen, dass die SuS die Passion entwickeln, ihre Ideen und Produkte zu erweitern, können sie dies in einem Ganztagsangebot machen.
Team GHGS
Implementierung von fächerübergreifenden Projekten
['Anne Blondeau', 'Florian Müller', 'Christoph Groß', 'Geraldin Fritzsche']
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https://devpost.com/software/die-neue-rolle-der-eltern-fur-das-gelingen-der-hybridschule
Community Prototyp 4 Community Prototyp 5 Community Prototyp 3 Community Prototyp 2 Community Prototyp 1 WIKI Mockup 1 WIKI Mockup 3 WIKI Mockup 2 WICHTIGER HINWEIS - Der Projektbeitrag ist (inhaltsgleich, aber besser lesbar und mit Bildern) als PDF im Link von "Try it out" komplett abgebildet. “Eltern mit Wirkung” wirfürschule Projektbeitrag in TF07-HF-C 1. Problembeschreibung Die Rolle der Eltern seit Schließung der Schulen hat sich geändert. Es hat sich gezeigt - Fernunterricht ist nur im Team mit Eltern möglich. Nicht nur hier sieht man, dass es an Eltern-Empowerment fehlt. Das in sich oftmals sehr geschlossene “System Schule” wollte Eltern in der Vergangenheit nicht in ausreichendem Maße als echte aktive Partner auf Augenhöhe einbinden. Es ist zu befürchten, dass selbst die Erkenntnisse aus der Corona-Krise dies für die Zukunft nicht zu ändern vermögen, was einerseits am tradierten Rollenverständnis und andererseits an oftmals fehlender Kompetenz der Eltern und fehlender Transparenz hinsichtlich ihrer Möglichkeiten der Elternmitwirkung liegt. Dabei könnte die aktive Mitwirkung von Eltern zur Entspannung und Entzerrung in vielen Problemfeldern führen. Lehrer könnten sich wieder mehr ihrer eigentlichen Berufung widmen und Eltern ihre Lebens- und Berufserfahrung zum Nutzen der Schüler*innen, aber auch Lehrer*innen aktiv einbringen. Auch das kommende Hybridschuljahr mit einer Mischung aus Präsenz- und Fernunterricht braucht ein neues Rollenverständnis aller Beteiligten (von den Eltern über die Schüler*innen, die Lehrer*innen und die Schulleitungen). Die gerade einsetzende konsequente Veränderung hin zur digitalen Schule der Zukunft ist auf breite Mitwirkung auf der Basis ausreichenden Wissens von Eltern angewiesen. Eine von uns initiierte Umfrage ergab hinsichtlich der Wünsche der Eltern wichtige Rückmeldungen, die wir hier kurz darstellen wollen. In Zeiten des Fernunterrichts haben Eltern Aufgaben übernommen, die normalerweise von Lehrkräften ausgeübt werden. Unsere Umfrage mit insgesamt 122 Rückmeldungen zeigt deutlich, dass Eltern hier sowohl für die Motivation (77%) als auch das Zeitmanagement (72%) ihrer Kinder maßgeblich verantwortlich sind. Der Wunsch von Eltern, Schule nun aktiver mitgestalten können und z.B. nicht nur als Hilfskraft für das Schulfest gerufen werden, zeigt sich ebenfalls in den Umfragewerten. Die neue Rolle soll Eltern vor allem auch in ihren Mitwirkungsrechten im Schulleben bestärken (71%) und sie als gleichberechtigte Partner für die Verwirklichung von Bildungs- und Erziehungszielen annehmen (70%). Ganze Umfrage auf Anfrage erhältlich; Screenshots der Umfrage im PDF 2. Lösungsbeschreibung 2.1. Lösungsansatz Unser Ziel ist es, die Eltern in ihrer Rolle an der Schule kompetent zu machen und zu befähigen, selbst starke Funktionen in der Schul-Community einzunehmen. Eltern, die so “empowered” sind, gestalten den sozialen Raum, in dem sich ihre Kinder bewegen, aktiv, und werden von Schulleitung und Lehrkräften auf Augenhöhe wahrgenommen und respektiert. Dieser Respekt führt dazu, dass Eltern sich deutlich konstruktiver einbringen als bisher, da sie sicher sind, von Seiten der Schule auch gehört zu werden. Wir sind überzeugt, dass der Austausch von Informationen, Ereignissen und Erfahrungen die wichtigste Grundlage dafür ist, damit Eltern ihre Kinder im Schulleben optimal unterstützen können. Wir fördern damit ein positives Miteinander aller an Schule Beteiligten und ein besseres Klima für die Schülerinnen und Schüler - unabhängig vom Lernort, der sowohl in der Schule als auch zuhause sein kann. Um allen Eltern zu ermöglichen, in unserem stark regulierten und fragmentierten Bildungssystem die Interessen ihrer Kinder in jeder Situation wahrnehmen zu können und sich mit ihren individuellen Erfahrungen, Fähigkeiten und Talenten in die Schulgemeinschaft einzubringen, bedarf es als Grundlage einer modernen, digitalen und internetbasierten Informations- und Kommunikationskultur und -struktur. 2.2. "Eltern mit Wirkung" Wir präsentieren "Eltern mit Wirkung": das bundesweite WIKI von Eltern für Eltern. Und als einen wichtigen Teilbereich: "Eltern mit Wirkung LIVE”, die Anleitung für die digitale Elterngemeinschaft für jede Schule. Auf der Plattform "Eltern mit Wirkung" führen wir Informationen für Eltern aller Schulkinder deutschlandweit zusammen und machen sie niedrigschwellig nutzbar. Die Sammlung und Erstellung der Themen erfolgt dezentral und ehrenamtlich, verbunden mit einer Moderation durch ein Kernteam. Das WIKI "Eltern mit Wirkung" sorgt für schnell auffindbare und einfach verständliche Informationen auf einer einzigen Plattform. Wir bringen Ordnung in die teils unübersichtlichen dezentralen Informationen und bündeln sie für den einfachen und schnellen Überblick. Das soll dem Abbau von Hemmschwellen dienen. Wir führen auf dem WIKI "Eltern mit Wirkung" u.a. umfassende Basis-Infos für wirksame Elternarbeit zusammen, wie bspw. die Schulgesetze der Länder. Wir sammeln aber ebenso Best-Practice Beispiele gelebter Elternarbeit an Schulen. Die Plattform bietet für jedes Bundesland die Möglichkeit, landesspezifische Informationen sachgerecht und verständlich zu vermitteln. Gleichzeitig schlägt “Eltern mit Wirkung” eine Brücke über die Grenzen föderalistischer Bildungsstrukturen hinweg und macht übergreifende Themen sichtbar und möglich. Das Wiki "Eltern mit Wirkung" ermöglicht somit durch unterschiedliche Tools und Ideen die Vernetzung der Elterncommunity. Das Wiki "Eltern mit Wirkung" ist eine Plattform, die von der stetigen, gemeinsamen Beteiligung lebt und dadurch nachhaltig ist und kontinuierlich wächst. Im Vordergrund steht die Vielfalt von Ideen - für das gemeinsame Projekt “Beziehungsgestaltung in einem modernen Bildungssystem”. Eben von Eltern für Eltern. 2.2.1. Langfristiger Wert der Lösung die Etablierung der Website sorgt für die bessere Wahrnehmung der Eltern in ihrer Rolle im Schulsystem → Stärkung der Position und des Selbstverständnisses (Neudefinition der Elternrolle im Zusammenspiel mit der Schule) barrierefreier und kostenfreier Zugang für alle Eltern, unabhängig von Schulform → einfache Handhabbarkeit Informationen “auf einen Blick/Klick” → übersichtlich, zeitsparend Vernetzung von Informationen → schafft Klarheit, Sicherheit, Vergleichbarkeit - von Eltern → stärkt das Wissen und das Selbstverständnis als Partner auf Augenhöhe, fördert Gemeinschaft lebendes (lebendiges) wachsendes System → ermöglicht Teilhabe (Beteiligung) 2.2.2. Umsetzbarkeit Das Wiki-Prinzip ist fest etabliert und stößt auf breite Akzeptanz. Die inhaltliche Basis wird durch das Projektteam gelegt. Für den kontinuierlichen weiteren vor allem inhaltlichen Aufbau sind ehrenamtlich Tätige eingeplant. Durch die Medienpräsenz des Hackathon #wirfürschule wird der Startschuss des Wiki hohe Aufmerksamkeit bekommen. Es gibt kein vergleichbares Informations- und Vernetzungsportal für Eltern “auf einen Klick”. Das ist der USP des “Wiki - Eltern mit Wirkung”. Je mehr Informationen eingepflegt werden, desto größer der Nutzen, desto größer die Attraktivität und desto höher die Wahrscheinlichkeit der Vernetzung der Eltern - somit ist die Plattform ein sich selbst verstärkendes System. Die technische Umsetzung des Wiki ist über standardisierte Lösungen möglich. Um die Anforderungen möglichst unkompliziert zu erfüllen, planen wir die Umsetzung in WordPress mit einem spezialisierten Wiki-Theme (z.B. HelpGuru, genutzt als Basis für unseren Prototyp). Alternative Umsetzungsmöglichkeiten sind über freie oder kommerzielle Wiki-Systeme wie beispielsweise MediaWiki, DokuWiki oder Confluence möglich. 2.3. "Eltern mit Wirkung" LIVE Als ein von uns hier hervorgehobenes Feature wird "Eltern mit Wirkung" der Elternschaft jeder Schule ermöglichen, ihre eigene internetbasierte Kommunikationsplattform zu betreiben - "Eltern mit Wirkung” LIVE. Dazu bieten wir im WIKI einen exklusiven Bereich: Assistenten zur Auswahl des passenden Plattformanbieters (zum Beispiel Slack, Microsoft Teams, Mattermost, Coyo, Chanty) Konkrete Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Einrichtung Best-Practice Erfahrungen zur optimalen Nutzung aus anderen Schulen Bundesweit verfügbare Buchungsmöglichkeiten für Beratung und Einrichtung der ausgesuchten Plattform (wenn die Elternschaft eine schlüsselfertige Lösung wünscht). Mit der lokalen Kommunikationsplattform entsteht die digitale Elterngemeinschaft. Informationen werden dort zentral und tagesaktuell bereitgestellt. Der Austausch aller Eltern ist jederzeit barrierefrei möglich. Vernetztes Arbeiten - geordnet nach Themen, Schulklassen und der Organisationsstruktur der Schule - geht spielend von der Hand. 2.3.1. Nutzen In der lokalen Anwendung an der Schule unterstützt “Eltern mit Wirkung” LIVE die digitale Transformation der Schule durch die gelebte digitale Praxis der Eltern: Zugänglich für jeden und von überall → Digital Gleicher Informationsstand für alle zu jeder Zeit → Echtzeit Ersetzt E-Mail Verteiler - Informationen und Austausch, wann jeder will → Abrufbar Barrierefreier und müheloser Zugang zu allen Inhalten → Einheitlich Preiswert und leicht zu pflegen → Internetbasiert Intuitive Vernetzung von Gleichgesinnten - fördert Gemeinschaft → Zentral Gleichberechtigte Kommunikation und Kultur des Dialogs → Transparent Kurze Eingewöhnung und schnelle Akzeptanz durch digitale Abbildung der bekannten eigenen Schulorganisation → Geliebt ❤ 3. Vorgehen und Fortschritt Wir haben mit unserer Coachin in mehreren “Design Thinking Sitzungen” das Problem formuliert, die Nutzer identifiziert und eine Vielzahl von Lösungsideen iteriert. 3.1. Meilenstein: Teamfindung & Erstellung des Fragebogens Am Montag wurde direkt über das Problem gesprochen und das Team hat sich gefunden. Es wurde darüber diskutiert, wie wir miteinander arbeiten wollen und ein Wochenzeitplan erstellt, um einen ersten Überblick zu bekommen. Gemeinsam mit unserer Coachin haben wir angefangen, uns dem Prozess des “Design Thinkings” anzunähern und haben als ersten Schritt eine Umfrage erstellt, um unsere Hypothesen mit weiteren Eltern, Lehrenden und Schulleitenden zu überprüfen und das Problem auf der tieferen Ebene zu verstehen. 3.2. Meilenstein: Problemschärfung & erste Ideenfindung Am Dienstag morgen wurde der Fragebogen online gestellt und an bestehende Elterngremien versandt. Am Abend sind wir in die erste Runde der Ideenfindung gegangen. Um Ideen / Lösungen für das Problem zu erstellen, haben wir zunächst noch einmal das Problem in der Tiefe beleuchtet und sind mit ersten Ergebnissen aus der Umfrage gestartet. Dabei sind in der ersten Runden folgende Problemfelder thematisiert worden: Überforderung der Eltern Unklarheit der Anforderungen an die Situation Fehlende Akzeptanz der Lehrer für Elternsituation und umgekehrt Starrheit der Perspektive bei Lehrern Mangelnde Kommunikation Mangelnde Transparenz “Alles ändert sich, nur Schule nicht” “Schule fehlt Kompetenz zur Veränderung” Mindest-/Haltung Rollenverständnis ist nicht klar, weil sich die Welt verändert hat Wichtige Entscheidung - unsere Nutzer: Wir fokussieren uns im System auf das Thema Eltern und die Frage: “Wie können wir die Eltern stärken?” Problemformulierung: Beziehungsgestaltung der Akteure an der Schule, besonders mit den Eltern aus der Perspektive der Schulleitung und Lehrkräfte Neuer Sachzwang für die Schule in der Akzeptanz der Eltern in bestimmten Funktionen - neue Beziehung zwischen Schule und Eltern Finale Problemformulierung: Eltern-Empowerment: Von der “Kann-Beziehung” zur “Verpflichtungsbeziehung” 3.3. Meilenstein: Entscheidung, welche Idee als Prototyp umgesetzt wird Es wurden zwei Ideen ausgewählt:Die erste Idee einer Landkarte im Stil einer Website, auf der alle Informationen vorhanden sind, die auf Bundesebene relevant sind. Die zweite Idee: Eine Eltern-Community aufzubauen. Robert (Team lead) hat schon best practices in dem Bereich, wie man eine solche Community aufbaut, gesammelt. Nach einem tieferen Dialog wurde uns als Team bewusst, dass beide Ideen unbedingt zusammengehören und sich gegenseitig ganz wunderbar ergänzen. Und deshalb haben wir beide Ideen in der Tiefe umgesetzt. Wir haben uns in Gruppen aufgeteilt und an beiden Ideen gearbeitet. 3.4. Meilenstein: Erste Prototyp-Versionen Am Mittwoch haben wir dann überlegt, welche Tools wir für die Prototypen nutzen können. Am Donnerstag waren wir dann soweit, um uns gegenseitig die ersten Versionen der Prototypen zu präsentieren. Daraus ergaben sich weitere kleine Arbeiten, die zur Weiterbearbeitung verteilt wurden. Erneut gab es eine Feedback-Runde und die ersten Verbesserungen wurden eingepflegt. Am Freitagmorgen gab es die nächste Feedbackrunde mit weiteren, sich ergebenden logischen Verbesserungen. Wir haben uns die ersten Gedanken darüber gemacht, was die nächsten Schritte des Projekts sein können. 3.5. Meilenstein: Video- und Dokumentationserstellung Am Freitag haben wir dann das Skript zusammengetragen, damit wir das Video erstellen und fristgerecht einreichen können. Ebenso ging es an die Dokumentenerstellung zur Einreichung des Gesamtprojekts. Unsere Lösung hat zwei Bestandteile: Das WIKI als vom föderalen Bildungssystem unabhängige Wissensplattform, die von ehrenamtlichen Eltern für alle Eltern in Deutschland gepflegt wird. Und die moderierte Praxisanleitung zum Aufbau und Betrieb schulischer Elterngemeinschaften. Wir wissen, dass es diese Kombination ist, die das nachhaltige Empowerment von Eltern in der Schule möglich macht. 4. Prototyp 4.1. Mockup “Eltern mit Wirkung” WIKI ** BILDER IM PDF UND IN DER IMAGE GALLERY ** 4.2. Prototyp “Eltern mit Wirkung” LIVE ** BILDER IM PDF UND IN DER IMAGE GALLERY ** Der Prototyp zeigt die digitale Elterngemeinschaft an einem Berliner Gymnasium auf der Plattform Slack. Bei der Schulanmeldung erhalten Eltern die persönliche Einladung zur Elterngemeinschaft. Ihre digitalen Identitäten können Eltern selbst wählen. Jedes Thema der Schule (Arbeitsgruppe, Klasse, Gremium) hat einen eigenen Kanal für Information und Austausch. Sichtbare Kanäle enthalten alle offiziellen und allgemeinen Informationen. Schriftliche Mitteilungen der Schule und alte E-Mails müssen nicht mehr gesucht werden, wenn alle Protokolle und Ankündigungen in Sekunden gefunden werden. Jede Klasse hat einen privaten Kanal, in dem sich Eltern in einem geschützten Raum vertraulich austauschen können. Auch nach langer Zeit bleibt alles übersichtlich, selbst bei vielen angeregten Diskussionen. Termine und Ereignisse aus dem Schulkalender und Klassenkalender werden automatisch an alle Eltern gesendet. Im Kanal #hofpause ist Raum für gesellschaftliche und soziale Themen, denn Eltern wollen sich auch über die Schule hinaus vernetzen. In Zeiten von erhöhtem Informationsbedarf (Beispiel Schulschließung) schießt das Interesse von Eltern in die Höhe. Eine gemeinsame Plattform verhindert so, dass sich einzelne Eltern/Familien von Informationen abgeschnitten fühlen oder wirklich abgeschnitten sind. 5. Nächste Schritte 5.1. Wie testet Ihr Eure Annahmen? Bereits durchgeführte Umfrage zur zukünftigen Elternrolle mit 122 Antworten mit dem klaren Fazit: Der Bedarf an Eltern-Empowerment ist vorhanden. Verteilung des Prototyps über Bundeselternrat und Landeselternbeiratsgremien zur Einholung weiterer Ideen zur Ergänzung - Schärfung der Lösung. 5.2. Umsetzung Das WIKI wird vom "Eltern mit Wirkung" Team gebaut und betrieben. Dafür wird ein unabhängiger Träger, idealerweise ein eingetragener Verein, gebildet. Neben dem Betrieb des WIKI bietet “Eltern mit Wirkung” zwei Services für Elternvertretungen an. Der Mehrwert von "Eltern mit Wirkung" ist dabei die Expertise, die praktische Anleitung und die buchbaren Ressourcen zur lokalen Einrichtung: Beratung bei der Konzeption und Einrichtung der digitalen Elterngemeinschaft nach dem Vorbild von “Eltern mit Wirkung” LIVE Operative Einrichtung und Konfiguration der gewählten Plattform (aus der Liste der von “Eltern mit Wirkung” unterstützten Plattformen wie zum Beispiel Slack, Microsoft Teams, Mattermost, Coyo, Chanty 5.3. Das Team Das Hackathon-Team von "Eltern mit Wirkung" sind Lehrer, Coachin sowie ehrenamtliche Elternvertreter*innen. 5.4. Commitment Das Projektteam ist an der Umsetzung höchst interessiert und wird daher auch nach Abschluss des Hackathons aktiv an dieser Thematik weiterarbeiten. Unser Team bringt wichtige Schlüsselqualifikationen für die Gründung und Leitung des Vorhabens ein: Fachliche Expertise im Bereich bundesweite und landesspezifische Schulsysteme Langjährige ehrenamtliche Tätigkeiten Projektmanagement IT und Digitalwirtschaft Agile Arbeitsweise Wir haben bereits Mitwirkung von ca. 20 potentiellen ehrenamtlichen Unterstützer*innen angeboten bekommen. 5.5. Grobplanung Zeitrahmen für die Umsetzung des Projekts sind ca. 6 Monate. Wir veranschlagen ca 60.000 € initiale Projektkosten für Konzeption Bau der WIKI Webseite durch eine Webagentur Einrichtungskosten Software und Lizenzen Aufbau der ehrenamtlichen WIKI-Redaktion Inhaltliche Erstbestückung Bekanntmachung und PR Wir veranschlagen ca. 132.000 € Betriebskosten pro Jahr Services (Technische Maintenance, Design, Webprogrammierung) Hosting und Lizenzen Administration New Work Situation Recht und Steuern Das Projekt sollte in voller Höhe von Bund und Ländern finanziert werden, um die Planungssicherheit für die ehrenamtlich Tätigen nicht nur für einen kurzen Projektzeitraum, sondern dauerhaft sicherzustellen. Was ist der nächste Schritt in Richtung Umsetzung? ** Was, Wann, Wer, Ziel ** Prototyp erstellen - Woche 1-2 - Andrea - Funktionaler Prototyp Prototyp testen lassen - Woche 3 - Carmen, sobald Prototyp fertiggestellt ist - Qualitatives Feedback zum Prototyp bekommen Feedback auswerten - Woche 4 - Carmen + Sebastian - Wünsche und Themen / etc aufnehmen Klärung der Rechtsform - Woche 6 - Beratung ca. 4 h - Gerlinde Programmierer suchen, der vollständiges Wiki aufsetzt - Woche 8-12 - Andrea - Erste Wiki Version fertig Initialen Content erstellen - Woche 8-12, danach fortlaufend - Andrea + Gerlinde - Initiale Inhalte Digital Community Builder Multiplikatoren System aufsetzen - Ab Woche 12 fortlaufend - Robert + Team - Erste Schulen in den Prozess der Eltern Community einzuladen und in den ersten Schritten zu begleiten “Eltern mit Wirkung” #wirfürschule Projektbeitrag in TF07-HF-C, 12.06.2020 Gerlinde Böhm Sebastian Donath Carmen Haaf Wenke Kujala Andrea Reichelt Robert Schneider (Ansprechpartner) Coachin: Elisabeth Hartwig Built With concept Try it out drive.google.com
“Eltern mit Wirkung”
„Eltern mit Wirkung“ ist eine WIKI-basierte Informationsplattform für Eltern aller Schulkinder bundesweit. Die Komponente „LIVE“ ermöglicht eine Vernetzung in Elterncommunities.
['Gerlinde Boehm', 'Andrea Reichelt', 'Seb Donath', 'Robert Schneider', 'Wenke Kujala', 'Carmen Haaf']
[]
['concept']
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https://devpost.com/software/gemeinsam-in-die-zukunft-scienceliteracy
Zukunftskompetenzen fördern! Motivation In Zeiten von Corona wird deutlicher als sonst, dass Entscheidungen in der heutigen und in der zukünftigen Welt auf Basis von Big Data getroffen werden. Schlagzeilen sind gefüllt mit Statistiken und Zahlen, die uns belegen, wer, wann, wie durch Corona gefährdet ist. Vor ein paar Tagen wurden neue Erkenntnisse veröffentlicht und eine Studie belegte, dass das Tragen von Masken doch unserem Schutz diene. Täglich sind alle Schüler*innen durch Nachrichten und Social Media mit solchen Schlagzeilen konfrontiert. Sie leben in einer Welt, in der Big Data einen immer größeren Platz einnimmt. Trotzdem gibt es kaum Lernräume, in denen Schüler*innen ihre Datenkompetenz - "Umgang mit Daten" - weiterentwickeln können. Die wenigsten Schüler*innen (aus der Sek. 1 und Sek. 2) bekommen Gelegenheiten, diese Zukunftskompetenz zu vertiefen. Für die meisten Schüler*innen (aus der Sek. 1 und Sek. 2) bleiben Zahlen und Statistiken in Schlagzeilen, Nummern aus einer anderen Welt. Viele sind den Möglichkeiten und Schwierigkeiten von Big Data und künstlicher Intelligenz noch nicht gewachsen. Idee Das Team entschied sich für einen " Gamification "-Ansatz, um die Schüler*innen besonders zu motivieren und die Zukunftskompetenz "Umgang mit Big Data und künstliche Intelligenz" attraktiv und für jeden relevant zu gestalten. Produkt "In Data We Trust?" ist ein webbasierter innovativer Lernraum , in dem die fiktive Figur Emma Schüler*innen aus der Sek. 1 und Sek. 2 hilft, ihre Datenkompetenz zu vertiefen. Emmas Lernwelt ist für alle Schüler*innen und Lehrer*innen zugänglich. Sie gibt den Schüler*innen ein Tool an die Hand, um Echtzeitdaten auszuwerten, Fragen zu beantworten und Zusammenhänge zu verstehen. " In Data We Trust? " kann von Schüler*innen selbst, von Lehrenden für ihre Klassen und von anderen Lerngruppen im Bereich der Sekundarstufe 1 und 2 verwendet werden. Emma spiegelt Schüler*innen aller Fächer ihre Datenkompetenzen und ermöglicht ihnen, ihre Fähigkeiten zu vertiefen. Schüler*innen lernen mit Emma Big Data und künstliche Intelligenz zu verwenden, zu verwalten, zu verstehen und kritisch zu beleuchten. Das Spiel ist leicht einsetzbar und kann in den verschiedensten Lernsettings genutzt werden. Durch den Einsatz innovativer Methoden und spielerischer Elemente wie das Einbinden einer Geschichte und Protagonisten wie Emma, sowie die Interaktion mit Echtdaten wird die Motivation und Beteiligung der Schüler*innen gesteigert. Das Erlernen dieser crossfunktionalen Kompetenz ermöglicht Schüler*innen, weltweiten Schlüsselproblemen , wie zum Beispiel Gesundheit (SDG3), Bildung (SDG4), Gender Equality (SDG5) und Armut (SDG1) anders zu begegnen. Prototyp Das Tool wurde entwickelt, um den bestehenden Lernraum "Trust in Science" mit Hilfe eines weiteren Moduls für Datenkompetenz zu erweitern und mit einer technischen Lösungsidee zu unterstützen. Dafür wurde im #wirfürschule Hackathon die Geschichte von "Trust in Science" weitererzählt, ein Prototyp für Interaktion mit Live-Daten programmiert und Fragen für ein Quiz entworfen. Eine prototypische Darstellung des interaktiven Tools , mit dem Schüler*innen die Zusammenhänge zwischen verschiedenen Datenvariablen untersuchen können, wurde programmiert und in einem Google Colab Notebook mit der Sprache Python geschrieben. Unter dem Link https://colab.research.google.com/drive/1NW-ay1J1exbFG_uVdhESpZCY0L-Bf03w?usp=sharing ist der Entwurf öffentlich zugänglich. Für die Realisierung des Prototyps werden Corona-Daten vom Robert Koch-Institut genutzt. Perspektivisch sollen verschiedene Live-Datensätze verwendet werden. Das Tool ermöglicht den Schüler*innen, Datensätze zu untersuchen, die Zusammenhänge zwischen unterschiedlichen Variablen zu beobachten und die Qualität der Daten einzuschätzen. Teamarbeit Verschiedene Expertisen im Team ermöglichten einen regen Austausch und das Arbeiten Hand in Hand . Storylines, Lernziele und Programmiermöglichkeiten wurden aufeinander abgestimmt. Unser größter Meilenstein war die Erstellung des funktionsfähigen Prototypen , mit dessen Hilfe Schüler*innen mit Datenkompetenzen gewappnet werden. Viele Hände halfen zu verschiedenen Zeiten und ein Kernteam hielt den roten Faden! Herausforderungen und Chancen "In Data We Trust?" soll bei Fertigstellung mit dem Lernraum "Trust in Science" verknüpft werden. Die Implementation in den übergeordneten Lernraum war jedoch schwieriger als gedacht und führte zu der Entscheidung, zunächst einen Prototypen zu erstellen. Eine vollständige Umsetzung des geplanten "Gamification"-Ansatzes und der direkten Rückmeldung der Schüleraktionen war in dieser kurzen Zeit nicht möglich. Das Tool kann in den verschiedensten Fächern, wie zum Beispiel Deutsch, BWL, VWL, Mathematik, Religion, Ethik, Biologie, Informatik, Gemeinschaftskunde, und zur Erweiterung der Methodenvielfalt eingesetzt werden. Die verschiedenen Arbeitszeiten der Teammitglieder*innen führte teilweise zu Verzögerungen im Ablauf und wurden durch eine sehr gute Beraterin ( danke! ) und das Engagement der Teammitglieder*innen ausgeglichen. Unser Ergebnis Wir sind stolz auf unser Projekt, das Schüler*innen einen großen Schritt in die Zukunft begleitet und sie bei ihrem Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung (17 Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030, zu denen sich alle VN-Mitgliestaaten verpflichtet haben) unterstützt. "In Data We Trust?" stärkt Ressourcen für die Welt von heute und morgen und bietet Schüler*innen einen frei zugänglichen innovativen Lernraum zum Thema Big Data und künstliche Intelligenz. Was haben wir gelernt? Möglichkeiten und Herausforderungen liegen oftmals nah beieinander. Emma spiegelt Lernenden sowohl Möglichkeiten als auch Schwierigkeiten, die beim Arbeiten und Verwenden von Big Data und künstlicher Intelligenz auftreten. Wir sind uns sicher: Gemeinsam lässt sich Zukunft gestalten. Wie geht es weiter? "In Data We Trust?" benötigt finanzielle Unterstützung, um den bestehenden Prototypen weiterzuentwickeln und als webbasiertes Spiel mit den Storylines und Fragen zu implementieren. Durch die Verknüpfung mit Trust in Science kann dieser Lernraum über 50.000 Schüler*innen und deren Lehrende in Deutschland und weitere Schüler*innen aus anderen Ländern erreichen. Built With canva craftwork devpost facebook freeconference google-docs hangouts instagram jit.si linkedin manual.to powerpoint python skype slack stubborn trueconf whereby youtube zoom Try it out www.trustinscience.org colab.research.google.com
In Data We Trust?
Emma spiegelt deine Datenkompetenz: Ein Tool zur Förderung einer der wichtigsten Zukunftskompetenzen
['Julia Claire Prieß-Buchheit', 'Katharina Kouniou', 'Marie Alavi', 'Teena C H', 'Katharina Weitz', 'Katharina Miller', 'Pelin Genc', 'Jan Pöppel']
[]
['canva', 'craftwork', 'devpost', 'facebook', 'freeconference', 'google-docs', 'hangouts', 'instagram', 'jit.si', 'linkedin', 'manual.to', 'powerpoint', 'python', 'skype', 'slack', 'stubborn', 'trueconf', 'whereby', 'youtube', 'zoom']
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https://devpost.com/software/project-ulwdnz7xve1r
Hackathon 2020 – #wirfürschule Konzeptbeschreibung im Textformat Die fehlende intrinsische Motivation der SuS (Freude an der Tätigkeit selbst) ist schon im Lehramtsstudium ein zentrales Thema und später natürlich im realen Beruf. Zur Zeit der Corona-Epidemie ist das ein großes Problem, was auch viele Eltern vor neue Herausforderungen stellt. Das Ziel unseres Konzeptes ist es, dass SuS auch zuhause motiviert sind zu arbeiten, Selbstarbeit und Eigeninitiative erlernen. So können Eltern entlastet werden und müssen sich an den Schularbeiten - soweit möglich - nicht beteiligen. Das größte Problem, was es unserer Ansicht nach hier zu lösen gibt, ist, dass die intrinsische Motivation von SuS von außen schwer zu beeinflussen ist und auch der Wille zur Selbstregulation muss von den SuS ausgehen. Von dieser Problematik sind natürlich die SuS, aber auch Lehrer_innen und Eltern betroffen. Wie kann man also als Lehrkraft den Unterricht so gestalten, dass die intrinsische Motivation von SuS gestärkt werden kann? Um die natürliche Neugier und Begeisterung bei Kindern und Jugendlichen beim Lernen zu bewahren und zu entfalten, möchten wir eine Projektidee, die schulart-, fächer- und altersübergreifend gehalten ist, vorstellen. Diese Themenwoche/Projektwoche kann sowohl daheim als auch in der Schule stattfinden. Ergänzt werden kann sie durch sogenannte SeLf-Tage oder Lernbürozeiten. An den SeLf-Tagen können die SchülerInnen selbständig an ihren Themen, die auch selbst gewählt sein können, arbeiten (SeLf = Selbstbestimmtes Lernen fördern). Je nach Alter geben die Lehrkräfte mehr oder weniger Hilfestellung. Das Projekt kann eine Woche oder auch länger dauern. Die Projektwochen können mehrmals im Jahr stattfinden. Wir gehen hierbei davon aus, dass die SchülerInnen bereits an projektorientierte Arbeitsweisen herangeführt worden sind, bzw., dass sie herangeführt werden sollen. Arbeitsweisen können vorher eingeführt werden (z. B. im Unterricht, in vorherigen projektorientierten Arbeitsweisen) oder sie entwickeln sich während des Projektes. Die Kompetenzen und fachspezifischen Arbeitsweisen, die benötigt werden, um bestimmte Dinge umzusetzen, werden von den SchülerInnen im Unterricht vor den Projektwochen erlernt, sie eignen sie sich selbst an, z. B. mittels YouTube-Videos oder sie fragen Experten. Hierdurch soll die intrinsische Motivation gefördert werden. Nicht alle SchülerInnen sind immer auf dem gleichen Methoden- und Kompetenzlevel. Je nach Interessenlage und Vorkenntnissen, sowie persönlichen Vorlieben, können SchülerInnen allein oder in Teams arbeiten. Es ist auch möglich nur zeitweise oder für Absprachen und Rückfragen mit anderen zusammenzuarbeiten und dann das Projekt allein weiterzuverfolgen. Die Lehrkräfte und Spezialisten stehen in Sprechstunden als Unterstützer und Ratgeber zur Verfügung, diese Besprechungen können per Videokonferenz oder in der Schule stattfinden. Des Weiteren gehen wir davon aus, dass die Schüler bereits erste Schritte mit digitalen Medien unternommen haben oder diese mit Hilfe des Projekts erlernen (Recherche, Interview mit Experte, Videokonferenz, E-Mail,…). Von dieser Lösung, bzw. von diesen Projektwochen sollen sowohl SchülerInnen, Lehrkräfte als auch die Eltern profitieren. SchülerInnen erarbeiten die Themenbereiche eigenständig, in Gruppen oder allein. Jeder Schüler, jede Schülerin arbeitet so gut er/sie es kann und nach den ihr/ihm zur Verfügung stehenden Mitteln, Methoden und Vorkenntnissen (Differenzierung möglich, bzw. ergibt sich von selbst). Die Lehrkräfte profitieren von der intrinsischen Motivation, die die SchülerInnen an dem Projekt arbeiten lässt und gewinnbringende Ergebnisse entstehen lässt. Mit jedem Projekt wächst die Vielfalt an Methoden und Kompetenzen, sowohl bei Lehrkräften als auch bei den SchülerInnen. Eltern werden entlastet, da die Kinder/Jugendlichen selbständig daheim oder in der Schule ihre Themenbereiche erarbeiten. In der aktuellen Situation der Corona-Pandemie, ermöglicht Projektarbeit eine sinnvolle, fächerübergreifende Beschäftigungs- und Lernmöglichkeit. Die Aufgaben können von Zuhause aus, allein oder im Team bearbeitet werden. Nutzung von Medien ist erwünscht zum Zwecke der Kommunikation und Recherche, sowie zur Erstellung der Arbeit, des Produkts. Die Motivation ist höher, da eigene Ideen, aktuelle Themen einfließen können und das Projekt beeinflussen. Eigeninitiative ist dabei erwünscht. Softskills (soziale Kompetenzen) werden gefördert, z. B. Eigeninitiative, Zuhören, Eigenmotivation, Kommunikation, Empathiefähigkeit usw. Langfristig von Wert ist, dass SchülerInnen lernen selbständig zu arbeiten. Sie erweitern ihre Kompetenzen indem sie intrinsisch motiviert an einem Thema arbeiten und dadurch ihre Softskills und Methodenvielfalt erweitern. Dies ist insbesondere für das spätere Berufsleben wertvoll. Das eigenständige Arbeiten entlastet die Eltern und stärkt das Selbstwertgefühl der SchülerInnen. Da diese Projekt-/bzw. Themenwoche sowohl Zuhause als auch in der Schule durchgeführt werden kann, ergibt sich die Möglichkeit SchülerInnen gewinnbringend an einer Thematik arbeiten zu lassen und auch die Zeiten, die SchülerInnen Zuhause verbringen müssen, zu nutzen. Das Modell ist auf jeden Fall umsetzbar, da es sehr flexibel ist und auf alle möglichen Gegebenheiten reagieren kann, z. B. Altersstufen, Gruppengrößen, Themengebiete, Differenzierung, Schulart. Die Vorbereitung benötigt einiges an Zeit, vor allem die Lehrkräfte müssen sich absprechen und eventuell eine Vorauswahl an Themengebieten, Methoden, Medien, Medieneinsatz, Umsetzungsmöglichkeiten usw. treffen. Wenn das Gerüst steht und gefüllt ist, sollte das Projekt laufen. Im Laufe der Zeit könnte sich diese Projektidee zu einem Selbstläufer entwickeln, wenn alle SchülerInnen damit vertraut sind, die Gruppen eventuell jahrgangsübergreifend gebildet werden, und die jüngeren von den älteren SchülerInnen lernen und umgekehrt. Die Bewertung eines solchen Projekts ist nicht zwingend notwendig, allerdings halten wir es für wichtig, den SchülerInnen und Lehrkräften ein Feedback zu geben, um für das nächste Projekt daraus zu lernen. Dabei soll sowohl die Selbst- als auch die Fremdeinschätzung gefördert werden. Interessante, gut gelungene Projekte könnten auch vorgestellt werden oder die entstandenen Produkte gezeigt oder ausgestellt werden. Es sollte sich jedoch nicht zwingender Weise um eine Vorstellung handeln, da nicht alle SchülerInnen gerne präsentieren. Uns ist es wichtig, die Motivation der Schüler zu erhalten oder zu fördern. Wertschätzung ist dabei ein guter Motor. Wie ist unser Lösungsansatz entstanden? Viele Köche verderben den Brei, wenn es um den Hackathon #wirfürschule geht, gilt wohl eher Gegenteiliges. Viele Köche machen den Brei erst gut. Für uns war es wichtig, möglichst viel Input von jedem einzelnen Team-Mitglied zu bekommen. So haben wir klassischerweise mit einer Mind-Map gestartet, in welcher jeder seine Gedanken zu unserer Fragestellung äußern konnte. Mithilfe der Strukturierung der Mind-Map ließen sich unterschiedliche Konzepte herausfiltern, welche wir in einer zweiten Arbeitsphase näher ausarbeiteten. Schlussendlich machten wir uns Gedanken über die Präsentation unserer Ideen und eine mögliche Durchsetzung. Unser erster wichtiger Meilenstein liegt schon weit vor dem Start der Hackathon Woche. Als Studierendengruppe sind wir ein Zusammenschluss aus unterschiedlichsten Lehrämtern, Studienfächern aber auch Persönlichkeiten. Das nicht immer Einigkeit herrscht steht außer Frage. Dass aber Teamarbeit eine der wichtigsten Elemente für so ein Projekt ist, auch. Wir hatten genügend Vorlauf uns als Team zu bilden, um das Beste aus dem Projekt rauszuholen. Die beiden weiteren Meilensteine könnten die Brainstorming Phase am zweiten Tag des Hackathons mit ersten guten Ergebnissen, und die weiterführende Ausarbeitung unseres Konzeptes am vierten Tag sein. Abschließend, nun noch ein paar Worte zu den weiteren Schritten: Um die Voraussetzungen, die wir für die Umsetzung unserer Idee benötigen, zu überprüfen, wäre es sinnvoll sich zunächst an die Schulen selbst zu wenden. Dabei sollte nachgefragt werden, inwiefern die Umsetzung gewünscht ist und in welchem Rahmen sich die Schule daran beteiligen möchte. Die Lehrkräfte der teilnehmenden Klassen können die organisatorischen Voraussetzungen, wie zum Beispiel die technische Ausstattung der SuS, besser einschätzen und weitere Tipps zur Durchführung beisteuern. Zusätzlich könnten unter den SuS auch Umfragen durchgeführt werden, um deren Voraussetzungen und unsere Annahmen zu testen. Deshalb besteht der erste Schritt auf dem Weg zur Umsetzung darin verschiedene Schulen, welche für eine Durchführung des Projektes in Frage kommen, anzufragen. Außerdem muss die Schulleitung kontaktiert und ihr das Projekt vorgestellt werden, sowie über eine für die Schule individuelle und gewünschte Umsetzung des Konzeptes gesprochen werden. Zusammen mit der Schulleitung sollten dann Experten beziehungsweise Fachlehrer zur Unterstützung der SuS organisiert und auch diese über das Projekt informiert werden. Für unser Projekt ist besonders das Engagement und die Bereitschaft der Schule daran teilzunehmen wichtig. Die Lehrer sollten über ein allgemeines Know-How, wie eine solche Projektwoche durchgeführt werden kann, verfügen. Das Budget ist ganz von der Umsetzung des Projektes durch die jeweilige Schule abhängig, ob außenstehende Experten zu einem Thema bezahlt werden müssen, und ob der Zeitraum, in dem ein solches Projekt durchgeführt werden soll, länger oder kürzer gehalten wird. Für die SuS ist eine grundlegende technische Ausstattung für die selbstständige Arbeit von zuhause sinnvoll, falls diese jedoch nicht gestellt werden kann, könnten eventuell Lernbüros an der Schule eingerichtet werden. Diese Option ist in Zeiten des Homeschoolings leider schwer umsetzbar, daher könnte auch versucht werden, eine Auswahl an technischen Geräten für diese SuS zu organisieren und diesen zur Verfügung zu stellen. Weitere Ressourcen wären zum Beispiel eine themenabhängige online Berufsbörse oder Expertentalks als Hilfestellung für die SuS, sowie die Kooperation mit anderen Schulen oder Universitäten. Grundsätzlich sind wir als Team sehr an der Umsetzung dieser Idee interessiert, da wir sie als gut durchführbar und schülerzentriert einschätzen. Für eine mögliche Umsetzung des Projekts von uns als Studierendengruppe gäbe es bereits Kontakt zu Schulen und somit ist eine mögliche Durchführung eines Pilotprojekts in dieser Form durchaus vorstellbar. Built With deutsch prezi Try it out prezi.com
Projektbasiertes Lernen in der hybriden Schule
interdisziplinäre und schülerzentrierte Projektideen umzusetzen in der hybriden Schule
['Chris. G.']
[]
['deutsch', 'prezi']
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https://devpost.com/software/mep-leicht-gemacht-bausteine-fur-die-digitale-schule
Unser Projekt Unser Team Unser Prozess zum MEP Die vollständige "Customer Journey" Motivation Wir haben festgestellt, dass die Erstellung eines MEP die Schulen und Träger vor große Herausforderungen stellt und Akteure ohne fachliche und technische Unterstützung mit den notwendigen Arbeitspaketen häufig überfordert sind. Aus diesem Grund haben wir mit "MEP leicht gemacht - Bausteine für die digitale Schule" einen Leitfaden entwickelt, der Sie in der Ausarbeitung unterstützt und die wichtigsten Fragestellungen darstellt, mit denen Sie sich im Laufe der Entwicklung auseinandersetzen müssen. Unser Vorgehen Wir haben in einem crossfunktionalen Team mit Beteiligten aus Schulen, Verwaltung und Projekt-/Prozessmanagement unsere Erfahrungen gesammelt, in einer Timeline sortiert und einen Step-by-Step Guide entwickelt. Herausforderungen Zwischendurch wussten wir nicht mehr, wer sich in welcher Form am Projekt beteiligt und haben die Aufgaben dann neu koordinieren müssen. Eine vollumfängliche Abbildung der Thematik ist bei einer berufsbegleitenden (Teilzeit-) Teilnahme am Hackathon äußerst schwierig, aber halbwegs machbar gewesen. Eine Herausforderung war auch, die Begrifflichkeiten und Anforderungen der verschiedenen Bundesländer zu berücksichtigen, um so den Leitfaden für alle zugänglich zu machen. Schwierig war, die Inhalte asynchron zu erarbeiten - durch die Motivation aller Beteiligten und regelmäßige Video-Calls zur Abstimmung haben wir zum Abschluss doch noch eine zeigenswerte Leistung erreicht. Leistungen, auf die wir stolz sind Wir haben es innerhalb von 5 Tagen geschafft, den Leitfaden, Präsentation und Roadmap auf ein vorzeigbares Niveau zu bringen, so dass man damit arbeiten und einen MEP + TPEK entwickeln kann. Hierbei ist uns besonders das cross-funktionale Team zugute gekommen. Nächste Schritte Bei unseren Überlegungen handelt es sich um einen ersten Entwurf. Im nächsten Schritt müssen wir mit Unterstützung weiterer Experten das Konzept schärfen sowie erproben. Für die Verbreitung benötigt es dann weitere Instanzen wie beispielsweise das Bundesministerium als Betreiber der Website “digitalpaktschule”, Landesmedienanstalten, Schulträger und Schulen und externe Dienstleister für IT-Ausstattung der Schulen. Die Dokumentation des Konzepts könnte in Form eines Wikis auf der Website www.digitalpaktschule.de für sämtliche Projektbeteiligte zugänglich gemacht werden. Für alle anstehenden Aufgaben muss eine finanzielle Unterstützung gesichert werden. Try it out drive.google.com drive.google.com drive.google.com miro.com
MEP leicht gemacht - Bausteine für die digitale Schule
Unser Baukasten unterstützt Schritt für Schritt bei der Erstellung eines digitalpakt-konformen MEP für die digitale Zukunftsschule.
['Rene Glembotzky', 'Nina A', 'Katharina Springob', 'Armin Brehl', 'Theresa Maier', 'Olaf Cimanowski', 'Michaela Jacobs']
[]
[]
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https://devpost.com/software/alle-in-einem-boot
xxxxxxxxxxxxx Built With analog android contact-hero internet real
Alle in einem Boot
Die Optimierung der Kommunikation aller Beteiligter
['Melanie Grohmann']
[]
['analog', 'android', 'contact-hero', 'internet', 'real']
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https://devpost.com/software/projektvorlage-fur-einen-zukunftsweisenden-frei-day
Sich vom Teaser Video zum mitmachen motiviert fühlen Auf dem MARKTPLATZ DER IDEEN eigene Themen finden Sein TEAM in 30-Sekunden Talks finden Die Achterbahn der Gefühle mit einer/m FREI DENKER*in souverän meistern Mit dem STARTER SET geführt loslegen Echte Wertschätzung und Gelerntes weitergeben JAHRGANGSÜBERGREIFENDE PROJEKTVORLAGE FÜR EINEN ZUKUNFSTWEISENDEN FREI DAY Schule gibt einen engen Strukturrahmen vor. In der Schule sind Schüler*innen viel fremdbestimmt durch die Vorgaben von Lehrer*innen. Die Schüler*innen haben Themen, für die sie sich interessieren und auch zukunftsweisend sind. Wir stellen die Schüler*innen in den Fokus - es geht beim FREI DAY um sie und ihre Interessen. Wir haben eine erste Projektvorlage für einen zukunftsweisenden FREI DAY aus Sicht der Schüler*innen erstellt. Dabei haben wir uns an dem bestehenden FREI DAY Konzept orientiert. In unserem großen und diversen Team aus Schüler*innen, Lehrern, Eltern und Pädagogen haben wir uns gefragt: "Was brauchen Schüler*innen, um ihr Projekt im Rahmen des FREI DAYs eigenverantwortlich und mit Spaß umzusetzen?". Wir haben aus unterschiedlichen Blickwinkeln auf diese Thematik geschaut. Thinking out of the box, Kreativität und Musterbrechen waren ausdrücklich erwünscht und prägten Arbeitsweise und Produkt. Angefangen mit einer User Story Map haben wir die wichtigsten Elemente der Projektvorlage ermittelt und diese weiter ausgearbeitet, erste MVPs erstellt und mit den Schüler*innen aus unserer Gruppe getestet. Unsere Projektvorlage besteht aus insgesamt 6 Elementen: 1. INFORMIEREN Die Schüler*innen sollen durch das Anschauen des Teaser-Videos motiviert werden, am FREI DAY ihrer Schule teilzunehmen. Das Teaser-Video ist der erste MVP unserer User Story Map. Im Fokus steht, dass die Schüler*innen einer teilnehmenden Projektschule vom FREI DAY erfahren und die Lust am Mitmachen geweckt wird. Zielstellung des MVP ist, die Schüler*innen von der Idee des FREI DAYs zu begeistern und sie zu animieren, im Rahmen der FREI DAY Projektwoche zum 'Marktplatz der Ideen' zu kommen. 2. MARKTPLATZ DER IDEEN Die Schüler*innen werden auf dem Marktplatz der Ideen inspiriert, finden Themen oder können ihre eigenen Ideen einbringen. Die Schüler*innen können sich eine Woche lang auf dem Marktplatz der Ideen über den FREI DAY informieren. An Infoständen erfahren die einzelnen Klassen mehr über mögliche Themen, vergangene Projekte sowie den grundsätzlichen Ablauf. Darüber hinaus erhalten sie die Möglichkeit sich mit FREI DAY-Botschaftern über ihre persönlichen Erfahrungen mit Projekten auszutauschen. Zentrales Element des Marktplatz der Ideen ist eine "Ideen-Wall", an die Schüler*innen ihre Idee anhängen/pinnen können. Dies kann sowohl analog als auch digital geschehen. Der Marktplatz der Ideen findet statt, um den Schüler*innen die Möglichkeit zu geben, den FREI DAY in Ruhe kennenzulernen und ihnen Raum und Zeit zu geben, Ideen für eigene Projekte zu entwickeln. Der Marktplatz der Ideen endet mit der Teamfindung - angelehnt an die Sessionplanung bei Barcamps. 3. TEAMFINDUNG in 30-Sekunden Talks Die Schüler*innen präsentieren und finden ihre Ideen und Teams in 30-Sekunden Talks. Schüler*innen können sich über ein Video bzw. einen Podcast vorab über die 30-Sekunden Talks informieren. Ihnen werden verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt wie sie daran teilnehmen können. Sie müssen ihre Projekte nicht persönlich vorstellen, wenn sie sich nicht trauen. Jeder bekommt die Möglichkeit auf seine Art mitzumachen. Als Zuhörer, Moderator oder aktiver Ideengeber. Im Ergebnis finden sich jahrgangsübergreifende Teams, die ihre Ideen gemeinsam verwirklichen. 4. FREI DENKER GUIDING Eine visuelle Achterbahnfahrt der Emotionen zu Beginn hilft die Handlungssituation FREI DAY positiv zu bewerten und Emotionen zu antizipieren. Der Weg zu individueller Unterstützung bei Bedarf: individualisierte Einladungskarten der FREI DENKER*INNEN. Die Schüler*innen brauchen eine/n Lernbegleiter*in oder -unterstützer*in, welche/r sie emotional während des gesamten Projekts unterstützt, ihnen den Freiraum lässt, eigene Ideen umzusetzen, als Ansprechpartner bei Bedarf gilt und ihnen die für die Umsetzung ihrer Idee notwendigen Mittel zur Verfügung stellt, bzw. ihnen bei der Beschaffung dieser Mittel hilft. Diese Lernbegleiter*innen können z.B. eine Lehrkraft, ein*e externe*r Experte*in, ein*e Mitschüler*in, Eltern oder eine Gruppe von Personen und vieles mehr sein… eben jeder FREI DENKER! Für das Gelingen einer leichtzugänglichen Unterstützung haben wir eine Einladungskarte von den FREI DENKERN und verschiedene Gesprächsimpulse entwickelt. Weitere Informationen dazu finden sich hier . 5. FREI DAY STARTER SET Mit dem Starter Set bekommen die Schüler*innen einen Werkzeugkasten an die Hand, mit dem sie loslegen können. Das Starter Set erklärt sich eigentlich von selbst: Die Schüler*innen bekommen zu Beginn ihres Projektes ihr persönliches Set und können die darin enthaltenen Elemente nutzen, die sie selbst für sinnvoll erachten. Das Starter Set beinhaltet Projektkarten zu verschiedenen Methoden, Projekt-Checklisten, eine Übersicht über alle möglichen Ressourcen, wie wichtige Kontakte, Materialen und How To Videos. Es gibt eine Anleitung für einen Kick-Off Workshop und ein kurzes Einführungspaket sowie eine Einladungskarte zu ihrem persönlichen Guide -einem FREI DENKER. Das Starter Set bietet Unterstützung ohne sich als Erwachsene von oben aufzudrängen und den "richtigen Weg" aufzuzeigen. So bleiben die Schüler*innen frei in ihrer Gestaltung, aber können proaktiv Hilfe suchen, wenn sie gebraucht wird. 6. ABSCHLUSS Egal ob die Idee realisiert werden konnte oder irgendwann nicht mehr weiterentwickelt wurde, die Schüler*innen sollen ihre Erfahrungen und Erlebnisse sichtbar machen und das Gelernte weitergeben. Der Entscheidungsbaum hilft den Schüler*innen ihren Erfolg zu feiern, ihn sichtbar zu machen. Es gibt kein richtig oder falsch und jede*r soll die Möglichkeit bekommen, das eigene Projekt vorzustellen und die Blüten "echte Wertschätzung" und "Gelerntes Weitergeben" des gemeinsamen Baumes zu ernten und zu teilen. Und damit echte Zukunftskompetenzen zu stärken! What's next for Projektvorlage für einen zukunftsweisenden FREI DAY Die nächsten Schritte wären unter anderem die weitere Anpassung des Projekts hinsichtlich des Inklusionsgedankens, um wirklich ALLEN Schüler*innen eine Teilnahme am FREI DAY zu ermöglichen. Dies beinhaltet beispielsweise sprachliche Anpassungen oder weitere Berücksichtigungen unterschiedlicher Persönlichkeitseigenschaften. Zudem betrifft der FREI DAY natürlich nicht nur die Schüler*innen, weshalb weitere Perspektiven, wie z.B. die der Lehrer, Schulleiter, externer Bildungseinrichtungen, Eltern, etc. beleuchtet werden sollen. Anschließend muss das ausgearbeitete Konzept evaluiert und an die gewonnenen Erkenntnisse angepasst werden, indem FREI DAY Projekte an verschiedenen Schulen in unterschiedlichen Settings durchgeführt werden und stets das Gelingen und der Mehrwert überprüft werden. Ausblick Skalierbar ist die Vorlage für uns als digitale Plattform, die alle getesteten Elemente als interaktive Elemente beinhaltet und mit persönlichen Projekt-LogIns in die bestehende frei-day.org-Website integriert wird. Unsere größte Herausforderung während der letzten Woche, war die Größe des Teams und die Komplexität des Themas zu organisieren und zu beleuchten. Diese Herausforderung sehen wir aber zugleich auch als große Stärke, da wir bereits sehr vielschichtig und mit vielen Perspektiven mit Schüler*innen testen durften und an unsere Vorlage glauben. Wir stehen fast alle für die nächsten Schritte bereit und wären überglücklich, diese Vorlage weiter auszuarbeiten, um den FREI DAY in möglichst vielen Schulen zu implementieren. Alle unsere Gedanken findet ihr in unserem Miro Board . Built With adobe-premiere cryptpad miro slack user-story-mapping
Projektvorlage für einen zukunftsweisenden FREI DAY
Wir gestalten eine Projektvorlage für einen jahrgangsübergreifenden und zukunftsweisenden FREI DAY, die Schüler*innen hilft, ihr Projekt eigenverantwortlich und mit Spaß umzusetzen.
['Nele Dageförde', 'Katharina Kouniou', 'Ulrike Bielek', 'Heike Hiller', 'Caterina Reinker', 'Nina Fleck', 'Florian K.', 'Dario Brickart', 'Franziska J.', 'Heike Schirmer da Fonseca', 'Arianna Ahlgrimm', 'Peter Schottes', 'David Müller', 'Miriam Schröder']
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['adobe-premiere', 'cryptpad', 'miro', 'slack', 'user-story-mapping']
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https://devpost.com/software/fachubergreifende-zusammenarbeit-mit-open-source-projekten
Unsere Kernidee ist, dass in der Bildung öffentliche Software zum fächerübergreifenden Lernen eingesetzt werden sollte. Wir denken, dass an den Schulen in vielfältigen Projekten sehr gut mit Open Source Software fächerübergreifend und praxisorientiert gelernt werden kann, da die Schüler*innen aufgrund der realitätsnahen, konkreten Problemstellung effektiver und motivierter lernen. Zusätzlich gibt es Einblick in bestehende Open Source Projekte und ermöglicht eine Mitarbeit an der weiteren Entwicklung. Außerdem werden schon viele Kompetenzen erlernt bzw. geschult z.B. die Abstimmung im Team, das Präsentieren und kommunizieren in einer Fremdsprache und zu guter Letzt auch Coding, was eine gute Vorbereitung für das spätere (Job-)Leben ermöglicht. Einen Überblick über bereits bestehende Projekte, eine mögliche Vorgehensweise und vieles weitere findet Ihr in unserem Pitch Video. Wir wünschen euch viel Spaß :-) Euer Projektteam Open-Source
Fachübergreifende Zusammenarbeit mit Open Source-Projekten
Fachübergreifender Einsatz von und direkte Zusammenarbeit mit Open Source-Projekten
['Jonas Fiedler', 'Dr. Verena Frey', 'Bernhard Rosenkraenzer', 'Freie Messenger']
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https://devpost.com/software/ein-erschwinglicher-laptop-fur-schulen-und-schuler-innen
Unsere Benutzeroberfläche in der "normalen" Einstellung Unsere Benutzeroberfläche für Benutzer mit Windows-Erfahrung Unsere Benutzeroberfläche für Benutzer mit Apple-Erfahrung Farben lernen für die Kleinsten Rechnen für Grundschulkinder Durch die Unterstützung fast aller Sprachen wird auch Flüchtlingskindern, die noch kein Deutsch können, geholfen Periodensystem der Elemente mit Zusatzinfos für die Älteren Problembeschreibung Vor kurzem ging durch die Medien, dass für die digitale Schule ein Corona-Zuschuss von 150 € bezahlt würde. Diese Nachricht ist inzwischen etwas überholt - aber das Grundproblem bleibt, und hat uns trotzdem dazu gebracht, darüber nachzudenken, wie man für 150 € oder sogar weniger Geld einen vollwertigen Computer bekommen kann. Die offensichtliche Lösung ist, gebrauchte, an anderen Stellen ausrangierte, Hardware wieder zu verwenden - aber das kann, wenn es nicht richtig gemacht wird, zu Problemen führen: Auf jedem Computer ist etwas anderes installiert, nicht jeder kann die gleiche Software einsetzen, und nicht jeder Experte kann Probleme mit allen so unterschiedlichen Geräten lösen. Auch sind nicht immer gebrauchte Geräte vorhanden. Lösungsbeschreibung Sowohl aus Kosten- als auch aus Umweltgründen ist es sinnvoll, gebrauchte Hardware -- wenn vorhanden -- weiterzuverwenden. Außerdem wird - wenn gerade keine gebrauchte Hardware verfügbar ist - eine kostengünstige und trotzdem leistungsfähige Alternative zu einem traditionellen PC gebraucht. Traditionelle PC-Hardware gibt es nicht zu den benötigten Preisen - wir haben uns stattdessen für ARM-Prozessoren entschieden, wie sie z.B. in den meisten Smartphones verwendet werden. Es spricht nichts dagegen, diese auch in Laptops und Desktops einzusetzen, und das Preisziel kann hier erreicht werden (Prototypen vorhanden!). Außer gebrauchter Hardware und dem ARM-Laptop kann z.B. auch ein Raspberry Pi 3 oder 4 -Entwicklungsboard (ab ca. 35 € erhältlich) wie ein normaler Computer eingesetzt werden. Wichtig ist, dass trotzdem alle Geräte gleich funktionieren, die gleichen Programme eingesetzt werden können, und jemand, der sich mit einem System auskennt, die Probleme aller Teilnehmer lösen kann: Gebraucht wird ein einheitliches, für den Schuleinsatz optimiertes Betriebssystem, das auf allen Geräten läuft und die besten Tools gleich mitbringt: altersgerechte Lernprogramme für alle Schularten (z.B. Farben lernen für Kitas, Rechnen, Lesen und Schreiben für die Grundschule, Vokabeltrainer, Physiksimulation, Taschenrechner, Programmiersprachen u. v. m. für weiterführende Schulen), Office-Paket, Bildbearbeitung, Musikprogramme, Internet-Browser, Email, Messenger, Videoplayer und -bearbeitung, usw. Eine erste Version, die sowohl auf dem ARM-Laptop als auch auf normalen PCs läuft, ist verfügbar. Hierbei ist es aus vielen Gründen wichtig, ganz auf quelloffene (Open Source)-Software zu setzen, u.a.: Nur so ist eine echte Anpassung auf die speziellen Bedürfnisse von Schulen möglich (z.B. auch in einer späteren Version die Möglichkeit für einen Lehrer, alle Computer im Klassenraum zu kontrollieren) Fördert das Interesse der Schüler, weil sie so die Möglichkeit haben, zu sehen wie ihr System funktioniert und zu seiner Verbesserung direkt beizutragen Unterstützung aller Hardwaretypen -- ARM, x86, und auch ältere Hardwarekomponenten, die vom Hersteller nicht mehr unterstützt werden Keine Abhängigkeit von einem einzelnen Hard- oder Softwareanbieter - dadurch können auch regionale Anbieter gefördert werden Erschließung von neuen Möglichkeiten im Unterricht - vgl. hierzu auch das im Themenbereich tf03 eingereichte Projekt "Fächerübergreifende Zusammenarbeit mit Open Source-Projekten" Unterstützung verschiedener Sprachen auch nach der Installation - so kann z.B. auch ein Schüler mit Deutsch als Fremdsprache sofort mit dem Computer umgehen, des weiteren kann das Betriebssystem im Fremdsprachenunterricht auf die entsprechende Sprache umgestellt werden, damit die Schüler die Fachbegriffe lernen können. Zukunftsfähig - das Open Source-Projekt wird von den Entwicklern der Community stetig weiterentwickelt und ist firmenunabhängig - so besteht keine Gefahr, dass Entwicklungen verloren gehen, weil z.B. ein Anbieter Insolvenz anmelden muss. Entwicklung direkt in Europa Direkter Kontakt zu den Entwicklern Keine Lizenzkosten Weiter ist wichtig, dass das System auch für Benutzer ohne Linux-Erfahrung einfach zu bedienen ist - dazu haben wir ein Tool entwickelt, das die Benutzeroberfläche so anpasst, dass sich sowohl jemand, der sich in Windows auskennt als auch jemand der sich mit Apple auskennt, gleich zurechtfindet - hiermit wird z.B. festgelegt, ob Menüs im Fenster (wie bei Windows) oder am oberen Bildrand (wie bei Apple) sind, ob Programme über ein Panel am unteren Bildrand oder ein Menü links oben gestartet werden, usw. (vgl. hierzu die Bilder). Durch http://winehq.org/ ist es auch weitgehend möglich, schon früher angeschaffte Windows-Software weiter zu verwenden. Die Installation läuft weitgehend automatisch ab, so dass kein Vollprofi für die Installation benötigt wird - ein interessierter Lehrer, Schüler, Fachhändler oder Elternteil reicht. Neben den direkten Zielen für den Schuleinsatz werden auch die Probleme der Nachhaltigkeit (Weiterverwertung alter Hardware, sowie neue Hardware, die deutlich weniger Strom verbraucht als vergleichbare Geräte) und der digitalen Unabhängigkeit (keine Abhängigkeit von Chinesischen und Amerikanischen Großkonzernen - der Großteil der Software stammt aus Europa, und im Gegensatz zu Intel- und AMD-Prozessoren wurden sogar die ARM-Prozessoren in Europa entwickelt, Möglichkeit der Zusammenarbeit mit vielen regionalen Anbietern) gelöst. Das Projekt ist bereits umsetzbar und skalierbar (durch den konsequenten Einsatz von Open Source können Lehrer, ältere Schüler und regionale IT-Unternehmen in jedem Gebiet Support anbieten und an der Entwicklung teilnehmen). Weil alle Benutzererstellten Dateien auf einer getrennten Partition ("/home") liegen, kann das System notfalls weitgehend ohne Datenverlust neu installiert werden, wenn ein Problem auftritt, das ein Lehrer oder ein interessierter Schüler nicht selbst lösen kann. Vorgehen und Fortschritt Schon vor dem Hackathon hat es Ansätze zur Lösung gegeben: Einer der Teilnehmer hat die ARM-Laptop-Lösung vorher entwickelt (vgl. http://lindev.de/Schullaptop ), andere hatten schon die Idee, gebrauchte Hardware wiederaufzubereiten. Beide Ansätze hatten noch ungelöste Probleme (z.B. "Wie kann man sicherstellen, dass trotz vielen unterschiedlichen gespendeten Geräten einheitliche Programme verwendet werden können und jemand den Support übernehmen kann?"). Während der Hackathon-Woche haben wir die verschiedenen Lösungsansätze zusammengeführt und offene Probleme gelöst. Neu dazugekommen ist außerdem der Lösungsansatz, ein Raspberry Pi-Board in einen Schulcomputer umzubauen. Prototyp Prototypen von Software und Hardware sind vorhanden und einsatzbereit. Die Software ist schon relativ ausgereift, aber wird noch um zusätzliche Features erweitert (insbesondere im Grundschulbereich: Hier kommt noch eine Neuauflage des bekannten Kombipaket Grundschule dazu). Hardwareseitig sind einzelne Exemplare der ARM-Laptops in 2 Größen vorhanden - außerdem verschiedene ältere Laptops und Desktops. Eine Massenproduktion der Laptops ist möglich, wenn die Finanzierung dafür sichergestellt werden kann. Nächste Schritte Die beste Umsetzung ist aus unserer Sicht die Gründung einer gemeinnützigen Non-profit-Gruppe aus Entwicklern, Pädagogen und Entscheidern, die über eine Internetseite fertige Installations-Images für jedes Bundesland (und die evtl. andere interessierte Länder) zur Verfügung stellt, und sich darum kümmert, die Nutzer per Updates vor Sicherheitsproblemen und Softwarefehlern zu schützen. Außerdem übernimmt die Gruppe die Entwicklung neuer Funktionalität und Anpassung an neue Hardware, und unterstützt Schulen und Unternehmen beim Aufbau der Support-Infrastruktur (z.B. durch Schulungen für interessierte Lehrer, Schüler und evtl. IT-Unternehmen und den Betrieb eines Internet-Forums zum Informationsaustausch). Was in diesen Images an vorinstallieren Programmen und Einstellungen enthalten ist, entscheidet die oben genannte Gruppe gemeinsam mit Anbietern von Bildungssoftware und der Politik. Benötigt werden entsprechende Ressourcen: Aufbau der Gruppe. Es werden nicht viele Mitarbeiter gebraucht, da ein Großteil der Entwicklungen von existierenden Open Source-Projekten übernommen wird - aber ein kleines Team sollte finanziert sein, um sicherzustellen, dass die Entwicklung in die richtige Richtung läuft und immer jemand ansprechbar ist. Für den pädagogischen Teil würde sich anbieten, interessierte Lehrer teilweise für die Mitarbeit freizustellen: dadurch ist die Gruppe sofort mit der praktischen Anwendung in echten Schulen verbunden, und nicht nur auf Berichte von Dritten angewiesen. Bei Interesse an den Laptop-Lösungen Finanzierung für die Massenproduktion Evtl. Zusammenarbeit mit weiteren Hardwareherstellern, um Computer gleich mit dem richtigen System auszuliefern Wir sind sehr interessiert daran, diese Ideen oder eine Variante davon selbst umzusetzen. Built With arm c c++ linux qt
Erschwingliche Hardware für Schulen und Schüler/-innen
Ausstattung von finanziell schwachen Haushalten mit digitalen Endgeräten: alte Geräte ohne Chaos wieder verwenden, und ein neuer Laptop mit vielen Lernprogrammen und -spielen für 150 €
['Önder Balkaya', 'Claus Steinau', 'Dr. Verena Frey', 'Marcello Cianciulli', 'Simon Aschemeier', 'Bernhard Rosenkraenzer']
[]
['arm', 'c', 'c++', 'linux', 'qt']
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https://devpost.com/software/soft-und-hardskills
Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird in der vorliegenden Projektbeschreibung die gewohnte männliche Sprachform bei personenbezogenen Substantiven und Pronomen verwendet. Dies impliziert jedoch keine Benachteiligung des weiblichen Geschlechts, sondern soll im Sinne der sprachlichen Vereinfachung als geschlechtsneutral zu verstehen sein. youTube Asset: https://youtu.be/OLnoJ_dDmm8 Unser Projekt basiert nicht auf einer bereits vorhandenen Lösung. Die Idee wurde auf Schülerwünschen aufgebaut und von 3 Schülern in unserem Team maßgeblich vorangetrieben. Problembeschreibung Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden? Die Vorbereitung der Schüler auf ihre berufliche Zukunft ist schon lange nicht mehr zeitgemäß. Bevor wir uns mit Zukunftskompetenzen beschäftigen, die wir noch gar nicht vorhersehen können, wollen wir erst einmal das, was jetzt schon nötig ist, in die Schule implementieren. Dazu zählt vor allem eine andere Einstellung zur Digitalisierung und eine methodisch modernere Nutzung von digitalen Geräten anstatt sie nur als digitalen Notizblock zu verwenden. Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt? Der klassische in deutschen Schulen noch sehr verbreitete Frontalunterricht entstammt dem industriellen Zeitalter und hat sich seitdem nicht wesentlich verändert. Anders die Arbeitswelt. Hier verlaufen die Entwicklungen exponentiell. Auf die dort immer weiter verbreiteten Arbeitsweisen werden Schüler nicht vorbereitet. Wesentliche Fähigkeiten wie Problemlösekompetenzen, Durchhaltevermögen, Kreativität, Lösungsorientierung, Kommunikation etc. sind im klassischen Schulbetrieb nur schwer zu vermitteln, werden aber im Beruf immer wichtiger. Wer ist von dieser Problemstellung betroffen? Das Problem betrifft auf der einen Seite Schüler , aber auch Unternehmen , die Fachkräfte suchen. Hinsichtlich der in Deutschland geringen Bereitschaft, mit eigenen kreativen Lösungen Unternehmen zu gründen, ist es zunehmend auch ein gesellschaftliches Problem, wenn wesentliche Industrien, auf denen die deutsche Wirtschaft seit ca. 130 fußt, drohen weg zu brechen. Darüber hinaus sind auch Lehrkräfte betroffen, denen oft genau wie den Schülern die methodischen Kompetenzen fehlen und die nicht gelernt haben, Zukunftskompetenzen zu vermitteln. Lösungsbeschreibung Was ist Euer Lösungsansatz? Die Schüler werden genau dort abgeholt, wo sie am liebsten sind: an ihren Endgeräten. Wir wollen mit einer App den Prozess einer gelungenen Projektarbeit begleiten, bei dem die Schüler in kleinen Häppchen immer genau das lernen, was sie in Zukunft auch wirklich brauchen. Die Bearbeitung des gesamten Projekts nach dem Leitfaden in unserer App kann mit einem Projektfach, das mit ca. 2-3 Wochenstunden über ein Schuljahr läuft, durchlaufen werden. Um die Kompetenzen schon früh zu fördern, gleichzeitig aber auch professionell anzuwenden, sehen wir eine Durchführung unseres Projekts in ähnlicher Form in Jahrgangsstufe 6 und 10 vor. Mittels einer App werden die Schüler angeleitet, im Team kreative Lösungen für die Herausforderungen unserer Gesellschaft (Orientierung an den OECD Sustainability Goals) oder ein eigens gewähltes Problem in ähnlichem Umfang zu erarbeiten. Dabei werden sie auf einer Roadmap nach und nach über wichtige Methoden aus der Wirtschaft zur Projektarbeit und zur Problemlösung informiert. Sie lernen dabei, wie man ein Problem analysiert und definiert, kundenzentriert eine Lösung entwickelt und diese iterativ testet, bis das Problem gelöst wurde ( Design Thinking ). Im Projektverlauf werden die Schüler erfahren, wie sie zielorientiert und zeitbeschränkt arbeiten, ohne an Ergebnisqualität zu verlieren ( Projektmanagement ). Dabei können bspw. Kanban-Boards helfen, da sie einfach zu verstehen sind und einen direkten Überblick über den aktuellen Stand geben. Die Schüler dürfen, wenn sie es können, auch schon mit entsprechenden Software-Tools wie Slack, Teams, Notion oder Miro arbeiten. Während jüngere Schülerinnen und Schüler sich mit der Ausarbeitung der Lösung beschäftigen, wird der Schwierigkeitsgrad bei älteren Schülerinnen und Schülern durch einen Ansatz des Entrepreneurial Thinkings erweitert. Die Phasen der Unternehmensgründung werden von der Ermittlung eigener Stärken über die Entwicklung der Geschäftsidee bis hin zur Umsetzung in einem Prototypen durchgespielt. So könnten beim Marketing bspw. Flyer oder Promo-Videos entworfen und produziert werden, um die eigene Lösung auch bis zum Kunden zu bringen ( Digital Content Creation ). Sie werden ermutigt und angeleitet, ihre Lösung als Geschäftsmodell aufzusetzen und ggf. auch so umzusetzen, dass es zur tatsächlichen Lösung des Problems beitragen könnte. Beim Durchlaufen ihres Projekts lernen die Schüler also keine vorgefertigten Lösungen kennen, sondern Strategien , um ihre eigenen Lösungen zu finden und diese auch umzusetzen. Um den Lernprozess für jüngere Schüler attraktiv und nicht zu theoretisch zu gestalten, führen Helden durch das Projekt. Dabei besitzt jeder Heldencharakter eine bestimmte Fähigkeit, die es zum Gelingen einer Projektarbeit braucht. So stellen sich verschiedene Helden während des Prozesses in der App vor und vermitteln den Schülern ihre persönlichen Stärken, die inhaltlich denen in der Roadmap für ältere Schüler entsprechen. Neben dem reinen Methodenlernen werden auf diese Weise auch wesentliche Zukunftskompetenzen (Kreativität, Problemlösekompetenz etc.) vermittelt. Weiterhin sollen die Schüler möglichst viel analog interagieren, um echtes Teamwork im kreativen Prozess zu erfahren, die App dient als Begleitung. Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus? Die Bedeutung von Methodenkompetenz und Social Skills wird weiter an Bedeutung zunehmen. Geschichten unterstützen Lernprozesse, indem sie Lernerlebnisse schaffen. Sowohl die Herausforderungen der Zukunft als auch die zunehmende Digitalisierung unserer Lebenswelten setzen ein neues Mindset voraus. Kinder sind kreativ und wollen kreativ sein. Projektbasiertes Lernen fördert das Engagement und die Eigeninitiative der Schüler. Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung? Wesentliche Nutzer sind Schüler im Alter von 11-16 Jahren sowie die begleitenden Lehrkräfte oder ggf. Eltern, die ebenso das Arbeiten mit modernen Methoden erfahren. Die Lehrkraft wird im Voraus informiert, worauf das Projekt abzielt und welche Fähigkeiten die Schüler darin erlernen werden. Im Projekt bekommt sie über die App Hintergrundinformationen zu den Arbeitsschritten und -methoden ihrer Schüler. Dabei agiert sie hauptsächlich als Lernbegleiter und Vermittler bei Fragen inhaltlicher und methodischer Art. Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? Da es sich um ein hybrides Lernformat handelt (online- und offline Lernen werden kombiniert), lässt sie sich sehr gut in den (derzeit noch üblichen) hybriden Unterricht integrieren. Das Format kann darüber hinaus in der Schule sowohl im Unterricht, in Projektwochen oder Arbeitsgemeinschaften im Rahmen von Ganztagsschulangeboten aber auch in sozialen Einrichtungen und Betreuungen genutzt werden. Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung? Methoden sind auch in der Zukunft gefragt Ermitteln eigener Stärken trägt zur Berufsorientierung bei Lockerung der Fächer-Grenzen durch projektbasiertes Arbeiten Vielfältige Einsetzbarkeit in der Schule Entwicklung von Soft-Skills durch praktische Anwendung Roadmap zur Durchführung eines Projekts auf digitaler Plattform kann bei Bedarf angepasst werden Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung? Die Entwicklung einer App ist zeit- und kostenintensiv, aber im Zuge der Anschaffung digitaler Endgeräte für alle Schüler sehr sinnvoll. So können die Geräte auch für modernes Arbeiten genutzt werden und dienen nicht nur dem Papierersatz. Die App-Lösung ist für jeden zugänglich und nicht an private Möglichkeiten gekoppelt. In einer Übergangsphase kann die App auch auf privaten Endgeräten genutzt werden. Bis zur Marktreife unseres Produkts inkl. App, Lehrermaterial zur Begleitung und Unterstützung sowie den ausgearbeiteten Inhalten benötigen wir allerdings noch viel Zeit und mehr Personal, das sich mit den entsprechenden Bereichen auskennt. Vorgehen und Fortschritt Wie ist der Lösungsansatz entstanden? Beim Vergleich von Gruppenprojekten in der Schule mit Arbeitsweisen, wie man sie aus modernen Start-Ups kennt, sind uns große Differenzen aufgefallen. Gerade die drei Schüler unseres Teams (2x 16 Jahre, 1x 11 Jahre alt) haben dieses Problem erkannt und den Prozess wesentlich vorangetrieben. Wir wussten sofort, dass hier eine methodische & fachliche Lücke entstanden ist. Die Arbeitsmethoden in der Schule sind schlicht nicht mehr zeitgemäß und daher unattraktiv für Schüler . Die Implementierung zukunftsrelevanter Fähigkeiten in klassische Unterrichtsfächer ist aus unserer Sicht weder sinnvoll noch zielführend. Um das Erlernen der Zukunftskompetenzen interessant zu machen, haben wir uns für eine App-Lösung entschieden, die sowohl einfach zu vertreiben ist und vergleichsweise wenig Aufwand für Lehrkräfte mit sich bringt, als auch den Schülern vertrauter ist und sie in gewisser Weise in Medienkompetenzen schult. Dabei hat uns die fachliche Expertise zweier Teammitglieder viel geholfen, so konnten wir schnell einen Prototyp entwickeln. Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche? Ideenfindung (Verbindung aus Methodik & Projektarbeit) Finden von Ressourcen & Inhalten, die vermittelt werden sollen Konzeptionalisierung von Inhalt & Struktur Erstellung von Projektablauf mit Helden als Leitfigur (Roadmap) Entwicklung des Prototypen für die Präsentation Prototyp Wo finden wir Euren ersten Prototypen (Link)? Unter diesem Link ( http://seibold.info/rinku/index.html ) findet ihr eine Web-App , die für mobile Endgeräte entwickelt wurde. Zudem haben wir ein Android-Prototypen entwickelt, der in der zip-Datei enthalten ist. Diese sind noch in der alpha-Phase und keinesfalls zu gebrauchen, sie dienen lediglich der Visualisierung unserer Idee. Nächste Schritte Wie testet ihr Eure Annahmen? Anhand der Anzahl und Qualität von Projekten, die mit unserem Tool realisiert werden lässt sich gut ablesen, ob die Inhalte auch wirklich passend sind und das gewünschte Lernergebnis hervorbringen. Bereits in den letzten Jahren ging der Trend hin zur Nutzung digitaler Endgeräte im Unterricht, jedoch wenig effektiv. Mit einer Trendbeobachtung der Arbeitsweisen in der Wirtschaft können wir die Inhalte unseres Tools jederzeit anpassen. Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung? Ausarbeitung eines Leitfadens (Begleitmaterial für Lehrkräfte, in-App-Inhalte zu den Methoden) Zielsetzung für Lehrkräfte transparent machen (= Vermittlung von modernen Arbeitsweisen) Testphase in zwei Beispielklassen (bspw. 6. & 10. Klasse) Konfiguration einer Upload-Funktion (ähnlich Devpost) zum Teilen der Projektlösung in der App (evtl. Ausrichtung regionaler Events als Projektmesse bei entsprechend großer Teilnehmerzahl) App-Entwicklung Partnersuche zur Unterstützung Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget)? Benötigte Infos für Lehrkräfte? (Material zu Design Thinking, Entrepreneurship Education etc.) App-Entwickler Partner zur Umsetzung & Förderung (Bildungsstiftungen etc., Partner des Hackathons) Laufende Kosten für Website & App, Marketing, Support, Weiterentwicklung Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team? Wir sind für Fragen und weitere Ausführungen unserer Idee offen. Weiterhin sind wir bei entsprechender Unterstützung und Förderung auch bereit, die Idee weiterzudenken, inhaltlich auszuarbeiten und bis zur Marktreife zu bringen. Wir sind momentan verteilt auf folgende Rollen: Nico Becker, Fabian Latz: Inhaltliche Ausarbeitung Anne Drost: Fachlicher Background wirtschaftliche Methoden Rinku Sharma, Julian Hufmann: Kreative Umsetzung & Prototyping Built With android-studio bootstrap javascript Try it out www.smart-natives.de
Smart Natives – The Journey from Digital to Smart
Wir wollen mit hybriden Lehrmethoden den agilen Prozess einer modernen Projektarbeit begleiten, bei dem die Schüler interaktiv genau das lernen, was sie in Zukunft auch wirklich brauchen.
['Anne Drost', 'Adriane Castrinakis', 'Nico Becker', 'Rinku Sharma', 'Julian Hufmann']
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['android-studio', 'bootstrap', 'javascript']
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https://devpost.com/software/schule-von-morgen
Problembeschreibung: Wir (Leonas, 7 und Veronika, 36) haben uns für diese Herausforderung entschieden, weil ich (Leonas) gerne in die Schule gehen würde, es mir dort aber zu langweilig ist. Leonas würde gerne wirklich etwas lernen in der Schule, was ihm dort aber bisher nicht möglich gemacht wird. Das größte zu Grunde liegende Problem ist aus unserer Sicht, dass viele SchülerInnen von der/den Schule/LehrerInnen nicht ernst genommen werden. Von dieser Problemstellung sind viele SchülerInnen betroffen. Lösungsbeschreibung: Die Lösung setzt auf verschiedenen Ebenen an, damit SchülerInnen sich ernst genommen fühlen. Jedes Kind soll Zugang zu Aufgaben bekommen, die zu ihm und seinem jeweiligem Niveau passen (nach dem Lernzonenmodell Aufgaben aus der jeweiligen „Lernzone“, nicht nur aus der „Komfortzone“ und auch nicht aus der „Panikzone“), damit eine Weiterentwicklung möglich ist. „Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist“ (Henry Ford). Jedes Kind soll auch eine echte Lernbegleitung haben; d. h. nicht nur passende Aufgaben bekommen, sondern beim Bearbeiten dieser auch die Möglichkeit einer Begleitung bei der Bearbeitung. Als Idealfall würden wir es ansehen, wenn jede/r SchülerIn sich die Lernbegleitung selbst aussuchen dürfte (dauerhaft; also nicht zugewiesen als Klassenleitung wie hier an der Schule). Zusätzlich soll es individuelles Feedback geben (welches auch asynchron digital möglich wäre; wo dies noch nicht über eine digitale Plattform möglich ist, sind dafür auch Mails/Telefonate/Videocalls möglich). Es sollen auch Projekte angeboten werden, die mit anderen Kindern bearbeitet werden können. Hier nicht unbedingt nach Klassen, sondern nach Interesse (so könnten auch Projekte mit Kindern aus unterschiedlichen Klassenstufen entstehen). Diese Projekte könnten auch von Externen wie jeweiligen Experten oder auch Eltern, betreut werden. Das Lernen sollte dabei nicht nur an die Schule gebunden sein, es sollte auch die Möglichkeit geben, von zu Hause oder anderen Lernstätten aus (z. B. bei Projekten bei externen Experten) arbeiten zu dürfen. Möglich würde das alles eine andere Einstellung der Schule/LehrerInnen den Kindern gegenüber machen sowie die Einführung einer Bildungspflicht statt einer Schulanwesenheitspflicht . Eine Bildungspflicht würde den jeweiligen Status der LehrerInnen und SchülerInnen verändern . Derzeit gründet die Beziehung auf Zwang und es besteht damit ein Machtgefälle (die SchülerInnen müssen in die Schule, egal, ob sie dort ernst genommen werden und auch dann, wenn ihnen dort nicht möglich gemacht wird, wirklich etwas zu lernen). Da es sich dann nicht mehr um ein Verhältnis beruhend auf Zwang handeln würde, könnte die Beziehung zueinander partnerschaftlicher werden. Durch die Bildungspflicht besteht also die Chance, dass sich die SchülerInnen-LehrerInnen-Beziehung auch qualitativ positiv ändert . Profitieren würden von der Lösung: viele SchülerInnen , aber auch Schulen/LehrerInnen durch einen bessere Beziehung zu ihren SchülerInnen und auch die Gesamtgesellschaft , weil viele Talente so gefördert und nicht begraben würden in der Schule. Die zukünftigen SchulabgängerInnen wären ggf. sowohl psychisch stabiler, selbständiger als auch leistungsfähiger für die Gesellschaft. Auf die aktuelle Situation hätte das folgenden Einfluss: wenn Kinder, die von zu Hause lernen möchten und können, dies tun, bleiben in den Schulen mehr zeitliche und räumliche Ressourcen , die für diejenigen Kinder genutzt werden können, die mehr Unterstützung von der/den Schule/LehrerInnen benötigen. Somit könnten auch diese adäquater gefördert werden. Die Umsetzung wäre einerseits recht einfach (gesetzliche Grundlagen für Bildungspflicht schaffen), zum anderen könnte es schwierig sein, dass sich die Einstellung von den Schulen/LehrerInnen ändert. Vorgehen und Fortschritt: Wir unterhalten uns seit der ersten Klasse und damit seit zwei Jahren über die Situation in der Schule. Durch die Corona-bedingte Schulschließung haben wir erfahren, dass Lernen von zu Hause für Leonas viele Vorteile mit sich bringt. Er kann hier konzentriert an individuellen Projekten und Aufgaben arbeiten und sich so weiterentwickeln. Diese Woche haben wir dazu genutzt, die Ideen, die vor allem Leonas für eine bessere Situation in der Schule hat, zu sammeln und zu konkretisieren. Die Ideen hatte Leonas selbst; er hat sich dann sehr gefreut, zu sehen, dass es mit der Alemannenschule in Wutöschingen eine Schule gibt, in der die meisten Ideen auch schon umgesetzt sind und daher die Hoffnung, dass dies auch an anderen Schulen möglich sein könnte. Nächste Schritte: Der nächste Schritt wäre eine Gesetzesänderung von der Schulanwesenheitspflicht zu einer Bildungspflicht. Wir haben das rechtliche Know-How dazu leider nicht, würden ein entsprechendes Expertenteam aber ggf. unterstützen (Leonas aus Sicht eines Schülers, Veronika aus Sicher eines Elternteils und mit wissenschaftlichem Background der Soziologie und Psychologie sowie mit Grafikdesign). Auch sind wir interessiert an einer Vernetzung mit anderen, die die gleichen Wünsche haben, so dass unser Anliegen gebündelt werden kann.
SchülerInnen zu Lernenden machen
SchülerInnen ernst nehmen
['Veronika Wagner']
[]
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10,212
https://devpost.com/software/kathe-liest
Impressionen der Hackathon-Woche Problem: Es kann doch nicht sein, dass so viele Schülerinnen und Schüler abgehängt werden und um viele Chancen gebracht werden, weil sie Probleme mit der (deutschen) Sprache haben. Es kann nicht sein, dass in einem Stadtteil, der ohnehin zu den sozial benachteiligten Quartieren Lünens gehört, ein so wichtiger Ort wie eine Bücherei fehlt. Sprachförderung heißt doch viel mehr als eine weitere Stunde Deutsch auf dem Stundenplan, oder? Lösungsbeschreibung: Soziale Gerechtigkeit bedeutet für uns, Rahmenbedingungen zu schaffen, die sprachliche Hürden verschwinden lassen oder zumindest kleiner werden lassen. Und zwar hier vor Ort: Indem wir einen Ort schaffen, der Lust macht auf Sprache. Einen Ort mit Büchern, Zeitschriften und Zeitungen, natürlich auch in digitaler Form. Einen Ort, wo man im Internet surfen kann, Ruhe hat zum Lernen, aber auch gemütlich einen Kaffee trinken kann. Einen Ort für alle, die in Lünen-Süd zur Schule gehen und dort leben. Einen Ort für Jung und Alt, für Groß und Klein. Und zwar mitten auf dem Schulgelände der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule in Lünen, sozusagen eine Stadtteilbücherei auf dem Campus . Das Käthe-LOKAL! Der Wert ist immens: Wenn Sprache der Schlüssel zum Lernerfolg ist, legen wir einen wichtigen Grundstein für diesen Erfolg. Alle an Schule Beteiligten und alle Menschen vor Ort können diesen Ort für sich nutzen und/oder sich einbringen. Unsere Idee ist definitiv umsetzbar und ergänzt das städtebauliche Projekt "Campus-Lünen-Süd" um einen zentralen weiteren Ort. Wenn das Ziel ist, "einen Campus mit den Schwerpunkten Bildung, Freizeit, Kultur, Sport, Gesundheit und Begegnung zu schaffen, der neben den schulischen Aufgaben der KKG eine neue stadtteilorientierte Funktion als Anlaufstelle für alle Bürger des Stadtteils übernimmt" (Auszug aus dem Konzept "Campus-Lünen-Süd"), muss auch eine Bücherei berücksichtigt werden. Vorgehen und Fortschritt: Ein gemeinsames "Rumspinnen" im Präsenzunterricht am Montag hat in einer 9. Klasse unserer Schule viele Ideen zum Thema Schul- und Stadtteilbücherei ergeben (s. Foto unten). Eine beteiligte Mutter hat bereits angeregt, sich ehrenamtlich einzubringen. Die Schulsozialarbeiterin unserer Schule sieht in dem Ort auch eine Variante eines Jugendzentrums. Für uns der wichtigste Meilenstein war, die anfangs lose formulierten Ideen zu einem überzeugenden Paket inkl. Werbeclip zu packen. Und das in einer Woche mit Präsenz- und Fernuntericht, Notbetreuung, Zeugniskonferenzen, Fachkonferenzsitzungen, Abschlussfeiern und einem Feiertag (Fronleichnam). Aber alle haben an einem Strang gezogen. Auf die Schülerinnen war Verlass; sie haben ihr Engagement für die Idee durch ihren Einsatz bestens gezeigt. Ein weiteres Highlight war die Erkenntnis, dass Hackathon funktioniert ; unser Coach Andreas Grau von der Bertelsmann Stiftung motivierte uns unsere Idee weiterzudenken. Davon abgesehen, sind wir alle mächtig stolz auf unseren eigenen persönlichen digitalen Fortschritt - vor einer Woche kannte noch niemand in unserem Team slack .Aber es macht mächtig Spaß! Prototyp: Die kleinste Lösung wäre die bereits vorhandene Bücherei "aufzupimpen". Da sie aber in einem entlegenen Teil des Schulgebäudes liegt, wäre unsere Idee, ein Ort für alle zu sein, nur teilweise erfüllt. Daher halten wir einen Umzug in einen anderen Gebäudeteil für notwendig, um auch für Anwohner ansprechend zu sein. Optimal wäre ein kleiner Anbau, der auch die Wertigkeit dieses Projektes betont. Nächste Schritte: Fest steht, dass wir als Projektteam selbst an der Umsetzung beteiligt sein wollen. Wir möchten die Idee auf der nächsten Stadtteilkonferenz vorstellen und weitere Mitstreiter suchen. Für die tatsächliche Umsetzung benötigen wir natürlich nicht nur Mitarbeiter, sondern auch Geld für die Ausstattung.
Käthe-LOKAL
Wir sind der Schlüsseldienst von Lünen-Süd! Sprache ist der Schlüssel für Lernerfolg - wir schaffen den Ort dafür. Einen Ort für alle, mitten auf dem Campus Lünen-Süd. Zum Lesen, Lernen, Surfen & Co.
['Sabine Schuh']
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10,212
https://devpost.com/software/ggs-am-dichterviertel-goes-hybrid
Problembeschreibung: Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden? „Ändern wir nicht, wie wir unterrichten, dann haben wir in 30 Jahren große Probleme. Die Art, wie wir lehren, die Dinge, die wir unseren Kindern beibringen, sie stammen aus den letzten 200 Jahren. Sie basieren auf Wissen. […] Lehrer müssen aufhören, lediglich Wissen zu vermitteln.“ Jack Ma (Mitbegründer von Alibaba) Nach unserer Überzeugung erfordert Lernen:  Austausch und Kontakt  Kommunikation und Kollaboration  Beziehung  Struktur und Zieltransparenz  Selbststeuerung und Selbstwirksamkeit  Feedback  digitale Mündigkeit  Mobilität und Ortsunabhängigkeit  Vernetzung Für uns stellte sich die Frage, wie wir diese grundlegenden Voraussetzungen für gelingende Lernprozesse im hybriden Unterricht verwirklichen können. Wir verbuchen bereits seit geraumer Zeit im Präsenzunterricht große Erfolge mit unserem Konzept zum individuellen und kompetenzorientierten Lernen. Durch die Corona-Krise wurde der Einsatz von digitalen Medien forciert. Es gelang uns schnell, einen Messenger zu implementieren und digitale Lernangebote auf Padlets zu installieren. Außerdem haben alle Lehrkräfte und das gesamte pädagogische Fachpersonal durch interne und externe Fortbildungen ihre Medienkompetenz weiter steigern können. Darüber hinaus fanden digitale Elternschulungen statt, damit die Schülerinnen und Schüler auch vom Elternhaus im Distanzlernen unterstützt werden und Feedback erhalten können. Da digitale Medien, insbesondere iPads, bereits vor Beginn der Corona-Krise fester Bestandteil unseres Präsenzunterrichts waren, konnten wir innerhalb kürzester Zeit einen täglichen Sendeplan von 9.00 bis 15.30 Uhr mit diversen Lernangeboten, wie Lernbegleitung zum Wochenplan, Kunst-, DaZ-, Sport-, Musik- und Englischangebote sowie Mathematik- und Schreibkonferenzen anbieten. Die Kinder haben die vielfältigen digitalen Lernangebote gut angenommen und uns ihre Lernergebnisse per Messenger zukommen lassen oder auf die Padlets hochgeladen, sodass wir ihnen Rückmeldungen zu ihrem Lernfortschritt geben konnten. Dennoch stellt uns diese Form des digitalen Lernens nicht vollständig zufrieden. Grundlage unseres Präsenzunterrichts sind die von der KMK vorgegebenen Kompetenzen für die einzelnen Fächer. Ausgehend davon haben wir bereits schuleigene Kompetenzraster mit dazugehörigen Indikatoren entwickelt. Aufgrund einer fehlenden digitalen Plattform, die kompetenzorientiertes Lernen ermöglicht, mussten wir unsere Lernangebote jedoch themenbezogen konzipieren. -Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt? Bis heute haben wir keine aktuelle Plattform gefunden, die es uns ermöglicht, unser kompetenzorientiertes, individuelles und projektorientiertes Lernen im Präsenzunterricht mit dem digitalen Lernen zu verzahnen. Uns fehlen die digitalen Tools, um unsere Kompetenzraster und die dazugehörigen Indikatoren digital zu präsentieren und den Schülerinnen und Schülern jederzeit zugänglich zu machen. Exzellentes Lernen in Präsenz- und Distanz kann nur gelingen, wenn alle Facetten der Schulentwicklung, also sowohl Personal-, als auch Unterrichts- und Organisationsentwicklung miteinander optimal verzahnt sind. Jedes Denken und Handeln muss sich konsequent am schulischen Leitbild und an den Leitsätzen ausrichten und an den vereinbarten Leitzielen messen lassen. Wir leben den kompetenzorientierten Ansatz. -Wer ist von dieser Problemstellung betroffen? Da wir davon überzeugt sind, dass die Schule der Zukunft im Sinne einer hybriden Schule dauerhaft durch eine Verzahnung von Präsenzunterricht und Distanzlernen gekennzeichnet sein wird und darüber hinaus alle staatlichen Schulen in Deutschland dem kompetenzorientierten Lernen verpflichtet sind, betrifft diese Problemstellung alle Schulen, da es zurzeit ausschließlich Lernplattformen gibt, die das klassische themenorientierte Lernen unterstützen. Lösungsbeschreibung: Was ist Euer Lösungsansatz? Wir benötigen: professionelle Unterstützung, z.B. durch ein Start-Up, zur Generierung einer digitalen Lernplattform, die kompetenzorientiertes Lernen unterstützt. Anschluss an ein Netzwerk zum Austausch Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus? Wir gehen davon aus, dass unser Lösungsansatz umsetzbar ist, da es im europäischen Ausland, insbesondere in den skandinavischen Ländern, bereits vergleichbare Plattformen gibt. Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung? Von dieser Lösung können alle Schulen, die das kompetenzorientierte, individuelle und projektorientierte Lernen an einer hybriden Schule in den Mittelpunkt stellen, profitieren. Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? Durch unsere Lösung soll die aktuelle Situation in Bezug auf das Lernen nicht als eine Ausnahmesituation, sondern als eine Chance für dauerhaftes hybrides Lernen, das den Kompetenzzuwachs der Schülerinnen und Schüler in den Fokus stellt, wahrgenommen werden. Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung? Der langfristige Wert unserer Lösung besteht darin, den Weg für eine zukunftsfähige hybride Schule zu ebnen, die das kompetenzorientierte, individuelle und projektorientierte Lernen in den Fokus stellt und von der auch andere Schulen profitieren können. Darüber hinaus ermöglicht die Lösung eine Annäherung deutscher Schulen an internationale Bildungsstandards, insbesondere in den skandinavischen Ländern, die bereits das kompetenzorientierte Lernen digital umsetzen. Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung? Wir sind davon überzeugt, dass sich eine digitale Lernplattform, die kompetenzorientiertes Lernen unterstützt, mit dem notwendigen Know-how und finanziellen Support realisieren lässt. Sobald unsere Lernwege, Kompetenzraster, Selbstchecks und Portfolios digital entwickelt sind, können wir diese Lernplattform nutzen und mit anderen Schulen teilen. Vorgehen und Fortschritt: Wie ist der Lösungsansatz entstanden? Unser Lösungsansatz ist in einem Beratungsgespräch mit unserem Experten Elmar Husmann (ELIG.org) entstanden. Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche? Erfahrungsaustausch mit Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern, pädagogischem Personal und Eltern über Qualität des digitalen Lernangebotes während der aktuellen Krisensituation Sammeln von Verbesserungsvorschlägen Brainstorming zum Thema ‚Hybride Schule‘ im Rahmen einer Zukunftswerkstatt: Wie stelle ich mir die Schule der Zukunft vor? Zeichnen eines „Zielbildes“ Weitere Konkretisierung des Projektes nach Zoom-Call mit Elmar Husmann (ELIG.org) Wenn Ihr auf einer bestehenden Lösung aufgebaut habt: bitte beschreibt den Status am Anfang des Hackathons, so dass wir den Fortschritt während der Woche angemessen beurteilen können. (s.o.) Prototyp: Wenn vorhanden: Wo finden wir Euren ersten Prototypen ( www.padlet.com/kollegiumdichterviertel/leitbild ) Kompetenzraster in analoger Form (Leitbild - QA-Unterlagen - Leistungskonzept Deutsch (Anhang) Leistungsbogen (Leistungskonzept) Alternativ: Wie könnte die kleinste nutzbare Version Eurer Lösung aussehen? Siehe Padletstruktur: www.padlet.com/kollegiumdichterviertel/leitbild ausbaufähiger Methodenbaukasten (Unterrichts-, Personal- und Organisationsentwicklung) Nächste Schritte: Wie testet ihr Eure Annahmen? Im Unterricht mit den Schülerinnen und Schülern Feedback durch Lehrkräfte, SuS, Eltern, pädagogisches Personal Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung? Kontaktaufnahme zu Programmentwicklern bzw. IT-Fachleuten Aufbau eines Netzwerkes Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget)? Know-how von Fachleuten finanzielle Unterstützung, evt. von einer Stiftung Vernetzung mit Schulen, die ähnlich denken und arbeiten und Interesse daran haben, diese Lernplattform auszuprobieren, zu evaluieren und mit anderen Schulen zu teilen. Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team? Uns fehlen sowohl das technische Know-how als auch die finanziellen Mittel, um selbstständig eine digitale Lernplattform zu entwickeln. Wir haben konkrete Ideen und Vorstellungen für die Umsetzung. Wir träumen davon, eine Lernplattform nach unseren Vorstellungen im hybriden Unterricht erproben und umsetzen zu dürfen. Die Schulleitung steuert die Entwicklung im Sinne des schulischen Leitbildes und im Hinblick auf die Aspekte von Schulentwicklung, die Lehrkräfte erproben die Entwicklung. Eltern und Kinder wirken als critical friends und unterstützen durch Feedback die Weiterentwicklung. Try it out www.padlet.com
Hybride Schule für alle - Wir lernen mehr in Wertschätzung
Exzellentes hybrides Lernen muss konsequent am schulischen Leitbild/ an den Leitzielen ausgerichtet sein und aus Perspektive von Unterrichts-, Personal- und Organisationsentwicklung her gedacht sein.
['GGS am Dichterviertel']
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https://devpost.com/software/support-wsa72l
Inspiration Many business are shutting down due to covid. I wanted to find a way to stop this from happening. What it does Helps business grow to its full potential during the lockdown by allowing users to: Donate to the businesses Sign petitions that help the local business Allow users to volunteer and help the local business Uses machine learning to see if the business has high risk of being shut down later. How I built it flask, python, html, css Challenges I ran into Could not find any dataset for business shutdowns and their characteristics Accomplishments that I'm proud of I made my own custom dataset after doing research on florida businesses What I learned Learned how to make my own dataset What's next for SUPPORT Expand it to not just florida but also other states. Built With css3 flask html5
SUPPORT
Helping support businesses during the pandemic
['Neeral Bhalgat']
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['css3', 'flask', 'html5']
0
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https://devpost.com/software/uncopied
Headline bold _ italics _ link Get fancy with syntax highlighting: require 'redcarpet' markdown = Redcarpet.new("Hello World!") puts markdown.to_html Built With javascript laravel python ruby
unCopied
AI Copyright Data Collector & Notifer
['Zakaria El ouafy']
[]
['javascript', 'laravel', 'python', 'ruby']
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10,213
https://devpost.com/software/easypark-106sme
Inspiration Most of the days, when people travel using their cars, they pay high parking fees for just 2-3 hours. What if people owning private parking spaces in their homes or apartments rent it out to these people for a nominal charge? This would be a win-win situation for both the parties. The Easy Park app thus, brings together these people who need parking spaces, and connects them with people who own private parking spaces. This app save a significant amount of money and time wasted in searching for a good parking space. It also help the over-crowing in public parking spaces, curb illegal parking activities and provide a hassle-free experience to the user. What it does User Perspective: The app lists out all the potential parking spaces on a map. The user can select any one of them, and check if its available for his desired time settings If the user is satisfied with his choice of parking space, he can go ahead and book it. The user can pay for the service through the payment gateway integrated in the app Parking space owner: An owner can list his space and also put out the time of the day during which it would be available. An owner can either choose to approve or decline an incoming request from a user. On a particular day, an owner will be able to view of the schedule of all the bookings that were successful. He will also get a brief idea of his earnings on the given day App features: Each user and owner will be given a rating based on the review each of them get, and also on the basis of the number of successful bookings under his name.This will increase the credibility of that user/ parking space. A higher rating would mean that a relatively lesser parking fee would be levied. -The app will be free to use, however, a premium version purchased by an owner would mean that his parking space would be featured among others. How I built it In order to build the web application, I used the following technologies: ReactJs: To build the front end of the app, where users can login and use various functionalities. Express: To build the backend API's, for integrating the front-end with the database. MongoDB Atlas: To store user data, information of the various parking spaces and their availabilities. Leaflet.js : To plot a map, which showcases the various parking spaces around you Challenges I ran into Integrating a map with a filter of what data needs to be showcased was a challenging task. Accomplishments that I'm proud of I was able to demonstrate a minimum viable product in 24 hours. What's next for Easy Park The functionalities I wish to inculcate: The app will be freely available to everyone. However, premium membership can be bought by customers, so that their parking spaces would be featured at the top of the page and those would be potentially bought faster. Granting rewards/coupons to customers who constantly engage with the app Built With express.js mongodb node.js react Try it out github.com
Easy Park
Platform to facilitate Easy Parking
['Jui T']
['Best-Effort Hack']
['express.js', 'mongodb', 'node.js', 'react']
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https://devpost.com/software/auxilium-3qebng
Events to engage communities Add events in your calendar Notifies you when someone responds to your request Inspiration A lot of people who need help are not being helped because most of their help requests do not reach to volunteer organizations or to people who can help. As an example, according to the International Labour Organization, the coronavirus crisis is having a devastating effect on employment worldwide, with more than one billion workers at risk of a pay cut or losing their jobs. There are a lot of families staying at home having barely food to eat, no money to buy, and no mask to wear. A lot of mental issues and suicide cases are rising among them all around the world because of financial and other problems during strict quarantine periods. So people who need help, love, and support are not only inside the COVID19 wards. But Why don't most of them staying at home get help? Well, it is because they are not being known. Their help requests might not reach to people who can help. There is a weak engagement or interaction between them and volunteer organizations or people who can help. But how can we help them engage with people who can help? Is there any platform that is user-friendly for all people to help them know people who need help in real-time and encourage them to help each other? OUR TEAM HAS A SOLUTION TO THIS PROBLEM. INTRODUCING AUXILIUM The motivation for our project was to create a community-like application where the users can engage with people who need help and then extend their help and support to the community. The need for such social interactions among fellow neighbors was deemed extremely important, especially during times like these where actual physical contact is no longer possible. It was our aim to recreate this sense of community within a digital world with dedicated functions for specific tasks so as to make the experience accessible to all What it does Our application as a whole is intended to recreate several aspects of a typical well-functioning community, but with somewhat more emphasis on social help and philanthropy. The main functionalities include the following: 1)Ask help: In this part, potential help-seekers can post their respective problems which they need help with, along with their contact details. These will be compiled and will be posted in the “Help Others” tab. 2)Help Others: Once the help required by others is posted, they will be displayed here where people willing to do some philanthropy or those who want to help a fellow community member out, can look through the various requests posted by others and contact them in case they are willing or able to provide the help required by the help-seekers. 3)Activities: Now, these are incorporated to instill a healthy and competitive nature within the community to accept and complete certain tasks that are designed to be good for both the community and nature, which once completed, will result in the accumulation of points that go towards ranking the individual on the leader board. 4)Events: Various events such as cultural, recreational, etc. can be listed in order to create a sense of community and togetherness among the users. They can make use of this feature to conduct several meetups too. These events can be looked upon by the user, and if they interest them, they can add it to their calendar to set a reminder for the event. How We built it We built it using flutter, a cross platform development framework, packages, Firebase Cloud Messaging API for push notifications Challenges we ran into Communication with different team members who are in different timezones. Accomplishments that we're proud of We are proud of finishing the app on time which seemed like a tough task as we started working on it quite late due to other commitments. What's next for Auxilium We will always encourage altruists to always be kind and sympathetic to each other. Our world needs a lot more people with love, kindness, and sympathy like them. In the future, we will add more strong-security features to help users feel safe and comfortable on Auxilium. QR code systems will also become live in the future. People who help, like volunteers, will be able to scan the QR code of people who ask for help and gain points. Also, we have a strong will to help not only the people but also our planet. So, we will be adding another portal for all users to perform environmental caring tasks and once they accomplish them, they will get points. The points they gain will be exchangeable for discount cards and coupons as well. There will be a weekly and monthly leaderboard, where the top “Good Samaritans” will be displayed. Built With cloud dart firebase flutter Try it out github.com
Auxilium
Engage in advance between people who need help and reaching hands
['Akanksha Singh', 'Aung Phyo Linn', 'Pranav Jeyakumar', 'Shubham Palriwala']
['Wayfair Social Good Hack']
['cloud', 'dart', 'firebase', 'flutter']
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https://devpost.com/software/happyminds
Inspiration 150 million Indians suffer from some form of mental illness of which only 30 million have consulted a therapist. This number is 450 million at the global level. Moreover, the pandemic has led to a large increase in the number of mental illness cases. One of our very close friends had been suffering from mental illness and he tried to use several existing applications in the market but nothing worked out for him. This app was initially started as a side project to help him. What it does HappyMinds is a mobile app using which People can connect with therapists to seek remote counselling. Therapists can use it as a CRM for their existing clients. Users can track their sleep activity, step count and mood and share it with therapists. AI based real time insight of users emotions during consultation with therapists. How I built it We built the mobile app using flutter and are using google firebase as the backend. The ML model is built using tf lite so that it can be deployed to all the smartphones. This is done to prevent transfer of confidential data from the client to the server. Challenges I ran into In the beta testing we faced a catch 22 situation. To solve this, we have decided to provide it as a CRM initially. Once we have 10 psychologists using it as a CRM regularly then we would also open the app to be used by other non-existing clients thereby acquiring new clients for psychologists. During the development of the ML model to identify the voice features of the user we faced the challenge of voice dataset. Almost all the dataset was available in US and European accent. We had to perform multiple data augmentations in order to suit it for Indian English accent as well. Moreover, the pedometer package in flutter does not work on many phones. To solve this, we had to create a channel in java. Accomplishments that I'm proud of We completed our beta testing with 6 psychologists and 43 users and received some awesome feedback. We have also gained around 1.5k followers on our instagram page without any paid advertisement (Instagram Handle : asha_happyminds) What I learned We learnt about the pain points that are specific to psychologists and realized that it is very different from that of a doctor. Moreover, there were a lot of technical challenges that we encountered as stated above and we learnt to overcome them. What's next for HappyMinds We are aiming to conduct a paid pilot next month with our academic institute as their employee wellness partner to provide counselling to the students of the institute. We aim to do achieve 20k consultation via our app in the next 1 year, tie up with 4 institutions as their employee wellness partner and onboard 100 RCI registered psychologists in India. Built With bert firebase flutter tensorflow Try it out play.google.com
HappyMinds
HappyMinds is a mobile app using which users can connect with therapists to seek remote counselling and it uses AI to increase efficiency of remote counselling.
['A SHASHWAT SHARAD 5-Yr B.Tech. Mechanical Engg., IIT (BHU)']
['Team Submission Prize - $25 USD x']
['bert', 'firebase', 'flutter', 'tensorflow']
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https://devpost.com/software/open-ventilator
The problem open Ventilator India solves The regular off the shelf ventilator costs from anywhere from 7-8 lakh and most of them are already reserved for privileged individuals only, The Goal of Open ventilator project is to Design, Build, Validate a reliable Ventilation Medical Equipment Project for people, regions, countries in difficult economical situations with a component-agnostic philosophy. There are more than 40 Projects running worldwide, but we didn't continue putting efforts into the projects being developed by other teams, who have a different society and economic reality. The equipment must have as few industrial parts as possible. If necessary, parts must be easily accessible, even in small towns and villages Challenges I ran into The biggest challenge we ran into was lockdown and availability of resources, as we are part of an international team that is working in different time zone and it was really difficult to sync our work another problem is finding resources and equipment that are available locally, as we have a habit of importing everything, so local sourcing was a big challenge for the team. In India, the project is being made in 2 cities and people are contribution through various different parts of the country. One is being In Ganganagar Rajasthan, Other is in Pune. We are Working Hard and risking our own life as hardware and Laser cutting is outsourced from different Vendors. We have a team in India but due to some reason can't submit as some technical error on the website their names are: Sandeep Ethan Moses Faizan Shaikh Mohit Johar Built With 3dprinting autodesk-fusion-360 cad motorcontroller pcbcircuitdesign wipermotor Try it out github.com
Open Ventilator
This is an Open Source Ventilator / Mechanical Respirator for the Covid-19 Crisis. Specially Designed for countries in Africa / South America / Middle East /India and other poor regions in the world.
['Rohit Rathi']
[]
['3dprinting', 'autodesk-fusion-360', 'cad', 'motorcontroller', 'pcbcircuitdesign', 'wipermotor']
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10,213
https://devpost.com/software/natyashastra
todo Built With arduino bluetooth daft flutter google-firebase iot
na
na
[]
[]
['arduino', 'bluetooth', 'daft', 'flutter', 'google-firebase', 'iot']
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https://devpost.com/software/covid-tools
Safety check tool to show near by contaminated zones Interactive Maps to locate nearby Treatment centers & Quarantine centers Fact check / search tool to validate the false information Covid Tools - A Webapp to fight Covid-19 Misinformation & Provide Right Information. ** This web app has 4 utilities:** you can checkout live at https://addasait-gu1de7yfkag-apigcp.nimbella.io Fact check: searches & finds the false information with appropriate reference why the info can be false/misleading. As we are on verge of US presidential election,this can be also used to check facts related to politics as well. Safety check: enter your pincode & check distance to nearby contamination zones . Help/Info: Interactive map showing nearby Testing Labs, Sample collection centers, Quarantine centers & Treatment centers. Urgency of Admission/Vaccination: Given Age & symptoms - categories the case as Low/High. High shows the emergency & they should be given preference for hospital admissions. Similar to this, we can use slightly different data & features to model the Urgency of Vaccination, which can be useful when vaccination arrives. what inspired me? Following problems: For fact-check api: Misinformation pertaining to COVID-19 is Rising along with confirmed cases. While some misinformation is related to vaccine or symptoms, there is also other irrelevant info spread by people in social media channels like FB, Instagram & Youtube to increase their following. The idea is to combat all of these by validating the information to maintain peace of mind. It uses Google's Fact check API in backend (still in Alpha) For urgency-of-admission-check: With cases increasing day by day, High population countries like India are facing shortages in available emergency beds. And with private hospitals coming into play, they started money bidding on the available beds - Who can pay more money gets the admission first regardless of emergency. I feel lack of money/not being rich should not be discriminator in for availing treatment. In order to resolve this, I built prototype of an automated system with help of ML Algorithm which rather classifies the urgency of admission based on their age, symptoms & gives them the preference. Caution: ML Algorithms are only as good as data. This is just a working prototype with a small sample of aggregated data, so don't except top-notch results. Covid Safety check & Help pages: Lack of right information which is easily available for public. Having/knowing Information gives us courage these currently work only on Indian Pincodes. They use MaymyIndia API's. Safety Check: Taking the pincode of your current location, it shows approx distance/nearby covid-contaminated zones. Help: This can show you Near by Testing Labs. Sample Collection Centers. Quarantine Centers. District hospitals. Treatment Centers. how I built my project ? backend: I used serverless platform called nimbella (based on OpenWhisk) to create serverless backend functions for fact-check & urgency of admission modelling using scikit-learn. frontend: html, css, javascript & jquery combined with MapmyIndia javascript APIs what I learned ? Mostly I am backend guy, dealing with api's. Although I know little frontend it's been more than a year I worked on it. this made recollect my my basic html, css , js & jquery skills. Also, This is first time I am using a serverless platform to deploy my webapp. Challenges ? getting used to serverless web application & think in that way is confusing at a start but slowing when started reading & implementing things started to make sense. Now I feel easier as well, as this takes care of lot pain points in deployments. Whats next ? planning to learn react.js & port the frontend to react for better usability & interactivity. Built With api bash css html5 javascript jquery python scikit-learn Try it out github.com addasait-gu1de7yfkag-apigcp.nimbella.io
Covid Tools: Fact/Safety check
A Toolkit to fight Covid-19 Misinformation & Provide Right Information
['Sai Teja Adda']
[]
['api', 'bash', 'css', 'html5', 'javascript', 'jquery', 'python', 'scikit-learn']
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https://devpost.com/software/fh-app
Inspiration coming soon What it does How I built it Challenges I ran into Accomplishments that I'm proud of What I learned What's next for danco Built With ajax bootstraps css php
danco
coming soon
['fredrick esedo']
[]
['ajax', 'bootstraps', 'css', 'php']
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https://devpost.com/software/i-sight
Inspiration Looking at how people treat each other, let aside the ones who really need help, humanity feels nothing more of a global scarcity. With the progressing technology there should be applications which help the people who really are in need and it would be better for people to atleast have technology which they can trust rather than being at nature's mercy. So we thought of building an application which would act as an in-person navigator and along with navigation also give out every detail a visually impaired person needs to know about his/her surrounding, keeping them safe. What it does With our project I-Sight, we intend give these people with a disturbed vision a trustworthy and reliable source to depend on when they walk out any place which makes them feel endangered due to their disabilities. This application is in itself a personal guide who’d rather hold one’s hand and walk them to wherever it is they want to go. This application would act as one’s vision as well as a navigator on the streets which would be far better than any human eyes could calculate or predict. All this application requires is an android device with a camera. Features: COMPLETE NAVIGATION: The user can use voice commands on the application and speak out the desired location they want to reach, the application will then set a course from the users' current location to the desired location and guide the user through the path making use of various other features in the application. OBJECT DETECTION/RECOGNITION: While moving the user has to keep the phone in his hands with the camera facing in front, this application is running on an DL model which will detect and recognize all the objects, moving and at rest, in the line of sight of the camera and inform the user of all the objects which are present on his/her path. DISTANCE ESTIMATION: This application will not only detect the objects in the vicinity but also estimate the distance between them and the user and convert it into the number of steps the user would require to get to any object present around the user. INTERMODAL ROUTING: Along with guiding the user through the pedestrian route our app also has a feature of public transport guidance. If the path of the user is long the application automatically guides the user to the nearest public transport waypoint to help the user reach their destination, which also includes multiple changes in the transport journey if required. Some of these public transport waypoints include city rail stations ,metro stations, bus stations etc. TIME TO COLLISION ALERT: This application also provides a feature of alerting the user in order to prevent any sorts of accidents or mishaps on the path of the user. This feature calculates the time and the distance between the user and any obstruction or vehicle in it’s on going path and alerts the user accordingly. How we built it I-Sight is built using the power of Deep Learning models for object detection. It heavily relies on Tensorflow lite Mobile Net v1 model for fast, low latency and performant model and HERE SDK for the features of in-time navigation, Geolocation and the intermodal routing. For Voice Interaction it uses Android's Text To Speech API. Challenges we ran into The implementation of tensorflow lite model in android as well as the implementation of HERE SDK required a bit of research. The merged output of both technologies was specifically challenging to achieve. Accomplishments that we're proud of We are proud of being able to put together two such robust technologies in HERE SDK and Tensorflow and making them work together effortlessly. Along with that, we are also proud of providing our contribution to the society by helping visually disabled people to find there own way making them independent of others. What I learned We learned to implement light weight mobile nets and usage of tensorflow lite models. We also learned about the amazing HERE SDK which provides various robust features for geocoding, routing and LIVE Sense. What's next for I-Sight Another enhancement would be an addition of AI danger heuristic for safer travel. Built With android here mobilenet tensorflow Try it out github.com
I-Sight
Making visually disabled people independent
['Chinmoy Chakraborty', 'Vishwaas Saxena']
['RUNNER-UP', 'Best Seeing Eye Project']
['android', 'here', 'mobilenet', 'tensorflow']
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https://devpost.com/software/covid4kids-game
COVID4KIDS Start Page Mini-Game: Essential Shopping Mini-Game: Hand Washing! Game Map Informative Animation Mini-Game: Catch the Mask Inspiration Due to the novel coronavirus, children all over the world were suddenly told to stay at home all day for months, resulting in frustration for being unable to hang out with friends all rooted in the fact that kids were confused about COVID19. As high schoolers, we can empathize with these kids for not wanting to obey parents. In the 21st century, social media and news sites are go-to resources to learn about world issues however kids hate reading the news let alone understand it due to the sophisticated language and the complexity of some of the issues, but they LOVE playing games! Thus, we created COVID4KIDS to help. What it does COVID4KIDS is a highly-interactive web-based game that features 4 super fun mini-games to teach people, especially children, about important information on how to act during the coronavirus pandemic. The first mini-game, Hand Washing!, teaches people the steps on how to wash their hands properly in a fun way. The second mini-game, Catch the Mask, shows how masks are important and how to wear them. The third mini-game, Essential Shopping, demonstrates the crucial need for social distancing. The last mini-game, Symptoms, teaches how to identify the right symptoms of coronavirus. There are also short animations to educate about how the coronavirus started and how it spreads. How we built it We relied on the block-based coding software Scratch to program each mini-game and animation, and then used Google Slides to connect everything. Challenges we ran into It was a bit difficult because we did not have a lot of experience with game programming, but the result was very functional and entertaining. Another problem was keeping the same graphics and game style in all four mini-games as we are a team each working on different mini-games. What's next for COVID4KIDS Game Currently our game is web-based and uses Scratch and Google Slides, so the next implementation would be improving the game by using a real game software to make an app that could be downloaded off the app store in order to provide a more user friendly experience on all platforms to our users. Through the app process we would continue to integrate new features and mini-games that further elevate the game experience for the children. Built With google scratch slides weebly Try it out www.covid4kidsgame.weebly.com
COVID4KIDS Game
Kids confused about coronavirus can learn how to act during the pandemic through the fun games they love!
['Taliyah Huang', 'Kasvi Singh']
['Honorable Mention', 'Best Entertainment Project', 'Best Game']
['google', 'scratch', 'slides', 'weebly']
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https://devpost.com/software/online-class-scheduling-dx61q3
Select if You are a Teacher or a Student If You are a teacher, Enter your Email Id and Password and Click on 'Submit' If you have entered a Wrong Pasword. Click on 'Try Again' to go to Login Page. Clck on 'forgot password?' to Update Password To Update Password, Enter your Id, Email and enter Password. Again Confirm the Password and click on 'Submit' Password is Updated Successfully...! Click on 'Login' to Login again with new Password and follow the Login Process Once you Login, click on 'Scheduled Classes' to know details of classes schedued and 'Schedule a Class' to Schedule a Class' If you had clicked on 'Scheduled Classes' it will display the Scheduled Classes...! If you had clicked on 'Schedule a Class' Select the Section and the Subject Enter the Date and Time. Go to the Video platform and Paste the URL and click on 'Submit' If you enter an Invalid Date or a Day or a Time before Current day and Current time, it will display an Error Message. Try Again with another Date and Time and Follow the same process... If the class has already been Scheduled for that Section by the same teacher or some other teacher, it will display an Error Message... If you Try agaiin with a Valid Date and Time, It will Send mail to all the Students of thar Section and Success Message will be displayed :) If you are Student and clicked on 'Login as a Student in the First Step, enter your ID, E-Mail and Password If you Login Successfully,it will display details of all the classes scheduled for him.In case of wrong password,follow the steps as before. During this COVID pandemic, most of the students are going through the online classes daily. So this project can be used by both the teachers as well as a students in order to schedule a class on any particular day at any time on any platform like Zoom or Google Meet. Basically if a person logs in as a student, he/she can get to know about the scheduled classes and also he can schedule a class at a particular time on a particular day. And if the person logs in as a teacher, he/she can schedule a class if the students are free at that time and also the same person who had scheduled the class at a particular time can delete it if he cannot take the class due to some reasons. I used MySQL in the back-end where a database is used to store all the information about the teachers, student and classes. Python is used as a scripting language. I also used Flask instead of PHP. HTML and CSS are used in the front-end. There was no difficult challenge except for the fact that every student has to get to know about the scheduled class. So I used e-mail as a platform to send the message to every student. So whenever a teacher schedules a class, when he clicks on Submit Button, e-mail will be sent to all the students of that class from the teacher's mail ID. I feel proud that this project can be used in any school or college during this pandemic time. Modern technology like Python and Flask are used instead of PHP which was used since a long time. By this project, I got learn more on Python and Flask technology. I also learnt Database Management and HTML along with CSS. I also got to know about SMTP which can be used to mail without actually opening the GMail. This project "Online Class Scheduling" can be used by any teacher in any college and also by any student of a School or a College.This can be made available in Android also or as a Web Application also. Built With css flask html mysql python smtp
Online Class Scheduling
To Schedule an Online Class
['Chinmay L']
[]
['css', 'flask', 'html', 'mysql', 'python', 'smtp']
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https://devpost.com/software/maskseries-cov1
mask Design mask Design mask Design mask Design The problem Mask Series X solves There are various problems that came into existence due to wearing masks (which have been a new normal today). The main problem that all the glass wearers experience is fogging of glasses due to the release of exhaled air from the nose end of the mask which create great problems. Also, the mask has a CO2 NRT valve installed, that releases all the exhaled air to stop sweating and mixing of CO2 with fresh O2. The mask also provide attachment of a face shield on it, so that one doesn't need to wear a separate shield. Lastly, the mask has a provision for adding headphones, so the mic stays inside the mask, hence solving problems of managers and businessmen. Any type of headphones are supported that is already owned by the user. (snapshot with timeline have been added at the last page of PPT. Also check folder for more photos) Challenges I ran into The modelling of the face mask was a difficult task due to the abnormal shape. Also, NRT valve had to be designed so that it is simple yet effective, thus the mask be available in lower price(if ever launched in market). The idea of adding the headphones was also tough as leaking of unfiltered air and sound of inhalation and exhalation had to be controlled(as mic is close to the mouth) Features Self Designed NRT Value Frame Edge System for Locking on Face Snap fit Technology for attachment of Face Shield No Fog Problem faced by people wearing spectacles Earphones can be used while using this mask Built With fusion photoshop selfdesignednrtvalue unity Try it out a360.co
MaskSeries-Cov1
The new innovative Mask Design solving all the common problems faced by people while wearing masks.
['Raghav Rathi', 'Rakshak Raina']
[]
['fusion', 'photoshop', 'selfdesignednrtvalue', 'unity']
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https://devpost.com/software/fastcov19-ml-solution-for-sars-covid-2-blood-test
FastCoV19: ML solution for SARS-COVID-2 Blood Test Objectives This project is aim to predict confirmed COVID-19 casess based on laboratory result from anual physical exams. We consider whether it be possible to predict the test result for COVID 19 (either positive or negative) based on the result of blood test? Data Set We retrieve the dataset from patients seen at the Hospital Israelita Albert Einstein in São Paulo, Brazil,who perform the COVID 19 test and additional laboratory tests. This dataset has 109 variables, a Patient ID and one target outcome variable showing the result (positive/negative) of COVID 19. Data Cleaning Data cleaning procedures consist of: Making variable names syntactically valid, Replacing column values that should be empty for NA, Convert string categorical values to factors, Convert the variable Urine...pH to integer. The outcome variable SARS.Cov.2.exam.result is a binary by which we convert such that $SARS.Cov.2.exam.result = 1$ for being positive and $SARS.Cov.2.exam.result = 0$ for being negative with COVID 19. However, there are too many missing data points (>= 95%); we decided to remove them along with poor sample. But we choose to keep negative samples that have at least 10 variables with data points available. Predictive Analysis Model Training To predict the likelihood that a patient is infected with the COVID 19, we split the dataset randomly into training and testing tests in a train-to-test split ratio of 4/5. We train a GBM-Gradient Boosting Machine- to produce a prediction model in the form of an ensemble of weak prediction models, typically decision treesmodel using the remaining dataset variables as predictors. By defining a relatively high bag fraction, this introduces randomnesses into the model fit and reduces overfitting. Model Interpretability We also analyze the conditional probability plots of the top 5 most important variables below, where the x-axis represents the predictor and the y-axis represents the likelihood of infection . We also analyze the conditional probability plots of the top 5 most important variables below, where the x-axis represents the predictor and the y-axis represents the likelihood of infection . We observe the following: Patients are more likely to test positive for COVID 19 when Rhinovirus.Enterovirus, Influenza.B or Inf.A.H1N1.2009 are not detected Patients with low Leukocytes or Platelets are more likely to test positive for COVID 19 Age is widely discussed as a leading indicator of severe COVID-19 cases. Therefore, we analyze the correlationship between the variable age_quantile and the top 5 most important variables discussed previously. We observe that a patient's age quantile can increase the likelihood of COVID 19 infection regarding top 5 variables. Prediction When we apply the trained model to the test dataset, the model turn out to perform very well with an AUC of 94%. However, the determination of model's specificity and sensitivity relies on the definition of a likelihood threshold to determine patients that will be considered as likely positive COVID-19 cases among suspected cases. A model with high sensitivity achieves good results in finding positive patients among those true positive patients. However, the number of patients predicted to be positive can be too high and impact the model's specificity. Moreover, the hospital may not have enough resources to apply the necessary procedures for all patients assigned with a positive label if that number is too high. Hence, an ideal model is one that is well-balanced, i.e., one that has high sensitivity but it does not over-assign patients with positive labels. Scenario 1: High availability of resources In Scenario 1, Let say that the hospital prepares enough resources. In that way, the model can be relaxed and over-estimate the number of positive cases. Hence, our objective function is one that maximizes sensitivity. We use the train data to select the threshold that maximizes the model's sensitivity. We then apply this threshold in the predicted probabilities in the test set. The procedure returns a probability threshold of 5.8% and the model presents a high sensitivity value of 98%, as intended. However, the high recall comes at the cost of specificity, which presents a low value of 21%. Moreover, about 79% of the patients from the test set were labeled as positive, hence the model has limited usage as a prioritization tool. Scenario 2: Limited resources In Scenario 2, we assume an environment with limited resources, hence a reduction in the model's sensitivity is acceptable if we can obtain a well-balanced model, overall. For that purpose, we choose as objective function one that maximizes the Youden J's statistic defined as $max(sensitivity + specificy)$. After making a prediction on the test set, we will then choose a threshold from the train set that maximizes the Youden J's statistic to achieve a well-balanced model. We observe that the model under Scenario 2 now delivers a Sensitivity of 82% compared to 98% from Scenario 1. However, it returns a Specificity of 97% while maintaining a high AUC of 94% (as the choice of threshold does not influence the AUC), hence delivering a more well-balanced model as expected. Moreover, now the model only assigns 28% of the test set with positive labels, showing to be useful as a potential patient prioritization tool. Conclusion The model's output can be used as a tool for prioritization and to support further medical decision making processes. The model has high interpretability further showing that patients admitted with COVID-19 symptoms who tested negative for Rhinovirus Enterovirus, Influenza B and Inf.A.H1N1.2009 and presented low levels of Leukocytes and Platelets were more likely to test positive for COVID-19 Built With machine-learning model-prediction r visualization wraggling Try it out github.com
FastCoV19: ML solution for SARS-COVID-2 Blood Test
Predict possibility of infecting COVID 19 via common laboratory test.
['Nhi Le', 'Huy Huỳnh', 'Brian Le', 'Andy tran']
[]
['machine-learning', 'model-prediction', 'r', 'visualization', 'wraggling']
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https://devpost.com/software/hemonet-an-ai-based-white-blood-cell-count-platform
Comparision between manual and automatic AI-based process of WBC counting 4 classes of the WBC data Image augementation Resnet34 Model Learning rate finder Trainging loss log Confusion Matrix Inspiration The sudden and rapid growth of COVID-19 cases is overwhelming health systems globally. Consequently, the need for fast and accurate early detection of SARS-CoV-2 has become of vital importance to control the spread of the virus. However, traditional SARS-CoV-2 detection based on RT-PCR assays are costly, long-drawn-out and widely unavailable; thus, rendering its large-scale implementation impractical. From an analysis on 5644 patients (with 558 tested positive for SARS-CoV-2) from the Hospital Israelita Albert Einstein in São Paulo, Brazil, results reveal that patients admitted with COVID-19 symptoms who tested negative for Rhinovirus Enterovirus, Influenza B & Inf.A.H1N1.2009 and presented low levels of Leukocytes and Platelets were more likely to test positive for SARS-CoV-2. (Souza, 2020). In this work, we propose a deep learning-based approach for the rapid detection of COVID-19 cases using commonly available laboratory data of thin blood smears to count the number of Leukocytes and Platelets. Due to time constraint for this Datathon, we are only able to finish the deep learning model to count Leukocytes or white blood cells (WBC). What it does In the manual approach, a sample of blood is placed under a microscope and a pathologist manually counts the number of cells in each frame. The total count is then extrapolated by assuming that the distribution is uniform across the entire blood sample and multiplying up. Our HemoCount platform harnesses deep learning methods to classify four types of white blood cells: Eosinophil, Lymphocyte, Monocyte and Neutrophil. Then, it counts the number of white blood cell occurrences in a blood smear The primary advantages of this approach are two-fold: It requires far cheaper equipment (which will substantially reduce the cost for testing) and It provides rapid result on a large scale of blood cell counting almost instantly. Below, we can see a potential time-saving effect of our AI-based platform vs the manual process: How we built it Dataset: This dataset contains 12,500 augmented images of various types of white blood cells (JPEG) with metadata in CSV form. That includes 3,000 images divided into 4 different white blood cell types (classes). We split train-test on 80-20 ratio for each of the classes. Source: https://www.kaggle.com/paultimothymooney/blood-cells Training process: After loading the images, we preprocess the data using image augmentation: For this project, we used transfer learning on a pretrained Resnet34 model with a slight modification to its last layer to attain an output of 4 classes. We used fasati's lr_find() function to explore the best learning rate for our model. We explore the loss log of 4 cycles: We predict on the testing set and print out the confusion matrix: -Eosinophil: Precision = 0.84, Recall = 0.90 -Lymphocyte: Precision = 1 , Recall = 0.99 -Monocyte: Precision = 0.73, Recall = 1 -Neutrophil: Precision = 0.91, Recall = 0.68 Overall, the model is performing quite well on most of the cells where we have precision and recall above 0.84. However, there does seem to be some confusion (low precision rate) between neutrophils and eosinophils, also neutrophil and monocyte (low recall rate). App development: Convert fast.ai trained image classification model to iOS app via ONNX and Apple Core ML. We develop our app in iOS because it is highly secured in privacy protection, especially for a sensitive data like lab test. This proves to be the main reason why many digital health and medical devices companies choose iOS as their main developing platform. Plus, iPad is widely used by doctors and medical staff across the world. This is the UI of our app: Challenges we ran into Vi & Phi: This hackathon project was a very different experience for us which challenged us throughout this project with the Fastai. This is the first time we all were working with Fastai and creating endpoints of the pre-trained Resnet34 model. Deploying the trained model to iOS app is also time-consuming and take us a lot of trials. Minh : One issue when developing this iOS app is to allow users to be able to select multiple images in the app. Since Swift does not provide any built-in library for that feature, we have to use external library called DKImagePickerController. It took a lot of effort to set up the library to be able to select and retrieve images correctly. We also want to visualize the result in a bar chart which Swift also does not have built-in library for that. Thankfully, we found the open source library called Macaw which helped us build impressive charts for our app. Erick: Working with fastai proved to be just that, fast. However, coming from a PyTorch background, understanding the distinct workflow and unique object properties of fastai was challenging, especially when the methodologies of PyTorch and fastai conflicted. Despite this, we were thankful for the rich documentation of fastai that is provided online. Aside from this, converting our PyTorch model to a Core ML model was somewhat of a process due to it being my first time experience with such tasks Accomplishments that we're proud of We manage to finish the project in such a limited time of 24 hours in our free time from school and work. We still keep striving to submit on time while learning and developing at the same time. We are really satisfied and proud of our final product for the hackathon. What we learned Through this project, we learn to implement a complicated image-recognition deep learning models from Fastai. We also learn the process of developing a mini data science project from finding dataset to training the deep learning model and finally deploy & integrate it into iOS-app. This project can’t be done without the efforts and collaboration from a team with such diverse backgrounds in technical skills. What's next for HemoCount - An AI-based White Blood Cell Count Platform In the next 2 months, our plan is: -We will raise fund to invest more into the R&D process. -We will partner with research lab to collect more dataset and find hospitals to test our solution. -Regarding our R&D, we plan on improving the performance of the platform, preferably by reading more scientific literature on state-of-art deep learning models implemented for hematology. -Eventually, we will expand our classes to include red blood cells and platelets. so that this platform can be widely used by the lab technologists for general blood test. Our end goal is to make this tool a scalable that can be used in all the laboratories across the globe, even in the rural area with limited access to the internet like those in Southeast Asia or Africa. Reference: Souza, T. (2020, April 27). COVID-19 Machine Learning-Based Rapid Diagnosis From Common Laboratory Tests. Retrieved October 17, 2020, from https://towardsdatascience.com/covid-19-machine-learning-based-rapid-diagnosis-from-common-laboratory-tests-afafa9178372 https://www.kaggle.com/paultimothymooney/blood-cells Built With coreml fastai google-cloud python pytorch Try it out github.com
HemoCount - An AI-based White Blood Cell Counting Platform
HemoCount is an AI-based leukocytes (white blood cell) counting platform, which serves as an foundation for an automation and rapid diagnosis process for COVID-19 and other general blood test
['Minh Nguyen', 'Vi Ly', 'Erick Platero', 'Phi Le']
['1st Place TD Make-Your-Own Challenge']
['coreml', 'fastai', 'google-cloud', 'python', 'pytorch']
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https://devpost.com/software/virus-checker-a-secured-covid-19-symptom-triaging-chat-bot
Fig 1: Percentage of most common COVID-19 symptoms (Source: WHO). Fig. 2: The process of symptom triaging using SymCheck Fig. 3: A simplified flowchart of symptom triaging of our chat bot Fig. 4: Main features of Medbot Fig. 5: Architecture Diagram for the Hospital Search Fig. 6: Architecture Diagram for the Nearby Cases Search Inspiration According to the Center for Disease Control and Prevention, 80 percent of people with COVID-19 are unaware they have the virus. It also shows that infectors are most infectious when they have symptoms. Because of this, many organizations around the world have added urgency to the efforts to develop protocols for hospital and facility entrance triage. Triaging by Chatbot emerges as an effective tool to reduce the workload for the medical system. Fig 1: Percentage of most common COVID-19 symptoms (Source: WHO). Inspired by many successful technology-driven solutions for COVID-19, we’ve developed SymCheck for triaging COVID-19 at any building’s entrance with the six main purposes: Keeping the workplace safe Speeding up the screening process Timely alerting and providing CDC based guidance to users who are at risk for Covid-19 Immediately find nearby testing locations for at-risk users Notifying users of nearby possible Corona cases Provide further medical guidance through a qualified panel of doctors/occupational health staff to better guide an infected user. What it does When the world is ready to open up after a long period of shutdown due to COVID-19, there is a crucial need for a comprehensive, secure, simple and fully automated symptom self-checker for security check-in at the workplace. Powered by developing tools from Facebook Messenger, Medbot is developed to carry out exactly those needs. With this app, no security personnel or medical staff will be required to be on site to screen and triage the workers at the gate. Instead, when a person enters a building, he/she will go through a fully-automated symptom screening for security purposes using Medbot. Fig. 2: The process of symptom triaging using SymCheck. The process is as follows: When Employee A enters the building , he or she will need to pass through a security check-in station. At this station, the person will log in the SymCheck website to access the symptom screening chat bot. Employee A will answer all the screening questions. If Employee A shows no symptoms after the screening session, he or she will be texted a message of screening result to show to the security guard who will allow the person to enter the building. If Employee A shows symptoms after the screening session, he or she will be directed to talk with occupational health staff available on MedBot. The occupational health staff will do a live chat session with the employee regarding self-quarantine and monitoring their symptoms. The chatbot will eventually suggest the nearby testing centers so the employee can make an appointment. The patients will also be instructed to self-quarantine and informed about testing sites for Covid-19. With this fully-automated check-in process, the app will minimize the physical human contact and significantly reduce the risk of COVID-19 transmission. We believe that besides security check-in at the workplace, this app can also have many other use cases such as: Quick patient screening at a local clinic or hospitals. After screening by the app, the medical assistants or nurses will separate from all the suspected COVID-19 patients and place these patients in a specific designated area. The medical staff can now be more aware and cautiously follow CDC guidelines while caring for those separated patients. This can help minimize the spread of the virus to health individuals at a high-risk area like a clinic or hospital, and, more importantly, this can help protect the nurses and medical staff from contracting the virus from the patients. As more companies extend their work-from-home period, our application can also be applied to perform scheduled symptom screening for employees at home so the companies can monitor their employees’ health status during the pandemic. How I built it Development process: Fig. 3: A simplified flowchart of symptom triaging of our chat bot. In order to create the facebook messenger chatbot, we decided to utilize Manychat. This allowed us to integrate a complex flow and have an efficient working solution. Since Manychat doesn't really have any complex built-in NLP engine, we decided to use Dialog Flow for this purpose which allows us to make the bot smarter. We did this by creating a Python back-end which received webhooks from Manychat every time a user typed something the Manychat bot didn't recognize. This allowed us to add small talk to the chatbot which, although is a nice feature to have, is something that a lot of chatbots seem to be missing. Every user response was then sent to the Dialog Flow API and returned us the appropriate answer.This solution allowed us to use the best of both worlds: the Messenger UI built visually and an advanced NLP.Our back-end is being hosted on AWS Lambda which has many advantages such as low-cost and scalability. Facebook Messenger components used: When building the chatbot, many Facebook products were incorporated to optimize user experience. Specifically, the chatbot incorporated a Persistence Menu, Quick Replies, One-Time Notifications, and Handover protocol. Persistence menu: By incorporating a persistence menu, we were able to give users an easier way to navigate different features of the chatbot, thus improving the overall user experience. Quick replies are very helpful as they show what answer is required or what the user can do. It gives suggestions which the user can act upon. Without them a bot would be a lot less useful as you wouldn't know what to do or what is possible. Quick replies were incorporated in the chatbot to give users different options to efficiently navigate as needed. People often think a chatbot is a tool that 100% automates every single thing. That couldn't be further from the truth. A chatbot works hand in hand with actual humans. The bot takes over a repetitive task that a human often has to do and whenever the bot doesn't understand what the user needs, the option to get a human to intervene is often very helpful. Handover protocol: We’ve incorporated Handover protocol by offering the user a chance to switch to a live chat with an actual doctor. One-time notifications are especially useful when you want to check upon the user, ask for feedback or really any kind of post-conversation message or notification you want to send to the user. Within Messenger you can only use these once and the user has to explicitly accept that.We incorporated these notifications by checking up on the user after 24 hours of using the chatbot. If their condition is worse after 24 hours we suggest them to go through the flow again as their situation may have become critical. Fig. 4: Main features of Medbot. Furthermore, the chatbot collected sensitive data from the user such as his or her address to find nearby testing centers and medical data, thus introducing the need for user privacy. User Privacy: Users are made aware that their data is being used by MedBot solely for guidance and medical assistance. The Health Insurance Portability and Accountability and Act(HIPAA) outlines several rules and regulations to keep patient data confidential. HIPAA’s privacy regulation protects medical records of individuals, with limits and conditions of various uses that can’t be made without patient approval. In order to maintain and respect user privacy, we first provided users with information on how their data would be used. Then, we used quick replies to give users a choice to agree or refuse to proceed accordingly. Second, if users selected the option to talk to a doctor, they were made aware that the doctor will need access to personalised information to provide medical guidance. Then once again, quick replies were for the user to either proceed or skip talking to the doctor on MedBot. In terms of location sharing, we gave users the option to either click “share” to provide their location, or “skip” to prevent doing so. Challenges I ran into When developing the chatbot, we wanted to incorporate the feature where patients would get to choose if they wanted to connect with doctors. The challenge associated with this part was finding actual doctors who would serve as the live healthcare assistants. Eventually, we found 1 doctor from the United States who agreed to serve as the live healthcare staff. In the future, we will contact more doctors from different countries to better serve users. Furthermore, Integrating the Dialog Flow API was quite difficult to do since the documentation isn't that great. However, after many hours we managed to get it working! Another issue was generating the messenger rich elements from our back-end which required us to return JSON that contains buttons, text and URLs depending on which element is needed (e.g. a quick reply or a carousel). Due to time limit, we haven’t finished the UI for SymCheck website and integrated the chat bot in. However, the Medbot is completed and fully functional. Accomplishments that I'm proud of At first, we started off with a simple symptom triaging bot following CDC guidelines. However, by using more facebook features, we were able to add in additional useful chatbot functionality. Specifically, we were able to incorporate the Google Maps API to find nearby COVID testing locations for users. We were also able to incorporate the “Cases near me” feature which notified users of nearby patients who were at risk of COVID-19 as determined by MedBot. Within a short period of time, we were also able to get in contact with a professional doctor in the United States who served as the live healthcare staff agent to provide personalised telemedicine based guidance to users in need. In order to maintain user privacy and follow HIPAA security protocol, we allowed users to choose if they want to share their location as well as provided them with an option to make a userID to protect their information. All in all, we’re proud of developing a comprehensive Facebook messenger bot that incorporates many different useful features to assist users amid the pandemic. We’re proud of building a communication messenger tool that integrates several Facebook features and user privacy to mitigate further spread of the virus. What I learned By developing this chatbot, we learned how to build interactive and useful messenger bots which can potentially be used by the 1.3 billion messenger users globally. We learned how to optimize chatbot flow and integrate APIs to make the chatbot more useful especially amid the pandemic. What's next for Virus Checker: A Secured COVID-19 Symptom Triaging Chat Bot : Incorporating this chat bot in a security check-in system with employee ID badge scanner, mask detection on faces, and finger scan for vital signs. We expect to automate the whole security check-in process post COVID19-lockdown so that no security staff needs to be on site to minize the human contact to 0. Therefore, the spread and new cases of Coronavirus will decrease significantly. We will reach out to more doctors and public health specialists for (1) providing feedback on improving our chat bot and security system and (2) serving as live healthcare staff to better assist users of the MedBot. We will also need to do some UX research by testing on small groups of users to get their feedback to improve the application. Our end goal is making this a well-functioning product by the time countries start opening up. This application has the potential to become an essential part of security check-in as a new normal at corporate buildings, clinics and hospitals all over the world post-COVID-19. Built With awslambda facebook-messenger manychat python Try it out m.me github.com
SymCheck: A back-to-work screening application post COVID19
A medical chat bot built powered by Facebook Messenger with the purpose of screening Workers before they enters a corporation building, clinic or for self-monitoring at home.
['Vi Ly', 'Moksh Nirvaan', 'Nihal Nihalani', 'Juhee Go \u200d', 'Huy Bui']
[]
['awslambda', 'facebook-messenger', 'manychat', 'python']
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https://devpost.com/software/pneumoscan-an-ai-radiology-tool-for-covid-19-pandemics
Fig. 1: Map of Covid19 cases around the world (as of 4/30/2020) Fig 2: Top 10 countries with most COVID-19 deaths Fig 3: Current chest X-ray diagnosis vs. noval process with CovidScan.ai Chart of wait-time reduction of AI radiology tool (data from a simulation stud reported in Mauro et al., 2019). Fig. 5: Process of CovidScan development Demo of web-app: https://www.cv19scan.site/ (Please use Internet Explorer, or Firefox, our web-app currently doesn't support Chrome) Dataset: For the data analytics of COVID-19 pandemics, we used data collected by the Johns Hopkins University Center for Systems Science and Engineering updated on 4/30/2020. For the chest X-ray detection models, we used combined 2 sources of dataset: The first source is the RSNA Pneumonia Detection Challenge dataset available on Kaggle contains several deidentified CXRs with 2 class labels of pneumonia and normal. The COVID-19 image data collection repository on GitHub is a growing collection of deidentified CXRs from COVID-19 cases internationally. The data is collected by Joseph Paul Cohen and his fellow collaborators at the University of Montreal Eventually, our dataset consists of 5433 training data points, 624 validation data points and 16 test data points. Inspiration What will be working situation for medical staff in hospitals during and after the COVID-19 pandemic? How can the medical staff quickly and securely log in and perform PPE safety check while dealing with a huge influx of patients in critical conditions? How can we automate the process of COVID-19 diagnosis so precious time can be saved for both medical doctors and the patients? How can our solution for hospital later be scaled and implemented to be a essential tool for automating the daily operation at hospital even after the COVID-19 pandemics is over? To answer these core questions, we did some background research to identify the main challenges in order to develop the best solutions around those: COVID-19 Pandemic: Fig. 1: Map of Covid19 cases around the world (as of 4/30/2020). Our team created the map based on data collected by the Johns Hopkins University Center for Systems Science and Engineering. As we see from the map above and the pie chart below, COVID-19, previously known as the novel Coronavirus, has killed more than 63,860 people and infected over 1,067,061 people in the United States alone, topping all other countries around the world. This number is continuing to grow every day. Fig. 2: Top 10 countries with most COVID-19 deaths. The 3 main problems occur in the healthcare system during the pandemics are: 1. Confidentiality: As you may see on the news, hospitals all over the U.S. (New York, Chicago,California…) and other countries (Italy, Spain…) are flooded with a huge influx of patients with critical conditions. With the increasing workload for the medical staff, patients’ confidential information may be put at risk if unauthorized personels can hack into the electronic medical record system. Thus, there is a need for a fast and secured method for medical staff to log in to the electronic medical record platform, so that the staff can move quickly with patients’ information inputting and still remain compliant with HIPPAA (Health Insurance Portability and Accountability Act). Badge scanning will be highly secured solution for this problem. 2. PPE Safety Check: According to CDC, during COVID-19 pandemics, all healthcare workers should follow strict guidlines and protocols from OSHA regarding wearing PPE. All of the PPE prevents contact with the infectious agent, or body fluid that may contain the infectious agent, by creating a barrier between the worker and the infectious material. Gloves, protect the hands, gowns or aprons protect the skin and/or clothing, masks and respirators protect the mouth and nose, goggles protect the eyes, and face shields protect the entire face. N95 masks are the PPE most often used to control exposures to infections transmitted via the airborne route. Therefore, checking medical staff’s PPE safety protocol is especially crucial during this pandemics. 3. Long wait time for COVID-19 chest X-ray result: Fig 3: Current chest X-ray diagnosis vs. novel process with CovidScan.ai Patients can first be screened for flu-like symptoms using nasal swap to confirm their COVID-19 status. After 14 days of quarantine for confirmed cases, the hospital draws the patient’s blood and takes the patient’s chest X-ray. Chest X-ray is a golden standard for physicians and radiologists to check for the infection caused by the virus. An x-ray imaging will allow your doctor to see your lungs, heart and blood vessels to help determine if you have pneumonia. When interpreting the x-ray, the radiologist will look for white spots in the lungs (called infiltrates) that identify an infection. This exam, together with other vital signs such as temperature, or flu-like symptoms, will also help doctors determine whether a patient is infected with COVID-19 or other pneumonia-related diseases. The standard procedure of pneumonia diagnosis involves a radiologist reviewing chest x-ray images and send the result report to a patient’s primary care physician (PCP), who then will discuss the results with the patient. _Fig 4: Chart of wait-time reduction of AI radiology tool (data from a simulation stud reported in Mauro et al., 2019). _ A survey by the University of Michigan shows that patients usually expect the result came back after 2-3 days a chest X-ray test for pneumonia. (Crist, 2017) However, the average wait time for the patients is 11 days (2 weeks). This long delay happens because radiologists usually need at least 20 minutes to review the X-ray while the number of images keeps stacking up after each operation day of the clinic. New research has found that an artificial intelligence (AI) radiology platform such as our CovidScan.ai can dramatically reduce the patient’s wait time significantly, cutting the average delay from 11 days to less than 3 days for abnormal radiographs with critical findings. (Mauro et al., 2019) With this wait-tine reduction, patients I critical cases will receive their results faster, and receive appropriate care sooner. What it does Using the power of pretrained machine learning models from open source, CovidScan.ai is created as a full-scaled AI tool for radiology clinics and hospitals. It can automate the process of security log-in, PPE safety check for medical staff and assist radiologists determine sign of COVID-19 on chest X-ray images with high accuracy indicates pneumonia. This tool of cutting edge technology can be used to reduce the workload for clinicians, and speed up patients’ wait time for pneumonia lab results in this critical time of the COVID-19 pandemic. Fig 5: Deployment process of pretrained ML model to the web-app As explained in the figure above, the CovidScan web-app includes 3 main AI components: 1. ID Badge Scanner: For security purpose, only authorized personel can access to the web-app, which contains patients’ confidential health information (name, date of birth, chest X-ray, medical history…). Hence, the web-app will use pretrained scan the medical’s badge to grant them access to the software. 2. PPE Safety Check: Due to hospitals/clinics’ strict guidelines in PPE usage, especially during this COVID-19 ourbreak, the web-app will ask the medical staff if he/she is in direct contact with patients for chest X-ray taking. If yes, then the web-app witll use AWS pretrained to check for medical staff’s PPE to see if the staff follow the safety protocols to minimize any exposures to the disease. If the medical staff passed both the secured check and safety, he/she can move on the the next step. 3. COVID-19 Chest X-ray Testing: In the last step, the medical staff take patients’ chest X-ray images using the specialized machine and then upload the taken images to the database of web-app for testing for sign of COVID-19 infection or bacterial pneumonia. It is due to the fact that an AI system can review, highlight the pneumonia sign and classify each X-ray image all in less than 10 seconds (comparing the radiologist’s 20 minutes that we mentioned earlier), and it can do that same task effortlessly for 24 hours without taking a break. This time cut is especially critical in the time amid the pandemic of COVID-19. With this spreading rate, it will be overwhelming for radiologists to review a massive number of chest X-ray images of potential COVID-19 infected patients. With the assistance of CovidScan.ai, it can automatically highlight the suspected signs of pneumonia for the radiologists and speed up the process of chest X-ray review. Therefore, more COVID-19 positive-tested patients will get their result back faster and receive appropriate care sooner to prevent the spread of the virus. How we built it Employee Badge Scanner: We developed this feature using the open-source python library Pyzbar. We have written the script in the JQuery which sends the snapshots from the live camera feed to the inference model at the backend. It can read one-dimensional barcodes and QR codes present on the employee’s ID badge. We implemented this feature to work with a snapshot of employees’ ID badge. Link: https://pypi.org/project/pyzbar/ PPE Safety Check: We developed this feature using the open-source TensorFlow model for face mask detection. The backbone network only has 8 Conv layers and the total model has only 24 layers with the location and classification layers counted. The dataset is composed of WIDER Face and MAFA datasets. We have written the script in the JQuery which sends the snapshots from the live camera feed to the inference model at the backend. It works with live footage from any sort of cameras and detects people not wearing a face mask. Link: https://github.com/AIZOOTech/FaceMaskDetection Chest X-ray Classification: For this feature, we developed a Pytorch model. This project’s goal is to draw class activation heatmaps on suspected signs of pneumonia and then classify chest x-ray images as “Pneumonia” or “Normal”. For this project, we are going to use a dataset available at Kaggle consisting of 5433 training data points, 624 validation data points and 16 test data points. C. For the model, we load the pre-trained Resnet-152 available from Torchvision for transfer learning. ResNet-152 provides the state-of-art feature extraction since it is trained on a big dataset of ImageNet. ResNet-152, as the name sounds, consists of 152 convolutional layers. Due to its very deep network, the layers are arranged in a series of Residual blocks. These Residual blocks skip connections to help prevent the vanishing gradients which are a common problem with networks with deep architecture like ours. Resnet also supports Global Average Pooling Layer which is essential for our attention layer later on. For the attention layer to draw the heatmap, we use the global average pooling layer proposed in Zhou et al. Global average pooling layer explicitly enables the convolutional neural network (CNN) to have remarkable localization ability. We achieve 97% accuracy on the training dataset and 80% on the testing dataset. Web development: The trained weights of the deep learning models are deployed in a form of Django backend web app CovidScan.ai. While the minimal front-end of this web app is done using HTML, CSS, Jquery, Bootstrap. In our latter stage, the web-app will then be deployed and hosted on Debian server. Technical Requirements: The packages required for this project are as follows: Torch (torch.nn, torch.optim, torchvision, torchvision.transforms) Django Numpy Matplotlib Scipy PIL Tensorflow jQuery Challenges we ran into This hackathon project was a very different experience for us which challenged us throughout this project with the AWS sagemaker. This is the first time we all were working with AWS sagemaker and creating endpoints of the pre-trained TensorFlow model. Also, understanding curated models and determining their accuracy was a little bit challenging for us. Even after successfully deploying the model’s endpoints, calling Amazon SageMaker model endpoints using Amazon API Gateway and AWS Lambda gave us a very hard time. Accomplishments that we're proud of We manage to finish the project in such a limited time of 2 weeks in our free time from school and work. We still keep striving to submit on time while learning and developing at the same time. We are really satisfied and proud of our final product for the hackathon. What we learned Through this project, we learn to implement a complicated image-recognition deep learning models from AWS marketplace. We also learn the process of developing a mini data science project from finding dataset to training the deep learning model and finally deploy & integrate it into a web-app. This project can’t be done without the efforts and collaboration from a team with such diverse backgrounds in technical skills. What's next for CovidScan: In the next 2 months, our plan is: We will raise fund to invest more into the R&D process. We will partner with research lab to collect more dataset and find hospitals to test our solution. One of our memeber has published his newly collected dataset on this open-source github: https://github.com/nihalnihalani/COVID19-Detection-using-X-ray-images-/ Regarding our R&D, we plan on improving the performance of the platform, preferably by reading more scientific literature on state-of-art deep learning models implemented for radiology. We also plan to add the bound box around the suspected area of infection on top of the heatmap to make the output image more interpretable for the radiologists. We are working to implament the multilabeling model of COVID-CXR on our dataset to improve our application. This model is published by The Artificial Intelligence Research and Innovation Lab at the City of London's Information Technology Services division and has accuracy 0.92, precision 0.5, recall 0.875, auc 0.96. In many pieces of literature, they mentioned developing the NLP model on radiology report with other structured variables such as age, race, gender, temperature... and integrating it with the computer vision model of chest X-ray to give the expert radiologist’s level of diagnosis. (Irvin et al., 2019; Mauro et al., 2019) We may try to implement that as we move further with the project in the future. With the improved results, we will publish these findings and methodologies in a user-interface journal so that it can be reviewed by expert computer scientists and radiologists in the field. Eventually, we will expand our classes to include more pneumonia-related diseases such as atelectasis, cardiomegaly, effusion, infiltration, etc. so that this platform can be widely used by the radiologists for general diagnosis even after the COVID-19 pandemics is over. Our end goal is to make this tool a scalable that can be used in all the radiology clinic across the globe, even in the rural area with limited access to the internet like those in Southeast Asia or Africa. References: Crist, C. (2017, November 30). Radiologists want patients to get test results faster. Retrieved from https://www.reuters.com/article/us-radiology-results-timeliness/radiologists-want-patients-to-get-test-results-faster-idUSKBN1DH2R6 Irvin, Jeremy & Rajpurkar, Pranav & Ko, Michael & Yu, Yifan & Ciurea-Ilcus, Silviana & Chute, Chris & Marklund, Henrik & Haghgoo, Behzad & Ball, Robyn & Shpanskaya, Katie & Seekins, Jayne & Mong, David & Halabi, Safwan & Sandberg, Jesse & Jones, Ricky & Larson, David & Langlotz, Curtis & Patel, Bhavik & Lungren, Matthew & Ng, Andrew. (2019). CheXpert: A Large Chest Radiograph Dataset with Uncertainty Labels and Expert Comparison. Kent, J. (2019, September 30). Artificial Intelligence System Analyzes Chest X-Rays in 10 Seconds. Retrieved from https://healthitanalytics.com/news/artificial-intelligence-system-analyzes-chest-x-rays-in-10-seconds Lambert, J. (2020, March 11). What WHO calling the coronavirus outbreak a pandemic means. Retrieved from https://www.sciencenews.org/article/coronavirus-outbreak-who-pandemic Mauro Annarumma, Samuel J. Withey, Robert J. Bakewell, Emanuele Pesce, Vicky Goh, Giovanni Montana. (2019). Automated Triaging of Adult Chest Radiographs with Deep Artificial Neural Networks. Radiology; 180921 DOI: 10.1148/radiol.2018180921 Wang, L., & Wong, A. (2020, March 30). COVID-Net: A Tailored Deep Convolutional Neural Network Design for Detection of COVID-19 Cases from Chest Radiography Images. Retrieved from https://arxiv.org/abs/2003.09871 Built With matplotlib numpy pil pytorch1.0.1 torchvision0.2.2 Try it out gitlab.com www.cv19scan.site
CovidScan-An AI Radiology Tool For COVID-19 Pandemic
CovidScan.ai is developed to be a secured AI platform with the purpose to assist radiologists with fast and accurate pneumonia dectection amid this COVID-19 pandemic.
['Moksh Nirvaan', 'Nihal Nihalani', 'Vi Ly']
['Second Place', '2nd Place - Website Feature']
['matplotlib', 'numpy', 'pil', 'pytorch1.0.1', 'torchvision0.2.2']
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https://devpost.com/software/dyscalculia
Inspiration Many people have heard of dyslexia but not a similar learning disorder dyscalculia. We wanted to shine some light on that as well. It affects a percentage of the world and many struggle with it without knowing. People with dyscalculia have trouble with math at many levels. They often struggle with key concepts like bigger vs. smaller. And they can have a hard time doing basic math problems and more abstract math. So we think why not we go for its diagnosis by creating a software which helps to identify and overcome the disability. What it does It gives resources to those with dyscalculia and also games to help improve their skills. It gives good information and also links to websites with more information. How I built it We do lot's of research related to this problem of learning arithmetic calculation which is serious issue. We built our web app using HTML, CSS, Bootstrap, JavaScript, and do lots of research. Challenges I ran into First challenge is Time zone of teammates and next is some people leave the project in between which affects our idea implementation. Accomplishments that I'm proud of Finishing the project and being able to make something that gives to the community and helps a learning disability. What I learned First we learn about Dyscalculia that what actually is ? then we go for the diagnosis part that how someone Identify that he or she is suffer from it or not and then We go for solution that how we overcome this. What's next for Dyscalculia Growing our resources and helping connect those who have dyscalculia to our website and provide some fun related learning which helps them to learn the mathematics and overcome this disease of "Dyscalculia". Built With bootstrap calculator css3 html5 images javascript jquery scss Try it out dyscalculia.hariom04.repl.co github.com
Dyscalculia
If you struggle with Dyscalculia you're not alone. We provide some diagnosis which help you to identify you have Dyscalculia or not.
['Caine Ardayfio', 'HariOm Dwivedi', 'Savannah Hirschi', 'HARSH TIWARI']
['Honorable Mention', 'Best STEM Project', 'Best Use of Wolfram']
['bootstrap', 'calculator', 'css3', 'html5', 'images', 'javascript', 'jquery', 'scss']
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https://devpost.com/software/pact-c1kil9
Inspiration Every year many die getting injured or lose their cars. As someone who has witnessed this before, I chose to make a webapp to help solve this problem What it does This webapp sorts through thousands of cars in order to find the match of the car that was stolen, and its whereabouts. How I built it I used python, html, css, and flask Challenges I ran into The dataset I used was quite big and took much time to build an efficient algorithm for sorting all the data. My files were unable to load on github Accomplishments that I'm proud of Making an efficient algorithm with datastructures What I learned Learned time complexity and other important algorithmic concepts like Brute Force and Insertion Sorting What's next for PACT Would like to host this using Surge so people can use it. Built With css3 flask html5 python Try it out github.com
PACT
Preventing all Car Theft/Damage
[]
[]
['css3', 'flask', 'html5', 'python']
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https://devpost.com/software/sumex-2jhlpb
Domain.com submission: shortentext.online Inspiration All of us have had many experiences with dealing with webpages, articles, and terms of service agreements that are really difficult to parse and understand. Because of this, we've decided to create Sumex, short for summary extension, to make so we never have to read one of those monstrously long documents ever again and to take the time that we would have spent trying to understand them back for ourselves! Who is this for? -People who have visual disabilities (for example requiring screen readers or lower text density) -Anyone who’s having trouble reading through massive Terms of Service documents -Anyone who wants short summaries of large bills or legislation -Lazy people who don’t want to spend ages reading articles :) What it does -We've created a Chrome extension that allows you to add a page summary to the top of any webpage. You can click on the icon of the extension and hit the button that appears, or summarize just a part of the text by highlighting it and right clicking it and choosing the summarize button. -This is done using proven Natural Language Processing (NLP) techniques and nltk to summarize text down from its original size to a maximum of log(number of sentences in original document) sentence long summary. We've added implementations of the luhn, textrank, and LSA text summarization algorithms. -The whole backend is controlled by an Azure Cloud Function that takes in the webpage's contents whenever the extension is used and processes and returns the summary. How we built it -Built as an add-on for Chromium-based browsers using JavaScript -Python-based Azure Cloud Functions to host an API for our add-on to summarize text -We created an implementation of TextRank, which uses a similarity matrix to find similar sentences from which to create summaries, as repeated content is more likely to be important or related to the article's topic. However, our implementation ended up being noticeably slow, reducing usability. -So, we looked into Luhn, LSA, and a more efficient implementation of TextRank. Exploring ML-adjacent technology was all new for us, but we found considerable speed increases by looking into these popular NLP approaches. We allow the selection of different models by changing the Azure Function-based API we call. By default, we use the smarter approach to TextRank. Challenges we ran into -Having to use vanilla Javascript was really difficult for those of us used to frameworks like Node and React -We dealt with a lot of issues with text still having HTML tags and not being UTF-8 encoded, leading to buggy summaries -Choosing the best NLP models for text summarization from the ones that sumy and nltk offer -Both of Alan’s computers are broken :(((((( Accomplishments that we're proud of -The NLP text summarization is working really well. It has a decent success rate and seems to work on the sites we tested it on -App is fully functional and could be polished and deployed in a matter of days -UI is clean, simple, and effective What we learned -Just how much filler there is in a lot of articles! And how hideously long bills and terms of service can be -How to make a Chromium web-browser add-on -How to use vanilla Javascript more effectively -The power and utiltiy of Azure Cloud Functions What's next for Sumex -Tweak and tune NLP even further for better results. We can do this by taking into account the context/topic of the website (abstractive) rather than our current extractive approaches. -Port to Firefox and Opera -Further user customization -Better custom handling for popular sites -Better filtering of erroneous text Built With azure azure-cloud-functions beautiful-soup chrome html javascript nltk python Try it out github.com docs.google.com shortentext.online
Sumex
Read less, know more..
['Alan Brilliant', 'Ray Altenberg', 'Farhan Saeed', 'Drew Ehrlich', 'Bryan Lim']
[]
['azure', 'azure-cloud-functions', 'beautiful-soup', 'chrome', 'html', 'javascript', 'nltk', 'python']
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https://devpost.com/software/food-ordering-website
Home page Options For the customer Empty cart page order page Register page for customer Realtime changes occured without an mannual refresh using socket.io in admin panel and customer order page Inspiration There are still many of the Dhaba( Restaurants ) who are still not connected to the food ordering firms like zomato or swiggy and due to corona many of them have great effects on their business. And due to the corona pandemic now the customers who used to visit them also didn't visit them as they don't want to step out due to the corona pandemic. So the food ordering website is like a normal website that is easy to use and customize. Where the customer can order food with an awesomely designed website and the owner of the shop would have the access to the admin panel where he can respond to the orders. And everything would be done in realtime that means there would be no manual refresh by the user or the shopowner that would be done using socket.io. What I Learned With this single project, I have learned many of the technology I have listed above like ejs template making backend using MongoDB and a lot more. Challenges I Faced We definitely all agree that our time constraint was a challenge, a lot of us had many ideas to input but because of time, we focused on the most important aspects. Accomplishments that I'm proud of I am proud of making a website with my own efforts with an intention for making a product for the people in need. Built With axios bcrypt css3 dotenv ejs express.js html5 javascript moment.js mongodb node.js noty npm passport scss socket.io Try it out daggerhub.herokuapp.com github.com
Food-Ordering-website
Death without doing nothing for the wellness of people around with the skills you have is like living the life like a lifeless humanbody.
['Vishwash Bajpai']
['Best Delivery Project']
['axios', 'bcrypt', 'css3', 'dotenv', 'ejs', 'express.js', 'html5', 'javascript', 'moment.js', 'mongodb', 'node.js', 'noty', 'npm', 'passport', 'scss', 'socket.io']
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https://devpost.com/software/in-virtual-hospital-we-trust-trust-my-vh
hand grasping medical equipment via oculus Instructor medical persona explains the system and procedures Performed medical equipment Case Selection Operating Room Inspiration COVID-19 affected Health Workers at extreme. According to Medicalxpress, %21 of the total covid-19 cases belongs to heath-workers alone! Particularly, in china this percentage is %4, while in Wuhan it is 41.5. Moreover this scale is 30.5 % in Uk, 30.5 % in Spain.Regarding 16th of April, recorded covid-19 cases among health workers are stated as more than 9.600. Since, virtual and augmented reality learning environments is my profession for 7 years for medical applications in particular, We knew that we have to do something to save not only patients lives but also to protect medical personnel as well. Zeynep designed and developed a virtual operating room including the preoperative preparation learning scenario during and after my PhD. When Ms.Tacgin was a post-doctoral fellow at Australia she noticed that they have been preferring 360 videos for the VR experience rather than completely structure virtual spaces. Producing 360 videos have offered to reach more individuals through the audience can experience it using cheaper devices. Creating a 360 video not only easier and takes less time than structuring a whole virtual environment but also they are as sufficient as an immersive VR to achieve the desired learning outcomes. What it does During the COVID-19 crisis, I wanted to contribute to humanity somehow. After considering my professional experience, we decided to run the project: * Trust-My-VH ( Trust My Virtual Hospital ) * . As known, several countries all around the world need more medical staff; therefore, they started to graduate their students earlier than expected to overcome their healthcare requirement. These students must start to work in the field with a lack of orientation and practice. Besides the newly graduated ones, even the current employees do not enough informed with respect to the particular applications and procedures of the pandemic. Trust-My-VH is a 360 interactive hospital that is designed to teach a hospital orientation and the pandemic procedures to the medical staff. The users of Trust-My-VH can practice the learning scenario of the pandemic in a safe zone. Trust-My-VH can reduce to have an infection at the work with having enough knowledge and experience. The represented hospital orientation scenario makes Trust-My-VH a general training tool for all medical employees. Especially, newly graduated staff can find an opportunity to learn in a secure environment. How it is built The previous version of this project developed using the Unity Game engine. This version was compatible with Oculus Quest VR headset. The virtual operating room was completely structured to teach preoperative procedures. (link) In this project, the learning scenarios regarding pandemic applications and a hospital orientation was recorded using a 360 camera with the guidance of experienced medical staff. While this specialist was illustrating procedures, all the details were explained for designing Trust-My-VH. The recorded 360 materials were stitched to provide 360 vision and the markers were added to present the theoretical information about the scenes and stages. The video stitch program of Insta and Unity Game Engine were used to add interactivity to Trust-My-VH. Trust-My-VH were built for Android (.apk) and Oculus Quest. Thus, the users experienced Trust-My-VH either their cheap mobile phone integrated head-mounted display or a standalone HMD. We also uploaded Trust-My-VH to Youtube360 channel to reach more user. Challenges ran into Having the permissions from the hospital and a specialist to support was the bigger challenge for this project. Especially during the COVID-19 pandemic, video recording at the hospital had high-risk. Accomplishments that we are proud of I am glad to add value to the medical field with this 360 learning material. Depending on the previous research, it is possible to say that using VR to teach and learn reduce learning time and the learners can keep their attention on the subject longer than the traditional techniques. Trust-My-VH serves to everyone even they do not have HMDs. The users become able to experience hospital orientation and pandemic procedures via Youtube360 preference. They can use this free platform to increase their knowledge and awareness. What we learned We are planning to apply the different version of Trust-My-VH to compare the distinguishing effectiveness of the platforms. After gathering and analyzing the data, we will be able to compare the perceived effectiveness between using a mobile phone integrated HMD and 360 web-based videos. What's next for In Virtual Hospital We Trust (Trust-My-VH) The scenario of Trust-My-VH can be enhanced or new scenarios can be added using similar technique and devices. We are planning to develop a 360 learning set to support both in-service training and not only limited to on-job training of the medical staff, but especially other active officers during pandemic such as policemen, traffic polices and military to train the procedures. It is also aimed to be presented to civils so that they can simply learn the procedures to obey pandemic rules such as social distance, mask usage, hand restrictions, glove usage, procedures regarding washing hands and disinfection prior to enter home and sterilize from outside conditions. It is aimed to set a machine learning to test whether they can learn the procedure with minimum of 85%. In case of success the civil will gain the access to go outside since the civil obeys pandemic rules at an expected level. Further on pandemic, in the aim to propose TRUST-MY-VH as an accessible solution, we will set this as an accessible and free material so that it can be implemented to poor geographic regions, improved by other professionals and open a space for enthusiastic young generation who wishes to be involved with the technology as a learning material. Built With 360-camera insta oculus unity vr-box
In Virtual Hospital We Trust (Trust-My-VH)
Trust-My-VH is a 360 interactive hospital that is designed to teach a hospital orientation and the pandemic procedures to the medical staff.
['NAZENIN GURE', 'Zeynep Tacgin']
[]
['360-camera', 'insta', 'oculus', 'unity', 'vr-box']
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https://devpost.com/software/covid-care-5vid6q
Inspiration In India, the condition of people, society, industries etc. due to Covid-19 is very critical. Lockdown had a good impact in keeping people safe from during this global pandemic. However, it is not possible for the Government to impose complete lockdown all over the nation due to various reasons as people have to buy daily needs from Market and many other things. At this time, in India, different exams are taking place physically to avoid cheating. Also, online exams are not possible in remote areas of the country. When Students are reaching at their Exam Centers, most are trying to maintain social distancing from other students but this is not so easy. This motivated us to develop an app for this serious problem. What it does Nowadays, most of the college/school students have Smartphones/tablets/smartwatch having Class-2 or Class-3 Bluetooth technology. Our app asks its user to grant permission of Bluetooth and create a safe Environment range of up to 10 metres from the user. If anyone comes under this range, then the device will start buzzing and notify and aware of the user. Challenges I ran into One of the biggest challenges was to manage the learning of app development with the ongoing class. However, we weren't able to learn app development completely. At that time, some of our seniors supported us in creating this app. Accomplishments That We are proud of First of all, by using this app, we can maintain social distance very easily and economically. We only require a device. In addition to this, the app is also very helpful for our physical/visually impaired friends. They found it very helpful and we are feeling glad to help him. What's next for COVID-Care Next, we are looking for users to create their accounts and then we will do regular surveys in it to ensure what is the status of the pandemic and it's the effect in everyone's health. Also, we are looking forward to adding another feature that will provide information about the red zoned areas to the user. We are working on it. Built With android-studio Try it out github.com
Covid-Care
An App that will help in maintaining Social Distancing.
['Desh Deepak Singh', 'Aditya Mohan']
[]
['android-studio']
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https://devpost.com/software/srcfount
SrcFount Home Page How the idea was formed Years ago, my father was cut off from his pension because he was a Baha'i and had to work for a living. Also in those days when the Iran-Iraq war was over, some Baha'i families were displaced from their village in Sisan and other cities and came to our city. My father and a few others started making high-consumption sterile bandages They used young women and girls in the family to help pack, do the packing work at home , and help their families pay for the commission. My father used to deliver the bandages and raw materials to them by car and receive the ready packages and ... first question Those years have passed, but the experience raises this question in mind: Can't we reduce the economic pressure on the society by cooperating and participating together now that it has eliminated many viruses? Can a new set of economic society be created by transforming jobs and applying skills? Inspiration Years later, I started programming and worked for a company that had training and game development and was a startup. But that company did not last more than 2 years and closed down and I became unemployed It was here that I tried to get started and created this website in the hope that it would be noticed and the contributions would start. What it does A registration site where people announce their skills and abilities Skills are tested for a new context And the new platform is developed and promoted with the participation of people What we learned We learn cooperation Also participation and cooperation Illuminate the light of the union of the horizons Built With css flask html5 javascript python sqlite Try it out srcfount.pythonanywhere.com github.com
srcFount
Src Fount is a cooperative environment whose members are companies and startupsIn this cooperative, apps, services, tools are shared
['pooya ghiami']
[]
['css', 'flask', 'html5', 'javascript', 'python', 'sqlite']
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https://devpost.com/software/zero-contact-uav-bot
Ardu Pilot Software AA Interactive Form to collect Input UAV Weather Forecast For Pre-Flight Checks Mission Planner UAV / Drone Taking off Access Database for Logging Sky Vector for logging Aeronautical chart Code snippet in step level (MainTask) Code snippet (Sub Task Module) for Input Inspiration The Novel Corona-virus has affected humanity in various ways, be it our economy, our freedom of movement, and the loss of loved ones. Something that struck me was elderly people having to wait in a queue for medicines at an outlet. Even though there are home delivery services, the risk of infection is extremely high as this job requires you to move around places at a higher rate and I recollected news of people infected by pizza delivery agents / Swiggy agents throughout India on multiple occasions. The Lockdown definitely has slowed down the infection rates but we are forgetting that all essential services are not contactless. That's when I decided to create a solution to this by using a Drone / UAV to Deliver essentials and medicines primarily for the vulnerable among us so that we ensure they are safe, Drones are usually manually remote-controlled by a pilot. Me myself being an aerospace engineer with focus on Avionics and with Automation Anywhere. I decided to use an AutoPilot Mission Planner to write coded commands to the Flight controller in order to make the Flight Autonomous and deliver the essential package and return home. From the News Bengaluru on superspreader alert after delivery boy tests positive - Click here to read 83-year-old man collapses while waiting in New World queue in New Lynn - Click here to read Features in a nutshell Interactive User input Database Logging Autonomous UAV Flight Automated Pre Flight Checks Address to Geo Coordinates conversion Distance, Payload release altitude Calculation AutoPilot Command creation (Flight Plan) Payload Delivery (Essential package Delivery) Scalability What it does The Bot collects the delivery address and input data using Interactive forms and converts the address string into location coordinates using Geocoding API and uses Python Script to calculate the Flight Distance using Haversine Formula based on the range of the UAV and Performs Pre-Flight Checks such as Wind speed, Temperature, Precipitation Probability, Cloud Cover, Visibility and more. It also checks for any nearby airport and logs the Aeronautical charts for the way-points using Sky Vector web service. It then Sends Flight information to the DGCA for Flying permission via API. It then calculates the payload release altitude based on logic using the Indian regulatory guidelines for construction. Finally, the bot compiles this information to create a flight plan command and uses the Mission Planner which is Ground Control Software to write the code into the Flight controller AutoPilot using a wireless transmitter and launches the UAV on its mission. While doing this each flight is tracked by a unique flight control number and logged to a database for future audit and compliance purposes and folder is created with Logs, charts, and autopilot code. Hence this Bot enables users to completely automate the Pre-Flight processes and automate the creation of code for Autonomous UAV Flight which will Deliver the payload (Essential Package) at the desired location and return back home and complete the mission. This makes the complete process contactless and safe. Hence serving the essential needs of the most vulnerable and reducing the infection rate. How I built it This RPA Solution is Built on Automation Anywhere A2019 and integrates with various technology as mentioned below, which is the real beauty of RPA. Microsoft Bing Geocoding API Python 3.8.3 Ardu Pilot Mission Planner ( with wireless transmitter ) Interactive Forms UAV Forecast Service Sky Vector Chart Service DGCA API Microsoft Access Database UAV / Drone & Payload release mechanism Challenges I ran into One of the challenges was to use complex mathematical formulae using Python to derive certain parameters. However, the Python Package on A2019 made it really easy to call Python functions inside and code and get the output. Also creating a waypoint plan for the Autopilot was initially a challenge however using the product documentation I was able to create the flight plans using Log to file package making all the values dynamic. Accomplishments that I'm proud of I am happy that I was able to use my academic knowledge in Aerospace, my work expertise in Robotic Process Automation, and my curiosity to explore new possibilities in creating this solution which can help the world in this traumatic situation. I am also happy that I was able to bring out the true sense of Anywhere in the name "Automation Anywhere". What I learned It was indeed a great experience to develop this bot with a lot of research, trial & error and new learnings. I was able to start off with Python and I'm looking forward to trying out further possibilities. What's next for Zero Contact UAV Bot The RPA solution can be scaled up for usage with Queue (WLM) and to further improvise and add on more features. To make the solution more independent we can have a "Raspberry Pi" attached to the drone and connected to the Flight controller and the Internet. We can install AA Bot agent on the Raspberry Pi running windows and we can remotely deploy the automation considering the Drone as a bot runner with wings ;). This drone will be a fully automated solution for an Autonomous Flight using Robotic Process Automation as the base Technolgy. Other areas of usage Delivery Services Search and Rescue Facilities Climbers and Firefighters Mine and Oil Industry Military and Gaurd Services Disaster Relief Services Built With api ardupilot automationanywhere autonomousuav flightcontroller geocodingapi missionplanner payloadreleasemechanism python skyvector uavforcast Try it out github.com
Zero Contact - Essentials Delivery UAV Bot
The Bot creates and executes an Autonomous Flight Plan for a UAV / Drone based on Guidelines for Contact less Delivery of Essential commodities during the pandemic.
['Manuel Varghese Philip']
['The Wolfram Award', 'First prize', 'Gold']
['api', 'ardupilot', 'automationanywhere', 'autonomousuav', 'flightcontroller', 'geocodingapi', 'missionplanner', 'payloadreleasemechanism', 'python', 'skyvector', 'uavforcast']
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https://devpost.com/software/invalidate
Login Screen Home Symptoms Testing Center Hospital Booking Analyzer Text extraction Health Bot User Screen with Pedometer Inspiration I was mainly inspired by the COVID-19 pandemic and really wanted to do something about it, even a small contribution. I have had few friends living in the United States, unaware they were exposed to the virus and were still at homes, fortunately, one of them fell sick and that's when they all tested positive, as the virus doesn't necessarily show symptoms. This app is dedicated to them. By Invalidate, you can find out your nearest COVID testing center, book an appointment and hospitals would send you time slots for attending. By this, you don't have to stand in queues and risk yourself getting exposed to the virus. What it does The app allows users to select various COVID centers on the map, using Google Maps SDK and users can also visit any desired COVID center's website to go learn about them and book if needed. In the booking section, users can enter their name, age, and date for booking. The booking on submission will be verified by the hospital and they will provide you a slot accordingly. If the hospital is out of slots on the day, you booked, then you can delete your current booking and choose a new date or hospital as per your preference. Users can also add symptoms, probable exposure, and travel within 14 days if they wish so that hospitals can view this and provide assistance immediately if needed. Users can also delete symptoms if they wish or they can update new ones as well. Users can also read live health news to keep themselves up to the pandemic conditions outside. You can also mention any symptoms or probable exposures and even travels such that hospitals can send you immediate assistance if required. Users can also talk to a health bot which gives a little insight into hospitals near you and health conditions. You can also upload prescription images to the app which extracts text so that you can read about these medicines online and their dosages, and you don't want to take risk with dosages. The app comes with a pedometer, which motivates users to walk daily. How I built it The app is made with Firebase for the back-end and Flutter for the front-end. Google Maps SDK has been used for the map feature and Google Sign-in for secure and easy, hassle-free login. With Google Maps, I can change the Map type to Satellite or Normal according to the user preference, set markers on the map indicating the location of COVID centers. With Firebase, all data- adding, deleting, and updating is done quickly and also Firebase and Google Sign-in together provide, the current user's information such as profile pic, email, and name. Google Sign-in alone is used to signing into the app, hence the user doesn't have to first sign up and then sign in, it all happens in one single tap. I have used Google Dialog Flow for the chatbot to provide a seamless chatbot experience and instant update deployments if needed. For text extraction, Firebase Vision ML has been used, which not only extracts texts but also converts handwritten statements to a textual form, hence this has great accuracy, with extractions. I have also used the local device pedometer to trigger and monitor user steps. Challenges I ran into Using multiple Google Cloud Products: DialogFlow, Firebase, Google Maps SDK, Firebase Vision ML, and Google Sign-in is really seamless but however challenging to integrate into an app. However with multiple errors, I have used documentation support to overcome few errors, and managing all these within less time was almost impossible but with perfect time management, I did overcome. Accomplishments that I'm proud of Bug fixing and configuring a good and smooth UI is a great accomplishment for me, as I have not just learned new things but also got a chance to improve the things, that I have already used before, and getting my app to run within the hack duration is something that I am really proud of. What I learned Perfect time management and bug fixing various tools and APIs. What's next for Invalidate Getting in touch with hospitals, so they can manage the database and send out emails to the booked user, confirming their booking along with time slots. Sign-in with Apple will be added for iOS devices, even though Sign-in with Google also works for iOS users, but with Sign-in with Apple, users can use their FaceID or TouchID to login to the app, making it very seamless, especially with the iOS platform. Siri and Google Assistant integration will be added so that logged in users can book hospitals near them with their voice itself. Users will also get a healthy workout monitors and a watchOS integration to monitor these workouts and accurate steps, using Apple Watch. Built With dart dialogflow firebase-ml-vision firestore google-maps kotlin objective-c swift Try it out github.com
Invalidate
A COVID-19 app with various functionalities to keep users safe during the pandemic.
[]
[]
['dart', 'dialogflow', 'firebase-ml-vision', 'firestore', 'google-maps', 'kotlin', 'objective-c', 'swift']
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https://devpost.com/software/beeyond
Logo Inspiration COVID has made it difficult for small businesses and self-employed people to thrive and expand their audiences, and our teammates have practically seen this, seeing local businesses shut down and self-employed people become troubled on how secure their source of income is. We decided to target such businesspeople and create a platform specific to them. Small businesses or self-employed people often struggle with effective advertising in the face of larger competitors with more money, time, and resources. Our platform provides free marketing by focusing on connecting local businesses and self-employed people to consumers all with a simple search, even in the midst of COVID. What it does With this in mind, we created Beeyond, a website that connects small businesses and self-employed people to consumers through search. Unlike other social medias and similar sites, we really focus on the “small”, providing free advertising for sellers who may not have the time or budget to effectively do it themselves in a competitive way. Beeyond also helps consumers more easily find and support local businesspeople. Beeyond provides free marketing to businesses and helps consumers find local people who can help with their needs, even in the midst of COVID. How I built it We used React.js for the UI, Node.js for the server, IBM Countant database and IBM Watson Assistant for the chat bot. Challenges I ran into We used technologies that some of us never used, so we had to navigate and learn them Accomplishments that I'm proud of We built a really nice looking site searching a really great and critical purpose all from scratch! What I learned We learned about frontend development What's next for Beeyond We plan on fixing bugs and getting the platform up to the public. Also we have the ability for businesses to contact other businesses through email but we would like to further this interaction by creating a separate page just for business owners where they can chat and find projects to do with other creators. For that we may want to design a login page where users and businesses can create accounts. We also wish to create a way to filter out businesses that are large that may have signed up, or businesses that became large and give less priority to them while maintaining credibility based on customer reviews. Built With css3 html5 ibm ibm-cloudant-database ibm-watson node.js react.js semantic-ui Try it out github.com
Beeyond
You can't buy happiness. But you can buy local.
['Abi Patchaiyappan', 'Jenny Zhao', 'Grace Kejie Zhou', 'Mythili Karra']
['Honorable Mention', 'Best Business Project', 'Best Local Community Project']
['css3', 'html5', 'ibm', 'ibm-cloudant-database', 'ibm-watson', 'node.js', 'react.js', 'semantic-ui']
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https://devpost.com/software/tellusone
Inspiration The amount of elective procedures in the United States and other countries has dropped significantly as a result of COVID-19. Consequently, doctors who are not actively working with COVID-19 patients are seeing far less work throughput. Meanwhile, Africa has a quarter of the global disease burden but only 2% of the world’s doctors . Further, in developing countries, making behavior changes to reduce the reproduction rate is significantly harder, making COVID-19, among other infectious diseases, significantly more potent. Doctors in the U.S. could help those in developing countries suffering from pandemics such as Ebola or COVID-19, but often lack the ability or funding to actually connect with and help them. Our platform directly virtually connects American physicians to the patients in Africa , enabling them to perform telemedicine in their added “free time” from the decrease in elective procedures in their own country. With our platform, American doctors can see patients and prescribe critical treatments, even from thousands of miles away. This process also alleviates congestion in healthcare systems by leaving doctors physically present in those countries to focus on the high priority cases, leaving no one behind. Further, crucial and time-critical data like X-rays and blood test results can be analyzed quickly , saving lives. TellusDoc bridges the gap between the surplus of American doctors and the shortage of doctors in Africa. What it does In the modern age of telemedicine, it's vital that the services provided by so many doctors around the world can be afforded by those who require them. We provide a self-contained platform for this entire telemedicine process, which also breaks the information and literacy barrier which many of the patients in Africa face. This includes evaluating the patient's clinical status, scheduling them with an appropriate specialist, and providing a video and message interface with built-in transcription and language accommodations. Our user portals allow patients and doctors to keep track of their past and future appointments and also provide an avenue for patients to upload pertinent medical files for their doctor’s reference. We also ensure that the patients who need the most urgent care are matched up with doctors who can best help them through our state-of-the-art triage system. By incorporating both a severity classification, through our preliminary AI diagnoser, and a specialist matching system, we make this possible. How we built it We leveraged Python Flask for web app development, using HTML, Jinja, and CSS tools to design the various website pages. Our platform’s more advanced functions involved Python and Javascript API calls, as well as several JS scripts for functions on the page, while the backend relies on Firebase . Our self-sustainable video chat feature is run in the browser through websockets , and a server locally hosted. We use WebRTC and RecordRTC APIs to stream audio and video. The text-to-speech functionality used the Mozilla Developer Network Speech Synthesis API . We used Google Speech-to-text API for our video call transcription, Microsoft Azure Translator API for web page translation, and API-Medic Symptom Checking API for the preliminary diagnoses. Challenges we ran into Synchronizing scheduling pages via Firebase Refining our Triage System algorithm Incorporating the self-sustainable video chat feature Streaming in browser audio in appropriate format to google speech API UX of calendar scheduling Accomplishments that we're proud of Conquering Barriers: Translation and Transcription Services allow our site content to be translated and spoken in the user’s native language. In-browser video calling service allows for digital appointments to be directly held on our web app. Direct Messaging System allows patients to speak to past and current doctors and doctors to speak to all of their patients. Instant File Transfer allows doctors and patients to securely and reliably send medical information. Quick AI Diagnostics allows for patients to receive a free, instant diagnosis and for doctors to confirm their medical recommendations. Integrated Patient Portal allows doctors to access all of their current patients key information (name, condition, condition’s severity, AI Diagnosis, Appointment Date) in one concise interface. Additionally, clicking on the patient’s name will redirect doctor to their recent messages and clicking on the condition will redirect to a medical article (e.g. WebMD, HealthLine) on the topic. Appointment Scheduling Algorithm: matches patients to doctors, factoring in schedule compatibility, doctor’s speciality/patient’s condition, and severity. What we learned How to build intricate web applications with API integration , highly efficient backend logic in Firebase , and a user-friendly frontend interface via Flask . What's next for TellusDoc We are planning on building out a full fledged nonprofit, with additional features such as: order and delivery system for doctors to send critical health supplies based on telemedicine consultation and nurses portal. Built With azure flask google html/css javascript node.js python Try it out github.com
TellusDoc
Bringing cutting-edge healthcare to high need patients in Africa
['Roshan Warman', 'Rajat Doshi', 'Sukesh Ram', 'Ashwin Agnihotri']
[]
['azure', 'flask', 'google', 'html/css', 'javascript', 'node.js', 'python']
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https://devpost.com/software/covid-19-detection-using-deep-learning-ai
Thereafter images taken by astronauts will be analyzed by a CNN model to show us the impact created on the group by objects -lunar craters. Inspiration.One of the things that should be done in this scenario is manual testing so that the true situation can be understood and right decision is taken and disadvantages of manual testing is costly less testing kits and other so using deep learning is better. Due to the fact that the disease is highly contagious.Covid 19 analysis using deep learning includes lungs xrays of patience , the basic ideas is to classify the affected as covid or normal How I built it i used anacoda navigation to lauch jupyter notebook and import some libraries eg matplot keras ... Challenges I ran into it was hard to install open cv in the anaconda framework Accomplishments that I'm proud of the system is working What I learned .perfecting python skills and machine learning What's next for Covid 19 Detection using deep learning (Ai) . adding more dataset Built With ai kera machine-learning python pytorch tensorflow
covid 19 with Ai
i think using Xray images to tell if somebody is positive or negative is comfortable
['limo patrick']
[]
['ai', 'kera', 'machine-learning', 'python', 'pytorch', 'tensorflow']
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https://devpost.com/software/medigo-a-smart-healthcare-system
Problem Statement The Recommended Doctor-Patient Ratio by World Health Organization (WHO) is 1:1000. But in India, the ratio for the same is 1:11000. And in some states like Bihar, that ratio worsens to as much as 1:28000, which is a matter of grave concern. Do you know if each doctor will have even 5 minutes of extra consultation time every day, thousands of lives can be saved every year? Even then in Urban areas, the Healthcare facilities are still adequate. Whereas rural areas suffer from a lack of both manpower as well as machinery. For most of us, the image, the essence of India lies in Metros like Mumbai and Bangalore. But the matter of fact remains that even now, 70% of Population lives in Rural Areas. That's the real India. But sadly, they have access to only 10% of the assets of our Healthcare system. 76 million citizens still do not have access to a Doctor. And on basis of these issues, we came up with our Problem Statement. Solution MediGo is an app-based tele-consultation platform tailor-made for both the Patients as well as Doctors. It tries to bridge the gap of communication between Doctors and Patients in remote areas by providing a platform for tele-consultation while also digitizing the existing system of Medical Reports and Prescriptions. Connect to a Doctor with just one click If the user is suffering from any ailment, he can just open our App, answer a few questions asked by our Chatbot regarding the patient's symptoms, previous medications and conditions, which will then automatically generate a Medical Report and connect the User with a suitable Doctor. Seamless and Flexible Means of Consultation Now, the Patient can interact with the Doctor via text messaging. And if he needs a more immersive interaction, then he can opt for Audio or Video Calls with the Doctor. We provided such various modes of interaction to accommodate patients from each sector of society, and making them feel at ease during the process. Based on the session and the patient’s condition, the Doctor will write down a prescription for the Patient. This prescription, as well as the Medical Report both will contain the Doctor’s digital signature, so that it can be used in other Hospitals and Pharmacies like a normal prescription to purchase medicines or for reference at hospitals. MediLocker - Your Digital Healthcare Repository All these medical reports and prescriptions of the Patient are stored in a secure locker, where he/she can view and export them. They can be used within the app itself for future consultations, and can also be downloaded for usage in offline appointments in hospitals and clinics, so that the patient doesn’t have to carry around a bunch of medical reports every time he/she visits a hospital for a checkup. Offline Appointments If at the end of an online consultation the patient feels an offline appointment is completely necessary for his/her ailment, then a offline appointment can be booked at the same doctor’s clinic. A Doctor can register his clinic on our platform, following which Patients can book appointments at the clinic during the available time slots. Technology Stack Flutter - For building both our Mobile Applications, we use Flutter, Google's hybrid app framework, to save development time and build and deploy our product to both Android and iOS in the same Timeframe. Firebase - We use Firebase, a BaaS (Backend as a Service) as our backend as it provides many features such as Email and Social Media Authentication, Cloud Storage, no-SQL Database and Cloud Messaging out-of-the-box that we required in this project Natural Language Processing - The Chatbot in this project was created using Google DialogFlow to create an immersive and interactive experience for the patient while noting down their symptoms and conditions. Challenges I ran into The biggest challenge for us was getting in touch with Doctors for conducting our Beta Testing. During these strenuous times, Doctors have their hands full with COVID19 duty. It was a difficult task getting in touch with Doctors for showcasing our Idea and Prototype to them, getting suggestions and feedback and also convincing them to give it a chance. Only after extraneous networking efforts, did we get some support and valuable feedback from some Field veterans, for which we will be forever indebted. Accomplishments that I'm proud of Runner's up at Trithon 2020, an inter-college Hackathon in which teams from all over Odisha participated. Won the title of 'Best Pitch' at the Community Day of Cisco ThingQbator Internship Program for the Startup Track. What I learned This was a great journey of Learning for us, both technically as well as non-technically. We managed to get our hands dirty with various new technologies, whether it was Flutter for building the Mobile Application, or DialogFlow for training our Chatbot. We also got the opportunity of interact with various veterans of the Healthcare industry, doctors, pharmacists, everyone. The perspective we got from these talks is irreplaceable. What's next for MediGo Built With dialogflow express.js firebase flutter node.js react
MediGo - A Smart Healthcare System
Connect with Doctors and get premium class treatment, all through the comfort of your home
['Amlan Nandy', 'Pratyush Kumar Satapathy', 'Ashish Jena', 'Sweta Das', 'akshita', 'Akash Kumar']
[]
['dialogflow', 'express.js', 'firebase', 'flutter', 'node.js', 'react']
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10,213
https://devpost.com/software/trust-box
Use cases Customer profile Trust-UV-Shaker Version 1 for portable UV-Boxes Trust-UV-Shaker Version 2a and Version 2b in UV-Box Trust-UV-Shaker Version 2 efficient use case Trust-UV-Shaker Mode 1: Gentle shake Trust-UV-Shaker Mode 2: Aggressive shake (Chaotic Shake is coming soon) Inspiration & Story: During Covid Pandemic, in many attended hackathons, many participants suggest UV-Boxes. Market analysis also suggests that UV-Boxes and UVC combined methods such as ozone, heat, microwave, ultrasound and some chemicals also used as a sterilizer are hugely in use. UV-Boxes are highly in demand especially during pandemic.. As our expertise; in wastewater treatment UV-Disinfection Unit designs reveal that it is applied following filtration for irrigation and after reverse osmosis for drinking because scattered UV light looses its energy to damage DNA thus, fails at disinfection. With the metaphor of "washing machine", We aimed to design a shaker where portable UV-Boxes can be placed and shaken in chaotic or at least nonlinear manner. After brainstorming, we decided to use ball stabilizer in reverse to shake the content in UV-Box. Therefore, just like a washing machine by moving the content non-linearly, movement will change the shadow zones. This way, statistically, we would be able to scan each surface with UVC light with direct angle. Eventually, UV-Shaker would be trustworthy to provide 99% disinfection efficiency . Introduction: As a common solution for the disinfection of non-disposed accessories, common proposition both in markets, hospitals and hackathons is UV-Boxes. Actually, Together with heat and sometimes with ultrasound, UV-boxes are long in use in hospitals. Problem: However, in UV-disinfection, for the disinfection to be safe and for the disinfection success to be high, UV radiation should hit the surface before being scattered. Nowadays, to shrink the box size and in order to be free from cables, the use generally one uv light and try to scatter with mirrors. In most cases, especial for accessories with curved surfaces like keys,, earphones there occurs dead zones that either receive transmitted and low energy portion or beam. In other words, shadow effect. This shadow effect is better seen when multiple accessories are added to uv box and when accessories themselves too block the uv light beams and leave shadow effect onto other accessories. Solution: To solve this problem, we propose nonlinear shaker that shakes the box in nonlinear (or chaotic level if preferred) so that statistically, increases the chance for each surface group to receive direct UV beams even in curvature structures accessories, or the case where couple accessories are placed. TRUST-UV-SHAKER VERSIONS AND WORKING MODES: We propose 2 major versions for portable and large-scale UV sets, and Two modes as gentle and aggressive for shaking. Version 1: Shaker base where any portable UV box can be securely placed on and let existing UV-box to be used more efficiently. Version 2a: Shaker base with secure attachment sections for large size conventional UV-Boxes for hospitals. In this case, couple shakers can be used according to UV-Box size. Version 2b: Shaker link where each equipment is attached to the top of linkages where motor shakes the linkage and the object is moved non-linearly for disinfection efficiency. For all versions, there will be fundamental 2 modes: Mode 1: For glasses and similar gentle equipment, nonlinear but gentle shake, Mode 2: For objects that are not fragile, to enhance maximum uv light, chaotic/aggressive shake. What's next for TRUST-BOX: We will test the effectiveness of mixing and optimize the modes for maximum efficiency. We will also set the shaking in chaotic manner so that no movement will be repeated. After that research chaotic shaking efficiency in terms of disinfection efficiency and compare the findings with nonlinear repeatable shaking modes. After completing these simple 2 steps, we will seek channels to distribute our product to hospitals, civils and especially for the ones who has limited water and chemical use but need to eliminate the threat of infections such as captains, sailors on sail and marine personnel in sub-marines. Customer Profile is even wider: Use Case examples: Version 2a and 2b speacial use case: Built With arduino phyton Try it out github.com
TRUST-UV-Shaker
An optimized disinfectant UV-Box that shakes the content for better and complete disinfection.
['NAZENIN GURE', 'Johan Link', 'Muntaser Syed']
[]
['arduino', 'phyton']
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10,222
https://devpost.com/software/the-uvic-question-game
Inspiration None of us have ever made a game before and we thought it would be a fun challenge. What it does It's similar to balderdash, JackBox, or the game "What?" in which the users answer prompts and guess who answered what, but it's all about Uvic! How I built it The Uvic Question Game is made primarily with React and PubNub What's next for The Uvic Question Game Adding more users and more questions to start! Built With material-ui pubnub react sweetalert2 Try it out kvangorp.github.io
The Uvic Question Game
Guess what your friends think about Uvic!
['cairosanders Sanders', 'Amy Finck']
['Best Student Life Hack']
['material-ui', 'pubnub', 'react', 'sweetalert2']
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