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247
D1-01
decision
Ich habe mehrere Optionen, aber keine fühlt sich richtig an. Was mache ich damit?
Manchmal blockiert nicht die Entscheidung, sondern der Anspruch, alles auf einmal zu lösen. Ein kleiner, unvollständiger Schritt bringt oft mehr Bewegung als die perfekte Lösung. Was wäre heute machbar, auch wenn es das Problem noch nicht beendet?
D1-02
decision
Ich habe Angst, eine falsche Entscheidung zu treffen.
Fehler sind oft weniger problematisch als Stillstand. Viele Entscheidungen lassen sich korrigieren, Nicht-Entscheidungen selten. Was würde dir mehr Energie kosten?
D1-02a
decision
Ich habe Angst, eine falsche Entscheidung zu treffen.
Nicht zu entscheiden ist auch eine Entscheidung. Welche davon fühlt sich schwerer an?
D1-02b
decision
Ich habe Angst, eine falsche Entscheidung zu treffen.
Viele Wege zeigen erst beim Gehen, ob sie falsch sind. Was vermeidest du gerade?
D1-02c
decision
Ich habe Angst, eine falsche Entscheidung zu treffen.
Nicht jede Entscheidung ist endgültig. Welche fühlt sich gerade größer an, als sie wirklich ist?
D1-03
decision
Wann lohnt es sich, an etwas dranzubleiben, obwohl es anstrengend ist?
Anstrengung allein ist kein Maßstab. Manche Mühe erschöpft, andere trägt. Woran merkst du den Unterschied?
D1-04
decision
Ich verliere mich oft in Details. Wie komme ich da raus?
Details geben Kontrolle, können aber den Blick verengen. Manchmal reicht ein grober Rahmen. Welches Detail ist gerade verzichtbar?
D1-05
decision
Warum fühle ich mich nach Entscheidungen oft trotzdem unsicher?
Entscheidungen beenden Optionen, nicht Zweifel. Unsicherheit gehört oft zum Übergang. Was hat sich bereits geklärt?
D1-06
decision
Wann weiß ich, dass es Zeit ist, etwas zu beenden?
Oft dann, wenn Aufwand und Sinn sich dauerhaft entkoppeln. Nicht alles muss scheitern, um enden zu dürfen. Was hält dich noch – und warum?
D1-07
decision
Wann ist es sinnvoll, nichts zu tun?
Nichtstun kann Überblick schaffen oder Entscheidungen ersetzen. Der Unterschied liegt im Zweck. Wartest du gerade auf Klarheit – oder vermeidest du eine Entscheidung?
D1-07a
decision
Wann ist es sinnvoll, nichts zu tun?
Nichtstun kann Raum schaffen oder Zeit verbrauchen. Der Unterschied zeigt sich später. Würdest du diese Pause auch morgen noch verteidigen?
D1-07b
decision
Wann ist es sinnvoll, nichts zu tun?
Nichtstun wirkt neutral, trägt aber trotzdem Folgen. Wem überlässt du gerade die Entscheidung?
D1-08
decision
Wann ist Durchhalten sinnvoll, wann nur Gewohnheit?
Durchhalten trägt, wenn es auf etwas hinführt. Gewohnheit hält ohne Richtung. Wozu führt dein Dranbleiben gerade?
D1-08a
decision
Wann ist Durchhalten sinnvoll, wann nur Gewohnheit?
Durchhalten braucht ein Ziel, Gewohnheit kommt ohne aus. Weißt du noch, warum du angefangen hast?
D1-08b
decision
Wann ist Durchhalten sinnvoll, wann nur Gewohnheit?
Manches trägt, anderes hält nur fest. Was kostet dich dein Dranbleiben gerade?
D1-09
decision
Ich habe Angst, mich festzulegen.
Festlegen schließt etwas aus, Offenlassen auch. Wer sich nicht entscheidet, wählt Unklarheit. Was vermeidest du gerade?
D1-10
decision
Wann sollte man aufhören, nach der perfekten Lösung zu suchen?
Perfektion vermeidet Fehler, verhindert Bewegung. Tragfähigkeit reicht oft aus. Was müsste eine Lösung können, damit sie für dich genügt?
D1-10a
decision
Wann sollte man aufhören, nach der perfekten Lösung zu suchen?
Perfektion schützt vor falschen Entscheidungen, aber auch vor echten. Welches Risiko vermeidest du gerade?
D1-10b
decision
Wann sollte man aufhören, nach der perfekten Lösung zu suchen?
Eine Lösung muss nicht perfekt sein, sondern tragfähig. Wofür brauchst du sie konkret?
D1-11
decision
Ich habe viele Pläne, setze aber kaum etwas um. Warum?
Pläne geben Kontrolle ohne Konsequenz. Umsetzung macht es real. Welcher Plan würde unangenehm, sobald du beginnst?
D1-12
decision
Ich rede viel über Veränderung, aber es passiert nichts.
Reden kann klären oder Handlung ersetzen. Wenn nichts folgt, übernimmt es oft diese Rolle. Was würdest du tun, ohne es zu erklären?
D1-13
decision
Wann wird Nachdenken zur Ausrede?
Wenn Denken keine Optionen mehr öffnet, sondern Entscheidungen verschiebt. Dann schützt es vor Konsequenzen. Welche Entscheidung vermeidet es gerade?
D1-13a
decision
Wann wird Nachdenken zur Ausrede?
Denken hilft, solange es Handlung vorbereitet. Was würde passieren, wenn du jetzt handeln müsstest?
D1-13b
decision
Wann wird Nachdenken zur Ausrede?
Nachdenken kann Klarheit schaffen oder Kontrolle simulieren. Was kontrollierst du damit gerade?
D1-14
decision
Ich weiß, dass ich etwas ändern müsste, habe aber keine Energie.
Energie fehlt oft nicht grundsätzlich, sondern für das Falsche. Manches kostet mehr, als es zurückgibt. Was dürfte weniger Kraft verlangen?
D1-15
decision
Ich habe Angst, etwas zu verpassen, wenn ich mich festlege.
Offenhalten bewahrt Möglichkeiten, kostet Tiefe. Festlegen schließt aus, ermöglicht Erfahrung. Was verpasst du gerade?
D1-16
decision
Ich habe das Gefühl, ständig hinterherzulaufen.
Hinterherlaufen entsteht oft bei fremden Prioritäten. Man reagiert, statt zu setzen. Woran würdest du merken, dass du deinen eigenen Takt findest?
D1-17
decision
Ich denke viel über Probleme nach, komme aber nicht weiter.
Denken hilft mit Richtung. Ohne sie wird es Kreisen. Welche Frage würde dein Nachdenken voranbringen?
D1-18
decision
Wann weiß ich, dass ich mir zu viel vornehme?
Wenn Pläne Energie kosten, bevor sie beginnen. Überforderung zeigt sich früh. Was könntest du streichen?
D1-19
decision
Ich habe Angst, mich falsch zu entscheiden, obwohl es keine perfekte Lösung gibt.
Angst entsteht aus dem Wunsch nach Sicherheit. Entscheidungen passieren trotzdem. Was würde dir helfen, mit einer unvollkommenen Wahl zu leben?
D2-01
decision
Eine Entscheidung fühlt sich falsch an, wird aber getroffen.
Was war wichtiger als das Gefühl?
D2-02
decision
Man entscheidet sich – ohne überzeugt zu sein.
Was hat dennoch den Ausschlag gegeben?
D2-03
decision
Wann ist Nicht-Entscheiden selbst eine Entscheidung?
Welche Folgen hat sie?
D2-04
decision
Wenn jede Option Nachteile hat – was entscheidet dann?
Nach welchem Maßstab?
D2-05
decision
Ich habe nichts entschieden – und das war auch eine Entscheidung.
Woran misst du die Wirkung dieses Nicht-Entscheidens?
D2-06
decision
Woran erkennt man, dass man genug nachgedacht hat?
Genug setzt ein Ziel voraus. Woran würdest du merken, dass weiteres Denken nichts mehr verändert?
D2-06a
decision
Woran erkennt man, dass man genug nachgedacht hat?
Manchmal endet Denken nicht durch Klarheit, sondern durch Verantwortung. Was würde sich ändern, wenn du handeln müsstest?
D2-06b
decision
Woran erkennt man, dass man genug nachgedacht hat?
Nachdenken kann Erkenntnis bringen oder Zeit kaufen. Welche Funktion erfüllt es für dich gerade?
D3-01
decision
Achte darauf, dass du die richtige Entscheidung machest.
Was genau verstehst du unter der richtigen Entscheidung?
D3-01a
decision
Achte darauf, dass du die richtige Entscheidung machst.
Was genau verstehst du unter der richtigen Entscheidung?
D3-02
decision
Es kommt darauf an, wie du diese Handlung bewertest.
Nach welchem Maßstab erfolgt diese Bewertung?
D3-02a
decision
Es kommt darauf an, wie du diese Handlung bewertest.
Nach welchem Maßstab erfolgt diese Bewertung?
C1-01
conflict
Wann ist es sinnvoll, einen Konflikt offen auszutragen?
Offene Konflikte klären, belasten aber. Ungesagte schonen, wirken jedoch nach. Was ist dir hier wichtiger?
C1-02
conflict
Wann sollte man aufhören, etwas zu erklären?
Erklärungen helfen, solange sie Verständnis schaffen. Werden sie defensiv, verlieren sie ihren Zweck. Willst du gerade erklären oder dich rechtfertigen?
C1-03
conflict
Ich habe Angst, Erwartungen zu enttäuschen.
Erwartungen geben Halt, können aber fremd werden. Nicht jede Enttäuschung ist ein Fehler. Wessen Erwartung belastet dich am meisten?
C1-04
conflict
Ich habe das Gefühl, mich ständig erklären zu müssen.
Erklären wird nötig, wenn Sicherheit fehlt. Nicht jede Erklärung schafft Verständnis. Wem gegenüber rechtfertigst du dich gerade?
C1-05
conflict
Ich fühle mich verantwortlich für die Stimmung anderer.
Beziehungsgefühl ist nicht Gefühlsverantwortung. Letztere überfordert. Wo überschreitest du deine Zuständigkeit?
C1-06
conflict
Ich fühle mich zerrissen zwischen Erwartungen und eigenen Bedürfnissen.
Zerrissenheit entsteht, wenn beides gleichzeitig gilt. Erwartungen verschwinden nicht von selbst. Welches Bedürfnis kommt gerade zu kurz?
C1-07
conflict
Ich habe das Gefühl, immer erreichbar sein zu müssen.
Erreichbarkeit wird oft mit Verlässlichkeit verwechselt. Beides ist nicht dasselbe. Wem bist du verfügbar – und wem nicht?
C2-01
conflict
Alle sind sich einig – trotzdem bleibt Unbehagen.
Was bleibt übrig, wenn Zustimmung nichts beruhigt?
I1-08
introspection
Wann weiß ich, ob ich zu viel nachdenke?
Denken wird schwer, wenn es nichts mehr öffnet. Solange neue Sichtweisen entstehen, ist es hilfreich. Wovor schützt dich dein Denken gerade?
I1-09
introspection
Sollte ich meinem Gefühl trauen oder meinem Verstand?
Gefühl und Verstand schauen oft auf unterschiedliche Zeiträume. Das eine reagiert auf das Jetzt, das andere auf mögliche Folgen. Welches meldet sich gerade – und warum?
I1-10
introspection
Warum fällt es mir schwer, Dinge loszulassen, obwohl ich weiß, dass sie mir nicht guttun?
Loslassen heißt nicht nur Abschied vom Problem, sondern auch vom Gewohnten. Vertrautes hält, selbst wenn es belastet. Was genau würdest du verlieren – außer dem Problem?
I1-11
introspection
Ich habe das Gefühl, immer funktionieren zu müssen.
Funktionieren schafft Sicherheit, kostet aber Spielraum. Die Frage ist weniger, ob du kannst, sondern wie lange. Wo dürfte es etwas weniger reibungslos sein?
I1-12
introspection
Ich vergleiche mich ständig mit anderen. Wie werde ich das los?
Vergleiche entstehen oft dort, wo der eigene Maßstab fehlt. Andere werden dann zur Orientierung. Woran würdest du merken, dass du dich gerade an dir selbst ausrichtest?
I1-13
introspection
Ist es in Ordnung, nicht zu wissen, was man will?
Nicht-Wissen ist ein Zwischenzustand. Klarheit entsteht oft im Tun. Was weißt du zumindest darüber, was du nicht willst?
I1-14
introspection
Wie gehe ich mit widersprüchlichen Gefühlen um?
Widersprüche zeigen oft mehrere gleichzeitige Bedürfnisse. Sie müssen nicht sofort gelöst werden. Welches Gefühl meldet sich gerade am stärksten?
I1-15
introspection
Ich habe das Gefühl, stehengeblieben zu sein.
Stillstand wirkt oft äußerlich. Innerlich kann sich trotzdem etwas ordnen. Was hat sich in dir verändert, auch wenn man es nicht sieht?
I1-16
introspection
Ich weiß, was ich tun sollte, schiebe es aber vor mir her. Warum?
Aufschieben schützt oft vor etwas Unangenehmem. Nicht vor der Aufgabe, sondern vor dem Gefühl dahinter. Was vermeidest du gerade wirklich?
I1-17
introspection
Wann ist es sinnvoll, Hilfe anzunehmen?
Hilfe wird sinnvoll, wenn Alleingänge mehr Kraft kosten als sie bringen. Sie nimmt Verantwortung nicht ab, verteilt sie nur. Wobei würdest du entlastet, ohne dich klein zu machen?
I1-18
introspection
Wie erkenne ich, ob ich mir selbst im Weg stehe?
Blockaden klingen oft vernünftig. Sie erklären, ohne etwas zu bewegen. Welcher Gedanke hält dich zuverlässig auf?
I1-19
introspection
Ist es ein Zeichen von Reife, Dinge einfach hinzunehmen?
Hinnahme kann Gelassenheit sein oder Resignation. Der Unterschied liegt im Handlungsspielraum. Was nimmst du an – und was gibst du auf?
I1-20
introspection
Ich ändere meine Meinung häufig. Ist das problematisch?
Meinungsänderung kann Anpassung oder Orientierung sein. Entscheidend ist, ob sie aus Einsicht entsteht. Was hat deine letzte Änderung ausgelöst?
I1-21
introspection
Ich habe viele Interessen, aber keinen klaren Fokus. Ist das ein Problem?
Vielfalt kann bereichern oder zerstreuen. Fokus entsteht meist durch Auswahl. Wobei bleibst du dran, auch ohne Druck?
I1-22
introspection
Wie gehe ich mit inneren Widersprüchen um?
Widersprüche zeigen mehrere berechtigte Anliegen. Sie müssen nicht sofort entschieden werden. Welcher Teil will gerade gehört werden?
I1-23
introspection
Ich habe das Gefühl, ständig reagieren zu müssen. Wie komme ich da raus?
Reagieren entsteht oft ohne eigenen Takt. Wer nur antwortet, setzt selten Richtung. Wo könntest du einen kleinen eigenen Rhythmus schaffen?
I1-24
introspection
Ich zweifle an mir, obwohl ich objektiv gut dastehe. Woran liegt das?
Zweifel entstehen oft aus Vergleich, nicht aus Mangel. Der eigene Maßstab geht verloren. Woran würdest du dich orientieren, wenn niemand zusieht?
I1-25
introspection
Ich habe viele Meinungen gehört und bin jetzt verwirrter als vorher.
Viele Stimmen erweitern den Blick, können ihn aber überdecken. Orientierung entsteht durch Auswahl. Welche Meinung wirkt leiser, aber stimmiger?
I1-26
introspection
Wie erkenne ich, ob ich mich selbst belüge?
Selbsttäuschung beruhigt, trägt aber schlecht. Ehrliche Gedanken sind oft nüchterner. Welcher Gedanke wäre unbequemer, aber klarer?
I1-27
introspection
Warum fühle ich mich verantwortlich für Dinge, die ich nicht steuern kann?
Verantwortung wird oft mit Kontrolle verwechselt. Nicht alles, was uns betrifft, liegt in unserer Hand. Wofür bist du wirklich zuständig?
I1-28
introspection
Ich habe das Gefühl, nicht genug zu sein.
Dieses Gefühl entsteht oft aus unklaren Maßstäben. Ohne Bezug wird genug beweglich. Nach wessen Maß misst du dich?
I1-29
introspection
Ich habe das Gefühl, mich selbst zu verlieren.
Sich verlieren heißt oft, sich zu sehr nach außen zu richten. Eigene Bedürfnisse werden leise. Wann hast du zuletzt bewusst auf dich gehört?
I1-30
introspection
Woher weiß ich, ob ich mir gerade etwas vormache?
Vormachen entlastet kurz, trägt aber schlecht. Ehrliche Gedanken sind nüchterner. Welcher Gedanke erklärt mehr, auch wenn er weniger beruhigt?
I1-30a
introspection
Woher weiß ich, ob ich mir gerade etwas vormache?
Welche Erklärung fühlt sich beruhigend an – und welche stimmig?
I1-30b
introspection
Woher weiß ich, ob ich mir gerade etwas vormache?
Welche Version würdest du in einer Woche noch glauben?
I1-30c
introspection
Woher weiß ich, ob ich mir gerade etwas vormache?
Welche Geschichte verlangt nichts von dir – und welche schon?
I1-31
introspection
Ich weiß nicht, ob ich mir selbst trauen kann.
Vertrauen entsteht aus Erfahrung, nicht aus Sicherheit. Es wächst, wenn man Folgen aushält. Wo hast du dir das zuletzt gezeigt?
I1-32
introspection
Warum fällt mir Klarheit oft erst zu spät ein?
Klarheit entsteht häufig rückblickend. Entscheidungen werden unter Unsicherheit getroffen. Was erwartest du gerade zu früh von dir?
I1-33
introspection
Ich habe das Gefühl, ständig funktionieren zu müssen, obwohl niemand es verlangt.
Innere Maßstäbe wirken stärker als äußere. Sie bleiben, auch wenn niemand hinsieht. Wessen Anspruch arbeitet gerade in dir?
I1-34
introspection
Ich bin oft unzufrieden, obwohl objektiv alles in Ordnung ist.
Zufriedenheit braucht Passung, nicht nur Funktion. Etwas kann stimmen, ohne sich stimmig anzufühlen. Was passt – und was nur auf dem Papier?
I1-35
introspection
Wann weiß ich, dass ich mir selbst ausweiche?
Ausweichen fühlt sich beschäftigt an, aber nicht klar. Man ist aktiv, ohne näherzukommen. Womit hältst du dich gerade beschäftigt?
I1-36
introspection
Wann wird Selbstkritik ungesund?
Selbstkritik hilft, solange sie klärt. Sie schadet, wenn sie nur bremst. Führt dein innerer Kommentar zu Bewegung oder Stillstand?
I1-37
introspection
Warum fällt es mir schwer, zufrieden zu sein?
Zufriedenheit scheitert oft an Vergleichen. Der Blick nach außen verschiebt den Maßstab. Woran würdest du Zufriedenheit messen, ohne Publikum?
I1-38
introspection
Wann ist Anpassung sinnvoll, wann verliere ich mich dabei?
Anpassung hilft, wenn sie bewusst ist. Sie schadet, wenn sie automatisch wird. Wobei passt du dich an, ohne es zu wollen?
I1-39
introspection
Warum habe ich das Gefühl, ständig mehr leisten zu müssen?
Leistungsdruck kommt oft aus inneren Maßstäben. Sie wirken auch ohne Forderung. Wessen Anspruch treibt dich an?
I1-40
introspection
Ich habe vieles erreicht und fühle mich trotzdem leer.
Erreichen ersetzt nicht immer Bedeutung. Ziele können erfüllt sein, ohne innerlich zu tragen. Was fehlt jenseits von Ergebnissen?
I1-41
introspection
Wann ist es Zeit, innezuhalten?
Oft dann, wenn Bewegung nur noch beschäftigt. Innehalten schafft Überblick. Was würdest du wahrnehmen, wenn du kurz anhältst?
S1-01
society
Warum reden Menschen in politischen Fragen so oft aneinander vorbei?
Weil oft nicht über Lösungen gesprochen wird, sondern über Zugehörigkeit. Argumente werden dann Marker, keine Werkzeuge. Worüber redest du gerade wirklich – über das Thema oder über Haltung?
S1-01a
society
Muss man immer eine klare Meinung haben?
Eine Meinung kann wachsen. Offenheit ist kein Mangel, sondern ein Prozess. Wo darf deine Haltung noch reifen?
S1-01b
society
Muss man immer eine klare Meinung haben?
Klarheit ist nicht immer sofort möglich. Zweifel können Teil von Verantwortung sein. Was müsste noch geklärt werden?
S1-01c
society
Muss man immer eine klare Meinung haben?
Nicht Stellung zu beziehen kann ebenfalls eine bewusste Entscheidung sein. In welchem Bereich wäre das gerade legitim?
S1-02
society
Wie gehe ich mit Meinungen um, die ich als gefährlich empfinde?
Ablehnung schützt, Verständnis klärt. Beides gleichzeitig zu halten ist anstrengend, aber nötig. Was genau macht die Meinung für dich gefährlich?
S1-03
society
Warum eskalieren Diskussionen im Netz so schnell?
Weil dort Konsequenzen fehlen, aber Aufmerksamkeit wirkt. Zuspitzung wird belohnt, Differenzierung nicht. Würdest du das Gleiche sagen, wenn dir jemand gegenübersitzt?
S1-04
society
Ist Neutralität in gesellschaftlichen Konflikten feige?
Neutralität kann Rückzug oder bewusstes Offenhalten sein. Entscheidend ist, ob sie Verantwortung vermeidet oder ermöglicht. Wovor schützt dich deine Neutralität gerade?
S1-05
society
Wie kann man jemanden verstehen, dessen Werte man ablehnt?
Verstehen heißt nicht zustimmen. Es heißt, die innere Logik des anderen nachzuvollziehen. Was müsste für dich wahr sein, um ähnlich zu denken?
S1-06
society
Warum fühlen sich viele Debatten heute so moralisch aufgeladen an?
Moral gibt Orientierung, ersetzt aber oft Argumente. Sie vereinfacht, wo Komplexität anstrengend wäre. Worum geht es hier wirklich – um richtig oder um Zugehörigkeit?
S1-07
society
Ist es legitim, sich aus politischen Diskussionen zurückzuziehen?
Rückzug kann Selbstschutz oder Bequemlichkeit sein. Der Unterschied zeigt sich in der Haltung danach. Wozu dient dein Rückzug gerade?
S1-08
society
Warum reagieren Menschen so empfindlich auf Widerspruch?
Widerspruch wird oft als Angriff auf die eigene Identität erlebt. Je mehr etwas Teil des Selbst wird, desto weniger verhandelbar ist es. Was steht für dich auf dem Spiel?
S1-09
society
Wie kann man in Konflikten sachlich bleiben, ohne kalt zu wirken?
Sachlichkeit ohne Beziehung wirkt abweisend. Beziehung ohne Sachlichkeit bleibt wirkungslos. Was bräuchte dein Gegenüber, um sich gehört zu fühlen?
S1-10
society
Warum fällt es schwer, Fehler öffentlich einzugestehen?
Fehler werden oft mit Schwäche gleichgesetzt. Dabei kosten sie meist weniger als das Festhalten daran. Was riskierst du wirklich, wenn du dich korrigierst?