original,simplification "Eigentlich hätte es eine schöne Nacht mit einvernehmlichem Sex werden sollen, wie sie die beiden medizinischen Fachpersonen laut Anklageschrift schon zuvor praktiziert hatten. Die damals 32-jährige Ärztin reiste dafür im August 2015 extra von Italien nach St. Gallen und stand auf dem Weg dorthin in mehr als 60 Whatsapp-Nachrichten mit ihrem Sex-Partner in regem Austausch. Sie tauschten gegenseitig Nacktfotos aus und unterhielten sich über sexuelle Phantasien, Wünsche und darüber, was sie miteinander anstellen würden, heisst es dazu in der Anklageschrift. Unter anderem habe der Mann geschrieben, dass er sie fesseln und verwöhnen werde. Zwischen 18 und 19 Uhr kam die Frau in St. Gallen in der Wohnung des Beschuldigten an, trank mit dem Mann Champagner und man ging gemeinsam unter die Dusche. Im Schlafzimmer kam es dann zu intensiven Sexspielen, bei denen auch Spielzeuge und Utensilien für Fesselspiele eingesetzt wurden. Das Ganze dauerte mehrere Stunden, laut Schätzungen der Staatsanwaltschaft wohl bis kurz nach Mitternacht, als die Italienerin verstarb - als direkte Folge der harten sexuellen Praktiken. Der exakte Todeszeitpunkt ist nicht bekannt. Doch während des Abends hatte das Opfer Whatsapp-Kontakt mit ihrem Ehemann - die Beziehung mit dem Arzt in St. Gallen war vor allem sexueller Natur - dem Gatten beantwortete sie dessen letztes Whatsapp von 23.52 Uhr nicht mehr. Um 23.10 Uhr hingegen antwortete sie noch. Der Arzt rief um 1.15 Uhr die Stadtpolizei an. Danach verstaute er laut Anklageschrift vor deren Eintreffen die Sexspielzeuge im Keller. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Italienerin zwischen 0.40 und 1.15 Uhr verstorben ist. Einen Notarzt hatte der Mann nicht verständigt. Als der Beschuldigte die Polizei anrief, sagte er lediglich: Ich habe Besuch aus Italien, nun ist die Frau verstorben. Die Staatsanwaltschaft taxiert das Verhalten des Arztes als unterlassene Nothilfe und fahrlässige Tötung. Als Arzt hätten ihm die Risiken der intensiven, lange andauernden und harten Sexspiele bewusst sein sollen. Vor allem unter den Voraussetzungen seiner Sexpartnerin: Sie wog 49 Kilo bei einer Grösse von 1 70 Meter. Zudem herrschten warme Temperaturen - die besagte Nacht war eine Tropennacht mit 21 Grad kurz vor 3 Uhr. Dies, im Zusammenhang mit fehlender Flüssigkeitsaufnahme, Schweissproduktion und dem hartem, von Gewalt begleiteten Sex, der deutliche Spuren wie blaue Flecken, Hämatome, Kratzer und Narben hinterliess, könnten den Tod verursacht haben. Eine andere mögliche Todesursache könnte Sauerstoffunterversorgung sein. Sie fordert wegen fahrlässiger Tötung und Unterlassung der Nothilfe einen Schuldspruch sowie eine Verurteilung zu einer Geldstrafe von 240 Tagessätzen à 650 Franken. Das würde 156000 Franken entsprechen. Die Strafe soll bedingt ausgesprochen werden, bei einer Probezeit von zwei Jahren. Das heisst, der Arzt muss die sechsstellige Summe nicht bezahlen, wenn er sich in den nächsten zwei Jahren nach einer allfälligen Verurteilung nichts zu schulden kommen lasst. Weiters fordert die Staatsanwaltschaft das Aussprechen einer Verbindungsbusse von 6500 Franken sowie die Übernahme der Verfahrenskosten durch den Beschuldigten. Es gilt die Unschuldsvermutung. Der Prozess findet am Mittwoch vor dem Kreisgericht St. Gallen statt. Er war bereits im Januar 2021 angesetzt gewesen, wurde dann wegen eines Corona-Falls verschoben.","Eine italienische Ärztin ist im August 2015 in St. Gallen nach mehrstündigen Sexspielen gestorben. Ihr Sexpartner ist ein Arzt. Er soll es unterlassen haben, der damals 32-Jährigen Nothilfe zu leisten und eine Ambulanz zu rufen. Der Arzt steht am Mittwoch vor Gericht. Ihm werden fahrlässige Tötung und Unterlassen der Nothilfe vorgeworfen. Dafür soll er eine bedingte Strafe erhalten." "In einer ungewöhnlichen Konstellation präsentierten vier Tech-Schwergewichte an einem Tag ihre Quartalszahlen. Alle übertrafen die Erwartungen - auch wenn Google den ersten Umsatzrückgang erlebte. Das Geschäft der grossen Tech-Konzerne beweist enorme Widerstandskraft in der Corona-Krise. Amazon profitierte im vergangenen Quartal massiv vom Shopping-Boom im Internet, Apple überraschte mit einem Plus im iPhone-Geschäft. Bei Online-Werbung läuft es zwar weniger rosig: Google verzeichnete erstmals einen Umsatzrückgang und Facebook wuchs deutlich langsamer als gewohnt. Doch alle erzielten weiterhin Milliardengewinne und übertrafen die Markterwartungen. Amazon hebt sich ganz klar als Gewinner der Krise von den anderen Tech-Schwergewichten ab. Im zweiten Quartal schoss der Umsatz im Jahresvergleich um 40 Prozent auf 88 9 Milliarden Dollar (75 1 Mrd Euro) hoch, wie der weltgrösste Online-Händler nach US-Börsenschluss am Donnerstag mitteilte. Der Gewinn war mit 5 2 Milliarden Dollar in etwa doppelt so hoch wie ein Jahr zuvor - und das obwohl Amazon in dem Quartal vier Milliarden Dollar für Corona-Massnahmen wie Schutzausrüstung, Reinigung und Prämien ausgab. Neben dem Online-Handel blieb auch die Cloud-Plattform AWS ein lukratives Geschäft für Amazon - unter anderem weil die vermehrte Heimarbeit die Nachfrage steigen lässt. Bei Apple stieg der iPhone-Umsatz im Jahresvergleich um 1 7 Prozent auf 26 4 Milliarden Dollar. Analysten hatten lediglich mit Erlösen bei 21 Milliarden Dollar gerechnet. Apple gelang es nach Berechnungen der Analysefirma IDC auch, den iPhone-Absatz um gut 11 Prozent zu steigern - während der Smartphone-Markt insgesamt um 16 Prozent absackte. Eine wichtige Rolle spielte dabei die Neuauflage des günstigeren Modells iPhone SE. Apples Konzernumsatz stieg im vergangenen Quartal um elf Prozent auf 59 7 Milliarden Dollar - das war ein Bestwert für das Juni-Quartal. Der Gewinn wuchs um zwölf Prozent auf 11 25 Milliarden Dollar. Facebooks Geschäft wächst inmitten der Corona-Krise und eines Boykotts von Werbekunden aus Protest gegen Hassrede auf der Plattform deutlich langsamer als zuvor. Im vergangenen Quartal stieg der Umsatz um elf Prozent auf 18 8 Milliarden Dollar. In den ersten Juli-Wochen gab es ein ähnliches Wachstum. Vor der Krise waren in Facebooks Geschäft Wachstumsraten über 20 Prozent an der Tagesordnung. Facebook verdient sein Geld fast ausschliesslich mit Werbung - und in der Corona-Krise schalten vor allem viele kleine Unternehmen weniger Anzeigen. Im Juli folgten zudem über 1000 Werbekunden - darunter Schwergewichte wie Coca-Cola und der Konsumgüterriese Unilever - dem Boykottaufruf von Bürgerrechtsgruppen und stoppten zeitweise Anzeigen beim weltgrössten Online-Netzwerk. Zugleich steigen die Nutzerzahlen bei Facebook weiter schnell. Im vergangenen Quartal kamen erneut 100 Millionen monatlich aktive Nutzer hinzu - inzwischen sind es insgesamt 2 6 Milliarden. Auf mindestens ein Facebook-Produkt - zum Konzern gehören unter anderem auch die Fotoplattform Instagram und der Chatdienst WhatsApp - griffen 3 14 Milliarden Nutzer zu. Das war ein Zuwachs von 150 Millionen binnen drei Monaten.","Die Tech-Riesen haben im zweiten Quartal die Markterwartungen übertroffen. Während der Corornakrise erwirtschaftete Amazon den höchsten Gewinn seiner Firmengeschichte. Apple, Facebook und die Google-Mutter Alphabet schnitten ebenfalls überraschend gut ab." "Vier Brüder haben es geschafft, den Onlineversandhändler Amazon um 19 Millionen Dollar zu betrügen. Dies berichtet das Technologie-Magazin Wired. Wie dies gelang? Mit Zahnbürsten. Die Anklageschrift des US-Justizministeriums gibt Aufschluss über die Vorgehensweise. Die Brüder im Alter von 24 bis 32 Jahren machten sich einen Trick bei Amazons Bestellpraktiken zunutze, um zwei Jahre lang riesige Beträge einzusacken. Bestellt der Amazon-Konzern bei Grossanbietern Waren, um sie auf der Plattform zu verkaufen, bekommen diese eine Nummer, um sie zu identifizieren. Gleichzeitig können die Verkäufer auf die Produkteinträge von Amazon zugreifen und sie verändern. Das macht zum Beispiel dann Sinn, wenn Produktbeschreibungen falsch oder unvollständig sind und korrigiert werden müssen. Im Falle der vier Brüder wurde dies aber offenbar für einen gezielten Betrug ausgenutzt. Die Männer sollen die Identifikationsnummern von Produkten, die Amazon geordert hatte, ganz anderen Produkten zugewiesen haben. Klingt kompliziert, war aber in der Praxis simpel: Amazon bestellte etwa 12 Kanister Desinfektionsspray für 94 Dollar. Die Brüder änderten dies dann auf 7000 Zahnbürsten im Wert von 94 Dollar pro Zahnbürste. So stellten sie Amazon rund 650000 Dollar in Rechnung. Die Masche wurde auch mit dem Tausch von Parfüm gegen Rasierapparate abgezogen. Den Betrug nennt man overshipping. Der Fall flog trotz der horrenden Summen offenbar deshalb so lange nicht auf, weil Amazon nicht jede der Millionen Bestellungen bei den Tausenden Anbietern prüfen kann. Tatsächlich sind zwar einige der Versuche aufgeflogen, und die Konten der Brüder wurden gesperrt. Dass sie letztendlich aber geschnappt und vor Gericht gestellt wurden, ist auf ihre Unersättlichkeit zurückzuführen: Sie legten sich immer wieder neue Anbieterkonten an, um den Betrug fortzuführen. Ihre betrügerische Masche führten die Brüder über zwei Jahre hinweg aus. Dabei tauschten sie sich offen im Familienchat auf Whatsapp über ihre Machenschaften aus. Ich habe richtig Lust, Amazon zu verarschen, schrieb einer der Brüder im Chat. Im August 2020 wurden die vier Brüder verhaftet. Sie müssen sich nun vor Gericht wegen Betrug und Geldwäscherei verantworten.","Vier Brüder haben den Onlinehändler Amazon betrogen. Sie schickten mehr und andere Produkte, als bestellt wurden. So ergaunerten sie sich einen Millionenbetrag. Jetzt flogen sie auf. Sie müssen sich vor Gericht verantworten." "Die Enttäuschung von Roger Schneider, Präsident des Minigolf-Clubs Bern, ist gross. Am 11. Mai öffnete dessen Heimstätte, der Minigolfplatz Waldau, nach dem Lockdown ihre Türen. Zuvor hatte Schneider ein strenges Corona-Schutzkonzept entworfen. Trotzdem wurden die Bahnen nach nur einer Woche wieder dichtgemacht, wie die Berner Zeitung berichtet. Am Konzept lag es nicht, das war gemäss Polizei völlig korrekt. Ausserdem durften andere Minigolfanlagen offen bleiben. Wo also lag das Problem? Der Minigolf-Club Bern ist Mitglied des Dachverbandes Swiss Minigolf, der ein eigenes Schutzkonzept ausgearbeitet hat. Gemäss diesem dürfen nur lizenzierte Clubmitglieder den Platz betreten. Umgekehrt gilt: Wer nicht dem Verband angehört, darf auch andere Besucher empfangen. Das gilt etwa für die Anlagen in der Inneren Enge, im Heggidorn oder in Murten. Einem Mitbewerber stach ins Auge, dass auf der Waldau dennoch nicht lizenzierte Gäste ihre Bälle schlugen, und erstattete Anzeige bei der Polizei. Ich bin enttäuscht, dass ein anderer Anlagenbesitzer uns verpfiffen hat, sagte Schneider dem Regionalsender TeleBärn. Wer der Denunziant ist, will er nicht sagen. Die Begründung der Polizei ist richtig, doch die Gleichberechtigung muss ich infrage stellen, so Schneider weiter. Er freue sich jedoch auf den 8. Juni, wenn alle Minigolfplätze in der Schweiz offiziell wieder öffnen dürfen.","Obwohl der Minigolfplatz Waldau ein strenges Schutzkonzept ausgearbeitet hatte, wurde er eine Woche nach der Wiederöffnung erneut geschlossen. Der Grund: Gemäss den Regeln des Dachverbandes dürfen nur lizenzierte Clubmitglieder die Anlagen benutzen. Alle anderen dagegen erst ab dem 8. Juni. Angezeigt wurde der Betreiber von einem Konkurrenten." "Keeping up with the Kardashians-Star Khloé Kardashian (36) sorgt mit einem Insta-Post vom Montag für Furore: Auf dem Bild ist - abgesehen von ihrem braun gebrannten Po und High-Heels der eigenen Marke Good American - ein fetter Edelstein am Ringfinger zu sehen. Ein auffällig unauffälliger Hinweis auf ihre Verlobung? Fans und internationale People-Medien vermuteten unisono, dass das Reality-Sternchen und ihr langjähriger Partner, NBA-Spieler Tristan Thompson (29), endlich den nächsten Schritt wagen wollen. Nach zahlreichen Spekulationen und Schlagzeilen folgte Stunden später aber die Ernüchterung: Der Ring sei weder ein Verlobungsring, noch ein Geschenk von Tristan, weiss Page Six von einer Quelle. Der Beweis: Bereits im Dezember wurde Khloé mit dem selben Schmuckstück gesichtet - und schon damals führte das zu Spekulationen. Seit 2018, als sein Seitensprung publik wurde, führen Khloé und Tristan eine turbulente On-Off-Beziehung. Die mittlere Kardashian-Schwester hatte lange mit der Untreue ihres Partners zu kämpfen - und tut es offenbar bis heute, wie jüngst ein Ausschnitt aus einer neuen Keeping Up With The Kardashian-Folge zeigte. Gegenüber Entertainment Tonight weiss zudem ein Insider zu berichten: Khloé verzeiht Tristan, sie wird es aber nie vergessen. Das Paar konzentriere sich jetzt wieder auf ihre Beziehung und die gemeinsame Tochter True (2). Trotzdem könne sich Khloé durchaus eine Ehe mit Tristan vorstellen. Mehr Kinder zu kriegen, ist definitiv ein Thema, und Khloé möchte unbedingt eine grosse Familie gründen, sagt der Informant weiter. Sie kann sich vorstellen, Tristan eines Tages zu heiraten, aber er muss noch viel beweisen, damit ihre Beziehung auf dieses Niveau kommt. Der Ring-Post war demnach ein typischer Kardashian-Move, um die Werbetrommel für die Good-American-Schuhe zu rühren. Und es hat einmal mehr funktioniert: Über zwei Millionen Likes hat der Post mittlerweile auf Insta erhalten. Auf den Beitrag seiner Freundin kommentierte übrigens auch Tristan: WOW!, schrieb er zum Bild. Der Rasen ist perfekt gemäht!",Khloé Kardashian (36) zeigte sich in einem neuen Instagram-Post mit einem auffälligen Ring am Finger. Fans spekulieren nun: Hat sich der Reality-TV-Star mit ihrem On-Off-Partner Tristan Thompson (29) verlobt? Kurze Zeit später wird das Foto als Publicity-Stunt entlarvt. "Seit Tagen nimmt die Gewalt in Israel und den besetzten Palästinensergebieten immer mehr zu: Nach Ausschreitungen auf dem Tempelberg in Jerusalem gibt es seit dem Wochenende Raketenangriffe der radikalislamischen Hamas und Gegenschläge der Israeli. Nachdem israelische Luftschläge ein Hochhaus in Gaza zum Einsturz gebracht hatten, feuerte die Hamas über 1000 Raketen in Richtung Tel Aviv ab und tötete damit mehrere Personen. Der israelische Verteidigungsminister Benny Gantz sagte, die Militärschläge gegen die Hamas würden deshalb die nächsten Stunden und Tage andauern. Internationale Politiker riefen beide Seiten zur Zurückhaltung auf. Mitten im Geschehen ist Saleh Hijazi. Der 37-Jährige mit palästinensischen Wurzeln leitet das Regionalbüro von Amnesty International in Ost-Jerusalem. Zudem ist er Mitglied im palästinensischen Netzwerk Al-Shabaka, das laut eigenen Angaben die öffentliche Debatte rund um die Menschenrechte der Palästinenser unterstützen will. 20 Minuten erreicht Hijazi in Ramallah, das im besetzten Palästinensergebiet liegt. Die Stimmung ist sehr angespannt, sagt er. Seit dem Beginn des Ramadan sind die Spannungen immer grösser geworden. Auch die medizinische Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen ist in Israel und Palästina präsent. In den letzten Tagen habe man über 200 Patienten behandelt, wie Einsatzleiter Ely Sok sagt: Es gab dabei vermehrt palästinensische Frauen und sogar Kinder mit Gummischrot-Verletzungen. Zudem hätten viele Personen Verletzungen von Tränengas-Granaten oder seien von Sicherheitskräften geschlagen worden, so der Franzose. Auch Ambulanzen seien blockiert worden, sodass diese nicht zu den Verletzten vordringen konnten. Nach Angaben eines israelischen Militärsprechers starben in Israel bislang fünf Menschen durch Raketenbeschuss. Laut Angaben des Gesundheitsministeriums in Gaza starben seit Montag 35 Palästinenserinnen und Palästinenser, verletzt wurden über 200 Personen. Solche Brutalität habe ich noch nie erlebt, seit ich hier bin, sagt Sok. Und auch erfahrene Kollegen von ihm seien schockiert: Sie erzählen, sie hätten seit Jahren nicht mehr solche Szenen gesehen. Hijazi fordert: Die internationale Gemeinschaft muss klar Position beziehen. Länder wie die Schweiz könnten da eine Schlüsselrolle spielen. Sonst könne auch der Konflikt nicht gelöst werden: Auch wenn sich die Lage wieder etwas beruhigt: Über kurz oder lang sind wir wieder in derselben Situation.","In Israel verschlimmert sich die Situation seit Tagen. Seit dem Beginn des Ramadan sind die Spannungen immer grösser geworden, sagt ein Menschenrechtsaktivist vor Ort. Ein medizinischer Helfer sagt zudem, er habe seit er in Israel im Einsatz sei nie solche Brutalität erlebt. Auf beiden Seiten haben sich Feindbilder verfestigt und die Gewalt gehört mittlerweile zum Alltag, sagt ein Experte zum Konflikt." "Immer wieder haben mir Kolleginnen erzählt, dass sie einen auffälligen Krebs-Abstrich hatten. Ihre Frauenärztinnen haben Zellveränderungen entdeckt und sie mussten Biopsien machen lassen. Plötzlich stand das Wort ‹Krebs› im Raum, und damit verbunden grosse Ängste. Das hat mich berührt, sagt Andrea. Der 26-jährige Basler begann, sich zu informieren. Er fand heraus, dass sich zwar die meisten sexuell aktiven Menschen im Lauf ihres Leben das Humane Papillomvirus (HPV) einfangen - dass die Infektion aber bei Frauen häufiger zu Krebs und anderen Beschwerden führt als bei Männern. 80 Frauen starben zwischen 2012 und 2016 an durch HPV ausgelösten Gebärmutterhalskrebs. Rund 5000 Frauen werden jährlich wegen Krebsvorstufen operiert. Obwohl Männer ebenfalls oft Träger des Virus sind und eine Impfung unabhängig des Geschlechts empfohlen wird, lassen sich nur wenige junge Männer impfen. Das verstehe ich nicht, so der Jus-Student. Tatsächlich: Während die Durchimpfungsrate bei Mädchen in der Schweiz bei 59 Prozent liegt, lassen sich nur 17 Prozent der männlichen Jugendlichen piksen (siehe Interview). Andrea wollte nicht länger zur ungeimpften Mehrheit gehören, sondern aktiv etwas gegen die Verbreitung von HPV tun. Die Impfung sei eine kleine Sache gewesen, so Andrea rückblickend. Er habe keine Schmerzen und keinerlei Nebenwirkungen gehabt. Ob er jetzt tatsächlich geschützt ist, beziehungsweise als Überträger der HP-Viren ausgeschlossen werden kann, ist aber nicht klar: Am effektivsten ist die Impfung nämlich dann, wenn sie vor dem ersten sexuellen Kontakt verabreicht wird. Andrea weiss nicht, mit welchen HP-Viren er vielleicht bereits in Kontakt gekommen ist. Dennoch rührt er für die Impfung die Werbetrommel: Die Impfung ist bis zum 26. Lebensjahr gratis und kann im besten Fall Leben retten. Deshalb versuche ich, meine Freunde und grundsätzlich alle Männer dazu zu animieren, sich ebenfalls piksen zu lassen. Bei einigen hatte ich schon Erfolg. Lasst euch bitte alle impfen, das ist wichtig: So können wir die Frauen unserer Gesellschaft vor Gebärmutterhalskrebs bewahren. Herr Dr. Ghisu, wie viele Menschen sind mit HPV infiziert?Man schätzt, dass sich 70 bis 80 Prozent der sexuell aktiven Frauen und Männer im Laufe ihres Lebens mit HPV infizieren. Die meisten Infektionen heilen innerhalb von zwei Jahren spontan ab. Im schlimmsten Fall kann die Infektion aber zur Entstehung bestimmter Krebserkrankungen führen. Das Infektionsrisiko ist zu Beginn der sexuellen Aktivität am höchsten und steigt mit der Anzahl Sexualpartner. Die meisten HPV-Infizierten sind deshalb zwischen 16 und 25 Jahre alt. Wie viele Menschen sind in der Schweiz gegen HPV geimpft?Die durchschnittliche Durchimpfung bei 16-Jährigen liegt bei den Mädchen bei 59 Prozent, bei den Jungs bei 17 Prozent. Die Durchimpfungsrate zeigt kantonal erhebliche Unterschiede. In Kantonen ohne Schulimpfung liegt die HPV-Impfrate unter dem Schweizer Durchschnitt. Das BAG strebt eine Durchimpfung von 80 Prozent an, davon sind wir leider weit entfernt. Macht es Sinn, wenn sich Männer impfen lassen?Auf jeden Fall. Einerseits können HPV-Infektionen auch bei Männern zu lästigen Feigwarzen oder zu bedrohlichen Krebsvorstufen und Krebs führen. Andererseits stecken HPV-infizierte Männer ihre Partnerinnen und Partner an. Man geht davon aus, dass mit dem aktuell eingesetzten Impfstoff über 90 Prozent der Krebserkrankungen im Anal-, Mund-Rachen-Bereich oder am Penis verhindert werden können. Zwischen 2012 und 2016 erkrankten 300 Männer an Krebs im Mund- und Rachenraum, der durch HP-Viren ausgelöst worden sein könnte. Wann sollte man sich impfen lassen?Die Impfung wird im Rahmen der kantonalen Impfprogramme idealerweise vor Aufnahme der sexuellen Aktivität durchgeführt. Für 11- bis 14-Jährige reichen dafür zwei Impfungen im Abstand von 6 Monaten aus. Ab dem 15. Lebensjahr sind drei Impfungen nötig. Bei Personen über 26 Jahren übernimmt die Grundversicherung die Impfkosten in der Regel nicht mehr. Am besten erkundigt man sich bei der eigenen Krankenkasse, ob sich diese an die Impfkosten beteiligt.","Humane Papillomaviren (HPV) können verschiedene Krebsarten auslösen. Rund 5000 Frauen werden jährlich wegen Krebsvorstufen in diesem Zusammenhang operiert. Der 26-jährige Andrea will Männer dazu animieren, sich gegen das Virus impfen zu lassen." "Die Kleiderläden haben nach dem Corona-Lockdown einen massiven Überschuss. Unsere Lager sind derzeit besonders voll, sagt Pascal Weber, Sprecher der Modehauskette Chicorée, zu 20 Minuten. Die Frühlingskollektion sei grösstenteils zurückgezogen worden, und die Sommerware warte auf die Auslieferung. Alle Kleiderläden haben derzeit übrig gebliebene Ware, weil sie wochenlang schliessen mussten, sagt der Textilexperte Peter Frank von der Firma BBE Handelsberatung: Die Monate März und April sind die wichtigsten im Kleidergeschäft. Nun stehen die Händler vor dem Problem, die Frühlingskollektion bei wärmeren Temperaturen zu verkaufen. Es ist gut möglich, dass die Kleiderhändler einen grossen Teil der Frühlingskollektion nicht mehr loswerden. Laut Professorin Andrea Weber Marin von der Hochschule Luzern erreichte bei normalem Geschäftsgang etwa ein Drittel der produzierten Kleidung nie den Kunden. Nun rechnet sie damit, dass der Anteil übrig gebliebener Ware nach der Krise substanziell höher sein wird. Was geschieht mit den Kleidern? Ein Teil wird weiterverarbeitet oder rezykliert, manches aber auch entsorgt, insbesondere Markenkleider, wie Weber Marin sagt. Auch Oliver Classen befürchtet, dass Kleider ungenutzt vernichtet werden, und prangert insbesondere Fast-Fashion-Händler an, die ihre Kollektion laufend ändern. Da Überproduktion, genauso wie schneller Kollektionswechsel, ein integraler Bestandteil des Fast-Fashion-Geschäftsmodells ist, wird Neuware regelmässig zu Abfall - jetzt sieht man diese perverse Logik einfach besonders deutlich, sagt der Sprecher der Menschenrechtsorganisation Public Eye. Classen befürchtet vor allem, dass primär jene Berge von Kleidern auf dem Müll landen, die bei den Zulieferern in den Produktionsländern geblieben sind, weil viele Firmen ihre bereits in Produktion befindlichen Bestellungen storniert hätten. Er verweist auf Studien, die zeigten, dass seit Ausbruch der Corona-Pandemie die Aufträge bei mehr als der Hälfte der Zulieferer in Bangladesh storniert wurden. Die Händler wehren sich. Der Textilriese Inditex, zu dem die Kleiderkette Zara gehört, bezeichnet Berichte, dass die Firma ihre Kollektionen verbrennen soll, auf Anfrage als Falschinformationen. Auch H&M-Sprecherin Sileia Urech sagt auf Anfrage: Wir werfen definitiv keine Kleider weg, das widerspricht unserer Geschäftsphilosophie. Gleich tönt es bei Chicorée oder Manor. Ganz im Gegensatz zum ehemaligen Luis-Vuitton-Chef Philippe Schaus, der einst an einem Forum unverblümt zugab, dass das Unternehmen Restposten verbrennt. Laut dem Textilexperten Peter Frank schreddern Kleiderhändler ihre übrig gebliebene Ware aber nicht so häufig, wie das in anderen Branchen der Fall ist. Es gibt profitablere Ventile, um übrig gebliebene Ware loszuwerden, sagt Frank. Ob via Fabrik-Outlet, online oder in Märkten wie Osteuropa. Die Branche spreche auch darüber, ob sie die Sommerkollektion bis im September verkaufen wolle. Einige Händler haben Rabattaktionen begonnen. Später werden wohl alle Preisreduzierungen anbieten, glaubt Frank. Andere würden die Kollektion einlagern und im nächsten Jahr wieder verkaufen. So will etwa Chicorée die Frühlingskollektion zu einem späteren Zeitpunkt wieder anbieten. Das könnte sich aber negativ auf die Motivation der Mitarbeiter auswirken, wenn sie alte Ware verkaufen müssen, befürchtet Frank. Manor und H&M ziehen zudem Kleiderspenden in Betracht. Laut Weber Marin sind Altkleider-Rezyklierer offen für die Spenden, weil die Bekleidung hochwertig und ungebraucht ist. Sie erinnert zudem daran, dass die Corona-Krise auch Möglichkeiten aufzeigt für weniger Konsum und einen langsameren Lebensstil. Wenn wir dem Fast-Fashion-Trend mehr Langsamkeit gegenüberstellen können, wird sich dies auch positiv auf die Nachhaltigkeit in der Textilbranche auswirken, sagt Weber Marin.","In den Kleiderläden ist die Frühlingskollektion wegen des Corona-Lockdown liegen geblieben. Experten befürchten, dass die fabrikneuen Restposten vernichtet werden. Händler widersprechen und wollen die Ware mit Rabatten oder zu einem späteren Zeitpunkt verkaufen. Auch Spenden kommen infrage." "Im Schlussspurt des Wahlkampfs ums Weisse Haus treibt US-Präsident Donald Trump seine Attacken gegen Herausforderer Joe Biden auf die Spitze. Im umkämpften Bundesstaat Minnesota bezeichnete Trump den früheren Vizepräsidenten am Freitagabend unter anderem als schmierigen, schmuddeligen, korrupten Politiker, der sich an China verkauft habe. Zugleich versuchte der Präsident abermals, die Corona-Pandemie trotz rapide steigender Infektionen herunterzuspielen. Die Ärzte überhöhten die Zahlen, weil sie für Corona-Fälle mehr Geld bekämen, wiederholte der amerikanische Präsident eine im Internet herumgeisternde Verschwörungstheorie. Experten wiesen allerdings darauf hin, dass diese Behauptung nicht zutreffe. Trump hat die Gesundheitskrise monatelang heruntergespielt und seinen Anhängern in den vergangenen Wochen immer wieder gesagt, dass das Land die Wende in der Corona-Krise vollziehe. Biden verurteilte bei seinen Wahlkampfauftritten umgehend Trumps Attacke auf die Ärzte: Er sollte aufhören, sie anzugreifen und stattdessen anfangen, seinen Job zu machen. Trump habe vor dem Virus kapituliert. Die USA haben die Marke von 100000 Neuinfektionen pro Tag geknackt. Rund 900 Menschen sterben täglich. Trumps Sohn Donald Trump Jr. behauptete unterdessen in einem Interview des Senders Fox News, Medien fokussierten sich auf die Infektionszahlen, weil so gut wie niemand sterbe. Trump, der in Umfragen sowohl landesweit als auch in mehreren möglicherweise entscheidenden Bundesstaaten hinter Biden liegt, setzt auf eine Flut von Wahlkampfauftritten, um seine Anhänger zu mobilisieren. Am Wochenende und Montag will er 14 Reden halten, mehrere davon in Michigan und Pennsylvania. Unterdessen nutzten bereits rund 87 Millionen Amerikaner die Möglichkeit, schon vor dem offiziellen Termin am 3. November per Brief oder in vorab geöffneten Wahllokalen abzustimmen. Der US-Präsident wird nicht direkt von den Bürgern gewählt, sondern von Wahlleuten, die gemäss dem Ergebnis in den einzelnen Bundesstaaten abstimmen. Für den Sieg sind 270 Stimmen von Wahlleuten nötig. Pennsylvania gehört mit 20 Wahlleuten zu den besonders wichtigen, umkämpften Bundesstaaten. Michigan stellt 16 Wahlleute. Trump hatte 2016 überraschend beide Staaten gewonnen. Biden liegt in ihnen laut Umfragen vorn, aber relativ knapp. Biden tritt am Samstag zwei Mal zusammen mit dem Ex-Präsidenten Barack Obama in Michigan auf, dessen Vize er war. In Detroit soll Sänger Stevie Wonder zu ihnen stossen. Bidens Vize-Kandidatin Kamala Harris fliegt nach Florida, wo es ein Kopf-an-Kopf-Rennen der Kandidaten gibt. Wenn Biden Florida mit 29 Wahlleuten für sich entscheidet, hätte Trump nach Einschätzung von Experten nur noch wenig Chancen auf einen Sieg. Trump plant für Samstag vier Auftritte in Pennsylvania. Am Sonntag will er in Michigan, Iowa, North Carolina, Georgia und Florida auftreten. Am Montag sollten dann erneut North Carolina, Pennsylvania und Michigan sowie Wisconsin folgen. Die Auftritte sind üblicherweise eine bis eineinhalb Stunden lang. Am Freitagabend verkürzte Trump seine Rede in Minnesota aber auf 20 Minuten - möglicherweise weil wegen Corona-Beschränkungen nur 250 seiner Anhänger dabeisein durften.","Donald Trump und Joe Biden befinden sich im Endspurt ihrer Wahlkampfauftritte. Der amtierende Präsident griff bei einem Auftritt in Minnesota Ärzte an. Er wirft ihnen vor, finanziell von der Pandemie zu profitieren. Experten widersprechen." "Jetzt werden Covid-19-Tests für Zuhause auch in der Schweiz eingeführt: Ab dem 7. April sollen die Selbsttests zur Verfügung stehen. Anders als in den Nachbarländern sind die Tests hierzulande dann aber nur in der Apotheke erhältlich. Denn die Selbsttests können nur über die Krankenkassenkarte gratis bezogen werden. Der Bezug ist rationiert. Gegen Vorweisen der Krankenkassenkarte erhält jede Person pro Monat ein Set mit fünf Tests. Der Bund übernimmt sämtliche Kosten. Mehr Tests gegen Bezahlung zu erwerben ist nicht möglich, wie der Schweizerische Apothekerverband Pharmasuisse dem Tages-Anzeiger erklärt. Jedoch kann für Familienangehörige oder Drittpersonen ein Testkit bezogen werden. Voraussetzung: Man hat die Krankenkassenkarte der jeweiligen Person bei sich. Ein weiterer Grund, weshalb die Tests nur in Apotheken bezogen werden können, ist, dass es im Moment noch zu wenige davon gibt. Zugelassen ist bislang nur jener von Roche. Zum Vergleich: In Deutschland sind es bereits deren 20, die auch in Discountern oder online gekauft werden können. Sie sind jedoch nicht gratis. Wann Selbsttests auch für den Detailhandel in der Schweiz zugelassen werden, ist laut BAG noch unklar. Für den Wirtschaftsdachverband Economiesuisse ist die jetzige Art der Verteilung nicht die optimale Lösung. Um die Kits schnell unters Volk zu bringen, gebe es schlicht zu wenige Apotheken, meint Roger Wehrli zum Tages-Anzeiger und fragt sich: Warum verschickt der Bund die Testkits nicht per Post? So wie zum Beispiel die Jodtabletten, die an alle Einwohner, die sich im Gefahrenbereich eines Atomkraftwerkes befinden, gratis per Post zugestellt werden.",Ab dem 7. April gibt es Corona-Selbsttests auch hierzulande. Erhältlich sind sie in Apotheken. Denn die Tests können nur über die Krankenkasse bezogen werden. "Den gewohnten Alltag durchbrechen, spontan verreisen und das Ausland entdecken: All das wurde durch die Corona-Pandemie massiv erschwert. Die Homeoffice-Pflicht verstärkt das Phänomen des Zuhausebleibens zusätzlich. Wer trotzdem in den Urlaub fahren möchte, muss sich oftmals auf Ferien im eigenen Land beschränken. Immer mehr Leute kauften sich deshalb im Verlauf der Pandemie ein Ferienhaus, schreibt die Berner Zeitung. So erging es auch Frank und Tatiana Georgi, die sich kürzlich ein Haus in Grindelwald kauften. Früher sind wir viel und weit gereist, sagt Frank Georgi gegenüber der Zeitung. Nun sei das nicht mehr möglich, man müsse in der Schweiz bleiben. Die Pandemie ist dadurch sicherlich ein Auslöser, der uns zum Kauf des Ferienhauses bewegt hat. Die erhöhte Kauflust auf Ferienhäuser bekamen vor allem die Immobilienhändler im Berner Oberland zu spüren. In der ganzen Jungfrauregion haben die Käufe von Chalets und Ferienwohnungen in den letzten zwölf Monaten markant zugenommen, sagt der Immobilienhändler Sandro Bolton gegenüber der Zeitung. Die Corona-Pandemie hat die Städter aufs Land getrieben. Auch die Homeoffice-Pflicht lasse sich in einem ruhigen Ferienhäuschen wohl besser aushalten. Die Besitzer von Ferienhäusern kommen seit der Pandemie öfter und für längere Zeit in ihre Zweitwohnungen. Wegen des Homeoffices sieht man die Gäste schon am Donnerstag oder Freitag anreisen, so Bolton. Der Ferienhaus-Boom spiegle sich in einem Preisanstieg wieder, besagt eine neue Studie der Bank UBS. Im Vergleich zum Vorjahr seien die Preise von Ferienwohnungen um rund vier Prozent angestiegen. In beliebten Orten wie Gstaad und Grindelwald seien es sogar bis zu acht Prozent. Davon profitierten vor allem die Immobilienbesitzer in den Bergregionen. Doch auch die Städter scheinen sich von den erhöhten Preisen nicht abschrecken zu lassen, wie die hohe Nachfrage zeigt.","Die Nachfrage nach Ferienhäusern und -wohnungen im Berner Oberland ist massiv angestiegen. Grund dafür sind etwa die pandemiebedingten Reiseeinschränkungen und die Homeoffice-Pflicht. Die hohe Nachfrage spiegelt sich in einem markanten Preisanstieg wieder, so die UBS. Ferienwohnungen sind bis zu acht Prozent teurer als noch vor der Pandemie." "Hey, hier ist Brian - so beginnt ein handgeschriebener Brief, den der Intensivtäter Brian (25) über den Instagram-Kanal mein_name_ist_brian mit der Welt teilt. Er freue sich, vom Publikum zu hören. Ich sitze hier in Einzelhaft und habe kaum Kontakt nach aussen - kein Handy, kein Internet, gar nichts, schreibt er. Den Kanal führe er gemeinsam mit einer Gruppe von Künstlerinnen und Künstlern. Alle Posts bauen wir per Briefpost mit Stift und Papier. Das Projekt ist von einer Gruppe, die aus Aktivistinnen, Experten, Wissenschaftlerinnen und Künstlern besteht, wie es in einer dazugehörenden Medienmitteilung heisst. Das Ziel sei, den Fall Brian in grössere gesellschaftliche Diskurse einzuordnen. An Brian wird in extremer Beispielhaftigkeit über institutionelle Gewalt, staatliche Folter, strukturellen Rassismus und rechtsstaatliche Prinzipien verhandelt. Brians Stimme drohe im Beton der Isolationshaft zu verhallen - deshalb gibt es nun den Insta-Kanal. Wir stehen in einem regelmässigen Austausch durch Briefe, Telefonate und Besuche. Brians Geschichte, seine Erlebnisse und seine Perspektive sollen gehört und von ihm selbst erzählt werden. Zwei Posts sind bereits online, weitere sollen in der kommenden Zeit folgen. Kürzlich wurde Brian vom Obergericht Zürich wegen versuchter schwerer Körperverletzung verurteilt. Es ist das schwerste von insgesamt 29 Delikten, die er hinter Gitter begangen hat. Die Freiheitsstrafe hat das Gericht auf sechs Jahre und vier Monate erhöht. Für Schlagzeilen sorgten während des Prozesses die Foltervorwürfe. Der UNO-Sonderberichterstatter für Folter Nils Melzer hat beim Bund interveniert und schriftlich bessere Haftbedingungen gefordert. Brian sei derzeit in einem unmenschlichen Haftregime, das die Anti-Folter-Konvention verletze. Im Frühling hat Brian zudem gegen den Kanton Zürich geklagt wegen unmenschlicher Behandlung im Gefängnis. Er wollte 40000 Franken Entschädigung vom Staat. Das Gericht stellte fest, dass die Haftbedingungen, denen Brian 2017 im Gefängnis Pfäffikon ausgesetzt war, gegen die Vorschriften der EMRK und der Bundesverfassung verstiessen und eine Persönlichkeitsverletzung darstellten. Es wies die Entschädigung jedoch ab, weil diese verwirkt sei.","Auf einem Insta-Kanal wurden zwei Briefe vom 25-jährigen Intensivtäter Brian veröffentlicht. Dahinter steckt ein Kollektiv von Aktivistinnen und Aktivisten, die eine gesellschaftliche Diskussion anregen möchten. Hintergrund sind die Foltervorwürfe, die kürzlich für Schlagzeilen gesorgt haben." "Wird die Polizei bald mit dem Massband die Einhaltung des Bettelverbots kontrollieren? Das neue weitreichende Bettelverbot, das Sicherheitsdirektorin Stephanie Eymann in Basel installieren will, sieht nämlich vor, dass in einem Radius von fünf Metern vor diversen Orten wie Ein- und Ausgängen von Ladengeschäften, Banken, Restaurants oder Haltestellen nicht gebettelt werden darf. Eymanns Ratschlag wurde von den bürgerlichen Parteien am Montag wohlwollend aufgenommen. Und während BastA! und Grüne diesen ablehnen, weil er zu repressiv sei, hat sich die SP noch nicht abschliessend dazu geäussert. Deren Grossrat und bis vor kurzem Präsident Pascal Pfister fragte auf Twitter derweil, ob Betteln in Basel bald wie die Strassenprostitution geregelt wird. Seit 2016 gibt es dafür im Kleinbasel speziell ausgewiesene Zonen mit entsprechenden Bodenmarkierungen. Die Einführung der sogenannten Toleranzzone sorgte schweizweit für Aufsehen, konnte den Nutzungskonflikt zwischen Prostituierten, Gastronomie und Anwohnern aber nachhaltig entschärfen. Der damals verantwortliche Sicherheitsdirektor Baschi Dürr lobt das noch heute als Massnahme mit dem wohl besten Kosten-Wirkungsverhältnis in der langen Geschichte zwischen Rotlicht und Obrigkeit. Pfister meint die Idee durchaus ernst, wie er auf Nachfrage erklärt. Er habe sich einfach Gedanken gemacht, wie diese Fünf-Meter-Abstände in der Praxis umgesetzt werden sollen. Vielleicht ist es sinnvoll, das in gewissen Bereichen visuell zu markieren, sagt er. Auf grösseren Plätzen könnte es unübersichtlich sein, wo gebettelt werden darf und wo nicht. Kein Gefallen an Markierungen fände Pro Innerstadt. Der Verein vertritt die Interessen von Läden, Handel, Gastronomie und Kultur- und Freizeitbetrieben in der Basler City. Das wäre ästhetisch nicht attraktiv, sagt Geschäftsführer Mathias Böhm. Er gibt Eymanns pragmatischem Bettel-Ratschlag gute Noten und hofft auf eine rasche Umsetzung. Der Leidensdruck bei unseren Mitgliedern ist hoch und zwar durch alle Branchen von Handel über Gastronomie bis Kultur, viele sind mit der Geduld am Ende, so Böhm. Im Ratschlag der Regierung sind Bodenmarkierungen kein Thema. Aber selbstverständlich werde man, wie immer bei neuen Gesetzesbestimmungen, nach einem Inkrafttreten in der ersten Umsetzungsphase Erfahrungen sammeln und auswerten, teilt das Justiz- und Sicherheitsdepartement mit. Zunächst muss die Vorlage aber vom Grossen Rat verabschiedet werden.","In Basel soll ein weitreichendes Bettelverbot installiert werden, um osteuropäische Betteltouristen zu vergraulen. Demnach würde Betteln in einem Radius von 5 Metern zu bestimmten Orten wie Haltestellen oder Ladengeschäften strafbar. Aus der SP kommt nun der Vorschlag an unübersichtlichen Orten mit Markierungen Klarheit zu schaffen." "Jugendliche, die im Parkhaus des Steinbock-Areals in Chur herumspielen, sorgen auf Facebook für erhitzte Gemüter. In einem Post berichtet eine Frau, das Areal verkomme zum Spielplatz. In den dazu geposteten Bildern ist zu sehen, wie gezündete Frauenfürze am Boden liegen, Spucke und ausgeleerte Getränke. Auch ist auf einem Video zu sehen, wie einige Teenager mit einem entwendeten Einkaufswagen mit lautem Geschrei durch das Parkhaus flitzen. Zudem sieht man, wie die Jugendlichen mit ihren Velos in den fünften Stock fahren. Die Userin, die die Bilder auf Facebook lud, berichtet sogar, dass man Frauenfürze auf sie und ihren Hund geworfen habe. Die Bilder sorgen für jede Menge Unmut. Eine Userin weist darauf hin, dass man solche Vorkommnisse der Verwaltung melden soll, worauf geantwortet wird, dass man schon mehrere Male reklamiert habe und nichts passiert sei. Der Vorfall wurde inzwischen bei der Polizei gemeldet. Für mich hat sich die Sache damit für den Moment erledigt, sagt die Urheberin des Posts auf Anfrage. Andere Anwohner berichten ebenfalls von Bubenstreichen. Ich habe auch schon Feuerwerk im Untergeschoss gehört, erzählt eine Anwohnerin. Ein weiterer Anwohner sieht regelmässig die gleichen Jugendlichen, die beim Steinbock-Areal ihr Unwesen treiben. Das Problem ist hier kein Geheimnis, sagt dieser. Er habe auch schon verhindern können, dass sie Knallkörper vom ersten Stock auf Kleinkinder hinunterwarfen. Er könne die Jugendlichen zu einem gewissen Punkt verstehen. Momentan gibt es sonst einfach keine Alternativen für sie, meint er. Es gebe zwar ein Jugendhaus, aber dieses schliesse bereits um 18 Uhr. Dennoch müsste das Treiben ein Ende finden. Es kann so nicht weitergehen, so der Anwohner. Bei der Kantonspolizei Graubünden ist bisher ein Fall von Lärmbelästigung bekannt, der sich beim Steinbock-Areal zugetragen hat. Wenn es zu solchen Fällen kommt, dann sollten sich die Verantwortlichen der Liegenschaft bei der Polizei melden, sagt Mediensprecher Markus Walser. Sich in einem Parkhaus aufzuhalten, sei nicht per se verboten. Doch falls sich jemand belästigt fühlt, dann sollte man die Polizei kontaktieren, so Walser. Für die Eigentümer der Liegenschaft sind die Vorfälle ein Dorn im Auge. Wir sind entsprechend nicht erfreut über solche Zustände und versuchen dies, wenn immer möglich, zu verhindern, heisst es in einer schriftlichen Stellungnahme. Da sich das Areal in der Nähe des Bahnhofs befinde, können solche Vorfälle vorkommen, heisst es weiter. Wir versuchen mit häufigen Kontrollrundgängen die Jugendlichen darauf aufmerksam zu machen, dass dies nicht erlaubt ist, schreiben die Eigentümer. Weitere Massnahmen für die Zukunft werden momentan geprüft.","Im Steinbock-Areal in Chur GR sollen Jugendliche regelmässig für Radau sorgen. Es sei schon zu mehreren Vorfällen gekommen, bestätigen Anwohner. Es sei auch schon Feuerwerk gezündet worden. Die Kantonspolizei Graubünden ist informiert." "In 27 US-Staaten haben Einwohner in den letzten Wochen mysteriöse Postsendungen aus China erhalten. Der Inhalt wird mit Schmuck deklariert, doch die Pakete enthalten Pflanzensamen. Die Sendungen haben noch etwas gemeinsam: Keiner der Empfänger hatte Ware aus China bestellt. Auf Social Media meldeten mehrere Nutzer aus Texas, Louisiana, Ohio, Virginia, Utah, Kansas, Kentucky, South Carolina und Delaware, dass sie ein verdächtiges Päckchen aus Fernost erhalten hätten. Bald wurde der Hashtag #SeedsfromChina zu einem Trending Topic. Nun hat sich das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) in den Fall eingeschaltet, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Die Behörde riet den Betroffen davon ab, die Samen zu benutzen. Wer ein solches Paket aus Fernost erhalte, solle sich bei den örtlichen Behörden melden - und die Samen nicht aussäen, teilte das USDA in einer Medienmitteilung mit. Demnach könnte es sich bei dem noch nicht identifizierten Saatgut um invasive Pflanzenarten handeln, die lokale Ernten oder das Vieh bedrohen könnten. Die Empfänger sollen die Samen auch nicht entsorgen, sondern sie bei der Polizei abgeben. Marketingexperten vermuten, dass hinter den rätselhaften Sendungen eine sogenannte Brushing-Aktion steckt. Bei einer solchen Guerilla-Marketingpraxis sendet ein Unternehmen ein Produkt an zufällig ausgewählte Empfänger, deren Namen und Adressen sie offenbar von Drittanbietern erhalten haben. Damit kann dann die Firma für ihr Produkt eine gefälschte Bewertung im Namen des Kunden schreiben. Was Sie als Empfänger als Erstes tun sollten, ist, Ihre Adresse zu googeln. Sie werden staunen, was da alles rauskommt. Es ist manchmal beängstigend, sagt Jane Rupp, Direktorin der NGO Better Business Bureau, zu CNN. Mittlerweile gaben auch Menschen in Kanada an, Päckchen mit Samen aus China erhalten zu haben. Und sogar die Redaktion der deutschen Fachzeitschrift Netzwelt erhielt Anfang Woche ein Couvert aus Singapur - mit nicht näher spezifizierten Samen, wie sie schreibt. Haben Sie auch schon eine Postsendung aus China mit Saatgut erhalten? Dann schreiben Sie uns!",Seit Wochen erhalten Haushalte in den USA Pakete aus China. Als Inhalt wird Schmuck angegeben. Die Pakete erhalten jedoch Saatgut. Die Landwirtschaftsbehörde ist alarmiert. "Am Samstagabend flog die Rettungsflugwacht einen Einsatz im Kanton Schwyz. Wie die Rega auf Anfrage von 20 Minuten bestätigte, musste ein blockierter Wanderer gerettet werden. Der Berggänger sei im Gebiet Chälen am Fronalpstock unterwegs gewesen und habe sich dabei verirrt. Der Wanderer hatte Glück im Unglück: Er war blockiert aber blieb unverletzt, sagt Corina Zellweger, Sprecherin der Rega. Im Einsatz war ein Helikopter des Typs Agusta Westland Da Vinci von der Rega-Basis in Erstfeld. Der Da Vinci ist für Aktionen in grosser Höhe ausgelegt. Die Rettung stellte sich jedoch komplizierter dar, als angenommen. Da sich der verirrte Wanderer im unwegsamen Gelände des Chälen-Hangs aufhielt, musste die Rega den Berggänger aus der Luft retten. Der Hang scheint nach den Niederschlägen der letzten Tage noch immer relativ rutschig gewesen zu sein. Wie der Bote der Urschweiz berichtete, konnte der Wanderer mit Hilfe einer Seilwinde an Bord genommen werden. An Bord des Rettungshelikopters sei auch ein Spezialist der Alpinen Rettung Schweiz gewesen. Anschliessend wurde die gerettete Person hinunter nach Morschach geflogen, wo er endlich wieder sicheren Boden unter den Füssen hatte. Nach einer knappen Stunde war der Einsatz erfolgreich beendet.",Am Samstag ist ein Wanderer am Fronalpstock in eine missliche Lage geraten. Er musste von einem Rega-Helikopter mit einer Seilwinde geborgen werden. Der gerettete Wanderer blieb unverletzt. "4:1 gewann PSG gegen den FC Barcelona im Achtelfinal-Kracher in der Champions League. Besonders herausragend: Kylian Mbappé. Der junge Franzose brillierte mit einem Dreierpack, demontierte Barcelona im Alleingang. Alles gut also? Nicht ganz. Wie TV-Aufnahmen nämlich beweisen, gab es zwischen dem PSG-Star und Barças Sergino Dest sowie Jordi Alba einen heftigen Disput. Alles begann, als bei einer Ecke Dest Mbappé in Manndeckung nahm. Etwas, was dem PSG-Star gar nicht gefiel. Er stiess Dest von sich und echauffierte sich. Auf Spanisch meinte er: Fass mich nicht an!. Alba, der die Szene beobachtete, schritt ein. Zunächst wollte er schlichten, sagte zu Mbappé, dass sich Dest nur für ein Foul habe entschuldigen wollen. Doch dann kippte die Stimmung auch bei ihm. Alba zu Mbappé: Du bist arrogant, du bist arrogant. Ein Satz, der den Franzosen provozierte. Ja, regelrecht zum Ausrasten brachte, erwiderte er dem Spanier: Auf der Strasse töte ich dich. PSG-Captain Marquinhos trennte die beiden Stars daraufhin. Das nützte jedoch nichts. Sie schrien sich weiter an. Alba rief: Du lernst von dem Schlimmsten, du Depp. Wen er damit meinte, sagte er nicht. Spanische Medien vermuten jedoch, dass Alba seine Worte auf Neymar bezog. Der PSG-Star und der junge Franzose gelten als gute Freunde. Ein weiteres Indiz: Neymar, der verletzt fehlte, wurde schon in seiner Zeit bei Barcelona immer wieder für sein Verhalten kritisiert. Der Streit zwischen Mbappé und den Barcelona-Stars war nicht der einzige während des Champion-League-Krachers. Auch Abwehr-Boss Gerard Piqué giftete gegen seinen Teamkollegen, den Offensivstar Antoine Griezmann. Wir brauchen viel mehr Ballbesitz. Leck mich am Arsch! Verdammt, schrie Piqué lauthals Richtung Griezmann. Der antwortete: Bleib ruhig. Hör' auf zu schreien. Doch Piqué hörte nicht auf, schrie: Grizzi, leck mich am Arsch! Und: Du bist ein Arschloch! Der Franzose versuchte, die Situation zu beruhigen, forderte seinen Teamkollegen abermals auf, nicht mehr zu schreien. Aber ohne Erfolg. Piqué liess sich nicht beruhigen. Die Folge: Auch Griezmann rastete aus, rief seinem Mitspieler die Worte La concha de tu madre zu. Eine äusserst unschöne Beleidigung, die wortwörtlich übersetzt Die Muschel deiner Mutter bedeutet. Und im übertragenden Sinn: Die F***e deiner Mutter.","Kylian Mbappé stritt während des Champions-League-Krachers diese Woche lautstark mit Stars des FC Barcelona. Und der Streit hatte es in sich, sagte er doch: Auf der Strasse töte ich dich. Es war nicht der einzige Streit im Spiel." "Nach den heftigen Unwettern der letzten Woche ist das Wasser des Neuenburgersees mit Fäkalbakterien verschmutzt. In Cudrefin VD darf an den Gemeindestränden nicht mehr gebadet werden. Die Gewitter brachten die Wasserleitungen und die Kläranlage zum Überlaufen, schreibt die Gemeinde in einer Mitteilung. Nun sei die Konzentration von E.Coli-Bakterien im Wasser zu hoch, wie 24 Heures schreibt. Die Fäkalbakterien könnten Magen-Darm-Grippen und Harnwegsinfektionen auslösen. Einen langjährigen Feriengast überrascht die Situation nicht: Die Kläranlage ist seit Jahren chronisch überlastet, sagt er zu 20 Minuten. In den letzten zwanzig Jahren sei sehr viel gebaut worden, so der Mann: Die Kläranlage ist mittlerweile viel zu klein für die Grösse des Dorfes. Deswegen habe es schon viele Baueinsprachen gegeben. Gemäss 24 Heures ist die Anlage über 40 Jahre alt. Sie genüge den modernsten Standards nicht mehr und erreiche das Ende ihrer Lebensspanne, schrieb die Zeitung bereits 2017. Mittlerweile ist eine regionale Kläranlage geplant, die 2027 ihren Betrieb aufnehmen soll. Dass die Verschmutzung des Sees mit einer modernen Kläranlage hätte verhindert werden können, glaubt Jeff Brunner nicht. Er betreibt das Restaurant Baywatch in Cudrefin. Bei so einem Gewitter hilft die beste Infrastruktur nichts, sagt er zu 20 Minuten. Und auch Gemeindepräsident Richard Emmenegger betonte gegenüber 24 Heures, ein solches Unwetter hätten sogar die ältesten Dorfbewohner noch nie erlebt. Auf Anfrage von 20 Minuten verweist Emmenegger auf die Medienmitteilung. Zur möglichen Rolle der Kläranlage für die Wasserverschmutzung äussert er sich nicht.","Im Neuenburgersee ist ein Teil des Wassers verschmutzt. Wegen einer zu hohen Konzentration an E.Coli-Bakterien herrscht bei Cudrefin VD jetzt Badeverbot. Im Dorf hofft man, dass dieses möglichst bald aufgehoben wird." "Die Archäologische Bodenforschung Basel-Stadt lässt auf Instagram rätseln, welche der gezeigten Pfeifen nicht zu den Fundstücken gehört. Viele der Pfeifen und Pfeifenfragmente wurden auf dem Boden einer ehemaligen keltischen Siedlung rund zwei Kilometer nördlich der heutigen Basler Altstadt entdeckt. Es waren aber nicht die Kelten aus dem 3. Jahrhundert vor Christus, die Tabak in Pfeifen geraucht haben. Dieser kam erst nach der Entdeckung Amerikas (1492) nach Europa und verbreitete sich erst im 17. Jahrhundert, unter anderem auch in der Schweiz. Das Land, wo vor über 2000 Jahren die keltische Siedlung stand, diente den Schweizern noch im 19. Jahrhundert als Agrarfläche, wie Annina Freitag in ihrem wissenschaftlichen Bericht schreibt, den die Archäologische Bodenforschung publiziert hat. Die dort während der Ausgrabungen gefundenen Pfeifen sind also Kollateralfunde aus einer anderen Zeit. Die frühesten Zeugnisse für das Tabakrauchen - beziehungsweise ‹Tabak-Trinken›, wie es in den frühen Quellen noch heisst - finden sich auf bildlichen Darstellungen, schreibt Freitag. Datiert seien sie auf zirka 1620. Das Rauchen habe sich während des Dreissigjährigen Krieges (1618 bis 1648) durch umherziehende Soldaten so stark verbreitet, dass bereits in den 1650-er-Jahren Rauchverbote diskutiert worden seien. Laut Freitag hätten sich diese aber nicht durchgesetzt, weil Tabak weiter in Apotheken als Allheilmittel bezogen werden konnte und recht günstig war. Ein 1670 von der Tagsatzung in Bern verfügtes Rauchverbot habe auch nicht gegriffen, weil etwa Basel durchgesetzt habe, weiter Tabak herzustellen und umzuschlagen. Wegen der wirtschaftlichen Bedeutung von Tabak für die Stadt seien die letzten Verbote in Basel im Jahr 1677 aufgehoben worden. Später habe man sich stattdessen dafür entschieden, Tabak zu besteuern. Die Ausgrabungen deuten darauf hin, dass rund zwei Jahrhunderte Tonpfeifen weit verbreitet waren. Geraucht wurden zu Beginn des 18. Jahrhunderts weiterhin südwestdeutsch-oberrheinische Pfeifen, danach kamen aber zunehmend holländische Pfeifen und ihre Imitationen in Mode, so auch jene aus dem Westerwald. Diese bleiben bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts die bevorzugten Tonpfeifen, so Freitag. Die Tonpfeife sei erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts von Modellen aus Porzellan und anderem Material verdrängt worden. Schlussendlich sei sie aber von der Zigarre und der Zigarette verdrängt worden.","Seit dem 17. Jahrhundert wird in der Schweiz Tabak geraucht. Wie im restlichen Europa wurde er bis zur Mitte des 19. Jahrhundert vor allem in Pfeifen geraucht. Diese Technik wurde von den Ureinwohnern Amerikas übernommen, die die Praxis erfunden haben. Über 1000 Pfeifenfragmente, die in der Region Basel gefunden wurden, erzählen die Geschichte des Schweizer Tabakkonsums." "Wer sind all die Hamsterkäufer, mag sich manch einer in den letzten Wochen gefragt haben. Wer sind die Leute, die massenweise Teigwaren, Desinfektionsmittel oder Toilettenpapier kaufen? Eine Studie aus Deutschland fördert nun Überraschendes zutage: Vor allem jüngere Menschen waren dafür verantwortlich, dass die Regale in den Supermärkten öfters gähnend leer waren. Die Studie, aus der die Süddeutsche Zeitung zitiert, hat 1000 Personen aller Altersgruppen nach ihrem Einkaufsverhalten in letzter Zeit befragt. 53 Prozent der 18- bis 29-Jährigen gaben an, in den letzten Wochen Produkte des täglichen Bedarfs wie Teigwaren, Seife oder Toilettenpapier über die gewöhnliche Menge hinaus eingekauft zu haben. Bei der Altersgruppe der über 60-Jährigen waren es nur 19 Prozent. Eine klare Ursache, weshalb jüngere mehr hamstern, fehlt noch. Die Autoren der Studie haben aber erste Erklärungsversuche: So seien unter der jüngeren Altersgruppen auch viele Eltern, die zusätzlich auch für ihre Kinder Vorräte angelegt hätten. Das Hamstern bezog sich nicht nur auf Produkte des täglichen Lebens: Auch bei Medikamenten herrschte eine deutlich grössere Nachfrage als üblich. Dabei gaben rund drei Viertel der Befragten an, Medikamente angeschafft zu haben, ohne dass sie akut an einer Krankheit oder an Beschwerden gelitten hätten. 80 Prozent der Befragten rechtfertigten das damit, vorsorgen zu wollen für den Fall eines Engpasses in der Versorgung.","Laut einer deutschen Studie haben 18- bis 29-Jährige deutlich mehr gehamstert als ältere Menschen. Grund dafür könnte sein, dass unter den Jüngeren auch viele Eltern sind, die für ihre Kinder vorsorgen. Nicht nur Lebensmittel zogen Hamsterer an, auch Medikamente wurden haufenweise angeschafft." "Im Januar kam ein Album von dir, letzten Freitag deine Überraschung-EP Mir geits würklech guet, i gseh nur so us. Wie produktiv bist du bitte? Das geht nur, weil ich seit drei Jahren meinen Traum als Vollzeitmusiker lebe: Ich stehe so um halb 8 auf, trinke ein Kaffee, und dann widme ich meinen ganzen Tag der Musik. In den neuen Songs spürt man eine Art Aufbruchsstimmung, alles wirkt sweeter - stimmt der Eindruck? Ja, der stimmt. Nach meinen ersten Erfolgen war ich immer viel unterwegs. Ich kam selten zur Ruhe und war eigentlich nie alleine. Seit ich aber in einer neuen Beziehung bin, erfahre ich viel über mich selbst. Zudem nutzte ich die letzten Monate, um mich - zum ersten Mal - mit mir auseinanderzusetzen. Was hast du über dich gelernt? Wie ich mit Problemen umgehen muss. Lange Zeit habe ich kleinen Ärgernissen zu viel Aufmerksamkeit geschenkt und mein Leben dadurch schwerer gemacht. Nun habe ich für mich eine Strategie entwickelt, wie mit Stolpersteinen umzugehen ist. Im Song L'eauries Vibe bist du gemeinsam mit der Sängerin L'eaurie zu hören. Wie kam es dazu? Eigentlich hatte ich an diesem Tag eine Verabredung mit ihr, wollte aber unbedingt ins Studio gehen. Kurzerhand hab ich gefragt, ob wir das Date nicht dorthin verlegen wollen. Im Studio fing ich an, einen Beat zu bauen. Dann führte eins zum anderen, und auf einmal hatten wir einen Song, der völlig ihrem Vibe entspricht. Eigentlich stehts du für energetischen Rap. Jetzt gibts diesen sweeten Vibe - hats mit der Liebe zu tun? Ich denke schon. Die EP ist vollgepackt mit meinen Gefühlen. Es geht um bedingungslose Liebe mit Ups and Downs. Aktuell kannst du weder eine Plattentaufe machen, noch Konzerte spielen. Was sind deine Pläne? Ganz ehrlich, einen grossen Plan habe ich gar nicht. Ich gehe wieder ins Studio und arbeite an einem Album. Schon wieder ein neues Album? Ja, aber auf das nächste Album musst du jetzt ein bisschen warten. Ich will mir Zeit lassen, langlebige Musik produzieren und am Schluss ein Classic raushauen.","Der Bieler Rapper Nativ hat letzten Freitag seine Überraschungs-EP Mir geits würklech guet, i gseh nur so us released. Er präsentiert einen völlig neuen Sound: Der Vibe ist sweet, weniger druckvoll. Mit uns sprach er über die Veränderung in seinem Leben, seine neue Beziehung." "Die Pontresiner Steinböcke zieht es jedes Jahr von Ende April bis circa Anfang Juni von den Bergen an den Dorfrand hinunter. Die Steinbock-Rudel kommen bis in Hausnähe, um die frischen Grashalme zu fressen, sagt Ursin Maissen, Geschäftsführer Pontresina Tourismus. Eine Touristenattraktion für das kleine Dorf. An gewissen Tagen treffen sich über 100 Schaulustige an der Steinbock-Promenade, um die Tiere zu bestaunen oder zu fotografieren. In Zeiten von Corona sind solche Menschenansammlungen jedoch eher ungünstig. Um den Mindestabstand zwischen den Touristen stets gewährleisten zu können, gibt es nun sogenannte Steinbock-Ranger. Aufgrund der Corona-Pandemie hat der Gemeindeführungsstab Ende April entschieden, für unseren Tourismus-Ort proaktiv Sensibilisierungsmassnahmen zu ergreifen, sagt Maissen. Aufgabe der Steinbock-Ranger ist, die Besucher zur Einhaltung der Corona-Schutzmassnahmen - namentlich das Social Distancing - zu animieren, heisst es im Gemeindevorstandsbericht. Denn während man solch einem Naturspiel zuschaut, könne der nötige Abstand schnell mal in den Hintergrund geraten. Ebenso sollen sie Biker darauf hinweisen, dass die Talseite von Sta. Maria den Fussgängern vorbehalten bleiben soll. Die Steinbock-Ranger sind ebenfalls in der Lage, bei Fragen zu Steinböcken Auskunft zu geben. Sie sind nämlich Freiwillige mit Jäger- und Steinbockführer-Hintergrund. Die Einsätze erfolgen in Koordination mit der Wildhut und Gemeindepolizei, diese nehmen ihre spezifischen Aufgaben auf der Steinbockpromenade von Pontresina jedoch ebenso weiterhin wahr. Die meisten Leute würden sich an die Abstandsregeln halten. Die Leute danken mir sogar, wenn ich sie darauf aufmerksam mache, sagt Steinbock-Rangerin Christine Salis gegenüber Schweiz Aktuell von SRF. Die meisten seien nämlich so vertieft und würden es vergessen, wenn sie das erste Mal die Steinböcke sähen. Wenn es nicht klappe mit dem Abstand, könne die Polizei auch hinzugezogen werden und Bussen in Höhe von 100 Franken verteilen. Die Massnahmen seien wichtig. Nur so kommen wir darum herum, die Promenade für Spaziergänger ganz zu sperren, so Maissen.","Ende April tauchen die Steinböcke von Pontresina auf den Wiesen am bergseitigen Dorfrand auf. Mit ihrem Auftritt locken die Tiere jedes Jahr Schaulustige an, die das Naturspektakel beobachten. Wegen Corona hat der Gemeindeführungsstab entschieden, sogenannte Steinbock-Ranger einzusetzen. Diese sind dafür verantwortlich, die Besucher zur Einhaltung der Corona-Schutzmassnahmen zu animieren. Wer sich nicht an die Regeln hält, muss mit einer Busse in der Höhe von 100 Franken rechnen." "Der russische Oppositionelle Alexei Nawalny wurde am Dienstagabend zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Gemäss übereinstimmenden Medienberichten muss der Kreml-Kritiker dreieinhalb Jahre hinter Gitter. Absitzen davon muss Nawalny noch zwei Jahre und acht Monate: Die 10 Monate, die er in Hausarrest verbrachte, wurden ihm im Urteil angerechnet. Nawalny nahm das Urteil regungslos zur Kenntnis. Während dem Prozess war er aber emotional geworden. Sie können nicht das ganze Land einsperren, sagte er zur Richterin Natalja Repnikowa, die die Verhandlung leitete. Machen Sie keine Politik im Gerichtssaal, so Repnikowa. In dem Fall gegen Nawalny geht es um mutmassliche Verstösse gegen Bewährungsauflagen in Zusammenhang mit einem Schuldspruch wegen Geldwäsche im Jahr 2014. Das Gericht befasst sich am Dienstag mit einem Antrag der Staatsanwaltschaft, die dreieinhalbjährige Bewährungsstrafe in eine Haftstrafe umzuwandeln. Nawalny wertete das Urteil von 2014 stets als politisch motiviert. Der bekannteste Putin-Gegner war am 17. Januar unmittelbar nach seiner Rückkehr wegen Verstosses gegen die Bewährungsauflagen in dem Fall verhaftet worden. Nawalny überlebte im August nur knapp einen Mordanschlag mit dem international geächteten chemischen Kampfstoff Nowitschok. Der 44-Jährige macht für das Attentat Putin und Agenten des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB verantwortlich. Nawalny sieht den Prozess als Strafe des Kreml dafür, dass er nicht gestorben ist. Putin und der FSB hatten die Vorwürfe des Anschlags zurückgewiesen. Nawalny hat seinen Auftritt bei dem umstrittenen Gerichtsprozess in Moskau für einen neuen Angriff auf Präsident Wladimir Putin genutzt. Der Kremlchef werde als Wladimir, der Vergifter der Unterhosen in die russische Geschichte eingehen, sagte Nawalny am Dienstag, wie verschiedene Kanäle im Nachrichtendienst Telegram aus dem Gericht berichteten. Nawalny erinnerte daran, dass er nur knapp einen Mordanschlag mit dem chemischen Kampfstoff Nowitschok überlebte. Für das Attentat macht er Putin und Agenten des Inlandsgeheimdienstes FSB verantwortlich. Bei den Protesten für Nawalny am Sonntag waren nach Angaben der Organisation OVD-Info mehr als 5400 Teilnehmer festgenommen worden. In russischen Staatsmedien war von kleinen Demonstrationen die Rede, die von einem Versagen der Opposition zeugten. Nawalnys Team wiederum sprach von überwältigender landesweiter Unterstützung für den bekannten Regierungskritiker. Schon am vorangegangenen Wochenende hatte es im ganzen Land Massenproteste für dessen Freilassung gegeben. Die Demonstrationen für Nawalnys Freilassung haben den Kreml offenbar in Unruhe versetzt. Um sie im Keim zu ersticken, haben die Behörden Getreue Nawalnys und Aktivisten im ganzen Land festgenommen. Nawalnys Bruder Oleg, seine Vertraute Ljubow Sobol sowie drei weitere Personen wurde unter einen zweimonatigen Hausarrest gestellt. Ihnen war Missachtung von Corona-Beschränkungen bei Demonstrationen zur Last gelegt worden. Laut der Menschenrechtsgruppe Agora sind im Zusammenhang mit den Protesten 40 Strafverfahren in 18 russischen Regionen eingeleitet worden.","Der russische Oppositionelle Alexei Nawalny wurde zu einer Haftstrafe von 3 5 Jahren verurteilt. Weil er 10 Monate davon schon im Hausarrest verbracht hatte, muss er noch zwei Jahre und acht Monate hinter Gitter. Vor dem Gerichtsgebäude kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstranten. Die Polizei nahm 237 Demonstranten fest." "Schon 13 Kilometer vor dem Ziel ist der Wikipedia-Eintrag von Anna Kiesenhofer aktualisiert. Anna Kiesenhofer (* 14. Februar 1991 in Niederkreuzstetten) ist eine österreichische Radrennfahrerin und amtierende Olympiasiegerin (2021) , steht im entsprechenden Enzyklopädie-Eintrag geschrieben. Kurz darauf ist die 30-jährige Kiesenhofer dann auch offiziell Olympiasiegerin, als sie mit deutlichem Vorsprung als Erste auf dem Fuji Speedway über die Ziellinie rollt. Mit ihrem Gold-Triumph schreibt die Österreicherin wohl das bislang grösste Olympia-Märchen. Denn Kiesenhofer ist im Gegensatz zu den meisten ihrer Konkurrentinnen keine Profi-Radrennfahrerin, sondern promovierte Mathematikerin. 2016 machte sie an der Universitat Politècnica de Catalunya ihren Doktortitel, seit 2017 ist sie an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (EPFL) in Lausanne angestellt. Für diesen Job hatte Kiesenhofer sogar einst einen Profi-Vertrag ausgeschlagen. Ihren Gold-Coup von Tokio hatte die Mathematikerin perfekt kalkuliert. Direkt nach dem Start bei Kilometer null riss die österreichische Aussenseiterin mit der Polin Anna Plichta und der Israelin Omer Shapira aus dem Feld aus. Rund 45 Kilometer vor dem Ende entledigte sie sich ihrer beiden Fluchtbegleiterinnen. Im Feld der Favoriten verrechnete man sich dagegen böse und gewährte Kiesenhofer einen Vorsprung, den man nicht mehr wegmachen konnte. Im Ziel sackte Kiesenhofer nach ihrem Gold-Ritt völlig entkräftet zusammen und rang nach Luft. Erst nach einigen Minuten konnte die 30-Jährige realisieren, welches Märchen sie da gerade geschrieben hatte. Hinter der österreichischen Sensationssiegerin holte sich die niederländische Topfavoritin Annemiek van Vleuten Silber, Elisa Longo Borghini sicherte für Italien die Bronzemedaille. Als einzige Schweizerin am Start war die Bernerin Marlen Reusser. Kurz nach der Rennhälfte musste die Olympia-Debütantin das Feld der Favoritinnen ziehen lassen. Der 29-Jährigen sind im Zeitfahren grössere Chancen auf eine Medaille zuzutrauen.",Anna Kiesenhofer gewinnt völlig überraschend Gold im Strassenrennen der Frauen. Die Österreicherin ist im Gegensatz zu ihren Rivalinnen eine Rad-Amateurin. Sie hat einen Doktortitel in Mathematik und arbeitet an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Lausanne. "Keine Pausen, unbezahlte Überstunden, Drohungen: Beim Lieferservice DPD herrschen laut Vorwürfen der Unia prekäre Arbeitsbedingungen. Im Februar hatte die Gewerkschaft Alarm geschlagen, doch Gesprächsversuche scheitern laut Unia weiterhin. Am Donnerstag hat sich die Gewerkschaft nun Hilfe von Schweizer Promis, Politikern und Wissenschaftlern geholt. In einem offenen Brief an den Schweizer DPD-CEO Tilmann Schultze fordern rund 100 Unterzeichnende bessere Konditionen für die Kuriere und Kurierinnen. Mit dabei sind etwa Rapperin Steff la Cheffe, Schriftstellerin Annette Hug und Komiker Peach Weber. Die Kurier*innen werden schamlos ausgebeutet, heisst es in dem Schreiben, das 20 Minuten vorliegt. Gratisarbeit, illegale Lohnabzüge und Androhung von Repressionen sorgten für unwürdige Zustände. Die Unterzeichnenden fordern: Wir wollen nichts Besonderes - einfach einen normalen Job, mit dem wir unsere Rechnungen bezahlen können, nicht krank dabei werden und wo unsere Rechte respektiert werden, sagt ein DPD-Fahrer zu 20 Minuten. Er will anonym bleiben, denn DPD soll Angestellten mit der Kündigung gedroht haben, wenn sie mit der Unia zusammenspannen. Das Problem seien die Arbeitszeit und die Arbeitslast ohne Obergrenze: Auf einmal heisst es, nimm die Hälfte mehr Pakete. Dann arbeitest du drei bis vier Stunden länger, alles gratis. Zudem sind wir sehr schlecht bezahlt und es werden uns noch illegale Lohnabzüge für verlorene Pakete gemacht. Für die meisten seiner Mitarbeiter sei die Stelle bei DPD der erste Job in der Schweiz: Das macht niemand, wenn er nicht muss. Schriftstellerin Annette Hug sagt zu 20 Minuten, es sei unerhört, dass Kuriere, die ein besonders grosses Ansteckungsrisiko haben, auch noch wegen Übermüdung ihr Leben riskieren sollen. Was beim Lieferservice geschehe, grenze an moderne Sklaverei, findet Komiker Peach Weber. Auf Anfrage haben weitere Unterzeichnende ihre Teilnahme bei der Aktion begründet - ihre Erklärungen siehst du in der Bildstrecke oben. Die Gewerkschaft hofft nun, dass auch die breite Bevölkerung beginnt, den offenen Brief zu unterzeichnen. DPD rückt den Konflikt mit der Gewerkschaft in ein anderes Licht. Sprecher Marco Kaiser stellt in Frage, wie repräsentativ die von der Unia gesammelten Mitarbeiter-Erlebnisse seien. Zudem gehe die Gewerkschaft aggressiv vor: Die Unia hat bei ihren Aktionen in den letzten Wochen wiederholt den Betrieb von DPD gestört, versucht Mitarbeiter von DPD oder auch von ihren Vertragspartnern gegen deren Willen von der Arbeit abzuhalten und gefährliche Situationen geschaffen. So sollen Unia-Mitglieder ohne Masken ein Depot betreten haben. DPD Schweiz dulde keine rechtswidrigen oder gefährlichen Handlungen. Wir sind bereit, einen Dialog zu führen - das aggressive Verhalten von Unia werten wir hingegen nicht als Dialog. Zudem bestreitet DPD, dass Gesprächsversuche abgeblockt würden: Die Nachrichten der Unia wurden beantwortet.","Jetzt holt sich die Unia Hilfe bei den Promis. In einem offenen Brief fordern sie von DPD bessere Bedingungen für die Angestellten. Kuriere erzählen von Ausbeutung und Überlastung. DPD zweifelt an, wie repräsentativ die Erfahrungen sind. Zudem soll die Unia aggressiv vorgegangen sein." "Brustkrebs - auch Mammakarzinom genannt - ist mit Abstand die häufigste Tumorerkrankung bei Frauen (siehe Box). Wird diese früh erkannt, sind die Heilungschancen sehr gut: Innerhalb der ersten fünf Jahre liegt die Überlebensrate bei 99 Prozent. Das Problem: Etwa 25 Prozent der Krebse werden bei den Vorsorgeuntersuchungen nicht erkannt, so Jonas Muff. Das will das vom 26-jährigen Chamer gegründete Start-up Vara Healthcare ändern. Die Firma mit Sitz in Berlin hat ein Verfahren entwickelt, das mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) Radiologen beim Erkennen von Brustkrebs helfen soll. Dies, indem es selbstständig auffällige Aufnahmen von unauffälligen unterscheidet (siehe Box). Bisher werden die während der Mammografie gemachten Aufnahmen jeweils von zwei Ärzten begutachtet. Das kostet viel Zeit und Geld. Für die Radiologen ist es zudem äusserst repetitiv und ermüdend, erklärt Muff. Das könne zu Fehldiagnosen führen. Hier soll die neue Software Abhilfe schaffen. Anders als bei ähnlicher KI-Software, an der unter anderem Google arbeitet, soll das Programm aber nicht auffällige Befunde erkennen. Vielmehr soll es gesunde Fälle aussortieren. Dieser Ansatz sei bewusst gewählt worden, sagt Muff. Denn 97 Prozent der Bilder von Brustkrebs-Screenings zeigen keine Auffälligkeiten, nur drei Prozent werden zur genaueren Prüfung weitergeleitet, wobei sich der Verdacht nur bei einem geringen Anteil auch bestätigt. Dass die Software die unauffälligen Befunde aussortiert, hat den Vorteil, dass sich die Radiologen intensiver um die auffälligen kümmern können. Dadurch werde die Diagnose verbessert, so der 26-Jährige. Wer sich tagein, tagaus so viele normale Studien ansehen müsse, übersehe die tatsächlich krebsverdächtigen Fälle leichter. Davon profitieren am Ende die Patientinnen. Den Menschen ersetzen soll Vara nicht, sondern ergänzen und produktiver machen. Das letzte Wort haben immer die Radiologen. So wertet das System nicht nur Bilder aus, sondern füllt auch den für jede untersuchte Frau nötigen Bericht aus. Dieser wird dem Radiologen zugestellt, der ihn absegnen muss. Ist sich das System einmal unsicher, wird der Befund als potenziell verdächtig gekennzeichnet. Die Innovation des Chamers kommt gut an. Nicht nur hat die Software bereits das CE-Kennzeichen erhalten, in Deutschland ist sie bereits im Rahmen einer Pilotphase im Einsatz. Auch in der Schweiz konnte schon der erste Vertrag mit einem Entwicklungspartner abgeschlossen werden. Um wen es sich dabei handelt, möchte Muff noch nicht verraten. Weiterer Erfolg: Investoren sprachen der Firma insgesamt umgerechnet 7 Millionen Franken zu. Mit diesen soll nun die Kommerzialisierung des Produkts vorangetrieben werden - damit in Zukunft mehr Frauen geholfen werden kann.","Wenn ein Tumor in der Brust früh erkannt wird, sind die Heilungsaussichten sehr gut. Eine neue Software soll dafür sorgen, dass das auf viel mehr Frauen zutrifft. Entwickelt hat sie das Start-up des Schweizers Jonas Muff. Das System wertet mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) die Bilder von Brust-Screenings aus und unterstützt so die Radiologen. Dadurch soll die Zahl der Fehleinschätzungen reduziert und die Brustkrebsvorsorge verbessert werden. Das Interesse an dem Produkt ist gross: Investoren sprachen der Firma bereits 7 Millionen Franken zu." "Anfang Februar wollten wir eure besten Rap- und Lipsync-Videos sehen - und ihr habt geliefert! Eure Einsendungen hatten es in sich: Ob Deutschrap, ein englischer Spit oder ein witziges Lipsync, professionelle Tracks oder lustige Unterhaltung - ihr habt eure besten Skills gezeigt. In den letzten Tagen konnte die Community dann aus den Top Videos  für ihren Favoriten voten. Jede Ma luget na went verbi gasch. Vo was ich da rede? Ja, vo dim Arsch, dine sexy Bagge. La di Bagge gwaggle. Si sind so perfekt und ich finde kei Makel - es ist eine Lobeshymne auf den Po einer Frau. Genau diese Zeilen haben mehr als die Hälfte von euch überzeugt, denn ihr habt Füdli-Rapper Jonas mit 52 Prozent zum Sieg verholfen. Der Gewinner kann es kaum glauben: Ich freue mich sehr, habe überhaupt nicht damit gerechnet. Umso stolzer macht es mich, dass meine Musik ankommt - das ist ein tolles Gefühl. Nicht weniger wichtig findet er: Ausserdem mag die Community meinen Humor, das ist nicht selbstverständlich. Mit Humor soll man den Fokus seines Songs nehmen: den Po. Denn der 33-jährige Familienvater, der bereits seit 15 Jahren rappt, schwärmt in seinem Gewinnersong von Füdlis. Gegenüber 20 Minuten betont er: Es geht nicht um den Allerwertesten generell, sondern um einen ganz speziellen Po. Nämlich den seiner Frau. Ihr hat der Projektleiter den Song gewidmet. Es ist eine Art Liebeslied. Ich red vo dim Ass, vo dim hübsche Gsäss, womi hüt no flasht. Nei bi nöd pervers. Gsehs als Kompliment und nöd als unverschämt, weni din Booty da vergliche mit Wonderland. Einen solchen Song in Zeiten zu schreiben, wo breite Kreise für Alltagssexismus sensibilisiert sind, findet der Zürcher nicht verwerflich. Darüber mache ich mir keine Gedanken, das interessiert mich nicht. Der Po ist ein schönes Körperteil, das man gerne ansieht. In meinem Song geht es um das Abfeiern des Pos und ich gebe Komplimente - ich finde das weder pervers noch sexistisch. Ausserdem gilt hier die künstlerische Freiheit. Seine Frau habe sich über den Song gefreut: Sie fand es lustig und genau darum geht es, man muss den Spass verstehen. Ich möchte die Leute zum Schmunzeln bringen und sie nicht aufregen. Als Gewinner darf sich Jonas auf ein offizielles Zertifikat von 20 Minuten freuen. Alle, die leer ausgegangen sind, bekommen im April eine zweite Chance: Für den kommenden Monat suchen wir nämlich eure besten Schmink-Künste! Kannst du den perfekte Eyeliner-Wing ziehen? Willst du der Community deinen besten Make-up-Look zeigen? Mit ein bisschen Können und Glück wirst vielleicht auch du zum Community-Star gewählt. Bewirb dich hier mit deinem Video und dem Betreff Make-up.","Ihr konntet unter mehreren Einsendungen für euer Lieblings-Rap-Video voten. Der Gewinner ist Jonas (33) aus Zürich. Er darf sich 20 Minuten Community Talent nennen und bekommt von 20 Minuten ein Zertifikat. Dass er über den Po einer Frau rappt, findet er nicht verwerflich. Es soll ein Liebeslied sein, denn er widmet den Song seiner Frau." "Schweizer Paare konnten dem Lockdown deutlich mehr positive als negative Aspekte abgewinnen. Mehr als jede zweite Beziehung (55 Prozent) hat sich in den letzten Wochen intensiviert. Vor allem bei jenen, die erst zwischen zwei und fünf Jahren zusammen sind. Dies zeigt eine Studie der Online-Partneragentur Parship.ch, bei der rund 1000 Frauen und Männern in der Schweiz befragt wurden. Ein Grossteil der Befragten hat während des Lockdowns mehr Zeit mit dem Partner verbracht und dies auch genossen. Vor allem die unter 30-Jährigen empfanden die zusätzliche Pärlizeit als angenehm, dabei die Männer (87 Prozent) sogar noch mehr als die Frauen (67 Prozent). Besonders das Homeoffice soll in diesem Zusammenhang positiv gewesen sein. Nur sechs Prozent der Teilnehmer gaben an, die zusätzliche Zeit mit dem Partner als Belastung empfunden zu haben. Wie aus der Studie hervorgeht, nutzten die Schweizer die Zeit-zu-zweit hauptsächlich im Bett. So gaben ein Drittel an, dass sie häufiger gekuschelt hätten als sonst. Auch die schönste Nebensache der Welt wurde durch den Lockdown noch schöner: Fast 25 Prozent der Teilnehmer sagten, dass sie während des Lockdowns mehr Sex gehabt hätten. Bei den Frischverliebten ging es dabei besonders heiss her, dort war es mehr als jeder Dritte. Sexualtherapeutin Dania Schiftan hat dafür auch eine Erklärung parat: Ich kenne dieses Phänomen aus meiner Praxis: Paare packen ihre Agenda so voll mit Sport, Hobbys und zum Beispiel Freunden, dass sie daneben praktisch keinen Platz mehr für die Sexualität haben, sagt sie gegenüber parship.ch. Wenn alle diese Termine plötzlich wegfallen würden, gebe es viel mehr Möglichkeiten für Intimitäten. Insofern bewerte ich diesen Aspekt des Lockdowns für diese Paare als durchaus positiv und hilfreich. In der ungewöhnlichen Zeit hat laut den Befragten vor allem ein Rückzugsort und gute Kommunikation geholfen. Trotz allen positiven Nebeneffekten haben viele während des Lockdowns aber auch gestritten. Dabei kritisierten die Partner vor allem den gegenseitigen Handykonsum und die Ordnung des Gegenübers. Frauen störten sich zudem am nächtlichen Geschnarche des Partners und dass er nicht zuhören könne. Dies hatte auch die eine oder andere Zerreissprobe zur Folge: So hat jeder Fünfte angegeben, dass die Beziehung in den letzten Wochen auf die Probe gestellt wurde. Entsprechend hatten laut Parship.ch 16 Prozent mit Beziehungsproblemen zu kämpfen, wobei es am meisten in den fünf- bis zehnjährigen Beziehungen (24 Prozent) kriselte. Gemäss der Studie sind rund zwei Prozent der Schweizer Beziehungen während des Lockdowns zerbrochen. 11 Prozent der Personen in Partnerschaft haben aber zumindest an eine Trennung gedacht beziehungsweise an der Beziehung gezweifelt. Die Zahlen rund um ernsthafte Beziehungsproben und allfällige Trennungen mögen auf den ersten Blick tief erscheinen. Sie zeigen aber, dass der Lockdown doch einen aussergewöhnlich starken Einfluss auf viele Paare hatte. Wie ich auch jetzt in meiner Praxis sehe, kriselte es auf jeden Fall öfter als in normalen Zeiten, stellt Psychologin Dania Schiftan fest. Erfreulich sei hingegen, dass fast Dreiviertel gut durch den Lockdown gekommen sein. Diese Paare haben es offenbar geschafft, sich ganz bewusst so zu adaptieren und zu organisieren, dass sie ihre Partnerschaft gut meistern konnten. Im Vergleich zu anderen Ländern kamen Schweizer Paare aber noch glimpflich davon. Denn vor allem in China meldeten mehrere Städte kurz nach dem Lockdown eine überdurchschnittlich hohe Scheidungsrate. Auch Italien, das ebenfalls schlimm von der Coronapandemie betroffen war, meldete vergangenen Monat einen Anstieg an Trennungen. Wie der Familienberatungsdienst (ASDI) gegenüber lokalen Medien sagt, hätten sie allein im Monat Mai mindestens 20 Anfragen erhalten. Zum Vergleich: Im Jahr 2019 haben sich von März bis Mai 15 Paare beim ASDI für eine Trennungsberatung gemeldet.","Mit dem Lockdown ab dem 16. März 2020 sassen plötzlich viele Paare in der Schweiz während Monaten eng aufeinander. Wie eine neue Studie der Online-Partneragentur Parship.ch bei rund 1'000 Frauen und Männern in der Schweiz zeigt, glauben mehr als die Hälfte, dass die Beziehung in den letzten drei Monaten intensiver und besser geworden sei. Gestritten wurde aber trotzdem, und zwar über zu viel Zeit am Handy/Tablet, Unordnung und Schlafgewohnheiten. Im Vergleich zu anderen Ländern kamen Schweizer Paare aber noch glimpflich davon. In China und Italien soll die Trennungsrate deutlich höher gewesen sein." "Wenn in den USA am 3. November gewählt wird, könnte die Furcht vor dem Coronavirus viele vom Gang ins Wahllokal abhalten. Deshalb wollen US-Bundesstaaten es leichter ermöglichen, per Brief über den kommenden Präsidenten abzustimmen. Doch Amtsinhaber Donald Trump sät Misstrauen. Sind seine Zweifel berechtigt? Dagegen läuft der Republikaner Trump Sturm: Briefwahl könne zu Manipulationen führen, meint der US-Präsident. Das wird der grösste Wahlbetrug in unserer Geschichte, twitterte er und riet: Um das System auf die Probe zu stellen, sollten Briefwähler versuchen, zusätzlich auch noch persönlich im Wahllokal abzustimmen. Experten und selbst viele Republikaner weisen Trumps Warnungen zurück, stichhaltige Beweise für angeblich drohende Manipulation bleibt der Präsident bisher schuldig. Einen Tweet vom Mittwoch zum Thema taxierte Twitter als unbegründet und versah ihn mit einen entsprechenden Hinweis. Wahlbetrug kommt in den USA tatsächlich äusserst selten vor. Selbst kleinere Fälle wie eine unberechtigte Stimmabgabe führen oft zu Gefängnisstrafen, wie eine Übersicht der konservativen Stiftung Heritage Foundation zeigt. Die US-Denkfabrik Brennan Center for Justice hält eine Manipulationsgefahr bei der Briefwahl für äusserst unwahrscheinlich. Das überparteiliche Institut an der New York University Law School stellt klar: Dass ein Amerikaner die Briefwahl manipuliere, sei weniger wahrscheinlich, als vom Blitz getroffen zu werden. Trumps Behauptungen sind falsch, heisst es dort. Betrug bei der Briefwahl kommt unglaublich selten vor. Den Experten zufolge waren bei untersuchten Abstimmungen nur rund 0 0025 Prozent der in Wahllokalen abgegebenen Stimmen von Betrug betroffen, bei Briefwahl noch weniger. Eine Analyse der Arizona State University kam 2012 zum selben Ergebnis: Bei allen untersuchten Wahlen sei die Zahl der Betrugsversuche verschwindend gering gewesen. Auch die US-Geheimdienste und das FBI sehen derzeit keine Anzeichen für eine drohende Manipulation. Weder gebe es Hinweise darauf, dass andere Staaten versuchten, die Briefwahl in den USA zu torpedieren, noch auf koordinierte Versuche, bei der Briefwahl zu betrügen, sagten Vertreter mehrerer US-Behörden in einem Briefing. Martin Thunert vom Heidelberg Center for American Studies erklärt: Sie bekommen nur eine Wahlbenachrichtigung, wenn sie sich als Wähler haben aktiv registrieren lassen. Im US-Bundesstaat Florida etwa wird diese im Wahllokal eingescannt. Wenn jemand bereits Briefwahl gemacht hat, kann mit dieser Wähler-ID kein weiterer Stimmzettel eingereicht werden. Wer seine Stimme in betrügerischer Absicht doppelt abgebe, mache sich strafbar, so Politikwissenschaftler Thunert. Nach US-Bundesrecht kann die Abgabe von mehr als einer Stimme bei einer Präsidentschafts- oder Kongresswahl eine Geldstrafe von bis zu 10000 Dollar (8500 Euro) oder auch bis zu fünf Jahre Haft nach sich ziehen. Bei der Präsidentschaftswahl 2016 hatte rund jeder vierte Wähler per Brief abgestimmt - ohne dass es dabei zu nennenswerten Unregelmässigkeiten kam.","Am 3. November geben US-Amerikaner ihre Stimme zur Präsidentenwahl ab. Nicht in allen Staaten ist es selbstverständlich, dass per Brief abgestimmt werden kann. Wegen Covid soll das Verfahren vereinfacht werden. Präsident Donald Trump fürchtet sich jedoch vor Wahlbetrug. Zu Recht?" "Ein Bild aus dem Kinderspital Salesi in der Stadt Ancona geht in Italien viral. Es zeigt den sieben Monate alten Matteo in einem Bett auf der Intensivstation, wie er herzlich gehalten und gestreichelt wird von einer Krankenpflegerin im Ganzkörper-Schutzanzug. Roberta Ferrante, die Mutter des Babys, postete es mit einer liebevollen Würdigung für die Arbeit des Pflegepersonals in der schwierigen Corona-Zeit. Dieses wundervolle Foto ist ein Symbol der schützenden Umarmung an meinem Kind, schrieb Ferrante. Sie schildert ihre letzten Wochen, wie sie gelitten habe, weil sie ihr krankes Kind nicht sehen und auch nicht selber betreuen konnte. Der kleine Matteo war Anfang März ins Spital wegen eines Darmproblems eingeliefert worden. Was Ferrante in dem Moment nicht wusste: Sowohl sie wie auch Matteo waren mit dem Coronavirus infiziert. Matteo musste dringend am Darm operiert werden - doch weder Roberta Ferrante noch ihr Mann durften das Spital betreten. Ich konnte nicht bei ihm sein, schreibt die Mutter. Das Personal habe sie beruhigt: Wir kümmern uns um Ihren Sohn, Sie müssen sich keine Sorgen machen, habe eine Krankenschwester zu ihr gesagt. Der behandelnde Arzt rief dauernd an, um die Mutter über den Zustand ihres Kindes zu informieren. Für sie, die Zuhause auf die Telefonate wartete, war es die Hölle. Matteo lag auf der Intensivstation. Ich werde Ihren Sohn nicht alleine lassen bis er wieder gesund ist, hiess es in der Nachricht mit Bild, die Ferrante in den Tagen nach der OP erhielt. Nach und nach sei es Matteo besser gegangen, erzählt die Mutter weiter. Nach einer Woche wurde der Kleine in ein gewöhnliches Spitalzimmer verlegt. Weil beide immer noch positiv auf das Virus getestet wurden, wurde das Zimmer isoliert. Matteo war voller Schläuche. So ging das drei weitere Tage lang. Das Personal betrat das Zimmer nur, um das Nötigste zu kontrollieren. Für die Mutter werden diese Wochen schmerzhaft in Erinnerung bleiben. Bereits die Geburt im August sei eine harte Zeit gewesen, schreibt sie. Wegen der Corona-Beschränkungen habe sie das Kind ohne Begleitung ihres Mannes zur Welt gebracht. Sie fühle sich jedoch dankbar, dass nun alles vorbei sei. Matteo wurde mittlerweile aus dem Spital entlassen.","Eine Mutter in Italien schildert die schwierigen Wochen, die sie erlebte, als ihr Sohn notfallmässig ins Spital kam. Sie selber konnte nicht bei ihrem Kind sein, weil sie sich mit dem Coronavirus angesteckt hatte. Sie würdigt nun die Arbeit des Pflegepersonals, in dem sie ein Bild veröffentlicht, auf dem zu sehen ist, wie sich eine Pflegerin liebevoll um den kleinen Matteo kümmert." "Bei der Tram-Entgleisung vom 11. Dezember 2020 an der Schifflände in Basel sorgte die beschädigte Metallhalterung der Spurkranzschmierung dafür, dass der Wagon aus der Schiene sprang. An jenem Freitagnachmittag war der vordere Teil des hintersten Wagons eines alten Modells, das auf der Linie 6 in Richtung Riehen Grenze unterwegs war, entgleist und blockierte die Tramstrecke ins Kleinbasel. Der entgleiste Wagen wurde wieder eingegleist und ins Service-Zentrum gebracht. Dort haben wir ihn untersucht, sagt Sonja Körkel, Mediensprecherin der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB), auf Anfrage von 20 Minuten. Man konnte feststellen, dass sich bei der Spurkranzschmierung an einem Rad des betroffenen Wagons die Metallhalterung gelöst hatte, so Körkel. Die Spurkranzschmierung fettet den Radkranz und dadurch auch die Schienenflanke, um die Abnutzung und das Quietschen zu reduzieren. Insbesondere wenn ein Tram eine Kurve befährt, wirken dort nämlich grosse Kräfte. Da die Spurkranzschmierung nicht einfach das Rad fettet, da sonst die nötige Reibung mit der Lauffläche verloren geht, sollte sie möglichst gezielt den Kranz fetten. Daher befindet sie sich in unmittelbarer Nähe des Rads. Unsere Untersuchung im Service-Zentrum ergab, dass sich die Metallhalterung löste, weil es im Vorfeld durch eine externe Kollision beschädigt wurde, führt die BVB-Sprecherin aus. Wie und wann es dazu kam, sei aber nicht klar. Solche Stösse bleiben oft unbemerkt, gibt Körkel zu bedenken. Das kann ein Stein oder sonst ein Gegenstand gewesen sein. Dennoch ist der Befund auch beruhigend: Dank dieser Erkenntnis können wir einen Serien-Fehler der Spurkranzschmierung ausschliessen, sagt Körkel. Das Tram wurde instandgesetzt und ist wieder im Einsatz.","Am 11. Dezember 2020 entgleiste an der Schifflände ein Tram. Jetzt ist klar: Ein Metallteil der Spurkranzschmierung hatte sich gelöst und fiel in die Tram-Schiene. Als das Tram darüber fuhr, sprang es aus den Gleisen. Das Metallteil löste sich wegen eines Schlags, den die Spurkranzschmierung im Vorfeld abbekommen hatte." "Auch Rock-Legenden müssen sich The Rona respektive den Pandemie-Bestimmungen beugen: Das Kiss-Konzert vom 30. Juni 2021 im Zürcher Hallenstadion muss auf den 7. Juli 2022 verschoben werden. Gemäss Veranstalterin Good News behalten bereits gekaufte Tickets ihre Gültigkeit fürs neue Datum - wer noch keine Karten hat, besorgt sich diese bei Ticketcorner. Der Termin in Zürich gehört zur Abschiedstournee (entsprechend getitelt mit The Final Tour Ever) von Paul Stanley (69), Gene Simmons (71), Eric Singer (63) und Tommy Thayer (60). Dass diese nun verschoben werden muss, ist, wie wenn du beim Familienschlauch grad zum So, ich mach mich dann mal auf den Weg ansetzen wolltest und Onkel Ruedi nochmals eine seiner unendlichen Geschichten anstimmt. Immerhin weisst du: Das Warten hat irgendwann ein Ende, also bleib stark! 20 Minuten ist Medienpartner des Gigs.","Wegen The Coco wird das Hallenstadion-Konzert von Kiss vom 30. Juni 2021 auf den 7. Juli 2022 verschoben. Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit. Das war eigentlich schon alles. Bonuscontent jedoch für alle, die diese Story trotzdem lesen: In der Bildstrecke zeigen wir dir, wie die Bandmitglieder ohne ihr berühmtes Make-up aussehen. So hat sich der Klick eben doch gelohnt, gell?" "Manche Technologien sind so einfach und genial, dass man sich wundert, wieso sie nicht längst schon erfunden sind. Die Rede ist von der Erfindung des schweizerisch-amerikanischen Unternehmens Energy Vault. Die bestechende Idee: Mit Strom werden schwere Gewichte aufeinanderstapelt. Wird der Strom benötigt, werden die Gewichte wieder heruntergelassen. Hinter dem Prinzip steckt simple Physik: Ein Gewicht anzuheben benötigt Energie, es zu senken setzt Energie frei. Gleich wie bei der Wasserkraft: Die Kraft des fallenden Wassers eines Flusses oder aus einem Stausee wird mit Turbinen in Strom umgewandelt. Beim Energy Vault erledigen drei Doppelkrane den Job: Sie heben 35 Tonnen schwere Blöcke und stapeln sie zu einem Turm. Dieser kann eine Höhe von maximal 200 Metern erreichen. Je höher der Block zu liegen kommt, umso mehr Energie speichert er. Damit sich die Energiespeicherung auf diese Weise lohnt, müssen mindestens 20 Stockwerke Höhe möglich sein, sagt Robert Piconi, CEO und Mitbegründer von Energy Vault. Das flexible Speichern und zur Verfügung stellen von Strom stellt das Rückgrat für die Stromproduktion aus Wind- und Solarkraftwerken dar. Die Kosten für die Energiespeicherung seien bisher jedoch sehr hoch gewesen, sagt Piconi. Sie hätten deshalb nach möglichst kostengünstigen und schnell realisierbaren Lösungen gesucht. Fündig wurden sie in der Speicherung mit Hilfe der Schwerkraft. Die Krane werden dabei ausschliesslich von künstlicher Intelligenz gesteuert, manuelle Eingriffe aus Sicherheitsgründen sind jedoch möglich. Die Türme können je nach Konstruktion 20, 50 oder 80 MWh Energie speichern und sind modular aufgebaut. Eine Anlage kann somit einfach erweitert werden. Mittlerweile stehe bereits eine zweite Generation bereit, sagt Piconi (siehe Infobox). Die Energie lässt sich dabei theoretisch unendlich lange speichern. In der Praxis liege die Lebensdauer der Technik aber etwa bei 35 Jahren, sagt Piconi. Laut des CEOs macht ein Energy Vault vor allem neben Solaranlagen oder Windparks Sinn. Aber auch Industrieanlagen, die mit erneuerbarem Strom versorgt werden sollen, gehören zu den Einsatzgebieten - zum Beispiel grosse Datenzentren oder Entsalzungsanlagen. Da die Technologie keine Kühlung braucht, kann sie mitten in der Wüste eingesetzt werden, sagt er. Auf Umweltschutz legt das Unternehmen auch bei der Herstellung der Klötze wert. Statt CO2-intensivem Beton kommt alternativer Zement aus Quellen wie Erde, Verbrennungsrückständen oder Fiberglas von ausgedienten Windturbinen zum Einsatz. Das Material kann zu hundert Prozent aus dem lokalen Umfeld der Anlage stammen, was Transportkosten spart und dort Jobs generiert, sagt Piconi. Seit 2018 steht im Tessin eine Demo-Einheit und seit 2020 ist die erste 5-MW-Anlage im Einsatz. Nun sollen in diesem Jahr die ersten grossen Anlagen errichtet werden. Man müsse vorwärts machen, angesichts des Klimawandels brauche es nun schnelle Lösungen. Wir können nicht noch einmal fünf oder zehn Jahre zuwarten, so Piconi.","Der Energy Vault speichert Strom, indem Klötze aufeinander gestapelt werden. Strom lässt sich so theoretisch unendlich lange speichern. Die geniale Methode eignet sich besonders, um überschüssige Wind- und Solarenergie zu speichern und bei Bedarf freizugeben. Die kostengünstige Technologie senkt die Kosten für die Energiespeicherung." "Am Donnerstag ist der erste Teil von Open Minded erschienen, einer vierteiligen Video-Reihe von Vogue über mentale Gesundheit mit Model Kendall Jenner (25). Im Gespräch mit der Psychologin Dr. Ramani Durvasula (55) spricht die zweitjüngste Kardashian-Jenner-Schwester so offen wie noch nie über ihre schweren Angststörungen. Schon im Einspieler spricht die US-Amerikanerin über die intensiven und beängstigenden Symptome ihrer psychischen Erkrankung, unter der sie leidet, seit sie acht Jahre alt ist. Der hektische Lifestyle des Reality-Stars habe nun dazu geführt, dass Kendall überarbeitet sei und ihre Angstzustände ausser Kontrolle geraten seien. Es gab Momente, in denen ich das Gefühl hatte, dass ich sofort ins Krankenhaus gebracht werden muss, weil mein Herz sich so anfühlte als würde es versagen und ich keine Luft mehr bekam, so Kendall. Weiter erzählt sie: Manchmal glaube ich, dass ich am Sterben bin, manchmal werden Teile meines Körpers taub. In Bezug auf jene Leute, die nicht verstehen können, dass ihre Psyche trotz ihres Reichtums leiden kann, sagt sie: Ich würde nie bestreiten, dass ich in meinem Leben viel Glück hatte. Ich weiss, dass ich ein sehr privilegiertes Leben habe. Sie betont aber: Am Ende des Tages bin ich trotzdem nur ein Mensch. Egal, was eine Person hat oder nicht hat - es bedeutet nicht, dass sie keine Emotionen empfindet. Im Gespräch mit der Psychologin setzt sie sich anschliessend genauer mit ihrer Social Anxiety, also Phobie vor sozialen Interaktionen, auseinander. Darin erklärt Kendall unter anderem, dass sie froh über die Isolation im Lockdown gewesen und nun gar besorgt über mögliche Lockerungen sei, denn: Davor war ich wirklich überarbeitet und überfordert. Ich war immer unter Menschen.",Kendall Jenner macht kein Geheimnis aus ihrer Angststörung. In einer neuen Vogue-Video-Reihe führt sie Gespräche mit Expertinnen und Experten aus dem Bereich der mentalen Gesundheit. Im ersten Teil spricht das Model nun so offen wie noch nie über ihre psychische Erkrankung. "Wer absichtlich gegen die Hygiene- und Abstandsregeln verstösst, soll bei Engpässen im Spital sein Recht auf einen Platz auf der Intensivstation verlieren. Diesen Vorschlag äusserte der Gesundheitsökonom Willy Oggier gegenüber dem Tages-Anzeiger. Er spaltet selbst Corona-Kritiker. So sagt etwa der Satiriker Andreas Thiel gegenüber 20 Minuten: Von diesem Vorschlag halte ich gar nichts. Ich persönlich würde den Verzicht auf eine Intensivbehandlung aber unterschreiben, weil ich kein Risikopatient bin. Eine klare Haltung hat die Medizinethik zu dieser Thematik, wie eine Umfrage unter Experten zeigt: Als ich das Interview von Herrn Oggier heute Morgen gelesen habe, hat mich das sehr überrascht, sagt etwa Nikola Biller-Andorno, Direktorin des Institut für Biomedizinische Ethik und Medizingeschichte der Universität Zürich: Dass jemand aufgrund seines Verhaltens oder seiner moralischen Einstellung eine schlechtere gesundheitliche Behandlung bekommt, ist ein komplettes No-go. So gebiete schon das ärztliche Standesrecht, dass alle Patienten mit gleicher Sorgfalt zu behandeln seien, und zwar ungeachtet von sozialer Stellung und Fragen der Gesinnung. Auch die Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) unterstützt Oggiers Ansatz nicht: Triage soll ausschliesslich nach gesundheitlichen Kriterien erfolgen und nicht nach solchen weltanschaulicher, religiöser oder politischer Natur, sagt Thomas Gruberski, Leiter des Ressorts Ethik. Ruth Baumann-Hölzle, Leiterin der Stiftung Dialog Ethik, drückt es so aus: In der Schweiz muss Nothilfe unabhängig vom Verhalten oder dem Versicherungsschutz jedem Menschen gewährt werden. Gesundheit ist nicht nur ein privates, sondern auch ein öffentliches Gut, und das ist eine Frage der Menschenwürde. Andernfalls dürfte man auch keine Bergsteiger oder Autofahrer nach einem Selbstunfall mehr retten und den Lungenkrebs eines Rauchers nicht mehr behandeln. In einem humanen Staat kann niemand durch sein Handeln sein Recht auf Nothilfe verwirken. Deshalb haben auch alle Häftlinge in der Schweiz Anspruch auf medizinische Behandlung, Pflege und Betreuung, sagt Baumann-Hölzle. Willy Oggiers Reaktion auf die Kritik an seiner Aussage sehen Sie im Video. Dass die Medizinethik sich mit solchen Fragestellungen auseinandersetzt, ist nichts Neues. Erstmals ist das in der 60er-Jahren aufgekommen, sagt Biller-Andorno. Damals hätten Komitees die Frage diskutiert, wer vorrangig von den neuartigen Dialysegeräten profitieren solle. Auch bei Organtransplantationen stelle sich die Frage: Auch dort sind die Ressourcen begrenzt, die Frage, wer etwa ein Spenderherz bekommt, entscheidet oft über Leben und Tod. Aus medizinethischer Sicht soll derjenige ein Spenderherz bekommen, der es am dringendsten braucht und den meisten Nutzen davon hat. Diskriminierung aufgrund von sozialen Kriterien kommt nicht infrage. Oggiers Aussage ist für Biller-Andorno noch in einer weiteren Hinsicht problematisch: Alleine die Tatsache, dass eine solche Forderung ausgesprochen wird, kann einen Kollateralschaden für den Diskurs mit sich bringen. Die Gesellschaft brauche einen zivilisierten, kritischen Diskurs im Umgang mit der Corona-Krise. Durch solche Aufrufe werden aber alle Kritiker in eine Ecke gedrängt. Das ist genau der falsche Ansatz, ist Biller-Andorno überzeugt. Ähnliche Fragestellungen wie bei Oggiers Aussage stellen sich laut Thomas Gruberski auch im Zusammenhang mit den Möglichkeiten genetischer Tests. Dabei können Risiken oder Wahrscheinlichkeiten für bestimmte Erkrankungen ans Licht kommen, und dazu gibt es viele Gedankenspiele, sagt Gruberski. Ein Beispiel: Nehmen wir an, ein Bekannter von Ihnen hat einen Test gemacht, der ein hohes Risiko für eine Nierenerkrankung voraussagt. Er verzichtet auf präventive Massnahmen. Zehn Jahre später braucht er eine Spenderniere. Soll die Krankenkasse die Behandlung bezahlen? Diese Fragen seien ausserordentlich schwierig zu beantworten und letztlich fast grenzenlos: Bestrafen Sie die starke Raucherin, die an einer Lungenerkrankung leidet? Oder den Übergewichtigen mit den Gelenkschäden und das Unfallopfer einer Risikosportart? Solche Fragen kann laut Gruberski weder eine Krankenkasse noch eine Akademie abschliessend klären. Es wären, wenn, dann gesamtgesellschaftliche Entscheidungen, denen eine lange und hochkomplexe Debatte vorausgehen müsste.","Der Gesundheitsökonom Willy Oggier forderte, Corona-Skeptikern bei Engpässen kein Bett auf der Intensivstation zur Verfügung zu stellen, wenn diese bewusst die Hygiene- oder Abstandsmassnahmen nicht befolgt hatten. Er argumentiert mit dem Verursacherprinzip: Wer sich nicht an die Regeln halte, trage zur Überlastung bei und solle folglich im Notfall keinen Platz erhalten. Die Medizinethik hält von diesem Vorschlag nichts: In der Schweiz herrsche Konsens darüber, dass eine Triage ausschliesslich nach gesundheitlichen Kriterien vorgenommen werden soll." "Napa, der erste Bär, der ins Arosa Bärenland einzog, leidet an Epilepsie. Die neurologische Krankheit wurde während des Sommers festgestellt, als Napa Krampf- und Zitteranfälle erlitt. Nach einer längeren ruhigen Phase kam es Anfang September wieder zu Anfällen. Daraufhin wurde der Bär tierärztlich untersucht. Dabei wurde beim Bären Blut entnommen und analysiert. Mit dieser Blutuntersuchung erhofft man sich, Aufschlüsse über die Wirkung der Medikamente zu erhalten, die seit einigen Monaten an den Bären abgegeben werden, schreibt das Arosa Bärenland in einer Mitteilung. Um das Blut zu entnehmen und den Bären zu untersuchen, wurde Napa narkotisiert. Man konnte erfreulicherweise keine Organveränderungen feststellen, und auch die Blutwerte würden sich in einem normalen Bereich bewegen. Zurzeit sprechen wir von einer idiopathischen Epilepsie, deren genaue Ursache unbekannt bleibt, was auch bei Menschen oft der Fall ist, heisst es seitens des Arosa Bärenlands. Man möchte nun die minimale Medikamentendosis ausloten, bei der Napa ein erfülltes Leben ohne Anfälle führen kann. Es handelt sich dabei um die gleichen Medikamente, die auch ein Mensch mit Epilepsie nimmt. Die Chance einer vollständigen Heilung von Epilepsie ist sehr klein. Die deutlich wahrscheinlichere Prognose ist, dass wir Napa für den Rest seines Lebens mit Medikamenten so begleiten können, dass er ein gutes Leben führen kann, sagt Hans Schmid, wissenschaftlicher Leiter vom Arosa Bärenland, zur Südostschweiz (Bezahlartikel). Nebst dem gesundheitlichen Zustand des Bären ist der soziale Aspekt der Krankheit ebenfalls ein Grund zur Sorge. Napa ist der dominante Bär. Vom Freiland ist bekannt, dass, wenn ein dominanter Bär geschwächt ist, dies ein anderer Bär merkt und seine Chance eines Rangwechsels packt, sagt Schmid gegenüber 20 Minuten. Um Rangkämpfe zu vermeiden, habe man in den letzten Wochen die Männchen getrennt voneinander gehalten. Napa hat sich jedoch zwischenzeitlich gut erholt und zeigte am Samstag keine offensichtlichen Schwächen mehr. Deshalb haben wir am Sonntag wieder allen Bären die gesamte Anlage offen gemacht. Bei der Begegnung zwischen Napa und Meimo habe es keine Auseinandersetzung gegeben, Meimo sei gewichen. Die nächste Herausforderung könnte die bevorstehende Winterruhe werden. Wenn Napa schläft, kann man ihm ja keine Medikamente verabreichen. Es sei noch unklar, wie sich die Epilepsie im Winter bemerkbar mache. Für die Winterruhe stellen Bären ihre Physiologie um. Da wir die genaue Ursache der Epilepsie nicht kennen, wissen wir auch nicht, wie sich die Krankheit während der Winterruhe entwickelt, sagt Schmid. Da man Napa jedoch über Video 24 Stunden überwache, könne man in Abhängigkeit des Verhaltens des Tieres rasch reagieren und angepasst handeln. Mit der momentanen Situation sei man aber zufrieden. Er geht gern baden und frisst wieder viel. Napa hat sogar wieder zugenommen, und wir sind eigentlich guten Mutes, so Schmid.","Bei Napa, einem der Bären im Arosa Bärenland, wurde Epilepsie festgestellt. Anfang September hatte der Bär mehrere epileptische Anfälle. Mit Medikamenten konnte man den Zustand des Bären stabilisieren. Napa sei auf dem Weg der Besserung, aber eine vollständige Heilung ist wohl nicht möglich." "Das nächtliche Abstellen eines Autos auf öffentlichem Grund in der Stadt Zürich soll künftig nicht mehr gratis sein. Der Stadtrat will es dem Dauerparkieren tagsüber gleichstellen. Mit dieser Änderung soll die Jahresparkkarte mehr als doppelt so teuer werden: Von heute 300 auf 780 Franken. Das sorgte vergangene Woche für Schlagzeilen. Nun berichtet die Neue Zürcher Zeitung, dass das Stadtzürcher Tiefbauamt in den Aussenquartieren massiv Parkplätze abbauen will. Laut einer Auswertung der Website Quartierparklaetze.ch, die der Zeitung vorliegt, seien zwischen November und Mitte Juni 484 Parkplätze weggeplant worden. Umgesetzt ist der Abbau noch nicht, aber vorgesehen. Christoph Zürcher, Initiant von Quartierparkplaetze.ch, sagt zur Zeitung, dass Arbeitgeber heute Flexibilität fordern würden. Deshalb seien viele Menschen auf ein Auto angewiesen. Nicht jeder könne an einem gut erschlossenen Arbeitsort tätig sein. Ich vermisse in gewissen Kreisen die Einsicht, dass es Leute mit verschiedenen Mobilitätsbedürfnissen gibt. Die soziale Durchmischung wird sabotiert, so Zürcher. Zur Zahl von fast 500 Parkplätzen schreibt das Tiefbauamt, es seien Projekte in verschiedenen Planungsstadien zusammengezählt worden. Das sei aus Sicht des Tiefbauamts nicht korrekt. Das Total der Parkplätze habe über die Jahre nicht abgenommen, sondern eher zugenommen, heisst es weiter. Denn bei Ersatzneubauten würden laufend Pflichtparkplätze auf Privatgrund erstellt. Nach wie vor gebe es 33000 Blaue-Zone-Parkplätze im öffentlichen Strassenraum.","Die Stadt Zürich will in den Aussenquartieren viele Parkplätze abbauen. Rund 500 Parkplätze sind laut einer Auswertung bereits weggeplant worden. Umgesetzt ist der Abbau noch nicht. Das Tiefbauamt sagt, dass das Total der Parkplätze über die Jahre eher zugenommen habe." "Die Freiburger Polizei informierte am Samstagmorgen, dass ihre Beamten eine Party mit rund einhundert jungen Menschen im Alter von 16 bis 25 Jahren in einem Haus in Villars-sur-Glâne aufgelöst hatten. Gemäss Anwohnern stimmt diese Darstellung so aber nicht: Nachdem die Polizisten das Haus verlassen hatten, ging die Party bis Samstag, acht Uhr morgens, ungestört weiter sagt sie gegenüber 20 Minutes. Die Frau wurde die ganze Nacht von der lärmenden Menge gestört. Nun ist sie verärgert über das passive Verhalten der Polizei. Ein paar Minuten nachdem die Beamten gegangen seien, habe sie laute Happy Birthday-Rufe gehört. Betrunkene Gäste der Party hätten sogar die Gärten der umliegenden Wohnhäuser verwechselt. Zwischen 23.30 Uhr und 14.15 Uhr gingen Fremde mit Bierdosen in der Hand an unserem Haus vorbei, sagt eine weitere Anwohnerin des Quartiers. Ich verstehe nicht, warum die Polizei diese Party weitergehen liess, anstatt alles zu stoppen. Es gibt oft Lärm in diesem Haus. Aber so lange, so stark und so unerträglich bis zum Morgengrauen wie dieses Mal war es noch nie. Unsere Familie konnte nicht schlafen, beklagt sich die Familienmutter. Unsere Beamten wurden mehrmals wegen Lärmbeschwerden gerufen. Vor Ort trafen die ersten Patrouillen auf mehrere Dutzend Menschen in einem Haus. Viele Autos, von denen einige keine Freiburger Nummernschilder hatten, wurden in der Nähe geparkt., sagte Inspektor Roger Seydoux, Sprecher der Freiburger Polizei. Laut ihm wurde das Haus aus betrieblichen Gründen aber nicht evakuiert. Anfangs war es schwierig, den Veranstalter der Feier zu identifizieren und mit ihm in Kontakt zu treten. Die Beamten forderten wiederholt, dass die Musik aufhört, und die jungen Leute dazu auf, nach Hause zu gehen. Viele standen unter Alkoholeinfluss. Mehrere Schaulustige, die versuchten, zum Haus zu gelangen, wurden ebenfalls von der Polizei weggewiesen. erklärt Seydoux. Der Organisator der Party wurde anschliessend gegen seinen Wunsch auf die Polizeistation gebracht. Er wurde der zuständigen Behörde gemeldet, bevor er wieder freigelassen wurde. Die letzte Lärmbeschwerde wurde gegen acht Uhr morgens aufgezeichnet. Eine Patrouille hat sich noch einmal zum Haus begeben, konnte vor Ort aber keinen Lärm vernehmen., erklärte der Sprecher der Freiburger Polizei. Nach Informationen von 20 Minuten kann das Haus, im dem die Party stattfand, über die Plattform Airbnb gemietet werden. Es verfügt über vier Schlafzimmer, einen Pool und eine Sauna.","Am Freitag feierten rund 100 Personen eine illegale Geburtstagsparty in Villars-sur-Glane FR. Gemäss der Kantonspolizei Freiburg hatten Beamte die Feier noch vor Mitternacht wieder aufgelöst. Anwohnerinnen und Anwohner beklagen sich nun aber, dass sich die jungen Partygäste davon nicht hätten abhalten lassen und bis in die tiefen Morgenstunden lauthals weiter gefeiert hätten." "Am Samstag hielt die Welt den Atem an. Millionen Fussball-Fans sahen, wie Christian Eriksen ohne Fremdeinwirkung zu Boden ging. Bewusstlos lag er da. Seine Mitspieler standen unter Schock und dann eilte auch schon der Notarzt aufs Feld, der, da er keinen Herzschlag fand, mit der Herzdruckmassage die Wiederbelebung einleitete. Auch ein Defibrillator kam zum Einsatz. Dies bestätigte der Teamarzt Martin Boesen am Sonntag.  Den Spielern und Zuschauerinnen und Zuschauern stand der Schreck ins Gesicht geschrieben. Alle bangten um das Leben des 29-Jährigen. Traumatische Momente für alle - aber insbesondere für seine Freundin Sabrina Kvist Jensen, die sich in der Zwischenzeit ihren Weg auf das Spielfeld gebahnt hatte, um ihren Christian bei Seite zu stehen. Die beiden haben zwei gemeinsame Kinder. Erst vor einem halben Jahr wurde der Inter-Legionär zum zweiten Mal Vater.Die Regie zeigte die in Tränen aufgelöste Frau. Dänemarks-Captain und im Netz gefeierter Held Simon Kjaer und Goalie Kasper Schmeichel versuchten, sie zu beruhigen. Die weiteren Dänemark-Stars bildeten eine menschliche Mauer um ihren Kollegen, damit die TV-Kameras die dramatischen Momente der Wiederbelebung nicht einfangen konnten. Jetzt ist durchgesickert, worum es im Gespräch ging. Peter Schmeichel, Goalie-Legende und Vater von Kasper, verriet gegenüber der BBC: Mein Sohn Kasper rannte zu ihr rüber und ich habe natürlich gestern Abend mit ihm gesprochen. Er ging rüber und sagte, dass Christian atmet. Sie glaubte tatsächlich, dass er gestorben sei.Die beiden Kinder waren nicht mit im Stadion. Christian Eriksen wachte wieder auf. Er sprach zu seinen Team-Kollegen Kjaer und Schmeichel, welche zuvor neben ihm gestanden hatten und in unmittelbarer Nähe den Moment miterlebten, in dem die Ärzte ihren Mitspieler wieder ins Leben zurückgeholt hatten. All dies blieb den TV-Zuschauerinnen und -Zuschauern und auch den Stadionbesucherinnen und Stadionbesuchern der gegenüberliegenden Tribüne - darunter Sabrina Kvist Jensen - verborgen. Erst nach dem Abtransport aus dem Stadion drangen nach und nach die ermutigenden Nachrichten durch, dass Eriksen in stabilem Zustand und bei Bewusstsein sei. Mittlerweile sind diese guten Nachrichten bestätigt. Eriksen meldete sich tatsächlich noch am Abend aus dem Spital bei seinem Team und bat sie, das Spiel fortzusetzen. Am Montag sprach der Inter-Star mit einer italienischen Zeitung und sagte: Danke an alle, ich werde nicht aufgeben. Und: Ich fühle mich jetzt besser - aber ich möchte verstehen, was passiert ist. Der Spielmacher war in Minute 43 beim Spielstand von 0:0 kollabiert. Nach einer langen Unterbrechung spielten die beiden Teams die Partie zur Verwunderung aller zu Ende. Finnland gewann gegen die offensichtlich mitgenommenen Dänen mit 1:0.","Beim EM-Spiel brach Dänemark-Star Christian Eriksen zusammen. Seine Freundin im Stadion dachte, er sei gestorben. Dänemark-Captain Simon Kjaer und Goalie Kasper Schmeichel nahmen ihr die Angst und standen ihr bei. Eriksen wurde noch im Stadion wiederbelebt. Sein aktueller Gesundheitszustand sei soweit stabil." "Es ist dringend: ‹Wie wird man Marder los, die im Dachboden ihren Unfug treiben?›, fragt eine Frau in einer Facebook-Gruppe aus dem St. Galler Rheintal. Unter dem Post entfacht eine Diskussion zwischen Leuten, die der Rheintalerin Hilfe leisten wollen und einer Person, die das Vertreiben von Mardern während der Schonzeit als strafbar bezeichnet. Eine Frau, die bereits einen Marder im Haus hatte, ist anderer Meinung: Das ist Blödsinn. Den Marder darf man in der Schonzeit nicht schiessen, vertreiben darf man ihn, schreibt sie. Sie fügt hinzu, dass ein Marder neben dem Gestank auch viele Kosten verursachen könne, sowie eine gesundheitliche Gefahr darstelle. Die Tierschützerin macht darauf aufmerksam, dass momentan die Schonzeit gelte, da das Tier Junge hat. Es ist schon sehr anstrengend für die Tiere, ums Überleben zu kämpfen und draussen Futter zu finden. Aber noch viel schlimmer ist es, wenn man sein Zuhause verlassen muss und notdürftig irgendwo unterkommen muss, schreibt sie. Nur wer noch nie einen Marder im Haus hatte, kann nicht verstehen, wieso man ihn vertreiben soll, sagt Sybille Stettler, Geschäftsführerin des Schädlingsbekämpfungsunternehmens Kistler & Stettler. Das Schlimmste sei der Lärm, den ein Marder verursachen könne. Sie sind nachtaktiv und oft verspielt. Sie rennen herum und weil alles so poltert, können die Leute nicht mehr schlafen. Das ist nervtötend, erklärt sie. Dazu würden sie die Isolation in den Dächern rausreissen und lassen ihre Exkremente immer in der gleichen Ecke liegen. Bei einer Kundin tropfte es sogar schon ins Haus, sagt Stettler. Das Unternehmen habe 25 Jahre Erfahrung in der Bekämpfung von Mardern. Während der Schonzeit dürfen wir keine Marder einsperren und töten, sagt sie. Vertreiben dürfe man die Tiere. Die Marder nehmen ihre Jungen mit, zudem leben sie oft nicht nur in einem Dach, sondern in mehreren, erklärt sie. Die Kundschaft sei oft der Meinung, dass, wenn es an einem Tag gerade nicht poltere, der Marder allenfalls schon ausgezogen sei, doch in den meisten Fällen komme er wieder zurück. Die meisten Anfragen zum Vertreiben von Mardern bekommen wir in der aktuellen Jahreszeit, wenn die Jungen da sind, so Stettler.","Eine Rheintalerin fragt in einer Facebook-Gruppe, wie man einen Marder los wird. Darauf entfacht eine Diskussion zwischen mehreren Nutzern. Eine Tierschützerin behauptet, dass das Vertreiben von Mardern in der Schonzeit strafbar sei. Die Geschäftsführerin eines Schädlingsbekämpfungsunternehmens klärt auf." "Gut einen Monat vor der US-Präsidentenwahl wirft ein explosiver Bericht der New York Times Fragen zu den Finanzen des Amtsinhabers Donald Trump auf. Die Zeitung schrieb am Sonntag unter anderem, dass der US-Präsident in den Jahren 2016 und 2017 jeweils nur 750 Dollar Einkommenssteuer auf Bundesebene bezahlt habe. Trump bezeichnete den Bericht als totale Fake News. Er werde seine Steuererklärungen veröffentlichen, wenn die seit Jahren laufende Buchprüfung der Steuerbehörde IRS abgeschlossen sei. Die IRS behandelt mich nicht gut. Sie behandeln mich sehr schlecht, sagte der US-Präsident. Die New York Times bekam nach eigenen Angaben Zugang zu Steuerunterlagen Trumps und hunderter Firmen seiner Unternehmensgruppe aus mehr als zwei Jahrzehnten. Daraus gehe unter anderem hervor, dass Trump vor 2016 in 10 von 15 Jahren angesichts hoher gemeldeter Verluste gar keine Einkommenssteuern bezahlt habe, schrieb die Zeitung. Trump sagte: Ich habe eine Menge bezahlt, ich habe auch eine Menge an Steuern an den Bundesstaat bezahlt, der Bundesstaat New York verlangt viel. Trump hatte schon im Präsidentschaftswahlkampf 2016 seine Steuererklärung nicht veröffentlicht, unter anderem unter Verweis auf die laufende IRS-Buchprüfung. Es wird alles veröffentlicht werden, es wird alles herauskommen, aber nach der Prüfung. Man verhandele bereits lange und die Dinge würden geklärt. Die IRS selbst betont, eine laufende Buchprüfung stehe Veröffentlichungen nicht im Wege. Der Präsident wehrt sich aktuell auch vor einem Gericht in New York gegen einen Versuch von Staatsanwälten aus Manhattan, Zugang zu seinen privaten Finanzunterlagen zu bekommen. Der New York Times zufolge geht es bei einer IRS-Prüfung um eine Steuergutschrift von 72 9 Millionen Dollar, die er nach Angabe hoher Verlusten erhalten habe. Der ausführliche Bericht der New York Times mit vielen präzisen Zahlenangaben könnte zugleich den politischen Druck auf Trump verstärken, der Öffentlichkeit Informationen zu seinen Finanzen vorzulegen. Aus den Unterlagen gehe unter anderem hervor, dass er persönlich für Schulden von 421 Millionen Dollar hafte, davon würden mehr als 300 Millionen Dollar in den kommenden vier Jahren fällig, schrieb die Zeitung. Für Trump birgt die Veröffentlichung auch ein Image-Problem. Er präsentiert sich seit Jahren als erfolgreicher und geschickter Geschäftsmann. Allgemein gehaltene Vorwürfe, er zahle zu wenig Steuern, schadeten ihm bisher nicht. Als im Wahlkampf 2016 die damalige Gegenkandidatin Hillary Clinton auf seine niedrigen Steuerzahlungen hinwies, warf er ein, das zeuge davon, dass er smart sei. Die von der New York Times veröffentlichten Zahlen führen aber Verluste auf, die nicht nur mit Steuerminimierung, sondern auch durch schlechtes Wirtschaften zu erklären sein könnten. Eine überaus erfolgreiche Unternehmung Trumps war dem Bericht zufolge die TV-Sendung The Apprentice, die ihm über die Jahre insgesamt 427 4 Millionen Dollar eingebracht habe. Zahlreiche Hotels und Golf-Resorts Trumps hätten hingegen hohe Verluste geschrieben. Für Spott im Internet sorgte das Detail aus dem Bericht, dass Trump in der Zeit von The Apprentice mehr als 70000 Dollar an Friseur-Ausgaben steuerlich abgesetzt habe. Für seine Tochter Ivanka hätten neun Trump-Firmen Kosten von 95464 Dollar für Frisuren und Make-Up abgesetzt. Die Demokraten griffen den Bericht schnell im Wahlkampf auf. Die demokratische Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, forderte Klarheit über Trumps Steuerzahlungen. Kate Bedingfield, eine Wahlkampfmanagerin des demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden, sagte dem TV-Sender CNN, der Bericht untermauere den Eindruck, dass Trump auf arbeitende Menschen herabschaue. Bidens Wahlkampfteam startete auf seiner Seite zudem prompt den Verkauf von Stickern, auf denen steht: Ich habe mehr Einkommensteuern als Donald Trump bezahlt. Der Bericht eröffnet Biden auch eine neue Angriffsfläche bei der ersten Präsidentschaftsdebatte in der Nacht zum Mittwoch. Die New York Times veröffentlichte keine Original-Unterlagen und erklärte dies damit, dass sie ihre Quellen schützen wolle. Das wäre eine berechtigte Vorsichtsmassnahme: So können ausgedruckte Unterlagen für das menschliche Auge unsichtbare digitale Wasserzeichen enthalten, die einem bestimmten Drucker zugeordnet werden.",Die New York Times veröffentlicht einen Monat vor der US-Präsidentenwahl die Finanzen von Amtsinhaber Donald Trump. Trump hat dem Bericht zufolge in zehn der vergangenen 15 Jahre keine Einkommenssteuer bezahlt. Der Präsident bezeichnet den Artikel als totale Fake News. "Der brasilianische Ex-Fussballstar Ronaldinho und sein Bruder sind mit einem Antrag vor Gericht in Paraguay gescheitert und bleiben wegen des Gebrauchs gefälschter Pässe weiter unter Hausarrest. Ein Berufungsgericht erklärte ihren Einspruch gegen die Anklage vom 6. März für unzulässig, wie örtliche Medien übereinstimmend berichteten. Ihre Anwälte hatten demnach beantragt, dass die damalige Entscheidung des Richters, entgegen eines Antrags der Staatsanwaltschaft Anklage zu erheben, für ungültig erklärt werde. Der zweimalige Weltfussballer und Weltmeister von 2002 und sein Bruder Roberto waren kurz nach ihrer Einreise nach Paraguay Anfang März mit falschen paraguayischen Ausweisdokumenten erwischt und festgenommen worden. Nach Angaben von Ronaldinho hatten Geschäftspartner ihnen die Pässe bei ihrer Ankunft übergeben. Er habe nicht gewusst, dass die Ausweise illegal gewesen seien. Die Brüder wollten ihm zufolge im Nachbarland ihrer Heimat Brasilien an der Eröffnung eines Casinos und einer Benefiz-Veranstaltung teilnehmen sowie Werbung für Ronaldinhos Biografie machen. Der ehemalige Profi unter anderem vom FC Barcelona und der AC Milan verbrachte 32 Tage - inklusive seines 40. Geburtstags - im Gefängnis. Anfang April wurden er und sein Bruder gegen Zahlung einer Kaution in Höhe von 1 6 Millionen US-Dollar in den Hausarrest entlassen. Seitdem warten sie in einem Hotel in der Hauptstadt Asunción das weitere Verfahren ab. Bei einer Verurteilung drohen ihnen fünf Jahre Haft.",Ronaldinho bleibt in Paraguay unter Hausarrest. Ein Einspruch ist vor Gericht für unzulässig erklärt worden. Der ehemalige Fussballstar wurde Anfang März wegen gefälschter Pässe verhaftet. "Mir wärdet eh Outdoorpary mache für ALLI UND JEDE, das heisst, du bisch au herzlich willkomme, heisst es in der Einladung für eine illegale Outdoor-Party, welche in der Nacht auf Samstag in Zürich eskalierte. Um 23.20 Uhr rückte eine Polizeipatrouille der Stadtpolizei Zürich zum Hasenrain bei Albisrieden aus. Dort feierten laut Mitteilung der Stadtpolizei Zürich mehrere hundert Personen. Als die Polizisten die Feiernden zur Ruhe mahnen wollten, wurden sie mit polizeifeindlichen Rufen und Flaschenwürfen empfangen, schreibt die Stadtpolizei Zürich. Auch die beigezogene Verstärkung wurde sofort mit Steinen, Flaschen und Feuerwerk angegriffen. Die Polizei setzt Tränengas ein, um die Gruppe zu zerstreuen. Thomas*, der an der Party war, sagt die Polizei habe ohne Vorwarnung Tränengas in die Menschenmenge abgefeuert: Wir waren auf einer Wiese, der Mindestabstand wurde am Anfang gut eingehalten, als die Polizei kam, brach Panik aus, alle fingen an zu rennen, gewisse Leute stolperten, sagt der 17-Jährige. Die Leute liefen auf die Strasse, dort gab es eine Strassensperre und die Polizei feuerte nochmals Tränengas ab. Es war wirklich chaotisch. Schliesslich zogen sich die Feiernden stadteinwärts zurück, wo sie laut Anwohnern lärmten und den Strassenverkehr behinderten. Dort sei es laut Polizeimitteilung zu Stein- und Flaschenwürfen gegen die Polizei gekommen. Nur durch den Einsatz von Gummischrot und Reizstoff ist es dann gelungen, die Gruppierung aufzulösen, schreibt die Polizei. Die Bilanz der Nacht: Die Polizei nahm einen Flaschenwerfer fest. Ein Polizist wurde durch einen Steinwurf am Bein verletzt. Ein Patrouillenfahrzeug ist durch Stein- und Flaschenwürfe beschädigt worden. *Name der Redaktion bekannt","Die Polizei hat eine illegale Party in Zürich aufgelöst. Mehrere hundert Personen haben sich in der Nacht auf Samstag im Kreis 9 versammelt. Die Polizei hat Tränengas eingesetzt. Eine Person wurde verhaftet. Es war chaotisch, sagt ein Anwesender." "Vor rund einem Jahr sorgte Kylie Jenner mächtig für Aufsehen, als sie vom Wirtschaftsmagazin Forbes zur jüngsten Selfmade-Milliardärin der Welt ernannt wurde. Die Kosmetikfirma Kylie Cosmetics hatte der damals 21-Jährigen das Vermögen eingebracht: Lange war Kylie alleinige Inhaberin des Unternehmens, bevor sie 2019 rund die Hälfte ihrer Anteile verkaufte - für 600 Millionen Dollar. Nun krebst Forbes zurück und berichtet, dass die jüngste Schwester von Kim Kardashian (39) doch keine Milliardärin sei. Das Magazin habe Einsicht erhalten in die Dokumente des Deals und dabei festgestellt, dass gewisse Zahlen nicht stimmen und die Rechnung schlussendlich nicht aufgeht. So seien unter anderem die Steuerdokumente, die Kylies PR-Team dem Magazin als Beweis für ihr Vermögen gezeigt hatte, wahrscheinlich gefälscht gewesen. Man geht davon aus, dass die mittlerweile 22-jährige Kylie am Verkauf der Firmenanteile schlussendlich nur 340 Millionen Dollar verdient hat. Somit sei ihr Unternehmen signifikant kleiner und weniger profitabel, als die Familie die Öffentlichkeit jahrelang im Glauben gelassen hatte. Der Kardashian-Jenner-Clan kämpfe schon lange darum, auf den vorderen Rängen der jährlichen Forbes-Listen zu landen und habe Vertreter des Magazins regelmässig in ihre Villen eingeladen. Das Gesamtvermögen von Kylie Jenner wird nun auf 900 Millionen Dollar geschätzt. Diese revidierte Summe beinhalte auch eine Neuberechnung von Kylies jährlichem Profit - denn die Verkaufszahlen seien aufgrund der kleineren Grösse von Kylie Cosmetics und der Nebenmarke Kylie Skin ebenfalls nicht so hoch, wie ursprünglich behauptet wurde. Die Jungunternehmerin äusserte sich am Freitag zu den Vorwürfen von Forbes. Alles, was ich im Artikel sehe, sind inakkurate Statements und unbestätigte Vermutungen, schreibt Kylie auf Twitter. Sie habe nie um den Titel der weltweit jüngsten Milliardärin gebeten und schon gar nicht gelogen, um sich den Platz zu sichern. Ich kann gar nicht glauben, was ich da lese. In einem weiteren Tweet macht Kylie klar, dass sie auch ohne die Anerkennung von Forbes absolut zufrieden mit ihrem Leben ist. Ich lebe ein gesegnetes Leben. Ich habe eine wunderbare Tochter, ein erfolgreiches Business und es geht mir sehr gut. Angesichts der aktuellen Weltlage sei dies die allerletzte Sache, worum sie sich momentan Gedanken mache.","2019 wurde Kylie Jenner zur jüngsten Selfmade-Milliardärin der Welt ernannt. Nun berichtet das Magazin Forbes, dass die Unternehmerin doch keine Milliardärin ist. Gefälschte Dokumente hatten angeblich zu einer überhöhten Berechnung geführt. Kylie Jenner wehrt sich gegen die Vorwürfe." "I can English understand - damit schaffte es Guy Parmelin bis in die New York Times. Herausgerutscht war dem Waadtländer Weinbauern der schiefe Satz kurz vor seiner Wahl zum Bundesrat im Jahr 2015. Er verstehe Englisch, aber antworte lieber auf Französisch, sagte Parmelin vor Journalisten, angesprochen auf seine Englischkenntnisse. Selbst in der Westschweiz sorgte sein Englisch für Heiterkeit. Damit können Sie knapp einen Big Mac bestellen, witzelte die Satiresendung 26 minutes. Mindestens so viel nationale und internationale Aufmerksamkeit wird dem SVP-Bundesrat aus Bursins das neue Jahr bescheren. Am Mittwoch wählt das Parlament den neuen Bundespräsidenten, der die Schweiz auf dem diplomatischen Parkett vertritt. Turnusgemäss würde Parmelin zum Nachfolger seiner Amtskollegin Simonetta Sommaruga (SP) gewählt. Durch die Corona-Krise steht ihm ein besonders herausforderndes Jahr bevor. Einige Bürger trauen dem 61-Jährigen das Amt jedoch nicht zu (siehe untersten Tweet). Eine Person, welche nicht einigermassen akzeptabel zwei unserer Landessprachen und Englisch spricht, sollte meiner Meinung nach gar nicht in ein solches Amt gewählt werden dürfen, schreibt eine Kommentarschreiberin zu einem Artikel des Tages-Anzeigers. Auch Grünen-Nationalrätin Katharina Prelicz-Huber sagt, sie wünsche Parmelin für das Präsidialjahr einen Intensivkurs in Fremdsprachen. Sonst könnte es peinlich werden. Schliesslich vertrete er ein Land, das seine Mehrsprachigkeit rühme. Nachholbedarf sieht sie auch in der Muttersprache des Bundesrats. Sein Problem ist, dass er seine Aussagen oft nicht auf den Punkt bringen kann und ihn somit selbst die Romands in Französisch nicht wirklich verstehen. Punkten werde er jedoch mit seiner gmögigen Art. Bei SVP-Parlamentariern wird der Amtswechsel mit Vergnügen erwartet. Die Wahl von Guy Parmelin wäre ein Freudentag. Es ist Zeit für eine neue Ära, sagt SVP-Nationalrat Thomas de Courten. Parmelin sei dem Amt absolut gewachsen. Es geht dabei nicht um sprachliche Qualifikationen, sondern inhaltliche Politik. Als Vorsteher des Wirtschaftsdepartements sei er die ideale Besetzung für das Amt des Bundespräsidenten, so de Courten. In der Corona-Krise ist neben dem Gesundheitsschutz der Erhalt unserer Wirtschaft zentral. Auch von seiner Persönlichkeit her sei er für das Amt geschaffen. Guy Parmelin ist bodenständig und nahe bei den Leuten. Auch FDP-Nationalrat Beat Walti sieht im designierten Bundespräsidenten eine Chance. Von der Persönlichkeit her hat er das Potenzial, zur Identifikationsfigur in schwierigen Zeiten zu werden, sagt Walti. Parmelin sei ein angenehmer Mensch, der durch den persönlichen Kontakt Vertrauen schaffe. Er ist kein Provokateur. Stark gefordert sein wird Parmelin laut Walti mit den Folgen der Corona-Krise. Er muss im Frühling/Sommer den wirtschaftlichen Aufschwung orchestrieren. Dass ihm während seines Amtes die englische Sprache im Weg stehe, glaube er nicht. Dann muss man halt mit Dolmetschern unterwegs sein. Guy Parmelin wird das packen. Ueli Maurer konnte anfangs auch kein Englisch, sagt auch CVP-Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter. Wichtiger als Fremdsprachenkenntnisse sei, dass Parmelin den Bundesrat in der Krise zusammenhalte. Neben der Corona-Krise stehe mit den Verhandlungen zwischen der Schweiz und der EU ein entscheidendes Jahr bevor. Mein Appell an ihn ist, dass er als Bundespräsident alles daransetzt, dass die Bilateralen mit der EU nicht erodieren.","Der designierte Nachfolger von Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga (SP) ist SVP-Wirtschaftsminister Guy Parmelin. Eine grüne Parlamentarierin will ihn dafür in einen Intensivkurs für Fremdsprachen schicken. Einig sind sich die Volksvertreter aber, dass Parmelin mit seiner Nähe zu den Bürgern punkten wird." "Die Mega-Bootsparty mit 700 Gästen auf dem Bodensee hat ein Nachspiel: Nachdem die Sicherheitsmassnahmen trotz Schutzkonzept nicht eingehalten wurden, schreiten die Thurgauer Behörden ein. Der Veranstalter wird nun gebüsst und muss mit einer Strafanzeige rechnen. Am Samstag befand sich ein Leser-Reporter auf einem Kursschiff auf dem Bodensee, als eine Fähre entgegenkam, die für eine Veranstaltung genutzt wurde. Dabei handelte es sich um eine Hardstyle-Party, die von Project Hardstyle organisiert wurde. Abgelegt hatte das Schiff in Romanshorn TG. Die Veranstaltung obliegt den Verordnungen des Bundes, und auch eine Maskenpflicht wurde den Besuchern der Party auferlegt. Doch diese wurde von den Feiernden nicht wirklich eingehalten. Ich sah durch das Fernglas sehr viele Gäste, die keine Maske trugen, so der Leser-Reporter gegenüber 20 Minuten. Er schätzt, dass sich zwischen 500 und 700 Menschen an Bord des Partyschiffs befanden. Es ist total grenzwertig, dass man so etwas überhaupt zulässt, findet der Leser-Reporter. Zwar seien die Regeln kommuniziert worden, doch diese zu kontrollieren sei praktisch unmöglich. Der Leser-Reporter zeigt Verständnis für den Zwist zwischen den Regeln, die man einhalten müsse, und der Feierlaune der Gäste. Doch in der jetzigen Situation eine solche Party zu veranstalten, sei fahrlässig, findet er. Es muss nur eine Person das Coronavirus gehabt haben, dann hat man nun ein grosses Problem. Die Veranstalter und die Schweizerische Bodensee Schifffahrt (SBS) verweisen auf das Schutzkonzept. Der Anlass wurde von den zuständigen Behörden bewilligt und ein Covid-19-Schutzkonzept lag vor, schreiben sie in einer gemeinsamen Mitteilung. Die Besucher wurden vor- und während des Anlasses über die Maskenschutzpflicht und die weiteren Hygienemassnahmen informiert. Zudem habe ein elektronisches Contact-Tracing stattgefunden. Auf das Schiff gelassen wurde nur, der sich vorher registriert hatte und beim Einlass den QR-Code sowie eine gültige ID vorweisen konnte. Darüber hinaus wurden vom Veranstalter kostenlose Masken an alle Besucher verteilt. Damit wurden sämtliche rechtliche Aspekte vom Veranstalter eingehalten, heisst es abschliessend. Doch wie die Bilder zeigen, trugen Schutzmasken nur die wenigsten Gäste. Am Sonntag fand wieder eine Party auf der Euregia statt. Wie das St. Galler Tagblatt schreibt, wurde da offenbar nicht besser auf die Maskenpflicht geachtet. Zudem wurde am Sonntag die deutsche Wasserschutzpolizei wegen Lärmklagen aufgeboten, weil die Musik offenbar zu laut und bis ans Ufer hörbar war. Wie die Zeitung weiter schreibt, prüft der Kanton Thurgau nun rechtliche Schritte gegen den Veranstalter.","Auf einem Schiff auf dem Bodensee fand am Samstag eine grosse Party statt. Eigentlich herrschte eine Maskenpflicht, aber viele hielten sich nicht daran. Die Behörden sind nun eingeschritten und haben den Veranstalter verzeigt. Der Veranstalter hatte zuvor auf ein Schutzkonzept verwiesen. Ihm droht eine Strafanzeige." "20 Grad warm, viel Sonne und erstmals seit Monaten wieder die Möglichkeit, in einer Gartenbeiz mit Freunden etwas zu trinken und zu essen: Das frühlingshafte Wetter lockte die Schweizerinnen und Schweizer dieses Wochenende in Scharen an die frische Luft. Verschiedene Polizeien hatten alle Hände voll zu tun. So habe die Stadtpolizei Zürich etwa die Präsenz am Bellevue und um das Seebecken im Vergleich zu den Vorjahren erhöhen müssen, wie Sprecher Marc Surber sagt. Clubs, Bars und andere übliche Treffpunkte haben noch geschlossen. Somit hat sich das Ausgehverhalten, dass normalerweise an diesen Orten stattfindet, nach draussen verlegt. Eine erhöhte Lärmbelastung und zunehmendes Littering seien nun mal die Folge davon. Auch in St. Gallen haben sich das schöne Wetter und die fehlenden Ausgehmöglichkeiten bemerkbar gemacht: Laut der Stadtpolizei St. Gallen sei am Freudenberg nahe der Stadt St. Gallen in der Nacht auf Sonntag eine Party gefeiert worden. In der Nähe des Waldrandes hat es grossflächig massiv Littering und teilweise Sachbeschädigung gegeben - wir konnten beim Aufräumen elf Abfallsäcke füllen, sagt Sprecher Roman Kohler. Wegen des schönen Wetters sei es zwar logisch, dass sich mehr Leute im öffentlichen Raum aufhalten. Aber dass eine grössere Party nahe des Waldrandes stattfindet, ist im Vergleich zu den Vorjahren schon eher ungewöhnlich. Das kam bis jetzt noch nie so vor. Dass Littering aufgrund der grossen Präsenz der Menschenmengen im öffentlichen Raum problematisch ist, hat auch die städtische Strassenreinigung in Bern festgestellt: Seit Coronabeginn verschiebt sich die Verteilung des Abfalls zeitlich und geographisch, sagt Rolf Müller, Leiter Strassenreinigung der Stadt Bern. Beispielsweise ist nun mehr Abfall in den Parks und entlang der Aare aufzufinden, hingegen bleiben stark frequentierte Orte in der Innenstadt relativ sauber. Die Stadt Bern habe dementsprechend reagieren müssen. Wir mussten unser Personal zeitlich anders einteilen. Vor Corona hatten wir insbesondere unter der Woche zu Stosszeiten und Sonntagmorgens nach dem Ausgang viel zu tun. Nun ist es so, dass die Menschen mehr an Sonntagnachmittagen unterwegs sind, so Müller weiter. Die Bedürfnisse der Menschen haben sich nun mal verändert.",Am Wochenende waren wegen des schönen Wetters wieder vermehrt Menschen unterwegs. Insbesondere in den Städten war der öffentliche Raum erstmals wieder mit Gruppen überfüllt. Als Folge davon ist im öffentlichen Raum viel Abfall liegen geblieben. Die Polizei hatte in verschiedenen Städten mit Littering und Lärmklagen zu kämpfen. "Eine Zürcher Primarlehrerin wurde fristlos entlassen. Der Grund: Sie hat sich öffentlich in einem Interview gegen das Tragen von Schutzmasken im Schulzimmer ausgesprochen und ohne Maske unterrichtet. Ich habe grosse Bedenken und Skepsis, was das bei den Kindern auslösen kann. Sie könnten einen seelischen Schaden davontragen, meint die Lehrerin gegenüber Tele Züri. Man weiss ja, dass Mimik und der Ausdruck von Gefühlen sowie zeigen von Empathie sehr wichtig sind in der Beziehungspflege. Mit einer Maske im Gesicht sei das unmöglich, so meint die Lehrerin. Kinder, die sich noch in der Sprachentwicklung befinden, vor allem solche mit Deutsch als Zweitsprache, sind darauf angewiesen, dass sie uns gut hören und an unseren Lippen ablesen können. Auch der Zürcher Lehrerverband zeigt sich laut Tele Züri kritisch gegenüber der Maskenpflicht im Schulzimmer - sagt aber trotzdem: Lieber mit Maske unterrichten, anstatt wieder auf Fernunterricht zu setzen.","Eine Primarlehrerin aus Zürich wehrt sich gegen die Maskenpflicht im Unterricht. Sie befürchtet, dass die Kinder einen seelischen Schaden davontragen könnten." "Die Ausbreitung der Corona-Mutationen ist auch in der Schweiz schwer aufzuhalten. So teilte das Eidgenössisches Departement des Innern (EDI) und das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag mit, dass in der Schweiz bislang 6003 Infektionen mit einer Virus-Mutation registriert wurden. Davon entfällt mit 2381 Fällen der grösste Teil auf die britische Variante, von der Südafrika-Variante wurden 96 Fälle gemeldet, wie die folgende Grafik zeigt. Daten sind seit Februar und nur für die Werktage verfügbar. Klar ist, dass sich die britische Mutation bislang am meisten verbreitet hat. Alleine am Montag vermeldete das Bag 270 neue Fälle, die der britischen Variante zugeordnet werden konnten. Das führe dazu, dass die klassische Variante des Corona-Virus wohl bald verdrängt werde, erklärt der Tessiner Infektiologe Andreas Cerny. Das ist darauf zurückzuführen, dass sich die britische, brasilianische und südafrikanische Variante wohl schneller und leichter übertragen. Das ist nicht ein aussergewöhnliches Phänomen in der Biologie. Das Besondere sei allerdings, dass die neuen Varianten zu einer dritten Welle führen könnten, wie man in England oder Irland gesehen habe, da sie sich deutlich schneller verbreiteten als die klassische Variante. Im Kanton Genf zeigt sich allerdings zurzeit, dass die Mutationen nicht unbedingt zu einer Explosion der Fallzahlen führen muss. So war im Kanton Genf in der vergangenen Woche die britische Variante für rund 75 Prozent des Infektionsgeschehens verantwortlich. Die epidemiologische Lage blieb allerdings stabil und die Positivitätsrate sank. Diese Zahlen seien allerdings mit Vorsicht zu geniessen, sagt Cerny. Grund für die sinkenden Fallzahlen sind die starken Massnahmen, die aktuell in der Schweiz gelten. Damit sollten die Fallzahlen eigentlich noch stärker sinken, was aufgrund der Mutationen allerdings nicht passiert. Würde man die Massnahmen jetzt fallen lassen, so nähmen die Fallzahlen rasch wieder zu. Bei den neuen Varianten gehe man von einer Verdopplungszeit von zehn Tagen aus. Auch Deutschland verzeichnet eine starke Zunahme der Mutationen. So wurden gemäss dem deutschen Datenwissenschaftler Cornelius Römer alleine im Land Baden-Württemberg bereits 829 Fälle der britischen Variante nachgewiesen. Um die Mutationen in den Griff zu kriegen, verschärfte Deutschland die Einreisekontrollen für Einreisende aus Gebieten mit vielen Mutationen wie etwa Tirol und Tschechien. Einreisen darf nur noch, wer Deutscher ist oder seinen Wohnsitz in Deutschland hat. Ausnahmen gibt es wenige. Infektiologe Cerny rät hier noch zur Geduld. Es beobachten jetzt alle, was in den Orten passiert, wo es viele Mutationen gibt. Deshalb steht in der Schweiz jetzt gerade auch die Westschweiz im Fokus der Öffentlichkeit. Je nachdem, ob die Fallzahlen in diesen Gebieten sich verändern, werde man anders reagieren. Wenn die Fälle nicht zunehmen, so ist klar, dass man die Massnahmen vorsichtig lockern wird. Nehmen die Fallzahlen hingegen zu, so wird man wieder zu stärkeren Massnahmen greifen müssen.","Eine Grafik zeigt die Ausbreitung der Corona-Mutationen in der Schweiz. Die britische Variante ist am häufigsten festgestellt worden. In der Schweiz sinken die Fallzahlen allerdings weiterhin. Die Zahlen seien allerdings mit Vorsicht zu geniessen, so ein Experte." "Die Lage in den Zürcher Spitälern ist weiterhin alarmierend. In einem Bulletin schreibt das Spital Bülach, dass man sich zurzeit präventiv auf ein Notszenario vorbereite. Zwar habe das Spital in den vergangenen Monaten den Patientenfluss trotz eingeschränkter Personalkapazität gut gewährleisten können, die Situation sei im Moment aber kritisch. Das Schreiben wurde auf Twitter veröffentlicht. Aktuell bereite man einen Back-up-Plan mit Pikettdiensten für die nächsten 14 Tage vor. Zudem sei eine Urlaubssperre besprochen worden. Diese möchte man sich aber als absolutes Worst-Case-Szenario offenhalten, wenn die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung nicht mehr aufrechterhalten werden kann. Anhand der folgenden sechs Punkte will das Spital aufzeigen, wie akut die Lage ist: Thomas Langholz, Sprecher des Spitals Bülach, bestätigt gegenüber dem Tages-Anzeiger die Notlage, in welcher das Spital sich befindet. Er gehe aber davon aus, dass im Spital Bülach die Lage nicht dramatischer sei als anderswo. Zudem meint er: Dass Rettungsdienste bei uns Patientinnen und Patienten abladen, obwohl wir eigentlich keine Kapazität haben, sie aufzunehmen, ist schon seit längerem so. Aktuell habe sich die Lage auf dem Notfall des Spitals aber etwas entspannt, so Langholz. Das habe er vom Leiter des Notfalldienstes erfahren. Man könne alle behandeln, die eingeliefert werden, sagt Langholz weiter. Da man die aufschiebbaren Eingriffe etwa an Knie oder Hüften bereits seit längerem aufgeschoben habe, seien auch wieder Betten auf den Stationen verfügbar.",Die Zürcher Spitäler sind am Anschlag. Ein Schreiben des Spitals Bülach zeigt die aktuelle Notlage auf. "Alisha Lehmann: Sehr gut! Ich habe gerade Ferien, sehe meine Familie endlich wieder. Seit einer Woche bin ich wieder in der Schweiz. Und darüber freue ich mich sehr. Sehr! Ich freue mich mega. Oft schaue ich jedes Spiel an, bin also den ganzen Tag am Match schauen. (lacht) Nein im Ernst, ich kann es nicht erwarten, dass es losgeht. Und ja: Hopp Schwiiz! Ich habe das halbe Jahr mega genossen. Ich habe eine coole neue Stadt kennengelernt, auch viele tolle Leute. Ich bin aber keine Person, die viel plant oder schaut, was in zehn Jahren ist. Ich bin spontan! Daher kann ich auch noch nicht genau sagen, wie es weitergeht. Die Saison war sicherlich nicht meine beste. Persönlich und auch sportlich. Aber ich glaube, dass jede Person mal eine schlechtere Saison hat. Das ist nicht schlimm. Es war aber auch nicht alles einfach. Ich konnte wegen Corona meine Familie nicht oft sehen, war öfters alleine. Da man diese Seite auf Social Media nicht sieht, vergessen das viele Leute. Ich hatte wirklich schwierige Momente. Aber jetzt geht es mir wieder super und ich freue mich mega auf die nächste Saison! Natürlich eine gute Saison spielen und dann eine erfolgreiche EM bestreiten im Sommer 2022. Das Turnier ist eine super Möglichkeit, um den Frauenfussball in der Schweiz zu pushen. Dass wir uns qualifiziert haben, war mega. Und die Afterparty war auch nicht schlecht! Jetzt trainieren wir ein Jahr hart, um zu zeigen, was wir können. Mein Cousin war immer wie mein Bruder. Wir sind gleich alt, machen immer alles zusammen. Ich trat mit ihm dem FC Konolfingen bei. Doch nach einem halben Jahr hatte ich keine Lust mehr. Später fing ich aber wieder alleine an. Auch weil noch andere Mädchen starteten. Und ja, seither spiele ich. Und ich liebe es! Als ich den Sprung nach England schaffte und ich nach meiner ersten Saison als Best Young Player nominiert worden bin, dachte ich mir schon: Cool. Ich bin sehr ehrgeizig, arbeite hart, gebe immer alles. Ich glaube, wenn man etwas wirklich will und alles dafür tut, dann erreicht man das auch. Ja! Als ich 2019 mit West Ham im FA Women's Cup-Final gegen Manchester City spielte, war das surreal. Es waren über 40000 Zuschauer im Stadion. Und da habe ich mir schon überlegt, was ich alles erreicht habe, wie mein Weg war. Mir wurde bewusst: Ja, es macht alles Sinn. Ich bin eine sehr offene Person, rede sehr viel. Daher war es für mich nicht so schwer. Obwohl es auch Schwierigkeiten gab. Anfangs konnte ich noch nicht gut Englisch, sagte bei jeder Frage: Yes oder I don't know. Aber auch das habe ich mittlerweile sehr gut gelernt. (lacht) Es war schon immer so, dass Männerfussball viel grösser ist. Aber England macht das gut. In der nächsten Saison überträgt etwa Sky Sports die Frauenliga. In der Schweiz geht halt alles ein bisschen länger - wie vieles (lacht). Dass wir 2022 aber bei einer EM teilnehmen, nützt sicherlich mega viel. Die Teilnahme an grossen Turnieren ist wichtig und hilft dem Frauenfussball in der Schweiz enorm. Ich höre mega gerne Musik. Englischer Rap, aber auch Rap aus Deutschland wie beispielsweise Shirin David. Musik gibt einem viel. Ich fühle sie einfach sehr. An erster Stelle steht für mich der Fussball. Ich bin eine Fussballerin. Ich investiere auch nicht mehr Zeit in Social Media als andere. Es ist eine tolle Abwechslung, aber nicht mehr. Instagram und Tiktok mache ich nebenbei. Im Zweifel würde ich mich immer für den Fussball entscheiden. Immer. Eigentlich gar nicht. Jeder soll denken, was er will. Es gibt immer Menschen, die meine Kanäle anschauen und denken: Sie ist nicht fokussiert. Doch das stimmt nicht. Ich verbringe so wenig Zeit auf Social Media, auch wenn ich viel poste. Mir macht es einfach Spass. Und wenn mich diese Leute dann auch kennenlernen, merken sie immer, wie ich wirklich bin und dass ihr Bild von mir falsch war. Dafür interessiere ich mich nicht gross. Ich lese solche Kommentare nicht und kann sie ausblenden. Es gibt doch immer Menschen, die nicht einverstanden damit sind, was man macht. Wir haben noch vieles zu lernen. Hatten in der letzten Zeit mehrere Verletzte zu verkraften. Der Kreuzbandriss von Malin Gut war etwa ein riesiger Rückschlag. Doch wir haben jetzt ein Jahr Zeit, um uns vorzubereiten. Dann schauen wir, wozu es reicht. Wir haben ja auch viele Talente. Riola Xhemaili zum Beispiel. Ich bin ein sehr offener Mensch, lerne gerne neue Sachen. Ich lebe im Moment, plane nicht die nächsten 15 Jahre durch. Ich bin mega bodenständig, schätze das, was ich habe. Und ja, ich lebe einfach sehr gern.","Die Saison für Alisha Lehmann ist beendet. Derzeit weilt sie in den Ferien in der Schweiz. Im grossen Interview mit 20 Minuten spricht sie über ihre Karriere, Frauenfussball - und darüber, wer sie ist. Auf Social Media ist Lehmann ein grosser Star. Die 22-Jährige sagt: Im Zweifel würde ich mich immer für den Fussball entscheiden." "Kommt es zum grossen Corona-Streit im Schweizer Sport? Entscheidet ein Schweizer Gericht, ob ein Sportclub aufsteigt - oder nicht? Und das alles inmitten einer weltweiten Pandemie? Möglich ist es. So ziehen zwei Schwergewichte im Schweizer Volleyballsport vor Gericht: die Volero Zürich AG und der VBC Züri Unterland. Das Ziel: Die Wiedereinführung des Auf- und Abstiegs in der NLA und NLB. So hatte der Verband Anfang Dezember entschieden, dass in den Ligen unterhalb der Nationalliga A der Spielbetrieb erst wieder fortgesetzt werde, wenn es die epidemiologische Lage und die Behörden zuliessen. Und: Falls die Saison im Frühjahr wieder losgehen sollte, es keine Auf- und Abstiege gibt. Ein Umstand, der den Verantwortlichen bei Volero Zürich nicht gefiel. So überhaupt gar nicht. Stav Jacobi, der Macher und Präsident der Volero Zürich AG hatte nämlich andere Pläne. Er wollte mit Volero Zürich Unterland aufsteigen, investierte gemäss dem Tages-Anzeiger viel Geld. Im hohen sechsstelligen bis niedrigen siebenstelligen Bereich soll der Betrag liegen. Jacobi verpflichtete vor der Saison zwei serbische, eine kroatische und drei Schweizer Nationalspielerinnen. Kurz: Die Investitionen, die der Präsident tätigte, waren beachtlich - insbesondere für die NLB. Ziel der Klage ist es, unser Recht zu schützen, den sportlichen Aufstieg zu schaffen, meint Jacobi gegenüber 20 Minuten. Und: Es geht nicht um Erfolg oder Misserfolg, sondern darum, einen für uns inakzeptablen Entscheid von einer neutralen Stelle überprüfen zu lassen. Dass er den Weg vors Gericht wählt, weil er hohe Investitionen tätigte, dementiert der Volero-Boss. Der Grund ist vor allem sportlicher Natur: Wenn Teams sportlich den Aufstieg schaffen, sollte er ihnen auch gewährt werden. Sollte dies nicht der Fall sein, muss man sich dann überlegen, wie man den daraus resultierenden Schaden mindern kann, meint Jacobi. Er sei aber auch für eine aussergerichtliche Lösung stets offen. Und das stimmt wohl. Wie der Zürcher Unterländer schreibt, versuchten die Zürcher Verantwortlichen nämlich durchaus, mit Swiss Volley eine einvernehmliche Lösung zu finden. Nach einer Aussprache mit der Verbandsspitze Mitte Januar schien sich gar eine solche abzuzeichnen: Aufstiege sollen möglich sein, aber keine Abstiege. Lange hielt diese Lösung jedoch nicht. Die Zürcher erhielten kurz nach dem Treffen die Nachricht, dass Swiss Volley doch am ursprünglichen Entscheid festhalte. Daher nun der Gang vors Gericht. Ob die Richterinnen und Richter zugunsten der Zürcher entscheiden? Die Zukunft wird es weisen. Swiss Volley will keine Auskunft geben. Zum laufenden Verfahren nimmt Swiss Volley keine Stellung. Weitere Informationen folgen, sobald richterliche Entscheide gefällt sind, schreibt der Verband in einem Communiqué. Der Entscheid, dass es keine Auf- und Abstiege gebe, so Swiss Volley weiter, sei gefällt worden, weil eine sportlich faire Meisterschaft 2020/2021 den Augen des Zentralvorstandes nicht mehr gewährleistet werden konnte.",Im Schweizer Volleyballsport gibt es Knatsch. So kämpft Volero Zürich Unterland juristisch um den Aufstieg. Dieser wurde von Swiss Volley in dieser Saison abgeschafft. Der Grund: das Coronavirus. "Der Jackpot im Schweizer Zahlenlotto ist geknackt. Ein Glückspilz tippte am Samstag die sechs Zahlen plus die Glückszahl richtig und kassiert dafür gut 45 Millionen Franken, wie Swisslos mitteilte. Der oder die Glückliche erspielte sich den Millionensegen mit den Zahlen 1, 10, 19, 27, 31 und 41. Dazu tippte er oder sie die Glückszahl 3 richtig. Der Tipp wurde in der Ostschweiz abgegeben, wie Swisslos-Sprecher Willy Mesmer der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagt. Der höchste Einzelgewinn in der Geschichte des Schweizer Zahlenlottos lag bei knapp 48 6 Millionen Franken, am Samstag wurde der zweithöchste erzielt. Das Schweizer Zahlenlotto feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen. Die erste Ziehung erfolgte am 10. Januar 1970. Das Glücksspiel produzierte in einem halben Jahrhundert 969 Millionäre (inklusive Joker-Millionäre). Die meisten Lottomillionäre in einem Jahr wurden 2007 gekürt. 31 Glückspilze kreuzten damals die richtigen Zahlen an.",Am Samstag wurde der prall gefüllte Jackpot des Schweizer Zahlenlottos geknackt. Der Gewinner erhält gut 45 Millionen Franken. Der höchste Einzelgewinn der Geschichte lag nur 3 6 Millionen darüber. "Mit 20 Jahren verstarb Kilian S. in einer Gefängniszelle der Kantonspolizei Bern. Der Vorfall ereignete sich an Weihnachten 2018. Seither kämpft seine Mutter für eine detaillierte Aufklärung der Ereignisse jener Nacht. Im Februar 2019 entschied das Obergericht des Kantons Bern zuletzt, dass ein involvierter Arzt unschuldig ist. Der Mediziner erlaubte der Kapo, den jungen Mann in eine Gefängniszelle anstelle einer speziellen Überwachungsstation im Berner Inselspital zu verbringen. Dies, obwohl S. erkennbar lebensgefährliche Partydrogen eingenommen hatte, die gesundheitliche Probleme auslösten, wie Der Bund berichtet. Der junge Mann verstarb schliesslich an deren Folgen. Die Hinterbliebenen geben sich mit dem Urteil nicht zufrieden und fordern eine lückenlose Aufklärung der Vorfälle. Derzeit kämpfen sie vor Bundesgericht dafür, dass die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft nicht eingestellt werden. Gemäss dem Bund hat sich nun der berühmte Menschenrechtsanwalt Philip Stolkin der Sache angenommen. Ein solcher Todesfall müsse akribisch und unabhängig untersucht werden. Und dies sei im Fall von Kilian in keiner Weise geschehen. Gemäss Stolkin sind bei den Ermittlungen mehrere Fehler geschehen. So seien etwa die beiden Polizisten, welche alle zwei Stunden nach S. sehen sollten, nie befragt worden. Ausserdem stütze sich die Staatsanwaltschaft beim Entscheid zur Ermittlungseinstellung nicht auf ein vollständiges Gutachten: Für ein korrektes Gutachten müssen beide Seiten im Vorfeld ihre Fragen stellen können. Dies sei nicht geschehen. Sein grösster Kritikpunkt: Die Berner Staatsanwaltschaft darf nicht gegen ihre eigenen Arbeitskollegen ermitteln. Man kennt sich, ist aufeinander angewiesen, so ermittelt niemand gern, sagt Stolkin. Bereits viermal hat der Zürcher vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg gegen den Staat Schweiz gewonnen. Sollte er im Fall von Kilian S. vor dem Bundesgericht keinen Erfolg haben, will er erneut nach Strassburg gehen. Leider besteht in der Schweiz meist die Tendenz, die Verwaltung vor Rechtsstaatlichkeit zu schonen, insbesondere, wenn Polizisten involviert sind, sagt Stolkin gegenüber dem Bund.","Kilian S. (20) verstarb an Weihnachten 2018 in Polizeigewahrsam. Der Berner hatte Partydrogen eingenommen. Ein Arzt erlaubte dennoch der Polizei, S. in eine Zelle zu stecken. Die Mutter kämpfte bisher vergebens dafür, dass der Tod von S. aufgeklärt wird. Nun schaltet sich ein bekannter Menschenrechtsanwalt ein. Er will notfalls bis vor den Europäischen Gerichtshof in Strassburg gehen." "Geneigte Wähler in Mississippi können bei der US-Präsidentschaftswahl im November ihr Kreuzchen bei Kanye West machen. Der Rapper sei in dem Südstaat als Kandidat zugelassen und werde daher auf dem Wahlzettel stehen, teilten die zuständigen Behörden am Dienstag mit. Um sich zu qualifizieren, hatte West eine Gebühr von 2500 Dollar zahlen und mindestens 1000 Unterschriften von Wählern in Mississippi vorweisen müssen. Als unabhängiger Kandidat wird der Musiker in etlichen US-Staaten auf den Wahlzetteln stehen, etwa Arkansas, Idaho, Iowa, Tennessee, Utah und Oklahoma. Mehrere Staaten hatten ihn allerdings nicht zugelassen, weil er die Anforderungen nicht erfüllte. West hatte die Welt im Juli mit der Bekanntgabe seiner Bewerbung um das höchste Staatsamt überrascht. Er trete als Spitzenkandidat der Birthday Party an, verkündete er. Die Demokraten argwöhnen, dass die Republikaner Wests Bewerbung bewusst in etlichen zwischen den Grossparteien umkämpften Staaten anschieben, damit er dem demokratischen Kandidaten Joe Biden Stimmen schwarzer Wähler abjage. Andere vermuten wiederum einen Werbegag hinter Wests Kampagne, um ein neues Album anzupreisen. West galt einmal als ein überzeugter Fan von Präsident Donald Trump, brach nach eigenen Angaben aber mit ihm. Nun will der Rapper selbst nach der Macht greifen.",Im Juli kündigte der US-Rapper Kanye West seine Kandidatur für das Amt des US-Präsidenten an. Er zog sie später zurück. Nun steht er tatsächlich im US-Staat Mississippi auf dem Wahlzettel. Weitere Staaten könnten folgen. "Nach Dänemark setzt auch Norwegen die Impfungen mit dem Impfstoff des britisch-schwedischen Unternehmens AstraZeneca bis auf Weiteres aus. Das teilte das norwegische Gesundheitsinstitut FHI am Donnerstag mit, nachdem die dänischen Behörden wenige Stunden zuvor einen ähnlichen Schritt verkündet hatten. Nach der Meldung eines Todesfalls in Dänemark in Verbindung mit einem Blutgerinnsel nach einer Impfung mit dem AstraZeneca-Vakzin wolle man Informationen abwarten, ob ein Zusammenhang zwischen dem Impfstoff und dem Fall bestehe, sagte der für den Infektionsschutz zuständige FHI-Direktor Geir Bukholm auf einer Pressekonferenz in Oslo. Wie zuvor die Dänen machten auch die Norweger deutlich, dass ein solcher Zusammenhang bisher nicht festgestellt worden sei. Aus Vorsicht unterbreche man die Impfungen mit dem AstraZeneca-Mittel jedoch, während die Untersuchungen liefen, sagte Bukholm. Diese Pause bedeute aber nicht, dass man von Impfungen mit dem Mittel von AstraZeneca in Zukunft abrate. Wie lange die Unterbrechung währen soll, ist unklar. In Dänemark gilt sie für vorläufig 14 Tage. Ein deutscher Experte hält einen ursächlichen Zusammenhang zwischen der AstraZeneca-Impfung und dem Todesfall in Dänemark für unwahrscheinlich. Ein direkter Zusammenhang ist nicht richtig vorstellbar, das kann auch Zufall sein, sagte der Infektiologe Bernd Salzberger vom Universitätsklinikum Regensburg am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Das ist etwas Aussergewöhnliches. Gefässverschlüsse sind weder in den Zulassungsstudien aufgetaucht noch bei den Impfungen in England, und dort ist man sehr wachsam. Allerdings müsse man dem Vorfall nachgehen, sagte Salzberger. Wenn man ein solches Phänomen sieht, dann muss man das untersuchen, und das tun die Dänen derzeit. Bislang haben rund 122000 Menschen in Norwegen den AstraZeneca-Stoff erhalten. Sie werden vom FHI gebeten, sich nicht unnötig Sorgen zu machen. Wenn sich ein Zusammenhang zwischen Impfstoff und Blutgerinnsel herausstelle, würde dies eine äusserst seltene Nebenwirkung darstellen, hiess es in einer Behördenmitteilung. In Österreich kam es vergangene Woche zu einem ähnlichen Ereignis im Zusammenhang mit dem Impfstoff von AstraZeneca. Bei einer Pflegerin kam es kurz nach der Impfung zu so schweren Komplikationen, dass die 49-Jährige kurz darauf in einem Spital in Wien verstarb. Weil auch eine andere, 30-jährige Spitalmitarbeiterin schwere Komplikationen entwickelte, rief Österreich einen Impfstopp für die entsprechende Teillieferung des AstraZeneca-Impfstoffs aus.","Norwegen und Dänemark stoppen die AstraZeneca-Impfungen, nachdem in Dänemark eine Person mit einem Blutgerinnsel nach einer Impfung verstorben war. Experten halten einen Zusammenhang für unwahrscheinlich. In Österreich war es vergangenes Wochenende zu einem ähnlich gelagerten Fall gekommen." "Nach einem unangenehmen Erlebnis bei einem Möbelhändler gab Leser T. Y.* auf Google eine negative Bewertung ab. Zuerst drohte man ihm mit rechtlichen Schritten, weil er den Mitarbeiter, der ihn verärgert hatte, namentlich nannte. Bald darauf wurde die Rezension gelöscht, obwohl Y. sie mittlerweile anonymisiert hatte. Werden negative Bewertungen oft zensiert - und bringt das überhaupt etwas? Dominik Georgi, Professor für Kundenbeziehungsmanagement an der Hochschule Luzern, gibt im Interview Auskunft: Ich gehe davon aus, dass viele Unternehmen so vorgehen. Genaue Zahlen habe ich aber nicht. Ich bezweifle allerdings, dass die Mehrheit so was tut. Umgekehrt versuchen auch viele Firmen, positive Bewertungen aktiv zu sammeln - bei den Bewertungen im Internet gibt es also eine Unschärfe. Mit vielen guten Bewertungen gewinnt man Neukunden. Bei Kaufentscheiden sind die Meinungen anderer sehr wichtig für uns. Früher hat man Freunde oder Bekannte gefragt, nun sieht man im Internet auf einen Schlag 1000 Meinungen von anderen Kunden. Die Masse macht dabei wett, dass man die Leute nicht kennt. Ich würde nicht sagen, dass man den Rezensionen gar nicht mehr vertrauen kann, nur weil einzelne Bewertungen gelöscht werden oder vielleicht auch die eine oder andere gefälscht ist. Aber wenn ein Unternehmen sich gegen negative Bewertungen wehrt, hat es etwas zu verbergen. Letztendlich muss man als Firma auch für schlechte Bewertungen dankbar sein. Sie geben einem die Gelegenheit, zu reagieren. Man kann versuchen, das Problem zu lösen, die Prozesse zu verbessern oder einfach einen Fehler einzugestehen. Das kommt in der Regel gut beim Kunden an. Firmen müssen damit umgehen können, dass Konsumenten im Internet alles in die Welt setzen können, was sie wollen. Und nicht jeder Kunde ist ein Apostel. Es gibt nun mal auch Bewertungsterroristen, die dem Unternehmen schaden wollen. Wenn man versucht, das zu unterdrücken, läuft man Gefahr, dass es rauskommt. Stattdessen sollte man lieber die negative Bewertung akzeptieren und sagen: Das war schlecht, kann vorkommen - und wir vermeiden so was in Zukunft. *Name der Redaktion bekannt.","Viele Firmen versuchen, negative Bewertungen zu unterdrücken und versuchen, nur positive Rezensionen zu sammeln. So entsteht aber der Eindruck, dass diese Unternehmen was zu verbergen haben. Dabei sind negative Bewertungen eine Chance, die Kundenzufriedenheit zu erhöhen." "Nicht gegen Covid-19 Geimpfte sind weltweit weiterhin ein Reservoir für neue Sars-CoV-2-Varianten. Das gilt auch für Immunsupprimierte, bei denen das körpereigene Abwehrsystem unterdrückt wird. Das zeigt der Fallbericht einer südafrikanischen HIV-Infizierten, der jetzt beim Jahreskongress der Europäischen Gesellschaft für Klinische Mikrobiologie und Infektionen (ECCMID) vorgestellt worden ist. Neue Mutationen von Sars-CoV-2 führen zu Ausweichmöglichkeiten der Erreger gegenüber dem Immunsystem. Das bedeutet, dass gebildete Antikörper einer vorangegangenen natürlichen Infektion oder als Impf-Antwort nicht mehr so gut vor einer weiteren Ansteckung schützen, sagte Alex Sigal, der am Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie in Berlin und am Afrikanischen Institut für Gesundheitsforschung (KwaZuluNatal/Südafrika) arbeitet. Schon im Mai hatte der Fall der an Blutkrebs erkrankten Facebook-Managerin Nicola Mendelsohn gezeigt, dass nicht alle gegen Corona geimpften Personen auch Antikörper gegen Covid-19 entwickeln. In Südafrika traf in der jüngeren Vergangenheit Sars-CoV-2 auf das Immunschwächevirus (HIV). Laut dem Wissenschaftler gibt es immer mehr Hinweise darauf, dass die Beta-Variante des Coronavirus, die ursprünglich in Südafrika nachgewiesen wurde, bei HIV-infizierten Personen einerseits zu schweren Krankheitsverläufen führt und andererseits gerade bei ihnen gefährlichere Mutationen auftreten. Sigal präsentierte den Fall einer südafrikanischen Patientin mit nicht ausreichend kontrollierter HIV-Infektion: Obwohl sie nur eine milde Covid-19-Erkrankung entwickelte, blieben die Sars-CoV-2-Tests 216 Tage lang positiv, hiess es in einer Aussendung des Kongresses. Während die meisten Menschen SARS-CoV-2 schnell überwinden, gibt es bereits einige Berichte über verlängerte Infektionen bei Immunsupprimierten, schrieb das Autorenteam in seiner derzeit noch nicht in einem Fachjournal publizierten Untersuchung. Bei der in der Studie beschriebenen Patientin handelt es sich um eine etwas unter 40 Jahre alte Südafrikanerin, die zwölf Tage nach Auftreten von Halsschmerzen und Atemnot mit einer Sars-CoV-2-Infektion ins Spital kam. Seit 2006 war die Frau HIV-positiv und bekam eine sogenannte antiretrovirale Therapie, ausserdem hatte sie Asthma und stand unter Behandlung mit einem Cortison-Spray und einem Bronchienerweiterer. Offenbar war die Anti-HIV-Therapie nicht ausreichend gewesen. Ein im Spital erfolgter Wechsel der Medikamente führte erst nach 206 Tagen zu einem Befund mit HI-Viren unterhalb der Nachweisgrenze. Während dieser Zeit allerdings blieb die Patientin Corona-positiv. Erst nach dem Tag 216 waren die Covid-19-Erreger nicht mehr nachweisbar. Die Crux stellte sich bei der mehrfachen Sequenzierung der Covid-19-Erreger heraus: Relativ früh kam es bei der Frau zum Entstehen der sogenannten E484-K-Mutation, einer Fluchtvariante . In der Folge wurden bei der Frau auch noch andere Varianten von Sars-CoV-2 entdeckt. Das ist ein Hinweis darauf, dass die Evolution von Viren in Trägern der Erreger einen Mechanismus für das Entstehen von Sars-CoV-2-Mutationen darstellt, welche der Immunantwort ausweichen können, so die Fachleute. Während die meisten Menschen Sars-CoV-2 schnell überwinden, gibt es bereits einige Berichte über verlängerte Infektionen bei Immunsupprimierten schrieb das Autorenteam in seiner Untersuchung. Die notwendigen Konsequenzen erscheinen klar: Bei Immunsupprimierten ist ganz besonders auf Impfschutz und auch auf eine nach der vollen Impfung eingetretene ausreichende Immunantwort zu achten. Das wäre zum Beispiel weltweit bei Krebspatientinnen und -patienten und anderen Kranken mit immunsupprimierender Therapie ihrer Grunderkrankung notwendig.","Eine Untersuchung aus Südafrika liefert Hinweise, dass bei Immunsupprimierten, bei denen das körpereigene Abwehrsystem unterdrückt wird, vermehrt Varianten der Covid-19-Erreger auftreten. Das zeigt der Fall einer HIV-infizierten Frau aus Südafrika. Trotz mildem Verlauf war sie während 216 Tagen Corona-positiv und entwickelte währenddessen mehrere Virusvarianten." "Aus den Ferien zurück und ab in die Quarantäne - und das, obwohl die Reisenden gar nicht in einem Risikogebiet waren. Genau das ist Passagieren, die mit dem Tui-Flug BY62215 von Griechenland zurück nach Wales flogen, letzten Dienstag passiert. 16 Gäste des Ferienfliegers seien bereits positiv getestet worden, berichtete der Sender BBC am Montag. Sieben davon haben sich britischen Gesundheitsexperten zufolge höchstwahrscheinlich an Bord angesteckt. Nun müssen sich alle 200 Passagiere und Crew-Mitglieder zwei Wochen selbst isolieren. Wer Symptome hat, soll sich sofort testen lassen, sagt Dr. Giri Shankar zu Metro. Gemäss seinen Angaben sind in Wales jüngere Personen zwischen 20 und 30 hauptsächlich für die Ausbreitung des Virus verantwortlich, weil sie sich zu wenig ans Social Distancing halten. Auf dem Flug von der Insel Zakynthos nach Cardiff (Wales) am 25. August sollen etliche Passagiere die Corona-Schutzmassnahmen ignoriert haben. Viele hätten nicht wie vorgeschrieben Masken getragen, die Besatzung sei kaum eingeschritten, hiess es. Der Flug war ein Debakel, sagte eine Frau der BBC. Viele Fluggäste seien ohne Masken im Flieger herumspaziert, um sich mit Bekannten zu unterhalten. Die Maschine sei voller egoistischer Cov-Idioten gewesen, sagte sie in Anspielung auf die Erkrankung Covid-19. Den Vorwürfen werde genau nachgegangen, zitierte der Sender einen Sprecher des Reisekonzerns Tui. Viele junge Briten haben in Griechenland den Ruf, feierwütig zu sein und viel Alkohol zu trinken. Gemäss der Johns Hopkins University zählt Griechenland 10134 bestätigte Corona-Fälle. Grossbritannien registriert 336670 (Stand 31. August).","Sieben Infizierte haben sich auf dem Flug von Griechenland nach Wales befunden. Jetzt müssen alle 200 Passagiere, die an Bord waren, in Quarantäne. Grossbritannien zählt aktuell über 336000 Corona-Fälle." "Es war die volle Härte, sagt Sylvia Vonlanthen darüber, wie der Corona-Lockdown sie als Gastronomin getroffen hat. Die Barista mit einer Leidenschaft für Kaffee catert normalerweise für Events. Doch die wurden alle abgeblasen und sie stand ohne Einnahmen da. Es kam von heute auf morgen. Man konnte sich nicht vorbereiten, so Vonlanthen. Erst Anfang 2020 hatte sie mit ihrem Mann Yves das Atelier Vonlanthen aufgemacht, um ihren Catering-Dienst auszubauen. Im März machte der Bund alles zu. Die Events, die Vonlanthen bedient hätte, durften nicht stattfinden. Catering-Schulungen, die gegeben hätte, fielen aus. Ihr beliebtes Kaffeemobil musste in der Garage bleiben. Vonlanthen blieb auf den Fixkosten sitzen. Statt sich kreativen Gerichten widmen zu können, musste nun eine schnelle Lösung für den Betrieb in der Krise her. Diese fand Vonlanthen im Bekochen des Basler Quartiers St. Johann. Ich wurde von Leuten angefragt, ob ich für sie kochen kann. Plötzlich fragten Leute von überall an, erinnert sie sich. Kurze Zeit später lieferte sie Risotto an die ganze Stadt. Das Besondere: Bedürftige können bei Vonlanthen die Mahlzeiten einmal in der Woche gratis beziehen. Wer helfen will, kann mehr bezahlen, als er bestellt hat. Wir mussten uns irgendwie fangen und uns nicht darin verlieren, sagt Vonlanthen über die Krise. Mit ihrem Lieferdienst habe sie eine Möglichkeit gefunden, in der schwierigen Zeit etwas Gutes zu tun. Das Risotto soll eine einfache Mahlzeit sein für Menschen, die sich gerade gar nichts leisten können, erklärt sie. So lange es für uns reicht, soll es auch für andere reichen. Um zusätzliche Einnahmen für ihr Projekt zu generieren, hat Vonlanthen den Sternekoch Erik Schröter an Bord geholt. Er kreiert Sternegerichte für die etwas flüssigere Klientel. Das Abpacken seiner durchdachten Werke in Plastikschalen kostet ihn jedoch noch etwas Überwindung, wie er sagt. Es soll zumindest geschmacklich top sein, scherzt Schröter. Essen macht extrem viel Freude. Essen ist Lebensqualität und es ist Medizin für die Seele, sagt Vonlanthen. Die Menschen sollten auch in der Krise ein wenig Luxus bei sich zuhause haben können. Das Atelier Vonlanthen liefert jeweils am Freitag das Risotto für 15 Franken und jeweils am Samstag das Sternegericht für 49 Franken.","Wie viele Gastronomen wurde Sylvia Vonlanthen vom Corona-Lockdown hart getroffen. In der Krise hat sie aber eine Möglichkeit gefunden, etwas Gutes zu tun. Sie liefert Risotto in Basel aus, Bedürftige bekommen Mahlzeiten gratis. Wer sich etwas gönnen will, kann auch ein Gericht von Sternekoch Erik Schröter bestellen." "Der Kniff ist weder neu noch kompliziert: Dennoch hat die Tiktokerin, die unter dem Pseudonym Oldasistah auftritt, damit eine Volltreffer gelandet. In dem knapp 15 Sekunden langen Filmchen zeigt die Frau, wie man mit dem iPhone eine Website vollständig abfotografiert, sprich einen Screenshot davon macht. Mittlerweile hat der Clip bereits mehrere Millionen Views. Und so geht es: Mit der Lautstärketaste (Volume up) und dem Einschaltknopf kann man mit dem iPhone einen Screenshot machen. Sobald der Screenshot gemacht wurde kann man auf das kleine Vorschaubild tippen und Ganze Seite auswählen. Dann wird nicht nur der sichtbare Bereich, sondern die ganze Seite gespeichert. So kann man zum Beispiel in einem Blog das vollständige Rezept samt Zutaten erfassen - ohne, dass man gleich mehrere Screenshots machen muss. Bei zahlreichen Zuschauern und Zuschauerinnen scheint dieses Wissen bisher schlicht nicht vorhanden gewesen zu sein, wie die vielen Kommentare bezeugen. Im Ernst? Ich habe jeweils immer 1000 einzelne Screenshots gemacht. Danke, danke!, schreibt die Nutzerin Kati.hng. Einige sind ob des neu erlernten Tricks besonders euphorisch: Das hat mein Leben verändert, schreibt gar ein Nutzer. Allerdings gibt es bei der Anwendung des Tricks einiges zu beachten. Es funktioniert nur im Browser Safari, nicht in anderen Browsern wie Chrome oder Firefox, bemerkt Realpuggsy richtigerweise. Eingeführt wurde die Screenshot-Funktion übrigens mit Apples mobilem Betriebssystem iOS 13 im Jahr 2019. Die Android-Front rümpft über den iPhone-Trick sowieso nur die Nase. Gähn, mein Android-Handy kann das schon ewig lange, schreibt eine Tiktok-Nutzerin als Kommentar zu dem Video. Bei Samsung zum Beispiel gibt es die Funktion seit dem Galaxy S7, also seit 2016. Macht man mit dem Gerät einen Screenshot durch Drücken der Leisertaste und dem Einschaltknopf, erscheint im Anschluss ein Menü mit mehreren Optionen. Über das linke Icon kann dann ein Scroll-Screenshot aufgenommen werden. Bei Huawei heisst die Funktion Scrollshot. Sie kann ebenfalls nach dem erstellen eines Screenshots ausgewählt werden.",Ein Screenshot-Trick für iPhones geht derzeit viral. Online gestellt hat den Kniff eine junge Tiktokerin. Viele Nutzerinnen und Nutzer bedanken sich bei ihr. "Ein heute 46-jähriger Mann wird beschuldigt, im Juni 2020 in Birsfelden BL im Kokainrausch eine Familie in ihrer Wohnung mit einer Waffe bedroht zu haben. Am Mittwoch muss er sich deswegen vor dem Baselbieter Strafgericht verantworten. Laut der Staatsanwaltschaft bildete sich der Beschuldigte, ein vietnamesischer Staatsangehöriger, während seines Drogenkonsums ein, dass in der Wohnung über ihm Möbel bewegt werden. Dieser nicht bestehenden Lärmstörung wollte er mittels Drohung mit einer Schusswaffe ein Ende setzen, heisst es in der Anklageschrift. Der mutmassliche Täter begab sich nach oben und betrat die Wohnung, in der er den eingebildeten Lärm vermutete, heisst es weiter. Dort habe er geschrien, er sei der neue Nachbar und man solle ihn in Ruhe seine Drogen nehmen lassen. Neben dem Beschuldigten sollen sich zum Tatzeitpunkt noch ein Mann, eine Frau und ein Kleinkind in der Wohnung aufgehalten haben. Gemäss Anklage forderte der Mann den Beschuldigten auf, die Wohnung zu verlassen, sonst rufe er die Polizei. Daraufhin habe der Eindringling eine Schusswaffe auf den Kopf des Mannes gerichtet. Die Waffe stellte sich später als nicht geladene, jedoch illegal schussfähig gemachte Schreckschusspistole heraus. Der bedrohte Mann sei in ein Zimmer geflüchtet und habe sich dort eingeschlossen, während er der Frau zugerufen habe, mit sich und dem kleinen Mädchen dasselbe zu tun. Im Zimmer verbarrikadiert konnte der Mann die Polizei rufen und ein weiteres Familienmitglied warnen, nicht in die Wohnung zu kommen. Indes soll der Beschuldigte weiter durch die verschlossenen Türen gedroht haben, etwa mit den Worten: Mach die Tür auf oder ich schiesse durch die Tür. Ich habe vier Kugeln. Nachdem es ihm nicht gelungen sei, die belagerte Familie aus ihren Zimmern zu bewegen, habe der Beschuldigte auf seinem Weg aus der Wohnung noch das Telefonkabel aus der Buchse gerissen. Wie die Baselbieter Polizei damals kommunizierte, hatte sich der Beschuldigte danach rund 90 Minuten lang in seiner Wohnung verschanzt. Danach habe er sich aber gestellt, ohne dass es zu Gewalt gekommen sei. Weil er die Familie in Angst und Schrecken versetzt habe, wirft die Staatsanwaltschaft dem Beschuldigten Nötigung, Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung vor. Auch hatte er keine Bewilligung für den Besitz einer Schusswaffe, weshalb er sich wegen Widerhandlung gegen das Waffengesetz verantworten muss. Hinzu kommen Handel mit und Konsum von Kokain und Cannabis: Er soll an Deals im Wert von mehreren hunderttausend Franken beteiligt gewesen sein. Der Beschuldigte befand sich nach der Tat zweimal in Haft. Inzwischen ist das aber nicht mehr der Fall. Wie in der Anklageschrift steht, unterzieht er sich derzeit einer Suchttherapie.","Im Juni 2020 drang ein bewaffneter Mann in Birsfelden BL in eine Familienwohnung ein und bedrohte die Personen, die sich dort aufhielten. Unter ihnen war ein zweijähriges Mädchen. Am Mittwoch wird ihm am Baselbieter Strafgericht der Prozess gemacht." "In Deutschland sorgen rund 50 prominente Film- und Fernsehschauspielerinnen und -schauspieler mit einer grossangelegten Internetaktion unter dem Motto #allesdichtmachen für Aufsehen. Künstler wie Ulrich Tukur, Volker Bruch, Meret Becker, Ulrike Folkerts, Richy Müller, Heike Makatsch, Jan Josef Liefers und viele weitere verbreiteten am Donnerstag bei Instagram und auf der Videoplattform Youtube gleichzeitig ironisch-satirische Clips mit persönlichen Statements zur Coronapolitik der deutschen Regierung. Andere prominente Schauspielkollegen reagierten entsetzt. Wie die Aktion koordiniert wurde, war zunächst nicht bekannt. Die Hashtags #allesdichtmachen, #niewiederaufmachen und #lockdownfürimmer wurden am Abend binnen kurzer Zeit zu den am meisten verwendeten bei Twitter in Deutschland. Schliessen Sie ausnahmslos jede menschliche Wirkungsstätte und jeden Handelsplatz, fordert etwa Tukur die Bundesregierung auf. Nicht nur Theater, Cafés, Schulen, Fabriken, Buchhandlungen, Knopfläden nein, auch alle Lebensmittelläden, Wochenmärkte und vor allem auch all die Supermärkte. Und er fügt hinzu: Sind wir erst am Leibe und nicht nur an der Seele verhungert und allesamt mausetot, entziehen wir auch dem Virus und seiner hinterhältigen Mutantenbagage die Lebensgrundlage. Liefers bedankt sich in seinem Clip mit ironischem Unterton bei allen Medien unseres Landes, die seit über einem Jahr unermüdlich verantwortungsvoll und mit klarer Haltung dafür sorgen, dass der Alarm genau da bleibt, wo er hingehört, nämlich ganz, ganz oben. Richy Müller atmet in seinem Clip abwechselnd in zwei Tüten und kommentiert ironisch: Wenn jeder die Zwei-Tüten-Atmung benutzen würde, hätten wir schon längst keinen Lockdown mehr. Also bleiben Sie gesund und unterstützen Sie die Corona-Massnahmen. Ich geh jetzt mal Luft holen. In den sozialen Medien löste die Aktion ein enorm gespaltenes Echo aus. Viele Kolleginnen und Kollegen aus derselben Branche reagierten mit heftiger Ablehnung: Die Schauspieler*innen von #allesdichtmachen können sich ihre Ironie gerne mal tief ins Beatmungsgerät schieben, twitterte etwa Moderator Tobias Schlegl, der auch Notfallsanitäter ist. Schauspieler Marcus Mittermeier kommentierte: Niemand hat mich gefragt, ob ich bei #allesdichtmachen mitmachen will. Gott sei Dank! Der Pianist Igor Levit twitterte: Die stumpfste Waffe gegen die Pandemie sei schlechter, bornierter Schrumpfsarkasmus, der letztendlich bloss fader Zynismus ist, der niemandem hilft. Nur spaltet. Medienjournalist Stefan Niggemeier vom Onlinemagazin uebermedien.de schrieb von ekliger Ironie und einem Dammbruch, der zugleich der grösste Erfolg der Querdenkerszene bisher sei. Der Grünen-EU-Abgeordnete Erik Marquardt kritisierte, er finde die Aktion schlecht und sehe sie als Ausdruck einer zunehmenden Resignation von eigentlich Vernünftigen. Weitere prominente Schauspieler mischten sich via Instagram in die Diskussion ein. Elyas M'Barek schrieb: Mit Zynismus ist doch keinem geholfen. Jeder wolle zur Normalität zurückkehren, und das werde auch passieren. Schauspieler Hans-Jochen Wagner nannte die Aktion peinlich. Er verstehe sie nicht, schrieb er und fragte, gerichtet an Liefers: Das kann doch nicht Dein Ernst sein. Entertainer Christian Ulmen fühlte sich sogar an den rechten Verschwörungserzähler Ken Jebsen erinnert: Dieser hätte es nicht schöner sagen können. Schauspielerin Nora Tschirner warf den Machern der Clips Handeln aus Langeweile und Zynismus vor. Und Satiriker Jan Böhmermann hielt der Aktion bei Twitter entgegen, das einzige Video, das man sich ansehen solle, wenn man Probleme mit Corona-Eindämmungsmassnahmen hat, sei die ARD-Doku aus der Berliner Charité mit den Titel Station 43 - Sterben. Dazu stellte er den Hashtag #allenichtganzdicht und einen weinenden Smiley. Doch es gibt auch begeisterten Beifall. Etwa vom früheren Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maassen, der die Aktion auf Twitter grossartig nannte. Der Hamburger Virologe Jonas Schmidt-Chanasit sprach von einem Meisterwerk, das uns sehr nachdenklich machen sollte. Die AfD-Bundestagsabgeordnete Joana Cotar twitterte: Das ist intelligenter Protest. Sie feiere Jan Josef Liefers. Auch der Student und Influencer Benedikt Brechtken findet die Aktion gut. #allesdichtmachen halte den Corona-Ultras den Spiegel vor. Sie sähen nun in aller Deutlichkeit die eigenen freiheitsverachtenden Abgründe und rasteten deswegen auch so aus. Du bist in Deutschland, wenn du Humor und Ironie erklären musst, schreibt die deutsche Journalistin Birgit Kelle. Sie hält die Aktion für das witzigste, was sie seit langem gesehen habe. Danke für die großartigen Videos. Die deutsche Kunst- und Kulturszene leidet seit mehr als einem Jahr schwer unter den Corona-Massnahmen. Laut dem Bundesverband Schauspiel (BFFS) etwa haben viele der Schauspielerinnen und Schauspieler in Deutschland seit März 2020 kaum Einkommen. Dem Verband zufolge leben zwei Drittel bis drei Viertel aller Schauspielerinnen und Schauspieler von Gastverpflichtungen an Theatern, die aktuell nicht oder kaum arbeiten können. In Deutschland gibt es insgesamt etwa 15000 bis 20000 Schauspieler.",Rund 50 deutsche Schauspielerinnen und Schauspieler sorgen mit der Internetaktion #allesdichtmachen für Aufsehen. Auf Youtube und Instagram haben sie gleichzeitig ironisch-satirische Clips zur Coronapolitik der deutschen Regierung verbreitet. In den sozialen Medien ernten sie teilweise begeisterte Zustimmung. Viele Schauspielkollegen reagieren allerdings entsetzt. "Impfzentren geht die Arbeit mangels Nachfrage bereits aus - in TV-Beiträgen dagegen wird die Nadel so oft angesetzt wie noch nie. Infektiologe Andreas Widmer hält das für problematisch. Jedes Mal wird im wahrsten Sinne des Wortes zugestochen, sagt er. Es gebe keinen Fernsehbeitrag über das Thema Corona-Impfung, der ohne Szenen mit einer Spritze auskomme. Widmer stellt fest, dass sich dies negativ auf die Impfbereitschaft auswirkt. Ich habe Rückmeldungen von Leuten erhalten, die klagen, dass ihnen wegen dieser Pikserei fast schlecht werde, sodass sie sich lieber nicht impfen lassen wollen. Manche hätten auch berichtet, sie fürchteten, beim Impftermin in Ohnmacht zu fallen. Weil sie angeblich all diese Bilder des Stichs vor Augen haben. Zu einem ähnlichen Schluss kam kürzlich eine Angestellte in einem Basler Impfzentrum. Gerade junge Menschen reagierten sensibel auf die TV-Illustrationen, sodass diese sie von der Impfung abschreckten, sagte sie. Die Bilderwahl löst bei Andreas Widmer Kopfschütteln aus. Das ist, als würde man bei einem Fussballspiel nicht das Tor, sondern die verletzten Beine der Spieler zeigen. Die Eidgenössische Kommission für Impffragen (EKIF) teilt die Bedenken. Für Leute, die mit der Vorstellung eines Stichs Schwierigkeiten haben, können Impf-Szenen am Fernsehen unangenehm sein, sagt Präsident Christoph Berger. Diese Szenen brauche es gar nicht. Die BAG-Kampagne zum Beispiel arbeitete mit einem Pflaster. Das ist ein klügeres Sujet. Es sei schade, wenn die Beiträge des Impfvorgangs Menschen von der Corona-Impfung abschreckten. Grundsätzlich betrachtet Berger den Stich zur Impfung jedoch als reine Einstellungssache. Von Bildern sollte man sich nicht beirren lassen, sondern sich positiv auf die Impfung vorbereiten. Der Stich und die Impfung sind nichts Schlimmes. Dem Schweizer Radio und Fernsehen SRF ist die Kritik bekannt. Bei unserem Kundendienst gehen derzeit in sehr unregelmässigen Abständen einzelne wenige Feedbacks von Zuschauenden ein, die Mühe mit den beschriebenen Szenen haben, sagt Sabrina Hübner, Newsroom-Verantwortliche bei der Chefredaktion Video. Stärker bewegt habe das Thema in einer ersten Phase von Ende November 2020 bis zirka März. Laut Hübner liegt es in der Natur der Sache, dass es beim Impfen auch um Spritzen und um den eigentlichen Einstich geht. SRF sei sich bewusst, dass es Personen gebe, denen der Anblick einer Injektion mit einer Spritze Mühe bereite. Aus diesem Grund bemühen wir uns seit längerer Zeit - sowohl im TV als auch in unseren Webvideos - weniger solcher Impfszenen zu zeigen, sagt Hübner. Als Alternative würden vermehrt neutrale Bewegtbilder aus Impfpraxen gezeigt, die den eigentlichen Einstich nicht zeigten. Ein ähnliches Vorgehen schlägt Medienpsychologe Daniel Süss vor (siehe unten). Ein Vorwurf dürfe den Medien jedoch nicht gemacht werden.","Mit der Impfkampagne häufen sich im Fernsehen Szenen mit Nadeln, die in Arme stechen. Laut Infektiologe Andreas Widmer wirken sich diese negativ auf die Impfbereitschaft aus. Impf-Chef Christoph Berger teilt die Bedenken und hält das Pflaster als Sujet für klüger. Das SRF bemüht sich, weniger solcher Szenen zu zeigen." "Wie im Vorjahr werden auf Island auch in diesem Sommer keine Wale gefangen. Das Walfangunternehmen Hvalur, das als einziger Betrieb Finnwale für den Export nach Japan fängt, wird zum zweiten Mal in Folge keine Wale jagen und auch kein Walfleisch in Island verarbeiten. Dies berichtete der isländische Rundfunksender RÚV. Grund für den erneuten Schritt ist demnach, dass in Japan die Produkte inländischer Unternehmen subventioniert werden, weshalb es für die Isländer schwierig sei, mit den Japanern zu konkurrieren. Wegen der Abstandsregelungen im Zuge der Coronavirus-Krise sei es zudem nahezu unmöglich, das Fleisch der Meeressäuger zu verarbeiten. Die Arbeiter in den Walfangstationen müssten räumlich sehr eng zusammenarbeiten. Der Inselstaat gehört neben Norwegen und Japan zu den wenigen Ländern, die kommerziellen Walfang betreiben. Die Waljagd in isländischen Gewässern war nach einer mehrjährigen Unterbrechung im Jahr 2003 zu wissenschaftlichen Zwecken wieder aufgenommen worden. Der kommerzielle Walfang wurde im Jahr 2006 wieder gestartet.",Der Walfang vor Island wurde nach einem Stopp 2003 wieder aufgenommen. Nun will Island auch dieses Jahr auf den Walfang verzichten. Grund ist die Preispolitik sowie die Coronavirus-Krise. "Es ist bitterkalt. Nicht nur in der Schweiz, sondern in ganz Europa wurden heute tiefe Temperaturen gemessen. Zudem bringt das Sturmtief Hermine zügige Böen, die in Frankreich und Grossbritannien für Stromausfälle und Chaos sorgen. Die Eiseskälte hat auch Auswirkungen auf die Luftfahrt. Severin Brüngger, Linienpilot bei Easyjet, teilte über Twitter ein Bild von gestern, das eine Aussentemperatur von minus 74 Grad Celsius zeigt. Das Flugzeug befand sich in einer Höhe von knapp 12 Kilometern. Selten so kalte Luft gesehen. Zu kalt für uns. Absinken, schrieb Brüngger dazu. Meteo Schweiz schreibt, dass in solcher Höhe ungefähr minus 60 Grad erwartbar wären. Die Swiss bestätigt auf Anfrage, dass sie auch am Sonntag mit der kalten Luft zu kämpfen habe. Auf dem Linienflug zwischen Zürich und Düsseldorf mussten unsere Maschinen absinken, weil die Luft zu kalt war, führt Michael Stief, Mediensprecher der Swiss, aus. Der Grund: Es soll verhindert werden, dass das Kerosin zu kalt wird. Deshalb müssten die Flugzeuge von Flight Level 410 auf Flight Level 360 wechseln - von etwas über zwölf Kilometer Höhe auf noch etwas über elf Kilometer Höhe. Das sei aber ein Standardprozedere, so Stief.","In zwölf Kilometern Höhe massen Piloten heute Temperaturen von minus 74 Grad. Zu kalt für Linienflüge: Die Flugzeuge sind bei solchen Temperaturen gezwungen, tiefer zu fliegen. Das bestätigt die Swiss. Mit dem Absinken soll verhindert werden, dass das Kerosin zu kalt wird." "Die Coronavirus-Krise hat die Bargeldnutzung in der Schweiz verändert, wie Fritz Zurbrügg, Vize-Chef der Schweizerischen Nationalbank (SNB), sagt. Der Notenumlauf während der ersten Pandemiewelle im Frühling sei stark angestiegen. Hauptgrund sei, dass vor allem grosse Stückelungen gefragt waren. Das deutet auf ein verstärktes Bedürfnis hin, Reserven in Form von Bargeld zu halten. Bezahlt wird in der Krise hingegen weniger mit Bargeld. Die der SNB verfügbaren Daten zu den Kartenzahlungen und Bargeldbezügen an Geldautomaten deuten darauf hin, dass derzeit mehr bargeldlose Zahlungsmittel genutzt werden. Ob sich diese Entwicklungen auch auf die Bargeldnutzung nach der Krise auswirken werden, kann Zurbrügg derzeit aber noch nicht sagen. Das Schweizer Bruttoinlandprodukt (BIP) wird dieses Jahr um 3 Prozent schrumpfen, wie die SNB prognostiziert. Im September hatte die Bank noch mit einem stärkeren Rückgang von 5 Prozent gerechnet. Die Anpassung der Prognose habe damit zu tun, dass das BIP in der ersten Welle weniger stark eingebrochen sei, als die SNB erwartet hatte. Zwar sei die Wirtschaft von der jetzigen, erneuten Verbreitung des Coronavirus in der Schweiz betroffen. Doch die bisher ergriffenen Massnahmen gegen das Virus schränkten die Wirtschaftstätigkeit weniger ein als im Frühling. 2021 soll es dann wieder um 2 bis 3 Prozent nach oben gehen. Die SNB rechnet nur mit einer teilweisen Erholung. Wie schnell sich die Schweiz erholen kann, hänge massgeblich davon ab, wie erfolgreich die Ausbreitung des Virus im In- und Ausland eingedämmt werden kann. Wir gehen davon aus, dass die Eindämmungsmassnahmen in der Schweiz erst im Frühling deutlich gelockert werden, sagt Direktor Thomas Jordan an einem Mediengespräch. Die Arbeitslosigkeit dürfte während dieser Zeit weiter ansteigen. Die SNB hat zudem beschlossen, den Leitzins bei -0 75 Prozent zu belassen. Auch sei man weiterhin bereit, am Devisenmarkt zu intervenieren. Dies, obwohl die USA die Schweiz am Mittwoch auf eine Watchlist genommen hat, weil sie als Währungsmanipulator eingestuft wurde. Die SNB berücksichtigt bei der Intervention am Devisenmarkt die gesamte Währungssituation, sagt SNB-Chef Jordan dazu. Die Schweiz müsse ihrem Auftrag nachkommen, die Preisstabilität in der Schweiz zu erhalten - darum interveniere man viel am Devisenmarkt. Wir tun das nie, um einen wirtschaftspolitischen Vorteil gegenüber anderen Ländern zu erzielen. Man sei im konstruktiven Dialog mit den Behörden. Jordan ist der Meinung, dass der Wechselkurs vom Franken zum Dollar nicht darauf hin deute, dass die Schweiz Währungsmanipulation betreibe. Die Kriterien der USA eignen sich laut dem Direktor nicht, um die Schweiz als Währungsmanipulator einzustufen.",Schweizer setzen auf Bargeld-Reserven. Bezahlt wird hingegen öfter bargeldlos. Die Schweizer Wirtschaft dürfte dieses Jahr nur um 3 statt um 5 Prozent schrumpfen. 2021 solls wieder bergauf gehen. "Das Coronavirus hat im Kanton Tessin ein Kind schwer erwischt. Ein zehnjähriger Junge musste deswegen in die Intensivstation eingeliefert werden. Der Patient sei am Donnerstag ins Spital eingeliefert und danach nach Lausanne transferiert worden, bestätigte der Tessiner Kantonsarzt Giorgio Merlani gegenüber der Tageszeitung La Regione. Im Moment ist er stabil. Mir ist nicht bekannt, dass er Vorerkrankungen hatte, sagt Merlani. Damit verzeichnet der Kanton Tessin und wohl auch die Schweiz seit dem Ausbruch der Pandemie erstmals ein Kind, das wegen des Coronavirus auf intensivmedizinische Pflege angewiesen ist. Da am Montag die obligatorischen Schulen wieder öffnen, könnte dieser Fall für Bedenken sorgen. Giorgio Merlani sagt aber: Dieser Fall zeigt allenfalls das Gegenteil: Selbst, wenn man zuhause bleibt, ist man nicht sicher. Auch macht er darauf aufmerksam, dass sich Kinder laut Statistiken in der Regel bei den Erwachsenen anstecken. Die jungen Menschen erkranken am wenigsten häufig an Covid-19. Von 300 Tests mit unter 18-jährigen fielen nur 7 Prozent positiv aus. Nur sechs Kinder zeigten ein schwereres Krankheitsbild. Davon waren nur drei Kinder jünger als zehn Jahre alt. Der Tessiner Gesundheitsdirektor Raffaele de Rosa warnt vor Nachlässigkeit und unüberlegten Schritten. Trotz der Öffnungen am Montag sei das Virus immer noch da. Bis es einen Impfstoff gibt, müssen wir den Abstand einhalten und die Hygienemassnahmen anwenden. Zudem solle die Bevölkerung Masken benutzen, sofern der Mindestabstand nicht eingehalten werden könne.","Ein zehnjähriger Junge aus dem Kanton Tessin infizierte sich mit dem Coronavirus. Am Donnerstag wurde er in die Intensivstation eingeliefert. Im Moment sei er stabil, sagt der Tessiner Kantonsarzt Giorgio Merlani. Vorerkrankungen habe der Patient nicht gehabt. In der Regel erkranken Kinder jedoch kaum schwer am Coronavirus." "Die 28-jährige Schweizerin, die im Manor in Lugano zwei Frauen verletzte, hat mögliche Sympathien für die Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Sie wurde festgenommen, wie die Polizei am Dienstag berichtete. Eines der Opfer wurde nach Polizeiangaben schwer, aber nicht lebensgefährlich, eines leicht verletzt. Dass die Polizei terroristische Motive untersucht, bestätigten sie an einer Pressekonferenz am Dienstagabend in Lugano. Nach Angaben des Kommandanten der Tessiner Kantonspolizei, Matteo Cocchi, ist die Täterin der Polizei bekannt. Die Bundesanwaltschaft hat Ermittlungen aufgenommen. Es handele sich um einen mutmasslichen terroristisch motivierten Angriff, wie die Bundespolizei Fedpol mitteilte. Später teilte das Fedpol mit, die Frau sei bereits 2017 in polizeilichen Ermittlungen mit jihadistischem Hintergrund aufgetaucht. Sämtliche Sicherheitsvorkehrungen wurden sofort in Gang gesetzt, ein solches Ereignis kann jedes westliche Land treffen. Für das Tessin wäre das jedoch das erste Mal, sagte Regierungspräsident Norman Gobbi. Fedpol-Direktorin Nicoletta della Valle fügte hinzu: Dieser Angriff überrascht mich nicht. Er erinnert mich an die Fälle in Frankreich und Morges. Es sei jedoch zu früh, um Verbindungen zu anderen Fällen zu bestätigen. Auch ein Sicherheitsexperte, der wegen des frühen Zeitpunkts namentlich nicht genannt werden will, sieht Parallelen zu Angriffen in Frankreich. Der Modus Operandi scheint tatsächlich jenem zu gleichen, den wir vor wenigen Wochen bei Paris oder in Nizza gesehen haben: ein einzelner Angreifer mit einer einfachen Waffe und Opfer, die zufällig gewählt wurden, so der Experte. Eine Frau, die allein mit einem Messer bewaffnet eine terroristisch motivierte Attacke ausführt, wäre etwas völlig Neues.",Eine 28-Jährige attackierte im Manor in Lugano zwei Frauen. Eine musste schwer verletzt ins Spital eingeliefert werden. Fedpol geht von einem terroristisch motivierten Angriff aus. Die Bundesanwaltschaft schaltete sich ein. Die Frau war bereits vor der Tat polizeibekannt. Sie hat möglicherweise Verbindungen zur Terrormiliz IS. "Die Nachtkultur kämpft ums Überleben. Mit dramatischen Worten wenden sich Vertreter des Basler Nachtlebens in einem offenen Brief an die Regierung. Diese hat vor einer Woche vorsorglich wieder die Corona-Bestimmungen verschärft und für Clubs und Bars zusätzliche Schutzmassnahmen verordnet: Ab 100 Personen gilt Maskenpflicht in Bars und Clubs. Man werde sich selbstverständlich daran halten, versichern die Betroffenen im offenen Brief. Darin kritisieren sie die neue Verfügung aber auch. Dass wir nach dessen Einführung auf das mittlerweile gut funktionierende Konzept des Contact-Tracing zugunsten einer eher schwer durchsetzbaren Maskenpflicht ganz verzichten sollen, halten wir für fragwürdig. Anlässlich der Kontrollen des Gesundheitsdepartements hätten Basler Bars und Clubs unter Beweis gestellt, dass die Schutzkonzepte lückenlos umgesetzt worden seien. Einige von uns haben die Korrektheit der Daten für das Contact-Tracing freiwillig verifiziert, und zwar lange bevor dies am 6. Juli zur Pflicht erklärt wurde. Die Basler Clubs haben zudem Zweifel an der Durchsetzbarkeit der Maskenpflicht in ihren Lokalen, für die sie in der neusten Verordnung verantwortlich und haftbar gemacht werden. Vielmehr fürchte man, dass die Gäste für Partys auf unkontrollierte Orte ausweichen, während der Safe Space eines professionell geführten Betriebs wirtschaftlich in Bedrängnis gebracht werde. Das erste Wochenende mit Maskenpflicht hat gezeigt, dass die Besucher lieber am Rheinbord oder an illegalen Partys teilnehmen, als einen Club mit Maske zu besuchen. Die Clubs verlangen nun von der Regierung, dass die neuen Restriktionen regelmässig überprüft werden und sie stärker in die Entscheide einbezogen werden. Nur so seien sinnvolle und umsetzbare Massnahmen möglich.","Basler Clubs kritisieren die Regierung, die per 9. Juli eine Maskenpflicht für Lokale mit mehr als 100 Besuchern erlassen hat. Das Contact-Tracing habe lückenlos funktioniert, dies nun zugunsten der Maskenpflicht über Bord zu werfen sei nicht effektiv. Statt mit Maske feiern viele nun lieber an illegalen Partys, wo es keine Kontaktlisten gebe." "Die vielen Millionen Tonnen Plastik im Meer sind eine Plage, die sich kaum mehr in den Griff bekommen lässt - trotz verschiedener Ansätze, das Kunststoffproblem aus der Welt zu schaffen. Zu diesem Urteil kommen deutsche Forscher im Fachjournal Science of the Total Environment. Das Team um Agostino Merico vom Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) in Bremen hat mithilfe von mathematischen Modellen untersucht, welche Auswirkungen es hätte, wenn 200 schwimmende Barrieren das Plastik aus dem Wasser fischten und an Land brächten, wo es recycelt oder verbrannt würde. Das Ergebnis ist ernüchternd: So lassen sich so während 130 Jahren wohl nur knapp über fünf Prozent des Kunststoffs aus dem Meer holen - und das auch ohne jede Ausfallzeit. Angesichts der riesigen Mengen an Plastikmüll, die fortwährend die Ozeane verschmutzen, ist das ein eher geringer Beitrag, sagt einer der Forscher, Sönke Hohn. Studienleiter Merico wird noch deutlicher: Technologien, wie vom Projekt Ocean Cleanup (siehe Box und Bildstrecke) vorgeschlagen, werden uns nicht dabei helfen, das Plastikproblem zu lösen. Infrage stellt er das Projekt aber nicht: Diese Initiative ist nach wie vor bewundernswert und nützlich. Nur eben nicht zielführend. Auch Barrieren in Flüssen, welche die Haupttransporteure des Mülls sind, in Kombination mit den Müllschluckern sind laut den Experten nicht ideal: Sie seien zwar deutlich Erfolg versprechender, aber aufgrund des Schiffsverkehrs wenig praktikabel. Das Herausfischen des Plastiks ist aber nur ein Problem. Das andere betrifft seine Weiterverarbeitung an Land: Den Kunststoff zu recyceln, ist schwierig, weil er sehr vielfältig und oft mit Mikroorganismen bewachsen ist. Der Aufwand für eine Sortierung wäre sehr hoch. Lösungen wie Verbrennen oder Vergraben ist aus ökologischen Gründen unpraktisch. Beim Vergraben könnte der Boden verunreinigt werden, beim Verbrennen gelangt CO2 in die Atmosphäre. Aus all dem folgert Merico: Es gibt nur eine Lösung: Wir müssen die Produktion von Kunststoffen einstellen und alternative, nachhaltigere Lösungen wie die Verwendung biologisch abbaubarer Materialien fördern.","Forscher haben untersucht, ob schwimmende Müllschlucker das Plastikproblem im Meer lösen können. Das Ergebnis ist ernüchternd. Demnach sind Projekte wie Ocean Cleanup zwar gut, aber nicht effizient genug. Entsprechend gibt es laut den Forschern nur eine Lösung." "Coiffeusen und Coiffeure, Verkäuferinnen und Verkäufer sowie Kellnerinnen und Kellner sind der Covid-Impfung gegenüber besonders kritisch eingestellt. Das zeigt eine neue Auswertung des Zürcher Forschungsinstituts Sotomo. Untersucht wurde die Impfbereitschaft von insgesamt zwanzig Berufsgruppen. Auffallend ist, dass die Impfunwilligkeit ausgerechnet bei jenen hoch ist, die viel Kontakt mit Kundinnen und Kunden haben, wie der Tages-Anzeiger schreibt. In der Gruppe Sport, Wellness, Schönheit geben 39 Prozent der Befragten an, dass sie sich gar nicht impfen lassen wollen. Und 28 Prozent sind unschlüssig. Das sind die zweittiefsten Werte. Die Gruppen Produktion, Reparatur, Reinigung, Beratung, Verkauf und Tourismus, Gastgewerbe, Hotellerie haben mit 37, 33 beziehungsweise 29 Prozent auch viele Impfverweigerer. Die Landwirtschaft weist die schlechtesten Zahlen aus, doch dort gibt es nur wenig Kontakt mit Kundinnen und Kunden. Weiter zeigt die Sotomo-Auswertung, dass die Impfbereitschaft bei Personen mit tiefen Löhnen kleiner ist als bei Gutverdienern - insbesondere gilt dies für Ausländerinnen und Ausländer. Zur Kategorie Sport, Wellness, Schönheit gehören unter anderem die Coiffeusen und Coiffeure. Warum ist ausgerechnet bei ihnen die Impfbereitschaft derart tief? Damien Ojetti ist Präsident des Verbands Coiffuresuisse. Er ist laut Tages-Anzeiger nicht überrascht von den Resultaten der Sotomo-Auswertung. Wir waren unter den Ersten, die nach dem Lockdown im Frühling ihre Geschäfte wieder aufmachen durften, sagt er. Entsprechend gut und erprobt seien die Schutzkonzepte. Eine Umfrage bei den Verbandsmitgliedern habe gezeigt, dass es keine Corona-Cluster gegeben habe. Ich vermute, dass deswegen die Angst vor dem Virus geschwunden ist. Die Sotomo-Analyse basiert auf Umfragedaten vom März 2021.","Eine neue Auswertung des Zürcher Forschungsinstituts Sotomo zeigt, dass Coiffeusen und Coiffeure, Verkäuferinnen und Verkäufer sowie Kellnerinnen und Kellner einer Covid-Impfung gegenüber besonders kritisch eingestellt sind. Die Landwirtschaft weist die tiefsten Werte aus. Die Impfbereitschaft bei Personen mit tiefen Löhnen ist tiefer als bei Gutverdienern." "Die Ankündigung im Tagesanzeiger, dass der Gastro-Lockdown bis im Februar verlängert werden könnte, ist für die Gastronomiebetriebe ein Schock. Eveline Neeracher, Präsidentin von GastroBern und seit 33 Jahren selber als Wirtin selbstständig, spricht von einer sehr dramatischen Lage. Sie hat am Montag, noch bevor die neuen Lockdown-Pläne des Bundes bekannt wurden, einen offenen Brief an den Berner Regierungsrat geschrieben: Ihr lasst ein Gewerbe wissentlich sterben, heisst es da etwa. Wir bekommen derzeit keine Unterstützung, weder vom Bund, noch vom Kanton, sagt Neeracher. Die Härtefallregelung sei zwar seit Montag in Kraft, die Grenze von 40 Prozent Umsatzverlust, um an Geld zu kommen, aber völlig unrealistisch und aus der Luft gegriffen: Viele Betriebe haben im Sommer alles getan, auf Betriebsferien verzichtet, Aussenterrassen gebaut und vieles mehr, um die Umsatzeinbussen abzufedern. Dazu kommt, dass auch die Kurzarbeitsentschädigung aufgerechnet wird. Kaum ein Betrieb im Kanton Bern erreiche die Grenze von 40 Prozent Umsatzverlust. Nun können sie kein Geld beziehen, weil sie alles getan haben, um die Einbussen möglichst klein zu halten. Sollte der Gastro-Lockdown tatsächlich bis Ende Februar verlängert werden, ohne dass weitere Unterstützungsgelder gesprochen werden, sieht Neeracher für viele Betriebe schwarz. Sie betont: Wir wollen ja nicht einmal Geld verdienen. Doch wir müssen Sozialabgaben und Miete bezahlen. Wir wären schon froh, wenn wir irgendwie unsere Kosten decken könnten in dieser Krise, sodass wir danach wieder wirtschaften können und unsere Betriebe nicht schliessen müssen. Viele Gastrounternehmer müssten schon jetzt ihr Privatvermögen aufbrauchen, um die Betriebe über Wasser zu halten. Ich verstehe wirklich nicht, wie die Regierung es so weit hat kommen lassen. Gastrosuisse-Präsident Casimir Platzer hat vollstes Verständnis für die Kritik der Gastrobetriebe: Die Härtefallregel ist äusserst kompliziert, jeder Kanton entscheidet eigenständig über die Gesuche und viele Kantone sind noch gar nicht bereit, um Geld auszubezahlen. Dazu komme, dass die Härtefallregelung nicht für geschlossene Betriebe ausgearbeitet worden sei, sondern für diejenigen, welche in den vergangenen acht oder neun Monaten offen waren, aber grosse Umsatzverluste hatten. Für Platzer ist klar: Wenn der Bundesrat die Schliessung der Gastronomiebetriebe beschliesst und jetzt sogar noch verlängert, braucht es zwingend Ausfallentschädigungen, um die weiterlaufenden Fixkosten zu decken. Der Bundesrat könne sich nicht hinter dem Föderalismus oder der besonderen Lage verstecken, sondern müsse seine Verantwortung übernehmen, für den Schaden, den er mit den Beschlüssen anrichtet, aufkommen. Alles andere ist inakzeptabel. Noch einen Schritt weiter geht Urs Pfäffli, der Präsident von Gastro Zürich City: Die Restaurants sind seit dem 22. Dezember zu. Die Zahlen wurden über die Festtage zwar etwas besser, sobald aber wieder mehr getestet wird, müssen wir wohl mit einem erneuten Anstieg rechnen. Er versteht, dass die Massnahmen verlängert werden - schlägt aber einen radikaleren Weg vor: Um die Pandemie in den Griff zu bekommen, wäre es sinnvoller, alles zu schliessen und die Betriebe zu entschädigen, bis die Situation sich verbessert, als die Krise auf dem Rücken der Gastronomie auszutragen. Seit bald einem Jahr hätten die Restaurants mit Corona zu kämpfen und ausser der Kurzarbeitsentschädigung noch keinen Franken gesehen. Das bringt viele Gastronomen in Existenzängste und stimmt mich traurig, sagt Pfäffli. Verständnis für den Unmut der Gastronomen hat GLP-Präsident und Nationalrat Jürg Grossen: Es macht zwar Sinn, dass man die Restaurants länger schliesst. Wenn man sie öffnet, gleichzeitig aber Homeoffice verordnet und die Kontakte zu reduzieren versucht, hätten die Gastrobetriebe so oder so nur eine schlechte Auslastung. Er verstehe aber auch, dass die Härtefall-Lösung suboptimal sei: Wir haben schon im Dezember darauf aufmerksam gemacht, dass die Prüfung der Gesuche Zeit in Anspruch nehmen wird und dass in einigen Kantonen wohl noch eine Weile kein Geld fliessen wird. Für Grossen ist klar: Verlängert man die Schliessungen, muss auch die Unterstützung ausgeweitet werden. Das ist einerseits mit der Aufstockung der Härtefallgelder auf 2 5 Milliarden auch schon passiert. Er schlägt zusätzlich vor, die Corona-Kredite vom Frühling umgehend wieder einzuführen. Der Bundesrat hat diese Möglichkeit. So hätten die Betriebe zumindest die Mittel, um ihre Fixkosten zu bezahlen, bis die Härtefallgesuche bearbeitet sind. Zur Problematik, dass viele Gastrobetriebe gar nicht unter die Härtefallregelung fallen, sagt Grossen: Auch das ist ein Problem. Die Grenze von 40 Prozent ist zu hoch angesetzt und anstatt am Umsatz müsste man sich besser an den Fixkosten orientieren. Mit diesem Vorschlag sind wir aber leider abgeblitzt. Und wenn 40 Prozent Umsatzeinbusse als Messgrösse genommen würde, dann müsste dieser mit dem Vorjahresmonat und nicht mit dem Jahresumsatz verglichen werden. Ich habe vollstes Verständnis, dass die aktuelle Situation für die Gastronomen extrem frustrierend ist.","Der Bundesrat verlängert den Beizen-Lockdown möglicherweise bis Ende Februar. Gastronomen und Wirte toben und fordern Entschädigungen für ihre Fixkosten. Einige fordern gar einen harten Lockdown, um die Krise zu bewältigen. GLP-Präsident Jürg Grossen hat Verständnis für den Unmut und schlägt vor, die Corona-Kredite wieder einzuführen." "Die Vorfreude in Luzern auf den Cupfinal ist riesig: Erstmals seit 1992 könnte der FCL wieder Cupsieger werden an diesem Montag - und damit den ersten Titel seit 29 Jahren holen. Unbekannte haben nun ein riesiges FCL-Shirt im Retro-Stile angefertigt und dieses am Sonntag beim Männdliturm aufgehängt, dieses war so gross, dass es auch aus grosser Distanz noch zu sehen war. Es ist eine Nachahmung jenes blauweissen Adidas-Trikots, das die FCL-Spieler trugen, als sie 1992 in Bern das letzte Mal Cupsieger wurden. Allerdings war das Shirt nur kurz am Turm befestigt: Die Polizei hat dieses umgehend wieder entfernt, berichtet die Luzerner Zeitung. Grund: Das T-Shirt musste entfernt werden, da geschützte Vögel wegen des Stoffs ihre Nester im Turm nicht mehr erreichen konnten, schreibt die Luzerner Zeitung. Auf Anfrage beim ornithologische Verein der Stadt Luzern hiess es, dass derzeit in der Museggmauer Dohlen, Mauersegler und Gänsesäger nisten. Die geschützten Gänsesäger zum Beispiel hätten Jungvögel, die derzeit flügge werden, diese springen dann aus ihren Nestern zu Boden und werden dann von den Eltern runter zur Reuss begleitet, was immer wieder für Aufsehen sorgt. Auch die Dohlen und Mauersegler würden derzeit in den Türmen und der Museggmauer brüten, weshalb jetzt eine sensible Zeit sei. Beim Verein glaubt man nicht, dass sich die Verantwortlichen der Trikot-Aktion bewusst über das Wohl der Vögel hinweggesetzt haben, vielmehr sei es Unwissen von Menschen, und sie würden die Vögel in der Mauer deswegen unbewusst stören. Beim Verein glaubt eine Expertin auch nicht, dass die Vögel nun Schaden genommen haben, wenn der Weg zu den Nestern nur kurze Zeit vom Stoff versperrt war.","In den Türmen der Museggmauer in Luzern nisten verschiedene Vögel, die zum Teil geschützt sind. Unbekannte haben dort nun ein riesiges FCL-Trikot aufgehängt. Es ist eine Nachahmung jenes blauweissen Adidas-Trikots, das die FCL-Spieler trugen, als sie 1992 in Bern das letzte Mal Cupsieger wurden. Doch die Polizei entfernte es, weil wegen der grossen Stoff-Fläche die geschützten Dohlen nicht mehr zu ihren Jungvögel fliegen konnten, die derzeit noch in den Nestern im Turm sind." "Der Film ‹Alpzyt› war 2016 ein grosser Erfolg in den Schweizer Kinos, erzählt der Toggenburger Filmemacher Thomas Rickenmann. Es ist die Fortsetzung von z'Alp, der 2013 in die Kinos kam und das Publikum begeisterte. Alpzyt war in jenem Jahr mit über 45000 Zuschauern der dritterfolgreichste Schweizer Film. Zufälligerweise habe eine Hotelbetreiberin aus dem Allgäu (D) den Film gesehen. Sie kam dann auf mich zu und fragte, ob der Film nicht auch im Allgäu in den Kinos laufen könnte, so Rickenmann. So brachten sie den Film Alpzyt auch in die Allgäuer Kinos. Im Film Alpzyt geht es um das Leben verschiedener Familien auf Schweizer Alpen. Der Alpabzug und das Verlassen der Alp im Herbst wurden thematisiert. Nun folgt mit Im Berg dahuim quasi das Allgäuer Pendant. Der Mann der erwähnten Hotelbetreiberin ist der Alpmeister des allgäuischen Oberstdorf. Er meinte, dass sie rund um Oberstdorf auch schöne Alpen haben und ob wir nicht auch hier einen Film drehen möchten, so Rickenmann. Der Stil des neuen Filmes sei ähnlich wie im Film Alpzyt, doch es werden völlig neue Regionen porträtiert. So werden zum Beispiel die Taufersberg-Alpe oder die Sölleralp gezeigt. Der Viehscheid, wie der Alpabzug im Allgäu genannt wird, ist dort eine grosse Attraktion. In Oberstdorf kommen tausende Besucher um zuzuschauen, wie die Kühe von den Alpen runterkommen, erzählt Rickenmann. Das sei in der Schweiz nicht so ausgeprägt. Ausserdem seien die Allgäuer stark mit den Schweizern verbunden. Auf den Alphütten haben sie gross angepriesen, dass es Schweizer Wurst-Käse-Salat gibt, sagt Rickenmann lachend. Für Rickenmann war das Schönste während des Filmens, wie herzlich sie von allen empfangen worden seien. Es ist schliesslich nicht selbstverständlich, dass einfach ein paar Schweizer daherkommen und filmen, so der Filmemacher. Es gab aber auch Herausforderungen. Die Taufersberg-Alpe liegt auf über 2000 m ü. M. - sie mit Kameras und Gepäck zu besteigen, ist nicht ganz einfach, sagt Rickenmann. Oben angekommen, habe sie auch kein Fünfsternhotel erwartet, sondern eine einfache Berghütte ohne Strom. Sein neuer Film Im Berg dahuim läuft ab dem 17. September in allen Schweizer Kinos. In Deutschland kann man den Film schon ab dem 10. August ansehen. Wer nicht so lange warten möchte, kann sich den Film bereits am Open-Air-Kino in Arbon oder in Kreuzlingen anschauen. Weitere Infos zum Film hier.",Der Toggenburger Filmemacher Thomas Rickenmann bringt nach seinen Erfolgsfilmen z'Alp und Alpzyt einen neuen Dokumentarfilm über das Alpleben raus. Im neuen Film Im Berg dahuim geht es um das Alpleben auf den Allgäuer Hochalpen. Der Film wird im Open-Air-Kino in Arbon und Kreuzlingen gezeigt. "Immer wieder war der thailändische König Maha Vajiralongkorn in den vergangenen Jahren in der Schweiz zu Besuch. Nun soll klar sein, weshalb der König, der auch Rama X. genannt wird, in die Schweiz reiste. Wie der Blick unter Berufung auf das regierungskritische Portal Secret Siam (Bezahlartikel) schreibt, soll der thailändische König über einen Zeitraum von vier Jahren in Engelberg OW immer wieder seine Geliebte und spätere Ehefrau Suthida (42) besucht haben. Suthida Vajiralongkorn soll im Hotel Waldegg untergebracht gewesen sein. Dabei habe sie sich gemäss Secret Siam unauffällig verhalten. Der ganze siebte Stock des Hotels sei für sie reserviert worden. Angestellte des Königstrosses sollen bei einem Besuch im Jahr 2018 im sechsten Stock einquartiert worden sein. Das Portal beruft sich dabei auf anonyme Quellen. Die Hotelangestellten seien zudem zur Geheimhaltung verpflichtet worden. Die Hochzeit mit seiner vierten Frau Suthida Vajiralongkorn na Ayudhya war 2019 bekannt geworden. Der König lernte sie kennen, als sie Flugbegleiterin bei Thai Airways war, und machte sie erst zu seiner Leibwächterin und dann, am Tag seiner Thronbesteigung 2016, zur Generalin. Seit dem 1. Mai 2019 ist sie auch Königin. Ob die Königin noch immer in Engelberg logiert, ist unklar. Beim Hotel Waldegg konnte auf Anfrage niemand zum Thema Auskunft geben.","Mehrfach reiste der thailändische König Vajiralongkorn (68) in den vergangenen Jahren nach Engelberg OW. Der König soll dort seine Geliebte Suthida (42) besucht haben, die inzwischen seine Ehefrau ist. Ob sich die Ehefrau des Königs noch immer in Engelberg aufhält, ist unklar." "Roter Bart, blaue Augen, die gleiche Nase und dasselbe verschmitzte Lächeln: Es ist ein besonderes Retro-Foto von Prinz Philip, das wenige Tage nach seinem Tod in den sozialen Medien kursiert. Es handelt sich um das Cover-Bild des Paris Match aus dem Jahr 1957 - und der Duke of Edinburgh sieht darauf seinem Enkel Harry zum Verblüffen ähnlich. Royal-Fotograf Chris Jackson hat es geteilt. Er habe das alte Magazin vor einigen Jahren erworben und sei überwältigt gewesen, als er es entdeckt habe, schrieb er zu seinem Post. Viel überwältigender findet seine Community hingegen die Tatsache, dass Harry seinem Grossvater offenbar wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Es ist das erste Mal, dass ich sehe, dass Prinz Harry genau wie sein Grossvater aussieht, kommentierte etwa eine Userin. Eine andere schreibt: Ich dachte, es sei Harry. Und ein User prognostiziert: Ich glaube, so sieht Harry aus, wenn er 50 ist. Es ist nicht nur das Aussehen, das die beiden Royals miteinander verband. Schon immer pflegte Harry ein ganz besonderes Verhältnis zu seinem Grossvater, der am Freitag im Alter von 99 Jahren gestorben ist. Vier Fakten und Gemeinsamkeiten, die das belegen: Erst Ende Februar verriet Harry im sehr persönlichen Interview mit Entertainer James Corden (42) Lustiges über seinen Opa. Philip logge sich nach ihren Zoom-Gesprächen nicht aus den Meetings aus. Er schlage jeweils einfach unzimperlich seinen Laptop zu, schilderte Harry lachend. Die Anekdote zeigte vor allem eins: Trotz der Spannungen innerhalb der Königsfamilie und den tausenden Kilometern zwischen England und Kalifornien blieb Harry mit seinen Grosseltern via Video-Calls in Verbindung. Den ungebrochenen Kontakt der beiden bestätigen auch Harrys Abschieds-Worte an seinen Grossvater: Er sei frech bis zum Schluss gewesen, teilte der Ehemann von Herzogin Meghan (39) am Montag mit. In seinem emotionalen Statement schrieb Harry zudem: Prinz Philip sei immer er selbst und eine Scherz-Legende gewesen. Eigenschaften, die auch auf den Herzog von Sussex zutreffen: Bereits in seiner Jugend galt Harry als Rebell der Familie, später sorgte er mit seinem Rücktritt von seinen royalen Pflichten und seinem Wegzug aus Grossbritannien für Zündstoff. Beide Prinzen haben sich im Verlauf der Jahre wiederholt inakzeptabel verhalten: Der Queen-Gatte sorgte mehrmals mit plumpen, sexistischen Sprüchen für Empörung. Und der Party-Prinz, wie Harry in der Vergangenheit gerne betitelt wurde, bescherte der Royal Family mitunter mit einem Nacktfoto-Skandal und einem Auftritt im Nazi-Kostüm so einige Negativ-Schlagzeilen. Harry hat sich dafür entschuldigt, Prinz Philip nie. Grossvater Philip spielte im Leben von Harry und Thronfolger William (38) schon früh eine zentrale Rolle. In den Tagen nach dem tödlichen Verkehrsunfall ihrer Mutter Diana im Jahr 1997 weilten die Brüder mit ihren Grosseltern auf deren schottischen Anwesen Balmoral. Philip soll die beiden höchstpersönlich unter seine Fittiche genommen haben, heisst es. Laut der Biografie The Diana Chronicles habe Philip in dieser Zeit zahlreiche Outdoor-Aktivitäten mit den Jungs unternommen, um sie von der Trauer abzulenken. Dies wohl nicht zuletzt, weil er den Verlust seiner Enkel bestens nachvollziehen konnte. Auch Philip hatte seine Mutter früh verloren: Alice von Battenberg litt unter einer psychischen Erkrankung und wurde 1930 gegen ihren Willen in eine schweizerische Klinik in Kreuzlingen eingewiesen. Laut Royal-Experten soll Harry ausserdem schon immer Philips Lieblingsenkel - sein Favorit - gewesen sein, wie es in früheren Medienberichten heisst. Auch wegen ihres Militär-Hintergrunds standen sich Prinz Philip und Prinz Harry nahe, wie das Town and Country Magazine schreibt. Beide haben Kriegsdienst geleistet: Philip diente während des Zweiten Weltkriegs in der Royal Navy, Harry stand zweimal in Afghanistan im Einsatz. Harry hatte seinen Grossvater jahrelang zu Auftritten anlässlich des Remembrance Sundays begleitet - dem nationalen britischen Gedenktag zu Ehren gefallener Soldaten. Die Uniform, die Prinz Philip auf dem Paris Match-Cover von 1957 trägt, durfte später sein Enkel bei offiziellen Anlässen tragen. Harry übernahm zudem Prinz Philips Rolle als Generalkapitän der Royal Marines. Aufgrund seines Megxits aus der Royal Family hat Queen Elizabeth ihrem abtrünnigen Enkel inzwischen jedoch die Militärtitel entzogen. An Prinz Philips Beerdigung vom kommenden Samstag darf Harry laut Daily Mail drum keine Militäruniform tragen. Er werde wohl in einem schlichten Anzug mit seinen Medaillen erscheinen, heisst es. Schon am Sonntag ist Prinz Harry unbestätigten Berichten zufolge für die Trauerfeier in London gelandet und soll sich seither in Quarantäne befinden. Seine hochschwangere Gattin Meghan (39) und sein knapp zweijähriger Sohn Archie sollen nicht mitgereist sein. Der ehemalige britische Premierminister John Major äusserte die Hoffnung, dass es zu einer Aussöhnung zwischen Harry und seinem Bruder William kommen könnte. Die geteilte Trauer derzeit über den Tod ihres Grossvaters ist in meinen Augen die ideale Gelegenheit, sagte er der BBC am Sonntag.","In den sozialen Medien macht ein Retro-Bild von Prinz Philip die Runde. Darauf sieht der verstorbene Queen-Gatte aus wie der Lookalike von Prinz Harry. Harry stand seinem Grossvater schon immer sehr nahe. Hier sind spannende Fakten und Gemeinsamkeiten, die das belegen." "Im Video erzählt Dino (26), wie er von einem Unbekannten fast zu Tode geprügelt wurde. Und Marco (28) spricht darüber, wie jemand mit einer Eisenstange auf ihn losging. Mike Mottl ist Geschäftsleiter und Berater im Mannebüro in Zürich. Herr Mottl, haben es männliche Opfer schwieriger als weibliche? Ich will die Situation für weibliche Opfer auf keinen Fall klein reden. Aber die Gesellschaft ist sensibilisierter, wenn eine Frau Opfer einer Gewalttat wurde, als wenn dies einem Mann widerfährt. Der Mann als Opfer ist ein Tabu, das noch gebrochen werden muss. Wie äussert sich das Tabu? Der Prozess, den ein Mann durchmacht als Opfer, kann brutal sein. Das beginnt bei der Einvernahme bei der Polizei, die oft die noch sensibilisierteste Stelle ist. Im Umfeld zu erzählen, dass man von der Partnerin geschlagen wird, kann für viele eine Erniedrigung sein. Viele Männer berichten aber, dass das Schlimmste ist, dass sie gar nicht ernst genommen werden. Nimmt die Gewaltbereitschaft zu? Nein, die Gewalt hat über die Jahre nicht zugenommen, im Gegenteil, wir glauben, dass weniger Gewalt ausgeübt wird als früher. Auch auf der Strasse sehen wir diese positive Veränderungen. Die neue grosse Jugendbewegung, die Klima-Demos, sind explizit gewaltlos. Aber die Zahl der schweren Gewalttaten sind die letzten fünf Jahre gestiegen. Es ist wichtig zu sehen: Die Gewalttoleranz hat abgenommen. Es werden mehr Fälle angezeigt, die Gesellschaft ist sensibilisierter als noch vor 20, 30 Jahren. Aber ja: Es gibt das Phänomen, dass die Schwere der Gewalt zugenommen hat. Die Hemmschwelle zu einem Messer oder einer anderen Waffe zu greifen, scheint kleiner geworden zu sein. Was könnten Gründe dafür sein? Das ist sehr komplex. Gerade weil sich die Gesellschaft vermeintlich positiv weiterentwickelt, gibt es viele Verlierer. Die Einkommensschere geht auch bei uns auseinander, die Jobsituation für schulisch schwache Jugendliche ist schwierig. Es gibt viele gesellschaftliche Verlierer, oft bei weniger Bemittelten und bei Migrantenfamilien, die zu sechst in einer zwei-Zimmer-Wohnung hausen. Und der Frust äussert sich in Gewalt? Jugendliche funktionieren so, sie lechzen, bedingt durch ihre Identitätsfindung, nach Anerkennung. Wer diese nicht auf gute Art einholen kann und in der Familie vielleicht auch noch vorgelebt wurde, dass man auch mal Zuschlagen kann, bei dem kann man auch mal auf eine schiefe Bahn geraten. Krass zu sein oder andere zu unterdrücken kann für junge Männer eine Möglichkeit sein, Anerkennung zu erhalten. Sich getrauen, eine Waffe einzusetzen, kann diesen Reiz noch erhöhen. Welche Rolle spielt das Männlichkeitsbild? Es ist eine alte Weisheit: Je grösser die Krise, umso mehr greift man wieder auf tradierte Männlichkeit zurück. Unsere tief verankerten Rollenbilder verändern sich eben nicht so schnell wie man meinen könnte. Oft haben junge Männer verinnerlicht, dass sie keine Schwäche zeigen dürfen und nicht über ihre Gefühle reden sollen. Sie bleiben mit ihren Problemen und ihrem Frust alleine. Wie helfen Sie den Tätern in der Beratung, dass sie nicht wieder zuschlagen? Gerade junge Männer sind gut darin, sich selbst kennenzulernen. Dadurch können wir ihnen einen sogenannten Notfallkoffer auf den Weg geben. Sie lernen, wie sie aus Situationen wegkommen, die sie triggern und in denen sie früher vielleicht zugeschlagen hätten. Die Männer lernen eine Mischung zwischen Reflexion und pragmatischem Umgang mit schwierigen Situationen.","Dino (26) und Marco (28) überlebten einen Tötungsversuch. Bei beiden ist die Tat mehrere Jahre her, trotzdem leiden sie heute noch darunter. Mike Mottl ist Geschäftsführer vom Mannebüro Zürich. Er hat regelmässig mit Tätern und Opfern Kontakt." "Schützen Hygienemasken vor Corona oder nicht? Diese Frage beschäftigte die Schweiz, als die erste Viruswelle im Frühling anrollte. Daniel Koch, Corona-Delegierter des Bundes, gab die Weisung heraus: Masken bringen wenig. Der Hintergrund: Die Schweiz verfügte zu diesem Zeitpunkt über zu wenig Schutzmaterial, um die Bevölkerung ausreichend zu versorgen. Deshalb beauftragte der Bundesrat am 20. März, kurz nach der Verfügung des ersten Lockdowns, die Armeeapotheke mit der Aufgabe, eine drohende Versorgungslücke beim medizinischen Material zu verhindern und weltweit einzukaufen. Dafür stellte er 350 Millionen und danach nochmals 2 1 Milliarden Franken zur Verfügung. Schnell kam jedoch Kritik auf, der Bund habe damals zu überteuerten Preisen eingekauft. In einem Bericht legt der Bund nun erstmals offen, wie die Beschaffung ablief und zu welchen Marktpreisen die Armeeapotheke wie viel eingekauft hatte. Der Bericht umfasst den Zeitraum Januar bis Juni 2020. Bei den Maskenlieferanten sticht ein Anbieter heraus: Die Zuger Firma Emix GmbH. Das Zuger Unternehmen von Jung-SVPlern verkaufte dem Bund Mitte März FFP2-Masken zu 9 50 Franken pro Stück. Insgesamt kaufte der Bund bei der Emix für 22 6 Millionen Franken ein, wie der Bericht jetzt zeigt. Nicht bekannt ist, für wie viel die Firma die Masken eingekauft hatte. Die grösste Position konnte Emix in der Kalenderwoche 13 verbuchen. Die Emix GmbH geriet in die Schlagzeilen, weil die Beteiligten nach den Maskengeschäften - sie lieferte auch an den Freistaat Bayern - zwei neue Bentley für geschätzte 250000 Franken pro Wagen sowie einen Ferrari für 2 5 Millionen Franken angeschafft haben sollen. Warum konnte die Emix in der ersten Welle diese Preise verlangen? Für Anfang April hält die Armeeapotheke fest: Die globale Nachfrage war grösser als das verfügbare Angebot. Dies führte zu massiven Preissteigerungen (...). So stiegen in jener Woche beispielsweise die Einkaufspreise für FFP3-Masken von € 3.00 bis auf € 12.00 pro Stück. Aufgrund hoher Gewinnmargen von bis zu 1'000 Prozent gab es auch viele unseriöse Anbieter. Am Point de Presse am Donnerstag sagte Brigadier Markus Näf: Selbstverständlich waren diese Masken teuer. Aber der Preis lag im vorgegeben Kreditrahmen. Ausschlaggebend sei gewesen, dass die Emix die Masken bereits in der Schweiz oder in der EU an Lager hatte, diese qualitativ gut waren und die Emix sehr rasch liefern konnte. Die Frage war damals nicht: Wer darf liefern? Sondern: Wer kann liefern? Auf Anfrage erklärt die Firma Emix lediglich: Die EMIX Trading AG nimmt zur Kenntnis, dass gemäss dem Bericht des VBS die Beschaffung der medizinischen Güter in der damaligen angespannten Situation den staatlichen Vorgaben entsprach und die Einkäufe zu Marktpreisen erfolgten. Insgesamt wendete die Armeeapotheke laut dem Beschaffungsbericht mehr als 188 Millionen Franken auf, um verschiedene Maskentypen einzukaufen. Die Durchschnittspreise, die sich im Mai normalisierten, zeigen, dass eine Hygienemaske des Typ I 40 Rappen pro Stück kostete. Bei den FFP2-Masken waren es 4 25 Franken. Der Bund zeigt sich zufrieden mit seiner Beschaffungsstrategie. Die vorgegebenen Beschaffungsmengen wurden erfüllt. Die Kredite für die Beschaffungen wurden bis Ende August 2020 zu rund 28 Prozent ausgeschöpft. Für den Bedarf August bis Mai 2021 will die Armeeapoptheke weitere 2 5 Millionen Hygienemasken für die Bevölkerung einkaufen.","Bisher war nicht bekannt, zu welchen Preisen der Bund in der ersten Welle Masken beschafft hat. Jetzt bringt ein Beschaffungsbericht Licht ins Dunkel. Insgesamt kaufte der Bund für 188 Millionen Franken Masken ein. Ein gutes Geschäft machte dabei die Zuger Firma Emix. Das Unternehmen von Jung-SVPlern verkaufte Masken für 22 6 Millionen Franken." "Der Berner Gesundheitsdirektor Pierre Alain Schnegg wurde in jüngster Zeit vermehrt zur Zielscheibe von Corona-Skeptikern. Herr Schnegg hat mehrere Drohungen erhalten, sagte Gundekar Giebel, Sprecher der kantonalen Gesundheitsdirektion, gegenüber der Berner Zeitung. Ob sich auch Morddrohungen darunter waren, wollte Giebel nicht kommentieren. Jedoch seien die Angriffe verhältnismässig heftig gewesen. Auch handle es sich nicht nur um Einzelfälle. Chatverläufe auf Telegram, die der Zeitung vorliegen, zeugen ebenso von der Wut gegen den SVP-Regierungsrat. Er ist für unzählige Konkurse und die Auslöschung von Existenzen verantwortlich, wettert eine Userin. Sogar Schneggs Wohnort inklusive Satellitenfotos werden auf der Plattform verbreitet. Wir könnten dem Herrn und seiner netten Frau mal einen Besuch abstatten, heisst es dazu. Doch damit nicht genug: Diskutiert werden auch mögliche Strafen, mit denen Regierungspräsident Schnegg wegen der vermeintlich übertriebenen Covid-Massnahmen belegt werden soll. Diese reichen vom Gerichtsprozess bis zum Gefängnis. Jemand findet sogar: Bleibt wohl nur der Scheiterhaufen. Aggressionen von Corona-Skeptikern gegen Politiker und Behördenvertreter häuften sich in den letzten Wochen. So verfolgte der Berner Gemeinderatskandidat Stefan Theiler die Kantonsärztin Linda Nartey im Dunkeln quer durch die Stadt und griff sie wegen ihren Aussagen zur Corona-Pandemie verbal an. Die Aktion liess er filmen und stellte das Video ins Netz. Bei der Walliser Staatskanzlei ging ein Corona-Beschwerdebrief mit einer unbekannten Substanz ein, woraufhin das Gebäude evakuiert werden musste. Morddrohungen wurden gegen Bundesrat Alain Berset gerichtet. Die steigende Gewaltbereitschaft der Corona-Leugner-Szene beschäftigt uns stark, liess sich das Bundesamt für Polizei (Fedpol) Anfang November im SonntagsBlick zitieren. Die Entwicklung sei besorgniserregend.",Der Berner Gesundheitsdirektor Pierre Alain Schnegg hat in jüngster Zeit vermehrt Drohungen von Corona-Skeptikern erhalten. Auch auf dem Messengerdienst Telegram wird gegen ihn gewettert. Aggressionen gegen Politiker und Behördenvertreter häuften sich in den letzten Wochen. "Die Erwartungen an sich selbst sind bei der Nati gross. Nach sechs Spielen ohne Sieg in Serie und vor dem drohenden Abstieg aus der Top-Division in der Nations League ist da aber eine Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Granit Xhaka bezieht an einer Zoom-Medienkonferenz vor dem kapitalen Spiel gegen Spanien am Samstag in Basel Stellung zur Kritik, zu der Anhäufung von Eigenfehlern zuletzt und sagt, was der Abstieg in die Liga B bedeuten würde. Weil mittlerweile alle Mannschaften Qualität haben. Bei uns ist es so, dass wir den Gegner nicht sofort für seine Fehler bestrafen. Wir brauchen mehr Chancen als die anderen. Wir müssen uns aber nicht verstecken. Nicht vor Spanien und auch nicht vor allen anderen. Wir müssen weiterhin unser Spiel durchziehen, wie wir es bisher gemacht haben, und das Glück auf unsere Seite zwingen. Wir müssen weiterhin engagiert bleiben, wie wir es auch bei den letzten Auftritten waren. Ich bin jedes Mal enttäuscht und auch sauer nach einem Spiel, wenn wir Punkte liegen lassen. Aber das hat nichts mit meiner Person zu tun. Ich stehe nicht allein auf dem Platz. Meiner Meinung nach müssen wir alle noch mehr Verantwortung übernehmen, als Mannschaft viel mehr reden auf dem Platz. Wir haben eine junge Mannschaft, die vielleicht noch etwas schüchtern ist, aber auf dem Platz muss man nicht schüchtern sein. Auf jeden Fall wäre das nicht positiv, weil wir uns mit den Besten messen wollen, und die sind nun mal in der Liga A, in der wir jetzt spielen. Der Abstieg wäre eine enorme Enttäuschung nicht nur für die Nations League, sondern für die Auslosung der EM und WM. Aber wir wollen das verhindern, indem wir in Basel ein positives Resultat holen und danach auch gegen die Ukraine. Zu hundert Prozent: Ja! Die Mannschaft hat sich in dieser Zeit enorm verbessert. Ich spiele seit zehn Jahren für das Nationalteam und habe mehrere Generationen erlebt. Verschiedene Spieler mit unterschiedlicher Qualität. Ich glaube, dass wir mit der aktuellen Mannschaft wirklich Grosses leisten können, aber es ist genug gesprochen worden. Es ist Zeit, zu liefern und positive Ergebnisse zu erzielen. Der Anspruch an uns selbst ist ja auch hoch. Wir wollen auch Grosses erreichen und sprechen darüber. Deshalb muss man die Kritik annehmen. Ich habe schon vorher gesagt: Es ist Zeit zum Liefern und nicht zum Reden. Wir müssen positive Resultate holen, wenn wir die nächsten Schritte machen wollen. Wir müssen gewisse Dinge abschalten, sonst reden wir immer nur. Und dann bin ich überzeugt, dass die Mannschaft ab Samstag eine grosse Zukunft haben wird. Wenn ich von Fehlern spreche, spreche ich nicht nur über die Verteidigung. Da spreche ich auch über das Passspiel nach vorne, den letzten Pass. Das ist einfach unser Spielstil. Aber wir müssen viel, viel präziser werden, um Spiele zu gewinnen. Auf den letzten 30 Metern fehlt uns die Präzision, die Konzentration, und vielleicht wollen wir auch zu viel. Das sind die Dinge, die wir besser machen müssen. Gegen Spanien haben wir keine fünf Möglichkeiten. Vielleicht sind es zwei oder drei, aber davon müssen wir mindestens zwei verwerten, wenn man gewinnen will. Die Spanier hatten auch nicht viele Chancen, aber sie haben unseren Fehler ausgenutzt. Das war vielleicht der Unterschied an diesem Tag. Aber am Samstag werden wir ein komplett anderes Spiel sehen und auf jeden Fall eine bessere Schweiz. Die Erwartung an uns ist auch sehr hoch. Wir haben ja immer gesagt, dass wir etwas erreichen können mit dieser Mannschaft. Es wäre falsch von uns oder von mir, zu sagen, wir überlegen uns das jetzt anders und reden nicht mehr so gross. Wir haben die Qualität. Die Fans müssen geduldig bleiben - das ist ein Part vom Sport. Aber wir müssen selbstkritisch sein. Ein Beispiel aus dem Belgien-Spiel: Wir haben die erste Mannschaft der Belgier 2018 in Luzern, das ist hart zu sagen, aber zerstört und dann verlieren wir 1:2 in einer Partie, in der sie fast mit einer B-Mannschaft gespielt haben. Da müssen wir uns an die eigene Nase fassen und sagen: Jungs, das geht nicht! Das darf nicht passieren. Was ich darauf den Fans entgegnen muss, ist, dass sie in Basel auf jeden Fall eine andere Schweiz sehen werden. Und das haben wir auch schon in der Vergangenheit gezeigt, dass wir das können. Gegen Deutschland zum Beispiel, wenn man beide Spiele anschaut, haben wir mehr verdient als die zwei Punkte. Ich glaube, die grösste Qualität ist, dass wir seit Jahren zusammenspielen und uns wirklich in- und auswendig kennen. Wir haben einen super Teamspirit. Nicht nur auf dem Platz, das sieht man, sondern auch neben dem Platz. Wir haben es sehr lustig und unternehmen viele Sachen gemeinsam. Klar können wir jetzt wegen des Social Distancing weniger bis gar keine Zeit zusammen verbringen. Aber vor Covid-19 hatten wir super Zeiten, wo wir vieles zusammen gemacht haben. Das zeichnet die Mannschaft aus. Man sieht, dass wir inzwischen wirklich eine grosse Familie geworden sind. Ich habe mir noch nie darüber Gedanken gemacht, was das Schönste ist. Auch nicht, welche Träume ich damit verbinde. Meine Aufgabe ist erst einmal, dass ich das Vertrauen, das mir der Trainer gibt, zurückgebe. Und auch, die Mannschaft so zu führen, wie ich es in den letzten Spielen getan habe. Ich habe das nun schon oft gesagt: Mir ist wichtig, dass die Spieler mich als ihren Captain akzeptieren. Alles andere müssen wir gemeinsam machen. Es ist nicht nur einer Captain, sondern alle. Alle müssen Verantwortung tragen und sind wichtig für die Mannschaft, für die Kommunikation und den Teamspirit.","Bei der Nationalmannschaft herrscht eine Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Das antwortet Granit Xhaka auf die Kritik an der Nati. Der Captain sagt, es sei genug geredet worden." "In Gerlafingen im Kanton Solothurn hat ein alter Bauernhof gebrannt. Mehrere Leser-Reporter haben Fotos und Videos geschickt. Ein Leser wohnt 50 Meter vom Brand entfernt. Er hat die Feuerwehr alarmiert, diese war aber schon unterwegs. Wir dachten zuerst, es sei ein Feuerwerk. Wir werden wohl die ganze Nacht keine Auge mehr zu machen. Die Kantonspolizei Solothurn bestätigt auf Anfrage den nächtlichen Einsatz in der Ortsmitte. Ein leerstehendes Bauernhaus sei in Brand geraten. Die Meldung sei kurz nach Mitternacht eingegangen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Gebäudekomplex in Vollbrand. Die Bewohner der benachbarten Häuser wurden vorsorglich evakuiert. Im Einsatz standen Feuerwehren aus mehreren Gemeinden. Sie konnten verhindern, dass das Feuer auf weitere Gebäude übergreift. Verletzt wurde niemand. Das Feuer hat das Gebäude vollständig zerstört, wie ein Sprecher sagt. Es handle sich bei der Liegenschaft um ein Abbruchobjekt. Durch die enorme Hitzeentwicklung wurden mehrere benachbarte Gebäude in Mitleidenschaft gezogen und parkierte Fahrzeuge beschädigt. Die Brandursache ist unklar.",Ein leerstehendes Bauernhaus in Gerlafingen ist bei einem Brand komplett zerstört worden. Die Bewohner der benachbarten Gebäude wurden vorsorglich evakuiert. Verletzt wurde niemand. "Die britischen Prinzen William und Harry haben dem Sender BBC und anderen Medien unethische Praktiken vorgeworfen. Sie äusserten sich am Donnerstag, nachdem eine Untersuchung zum Schluss gekommen war, dass ein Journalist der BBC betrügerisches Verhalten angewandt habe, um an das aufsehenerregende TV-Interview mit Prinzessin Diana 1995 zu kommen. William sagte, er sei der Meinung, dass die betrügerische Art und Weise, wie das Interview erhalten wurde, erheblich beeinflusst hat, was meine Mutter gesagt hat. Und: Das Interview hat erheblich dazu beigetragen, die Beziehung meiner Eltern zu verschlechtern und hat seitdem unzählige andere verletzt, sagte William. Es verursacht unbeschreibliche Traurigkeit zu wissen, dass das Versagen der BBC zu ihrer Angst, Paranoia und Isolation beigetragen hat, an die ich mich aus diesen letzten Jahren mit ihr erinnere. Diana starb 1997 nach einem Autounfall. Dianas Bruder Charles Spencer hatte erneut Vorwürfe erhoben, dass der Journalist Martin Bashir unechte Dokumente und andere unehrliche Taktiken angewandt habe, um Diana zu dem Interview zu überreden. In einem Bericht im Auftrag der BBC vom Donnerstag stand, dass Bashir auf betrügerische Weise gehandelt habe und gegen BBC-Regeln verstossen habe. Der Bericht warf der BBC vor, das, was ihr über das Vorgehen von Bashir bekannt gewesen sei, vertuscht zu haben. Harry teilte mit, das Problem gehe über die BBC hinaus. Die Auswirkungen einer Kultur der Ausbeutung und unethischer Praktiken haben sie letztendlich das Leben gekostet, schrieb er zu Diana. An diejenigen, die eine Art von Verantwortung übernommen haben, danke, dass Sie sich dazu bekannt haben. Das ist der erste Schritt in Richtung Gerechtigkeit und Wahrheit. Bashir war vergangene Woche aus gesundheitlichen Gründen aus der BBC ausgeschieden. Der 58-Jährige leidet an Komplikationen im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion. Bashir teilte in einer Stellungnahme mit, er bedauere es zutiefst, Bankdokumente gefälscht zu haben. Das sei eine dumme Sache gewesen. Es sei aber nicht für die persönliche Entscheidung von Prinzessin Diana verantwortlich gewesen, an dem Interview teilzunehmen. Spencer hat Bashir vorgeworfen, die Bankdokumente verwendet zu haben, um sein Vertrauen zu erlangen, damit er ihm Diana vorstellen würde.",Im November 1995 strahlte die BBC ein legendäres Interview mit Prinzessin Diana aus. Der Journalist hatte vor dem Interview Prinzessin Diana angelogen. Bashir hat die Rundfunkanstalt inzwischen aus gesundheitlichen Gründen verlassen. "Auf Twitter forderten Kundinnen und Kunden Spotify dazu auf, Chris Ares (bürgerlich Christoph Aljoscha Zloch, 28) Alben von der Plattform zu entfernen, da seine Lieder rechtsextremes Gedankengut verbreiteten. Nun hat Spotify auf die Empörung reagiert und alle Lieder des Rappers entfernt. In seinen Liedern ist von deutschem Blut die Rede und er rappt gegen Muslime und Migranten, die das Ziel hätten, das deutsche Volk auszulöschen. Sein Song Neuer Deutscher Standard war 2019 für kurze Zeit auf Platz eins der Amazon-Charts. Amazon löschte die Musik des Rappers aber kurz vor der Veröffentlichung seines neuen Albums Ares Anfang Juli 2020 und auch auf Apple Music (iTunes eingeschlossen) sind seine Tracks mittlerweile unauffindbar. Seit 2016 wird Chris Ares vom bayerischen Verfassungsschutz als Rechtsextremist eingestuft. Der Entscheid, die Lieder zu löschen, erfolgte, nachdem das deutsche Portal Bild sich bei Spotify erkundigte, warum ein offiziell als rechtsextrem eingestufter Musiker auf der Plattform vertreten sei. Grundsätzlich sind die jeweiligen Rechteinhaber verantwortlich für die Musik, die sie über Spotify bereitstellen, schreibt das Unternehmen, wenn ein Lied respektive ein Künstler von einer offiziellen Prüfstelle auf den Index gesetzt wird, entfernt es Spotify umgehend. Zudem prüft Spotify selbst Inhalte - und entfernt sie dann auch. Nun ist mit noch ein einziger Song von ihm auf Spotify zu finden: Auf Sündenpfuhl der Macht von Rapper Absztrakkt hat Ares ein Feature. Auf Youtube sind momentan allerdings noch alle seine Lieder zu finden.","Die Musikplattform Spotify reagiert auf die Empörung ihrer Kundinnen und Kunden. Der deutsche Rapper Chris Ares ist (fast) komplett aus dem Katalog gelöscht worden. Auch auf den Apple-Kanälen sind die Lieder des Deutschrappers nicht mehr zu finden. Die Streamingdienste standen in der Kritik, da Ares offiziell als Rechtsextremist eingestuft wird und seine Songs rechte Lyrics enthalten." "0:1, 1:2 - in zwei Spielen in der diesjährigen Playoff-Final-Serie zwischen dem EV Zug und und Genf-Servette fielen gerade einmal vier Tore. Und nach zwei Spielen stehen die Genfer bereits mit dem Rücken zur Wand. Weil in der von Corona geprägten Saison das Final statt Best-of-7 nur Best-of-5 gespielt wird, könnten die Zentralschweizer heute Abend in der heimischen Bosshard-Arena zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte Meister werden. Und damit die seit 1999 währende Ära der Big 4 beenden. Während dieser Zeitspanne waren stets die ZSC Lions, der SC Bern, HC Lugano oder HC Davos Schweizer Meister geworden. Noch sind wir nicht am Ziel, wir müssen fokussiert bleiben und um jeden Zentimeter auf dem Eis kämpfen, sagte Justin Abdelkader nach dem zweiten Sieg des EVZ. In diesem war auch der 34-Jährige wieder mit seiner Härte aufgefallen, vor allem als er Servette-Topscorer Henrik Tömmernes mit einem Check über die Bande spedierte. Tömmernes, im Vorfeld der Final-Serie als einer der Schlüsselspieler der Genfer ausgemacht, wurde in den ersten beiden Spielen immer wieder erfolgreich unter Druck gesetzt, leistete sich Fehler, die man vom Verteidiger aus der Qualifikation so nicht kannte. So stand er mit einem Fehlpass am Ursprung der 0:1-Niederlage im ersten Spiel. Unschön angegangen wurde Tömmernes in der zweiten Partie vom schweizerisch-finnischen Verteidiger Santeri Alatalo, der ihn mit einem unsauberen Check gegen den Kopf traf. Ich glaube, er stand einfach tief, ich wollte ihm natürlich nicht weh tun, sagte der 30-Jährige noch nach Spielschluss, dessen Foul während der Partie von den Unparteiischen nicht sanktioniert worden war. Es sei viel Härte auf dem Eis und nicht jeder Check beider Teams sei auch wirklich sauber. Wir probieren, es fair zu halten, wir wollen ja niemanden verletzen hier. Ob Absicht oder nicht - Alatalo verpasst Spiel 3. Die Liga hat ihn vorsorglich für sein Vergehen gesperrt und gleichzeitig ein ordentliches Verfahren eröffnet. Dass sie physischer gespielt hätten, meinte nach dem Ende der Partie auch Servette-Stürmer Daniel Winnik. Geht es nach ihm, müssten sie grundsätzlich nicht viel ändern, lediglich mehr Chancen kreieren. Doch sein Mitspieler Arnaud Jacquemet sieht noch etwas anderes, das sein Team dringend abstellen müsse: Wir müssen weniger Strafen nehmen. Am Mittwoch fielen alle drei Tore in Überzahl.",Nach zwei Siegen in zwei Spielen steht der EVZ Zug kurz vor dem Gewinn des Schweizer Meistertitels. Allerdings müssen die Zuger auf ihren Verteidiger Santeri Alatalo verzichten. Gegen ihn wurde ein Verfahren eröffnet. Genf-Servette steht mit dem Rücken zur Wand und will vor allem weniger Strafen nehmen. "Die US-Sprinterin Sha'Carri Richardson ist aktuell die schnellste Frau der Welt - und das mit erst 21 Jahren. Doch nun gibt es für den Jungstar einen herben Rückschlag: Sie verpasst mindestens das 100-Meter-Rennen der Frauen an den Olympischen Spielen in Tokio. Grund dafür: Sie wurde nach ihrem Sieg am 19. Juni bei den US-Olympia-Trials in Eugene positiv auf Cannabis getestet. So wurde ihr Erfolg bei den Trials gestrichen und Richardson für 30 Tage suspendiert. Die 21-Jährige sieht ihren Fehler offenbar ein und betont: Ich möchte Verantwortung für mein Handeln übernehmen. Ich weiss, was ich getan habe. Ich weiss, was ich tun soll, was ich nicht tun darf, und ich habe diese Entscheidung trotzdem getroffen. Grund für ihre unüberlegte Handlung soll ein Schicksalsschlag gewesen sein. Denn Richardson hatte vor Kurzem ihre Mutter verloren. Ich war definitiv getriggert und geblendet von Emotionen, geblendet vom Schmerz und dem Verstecken des Schmerzes, sagte die Sprinterin. Auf diese Art und Weise habe sie versucht, ihren Schmerz zu verbergen. Der US-Leichtathletikverband Ustaf teilte mit, dass die Situation von Richardson für alle Beteiligten unglaublich unglücklich und verheerend sei. Der Verband wolle nun enger mit der Sprinterin zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass sie ab sofort und in Zukunft Unterstützung bei psychischen Herausforderungen in Anspruch nehmen und darauf zurückgreifen könne. US-Sportstars haben Richardsons Tat verteidigt und forderten die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA auf, die Sprinterin doch starten zu lassen. So schrieb der ehemalige Sprint-Olympiasieger Michael Johnson auf Social Media: Ich weiss nicht, warum Marihuana verboten ist. Vielleicht aus einem guten Grund, vielleicht auch nicht. Ich weiss, wie es sich anfühlt, wenn man einen Elternteil verliert. Unbeschreiblicher Schmerz! Football-Superstar Patrick Mahomes meinte: So ein Müll - lasst sie einfach nur laufen. Der Ex-NBA-Star Dwyane Wade warf Bundesstaaten mit Marihuana-Verbot Doppelmoral vor: Die Mehrheit von euch Gesetzesmachern raucht doch selbst Marihuana und investiert wahrscheinlich sogar in THC-Unternehmen. Richardsons Suspendierung endet am 27. Juli, sodass sie zumindest die Chance hätte, im Olympischen Staffelrennen für die USA eingesetzt zu werden. Dazu äusserte sich der Verband jedoch nicht.",Die US-Sprinterin Sha'Carri Richardson wurde nach ihrem Sieg am 19. Juni 2021 positiv auf die in Marihuana enthaltene Substanz THC getestet. Ihre Erfolge bei den US-Trials wurden daher aberkannt und die Sprinterin für 30 Tage suspendiert. Sie verpasst daher die Olympischen Spiele in Tokio. "Auch als Fussgängerin oder Fussgänger gehört man zum Strassenverkehr. Viele kennen zwar die damit verbundenen Rechte, sind sich jedoch nicht über die ebenfalls dazugehörenden Pflichten im Klaren, heisst es in einem Post den die Kantonspolizei St. Gallen kürzlich auf Facebook veröffentlichte. Deshalb hat die Polizei einen kleinen Ratgeber zusammengestellt. Personen, die zu Fuss im Strassenverkehr unterwegs sind, haben auf Fussgängerstreifen, Gehwegen sowie Fusswegen, die mittels blauem Gebotsschild gekennzeichnet sind, Vortritt. Jedes Kind wisse: Auf dem Fussgängerstreifen habe ich Vortritt! Aber auf einem Fussgängerstreifen unvermittelt die Strasse zu überqueren, ohne das Anhalten eines herannahenden Fahrzeugs abzuwarten, sei nicht nur rücksichtslos, sondern auch gefährlich. In Begegnungszonen haben Fussgänger grundsätzlich Vortritt vor dem rollenden Verkehr. Dies gelte auch beim Überqueren der Strasse. Anders sehe dies bei 30er-Zonen aus. Fussgänger dürfen zwar grundsätzlich überall die Strasse überqueren, sie müssen dabei aber den Fahrzeugen auf der Strasse den Vortritt gewähren, heisst es im Ratgeber. Das abrupte Betreten des Fussgängerstreifens ohne Rücksicht auf den rollenden Verkehr kann laut Polizei aus gesetzlicher Sicht ausserdem als Erzwingen des Vortrittsrechts gewertet werden, was eine Widerhandlung gegen die Strassenverkehrsgesetzgebung darstellt. Wird die Fahrbahn neben dem Fussgängerstreifen überquert, könne dies mit einer Busse von zehn Franken geahndet werden. Diese Regelung gilt bis 50 Meter vor und nach dem Fussgängerstreifen. Bei Fussgängerüberführungen und -unterführungen gelten dieselben Vorschriften. Es kommt laut Polizei immer wieder vor, dass Personen in ihren Motorfahrzeugen während der Fahrt abgelenkt sind. Betritt jemand in diesem Moment den Fussgängerstreifen, kann es zu gefährlichen Situationen oder sogar Unfällen kommen, heisst es im Ratgeber. Ähnlich gefährlich sei auch das Betreten der Fahrbahn beispielsweise hinter einem haltenden Bus oder parkierten Fahrzeugen. Ampeln gelten auch für Fussgängerinnen und Fussgänger, zumindest diejenigen, die für solche vorgesehen sind. Das Betreten der Fahrbahn bei Rot und somit das Missachten des Lichtsignals kann so auch mit einer Busse von 20 Franken geahndet werden. Es lohnt sich also nicht nur aus Sicherheitsgründen, die Grünphase eines Lichtsignals abzuwarten, so die Polizei. Bei einer Panne auf einer Schnellstrasse ist gemäss Ratgeber höchste Vorsicht geboten. Es sei ratsam, beim Verlassen des Fahrzeugs auf einer Fahrbahn umgehend Schutz hinter der Leitplanke zu suchen. Zudem sollte man sich schnellstmöglich eine Warnweste überziehen. Unabhängig davon wird das grundlose Betreten der Fahrbahn durch Drittpersonen mit einer Busse von 20 Franken bestraft und ist ebenfalls ausserordentlich gefährlich. Viele unterschätzen laut Polizei eine solche Situation, respektive die damit verbundenen Gefahren. Auch beim Joggen oder Spazieren am Fahrbahnrand ohne Gehweg gebe es einiges zu beachten: Halte man sich auf einer öffentlichen Strasse auf, so muss am linken Fahrbahnrand gegangen werden. Sind mehrere Personen zusammen unterwegs, müssen diese hintereinander gehen. Das Gehen oder Laufen ist auch auf Ausserorts-Strecken nicht verboten, erfordert jedoch umso mehr Vorsicht seitens der Fussgängerin oder des Fussgängers. Nicht erlaubt ist der ungezwungene Aufenthalt am Fahrbahnrand von Autobahnen und Autostrasse. Vor dem Beginn eines Spaziergangs am Strassenrand rät die Polizei dazu, sich bereits zu Hause Gedanken über die geeignete Ausrüstung machen. Ist es draussen dunkel oder die Witterung schlecht, sollte man sich helle Kleidung oder bestenfalls solche mit reflektierenden Komponenten anziehen. Ist solche Kleidung nicht vorhanden, mache es Sinn, sich bei schlechten Sichtverhältnissen mit einer Taschenlampe oder einem anderen Leuchtmittel auszurüsten. Das Fazit aus Sicht der Polizei: Rücksicht nehmen. Denn wenn alle Verkehrsteilnehmer aufeinander achten, können viele brenzlige Situationen frühzeitig entschärft werden oder entstehen gar nicht erst. Laut Polizeisprecher Pascal Häderli ist die Kapo SG im Fussgängerbereich vor allem präventiv tätig. Wir suchen das Gespräch und machen Fussgängerinnen und Fussgänger auf ihr Fehlverhalten aufmerksam. Die meisten Fussgänger schätzen dies. Daher werden nur vereinzelt Bussen verteilt, sagt Häderli.","Der Kantonspolizei St. Gallen ist aufgefallen, dass nicht alle die Pflichten von Fussgängern kennen. Ein auf Social Media geposteter Ratgeber klärt deshalb auf. Er gibt auch Aufschluss über einige Verhaltensregeln. Auch einige Bussen sind aufgeführt." "Die Sperrstunde für Restaurants und Bars wurde aufgehoben, private und öffentliche Treffen sind auch in grösseren Gruppen wieder erlaubt: Das Leben in der Schweiz kehrt langsam wieder zur Normalität zurück. Doch nicht alle können die neuen Freiheiten geniessen - bei vielen löst die Rückkehr Angst aus. Diese hat einen Namen: Höhlensyndrom. Psychotherapeut François Gremaud erklärt, wie das Syndrom entsteht. Was genau ist das Höhlensyndrom? Das Höhlensyndrom tritt meistens nach einer längeren Pause, in der Regel mehreren Wochen, mit kaum Kontakt zu Menschen, auf. Es ist an sich keine psychiatrische Diagnose, sondern eine Mischung aus verschiedenen Angstsymptomen, die bei der Konfrontation mit einer Rückkehr in eine bekannte Situation, ausgelöst werden. Vor der Coronakrise trat es auf, wenn jemand zum Beispiel lange alleine segeln war oder den Sommer allein auf einer Alp verbrachte. Mit der Coronakrise sind viele Personen gezwungen worden, isoliert zu leben, daher ist das Höhlensyndrom momentan sehr aktuell. Woran merkt man, dass man am Syndrom leidet? Die Angst zeigt sich meistens in Form einer sozialen Phobie, gekoppelt mit starker Selbstunsicherheit. Betroffene fühlen sich unwohl, spüren negative Emotionen und öfters körperliche Symptome wie zum Beispiel schwitzen oder zittern. Die Versuchung, Alltagssituationen zu vermeiden, wie zur Arbeit gehen, den ÖV zu benutzen oder Freunde treffen, wird gross. Werden solche Situationen vermieden, geht die Angst vorübergehend weg, wird aber danach stärker. Es beginnt ein Teufelskreis: Angst, Vermeidung, Abbau der Angst und dann noch mehr soziale Angst. Menschen fühlen sich dann unfähig, in den Alltag zurück zu kehren und leiden darunter. Gibt es soziale Fähigkeiten, die wir während Corona verlernt haben? Wir müssen die Nähe von Menschen, mit denen wir nicht leben, wieder ertragen, zum Beispiel an öffentlichen Orten wie Verkehrsmitteln und Einkaufszentren. Auch muss man wieder positive Erlebnisse mit anderen Menschen aufbauen, wie Freunde zu sich einladen, essen gehen, zusammen Sport treiben oder Musik machen. Es geht darum, ein Urvertrauen aufzubauen, sich wieder sicher zu fühlen und letztendlich das pulsierende soziale Leben als angenehm wahrzunehmen. Was kann man tun, wenn einen die Rückkehr zur Normalität verunsichert? Möglichst wie früher leben, um die sozialen Unsicherheiten und Ängste zu bewältigen. Die Normalität, wie pendeln, Arbeitskolleginnen und Freunde treffen, ausgehen und Sporttreiben, wird mit der Zeit wieder als positiv erlebt. Damit steigert sich die Selbstsicherheit und die Angst verschwindet. Sollte das Höhlensyndrom jedoch weiterhin bestehen, kann psychotherapeutische Hilfe mit mehreren Gesprächen zum Aufbau der Selbstsicherheit, in Anspruch genommen werden.","Vielen Personen bereitet die Rückkehr zum normalen sozialen Leben Angst. Diese hat einen Namen: Höhlensyndrom. Psychotherapeut François Gremaud erklärt, wie diese Angst zustande kommt." "Vor rund drei Wochen wurde es angekündigt, in drei Wochen steigt es. Respektive steigt es nicht - das Ghost Festival findet schliesslich gar nicht statt, wer Tickets dafür kauft, tätigt damit eine direkte Spende für die 295 teilnehmenden Schweizer Acts beziehungsweise 1278 Musikschaffenden, die aufgrund der Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen und Bestimmungen seit fast einem Jahr ihren Job nicht machen und darum teilweise ihre Rechnungen nicht bezahlen können. Diese Halbzeit nehmen die (Nicht-?) Veranstalter*innen zum Anlass für eine Zwischenbilanz und melden: Bislang sind rund 12000 Tickets verkauft worden, insbesondere Zweitagespässe und VIP-Tickets! Welchen Spendenbetrag das konkret bedeutet, verraten die (Un-?) Verantwortlichen noch nicht - die komplette Summe, die vollumfänglich aufs Konto der teilnehmenden Acts fliessend wird, nennen sie dann wohl am Schluss der Aktion. Aber eine vorsichtige Rechnung können wir ja trotzdem wagen. Insbesondere Zweitagespässe und VIP-Tickets - das liest sich wie ungefähr 3000 Eintagestickets à 20 Franken und 9000 Zweitages- und VIP-Pässe. Und weil die VIP-Tix mit 100 Franken doppelt so teuer sind wie die Zweitagespässe mit 50 Franken, wurden davon wohl weniger verkauft - also vielleicht 3000 VIP-Karten und 6000 Zweitagestickets. Das macht zusammengerechnet einen wahnsinnig hypothetischen und absolut unbestätigten, aber wahrscheinlich nicht komplett unrealistischen Spendenbetrag von 660000 Franken, der nach nur drei Wochen zusammengekommen ist beziehungsweise sein könnte. Die Organisator*innen finden jedenfalls: Wir freuen uns sehr über die positive Zwischenbilanz und die grosse Solidarität gegenüber den Schweizer Musikschaffenden. Sie fügen an: Das Festival ist aber noch lange nicht ausverkauft, denn dank ausgeklügeltem Schutzkonzept können bis zu acht Millionen Menschen das Ghost Festival nicht besuchen und so das Schweizer Musikschaffen unterstützen. Es fehlen also nur noch 7 988 Millionen verkaufte Tickets, bis dieses ambitionierte Ziel erreicht ist. Tickets für den Event, der am 27. und 28. Februar (nicht) stattfindet, gibts via der offiziellen Festival-Website. 20 Minuten ist Medienpartnerin.",In den drei Wochen seit dem Announcement des Ghost Festival sind bereits 12000 Tickets verkauft worden. Die Organisator*innen freuts. Das Festival findet übrigens gar nicht statt. Das Geld aus den Ticketverkäufen fliesst schlussendlich vollumfänglich an die knapp 300 Acts auf dem Line-up. Damit diese wenigstens einen Teil ihrer durch die Pandemie und deren Folgen verursachten Verdienstausfälle wettmachen können. "Die Wirtschaftskommission des Nationalrats fordert vom Bundesrat einen detaillierten Lockerungsplan. Bis zur nächsten Sitzung vom kommenden Mittwoch solle dieser einen verbindlichen Kalender mit Lockerungen vorlegen, sagte Kommissionspräsident Christian Lüscher (FDP) am Montag an einer Pressekonferenz. Dieser sei nötig, damit Restaurants, Kulturbetriebe und Fitnesscenter wieder planen können. Die Entscheidung der Kommission, die Forderung nach einem Öffnungskalender zu stellen, sei einstimmig mit 18 zu null Stimmen und fünf Enthaltungen gefallen. Eine weitere Forderung, wonach der Bundesrat eine Roadmap zur Wiedereinführung von Veranstaltungen einführen solle, wurde dagegen mit einer knappen Mehrheit von zwölf zu elf Stimmen angenommen. Abgelehnt habe die Kommission schliesslich Forderungen wie die Aufhebung der Maskenpflicht für geimpfte Personen oder ein fixes Datum für Restaurant-Öffnungen. Ob der Bundesrat auf die Forderungen der Kommission eingeht, ist derzeit unklar.","Die Wirtschaftskommission des Nationalrats fordert vom Bundesrat einen detaillierten Lockerungsplan. Der Entscheid dazu fiel einstimmig, jedoch mit fünf Enthaltungen. Zudem fordert die Kommission eine Roadmap für Veranstaltungen." "Fast fünf Jahre nach den Terroranschlägen in Brüssel enthüllt die Tageszeitung De Morgen bisher unveröffentlichte Informationen. Vor den Anschlägen am 22. März 2016 sollen die Terroristen einen Test-Mord an einem willkürlichen Opfer begangen haben, um auszuprobieren, wie es ist, einen Menschen zu töten. Ibrahim El Bakraoui, einer der Terroristen des Attentats, habe mit seinem Bruder im Dezember 2014 einen 76-jährigen Rentner auf offener Strasse umgebracht, um zu üben. Das schreibt die belgische Tageszeitung. Dem Bericht zufolge erhielten die Ermittler diese Informationen von einem überlebenden Terroristen. Dieser soll erklärt haben, dass Bakraoui und sein Bruder sich willkürlich eine Person auf der Strasse ausgesucht hatten. Das Opfer war gerade auf dem Weg zu einem Café, wo er sich ein Fußballspiel anschauen wollte, als die beiden ihn auf offener Strasse ermordeten. Die Polizei suchte damals die Täter mit Hilfe der Öffentlichkeit in einem Zeugenaufruf. Erst 2018 konnte der Mord aufgeklärt und mit den Attentaten in Verbindung gebracht werden. Die Witwe des Rentners sagte zudem, dass ihr Anwalt ihr vor einem Jahr erzählt habe, dass die Polizei die Täter als die El Bakraoui-Brüder identifiziert habe. Am Flughafen Zaventem hatten sich am 22. März laut Ermittlungsergebnissen Najim Laachraoui und Ibrahim El Bakraoui in die Luft gesprengt. Bei den Anschlägen am Airport und in der Brüsseler Metro wurden 32 Menschen getötet.",Die Terroristen von Brüssel sollen vor dem Attentat einen Test-Mord verübt haben. Die Brüder El Bakraoui brachten willkürlich einen Rentner um. Erst Jahre später konnte der Mord am 76-Jährigen mit den Terroranschlägen in Belgien in Verbindung gebracht werden. "Die traurige Nachricht über den Tod von Diego Armando Maradona erreichte die Spieler des FC Basel und von Lausanne-Sport kurz vor Anpfiff zum Nachtragsspiel in der Meisterschaft am Mittwochabend. Die Betroffenheit bei den Spielern und den Trainern Ciriaco Sforza und Giorgio Contini war gross. Ich hatte das Glück, einmal zusammen mit Maradona bei einem Plauschturnier spielen zu dürfen, sagt Ciriaco Sforza. Das war im Juli 2017 beim Fifa Legenden-Turnier in Brig. Damals lernte der FCB-Trainer im Team des Gegners jenen Maradona kennen, der schon in den bekannten Problemen gesteckt habe. In Erinnerung sei allen aber der geniale Maradona geblieben. Der Ausnahmekönner, der mit Napoli Titel holte und die Fussballfans zum Schwärmen brachte. Wenn man ihn spielen sah, egal, ob mit einem Fussball, einem Tennisball oder auch nur mit einer Orange, sah man ihm die Freude am Fussball an und dass er den Fussball im Blut hatte. Dass Maradona schon im Alter von 60 Jahren gehen musste, schmerze Sforza sehr. Ich finde, er war eine Person, vor der man nur den Hut ziehen kann. Auch Giorgio Contini erinnert sich an die Hand Gottes und seine unnachahmlichen Dribblings in der argentinischen Nationalmannschaft. Er war ein Zeitgenosse im Fussball, der sehr viel geprägt hat. Man hatte immer das Gefühl, man müsse ihn mit Pelé oder heute Ronaldo vergleichen, aber das ist nicht so. In seiner Zeit war er absolut der Beste. Für mich war Maradona ein Stück Kindheit, sagt Fabian Frei. Er hat diesem Sport sehr viel gegeben. Er hat in Südamerika und auch in Europa unzähligen Fans viel Freude bereitet und wohl auch kleine Buben zum Fussballspielen animiert. Ich habe zwar die grossen Namen und Legenden, die es vor ihm gegeben hat, nicht erlebt, aber Maradona war einmalig, und so einen wird es nie mehr geben. Sein Tod ist sehr traurig, regt aber auch zum Nachdenken an. Auch Pajtim Kasami, der nur wenige Meter neben Frei stand und Interviews gab, war die Betroffenheit anzusehen. Auf den Tod des ehemaligen argentinischen Weltmeisters angesprochen, suchte Kasami lange nach den richtigen Worten. Dann sagt der 28-jährige FCB-Spieler:Für mich ist Maradona der beste Fussballer aller Zeiten. Es ist eine Legende gegangen. Rest in peace. Ruhe in Frieden, Diego Maradona.",Diego Armando Maradona ist tot. Die ganze Fussballwelt trauert um die Legende. Auch in der Schweiz ist die Betroffenheit gross. Ciriaco Sforza erinnert sich an seine letzte Begegnung mit Maradona. "Elon Musk könnte der neue John Hammond aus Jurassic Park werden. Musks Mitbegründer der Firma Neuralink, Max Hodak verkündete auf Twitter, dass sie die Technologie dazu hätten, den Dinosaurier-Zoo neu zu erstellen. Es wären wohl keine genetisch echten Dinosaurier, aber mit 15 Jahren Forschung und Zucht, wäre es möglich, eine super exotische neue Spezies zu schaffen, wie Hodak schreibt. Wie er das genau schaffen will, darauf geht der Mitbegründer nicht ein. Aber: Biodiversität ist definitiv wertvoll, Arterhaltung ist wichtig und macht Sinn, twitterte er weiter. Warum versuchen wir nicht bewusst, eine neue Vielfalt zu erzeugen? Bisher gelang es Wissenschaftlern, lebende Tiere zu klonen, das Schaf Dolly ist wohl das berühmteste. Eine ausgestorbenen Art wiederzubeleben, gelang bisher nicht. Die Herausforderung besteht laut Dr. Susie Maidment vom National History-Museum London darin, an weiches DNA-Material zu kommen. Es ist möglich, dass ein kleines Insekt, wie eine Mücke oder Fliege zur DNA-Extraktion verwendet werden könnte. Aber selbst für den unwahrscheinlichen Fall, dass Blut oder Weichgewebe gefunden wird, ist das keine Garantie für das notwendige genetische Material, das zum Klonen benötigt wird, sagt die Wissenschaftlerin gegenüber dem Independent.","Elon Musk hat offenbar die Technologie dazu, um neue Tierarten züchten zu können. Somit würde ein Jurassic Park in den Bereich des Möglichen rücken. Genetisch authentische Dinosaurier zu erschaffen wäre aber wohl unmöglich." "Ungeachtet dramatisch steigender Infektionszahlen hat US-Präsident Donald Trump bei seiner Ansprache an die Nation am diesjährigen Unabhängigkeitstag den Umgang mit der Coronavirus-Pandemie gelobt. Unsere Strategie kommt gut voran, sagte Trump am Samstagabend im Garten des Weissen Hauses. Seit Tagen verzeichnen die USA Höchststände an nachgewiesenen Neuinfektionen. Drei Tage in Folge (Stand Samstagabend) lagen die Zahlen nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität bei über 50000 - so viele wie nie zuvor seit Beginn der Pandemie. Mitten in der sich zuspitzenden Corona-Krise hat US-Präsident Donald Trump Feiern zum Unabhängigkeitstag für düstere und polarisierende Botschaften genutzt. Trump holte in einer Ansprache an die Nation gegen Demonstranten und Gegner aus - wie bereits am Vorabend des traditionell unpolitischen Feiertags. Wir werden niemals zulassen, dass ein wütender Mob unsere Statuen niederreisst oder unsere Geschichte auslöscht, sagte Trump am Samstag (Ortszeit). Sorgen vor neuen Coronavirus-Ansteckungen zum Trotz verzichtete Trump nicht auf die üppigen Feierlichkeiten in der US-Hauptstadt. Auf eine militärische Flugschau folgte ein gewaltiges Feuerwerk. Die Mehrheit der Gäste im Garten des Weissen Hauses trug keine Maske. Ein ähnliches Bild hatte sich am Vorabend im US-Bundesstaat South Dakota gezeigt. Dort verfolgten mehrere Tausend Menschen Trumps Auftritt vor beeindruckender Kulisse: Über der Bühne thronte das Nationaldenkmal von Mount Rushmore - der Gebirgsfels mit den in Stein gemeisselten Köpfen von vier Ex-Präsidenten. Am 4. Juli feiern US-Amerikaner jedes Jahr den Independence Day. An dem Tag im Jahr 1776 nahmen Abgesandte der 13 amerikanischen Kolonien in Philadelphia offiziell eine Erklärung an, mit der sie sich als Vereinigte Staaten von Amerika von Grossbritannien lösten. Seit 1941 ist der Independence Day in den USA gesetzlicher Feiertag und traditionell Anlass für Paraden, Umzüge, Ansprachen und Feuerwerke. Doch dieses Jahr steht der patriotischste aller Feiertage in den USA unter dem Eindruck der sich zuspitzenden Corona-Pandemie und landesweiter Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd. Die USA brachen in den vergangenen Tagen mehrmals in Folge ihre eigenen dramatischen Rekorde bei der Zahl der nachgewiesenen Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Drei Tage in Folge (Stand Samstagabend Ortszeit) lagen die Zahlen nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität bei über 50 000 - so viele wie nie zuvor seit Beginn der Pandemie. Allein in Florida wurden fast 11 500 Neuinfektionen innerhalb eines Tages verzeichnet. Trump spielte die Tragweite der Situation am Samstag erneut herunter. Unsere Strategie kommt gut voran, sagte Trump. Zu Beginn der Pandemie habe es keine Tests für das neue Virus gegeben, mittlerweile hätten die USA fast 40 Millionen Tests durchgeführt. Trump behauptete, dass 99 Prozent der gefundenen Fälle komplett harmlos seien. Insgesamt wurden in den USA mehr als 2 8 Millionen Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 nachgewiesen. Rund 130 000 Menschen starben infolge einer Infektion. Gesundheitsexperten widersprechen Trumps Darstellung, dass die hohe Zahl an Infektionen allein mit der Zahl der Tests zu erklären sei und verweisen auf den gestiegenen Anteil positiver Testungen. Der US-Präsident machte erneut China für die weltweite Ausbreitung des Virus verantwortlich und warf dem Land Vertuschung vor. China muss in vollem Umfang zur Rechenschaft gezogen werden, sagte Trump. Trump nutzte seinen Auftritt auch für Angriffe auf Demonstranten und seine politischen Gegner. Die amerikanischen Helden hätten die Nazis, Faschisten, Kommunisten und Terroristen besiegt, amerikanische Werte gerettet und Prinzipien hochgehalten, sagte Trump. Wir sind jetzt dabei, die radikale Linke, die Marxisten, die Anarchisten, die Unruhestifter und und Plünderer zu besiegen, sagte er. In Anspielung auf die Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt, die seit Wochen nicht abreissen und eine Debatte über die Erinnerungskultur losgetreten haben, erneuerte Trump seine Aussage vom Vorabend des Unabhängigkeitstages: Wir werden niemals zulassen, dass ein wütender Mob unsere Statuen niederreisst oder unsere Geschichte auslöscht. Die Werte, Traditionen, Bräuche und Überzeugungen würden beschützt. Trump ist ein Dorn im Auge, dass im Zuge der Proteste Statuen in Frage gestellt oder gestürzt wurden, die historische Figuren darstellen, die mit Rassismus in Verbindung gebracht werden. Auch lehnt er eine Änderung umstrittener Namen von Militärbasen ab. Eine berühmte umstrittene Figur ist Christopher Kolumbus, der häufig als Entdecker Amerikas bezeichnet wird. Historiker und Bürgerrechtler kritisieren ihn aber für sein gewalttätiges Verhalten gegenüber den Ureinwohnern Amerikas und dafür, entscheidend zum transatlantischen Sklavenhandel beigetragen zu haben. San Francisco entfernte erst kürzlich eine Kolumbus-Statue. Trump sagte: Wir werden die amerikanische Lebensart verteidigen, beschützen und bewahren, die 1492 begann, als Kolumbus Amerika entdeckte. Noch am Abend des Unabhängigkeitstages rissen Demonstranten in Baltimore an der Ostküste der USA laut Medienberichten eine Kolumbus-Statue von ihrem Sockel und warfen sie im Hafen ins Wasser. In mehreren US-Städten, darunter in Washington und New York, kam es am Nationalfeiertag auch wieder zu Protesten gegen Rassismus und Polizeigewalt. In beiden Städten zündeten Demonstranten US-Fahnen an, wie auf Fotos zu sehen war. Trump will bei der Wahl in vier Monaten für eine zweite Amtszeit antreten - doch er steht erheblich unter Druck. Umfragen sehen den designierten Präsidentschaftskandidaten der Demokraten, Joe Biden, in Führung. Bei den Umfragen ist Vorsicht geboten, wie die Wahl 2016 zeigte. Doch Trump sieht sich nicht nur wegen seines Umgangs mit der Corona-Krise Kritik ausgesetzt, sondern auch wegen seiner Reaktion auf Floyds Tod und die weitgehend friedlichen Proteste. Biden adressierte das Anliegen der Demonstranten in einer Videobotschaft zum Unabhängigkeitstag. Wir haben die Chance, die Wurzeln des systematischen Rassismus aus diesem Land herauszureissen, sagte er darin. In einem Meinungsbeitrag für den Sender NBC News schrieb er, dass die USA nie ihrem Gründungsprinzip gerecht geworden seien, wonach alle Menschen gleich geschaffen sind. So steht es in der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung von 1776. Biden beklagte, dass das Streben nach einer perfekteren Gemeinschaft in den vergangenen Jahren aus der Bahn geworfen worden sei. Und niemand trägt dafür mehr Verantwortung als Präsident Donald Trump.","Nach seinem Ausflug zum Mount Rushmore, dem Nationaldenkmal der USA, hielt Donald Trump noch eine Rede vor dem Weissen Haus. Darin sprach er über die Corona-Pandemie und wie gut die USA dastünden. Auch holte er gegen seine Gegner aus. Demonstranten haben die US-Flagge abgefackelt" "US-Präsident Donald Trump will Deutschland mit dem Abzug von fast 10000 Soldaten für aus seiner Sicht zu geringe Militärausgaben bestrafen. Er kündigte am Montag (Ortszeit) an, den nach Japan grössten US-Truppenstandort weltweit drastisch zu verkleinern: Von derzeit 34500 Soldaten sollen nur 25000 übrig bleiben. Zur Begründung sagte er, die deutsche Regierung weigere sich, die Verteidigungsausgaben auf das Nato-Ziel von zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu erhöhen. Ausserdem warf er Deutschland erneut Abhängigkeit von Russland in der Energiepolitik und den bestehenden Handelsüberschuss vor. Der mit Abstand schlimmste Täter ist Deutschland, sagte er. Die deutsche Regierung kennt die Pläne noch nicht im Detail. Wir haben keine genaueren oder detaillierten Informationen darüber, wann wie wo was umgesetzt werden soll, sagte Aussenminister Heiko Maas am Dienstag in Warschau. Weder im State Department (Aussenministerium) noch im Pentagon (Verteidigungsministerium) waren die Informationen darüber zu erhalten. Maas hielt sich mit Kritik an den Plänen zunächst zurück. Er wies aber darauf hin, dass die militärische Präsenz der USA in Deutschland auch für die Sicherheit der Vereinigten Staaten und Europas insgesamt wichtig sei. Der Truppenabzug liege allerdings in der Entscheidungshoheit der Vereinigten Staaten. Andere Politiker aus Koalition und Opposition fanden deutlich schärfere Worte. Die Massnahme und die Begründung sind falsch und schwächen die Nato, sagte der stellvertretende CDU/CSU-Fraktionsvorsitzende Johann Wadephul. Der SPD-Vorsitzende Norbert Walter-Borjans sieht in Trumps Plan ein Wahlkampfmanöver, Linksfraktionschef Dietmar Bartsch sprach sogar von Erpressung. Überraschend kommt die Ankündigung Trumps aber nicht. Schon im vergangenen August drohte der damalige US-Botschafter in Berlin, Richard Grenell - ein Vertrauter Trumps - mit dem Truppenabzug. Vor einer Woche gab es die ersten Medienberichte darüber. Jetzt hat Trump die Pläne offiziell gemacht. Der US-Präsident kritisiert Deutschland seit seinem Amtsantritt für mangelnde Verteidigungsausgaben. Zwar hat Berlin den Verteidigungsetat drastisch erhöht, verfehlt das Nato-Ziel mit 1 38 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aber immer noch deutlich. Zum Vergleich: Die USA zahlen 3 4 Prozent. Deutschland ist seit Jahren säumig und schuldet der Nato Milliarden Dollar, und das müssen sie bezahlen, sagte Trump dazu. Für die Differenz müssten immer wieder die USA aufkommen. Die Stationierung der US-Truppen in Deutschland verursache zudem gewaltige Kosten für die USA. Warum zahlt Deutschland Russland Milliarden Dollar für Energie, und dann sollen wir Deutschland vor Russland schützen? Wie soll das funktionieren? Es funktioniert nicht, sagte Trump. Er spielte damit auf die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 an, die Gas von Russland nach Deutschland bringen soll. Die USA wollen die Fertigstellung mit Sanktionen verhindern. Trump verwies zudem darauf, dass Deutschland wirtschaftlich von den US-Truppen profitiere. Das sind gut bezahlte Soldaten. Sie leben in Deutschland. Sie geben viel von ihrem Geld in Deutschland aus. An den US-Truppen hängen Zehntausende Arbeitsplätze vor allem in Rheinland-Pfalz sowie in Baden-Württemberg und Bayern. Die USA beschäftigen rund 12 000 deutsche Ortskräfte. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg will die US-Pläne an diesem Mittwoch und Donnerstag bei Gesprächen mit den Verteidigungsministern der Bündnisstaaten diskutieren. Das Thema sei für die gesamte Allianz relevant, sagte der Norweger am Dienstag. Wohin Trump die Truppen verlegen will, ist noch unklar. Medienberichten zufolge könnte ein Teil nach Polen geschickt werden - eines der wenigen Länder, das das Zwei-Prozent-Ziel der Nato erfüllt. Dort sind derzeit knapp 5000 US-Soldaten stationiert. Trump hatte Polen vor einem Jahr eine Aufstockung um 1000 Soldaten zugesichert. Der polnische Aussenminister Jacek Czaputowicz betonte aber nach seinem Gespräch mit Maas in Warschau, dass das nichts mit den neuen Ankündigungen des US-Präsidenten zum Truppenabzug aus Deutschland zu tun habe: Aus unserer Perspektive dient die amerikanische Militärkraft in Deutschland auch unserer Sicherheit und wir möchten, dass diese Anwesenheit fortgesetzt wird.","US-Präsident Trump will 10000 Soldaten aus Deutschland abziehen. Grund dafür ist, dass Deutschland nicht mehr Geld an die Nato zahlen will. Trump kritisiert den Zusammenhalt Deutschlands und Russlands." "Die EU-Staaten haben sich auf Sanktionen gegen China wegen des Vorgehens gegen die muslimische Minderheit der Uiguren in der chinesischen Provinz Xinjiang verständigt. Wie die Nachrichtenagentur AFP von Diplomaten erfuhr, gaben die Botschafter der Mitgliedstaaten am Mittwoch grünes Licht für ein Sanktionspaket zu Menschenrechtsverletzungen in insgesamt sechs Ländern. Im Falle Chinas sollen demnach vier Personen und eine Organisation auf die EU-Sanktionsliste gesetzt werden. Nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen sind in Xinjiang mindestens eine Million Uiguren und andere Muslime in hunderten Haftlagern eingesperrt. Dort sollen sie zur Aufgabe ihrer Religion, Kultur und Sprache gezwungen und teilweise auch misshandelt werden. Die chinesische Regierung hatte diese Woche die EU vor Sanktionen wegen der Uiguren gewarnt. Peking werde dies als Konfrontation sehen, sagte der chinesische Botschafter bei der EU, Zhang Ming, am Dienstag. Sanktionen, die auf Lügen basieren, könnten als Versuch interpretiert werden, bewusst Chinas Sicherheit zu untergraben. Auch die USA ergreifen Sanktionen gegen China, wie das US-Politmagazin The Hill vermeldet. Dort geht es allerdings darum, dass China das Wahlsystem von Hongkong nach Ansicht der USA nicht anerkennt. Im Kern geht es darum, dass die chinesische Zentralregierung die Opposition in Hongkong vom politischen Prozess gänzlich ausschliesst.","China steht seit Jahren in der Kritik, weil die Zentralregierung systematisch die muslimische Minderheit der Uiguren unterdrückt. Nun ergreift die EU Sanktionen. Auch die USA sanktionieren China wegen dessen Einmischung ins Hongkonger Wahlsystem." "Die belarussische Oppositionsführerin Maria Kolesnikowa ist einem Medienbericht zufolge von Unbekannten verschleppt worden. Sie sei im Zentrum von Minsk von maskierten Männern in einem Kleinlaster weggefahren worden, berichtete die Website Tut.By am Montag unter Berufung auf eine Augenzeugin. In der Nähe des Nationalen Kunstmuseums sah ich einen parkierten Kleinbus mit dem Schild ‹Kleinbus›. Ich ging vorwärts und hörte, wie ein Handy gefallen ist, drehte mich um und sah dann zivil bekleidete, maskierte Menschen, die Maria in den Bus schoben, so die Zeugin. Der Nachrichtenagentur Interfax zufolge wies die Polizei eine Beteiligung zurück. Kolesnikowa hielt sich als letzte von drei Oppositionsführerinnen, die sich zur Präsidentenwahl zusammengeschlossen hatten, noch in Belarus auf. Dort nahmen die Sicherheitsbehörden weitere Demonstranten fest, die gegen den Sieg von Amtsinhaber Alexander Lukaschenko protestiert hatten. Lukaschenko wird in den kommenden Tagen in Russland erwartet. Verbündete von Kolesnikowa kündigten an, den Bericht über ihre Entführung zu prüfen. Auch einige ihrer Mitarbeiter seien nicht zu erreichen. Die ehemalige Präsidentschaftskandidatin Swetlana Tichanowskaja sprach von einem Versuch, die Opposition einzuschüchtern. Kolesnikowa spielt eine Schlüsselrolle bei den jüngsten Protesten gegen den Ausgang der Wahl vom 9. August. Ihre beiden Mitstreiterinnen haben das Land verlassen: Mitte August reiste Tichanowskaja nach Litauen, ihre Vertraute Olga Kowalkowa Anfang September nach Polen. Die Ausreisen fanden vor dem Hintergrund des Vorgehens der Polizei gegen die Demonstranten vor. So gab das Innenministerium 633 weitere Festnahmen am Sonntag bekannt, als Tausende gegen die Regierung auf die Strasse gegangen waren. EU hat den Ablauf der Wahl und das Vorgehen gegen die Demonstranten kritisiert. Ein EU-Sprecher erklärte, Strafmassnahmen gegen die Verantwortlichen seien in Arbeit. Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Reuters von EU-Diplomaten erfahren, dass 31 hochrangige Regierungsvertreter und Behörden mit Sanktionen belegt werden sollen. Eine abschliessende Übereinkunft dürfte am 21. September beim EU-Aussenministertreffen erzielt werden. Lukaschenko selbst soll dabei nicht Ziel der Massnahmen sein. Dies stünde im Gegensatz zu Schritten, die die baltischen Staaten Litauen, Lettland und Estland - alles EU-Mitglieder - bereits eingeleitet haben. Reuters hatte Anfang September aus US-Kreisen erfahren, dass auch die USA Sanktionen erwägen. Lukaschenko regiert das auch als Weissrussland bekannte Land seit 1994 autoritär. Der wichtigste Verbündete der ehemaligen Sowjetrepublik ist Russland. Das Präsidialamt in Moskau kündigte am Montag an, Lukaschenko werde in den kommenden Tagen zu Gesprächen in der russischen Hauptstadt erwartet. Litauens Aussenminister Linas Linkevicius hat die Staatsführung in Minsk für das spurlose Verschwinden von Kolesnikowa verantwortlich gemacht und deren sofortige Freilassung gefordert. Die Entführung von M. Kolesnikowa in der Innenstadt von Minsk ist eine Schande, schrieb Linkevicius auf Twitter. Anstatt mit dem Volk von Belarus zu sprechen, versucht die scheidende Führung, einen nach dem anderen zynisch zu eliminieren. Dies erinnere an stalinistische Methoden.","Kolesnikowa sei von Unbekannten in einen Laster gezerrt und verschleppt worden, sagt eine Augenzeugin. Sie war als letzte von drei Oppositionsführerinnen noch in Belarus verblieben. Derweil gehen die Proteste gegen Machthaber Lukaschenko weiter, gestern Sonntag wurden 633 Demonstrierende verhaftet." "Sicherheit durch Sichtbarkeit, so lautet das Motto der Firma Reklame-Technik AG in Wil SG, die diese Arbeiten unter der Marke Safety Signage ausführt. Das Unternehmen rüstet Einsatzfahrzeuge der Polizei, Feuerwehr, Ambulanz oder auch für Kommunalbetriebe mit reflektierenden Folien aus. Unsere Kunden sind Institutionen mit Einsatzfahrzeugen, sagt Jonas Rüegg, Geschäftsführer Safety Signage AG. Aufträge kommen von überall in der Schweiz. Zivile Fahrzeuge dürfen keine solche Klebestreifen haben. Sie sind für Zivilautos verboten, erklärt der 34-Jährige. Vom Design bis zum Verkleben der Blaulichtfahrzeuge werde neuste Technik genutzt. Das Material, das wir benutzen, hat sich ebenfalls über die Jahre weiterentwickelt, sagt Rüegg. Dies sei für die Rettungskräfte im Einsatz von Vorteil. Auch Rüegg selbst, der nebenbei bei der freiwilligen Feuerwehr Region Wil dient, kennt die Problematik mit der Dunkelheit. Der Schutz der Einsatzkräfte des öffentlichen Dienstes hat für uns seit mehr als zwanzig Jahren Priorität. Tom Widmer, Kommandant der Feuerwehr Region Wil, führt aus: Je mehr Sichtbarkeit am Einsatzort herrscht, desto besser sind alle Personen am Einsatz geschützt. Die Feuerwehr habe seit 2018 alle neuen Fahrzeuge mit den Klebestreifen ausgerüstet. Die Streifen sind bei der Feuerwehr sowieso von der Versicherung her Pflicht, sagt Widmer. Das Ausrüsten von Rettungsfahrzeugen sei ein spezieller Job, so Rüegg. Für mich ist jedes Blaulichtfahrzeug etwas Besonderes, meint er. Speziell habe ihm der Auftrag der Feuerwehr Meilen aus dem Kanton Zürich gefallen. Dort konnten wir von Beginn an ein First-Responder-Fahrzeug gestalten, erklärt Rüegg. Kürzlich postete das Unternehmen auf Facebook ein Bild eines Bobbycars im Design der Kantonspolizei St. Gallen. Ein kleiner Fan der Polizei wird diesen erhalten, wahrscheinlich als Weihnachtsgeschenk, sagt der 34-Jährige. Als er den Auftrag erhalten habe, sei es ihm wichtig gewesen, den Bobbycar möglichst massstabsgetreu zu gestalten, so Rüegg. Nicht fehlen durften natürlich die originalen Klebestreifen.",Safety Signage aus Wil SG rüstet Rettungsfahrzeuge mit reflektierenden Folien aus. Die reflektierenden Streifen dienen der Sicherheit. An zivilen Fahrzeugen sind sie nicht zugelassen. Auch ungewöhnliche Aufträge werden in Wil realisiert. "Das Thema hat die Schweiz wochenlang beschäftigt. Soll in ÖV eine Maskenpflicht gelten? Oder soll eher mit Empfehlungen gearbeitet und auf die Eigenverantwortung der Menschen gezählt werden? Interne Protokolle, die dem Blick vorliegen, zeigen nun, dass genau um diese Fragen auch im Krisenstab des Bundesrates heftig gestritten wurde. Von Mitte März bis Mitte Juni tagte dieser Krisenstab mehrmals die Woche in Bern. Von allem Anfang an einer der grössten Diskussionspunkte: die Maske. So liesse sich der Krisenstab in zwei Lager einteilen, schreibt der Blick. Auf der einen Seite die Wissenschaft, die eine Maskenpflicht befürwortete. Auf der anderen Seite die Wirtschaft, die sich gegen eine Pflicht stellte. Während des partiellen Lockdowns ab 16. März stellte sich auch das BAG noch gegen eine allgemeine Maskenpflicht. Schutzmasken sind, wenn sie in der allgemeinen Bevölkerung getragen werden, sehr wenig wirksam, sagte etwa Daniel Koch. Immer lauter wurden aber die Stimmen aus der Wissenschaft, die das Tragen einer Maske auch in der breiten Bevölkerung forderten - auch innerhalb der Taskforce. So etwa Epidemiologe Matthias Egger: 50 Prozent der Übertragungen finden durch Personen statt, die keine Symptome zeigen, sagt er. Gerade darum sei es wichtig, dass dort, wo Abstandsregeln nicht eingehalten werden können, eine Maske getragen werden. Der grösste Gegenspieler der Maskenbefürworter innerhalb der Taskforce war die Wirtschaft in Person von Economiesuisse-Präsident Heinz Karrer. Dieser fragte den Bundesrat noch im Mai, warum Durchseuchung keine Option in der Bekämpfung des Virus sei. Eine Maskenpflicht hielt er für überzogen: Es besteht ein gewisses Risiko, dass man aus dem Maskenthema zu viel macht. Darauf angesprochen wiegt Karrer heute ab. Economiesuisse sei von Anfang an gegen eine allgemeine Maskenpflicht gewesen. Dort aber, wo Abstandsregeln nicht konsequent umgesetzt werden können, sei die Maske ein wichtiges Instrument. Die ÖV-Maskenpflicht stiess lange auch innerhalb des UVEK, des für den öffentlichen Verkehr zuständigen Departements unter der Leitung von Simonetta Sommaruga auf Skepsis. Ihr oberster Berater, Matthias Ramsauer, war auch gegen eine Pflicht. Die Befürchtung: Eine Maskenpflicht könnte die Leute davon abhalten, ÖV zu fahren und so zu weniger Einnahmen führen. Erst als die Bundesrätin selbst am 29. Juni mit Maske - damals noch freiwillig - in einem Berner Tram gesichtet wurde, standen die Zeichen auf Maskenpflicht. Ihr war ein zähes Ringen in der Corona-Taskforce vorausgegangen.","Seit Montag gilt in den ÖV die Maskenpflicht. Interne Dokumente zeigen, dass der Pflicht zähe Verhandlungen vorausgegangen waren. In der Corona-Taskforce standen sich Wissenschaft und Wirtschaft mit konträren Positionen gegenüber." "Andrea war diesen Sommer bei uns im 20-Minuten-Studio. Sie erfuhr einen Tag vor dem geplanten Kaiserschnitt, dass ihre Tochter nicht bei ihr aufwachsen darf. Im Video erzählt sie, wie es sich anfühlt, bei der Geburt zu wissen, dass die Tochter in wenigen Tagen bei einer anderen Familie leben wird. Bei ihr habe sich leider nichts verändert, erzählt Andrea auf Nachfrage. Meine Tochter ist nach wie vor bei einer Pflegefamilie. Vor kurzem kam der Bescheid, dass sie in einer professionellen Pflegefamilie untergebracht werden soll. Ich wünschte mir aber, dass sie, wie ihr Halbbruder, bei meiner Mutter aufwachsen könnte. Darum haben wir eine Beschwerde am Obergericht eingereicht. Mir geht es den Umständen entsprechend o. k. Zurzeit bin ich am Arbeiten und beginne kommenden Sommer eine Ausbildung. Ich kämpfe weiter um meine Tochter. Aber die Ungewissheit ist sehr ermüdend.","Wir zeigen euch nochmals die berührendsten Geschichten aus dem 20-Minuten-Format. Ausserdem haben wir bei unseren Protagonisten nachgefragt. Lest unten, wie es ihnen geht, ob sich ihr Leben verändert hat und wie sie in die Zukunft schauen." "Das Duell gegen Anorthosis Famagusta am Donnerstag in der 3. Qualifikationsrunde der Europa League ist bereits das dritte gegen ein Team aus Zypern in den letzten zwei Jahren. Während Rotblau im Februar 2020 gegen Apoel Nikosia gefahrlos mit einem 3:0-Sieg auswärts in Zypern und einem 1:0 zu Hause in den Achtelfinal der Europa League einzog, endete die zweite in einer historischen Pleite. 2018 schied der FCB in den EL-Playoffs gegen Apollon Limassol aus und verpasste damit zum ersten Mal nach 14 Jahren eine europäische Gruppenphase. Zwei Jahre später droht dem FCB das gleiche Schicksal. Bei einer Niederlage gegen Famagusta am Donnerstagabend wäre Basel auch diesmal raus aus dem europäischen Geschäft. Kein Wunder spricht Routinier Fabian Frei vor dem Duell mit Famagusta, das in der letzten Saison Rang 2 hinter Apoel Nikosia erreichte, vom zweiten von drei Finalspielen. Das erste hat Rotblau vor einer Woche gegen Osijek nach einer überzeugenden und einer schlechten Halbzeit 2:1 gewonnen. Vor allem in der Schlussphase spielte der FCB fehlerhaft. In Kroatien aber noch ohne Folgen. Drei Tage später kostete ein kapitaler Bock von Goalie Djordje Nikolic den Baslern im Meisterschaftsauftakt gegen Vaduz (2:2) den Sieg. Seit der 23-Jährige die Nummer 1 im Basler Tor und Nachfolger von Jonas Omlin ist, griff er in wichtigen Partien stets daneben. Im EL-Viertelfinal gegen Donezk (1:4) und auch im Cupfinal gegen YB (1:2) patzte der Serbe. In der wöchentlichen Talk-Sendung auf Telebasel sagte zum Beispiel Clublegende Erni Maissen deshalb, dass Omlin dem FCB Punkte gerettet habe, bei Nikolic befürchtet er, dass dieser dem Team noch ein paar Punkte kosten werde. Wenn jetzt nicht der Moment da ist für einen Goalie-Wechsel, wann dann?, fragte der einst zweifache Meister mit dem FCB, zumal man in der Person von Heinz Lindner einen guten Ersatz habe. Doch Ciriaco Sforza nahm den Goalie direkt nach dem Vaduz-Spiel in Schutz. Gegen Osijek hat er eine gute Leistung gezeigt, aber gegen Vaduz war das ein unnötiges Tor, sagte der FCB-Trainer am Sonntag. Er werde mit Nikolic sprechen, aber der FCB habe kein Goalieproblem. Wir werden Nikolic unterstützen, so der Aargauer. Die Frage ist: Kann Nikolic dem Druck standhalten? Denn die Ausgangslage ist: siegen oder fliegen. Ich habe vor dem letzten internationalen Spiel schon gesagt, dass es drei Finalspiele sind, und die Ausgangslage ist deshalb genau gleich wie vor einer Woche in Kroatien, sagt Fabian Frei und klärt gleich selber auf, wie er darauf kommt, es ist ein Spiel ohne Rückspiel und ist darum ein Final. Darum müssen wir gewinnen. So einfach ist das - eigentlich. Und dann würde in den Playoffs entweder ZSKA Sofia oder Torshavn von den Färöern warten - so einfach ist das.",In der 3. Qualifikationsrunde der Europa League trifft der FCB auf Famagusta. Rotblau hat nicht nur gute Erinnerungen an Zypern. 2018 verpasste der FCB gegen Limassol erstmals nach 14 Jahren eine europäische Gruppenphase. "Ein Mann ist am Montag in Zürich-Altstetten erstochen worden. Er erlag seinen Verletzungen vor Ort, wie die Stadtpolizei Zürich mitteilt. Der mutmassliche Täter wurde festgenommen. Wie die Staatsanwaltschaft am Dienstagabend auf Anfrage mitteilt, wurde für den 34-jährigen Schweizer wegen des dringenden Tatverdachts Untersuchungshaft beantragt. Bei der Festnahme mitgeholfen haben zwei Arbeiter, die in der Nähe des Tatorts auf einer Baustelle arbeiteten. Im Moment hatte ich keine Angst, das mulmige Gefühl kommt erst jetzt, sagt Maler Mario S.* (50). Eine Frau kam die Strasse entlang und wirkte nervös, erzählt S. Sie habe ihn gebeten, die Polizei zu rufen. Sie sagte, ein Mann sei niedergestochen worden und brauche Hilfe. Er habe sofort die Polizei alarmiert. In der Zwischenzeit habe er seine Mitarbeiter gerufen. Wir sanieren ein Haus in der Nähe. Wir nahmen je eine Eisenstange von der Baustelle und folgten dem mutmasslichen Täter. Dieser sei mit dem Messer aus einem Wohnhaus gekommen und auf die andere Strassenseite gelaufen. Als die Polizei ihm entgegenkam, blieb er zunächst stehen. Als die Polizisten ihn festnehmen wollten, habe er sich gewehrt. Mevlud (32) und sein Chef Mario halfen den Beamten, ihn zu packen und festzuhalten. Als er auf dem Boden lag, wollte er das Messer hervorholen. Die Polizisten nahmen es ihm weg und führten ihn ab. Als Helden sehen sich die beiden nicht. Für uns war es logisch, dass wir helfen. Wir würden es wieder tun. Beim mutmasslichen Täter handelt es sich um A. B.*, der beim Tatort wohnt, wie mehrere Anwohnende bestätigen. Der 34-jährige Schweizer sei früher ruhig und nett gewesen. Seit seine Frau ihn verlassen hat, benahm er sich aber immer seltsamer, sagt eine Nachbarin. So sei er teilweise draussen vor dem Haus auf der Treppe gesessen und habe irgendetwas vor sich hin gesprochen. Er wirkte psychisch angeschlagen. Sie selbst konnte die Festnahme von ihrer Wohnung aus beobachten, wie sie sagt. B. war blutverschmiert und schrie irgendetwas. Laut einem anderen Anwohner hat B. ihm kürzlich erzählt, dass er keinen Job habe und Geld brauche. Die Hintergründe und der Tatablauf sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Wie die Stadtpolizei am Dienstag ergänzt, handelt es sich beim Opfer um einen 38-jährigen Mann aus Polen. Laut Anwohnenden lebte das Opfer nicht im Haus. Die Zivilcourage der beiden Arbeiter erhält Lob von der Stadtpolizei: Die beiden Helfer haben alles richtig gemacht, sagt Medienchefin Judith Hödl. Wichtig sei es in solchen Fällen, dass man sich als Helfer nicht in Gefahr bringe - gerade auch wenn Waffen dabei sind. Die Stadtpolizei hat dazu auch eine aktuelle Kampagne. Der Slogan lautet HEH! Hinschauen, Einschätzen, Handeln. Zivilcourage beginnt, wenn Menschen nicht wegschauen, so Hödl. *Name der Redaktion bekannt",Ein Mann wurde am Montag in Zürich-Altstetten mit einer Stichwaffe tödlich verletzt. Der mutmassliche Täter konnte festgenommen werden. Hilfe hatte die Polizei dabei von zwei Arbeitern. "Claude Pottier hat seit Beginn der Corona-Pandemie mehrfach fragwürdige Beiträge auf Social Media gepostet. In Kommentaren und Beiträgen widerspricht er deutlich den Informationen und Anweisungen des Bundes und spricht von Gesundheitsterrorismus. Zudem vertrat er die These, dass die neuen Corona-Varianten von Geimpften ausgehen. Pottier ist zur Zeit noch Leiter des kantonalen Dienstes für Berufsbildung und Berufsberatung im Kanton Wallis. Ende August verlässt er sein Amt jedoch und übernimmt ab 1. September die Leitung des Schweizerischen Dienstleistungszentrums Berufsbildung (SDBB). Westschweizer Medien haben über den Fall berichtet. Für mich zählt einzig, dass die Meinungs- und Redefreiheit erhalten bleibt. Es ist mir egal, was die Leute von mir denken sagt Pottier, der selbst an Corona erkrankt war, im Gespräch mit 20 Minuten. Ich finde es schlimm, dass man gleich von Verschwörungstheorien spricht, nur weil ich nicht die gleiche Meinung habe wie die Mehrheit. Er habe diese Posts als Privatperson und nicht als künftiger Direktor des SDBB gemacht. Weiter sagt er, er werde nicht aufhören, eine eigenständige Person zu sein, nur weil er ein höheres Amt antrete. Ich werde die Direktorenstelle trotz allem antreten, so Pottier. Die Haltung des Wallisers hat auf Twitter für Reaktionen gesorgt. Hier sind also die Chefs der Verschwörungstheoretiker vom Kanton Wallis. Ein Bildungschef, der diese Art von Diskurs führt? #walliserstyle, schreibt Nutzer Fournier Tintin auf Twitter. User Tony Burgener fordert: Sofort in die Wüste schicken. Pottier erhält aber auch Zuspruch. Er hat das Recht, seine Meinung zu sagen, oder? Zumal viele von uns diese Meinung teilen , schreibt beispielsweise User Baro. Auf Anfragen von 20 Minuten reagiert Pottiers derzeitiger Vorgesetzter, Staatsrat Christophe Darbellay, nicht. Zum Blick sagt er jedoch Ich distanziere mich ausdrücklich von diesen Äußerungen, die ich nicht teile. Auch die SDBB möchte die Aussagen nicht kommentieren. Pottier habe diese Kommentare schliesslich nicht in der Funktion als Direktor der SDBB gemacht.","Claude Pottier wird im September neuer Leiter des Schweizerischen Dienstleistungszentrums Berufsbildung. Auf Facebook postet er seit Beginn der Pandemie polarisierende Beiträge zur Corona-Thematik. Pottier ist es egal, was die Leute von ihm halten. Die Redefreiheit stehe an oberster Stelle." "Im Kanton Basel-Stadt hat die Kriminalität im ersten Halbjahr 2020 deutlich abgenommen. Die Staatsanwaltschaft führt den Rückgang der angezeigten Delikte um 15 Prozent in erster Linie auf die Coronakrise zurück. Die Covid-19-Massnahmen hätten namentlich zu einem Rückgang bei den Diebstahlsanzeigen geführt, teilte die Basler Staatsanwaltschaft am Montag mit. So gab es 55 Prozent weniger Taschendiebstähle, und bei den Einbruch- und Einschleichdiebstählen wurde in den ersten sechs Monaten ein Minus von acht Prozent registriert. Einen rückläufigen Trend konstatierte die Staatsanwaltschaft auch bei den vollendeten und versuchten Tötungsdelikten (-50 Prozent), den Sachbeschädigungen (-10 Prozent) und den Vergewaltigungen. Um 8 Prozent zugenommen haben dagegen Körperverletzungen und Tätlichkeiten. Mit ein Grund für diese Zunahme dürfte nach Angaben der Staatsanwaltschaft ein Plus bei den Anzeigen wegen häuslicher Gewalt sein. Ebenfalls zugenommen haben von Januar bis Juni Betrügereien (+43 Prozent) sowie Anzeigen wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte (+20 Prozent). Konkrete Fallzahlen gibt die Basler Staatsanwaltschaft für das erste Halbjahr nicht bekannt. Aufgezeigt wird für das erste Halbjahr jeweils nur ein Trend für ausgewählte Deliktsbereiche. 2019 hatte die Basler Staatsanwaltschaft insgesamt 21'234 Verstösse gegen das Strafgesetzbuch verzeichnet.",Die Kriminalität im Kanton Basel-Stadt ging im ersten Halbjahr signifikant zurück. Dies sei laut der Staatsanwaltschaft hauptsächlich auf die Coronakrise zurückzuführen. Eine steigende Tendenz ist vor allem bei Körperverletzungen und Tätlichkeiten zu beobachten. "Normalerweise hält sich Netflix bedeckt, wenn es um seine Zuschauerzahlen geht. Doch Variety liegen nun die Klicks zu den zehn meistgestreamten originalen Netflix-Shows aus dem Jahr 2019 vor. Zu dieser Liste zählen Serien, von denen sich das Publikum in den ersten vier Wochen nach Release mindestens 70 Prozent angesehen haben. 64 Millionen Menschen sahen sich 2019 die dritte Staffel von Stranger Things an. Die fiktive Serie spielt in den 80er-Jahren. Sechs Jugendliche müssen gemeinsam gegen den Demogorgon kämpfen, um die Welt vor dem Untergang zu retten. Die erste Staffel Umbrella Academy wurde im ersten Monat nach Veröffentlichung 45 Millionen Mal gestreamt. Sechs Geschwister mit jeweils anderen Zauberkräften müssen darin die Welt retten. 44 Millionen Accounts schauten sich die dritte Staffel La Casa de Papel an. Darin wird ein Überfall auf die spanische Zentralbank geplant. Die erste Staffel von You wurde 40 Millionen Mal zumindest zu 70 Prozent gestreamt. In der Serie macht sich ein Stalker (Penn Badgley, 33) immer mehr an eine unwissende Literaturstudentin ran. Die erste Staffel der Highschool-Serie Sex Education, in der Hauptfigur Otis (Asa Butterfield, 23) zum Sexualtherapeuten wird, wurde 2019 40 Millionen Mal geklickt. Die Naturdokumentationsserie Our Planet zählte im ersten Monat nach Veröffentlichung 33 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer. 32 Millionen Accounts nahmen sich Zeit für mindestens 70 Prozent von Unbelievable, worin es um die Aufklärung der Vergewaltigung von Hauptfigur Marie (Kaitlyn Dever, 23) geht. Die erste Staffel von Dead to Me wurde 30 Millionen Mal geklickt. Darin bildet sich eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen den zwei Frauen Jen (Christina Applegate, 48) und Judy (Linda Cardellini, 45). 25 Millionen Views bekam When They See Us in den ersten vier Wochen nach Veröffentlichung. Im Netflix-Original geht es um systemischen Rassismus gegenüber Jugendlichen in den USA. Elite belegt den zehnten Platz der Liste und zählt nur 20 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer im ersten Monat nach Veröffentlichung. Die spanische Serie dreht sich um drei Teenager, die sich in einer Privatschule einschreiben. Der Clash zwischen den verschiedenen gesellschaftlichen Klassen führt zu Mord.",Selten lässt Netflix seine Zuschauerdaten an die Öffentlichkeit. Doch nun veröffentlicht die Plattform die zehn meistgeschauten Netflix-Serien. Ausserdem wurde eine Liste mit den meistgestreamten Filmen publiziert. "Ein schweres Unwetter hat die kroatische Hauptstadt Zagreb am Freitagabend unter Wasser gesetzt. Die Wassermassen sorgten für einen völligen Zusammenbruch des Verkehrs in der Stadtmitte, berichtete unter anderem die Zeitung Jutarnji List. Fussgänger mussten sich im Zentrum durch knietiefes Wasser vorkämpfen, Autos versanken in Unterführungen in den Wassermassen, der Strassenbahnverkehr musste eingestellt werden. In einigen Strassen bildeten sich reissende Flüsse, berichtete das Nachrichtenportal 24sata. Die Feuerwehr war im Dauereinsatz, da viele Kellerwohnungen unter Wasser standen. Hunderte von Anrufen sorgten für eine Überlastung des Notrufs. Über die Medien bat die Feuerwehr um Geduld und Nachsicht: Wir können nicht gleich jeden Liter abpumpen.",Am Freitagabend zog ein schweres Unwetter über Zagreb. Die kroatische Hauptstadt kam wegen der Wassermassen teilweise zum Erliegen. Die Feuerwehr bat die Anwohner um Geduld. "Beim Schweizer Gesundheits- und Pflegepersonal geht die Angst vor einer obligatorischen Corona-Impfung um. Die Sorgen sind begründet: Während eine generelle Impfpflicht für die Schweizer Bevölkerung nach geltendem Recht nicht möglich ist, steht ein Impf-Obligatorium für exponierte Berufsgruppen durchaus zur Diskussion - unter anderem bei Gesundheitsminister Alain Berset. Beim Gesundheits- und Pflegefachpersonal ist die Zurückhaltung jedoch gross: Laut einer Umfrage des Branchenportal medinside.ch sagt mehr als die Hälfte der Befragten klar Nein zur Corona-Impfung, bei einem Impf-Obligatorium würden viele aus dem Job aussteigen. Auf Arbeitsrecht spezialisierte Anwälte und Rechtsberatungsstellen rechnen bereits jetzt mit einer Klagewelle wegen Kündigungen von Impf-Verweigerern. Es wird sich zeigen, ob sich die Angehörigen von spezifischen Berufsgruppen eine Impflicht durch ihre Arbeitgeber generell gefallen lassen, sagt der Zürcher Anwalt Ivo Hungerbühler. Noch vor einem Jahr hätte eine Beschwerde gegen eine Kündigung wegen Impfverweigerung gute Chancen gehabt. Immerhin sei eine Impfung ein grosser Eingriff in die körperliche Integrität - und somit in die Persönlichkeitsrechte. Mittlerweile scheint ein Umdenken stattzufinden. Etwa beim Personal im Gesundheitswesen oder in der Altenpflege, wo direkter Kontakt zu Personen der Risikogruppe bestehe, sei eine Impf-Anordnung arbeitsrechtlich gesehen wohl möglich. Für Impf-Unwillige gebe es dann nur zwei Möglichkeiten: Entweder wird die Person an eine gleichwertige Position versetzt, wo sie nicht mit vulnerablen Personen zu tun hat. Oder es folgt eine ordentliche Kündigung, wenn eine Weiterbeschäftigung nicht mehr möglich ist., sagt Hungerbühler. Wie sich das Recht entwickelt, sei zum jetzigen Zeitpunkt aber noch unklar. Bis es die ersten Gerichtsurteile zu solchen Fällen gibt, dauert es noch Monate. Anwalt Ueli Vogel-Etienne geht ebenfalls davon aus, dass es diverse Klagen geben wird. Meiner Meinung nach kann und darf aber der Arbeitgeber in spezifischen Berufen, wo man mit vulnerablen Personen Kontakt hat, eine Corona-Impfung vorschreiben. Vorher müsse der Arbeitgeber jedoch prüfen, ob die gefährdeten Drittpersonen nicht durch andere Massnahmen genauso wirkungsvoll geschützt werden können, so Vogel-Etienne. Falls das nicht möglich ist, hätte eine Impfverweigerung dementsprechend die ordentliche Kündigung zur Folge. Diese Meinung vertritt auch die Rechtsschutzversicherung Axa-Arag: Bei einem gültigen Impf-Obligatorium kann es sein, dass jemand an einem anderen Ort eingesetzt werden muss oder sogar die Kündigung riskiert., so Axa-Sprecherin Marion Banholzer. Denn die Faktenlage sei klar: Das Epidemiengesetz sieht vor, dass ein Impf-Obligatorium von den Kantonen erlassen werden darf, wenn die öffentliche Gesundheit erheblich gefährdet ist und die Bevölkerung nicht mit anderen Massnahmen geschützt werden kann. Der Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner SBK rät derweil in einem Positionspapier von einer Impfpflicht ab - und warnt vor einem Obligatorium: Im ganzen Pflegesektor gibt es schon seit Jahren einen empfindlichen Personalmangel. Dazu kommen zusätzliche Abgänge von Pflegenden wegen der zu hohen Arbeitsbelastung durch die Epidemie., sagt Roswitha Koch vom SBK. Bei einer Anordnung der Impfung durch einen Betrieb gehe man das Risiko ein, den Personalmangel noch zusätzlich zu verschärfen, da sich Mitarbeitende, die sich nicht impfen lassen möchten, die Stelle verlassen. Vor diesem Hintergrund wirkt die Drohung, jemandem zu kündigen, falls er sich nicht impfen lässt, etwas bizarr., so Koch.",Ein Impf-Obligatorium wäre für spezifische Gruppen arbeitsrechtlich möglich. Betroffen wären etwa Gesundheits- und Pflegeberufe. Anwälte rechnen mit Klagen wegen entlassenen Impfverweigerern. Der Verband der Pflegefachkräfte warnt vor einer Impf-Anordnung: Diese würde den Personalengpass noch verschärfen. "Nun hat er sich also doch noch entschuldigt. Zunächst schwieg Alexander Bolschunow. Er twitterte nichts, postete nichts auf Instagram. Erst in der Nacht auf Dienstag meldete er sich zu Wort. Aber nicht persönlich. Nein. Sondern mittels eines offiziellen Communiqués des Weltverbands FIS. Im Namen des russischen Skiverbandes entschuldigen sich Alexander Bolschunow und Präsidentin Jelena Wälbe für die Reaktion während des Staffelwettbewerbs, heisst es in diesem. Der Verband habe ein offizielles Entschuldigungsschreiben an die Finnen geschickt. Und weiter: Man hoffe sehr, dass die harte Arbeit und die Leistungen der Athleten nun wieder in den Mittelpunkt rücken könne. Also alles gut? Unklar. So ist bei der finnischen Polizei eine Anzeige gegen den Russen eingegangen. Dies bestätigte am Montag ein örtlicher Polizeisprecher. Es wurde ein Bericht angefertigt, sagte er. Und: Wir führen eine erste Bewertung durch, um festzustellen, ob es Beweise gibt, die eine Untersuchung für einen Prozess rechtfertigen. Für Ausraster wie jenen von Bolschunow sind in Finnland harte Strafen wie etwa mehrere Jahre Haft möglich. Die Attacke des russischen Langlauf-Stars Alexander Bolschunow schockierte am Sonntag die Sportwelt. Was passiert war? Nun - Bolschunow rastete aus, verlor in der Staffel in Lahti (Fi) komplett die Nerven. Er schlug seinen Gegner, den Finnen Joni Mäki, und fuhr ihn um. Offenbar hatte sich Bolschunow im Zielsprint von der Laufweise Mäkis (inklusive Spurwechsel) provozieren lassen, bei dem er aus dem Gleichgewicht gekommen war. Für den Ausraster des Gesamtweltcup-Führenden wurde die zunächst drittplatzierte russische Mannschaft disqualifiziert. Das zweite russische Staffelteam rückte aufs Podium. Norwegen gewann vor Finnland. Und das russische Team? Das wütete gegen die Finnen, gegen den Entscheid. Es witterte gar eine Verschwörung gegen ganz Russland. Yegor Sorin, der Trainer des 24-Jährigen, meinte beispielsweise: Die Finnen sollten disqualifiziert werden! Alexander nahm die rechte Spur und der Finne hat ihm den Weg abgeschnitten, weshalb es zum Kontakt kam. Bolschunow-Senior verteidigte seinen Sohn, sagte, dass er ihn voll und ganz verstehe. Auf den Videos ist zu sehen, dass Mäki Alexander zuerst berührt. Ich bin auf der Seite meines Sohnes, vielleicht hätte ich noch härter geschlagen. Ja, selbst die russische Verbandspräsidentin Elena Välbe war sauer. Wir sind überall und an allem Schuld. Wenn so eine Situation zwischen Russland und anderen Nationen passiert, werden immer wir bestraft und nicht die anderen, meinte sie.","Am Sonntag sorgte der russische Langlauf-Star Alexander Bolschunow für einen Skandal. Er rastete komplett aus, schlug nach seinem Gegner und fuhr ihn um. Daraufhin verteidigten ihn Personen aus seinem Umfeld. Mittlerweile hat sich der Russe entschuldigt." "Ein Messingkompass für 38 Franken: Was auf den ersten Blick nach einem unscheinbaren Inserat auf der Online-Plattform Ricardo ausschaut, stellt sich spätestens nach dem Lesen der Inschrift als nationalsozialistisches Sammlerstück heraus. Angeboten wird der Kompass von einem User aus Grossbritannien, der seit 2008 auf der Plattform aktiv ist und bereits über 9900 Artikel verschiedenster Art verkauft hat. Laut Hans Stutz, Beobachter der rechtsextremen Szene, Journalist und Grünen-Politiker, besteht weiterhin ein reger Markt für Stücke aus dem Dritten Reich. Erinnerungsstücke sind beliebt bei zwei Gruppen von Menschen - meist bei Männern. Einerseits Neonazi, die dadurch ihre Ideologie anzeigen wolle. Andererseits Sammler, genauer Militaria-Liebhaber, die Belegstücke aus dem Bereich der Wehrmacht oder der Waffen-SS sammeln. Allein der Kauf von Wehrmacht-Stücke sage nichts über die Ideologie des Käufers, hält Stutz fest. Laut Stutz wurden solche Memorabilien früher auf den bekannten Waffen-Börsen angeboten. Eingeweihte wussten, bei wem es was zu kaufen gab. An den Ständen wurden sie meist leicht versteckt ausgestellt. Mit dem Internet sind solche Angebote für viele einsehbar. Die Empörung sei heutzutage aber nicht mehr so gross, sowieso würden viele über solche Angebote hinwegschauen. Ein kleines Detail zeige dennoch, dass der Verkäufer kein Risiko habe eingehen wollen, so Stutz: Man sieht, dass etwas in der Mitte des Kompasses abgedeckt ist, vermutlich ein nationalsozialistisches Zeichen wie etwa das Hakenkreuz. Die Überlegung dahinter: juristische Schritte oder die gesellschaftliche Reaktion zu vermeiden. Anders als in der Schweiz sei die Verbreitung solcher Zeichen in Deutschland strafrechtlich relevant. Stutz selbst lassen die Angebote kalt: Es gibt sie ja immer wieder, was ja auch für deren Beliebtheit spricht. Fakt ist: bereits mit wenigen Klicks finden sich ähnliche Angebote so etwa auf der Online-Plattform Tutti.ch, wo sich etwa eine Clipnadel mit einem Mitgliedsabzeichen oder eine Clipnadel mit einem Hoheitsabzeichen aus dem Deutschen Reich finden lassen. Trotzdem fordert Stutz die Online-Plattformen dazu auf, Angebote vor Aufschaltung besser zu überprüfen: Nur so kann verhindert werden, dass solche Stücke möglicherweise zur Verbreitung einer Ideologie missbraucht werden. Sowohl Ricardo als auch Tutti.ch haben nach Anfrage von 20 Minuten reagiert und die Angebote gelöscht, beziehungsweise zudem den Anbieter verwarnt. Solche Angebote seien auf ihren Plattformen nicht erwünscht, heisst es. Ricardo-Sprecherin Mojca Fuks führt aus: Ricardo führt in seiner Verbotsliste einen eigenen Punkt zu Artikeln dieses Bereichs. Es werden sehr selten solche Angebote eingestellt, bevor sie von Ricardo wieder gelöscht werden. Laut Fuks überprüft der Kundendienst von Ricardo täglich manuell und mit bestimmten Tools Angebote dieser Art. Damit können auch die allermeisten Fälle entdeckt werden. Zudem sind wir dankbar für Hinweise von aufmerksamen Nutzern, insbesondere wenn Angebote codiert und beispielsweise mit verdeckten Bildern - wie in diesem Fall - eingestellt werden. Ähnlich arbeite auch Tutti.ch, wie Sprecherin Patrizia Negri erklärt. Auch dort werden keine solchen Angebote geduldet und wird auf die Verbotsliste verwiesen. Dazu gehören: Produkte mit rechtsradikalen, rassistischen oder diskriminierenden Inhalten, Angebote mit rechtsnationalistischen Symbolen, wie beispielsweise ‹88›, Reichsadler oder Hakenkreuze oder ähnlich in der Szene bekannte Gegenstände und Gegenstände wie Postkarten, Bücher oder Lebensmittel mit Abbildungen von Adolf Hitler oder anderen rechtsnationalistischen Symbolfiguren. Inserate mit derartigen Inhalten werden blockiert oder umgehend gelöscht. Als Angebote zugelassen seien laut Fuks auf Ricardo hingegen Briefmarken und Münzen aus dem Dritten Reich und sachliche, rein wissenschaftlich Dokumentationen über die Zeit des Nationalsozialismus.","Auf Schweizer Online-Plattformen wie Ricardo und Tutti.ch werden immer wieder Stücke aus der Zeit des Dritten Reichs verkauft. Laut dem Szenekenner Hans Stutz besteht für solche Stücke ein reger Markt. Er fordert, dass die Online-Plattformen die Angebote besser überprüfen. Auch der Schweizerische Israelische Gemeindebund erinnern die Plattformen an ihre Mitverantwortung." "Grosse Menschenansammlungen am Bahnhof Stadelhofen - das zeigen mehrere Aufnahmen, die gestern auf die Plattform Tiktok geladen wurden. Darauf sind wegrennende Personen und Polizeiautos mit Blaulicht zu sehen. Es waren viele Jugendliche und junge Erwachsene da, berichtet ein News-Scout. Er schätzt, dass es über hundert Personen waren. Die Fünf-Personen-Regel sei nicht eingehalten worden. Die erneuten Unruhen im Gebiet von Bahnhof Stadelhofen und Seepromenade sorgen nun politisch für Reaktionen. Die SVP Stadt Zürich fordert die sofortige Wiedereinführung der Kameraüberwachung und verstärkte Polizeipräsenz. Die Stadtpolizei Zürich hatte einen Teil der Seepromenade im Sommer 2019 mit Kameras überwacht. Die Pöbeleien, Schlägereien und Messerstechereien nehmen in den genannten Bereichen wieder massiv zu, fast jedes Wochenende kommt es zu wüsten Szenen, lässt sich Präsident Mauro Tuena in einer Mitteilung zitieren. Die Massnahme habe sich bereits 2019 bewährt: Trotz des Erfolgs wurden die Kameras Ende August 2019 wieder entfernt. Zudem fordert die SVP die Polizeipräsenz an Wochenenden zu erhöhen. Der Vorschlag für Videoüberwachung stösst auf der linken Seite nicht auf Zustimmung. Es löst keine Probleme, jetzt in der ganzen Stadt Überwachungskameras aufzustellen, sagt Oliver Heimgartner, Co-Präsident SP Stadt Zürich. Gleichzeitig kritisiert er aber die Gewaltvorfälle: Es ist gut, wenn die Polizei mehr Präsenz zeigt. Die Polizei sagt, dass es am Samstagabend zu mehreren Auseinandersetzungen gekommen ist. Die Polizei sei auch von einem Mob bedrängt worden. Dabei feuerte ein Polizist mit einem Gummischrot-Gewehr einen Leerschuss in die Luft. Die Einsatzkräfte hätten sich auf zwei Ereignisse fokussiert: Gegen 22 Uhr sind zwei Personen durch eine grössere Gruppierung tätlich angegangen worden. Die Polizei nahm einen 16-jährigen Tatverdächtigen fest. Kurz nach 23 Uhr wurde ein 38-jähriger Mann bei einem Streit am Stadelhoferplatz mit mehreren Personen mit einer Stichwaffe verletzt. Er musste in Spitalpflege gebracht werden. Erst vor einem Monat wurde der Tram- und Busverkehr zwischen Bellevue und Stadelhofen unterbrochen. Laut Polizei wurden mehrere Personen kontrolliert, die sich nicht an die Corona-Vorschriften hielten. Ein ausrückendes Streifenfahrzeug sei beim Sechseläutenplatz mit Feuerwerk beschossen worden. Im April 2019 rückte die Polizei sogar mit Wasserwerfer zum Bahnhof Stadelhofen aus.","Beim Sechseläutenplatz und beim Bahnhof Stadelhofen kam es am Samstagabend zu grossen Menschenansammlungen. Drei Personen wurden angegriffen und teilweise verletzt, ein 16-Jähriger wurde festgenommen. Die SVP fordert nun eine Videoüberwachung - die SP will lediglich mehr Polizeipräsenz." "Thailand will geimpften Reisenden ab Juli wieder quarantänefreies Reisen auf die beliebte Insel Phuket ermöglichen. Der Plan sollte noch am Freitag bei einem Treffen des Zentrums für wirtschaftliche Situationsverwaltung (CESA) unter Leitung von Ministerpräsident Prayut Chan-o-cha abgesegnet werden und könnte als Modell für andere beliebte Urlaubsregionen des südostasiatischen Landes gelten, zitierte die Zeitung Bangkok Post Vize-Regierungschef Supattanapong Punmeechaow. Damit könnte die Insel drei Monate vor dem Rest des Landes für Reisende öffnen. Zuvor hätten die Behörden und der Privatsektor der Insel einen detaillierten Plan zur Wiedereröffnung vorgelegt. Voraussetzung sei aber, dass bis Juli 70 Prozent der lokalen Bevölkerung gegen das Coronavirus geimpft seien, um eine Herdenimmunität zu erreichen, hiess es. Laut dem Bericht sollen die Einwohner von Phuket bei der Impfung priorisiert werden. Bis zur Wiedereröffnung sollen 930000 Impfdosen verabreicht werden. Für Touristen würde dann zur Einreise ein Impfpass reichen, in dem die erfolgte Corona-Impfung verzeichnet ist. Jedoch sollen Einreisende weiterhin einen PCR-Test bei der Ankunft am Flughafen machen und eine App zur Kontaktverfolgung auf Phuket herunterladen. Etwas später könnten auch andere Urlaubsgebiete wie Pattaya, Chiang Mai und Krabi dem Modell folgen, schrieb die Zeitung The Nation Thailand. Das Land hängt mit rund einem Fünftel der Wirtschaftsleistung stark vom Tourismus ab. Ausserdem gaben die Behörden am Freitag bekannt, dass die Quarantäne von 14 auf zehn Tage verkürzt werden soll. Das auch bei Schweizern beliebte Urlaubsland ist bislang vergleichsweise glimpflich durch die Viruskrise gekommen: In Thailand wurden weniger als 28400 Fälle registriert, 92 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben.","Die thailändische Insel Phuket soll ab Juli geimpften Touristen wieder ohne Quarantäne offenstehen. Weitere Regionen könnten folgen. Der Tourismus, ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, ist ein Jahr lang nahezu zum Erliegen gekommen." "Aus und vorbei! Der FC Schalke 04 muss nach einer weiteren schwachen Vorstellung zum vierten Mal nach 1981, 1983 und 1988 den schweren Gang in die 2. Fussball-Bundesliga antreten. Die Königsblauen kassierten am Mittwoch bei Arminia Bielefeld eine 0:1-Niederlage und sind vier Spieltage vor Schluss nicht mehr zu retten. 13 Punkte, 21 Saisonpleiten und 76 Gegentore dokumentieren den rasanten Niedergang des einst ruhmreichen Altmeisters und früheren Champions-League-Teilnehmers. Die Arminia landete dagegen einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf und schob sich mit 30 Punkten zumindest für 24 Stunden auf den 14. Tabellenplatz vor. Vier Punkte beträgt der Vorsprung zum Relegationsplatz. Allerdings haben die derzeit in Quarantäne befindlichen Berliner zwei Spiele weniger absolviert. Den Bielefelder Sieg schoss Fabian Klos (50.) heraus. Ein weiteres Tor vergab der Stürmer mit einem vergebenen Foulelfmeter (80.). Zu der Zeit waren die Gäste bereits in Unterzahl, nachdem Malick Thiaw die Gelb-Rote Karte gesehen hatte (71.). Die Abschiedstour von Hansi Flick steht kurz vor dem meisterlichen Abschluss. Beschwingt durch den Patzer von Verfolger RB Leipzig machte der FC Bayern am Dienstag durch das 2:0 (2:0) den vorletzten Schritt zum Titel. Eric Maxim Choupo-Moting (7. Minute) und Joshua Kimmich (13.) liessen die Münchner über ihren 50. Bundesliga-Sieg gegen Bayer Leverkusen jubeln. Eintracht Frankfurt hat in die Erfolgsspur zurückgefunden und die Konkurrenz im Kampf um die Champions League unter Druck gesetzt. Die Hessen kamen am Dienstag zu einem 2:0 (1:0) -Sieg gegen den FC Augsburg und rückten mit 56 Punkten zumindest über Nacht auf den dritten Tabellenplatz vor. Rückkehrer Martin Hinteregger in der 37. Minute und Torjäger André Silva (58.) mit seinem 24. Saisontreffer erzielten die Tore für die Eintracht, die am Mittwoch am TV in Ruhe die Auftritte der Rivalen VfL Wolfsburg (54) und Borussia Dortmund (49) verfolgen kann. Die Augsburger, für die Alfred Finnbogason (73.) einen Handelfmeter verschoss, haben den Klassenverbleib mit 33 Punkten weiterhin noch nicht sicher. Dank Jonas Hector hat Friedhelm Funkel bei seinem Heim-Comeback als Trainer des 1. FC Köln einen völlig überraschenden und möglicherweise überlebenswichtigen Sieg gefeiert. RB Leipzig hingegen hat wohl auch die letzte kleine Chance auf den Titel in der Fussball-Bundesliga verspielt. Die Sachsen verloren am Dienstag beim akut abstiegsbedrohten 1. FC Köln 1:2 (0:0). RB hatte über die gesamten 90 Minuten die besseren Chancen. Damit kann der FC Bayern München am Abend mit einem Sieg gegen Bayern Leverkusen auf zehn Punkte davonziehen. Die Geissböcke schöpften dagegen nach dem ersten Sieg im zweiten Spiel unter dem neuen Trainer Friedhelm Funkel wieder Hoffnung. Mit 26 Punkten schlossen die Kölner zum drittletzten Hertha BSC auf. Das Restprogramm mit den Gegnern Augsburg, Freiburg, Hertha und Schalke erscheint zudem machbar. Jonas Hector war mit zwei Toren bei den Gastgebern der Matchwinner (46. und 60. Minute). Für Leipzig konnte Amadou Haidara zwischenzeitlich ausgleichen (59.).",Schalke verliert gegen Bielefeld. Die Königsblauen steigen ab. Bayern hat nun zehn Punkte Vorsprung auf Leipzig. "Drei Stunden im Flugzeug sitzen, nur um dann am gleichen Ort auszusteigen, wo man abgeflogen ist - solche Flüge nach nirgends will Singapore Airlines nächsten Monat lancieren, wie lokale Medien berichten. Das Angebot soll Passagieren, die wegen der Pandemie das Fliegen vermissen, die Möglichkeit geben, die Welt mal wieder von oben zu sehen. Sollte das Angebot Anklang finden, wäre das eine Möglichkeit, Flugzeuge und Crew einzusetzen, ohne dabei Geld zu verlieren. Andere Airlines haben bereits gezeigt, dass es Nachfrage gibt: Royal Brunei Airlines lancierte im August Dine & Fly, ein Flugzeugbrunch, währenddessen der Pilot wie ein Tourguide über die Sehenswürdigkeiten der unten vorbeiziehenden Landschaft erzählt (s. Video oben). Laut der Airline waren die Tickets innert 48 Stunden ausverkauft. In Australien nutzt Qantas neuerdings den Boeing 787 Dreamliner für Flüge in die Antarktis - ebenfalls ohne Landung. Der Tagesausflug über den weissen Kontinent kostet zwischen 800 und 5300 Franken. Laut Website sind für die Saison 2020/2021 bereits nur noch wenige Tickets übrig, und einige der Flüge sind komplett ausgebucht. Für die Beliebtheit solcher Angebote gibt es laut William Agius, Aviatik-Experte an der ZHAW, verschiedene Gründe. Einige Menschen vermissen sicher die Aufregung, die mit einer Flugreise verbunden ist. Andere seien darauf aus, trotz der Krise Flugmeilen zu sammeln, ohne im Ankunftsland in Quarantäne gehen zu müssen. Denn wer viel mit einer Airline fliegt, erhält als Vielflieger verschiedene kleine Vorteile, auf die manche Passagiere nicht verzichten wollen. Diesen Vielfliegerstatus muss man allerdings erhalten, indem man weiterhin regelmässig fliegt, sonst verliert man auch die Vorteile. Viele weitere Airlines haben nun begonnen, ähnliche Flüge nach nirgends durchzuführen - hauptsächlich in Asien. Das liegt laut Agius wohl daran, dass man dort noch wesentlich weniger auf das Umwelt-Thema sensibilisiert sei als etwa in Europa. Auch Priska Seiler Graf, SP-Nationalrätin und Co-Präsidentin der Koalition Luftverkehr, Umwelt und Gesundheit, kann sich nicht vorstellen, dass etwa in der Schweiz mal derartige Flüge eingeführt werden könnten: Diese Rundflüge mit Grossraumflugzeugen sind blanker Unsinn. Gerade in einer Zeit, in der Hitze und Brände viele Menschen bedrohen, seien solche Angebote, die viel CO₂-Ausstoss verursachen, ohne einen Mobilitätsbedarf zu decken, völlig unverständlich. Bei der Swiss werden solche Flüge denn auch gar nicht in Erwägung gezogen, wie Swiss-Sprecherin Meike Fuhlrott auf Anfrage sagt: Auch aus ökologischen Gesichtspunkten kommt es in keinster Weise infrage. Die Swiss konzentriere sich derzeit darauf, einen nachfragegerechten und stabilen Flugplan anzubieten. Es gibt aber auch umweltfreundlichere Varianten solcher Flüge: Einige Flugzeuge heben dabei gar nie ab. Der Songshan-Flughafen in Taipei lancierte diesen Sommer eine tu so, als ob du das Land verlässt-Tour. In diesem Rahmen können Passagiere den Flughafen besichtigen, ein Flugzeug boarden und dann durch die Zollabfertigung wieder zurückkehren, ohne je abgeflogen zu sein. Songshan bietet diese halbtägigen Fake-Reisli unter anderem deswegen an, weil der Flughafen erst kürzlich ausgebaut worden war. Auch wenn man derzeit nicht ins Ausland kann, sollen Interessierte trotzdem den neuen Flughafen kennen lernen. Und das Interesse war gross: 7000 Personen meldeten sich an, 180 nahmen an den drei Fake-Flügen im Juli teil. Mittlerweile wurden weitere Touren angekündigt. Noch einmal etwas anders macht es Thai Airways: Die Airline hat in Bangkok ein Restaurant eröffnet - das Erlebnis ist dem an Bord eines Flugzeugs der Airline nachempfunden: Man nimmt Platz auf Flugzeugsitzen, zu essen gibts Flugzeugmahlzeiten, und man erhält auch noch einen Boarding Pass als Souvenir. Für Thai Airways dürfte das eine Art Verzweiflungstat sein: Denn die Flugzeuge des Unternehmens sind seit Mai am Boden, und die Airline hat bei den Behörden Insolvenzschutz beantragt.","Manche Airlines bieten neuerdings Rundflüge, bei denen der Start- und Zielflughafen identisch sind. Solche Angebote richten sich an Konsumenten, die das Fliegen vermissen. Die Fake-Reisli werden hauptsächlich in Asien angeboten. Europa ist dafür allerdings zu klimabewusst. Es gibt in der Krise aber auch Angebote, bei denen das Flugzeug gar nie abhebt." "Die Situation ist mühsam, da man so mehr mit anderen Sachen beschäftigt ist als mit dem Schulstoff, klagt eine Schülerin gegenüber 20 Minuten, als sie auf die derzeitige Situation in den Klassenzimmern des KV Basel angesprochen wird. Sie habe sich am Donnerstag mit einem Stuhl begnügen und auf ihrem Schoss schreiben müssen, da alle Pulte schon besetzt waren, als sie ankam. Ich hatte vor einem Jahr einen Rückenbruch, wenn ich in dieser Position schreiben muss, ist das sehr anstrengend für mich, sagt sie. Die unangenehme Haltung sei auch der Grund, weshalb einige der Schüler es vorzögen, auf dem Boden zu sitzen und den Stuhl als Tisch zu verwenden. Die Alternative sei, während der gesamten Lektion eine Maske zu tragen. Viele der Schüler sind deshalb verärgert: Im KV Liestal haben sie Plexiglasscheiben zwischen den Pulten, sodass jeder einen Sitzplatz bekommt, nur wir müssen selber schauen, wie wir es machen, sagt eine Schülerin. Man hat das Gefühl, dass unser Wohl der Schule egal ist, sagt ein Schüler. Die Lernenden sind der Meinung, dass zusätzliche Ausstattung für die Klassenzimmer längst hätte besorgt werden können. Als sie die Schulleitung jedoch damit konfrontiert hätten, habe es geheissen, dass das nicht so schnell ginge und das Budget dafür nicht ausreiche. Dies erzählt ein Schüler, der sich nach dem ersten Bericht bei 20 Minuten gemeldet hat. Laut ihm habe sich die Schule gar nicht um das Beschaffen von mehr Tischen gekümmert und wolle schlicht und einfach kein Geld für Material ausgeben, das sie später nicht mehr brauchen könne. Die Information soll aus Lehrerkreisen stammen. Auch die Lehrbetriebe seien von der Situation entsetzt, erzählt eine Schülerin. Schliesslich zahlen sie extrem viel Geld an diese Schule. Da ist es unverständlich, dass hierbei gespart wird, meint sie weiter. Die erwähnten finanziellen Überlegungen zur Nichtbeschaffung weisen wir entschieden zurück. Bestätigen können wir, dass in der ersten Schulwoche einige Lernende nur einen Stuhl und ein Klemmbrett zur Verfügung hatten. Ab der zweiten Schulwoche konnten alle Lernenden an den Tischen arbeiten, einfach mit Maskenpflicht, schreibt André Mangold, Mitglied der Schulleitung. Dies sei eine Zwischenlösung, bis alle 49 Schulzimmer mit Plexiglaswänden ausgestattet werden könnten. Sie würden montiert, sobald sie einträfen, so Mangold.","Wie die Basler Zeitung kürzlich berichtete, soll in der Handelsschule KV Basel nicht allen Schülern ein Pult zur Verfügung stehen, da sonst die Corona-bedingten Sicherheitsabstände nicht eingehalten werden könnten. Die Schüler, die morgens zuletzt eintrudeln, müssen ohne Pult auskommen und auf dem Schoss schreiben. 20 Minuten hat mit Schülern des KV gesprochen." "Ich habe vor kurzem mein Macbook Air M1 erhalten und ich habe Stunden um Stunden damit verbracht, es einzurichten. Danach wurde ich mehr als drei mal einfach ausgesperrt, schreibt Beppy bei Macrumors.com. So wie diesem User geht es derzeit offenbar zahlreichen Mac-Nutzerinnen und Nutzern. Sie berichten von einem animierten Bildschirmschoner, der sich einfach wahllos einschaltet. Danach reagiert das Gerät nicht mehr auf Eingaben mit Tastatur, Trackpad oder Maus. In Foren finden sich diverse Threads von Leuten, die das Problem schildern. Dieses besteht offenbar bei einigen auch dann weiterhin, wenn der Bildschirmschoner in den Einstellungen vollständig deaktiviert wurde. Wo genau die Ursache des Problems liegt, ist derzeit unklar. Laut einem Bericht von Macrumors.com, könnte es mit dem sogenannten Fast-User-Switching im neuesten Betriebssystem macOS Big Sur zusammenhängen. Die Funktion ermöglicht den schnellen Wechsel zwischen Accounts, ohne sich vollständig abmelden zu müssen. Was hilft? Etwas, das Betroffenen helfe, ist es, den Mac auszuschalten und sich neu anzumelden. Bei einigen genügt es auch schon, wenn das Macbook zu und wieder aufgeklappt wird. Diese Lösung funktioniert jedoch nicht, wenn ein externer Monitor angeschlossen ist, wie User berichten. Ein temporärer Fix ist es, das Feature Fast-User-Switching zu deaktivieren, schreiben mehrere Betroffene. Die Probleme treten offenbar bei den neuen Modellen Macbook Air M1, dem Macbook Pro M1 (13 Zoll) und dem Mac mini M1 auf. Apple hat die Computer im Herbst vorgestellt. Der Hersteller hat sich bisher noch nicht zu dem Bildschirm-Bug geäussert. Macrumors.com rät allen, bei denen der Fehler auftritt, sich direkt bei Apple zu melden. Dies ist über folgendes Formular möglich.","Bei den M1-Macbooks schaltet sich ab und zu der Bildschirmschoner ein. Die Animation versperrt den Usern offenbar den Zugang zu ihrem Mac. Wieso genau es zu den Problemen kommt, ist derzeit noch nicht klar. Betroffene beraten sich jetzt in diversen Foren im Internet." "Seit fast 365 Tagen umarmen wir uns nicht mehr, feiern keine Feste und tragen Masken. Und jeder fragt sich: Wann hat dieser Spuk endlich ein Ende? Dieser Frage sind Datenanalysten der AWK Group, einem Beratungsunternehmen für Strategieentwicklung und Digitalisierung, nachgegangen. Wir wollten wissen, wann der ganze Albtraum vorbei sein wird und wie sich die Kantone mit der Corona-Impfung schlagen, sagt Jonas Dischl, Leiter für Data Analytics und AI bei AWK Group. Die Daten des BAG seien ja schliesslich öffentlich vorhanden. Der Bundesrat seinerseits hält daran fest, dass die Impfungen im Sommer 2021 abgeschlossen sein werden. Das BAG geht davon aus, dass bis März die fürs erste Quartal versprochenen Lieferungen eintreffen werden. Der Bundesrat plant 70000 Impfungen pro Tag durchzuführen. Zurzeit beträgt das Impf-Tempo aber erst rund 13000 Dosen pro Tag. Grund dafür ist eine Verzögerung der Impfstoff-Lieferungen sowohl bei Biontech/Pfizer als auch bei Moderna. Dies liege unter anderem am Produktions-Ausbau. Immerhin der deutsche Partner Biontech versicherte aber, dass ab 25. Januar wieder planmässig geliefert werden könne und die Lieferungen so ab Mitte Februar wieder im geplanten Umfang eintreffen sollen. Impft die Schweiz in gleichem Tempo weiter wie jetzt, werden laut der Berechnung der AWK-Analysten am 19. März 2022 alle Risikopatienten geimpft sein. Die Herdenimmunität aber würde erst am 5. Dezember 2023 erreicht. Das heisst, erst dann wären mindestens 80 Prozent der Bevölkerung durch Impfungen immun, was uns wieder ein normales Leben ermöglichen würde. Natürlich hoffen wir darauf, dass das Tempo in den nächsten Wochen und Monaten ansteigen wird. Bis dahin wollen wir den Leuten aber ein Tool geben, wo sie diese Entwicklungen verfolgen können, so Dischl. Die Informationen auf der Website basieren auf den offiziellen Daten des BAG und werden einmal täglich aktualisiert. Würde das Impf-Tempo ab sofort auf 50000 Impfdosen pro Tag steigen, sieht die Situation laut den Analysten schon etwas besser aus. Dann ginge es nämlich nur noch 105 Tage, bis alle Risikopersonen geimpft sind. Das würde also am 19. Mai 2021 eintreten. Bis sich eine Herdenimmunität einstellt, würde es rund 267 Tage, also bis zum 28. Oktober 2021, dauern. Würden 70000 Impfdosen pro Tag abgegeben werden, so wie es der Bundesrat plant, könnten die Risikogruppen bereits bis zum 19. April 2021 geimpft werden - sofern dies sofort passieren würde. Bis eine Herdenimmunität erreicht wäre, würde es laut dieser Rechnung 190 Tage dauern. Das hiesse: Bereits am 12. August 2021 könnten wir wieder ein Leben wie vor Corona führen. Bei diesen Berechnungen muss allerdings beachtet werden, dass die angegebenen Daten nur dann stimmen, wenn ausgerechnet wird, dass ab sofort 50000 oder 70000 Personen geimpft werden können. Für die Zukunft ist es nur äusserst schwierig, anzugeben, wie lange es bis zur Herdenimmunität dauern würde, da das Impfvolumen von vielen unbekannten Faktoren wie beispielsweise erhältlichen Lieferungen und Impfstoff-Verfügbarkeit abhängt. Bisher wurden laut dem Bundesamt für Gesundheit 315033 Impfdosen verabreicht. Das entspricht 3 6 Prozent der Bevölkerung. Am schnellsten geimpft wird im Kanton Nidwalden mit 7 5 Dosen pro 100 Einwohner. Bern hingegen bildet das Schlusslicht mit 1 9 Dosen pro 100 Einwohner. Weitere Zahlen sind hier zu finden. Bislang sind in der Schweiz 526728 Personen an Corona erkrankt. Wie der Bund am Mittwoch mitgeteilt hat, wurden ausserdem drei neue Impf-Verträge unterschrieben So wurde mit dem deutschen Pharmaunternehmen Curevac und der schwedischen Regierung einen Vertrag über die Lieferung von 5 Millionen Impfdosen abgeschlossen. Weiter unterzeichnete der Bund mit Novavax einen Vorvertrag über 6 Millionen Impfdosen. Damit erhält die Schweizer Bevölkerung Zugang zu zwei weiteren Covid-19-Impfstoffen - sofern die klinischen Testphasen und die Zulassung durch Swissmedic erfolgreich verlaufen. Gleichzeitig sichert sich der Bund weitere 6 Millionen Impfdosen von Moderna. Wie Bundesrat Alain Berset am Mittwoch während einer Presse-Konferenz mitgeteilt hat, ist man zuversichtlich, dass dies ausreichen wird, damit sich alle Personen, die dies wollen, im Sommer 2021 impfen lassen können.","Wann kehrt endlich wieder Normalität in unsere Leben ein? Diese Fragen versuchen Daten-Analysten zu beantworten. Sie haben Berechnungen angestellt, wann sich in der Schweiz eine Herdenimmunität einstellen würde, wenn im gleichen Tempo wie jetzt weiter geimpft wird. Der Ergebnis ist ernüchternd: Es würde noch rund drei Jahre dauern. Hoffnung gibt es aber trotzdem, denn durch die Erhöhung des Impf-Volumens könnte sich ein normales Leben schon viel früher wieder einstellen." "Der ausserordentliche Bundesanwalt Stefan Keller hat seine Kompetenzen überschritten. Das urteilte das Bundesstrafgericht in Bellinzona am Donnerstag und sprach eine Rüge aus. Demnach war Keller nicht befugt, eine Person aus dem Umfeld von Gianni Infantino zu befragen, entschied das Gericht. Stefan Keller hatte im Sommer 2020 das Amt des ausserordentlichen Bundesanwalts übernommen, nachdem Bundesanwalt Michael Lauber zurückgetreten war. Keller hatte dabei den Auftrag gefasst, bestimmte Treffen zwischen dem ehemaligen Bundesanwalt Lauber und Gianni Infantino zu untersuchen. Die Fifa begrüsste das Urteil in einer Medienmitteilung. Insbesondere zeigt sich die Fifa zufrieden damit, dass die entsprechenden Gesprächsprotokolle vernichtet werden müssen. Sie weist die Aussage von Stefan Keller von Dezember 2020 zurück, dass Anzeichen für strafbares Verhalten von Fifa-Präsident Infantino bestehen würden: Jetzt ist klar, dass diese unbegründete und rufschädigende Aussage auf der Basis einer nun vom Bundesstrafgericht als nichtig qualifizierten Untersuchungshandlung erfolgte, so die Fifa. Auch der ausserordentliche Bundesanwalt Stefan Keller äussert sich zum Urteil. Er nimmt die Rüge darin zur Kenntnis, bekräftigt aber gleichzeitig, die Untersuchungen weiterzuführen. Er führe die ihm anvertrauten Untersuchungsbereiche planmässig weiter, richtet Keller aus. Dabei geht es unter anderem um nicht protokollierte Gespräche zwischen Ex-Bundesanwalt Lauber und Fifa-Präsident Gianni Infantino. Ausserdem prüft Stefan Keller im Auftrag der AB-BA (Aufsichtsbehörde über die Bundesanwaltschaft, Anm. Red.) weitere Strafanzeigen zu verschiedenen anderen Sachverhalten, heisst es in der Medienmitteilung abschliessend. Lauber war über genau diese nicht protokollierten Gespräche mit Gianni Infantino gestolpert. Nach längerem politischem Hickhack musste Lauber daraufhin im Sommer 2020 seinen Sessel räumen. Seitdem läuft die Suche nach seinem Nachfolger oder seiner Nachfolgerin - bisher erfolglos. Weil sich bisher keine geeignete Person gefunden hat, muss die Stelle dieses Jahr zum dritten Mal neu ausgeschrieben werden.","Der ausserordentliche Bundesanwalt Stefan Keller kassiert am Bundesstrafgericht eine Rüge. Er sei nicht befugt gewesen, eine Person aus dem Umfeld von Gianni Infantino zu befragen. Keller kontert die Kritik und stellt weitere Strafanzeigen in Aussicht." "Das einjährige Pilotprojekt Streetwork der Stadt Chur in Zusammenarbeit mit der Überlebenshilfe Graubünden läuft seit Frühling 2020. Damit will man unter anderem Drogenabhängige von der Strasse holen. Mehrmals pro Woche ist ein Zweierteam von ausgebildeten Fachpersonen für ungefähr drei bis vier Stunden in der Stadt unterwegs, sagt Carlo Schneiter, Betriebsleiter Überlebenshilfe Graubünden. Die sogenannten Streetworker suchen das Gespräch mit Menschen, die von Ausgrenzung, Suchtproblemen oder anderen psychischen Erkrankungen betroffen oder bedroht sind. Bei den ersten Kontakten stellen die Streetworker zuerst das Projekt vor und versuchen, Vertrauen zu den Betroffenen zu schaffen, sagt Schneiter. Im Gespräch mit den Leuten gehen die Streetworker auf Themen wie Gesundheit, Konsum, Wohn- und Arbeitssituation ein und versuchen auf Hilfsorganisationen oder Behörden aufmerksam zu machen. Einige der betroffenen Menschen sind gegenüber Behörden sehr skeptisch oder haben Angst, sich zu melden, erklärt Schneiter. Streetwork Chur biete den Klienten auch an, sie zu Terminen zu begleiten. Bei über 70 aufsuchenden Einsätzen erfolgten über 500 Kurzkontakte und über 300 Beratungen, die länger als fünf Minuten dauerten. Dabei konnte den Betroffenen geholfen werden, indem beispielsweise eine Wundversorgung vorgenommen oder sie an den Sozialdienst für Suchtfragen vermittelt werden konnten, heisst es in einer Medienmitteilung der Stadt Chur. So konnte einigen Drogensüchtigen weitergeholfen werden. Die Arbeiten werden wie vorgesehen bis April 2021 fortgeführt. Die Drogensituation der Stadt Chur sei aber noch nicht gelöst. Streetwork hat bisher gut funktioniert, kann aber nur die Lebensumstände einzelner Personen beeinflussen, sagt Schneiter. Um eine Gesamtlösung zu erreichen, brauche man einen geschützten Konsumraum. In einer solchen Einrichtung könnten Abhängige unter Aufsicht Substanzen konsumieren. Dies entspricht den Vorstelllungen eines sicheren und hygienischen Konsums, und die Würde der Betroffenen würde geachtet, sagt er. Die Zustände im Stadtpark seien weder aus fachlicher noch ethischer Sicht vertretbar. Ausserdem sind die Leute sehr gut sichtbar. Dies sorgt auch für Spannungen in der Bevölkerung, so Schneiter.",Das Sozialarbeitsprojekt Streetwork in Chur ist schon seit rund einem halben Jahr in Kraft. Bezüglich der Drogensituation konnten bereits Verbesserungen festgestellt werden. Ein geschützter Konsumraum könnte den Betroffenen noch besser helfen. "Nach einem Hirnschlag musste Marko fast alles wieder neu lernen, und einige Beeinträchtigungen bleiben. Im Video erzählte er, wieso er mit Exit sterben möchte. Heute, rund ein Jahr später, fragen wir nach, wie es ihm geht. Das ist seine Antwort: Nach dem Video auf 20 Minuten haben sich viele Leute bei mir gemeldet. Aber mit der Zeit wurden es immer weniger. Es gab Veränderungen, aber leider nicht zum Guten. Heute ist vielen mein Sterbewunsch in Vergessenheit geraten und ich bin wieder auf mich allein gestellt. Nach dem Video vor einem Jahr war mein Sterbewunsch bei 50 Prozent, heute ist er bei 90. Bei Exit bin ich angemeldet. Aber es gibt noch kein konkretes Datum.","Wir zeigen euch nochmals die berührendsten Geschichten aus dem 20-Minuten-Format. Ausserdem haben wir bei unseren Protagonisten nachgefragt. Lest unten, wie es ihnen geht, ob sich ihr Leben verändert hat und wie sie in die Zukunft schauen." "Eine Vergewaltigung ist per Schweizer Gesetz nur dann eine Vergewaltigung, wenn die Tat mit Drohung, Nötigung oder unter Anwendung von psychischer oder physischer Gewalt erfolgt. Ungewollter Sex, gegen den das Opfer sich nicht ausdrücklich wehrt, ist nicht unbedingt strafbar. Das will eine breite Allianz aus Parteien und Zivilgesellschaft nun in Form einer Gesetzesrevision ändern. Die Kommission für Rechtsfragen des Ständerats schlägt im Entwurf für das neue Sexualstrafrecht das Nein-heisst-Nein-Prinzip vor. Das aber geht Frauenverbänden zu wenig weit, da das Opfer erklären muss, ob und wie deutlich es die sexuelle Handlung abgelehnt hat. Unter anderem fordern sechs Kantone, die SP sowie die Eidgenössische Kommission für Frauenfragen deshalb, dass stattdessen Nur Ja heisst Ja gelten solle (siehe Box). Demnach müssen beide Personen explizit ihre Zustimmung geben. Gegen diesen Vorschlag stellt sich jetzt die SVP. Sie befürchtet, dass Nur Ja heisst Ja die Unschuldsvermutung gefährdet und die Beweislast umdreht, zuungunsten der angeklagten Person. Ausserdem hält die Volkspartei es für schwierig, eine Zustimmung ausreichend zu beweisen. Die SVP warnt vor Falschbeschuldigungen, die es mit dem Gesetz zu verhindern gelte. Wir bewegen uns in Richtung Schweden, sagt SVP-Nationalrat Roger Köppel im Videoformat Weltwoche daily. Dort müsse man bei einem romantischen Tête-à-tête vertraglich festhalten, dass beide Parteien ihr Einverständnis zu möglichen sexuellen Handlungen geben. Das ist der totale Romantikkiller. Es gibt Männer, die sich nicht an die Regeln halten, aber das Problem werden Sie nicht lösen mit solchen abstrusen Gesetzen, so Köppel. Auch die Rechtsanwältin Tanja Knodel kritisiert gegenüber SRF die Nur Ja heisst Ja-Lösung. Beschuldigte würden damit faktisch zum Gegenbeweis gezwungen, also beweisen, dass das Gegenüber Ja gesagt hat. Hinzu komme, so Knodel, dass die Beweislage bei Sexualdelikten oft auf Aussagen beruhe. Somit beurteile man im Strafprozess die Glaubwürdigkeit der Personen. Gerichte würden tendenziell, so Knodel, den Opfern mehr Glauben schenken. Mit der Zustimmungslösung werde es folglich immer reichen, dass das Opfer sagt, es habe nicht Ja gesagt. Man müsse sich als Gesellschaft die Grundsatzfrage stellen, ob man mehr verurteilte Unschuldige oder mehr freigesprochene Schuldige wolle, sagt Knodel. Im bürgerlichen Lager befürworten bisher nur die Grünliberalen geschlossen die Nur Ja heisst Ja-Lösung. In ihrer Stellungnahme schreiben sie: Nur so wird klar zum Ausdruck gebracht, dass Sexualität kein Gut ist, das man nutzen kann, solange niemand widerspricht. Im Gegensatz zur Mutterpartei fordern auch die FDP-Frauen eine Nur Ja heisst Ja-Lösung. Präsidentin der FDP-Frauen, Susanne Vincenz-Stauffacher, sagte gegenüber dem Bund (Bezahlartikel): Mit dem Ja-Ansatz wird die Selbstbestimmung des Opfers klarer formuliert. Sie sieht keine Gefahr von Falschverurteilung. Es ist weiterhin die Strafverfolgungsbehörde, die beweisen muss, dass der Wille des Opfers übergangen wurde, so Vincenz-Stauffacher.","Das Sexualstrafrecht wird revidiert. Der Entwurf für das Gesetz stützt sich auf das Nein-heisst-Nein-Prinzip. Verschiedene Gruppen kritisieren das und fordern eine Nur Ja heisst Ja-Lösung. Die SVP befürchtet, dass das Falschverurteilungen begünstigt." "Papst Franziskus hat eine Delegation von Spielern der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA zu einer Audienz empfangen. Der Papst hatte den Spielerverband NBPA letzte Woche kontaktiert und um ein Treffen gebeten, weil er mit ihnen über ihren Einsatz für soziale Gerechtigkeit sprechen wollte. Dabei waren unter anderem der Italiener Marco Belinelli von den San Antonio Spurs, Sterling Brown von den Milwaukee Bucks sowie sein Teamkollege Kyle Korver und Jonathan Isaac von Orlando Magic, wie aus einer Mitteilung der NBPA hervorging. Als Geschenk überreichte die Delegation Franziskus ein Trikot, einen goldenen Basketball und ein Buch. Darin seien Bilder und Zitate von NBPA-Mitgliedern, die zeigen sollten, wie sie ihren Einfluss für Veränderungen nutzen. Thema der Audienz waren vor allem die Aktivitäten der NBA-Spieler gegen rassistisch beeinflusste Polizeigewalt. Auch, wie die Sportler in Pandemie-Zeiten in ihren Gemeinden tätig sind und sich für Gerechtigkeit in der Gesellschaft einsetzen, kam zur Sprache. Ihr seid Champions, sagte Franziskus, und ihr seid auch zu Vorbildern geworden. Die NBPA repräsentiert die derzeit spielenden NBA-Profis. Ihre Aufgabe besteht nach eigenen Angaben darin, Rechte und Talente der Spieler zu schützen und zu unterstützen.","Papst Franziskus hat mit NBA-Spielern über ihr soziales Engagement gesprochen. Bei der Audienz ging es vor allem um ihren Einsatz gegen Rassismus. Ihr seid Champions, sagte Franziskus, und ihr seid auch zu Vorbildern geworden." "Fast hätte sie ihre Ferien in der Isolation statt auf Mallorca verbracht: Einen Tag vor der Abreise in den Urlaub macht Rahel Pfyl und ihr Partner am vergangenen Freitag den vorgeschriebenen PCR-Speicheltest. Der Partner ist negativ - doch ihr Test fällt positiv aus. Die Berner Familie inklusive der zweijährigen Tochter müssen in Quarantäne. Ich konnte dem Testresultat nicht glauben, sagt Pfyl. Sie und ihre Familie seien immer sehr vorsichtig gewesen - erst recht in den letzten Tagen vor den Ferien. So liess sie sich am Samstag erneut testen - nun ergab der Test ein negatives Ergebnis. Doch zu spät: Die Familie verpasst den Flug nach Mallorca am Samstagabend. Übers Wochenende war es sehr schwierig, jemanden zu erreichen, sagt Pfyl. Doch sie bleibt beharrlich, telefoniert unablässig mit den Behörden - bis am Montag die Polizei vor der Türe steht: Sie wollten überprüfen, ob wir wirklich zuhause sind, sagt die Bernerin. Die Beamten händigen ihr eine Verfügung aus. Am gleichen Abend erhält Rahel Pfyl dann die Resultate ihres Bluttests: Negativ. Doch auch dies ändert erstmal nichts an der Quarantänepflicht. In den meisten Fällen werden keine zweite PCRs gemacht und nur verhältnismässig wenige Personen beklagen sich über die Isolationsmassnahmen, schreibt Gundekar Giebel, der Kommunikationsleiter der Berner Gesundheitsdirektion. Grundsätzlich gelte der erste Test - nur auf Anordnung des Kantonsärztlichen Dienstes sollten Bestätigungs- oder Wiederholungstests durchgeführt werden. Es sei deshalb auch selten der Fall, dass ein Test mit einem neuen Testresultat widerlegt werde. Ob eine Person in Isolation müsse, komme auf den Test an, ob eine Person Symptome habe oder nicht und ob in ihrem Umfeld andere positive Fälle bekannt seien - der kantonsärztliche Dienst könne in seltenen Fällen Ausnahmen machen. Einen Schadensersatz gebe es für Rahel Pfyl nicht: Wenn eine Person auf eigenes Gutdünken sich wiederholt testen lässt, wenn möglich verschiedene Tests an verschiedenen Orten, dann trägt sie nicht zur Klärung der Situation bei, schreibt Giebel. Jeder kann sich so oft testen lassen bis er das erwünschte Resultat erhält, denn irgendwann wird man immer ein negatives Resultat erhalten. Die Situationen müssten sehr sorgfältig durch den Kantonsärztlichen Dienst geprüft werden - nicht durch die betroffenen Personen selber. Im Bedarfsfall käme es zu Einsätzen der Kantonspolizei, wenn dem Kantonsärztlichen Dienst bekannt werde, dass eine Person sich nicht an die Isolation halte oder dem Contact Tracer kommuniziert habe, dass sie sich nicht daran halten werde. Die Kantonspolizei könne sich zu Einzelfällen nicht äussern und führt auch keine Statistik zu solchen Einsätzen, sagt Isabelle Wüthrich, Mediensprecherin der Kantonspolizei Bern. Im Auftrag des Kantons können wir im Rahmen einer Hilfeleistung eingesetzt werden, etwa wenn es Anhaltspunkte gibt, dass die Quarantänepflicht nicht eingehalten wird. Es handle sich um seltene Einsätze, sagt Wüthrich. Rahel Pfyl und ihre Familie wurden am Dienstagmorgen von der Isolation erlöst - doch es ist ein kleiner Trost: Die Ferien seien auf unbestimmte Zeit verschoben. Ich bin enorm enttäuscht vom Contact Tracing, sagt Pfyl zu 20 Minuten. Einzig die Vertretung der Kantonsärztin sei kompetent und hilfsbereit gewesen. Wir haben uns so auf diese Ferien gefreut!","Familie Pfyl wollte nach Mallorca in die Ferien, deshalb machte das Paar im Vorfeld einen Coronatest. Das Resultat von Rahel Pfyl fiel jedoch positiv aus - der Familie wurde Isolation und Quarantäne verordnet. Ein zweiter Test zeigte ein negatives Resultat - trotzdem wurden sie nicht aus der Isolation befreit. Erst am Dienstagmorgen lenkten die Behörden ein." "Trotz der ersten positiven Effekte durch gelockerte Massnahmen im Zuge der Coronakrise ist die Schweizer Wirtschaft weit von einer Normalisierung entfernt. Die Konsumentenstimmung im Inland muss sich laut KOF-Direktor Jan-Egbert Sturm zuerst richtig erholen. Zusätzlich habe die Schweiz als Exportland das Problem, dass die internationale Konjunktur noch lange nicht wieder so laufen wie vor der Krise, sagte Sturm in einem Interview mit den Tamedia-Medien. In vielen Ländern sei die gesundheitliche Krise noch nicht überwunden. Das gelte nicht zuletzt für die USA, Grossbritannien und für Länder der Europäischen Union, die für die Schweizer Unternehmen wichtige Absatzmärkte seien. Eine Rezession sei unvermeidlich. Zwar dürfte es im Detailhandel und bei einzelnen Dienstleistungsbranchen eine Erholung geben. In der Industrie sei jedoch zu befürchten, dass die Krise erst richtig begonnen habe. Die Auftragsbücher leerten sich. Und dort, wo es Aufträge gebe, komme es zu Produktionsengpässen, weil Lieferketten unterbrochen seien und deshalb Vorleistungsprodukte fehlten. In diesen Branchen werde die Krise noch sehr viel länger dauern, prognostiziert Sturm. Die Massnahmen zur Unterstützung der Wirtschaft, die Bund und Kantone ergriffen hätten, bereits wieder aufzuheben, sei problematisch. Ein zu rasches Ende könne zu Arbeitslosigkeit führen. Nicht alle Unternehmen dürften rasch aus der Kurzarbeit herauskommen. Der Staat sollte sich überlegen, wie er den Motor der Wirtschaft wieder in Gang bringen könne, sagte Sturm. Zum Beispiel könnte die Nationalbank eine Erhöhung der Sozialbeiträge verhindern, indem sie die Arbeitslosenversicherung stütze. Auch könnte das in der Not geschaffene Instrument der Kredite vorläufig beibehalten werden, um auf diese Weise Investitionen der Unternehmen anzukurbeln. Trotz aller Bemühungen werden die Arbeitslosigkeit steigen. Die KOF rechnet in diesem Jahr im Schnitt mit einer Quote von 3 6 Prozent und für 2021 mit 4 3 Prozent.","Die Schweizer Wirtschaft ist weit von einer Normalisierung entfernt, sagt der KOF-Direktor Jan-Egbert Sturm. Als Exportland werde es für die Schweiz noch lange nicht wieder so laufen wie vor der Coronakrise. Laut Sturm sei eine Rezession unvermeidlich." "Nach einem monatelangen Vertragspoker verkündete Bayern München, den mit Saisonende auslaufenden Vertrag mit David Alaba nicht mehr verlängern zu wollen. Der Österreicher ist enttäuscht und beklagt sich über Respektlosigkeiten von Seiten der Clubführung. Was er damit meint? Jetzt verrät er Details. Dieser Respekt und die Wertschätzung, wonach ich gesucht habe, als die Vertragsverhandlungen begonnen haben, ging es nicht in die richtige Richtung. Das war vor einem Jahr. In Zeiten, in denen Corona noch sehr weit weg war, sagte der 28-Jährige auf Sky. Er verrät, dass ihn der Club offenbar loswerden wollte: Es ging immer so weiter. Nach dem zweiten oder dritten Gespräch habe ich einen Anruf bekommen und wurde gefragt, ob ich mir einen Tausch vorstellen könnte. Wo ich dann sage: Das ist dann irgendwo ein Schlag ins Gesicht. Hintergrund dürfte offenbar ein angepeiltes Tauschgeschäft mit Manchester City gewesen sein. Die Bayern wollten Leroy Sané nach Deutschland lotsen, dafür Alaba im Tausch abgeben. Doch der 73-fache österreichische Internationale lehnte ab, weil er einen Wechsel nach Spanien bevorzugte. Jetzt setzt sich Alaba auch gegen Gerüchte und Vorwürfe zur Wehr. Vor dem Champions-League-Duell mit Salzburg meinte er in einer Pressekonferenz: Meine Person in der Öffentlichkeit so darzustellen, entspricht nicht der Wahrheit. Ich war enttäuscht und verletzt darüber, dass von offizieller Seite die Gehaltsforderungen nicht dementiert wurden. Ich kann jedem einzelnen Fan versichern, dass die Summen, die in den Raum gestellt werden, nicht der Wahrheit entsprechen. Grund für den Ärger: Alabas Berater sollen laut Bayern ein Jahresgehalt von 20 Millionen Euro fordern, womit Alaba zu den Top-Verdienern wie Thomas Müller und Manuel Neuer aufschliessen würde. Eine Summe, die den Bossen deutlich zu hoch ist. Alaba ist ob dieser Streitereien am Ende aber der Gewinner der Situation. Das sieht zumindest der ehemalige Bundesliga-Profi und aktuelle ntv-Fussballexperte Steffen Freund so. Denn Alaba habe ja den Club wechseln wollen, sein Vertrag laufe aus, er dürfe also mit anderen Vereinen verhandeln, so Freund. Dass Alaba heute sagt, er sei enttäuscht und verletzt, zeigt mir ganz klar, dass die Bayern mehrere Fehler gemacht haben, erklärt der Ex-Dortmund-Spieler. Der deutsche Rekordmeister habe den Berater und Alabas Vater angegriffen und somit indirekt auch den Spieler. Der FC Bayern verhält sich nicht so sauber, wie er sich immer darstellt, schliesst Freund.","Der Vertrag des Bayern-Spielers David Alaba läuft aus. Verhandlungen um eine Verlängerung sind bisher gescheitert. Der Österreicher soll zu viel Geld verlangen, heisst es. Nun wehrt sich der 28-Jährige. Er sei von Bayern München enttäuscht, sagt er." "Oliver Buff: Langsam habe ich mich wirklich eingelebt. Am Anfang war es recht stressig, vor allem auch die Einreise, coronabedingt. Und als ich dann ins Land durfte, verbrachte ich die ersten Wochen im Hotelzimmer. Ich musste in Quarantäne. Als diese beendet war, steckte Malaysia im Lockdown. Das Team durfte nicht zusammen trainieren, wir hatten nur Zoom-Meetings. Das war sehr speziell. Doch jetzt gefällt es mir sehr. Ich muss auch zugeben, dass ich echt positiv überrascht bin. Vom Team, dem Land, dem Niveau der Liga. Ich lebe in einem kleinen Vorort von Kuala Lumpur. Mit dem Auto brauche ich fünf Minuten in die Stadt. Ich habe eine möblierte Wohnung inmitten eines Wohnkomplexes. Auf dem Dach ist ein Pool, ein Gym ist auch im Haus. Ist eigentlich wie ein betreutes Wohnen für Ausländer. Klar also, wohnen die meisten meiner ausländischen Teamkollegen mit mir hier. Die Luftfeuchtigkeit ist heavy. Wir trainieren früh morgens oder spät abends. Auch die Spiele finden meist am Abend statt. Kein Problem, denken jetzt vielleicht manche. Aber auch dann ist es noch immer grausam heiss. Wer nicht hier ist, kann sich das gar nicht vorstellen. Fahrer habe ich keinen, der Verein gab mir ein eigenes Auto. So komme ich super von A nach B. Was ich mich definitiv nicht getraue: Mit einem Töff hier rumfahren. Die Fahrweise ist kriminell, die Töfffahrer kennen nichts. (lacht) Ich würde sagen: Gute Challenge League oder unteres Feld der Super League. Einige Teams wie Johor Darul Ta'zim könnten in der Schweiz aber sicherlich oben mitspielen. Die haben viele gestandene Nati-Spieler und kicken jedes Jahr in der asiatischen Champions League. Mit Maurício haben sie auch einen Ex-Lazio-Spieler. Wir haben eine richtig gute Mannschaft. Nach den ersten Spielen sind wir nicht da, wo wir hingehören. Das ist Fakt. Doch viele von uns sind neu. Was wir brauchen, ist Zeit. Dass das gut kommt, davon bin ich aber überzeugt. Jedes Spiel haben wir 65, 70 Prozent Ballbesitz, zeigen teils wunderschöne Ballstafetten. Natürlich (lacht). Schweizer haben immer das Gefühl, dass es ausserhalb von Europa keinen guten Fussball gibt. Doch das ist falsch. Es ist eben schon so: Die ganze Welt kann kicken. Und das gut. Wirklich. Asien fand ich schon immer mega interessant. Dass es gerade Malaysia wurde, war natürlich nicht geplant. Dadurch, dass Kuala Lumpur sehr europäisch ist, muss ich mich nicht gross an die Mentalität hier gewöhnen. Aber ja, wieso Malaysia? Schlussendlich war es auch eine Frage der Angebote. Im Sommer hatte ich noch ein Angebot eines Schweizer Vereins. Später kam noch eine Offerte aus Polen. Doch irgendwie hatte ich das Gefühl: Das ist es nicht. Happy war ich erst mit dem Selangor-Angebot. Wer in Kuala Lumpur schon einmal war, der wird mich verstehen, wenn ich sage: Die Stadt ist speziell. Hier leben die extremsten Gegensätze - und das in einem total friedlichen Miteinander. Alle respektieren sich hier, obwohl die Menschen den verschiedensten Religionen angehören. Die Leute sind alle sehr nett, hilfsbereit - und ja, sehr einfach. Ja, die Leute sind fussballverrückt! Ob Fussball die Sportart Nummer 1 in Malaysia ist, ist eine offene Frage. Dass es aber viele Fans gibt, ist unbestritten. Wenn wir zu einem Spiel fahren, eskortieren rund 150 Fans den Teambus mit ihren Töffs. Sie machen uns den Weg auf den verstopften Autobahnen frei. Das ist unfassbar. Als ich das gesehen habe, lachte ich. Es ist total übertrieben, klar. Die Leute hier schmücken halt gerne aus, übertreiben vielleicht einmal. Doch das ist doch schön. Ernst genommen habe ich es nicht, darf man auch gar nicht. Ist doch nur ein Spass! Druck habe ich daher nicht mehr verspürt. Was aber nicht bedeutet, dass ich überhaupt keinen Druck habe. Wer das Gefühl hat, dass sich der Oliver ein schönes Leben in Malaysia macht und die Sonne geniesst, der liegt falsch. Hier hat man mehr Druck als bei vielen Schweizer Vereinen. Wie soll ich das sagen? In jedem Team gibt es fünf Ausländer. Ich sag mal so: Diese Ausländer verdienen sicherlich genug. Ich will Fortschritte machen. Jedes Weekend das Beste auf dem Feld zeigen. Tore schiessen, Assists geben. Vielleicht sogar den asiatischen Markt erobern, in der Champions League hier spielen. Denn das Wichtigste ist doch ... Dass man realistisch ist. Wenn ich in Europa gesagt hätte, dass ich Champions League spielen will, hätten einige vielleicht an meinem Verstand gezweifelt. Hätten gesagt: Oli, du bist doch viel zu alt! Oli, das ist unrealistisch. Und unrecht haben sie ja nicht. So sagte ich mir: Probiere es doch in Asien, pack die Chance! Das mache ich jetzt. Ich bin happy. Ja. Im Sommer kommt sie nach. Ich vermisse sie sehr. Wegen Corona konnte sie bisher noch nicht kommen, leider. Bis dahin facetime ich einfach oft mit ihr. Zum Glück leben wir ja in einer Zeit, in der uns die Technik das ermöglicht. Ah ja? Keine Ahnung, fiel mir noch nie auf. Ich werde die Augen offen behalten und mal schauen. Vielleicht probiere ich sie ja. (lacht)","Oliver Buff spielt in Malaysia für den FC Selangor. Im Interview spricht der Schweizer U17-Weltmeister über sein Leben in Asien. Er erzählt, dass in Malaysia guter Fussball gespielt wird. Und: Wer das Gefühl hat, dass sich der Oliver ein schönes Leben in Malaysia macht und die Sonne geniesst, der liegt falsch." "Weltweit steigt die Zahl der zu dicken Kinder und Jugendlichen alarmierend. Zum Welt-Diabetes-Tag an diesem Samstag ruft die Weltgesundheitsorganisation (WHO) alle Länder auf, Fettleibigkeit besonders bei jungen Leuten entschiedener zu bekämpfen. Starkes Übergewicht ist einer der grössten Risikofaktoren für Diabetes. Die WHO: Gesund essen, sich regelmässig bewegen, normales Gewicht beibehalten und Tabakprodukte vermeiden sind Möglichkeiten, um Diabetes zu verhindern oder hinauszuzögern. Die WHO schätzt, dass 6 Prozent der Weltbevölkerung Diabetes haben. Das sind mehr als 420 Millionen Menschen. In absoluten Zahlen sind weltweit heute viermal so viele Menschen daran erkrankt wie 1980. 1 6 Millionen Menschen sterben durch ihre Krankheit jedes Jahr. In der Coronavirus-Pandemie seien Diabetes-Kranke besonders gefährdet, weil sie bei einer Infektion eher mit einem schweren Verlauf der Krankheit Covid-19 rechnen müssten, so die WHO. In vielen Ländern ist die Versorgung von Diabetes-Patientinnen und -Patienten wegen der Pandemie erschwert oder unterbrochen. Der Zugang zu lebenswichtigen Medikamenten einschliesslich Insulin ist alarmierend niedrig, sagt WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. Gerade ärmere Länder brauchten finanzielle und logistische Unterstützung, um die Bevölkerung besser versorgen zu können. Die weitaus häufigste Erkrankungsform von Diabetes ist der Typ 2. Ein hohes Risiko dafür haben vor allem ältere und übergewichtige Menschen. Bei ihnen sinkt die Wirksamkeit von Insulin im Körper mit den Jahren ab. Viele Erkrankte produzierten auch immer weniger von diesem lebensnotwendigen Stoffwechselhormon, das insbesondere den Kohlenhydratstoffwechsel steuert. Typ-1-Diabetes bricht im Kindes- oder Jugendalter aus und ist vergleichsweise selten. Bei der Autoimmunerkrankung produziert die Bauchspeicheldrüse kein oder zu wenig Insulin. Vor allem junge Typ-1-Diabetiker mit gut eingestellten Werten und ohne Diabetes-Folgeerkrankungen haben nach Angaben der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) kein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf einer Corona-Infektion.","Immer mehr Menschen erkranken an Diabetes, die Anzahl fettleibiger Kinder und Jugendlicher steigt. Zum Welt-Diabetes-Tag fordert die WHO von allen Ländern entschlossenere Massnahmen. 420 Millionen Menschen, also 6 Prozent der Weltbevölkerung, leiden an der Krankheit." "Seit über einem Monat sitzt Natalie Hersche (51) aus St. Gallen in einem weissrussischen Gefängnis. Die schweizerisch-weissrussische Doppelbürgerin wurde am 19. September während eines Frauenrechtsprotests in Minsk festgenommen. Ihr Lebensgefährte Robert Stäheli hoffte, dass Hersche nach ihrem Gerichtstermin am 6. Oktober wieder aus der Haft entlassen werde - doch stattdessen wurde ihre Untersuchungshaft um zwei Monate verlängert. Sie sei zudem in ein anderes Gefängnis verlegt worden, sagt Stäheli zu 20 Minuten. Seit der Festnahme hatte Stäheli keinen direkten Kontakt mehr mit seiner Partnerin. Hersches Anwältin konnte sie bislang zweimal im Gefängnis besuchen. Ich weiss, dass es ihr den Umständen entsprechend gut geht. Weil es im Gefängnis sehr kalt ist, haben wir ihr warme Kleider geschickt, sagt der Ostschweizer. Die Verhaftung seiner Partnerin sei für ihn und die Familie sehr schwer, sagt Stäheli. Wir sind der Willkür des Regimes ausgesetzt. Ich muss mich auf alles gefasst machen. Hersche drohen bis zu fünf Jahre Haft. Nach der Verhaftung habe er die Situation zunächst gar nicht wahrhaben wollen, dann sei er niedergeschmettert gewesen und wütend geworden. Langsam habe ich die Situation akzeptiert. Wir tun, was wir können für Natalies Freiheit, sagt Stäheli. Nachdem der Fall publik geworden war, hat sich auch die Menschenrechtsorganisation Libereco mit der Inhaftierung auseinandergesetzt. Natalie ist eine politische Gefangene, sagt Lars Bünger, Präsident von Libereco Schweiz. Die meisten Aktivisten würden nach zwei Wochen Haft wieder freikommen - bei Hersche sei das nun aber nicht der Fall. Wieso ausgerechnet Hersche länger festgehalten wird, kann Bünger nicht sagen: Es kann einfach Pech sein. Hersche werde vorgeworfen, dass sie bei ihrer Verhaftung einem Sicherheitspolizisten die Sturmhaube abgerissen habe. Sie beteuert jedoch ihre Unschuld, sagt Bünger. Aber auch wenn dies der Fall sein soll, ist eine Gefängnisstrafe absolut unverhältnismässig. Hersche sei bei einem friedlichen Protest verhaftet worden. Die Gewalt geht bei den Demonstrationen von der Polizei aus, sagt Bünger. Libereco habe nun verschiedene Aktionen organisiert, um Hersches Freilassung zu bewirken. Am Dienstag wurde in Zürich für die inhaftierte St. Gallerin eine Mahnwache abgehalten - an ihrem 51. Geburtstag. Wir wollen damit auch ein Zeichen an die weissrussische Bevölkerung schicken, dass wir an ihrer Seite stehen, sagt Initiant Bünger. Weiter ist ein offener Brief an die weissrussischen Behörden geplant, der die Freilassung Hersches fordert. Zahlreiche Politiker hätten diesen bereits unterschrieben. Nicht an der Mahnwache teilnehmen konnte die SP-Nationalrätin Barbara Gysi. In Zusammenarbeit mit Libereco hat sie aber die Patenschaft für Hersche übernommen. Es ist verheerend, wenn friedliche Protestanten verhaftet werden. Das geht einfach nicht, sagt die St. Gallerin. Mit der Patenschaft wollen Gysi und Libereco auch Druck auf die Schweizer Behörden aufbauen, sich der Sache anzunehmen. Libereco hat neben der Mahnwache und der Patenschaft auch eine Petition lanciert. Sie fordert Aussenminister Ignazio Cassis auf, umgehend mit dem weissrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko in Verbindung zu treten und eine bedingungslose Freilassung Hersches zu verhandeln. Es sei sehr schwierig, mit der Inhaftierten in Kontakt zu kommen, weil es sich bei Hersche um eine Doppelbürgerin handle, sagt das Eidgenössische Departement für äussere Angelegenheiten (EDA). Deshalb würden sie die lokalen Behörden wie eine Weissrussin behandeln. Das EDA leistet im Rahmen des konsularischen Schutzes Hilfe für die in Belarus inhaftierte Doppelbürgerin, sagt Elisa Raggi vom EDA. In diesem Zusammenhang konnte der Schweizer Botschafter in Belarus sie am Dienstag besuchen. In Anbetracht der Umstände ist ihr Gesundheitszustand gut. Die Kontakte zwischen der Schweiz und den lokalen Behörden sowie mit der Familie der betroffenen Person werde fortgesetzt. Nähere Angaben könne sie aus Daten- und Persönlichkeitsschutzgründen nicht machen.",Natalie Hersche wurde am 19. September in Minsk an einer Demonstration verhaftet. Die Menschenrechtsorganisation Libereco stuft Hersche als politische Gefangene ein. Mit mehreren Aktionen versuchen Aktivisten und Politiker ihre Freilassung zu erwirken. Der Schweizer Botschafter in Belarus konnte Hersche am Dienstag besuchen. "Die deutsche Bild zeigt am Dienstag Bilder von Loredana und Petra Z. Die beiden Frauen trafen sich laut der Zeitung am Wochenende in der Schweiz. Der Grund dürfte folgender sein: Loredana und Petra Z. haben einen Deal. Wie 20 Minuten weiss, haben sich die Deutschrapperin und die Walliserin kürzlich aussergerichtlich geeinigt. Zuvor ermittelte die Staatsanwaltschaft Luzern wegen Verdachts auf Betrug mit einer möglichen Deliktsumme von 350'000 Franken gegen die Rapperin. Im Juni wurde Loredana einvernommen, danach hätte die Staatsanwaltschaft entschieden, ob Anklage erhoben wird. Dazu wird es jetzt wohl nicht kommen, mit dem Deal dürfte eine Anklage vom Tisch sein. Petra und ihr Mann Hans Z. warfen der Rapperin vor, sie um 700000 Franken gebracht zu haben. Für Loredana gilt weiterhin die Unschuldsvermutung. Nach der Einvernahme von Loredana sagte Petra Z. im Juni zu 20 Minuten, dass sich ihr Anwalt sicher sei, dass es zur Anklage kommen werde - Ausser es kommt vorher zu einer Einigung des Geldbetrags. Für mich steht jedoch fest: Ich will das gesamte Geld retour. Auf Social Media zeigen sich Rapperin Loredana und Petra Z. am Dienstagabend versöhnt: Ein von Loredana gepostetes Bild auf Instagram zeigt die zwei in einem Videocall. Beide strahlen, Petra Z. winkt freudig in die Kamera. Am Montag postete Loredana einen kryptischen Text in ihre Instagram-Story: Ich wollte was sagen, aber durfte nichts erzählen. Mit diesen Worten dürfte sie wohl auf die Einigung mit Petra Z. anspielen: Dieser Satz ist nicht nur eine Line, sondern die Beschreibung meines Lebens in den letzten 18 Monaten, erklärt sie in einem späteren Instagram-Post. Neben dem Song Intro, aus dem der Satz stammt, gab sie zudem das Releasedatum ihres neuen Albums Medusa bekannt. Erst seit Montag ist ihr Instagram-Account überhaupt wieder aktiviert. Anfangs September löschte sie diesen ohne Vorankündigung, nachdem der Hashtag #BoykottLoredana an Fahrt aufnahm. Dass Loredana wie sie schreibt nichts erzählen darf, deutet darauf hin, dass die zwei Parteien Stillschweigen über ihren Deal vereinbart haben. Auch Petra Z. will sich auf Anfrage nicht äussern. Ob und wie viel Geld Loredana an Petra Z. bezahlt hat, bleibt deshalb unklar. *Name der Redaktion bekannt","Petra Z. wirft Rapperin Loredana vor, sie um 700000 Franken gebracht zu haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelte aufgrund einer Deliktsumme von 350000 Franken. Jetzt haben Loredana und Petra Z. eine aussergerichtliche Einigung erzielt." "Seit Samstag gelten in der Schweiz verschärfte Coronavirus-Regeln, darunter eine Sperrstunde ab 19 Uhr. Weitere Massnahmen werden schon bald folgen, wie Lukas Engelberger, Präsident der Gesundheitsdirektionen-Konferenz im Interview mit dem Tagesanzeiger sagt. Die Lage in den Spitälern sei sehr schwierig. Zurzeit haben wir noch die Kapazitäten in den Spitälern, aber nur, weil wir die Strukturen verstärkt haben und auf viele Eingriffe verzichten, sagt Engelberger. Und das sind nicht nur ‹Nice to have›-Eingriffe. Engelberger spricht damit auch einen Fall in Zürich an, wo ein junger Krebspatient abgewiesen werden musste. Klar ist: Wir dürfen diesen Zustand nicht wesentlich verlängern. Das können wir nicht mehr verantworten, so Engelberger. Bereits am Montag finden deshalb erneute Gespräche der kantonalen Gesundheitsdirektoren mit Alain Berset statt. Die Frage, ob es weitere Einschränkungen geben wird, beantwortet Engelberger mit einem klaren Ja. Berset seinerseits soll bereits an einem Ampelsystem arbeiten, das am Freitag eingeführt werden soll. Mit dem föderalistischen Wirrwarr der letzten Wochen ist Engelberger unzufrieden. Wir sind bei verschiedenen Gelegenheiten schon sehr gut mit unserem föderalen System gefahren. Im Moment sieht es etwas anders aus. Es ist unverantwortlich, wenn kantonale Regierungen zu sehr mit dem Regime des Nachbarkantons argumentieren. Es ist unverantwortlich, wenn die Menschen als Konsequenz daraus die Massnahmen mit einem Ausflug in den benachbarten Kanton umgehen. Weil die Schweiz zudem ein zurückhaltendes Staatswesen kenne, das auf Verhältnismässigkeit vertraue, mache das System manchmal etwas schwerfällig. Die bundesrätlichen Ausnahmen für Weihnachten und Silvester beurteilt er kritisch: Weihnachten ist vielen Menschen sehr wichtig. Und es ist auch völlig legitim, dass man versucht, möglichst viel zu ermöglichen. In der aktuellen Situation ist es aber sehr unsicher, ob das noch gehen wird.","Die Situation in der Schweiz bleibt angespannt, sagt Lukas Engelberger. Die Spitäler haben die Lage nur noch unter Kontrolle, weil Kapazitäten ausgebaut und Eingriffe verschoben wurden. Noch schärfere Massnahmen sind für Engelberger nur noch eine Frage der Zeit. Am Montag bespricht sich die Gesundheitsdirektionen-Konferenz mit Alain Berset." "Ende April musste das Fünfsternhotel Atlantis am Fusse des Uetlibergs seinen Betrieb einstellen. Als Gründe wurden die Kostenstruktur und die wegen der Corona-Krise sich rasch verschlechternde wirtschaftliche Situation genannt. 140 Angestellte waren davon betroffen. Mit dem X-tra Hotel am Limmatplatz, dem Swissôtel in Oerlikon und Hotel Ascot am Tessinerplatz folgten gleich drei weitere Zürcher Traditionshotels: Auch sie gaben dieses Jahr ihre Schliessungen infolge der Pandemie bekannt. Die aktuelle Lage ist für die Zürcher Tourismusbranche und Hotellerie dramatisch. Besonders die zweite Welle ist für viele schwer durchzustehen, sagt Ueli Heer, Sprecher von Zürich Tourismus. Besonders schlimm sei die Situation, weil man nicht wisse, wann es besser werde. Wichtig ist jetzt, dass Härtefälle möglichst rasch entschädigt werden und die Möglichkeit der Kurzarbeit weiterhin bestehen bleibt. Heer befürchtet sonst: Es sieht nicht gut aus - es könnten weitere Hotels folgen. Mit der Aktion Erläb dis Züri wollen Zürich Tourismus und die Zürcher Hotelliers den Menschen in Zürich trotz der schwierigen Situation Danke sagen, so Heer. Sie sind - gerade auch in dieser besonderen Zeit - die wichtigsten Botschafter der Destination. Viele werben mit viel Engagement und grossem Herz für ihre Stadt oder ihre Region. Aufgrund von Corona wird die Aktion, die zum vierten Mal und normalerweise im Januar stattfindet, bereits im Dezember durchgeführt. Wie Heer erklärt, können die Einwohnerinnen und Einwohner der Grossregion Zürich an Weihnachten vom 24. bis 27. Dezember und an Neujahr vom 31. Dezember bis 3. Januar über 2800 Doppelzimmer zwischen 40 und 140 Franken buchen. Im Preis inbegriffen sind das Frühstück, eine Stadtführung sowie ein 3-D-Flug über das verschneite Zürich in der Touristinformation im Zürcher Hauptbahnhof. Im Januar geht es mit der Aktion dann weiter: Vom 9. bis 10. sowie 16. bis 17. Januar können die Doppelzimmer ebenfalls zu Spezialpreisen gebucht werden. Die Begeisterung bei den Hoteliers war gross. Gleich 65 Hotels haben sich bereiterklärt, bei der Aktion mitzumachen, so Heer. Wegen eines möglichen Lockdowns meint er: Ich denke, die Aktion könnte bei einem zweiten Lockdown normal weitergeführt werden. Bereits während des ersten Lockdown durften die Hotels weiterhin Übernachtungen anbieten. Mit der Aktion Erläb dis Züri habe man in den vergangenen Jahren immer gute Erfahrungen gemacht, sagt Martin von Moos, Präsident der Zürcher Hoteliers und Geschäftsführer des Hotel Belvoir in Rüschlikon. Er betont aber: Die Aktion kann die Einbussen der letzten neun Monate nicht wettmachen. Sie ist mehr eine Goodwill-Aktion, um sich bei der Bevölkerung fürs vergangene Jahr zu bedanken. Laut von Moos ist die aktuelle Situation für die gesamte Stadthotellerie ein Desaster: Wir können zurzeit nicht planen. Wir müssen fast wöchentlich neue Optionen prüfen. Das sei aber nicht einfach, zumal viele Möglichkeiten aufgrund der verschärften Corona-Massnahmen schwinden, so von Moos. Nebst Übernachtungen bieten ja viele Hotels Bankette, Veranstaltungen und Wellness an oder betreiben ein Restaurant. Diese Standbeine fallen im Moment alle faktisch weg.",Die Coronakrise belastet die Zürcher Hotels schwer. Vor allem die zweite Welle trifft die Branche hart. Die Aktion Erläb dis Züri findet trotz der Krise statt. Damit wollen sich Zürich Tourismus und die Zürcher Hoteliers bei der Bevölkerung in Zürich bedanken. "Im Oltner Bifang-Quartier sind am Montagabend mehrere junge Männer aneinandergeraten. Ein Handy-Video zeigt, wie sie sich mit Fluchwörtern eindecken, verfolgen, raufen und die Fäuste fliegen lassen. Die Aufnahmen stammen von Patricio Silva, der die Szenen aus sicherer Distanz von seiner Wohnung aus beobachtete. Gegen 23 Uhr hörte ich draussen ein Geschrei und blickte aus dem Fenster, erzählt der 26-Jährige. Seinen Aussagen zufolge waren zwei Gruppen von Männern in Streit geraten. Silva vermutet, dass ein möglicher Diebstahl der Auslöser für die Auseinandersetzung war: Einer der Männer beschuldigte einen anderen, ihm etwas gestohlen zu haben. Mit seiner Annahme liegt der Leser richtig. Wie es bei der Solothurner Kantonspolizei auf Anfrage heisst, war es zuvor in einem Imbiss zu einem Bargeld-Diebstahl gekommen. Der Geschäftsführer habe den mutmasslichen Langfinger verfolgt und ihn - mit der Unterstützung zweier Passanten - anhalten können, bis die Polizei eintraf. Auf einer der Aufnahmen ist zu sehen, wie der Tatverdächtige die Hosen hoch zieht (zu Beginn der letzten Einstellung). Er war so betrunken, dass er sie vor dem Polizisten runtergelassen hatte, sagt Silva. Gleich anschliessend seien ihm die Handschellen angelegt worden. Die Kantonspolizei bestätigt, dass der mutmassliche Dieb für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen wurde. Zur Entblössungsaktion wollte sie sich nicht äussern.",In einem Oltner Imbiss ereignete sich am Montagabend ein Diebstahl. Der Geschäftsführer verfolgte den mutmasslichen Dieb und konnte ihn mithilfe von Passanten fassen. Bei seiner Festnahme zog der Mann vor einem Polizisten die Hosen runter. "Nachdem das Stimmvolk es im vergangenen Februar abgelehnt hatte, die Gemeinde Ingenbohl in Brunnen umzubenennen, herrschte eine Verunsicherung bezüglich der Postleitzahl. Die Verwirrung dürfte auf eine Anfrage aus der Bevölkerung zurückzuführen sein, teilte die Gemeinde Ingenbohl am Mittwoch mit. So habe eine Person bei der Gemeindeverwaltung den Anspruch gestellt, frei zwischen den Bezeichnungen 6440 Brunnen und 6440 Ingenbohl auswählen zu können. Denn Ingenbohl selbst verfügt über gar keine Postleitzahl. Wer einen Brief nach Ingenbohl schicken will, muss diesen mit der Bezeichnung 6440 Brunnen versehen - da Ingenbohl keine eigene Postleitzahl hat. Das ist einigen Ingenbohlern schon lange ein Dorn im Auge: Sie möchten am liebsten, dass sie auswählen können zwischen den beiden Bezeichnungen. Der Gemeinderat habe diese Frage zusammen mit der Schweizerischen Post abgeklärt und sich gegen die Einführung einer Auswahlmöglichkeit entschieden. Es bestehe keine Notwendigkeit dazu. Gemäss der Post müsste eine klar definierte Gebietszuteilung zwischen Brunnen und Ingenbohl erfolgen, um die Brief- und Paketpost korrekt zustellen zu können. Der Aufwand, der für die Post im Falle Brunnen und Ingenbohl entstehen würde, wäre unverhältnismässig. Der Aufwand ist so gross, weil die Post bei jeder Strasse wissen müsste, welcher Teil nun zu Ingenbohl gehört und welcher zu Brunnen. Solch ein Unterfangen würde unnötig viel Ressourcen und Kosten verursachen, sagt die Ingenbohler Gemeinderätin Karin Freitag. Der Gemeinderat hält fest: Die Ortschaft der Gemeinde heisst und bleibt 6440 Brunnen. Auf Anfrage sagt Freitag, man habe mit dem Suchmaschinenanbieter Google Kontakt aufgenommen, der fälschlicherweise neben 6440 Brunnen auch die Bezeichnung 6440 Ingenbohl verwendet. Wenn man die App Google Maps benutzt, scheint die Teilung willkürlich zu sein. Die Talstation der Luftseilbahn Urmiberg befindet sich nach Angaben von Google in 6440 Brunnen und das sich gleich nebenan befindende Kaffee Schiller liegt laut Google in 6440 Ingenbohl. Dies führte auch schon zu Verwirrungen für Autofahrer: Mir ist auch schon zu Ohren gekommen, dass Personen Ingenbohl in ihrem Navi eingeben mussten, um nach Brunnen zu gelangen, sagt Freitag. Bis anhin sei der Fehler bei Google noch nicht behoben worden. Die Gemeinde ist jedoch darum bemüht, dass Google in Zukunft die korrekte Bezeichnung 6440 Brunnen verwendet. Die Gemeinde am Vierwaldstättersee besteht aus dem kleinen, kirchlich geprägten Ingenbohl und dem einstigen Tagsatzungsort, Warenumschlagplatz und beliebten Ausflugsziel Brunnen. Aus historischen Gründen heisst die Gemeinde Ingenbohl, viele Auswärtige wissen nicht, dass Brunnen ein Teil davon ist. Im Februar war der Vorschlag an der Urne klar gescheitert, die Gemeinde auf Brunnen umzutaufen.","Die Ingenbohler Bevölkerung stimmte im Februar dagegen, die Gemeinde auf Brunnen umzutaufen. In der Gemeinde herrschte danach Verunsicherung wegen der Postleitzahl. Es wurde ein Anspruch gestellt, dass man frei zwischen 6440 Brunnen und 6440 Ingenbohl wählen kann. Die Gemeinde lehnt dies ab Für zusätzliche Verunsicherung sorgt Google, weil der Suchmaschinenanbieter sowohl 6440 Brunnen als auch 6440 Ingenbohl verwendet." "Zwei Drittel der US-Amerikaner wissen laut einer Studie nicht, dass im Holocaust sechs Millionen Juden umgebracht worden sind. Bei der Studie wurden rund 1000 Personen im Alter von 18 bis 39 Jahren befragt. 23 Prozent denkt demnach, dass der Holocaust ein Mythos ist, der Genozid übertrieben dargestellt wurde oder sich nicht sicher sind, was sie darüber denken, wie The Guardian schreibt. Einer von zehn Befragten gaben an, dass die Juden den Holocaust verursacht haben. Fast die Hälfte der Befragten (48 Prozent) konnte kein Konzentrationslager beim Namen nennen. 12 Prozent sagten, sie hätten noch nie vom Holocaust gehört. Die Studie hat zudem ergeben, dass 56 Prozent nationalsozialistische Symbole in ihrem Social-Media-Feed oder in ihrer Nachbarschaft gesehen hatten. 49 Prozent haben Holocaust-verleumdende oder -verzerrende Inhalte in Sozialen Medien oder sonst Online gesehen. Die Resultate sind schockierend und erschreckend, sagt Gideon Taylor, Präsident der Conference on Jewish Material Claims Against Germany. Der Zusammenschluss jüdischer Organisationen hat auch diese Studie durchgeführt. Wir müssen analysieren, warum wir die jüngere Generation nicht korrekt informieren - es sollte ein Wake-up Call für uns alle sein, so Taylor. Die Auswertung gemäss US-Staaten zeigte auch unterschiedliche Wissenstände bei den Befragten auf: In Wisconsin wussten 42 Prozent, was der Holocaust ist. In Minnesota waren es 37 Prozent und in Massachusetts 35. Florida mit 20 Prozent, Mississippi mit 18 und Arkansas mit 17 schlossen am schlechtesten ab. Rund 11 Prozent gaben an, dass die Juden den Holocaust verursacht haben. Im Staat New York glaubten dies 19 Prozent der Befragten. In Louisiana, Tennessee und Montana waren 16 Prozent dieser Annahme. Und 15 Prozent der Befragten glaubte dies in den Staaten Arizona, Connecticut, Georgia, Nevada und New Mexico. Im nationalen Vergleich konnten nur 44 Prozent das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau identifizieren. Im Bundesstaat Texas konnten lediglich 4 von 10 Befragten ein Konzentrationslager nennen. Trotz mangelnder Kenntnisse über den Holocaust waren sich 7 von 10 Amerikanern einig, dass eine nationalsozialistische politische Gesinnung inakzeptabel ist.","Eine Studie hat ergeben, dass zwei Drittel der befragten US-Amerikaner nicht an den Holocaust glaubt. 1000 Personen im Alter von 18 bis 39 aus verschiedenen Bundesstaaten wurden befragt. Über die Hälfte hatte Nazi-Symbole in ihren Social Media-Feeds oder Nachbarschaft gesehen. 70 Prozent schätzen Nazis als inakzeptabel ein." "Gamer müssen sich gedulden: Die Playstation 5 bleibt noch bis 2022 Mangelware. Das Problem ist aber nicht alleine die grosse Nachfrage - auch bei der Produktion hapert es. Denn Sony fehlen die Computer-Chips. Damit ist das Unternehmen nicht alleine. Auch Dell kämpft mit dem Chip-Mangel. Die Knappheit werde laut Gründer Michael Dell wohl ein paar Jahre anhalten, schreibt das Handelsblatt. Nintendo leidet ebenfalls unter der Knappheit: So könnte es gemäss diversen Medienberichten bald zu Engpässen bei der Spielkonsole Nintendo Switch kommen. Apple kündigte aufgrund des Engpasses sogar einen Umsatzverlust von bis zu 4 Milliarden Dollar an. Dabei leiden nicht nur Elektronikhändler unter dem Chip-Mangel: Auch der Autoindustrie mangelt es an Elektronik-Chips für die Produktion der Fahrzeuge. So rechnet VW mit einem Produktionsverlust von mindestens 100000 Autos. Audi und Daimler mussten sogar schon Schichten drosseln und ihre Produktion zurückfahren. Ford musste die Produktion im Autowerk in Köln fast komplett einstellen und BMW rechnet mit Problemen in der zweiten Jahreshälfte. Alle Produkte mit Chips sind seit rund sechs Monaten teurer geworden, bestätigt auch Digitec Galaxus. Wir haben zurzeit ein stark beschränktes Grafikkarten-Sortiment, sagt ein Sprecher zu 20 Minuten. Gamer und Gamerinnen warten zum Teil schon ein halbes Jahr auf Nachschub. Es herrsche ein regelrechter Run auf Grafikkarten. Das wirkt sich auch auf die Preise aus: Einige Modelle sind heute doppelt so teuer wie vor der Halbleiterknappheit, heisst es weiter. Auch bei Mediamarkt gehen die Grafikkarten aus. Trotz der Engpässe sei man aber darauf bedacht, das beste Preis-Leistungs-Verhältnis anbieten zu können, sagt eine Sprecherin zu 20 Minuten. Grund für die Chip-Knappheit ist die hohe Nachfrage nach Technik wie Laptops in der Krise. Zudem hat der chinesische Huawei-Konzern angesichts der US-Sanktionen Vorratskäufe getätigt. Hinzu kommen die Cryptominer, die Grafikkarten brauchen, um Digitalwährungen zu schürfen. Dabei kann die Produktion der Chips nicht einfach hochgefahren werden. Neue Fabriken lassen sich nicht so schnell aufbauen. Denn die Produktionsanlagen sind sehr teuer: Der Aufbau eines Chipwerks kostet einen zweistelligen Milliardenbetrag (siehe Box).",Weltweit fehlt es zurzeit an Mikro-Chips. Das wirkt sich auf Elektrohändler und die Autoindustrie aus. Darum steigen nun die Preise. "Nico Hischier: (überlegt) Ja, es war sicher überraschend. Es war gerade vor einem Spiel, als ich es erfuhr. Ich war mega-glücklich und es machte mich stolz. Es ist schön zu sehen, dass mir die Organisation vertraut und eine neue Challenge auf mich zukommt. Aber einen gewissen Respekt, den habe ich schon auch gespürt. Ach, Bedeutung ist ein sehr grosses Wort. Dass man Captain von einer Organisation sein darf, ist etwas Spezielles. Und es macht mich, wie gesagt, sehr stolz. Aber eigentlich ändert das ja nicht gross was. Ich bin noch der gleiche Typ. Ich bleibe, wie ich bin. Ich will einfach Eishockey spielen. Ich interessiere mich daher nicht dafür, dass ich jetzt der jüngste Captain bin. Ja, Josi schrieb mir eine SMS. Er gratulierte mir zu meiner Ernennung. (lacht) Das ist eine sehr gute Frage! Ich glaube, ich versuche einfach immer, das Team in den Vordergrund zu stellen. Ich probiere, den persönlichen Erfolg als weniger wichtig zu nehmen als denjenigen mit dem Team. Ich mache immer alles, um dem Team zu helfen. Es ist sicherlich so, dass ich jetzt noch mehr Verantwortung habe. Das ist aber nicht schlimm. Ich spüre das Vertrauen der Organisation. Und wir haben ja auch noch andere Leader in der Garderobe. Kyle Palmieri zum Beispiel. Er hilft mir und vor ihm habe ich auch grossen Respekt. Das, was er jeden Tag auf dem Eis zeigt, ist fantastisch. Er ist ein grosses Vorbild! Dass es nicht einfacher wird! (lacht) Die Liga ist sehr, sehr intensiv. Man muss in jedem Spiel kämpfen, damit das eigene Team Punkte holt. Mein Gefühl ist daher: Ich weiss, dass ich in der besten Liga der Welt spiele, doch ich muss mir all das hart erkämpfen. Das Mindset muss stimmen. Nein. Am Anfang war es sicherlich eine grosse Umstellung. Das ist klar. Wenn man aber das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten hat, und das habe ich, kann eigentlich nichts schief gehen. Ich probiere stets mein Spiel zu machen. Von Tag 1 an bis jetzt. Ich glaube, wir sind noch gut dran. Es könnte schliesslich auch schlechter laufen. Klar, wir haben die letzten drei Spiele verloren. Wichtig ist einfach, dass wir jetzt nicht zu viel Selbstvertrauen verlieren. Das Gute ist: Wir spielen eigentlich jeden zweiten Tag und so hat man immer schnell die Chance, alles wieder besser zu machen und eine Niederlage zu vergessen. Sicherlich! Das muss man haben. Wenn man das nicht hat, dann kann man gleich aufhören zu spielen. Ganz gut eigentlich. Wir leben in einer Art Bubble. Grundsätzlich müsste ich mich jeden Tag auf Corona testen lassen. Doch mein Team hat es ja vor ein paar Wochen recht heftig erwischt. Auch mich. Ich wurde positiv auf Covid-19 getestet, musste in Quarantäne. Das Gute daran ist, dass alle, die positiv getestet wurden, sich jetzt erstmals nicht mehr testen müssen. Ja, absolut. Ich war nur ein bisschen erkältet, hatte Muskel- und Gliederschmerzen. Verlor den Geschmackssinn. That's it. Ich sehe diese kritisch. Mein Bruder spielt auch in der Schweizer National League. Ich glaube, dass es für den Nachwuchs nicht förderlich ist, wenn mehr Ausländer in den Teams sind. Man hat es ja auch bei den Erfolgen der Nati in den letzten Jahren gesehen, wie wichtig eine gute Schweizer Nachwuchsförderung ist. Junge Schweizer Hockeyspieler müssen spielen, damit sie besser werden. Und das wird mit mehr Ausländern weniger möglich sein. Die neue Regelung ist nicht gut für den Nachwuchs, sie ist ein Nachteil. Ich glaube, wenn man die Nati anschaut oder auch Kurashev und Suter, die derzeit in der NHL brillieren, sieht man ja, dass die Talentförderung in der Schweizer Liga bislang sehr gut funktioniert. Den Stanley-Cup gewinnen! Das ist sicher. Und auch mit der Schweizer Nati noch grosse Erfolge feiern.","Nico Hischier (22) ist seit gut einer Woche Captain der New Jersey Devils. Die Ernennung macht den Schweizer NHL-Star stolz. Im Interview erzählt er, dass Roman Josi ihm gratulierte. Auch erzählt er von seiner Corona-Erkrankung." "Der deutsche Student Lukas Honemann will Lehrer werden. Deshalb absolviert er an der Universität Kassel das Lehramt. Mit seiner Kritik, er habe im Studium Punktabzug bekommen, weil er in einer Übung nicht korrekt gegendert hatte, sorgte er für grosses Aufsehen. Laut der Hessenschau mussten die Studierenden ihre Sprachsensibilität üben - bei drei Aufgaben war die gendergerechte Sprache das Thema. Honemann bekam Punktabzug, weil er in den ersten drei Aufgaben nicht genderte. Bestanden hat er trotzdem. Der Fall sorgte dennoch in ganz Deutschland für Empörung. Auch an der Hochschule St. Gallen wird gendergerechter Sprachgebrauch geprüft. Christa Binswanger, Titularprofessorin Gender und Diversity an der Hochschule St. Gallen, bezeichnet die Verwendung diskriminierungsfreier Sprache zunehmend als Selbstverständlichkeit. Dozierenden steht es frei, gendergerechten und inklusiven Sprachgebrauch zu prüfen. In einem solchen Fall gehört dieser Gebrauch zum abzuprüfenden Fachgebiet, so Binswanger. Das Thema gendergerechte Sprache wurde an der HSG schon einmal ausführlich diskutiert, als es um eine allfällige Umbenennung der Studentenschaft ging (siehe unten). Die HSG hat damit das schärfste Gender-Regime der Schweizer Hochschulen. Weitere angefragte Universitäten verweisen auf ihr Angebot zur geschlechtergerechten Sprache, das etwa in Kursen oder Leitfäden vermittelt wird. Die Universität Bern schreibt, es liege keine vereinheitlichte Sprachregelung vor. Sprachgebrauch werde nicht sanktioniert. Es gibt keine Bewertung durch Dozierende und auch keinen Notenabzug. Dies wäre weder im Sinn der Universität, noch bestünden dafür rechtliche Grundlagen, sagt Mediensprecherin Nathalie Matter. Auch beim Studiengang Gender Studies gibt es keine Strafen. Hier enthalten die Empfehlungen Hinweise darauf, dass es in den Gender Studies üblich sei, Geschlechtervielfalt sichtbar zu machen: Verwenden Sie in Kontexten, in denen Sie die Geschlechtervielfalt sichtbar machen wollen, den Gender_Gap oder das Gender-Sternchen respektive eine dritte Benennungsmöglichkeit neben ‹Frau› und ‹Mann›. Dies gilt vor allem für wissenschaftliche Texte im Bereich der Gender-, Queer-, oder Transgender Studies. Auch an der ETH Zürich verzichtet man auf eine Bestrafung, wenn Studierende nicht korrekt gendern. Man halte sich an den Leitfaden zum geschlechtergerechten Formulieren der Bundeskanzlei. Dass Unis Studierenden, die nicht korrekt gendern, Punkte abziehen, begrüsst SP-Nationalrätin Tamara Funiciello. Dass Dozierende vermehrt auch die Sprache in die Bewertung von Arbeiten einfliessen lassen, sei zu hoffen. Den Kritikerinnen und Kritikern sagt sie: Mich regt diese Weinerlichkeit auf. 'Oh nein, ich muss gendergerecht schreiben! Wenn jemand Abzug erhält, weil er oder sie sich nicht an die Richtlinien der Uni hält, so what?, findet Funiciello. Speziell in den Naturwissenschaften solle vermehrt darauf geachtet werden, alle Geschlechter anzusprechen. Dass in der Disziplin eben nicht alle mitgemeint werden, zeige sich an folgenden Beispielen: Symptome von Herzinfarkten sind je nach Geschlecht unterschiedlich - das wusste man lange nicht. Es führte zu unnötigen Todesfällen, weil weibliche Symptome ignoriert wurden. Bei Unfall-Simulationen wurden lange nur männliche Dummies verwendet, was zu schwereren Verletzungen bei Fahrerinnen führte. Das sind Diskriminierungen, die wirklich weh tun. Sprache mache sichtbar und müsse deshalb - nicht nur in den Gender-Studies-Seminaren - richtig verwendet werden, so Funiciello. SVP-Bildungspolitikerin Nadja Umbricht Pieren bezeichnet die Gender-Leitfäden der Unis hingegen als peinlichen Gugus. Dass jetzt sogar noch gegenderte Sprache als Bewertungskriterium verwendet werde, dafür hat sie kein Verständnis: Wenn sich jemand diskriminiert fühlt, dann ist das deren Problem. Nicht das der Gesellschaft. Auch dass Studierende harter Fächer wie Naturwissenschaftler sich das Gendern aneignen sollen, findet sie überflüssig. Wenn nur die männliche oder weibliche Form verwendet wird, ändert das nichts am Inhalt der Arbeit. Es sei Gang und Gäbe, eine Form zu verwenden und darauf zu verweisen, dass diese für beide Geschlechter gelte. Grammatikalisch sei gendergerechte Sprache ebenfalls unschön und eine schiere Erfindung. Umbricht Pieren will sich und anderen das Leben nicht unnötig schwer machen: Wer so schreiben will, soll das tun. Aber Vorschriften darüber finde ich lächerlich. Dozierende, die deshalb Abzug geben, finde ich problematisch. Wenn ich einen Text schreibe, versteht man den auch ohne Gendersternchen. Um das Thema werde aktuell viel Wind gemacht, geholfen sei damit jedoch niemandem. Die Dinge so zu verkomplizieren, ist nicht sachdienlich. Es gibt genügend wichtigere Probleme, um die man sich kümmern muss.","An der Uni Kassel gab es Punkteabzug für einen Studenten, der keine gendergerechte Sprache verwendet hatte. Er fand, das sei eine politische Entscheidung und wehrte sich. Auch in der Schweiz legen viele Hochschulen Wert auf geschlechtsneutrale Formulierungen. Die Hochschule St. Gallen hat das strengste Regime." "Der Autoblogger Steve Sasman ist ein Tesla-Fan. Um zu sehen, wie viel so eine Karosse des US-Elektroautobauers aushält, setzte er sich selber in einen Tesla und blochte mit diesem quer durch die USA. Seit diesem Sommer hat der Tesla rund eine halbe Million Kilometer hinter sich - und er ist Sasman zufolge noch immer in Top-Form. In seinem Blog listet der Amerikaner auf, welche Reparaturen und Kosten bei seiner jahrelangen Autotour angefallen sind. Begonnen hat das Tesla-Abenteuer vor genau sechs Jahren. Damals legte sich Sasman für umgerechnet knapp 73000 Franken ein gebrauchtes Model S aus dem Jahr 2012 mit rund 56000 Kilometern zu, wie der Blogger auf der Onlineplattform Medium schreibt. Auf dem Tacho knackte der Vielfahrer schon nach rund zwei Jahren die 100000-Meilen-Marke (knapp 161000 Kilometer). In dieser Zeit brauste Sasman als Uber-Fahrer herum und machte einen Roadtrip durch 48 US-Bundesstaaten und Kanada. Dem Tesla konnte die hohe Kilometerzahl nicht viel anhaben. Der Tesla-Fan musste einen Türgriff für über 900 Franken reparieren und die Radkappen für knapp 80 Franken befestigen lassen. Insgesamt bezahlte Sasman für die ersten Reparaturen nicht einmal 1000 Franken. Welche Reparaturen am Tesla nach 500000 Kilometern nötig waren, siehst du in der Bildergalerie oben. Für Sasman sind die im Verhältnis niedrigen Kosten eine positive Überraschung: Ich würde gerne von jedem anderen 100000-Dollar-Auto hören, das so weit fährt (mit einer Garantie von 50000 Meilen) und weniger als 4000 Dollar kostet, schreibt er in seinem Blog. Im Mail 2019 schaffte der Amerikaner mit seinem Model S gut 322000 Kilometer. Auch bis zu diesem Zeitpunkt hielten sich die Reparaturen in Grenzen. Unter anderem ersetzte Sasman den Touchscreen für etwas mehr als 2000 Franken. Bis zu diesem Kilometerstand bezahlte der Fahrer insgesamt rund 5000 Franken an Reparaturen. Zudem will er mit dem Elektroauto bis über 18000 Franken an Sprit gespart haben. Zwar liess er ab und zu mal einen normalen Service in der Garage für rund 550 Franken machen, erneuerte einmal die Bremsen für 650 Franken, wechselte zweimal die 12-Volt-Batterie für knapp 800 Franken und legte sich zwei Reifensätze für knapp 1600 Franken zu. Diese Kosten schloss er aber von seiner Reparaturliste aus. Denn diese Arten von Abnutzung kämen bei jedem Auto vor, so Sasman. Für den Tesla war das aber noch nicht das Ende. Nach seinem Roadtrip verkaufte Sasman den Tesla an den Autofan Brian. Auch dieser flitzte mit dem Stromer quer durch die USA und transportierte mit einem Anhänger von einem Baumstamm bis hin zu einem kleinen Traktor alles Mögliche. Innerhalb eines Jahres erreichte Brian mit dem Model S auf dem Tacho einen Stand von rund 500000 Kilometern. Für diverse Reparaturen soll er in dieser Zeit etwa 4600 Franken bezahlt haben. Für die halbe Million Kilometer haben Sasman und Brian demnach rund 9600 Franken für Reparaturen. aufgeworfen. Für Sasman unfassbar wenig. In seinem Blog kommt er zum Resultat: Tesla ist eine unaufhaltbare Naturgewalt. Schliesslich habe man normalerweise so viele Kilometer erst nach 20 Jahren erreicht.",US-Autofan Steve Sasman liess seinen Tesla Model S 500000 Kilometer weit fahren. Bis zu dieser Kilometermarke musste das Elektroauto aber nur wenig repariert werden. Sasman stellte in seinem Blog alle Reparaturen und die entsprechenden Kosten zusammen. "Schüler der Volksschule Im Birch ZH müssen sich warm anziehen: Um Ansteckungen mit dem Coronavirus zu vermeiden, sollen in der Schule die Fenster den ganzen Tag wenn immer möglich offen sein. Durchgehendes Lüften soll eine mögliche Ansteckung durch Aerosole verhindern, wie aus dem Corona-Schutzkonzept der Schule hervorgeht. Andere Schulen wie die Primarschule Bettingen BS schreiben vor, mindestens alle 30 Minuten zu lüften. Im Sommer waren offene Fenster noch kein Problem, doch mit dem Kälteeinbruch können tiefe Temperaturen in den Schulräumen die Schüler vom Unterricht ablenken.Franziska Peterhans, Zentralsekretärin des Dachverbandes Lehrerinnen und Lehrer Schweiz, zeigt sich besorgt. Das Lüften sei angesichts der sinkenden Temperaturen ein grosses Thema an den Schulen: Wir haben zwar schon 2017 in einer Studie gezeigt, dass regelmässiges Lüften in den Schulzimmern sehr wichtig ist. Mit Corona muss aber noch mehr gelüftet werden, was problematisch werden kann. Peterhans befürchtet, dass Durchzug und kalte Temperaturen Erkältungen provozieren. Die grösste Gefahr sieht Peterhans aber nicht für die Schülerinnen und Schüler. Wenn mehrere Lehrpersonen an einer Schule ausfallen, braucht es Stellvertretungen. Sonst kann der Unterricht nicht mehr garantiert werden. Peterhans empfiehlt, den Schulunterricht dort, wo es möglich ist, in grossen Räumen abzuhalten. Bei grossen Schulräumen mit kleinen Klassen sei die Situation weniger prekär. Doch das sei heutzutage selten, viel eher seien die Schulräume zu klein für die Anzahl Schüler. Die Gefahr der Ausfälle von Lehrern sieht auch Anuschka Kunz. Die Primarschulleiterin glaubt aber, dass die Gefahr eher von Corona oder der normalen Grippe und Erkältungen als vom Lüften ausgeht. Wir glauben, dass wir mit regelmässigem Stosslüften genug frische Luft in unsere Klassenräume bringen, meint Kunz. Die Schulzimmer würden damit gut gelüftet werden, aber noch lange nicht zu Eishöhlen mutieren. Doch der Schulstart nach den Herbstferien bereitet Kunz trotzdem Sorge. Mit den steigenden Ansteckungen könnte es zu Ausfällen von mehreren Lehrpersonen gleichzeitig kommen, und somit wäre der Schulunterricht irgendwann nur noch sehr schwierig aufrechtzuerhalten. Auf Schulunterricht von zu Hause aus sei man für den Quarantäne-Fall zwar vorbereitet. Doch Kunz hofft, dass man nicht davon Gebrauch machen müsse. Den Schulstart bezeichnet Kunz als einen Start ins Ungewisse. Der Präsident des Vereins Schweizerischer Gymnasiallehrerinnen und -lehrer, Lucius Hartmann, hält die Massnahmen für aushaltbar. Auf die neuen Massnahmen mit regelmässigem Lüften kann man sich auch pädagogisch vorbereiten sagt Hartmann, der selber in Wetzikon ZH unterrichtet. Zum Beispiel könne man bei Kälte mehr mündliche als schriftliche Übungen machen. Was Hartmann aber mehr stört: Je nach Standort der Schule kann der Lärm von aussen bei offenen Fenstern zum Problem werden und das Lernklima beeinflussen. Das seien jedoch alles Probleme, die auch vor der Corona-Krise schon bekannt gewesen seien, jetzt aber neu thematisiert würden. Umgekehrt werde durch das häufigere Lüften der CO2-Gehalt in der Zimmerluft reduziert, welcher heute den Grenzwert schon oft überschreite. Die Schüler sehen den neuen Massnahmen relativ gelassen entgegen: In dieser schwierigen Situation müssen wir Prioritäten setzen. Wir haben es lieber kalt als gar keinen Unterricht sagt der Präsident der Union der Schülerorganisationen, Fadel Dia-Eddine. Für ihn habe der Unterricht vor Ort die oberste Priorität, auch wenn gewisse Massnahmen die Schüler teilweise einschränken würden. Gabriela Heimgartner, Co-Präsidentin des Vereins Schule und Elternhaus Schweiz, glaubt auch, dass regelmässiges Lüften unbedenklich ist. Mit einem Extrapullover sollte der Unterricht für die Schüler schon funktionieren. Vor allem in der Primarschule müsse man den Präsenzunterricht so lange wie möglich aufrechterhalten, da lohnten sich Massnahmen wie das regelmässige Lüften durchaus.","Zum Coronavirus-Schutzkonzept der Schulen gehört auch das regelmässige Durchlüften der Schulzimmer. Durchzug und kalte Temperaturen könnten so zu Erkältungen führen. Auch der Aussenlärm kann je nach Standort der Schule stören. Solange die Schüler genug warm angezogen sind, sollte der Unterricht für die Kinder aber funktionieren." "Kriegsähnliche Verletzungen: Laut einem Kollegen hat ein 23-jähriger Mann schwerste Gesichtsverletzungen erlitten, nachdem ihn ein Modellflugzeug mitten ins Gesicht traf. Gemäss der Kantonspolizei Zürich arbeitete der junge Mann am Mittwochabend gerade auf dem Dach eines Zirkuswagens in Ottenbach ZH - rund 200 Meter entfernt vom Piloten des Modellflugzeugs -, als es zum Unglück kam. Bei dem Flugobjekt soll es sich um ein Elektro-Propellerflugzeug gehandelt haben. Gemäss Adrian Eggenberger, Präsident des Schweizerischen Modellflugverbands, wird ein Modellflugzeug nur in sehr seltenen Fällen gefährlich. Beispielsweise bei einem technischen Defekt oder extremen äusseren Einflüssen. Es gibt in der Schweiz dann und wann Unfälle mit Modellflugzeugen, aber nur äusserst selten schwerwiegende. Gefährlich machen ein Modellflugzeug das Gewicht und die Geschwindigkeit, so Eggenberger. Wenn man beim Velofahren oder beim Kickboard stürzt, wird man augenblicklich abgebremst, was zu Verletzungen führt. Je schneller, desto erheblicher. Praktisch dasselbe passiert, wenn ein Modellflugzeug aufprallt. Drehende Teile wie Propeller können die Verletzungen verschlimmern. Von Modellflugzeug-Piloten wird die Gefahr, die von den Propellern eines Modellflugzeugs ausgehen, mit folgenden Worten beschrieben: So, als ob man einen Finger in einen Ventilator halten würde. Der ist dann weg. Verletzungen würden aber praktisch nur den Modellflugpiloten selber betreffen, so Eggenberger weiter. Beispielsweise dann, wenn er direkt an seinem Modellflugzeug arbeitet und eine Fehlmanipulation passiert. Eggenberger rät jedem Piloten - egal, ob Anfänger oder Experte -, sich ernsthaft auf einen solchen Flug vorzubereiten. Man solle sich Fragen stellen wie etwa: Sind das Modellflugzeug und die ganze Ausrüstung in perfektem Zustand? Bin ich fit? Stimmen die Umgebungsbedingungen? Welchen Raum befliege ich, und was muss ich meiden? Was mache ich, wenn dies oder jenes während des Flugs passiert? Der Schweizerische Modellflugverband stelle dazu Checklisten und Hilfsmittel zur Verfügung, die sowohl Anfänger wie auch Experten nutzen könnten. Laut Eggenberger ist der Sicherheitsstandard des Modellflugs in der Schweiz sehr hoch. Modellflug wird auch praktisch nur ausserhalb des Siedlungsgebiets betrieben, und Modellflieger sind umsichtige Menschen, die weder andere gefährden noch Schaden an ihrem eigenen Modellflugzeug riskieren wollen. Die Vereine würden ihre Mitglieder praxisorientiert ausbilden. Eggenberger: Alle Modellflugpiloten helfen sich gegenseitig und beaufsichtigen sich auf diese Weise auch.",Ein 23-Jähriger ist von einem Modellflugzeug mitten ins Gesicht getroffen worden. Gemäss einem Kollegen erlitt er kriegsähnliche Verletzungen. Laut dem Präsidenten des Schweizerischen Modellflugverbands werden Modellflugzeuge in sehr seltenen Fällen gefährlich. "Die Videos werden von Tausenden geschaut - aber sie können Leben kosten: Ein Clip zeigt Jugendliche in Zürich, die während der Fahrt von einer Tramkupplung stürzen, in einem anderen ist ein junger Mann zu sehen, der sich hinten an einem fahrenden Bus festhält und sich so transportieren lässt. Aufgenommen wurden die Handyfilme im Raum Zürich, Winterthur und Affoltern am Albis - alle machen zurzeit auf Instagram die Runde. Auf den beiden Instagram-Accounts Szene_isch_Zueri und SzeneishWinti_Blog wurden die Videos teils über zehntausend Mal angeschaut. Sie zeigen vier verschiedene Vorfälle, gepostet wurden sie in einem Zeitraum von gerade einmal drei Wochen. 20 Minuten zeigt die Videos bewusst nicht (siehe Interview-Box). Die Verkehrsbetriebe Zürich nehmen keinen Anstieg von Tramsurfing wahr - haben aber auch von den beiden Fällen auf Video keine Kenntnis. Laut Sprecher Oliver Obergfell ist Tramsurfing eher in der Sommerzeit ein Thema. Die VBZ prüfen aufgrund der Videos nun eine Anzeige und weisen eindringlich auf die Gefährlichkeit solcher Aktionen hin: Wer von der Kupplung stürzt, kann überrollt werden. Michael Poysden von Stadtbus Winterthur bestätigt, dass es in den letzten Monaten vereinzelte Vorfälle gegeben habe. Stadtbus verurteilt solches Verhalten entschieden, so der Mediensprecher. Laut SzeneishWinti_Blog ist das Video aus Winterthur entstanden, als der Protagonist den Bus mit seinem Kollegen drin knapp verpasst hat. Ich entschied mich deshalb spontan, mich bis zur nächsten Haltestelle hinten am Bus festzuhalten, so der Bussurfer. Dass die Aktion enorm gefährlich und strafbar ist, sieht er nicht ein. Über die grosse Gefahr hat sich auch der 15-jährige Luis keine Gedanken gemacht, als er an einem Freitag Anfang Jahr mit einem Kollegen auf eine Tramkupplung zwischen zwei Wagen stieg und eine Station weit mitfuhr. Ich war besoffen und da entstand diese Idee, sagt er zu 20 Minuten über das Video. Ich habe es aus Spass gemacht. Anders der 17-jährige S. - ihm sind die drastischen Konsequenzen bewusst. Und trotzdem: Nicht nur einmal, sondern immer wieder begleitet der Jugendliche seine Kollegen zum Tramsurfing. Wir surften meistens abends und haben die Videos davon privat rumgeschickt, erzählt S. Die Idee dazu sei aus der Langeweile heraus entstanden. Er selbst fuhr noch nie aussen auf einem Tram mit, filmt die Aktionen aber. So war er auch dabei, als eine Person von der Kupplung stürzte - Verletzungen gabs zum Glück keine, sagt er. Die Stadtpolizei Zürich registriert jeweils ein bis zwei Fälle pro Jahr, rechnet aber mit einer hohen Dunkelziffer. Das Surfen auf Zug, Tram und Bus ist eine Widerhandlung gegen das Personenbeförderungsgesetz, so Sprecher Marc Surber. Auf Antrag des betroffenen Verkehrsbetriebs werde der Surfer schriftlich verzeigt. Das genaue Strafmass legt dann der Richter fest. Mit einer Busse von einigen Hundert Franken muss man rechnen, so Surber.","Videos zeigen, wie Jugendliche auf S-Bahnen, Trams und Bussen surfen. Solche Stunts seien lebensgefährlich, warnen die Verkehrsbetriebe. Zudem ist Tramsurfen eine Widerhandlung gegen das Personenbeförderungsgesetz. Ich war besoffen und da ist diese Idee entstanden, erzählt ein Tramsurfer." "Deutschland und Frankreich wollen die Konjunktur nach der dramatischen Corona-Wirtschaftskrise mit einem europäischen Milliardenprogramm ankurbeln. Fünf wichtige Punkte aus dem Vorschlag vom Montag: • Umfang des Wiederaufbauprogramms sollen 500 Milliarden Euro für die ersten Jahre des nächsten siebenjährigen EU-Haushaltsrahmens sein. • Die EU-Kommission soll die 500 Milliarden Euro als Schulden am Kapitalmarkt aufnehmen. Die EU-Staaten müssten dafür im nächsten mehrjährigen Finanzrahmen der EU Garantien geben. • Das Geld soll im Rahmen des EU-Haushalts vor allem an Krisenstaaten vergeben werden, und zwar als Zuwendungen und nicht als Kredite. • Die auf EU-Ebene aufgenommenen Schulden sollen über einen Zeitraum von etwa 20 Jahren aus dem EU-Haushalt abgestottert werden. • Ein solches Programm müssten alle 27 EU-Staaten einstimmig billigen. Die Erweiterung des Haushaltsrahmens - im Fachjargon: Erhöhung der Eigenmittelobergrenze - muss zudem in allen EU-Staaten ratifiziert werden, in Deutschland vom Bundestag.",Deutschland und Frankreich haben sich auf einen EU-Wiederaufbauplan verständigt. Der Wiederaufbaufonds soll ein Volumen von 500 Milliarden Euro haben. Alle 27 Staaten müssen das Programm billigen. "Der Bundesrat schafft die Voraussetzungen für ein funktionierendes Contact Tracing. Ab dem 25. Juni 2020 übernimmt der Bund sämtliche Kosten für Tests. Bisher wurden die Kosten für die Virustests zum Teil von den Krankenversicherungen und zum Teil von den Kantonen übernommen. Wenn die Kosten von der Obligatorischen Krankenpflegeversicherung übernommen wurden, fielen für die Testpersonen Franchise und Selbstbehalt an. Damit bestand gemäss Bundesrat die Gefahr, dass Personen sich nicht testen lassen, wenn sie die Kosten für den Test selber tragen müssen. Der Bund übernimmt die Kosten sowohl für Tests auf Infektion mit dem Coronavirus, wie auch die serologischen Tests zum Nachweis von Antikörpern. Den Test auf das SARSCoronavirus-2 vergütet der Bund mit einer Pauschale von 169, jenen für den Antikörpernachweis mit 113 Franken. Serologische Tests werden derzeit noch nicht empfohlen. Gut investiert Die bisherigen 500000 Tests hätten den Bund knapp 90 Millionen Franken gekostet. Matthias Egger, Chef der nationalen Covid-19-Science-Taskforce, begrüsst, dass der Bund für die Coronatests aufkommt. Es ist im Kampf gegen das Virus sehr wichtig, dass die Kosten niemanden davon abhalten, sich testen zu lassen. Das Geld sei gerade bei Familien mit kleinem Budget ein Faktor. Untersuchungen zeigten, dass Patienten eine Untersuchung hinauszögern, wenn sie einen finanziellen Nachteil erleiden. Das Geld sei darum in den Tests gut investiert.Zur Frage, ob die Schweiz dank kostenlosen Tests und der SwissCovid App eine zweite Welle verhindern kann, sagt Egger: Ich hoffe es. Es ist zentral, dass wir die Fälle in Echtzeit überwachen. Beim Contact Tracing zählt jede Minute, um weitere Ansteckungen zu verhindern. Berset empfiehlt App Der Bundesrat verabschiedete zudem die Verordnung über das Proximity-Tracing-System Damit ermöglicht er den Start der SwissCovid App. Der Bundesrat empfiehlt die App zu benützen. Diese ergänzt das klassische Contact Tracing. Mit dem Contact Tracing werden die Kontakte einer positiv auf das Coronavirus getesteten Person zurückverfolgt, so dass diese sich in Quarantäne begeben können. Damit werden Infektionsketten unterbrochen. Die SwissCovid App warnt Menschen, die sich für eine bestimmte Dauer in der Nähe einer mit dem Coronavirus infizierten Person aufgehalten haben, sofern sie bei beiden Personen auf dem Mobiltelefon installiert ist. Dazu muss die infizierte Person nach dem positiven Test einen so genannten Covidcode, den sie vom kantonsärztlichen Dienst erhält, in die App eingeben. Sowohl der Gebrauch der App als auch die Eingabe des Codes sind freiwillig. Lohn in der Quarantäne Wenn ein Benutzer der App eine Begegnung mit einer oder mehrerer infizierten Person gehabt hat, erhält er eine Meldung mit der Information, dass er sich möglicherweise mit dem neuen Coronavirus angesteckt hat. Er erhält auch die Angabe, an welchem Tag diese Begegnung stattfand sowie den Hinweis, dass das BAG eine Infoline zur kostenlosen Beratung betreibt, die er kontaktieren kann. Wer sich auf Anordnung eines Arztes oder einer Behörde in Quarantäne begeben muss, hat Anrecht auf den Corona-Erwerbsersatz. Wer sich nach einer Kontaktmeldung der SwissCovid App freiwillig in Quarantäne begibt, ohne dass dies von einer Behörde oder einem Arzt oder einer Ärztin angeordnet ist, erhält diese Entschädigung nicht.","Wer sich auf das Coronavirus testen lassen möchte, soll das ab Donnerstag kostenlos tun dürfen. Die Schweizer Corona-Warn-App kann ab Donnerstag landesweit genutzt werden." "Ein Kindergartenkind in Niederdorf BL wurde positiv auf Covid-19 getestet. Dies teilte der Kantonale Krisenstab am Freitagnachmittag mit. Das Kind habe keine Symptome gezeigt, sei aber nun in Isolation. Alle Kinder der Klasse sowie vier Lehrpersonen seien nun in einer zehntägigen Quarantäne, wie es weiter heisst. Gemäss Schulleitung leiden drei Kinder unter leichten Beschwerden und werden sich untersuchen lassen. Das fünfjährige Mädchen* sei getestet worden, weil seine Familie in den Sommerferien in ein Land reisen wollte, das dies erfordert. Dies sagt Andrea Bürki vom Krisenstab auf Anfrage von 20 Minuten. Es habe sich um einen Zufallsbefund gehandelt. Wo sich das Kind ansteckte und ob die Eltern infiziert sind, ist bisher unbekannt. Die Eltern haben die Schule am Freitag informiert, sagt Bürki. Wie die Schulleitung auf ihrer Website schreibt, seien aus organisatorischen Gründen auch die Kinder der ersten Klasse nach Hause geschickt worden. Die anderen Klassen seien nicht betroffen. Die betroffenen Familien seien in direktem Kontakt mit dem Kantonsarzt. Auf den Betrieb der Schule und des Kindergartens dürfte dies vorerst keine Auswirkungen haben, da der Freitag der letzte Schultag vor den Sommerferien war. Schule und Kindergarten sind in Niederdorf zusammen organisiert. In zwei Kindergarten- und sechs Primarschulklassen werden rund 140 Kinder betreut. Beschäftigt werden derzeit 20 Lehrpersonen. In der Stadt St. Gallen ist ein Kind, dass in einer Kita betreut wird, positiv auf das Coronavirus getestet worden. Alle Personen im Umfeld der betroffenen Gruppe befinden sich in Quarantäne. Es ist der erste Fall von Corona in einer Kindertagesstätte im Kanton St. Gallen. Das Kind, seine Eltern und die Betreuerinnen, die mit dem erkrankten Kind Kontakt hatten, sind informiert und stehen unter Quarantäne, wie es am Freitagmittag im Regionaljournal Ostschweizer von Radio SRF hiess. Das St. Galler Gesundheitsdepartement bestätigte die Meldung gegenüber Keystone-SDA. Es sei der erste Fall von Corona in einer St. Galler Kita. Die betroffene Kita sei am Mittwoch von den Eltern des betreuten Kleinkindes darüber informiert worden, dass die Familie positiv auf Covid-19 getestet wurde. Die Kita-Leitung habe unverzüglich das Kantonsarztamt involviert und Sofortmassnahmen eingeleitet. Die Kita bleibt weiterhin geöffnet. Die Kinder, deren Eltern und die Mitarbeitenden der betroffenen Gruppe sind bis Ende nächster Woche in Quarantäne. Alle Mitarbeitenden der betroffenen Kita sind bereits getestet. Die Ergebnisse liegen noch nicht vor. In Koordination mit dem Kantonsarztamt werde die Situation sehr genau beobachtet und nach der Vorliegen aller Ergebnisse eine neue Lagebeurteilung vorgenommen. *In einer vorigen Version des Artikels wurde das erkrankte Kind als Bub identifiziert. Diese Information stammte vom Krisenstab. Gemäss Schulleitung handelt es sich aber um ein Mädchen. Dieser bestätigt auf erneute Rückfrage, dass das Kind ein Mädchen ist.","Am Freitag wurde bekannt, dass eine Kindergärtlerin aus Niederdorf BL positiv auf Covid-19 getestet wurde. Die Fünfjährige hat keine Symptome, ist nun aber in Isolation. Ihre Klasse und vier Lehrpersonen müssen zehn Tage in Quarantäne. Drei Kinder leiden gemäss Schulleitung an leichten Beschwerden und werden untersucht. In St. Gallen erkrankte ein Kleinkind, dass in einer Kita betreut wird an Covid-19. Nun befinden sich alle Personen im Umfeld der Gruppe in Quarantäne." "Ende Januar wurde in Wasserauen AI ein Waschbär erschossen, nachdem er sich Zugang zu einer Wohnung verschafft und darin ein Durcheinander hinterlassen hatte. Der Grund: Waschbären gelten in der Schweiz als Neozoen, also nicht-einheimische Tierarten. Weil der Waschbär als gebietsfremde Art gilt, darf er in der Schweiz ganzjährig gejagt werden. Für die Interessengemeinschaft Wild beim Wild handelt es sich dabei um eine pseudobiologische, unökologische Verdammung fremder Arten, die gleichzeitig die allgemeine Fremdenfeindlichkeit fördere. Die IG, die vom radikalen Tierschützer Carl Sonnthal ins Leben gerufen wurde, verlangt nun in einer Petition ein Ende der Waschbären-Abschüsse: Es ist nicht die Schuld der Waschbären, dass sie hier sind. Sonnthal fordert, dass man endlich geltendes Tierschutzgesetz anwendet, wonach niemand einem Tier ungerechtfertigt Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen dürfe. Mit seiner Haltung gebietsfremden Tieren gegenüber zeige der Mensch einmal mehr, dass er überzeugt sei, allen anderen Spezies überlegen zu sein und diese deshalb behandeln könne, wie er wolle. Der Jagd- und Fischereiverwalter des Kantons Appenzell Innerrhoden, Ueli Nef, widerspricht: Gerade weil Tiere ein Recht auf Leben haben, hat man den Waschbären in Wasserauen erlegt. Damit schützen wir sehr viel mehr Tierleben, als wenn wir aus radikal fanatischen Gründen ein einzelnes Individuum schützen. Da Waschbären sowohl gut schwimmen, als auch klettern können, sei fast nichts vor ihnen sicher. Einheimische Arten seien den Umgang mit einer solchen gebietsfremden Art nicht gewohnt. Das Ziel sei es, eine Ansiedlung des Waschbären in der Schweiz gar nicht erst zuzulassen. Der Schutz der einheimischen Tier- und Pflanzenwelt, ihrer biologischen Vielfalt und ihrer Lebensräume ist im Bundesgesetz über den Natur- und Heimatschutz festgehalten, sagt Nef. Auch Simon Meier von Wildtier Schweiz erklärt, dass der Abschuss des Waschbären legitim gewesen sei: Der Waschbär ist in der Schweiz eine invasive, gebietsfremde Art und die Kantone sind angehalten, deren Ausbreitung zu verhindern. Er würde nicht nur einheimische Tierarten bedrohen, sondern auch Krankheiten verbreiten. Ganz anders sieht das der Basler Tierethiker und Professor Markus Wild: Ich finde die Petition im Grundsatz richtig. Waschbären gelten leider als gebietsfremde Tierart und können daher ganzjährig getötet werden. Das sei eine fantasielose Massnahme. Speziesismus sei die Missachtung der Interessen anderer Lebewesen, nur weil sie keine Mitglieder unserer Spezies seien. Wie schädlich diese Ideologie für Mensch, Tier und Umwelt sein könne, sehe man heute, wenn man Themen wie Massentierhaltung, Klimakrise und Biodiversitätsverlust betrachte. Menschen- und Tierrecht könne man in manchen Bereichen gleichsetzen, erklärt Wild: Beide sind verletzlich und wollen leben.",Waschbär darf in der Schweiz ganzjährig gejagt und abgeschossen werden. Radikaler Tierschützer Carl Sonnthal verlangt ein Jagd-Verbot für Waschbären und startet Petition. Tierethiker Markus Wild befürwortet Petition. "Die Zahl der geimpften Personen steigt in der Schweiz täglich rasant an. Als Impfmuffel präsentieren sich hingegen die 16- und 17-Jährigen: Von den 20000 Jugendlichen dieser Altersklasse im Kanton Bern haben sich aktuell 6000 für eine Impfung registriert. Erst 2700 hatten sich bis am Dienstag aber einen Termin gesichert. Damit sich dies möglichst schnell ändert, mahnt der Kanton Bern am Donnerstagmorgen auf Twitter: Letzter Aufruf für die 16- und 17-Jährigen (Gruppe R), ihren Termin zu buchen. Die verbleibenden Termine werden ab morgen, Freitag, für alle anderen Impfgruppen buchbar sein. Natürlich könnten sich Jugendliche weiterhin impfen lassen, erklärt Gundekar Giebel, Sprecher der Berner Gesundheitsdirektion, auf Anfrage. Jedoch sind für die 16- und 17-Jährigen seit letzten Freitag 6000 Impftermine reserviert, für die sie sich exklusiv anmelden können. Dieses Exklusivrecht verfällt diesen Freitag - dann stehen die Termine wieder der Gesamtbevölkerung zur Verfügung. Wir können nicht warten, bis sich der Hinterletzte der Gruppe R einen Termin gebucht hat, so Giebel. Ansonsten gebe es freie Slots in den Impfzentren, was einem Kapazitätsverlust gleichkomme. Druck ausüben auf die Jungen wolle man mit dem Tweet keineswegs, so Giebel. Es sei lediglich ein Last Call, um sich einen der letzten Sondertermine zu schnappen. Denn danach müssten sich die Jungen wieder hinten anstellen in der Impfkolonne. Dass man die Exklusiv-Termine für sie Anfang Juni freigeschaltet habe, komme nicht von ungefähr, so könnten sie es gerade noch schaffen, sich bis zu den Sommerferien zweimal impfen zu lassen - was mit erheblichen Erleichterungen im Reiseverkehr einhergehen dürfte. Richtig zu verfangen, scheint das Ferien-Zückerli indes nicht. In den letzten beiden Tagen haben sich lediglich 100 zusätzliche 16- und 17-Jährige für eine Impfung angemeldet. Giebel: Ich hätte mir einen grösseren Schub erhofft.","Der Kanton Bern ermuntert 16- und 17-Jährige auf Twitter, nun einen Impftermin zu vereinbaren. Ab Freitag verfällt das Kontingent von 6000 Terminen, das seit einer Woche exklusiv für diese Altersgruppe reserviert ist. Ein Schub bei den Impfungen sei in der Gruppe R bislang ausgeblieben, sagt der Sprecher der Gesundheitsdirektion." "Das wichtigste Argument für oder gegen einen Kopfhörer ist der Klang. Hier sind die Vorlieben der Träger aber ganz unterschiedlich: Für die einen braucht es Bass bis zum Abwinken, andere wollen lieber einen kristallklaren Sound. Egal, was man mag, mit der entsprechenden App von Sony lässt sich das Klangbild nach seinen eigenen Vorlieben oder dem gerade gehörten Musikstil verändern. Das ist nicht nur praktisch, sondern macht Sinn, will man vermutlich den wummernden Techno-Track anders hören als die klassische Sonate. Allgemein wirkt der Sound beim Sony WH-1000XM4 ausgewogen, voll und warm. Ein völlig neues Klangerlebnis soll 360°-Audio bieten. Dazu muss man von seinen Ohren Selfies schiessen. Die entsprechende App sagt, wohin man das Smartphone dabei halten muss. Das Set-up dauert rund 30 Sekunden und ist keine Hexerei. Danach werden die Daten an Sonys Server geschickt und ausgewertet und der Klang auf die Ohren entsprechend angepasst. Um 360°-Audio zu nutzen, braucht man aber nicht nur ein Gerät, das dies unterstützt, sondern auch eine Musikquelle. In unserem Test war das Tidal. Der Streamingdienst bietet bisher eine überschaubare Anzahl an Rundum-Audio-Songs. Hier ein Fazit zu ziehen, ist schwierig, sind die Eindrücke doch von Track zu Track und Stil zu Stil unterschiedlich. Während es bei einigen Liedern klar einen Hörgewinn gab, leiden andere Songs wiederum, und sie tönen undefiniert und matschig. Das Meisterstück des WH-1000XM4 ist die aktive Geräuschunterdrückung. Schon der Vorgänger schaffte es bei unserem Test, die Rotoren eines Helikopters weitgehend auszublenden. Auch beim Pendeln oder im Büro verstummt das Umfeld. Das sogenannte Noise Cancelling ist beim neusten Modell nochmals eine Spur besser geworden und sicher das Hauptargument für einen Kauf dieses Kopfhörers. Um den Akku muss man sich keine Sorgen machen. Die Batterie versorgt den drahtlosen Kopfhörer meist für mehrere Tage mit Strom, und dies auch bei stundenlanger Nutzung. Ausserdem ist der Akku schnell via USB-C-Kabel geladen. Ist die Batterie dennoch einmal leer und es ist keine Steckdose in Sicht, so kann der Kopfhörer auch per Kabel betrieben werden - vorausgesetzt, das eigene Handy verfügt über einen Anschluss oder Adapterstecker. Der gepolsterte Bügel sorgt dafür, dass auch stundenlanges Tragen bequem bleibt. Im Vergleich zum Vorgänger ist nicht viel neu. Es gibt aber einige kleine Dinge, die verbessert wurden. So kann der Kopfhörer zum Beispiel jetzt mit zwei Geräten gleichzeitig gekoppelt werden. Die Soundqualität beim Telefonieren mit dem Kopfhörer ist zudem besser geworden. Gerade in Zeiten von Homeoffice ist das eine gelungene Neuerung. Nach wie vor Spitze bleibt die Geräuschunterdrückung. Der Haken? Das Ganze hat seinen Preis. Die Sony-Kopfhörer kosten 399 Franken. Immerhin: Dank der neuen Version ist das alte Modell nun günstiger zu haben. Der Vorgänger (WH-1000XM3) wird derzeit für rund 230 Franken verkauft.",Mit Sonys neuen Kopfhörern kommt die Musik von überall. Das sogenannte 360°-Audio wird dank Ohren-Selfies besser. Zudem bietet der Kopfhörer Geräuschunterdrückung. Damit verstummt der Lärm um einen herum auf Knopfdruck. Die so erzeugte Stille hat jedoch ihren Preis. "In den letzten zwei Jahren sind Zehntausende Fische im Blausee gestorben. Stefan Linder von der Blausee AG vermutet einen Zusammenhang mit Altschotter aus dem Lötschberg-Scheiteltunnel, der bis Mitte Juni 2020 in einer Kiesgrube beim Blausee abgelagert wurde. Laut den Betreibern der Fischzucht seien wegen der illegalen Aktivitäten krebserregende Giftstoffe im Grundwasser versickert. Wie die Besitzer des Blausees mitteilten, haben sie mittlerweile Strafanzeige eingereicht. Neben der Gewässerverunreinigung geht es um die Verunreinigung von Trinkwasser und Vergehen gegen den Umweltschutz. Der Fall liege nun in den Händen der Staatsanwaltschaft. Stefan Linder sagte an einer Medienkonferenz am Donnerstag, dass es klar sei, dass krebserregende Stoffe im Umlauf seien. Man habe ganz erschreckende Wasserproben aus dem Steinbruch genommen. Messungen im Kieswerk hätten eine 424'000-fache Überschreitung des Grenzwerts bei den sogenannten PAK - polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe - ergeben. Einige von ihnen sind krebserregend. Wir die Blausee AG haben ganz grosse Sorge um den Gesundheitszustand der Talbevölkerung, sagt Linder gegenüber 20 Minuten. Nicht zuletzt, weil man wisse, dass in Frutigen und in Reichenbach Grundwasser als Trinkwasser genutzt werde. Simon Hari, Gemeindeschreiber von Reichenbach, betont, dass die Gemeinde vor allem Quellwasser als Trinkwasser benutzt. Grundwasser werde nur entnommen, wenn das Quellwasser nicht ausreiche. Das in der Gemeinde liegende Grundwasserpumpwerk lassen wir jetzt zur Sicherheit nochmals beproben. Allerdings hätten die bisherigen Proben keine Anomalien aufgewiesen. Es sei darum höchst unwahrscheinlich, dass jetzt entnommene Proben Anlass zur Sorge geben werden, sagt Hari. Frutigen hat erst im Juni das Grundwasser getestet und keine Abnormalitäten feststellen können, daher haben wir ebenfalls keine weiteren Massnahmen getroffen. Der Kanton habe im Zusammenhang mit den laufenden Untersuchungen im Juni Wasserproben bei Frutigen entnommen und auf Schadstoffe untersucht, bestätigt der Brunnenmeister der Wasserversorgungsgenossenschaft, Andreas Egger. Gemäss dem Probebericht vom 8. Juli sind im Wasser keine PAK gefunden worden. Andere schwerflüchtige organische Verbindungen lagen unter dem gesetzlichen Grenzwert. Die Gemeinde beziehe das Trinkwasser hauptsächlich aus dem Quellwasser - Grundwasser werde nur gepumpt, wenn die Quellen stark zurückgehen, sagt Egger. Den normalen Tagesbedarf können wir mit Quellwasser abdecken. Auch Roman Lanz, Gemeindepräsident von Kandergrund, betont auf Anfrage, dass für die Bevölkerung aufgrund einer allfälligen Verunreinigung des Trinkwassers keine Gefahr bestehe: Wir verwenden im ganzen Gemeindegebiet Quellwasser als Trinkwasser, Grundwasser wird nicht gepumpt. Trotzdem sei die Angelegenheit nach den Hiobsbotschaften mit den verschütteten Sprengkörpern in Mitholz ein schwerer Schlag für die Gemeinde. Und wieder sind wir in den Schlagzeilen, weil Sachen passiert sind, die nicht hätten passieren dürfen - und das Ganze von den grossen Institutionen und Behörden abgenickt wurde.","Im Blausee im Berner Oberland starben in den vergangenen zwei Jahren Zehntausende Fische. Grund dafür ist kontaminierter Altschotter, der in einer Kiesgrube beim Blausee abgelagert wurde. Stefan Linder von der Blausee AG sagte, er mache sich aufgrund der Wasserproben Sorgen um die Talbevölkerung. Die Gemeinden beschwichtigen. Verschiedene in der Vergangenheit entnommene Proben hätten keine Anomalien aufgewiesen. Die Gemeinde Reichenbach kündigt weitere Proben im Grundwasserpumpwerk an, um Schadstoffe auszuschliessen." "Lucasfilm und Walt Disney haben den ersten Trailer zur zweiten Staffel von The Mandalorian veröffentlicht. Du siehst ihn oben im Video, und die wichtigste Info dazu ist natürlich, dass es darin die ersten neuen Szenen mit Baby Yoda seit dem Finale der ersten Season Ende Dezember zu sehen gibt. Und yeah, wir wissen, dass Baby Yoda nicht die korrekte Bezeichnung für den kleinen grünen Haufen Cuteness ist - er (sie? es?) ist lediglich als The Child bekannt und gehört zur selben Rasse wie der berühmte Jedi-Meister Yoda, die nie offiziell benannt wurde. Aber du nennst den weltberühmten Turm in London ja auch Big Ben, obwohl das eigentlich nur die grosse Glocke ist und das Gebäude Elizabeth Tower heisst, und wir zeigen deswegen nicht mit dem Finger auf dich. Anyway: Die Rüstungsschmiedin aus der ersten Staffel eröffnet dem titelgebenden Mandalorianer (Pedro Pascal) im Off, dass er das Kind mit dessen Art wiedervereinen müsse. Gibts überhaupt noch mehr von dieser Spezies? Der letzte bekannte Vertreter - Yoda - starb ja in The Return of the Jedi, und The Mandalorian spielt nach der klassischen Star Wars-Trilogie. Weiter erzählt die Schmiedin von den Jedi. Worauf der Mandalorianer sie fragt: Erwartest du von mir, dass ich die Galaxie durchkämme und dieses Wesen einer Rasse von feindlichen Zauberern übergebe? Ihre Antwort: This is the Way. Und an dieser Aussage gibts für Mandalorianer bekanntlich nichts zu rütteln. Sprich: Mando zieht gegen die verbleibenden Jedi ins Feld? Plus: Mehr Stormtroopers! Mehr X-Wings! Und diese Szene: Du musst nur noch 45 Tage ausharren: Die zweite Staffel von The Mandalorian startet am 30. Oktober auf dem Streamingportal Disney+ und wird wahrscheinlich wie schon die erste in wöchentlichen Häppchen releast.","Der erste Trailer zur zweiten Staffel von The Mandalorian ist da. Darin gibts endlich neue Szenen mit Baby Yoda. Keine Ahnung, warum du hier weiterliest, wenn du doch weisst, dass es neue Baby-Yoda-Szenen gibt. Gopfriedstutz, jetzt gib dir gefälligst den Trailer! Baby! Yoda! Schau! Ihn! Dir! An! Awww!!!" "Leserreporterin R. A. wurde am Donnerstag nach der Aufgabe eines Pakets bei einem My-Post-24-Automaten beinahe Opfer von Internetbetrügern. Als ich das Paket in Zürich aufgegeben hatte, liess ich mir die Quittung an meine E-Mail-Adresse senden, die ich im Automaten eintippte. Kurz darauf erhielt sie den Beleg. Kurios: Zwei Stunden später erhält sie nochmals eine E-Mail - wieder ist sie mit dem Logo der Post versehen. Darin wurde ich aufgefordert, 1.10 Franken zu zahlen, um den Versand meines Pakets zu bestätigen. Zuerst habe sie sich nichts dabei gedacht: Ich fand es zwar merkwürdig, doch im ersten Moment dachte ich, dass die Mail tatsächlich von der Post kommt. Das Layout, die angegebene Adresse sowie das Logo hätten gepasst. Dass etwas nicht stimmen konnte, bemerkte sie erst, als sie die Sendungsnummern verglich: Die Nummer war eine andere als diejenige, die ich auf der Quittung erhalten hatte. Auch die E-Mail-Domain war anders als zuvor. Da begriff ich, dass es sich um eine Phishing-Mail handelt. A. hat wegen des Vorfalls ein ungutes Gefühl. Ich frage mich, woher die meine E-Mail-Adresse haben. Wurden meine Daten beim Automaten abgezwackt? Doch nicht nur der mögliche Datenklau besorgt sie: Es beunruhigt mich, wie echt die Mail aussieht. Auch wenn es sich in meinem Fall nicht um einen hohen Geldbetrag handelte - die Masche ist wirklich sehr ausgeklügelt und auf den ersten Blick nicht erkennbar. Wie viele Menschen sind wohl schon darauf reingefallen? Auf Anfrage von 20 Minuten dementiert Erich Goetschi, Mediensprecher der Post, dass es sich bei dem besagten Fall um ein Datenleck handelt: Wir haben keinerlei Hinweise, dass Kundendaten abgezogen worden sind. Dass A. die Phishing-Mail kurz nach Aufgabe eines Pakets erhalten hat, sei Zufall. Jedoch bestätigt er, dass bei der Post aktuell eine Phishing-Welle grassiere: Die Betrüger werden dabei cleverer: Im Zuge des boomenden Onlinehandels wissen sie sehr wohl, dass viele Leute im Internet bestellen und auf Pakete warten - und spekulieren damit, dass jemand aus Neugier tatsächlich auf den Link klickt und die Kreditkarte zückt. Goetschi betont, dass die Post ihre Kundinnen und Kunden grundsätzlich nie per Telefon oder Mail fragt, persönliche Daten wie Passwörter oder Kreditkartennummern zu übermitteln. Falls einem ein Anruf oder eine Nachricht verdächtig erscheint, rät die Post dazu, sich an den Kundendienst zu wenden. Auf der Website findet man ausserdem Hinweise, was man bei einem Verdacht auf Betrug unternehmen kann.",Internet-Betrüger haben es aktuell vermehrt auf Postkunden abgesehen. Die Post warnt vor der Phishing-Welle. Auch Leserreporterin R. A. wäre fast auf die Masche reingefallen. Die Betrüger werden laut der Post immer cleverer. "Nach einer Auseinandersetzung bei einem Lokal mit Terrasse in Rickenbach TG wurden am Sonntagabend spät mehrere Schüsse abgefeuert. Zwei Männer, 29- und 33-jährig, wurden dabei verletzt. Der eine Mann schwer, der andere mittelschwer. Wie die Kantonspolizei Thurgau am Montagnachmittag auf Anfrage mitteilte, haben die Opfer überlebt. Die beiden Männer konnten von der Polizei mittlerweile auch befragt werden. Weshalb es zum Streit kam und ob die Opfer oder Täter etwas mit dem Restaurant zu tun haben, gab die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht bekannt. Nur soviel: Die Täter sind nach wie vor flüchtig, die Fahndung läuft. Die Polizei bittet um Hinweise. Wer Angaben zum Tathergang oder zur Täterschaft machen kann, soll sich bitte bei der Kantonspolizei Thurgau unter der Nummer 058 345 22 22 melden.","Am Pfingstsonntag gegen 23 Uhr kam es bei einem Restaurant in Rickenbach bei Wil TG zu einem Streit. Dieser eskalierte, es kam zur Abgabe von Schüssen. Zwei Personen wurden dabei schwer bis mittelschwer verletzt. Sie sind ausser Lebensgefahr. Die Täter sind noch nicht gefasst." "Der Weltranglisten-Siebte Alexander Zverev hat noch einmal vehement die Vorwürfe seiner Ex-Freundin Olga Scharipowa abgestritten. Die Sachen, die sie sagt, sind einfach nicht wahr, sagte der Tennisprofi am Freitag bei einer Pressekonferenz im Vorfeld der am Sonntag beginnenden ATP Finals in London. Und: Das ist kein gutes Gefühl, das ist nicht schön für den Sport, das ist nicht schön für mich, das ist nicht schön für meine Fans, nicht schön für meine Familie. Er sei nicht so erzogen worden: Ich habe immer Respekt gehabt vor allen. Scharipowa hatte ihm zuletzt vorgeworfen, dass sie von ihm geschlagen worden sei und sich als Opfer häuslicher Gewalt bezeichnet. Dem New York Times-Journalisten Ben Rothenberg erzählte sie heftige Dinge. Sie beschrieb mehrere Fälle, in denen Zverev sie erniedrigt und auch körperlich angegriffen haben soll. Er schubste mich, drehte mir die Arme oder würgte mich schon vorher. Aber da schlug er mich zum ersten Mal. Als er aus dem Zimmer ging, da ... Es ist wirklich schwierig, darüber zu reden, weil es war wirklich die Hölle. (...) Ich will das jetzt sagen und dann vergessen. Nach diesem Streit ging er aus dem Zimmer, und ich starb. Emotional starb ich, erzählte sie beispielsweise. Und Zverev? Der junge Deutsche stritt stets immer alles ab. Veröffentliche nach den ersten Vorwürfen auch eine längere Instagram-Nachricht, in welcher er alles dementierte. Und auch auf dem Platz liess er sich nicht von den Aussagen Scharipowa aus der Ruhe bringen. Der 23-Jährige feierte zuletzt zwei Turniersiege in Köln und stand beim Masters-Turnier in Paris im Endspiel. In die ATP Finals geht Zverev mit einer Oberschenkelzerrung. Ich bin immer noch etwas vorsichtig beim Training, aber ich hoffe, dass ich für Montagabend bereit sein werde, sagte der Hamburger. Am Montag trifft Zverev bei seinem ersten Auftritt beim Saisonabschluss der besten acht Profis auf den Russen Daniil Medwedew, gegen den er im Endspiel von Paris in drei Sätzen verloren hatte.","Zverev wehrt sich erneut gegen die heftigen Vorwürfe seiner Ex-Freundin. Der Deutsche sagt beispielsweise: Die Sachen, die sie sagt, sind einfach nicht wahr. Ab dem Wochenende steht der 23-Jährige bei den ATP Finals in London im Einsatz." "Livio Carlin - auch bekannt als Rapper LCone - erklärt, wie man auf Social Media authentisch daherkommt und wie es sich anfühlt, zwei Wochen ganz auf Social Media zu verzichten. In dieser Folge spricht Livio mit Host Stefan ausserdem über sein Liebesleben, welches definitiv Schlagzeilen hervorbringt, die eigentlich auf die Front der 20 Minuten gehören. Deshalb unbedingt reinhören und vielleicht werdet ihr Zeuge einer unglaublichen Liebesgeschichte. Die neue Episode Zweipunktnull gibts gleich hier unten in voller Länge (dauert nur 20 Minuten, versprochen). Einfach E3 klicken/tippen/punchen.","Zweipunktnull ist ein Podcast, in dem alle 14 Tage ein prominenter Gast mit Host Stefan über Social Media und das Leben damit spricht. In der neuen Episode ist der Rapper LCone zu Gast. Worüber genau gesprochen wurde? Oben gibts den Trailer, weiter unten den Direktlink zum Podcast. Neue Episoden Zweipunktnull findest du jeden zweiten Dienstag in der Radio-Section deiner 20-Minuten-App (ganz unten in der Leiste), bei Spotify, Apple Podcasts und Tune In." "Gegen 0.45 Uhr in der Nacht auf Samstag ist es auf der Autobahn A1 zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ein Lieferwagenfahrer war mit einem Anhänger auf der Normalspur bei Kestenholz unterwegs in Richtung Zürich. Bei einem Überholvorgang einer Automobilistin kam es zu einer Kollision mit einem auf der Überholspur fahrenden Auto und schliesslich zu einer Folgekollision mit dem Lieferwagen mit Anhänger, teilte die Kantonspolizei Solothurn mit. Darauf kamen das Auto und der Lieferwagen von der Fahrbahn ab: Die Fahrzeuge durchbrachen einen Wildschutzzaun und landeten in einer Wiese und in einem Maisfeld. Das dritte Auto kam stark beschädigt auf der Normalspur zum Stillstand. Die Autofahrerin, die das Überholmanöver durchgeführt hatte, wurde verletzt. Eine Ambulanz kümmerte sich um die Verletzte, anschliessend wurde sie mit einem Helikopter der Alpine Air Ambulance in ein Spital geflogen.",Bei einem Überholmanöver auf der Autobahn A1 bei Kestenholz SO ist es zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ein Auto und ein Lieferwagen durchbrachen einen Zaun und landeten in einem Maisfeld und einer Wiese. Eine Frau wurde verletzt und ins Spital geflogen. "In einer Zeit des tiefgreifenden Wandels in der Automobilbranche muss auch Lamborghini seine Strategie ändern: Der italienische Sportwagenhersteller investiert 1 5 Milliarden Euro (rund 1 64 Milliarden Schweizer Franken) in die Elektrifizierung seiner Autos und will 2023 sein erstes Hybrid-Fahrzeug in Serienproduktion auf den Markt bringen. Bis Ende 2024 soll die gesamte Modellpalette elektrifiziert sein, wie der Hersteller am Dienstag bei der Vorstellung seiner Agenda 2030 erklärte. Lamborghini gehört seit 1998 zu Volkswagen. Ab 2025 soll es demnach gelingen, die CO2-Emissionen um die Hälfte zu reduzieren. Gleichwohl wird es dem Unternehmen zufolge noch bis zur zweiten Hälfte des Jahrzehnts dauern, bis der erste vollelektrische Lamborghini auf den Markt kommt. Firmenchef Stephan Winkelmann sprach von einem Kurswechsel des Unternehmens, bedingt durch einen radikal veränderten Kontext. Lamborghini wolle dabei seinen Beitrag leisten und die Umweltbelastung mit konkreten Projekten reduzieren. Experten gehen indes davon aus, dass es Luxus- und Sportwagenhersteller schwerer haben werden, dem Trend zur Elektrifizierung gerecht zu werden, als Hersteller von Autos für den Massenmarkt. Das Corona-Jahr 2020 überstand Lamborghini dank seiner treuen Fans gut: Im vergangenen Jahr verkaufte der Hersteller 7430 Fahrzeuge - das zweitbeste Ergebnis nach dem Rekordjahr 2019 mit 8205 Autos.",Lamborghini investiert rund 1 64 Milliarden Franken in die Elektrifizierung seiner Autos. Der italienische Sportwagenhersteller will sein erstes Hybrid-Auto 2023 in Serienproduktion bringen. Der erste vollelektrische Lamborghini soll allerdings erst in einigen Jahren auf den Markt kommen. "Reihenweise fallen Veranstaltungen Corona zum Opfer, auch vor Weihnachtsmärkten macht Corona nicht Halt. Bereits abgesagt im Kanton Luzern der Christchindlimärt in Willisau sowie der Weihnachtsmarkt auf dem Franziskanerplatz in der Stadt Luzern. Auf dem Kapellplatz soll jedoch besinnliche Stimmung aufkommen. Das internationale Weihnachtsforum Venite, das jährlich auf dem Platz stattfindet, soll es auch dieses Jahr geben - wenn auch in reduzierter Form: Auf dem Kapellplatz wird es nur einen einzigen Stand haben. Am Kirchenstand auf dem Platz können Besucher etwa Kerzen anzünden. Daneben wird es in der Peterskapelle während vier Tagen ein Programm mit Darbietungen aus aller Welt geben. In der Kirche wird es 40 Plätze für Besucher haben, sodass der Mindestabstand eingehalten werden kann, sagt OK-Präsident Albert Schwarzenbach. Und weiter: Wer eine Darbietung verfolgen will, wird sich vorgängig anmelden müssen. Laut Schwarzenbach habe man auch andere Varianten geprüft - etwa eine mit 16 Ständen auf dem Kapellplatz und eine mit acht Ständen. Dafür wären jedoch je nach Variante unter anderem Absperrungen oder eine Kontingentierung der Besucher nötig gewesen. Das Einhalten der Abstandsregeln wäre laut Schwarzenbach aber auch unter solchen Bedingungen schwierig gewesen. Er spricht von einer Summe von Anforderungen, die eine Durchführung des Weihnachtsforums sehr erschweren würden.","Im Kanton Luzern wurden bereits Weihnachtsmärkte wegen des Coronavirus abgesagt. Das internationale Weihnachtsforum Venite auf dem Kapellplatz in Luzern findet aber statt. Auf dem Platz wird es nur einen Stand haben, in der Peterskapelle werden jedoch Darbietungen stattfinden." "Die Swiss leidet unter der Corona-Pandemie. Nun könnte die Flotte verkleinert werden. Das hat Folgen für das Personal und den Flugplan. Die wichtigsten Fragen und Antworten: Die Swiss ist nicht gut ins Jahr 2021 gestartet: Im ersten Quartal hat die Airline einen Verlust von 201 Millionen Franken geschrieben. Der Umsatz der Swiss hat sich gegenüber der Vorjahresperiode um 67 5 Prozent auf 299.6 Millionen Franken reduziert. Als Folge davon sieht sich die Fluggesellschaft gezwungen, eine Redimensionierung zu prüfen: Eine Verkleinerung der Flotte wäre eine mögliche Folge. Was genau geplant ist, darüber schweigt sich die Airline derzeit noch aus. Es werde aktuell noch analysiert, wie die zukünftige Grösse der Swiss aussehen werde, heisst es auf Anfrage. Ein Flottenabbau muss nicht zwingend die Einstellung von Flugverbindungen bedeuten, sagt Aviatik-Dozent William Agius von der ZHAW. Ich vermute, dass Swiss zunächst den Flugplan ausdünnt und die Flugfrequenz anpasst, also beispielsweise nicht mehr jeden Tag eine bestimmte Destination anfliegt, sondern vielleicht nur noch zwei, drei oder viermal pro Woche. Das gäbe der Swiss auch die nötige Flexibilität, um auf Veränderungen der Einreisebestimmungen zu reagieren. Kurzfristig besteht keine Gefahr, dass die Swiss zu wenige Flugzeuge für den Sommerflugplan haben wird, sagt Thorsten Merkle, Tourismus- und Service-Innovations-Experte an der Fachhochschule Graubünden: Das geht nicht von heute auf morgen - so schnell kann die Swiss ihre Flugzeuge gar nicht verkaufen. Die Ausflottung, ob durch Verkauf, Leasing-Verträge oder Verschrottung, benötige viel Vorlaufzeit. Die Swiss habe momentan genügend Ressourcen, Maschinen und Mitarbeitende, um den Flugplan im Sommer flexibel zu erweitern. Momentan seien wegen der Pandemie auch mehr Flugzeuge am Boden, als die Swiss wohl ausflotten wird. Ein grösseres Hindernis, als die mögliche Ausflottung bei der Swiss, sind diesen Sommer weiterhin die Restriktionen der verschiedenen Destinationen. Die Airlines bieten Flüge anhand der Nachfrage. Bei touristischen Reisen sind Flüge in Länder gut gebucht, in die man unkompliziert reisen kann, sagt Merkle. Wesentlich kleiner ist das Angebot an Flügen in Länder, in denen eine Quarantänepflicht gilt, oder die als Risikoländer eingestuft wurden. Angebot und Nachfrage folgen sehr direkt den Reisebeschränkungen - die Quarantänepflicht ist in den meisten Fällen ein Dealbreaker. Die Swiss hat bereits angekündigt, dass von 2020 bis 2021 insgesamt 1000 Stellen abgebaut werden sollen. 500 Jobs wurden bis Ende letzten Jahres bereits gestrichen. Im Oktober hatte der damalige Swiss-CEO Thomas Klühr zudem angetönt, dass der Stellenabbau noch grösser werden könnte. Wir befürchten Massenentlassungen, sagt eine Sprecherin der Gewerkschaft des Kabinenpersonals, Kapers. Denn weniger Flugzeuge bedeuten weniger Personal. Bordpersonal und Piloten wären von einem Abbau gleichermassen betroffen. Auch die Mitarbeitenden seien darum verunsichert: Vor allem jüngere Personen melden sich bei uns, weil gemäss Gesamtarbeitsvertrag nach Seniorität entlassen wird, heisst es vonseiten Kapers. Jüngere Mitarbeitende müssen darum zuerst gehen. Ältere Mitarbeitende fürchten sich hingegen vor Zwangspensionierungen. Einige Abbaupläne sind bereits bekannt. So will die Swiss dieses Jahr fünf Flugzeuge vom Typ A32xceo ausflotten. Im Februar erfuhr 20 Minuten von einer mit der Sache vertrauten Person, dass die Ausflottung der Boeing 777 in Erwägung gezogen wird. Die Airline stritt jedoch ab, dass es solche Pläne gebe. Aviatik-Dozent William Agius geht davon aus, dass die Flugzeuge des Typs Airbus A330-300 von einer Ausmusterung betroffen sein könnte. Denn zwei Maschinen dieses Typs wurden von der Edelweiss bereits bei Eurowings platziert. Damit würde die Langstreckenflotte ausschliesslich die Boeing B777-300 und Airbus A340-300 umfassen, so Agius. Bei Kurzstrecken geht der Aviatik-Experte davon aus, dass die Modelle Airbus A320 und A321 ausgeflottet werden könnten.",2021 verzeichnet die Swiss einen Verlust von 201 Millionen Franken. Die Folge davon könnte eine Verkleinerung der Flotte sein. Der Flugplan könnte darum ausgedünnt werden. Auch ist mit weiteren Entlassungen zu rechnen. "Sieben Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Zürich Unterland haben als Teil eines Schulprojektes das kleine Unternehmen Sabroso gegründet. Das ist Spanisch und bedeutet lecker. Und das sei ihr Getränk aus Minze, Orangen- und Passionsfruchtsaft auch, sagen die Jugendlichen. Das Produkt stellen sie selbst her. Wir kaufen alle Zutaten ein und verarbeiten sie in der Mensa unserer Schule, erzählt Mitgründer Severin Ritter. Hygiene stehe dabei im Vordergrund. Deshalb produzieren wir in einer zertifizierten Küche, so Ritter. Bei der Herstellung tragen die Schülerinnen und Schüler einen Mundschutz, Haarschutz sowie Handschuhe. Alle enthaltenen Zutaten sind aus biologischem Anbau. Das war der Gruppe sehr wichtig. Das Produkt enthalte ausschliesslich natürliche Inhaltsstoffe. Auf Zusatzstoffe wie Geschmacksverstärker oder künstliche Aromen verzichten die jungen Unternehmer bewusst. So ist das Getränk für mindestens 30 Tage haltbar. Zur Freude der Jugendlichen ist Sabroso ab dem 1. März in der Volg-Filiale in Bachenbülach für 2.50 Franken erhältlich. Wir freuen uns riesig darüber, dass wir diesen Testverkauf machen können. Obwohl das Projekt nur bis Ende Jahr läuft, können sich die Jugendlichen vorstellen, das Getränk später weiterhin zu produzieren. Wenn wir bis im Juli feststellen, dass es ein Erfolg ist, dann würden wir sehr gerne weitermachen, so Ritter. Die Schüler der Kantonsschule Zürich Unterland sind nicht die einzigen Jugendlichen, die sich für Unternehmenskultur interessieren. Weltbekannte Firmen wie Microsoft und Facebook etwa wurden von Teenagern gegründet. Aber auch in der Schweiz haben Schüler in der Vergangenheit eigene Unternehmen gegründet. Der Nagellackentferner Nailcup wurde von fünf Schülerinnen und Schülern der Kantonsschule Oerlikon im Rahmen des Young Enterprise Projekts entworfen. Nailcup konnte sich 2012 gegen 89 andere Jungunternehmen durchsetzen und wurde bei einem europäischen Wettkampf zur Best Company gewählt.",Ab März verkauft die Volg-Filiale in Bachenbülach das neue Getränk Sabroso. Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Zürich Unterland stellen das Getränk selbst her. "Helena Fürst (47) wurde in dieser Woche von der Polizei festgenommen und später in eine geschlossene Psychiatrie eingewiesen. Wie die Bild-Zeitung nun berichtet, ereignete sich der Vorfall bereits am Donnerstag vor dem Haus des Reality-TV-Sternchens in Frankfurt. Der Einsatz der Polizei erfolgte aufgrund eines Streits, der zwischen Fürst und einem Nachbarn ausgebrochen war. Sie sei gerade von einer Reise nach Österreich, wo Dreharbeiten für eine TV-Produktion stattfanden, nach Hause gekommen. Bei der Rückkehr habe sie laut eigenen Angaben bemerkt, dass die Telefonkabel im Stromkasten durchgeschnitten waren und den Nachbarn gefragt, wer dafür verantwortlich ist. Als es zum Konflikt kam, rief der Nachbar die Polizei. Die Polizei fand Fürst laut eines Statements, das der Bild vorliegt, in aufgebrachtem Zustand vor. Man habe versucht, sie zu beruhigen. Dabei schlug sie in Richtung des Kopfes einer Kollegin, worauf sie von den Beamten zu Boden geworfen und fixiert wurde. Die ehemalige Teilnehmerin von Ich bin ein Star - Holt mich hier raus! habe sich am Boden weiterhin gewehrt und die Polizistinnen und Polizisten beschimpft. Fürst wurde festgenommen und auf der Dienststelle von einem Arzt untersucht. Der entschied dann, dass sie in die Psychiatrie eingewiesen werden muss, so der Sprecher der Polizei Frankfurt. Es habe der Verdacht der Eigengefährdung und sogar Suizid bestanden. Helena Fürst stellt im Gespräch mit der Bild klar, dass sie mit der Einweisung nicht einverstanden war: Ich werde hier gegen meinen Willen festgehalten. Sie beharrt zudem darauf, beim Polizeieinsatz aus Notwehr gehandelt zu haben. Die Polizistin habe ihr brutal den Arm runtergedrückt. Sie habe die Beamtin aus Notwehr geschlagen. Und man schlug mir daraufhin auf den Kopf. Fürst, bekannt unter anderem für ihr eigenes Format Helena Fürst - Anwältin der Armen, will Widerspruch gegen den richterlichen Beschluss für ihre Unterbringung in der geschlossenen Psychiatrie einlegen.","Helena Fürst (47) war diese Woche in einen Nachbarschaftsstreit verwickelt, der mit einem Polizeieinsatz endete. Die Reality-TV-Darstellerin geriet in einen Konflikt mit den Polizistinnen und Polizisten und wurde festgenommen. Ein Arzt entschied, dass Fürst nicht hinter Gitter kommt, sondern in einer psychiatrischen Klinik untergebracht wird. Sie will sich gegen den Beschluss wehren und beteuert, aus Notwehr gehandelt zu haben." "Es ist wieder so weit: Am Donnerstag- sowie am Freitagnachmittag gegen 15.15 Uhr scheint die Sonne durch ein Loch im 3340 hohen Piz Ela. Am besten verfolge man das Spektakel vom Ärztehaus Bergün oder Bergüner Freibad aus, erklärt Reto Barblan, Leiter Bauamt und Werkdienst von Bergün Filisur gegenüber der Zeitung Südostschweiz. Das Spektakel am Ela-Loch sehe man von Bergün aus jährlich am 25. und 26. Februar, sowie am 15. und 16 Oktober. Wann und wo man es genau beobachten kann, sei unterschiedlich. Das Jahr hat ja nicht nur 365 Tage, sondern noch ein paar Stunden mehr, weswegen es auch Schaltjahre gibt, erklärt Barblan. Bergün Filisur Tourismus empfiehlt für das Beobachten des Naturspektakels das Tragen von Sonnenbeobachtungsbrillen. Der Anblick dieses Schauspiels soll angeblich Glück bringen, so Barblan. Auch in der Tektonikarena Sardona gibt es ein Naturspektakel zu bestaunen. Aus Elm GL sieht man jeweils am 12. und 13. März, sowie am 30. September und am 1. Oktober, die Sonne durch das Martinsloch scheinen. Das Loch in den Glarner Tschingelhoren misst rund 22 Meter in der Höhe und 19 Meter in der Breite. Speziell ist dabei, dass die Sonne jeweils auf den Kirchturm in der Dorfmitte scheint. Das letzte Mal, als das Spektakel in Elm eingetreten ist, schien am Abend auch der Mond durch die Felslücke. Dies tritt laut einem Experten nur alle 19 Jahre ein. Rund drei Minuten lang konnte eine Gruppe, die mit einem Geoguide für Unesco-Sardona unterwegs war, den Mond bei klarem Himmel beobachten, wie er durch das Martinsloch schien.",Am Donnerstag- und Freitagnachmittag kann man in Bergün GR ein Naturspektakel beobachten. Die Sonne scheint dabei durch das Ela-Loch. In Elm GL gibt es ein ähnliches Spektakel am Martinsloch. "Also gut, es tut mir leid. Komm, gib mir die Hand, sagt der Jugendliche mit dem schwarzen Cap und der goldenen Kette zu dem Mann auf der Sitzbank. Als dieser auf das vermeintliche Friedensangebot eingehen will, versetzt ihm das Gegenüber mehrere Ohrfeigen. Im Hintergrund bricht schallendes Gelächter aus. Bestärkt vom Zuspruch der Kollegen schlägt der Aggressor zwei weitere Male zu. Das Opfer ist offensichtlich alkoholisiert und in seinen Bewegungen viel zu langsam, als dass es die Angriffe abwehren könnte. Die beschriebenen Szenen, die sich am vergangenen Samstagabend am Bahnhof Thun ereignet haben, sind auf einem Video zu sehen, das derzeit auf Snapchat und Instagram die Runde macht. Gemäss einer Leserin, die 20 Minuten auf den Clip aufmerksam machte, wurde dieser von den Jugendlichen selbst gepostet. Die fanden das lustig und wollten mit ihrer Tat angeben, erzählt die Thunerin, welche die Clique flüchtig kennt. Auf Social Media werden die Halbstarken für ihr Verhalten indes mit Schimpf und Schande eingedeckt. Haben euch eure Eltern keinen Respekt beigebracht?, ist noch eine der harmloseren Reaktionen. Mir kamen fast die Tränen, so etwas ist einfach erbärmlich und respektlos, findet auch die Leserin. Die Buben im Alter zwischen 16 und 17 Jahren seien bereits mehrmals negativ aufgefallen, indem sie randständige Personen am Thuner Bahnhof belästigt hätten. So schlimm war es aber noch nie, sagt die 19-Jährige, die ihren Namen nicht in der Zeitung lesen will. S. verbringt oft Zeit am Bahnhof Thun und kennt die Szene dort gut. Gegenüber 20 Minuten sagt er vor Ort: Solche Angriffe von Jugendlichen werden immer mehr. Gerade in der Gruppe würden sie oft die Eskalation suchen. Meist seien es Personen unter 20 Jahren. Es seien jedoch Halbstarke: Wenn es ernst wird, drohen sie immer gleich mit dem Anwalt. Die Stadt Thun hatte bisher keine Kenntnis vom Vorfall am Bahnhof. Gewalt lehne man in aller Form ab, sagt Reto Keller, Abteilungsleiter Sicherheit. Solche Szenen goutieren wir nicht. Zwischen Jugendlichen und Randständigen komme es hin und wieder zu Konflikten, allerdings vorwiegend verbaler Art. Physische Gewalt wird sowohl uns als auch der Kantonspolizei selten gemeldet, so Keller. Seit Anfang 2021 sind rund zwei Dutzend Streitereien unterschiedlicher Natur am Bahnhof Thun polizeilich aktenkundig - etwa die Hälfte ohne Folgemassnahmen wie etwa Anzeigerapporte. Gemessen an der Frequentierung der Örtlichkeit ist dieser Wert eher moderat, sagt Keller. Dennoch wird dem Bahnhof als neuralgischem Punkt ein besonderes Augenmerk geschenkt. Die Kantonspolizei führt im Auftrag der Stadt regelmässig Kontrollen durch. Zudem hat Thun zusammen mit der SBB das Projekt Kriminalpräventive Beurteilung des Bahnhofs Thun lanciert. Die Ergebnisse dieser Beurteilung würden zeigen, ob es zusätzliche Massnahmen brauchen werde, sagt Keller.",Ein offenbar alkoholisierter Mann wurde von einem Jugendlichen geschlagen. Das Ganze wurde von Freunden auf Video festgehalten und auf Social Media gestreut. Dort sorgt das Video für viel Wut und Betroffenheit. Gemäss Betroffenen kommt es in Thun immer häufiger zu solchen Angriffen. Eine Jugendpsychologin erklärt den Antrieb der Jugendlichen. "Justin Bieber (27) zeigt sich in einem Interview mit dem Männermagazin GQ so verletzlich wie nie zuvor. Dabei lässt er die Tiefpunkte seines Lebens Revue passieren und spricht erstmals über seine Eheprobleme mit Model Hailey Baldwin (24), die inzwischen ebenfalls Bieber heisst. Wegen seiner inneren Dämonen sei das erste Jahr als verheiratetes Pärchen für die beiden nämlich alles andere als optimal gewesen. Seine Dämonen hätten die Beziehung zur Liebe seines Lebens anfänglich schwer belastet: Unser erstes Jahr als Ehepaar war wirklich hart, was auf mein Trauma zurückzuführen ist. Wir konnten uns nie richtig vertrauen, schildert der Sänger. Und weiter: Ich hatte so viele Ängste und trotzdem will man die Person, mit der man zusammen ist, ja nicht verschrecken indem man zugibt, dass man Angst hat. Zum Thema Familienplanung sagt er: Ich habe schon immer gefühlt, dass das meine Berufung ist. Heiraten, Kinder kriegen und diese ganzen Sachen. Nachwuchs sei beim jungen Ehepaar aber vorerst noch kein Thema: Momentan nicht, aber irgendwann werden wir auf jeden Fall Kinder bekommen, so der 27-Jährige. Bieber und Baldwin hatten sich im Juli 2018 auf den Bahamas verlobt - nur zwei Monate später heiratete das Paar ohne auf irgendwen zu hören beim Standesamt in New York City. Rückblickend erklärt Justin, dass er und Hailey sich diese Erinnerungen als Paar und Familie haben schaffen wollen, ohne Rücksicht auf andere nehmen zu müssen. Und das ist wunderschön - jetzt kann ich mich auf eine gemeinsame Zukunft freuen, früher war das nicht möglich, erzählt Biebs. Sein Privatleben sei instabil gewesen und er habe nie jemanden gehabt, den er richtig hätte lieben können. Durch seine Frau habe er endlich die Liebe und Unterstützung gefunden, die er gebraucht habe, um von seinem Trauma heilen zu können. In seinen Lyrics zum neuen Song Deserve You aus seinem Justice-Album thematisiert Justin, wie dankbar er Hailey dafür ist, dass sie ihn immer unterstützt habe. Und wie sehr es ihm leid tue, wie er sich in früheren Zeiten verhalten habe. Am Ende seien es nur seine Ehe und sein Glaube gewesen, die ihn zurück auf den richtigen Weg gebracht hätten.","Im September 2018 gaben sich Justin Bieber (27) und Hailey Baldwin (24) in New York das Ja-Wort. Jetzt spricht der Sänger in einem Interview mit dem GQ-Magazin erstmals über seine Ehe-Probleme. Gemäss Biebs seien es seine eigenen inneren Dämonen gewesen, die seine Beziehung zu Hailey (24) belastet hätten." "Wegen der Pandemie fahren viele Schweizer mehr Velo, um etwa so die öffentlichen Verkehrsmittel zu vermeiden. Dieser Trend dürfte sich noch verstärken, wenn es wieder wärmer wird, da das Reise- und Freizeitangebot weiterhin stark beschränkt ist. Die Chancen, ein Velo in der Schweiz zu ergattern, werden aber immer schlechter. Die Händler warnen bereits jetzt vor Engpässen gegen Sommer. Bereits Mitte 2020 wurden die Velos knapp. Der grösste Schweizer Onlinehändler Digitec Galaxus schreibt in einer Mitteilung: Die Auswahl an Velos dürfte spätestens ab dem Sommer mager sein. Je nach Wetter und Verlauf der Pandemie sei womöglich bereits ab März mit einer Verknappung zu rechnen. Für die nächsten grossen Lieferungen im Frühling habe kaum ein Händler die gewünschten Mengen bestellen können, sagt der bei Digitec Galaxus für Velos zuständige Manager Oliver Rinderknecht. Nicht nur herkömmliche Velos trifft es, sondern auch E-Bikes. Bei Brack.ch heisst es auf Anfrage, es gebe bei den Velos mit Elektroantrieb bereits jetzt Lieferengpässe. Zudem rechnet der Onlinehändler ab dem zweiten Quartal mit punktuellen Engpässen beim Velozubehör. Auch Martin Platter von der Schweizer Fachstelle für Velo & E-Bike warnt vor Wartezeiten: Die Velo- und -komponentenhersteller sehen sich mit einer noch nie dagewesenen Nachfrage konfrontiert. Sie sei wegen der Pandemie in vielen Ländern gleichzeitig und unabhängig von Saison und Wetter in die Höhe geschossen - das sei eine einzigartige Situation. Die Knappheit dürfte sich auch auf die Preise auswirken. Denn die internationale Logistik sei derzeit nicht nur wesentlich weniger pünktlich, sondern auch massiv teurer, sagt Platter: Die Preise im Containertransport zwischen Asien und Europa sind von 1600 auf bis zu 11000 Dollar gestiegen. Darum müsse man als Kunde mit höheren Preisen rechnen. Mit Aktionen oder Ausverkäufen sollte man als Kunde darum nicht rechnen, heisst es bei Digitec Galaxus. Auch Brack.ch schreibt, Aktionspreise bei Velos und Zubehör seien dieses Jahr eher unwahrscheinlich. Wie lange man auf das neue Velo warten muss, hängt laut Platter besonders davon ab, wie flexibel man ist. Wer lange Wartezeiten vermeiden möchte, sollte sich nicht auf ein bestimmtes Modell mit bestimmter Farbe und Ausstattung versteifen. Er empfiehlt, sich zeitig über die Lieferfristen zu informieren. Gerade wer eine konkrete Vorstellung seines Traumvelos hat, sollte sich sputen, sagt Händler Marc Honegger von Markenbikeoutlet.ch zu 20 Minuten: Ich würde empfehlen, jetzt zu schauen. Je nachdem, was man sucht, könne es jetzt schon schwierig werden, ein Velo für den Sommer zu finden.","Die Nachfrage bei Velos ist derzeit so hoch wie nie. Kunden müssen aber mit Engpässen und Wartezeiten rechnen. Auch die Preise dürften steigen. Wer für den Sommer ein Velo braucht, sollte sich jetzt über die Lieferfristen informieren." "Aus eins mach drei: Wegen der Corona-Pandemie hat Apple diesen Herbst die Präsentation seiner Produkte aufgeteilt. Anstatt alle Gadgets bei einem Anlass zu zeigen, findet am 10. November der dritte Apple-Event innerhalb von zwei Monaten statt. Während es bei den ersten beiden um iPhones und iPads ging, soll es am Dienstagabend um eine andere Gerätekategorie gehen: Mac-Computer. Es dürfte der spannendste Apple-Computer-Event der letzten Jahre sein. So hat der Hersteller angekündigt, sich von Intel als Prozessorlieferant zu verabschieden. Der letzte solche grosse Schritt kam 2005. Damals hat Apple den Wechsel von PowerPC- zu Intel-Chips angekündigt. Apple will künftig auf selbst entwickelte Chips setzen. Diese basieren auf dem A14-Prozessor, den Apple auch in die neuen iPhones und iPads verbaut. Mit dem neuen Chip sollen iPhone-Apps künftig auch auf Mac-Computern laufen. Von dem Schritt verspricht sich Apple so einiges: So sollen die neuen Prozessoren nicht nur leistungsfähiger, sondern auch stromsparender sein. Am Dienstagabend dürften die ersten Notebooks mit dem neuen Apple-Chip gezeigt werden. In Zukunft möchte Apple den Prozessor in allen Desktops und Notebooks verbauen. Noch sind einige Fragen zur Kompatibilität offen - etwa wie es mit der systemeigenen Unterstützung von Software aussieht. Angekündigt hat Apple bereits ein Emulationsprogramm, das Intel-Apps auf den neuen Geräten zum Laufen bringen soll. Sicher in einem Punkt bringt der Wechsel von Intel zu den eigenen Chips den Kunden einen Vorteil. So sollen die neuen Geräte bis zu 200 Dollar günstiger werden als die Vorgänger. Dies berichtet etwa Tomsguide.com, deren Artikel sich auf Leaks von Insidern stützt. Ob dies wirklich so ist, wird sich am Dienstagabend zeigen. Wie schon bei den letzten zwei Events dürfte auch diese Präsentation vorher aufgezeichnet worden sein. Die letzten beiden Anlässe dauerten jeweils rund eine Stunde. 20 Minuten wird ab 19 Uhr live über die Highlights berichten.",Apple hat für den 10. November einen Event angekündigt. Analysten erwarten die ersten Notebooks mit Apple-Chips. Apple hat im Sommer eigene Prozessoren angekündigt. Diese Chips sollen künftig in alle Macs verbaut werden. "Am frühen Sonntagmorgen wurde eine Patrouille der Stadtpolizei St. Gallen um 2 Uhr an eine Schlägerei in der Katharinengasse gerufen. Vor Ort mussten die Polizisten einem Mann Handfesseln anlegen, der zuvor einem anderen Mann mehrere Schläge versetzt hatte, schreibt die Stadtpolizei St. Gallen in einer Medienmitteilung. Bei der Anhaltung wehrte sich der 25-Jährige massiv, beschimpfte die Einsatzkräfte und drohte ihnen mit dem Tod. Während des Einsatzes kam ein weiterer Mann aggressiv auf die Polizei zu. Die Einsatzkräfte wiesen ihn weg, was er missachtete. Als er eine Polizistin wegschubste, wurde der 38-Jährige ebenfalls in Handschellen gelegt. Beide Personen wurden auf den Polizeiposten gebracht und angezeigt. Bereits am frühen Samstagabend gingen zwei Meldungen bei der Stadtpolizei ein, dass zwei junge Personen die Fahrbahn an der St. Leonhard-Strasse versperren würden und gegen Fahrzeuge geschlagen hätten. Eine Patrouille konnte die zwei Männer beim öffentlichen Parkplatz am Gaiserbahnhof feststellen. Dort versperrten sie die Ein- und Ausfahrt. Als die Patrouille auf die zwei Personen zuging, wurden sie von einem Jugendlichen beschimpft und zum Kampf aufgefordert. Der 19-Jährige liess sich nicht beruhigen, weshalb er sowie sein Kollege auf den Posten gebracht wurden. Wegen seines Verhaltens wurde der Jugendliche wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte angezeigt. Der zweite Mann verhielt sich anständig und konnte den Posten nach einer kurzen Kontrolle wieder verlassen. Beide Männer waren alkoholisiert.","In St. Gallen wurden am Wochenende mehrere Polizisten im Einsatz beschimpft und bedroht. Am Samstag versperrten zwei junge Personen den Parkplatz beim Gaiserbahnhof. Die beiden Männer beschimpften die Polizisten und forderten sie zum Kampf auf. Am Sonntag drohte ein 25-jähriger Mann den Polizisten mit dem Tod, als sie wegen einer Schlägerei eingriffen. Drei Personen wurden wegen ihrem Verhalten zur Anzeige gebracht." "Bei der Kundgebung in Altdorf vom 10. April hatten die Massnahmen-Skeptiker den Begegnungs- und Erlebnishof Byherger als Besammlungs- und Rückzugsort gewählt. Byherger steht seither in den sozialen Medien in der Kritik - die Bauernfamilie klagt, dass die Besucherzahlen in ihrem Hof drastisch gesunken seien. Laut dem Radiosender Pilatus Today wurden die Betreiber des Hofs von den Demonstranten damals angefragt, ob sie ihren Platz als Besammlungsort zur Verfügung stellen würden. Sie hätten zugesagt, auch fünf Hektar Land als Parkplatzfläche zur Verfügung gestellt. Ihnen wurde gesagt, dass dies rechtlich in Ordnung sei. Rund 500 Menschen demonstrierten ohne Bewilligung gegen die Corona-Massnahmen. Am Tag der Kundgebung versammelten sich am Nachmittag Dutzende Demonstranten auf dem Hof, Medienschaffende wurden weggewiesen und verbal angegangen. Am Abend stürmten schliesslich 80 bewaffnete Polizisten den Hof und vertrieben die Menschen. Wenig später zirkulierten Aufrufe, den Hof zu boykottieren. Eine Woche später meldet die Bauernfamilie, dass sich ihre Situation tatsächlich radikal verändert hat: Kamen früher durchschnittlich um die 200 Menschen pro Tag zu Hergers, sind es heute kaum 50. Ausserdem gab es allein auf Google zwischenzeitlich über 20 negative Bewertungen für den Erlebnishof, der bis anhin einen guten Ruf in Uri hatte. Jetzt findet sich auf der Facebook-Seite der Corona-Rebellen Helvetia ein Aufruf, man solle Werbung für den Hof machen. Ausserdem möge man doch bei Hergers Eier oder Fleisch einkaufen gehen, wenn möglich für die Bekanntschaft gleich mit. Mit einer Strafanzeige wegen Verletzung gegen die Covid-19-Verordnung muss der Betreiber des Bauernhofs auf jeden Fall rechnen.","Am 10. April demonstrierten in Altdorf Hunderte ohne Bewilligung gegen die Corona-Massnahmen. Eine Bauernfamilie, die Demonstrierende bei sich aufnahm, wird seither boykottiert. Nun findet sich auf der Facebook-Seite der Corona-Rebellen Helvetia ein Aufruf, man solle den Hof unterstützen." "Die Fussball-Brüder Toni und Felix Kroos lassen in Corona-Zeiten ihre Haare von ihren Gattinnen stylen. Ich habe mir Haarschneidegeräte besorgt und meine Frau rangelassen, sagte Felix Kroos in der neuesten Ausgabe ihres gemeinsamen Podcasts Einfach mal luppen. Mit dem Ergebnis der Arbeit seiner Frau Lisa ist der 29-jährige Profi des Zweitligisten Eintracht Braunschweig zufrieden. Sie hat das echt gut gemacht. Ich habe gemerkt, sie hat ein Talent dafür. Wegen des Lockdowns sind in Deutschland die Friseursalons aktuell geschlossen. Anders ist es in Spanien, wie Toni Kroos vom spanischen Meister Real Madrid berichtet. Sein Friseur komme normalerweise zu ihm nach Hause. Doch am vergangenen Freitag musste dieser wegen eines positiven Corona-Tests den Termin absagen. Somit begab sich der Nationalspieler in die Hände seiner Frau Jessica. Das habe er schon beim Lockdown im vergangenen Frühjahr häufiger gemacht. Seine Frau habe ihm alle zwei, drei Wochen die Haare geschnitten. Und das tiptop, sagt er. Ich habe noch keine negativen Kommentare zu meiner Frisur gehört. Kritik übte Felix Kroos an der jüngsten Diskussion um frischfrisierte Bundesliga-Spieler. Auslöser war ein offener Brief des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks vor zwei Wochen an den Deutschen Fussball-Bund. Der Unmut gegenüber topgestylten Fussballern, und in der Folge Kundenanrufe, die zu Schwarzarbeit und Regelverstössen wie Hausbesuchen überreden wollen, wächst, hiess es in dem Schreiben. Für mich ist das eine scheinheilige Diskussion auf dem Rücken von Fussball-Profis, sagte Felix Kroos. Dass das die meiste Aufmerksamkeit erregt, wenn man auf die Profi-Fussballer geht, ist ja klar. Tatsächlich wurden kürzlich immer wieder Stimmen auf Social Media laut, die kritisierten, dass Profi-Fussballer mit extraorbitanten Frisuren aufliefen, während für den Rest der Nation Coiffeursalons geschlossen blieben.","Die Fussball-Profis Toni und Felix Kroos erzählen in ihrem Podcast aus dem Nähkästchen. Die Brüder berichten, dass sich beide die Haare von ihren Ehefrauen schneiden lassen. Das, weil die Coiffeur-Salons geschlossen sind. Felix Kroos lässt zudem Kritik laut werden." "Mit Verwandtenbesuchen oder Ausflügen haben die Menschen in den Vereinigten Staaten am Sonntag den Unabhängigkeitstag begangen. Fast 50 Millionen US-Bürger verreisten über das verlängerte Feiertagswochenende, wie der Automobilverband AAA mitteilte. Dies seien kaum weniger als 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie. An den Stränden Kaliforniens wurde es besonders voll. Laut NBC San Diego füllten sich die Strände bereits früh morgens. Am Nachmittag mussten die ersten Strände bereits geschlossen werden, da sie ihre maximale Kapazitätsbeschränkung erreichten. Es ist verrückt, wieder so viele Menschen ohne Masken zu sehen, so Isaiah Lopez zu NBC. Wir haben lange auf den Moment gewartet. In den Grossstädten wurden Konzerte und grossangelegte Feierlichkeiten mit Feuerwerken und Barbecues ausgerichtet. In New York fand das alljährliche Hotdog-Wettessen statt. Mit 76 verspeisten Hotdogs hat der Serien-Champion Joey Chestnut (37) einen Rekord aufgestellt. In Philadelphia, wo 1776 die Unabhängigkeitserklärung unterzeichnet wurde, ging es weniger friedlich zu und her. Um die 200 Anhänger der Gruppierung Patriot Front, einer White Supremacists-Organisation, versammelten sich zu einem Protestmarsch. Es kam zu Ausschreitungen mit Gegen-Demonstranten, wie The Inquirer berichtet. US-Präsident Joe Biden gönnte sich am Samstag ein Bad in der Menge und am Sonntag eine Partie Golf. Am Sonntagabend wollten er und First Lady Jill Biden vor dem Weissen Haus rund tausend Gäste zu einem grossen Grillfest empfangen, darunter Pflegekräfte, Soldaten und andere Beschäftigte aus wichtigen Berufen, wie die Nachrichtenagentur AFP schreibt. Biden wolle ihnen für ihre Opfer während der Pandemie danken und die erreichten Fortschritte in den USA würdigen, sagte ein Vertreter des Weissen Hauses. Am Abend sollte es in der Hauptstadt Washington und in vielen anderen US-Städten grosse Feuerwerke geben, mit denen die Unabhängigkeit vom Coronavirus gefeiert werden soll. Der Nationalfeiertag erinnert an die Unabhängigkeitserklärung der USA vom 4. Juli 1776. In den vergangenen Monaten haben die USA im Kampf gegen die Pandemie grosse Fortschritte erzielt, die eine weitgehende Rückkehr zur Normalität ermöglichten. Die Infektions- und Todeszahlen sind deutlich zurückgegangen, rund 80 Prozent der über 65-Jährigen sind komplett geimpft. Wir haben viel zu feiern, sagte Jeff Zients, Koordinator des Weissen Hauses für den Kampf gegen Corona, am Sonntag im Sender ABC. Allerdings wurde Bidens Ziel, dass bis zum 4. Juli 70 Prozent der Erwachsenen ihre erste Dosis erhalten haben, knapp verfehlt. Sich impfen zu lassen sei das Patriotischste, was die Bürger jetzt tun könnten, sagte Biden am Sonntagabend (Ortszeit) im Garten des Weissen Hauses. Also bitte: Falls Sie noch nicht geimpft sind, tun Sie es. Tun Sie es jetzt - für sich selbst, für Ihre Lieben, für Ihre Gemeinde, für Ihr Land. Vertreter der Gesundheitsbehörden weisen darauf hin, dass sich in einigen ländlichen Gebieten die Krankenhäuser wieder füllen, vor allem in den Bundesstaaten Utah, Missouri, Arkansas und Wyoming. Der US-Virologe Anthony Fauci sagte dem Sender NBC, Ungeimpfte machten inzwischen 99 2 Prozent der Corona-Toten aus.","Am Sonntag feierten die USA zum 245. Mal ihre Unabhängigkeit. US-Präsident Biden zeigte sich trotz verfehltem Impfziel optimistisch. Nebst Konzerten, Feuerwerken und Barbeques gab es auch Protestmärsche." "Zugegeben: An diesem Bild aus den 1980er-Jahren ist einiges anders als heute. Die Fassade des Wohngebäudes, das neben dem Emmen Center steht und wegen Statikproblemen bald renoviert werden muss, ist bunter geworden. Das ganze Einkaufszentrum hat inzwischen mehrere Faceliftings hinter sich. Und auch die Autos haben sich seither verändert. Und bei den Autos bleiben wir auch: Zu sehen sind vier Fahrzeuge - zwei rote, ein gelbes und ein blaues. Bunte Farben also. Ein solch buntes Bild heute fotografieren zu wollen, das könnte schwierig werden. Würde das Bild heute geschossen, dann wären die Fahrzeuge wohl schwarz, grau, weiss und silber. Das sind nämlich laut dem Autolackhersteller Axalta die beliebtesten Autofarben weltweit. Dieser ermittelt jährlich in seinem Global Automotive Color Popularity Report die beliebtesten Farben. Im Jahr 2020 in Europa am beliebtesten waren graue und weisse Autos: Sie machten jeweils 25 Prozent aus. Auf Platz drei der beliebtesten Autolacke liegt schwarz mit 21 Prozent. Blau machte zehn Prozent aus, silber neun Prozent und rot fünf Prozent. Ein Grund dafür, dass so viele Autos farblos sind, ist gemäss Allianz-Versicherung auch der Wiederverkaufswert. So lassen sich laut der Versicherung Autos in neutralen Tönen schneller wieder verkaufen, als bunte Fahrzeuge. Die Kommunikationsagentur Wortwerkstatt hat indes Farbpsychologen zur Wahl der Autofarbe befragt. Wer ein weisses Auto fährt, sei demnach etwa bescheiden und diszipliniert. Die Farbe Silber sei dem Fortschritt zugewandt, Grau verbinde man mit Praxisorientiertheit. Schwarz schliesslich stehe für Macht, Erfolg und Willensstärke. Ein blaues Auto deute eher auf einen harmonischen und ruhigen Typ hin. Rot sei bei extrovertierten und impulsiven Menschen beliebt - und stehe auch für Schnelligkeit. Übrigens war 2020 weltweit weiss am beliebtesten mit 38 Prozent (27 Prozent Solid white, elf Prozent Pearl white). Schwarz liegt mit 19 Prozent auf Platz zwei (14 Prozent Effect black, fünf Prozent Solid black), den dritten Podestplatz holte grau mit 15 Prozent. Danach folgen silber (neun Prozent), blau (sieben Prozent), rot (fünf Prozent), braun/beige (drei Prozent), gelb/gold (zwei Prozent), grün (ein Prozent) und weitere Farben (ein Prozent).","Baustil, Schriftzüge, Autos - ein Blick auf das obige Bild zeigt, wie viel sich in den letzten Jahren verändert hat. Besonders die bunten Autos stechen ins Auge. Heute dominieren schwarz, weiss und grau bei den Autolacken: Diese Farben waren 2020 am beliebtesten und machten weltweit 72 Prozent der Lacke aus." "Die Biden-Administration hat dutzende junge Mitarbeiter des Weissen Hauses suspendiert oder zum Rücktritt aufgefordert. Der Grund dafür sei, dass sie in der Vergangenheit Marihuana konsumierten, schreibt The Daily Beast. Einige Mitarbeiter müssten deswegen neu auch remote (auswärts) arbeiten. Drei mit der Situation vertraute Personen gaben an, dass der US-Präsident zuerst signalisiert habe, dass der Konsum von Cannabis in der Freizeit bis zu einem gewissen Grad toleriert werde. Nun sanktionierte sie Biden trotzdem. Die Mitglieder im Team des Weissen Hauses legten ihren Marihuana-Konsum laut Daily Beast in einer Hintergrundprüfung für neue Mitarbeiter offen. Auch wer sein Marihuana nur in US-Staaten konsumierte, wo das legal ist, erhielt einen Rüffel. Die Biden-Administration rechtfertige die Massnahme damit, dass sie die besten Leute in die Regierung bringen wolle. Man habe die Entscheidung mit Fachpersonen abgesprochen. Laut Jen Psaki, der Sprecherin des Weissen Hauses, ist allerdings alles nur halb so schlimm. Wer mal Marihuana geraucht hat, disqualifiziert sich nicht automatisch dafür, im Weissen Haus zu arbeiten. Die Biden-Administration habe bereits vor ein paar Wochen angekündigt, dass sie die Richtlinien dafür angepasst habe. Wir haben hunderte von Leute im Weissen Haus angestellt. Nur fünf neue Mitarbeiter sind wegen der neuen Vorgaben nicht mehr angestellt. Auf Twitter sorgt der Entscheid für Krtik und Spott. Der US-amerikanische Satiriker Stephen Colbert kommentiert ihn wie folgt: Man kann nicht für die Biden-Administration arbeiten, wenn man in der Vergangenheit mal Marihuana konsumiert hat. Ist Obama darum nicht Teil des Kabinetts? Und Cenk Uygur, Journalist beim Medien-Netzwerk The Young Turks, fragt: Wird Kamala Harris nun entlassen?","Die US-Regierung hat Mitarbeiter entlassen, weil sie in ihrer Freizeit gekifft haben. Diese legten ihren Marihuana-Konsum in einer Hintergrundprüfung für neue Mitarbeiter offen. Nun rudert die US-Regierung zurück: Es sei alles nur halb so schlimm." "Ein Ehepaar wurde in der Nacht auf Samstag in ihrer Wohnung von zwei unbekannten Männern überrascht. Die Unbekannten drangen in die Wohnung an der Escherfeldstrasse in Walenstadt SG ein, wärmten das vom Ehepaar vorbereitete Essen auf, öffneten diverse Lebensmittelpackungen und verspeisten einen Grossteil davon. Wie Verena Hartmann gegenüber dem Regionalsender TVO schildert, wurde sie durch Küchengeruch im Schlafzimmer wach. Sie sei dann in die Küche gegangen und habe dort zwei Männer am Herd angetroffen. Verwirrt habe sie gefragt, was das solle. Darauf habe ich nach meinem Mann gerufen. Als sie das bemerkten, sind sie durch ein Fenster davongeeilt, so Hartmann. In die Wohnung gelangten die Männer, da das Ehepaar vergessen hatte, die Haustüre abzuschliessen. Ihr Mann, Arnold Hartmann, meint: Im ersten Moment konnte ich das fast nicht glauben. Ich dachte, meine Frau träumt. Er sei dann in die Küche gegangen, als die Männer schon weg waren. Das hinterlassene Chaos sprach aber für sich. Das Paar nimmt den nächtlichen Besuch mit Humor. Die Unbekannten hätten ihnen nichts gemacht. Arnold Hartmann sagt: Ich denke nicht, dass die beiden Männer kriminell sind. Das sind Festbrüder gewesen, die auf dem Nachhauseweg hungrig wurden. Vielleicht hätten sie auch gar nicht realisiert, wo sie waren und gedacht, sie seien bei sich Zuhause, meint der Pensionär weiter. Trotz der Gelassenheit hat das Paar Anzeige gegen Unbekannt eingereicht. Die Kantonspolizei St. Gallen hat die Ermittlungen aufgenommen und in der Wohnung bereits Spuren gesichert. Laut dem Paar handelt es sich bei den beiden Unbekannten um Männer im Alter zwischen 20 und 30 Jahren.","Bei einem Ehepaar sind zwei Unbekannte in die Wohnung eingedrungen. Die beiden Männer breiteten sich in der Küche aus und bedienten sich an Lebensmitteln. Das Ehepaar nimmt die ganze Aktion gelassen, hat aber trotzdem die Polizei gerufen." "Der Flugbetrieb geht in der Corona-Krise nur schleppend wieder voran. Der Flugzeugtechnikdienstleister SR Technics erhielt gerade 120 Millionen Franken Staatshilfe - und baut jetzt trotzdem 500 Stellen ab, wie der Tages-Anzeiger mit Verweis auf eine vertrauenswürdige Quelle berichtet. Die ehemalige Swissair-Tochter wolle einen substantiellen Teil der Geschäfte in der Schweiz abbauen. So sollen 400 der aktuell 1400 Jobs am Standort Flughafen Zürich wegfallen. Auch einen Teil der knapp 300 Angestellten in Genf und der 100 in Basel soll es treffen. Die Mitarbeiter sollen am 6. August über die Pläne informiert werden. Eine Anfrage der Zeitung liess SR Technics unbeantwortet. Die Eidgenössische Finanzverwaltung segnete die in der Vorwoche angekündigte Restrukturierung (siehe Box) ab. Ohne die Massenentlassung hätte die Firma wohl keine Staatshilfe erhalten. Denn sonst wäre nicht klar gewesen, ob sie den bewilligten Bankkredit von 120 Millionen innerhalb von drei Jahren hätte zurückzahlen können. Könnte die SR Technis den Kredit nicht zurückzahlen, müsste der Bund 60 Prozent der ausstehenden Summe begleichen. Den Rest müsste ein Bankenkonsortium um UBS und CS bezahlen. Für die Kreditbewilligung liess sich der Bund wie schon bei der Swiss garantieren, dass das Geld nicht ins Ausland abfliesst. Ausserdem sollen mit den Sozialpartnern sozialverträgliche Lösungen bei dem Stellenabbau gesucht werden.",Die ehemalige Swissair-Tochter SR Technics will 500 Stellen abbauen. Betroffen ist besonders der Standort Flughafen Zürich mit rund 400 Stellen. Ohne die Massenentlassung hätte die Firma wohl keine Staatshilfe bekommen. "Am Freitagnachmittag war Alexander Gärtner (19) auf dem Heimweg von der Arbeit, als im Neukircher Kreisel ein Töff in sein Auto prallte. Gärtner hielt sein Auto an, um dem Töfffahrer zu helfen, der beim Unfall gestürzt war. Der Lebensmitteltechniker fuhr darauf weiter vorne mit seinem Auto an den Strassenrand, um mit dem Motorradlenker die Versicherungsdaten auszutauschen. Als er sein Auto fertig parkte, war der Töfffahrer aber bereits weggefahren. Nun ist Gärtner via Social Media auf der Suche nach dem Lenker. Ich möchte nicht zur Polizei gehen, weil ich denke, der Töffahrer stand unter Schock. Ich hoffe, dass er sich meldet, und dass wir die Schadensabwicklung zwischen unseren Versicherungen lösen können, sagt Gärtner. Der 19-Jährige sagt, dass der Töfffahrer nach dem Unfall überhaupt nicht ansprechbar war. Der Schaden am Auto belaufe sich auf rund 500 bis 600 Franken. Gärtner schätzt, dass der Töfffahrer zwischen 40 und 50 Jahre alt ist. Beim Motorrad handle es sich um einen schwarzen Chopper mit braunen Ledertaschen auf beiden Seiten des Töffs. Der Unfallverursacher trug eine Sonnenbrille. Michael Roth, Sprecher der Kantonspolizei Thurgau sagt, dass es für den Geschädigten Umstände bereiten könnte, ohne einen Polizeibericht Ansprüche bei der Versicherung geltend zu machen. Wenn sich Unfallverursacher und Geschädigte einig sind und das Unfallprotokoll ausfüllen, sei die Abwicklung in der Regel problemlos. Wenn aber der Unfallverursacher nicht bekannt ist, könnte das zum Problem werden. Es stellen sich viele Fragen, wenn sich jemand pflichtwidrig verhält, sagt Roth. Es könnte verschiedene Gründe ausser eines Schocks geben, weshalb die Person davongefahren ist. Zum Beispiel könnte es sein, dass der Motorradfahrer keine gültige Fahrerlaubnis hat oder dass die Person unter Einfluss von Alkohol oder Drogen gefahren ist. Polizeisprecher Roth empfiehlt, unverzüglich die Notrufnummer 117 zu wählen und wenn möglich das Kontrollschild, Beschreibung des Fahrzeugs und die Fluchtrichtung anzugeben. So habe auch die Polizei vom Fall Kenntnis und Patrouillen könnten allenfalls den Töfffahrer anhalten. In jedem Fall sollte Anzeige erstattet werden, wenn sich jemand einfach so von einem Unfallort entfernt.","Am Freitag (28. Mai) ist ein Motorrad in das Auto von Alexander Gärtner geprallt. Der Töfffahrer war nach dem Unfall nicht ansprechbar. Er ist von der Unfallstelle weggefahren, ohne die Versicherungsinformation auszutauschen. Gärtner will auf eine Anzeige verzichten und sucht den Lenker. Die Kantonspolizei empfiehlt bei Fahrerflucht immer eine Anzeige bei die Polizei zu erstatten." "Janelle, Antebellum zeigt, wie die Geschichte unsere Gegenwart beeinflusst. Wie zeitgemäss der Film in Anbetracht der derzeitigen Proteste gegen Rassismus sein würde, konnte während der Produktion niemand ahnen. Die Gegenwart macht Angst, oder? Ja, unsere Zukunft hängt davon ab, dass wir analysieren, was passiert ist, und verstehen, warum wir heute in dieser Situation sind. Es ist, wie William Faulkner sagt: Die Vergangenheit ist nie vergangen. Wir können nicht über den heutigen Rassismus und White Supremacy reden, ohne über die Geschichte der Sklaverei zu sprechen. Du musstest dich für deine Rolle physisch wie psychisch in die Situation einer Sklavin versetzen. Wie hast du dich darauf vorbereitet? Ich musste meine eigene Geschichte anzapfen wie nie zuvor. Als ich das erste Mal einen Fuss auf die Plantage setzte, verstand ich, dass ich mich heute nur deshalb frei bewegen kann, weil meine Vorfahren gekämpft haben. Sie sind der Grund, warum ich heute hier sitzen und Interviews geben kann. Ich wollte ihre Lebensrealität authentisch darstellen und habe viel recherchiert. Tatsache ist, dass sie all das, was wir im Film sehen, und noch viel Schlimmeres durchlebt haben. Was war dabei die grösste Herausforderung für dich? Mich nicht überwältigen zu lassen. Mir war wichtig, dass man zu jedem Zeitpunkt sieht, dass Veronica im Kern eine Kämpferin ist. Dass sie eine Vordenkerin ist, die Risiken eingeht und sich um ihre Community kümmert. Antebellum ist als Thriller kategorisiert, doch Kritiker sprechen oft von modernem Horror. Stimmst du dem zu? Ja, Sklaverei ist eine der entsetzlichsten Taten unserer Geschichte. In dieser Sache gibt es einfach keine Grauzone: Entweder folgst du der Ideologie, dass People of Color niedere Menschen sind, und beraubst sie ihrer Freiheit - oder du tust es nicht. Du bist entweder Antirassist oder Rassist. Ich hoffe, dass alle, die den Film sehen, sich überlegen, wie sie zum Antirassisten werden und wie wir das rassistische System auflösen können. Wie kann das gelingen? Jeder von uns muss in den Spiegel schauen und das Monster töten, sozusagen. Ich weiss, dass einige Cast-Mitglieder sehr unangenehme Gespräche mit ihrer Familie hatten, manche haben herausgefunden, dass ihre Vorfahren selbst Sklaven hielten. Solche Diskussionen sind wichtig, denn solange sie sich nicht mit den Taten konfrontieren, passieren sie weiter. Sie müssen einen Weg finden, Rassismus aufzulösen. Sie? Das sollte nicht die Aufgabe der schwarzen Community sein. Jemand wie Veronica mag eine Überlebenskünstlerin sein, aber die Community lebt den Kampf noch immer tagtäglich. Emotional wie physisch. Du hast eine Firma gegründet, die jungen Leuten aus den POC- und LGBTIQ+-Communities eine Plattform gibt. Was bedeutet dir diese Arbeit? Ich glaube, die Aufgabe der Kunst, von Filmen oder auch Musik, ist es, die Diskussion am Laufen zu halten. Ich hoffe, ich kann damit zu einer besseren Zukunft beitragen, in erster Linie für die Generationen nach mir. Denn sie werden mit den Folgen unserer Handlungen leben müssen.","Der Horror-Thriller Antebellum ist gerade in den Deutschschweizer Kinos angelaufen. Der Film erzählt die Geschichte der Sklaverei als moderne Realität. Im Interview erklärt Hauptdarstellerin Janelle Monáe (34), wie sie über die Arbeit im Film eine tiefere Verbindung zu ihren Vorfahren entwickelte und warum es an den Weissen ist zu handeln." "In den sozialen Netzwerken kursieren unter Hashtags wie #FakePandemic oder #Fearporn zuhauf Posts von Corona-Skeptikern. Einige wittern im Notrecht den Versuch, die Meinungsfreiheit einzuschränken, eine Diktatur zu installieren und die Bevölkerung durchzuimpfen. Andere glauben, Corona gebe es schon lange. Die Erkrankung sei nicht schlimmer als eine Grippe, die Weltgesundheitsorganisation und Bill Gates dramatisierten die Situation aus Eigeninteresse. Doch was sagen Menschen zu diesen Theorien, die das Virus schlimm erwischt hat? Marcus Hasler (69) aus dem Kanton Aargau lag ab dem 22. März zwei Wochen lang im Koma. Nach der Rückkehr aus den Ferien wurde er positiv auf Covid-19 getestet. Er zog sich zehn Tage ins Gartenhaus zurück - bis er dem Tod nahe war. Er landete auf der Intensivstation des Kantonsspitals Aarau, verlor 11 Kilogramm Gewicht. Noch immer leidet er an den Folgen: Das Schlimmste sei die Müdigkeit, der Geschmackssinn sei weg. Ich kann eine Peperoncini essen - und merke nichts. Die steigenden Fallzahlen bereiten mir Sorge. Vor allem, weil es immer noch Leute gibt, die sagen, es sei nur eine Grippe. Wer die heimtückische Krankheit hatte, würde nie so sprechen. Wenn ich die Corona-Skeptiker sprechen höre und demonstrieren sehe, ist das ein Hohn für alle Patienten mit einem schweren Verlauf. Und für die Hinterbliebenen, deren Angehörige es nicht geschafft haben. Ein Reporter wurde an einer Demonstration gefragt, warum er eine Maske trage. Wenn ich solche Dinge höre, frage ich mich, was solche Leute studieren. Ich glaube nicht, dass der Bund und Kantone die Massnahmen beschlossen haben, um die Meinungsfreiheit einzuschränken, wie das die Verschwörer behaupten. Sobald es möglich war, haben alle Staaten so schnell wie möglich die Massnahmen wieder gelockert. Wenn ich Fotos von Partys sehe, bei dem die Gruppen ihre Köpfe zusammenstecken, ist das aus der Sicht eines Erkrankten unverständlich. Die Politik ist das eine - aber wir haben es mit unserem Verhalten selbst in der Hand, die unkontrollierte Verbreitung des Virus zu verhindern. Die Genferin Laura Mejias (25) steckte sich im März wohl am Flughafen an - und entwickelte schwere Symptome. Obwohl sie keinerlei Vorerkrankungen hat und topfit ist, hatte sie Atemnot, starke Gliederschmerzen und verlor den Geschmackssinn. Es geht ihr besser, doch auch sie leidet noch immer unter den Nachwirkungen, etwa wenn sie Sport macht. Ich verstehe es, dass einige sagen, Covid-19 sei nicht schlimmer als eine Grippe, weil die Krankheit nicht bei allen einen schweren Verlauf nimmt. Aber die Leute, die es sagen, haben das Virus nur mit schwachen Symptomen erlebt. Darum glaubt man Leuten wie mir nicht, die es hart traf. Zu den Verschwörern sage ich: Das Virus ist kein Spass, es ist keine Lüge, sondern existiert wirklich. Es gibt Leute, die daran sterben, die leiden, die ihren Job verlieren. Auch ich finde die Massnahmen des Bundesrates nicht sinnvoll - aber weil sie halbbatzig sind. Wir müssen 1 5 Meter Abstand halten, dürfen aber in den Club gehen, wo wir alle aufeinander hocken. Im ÖV müssen wir eine Maske tragen, aber im Coop oder der Post braucht man keine mehr. Das wird die Verbreitung nicht verhindern. Wer etwa behauptet, die Regierungen nutzen Corona, um eine Diktatur zu installieren, irrt. Wir sind eher frei. Vielmehr regiert das Geld: Man macht alles wieder auf und riskiert, dass sich das Virus wieder verbreitet. Selbst ich kann nicht sicher sein, dass ich immun bin. Ich habe Angst vor einer zweiten Welle. Marco Solari (76), der Präsident des Filmfestivals Locarno, wurde am 10. März notfallmässig ins Spital eingeliefert - mehrere Tage lang lag er auf der Intensivstation, während neben ihm Menschen starben. Er überlebte, die Bilder vergisst er aber nicht mehr. Inzwischen organisiert er wieder das Festival, einen 100-Meter-Lauf macht er aber nicht mehr. Zu den Corona-Leugnern hat er eine deutliche Meinung. Es gibt in der Geschichte furchtbare Katastrophen, die geleugnet werden. Auch die Verleugnung der Corona-Pandemie grenzt an geistige Demenz. Es gibt keine Worte, die stark genug wären, um die Äusserungen von einigen Frustrierten zu geisseln. Wenn ich den Unsinn höre, der in (zu) vielen Blogs und sozialen Medien verbreitet wird, frage ich mich, ob sie die Krankheit erst selbst erleben müssen. Die schrecklichen Bilder aus Bergamo, als die Leichen mit dem Camion abtransportiert wurden, haben sich ins Gedächtnis gebrannt. Wer sagt, das alles sei halb so schlimm gewesen, verhöhnt die Toten. Ich verschwende nicht die Zeit, um mich mit dem Unsinn zu befassen. Früher blieb das Gerede am Stammtisch, jetzt wird es grenzenlos weiterverbreitet. Wer hier mitmacht - oft noch unter einem Pseudonym - handelt feige. Armando Norinha (60) wurde am 8. März ins Spital eingeliefert, 17 Tage lang musste er dort bleiben. Eine Woche lang lag er auf der Intensivstation. Auch der Bruder wurde ins künstliche Koma versetzt und kämpfte um sein Leben. Heute geht es beiden wieder gut. Die Leute, die Corona leugnen, haben es nicht am eigenen Leib erfahren. Wenn man im Spital liegt, gibts nur noch zwei Optionen: Entweder es wird besser, oder man stirbt langsam. Schlimm daran ist, dass es keine Medikamente gibt, die zuverlässig wirken. Wer Corona verharmlost, ist respektlos gegenüber den Ärzten und dem Pflegepersonal, die am Ende die Arbeit haben.","1686 Personen starben in der Schweiz an Corona. Einige Infizierte überlebten knapp. Sie haben einen langen Leidensweg hinter sich. Für die Behauptung, es handle sich bei der neuen Lungenkrankheit nur um eine Grippe, haben sie kein Verständnis." "Der Augenzeuge des Absturzes eines Jets der Schweizer Armee auf der Melchsee Frutt war am Mittwoch gegen neun Uhr gerade auf dem Dach eines Hotels am Arbeiten, als er Fluzeuge in seiner Nähe hörte. Als ich in die Höhe schaute, sah ich, dass bei einem Flugzeug das Triebwerk brennt und es sah aus, als ob es sich in Richtung Boden bewegen würde, sagt der Zeuge. Zuerst habe er gedacht, es handle sich um eine Übung des Militärs und er habe noch gar nicht realisiert, dass sich vor seinen Augen ein realer Absturz eines Tigers F-5 der Schweizer Luftwaffe ereignete, berichtet der Augenzeuge weiter. Ich sah nur noch, wie der Pilot aus dem Flugzeug katapultiert wurde und sich danach sein Fallschirm öffnete. Da wurde mir bewusst, dass dies Realität ist und der Flieger abstürzt, so der 50-Jährige weiter. Bruchteile später sei das Flugzeug im Schnee aufgekracht. Ich dachte, dass es beim Aufschlagen auf dem Schnee einen Feuerball geben wird. Aber ich hörte keinen Knall und es brannte auch nicht mehr, so weit ich mich noch erinnern kann, sagt der Zeuge weiter. Das Flugzeug sei wie auf Watte gebettet einfach im Schnee aufgeschlagen und dabei nicht einmal zerbrochen. Der Tiger F-5 liege noch immer in einem Stück im Schnee. Aber nach dem Absturz des Flugzeugs seien kleine Fötzeli in der Luft herumgeflogen, die vom Aufprall der Maschine hätten stammen können. Der Pilot sei etwa 200 Meter von der Absturzstelle entfernt gelandet. Als ich sah, dass er seine Hände sichtbar bewegte, wusste ich, dass ihm zum Glück nichts Schlimmes passiert war. Danach sei ein Pistenfahrzeug zum Piloten gefahren, bevor er mit einem Rega-Helikopter von der Unfallstelle geflogen wurde. Auch ein paar Stunden später hörte sich der Augenzeuge vom Erlebnis noch völlig aufgewühlt an. Er sagte am Telefon zu 20 Minuten weiter: Mein Puls stieg in die Höhe und mein Herz raste, als ich realisierte, was passiert war. Ich bin jetzt einfach froh darüber, dass beim Absturz keine Menschen zu Schaden gekommen sind.","Ein Augenzeuge war bei der Arbeit auf Melchsee-Frutt, als er in der Nähe Flugzeuge hörte. Als er aufblickte, sah er, dass das Triebwerk eines Flugzeugs brannte. Er glaubt erst an eine Militärübung, bevor er realisierte, dass gleich ein Flugzeug abstürzt. Bevor die Maschine auf den Schnee stürzte, sah er, wie der Pilot aus dem Flieger katapultiert wurde. Der Pilot konnte sich unverletzt mit einem Fallschirm in Sicherheit bringen." "Am Dienstagmorgen, kurz vor 3 Uhr, fuhren Unbekannte mit einem dunklen Auto zur Clientis Bank an der Bahnhofstrasse in Uzwil SG. Dort durchschlug das Auto die Glastüre zum Vorraum und prallte in den dortigen Bancomaten. Die Täter fuhren mit dem Auto in der Folge mehrere Male gegen den Bancomaten, um an das darin befindliche Bargeld zu kommen. Als dies misslang, fuhren sie gemäss einer Mitteilung der Kantonspolizei St. Gallen ohne Deliktsgut in unbekannte Richtung davon. Es wurde anschliessend eine grossangelegte Fahndung eingeleitet. Das zur Tat verwendete Auto konnte inzwischen in Flawil SG beim Schwimmbad aufgefunden werden. Am Bancomaten sowie dem Gebäude entstand Sachschaden in Höhe von mehreren zehntausend Franken. Immer wieder kommt es zu Versuchen, mittels Auto als Rammbock an Wertsachen zu gelangen. So passierte es beispielsweise in St. Gallen, als Unbekannte in das Juwelier-Geschäft Bucherer einbrachen. Mit einem Auto fuhren sie rückwärts in den Eingangsbereich, um in das Innere zu gelangen. Damals konnte ein News-Scout die Tat filmen. Ein Jahr zuvor gingen Täter mit einem ähnlichen Schema vor. In Oberuzwil SG verschafften sich Unbekannte gewaltsam Zugang zu einer Bijouterie, indem sie mit einem gestohlenen Auto die Glasfront rammten, um in das Geschäft zu gelangen. Daraufhin wurden mehrere 100 Uhren entwendet. Das Diebesgut hatte einen Wert von über 200000 Franken. Im letzten Jahr kam es in der Schweiz zu mehreren Fällen von Bancomatensprengungen. So wurde am 23. Dezember 2020 beim Bahnhof in Killwangen-Spreitenbach AG ein Bancomat gesprengt. Die Detonation sei derart stark gewesen, dass am ganzen Bahnhof Scheiben beschädigt wurden. Die Täter konnten anschliessend flüchten. Im September und im Oktober des vergangenen Jahres kam es ebenfalls zu versuchten oder erfolgreichen Sprengungen von Bancomaten.","Am Dienstagmorgen rammten Unbekannte in Uzwil SG mit einem Auto einen Bankautomaten der Clientis Bank. Sie versuchten so an Bargeld zu kommen, scheiterten aber beim Versuch. Das verwendete Auto konnte in Flawil SG sichergestellt werden. Die Tat erinnert an vergangene Fälle, bei denen ein Auto als Rammbock verwendet wurde." "Nach einer Verschnaufpause im Jahr 2020 steigen die Krankenkassenprämien 2021 im Schnitt um 0 5 Prozent. Allerdings können Konsumenten individuell beeinflussen, wie hoch ihre Prämie effektiv ist. Aber Achtung: In der Regel muss man sich bis Ende November darum gekümmert haben. Es lohnt sich also, sich früh damit zu befassen. Mit diesen Tipps sparst du 2021 bei der Prämie: Versicherte können auf den Beginn des Kalenderjahres eine höhere Franchise wählen. Der höchste wählbare Betrag ist 2500 Franken - wer sich dafür entscheidet, zahlt deutlich weniger Prämie. Eine Erhöhung muss der Kasse bis Ende Dezember mitgeteilt werden. Jeder Schweizer hat das Recht, in der Grundversicherung die Kasse zu wechseln. Im besten Fall zahlt man nach einem Wechsel sogar weniger Prämie als im Vorjahr. Der Prämienrechner Priminfo.ch des Bundes oder die Rechner von Drittanbietern wie Comparis, Moneyland oder Bonus helfen beim Vergleich der Krankenkassen. Die Grundversicherung muss jeweils bis 30. November gekündigt werden. Wer schon über den Arbeitgeber unfallversichert ist, kann bei der Grundversicherung auf die Unfalldeckung verzichten - und so von einer Prämienreduktion profitieren. Auch bei der Wahl eines Spezialmodells winken Prämienrabatte. Zur Auswahl stehen etwa das Hausarzt-, HMO- oder Telefonmodell. So wird definiert, wer für den Versicherten die erste Anlaufstelle ist. Versicherte mit tiefem Lohn haben Anspruch auf eine Prämienverbilligung. Sie ist kantonal unterschiedlich geregelt. Auskunft gibts bei der kantonalen Ausgleichskasse oder den sozialen Diensten.","Die Krankenkassenprämien steigen 2021 erneut. Wer sich bis Ende November darum kümmert, kann bei den Prämien sparen. Mit diesen Tipps klappts." "Regisseur Spike Lee (63) spannt erneut mit dem Sender HBO zusammen und kreiert eine mehrteilige Doku über die Folgen des elften Septembers. In der Serie geht es darum, wie New York die Jahre seit dem Anschlag auf die Twin Towers überstanden hat. NYC Epicenters 9/11→ 2021½ soll die Doku heissen, in welcher der Wiederaufbau von New York und die Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt portraitiert werden sollen. Lee wird eine, wie HBO es nennt, atemberaubende Menge an visuellem Bildmaterial zusammenstellen und Berichte von Menschen zeigen. Später in diesem Jahr, zum 20. Jahrestag der Anschläge, soll die Doku erstmals auf HBO ausgestrahlt werden und auf HBO Max streambar sein. Der New Yorker Regisseur sei stolz darauf, seinen eigenen Twist in die Story vom Wiederaufbau der Stadt bringen zu dürfen. NYC Epicenters 9/11 → 2021½ ist das neueste Projekt, das von Lee und HBO gemeinsam realisiert wurde. Der Oscar-nominierte Filmemacher hat bereits bei Vier kleine Mädchen (1997), When the Levees Broke (2006) und jüngst American Utopia (2020) für HBO Regie geführt.","Regisseur Spike Lee (63) plant zusammen mit HBO eine Doku-Serie über die Auswirkungen des 11. September 2001 auf die Stadt New York und die Menschen, die dort leben. Als New Yorker sei er stolz darauf, seine Stadt und ihren Wiederaufbau dokumentieren zu dürfen. Es ist nicht das erste Mal, dass Lee mit HBO zusammenspannt." "Wegen den steigenden Covid-19-Ansteckungen wurde im Kanton Bern eine Verschärfung der Registrierungspflicht für Restaurant-Gäste sowie Bar- und Club-Besucher beschlossen. Wie der Berner Regierungsrat am Donnerstag mitteilt, soll auf diese Weise das Contact Tracing effizienter durchgeführt werden können. Konkret gilt ab Montag eine Registrierungspflicht in Innenräumen von Restaurants. Mindestens eine Person pro Gästegruppe muss Namen, Telefonnummer, Geburtsdatum und Wohnadresse angeben. Der Kanton Bern verfügt damit über eine strengere Registrierungspflicht als der Bund, der die Daten lediglich erfasst sehen will, wenn der 1 5-Meter-Abstand nicht eingehalten werden kann. In Bars und Clubs muss neu auch das Geburtsdatum der Gäste erfasst werden. Eveline Neeracher, Präsidentin des Verbands Gastro Bern, nennt die Verschärfung umsetzbar. Sie kritisiert jedoch einzelne Punkte. Sie fände es unlogisch, dass Innen- und Aussenräume unterschiedlich gehandhabt würden: Was ist, wenn es zu regnen beginnt und Personen auf der Terrasse schnell ins Innere wechseln? Dass die Daten elektronisch erfasst werden müssten, stelle zudem viele Wirte vor eine technische Herausforderung: Vor allem wenn Gäste kein Smartphone besitzen. In Anbetracht davon, dass die neuen Spielregeln bereits ab Montag gelten würden, müssten sich nun viele sputen. Bei Tom Christen, Gastgeber beim Restaurant Landhaus in Liebefeld, kommt die neue Verordnung gut an: Wie viele andere Restaurants bitten auch wir bereits seit Längerem unsere Gäste nach Kontaktdaten. Diese hätten kein Problem damit: 99 Prozent haben extrem grosses Verständnis und erachten es sogar als Service. Es sei eine Herausforderung, auch in stressigen Situationen die Kontaktangaben korrekt zu erfassen, aber: Mit Routine und Achtsamkeit ist das kein Problem. Ausserdem sei wichtig den Gästen klar zu kommunizieren, dass die Daten nach 14 Tagen vernichtet würden, sofern das Contact-Tracing-Team sie nicht anfordere. Die Verschärfung sei notwendig gewesen, sagt Gundekar Giebel von der Staatskanzlei des Kantons Bern: Die Daten, die wir für das Contact Tracing erhalten, sind teilweise mangelhaft. Giebel nennt ein Beispiel: In unseren Daten fanden wir immer wieder einen ‹Hans Muster›. Von diesem gibt es jedoch viele im Kanton Bern. Ohne Geburtsdatum oder Adresse wissen wir nicht, um welchen es sich konkret handelt. Die Gäste hätten teilweise unerreichbare Telefonnummern angegeben - auch im Ausgang. Es scheint, dass manche extra ein Party-Handy nutzen. Die angegebene Nummer, obschon beim Club-Besuchen sogar verifiziert, war für das Contact-Tracing-Team teilweise die ganze Woche nicht erreichbar. Mit den nun zusätzlich erhobenen Daten sollen Betroffene auch auf andere Weise kontaktiert werden können: Als letztes Mittel haben wir dank des Geburtsdatums nun die Möglichkeit, die Adresse herauszufinden, so Giebel. Während die Daten der Bar- und Club-Besucher vor dem Einlass kontrolliert werden müssen, gilt bei den Restaurant-Gästen Selbstdeklaration, führt Giebel aus. Ausserdem gelte die Registrierungspflicht im Restaurant nur für die Innenräume: Drinnen ist die Ansteckungsgefahr viel höher. Es gäbe weniger Luftzirkulation und die Menschen würden näher beieinander sitzen. Wir wissen mittlerweile aus Erfahrungen, dass Ansteckungen öfter in Innenräumen stattfinden - viel weniger im Aussenbereich. Über 40000 Menschen haben sich bisher über die Corona-App der Bar und Clubkommission Bern (Buck) registriert, damit sie Zugang zu einer Party bekamen oder in der Bar Cocktails genissen konnten. Laut Buck-Präsident Max Reichen werde man das Tool nun anpassen, damit auch das Geburtsdatum hinterlegt sei. Die Verschärfung löst bei der Kommission jedoch auch Bedenken aus. Wir fragen uns, was der Erkenntnisgewinn ist. Ausserdem sei bei der Swiss-Covid-App der Datenschutz ein zentrales Element: Jetzt werden im grossen Stil Daten gesammelt. Das ist nicht unproblematisch. Wenn irgendwo eine Excelliste mit diesen Daten herumliege, egal ob physisch oder im Netz, könnte man damit grossen Schaden anrichten.",Der Kanton Bern geht weiter als der Bund: Er verschärft die Registrierungspflicht für Restaurant- sowie Bar- und Club-Gäste. Neu muss etwa auch das Geburstdatum und die Wohnadresse angegeben werden. Die Daten müssen jedoch nicht in jedem Fall von Mitarbeitenden verifiziert werden. "Sie war 24, er 31. Vor 22 Jahren begegneten sich Corina und Peter in einem Café in Triesen (FL) zum ersten Mal. Und seither geht er ihr nicht mehr ganz aus dem Kopf. Ich denke, da ist noch etwas, sagt Corina gegenüber FM1Today. Peter war ihre erste grosse Liebe und die vergisst man nicht so schnell. An jenem Tag im Café hätten sie zusammen etwas getrunken und sich später in einem Tanzlokal wieder getroffen. Sie hätten die ganze Nacht getanzt und seien so zusammengekommen. Es war immer lustig mit ihm. Wir haben immer etwas unternommen, so die heute 46-Jährige. Peter wohnte damals noch in Rorschach, sie in Vorarlberg. Oft hätten sie sich gegenseitig besucht. Streit gab es nie. Dennoch hielt die Beziehung nur knapp ein Jahr. Danach verliebten sich Corina und Peter in andere Partner, beide gründeten eigene Familien. Corina zog ins Fürstentum Liechtenstein. Sie und Peter verloren sich aus den Augen. Anfang 2018 sah sie ihn dann plötzlich unerwartet wieder. Ich musste mit dem Taxi am Flughafen Altenrhein Gäste abholen, sagt Corina. Nahe des Flughafens liegt das Hundertwasserhaus mit integriertem Bistro. Corina ging dorthin und bestellte sich einen Milchkaffee. Da habe ich ihn im Café gesehen, er las die Zeitung, so die 46-Jährige. Sie habe ihn angesprochen und sie hätten sich unterhalten. Es sei wie früher gewesen und prompt hätte sie wieder Herzrasen gehabt. Er gab ihr seine Nummer. Corina war damals jedoch noch verheiratet und die Nummer verlor sie. Dennoch ging ihr Peter nicht aus dem Kopf. Nun ist Corina bereits seit eineinhalb Jahren single und will Peter unbedingt wiedersehen. Auf Facebook und im Telefonbuch habe sie ihn nicht gefunden, deshalb der Schritt an die Öffentlichkeit. Peter ist gelernter Bäcker, müsste inzwischen 53 Jahre alt sein und in St. Gallen wohnen. Ich habe nun den ersten Schritt gemacht, jetzt muss ich einfach abwarten, wird sie zitiert. Bist du Peter oder kennst du ihn? Dann melde dich unter redaktion.sg@20minuten.ch",Corina sucht nach ihrer grossen Liebe Peter. Sie waren vor 22 Jahren ein Paar. Nach einem Jahr Beziehung trennten sich ihre Wege. 2018 trafen sie sich zufällig wieder. Seither sucht sie nach ihm. "Fabian Hirtz lebt mit seiner 12-jährigen Tochter Pauline in Luxemburg. Zur Schule geht Pauline aber in der benachbarten belgischen Region Arlon. Dort entschied die Rektorin der Schule, Pauline während des Unterrichts von ihren Klassenkameradinnen zu isolieren. Grund: Pauline und ihr Vater verbrachten ihre Ferien in der Schweiz. Meine Tochter wurde wie eine Pestkranke behandelt, regt sich ihr Vater gegenüber dem belgischen Newsportal 7sur7 auf. Er sagt, die Rektorin habe über Facebook von der Ferienreise erfahren. Fabian Hirtz betont: Wir haben uns an die Gesetze von Luxemburg und der Schweiz gehalten. Wir haben nichts falsch gemacht, versichert er. Fabian Hirtz ärgert sich besonders darüber, dass die Rektorin über Facebook von den Ferien erfahren hat. Seit wann gilt Facebook als juristischer Beweis?, fragt er sich. Er möchte nun via Anwalt erwirken, dass Pauline für die nächsten zehn Tage nicht zur Schule muss. Die Rektorin hat kein Recht, diese Art von Entscheidungen zu treffen, sagt Hirtz. Wenn es nach ihm geht, könnte Pauline zwar problemlos zur Schule - aber nur, wenn sie dabei auch mit ihren Freunden und Freundinnen in Kontakt treten kann: Pauline ist nicht krank, sie hat keine Symptome, so Hirtz. Belgier und Belgierinnen dürfen zurzeit ihr Land nicht verlassen, es sei denn, sie hätten einen essentiellen Grund dafür. Dazu gehören Berufsreisen, Studienreisen oder Reisen aus wichtigen familiären Gründen. Wer aus dem Ausland nach Belgien einreist, muss einen höchstens 72 Stunden alten negativen Corona-Test vorweisen können. Menschen aus Risikogebieten (aktuell Grossbritannien, Südafrika und der ganze südamerikanische Kontinent) müssen zusätzlich zehn Tage in Quarantäne. Belgien meldete am Dienstag 3182 neue Fälle mit dem Coronavirus, die 14-Tages-Inzidenz liegt bei 245 6.","Ein belgischer Vater machte mit seiner Tochter Pauline Ferien in der Schweiz. Nach der Rückkehr wurde die 12-Jährige von ihren Klassenkameraden getrennt. Die Schule behandelte meine Tochter wie eine Pestkranke, regt sich ihr Vater auf." "Der anhaltende Regen hat Teile des Aargaus stark getroffen. In der Region Brugg, wo die drei Flüsse Aare, Reuss und Limmat zusammenfliessen, sind Brücken und Strassen wegen des Hochwassers gesperrt. Die Felder in Vogelsang sind überflutet. Die gepflanzten Kopfsalate liegen auf der überschwemmten Strasse verteilt, die Weizenfelder stehen unter Wasser. Wo die Aare und die Reuss zusammenfliessen, reisst der Fluss Äste und Bäume mit. An gewissen Stellen trat er über die Ufer. Betroffen davon ist der 29-jährige J. S.* aus Brugg. Am Dienstag wurde das gesamte Grundstück um sein Zuhause und so auch das Erdgeschoss von sein Haus unter Wasser gesetzt. Als ich am späten Nachmittag die Haustüre öffnete, floss das Wasser direkt ins Haus rein, auch bei den Fenstern drückte es ins Wohnzimmer, erzählt er. Bis am Abend habe er rund zwölf Zentimeter Wasser in seiner Küche und im Wohnzimmer gehabt. Auch am Mittwoch war das Gebäude an der Aare nur in Gummistiefeln erreichbar. S. hat sich bei der Arbeit abgemeldet und war damit beschäftigt, das Wasser abzupumpen. Die Schäden sind erheblich. Zum Glück habe ich einen oberen Stock. So kann ich trotz des Hochwassers im Trockenen schlafen. Da S. nun keinen Strom im Erdgeschoss hat, muss er die Küche seines Nachbarn benutzen. Wir helfen uns gegenseitig aus, wo wir können. So prekär sei die Situation zum letzten Mal vor über zehn Jahren gewesen. Dass so viel Wasser kommt, habe er nicht geglaubt. Dennoch hatte er vorgesorgt: Zusammen mit meinem Nachbar versuchte ich jegliche elektrische Geräte wie etwa den Kühlschrank hochzustellen - für den Fall, dass Wasser ins Haus eindringen sollte. Da die Wetterprognosen für die nächsten Tage weiterhin Regen vorhersagen, möchte S. erstmal abwarten. Mehr Mühe bereiten ihm die Folgen der Überschwemmung. Es wird wohl eine Weile dauern, bis alles wieder getrocknet ist. Der Lärm der vielen Entfeuchter, die ich über die kommenden Wochen aufstellen muss, nervt mich schon jetzt, scherzt er. *Name der Redaktion bekannt",Das Unwetter in der Schweiz hat an mehreren Orten zu Überschwemmungen geführt. Auch das Zuhause des 29-jährigen J. S. in Brugg AG stand am Dienstag unter Wasser. In seiner Küche und seinem Wohnzimmer hat das Wasser erhebliche Schäden angerichtet. "Ich wusste nicht, dass die Zellen so versifft sind. Es war katastrophal. Die Matratze lag an der Wand, überall hatte es Flecken, und das WC war verkalkt, beklagt sich Giuseppe Grasso (58) gegenüber Blick. Eigentlich hätte der Weinfelder zwölf Tage im Thurgauer Kantonalgefängnis in Frauenfeld absitzen wollen. Dies, weil er die Busse aus einem Strafbefehl nicht zahlen wollte. Mit dem Maserati fuhr er am Montag zum Haftantritt. Mit dabei Laptop und Smartphone. Doch bereits nach drei Stunden hielt er es nicht mehr aus. Nebst dem Dreck gab dem Nichtraucher vor allem der entsetzliche Geruch nach Rauch den Rest. Wie die Zeitung weiter schreibt, zahlte er die Busse in Höhe von 2450 Franken dann doch lieber, als noch länger in der Zelle zu hocken. Die Verfahrenskosten sind noch offen. Dem Gefängnisaufenthalt geht ein langer Nachbarschaftsstreit voraus. Bei einer Sandsteinmauer in Grassos Liegenschaft tropft seit Jahren Wasser durch. Er glaubt, dass sein Nachbar, der weiter oben wohnt, dafür verantwortlich ist. Das führte zu diversen Prozessen. Allerdings nicht zu einem Urteil, wie es Grasso sich wünscht. Ein Ende des Streits ist nicht in Sicht. Um seine These zu beweisen, sind Grasso auch unlautere Mittel recht. Laut der Thurgauer Zeitung betrat er unerlaubt das Grundstück des Nachbarn, schlug ihn und das Auto. Darüber hinaus zerstörte er Wasserleitungen oder manipulierte daran herum. Dazu kommt laut der Zeitung Versicherungsbetrug. Dafür erhielt er einen Strafbefehl. Die Staatsanwaltschaft forderte eine bedingte Geldstrafe von 55 Tagessätzen, sowie eine Busse von 2450 Franken. Hinzu kommend die Verfahrenskosten. Noch einmal in den Knast würde Grasso wohl nicht. Gegenüber Blick bilanziert er: Im Fernsehen hatte ich wunderschöne Schweizer Gefängnisse gesehen. Aber das war definitiv kein Hotel, sondern ein ganz schrecklicher Ort!","Seit Jahren liegt Giuseppe Grasso (58) aus Weinfelden TG im Streit mit seinem Nachbarn. Durch eine Sandsteinmauer in seinem Haus tropft Wasser und richtet Schäden an. Grasso glaubt, sein Nachbar ist daran Schuld. Wiederholt landete der Fall vor Gericht. Grasso selbst greift dabei auch zu unlauteren Mitteln. Gegen ihn wurde deshalb ein Strafbefehl erlassen. Die Busse daraus zahlen wollte er allerdings nicht. Er wollte lieber ins Gefängnis, hielt es dort aber nicht lange aus. Nun hat er die Busse doch bezahlt." "Im Rahmen einer Kundgebung gegen Asyl-Rückkehrzentren im Kanton Bern hat sich am Montagnachmittag vor dem Bundeshaus eine Person selbst angezündet. Dies berichtete die Berner Zeitung. Die Person wurde mit der Ambulanz verletzt ins Spital gebracht. Wie Dominik Jäggi von der Berner Kantonspolizei auf Anfrage sagte, wurde der Mann nicht lebensbedrohlich verletzt. Er habe sich die Verletzungen laut aktuellen Erkenntnissen selbst zugefügt. Der Polizei-Mediensprecher bestätigte mit diesen Aussagen eine auf Twitter verbreitete Meldung des Megafons der Berner Reitschule. Das ist die Zeitung des autonomen Kulturzentrums in der Stadt Bern. Ein Video von Tele Bärn zeigt, wie sich der Mann selbst anzündete. Laut einem Teilnehmer der Kundgebung handelt es sich beim Opfer um einen Iraner, der mit einem abschlägigen Asylentscheid in einem Rückkehrzentrum im Kanton Bern lebe. Die Aktion seines Landmanns sei völlig überraschend gekommen, sagte dieser Teilnehmer, der nach eigenen Angaben auch aus dem Iran stammt. Sie zeige, unter welchem Druck Personen mit abgelehntem Asylentscheid lebten. Eine Gruppe namens Stopp Isolation hatte am vergangenen Freitag die Kundgebung angekündigt. Dies, nachdem die Sicherheitsdirektion des Kantons Bern einen Brief an sie veröffentlicht hatte. In diesem Brief verteidigte die für Asylfragen im Kanton Bern verantwortliche Direktion die neuen Rückkehrzentren als demokratisch legitimiert. Häufig kooperierten die in diesen Zentren lebenden Personen mit abgewiesenem Asylgesuch nicht mit den Behörden - beispielsweise, indem sie ihre Identität nicht offenlegten. Die in den kantonalen Rückkehrzentren untergebrachten und betreuten Personen hätten sich der Pflicht widersetzt, die Schweiz zu verlassen. Dass diese Personen im Heimatland nicht verfolgt würden, hätten die zuständigen Bundesbehörden geprüft und verbindlich festgestellt. Die Gruppe Stopp Isolation und die sie unterstützende Organisation Migrant Solidarity Network reagierten am Freitag laut einer Mitteilung empört auf das Schreiben. Statt Nothilfe in den Rückkehrzentren brauche es Arbeitsbewilligungen und Lockerungen bei der Bewilligung von Härtefallgesuchen. Die neuen Rückkehrzentren seien offene Gefängnisse am Rand der Gesellschaft. Mitglieder der Gruppe Stopp Isolation - das heisst: Personen aus den Rückkehrzentren - waren Anfang Juli von den Berner Asylbehörden und von Vertretern des Staatssekretariats für Migration (SEM) empfangen worden. Dies, nachdem rund 60 abgewiesene Asylsuchende als Protest gegen die drei Rückkehrzentren im Kanton Bern und die dortigen Bedingungen eine Nacht in der Berner Reitschule verbracht hatten. Die Berner Asylbehörden stellten damals eine formelle Antwort auf die Forderungen der Protestierenden in Aussicht - die Antwort vom vergangenen Freitag.","Bei einer Demonstration gegen Asyl-Rückkehrzentren hat sich vor dem Bundeshaus ein Mann selbst angezündet. Der Mann wurde nicht lebensbedrohlich verletzt. Beim Opfer soll es sich um einen Iraner handeln, der mit einem abschlägigen Asylentscheid in einem Rückkehrzentrum im Kanton Bern lebe." "Die Feigensorte La Dama de la Vera wird in der Schweiz ab sofort nicht mehr verkauft. Schon bezogene Packungen sollen weggeworfen werden. Dies empfiehlt das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit (BLV). Mehrere Detailhändler haben gemäss dem BLV sofort reagiert und das Produkt, das in 500g-Beuteln verkauft wurde, aus ihren Regalen entfernt und einen Rückruf gestartet. Auf der Webseite des BLV sind Ladenlokale aufgelistet, in denen das Produkt verkauft wurde. Grund für den Alarm ist der Giftstoff Ochratoxin A. Dieser sei krebserregend, gibt das Amt an. Es handelt sich um ein natürliches Gift, das häufig bei Schimmelpilzen auftritt, aber auch getrocknete Früchte können davon betroffen sein. Das BLV empfiehlt, die Feigen nicht zu essen. Gemäss einer Mitteilung können die Behörden nicht ausschliessen, dass das Produkt gesundheitsgefährdend sei. Festgestellt habe man dies bei internen Kontrollen.","Feigen der Sorte La Dama de la Vera sollen nicht mehr konsumiert werden. Sie können gesundheitsschädigend sein, erklären die Behörden. Die Detailhändler haben das Produkt bereits aus ihrem Sortiment entfernt." "Ella Emhoff, Stieftochter von US-Vizepräsidentin Kamala Harris (56) und Tochter des Second Gentleman Doug Emhoff (56), hat einen Deal mit der renommierten internationalen Modelagentur IMG unterschrieben. Dies berichtet The New York Times am Donnerstag. Der Vertragsabschluss fand nur rund eine Woche, nachdem Ella ihr kometenhaftes öffentliches Debüt als Second Daughter hinlegte, statt. Denn bei der Amtseinführung des 46. US-Präsidenten Joe Biden (78) und seiner Vize-Präsidentin waren die Blicke so mancher Zuschauerinnen und Zuschauer nicht auf die beiden Protagonisten des Tages gerichtet, sondern auf Ella. Mit ihrem glitzernden Mantel von Miu Miu setzte sie ein modisches Statement und wurde auf Social Media umgehend als Stilikone gefeiert. Auch bei IMG erkannte man das Potenzial der kreativen 21-Jährigen. Ella verkörpert das aktuelle Zeitgeschehen. Sie strahlt eine gewisse Frechheit und Freude aus, erklärt Ivan Bart, Vorsitzender der Modelagentur, gegenüber The New York Times. Und dass Ella nicht dem traditionellen Bild eines Models entspreche, spiele keine Rolle. Es geht im Modebusiness nicht mehr nur um Körper, Grösse oder Geschlecht. Für Ella, die aktuell in der finalen Phase ihres Textildesign-Studiums steckt, war der Modelvertrag eine grosse Überraschung. Als ich jünger war, hatte ich so etwas nicht für meine Laufbahn auf dem Schirm, so Ella im Interview mit der New Yorker Zeitung. Sie sei zunächst auch etwas unsicher gewesen, weil sie früher mit ihrem Selbstvertrauen zu kämpfen hatte. Diese körperfokussierte Welt schüchterte mich ein. Sie habe das Angebot aber doch angenommen, weil sie das Thema Diversität im Modebusiness vorantreiben will. Ella will nicht nur als Model arbeiten, sondern auch wohltätige Projekte in Angriff nehmen. Sie freue sich zwar darauf, schöne Kleidung zu tragen. Gleichzeitig ist sie sich aber bewusst, dass sie mit ihrer neugewonnenen Bekanntheit über eine Plattform verfügt, die genutzt werden kann. Viele Leute brauchen Hilfe. Wenn ich in irgendeiner Weise helfen kann, dann will ich das. Und ich denke, die Zusammenarbeit mit IMG wird dafür sehr nützlich sein.","Ella Emhoff (21) wird neu als Model von der renommierten Agentur IMG repräsentiert. Die Stieftochter von Kamala Harris (56) legte erst vor gut einer Woche einen öffentlichen Karriere-Senkrechtstart hin. Mit IMG im Rücken will Ella nicht nur Modelaufträge an Land ziehen, sondern auch Gutes tun." "Intelligente Lautsprecher gibt es mittlerweile überall, und sie sind auch in vielen Haushalten zu finden. Darüber hinaus sind sie in beinahe jedes moderne Smartphone eingebaut. Sie reagieren auf Sprachbefehle, spielen auf Wunsch Musik ab und bedienen zuweilen auch Rollläden und Lampen. Eigentlich sollten solche Smart Speaker ausschliesslich durch Befehle wie Alexa, Hey Siri oder Ok Google aktiv werden. Nun zeigt eine neue Studie von STRG_F allerdings, dass auch ganz andere Gespräche und Situationen aufgenommen werden können. Dies geschieht meist ohne das Wissen des Besitzers der Lautsprecher. Das aufgenommene Material wird ausserdem nicht selten von Mitarbeitern der Hersteller direkt angehört und analysiert, um zu überprüfen, ob der Speaker die Sprachbefehle richtig erkannt und interpretiert hat. Dies soll der Optimierung des Services dienen. Ehemalige Mitarbeiter von Firmen wie Amazon oder Apple haben aber angegeben, dadurch bereits Zeugen intimster Momente geworden zu sein. So wurden beispielsweise vertrauliche Gespräche mit Ärzten, Beziehungsstreite oder Menschen beim Sex aufgenommen und anschliessend von den Mitarbeitern angehört. Die neue Studie wurde von einer Forschergruppe der der Ruhr-Universität Bochum und des Bochumer Max-Planck-Instituts für Sicherheit und Privatsphäre durchgeführt. Untersucht wurden insgesamt elf verschiedene Smart Speaker, darunter Modelle von Apple, Google, Amazon, Microsoft, Xiaomi und der Telekom. Rund 16 Tage lang spielten die Forschenden den Lautsprechern englische und deutsche Fernsehsendungen, Nachrichten und Tonbänder vor. 735 Mal kam es dabei zu fälschlichen Aktivierungen der Speaker. Der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar fordert nun gegenüber der Tagesschau, dass Unternehmen proaktiver handeln sollen, wenn es um Information rund um diese Problematik geht. Man muss vom Hersteller erwarten, dass er die Verbraucher im datenschutzrechtlichen Sinne aufklärt und darauf hinweist, dass es eben ein entsprechendes Risiko der Privatsphäre ist, so der Experte. Aus der Studie geht ebenfalls hervor, dass es signifikante Unterschiede gibt, was die Hersteller der Lautsprecher angeht. So aktivierte sich das System Cortana von Microsoft am häufigsten. Die Geräte von Google und Apple schnitten hingegen besser ab. Aber auch bei Amazons Alexa kam es insbesondere beim Test mit deutschsprachigen Inhalten häufiger zu Fehlaktivierungen. Die meisten der fälschlichen Aufzeichnungen waren auf missverstandene Wörter zurückzuführen. So wurde das Wort Daiquiri beispielsweise als Hey Siri interpretiert. Botswana aktivierte Cortana und die Worte am Sonntag wurden als Amazon missverstanden. Die Forschenden nahmen nach der Auswertung ihrer Daten direkten Kontakt mit den betroffenen Unternehmen auf. Bei Google wurde versichert, dass man derzeit keine Auswertungen des aufgezeichneten Tonmaterials durch Mitarbeiter durchführen lasse. In Zukunft werde diese Praxis aber wieder eingesetzt werden. Allerdings müssten die Nutzer diesbezüglich aktiv zustimmen. Bei Apple werden die aufgenommenen Daten anonymisiert und nicht mit der Apple-ID des Nutzers verbunden. Normalerweise werden diese Daten im Anschluss nicht gespeichert, sondern wieder gelöscht. Der User kann sich aber aktiv dazu entscheiden, zur Verbesserung des Services beizutragen. Dann würden die Aufnahmen ab und zu von Apple-Mitarbeitern angehört. Ähnlich verhält es sich bei Amazon. Auch hier werde ein kleiner Teil der aufgenommenen Sprachbefehle von Mitarbeitern anonym analysiert. Während Apple auf das Opt-in-Prinzip vertraut, müssen Amazon-Kunden, die ihre Sprachaufnahmen nicht mit dem Unternehmen teilen möchten, selbst aktiv werden und das Teilen ihrer Daten verbieten.","Smarte Lautsprecher hören oft mit, wenn sie dies gar nicht tun sollten. Manchmal wird dieses Material auch aufgezeichnet. Mitarbeiter von Firmen wie Amazon oder Apple berichten, dass sie Menschen schon beim Streiten oder beim Sex zuhören konnten." "US-Präsident Joe Biden und seine Frau Jill haben im vergangenen Jahr gut 600000 Dollar verdient. In ihrer am Montag veröffentlichten Steuererklärung für 2020 gaben Biden und seine Frau, die als College-Lehrerin arbeitet, ein Bruttojahreseinkommen von 607336 Dollar an. Sie zahlten demnach 157414 Dollar an Einkommensteuern auf Bundesebene, was einem Steuersatz von 25 9 Prozent entspricht. Weitere 28794 Dollar zahlten sie in ihrem Heimatstaat Delaware. Vizepräsidentin Kamala Harris, die ebenfalls ihre Steuererklärung veröffentlichte, zahlte demnach deutlich mehr Steuern. Die Ex-Senatorin aus Kalifornien und ihr Mann Doug Emhoff, der bisher als Anwalt arbeitete, versteuerten ein Bruttoeinkommen von 1695225 Dollar. Auf Bundesebene zahlten sie 621893 Dollar an Einkommensteuern plus 125004 Dollar in Kalifornien und 56997 Dollar in Washington. Bidens Vorgänger Donald Trump hatte seine Steuererklärungen nie veröffentlicht. Er war der erste US-Präsident seit Richard Nixon, der seine Finanzen geheim hielt. Im vergangenen September sorgte die New York Times mit Enthüllungen zu Trumps Steuer- und Finanzgebaren für Aufsehen. Demnach zahlte Trump in elf der 18 Jahre von 2000 bis 2017 keine Einkommensteuer auf Bundesebene - und 2016 und 2017 jeweils nur 750 Dollar.","Anders als Trump veröffentlicht US-Präsident Joe Biden seine Steuererklärung. Dies ist in den USA eine alte Tradition. Das Ehepaar Biden hat im Jahr 2020 rund 600000 Dollar verdient, Vizepräsidentin Harris und ihr Mann rund 1 7 Millionen Dollar." "Für selbstständige Kleinunternehmer und -unternehmerinnen ist die Pandemie die wohl härteste Zeit ihres Lebens. Viele Geschäfte müssen geschlossen bleiben - auf den Onlinehandel auszuweichen birgt seine eigenen Tücken. 20 Minuten hilft: Betroffene Menschen bekommen die Möglichkeit, ihren Onlineshop beim Schweizer Newsportal vorzustellen. Nachdem bereits im Januar verschiedene Geschäfte bei 20 Minuten vorgestellt wurden, konnten manche der Unternehmerinnen und Unternehmer einen Anstieg bei den Onlinekunden verzeichnen. Wir haben durch den Beitrag einige Bestellungen erhalten, von denen wir sicher sind, dass sie mit dem Artikel zu tun haben, heisst es etwa in einer Rückmeldung an die Redaktion. Nun geht die Hilfsaktion von 20 Minuten in die zweite Runde - denn als Reaktion auf den Beitrag haben sich erneut Dutzende Personen gemeldet, deren Geschäft massgeblich von der Pandemie beeinträchtigt wird. In der Bildstrecke oben siehst du eine Auswahl - den Link zur jeweiligen Website findest du ebenfalls dort. Bist du selbst Inhaber von einem kleinen Geschäft, das nun ganz auf den Webshop setzen muss? Dort fehlt aber die Kundschaft? Erzähle uns kurz von deiner prekären Situation und sende uns ein Bild von dir in deinem geschlossenen Geschäft (inklusive Name und Handynummer für allfällige Rückfragen) sowie die Adresse deines Webshops. Fülle dazu das Formular aus:",Fehlende Kundschaft und technische Hürden erschweren den Umstieg auf Onlinehandel. Dank 20 Minuten können einige Betriebe etwas mehr Bestellungen verzeichnen. Wir stellen weitere betroffene Unternehmen vor. "In der letzten Folge hat Bachelor Alan Wey (34) ein Gespräch unter vier Augen mit Finalistin Francesca (22) angeordnet. Ihm sei zu Ohren gekommen, dass sie lediglich an der Kuppelshow teilnehme, um ihre Followerzahl zu pushen. Die Zürcher Influencerin streitet die Vorwürfe vehement ab und findet: Ich lebe bereits von Instagram. Die Behauptung sei wohl ein Mittel ihrer Mitstreiterinnen, um sie als Konkurrentin auszustechen. Alan bleibt zwar misstrauisch, mit einer Überraschung gelingt es ihr jedoch, den Bachelor versöhnlich zu stimmen. So überrascht Francesca ihn mit einem Brief, den sie als 14-Jährige an ihren zukünftigen Ehemann geschrieben hat. Sie wollte diesen ursprünglich an ihrer Hochzeit vorlesen, aber: Alan könnte mein zukünftiger Mann sein, es passt, und deshalb finde ich, er ist der richtige Mann, dem ich das vorlesen kann. Alans Reaktion darauf? Ich habe schon lange nicht mehr so etwas Schönes erlebt. Hier Francescas ungekürzter Brief: Lieber zukünftiger Ehemann, ich schreibe dir heute diesen Brief, obwohl ich noch nichts über dich weiss. Weder wer du bist noch deine Geschichte oder wieso wir uns über den Weg laufen werden. Aber ich weiss, ich habe so Glück, ich warte schon mein ganzes Leben auf dich und ich bin mir sicher, du bist besser als in allen meinen Vorstellungen. Ich denke, du bist bestimmt sehr gross und sehr gutaussehend und natürlich auch sehr humorvoll. Ich verspreche dir, ich werde dich so akzeptieren, wie du bist - mit all deinen Mängeln und Unvollkommenheiten. Ich weiss, du bist für mich das perfekte fehlende Puzzleteil und ich kann es kaum abwarten, meine Zeit mit dir zu verbringen, mit dir zu reisen, zu lachen und natürlich auch eines Tages eine Familie mit dir zu gründen - und dich natürlich über alles zu lieben, denn ich weiss, du verdienst das. Ich freue mich so sehr auf dich. In Liebe, deine zukünftige Frau. In Folge 9 schauten Alans gute Freundin Leila und Vorgänger-Bachelor Patric Haziri (30) vorbei, um den Finalistinnen auf den Zahn zu fühlen und Alan in seiner Entscheidung zu unterstützen. Als die beiden die Rosenanwärterinnen gemeinsam verhören und jeweils von ihnen wissen wollen, wieso die anderen keine Rose verdient haben, kommt es zum Streit. Kein Wunder, denn wirklich zimperlich waren sie mit ihren Antworten nicht. So findet Francesca etwa über Fabienne: Ich finde, sie passt nicht zu Alan, da sie eine sehr kindliche Art hat. Weil sie immer sehr viel lacht, habe ich einfach das Gefühl, dass sie keine tiefgründigen Gespräche mit ihm führen kann. Richtig daneben ist dann aber vor allem ihr Fazit über die gerade mal 28-jährige Veronika: Veronika ist die älteste von uns, und ich habe das Gefühl, sie hat mit ihrem Alter vielleicht nicht das zu bieten, was wir jungen Ladys zu bieten haben. Veronika antwortet auf die Stichelei: Ganz ehrlich, ich sehe besser aus als ihr beide, und ich habe nichts Fakes an mir. Ihr Fazit über Francesca: Fake Lippen, fake Wimpern, fake Lächeln - und definitiv fake Gefühle. Die allerletzte Nacht der Rosen fand in einer riesigen barocken Villa statt. Natürlich überschüttete der Bachelor die drei Finalistinnen noch ein letztes Mal mit Komplimenten, ehe er seine endgültige Entscheidung traf. Zuerst fliegt Pflegehelferin Fabienne raus, dann Flugbegleiterin Veronika. Beide weinen zwar, nehmen die Entscheidung des Halbbrasilianers aber gefasst. Statt böses Blut gibt es emotionale Umarmungen. Mit den Worten Ich habe mich verliebt, ich konnte mein Herz endlich wieder öffnen, das habe ich dir zu verdanken überreichte Alan somit Kandidatin Francesca die letzte Rose. Grosse Worte, wenn man bedenkt, dass er am Tag zuvor noch unsicher darüber war, ob die Zürcher Influencerin es überhaupt ernst mit ihm meint. Was aber noch herzig ist: Sie war die erste Kandidatin, die an der ersten Nacht der Rosen aus dem Auto gestiegen ist. Die letzte Rose bekommen hat: Francesca Raus sind: Xenia, Adelita, Amélia, Ana, Angie, Dara, Elena, Eva, Fabienne, Isabel, Julia, Mandy, Mia, Nara, Samira, Sanja, Shanell und Veronika.","Nach acht Folgen Der Bachelor war es diesen Montag nun so weit: Alan Wey (34) hat seine letzte Rose verteilt. Davor haben aber zuerst noch seine gute Freundin Leila und Vorgänger-Bachelor Patric Haziri (30) vorbeigeschaut, um den Finalistinnen Francesca (22), Fabienne (22) und Veronika (28) auf den Zahn zu fühlen. Die Highlights der neunten und allerletzten Der Bachelor-Folge dieses Jahres gibt es im Artikel." "Der fünfjährige Miles ist der wohl grösste Batman-Fan. Als der Junge an Leukämie erkrankt, erfüllt ihm die Make-A-Wish-Foundation einen Traum: Kostümiert als Mini-Batman jagt er einen ganzen Tag lang an der Seite eines grossen Batman quer durch San Francisco die Bösewichte Riddler und Penguin und rettet dabei Menschenleben. Die Aktion schlug gigantische Wellen: Tausende Menschen jubelten ihm auf der Strasse zu, der damalige US-Präsident Obama gratulierte ihm und Menschen auf der ganzen Welt schickten via Social Media Grussbotschaften an den kleinen Superhelden. Wer bei diesem Film keine feuchten Augen bekommt, hat kein Herz. Zusammen sind wir stark! Auggie (Jacob Tremblay) ist ein Aussenseiter. Aufgrund eines seltenen Gendefektes hat er ein stark entstelltes Gesicht. Aus Angst vor Hänseleien wird er daheim unterrichtet. Als er jedoch zehn Jahre alt wird, entscheiden sich seine Eltern, ihn in eine Schule zu schicken. Dort lernt er trotz anfänglicher Schwierigkeiten, sich mit seinem Äusseren zu arrangieren und findet die Akzeptanz, nach der er sich immer gesehnt hat. Wonder ist sentimental, aber hat das Herz am rechten Fleck und ist ein starkes Plädoyer für Toleranz. Auch Superstar Julia Roberts, die im Film Auggies Mutter spielt, hat durch Wonder eine wichtige Lektion gelernt. Das Wichtige im Leben ist, was in einem selber steckt, denn das ist das Einzige, was man selber kontrollieren kann. Das ist die Superpower, die alle besitzen, verriet sie der Goldenen Kamera im Interview. Es ist eindrücklich zu sehen, wie aus einer 15-jährige Schülerin, die allein und mit einem Pappschild ausgerüstet für die Umwelt demonstrierte, die weltweite Bewegung Fridays for Future wurde. Heute ist Greta Thunberg längst eine Ikone, mit dem alternativen Nobelpreis ausgezeichnet und vom Time Magazine 2019 zur Person des Jahres erkoren. Der Dokumentarfilm I Am Greta zeichnet ihren Weg dahin nach. Ihre Frage damals war eine ebenso einfache wie dringliche: Wenn Sie sich nicht um meine Zukunft auf der Erde kümmern, warum sollte ich mich dann in der Schule um meine Zukunft kümmern? Der Dokumentarfilm zeigt, dass ein einzelner Mensch Millionen andere dazu motivieren kann, die Welt zu verändern. Die inspirierende Story der jungen Schwedin ist ein Must-See! Als sein Grossvater stirbt, freut sich der junge, egoistische Schnösel Jason (Drew Fuller) auf ein Megaerbe. Doch die 100 Millionen Dollar bekommt er nur, wenn er 12 Aufgaben meistert, bei denen er jeweils anderen Menschen helfen muss, unter anderem der jungen Krebspatientin Emily (Abigail Breslin). Als er am Ende das Geld bekommt, hat er sich zu einem anderen Menschen gewandelt. Statt es für sich auszugeben, spendet er es an eine Klinik. Diese Tat setzt einen noch viel grösseren Betrag von seinem verstorbenen Grossvater frei. Die Botschaft liegt auf der Hand: Nächstenliebe lohnt sich, wenn auch für die allermeisten nicht finanziell. In der Doku A Life on Our Planet erzählt der legendäre Naturforscher David Attenborough (94) mit atemberaubenden Bildern von den verheerenden Veränderungen auf der Erde, die er beobachtet hat. Der Film verdeutlicht eindrucksvoll, welchen Verlust die Natur weltweit innerhalb der Spanne eines Lebens erlitten hat. Eine düstere Warnung und ein inspirierendes Manifest - A Life On Our Planet wird dich nie mehr loslassen. Danach wirst du deine Umwelt mit anderen Augen sehen.","Wir haben für dich Filme zusammengestellt, die eine wichtige Message haben. Sie handeln vom Klimaschutz, der Artenvielfalt, guten Taten und Akzeptanz. Vom Blockbuster bis zur Indie-Doku ist alles dabei." "Die Erwerbsquote der vorläufig aufgenommenen Personen und der Flüchtlinge beträgt im Kanton Glarus 57 Prozent, bei einem gesamtschweizerischen Durchschnitt von 36 5 Prozent, wie die Glarner Behörden am Montag mitteilten. Damit weise Glarus die schweizweit höchste Erwerbsquote auf. Bei den vorläufig Aufgenommenen betrug die kantonale Erwerbsquote 55 2 Prozent, bei einem schweizerischen Schnitt von 43 4 Prozent. Eine erfolgreiche Integration setze neben motivierten Flüchtlingen aufgeschlossene Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber voraus, schrieben die Behörden. Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene benötigten für ihre berufliche Eingliederung eine Begleitung und berufspraktische Unterstützung. Im Sommer 2020 schlossen 18 junge Frauen und Männer die Integrationsvorlehre Invol in der gewerblich-industriellen Berufsfachschule in Ziegelbrücke erfolgreich ab. 15 Absolventen davon starteten im August mit einer regulären Berufsausbildung, heisst es weiter in der Mitteilung. Aktuell absolvieren 44 Jugendliche und junge Erwachsene aus dem Flüchtlingsbereich eine Berufslehre, und es beginnen 19 junge Erwachsene eine Integrationsvorlehre. Insgesamt sind 63 Personen aus dem Flüchtlingsbereich in einer Lehre oder Vorlehre. Die Integrationsvorlehre Invol bereitet anerkannte Flüchtlinge und vorläufig aufgenommene Personen auf den Einstieg in eine berufliche Grundbildung vor. Das vorerst auf vier Jahre ausgelegte Pilotprojekt startete 2018 und konnte auf den Erfahrungen des kantonalen Berufseinführungsprogramms für Flüchtlinge aufbauen. Aufgrund der erzielten Resultate wurde die Invol im Frühling 2019 vom Bundesrat um weitere zwei Jahre bis ins Ausbildungsjahr 2023/24 verlängert. Im Kanton Glarus liegt die Verantwortung für dieses Projekt bei der Berufsbildung.",Der Kanton Glarus weist bei Flüchtlingen und vorläufig Aufgenommenen die höchste Erwerbsquote auf. Mehr als jeder Zweite ist berufstätig. 63 Personen aus dem Flüchtlingsbereich sind in einer Lehre oder Vorlehre. "Jennifer Rosenberger aus Altstätten SG hat eine innige Beziehung zu ihren Haustieren. Deshalb machte sie sich grosse Sorgen, als eine ihrer beiden Katzen, Katzendame Namida, einfach nicht mehr nach Hause kam. Sie haben einen festen Rhythmus und wissen, wann ich ungefähr nach Hause komme, sagt die 27-Jährige. In der Vergangenheit sei ihr bereits eine Katze gestohlen worden, weshalb Sie sich noch mehr Sorgen machte. Meine Tiere sind wie meine Kinder, deshalb konnte ich auch nicht mehr schlafen. Umso grösser sei die Erleichterung gewesen, als Namida wohlgefüttert nach fünf Tagen wieder aufkreuzte. Sie roch ganz komisch nach einer fremden Wohnung. Ich nahm also an, dass sie jemand zu sich hereinliess, erzählt Rosenberger. Kurz darauf verschwand ihre Katze wieder, und wieder machte sich die Besitzerin grosse Sorgen. Es hätte ja auch sein können, dass sie verletzt oder von einem Auto totgefahren wurde, meint die Altstätterin. Doch auch dieses Mal kehrte das Tier nach einigen Tagen zurück. Dieses Spiel habe sich einige Male wiederholt: Nach dem fünften Mal habe ich mir weniger Sorgen gemacht. Aber es hat mich sehr genervt, dass ein Möchtegern-Tierretter immer wieder meine Katze bei sich aufnimmt. So entschloss sie sich dazu, sich in einer lokalen Gruppe auf Facebook darüber zu beschweren. Es gebe keinen Grund, ihre Katze zu füttern oder reinzulassen, sie sehe nämlich auch nicht unterernährt aus. Mehrere User auf Facebook berichten von ähnlichen Vorfällen. Unsere Katze ist auch tagelang nicht mehr nach Hause gekommen, schreibt beispielsweise eine Userin. Man sollte Katzen einfach in Ruhe lassen, die meisten haben ja ein Zuhause. Ihr Post hat offenbar Wirkung gezeigt, denn seither ist Namida jeden Abend wieder aufgetaucht. Zusätzlich hat sich Rosenberger einen GPS-Tracker angeschafft, um herauszufinden, wo sich die Katze aufhält, falls sie nochmals verschwindet. Ich hoffe, dass es sich damit erledigt hat, meint Rosenberger.","Die Katze von Jennifer Rosenberger verschwand mehrere Male über längere Zeit spurlos. Kam sie zurück, habe sie nach einer fremden Wohnung gerochen. Die Besitzerin ist verärgert, dass fremde Personen ihre Katze unerlaubt retten möchten. Zugelaufene Tiere muss man in der Schweiz melden." "Range anxiety, sagt Max Kory. Die Reichweitenangst sei für viele einer der Gründe, nicht auf Elektroautos umzusteigen. Wenn sich Batterien schneller laden liessen, wachse jedoch das Vertrauen. Wir befinden uns im Sitz des Schweizer Unternehmens Battrion in Dübendorf. Kory und Martin Ebner hatten 2015 das ETH-Startup zusammen mit weiteren Partnern gegründet. Im Rahmen seiner Doktorarbeit legte Ebner zuvor den Grundstein für die Technologie, mit der sich Lithium-Ionen-Batterien doppelt so schnell laden lassen, wie bisher - egal ob es sich um die Batterie eines Handys, eines Laptops oder eines Elektroautos handelt. 14 Spezialisten aus 13 Nationen arbeiten hier - man spricht Englisch. Gearbeitet wird nicht nur an Computern, neben einer Experimentierwerkstatt zum Testen und Entwickeln von Prototypen beherbergt das Gebäude auch eine eigentliche Produktionsstrasse. Maschinen, die aussehen wie Papierdruckpressen, spucken die Folie aus, die E-Auto-Interessierten einen Teil ihrer Range anxiety nehmen soll. Kory erklärt die ebenso geniale wie simple Erfindung und macht einen kleinen Exkurs, um das Prinzip zu verstehen: Jede Lithium-Ionen-Batterie besteht aus drei Schichten: einer positiven Elektrode, einer negativen Elektrode und einem Separator. Beim Entladen wandern die Lithium-Ionen von der negativen Elektrode durch eine Graphitschicht zur positiven Elektrode. Beim Laden der Batterie gehen sie den umgekehrten Weg. Als Bremsklotz wirke in der herkömmlichen Batterie die Struktur der Graphitschicht. Denn normalerweise sind die Poren der Schicht horizontal ausgerichtet. Um durch die Schicht zu gelangen, müssen die Ionen Umwege machen. Wegen des Widerstands, kann besonders das schnelle Laden zu Hitzeentwicklung und gefährlichen Lithiumablagerungen führen. Deshalb müsse die Ladegeschwindigkeit nach kurzer Zeit gedrosselt werden. Martin Ebner fand jedoch einen Weg, die Porenstruktur vertikal auszurichten. Die Ionen stossen auf weniger Widerstand und wandern schneller von der positiven zur negativen Seite. Weil weniger Hitze entsteht, kann die volle Ladelast auch länger anliegen - das Laden der Batterie verkürzt sich markant. Mit der neuen Batterie lassen sich 400 Kilometer Reichweite in 15 statt 25 Minuten laden, sagt Kory. Entscheidend sei aber nicht nur die Erfindung, sagt er. Battrion fand einen Weg, die Herstellung der Elektroden zu industrialisieren. Die neuen Batterien lassen sich in herkömmlichen Produktionsanlagen ohne viel zusätzlichen Aufwand herstellen, sagt er. Er ist überzeugt, dass sich neue Produkte vor allem dann durchsetzen, wenn sie sich kostengünstig in grossen Mengen herstellen lassen. Sonst nütze die beste Erfindung nichts. Aktuell seien sie mit Autoherstellen und anderen Akteuren im Gespräch. Kory schätzt, dass die neuen Batterien in spätestens zwei Jahren im Einsatz sein werden - und den E-Auto-Pilotinnen und -Piloten einen Teil ihrer Reichweitenangst nehmen.","Das Schweizer ETH-Startup hat eine Technologie entwickelt, die Batterien doppelt so schnell laden lässt. Die Batterien entwickeln beim Laden weniger Hitze Die Technologie ist praktisch marktreif. Je kürzer die Ladezeiten, umso attraktiver wird die Elektromobilität." "Die Kantonspolizei Aargau hat am Freitag drei mutmassliche Sprayer in flagranti erwischt, als sie beim Bahnhof Wettingen einen Zug besprühten. Die Polizei sei ausgerückt, nachdem kurz nach zwölf Uhr eine Meldung bei der Notrufzentrale eingegangen war, schreibt sie in einer Medienmitteilung. Als die Sprayer das Aufgebot der Polizei bemerkten, machten sie sich aus dem Staub. Eine Person habe versucht, der Verhaftung durch einen Sprung in die Limmat zu entgehen. Sie habe den Fluss selbst wieder verlassen und sei festgenommen worden. Bei den Verhafteten handelt es sich um eine Schweizerin (23) und zwei Schweizer (24 und 26). Alle Verhafteten wurden in Untersuchungshaft genommen. Bei Hausdurchsuchungen habe man diverse Sprayer-Utensilien gefunden. An der Zugkomposition sei ein Sachschaden von mehreren tausend Franken entstanden. Auch im Kanton Glarus hat die Polizei an diesem Wochenende zwei mutmassliche Sprayer festgenommen. Sie sollen am Bahnhof Glarus einen Sachschaden von mehren Tausend Franken verursacht haben. Laut der Staatsanwaltschaft handelt es sich bei den Verhafteten um zwei 16-Jährige.",In Wettingen hat die Polizei drei Sprayer erwischt. Die drei Schweizer hatten einen Zug versprüht. Es entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Franken. "Dänemark verliert. Aber das Leben hat gewonnen. Das titelte die dänische Zeitung Ekstrabladet nach dem Schock von Kopenhagen. Dänemarks bester Spieler Christian Eriksen kollabierte am Samstag während des EM-Spiels gegen Finnland und musste danach von mehreren Medizinern per Herzbehandlung zurückgeholt, sprich: reanimiert werden. So beschrieb es der Mannschaftsarzt Morten Boesen hinterher bei der Pressekonferenz. Dass der 29-Jährige von Inter Mailand diesen Zusammenbruch überlebt hat und später in einem stabilen und ansprechbaren Zustand in ein Krankenhaus gebracht wurde: Die Erleichterung darüber war wesentlich grösser, als es die dänische Enttäuschung oder die finnische Freude über den überraschenden 1:0 (0:0) -Sieg des EM-Debütanten jemals hätten sein können. Alle Gedanken sind bei Christian und seiner Familie, sagte Dänemarks Trainer Kasper Hjulmand. Er ist einer der besten Spieler. Und dann kann ich sagen, dass er ein noch besserer Mensch ist. Dass seine Mannschaft schon am Donnerstag gegen den Gruppenfavoriten Belgien (18 Uhr) bereits wieder gegen das Vorrunden-Aus bei diesem Turnier anspielen muss, ist klar. Selbst das Spiel gegen Finnland wurde ja noch am Samstagabend nach 107-minütiger Unterbrechung fortgesetzt, obwohl einige dänische Spieler nach den dramatischen Erlebnissen sichtlich unter Schock standen. Wie schnell sich Eriksen von seinem Zusammenbruch und der Rest des Teams von diesen Bildern erholen wird, ist unklar. Der dänische Verband kündigte noch am Abend an, dass den Spielern und Eriksens Familie nun professionelle Hilfe in Form von psychologischer Betreuung angeboten werde. Es ist eine traumatische Erfahrung, der sie ausgesetzt sind, sagte Trainer Hjulmand. Als Beispiel nannte er Simon Kjaer, seinen erfahrenen Kapitän. Der 32-Jährige vom AC Mailand hatte noch auf dem Rasen des Parken Stadions Eriksens Freundin Sabrina Kvist Jensen getröstet. Er war es auch, der seine Mannschaft nach der Unterbrechung wieder zurück auf das Spielfeld führte. Doch schon da hatte der ehemalige Wolfsburger Tränen in den Augen. Simon war tief betroffen und zweifelte, ob er weitermachen konnte. Er hat es versucht, aber es war nicht möglich, erzählte Hjulmand später. Sein Kapitän bat ihn knapp 20 Minuten nach der Wiederaufnahme des Spiels um seine Auswechselung (62.). Kjaer und Eriksen sind enge Freunde, obwohl sie in Mailand für zwei rivalisierende Vereine spielen, wie ihr Trainer sagte. Die Entscheidung, das Spiel noch am Samstagabend fortzusetzen, fällten nach übereinstimmenden Aussagen beide Mannschaften. Und nicht der europäische Fussball-Verband UEFA. Der hatte Dänen wie Finnen aber auch nur eine Alternative dazu aufgezeigt: Dass die Partie am Sonntagmittag um 12.00 Uhr weitergespielt wird. Immerhin erlebten die Spieler so auch, welche Kraft der Fussball in solchen Momenten auch entfalten kann. Im Stadion hatten dänische und finnische Fans schon während der Unterbrechung eine Atmosphäre der Empathie, des Mitgefühls und des Zusammenhalts erzeugt. Als das Spiel wieder angepfiffen wurden, riefen die Finnen: Denmark, Denmark! Fussball-Clubs und Fussball-Spieler weltweit nahmen grossen Anteil an Eriksens Zustand. Sie schickten Gebete oder Genesungswünsche über die sozialen Netzwerke. Romelu Lukaku hatte sogar die Möglichkeit, noch mehr zu tun. Eriksens Teamkollege bei Inter Mailand musste gut zwei Stunden nach dessen Zusammenbruch mit der belgischen Mannschaft gegen Russland spielen (3:0). Der Stürmer schoss dabei zwei Tore und widmete seine Auszeichnung als Spieler des Spiels seinem dänischen Freund. Es war für mich heute schwierig, zu spielen, sagte Lukaku. Ich war in meinen Gedanken bei Christian, ich habe viel geweint, ich hatte Angst. Und ich hoffe, er ist wieder gesund.","Dänemark-Star Christian Eriksen bricht im EM-Duell gegen Finnland plötzlich zusammen. Seine Teamkollegen weinen auf dem Feld. Eine traumatische Erfahrung für alle Involvierten, sagt der dänische Verband und verspricht psychologische Hilfe." "Haare werden offenbar nicht unwiderruflich grau. Die Erstbeschreibung aus dem Jahr 1972 (siehe Box) bestätigt nun auch eine aktuelle Studie. Laut dieser lässt sich der Ergrauungsprozess womöglich rückgängig machen - zumindest vorübergehend. So steht es im Fachjournal eLife. Sie ist der bislang der fundierteste Beweis, dass die ursprüngliche Haarfarbe tatsächlich zurückkehren kann. Das Team um Martin Picard von der Columbia University Irving Medical Center und dem New York State Psychiatric Institute hat für die Arbeit die Haare von je sieben Frauen und Männern im Alter von 9 bis 65 Jahren und aus verschiedenen Ethnien untersucht und fand bei ihnen in unterschiedlichen Körperregionen ebenfalls solche ungewöhnlichen zweifarbigen Haare. Unter anderem auf dem Kopf, im Gesicht und dem Schambereich. Weiter konnten die Forschenden beobachten, dass bei zehn der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die zwischen 9 und 39 Jahre alt waren, einige ergraute Haare im Laufe ihres Wachstums wieder farbig nachwuchsen. Dies nicht nur auf dem Kopf, sondern unter anderem auch im Schambereich. Da die Rückkehr zum Ursprungshaarton nur bei einigen Haarfollikeln auftrat, vermuten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, dass die Umkehr nur zeitlich begrenzt möglich ist - nämlich dann, wenn das Ergrauen gerade erst begonnen hat, zitiert Heute.at Picards Kollegen Ralf Paus, ein Dermatologe an der University of Miami. Bei den meisten Menschen ist das in den späten 20ern oder 30ern der Fall. Bei Menschen mit vollständig ergrautem Haupthaar könnten die meisten Strähnen bereits einen Point of no return - einen unumkehrbaren Punkt - erreicht haben. Neben dieser Erkenntnis gelang es den Forschenden auch ein Muster zu erkennen: So scheint das Ergrauen mit erheblichen Stressperioden in Verbindung zu stehen, das Wiedererlangen der Farbe dagegen mit entspannten Phasen - ein Hinweis darauf, dass der Prozess eng mit unserem Wohlbefinden verbunden ist. Bei einem 35-jährigen Mann mit kastanienbraunem Haar und einigen grauen Strähnen erlangten fünf davon während zweiwöchiger Ferien ihre Farbe wieder. Bei einer 30-jährigen Frau mit schwarzem Haar wuchs in den zwei Monaten, in denen sie sich von ihrem Partner trennte und auszog, eine Strähne weiss nach. Nachdem sich die Situation beruhigt hatte, kam es wieder dunkel nach (siehe Box). Es scheint, als ob das Haar in gewisser Weise rekapituliert, was auf zellulärer Ebene passiert, zitiert ScientificAmerican.com den Psychobiologen Picard. Vielleicht gibt es dort etwas zu lernen. Vielleicht sind die Haare, die zuerst weiss werden, die anfälligeren oder am wenigsten widerstandsfähigen. Ob dem so ist, sollen weiterführende Studien zeigen. Stress scheint allerdings nicht der einzige Grund für graue Haare zu sein. Laut ägyptischen Forschenden könnte ein früherer Farbverlust im Haar auch einen Hinweis auf Krankheiten geben.","Zeigen sich im Haar die ersten grauen Strähnen, beginnt für viele Menschen die Zeit des konsequenten Haarfärbens. Dabei ist das in manchen Fällen vielleicht gar nicht nötig. Denn mitunter können Teile eines Haars ihre alte Farbe zurückerlangen. Dafür muss man es offenbar einfach nur ruhiger angehen lassen." "Wenn es rein um Übungen geht, ja. Aber Yoga ist viel mehr als die körperliche Praxis. Es ist ein Lebensstil, bei dem es darum geht, wie man mit sich selber und seiner Umwelt umgeht. Nein, man muss einfach die richtige Yogapraxis für sich finden. Ich trainiere auch im Altersheim, mit Senioren zwischen 75 und 95 Jahren. Man ist nie zu alt oder zu ungelenkig für Yoga. Ich denke nicht. Warum sollten sie auch? Es geht ja eben genau darum, bei klarem Verstand in die Tiefe zu gehen und mehr Balance zu finden. Ich glaube nicht, dass Drogen dabei wirklich helfen würden. Aber es gibt sicher Leute, die damit experimentiert haben. Esoterik ist Grenzwissenschaft, die viel mit Glaubensgemeinschaften zu tun hat. Yoga ist eine Art Sinnsuche, ohne einer Glaubensgemeinschaft anzugehören. Im Yoga arbeitet man viel mit Energie, und da lässt sich nicht immer alles rational erklären. Einige Dinge muss man erleben, damit man sie versteht. Daher verwechseln einige Yoga wahrscheinlich mit Esoterik. Diese Leute gibt es natürlich, aber letztlich sind Social Media heute Teil der Gesellschaft, und wir müssen lernen, damit umzugehen. Die meisten, die eine Yogastunde besuchen, merken aber, wie gut es ihnen tut. Körperlich, aber auch geistig. Dann geht es nicht mehr darum, die krasseste Position zu meistern. Na ja, ich mache mir jeden Morgen meinen Smoothie, lebe zu 90 Prozent vegan, trage hauptsächlich Leggins und nutze Malas, meine Meditationsketten, weil ich an die Energien der Steine glaube. Das sind natürlich alles Klischees, aber das ist doch nicht schlimm! Ich finde es gut, bewusst zu leben, bewusst zu konsumieren und generell bewusster Entscheidungen zu treffen.","Im 20-Minuten-Radio-Podcast Unchained stellt sich wöchentlich ein Gast 20 Fragen. In der aktuellen Folge grillt Radiomoderatorin Andrea die Zürcher Yogalehrerin Sarah Malär. Die aktuelle Folge findest du mit dem gesamten Archiv in der Radio-Section deiner 20-Minuten-App oder auf Spotify, iTunes, Tune In und Google Play. Wie Yogaprofi Sarah auf Andreas unverblümte Fragen reagiert? Hier gibts einen Auszug aus dem Interview." "Ein News-Scout hat ein Bild von einem Strassenabschnitt geschickt bei dem die Strasse eine Aufwölbung hat und Risse im Asphalt zu erkennen sind. Bei einem solchen Ereignis spricht man von einem Blow up. Das Bild stammt von einer Nationalstrasse in Maienfeld und wurde am Samstag aufgenommen. Die Kantonspolizei Graubünden bestätigt den Blow up. Der Strassenabschnitt musste zeitweise gesperrt werden. Da es sich um eine Nationalstrasse handelt, ist das Bundesamt für Strassen, kurz Astra, für den Schaden verantwortlich. Ein Mediensprecher meinte: So etwas passiert in der Schweiz nur sehr selten. Die Nationalstrassen werden stark belastet und sind deswegen gut gebaute Strassen. Marco Ronchetti vom Astra ist für den Strassenabschnitt in Maienfeld zuständig. Er sagt, die Stelle sei in der Zwischenzeit wieder repariert worden. Der Belag wurde ausgefräst, der Beton raus geputzt und dann wieder neuer Asphalt-Belag rein gemacht, so Ronchetti. Möglich seien solche Schäden nur bei Betonstrassen. Durch langanhaltende hohe Temperaturen können die Betonplatten unter dem Asphalt beschädigt werden und dann lüpft es die Strasse. Das passiere aber nur in ganz seltenen Fällen. Es komme jeweils überraschend, sagt Ronchetti. Er vergleicht es mit einem Erdbeben: Wir können ein solches Ereignis jeweils nicht richtig voraussagen, es sind Spannungen unter dem Boden. Die Strasse in Maienfeld sei vor rund 10 bis 15 Jahren saniert worden. So sei es gekommen, dass es dort die Mischung von Beton und Asphalt drüber gebe. Strassen mit Beton unter dem Belag seien heute in der gesamten Schweiz eher selten. Früher hat man gemeint, die Strasse hält so länger. Dann hat man gemerkt, dass es gar nicht viel länger hält und ausserdem viel lauter ist, meint Ronchetti. Er hat Kenntnis von anderen Strassenabschnitten in der Nähe von Maienfeld, wo ebenfalls eine Gefahr bestehe für ein Blow up. Dort beobachte das Astra die Situation genau.",In Maienfeld sprengte es am Samstag die Strasse. Durch die Hitze entstand ein sogenannter Blow up. Dabei beschädigt die Hitze Beton unter dem Asphalt und es kommt zu diesem Ereignis. Ein solches Vorkommnis ist auf Schweizer Nationalstrassen sehr selten. "EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen will nicht noch einmal eine Behandlung wie beim EU-Türkei-Treffen in der vergangenen Woche akzeptieren. Von der Leyen habe in einem Gespräch mit EU-Ratspräsident Charles Michel deutlich gemacht, dass sie eine solche Situation nie wieder zulassen werde, hiess es am Montagabend in Brüssel aus Kreisen der EU-Kommission. Michel liess erklären, dass sich ein solcher Vorfall auch aus seiner Sicht nicht wiederholen dürfe. Ein Sprecher kündigte an, dass der Belgier an diesem Dienstag bei einem Treffen mit Vertretern des Europaparlaments noch einmal sein tiefes Bedauern zum Ausdruck bringen werde. Bei dem Treffen am Dienstag vergangener Woche in Ankara war für Michel ein grosser Stuhl neben dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan reserviert. Von der Leyen bekam hingegen nur einen Platz auf einem Sofa zugewiesen. In der EU-Kommission, aber auch in Teilen der Öffentlichkeit wurde diese Sitzordnung als herabsetzend empfunden. Michel wurde kritisiert, weil er nichts dagegen unternommen habe. Der Ratspräsident erklärte daraufhin, dass eine enge Auslegung von protokollarischen Regeln durch die Türkei zu der unterschiedlichen Behandlung geführt habe. Er und von der Leyen hätten vor Ort entschieden, die Sache nicht durch einen öffentlichen Eklat noch schlimmer zu machen. In der Öffentlichkeit ist der Vorfall mittlerweile auch unter dem Namen Sofagate bekannt. Mit dem Verweis auf die protokollarischen Regeln hatte Michel daran erinnert, dass die EU-Kommissionspräsidentin in der gängigen protokollarischen Rangliste unter dem EU-Ratspräsidenten steht. Dies führt zum Beispiel auch dazu, dass Michel bei gemeinsamen Pressekonferenzen in der Regel zuerst das Wort bekommt. Die Kommission beharrt dennoch darauf, dass von der Leyen bei dem Treffen in Ankara auf Augenhöhe hätte platziert werden müssen. Das Treffen zwischen Michel und von der Leyen fand nach Angaben der EU-Kommission am späten Montagnachmittag statt. Wie Michel wird auch von der Leyen am Dienstag zu einem Treffen mit dem Präsidenten des EU-Parlaments und Fraktionsvorsitzenden erwartet. Michel will das Treffen nach Aussagen seines Sprechers auch für einen Appell nutzen, keine Spaltung der EU zuzulassen.","Bei einem Treffen mit Recep Tayyip Erdogan musste EU-Präsidentin, Ursula von der Leyen, auf dem Sofa Platz nehmen, während EU-Ratspräsident, Charles Michel, einen Stuhl bekam. Dieser Vorfall hat international für Empörung gesorgt. Von der Leyen will sich das nicht noch einmal gefallen lassen, wie sie bei einem Gespräch mit dem Ratspräsidenten sagte."