original,simplification "Ich date jetzt schon seit längerer Zeit Timon. Schon fast ein halbes Jahr. Timon entspricht eigentlich genau dem, was ich mir unter Boyfriend-Material vorstelle. Einen halben Kopf grösser als ich, fürsorglich, emotional stabil, gutherzig. Es hat von Anfang an gepasst zwischen uns. Gleich alt, gleiche Interessen, ähnliche Freunde. Und doch fehlt mir irgendetwas, um mich vollständig auf Timon einzulassen. Hat er mich nicht genug zappeln lassen? Ist mein Interesse geringer, weil ich merke, wie verknallt er in mich ist? Oder verwechsle ich Verliebtheit mit unerfüllter Sehnsucht? Ich weiss es nicht. Aber wenn Timon beim Baden im See aus dem Wasser auftaucht und durch den Mund pfffst ausatmet und mich dabei etwas ansabbert, komme ich ins Stutzen. Oder dieses Geräusch, wenn er beim Weintrinken Luft durch die Schneidezähne saugt, um den Wein in seinen Backentaschen zu belüften. AHHHH! Ihr seht, ich bin unsicher, was meine Gefühle betrifft. Und diese Unsicherheit ist auch der Grund, weshalb ich Timon nicht an die Hochzeit meiner Schwester mitnehme. Meine Schwester heiratet in unserer Heimatstadt. Ich werde die Nacht dort verbringen, zusammen mit anderen Hochzeitsgästen, und in der leer stehenden Wohnung meines Onkels übernachten. Als ich nach einer zweistündigen Zugfahrt am Fest eintreffe, bereue ich es sofort, ohne Timon aufzukreuzen. Es gibt nur Pärchen an diesem Fest. Shit! Ich merke, wie ich mich unwohl fühle - und das am wichtigsten Tag im Leben meiner Schwester. Shit. Shit. Ich schlucke meine Unsicherheit mit einem übertrieben dekorierten Welcome-Drink hinunter und umarme ein paar Cousinen in Stöckelschuhen. Im Verlauf des Festes merke ich, wie ich versuche, die Zeit rumzukriegen. Ich werde mit niemandem so richtig warm hier. Am sympathischsten ist mir der wuschelköpfige Hochzeitsfotograf, der auch ein Freund meiner Schwester ist. Wir zwinkern uns aufmunternd zu. Lächeln auch mal. Später im Verlauf des Abends spreche ich ihn auf der Tanzfläche an. Wer macht eigentlich von dir ein Foto? Wir schäkern ein bisschen und schiessen ein paar Selfies. Es kribbelt zwischen uns. Wir berühren uns zufällig beim Reden, schauen uns etwas länger in die Augen. Ich erfahre, dass er Lukas heisst. Als Lukas mir erzählt, dass er ebenfalls in der leerstehenden Wohnung meines Onkels übernachten wird, werde ich ganz aufgeregt. Bist du auch etwas müde?, fragt er mich. Ohne zu zögern, bejahe ich. An Timon denke ich in dem Moment keinen Augenblick. Zu Hause schliesse ich die Tür hinter mir. Lukas küsst mich auf den Nacken. Meine Knie werden weich. Er fasst mich an den Hüften, dreht mich zu sich um und küsst mich auf den Mund. Wir landen im Schlafzimmer meines Onkels. Der Sex mit Lukas ist fantastisch. Danach schlafen wir eng umschlungen ein. Am nächsten Morgen treffe ich Timon. Mein schlechtes Gewissen verschlimmert meinen Kater. Ich bin mir nicht sicher, ob ich mich emotional oder körperlich beschissener fühle. Als ich Timon von meinem Seitensprung erzähle, wird er ganz ruhig. Ich sehe, wie seine Augen feucht werden, und als er spricht, zittert seine Stimme: Danke, dass du es mir gesagt hast. Aber warum hast du es gemacht? Ich will zuerst den Alkohol verantwortlich machen. Dann denke ich kurz daran, wie weich meine Knie bei Lukas wurden. Ich glaube, ich bin noch nicht bereit für eine Beziehung mit dir. Ich kann verstehen, wenn du mich nun nicht mehr sehen willst. Aber ich habe gemerkt, dass ich meinen Freiraum benötige. Wieder langes Schweigen. Dann sagt er: Ich möchte nicht, dass du dich meinetwegen eingeschränkt fühlst. Nach langer Diskussion einigen Timon und ich uns darauf, dass Seitensprünge ihren Platz in unserem Arrangement haben. Als ich Bruce und Ella die ganze Geschichte erzähle, kommen unterschiedliche Reaktionen. Du hättest Schluss machen sollen. Es ist doch klar, dass Timon zu verliebt in dich ist, um sich von dir zu trennen, meint Ella. Bruce sieht das entspannter. Jetzt hast du eine Beziehung und kannst trotzdem rumvögeln. Nice! Und Timon ist alt genug, um selbst zu entscheiden, ob das für ihn passt. Ich bin unschlüssig, wie sehr die Situation für Timon stimmt, und ob er tatsächlich noch selbst entscheiden kann. An die nächste Hochzeit nehme ich ihn mit. Vielleicht gibts ja einen Dreier.","Lars datet seit einiger Zeit Timon. Eigentlich wäre er Boyfriend-Material, doch Lars fehlt etwas an ihm. Deshalb wollte Lars ihn auch nicht an die Hochzeit seiner Schwester mitnehmen. Nach kurzem Geschäker mit dem Hochzeitsfotografen fällt Lars auf, dass er diesen ganz süss findet - und so landen die beiden im Bett. Wieder zu Hause angekommen, ist das Gespräch mit Timon unausweichlich. Zu Hause holt er sich Rat von Bruce und Ella." "Ich kann mich noch sehr gut an den Moment erinnern, an dem meine Eltern mir erklärten, dass mein Vater nicht mein Erzeuger ist, erzählt G.C. Ich war damals acht oder neun Jahre alt. Mithilfe eines Buches haben sie mir aufgezeigt, wie ein Kind entsteht und weshalb sie auf einen Spender angewiesen waren. Lange hat es G.C. nicht gross beschäftigt, dass ihr sozialer Vater genetisch nicht mit ihr verwandt ist. Doch seit rund fünf Jahren nimmt die Frage nach meiner Herkunft immer mehr Platz in meinem Leben ein. Die Gründe dafür seien vielfältig. Ich spreche offener darüber, zum Beispiel auch mit Freunden. Und ja, ich habe das Gefühl, dass ich mich nie ganz kennen lernen werde, wenn die Hälfte meiner Herkunft unbekannt bleibt. G.C. ist sich bewusst, dass es schwierig, beinahe unmöglich sein wird, etwas über ihren Erzeuger zu erfahren. Klar gibt es die Möglichkeit, einen DNA-Test zu machen. Aber ich bin mir nicht sicher, ob das der richtige Weg ist. Heutzutage kann man schon für wenige Hundert Franken seine DNA einsenden. Eine Speichelprobe auf ein Wattestäbchen geben, das alles einsenden - und kurz darauf erfährt man etwas über seine Herkunft. Je nach Anbieter wird die eingesendete DNA mit bis zu 700000 Datensätzen weltweit verglichen. Wird eine Übereinstimmung gefunden, zum Beispiel, weil ein Verwandter ebenfalls seine DNA eingesendet hat, erhält man eine Benachrichtigung. Es gibt Fälle von Spenderkindern, die so mehrere Halbgeschwister fanden. Was hält G.C. von einem DNA-Test ab? Die Tests sind ja auch nicht zu hundert Prozent verlässlich. Ich möchte mich auf keinen Fall in etwas verrennen, um dann doch enttäuscht zu werden. Zum Beispiel, wenn sich eine vermeintliche Abstammung als falsch herausstellt. Sie hat sich nie fremd gefühlt in der Familie, sagt G.C. Aber das Band zu meiner Mutter ist viel stärker als das zu meinem Vater. Ob das wirklich mit dem Samenspender zu tun hat, ist natürlich schwierig zu sagen. Sie könne auch mit ihrer Mutter über alles reden. Der Vater thematisiere eigentlich nie, wie sie entstanden sei. Ich glaube, es tut ihm weh, darüber zu sprechen. Sie wünscht sich keinen Vater, betont G.C., denn sie habe bereits einen. Mich beschäftigt die Frage nach meiner Abstammung. Es würde mich zum Beispiel sehr interessieren, wie mein Erzeuger aussieht, was er arbeitet oder welche Nationalität er hat. Sie wisse lediglich, dass er ein Student gewesen sei. Der behandelnde Arzt meiner Mutter verstarb unerwartet noch vor meiner Geburt. Darum mache ich mir keine Hoffnung, dass ich von der Arztpraxis etwas über den Spender erfahren werde. Sie wisse, dass es im Grunde fast unmöglich sei, dass sie jemals ihren leiblichen Vater kennen lerne. Es tut weh, dass ich nicht weiss, woher ich stamme. Ich versuche es zu akzeptieren. Doch ein Teil von mir wird immer fehlen.","Weil ihr Vater unfruchtbar ist, wurde G.C. 1993 mit dem Sperma eines anonymen Spenders gezeugt. Seit 2001 ist eine anonyme Spende in der Schweiz verboten. Für Kinder wie G.C. ist es fast unmöglich, ihren Erzeuger jemals kennen zu lernen. Eine Expertin erklärt, weshalb es so wichtig ist, die Kinder über ihre Entstehung aufzuklären." "In tausenden Schweizer Privathaushalten kümmern sich Haushaltsangestellte um die Wäsche, betreuen die Kinder und sorgen für Sauberkeit. Durchschnittlich bekommen sie für die Arbeit rund 30 Franken pro Stunde Bruttolohn. Der grösste Teil von ihnen erhält aber 28 Franken. Nach Abzug der Beiträge für die obligatorische Unfallversicherung und Sovialversicherungen bleiben den Haushaltshilfen im Schnitt noch 25 Franken pro Stunde, wie die auf die Lohnabrechnung von Haushaltshilfen spezialisierte Firma Quitt.ch mitteilt. Die Analyse von mehr als 4000 Arbeitsverträgen, die laut Quitt.ch auch das Bundesamt für Statistik verwendet, macht deutliche Lohnunterschiede je nach Kanton deutlich. Die höchsten Bruttolöhne erhalten Reinigungskräfte im Kanton Zürich mit 31.70 Franken pro Stunde. Fast gleich viel wie in Zürich bekommen Putzhilfen in den steuergünstigen Kantonen Nidwalden (31.60 Franken) und Schwyz (31.30 Franken, weitere Kantone in der Bildstrecke). Schlusslicht ist der Kanton Tessin mit 25.40 Franken. Das ist rund ein Viertel weniger als im Kanton Zürich. Der Lohnvergleich für Babysitter zeigt: Im Kanton Obwalden erhalten sie mit durchschnittlich 32 Franken am meisten. Ebenfalls über 30 Franken pro Stunde bekommen Nannys in den beiden Appenzeller Kantonen (je 30-50 Franken). Schlusslicht ist der Kanton Genf mit 22.55 Franken. Die tiefen Löhne in der Süd- und Westschweiz erklärt Quitt-Sprecher Bernhard Bircher-Suits mit vielen Grenzgängern und zudem wohl vielen illegal arbeitenden Menschen. Ein aktueller SECO-Bericht über die Bekämpfung der Schwarzarbeit zeigt, dass in der Romandie und im Tessin überdurchschnittlich viele Haushaltshilfen ihre Melde- und Beitragspflichten verletzen und schwarzarbeiten, so Bircher-Suits.","Putzhilfen, Babysitter und sonstige Haushaltsangestellte erhalten durchschnittlich 30 40 Franken Bruttolohn pro Stunde. Das zeigt eine Auswertung von 4000 Arbeitsverträgen. Putzhilfen bekommen am meisten Geld für ihre Arbeit im Kanton Zürich, am wenigsten im Tessin. Babysitter profitieren am meisten in Obwalden und am wenigsten in Genf." "Im Studio Gewichte stemmen und auf dem Laufband strampeln - das geht im Moment nicht: Fitnesszentren sind wegen Corona geschlossen. Viele Firmen setzen im Shutdown auf Abo-Verlängerung. Doch das passt nicht allen Kunden. So auch 20-Minuten-Leser C.* Er hat ein Abo bei Clever-Fit. Die Shutdown-Zeit wird den Clever-Fit-Kunden jedoch nicht aufs laufende Abonnement gutgeschrieben, sondern erst, wenn sie ein neues lösen oder das bestehende verlängern. C. fühlt sich durch diese Regelung erpresst. Es ist eine Sauerei. Ich habe mein Abo extra gekündigt. Denn ich kann nicht verlängern, weil ich ins Ausland gehe, sagt C. zu 20 Minuten. Clever-Fit versuche Kunden mit Zwang an sich zu binden. Dabei sei das Jahresabo nicht günstig: Pro Monat zahlt C. 59 Franken. Das Fitnessstudio sei gerade bei jüngeren Leuten sehr beliebt. Das nutze das Studio wahrscheinlich aus und behandle die Kunden nicht fair, sagt C. Mit seiner Meinung ist er nicht alleine: Clever-Fit hat das Reglement auf Social Media geteilt und viel Kritik dafür kassiert. Es wäre bedeutend kundenfreundlicher, wenn die Zeiterstattung bedingungslos gewährt wird, schreibt etwa ein Kunde unter den Post. Eine andere Kundin sagt, die Regelung grenze an Betrug und gibt zu bedenken: Manchmal etwas kulanter sein, hilft finanziell mehr auf lange Sicht. Clever-Fits Geschäftsführer Thomas Ramsauer sagt zu 20 Minuten, man sei der Meinung, eine Balance von Kulanz gegenüber Kunden und wirtschaftlich gewissenhaftem Handeln gefunden zu haben. Mit der Regelung wolle man den durch die Pandemie verursachten finanziellen Schaden über einen grösseren Zeitraum verteilen. Dadurch wird er für uns verkraftbar. Die Regelung des Fitnessstudios widerspricht allerdings dem Obligationenrecht. Gemäss diesem muss ein Ausfall erstattet werden, wenn die versprochene Leistung nicht erbracht werden kann und die AGBs keine anderweitige Regelung vorsehen. Das sei bei Clever-Fit nicht gegeben, sagt Babette Sigg, Präsidentin des Schweizerischen Konsumentenforums: Damit kann der Kunde auf die Rückerstattung der nicht bezogenen Leistung aufgrund des Lockdowns beharren. Ramsauer von Clever-Fit widerspricht dieser Auslegung. Der Unterbruch müsse nicht zwingend als pro rata Rückvergütung erfolgen: Bei einer vorübergehenden Unmöglichkeit einer Leistung wie vorliegend, besteht auch die Möglichkeit, eine pro rata Verlängerung der Mitgliedschaft zu gewähren. Stellt sich das Fitnesszentrum bei der Rückerstattung quer, kann der Kunde das Studio betreiben. Das Konsumentenforum unterstützt dieses Vorgehen aber nicht, sagt Sigg: Wir stehen stets für eine Lösung in gegenseitigem Einvernehmen. Eine Rückerstattung werde allgemein selten angeboten: Die meisten Fitnessstudios böten aber eine bedingungslose Verlängerung des Abos. So etwa auch das Activ Fitness. Die Gültigkeit der Abonnemente verlängert sich um die Dauer der effektiven Schliessung. Bereits im Shutdown des Frühjahrs 2020 hat sich das Studio für dieses Vorgehen entschieden. Auf Facebook bietet Activ Fitness zudem regelmässige Livestream-Kurse für seine Kunden an. Auch bei Clever-Fit gibt es ein digitales Angebot in Partnerschaft mit der Onlineplattform Les Mills. * Name der Redaktion bekannt",Clever-Fit schreibt die Shutdown-Zeit nicht auf laufende Abos gut. Für eine Gutschrift muss man ein neues Abonnement lösen. Bei Kunden stösst diese Regelung auf Unverständnis. Auch eine Rückerstattung gibt es nicht - obwohl die Kunden Anrecht darauf hätten. "Gerade erst wurde Kanye West (43) noch inklusive Ehering bei DJ Khaled (45) zuhause fotografiert, da ranken sich schon neue Gerüchte um sein Liebesleben. Nach seiner Scheidung von Reality-Star Kim Kardashian (40) scheint er nun sein Glück mit Model Irina Shayk (35) gefunden zu haben. Laut dem Insta-Account @deuxmoi treffen sich die beiden: Eine anonyme Quelle, die im Restaurant arbeitet, wo Kanye und Irina angeblich gemeinsam dinierten, hat den Betreibenden der Seite die Info gesteckt. Zwar sind die Gerüchte noch nicht offiziell bestätigt, aber an ihnen könnte durchaus etwas dran sein: Es wäre nämlich nicht das erste Mal, dass der Rapper und das Model miteinander zu tun hätten. 2010 hatte Irina einen Gastauftritt in Kanyes Video zum Song Famous, zwei Jahre später schritt sie für sein Modelabel an der Pariser Fashion Week über den Laufsteg. Im April 2020 wurde Irina in einem Yeezy-Shirt gesichtet. Im Februar 2021 haben Kanye und Kim ihre Trennung bekannt gegeben. Kurz darauf folgte die Scheidung. Gemeinsam haben Kim und Kanye vier Kinder: North (7), Saint (5), Chicago (3) und Psalm (2). Die ehemaligen Eheleute teilen sich das Sorgerecht. Irina Shayk selbst ist Mutter einer Tochter, Papa ist Schauspieler Bradley Cooper (46), mit dem sie bis 2019 vier Jahre liiert war.",Gerüchten zufolge sollen Kanye West (43) und Irina Shayk (35) neuerdings ein Ding sein. Der Insider-Account @deuxmoi zumindest hat das auf Instagram behauptet. Eine anonyme Quelle will die beiden zusammen in einem Restaurant gesehen haben. "Albert Spirig war im St. Galler Rheintal bekannt für seine Fähigkeiten als Holzschnitzer. Er hatte in Diepoldsau eine kleine Werkstatt und reparierte dort auch Holzfiguren. Ende September ist er unerwartet verstorben, sagt seine 21-jährige Enkeltochter Kimberly Kunz. Er sei wegen einer Krankheit im Spital gewesen. Kurz nachdem er eingeliefert worden war, hat er noch erwähnt, dass er ein repariertes Karussellpferd in der Werk hat, so die 21-Jährige. Das Pferd geriet dann aber in Vergessenheit. Man habe am Spitalbett über andere Sachen geredet, meint Kunz. Nach dem Tod ihres Grossvaters sei das Karussellpferd dann in der Werkstatt gefunden worden. Nun will die Familie von Spirig die Besitzerin finden. Es wäre doch schade, wenn wir es wegwerfen müssen, meint Kunz. Sie wüssten über die Besitzerin nur, dass es eine Frau sei. Sie habe die Holzfigur bei ihrem Grossvater in Diepoldsau vorbeigebracht. Die Todesanzeige ihres Grossvaters sei bereits veröffentlicht worden. Bisher habe sich aber noch niemand bei der Familie gemeldet bezüglich des Karussellpferdes. Wir möchten die Figur aber wirklich nicht wegwerfen, deswegen versuchen wir nun die Besitzerin über die Medien zu finden, erklärt Kunz. Das Ziel sei es, die Holzfigur der Besitzerin zurückzugeben. So viel sie wisse, habe ihr Grossvater bei dem Pferd die Ohren fast komplett erneuert. Die Schnitzerei sei seine grosse Leidenschaft gewesen. Er hat es schon seit Ewigkeiten als Hobby gemacht - bestimmt die letzten dreissig Jahre, so die Enkeltochter von Spirig. Falls du die Besitzerin des Karussellpferdes kennst, dann schreibe eine Mail an redaktion.sg@20minuten.ch. Die Nachrichten werden an die Familie von Albert Spirig weitergeleitet.",Die Familie eines verstorbenen Holzschnitzers aus Diepoldsau sucht die Besitzerin einer Figur. Bei der Figur handelt es sich um ein Karussellpferd aus Holz. Der Holzschnitzer hat die Ohren der Figur repariert. Seine Familie möchte nun das Pferd an die Besitzerin zurückgeben können. "Der NFL-Quarterback der New Orleans Saints, Drew Brees, hat mitten in der aufgeheizten Stimmung in den USA für Empörung gesorgt. In einem Interview wurde der 41-jährige Spielmacher gefragt, was er davon halten würde, wenn in der kommenden Saison wieder Profis gegen Polizeigewalt protestieren würden. So wie es 2016 schon der inzwischen nicht mehr in der NFL beschäftigte Colin Kaepernick tat, als er während der Nationalhymne auf ein Knie ging. Ich werde nie einer Meinung sein mit jemandem, der respektlos gegenüber der Flagge der Vereinigten Staaten von Amerika oder unserem Land ist, antwortete Brees. Seine Grossväter hätten beide im Krieg gedient und die Flagge verteidigt, führte er aus. Ist jetzt alles okay in unserem Land? Nein, ist es nicht. Wir haben noch einen langen Weg vor uns, sagte er. Aber ich denke, wenn du da stehst und der Flagge deinen Respekt erweist mit der Hand über dem Herzen, dann zeigt das Einigkeit. Es zeigt, das wir alle im selben Boot sitzen, dass wir es alle besser machen können und Teil der Lösung sind. Sein Teamkollege Malcolm Jenkins veröffentlichte daraufhin eine Videobotschaft, in der er von seinem Schmerz als schwarzer Mann in Amerika berichtete und Brees als Teil des Problems bezeichnete. NBA-Superstar LeBron James schrieb als Antwort zu Brees Aussagen bei Twitter: Du hast tatsächlich immer noch nicht verstanden, warum Kap auf ein Knie gegangen ist. Das habe überhaupt nichts zu tun gehabt mit Respektlosigkeit der Flagge oder dem Land gegenüber. Auch NFL-Grössen meldeten sich zu Wort. Aaron Rodgers von den Green Bay Packers richtete seine Botschaft nicht direkt an Brees, veröffentlichte aber nach dem Interview dieses Foto und diese Worte auf Instagram: Weitere Sportler, vor allem aus den USA, reagierten mit Kritik auf die Aussagen von Brees. Am Dienstag gab es in den sozialen Netzwerken die Aktion #BlackoutTuesday. Menschen posteten nur ein schwarzes Bild und verzichteten ansonsten auf Inhalte. Auch Brees veröffentlichte ein solches schwarzes Quadrat. Unter seinem Instagram-Post wurde er allerdings auch schon dafür kritisiert, dass er sich nicht anderweitig und deutlicher gegen Rassismus in den USA geäussert habe. Tags darauf postete er ein weiteres Bild, konkret zu seinen Aussagen hat er aber nicht Stellung genommen.","Drew Brees hat mit einem Protest-Kommentar einen Shitstorm ausgelöst. Ich werde nie einer Meinung sein mit jemandem, der respektlos gegenüber unserem Land ist, sagte er. Sport-Stars wie LeBron James wehren sich und weisen Brees zurecht." "Der Kanton Luzern hat am Montag seine Corona-Fallzahlen aktualisiert - und dabei die höchste Warnstufe rot ausgerufen. Dies war zuletzt am 20. Dezember der Fall, seither galt bis am Sonntag die Warnstufe orange. Am 3. Januar 2021 wurden 146 neue Fälle bestätigt und 3 neue Todesfälle gemeldet. Am Montag, 4. Januar sind laut Lustat 126 Personen im Kanton Luzern hospitalisiert. Am 30. Dezember 2020 waren es noch 119 Personen. Beatmet werden mussten am Montag 21 Personen. Von den insgesamt 49 zur Verfügung stehenden Intensivpflegebetten waren um 7 Uhr am Montagmorgen 43 besetzt, das entspricht einer Auslastung von 88 Prozent. Der aktuellste R-Wert bleibt unter dem Wert von 1, er liegt bei 0 89. Darin wird aber noch nicht den Verlauf über die Festtage berücksichtigt, der erst in den kommenden Tagen und Wochen deutlich werden wird, berichtete Zentralplus.",Im Kanton Luzern stehen 49 Intensivpflegebetten zur Verfügung. Davon sind 43 belegt. Das entspricht einer Auslastung von fast 90 Prozent. Am Montag mussten im Kanton Luzern 21 Covid-19-Patienten beatmet werden. "Seit dem Wochenende läuft die Mini-Serie A Teacher hierzulande auf Disney Plus. Darin gehts um die verheiratete Mittdreissigerin Claire (Kate Mara), die ein Verhältnis mit ihrem minderjährigen Schüler Eric (Nick Robinson) beginnt. Die zehn kurzen Episoden (maximal je 29 Minuten) zeigen, wie Claire Eric langsam gefügig macht, bis er denkt, die verbotene Beziehung sei Liebe. In den USA wurde vor jeder Folge eine Warnung eingeblendet, weil es Opfer sexuellen Missbrauchs und Groomings (die gezielte Kontaktaufnahme Erwachsener mit Minderjährigen in Missbrauchsabsicht) traumatisieren könnte. Die Serie ist tatsächlich unangenehm zu schauen, lohnt sich aber. Beleuchtet sie doch die seltene Perspektive männlicher Missbrauchsopfer, die in der Aussenwahrnehmung oft etwas vom tollen Hecht haben, der für den Sex mit einer älteren Frau ein High Five seiner Kollegen bekommt. Dabei sind Lehrerinnen, die mit ihren minderjährigen Schülern Sex haben, vor dem Gesetz Sexualstraftäterinnen. In den USA drohen ihnen viele Jahre Gefängnis und ein lebenslanger Eintrag im Register verurteilter Pädophiler. Trotzdem kommt es immer wieder zu solchen Verhältnissen. Der Fall der Englischlehrerin Mary Kay Letourneau aus dem Bundesstaat Washington war der wohl bekannteste dieser Art in den USA. Letorneau war 34 Jahre alt, verheiratet und Mutter von vier Kindern, als sie 1996 mit dem erst 13-jährigen Vili Fualaau eine sexuelle Beziehung einging. Die beiden flogen auf, als sie beim Sex im Auto von der Polizei erwischt wurden. Es kam zur Anklage, doch die beiden hielten an ihrer Verbindung fest. Und sie gründeten sogar eine Familie. Die ältere Tochter der beiden wurde geboren, als Mary Kay wegen Kindes-Vergewaltigung vor Gericht stand und Vili gerade mal 14 Jahre alt war. Weil sie sich schuldig bekannte, kam sie zunächst mit einer dreimonatigen Strafe davon. Bedingung: kein Kontakt mehr zu ihrem ehemaligen Schüler. Zwei Wochen nach ihrer Entlassung traf sie sich jedoch wieder mit Vili. Weil sie damit gegen das vom Gericht verhängte Kontaktverbot verstiess, musste sie daraufhin sechs Jahre in Haft. Die zweite Tochter kam zur Welt, während sie ihre Strafe absass. Als Letourneau 2004 aus dem Gefängnis entlassen wurden, folgte die Hochzeit der beiden. Die Ehe hielt bis 2017, dann liessen sie sich scheiden. Im Juli 2020 starb Letourneau mit 58 Jahren an Darmkrebs. Am Sterbebett hatten sich die zwei wieder versöhnt. Bis heute sieht sich Fualaau nicht als Opfer - zumindest offiziell.","Die Serie A Teacher thematisiert das verbotene Verhältnis einer Lehrerin mit ihrem Schüler. Kate Mara (House of Cards) und Nick Robinson (Love, Simon) spielen die Hauptrollen. Zu sehen sind die zehn Episoden hierzulande auf Disney Plus. Immer wieder kommt es vor allem in den USA zum Missbrauch von Schülern durch Lehrerinnen: Der Fall Mary Kay Letourneau ist wohl der berüchtigtste Fall." "Eigentlich sollte auf den Seychellen wieder der Alltag eingekehrt sein, denn über 70 Prozent der knapp 100000 Einwohnerinnen und Einwohner des Inselstaates sind bereits mindestens einmal geimpft, 60 Prozent gar vollständig. Damit gehört der Kleinstaat zu den absoluten Spitzenreitern weltweit. Doch nun meldet die New York Times, dass das Land im Indischen Ozean mit steigenden Infektionszahlen kämpft. Auf der Webseite Our World in Data wird eine 7-Tage-Inzidenz von über 250 angezeigt. Die Lage ist so ernst, dass die Regierung vor kurzem wieder einen Lockdown verhängte. Gemäss Angaben des nationalen Gesundheitsamtes gehen 37 Prozent der Neuansteckungen auf Personen zurück, die bereits vollständig geimpft sind. Mehr als die Hälfte der Bewohnerinnen und Bewohner haben den chinesischen Impfstoff Sinopharm erhalten. Weltweit haben bereits 56 Staaten beim chinesischen Hersteller bestellt. Darunter viele ärmere Länder. China hat den Impfstoff aggressiv vermarktet und Millionen von Dosen gespendet. Die Regierung hatte die Bevölkerung aktiv dazu ermutigt, sich mit Sinopharm impfen zu lassen. Der Präsident merkte nun auf die steigenden Infektionszahlen angesprochen gegenüber der nationalen Nachrichtenagentur an, dass sich zwar wieder mehr Menschen anstecken würden, aber nicht am Coronavirus erkrankten. Was passiert, ist normal, sagte er. Die New York Times stellt jedoch den Vergleich mit Israel an, wo die erfolgreiche Impfkampagne zu einer markanten Reduktion der Ansteckungszahlen geführt hat. Experten, die im Artikel zu Wort kommen, verorten die Effektivität von Sinopharm bei knapp 50 Prozent. Das Unternehmen selbst hatte aber 78 Prozent angekündigt. Das Land ist nicht erst seit Ausbruch der Corona-Pandemie bei Touristen sehr beliebt. Vor kurzem hoben die Behörden zudem die Quarantänepflicht bei der Einreise auf. Einige Mediziner auf der Insel gehen davon aus, dass eine neue Variante für die hohen Zahlen verantwortlich sein könnte. Die WHO untersucht dies gemäss eigenen Angaben zurzeit. Die Gesundheitsorganisation hatte vor einer Woche den Impfstoff selbst notfallzugelassen. Eine Sprecherin gab an, dass viele der Fälle auf den Seychellen im Zeitraum zwischen der ersten und der zweiten Impfung stattfinden würden. Im Bericht der New York Times erklärt ein Epidemiologe der US-Universität Cornell, dass Regierungen, die auf das Sinopharm-Vakzin setzten, ihre Bevölkerungen darüber aufklären müssten, dass die Ansteckungsgefahr nach wie vor hoch sei. So dürfte es nur schwer möglich sein, eine Herdenimmunität zu erreichen. Die Behörden führen den Umstand ins Feld, dass sich viele noch nicht zum zweiten Mal haben impfen lassen, und darum die Zahlen steigen. Eine zweite Impfung ist auch beim Sinopharm-Impfstoff notwendig. Der Produzent selbst wollte die Angaben im New York Times-Bericht nicht kommentieren. Eine Sprecherin des chinesischen Aussenministeriums beschuldigte den Westen einer Schmutzkampagne gegen ihr Land.","Auf den Seychellen steigen die Infektionszahlen zurzeit rapide an. Dies, obwohl die Mehrheit der Menschen bereits vollständig gegen das Coronavirus geimpft wurde. Offenbar schützt der chinesische Impfstoff Sinopharm Geimpfte nur teilweise." "Susanna Ohlen (39) berichtete vergangenen Sonntag für den deutschen Privatsender RTL aus dem Hochwassergebiet in Deutschland. Bevor sie live vor die Kamera trat, wurde sie gefilmt. Auf den Aufnahmen, die später auf YouTube und Twitter landeten, ist zu sehen, wie Ohlen sich Schlamm an die Arme und ins Gesicht schmiert. Dem TV-Publikum wurde im Beitrag dann erklärt, dass sich Ohlen an den Aufräumarbeiten vor Ort beteiligte. Ohlen rief ihre Followerinnen und Follower in einer Instagram-Story dazu auf, ebenfalls bei den Aufräumarbeiten mitzuhelfen. Wie die Bild-Zeitung berichtet, hat RTL nun reagiert. Der Fernsehsender hat den Online-Beitrag gelöscht und Ohlen beurlaubt. Gegenüber der Zeitung äusserte sich eine Mediensprecherin wie folgt: Das Vorgehen unserer Reporterin widerspricht eindeutig journalistischen Grundsätzen und unseren eigenen Standards. Wir haben sie daher direkt am Montag, nachdem wir davon erfahren haben, beurlaubt. Susanne Ohlen arbeitet seit 2008 für den Sender und hat unter anderem die Sendung Guten Morgen, Deutschland moderiert. Zu Fällen, bei denen Live-Reporterinnen und -Reporter übertreiben, kommt es bei Unwettern häufiger. Unvergessen ist der Fall eines Sturm-Reporters in den USA, der vor Ort vermeintlich mit all seiner Kraft gegen den Wind ankämpfte, während hinter ihm seelenruhig Menschen vorbeigingen.","Der deutsche TV-Sender RTL hat eine Moderatorin beurlaubt, nachdem Videos aufgetaucht sind, die sie bei der Effekt-Hascherei zeigen. Susanna Ohlen hatte sich vor einem Auftritt aus dem Hochwassergebiet mit Schlamm beschmiert. Die Zuschauerinnen und Zuschauer rief sie dazu auf, es ihr gleichzutun und ebenfalls bei den Aufräumarbeiten mitzuhelfen." "Ein Hackerangriff auf den weltgrössten Fleischkonzern JBS aus Brasilien hat grosse Teile der Produktion in Nordamerika und Australien lahmgelegt. Eine Sprecherin des Weissen Hauses erklärte am Dienstag (Ortszeit) in Washington, JBS habe die US-Regierung am Sonntag über die Attacke informiert. Zuvor hatte das brasilianische Unternehmen über seine Tochter JBS USA mitgeteilt, Ziel einer organisierten Cyberattacke geworden zu sein. Der Angriff habe Server der IT-Systeme in Nordamerika und Australien getroffen. Es werde noch einige Zeit dauern, bis die Probleme behoben seien. Weitere Details nannte JBS zunächst nicht. Nach Angaben der US-Regierung forderten die Hacker auch Lösegeld. JBS habe das Weisse Haus davon in Kenntnis gesetzt, dass die Forderung von einer kriminellen Organisation stammte - vermutlich aus Russland. Die Regierung habe Russland bereits klargemacht, dass ein verantwortungsvoller Staat Urheber solcher Attacken nicht beherberge. Die US-Bundespolizei FBI sei eingeschaltet und ermittle. Wegen des Hacker-Angriffs mussten fünf der grössten Fleischfabriken in den USA vorerst stillgelegt werden, wie US-Medien unter Berufung auf Gewerkschaften und Mitarbeiter berichteten. Auch in Kanada musste eines der grössten Werke von JBS demnach den Betrieb aussetzen. In Australien war die Produktion des Konzerns nach Angaben des Branchendienstes Beef Central zuletzt ebenfalls stark eingeschränkt. Die Holding J&F Investimentos, zu der JBS gehört, beschäftigt nach eigenen Angaben mehr als 250000 Menschen und ist in 190 Ländern vertreten. Erst vor wenigen Wochen hatte eine Cyber-Attacke auf die grösste Benzin-Pipeline in den USA die Kraftstoffversorgung in dem Land vorübergehend eingeschränkt. Der Betreiber Colonial zahlte Computer-Hackern ein Lösegeld von 4 4 Millionen Dollar, wie das Unternehmen einräumte.",Mehrere Fabriken eines international tätigen Fleischproduzenten sind Opfer eines Hackerangriffs geworden. Tausende Mitarbeiter allein in Australien waren betroffen. Das FBI ist eingeschaltet. Die Spur könnte nach Russland führen. "Mit YB verabschiedet sich der letzte Schweizer Club von der europäischen Bühne. Gegen das übermächtige Ajax Amsterdam setzt es für die Berner zwei Pleiten ab. Das hat für die kommende Saison Konsequenzen. Den die Siege von Slavia Prag (gegen die Rangers) und Dinamo Zagreb (gegen Tottenham) sorgen dafür, dass Tschechien und Kroatien in der Fünfjahreswertung an der Schweiz vorbeiziehen. Dort liegen wir inzwischen nur noch auf dem 19. Platz. Die Folgen wird der neue Schweizer Meister, aller Voraussicht nach also YB selbst, in der kommenden Saison zu spüren bekommen. In der Quali zur Champions League müssen die Berner bereits in der ersten Runde ans Werk - gegen Teams aus Gibraltar oder Malta. So müssen neu gar vier Runden überstanden werden, um den Sprung in die Gruppenphase der Königsklasse zu schaffen. Noch heftiger sind die Konsequenzen für die Europa League. Weil in der kommenden Saison nur die besten 15 Nationen Start- und Quali-Plätze für die Europa League erhalten, geht dieser Wettbewerb in naher Zukunft ohne Schweizer Clubs über die Bühne. Stattdessen verfügt die Schweiz über drei Quali-Plätze zur neu geschaffenen Europa Conference League. Dort müssen der Vize-Meister und der Tabellendritte der Super League sowie der Cup-Sieger alle bereits in der zweiten Quali-Runde ran. Insgesamt müssen dann drei Runden überstanden werden, um es in die Gruppenphase zu schaffen.","YB scheitert in der Europa League im Achtelfinal. Weil Slavia Prag und Dinamo Zagreb gewinnen, hat das Konsequenzen. Tschechien und Kroatien ziehen in der Fünfjahreswertung an der Schweiz vorbei. In der CL muss der Schweizer Vertreter eine weitere Quali-Runde überstehen. In der Europa League ist gar kein Schweizer Team mehr dabei." "Sollen Primaten, etwa Schimpansen, Lemuren oder Totenkopfäffchen, durch Grundrechte geschützt werden? Darüber wird in Basel-Stadt bald abgestimmt. Die entsprechende Initiative wurde von der Organisation Sentience Politics (siehe unten) eingereicht und am Mittwoch vom Bundesgericht für gültig erklärt. Konkret verlangt der Initiativtext, dass das Recht von nichtmenschlichen Primaten auf Leben und auf körperliche und geistige Unversehrtheit in der Verfassung festgehalten wird. Das wäre weltweit ein Novum. Im Positionspapier zur Initiative heisst es, das Erlangen von Grundrechten sei historisch gesehen von zentraler Bedeutung gewesen für Gruppen, die zuvor rechtlich nicht ernst genommen worden seien. So seien etwa Schwarze, Frauen, Behinderte und andere Gruppen erst nachträglich in den Kreis derer aufgenommen worden, welche den Schutz durch Grundrechte geniessen. Vergleichen die Initianten also Affen mit Frauen oder Schwarzen? Werden Tierversuche an Affen und die Zoohaltung bald verboten? Und kriegen die Tiere Schadenersatz, wenn ein Affenanwalt den Prozess gewinnt? Wir beantworten die wichtigsten Fragen. Den Initianten geht es hauptsächlich um Tierversuche. Sie stören sich daran, dass wir teils unter qualvollsten Bedingungen an Primaten forschen. Deshalb fordern sie, dass Primaten ähnlich wie Menschen Grundrechte erhalten. Meret Schneider verneint vehement: Natürlich setze ich Primaten nicht ansatzweise mit Schwarzen oder Frauen gleich! Bei dem Vergleich geht es rein um die Etablierung von Rechten auf dem Weg der Antidiskriminierung, nicht im Ansatz um Gleichsetzung. Im Falle einer Annahme der Initiative in Basel-Stadt wären Private wie etwa der Basler Zoo von den Regelungen ausgenommen, der Kanton, die Gemeinden und öffentliche Einrichtungen wie Spitäler oder Universitäten wären künftig aber verpflichtet, das Recht der Primaten auf körperliche und geistige Unversehrtheit zu gewährleisten. Unser Ziel ist es, dass diese Regelungen früher oder später in der ganzen Schweiz für alle gelten, sagt die Grünen-Nationalrätin und Mitinitiantin Meret Schneider. Wenig Verständnis hat Daniela Suter, Geschäftsleiterin von Gen Suisse, für das Anliegen, Tierversuche gänzlich zu verbieten (siehe Interview unten). Laut Schneider wäre es in herkömmlichen Zoos nicht mehr möglich, Affen zu halten. Es gibt aber auch sogenannte Animal Sanctuarys, wo die Tiere in einem natürlichen und ausreichend grossen Umfeld leben können. Solche Einrichtungen könnten weiterhin erlaubt sein. Markus Wild, Professor für Theoretische Philosophie an der Universität Basel, erklärt: Es ist derzeit keine Ausweitung sämtlicher Grundrechte der Menschen auf Primaten geplant. Es wäre auch nicht vernünftig, Affen etwa Religionsfreiheit zu garantieren. Bezüglich Familiennachzug lässt sich aber sagen: Schon jetzt kann ein Zoo nicht einfach einen einzelnen Affen importieren und halten, sondern muss diesen artgerecht in einer Gruppe unterbringen. Wenn man so will, sind wir in der Schweiz bei Primaten in Sachen Familiennachzug weiter als bei Menschen. Diese Idee ist laut Wild nicht abwegig: Es gab in Zürich bereits einmal einen Tieranwalt, und im österreichischen Kärnten gibt es einen Bärenanwalt. Es ist klar, jemand muss die Einhaltung der Tier-Grundrechte überprüfen, da die Tiere selber ja nicht für ihre Rechte einstehen können. Für Nationalrätin Schneider müssten Verletzungen der Tier-Grundrechte als Offizialdelikte behandelt werden: Es braucht von den Behörden beauftragte Anwälte, welche Hinweisen von Tierrechtsverletzungen nachgehen und auch selber Kontrollen durchführen und Verstösse zur Anklage bringen. Die juristischen Details sind laut Schneider derzeit noch ungeklärt. Nirgends auf der Welt gibt es bislang Grundrechte für Tiere, wir würden also einen Präzedenzfall schaffen. Sie könnte sich das etwa so vorstellen: Angenommen, jemand verletzt das Recht eines Affen auf körperliche Unversehrtheit, indem er ihn lange auf zu engem Raum einsperrt. Gewinnt der Anwalt des Affen den Prozess, könnte das Gericht den Täter dazu verurteilen, für die Kosten einer Unterbringung in einem Animal Sanctuary aufzukommen, bis das Tier allenfalls wieder ausgewildert werden kann. Nein, das ist auch nicht das Ziel der Initianten. Schneider erklärt: Die Grundrechte sollen den Tieren etwas bringen. Wenn jemand über Affen herzieht oder andere beleidigend als Affen beschimpft, hat das auf die Affen selber keinen Einfluss, weil sie das ja nicht verstehen. Wir wollen Affen auch nicht das Recht geben, zu heiraten, oder Hühner in die Schule schicken, um ihnen Bildung zu ermöglichen. Für Markus Wild ist dies durchaus vorstellbar: Eine Vision der Tierrechtsbewegung ist, dass man die Grundrechte in ferner Zukunft auf alle Säugetierarten ausweiten könnte. Bis dahin sei es aber noch ein sehr langer Weg: Das würde bedeuten, dass wir unsere Essensgewohnheiten komplett umstellen müssten, dafür braucht es wohl noch Generationen. Vor dem Hintergrund, dass der heutige Umgang der Menschen mit Tieren bei Pandemien, der Klimaerwärmung und dem Verlust der Artenvielfalt eine zentrale Rolle spiele, sei es aber nicht auszuschliessen, dass diese Revolution irgendwann kommen werde.","Primaten, also etwa gewisse Affenarten oder Lemuren, sollen das verfassungsmässige Recht auf Leben und auf körperliche und geistige Unversehrtheit erhalten. Das fordert eine Initiative im Kanton Basel-Stadt. Damit würden etwa Tierversuche mit Primaten verunmöglicht. Forscher wehren sich: Ohne Tierversuche gehe es nicht." "Mit der Bezeichnung Cup-Klassiker liegt Davide Callà ganz gut, wenn er von der Begegnung zwischen dem FC Basel und dem FC Winterthur spricht. Viermal sind die beiden Kontrahenten seit 2012 im Schweizer Cup aufeinandergetroffen, viermal setzte sich der Favorit aus Basel durch. In den Halbfinals 2011/12 und 2016/17 verlangte Winterthur dem Oberklassigen allerdings alles ab und schied nach fragwürdigen Schiedsrichterentscheiden aus. Zuletzt traten die beiden Teams am 31. Oktober 2018 im Achtelfinal gegeneinander an. Auch vor zwei Jahren setzte sich Rotblau durch, dazumal weniger spektakulär mit einem 1:0-Sieg. Das soll sich am Dienstagabend (hier live ab 20.15 Uhr) ändern. FCW-Captain und ehemaliger FCB-Spieler Davide Callà hofft auf den ersten Sieg gegen die Basler. Davide Callà: Es waren immer hart umkämpfte, emotionale und auch oft durch strittige Entscheide entschiedene Spiele. Diesmal kommt der VAR dazu, und deshalb sollten solche Szenen nicht mehr passieren. Ausserdem spielen wir zum ersten Mal auswärts gegen den FCB. Auch das ist neben dem VAR für uns eine Premiere. Was ich sagen kann: Wir glauben daran, aber uns ist auch bewusst, dass vieles von der Tagesform abhängig ist. Ehrlicherweise muss man sagen, dass Thun zu dem Zeitpunkt nicht in der Form nach der Winterpause war und auch der FC St. Gallen nicht so stark wie etwa im dritten und vierten Meisterschaftsquartal. Wir waren am Ende der Saison gut drauf und hätten gerne weitergespielt, aber dann kam der Break. Wir hatten - wie der FCB nach dem Europa-League-Spiel - eine Woche Ferien und bereiten uns seit nunmehr zehn Tagen auf den Cup vor. Wir wissen aber nicht, wo wir jetzt stehen. Aber ich denke, dem FCB geht es nicht anders. Auch sie hatten nach dem Donezk-Spiel eine Pause. Auch für die Basler ist es nicht einfach. Das schmälert sicher nicht unsere Chancen, zumal in jeder Reihe ein wichtiger Spieler fehlt - vor allem vorne mit Cabral. Ich denke schon, dass die Spieler vorher gebrieft worden sind. Aber auch wenn sie an einen damals scheinbar sicheren Ort geflogen sind, mussten sie damit rechnen, dass sich die Lage ändert und es Konsequenzen gibt. Da gehe ich doch auf Nummer sicher und mache Ferien in den Schweizer Bergen. Auch uns wurde vom Club empfohlen, diesmal auf Ferien im Ausland zu verzichten. Aber für uns ist es das Spiel des Jahres, und mehr musste man da nicht sagen. Es haben sich alle daran gehalten. Natürlich nimmt man das als Spieler wahr und diskutiert auch mal darüber in der Kabine, aber für das Spiel muss das gar nichts bedeuten. Ich habe das einmal bei Servette erlebt, aber die Negativität von aussen hat die Mannschaft damals noch näher zusammengeschweisst. Darum wird das auf den Match nicht viel Einfluss haben. Eher wollen sich die Spieler keine Blösse geben. Ich verfolge den FCB und habe immer ein Auge auf ihn. Zudem habe ich noch mit dem einen oder anderen Spieler Kontakt. Man hört sich ab und zu, und wenn der FCB spielt, drücke ich ihm die Daumen - nur am Dienstag nicht. (lacht) Das wäre fantastisch, aber auch wenn nicht ich es bin, der die Entscheidung auf dem Fuss hat. Als Captain gegen den FCB, in Basel - das wäre das Schönste für mich. Aber noch wichtiger: Es wäre fantastisch für die Jungs. Die meisten haben noch nie im Joggeli gespielt. Leider spielen wir ohne Zuschauer oder vor nur ganz wenigen Fans, aber motivieren muss man da keinen. Die sind alle heiss. Nein, das denke ich nicht, aber die ganze Stadt freut sich auf das Spiel. Alle glauben an die Möglichkeit, dass wir gewinnen können, und alle haben Lust darauf. Aber es ist uns bewusst, dass wir einen aussergewöhnlichen Tag brauchen. Sehen Sie, der Sport und speziell auch der Fussball schreiben die schönsten Geschichten, und davon lassen wir uns inspirieren. Aber ich hoffe auch, dass die Jungs das Spiel geniessen können. Nur wenn wir mutig auftreten und versuchen, mitzuspielen, können wir etwas reissen. Aber wir müssen das nicht künstlich aufblasen, es ist nur ein Fussballspiel. Wir wollen unsere Lockerheit, Frische und Frechheit beibehalten, und dann sehen wir, wie weit uns das bringt. Wie gesagt: Wir haben Lust darauf.",Im Cup-Halbfinal trifft der FC Winterthur auf den FC Basel. Der Cup-Klassiker steigt seit 2012 bereits zum vierten Mal - bisher setzte sich immer der Favorit durch. FCW-Captain und ehemaliger FCB-Profi Davide Callà wittert aber diesmal eine Chance. "Der mutmassliche Todesschütze in drei Massagestudios im Grossraum Atlanta plante möglicherweise weitere Angriffe. Der 21-Jährige sei nach den tödlichen Schüssen auf sieben Frauen und einen Mann in Richtung Florida gefahren, sagte der Sprecher des Sheriffs in Cherokee Counts, Jay Baker am Mittwoch. Dort habe er es wohl auf irgendeine Art von Pornoindustrie abgesehen gehabt. Sechs der getöteten Frauen waren asiatischer Abstammung. Am Dienstagabend war zunächst auf fünf Menschen in einem Studio nahe Woodstock geschossen worden, rund 50 Kilometer nördlich von Atlanta, wie Baker sagte. Dabei wurden ein 54-Jähriger und drei Frauen asiatischer Abstammung im Alter zwischen 33 und 49 Jahren getötet, unter ihnen die Geschäftsführerin. Deren Ehemann konnte sich in einem Raum einschliessen und blieb unverletzt. Knapp eine Stunde später wurde das schon in Woodstock gesichtete Fahrzeug des Verdächtigen in Atlanta gesehen. Dort erhielt die Polizei einen Notruf wegen eines Raubüberfalls und entdeckte in einem Spa drei tote Frauen. Es seien ausserdem Schüsse auf der anderen Strassenseite in einem Spa gemeldet worden. Dort sei eine andere offenbar erschossene Frau gefunden worden. Stunden später wurde der Verdächtige im 240 Kilometer südlich gelegenen Crisp County gestellt und festgenommen - etwa auf halbem Weg zwischen Atlanta und Florida. Der Festgenommene handelte nach Angaben der Ermittler alleine. Bei der Festnahme wurde in seinem Auto eine Schusswaffe gefunden. Er sagte aus, er sei sexsüchtig und habe nicht aus rassistischen Motiven geschossen. Er hat anscheinend ein Problem, das er als Sexsucht betrachtet, sagte Baker. Die Tatorte betrachte der Mann offenbar als etwas, das es ihm ermögliche, dieser Sucht nachzugeben. Es ist eine Versuchung für ihn, die er beseitigen wollte, sagte Baker. Ob die drei angegriffenen Massagestudios Sexdienstleistungen anboten, wurde nicht mitgeteilt. Der Verdächtige habe sie aber vermutlich zuvor besucht, sagte Sheriff Frank Reynolds. Es gebe Hinweise darauf, dass er nicht aus rassistischen Beweggründen gehandelt habe. Angehörige der asiatisch-amerikanischen Gemeinde werteten die Taten als Angriff auf sie. Während die Details der Schusswaffenangriffe noch bekannt werden, kann der breitere Kontext nicht ignoriert werden, teilte die Organisation Asian Americans Advancing Justice in Atlanta mit. Die Schusswaffenangriffe ereigneten sich unter dem Trauma zunehmender Gewalt gegen asiatische Amerikaner im ganzen Land, geschürt von weisser Vorherrschaft und systemischem Rassismus. Die Polizei in Atlanta und anderen Grossstädten kündigte an, sie werde die Streifen in asiatisch-amerikanischen Gemeinden verstärken. Präsident Joe Biden nannte den Fall sehr besorgniserregend. Wir kennen das Motiv noch nicht, aber wir wissen, dass die asiatisch-amerikanische Gemeinschaft heute Abend einen enormen Schmerz fühlt, sagte er. Vizepräsidentin Kamala Harris sprach den Angehörigen ihr Mitgefühl aus. Der Regierung sei auch klar, wie schockiert und empört die asiatisch-amerikanische Gemeinde sei. Wir stehen zu Ihnen, versicherte Harris. Es war das sechste Schusswaffenmassaker mit vier oder mehr Toten in diesem Jahr und das opferreichste, seit einem Angriff in Dayton im August 2019, bei dem neun Menschen ums Leben kamen.",Der 21-jährige Robert Aaron Long soll acht Menschen in Massagesalons getötet haben. Die Polizei hat ihn festgenommen. Der Verdächtige habe bei seiner ersten Vernehmung eine Sexsucht als Antrieb für die tödlichen Angriffe vorgebracht. "Wir haben inhaltlich alles abhaken können und sind gut durch die ersten vier Wochen gekommen. Dieses Fazit zog Neutrainer David Wagner nach der Vorbereitung auf die neue Saison. Vier Testspiele absolvierte der Schweizer Meister. Mit durchzogenem Ergebnis. Gegen Kriens gelang ein knapper Sieg, gegen Altach resultierte eine Pleite, gegen Strassburg ein Unentschieden und mit einer verstärkten U21 kam man 0:5 gegen Yverdon unter die Räder. In der Champions-League-Quali enttäuschte man im Hinspiel gegen Bratislava (0:0). Zwei Leistungsträger werden die Vorrunde wohl komplett verpassen. Jean-Pierre Nsame und Fabian Lustenberger verletzten sich am Ende der vergangenen Saison schwer. Der FC Basel möchte in dieser Saison wieder vorne mitspielen. Taulant Xhaka sagt zu 20 Minuten: Wir wollen YB Druck machen und in dieser Saison etwas gewinnen. Die Vorbereitung der Basler lief aber nicht nach Plan. Sechs Testspiele absolvierte das Team von Trainer Patrick Rahmen. Einzig gegen GC gab es einen knappen Sieg. Immerhin: Gegen Kiew und Aarau spielte man Remis. Der Kader hat sich im Vergleich zur letzten Saison verändert. Besonders in der Offensive kamen grosse Talente von Topclubs und mit Jordi Quintilla, ein Spieler, der seine Qualitäten im Mittelfeld bei St. Gallen mehrfach zeigte. Mit Nati-Star Silvan Widmer verlor das Team aber auch einen Leistungsträger. Dieser soll mit Rückkehrer Michael Lang kompensiert werden. Der Saisonauftakt ist dem FCB am Donnerstagabend schon einmal geglückt. Im Hinspiel der 2. Quali-Runde zur Conference League gab es gegen FK Partizani einen souveränen 3:0-Sieg und die Pflichtspiel-Debüts von Pelmard, Esposito, Quintilla und Lopez zu bejubeln. In der Qualifikation für die Uefa Conference League geht es für Servette gegen Molde FK. Abgänge von Stammkräften haben die Grenats nur wenige zu verzeichnen. Als Trainer fungiert weiter Alain Geiger an der Seitenlinie. Servette überzeugte aber auch nicht gerade in den Testspielen. Einzig gegen Bramois gab es einen Sieg. Von den weiteren vier Spielen spielte Servette zwei Mal unentschieden und verlor zwei Partien. Auch das erste Pflichtspiel der Saison lief alles andere als nach Mass. Gegen die Norweger von Molde setzt es in der Conference-League-Quali auswärts eine 0:3-Hinspiel-Pleite. Das Chaos beim FC Lugano war gross. Zuerst verkaufte Angelo Renzetti seine Mehrheitsanteile am Verein. Die neuen Besitzer bezahlten aber nicht und Renzetti übernahm den Club erneut. Mit Abel Braga wurde ein Trainer von internationalem Format verpflichtet. 2020 wurde er in Brasilien noch zum Trainer des Jahres gewählt. Mit Demba Ba kam auch ein Europa-League-Sieger ins Tessin. Der FCL verlor kein einziges Testspiel. Gegen den italienischen Meister Inter gab es ein Unentschieden (2:2). Der FCL ist eine schöne Adresse, um auch nach Titeln zu greifen. Diese Worte sagte FCL-Neuzugang Holger Badstuber im Sportpanorama. Der ehemalige Bayern-Star ist wohl eine der grössten Neuverpflichtungen in der Clubgeschichte. Der 32-Jährige gewann sechs Meistertitel und einmal die Champions League mit den Bayern. Er ist aber nicht der einzige ehemalige deutsche Meister bei den Luzernern. Christian Gentner gewann auch zwei Mal den Titel - mit Wolfsburg und dem VfB. Der Cupsieger zeigte sich in der Saisonvorbereitung oft von seiner besten Seite. Winterthur, GC und Wil wurden besiegt. Dynamo Kiew rang man ein Unentschieden ab, einzig das erste Testspiel gegen Kriens ging verloren. Lausanne und Nizza werden auch in der neuen Saison eine Partnerschaft haben. Allerdings setzen die Westschweizer auch auf Talente aus anderen grossen Ligen. Mit Ilija Borenovic soll ein neuer Trainer die Arbeit von Giorgio Contini weiterführen. Wenn man auf die Ergebnisse der Testspiele anschaut, sieht es so aus, als wäre das Team des 38-Jährigen auf einem guten Weg. Man gewann sogar ein Spiel gegen Nizza 3:0. Mit Jordi Quintilla hat der Captain den FCSG verlassen. Ein weiterer Führungsspieler bleibt jedoch bis 2026 erhalten. Lukas Görtler hat seinen Vertrag langfristig verlängert. Er sagt: Ich werde in den kommenden Jahren alles versuchen, um meinen Teil zur weiteren erfolgreichen Geschichte des FCSG beizutragen. Die Testspiele liefen verheissungsvoll. Altach, Rapperswil und Uzwil wurden deutlich besiegt. Im heimischen Stadion gab es auch einen Achtungserfolg gegen Athletic Bilbao. Einzig gegen Stuttgart setzte es für das Team von Trainer Peter Zeidler eine Niederlage ab. Mit einem neuen Trainer startet der FCZ in die Saison. Für André Breitenreiter ist es wichtig, eigene Junioren ins Team zu integrieren. Man habe zwar den Anspruch auf eine gute Platzierung, eines seiner Ziele ist jedoch, so viele Nachwuchsspieler wie möglich in den Kader zu integrieren. In der Vorbereitung gab es selten ein gutes Ergebnis. Einzig das Testspiel gegen Kriens konnte gewonnen werden. Gegen Xamax, Feyernoord und Aarau gab es Niederlagen. Einen starken Neuzugang präsentierte Präsident Christian Constantin neben dem Feld. Gelson Fernandes wird in Zukunft als Vize-Präsident agieren. Eine grosse Frage wird in dieser Saison sein: Wie schnell findet Guillaume Hoarau zu seiner Topform zurück? Am Schluss der vergangenen Saison zeigte der 37-Jährige seine ganze Klasse. Insgesamt absolvierte Sion fünf Testspiele. Drei davon konnte man gewinnen. Gegen Lausanne und Kiew verlor man allerdings. Der Aufsteiger ist wohl die grösste Wundertüte. Bei GC hat sich seit dem Aufstieg so einiges getan. Mit Giorgio Contini wurde ein neuer Trainer verpflichtet. Auch auf dem Transfermarkt waren die Hoppers sehr aktiv. Mit Amir Abrashi kommt eine Identifikationsfigur zurück. Der 30-Jährige kündigte bereits an: Wenn das Team stimmt, kann man in der Super League sehr viel erreichen. In den Testspielen gab es nicht besonders viel zu jubeln - fünf Spiele, vier Niederlagen. Abrashi sagt jedoch: Als wir damals den Cup gewannen und die Liga auf Platz zwei beendeten, hatten wir auch keine Testspiele gewonnen.","Am Samstag startet die Super League. Wir zeigen euch, was sich bei den Teams verändert hat. Wer sind die ersten Gegner und wie lief die Vorbereitung." "Der sogenannte Silver Sparrow (Silbersperling) sorgt in Sicherheitskreisen für Aufregung. Die IT-Experten haben die neuartige Schadsoftware nämlich auf Apple-Geräten in aller Welt entdeckt. Insgesamt taucht die Malware auf 30000 Macs in insgesamt 153 Ländern auf. Hotspots sind die USA, Grossbritannien, Kanada, Frankreich und Deutschland. Betroffen sind sowohl Intel-Macs, wie auch Computer mit dem neuen M1-Prozessor, den Apple letzten Herbst vorgestellt hat. Noch versuchen die Sicherhsitsforscherinnen und Sicherheitsforscher zu verstehen, was die Malware alles kann. Denn bisher ist Silver Sparrow vergleichbar mit einer Schläferzelle - also inaktiv. Einmal pro Stunde peilen die infizierten Macs aber einen Kontroll-Server an, um zu sehen, ob es Befehle gibt, die ausgeführt werden sollen. Die Schadsoftware könnte also in Aktion treten, sobald gewisse Bedingungen erfüllt sind. Welche Bedingungen das sind, ist nicht klar. Bisher gebe es jedoch keine Hinweise darauf, dass schädlicher Code an infizierte Macs geliefert wurde. Die mysteriöse Malware bereitet den Sicherheitsforschenden Sorge: Mit der globalen Reichweite, der relativ hohen Infektionsrate und der operativen Reife stellt Silver Sparrow eine ernstzunehmende Bedrohung dar, heisst es im offiziellen Blog der Sicherheitsfirma Red Canary mit Sitz in den USA. Interessant sei auch, dass die Malware über einen Selbstzerstörungsmechanismus verfügt. Dies sei typisch für sogenannte High-Stealth-Operationen, heisst es im Fachmagazin Arstechnica.com. Nach dem Bekanntwerden hat Apple reagiert. So wurden die Zertifikate der Entwickler-Accounts, die zum Signieren der Malware-Pakete genutzt wurden, entfernt. Damit wird verhindert, dass sich neue Macs mit der Schadsoftware infizieren, erklärt die Tech-Plattform Mashable.com. So kann Apple etwa mit dem sogenannten Notary Service Mac-Malware erkennen und blockieren. Software sollte zudem wenn immer möglich direkt aus dem Mac App Store bezogen werden. Es gibt ein weit verbreitetes Klischee, dass Apple-Computer weitgehend immun gegen Malware sind. Das stimmt so nicht, schreibt Theverge.com. Silver Sparrow ist die zweite Schadsoftware, die wenige Monate nach der Veröffentlichung von Apples M1-Chips entdeckt wurde. Im Februar 2021 hat Sicherheitsforscher Patrick Wardle die sogenannte Adware Gosearch22 aufgespürt. Ursprünglich für Intel-Macs entwickelt, wurde die schädliche Software offenbar für M1-Macs aktualisiert. Gosearch22 ist bekannt dafür, aufdringliche Werbung anzuzeigen. Wenn diese angeklickt wird, werden unerwünschte Programme heruntergeladen.",Apple hat die M1-Macs im Herbst 2020 vorgestellt. Jetzt stehen die Computer im Fokus von Hackern. Sicherheitsforscher haben M1-Malware entdeckt. Dies sei eine ernstzunehmenden Bedrohung. "Ein 21-jähriger Schwarzfahrer hat sich am Freitag in einem Bus der Zugerland Verkehrsbetriebe (ZVB) in der Stadt Zug erwischen lassen. Daraufhin griff er die Kontrolleure an und wurde schliesslich von der Polizei festgenommen. Der Mann war um 16.45 Uhr auf der Buslinie 13 unterwegs, als er in die Kontrolle geriet, wie die Zuger Polizei am Samstag mitteilte. Weil er kein gültiges Ticket besass und sich auch nicht ausweisen wollte, stiegen die Kontrolleure mit ihm an der Haltestelle Kolinplatz aus. Daraufhin wolle sich der Mann aus Eritrea der Kontrolle entziehen und griff die beiden Kontrolleure tätlich an. Er beschimpfte, bedrohte und bespuckte sie, bevor er von der Polizei festgenommen werden konnte. Die beiden Kontrolleure blieben unverletzt. Der renitente Fahrgast muss sich unter anderem wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte verantworten. Er wurde durch den Notfallpsychiater in eine Klinik eingewiesen.","Ein Mann hat in einem Bus in Zug zwei Kontrolleure angegriffen. Er wollte sich nicht ausweisen, bespuckte und bedrohte die Kontrolleure. Die Polizei nahm den 21-Jährigen fest." "Eine Sperrstunde für Restaurants, Bar- und Clubbetriebe - darüber entscheidet der Bundesrat am Mittwoch. Der Verband Gastrosuisse zittert vor der Entscheidung und tritt deshalb am Dienstag vor die Medien mit einem Apell an die Politik. Die Unsicherheit ist gross, viele Betriebe wissen nicht, wie es weitergehen soll, sagt Andreas Krumes, CEO von Best of Swiss Gastro. Jetzt soll ein Crowdfunding die Schweizer Gastronomie retten: Wer spendet, erhält einen Dining-Pass. Damit laden verschiedene Restaurants zu einen Hauptgang ein. Die Leute sollen damit auf eine kulinarische Entdeckungsreise gehen, und die Beizen erhalten so neue Gäste, erklärt Krumes. Das Geld fliesst Best of Swiss Gastro zu, diese finanzieren das Projekt damit. Einen Teil spendet das Unternehmen ans SOS Kinderdorf. Zurzeit sind 70 Restaurants in der ganzen Schweiz an der Aktion beteiligt. Die Betriebe sollen dadurch bekannt werden, erklärt Krumes. Es sei eine langfristige Aktion und ziele darauf ab, dass die Leute wieder vermehrt auswärts essen gehen. Der Branchenverband Gastrosuisse wollte auf Anfrage von 20 Minuten keine Stellung zum Crowdfunding beziehen. Dass wieder mehr Menschen im Restaurant essen würden, wünscht sich auch Yannick Hänggi. Er führt das Simply im Rössli in Laufen, Baselland: Es ist eine unsichere Zeit. Wir haben schon fast Angst, wenn das Telefon läutet, weil es meistens eine Absage und keine Reservation ist. Man müsse das Ganze Tag für Tag nehmen. Hänggi ist froh um Aktionen wie den Dining-Pass: Damit es besser wird, müssen wir aktiv bleiben. Auch das Restaurant Heimeli in Sapün, Graubünden, nutzt den Pass: Wir hatten trotz Corona einen guten Sommer. Doch jetzt in der Zwischensaison finden nicht mehr so viele Gäste den Weg zu uns, erklärt Wirtin Gabriella Pahud. Mit dem Dining-Pass möchte man Kunden unter der Woche für einen Besuch gewinnen, die sonst nie ihren Weg in die Beiz finden würden. Bereits im Frühling während des Lockdown gab es einige Crowdfundings, wie Crowdfunding-Experte Andreas Dietrich von der Hochschule Luzern erklärt. Verschiedene - vor allem kleine - Betriebe und dabei auch Gastronomiebetriebe und Künstler wurden auf diese Weise finanziell unterstützt. Denn Crowdfundings funktionieren am besten, wenn sie emotional sind. Das treffe auf Restaurants, Hotels und Künstler zu: Menschen fühlen sich mit diesen Branchen verbunden und spenden gerne. Im Bereich Sport funktioniere die Methode weniger gut. So wurde im Frühling kaum Geld für Sport-Crowdfundings eingezahlt. Laut Dietrich hängt das mit der Schweizer Mentalität zusammen: Sport wird eher als Luxus wahrgenommen und muss bei Spenden hinten anstehen. Ob die Menschen ihrer Lieblingsbeiz auch ein zweites Mal Geld geben wollten, sei offen. Ich könnte es mir aber gut vorstellen. Schliesslich haben Restaurants gute Möglichkeiten, interessante Gegenleistungen für das Geld zu offerieren. Crowdfundings seien aber nur eine ergänzende Massnahme. Wichtiger war und bleibt, dass die Gastrobranche weiterhin finanzielle Unterstützung durch den Bund erhält, etwa in Form von Kurzarbeit, so Dietrich.","Beizen sollen mit einem Dining-Pass neue Gäste für sich gewinnen. Wer beim Crowdfunding von Best of Swiss Gastro mitmacht, erhält so einen Pass. Gastronomen nehmen das Angebot gerne an. Laut Crowdfunding-Experte ist das aber nur eine ergänzende Massnahme." "Mehrere Tausend Menschen - nach Angaben der Polizei über 2000 - sind am Sonntagnachmittag in Lausanne gegen Rassismus auf die Strasse gegangen. Die Demonstrierenden protestierten gegen Diskriminierung und Polizeigewalt gegen Nichtweisse. Die Kundgebung war nicht genehmigt. Die Polizei war zwar präsent, griff aber nicht ein. Gleichzeitig fanden in der ganzen Stadt mehrere Sit-ins statt. Aus allen Mündern waren Rufe zu hören wie Black lives matter (Schwarze Leben zählen), I can't breathe (Ich kann nicht atmen) oder Ma couleur n'est pas une menace (Meine Hautfarbe ist keine Bedrohung). Trotz Corona-Beschränkungen sind in vielen europäischen Städten in den vergangenen Tagen tausende Menschen auf die Strasse gegangen. Auslöser ist der Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz in den USA.","Laut der Polizei demonstrierten am Sonntag über 2000 Menschen in Lausanne gegen Rassismus. Die Kundgebung war nicht genehmigt. Die Polizei war vor Ort, griff aber nicht ein." "Nach kritischen Äusserungen zu den Corona-Massnahmen in sozialen Medien oder auch an einer Demo in Zürich und nach Gerüchten um eine Covid-19-Erkrankung ist es still geworden um Komiker Marco Rima (59). Kürzlich meldete er sich in einem Kommentar auf Facebook zu Wort, berichtet Nau.ch. So hatte ein Facebook-Nutzer Rima auf dessen Facebookseite als schlimmen Typ bezeichnet. Rima reagierte auf den Kommentar. Das würde mich interessieren, warum ich ein schlimmer Typ bin?, fragte der Komiker darauf. Habe ich Hasspredigen gehalten, jemandem den Tod gewünscht, Corona und die Pandemie geleugnet geschweige denn verharmlost?, schreibt Rima weiter. Das Einzige, das ich gemacht habe, mich kritisch zu den Massnahmen des BR geäussert. Und - das habe ich als Bürger und Vater von vier Kindern gemacht! Nicht mehr und nicht weniger. Was ist daran schlimm?, so Rima weiter. Der Komiker war auch in die Kritik geraten, weil er in einem mittlerweile gelöschten Facebookvideo neben den Masken auch Tests infrage gestellt gestellt hatte. Der PCR-Test ist anscheinend ja für nichts, sagte er damals. Trotzdem werde weitergetestet. Weil, die Politik braucht Zahlen, und ohne Zahlen können sie ihre Politik nicht durchbringen.","Mehrfach hat Komiker Marco Rima die Corona-Massnahmen kritisiert. Um den Komiker war es in den letzten Wochen still geworden, kürzlich äusserte er sich aber in einem Facebook-Kommentar zum Thema: Rima rechtfertigt darin Äusserungen bezüglich der Corona-Politik." "BMX-Fahrer David Graf fehlen nach dem bitteren Ausscheiden im Halbfinal die Worte. Dem 31-Jährigen kommen nach dem verpatzten Wettkampf sogar die Tränen. Fünf Jahre lang gehst du jeden Tag auf die BMX-Piste und dann fährst du so scheisse wie jetzt, ärgert sich Graf. Es hätte eigentlich alles gepasst, meint der künftige National-Coach nach seinem vorletzten Karriere-Rennen. Im Training habe ich 1500 Starts gemacht, die alle sehr gut oder zumindest ok waren, dann kommst du hierher und es klappt von Anfang an nicht richtig. Doch nicht nur beim Start hat Graf Probleme. Bereits in Rücklage müsste der Routinier im zweiten von drei Läufen eigentlich voll angreifen. Doch bereits in der ersten Kurve wird Pumptrack-Weltmeister von 2018 von einem platten Reifen ausgebremst. Ich hatte noch nie in meinem Leben in einem Rennen einen Platten, meint Graf. Bereits nach dem zweiten Lauf ist praktisch klar, dass der Winterthurer den Final verpassen wird. Sein grosser Medaillen-Traum - wortwörtlich geplatzt. Auch der zweiten Schweizer Medaillenhoffnung Zoé Claessens ergeht es nicht viel besser. Nach drei Läufen fehlen der 20-Jährigen drei Rangpunkte für das Final-Ticket. Bereits im Viertelfinal scheiterte der dritte Schweizer Simon Marquart. So werden die Medaillen ohne Schweizer Beteiligung ausgefahren. Bei den Männern wird Niek Kimmann aus den Niederlanden Olympiasieger. Zweiter wird der Brite Kye Whyte. Der Kolumbianer Carlos Ramirez Yeper komplettiert das Podest. Die gleichen drei Nationen stehen auch bei den Frauen auf dem Podest. Gold geht an Bethany Shriever aus Grossbritannien, Mariana Colpajon holt für Kolumbien Silber. Die Niederländerin Merel Smulders gewinnt die Bronze-Medaille.",Die Schweizer Zoé Claessens und David Graf scheiden im Halbfinal des BMX-Wettbewerbs aus. Der 31-jährige Graf hat im zweiten Lauf Pech mit einem platten Reifen. Nach seinem vorletzten Karriere-Rennen weint der Winterthurer bittere Tränen. "Die Lufthansa fliegt bald mit Haifischhaut an ihren Flugzeugen. Das Produkt heisst Aeroshark und wird ab 2022 an alle Boing-777-Frachter angebracht. Ziel ist, den Reibungswiderstand der Flugzeuge zu verringern. Denn je weniger Reibung eine Maschine erzeugt, desto weniger Treibstoff braucht sie, das Firmenbudget und die Umwelt freuts. Bald könnten auch die Flugzeuge der Lufthansa-Tochter Swiss mit Haifischhaut ausgestattet sein. Die von der LH Technik entwickelte Technologie ist hoch spannend und verfügt über signifikantes Potenzial, den Treibstoffverbrauch zu reduzieren, sagt Mediensprecherin Karin Müller auf Anfrage von 20 Minuten. Als Mitglied der Lufthansa Group verfolgt Swiss die Entwicklung und Zertifizierung der Haifischhaut sehr eng und evaluiert derzeit den Einsatz auf ihren Flugzeugen, so Müller weiter. Die Entwicklung stehe im Einklang mit ihren Bestrebungen, die Nachhaltigkeit und Ökologie des Fliegens permanent zu verbessern. Die Swiss unternehme derzeit ebenfalls Anstrengungen, um die CO₂-Emissionen des Flugverkehrs zu reduzieren: Investitionen in moderne und treibstoffeffiziente Flugzeuge und Triebwerke, effizientere Konzepte für An- und Abflug, sowie die Digitalisierung der Anflugtechnologien.","Die Lufthansa stattet zehn ihrer Frachter mit einer Folie aus, die Haifischhaut nachempfunden ist. Damit sollen Treibstoff- und CO₂-Verbrauch reduziert werden. Auch die Swiss evaluiert den Einsatz der neuartigen Technologie." "Ein schrecklicher Verkehrsunfall mit fünf toten Kindern erschüttert Frankreich. Wir können uns hier nicht an einen so tragischen Unfall mit fünf toten Kindern erinnern, sagte der Präfekt des Verwaltungsbezirks Drôme in Südfrankreich, Hugues Moutouh, am Dienstag dem Sender Franceinfo. Die Familie war am Montagabend nördlich der Stadt Valence mit ihrem Kleinbus von der Autobahn A7 abgekommen. Ersten Erkenntnissen nach hatte der Wagen Feuer gefangen. In dem Auto sassen insgesamt neun Menschen - alle Opfer gehören zu derselben Familie aus Vénissieux, einem Vorort von Lyon, wie französische Medien übereinstimmend berichteten. Es handelt sich demnach um ein Ehepaar mit seinen vier Kindern sowie um die Schwägerin des Ehemannes und ihre beiden Kinder. Fünf Kinder im Alter von 3 und 14 Jahren starben bei dem Unfall. Die vier anderen Passagiere wurden aus dem brennenden Wagen gerettet und schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Das Auto soll bereits Feuer gefangen haben, bevor es sich überschlagen hatte, berichtete Präfekt Moutouh. Das würden Überwachungsvideos zeigen. Man sieht Rauch, das Fahrzeug beginnt Feuer zu fangen. Offensichtlich versuchte der Fahrer, auf den Standstreifen zu kommen. Aber die Bremsen haben nicht funktioniert. Ähnlich äusserte sich auch der zuständige Staatsanwalt Alex Perrin. In dem Kleinbus soll ausserdem eigentlich nur Platz für sieben Menschen gewesen sein. Dies sei aber wahrscheinlich nicht die Ursache für das Unglück, so Perrin. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron meldete sich vom EU-Gipfel in Brüssel per Twitter zu Wort. Ich teile die ungeheure Trauer der Angehörigen der Opfer. Meine Gedanken sind auch bei den Verletzten und all denen, die mobilisiert wurden, um ihnen zu helfen, schrieb er. Innenminister Gérald Darmanin fuhr noch am Abend zur Unglücksstelle. Es gibt Tausende von Toten auf den Strassen, besonders in den Sommermonaten, deshalb müssen wir die Franzosen zur Vorsicht ermuntern, besonders wenn sie Kinder an Bord haben, mahnte er. Fünf Kinder, sind unter besonders grausamen Bedingungen gestorben, sagte Innenminister Gérald Darmanin gemäss Le Monde an einer Pressekonferenz. Ein weiteres siebenjähriges Kind und drei Erwachsenen wurden ins Spital eingeliefert. Das Kind kämpfe um sein Leben, auch zwei der Erwachsenen seien lebensbedrohlich verletzt worden. Eine Untersuchung zu dem Vorfall wurde eingeleitet.",Auf einer Autobahn in Südfrankreich kamen bei einem schweren Verkehrsunfall fünf Kinder einer Familie ums Leben. Die Familie reiste in einem schwer beladenen Wagen. Ersten Erkenntnissen zufolge dürfte das Auto ein Problem mit den Bremsen gehabt haben. "15 Menschen sind nach 40 Tagen der freiwilligen Isolation wieder aus einer Höhle in Frankreich gekommen. Mit breitem Lächeln in ihren blassen Gesichtern verliessen die sieben Frauen und acht Männer am Samstag die Höhle von Lombrives in den Pyrenäen, in der sie für eine wissenschaftliche Studie die letzten 40 Tage und Nächte ohne Sonnenlicht und Uhren verbracht hatten. Erste Eindrücke: die Zeit erschien ihnen in dieser Isolation viel langsamer zu vergehen und sie kamen mehr zur Ruhe. Es war, wie wenn man auf Pause drückt, sagte die 33-jährige Marina Lançon, nachdem sie die Höhle verlassen hatte. Sie habe sich nicht mehr unter Druck gesetzt gefühlt, irgendetwas zu erledigen. Sie wäre zwar gerne noch ein paar Tage länger in der Höhle geblieben, sagte Lançon, aber es fühle sich auch gut an, den Wind im Gesicht zu spüren und die Vögel singen zu hören. Sie und ihre Kolleginnen und Kollegen genossen das Sonnenlicht mit Spezialbrillen, die ihre Augen nach der wochenlangen Dunkelheit schützen sollten. Wissenschaftler am Human Adaption Institute führen das Projekt unter dem Namen Deep Time, das klären helfen soll, wie Menschen sich drastischen Veränderungen ihrer Lebensbedingungen und ihrer Umwelt anpassen. Die Temperatur in der Höhle betrug zehn Grad Celsius und die relative Luftfeuchtigkeit 100 Prozent. Die Teilnehmenden hatten keinen Kontakt zur Aussenwelt, erfuhren nichts über die Lage in der Pandemie oder sonst irgendwelche Nachrichten. Wie erwartet verloren die Teilnehmer dabei ihr Zeitgefühl. Die meisten seien der Meinung gewesen, sie seien 30 Tage lang in der Höhle gewesen, sagte Projektleiter Christian Clot. Einer der Teilnehmer dachte sogar, es seien nur 23 Tage gewesen. In Zusammenarbeit mit Laboren in Frankreich und der Schweiz untersuchten die Wissenschaftler über Sensoren den Schlafrhythmus der Teilnehmer, ihr Verhalten und die Interaktionen zwischen ihnen. Unter anderem schluckten die Teilnehmer einen dieser Sensoren, der ihre Körpertemperatur und andere Daten an Computer sendete, bis er wieder auf natürlichem Wege ausgeschieden wurde. Sie folgten ihrer eigenen biologischen Uhr, um zu wissen, wann es Zeit war, aufzuwachen, zu schlafen und zu essen. Die Tage zählten sie in Schlafzyklen. Am Freitag hatten Wissenschaftler die Höhle bereits betreten, um der Gruppe mitzuteilen, dass sie bald herauskommen werde. Einige hätten müde ausgesehen, doch zwei Drittel von ihnen hätten den Wunsch geäussert, noch etwas länger zu bleiben, um Gruppenprojekte für die Erforschung der Höhle fertig zu stellen, sagte Benoit Mauvieux, einer der beteiligten Forscher.",In Frankreich haben sich 15 Menschen freiwillig 40 Tage lang in eine Höhle einsperren lassen. Zwei Drittel davon wären gerne länger geblieben. Die Teilnehmenden verloren ihr Zeitgefühl. "Zum ersten Mal überhaupt an einem Grand-Tour-Rennen dabei und dann gleich das: Marc Hirschi sprintet bei der 2. Etappe der Tour de France in Nizza um den Tagessieg mit. Nur um eine Radlänge musste er sich dem französischen Publikumsliebling Julian Alaphilippe geschlagen geben. Ganz leer ging der 22-jährige Berner, der 2018 U-23-Weltmeister wurde und erst seit letztem Jahr als Profi für das deutsche World-Tour-Team Sunweb fährt, nicht aus. Hirschi durfte sich das weisse Trikot des besten Jungprofis überstreifen. Die Fahrer müssen sich dieses Jahr wegen Corona selbst einkleiden. Bereits beim Auftakt am Samstag zeigte sich ein Schweizer von seiner besten Seite. Michael Schär vom polnischen CCC-Team riss nach wenigen Kilometern aus und bildete mit den beiden Franzosen Cyril Gautier und Fabien Grellier lange ein Führungstrio. Für seinen Effort wurde der 33-jährige Luzerner als kämpferischster Fahrer der Etappe ausgezeichnet. Am Sonntag bei der zweiten Etappe war er deshalb mit der roten Startnummer unterwegs. Die anderen beiden Schweizer an der diesjährigen Tour, Stefan Küng und Sébastien Reichenbach, taten bisher das, was von ihnen verlangt wird. Ihren Captain Thibaut Pinot von Groupama-FDJ heil über die Runden zu bringen. Allerdings gelang dies bei der turbulenten ersten Etappe am Samstag nicht ganz nach Wunsch. Beim Massensturz drei Kilometer vor dem Ziel ging auch Pinot zu Boden. Er verletzte sich zum Glück nicht ernsthaft und konnte weiterfahren. Nach dem Auftaktwochenende in Nizza verlässt die Tour am Montag den Ort an der Cote d'Azur. Die 3. Etappe am Montag führt von Nizza über 198 Kilometer nach Sisteron. Ob der Tross wegen der Corona-Pandemie am 20. September überhaupt in Paris ankommt, ist völlig offen.",Am Wochenende hat die Tour de France begonnen. Zwei Schweizer setzten bereits Ausrufezeichen. Bis Paris ist es noch ein weiter Weg. "Am Wochenende ist Ryan Garcia, die amerikanische Box-Hoffnung im Leichtgewicht, in den Ring gestiegen, feierte gegen den Briten Luke Campbell seinen 21. Sieg im 21. Profi-Kampf durch ein technisches K.o. in der siebten Runde. Im Vorfeld hatte Kate Abdo für DAZN Papa Henry Garcia interviewt. Dabei liess sich die Star-Moderatorin zu einem pikanten Kommentar hinreissen. Schliesslich ist auch Garcias zweiter Sohn, der 20-jährige Sean Garcia, ein erfolgreicher Boxer. Beide Boxer treten heute an. Sean Garcia hat schon gewonnen, Ryan Garcia bestreitet den Hauptkampf. Sie haben sie hübsch und athletisch gemacht. Sie scheinen ein ziemlich gutes Sperma zu haben, Sir!, so die Star-Moderatorin im Live-Interview. Der stolze Box-Papa liess sich das nicht zwei Mal sagen, lachte über das Kompliment: Vielen Dank, Kate.","Kate Abdo ist eine britische Moderatorin. Im Vorfeld eines Boxkampfs interviewte sie den Vater, dessen zwei Söhne am selben Abend in den Ring stiegen. Ihr entrutschte dabei ein Kompliment der Sorte sonderbar." "Alaska will Coronavirus-Impfungen für Touristen an Flughäfen in dem US-Staat verfügbar machen. Gouverneur Mike Dunleavy stellte am Freitag einen Plan vor, um auf diese Weise Touristen nach Alaska zu holen. Das Angebot einer Impfung sei wahrscheinlich ein weiterer guter Grund, um im Sommer in den Staat Alaska zu kommen, sagte Dunleavy. Wir haben Zugang zu den Impfstoffen, also warum nutzen wir das nicht?, sagte er gemäss den Anchorage Daily News. Und weiter: Also wenden wir uns an die Touristen und sagen ihnen: Wenn ihr nach Alaska kommt, erhaltet ihr eure Impfung gratis. An Flughäfen in Anchorage, Fairbanks, Juneau und Ketchikan soll ab 1. Juni geimpft werden. Ende April werde es eine Testphase für reisende Bewohner geben, teilte Heidi Hedberg vom staatlichen Gesundheitsministerium weiter mit. Das Programm steht sowohl US-Bürgern als auch internationalen Gästen offen. Die Idee ist Teil eines grösseren Plans, den Tourismus im nördlichsten aller US-Bundesstaaten wieder anzukurbeln. Dieser umfasst auch eine millionenschwere Werbekampagne und ein Gesuch um 150 Millionen Dollar Hilfsgelder für Tourismusbetriebe. Beschränkungen für Kreuzfahrtschiffe wegen des Coronavirus haben Unternehmen in Alaska schwer getroffen. Dunleavy sagte, Alaska ziehe es noch in Erwägung, wie Florida, die US-Regierung wegen der Einschränkungen zu verklagen. Von den Einwohnern in Alaska im Alter von 16 Jahren oder älter, die darauf Anspruch haben, haben nach Angaben des staatlichen Gesundheitsministeriums rund 40 Prozent eine vollständige Coronavirus-Impfung bekommen. Bei den über 65-Jährigen ist laut Dunleavy bereits eine Durchimpfung von 66 Prozent erreicht.",Alaskas Tourismus hat unter der Pandemie stark gelitten. Nun will der US-Bundesstaat Gäste mit Gratis-Impfungen an den Flughäfen anlocken. Das Programm steht allen Reisenden offen. "Fast 3000 Buben werden in Schweizer Spitälern jedes Jahr beschnitten. Zahlreiche weitere Operationen in Hausarztpraxen kommen hinzu, und die Dunkelziffer ist gross: Denn viele Buben werden gar nicht von Ärzten beschnitten - sondern von religiösen Medizinmännern im privaten Rahmen. Das schreiben die Zeitungen von CH Media. Den betreffenden Buben wird in einem chirurgischen Eingriff die Vorhaut vom Penis abgetrennt. Ein Eingriff, der in den seltensten Fällen medizinisch notwendig wäre. Ein Prozent der jungen Männer ist von einer sogenannten Vorhautverengung betroffen, die einen solchen Eingriff unumgänglich macht. In den allermeisten Fällen geschieht eine Beschneidung aus religiösen Gründen. Sowohl das Judentum als auch der Islam praktizieren die Beschneidung von Buben. Kritiker und Kritikerinnen werten die Beschneidung von Knaben in einem solchen Fall als Eingriff in die Selbstbestimmung. Die Beschneidung von Mädchen ist in der Schweiz seit 2012 offiziell verboten. Das gleiche fordert nun der Verein Pro Kinderrechte für Buben. Bei der Gewalt an Männern schaut man weg - zu Unrecht. Diese wird ausgeblendet und tabuisiert, sagt Christoph Geissbühler, Geschäftsführer von Pro Kinderrechte Schweiz. Für Geissbühler ist klar: Einem Kind einen genitalen Körperteil ohne medizinische Dringlichkeit zu amputieren, ist eine Straftat. Deshalb hat Geissbühler einen Schweizer Arzt verklagt, der routinemässig Beschneidungen durchführt. Es handelt sich dabei um den Chirurgen Guido Baumgartner, der in St. Gallen und Graubünden als leitender Kinderchirurg tätig ist. Nach eigenen Angaben führt er 50 bis 70 Beschneidungen pro Jahr durch - davon 20 aus religiösen Gründen. Baumgartner verteidigt sich: Er biete die Beschneidungen unter anderem deshalb an, um zu verhindern, dass die Beschneidung von Leuten ohne medizinische Kenntnisse durchgeführt wird. Wenn er die Operation als Chirurg durchführe, selbst wenn keine Notwendigkeit dazu bestehen sollte, sei das immer noch besser, als wenn ein Medizinmann in einem Hinterhof zum Messer greift. Ephraim Seidenberg wurde als Kind die Vorhaut aus religiösen Gründen entfernt. Er stammt aus einer jüdischen Familie. Der 29-Jährige sagt: Ich leide unter dem Verlust meiner Vorhaut. Für ihn ist klar, dass ihm durch die Beschneidung ein Teil seines Körpers fehle. Ich habe ein Genital, das nicht so funktioniert, wie es natürlicherweise funktionieren würde. Ich finde es nicht richtig, dass mir ein gesunder Teil meines Körpers weggeschnitten wurde. Für Seidenberg war die Erkenntnis, beschnitten worden zu sein ohne selbst darüber entschieden zu haben, mit Trauer, Enttäuschung und Verlustgefühlen verbunden. Er wünscht sich, dass mehr über das Thema Beschneidung von Buben gesprochen wird. Ich hoffe, dass so ein Konsens entsteht, dass jeder Mensch selber darüber bestimmen können soll. In der Anklage gegen den Chirurgen Guido Baumgartner kam es gar nicht zum Prozess, denn: Die St. Galler Staatsanwaltschaft hat die Klage gegen den Arzt zurückgewiesen. Rein objektiv betrachtet könne man eine Jungenbeschneidung als einfache Körperverletzung betrachten. Da der Staat aber von Amtes wegen nur bei schwerer Körperverletzung aktiv werden darf, sei der Staatsanwaltschaft die Hände gebunden, argumentiert diese. Bei einer einfachen Körperverletzung müsste die betroffene Person selbst klagen - was bei einem Buben nicht zu erwarten ist. Die Staatsanwaltschaft St. Gallen sagt, dass der Verein Pro Kinderrechte ein legitimes Anliegen verfolge. Diese müsste aber auf politischem und nicht auf juristischem Weg erreicht werden.","Seit 2012 dürfen Mädchen in der Schweiz nicht mehr beschnitten werden. Buben allerdings werden weiterhin beschnitten - meist aus religiösen Gründen. Einem Kind einen genitalen Körperteil ohne medizinische Dringlichkeit zu amputieren, ist eine Straftat, sagen Kritikerinnen und Kritiker - und verklagen Chirurgen und Chirurginnen, die solche Eingriffe durchführen." "Pizza-Margherita, Bacon & Egg und Poulet im Chörbli: Mit diesen drei Geschmacksrichtungen feiert der Chips-Hersteller Zweifel die Fussballspiele der Europameisterschaft. Bei den Snacks handelt sich um eine Limited Edition, die es bis zum EM-Finale Mitte Juli im Handel gibt. Doch besonders gut scheinen die Geschmacksrichtungen nicht anzukommen, wie ein Blick auf die Coop-Homepage zeigt: Die Bacon und Eggs Edition schafft es in den Bewertungen gerade mal auf einen von fünf Sternen: Widerlich. Ausser man mag den Geschmack von verfaulten Eiern, schreibt ein Kunde. Auch die Pizza-Margherita erhält nur eineinhalb Sterne: Man schmecke das Glutamat sehr gut raus, schreibt eine Kundin. Nur die Geschmacksrichtung Poulet im Chörbli schafft es auf dreieinhalb Sterne: Schmecken gut, aber von Poulet keine Spur, heisst es in einer Bewertung. Doch nicht alle urteilen so harsch über die neuen Zweifel-Chips: Die Bacon und Egg Chips schmecken ein bisschen nach Schwefel, aber sie sind nicht schlecht, sagt Ken, 33 in einer Strassenumfrage zu 20 Minuten. Die 16-jährige Isabel findet die Bacon und Egg Chips sogar richtig lecker (siehe Video oben). Zweifel hat für alle EM-Länder Geschmacksrichtungen von ländertypischen Gerichten entwickelt, sagt eine Sprecherin zu 20 Minuten. Dafür durften mehrere tausend Konsumenten an einem Online Voting ihre drei Favoriten wählen. So wurde entscheiden, welche Geschmacksrichtung Zweifel für die EM lanciert. Das Top Chips-Aroma in der Schweiz sei dabei Poulet im Chörbli, sagt eine Zweifel-Sprecherin: Viele Online-Stimmen sagen, dass dieser Geschmack fix gelistet werden soll. Das werden wir prüfen. Dass die EM-Chips bei Coop so schlecht bewertet werden, beunruhigt Zweifel nicht: Man sei sich bewusst, dass es sich um mutige Geschmacksrichtungen handle. Diese treffen nicht immer den Geschmack von jedem Einzelnen, sagt die Sprecherin. Neue Lebensmittel bergen immer das Risiko, nicht von allen geliebt zu werden, bestätigt Markenexperte Stefan Vogler. Als Chips-Forschungsleader entwickle und lanciere Zweifel aber immer wieder neue Geschmacksrichtungen: Das Unternehmen hat eine hervorragende Reputation, unter anderem weil es sehr innovativ ist, so Vogler. Floppt eine neue Geschmacksrichtung, sei das nicht schlimm. Denn die Marke Zweifel geniesse ein gutes Image und verfüge über beliebte Kernprodukte: Darum muss und kann Zweifel es sich leisten, auch auszuprobieren, erklärt Vogler. Auffallend ist, dass bei zwei der drei neuen Chips Fleisch im Vordergrund steht. Die gewählten Geschmacksrichtungen sind laut Ernährungsexpertin Christine Brombach von der ZHAW auch nicht zufällig gewählt - und passen gut zum Grossereignis EM. Denn noch immer würden vorwiegend Männer den Fussballevent gemeinsam schauen und dabei Snacks essen. In vielen Ernährungsstudien, auch in der Schweiz, wird mehr Fleisch von Männern konsumiert als von Frauen, erklärt Brombach. Allerdings sind alle drei neuen Chips-Kreationen vegetarisch oder sogar vegan. Damit gehe Zweifel gleichzeitig auf den Trend zu Fleischalternativen ein. Schliesslich wolle Zweifel möglichst viele Menschen erreichen, um neue Zielgruppen zu erschliessen. Die Geschmacksrichtungen sollen interessant sein und gluschtig machen, so Brombach.",Während der EM verkauft Zweifel drei neue Chipsorten. Die Geschmacksrichtungen werden online bei Coop schlecht bewertet. In der Strassenumfrage von 20 Minuten kommen die Chips nicht schlecht an. Als bekannte Marke muss Zweifel innovativ bleiben. "Weil sie ihre neunjährige Tochter während der Corona-Pandemie an insgesamt 30 Tagen aus der Schule nahmen, stand ein Vater und eine Mutter (beide 42) vor dem Polizeigericht in Tafers FR. Das Ehepaar hatte die Busse von 3000 Franken nicht bezahlen wollen - Wir sind schuldig in dem Sinne, dass wir die Schulpflicht verletzt haben. Die Höhe der Busse empfanden wir aber als unangemessen, sagte der Vater zu 20 Minuten. Schliesslich habe man die Tochter nicht ohne Grund aus der Schule genommen, sondern weil die Mutter schwanger war. Nun ist das Urteil da. Wie die Freiburger Nachrichten (Bezahlartikel) berichten, senkte die Polizeirichterin die Busse auf 2000 Franken. Zusätzlich muss das Ehepaar nun aber noch die Gerichtskosten von 1120 Franken bezahlen. Die Richterin argumentierte, es habe nie eine unmittelbare, konkrete und nicht abwendbare Gefahr für Leib und Leben der damals schwangeren Ehefrau und des ungeborenen Babys gegeben. Wie die Richterin weiter festhielt, waren die Eltern nicht berechtigt, ihre Tochter von der Schule fernzuhalten. Sie hätten zudem ihr eigenes Wohl über das Wohl der anderen gestellt, weil sie die Lehrerin permanent über Gebühr in Anspruch genommen hätten. Das Verschulden sei darum nicht unerheblich. Mit der Argumentation ist das Ehepaar nicht einverstanden. Das Urteil ist lächerlich. Der Bund sagte ‹Schützt euch!› und wir schützten uns und werden jetzt dafür bestraft, so der Vater zu 20 Minuten. Eigentlich sollten wir das Urteil gerade darum weiterziehen. Wenn Geld keine Rolle spielen würde, würden wir das auch. Wir werden aber wohl darauf verzichten - unsere Kosten sind jetzt höher als vor dem Verfahren und zu Busse und Gerichtskosten kommen auch noch die Anwaltskosten dazu.",Eine Familie aus dem Kanton Freiburg nahm die Tochter aus der Schule - wegen Corona-Ansteckungsgefahr für die schwangere Mutter. Das Polizeigericht in Tafers senkte die Busse nun auf 2000 Franken. Der Vater ist wegen der Argumentation der Richterin empört: Eigentlich sollten wir das Urteil weiterziehen. "Kennen Sie Cephas Malele? Der Stürmer spielt für den rumänischen Erstligisten FC Arges, hat in dieser Saison 18 Tore erzielt - und ist Schweizer! Allein im Jahr 2021 hat der ehemalige FCZ-Junior zwölf Treffer zu Buche stehen. Damit steht der 27-Jährige in der Rangliste der treffsichersten Schweizer Fussballer überraschend auf dem zweiten Platz. Auf Platz eins steht mit klarem Abstand Nati-Stürmer Haris Seferovic. Für Benfica kommt der Mann aus Sursee in diesem Jahr auf 18 Tore. Hinzu kommen noch zwei weitere Treffer im Nati-Trikot. Und hinter Seferovic und dem unbekannten Malele? Belgien-Legionär Michael Frey (Waasland-Beveren) und YB-Flügel Christian Fassnacht haben je elf Mal getroffen. Das gilt auch für die beiden Zweitligaspieler Haris Tabakovic (SC Austria Lustenau/AUT) und Filip Stojilkovic (FC Aarau). Auf Platz sieben steht die FCZ-Lebensversicherung Antonio Marchesano mit zehn Toren. Sonst weist laut dem Fussball-Portal transfermarkt kein Schweizer im Jahr 2021 eine zweistellige Anzahl Treffer auf. Auch nicht Seferoivcs Nati-Stellvertreter Mario Gavranovic. Der hat heuer für Dinamo Zagreb sechs Tore erzielt, genau so viele wie Josip Drmic vom kroatischen Ligarivalen HNK Rijeka. Breel Embolo konnte für Gladbach sogar nur drei Mal einnetzen. Ebenfalls drei Mal war Ruben Vargas für Augsburg erfolgreich. Treffsicherste Schweizer Fussballer 2021 (gemäss transfermarkt.ch) Die beiden einstigen Sturm-Hoffnungen und Schottland-Legionäre Albian Ajeti und Cedric Itten (2020 mit 14 Treffern der erfolgreichste Schweizer) haben im Jahr 2021 bislang erst je ein Tor erzielt. Verständlich also, dass Nati-Trainer Vladimir Petkovic in seinem EM-Aufgebot auf beide verzichtet hat. Den beiden torlosen Nati-Neulingen Dan Ndoye (20) und Andi Zeqiri (21) dürfte dagegen die tolle U-21-EM zu Gute gekommen sein. Sicher nicht an der EM auflaufen wird auf alle Fälle Cephas Malele, obwohl der 18-Tore-Mann in diesem Jahr der zweittorgefährlichste Schweizer Profi-Fussballer ist. Trifft der ehemalige U-19-Nationalspieler aber weiterhin so regelmässig, könnte der Stürmer in Anbetracht der schwächelnden Konkurrenz vielleicht doch bald ein Thema für Vladimir Petkovic werden.","Nati-Stümer Haris Seferofic ist der mit Abstand treffsicherste Schweizer 2021. Auf Platz zwei folgt ein ehemaliger FCZ-Junior, der in Rumänien spielt. Für Seferovics Nati-Konkurrenten Gavranovic, Embolo und Co. läuft es in diesem Jahr noch nicht richtig rund vor dem gegnerischen Tor." "Seite Mitte September läuft die Badezimmer-Trophy von Coop: Für zehn Franken Einkauf gibt es ein Märkli ins Sammelbuch, mit einer vollen von 18 Marken, erhalten die Kundinnen und Kunden Rabatt auf Frotteetücher und Elektrogeräte fürs Badezimmer wie Föhn oder eine elektrische Zahnbürste. Die sogenannten Prämien können in den Coop-Filialen bezogen werden. Doch der Lockdown macht den Kunden einen Strich durch die Rechnung. Konsumenten, die jetzt im Laden ihre vollen Sammelhefte einlösen wollten, stehen vor abgesperrten Trophy-Regalen. Handtücher, Föhn und Barttrimmer gehören nicht zu den Produkten des täglichen Bedarfs und dürfen seit dem Laden-Lockdown nicht mehr verkauft werden. Das sorgt bei den Konsumenten für Verwirrung. Leserin Z. sammelt seit Wochen Märkli und hat schon fast fünf volle Sammelkarten. Ich wollte für uns neue Handtücher kaufen, sagt die Mutter. Jetzt weiss sie nicht, ob sie die Handtücher trotzdem kaufen kann. Ich wäre sehr enttäuscht, wenn das Sammeln umsonst gewesen wäre, sagt sie zu 20 Minuten. Das Problem mit den abgesperrten Trophy-Prämien ist bei Coop bekannt. Die Detailhändlerin will die Konsumenten beruhigen. Coop arbeitet derzeit an einer Lösung für die Prämien, wie eine Sprecherin 20 Minuten verspricht. In den nächsten Tagen sollen die Kunden mit vollen Sammelheften die Produkte im Internet bestellen und neu via Pick-up in den Filialen abholen können. Kunden, die ihre vollen Sammelhefte im Laden einlösen wollen, müssen also jetzt den Umweg via Onlineshop machen. Dort wählen sie ihre Produkte aus und bestimmen die Filiale für den Pick-up. Im Geschäft können sie die Produkte im Kioskbereich abholen und bezahlen, wie die Sprecherin erklärt. Bei der Bezahlung müssen die Sammelhefte vorgewiesen werden. Die Marken für die Trophy können wie bisher auch online gesammelt werden. Wer seine Supercard mit der App verknüpft, sammelt digital. Diese Marken können direkt im Onlineshop eingelöst werden und die Produkte werden den Kunden nach Hause geschickt. Die Produkte der Badezimmer-Trophy können noch bis zum 7. Februar bezogen werden. Zur Zeit seien gemäss Coop noch alle Prämien verfügbar. Bei der Weintrophy, die jetzt auch aktuell ist, verändert sich nichts. Wein kann in der Filiale nach wie vor gekauft werden. Bei der Migros gibt es keine Sammelaktion mit Prämien, die von den Sortimentsbeschränkungen betroffen wären. Aktuell laufen keine nationalen Promotionen mit Sammelmechanismus, sagt ein Sprecher zu 20 Minuten. Wer mit der Cumuluskarte beim Einkaufen Punkte sammelt, erhält regelmässig Gutscheine und Rabattbons. Bei diesen könne ein Grossteil weiter genutzt werden, sowohl in den Geschäften als auch online. Lediglich die Bons oder Coupons für Spielzeugwaren und ein kleiner Bereich bei Schuhen/Bekleidung, können in der aktuellen Situation nicht gebraucht werden.","Die Produkte der Coop-Trophy sind im Laden abgesperrt. Die Non-Food-Prämien fallen unter die neuen Regeln des Bundes. Coop arbeitet an einer Lösung, dass die gesammelten Rabattkarten trotzdem eingelöst werden können." "Noelia, du hast dich bisher nie hingestellt und gesagt, dass du lesbisch bist. Letzte Woche hast du ein Insta-Q&A gemacht und die Frage Wie läufts mit den Männern? relativ überraschend mit Ich bin gay beantwortet. Warum hast du dich dazu entschieden, überhaupt auf die Frage einzugehen? Ich hätte diese Frage schon ignorieren können, es sind nämlich um die 300 reingekommen. Aber viele drehten sich ums Thema Liebe und eben um Männer. Auch wenn ich sonst kaum Privates auf meinem Channel poste, fand ich diesmal: Warum auch nicht? War das so etwas wie ein Outing? Für mich persönlich nicht. Meine Familie und meine Freunde wissen es schon seit 2016. Seither bin ich mit meiner (damaligen) Freundin durch die Stadt spaziert, war an Gay-Partys - ich war nie wirklich in the closet. Die sexuelle Orientierung sollte sowieso nichts sein, was man erst verheimlichen und dann outen muss. Ich habe schliesslich noch nie vom Outing eines Heteros gehört. Wie hat deine knapp 60000 Leute starke Followerschaft reagiert? Viele schrieben: Ich habs doch gewusst. Vor allem die Followerinnen und Follower aus der Queer-Community wussten es sowieso schon, weil ich jeweils an die Pride gehe. Was mich sehr gefreut hat: Ich bekam keine einzige negative Reaktion. Jemand schrieb sogar: Bestes Outing ever. Was geht seither in deinen DMs ab? Nach dem Insta-Q&A habe ich 280 Messages bekommen und mir bis um 2 Uhr morgens Zeit genommen, jede einzelne zu beantworten. Ich bekomme seither richtig viele Nachrichten von Leuten, die nicht wissen, wie sie sich outen sollen. Meine DMs sind zu so was wie einem Queer-Kummerkasten geworden. Das freut mich - ich komme mir vor wie Dr. Sommer. Wie erklärst du dir, dass die Leute dir so offen schreiben? Weil es so viel einfacher ist, als es zu sagen. Ich weiss von meinem Coming-out, dass das Aussprechen das Schwierigste ist, obwohl es nur drei Worte sind: Ich bin gay. Wem hast du es damals als Erstes gesagt? Meiner besten Kollegin. Aber ich habs ihr eben nicht gesagt, sondern in einer dreiseitigen Whatsapp-Nachricht geschrieben. Wie hat sie reagiert? Sie schrieb: Chill, ich wusste eh Bescheid. Ich habe das grosse Glück, dass mein Umfeld, also auch meine Eltern und meine Familie, direkt positiv reagiert und mich unterstützt hat. Was nicht selbstverständlich ist. Leider. Auch wenn man weiss, dass es eine Gay-Community gibt, die einen aufnimmt, ist das Outing in der eigenen Familie teilweise immer noch ein riesiger Schritt. Was könnte man tun, damit dieser Schritt nicht mehr ganz so gross sein muss? Das Thema Homosexualität schon früh in der Schule behandeln. Stell dir vor, Eltern wären damals schon dahingehend aufgeklärt worden - sie wären jetzt viel offener ihren Kindern gegenüber. In einer der DMs, die bei mir reingekommen ist, wurde ich gefragt, ob ich das Thema in einer Schulstunde besprechen und erklären wolle - das finde ich grossartig.","Die Baselbieter Comedian Noelia Berberat hatte 2016 ihr Coming-out. Die breite Öffentlichkeit und viele ihrer fast 60000 Instagram-Followerinnen und -Follower wussten das allerdings nicht. Bis zu einem Insta-Q&A, in dem die 21-Jährige klarstellte: I am gay. Seither haben sich bei ihr viele Leute gemeldet, die mit ihrem eigenen Coming-out hadern. Noelia spricht ihnen via DMs Mut zu." "Die Zürcher Primarlehrerin M. E.* ist schwanger und hat seit dem Start des neuen Schuljahres noch keinen Schritt in ihr Klassenzimmer gesetzt. Zurzeit ist sie krankgeschrieben. Ich habe Angst, dass ich die Gesundheit von meinem ungeborenen Kind und mir riskiere, indem ich mich mit dem Coronavirus infiziere, während ich unterrichte, sagt die 33-Jährige. Seit Anfang August stehen schwangere Frauen beim Bundesamt für Gesundheit (BAG) auf der Liste der Personen, die durch das Coronavirus besonders gefährdet sind. Der Arbeitgeber ist deshalb verpflichtet, ihre Gesundheit mit entsprechenden Massnahmen besonders zu schützen. Doch M. E. fühlt sich vom Volksschulamt des Kantons Zürich (VSA) im Stich gelassen: Die Massnahmen in den Schulen des Kantons Zürich schützen schwangere Lehrerinnen nicht. Das VSA hält in seiner aktuellen Weisung fest, dass die Schulleitung im Einzelfall für einen erhöhten Schutz der Lehrperson sorgt. Als Beispiel erwähnt werden Plexiglas für Pulte, Visiere - und Masken, die sowohl einen Fremd- als auch einen Eigenschutz leisten. Skeptisch wurde E., nachdem sie sich bei ihrer Frauenärztin, bei der Corona-Hotline des BAG und der Hotline des VSA über die Schutzmassnahmen kundig gemacht hatte. FFP2-Masken, also Masken, die auch einen Eigenschutz bieten, dürfen Schwangere aufgrund der ungenügenden Sauerstoffzufuhr gar nicht über einen längeren Zeitraum tragen. Auch das Plexiglas für Pulte und Visiere schützen offenbar unzureichend, sagt die Lehrerin. E. schätzt sich aber glücklich, dass ihre Gynäkologin sie vor den ungenügenden Schutzmassnahmen gewarnt hat. Ich bin sicher nicht die einzige schwangere Lehrerin im Kanton Zürich, die sich vom VSA unzureichend geschützt fühlt. Das BAG bestätigt, dass das Amt schwangeren Lehrerinnen keine FFP2-Masken empfiehlt. Wenn eine schwangere Frau dennoch eine solche Maske tragen möchte, ist es möglich, dass diese schlecht vertragen werden, sagt Yann Hulmann, Mediensprecher beim BAG. Diese Masken erschwerten die Atmung. Die Kreislaufsituation während einer Schwangerschaft ist bereits stark belastet, und mit zusätzlichen Faktoren wie heissem Wetter oder schlechter Lüftung kann die Atmung in der Schwangerschaft situativ und individuell zusätzlich erschwert sein. Konkrete Schutzkonzepte für schwangere Frauen am Arbeitsplatz gibt es laut Irène Dingeldein, Vorstandspräsidentin der Schweizerischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, nicht. Wichtig sei, dass der Arbeitgeber das Arbeitsumfeld dafür sensibilisiere, schwangeren Mitarbeiterinnen gegenüber besonders vorsichtig zu sein. Die Schüler sollten über die Schwangerschaft informiert werden und sich bewusst sein, dass sie sich ihrer Lehrerin gegenüber noch vorsichtiger als den anderen Lehrpersonen gegenüber verhalten sollten. Der Arbeitgeber ist unter Umständen verpflichtet, eine Risikoanalyse vornehmen zu lassen, wie es beim Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) heisst. Der behandelnde Arzt hat im Einzelfall zu entscheiden, ob die notwendigen Massnahmen zum Schutz der Arbeitnehmerin und des ungeborenen Kindes getroffen wurden oder ob er aufgrund der Gefährdung die Weiterbeschäftigung untersagt. Auf Anfrage von 20 Minuten nimmt das VSA keinen Bezug auf die in seiner Weisung empfohlenen Masken mit Fremd- und Eigenschutz. Nach aktuellem Stand der Kenntnis könnten schwangere Lehrpersonen arbeiten, wenn die entsprechenden Schutzmassnahmen ergriffen würden, schreibt Myriam Ziegler, Amtschefin des VSA. Zu diesen Massnahmen gehören primär die Distanz- und Hygieneregeln, das Tragen von Masken und beispielsweise Plexiglasscheiben auf Arbeitstischen. Für die Einrichtung der Schutzmassnahmen seien die Schulen zuständig. Gemäss kantonalem Schulärztlichem Dienst in Rücksprache mit Experten für Infektiologie sind die Kinder keine Pandemietreiber, so Ziegler. Die Empfehlungen des Volksschulamtes beruhten auf der fachlichen Expertise der Gesundheitsdirektion, des Kantons- und Schulärztlichen Dienstes sowie weiterer Fachleute. Sie werden fortlaufend den neuen Erkenntnissen angepasst. Bei Bedarf wird das Volksschulamt die Schutzmassnahmen im Hinblick auf ein Beschäftigungsverbot durch ein arbeitsmedizinisches Gutachten überprüfen. Ein Beschäftigungsverbot (siehe Box) müsse immer im Einzelfall geprüft werden, generelle Aussagen dazu seien deshalb nicht möglich. Auch der Schweizer Lehrerverband pocht auf einen besonderen Schutz. Ich kann hier nicht für alle schwangeren Lehrerinnen sprechen. Fakt ist aber schon, dass Schwangere allgemein zu der Risikogruppe gehören und ihnen deshalb nochmals ein zusätzlicher Schutz zukommen muss, sagt Dagmar Rösler, Präsidentin des Dachverbands Lehrerinnen und Lehrer Schweiz (LCH). Es sei sehr verständlich, dass sie sich und das ungeborene Kind schützen wollten. Ob man sich nun gut oder zu wenig geschützt fühlt, kommt sehr auf die Schutzmassnahmen vor Ort an, sagt Rösler. Die Vorgaben und die Umsetzung lägen aber in der Verantwortung der Kantone und der Schule vor Ort. Diese Verantwortung ist gross und wird in der Regel auch wahrgenommen. *Name der Redaktion bekannt","Eine schwangere Lehrerin aus dem Kanton Zürich befürchtet, dass sie sich in der Schule mit dem Coronavirus anstecken könnte. Das Volksschulamt des Kantons Zürich empfiehlt schwangeren Lehrerinnen das Tragen von Masken, die einen Fremd- und Eigenschutz leisten. Laut dem BAG sind diese Masken für Schwangere aber ungeeignet. Diese könnten die Atmung zusätzlich erschweren." "Seit einem Monat wird die 21-jährige Alishia Bucher aus Adligenswil LU vermisst. Sie verliess ihren Wohnort in Adligenswil LU am Mittwoch, 21. April 2021, um etwa 22.30 Uhr. Seither ist ihr Aufenthaltsort unbekannt. In der Hoffnung Alishia Bucher zu finden, hat die Zwillingsschwester der Vermissten begonnen, Flyer zu verteilen. Nun haben eine gute Freundin von Alishia Bucher und Margot Grüter, das Bahnhofs-Mami, wie man sie in Luzern nennt, ebenfalls begonnen, Flyer zu verteilen, schreibt PilatusToday. Ich habe sie sehr, sehr gerne. Sie ist eine sehr herzliche Person, die alles für einen macht, sagt Margot Grüter gegenüber PilatusToday. Sie hätten in der ganzen Schweiz Flyer verteilt, etwa in Bern, Zürich und Luzern. Sogar bis nach Italien seien Freunde gefahren, um Alishia zu suchen. Kurz vor Alishias Verschwinden habe sie noch mit ihr gesprochen, so Grüter. Sie ist eine sehr lustige und ehrliche Person, sagt Margot Grüter gegenüber PilatusToday weiter. Gemäss einer Anfrage von Tele1 und PilatusToday habe die Luzerner Polizei gesagt, dass man verschiedenen Hinweisen aus der Bevölkerung nachgegangen sei und die Ermittlungen weiter laufen würden. Die Kantonspolizei Luzern bittet Personen, welche Angaben über den Verbleib der Vermissten machen können, sich unter der Telefonnummer 041 248 81 17 zu melden.","Alishia Bucher (21) aus Adligenswil LU wird seit 21. April 2021 vermisst. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise. Die Zwillingsschwester erhält bei der Suche Verstärkung durch Freunde und die Bahnhofs-Mami Margot Grüter. Die Staatsanwaltschaft Luzern habe bisher keine Hinweise auf eine Gewalttat, heisst es auf Anfrage." "Eine ungarische Firma wird mit einem Bussgeld von 250000 Forint - 760 Schweizer Franken - bestraft. Wofür? Auf zwei Kinderbüchern über sogenannte Regenbogen-Familien hatte der Verlag keine Warnhinweise angebracht, die darauf hinweisen, dass darin Geschichten erzählt würden, die nicht die traditionellen Geschlechterrollen abbildeten, sagte der Landrat Richard Tarnai am Dienstag im Sender HirTV. Weil die Firma dieses Buch wie andere Märchenbücher behandelte, habe sie gegen das Gesetz verstossen, erklärt Tarnai weiter. Darum auch das Bussgeld. Der Verlag, in dem das Buch erscheint, betonte am Mittwoch: Jede Familie hat das Recht, dass es über sie ein Märchen gibt. Ungarn steht in der EU wegen seines Umgangs mit Homosexuellen am Pranger, am Donnerstag tritt in dem Land ein umstrittenes Gesetz zur Beschränkung der Information über Homo- und Transsexualität in Kraft. Bei den Büchern handelt es sich um die ungarische Übersetzung der Märchen Early One Morning und Bedtime, not Playtime des US-Schriftstellers Lawrence Schimel. Beide Bücher erzählen aus dem Alltag eines Kindes, eines mit zwei Müttern und eines mit zwei Vätern, schreibt Abc News. Der Verlag, in dem die Bücher erscheinen, wehrte sich gegen die Vorwürfe. Auf der Facebook-Seite des Verlags hiess es: Regenbogen-Familien sind völlig normal. Zudem sei die Sexualität der Eltern kein Thema in den Büchern. Der Fall wurde inmitten einer heftigen Debatte um das neue Homosexuellen-Gesetz in Ungarn bekannt. Das neue Gesetz untersagt unter anderem Bildungsprogramme oder Werbung von Grossunternehmen, die sich mit Homo- und Transsexuellen solidarisch erklären. Auch Aufklärungsbücher dazu soll es nicht mehr geben. Offizielles Ziel ist der Schutz von Minderjährigen, Aktivisten sprechen von einem Schlag gegen die LGBTIQ-Gemeinde. Das von der rechtsnationalistischen Regierung von Ministerpräsident Viktor Orban forcierte Gesetz war im Ausland massiv kritisiert worden. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen drohte mit rechtlichen Schritten, EU-Abgeordnete forderten am Mittwoch die Kürzung von Geldern für Budapest. Die ungarische Regierung warf ihrerseits Brüssel eine beispiellose Kampagne vor. Ihren Angaben zufolge soll das Gesetz lediglich Eltern die Entscheidung darüber zurückgeben, wie ihre Kinder erzogen werden.","Ein Verlag in Ungarn platzierte keine Warnhinweise auf Büchern über Regenbogen-Familien. Weil die Firma die Bücher wie alle anderen behandle, erhielten sie eine Busse. Der Fall wurde nach einer Debatte um das neue Homosexuellen-Gesetz in Ungarn bekannt." "Melodie, wie bist du zur Schauspielerei gekommen?Ich habe eigentlich Coiffeuse gelernt. Aber ich wollte immer was Grosses machen! Singen. Oder Modeln. Aber mit 1 66 Metern war ich dafür zu klein. Dann halt Schauspielerin?Ja genau. Ich habe in Zürich an der Schauspielschule vorgesprochen und sie haben mich direkt genommen. Aber dann wolltest du doch lieber in Köln studieren?Eine Kundin im Laden brachte mich auf die Idee. Sie sagte: Geh doch lieber nach Deutschland, dort gibt es mehr Jobs für Schauspielende. Ein guter Rat, oder?Absolut. Meine Mama und ich haben dann beide sehr viel gearbeitet, um das finanziell zu stemmen. Sie hat mir viel ermöglicht. Und jetzt spielst du schon in einer internationalen Streaming-Serie mit!Ja, unglaublich. Ich habe für das Vorsprechen sehr hart an meinem Englisch gearbeitet. Und dann kam dieser Anruf: Du bist bei Domina dabei. Der Dreh fand während der ersten Corona-Welle statt.Zum Glück waren meine Szenen da schon im Kasten. Für den Rest der Crew wars natürlich blöd. Aber klar, die Pandemie hat mich im Job schon ausgebremst. Du hast noch nie in der Schweiz gedreht. Zufall?Irgendwie wäre es komisch, jetzt in Mundart zu spielen. Ich hab mich so ans Arbeiten auf Hochdeutsch gewöhnt. Aber ich wäre offen für ein cooles Projekt. Was sagen deine Schweizer Freundinnen und Freunde zu deinem Erfolg mit Domina?Bis jetzt können sie sich das noch nicht so richtig vorstellen. Wenn es jetzt am 3. Juni losgeht, wird das viel realer. Ist die Zahl deiner Insta-Follower schon in die Höhe geschossen?Nicht dramatisch. Aber ich merke, dass das Interesse an meiner Person zunimmt. Was tust du, wenn du mal nicht drehst?Ganz ehrlich? Ich liebe meinen Beruf über alles. Deshalb nutze ich auch den Grossteil meiner Freizeit, um im Job weiter zu kommen. Als Schauspielerin hat man ja nie ausgelernt.","Am 3. Juni startet mit Domina eine neue Serie bei Sky Schweiz. Sie handelt von Livia Drusilla, der Ehefrau des römischen Kaisers Augustus. Die Serie wurde an Originalschauplätzen in Rom gedreht. Mit dabei ist auch die Zürcherin Melodie Wakivuamina. Die Zürcherin startet damit ihre internationale Schauspielkarriere." "Michael Schnedlitz, Abgeordnete der rechtspopulistischen FPÖ, hat im österreichischen Nationalrat ein absurdes Experiment durchgeführt. In seinem Debattenbeitrag am Donnerstag versuchte er zu beweisen, dass einfaches Cola bei den Corona-Schnelltests ein positives Ergebnis erwirkt und somit die gesamten Corona-Massentests wertlos sind. Für solche Tests und Austestungen gibt die Regierung zig Millionen an Steuergeld aus. Das ist im Prinzip eine reine, massive Umverteilung von Steuergeld in Richtung der Pharmaindustrie, meinte Schnedlitz. Dabei tröpfelte er ein bisschen Cola aus einem Glas auf einen von ihm mitgebrachten Corona-Schnelltest. Der Teststreifen verfärbte sich, und dies war für Schnedlitz der Beweis, dass die Schnelltests völlig nutzlos seien und dass die Massentestung in Österreich reine Steuergeldverschwendung. Nur hat der Versuch gar nichts mit dem Virus zu tun. Denn wie t-online berichtet, seien die Schnelltests mit Antikörpern beschichtet, an die Farbpartikel gekoppelt sind. Treffen sie auf ein Sars-CoV2-Virus, dann kommt es zu einer Reaktion mit Antigenen des Virus. Dadurch werden die Farbpartikel sichtbar - der Streifen verfärbt sich. Aber er verfärbt sich auch, wenn er mit Säure in Berührung kommt. Mit anderen Worten: Cola ist mit einem ph-Wert von 2 5 sehr sauer, und die Säure kann die Eiweisse auf dem Teststreifen zersetzen, an denen eigentlich die Eiweisse des Virus andocken sollen. Schnedlitz weist also lediglich nach, dass die Eiweisse am Teststreifen zerstört sind. Durch das Zersetzen entstehen viele Bindungsstellen für die Farbpartikel im Test, und die Streifen werden sichtbar, erkärt der Leiter des Bereichs für patientennahe Diagnostik bei Siemens Healthineers, Christoph Pedai. Für die Testpraxis bei Menschen habe das allerdings keine Relevanz, solange man keinen Patienten hat, der sich vorher mit Cola die Nase gespült hat. Im Netz wird das Video des Livetests rege geteilt. Während Corona-Skeptiker sich damit bestätigt sehen, verweisen Experten auf die Manipulation des Tests: Da wäre auch ein beliebiger Schwangerschaftstest positiv geworden. Bevor der Herr Abgeordnete solch peinliche Statements öffentlich macht, wäre es eventuell sinnvoll, sich davor, nur ein wenig, mit der Chemie zu beschäftigen, sagte die Managerin des Corona-Test-Herstellers Dialab zur Welt. Auch Politiker der Oppositionspartei machen sich über FPÖ-Generalsekretär Schnedlitz lustig. So wandte sich Alexander Melchior von der regierenden ÖVP gleich nach der Durchführung des Experiments an Schnedlitz: Ich hatte die ganze Zeit gehofft, dass das keine Cola ist, sondern Bacardi-Cola. Das hätte dein Verhalten erklärt.","Mit einem Experiment im österreichischen Parlament hat FPÖ-Politiker Michael Schnedlitz die vermeintliche Sinnlosigkeit von Corona-Schnelltests angeprangert. Die Aussagekraft seines Versuchs für die Testqualität: null. Schnedlitz benutzte für sein Experiment Cola. Doch jeder Test mit Cola wird ein positives Ergebnis anzeigen, weil Cola sauer ist." "Die Bundesanwaltschaft wirft einem Somalier aus Bern vor, gezielt Kinder indoktriniert zu haben, wie der SonntagsBlick berichtet. Sie fordert eine sechsmonatige Freiheitsstrafe für den 38-Jährigen. Der Mann soll während Koranschulungen den Kindern islamistische Gewaltvideos gezeigt haben, um sie ideologisch zu radikalisieren. Die Anklageschrift der Bundesanwaltschaft liegt dem SonntagsBlick vor. Unter anderem sollen zwei somalische Kinder aus Bern zu den Opfern des 38-Jährigen gehören. Diese besuchten von Anfang 2015 bis Ende 2016 seine Koranschulungen, was der Mann zugibt. Dabei soll er ihnen aber nur den Koran und arabische Buchstaben gelehrt haben. Ermittler der Bundesanwaltschaft haben allerdings auf einem Computer im Haus der Kinder Jihad-Videos gefunden, die der Somalier von seiner Festplatte aus übertragen hatte. Ausserdem beschlagnahmte die Polizei bei einer Hausdurchsuchung im Dezember 2016 Festplatten mit rund 12000 islamistischen Propaganda-Videos. Der Mann sagt, ihm sei nicht bewusst gewesen, dass der Besitz dieser Gewaltvideos verboten sei. Er habe sich nur informieren wollen, was auf der Welt passiere. Die Bundesanwaltschaft klagt den 38-Jährigen wegen Propaganda für den Islamischen Staat und verwandte Gruppierungen an, wegen Besitz von Gewaltdarstellungen sowie Unterstützung einer kriminellen Organisation.",Die Bundesanwaltschaft klagt einen 38-jährigen Somalier aus Bern an. Er soll gezielt Kinder indoktriniert haben. Der Mann bestreitet die Vorwürfe. "Die Impfstrategie des Bundesamt für Gesundheit (BAG) hält fest, 75 Prozent der besonders gefährdeten Personen zu impfen. Laut BAG liegt die Schwelle zur Herdenimmunität in der jetzigen Lage mit der vorherrschenden Variante B1.1.7 bei etwa 80 Prozent Immunen in der Gesamtpopulation. Dazu zählen auch alle, die bereits an Covid erkrankt sind, was auf rund 700 000 Schweizerinnen und Schweizer zutrifft. Ein Ziel, wie viel Prozent der Gesamtbevölkerung zur Erreichung der Herdenimmunität geimpft werden soll, peilt der Bund nicht an. Bisher haben sich 28 8 Prozent der Bevölkerung doppelt impfen lassen. Klarere Ziele hat sich Grossbritannien gesetzt: Dort hat die Regierung ihr Ziel definiert, 60 Prozent der erwachsenen Bevölkerung zu immunisieren. US-Präsident Joe Biden will bis am 4. Juli 70 Prozent der Bevölkerung mit mindestens einer Dosis impfen. Die chinesische Regierung erklärte, man wolle bis Jahresende 80 Prozent der mehr als 1 3 Milliarden Chinesen impfen. Eine Impfquote über die Gesamtbevölkerung sei nach wie vor zentral, kritisiert Mitte-Nationalrat Lorenz Hess. Das BAG muss dringend klare Ziele setzen. Denn wir sehen derzeit, dass viele Leute impfmüde sind. Eine Impfquote, die erreichbar ist, würde sicher die Impfbereitschaft der Bevölkerung steigern, so Hess. Das BAG habe bei einer angestrebten Impfquote vermutlich Angst zu scheitern, sagt Hess. Wenn man sehen würde, dass man die Quote nicht erreicht, ist man in einem Dilemma. Denn dann müsste man wohl wieder härtere Massnahmen und Einschränkungen ergreifen. Diese Situation will das BAG verhindern, indem es einfach keine angestrebten Impfquoten einführt. Trotzdem gäbe es kaum einen Weg um die Impfquote herum. Auch FDP-Nationalrat Philippe Nantermod fordert, dass das BAG eine bestimmte Impfquote anstrebt. Wir müssen eine hohe Impfrate erreichen, um uns vor weiteren Wellen zu schützen. Für gefährdete Menschen sollten wir im Idealfall noch höhere Niveaus erreichen. Auch die Impfung der Kinder trage dazu bei, so Nantermod. Wir wissen, dass auch Kinder bei dieser Pandemie ein Risiko eingehen, wenn auch begrenzt. Ihre Impfung hilft, die Pandemie zu stoppen, unter der sie auch sehr leiden. Weniger überzeugt von der Impfquote ist FDP-Nationalrat Christian Wasserfallen. Die Impfquote scheint ihm zu willkürlich und habe zu wenig Spielraum. Ich sehe den Weg zurück in die Normalität viel mehr beim Covid-Zertifikat. Sobald alle Impfwilligen geimpft sind, muss man die Massnahmen dann fallen lassen. Bei einer starren Impfquote fürchtet Wasserfallen, dass man noch zu lange mit Einschränkungen leben müsste. Es gibt nie eine Nullrisiko Strategie, so Wasserfallen.","Der Bund hat sich kein Ziel gesetzt, welcher Prozentsatz der gesamten Bevölkerung geimpft werden sollte. Stattdessen besteht nur das Ziel, drei Viertel der Risikogruppen zu immunisieren. Das kritisieren verschiedene Politiker. Eine angestrebte Impfquote würde auch die Impfbereitschaft erhöhen, so die Kritik. Ein Kantonsarzt zeigt, bei welcher Impfquote die Schweiz in einer guten Ausgangssituation wäre." "Ab heute ist die Schweizer Contact-Tracing-App Swiss Covid im Apple App Store und in Googles Play Store zum Download bereit. Wer am Contact-Tracing teilnehmen und die App herunterladen will, muss aber aufpassen, dass die richtige App erwischt wird, warnen Experten der IT-Sicherheitsfirma Eset. Die Erfahrung mit ähnlichen Tools im Ausland zeigt nämlich, dass Cyber-Kriminelle alles daran setzen, mit gefälschten Apps, Websites und Phishing-Attacken Profit zu schlagen, sagt Thorsten Urbanski, Unternehmenssprecher von Eset. Das Interesse an Swiss Covid wird - wie fast überall in Europa - auf grosses Interesse in der Bevölkerung stossen, so der Experte. Umso wichtiger ist es, dass sie die richtige App und vor allem aus den offiziellen Quellen nutzen. Die Gefährdung gehe nämlich nicht von der App selbst aus, sondern von kriminellen Trittbrettfahrern. In Kanada sei es bereits zu einem Fall gekommen, bei welchem Kriminelle eine betrügerische Covid-App veröffentlicht hätten. Es habe ausgereicht, dass die kanadische Regierung angekündigt habe, einen Tracing-App unterstützen zu wollen. Daraufhin hätten sich die Cyber-Kriminellen an die Arbeit gemacht und eine App programmiert, die gefährliche Ransomware enthielt. Es ist deshalb wichtig, dass Interessierte ausschliesslich im Google Play Store oder im Apple Store die App namens SwissCovid herunterladen. Nur dann ist gewährleistet, dass es sich auch wirklich um die offizielle Applikation handelt, so Urbanski. Es gebe auf diesen beiden Plattformen nämlich eine Vielzahl von Apps, die sich mit dem Thema Corona oder Covid-19 beschäftigten und diese Schlagwörter benutzten. Wer hier nicht genau sucht, landet schnell bei gefährlichen Applikationen. Ransomware und Spionagesoftware oder Banking-Trojaner warten dort nur auf ihre Opfer. Ebenfalls Vorsicht geboten sei bei Phishing-Mails. Urbanski erwartet, dass die Schweiz schon bald mit einer Welle solcher Mails rechnen müsse. Diese zielen darauf ab, dass ihre Opfer auf Links klicken oder Software downloaden, die schädlich und bösartig ist. Üblicherweise führen solche URLs zu Malware oder Phishing-Websites. Insbesondere wenn bekannte Organisationen oder staatliche Stellen dazu aufrufen, Links anzuklicken oder Dateien herunterzuladen, sollte man aufmerksam werden. Meines Wissens versendet die Schweizer Regierung keine Aufrufe zum Download von Swiss Covid oder zu Spenden für Corona-Opfer. Solche E-Mails sollte man sofort löschen beziehungsweise ignorieren. Der Experte liefert darüber hinaus noch einige Ratschläge, wie man sich vor schädlicher Software und Cyberkriminellen schützen kann. Zuerst einmal sollte man vermeiden, auf Links zu klicken oder Anhänge von E-Mails herunterzuladen. Darüber hinaus sollte man immer sicherstellen, dass der Absender des E-Mails authentisch ist. Werde man nach persönlichen Daten gefragt, müsse man besonders vorsichtig sein und könne davon ausgehen, dass es sich um einen Scam handelt. Ausserdem solle man bei Spendenaufrufen oder bei Nachrichten, die auf irgendeine Art und Weise Druck ausübten oder ein unbedingtes Handeln verlangten, höchste Vorsicht walten lassen. Ebenfalls für Verwirrung gesorgt hat eine Tracing-App aus Uganda. Da diese auf ihrem Logo ein weisses Kreuz auf rotem Grund verwendet, haben einige Smartphone-User laut eigenen Auskünften fälschlicherweise angenommen, es handle sich dabei um die Swiss-Covid-App. Tatsächlich ist es aber eine Tracing-App für Tuberkulose in Uganda. So sieht die App aus:","Die Swiss-Covid-App steht nun zum Download bereit. Vorsichtig sein muss man aber bei falschen Contact-Tracing-Apps. Diese können den offiziellen Applikationen oft sehr ähnlich sehen. Downloaden sollte man nur die Apps, die von offiziellen Stellen kommen." "Nach dem Felssturz vom Freitag wird in Raron VS ein weiteres Gebiet evakuiert. Die Behörden haben eine Karte veröffentlicht, in welcher das gesperrte Gebiet markiert ist. Das Betreten des Sektors gemäss Plan ist strikt untersagt, heisst es in einer Medienmitteilung. In Raron ist es am Samstag erneut zu einem Felssturz gekommen. Heute Morgen gegen 4 Uhr kam es nochmals zu einem grösseren Abbruch, schreibt Isabelle von Roten vom Gemeindeführungsstab. Eine Intervention sei jedoch nicht nötig gewesen, weil das Wasser immer noch gut abfliesse. Es kann sich weiterhin Masse ablösen, heisst es in der Mitteilung weiter. Das Gebiet bleibe daher weiterhin gesperrt. Die Anwohner haben bis mindestens Sonntagmittag keinen Zutritt zu ihren Wohnungen. Einzige Ausnahmen sind der Zugang für die Verpflegung oder Abholung von Haustieren sowie bei dringendem Bezug von Medikamenten. Am Freitag um circa 11 Uhr ereignete sich in Raron VS ein erster Felssturz. Die Geröll- und Steinmassen erstreckten sich bis zur Wohnzone. Die Bewohner des betroffenen Quartiers mussten evakuiert werden. Es sind keine Personen zu Schaden gekommen.",In Raron VS kam es am Freitag zu einem Felssturz. Am frühen Samstagmorgen hat sich erneut Masse vom Berg abgelöst. Ein weiteres Gebiet wurde evakuiert. "Circa dreieinhalb Stunden war Kanye West bei mir, sagt Linard Bardill, Schweizer Schriftsteller und Liedermacher. Auf seiner diskreten Besichtigung durchs Bündnerland machte sich Kanye West einen Eindruck der Werke des Bündner Architekten Valerio Olgiati. Zudem besuchte er das Atelier von Linard Bardill in Scharans GR. Bei ihm ass West zusammen mit seinen Freunden, Olgiati und Bardill zu Mittag. Es gab Apéro und Pasta, sagt der Liedermacher. Bardill empfand Kanye West als sehr gastfreundlich. Er war sehr präsent und ist ein sehr offener Mensch. Auch beim Essen war er sehr unkompliziert, sagt er. Nach dem Essen besichtigten die Gäste aus den USA noch das Haus und spielten später zusammen ein Brettspiel. Beim Spiel handelt es sich um eine klappbare Reiseversion von ‹Kalaha›, sagt Bardill. Der Schriftsteller kannte das Spiel jedoch nicht. Er fragte mich: Do you want to play? Dann erklärte mir sein Freund, der auch ein Rapper aus L.A. ist, das Spiel, so Bardill. Auch Musik hat Bardill mit Kanye West gemacht. Ich zeigte ihm eines der ältesten christlichen Lieder, erzählt er. Dabei handle es sich um das Lied Veni creator spiritus. Die beiden haben das Lied zusammen gesungen. Anschliessend zeigte Bardill dem US-Rapper ein indisches Harmonium, mit dem er das Lied begleitete. Er war sehr fasziniert davon. Den Hauptgrund seines Besuches in Scharans GR hat Kanye West nicht vergessen. Zu Bardills Haus habe er gesagt: It's very minimalistic. Für Bardill sei der US-Präsidentschaftskandidat ein wahrer Künstler: Er war fasziniert vom Haus. Man sieht, dass der Mann ein sehr ästhetisches Auge haben muss. Für ihn macht die Zusammenarbeit mit Architekt Olgiati Sinn. Er sieht die Qualität. Das kann eine gewaltige Zusammenarbeit geben, sagt der Künstler.",Kanye West war kürzlich auf Besuch im Bündnerland. Dort war er unterwegs mit Architekt Valerio Olgiati. Auch der Schweizer Künstler Linard Bardill erhielt Besuch vom Rapper. "Gabirano, was hat dich dazu bewegt, an der Corona-Demo in Aarau Wassermelonensaft zu verteilen? An Demos sind ja immer alle sauer und ich weiss nach meinen drei Monaten als Frutarier, dass Früchte beruhigend wirken. Wie haben die Leute an der Demo auf deine Aktion reagiert?Alle haben es geliebt - bis auf eine bestimmte 30-köpfige Gruppe.Gegendemonstranten? Genau. Sie haben meine Message nicht verstanden und mit Hass reagiert. Ich wurde als Nazi beschimpft und als ich ihnen zur Beruhigung Äpfel gab, warfen sie diese auf den Boden und zerstampften sie. Was sagst du denn zu ihrem Vorwurf, du würdest mit Rechtsextremen sympathisieren? Ich habe an der Demo keine Neo-Nazis gesehen. Die einzigen Nazis sind in meinen Augen jene, die mich beschimpft haben. Auf diese Menschen trifft die Definition doch eher zu, als auf die Menschen, die sich freundlich bei mir bedankt haben? Nur weil eine Person Danke sagen kann, heisst es aber nicht, dass sie kein Neo-Nazi ist. Bezeichnungen wie Antisemitismus oder Rechtsextremismus sind für mich nichts mehr als Triggerwörter, um Menschen hässig zu machen. Ich sehe Seelen, die sich verloren haben und zu gegebener Zeit noch den richtigen Weg finden werden. Man kann sein Leben immer ändern. Aber jetzt mal Klartext: Macht dich deine Sympathie für Rechtsradikale nicht zum Antisemiten, wie manche es dir in den Kommentaren auf Instagram vorwerfen? Wenn man zu viele Mainstream-Medien konsumiert und linken Ideologien folgt, denkt man schnell mal, dass alle Freidenkenden Rechtsextremisten und Antisemiten sind. Wie stehst du denn nun zu Corona. Glaubst du an das Virus? Es ist doch simpel. Wenn du den Tod in dich hinein fütterst - in Form von verarbeitetem Essen und toten Tieren, die gelitten haben, dann muss es dich nicht wundern, wenn du wie ein Zombie drauf bist und krank wirst. Würden wir hingegen nur noch rohe Früchte und Gemüse konsumieren und so Natur und Leben in unseren Körper lassen, hätten wir diese Probleme nicht. Also auch kein Corona mehr? Corona ist doch auch so ein Triggerwort. Nennt es wie ihr wollt - schlussendlich ist es eine Krankheit. Meiner Meinung nach stammen alle Krankheiten von einer Übersäuerung des Körpers und das passiert eben, wenn wir uns schlecht ernähren. Was würdest du einer Person sagen, die tatsächlich jemanden durch Corona verloren hat? Ich sage ja nicht, dass die Leute nicht krank werden. Das sehe ich mit eigenen Augen. Aber es liegt nicht an Corona, sondern daran, dass ihre Körper übersäuert sind. Woher hast du diese Info? Von Dr. Sebi, Robert Morse, Aris Latham - und vielen weiteren Rohkost-Veganern. Nach der Infobox geht es weiter mit dem Interview. Glaubst du an die Wissenschaft? Ja, denn Wissenschaft heisst ja, eine These aufzustellen und diese dann selber zu überprüfen. Das ist ja das, was ich mache. Naja, es ist schon etwas komplexer. Und genau das macht mich misstrauisch. Wieso muss es so kompliziert sein? Ich traue lieber meiner eigenen Erfahrung, statt mich auf fremde Quellen zu verlassen und mich in diesen Informationen zu verlieren. Ich bin seit drei Monaten Frutarier - und mir geht es so gut, wie noch nie. Du machst immer weniger Comedy und widmest dich auf Instagram vermehrt spirituellen Botschaften oder Verschwörungstheorien. Wieso? Mit 18 habe ich realisiert, dass niemand etwas aus meinen Videos lernt. Dass ich gar keine Message habe. Und ich wusste auch wieso: Weil ich meine eigene Meinung nicht äussern durfte. Du hast aber immer sehr offen gewirkt. Zu Beginn war ich auch noch authentisch und konnte über alles Mögliche reden. Als ich aber mit 17 anfing, Geld durch meine Videos zu verdienen, änderte sich das schnell. Ich habe zwar mehr verdient als der Rest meiner Familie, aber es hat mich überhaupt nicht glücklich gemacht. Ich wurde seelisch und moralisch ausgeraubt. Ich habe meine Identität verloren und nur noch leere Witze gemacht. Vor nicht allzu langer Zeit hast du noch Werbung für Fanta und McDonald's gemacht. Mir war schon von Anfang an unwohl bei diesen Werbedeals - aber ich habe mich nie getraut, was zu sagen. Ich hatte Angst um meinen Job und meine Existenz. Irgendwann hielt ich es nicht mehr aus und während Corona wusste ich: Jetzt ist die Zeit gekommen, du kannst ohnehin nicht auftreten. So kam es zum Bruch mit deinem Management? Ja, sie konnten nicht hinter meiner Message stehen und das habe ich auch verstanden. Gleichzeitig habe ich aber realisiert, dass meine Gedanken frei sein müssen. Ich habe es nicht mehr ausgehalten, ständig aufpassen zu müssen, was ich sage. Man hat dir einst eine glänzende Karriere als Comedian vorausgesagt. Was wird jetzt daraus? Ich kann schon noch lustig sein, das gehört zu meiner Persönlichkeit! Aber der Zweck von Comedy ist es doch, in Humor verpackt, eine Message rüberzubringen. Doch was, wenn man keine hat? Dann ist es einfach nur Blabla. Dann bist du zwei Stunden in meiner Show gesessen und hast nichts gelernt. Das ist nicht meine Bestimmung auf dieser Erde. Was hast du stattdessen vor? Der Plan ist, keinen Plan zu haben. Wie ganz am Anfang meiner Karriere. Damals hat es auch funktioniert. Wenn man in Gott vertraut, bringt er dir vielleicht nicht was du willst, aber ganz sicher das, was du brauchst.","Am Wochenende hat Comedian Gabirano (22) an einer Demo in Aarau gegen Corona-Massnahmen Wassermelonensaft verteilt. Seit er sich im April von seinem Management getrennt hat, macht er auf Instagram immer mehr mit spirituellen Botschaften und Verschwörungstheorien von sich reden. Wir haben bei ihm nachgehakt und wollten wissen: Was ist da eigentlich los? Verschwörungstheorie-Experte Marko Ković schätzt Gabiranos Aussagen auf Social Media indes als gefährlich und im schlimmsten Fall gar lebensbedrohlich ein." "In der Nacht vom 28. auf den 29. Juli 2019 brannte es in einer Tiefgarage im Berner Murifeld. Gelegt hatte den Brand ein psychisch kranker Mann. Seit über zwei Jahren hörte der damals 38-Jährige Stimmen, die ihm weismachten, er werde von Geheimdiensten observiert und sei das Versuchsobjekt in einem fragwürdigen Forschungsprojekt. Weder der Konsum von Cannabis und Amphetaminen noch die Drohung an die Adresse seiner imaginären Souffleure, er werde etwas anzünden, liessen diese verstummen. Also schreitet der Mann in besagter Nacht in die Tiefgarage, platziert in Brennsprit getränktes Zeitungspapier unter einem der Autos, zündet es an und entfernt sich wieder. Bilanz: Fünf Autos werden komplett zerstört, über 100 weitere durch die starke Russentwicklung in Mitleidenschaft gezogen. Der Gesamtschaden beläuft sich auf 1 2 Millionen Franken. Tags darauf wird der Mann verhaftet. Diese Woche steht der Beschuldigte vor dem Regionalgericht Bern-Mittelland. Es ist für mich unbegreiflich, wie es so weit kommen konnte, wird er von der Berner Zeitung zitiert. Wie in einem Wahn sei er gewesen. Mehrere Gutachten diagnostizierten bei dem Mann denn auch eine paranoide Schizophrenie. Die nach der Tat erstellte Expertise bescheinigt ihm Schuldunfähigkeit. Aufgrund der Rückfallgefahr sei eine stationäre therapeutische Massnahme aber angezeigt. Bereits seit letzten Sommer lässt sich der Berner im Psychiatriezentrum Münsingen (PZM) behandeln. Er fühle sich dort wohl und nehme täglich seine Medikamente, gab der Beschuldigte an. Das war nicht immer so: Nach seiner Entlassung im Frühling 2019 hatte er die Medikation eingestellt - mit den beschriebenen Folgen in der Garage. Das Urteil erfolgt am Freitag.","Im Juli 2019 war in einer Tiefgarage im Berner Murifeld ein Feuer ausgebrochen. Verantwortlich für den Brand war ein psychisch kranker Mann, den Stimmen in seinem Kopf zur Brandstiftung trieben. Diese Woche steht der Beschuldigte vor dem Regionalgericht Bern-Mittelland." "Gegen den New Yorker Gouverneur Andrew Cuomo gibt es einen weiteren Vorwurf des sexuellen Fehlverhaltens. Der Demokrat habe einer Frau im offiziellen Anwesen des Gouverneurs unter das Oberteil gefasst und sie berührt, berichtete die Zeitung The Times Union am Mittwoch unter Verweis auf eine Quelle, die direkt von der Anschuldigung der Frau wusste. Die Frau wurde namentlich nicht genannt. Der Vorwurf ist der bislang schwerwiegendste gegen Cuomo, der die Anschuldigung über seine Pressevertretung zurückweisen liess: Ich habe so etwas nie getan. Dennoch wurden Rücktrittsforderungen gegen ihn lauter. Der Gouverneur rief die Frau nach dem Bericht der Times Union in die sogenannte Executive Mansion in Albany, New York, und erklärte, er brauche Hilfe mit seinem Smartphone. Als sie alleine gewesen seien, habe er die Tür geschlossen und sie angefasst. Der Magen drehe sich um bei den Details dieses Berichts, liess Cuomo mitteilen. Wegen einer laufenden Ermittlung werde er sich nicht weiter zu dieser oder anderen Anschuldigungen äussern. Mehrere Frauen werfen dem seit drei Amtszeiten regierenden Cuomo vor, sich ihnen gegenüber am Arbeitsplatz falsch verhalten zu haben. Die Anschuldigungen gingen bisher von flirtenden Kommentaren bis hin zu einem nicht-einvernehmlichen Kuss. Cuomo hat bereits zurückgewiesen, jemanden unangemessen angefasst zu haben. Es tue ihm aber leid, wenn sich jemand wegen ihm unwohl gefühlt habe, das sei nicht seine Absicht gewesen. Einen Rücktritt hat er abgelehnt. Der Vorwurf der Frau kam nun laut Zeitung ans Licht, als seine Mitarbeiter dessen Pressekonferenz am 3. März verfolgten - der ersten, seit Ende Februar Anschuldigungen erhoben worden waren. In der Konferenz wies er zurück, eine Frau je unangemessen angefasst zu haben - und die mutmasslich Betroffene wurde als Reaktion darauf emotional. Einer leitenden Angestellten habe sie von ihren Begegnungen mit dem Gouverneur geschildert, Er habe sie angefasst und mehrfach flirtende Kommentare gemacht. Einige von Cuomos demokratischen Parteikollegen fordern seinen Rücktritt. Durch die glaubwürdigen, wachsenden Anschuldigungen seien die Demokraten nun in der Position, den Gouverneur des Amtes zu entheben, sagte die im New Yorker Abgeordnetenhaus sitzende Jessica González-Rojas. Wie können wir diesem Mann erlauben, unseren Staat zu führen? Wir müssen ihn des Amtes entheben, twitterte der ebenfalls demokratische Abgeordnete Zohran Kwame Mamdani am Mittwochabend. Der Republikaner Mike Lawler nannte Cuomo ein sexuelles Raubtier, das zur Verantwortung gezogen werden müsse.","Schon wieder wurde ein Vorwurf des sexuellen Fehlverhaltens gegen den demokratischen Gouverneur von New York, Andrew Cuomo, erhoben. Eine Frau wirft ihm vor, sie auf seinem Anwesen unter das Oberteil gefasst zu haben. Die Rücktrittsforderungen werden immer lauter." "Ermedin Demirovic (22) hat es geschafft. Er spielt in der Bundesliga beim SC Freiburg und überzeugt mit teils sensationellen Leistungen. Mitte Januar beim 5:0-Sieg gegen Köln etwa. Demirovic schoss ein Tor, bereitete zwei weitere vor. Oder am Samstag gegen Dortmund. Dem jungen Stürmer gelang beim Sieg zwar kein Tor, er überzeugte aber dennoch. Durch seine Kraft, durch seine Explosivität. Nicht verwunderlich also, gerät Freiburg-Coach Christian Steich ins Schwärmen, wenn er über seinen Schützling redet. Der Ermedin ist ein toller Kerl, pflegt er zu sagen. Und der 22-Jährige selbst? Was meint er zu seinen Leistungen? 20 Minuten hat mit ihm gesprochen. Zufrieden bin ich eigentlich nie. Ich will immer mehr, immer weiter, immer höher hinaus, meint der Deutsch-Bosnier. Dass es bei ihm derzeit aber gut läuft, das gibt er zu. Demirovic sagt: Momentan ist alles wunderbar. Es geht in die richtige Richtung. Dabei sah es im Herbst einmal nicht so gut aus. Demirovic sass oft auf der Bank. Doch er kämpfte, arbeitete hart und gab im Training Gas. Die Folge: Ende November stand er endlich in der Startelf. Eine Woche später erneut. Es folgten Tore und Assists. Kurz: Der 22-jährige Ex-St.-Galler kam in der Bundesliga beim SC Freiburg an. Was er auch bestätigt. Es gefällt mir hier sehr, sehr gut, so der Stürmer. Ich fühle mich auch zu Hause, generell halt einfach sehr wohl. Das liegt auch daran, dass die Mannschaft super harmoniert. Alles gut also beim Deutsch-Bosnier? So ziemlich. Obwohl: Mitte Januar war da ja was. Weil er frisch frisiert und in perfekter Haarpracht auf dem Feld stand, erntete er Kritik. Ja, mehr noch. Demirovic war der Auslöser der Friseur-Debatte in Deutschland. Der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks kritisierte in einem offenen Brief an DFB-Präsident Fritz Keller den Umgang mit frischfrisierten Fussballprofis. Der Verband bemängelte, dass die Fussballer immer perfekte Frisuren hätten, obwohl coronabedingt die Coiffeure in Deutschland geschlossen sind. Dazu meint Demirovic: Ich habe nichts falsch gemacht. Meine Freundin arbeitet im Haar- und Kosmetikbereich, darum kann ich guten Gewissens sagen, dass ich keine illegalen Sachen gemacht habe. Klare Worte des Freiburg-Stürmers. Man merkt, dass er mit dem Thema abgeschlossen hat, er nicht mehr gross drüber reden will. Sagt er doch auch: Dass es so eine Aufruhr um Haare gibt, hätte ich nie gedacht. Vor allem war es bei mir ja nicht einmal ein neuer Haarschnitt. Lieber will der 22-Jährige über Freiburg und seine Leistungen sprechen. Drei Tore schoss er bisher, bereitete sieben vor. Wie viele Tore er diese Saison noch schiessen respektive wie viele Vorlagen er noch geben will, darüber mag sich Demirovic aber keine Gedanken machen. Ich habe kein Ziel. So viel Druck will ich mir nicht machen, sagt der Freiburg-Stürmer und lacht. Er habe sich nie überlegt, wie viele Tore er in einer Saison schiessen wolle. Ich versuche immer, so viele Tore zu schiessen, so viele Treffer vorzubereiten, wie möglich. Dieses Motto hatte ich auch stets beim FC St. Gallen. Das Motto des Deutsch-Bosniers scheint aufzugehen. Schliesslich schlug er auch vergangene Saison in St. Gallen voll ein. Bei den Espen schoss der Mann, der zuvor schon in Spanien und in Frankreich spielte, 14 Tore und legte deren sieben auf. Angesprochen auf die Espen lacht der 22-Jährige. Er denkt gerne an seine Zeit in der Schweiz zurück. Ich vermisse die Schweiz sehr! Ich war zwar nur ein Jahr dort, doch ich liebe den Verein einfach, freut er sich. Und Demirovic schwärmt weiter: St. Gallen ist ein unglaublicher Club. Ich habe noch mit vielen Kollegen Kontakt. Wenn man in ein neues Team kommt, weiss man oft ja nicht: Werden das einfach Teamkollegen sein, Menschen, mit denen man sich sehr gut versteht, oder wirkliche Freunde? In St. Gallen habe er viele tolle Personen gefunden. Freunde, mit denen der Kontakt auch nicht so schnell abbricht. Egal, wie gross die Entfernung ist, schliesst er happy. Klar tue es ihm daher sehr weh, wenn er sehe, wie wenig Tore St. Gallen derzeit schiesse. Aber das kommt wieder. Ich glaube fest daran!","Ermedin Demirovic (22) spielte in der letzten Saison beim FC St. Gallen. Mittlerweile kickt er für den SC Freiburg in der Bundesliga. Ihm gefällt es im Breisgau. Dass er mit seiner Frisur eine Debatte in Deutschland auslöste, hätte er niemals gedacht." "Morgen läutet Netflix eine aussergewöhnliche Horrosaga ein: Über einen Zeitraum von drei Wochen veröffentlicht der Streamingdienst jeden Freitag einen neuen Teil der Fear Street-Trilogie. Den Start macht Fear Street Part 1: 1994, darin spielen sich in der Kleinstadt Shadyside unheimliche Dinge ab, die durch einen Fluch zusammenhängen - die Morde häufen sich und die Bewohner*innen fürchten sich vor einem bösen Geist. Eine Clique von Jugendlichen realisiert, dass sie die nächsten Opfer sein werden und sie entschliessen sich dazu, gemeinsam nachzuforschen, wer hinter den Ereignissen steckt.Im zweiten Teil liegt der Fokus auf einem Sommerlager im Jahr 1978, der dritte Teil widmet sich Hexenverfolgungen und beleuchtet den Ursprung des Fluchs in 1666, der auch auf Shadyside liegt. Die Filme basieren auf der Fear Street-Romanreihe von R. L. Stine aus den Neunzigerjahren. Wie es sich für einen Horrorfilm gehört, haben die Macher*innen bislang nicht viel über die Trilogie verraten. Was wir allerdings wissen: Regisseurin Leigh Janiak steckt dahinter, die an der Scream-Serie mitgetüftelt hat. Auch der Cast hat Grusel-Erfahrung: Mit dabei sind unter anderem bekannte Gesichter aus Stranger Things wie Sadie Sink (spielte Max) und Maya Hawke (spielte Robin). Fear Street Part 1: 1994 gibts ab dem 2. Juli auf Netflix. Das ist das Wichtigste, was ich bisher gemacht habe, erzählt Regisseur Matt Ogens beim Observer über sein neues Projekt Audible (auf Deutsch: hörbar). Die 36-minütige Coming-of-Age-Dokumentation dreht sich um die Abschlussklasse der Maryland Schule für Gehörlose. Der Football-Spieler Amaree McKenstry und seine Freund*innen stehen im Zentrum. Amaree fährt mit seinen Football-Gschpänli Erfolge ein - sie gewinnen gegen gehörlose wie auch gegen hörende Teams. Doch der plötzliche Tod von seinem engen Freund Teddy wirft Amaree aus der Bahn. Die Realität in diesem Leben ist, dass wir mit einigen Hürden konfrontiert werden, sagt Amarees Vater im Trailer. Egal wie hart es wird, wir müssen stark bleiben und weiterkämpfen. Damit spricht er auch Amarees Leben nach dem Abschluss an: Er muss sich in einer Welt der Hörenden zurecht finden. Audible gibts ab dem 1. Juli auf Netflix.","Hier erfährst du, welche spannenden Formate es diese Woche neu zum Streamen gibt. 3 Wochen, 3 Filme: Netflix neues Horror-Event wird im Wochentakt veröffentlicht. Ausserdem startet eine Doku über gehörlose Jugendliche." "Heute, Montag, ist der Internationale Frauentag. In Basel und Zürich sind unbewilligte Demonstrationen angekündigt. In Zürich haben sich rund 20 Demonstrierende versammelt, wie ein Reporter vor Ort sagt. Die Polizei sei mit einem Grossaufgebot präsent und habe den Zugang zur Polizeiwache mit Gittern abgesperrt. Bereits auf Twitter hatte die Stadtpolizei Zürich gewarnt, dass die Aktion nicht toleriert werde. Am Samstag hatten sich mehrere hundert Demonstrierende nach Aufruf des Feministischen Streikkollektivs auf dem Zürcher Helvetiaplatz versammelt. Die illegale Veranstaltung wurde nach kurzer Zeit von einem grossen Polizeiaufgebot aufgelöst. Die Polizei war gegen die Protestierenden vorgegangen und setzte Tränengas ein. Auch Wasserwerfer standen für den Einsatz bereit. Auf einem Video ist zu sehen, wie eine Demonstrantin zu Boden geht. Bei diesem Einsatz wurde laut Polizeiangaben ein Polizist von einer Demonstrationsteilnehmerin gebissen. Nach diesem Vorfall ist die Wut in der Community gross. Sie haben am Montag zu einem Sitzstreik vor dem Hauptsitz der Stadtpolizei Zürich aufgerufen. Wir sind es leid, tagtäglich Gewalt zu erleben, auch während wir uns gegen Gewalt an uns stark machen, schreibt das Feministische Streikkollektiv auf Social Media. Die Teilnehmenden werden dazu aufgefordert, sich um 18 Uhr mit Transparenten und Schildern bei der Urania zu versammeln. Später verlagerte sich das Geschehen auf die Langstrasse. Um kurz nach 20.30 Uhr twitterte dann die Stapo Zürich, dass man eine unbewilligte Demo begleite und den friedlichen Umzug toleriere. Auf Anfrage von 20 Minuten sagte Christian Spaltenstein, Sprecher der Stadtpolizei um 21.40 Uhr, dass der Einsatz beendet sei und sich der Umzug aufgelöst habe. Man beobachte die Situation aber weiter. Auch in Basel haben sich um 18 Uhr mehrere hundert Aktivistinnen rund am Theaterplatz versammelt. Ein entsprechender Aufruf kursiert seit Tagen in den sozialen Medien und wurde per SMS versandt. Die Kundgebung wurde nicht angemeldet und ist nicht bewilligt. Eine Polizistin warnte die Teilnehmerinnen per Megafon-Durchsage davor, dass die Polizei eingreifen werden, sollte es zu Sachbeschädigungen kommen oder wenn ihre Anweisungen nicht befolgt würden. Im Vorjahr wurde ein nicht bewilligter Demonstrationszug auf der Johanniterbrücke von der Polizei aufgelöst. Diese kesselte die Demonstrantinnen ein und unterzog im Anschluss praktisch alle Teilnehmerinnen einer Personenkontrolle.",Am Samstag ist in Zürich eine Demonstration zum Internationalen Frauentag eskaliert. Am Montag wird zu einem Sitzstreik vor der Polizeiwache in Zürich aufgerufen. Auch in Basel ist eine unbewilligte Demo angekündigt. "Temperatursturz und Gewitter: Nach dem warmen und sonnigen Wetter der letzten Tage folgt am Samstag ein Wetterumschwung. Das Tief Gudrun lenkt eine Kaltfront zum Alpenraum, wie Meteonews schreibt. Über die Westschweiz ist das Tief schon gezogen, am Nachmittag ist die Ostschweiz dran, sagt Sprecher Michael Krucker. Am Morgen haben wir Böenspitzen von 60 bis 80 Stundenkilometern gemessen. Das dürfte sich in der Ostschweiz in einem ähnlichen Rahmen bewegen, so Krucker. Zudem gebe es kräftige Regengüsse und Gewitter, wie Meteonews weiter schreibt. Laut SRF Meteo war es in Teilen des Jura am Samstagmittag nur noch 11 Grad warm. Doch der Wetterumschwung dauert nur kurz an: Schon am Sonntag soll es wieder sonnig werden.",Tief Gudrun bringt eine Kaltfront in den Alpenraum. Es gibt Böenspitzen von bis zu 80 Stundenkilometern. Am Sonntag wird das Wetter wieder freundlicher. "Die St. Galler Olma-Bratwurst ist weit über die Kantonsgrenzen hinaus bekannt. Der Ausfall von verschiedenen Grossanlässen in der Ostschweiz, etwa der Olma, sowie die Schliessung vieler Gastrobetriebe hätte allem Anschein nach den Absatz der beliebten Bratwurst geschwächt. Doch laut den ersten Schätzungen des Trägervereins Culinarium habe man keine Schwankungen festgestellt. Die jährliche Mengenerfassung finden Ende Februar statt, doch bereits jetzt schätzt man, dass sich der Verkauf von Wurstwaren im Vergleich mit 2019 nicht verschlechtert hat. Es wurde ungefähr die gleiche Menge verkauft, sagt Urs Bolliger, Geschäftsleiter des Trägervereins Culinarium. Man rechne mit einer Schwankung von zwei bis drei Prozent. Doch nicht alle Metzgereien können zufrieden sein. Ein markanter Unterschied konnte in diesem Jahr festgestellt werden, nämlich dass sich das Konsumverhalten erheblich verändert hat. Es gab in diesem Jahr eine extreme Verlagerung des Konsums, stellt Bolliger fest. So sind die Verkäufe im Detailhandel markant angestiegen, während diese im Gastrobereich zurückgegangen sind. Metzgereien, die nicht beide Sektoren abdecken, haben diese Änderung stark gespürt. Besonders Metzgereien, die sich auf Catering oder auf Gastrobetriebe spezialisiert haben, leiden stark, sagt Bolliger. Der Lockdown im März hatte einen kleinen Vorteil für die Ostschweizer Fleischproduzenten. Als die Grenzen geschlossen waren, verschwand auch der Einkaufstourismus, sagt Bolliger. Fleisch gehöre bekanntlich zu den Produkten, die man günstig im nahen Ausland einkaufen könne. Deshalb hatten Konsumenten in dieser Zeit wieder einheimische Metzgereien aufgesucht. Bei vereinzelten Betrieben, beispielsweise bei der Metzgerei Schmid in St. Gallen, habe man die Auswirkungen der Corona-Pandemie besonders gespürt. Es war ein schwieriges Jahr für uns, sagt Antonia Fink. Vor allem der Olma-Ausfall hat sich schmerzlich bemerkbar gemacht. Ganze Grillfeste sowie die Offa fielen ebenfalls aus, so Fink. Es sei für alle traurig gewesen. Das schöne Wetter im Frühling und im Sommer habe den Verkauf angekurbelt. Gott sei Dank gab es schönes Wetter, sodass viele Leute draussen sein konnten, meint Fink. Man sei froh, dass das Jahr nun vorbei sei, und man wünsche sich, dass die Corona-Pandemie bald ihr Ende finde.",Der Verkauf der St. Galler Bratwurst ist trotz Corona stabil geblieben. Schwankungen gab es im Konsumverhalten. So wurden im Detailhandel dieses Jahr viel mehr Bratwürste verkauft als in Gastrobetrieben. Einzelne Metzgereien leiden unter der Pandemie. "Wenn die Erkrankung kein Ende nimmt: Jeder fünfte Corona-Infizierte lebt auch über ein halbes Jahr nach dem Befund mit teils drastischen Langzeitschäden, zeigt eine Untersuchung der Universität Zürich. Die Defizite reichen von Geschmacksverlust über Husten bis hin zu Lungenproblemen. Und: Auch Junge sind betroffen von Spätfolgen. 20 Minuten hat mit vier Betroffenen gesprochen. Meine Corona-Erkrankung im März verlief sehr milde. Doch mein Geruchs- und Geschmackssinn ist bis heute verschwunden. Koche ich für meine Familie, muss ich deshalb sehr vorsichtig sein mit Gewürzen. Weine kann ich nicht mehr auseinanderhalten. Esse ich mit geschlossenen Augen, ist mir oft nicht möglich, die Nahrungsmittel zu benennen. Dieser Zustand hat sich in den vergangenen Monaten nicht mehr verbessert. Ich will mir aber nicht zu viele Sorgen machen - ich hoffe, dass sich meine Sinne wieder erholen, da dies meine Lebensqualität beeinträchtigt. Im Februar hatte ich nach einem Chorlager Covid-Symptome. Während zwei Wochen war ich schwer krank, hatte Husten, Halsweh und starkes Fieber. Damals war Covid in der Schweiz noch nicht wirklich ein Thema, und so liess ich mich auch nicht auf das Virus testen. Wochen und Monate nach der Ansteckung fühlte ich mich noch sehr angeschlagen, müde und litt unter Kurzatmigkeit. Als ich während des Fussballtrainings im Sommer schwere Krampferscheinung am ganzen Körper hatte und unter Atemnot litt wurde mir bewusst, dass etwas mit meiner Gesundheit nicht stimmte. Nach Abklärungen und Untersuchungen beim Hausarzt, sowie Lungenfunktionstests, CT und MRI beim Kardiologen folgte die Diagnose eingeschränkte Lungenfunktion und Entzündung des Herzmuskels. Treppensteigen und andere Anstrengungen bringen mich auch jetzt noch ausser Atem. Ich muss mich in meinem Alltag stark einschränken, denn ich darf mich körperlich nicht anstrengen und muss mich viel ausruhen. Das ist schwierig, denn vor der Infektion war ich sehr sportlich und gesund. Das nächste MRI habe ich im März 2021, mehr als ein Jahr nach der Infektion. Ich hoffe sehr, dass es mir bis dann besser geht. Als ich den Artikel zur Studie las, fühlte ich mich sofort angesprochen: Mein Körper hat die Erkrankung vom März bis zum heutigen Zeitpunkt noch nicht verarbeitet. Damals lag ich von einem Tag auf den anderen komplett flach - obwohl ich vorher nie krank war. Mein Befinden jetzt variiert von Tag zu Tag - wovon dies abhängig ist, habe ich bislang nicht herausgefunden. Vor allem die Wahrnehmung ist noch immer beeinträchtigt: Manchmal funktioniert mein Geschmacks- und Geruchssinn einwandfrei, an anderen Tagen gar nicht. Regelmässig verspüre ich auch Erkältungssymptome wie eine verstopfte Nase oder einen brennenden Rachen, wie ich es zuvor nie erlebt habe. Im März wurde ich positiv auf Corona getestet. Da das Virus damals noch völlig neu war, musste ich für einen Tag ins Spital. Ich bin damals zwei Wochen flach im Bett gelegen, ich hatte hohes Fieber, Husten und verlor meinen Geschmackssinn. Ich gehöre nicht zur Risikogruppe - aber leider habe ich jetzt, acht Monate später, noch immer Beschwerden: Ich bin immer sehr müde, meine Stimme ist heiser und ich muss oft husten. Ausserdem komme ich sehr schnell ausser Atem: Wenn ich eine Treppe hochsteige oder mich über etwas aufrege, schnürt es mir manchmal die Luft ab. Die Ärzte wissen nicht, was sie tun sollen. Ich hatte bereits ein CT und wurde auch geröntgt, dabei wurde aber nichts Verdächtiges gefunden. Die Ärzte haben mir gesagt, dass meine Symptome Langzeitfolgen von meiner Infektion im März sind. Ich benutze nun immer einen Asthmaspray, der leider aber nicht besonders viel nützt. Ich hoffe sehr, dass es bald besser wird, denn die Beschwerden schränken mich im Alltag ein: Seit einigen Monaten arbeite ich statt 100 nur noch 50 Prozent. Ob es bald besser wird, kann mir niemand sagen. Im August kam ich von den Ferien in Kroatien zurück in die Schweiz. Vorsichtshalber liess ich mich auf Covid testen. Zu meinem Erstaunen fiel der Test positiv aus. Ich hatte überhaupt keine Symptome und fühlte mich während der Isolation gesund und fit. Etwa einen Monat später habe ich einen Sporttest gemacht, weil ich Schiedsrichter bin. Dabei merkte ich: Meine Kondition hatte sich ziemlich verschlechtert, und ich litt plötzlich unter Kurzatmigkeit. Im Alltag hat mich meine verschlechterte Kondition zwar nicht eingeschränkt, beim Fussballspielen war ich aber deutlich weniger fit als normalerweise. Nun fühle ich mich von Woche zu Woche wieder etwas fitter. Sport habe ich aber seit drei Wochen nicht mehr getrieben. *Name der Redaktion bekannt","Rund ein Fünftel der Covid-19-Patienten spürt auch nach über sechs Monaten die Folgen der Erkrankung, zeigt eine Untersuchung der Universität Zürich. Betroffene kämpfen auch lange Zeit nach der Infektion mit Spätfolgen. Oft sind dies Defizite in der Sinneswahrnehmung, Erkältungssymptome oder Atembeschwerden." "Ich konnte meine Antidepressiva absetzenSandra N.* (33) Ich hatte mein zweites Burnout im Sommer 2019 und musste Antidepressiva und Entspannungstabletten nehmen. Ich bin per Zufall auf einen Post eines befreundeten Ernährungsberaters gestossen, wo dieser erklärt, wie eine gestörte Hormonsituation ein Burnout auslösen kann. Seit Oktober 2019 arbeite ich mit ihm zusammen und nehme Nahrungsergänzungsmittel. Einige Wochen nach Beginn der Zusammenarbeit konnte ich sowohl die Antidepressiva, als auch die Entspannungstabletten absetzen und habe nie wieder etwas davon gebraucht. Zudem führe ich eine App, wo ich mein Essen eingebe, um meine Werte zu erreichen. Mir ging es davor sehr schlecht. Ich bin während der Arbeit wegen meinen Schlafstörungen im Stehen fast eingeschlafen und konnte meine Augen kaum aufhalten. Nach drei Wochen ging es mir schon viel besser. Im April 2020 habe ich meine Burnout-Therapie beendet. Ich bin überglücklich und fühle mich so gut wie noch nie. Ich bin froh, dass ich das so gemacht habe. Aber es ist wichtig auch andere Aspekte zu betrachten und nicht einfach blindlings Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen. Mein Coach bestellt die Nahrungsergänzungsmittel in Amerika. Dort sind sie viel günstiger und höher dosiert als in der Schweiz - ist schon echt frech was hier verlangt wird. Ihre Kosten im Monat liegen bei ca. 100 Franken. Ich habe ausprobiert, was mir gut tut Fabian M.* (34) aus der Bodenseeregion Vor einigen Jahren ist Schizophrenie bei mir diagnostiziert worden. Bei einem Klinikaufenthalt sind mir auch diverse Medikamente verschrieben worden, die nicht viel genutzt haben. Seit zwei Jahren nehme ich verschiedene Nahrungsergänzungsmittel, die sich sehr positiv auf meine psychische Gesundheit ausgewirkt haben. Intuitiv bin ich auf Schwarzkümmelöl gestossen, welches einen hohen Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren aufweist und zudem Vitamin B und Vitamin E enthält. Da ich selbst gemerkt habe, dass Nahrungsergänzungsmittel einen positiven Einfluss auf meine Psyche haben, habe ich weiter ausprobiert, was mir gut tut und so habe ich nun eine Zusammenstellung von Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen, Antioxidanzien und Fettsäuren, die mir helfen. Nach eigenständiger Konsultation zahlreicher wissenschaftlicher Studien habe ich zusammen mit einem Kollegen eine App entwickelt, mit der man die Einnahme der Supplements und den resultierenden Gemütszustand protokollieren kann. Es ist wichtig, eigenständig auf seine Gesundheit zu achten. Nahrungsergänzungsmittel sind meiner Meinung nach ein guter Weg. Für mich ist es eine Vorsorge-InvestitionSandra B.* (34) aus dem Thurgau Ich nehme seit etwa sechs Jahren täglich Nahrungsergänzungsmittel ein. Dabei handelt es sich um ein Package, bestehend aus dem Vitamin B-Komplex, C, E, A, vielen Pflanzenfasern, Ballaststoffe, Probiotika. Natürlich fehlen auch die Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamin D3 nicht. Es ist alles in flüssiger Form, da die Vitamine so vom Körper besser aufgenommen werden. Die Empfehlung für diese Kur habe ich von einer Kollegin erhalten. Zuerst war ich sehr skeptisch, habe aber nachdem ich es ausprobierte, festgestellt, dass mir die Einnahme gut tut. Ich hatte zuvor Probleme mit der Verdauung und regelmässige Blasenentzündungen - beides Beschwerden, die ich seit ich Nahrungsergänzungsmittel nehme, nicht mehr habe. Ich erhalte mein Abo alle drei Monate per Post, für 120 Franken monatlich. Mir ist es wichtig, dass es qualitativ hochwertige Produkte sind. Für mich ist es auch eine Vorsorge-Investition, da ich nicht mit der täglichen Nahrung fünf Portionen Gemüse und Früchte einnehme. Mit der Ergänzung kann ich Lücken schliessen, damit ich optimal den ganzen Tag versorgt bin. Heute kann ich wieder Gemüse essenPatrick K.* (29), aus Zürich Oberland Vor sechs Jahren wurde bei mir die Autoimmunerkrankung Hashimoto und ein sehr tiefer Vitamin D-Spiegel festgestellt. Aus diesem Grund musste ich lang Hormone schlucken. Seit drei Monaten nehme ich aus diesem Grund Vitamin D-Präparate. Damit habe ich nur gute Erfahrungen gemacht. Zum einen zeigen meine Blutwerte gute Vitamin D-Sättigung. Gleichzeitig hat sich dadurch meine Lebensqualität physisch und psychisch verbessert: Früher hatte ich immer wieder Gelenkschmerzen und Herzrasen und war dementsprechend schlecht gelaunt, gar leicht depressiv. Das ist seit drei Monaten nicht mehr nachzuweisen. Auch meine Verdauung hat sich massiv verbessert, so dass ich nun gewisse Gemüsesorten wieder essen kann. Als ich die Empfehlung von einem Arbeitskollegen erhalten habe, hätte ich nie gedacht, dass das solch einen Einfluss haben könnte. Mein Leben hat sich dadurch stark verbessert. Natürlich sollte man sich vor der Einnahme gut informieren und einlesen. Ich habe dies mittels verschiedener Quellen im Internet gemacht. Bei einer Seite bestelle ich auch diverse Präparate, die bei einem Vitamin D-Mangel empfohlen werden. Im Wert von rund 30 Franken monatlich. *Name der Redaktion bekannt.","In den letzten Jahren gibt es einen Anstieg im Konsum von Nahrungsergänzungsmitteln. Viele Menschen nehmen Vitamine, Ballaststoffe und ähnliche Mittel vorbeugend ein, um sich vor Krankheiten zu schützen und diese zu beseitigen. Experten sind der Ansicht, dass die Auswirkungen häufig Ergebnis eines Placebo-Effektes sind. Privatpersonen berichten von positiven Veränderungen ihrer Lebensqualität, seit der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln." "Digitalisierung ist ein grosses Themenfeld: Mit den Digitaltagen wollen die Organisatoren der Bevölkerung die einzelnen Bereiche näherbringen. Vom 1. bis zum 3. November 2020 finden mehr als vierhundert kostenlose Referate, Diskussionen und Workshops zum Thema statt. Neben der Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga nehmen auch die Bundesräte Guy Parmelin und Ignazio Cassis am Grossanlass teil. Auch internationale Gäste, wie die serbische Premierministerin Ana Brnabić oder der schwedische Bankier Marcus Wallenberg, werden am Anlass erwartet. Aufgrund der Corona-Pandemie finden viele Events in diesem Jahr online, einen Teil davon aber dennoch auch physisch statt. Die Austragungsorte haben Covid-19 Schutzkonzepte und halten die Vorgaben von Bund und Kanton ein. Dennoch könne es zu kurzfristigen Programmänderungen kommen. Covid-19 hat die Bedeutung der Digitalisierung für alle Lebensbereiche noch deutlicher gemacht. Umso wichtiger ist es nun, das Thema langfristig voranzutreiben, sagt Ivo Furrer, Präsident von Digitalswitzerland. 20 Minuten hat die Highlights der diesjährigen Digitaltage in der Bildstrecke (oben) zusammengefasst. Das vollständige Programm gibt es hier zu finden. Organisiert wird der Anlass von Digitalswitzerland, einer Initiative von Wirtschaft, öffentlicher Hand und Wissenschaft. Dem Verein gehören mehr als 175 Firmen und Organisationen, darunter die ETH, Google, ABB, Coop, Die Post, die Migros und viele weitere, an.",Vom 1. bis zum 3. November finden die Digitaltage 2020 statt. 20 Minuten zeigt dir die Highlights des dreitägigen Events. "Griechenland fürchtet die bevorstehende Hitzewelle. Von Dienstag an sollen die Temperaturen tagsüber auf bis zu 44 Grad steigen und auch nachts nicht unter 30 Grad fallen. Sowohl der griechische Wetterdienst als auch der Zivilschutz sprechen bereits jetzt Warnungen aus, weil die Hitze bis zum 8. August anhalten soll, also aussergewöhnlich lang. Sinken die Temperaturen auch nachts nicht, ist das für den menschlichen Körper enorm anstrengend, weil er sich nicht erholen kann. Je länger das extreme Wetter anhält, desto gefährlicher ist das für die Gesundheit. Weil auch starke Winde erwartet werden, und es seit Wochen trocken ist, könnten sich Brände zudem schnell ausbreiten. Griechenland hat böse Erinnerungen an extreme Hitzewellen. 1987 starben bei einer ähnlichen Hitzephase geschätzt 4000 Menschen. Damals gab es nur wenige Klimaanlagen, und Stadtwohnungen wurden vor allem für ältere Menschen zur Todesfalle. Bei einer weiteren Hitzewelle mit starkem Wind verbrannten 2007 auf der Halbinsel Peloponnes grosse Flächen, Dutzende Menschen kamen damals ums Leben. Jetzt wird befürchtet, dass die angekündigte Welle das alles noch in den Schatten stellen könnte. Auch in Sardinien wüten zurzeit Waldbrände. Rund 1200 Personen hätten am Sonntag ihre Häuser in der Provinz Oristano im Westen der Insel verlassen müssen, berichtete der Sender Rai News. Auch verängstigte Touristen und Touristinnen würden aus dem Küstenort Porto Alabe flüchten. Es ist eine beispiellose Katastrophe, sagte der Gouverneur der Insel, Christian Solinas. Rund 20000 Hektar seien schon in Flammen aufgegangen. Auch griechische Löschhelikopter stehen im Einsatz.",In Griechenland wird das Thermometer gemäss Vorhersagen nicht mehr unter 30 Grad sinken. Das macht dem menschlichen Kreislauf zu schaffen: Die griechische Regierung befürchtet Hitzetote. Zudem steigt die Gefahr von Waldbränden. "Eine 75-jährige Autofahrerin fuhr am Samstagabend von Ägeri in Richtung Zug. In einer Rechtskurve geriet sie auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem entgegenkommenden Auto. Infolge der Kollision verlor das Auto ein Rad, drehte sich um 180 Grad und kam in entgegengesetzter Richtung zum Stillstand. Gleichzeitig kollidierte das Auto der Unfallverursacherin mit einem zweiten Auto. Alle drei Autos erlitten Totalschaden und mussten abtransportiert werden, wie die Zuger Polizei am Sonntag mitteilte. Die Unfallverursacherin wurde verletzt und zur Kontrolle in ein Spital eingeliefert. Die anderen Beteiligten blieben laut Polizei unverletzt. Weil bei der 75-jährigen Autofahrerin Alkoholsymptome festgestellt wurden, ordnete der Pikett-Staatsanwalt im Spital eine Blutprobe an. Die Kantonsstrasse zwischen Schmittli und Nidfuren musste zwischenzeitlich in beide Richtungen gesperrt werden. Im Einsatz standen Mitarbeitende des Rettungsdienstes Zug, eines privaten Abschleppunternehmens sowie der Zuger Polizei.",Eine 75-jährige Autofahrerin geriet auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit zwei Autos. Eines der Fahrzeuge verlor ein Rad. Die Unfallverursacherin musste zur Kontrolle in ein Spital gebracht werden. Die anderen Beteiligten blieben unverletzt. "Gesichtsmasken sind eines der wichtigsten Tools im Kampf gegen das neuartige Coronavirus. Laut neuesten Erkenntnissen schützen sie nicht nur die Mitmenschen vor einer Ansteckung, sondern auch den Träger selbst. Ab nächster Woche sind Masken im öffentlichen Verkehr ausserdem Pflicht, wie der Bundesrat am Mittwoch entschied. Trotzdem tragen viele Menschen noch immer nur ungern Masken oder gar keine. Oft hat dies damit zu tun, dass die Masken unbequem sein können oder aufgrund des Drucks, den sie auf die Ohren ausüben, schmerzen. Es gibt aber einige Hacks, die das Tragen von Masken erleichtern. Nach längerem Tragen von Gesichtsmasken kann es sein, dass Schmerzen an den Ohren entstehen. Bleiben diese über längere Zeit hinweg bestehend, kann sich auch ein Kopfschmerz entwickeln. Es gibt aber viele einfache Tricks, um zu verhindern, dass ein solcher Schmerz überhaupt erst entsteht. So haben verschiedenste Firmen bereits Gadgets entwickelt, die die Bänder der Maske hinter dem Kopf statt hinter den Ohren zusammenhalten. So hat beispielsweise diese Firma ein kleines Hilfsmittel entwickelt, mit dem die Maske an die Grösse des Kopfs angepasst werden kann. Wer aber nicht extra noch mehr Ausrüstung kaufen möchte, kann auch mit Materialien arbeiten, die bereits zu Hause vorhanden sind. Wer ein Nähkästchen und einige lose Knöpfe herumliegen hat, kann diese ganz einfach an ein Stirnband oder einen Hut annähen. Die Gesichtsmaske kann dann an diesen Knöpfen anstelle der Ohren eingehakt werden. Wem aber auch dies noch zu kompliziert ist, kann zu einer Büroklammer und etwas Gummiband greifen. Mithilfe der Klammer können die Gummibänder hinter dem Kopf zusammengehalten werden, sodass kein Druck auf die Ohren entsteht. Folgende Twitter-Nutzerin hat es vorgemacht: Wer lange Haare hat, kann sich auch diese zunutzen machen, wie dieses Video von Nurse.org zeigt: Wer nicht ständig neue Einwegmasken kaufen möchte, kann auch selbst Masken herstellen. Wie sich gezeigt hat, schützen nämlich auch schon Stoffmasken deutlich besser vor einer Ansteckung, als wenn gar keine Maske getragen wird. So haben die Gesundheitsbehörden der USA (CDC) beispielsweise eine Anleitung auf ihre Website geladen, wie man selbst Masken herstellen kann. Dieser Anleitung zufolge bracht man nur zwei 25 cm mal 15 cm grosse Stoffstücke. Diese legt man übereinander und faltet die langen Seiten in einem zweiten Schritt übereinander. Danach faltet man auch die kürzeren Seiten aufeinander und zieht ein elastisches Band hindurch. Schliesslich näht man all die gefalteten Teile zusammen, und fertig ist die Maske. Wichtig ist, dass die selbst genähten Maske nach dem Gebrauch gut gereinigt wird. Dafür kann sie bei hohen Temperaturen gewaschen werden, idealerweise bei 95 Grad, mindestens aber bei 60 Grad, so das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Alternativ kann man sie laut Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auch für 10 Minuten in einem Topf auskochen. Brillenträger regen sich oft über Gesichtsmasken auf. Denn diese tragen oft dazu bei, dass die Brille aufgrund der ungewohnten Strömung der Atemluft beschlägt. Dem muss aber nicht so sein. Auch hierfür gibt es einige einfache Hacks, die das Tragen einer Brille mit Gesichtsmaske völlig unproblematisch machen. Zuerst einmal ist es wichtig, dass die Maske richtig getragen wird. Es muss darauf geachtet werden, das die Maske die Nase bedeckt und dass die Form um die Nase herum angepasst wird, sodass der Stoff nahe an der Haut anliegt. Dann sollte die Brille auf den Stoff der Maske gesetzt werden. Wenn die Brille dennoch beschlägt, kann ein Tropfen Geschirrspülmittel oder Rasiercreme helfen. Dieser kann anschliessend mit Wasser abgespült werden. Zurück bleibt ein dünner, durchsichtiger Film, der die Brille vor dem Beschlagen schützen sollte. Wer schon einmal versucht hat, sein Smartphone zu entsperren, während eine Gesichtsmaske getragen wurde, wird bemerkt haben, dass die Gesichtserkennung nicht funktioniert. Grund dafür ist, dass das Handy nebst den Augen auch nach Lippen, Nase und anderen Gesichtszügen sucht, um ein bekanntes Gesicht zu erkennen. Mit einer Maske funktioniert dies allerdings nicht. Zwar zeigen iPhones mittlerweile gleich den Code-Screen an, wenn erkannt wird, dass eine Maske getragen wird, aber das Eingeben eines Zahlencodes zur Entsperrung des Telefons geht nach wie vor länger als die Gesichtserkennung. Nun hat eine Firma für diese Problematik eine Lösung gefunden und eine durchsichtige Gesichtsmaske konzipiert. Diese filtert die eingeatmete Luft und wird mithilfe von UV-Strahlen sauber gehalten. Mit einer solchen durchsichtigen Masken kann aber nicht nur das Smartphone entsperrt werden, sie hilft insbesondere auch Personen, die auf Lippenlesen angewiesen sind. Ausserdem verbirgt die Maske die Gesichtsausdrücke und Lippen des Trägers nicht. Das Produkt wurde erfolgreich via Indiegogo finanziert und von der Food and Drug Administration (FDA) der USA registriert. Während es äusserst wichtig ist, dass jegliche Art von Masken getragen werden, arbeiten verschiedenste Unternehmen bereits an neuartigen Masken, die die Träger noch besser schützen sollen. Dies ist mittels UV-Licht-Technologie möglich. Eine dieser Firmen ist Oracle Lighting, die den Antimicrobial Irradiation Respirator (oder AIR) erfunden hat. Masken sind wichtig in der Prävention von Covid-19, sie filtern aber nur 95 Prozent aller Partikel aus der Luft, sagt Justin Hartenstein, Produktedirektor bei Oracle Lighting. Die AIR-Maske sei dazu gemacht, mittels UV-Licht auch die restlichen Partikel aus der Luft zu filtern. Denn UV-Licht kann gewisse Partikel wie beispielsweise Sars-CoV-2 mittels Photonen inaktiv schalten und zerstören.","Ab Montag müssen im öffentlichen Verkehr Masken getragen werden. Oft tragen Menschen Masken aber nicht, weil sie schmerzen oder drücken. Dies kann mit einigen leichten Tricks vermieden werden. Ausserdem können Masken leicht selbst hergestellt werden. Darüber hinaus arbeiten gewisse Firmen bereits an einer neuen Generation von Masken." "Ein heute 32-jähriger Schweizer muss sich im Juni vor dem Basler Strafgericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm mehrfachen Betrug, Widerhandlung gegen die Covid-19-Solidarbürgschaftsverordnung, mehrfache Urkundenfälschung sowie Veruntreuung vor. Gemäss Anklageschrift soll der Mann am 26. März 2020 unrechtmässig einen Notkredit von 290000 Franken für seinen Tankstellen-Shop beantragt haben. Zu dem Zeitpunkt habe er bereits gewusst, dass sein Franchise-Vertrag und damit seine Geschäftstätigkeit fünf Tage vor dem Auslaufen standen. Weil er gewusst habe, dass die Kredite möglichst unbürokratisch und ohne vertiefte Prüfung ausbezahlt werden, habe er die Bank mit falschen Angaben getäuscht, um einen ihm nicht zustehenden Covid-Kredit zu erwirken. Die Bank habe dies unmöglich erkennen können, der Schaden gehe zulasten des Bundes. Wer das Gesuch für einen Notkredit unterschreibt, verpflichtet sich, das zur Verfügung gestellte Geld ausschliesslich zur Sicherung der Liquiditätsbedürfnisse des Unternehmens zu verwenden. Das tat der Beschuldigte gemäss Anklage nicht. Stattdessen soll er die 290000 Franken zwischen dem 2. und dem 20. April 2020 bar abgehoben oder überwiesen haben. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 32-Jährigen vor, das Geld in unrechtmässiger Bereicherungsabsicht bezogen und damit Privatdarlehen sowie geschäftliche Altlasten beglichen zu haben. Aufgrund seiner wirtschaftlichen Situation sei er für die Summe nie ersatzfähig gewesen. Allein wegen des Betrugsvorwurfs droht dem Beschuldigten eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren.","Unternehmen, die Corona-bedingte Einbussen erleiden, können zinsfreie Notkredite von bis zu zehn Prozent ihres Jahresumsatzes und von maximal 20 Millionen Franken anfordern. Die Kredite werden von Banken vergeben und der Bund bürgt für die Beträge. Was für viele Firmen ein überlebenswichtiger Zuschuss an flüssigen Mitteln ist, sehen andere als einen einfachen Weg zu schnellem Geld. Im Juni werden am Strafgericht Basel-Stadt die ersten Betrugsfälle verhandelt." "Heute wurde eine Grenze überschritten, wendete sich der Wirt eines Baselbieter Restaurants am Donnerstag per Video auf Facebook an seine Gäste. Der Gastgeber berichtet, er sei soeben am Telefon mit dem Tod bedroht worden. Dies gerade mal fünf Minuten nachdem er in einem Post geimpften Gästen einen Kaffee offeriert habe. Der Herr konnte mir genau erzählen, wie ich mein Leben lebe, wann ich Feierabend mache, wohin ich dann gehe und er habe genug Zeit zu schauen, dass meine Stimme verstumme. Er habe nachgefragt, was er damit meine. Der Mann am Telefon entgegnete ihm: Du wirst es sehen, lange lebst du nicht mehr. Dabei habe der Unbekannte explizit auf seine Facebook-Postings Bezug genomen. Der Wirt machte die Todesdrohung am Donnerstagnachmittag auf Facebook publik und erstattete danach Anzeige bei der Baselbieter Polizei. Diese konnte den Eingang der Anzeige gestern noch nicht bestätigen. Dass er mit seinem Geschenk an Geimpfte einen Shitstorm ernten würde, damit habe er schon gerechnet, sagt er. Das ist halt so, wenn man seine Meinung kundtut. Der Restaurantinhaber betont aber auch: Ich hasse keinen, der sich nicht impfen lassen möchte. Er sage auch nicht, das sei böse. Aber wenn man umgekehrt sage, man finde die Impfung gut, heisse es, man wolle eine Diktatur und weiss nicht was. Am Donnerstagnachmittag entfernte er die Posts wieder von Facebook. Der Kafi für Geimpfte sei eine spontane Idee gewesen, erklärt er. Dass er derart gehässige Reaktionen dafür ernten würde, habe er nicht erwartet. Ich tappte da völlig unbeholfen hinein. Jetzt müsse er erstmal ein wenig Luft holen. Bislang sind vor allem Exponentinnen und Exponenten aus Politik und Wissenschaft zur Zielscheibe Impf- und Coronamassnahmen-Gegnerinnen und -Gegnern geworden. Gegenüber 20 Minuten berichteten mehrere prominente Epidemiologen und Politikerinnen, dass sie mit Morddrohungen konfrontiert wurden. Dieser Fall ist schon ziemlich krass, sagt Marko Kovic, Sozialwissenschaftler und Experte für Verschwörungstheorien. Überrascht ist er aber nicht. Online sei die Tendenz zur Enthemmung und Entmenschlichung auf Telegramm-Gruppen und anderen Foren schon länger vorhanden. Da geht das Gefühl verloren, dass man gegen Menschen hetzt. Irgendwann schwappt das in die physische Realität über, so Kovic. Dass der Wirt die Todesdrohung zur Anzeige bringt, findet er richtig und wichtig. Diese dürfe man auch nicht bagatellisieren. Auch wenn es nur leere Worte sind, muss schon viel passiert sein an Online- und Offline-Radikalisierung, dass einer eine solche Drohung am Telefon ausspricht.","Ein Baselbieter Wirt wollte geimpften Gästen einen Kaffee offerieren, wie er in einem Facebook-Post bekannt gab. Kaum hatte er das Angebot veröffentlicht, erreichte ihn deswegen telefonisch eine Morddrohung. Sozialwissenschaftler Marko Kovic überrascht dies nicht: Die zunehmende Enthemmung der Onlinekommunikation schwappe irgendwann in die physische Realität über." "Die Youtuberin Nikki Phillippi und ihr Mann müssen zur Zeit viel Kritik einstecken. Grund dafür ist, dass das Paar seinen Hund Bowser, ein Bullterrier, der ihren einjährigen Sohn Logan gebissen hat, einschläfern liess. Bowser hatten sie schon seit neun Jahren, fast ein Jahrzehnt, er war so ein energiegeladenes Tier, erzählt ihr Mann in dem 24-minütigen Youtube-Video. Dieses Video ist mit ein Grund für die Wut und Ablehnung ihrer Follower. Dazu kommt ein Abschiedsfoto mit dem Hund, das Nikki Phillippi kurz nach dem Termin beim Tierarzt auf Instagram hochgeladen hat, um sich zu verabschieden. In dem Video auf der Social Media Plattform Youtube erzählen Phillippi und ihr Mann, der Hund sei schon früher aggressiv gewesen, aber nie so wie jetzt gegenüber der eigenen Familie. In dem Video erklären die beiden, sie hätten versucht, für ihn ein neues Zuhause zu finden, ohne Kinder. Leider erfolglos. Auf Instagram teilte Phillippi ein letztes Foto, auf dem sie Bowie, so sein Spitzname, küsst und schreibt, wie dankbar sie ihm für die gemeinsame Zeit ist. Heuchlerisch finden einige ihrer Fans. Also du wusstest, dass er aggressiv ist, bevor du das Kind in die Welt gesetzt hast. Was hast du dir dabei gedacht? Es geht dir sicher nicht um den Hund oder um das Kind, sondern nur um Klicks. So krank, ärgert sich ein User auf Instagram. Ihre Fans, von denen sie normalerweise viel Zustimmung für ihre Videos erhält, hoffen, dass sie sich keinen neuen Hund mehr holt. Was ihre Follower besonders wütend macht, ist die Art und Weise, wie das Paar die Aktion rechtfertigt, in dem Video zu Beginn sogar noch verlegen lacht und Fotos auf Instagram hochlädt: Ein ‹Vor der Tötung meines Hundes›-Fotoshooting. Ach, wie süss, schrieb eine Abonnentin zynisch.","Die Youtuberin Nikki Phillippi und ihr Mann teilen ihr Leben auf Social Media. Die 33-Jährige liess ihren Hund einschläfern, weil der ihren Sohn gebissen hat. Auf Instagram verabschiedet sie sich mit einem süssen Foto, was ihre Follower gegen sie aufbringt." "Als ein Mann in Sri Lanka anfängt, in seinem Garten ein Loch zu graben, besteht seine Absicht darin, einen Brunnen zu bauen. Beim Graben stossen die Arbeiter jedoch auf einen riesigen Haufen Gestein. Soweit nichts Besonderes. Da der Fundort Ratnapura jedoch auch die Stadt der Juwelen genannt wird, wird die auf den ersten Blick unscheinbar wirkende Gesteinssammlung von Expertinnen und Experten überprüft. Wie BBC schreibt, handelt es sich bei dem über 500 Kilo schweren Gesteinsbrocken nicht nur um Geröll, sondern um eine riesige Ansammlung von Saphiren. Die Expertinnen und Experten schätzen den Wert des edlen Klumpens auf etwa 100 Millionen US-Dollar mit rund 2 5 Millionen Karat. Laut den Behörden Sri Lankas soll es sich um die grösste Anhäufung von Saphiren der Welt handeln. Über ein Jahr hat es gedauert, das Gestein so weit von Verunreinigungen und Schlamm zu befreien, um den Fund überhaupt zu analysieren und schätzen zu können. Schon während der Reinigung seien immer wieder Steine aus dem Haufen gefallen, bei denen es sich um hochwertige Saphire handelte. Der Edelsteinexperte Gamini Zoysa sagt gegenüber BBC: Ich habe noch nie so ein grosses Exemplar gesehen. Dieser Brocken ist vermutlich vor rund 400 Millionen Jahren entstanden. Aussergewöhnlich ist nicht nur der Fund an sich, sondern auch die Qualität. Da es sich um sogenannte Sternsaphire von hoher Qualität handelt, sind diese extrem begehrt und dementsprechend wertvoll. Sternsaphire zeichnen sich durch einen besonderen Schimmer-Effekt aus. Sri Lanka ist einer der führenden Exporteure von Saphiren und anderen Edelsteinen. Die Expertinnen und Experten hoffen nun, dass der Serendipity-Stone - also der Glücksstein wie er jetzt genannt wird - internationale Käuferinnen und Käufer anzieht. Der Vorsitzende der Edelsteinbehörde, Thilak Weerasinghe geht davon aus, dass sich besonders private Sammlerinnen und Sammler und Museen für den Fund interessieren werden. Ob der Finder an einem Ertrag beteiligt wird, ist nicht bekannt.",In seinem Garten möchte ein Mann einen Brunnen bauen. Beim Bau finden die Arbeiter einen Gesteinshaufen. Der Klumpen ist eine Saphiranhäufung im Wert von über 100 Millionen US-Dollar. "Der Vorfall ereignete sich ungefähr um 22:45 Uhr, als über den Polizeinotruf die Meldung einging, am Bahnhof Rheinfelden hätten drei Unbekannte auf eine Person eingeschlagen. Ein sich zufällig in der Nähe befindlicher Sicherheitsbeamter berichtete der Kantonspolizei Aargau, er habe beobachten können, wie drei junge Erwachsene auf einen Mann einschlugen. Dabei fiel dieser auf die Geleise. Als die drei jungen Männer flüchten wollten, rief er ihnen zu, dass sie den Mann nicht dort liegen lassen können. Die drei jungen Männer seien dann wieder zurückgekommen und hätten das Opfer auf das Perron gezogen. Anschliessend ergriffen sie die Flucht Richtung Innenstadt Rheinfelden. Beim Opfer handelt es sich um einen 40-jährigen Deutschen. Er musste aufgrund seiner beim Angriff erlittenen Verletzungen ins Spital eingeliefert werden. Die Polizei sucht Zeugen.","Am Bahnhof Rheinfelden ist ein Mann aufs Gleis gestürzt Zuvor soll er von drei Männern verprügelt worden sein Die mutmasslichen Täter sind flüchtig, die Polizei sucht Zeugen" "Auf der indonesischen Insel Java hat eine ungewöhnliche Überflutung für Aufsehen gesorgt: Die Menschen im Dorf Jenggot nahe der Stadt Pekalongan standen bis zu den Waden in blutrotem Wasser. Die Farbe stamme aus Batik-Betrieben und sei harmlos, teilten die Behörden am Sonntag mit. Inzwischen wurde das Dorf mit Pumpen wieder trockengelegt. Zahlreiche Fotos der ungewöhnlichen Überschwemmung wurden in Onlinediensten geteilt. Die Farbe sei nicht absichtlich entsorgt worden, erklärten die Behörden. Die Farbstoffpakete seien von den Fluten mitgerissen worden. Pekalongan in der Provinz Zentral-Java ist bekannt für seine Batik-Betriebe. In Indonesien kommt es häufig zu Überschwemmungen, insbesondere während der Regenzeit. Im Januar starben bei Überflutungen in der Provinz Süd-Kalimantan mindestens 21 Menschen.",Auf der indonesienschen Insel Java gibt es derzeit Überschwemmungen. Bilder von roten Wassermassen wurden im Netz geteilt. Der Grund für die Verfärbung ist ausgelaufene Batik-Farbe. "Seit vergangenem Herbst sind in Konstanz (D) und Umgebung diverse Paketsendungen nicht bei Empfängern angekommen, obwohl diese von den Lieferanten als zugestellt angegeben wurden. Die Polizei nahm Ermittlungen auf und stiess auf eine Bande von Päckli-Dieben. Es ergab sich der Verdacht, dass eine 30-jährige Disponentin eines Zustelldienstes ihre Mitarbeiter dazu angestiftet hatte, Pakete, die von anderen Zustellfirmen im Bereich von Wohnhäusern abgelegt worden waren, zu stehlen, teilte das Polizeipräsidium Konstanz am Donnerstagmittag mit. Zwei Päckli-Verteiler und die Disponentin wurden Anfang Woche von den Ermittlungsbehörden befragt, ein 46-jähriger Zusteller sitzt seither in Haft. Die drei Tatverdächtigen sind bei einem Subunternehmen angestellt, dass Pakete im Auftrag eines Dienstleisters ausliefert. Laut Polizei geht man von einer Anzahl von Paketen im unteren, dreistelligen Bereich aus. Nächste Woche werden die Ermittler detaillierter informieren. Noch treffen nach wie vor Meldungen von möglichen Geschädigten ein. Einige davon haben sich auf Social-Media-Kanälen geäussert. So sind zum Beispiel Weihnachtsgeschenke abhanden gekommen. Eine Userin schreibt, dass zehn Tage vor Weihnachten ein Paket, versendet von ihrer Schwester, als zugestellt deklariert wurde. Doch in die Hände der Frau gelangt es leider nicht. Es waren Weihnachtsgeschenke, so die Frau. Eine andere Person meldet, dass bei ihr Pakete mit Desinfektionsmittel, Handschuhen und Mundschutz nicht angekommen seien, obwohl das Paket als ausgeliefert klassiert wurde. Unklar ist nach wie vor das Motiv der drei mutmasslichen Täter. Wollten sie der Konkurrenz schaden oder sich bereichern? Beim Konkurrenten DHL geht man von Zweiterem aus. Es wurden auch Pakete anderer Dienstleister geklaut. Wir gehen davon aus, dass es den Dieben in erster Linie darum ging, sich zu bereichern, teilt DHL auf Anfrage mit. Wie viele Kunden von DHL von mutmasslichen Diebstählen betroffen sind, ist noch unklar. Die Anzahl der Pakete wird derzeit noch ermittelt, so DHL. Es haben sich Kunden bei DHL gemeldet, die Zusammenhänge mit den gestohlenen Paketen werden nun geprüft. Grundsätzlich sei man daran, sich ein genaues Bild der Situation zu machen. DHL behalte sich zudem vor, allenfalls rechtliche Schritte zu unternehmen.","In Konstanz sind in den letzten Monaten vermehrt ausgelieferte Pakete verschwunden. Die Polizei ermittelte deshalb und stiess auf ein Netzwerk von Dieben, welche selbst bei einem Päckli-Zusteller arbeiten. Gestohlen haben sie Lieferungen der Konkurrenz. Es wird einer dreistelligen Zahl an gestohlenen Paketen gerechnet. Betroffen sind unter anderem Lieferungen von DHL. Kunden klagen, dass Weihnachtsgeschenke nie angekommen sind." "Gerade mal seit einer Woche ist die SwissCovid-App erhältlich. Obwohl sie sich offiziell erst in der Pilotphase befindet, ist sie im Google Play Store und zeitweise auch über das Apple-Portal Testflight für alle herunterladbar. Bereits wurde die App laut dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) auf 34000 Android-Smartphones und 10000 iPhones installiert. Man könnte meinen, das grosse Interesse an der App würde die Verantwortlichen beim BAG freuen. Denn je mehr User die App nutzen, umso höher sind laut BAG die Wirksamkeit und die Wahrscheinlichkeit, dass relevante Kontakte erkannt und gemeldet werden können. Doch das BAG ist über den Erfolg der App offenbar alles andere als erfreut. Nach dem ersten Update für die App erschien in der Beschreibung in den App Stores ein neuer Hinweis. Dort steht seither, dass die Nutzung der App nur für Gruppen, die vom BAG zur Pilotphase eingeladen wurden, vorgesehen und gestattet sei, darunter Angehörige der Armee, Mitarbeitende von Hochschulen und Mitarbeitende von kantonalen Verwaltungen. Und weiter: Kantonsärzte dürfen im Falle eines positiven Covid-19-Tests den nicht zugelassenen Nutzern keinen Covid-Code für die Benachrichtigung aus der App generieren. Wer die App also auf eigene Faust installiert hat, dem ist die Nutzung der App laut BAG nicht gestattet. Gegenüber Watson präzisiert Gregor Lüthy, Abteilungsleiter Kommunikation und Kampagnen beim BAG: Personen, die nicht zur eingeladenen Pilotgruppe gehören und die App trotzdem nutzen, bewegen sich ausserhalb der Verordnung vom 13. Mai. Sie sollten im Rahmen der Selbstverantwortung die App daher deinstallieren, um die Bestimmungen der Verordnung einzuhalten. Das BAG ruft also unmissverständlich alle ungeladenen Tester dazu auf, die App wieder vom Smartphone zu löschen. Doch ist es illegal, die SwissCovid-App trotzdem zu nutzen? Nein, sagt der auf Recht im digitalen Raum spezialisierte Rechtsanwalt Martin Steiger: Wer die App installiert hat, kann sie weiterhin nutzen. Es gibt keinen Grund, wieso die Nutzung rechtswidrig oder gar strafbar sein sollte. Sowieso könnten die Tester ohne Einladung gar nicht eruiert werden: Da die App auch im Pilotversuch auf Anonymität ausgelegt ist, wissen die Behörden gar nicht, wer die App überhaupt nutzt, so Steiger. Das BAG bestätigt dies, deshalb werde auch die Zugehörigkeit des Nutzers zu einer Pilotgruppe nicht geprüft. Steiger empfiehlt deshalb, die App auf dem Smartphone zu behalten: Ich würde die App nicht deinstallieren, das halte ich für unnötig. Stattdessen kann man sie weiterlaufen lassen, denn eine Alarmierung sollte man trotzdem erhalten, sagt er zu 20 Minuten. Steiger kritisiert den Umgang des BAG mit ungeladenen Testern scharf: Leider hat die Inkompetenz beim BAG nicht allein eine digitale Komponente, sondern gefährdet auch Gesundheit und Leben, sagt der Rechtsanwalt. Dass nur User, die zur Pilotgruppe gehören, einen Covid-Code erhalten, ist für ihn unverständlich. Er hoffe auf das Augenmass des medizinischen Fachpersonals, damit die Alarmierung den BAG-Anweisungen zum Trotz auch bei nicht eingeladenen Testern stattfinden könne, so Steiger: Nutzer der App, welche das Pech haben, sich mit dem Coronavirus anzustecken, aber nicht zur Pilotgruppe gehören, sollten ihren Arzt dennoch darauf hinweisen, dass sie die App verwenden. Das BAG verteidigt die Entscheidung: Damit die Vorgaben aus der Verordnung zur Pilotphase eingehalten werden, darf für Personen, die nicht zum Pilotprojekt eingeladen wurden, kein Covid-Code ausgestellt werden, so Abteilungsleiter Lüthy. Für Rechtsanwalt Steiger ist es überhaupt schleierhaft, weshalb der App-Rückruf nötig war: Das ist für mich ein weiterer Indikator für die digitale Inkompetenz beim BAG. Entweder macht man von Beginn weg einen geschlossenen Pilotversuch, oder man rechnet damit, dass die App auch von der breiten Öffentlichkeit heruntergeladen wird.","Die SwissCovid-App hat bereits mehrere Zehntausend Downloads. Das BAG freut sich aber nicht daran, sondern warnt Nutzer ohne Einladung und ruft sie dazu auf, die App zu deinstallieren. Es sei nicht illegal, die App trotzdem zu behalten, sagt Rechtsanwalt Martin Steiger. Er kritisiert das Vorgehen des BAG scharf." "Das mutierte Coronavirus mit dem Namen B.1.1.7 soll bis zu 75 Prozent ansteckender sein als die bisher grassierende Variante. In nur wenigen Wochen könnte die Mutation des Virus in der Schweiz dominieren. Um die Ausbreitung zu verhindern, kommen strengere Quarantäne-Regeln zum Zug, das heisst, dass oft nicht nur direkte Kontaktpersonen in Quarantäne müssen, sondern auch deren Kontakte. Im Hotel Kempinski und im Badrutt's Palace in St. Moritz GR sind Covid-Fälle mit der hochansteckenden südafrikanischen Variante B.1.351 bekannt geworden. Die anwesenden Gäste stehen nun unter Quarantäne. Weiter wurden die Schulen sowie Skischulen in St. Moritz bis auf Weiteres geschlossen. Auf dem gesamten Gemeindegebiet besteht neu eine Maskentragpflicht. Am Freitagnachmittag registrierte der Kantonsärztliche Dienst Basel-Landschaft den ersten Fall der neuen Virus-Variante. Die positiv getestete Person befindet sich in Isolation. Inzwischen wurden auch Angehörige positiv getestet, darunter auch ein Primarschüler oder eine Primarschülerin. Die betroffene Klasse befindet sich in Quarantäne. Schüler der 1. bis 3 Klasse aus Oberwil wurden mitsamt ihren Familien zum Schnelltest aufgeboten. Über die Festtage hat ein britischer Tourist die neue Virus-Variante in Wengen BE Umlauf gebracht. Die Corona-Situation im Skiort beunruhigte die Behörden. Innerhalb kurzer Zeit stieg die Zahl der Corona-Fälle im Bergdorf auf 90 an. 28 Fälle wurden zwischen dem 27. Dezember und 10. Januar in einem Hotel nachgewiesen. Bei Massentests wurde das Virus jedoch nur bei 7 weiteren Personen nachgewiesen. Am Montag wurde bekannt, dass auch in Bremgarten BE 120 Schüler und deren Eltern in Quarantäne müssen. Dies wegen zwei Kindern, die sich in Wengen mit dem mutierten Virus angesteckt haben. In einer Schule im Kanton Tessin wurden dreizehn Personen positiv auf Corona getestet, zwei davon auf die britische Mutation. Jetzt muss die ganze Schule in Quarantäne. Auch in einem Altersheim häuften sich die Ansteckungen. Gemäss den Tessiner Behörden hat die britische Coronavirus-Mutation zu vermehrten Ansteckungen geführt. Für alle Altersheime, Spitäler und Behindertenheime im Kanton gilt seit Samstag ein Besuchsverbot. In Frauenfeld wurde bei einer Schülerin die ansteckendere Virus-Variante B.1.1.7 nachgewiesen. Um deren Ausbreitung zu verhindern, kommen strengere Quarantäne-Regeln zum Zug: So ordneten die Behörden laut dem Tagblatt für einen ganzen Jahrgang des Oberstufenzentrums Reutenen Quarantäne an.",In nur wenigen Wochen könnte die Corona-Mutation die Schweiz dominieren. Die britische Corona-Mutation soll 75 Prozent ansteckender sein als die ursprüngliche Variante. An verschiedenen Hotspots in der Schweiz wurde die neue Virus-Variante festgestellt. "Albanien, die Balearen, Malta, Belgien und Indien rutschten am Dienstag auf die Liste der Risikoländer des Bundes. Ab Donnerstag müssen alle Rückkehrer aus diesen Ländern in der Schweiz zehn Tage in Quarantäne. Die Balearen registrierten in den letzten 14 Tagen 1800 Neuansteckungen. Auf 100000 Einwohner gab es in diesem Zeitraum knapp 160 Fälle. Dennoch stösst die Quarantänepflicht einigen Touristen sauer auf. D. W.* etwa reiste am Montag mit seiner Freundin nach Mallorca. Als er am Dienstag erfuhr, dass das Bundesamt für Gesundheit (BAG) die Balearen auf die Quarantäneliste setzte, begann er gleich seinen Rückflug in die Wege zu leiten. Damit wir nicht in Quarantäne müssen, wollen wir schon morgen wieder abreisen, sagt der 28-jährige Einkäufer. Dass Mallorca auf der Quarantäneliste steht, ist für W. nicht nachvollziehbar. Mallorca ist hundertmal sicherer als die Schweiz, sagt er. Die Massnahmen, die im und um das Hotel gälten, seien mit jenen in der Schweiz nicht vergleichbar. Hier riecht alles nach Desinfektionsmittel, alle tragen Masken und alle halten den Abstand strikt ein. Selbst das Rauchen sei im Hotel und auf dem Areal verboten. Auch wer einen Ausflug macht, zieht laut W. die Maske nicht aus, bevor er ins eigene Mietauto gestiegen ist. Sogar das Steuerrad ist mit Klarsichtfolie überzogen. Hier wird alles peinlich genau desinfiziert. Abgesehen von seiner Freundin trete er mit niemandem richtig in Kontakt. Alle Menschen, die ich hier sehe, tragen eine Maske oder sitzen hinter einer Plexiglasscheibe. Ballermann-Ferien machen wir hier also definitiv nicht. Viel lascher seien die Massnahmen in der Schweiz. Dort habe ich mehr Angst, mich mit dem Virus anzustecken als hier. Er ist überzeugt: Wären die Kollegen vom BAG auf Mallorca - sie würden gleich hier bleiben. Sollte es das Paar nicht vor Donnerstag nach Hause schaffen, könnte W. im Homeoffice arbeiten. Für seine Freundin sei dies jedoch unmöglich, sagt W. Sie ist Pflegefachfrau und kann deshalb nicht im Homeoffice arbeiten. Auch K. N .*, die auf Ibiza Ferien macht, hat kein Verständnis für die drohende Quarantänepflicht. Es ist ein Witz, dass Ibiza auf die Risikoliste genommen wurde. Hier herrschen viel die strengeren Massnahmen als in der Schweiz, wo praktisch keine Massnahmen Pflicht sind, schreibt sie 20 Minuten. Auf Ibiza gelte praktisch überall Maskenpflicht, so N. In allen Geschäften muss man sich vor Eintritt die Hände desinfizieren. Die Restaurants sind sehr luftig gestuhlt, damit genügend Abstand besteht. Die Speisekarte gibt es nur noch als QR-Code oder auf der Tafel. Auch erwähnt sie, dass Discos und Musikbars geschlossen seien und Rauchen untersagt sei. Wir fühlen ins hier viel sicherer als in der Schweiz. Die erweiterte Quarantäneliste bringt auch E. S .* auf die Palme. Am 7. August flog er nach Albanien, um administrative Angelegenheiten seinen kürzlich verstorbenen Vater betreffend zu erledigen. Mit seinem für Freitag gebuchten Rückflug würde er knapp in die Quarantänepflicht fallen. Eine Umbuchung ist zu teuer, so der 29-Jährige. Die Quarantäne droht nun seine restlichen administrativen Arbeiten in der Schweiz zu blockieren. Alles kann ich nicht per Telefon oder Computer machen. Für manche Angelegenheiten muss man auch vor Ort erscheinen, sagt S. Dass er wegen der Quarantäne auch bei der Arbeit ausfalle, sei hingegen kein Problem. Mein Chef nahm das Risiko in Kauf, dass ich nach meinem Aufenthalt in Quarantäne muss und nicht zur Arbeit erscheinen kann. Josef Widler, Präsident der Zürcher Ärztegesellschaft, appelliert an die Vernunft der Touristen. Im Moment herrscht diese Quarantänepflicht. Wer ein Risiko auf sich nimmt, hat die Konsequenzen dafür zu tragen, sagt Widler. Im Strassenverkehr verhalte es sich ähnlich. Jemand, der 150 statt 120 km/h fährt, kommt auch nicht um eine Busse herum, wenn er behauptet, die Strasse sei leer gewesen. * Name der Redaktion bekannt","Für Rückkehrer aus Mallorca und Ibiza besteht neu eine Quarantänepflicht. Schweizer Touristen haben dafür kein Verständnis. Die Hygienemassnahmen auf den Balearen seien viel strikter als in der Schweiz, behaupten sie." "Tidjane Thiam musste seinen Posten als Chef der Credit Suisse (CS) im vergangenen Februar räumen. Zum Verhängnis wurde ihm die Spionageaffäre rund um den Star-Banker Iqbal Khan (siehe Box). Der Skandal sorgte weltweit für Schlagzeilen und warf ein schlechtes Licht auf die Grossbank. Doch offenbar hatte Thiam nicht nur mit dieser Affäre zu kämpfen. In den fünf Jahren als CS-Lenker soll der heute 58-jährige Ivorer immer wieder Erfahrungen gemacht haben, die er als rassistisch empfunden habe - sowohl innerhalb der Bank als auch in der Schweiz im Allgemeinen. Das schreibt die New York Times in einem ausführlichen Artikel. Ein solches Erlebnis soll Thiam etwa an der Party von Urs Rohner gemacht haben, die der CS-Präsident zu seinem 60. Geburtstag im vergangenen November in einem Zürcher Restaurant schmiss. Das Motto der Party: die Disco-Ära der 70er. Thiam soll unter den Anwesenden die einzige Person of Color gewesen sein - bis auf einen als Hausmeister verkleideten Performer, der zur Unterhaltung der Gäste tanzend den Boden fegte. Bei dieser Szene soll sich Thiam entschuldigt und anschliessend den Raum verlassen haben. Einige seiner Begleiter hätten es ihm gleichgetan. Doch das soll noch nicht alles gewesen sein. Als Thiam zurückkehrte, standen Freunde von Urs Rohner auf der Bühne. Sie tanzten zur Musik und trugen Afroperücken. Für Thiam sollen das schmerzhafte Vorfälle gewesen sein, so die Zeitung. Zu den Vorfällen an der Party wollte sich die CS zunächst nicht äussern. Das ändert sich aber jetzt mit einem Artikel des englischen The Guardian. Gegenüber der Plattform bestätigt die CS indirekt die Szenen an jenem Abend und entschuldigt sich dafür. Das ist eine völlig falsche Darstellung dieses Abends, so die CS. Es gab keine Absicht, jemanden zu beleidigen, und wir entschuldigen uns für allfällige Ärgernisse. Eine mit der Party vertraute Person sagte der Plattform, weder die Bank noch Urs Rohner seien an der Organisation des Abends im Restaurant beteiligt gewesen. Der tanzende Hausmeister auf der Bühne sei lediglich einer von neun oder zehn Darstellern gewesen, zu denen auch internationale Künstler aus Ländern wie Russland und China gehörten. Rassistische Vorfälle soll es laut der New York Times aber nicht nur an der Party von Urs Rohner gegeben haben. Auch an Generalversammlungen sei Thiam beleidigt worden. Eine Aktionärin sagte beispielsweise, dass die Bank Suisse - Credit Suisse heisse. Dabei stellte sie die Frage, ob Thiam denn keinen Interessenkonflikt habe. Die Herkunft des Bankers wurde zudem als Dritte Welt verunglimpft. Für den Artikel stützte sich die US-Zeitung auf Gespräche mit insgesamt sechzehn Personen, darunter enge ehemalige Mitarbeiter von Thiam sowie Investoren, Kunden, Freunde und Familienmitglieder. Rassismus soll Thiam ebenso im Schweizer Alltag erlebt haben. Bei einer Geschäftsreise von Zürich nach Genf habe ein Zöllner ihn aufgefordert, seinen Pass zu zeigen. Thiam habe protestiert und darauf hingewiesen, dass das bei Reisen innerhalb der Schweiz nicht nötig sei. Den Flughafen habe er erst dann verlassen können, nachdem er den Pass vorgelegt habe. Thiam habe daraufhin eine Beschwerde eingereicht.",Tidjane Thiam war fünf Jahre lang Chef der Credit Suisse (CS). Gemäss einem Bericht der New York Times soll der Ivorer immer wieder rassistische Erfahrungen gemacht haben. Auch an einer Party von CS-Präsident Urs Rohner soll es für Thiam schmerzhafte Vorfälle gegeben haben. Die CS bestätigt jetzt indirekt die Geschehnisse und sagt Sorry. "Überschwemmungen, überflutete Keller, zerstörte Autos: Der Gewittersturm hat in den vergangenen Tagen grosse Schäden verursacht. Die Kosten für die Versicherer gehen in die Millionen. Und die Niederschläge sind noch nicht vorbei - bis Freitag soll es weiter stark regnen. Jetzt geht es den Unwettergeschädigten ums Reparieren. Viele stürmen deshalb die Baumärkte. Jumbo teilt etwa auf Anfrage mit, dass sich derzeit Luftentfeuchter um 214 Prozent besser verkaufen als im Vorjahreszeitraum. Auch bei vielen Galaxus-Kundinnen und -Kunden war das Hochwasser wohl schon im Keller. Denn beim Onlinewarenhaus zeigen laut einem Sprecher vor allem Wasserpumpen ein auffälliges Umsatzwachstum mit 20 Prozent mehr Verkäufen im Juli als im Vorjahresmonat. Bei der Migros geht man davon aus, dass Luftentfeuchtungsgeräte in den kommenden Tagen noch stärker gefragt sein werden. Deshalb gibt es bei Do it + Garden bis Montag eine Aktion mit 25 Prozent Rabatt auf 14 dieser Geräte, wie ein Sprecher sagt. Bisher seien aber vor allem Planen gefragt und Tauchpumpen, die man ins Wasser stellen kann. Viele stürmen die Baumärkte aber auch, um Vorkehrungen wie einen Schutzwall zu treffen, damit das Hochwasser nicht überläuft. So sind bei Hornbach vor allem Sandsäcke und Schaltafeln gefragt, wie ein Sprecher sagt. Welche Produkte wegen des Unwetters gefragt sind, siehst du in der Bilderstrecke. Engpässe gibt es bei diesen Produkten derzeit trotz des Runs noch nicht, wie es vonseiten der angefragten Baumärkte heisst.","Das Unwetter hat grosse Schäden verursacht. Jetzt geht es ans Reparieren und um Schutzmassnahmen. Baumärkte verkaufen deshalb deutlich mehr Wasserpumpen, Luftentfeuchtungsgeräte und Sandsäcke." "Ella Emhoff (21) ist die Stieftochter der US-Vize-Präsidentin Kamala Harris (56). Bereits am Inauguration-Day hat die Künstlerin die Welt mit einem schicken Miu Miu-Mantel begeistert. Kurz darauf wurde sie von der Model-Agentur IMG Models unter Vertrag genommen. Im Portfolio der Agentur sind unter anderem Superstars wie Gisele Bündchen (40) und Bella (24) und Gigi Hadid (25) zu finden. Jetzt macht die 21-jährige US-Amerikanerin ihre ersten Schritte in der Modewelt - und landete schnurstracks an der New York Fashion Week. Gebucht wurde sie von den Mode-Masterminds von Proenza Schouler. Wie viele andere Labels präsentieren auch sie ihre Kollektion in diesem Jahr im Digital-Format. Grund dafür ist die noch anhaltende Corona-Pandemie. Die Mode-Studentin zeigte auf dem Laufsteg drei verschiedene Looks: Einen Leder-Trenchcoat über einem gelb-schwarzen Pulli, einen langen, grauen Mantel mit lockeren Slacks und einen eleganten Massanzug, den sie ohne Hemd trug. Im Fashion-Week-Video ist zu sehen, wie sich der Beton-Grundriss des Parrish Art Museums in New York in einen provisorischen Laufsteg verwandelt. Laut Show-Notes zielt die Kollektion darauf ab, die moderne Frau zu unterstützen, zu inspirieren und zu stärken. Emhoff erzählt gegenüber der New York Times, dass sie sich nie hätte träumen lassen, einmal eine Model-Karriere zu starten. In einem Video-Interview für die NYFW gab Emhoff zudem zu, Bammel vor der ersten Show gehabt zu haben. Ich habe in der Nacht davor wenig geschlafen sagte sie im Gespräch mit den Proenza Schouler-Designern Jack McCollough und Lazaro Hernandez. Ich meine, ich laufe zum ersten Mal, ich bin zum ersten Mal in einer professionellen Umgebung... Es war eine sehr epische erste Erfahrung mit der Modewelt.",Ella Emhoff (21) unterschrieb erst vor kurzem einen Model-Vertrag mit der renommierten Agentur IMG Models. Jetzt hat das Label Proenza Schouler die Fashion-Studentin an die New York Fashion Week geholt. Am Donnerstag schritt sie das erste Mal über den Laufsteg. "Mannschaftsspiele sind verboten, eine Maske muss durchgehend getragen werden und der Ausgang ist seltener geworden: Seit Monaten gelten innerhalb der Militärkasernen strenge Massnahmen. Um die Ausbreitung des Coronavirus weiter einzudämmen, startet das Militär mit Beginn der anstehenden Sommer-RS im Juli nun eine Impfkampagne: Allen Angehörigen der Armee, welche einen zusammenhängenden Dienst von mehr als vier Wochen leisten, soll die Covid-Impfung - die freiwillig ist - angeboten werden, so Armee-Sprecher Stefan Hofer gegenüber 20 Minuten. Die erste Covid-Impfung sei für die zweite Rekrutenschulwoche geplant, die zweite Dosis für die sechste Rekrutenschulwoche. Es sollen möglichst alle Impfwilligen der rund 14'000 Armee-Angehörigen der Rekrutenschulen 2-21 geimpft werden. Der Oberfeldarzt empfehle die Impfung nachdrücklich, so Hofer: Die Bereitstellung des Impfstoffs erfolgt wie in den Kantonen durch die Logistikbasis der Armee. Die Impfungen führen das Personal des Sanitätsdienstes der Armee durch. Bei den Armeeangehörigen wird der Impfplan bereits breit diskutiert - so etwa auch im Zug von T.M.*, der als durchdienender Soldat in der Sanitätsabteilung im Dienst ist. Vergangene Woche wurden uns die Neuigkeiten verkündet. Seither wird viel über den Impfplan gesprochen. Wir sind alle gespannt, wie das Vorhaben umgesetzt wird - und was es für die kommenden Wochen bedeutet, so M. Die Soldaten erhoffen sich nämlich von der Strategie baldige Massnahmen-Lockerungen im Militär-Alltag: Seit Monaten müssen wir nun schon Maske tragen und dürfen während des Ausgangs die Kaserne nicht verlassen. Das macht den Dienst definitiv noch anstrengender. Es wäre schön, würden diese Einschränkungen bald gelockert werden. Je mehr Personen geimpft sind, je schneller wird das wohl der Fall sein. Zurzeit machen sich viele Gedanken, ob sie das Impf-Angebot in Anspruch nehmen werden, so M.: Die grosse Mehrheit der anderen Soldaten hier in der Kaserne wird sich impfen lassen. Auch einige von denen, die mit der Impfung eigentlich noch warten wollten, spielen nun mit dem Gedanken. Wir hoffen einfach, dass wir bald zur Normalität zurückkehren können. Gemäss Hofer richten sich Lockerungsmassnahmen auch in der Armee nach der Entwicklung der epidemiologischen Lage und den Vorgaben des BAG: Allfällige Lockerungsschritte werden durch die Vorgesetzten in enger Absprache mit dem Oberfeldarzt beurteilt und erlassen. Personen, die sich nicht impfen lassen wollen, werden aktuell nicht von den wöchentlichen Testungen befreit und müssen sich bei einem engen Kontakt einer an COVID-19 erkrankten Person in Quarantäne begeben: Aktuell bestehen keine weiteren Einschränkungen im Vergleich zu geimpften Armeeangehörigen.","Ab Juli können sich Armeeangehörige direkt in der Kaserne impfen lassen. Das Ziel sei es, dass möglichst alle Impfwilligen geimpft werden. Rekruten und Soldaten erhoffen sich vom Impfplan baldige Lockerungsmassnahmen." "Zwei Stockwerke, eine Veranda mit Küche und Schlafzimmer: Das alles umfasst ein Luxus-Spielhaus für Kinder. Damit der Nachwuchs darin spielen kann, müssen die Eltern aber tief ins Portemonnaie greifen: Bis zu umgerechnet fast 50000 Franken kann so ein Spielhaus kosten. Denn bei den Minihäusern handelt es sich um Sonderanfertigungen. In Grossbritannien haben die Luxus-Spielhäuser einen regelrechten Trend ausgelöst, wie Daily Mail schreibt. So gibt es sogar Häuser für Kinder, die Elektrizität haben und geheizt werden können. Auch in den USA bieten unzählige Websites die teuren Minihäuser für Kinder an. Dabei variieren die Preise zwischen ein paar Hundert und mehreren Tausend Dollar. Die teuersten Exemplare sind aus massivem Holz und bieten einen Vorgarten sowie Rutschbahnen. Auf Wunsch können die Minihäuser als ein Ebenbild des Elternhauses modelliert werden.",Luxus-Spielhäuser für Kinder sind in England ein neuer Trend. Dafür zahlen Eltern mehrere Tausend Franken. "Nach Wohlen, Liestal und Chur nun auch Neuenburg. Die Gruppierung Stiller Protest, die in der Vergangenheit immer wieder Demonstrationen gegen die Corona-Massnahmen organisierte, kündigt für den Samstag in Neuenburg einen Protestmarsch an (siehe Box).* Dort wollen sie gegen das Covid-Gesetz und gegen das Bundesgesetz über polizeiliche Massnahmen zur Bekämpfung von Terrorismus (PMT) demonstrieren. Für den Protestmarsch hat die Vereinigung von der Stadt Neuenburg eine Bewilligung erhalten. Die Stadt begründet das mit der Meinungsfreiheit. Wir legen grossen Wert auf freie Meinungsäusserung im politischen Bereich, zumal dies eine Demonstration im Zusammenhang mit den Abstimmungen am 13. Juni ist, sagt Françoise Küenzi, Mediensprecher der Stadt Neuenburg. In der Vergangenheit sah das schon anders aus. In Rapperswil-Jona, wo ein Gesuch vom Verein für eine Demonstration eingereicht wurde, gab es eine Absage für die Demonstration. Grund dafür: Die Erfahrungen mit Aktionen des Vereins Stiller Protest, insbesondere in Liestal, wo die Corona-Massnahmen kaum eingehalten wurden, begründete der Stadtrat. Demonstriert wurde trotzdem, die Polizei liess die Demonstranten gewähren - und geriet dafür in die Kritik. Mit der unbewilligten Demonstration hat der Verein Stiller Protest allerdings nichts zu tun. Er hatte die geplante Kundgebung aufgrund der fehlenden Bewilligung abgesagt und nicht dazu aufgerufen. Werner Boxler, der am Samstag an der Demonstration als Redner auftreten wird, geht von rund 10000 Besucherinnen und Besuchern aus, die am Samstag nach Neuenburg reisen werden. Vergangene Demonstrationen haben allerdings schon gezeigt, dass weniger Personen die Proteste vor Ort unterstützen als vorher angenommen. So unterstützen die Demonstration in Liestal nach Angaben der Veranstalter gegen 10000 Corona-kritische Menschen. Die Polizei sprach von 5000 bis 6000 Teilnehmern. Dass die Demonstration in Neuenburg bewilligt wurde, überrascht Boxler aber nicht. Wir haben eine gute Beziehung mit der Stadtregierung und eine Vertrauensbasis. Boxler rechnet damit, dass es die grösste Corona-Demo wird, die es je in der Westschweiz gab. Sein Ziel: Die Leute zu informieren, was der Bundesrat hinter dem Rücken der Bevölkerung mit dem Covid-Gesetz plane. Er erwartet, dass die Kundgebung ruhig und friedlich verlaufen wird. In der Vergangenheit wurde oft kritisiert, dass an den Demonstrationen von Stiller Protest die geltenden Abstandsregeln oder die Maskenpflicht nicht eingehalten wurden. Wie das in Neuenburg umgesetzt wird, kann Mediensprecher Françoise Küenzi nicht beantworten. Dafür verweist er an die Kantonspolizei. Auch dort hüllt man sich in Schweigen: Georges-André Lozouet, Mediensprecher der Kantonspolizei Neuenburg, kann aufgrund der strategischen Planung nicht verraten, wie viele Polizistinnen und Polizisten vor Ort sein werden. Die Demonstration ist allerdings von der Stadt bewilligt, so Lozouet. Auch die Bewegung Freiheitstrychler kündigte sich für den Samstag in Neuenburg an. Die Aargauer Kantonspolizei hatte zuletzt an der Corona-Demonstration vor zwei Wochen in Aarau einen Teil ihrer Glocken, für die die Freiheitstrychler bekannt sind, beschlagnahmt. *Update vom 24. Mai: Im Bericht wurde ursprünglich von bewilligten und unbewilligten Demonstrationen gesprochen. Der Verein Stiller Protest hat 20 Minuten darauf aufmerksam gemacht, dass alle von ihm organisierten Kundgebungen bewilligt waren. Dazu gehören die Protestmärsche in Zug, Wohlen, Chur, Liestal und Neuenburg. Die Märsche in Aarau und Urnäsch, die zunächst im Artikel genannt wurden, wurden nicht vom Verein Stiller Protest organisiert. Der Verein betont, nie dazu aufgerufen zu haben, an unbewilligten Demonstrationen teilzunehmen und davon abgeraten zu haben, an der nicht bewilligten Demonstration in Altdorf teilzunehmen. Von den Behörden sei nie bemängelt worden, dass die geltenden Abstandsregeln oder die Maskenpflicht an den Demonstrationen des Vereins nicht eingehalten worden seien. Bei allen Kundgebungen habe Stiller Protest auf die Bewilligungsauflagen hingewiesen und jeweils mehrmals auf die Covid-19 Verordnung aufmerksam gemacht.",Am Samstag findet in Neuenburg eine Demonstration gegen die Corona-Massnahmen statt. Die Demonstration ist von der Stadt Neuenburg bewilligt. Ein Kenner rechnet mit tausenden von Besucherinnen und Besuchern. "Ab Montag, 3. Mai, geht die Migros ihr Projekt eines nationalen Recycling-Systems für Plastik nochmals neu an. Dieses sieht vor, dass Haushalte Plastikverpackungen separat sammeln und bei entsprechenden Sammelstallen in den Migrossupermärkten zurückgeben. Zum Startschuss kommt es in der Zentralschweiz, federführend ist die Genossenschaft Migros Luzern, wie Sprecher Patrick Stöppler dem Blick bestätigt. Vorläufig wird es in 64 Filialen Sammelstellen geben. Die Säcke sind kostenpflichtig und können an der Kasse sowie am Infodesk bezogen werden. Sofern das Angebot bei den Migros-Kundinnen und -Kunden Anklang findet und die erste Etappe erfolgreich verläuft, prüft die Migros eine Ausweitung der Plastiksammlung auf weitere Regionen in der Schweiz, kann man auf der Website des Detailhändlers lesen. Eigentlich hätte das Projekt bereits im Sommer 2020 lanciert werden sollen. Doch kurz vor dem Start kam der Abbruch. Wie der Blick weiter schreibt, fehlte damals grünes Licht der lokalen Abfallwirtschaft. Es habe keine aktive Zusage gegeben. Dies hat sich nach geführten Gesprächen jetzt geändert.",Die Migros startet ihr Plastik-Recycling-Projekt. 2020 wurde es kurzfristig auf Eis gelegt. Den Anfang macht die Zentralschweiz. "Am Montag vor einer Woche, kurz vor sechs Uhr, kam es auf der Rosenbergstrasse in St. Gallen, gleich beim Bahnhof, zu einem spektakulären Unfall. Ein Auto landete auf einem Zaun und blieb dort, beinahe schon auf den Gleisen, hängen. Der Lenker flüchtete danach. Nun konnte die Polizei den Unfallverursacher ermitteln. Es handelt sich um einen 19-Jährigen aus der Stadt St. Gallen. Er gab an, dass er vor dem Unfall reichlich Alkohol getrunken hatte. Der Teenager hatte sich betrunken den Autoschlüssel einer Kollegin geschnappt und ist mit dem Mercedes zur Rosenbergstrasse gefahren. Er dürfte auf seiner Fahrt die Höchstgeschwindigkeit deutlich überschritten und diverse Verkehrsregeln verletzt haben, heisst es in der Medienmitteilung der Stadtpolizei St. Gallen. Der 19-Jährige hatte in der Nacht gegen 4.30 Uhr bei der Autobesitzerin geklingelt, weil er bei strömendem Regen unterwegs war und Unterschlupf suchte. Sie gewährte ihm diesen schliesslich und bat ihn später, er möge doch mit dem Hund spazieren gehen, da sie vor der Arbeit noch weiter schlafen wollte, nachdem der 19-Jährige sie geweckt hatte. Damit er und der Hund wieder in die Wohnung kommen, übergab sie ihm ihren Hausschlüssel. Offenbar schnappte sich der junge Mann zudem den Autoschlüssel. So kam es, dass der Teenager Zugang zum Mercedes bekam. Als sie später zur Arbeit gehen wollte, waren ihr Hund, der Kollege und das Auto weg. Die Autobesitzerin ist vom 19-Jährigen schwer enttäuscht. Er hat nicht nur mein Auto einfach so genommen und zu schrott gefahren. Er hatte meinen Hund einfach so zurückgelassen, sagt sie. Der Hund wurde nach dem Unfall in einer Unterführung beim Bahnhof gefunden. Sie ist seither nicht mehr dieselbe. Das Tier sei verstört und schreckhaft. Ganz im Gegensatz zum Zustand vor dem Unfall, als der einjährige Pomeranian immer fröhlich war. Neben dem Hund hatte der Teenager auch eine Flasche Whiskey im Auto zurückgelassen. Seit dem Unfall habe sie vom 19-Jährigen nichts mehr gehört. Nicht einmal eine Entschuldigung. Die Freundschaft mit dem 19-Jährigen ist nun auf eine harte Probe gestellt. Auch von den Behörden wartet noch Ungemach auf den jungen Mann. Denn nach wie vor laufen Ermittlungen zum Unfall. Auf einen Zeugenaufruf meldeten sich rund fünf Zeugen, die den Mercedes oder den Mann beobachten konnten. Laut Stadtpolizei laufen nach wie vor Abklärungen hinsichtlich der Geschwindigkeit und der Missachtung von Verkehrsregeln. Sobald diese abgeschlossen sind, geht der Fall an die Staatsanwaltschaft. Auch das Strassenverkehrsamt wird informiert. Das hat vermutlich zur Folge, dass der Teenager in nächster Zeit keinen Fahrausweis erhalten wird. Zudem entstand beim Unfall ein Schaden von rund hunderttausend Franken.",Ein Mercedes krachte am Montag vor einer Woche beim Bahnhof St. Gallen in ein Geländer und blieb hängen. Der Fahrer flüchtete darauf. Nun konnte die Polizei den Mann ermitteln. Der 19-Jährige war betrunken und ohne Fahrausweis unterwegs. Den Schlüssel zum Mercedes hatte er ohne Erlaubnis entwendet. Mit im Auto war ein Pomeranian (1). Das Tier ist seit dem Unfall schreckhaft. "Am 4. August 2018 ist in Graubünden eine Ju-52 der Dübendorfer Ju-Air abgestürzt. Dabei sind 20 Personen ums Leben gekommen. Nun hat die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle den Schlussbericht zum Unglück veröffentlicht. Die Sust kommt in ihrem Bericht zum Schluss, dass Handlungen der Piloten zum Absturz führten. Die Flugführung sei hochriskant gewesen: Die Piloten steuerten das Flugzeug in geringer Höhe, ohne Möglichkeit für einen alternativen Flugweg und mit einer, für diese Verhältnisse gefährlich tiefen, Geschwindigkeit in das enge Tal südwestlich des Piz Segnas. In diesem Tal durchflog das Flugzeug Turbulenzen, wie sie im Gebirge in Geländenähe stets zu erwarten sind. Diese hochriskante Flugführung bewirkte, dass die Piloten in diesen nicht aussergewöhnlichen Turbulenzen die Kontrolle über das Flugzeug verloren und für ein Abfangen des Flugzeuges zu wenig Raum zur Verfügung stand. In der Folge sei das Flugzeug nahezu senkrecht zu Boden gestürzt. Weitere Faktoren haben gemäss Sust die Entstehung des Unfalls begünstigt:",Pilotenfehler haben zum Absturz der Tante Ju im August 2018 geführt. Zu diesem Schluss kommt der Schlussbericht der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle Sust. Beim Absturz sind alle 20 Personen an Bord ums Leben gekommen. "Ein Video auf der Social-Media-Plattform Tiktok zeigt, wie vier Jugendliche nacheinander aus einer Gondel springen - aus mehreren Metern Höhe und bei voller Fahrt. Auch ihre Skis und Snowboards werfen die Wintersportler kurzerhand aus der Kabine. Knapp 80000 Aufrufe und Tausende Likes hat das Kurzvideo auf Tiktok bereits. Das war lustig, schreibt der 18-jährige Ersteller M. K.* dazu. Den gefährlichen Stunt alles andere als lustig findet der Direktor des Skigebiets Grüsch-Danusa, wo das Video entstanden ist: Wir verurteilen diese Aktion aufs Schärfste und betrachten diese nicht als Lausbubenstreich, sagt Mario Davatz auf Anfrage. Die Tat war ganz klar böswillig, so Davatz. Denn die Türen der Gondelbahn lassen sich laut dem Direktor nur durch kundige Gäste öffnen. Der entsprechende Hebel müsse mit erheblichem Kraftaufwand in Bewegung versetzt werden, was nur mit einigem Aufwand und langen Armen zu bewerkstelligen sei. Mögliche Nachahmer warnt Davatz: Hätten wir die ‹Täter› erwischt, so hätten wir die Personalien aufgenommen und ihnen das Ticket auf der Stelle entzogen. Doch auch für M. K. und seine Kollegen könnte der Stunt noch Konsequenzen nach sich ziehen: Wir haben den Zwischenfall bei der Kantonspolizei gemeldet, so der Direktor. Die Kantonspolizei Graubünden bestätigt das auf Anfrage. Laut Sprecher Roman Rüegg nimmt sie jetzt Ermittlungen auf. Denn das Verhalten der Wintersportler sei gemäss Personenbeförderungsgesetz verboten. Dort steht: Auf Antrag wird mit Busse bestraft, wer vorsätzlich während der Fahrt ein Fahrzeug besteigt, verlässt, die Türe öffnet oder Gegenstände aus einem Fahrzeug wirft. M. K. will sich auf Anfrage von 20 Minuten nicht zu seinem Video äussern. In den Kommentaren auf Tiktok spielt er die Gefährlichkeit des Stunts herunter. Auf die Frage, wie sie gewusst hätten, dass es nicht wehtue, antwortete er: Es gab in zwei Tagen zwei Meter Neuschnee. *Name der Redaktion bekannt","Ein Tiktok-Video zeigt, wie Jugendliche aus einer fahrenden Gondel in den Schnee springen. Beim Direktor des Skigebiets Grüsch-Danusa kommt der gefährliche Stunt gar nicht gut an. Jetzt ermittelt die Kantonspolizei Graubünden." "Im Oktober hat Jeff Bridges die schockierende Nachricht seiner Krebserkrankung verkündet, nun teilte der 71-Jährige positive Neuigkeiten: Auf seiner Website schreibt er, dass sein Tumor sich zurückbildet. Das Ding ist drastisch geschrumpft, schreibt Bridges, nachdem eine Computertomografie gemacht wurde, um zu prüfen, ob die Behandlung helfe. Zu seiner Behandlung schreibt der Schauspieler, der 2010 einen Oscar für seine Hauptrolle in Crazy Heart gewonnen hat: Es hat sich herausgestellt, dass es wunderbar funktioniert. Ob es sich dabei um eine Chemotherapie handelt, hat der Schauspieler nicht ausgeführt. Ich fühl mich gut, hab eine Glatze und einen neuen Welpen, schrieb der The Big Lebowski-Star zu diesem Bild im Dezember. Es war das erste Mal nach seiner Krebsdiagnose, dass sich Bridges bei seinen Fans gemeldet hat.","Bei Jeff Bridges wurde im vergangenen Jahr ein Lymphom diagnostiziert. Seither lässt er sich gegen die Krebserkrankung behandeln. Nun gibts gute Neuigkeiten, die der Oscargewinner auf seiner Website teilt: Der Krebs hat sich drastisch zurückgebildet." "Der Kantonsratssaal in St. Gallen darf derzeit nicht mehr betreten werden. Grund ist ein Riss in der Decke. Obwohl das Kantonsparlament seit Wochen nicht mehr tagt, ist der Saal gefragt. Denn wegen seiner Grösse können dort die Abstandsregeln gut eingehaltet werden. So haben Fraktionen ihre Sitzungen dort abgehalten. Das ist jetzt nicht mehr möglich. Die Fraktionsspitzen wurden laut dem St. Galler Tagblatt mit einem Schreiben darüber informiert. In diesem heisst es: Parlamentsdienste und Staatskanzlei wurden vom Hochbauamt darüber informiert, dass aufgrund eines Risses in der Decke des Kantonsratssaals im Sinne einer Vorsichtsmassnahme bis auf Weiteres keine Veranstaltungen und Sitzungen im Kantonsratssaal stattfinden können. Der Grund für den Riss ist derzeit noch nicht bekannt. Ebenso unklar ist die Gefahr, die vom Riss ausgehen könnte. Das Hochbauamt werde dies nun so rasch wie möglich überprüfen und die nötigen Analysen machen. Das Ziel sei es, dass der Saal spätestens nach den Sommerferien wieder ohne Einschränkungen genutzt werden könne. Michael Götte, St. Galler SVP-Kantonsrat und Fraktionspräsident, meint auf den Riss angesprochen: Als ich dieses Schreiben erhalten habe, war das schon ein bisschen ein spezieller Moment. Noch am Donnerstag hatte ich im Kantonsratssaal eine Sitzung bis spät abends. Gesehen habe er den Riss nicht und es sei auch nicht darüber gesprochen worden. Er gehe aber davon aus, dass einige bereits damals Kenntnis davon hatten. Weiter sagt Götte: Ich habe nicht das Gefühl, dass die Decke gleich einstürzt, dennoch mache ich mir Sorgen. Diese Sorgen beziehen sich auf allfällige Sanierungsarbeiten. Denn Götte meint, falls Sanierungsarbeiten nötig würden, wäre dies mit hohen Kosten verbunden. Das ganze Gebäude und insbesondere der Saal stehen nämlich unter Denkmalschutz. Thomas Schwager, Präsident der Grünen St. Gallen und Kantonsrat, sagt: Wir warten jetzt ab, was die Analysen ergeben. Wenn der Riss Einfluss hat auf die Statik des Gebäudes, wäre dies natürlich nicht erfreulich. Intern hätten sie umplanen müssen, so Schwager weiter. Am Samstagnachmittag hätte die SP/Grüne-Fraktion eine Sitzung gehabt im Kantonsratssaal. Diese sei nun ins Auditorium der Universität verlegt worden. Er fügt aber auch an: Der Kanton St. Gallen bricht wegen dem kleinen Riss nicht zusammen. Das Kantonsparlament selbst ist von der Sperrung vorerst nicht betroffen. Die nächsten Sessionen werden aufgrund des Coronavirus auf dem Olma-Gelände durchgeführt. Dieser Entscheid ist bereits vor dem Entdecken des Risses gefällt worden.","Der Kantonsratssaal in St. Gallen ist gesperrt. In der Decke des Saals wurde ein Riss entdeckt. Es wird nun überprüft, ob das Gebäude einsturzgefährdet ist. Politiker müssen für die Fraktionssitzungen umplanen." "Am Montag haben die Organisierenden des Openairs St. Gallen auf den Social Media Kanälen des Festivals eine klar politische Mitteilung veröffentlicht. In den Posts sprechen sich die OASG-Organisierenden klar für ein Ja bei der Abstimmung zum Covid-19-Gesetz vom Sonntag aus. Auf Facebook steht etwa, die Kultur brauche ein Ja. Jede Stimme zählt. Für die ganze Eventbranche. Für die Unterstützung von Kultur und Sport, heisst es weiter. Die Botschaft der Veranstaltenden des beliebten Openairs ist direkt und klar. Ebenso klar und direkt sind die Reaktionen in den Kommentaren. Bei über 160 Kommentaren zum Facebook-Post gibt es wenig Lob und Unterstützung, wie auch Die Ostschweiz berichtete. Viele meinen, nun nie wieder ans Openair St. Gallen gehen zu wollen. Viele Kommentierende empfinden den politischen Charakter des Posts als unwillkommen. Klassisches Eigengoal von Euch. Und tschüss OASG. Politisches Statement als Veranstalter geht gar nicht sagt eine Userin auf Facebook stellvertretend für viele andere. In einem Kommentar auf Instagram schreibt eine Frau, sie sei nicht nur gegen das Gesetz, sondern sage ab sofort auch Nein zum Openair. Viele forderten zudem, den Beitrag zu löschen: Noch ist Zeit, diesen Beitrag zu löschen. Informiert euch., kommentierte eine Person den Beitrag. Der Beitrag bekam 46 Likes. Doch die Festival-Verantwortlichen haben sich anders entschieden. Das OSGA hat mittlerweile eine Stellungnahme zu dem umstrittenen Beitrag auf Facebook veröffentlicht. Mit dieser Empfehlung soll sich jede:r seine eigene, unabhängige Meinung bilden und dementsprechend bis am 13. Juni abstimmen, schreiben die OASG-Organisierenden. Dies sei nicht das erste politische Statement, das die Festivalcrew auf Social Media gepostet habe. Sie hätten sich schon mehrfach zu gesellschaftlichen Themen wie Umweltthemen, Frauenstreik oder Wahlen in Europa geäussert. In unserer direkten Demokratie kann und soll unbedingt diskutiert werden. Gerne auch kontrovers. Zum Thema Covid-19-Gesetz herrscht unter den Branchenverbänden im Kultur-, Veranstaltungs- und Sportbereich Konsens und wird einhellig ein JA empfohlen. Das tun auch wir, sagt Nora Fuchs, Mediensprecherin des Openair St. Gallen. Das Openair St. Gallen wurde dieses Jahr - wie auch schon im Vorjahr - aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt. Mit mehr als 100000 Besuchern in einem normalen Jahr wird das nächste Openair St. Gallen wohl nicht allzu sehr von potentiellen Boykotteuren betroffen sein. Auch an der Einstellung dürften die Organisierenden wenig ändern. In der Stellungnahme heisst es nämlich: Als Festival mit klarer Haltung äussern auch wir uns immer wieder zu gesellschaftlich relevanten Themen, speziell im Rahmen von Take A Stand Initiative und unserem ökologischen Engagement. Dies entspricht unserer Wahrnehmung und unserem Selbstverständnis als engagierter und verantwortlicher Teilnehmer unserer Gesellschaft.",Ein Social Media Post des Openair St. Gallen hat bei seinen Followern eine negative Reaktion hervorgerufen. Der Post rief zu einem Ja bei der Abstimmung zum Covid-19-Gesetz auf. Viele beklagen die politische Message der Organisierenden des Festivals. Einige User wollen das Openair nun in Zukunft boykottieren. Die OASG-Organisierenden reagieren gelassen auf die Kritik. "Vor der Küste von Mauritius ist am 25. Juli ein Frachter auf Grund gelaufen. Gemäss Informationen der Seefahrt-Plattform Marinelink havarierte das Schiff mit dem Namen Wakashio östlich von Mauritius in einem heiklen Gebiet. An Bord befanden sich zurzeit des Unglücks 20 Personen. Die Wakashio gehört einer japanischen Reederei, fährt aber unter der Flagge Panamas. Der Frachter war von China in Richtung Brasilien unterwegs. Gemäss Informationen des mauritischen Umweltministers Ramano Kavydass führt der Frachter keine Fracht. Jedoch seien knapp 4000 Tonnen schwefelarmes Öl als Treibstoff geladen. Dazu kämen kleinere Mengen an Diesel und Schmieröl. Während der letzten Tage haben die mauritischen Behörden immer wieder versichert, dass vom Schiff keine Gefahr für die Umwelt ausgehe. Das berichten mauritische Medien. Nun soll der mit 3800 Tonnen Öl beladene Frachter aber leckgeschlagen sein. Das mauritische Umweltministerium bestätigt das in einer Pressemitteilung, die das Ministerium am Donnerstag veröffentlichte. Bilder, die auf Social Media kursieren, zeigen dunkel verfärbtes Wasser und ölverklebte Taucher. Aufgrund des schlechten Wetters und des ständigen Wellengangs ist in den letzten Tagen ein Tank durchbrochen worden, sagte ein Sprecher der japanischen Reederei am Donnerstag. Dadurch ist Öl ins Meer ausgetreten. Die Bewohner von Mauritius sind aufgefordert, der Lagune, in der die Wakashio aufgelaufen ist, fernzubleiben. Es werden alle Massnahmen getroffen, um eine drohende Ölpest zu verhindern, heisst es in der Mitteilung weiter. So wurde um das Schiff herum eine Ölsperre errichtet.",Vor der Küste von Mauritius ist ein Frachter auf Grund gelaufen. Der Frachter verliert seit Donnerstag kontinuierlich Öl Die mauritischen Behörden haben eine Warnung herausgegeben. "Am Dienstag hat Kim Kardashian (40) ein ungewollt witziges Video auf Insta hochgeladen. Die Influencerin schwärmt in ihrer Story von Olivia Rodrigo (18) und unboxed dabei das neue Sour-Medienpaket der Sängerin. Die enthält neben bedruckten Candy-Herzen und sonstigem Merch sogar ein von Olivia handgeschriebenes Kärtli. Ich liebe 'Drivers License, den Song höre ich ständig, schwärmt die 40-Jährige im Clip, doch die Liebeserklärung nimmt ein abruptes Ende. Kim wird nämlich von ihrer kleinen Tochter North verraten! Du hörst das gar nie, outet die Siebenjährige ihre Mama aus dem Off. Mache ich doch, ich höre es die ganze Zeit, antwortet Kim und muss lachen. Dann spannt die vierfache Mutter ihren Sohn Saint zur Verstärkung ein: Saint, hören wir den Song nicht immer im Auto? Ja? Kannst du das lauter sagen, für die Leute? Hören wir es die ganze Zeit, Saint?, fragt sie ihren fünfjährigen Sohn. Der antwortet nur mit Jep. Die Story hat Kim mit NORTH!!!!! betitelt und mit drei Tränen-Lach-Emojis verziert. Im Video zeigt Kim auch das handgeschriebene Kärtli von Superstar Olivia Rodrigo. Kim, vielen Dank dafür, dass du meine Musik unterstützt! Das bedeutet mir die Welt. Ich verehre dich und wollte dir zur Feier meines Releases ein paar Goodies schenken, schreibt die Sängerin. Nicht nur Kim scheint Gefallen an Olivias Musik gefunden zu haben: Ihr Song good 4 u hat gemäss dem Twitter-Account Pop Crave mit 12 2 Millionen Streams am Tag beinahe einen neuen Spotify-Rekord aufgestellt. Damit ist der Track der zweitgrösste Streaming-Hit für Nicht-Weihnachtslieder auf der Plattform. Nur ihr eigener Song Drivers License wurde noch öfter gestreamt.","Kim Kardashian wurde in ihrer Insta-Story von ihrer siebenjährigen Tochter auf dem falschen Fuss erwischt. Im Clip zeigt Kim das Medienpaket von Olivia Rodrigo (18), die gerade mit ihrem neuen Album Sour die Streaming-Charts stürmt. Ich liebe 'Drivers License, den Song höre ich ständig, schwärmt Kim - doch Tochter North sieht die Sache etwas anders." "Zwei Drittel der Erwachsenen ab 16 Jahren in der Schweiz sind mindestens einmal geimpft. In den letzten Wochen hat die Impfkampagne jedoch massiv an Fahrt verloren, die Zahl der täglich verabreichten Dosen ist mittlerweile auf das Niveau von April gesunken. Vom angestrebten Impfziel 80 Prozent ist man weit entfernt. Zugleich verdoppeln sich die Fallzahlen praktisch jede Woche, unter anderem wegen der ansteckenderen Delta-Variante. Arbeitgeberinnen, Politiker und Gesundheitsfachleute wollen das Covid-Zertifikat breiter einsetzen. Auch der Kanton Bern sieht laut der Zeitung Bund eine Ausweitung der Zertifikatspflicht vor, wenn sich die Lage weiter verschärft. In Frage kämen dabei Restaurants und andere Innenbereiche, wie Gundekar Giebel, Sprecher der Berner Gesundheitsdirektion, auf Anfrage von 20 Minuten erklärt. Der Kanton könne basierend auf der epidemiologischen Lage in Eigenregie solche Massnahmen ergreifen. Die Gefahr einer Zweiklassengesellschaft, vor der manche warnen, sieht Giebel nicht: Wenn sich jemand für oder gegen etwas entscheidet, nimmt er immer die Konsequenzen seines Entscheids in Kauf. Den Entscheid könne man niemandem abnehmen. Was den Einsatz des Zertifikats am Arbeitsplatz anbelangt, gibt sich Giebel zurückhaltend. Eine einfachere Lösung wäre die Wiedereinführung der Homeoffice-Pflicht, sagt er. Auch die unter anderem von Impfkommissionschef Christoph Berger geäusserte Forderung, wonach Angehörige des Pflege-, Lehr- und Kitapersonals nur noch zur Arbeit dürfen, wenn sie nachweisen, dass sie geimpft, getestet oder genesen sind, sei sorgfältig zu prüfen. Besagte Berufsgruppen müssten jeweils spezifisch eingebunden werden, damit gezielte Massnahmen auch begründbar bleiben, so Giebel. Er betont jedoch, dass solche Massnahmen lediglich eine Notlösung wären. Die wichtigste und langfristigste Strategie bleibe die Impfung. Alles andere ist ein Ausweichen, welches nur einen kurzfristigen Nutzen hat, und dieser Nutzen kann sehr schnell wegfallen, wenn die Fallzahlen in die Höhe schnellen. Doch wie sehr müsste sich die Lage zuspitzen, damit die Zertifikatspflicht in Restaurants oder Kinos im Kanton Bern zum Thema wird? Diese Indikatoren sind wir am Klären, da die Fallzahl selbst bei freibleibenden Spital- und IPS-Betten aktuell nicht der beste Indikator zu sein scheint, sagt Giebel. Man werde sich auf verschiedene Schlüsselzahlen wie beispielsweise die Positivitätsrate oder Ergebnisse aus Massentests an Schulen stützen.","Der Kanton Bern sieht vor, die Covid-Zertifikatspflicht auszuweiten, falls sich die Delta-Variante unkontrolliert vermehrt. Laut dem Sprecher der Gesundheitsdirektion kämen für die Erweiterung Restaurants und andere Innenbereiche in Frage. Im Hinblick auf den Zertifikatseinsatz am Arbeitsplatz gibt er sich zurückhaltend." "Eine Frau auf Sri Lanka hat ein neunjähriges Mädchen drei Tage lang mit Stöcken geschlagen, bis dieses an seinen schweren Verletzungen gestorben ist. Sie habe behauptet, dem Kind so böse Geister auszutreiben, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur am Montag. Beamte hätten mindestens fünf Stöcke gefunden, die bei dem Ritual zerbrochen seien. Sie hätten auch die Mutter des Mädchens festgenommen, da diese der Frau geholfen habe. Das Kind sei am Sonntag gestorben. Zuerst rieben sie den Körper des Mädchens mit Öl ein. Dann begannen sie, das Mädchen mit Stöcken zu schlagen. Immer und immer wieder, sagte eine Sprecherin der Polizei in der srilankesischen Hauptstadt Colombo gegenüber der Agentur AP. Die Exorzistin sei in der Gegend bekannt gewesen, solche und ähnliche Dienste anzubieten, so die Polizei. Auf Sri Lanka glauben viele Menschen noch an Magie. Sie gehen davon aus, dass diese sie unter anderem von Gebrechen heilt oder dabei hilft, Familienstreitigkeiten sowie Geldprobleme zu lösen.","Drei Tage lang prügelte eine selbsterklärte Exorzistin in Sri Lanka auf ein 9-jähriges Mädchen ein. Als das Mädchen ohnmächtig wurde, brachte man es ins Spital. Dort starb es. Die Exorzistin und die Mutter müssen sich vor Gericht verantworten." "Schauspielerin Megan Fox hat genug von den Personen, die ihre Beziehung zu Musiker Machine Gun Kelly (31) kommentieren. Das verrät die 35-Jährige nun in einem Interview mit InStyle. Seit sie ihre Beziehung mit dem vier Jahre jüngeren Kelly öffentlich gemacht habe, habe sie viel Kritik einstecken müssen. Grund: der Age Gap - einem grösseren Altersunterschied zwischen den Partnern. Die Tatsache, dass er vier Jahre jünger ist als ich und die Leute so tun wollen, als würde ich mit einem jüngeren Mann ausgehen. Er ist 31, und ich bin 35. Zugegeben, er hat sein ganzes Leben so gelebt, als wäre er 19, aber er ist nicht 19, ärgert sich die Schauspielerin. Weiter erklärt sie, dass der Altersunterschied von vier Jahren keine grosse Sache sein sollte: Niemand würde mit der Wimper zucken, wenn George Clooney (60) jemanden daten würde, der vier Jahre jünger ist - dann wird sie sauer: Vier Jahre?. Die beiden wären sogar noch zusammen auf der High School gewesen. Es ist lächerlich, dass Frauen so behandelt werden. Megan und Kelly haben sich im Mai 2020 am Set des Films Midnight in the Switchgrass kennengelernt. Im Juli darauf hat Megan die Beziehung auf Instagram offiziell gemacht. Zuvor trat sie in Kellys Musikvideo zu Bloody Valentine auf, was damals schon Gerüchte schürte.","Seit knapp einem Jahr sind Megan Fox und Machine Gun Kelly (31) ein Paar. Jetzt spricht die 35-Jährige in einem Interview mit dem Magazin InStyle über die Kritik, die sie für ihre Beziehung einstecken muss. Kelly ist mit seinen 31 Jahren nämlich nur vier Jahre jünger als Megan. Scheinbar seien die beiden deswegen ein Age Gap-Päärli. Das ist so lächerlich, dass Frauen so behandelt werden, findet die Schauspielerin." "Es ist bereits die dritte Antenne, die innert Tagen in Brand gesetzt wurde: An der Seestrasse in Thun wurden am Montag Brandspuren und Beschädigungen an einem 5G-Sendemast festgestellt. Es handelt sich erneut um Brandstiftung, so Polizeisprecher Christoph Gnägi. Die Ermittlungen laufen, insbesondere dazu, ob ein Zusammenhang zu den anderen beiden Fällen der letzten Woche besteht. Die Polizei sei nun auf die Brandanschläge sensibilisiert: Unsere Patrouillen halten die Augen offen, sind aufmerksam und werden die Antennen gegebenenfalls auch überprüfen, so Gnägi. Ob es noch weitere Anschläge dieser Art geben wird, sei derzeit schwer einzuschätzen. Bereits Ende 2018 gab es eine solche Welle, die sich aber nach kurzer Zeit wieder legte. Die betroffene Antenne an der Seestrasse wurde nicht zum ersten Mal angezündet. Bereits im Oktober 2019 brannte der Sendemast - nachdem sich hunderte Personen gegen die neue Antenne gewehrt hatten: Gegen das Baugesuch für einen Antennentausch bei der bestehenden Mobilfunkanlage ging damals eine Einsprache ein, die von 353 Personen unterzeichnet wurde. Keine Unterschrift erhielten die Gegnerinnen und Gegner von Anwohner Alfred Hunziker. Er wohnt an der Seestrasse - nur wenige Meter vom betroffenen Sendemast entfernt. Natürlich gibt es Angenehmeres als eine solche Antenne, doch schlussendlich benutzen wir alle ein Handy und sind auf die neue Technik angewiesen, so Hunziker. Die Bevölkerung und die Wirtschaft bräuchten ein System, welches eine möglichst hohe Menge an Daten übertragen kann. Er verstehe zwar die Skepsis gegenüber der neuen Technologie, sei selbst aber nicht besorgt über etwaige gesundheitliche Folgen: Ich gehe nicht davon aus, dass eine Schädlichkeit vorliegt. Eine ganz andere Meinung vertritt der Verein Schutz vor Strahlung. Für Präsidentin Rebekka Meier ist klar, dass eine Gefährdung vorliegt. Die Vandalenakte unterstütze der Verein dennoch nicht: Unser oberstes Ziel ist es, den Leuten legale und gewaltlose Möglichkeiten aufzuzeigen, so Meier. Jedoch seien die Aktionen eine mögliche Konsequenz der aktuellen Situation: In der Schweiz gibt es keinen legalen Weg und keine Rechtsgrundlage, wie sich Betroffene wehren können, wenn eine bereits errichtete Antenne Schaden anrichtet, so Meier. Solange die Strahlung den Grenzwert nicht überschreite, seien die Geschädigten wehrlos. Dadurch entsteht eine Ohnmacht und Wut. Schon in der Nacht auf Sonntag brannte in Thun eine 5G-Antenne. Wie 20 Minuten berichtete, wurde in diesem Zusammenhang ein Mann vorläufig festgenommen. Der Mann hielt sich in der Ereignisnacht bei einer nahegelegenen Antenne auf und flüchtete auf einem E-Trottinett vor der Polizei. Mittlerweile befinde sich der Mann wieder auf freiem Fuss. Im Raum stünden derzeit Strassenverkehrsdelikte im Zusammenhang mit der Flucht. Zur Frage, ob auch ein Zusammenhang mit dem Brand der 5G-Antenne besteht, laufen nach wie vor die Ermittlungen, sagt Christoph Gnägi. Auch Ende Februar stand eine Swisscom-Antenne in Flammen. Damals wurde vor Ort ein Erpresserschreiben vorgefunden, welches weitere Brandanschläge ankündigte. Inwiefern die drei Anschläge der letzten Wochen zusammenhängen, ist derzeit jedoch noch unklar.","Brandspuren und Beschädigungen wurden am Montag an einer Antenne in Thun festgestellt. Es ist der dritte Sendemast, der innert Tagen zum Ziel eines Brandanschlages wurde. In Zusammenhang mit dem zweiten Anschlag hat die Polizei einen verdächtigen Mann festgenommen. Dieser befindet sich mittlerweile wieder auf freiem Fuss. Der Verein Schutz vor Strahlung nimmt Stellung zu den Vorfällen." "Unfall auf Autobahn, Auto von Brücke gestürzt, berichtete ein News-Scout letzte Woche. Ein Auto sei auf dem Dach. Ein anderer News-Scout meinte, es sehe so aus, als hätten die Einsatzkräfte einen Unfall gestellt. Zudem sagte er: Wenn das wirklich so ist, ist das eine künstliche Herstellung einer Gefahrensituation. Bei dem Vorfall handelte es sich tatsächlich um keinen echten Unfall. Er war Teil eines Strassenrettungskurses der Feuerwehr Koordination Ost. Durchgeführt wurde der Kurs am 28. und 29. April in Frauenfeld. Bei der Polizei gingen wegen des Kurses mehrere Medienanfragen ein. Verkehrsteilnehmende hätten sich aber nicht gemeldet, so Michael Roth, Sprecher der Kapo Thurgau. Weiter meinte er: Es gab auch keinen Grund, die Rettungskräfte zu alarmieren, da stets Einsatzkräfte vor Ort waren. Geleitet wurde der Strassenrettungskurs von Ursin Camenisch, dem Kommandanten der Feuerwehr Frauenfeld. Er zieht ein positives Fazit: Der Kurs fand erstmals in Frauenfeld statt und ist erfreulich verlaufen. Logistisch sei die Durchführung eine grosse Herausforderung gewesen. Unter anderem war auch ein Kran im Einsatz, um die Fahrzeuge zu platzieren. Camenisch sagt, es sei alles wie geplant abgelaufen. Der Kommandant der Feuerwehr Frauenfeld ist nicht überrascht, dass Aufnahmen bei den Medien gelandet sind. Er sagt: Wir haben während der Übung nichts von Schaulustigen gemerkt. Aber die Sensationslust bei Feuerwehreinsätzen ist gross. Ein Feuerwehrfahrzeug sorgt immer für Wirbel. Insgesamt waren an der Übung 68 Teilnehmende der Feuerwehr involviert, sowie diverse Angestellte anderer Partnern wie etwa der Kantonspolizei Thurgau, des Rettungsdienst der Spital Thurgau AG und des Bundesamts für Strassen. Für den Einsatz wurde auf der Autobahn A7 auf einer Strecke von rund eineinhalb Kilometern ein Abbau der Normalspur und eine Baustelle signalisiert.",In Frauenfeld führten Einsatzkräfte letzte Woche eine Übung durch. Dafür wurde auf der Autobahn auch ein Unfall simuliert. Leser glaubten an einen echten Einsatz. Der Einsatzleiter spricht von einer grossen Sensationslust bei Feuerwehreinsätzen. "Die Arbeitslosenzahlen haben sich leicht erholt. Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) meldet für Ende März 157968 eingeschriebene Arbeitslose. Das sind 9985 weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote sank damit von 3 6 Prozent im Februar 2021 auf 3 4 Prozent im Berichtsmonat. Allerdings erhöhte sich die Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahresmonat um 22344 Personen. Damit lag die Arbeitslosenzahl Ende März 2020 zum Beginn der Corona-Krise noch 16 5 Prozent tiefer als jetzt. Besserung gibt es auch bei der Jugendarbeitslosigkeit. Bei den 15- bis 24-Jährigen verringerte sich die Arbeitslosenzahl um 1767 Personen, das entspricht einem Rückgang um 10 2 Prozent auf 15561. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind es 1005 Personen oder 6 9 Prozent mehr. Die Kurzarbeit ist in immer mehr Betrieben Alltag. Im Januar nahmen sie 47460 Firmen in Anspruch, 36 9 Prozent mehr als im Vormonat. 399667 Personen waren so von Kurzarbeit betroffen, ein Anstieg von 105989 Personen oder 36 1 Prozent im Vergleich zu Dezember 2020. Im Vorjahr waren es noch 3717 Personen in 178 Betrieben. Nicht alle Arbeitslose sind beim RAV angemeldet. Allein im Januar wurden 3356 Personen ausgesteuert und bekommen seither keine Arbeitslosenentschädigung mehr. Insgesamt meldet das Seco im März 253939 registrierte Stellensuchende. Das sind 5796 weniger als im Vormonat. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum stieg diese Zahl aber um 40042 Personen oder 18 7 Prozent.",Im März ist die Arbeitslosenquote im Vergleich zum Vormonat um 0 2 Prozent gesunken. Die Arbeitslosigkeit bei den 15- bis 24-Jährigen verringerte sich um 10 2 Prozent. Die Kurzarbeit nahm um 36 Prozent zu. "Morgens um 5 Uhr, wenn die ersten Linienbusse fahren, beginnt es zu rattern, sagt Rolf Sieber (65) aus Widnau SG. Ich höre sogar, ob grad ein Zwei-oder Dreiachser vorbeifährt. Begonnen hat sein Ärger vor gut acht Jahren, als der Kanton die Bahnhofstrasse vor seinen Haus sanierte. Laut Sieber hätte man aus ästhetischen Gründen statt Asphalt auf Betonplatten als Belag gesetzt. Die Folge für Sieber: Er hört bei jedem vorbeifahrenden Fahrzeug ein Tagg-Tagg in seiner Wohnung. Früher sei das nicht der Fall gewesen. Sieber nervt sich: Ich kann nicht mal in Ruhe Zeitung lesen. Tassen oder metallene Gegenstände könne er nicht auf dem Salontisch stehen lassen. Das scheppert sonst die ganze Zeit. Seinen Unmut hat der 65-Jährige gegenüber dem Kanton, der für die Strasse verantwortlich ist, mehrmals Kund getan. Zuletzt in einem Brief an das kantonale Tiefbauamt. Er möchte wissen, weshalb statt Asphalt eine Betonplatte vor seinem Haus verbaut wurde. Zudem fordert Sieber, dass eine Fuge, die seiner Meinung nach defekt ist, nach der Frostperiode saniert wird und die Herausgabe von Unterlagen, welche sein Anwalt im September 2020 angefordert hatte. Ausserdem enerviert sich Sieber über ein Gutachten, wofür während einem Jahr Messungen durchgeführt wurden. Laut dem 65-Jährigen zu 90 Prozent im Keller. Das ist doch ein Witz. Mir ist es egal, wenn es im Keller lärmt, aber in der Stube will ich Ruhe haben. Ein ehemaliger Nachbar hatte sich ebenfalls über Lärm beschwert. Der sei dann aber umgezogen. Das Haus gegenüber gehöre der Gemeinde und stehe leer. Für Sieber ist ein Umzug ausgeschlossen: Ich wohne schon mein ganzes Leben in diesem Haus. Das Baudepartement des Kantons St. Gallen teilt auf Anfrage mit, dass es das Anliegen von Sieber ernst nehme. Man liess zum Beispiel durch einen externen Gutachter die Erschütterungen am Gebäude messen. Dabei seien Erschütterungen von 1 821 Millimeter pro Sekunde gemessen worden, was laut Kanton kein hoher Wert ist: Für normal empfindliche Gebäude ist davon auszugehen, dass unter 6 Millimeter pro Sekunde mit keinen Schäden zu rechnen ist. Die Wahrnehmung von Erschütterungen ist jedoch stark subjektiv und kann nicht mit Normwerten belegt werden. Der Belag an der Bahnhofstrasse scheint tatsächlich nicht optimal zu sein. Vor einigen Jahren war der Stand der Technik bezüglich Haltbarkeit von Flüsterbelägen noch nicht auf dem heutigen Niveau und darum wurden diese Beläge im Kanton St. Gallen nur an wenigen Orten zu Versuchszwecken eingebaut, schreibt das Baudepartement. Einer der wenigen Orte war die Bahnhofstrasse in Widnau. Der Kanton stellt in Aussicht, dass die von Sieber erwähnte Fuge auf deren Zustand hin überprüft und bei Bedarf saniert wird und der Anwalt die Unterlagen erhalten habe.","Nach einer Strassensanierung findet ein Rheintaler keine Ruhe mehr in seiner Stube. Die Schuld sieht er im Strassenbelag. Der Kanton St. Gallen wählte dafür Betonplatten - Rolf Sieber kann das nicht nachvollziehen. Laut Kanton entspricht der damals verarbeitete Belag nicht mehr dem heutigen Standard, dennoch zeige ein Gutachten keine erhöhten Werte. Der Kanton kommt Sieber entgegen und wird prüfen, ob eine lädierte Fuge saniert wird." "Die rote Linie ist überschritten, schreibt Andrea Strähl aus Basel zu ihrem Bild auf Facebook, auf dem eine Frau mit einem Jungen bettelnd auf der Mittleren Brücke sitzt. Die Reaktionen auf ihren Post liessen nicht lange auf sich warten. Die meisten User antworteten entsetzt und verärgert. Zum dritten Mal in Folge habe sie das Kind Mitte April auf der Brücke betteln gesehen. Auch an anderen Orten in der Stadt seien ihr minderjährige und bettelnde Personen aufgefallen. Ein Foto habe sie erst gemacht, als sie gemerkt habe, dass die Behörden sonst nicht reagieren, sagt sie. Betteln mit Kindern ist offiziell nicht erlaubt in Basel, aber real der Fall, so Strähl weiter. Sie habe schon vor einigen Tagen bettelnde Kinder gesehen. Es ist völlig ausgeartet, sagt sie zu 20 Minuten. Strähl habe schon die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) über diese Situation informiert. Das sind doch noch Kinder, die können sich nicht wehren. Die müssen geschützt werden. So etwas darf man einfach nicht erlauben, empört sich die Baslerin gegenüber 20 Minuten. Strähl ist darüber verärgert, dass die Behörden und die Politik diesbezüglich nichts kommunizieren. Es wird einfach keine Stellung dazu genommen. Ich erwarte mindestens ein Statement oder eine Erklärung, wie es weiter gehen soll. Einfach nichts sagen, ist auch keine Lösung, findet sie. Die Polizei Basel-Stadt bestätigt gegenüber der Baz (Bezahlartikel), dass in vereinzelten Fällen minderjährige Bettler in Basel unterwegs sind. Der Kantonspolizei Basel-Stadt sind ungefähr seit Ostern vermehrt Einzelfälle von Kindern im Alter von 15 Jahren oder jünger im Zusammenhang mit Bettelei aufgefallen, schreibt sie. Dabei gehe sie von Kindeswohlgefährdung aus. Die Polizei reagiere mit Personenkontrollen, so Sprecher Toprak Yerguz. Sofern die Erwachsenen anwesend seien, würden auch diese kontrolliert, und es erfolge ein Rapport an die zuständige Behörde - in solchen Fällen die Kindesschutzbehörde -, die über das weitere Vorgehen entscheide. Zusätzlich wird noch während der Kontrolle der Pikettdienst der Kesb telefonisch informiert, welche in Sachen Kindswohl entscheidet, so die Polizei. Die Kesb macht nach einer Alarmierung durch die Polizei, die Erwachsenen vor Ort darauf aufmerksam, dass Kinderbettelei in der Schweiz rechtlich unzulässig sei und für unbelehrbare Eltern Kindesschutzmassnahmen ausgesprochen würden, sagt Patrick Fassbind, Leiter Kesb Basel, gegenüber der Baz. Es ist in solchen Situationen nicht zulässig, den Eltern ihre Kinder wegzunehmen. Das entspreche nicht dem Kindswohl, so Fassbind weiter. Auch das dauerhafte Übernachten mit Kindern im Freien verstosse gegen das geltende Kindesschutzrecht. Eltern mit Kindern werden an Notschlafstellen verwiesen. Wir kontrollieren dann auch, dass die Eltern mit den Kindern dort auftauchen, sagt Fassbind. Wir gehen dabei sehr hartnäckig vor. Die Anforderungen an die gerichtsverwertbaren Nachweise seien hoch: Die Abklärungen werden durch den häufig fehlenden festen Wohnsitz und mangelnde Sprachkenntnisse enorm erschwert, so Yerguz. Nach einem Anfangsverdacht sei jeder Einzelfall genau zu prüfen, was in der Praxis - etwa mit Blick auf die Aussagebereitschaft der Betroffenen - sehr komplex und aufwendig sei.","In Basel hat eine Leserin ein bettelndes Kind gesichtet. Auf Facebook stellt sie die Frage, wann etwas gesetzlich dagegen unternommen wird. Die Polizei reagiert mit Personenkontrollen. Mit hartnäckigen Kontrollen handelt auch die Kesb." "Leider nicht. Es sei ein Werk des US-Künstlers James Turrell (77). Er macht diese Stücke, damit die Leute davor meditieren können, so Kendall Jenner (24). Dabei wären Reisen in andere Dimensionen so viel nicer, pfff. Auch im Sommer, sagt das Model. Klar, der Geruch und das Knistern sind gemütlich, aber einfeuern bei über 30 Grad in Los Angeles? So extra kann nur eine Kardashian-Jenner sein. Das da links ist ein stinknormaler Bombay-Gin! Hach, Kendall ist so auf dem Boden geblieben. Also so auf dem Boden geblieben halt, wie man auf dem Boden bleiben kann, wenn man ein Haus mit prall gefüllter Bar besitzt. Und zwar in einem Raum, den sie vom Kino zum Hobby-Malraum umbauen liess (wie konnte sie nur? Sie hatte ein Privatkino, gopf!). Ich war letzte Nacht hier drin, darum liegt noch alles auf der Staffelei, sagt sie scheinbar leicht verlegen. Yeah, klar, du hast das bestimmt nicht vor dem Eintreffen des Kamerateams extra so hergerichtet, logo. Dinge, von denen wir nicht wussten, dass es sie gibt, weil wir a) in einer winzigen Wohnung leben, wo schon das Single-Bett kaum Platz hat und b) wahnsinnig unkultiviert sind: Pot Fillers. Kendall benutzt ihren hauptsächlich, um ihren Teekessel aufzufüllen und gibt zu: Ich bin süchtig nach Tee! So ein Wildfang, diese Kenny! Jedenfalls nennt sie ihr Ankleidezimmer so. Vielleicht ja, weil Hannah Montana so eines hatte, was wir allerdings nicht wissen, weil wir wahnsinnig unkultiviert sind, wie du seit Punkt 5 weisst. Das ist übrigens nicht ihr Kleiderschrank, der steht nämlich woanders und ist - natürlich - auch begehbar. Alle in meiner Familie haben einen Glam-Room, erzählt Kendall etwas gar selbstverständlich. Ihrer habe einen separaten Eingang, damit meine Glam-Leute nicht durchs ganze Haus laufen müssen. Oder vielleicht, weil sie gar nicht dürfen? Aber wir wollen hier niemandem nichts unterstellen. Jedenfalls sind die Wände ihres Schminkzimmers komplett mit den beinahe zahllosen Magazin-Covers der Amerikanerin vollgehängt. Wir alle haben so eine Wand zuhause, sagt Kenny, Kim hat damit angefangen und ich habe sie kopiert. Die Wand gibt mit ein gutes Gefühl. ❤️ Narzissmus ❤️. Im Vorraum ihres Schlafzimmers hängt dieses Kunstwerk der Engländerin Tracey Emin. Ich bin mir recht sicher, dass das die Abmessungen des Penisses eines Ex-Freundes von Tracey sind, erklärt die Hausbesitzerin, und die Nachricht am Ende gilt dessen neuer Freundin: ‹Es freut mich zu hören, dass du ein glückliches Mädchen bist.› Weil er einen richtig grossen Penis hat, nehme ich an. Alright, cool. Um die Bücherstapel vor ihrem Bett hat sie solche Gebilde gelegt. Ich weiss nicht, wofür diese Kupfer-Energieringe genau gut sind, aber ich habe auch welche auf meinen Lampen und um meine Wasserflasche und ich fühle mich wohl in ihrer Nähe. Den Traumfänger, die Rosenquartze und die Gläser voller Eigenurin hat sie vor dem Dreh offenbar noch rasch im Schrank versteckt. Okay, zumindest in einer goldenen Badewanne. Das ist mein liebstes Ding, schwärmt Kendall, ich bade etwa dreimal wöchentlich darin. Hätten wir so ein nices Teil, würden wir auch darin essen, schlafen und Yoga machen. Okay, Yoga nicht, du weisst ja, wie wahnsinnig unkultiviert wir sind.","Hello ‹Architectural Digest› and welcome to my crib! Das hätte Kendall Jenner am Anfang dieses Videos sagen können. Hat sie aber nicht. Verpasste Chance, eine clevere MTV-Popkultur-Referenz zu droppen. Schade. Das Haus des Models ist trotzdem recht beeindruckend eingerichtet. Aber das mit der Wand voller Kendall-Magazin-Covers ist halt schon etwas over the top. Nicht, dass wir von einem Mitglied des Kardashian-Jenner-Clans etwas anderes erwartet hätten." "Britische Wissenschaftler warnen im Fachjournal Brain: A Journal of Neurology vor einer möglichen Welle Coronaviren-bedingter Hirnschäden. Die Studie ergänzt andere Untersuchungen, die deutliche Hinweise darauf fanden, dass die Krankheit zu einem Covid-Hirn führen kann. Wie die Forscher vom University-College London schreiben, deuteten ihre Erkenntnisse darauf hin, dass Covid-19 auch dann zu schweren, möglicherweise dauerhaften neurologischen Komplikationen wie Entzündungen, Psychosen und Delirium führen kann, wenn die vom neuartigen Coronavirus ausgelöste Krankheit mild oder sogar asymptomatisch verlaufen ist. Das Team um Michael Zandi beschreibt 43 Fälle von Patienten mit Covid-19, die entweder vorübergehende Hirnfunktionsstörungen, Gehirnentzündungen, Schlaganfälle, Nervenschäden oder andere schwerwiegende Auswirkungen auf das Gehirn erlitten. Eine Frau halluzinierte nach der Entlassung und glaubte, Affen und Löwen in ihrer Wohnung zu sehen. Bei einem Viertel kam es zudem zu Bewusstseinsstörungen und Psychosen. Auffällig sei dabei, so die Forscher, dass die Befunde nicht mit dem Schweregrad der durchgemachten Erkrankung korrelieren würden. Wir konnten mehr Patienten mit neurologischen Schäden wie Entzündungen im Gehirn identifizieren als gedacht, so Zandi. Nicht alle Betroffenen hätten schwere Verläufe gehabt. Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters bezeichneten Neurowissenschaftler und Gehirnspezialisten die sich abzeichnenden Beweise für Auswirkungen auf das Gehirn als besorgniserregend. Niemand könne sagen, was das für die Zukunft bedeute, so Adrian Owen von der Western University in Kanada. Meine Sorge ist, dass wir jetzt Millionen von Menschen mit Covid-19 haben. Und wenn wir in einem Jahr 10 Millionen genesene Menschen haben und diese Menschen kognitive Defizite haben, dann wird das ihre Arbeitsfähigkeit und ihre Fähigkeit, den Aktivitäten des täglichen Lebens nachzugehen, beeinträchtigen. Dass die Sorgen berechtigt sind, wissen auch die Studienautoren: Sie hatten bei neun Patienten eine akute disseminierte Enzephalomyelitis - kurz: Adem (siehe Box) - diagnostiziert, die eher Kinder betrifft. In normalen Zeiten behandle man etwa einen erwachsenen Patienten pro Monat. Im Studienzeitraum sei diese Zahl auf mindestens einen Fall pro Woche angestiegen. Was wir bei einigen dieser Patienten gesehen haben, ist, dass man eine schwerwiegende neurologische Erkrankung haben kann, [...] aber nur unter einer geringfügigen Lungenerkrankung leidet, erklärte Zandi gegenüber TheGuardian.com. Bei einigen Betroffenen seien die neurologischen Probleme sogar die einzigen Symptome gewesen, schreibt Heute.at. Unklar bleibe bei diesen Ergebnissen die Langfristigkeit solcher Schäden, so Zandi: Es bereitet einem Sorge, dass nach Covid-19 eine versteckte Epidemie auftreten könnte, bei der man verzögerte Auswirkungen auf das Gehirn sehen könnte.","Selbst bei einer Coronavirus-Infektion, die ohne Symptome verläuft, können Gehirnschäden auftreten. Ob diese chronisch sind, ist noch unklar. Forscher zeigen sich diesbezüglich besorgt. Sie befürchten, dass nach Covid-19 eine versteckte Epidemie auftreten könnte, bei der man verzögerte Auswirkungen auf das Gehirn sieht." "Worum geht es bei der Ehe für alle?Vor sieben Jahren reichten die Grünliberalen (GLP) im Nationalrat eine Forderung zur Ehe für alle ein. Im Dezember 2020 verabschiedete das Parlament die Gesetzesvorlage. Diese würde allen Paaren, egal welchen Geschlechts, die gleichen Rechte geben. Gleichgeschlechtliche Paare könnten dann heiraten. Heterosexuelle Paare könnten zudem neu eine eingetragene Partnerschaft eingehen. Das ist etwa von Interesse, wenn sie von einer Ehe absehen, ihre Partnerschaft aber dennoch rechtlich absichern wollen. Gleichgeschlechtliche Paare haben durch die eingetragene Partnerschaft doch schon die Möglichkeit einer Ehe?Eingetragene Partner haben weniger Rechte als Ehepartner. Personen in einer eingetragenen Partnerschaft haben verschiedene Nachteile: Bei der Einbürgerung, im Güterstand, im Erbrecht und im Elternrecht. Es ist ihnen auch verboten, Kinder zu adoptieren. Jan Müller vom Pro-Komitee der Ehe für alle sagt: Was selbstverständlich tönt, ist leider noch lange nicht Realität. Die ‹Ehe für alle› ist ein riesengrosser und notwendiger Schritt für die Gleichberechtigung aller Menschen. Es ist höchste Zeit, die Ungleichbehandlung zu beenden. Wer sind die Befürworter?Alle Parteien ausser die SVP und die EDU sagen Ja zum neuen Gesetz. Die Gesetzesänderung in der Schweiz - als zweitletztes Land in Europa ohne ‹Ehe für alle› - sei überfällig, sagt das Pro-Komitee. Homo- und Bisexualität seien gesellschaftlich längst anerkannt. Es beruft sich auf die Verfassung, die das Recht auf Ehe und Familie garantiert. Die Diskriminierung für gleichgeschlechtliche Paare wollen sie nun beseitigen. Das Komitee argumentiert zudem mit einer Studie der John Hopkins und Harvard Universität zur Suizidrate: Laut dieser sinkt die Suizidrate bei LGBT-Menschen in Ländern, die die Ehe für alle anerkennen. Was bedeutet es für Kinder, wenn gleichgeschlechtliche Paare heiraten können?Eine Ehe für alle würde nach der Meinung des Pro-Komitees auch Kinder gleichgeschlechtlicher Paare besser schützen. Frauen-Paaren würde sie ausserdem ermöglichen, eigene Kinder zu kriegen. Die Kinder seien im Falle des Todes eines Elternteils rechtlich besser abgesichert. Warum sollen Homosexuelle nicht heiraten dürfen?Die Gegner bezeichnen die Ehe zwischen Mann und Frau als die natürliche Lebensgemeinschaft. Sie stören sich daran, dass das Parlament die Vorlage durch eine blosse Gesetzesrevision durchboxen wolle. Ihrer Meinung nach ist eine Änderung der Bundesverfassung erforderlich. An der Möglichkeit zur Samenspende für lesbische Paare stören sich die Gegner. Sie befürchten, das Wohl der Kinder würde dadurch gefährdet. Kinder hätten das Recht, ihre Herkunft zu kennen, so die Gegner. Der Pro-Seite werfen sie eine Salamitaktik vor - Stück für Stück erschleiche sie sich mehr Rechte für LGBT-Paare. Was kommt als Nächstes?, fragen sie in der Medienmitteilung zum Referendum. Die Leihmutterschaft für schwule Paare - als Degradierung der Frau zur käuflichen Gebärmaschine? Die Bezeichnung Ehe für alle sei ausserdem ein Etikettenschwindel, da es weiterhin unmöglich bleiben würde, mit mehreren Ehepartnern auf ein Mal verheiratet zu sein. Wie geht es jetzt weiter?Ein Komitee von Gegnern, vor allem aus konservativen Kreisen wie der SVP und EDU, sammelte genügend Unterschriften für ein Referendum gegen die Ehe für alle. Die Unterschriften sollen am Montag der Bundeskanzlei zur Prüfung überreicht werden. Hat diese die Unterschriften für gültig erklärt, kommt es voraussichtlich im Herbst zur Volksabstimmung.",Eingetragene Partner haben weniger Rechte als Ehepartner. Die Vorlage Ehe für alle würde gleichgeschlechtlichen Paaren etwa die Adoption von Kindern erlauben. Gegner fürchten um das Wohl der Kinder. "Social-Media-Plattformen wie Twitter oder Facebook haben im Vorfeld der US-Präsidentschaftswahl, währenddessen und im Nachhinein grossen Wert darauf gelegt, Falschinformationen so gut wie möglich einzudämmen und Posts mit fragwürdigen Informationen oder unbegründeten Aussagen zu kennzeichnen (20 Minuten berichtete). Darüber hinaus wurden in den vergangenen Monaten immer wieder Gruppen von Verschwörungstheoretikern oder Rechtsextremisten gesperrt. Doch die Angehörigen solcher Gruppen sind nicht einfach aus dem Internet verschwunden. Viel eher mussten sie sich neue Orte suchen, an welchen sie ihre Meinungen offen kundtun können, ohne gesperrt oder gelabelt zu werden. Einen solchen Ort haben sie auf der Social-Media-Plattform Parler gefunden. Es handelt sich dabei um ein soziales Netzwerk, das sich selbst als nicht voreingenommen beschreibt und damit wirbt, Redefreiheit zu gewähren. Tatsächlich hat sich Parler, das 2018 in Texas gegründet wurde, in den USA in den letzten Tagen an die Spitze der am meisten gedownloadeten Gratis-Apps gehangelt. Allein am 9. November ist die App laut Cnet.com 800000-mal im App Store und Google Play Store heruntergeladen worden. Über den Zeitraum zwischen dem 3. und dem 9. November hinweg wurde die App mehr als 2 Millionen Mal auf Smartphones installiert. Mittlerweile verzeichnet die Plattform rund 5 Millionen aktive Nutzer pro Tag und acht Millionen Nutzer insgesamt. Seither hat sich das Netzwerk vor allem zu einem Sprachrohr der Anhänger der amerikanischen konservativen Partei entwickelt. Dies sei allerdings nicht mit Absicht geschehen, sagt der CEO und Gründer von Parler, John Matze. Es stimmt, dass viele Nutzer Pro-Trump eingestellt sind. Das ist mir aber egal. Ich verurteile sie nicht für ihre Sichtweisen. Ausserdem kritisierte er gegenüber Fox News die Tech-Unternehmen Twitter und Facebook scharf. Sie seien zu weit gegangen, indem sie die Posts des Präsidenten als potenziell unwahr gekennzeichnet hatten. Dies zeige, wie voreingenommen sie tatsächlich seien. Dem stimmt auch die Politik-Influencerin Camille Wead, die unter dem Spitznamen Blond Politician bekannt ist, zu. Auch sie wirft den grossen Social-Media-Unternehmen vor, die Meinung von Trump-Anhängern zu unterdrücken. Daher hat sie einen Account auf Parler erstellt, welchem 100000 Personen folgen. Auf Twitter und Facebook hat sie lediglich einige Hundert Follower. Nicht überraschend ist auch, dass Parler zu einem Nährboden für Anhänger der Verschwörungsbewegung QAnon geworden ist. Diese sind der festen Überzeugung, dass der US-Präsident der Anführer eines Krieges gegen eine Geheimelite ist, die die Politik, die Wirtschaft und die Wissenschaft in allen Teilen der Welt manipuliert. Auf Twitter oder Facebook wurden in den letzten Monaten immer wieder Profile oder ganze Gruppen gesperrt, die diese Verschwörungstheorie verbreitet haben. Auf Parler dürfen sich die Anhänger aber frei austauschen. Ähnlich verhält es sich mit Posts, die behaupten, bei den US-Präsidentschaftswahlen sei es zu Wahlbetrug gekommen und der eigentliche Gewinner der Wahl sei nicht Joe Biden, sondern Donald Trump. Auf Parler wird offen zu einer Petition aufgerufen, die Unterschriften sammelt, um Untersuchungen in die Sache einzuleiten. Tatsächlich hat sich der Hashtag #StopTheSteal am Donnerstag bei Parler mit mehr als 100000 Beiträgen zu einem der am meisten genutzten Hashtags entwickelt, wie Spiegel.de berichtet. Ganz alles ist aber auch auf Parler nicht legal. Die Nutzungsbedingungen legen dar, dass man den Feed der Nutzer zwar nicht kuratiere, da man sich nicht anmasse, dafür qualifiziert zu sein. Allerdings werden keine Verbrechen, Zivildelikte oder anderen illegalen Aktionen geduldet. Ausserdem dürfen keine Beiträge im Auftrag von Terrororganisationen, Kinderpornografie oder Urheberrechtsverletzungen geteilt werden.","Parler ist ein soziales Netzwerk, das Redefreiheit gewährt. In den letzten Wochen hat es sich zu einem Nährboden für Anhänger der konservativen Partei der USA entwickelt. Aber auch einige Verschwörungstheoretiker haben ihren Weg zu Parler gefunden. So trenden beispielsweise Hashtags, die behaupten, dass es bei der US-Präsidentschaftswahl zu Wahlbetrug gekommen sei." "Rapperin Cardi B (28) nimmt es auf Twitter mit Peppa Pig auf. Denn Cardis Tochter Kulture (2) ist so besessen von der britischen Zeichentrickfigur, dass sie derzeit - wie ihr grosses Vorbild - in jede Regenpfütze springen will. Dieser Scheiss geht mir so auf die Nerven! Sie macht ihre Uggs kaputt, schreibt Cardi jetzt genervt auf Twitter. Peppa Pig ist eine britische animierte Kinderserie, die weltweit Kultstatus erreicht hat. In der Serie erkundet das Schwein Peppa die Welt und lernt jeden Tag etwas Neues - unter anderem eben auch, dass es sehr lustig ist, in Pfützen zu planschen. Im wohl nicht sehr ernst gemeinten Tweet droht Cardi der Zeichentrickfigur sogar: Zähl deine verdammten Tage! Dass Kulture nun ein Peppa Pig-Verbot hat, ist nicht auszuschliessen, wäre aber schon ziemlich fies. Vielleicht sollte Cardi Kulture einfach mal nicht mehr in die teuersten Ugg Boots stecken?","Cardi B hat ein Problem mit einer Zeichentrickfigur. Auf Twitter beklagt sie sich über das neue Hobby, das sich ihre Tochter Kulture bei Peppa Pig abgeschaut hat. Ganz in Rapper-Manier droht sie der Zeichentrickfigur im Tweet auch noch." "Welche Langzeitfolgen eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus haben kann, lässt sich noch nicht abschätzen. Dafür kennen wir das Virus schlichtweg noch nicht lang genug. Forscher des Universitätsklinikums Frankfurt geben nun einen Ausblick darauf, was genesene Covid-19-Patienten erwarten könnte. Wie das Team um Valentina Puntmann im Fachjournal Jama Cardiology schreibt, konnte bei einem Grossteil der untersuchten Ex-Covid-Patienten Schädigungen am Herzen nachgewiesen werden. Für die Studie hatten Puntmann und ihre Kollegen die Magnetresonanzaufnahmen der Herzen von insgesamt 100 Patienten ausgewertet, welche sich bereits von der Infektion mit Sars-CoV-2 erholten - entweder zu Hause (⅔) oder im Spital (⅓). Die Aufnahmen waren etwa zwei Monate nach einer akuten Corona-Infektion gemacht worden. Ergebnis: Bei 78 der insgesamt 100 Teilnehmer zwischen 45 und 53 Jahre stellten die Wissenschaftler entzündliche Veränderungen des Herzmuskels oder des Herzbeutels fest. Dies auch bei jenen Patienten, die einen nur milden Verlauf hinter sich hatten oder deren Erkrankung symptomlos war und die zuvor gesund und sportlich gewesen waren. Bei keinem waren die Symptome bereits während der Erkrankung aufgetreten. Weil bei 71 Patienten zudem der Marker Troponin im Blut gefunden wurde, der Herzmuskelschäden anzeigt, befürchtet das Team um Puntmann, dass die Herzschäden zum Teil auch dauerhaft sein könnten. Erhöhte Troponinwerte wurden auch schon bei Covid-19-Patienten in der Schweiz festgestellt, sagte Franz Eberli, Chefarzt der Klinik für Kardiologie am Stadtspital Waid und Triemli, bereits Anfang April zu 20 Minuten. Damals wie heute geht er jedoch davon aus, dass die Herzschädigungen in den meisten Fällen nur vorübergehender Natur sind. In der akuten Phase der Erkrankung seien diese absolut ernst zu nehmen. Aber wenn man diese überstanden hat, stehen die Chancen gut, dass das Herz ohne dauerhaften Schaden aus dem Ganzen hervorgeht, so Eberli. Seine Kollegen und er hätten einige ihrer Patienten drei Monate nach der Genesung noch einmal untersucht, aber keine Hinweise auf Herzprobleme gefunden. Ganz anders lautet die Einschätzung von Carsten W. Israel, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Kardiologie am Evangelischen Klinikum Bethel im deutschen Bielefeld. Er bezeichnet das Ergebnis gegenüber dem Haller Kreisblatt als besorgniserregend. Aus seiner Sicht zeigt die Studie, dass eine Infektion mit dem Coronavirus offenbar unabhängig von der Schwere der Infektion und bestehender Vorerkrankungen langfristig das Herz schaden kann. Mit Blick auf die hohe Zahl der Infizierten, die keine oder kaum Symptome haben, macht mir das Angst. Er befürchtet, dass das Virus Stück für Stück Zellen zerstören und so eine Herzschwäche verursachen könnte. Möglich können als Folge auch lebensgefährliche Herzrhythmusstörungen sein. Zu solchen ist es auch schon am Universitätsspital Zürich gekommen: Ebenfalls im April berichtete Peter Steiger, stellvertretender Direktor des Instituts für Intensivmedizin, von einer schwer erkrankten Covid-19-Patientin, die zunächst einen Herzinfarkt mitsamt Herzrhythmusstörungen entwickelt habe und schliesslich verstorben sei. Ob dies eine traurige Ausnahme war oder die Regel ist, wird sich erst noch zeigen, ist sich Kardiologe Eberli sicher: Wir wissen noch nicht genau, was da passiert.","Laut einer Studie aus Deutschland weisen rund drei Viertel aller Covid-19-Genesenen nach zwei Monaten noch Herzschädigungen auf. Dies ist laut den Forschern auch dann der Fall, wenn die Infektion selbst milde oder symptomlos war. Ob die beobachteten Veränderungen dauerhaft sind, darüber gehen die Meinungen der Experten auseinander." "Seit 2017 führt die Familie Bernard ein Bestattungsunternehmen in Memphis. Mutter Debbie hat die Firma fest im Griff, ihr Sohn Ryan ist der Besitzer - ihm kam die Idee, eine solche Firma zu gründen, nachdem er bei der Beerdigung seiner Tante mit dem Service nicht zufrieden war. Die Bernards werben damit, komplette aber erschwingliche Beerdigungen anzubieten und wurden in den letzten Jahren mit schrägen TV-Werbespots in den USA bekannt. Besonders an den Bernard-Bestattungen: Das Institut ist in einem ehemaligen Bankgebäude eingerichtet, durch einen Drive-thru-Service können Trauernde ihre verstorbenen Angehörigen vom Auto aus durch ein Fenster sehen und so ein letztes Mal Abschied nehmen. Das bietet sich laut Ryan speziell für Menschen an, die nicht an die Beerdigung eingeladen sind oder nicht gut zu Fuss gehen können. Die Familie erhielt zahlreiche Anfragen für Reality-Shows, war aber nie interessiert - doch als der Produzent Warren Robinson unzählige Male anrief, eine Serie über sie drehen wollte und nicht locker liess, willigten die Bernards ein. Das Team musste hierher kommen und uns treffen, weil sie dachten, wir seien Schauspieler*innen, erzählt Deja, eine der beiden Töchter vom Besitzer Ryan, gegenüber Wreg.com. Sie dachten nicht, dass wir eine echte Familie sind, aber das sind wir tatsächlich. Buried by the Bernards gibts ab dem 12. Februar bei Netflix. Hier gibts Coming-of-Age, gemixt mit Science-Fiction: Die titelgebende Kurzgeschichte von Lev Grossman wurde verfilmt - darin findet Mark (Kyle Allen): Das hier ist nicht Zeit. Zeit ist das Zeug, das du nicht zurückbekommst. Er lebt denselben Tag immer und immer wieder und scheint damit ganz zufrieden zu sein. Als er auf Margaret (Kathryn Newton) trifft, wird ihm klar, dass er nicht allein ist: Ich will nicht den Tag nutzen, ich will einfach nur, dass der Tag mich nicht benutzt, sagt sie. Gemeinsam finden die beiden heraus, dass sie in einer Endlosschleife festhängen und eine unendliche Menge an Zeit zur Verfügung haben. Durch kleine Dinge, die sie in ihrer Umgebung entdecken, wollen sie ihre Tage gemeinsam so perfekt wie möglich machen. Gleichzeitig beschliessen die beiden aber auch, dass sie herausfinden wollen, wie und ob sie überhaupt aus der Schleife ausbrechen können. The Map of Tiny Perfect Things gibts ab dem 12. Februar bei Amazon Prime. Eigentlich wollten Nadja (Nanna Blondell) und David (Anastasios Soulis) nur romantische Skiferien im Norden Schwedens machen. Das Paar geniesst die Zweisamkeit, doch schon bald kommt der schwedische Actionthriller in Fahrt. Auf dem Zelt der beiden erscheint ein roter Laserpunkt - jemand zielt auf sie, Nadja und David müssen flüchten und werden durch die Berge gejagt. Red Dot gibts ab dem 11. Februar bei Netflix.",Hier stellen wir dir die schrägsten und spannendsten Neustarts auf den Streamingdiensten vor. Eine Reality-Serie zeigt ein Bestattungs-Familienunternehmen. Zwei junge Erwachsene stecken in einem Sci-Fi-Drama in einer Zeitschleife fest. In einem schwedischen Thriller kämpft ein Paar ums Überleben. "Wir wollen helfen, das Virus zu bekämpfen, sagt eine Frau aus St. Moritz. Sie und ihr Mann sind am frühen Freitagmorgen angestanden, um sich testen zu lassen (sehen Sie den Beitrag dazu auf 20 Minuten NOW!). Um 8 Uhr startete in den Regionen Maloja, Bernina und in der Region Unterengadin/Münstertal die ersten Massentests der Schweiz. Vom 11. bis 13. Dezember soll ein möglichst grosser Teil der Bevölkerung so auf Covid-19 getestet werden. Über 11300 Personen meldeten sich laut den kantonalen Behörden bislang für den freiwilligen und kostenlosen Schnelltest an. Ziel ist es, von Freitag bis Sonntag 20000 Personen zu testen. Ob sie sich mit dem Coronavirus angesteckt haben oder nicht, wissen die Leute dann 20 Minuten später. Allein am Freitag liessen sich 4249 Personen anlässlich der Flächentests auf das Coronavirus testen. Davon erhielte 38 ein positives Testergebnis, wie es in einer Mitteilung des Kantons Graubünden heisst. Demnach verlief der erste Testtag reibungslos. Die Tests sind eine logistische Herausforderung, bei der 1000 Mitarbeiter involviert sind. Zudem sind der Zivilschutz, die Feuerwehr und Samaritervereine am Pilotprojekt beteiligt. Zum anderen hängt aber ein viel wesentlicher Faktor vom Erfolg der Aktion ab: Die Teilnehmer. Klar, wir brauchen eine Mehrheit der Bevölkerung, um ein gutes Bild der Situation zu erhalten, sagt Martin Bühler, Chef des Kantonalen Führerstabs zum Tagesanzeiger (Artikel kostenpflichtig). Experten sprechen von nötigen 60 bis 80 Prozent, um aussagekräftige Zahlen zu erhalten. Auch in Wien laufen derzeit die Massentest bis 13. Dezember. Doch stellte sich heraus, dass über die Hälfte der Schnelltests eine falsche Diagnose ergeben haben, sie waren falsch positiv, wie die Presse berichtet. Zudem liessen sich in Wien und Vorarlberg nur 30 Prozent untersuchen. In der Slowakei wurde ein zweiter geplanter Massentest abgebrochen und in England schon gar nicht gestartet. Auf Erfahrungen mit Massentests kann auch das norditalienische Südtirol zurückblicken. Knapp 350'000 Personen oder zwei Drittel der angesprochenen Bevölkerung liessen sich im November auf das Virus testen. Etwa 3200 Personen hatten sich infiziert, was in etwa einem Prozent entspricht. Die Bündner Kantonsärztin Marina Jamnicki sagte am Donnerstag in Chur, dass erfahrungsgemäss etwa ein Prozent der Bevölkerung unerkannt mit dem Coronavirus infiziert sei. Diese Einschätzung bestätigten Tests am Mittwoch im Bündner Parlament, das in Davos tagte. Von den getesteten 108 Politikerinnen und Politikern war das Resultat bei einer Person positiv.",Mittlerweile haben sich 9500 Personen in Südbünden für die Corona-Flächentests angemeldet. Insgesamt 35'000 Personen inklusive Touristen sind in den 18 Gemeinden angesprochen. Das Projekt Flächentests ein Bild über die Verbreitung von Covid-19 in der Bevölkerung abgeben. "Vor mehr als 15 Jahren habe Sängerin Lady Gaga einen totalen Nervenzusammenbruch erlitten. Grund dafür war ein Musikproduzent, der ihr sexuelle Gewalt angetan und sie schwanger an einer Strassenecke abgesetzt habe. Das verriet die 35-jährige Sängerin nun im Rahmen der neuen AppleTV+ -Doku-Serie von Prinz Harry (36) und Oprah Winfrey (67), The Me You Can't See, die auf mentale Gesundheit und den Umgang mit psychischen Krankheiten aufmerksam machen soll. Gaga, die mit bürgerlichem Namen Stefani Germanotta heisst (und in der Doku auch Stefani genannt wird), reflektiert: Ich war erst 19 Jahre alt und habe in der (Musik-) Branche gearbeitet. Ein Produzent verlangte von mir, dass ich mich ausziehe. Als ihre Antwort Nein lautete, geschah jener furchtbare Akt, der die Sängerin wohl ein Leben lang begleiten wird. Er habe ihr angedroht, all ihre Musik zu verbrennen. Die Musikerin sei wie erstarrt gewesen, an vieles könne sie sich nicht einmal mehr erinnern. Während des Akts selbst habe sie sogar das Bewusstsein verloren. In den folgenden Jahren habe sie mentale und körperliche Beschwerden gehabt. Sie sei in einem total psychotischen Zustand und wochenlang krank gewesen. Zudem habe sie ständig erbrochen und sich ohnmächtig gefühlt. Der 20 Jahre ältere Produzent habe sie in sein Studio eingeschlossen und sie danach schwanger an einer Strassenecke in der Nähe ihres Elternhauses abgesetzt. Der Vorfall habe bei Gaga tiefe psychische und körperliche Wunden hinterlassen, die bis heute andauern. Ein Psychiater habe einige Zeit danach eine posttraumatische Belastungsstörung diagnostiziert. Zum weiteren Verlauf ihrer Schwangerschaft oder ob es einen Abbruch gab, äusserte sich die Sängerin nicht. 2014 hat Lady Gaga das erste Mal über den traumatischen Missbrauchsvorfall gesprochen, den Namen des Musikproduzenten hat sie bis heute nie erwähnt. Ich möchte diesen Menschen niemals wiedersehen, stellt sie im Interview klar.",Popstar Lady Gaga wurde im Alter von 19 Jahren sexuelle Gewalt angetan. Das hat die heute 35-jährige Sängerin schon 2014 verraten. Jetzt spricht sie in der neue AppleTV+-Doku-Serie von Prinz Harry (36) und Oprah Winfrey (67) erstmals ungeschön und offen über die Ereignisse. Wegen des damaligen Vorfalls hat die Sängerin bis heute eine posttraumatische Belastungsstörung. "Nina Christen mischt im Dreistellungs-Final von Anfang an vorne mit. Nach den knienden Fünfer-Serien liegt die 27-Jährige auf Medaillenkurs, obwohl es ihre schwächste Teildisziplin ist. Im Liegen fällt die Nidwaldnerin dann etwas zurück, hat vor der stehenden Entscheidung aber immer noch alles in der eigenen Hand. Einmal mehr beweist Nina Christen ihre starken Nerven und schiebt sich mit jedem Schuss weiter nach vorne. Nach drei von fünf Serien liegt die Bronze-Gewinnerin über zehn Meter plötzlich auf dem Silberrang. Kurz darauf führt Christen das Feld sogar an. Die Schweizerin legt zwei weitere Volltreffer nach und krönt ihre furiose Aufholjagd tatsächlich mit dem Olympia-Titel! Am Ende stehen bei der 27-Jährigen 463 9 Punkte auf der Anzeigetafel - olympischer Rekord. Christen verweist damit die beiden Russinnen Julia Zykowa und Julia Karimowa auf die weiteren Plätze. Daran könnte ich mich gewöhnen, lacht Nina Christen nach der Medaillenübergabe. Die Bronzemedaille kam überraschend, das hat viel in mir aufgewühlt. Am Morgen vor dem Dreistellungs-Wettkampf hätte sie sich deshalb nicht wirklich bereit gefühlt. Ich bin stolz, dass ich das alles abschütteln konnte, sagt Christen weiter. Mein Vater ist Holzbildhauer. Er hat mir einen Schrank für alle meine Medaillen gefertigt. Dort werden auch die beiden Olympia-Medaillen hineinkommen. Am Montag geht es für die Olympiasiegerin zurück in die Schweiz. Ich habe mir schon nach Bronze Gedanken gemacht, was zu Hause los ist, erzählt die Nidwaldnerin. In ihrem Heimatort Wolfenschiessen dürfte es nach ihrer Goldmedaille sicher nicht ruhiger geworden sein.","Schützin Nina Christen schlägt auch im Dreistellungskampf zu und gewinnt Olympia-Gold. In ihrer Paradedisziplin schiesst die Nidwaldnerin neuen olympischen Rekord. Schon über zehn Meter Luftgewehr hatte die 27-Jährige die Bronzemedaille gewonnen. Vor dem Wettkampf habe sie eigentlich kein gutes Gefühl gehabt, sagt Christen." "In Frankreich sind seit dem Beginn der Coronavirus-Pandemie offiziellen Angaben zufolge mehr als eine Million Infektionen registriert worden. Bis Freitagabend gebe es insgesamt 1 04 Millionen bestätigte Fälle, teilte die Gesundheitsbehörde mit. Für die Zahl der neu registrierten Fälle innerhalb von 24 Stunden wurde mit 42 032 ein Rekord vermeldet. In Frankreich leben rund 67 Millionen Menschen. Ab Samstag wird dort im Kampf gegen das Coronavirus die nächtliche Ausgangssperre ausgeweitet und betrifft dann rund zwei Drittel der Einwohnerinnen und Einwohner des Landes. Sie gilt dann in 54 Départements und dem französischen Überseegebiet Französisch-Polynesien. Neu ist die Ausgangssperre zum Beispiel im Département Bas-Rhin mit der Elsass-Metropole Strassburg und auf Korsika. Ausserdem ist fast die gesamte Mittelmeerküste betroffen. Im Grossraum Paris und acht weiteren Metropolen ist die Ausgangssperre bereits seit einer Woche in Kraft. Ohne triftigen Grund dürfen sich Menschen in den betroffenen Gebieten zwischen 21 Uhr abends und 6 Uhr morgens nicht auf der Strasse aufhalten. Seit vergangenem Wochenende gilt in Frankreich erneut der Gesundheitsnotstand, mit dem die Regierung weitgehende Beschränkungen per Dekret durchsetzen kann. Bisher starben mehr als 34 500 Menschen in Folge einer Infektion mit dem Coronavirus.",Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Frankreich mehr als eine Million Infektionen registriert. Das Land vermeldete am Freitag mit 42 032 Neuinfektionen innerhalb eines Tages einen neuen Rekord. Ab Samstag gilt für rund zwei Drittel der Bevölkerung eine nächtliche Ausgangssperre. *Der Name wurde von der Redaktion geändert und die Stimme gepitcht.,"Im 20 Minuten Radio-Podcast Unchained stellt sich wöchentlich ein Gast 20 Fragen. Diese Woche besuchte sie Ex-GC-Hooligan Patrick* Moderatorin Andrea im Studio. Die aktuelle Folge findest du mit dem gesamten Archiv in der Radio-Section deiner 20-Minuten-App oder auf Spotify, iTunes, Tune In und Google Play. Für einen ersten Einblick ins Interview gibts hier acht Quotes." "Die Klimastreik-Aktivisten sind sauer: Obwohl letztes Jahr bei über 170 Klimastreiks Zehntausende auf der Strasse protestierten, hat der Nationalrat im Juni ihrer Meinung nach ein katastrophales CO₂-Gesetz verabschiedet. Und dass der im August vorgestellte Klimaplan der Grünen Partei vorsieht, dass die Schweiz erst ab 2040 - und nicht wie vor den Wahlen proklamiert ab 2030 - netto null Treibhausgase ausstossen soll, grenzt für die Aktivisten an Verrat. Ihr Fazit ist drastisch: Wir wurden im Stich gelassen. In der Politik wurden wir von rechts beschimpft und belächelt, von den linken Parteien benutzt und belogen. Innerhalb der Klimastreik-Bewegung sei daher die Überzeugung gewachsen, dass es mehr brauche als bloss Demos, sagt Nino (16). Gemeinsam mit Klara (17) geben die Gymi-Schüler in Zürich sogenannte Aktionstrainings. Das Ziel: Die Teilnehmer auf Handlungen gewaltfreien zivilen Ungehorsams vorzubereiten. Also unbewilligte Aktionen, die auch die rechtliche Grenze der Legalität überschreiten: Sitzstreiks, Blockierung von Brücken und Strassen oder Aufhängen von Plakaten. Am 4. September finden erneut schweizweite Klimastreiks statt, vom 20. bis 25. September eine Protestwoche in Bern - gemeinsam mit den Organisationen Extinction Rebellion, Collective Climate Justice und Collectif Breakfree. Was genau geplant ist, ist noch geheim. Es ist aber eine Massenveranstaltung - unter Einhaltung der Corona-Regeln, bestätigt Klara. Die Aktionstrainings sollen die Teilnehmenden darauf vorbereiten. Denkbar ist, dass in Bern verkehrstechnisch neuralgische Punkte lahmgelegt werden - analog den Sitzstreiks in London, wo Klimaschützer um die Gruppe Extinction Rebellion im April 2019 Teile des Verkehrs zum Stillstand brachten. Oder wie im Juni 2020, als Aktivisten die Quaibrücke in Zürich blockierten und so den Verkehr zwischen Bürkliplatz und Bellevue lahmlegten. Die Trainings finden seit Anfang August in der ganzen Schweiz statt. Im Freien, in Quartierzentren, Kirchgemeindehäusern - oder wie an diesem Montagabend im fünften Stock eines schmucklosen Gebäudes mitten in Zürich. Die heutigen Teilnehmenden heissen Olivia, Fiona oder Lazar, sind 15 bis 19 Jahre alt. Altersmässig haben wir aber die ganze Bandbreite - vom Schüler bis zum Pensionierten, sagt Organisator Nino. Die Masken sind bereitgestellt, die Megaphone säuberlich nebeneinander aufgereiht. Die Teilnehmenden werden in einer Lektion über die Geschichte des zivilen Ungehorsams informiert, über ihre Rechte aufgeklärt und informiert, was bei einer illegalen Aktion passieren könnte. Verhaftung, Verhör, Eintrag ins Strafregister. Ihnen wird eingebläut: Nehmt eine ID mit, wenn ihr euch nicht ausweist, kann euch die Polizei in Untersuchungshaft stecken. Und: Verweigert gegenüber der Polizei immer die Aussage, das schadet nur. Zum Programm gehört auch ein physisches Blockadetraining, bei dem den Teilnehmenden beigebracht wird, wie ein Sitzstreik funktioniert und welche Techniken es gibt, um das Wegtragen durch Polizisten möglichst zu erschweren. Zum Schluss wird den Teilnehmern eine Packliste vorgegeben: Feste Schuhe, Wasser, Kleider, die dreckig werden dürfen. Und keine Kontaktlinsen - im Fall von Tränengas. Obwohl das nicht vorkommen sollte, betonen Klara und Nino. Oberstes Gebot sei es, die Protestaktionen friedlich durchzuführen. Das heisst: Keine Gewalt gegen andere Demo-Teilnehmer, Polizeibeamte oder Unbeteiligte - auch keine Beleidigungen. Dass die Aktivisten gewaltfreie Demonstrationen tatsächlich garantieren können, wird vom Verband Schweizerischer Polizei-Beamter (VSPB) jedoch angezweifelt. Bereits bei Kundgebungen anderer Organisatoren hat man gesehen, dass sich andere Gruppierungen dazu gesellt haben und die Demonstration dadurch nicht mehr gewaltfrei verlief, sagt Generalsekretär Max Hofmann. Dass Teilnehmer der Trainings ausgebildet werden, das Gesetz zu umgehen, sei heikel. Jemand muss zwingend die Klimajugend besser aufklären, sagt Hofmann. Nicht nur über die Illegalität ihrer geplanten Aktionen, sondern auch über die Folgen einer eventuellen Verhaftung auf das Privat- oder Berufsleben. Die Justiz mache für die Klimastreikenden keine Ausnahmen. Die Regeln sind für alle gleich. Auch FDP-Ständerat Thierry Burkart warnt die Aktivisten, das Gesetz zu brechen: Auch die Klimastreiker müssen sich bei einer Demonstration zwingend an den rechtlichen Rahmen halten. Illegale Aktionen durchzuführen, sei inakzeptabel, sich an die gesundheitspolizeilichen Vorgaben im Zusammenhang mit Corona zu halten, eine Pflicht. Ich gehe davon aus, dass die Polizei einschreitet, wenn es darum geht, illegale Aktionen zu verhindern oder aufzulösen, sagt Burkart. In einem Rechtsstaat dürfen illegale Aktionen nicht toleriert werden. Balthasar Glättli, Parteichef der Grünen, betont seinerseits: Gewaltfreie Aktionen zivilen Ungehorsams waren schon immer ein Mittel von Bürgerbewegungen, auch im Umweltbereich - und sind in einem Rechtsstaat noch immer legitim, um auf offensichtliche Misstände aufmerksam zu machen. Er selbst sei früher bei der Anti-AKW-Bewegung oder bei ‹Züri autofrei!› aktiv an ähnlichen Aktionen beteiligt gewesen, sagt Glättli. Am 4. September werde ich auch friedlich mitmarschieren. Beim gewaltfreien zivilen Ungehorsam liege die Stärke darin, dass die Teilnehmenden ihr Anliegen derart wichtig finden, dass sie es in Kauf nehmen, die Konsequenzen für ihr Handeln zu tragen. Sprich: Sie riskieren bewusst, verhaftet zu werden, eine Anzeige zu kassieren und eine Busse zu bezahlen. Dass die Klima-Aktivisten ein solches Risiko eingehen, bestätigt auch die Kantonspolizei Bern. Wo die öffentliche Sicherheit und Ordnung gefährdet sei, werde man handeln, sagt Sprecherin Jolanda Egger: Personen, die strafbare Handlungen begehen, müssen mit einer Anzeige rechnen. Die Polizei sei darüber informiert, dass vom 20. bis 25. September 2020 verschiedene Aktionen im Raum Plan geplant sind und dass jetzt im Vorfeld Aktionstrainings stattfinden. Dass Teilnehmende im Vorfeld von Kundgebungen über ihre Rechte oder ein bestimmtes Verhalten im Falle einer Anhaltung informiert werden, sei nichts Neues - und auch nicht strafbar. Konkrete Aussagen über allfällige Massnahmen könne sie aus taktischen Gründen jedoch nicht machen, sagt Egger. Dem stimmt Jonas Weber, Professor für Strafrecht und Kriminologie an der Universität Bern, zu. Allein darüber zu reden, wie man einen Platz oder eine Brücke besetzen kann oder wie man sich am besten gegen einen Abtransport durch Beamte wehrt, ist nicht strafbar. Anders sähe es aus, wenn ein Richter die Trainings als Anstiftung zum Hausfriedensbruch werten würde. Etwa, wenn jemand beim Besuch eines Trainings überzeugt wird, dass es richtig und wichtig ist, bei einer Aktion bestimmte Häuser zu besetzen. Oder wenn die Kursleiter im Hinblick auf eine anstehende Besetzungsaktion Tipps und Tricks geben, wie man am besten ein Türe aufbricht, sagt Weber.","Seit Anfang August finden in der ganzen Schweiz sogenannte Aktionstrainings statt. Teilnehmende erhalten einen Crash-Kurs in zivilem Ungehorsam. Ziel der Aktivisten ist die Vorbereitung auf die Protestwoche vom 20. bis 25. September in Bern. FDP-Ständerat Thierry Burkart und der Polizeiverband mahnen die Klimastreikenden, sich an das Gesetz zu halten. Grünen-Präsident Balthasar Glättli ist anderer Meinung: Gewaltfreie Aktionen zivilen Ungehorsams sind in einem Rechtsstaat legitim, um auf offensichtliche Misstände aufmerksam zu machen. Aktivisten, die die Grenze der Legalität überschreiten, müssen mit einer Anzeige rechnen, kündigt die Kantonspolizei Bern an." "Rund ein Drittel der Schweizer fuhren 2020 nicht in die Ferien: Schuld ist die Corona-Krise. Doch die Sehnsucht nach Ferien im Ausland ist gross, umso grösser ist der Frust, wenn geplante Reisen abgesagt werden müssen. Jetzt wären wir eigentlich in der Antarktis, sagt 20-Minuten-Leserin Jennifer Hefti, 27. Wegen Corona konnte sie gleich drei Reisen nicht antreten: Peru im letzten April, Madagaskar im August und im Moment wären wir auf unserer vorgezogenen Hochzeitsreise durch Südamerika. Welche Ferien 20-Minuten-Leser sonst noch absagen mussten und was das für sie bedeutet, erfährst du in der Bildergalerie oben. Aus Angst ihren Job zu verlieren, sagte Leserin Anna D'Aiuto, 25, die geplante Reise mit ihrem Freund nach Costa Rica ab: Wir sind traurig, enttäuscht und wütend. Auch Monika Brühwiler, 29, musste die Familienferien in Ägypten stornieren. Denn die Corona-Tests wären teurer als die Ferien gewesen: Die Kinder waren sehr enttäuscht. Leser Mirko Timm, 46 ist ebenfalls enttäuscht: Er hat im Dezember 2019 einen Flug nach Hawaii gebucht. Obwohl er den gebuchten Flug bis Ende 2020 verschieben konnte, wurde nichts aus der Reise: Jetzt hocke ich sinnlos Zuhause rum und trauere der Zeit nach.","Schweizerinnen und Schweizer verreisen wegen der Krise viel weniger. Viele mussten geplante Ferien auch absagen. Betroffene erzählen, welche Reisen ins Wasser fielen und wie es ihnen dabei geht." "An der Bundesratssitzung über die Corona-Massnahmen stand die Teststrategie ganz zuoberst auf der Traktandenliste. An der Lockerungsstrategie wird vorderhand nichts geändert: Nach wie vor sollen im Falle einer günstigen epidemiologischen Entwicklung am 22. März die nächsten Lockerungsschritte erfolgen. Definitive Entscheide fällt der Bundesrat am 19. März. Diese will der Bundesrat mit einer stark ausgeweiteten Teststrategie begleiten. Konkret schlägt er vor, dass der Bund ab dem 15. März sämtliche Kosten für Tests übernimmt - auch bei Personen, die sich ohne Symptome testen lassen wollen. In Unternehmen und Schulen soll wiederholt mittels Speichel-Proben getestet werden. Das sei aber kein Ersatz für Schutzkonzepte, sondern diene als zusätzlicher Schutz, so die Regierung. Die Teilnahme ist freiwillig. Die Kantone sollen Unternehmen, die häufig testen, von der Quarantänepflicht für Kontaktpersonen befreien können. Der Bundesrat will auch den Zugang zu Selbsttests erleichtern. Alle Personen sollen sich regelmässig testen können, auch wenn sie keine Symptome haben. Jede Person soll monatlich fünf Selbsttests beziehen können. Weil für die Anwendung von Selbsttests bei Personen ohne Symptome noch nicht genügend Informationen vorliegen, hat das Bundesamt für Gesundheit noch keine derartigen Tests genehmigt. Der Bundesrat schlägt deshalb vor, dass der Bund auch die Kosten für alle Schnelltests in Apotheken und Testzentren übernimmt. Diese Regel gilt auch für Grenzgängerinnen und Grenzgänger. Die Ausweitung der Teststrategie ist gemäss Bundesrat mit gewissen Risiken verbunden, denn jedes Testresultat sei nur eine Momentaufnahme. Ausserdem seien Selbsttests deutlich weniger verlässlich als PCR-Tests. Ein negativer Test darf nicht zu falscher Sicherheit und unvernünftigem Verhalten führen, heisst es in der Pressemitteilung. Das Tragen einer Maske und das Abstandhalten würden weiterhin nötig sein. Wichtig sei zudem, dass Personen mit einem positiven Schnelltest oder Selbsttest einen PCR-Test machen und sich sofort in Isolation begeben. Noch offen ist, ob ein negatives Testresultat als Voraussetzung für die Teilnahme an gewissen Veranstaltungen oder den Zugang zu gewissen Bereichen definiert werden darf. Die Kosten für die Ausweitung der Teststrategie belaufen sich für das Jahr 2021 auf schätzungsweise über eine Milliarde Franken. Der Bundesrat wird am 12. März nach Konsultation der Kantone definitiv entscheiden.","Der Bundesrat hat erneut über die Corona-Massnahmen diskutiert. Er beschliesst keine Änderungen in der Lockerungsstrategie: Weitere Lockerungen sind frühestens am 22. März zu erwarten. Schon ab dem 15. März will der Bund aber allen gratis Corona-Tests ermöglichen. Sobald verlässliche Tests verfügbar sind, soll jeder Bürger fünf Gratistests pro Monat beziehen können." "Ein Frühstücksei der besonderen Art..., heisst es am Mittwoch in einem Post auf der Facebook-Seite der Kantonspolizei St. Gallen. Gelegt hatte es ein Huhn, das von der Polizei gerettet werden musste. Vor einigen Tagen hatte es sich nämlich am frühen Morgen in Wil verirrt. Im Zickzack sprang das Tier über die Strasse und rettete sich schliesslich aufs schützende Trottoir, heisst es auf Facebook. Vor lauter Aufregung habe es dann vor Ort ein Ei gelegt. Die ausgerückten Polizisten nahmen sich dem armen Tier und seinem Ei an und brachten sie zum Polizeistützpunkt. Anschliessend wurde das Huhn in professionelle Obhut übergeben. Und wer noch einen Ohrwurm braucht...",Die Kantonspolizei St. Gallen rettet in Wil SG ein verirrtes Huhn. Dieses legte vor Aufregung direkt ein Ei. Das arme Tier kam erst auf den Polizeistützpunkt und dann in professionelle Obhut. "Im Mordfall um das Lehrerpaar aus Bozen erhärtet sich der Verdacht auf Vorsatz. Benno Neumair habe nicht nur die Tötung seiner Eltern genau geplant, sondern auch alles Mögliche getan, um die Ermittler der Polizei in die Irre zu führen. Ein Überblick seiner misslungenen Täuschmanöver. Am 4. Januar gegen 19 Uhr fuhr Benno Neumair mit dem Handy seiner Mutter bis zur Roma-Brücke und versteckte das Gerät hinter einem Gebüsch. Dann kehrte er nach Hause zurück. Zwei Stunden später ging er wieder zur Stelle und schaltete das Handy aus. Dann warf er es weg. Damit versuchte der 30-Jährige die Ermittlungen in eine falsche Richtung zu lenken. Die Polizei sollte glauben, dass Laura Perselli bis zur Roma-Brücke gefahren war und sich dort zwei Stunden aufgehalten hatte, bevor sie Opfer eines Verbrechens oder eines Unfalls geworden wäre. Am Anfang funktionierte Bennos Trick. Nachdem die Sicherheitskräfte die Leiche Persellis im Fluss nahe der Ortschaft Neumarkt im Südtirol entdeckte, wunderten sich die Ermittler, wieso das letzte Signal des Handys bei der Roma-Brücke empfangen worden war. Was aber wirklich passiert war: Benno Neumair tötete seine Mutter gegen 18.45 Uhr, als sie gerade nach Hause kam. Später an dem Abend entsorgte er ihre Leiche beim Ponte die Vadena, etwa 14 Kilometer von Ponte Roma entfernt. Weitere 16 Kilometer flussabwärts liegt Neumarkt, die Fundstelle der Leiche. Nachdem Benno Neumair zuerst seinen Vater Peter Neumair und dann seine Mutter Laura Perselli im Wohnzimmer des Familienhauses in Bozen getötet hatte, reinigte er den Fussboden, um die Blutflecken komplett verschwinden zu lassen. Zu diesem Zweck hatte er bereits zuvor einen 5-Liter-Kanister Wasserstoffperoxid und zwei neue Mopps besorgt. Er wusch die rund zwei Quadratmeter grosse Stelle so intensiv, dass die Fugen zwischen den Fliessen viel heller wirkten, als im Rest des Zimmers. Der Unterschied war mit blossem Auge zu erkennen. Als die Polizei ihn dazu befragte, gab Benno Neumair an, der Hund habe sich übergeben. Die genaue Untersuchung der Stelle durch Experten der Spurensicherung konnte seine Aussage nicht bestätigen. In den Tagen nach dem Verschwinden seiner Eltern - noch bevor die Leiche von Laura Perselli entdeckt wurde - versuchte Benno Neumair, die Spürhunde der Polizei zu täuschen. Er übergab der Polizei Schuhe, damit die Hunde daran riechen konnten. Doch statt Schuhe der Mutter waren es Schuhe seiner Schwester Madé. Er gab auch ein paar Herren-Hausschuhe ab, die allerdings nicht Peter Neumair gehörten. Bei der Suche durch Bozen und Umgebung nach dem vermissten Elternpaar konnten die Hunde keine Hinweise liefern. Auch dafür hatte Benno Neumair gesorgt, indem er seine Kollegin Jasmine bat, eine Jacke von Peter Neumair zu tragen, und damit durch die Gegend zu schlendern. Die italienische Justiz will Vorsatz im Tötungsdelikt von Bozen nachweisen. Dafür spielt der Tathergang eine zentrale Rolle. In seinem Geständnis gab Benno Neumair an, dass er zuerst seinen Vater und gerade anschliessend seine Mutter getötet hatte. Als ich noch das Seil hielt, hörte ich, wie sich die Haustüre öffnete: Es war meine Mutter, die hereinkam, soll er laut Corriere della Sera gesagt haben. Er habe Laura Perselli getötet, noch bevor sie ihren Mantel ausziehen konnte. Die Ermittler glauben Bennos Version nicht. Der Tatverdächtige wolle lediglich einer lebenslange Haftstrafe entkommen, die ihm jedoch bevorstehen würde, sollte sich Vorsatz nachweisen lassen. Laut den Untersuchungen wurde Peter Neumair mindestens anderthalb Stunden vor seiner Ehefrau getötet. Der Familienvater kehrte gegen 15.30 Uhr nach Hause zurück. Um 16 Uhr las er bereits eine Whatsapp-Nachricht nicht, die ihm ein anderes Familienmitglied geschickt hatte. Peter Neumair muss zu diesem Zeitpunkt bereits tot gewesen sein, so die These der Ermittler. Laura Perselli kam um 18.45 Uhr nach Hause. Benno Neumair wartete also in dieser Zeit auf seine Mutter, um sie ebenfalls zu erwürgen, während er schon plante, die Leichen der beiden beim Ponte di Vadena in der Etsch zu entsorgen. Wie das Portal Alto Adige berichtet, hatte Benno Neumair die Absicht, nach Indien zu reisen. Rund drei Wochen nach dem Mord, kurz vor seiner Festnahme, erzählte er einem Freund in Deutschland, dass er eine Reise nach Indien plane. Am 29. Januar wurde der 30-jährige Sohn von Peter Neumair und Laura Perselli in Gewahrsam genommen. Er bleibt wegen Fluchtgefahr in Untersuchungshaft.","Benno Neumair hat gestanden, seine Eltern getötet zu haben. Zu Beginn der Ermittlungen legte er falsche Spuren, um die Polizei zu verwirren. Die Staatsanwaltschaft will nun Vorsatz im Tötungsdelikt nachweisen. Damit droht Benno Neumair eine lebenslange Haftstrafe." "Binti (Bebel Tshiani Baloji) will Youtube-Star werden. Das Problem: Binti ist zwölf und hat keine Papiere. Gemeinsam mit ihrem Vater Jovial (Baloji) ist sie aus dem Kongo nach Belgien gekommen, wo sie seit zwei Jahren ohne Aufenthaltsbewilligung leben. Um sich vor der Polizei zu schützen, kommen sie bei Elias (Mo Bakker) und seiner Mutter Christine (Joke Devynck) unter. Der Elfjährige engagiert sich dafür, dass Okapis vor dem Aussterben bewahrt werden - gemeinsam mit Binti wird das Thema zum Zentrum ihres Youtube-Kanals, wo sich bald schon mehr als tausend Abonnentinnen und Abonnenten sammeln. Ausserdem nimmt sich Binti heimlich vor, Christine mit ihrem Vater zu verkuppeln, weil sie sich erhofft, so in Belgien bleiben zu können. Regisseurin Frederike Migom ist fasziniert von mutigen Charakteren, besonders von Kindern, die dafür kämpfen, was ihnen zusteht: Sie haben eine Stimme, die es verdient, gehört zu werden - wenn ihnen nur jemand das Mikrofon reichen würde, erklärt sie in einem Pressestatement. Migom sagt, sie wolle mit dem Film Bewusstsein für Einwanderung schaffen, Vielfalt auf den Bildschirmen fördern und zeigen, dass alle Kinder Träume haben dürfen: Obwohl die beiden Kinder unterschiedlich sind, lernen sie, dass sie gemeinsam stärker sind, dass sie einander brauchen und dass zusammen mehr geht als allein. Binti kommt in der deutschen Synchronfassung in die Schweizer Kinos. Billie Holidays Weg zur Jazz-Ikone war ein schwerer. Aufgewachsen ist sie in prekären Verhältnissen, musste sexuelle Gewalt durch verschiedene Männer erleben und wurde drogensüchtig. Nun verkörpert Andra Day die Musikerin im Biopic The United States vs. Billie Holiday, das sich auf die letzten zwölf Jahre ihres Lebens konzentriert: Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere ist Holiday heroinabhängig und das FBI will sie wegen ihres Songs Strange Fruit zum Schweigen bringen. Der Protestsong, der einen Lynchmord im Süden der USA schildert, wurde zur Stimme der Bürgerrechtsbewegung. Die Lösung des FBI: Wenn Holiday wegen ihres Drogenkonsums verhaftet würde, kann sie das Lied nicht mehr singen. Der Song startete die Bürgerrechtsbewegung, wie wir sie heute kennen. Besonders wir schwarzen Menschen müssen unsere Geschichte finden, sagt Regisseur Lee Daniels zum Collider. Die Doku beleuchtet The Villages, eine eigens für Pensionierte angelegte Siedlung in Florida, in der 150000 Menschen isoliert von der Aussenwelt ihre letzten Jahre mit Karaoke, Golfen und Co. verbringen. Und das ohne Rücksicht darauf, dass die wachsende Siedlung Menschen in angrenzenden Quartieren den Lebensraum raubt: Wir wissen, wir sind in einer Blase, aber es ist eine schöne Blase, sagt Bewohnerin Tony. Der Künstler Antonio Ligabue (Elio Germano) wuchs Anfang des 20. Jahrhunderts in der Schweiz bei Pflegeeltern auf. Nach einer schwierigen Kindheit wurde er nach Italien ausgewiesen, wo er als junger Erwachsener ohne festen Wohnsitz lebte. Die einzige Zuflucht fand er in seiner Kunst, dem Zeichnen. Als er von einem Maler gefördert wird, gelingt Ligabue, was er sich nie erträumt hätte: Er wird mit seinen Kunstwerken bekannt.","Hier erfährst du alles über die aufregendsten Filme, die diese Woche neu im Kino starten. Ein zwölfjähriges Mädchen will Youtube-Star werden und hofft auf eine Aufenthaltsgenehmigung. Andra Day verkörpert die Jazz-Ikone Billie Holiday. Eine Doku zeigt eine Kleinstadt in Florida, in der nur Pensionierte leben. Ausserdem wurde die Lebensgeschichte vom italienischen Künstler Antonio Ligabue verfilmt." "Ennie, was brachte dich auf Südafrika? Meine beste Freundin meinte eines Tages: Bevor ich ein Kind kriege, will ich eine Safari machen. Das stand nicht unbedingt auf meiner Prio-Liste, aber ich fand: Okay, ich komm mit. Mein Mami - selber mega Afrika-Fan - meinte da schon: Ich weiss, dass du nie mehr zurückkommen wollen wirst. Kannst du erklären, warum du dich in Südafrika so daheim fühlst? Ich bin ein mega offener Mensch. In der Schweiz gelte ich eher als extrovertiert, dort bin ich normal. Es gibt in Afrika - angeblich auf dem ganzen Kontinent - auch diese Lebenseinstellung, Ubuntu. Das Wort bedeutet I am because we are, sprich: Mich gibts, weil es euch gibt. Es geht um Gemeinschaft und um die Menschen. Die Leute dort wissen zum Beispiel nicht, was ich arbeite. Sie wollen dich als Person kennenlernen und sie sehen relativ schnell, wer du effektiv bist. Man hört ja oft, Afrika-Reisen seien gefährlich. Was sagst du? Es ist wie überall auf der Welt: Man muss wissen, was man tun kann und was nicht, dann kann man sich frei bewegen. Wie geht es dir mit der Armut im Land? Wenn ich in Townships fahre, schockiert es mich jedes Mal. Ich würde aber jedem einen Besuch empfehlen, danach siehst du die Dinge nicht mehr als selbstverständlich an. Wie hat dich das Reisen nach Südafrika verändert? Beruflich hatte ich immer ein klares Ziel, privat wusste ich nie genau, was mich interessiert. Ich sparte für eine Weltreise, aber In den letzten Jahren habe ich realisiert, dass ich gar nicht so der Reisetyp bin. Mein Problem ist, dass ich jedes Mal ein Stück Herz von mir da lasse. Jetzt spare ich dafür, mein Leben irgendwann nach Südafrika zu verlegen. Das ist jetzt mein Ziel im Leben. Was Ennie bei einer Partynacht in einer Township erlebte, wie sie sich an Leuten auftankt und was sie bei einer ersten Südafrika-Reise empfiehlt - hörst du alles in der aktuellen Folge Fernweh: gleich hier, einfach E3 antippen:","Ebookers.ch und 20 Minuten gehen mit dem Podcast Fernweh der Frage nach, wie das Reisen unser Leben verändern kann. Ein bisschen träumen und Fernweh stillen - yep, auch darum gehts. Die Podcast-Gäste schwelgen in Erinnerungen an ihre grössten Trips und liefern Inspiration. In der dritten Folge spricht Host Freezy mit Kommunikationsleiterin Ennie Bertelli (29), die auf einer Südafrika-Reise ihr zweites Zuhause gefunden hat. Hier gibst eine Sneak-Peak aus dem Gespräch, weiter unten hörst du die komplette Folge im Direktstream." "Millionen Menschen auf der ganzen Welt trauern um Diego Maradona. Fassungslos über den Tod der Fussballlegende brachen in seinem Heimatland Argentinien am Mittwoch gestandene Männer in Tränen aus. Tausende Menschen kamen in der Hauptstadt Buenos Aires am La Bombonera genannten Stadion seines früheren Clubs Boca Juniors und dem Obelisken im Stadtzentrum zusammen, um ihres Idols zu gedenken. Auf elektronischen Anzeigetafeln über der Stadtautobahn und in U-Bahn-Eingängen war zu lesen: Danke Diego. Heute ist ein sehr trauriger Tag für alle Argentinier, sagte Staatschef Alberto Fernández im Fernsehsender TyC Sports. Diego hat Argentinien in der Welt repräsentiert, er hat uns mit Freude erfüllt, und das werden wir niemals vergelten können. Der Präsident ordnete eine dreitägige Staatstrauer an. Vor dem Eingang der Bombonera im Hafenviertel Boca zündeten Fans Kerzen an, legten Blumen nieder und hängten Rosenkränze auf. Er ist eine Legende. Wir werden ihn vermissen, sagte eine Frau namens Patricia im Fernsehsender TN. Sie sass auf dem Boden, umarmte ihren Sohn und kämpfte mit den Tränen. Er wird als der Grösste in Erinnerung bleiben. Maradona-Fan Diego sagte: Das ist ein harter Schlag. Er war der grösste Spieler der Geschichte. So einen wie ihn wird es nie mehr wieder geben. Auch vor dem Stadion von Maradonas letztem Club Gimnasia y Esgrima La Plata kamen seine Anhänger am Mittwoch zusammen, um Abschied zu nehmen. Wir hatten das Glück, dass das Schicksal uns seine letzten Monate hier bei uns geschenkt hat, sagte ein Fan im Fernsehen. Ich verspüre grossen Schmerz. Ich kann es immer noch nicht glauben. Ab Donnerstag sollen die Argentinier im Regierungspalast Casa Rosada von Maradona Abschied nehmen können. Diese Ehre war zuletzt Ex-Präsident Néstor Kirchner vor zehn Jahren zuteilgeworden. Inmitten der Corona-Pandemie rechnet die argentinische Regierung nun mit bis zu einer Million Trauergästen.",Argentinien trauert um Fussballlegende Diego Maradona. Ab Donnerstag sollen die Argentinier im Regierungspalast Casa Rosada Abschied nehmen können. Die argentinische Regierung rechnet mit bis zu einer Million Trauergästen. "Feste mit Familien und Freunden empfiehlt der Bund wegen der rasanten Ausbreitung des Coronavirus wenn möglich zu vermeiden. Am Mittwoch ging der Bundesrat noch einen Schritt weiter. Private Veranstaltungen sollten derzeit nicht mehr durchgeführt werden, sagte Gesundheitsminister Alain Berset (SP). Trotzdem werden in der Schweiz fleissig Einladungen zu Halloween-Partys verschickt, während viele öffentliche Partys abgesagt wurden. Ich habe von mehreren Freunden eine Einladung für eine Halloween-Party erhalten, sagt L.V.* (20). Wahrscheinlich werde er als Joker verkleidet eine Homeparty besuchen. Es kommen mindestens 30 Leute, da jeder auch noch eine Begleitung mitnehmen kann. Am Anfang habe er vor dem Virus Angst gehabt, sagt der Lernende. Jetzt aber nicht mehr, da ich weiss, dass die Infektion bei jungen Menschen meist harmlos verläuft. Zudem nähere er sich älteren Leuten nicht. Um besondere Massnahmen werde er an der Party nicht besorgt sein. Dort sind viele Leute, die ich kenne. Daher werden wir keine Hygienemaske tragen. Andere Empfänger von Einladungen hingegen haben die Party am 31. Oktober aus ihrem Programm gestrichen. Sie hätte an einer Halloween-Party zu Hause bei einer Freundin mit rund 20 Gästen teilnehmen können, sagt Maria Yojaidy Cabrera (siehe Video oben), Mutter und angehende Lernende aus dem Kanton Basel-Stadt. Solche Einladungen seien ja nett gemeint. Man will nach der schweren Zeit, die wir bereits hatten, Zeit mit Freunden verbringen. Doch die Gesundheit gehe vor, so die 28-Jährige. Zu Corona-Zeiten sollte man solche Feste nicht machen. Auch junge, gesunde Menschen könnten von heute auf morgen krank werden. Bitte überdenkt die Sache nochmals und geht auf keine Halloween-Partys, falls ihr eine Einladung bekommen habt, so Marias Appell. Wenn nur einer an der Party infiziert ist, leiden nachher viele andere Menschen darunter. Auch Epidemiologen raten von Halloween-Partys ab. Jetzt ist der falsche Zeitpunkt für Halloween-Partys, sagt Huldrych Günthard, Infektiologe am Universitätsspital Zürich. Der Sinn solcher Feiern sei, dass die Gäste sich nahe kämen, tanzten und es lustig hätten. Wenn man all das nicht machen kann, macht die Party doch ohnehin keinen Spass mehr. Demnach sollte ein Verzicht darauf nicht allzu schmerzhaft sein. Wer glaubt, dass eine Halloween-Maske und lange Kostüme besonders vor einer Ansteckung schützen, wiegt sich in falscher Sicherheit. Kostümmasken haben Löcher zum Atmen und keine speziellen Filter. Da dringen Tröpfchen ohne Problem durch, erklärt Günthard. Auch würden Kostüme niemals den Schutz geprüfter Schutzanzüge bieten. Das Feiern mit Leuten, die man als gut bekannt bezeichnet, minimiert das Ansteckungsrisiko laut Günthard nicht. Im Lockdown im Frühling seien die meisten Menschen nur noch in gewissen und immer denselben Kreisen verkehrt. Jetzt hingegen sind die Kontakte viel breiter gestreut, da man alles machen kann - zum Beispiel reisen, ins Fitness oder ins Restaurant gehen. Halloween-Fans, die trotz Corona auf das Fest nicht verzichten wollen, rät Günthard zu einem kleinen Treffen draussen. Zum Beispiel könnte eine Gruppe mit Abstand um ein Feuer stehen, etwas trinken und dann bei Zeiten wieder nach Hause gehen.","Der steile Anstieg der Corona-Infektionen hält viele Menschen nicht davon ab, Halloween-Partys zu veranstalten. Während manche Eingeladene das Fest bedenkenlos besuchen, sehen andere klar von einer Teilnahme ab. Jetzt ist der falsche Zeitpunkt für Halloween-Partys, sagt auch Infektiologe Huldrych Günthard." "Beim Blick auf die Jahrestabelle 2021 dürfte es den ohnehin schon so leidenden FCB-Fans kalt den Rücken runterlaufen. Der FC Basel liegt in dieser Rangliste nämlich auf dem vorletzten Platz. Ganze zehn Punkte konnte der FCB heuer in neun Spielen gewinnen. Schlusslicht ist der andere grosse Krisenclub - der FC Sion. Auch die Walliser haben dieses Jahr zehn Punkte eingefahren, haben allerdings sogar ein Spiel mehr absolviert als Rot-Blau. Ganz vorne liegt, wie auch in der normalen Saisontabelle, Meister YB - und zwar ebenfalls mit deutlichem Vorsprung. Sieben Siege und drei Unentschieden ergeben satte 24 Punkte aus 10 Spielen. Dahinter folgt mit 15 Zählern aus neun Spielen der FC Luzern. Die Mannschaft von Fabio Celestini spielt bislang ein starkes Jahr 2021 und hat erst zwei Mal verloren. Ebenfalls 15 Punkte hat überraschend der FC Vaduz auf dem Konto. Damit haben die Liechtensteiner in den ersten gut zwei Monaten des Jahres mehr als doppelt so viele Punkte geholt wie noch im alten Jahr (7 Punkte). Hinter den ersten drei wird es dann richtig eng. Servette hat als viertbeste Mannschaft des Jahres gerade mal zwei Punkte mehr gewonnen als der FC Sion auf dem letzten Platz. Die Jahrestabelle 2021 1. YB -10 Spiele, 24 Punkte2. FC Luzern -9 Spiele, 15 Punkte3. FC Vaduz -10 Spiele, 15 Punkte4. FC Servette -9 Spiele, 12 Punkte5. Lausanne-Sport -9 Spiele, 11 Punkte6. FC St. Gallen -10 Spiele, 11 Punkte7. FC Lugano -11 Spiele, 11 Punkte8. FC Zürich -9 Spiele, 10 Punkte9. FC Basel -9 Spiele, 10 Punkte10. FC Sion -10 Spiele, 10 Punkte","Die Jahrestabelle 2021 zeigt ein überraschendes Bild. Luzern liegt auf Platz 2, Vaduz ist Dritter. Nur der FC Sion ist dieses Jahr schlechter als der FC Basel." "In Basel gingen am Montagabend anlässlich des Internationalen Frauentags rund 1000 Aktivistinnen auf die Strasse. Die Kundgebung, die beim Theaterplatz ihren Anfang genommen hatte, war nicht bewilligt. Nach der Besammlung um 18 Uhr setzte sich der Demonstrationszug in Bewegung. Zuvor informierte die Polizei die Teilnehmerinnen über Megafon, dass die Kundgebung nicht bewilligt und bei einer Störung der Sicherheit und Ordnung mit einem polizeilichen Eingreifen zu rechnen sei. Die Demonstration löste sich gegen 20 Uhr auf dem Petersplatz vor der Universität auf. Wie die Basler Kantonspolizei schreibt, wurden rund dreissig Personen während der unbewilligten Kundgebung kontrolliert und zwei Aktivistinnen zur genaueren Abklärung auf einen Polizeiposten mitgenommen. Eine wird verdächtigt, an Sprayereien entlang der Route beteiligt gewesen zu sein, der Anderen droht eine Anzeige wegen Hinderung einer Amtshandlung. Eigentlich hätte die Polizei den Demonstrationszug an der Schifflände vor dem Spiegelhof, wo die Polizeidirektorin ihr Büro hat, stoppen wollen. Mit Sperrbändern und einer Mannschaftskette wurde den Aktivisten signalisiert, dass hier Endstation sei. Die Polizei löste aber die Sperre auf, als die Demonstrantinnen keine Anstalten machten, umzukehren, und laute Parolen skandierten. Jubelnd marschierte der Tross via Petersgraben weiter bis zum Petersplatz. Dort wurde dann noch gefeiert. Die Polizei beobachtete das Geschehen aus der Distanz, bis sich die Kundgebung auflöste.",In Basel fand am Montagabend eine Frauendemo statt. Bei der Schifflände drohte die Stimmung wegen einer Polizeisperre zu kippen. Die Polizei liess den Kundgebungszug aber passieren und zog sich zurück. "Die Zahl der schwerkranken Corona-Patienten in Israel ist trotz weitreichender Lockerungen der Massnahmen erstmals seit mehr als vier Monaten wieder auf unter 300 gefallen. Das Gesundheitsministerium teilte am Donnerstag mit, es gebe noch 290 Schwerkranke. Zuletzt war die Zahl am 1. Dezember mit 277 Schwerkranken niedriger gewesen, allerdings damals als Ergebnis des zweiten Lockdowns im Land. Nach dessen Lockerung war die Zahl zunächst wieder gestiegen. Ende Januar gab es noch rund 1200 schwerkranke Corona-Patienten in Israel. Fast vier Monate nach Beginn der rasanten Corona-Impfkampagne werden in dem kleinen Mittelmeerland auch immer weniger Neuinfektionen registriert. Am Donnerstag teilte das Gesundheitsministerium mit, binnen 24 Stunden seien 274 neue Fälle gemeldet worden. Nur 0 5 Prozent von 53755 Tests fielen demnach positiv aus. Viele Spitäler haben ihre Corona-Intensivstationen bereits geschlossen. Bisher haben knapp 5 3 Millionen der insgesamt 9 Millionen Israelis eine Erstimpfung mit dem Präparat von Biontech/Pfizer erhalten. Fast 4 9 Millionen Einwohner sind vollständig geimpft. Vor allem Geimpfte und Genesene geniessen wieder viele Freiheiten.",In Israel sinken die Corona-Zahlen stark. Mehr als die Hälfte der Einwohner ist bereits geimpft. Die Zahl der Schwerkranken ist so niedrig wie im Dezember. "Little Messi wurde Murtaza Ahmadi genannt, 2016, als ein Foto des fünfjährigen Afghanen viral ging. Darauf abgebildet: Der kleine Junge in einem Trikot seines Idols, des Superstars Lionel Messi. Nur: Es war kein richtiges Shirt, sondern eine hellblaue Plastiktüte, auf die sein Bruder Messi geschrieben hatte. Das, weil die Familie kein Geld für ein richtiges Trikot hatte. Der Argentinier bekam aber Wind von der Geschichte, so konnte Murtaza einige Monate später sein Idol in Doha treffen. Zwar war das ein riesiges Erlebnis für den Jungen, doch seine Familie konnte von dem Treffen nicht profitieren - im Gegenteil. Die Familie musste wegen des Kriegs gegen die Taliban aus ihrer Heimatprovinz Dschaghori nach Kabul fliehen. Wir bekamen Anrufe von irgendwelchen Typen aus dem Ort, die uns drohten: Ihr seid jetzt reich, gebt uns das Geld, das ihr von Messi bekommen habt oder wir holen uns euren Sohn, erzählte die Mutter. Geld hatten sie jedoch vom Argentinier nie bekommen - nur einen Ball und ein Trikot. Murtuzas Vater hatte sich erhofft, dass Messi ihm und seiner Familie helfen könnte, in einem anderen Land Asyl zu bekommen. Die Familie hatte bereits einmal Asyl beantragt, in Pakistan, doch dieses wurde wegen fehlenden Geldes nicht genehmigt. In Kabul kam Murtaza bei seinem Onkel unter. Kürzlich hatte Bleacher Report ein Video veröffentlicht, das Einblick in das abenteuerliche Leben Murtazas gibt. Darin wird auch beschrieben, wie der mittlerweile Neunjährige in Kabul lebte. Dort traute er sich nicht auf die Strasse, spielt nur zuhause Fussball - auch wegen der Angriffe der Taliban. Murtuza war in Kabul nicht glücklich. Ich kann nirgends Fussball spielen. Ich habe keine Freunde, sagt er. Wir haben kein angenehmes Leben gehabt in den vergangenen Jahren. Wir können nicht in Frieden leben, sagt sein Vater. Und Murtuzas Onkel meint: Vor seiner Reise nach Katar war er so ein glücklicher Junge. Er redete mit allen. Heute spricht er nicht mehr viel. Mittlerweile ist Murtuza in seine Heimat zurückgekehrt - und ist trotzdem noch ein grosser Messi-Fan.","Murtaza Ahmadi wurde wegen eines Messi-Plastik-Trikots berühmt. Der grosse Messi-Fan traf sein Idol einige Monate später. Geld bekam die arme Familie des Jungen nie, obwohl das die Taliban meinten. Weil sie bedroht wurde, floh Murtazas Familie nach Kabul. Mittlerweile ist sie wieder in die Heimat zurückgekehrt." "Einige zelebrieren ihn beinahe religiös, andere hassen ihn abgrundtief: Auf welcher Seite man auch immer steht, am 14. Februar ist und bleibt Valentinstag. Dieses Jahr fällt er allerdings zum ersten Mal in einen Lockdown. Das Candlelight-Dinner im romantischen Restaurant oder der Kino-Abend, bei dem sich zwei Hände ganz aus versehen in der Popcorn-Tüte berühren, können also nicht stattfinden. Dies ist aber kein Grund, nicht dennoch ein kribbelndes Date zu geniessen, findet das Dating-Unternehmen Tinder. So ist es in der Tinder-App seit Oktober letzten Jahres möglich, Video-Dates abzuhalten, bei welchen sich die beiden involvierten Personen von Angesicht zu Angesicht sehen können. Wie bei herkömmlichen Dates auch ist aber die Gefahr vor peinlichen Pausen und unangenehmen Stillemomenten nicht ausgeschlossen. Um dem vorzubeugen, hat Tinder im Vorfeld des Valentinstags zusammen mit dem Paar- und Beziehungsexperten Matt Davies 21 Fragen zusammengestellt, die den Tinder-Nutzerinnen und -Nutzern dabei helfen können, ihre Matches besser kennen zu lernen oder sich sogar zu verlieben. Die Fragen findest du in der Bildstrecke. Mittels individueller Einstellungen kann jeder User entscheiden, wie er die Video-Funktion von Tinder nutzen möchte. So muss man sich laut Tinder keine Sorgen um unerwünschte Anrufe machen. Beide Gesprächspartner müssen sich mit dem Video-Call einverstanden erklären. Hierbei nutzt Tinder seine bereits bekannte Match-Funktion. Wer also Interesse an einem Video-Call mit einer neuen Bekanntschaft zeigt, kann auf ein Videosymbol drücken. Nur wenn auch die andere Person dies tut, wird das Video-Feature überhaupt erst freigeschaltet. Klickt nur eine der beiden Personen auf das Video-Symbol, wird der Gesprächspartner dies nie erfahren. Diese Funktion lässt sich ausserdem jederzeit wieder deaktivieren. Wer also das Interesse an einem Match verliert, kann die Video-Funktion leicht wieder ausschalten.","Tinder hat 21 Fragen zusammengestellt, mit denen das erste Online-Date einfacher ablaufen soll. Dabei hat ein Paar- und Beziehungsexperte geholfen. So könnte ein Valentinstags-Date über Videocall besser ablaufen." "Vergangenen Mittwoch gab der Bundesrat die Corona-Lockerungen ab 1. Juni bekannt. Besonders die Schweizer Sportwelt atmete auf, da ab Juni auch wieder Wettkämpfe mit bis zu 50 Personen durchgeführt werden können. Nicht alle Sportlerinnen und Sportler dürfen ihrem Hobby allerdings trotz der neuen Regelungen nachgehen. Ein besonderes Problem: Die American Footballer in der Schweiz. Ein Kader besteht dabei aus ungefähr 40-60 Personen. Bei einem Spiel würden also rund 100 Personen aufeinander treffen - dafür ist kein Platz in der neuen Verordnung des Bundesrats. Die Saison sollte am 19. Juni starten. Dies steht nun auf der Kippe. Für Dwayne Woods, der Headcoach der Gladiators Basel, unverständlich. Ich denke, die haben uns einfach vergessen. Wir dürfen nicht, aber alle anderen Sportarten finden wieder statt. Football gilt zwar als Kontaktsport, aber für den US-Amerikaner ist das auch nicht unbedingt der Fall. Vielleicht zehn Prozent der Jungs haben über kurze Sekunden Kontakt mit Spielern. Der Rest versucht den Körperkontakt ja zu vermeiden. Aktuell trainieren die Gladiators Basel in 15er Gruppen jeweils an zwei Tagen. Woods: Wir machen alle vor dem Training Covid-Tests, um uns zu schützen. Immerhin: Ab Juni dürfen die Spieler wieder in einem Team trainieren. Besonders wichtig für die Moral des Teams wäre aber der Spielbetrieb. Es ist ein Wunder sind die Spieler überhaupt noch dabei. Sie sind derzeit sehr enttäuscht, so der Coach. Woods hofft nun auf eine Sonderbewilligung für den Ligabetrieb in der höchsten Football-Divison. Dieselbe Hoffnung hat Verbands-Präsident Claudio Spescha: Wir haben jetzt den Notfallplan. Wir versuchen uns als semi-professionelle Liga anerkennen zu lassen, sagt er zu 20 Minuten. Auch Spescha versteht nicht, wie sie nicht berücksichtigt werden konnten. Wir hatten immer Kontakt mit Swiss Olympic, aber auch den Kantonen. Ich kann mir nicht erklären, wieso es nicht aufgenommen wurde im Vernehmlassungsprozess. Wir stürzen derzeit von Hoffnung zu Hoffnung. Sollte die Anerkennung als semi-professionelle Liga nicht funktionieren, bleibt Spescha nur eine Lösung: Man müsste bei den jeweiligen Kantonen eine Spezial-Genehmigung anfordern, was nicht das Ziel sei.",American Football kann derzeit in der Schweiz nicht gespielt werden. Die Kader sind zu gross. Nun hofft man bei der Liga auf eine Spezialgenehmigung. "In St. Moritz mussten zwei Hotels unter Quarantäne gestellt werden, nachdem eine hochansteckende Variante des Corona-Virus ausgebrochen war. Nachdem eine Belgierin sich in den Skiferien in der Schweiz angesteckt hatte, mussten 5000 Belgier in Quarantäne. Andreas Cerny erklärt im Interview, wie es trotz Schutzkonzepten so weit kommen konnte, wie stark die mutierten Varianten sich schon in der Bevölkerung verbreitet haben und welche Fehler die Schweiz in ihrer Corona-Strategie seiner Meinung nach gemacht hat. Nach bisherigen Erkenntnissen sind die Viren dahingehend mutiert, dass sie einfacher an den Rezeptor der menschlichen Zelle andocken können und dass sie leichter in die Zellen eindringen, je nach Mutation. Deshalb sind die Viren schon bei geringerer Konzentration ansteckend und das erklärt auch, weshalb sich die Viren bei Kindern schneller verbreiten. Es ist nicht ausgeschlossen, dass etwa die Hygienemasken weniger gut vor den neuen Viren schützen, insbesondere dann, wenn viele Aerosole in der Luft sind. In einem Hotel sind immer wieder verschiedene Menschen zusammen, etwa im Lift oder beim Essen, wo man auch keine Maske trägt. Da kann es immer zu Übertragungen kommen. Auch Massentests sind nicht unfehlbar, weil jemand bei der Ankunft im Hotel negativ getestet werden und ein oder zwei Tage später trotzdem infektiös sein kann. In einem Hotel reicht dann eine infizierte Person, die sehr schnell viele weitere anstecken kann. Es macht etwa keinen Sinn, dass Restaurants geschlossen sind, aber Hotels und deren Restaurants nicht. Auf der Skipiste ist das Risiko, sich anzustecken zwar nicht so gross, aber das ganze Drumherum ist das Problem: Die Anfahrt, die Hotels, das gemeinsame Nutzen von Gondelbahnen - dort lauern die Ansteckungsgefahren. Deshalb sollten Hotels und Skigebiete schliessen. Bisher gibt es nur indirekte Hinweise, dass eine Umstellung auf FFP2-Masken helfen würde. Aber die Versorgungssituation ist unklar und weil man etwa auf den Intensivstationen auf diese Masken angewiesen ist, will man derzeit keinen Mangel riskieren, indem man eine Empfehlung oder gar eine Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken ausspricht. Ja, auch da müsste man verschärfen, ähnlich wie in der ersten Welle: Gesangs- und Sportunterricht verbieten und in Teilklassen unterrichten. Je nach Entwicklung der Lage dürfen auch Schulschliessungen kein Tabuthema sein. Leider ja. In Wengen haben wir gesehen, dass alle Vorsichtsmassnahmen den Ausbruch nicht verhindern konnten. Und es ist davon auszugehen, dass auch in der Schweiz schon bis zu 10 Prozent der Neuansteckungen Infektionen mit mutierten, hochansteckenden Varianten sind. Meiner Wahrnehmung nach ist das Contact-Tracing in vielen Kantonen bereits zusammengebrochen. Die Kantone sollen nun auch die Kontakte von Kontaktpersonen einer infizierten Person aufspüren und in Quarantäne schicken. Das ist ein enormer Aufwand und wird wohl nicht lange aufrechterhalten werden können. Sobald die mutierten Virus-Varianten Überhand nehmen, wird das wohl nicht mehr möglich sein. Mit den Impfungen in Alters- und Pflegeheimen werden wir viele Tote vermeiden können, das stimmt positiv. Die Schweiz hat ihre Strategie immer wieder angepasst und dabei auch Fehler gemacht. Zu Beginn der Pandemie hätten Grenzschliessungen und ein harter Lockdown wie in vielen asiatischen Ländern geholfen, das haben wir verpasst. Aber auch bei der Erforschung und Entwicklung von Medikamenten haben wir geschlafen, da wurde kaum investiert und alles einfach Big Pharma überlassen. Die haben aber bloss das Medikament Remdesivir aus der Schublade geholt und sich dann auf den Impfstoff konzentriert. Jetzt eine Kehrtwende zu machen, wäre aber sicher falsch. Ich hoffe, dass wir mit grossflächigen Impfungen möglichst bald in die Normalität zurückkehren können. Es wäre auch sinnvoll, mehr in die schweizerische Forschung zu investieren und unsere Vorreiterrolle, wie sie in vielen anderen Gebieten besteht, zu sichern.","Nach Ausbrüchen mutierter Coronavirus-Varianten mussten in St. Moritz zwei Hotels unter Quarantäne gestellt werden. Der Tessiner Infektiologe erklärt, weshalb das trotz bestehender Schutzkonzepte passieren konnte. Er fordert, dass Skigebiete und Hotels schliessen. Auch grössere Investitionen in die Erforschung von Medikamenten hält er für sinnvoll." "Nach dem Mordanschlag auf Haitis Präsidenten Jovenel Moïse sind 17 Verdächtige festgenommen und mehrere weitere von der Polizei getötet worden. Unter den Verhafteten seien zwei US-Bürger mit haitianischen Wurzeln, sagte der für Wahlen zuständige Minister Mathias Pierre am Donnerstag der Nachrichtenagentur AP. Dem Polizeichef Léon Charles zufolge sind auch 15 Kolumbianer darunter. Seit dem Attentat auf Moïse in der Nacht zum Mittwoch seien drei Verdächtige getötet worden. Zuvor hatte Charles von sieben Toten gesprochen. Acht Personen seien flüchtig. Details zu den Angreifern und ihrem Motiv waren auch am Tag nach der Tat weiter rar. Von der Polizei hiess es lediglich, dass der Anschlag von einer hoch spezialisierten und schwer bewaffneten Gruppe verübt worden sei, deren Mitglieder Spanisch oder Englisch gesprochen hätten. Augenzeugen zufolge riefen sie beim Eindringen in das Anwesen Moïses DEA-Operation, wie die Zeitung Le Nouvelliste unter Berufung auf Ermittlungsrichter Carl Henry Destin berichtete. DEA ist die Abkürzung für Drug Enforcement Administration, die Anti-Drogen-Behörde der USA. Die Angreifer gaben laut dem Ermittlungsrichter ein Dutzend Schüsse auf den Präsidenten ab. Die Tochter des Staatschefs habe sich währenddessen im Zimmer ihres Bruders versteckt, hiess es in dem Bericht von Le Nouvelliste. Auf den Strassen von Port-au-Prince kochten derweil die Emotionen hoch. Augenzeugen zufolge wurden zwei Verdächtige am Donnerstag von einer Menschenmenge in einem Gebüsch entdeckt. Ihre Kleidung war mit Schlamm verschmiert, wie ein AP-Reporter vor Ort sehen konnte. Als die Polizei mit ihnen wegfuhr, liefen einige Leute hinterher und riefen: Sie haben den Präsidenten getötet. Gebt sie uns. Wir werden sie verbrennen. Später steckte eine Menschenmenge von Kugeln durchsiebte Autos in Brand, die sie für die Wagen der Attentäter hielt. Polizeichef Charles rief bei einer Pressekonferenz zur Ruhe auf und forderte, keine Beweise wie die Autos zu zerstören.",Einen Tag nach der Ermordung des haitianischen Präsidenten sind 17 Personen in Haft. Drei weitere Angreifer seien getötet worden. Zwei der nun gefassten mutmasslichen Attentäter sollen US-Bürger sein. Die Polizei muss die Verhafteten vor der Wut der Menge schützen. "Mehrere Reisende haben das Coronavirus aus dem Ausland in die Schweiz mitgebracht. Das sagte der Zuger Rudolf Hauri, Präsident der Vereinigung der Kantonsärzte, dem Tages-Anzeiger. Betroffen seien neben Zug auch mehrere andere Kantone, und es handle sich dabei nicht nur um Einzelfälle: Infektionsherde haben wir geortet an Arbeitsorten, an Privatfesten, unter Jugendlichen, aber auch bei Reiserückkehrern. Die Ansteckungswege haben die Contact-Tracer aufgespürt. Die Reisenden seien in europäischen Ländern mit hoher Virusaktivität gewesen, sagte Hauri der Zeitung weiter, ohne einzelne Staaten zu nennen. Infiziert hätten sich die Personen nach der Öffnung der Grenzen zu sämtlichen Schengen-Staaten. Dazu gehören Italien, Deutschland, Frankreich, Spanien oder Schweden - alles Länder, in denen das Virus stärker verbreitet ist als in der Schweiz. Die Kantonsärzte mahnten darum bei Auslandreisen zur Vorsicht, sagt Hauri. Laut Gesundheitsminister Alain Berset beobachtet der Bund die Entwicklung sehr genau. Stefan Kuster vom Bundesamt für Gesundheit bestätigte am Mittwoch einen leichten Anstieg der Infektionszahlen. Demnach wurden bis Mittwochmorgen 44 Fälle neu gemeldet.",Laut dem Zuger Kantonsarzt Rudolf Hauri haben mehrere Reisende das Coronavirus aus dem Ausland in die Schweiz zurückgebracht. Sie kamen aus Schengen-Staaten zurück. Er mahnt bei Auslandreisen zur Vorsicht. "Das Blaue Kreuz Bern-Solothurn-Freiburg befragt im Kanton Bern jährlich Oberstufenschülerinnen und -schüler im Alter von 12 bis 17 Jahren anonym zu ihrem Suchtmittelkonsum. 2020 gingen bei der Fachorganisation für Suchtfragen Rückmeldungen von insgesamt 974 Jugendlichen ein. Die Auswertung lässt aufhorchen: Die Konsumzahlen sind im Vergleich zum Vorjahr teils stark angestiegen. So liegt der Anteil Jugendlicher, die wöchentlich Alkohol konsumieren, bei 4.4 Prozent - 2019 waren es lediglich 1.7 Prozent. Mehr als jeder Zehnte (11.1%) trinkt monatlich (2019: 5.7%). Schliesslich gaben mehr als fünf Prozent (5.3%) an, zumindest zwei Mal betrunken gewesen zu sein (2019: 3.3%). Zugenommen hat gemäss aktueller Auswertung auch der Konsum von Zigaretten und Shishas. 6.6 Prozent der Befragten rauchen mindestens einmal im Monat - fast doppelt so viele wie noch im Vorjahr (3.5%). Zudem griffen 7.7 Prozent monatlich zu Schnupftabak oder Snus (2019: 4.6%). Nur leicht angestiegen ist hingegen der Konsum von E-Zigaretten und Cannabis. Markus Wildermuth vom Blauen Kreuz führt den steigenden Alkohol- und Tabakkonsum vor allem auf Corona zurück. Wir gehen davon aus, dass die Covid-19-Krise nicht spurlos an den Kindern und Jugendlichen vorbeigeht. Gerade wenn die familiäre Situation, etwa aufgrund von Arbeitslosigkeit oder unsicheren Perspektiven instabiler wird, kann dies auch Auswirkungen auf den Substanzkonsum haben, lässt er sich in einer Mitteilung zitieren. Die Erfahrung zeige: Je angespannter die finanzielle Lage der Eltern, desto höher das Risiko von missbräuchlichen Substanzen bei den Kindern. Ausserdem vermutet Wildermuth, dass das gemeinsame Trinken in Zeiten stark beschränkter Freizeit-Optionen als Kompensation dienen könne. Zugespitzt: Fällt das Fussballtraining weg, muss sich die Jugend eben anderswie austoben. Und weil die heimische Minibar infolge des Gastro-Lockdowns tendenziell besser gefüllt war beziehungsweise ist als in normalen Zeiten, ist auch die Verfügbarkeit für den Nachwuchs - beispielsweise bei Hauspartys - grösser als sonst. Der Suchtexperte appelliert an Bund und Kantone, die Schulen offen zu behalten. Als Ort der sozialen Kontakte seien die Bildungsstätten für das psychische und soziale Wohl der Jugendlichen enorm wichtig. Eine erneute Schliessung würde die Probleme gerade in jenen Familien zusätzlich verschärfen, die sich ohnehin schon in einer schwierigen Lage befinden, sagt Wildermuth zu 20 Minuten. Und dies wiederum, so befürchtet der Fachmann, würde den Suchtmittelkonsum der Jugendlichen weiter befeuern. Zumindest im Moment sieht es nicht nach einem Schul-Shutdown aus. Wir haben nicht vor die Schulen zu schliessen, erklärte Gesundheitsminister Alain Berset am Mittwoch vor den Medien. Gleichzeitig stellte er klar, dass diese Frage in der Kompetenz der Kantone liege. Diese müssten sich überlegen, welche Massnahmen in den Schulen getroffen werden könnten, sollte sich die epidemiologische Lage in den kommenden Wochen verschlechtern.","Laut Zahlen des Blauen Kreuzes ist der Alkohol- und Tabakkonsum bei Jugendlichen im Jahr 2020 gestiegen. Suchtexperte Markus Wildermuth führt die Zunahme unter anderem auf die Corona-Pandemie zurück. Er hofft inständig, dass die Schulen offen bleiben. Andernfalls werde der Suchtmittelkonsum weiter steigen." "Bei dem Angreifer, der in einem Verteilzentrum des Paketdienstes Fedex in Indianapolis acht Menschen erschoss, handelt es sich um einen 19-jährigen Ex-Mitarbeiter. Die Polizei der US-Grossstadt gab am Freitag die Identität des Schützen bekannt, der sich nach der Attacke offenbar selbst erschossen hatte. Die Person wurde als der 19 Jahre alte Brandon Hole identifiziert, sagte der Vize-Polizeichef von Indianapolis, Craig McCartt, vor Journalisten. Demnach arbeitete Hole zuletzt im vergangenen Jahr in dem Fedex-Verteilzentrum in der Hauptstadt des Bundesstaates Indiana im Mittleren Westen. Unklar war zunächst, ob er von Fedex entlassen worden war. McCartt betonte mit Blick auf ein mögliches Motiv, die Polizei untersuche nach wie vor, was zu der Schusswaffenattacke am späten Donnerstagabend geführt habe. Der 19-Jährige war der Polizei bekannt, nähere Angaben machte McCartt dazu aber nicht. Bei der Schusswaffenattacke mit einem Gewehr waren acht Menschen getötet und sieben weitere verletzt worden. Hole nahm sich das Leben, bevor es zu einer Konfrontation mit der Polizei kam. Die USA sind in diesem Jahr bereits von einer Reihe von Schusswaffenangriffen mit zahlreichen Toten erschüttert worden. Präsident Joe Biden sprach von einer weiteren Tragödie und ordnete an, die US-Fahnen am Weissen Haus, an öffentlichen Gebäuden, US-Botschaften und Militärstützpunkten auf halbmast zu setzen. Biden hatte erst vergangene Woche neue Massnahmen zur Eindämmung der Schusswaffengewalt in dem Land angeordnet. Für bedeutsame Verschärfungen des Waffenrechts braucht er aber Mehrheiten im Kongress. Die konservativen Republikaner stemmen sich seit Jahren gegen Gesetzesverschärfungen.",In Indianapolis kam es zu einer Massenschiesserei. Der Schütze schoss wahllos um sich. Es handelt sich dabei um einen jungen Mann. Laut Polizei ist der mutmassliche Schütze tot. Auch wurden mehrere Personen verletzt. "Den allerersten Song der allerersten Morning Show hattet ihr, liebe 20-Minuten-Radio-Community, euch selber ausgewählt: Gheie Guet von Xen machte das Rennen. Der erste Tag ist für mich bis heute ein Highlight, erinnert sich Moderator Freezy. Es war heavy, weil wir 13 Stunden am Stück im Studio waren. Aber als Andrea das erste Mal etwas übers Radio klopfte, war das schon sehr geil. Neben den eigenen Live-Sendungen hostet 20 Minuten Radio fünf Podcast-Serien. Die Aufnahmen von Drei x Drei, wofür das Moderationsteam je zu Dritt diskutiert, gehören zu Andreas Highlights: Es sind immer sehr dumme, vor allem aber sehr lustige Momente, die wir da miteinander erleben. Hier gibts alle Folgen im Überblick. Podcast Drei x Drei findest mit allen anderen vier Podcasts auch direkt in der Radio-Section der 20 Minuten App (ganz unten in der Leiste). Da sind ein paar ganz Peinliche dabei, die ich jetzt lieber nicht wiederholen will , lacht Supreme Show-Moderator Moe. Einer der verkraftbareren Fehler: Er habe etwa den Moby-Song Why Does My Heart Feel So Bad als Why Does My Feel Heart So Bad angekündigt. Sein Moderationspartner Freezy mag genau das: Wenn man sich gegenseitig ein bisschen anzünden kann. Und wenn Fehler passieren, kann man daraus einen guten Moment machen. Schweizer Newcomer wie Popstimme Joya Marleen und Soul-Sängerin Priya Ragu waren etwa schon zu Gast. Ein überraschendes Highlight kam sogar extra von weit her: Ich habe selten so einen herzlichen, sympathischen Menschen wie Bill Kaulitz von Tokio Hotel kennengelernt!, erinnert sich Andrea.","Am 27. November 2019 spielte 20 Minuten Radio seine allerersten Töne. Unsere Radio-Hosts Andrea, Moe und Freezy blicken auf ihr Debütjahr zurück. Das Team blickt auf seine Patzer und bisherigen Gäste zurück." "Die Reproduktionszahl, auch als R-Wert bekannt, hat am Dienstag für grosse Verwirrung gesorgt. Wütende Gastronomen und Fitnessbetreiber verlangten bereits die Wiederöffnung ihrer Betriebe. Bekannt wurde, dass sich der Bundesrat bei seinen Entscheiden für die neuen Massnahmen im Kampf gegen das Coronavirus auf eine zu hohe Reproduktionszahl abgestützt hatte. Für den 4. Dezember schätzte die ETH den R-Wert auf 1 13, was einem exponentiellen Wachstum entspricht. Eine Woche später korrigierte sie diesen auf 1 05 herunter - und am 28. Dezember lag die Berechnung des R-Werts für den 4. Dezember auf exakt 1. Die wichtigsten Antworten zum R-Wert-Chaos: Die allermeisten Kantone weisen laut Tanja Stadler, ETH-Professorin und Mitglied der Covid-19-Taskforce, zurzeit einen höheren R-Wert als 0 8 auf. Die Taskforce habe hingegen wiederholt darauf hingewiesen, dass bei den momentan enorm hohen Fallzahlen eine Halbierung alle zwei Wochen sinnvoll wäre. Was einem R-Wert von 0 8 entspricht. Zudem hält sie fest: Der R-Wert ist eine statistische Schätzung, die immer im Gesamtkontext verwendet werden soll, und keine Grundlage für automatische Entscheidungen. Patrick Mathys, Leiter der Sektion für Krisenbewältigung im BAG, stellte am Dienstag klar, dass diese Reproduktionszahl mit Vorsicht zu geniessen sei. Auch Tanja Stadler sagt: Die Aussagekraft des aktuell geschätzten R-Werts ist aufgrund der Festtage, der wenigen Tests und der unsicheren Datenlage beschränkt. Die Experten seien überzeugt, dass der aktuelle R-Wert nicht das reale Infektionsgeschehen wiedergebe und die tatsächliche momentane Reproduktionszahl höher liege. Der R-Wert müsse dann stark korrigiert werden, wenn sich die Reproduktionszahl gerade stark ändere, sagte Martin Ackermann, Präsident der Covid-19-Taskforce, an der Medienkonferenz vom Dienstag. Dies sei in den betreffenden Tagen der Fall gewesen. Die Schätzung des R-Werts gibt laut Tanja Stadler immer nur einen Trend an, wie sich die Infektionszahlen vor circa zwei Wochen entwickelt haben. Die Taskforce fokussiere deshalb nicht auf tagesaktuelle R-Werte, sondern berücksichtige den 7-Tage-Durchschnitt zusammen mit anderen Indikatoren bei der Lagebeurteilung. Wochenendeffekte und Feiertage sorgen laut Stadler in den Daten generell für ein Rauschen. Damit zufällige Fluktuationen nicht zu stark abgebildet würden, müsse dieses geglättet werden. Diese Glättung der Zahlen erfolgt kontinuierlich - die Glättungswerte der Zahlen vom heutigen Tag werden in der Zukunft mit weiteren Daten nachkorrigiert. Dadurch werde auch der geschätzte R-Wert nachkorrigiert. Die vom Bundesrat als entscheidungsrelevant definierten R-Werte für die Kantone würden nur noch mit einer Verzögerung von 14 bis 17 Tagen gemeldet, sagt Stadler. So würden Nachkorrekturen verkleinert. Seit dem 4. Dezember mussten die kantonalen Werte meistens um weniger als 5 Prozent angepasst werden, in einzelnen Fällen betrug die Nachkorrektur maximal 10 Prozent. Die statistischen Schätzungen des R-Werts zielten darauf ab, den wahren R-Wert möglichst genau wiederzugeben, sagt Stadler. Doch die Schätzungen könnten vom wahren R-Wert abweichen. Die Abweichungen treten laut Stadler insbesondere auf in kleinen Regionen, bei sich ändernder Dynamik, bei niedrigen Fallzahlen und bei Problemen in den zugrunde liegenden Daten. Da all diese Schätzungen verzerrt oder mit gewissen Unschärfen behaftet sein könnten, würden deshalb R-Werte basierend auf verschiedenen Daten wie Anzahl bestätigter Fälle, Positivität, Hospitalisierungen und Todesfälle geschätzt. Die verschiedenen R-Werte werden zusammen mit weiteren Indikatoren zur Lagebeurteilung herbeigezogen.","Mehrmals wurde der R-Wert vom 4. Dezember nach unten korrigiert. Der R-Wert müsse dann stark korrigiert werden, wenn sich die Reproduktionszahl gerade stark ändere, sagte Martin Ackermann, Präsident der Covid-19-Taskforce. Die aktuell tiefe Reproduktionszahl verheisst noch keine Besserung. Die Schätzung des R-Werts gibt laut ETH-Professorin Tanja Stadler immer nur einen Trend an." "Grindelwald Terminal. Es tönt mehr nach Flughafen als nach Gondelbahn - und so sieht es auch aus: Ankunftshalle, Rollbänder, Restaurants, ein Parkhaus, ein Bahnanschluss und eine VIP-Lounge. Ende Woche geht das 470 Millionen Franken teure V-Bahn-Projekt nach gut zweieinhalb Jahren Bauzeit offiziell in Betrieb. Mit dem V-Bahn-Projekt wollen die Jungfraubahnen zurück in die Topliga: Unser Zubringersystem war einfach nicht mehr internationaler Standard, sagt CEO Urs Kessler. 20 Minuten hat den Topmanager kurz vor der Eröffnung in der VIP-Lounge zum Interview getroffen (siehe Video oben). Die Jungfraubahn ist die erste Bergbahn weltweit, die auf ein solches aus der Airline-Branche bekanntes VIP-Konzept setzt. Wer 12000 Franken ausgibt, wird Member des Platinum-Clubs und bekommt Zugang zur Lounge: Statt an der Talstation anzustehen, verpflegen sich Member im edlen Ambiente und überbrücken die Zeit, bis die VIP-Gondel eintrifft. Maximal 100 Member-Cards will Kessler verkaufen. Noch haben die Jungfraubahnen aber keine VIP-Pässe abgesetzt: Wir haben schon viele Anmeldungen für die VIP-Pakete für 12000 Franken, so Kessler. Er habe allen Interessenten gesagt, sie sollten das Produkt zuerst besichtigen kommen und es erst dann kaufen. In einem guten Jahr schleusen die Jungfraubahnen über eine Millionen Gäste aufs 3463 Meter hohe Jungfraujoch - und das wird künftig massiv schneller gehen (siehe Box). Wir gehen davon aus, dass es zu nahezu keinen Wartezeiten mehr kommen wird, sagt Kessler. Hatte die alte Männlichen-Gondelbahn eine Kapazität von stündlich 900 Personen, können die beiden neuen Bahnen des V-Bahn-Projekts zusammen pro Stunde 4000 Leute transportieren. Irritiert zeigte sich Bergbahnen-Boss Kessler über die Forderungen von Frankreich und Deutschland, wonach die Schweiz vorerst auf die Eröffnung der Skigebiete verzichten solle. Uns wäre es auch nicht in den Sinn gekommen, von Italien und Frankreich im Sommer die Schliessung der Strände zu fordern. Und auch eine behördlich verordnete Kapazitätsbeschränkung würde die Schweizer Bergbahnen stark treffen, wie der CEO im Videointerview mit 20 Minuten sagt.",Die Jungfraubahnen haben als erste Bergbahn ein VIP-Konzept. Für 12000 Franken kann man Member werden und die VIP-Gondel benutzen. Zudem gibts einen Skipass und man erhält Zugang zur VIP-Lounge. "Bereits am frühen Sonntagmorgen hatte es am Flughafen Zürich viele Passagiere am Check-in - trotz Corona. Ich kam um 7.30 Uhr an und es war sehr voll, berichtet ein Leser. Er habe etwa eine Stunde anstehen müssen. Die Schlange sei später noch länger geworden, zudem seien nur wenige Schalter offen gewesen. Ich war überrascht, dass es so viele Leute hat. Seinen Flug nach Frankfurt habe er aber noch rechtzeitig erwischt. Ein weiterer Leser berichtet am Samstag von einer langen Wartezeit für den Corona-Test am Flughafen. Bei Swissport heisst es auf Anfrage, dass Passagiere am Sonntagmorgen am Check-in bis zu einer Stunden warten mussten, im Durchschnitt war es etwa eine halbe Stunde. In den vergangenen Wochen kam es teilweise zu Spitzenzeiten, die im Voraus nur sehr schwer kalkulierbar sind, sagt Sprecherin Nathalie Berchtold. Grund dafür sei vor allem die Überprüfung der Dokumente, die es wegen des Coronavirus zur Einreise in bestimmte Länder braucht. Da sich die Einreisebestimmungen zum Teil kurzfristig ändern, sind jeweils nicht alle Passagiere auf dem neusten Stand und können so ihre Reise nicht oder erst verspätet antreten. Das führt zu erhöhtem Erklärungsbedarf, Diskussionen, Umbuchungen und Stornierungen, was sehr zeitintensiv ist. Auch das PCR-Testzentrum sei sehr gut ausgelastet. Wir werden die Kapazität von 300 Tests pro Tag ab nächstem Donnerstag verdoppeln. Beim Flughafen Zürich heisst es, dass die Anstehzone beim Check-in teilweise fast voll, aber nie überfüllt gewesen sei. Zwischen 9 und 10 Uhr hatten wir 14 Abflüge, sagt Flughafen-Sprecherin Bettina Kunz. Dabei handelte es sich insbesondere um Europaflüge etwa nach Porto, Las Palmas und Athen. Damit die Corona-Massnahmen eingehalten werden, hat der Flughafen Plakate und Hinweise aufgestellt. Zudem ist Personal im Einsatz, das die Passagiere auf die Regeln hinweisen.","Etwa eine Stunde musste ein Leser am Flughafen Zürich warten, bis er am Check-in war. Bei Swissport heisst es, dass solche Spitzenzeiten nur schwer zu kalkulieren sind. Grund für die Verzögerungen am Schalter sind die Corona-Regeln für die Einreise in bestimmte Länder." "Kens Kindheit war alles andere als einfach: Seine Mutter und seine Schwester waren heroinabhängig, die Mutter dealte auch zuhause. Mehr als einmal musste Ken seiner Mutter die Spritze aus dem Arm ziehen, wenn sie zugedröhnt am Boden lag. Als Ken 18 war, wurde seine Mutter von einem Junkie erstochen. Er fand sie tot in der Wohnung. Ich hatte nichts mehr, keine Familie, keine Lehrstelle, kein Zuhause und kein Geld. Von den Behörden wurde ich als Sozialfall eingestuft. Zum Essen schickten sie mich in die Gassenküche, obwohl sie wussten, dass ich dort auf jene Menschen treffen werde, die mit meiner Mutter Drogen konsumiert hatten. Von den Behörden fühlte sich der heute 29-Jährige im Stich gelassen. Wie reagieren die Behörden heute in einem solchen Fall? Wir haben mit Christian Kistler von der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde der Stadt Zürich (KESB) gesprochen. Kistler arbeitete zuvor in der Krisenintervention mit erwachsenen Kindern von Drogenabhängigen und auf einer Drogentherapiestation.","Ken war 18, als er seine heroinabhängige Mutter erstochen zuhause auffand. Seine Kindheit war geprägt vom Drogenkonsum seiner Mutter und seiner Schwester. Jahrelang schritt niemand ein. Christian Kistler von der KESB Zürich sagt, wie Kindern mit suchtkranken Eltern heute geholfen wird. Er betont, wie wichtig es ist, dass Nachbarn, Lehrpersonen, Verwandte und Freunde in einem Verdachtsfall Meldung erstatten. In der Schweiz haben rund 23'000 Kinder unter 14 Jahren Eltern, die illegale Drogen konsumieren." "Liebi Grosi, nun bin ich also hier in Brasilien, um die halbe Welt. Ich bin gut angekommen, hier im Frühling. So beginnt ein Brief, den 20-Minuten-Redaktor Lucas Orellano am Freitagabend im Intercity von Zürich nach Bern fand. Er datiert vom 8. Dezember 1989 und ist von einem Markus an seine Grossmutter geschrieben. Ein Brief, der über 31 Jahre alt ist - wohl ein Schriftstück mit emotionalem Wert? 20 Minuten möchte ihn gerne an seinen Besitzer oder seine Besitzerin zurückgeben. Absender Markus berichtet in dem Brief von seinem Aufenthalt im brasilianischen Londrina im Bundesstaat Paraná, wo er auf einer Ramie-Farm arbeitete und forschte. Ramie ist ein subtropisches Brennnesselgewächs, aus dem (ähnlich wie aus Flachs oder Hanf) Fasern gewonnen werden können. Weisst du, wem dieser Brief gehören könnte? Bitte melde dich bei uns. Aufgetaucht ist er im oberen Stock eines Zweitklasse-Wagens im IC 838, der um 23.02 vom Zürcher HB nach Bern fuhr. Ursprünglich kam dieser von Romanshorn (ab 21.48 Uhr) und hielt in Amriswil (21.54 Uhr), Weinfelden (22.06 Uhr), Frauenfeld (22.18 Uhr), Winterthur (22.31 Uhr), Zürich Flughafen (22.45 Uhr) und kam um 22.55 Uhr im HB an.","Markus arbeitete und forschte im Winter 1989 auf einer Farm im brasilianischen Londrina . Er schickte seiner Grossmutter einen Brief, der am Freitagabend in einem Intercity der SBB gefunden wurde. 20 Minuten möchte ihn gerne zurückgeben." "Die Pandemie hat vielen Unterhaltungsindustrien stark zugesetzt - einige konnten aber auch profitieren. Für die Games-Industrie waren die weltweit verordneten Lockdowns und Einschränkungen des öffentlichen Lebens sogar ein Wachstumstreiber: Der weltweite Umsatz mit Games wird dieses Jahr um 20 Prozent auf 160 Milliarden Franken in die Höhe schnellen, wie die Marktforscher von IDC prognostizieren. Im Entertainment-Bereich ist das richtig viel, wie der Vergleich zur Filmindustrie zeigt: Vor einem Jahr erzielte diese noch einen Rekordumsatz von 89 Milliarden Franken. Der Games-Markt ist also fast doppelt so gross - selbst wenn man die durch die Pandemie verursachten Einbussen nicht einberechnet. Experten gehen davon aus, dass die Kinos weltweit um die 25 Milliarden Franken verlieren werden. Im Gegensatz dazu soll der Streaming-Markt dieses Jahr circa um 7 Milliarden Franken wachsen. Damit ergäbe sich über den Daumen gerechnet ein Jahresumsatz mit Filmen von 71 Milliarden Franken - weit weniger als die Hälfte der Games-Industrie. Die grössten Gaming-Verkaufsschlager des Jahres siehst du in der Bildstrecke oben. Welche Games bei den Lesern und Leserinnen dieses Jahr am besten ankamen, erfährst du demnächst ebenfalls auf 20 Minuten. Immerhin: Für die Filmindustrie solls im nächsten Jahr wieder bergauf gehen. Insbesondere in China sind Experten optimistisch, dass die Kinos die Effekte der Pandemie schon bald hinter sich lassen können. Weil der Kampf gegen das Virus in der westlichen Welt aber noch länger andauert, tun sich Analysten schwer mit konkreten Prognosen, wann die Umsätze der Filmindustrie wieder das Niveau von 2019 erreichen können. Eines sind sich die Experten aber einig: Die Pandemie hat manche Entwicklungen im Filmgeschäft stark beschleunigt. Kleinere Produktionen wie etwa Indie-Filme wurden bereits vor 2020 zunehmend von Streaming-Anbietern finanziert und gezeigt. Diese Entwicklung dürfte sich auch künftig fortsetzen. Aber auch bei den Games ist weiteres Wachstum angesagt. Der Beschleunigungseffekt der Pandemie dürfte laut IDC auch 2021 noch zu spüren sein. Bei Mobile Games erwarten die Experten den grössten Anstieg. Grund dafür ist, dass Smartphones weiter verbreitet und oft günstiger sind als Konsolen. Des Weiteren dürfte der Konsolenmarkt im kommenden Jahr davon profitieren, dass 2020 die neuen Generationen der X-Box und Playstation erschienen sind. Mit vorzu neuen, teils exklusiven Games für die Geräte von Microsoft und Sony dürften die Verkaufszahlen weiter in die Höhe klettern.","Die Games-Industrie konnte von der Pandemie profitieren. Umsätze sind auf 160 Milliarden Franken in die Höhe geschossen. Das ist doppelt so viel, wie die Filmindustrie dieses Jahr verzeichnen kann." "Im Äthiopien-Konflikt hat Ministerpräsident Abiy Ahmed jetzt die finale Phase der seit drei Wochen dauernden Offensive gegen die nördliche Region Tigray angekündigt. Die Zentralregierung in Addis Abeba hatte der in Tigray regierenden Volksbefreiungsfront TPLF 72 Stunden Zeit gegeben, die Waffen niederzulegen und sich zu ergeben. Sonst werde die Regionalhauptstadt Mekelle, in der 500000 Menschen leben, angegriffen. Eine Stellungnahme der TPLF-Streitkräfte war zunächst nicht zu erhalten. Um was geht es in dem Konflikt? Ein Kurzüberblick. 2018 trat Abiy Ahmed als Ministerpräsident Äthiopiens an. Ein Jahr später wurde er für seine Rolle beim Frieden mit Eritrea mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Anfang diesen Novembers aber schickte er einigermassen unbeachtet sein Militär in die rebellische Region Tigray im Norden des Landes. Die Begründung des Nobelpreisträgers: Die Rebellen in Tigray, die auch eine Bevölkerungsgruppe sind (die Tigray), hätten Militäreinrichtungen der äthiopischen Armee angegriffen und Waffen gestohlen. Damit sei eine rote Linie überschritten worden. Ja. Dabei bestehen die Spannungen zwischen der TPLF und Premier Ahmed schon seit dessen Amtsantritt 2018. So fühlen sich viele Menschen in der Region Tigray von der Zentralregierung nicht vertreten und wünschen sich mehr Autonomie. Als Ahmed im Juni bekannt gab, dass er wegen der Corona-Epidemie die Wahlen verschieben müsse, verschärfte sich der Unmut. Die Tigray beschlossen, ihn zu bekämpfen, da er nicht mehr legal an der Macht sei. Man sei zu Verhandlungen bereit, wenn die Zentralregierung in Addis Abeba alle Truppen aus der Konfliktregion abziehe, so der Chef der Volksbefreiungsfront TPLF. Die TPLF war einst dominante Partei in der Parteienkoalition, die Äthiopien mehr als 25 Jahre lang mit harter Hand regierte. Tigray ist seit Wochen abgeriegelt und die Kommunikationswege nach aussen gekappt. Dennoch dringen immer wieder schlimme Nachrichten über Massaker, Kämpfe, Bombardierungen und Vertreibung nach draussen. So soll die Tigray-Jugendmiliz Saisonarbeiter einer anderen Bevölkerungsgruppe regelrecht niedergemetzelt haben. Nach einem Bericht der international anerkannten unabhängigen äthiopischen Menschenrechtskommission sollen an nur einem Tag 600 Zivilisten getötet worden sein. In den vom Internationalen Komitee des Roten Kreuzes IKRK besichtigten, hoffnungslos überfüllten Krankenhäusern der Region drängten sich inmitten der Corona-Epidemie Hunderte Verletzte in der Hoffnung auf Hilfe. Arzneien seien ebenso Mangelware wie Hygieneartikel aller Art. Tausende sind in Nachbarländer geflohen. Die Regierungstruppen sind auf dem Vormarsch in die Regionalhauptstadt Mekelle. Mit ersten Vorstössen von Panzern in die Stadt werde am Samstag gerechnet, schreibt RND.de. Erwartet wird ein opferreicher Häuser- und Strassenkampf, in den wohl auch viele Zivilisten hineingezogen werden. Von einem Albtraum mit Ansage ist die Rede. Ja. Was Äthiopien zunächst als interne Angelegenheit von kurzer Dauer ankündigt hatte, hat eine Dynamik entwickelt, die die gesamte Region zu destabilisieren droht. Am strategisch wichtigen Golf von Aden hat sich nach China, den USA, Frankreich und selbst Taiwan gerade auch Russland einen Militärstützpunkt gesichert. Umgeben von Konfliktherden wie Jemen und Somalia, geht es im Roten Meer um die Sicherung von Interessen auf einer der wichtigsten Handelsrouten der Welt. Neben den Vereinten Nationen warnen auch Hilfsorganisationen vor einer humanitären Katastrophe sowie dem Übergreifen des Konfliktes auf angrenzende Länder. In dem Vielvölkerstaat Äthiopien mit seinen 112 Millionen Einwohnern sind ethnische Spannungen und Konflikte nichts Neues. Doch Abiy Ahmeds Offensive kommt zu einer Zeit, da es auch aussenpolitisch nicht an Risiken mangelt. Die Nachbarländer Sudan und vor allem Ägypten sind vergrätzt über einen gigantischen Staudamm, mit dem Äthiopien das Wasser des Nils für die Stromgewinnung nutzen will. Beide Nachbarn zeigten mit Militärmanövern bereits ihre Muskeln.",Dieses Wochenende droht ein brutaler Krieg in der äthiopischen Stadt Mekelle auszubrechen. Äthiopiens Premier Ahmed verkündete zuvor die finale Phase im Kampf gegen die Tigray-Rebellen. Wieso führt der Nobelpreisträger von 2019 diesen Krieg? Ein Überblick. "Die Idee hinter der Red-Bull-Flugtag-Eventreihe ist supersimpel: Schwindelfreie Pilotinnen und exzentrische Ingenieure zimmern ein Flugobjekt (okay: eher ein Gleit- oder Sturzobjekt), schieben es an den Rand einer sechs Meter hohen Rampe und hoffen dann, dass ihre Kreation weiter als die der anderen Teams segelt, bevor sie unweigerlich damit ins Wasser klatschen. Der Weltrekord liegt bei respektablen 78 65 Metern und wurde 2013 im kalifornischen Long Beach aufgestellt. Aber hey: no pressure, gell. Neben der Distanz bewertet die Jury zudem die Kreativität und den Unterhaltungswert - wenn du also mehr der Style Over Substance-Typ bist, darfst du nun erleichtert aufatmen. Nach 20 Jahren kehrt die feuchtfröhliche Veranstaltung zurück nach Lausanne - und zwar ins Strandbad Bellerive Plage. Im Kalender markierst du dir den Sonntag, 19. September, fett - egal, ob du nun selbst antreten oder die Akkord-Bruchlandungen vom Ufer aus beklatschen willst. Der Startschuss fällt um 11 Uhr und der Eintritt ist gratis. Es wird der achte Red Bull Flugtag in der Schweiz sein - der letzte fand 2016 in Zürich statt. Na, ein unvergessliches Erlebnis mit Freundinnen und Freunden und wahrscheinlich einen Sonnenbrand. Falls dir das nicht genug ist, dann winken ausserdem folgende Preise: Wir mögen es halt einfach, wenn Menschen baden gehen, okay? Darüber hinaus ist 20 Minuten Medienpartner, hat einen fixen Startplatz und stellt darum ein eigenes Team zusammen. Aber nicht aus unseren Mitarbeitenden (die sind leider zu busy damit, unangebrachte Kommentare zu unseren Storys zu löschen), sondern aus Leserinnen und Lesern. Wie du dich und dein Team bewerben kannst, um unter unserer Flagge zu segeln, erfährst du mit einem Push auf diesen Button: Zeit hast du bis kommenden Sonntag, 20. Juni, um 23.59 Uhr. Drüben bei Red Bull gibts alle weiteren Infos sowie die Regeln zum Flugtag und Du kannst dich auch ohne unseren Segen und fixen Startplatz bewerben, aber denk daran: Damit würdest du unsere Gefühle verletzen.","Am 19. September steht der Red Bull Flugtag in Lausanne an. Wer gewinnt, bestimmt die Jury und bewertet dabei in den Kategorien Flugdistanz, Kreativität und Unterhaltungsfaktor. 20 Minuten schickt auch ein Team an den Start. Und zwar eines aus Leserinnen und Lesern. Wenn du also schon immer mal vor zehntausenden Zuschauerinnen und Zuschauern eine Bruchlandung in den Genfersee hinlegen wolltest, solltest du die folgenden Zeilen aufmerksam verfolgen." "US-Präsident Joe Biden rechnet nach eigenen Worten damit, dass er sich bei der Wahl 2024 um eine zweite Amtszeit im Weissen Haus bewerben wird. Die Antwort ist ja, mein Plan ist es, zur Wiederwahl anzutreten, das ist meine Erwartung, sagte der 78-jährige Demokrat am Donnerstag bei seiner ersten Pressekonferenz seit seinem Amtsantritt vor mehr als zwei Monaten auf eine entsprechende Frage. Auf die Frage, ob er erneut mit seiner Stellvertreterin Kamala Harris als Vize-Kandidatin antreten wollte, sagte Biden, auch das würde er erwarten. Sie ist eine grossartige Partnerin. Dazu sprach der US-Präsident über den geplanten Truppen-Abzug aus Afghanistan. Biden rechnet nicht damit, dass im kommenden Jahr noch US-Truppen in Afghanistan stationiert sind. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das der Fall ist, sagte Biden. Der Abzug müsse aber sicher und geordnet stattfinden. Ob er 2024 gegen seinen Vorgänger Donald Trump antreten würde, wisse er nicht, sagte Biden bei der Pressekonferenz. Der Republikaner Trump hat bislang offen gelassen, ob er nach seiner Niederlage gegen Biden im vergangenen November noch einmal kandidieren will. Trump beklagt bis heute, er sei durch Betrug um den Sieg bei der Wahl gebracht worden. Beweise dafür hat er nicht vorgelegt. Das Trump-Lager ist mit dutzenden Klagen vor Gerichten in verschiedenen Bundesstaaten gegen die Ergebnisse der Wahl gescheitert.","Joe Biden hielt seine erste Medienkonferenz, seit er Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika ist. Er möchte 2024 erneut fürs Präsidentenamt kandidieren - wieder mit Kamala Harris. Sie ist eine grossartige Partnerin, so Biden. Biden sagte zudem, dass er bis nächstes Jahr alle Truppen aus Afghanistan sicher und geordnet abziehen will." "Hersteller und Händler sind im Falle einer Annahme der Pestizid-Initiative besorgt, berichtet die SonntagsZeitung. Die Initiative verbiete Desinfektionsmittel in der Produktion. Das könne zu Lebensmittelvergiftungen führen. Die Hygiene-Standards basieren auf dem Einsatz von Desinfektionsmitteln, sagt Mario Irminger, Präsident der IG Detailhandel, die aus Coop, Migros und Denner besteht. Werden diese Mittel gemäss Pestizid-Initiative verboten, sinkt die Lebensmittelsicherheit in der Schweiz und lebensmittelbedingte Erkrankungen können zunehmen, so Irminger zur Zeitung. Diese Bedenken teilt Lorenz Hirt, Direktor des Nahrungsmittelindustrieverbandes Fial. Ohne Biozide als Reinigungs- und Desinfektionsmittel kann die heute vorgeschriebene Lebensmittelsicherheit nicht mehr gewährleistet werden. Für Christof Züger, Chef des Ostschweizer Produzenten Züger Frischkäse, wäre der Verzicht auf Chemikalien zur Reinigung der Anlagen ein Riesenproblem. Die Produkte würden so viel früher verderben. Unser Export würde einbrechen, weil unsere Produkte im Ausland nicht mehr als hygienisch einwandfrei gelten, sagt Züger. Natalie Favre, Sprecherin der Pestizidinitiative, widerspricht. Alle Mittel, die im Bio erlaubt sind, bleiben es weiterhin. Für die Reinigung und Desinfektion würden auch Bio-Betriebe Chemikalien wie Biozide verwenden. Diese dürfen selbstverständlich weiterhin verwendet werden, sagt Favre.","Am 13. Juni stimmt die Schweiz über die Volksinitiative Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide ab. Händler, Hersteller und der Nahrungsmittelindustrieverband sehen mit einer Annahme die Lebensmittelsicherheit in Gefahr. Grund dafür ist das mit der Initiative verbundene Verbot von Desinfektionsmitteln." "Es ist jedes Jahr speziell, wenn die Sonne durchs Martinsloch direkt auf die Kirchenspitze in Elm GL scheint. Am 30. September 2020 ereignet sich sogar ein Doppel-Phänomen, das nur alle 19 Jahre eintrifft. Diesen Mittwoch scheint nicht nur die Sonne durch das Loch im Fels, sondern auch der Mond. Am Mittwoch scheint die Sonne exakt um 9.32 Uhr durch das Martinsloch auf den Kirchturm in der Dorfmitte in Elm. Anschliessend zum Spektakel findet eine öffentliche Führung durch das Schiefertafelmuseum in Elm statt, gefolgt von einer Besichtigung der Bergsturz-Landschaft um 10.30 Uhr, bei der die positiven und negativen Seiten des Schieferabbaus erläutert werden. Zeitgleich findet eine Führung durch das Waldreservat Gandwald auf der anderen Talseite statt. Das Programm endet um 15 Uhr mit einer Dorfführung und dem Abwarten auf den Mond. Geführt durch einen Geo Guide Sardona, geht es um 18.30 Uhr auf eine leichte Wanderung zum Mond-Beobachtungsort, wo man das Pendant zum Tage im Martinsloch beobachten kann. Im sagenumwobenen Martinsloch kreuzen sich zwei Schwächezonen: eine weiche, flach liegende, dunkle Mergelschicht und eine steil stehende Bruchfläche. In diesem Bereich konnte die Erosion die Kalksteine schneller abtragen, und es entstand das Martinsloch mit einem Durchmesser von mehr als 15 Metern, heisst es auf der Website des Unesco-Welterbes Tektonikarena Sardona zur Entstehung des Lochs. Die Sonnenstrahlen würden jeweils an zwei Tagen im Frühjahr und im Herbst durchs Martinsloch auf die Kirche von Elm treffen.",Am Mittwoch gibt es am Martinsloch ein Doppelereignis. Sonne und Mond scheinen beide durch die Lücke im Gestein. Das passiert nur alle 19 Jahre. "Drohnen liefern schöne Landschaftsbilder und sind in den letzten Jahren zu einem beliebten Spielzeug für Hobby-Aviatiker geworden. Mit der steigenden Beliebtheit ist deshalb auch die Anzahl der Drohnen im Luftraum gewachsen. Die kleinen Drohnen können aber eine grosse Gefahr für den normalen Flugverkehr werden. Wie der Flughafen St. Gallen-Altenrhein schreibt, stehen viele Flughäfen dieser Gefahr blind gegenüber und müssten auf Ferngläser zurückgreifen, um Drohnen in der Nähe zu erkennen. Da Sicherheit an erster Stelle steht, hat sich der Flughafen St. Gallen-Altenrhein dazu entschieden, ein Drohnendetektionssystem zu installieren. Immer wieder komme es vor, dass unwissende Hobbypiloten ihre Drohnen in der Nähe des Flughafens steigen liessen. Unser Sicherheitspersonal muss regelmässig ausrücken, um Drohnenpiloten auf die Kontrollzone hinzuweisen, sagt Timo Nielsen, Safety & Compliance Manager des Flughafens. Mit dem neuen System würde dem Flugverkehrsleiter viel Arbeit abgenommen. In Zusammenarbeit mit Droneshield, einer Firma mit Sitz im australischen Sydney, wurde ein solches System im September aufgebaut. Nach intensivem Erproben und Kalibrieren ist das System nun einsatzbereit. Damit der reguläre Flugverkehr nicht durch zusätzliche Radiosignale gestört wird, funktioniert das System rein passiv. Die Umgebung wird nach Radiosignalen abgelauscht, die von den Drohnen und den Fernbedienungen ausgesendet werden, erklärt Nielsen die Funktionsweise des Systems. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Transmission von Videomaterial gelegt, da viele Drohnen mit Kameras ausgestattet sind. Mit einer Triangulation des Signals können die genaue Position sowie die Flugbewegung der Drohne ermittelt werden. Entdeckt das System in der Nähe des Flughafens eine Drohne, wird ein Alarmsignal inklusive Position und Live-Videobild an den Flugverkehrsleiter gesendet, der anschliessend die notwendigen Massnahmen einleiten kann. Ist die Drohne nah am Flughafen, rückt unser Sicherheitspersonal aus, um den Piloten zu finden, sagt Nielsen. Über den Preis des Systems schweigt man sich aus. Nur so viel: Es war eine kostspielige Anschaffung, verrät Nielsen. Bisher sei es noch zu keinem Ernstfall gekommen. Momentan herrscht bei Drohnenflügen wenig Betrieb, sagt Nielsen. Dies habe auch mit der schlechten Witterung zu tun. Vor allem an sonnigen Tagen könne es dann zur ersten Feuertaufe kommen.","Der Flughafen St. Gallen-Altenrhein hat ein Drohnendetektionssystem in Betrieb genommen. Dafür spannte der Flughafen mit einer australischen Firma zusammen. Das System entlastet die Arbeit des Flugverkehrsleiters. St. Gallen-Altenrhein ist der erste Flughafen der Schweiz, der ein solches System einführt." "Vorletzte Woche hat die Luzerner Rapperin Loredana ihr Instagram-Profil unangekündigt deaktiviert. Nun ist der Deutschrap-Star zurück. Fast alle alten Beiträge sind weg, nur einer war noch auf ihrem Account vorzufinden. Der Post stammt vom Juni und führt ihre Tourdaten für 2021 auf. Neue Infos gabs aber in ihrer Instagram-Story. Ich wollte was sagen, aber durfte nichts erzählen, schreibt die 25-Jährige dort. Zwei Stunden später kündigte sie über das Insta-Profil der Spotify-Hip-Hop-Playlist Modus Mio ihr zweites Album an und enthüllt dabei bereits das Cover der Platte, die den Titel Medusa trägt. King Lori ist back und verteidigt ihren Thron. Am 11. Dezember erscheint endlich ihr neues Album #Medusa! Das Cover gibts zuerst bei uns zu sehen, heisst es im Post. Am Montagabend legte die Rapperin dann mit einem eigenen Upload nach (hier unten). Es ist ein Mini-Teaser zur neuen Platte, zu dem sie nochmals schreibt: Ich wollte was sagen, aber durfte nichts erzählen. Und führt dann aus: Dieser Satz ist nicht nur eine Line, sondern die Beschreibung meines Lebens in den letzten 18 Monaten. Hört euch die Musik an und ihr werdet meine Geschichte verstehen. Alright. Instagram-Userinnen und -User reagieren bisher mehrheitlich negativ auf die News. Nebst dem Hashtag #BoycottLoredana, der seit Juli kursiert, finden sich auch zahlreiche kritische Kommentare unter dem Beitrag. Viele davon thematisieren wie gewohnt den laufenden Prozess gegen Loredana im Fall Petra Z. (siehe Infobox). Ein User etwa schreibt: Was für ein Thron? Sie sollte lieber das Geld an Petra zurückzahlen. In einem weiteren Kommentar heisst es: Alle haben darauf gewartet, dass sie sich zur Petra-Sache äussert. Und die Alte kündigt ein Album an, um schön wieder Geld einzusacken und diese negative Presse auszunutzen. Ich hab keine Worte, wie kann man sie (bloss) unterstützen? Ob Loredanas Aussage, sie habe nichts erzählen dürfen, sich tatsächlich (nur) auf ihr neues Album bezieht, ist unklar. Denkbar wäre auch, dass sie damit den Fall Petra Z. meint. Die Ermittlungen wegen Betrugs laufen noch, das Urteil ist hängig. Es gilt die Unschuldsvermutung. Nachdem Petra Z. Anfang Juli öffentlich über ihre finanziellen Schwierigkeiten gesprochen hatte, mit denen sie sich seit dem Betrugsfall angeblich konfrontiert sieht, verschärfte sich die Kritik gegen Loredana. Die Rapperin wurde daraufhin stiller in den sozialen Medien.",Vorletzte Woche hat die Luzerner Rapperin Loredana ihren Instagram-Account deaktiviert. Nun ist sie zurück - mit nur einem Post und einer kryptischen Aussage. Zudem kündigt sie ihr zweites Album an. "Eine 58-jährige Frau war am Samstag, um 15.15 Uhr mit dem Auto auf der St. Gallerstrasse in Gossau unterwegs. Während der Fahrt bemerkte die Frau, dass sie ihr Handy auf dem Autodach vergessen hatte. Sie bremste ab. In diesem Moment fuhr ein 22-jähriger Töfffahrer hinter ihr. Wie die Kantonspolizei St. Gallen mitteilt, war das Handy mittlerweile zu Boden gefallen und der Töfffahrer richtete seinen Blick auf den Gegenstand am Boden. Dabei bemerkte der Mann nicht, dass das Auto vor ihm abbremst. Er prallte mit dem Töff in das Auto der 58-Jährigen. Dabei erlitt der Töfffahrer unbestimmte Verletzungen. Mit einem Rettungswagen wurde er ins Spital gebracht. Laut der Polizei entstand ein Sachschaden von mehr als 20000 Franken.","Eine Autofahrerin hat ihr Handy auf dem Dach vergessen. Als sie das bemerkte, bremste sie während der Fahrt ab. Ein Töfffahrer hinter ihr war durch das heruntergefallene Handy abgelenkt und prallte darauf in das Auto. Der 22-jährige Töfffahrer erlitt unbestimmte Verletzungen." "Der Bundesrat hat noch nicht entschieden, wie genau das Loch von geschätzten 35 Milliarden Franken gestopft werden soll, das die Corona-Krise in die Bundeskasse reisst. Finanzminister Ueli Maurer rechnet aber mit etwa 15 Jahren, die dazu nötig sein werden. Es gibt noch viele Unsicherheitsfaktoren, wir wollen die Fakten präziser kennen, sagte Maurer in einem Online-Interview von Finanz und Wirtschaft vom Dienstag. Der Zeithorizont dürfte sich mittelfristig in der Grössenordnung von etwa fünfzehn Jahren bewegen. Bei einer Neuverschuldung von ca. 30 Milliarden Franken wären das pro Jahr 2 Milliarden, sagte der SVP-Bundesrat. Im laufenden Jahr dürfte wegen der Corona-Krise im ordentlichen Budget statt eines geringen Überschusses von 400 Millionen Franken ein Defizit im Umfang von etwa 3 Milliarden Franken anfallen, wie Finanz und Wirtschaft schreibt. Gemäss einer ersten Schätzung von Maurers Finanzdepartement dürften die Einnahmen rund 5 Milliarden Franken niedriger ausfallen als budgetiert. Das entspricht laut Finanz und Wirtschaft einem Rückgang um fast 7 Prozent. Eine aktualisierte Schätzung der Ausgaben existiere nicht, im Budget seien 75 3 Milliarden Franken vorgesehen. In diesen Zahlen nicht enthalten sind demnach die ausserordentlichen Ausgaben zur Bewältigung der Corona-Krise, insbesondere die Gelder für die Kurzarbeitsentschädigung. Die ausserordentlichen Ausgaben belaufen sich auf 20 bis 35 Milliarden Franken. Maurer ist dagegen, die Nationalbank einzuspannen. Es gibt keinen Grund, zusätzliche Mittel der Nationalbank zu beanspruchen. Sie hat eine andere Aufgabe, die im Moment unterschätzt wird. Sie muss den Franken-Kurs stützen. Wenn sie in diesem Bereich nichts täte, hätten wir zum Euro wohl eine Parität, was für die Exportindustrie eine Katastrophe wäre, sagte er. Die Nationalbank dürfe nicht die Schulden des Staates bezahlen. Allerdings beschwichtigt der Finanzminister: Es besteht kein Grund zur Panik, die Beschäftigung und die Wirtschaft werden sich erholen.","Der Finanzminister Ueli Maurer sagt, die Schweiz braucht 15 Jahre um sich von der Corona-Krise zu erholen. Maurer erwartet ein Staatsdefizit von 3 Milliarden Franken. Er möchte die Schweizerische Nationalbank nicht noch weiter zur Hilfe ziehen." "Das Solarbänkli in Wil, bei dem man mit Solarstrom sein Handy aufladen kann, wurde verschoben. Im Juni wurde die Bank auf dem Bleicheplatz eingeweiht. Doch kürzlich wurde sie nun an den Stadtweiher verlegt. Der Standort war für die Nutzung der Bank zu schwach, sagt Cristina Roduner, Fachperson Kommunikation der Stadt Wil. Die Bank stand teilweise im Schatten der Bäume und sorgte damit auf Social Media für sehr viel Spott. Es nimmt mich ja schon Wunder, welches ‹Genie› den ersten Standort des Solarbänkli im Schatten unter einem grossen, schönen Baum ausgewählt hat. Kein Wunder, hat es dort nicht funktioniert, hiess es etwa. Laut der Stadt Wil war aber nicht der Schatten das Problem. Die Nachfrage habe die Erwartungen der Stadt übertroffen. Die Nutzung der Bank sei gross. Die Bäume hatten einen weiteren unangenehmen Nebeneffekt. Es hatte viele Blattläuse, die die Bank mit Exkrementen bedeckten, so Roduner. Entsprechend musste man die Bank ständig reinigen. Der neue Standort wurde nebst der Sonneneinstrahlung auch wegen der Nähe zu den Schulen gewählt. So hätten Jugendliche auch schnell einen Zugang, um ihr Smartphone aufzuladen. Zuvor stand sie vor einem Altersheim. Der neue Ort hat nun viel mehr Sonneneinstrahlung, entsprechend kann die Solarbank auch besser Smartphones laden. Doch nun werden Beschwerden laut, dass die Bank jetzt zu heiss werde, um überhaupt darauf zu sitzen. Die Bank wird in der Sonne gut 60 Grad Celsius heiss, sagt der Wiler Arthur Marty. Wegen der dunklen Oberfläche der Bank und des Plexiglases erhitze sich die Fläche tagsüber stark. Am Tag bei voller Sonneneinstrahlung ist die Bank nicht brauchbar, um sich hinzusetzen, stellt Marty fest. Die Herstellerfirma hält dagegen. In der Bank seien Ventilatoren eingebaut, damit diese sich nicht zu stark erhitze. Da nützt auch keine Lüftung, widerspricht Marty, wenn man sich mit kurzen Hosen auf die Bank setzt, verbrennt man sich die Oberschenkel. Seitens der Stadt Wil habe man noch keine Beschwerden erhalten. Bisher hatten wir gute Rückmeldungen, sagt Roduner. Es seien keine Reklamationen bezüglich der Hitze eingegangen. Ohnehin sollte die Bank im Lauf des Jahres wieder an einem anderen Standort stehen. Die Bank ist einfach zu zügeln, versichert Roduner. Der neue Standort ist noch nicht bekannt.","Das Solarbänkli in Wil SG steht nun an einer neuen Stelle. Am alten Standort hatte es zu viel Schatten, und Blattläuse verschmutzten die Oberfläche. Am neuen Ort beim Stadtweiher hat es genug Sonne. Die Bank soll sich nun aber zu fest erhitzen. Das Solarbänkli wird im Lauf des Jahres wieder weiterwandern." "Franco Acosta ist tot. Der Fussballer wurde nur 25 Jahre alt. Sein Club CA Atenas de San Carlos bestätigte das. Laut lokalen Medien war er nach einer Flussüberquerung von seinem Bruder am Wochenende als vermisst gemeldet worden. Am Montag wurde Acosta tot aufgefunden. In Uruguay wurde Franco Acosta lange als eines der grössten Stürmer-Hoffnungen gehandelt. Er spielte in den Jugendnationalteams seines Heimatlands, wurde bei der U17-Südamerikameisterschaft 2013 sogar Torschützenkönig. In Europa konnte sich der Angreifer nicht durchsetzen. 2015 wagte er den Schritt über den grossen Teich, heuerte beim spanischen Club Villarreal an. Der Neuzugang um 1 5 Millionen Euro kam bei den Profis nicht zum Einsatz. Er wurde immer wieder verliehen ehe er im vergangenen Sommer zu CA Atenas ging.","Franco Acosta war ein Fussball-Profi. Er verstarb tragischerweise im Alter von 25 Jahren nach einem Unfall. Die Trauer in Südamerika ist gross, galt er doch als grosse Stürmer-Hoffnung." "Reto Moser* ist stolz auf seinen Sohn: Der 19-jährige Berner hat in diesem Sommer erfolgreich seine Lehre als Carrosseriespengler abgeschlossen. Die Vorfreude des Vaters auf die bevorstehende Abschlussfeier erlitt kürzlich allerdings einen Dämpfer: Wie dem Einladungsschreiben des Berufsverbandes Carosserie Suisse zu entnehmen ist, wird von Eltern und Begleitpersonen ein Unkostenbeitrag von je 30 Franken für den Apéro verlangt (exklusive alkoholische Getränke). Dass Eltern etwas bezahlen müssen, um an der Diplomfeier ihrer Kinder dabei sein zu dürfen, habe ich schlicht noch nie gelesen oder gehört - das befremdet mich, sagt Moser. Auch sei es ein Zeichen geringer Wertschätzung gegenüber dem erfolgreichen Nachwuchs. Weiter stellt Moser die Höhe des Betrags in Frage: 30 Franken für einen Apéro - hey schliifts? Zwar gerate er wegen des Elternsponsorings nicht in finanzielle Nöte, räumt der Vater ein, doch frage er sich, was mit diesem Geld denn alles finanziert werde. Carrosserie Suisse wehrt sich gegen Mosers Vorwürfe in einer schriftlichen Stellungnahme. Der Unkostenbeitrag von 30 Franken werde in aller Regel von den Ausbildungsbetrieben beglichen. Es handle sich dabei keineswegs um ein Eintrittsgeld: Der Eintritt zum offiziellen Teil ist und war schon immer frei. Von einer geringen Wertschätzung den Lehrabgängerinnen und -abgängern gegenüber könne zudem keineswegs die Rede sein, da diese gratis zum Apéro-riche eingeladen seien. Bisher habe man keinerlei negative Rückmeldungen auf den Unkostenbeitrag erhalten. Weiter macht der Verband geltend, dass er über seine Auslagen nicht nach Belieben verfügen könne: Da wir ein subventionierter Betrieb sind, können wir unsere finanziellen Mittel nicht frei verwenden, sondern dürfen diese nur zu bestimmten Zwecken verwenden. Nicht unerwähnt bleiben dürfe, dass man trotz Pandemie und der damit verbundenen Unsicherheit den eine Abschlussfeier bieten zu können. Bis vor drei Wochen war noch nicht sicher, ob eine Feier überhaupt durchgeführt werden kann. Genauso stolz ist Carrosserie Suisse auf die Lehrabgängerinnen und -abgänger, die trotz schwierigen Bedingungen die Qualifikationsverfahren erfolgreich bestanden haben. *Name geändert","Für den Apéro der Lehrabschlussfeier von Carrosserie Suisse wird von Eltern und Begleitpersonen ein Unkostenbeitrag von 30 Franken erhoben. Der Vater eines Lehrabgängers echauffiert sich darüber: Geld von den Eltern zu verlangen, damit diese der Diplomfeier ihrer Kinder beiwohnen könnten, sei nicht angemessen. Der Verband verteidigt sich gegen die Vorwürfe." "Roger Federer ringt derzeit ums Comeback. Wie es ihm genau geht, ist nicht klar. Lange schwieg er nämlich. Er liess nach dem arthroskopischen Eingriff vom 19. Februar nur verlauten, das rechte Knie habe ihm seit einiger Zeit Probleme bereitet und er jetzt auf Besserung hoffe. Aber seither? Stille - zumindest weitestgehend. So gab Federer seit längerer Zeit kein Interview mehr, das nicht PR-Zwecken diente - bei dem also nicht vorher abgemacht worden war, was gefragt werden durfte. Dadurch konnte der Tennisstar heikle Themen vermeiden. Und auch sein Coach Severin Lüthi äussert sich derzeit nicht. All das deutet daraufhin, dass es nicht zu 100 Prozent wunderbar aussieht. Und für diese These spricht nun auch sein Auftritt bei den SRF-Sport-Awards. Bei diesen spricht der 39-Jährige Klartext - zumindest ein wenig. Angesprochen auf sein Comeback bei den Australian Open sagt er: Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Natürlich würde es helfen, wenn ich ein bisschen mehr Zeit hätte. Aber es wird knapp. Und: Ich habe gehofft, dass ich bereits im Oktober bei 100 Prozent bin, das war ich leider nicht - und bin es auch heute noch nicht. Ich wünschte, ich wäre weiter, aber ich bin trotzdem zufrieden, wo ich stehe, berichtet der 20-malige Grand-Slam-Sieger. Federer hat in diesem Jahr bei den Australian Open im Januar in Melbourne gespielt, wo er mit Adduktorenproblemen im Halbfinale ausgeschieden war. Danach trat er in Kapstadt nur noch zu einem Show-Match gegen den Spanier Rafael Nadal an und musste sich einer Arthroskopie im rechten Knie unterziehen. Im Juni folgte ein weiterer Eingriff. Die zweite Knieoperation ist ein mega Dämpfer gewesen, in den letzten sechs Monaten ist es aber stetig vorwärts gegangen, sagte der Weltranglisten-Fünfte. In diesen Tagen soll definitiv entschieden werden, ob das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres in Melbourne um drei Wochen verschoben und dann erst am 8. Februar beginnen wird. Dies würde Federer zumindest entgegenkommen. Der Schweizer will sich aber nicht unnötig unter Druck setzen: Wir lassen uns Zeit, die nächsten zwei, drei Monate werden enorm wichtig für mich werden.","Derzeit arbeitet Roger Federer an seinem Comeback. In einem Interview erzählt er nun, wie es ihm geht. Er sagt, dass er gerne noch mehr Zeit hätte." "Lange wurde spekuliert, wer neuer Verwaltungsratspräsident der Credit Suisse (CS) und damit Nachfolger von CS-Urgestein Urs Rohner wird. In der engeren Auswahl soll auch Ex-Nationalbankpräsident Philipp Hildebrand gewesen sein. Doch mit dem Portugiesen António Horta-Osório hat wohl keiner gerechnet. Am Dienstag gab die Grossbank bekannt, dass sie ihren Aktionären an der Generalversammlung Ende April den 56-jährigen Horta-Osório, Chef der britischen Lloyds-Bank, zu ihrem Verwaltungsratspräsidenten vorschlagen will. Er wird in der Londoner City wie Landsmann und Fussballcoach José Mourinho The Special One gennant. Mit dieser unerwarteten Wahl hat Urs Rohner alle überrascht, aber gute Voraussetzungen für einen souveränen Übergang geschaffen, sagt der Bankenexperte Adriano Lucatelli, Gründer des Finanzdienstleisters Descartes Finance sowie Ex-Manager der CS und UBS, zu 20 Minuten. Horta-Osório sei ein Top-Manager, der mit über 30 Jahren Erfahrung alle wichtigen Geschäftsbereiche der CS abdecke: Das Privatkundengeschäft, weil er von der britischen Retail- und Geschäftsbank Lloyds kommt, die er seit 2011 leitet. Investmentbanking sei ihm von seiner Tätigkeit bei Goldman Sachs vertraut und Auslandserfahrung habe er etwa in Südamerika für die spanische Bank Santander gesammelt. Bankenexperte Lucatelli lobt die CS ausserdem dafür, dass eine externe Lösung gewählt hat, die unvorbelastet entscheiden könne. Ein globaler Ausländer mit enormer Bankenerfahrung gestaltet den Strategieteil der CS, und der Schweizer CEO Thomas Gottstein den operativen Teil, das passt und wird positiv vom Markt aufgenommen, sagt Lucatelli. Schlagzeilen machte Horta-Osório kurz nach seinem Stellenantritt bei Lloyds 2011. Als er sich als einer der bestbezahlten Banker der Londer City wegen eines Burn-outs in eine Spezialklinik einliefern liess, beschrieben ihn die Boulevardmedien als den teuersten Patienten. Horta-Osório äusserte sich ausführlich in der Öffentlichkeit über die Krankheit, überwand diese und führte danach Lloyds aus den roten Zahlen zurück in die Profitabilität. Seither setzte er sich dafür ein, dass seine Mitarbeiter vor psychischem Druck geschützt sind, wie der Finanzblog Inside Paradeplatz schreibt. Dass das Burn-out negativ für den neuen CS-Chef sein könnte, glaubt Experte Lucatelli nicht: Ich habe grossen Respekt davor, wenn jemand offen darüber spricht, dass er unter dem Druck in der Finanzkrise 2008 gelitten hat. Das macht ihn glaubwürdiger. Was ebenfalls für Horta-Osório spricht: Experten loben ihn für seine Digitalisierungserfahrung. So trimmte er Lloyds zur digitalsten britischen Grossbank mit den im Vergleich zu den Gesamtkosten höchsten Ausgaben für Technologie, wie das Finanznews-Portal Finews schreibt. Auch für die Rechte der Frauen macht sich Horta-Osório stark. Der Portugiese setzte schon 2013 auf die Förderung von Frauenkarrieren, weshalb die Zeitung Evening Standard bereits die Frage stellte, ob Horta-Osório der Top-Feminist der Londoner Banker sei. Trotz seines guten Rufs bei der Frauenförderung ist der verheiratete Top-Banker mit drei Kindern nicht frei von Skandalen. 2016 enthüllte die britische Boulevard-Zeitung The Sun, dass er sich vor Beginn einer Welt-Bankenkonferenz in Asien, auf der er sprechen sollte, mit einer heimlichen Geliebten im Hotel traf. Gemäss der Zeitung gab der Portugiese im Hotel umgerechnet fast 5000 Franken aus - einschliesslich Behandlungen im Luxus-Spa. Horta-Osórios Frau Ana betreibt ihr eigenes Spa in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon und hat einen Online-Blog, in dem sie die Vorzüge von Bio-Spas lobt. Obwohl es laut Arbeitgeber keinen Verstoss gegen die eigene Spesenpolitik gab, kostete Horta-Osório der Skandal fast seinen Job. Die Briten störte sich vor allem daran, dass sich der Chef vergnügte, während die Bank gleichzeitig Tausende Stellen abbaute und zuvor Milliardenhilfe wegen der Finanzkrise vom Staat bekam.","Die CS hat bekannt gegeben, wen sie an der Generalversammlung als Nachfolger von Urs Rohner vorschlagen möchte. Der Portugiese António Horta-Osório soll neuer Verwaltungsratspräsident der Grossbank werden. Der Top-Banker gilt als The Special One Er kommt von der britischen Lloyds-Bank und bringt 30 Jahre Erfahrung mit. Schlagzeilen machte der 56-Jährige mit einem Burn-out und einer heimlichen Geliebten." "Pfizer hätte korrupte Spielchen getrieben, sagte Donald Trump am Freitag an einer Pressekonferenz im Weissen Haus. Der Präsident ist der Überzeugung, dass das Pharmaunternehmen absichtlich bis nach der Wahl gewartet hat, um zu verkünden, einen Impfstoff entwickelt zu haben. Laut Trump aus zwei Gründen: Zum einen wegen Trumps Absicht, die Arzneimittelpreise zu senken, womit er Pharmafirmen gegen sich aufgebracht hatte. Zum anderen, um ihm bei den US-Wahlen zu schaden. Die grossen Pharmafirmen haben Millionen darin investiert, mich im Wahlkampf zu verunglimpfen. Der Wahlkampf, den ich übrigens gewonnen habe. Sie werden das schon noch herausfinden. Fast 74 Millionen Stimmen für mich, so ein Präsident, der seine Niederlage noch immer nicht eingestanden hat. Eigentlich sei der Plan gewesen, so Trump, dass Pfizer die Daten im Oktober, also vor der Wahl, veröffentlicht. Aber sie haben gewartet, gewartet und gewartet und dachten sich dann, die Ergebnisse nur wenige Tage nach der Wahl zu veröffentlichen. Vermutlich hätte es einen Einfluss auf die Wahl gehabt, wenn sie Pfizer früher öffentlich gemacht hätte, sagte Trump. Vielleicht auch nicht. Ich bin mir sicher, die Demokraten hätten auch diese Wahlzettel irgendwo gefunden. Es werde ihn aber nicht davon abhalten, das zu tun, was richtig für das amerikanische Volk ist. Pfizer hat gemäss der New York Post eine absichtliche Verzögerung dementiert. Inzwischen haben Biontech und Pfizer eigenen Angaben zufolge bei der US-Arzneimittelbehörde FDA eine Notfallzulassung für ihren Coronavirus-Impfstoff beantragt. Dies bestätigte Pfizer am Freitag (Ortszeit) bei Twitter. Bei einer Genehmigung der US-Behörde sei man nunmehr bereit, innerhalb weniger Stunden die Auslieferung des Vakzins zu starten, hiess es am Freitag weiter. Pfizer habe zudem bereits begonnen, Anträge bei anderen Gesundheitsbehörden weltweit einzureichen. Weitere Gesuche für Bewilligungen sollten folgen, hiess es zudem. Falls der Wirkstoff zugelassen wird, könnten besonders gefährdete Menschen in den USA bereits Mitte bis Ende Dezember geimpft werden.","Biontech und Pfizer gaben vor gut zwei Wochen bekannt, einen Impfstoff gegen das Coronavirus entwickelt zu haben. Donald Trump glaubt, das Pharmaunternehmen Pfizer hat mit der Bekanntgabe absichtlich gewartet. Man wolle ihm schaden. Wären die News vor der US-Wahl veröffentlicht worden, hätte dies einen Einfluss auf die Wahl gehabt, so der Präsident." "Bei mehreren Betrieben im Thurgau wurden kürzlich bei Traktoren GPS-Geräte gestohlen. Die Diebstähle ereigneten sich alle zwischen dem 14. und dem 20. November. Bisher hat die Kantonspolizei Thurgau vier Anzeigen aus der Region Frauenfeld und dem Mittelthurgau entgegengenommen, bestätigt Mediensprecher Daniel Meili die Vorfälle. In allen vier Fällen seien die Diebe ähnlich vorgegangen. Die unbekannte Täterschaft entfernte jeweils den GPS-Empfänger vom Dach des Traktors und stahl teilweise auch Zubehör wie Modem und Bildschirme aus den Kabinen, heisst vonseiten der Polizei. Die Täter waren gezielt am Werk, sagt Meili zu 20 Minuten. Die erbeuteten Geräte haben einen Wert von insgesamt mehreren Zehntausend Franken. Da die Ermittlungen noch laufen, möchte man noch keine Angaben zum Tathergang machen. Mit einer Mitteilung an den Verband Thurgauer Landwirtschaft und in der Fachzeitschrift Thurgauer Bauer will man Bauern, die solche hochtechnologisierte Maschinen verwenden, auf die Diebstahlgefahr hinweisen. Es geht uns darum, die Betroffenen zu sensibilisieren, erklärt Meili. Man sollte verdächtige Personen bei der Polizei melden. Dass Traktoren überhaupt GPS-Geräte besitzen, ist eine relativ neue Entwicklung. Mit einem GPS-Gerät, wie beispielsweise dem Starfire 6000 vom amerikanischen Hersteller John Deere, lassen sich Säh- und Erntewege programmieren, die der Traktor autonom befahren kann. Eine Person muss aber im Traktor anwesend sein, um die Systeme zu kontrollieren, erklärt Raphael Bernet, Leiter Acker- und Futterbau von Swiss Future Farm. Mit einem solchen Gerät könne man Kosten für Saatgut sowie Kraftstoff sparen und viel effizienter Ackerbau betreiben. Solche GPS-Empfänger sind entweder bereits fest eingebaut oder können am Traktor zusätzlich montiert werden. Dass es Bauernhasser waren, kann sich Bernet nicht vorstellen. Es gibt viele andere Wege, einen landwirtschaftlichen Betrieb zu sabotieren, meint Bernet. Vielmehr stecke eine kriminelle Organisation hinter den Diebstählen, die es spezifisch auf die GPS-Geräte abgesehen habe. Es sei allerdings sehr unwahrscheinlich, dass die Geräte als Occasion in der Schweiz wieder verkauft werden. Alle Schweizer GPS-Geräte sind zertifiziert und benötigen eine Lizenz. Diese in der Schweiz wieder zu verwenden, wäre nicht von Vorteil, sagt Bernet. Er glaubt, die gestohlenen Geräte befinden sich längst nicht mehr in der Schweiz. Wie 20 Minuten weiss, waren nicht nur landwirtschaftliche Betriebe im Kanton Thurgau Opfer der Diebstahlserie. Ein betroffener Bauer erzählt: Sie kamen in der Nacht und haben alles abgeschraubt und mitgenommen. Die Täter seien wohl sehr gut organisiert gewesen. Und sie hätten es nur auf die GPS-Geräte abgesehen. Der Diebstahl sei für ihn ein Schock gewesen. Es fehlen mir nun 12000 Franken, so der Bauer. Er möchte nun vorsichtiger sein und die Gerätschaft im Winter abschrauben und Bewegungsmelder installieren. Die mittels GPS gesteuerten Traktoren seien eine grosse Hilfe auf dem Betrieb. Für einen Landwirt ist es eine riesige Erleichterung, sagt er. Über mehrere Jahre gerechnet würde sich diese Anschaffung durchaus lohnen. Er ist überzeugt, dass sich die Bande mittlerweile ins Ausland abgesetzt hat und die Geräte weiterverkauft werden.","Im Thurgau wurden an mehreren Orten GPS-Empfänger von Traktoren entwendet. Zudem wurden im Innern der Traktoren Bildschirme und Modems gestohlen. Man nimmt an, dass die Täter gezielt am Werk waren. Die Kantonspolizei Thurgau ruft zur Vorsicht auf." Danke fürs Mitmachen!,Die Schweiz kommt in ihrem EM-Auftaktspiel gegen Wales nur zu einem 1:1. Welcher Nati-Spieler hat den besten Auftritt hingelegt? Wer hat enttäuscht? Stimm ab und gib der Mannschaft und Trainer Vladimir Petkovic eine Note. "An einem Freitagnachmittag im September 2020 überquerte eine damals 42-jährige Frau einen Zebrastreifen in der Stadt St. Gallen, als gleichzeitig ein Mann mit seinem Auto die Strasse befuhr. Der Mann war betrunken, laut Strafbefehl der Staatsanwaltschaft St. Gallen hatte er 1 32 Promille intus. Der damals 58-jährige Mann schaute nicht auf die Strasse und erfasste mit seinem Auto die Frau auf dem Fussgängerstreifen. In der Folge wurde die Frau rund zehn Meter weit auf die Gegenfahrbahn geschleudert und blieb dort mit schweren Kopfverletzungen liegen. Der betrunkene Lenker fuhr nach dem Unfall nochmals 73 Meter weiter, bevor er seinen Kleinwagen zum stoppen brachte und am rechten Rand anhielt. Sechs Stunden nachdem der Mann die Frau mit seinem Auto ungebremst erfasste, verstarb diese im Spital. Sie hatte ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten. Der Tod der Frau wäre laut Strafbefehl vermeidbar gewesen. Deshalb verurteilte die Staatsanwaltschaft den Lenker wegen fahrlässiger Tötung und des Führens eines Motorfahrzeuges in fahrunfähigem Zustand. Bestraft wird der Mann im Strafbefehl mit einer bedingten Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu 70 Franken bei einer Probezeit von zwei Jahren sowie einer Busse von 2520 Franken. Zudem werden ihm Verfahrenskosten von über 7000 Franken auferlegt. Der Strafbefehl ist noch nicht rechtskräftig.","Ein Betrunkener (1 32 Promille) ist im Herbst 2020 ungebremst in eine Frau gefahren, die einen Fussgängerstreifen überquerte. Die Frau wurde durch den Aufprall zehn Meter weit weggeschleudert. Sie verstarb nur Stunden später. Der Lenker wird nun bestraft." "Nachdem er am 6. Dezember 2019 bei einer Grenzüberschreitung im sexuellen Bereich von einer Arbeitskollegin in der Globegarden Kindertagesstätte an der Steinbühlallee in Allschwil beobachtet wurde, klickten noch gleichtags die Handschellen. Seither befindet sich der heute 36-Jährige in Haft und hat inzwischen schon den vorzeitigen Strafvollzug angetreten. Nun liegt die Anklage gegen den ehemaligen Kita-Betreuer vor, wie die Basler Zeitung (Bezahlartikel) berichtet. Demnach ist der Beschuldigte der mehrfachen sexuellen Handlungen mit Kindern, mehrfacher Schändung, mehrfacher Verletzung des Geheim- oder Privatbereichs durch Aufnahmegeräte sowie mehrfacher Pornografie angeklagt. Am Tag seiner Verhaftung nutzte er demnach die Situation aus, dass er mittags allein mit gut einem Dutzend Kinder im Schlafraum der Kita war. Dort soll er einem 4-jährigen Knaben an den Penis gefasst und dessen Geschlechtsteil auch oral stimuliert haben. Dabei wurde er von einer Arbeitskollegin beobachtet, die sogleich die Polizei alarmierte. Dem Beschuldigten, der zum damaligen Zeitpunkt Leiter der Kindertagesstätte war, wurde fristlos gekündigt. Bei der anschliessenden Hausdurchsuchung in seiner Kleinbasler Wohnung fanden die Ermittler noch mehr belastendes Material. Etwa zahlreiche Fotos eines nackten Zweijährigen, die während eines Übergriffs entstanden sein sollen. Auf dem Laptop hatte der in Deutschland ausgebildete Erzieher zudem verbotene tierpornografische Inhalte gespeichert. Die Strafuntersuchung brachte noch weitere mutmassliche Missbrauchsfälle ans Licht. So gaben Eltern gegenüber der Untersuchungsbehörde an, dass ihr damals einjähriges Kind ab Sommer 2019 plötzlich ein verändertes Verhalten beim Wickeln gezeigt habe. Bei einem Schuldspruch drohen dem 36-Jährigen bis zu zehn Jahre Haft. Im Falle einer Verurteilung drohen zudem ein lebenslanges Verbot jeglicher beruflicher oder organisierten ausserberuflichen Tätigkeit, die einen regelmässigen Kontakt zu Minderjährigen umfasst. Zudem droht dem deutschen Staatsangehörigen ein mehrjähriger Landesverweis. Die Verhandlung am Baselbieter Strafgericht ist auf den 22. April angesetzt. Es gilt die Unschuldsvermutung. Die Betreiberin der betroffenen Kindertagesstätte hatte bei der Anstellung des Beschuldigten keine Hinweise, die gegen ein Arbeitsverhältnis gesprochen hätten. Man habe sein Bewerbungsdossier im Mehraugenprinzip geprüft und einen Sonderprivatauszug des schweizerischen Strafregisters eingeholt, hält Globegarden in einer Stellungnahme fest. Nach dem Vorfall in Allschwil hat das Unternehmen eine interne Fachstelle zur Prävention von sexueller Gewalt geschaffen. Man arbeitete zudem seit Jahren mit der Fachstelle Limita zusammen, mit der man einen Verhaltenskodex zur Prävention von sexueller Gewalt entwickelt habe. Alle Mitarbeitenden unterzeichnen dieses Kodex und es gibt jährliche Schulungen zum Thema hält Globegarden fest.","Ein 36-jähriger ehemaliger Kita-Leiter muss sich wegen sexuellen Handlungen mit Kindern vor Gericht verantworten. Der Beschuldigte wurde bei einem Übergriff am 6. Dezember 2019 von einer Arbeitskollegin beobachtet, die sofort die Polizei alarmierte. Dem Deutschen drohen im Falle einer Verurteilung bis zu zehn Jahre Haft und ein Berufsverbot." "Längst kennt man Magdalena Martullo-Blocher (51) als erfolgreiche Unternehmerin und Politikerin. In Zürich aufgewachsen lebt die 51-Jährige mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Feldmeilen ZH und in der Lenzerheide GR. Auch wenn sie am Zürichsee aufgewachsen ist und den See gerne sieht, sei es ihr im und auf dem Wasser nicht so ganz geheuer. Sie habe auch erst mit zwölf Jahren schwimmen gelernt, erzählt sie in einem Interview mit Tele Züri. Auch ihre Schwimmabzeichen, die man sich in der Schule erschwimmen und ertauchen konnte, habe sie sich eher erschwindelt und andere für sie die Ringe vom Beckenboden holen lassen. Da Schwimmen also kein Thema für Martullo-Blocher ist, möchte der Moderator wissen welchem Sport oder welchen Hobbys sie denn nachgehe. Mit einem Schmunzeln im Gesicht antwortet Martullo-Blocher, dass der Sport zwar etwas zu kurz komme, sie aber früher getanzt hätte und das immer noch gerne macht. Frau Martullo-Blocher tanzte nicht etwa Walzer: Als Gymnasiastin habe ich Akrobatik-Rock'nRoll gemacht, das würde man mir heute vielleicht nicht mehr zutrauen, sagt sie und lacht. Ich könnte es auch nicht mehr, durch die Luft wirbeln und unten durch, das war eine lustige Sache. Auf Anlässen tanzt sie immer noch gerne, am liebsten mit ihrem Mann: Ich bin halt recht empfindlich wenn zum Beispiel jemand den Takt nicht trifft, oder nicht führen kann. Ich bin natürlich auch nicht ganz einfach zu führen und habe keine Lust, immer die gleichen Figuren zu tanzen. Auf einer kasachischen Hochzeit hätten ihr Mann und sie gar den ersten Preis für das beste Tanzpaar gewonnen. Vielleicht war es aber auch nur aus Höflichkeit, sagt sie lachend. Ihren Mann hat die Unternehmerin am Telefon kennengelernt. Im Sommertalk erzählt sie: Eigentlich war es sogar ein Fehler, ich dachte er sei jemand anders, den ich zurückrufen soll und er wollte für einen Club eine Führung bei Rivella organisieren. Dabei machen wir gar keine Führungen, sagt sie lachend. Dann habe er einfach nicht lockergelassen und sie zum Mittagessen eingeladen. Sie hätten am Telefon schon gemerkt, dass es passt. Wir sind einmal Mittagessen einmal Abendessen und dann bin ich eigentlich schon eingezogen. Ein halbes Jahr später haben wir angekündigt, dass wir heiraten, dann kam auch schon das erste Kind und dann das Zweite und Dritte, reflektiert Martullo-Blocher. Auf die Frage nach ihrer eigenen Jugend lacht Martullo-Blocher und meint: Das kann ich doch nicht sagen, dann öffne ich denen noch Tür und Tor, gibt dann aber zu, alles andere als ein einfacher Teenager gewesen zu sein. Man dürfe aber auch nicht zu empfindlich sein. Zum Beispiel wenn dann die Tochter alle Argumente der Jusos bringt - oder auch noch so abstimmt - dann sei das halt so. Ob die Tochter wirklich für die Jungsozialisten abgestimmt hat, wisse sie nicht: Ich hab nicht ins Stimmcouvert geschaut. Über Politik spreche sie auch mit ihrem Vater Christoph Blocher weniger oft als die Menschen vielleicht denken und wenn, dann könne es relativ heftig werden, weil sie sich gegenseitig anstacheln würden. Ihre grösste Angst sei, dass die Schweiz irgendwann nicht mehr unabhängig sein könnte und lernen könne man von verschiedenen Ländern immer wieder etwas, wie zum Beispiel von der Verkehrsführung in Singapur. So endet das Interview, das die Unternehmerin von einer - für viele - etwas anderen Seite zeigt.","Magdalena Martullo-Blocher erzählt wie sie ihren Mann am Telefon kennengelernt hat. Sie findet, dass man bei der Kindererziehung nicht so empfindlich sein darf. Und eigentlich wollte sie nicht bekannt werden oder in die Politik." "Diese Übernachtungsmöglichkeit lädt zum Träumen ein: Ein Schwebebett im Freien auf einem Bauernhof oberhalb von Fischingen verspricht wunderschöne Weitblicke und eine Nacht unter den Sternen. Die Idee dazu hatte der Sohn von Bio-Bauer Sepp Schuler. Er wollte die Idee von Zero Real Estate auf die nächste Stufe heben. Zero Real Estate ermöglicht Besucherinnen und Besuchern, im Toggenburg unter freiem Himmel zu schlafen. Ursprünglich sollte das Schwebebett an Bäumen im Wald aufgehängt werden, der an das Land der Familie grenzt. Aufgrund von Sicherheitsbedenken entschieden sie sich jedoch, das Schwebebett auf einer Plattform zu bauen. Sepp Schuler baute das Spezialbett zusammen mit einem örtlichen Schreiner auf seinem Hof zusammen. Das Schwebebett soll das Schaukelgefühl nachahmen, das Menschen als Kind erlebt haben. Das Gefühl des Schaukelns hilft den Menschen, zur Ruhe zu kommen, und hilft beim Einschlafen. Da das Schwebebett auf einer Plattform gebaut wurde, konnte der Standort frei gewählt werden. Von der Plattform aus hat man einen weiten Blick auf die Berglandschaft und auf das umliegende Bauernland. Gemäss Nadine Pfister von Thurgau Tourismus buchten Touristinnen und Touristen keine wochenlangen Ferien im Thurgau. Das Schwebebett sei für Besucherinnen und Besucher eine Gelegenheit, etwas Einzigartiges zu erleben. Bei schlechtem Wetter können die Gäste auf eine Überdachung zurückgreifen. Lässt das Wetter dies nicht zu, könne man in einem Privatzimmer mit einem Doppelbett unterkommen, das sich oberhalb eines Ziegenstalls befindet. Für das Freiluftbett liegen bereits zwei Buchungen vor. Reservierungen sind von Juni bis Ende August möglich. Falls das Erlebnis gut ankommt, überlegt man sich, die Aktion im nächsten Jahr zu wiederholen.","Im Kanton Thurgau gibt es seit Neuestem ein Schwebebett im Freien. Die Idee stammt vom Sohn des Bio-Bauers Sepp Schuler, auf dessen Land sich das Bett befindet. Das Schaukeln des Betts soll den Gästen helfen, zur Ruhe zu kommen. Das Schwebebett kann in den Sommermonaten gebucht werden." "Im September ist US-Topmodel Gigi Hadid (25) erstmals Mutter geworden und hat sich seither weitestgehend aus den sozialen Medien zurückgezogen. Jetzt ist sie mit neuem Insta-Bildfutter wieder da - und zeigt erstmals mehrere Ausschnitte aus ihrem neuen Leben als Mami. Das war die gute Nachricht. Die schlechte: Viel gibt Gigi auch auf den neuen Fotos nicht preis. Zwar präsentiert sie uns erstmals ihr Töchterchen im Baby Carrier. Mehr als deren Hinterköpfchen und eine Handvoll dunkler Härchen bekommen wir aber nicht zu sehen. Von der Weihnachtsdeko im Hause Hadid-Malik dafür umso mehr. Auf ganzen sechs Fotos führt uns Gigi detailliert ihr kitschiges X-Mas-Interieur vor - einen üppig geschmückten Christbaum etwa, Samichlaus-Socken am Kamin und unzählige bunte Lämpchen (zu bestaunen in der Bildstrecke oben). Bei ihr und One-Direction-Star Zayn Malik (27) grassiert zweifelsohne das Weihnachtsfieber, und das schon einen Monat vor dem Stichtag. Der Grund dafür liegt in Gigis Trage. Eine ganz neue Art der Beschäftigung und der Müdigkeit, kommentiert das Topmodel seine Fotostrecke. Aber sie ist die Beste, also haben wir das Haus für sie schon früh weihnachtlich dekoriert. Wir hoffen, die Kleine wird den Eifer ihrer Eltern zu schätzen wissen. Wie die Tochter heisst, ist übrigens nach wie vor nicht bekannt. Sowieso halten sich Gigi und Zayn - abgesehen von der Weihnachtsdeko - mit privaten Dingen konsequent bedeckt. Erst im fünften Schwangerschaftsmonat rückte sie überhaupt mit den Baby-News heraus und bestätigte die hartnäckigen Gerüchte. Und erst zwei Monate vor der Geburt gewährte sie erstmals einen Blick auf ihren Bauch. Gigi will so viel Privatsphäre wie möglich für ihr Baby und möchte ihre Tochter abseits der Öffentlichkeit grossziehen, sagte kürzlich ein Insider gegenüber Eonline.com.","Gigi Hadid teilt neue private Fotos mit ihrem Baby auf Instagram. Vom kleinen Mädchen zeigt das Model wenig, von ihrer Weihnachtsdeko dafür umso mehr. Warum sie ihr Zuhause heuer so früh dekoriert hat, erklärt sie in der Caption." "180 Kilometer entfernt vom Kensington-Palast liegt das acht Hektar grosse Sandringham House in der Grafschaft Norfolk, dem englischen Landsitz von Queen Elizabeth (95). Neben dem York Cottage befindet sich auch das Landhaus Anmer Hall auf dem Gelände, welches die Monarchin 2013 Prinz William (38) und seiner Frau, Herzogin Kate (39), zuwies. Und für dieses Anwesen aus dem 18. Jahrhundert sucht das Herzog-Paar nun einen Chef-Gärtner oder eine Chef-Gärtnerin. In der Stellenanzeige auf der königlichen Website geben die Royals an, dass die Person die Gärten auf höchstem Standard halten muss. Die Anforderungen für den Job beinhalten auch die Leitung eines kleinen Teams, die Zusammenarbeit mit Gartendesignerinnen und -designern, Kenntnisse in Gartenbau und erstklassige Pflanzenkunde. Nachweise dafür und ein Fahrausweis sind Bedingungen für die Einstellung. Ausserdem wird erwartet, dass die Parkanlagen und Anmer Hall selbst Saison-fertig gemacht werden. Bedeutet: Zum Herbst die Rosen abdecken, im Winter die Pflanzen vor Frost schützen und im Frühling Samen säen. Hohe Ansprüche, aber bei einer Chefin, die selbst gerne im Grünen anpackt, nicht verwunderlich. In einer umfassenden Renovierung für umgerechnet fast zwei Millionen Franken wurde das dreistöckige Haus erneuert. In Zuge dessen sind auf und um das Gelände zahlreiche Bäume, Sträucher und Büsche gepflanzt worden, um die Privatsphäre der Familie zu schützen. Ob bei dem Job auch eine Dienst-Wohnung inkludiert ist, steht nicht. Im Londonder Anwesen der Queen bekommt man zusätzlich zur Gartenarbeit normalerweise zum Job auch ein Dach über dem Kopf. Auch nicht vermerkt ist der Lohn, allerdings erhielt man in der Vergangenheit für eine vergleichbare Stelle meist einen Anfangslohn von zwischen 25000 und 32000 Franken pro Jahr.","Herzogin Kate (39) und Prinz William (38) haben einen Job auf ihrem Anwesen in Norfolk zu vergeben. Für ihre grossen Grünflächen, Hecken und Sträucher suchen die Königlichen Hoheiten nun einen Chefgärtner oder Chef-Gärnterin. Bedingungen sind: Teamleitung, mit Gartendesignern zusammenarbeiten, Kenntnisse in Gartenbau und der Besitz eines Fahrausweises. Das Gehalt für den Posten ist jedoch nicht wirklich königlich." "2020 verzeichnete die Schweiz während der Corona Pandemie deutlich mehr Tote als erwartet. Betroffen von dieser Übersterblichkeit in der ersten und zweiten Corona-Welle waren vor allem Personen über 65 (siehe Grafik unten). Während der zweiten Welle wurden bei dieser Gruppe zwischen 65 und 70 Prozent mehr Todesfälle gezählt als im langjährigen Durchschnitt erwartet, schreibt das Bundesamt für Statistik (BFS). Aktuelle Zahlen zeigen aber: Seit Ende letzten Jahres hat sich das geändert. Starben in der Woche 51 letztes Jahr noch 1989 Menschen über 65, waren es in der 12. Woche dieses Jahres noch 999. Vor gut drei Monaten starben also exakt doppelt so viele ältere Menschen pro Woche als jetzt. In der Zeit vom 15. Februar bis am 28. März wurden bis jetzt etwa 1090 Todesfälle weniger als erwartet registriert, heisst es auch im neuesten Bericht des BFS. Dass trotz steigender Fallzahlen deutlich weniger Menschen sterben, befeuert die politische Debatte um Lockerungen: Der Bund spricht von Mutationen und einer dritten Welle. Die Zahlen zeigen aber, dass viel weniger Leute sterben als in anderen Jahren. Das zeigt klar, dass der Bundesrat mit den Massnahmen übertreibt und der Lockdown nicht mehr opportun ist, sagt SVP-Nationalrätin und Gesundheitspolitikerin Therese Schläpfer. Dabei spiele die Betroffenheit der Bevölkerung eine grosse Rolle. Immer mehr Risikopersonen sind geimpft und Schutzkonzepte sind vorhanden. Die wenigen Personen, die schwere Schäden von einer Infektion hätten, können sich immer noch selber schützen. Dafür muss nicht die ganze Bevölkerung im Lockdown sein. Grüne-Nationalrätin Katharina Prelicz-Huber widerspricht: Wir sollten erst dann von breiten Öffnungen sprechen, wenn genügend getestet wird, respektive der Teil der Bevölkerung geimpft ist, der das will. Wir haben zwar eine Untersterblichkeit, doch die täglichen Fallzahlen sind momentan wieder sehr hoch. Um die Menschen trotzdem zu motivieren, den Massnahmen zu folgen, fordert sie schnelle und unkomplizierte finanzielle Unterstützung vom Bund und den Kantonen. Es muss jetzt unbedingt gewährleistet werden, dass etwa Kulturschaffende oder Restaurantbesitzer die Krise überstehen. Dafür muss genug Geld gesprochen werden. Für die Untersterblichkeit mitten in der Pandemie gibt es zwei Erklärungsansätze. Das BFS schreibt: Unter den etwa 8380 Personen im Alter von 65 Jahren und älter, die in der zweiten Welle mehr als erwartet verstorben sind, waren einzelne vermutlich in so schlechter Gesundheit, dass ihr Leben nur um wenige Wochen verkürzt wurde. Sprich: Ein Teil der Menschen, die in der zweiten Welle Corona zum Opfer gefallen sind, wären einige Wochen darauf erwartungsgemäss so oder so gestorben. Laut Thomas Steffen, Vorstandsmitglied der Vereinigung der Kantonsärzte, spielen auch die getroffenen Schutz- und Hygienemassnahmen eine Rolle: Sie haben zweifellos zur derzeitigen Untersterblichkeit beigetragen. In der Schweiz dürfte vor allem die nicht aufgetretene Grippewelle die Todesfälle reduziert haben. Auch Steffen sagt, dass eine Untersterblichkeit nach einer Pandemie kein unbekanntes Phänomen sei. Leider sind wir aber noch nicht am Ende der Corona-Pandemie. Entscheidend für die Entwicklung der Sterberate sei, wie gut man die Pandemie mit Massnahmen und Impfungen unter Kontrolle halten könnten. Das Coronavirus hat nach wie vor die Kraft, eine verhängnisvolle dritte Welle auszulösen. Es gilt jetzt, eine erneute Übersterblichkeit zu verhindern. Hoffnung gibt es für die dritte Welle: Das Impfen älterer Menschen und solcher mit schweren Krankheitsrisiken wird zweifellos helfen, um verglichen mit den ersten beiden Wellen weniger Krankheits- und Todesfälle in dieser Bevölkerungsgruppe zu haben, sagt Steffen. Bisher zeige sich erfreulicherweise noch kein Anstieg der Hospitalisationen bei über 70-Jährigen - trotz steigender Fallzahlen. Am Dienstag kommunizierte das BAG 4932 Corona-Fälle seit Karfreitag.","Das Bundesamt für Statistik weist seit Februar eine Untersterblichkeit bei den über 65-Jährigen aus. Eine Erklärung für die Untersterblichkeit liefert das Bundesamt gleich mit. Für Kantonsarzt Thomas Steffen ist klar: Jetzt gilt es, eine erneute Übersterblichkeit zu verhindern. Auf politischer Ebene sorgt die Untersterblichkeit jedoch für Diskussionen." "Reto M. (24) raucht am Dienstagabend einen Joint und wird dabei von der Polizei erwischt. Es ist nicht das erste Mal. Einige Wochen später erhält er Post vom Strassenverkehrsamt: Dieses äussert Bedenken, ob M. aufgrund seines Cannabiskonsums verkehrstauglich sei. Dies auch, weil sie wissen, dass M.* als Servicemonteur jeden Tag Auto fährt. Obwohl M. nie bekifft gefahren ist, ordnet das Amt einen vorsorglichen Ausweisentzug an. M. muss seine Strassentauglichkeit in einer verkehrsmedizinischen Untersuchung beweisen. Er hat nun 40 Tage Zeit, um die 1300 Franken aufzutreiben, die er vor der Untersuchung bezahlen muss. Weil das Institut, bei dem er den Untersuch machen muss, ziemlich ausgelastet ist, kriegt er erst in drei Monaten einen Termin. Als es soweit ist, ist mit dem THC-Pegel alles in Ordnung. Doch das Institut stellt fest, dass M. möglicherweise Herzprobleme hat. Um seinen Ausweis wiederzubekommen, muss er sich einer OP unterziehen und eineinhalb Jahre ein Gerät tragen, das seine Herzaktivitäten misst. Am Ende wird festgestellt, dass sein Herzproblem nicht gefährlich ist. Am Ende dauert das Verfahren 2 5 Jahre und kostet M.* mehr als 6500 Franken, bis er endlich seinen Ausweis wieder hat. Eine Gefahr für den Strassenverkehr stellte er nie dar. Trotzdem verlor er seinen Job als Servicemonteur, war zwei Jahre lang arbeitslos. Das Beispiel hat sich nicht exakt so abgespielt, ist aber komplett realistisch, sagt Manfred Dähler, Rechtsanwalt in St. Gallen. Während der ganzen 2 5 Jahre hatte M. nie die Möglichkeit, sich mit Aussicht auf Erfolg gegen das Vorgehen des Strassenverkehrsamtes zu wehren. Solche Fälle hat Dähler in 35 Jahren Anwaltstätigkeit schon zu Dutzenden behandelt. Das war schon vor Corona so, hat sich 2020 aber noch zugespitzt, weil während rund einem halben Jahr gar keine verkehrsmedizinischen Untersuchungen durchgeführt werden durften. Auch während dieser Zeit hatte man keine Chance, sich gegen das Vorgehen der Strassenverkehrsämter zu wehren. Zentral für Dähler: Viele Menschen haben ihren Job verloren, weil sie den Ausweis zeitweise nicht hatten - und das nicht selten, obwohl sie sich im Strassenverkehr nie etwas zuschulden kommen liessen. Das soll sich nun ändern: FDP-Ständerat Andrea Caroni will mit einem politischen Vorstoss erreichen, dass die Verfahren bei einem vorsorglichen Führerausweisentzug beschleunigt werden: Nach der neuen Regelung hätte M.* innerhalb von zehn Tagen informiert werden müssen, ob ein vorsorglicher Führerausweisentzug angeordnet wird oder ob er seinen Führerausweis wieder bekommt. Diese Verfügung hätte M. anfechten können, in den ersten zehn Tagen und danach alle drei Monate wieder. Politisch scheint der Vorstoss unbestritten: Die Kommission hat ihn ohne Gegenstimme zur Annahme empfohlen und auch National- und Ständerat haben ihn gutgeheissen. Caroni sagt, er habe das vorgängig auch mit dem Bundesamt für Strassen abgeklärt. Bedenken hat hingegen die Organisation Roadcross: Wir sind auf jeden Fall dafür, dass Personen, die von einem Führerausweisentzug betroffen sind, ein faires Verfahren bekommen und die Möglichkeit haben, sich dagegen zu wehren, sagt Mediensprecher Mike Egle. Was allerdings nicht passieren dürfe, sei, dass Personen, denen der Führerausweis entzogen werde, ein Schlupfloch erhielten: Es muss sichergestellt sein, dass Personen, denen der Ausweis entzogen wird, nicht vor dem definitiven Entscheid wieder auf der Strasse unterwegs sind, sagt Egle.","Wer seinen Führerausweis abgeben muss, hat heute keine Möglichkeit, sich gegen lange Verfahren zu wehren. Unter Umständen muss er monatelang auf einen Entscheid und damit auch auf seinen Führerausweis warten - auch wenn er diesen am Ende gar nicht abgeben muss. Das soll sich nun dank eines Vorstosses von FDP-Ständerat Andrea Caroni ändern. Bedenken hat der Verein Roadcross: Er fürchtet Schlupflöcher." "Die Polizei rechnete für Samstagabend nicht mit weiteren Ausschreitungen in St. Gallen. Dies wurde an der Medienkonferenz bezüglich der Krawallnacht deutlich. Jedoch wird in den sozialen Medien bereits zu einem erneuten Aufmarsch in St. Gallen aufgerufen. In einer einschlägigen Telegram-Gruppe hat man die Augen auf die St. Galler Polizei gerichtet. Die Polizei würde sich besser für heute Abend vorbereiten. Jungs und Mädels lasst nicht nach, kommt alle nach St. Gallen, postet ein Mitglied. Es blieb aber ruhig in der Nacht auf Sonntag. Nun wird für Ostersonntag aufgerufen, sich erneut zu formieren. In den sozialen Medien heisst es auf Mundart: Wir haben das am Freitag super gemacht. Aber es reicht noch nicht. Sie müssen merken, dass wir es ernst meinen. Dann folgt der Aufruf, möglichst viele Leute in der Nacht von Sonntag auf Montag zu mobilisieren. Dann lassen wir es noch einmal richtig eskalieren. Auch ein News-Scout, der gestern die Lage in St. Gallen intensiv beobachtete, rechnet mit weiteren Aufmärschen: Solange die Menschen unzufrieden sind mit der aktuellen Situation, werden sie auch weiterhin kommen. Er habe mit vielen Beteiligten gesprochen: Die meisten waren aus der Ostschweiz, manche auch aus Zürich. Alle seien gekommen, um zu zeigen, dass sie nicht mit den Covid-Massnahmen einverstanden seien. Die meisten wollten friedlich für ihre Überzeugungen einstehen. Die Gewalt ging von einigen Wenigen aus. Im Endeffekt hätten nun Personen für Schlagzeilen gesorgt, die sich nur nach St. Gallen begeben hätten, um dort Radau zu machen. Thomas Richter, Leiter des Schweizerischen Institutes für Gewaltprävention, meint dazu: Solche Ereignisse ziehen Leute an, die gezielt auf Krawalle aus sind. Letzte Woche seien es Jugendliche aus St. Gallen gewesen, diese Woche seien bereits solche aus der ganzen Deutschschweiz dabei gewesen: Wenn dies noch weiter solche Kreise zieht, könnte man bei den nächsten Ausschreitungen in St. Gallen gewaltbereite Krawallmacher aus halb Europa haben, so Richter.",In den sozialen Medien wurde für Samstag erneut zu einem Aufmarsch in St. Gallen aufgerufen - es blieb aber ruhig. Nun kursieren auf den sozialen Medien Aufrufe zu Krawallen am Ostersonntagabend. Laut einem Gewaltexperten könnten sich Ausschreitungen in St. Gallen häufen und noch extremer werden. "Netz-Aktivistin Jolanda Spiess-Hegglin schlägt zurück - abermals. Nachdem 20 Minuten am Freitag darüber berichtet hatte, dass der Bund sie wegen eines Likes gerügt hat, tauchte die Zugerin zunächst ab. Zuerst stellte sie 20 Minuten eine Stellungnahme zur Einschätzung des Eidgenössischen Gleichstellungsbüros in Aussicht. Dieses hatte Spiess Auftreten im Netz als bedenklich und nicht hilfreich bezeichnet. Doch am Wochenende äusserste sie sich nur auf Social Media - und teilte mit einer Salve an Tweets gegen ihre Widersacher und die Medien aus. Medienberichte nannte sie erfunden und verdreht, Kritiker bezeichnete sie als Schmierfinken. Die Nerven liegen blank. Als die SonntagsZeitung die Vorkämpferin gegen Hass im Netz konfrontieren wollte, habe sie, so die Zeitung, mit einer Drohung, einer Unterstellung und einer Beleidigung reagiert, für welche sich zuerst Co-Vereinspräsidentin Greta Gysin entschuldigte, danach auch Spiess-Hegglin. Ebenso kurz ist die Zündschnur bei den Unterstützern von Spiess-Hegglin auf Social Media. Den 20-Minuten-Redaktor, der die Mahnung des Bundes per Öffentlichkeitsgesetz verlangt hatte, deckten sie mit Beleidigungen ein. Darin fantasierte ein Nutzer in Anlehnung an die Guillotine-Karikatur von Tages-Anzeiger-Autorin Michèle Binswanger über weitere Karikaturen von dislozierten Körperteilen. Genug hat auch SVP-Nationalrat Roger Köppel. Auf Twitter machte er einen Facebook-Post publik. Darin hatte Spiess-Hegglin eine Weltwoche-Ausgabe, die ihr offenbar zugeschickt worden war, mit Filzstift bearbeitet. Das Bild zeigt Roger Köppel mit einem Hitlerschnauz. Bundesrat Alain Berset sollte die Finanzierung beenden, sagt Köppel zu 20 Minuten. Für mich ist es absurd, dass der Bund diese offensichtlich von Hass-Fantasien beseelte Jolanda Spiess-Hegglin mit sauer verdientem Steuergeld mitbezahlt. Tatsächlich hat der Bund schon seit mindestens Juni Zweifel an der Finanzierung des Projekts. Damals sei man zum Schluss gekommen, dass Spiess-Hegglins Art und Weise der Kommunikation auf ihrem persönlichen Twitter-Account nicht den gebotenen professionellen Standards in der Kommunikation, sowie den vom Verein selbst eingeforderten Standards entspreche. Am 2. Juli verlangte das Gleichstellungsbüro mit Spiess-Hegglin und Netzcourage-Co-Präsidentin Tamara Funiciello in einer Telefonkonferenz, dass sich das ändere. Doch schon zwei Tage darauf, am 4. Juli, likte Spiess-Hegglin das Hinrichtungs-Meme. Jetzt will die SVP dem Verein das Geld streichen. Entsprechende Vorstösse werde SVP-Nationalrat Andreas Glarner in der Herbstsession einreichen. Entweder will er sein Ziel in der Budgetdebatte per Einzelantrag erreichen oder mit einer Interpellation beim Bundesrat. Netzcourage verfolgt ein hehres Ziel. Frau Spiess-Hegglin torpediert dieses jedoch und ist nicht mehr tragbar, sagt er und fügt hinzu: Ohne Spiess-Hegglin an der Spitze würde er sogar einen Betrag spenden. Auch Mitte-Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter findet die Absichten, die Netzcourage verfolgt, unterstützenswert. Für das Projekt #NetzAmbulanz - Gender-based Cyber Violence (GBCV) Kompetenzzentrum erhält der Verein vom Bund 192000 Franken. Ziel ist es, eine Anlaufstelle aufzubauen, an die sich Opfer von Online-Gewalt und Online-Hass wenden können. Ich beanstande nicht Institution und das Projekt, stellt Schneider-Schneiter klar, sondern nur die personelle Besetzung. Diese schadet der Sache und ist ein No-Go. Das hätte den Verantwortlichen für die Besetzung dieser Stelle eigentlich klar sein sollen. Es sei nun Sache der Verwaltung, die nötigen Schlüsse zu ziehen, damit dem Anliegen der Institution keinen Schaden zugefügt werde. Spiess-Hegglin stand gestern und seit Donnerstag trotz mehrfacher Anfrage für eine Stellungnahme nicht zur Verfügung. In ihren Tweets nahm sie aber Rücktrittsforderungen vorweg: Wer nun noch schreit, ich sei eine Fehlbesetzung für die Leitung dieses Vereins, denen muss ich sagen: könnts ja selbst machen. So 24/7 auf Pikett und das über Jahre. Die ersten drei Jahre ganz ohne Lohn, jetzt teilweise. Am Sonntagabend bezog Netzcourage-Co-Präsidentin und Grünen-Nationalrätin Greta Gysin Stellung gegenüber 20 Minuten. Man habe die Mahnung des Bundes zur Kenntnis genommen: Wir werden weiterhin mit dem Gleichstellungsbüro konstruktiv arbeiten und nach Lösungen suchen, die alle Seiten zufrieden stellen. Die eingeforderten Dokumente werden wir selbstverständlich termingerecht einreichen. Zu den Kürzungsforderungen sagt Gysin: Seit bekannt ist, dass der Bund für die nächsten zwei Jahren die Hälfte des Projekts #NetzAmbulanz finanziert, ist Netzcourage Opfer einer Kampagne, die das Ziel verfolgt, dem Verein zu schaden. So werden zum Beispiel Ereignisse, die vor Jahren geschehen sind, verdreht, aus dem Kontext gerissen und nicht wahrheitstreu geschildert. Aber, so fügt Gysin an: Wir hoffen, dass bald Ruhe einkehrt und wir wieder auf unsere Arbeit fokussieren können. Wenn der Fall Netzcourage im Parlament zum Thema wird, kann die Organisation auf die Unterstützung von GLP-Nationalrätin Judith Bellaiche zählen. Zentral ist, was Netzcourage leistet: Schutz und Hilfe für Betroffene von Hass im Netz. Es sei wichtig, dass der Staat diesen Kampf, den Netzcourage mit Erfolg führe, unterstütze. Sie betont, es brauche ein differenziertes Bild, um die Personalie Spiess-Hegglin zu beurteilen. Oftmals werde ausgeblendet, gegen welche Widerstände diese anzukämpfen habe. Die Beurteilung der Personalie sei auch gar nicht Aufgabe der Politik. Eine Förderung darf nicht von persönlichem Hick-Hack abhängig gemacht werden. Bellaiche findet es richtig, dass der Bund von Netzcourage nun ein Kommunikationskonzept verlangt hat. Sie sagt, dass sich aber auch politische Parteien sowie Parlamentarierinnen und Parlamentarier generell bei ihrer Kommunikation an Anstand und deeskalierender Haltung orientieren sollten.","Der Bund hatte Jolanda Spiess-Hegglin wegen ihrer in seinen Augen unprofessionellen Kommunikation ermahnt. Bis Ende August muss ihr Verein Netzcourage ein Kommunikationskonzept vorlegen. Derweil teilt sie weiter gegen Kritiker und Journalisten aus, die sie als widerlich und Schmierfinken bezeichnet. Bald dürfte sich das Parlament mit den Fördergeldern an Netzcourage befassen." "Wenn am Montag die Playoff-Finalserie zwischen Genf-Servette und dem EV Zug startet, endet vorerst die Ära der Big 4. Erstmals seit 1998 werden nicht die ZSC Lions, der SC Bern, HC Davos oder HC Lugano Schweizer Meister. Diese vier Clubs hatten während der letzten 22 Jahre die Meistertitel unter sich aufgeteilt. Den letzten Triumph vor dieser über zwei Jahrzehnte dauernden Zeitspanne holte sich ausgerechnet einer der zwei diesjährigen Finalisten, nämlich der EVZ. Für die Genfer hingegen wäre der Meistertitel eine Premiere. Doch wer ist im Final zu bevorteilen? Auf den ersten Blick scheint die Favoritenrolle klar bei den Zentralschweizern zu liegen. Unangefochten wurde der EVZ Qualifikationssieger, pulverisierte den vormaligen Punkterrekord des HCD. Am Ende hatte die Mannschaft von Dan Tangnes 119 Zähler zu Buche stehen. Und gewann drei von vier Direktduellen gegen Servette. Während der EVZ die erste Begegnung in Genf noch 0:4 verlor, gab es nachher nur noch Siege, die allerdings mit 5:3, 4:3 n.V. und 2:1 eher knapp ausfielen. Die Favoritenrolle nimmt EVZ-Stürmer Yannick Zehnder auf jeden Fall an: Wir haben uns diese Rolle in der Qualifikation erkämpft - und das ist etwas Schönes. Während der EVZ am Samstag gegen die Rapperwil-Jona Lakers noch im Einsatz stand, kann die Mannschaft von Patrick Emond ausgeruht und mit zwei Tagen mehr Pause in den Final starten. Und Genf-Servette dürfte heiss sein. Als Sechster gerade noch mit Ach und Krach die direkte Viertelfinal-Qualifikation geschafft, hat das Team inzwischen einen Lauf und reihte zuletzt sieben Siege aneinander. Ging das erste Viertelfinalspiel gegen Fribourg noch verloren, drehten die kämpferisch und physisch spielenden Genfer um ihren schwedischen Topskorer Henrik Tömmernes zusehends auf, gewannen die Serie 4:1 und schlugen danach auch den Titelaspiranten ZSC deutlich 3:0. Wir haben unsere Chancen genutzt, waren sehr effizient. Und wir haben hart und gradlinig gespielt, sagte Servette-Stürmer Miranda nach dem Finaleinzug. Zug hingegen verlor gegen den SCB und die Lakers ingesamt drei Partien. Dafür weiss das spielerisch starke Team mit dem Tschechen Jan Kovar den Playoff-Topskorer in seinen Reihen. Zwölf Punkte, davon elf Assists erzielte der 31-Jährige bisher. Offense wins games, but defense wins championships - Der Angriff gewinnt Spiele, aber die Verteidigung holt Meisterschaften, heisst es so schön. Und die Verteidigung beginnt zuhinterst im Tor, wobei die Genfer mit Daniel Manzato den statistisch besten Goalie des Playoffs zwischen den Pfosten haben. Der 37-Jährige kam unverhofft zum Einsatz, als sich Gauthier Descloux in Viertelfinalspiel Vier verletzte und seither ausfällt. So kam Manazato, spielte und hielt die Pucks, die auf sein Tor flogen. Nach fünf Spielen hat er eine unglaubliche Abwehrquote von 97 8 Prozent. Doch auch beim EVZ steht mit Leonardo Genoni ein echtes Bollwerk im Tor, dessen Abwehrquote mit 92 1 Prozent nicht minder schlecht ist. Und dass der Nati-Goalie in wichtigen Spielen oftmals den Unterschied ausmachen kann, hat der 33-Jährige in seiner Karriere schon mehrfach unter Beweis gestellt. Wollen die Zuger im Final zu Siegen kommen, müssen sie allerdings nicht nur Manzato überwinden, sondern auch Tömmernes in den Griff bekommen. Der 1 85 Meter grosse Hühne ist Dreh- und Angelpunkt in der Defensive und dem Spiel der Genfer und überzeugt mit seinen Skorerqualitäten sowie Spielübersicht. Von vergleichbarer Wichtigkeit ist für Zug Captain Raphael Diaz, der seinen Herzensverein nur zu gerne mit einem Titel verlassen würde, schnürt er doch in der kommenden Saison die Schlittschuhe für Fribourg. Weil beide Halbfinal-Serien vorzeitig zu Ende gingen, beginnt der Final bereits am Montag. Gespielt wird im Zwei-Tages-Rhythmus, Anpfiff ist jeweils um 20 Uhr, ausser am Mittwoch, 5. Mai. An jenem Abend beginnt die Partie bereits um 19 Uhr. Wie schon im Halbfinal wird erneut im Best-of-5-Modus gespielt: Wer zuerst drei Siege einfährt, darf sich Schweizer Meister nennen. Verfolgt werden können die Spiele bei 20minuten.ch im Liveticker oder auf SRF2 im Free-TV.",Am Montag beginnt der Playoff-Final der Saison 2021/22 zwischen dem EV Zug und Genf-Servette. Der Qualifikationssieger aus der Zentralschweiz gewann drei von vier Direktduellen in der Regular Season und geht als leichter Favorit in das Duell. Die Genfer haben jedoch mit Daniel Manzato den besten Goalie des Playoffs zwischen den Pfosten. "Während Kalifornien gerade von Covid-19-Fällen überrannt wird, triumphieren australische Städte wie etwa Sydney mit einstelligen Fallzahlen - und bieten damit der US-Filmbranche einen willkommenen Zufluchtsort. Halb Hollywood tummelt sich zurzeit in Australien und es scheint, als würde sich der Showbiz-Hotspot zumindest vorübergehend nach Down Under verlagern. Alleine der laufende Dreh für den anstehenden vierten Teil der Thor-Reihe im Centennial National Park nähe Sydney bringt mit Natalie Portman (39), Matt Damon (50), Chris Pratt (41) und Christian Bale (47) einige der grössten Namen Hollywoods nach Australien. Chris Hemsworth (37), aka Thor höchstpersönlich, war als gebürtiger Australier bereits vor Ort. Vergangenes Jahr wurde mit Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings ein weiterer Superhelden-Film aus dem Hause Marvel in Sydney abgedreht. Dies ist kein Zufall, denn erst vergangenen Monat kam heraus: Das Medienunternehmen kehrt den USA für die nächsten fünf Jahre den Rücken und errichtet einen neuen Hauptsitz in Sydney. Doch auch ausserhalb des Marvel-Universums setzen gerade zahlreiche weitere grosse Produktionen auf das beinahe Covid-freie Australien, das gewaltige Filmkulissen zu bieten hat. Oscar-Gewinnerin Julia Roberts (53) etwa wird wohl noch eine Weile auf der Südhalbkugel verweilen. Sie dreht dort zurzeit gemeinsam mit Sean Penn (60) den Polit-Thriller Gaslit - und danach mit George Clooney (59) die Romanze Ticket to Paradise. Die Liste weiterer grosser Projekte, die nach Australien verlagert wurden, ist lang. Thirteen Lives, die Verfilmung der Rettungsaktion in der thailändischen Tham-Luang-Höhle mit Stars wie Colin Farrell (44) und Viggo Mortensen (62), God's Favourite Idiot, eine Netflix-Comedy-Serie mit Melissa McCarthy (50) oder der Fantasy-Streifen Three Thousand Years of Longing mit Idris Elba (48) and Tilda Swinton (60) sind nur einige klingende Filmnamen. Die australische Regierung hatte da sicher auch die Hände im Spiel: Vergangenen Sommer pumpte sie umgerechnet rund 290 Millionen Franken in ihr Location Incentive Programm, das internationale TV- und Filmproduktionen anlocken soll. McCarthy und ihr Ehemann, der Filmproduzent Ben Falcone (47), haben beispielsweise umgerechnet über neun Millionen Franken erhalten, um God's Favourite Idiot in Australien zu drehen. Unsere Show sicher in einem wunderschönen Land wie Australien zu filmen, ist ein wahr gewordener Traum, so das Paar in einem Statement. Einige Hollywoodstars reisen jedoch nicht nur wegen Dreharbeiten nach Down Under, sondern wandern gar aus. Die gebürtigen Australierinnen Isla Fisher (45) und Nicole Kidman (53) etwa sind nach mehreren Jahren in den Staaten während der Pandemie mit ihren Familien langfristig in ihre Heimat zurückgekehrt. Und auch US-Amerikaner Zac Efron (33) hat Australien Ende letztes Jahr zu seinem neuen Zuhause erkoren.",Der Showbiz-Hotspot Kalifornien kämpft zurzeit mit hohen Covid-19 Fallzahlen. Grosse Filmproduktionen fliehen deshalb ins beinahe Corona-freie Australien. Zurzeit befindet sich halb Hollywood in Down Under. "Der Grossverteiler Denner preist in seinem Blog die Kokosmilch Chaokoh als für Suppen optimal an, da sie nicht so dickflüssig ist. Doch hinter der Kokosmilch in der Tom-Kha-Gai-Suppe könnten grosse Qualen stecken. Die Kokosmilchmarke Chaokoh, einer der grössten Produzenten Thailands, bezieht ihre Kokosnüsse nach wie vor von Farmen in Thailand, die Affen für das Pflücken von Kokosnüssen ausbeuten (siehe Box). Dies meldete die Tierschutzorganisation Peta am Donnerstag. Neben Denner verkaufen auch Coop und verschiedene Schweizer Online-Shops die Marke. Damit bilden die beiden Grossverteiler weltweit eine Ausnahme. 26 000 Läden weltweit haben die Produkte nämlich aus dem Regal genommen. Darunter auch Volg, Lidl und Familia. Sie haben mit thailändischen Kokosmilchmarken gebrochen, nachdem Peta Asien die Affen-Zwangsarbeit auf thailändischen Kokosnussfarmen aufgedeckt hatte. Nach der ersten Recherche von Peta Asien versicherte Chaokoh in einem Report, in ihren Zulieferbetrieben keinen einzigen Affen vorgefunden zu haben. Nun kehrten Ermittler der Organisation nach Thailand zurück und fanden erneut Affen, die auf Kokosnussfarmen angekettet waren, schreibt Peta. Von einem Mitarbeiter einer der überprüften Farmen hätten die Augenzeugen erfahren, dass der Betrieb die Marke Chaokoh mit Kokosnüssen beliefere, so die Organisation. Auch veröffentlichte sie ein Video (siehe oben), in dem Industrie-Insider erklären, dass Farmen die dort gefangen gehaltenen Affen bei Kontrollen versteckten. Manche würden auch Affen erwerben, ohne sie registrieren zu lassen. Einige Grossverteiler bieten Chaokoh immer noch an, da die Marke ihnen fälschlicherweise vermittelt, dass sie keine Affen für die Kokosernte ausbeuten, sagt Ilana Bollag, Campaignerin bei Peta Schweiz. Peta Schweiz mache bei den Lebensmittelunternehmen weiterhin Druck, die Produkte der Marke aus dem Sortiment zu nehmen. Wir fordern, dass sie in ihren Produkten nachweisen, keine Lieferanten zu unterstützen, die Affen zum Pflücken von Kokosnussnüssen ausbeuten. Zudem bittet Peta die Konsumenten, ausschliesslich Kokosprodukte zu kaufen, die nicht unter Ausbeutung von Affen hergestellt wurden. Eine entsprechende Liste dazu finden Sie hier. Die Grossverteiler stellen in Abrede, tierquälerisch erzeugte Produkte anzubieten. Sie könnten gemäss Abklärungen mit ihrem Lieferanten nicht bestätigen, dass Chaokoh Kokosmilch von Farmen beziehe, die Affen einsetzten, sagt Coop-Mediensprecherin Melanie Grüter auf Anfrage. In unserer Richtlinie für nachhaltige Beschaffung halten wir fest, dass Produkte, die auf tierquälerische Art gewonnen wurden, im gesamten Sortiment nicht zulässig sind. Sie könnten jedoch bestätigen, dass Peta mit Coop Kontakt aufgenommen habe, so Grüter. Coop stehe in engem Kontakt mit seinen Lieferanten. Es werden unabhängige Audits vor Ort durchgeführt. Sortimentsänderungen seien nicht geplant. Ähnlich klingt es bei Denner. Mediensprecher Thomas Kaderli sagt: Wir sind den Vorwürfen nachgegangen. Sie haben sich nicht erhärtet. Der Hersteller habe umfangreiche Dokumentationen zur Verfügung gestellt und den Nachweis erbracht, dass keine Affen als Erntehelfer eingesetzt würden. Zudem hat er im Sommer 2020 die ‹Monkey Free›-Beschaffung des Rohstoffs ‹Kokosnüsse› durch Bureau Veritas (eine französischen Warenprüfgesellschaft, Anm. der. Red.) auditieren und zertifizieren lassen, so Kaderli. Es seien thailändische Plantagen und Farmen in fünf Provinzen auditiert sowie Mitarbeiter in der gesamten Lieferkette befragt worden. Gemäss Hersteller werden diesbezüglich weitere Anstrengungen folgen, sobald sich die Covid-Situation entspannt. Sowohl die Lieferanten für Denners Eigenmarken als auch Hersteller der Markenprodukte im Sortiment könnten glaubhaft belegen, dass die Vorwürfe nicht zuträfen, sagt Kaderli. Wir laden Peta ein, mitzuteilen, wo und wann welche Missstände dokumentiert wurden. Bislang haben wir diesbezüglich keine Anhaltspunkte.","Vor einem Jahr deckte Peta Asien auf, dass thailändische Farmen Affen zum Pflücken von Kokosnüssen zwingen. Dies führte auch in der Schweiz zu politischen Vorstössen. Die Kokosmilchmarke Chaokoh bezieht ihre Kokosnüsse nach wie vor von solchen Farmen, wie erneute Ermittlungen von Peta zeigen. Denner und Coop haben Kokosmilch der Marke immer noch im Angebot. Die Grossverteiler stellen in Abrede, tierquälerisch erzeugte Produkte anzubieten." "Aus: Nordirland Alter: 23 Instagram: 115000 Follower (@jcstewart) Grösster Song: I Need You to Hate Me (12 Millionen Spotify-Plays, 1 Million Youtube-Views) Aus: England Alter: 19 Instagram: 52000 Follower (@wiffygriffy) Grösster Song: Good Stuff (13 Millionen Spotify-Plays, 1 Million Youtube-Views) Aus: USA Alter: 24 Instagram: 585000 Follower (@ashnikko) Grösster Song: Stupid feat. Yung Baby Tate (89 Millionen Spotify-Plays, 39 Millionen Youtube-Views) Aus: England Alter: 20 Instagram: 124000 Follower (@maisiehpeters) Grösster Song: Worst of You (82 Millionen Spotify-Plays, 1 Million Youtube-Views) Aus: Simbabwe/England Alter: 21 Instagram: 62000 Follower (@s1mbamusic) Grösster Song: Rover feat. DTG (127 Millionen Spotify-Plays, 17 Millionen Youtube-Views)","Kennst du Ashnikko, Griff, Maisie Peters, S1mba und JC Stewart schon? Wenn ja, dann check das Newcomer-Showcase mit diesen Acts, das wir hier Schweiz-exklusiv zeigen dürfen. Wenn nein, dann check das Newcomer-Showcase mit diesen Acts, das wir hier Schweiz-exklusiv zeigen dürfen. Weil diese Namen respektive deren Musik wirst du in sehr naher Zukunft sehr oft hören. Das prophezeit jedenfalls ihr Label. Aber wir glauben ihm, der Sound ist nämlich top." "Als News-Scout Toni Kurz am Mittwochmorgen zur Arbeit fahren will und zu seinem Parkplatz läuft, zweifelt er plötzlich an seinem Verstand. Der Parkplatz vor seinem Zuhause in Einigen BE war leer, sein Audi Q5 nirgends. Ich fragte mich, ob ich eine falsche Erinnerung hatte und es andernorts parkiert hatte. Danach glaubte ich, dass mir meine Freunde einen Streich spielen. Erst als er ein offensichtlich gestohlenes Velo neben dem Parkplatz sah, gingen dem Oberländer die Lichter auf - und sein Gemüt verdunkelte sich. Ich fühlte mich wie im falschen Film. Umgehend alarmierte der 27-Jährige die Kapo Bern: Ich hatte den Audi Q5 erst seit zwei Jahren. Der Neuwert des Wagens betrug rund 100000 Franken. Eine Patrouille kommt zu Hilfe und nimmt alle nötigen Angaben auf, damit das Fahrzeug als gestohlen gemeldet werden kann. Doch für 20 Minuten-Leser Kurz wird der Tag noch weit düsterer. Nach bangen zwei Stunden klingelt das Telefon beim Mit-Gründer von Outletking.ch. Die Kantonspolizei Bern fand das Auto im Emmental. Zunächst freute ich mich, doch dann erklärte man mir, dass es in einen Unfall verwickelt war. Dabei sei ein Totalschaden entstanden. Noch schlimmer: Der Mann, der das Auto gelenkt hatte, wurde dabei verletzt und musste hospitalisiert werden. Die Kantonspolizei Bern bestätigt gegenüber 20 Minuten, dass im Dorf Einigen ein Auto als gestohlen gemeldet wurde und dieses wenige Stunden später bei der Gemeinde Zäziwil aufgefunden wurde. Der Lenker kam im Oberthal in einer Linkskurve von der Strasse und fuhr mit dem Auto in ein Bachbett, so Kapo-Sprecher Patrick Jean. Der Mann musste im Spital behandelt werden, wurde jedoch mittlerweile für Abklärungen auf eine Polizeiwache gebracht. Die Einzelheiten sind derzeit Gegenstand der Ermittlungen - etwa ob der Lenker das Fahrzeug entwendet hat oder warum das Auto von der Strasse abkam. Für News-Scout Toni Kurz spielt dies keine Rolle. Er ist froh, dass dem Lenker nichts Schlimmes passiert ist. Es macht mich aber auch traurig um meinen schönen und geliebten Q5. Er habe bereits den Papierkram mit der Versicherung aufgenommen. In der Zwischenzeit werden mich meine Freunde chauffieren müssen. Es gibt Schlimmeres.",News-Scout Toni Kurz wurde das Auto gestohlen. Wenige Stunden später wird es mit Totalschaden in einem Bachbett gefunden. Der Lenker musste wegen seiner Verletzungen ins Spital. "Serena arbeitete jahrelang bei einer Bank. Seit einer schweren Krebserkrankung ist sie IV-Bezügerin. Sie ist eine Frau, die kein Blatt vor den Mund nimmt. Und zwischendurch wird sie ungehalten, wenn sie von Mike spricht: Ein Parasit sei ihr Ex gewesen. Serena ist heute Single und kinderlos. Eine Beziehung zu führen oder eine Familie bekommen: All das habe Mike ihr in jener Nacht genommen. Als ich Mike kennenlernte, arbeitete ich als Brokerin in Deutschland. Der Job war super, aber ich fühlte mich einsam. Da begannen Mike und ich online zu chatten. Er war lieb, humorvoll, intelligent - und unglaublich dreist. Das realisierte ich aber erst später. Mike war nie gewalttätig, aber er beklaute mich. Und er gab es immer erst zu, wenn er erwischt wurde. Wenn er es abstritt, glaubte ich ihm. Ich war jung und dumm. Heute könnte ich mich ohrfeigen, dass ich ihn so sehr geliebt habe. Es war ein Freitag Abend, wir hatten gestritten. Zu diesem Zeitpunkt lebten wir zusammen in der Schweiz. Den Grund für den Streit weiss ich nicht mehr. Ich war wütend und wollte ins Bett. Wir hatten ab und zu Streit, aber Gewalt kam in unserer Beziehung bis zu jenem Abend nie vor. Als ich das Wohnzimmer betrat, stürzte Mike völlig unvermittelt mit einem Messer auf mich. Das Messer war 20 Zentimeter lang, immer wieder stach er auf mich ein, bis die Klinge brach. Ich sah das Blut und mein Hirn schaltete auf Überlebensmodus. Ich flüchtete aus der Wohnung. Mit letzter Kraft schleppte ich mich ins Treppenhaus und brach zusammen. Aber ich hatte unglaubliches Glück: Genau in jenem Moment kam eine Notfallkrankenschwester vorbei. Sie leistete erste Hilfe und teilte dem Chirurgenteam mit, wo ich welche Verletzungen hatte. Wäre sie nicht gewesen, ich hätte es wohl nicht geschafft. Im Spital erhielt ich 27 Blutkonserven und lag eine Woche im künstlichen Koma. Während ich im Treppenhaus um mein Leben kämpfte, hat Mike seine blutverschmierte Hose gewechselt, mir Bargeld und Kreditkarten gestohlen und sich aus dem Staub gemacht. Vier Tage später fand die Polizei ihn in Paris. Anscheinend wollte er mit meiner Kreditkarte ein Flugticket in die USA kaufen. All das erfuhr ich später durch die Polizei und im Prozess. Mike war ein Parasit, er nahm mich komplett aus. Ich glaube, er versuchte mich zu töten, weil er sich in die Enge gedrängt fühlte. Er hatte lange keinen Job und ich stellte ihm ein Ultimatum: Findet er nichts, muss er aus der Wohnung und zurück nach Deutschland. Da tauchte er mit einem Arbeitsvertrag auf. Einem gefälschten, wie ich später erfuhr. Aber vor der Tat verliess er täglich mit mir die Wohnung. Ich dachte, er ging arbeiten, dabei ging er nur raus, bis ich weg war und dann zurück und schlief weiter. Ich glaube, er hatte Angst, dass seine Lüge auffällt und sah den Mord an mir als einfachste Lösung. Nach der Gerichtsverhandlung erfuhr ich, dass er just am Tag der Tat jemandem von seinem tollen Leben und der super Wohnung in Zürich erzählte. Dass dies meine Wohnung war und er mit mir darin lebte, erwähnte er nicht. Im Nachhinein kommt es mir wie ein versuchter Eliminationsmord vor. Mike wurde zu elf Jahren Haft verurteilt und nach Deutschland ausgeschafft. Seit der Tat sind fast zwei Jahrzehnte vergangen. Doch die Nacht prägt mich bis heute. Abgesehen davon, dass ich noch Folgeschäden habe - mein Darm wurde damals massiv verletzt - fällt es mir sehr schwer, Männern zu vertrauen. Auch in späteren Beziehungen begleitete mich die extreme Angst vor Gewalt. Heute bin ich seit Längerem Single und das ist für mich auch in Ordnung. Vor meinem Ex fürchte ich mich nicht mehr. Lange war eine Angst da, doch eines Tages konnte ich sie loslassen. Ich sah einen Film über eine junge Frau, die Kampfsport trainierte, um sich gegen ihren gewalttätigen Exmann zu wehren. Da machte es klick. Ich will nicht, dass Mike eine Macht über mich hat, ich bin stärker als das. Wenn ich ihn heute sehen würde, weiss ich nicht, wie ich reagieren würde. Vielleicht würde ich auf ihn losgehen. Um die Frauen zu schützen wurden einige Punkte in ihrer Biografie geändert.","Laut eidgenössischem Gleichstellungsbüro erfolgt jede Woche ein Tötungsversuch an einer Frau. Angst und Scham halten die Frauen ab, ihre Geschichte zu erzählen. Fünf von ihnen wollen ihr Schweigen brechen und erzählen bei 20 Minuten, was sie erlebt haben. Eine davon ist Serena (46). Ihr Partner stach mit einem Messer auf sie ein. Noch heute beeinflusst diese Tat ihr Leben." "Ich hatte keine Länge im Blick, habe mir nur gesagt, dass sich der Film die Zeitnehmen wird, die er braucht. Und das hat er, sagt Autor und Regisseur Marc Bauder in einem Pressestatement über Wer wir waren. Rund zwei Stunden sind es geworden - zwei Stunden, in denen aufgezeigt wird, wie es um unseren Planeten steht. Und das aus einem neuen Blickpunkt, die Doku setzt auf einen Perspektivenwechsel: Bauder führt uns an eindrückliche Schauplätze, unter anderem in die Tiefen des Ozeans, zu der kontaminierten Zone Fukushimas und bis ins Weltall. Ein Film als Forschungsreise, das hat Bauder angetrieben: Wir verfügen über Informationen, die es vor Jahren nicht gab. Wie kann ich diese Informationen also vernetzen und Menschen aus ihrer Passivität abholen? Dabei kommen sechs Expertinnen und Experten zu Wort, darunter die Meeresbiologin Sylvia Earle und der Astronaut Alexander Gerst. Wir haben diesen kleinen, blauen Planeten. Der einzige Ort im Universum, wo Menschen leben können - und wir haben nichts Besseres zu tun, als ihn zu zerstören, sagt er auf seiner Raumstation.Die Doku beleuchtet, wie nachhaltiger, positiver Wandel klappen kann und blickt in die Zukunft: Was werden zukünftige Gesellschaften über uns denken? Inspiriert wurde der Film vom titelgebenden Buch, an dem Roger Willemsen bis kurz vor seinem Tod 2016 noch arbeitete. Léa (Bérénice Bejo), Marc (Vincent Cassel), Karine (Florence Foresti) und Francis (François Damiens) verbindet eine lange Freundschaft: Die beiden Paare kennen sich seit Jahren und die Gruppendynamik funktioniert perfekt. Doch als Léa einen Roman schreibt und ihn veröffentlicht, schafft sie es damit auf die Bestsellerlisten - nur leider freuen sich Marc, Karina und Francis nicht für sie. Die Reaktionen sind gespalten, Eifersucht breitet sich aus und es kommt zum grossen Krach. Regisseur Daniel Cohen hat die Geschichte um das Thema der Eifersucht gebaut und gibt auch Emotionen wie Egoismus, Neid und Verbitterung Raum: Es hat mich fasziniert, diese Themen zu erkunden - in einer Gruppe, in der der plötzliche Erfolg einer Person das scheinbare Gleichgewicht implodieren lässt, erklärt er in einem Pressestatement. Als kreativschaffende Person mit den vielen Meinungen umzugehen, die sich Menschen über einen bilden, und auf sich selbst zu hören, sei schwierig. Crazy Rich Asians-Regisseur Jon M. Chu bringt das Broadway-Musical von Lin-Manuel Miranda auf die Leinwand. Die Geschichte spielt im sommerlichen New York, im Zentrum steht der Bodega-Besitzer Usnavi (Anthony Ramos). Er spart so viel wie möglich, um sich seinen Wunsch zu erfüllen: Usnavi träumt von einem besseren Leben in seiner Heimat, der Dominikanischen Republik, und kämpft als Teil der Latinx-Community für soziale Gerechtigkeit. Wer möchte neben den stinkenden Olchis wohnen? Niemand - darum gestaltet sich für Mama (gesprochen von Annemarie Carpendale) und Papa Olchi (Wayne Carpendale) die Suche nach einem neuen Zuhause schwierig. Doch als der Familiendrache Feuerstuhl abstürzt, landen sie mit ihren Kindern auf einer Müllhalde - das ideale Zuhause, in dem sie an einer Maschine arbeiten, die Abfallgestank neutralisieren soll.","Hier erfährst du alles über die spannendsten Filme, die ab dieser Woche im Kino laufen. Marc Bauders neue Doku zeigt den Planeten Erde aus neuen Blickwinkeln. Ein französisches Drama beschäftigt sich mit Eifersucht im Freundeskreis. Ein Broadway-Musical von Manuel-Lin Miranda kommt auf die Leinwand. Die Olchis suchen ein neues Zuhause." "Gemäss dem Verein #NetzCourage von Jolanda Spiess-Hegglin erhält jede zweite Frau in der Schweiz ungefragt Penisbilder zugeschickt. Das ungefragte Versenden von Penisbildern fällt unter den Pornografie-Tatbestand von Art. 197 Abs. 2 StGB und ist somit verboten. Wer dagegen verstösst, wird mit einer Busse bestraft. Ist die Person, die das Penisbild unaufgefordert erhält, unter 16 Jahre alt, wird der Täter mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder mit einer Geldstrafe bestraft, schreibt der Verein auf seiner Website netzpigcock.ch. Auf dieser Website gibts nun seit einem Monat ein Online-Tool, das Anzeigen generieren kann, wenn man eine solche erstatten möchte, weil man ungefragt ein Penisbild zugeschickt bekam. Die Anzeige kann man dann ausdrucken, die Adresse der zuständigen Staatsanwaltschaft zum Beispiel wird automatisch ausgefüllt auf dem Schreiben, das man nur noch unterschreiben und versenden muss. Nun zeigt sich: Schon im ersten Monat wurden 1178 Anzeigen generiert, berichtete das Online-Portal Zentralplus. Gespeichert wird dort, wie viele Anzeigen aus welchen Kantonen erstellt werden. Persönliche Daten werden nicht gespeichert, schreibt der Verein. Die meisten Anzeigen wurden in Zürich generiert (211). Darauf folgen Waadt (197) und Basel-Stadt (89). In Zug wurde das Tool 76 Mal und in Luzern 56 Mal gebraucht. Wie oft diese generierten Anzeigen dann auch tatsächlich verschickt wurden, ist hingegen unbekannt. Was die Staatsanwaltschaften vom neuen Angebot halten, weiss Spiess-Hegglin noch nicht, denn sie habe von diesen keine Rückmeldungen erhalten, sagte sie auf Anfrage von 20 Minuten. Es seien auch noch keine Urteile gefällt worden, aber das hat einen logischen Grund: Solche Prozesse gehen mehrere Monate. Weiter sagt sie: Wir haben in ein Wespennest gestochen. Jeder kennt es, doch man redet nicht offen darüber. Durch so ein unkonventionelles Projekt kann man den Dreck endlich an die Oberfläche schwemmen. Gegenüber Zentralplus verwies sie darauf, dass es krass sei, wie viele Frauen davon betroffen seien und wie gross das Bedürfnis sei, sich dagegen zu wehren. Es zeigt sich jetzt, wie wichtig dieser Anzeigengenerator ist. Spiess-Hegglin verweist auch darauf, dass auf einen Polizeiposten zu gehen und eine Anzeige zu machen für Frauen oftmals zermürbend und demütigend sein kann. Mit dem Tool geht das nun viel leichter. Sie ist optimistisch, dass durch die einfache Handhabung jetzt viele betroffene Frauen handeln: Früher gab es sicher weniger solcher Anzeigen, da es mühsam und umständlich war. Da man nun so einfach eine Anzeige generieren kann, wird dies einiges in Bewegung setzen.","Die Zugerin Jolanda Spiess-Hegglin lancierte mit ihrem Verein #NetzCourage das Projekt NetzPigCock. Dabei handelt es sich um ein Tool, das mit einem Online-Formular automatisch eine Anzeige generiert, wenn man ungefragt ein Penisbild zugeschickt bekommt und das zur Anzeige bringen will. Schon im ersten Monat, in dem das neue Tool auf netzpigcock.ch online ist, wurden über 1000 Anzeigen damit generiert. Das Projekt NetzPigCock soll Frauen über ihre Rechte aufklären und sie ermuntern, sich zu wehren." "Ab sofort können Personen im Kanton St. Gallen, die finanziell stark von der Corona-Krise betroffen sind, zusätzlich zu den bestehenden Unterstützungsmassnahmen von Bund und Kanton Corona-Hilfe beantragen. Der Kanton stelle fünf Millionen Franken zur finanziellen Unterstützung von Personen zur Verfügung, die aufgrund der Corona-Krise und trotz umfassenden Hilfsprogrammen von Bund und Kanton nicht mehr in der Lage sind, ihre Ausgaben zu decken, heisst es in einer Medienmitteilung des Kanton St. Gallen. Adela Civic, Leiterin Abteilung Familie und Sozialhilfe beim Amt für Soziales, sagt: Es ist eine zielgerichtete Massnahme. Diese Leute sollen nicht in eine Schuldenspirale kommen. Einige Personen seien aufgrund der Corona-Pandemie in eine schwierige finanzielle Lage geraten, etwa weil sie Lohneinbussen hatten oder den Job verloren haben. Zuvor hätten sie ihren Lebensbedarf gut decken können, doch jetzt nicht mehr. Wir wollen den Leuten auch eine finanzielle Unterstützung bieten, so Civic. Pro Haushalt wird maximal ein Betrag von 10000 Franken ausgesprochen. Der Betrag muss zwar versteuert, aber nicht an den Kanton zurückbezahlt werden. Die Massnahme ist die Folge von einem Sozial-Monitoring im Kanton St. Gallen. Civic erklärt: Wir haben festgestellt, dass der Beratungsbedarf massiv gestiegen ist und Leute mit Einkommenseinbussen teils Schulden machen. Betroffene können sich nun in den Gemeinden beraten lassen und dort ein Gesuch um finanzielle Corona-Hilfe einreichen. Die Beratungen den Gemeinden zu überlassen, sei ein bewusster Entscheid gewesen, so Civic. Der Kanton wolle verhindern, dass die Leute weit reisen müssen, für eine Beratung. Zudem gebe es so eine Nähe zur lokalen Sozialhilfe. Civic räumt ein: Wir haben von Gemeinden sorgenvolle Rückmeldungen erhalten. Dabei geht es um die Sorge, einen allfälligen Ansturm nicht bewältigen zu können. Die Leiterin Abteilung Familie und Sozialhilfe, beim Amt für Soziales des Kantons St. Gallen, meint dazu, man beobachte die Situation. Eine vergleichbare Unterstützung für die breite Bevölkerung ist ihr aus anderen Kantonen nicht bekannt. Eine Aufstockung des Betrags von fünf Millionen Franken sei derzeit nicht vorgesehen. Aber wenn wir merken, dass das Geld im August vergeben ist, analysieren wir die Lage neu. Die Voraussetzungen für die Unterstützungsbeiträge sowie die Beratungsstellen in den Gemeinden sind auf der Website coronahilfe.sg aufgelistet. Diese Informationen werden den Betroffenen neben der deutschen Sprache noch in zehn weiteren Sprachen angeboten. Ebenso enthält die Website verschiedene Links, die zu weiteren wichtigen Informationen rund um die Corona-Massnahmen im Kanton St. Gallen führen.","Im Kanton St. Gallen kann die breite Bevölkerung ab sofort Corona-Hilfe beantragen. Die Unterstützung richtet sich an Personen, die besonders stark von der Krise betroffen sind. Diese Personen sollen nicht in eine Schuldenspirale geraten. Das Programm ist zusätzlich zu den bereits bestehenden Unterstützungsmassnahmen. Betroffene können sich in den Gemeinden beraten lassen und dort ein Gesuch stellen." "Immer mehr Kakadus haben einer Studie zufolge in Sydney das Öffnen von Mülleimern gelernt. Aus einer Umfrage von Bewohnern fanden der Ornithologe Richard Major in Australien und Forscher in Deutschland heraus, dass Anfang 2018 Kakadus in drei Vierteln von Sydney gut darin waren, die Mülleimer mit ihren Schnäbeln zu öffnen, dann sich weit genug am Mülleimerrand entlang zu bewegen, damit der Mülleimerdeckel nach hinten kippt. Bis Ende 2019 waren es Vögel in 44 Vierteln. Die Studie wurde am Donnerstag in der Fachzeitschrift Science veröffentlicht. Von drei Vierteln auf 44 in zwei Jahren ist eine ziemlich schnelle Ausbreitung, sagte Major vom Australian Museum. Die Forscher beschäftigten sich damit, ob die Vögel sich das Öffnen der Mülleimer selbst beigebracht hatten oder ob sie es anderen nachgemacht hatten. Wie die Forschung ergab, lernten die Kakadus es, indem sie andere beobachteten. Jeder in Sydney hat eine Meinung zu Kakadus, sagte Major. Ob Sie es lieben, diesen grossen exzentrischen sozialen Vögeln zuzusehen, oder denken, dass sie eine Pest sind, Sie müssen sie respektieren. Sie haben sich auf so brillante Weise an das Leben mit Menschen angepasst, an die menschliche Dominanz über die Umwelt.","Kakadus können in Sidney, Australien, Mülleimer öffnen, wie eine Studie zeigt. Diese Technik gucken die Vögel beieinander ab, haben die Forscher zudem herausgefunden. Innert zwei Jahren hat sich die Technik von drei in 44 Viertel Sidneys ausgebreitet." "Homeoffice ist in der Corona-Krise ein globales Thema. Besonders viele Briten arbeiten von zu Hause aus. Ende Juli war erst ein Drittel der britischen Büroangestellten zurück am Arbeitsplatz. In Deutschland, Italien oder Spanien waren es zu dem Zeitpunkt bereits drei Viertel, wie eine Analyse der US-Bank Morgan Stanley zeigt. Nun steigt unter den britischen Politikern und Unternehmensverbänden die Sorge, dass es noch lange dauert, bis die Beschäftigten zur Büro-Rückkehr bereit sind. Denn die Folgen für die Bürozentren mit ihren Cafés, Pubs und Händlern sind erheblich, wie die Welt berichtet. Einige der normalerweise geschäftigsten Zentren glichen Geisterstädten, sagt die Geschäftsführerin des Industrieverbands Confederation of British Industries. Die Sandwich-Kette Pret A Manger kündigte an, dass sie einem Drittel ihrer Belegschaft kündigen werde. Laut dem Vorstandschef der Kette sind besonders Filialen in zentralen Lagen in London betroffen, die in der Vergangenheit zu den gewinnträchtigsten gehörten. Auch der Konzern SSP, der mit Caffè Ritazza und Upper Crust vor allem an Bahnhöfen und Flughäfen zu finden ist, strich 5000 Jobs. Deshalb startet das Cabinet Office diese Woche eine grosse Kampagne mit der Botschaft, dass die Lage sicher genug sei und die Briten ins Büro zurückkehren könnten. Es ist an Angestellten und Arbeitgebern, in jedem Fall die richtige Balance auszuarbeiten, sagte Verkehrsminister Grant Shapps dem Sender Sky News im Videointerview von zu Hause aus. Viele Firmen wollen ihren Angestellten aber zumindest noch bis Anfang nächsten Jahres oder gar ohne zeitliche Begrenzung Homeoffice erlauben. Das kommt gut an. Laut einer Umfrage der Universitäten Cardiff und Southampton wollen 88 Prozent der Teilnehmer, die während des Lockdown zu Hause gearbeitet haben, das zumindest gelegentlich auch künftig machen.",Die Briten wollen auch nach der Krise von zu Hause aus arbeiten. Die Stadtzentren verwaisen deshalb. Restaurantketten haben Tausenden Angestellten gekündigt. "Zigarette ausdrücken, dafür für umgerechnet 500 Franken shoppen gehen: Mit diesem Anreiz will das britische Gesundheitsministerium Frauen davon abbringen, während der Schwangerschaft zu rauchen. Darüber berichtet der Mirror. Konkret möchte das Ministerium Schwangeren Shopping-Gutscheine in der Höhe von bis zu 400 Pfund offerieren, wenn diese im Gegenzug das Schloten sein lassen. Einen Gutschein erhält nur, wer sich zuvor einem biochemischen Test unterzieht und damit beweisen kann, keine Zigaretten zu rauchen. Davon erhofft man sich viel beim Gesundheitsministerium: Studien würden zeigen, dass finanzielle Anreize sowohl effektiv als auch kostengünstig sind, um Schwangere vom Rauchen abzuhalten. Von 1000 Frauen, denen man Shopping-Gutscheine anbietet, würden 177 mit dem Rauchen aufhören. Vorerst ist der Vorschlag nur ein Entwurf und befindet sich nun in der Vernehmlassung. Dieser Entwurf steht für den Effort, den wir leisten, um das Gesundheitsrisiko von Rauchen zu reduzieren und die Leute zu ermuntern, damit aufzuhören, sagt Paul Chrisp vom Gesundheitsministerium. In Grossbritannien rauchen etwa zehn Prozent der Frauen trotz Schwangerschaft. Wenn man weiss, welch grosser Schaden das für Mutter und Baby sein kann, ist es nur logisch, dass wir unsere Bemühungen noch verstärken müssen, so Chrisp. Dafür müsse jedes Instrument geprüft werden: Aufklärung, Vorbeugung, Unterstützung beim Aufhören - und eben auch finanzielle Anreize wie Shopping-Gutscheine.","In Grossbritannien raucht jede zehnte Frau auch während der Schwangerschaft. Darum handelt das Gesundheitsministerium. Frauen, die beweisen können, dass sie nicht rauchen, sollen Shopping-Gutscheine erhalten." "Auf der Witikonerstrasse in Zürich sieht es aus wie auf einer Skipiste ohne Schnee. Die Masten für die Stromleitung der VBZ-Busse und der Laternenpfahl sind mit orangen Schützen eingefasst. Dazwischen steht ein gelbes Absperrband an orangen Stangen. Auslöser für diese Massnahmen waren zwei tödliche Velounfälle, die sich 2020 an dieser Stelle ereignet haben. Der erste Unfall ereignete sich im Frühjahr. Wie die Stadtpolizei Zürich damals mitteilte, fuhr ein Mann am 8. April auf der Witikonerstrasse stadteinwärts. Im Bereich der Schlyfi kam er zu Fall und kollidierte anschliessend mit einer Laterne am rechten Strassenrand. Der Mann verstarb noch am Unfallort. Der zweite tödliche Unfall folgte nur ein paar Monate später. Ein 62-jähriger Velofahrer war am 14. September ebenfalls auf der Witikonerstrasse stadteinwärts unterwegs. Auch er stürzte im Bereich der Schlyfi und zog sich dabei tödliche Verletzungen zu. Wie es bei der Dienstabteilung Verkehr Stadt Zürich auf Anfrage heisst, habe man als Reaktion auf die beiden Unfälle neu Absperrmaterial und Aufprallschutz wie auf Skipisten angebracht. Zudem wurden bereits zuvor die Randsteine durch das Tiefbauamt abgeschrägt, sagt Sprecher Heiko Ciceri. Diese Massnahmen sollen dazu beitragen, dass stürzende Velofahrende sich nicht an den Kandelabern verletzen. Das ist laut Ciceri der einzige Ort in Zürich, wo eine solche Massnahme ergriffen wurde. Beim Verband Pro Velo Zürich kommen die Massnahmen gut an. Das ist sinnvoll, weil sich dort immer wieder schwere Unfälle ereignen, sagt Präsident Res Marti. Die Stelle sei so gefährlich, weil die Strasse abschüssig sei und die Kurve von Velofahrern oft unterschätzt werde.","Bei zwei Unfällen in diesem Jahr an der Witikonerstrasse starben zwei Velofahrer. Als Reaktion wurde nun ein Aufprallschutz angebracht, der stürzende Velofahrer schützen soll." "Bayern geht vor, twitterte Ministerpräsident Markus Söder (Christlich-Soziale Union, CSU) am Mittwoch und sagte eine Reise an die Nordsee ab. Dort hätte er mit einem Amtskollegen eine Wattwanderung unternehmen wollen und wäre zu den Seehundbänken gefahren, wie deutsche Medien übereinstimmend berichten. Doch aus dem gemütlichen Ausflug zum Wochenende hin wird jetzt nichts. Der Grund: Eine massive Panne bei Corona-Tests an bayrischen Autobahnen. Zurzeit warten demnach noch 44000 Reiserückkehrer, die im Ausland Ferien machten, auf ihr Ergebnis. Darunter sind 900 positiv Getestete. Aus welchen Bundesländern diese stammen, ist nicht klar. Laut Melanie Huml, Bayerns Gesundheitsministerin, gibt es ein Problem bei der Übermittlung der Resultate. Die Infizierten sollen ihr Testergebnis jetzt aber bis heute Donnerstag erhalten. Die Panne unterläuft ausgerechnet Bayern. Der Freistaat mit dem CSU-Ministerpräsidenten an der Spitze fährt einen strikten Kurs in der Bekämpfung des Coronavirus. Söder hatte die Tests auf Autobahnen und an Bahnhöfen forciert. Und so liess die Kritik an seiner Person und der Regierung auch nicht lange auf sich warten. Ludwig Hartmann, der Grüne-Landtagsfraktionschef, sprach von eklatantem Regierungsversagen und FDP-Fraktionschef Martin Hagen twitterte: Söders Inszenierung als Corona-Musterschüler bekommt zunehmend Risse.",Bayern ist eine massive Panne bei Corona-Test unterlaufen. Etliche Personen warten noch auf ihr Resultat. Ministerpräsident Söder muss sich Kritik gefallen lassen. "Die 16 Bernerinnen und Berner, die sich nach der Räumung einer Besetzung vor Gericht verantworten mussten, sind mit einem blauen Auge davongekommen: Vom Vorwurf der Drohung und Gewalt gegen Behörden und Beamte wurden sämtliche Beschuldigten freigesprochen. Für die meisten gabs bedingte Geldstrafen wegen Hausfriedensbruchs. Der bernische Polizeidirektor Philippe Müller (FDP) ist alles andere als glücklich über den Ausgang des Prozesses. Wenn dieses Urteil juristisch korrekt ist, dann sind Tiere bei uns besser geschützt als unsere Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Sanität, sagte er gegenüber dem Bund. Die Polizisten seien bei ihrem Einsatz mit massiver Gewalt konfrontiert gewesen: Es kann doch nicht sein, dass solche Gewalt keine juristischen Konsequenzen mit sich bringt. Erstaunt über das Urteil zeigt sich auch Adrian Wüthrich, Präsident Polizeiverband Bern-Kanton. Zwei Polizisten, die bei der Räumung ein Knalltrauma erlitten haben, würden bis heute darunter leiden. Diese Mitarbeiter der Blaulichtorganisationen wurden von den Täterinnen und Tätern bewusst angegriffen, dass diese nun nicht verurteilt wurden, ist nicht ganz nachvollziehbar In der Hausbesetzer-Szene fühlt man sich dagegen bestätigt. Die zahlreichen Aktionen im Rahmen des Prozesses, wie beispielsweise die Demos oder Scheinbesetzungen, hätten gereicht, um die Angriffe durch Staatsanwalt und Polizei (in Form von Privatklagen) ins Leere laufen zu lassen und die Prozesse durch die öffentliche Meinung soweit zu beeinflussen, dass niemand von unseren Freunden und Freundinnen in den Knast muss. Stattdessen habe man die Kritik an Leerstand in die Offensive getragen und der Freiraumbewegung neues Leben eingehaucht. Den Teilfreispruch der Besetzerinnen und Besetzer begründete Einzelrichterin Bettina Bochsler damit, dass unklar sei, welche Personen konkret an der Gewalt gegen die Beamten beteiligt gewesen waren. Die Kantonspolizei Bern habe es zudem versäumt, Nicht-Beteiligten eine Frist zu nennen, um das Gebäude zu verlassen. Bochsler betonte im Berner Amtshaus jedoch, dass ihr Urteil kein Freipass für Hausbesetzerinnen und Hausbesetzer sei. Zudem kritisierte sie die Gewalt an den Beamten scharf.",Der Prozess gegen 16 Hausbesetzerinnen und Hausbesetzer endete am Donnerstag mit milden Strafen. Der Berner Polizeidirektor Philippe Müller kritisiert das Urteil scharf. Erwartungsgemäss zufriedener fällt die Reaktion aus dem linksautonomen Lager aus. "Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hat grünes Licht für die Covid-19-Impfung von Johnson & Johnson gegeben. Die Agentur der Europäischen Union ist für die Beurteilung und Überwachung von Arzneimitteln in Europa zuständig. Länder in der EU dürfen damit den Impfstoff des US-amerikanischen Pharmazieunternehmens einsetzen. Wer sich impfen lassen will, muss mindestens 18 Jahre alt sein. Laut der EMA ist der Impfstoff von Johnson & Johnson robust, effizient, sicher und von hoher Qualität. Damit hätten die Behörden in der EU eine weitere Option, um die Pandemie zu bekämpfen und das Leben und die Gesundheit ihrer Bürger zu schützen, erklärt Emer Cooke, Exekutivdirektorin der EMA, gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (DPA). Von dem Mittel von Johnson & Johnson muss nur eine Dosis verabreicht werden, nicht zwei Dosen wie bei den bereits zuvor in den USA und in der EU zugelassenen Präparaten. Die Agentur erlaubte für die EU bereits die Nutzung der Impfstoffe von Pfizer/Biontech, Moderna und Oxford/AstraZeneca. In der Schweiz ist der Impfstoff von Johnson & Johnson noch nicht zugelassen. Am Mittwoch sagte BAG-Impfchefin Nora Kronig zu Blick, dass das BAG beschlossen habe, auf den Impfstoff von Johnson & Johnson zu verzichten. Sie begründet dies mit einer für die Schweiz zu späten Lieferung und den Fokus auf MRNA-Impfstoffe, die eine höhere Wirksamkeit aufwiesen.","Die Europäische Arzneimittel-Agentur hat den Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson zugelassen. Wer sich impfen lassen will, muss mindestens 18 Jahre alt sein. In der Schweiz ist der Impfstoff noch nicht zugelassen." "Kinder und Jugendliche leiden stark unter der zweiten Coronawelle. Die Kinder- und Jugendpsychiatrie Baselland stösst an ihre Grenzen, wie das Regionaljournal des SRF berichtet. Alle Kliniken sind überfüllt. Wir haben Mühe, noch irgendein Kind aufzunehmen, sagt Brigitte Contin-Waldvogel, Chefärztin der Klinik, gegenüber dem Radiosender. Laut Contin-Waldvogel ist der Zeitraum um die Monate November und Dezember ohnehin schon eine schlimme Zeit. Jetzt, wo die zweite Coronawelle über das Land schwappt, sei es noch schlimmer. In der geschlossenen Klinik, wo Patienten mit besonders schweren Leiden behandelt werden, seien die Zimmer bereits doppelt belegt. Und auch in der ambulanten Behandlung habe sich die Zahl der Fälle verdoppelt. Die Corona-Pandemie setzt die gesamte Bevölkerung unter Druck. Kinder sind jedoch darum besonders verwundbar, weil sie auf das Schutznetz ihrer Bezugspersonen angewiesen sind. Dieses bricht nun oft zusammen, wie Contin-Waldvogel sagt. Das Regionaljournal hat auch mit der Psychologin Diana Vorpe von der Familienberatung Basel-Stadt gesprochen. Probleme die bereits belastend sind, werden noch belastender und können Familien auseinanderreissen, sagt sie. Für Familien die ohnehin schon mit Schwierigkeiten zu kämpfen hätten, sei das ein Jobverlust oder Substanzmissbrauch, könnten die Folgen der Pandemie das Fass zum Überlaufen bringen.",Kinder und Jugendliche leiden stark unter der Corona-Pandemie. Die Kinder- und Jugendpsychiatrie Baselland kann kaum noch Patienten aufnehmen. "Das war ganz zu Beginn, erinnert sich die Morning Show-Moderatorin. Sie habe bei einem ihrer ersten Interviews vergessen, das Mikrofon einzustellen. Der klassische Anfängerfehler, erklärt Freezy. Das Gefühl, mit leeren Händen dazustehen, ist so unangenehm - so etwas passiert einem genau einmal und nie wieder. Als Andrea eines Tages wieder von einem Interview zurückkam, liess sie ihr Diktiergerät kurz unbeaufsichtigt im Radiostudio liegen. Als sie die Aufnahme abhören wollte, war diese weg. Zum zweiten Mal! Mein Füdli ging mir auf Grundeis, erinnert sich Andrea. Aber Freezy hatte Mitleid und klärte die Sache auf. Denn der gute Moe hatte Andreas Memory Card zwischenzeitlich mit einer Leeren ausgetauscht. Wenn man ein paar Jahre beim Radio arbeitet, hört man in der Regel konstant den eigenen Sender, erklärt Moe. Man wisse ganz genau, was wie klingen sollte und werde sehr affin auf Stille im Raum. Wenn plötzlich kein Ton mehr spielt - oder ein anderer als geplant, horchen alle auf, erklärt der 20-Minuten-Radio-Musikchef. Moe erinnert sich an den Tag, als er mit Supreme Show-Moderationspartner Freezy aus der Pause zurückkam und ein sogenannter Opener lief - Sound, der im Hintergrund spielt, während wir etwas ankündigen oder besprechen, erklärt Moe. Aber diesmal fehlten unsere Stimmen. Sein Gedanke: Lief da etwa minutenlang der Opener-Sound, ohne dass etwas passierte? Das wäre ein massiver Fehler fürs Radio, meint Moe. Die Panik des Moderationsduos war aber umsonst: Der Techniker hatte getrickst. Auf dem Sender lief alles wie es sollte. Einer meiner Kollegen hatte vor Jahren in einem betrunkenen Moment einen Christbaum auf der Strasse mitgenommen, erinnert sich Freezy. Andrea rief ihn am nächsten Tag an und gab sich als Beamtin aus. Der verkaterte Kumpel sollte die Sache gestehen, um einer Strafe zu entgehen. Andrea hat ihn tatsächlich dazu gebracht, erzählt Freezy. Mich hat es dabei fast verrissen, erinnert sich Andrea. Jetzt bin ich Pro. Die komplette Folge Drei x Drei gibts gleich hier im Direkt-Stream. Einfach E43 antippen.","Im 20-Minuten-Podcast Drei x Drei besprechen unsere Moderierenden jeweils drei Themen, die sie aktuell bewegen. Kurz nach dem 1. April erinnerten sich Andrea, Moe und Freezy an die irrsten Pranks ihrer Radio-Karriere. Die komplette Folge Drei x Drei samt der zwei anderen Themen - Geheimsprachen und Impf-Probleme - gibts weiter unten im Direktstream oder in der Radio-Section der 20-Minuten-App. Die Top Drei der besten Pranks aus dem 20-Minuten-Radiostudio gibts hier vorab." "300 Arbeitsstunden pro Monat statt der erlaubten 176, erste freie Tage nach drei Wochen. So sieht laut einer Recherche der bz der Alltag von rund 60 polnischen Bauarbeitern auf der Kehrichtverwertungsanlage (KVA) der Industriellen Werke Basel (IWB) aus. Da es diverse beteiligte Subunternehmen gibt, sei es jedoch schwierig, die Verantwortung zuzuordnen. Die Arbeiter werden laut der Zeitung aufgefordert, bei der Erfassung der Arbeitszeit zu schummeln. So sollen sie bei Zehn-Stunden-Tagen angeben, eine zweistündige Pause gemacht zu haben und an den eigentlich arbeitsfreien Tagen dennoch arbeiten, ohne sich einzustempeln. Dadurch profitiere der Arbeitgeber sogar in zweierlei Hinsicht: Einerseits könne er die Arbeitnehmer doppelt so viel arbeiten lassen, andererseits müsse er nur die erfassten Stunden ausbezahlen. Die bz beruft sich sowohl auf mündliche Quellen als auch auf Dokumente, die aufzeigen sollen, wie das schweizerische Arbeitsrecht ausgehebelt wird. Die Monteure, Schweissarbeiter und Schlosser seien seit Anfang September im Rahmen der jährlichen Revisionsarbeiten angestellt. Aufgrund verschiedener beteiligter Subunternehmen sind die Verantwortlichkeiten schwierig zuzuweisen, wie die Zeitung schreibt. Die Verwertungsanlage wird von der IWB, einem öffentlich-rechtlichen Betrieb des Kantons Basel-Stadt, betrieben. Der Revisionsauftrag sei an die Martin AG aus Wettingen AG vergeben worden, welche Teile der Arbeiten an die deutsche Firma Steag abgegeben habe. Diese wiederum habe die polnische Firma Naftomontaz Serwis verpflichtet, bei der die betroffenen Arbeiter angestellt seien. Naftomontaz Serwis sei bereits bei den Revisionsarbeiten der KVA vor zwei Jahren aktenkundig geworden. Laut der bz gehören zu den Verfehlungen auch die Unterschreitung des Mindestlohns und Nichtauszahlen der Löhne. Dafür habe die Firma schon damals eine Busse von 48070 Franken aufgebrummt bekommen. Gegenüber der bz hat der IWB-Sprecher Erik Rummer angegeben, von den Verfehlungen nichts zu wissen. Dasselbe gelte für die Martin AG, die auch nicht gewusst haben soll, dass Naftomontaz Serwis in der Vergangenheit bereits gebüsst wurde. Die IWB versprächen aber, die Vorwürfe zu überprüfen. Sollten sich diese bestätigen, sind wir selbstverständlich bereit, die betroffenen polnischen Arbeiter zu unterstützen, so Rummer. Der Grossrat (SVP) und Anwalt Heinrich Ueberwasser sagt auf Anfrage von 20 Minuten: Wenn Subunternehmen im Spiel sind, müssen die Alarmglocken läuten, und die Aufmerksamkeit muss erhöht sein. Gerade, wenn das Unternehmen schon mal gebüsst wurde. Er sieht auf jeden Fall die IWB in der Verantwortung. Die IWB ist auf einer Seite so innovativ und gerade auch in der E-Mobilität vorne mit dabei. Es passt einfach nicht zusammen, dass Arbeitnehmende dann behandelt werden wie in der Steinzeit, so der Politiker. Er spricht auch der Regierung eine Verantwortung zu und findet: Sie muss sich an der eigenen Nase nehmen. Laut Manuel Käppler von der Gewerkschaft Unia muss der Erstauftragnehmer sicherstellen, dass sämtliche in seinem Auftrag tätigen Firmen die Arbeitsbedingungen einhalten. In diesem Fall handelt es sich dabei um die Martin AG. Allerdings stelle sich für die Unia auch die Frage, ob die IWB diesen Auftrag mit der nötigen erhöhten Sorgfalt vergeben habe. Insbesondere, da bei einem ähnlichen Auftrag vor zwei Jahren bereits Lohndumping festgestellt wurde, müssten die kantonalen Behörden speziell vorsichtig sein und die beauftragten Betriebe auch kontrollieren lassen, wie das vom Gesetz über öffentliche Beschaffung vorgesehen ist, so Käppler.",Bei den Bauarbeiten an der Basler Kehrichtverwertungsanlage soll es zu gravierenden Verstössen gegen das Arbeitsrecht kommen. 60 polnische Arbeiter sollen betroffen sein. Sie sind bei einem polnischen Subunternehmen eingestellt. Die Bauherrschaft hat die öffentlich-rechtliche IWB. Das polnische Unternehmen wurde bereits in der Vergangenheit wegen arbeitsrechtlichen Verstössen gebüsst. "Ein ökologisches Desaster nimmt im Ferienparadies Mauritius seinen Lauf: Rund 1000 Tonnen Öl liefen in den vergangenen Tagen aus dem gestrandeten Frachter Wakashio. Vor Ort bangen die Menschen um ihre Existenz: Eine Grenzöffnung nach dem Corona-Lockdown war für September angekündigt - doch nun sorgt das Öldebakel für weitere Unsicherheit in der Tourismusbranche. Die Regierung hat komplett versagt. Man hätte viel früher Massnahmen ergreifen müssen, sagt Valeria Ivic (22). Die Schweizerin ist vor knapp zwei Jahren nach Mauritius ausgewandert. Sie, andere Bewohner der Insel und mehrere Umweltorganisationen kritisieren Mauritius Behörden scharf. Denn: Die ersten zwölf Tage, nachdem das Schiff auf Grund gelaufen sei, habe der Staat nicht reagiert . Ich kann mir nicht erklären, weshalb nichts unternommen wurde. Vielleicht nahm man die Gefahr zu wenig ernst, sagt die Immobilienmaklerin. Die ersten, die sich engagiert hätten, seien die Einheimischen gewesen: Als Öl ins Meer lief, ergriffen Locals die Initiative, sagt Valeria Ivic. Diese nutzten behelfsmässig Haare, Textilien und Zuckerrohr als Hilfsmittel und Barrikade: Damit werde das Wasser gesäubert und verhindert, dass sich das Öl weiter ausbreite. Beim Coiffeur sei deshalb alles Haar gesammelt worden, sagt Ivic. Es sind extrem viele Leute vor Ort - vom Einheimischen bis zum Expat, sagt die Schweizerin. Es ist absolut bewundernswert, wie sich die Menschen einbringen und organisieren! Erst als die Locals aktiv geworden und das Interesse der internationalen Presse gestiegen sei, habe auch die Regierung reagiert und unter anderem internationale Hilfe angenommen. Unterdessen sehe man die positiven Auswirkungen der Säuberungsaktionen, sagt Valeria Ivic: Es sehe jeden Tag besser aus, berichtete mir eine Kollegin, die in der Nähe wohnt. Trotzdem: Die Menschen sind frustriert, sagt die Immobilienmaklerin. Die Kommunikation der Regierung ist sehr schlecht. Man erfährt gar nicht, was los ist. Die Menschen vor Ort seien abhängig vom Tourismus, dementsprechend sei die Stimmung sehr angespannt. Denn zusätzlich zum Öldebakel sind auch Mauritius Grenzen noch immer gesperrt - von einer Öffnung erfahre man erst wenige Tage im Voraus, sagt die Schweizerin.","Vor drei Wochen ist ein japanisches Frachtschiff vor Mauritius auf Grund gelaufen, über 1000 Tonnen Treibstoff flossen ins Meer. Viele Freiwillige sind im Einsatz und versuchen mit gesammeltem Haar und Textilien ihr Zuhause zu retten. Eine junge Schweizerin wohnt seit zwei Jahren dort und berichtet über die Situation vor Ort." "Die Auslastung der SBB-Züge ist aufgrund der Corona-Massnahmen weiterhin unterdurchschnittlich. Im Fernverkehr liegt sie 50 Prozent unter dem Wert von 2019. Über die Ostertage dürfte sich dies ändern: Die Bundesbahn rechnet mit einem Grossandrang auf den Strecken ins Tessin. Trotz der Corona-Krise erwartet die SBB viele Reisende in den Zügen, schreibt die SBB in einem Blogbeitrag. Deshalb erweitere die SBB ihr Angebot ins Tessin und zurück über die Ostertage. Das heisst konkret: Die SBB setzt rund ein Dutzend Zusatzzüge zwischen der Deutschschweiz und dem Tessin ein, sagt Sprecher Daniele Pallecchi zu 20 Minuten. Die SBB erklärt, sie werde die Extrazüge nicht bewerben, dafür aber auf die Schutzkonzepte aufmerksam machen. Trotzdem rechnet das Unternehmen damit, dass die Zahl der Oster-Reisenden die Kapazitäten teilweise übersteigen wird: Man könne nicht ausschliessen, dass es in Einzelfällen oder im Störungsfall zu hohen Frequenzen auf einzelnen Zügen kommen könne. Das heisst: Aufgrund voll besetzter Kompositionen kann es vorkommen, dass Reisende ins Tessin den nächsten Zug abwarten müssen. Das kann sein aufgrund einer Störung oder eines sehr grossen Andrangs. Auch die besonderen Sicherheitsvorschriften für die Durchfahrt durch den Gotthardbasistunnel - die maximale Belegung darf höchstens 140 Prozent betragen - gelten uneingeschränkt, so Pallecchi. Er betont, die SBB setze auf Kundenlenkungsmassnahmen: An neuralgischen Punkten ist die SBB zusätzlich mit Personal präsent und unterstützt und lenkt die Reisenden. Ebenfalls unterstützen zusätzliche Mitarbeitende an verschiedenen Standorten die Kundinnen und Kunden beim Veloverlad. Trotz des erwarteten Andrangs wird die SBB weiter die Corona-Massnahmen in den Zügen durchsetzen, erklärt der Sprecher. Die Regeln für die Benützung des öffentlichen Verkehrs gelten seit vielen Monaten und sind breit bekannt. Die Rolle des Zugpersonals ist und bleibt, allfällig ohne Maske Reisende auf die Maskenpflicht im Öffentlichen Verkehr hinzuweisen. Wer nicht pokern will, ob er an Ostern im Extrazug noch einen Sitzplatz ergattern kann, dem rät die SBB: Sitzplatzreservationen sind möglich.","Trotz der Corona-Krise erwarten wir viele Reisende in den Zügen, schreibt die SBB. Deshalb setzt die SBB Extrawagen ein. Wer sicher gehen will, sollte sich einen Platz reservieren." "Hagel, Starkregen, überflutete Strassen und Murgänge: Das Gewitter vom Sonntag hat den Kanton Luzern hart getroffen. Bei der Einsatzleitzentrale der Luzerner Polizei gingen bisher rund 300 Meldungen zum Gewitter ein, teilte die Polizei am Montagmorgen mit. Die Bevölkerung meldete sich hauptsächlich wegen überfluteten Strassen, Wasser in Gebäuden, Erdrutschen und umgestürzten Bäumen. Insgesamt waren 682 Feuerwehrleute von 23 Feuerwehren im Einsatz. In Root stürzte eine Person bei Aufräumarbeiten und wurde verletzt. Sie wurde mit dem Rettungsdienst 144 ins Spital gefahren. Die Verletzungen dürften eher leichter Natur sein, so die Polizei. Von den Gewittern am stärksten betroffen sind die Gemeinden Werthenstein, Wolhusen, Ruswil und Neuenkirch. Auch die Gemeinden Ebikon, Buchrain, Dierikon, Root, Gisikon und Honau im Rontal sowie die Stadt Luzern waren betroffen. Die Polizei musste mehrere Strassenabschnitte zeitweise sperren. Viele Strassen sind wieder geöffnet, ein Teil bleibt jedoch noch gesperrt. Auch der Kanton Schwyz war stark betroffen: Bei der Kantonspolizei gingen über 300 Meldungen ein, vorwiegend wegen Wasser in Gebäuden und überfluteten Strassen. Die Wägitalerstrasse zwischen Siebnen und Vorderthal wurde verschüttet und bleibt bis auf weiteres gesperrt. Betroffen waren vor allem Küssnacht, Immensee, Einsiedeln, Galgenen, Siebnen, Buttikon, Schübelbach und Reichenburg. An verschiedenen Orten sind die Einsatzkräfte auch am Montag noch mit den Aufräumarbeiten beschäftigt, heisst es auf Anfrage. Im Kanton Zug gingen 140 Meldungen ein. Innert kurzer Zeit standen in den Gemeinden Risch, Zug, Walchwil, Unterägeri und Oberägeri etliche Keller, Tiefgaragen und Strassen unter Wasser, so die Zuger Polizei.",Das Unwetter vom Sonntag hat die Zentralschweiz hart getroffen: Diverse Strassen wurden überflutet und Gebäude liefen mit Wasser voll. Auch wegen Erdrutschen und umgestürzten Bäumen rückten die Einsatzkräfte aus. Im Kanton Luzern gingen bei der Polizei rund 300 Meldungen ein. Im Kanton Schwyz waren es ebenfalls 300 und im Kanton Zug rund 140. "Am Dienstag machte Hollywoodstar Gwyneth Paltrow auf Insta erneut Werbung für das Buch Intuitives Fasten des Alternativmediziners Will Cole. Paltrow ist bekanntlich ein Riesenfan von Coles unkonventionellen Heilmethoden. Sie betreibe zur Genesung der langanhaltenden Folgen ihrer Corona-Erkrankung auf Anraten des Arztes eine ketogene Diät, bei der sie unter anderem täglich bis zu elf Stunden faste. Nun schaltete sich der Direktor des englischen Gesundheitsdienstes NHS ein: Professor Stephen Powis sagte gegenüber der BBC, dass das nicht wirklich die Vorschläge sind, die wir empfehlen würden. Im Fall einer Corona-Infektion solle man den Ratschlägen der ernsthaften Wissenschaft befolgen, so Powis. Die 48-jährige Schauspielerin verriet kürzlich, dass sie zum Beginn der Pandemie an Covid-19 erkrankt sei und seither an den Folgen der Infektion leide. Es hinterliess bei mir eine anhaltende Müdigkeit und Brain Fog. Letzteres, zu Deutsch Gehirnnebel, bezeichnet ein Phänomen, bei dem Betroffene Symptome wie Konzentrationsprobleme und Gedächtnisstörungen haben. Sie mache darum nun die Fastdiät von Will Cole. So verzichte sie etwa auf Zucker und Alkohol und konsumiere hauptsächlich Butyrate, Fischöl, Zink und Selen sowie Vitamin B und D3. Wie das Virus, sind auch Fehlinformationen grenzüberschreitend und mutieren und entwickeln sich weiter, meinte nun Professor Powis vom NHS. Ich denke, YouTube und andere Social-Media-Plattformen haben hier eine Verantwortung. Dass Paltrow unter den Auswirkungen von Covid-19 leide, tue ihm leid. Dennoch müssten vor allem Influencer, die soziale Medien nutzen, das Thema ernsthaft behandeln und ihre Sorgfaltspflicht wahrnehmen.","Gwyneth Paltrow behandelt die Langzeitfolgen ihrer Covid-Erkrankung mit einer ketogenen Diät. Ausserdem fastet, sie nach eigenen Angaben, 11 Stunden pro Tag. Der Direktor des englischen Gesundheitsdienstes NHS rät hingegen, den Ratschlägen der ernsthaften Wissenschaft." "Es gibt Anzugträger, die den ganzen Laden auseinandernehmen, aber genauso Familien, die Sachen im Kinderwagen rausschmuggeln. In den Umkleidekabinen spielen sich manchmal Liebesszenen ab. Wir haben aber auch schon Kot in unseren Kabinen gefunden. Das ist richtig scheisse - wortwörtlich. Du kannst so viel Neues erfahren, wenn du offen bist und mit Kunden ins Gespräch kommst. Vor allem von älteren Leuten lernt man wahnsinnig interessante Dinge. Das ist Gold wert. Ich finde die Bezahlung okay. Man muss sich natürlich fragen, ob man das will - der Job ist anstrengender, als man denkt, aber mehr psychisch als physisch. Es wäre schön, wenn man sich mehr auf Augenhöhe begegnen würde. Der Kunde ist König, aber die Frage ist doch, welche Art König willst du sein?","Im 20-Minuten-Radio-Podcast Unchained stellt sich wöchentlich ein Gast 20 Fragen. In der aktuellen Folge grillt Radiomoderatorin Andrea Gino, Verkaufsleiter bei Bikers Base in Pfäffikon ZH. Die aktuelle Folge findest du mit dem gesamten Archiv in der Radio-Section deiner 20-Minuten-App oder auf Spotify, iTunes, Tune In und Google Play. Wie sich Verkäufer Gino im Kreuzverhör mit Andrea schlägt? Gut! Wir mussten mehrfach aufhorchen. Hier sind unsere fünf grössten Erkenntnisse aus dem Gespräch." "Der Traum vom gemeinsamen Abkommen mit der Europäischen Union (EU) ist definitiv geplatzt. Das liess der Bundesrat am Mittwoch verkünden. Das institutionelle Abkommen hätte das Verhältnis Schweiz-EU in grundsätzlicher Weise verändert (siehe Box). Lange hat die Schweiz mit Brüssel um ein Rahmenabkommen verhandelt. Das Ziel der Verhandlungen: Die Fortsetzung des bilateralen Wegs, sprich dem speziellen Abkommen zwischen der Schweiz und der EU. Gleichzeitig sollte der EU garantiert werden, dass die Schweiz zentrale Neuerungen des Binnenmarktrechts übernimmt, das von der EU laufend angepasst wird. Bisher musste bei Änderungen jeweils wieder neu verhandelt werden. Für die Schweiz ist die EU einer der wichtigsten Handelspartner. 70 Prozent der Schweizer Importe stammen aus der EU und 52 Prozent der Schweizer Exporte gehen in die EU. Die EU ist der mit Abstand wichtigste Markt für die exportorientierte Schweizer Industrie, schreibt die Mission der Schweiz bei der Europäischen Union. In über 120 Verträgen zwischen der EU und der Schweiz wird der gegenseitige Austausch geregelt. Das Rahmenabkommen betrifft nur deren fünf: die Abkommen über Personenfreizügigkeit, Landverkehr, Luftverkehr, technische Handelshemmnisse und das Agrarabkommen. In diesen Bereichen sollte ein Rahmenabkommen unter anderem die Rechtsprechung regeln. Zu den Verhandlungen über das Rahmenabkommen kam es, da die EU künftige Abkommen über den Marktzugang der Schweiz zum Binnenmarkt der Union nur noch auf der Basis eines zuvor abzuschliessenden Rahmenabkommens schliessen wollte. Die EU stellte in den Verhandlungen mit der Schweiz deutlich klar: Will ein Nichtmitgliedsland der EU am Binnenmarkt teilhaben, muss das Land auch die Rechte des EU-Marktes akzeptieren. 2014 wurden die Verhandlungen um ein passendes Rahmenabkommen zwischen der Schweiz und der EU aufgenommen. Als Ergebnis der Verhandlungen lag erstmals 2018 ein Vertragsentwurf vor. Der Bundesrat leitete anschliessend eine innenpolitische Konsultation ein. Verschiedene Punkte am Abkommen wurden stark kritisiert. Vor allem die Gewerkschaften und Teile der SP wehrten sich dagegen, dass die flankierenden Massnahmen und der Lohnschutz künftig dem Rahmenabkommen unterstellt würden. Diese Massnahmen seien nicht verhandelbar. Weiterer Knackpunkt: Die Unionsbürgerrichtlinie. Sie regelt die Freizügigkeit und den Aufenthalt von EU-Bürgerinnen und -Bürgern. In der Schweiz befürchtete man, dass damit das Anrecht von arbeitslos gewordenen EU-Ausländerinnen und -Ausländern auf Sozialhilfe ausgeweitet und Ausschaffungen erschwert würden. Die Schweiz bemühte sich erfolglos um eine Ausnahmeklausel, um die Richtlinie nicht übernehmen zu müssen. Nun ist das Abkommen gescheitert. Vor allem beim Lohnschutz und bei der Unionsbürgerrichtlinie gäbe es weiterhin substanzielle Differenzen, so der Bundesrat. Darüber hat Bundespräsident Guy Parmelin EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Mittwoch schriftlich informiert. Der Bundesrat sei sich bewusst, dass das Nichtzustandekommen des institutionellen Abkommens auch mit Nachteilen verbunden sei, was er immer wieder kommuniziert habe. Aus seiner Sicht liegt es im gemeinsamen Interesse der Schweiz und der EU, trotz des Nichtzustandekommens des institutionellen Abkommens die bewährte bilaterale Zusammenarbeit weiterzuführen.","Das Rahmenabkommen zwischen der Schweiz und der EU ist gescheitert. Vor allem beim Lohnschutz und bei der Unionsbürgerrichtlinie gäbe es weiterhin substanzielle Differenzen, so der Bundesrat. Wie das Verhältnis zwischen der EU und der Schweiz in Zukunft aussieht, ist derzeit noch unklar." "Das Obergericht im Kanton Aargau hat am 29. März entschieden, dass die Schweiz einen im Ausland gestrichenen Geschlechtseintrag anerkennen muss. Es ist hierzulande das erste rechtliche Bekenntnis zur Existenz non-binärer Menschen. Es müssen nun die nötigen Schritte eingeleitet werden, damit sich nicht binäre Menschen auch in der Schweiz korrekt registrieren können, fordert nun Marianne Aeberhard, Projektleiterin beim Verein humanrights.ch - Menschenrechte Schweiz. Ich finde das den absoluten Wahnsinn!, kommentiert das Schweizer Model Tamy Glauser den Entscheid. Vor allem, dass die Schweiz so weit ist. Wenn man es zum Beispiel mit der gleichgeschlechtlichen Ehe vergleicht, die ja jetzt vors Volk kommt. Zu früh freuen will sich das Model noch nicht - aber es ist schon sehr geil. Das Gericht musste folgenden Fall beurteilen: Julian P. (Name geändert) wohnte aus beruflichen Gründen in Deutschland, liess den Vornamen und den amtlichen Geschlechtseintrag beim Standesamt streichen. Im vergangenen Juni beantragte P. in der Schweiz beim Heimatort im Kanton Aargau die Übernahme der Änderung des Vornamens und der Streichung des Geschlechtseintrags ins Schweizer Register. Das zuständige Departement lehnte den Antrag auf Streichung des Geschlechtseintrages aber ab. P. legte darauf mit Unterstützung des Transgender Network Switzerland (TGNS) Beschwerde beim Obergericht Aargau ein. Laut Anwalt Stephan Bernard galt es vor allem das Argument des Verstosses gegen den sogenannten Ordre public in der Verfügung der Vorinstanz zu entkräften. Das Gericht musste also entscheiden, ob das ausländische Recht auch in der Schweiz Anwendung findet oder nicht. Die Vorinstanz habe die Anerkennung des Nicht-Eintrags in Deutschland als unvereinbar mit den aktuellen Werten der Schweiz erachtet, sagt der Anwalt. Er war damit nicht einverstanden. Denn es genüge nicht, dass eine im Ausland getroffene Entscheidung vom Schweizer Recht abweiche oder unbekannt sei, sagt der Anwalt. Der ausländische Entscheid muss zentrale Säulen des Schweizer Rechtsystems ritzen. Ausserdem sind hiesige Wertvorstellungen relativ und ändern sich mit der Zeit, argumentierte Bernard. Darum sei der Ordre-public-Vorbehalt wandelbar. Auch die aktuelle Debatte über das Thema in der Gesellschaft spreche dafür, dass der vorliegende Fall nicht gegen den Ordre public verstosse. Das Schweizer Parlament nahm 2018 zwei Vorstösse an, die den Bundesrat mit der Prüfung der Einführung eines dritten Geschlechts und eines möglichen Verzichts auf eine Geschlechterzuschreibung beauftragte. Die Nationale Ethikkommission habe im Bereich Humanmedizin ebenfalls eine solche Empfehlung ausgesprochen. Nicht binäre Geschlechtsidentitäten sind auch in der Schweiz bereits gesellschaftliche Realität, sagt Bernard. Das zeige etwa auch der Corona-Check des Bundesamts für Gesundheit, das auch die Geschlechtsbezeichnung Andere zulasse. Diverse Werbekampagnen von Unternehmen nutzen laut dem Anwalt zudem Gendersternchen. Der Anwalt führte in der Beschwerdeschrift aus, dass die Nichtanerkennung der Streichung der Geschlechtsangabe im Personenstandsregister einer Verletzung von Art. 8 Abs. 1 EMRK (Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens) in Verbindung mit Art. 14 EMRK (Diskriminierungsverbot) gleichkommt. Dabei stützt er sich insbesondere auch auf Entscheide des Bundesverfassungsgerichts Deutschland, des belgischen Verfassungsgerichts und des Österreichischen Verfassungsgerichtshofs. Bei der Auslegung des schweizerischen Ordre public seien die Vorgaben der EMRK ohnehin mitzuberücksichtigen, da diese ebenfalls ein zentraler Bestandteil der schweizerischen Rechtsordnung sind, sagt Bernard. Das Obergericht hiess die Beschwerde am 29. März gut. Es folgte damit in allen Punkten den Argumenten der Beschwerdeführenden. Mit diesem Entscheid zeigt das Obergericht unmissverständlich auf, dass das binäre Geschlechtermodell ausgedient hat, kommentiert Alecs Recher, der Leiter der Rechtsberatung von TGNS. Der Entscheid betrifft jedoch nur die Anerkennung eines gestrichenen Geschlechtseintrages aus dem Ausland. Zur Möglichkeit, den Geschlechtseintrag ohne Entscheid aus dem Ausland streichen zu lassen, äussere sich der Entscheid nicht. Recher fordert nun vom Bund, dass er die nötigen Schritte zur korrekten Registrierung non-binärer Menschen einleitet. Der Entscheid ist noch nicht rechtskräftig und kann innerhalb von 30 Tagen beim Bundesgericht angefochten werden.","Die Existenz non-binärer Menschen ist in der Schweiz zum ersten Mal rechtlich anerkannt worden. Das binäre Geschlechtermodell hat ausgedient, teilt nun das Transgender Network Switzerland mit. Der Entscheid ist allerdings noch nicht rechtskräftig und könnte noch angefochten werden." "Die Bilder gingen um die Welt. Nur Sekunden nach dem Start kam Grosjean von der Strecke ab, krachte mit seinem Haas-Boliden in die Leitplanke. Plötzlich breitete sich ein Feuerball aus. Nach bangen Sekunden des Wartens stieg Grosjean jedoch aus dem Boliden - und konnte sich aus dem Feuer-Inferno retten. Doch wie kam es zu diesem Horror-Crash? Eine Untersuchung der Sicherheitsabteilung der FIA klärte nun genau diese Frage. So war Auslöser des schweren Crashs Daniil Kwjat im Alpha Tauri. Bei 241 km/h touchierten sich die Boliden der beiden Fahrer. Grosjeans Haas schlug dann mit 192 km/h und in einem Winkel von 29 Grad in die Leitplanke ein. Dem Aufprall mit 67 G konnte die mittlere Leitplanke nicht standhalten. Der Bolide wurde in zwei Teile gerissen. Beim Aufprall hatte sich das Heck vom restlichen Boliden getrennt. Deshalb löste sich auch die Inspektions-Luke des Tanks, ausserdem rissen die Benzinleitungen von der Sicherheitsblase des Tanks ab. Benzin trat aus, entzündete sich. Warum sich der Tank nach dem Lösen der Benzinleitungen nicht selbst versiegelte, ist unklar. Weiter ergab die Untersuchung auch: Diverse technische Sachen im Boliden retteten Grosjean das Leben, federten die Wucht beim Aufprall ab. Und so kam es, dass der 34-Jährige überlebte. Trotz dessen, dass er 27 Sekunden im Feuer sass. Es ist also alles gut gekommen. Zum Glück. Denn eine Selbstverständlichkeit ist das nicht, denn: Einen Moment gab es, in dem der Formel-1-Pilot mit seinem Leben bereits abschloss. Das gab er Mitte Februar gegenüber dem SRF zu. Ich war in Frieden mit mir selbst und wirklich bereit zu sterben. Ich fragte mich sogar, wo ich zuerst brennen würde. An meinen Händen oder den Beinen, wie wird es ablaufen? Und dann dachte ich an meine drei Kinder und sagte mir: Nein, sie sollen nicht ohne ihren Vater leben, so Grosjean damals. Und: Ich merkte: Okay, ich brenne! Also versuchte ich erneut, mich zu befreien. Mein Gehirn hat irgendwie die Hitze verdrängt, denn es war nicht heiss. Als Grosjean nach weiteren Versuchen gemerkt habe, dass er sich nicht befreien könne, sei er ganz ruhig geworden und habe an seine Kinder gedacht. Daraus habe er neue Energie geschöpft und konnte sich schliesslich befreien und aus dem Auto steigen.","Romain Grosjean überlebte einen Horror-Crash. Nun ist bekannt, wie es zum Crash kam und weshalb er überlebte. Gegenüber dem SRF gab er Mitte Februar zu: Ich war bereit zu sterben." "Der rumänische Lieferwagen wollte am 16. Juli von der Schweiz nach Österreich ausreisen, wie die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) am Donnerstag in einer Mitteilung schreibt. Dabei wurde er von Mitarbeitenden der EZV kontrolliert. Sie stiessen in der Folge auf mehrere Pakete mit Rasierklingen, Parfüm, Schuhen, Kleidern, Taschen und Kosmetikartikeln. Da keine der anwesenden Personen angab, Besitzer der Waren zu sein und keine Kaufbelege dafür vorgewiesen werden konnten, kam der Verdacht auf, dass es sich um Diebesgut handeln könnte. Der 25-jährige Lenker wurde mitsamt dem Diebesgut der Kantonspolizei St. Gallen übergeben. Es gehört zum Auftrag der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV), Waren, Personen und Transportmittel lage- und risikoabhängig zu kontrollieren. Aktuell befindet sich die EZV in einer Transformationsphase hin zum Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG). Dadurch entsteht ein neues Berufsbild und die Ausbildung in den drei Kontrollbereichen wird dabei vereinheitlicht. So wird die EZV in Zukunft noch besser in der Lage sein, an der Grenze für eine umfassende Sicherheit von Bevölkerung, Wirtschaft und Staat zu sorgen.",Zollmitarbeiter haben kürzlich in Büchel SG einen Rumänischen Lieferwagen kontrolliert. Darin befanden sich mehrere Pakete Diebesgut. Der Lenker (25) und die Ware wurden der Kapo SG übergeben. "Wenn die Nachricht nicht untergegangen wäre, hätte Max Heinzer sicher früher reagiert. Da stand geschrieben: Wir würden gerne dein unglaubliches Goalie-Fechten-Video auf Facebook, Twitter, Instagram und Tiktok zeigen. Gezeichnet von der NHL - der besten Eishockey-Liga der Welt. Was will denn die NHL mit einem Video eines Fechters? Einmal gesehen, macht alles Sinn. Denn da steht der 33-jährige Innerschweizer in seiner Fechtmontur in einem Eishockey-Goal - und lässt Pucks aus einer Maschine auf sich schiessen. Und was macht Heinzer? Er wehrt die Scheiben ab, mit seinem Degen. Oder genauer gesagt mit der Degen-Glocke, dem Handschutz. Ich wollte ursprünglich den Puck mit der Spitze abwehren und nicht mit der Glocke, aber das wäre zu gefährlich gewesen wegen der Abpraller, sagte Heinzer im Interview mit 20 Minuten. Aber auch mit der Glocke Pucks abzuwehren ist kein Zuckerschlecken. Die Pucks machen eine Delle in die Degen-Glocke. Ich muss immer eine alte nehmen, die ist danach kaputt. Ich weiss nicht, wieviele Schüsse ich bereits abwehrte, direkt hat mich aber noch nie einer getroffen. Ein Puck wurde aber von der Glocke an meine linke Hand abgelenkt. Das tat richtig weh. Und ja, der Team-Weltmeister von 2018 trainierte nicht nur für dieses Video auf diese Art, er tut das immer wieder. Er sagt ganz deutlich, dass er stets hochkonzentriert sein muss. Ich steh nicht hin und mach mal ein bisschen. Deshalb dauert eine Session auch nicht länger als 15 Minuten. Ich habe keine Lust, mir eine Prellung zu holen. Jetzt speziell nicht, da sich Heinzer in der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele von Tokio befindet. Er, der bereits zweimal an Sommerspielen teilgenommen hat, verspürt aktuell weniger Vorfreude im Vergleich zu den beiden vorangegangenen Spielen. Es werden wohl recht sterile Spiele mit all den Regelungen. Ich schaue es nun mehr als Job an, freu mich aber trotzdem auf die beiden Wettkampftage. Er fühlt sich sieben Wochen vor Tokio recht gut. Für uns Fechter ist es sehr speziell, wir hatten in den vergangenen 16 Monaten einen Wettkampf in Russland und sonst nichts. Von der Ausgangslage her wird es also noch spezieller, als es sowieso bereits ist. Es gibt immer viele Favoriten - und nun wird das Feld noch offener sein. Zurück zur NHL: Was war Heinzers Gedanke nach der Anfrage? Das find ich schon cool, es ist eine gewisse Ehre dahinter. Sie haben einen Repost gemacht, es gab einige Kommentare. Diese gab es natürlich auch aus der Fecht-Szene. Kein Wunder, ist das doch eine ungewöhnliche Trainingsmethode. Wie kommt man denn auf so eine Idee? Heinzer erklärt: Ich trainiere seit letztem November im Athletik-Zentrum Oym, dort trainiert auch der EV Zug. Immer am Montagmorgen spiele ich mit EVZ-Keeper Leonardo Genoni Badminton. Ich beobachtete ihn beim Goalie-Training und sah diese Maschine. Da kam mir die Idee: ‹Die könnte ich doch brauchen für mein Reflex-Training.› Für Heinzer ist das Video keine Show, er zieht einen Nutzen aus diesem Training: Es ist ein Ziel dahinter: In dem Moment, in dem der Schuss abgefeuert wird, zuckt man etwas zusammen. Ich kann das damit vergleichen, wenn ein 2-Meter-Mann mich beim Fechten angreift. Im Moment, in dem die Beschleunigung erfolgt, ist es das Ziel, dass ich locker und ruhig bleibe. Und nicht zusammenzucke. Wenn ich locker bin, kann ich richtig reagieren. Das kann ich so versuchen zu trainieren. Natürlich ist es für ihn auch eine Challenge und ein Fun-Faktor. Abwechslung ist im Training nach 27 Jahren Fechten wichtig. Gut möglich also, dass auch in Zukunft weitere aussergewöhnliche Videos von Fechter Heinzer zu sehen sein werden.","Fechter Max Heinzer hat eine alternative Trainingsmethode entdeckt. Er wehrt Pucks mit seinem Degen ab. Ein Video, das er postete, geht viral, sodass die NHL darauf aufmerksam wurde. Heinzer befindet sich aktuell in der Vorbereitung für die Olympischen Spiele. Mit 20 Minuten hat er über sein Video gesprochen." "In Cherry schlüpft Tom Holland in eine Rolle, die ihm viel abverlangt hat. Cherry (Tom Holland) hat genug von Weed, unbezahlten Rechnungen und seiner Arbeitslosigkeit. Er stellt sich als freiwilliger Soldat für die US-Army auf und wird prompt in den Irak geschickt - die Dinge, die er im Krieg dort erlebt, traumatisieren ihn.Zurück in den USA soll seine posttraumatische Belastungsstörung mit Opiaten geregelt werden, die amerikanische Ärzte damals verteilten. Auch Cherrys Partnerin Emily (Ciara Bravo) wird süchtig. Die beiden steigen auf Heroin um, die Sucht frisst Cherrys ganzes Geld auf, er sieht nur eine Lösung: Er muss eine Bank überfallen. Für Cherry hat Holland mit den Brüdern Joe und Anthony Russo zusammengearbeitet - die Regisseure, die ihn als Spiderman besetzten. Zu Beginn sorgte sich Holland, wie er bei EW.com erzählt. Wie wollen diese Typen den Sprung vom grössten Film aller Zeiten zu einem kleinen Film wie diesem schaffen? Heute sagt der 24-Jährige: Rückblickend ist es mein liebster Film, an dem ich je gearbeitet habe. Diese Rolle brachte mich an die düstersten Orte, die ich je gesehen habe, emotional, physisch, alles. Ich würde niemals dahin zurückkehren, für niemanden. Er sei zufrieden damit, die Tür ist aber geschlossen und verriegelt, so Holland bei GQ. Cherry gibts ab dem 12. März auf Apple TV+. Fünfzig Mal Nein sagen pro Stunde? Das gehört zum Job, so Jennifer Garner in ihrer Rolle der Mutter Allison in der Komödie Yes Day. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Carlos (Édgar Ramírez) will Allison den Spiess umkehren und dem Spass der Kids keine Grenzen setzen. 24 Stunden lang sagen die beiden Ja zu allem, was ihre drei Kinder sich wünschen. Ob Glacé zum Frühstück, bis spät in die Nacht wachbleiben oder den Ämtliplan ignorieren: Die Kinder bestimmen die Regeln. Das war ein hartes Jahr für Mütter. Wir mussten so oft Nein sagen und unsere Kids zuhause behalten. Der Film bringt frischen Wind in die Isolation, so Garner gegenüber Entertainment Tonight. Auf Instagram ruft die Schauspielerin, die gemeinsam mit ihrem Ex-Partner Ben Affleck drei Kinder hat, zur Yes Day-Challenge auf: Am 12. März, wenn der Film startet, gibts bei Garner einen Ja-Tag für ihre Kids. Yes Day gibts ab dem 12. März auf Netflix. Kann DNA dabei helfen, das perfekte romantische Match zu finden? In Netflix Sci-Fi-Serie The One schon: Dahinter steckt die Firma MatchDNA und ihre Gründerin Rebecca (Hannah Ware).Hier finden Menschen zueinander, die tatsächlich gut gemeinsam funktionieren und ineinander die grosse Liebe finden - bis Lügen ans Licht kommen. The One gibts ab dem 12. März auf Netflix.","Wir stellen dir jede Woche die spannendsten Neustarts auf den Streamingdiensten vor. Tom Holland verkörpert einen heroinsüchtigen Ex-Soldaten. Auf Netflix gönnen Eltern ihren Kindern einen Tag, an dem ihnen alle Wünsche erfüllt werden. In einer Sci-Fi-Serie kann die grosse Liebe via DNA ermittelt werden." "Am Montag kurz vor 12 Uhr beobachtete eine Leserin einen Polizeieinsatz am Riehenring in Basel. Die Beamten hatten den Zugang zu einer Liegenschaft abgesperrt. Wo vorerst nur ein Basler Polizeiauto stand, kam am Nachmittag ein weiteres Dienstfahrzeug mit Zürcher Kennzeichen hinzu. Wie es auf Anfrage bei der Kantonspolizei Basel-Stadt heisst, war zuvor ein Hinweis eingegangen, dass sich im Hinterhaus-Atelier einer kürzlich verstorbenen Person eine Handgranate befinden könnte. Die Spezialisten der Polizei hätten nach einer ersten Abklärung den Entschärfungsdienst des Forensischen Instituts Zürich herbeigezogen. Die Entschärfer hatten auch einen Transportbehälter für gefährliche Gegenstände dabei. Die Durchsuchung förderte allerdings keine Handgranate zutage. Es wurde jedoch lose Pistolenmunition gefunden, für die der Spezialbehälter jedoch nicht benötigt wurde. Der Einsatz, der kurz vor 10 Uhr begonnen hatte, wurde um 14.30 Uhr beendet, wie es weiter heisst.","Weil ein Hinweis auf eine Handgranate bei der Polizei eingegangen war, wurde am Montag eine Liegenschaft in Basel abgesperrt. Nach einer ersten Abklärung forderten die Polizisten Unterstützung vom Entschärfungsdienst an." "Ich bin eines Abends nach meinem Feierabend nach Hause gelaufen. Mein Heimweg führte an einem kleinen Waldstück vorbei. Als ich den Wald hinter mir liess und über eine Brücke ging, hörte ich hinter mir schnelle Schritte. Ein maskierter Mann kam mit einem Messer auf mich zu. Er bedrohte mich und zog mich in den Wald hinein. Dort missbrauchte er mich sexuell. Es hat gedauert, bis ich überhaupt realisierte, was da gerade passierte. Ich war unter Schock, konnte mich nicht bewegen, auch nicht schreien. Ich weiss, dass er seine Finger in mich steckte. Er tat mir sehr weh. Im Wald schmiss er mich zu Boden und versuchte in mich einzudringen. Bis heute verfolgt die 17 Jahre zurückliegende Tat die nun 38-jährige Stephanie Beutler. 21 Jahre alt war sie, als der Unbekannte sie angegriffen hatte. Er vergewaltigte mich mit vorgehaltenem Messer. Doch rechtlich gesehen war es keine Vergewaltigung. Weil Stephanie Beutler nicht mit Sicherheit sagen kann, ob eine Penetration mit dem Penis stattgefunden hat, gilt die Tat rechtlich als sexuelle Nötigung. Eine Ungerechtigkeit, findet sie - und kämpft gemeinsam mit neun weiteren Frauen in der Betroffenen-Gruppe für eine Revision des aktuell geltenden Sexualstrafrechts. Das Schweizer Sexualstrafrecht befindet sich zurzeit in Revision. Der Vorentwurf findet dabei nur bedingt Unterstützung. Die Eidgenössische Kommission für Frauenfragen (EKF) etwa fordert nun die Nur-Ja-heisst-Ja-Lösung und eine neue Definition für den Tatbestand Vergewaltigung, wie sie in ihrer Vernehmlassungsantwort schreibt. Neu sollte nicht nur die vaginale Penetration als Vergewaltigung gelten, sondern auch die anale, orale sowie Penetration durch Nicht-Geschlechtsorgane wie Finger, Sextoys und Gegenstände. Auch die im Vorentwurf vorgeschlagene Nein-heisst-Nein-Lösung sieht die Kommission als ungenügend an. Der Vorschlag des Parlaments: Alle Handlungen, die ohne Nötigung gegen den eigenen Willen oder überraschend passieren, sollen künftig als sexueller Übergriff gelten. Unbefriedigend, findet Cyrielle Huguenot, Frauenrechtsverantwortliche bei Amnesty International: Unabhängig von Gewalt oder Drohungen sollte eine Vergewaltigung immer als solche bezeichnet werden! Sie spricht von einer Gesetzeslücke: Das Strafrecht ist sehr eng formuliert. Doch zwischen sexueller Belästigung und Vergewaltigung klafft eine grosse Lücke, der das Gesetz so nicht gerecht wird. In den aktuellen Vorschlag könne man hineininterpretieren, dass eine sexuelle Handlung weniger schlimm sei, wenn keine Nötigung angewendet wurde. Sollte dieser Vorschlag angenommen werden, bleibe es bei einer Zwischenlösung, die in der Praxis nicht funktionieren könne. Das hier ist eine einmalige Chance, eine umfassende Revision zu machen. Wir brauchen eine Lösung, die zeitgemäss und langfristig befriedigend ist, so Huguenot. Eine von Amnesty in Auftrag gegebene Studie unter fast 4500 Schweizer Frauen zeigt, dass jede fünfte Frau mindestens einmal in ihrem Leben ungewollte sexuelle Handlungen erlebt hat. Laut einer Hochrechnung von Amnesty sollen rund zwölf Prozent aller Schweizer Frauen einmal Geschlechtsverkehr gegen ihren Willen erlebt haben. 92 Prozent der Betroffenen wollten danach nicht zur Polizei gehen, aus Scham, oder weil sie keine Chancen auf Gerechtigkeit sahen. Stephanie Beutler gehört zu der Minderheit, die nach einem solchen Angriff zur Polizei gegangen ist. Die Bernerin kann aber nachvollziehen, weshalb viele den Schritt nicht wagen: Auch ich hatte mir mehr Unterstützung erhofft. Alles, was ich sagte, wurde hinterfragt. Die Polizei habe sie gefragt, ob sie sich gewehrt und nein gesagt habe. Es war sehr unangenehm, denn mir kam es so vor, als ob der Fokus bei mir, beim Opfer lag - und das ist falsch. Mit dem Nur-Ja-ist-Ja-Vorschlag wollen Betroffene, linke Parteien und Frauenorganisationen den Fokus nun auf den Täter lenken. Das ist weltfremd und würde im realen Leben niemals funktionieren, findet SVP-Nationalrätin Barbara Steinemann. Die Linken und der Mainstream wollen, dass immer mehr Delikte als ‹Vergewaltigung› gelten sollen, statt dass sie sich auf das konzentrieren, was wirklich wichtig ist: eine richtige Bestrafung, sagt die Politikerin. Die SVP unterstütze zwar das Vorhaben, das aktuell geltende Strafrecht zu revidieren, setze die Prioritäten aber an anderer Stelle, wie Steinemann betont: Wir wollen, dass Frauenschänder eine Gefängnisstrafe und eine Geldstrafe erhalten. Sie sollen im Geldbeutel spüren, was sie den Frauen angetan haben. In Bezug auf die Nur-Ja-heisst-Ja-Lösung fragt die Politikerin: Bei einer mündlichen Zustimmung sieht Steinemann dagegen ein späteres Beweisproblem auf die Staatsanwaltschaft zukommen. Die Idee klingt logisch auf dem Papier, aber faktisch ändert sie überhaupt nichts an der Sache.","Das Sexualstrafrecht der Schweiz wird revidiert. Die Eidgenössische Kommission für Frauenfragen (EKF) fordert eine neue Definition für Vergewaltigung. Zudem will sie die Nur-Ja-heisst-Ja- Lösung, wie sie bereits in Schweden praktiziert wird, auch in der Schweiz einführen. Die aktuell geltende Nein-heisst-Nein- Lösung sei ungenügend, findet auch Amnesty International. Eine Gruppe von zehn Frauen, die sexuelle Gewalt erfahren haben, fordert zudem, dass jede Penetration, die nicht einvernehmlich passiert, als Vergewaltigung einzustufen sei. SVP-Nationalrätin Barbara Steinemann findet, dass der Fokus auf dem Strafmass liegen sollte, statt auf der Definition des Vergewaltigungs-Begriffs." "Mit seiner Hauptrolle als Königssohn T'Challa im Superheldenfilm Black Panther wurde er weltberühmt - und zu einer Identifikationsfigur des schwarzen Amerika. Im August ist der US-Schauspieler Chadwick Boseman mit nur 43 Jahren an Krebs gestorben. Für das Jahr 2022 war eine Fortsetzung von Black Panther geplant. Wie es mit der Rolle T'Challa weitergeht, bleibt unklar. Marvel hat jedoch bestätigt, dass die Fortsetzung ohne eine digitale Form von Chadwick Boseman auskommen wird. Victoria Alonso, Produktionsvizepräsidentin der Marvel Studios, erklärte gegenüber der argentinischen Zeitung Clarin: Es gibt nur einen Chadwick, und dieser ist nicht mehr unter uns. Unser König ist leider im wirklichen Leben gestorben, nicht nur in der Fiktion. Wie Boseman in Black Panther geehrt werden wird, ist noch nicht entschieden. Alonso: Wir nehmen uns ein wenig Zeit, um zu sehen, wie wir in die Geschichte zurückkehren und was wir tun, um dieses Kapitel zu ehren, was uns passiert ist, das so unerwartet, so schmerzhaft, so schrecklich war, wirklich. Bosemans Tod wurde von seiner Frau und seiner Familie über seinen offiziellen Twitter-Account verkündet. Die Kurznachricht wurde mit mittlerweile 7 6 Millionen Likes zum meistgemochten Tweet aller Zeiten, wie Twitter verkündete.",Chadwick Boseman wird nicht als digitales Double im nächsten Black Panther erscheinen. Der Schauspieler erlag im August seinem Krebsleiden. Er wurde mit seiner Rolle als T'Challa zu einer Identifikationsfigur des schwarzen Amerika. "Ein Bordell ist der Ausgangspunkt der neuen Serie von Álex Pina und Esther Martínez Lobato, die hinter der Netflix-Erfolgsserie Haus des Geldes stecken. Wir verbringen unsere Nächte auf einem roten Kunstledersofa und versuchen, schön genug auszusehen, damit ein paar scheußliche Typen mit uns schlafen, sagt Coral (Verónica Sánchez). Wie Wendy (Lali Espósito) und Gina (Yany Prado) arbeitet sie im Bordell Las Novias. Gina ist ein Opfer von Menschenhandel, sie wurde von Kuba nach Spanien geflogen, weil ihr ein Job als Kellnerin versprochen worde - in Teneriffa angekommen wurde sie allerdings zur Sexarbeit gezwungen.Die drei Frauen werden vom Zuhälter Romeo (Asier Etxeandia) tyrannisiert, bis sie ihn in Notwehr erschlagen. Auf der Flucht vor seinen beiden Handlangern Christian (Enric Auquer) und Moisés (Miguel Ángel Silvestre) kämpfen die drei Frauen um ihr Überleben. Für die Serie hat das Produktions-Duo mit Betroffenen gesprochen, wie Martinez bei Variety erzählt: Wir haben mit Opfern von Menschenhandel geredet, ihre Geschichten gelesen und Dokumentationen angeschaut. Die Recherche sei emotional belastend gewesen: Es gibt viel Schönheit in der Ästhetik und in der Geschichte unserer drei Protagonisinnen, aber es war schwierig, durch die dunkle Realität zu waten. Sky Rojo gibts ab dem 19. März auf Netflix. Bart (Tye Sheridan) fühlt sich von Gesprächen überfordert. Zwischenmenschliche Interaktionen beobachtet er meist nur von aussen, ohne Teil davon zu sein: Er ist auf dem autistischen Spektrum, hat das Asperger Syndrom und weiss oft nicht, wie er sich im Alltag verhalten soll. Das will Bart ändern. Um seine Unsicherheit zu überwinden, hat er bei seinem Job als Nachtportier in jedem der Hotelzimmer Überwachungskameras installiert. Mithilfe der Videos will er die Verhaltensweisen der Menschen lernen, um besser mit ihnen klarzukommen und sie nachzuahmen. Doch eines Nachts sieht er durch die Überwachungskamera, wie eine Frau bedroht wird. Bart will ihr helfen, doch er kommt zu spät und findet sie tot auf. Dem ermittelnden Kommissar Espada (Lohn Leguizamo) erzählt Bart, was geschehen ist - doch der kauft ihm die Geschichte nicht ab. The Night Clerk gibts ab dem 19. März auf Amazon Prime. Die Karriere der Country-Sängerin Bailey (Katharine McPhee) will einfach nicht ins Rollen kommen - und dann wird sie auch noch aus ihrer Band gekickt. Nach einer Autopanne trifft sie auf Beau (Eddie Cibrian) und nimmt einen Job als Nanny seiner fünf Kinder an. Das stellt sich als Glücksgriff heraus: Die musikalische Familie hilft Bailey dabei, ihre Liebe zur Musik neu zu entdecken. Country Comfort gibts ab dem 19. März auf Netflix.","Wenn du alle Serien durchgebingt hast, bekommst du hier, was du brauchst: Es folgen die aufregendsten Streaming-Neustarts der Woche. Bei Netflix startet eine neue Serie der Haus des Geldes-Macher*innen. In einem Mystery-Thriller wird ein autistischer Nachtportier zum Mordzeugen. Eine Country-Sängerin nimmt in einer Sitcom einen Job als Nanny an." "Kurz ein Telefonat wegen der Einkaufsliste machen, online einen Preisvergleich anstellen oder einfach Musik hören: Viele Menschen können und wollen auch beim Einkaufen nicht auf das Handy verzichten. Doch die Nutzung des Smartphones ist gerade in grossen Läden oft eingeschränkt, wie der Tages-Anzeiger (Bezahlartikel) bei einem Test in verschiedenen Läden von Grossverteilern ermittelt hat. So gebe es etwa in der Filiale im Untergeschoss des Migros-Hochhauses am Zürcher Limmatplatz Funklöcher, in diversen anderen Läden wie etwa in der Migros im Bahnhof SBB Basel, in Coop-Filialen in Nidau BE oder am Zürcher Röntgenplatz oder in der Migros in Zürich Wollishofen riss für Abonnenten von Sunrise oder Salt das Netz ganz ab. Generell nahm die Stärke des Netzes in den meisten Fällen in den Läden der Grossverteiler deutlich ab. Laut Swisscom-Sprecher Armin Schaedeli liegt dieses Absinken der Netzqualität oft an der jeweiligen Architektur der Gebäude und reicht dann für ein zufriedenstellendes Mobilfunkerlebnis nicht mehr aus. Gerade moderne Bauten seien meist besser gedämmt, was sich auch auf den Empfang auswirke. Doch statt die Netzqualität im Innern der Läden aktiv zu verbessern, verweisen Migros und Coop gegenüber dem Tages-Anzeiger auf ihre kostenlosen WLAN-Netze. Diese haben aber den Nachteil, dass man sich erst dafür registrieren muss - und etwa Anrufe nur noch über Dienste wie Whatsapp oder Signal möglich sind. Zwar sind laut dem Bericht auch normale Telefonate über drahtloses Internet möglich, die entsprechende Funktion muss aber erst im Smartphone freigeschaltet werden. Zudem sei die Kommunikation über öffentliche Netzwerke potenziell unsicher. Sara Stalder, Geschäftsleiterin der Stiftung Konsumentenschutz, ist der Sachverhalt bekannt. Für uns ist diese Situation seit vielen Jahren ein Ärgernis, sagt sie - und äussert die Sorge, dass die Grossverteiler das Einkaufsverhalten der Kundinnen und Kunden über das Netzwerk verfolgen. Dies weisen Migros und Coop zwar zurück - dennoch suchte der Konsumentenschutz schon nach Störsendern, die die normale Netzwerkverbindung zugunsten des WLAN im Laden kappen. Solche Geräte wurden allerdings bisher keine gefunden. Die Erklärung für die schlechte oder fehlende Netzwerkverbindung sei eher darin zu suchen, dass effiziente Lösungen wie etwa der Einsatz von Repeatern, also Verstärkern für das bestehende Funksignal von aussen, wesentlich teurer seien als ein eigenes WLAN. Eine eigene Funkzelle für eine Filiale könne rasch zehntausende Franken kosten, heisst es im Bericht. Solche sind zwar laut Auskunft von Migros und Coop in manchen Filialen installiert, wie der Test zeigt, bleibt das Problem des mangelnden Netzempfangs aber in vielen Läden bestehen. Lidl scheint hier konsequenter vorzugehen: Gemäss Sprecher Mathias Kaufmann habe das Unternehmen in den Filialen, wo ein schlechter Handyempfang gemessen wurde, nachgebessert und Repeater oder eigene Funkzellen eingebaut.","In vielen Filialen von Detailhändlern ist der Handy-Empfang schlecht oder gar nicht vorhanden, zeigt ein Test des Tages-Anzeigers. Zwar bieten die Läden oft ein eigenes WLAN, doch dies hat für die Kundinnen und Kunden Nachteile. Nicht selten würden Verbesserungen der Situation an den Kosten scheitern." "Zum Unfall kam es kurz vor 8 Uhr, wie Hanspeter Krüsi, Sprecher der Kantonspolizei St. Gallen, eine Meldung von nau.ch bestätigt. Es war ein Selbstunfall. Weitere Fahrzeuge waren nicht beteiligt. Armeesprecherin Delphine Allemand bestätigt den Unfall auf der A53 zwischen Jona und Rüti auf Anfrage von 20 Minuten ebenfalls. Der Fahrer und der Beifahrer seien leicht verletzt und für weitere Abklärungen ins Spital gebracht worden. Wie es genau zum Unfall kam, werde zurzeit von der Militärjustiz abgeklärt. Die Strecke musste für den Verkehr gesperrt werden.",Auf der A53 zwischen Jona und Rüti kam es am Montag zu einem Unfall mit einem Militärfahrzeug. Zwei Angehörige der Armee wurden leicht verletzt. Die Strecke musste gesperrt werden. Die Armee untersucht den Unfall nun. "Am Dienstag hat Nintendo eine neue Ausgabe der beliebten Spielkonsole Switch angekündigt. Diese wird die ältere Version der Switch ablösen, die erstmals im Jahr 2017 auf den Markt kam. Die Konsole ist seit Jahren ein Bestseller für Nintendo und insbesondere im vergangenen Jahr konnte das Unternehmen gute Verkaufszahlen verbuchen, denn es verkaufte 28 8 Millionen Switch-Konsolen. Seit deren Veröffentlichung wurden insgesamt 84 6 Millionen Switches verkauft, wie venturebeat.com berichtet. Die neue Switch soll im Oktober auf den Markt kommen. Sie verfügt über einen 7-Zoll-OLED-Bildschirm, der etwas grösser ist als der 6 2-Zoll-Screen der älteren Generation. Damit soll er Farben dynamischer und echter darstellen können, verfügt aber nach wie vor nur über eine 720p-Bildschirmauflösung. Nebst dem Bildschirm soll auch der Ständer der Konsole überarbeitet worden sein. So soll es mit dem neuen Ständer möglich sein, die Switch in verschiedensten Winkeln aufzustellen. Dies war bei der älteren Generation nicht möglich. Diese Konsole kann nämlich nur in einem bestimmten Winkel aufgestellt werden. Auch im Innern des Gerätes soll sich einiges verändert haben. So wurden die Lautsprecher verbessert und der Speicherplatz vergrössert. Die originale Switch verfügt nur über 32 GB Speicherplatz. Bei der neuen sollen es 64 GB sein. Für viele Gamerinnen und Gamer wird dieser Unterschied allerdings kaum bemerkbar sein, da sich viele so oder so eine externe Speicherkarte anschaffen, auf der hunderte von Gigabytes extra abgespeichert werden können. Einige Nintendo-Fans könnten sich jedoch enttäuscht zeigen. So kursierten im Vorfeld der Ankündigung Gerüchte über eine 4K-Switch Pro mit besserer Grafik, wenn sie an einen Fernseher angeschlossen ist. Diese Spekulation hat sich als falsch herausgestellt. So können auch in Zukunft nur 1080p erwartet werden, wenn die Switch mit einem TV-Gerät verbunden wird. Die Konsole erscheint am 8. Oktober und wird in den Farben weiss und schwarz erhältlich sein. Ein offizieller Preis für die Schweiz wurde bis anhin noch nicht kommuniziert, in den USA wird die Konsole 349 99 Dollar (323 Franken) kosten.",Nintendo hat eine neue Generation der Konsole Switch angekündigt. Das Haupt-Feature der neuen Switch ist der 7-Zoll-OLED-Bildschirm. Eine Pro-Version der Konsole wird es nicht geben. Erhältlich sein wird die neue Switch im Oktober. "Mit 32 Jahren, nach 18 Jahren als Profi, nach vier WTA-Titeln hat Timea Bacsinszky vom Spitzentennis genug. Die Lausannerin gab ihren Rücktritt auf Instagram bekannt. Als kleines Mädchen habe sie sich nie träumen lassen, was sie erlebte, schreibt sie. Danke für die harten Momente, das Lächeln, die Tränen, die Zweifel, aber auch die Ausbildung, die du auf mich übertragen hast, bedankt sie sich beim Tennis. Ausserdem bedankt sie sich in ihren Posts auf Instagram bei ihrer Familie und ihren Freunden. Bacsinszky gewann in ihrer Karriere die WTA-Titel in Luxemburg (2009), Acapulco und Monterrey (beide Mexiko 2015) und Rabat (Marokko 2016). Zudem gewann sie sechs Titel im Doppel mit diversen Partnerinnen. Am French Open 2015 und 2017 erreichte sie zudem zweimal den Halbfinal. Unvergessen bleibt dabei vor allem die legendäre Partie gegen Serena Williams 2015, als Bacsinszky den ersten Satz gewann und ihren ersten Einzug in einen Grand-Slam-Final vor Augen hatte, dann aber gegen eine äusserst theatralisch aufspielende Williams nicht mehr entgegenhalten konnte und am Ende zehn Games in Folge verlor. Die Lausannerin überzeugte nicht nur als Einzelkämpferin auf der WTA-Tour, sondern konnte in ihrer Karriere oftmals bei den Partien im Fed-Cup über sich hinauswachsen. Dazu holte Bacsinszky 2016 in Rio de Janeiro zusammen mit Martina Hingis sensationell Olympia-Silber im Doppel. Einer der Höhepunkte in der Laufbahn der Westschweizerin, die von Tiefen und Höhen geprägt war. Bacsinszky hatte ihre Karriere bereits im April 2013 pausiert und liebäugelte schon damals mit einem endgültigen Rücktritt. Die heute 32-Jährige versuchte sich auf fremden Terrain und trat ein Praktikum in einem Hotel an. Einen Monat später erhielt sie dann kurzfristig einen Startplatz für die Qualifikation des French Open, worauf sie ihre Karriere fortsetzte. Dass der endgültige Rücktritt nun 2021 folgt, kommt nicht ganz überraschend. Bacsinszky hatte ihre letzte offizielle Partie am 16. September 2019 in Seoul bestritten, wo sie gegen die US-Amerikanerin Kristie Ahn eine herbe Klatsche einstecken musste (0:6, 0:6). Im Anschluss kämpfte die Schweizerin immer wieder mit Verletzungen und fand den Weg zurück auf die WTA-Tour schliesslich nicht mehr.",Die Schweizer Tennisspielerin Timea Bacsinszky beendet ihre Karriere im Alter von 32 Jahren per sofort. Die Lausannerin erreichte in ihrer Karriere zweimal den French-Open-Halbfinal und holte 2016 in Rio zusammen mit Martina Hingis Olympia-Silber im Doppel. Ihre letzte Partie auf der WTA-Tour bestritt die Waadtländerin im September 2019. "Laut der grossen Sex-Umfrage von 20 Minuten (siehe Box) hatte fast jede*r zehnte Schweizer*in schon mindestens einmal eine Geschlechtskrankheit. Denn die meisten nehmen es mit dem Schutz nicht so genau. Laut der Umfrage nutzen nur knapp 50 Prozent der Schweizer*innen beim Casual Sex immer ein Kondom. Während 25 Prozent es von der Situation abhängig machen, verzichtet der Rest (25 Prozent) gleich gänzlich. In der 20-Minuten-Community gibt es viele Leser*innen, die einschneidende Erfahrungen mit sexuell übertragbaren Krankheiten gemacht haben. Drei Leser*innen erzählen, wie sie sich angesteckt haben und welche Folgen sie bis heute begleiten. Leserin N.S.* (27): Ich habe mich beim ungeschützten Analsex bei meinem neuen Partner mit Genitalherpes angesteckt. Er wusste vorher nicht, dass er infiziert war, da er selbst keinerlei Symptome hatte. Plötzlich hatte ich schmerzhafte Bläschen und kleine offene Wunden im Genital- und Analbereich - es war schlimm. Der erste Ausbruch ist in der Regel der extremste und hat bei mir fast einen ganzen Monat angedauert. Hat man sich einmal angesteckt, wird man die Infektion nie mehr ganz los. Man kann das Ausmass der Ausbrüche mit Hilfe von Medikamenten einigermassen unter Kontrolle behalten, aber sie leider nicht ganz unterbinden. Leser K.B.* (36): Ich habe mich mit HPV (Anm. d. Red.: Humane Papillomaviren) infiziert. Als ich einmal eine winzige Verletzung am Penis hatte, wuchs direkt neben dem Vorhautbändchen eine HPV-Warze. Diese wurde weggelasert. Da durch das Lasern eine Vernarbung und damit eine Verkürzung des Frenulums befürchtet wurde, wurde das sogenannte Frenulum, also das Vorhautbändchen, durchtrennt. Seither spüre ich viel weniger beim Sex, mein Orgasmus ist viel weniger stark und der Samenerguss ist im Vergleich zu vorher kaum noch vorhanden. Auch hat sich meine Libido stark verkleinert und ich habe Mühe, meinen Harndrang zu kontrollieren. Alles in allem fühlt es sich so an, als ob ich an diesem Tag 20 bis 30 Jahre älter geworden wäre. Die Situation hat sich praktisch nicht mehr verbessert, so dass heute Sex fast keine Rolle mehr spielt in meiner Beziehung. Ich leide stark darunter. Leserin C.V.* (24): Ich hatte einmal mit einem Typen etwas Lockeres am Laufen, der plötzlich meinte, er habe Schmerzen beim Wasserlassen. Da wir beim Sex nicht immer mit Kondom verhütet hatten, riet er mir, dass ich mich auch untersuchen lassen sollte. Ich glaubte nicht, dass ich mich angesteckt hatte, da ich gar keine Schmerzen oder andere Symptome hatte. Als ich dann nach der Untersuchung und dem Test Gewissheit hatte, war ich schockiert. Wir hatten beide Chlamydien. Doch während er Symptome hatte, spürte ich gar nichts. Ich bin sehr froh, dass er mich damals über seine Situation informiert hatte. Aus Scham hätte er auch schweigen können. Ich weiss bis heute nicht, woher wir das hatten. Ob er es aufgelesen hatte oder ich - und wenn es von mir war, wie lange ich die Geschlechtskrankheit schon in mir trug. Die Behandlung war keine grosse Sache. Dreimal Antibiotika schlucken, dann ist die Infektion weg. Ohne Behandlung hätte ich aber unfuchtbar werden können. Ich habe definitiv aus der Sache gelernt und achte mehr auf geschützten Geschlechtsverkehr. Katja Hochstrasser, Sexualpädagogin und Leiterin des Beratungs- und Testangebots SpiZ, findet die hohe Anzahl der Betroffenen wenig verwunderlich: Die Krux bei Infektionen wie Chlamydien, Gonorrhö und Syphilis ist, dass nur etwa 30 Prozent der Betroffenen Symptome wie Juckreiz im Intimbereich, Brennen beim Wasserlassen oder farblich/geruchlich ungewöhnlichen Ausfluss entwickeln. Viele Menschen gehen damit nicht oder erst spät zum Arzt, weil sie sich schämen. Hinzu komme, dass die Symptome nach einer Woche oft wieder verschwinden und darum schnell vergessen gehen können. Die Infektion bleibt aber bestehen, kann unbehandelt sogar zu Unfruchtbarkeit führen und man ist weiterhin ansteckend. Daher sollte man vor allem bei vaginalem und analem Sex mit einem*r neuen ungetesteten Partner*in immer ein Kondom verwenden.","Laut der Sex-Umfrage von 20 Minuten hatte fast jede*r zehnte Schweizer*in schon mindestens einmal eine sexuell übertragbare Infektion. Die 20-Minuten-Community erzählt von ihren prägenden Erfahrungen. Besonders tückisch sind Infektionen, die keine oder keine klaren Symptome zeigen, aber zu Unfruchtbarkeit führen können. Sexualpädagogin Katja Hochstrasser klärt auf und gibt Tipps." "Der niederländische Schiedsrichter Björn Kuipers leitet das Finale der Europameisterschaft an diesem Sonntag (21.00 Uhr) zwischen England und Italien. Die Berufung des 48-Jährigen für das Endspiel im Londoner Wembley-Stadion gab die Uefa am Donnerstag bekannt. Für Kuipers ist es der vierte Einsatz bei dieser EM. Er ist der erste Niederländer, der ein Europameisterschafts-Endspiel pfeift. Er wird unterstützt vom deutschen Videoschiedsrichter Bastian Dankert. Es ist das zweite Endspiel auf internationaler Ebene für Kuipers. 2014 pfiff er den Final in der Champions League. Zu reden gibt allerdings die Nomination des VAR-Assistenten. Pol van Boekel wird dieses Amt übernehmen. Für die Engländer eine gute Nachricht, war der Niederländer doch auch im Halbfinal gegen Dänemark im Einsatz und sorgte mit seiner Entscheidung, den gegebenen Penalty von Schiedsrichter Danny Makkelie nicht zurückzunehmen, für Aufsehen. Ebenfalls im Final und Halbfinal als VAR-Assistent im Einsatz: Christian Gittelmann. Allerdings ist es aus Sicht der Italiener nicht der einzige Makel der Ansetzung. Italo-Star Veratti hat keine guten Erinnerungen an Björn Kuipers. Nach dem Ausscheiden im Champions-League-Halbfinal gegen Manchester City tobten die Spieler von PSG. Sie erhoben schwere Vorwürfe gegen den Schiedsrichter. Marco Verrati sagte im Mai, dass Kuipers zu ihm F**k you, also F*** dich gesagt haben soll. Wenn ich das sagen würde, würde ich eine Sperre von zehn Spielen kassieren, so Verrati damals. Kuipers erhielt mit 48 Jahren auch aufgrund der Corona-Pandemie nochmals eine Sondergenehmigung, um an der EM zu pfeifen. Der Niederländer hätte altersbedingt eigentlich nicht mehr pfeifen dürfen. Seit Anfang der Woche befindet er sich in London und verfolgte auch die beiden Halbfinals, um sich auf die Atmosphäre vorbereiten zu können. Zu seiner Nomination sagt der Niederländer: Ich war sehr emotional, als ich gehört habe, dass mir das Finale zugeteilt wird. Ich hatte gehofft, dass mir die Chance gegeben wird, einen Euro-Final zu leiten, und ich habe mit meinem Team hart gearbeitet, dies zu erreichen. Es ist ein wahrer Meilenstein, ein Traum, ein unglaublicher Moment und eine grosse Ehre. Wie es für Kuipers in naher Zukunft weitergeht, ist noch unklar. Auf internationalem Parkett wird der EM-Final wohl der letzte Auftritt bleiben. Da es in den Niederlanden aber keine Altersgrenze gibt, wird er wohl dort weiterpfeifen dürfen. Sorgen um seine Zukunft muss er sich wohl ohnehin nicht machen. Kuipers, Mitgründer einer grossen Supermarkt-Kette in den Niederlanden, gilt als reichster Schiedsrichter der Welt.",Der älteste Schiedsrichter des Turniers pfeift den EM-Final. Björn Kuipers wurde von der Uefa nominiert. Die Selektion des VAR-Teams sorgt jedoch für Fragezeichen. "Ich habe die Frau online kennengelernt und wir haben uns gleich mega gut verstanden! So gut, dass wir bereits nach wenigen Tagen ein Treffen ausgemacht haben. Wir haben uns an einem schönen Sommertag am Rhein getroffen und dort zwei sehr angenehme Stunden verbracht. Danach habe ich ihr noch die Stadt gezeigt. Und während wir so stundenlang durch die Gassen von Basel gelaufen sind, habe ich plötzlich einen leichten Druck auf der Blase gespürt. Ich habe mir aber noch keine Gedanken gemacht und meinem Date gesagt, dass ich langsam zurück sollte, um bei mir Zuhause aufs WC zu gehen. Easypeasy. Wir haben uns dann also auf den Rückweg gemacht, rund zwei Kilometer waren es bis zu mir. Einige, die das lesen, kennen das Gefühl vielleicht: Je näher man der rettenden Schüssel kommt, desto grösser wird der Druck auf die Blase - genau so war das bei mir. Inzwischen fiel mir sogar das Laufen ein bisschen schwer, ich musste wirklich furchtbar dringend aufs Klo. Und dann ist es passiert, 200 Meter vor meiner Haustür: Mein Körper, meine Blase, hat versagt und dem Druck nachgegeben. Ich bin mit eingenässten Hosen stehengeblieben. Sie hat mich angestarrt. Ich habe sie angestarrt. Wir waren beide sprachlos, es war schrecklich. Das Date war so richtig in die Hose gegangen und sie hat den Kontakt zu mir abgebrochen. *Namen geändert",Nando (26) lernte sein Date online kennen. Die beiden verabredeten sich schon nach einigen Tagen. Nach einigen schönen Stunden in der Stadt merkte Nando wie er langsam auf die Toilette musste. Kurz vor seiner Haustür passierte es: Nando pinkelte sich vor seinem Date an. Die Frau brach später den Kontakt mit ihm ab. "Die Kantonspolizei Bern sorgt erneut für negative Schlagzeilen in Zusammenhang mit Rassismus. Wie die SonntagsZeitung berichtet, wurden mehrere Beamte des Korps wegen rassistischen Posts abgemahnt. Auf Facebook und Twitter haben einige Berner Polizisten rassistische, zum Teil islamfeindliche, Inhalte geteilt. Unter anderem veröffentlichte ein Beamter ein Foto eines schwarzen Samichlauses, dazu schrieb er: Dieses Jahr gibt es keine weissen Weihnachten. Der Weihnachtsmann habe sich bereits der Umgebung angepasst. Ein anderer gab sich als Sympathisanten der rechtsextremen Partei National Orientierter Schweizer (Pnos) zu erkennen. Der Zeitung liegt ausserdem eine Beschwerde eines Bürgers vor. Demnach hat ein Polizist bei einer Anti-WEF-Kundgebung im Januar vor mehreren Zeugen gesagt, dass es das Einfachste wäre, wenn man auf die Demonstranten schiessen würde. Die Kapo Bern bestätigt, dass in zwei Fällen personalrechtliche Verfahren eingeleitet wurden. Mediensprecher Dominik Jäggi sagt gegenüber der Sonntagszeitung (Bezahlartikel): In dessen Rahmen wurde letztlich eine Ermahnung gegen die Männer ausgesprochen. Extremistische Äusserungen, unabhängig welcher Richtung, würden den Werten der Kapo widersprechen. Aufgrund der strafrechtlich nicht relevanten Handlungen und der Gesamtumstände sei es jedoch nicht zu Kündigungen gekommen. Bereits letzte Woche hat das Berner Polizeikorps für negative Schlagzeilen gesorgt. Der kantonale Polizeidirektor Philippe Müller (FDP) äusserte sich im Bund zu Racial Profiling. Dieses werde von der Kapo Bern nicht betrieben. Wenn ein dunkelhäutiger Mann im Perimeter Reitschule kontrolliert werde, dann tue die Polizei das auf einen konkreten Verdacht hin, wird Müller in der Zeitung zitiert. Im gleichen Atemzug sagte er aber auch: Der illegale Drogenhandel dort ist nun mal in der Hand von Farbigen aus Afrika. Als dunkelhäutiger Mann muss man bei der Reitschule deshalb damit rechnen, allenfalls von der Polizei kontrolliert zu werden, so Müller. Mit diesem Widerspruch sorgte der Regierungsrat für eine Empörungswelle in den Sozialen Medien, aber auch bei anderen Politikern. Müller sah sich gezwungen, seine Aussage am Samstag in der Berner Zeitung zu erklären. Laut dem FDPler brauche es für eine Kontrolle zwingend einen konkreten Verdacht. Das habe er klipp und klar gesagt: Vielleicht wäre es noch deutlicher gewesen, wenn ich gesagt hätte, dass Schwarze genauso wie alle anderen mit einer Kontrolle rechnen müssen, wenn sie sich verdächtig verhalten. Er wehre sich dagegen, dass der Polizei Rassismus unterstellt werde. Aber nicht alle sind überzeugt davon, dass die Kapo Bern kein Rassismus-Problem hat. Das zeigt auch eine Forderung auf politischer Ebene. Im Kantonsparlament wurde Ende 2019 eine Interpellation zu rechtsextremen Tendenzen beim Berner Korps eingereicht. Grund war die Frage, ob es solche Strukturen innerhalb der Polizei gibt. Laut der Antwort des Berner Regierungsrates, welche erst vor einigen Wochen erschien, hat die Kapo Kenntnis von einzelnen Mitarbeitern, die sich mit rassistischen und mit rechtsextremen Äusserungen in den Sozialen Medien bemerkbar machten. Jedoch könne kaum von einem Massenproblem die Rede sein - denn bei der Kantonspolizei Bern sind rund 2500 Polizisten beschäftigt. Es wird nun gefordert, dass Rassismus bei der Polizei stärker thematisiert wird, dies auch im Ausbildungsbereich. Polizisten sollen ermutigt werden, fehlbare Taten und Äusserungen ihrer Kollegen anzusprechen und zu melden, statt zu decken, sagt Grossrätin Christa Ammann von der Alternativen Linken Bern. Sie hatte gemeinsam mit einem Kollegen die Interpellation eingereicht.",Die Kantonspolizei geriet in den letzten Tagen vermehrt wegen Rassismus in die Schlagzeilen Berner Polizisten wurden wegen rassistischen Posts abgemahnt Der kantonale Polizeidirektor musste sich nach einem Interview erklären Der Regierungsrat hat das Korps in Bezug auf Rassismus durchleuchtet